ST.GALLER STADT-TICKER
News aus Stadt und Region 2. bis 9. Oktober 2022

Was passiert gerade in der Stadt St.Gallen und in ihrer Umgebung? Im Ticker finden Sie aktuelle News aus St.Gallen und den umliegenden Gemeinden. Ob ein Brand, ein Unfall, ein politischer Entscheid oder ein Promi, der Schlagzeilen macht: Hier finden Sie einen bunten Mix aus Nachrichten, Bildern und unterhaltsamen Geschichten aus St.Gallen.

Redaktion
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Selbstunfall und Auffahrkollision wegen Übermüdung

Am Sonntag, dem 9. Oktober hat ein 20-Jähriger um 10:15 Uhr auf dem Zubringer der Autobahn A1 einen Verkehrsunfall verursacht. Dies schreibt die St.Galler Kantonspolizei in einem Communiqué.

Der 20-Jährige fuhr mit seinem Auto von Winkeln herkommend auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Zürich. Zeitgleich fuhr ein 51-Jähriger mit seinem Auto vor dem 20-Jährigen in dieselbe Richtung. Gemäss Angaben des 20-Jährigen nickte er während der Fahrt ein, worauf sein Auto an Fahrt aufnahm.

Da der 51-Jährige das herannahende Auto hinter ihm bemerkte, versuchte er mit seinem Auto nach rechts auszuweichen, um einen Zusammenstoss zu verhindern. Trotzdem prallte das Auto des 20-Jährigen zwei Mal in die linke Randleitplanke und kollidierte mit dem Auto des 51-Jährigen.

Die beiden Unfallfahrzeuge kamen schlussendlich auf dem Pannenstreifen zum Stehen.

Die beiden Unfallfahrzeuge kamen schlussendlich auf dem Pannenstreifen zum Stehen.

Bild: Kantonspolizei St.Gallen

In der Folge konnten beide Autos auf dem Pannenstreifen zum Stillstand gebracht werden. An den beteiligten Autos und der Strasseneinrichtung entstand Sachschaden von rund 21’000 Franken. Zur Bergung der beiden Autos musste der Autobahnzubringer St.Gallen Winkeln, Fahrtrichtung Zürich, kurzzeitig gesperrt werden. (kapo)

Das Auto des 20-Jährigen prallte mehrmals gegen die Leitplanke.

Das Auto des 20-Jährigen prallte mehrmals gegen die Leitplanke.

Bild: Kantonspolizei St.Gallen

Totalschaden nach Selbstunfall – Fahrer unbestimmt verletzt

Am Sonntag ereignete sich laut St.Galler Stadtpolizei kurz nach Mitternacht auf der Zürcher Strasse ein Selbstunfall. Ein 30-jähriger Mann lenkte sein Fahrzeug auf der Zürcher Strasse Richtung Westen und beabsichtigte bei einer Kreuzung in Richtung Abtwil abzubiegen. Dabei verlor der die Kontrolle über sein Fahrzeug, mutmasslich aufgrund von überhöhter Geschwindigkeit, wie die Stadtpolizei in der Mitteilung schreibt. Es kam zur Kollision mit drei Verkehrsinseln, respektive dem Überfahren von deren Grünflächen. 

Der 30-Jährige fuhr mit seinem Fahrzeug unter anderem über diese Grünfläche.

Der 30-Jährige fuhr mit seinem Fahrzeug unter anderem über diese Grünfläche.

Bild: Stadtpolizei St. Gallen

Schlussendlich prallte das Fahrzeug in eine Leitplange und kam zum Stillstand: 

Bild: Stadtpolizei St.Gallen

Der 30-jährige Lenker zog sich bei dem Unfall unbestimmte Verletzungen zu. Es entstand Totalschaden am Fahrzeug sowie erheblicher Flurschaden sowie Schaden an der Strassenanlage. Die Verzweigung musste abgesperrt und der Verkehr umgeleitet werden. Die Berufsfeuerwehr St.Gallen war zur Ausleuchtung der Unfallstelle und zum Binden von ausgelaufenem Öl im Einsatz. Das Unfallfahrzeug musste abgeschleppt werden.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen

Die Stadtpolizei stufte den 30-Jährigen als fahrunfähig ein und nahm ihm den Führerausweis ab. Zudem ordnete die Staatsanwaltschaft eine Blut- und Urinprobe an. Es finden weitere Abklärungen statt. (stapo)

Rorschacherberg: Wohnanhänger kippt nach Selbstunfall auf der Autobahn um

Am Samstag, dem 8. Oktober, ist es um 10:15 Uhr zu einem aussergewöhnlichem Unfall gekommen. Auf der Autobahn A1 kippte ein Wohnanhänger zur Seite und blockierte die Normalspur, wie die St.Galler Kantonspolizei in einer Mitteilung schreibt.

Der umgekippte Wohnanhänger blockierte den rechten Fahrstreifen der A1.

Der umgekippte Wohnanhänger blockierte den rechten Fahrstreifen der A1.

Bild: Kantonspolizei St.Gallen

Laut Communiqué war ein 63-jähriger Mann mit seinem Auto mit Wohnanhänger auf der Autobahn in Richtung St.Margrethen unterwegs. Kurz vor dem Rastplatz Sulzberg geriet der Wohnanhänger aus unbekannten Gründen auf der Normalspur ins Schlingern. Der 63-Jährige versuchte erfolglos den Wohnanhänger zu stabilisieren und prallte schlussendlich mit seinem Auto, sowie dem Anhänger, in die Mittelleitplanke.

Auto sowie Wohnanhänger touchierten erst die Mittelleitplanke und anschliessend die rechte Randleitplanke.

Auto sowie Wohnanhänger touchierten erst die Mittelleitplanke und anschliessend die rechte Randleitplanke.

Bild: Kantonspolizei St.Gallen

Durch den Aufprall stellte sich das Auto mit dem Anhänger quer und prallte anschliessend in die rechtsseitige Randleitplanke. Während des Schleudervorgangs kippte der Anhänger zur linken Seite und kam schliesslich auf der Normalspur zum Liegen. Im Auto befanden sich ausser dem Fahrer noch eine 60-jährige Frau und ein 9-jähriger Junge. Die Insassen blieben allesamt unverletzt. Am Auto und am Anhänger sowie an der Strasseneinrichtung entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.

Der umgekippte Wohnanhänger aus der Nähe.

Der umgekippte Wohnanhänger aus der Nähe. 

Bild: Kantonspolizei St.Gallen

Zur Dauer der Unfallaufnahme musste der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei geführt werden. Infolgedessen kam es während rund zwei Stunden zu einem grösseren Rückstau. (kapo/red)

Mann mit Messer versetzt Nachbarn in Schrecken – nach Begutachtung in Psychiatrie eingewiesen

Am Donnerstag dem 6. Oktober versetzte ein Mann mit einem Messer seine Nachbarn in Schrecken. Die ausgerückten Patrouillen konnten den Mann stellen, wie die St.Galler Stadtpolizei in einer Mitteilung schreibt. 

Am Donnerstagnachmittag um 16:30 Uhr alarmierte eine Frau die Stadtpolizei, nachdem sie aus dem Treppenhaus eines Wohnhauses Hilferufe wahrnahm und beim Nachsehen einen Mann mit einem Messer feststellte. Die ausgerückten Patrouillen der Stadtpolizei, welche auch einen Schutzhund dabei hatten, konnten im Treppenhaus schliesslich einen 50-jährigen Mann stellen, welcher einen Axtstiel in der Hand hielt. Unter Androhung des Einsatzes des Diensthundes und des Destabilisierungsgerätes (Taser) war der 50-Jährige schliesslich kooperativ und konnte arretiert werden. Im Eingangsbereich der Wohnung wurde zudem das erwähnte Messer sichergestellt. Bei dem Einsatz wurden keine Personen verletzt.

Die Stadtpolizei drohte dem 50-Jährigen unter anderem mit einem Taser.

Die Stadtpolizei drohte dem 50-Jährigen unter anderem mit einem Taser.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen

Anlässlich der Visitation auf dem Polizeiposten wurde dem 50-Jährigen ein Gramm Kokain abgenommen. Nach einer Begutachtung durch den Amtsarzt verfügte dieser die fürsorgerische Unterbringung in einer Psychiatrie. (stapo/red)

Lömmenschwil: «Ochsen»-Wirtin macht bis Ende März weiter

Rosmarie Egger hat dem Gemeinderat von Häggenschwil im Juni mitgeteilt, dass sie den Betrieb des Restaurants Ochsen in Lömmenschwil per Ende November kündigt. Aus der am heutigen Freitag erschienenen Ausgabe der Gemeindepublikation «Häggenschwil aktuell» geht hervor, dass sich Egger nun bereit erklärt hat, das Restaurant bis Ende März weiterzuführen. Grund für das verlängerte Engagement Eggers ist, dass bis anhin noch keine Nachfolgelösung in Sicht ist. 

Wirtin Rosmarie Egger mit ihrem Mann Sepp im «Ochsen» in Lömmenschwil.

Wirtin Rosmarie Egger mit ihrem Mann Sepp im «Ochsen» in Lömmenschwil.

Bild: Ralph Ribi (14. Januar 2020)

Egger führt den «Ochsen» an der Romanshornerstrasse seit Mai 2015. Damals wurde das Restaurant von der Gemeinde Häggenschwil gekauft, um es langfristig für die Dorfgemeinschaft als Treffpunkt zu erhalten. Dies sei gelungen, sagte Gemeindepräsident Raffael Gemperle im Juni gegenüber dem «Tagblatt». Ausserdem sagte er, dass er es sehr schade fände, dass Egger gekündigt hat. Die Gemeinde sei zufrieden, wie es im «Ochsen» laufe, sagte er.

Weil es aufgrund des Fachkräftemangels aktuell schwierig ist, ein Restaurant zu verpachten, engagierte die Gemeinde eine Fachperson, um bei der Suche nach einer Nachfolgeregelung unterstützt zu werden. Bisher jedoch ohne Erfolg. (gk/arc)

Brühlerinnen treten am Wochenende zweimal in Tschechien an

Das NLA-Team des LC Brühl ist an diesem Wochenende international im Einsatz. Die St.Gallerinnen treffen in der 2. Runde der EHF-European-League auf den tschechischen Vertreter DHC Plzen. Beide Partien finden auswärts statt.

Trotz einiger Ausfälle gehen die Spielerinnen des LC Brühl optimistisch in die zwei Partien gegen DHC Plzen.

Trotz einiger Ausfälle gehen die Spielerinnen des LC Brühl optimistisch in die zwei Partien gegen DHC Plzen.

Bild: Michel Canonica

Wie der LC Brühl in seinem Newsletter schreibt, wird das Hinspiel am Samstag, 8. Oktober, um 17 Uhr angepfiffen. Nach dem Rückspiel am Sonntag um 14 Uhr steht dann fest, wer in die 3. Runde einzieht. Die Brühlerinnen nehmen zum neunten Mal in Folge am zweithöchsten Vereinswettbewerb teil. 

In der bisherigen Vereinsgeschichte ist der LC Brühl noch nie auf DHC Plzen getroffen. Zuletzt spielte das Team aus St.Gallen im Jahr 2014 gegen einen tschechischen Vertreter. Damals hatte der LCB nach zwei Spielen das Nachsehen gegen das Team aus Most.

Die Brühlerinnen haben ihre Fahrt nach Tschechien am heutigen Freitag angetreten und werden mit 18 Spielerinnen anreisen. Auch eine Spielerin aus dem NLB-Team reiste mit, da das Fanionteam aktuell mehrere Ausfälle im Rückraum zu beklagen hat. Dennoch gehen die Brühlerinnen optimistisch in die zwei Duelle gegen DHC Plzen, heisst es auf der Website des Vereins. 

Von den beiden Partien in Tschechien wird es keinen Livestream geben. Wer die Spiele verfolgen möchte, kann dies via Liveticker tun. (pd/arc)

Fussball-Poetry-Slam im «Bierhof»

Die Fanarbeit St.Gallen lädt am heutigen Freitag zum Fussball-Poetry-Slam in den «Bierhof » ein. Türöffnung ist um 18 Uhr, die ersten Texte werden ab 20.30 Uhr vorgetragen. Der Eintritt ist kostenlos.

Im «Bierhof» werden am heutigen Freitag Texte zum Thema Fussball vorgetragen.

Im «Bierhof» werden am heutigen Freitag Texte zum Thema Fussball vorgetragen.

Bild: Andri Vöhringer (22. September 2021)

Der Anlass findet im Rahmen des 10-Jahre-Jubiläums der Fanarbeit St.Gallen statt. Auf der Bühne werden Natanael Ritter, Rahel Annina Fink, Wolfgang Bortlik, Klaus Estermann, Etrit Hasler und Richi Küttel um die Gunst der Fans kämpfen. Der Poetry-Slam dauert 90 Minuten, wobei es zu einer Verlängerung unbestimmter Länge kommen kann. In die Rolle der Schiedsrichterin respektive des Schiedsrichters schlüpfen Rosie Hörler und Philipp Widmer. (pd/arc)

Gamestop-Filiale in der Shopping-Arena soll im kommenden Jahr geschlossen werden

Die Einzelhandelskette Game Stop hat angekündigt, dass sie ihre Filialen in der Schweiz und somit auch jene in der Shopping-Arena schliessen möchte. Das vermeldet das Portal esports.ch

Gamestop betreibt 14 Filialen in der Schweiz. Darunter auch eine in der Stadt St.Gallen.

Gamestop betreibt 14 Filialen in der Schweiz. Darunter auch eine in der Stadt St.Gallen.

Bild: Tannen Maury/EPA

Die Schliessungen sollen zwischen Januar und Mai 2023 erfolgen. Esports.ch bezieht sich in seiner Meldung auf internes Schreiben, welches der Plattform vorliegt. Der Videospielhändler betreibt hierzulande 14 Filialen, darunter auch eine in der Shopping-Arena in St.Gallen.

Aus dem internen Schreiben geht hervor, dass die Game Stop GmbH ihr Geschäft in der Schweiz aus strategieschen Gründen aufgeben möchte, da die Rentabilität der physischen Geschäfte im Elektronik- und Videospielbereich immer mehr abnimmt. (arc)

Staad: Fahrunfähig in Vorzelt von Tankstelle geprallt – 37-Jähriger muss seinen Führerausweis abgeben

Auf der Burietstrasse in Staad hat am Donnerstag, um 20.20 Uhr, ein 37-jähriger Autofahrer einen Selbstunfall verursacht. Wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt, entstand dabei Sachschaden in der Höhe von mehreren zehntausend Franken. Der Autofahrer wurde von der Kantonspolizei als fahrunfähig eingestuft und ordnete eine Blut- und Urinprobe an.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 30'000 Franken.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 30'000 Franken.

Bild: KAPO SG

Der 37-Jährige war mit seinem Auto von Rorschach in Richtung Thal unterwegs. Kurz vor dem Kreisel beim Hundertwasser-Haus streifte das Auto aus bislang unbekannten Gründen den rechtsseitigen Randstein. Wie es in der Mitteilung heisst, überquerte das Fahrzeug anschliessend den Kreisverkehr und prallte letztlich in das Vorzelt einer Tankstelle. Der Führerausweis wurde dem Mann noch vor Ort vorläufig abgenommen. Am Zelt sowie am Auto entstand Sachschaden in der Höhe von rund 30’000 Franken. (kapo/arc)

Feuerwehr und Zivilschutz sind umgezogen

Die Feuerwehr und der Zivilschutz haben am heutigen Freitag den Betrieb an der Martingsbrugg- und Spühlstrasse aufgenommen. Damit können die Sanierung und die Erweiterung des Gebäudes an der Notkerstrasse beginnen. Die Arbeiten werden am 24. Oktober aufgenommen, wie die Stadt in der Mitteilung bekannt gibt. Bei planmässigem Bauverlauf können die Räumlichkeiten im Herbst 2024 wieder bezogen werden.

Die Feuerwehr ist ins Provisorium umgezogen. Nun kann die Sanierung des Gebäudes an der Notkerstrasse beginnen.

Die Feuerwehr ist ins Provisorium umgezogen. Nun kann die Sanierung des Gebäudes an der Notkerstrasse beginnen.

Bild: PD

Das St.Galler Stimmvolk hat im November 2019 dem Projekt für die Sanierung und Erweiterung des Gebäudes von Feuerwehr und Zivilschutz an der Notkerstrasse zugestimmt. In der Zwischenzeit wurde die Planung so weit vorangetrieben, dass das Provisorium an der Martinsbrugg- und Spühlstrasse bezogen werden konnte. Zur Gewährleistung der Schutzziele genügt ein einfacher Ausbaustandard am provisorischen Standort im Areal der Emil Egger AG.

Der provisorische Standort ist notwendig, damit die negativen Emissionen des Baustellenbetriebs die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr nicht behindern. Ausserdem kann die Baustelle an der Notkerstrasse dadurch so betrieben werden, dass auf den Betrieb der Feuerwehr keine Rücksicht genommen werden muss. Wie die Stadt schreibt, ist das für alle Beteiligten sicherer und auch wirtschaftlicher.

Die Feuerwehr und der Zivilschutz werden den Umzug im Verlauf der kommenden zwei Wochen abschliessen und das Gebäude an der Notkerstrasse fertig räumen. Während dieser Zeit nutzt die Stadtpolizei, wie jedes Jahr während der Olma, noch einige Räume im Gebäude. (sk/arc)

Arbeitslosenstatistik: So wenig Stellensuchende im Kanton St.Gallen wie nie in den letzten zehn Jahren

Im Kanton St.Gallen waren Ende September 8’490 Personen zur Stellensuche bei einem regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) gemeldet. Das sind gut 3’200 weniger als vor Jahresfrist und 146 weniger als Ende August. Das geht aus einer Mitteilung der St.Galler Staatskanzlei hervor. Die Zahl der offenen Stellen liegt bei rund 6’000.

Ende September waren im Kanton St.Gallen 8’490 Personen zur Stellensuche bei einem regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) gemeldet.

Ende September waren im Kanton St.Gallen 8’490 Personen zur Stellensuche bei einem regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) gemeldet.

Bild: Benjamin Manser

Der Rückgang im Monat September entspricht 1,7 Prozent. Wie die Staatskanzlei schreibt, ist dies ein schwächerer Wert als noch im Vorjahr (-2,5 Prozent) aber für die Jahreszeit recht hoch. Im Vergleich zum September 2021 sind 3’214 Personen oder 27,5 Prozent weniger auf Stellensuche. Die Zahl der Stellensuchenden liegt damit so tief wie nie in den letzten zehn Jahren. Die Rückgänge während der vergangenen zwölf Monate liegen gemäss Staatskanzlei in allen Altersgruppen bei etwas mehr als einem Viertel.

Die Zahl der für Kurzarbeit vorangemeldeten Mitarbeitenden ist per Ende September auf rund 600 aus 26 Betrieben gestiegen, heisst es im Communiqué weiter. Dies sind 250 Personen mehr als Ende August, aber 150 weniger als Ende Juli. Die Entwicklung ist mit saisonalen Schwankungen vor der Pandemie vergleichbar. Betroffen sind gemäss Kanton vor allem Industriebetriebe.

Ende August waren bei den RAV des Kantons St.Gallen 5’895 offene Stellen gemeldet. Das sind 950 mehr als vor Jahresfrist und 92 weniger als im Vormonat. Über 80 Prozent davon stammen aus Berufen, die der Meldepflicht unterstehen. Am stärksten gesucht – mit total rund 5’000 Stellen – sind Hilfsarbeitskräfte, Dienstleistungsberufe, Verkäuferinnen und Verkäufer sowie Handwerks- und verwandte Berufe. Der Anteil der Teilzeitstellen beträgt 20,4 Prozent und ist gegenüber dem Vorjahr (14,8 Prozent) angestiegen. (SK/arc)

Statistisches Informationsmaterial zu den Arbeitslosen und Stellensuchenden in Form von Grafiken, Tabellen und interaktiven Datenbanken ist auf dem kantonalen Statistikportal zu finden. 

Stadtrundgang mit Hans Fässler

Am Samstag, 8. Oktober, und am Sonntag, 9. Oktober, lädt der Historiker und Sklavenforscher Hans Fässler zu einem Stadtrundgang. Die Teilnehmenden begeben sich im Rahmen der Führung auf die Suche (post)kolonialer Spuren im Otmar-, Vonwil-, Lachen- und Leonhardsquartier.

Kolonialismus- und Sklavereiforscher Hans Fässler lädt am Wochenende zu Stadtrundgängen ein.

Kolonialismus- und Sklavereiforscher Hans Fässler lädt am Wochenende zu Stadtrundgängen ein.

Bild: Roland Schmid

Die Rundgänge starten auf dem Güterbahnhofareal beim Lattich. Am Samstag wird um 10 Uhr, am Sonntag um 15 Uhr gestartet. Während des zweistündigen Rundgangs wird Fässler auf die folgenden Themen eingehen: Eisenbahn und Sklaverei, Migration und Kolonialismus, Katholische Kirche und Sklaverei-Reparationen, Zschokkestrasse, Holocaust und Kolonialismus, Dürrenmattstrasse (vormals Krügerstrasse), Kreuzbleiche, «White Innocence» und Leinwandgewerbe, Villa Röteli von Sklavenbesitzer Jakob Laurenz Gsell, Konzerthalle St. Leonhard und Völkerschauen, Lavaterstrasse und rassistische Physiognomie, Merkur/Hermes-Darstellungen und SBB-Geschichte. Die Rundgänge enden am Hauptbahnhof. (pd/arc)

Pilotstudie zeigt: Schnäbel von Stadtamseln sind länger geworden

In einer neuen Pilotstudie im Forschungsfeld «Urbane Evolution» sind Forschende der Frage nachgegangen, inwiefern das Stadtleben das äussere Erscheinungsbild von Vögeln beeinflusst. Die Leitung hatte dabei Madeleine Geiger, Leitung Sammlung & Forschung im Naturmuseum St.Gallen, inne.

Amseln in Städten haben heutzutage längere Schnäbel als noch vor 65 Jahren.

Amseln in Städten haben heutzutage längere Schnäbel als noch vor 65 Jahren.

Leserbild: Max Lehmann

Wie das Naturmuseum in seinem Newsletter mitteilt, wurden im Rahmen der Studie die Veränderungen der Schnabeldimensionen bei vier städtischen Vogelarten in drei Schweizer Städten über historische Zeiträume untersucht. Die Daten zeigen, dass die Schnäbel der Genfer Amseln in den letzten rund 65 Jahren länge geworden sind; und zwar um durchschnittlich 17 Prozent. Weshalb die Schnäbel der Tiere heutzutage grösser  sind, geht nicht aus der Studie hervor. Die Gründe für das Wachstum sind jedoch Inhalt weiterer Forschung. 

Das Forschungsfeld «Urbane Evolution» beschäftigt sich mit den Auswirkungen des Stadtlebens auf Tiere, Pflanzen etc. (pd/arc)

Die Studie kann unter onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/ece3.9217 eingesehen werden.

8. Europäische Quilt-Triennale gastiert im Textilmuseum

Vom 7. Oktober bis 10. April gastiert die 8. Europäische Quilt-Triennale im Textilmuseum St.Gallen. Im Rahmen der Triennale werden 50 Textil- und Quilt-Kunstwerke aus 15 Nationen gezeigt.

Im Rahmen der Europäischen Quilt-Triennale werden 50 Kunstwerke aus 15 Nationen gezeigt.

Im Rahmen der Europäischen Quilt-Triennale werden 50 Kunstwerke aus 15 Nationen gezeigt.

Bild: PD

Eine international besetzte Jury wählte die 50 Kunstwerke aus mehr als 150 Einsendungen aus. Wie das Textilmuseum schreibt, belegen die ausgewählten Objekte eindrücklich, dass Kreativität, künstlerische Inspiration und zeitkritische Aussagen nicht allein Malerei, Bildhauerei, Grafik und Fotokunst vorbehalten sind. Gezeigt werden unter anderem politisch motivierte Arbeiten, die Themen wie «Black Lives Matter» oder die Lage der Frauen in Afghanistan reflektieren. Und auch die Pandemie und ihre unterschiedlichen Folgen nehmen einen breiten Raum im Schaffen der Künstlerinnen ein. Andere Werke betonen hingegen das ästhetische Moment und widmen sich gestalterischen Fragestellungen, dem Spiel mit Farbe, Form und Materialien.

Mit Edith Bieri-Hanselmann, Elsbeth Egger, Nesa Gschwend, Heidi König, Beatrice Lanter, Rita Merten und Michèle Samter sind an der Triennale auch sieben Schweizer Künstlerinnen vertreten, welche die aktive Quilt-Szene des Landes repräsentieren. Ausgerichtet wird die 8. Europäische Quilt-Triennale von der Textilsammlung Max Berk. Während der Ausstellung werden im Textilmuseum verschiedene Veranstaltungen, wie Führungen, Workshops und Museumsgespräche durchgeführt. Details zu den Anlässen gibt’s im Internet. (pd/arc)

Herbstjahrmarkt: Der Aufbau hat begonnen

Momentaufnahme.  Am heutigen Donnerstag haben die Aufbauarbeiten für den Herbstjahrmarkt begonnen. Bis zum Start in einer Woche werden 198 Stände,  17 Fahrgeschäfte sowie 21 Spiel- und Schiessbuden aufgestellt.

Momentaufnahme.  Am heutigen Donnerstag haben die Aufbauarbeiten für den Herbstjahrmarkt begonnen. Bis zum Start in einer Woche werden 198 Stände,  17 Fahrgeschäfte sowie 21 Spiel- und Schiessbuden aufgestellt. 

Bild: Ambra Elia (6. Oktober 2022)

Jungfreisinnige fordern Rücktritt von Ruedi Blumer

Der Gossauer SP-Stadtparlamentarier und Kantonsrat Ruedi Blumer fordert den Rücktritt der FDP-Stadträtin Gaby Krapf. Damit will er eine Übervertretung der FDP im Gossauer Stadtrat verhindern. Die Jungfreisinnigen des Kantons St.Gallen (JFSG) haben heute Donnerstag auf Blumers Forderungen reagiert und fordern nun Ruedi Blumer auf, selbst zurückzutreten. Ausserdem schreiben sie, dass sie sich erhoffen, dass Blumer die dadurch gewonnene Zeit zum Studium demokratischer Prozesse, explizit der Majorzwahlen, nutzt.

Ruedi Blumer erntet Kritik für seine Forderungen und wird nun selbst zum Rücktritt aufgefordert.

Ruedi Blumer erntet Kritik für seine Forderungen und wird nun selbst zum Rücktritt aufgefordert. 

Bild: Benjamin Manser

In der Mitteilung werfen die JFSG Blumer fehlendes Verständnis für demokratische Prozesse vor. Sie verweisen darauf, dass die Gossauer Stimmbevölkerung die drei Stadträte und den Stadtpräsidenten im ersten Wahlgang ohne Gegenkandidat souverän gewählt haben. Und auch der FDP-Kandidat Stefan Rindlisbacher gewann die Kampfwahl ums Schulpräsidium deutlich. Lorenzo Friedli, Kampagnenleiter der JFSG wird im Communiqué wie folgt zitiert: «Auffallend ist jedoch, dass keiner der angetretenen Kandidaten Blumers SP angehört.» Friedli wirft ausserdem die Frage auf, ob dies am Unwillen der Sozialdemokraten liege, sich dem Kampf der Ideen zu stellen oder ob sie schlicht unfähig waren, Personen für den Wahlkampf und ein politisches Amt zu gewinnen.

Die JFSG schreiben weiter, dass sie die SP dazu einladen, von ihrer Chance bei den Gesamterneuerungswahlen 2024 Gebrauch zu machen. Weiter heisst es, dass sie es absolut unverständlich finden, dass eine souverän gewählte Stadträtin zurücktreten soll, nur weil Stadtpräsident Wolfang Giella ein Wahlversprechen eingelöst hat. Giella kündigte 2018 an, dass er einer Partei beitreten werde und ist seit kurzem FDP-Mitglied. (pd/arc)

Jedem Bäumchen sein eigenes Farbenkleid

Momentaufnahme. Seite einigen Tagen zeigt sich der Herbst von seiner sonnigen Seite. Dadurch kommt auch seine Farbenpracht besser zur Geltung; so wie hier auf dem Pausenplatz der Primarschule Schönenwegen.

Momentaufnahme. Seite einigen Tagen zeigt sich der Herbst von seiner sonnigen Seite. Dadurch kommt auch seine Farbenpracht besser zur Geltung; so wie hier auf dem Pausenplatz der Primarschule Schönenwegen.

Bild: Arcangelo Balsamo (6. Oktober 2022)

Andrea Vogel erhält Konstanzer Kunstpreis

Die St.Galler Künstlerin Andrea Vogel wird mit dem Konstanzer Kulturpreis ausgezeichnet. Die Verleihung findet am Sonntag um 11 Uhr im Wolkensteinsaal im Kulturzentrum am Münster in Konstanz statt. Der Kunstpreis wird alle zwei Jahre vom Kunstverein Konstanz und der Stadt Konstanz vergeben und ist mit 8'000 Euro dotiert. Ebenfalls am Sonntag ist die Vernissage ihrer Ausstellung «Handarbeit», die bis zum 4. Dezember im Kunstverein Konstanz läuft.

Andrea Vogel wird mit dem Konstanzer Kunstpreis geehrt.

Andrea Vogel wird mit dem Konstanzer Kunstpreis geehrt. 

Bild: Andrea Stalder

«Handarbeit» steht bei der Künstlerin einerseits für das Herstellen von Arbeiten mit den eigenen Händen, andererseits für das Transformieren von gehandarbeiteten Materialien sowie für das «tatsächliche Hand» anlegen. Der bildhauerischer Umgang mit Textilien und das Performative sind zwei entscheidende Grundlagen in Andrea Vogels Schaffen. Absurdität und Humor, aber auch Poesie finden sich in ihren Arbeiten. Textilien, insbesondere in Handarbeit entstandene textile Erzeugnisse, faszinieren die Künstlerin seit langem. Vogel erforscht die physischen und optischen Eigenschaften der Textilien und überschreitet deren Grenzen, indem sie mit unterschiedlichen Techniken darauf einwirkt. (pd/krs)

Gossau: Auto prallt in Mauer – Fahrer fahrunfähig

Am Mittwoch dem 5. Oktober ist um 10 Uhr auf der Flawilerstrasse ein Auto in eine Mauer geprallt. Der 47-jährige Autofahrer wurde als fahrunfähig eingestuft. Der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken.

Der 47-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto auf der St. Gallerstrasse in Richtung Gröbli-Kreisel. Anschliessend verliess er den Kreisel in Richtung Flawilerstrasse. Aus bislang unbekannten Gründen geriet sein Auto kontinuierlich nach rechts und prallte gegen eine Mauer, wie die St.Galler Kantonspolizei in einer Mitteilung schreibt. Ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern, fuhr der 47-Jährige weiter. Er konnte kurze Zeit später zu Hause angetroffen werden.

In diese Mauer krachte der 47-Jährige mit seinem Auto.

In diese Mauer krachte der 47-Jährige mit seinem Auto.

Bild: Kantonspolizei St.Gallen

Eine Patrouille der Kantonspolizei stufte den Mann als fahrunfähig ein. Er musste auf Verfügung der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen eine Blut- und Urinprobe abgeben. Der Führerausweis wurde dem 47-Jährigen auf der Stelle abgenommen. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. (kapo)

Der St.Galler Raul Garcia vertritt Westeuropa im Final des Kochwettbewerbs San-Pellegrino-Young-Chef

Raul Garcia aus St.Gallen hat sich für den Final des Kochwettbewerbs San-Pellegrino-Young-Chef qualifiziert. Der 20-Jährige setzte sich vor wenigen Tagen am Regionalfinal in Brüssel durch und darf im Oktober 2023 die Region Westeuropa am in Mailand vertreten.

Raul Garcia (Bildmitte) war auch an und nach der Siegerehrung in Brüssel die Ruhe selbst.

Raul Garcia (Bildmitte) war auch an und nach der Siegerehrung in Brüssel die Ruhe selbst.

Bild: PD

Am Regionalfinal traten sechs Schweizer und vier Belgier an. Garcia, der aktuell als Junior-Sous-Chef im Restaurant Focus im Park Hotel Vitznau arbeitet, begeisterte die Fachjury mit einem Zander-Gericht und setzte sich damit gegen seine Konkurrentinnen und Konkurrenten durch. Wie auf der Website von Gault Millau zu lesen ist, war der St.Galler nach der Siegerehrung die Ruhe selbst. Das sei sein Naturell, sagt Garcia. Der junge Koch blieb selbst am Morgen des Wettbewerbs ruhig, als zu wenig Zander geliefert worden war. Statt sich aufzuregen, arbeitete er voran, bis der Zander nachgeliefert wurde.

Raul Garcia ist in St.Georgen aufgewachsen und absolvierte seine Lehre im Restaurant Anker in Teufen. Danach machte er ein Stage bei Andreas Caminada. Zudem arbeitete er bereits eine Zeit lang im «Roots» in Basel unter der Leitung des Sternekochs Pascal Steffen. Seit eineinhalb Jahren ist der junge St.Galler nunmehr in Vitznau am Vierwaldstättersee tätig. Bereits während der Coronapandemie machte Garcia auf sich aufmerksam. Gemeinsam mit der Stäntisblick Destillerie aus Niederbüren kreierte er damals seinen eigenen goldenen Gin. (arc)

Liedermacher Boris Bittel performt im Theater 111 

Ein Mann und seine Gitarre: Boris Bittel ist am Samstag im Theater 111 zu Gast.

Ein Mann und seine Gitarre: Boris Bittel ist am Samstag im Theater 111 zu Gast.

Bild: Mirjam Zurbrügg-Richner

Der Berner Liedermacher und Chansonnier Boris Bittel tritt im Theater 111 in St.Gallen auf. Inspiriert durch das Leben, den Alltag und die Heimatstadt Bern, sind seine ersten eigenen Songs im Jahr 2018 erschienen. Mit dem Programm «Gschichte us em Läbe» ist Bittel seit 2019 live unterwegs. Am Samstagabend um 20 Uhr singt er in berndeutscher Mundart und mit der Gitarre seine tiefgründigen bis humorvollen Texte. Plätze können auf der Website vom Theater 111 reserviert werden. (pd/krs)

SC Brühl verlängert mit Medical Partnern

Der SC Brühl verlängert die Medical-Partnerschaft mit der Berit SportClinic und mit der Orthopädie Rosenberg um weitere drei Jahre. Das hat der Promotion-League-Klub am Mittwoch bekannt gegeben.

Von kinks: Roger Bigger, Verantwortlicher 1. Mannschaft SC Brühl; Hanspeter Betschart, Chefarzt Berit SportClinic; Matthias Jabobi, Chefarzt Orthopädie Rosenberg; Peder Koch, CEO/Delegierter des Verwaltungsrates Berit Klinik; Christoph Zoller, Vereinspräsident SC Brühl; Fabian Steuri, Vizepräsident SC Brühl.

Von kinks: Roger Bigger, Verantwortlicher 1. Mannschaft SC Brühl; Hanspeter Betschart, Chefarzt Berit SportClinic; Matthias Jabobi, Chefarzt Orthopädie Rosenberg; Peder Koch, CEO/Delegierter des Verwaltungsrates Berit Klinik; Christoph Zoller, Vereinspräsident SC Brühl; Fabian Steuri, Vizepräsident SC Brühl.

Bild: SCB

«Wir arbeiten mit den beiden Medical-Unternehmen schon längere Zeit zusammen und fühlen uns fitter denn je», wird Brühls Präsident Christoph Zoller in der Mitteilung zitiert. Ihren Fitnesszustand können die Akteure des SC Brühl am Samstag, 8. Oktober, das nächste Mal unter Beweis stellen. Dann treffen sie im heimischen Paul-Grüninger-Stadion auf die U21 der Berner Young Boys. Anpfiff ist um 16 Uhr. (pd/arc)

Wiborada-Projekt zieht positive Bilanz und wird bis 2026 fortgesetzt

Das Wiborada-Projekt um die vergessene Stadtheilige schlug auch im vergangenen Jahr grosse Wellen. Fünf Inklusinnen lebten im Rahmen des Projektes für eine Woche in der Zelle bei der Kirche St.Mangen und zahlreiche Schulklassen besuchten den Ort, heisst es in der Medienmitteilung. Ausserdem blieben knapp 400 Menschen vor dem Fenster der Zelle stehen und holten sich dort Rat.

Seelsorgerin Hildegard Aepli die Initiantin des Projekts und verbrachte als erste Inklusin eine Woche in der Zelle.

Seelsorgerin Hildegard Aepli die Initiantin des Projekts und verbrachte als erste Inklusin eine Woche in der Zelle.

Bild: Ralph Ribi (22. April 2021) 

Das ökumenische Team um die Theologin Hildegard Aepli hat aufgrund der positiven Erfahrungen unlängst entschieden, dass das Projekt bis 2026 weitergeführt werden soll. Dann jährt sich nämlich der Todestag von Wiborada zum 1’100. Mal. Neben den fünf Inklusinnen verbrachten während des zweiten Durchgangs auch zwei Eremos eine Woche in der Zelle – privat und ohne öffentliche Aufgabe. Im zweiten Wiborada-Jahr wurde zudem ein Kunstwerk realisiert und ein Buch über die erste Frau geschrieben, die vom Papst heiliggesprochen wurde.

Neben dem Einzug der Inklusinnen sind auch im kommenden Jahr wieder diverse Veranstaltungen im Rahmen des Projekts eingeplant. Weitere Informationen zum Projekt gibt’s im Internet. (pd/arc)

«Zur Sache» blickt auf Entscheide zu den Energiethemen während der Herbstsession

Die Energiekrise ist aktuell das Thema überhaupt. Es kommt zu Sparappellen, ja teilweise zu Befehlen. Während der Herbstsession in Bern wurde unter anderem ein Rettungsschirm für Stromunternehmen gutgeheissen und eine Solaroffensive in den Alpen auf die Beine gestellt. 

Zur Rettung der Axpo sprach der Bundesrat einen Notkredit über 4 Milliarden Franken. Das Parlament hat das Geld während der Herbstsession bewilligt.

Zur Rettung der Axpo sprach der Bundesrat einen Notkredit über 4 Milliarden Franken. Das Parlament hat das Geld während der Herbstsession bewilligt.

Bild: Michael Buholzer/Keystone

Die Energiepolitik ist am heutigen Mittwoch auch Thema in der Diskussionssendung «Zur Sache» des Ostschweizer Regionalfernsehens. Als Studiogäste werden die St.Galler Nationalrätin Susanne Vincenz-Stauffacher (FDP) und der Thurgauer Nationalrat Kurt Egger (Grüne) erwartet. Moderiert wird die Sendung von Stefan Schmid, Chefredaktor des «St.Galler Tagblatt».

Erstausstrahlung ist heute Mittwoch, 18.30 Uhr. Danach wird die Sendung stündlich wiederholt. Anschauen kann man sich das Gespräch ab dem frühen Abend auch im Internetauftritt von TVO. (pd/arc)

Pfalzkeller: Künftige Polizistinnen und Polizisten der Kantonspolizei dürfen persönliche Dienstwaffe entgegennehmen

20 Aspirantinnen und Aspiranten der Kantonspolizei St.Gallen haben am Dienstag im Pfalzkeller ihre persönliche Dienstwaffe erhalten. Für die 20 Personen stehen nun zwei Jahre Berufsausbildung an der Polizeischule Ostschweiz an. Wie die Kantonspolizei in der Mitteilung schreibt, werden sie mittels Theorie und Praxis darauf vorbereitet, 2024 ins Korps der Kantonspolizei aufgenommen zu werden.

Polizeikommandant Bruno Zanga überreicht einer Aspirantin ihre persönliche Dienstwaffe.

Polizeikommandant Bruno Zanga überreicht einer Aspirantin ihre persönliche Dienstwaffe.

Bild: KAPO SG

Die persönliche Dienstwaffe wurde den elf Männern und den neun Frauen von Kommandant Bruno Zanga überreicht. Die Frauen und Männer stammen aus unterschiedlichsten Berufsbranchen. Unter ihnen befindet sich ein gelernter Zimmerman, ein Bäcker-Konditor, ein Flubegleiter, eine Lehrerin, ein Polymechaniker, eine Kauffrau sowie mehrere Studierende.

Kommandant Zanga erläuterte am Anlass die Unterrichtsmethoden, die in den kommenden zwei Jahren auf die Aspirantinnen und Aspiranten warten. Insgesamt stehen ihnen 1’800 Lektionen bevor. In diesen eignen sie sich theoretische Grundlagen aber auch praktische polizeiliche Fähigkeiten an. Im Herbst 2023 werden sie das praktische Ausbildungsjahr antreten und bei Polizeistützpunkten oder Polizeistationen am regulären Dienst teilnehmen. Zanga appellierte an die künftigen Polizistinnen und Polizisten, stets verhältnismässig und bürgerfreundlich zu handeln – dabei aber trotzdem konsequent zu sein.

Die Angehörigen der Polizeischule 2021-2023 sind bereits ein Stück weiter in ihrer Ausbildung. Fünf Frauen und 14 Männer haben die Vorprüfung an der Polizeischule Ostschweiz erfolgreich bestanden. Sie beginnen nun mit ihrem praktischen Ausbildungsjahr und feiern somit ihre Inpflichtnahme. (kapo/arc)

Brücke über Burgweierbach wird saniert: Lerchenfeldstrasse gesperrt

Seit Anfang der Woche sind auf der Lerchenfeldstrasse – zwischen Empa und Lidl – Bauarbeiten im Gange. Deshalb ist die Strasse für den Autoverkehr gesperrt. Velofahrer und Fussgängerinnen können die Stelle via Eisbahnweg passieren.

Wie auf einer Tafel bei der Baustelle mitgeteilt wird, erfolgt eine Instandstellung des Strassenbelages im Brückenbereich über dem Burgweierbach. Ausserdem wird die Brückenabdichtung erneuert und der Randabschluss erneuert. Auch diverse Holzverschleissteile an der Brücke werden ersetzt und die Querverschraubung der Holzfahrbahnplatte nachgespannt. Die Arbeiten werden mehrere Wochen in Anspruch nehmen und sollen am 11. November abgeschlossen sein.

Kein Durchkommen für Autofahrerinnen und - fahrer auf der Lerchenfeldstrasse.

Kein Durchkommen für Autofahrerinnen und - fahrer auf der Lerchenfeldstrasse.

Bild: Arcangelo Balsamo (4. Oktober 2022)

Während der Bauzeit ist die Durchfahrt im Bauabschnitt gesperrt. Die Zufahrt für Anwohnerinnen und Anwohner sowie Gewerbe und Zubringerdienst ist jedoch über die Fürstenlandstrasse oder die Zürcher Strasse gewährleistet. Zu Fuss gehende und Personen, die mit dem Velo unterwegs sind, haben via Eisbahnweg Zugang zu den Liegenschaften und können die Baustelle stets queren.

In der Baustelleninfo wird ausserdem darauf hingewiesen, dass Bautätigkeiten immer mit Unannehmlichkeiten verbunden sind. Ausserdem können unvorhersehbare Aktionen, wie das Wetter oder geologische Verhältnisse dazu führen, dass der Baufortschritt von der Planung abweicht. Entsprechend wird um Verständnis für die zu erwartenden Beeinträchtigungen gebeten. (arc)

Die Troika, das Oxi-Referendum und Griechenland heute: Die erfreuliche Universität im Palace thematisiert die Folgen der Finanzkrise

Vor zehn Jahren dominierte Griechenland die Schlagzeilen. Wegen der Finanzkrise geriet das Land in eine Staatsschuldenkrise. Heute ist das Land nur noch selten Thema in den Medien.

Griechenland dominierte vor zehn Jahren die Schlagzeilen. Heute ist das Land nur noch selten Thema in den Medien.

Griechenland dominierte vor zehn Jahren die Schlagzeilen. Heute ist das Land nur noch selten Thema in den Medien.

Bild: fotolia

Doch wie hat sich die damalige Politik auf die Gesellschaft ausgewirkt? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert der Philosoph Thomas Telios am heutigen Mittwoch, ab 20.15 Uhr, im Gespräch mit Kaspar Surber im Palace. Telios ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Philosophie der Universität St.Gallen. 

Aufgrund der griechischen Staatsschuldenkrise auferlegte vor zehn Jahren eine Troika, bestehend aus der EU, der Europäischen Zentralbank und dem Internationalen Währungsfonds, harte Sparmassnahmen, Lohnkürzungen und Privatisierungen. Die linke Bewegungspartei Syriza kam an die Macht und wehrte sich in einem Referendum gegen die Austeritätspolitik. Nach dem grossen «Oxi» (griechisch für nein) in einer Referendumsabstimmung akzeptierte der damalige griechische Premier Alexis Tsipras die Auflagen der Troika dennoch. (pd/arc)

St.Galler Coronasituation:  Über 1'000 neue bestätigte Fälle in einer Woche

Der Kanton St.Gallen meldet auf seiner Website 1'174 neue laborbestätigte Coronafälle für die Periode vom 27. September bis 3. Oktober. Es ist das erste Mal seit Anfang August, dass es zu mehr als 1'000 neuen Fällen in einer Woche gekommen ist. In der Vorwoche waren es noch 772. Seit März 2020 wurden im Kanton St.Gallen nunmehr 232'633 Coronainfektionen nachgewiesen.

Entwicklung der Coronafallzahlen seit 2. August:

  • 2. bis 8. August: 1'046
  • 9. bis 15. August: 934
  • 16. bis 22. August: 710
  • 23. bis 29. August: 740
  • 30. August bis 5. September: 718
  • 6. bis 12. September: 619
  • 13. bis 19. September: 583
  • 20. bis 26. September: 772
  • 27. September bis 3. Oktober: 1'174

Im Gegensatz zur Vorwoche, als kein Coronatoter vermeldet wurde, wurde in den vergangenen sieben Tagen ein neuer Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Die Zahl der Coronatoten im Kanton St.Gallen liegt somit neu bei 870.

Aktuell liegen in den St.Galler Spitälern zwei Personen wegen einer SARS-CoV2-Infektion auf der Intensivstation. Davon muss eine beatmet werden.

Aktuell liegen in den St.Galler Spitälern zwei Personen wegen einer SARS-CoV2-Infektion auf der Intensivstation. Davon muss eine beatmet werden.

Symbolbild: Anthony Anex/Keystone

Gestiegen ist auch die Zahl der Betten, die in den Spitälern des Kantons von einer Coronapatienten oder einem Coronapatienten belegt werden. Am Montagabend waren 39 Personen wegen einer SARS-CoV2-Infektion in einem St.Galler Spital, zwei davon auf der Intensivstation, wovon eine beatmet werden muss. In der vergangenen Woche waren es noch 20 Personen, davon eine auf der Intensivstation (ohne Beatmung). 

Die Sieben-Tage-Inzidenz stand am 3. Oktober bei 219, die 14-Tage-Inzidenz bei 371. Die Inzidenz bezeichnet die Zahl neuer Coronafälle in sieben und 14 Tagen der Vergleichbarkeit wegen hochgerechnet auf 100’000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Seit Anfang Mai meldet der Kanton St.Gallen seine Coronazahlen nur noch einmal wöchentlich, und zwar am Dienstagnachmittag. Auf den Wochenrhythmus umgestellt wurde aufgrund der Entspannung in der Pandemielage gegenüber Winter und Frühling. Sie rechtfertige den grossen Aufwand für die tägliche Meldung nicht mehr, hiess es.

Ab dem 10. Oktober ist im Kanton St.Gallen eine zweite kostenlose Auffrischimpfung gegen das Coronavirus möglich.

Ab dem 10. Oktober ist im Kanton St.Gallen eine zweite kostenlose Auffrischimpfung gegen das Coronavirus möglich.

Bild: Ted S. Warren/AP

Mit den tieferen Temperaturen und den steigenden Fallzahlen wird auch das Thema Impfung wieder aktuell. Im Kanton St.Gallen ist ab dem 10. Oktober eine zweite kostenlose Auffrischimpfung möglich. Anmeldungen können in einem der kantonalen Impfzentren vorgenommen werden.

Der zweite Booster wird momentan besonders gefährdeten Personen empfohlen, sofern die letzte Covid-Impfung oder - Infektion bereits mehr als vier Monate her ist. Zu dieser Gruppe zählen Personen über 65 Jahre mit chronischen Krankheiten sowie Schwangere und Personen mit Trisomie 21. Für die Impfung steht der neue bivalente Impfstoff «Spikevax Bivalent Original/Omicron» von Moderna zur Verfügung.

Personen zwischen 16 und 64 Jahren, die doppelt geimpft sind, sind nach wie vor gut vor einem schweren Krankheitsverlauf geschützt, schreibt der Kanton. Wer jünger ist als 65 Jahre und den Schutz vorübergehend weiter erhöhen möchte, kann sich ebenfalls für eine zweite kostenlose Booster-Impfung anmelden. Weitere Informationen zur Impfung und zur Anmeldung gibt's im Internet. (SK/arc)

Stiftung Lokremise: Sarah Fuhrmann und Christian Mühlestein übernehmen Geschäftsführung

Der Stiftungsrat der Lokremise hat am Dienstag die neue Geschäftsführung bekannt gegeben. Auf Fabienne Klauser folgen Sarah Fuhrmann und Christian Mühlestein als Co-Leitung. Das Duo nimmt seine Tätigkeit per 1. Dezember auf.

Christian Mühlestein und Sarah Fuhrmann sind gemäss Stiftungsrat ein erprobtes Duo.

Christian Mühlestein und Sarah Fuhrmann sind gemäss Stiftungsrat ein erprobtes Duo.

Bild: Daniel Ammann

Sarah Fuhrmann lebt seit 2008 in der Stadt St.Gallen und ist seit 2018 für die Stiftung Lokremise tätig. Sie hat Theaterwissenschaften, Anglistik sowie Regie studiert und an verschiedenen Theatern als Übersetzerin gearbeitet. Wie es in der Mitteilung heisst, ist Fuhrmann in der Kulturszene gut vernetzt und erfahren in der Organisation und Kommunikation kultureller Veranstaltungen.

Christian Mühlestein hat Elektrotechnik studiert, als Lehrer und Eventtechniker gearbeitet und begleitet das Kulturzentrum seit der Eröffnung im Jahr 2010. Entsprechend hat er die Entwicklung der Lokremise von Beginn weg mitgeprägt. Zudem hat er das Angebot des Hauses ergänzt und für die Pflege des Baudenkmals gesorgt. Wie der Stiftungsrat schreibt, sind er und Fuhrmann ein erprobtes Team, das sich darauf freut, das Kulturzentrum in die Zukunft zu führen.

Fabienne Klauser hat die Geschäftsführung der Stiftung Lokremise im Februar übernommen und verlässt die Stiftung per Ende November aus persönlichen Gründen. Christian Mühlestein und Sarah Fuhrmann werden sich die Leitung per 1. Dezember hälftig teilen. (pd/arc)

Waldkirch: 19-Jährige muss nach Kollision mit unbestimmten Verletzungen ins Spital gebracht werden

Auf der Bischofszellerstrasse in Waldkirch hat sich am Dienstag ein Zusammenstoss zwischen einem Lieferwagen und einem Auto ereignet. Wie die St.Galler Kantonspolizei in der Medienmitteilung schreibt, zog sich die 19-jährige Lieferwagenfahrerin dabei unbestimmte Verletzungen zu. Sie musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehr als zehntausend Franken.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehr als zehntausend Franken.

Bild: KAPO SG

Die 19-Jährige war mit dem Lieferwagen auf der Gauhusenstrasse in Richtung Verzweigung Bischofszellerstrasse/Grimmstrasse unterwegs und beabsichtige geradeaus auf die Grimmstrasse zu fahren. Zur gleichen Zeit fuhr gemäss Polizeiangaben ein 64-Jähriger mit seinem Auto auf der Bischofszellerstrasse von Hauptwil in Richtung Arnegg.

Zur Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen kam es, als der Lieferwagen die Bischofszellerstrasse überquerte. Die 19-jährige Lenkerin musste mit unbestimmten Verletzungen in den Spital gebracht werden. Auch der 64-Jährige wurde zur Kontrolle dorthin gebracht. Wie die Kantonspolizei mitteilt, beläuft sich der entstandene Sachschaden auf über zehntausend Franken. (kapo/arc)

Naturmuseum St.Gallen bietet während der kalten Jahreszeit Taschenlampenführungen an

«Nachts im Museum» ist nicht nur der Name einer beliebten Filmreihe mit Ben Stiller, sondern auch der Name einer neuen Führung, welche diesen Winter im Naturmuseum St.Gallen angeboten wird.

Die Taschenlampenführungen werden von November bis Januar angeboten.

Die Taschenlampenführungen werden von November bis Januar angeboten. 

Bild: PD

Jeweils freitags können von November bis Januar Taschenlampenführungen ausserhalb der Öffnungszeiten gebucht werden. Der 60-minütige Streifzug führt zu leuchtenden Gesteinen, löst das Rätsel der reflektierenden Tieraugen und stellt einen unscheinbaren Meisterschwimmer aus dem Bodensee vor. Die Führung findet jeweils von 18 bis 19 Uhr statt. Maximal können 18 Personen daran teilnehmen, die mindestens sieben Jahre alt sind.

Die Führung kann gemäss Naturmuseum mit einem Apéro gebucht werden. Ausserdem besteht die Möglichkeit, sie mit einem Vortrag zu ergänzen. Dafür stellt das Museum seinen Vortragssaal zu Verfügung. (pd/arc)

Weitere Informationen und ein Anmeldeformular gibt’s im Internet.

Theater St.Gallen bietet Kurs für junge Menschen an

Das Theater St.Gallen lädt 16- bis 20-Jährige zum Theaterkurs ein. Während der Proben erarbeiten die Teilnehmenden des Jugendtheaterclubs unter der Leitung von Schauspieler Matthias Flückiger eine Abschlussproduktion, die im Mai gezeigt wird.

Interessierte können sich noch bis am 15. Oktober für den Theaterkurs anmelden.

Interessierte können sich noch bis am 15. Oktober für den Theaterkurs anmelden.

Bild: PD

Im Kurs erleben die Teilnehmenden den Prozess von Ensemblebildung über Improvisationen und Schauspielübungen bis hin zu einer Inszenierung mit Kostüm, Bühne und Beleuchtung. Öffentliche Vorstellungen finden gemäss Mitteilung im Mai 2023 im Theater Parfin de Siècle statt.

Interessierte können sich noch bis am 15. Oktober für den Kurs anmelden. Start ist am Montag, 28. November, 19 Uhr, im Trainingszentrum der Tanzkompanie am Unteren Graben. Anmeldungen: g.besio@theatersg.ch oder 071 242 05 25. Weitere Informationen gibt’s im Internet. (pd/arc)

HSG: 596 Bachelor-Diplome überreicht

An der Universität St.Gallen haben 596 Absolventinnen und Absolventen ihren Bachelor of Arts entgegengenommen. Wie die HSG schreibt, sind das beinahe doppelt so viele wie im Frühjahrssemester 2022.

Urs Fueglistaller und die Absolventin Anabela Mijacevic.

Urs Fueglistaller und die Absolventin Anabela Mijacevic. 

Bild: Lautenschlager GmbH

Zwei Drittel der Studierenden beendeten ihr Bachelor-Studium in Betriebswirtschaftslehre erfolgreich ab, vier Studierende erhielten erstmals die Zusatzqualifikation des Lehrprogramms «Recht für Law & Economics». Insgesamt wurden folgende Bachelor-Diplome vergeben: 

  • 397 in Betriebswirtschaftslehre
  • 51 in Internationalen Beziehungen
  • 71 in Volkswirtschaftslehre
  • 21 in Rechtswissenschaft mit Wirtschaftswissenschaften
  • 52 in Rechtswissenschaft
  • 4 im Lehrprogramm «Recht für Law & Economics»

Betriebswirtschafter und Projektor Urs Fueglistaller erklärte in seiner Ansprache, was gute Unternehmungsführung ausmacht. Neben Wertschöpfung brauche es Wertschätzung gegenüber Mitarbeitenden, Kunden, Lieferantinnen und Lieferanten sowie Werthaltung. Ausserdem sei es wichtig, der eigenen Lebensphilosophie bewusst zu sein und dieser entsprechend zu handeln. Fueglistaller sagte den Absolventinnen und Absolventen, dass sie neugierig und offen für Überraschungen bleiben sollen. Ausserdem gab er ihnen mit auf den Weg, dass sie während ihres Lebens immer in einem Gebiet Anfängerin oder Anfänger bleiben sollen. (pd/arc)

«Wort zum Sonntag»:  Ines Schaberger ist eine der fünf neuen Sprecherinnen und Sprechern der TV-Sendung

Ines Schaberger aus St.Gallen spricht am Samstag, 22. Oktober, erstmals in der Sendung «Wort zum Sonntag» beim Schweizer Fernsehen. Die Sendung gehört zu einer der ältesten des Senders.

Ines Schaberger freut sich auf ihre Aufgabe bei der TV-Sendung «Wort zum Sonntag».

Ines Schaberger freut sich auf ihre Aufgabe bei der TV-Sendung «Wort zum Sonntag».

Bild: SRF/Marion Nitsch

Schaberger freut sich auf ihre neue Aufgabe. «Die Herausforderung besteht darin, möglichst knapp und für eine breite Allgemeinheit etwas zu sagen, was die Menschen inspiriert, ermutigt und vielleicht auch herausfordert», wird sie in der Mitteilung zitiert. Schaberger ist 1993 in Niederösterreich geboren. Sie studierte Religionspädagogik und Theologie in Wien, Freiburg im Üechtland und Chur. Gemäss Mitteilung ist sie wegen der Berge, der Schokolade und der Liebe in die Schweiz gezogen. Schaberger hat dieses Jahr auch das Jubiläum «175 Jahre Bistum St.Gallen» koordiniert. Ausserdem leitet sie den Kirchen-Podcast «Fadegrad» und ist Seelsorgerin in der Berufseinführung in Gossau.

Schaberger ist eine von fünf neuen Sprecherinnen und Sprechern, die ab diesem Oktober in der Sendung zu Wort kommen. Die Teammitglieder gehören verschiedenen Konfessionen an und beleuchten abwechselnd verschiedene Themen aus christlicher Perspektive. Die Sendung wird jeweils am Samstagabend um 20 Uhr auf SRF1 ausgestrahlt. (pd/arc)

Am Bahnhof St.Gallen kann man sich Lieder wünschen und dazu tanzen

Momentaufnahme. Noch bis am 12. Oktober steht beim Zugang zur Unterführung West am Bahnhof in St.Gallen eine Jukebox. Gutscheine, mit welchen man sich ein Lied wünschen kann, gibt's in diversen Läden vor Ort.

Momentaufnahme. Noch bis am 12. Oktober steht beim Zugang zur Unterführung West am Bahnhof in St.Gallen eine Jukebox. Gutscheine, mit welchen man sich ein Lied wünschen kann, gibt's in diversen Läden vor Ort. 

Bild: Arcangelo Balsamo (4. Oktober 2022)

Velo- und Fussgängertunnel: Keine Einsprachen eingegangen – Baustart könnte im nächsten Jahr erfolgen

Zwischen Lokremise und Reithalle soll ein Tunnel für den Fuss- und Veloverkehr entstehen. Das Stadtparlament hat dem Vorhaben Anfang Mai deutlich zugestimmt. Nach den Sommerferien lag das Projekt öffentlich auf. Wie Stadtingenieur Beat Rietmann auf Anfrage bekannt gibt, sind keine Einsprachen eingegangen, weder zur Auflage der Verkehrsanordnung noch zur Auflage von Projekt und Teilstrassenplan. Für Rietmann zeigt dieser Umstand, dass sich die intensiven Gespräche mit den Direktbetroffenen gelohnt haben.

Wer zwischen Reithalle und «Sankt Leopard» über die St.-Leonhard-Strasse will, muss heute vier nicht synchronisierte Lichtsignale überwinden.

Wer zwischen Reithalle und «Sankt Leopard» über die St.-Leonhard-Strasse will, muss heute vier nicht synchronisierte Lichtsignale überwinden.

Bild: Arthur Gamsa (5. Mai 2021)

Dass keine Einsprachen eingegangen sind, bedeutet aber nicht, dass nun gleich die Bagger auffahren. Bis zum Baustart sind noch diverse Planungs- und Vorbereitungsarbeiten nötig. Ausserdem muss das Vorhaben mit den laufenden Hochbauarbeiten bei der Villa Wiesental abgestimmt werden, sagt Rietmann. 

Im Garten der Villa, die aktuell saniert wird, entsteht ein neues Hotel. Deshalb stehen derzeit und noch bis ins Jahr 2023 Installationen und weiteres Material für die Baustelle auf dem Lokremisenweg. Aus diesen Gründen und aufgrund der beschriebenen Vorbereitungen wird der Baustart für den Velotunnel gemäss Rietmann wohl eher in die zweite Hälfte des kommenden Jahres fallen. Für die Erstellung der unterirdischen Fuss- und Velowegverbindung werden danach schätzungsweise rund 20 Monate benötigt.

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf gut 8,6 Millionen Franken. Die Stadtkasse muss rund 2,7 Millionen Franken davon selber tragen. Den Rest übernehmen Bund und Kanton. (arc)

Gossau erhält eigenes Monopoly

Die Stadt St.Gallen hat eines; auch die Kantone St.Gallen und Thurgau sowie das Appenzellerland und der FCSG. Nun hat auch die Stadt Gossau eines. Die Rede ist von einem eigenen Monopoly-Brettspiel.

Einer erste limitierte Erstausgabe des Gossauer Monopolys ist ab sofort erhältlich.

Einer erste limitierte Erstausgabe des Gossauer Monopolys ist ab sofort erhältlich.

Bild: PD

In der Gossauer Version des Brettspieleklassikers können unter anderem das Notkerschulhaus, das Schloss Oberberg, der Walter-Zoo oder der Andreaspark gekauft werden, um danach Häuser und Hotels auf den Grundstücken zu bauen und horrende Mieten zu verlangen. Wie der Hersteller schreibt, kommt die Monopoly-Version in einem einmaligen Design daher und ist auf die Stadt Gossau individualisiert. Das Brettspiel ist gemäss Mitteilung ab sofort in einer limitierten Erstausgabe bei Pius Schäfler oder unter online erhältlich. (pd/arc)

Projektleiter Simon Zeller gibt im Naturmuseum Auskunft zur Biodiversitätsstrategie

Simon Zeller von der Dienststelle Stadtgrün gibt am Mittwoch, 5. Oktober, im Naturmuseum Auskunft über die städtische Biodiversitätsstrategie. Die Veranstaltung beginnt um 12.15 Uhr. Es gilt der Eintritt ins Museum.

Die Stadt St.Gallen verfügt über eine reichhaltige Biodiversität.

Die Stadt St.Gallen verfügt über eine reichhaltige Biodiversität.

Bild: Benjamin Manser (21. August 2020)

Die Stadt St.Gallen verfügt über eine reichhaltige Biodiversität. Die vielfältigen Lebensräume beherbergen eine Vielzahl an Pflanzen, Tieren, Pilzen und Mikroorganismen. Wie das Naturmuseum schreibt, sind wir Menschen auf mannigfaltige Art und Weise auf eine vielfältige Biodiversität und funktionierende Ökosysteme angewiesen. Damit sich die Vielfalt positiv entwickelt, ist ein bewusster und sorgfältiger Umgang nötig. Um dies zu erreichen, hat die Stadt den Zustand der Biodiversität in St.Gallen analysiert und erarbeitet eine umfassende Biodiversitätsstrategie. Gemäss Naturmuseum steht sie kurz vor dem Abschluss. Simon Zeller leitet das Projekt und wird am Mittwoch über den Stand der Arbeiten informieren. (pd/arc)

Wechsel in der Filialleitung bei der Migros Säntispark und beim Coop Goldach

Sowohl die Migros Säntispark als auch der Coop Goldach haben einen neuen Filialleiter. In Abtwil übernimmt Antonio Serra. Er löst Regula Feltscher ab, die nach Wil wechselt. Der neue Coop-Geschäftsführer in Goldach ist der Wittenbacher Muhamet Idrizi. Sowohl Serra als auch Idrizi haben ihre neue Stelle am 1. Oktober angetreten.

Antonio Serra.

Antonio Serra.

Bild: PD

Der 50-jährige Antonio Serra ist seit 1987 für die Migros Ostschweiz tätig. Nun ist er für die Geschicke der Migros Säntispark verantwortlich. Serra arbeitete während seiner beruflichen Laufbahn unter anderem zweimal in der Migros Neumarkt in St.Gallen. Seine erste Filiale führte er ab 2003 in Wittenbach. Zuletzt leitete er gemäss Mitteilung die Migros Widnau.

Muhamet Idrizi.

Muhamet Idrizi.

Bild: PD

Muhamet Idrizi war zu Beginn seiner beruflichen Laufbahn ebenfalls für die Migros tätig, bei welcher er die Ausbildung zum Detailhandelsfachmann absolvierte und auch in der Folge arbeitete. Im März 2022 wechselte er gemäss Mitteilung dann zu Coop und absolvierte dort das sechsmonatige, betriebsinterne Aspirantenprogramm. Per 1. Oktober hat er nun die Filialleitung in Goldach übernommen. (pd/arc)

Theater St.Gallen führt auch dieses Jahr U30-Special durch: Am Mittwoch können alle unter 30 für 20 Franken in die Oper

Auch in der aktuellen Saison bietet das Theater St.Gallen monatlich ein U30-Special an. Die nächste Aktion aus der Reihe findet diese Woche statt. Am Mittwoch, 5. Oktober, können Personen unter 30 Jahren für 20 Franken die Oper «Der anonyme Liebhaber» im Theaterprovisorium besuchen. Der Eintrittspreis ist unabhängig von der Platzkategorie,  ausserdem gibt’s einen Gratisdrink. Die Vorstellung beginnt um 19.30 Uhr.

Joshua Stewart spielt die Rolle des anonymen Liebhabers.

Joshua Stewart spielt die Rolle des anonymen Liebhabers.

Bild: Edyta Dufaj

«Der anonyme Liebhaber» stammt aus der Feder von Joseph Bologne «Chevalier de Saint-Georges». Bologne machte als Sohn eines französischen Plantagenbesitzer und einer Sklavin aus dem Senegal Karriere im Frankreich des 18. Jahrhunderts – trotz aller Rassenschranken. Die St.Galler Inszenierung verknüpft die romantische Handlung der Oper mit der Geschichte des Komponisten und stellt Bezüge zur Gegenwart her.

Die Aktionstickets können telefonisch unter 071 242 06 06 oder per Mail an kasse@theatesg.ch gebucht werden. Ausserdem können sie an der Billetkasse des Theaters in der Tonhalle erworben werden. Die Kasse ist unter der Woche von 10 bis 19 Uhr und am Samstag zwischen 10 und 14 Uhr geöffnet. (pd/arc)

Fahrunfähiger Lieferwagenfahrer verursacht Kollision auf gesperrter Autobahn

Auf der Autobahn A1 ist am Montag, kurz nach 0.15 Uhr eine Lieferwagen in ein parkiertes Auto geprallt. Wie die Kantonspolizei in der Mitteilung schreibt, war der Autobahnabschnitt zwischen Winkeln und Neudorf zum Unfallzeitpunkt wegen Bauarbeiten gesperrt.

Der Lieferwagen prallte in ein parkiertes Auto eines Arbeiters.

Der Lieferwagen prallte in ein parkiertes Auto eines Arbeiters.

Bild: KAPO SG

Ein 61-Jähriger befuhr mit seinem Lieferwagen die gesperrte Autobahneinfahrt St.Fiden in Richtung St.Margrethen und prallte im Tunnelbereich mit seinem Fahrzeug in ein parkiertes Auto eines Arbeiters. Die Gründe sind bisher noch nicht bekannt, schreibt die Kantonspolizei. Eine Polizeipatrouille stufte den Mann als fahrunfähig ein. Auf Verfügung der Staatsanwaltschaft des Kantons musste er eine Blut- und Urinprobe abgeben. Der Führerschein des 61-Jährigen wurde eingezogen. Der entstandene Sachschaden wird von der Kantonspolizei auf rund 12’500 Franken geschätzt. (kapo/arc)

«Narr vo Sanggallä» liest aus unveröffentlichtem Roman vor

Der Kabarettist und Schriftsteller Urs Welter ist am Dienstag, 4. Oktober, im Rahmen des Kulturvereins «Wartsab» zu Gast im «1733» in der Goliathgasse. Der Autor ist nicht nur als Kabarettist und Schriftsteller bekannt, sondern auch als Schnitzelbänkler mit dem Namen «Narr vo Sanggallä».

Urs Welter ist Kabarettist, Autor und Schnitzelbänkler.

Urs Welter ist Kabarettist, Autor und Schnitzelbänkler.

Bild: Marlen Hämmerli (17. Februar 2020)

Welter wird im Lokal aus seinem unveröffentlichtem Roman «Projekt Säntis» vorlesen. In der fiktiven Geschichte versucht der Säntiswirt sein Restaurant weltbekannt zu machen. Das «1733» öffnet um 16.30 Uhr, die Lesung beginnt um 20 Uhr. Reservationen können unter info@1733.ch vorgenommen werden. Dabei soll angegeben werden, ob man im Lokal essen möchte oder nicht. Weitere Informationen zum Anlass gibt es online. (pd/arc)

Hans-Huber-Stiftung ehrt Gossauer Unternehmerin Katharina Lehmann

Katharina Lehmann ist eine von sechs Unternehmenspersönlichkeiten und Nachwuchsfördernden, die vor wenigen Tagen von der Hans-Huber-Stiftung ausgezeichnet worden sind. Die Anerkennungs- und Förderpreise sind gemäss Mitteilung mit einer Preissumme von insgesamt 50’000 Franken dotiert.

Der St.Galler Ständerat Benedikt Würth gratuliert Katharina Lehmann mit einem symbolischen Holzherz zum Anerkennungspreis.

Der St.Galler Ständerat Benedikt Würth gratuliert Katharina Lehmann mit einem symbolischen Holzherz zum Anerkennungspreis.

Bild: PD

Die Gossauerin Katharina Lehmann ist Inhaberin der Lehman Gruppe und des Holzbauunternehmens Blumer Lehmann. An der Preisverleihung in Heerbrugg durfte sie den Anerkennungspreis entgegennehmen. Die Preise werden jährlich an Personen verliehen, die sich besondere Verdienste im Zusammenhang mit dem Dualen Berufsbildungssystem erworben haben. Staatssekretärin Martina Hirayama lobte in ihrer Festrede das betriebliche Engagement für die Berufsbildung und bezeichnete letztere als das Rückgrat der Wirtschaft.

Christian Flechter, Präsident der Stiftung, sagte, dass Lehmann den Preis erhalte, weil sie ein Herz für komplexe und international erfolgreiche Holzprojekte habe und deshalb auch ein Herz für den Berufsnachwuchs. Diesen fördere Lehmann stark. Mit ihrem Engagement präge sie die ganze Holzbranche vorbildlich. Die Preissumme wird Lehmann in die Stärkung der Berufsbildung im eigenen Unternehmen einsetzen, heisst es in der Mitteilung. «Wir werden das Geld für gezielte, neue Informationsveranstaltungen brauchen. Denn Wir haben das Ziel, bis 2025 die Anzahl der Lernenden von 26 auf 36 zu erhöhen», kündigte Lehmann an der Preisverleihung an. (pd/arc)

Aus privaten Gründen: Schulleiterin Barbara Flury verlässt Riethüsli

In einem persönlichen Mail hat Schulleiterin Barbara Flury ihre Kolleginnen und Kollegen, das Schulamt und weitere Kreise über ihren Wegzug per Ende 31. Januar informiert. Wie aus der Nachricht, die vom Riethüsli-Newsletter publiziert wurde, hervorgeht zieht es Flury aus familiären Gründen zurück in die Innerschweiz.

Das Schulhaus Riethüsli wird derzeit abgebrochen, gleichzeitig entsteht ein Neubau. Eine Neuorganisation steht nach dem Abgang Flurys auch in der Schulleitung an.

Das Schulhaus Riethüsli wird derzeit abgebrochen, gleichzeitig entsteht ein Neubau. Eine Neuorganisation steht nach dem Abgang Flurys auch in der Schulleitung an.

Bild: Arthur Gamsa (19. September 2022)

Flury schreibt in ihrer Nachricht, dass sie seit längerer Zeit jedes Wochenende in die Innerschweiz pendle, wo ihr Partner und ihre Ursprungsfamilie leben. Nun habe sich dort eine Arbeitsmöglichkeit ergeben, die sie angenommen habe. Der Schritt falle ihr nicht leicht, heisst es weiter. Bis zu ihrem Austritt wird sie ihre Verantwortungen vollumfänglich wahrnehmen. Die Dienststelle Schule und Musik sei informiert, plane den Bewerbungsprozess und regle den Übergang. (arc)

Wegen Sprayereien im Ruckhalden-Tunnel: Zwei Jugendliche festgenommen

Die 16-Jährigen versuchten vergeblich, vor der Polizei zu flüchten.

Die 16-Jährigen versuchten vergeblich, vor der Polizei zu flüchten.

Symbolbild: Kapo SG

Am Samstagabend hat die Einsatzzentrale der Stadtpolizei die Meldung erhalten, dass beim Ruckhalden-Tunnel zwei Personen am Sprayen seien. Beim Eintreffen der Polizei versuchten die beiden, dem Gleis entlang in den Tunnel hinein zu flüchten. Nachdem weitere Patrouillen aufgeboten wurden, gelang es der Polizei schliesslich, die beiden 16-Jährigen anzuhalten und festzunehmen. Laut Mitteilung könne der Sachschaden noch nicht beziffert werden. Die Jugendlichen werden zur Anzeige gebracht. (kapo/nat)