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ST.GALLER STADT-TICKER: Polizei sucht flüchtigen Autofahrer +++ Städter strömen in die Museen +++ Pferde mitten in der Stadt

Feedback zum ST.GALLER STADT-TICKER: stadtredaktion@tagblatt.ch (Stichwort «Stadt-Ticker»)

Sonntag, 19. Mai - 19:33 Uhr

Nach Kollision weitergefahren: Stadtpolizei St.Gallen sucht jetzt nach Zeugen

(stapo/vre) Am Freitag, kurz nach 18 Uhr, ist es auf der Verzweigung Teufener- und Demutstrasse im Riethüsli zu einem frontal-seitlichen Zusammenstoss zwischen einem Personenauto und einem weissen Lieferwagen gekommen. Nach dem Zwischenfall setzte der Lenker des Lieferwagens mit angehängter Ladebrücke seine Fahrt Richtung Teufen fort, ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern.

Die Unfallstelle vom Freitagabend im Riethüsli ob St.Gallen. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 17. Mai 2019)

Die Unfallstelle vom Freitagabend im Riethüsli ob St.Gallen. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 17. Mai 2019)

Aufgrund von ersten Ermittlungen nimmt die Stadtpolizei St.Gallen gemäss Mitteilung vom Sonntag an, dass es sich beim Lieferwagen um einen «Renault Master» gehandelt hat. Sie sucht jetzt unter Telefon 071'224'60'00 Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang oder zum flüchtigen Fahrzeug machen können.

Sonntag, 19. Mai - 19:16 Uhr

Internationaler Museumstag in St.Gallen: Sonderprogramme zogen viel Publikum an

(vre) Am Sonntag war internationaler Museumstag. Traditionellerweise beteiligten sich daran auch die Museen in der Stadt St.Gallen - einerseits mit Gratiseintritt, anderseits mit Sonderprogrammen zu den laufenden Ausstellungen. Der Anlass war, wie ein Augenschein vom Nachmittag in verschiedenen Häusern zeigte, ein voller Erfolg.

Am Sonntagnachmittag vor dem Historischen und Völkerkundemuseum: Das grosse Mühlespiel, das Büchsenwerfen, eine Übungslektion des Indianerspiels La Crosse und eine Gartenbeiz zogen das Publikum nicht nur ins, sondern auch vors Museum. (Bilder: Reto Voneschen - 19. Mai 2019)Am Sonntagnachmittag vor dem Historischen und Völkerkundemuseum: Das grosse Mühlespiel, das Büchsenwerfen, eine Übungslektion des Indianerspiels La Crosse und eine Gartenbeiz zogen das Publikum nicht nur ins, sondern auch vors Museum. (Bilder: Reto Voneschen - 19. Mai 2019)
Führung im Textilmuseum: Die stimmungsvolle und sehr sorgfältig gestaltete Ausstellung mit Kostümen aus 100 Jahren Circus Knie zog ebenfalls viele grosse und kleine Besucherinnen und Besucher in ihren Bann.Führung im Textilmuseum: Die stimmungsvolle und sehr sorgfältig gestaltete Ausstellung mit Kostümen aus 100 Jahren Circus Knie zog ebenfalls viele grosse und kleine Besucherinnen und Besucher in ihren Bann.
Vor dem Kunstmuseum: Das milde Wetter und Musikeinlagen liessen Besucherinnen und Besucher auch hier vor dem Museum verweilen.Vor dem Kunstmuseum: Das milde Wetter und Musikeinlagen liessen Besucherinnen und Besucher auch hier vor dem Museum verweilen.
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Stimmungsvoller internationaler Museumstag in St.Gallen

Daniel Studer, Direktor des Historischen und Völkerkundemuseums, zeigte sich gegen 15.30 Uhr begeistert vom Verlauf des Tages. Es seien Hunderte von Besucherinnen und Besuchern gekommen, darunter auch viele Familien mit Kindern. Für sein Museum habe sich der Zusatzaufwand auf jeden Fall gelohnt. Ähnlich tönte es bei anderen Verantwortlichen.

Neben den teils sehr attraktiven, an die Museumsnacht erinnernden Zusatzaktivitäten für gross und klein war wohl das Wetter ein wichtiger Grund für den Publikumserfolg. Daniel Studer: «Es war für unseren Zweck ideal: nicht zu schön, aber auch nicht zu schlecht. Es war genau richtig für einen Museumsbesuch.»

Sonntag, 19. Mai - 18:23 Uhr

Pferdesport mitten in der Stadt: Voltigier-Wettkampf in der St.Galler Reithalle

(vre) Manchmal vergisst man es: Die Stadt St.Gallen ist auch eine Hochburg des Voltigier-Sports. Regelmässig trainieren die Aktiven der Voltige-Gruppe des Reitclubs St.Gallen in der Reithalle auf der Kreuzbleiche. Und regelmässig sind diese Aktiven auch an Wettkämpfen erfolgreich.

Ein Voltigierpferd wird am Sonntagnachmittag von seinen beiden jungen Betreuerinnen am Rand der Kreuzbleiche bewegt. (Bild: Reto Voneschen - 19. Mai 2019)

Ein Voltigierpferd wird am Sonntagnachmittag von seinen beiden jungen Betreuerinnen am Rand der Kreuzbleiche bewegt. (Bild: Reto Voneschen - 19. Mai 2019)

Dieses Wochenende wurden alle, die auf der Kreuzbleiche unterwegs waren, auf eindrückliche Art und Weise auf diese pferdesportlichen Aktivitäten, von denen die Öffentlichkeit sonst wenig mitbekommt, aufmerksam gemacht: Am Ostrand der Kreuzbleiche wimmelte es zeitweise richtiggehend von Pferden. Und das sind nun nicht wirklich Tiere, denen man heute mitten in der Stadt jeden Tag begegnet.

Die Voltige-Gruppe des RC St.Gallen führte am Samstag und Sonntag ihren jährlichen Wettkampf durch. Teams und Einzelwettkämpferinnen aus der ganzen Schweiz nahmen daran in acht Kategorien teil. Und zwischen den Auftritten machten Pferde am Rand der Kreuzbleiche Pause oder wurden dort auf ihren nächsten Einsatz vorbereitet.

Sonntag, 19. Mai - 13:48 Uhr

Steuer-AHV-Deal und Waffenrecht in der Stadt St.Gallen klar angenommen

(sk/vre) In der Stadt St.Gallen sind die beiden eidgenössischen Abstimmungsvorlagen vom Sonntag gemäss dem kantonalen und dem nationalen Trend entschieden worden. Beim Steuer-AHV-Deal wie bei der Revision des Waffenrechts gibt's zwei sehr klare Ja. Die Stimmbeteiligung lag bei beiden Vorlagen bei 43,6 Prozent.

Resultat Stadt St.Gallen zum Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung (STAF):
Ja - 13'513
Nein - 5'439
Leer - 439
Ungültig - 3

Resultat Stadt St.Gallen zum Bundesbeschluss über die Übernahme der Änderungen der EU-Waffenrichtlinie (Weiterentwicklung des Schengen):
Ja - 15'236
Nein - 3'999
Leer- 158
Ungültig -1

Sonntag, 19. Mai - 13:33 Uhr

Ständeratsersatzwahl in der Stadt St.Gallen: Würth nur 384 Stimmen vor Vincenz

(sk/vre) Ein sehr knappes Rennen zwischen dem CVP-Kandidaten und der FDP-Kandidatin gibt’s bei den Ersatzwahlen für den Ständeratssitz von Karin Keller-Sutter in der Stadt St.Gallen. Auf CVP-Regierungsrat Beni Würth (Rapperswil-Jona) entfallen im zweiten Wahlgang am meisten, nämlich 7'425 Stimmen. Auf Platz zwei liegt FDP-Kantonsrätin Susanne Vincenz-Stauffacher (Abtwil) mit 7'041 Stimmen. Der Abstand zwischen den beiden ist also hauchdünn.

CVP-Regierungsrat Beni Würth (rechts) und FDP-Kantonsrätin Susanne Vincenz-Stauffacher beim ersten Wahlgang vom 10. März im Pfalzkeller. Die beiden liefern sich in der Stadt St.Gallen auch diesen Sonntag beim zweiten Wahlgang ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. (Bild: Michel Canonica - 10. März 2019)

CVP-Regierungsrat Beni Würth (rechts) und FDP-Kantonsrätin Susanne Vincenz-Stauffacher beim ersten Wahlgang vom 10. März im Pfalzkeller. Die beiden liefern sich in der Stadt St.Gallen auch diesen Sonntag beim zweiten Wahlgang ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. (Bild: Michel Canonica - 10. März 2019)

Gegenüber den beiden Favoriten weit abgeschlagen sind in der Kantonshauptstadt SVP-Nationalrat Mike Egger (Berneck) mit 1'881 Stimmen und der Parteifreie Andreas Graf (Steinach) mit 1'522 Stimmen. Auf verschiedene Personen entfallen 120 Stimmen. Die Wahlbeteiligung in der Stadt liegt bei 45,1 Prozent. Total sind für den zweiten Wahlgang der Ständeratsersatzwahl in der Stadt St.Gallen 18'436 Wahlzettel eingegangen. Davon sind 408 leer und 39 ungültig.

Sonntag, 19. Mai - 12:44 Uhr

Stadtpolizei kontrolliert Autofahrer: Acht Lenker angezeigt, acht Ordnungsbussen verteilt

(stapo/vre) In der Nacht auf Sonntag hat die Stadtpolizei St.Gallen an diversen Standorten auf Stadtgebiet koordinierte Verkehrskontrollen durchgeführt. Acht Autofahrer wurden dabei angezeigt. Weiter wurden acht Ordnungsbussen ausgestellt.

Polizeikontrolle auf dem Oberen Graben. (Symbolbild: Urs Bucher - 18. Juni 2018)

Polizeikontrolle auf dem Oberen Graben. (Symbolbild: Urs Bucher - 18. Juni 2018)

Sechs Personen wurden verzeigt, weil sie in nicht fahrfähigem Zustand in ihrem Auto sassen. Ein Lenker versuchte, sich der Kontrolle durch Wenden seines Autos und Flucht zu entziehen. Bei zwei weiteren Fahrzeugen stellte die Polizei eine technische Abänderung, ein missbräuchlich verwendetes Kontrollschild sowie Reifen mit ungenügender Profiltiefe fest.

Die acht Ordnungsbussen wurden unter anderem wegen Nichttragen der Sicherheitsgurte, Fahren ohne Licht oder Nichtmitführen des Führerausweises ausgestellt.

Sonntag, 19. Mai - 10:15 Uhr

Auswärtsspiel des SC Brühl beim FC Bavois endet 0:0: Trotz hochkarätiger Chancen kein Tor

(pd/vre) Nachdem der Ligaerhalt dank des 5:2-Heimsiegs vor einer Woche gesichert werden konnte, setzte Brühls Trainer Heris Stefanachi beim Auswärtsspiel gegen den FC Bavois vom Samstag auf die Jugend. Vier Spieler unter 20 Jahren spielten vom Start weg und zwei weitere wurden im Laufe des Spiels eingewechselt.

Beim Auswärtsspiel gegen den FC Bavois musste sich der SC Brühl keineswegs verstecken: Vor allem in der zweiten Halbzeit machten seine Spiele viel Druck aufs Tor der Platzherren. Dass die Kronen keine der vielen guten Chancen nutzen konnten, hatte auch mit Pech zu tun. (Bild: PD - 18. Mai 2019)

Beim Auswärtsspiel gegen den FC Bavois musste sich der SC Brühl keineswegs verstecken: Vor allem in der zweiten Halbzeit machten seine Spiele viel Druck aufs Tor der Platzherren. Dass die Kronen keine der vielen guten Chancen nutzen konnten, hatte auch mit Pech zu tun. (Bild: PD - 18. Mai 2019)

Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit stand es zur Pause 0:0. In der zweiten Hälfte stellten sich die Brühler gemäss Matchbericht von Henri Seitter besser auf den zweikampfstarken Gegner ein. Zunehmend verlagerte sich das Spiel in die Platzhälfte von Bavois. Dessen Torhüter Enrico Romin bewahrte sein Team mit herrlichen Paraden vor einem Rückstand. In der 57. Minute hielt er einen Penalty von Nico Abegglen.

Die Kronen liessen sich nicht entmutigen und drückten weiter auf das Führungstor. In der 78. Minute spielte Demian Titaro den Torhüter aus, traf aber doch nur den Pfosten. In der Nachspielzeit verpassten die Gäste nochmals drei Chancen. Diesmal fehlte es bei Brühl einzig an der kaltblütigen Chancenauswertung. Die jungen Spieler glänzten mit guten, der 18-jährige Filip Degen gar mit einer reifen, fehlerlosen Leistung.

Sonntag, 19. Mai - 8:00 Uhr

Noch bis 12 Uhr kann in der Stadt St.Gallen gewählt und abgestimmt werden

(red/vre) Heute ist Wahl- und Abstimmungssonntag. Nebst zwei nationalen Vorlagen wird der Nachfolger oder die Nachfolgerin von Karin Keller-Sutter im Ständerat gesucht. Im St.Galler Rathaus können die Stimm- und Wahlzettel noch bis 12 Uhr abgegeben werden.

Dies zum einen von 10 bis 12 Uhr nach alter Väter Sitte direkt in die Urne. Daneben ist die Stimmabgabe aber auch im Briefkasten links neben dem Haupteingang ins Rathaus möglich. Er wird letztmals exakt um 12 Uhr geleert. Städtische Resultate sollten dann bis etwa 14 Uhr im Anschlagkasten am Rathaus oder im Internetauftritt der Stadt einsehbar sein.

Freitag, 17. Mai - 17:04 Uhr

Dieser Mann hat einen Vogel

(red) Ein «Tagblatt»-Leser hat im Bus heute diesen Falken entdeckt. Nachfragen haben ergeben, dass der Falkner mit seiner «Bianca» heute auf Schulbesuch im Hof in Winkeln war. Danke für dieses Leserfoto.

Ein Mann mit seinem Vogel im Statbus. Damit man einen Falken halten, geschweige den mitführen darf, braucht es spezielle Bewilligungen, die in diesem Fall natürlich vorliegen. (Bild: Leserreporter)

Ein Mann mit seinem Vogel im Statbus. Damit man einen Falken halten, geschweige den mitführen darf, braucht es spezielle Bewilligungen, die in diesem Fall natürlich vorliegen. (Bild: Leserreporter)

Freitag, 17. Mai - 9:31 Uhr

Sicherheitslinie überfahren und fast mit einem entgegenkommenden Auto zusammengestossen

In der Strassenbaustelle vor dem Parkhaus UG25 ist es am Donnerstag, etwa um 11 Uhr, zu einem gefährlichen Zwischenfall mit zwei Autos gekommen. Dabei überfuhr eine 66-Jährige, die mit ihrem grauen Peugot stadtauswärts unterwegs war, die Sicherheitslinie und rammte um ein Haar ein entgegenkommendes blaues Auto. Nur mit Glück kam es nicht zu einer Frontalkollision.

Vor dem künftigen Parkhaus UG25 sind seit einigen Wochen Strassenbauarbeiten im Gang. Die Verkehrsführung verändert sich dadurch immer wieder. (Bild: Benjamin Manser - 26. April 2019)

Vor dem künftigen Parkhaus UG25 sind seit einigen Wochen Strassenbauarbeiten im Gang. Die Verkehrsführung verändert sich dadurch immer wieder. (Bild: Benjamin Manser - 26. April 2019)

Die Stadtpolizei St.Gallen sucht jetzt Personen, die den Vorfall beobachtet haben und Angaben dazu machen können. Insbesondere ruft sie die Lenkerin oder den Lenker des blauen Fahrzeugs auf, sich unter Telefon 071'224'60'00 zu melden.

Freitag, 17. Mai - 9:09 Uhr

Sommerattraktion für Daheimgebliebene: 200 Meter die Teufener Strasse hinunter rutschen

Diesen Sommer macht die grosse Wasserrutsche von «Slide my City» zum vierten Mal in der Stadt St.Gallen Station. Am 27. und 28. Juli wird sie wieder auf der Teufener Strasse zwischen Oberstrasse und Baracca-Bar in Betrieb sein. Das 200 Meter lange, nasse Rutschvergnügen zog bei den drei ersten Durchführungen in St.Gallen Tausende an.

Der erste Auftritt der Rutschbahn «Slide my City» in St.Gallen. Gerutscht wird in diesem Jahr zum vierten Mal auf dem untersten Abschnitt der Teufener Strasse. Der Verkehr wird umgeleitet. (Bild: Michel Canonica - 31. Juli 2016)

Der erste Auftritt der Rutschbahn «Slide my City» in St.Gallen. Gerutscht wird in diesem Jahr zum vierten Mal auf dem untersten Abschnitt der Teufener Strasse. Der Verkehr wird umgeleitet. (Bild: Michel Canonica - 31. Juli 2016)

Bereits jetzt sind Tickets für die Riesenrutsche im Internet buchbar; wer dies früh tut, kommt in den Genuss von Preisnachlässen. Eine Rutschpartie kostet je nach Kategorie zwischen vier und 20 Franken. Dazu kommt die Miete eines Schwimmreifens für zehn Franken.

Zum diesjährigen Auftritt von Slide my City in St.Gallen

Donnerstag, 16. Mai - 22:44 Uhr

Hallenbad Blumenwies wird saniert: Ausstellung mit den zwölf eingereichten Projektentwürfen

(sk/vre) Für die Sanierung und Erweiterung des 1973 erbauten Hallenbads Blumenwies sind in der Investitionsplanung der Stadt St.Gallen 36 Millionen Franken vorgesehen. Damit soll es zum führenden Sport- und Freizeitbad der Region werden. Den Wettbewerb für das Projekt gewonnen hat der Beitrag «Waikiki», der unter Federführung des St.Galler Architekten Andy Senn entstand.

So soll das «neue» Hallenbad Blumenwies nach Sanierung und Erweiterung aussehen. (Illustration: Architekturbüro Andy Senn)

So soll das «neue» Hallenbad Blumenwies nach Sanierung und Erweiterung aussehen. (Illustration: Architekturbüro Andy Senn)

Vom 17. bis 31. Mai sind nun alle für Sanierung und Erweiterung des Hallenbades Blumenwies eingereichten Wettbewerbsvorschläge im zweiten Stock des Amtshauses an der Neugasse 3 zu sehen. Die Blumenwies-Ausstellung ist zugänglich von Montag bis Donnerstag, 8.30 bis 11.30 und 13.30 bis 17 Uhr, sowie am Freitag, 8.30 bis 11.30 und 13.30 bis 16.30 Uhr. Diesen Freitag, 16 bis 17.30 Uhr, steht gemäss Mitteilung Stadträtin Maria Pappa in der Ausstellung Red' und Antwort.

Donnerstag, 16. Mai - 17:14 Uhr

Auch unsere Wälder leben

Nach langer Trockenheit kann der Waldboden das derzeitige Regenwetter gut vertragen. Und sobald es feucht wird, beginnen die Pilze zu spriessen. Die zierlichen Exemplare auf dem Bild taten das bei Abtwil. (Leserbild: Ingrid Zürcher - 15. Mai 2019)

Nach langer Trockenheit kann der Waldboden das derzeitige Regenwetter gut vertragen. Und sobald es feucht wird, beginnen die Pilze zu spriessen. Die zierlichen Exemplare auf dem Bild taten das bei Abtwil. (Leserbild: Ingrid Zürcher - 15. Mai 2019)

Donnerstag, 16. Mai - 15:47 Uhr

SC Brühl kann entspannt nach Bavois reisen: Erster Auswärtssieg seit Herbst liegt in Reichweite

(fm/vre) Am Samstag, ab 16 Uhr, spielt der SC Brühl auswärts in Bavois. Die Ostschweizer treten die lange Reise in den Waadtländer Jura relativ entspannt an. Dank des Siegs von 5:2 gegen den FC Breitenrain vom vergangenen Samstag ist der Stadtclub im Osten alle Abstiegssorgen los. Der Abstand zum zweitletzten Platz beträgt zwei Runden vor Schluss beruhigende sieben Punkte.

Ende Oktober 2018 gab's für den SC Brühl mit 1:2 eine Heimniederlage gegen den FC Bavois. (Bild: PD - 27. Oktober 2018)

Ende Oktober 2018 gab's für den SC Brühl mit 1:2 eine Heimniederlage gegen den FC Bavois. (Bild: PD - 27. Oktober 2018)

Unterschätzen dürfen die Kronen die Waadtländer aber nicht. Der FC Bavois ist auf dem neunten Platz der Promotion-League und damit drei Ränge vor Brühl platziert. Und im vergangenen Herbst ging er im Paul-Grüninger-Stadion in St.Gallen als Sieger vom Platz. Der SC Brühl verlor damals mit 1:2, und die Gäste waren am Schluss dem dritten Treffer näher als die Kronen dem Ausgleich.

Wenn Brühl am Samstag in Bavois so forsch und frech wie in den letzten drei Spielen auftritt, ist ein spannender Schlagabtausch zu erwarten, prognostiziert Felix Mätzler in seiner Vorschau auf den Match. Die Formkurve des SCB und auch die Tatsache, dass kaum Spieler ausfallen (Janjatovic verletzt, Scherrer gesperrt), lassen ihn sogar hoffen, dass es auswärts wieder einmal drei Punkte geben könnte; es wären die ersten drei seit dem 22. September 2018 in Zürich.

Donnerstag, 16. Mai - 13:59 Uhr

Zweiter Wahlgang für den verwaisten Sitz im Ständrat: Zieleinlauf im Pfalzkeller mitverfolgen

(SK/vre) Am Sonntag entscheidet sich, wer den St.Galler Ständeratssitz der heutigen Bundesrätin Karin Keller-Sutter erobert. Wer das Rennen macht, kann im Pfalzkeller in St.Gallen direkt mitverfolgt werden. Er verwandelt sich am Sonntag, ab 11.45 Uhr, in ein Wahlzentrum. Die Öffentlichkeit sei herzlich eingeladen, die Wahl vor Ort mitzuerleben, heisst es in einer Mitteilung des Kantons vom Donnerstag.

Wahlsonntag im Pfalzkeller: Schon die Resultate des ersten Wahlgangs der St.Galler Ständeratsersatzwahl wurden dort verkündet. Anwesend waren damals auch Regierungsrat Beni Würth (CVP) und Susanne Vincenz-Stauffacher (FDP). Beide sind auch im zweiten Wahlgang im Rennen. (Bild: Michel Canonica - 10. März 2019)

Wahlsonntag im Pfalzkeller: Schon die Resultate des ersten Wahlgangs der St.Galler Ständeratsersatzwahl wurden dort verkündet. Anwesend waren damals auch Regierungsrat Beni Würth (CVP) und Susanne Vincenz-Stauffacher (FDP). Beide sind auch im zweiten Wahlgang im Rennen. (Bild: Michel Canonica - 10. März 2019)

Mit ersten Zwischenresultaten aus den Gemeinden rechnen die Verantwortlichen am Sonntag bereits um 12 Uhr. Das Schlussresultat soll dann um etwa 13.30 Uhr verkündet werden. Im Rennen um den verwaisten Ständeratssitz sind Regierungsrat Beni Würth (CVP, Rapperswil-Jona), Kantonsrätin Susanne Vincenz-Stauffacher (FDP, Abtwil), Nationalrat Mike Egger (SVP, Berneck) sowie Andreas Graf (Parteifrei, Steinach).

Verfolgen kann man die Ersatzwahl in den Ständerat auch auf den offiziellen Social-Media-Kanälen des Kantons. Die Staatskanzlei wird am Wahl- und Abstimmungssonntag mit dem Hashtag #SRWahlSG über die Ersatzwahl und mit dem Hashtag #abstSG19 über die nationalen Abstimmungsvorlagen (Steuerreform/AHV, EU-Waffenrichtlinie) laufend berichten.

Donnerstag, 16. Mai - 12:38 Uhr

St.Galler Ökomarkt ist trocken gestartet: Reichhaltiges Angebot, viel Publikum

Der St.Galler Ökomarkt zeichnet sich immer durch das grosse und vor allem auch das vielfältige Angebot an nachhaltigen Produkten und Dienstleistungen sowie Informationen zu Umwelt- und Nachhaltigkeitsfragen aus. (Bilder: Reto Voneschen - 16. Mai 2019)Der St.Galler Ökomarkt zeichnet sich immer durch das grosse und vor allem auch das vielfältige Angebot an nachhaltigen Produkten und Dienstleistungen sowie Informationen zu Umwelt- und Nachhaltigkeitsfragen aus. (Bilder: Reto Voneschen - 16. Mai 2019)
Auf der Suche nach ganz bestimmten Setzlingen.Auf der Suche nach ganz bestimmten Setzlingen.
Marktkulisse mit Schaf.Marktkulisse mit Schaf.
Kleider, Lebensmittel und die Angebote der Waldkinder St.Gallen einträchtig am Ökonmarkt nebeneinander.Kleider, Lebensmittel und die Angebote der Waldkinder St.Gallen einträchtig am Ökonmarkt nebeneinander.
Die Eisheiligen sind vorbei: Grossandrang an einem der verschiedenen Ökomarkt-Stände mit Setzlingen für den eigenen Garten.Die Eisheiligen sind vorbei: Grossandrang an einem der verschiedenen Ökomarkt-Stände mit Setzlingen für den eigenen Garten.
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Ökomarkt in St.Gallen

(vre) In der Stadt St.Gallen findet heute Donnerstag, 9 bis 20 Uhr, wieder der Ökomarkt statt. Gestartet ist der Anlass bei kaltem, aber trockenem Wetter. Der Publikumsandrang zu den Ständen mit nachhaltigen Produkten und Dienstleistungen war wie üblich gross; auf speziell gutes Interesse stiessen Anbieter mit Setzlingen für den Garten. Zuspruch erfuhren aber auch die Info-Stände von Umwelt- und Naturorganisationen sowie die optisch sehr gut aufgemachte Kompost-Information von Entsorgung St.Gallen. Am diesjährigen Ökomarkt beteiligen sich rund 80 Anbieterinnen und Anbieter.

Donnerstag, 16. Mai - 11:44 Uhr

Museen wollen mit gemeinsamem Auftritt das Profil der Museumsstadt St.Gallen schärfen

(pd/vre) Einen eigenen Museumsverband wollen die neun grössten Museen der Stadt St.Gallen nicht gründen. Sie wollen künftig aber vermehrt gemeinsam auftreten. Handlungsbedarf, so heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag, gebe es diesbezüglich vor allem im Bereich des Tourismus. Gemeinsam als «Museumsstadt St.Gallen» seien die Museen stärker präsent als jedes einzelne Haus für sich.

Gemeinsame Auftritte sind die grossen St.Galler Museen etwa von der Museumsnacht her gewöhnt (im Bild das aspeziell beleuchtete Historische und Völkerkundemuseum). Umso erstaunlicher ist, wie lange es gedauert hat, bis sie einen gemeinsamen Flyer herausgegeben haben. (Bild: Michel Canonica - 9. September 2018)

Gemeinsame Auftritte sind die grossen St.Galler Museen etwa von der Museumsnacht her gewöhnt (im Bild das aspeziell beleuchtete Historische und Völkerkundemuseum). Umso erstaunlicher ist, wie lange es gedauert hat, bis sie einen gemeinsamen Flyer herausgegeben haben. (Bild: Michel Canonica - 9. September 2018)

Erste konkrete Resultate der engeren Zusammenarbeit präsentieren die neun Museen am Internationalen Museumstag vom kommenden Sonntag. Es sind dies ein Flyer sowie einen gemeinsamen Facebook-Auftritt (@museumsstadt.stgallen) und einen gemeinsamen Instagram-Account (@museumsstadt_st.gallen, #museumsstadtstgallen). Der Flyer richtet sich in erster Linie an Individualtouristen und erscheint in deutscher und in englischer Sprache.

Darin vertreten sind der Botanische Garten, das Historische und Völkerkundemuseum, die Kunsthalle, das Kunstmuseum samt seiner Kunstzone in der Lokremise, das Museum im Lagerhaus, das Naturmuseum, das Sitterwerk, der Stiftsbezirk und das Textilmuseum. Der gedruckte Flyer ist ab Sonntag in den Museen erhältlich. Er soll über weitere Kanäle verteilt werden und auch in Hotels aufliegen.

Zum neuen Museumsflyer für die Stadt St.Gallen

Donnerstag, 16. Mai – 8:56 Uhr

Auffahrkollision auf der St.Galler Stadtautobahn – Stau im Feierabendverkehr

(kapo/stm) Am Mittwoch ist es auf der Stadtautobahn im Feierabendverkehr zu einer Auffahrkollision gekommen. Eine 57-Jährige fuhr mit ihrem Auto auf dem Überholstreifen von St.Fiden Richtung Neudorf. Höhe Harzbüchelgalerie bemerkte sie den stockenden Verkehr im Tunnel zu spät. Trotz Bremsmanöver konnte sie gemäss Mitteilung der Kantonspolizei eine Kollision mit dem Lieferwagen eines 26-jährigen Mannes vor ihr nicht verhindern.

(Bild: Kantonspolizei St.Gallen)

(Bild: Kantonspolizei St.Gallen)

Durch den Aufprall wurden die Lenkerin und der Lenker leicht verletzt und mussten vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden von jeweils mehreren Tausend Franken. Aufgrund des Unfalls kam es sowohl auf der Stadtautobahn als auch in der Stadt St.Gallen zu grösseren Verkehrsbehinderungen.

Mittwoch, 15. Mai - 21:44 Uhr

Das Äussere der Schutzengelkapelle am Klosterplatz wird in diesem Jahr renoviert

Derzeit wird die Fassade der Schutzengelkapelle eingerüstet. (Bild: Reto Voneschen - 15. Mai 2019)

Derzeit wird die Fassade der Schutzengelkapelle eingerüstet. (Bild: Reto Voneschen - 15. Mai 2019)

(mha) Die Schutzengelkapelle am Klosterplatz wird derzeit eingerüstet. Sie soll dieses Jahr aussen saniert werden. Das sei dringend nötig, sagte Kirchenverwaltungsratspräsident Armin Bossart vergangenen Herbst. Im Innern wurde die Schutzengelkapelle zuletzt 2003 renoviert.

Die Kapelle bleibt während der neunmonatigen Renovationszeit normal benutzbar. Die aktuellen Mängel betreffen vor allem die Fassade. Putz ist abgeplatzt, Fugen sind offen und Verfärbungen sichtbar. Zudem löst sich der Grundputz und Wasser dringt über Risse in den Rundbogen der Natursteinwände und der Fassade ein.

Frage 1 / 2

Wie alt ist die Schutzengelkapelle?

175
50 Jahre
300 Jahre

Auch die drei oberen Fenster auf der Westseite haben ihren Zenit erreicht: Zwischen den Gläsern bildet sich Kondenswasser. Ausserdem wird während der neunmonatigen Renovationszeit im Hof ein barrierefreier Eingang erstellt: «Unsere Möglichkeiten diesbezüglich sind aufgrund des Unesco-Perimeters, in dem sich die Kapelle befindet, allerdings beschränkt», sagte Armin Bossart.

Mittwoch, 15. Mai - 20:57 Uhr

St.Galler Cheerleader an der Schweizer Meisterschaft: Gelingt die Verteidigung des Titels?

(vre) Am kommenden Samstag treffen sich die Cheerleader des ganzen Landes zur Schweizer Meisterschaft in Martigny VS. Die St.Gallerinnen wollen dabei einmal mehr ihren Titel verteidigen. Ob das gelingt ist offen. Beim traditionellen Probeauftritt vor der Meisterschaft am vergangenen Wochenende gab's im Urteil der Verantwortlichen bei der «ersten Mannschaft» noch «Luft nach oben».

Das erste Team der FCSG-Cheerleader 2017 beim Gewinn des 14. Schweizer Meistertitels. (Bild: PD - 21. Mai 2017)

Das erste Team der FCSG-Cheerleader 2017 beim Gewinn des 14. Schweizer Meistertitels. (Bild: PD - 21. Mai 2017)

Die Cheerleader des FC St.Gallen unterstützen die Mannschaft bei ihren Heimspielen. Im Kybunpark tritt jeweils eines von fünf Teams auf. Doch nicht nur das: Die 120 Sportlerinnen ab einem Alter von vier Jahren bestreiten daneben auch erfolgreich nationale und internationale Meisterschaften und nehmen zahlreiche repräsentative Auftritte wahr.

Die FCSG-Cheerleader sind im Spitzensport höchst erfolgreich. Parallel dazu bieten sie Breitensport für viele Kinder und Jugendliche. Die Green Lightnings, das «Senior Team» der FCSG-Cheerleader, sind 15-fache Schweizer Meisterinnen in der Königsdisziplin «Senior Allgirl Cheer».

Mittwoch, 15. Mai - 18:08 Uhr

Erste Transfers beim SC Brühl: Atila kommt zurück

(fm/vre) Noch zwei Spiele und dann ist Saisonende beim SC Brühl. Doch hinter den Kulissen laufen bereits Vorbereitungen für die neue Saison, und es gibt erste Transfers zu melden. So verlässt Innenverteidiger Ilija Ivic den Club auf den Sommer. Der 27-jährige Rheintaler will ein Studium beginnen und im semiprofessionellen Fussball der Promotion-League kürzer treten.

Publikumsliebling Atila, hier gegen La Chaux-de-Fonds 2017, kehrt diesen Sommer zum SC Brühl zurück (Bild: PD/Kurt Frischknecht - 15. April 2017)

Publikumsliebling Atila, hier gegen La Chaux-de-Fonds 2017, kehrt diesen Sommer zum SC Brühl zurück (Bild: PD/Kurt Frischknecht - 15. April 2017)

Ivic kam vor zwei Jahren von Chiasso zum SC Brühl und wurde sofort zum wichtigen Stammspieler; heute ist er Kapitän des Teams. Er ersetzte damals Atila. Und dieser ersetzt nun seinerseits wieder Ivic. Atila Araujo Prado, wie er mit vollem Namen heisst, ist gebürtiger Brasilianer, 29 Jahre alt, und spielte von 2015 bis 2017 beim SC Brühl, wo er schnell zum Publikumsliebling wurde.

Vor zwei Jahren wechselte Atila zu Wil, war dort aber nicht glücklich. Bald ging es weiter zu Cham und dann zu YF Juventus. «Wir freuen uns riesig, dass Atila zurück zu Brühl kommt, und ich glaube, ihm geht es ähnlich», sagt Brühls Sportchef Roger Jäger und meldet noch einen Zugang: Ebenfalls fix ist der Wechsel von Villiam «Willi» Pizzi. Der italienisch-liechtensteinische Doppelbürger kommt vom FC Linth 04, der in der ersten Liga spielt. Dort ist der 24-jährige Stürmer seit zwei Jahren. In dieser Saison schoss er 13 Tore.

Zum Internetauftritt des SC Brühl

Mittwoch, 15. Mai - 10:45 Uhr

«Experiment Nichtrauchen» erfolgreich beendet: Schulklasse aus St.Gallen gewinnt Reisegutschein

(SK/vre) Die Klasse 1.io der Ortega-Schule St.Gallen darf auf Reisen gehen. Schülerinnen und Schüler haben das «Experiment Nichtrauchen» erfolgreich absolviert und einen der begehrten SBB-Reisegutscheine gewonnen. Schweizweit haben 2‘308 Schulklassen mitgemacht; 1‘588 haben das Projekt erfolgreich abgeschlossen und sechs Monate nicht geraucht.

Raucherprävention in Schulklassen ist gemäss Fachleuten weiterhin nötig. Ihnen bereitet vor allem Sorgen, dass immer mehr Jugendliche E-Zigaretten rauchen. (Symbolbild: Christian Beutler/KEY - 20. Januar 2014)

Raucherprävention in Schulklassen ist gemäss Fachleuten weiterhin nötig. Ihnen bereitet vor allem Sorgen, dass immer mehr Jugendliche E-Zigaretten rauchen. (Symbolbild: Christian Beutler/KEY - 20. Januar 2014)

Im Rahmen des Klassenwettbewerbs «Experiment Nichtrauchen» setzen sich Schülerinnen und Schüler im Unterricht intensiv mit dem Thema Rauchen auseinander. Zusätzlich verpflichten sie sich, während dieser Zeit keinen Tabak zu konsumieren. «Experiment Nichtrauchen» hat unter allen Schulklassen, die im laufenden Schuljahr teilgenommen haben, 100 Reisegutscheine verlost. Sieben gehen an Klassen aus dem Kanton St.Gallen, einer davon in die Stadt St.Gallen.

«Experiment Nichtrauchen» richtet sich an alle Klassen der sechsten bis neunten Schulstufe. Für das Schuljahr 2019/20 können Lehrkräfte ihre Klassen ab September online anmelden.

Mittwoch, 15. Mai - 9:33 Uhr

Lokale Sharing-Plattform und Velostation am Hauptbahnhof spannen zusammen

(sk/vre) Die Velostation St.Gallen bietet unter der Fachhochschule und an der Hinterseite der Hauptpost rund 350 überwachte Stellplätze an. Seit Anfang Monat können dort auch Mietobjekte von teildoch.sg abgeholt und zurückgebracht werden.

Die Velostation unter der FHS beim Hauptbahnhof St.Gallen: Das Velo sicher parkieren und neu auch Leih-Gegenstände von teildoch.st abholen. (Bild: Michel Canonica - 22. Mai 2015)

Die Velostation unter der FHS beim Hauptbahnhof St.Gallen: Das Velo sicher parkieren und neu auch Leih-Gegenstände von teildoch.st abholen. (Bild: Michel Canonica - 22. Mai 2015)

Auf der lokalen Sharing-Plattform teildoch.sg können Alltagsgegenstände gemietet werden. Sie werden nach Hause geliefert oder an die vom Mieter gewählte Abgabestelle geliefert. Seit Anfang Mai können die Leihartikel auch bei der Velostation St.Gallen unter der Fachhochschule bezogen und zurückgebracht werden. Dies von Montag bis Samstag, 6 und 20 Uhr, sowie sonn- und feiertags zwischen 8 und 19 Uhr.

Die Idee hinter der Sharing-Plattform ist, dass das gemeinsame Nutzen von Gegenständen und Dienstleistungen Ressourcen spart und so die Umwelt schont. Wie das System genau funktioniert wird auf der Internet-Plattform von teildoch.sg erklärt. Die Plattform sucht zudem immer noch neuwertige Gegenstände, die ausgeliehen werden können.

Mittwoch, 15. Mai - 9:04 Uhr

St.Galler Stadtrat will den Klima-Notstand nicht ausrufen: Klimastreik-Kollektiv ist enttäuscht

(pd/vre) Der St.Galler Stadtrat will den Klima-Notstand für St.Gallen nicht ausrufen. Er begründet dies in der Beantwortung einer Interpellation damit, dass er symbolischen Akten allgemein nichts abgewinnen könne und lieber Taten sprechen lassen wolle. Das Ostschweizer Klimastreik-Kollektiv nimmt diese Erklärung gemäss Mitteilung vom Mittwoch mit Enttäuschung zur Kenntnis.

Kundgebung für griffige Massnahmen gegen den Klimawandel in der Stadt St.Gallen. (Bild: Michel Canonica - 15. Februar 2019)

Kundgebung für griffige Massnahmen gegen den Klimawandel in der Stadt St.Gallen. (Bild: Michel Canonica - 15. Februar 2019)

Für das Kollektiv ist der Entscheid eine verpasste Chance für einen Weckruf an die Öffentlichkeit. Das Klimastreik-Kollektiv begrüsst zwar den von der St.Galler Stadtregierung eingeschlagenen Weg für eine eigene lokale Klimapolitik. Es sei aber auch wichtig, Zeichen zu setzen. Die Ausrufung des Klima-Notstands in St.Gallen hätte der Klimakrise in Öffentlichkeit, Wirtschaft sowie lokaler und regionaler Politik direkte Aufmerksamkeit gebracht. Der Schritt hätte nach Meinung des Kollektivs auch die Dringlichkeit von Massnahmen unterstrichen.

Enttäuschend sei das Nein des St.Galler Stadtrats aber auch, weil bereits verschiedene andere Städte der Schweiz den Klima-Notstand ausgerufen hätten, wobei eine aus der Ostschweiz noch fehle, heisst es in der Mitteilung vom Mittwoch. Es sehe jetzt danach aus, als ob «die Kleinstadt Wil» den Schritt noch vor St.Gallen schaffen werde: «Dort wird am Donnerstag im Stadtparlament darüber abstimmt.»

Mittwoch, 15. Mai - 8.44 Uhr

Ein Tag an der Tanzschule des Theaters St.Gallen: Feel the Dance

(pd/vre) Breakdance oder Yoga, Pilates oder klassisches Ballett, Hip Hop oder Jazz: Die Theatertanzschule des Theaters St.Gallen bietet während des ganzen Jahres eine breite Palette von Angeboten für Bewegungsfreudige jeden Alters. Am kommenden Sonntag, 10 bis 17 Uhr, stellt die Einrichtung sich und ihre Angebote in der Lokremise mit Showeinlagen und Workshops, aber auch bei Kaffee und Kuchen vor. Der Titel des Erlebnistages lautet «Feel the Dance».

Auftritt von Kindern der Theatertanzschule im Stück «Tanz auf der Mattisburg» im Grossen Haus des Theaters St.Gallen. (Bild: Michel Canonica - 19. November 2015)

Auftritt von Kindern der Theatertanzschule im Stück «Tanz auf der Mattisburg» im Grossen Haus des Theaters St.Gallen. (Bild: Michel Canonica - 19. November 2015)

Das Programm startet mit Workshops in Pilates (10 bis 11 Uhr), Contemporary Dance (11.15 bis 12.30 Uhr) sowie Dance & Music Jam (13 bis 14 Uhr). Ab 14.30 Uhr präsentieren Tanzgruppen der Schule Kostproben ihres Könnens. Ab 15.30 Uhr heisst es «Tanzen und Plaudern». Der Erlebnistag ist öffentlich; er steht allen offen, die Luft haben auf Begegnung und Bewegung.

Zur Theatertanzschule St.Gallen

Mittwoch, 15. Mai - 8:28 Uhr

Im alten St.Galler Güterbahnhof soll's kreativ zu und her gehen: Der «Lattich»-Bau nimmt den Betrieb auf

(vre) Die Zwischennutzung «Lattich» im alten Güterbahnhof hat einen weiteren Meilenstein erreicht: Der temporäre Büro-Neubau steht und fast alle 45 Holzmodule darin sind bereits vermietet. Der Branchenmix ist gemäss Mitteilung vom Mittwoch vielfältig und reicht vom Blumengeschäft über Gastronomie und italienische Spezialitäten bis hin zu Architekten, Startups und einem Förderprogramm für Kreative.

Der «Lattich»-Bau im alten St.Galler Güterbahnhof. (Bilder: PD/Hanspeter Schiess - 7. Mai 2019)

Der «Lattich»-Bau im alten St.Galler Güterbahnhof. (Bilder: PD/Hanspeter Schiess - 7. Mai 2019)

Eingeweiht wird der «Lattich»-Bau am 25. Mai. Zum einen sind Anlässe für geladene Gäste, darunter die Medien, geplant. Zum anderen findet an diesem Tag von 10 bis 22 Uhr das «Lattich»-Fest statt. Geboten werden dabei Führungen durch den Holzbau, kulinarische Höhenflüge mit der «Wilden Möhre», Sound von Roman Rutishauser und dem Lattich-Chor, die Ausstellung «Wie alles begann…». Dazu stellen sich Mieterinnen und Mieter des Lattich-Baus mit Angeboten vor.

Ein Blick ins Innere des «Lattich»-Holzbaus.

Ein Blick ins Innere des «Lattich»-Holzbaus.

Das Areal des alten Güterbahnhofs ist eines der letzten grossen, zentral gelegenen Entwicklungsgebieten der Stadt St.Gallen. Die Planung für die Teilspange von der Stadtautobahn her führen dazu, dass hier für mindestens die nächsten zehn Jahre nichts Dauerhaftes realisiert werden kann. Das hat zur Zwischennutzung «Lattich» geführt, die 2016, 2017 und 2018 erste Akzente gesetzt hat. Jetzt setzt das Projekt mit dem Bau aus 45 Holzmodulen und dem darin möglichen Angebot an kleinteiligen und erschwinglichen Arbeitsflächen ein weiteres Zeichen.

Zum Internetauftritt der Zwischennutzung «Lattich»

Dienstag, 14. Mai - 12:19 Uhr

Der Streit um Autobahnen und Schnellstrassen in der Stadt St.Gallen - früher und heute

(pd/vre) Zwar ist ist ihre Realisierung noch weit weg, über die Teilspange vom Sitterviadukt der St.Galler Stadtautobahn zum Güterbahnhof und weiter in die Liebegg wird aber schon heute politisch heftig gestritten. Wie war das früher? Autobahnen und Schnellstrassen auf Stadtgebiet lösten schon vor fünfzig und mehr Jahren politische Fehden aus.

Die Einweihung der St.Galler Stadtautobahn im Sommer 1987 mit Regierungsrat Willi Geiger (rechts), dem damaligen Baudirektor des Kantons St.Gallen. (Bilder: Stadtarchiv der Ortsbürgergemeinde St.Gallen)Die Einweihung der St.Galler Stadtautobahn im Sommer 1987 mit Regierungsrat Willi Geiger (rechts), dem damaligen Baudirektor des Kantons St.Gallen. (Bilder: Stadtarchiv der Ortsbürgergemeinde St.Gallen)
Der Autobahnanschluss Winkeln ist teilweise fertig erstellt, die Autobahn Richtung St.Gallen ist aber für den Verkehr noch nicht freigegeben. Auffällig ist an der Aufnahme aus den frühen 1980er-Jahren das Fehlen der heutigen, dichten Bebauung.Der Autobahnanschluss Winkeln ist teilweise fertig erstellt, die Autobahn Richtung St.Gallen ist aber für den Verkehr noch nicht freigegeben. Auffällig ist an der Aufnahme aus den frühen 1980er-Jahren das Fehlen der heutigen, dichten Bebauung.
Der Sitterviadukt kurz vor der Eröffnung.Der Sitterviadukt kurz vor der Eröffnung.
Bauarbeiten im Sitterwald vor dem späteren Westportal des Rosenbergtunnels.Bauarbeiten im Sitterwald vor dem späteren Westportal des Rosenbergtunnels.
Der Durchbruch im Rosenbergtunnel.Der Durchbruch im Rosenbergtunnel.
Die Baustelle für den Anschluss Kreuzbleiche mit links dem alten Zeughausmagazin und der Reithalle sowie rechts dem Bürohochhaus von Bischoff Textil.Die Baustelle für den Anschluss Kreuzbleiche mit links dem alten Zeughausmagazin und der Reithalle sowie rechts dem Bürohochhaus von Bischoff Textil.
Der Autobahnanschluss St.Fiden mit der neuen Splügenbrücke im Bau.Der Autobahnanschluss St.Fiden mit der neuen Splügenbrücke im Bau.
Die Autobahnbaustelle Richtung Osten zum Neudorf.Die Autobahnbaustelle Richtung Osten zum Neudorf.
Tagbau im Bereich des Stephanshorntunnels.Tagbau im Bereich des Stephanshorntunnels.
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Als die Stadtautobahn gebaut wurde

Ab den 1950er-Jahren brauchte es ellenlange Diskussionen und Planungen bis zum ersten Spatenstich für die heutige Stadtautobahn, die im Sommer 1987 eröffnet wurde. Und in den 1960er- und 1970er-Jahren wurde in St.Gallen parallel dazu über städtische Schnellstrassen diskutiert. Eine davon, die grosse Südumfahrung, scheiterte nicht zuletzt an einer Kulturaktion, dem Pic-o-Pello-Circus.

Diesen Donnerstag, 19.30 Uhr, lässt das Kulturmagazin «Saiten» im Ex-Rex alte und aktuelle Kämpfe gegen Autobahnen und Schnellstrassen in St.Gallen Revue passieren. Zum einen ist die Fernsedokumentation über den Pic-o-Pello-Circus zu sehen, zum anderen stellt der Journalist René Hornung verschiedene St.Galler Autobahn-Träume vor. Das Publikum ist gemäss Mitteilung eingeladen, mitzudiskutieren.

Dienstag, 14. Mai - 11:22 Uhr

Parkuhren in St.Gallen und in Gossau geknackt: 5'400 Franken Beute, 9'700 Franken Sachschaden

Eine zentrale Parkuhr. (Symbolbild: Kapo SG)

Eine zentrale Parkuhr. (Symbolbild: Kapo SG)

(kapo/vre) Von Freitag- bis Montagmorgen sind bei der Kantonspolizei St.Gallen insgesamt neun Meldungen über aufgebrochene Parkuhren eingegangen. Vier wurden gemäss Kapo-Meldung vom Mittwoch in der Stadt St.Gallen geknackt, fünf in Gossau.

In St.Gallen erbeuteten die Diebe rund 3'900 Franken; dabei richteten sie Sachschaden für nochmals 8'000 Franken an. In Gossau wurden 1'500 Franken gestohlen; der Sachschaden beläuft sich hier gemäss ersten Schätzungen auf rund 1'700 Franken. Alles in allem liegt die Schadensumme damit bei stattlichen 15'100 Franken.

Dienstag, 14. Mai - 9:55 Uhr

Violette und rosa Mäschlein im Stadtbild machen auf den Frauenstreik aufmerksam

Erinnerung an den Frauenstreik im roten Bleicheli. (Bilder: PD - 14. Mai 2019)Erinnerung an den Frauenstreik im roten Bleicheli. (Bilder: PD - 14. Mai 2019)
Auch der Plastikreiter, der für den CSIO wirbt, wurde dekoriert.Auch der Plastikreiter, der für den CSIO wirbt, wurde dekoriert.
Ein rosa Mäschlein mit Streikaufruf an der Bahnhofstrasse.Ein rosa Mäschlein mit Streikaufruf an der Bahnhofstrasse.
Der Hinweis auf den Frauenstreik an der Gutenbergstrasse beim Bahnhofplatz.Der Hinweis auf den Frauenstreik an der Gutenbergstrasse beim Bahnhofplatz.
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In einem Monat wollen die Frauen streiken

(vre) Genau heute in einem Monat, am 14. Juni, sollen die Frauen streiken und so auf die immer noch nicht erreichte Gleichstellung der Geschlechter aufmerksam machen. Auf den bevorstehenden Frauenstreik haben am Dienstagmorgen an verschiedenen Orten der St.Galler Innen- und Altstadt violette und rosa Mäschlein aufmerksam gemacht. Am frühen Morgen unterwegs waren da Frauen der Gruppe, die den Frauenstreiktag in St.Gallen organisiert. Überall in der Schweiz finden heute solche Aktionen statt.

Zum St.Galler Frauenstreik

Montag, 13. Mai - 20:27 Uhr

Die CSIO-Werberösser stehen wieder im St.Galler Stadtzentrum

(vre) Vom 29. Mai bis 2. Juni findet im Gründenmoos wieder der CSIO statt. Dass der Pferdesportanlass bevorsteht, wissen alle, die sich in den vergangenen Tagen im St.Galler Stadtzentrum aufgehalten haben: Die Fantasiepferde, mit denen jeweils dafür geworben wird, sind nämlich dort wieder im öffentlichen Raum aufgetaucht.

Das CSIO-Einhorn steht seit rund einer Woche auf dem Blumenmarkt. (Bild: Reto Voneschen - 8. Mai 2019)

Das CSIO-Einhorn steht seit rund einer Woche auf dem Blumenmarkt. (Bild: Reto Voneschen - 8. Mai 2019)

Erstmals mit den Figuren geworben hat der CSIO im Frühling 2007. Damals standen zehn Fantasiepferde in der Innenstadt. Die Meinungen dazu waren ziemlich kontrovers: Für die einen ging diese «Bespassung» des öffentlichen Raums zu weit, andere fanden die Idee originell. Inzwischen hat man sich an die alljährliche Präsenz der Werberösser gewöhnt; Kritik ist jedenfalls keine mehr zu lesen oder zu hören.

Die Fantasiepferde stammen von Marco Molinari. Obwohl 2007 unter starkem Zeitdruck realisiert, habe ihm die Arbeit ungeheuer viel Spass gemacht, sagte der Gossauer Künstler damals dem «St.Galler Tagblatt». Neben dem «Kleinen Onkel» von Pippi Langstrumpf gehören das «Rössli Hü», der «Pegasus» und das «Steckenpferd» zu den Publikumslieblingen. Vorbild für die Pferdewerbung war eine Aktion, bei der Unternehmen und Private lebensgrosse, farbig gestaltete Bären aufstellen durften.

Montag, 13. Mai - 20:27 Uhr

Überraschung an der St.-Leonhard-Brücke: Das Pferd in der Telefonzelle

Die ausrangierte Telefonzelle an der St.-Leonhard-Brücke mit einem telefonierenden Pferd. (Bild: Reto Voneschen)

Die ausrangierte Telefonzelle an der St.-Leonhard-Brücke mit einem telefonierenden Pferd. (Bild: Reto Voneschen)

(vre) Zufall oder eine Anspielung auf die CSIO-Werberösser, die derzeit im St.Galler Stadtzentrum für den Pferdesportanlass werben? So oder so, das neuste Kunstwerk in der ehemaligen Telefonzelle auf der Südseite der St.-Leonhard-Brücke ist witzig. Da hockt ein Pferd in der Kabine und telefoniert. «Hallo? ... Gut, ich warte in der Kabine», heisst das Werk von Denis Hofer, einer der drei Frauen, die die ausrangierte Telefonzelle regelmässig künstlerisch bespielen.

Montag, 13. Mai - 19:58 Uhr

Die 26-jährige St.Gallerin Sarah Bünter ist neue Präsidentin der Jungen CVP Schweiz

Sarah Bünter, neue Präsidentin der Jungen CVP Schweiz.

Sarah Bünter, neue Präsidentin der Jungen CVP Schweiz.

Am Parteikongress der Jungen CVP (JCVP) Schweiz vom Sonntag in Winterthur wurde die St.Gallerin Sarah Bünter neu zur Präsidentin gewählt. Die 26-Jährige ist Geschäftsführerin der CVP der Stadt St.Gallen. Seit 2017 war sie Vorstandsmitglied der JCVP Schweiz, seit Oktober 2018 Vizepräsidentin der Jungpartei. Sarah Bünter studiert an der Universität St.Gallen auf der Masterstufe Internationale Beziehungen und in einem Zusatzprogramm Wirtschaftsjournalismus.

Montag, 13. Mai - 15:46 Uhr

Vermisste 77-Jährige tot aufgefunden

(stapo/lim) Die Stadtpolizei hat am Freitag mit einer Vermisstmeldung eine 77-jährige St.Gallerin gesucht. Aus der Bevölkerung gingen mehrere Hinweise ein, worauf die Polizei ihre Suchaktionen örtlich eingegrenzen konnte. Die Frau wurde schliesslich tot aufgefunden, wie die Stadtpolizei am Montag mitteilt. Eine Dritteinwirkung könne bei diesem Todesfall ausgeschlossen werden.

Montag, 13. Mai - 15:22 Uhr

Museum und Juwelier spannen zusammen: Auf den Spuren des St.Galler Jugendstils

(pd/vre) Juwelier Frischknecht wurde 1894 in St.Gallen gegründet, also in der Hochblüte des Jugendstils. Im Rahmen des 125-Jahr-Jubiläums lädt das Fachgeschäft am Mittwoch zusammen mit dem Historischen und Völkerkundemuseum zu einem besonderen Jugendstil-Abend ein. Für die Teilnahme gilt der Museumseintritt. Anmelden dazu kann man sich bis Dienstag unter 071'242'06'42 oder info@hmsg.ch.

Eine Fotografie der Häuser Marktplatz 18 und 20 von 1928. Die Häuser wurden zur Zeit des Jugendstils erbaut. Bevor 1933 Juwelier Frischknecht einzog wurden hier Handschuhe genäht und im «Gallushof» Hotelgäste beherbergt. (Bild: PD)

Eine Fotografie der Häuser Marktplatz 18 und 20 von 1928. Die Häuser wurden zur Zeit des Jugendstils erbaut. Bevor 1933 Juwelier Frischknecht einzog wurden hier Handschuhe genäht und im «Gallushof» Hotelgäste beherbergt. (Bild: PD)

Der Anlass startet am Mittwoch, 18 Uhr, im Historischen und Völkerkundemuseum. Hier führt Direktor Daniel Studer durch die Ausstellung «Jugendstil & St.Gallen». Anschliessend gibt's einen Rundgang durch Teile der St.Galler Altstadt. Abschluss des Anlasse ist gegen 20 Uhr beim Haus Frischknecht an der Marktplatz 18/20. Hier wird ein Apéro offeriert und dazu originaler Jugendstil-Schmuck präsentiert und erklärt.

Montag, 13. Mai - 14:59 Uhr

Der Aufstieg der AfD - und die geheimnisvollen Schweizer Geldgeber der Rechtsaussenpartei

(pd/vre) Am Mittwoch, 20.15 Uhr, sprechen im Palace die «Zeit»-Journalisten Christian Fuchs und Paul Middelhof. Sie stellen ihr Buch «Das Netzwerk der Neuen Rechten», das den Aufstieg der «Alternative für Deutschland» (AfD) nachzeichnet. Der Anlass im Rahmen der Erfreulichen Universität ist öffentlich, der Eintritt wie üblich gratis.

Ein Plakat der deutschen Rechtsaussenpartei AfD für die Europawahlen hängt an einer Strassenlaterne in Gelsenkirchen. (Bild: Martin Meissner/AP - 10. Mai 2019)

Ein Plakat der deutschen Rechtsaussenpartei AfD für die Europawahlen hängt an einer Strassenlaterne in Gelsenkirchen. (Bild: Martin Meissner/AP - 10. Mai 2019)

Vorgestellt wird an diesem Vortragsabend das Milieu, aus dem die AfD entstanden ist und mit dem sie bis heute in enger Verbindung steht. Zur Sprache kommen die ideologischen Grundlagen, die führenden Köpfe und die wichtigsten Zeitschriften der noch jungen Rechtspartei. Und natürlich geht es auch um ihre geheimnisvollen Geldgeber, die über die Werbeagentur «Goal AG» aus der Schweiz heraus agieren.

Montag, 13. Mai - 14:34 Uhr

SAK heizt ihren Hauptsitz neu mit Fernwärme: Weg von Öl und Gas, hin zu einer nachhaltigeren Lösung

(pd/vre) Derzeit wird an der Vadianstrasse gelocht. Dies unter anderem, weil das Gebiet entlang der Vadian- und Pestalozzistrasse ans städtische Fernwärmenetz angehängt wird. Dadurch wollen die Stadtwerke natürlich auch neue Kunden gewinnen. Im Fall der St.Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke AG (SAK) ist das gelungen: Der Energieversorger heizt seinen Hauptsitz an der Vadianstrasse 50 ab 27. Mai mit Fernwärme.

Der Hauptsitz der St.Gallisch Appenzellischen Kraftwerke AG (SAK) an der Vadianstrasse 50. (Bild: PD)

Der Hauptsitz der St.Gallisch Appenzellischen Kraftwerke AG (SAK) an der Vadianstrasse 50. (Bild: PD)

Die Umstellung vom klassischen Heizsystem mit Zweistoffbrenner (Öl/Gas) auf eine nachhaltigere Lösung wurde bei der SAK schon vor der Erschliessung des Gebiets durch die Fernwärme diskutiert. Eine Analyse von 2015 lieferte die Grundlagen für den Systemwechsel, zu dem es Ende Monat kommt. Mit dem Schritt spart die SAK Heizkosten. Damit will sie gemäss Mitteilung vom Montag aber auch die Ziele des städtischen Energiekonzepts 2050 unterstützen.

Montag, 13. Mai - 13:53 Uhr

Beim Abbiegen anderes Auto seitlich gerammt

Die Unfallstelle vor dem Feuerwehrmuseum im St.-Otmar-Quartier. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 12. Mai 2019)

Die Unfallstelle vor dem Feuerwehrmuseum im St.-Otmar-Quartier. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 12. Mai 2019)

(stapo/vre) Ohne Verletzte und mit Sachschaden ist am Sonntagmittag der Zusammenstoss zweier Personenautos auf der Kreuzung Burg- und Vonwilstrasse ausgegangen. Um etwa 12.30 Uhr fuhr gemäss Mitteilung der Stadtpolizei St.Gallen eine 19-Jährige auf der Burgstrasse stadtauswärts. Auf der Kreuzung wollte sie nach links in Richtung Vonwilbrücke abbiegen. Dabei übersah die junge Frau das auf der Burgstrasse entgegenkommende Auto einer 68-Jährigen, die geradeaus Richtung Stadt fahren wollte. Dadurch kam es auf der Kreuzung zu einer seitlich-frontalen Kollision.

Montag, 13. Mai - 12:19 Uhr

Auto rollt selbständig los, überquert Strasse und demoliert Robidog und Abfallkübel

Das rote Auto rollte vom Standort des Fotografen über die St.-Georgen-Strasse bis zur Mauer zum Stiftsbezirk hin. Unterwegs demolierte es einen Robidog und einen Abfallbehälter. (Bilder: Stadtpolizei St.Gallen - 12. Mai 2019)

Das rote Auto rollte vom Standort des Fotografen über die St.-Georgen-Strasse bis zur Mauer zum Stiftsbezirk hin. Unterwegs demolierte es einen Robidog und einen Abfallbehälter. (Bilder: Stadtpolizei St.Gallen - 12. Mai 2019)

(stapo/vre) Ein etwas ungewöhnlicher Zwischenfall hat sich am Sonntagmittag Auf dem Damm in St.Gallen ereignet. Eine 36-jährige Frau stellte ihr Fahrzeug auf der leicht abschüssigen Strasse ab. Als sie es verlassen hatte, rollte das Auto plötzlich davon. Auf der St.-Georgen-Strasse beschädigte es dann gemäss Mitteilung der Stadtpolizei einen «Hundekotbeutelspender» und einen Abfallkübel, bevor es an einer Mauer zum Stehen kam. Verletzt wurde niemand.

Das Auto mit dem demoliertem Abfallkübel und der Mauer, das es zum Stehen brachte.

Das Auto mit dem demoliertem Abfallkübel und der Mauer, das es zum Stehen brachte.

Die Autofahrerin hatte noch versucht, ihren Wagen aufzuhalten. Dafür öffnete sie die Fahrertüre auf der linken Autoseite. Es gelang ihr aber nicht, das Bremspedal zu erreichen, so dass der Wagen weiterrollte. Die Stadtpolizei untersucht die Ursache für den Zwischenfall. Klar ist gemäss Mitteilung, dass die Fahrerin beim Parkieren keinen Gang eingelegt hatte. Ob die Handbremse angezogen war, ist noch unklar.

Montag, 13. Mai - 7:55 Uhr

Jahresausstellung im Botanischen Garten über die Kletterpflanzen: winden, ranken, klimmen

(vre) Zu den Pflanzen, die klettern können, werden aus etwa 90 Pflanzenfamilien insgesamt über 2500 Arten gezählt. Dieser Vielfalt ist die Jahresausstellung 2019 des Botanischen Gartens St.Gallen gewidmet. Die Schau hat am 29. Mai, 19 Uhr, Vernissage. Begrüssen wird dabei Stadträtin Maria Pappa. Dazu gibt's Kurzführungen und einen Apéro. Einige Tage später, am Sonntag, 2. Juni, ab 9 Uhr, steht die Ausstellung im Zentrum der Aktivitäten des alljährlichen Gartenfestes.

Ein praktisches Beispiel wie Kletterpflanzen «arbeiten» aus dem St.Galler Alltag: Die Pflanzgerüste auf dem Unteren Brühl zwischen Tonhalle und Sportplatz der benachbarten Schulhäuser. (Bild: Urs Jaudas - 29. September 2010)

Ein praktisches Beispiel wie Kletterpflanzen «arbeiten» aus dem St.Galler Alltag: Die Pflanzgerüste auf dem Unteren Brühl zwischen Tonhalle und Sportplatz der benachbarten Schulhäuser. (Bild: Urs Jaudas - 29. September 2010)

Kletterpflanze ist die Bezeichnung für eine Pflanze, die zum Wachsen anstelle von stützenden Strukturen eine Klettertechnik entwickelt hat. In der neuen Ausstellung im Botanischen Garten wird es unter anderem um die Vielfalt dieser Techniken gehen. Die meisten Kletterpflanzen können keinen eigenen Stamm ausbilden, um sich freistehend selber zu tragen, sie brauchen andere Pflanzen, Felsen oder ein Klettergerüst um Halt zu finden. Dadurch erreichen sie rasch eine optimale Ausrichtung ihrer Blätter zum Sonnenlicht, ohne selbst tragende Stengel entwickeln und damit viel Aufwand betreiben zu müssen.

Montag, 13. Mai - 7:33 Uhr

Facelifting für Sozial- und Umweltforum: Workshoptag nach neuem Muster in St.Gallen

(vre) Das Sozial- und Umweltforum Ostschweiz (kurz Sufo) hatte in den vergangenen Jahren mit Problemen zu kämpfen. Auf der einen Seite hatte es Mühe Freiwillige für die Organisation des Grossanlasses zu finden, auf der anderen Seite brach der mit über 1000 Personen einst grosse Publikumsaufmarsch drastisch ein. Jetzt hat ein neues OK dem Sufo eine neue Form gegeben. Diese hat am Samstag, 9 bis 17 Uhr, in St.Gallen Premiere.

Bisher war das Sufo nicht nur ein Ort der Wissensvermittlung, sondern auch ein Treffpunkt für Sozial- und Umweltbewegte aller Altersgruppen. Wie sich dieser Aspekt des Anlasses entwickelt, bleibt angesichts der neuen Form abzuwarten. (Bild: Michel Canonica - 7. Mai 2017)

Bisher war das Sufo nicht nur ein Ort der Wissensvermittlung, sondern auch ein Treffpunkt für Sozial- und Umweltbewegte aller Altersgruppen. Wie sich dieser Aspekt des Anlasses entwickelt, bleibt angesichts der neuen Form abzuwarten. (Bild: Michel Canonica - 7. Mai 2017)

Die Zielsetzung des Sufo ist die gleiche geblieben: Der Anlass will Hinweise auf Wege zu einer nachhaltigeren und gerechteren Welt aufzeigen. Der bisher zweitägige Anlass findet neu nur noch am Samstag statt: Das umfangreiche Programm mit Podiumsdiskussion, kulturellen Darbietungen, Gastro-Angeboten aus aller Welt, Infomarkt sowie Demo und Strassenfest als Schlusspunkt wurde auf ein Workshop-Angebot mit einfacher Mittagsverpflegung reduziert. Dafür führt das Sufo-OK neu während des Jahres Anlässe durch, etwa im September einen Filmabend im Solarkino auf dem Gallusplatz.

Der Workshoptag vom kommenden Samstag ist reichhaltig und vielfältig wie eh und je. Auf dem Programm stehen im GBS-Schulhaus an der Kirchgasse und in der Offenen Kirche von 10.30 bis 12.30 Uhr zehn und von 14 bis 16 Uhr 13 Workshops. Die Themenpalette reicht von alternativen Wohnformen über alternatives Storytelling mit Bildern und die Rolle der Frau im Islam bis hin zur Permakultur ohne Garten und das Herstellen von Bienenwachstüchern.

Zum Programm des Sufo 2019

Montag, 13. Mai - 7:09 Uhr

Am Donnerstag ist in St.Gallen wieder Ökomarkt: Natürlich, vielfältig und regional

(vre) Einmal im Jahr präsentiert der St.Galler Ökomarkt auf dem Marktplatz rund ums Vadian-Denkmal das vielfältige regionale Angebot an umweltfreundlichen Produkten und Dienstleistungen. Der beliebte Anlass findet wieder am kommenden Donnerstag, 9 bis 20 Uhr, statt. Angemeldet haben sich dazu 78 Anbieterinnen und Anbieter aus der Stadt und der weiteren Region um St.Gallen.

Am St.Galler Ökomarkt. (Bild: Urs Bucher - 15. September 2016)

Am St.Galler Ökomarkt. (Bild: Urs Bucher - 15. September 2016)

Dank der breiten Palette an Ständen bietet der Ökomarkt jedes Mal einen Einblick ins heute bestehende vielfältige Angebot an ökologischen Waren und Dienstleistungen. Besucherinnen und Besucher können sich informieren und beraten lassen, aber auch regionale und nachhaltige Produkte kaufen. Der Markt wurde erstmals 1996 vom städtischen Amt für Umwelt und Energie durchgeführt. Seit 1999 ist die IG Ökomarkt für die Durchführung zuständig.

Zu den Details des Ökomarkts 2019

Sonntag, 12. Mai - 13:44 Uhr

Mit einem 5:2-Heimsieg hat der SC Brühl hat den Ligaerhalt vorzeitig geschafft

(pd/vre) Mit einem klaren Heimsieg gegen den Berner Kultverein Breitenrain haben die Fussballer des SC Brühl den Befreiungsschlag und gleichzeitig den Ligaerhalt geschafft. Mit dem 5:2 revanchierten sie sich bei den Bernern auch für die 6:2-Auswärtsklatsche der Vorrunde, die damals zum Trainerwechsel führte.

Heisse Torszene beim Spiel SC Brühl gegen FC Breitenrain vom Samstag im Paul-Grüninger-Stadion in St.Gallen. (Bild: PD)

Heisse Torszene beim Spiel SC Brühl gegen FC Breitenrain vom Samstag im Paul-Grüninger-Stadion in St.Gallen. (Bild: PD)

Vom Start weg ergriffen die Platzherren am Samstag die Initiative und führten gemäss Matchbericht von Henri Seitter die Gäste richtiggehend vor. Dank unzähliger verpasster Chancen erzielte Claudio Holenstein mit einer feinen Einzelleistung erst in der 26. Minute das hochverdiente 1:0. Nur zwei Minuten später doppelte Raphael Huber auf Vorarbeit von Nico Abegglen mit dem 2:0 nach. In der zweiten Hälfte konnte Breitenrain die Partie ausgeglichener gestalten und kam auch zu einzelnen Chancen.

Ein 5:2-Sieg gegen Breitenrain und der vorzeitige Ligaerhalt: Trainer Heris Stefanachi ist offensichtlich zufrieden mit der Leistung seines Teams. (Bild: PD)

Ein 5:2-Sieg gegen Breitenrain und der vorzeitige Ligaerhalt: Trainer Heris Stefanachi ist offensichtlich zufrieden mit der Leistung seines Teams. (Bild: PD)

Für das 2:1 war in Brühler mit einem Eigentor verantwortlich. In der 79. verhinderte Arianit Lazraj mit einer mirakulösen Parade den Ausgleich. Und im Gegenstoss erzielte Nico Abegglen mit einem schnellen Konter das 3:1. Schliesslich folgte eine turbulente vierminütige Nachspielzeit mit drei Toren. Zuerst gelang Konopek mit dem Kopf der neuerliche Anschlusstreffer zum 3:2, ehe der eingewechselte Samel Sabanovic mit zwei Toren für Brühl alles klar machte.

Samstag, 11. Mai - 19:05 Uhr

Ein nasskalter Start in die städtische Badesaison: Wassertemperaturen um die zwölf Grad

(pd/vre) Am Samstag hat auch in den Freibädern der Stadt St.Gallen offiziell die Badesaison begonnen. Angesichts des kühlen und teils nassen Wetters war an ein «Anbaden» oder ans Sünnelen nicht wirklich zu denken. Aus dem Freibad Lerchenfeld sowie dem Familien- und Frauenbad Dreilinden wurden Wassertemperaturen von gerade einmal zwölf Grad Celsius gemeldet.

Trotz nicht wirklich anmächeliger Wetterprognose sind die Kassen im Lerchenfeld, in Rotmonten und im Familienbad Dreilinden am Sonntag wieder von 9 bis 12 Uhr geöffnet. So können Stammgäste wenigstens ihr Abonnement kaufen und ihr Garderobekästchen einräumen, so sie eines gemietet haben. Am Mannenweier sind die Öffnungszeiten mit bewachtem Badebetrieb im Durchgang des Hauptgebäudes angeschlagen.

Zu den Öffnungszeiten der Stadtsanktgaller Freibäder

Samstag, 11. Mai - 11:44 Uhr

«Aufgetischt»: Peter Jans als Gangster-Rapper, Maria Pappa improvisiert mit einem Landsmann

(vre) Zu den Spezialitäten von Strassenkünstlerinnen und Strassenkünstlern am St.Galler Festival Aufgetischt gehört, dass sie regelmässig Personen aus dem Publikum als Helferinnen und Helfer in ihre Nummern einbauen. Vom «Aufgetischt», dem St.Galler Strassenkunstfestival vom Freitag und Samstag, sind bisher zwei Auftritte aktenkundig: einer von Stadtrat Peter Jans und einer von Stadträtin Maria Pappa.

Ein Tänzchen am «Aufgetischt»: Peter Jans - mit Goldkette und Baseball-Cap - mit Bboy Illwill und einem zweiten Freiwilligen vor dem Amtshaus. (Bild: PD - 10. Mai 2019)

Ein Tänzchen am «Aufgetischt»: Peter Jans - mit Goldkette und Baseball-Cap - mit Bboy Illwill und einem zweiten Freiwilligen vor dem Amtshaus. (Bild: PD - 10. Mai 2019)

Ein goldenes Händchen bei der Auswahl von «Freiwilligen» für eine Gangster-Rap-Einlage hatte am frühen Freitagabend Bboy Illwill (alias William Sanchez). Der in der Bronx aufgewachsene Künstler bat SP-Stadtrat Peter Jans auf die Bühne. Die Auswahl sei zufällig erfolgt, ein Auftritt unter diesen Umständen aber Ehrensache gewesen, gab das «Opfer» später zu Protokoll.

Wie ein Video im Internet (Kamerafrau: SP-Stadträtin Maria Pappa) und Handyfotos belegen, hat Jans seine Sache - mit protziger Goldkette und Baseball-Cap - gut gemacht. Die Lacher und der Applaus des Publikums waren ihm jedenfalls sicher. Am Samstagnachmittag ging die Geschichte allerdings weiter: Maria Pappa wurde auf dem Pic-o-Pello-Platz zur Freiwilligen.

Der Strassenkünstler und seine nicht ganz freiwilligen Mitarbeiter: Claudio Mutazzi spannte für seine Nummer vor dem Restaurant Drahtseilbahn auch Stadträin Maria Pappa ein. (Bild: Sandro Büchler - 11. Mai 2019)

Der Strassenkünstler und seine nicht ganz freiwilligen Mitarbeiter: Claudio Mutazzi spannte für seine Nummer vor dem Restaurant Drahtseilbahn auch Stadträin Maria Pappa ein. (Bild: Sandro Büchler - 11. Mai 2019)

Claudio Mutazzi baute die Stadträtin mit italienischen Wurzeln - gemeinsam mit zwei weiteren Zuschauern - in seine Nummer «Street Coffee» ein. Darin geht es um Dreirad, das zur Kaffeebar wird, eine Liebesgeschichte und Jongliertricks. Wobei Mutazzi bei seiner humoristischen Kaffeepause gerne improvisiert.

Samstag, 11. Mai - 11:20 Uhr

«Aufgetischt»: Strassenkunstfestival mit viel Volk und bei trockenem Wetter gestartet

Stiessen am ersten Tag des «Aufgetischt» auf begeisterten Zuspruch: Flamenco mit der Gruppe Sarsalé aus Barcelona. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo - 10. Mai 2019)

Stiessen am ersten Tag des «Aufgetischt» auf begeisterten Zuspruch: Flamenco mit der Gruppe Sarsalé aus Barcelona. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo - 10. Mai 2019)

(vre) Am Freitag ist in St.Gallen das Strassenkunstfestival «Aufgetischt» gestartet. Das trockene und vergleichsweise milde Wetter zog Hunderte zu den Vorführungen der 103 Strassenkünstlerinnen und Strassenkünstlern aus aller Welt in die Altstadt. Die Atmosphäre war bis tief in die Nacht hinein locker und gut.

Das «Aufgetischt» am Samstag. (Bilder: Urs Bucher)Das «Aufgetischt» am Samstag. (Bilder: Urs Bucher)
Das «Aufgetischt» am Samstag.Das «Aufgetischt» am Samstag.
Das «Aufgetischt» am Samstag. Das «Aufgetischt» am Samstag.
Das «Aufgetischt» am Samstag.Das «Aufgetischt» am Samstag.
Das «Aufgetischt» am Samstag.Das «Aufgetischt» am Samstag.
Das «Aufgetischt» am Samstag.Das «Aufgetischt» am Samstag.
Das «Aufgetischt» am Samstag.Das «Aufgetischt» am Samstag.
Das «Aufgetischt» am Samstag.Das «Aufgetischt» am Samstag.
Das «Aufgetischt» am Samstag.Das «Aufgetischt» am Samstag.
Das «Aufgetischt» am Samstag.Das «Aufgetischt» am Samstag.
Fahne des «Aufgetischt» in der Marktgasse am Freitag. (Folgende Bilder: Adriana Ortiz Cardozo)Fahne des «Aufgetischt» in der Marktgasse am Freitag. (Folgende Bilder: Adriana Ortiz Cardozo)
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Das St.Galler «Aufgetischt» in Bildern

Das Strassenfestival geht am Samstag, von 12 Uhr bis Mitternacht, weiter. Gemäss Wetterprognose dürfte es allerdings streckenweise eine ziemlich nasse Angelegenheit werden. Einigermassen trocken bleiben sollte es gemäss dem Internetportal Weather.search zwischen 15 und 17 Uhr. Ab 21 Uhr bis in den frühen Sonntagmorgen hinein soll es dann aber ausgiebig regnen.

Samstag, 11. Mai - 10:30 Uhr

Auftakt zur Wahltour in St.Gallen: Kandidatinnen für National- und Ständerat stellen sich vor

(pd/vre) «Wir Frauen gehen hoch hinaus!» Unter diesem Motto reisen heute Samstag 31 Nationalrats- und Ständeratskandidatinnen aus dem Kanton St.Gallen gemeinsam rund um den Säntis. Der Auftakt der überparteilichen Wahltour, die von der Frauenzentrale St.Gallen organisiert wurde, am Morgen auf dem St.Galler Kornhausplatz ist gemäss Mitteilung geglückt.

Auftakt zur Wahltour durch den Kanton St.Gallen am Samstagmorgen auf dem St.Galler Kornhausplatz. In der Bildmitte im roten Mantel SP-Nationalrätin Claudia Friedl. (Bilder: Marion Loher)Auftakt zur Wahltour durch den Kanton St.Gallen am Samstagmorgen auf dem St.Galler Kornhausplatz. In der Bildmitte im roten Mantel SP-Nationalrätin Claudia Friedl. (Bilder: Marion Loher)
Start mit Kaffee und Gipfeli - und vor allem bei noch trockener Witterung.Start mit Kaffee und Gipfeli - und vor allem bei noch trockener Witterung.
Im Gespräch untereinander sowie mit Passantinnen und Passanten.Im Gespräch untereinander sowie mit Passantinnen und Passanten.
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Kandidatinnen touren durch den Kanton St.Gallen

Trotz dunklen Wolken am Himmel konnten die Regenschirme praktisch die ganze Zeit geschlossen bleiben. Bei Kaffee und Gipfeli tauschten sich die Kandidatinnen mit der Bevölkerung aus. Unter den Politikerinnen waren mit Barbara Gysi und Claudia Friedl (beide SP) auch zwei der drei aktuellen St.Galler Nationalrätinnen sowie als Ständeratskandidatin für die Ersatzwahl vom 19. Mai Susanne Vincenz-Stauffacher (FDP).

Nach St.Gallen geht es gemeinsam mit der S-Bahn weiter nach Sargans (11 bis 12 Uhr). Dann folgt Uznach (12.40 bis 13.40 Uhr) und zum Abschluss macht die Wahltour in Mogelsberg Halt (ab 14.10 Uhr). Die Bevölkerung sei herzlich eingeladen, die Kandidatinnen an einem dieser Halte zu treffen und Fragen zu stellen, heisst es in einer Mitteilung der Frauenzentrale St.Gallen.

Freitag, 10. Mai - 17:55 Uhr

Heimspiel für den FC St.Gallen: Gegen den FC Sion wieder mit Captain Silvan Hefti

(dwi) Nach dem 1:0-Auswärtssieg gegen GC am vergangenen Wochenende empfängt der FC St.Gallen diesen Sonntag den FC Sion. Anpfiff im Kybunpark ist um 16 Uhr. Wieder mit von der Partie ist Captain Silvan Hefti, der gegen GC verletzungsbedingt fehlt.

Der FC Sion hat diese Woche Schlagzeilen nicht auf dem Spielfeld, sondern an dessen Rand geliefert: Trainer Murat Yakin wurde beurlaubt. Ob sich das auf die spielerische Leistung der Walliser auswirkt, zeigt sich erstmals am Sonntag beim Match gegen den FC St.Gallen im Kybunpark. (Bild: Ennio Leanza/KEY - Letzigrund Zürich, 28. April 2019)

Der FC Sion hat diese Woche Schlagzeilen nicht auf dem Spielfeld, sondern an dessen Rand geliefert: Trainer Murat Yakin wurde beurlaubt. Ob sich das auf die spielerische Leistung der Walliser auswirkt, zeigt sich erstmals am Sonntag beim Match gegen den FC St.Gallen im Kybunpark. (Bild: Ennio Leanza/KEY - Letzigrund Zürich, 28. April 2019)

Trainer Peter Zeidler sagte an der Pressekonferenz vor dem Spiel, Sion werde nach dem Trainerwechsel mit einer Mannschaft antreten, die top motiviert sei und alles geben werde. Darauf habe sich der FC St.Gallen einzustellen. Bis am Freitagmittag waren für dieses wichtige Spiel gegen die Walliser 11'400 Tickets verkauft.

Freitag, 10. Mai - 16:10 Uhr

Wenn ein Pfosten mit Verkehrssignalen und Briefkasten im Weg steht

(vre) Die Platzverhältnisse auf den Innenstadtstrassen sind teilweise sehr beengt. Was vor allem von den Lenkerinnen und Lenkern grösserer Fahrzeuge beim Manövrieren ein gutes Auge und viel Geschicklichkeit erfordert. Nicht immer gelingt ein Manöver ohne Sachschaden. Solche Vorfälle, so sagt Dionys Widmer, Sprecher der Stadtpolizei St.Gallen, kämen häufig vor. Zahlen dazu gibt es allerdings nicht.

Am Eingang zum Vadianplatz: Wenn die «Möblierung» im Weg steht. (Leserbild: Franz Häusler-Hafner - 10. Mai 2019)

Am Eingang zum Vadianplatz: Wenn die «Möblierung» im Weg steht. (Leserbild: Franz Häusler-Hafner - 10. Mai 2019)

Manchmal ist das Resultat eines verunglückten Manövers mit einem Motorfahrzeug spektakulär. Etwa wenn ein Lichtsignal oder ein grosser Wegweiser aus dem Lot gerät. Tagblatt-Leser Franz Häusler-Hafner hat am Freitagmorgen so einen Fall beim Neumarkt entdeckt: Am Eingang zum Vadianplatz stehen ein Fahrverbot, eine Gewichtsbeschränkung und ein Postbriefkasten derzeit ziemlich schief in der Landschaft.

Passiert ist der Lapsus der Fahrerin eines Lieferdienstes. Sie hat den Vorfall und den Schaden selber und damit vorbildlich bei der Stadtpolizei gemeldet. Der Pfosten, an dem die Verkehrssignale und der Postbriefkasten montiert sind, wird gemäss Dionys Widmer wie in solchen Fällen üblich möglichst rasch repariert.

Freitag, 10. Mai - 14:59 Uhr

Vermisster Stadtsanktgaller ist wieder aufgetaucht

(stapo/vre) Am 2. Mai hat die Stadtpolizei einen Mann aus St.Gallen als vermisst gemeldet und die Bevölkerung um Hinweise für seinen Verbleib gebeten. Der Vermisste, so heisst es in einer Mitteilung vom Freitag, sei inzwischen wohlbehalten aufgefunden worden. Die Vermisstmeldung hat sich damit erledigt.

Freitag, 10. Mai - 14:33 Uhr

Auffahrkollision mit drei Fahrzeugen in St.Gallen: Töfffahrerin leicht verletzt

(stapo/vre) Eine Motorradfahrerin ist am Donnerstag bei einem Auffahrunfall auf der Zürcher Strasse in St.Gallen-Bruggen leicht verletzt worden. In den Zwischenfall war neben dem Töff ein Liefer- und ein Personenwagen verwickelt. Die beiden Autos hatten das Zweirad quasi «ins Sandwich» genommen, dessen gestürzte Fahrerin hatte vorher aber ausweichen können.

Auffahrunfall auf der Zürcher Strasse in Brugg mit einem Lieferwagen, einem Töff und einem Personenauto. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 9. Mai 2019)

Auffahrunfall auf der Zürcher Strasse in Brugg mit einem Lieferwagen, einem Töff und einem Personenauto. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 9. Mai 2019)

Am Donnerstag, gegen 7 Uhr, war gemäss Mitteilung der Stadtpolizei St.Gallen ein 19-Jähriger mit einem Lieferwagen auf der Zürcher Strasse stadtauswärts unterwegs. Kurz nach der Verzweigung mit der Fürstenlandstrasse musste er abbremsen. Eine 25-jährige Töfffahrerin geriet hinter ihm auf der nassen Fahrbahn ins Rutschen und fuhr gegen das Heck des Lieferwagens.

Die 33-jährige Lenkerin des Personenwagens hinter dem Motorrad wurde vom Zwischenfall überrascht, konnte ebenfalls nicht mehr rechtzeitig abbremsen und rammte das am Boden liegende Zweirad. Die Töfffahrerin hatte Glück im Unglück: Sie konnte dem Auto dank rascher Reaktion ausweichen.

Freitag, 10. Mai - 11:05 Uhr

St.Galler Privatpost Quickmail jubiliert - und feiert mit einer politischen Briefmarke

(pd/vre) Seit zehn Jahren gilt in der Schweiz das Restmonopol der Post für die Beförderung von Briefen bis 50 Gramm. Mit einer Doppelbriefmarke erinnert die private St.Galler Postdienstleisterin Quickmail AG daran und an ihre eigene Gründung vor zehn Jahren. Die Marke zeigt zwei Zustellfahrzeuge - eines von Quickmail, eines der Post. Wobei sich in die Motive - natürlich - eine politische Botschaft hineinlesen lässt.

Die Briefmarke zum Zehnjährigen von Quickmail und zur Erinnerung an zehn Jahre Restmonopol bei der Briefpost. (Bild: PD)

Die Briefmarke zum Zehnjährigen von Quickmail und zur Erinnerung an zehn Jahre Restmonopol bei der Briefpost. (Bild: PD)

Die Briefmarke, die an das Jubiläum der Quickmail AG erinnert, zeigt einen - modernen, vollelektrischen - Renault Twizy. Die Quickmail AG nutzt sieben davon für die Zustellung von Briefen. Die Briefmarke fürs Restmonopol zeigt ein in der Schweiz und in Deutschland legendäres - aber veraltetes - Zustellfahrzeug, den VW Fridolin oder VW Typ 147. Von 1964 bis 1974 wurden 6'139 davon gebaut. Davon gingen 1'201 an die Schweizerische Post.

Die Briefmarke hat eine Auflage von 100'000 Exemplaren. Sie wird vor allem von der Quickmail AG für die Frankierung ihrer eigenen Mailings genutzt, kann aber auch von anderen Betrieben als Frankatur verwendet werden. Privatpersonen können die Doppelbriefmarke online im Shop von Quickmail bestellen. Für Sammler, die Wert auf abgestempelte und «echt gelaufene» Marken legen, gibt's einen Sammlerservice.

Freitag, 10. Mai - 10:33 Uhr

Brauerei Schützengarten feierte ihre ersten 240 Jahre: Organisatoren ziehen eine positive Bilanz

(pd/vre) Die St.Galler Brauerei Schützengarten hat in den vergangenen Wochen ihr 240-jähriges Bestehen mehrfach gefeiert. Zu den Jubelanlässen gehörten gemäss einer Mitteilung vom Freitag die Lancierung des Jubiläumsbiers «Sud 1779», die Einweihung des Restaurants Brauwerk an der Bahnhofstrasse, das öffentliche Brauerei-Fäscht vom 27. April sowie vier gesellige Kundenanlässe und ein Abend für die 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Ein gutgelaunter Schützengarten-Verwaltungsratspräsident: Christoph Kurer an einem der Kundenanlässe zum 240jährigen Bestehen der ältesten noch existierenden Brauerei der Schweiz. (Bild: PD)

Ein gutgelaunter Schützengarten-Verwaltungsratspräsident: Christoph Kurer an einem der Kundenanlässe zum 240jährigen Bestehen der ältesten noch existierenden Brauerei der Schweiz. (Bild: PD)

Zu den Kundenanlässen in der zum Schützengarten umgebauten Olma-Halle 3.1 waren - sortiert nach Verkaufsregionen - insgesamt gegen 2000 Geschäftspartner, Gastwirte und Veranstalter sowie zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft geladen. An den Anlässen blickte Christoph Kurer, Schützengarten-Verwaltungsratspräsident und Mehrheitsaktionär, auf die Geschichte der ältesten noch existierenden Brauerei der Schweiz zurück.

Freitag, 10. Mai - 10:07 Uhr

Lyi-Ling, Herr Urgesi und Clown Pic - zwei Filme mit drei Einheimischen im Studiokino in der Lokremise

(vre) Es kommt ja nicht alle Tage vor, dass auf der grossen Leinwand ein Film zu sehen ist, in dem eine St.Gallerin oder ein St.Galler die Hauptrolle spielt. Im Mai (und auch noch im Juni) stehen im Kinok in der Lokremise gleich zwei solcher Streifen auf dem Programm: Es sind dies «Ly-Ling und Herr Urgesi» sowie «Cirque de Pic».

Modedesignerin Ly-Ling Vilaysane und Cosimo Urgesi im Atelier. (Bild: Michel Canonica - 21. April 2016).

Modedesignerin Ly-Ling Vilaysane und Cosimo Urgesi im Atelier. (Bild: Michel Canonica - 21. April 2016).

Der erste Dokumentarfilm ist vom Zürcher Regisseur Giancarlo Moos. Er erzählt auf sehr anschauliche und unterhaltende Art und Weise vom Zusammenspannen und sympathischen Scheitern zweier Wahl-St.Galler. Cosimo Urgesi ist ausgebildeter Feinmass-Schneider alter Schule und kam 1967 aus Apulien in die Schweiz. Ly-Ling Vilaysane ist die Tochter laotischer Flüchtlinge, die 1979 in die Schweiz kamen. Sie arbeitet als Modedesignerin.

Richard Hirzel (alias Clown Pic) und Emil Steinberger vor der St.Galler Premiere von «Cirque de Pic» im Kinok. (Bild: Urs Bucher - 29. März 2019)

Richard Hirzel (alias Clown Pic) und Emil Steinberger vor der St.Galler Premiere von «Cirque de Pic» im Kinok. (Bild: Urs Bucher - 29. März 2019)

«Cirque de Pic» von Thomas Ott ist eine Hommage an den grossen St.Galler Clown Pic (Richard Hirzel). Seine poetischen Stücke haben Zirkusgeschichte geschrieben. Mit Archivmaterial und Fotos wird im Film der Werdegang von Pic nachgezeichnet. Dabei haben etwa auch der Schweizer Ur-Kabarettist Emil Steinberger, Zirkus-Roncalli-Direktor Bernhard Paul und die St.Galler Fotografin Franziska Messner-Rast Gastauftritte.

Zum Spielplan des Kinok für den Monat Mai

Freitag, 10. Mai - 8:52 Uhr

Nächste Woche lädt das Uni-Orchester zu zwei Konzerten ein - geprobt wurde auch in Bergamo

(pd/vre) Kommende Woche gibt das Orchester der Universität St.Gallen zwei Frühlingskonzerte. Am Mittwoch, 19.30 Uhr, tritt es in der Aula der HSG auf dem Rosenberg auf, am Sonntag, 17 Uhr, spielt es dann in der Kirche Linsebühl in St.Gallen. Beide Konzerte sind öffentlich; der Eintritt dazu ist gratis.

Die Mitglieder des Orchesters der Universität St.Gallen unter einer Gedenktafel für Papst Johannes XIII. in Bergamo. (Bild: PD)

Die Mitglieder des Orchesters der Universität St.Gallen unter einer Gedenktafel für Papst Johannes XIII. in Bergamo. (Bild: PD)

Den letzten Schliff hat das Orchester unter Leitung von Francisco Obieta dem Konzertprogramm kürzlich auf seiner traditionellen Orchesterreise gegeben. Dieses Jahr ging's für vier Tage nach Bergamo. Dort wurde intensiv geprobt. Dann startete in der dortigen Sala Piatti die Reihe der Frühlingskonzerte mit einem Auftritt vor über 100 Personen.

Das Orchester der HSG versteht sich als Brückenbauer zwischen Universität und Stadt St.Gallen, aber auch zwischen Kultur und Wirtschaft. An erster Stelle steht aber die Freude am gemeinsamen Musizieren. Die Mitglieder des Orchesters sind Hobbymusikerinnen und Hobbymusiker. Ein Grossteil von ihnen studiert an der HSG. Seit jeher wirken aber auch Studierende anderer Unis und Musiker aus der Region St.Gallen mit.

Zum Internet-Auftritt des Orchesters der Universität St.Gallen

Donnerstag, 9. Mai - 21:16 Uhr

Jahresausstellung der St.Galler Denkmalpflege: Hochhäuser - geliebt und gehasst

Das Hochhaus: Es strebt dem Himmel entgegen. Es verändert das Stadtbild. Es erhitzt die Gemüter. Und es so geliebt und verhasst wie kaum ein anderer Gebäudetyp. Die Denkmalpflege der Stadt St.Gallen widmet ihre Jahresausstellung im Rathaus einem Querschnitt durch den St.Galler Hochhausbau. Sie zeigt die Hoffnungen, aber auch die Probleme, die mit diesem Bautyp verbunden waren und sind.

Auch St.Gallen hat mit seinen Kirchtürmen, dem Postturm, dem Rathaus, der Fachhochschule und dem Bundesverwaltungsgericht so etwas Ähnliches wie eine Skyline zu bieten. (Leserbild: Christian Wild - 1. März 2017)

Auch St.Gallen hat mit seinen Kirchtürmen, dem Postturm, dem Rathaus, der Fachhochschule und dem Bundesverwaltungsgericht so etwas Ähnliches wie eine Skyline zu bieten. (Leserbild: Christian Wild - 1. März 2017)

Eröffnet wird die Hochhaus-Jahresausstellung am kommenden Montag, 17.30 Uhr, durch Stadträtin Maria Pappa. Danach führen Niklaus Ledergerber und Matthias Fischer von der Denkmalpflege durch die Schau im ersten Stock des Rathauses am Bahnhofplatz.

Geöffnet ist die Jahresausstellung dann vom 14. Mai bis 14. Juni, und zwar von Montag bis Mittwoch, 8.30 bis 17 Uhr, am Donnerstag, 8.30 bis 18 Uhr, sowie am Freitag, 8.30 bis 16.30 Uhr. Öffentliche Führungen sind geplant am 15. Mai, 12 Uhr, und am 6. Juni, 18 Uhr. Gruppenführungen werden nach Vereinbarung angeboten; Infos unter 071'224'56'60.

Donnerstag, 9. Mai - 18:50 Uhr

Das alte Liebesnest in der Falkenburg hoch über St.Gallen wird zum Mini-Hotel

Patrick Wetzold.

Patrick Wetzold.

(seh) Die Falkenburg in St.Georgen ist neu ein Kleinhotel, das vornehmlich Businessleute oder Messebesucher ansprechen soll, die in St.Gallen nächtigen wollen. Viel zu schade eigentlich. Denn das Hotel versprüht mit seinen grosszügigen, liebevoll ausgestatteten Zimmern mit Blick über die Stadt so viel Charme, dass es ohne Weiteres als Ferienresidenz für Liebespaare durchgehen könnte.

Ein Liebesnest war die Falkenburg indes schon vor 17 Jahren – und zwar den heutigen Pächtern. Patrick (Bild) und Sanja Wetzold lernten sich damals im Restaurant kennen. Dort wirteten Patricks Eltern, und Sanja, damals Studentin, jobbte im Service. Im Obergeschoss der Falkenburg, wo heute Betten auf die ersten Hotelgäste warten, lebte das junge Paar kurze Zeit für wenig Geld auf noch weniger Quadratmetern – bis es das Restaurant schliesslich selbst übernahm. Ab dieser Woche sind Wetzolds nicht mehr nur Wirte, sondern auch Hoteliers.

Donnerstag, 9. Mai - 18:45 Uhr

Voll ins Gender-Fettnäpfchen: Ein Bähnchen zu technisch für Frauen?

Philipp Schneider.

Philipp Schneider.

(vre) 2019 wird offensichtlich als politisches Jahr der Frauen in die St.Galler Stadtgeschichte eingehen. Kaum ist im Parlament der rein männliche Verwaltungsrat der City-Parking AG verbal unter die Räder gekommen, hat sich am Montagabend auch noch der Verwaltungsratspräsident der Mühleggbahn AG, CVP-Rechtsanwalt und St.Geörgler Philip Schneider, in einen feministischen Fettnapf gesetzt.

An der Generalversammlung des Bähnchens wurde der Verwaltungsrat um zwei neue Mitglieder erweitert. Wieso ausschliesslich Männer zur Wahl vorgeschlagen würden, ob es wirklich keine Frau fürs Gremium gebe, wurde kritisch aus der Versammlung heraus nachgefragt. Der Erklärungsversuch von Philip Schneider, bei der Mühleggbahn handle es sich halt um etwas Technisches, drum sei keine Frau in die Kränze gekommen, wurde im pumpenvollen Adlersaal mit lautstarkem Prostest und Gelächter zur Kenntnis genommen.

Dass am Schluss der Generalversammlung für die Ziehung eines Lotteriegewinns auch noch «eine Ehrendame» gesucht wurde, quittierte eine im Saal mit dem giftigen Spruch an Tischgenossinnen und Tischgenossen: «Das ist halt nichts Technisches. Dafür ist eine Frau dann wieder gut genug.»

Donnerstag, 9. Mai - 15:44 Uhr

VCS-Führung an der Ruckhalde: Pünktlich zum Apéro erschien auch ein verirrtes Reh

(vre) Die Ruckhalde ist von Siedlungsgebieten fast vollständig «umzingelt». Sie soll in ein paar Jahren mit neuen Wohnhäusern überbaut werden. Vergangene Woche hat das Stadtparlament dafür Ein- und Umzonungen bewilligt. Am Mittwochabend lud der VCS zum Augenschein am Hang zwischen Oberstrasse und Riethüsli ein.

Am Ende dieser Führung zeigte sich, dass die Ruckhalde in Sachen Naturbeobachtungen immer noch Verblüffendes bieten kann. Da tauchte neben dem Apéroplatz am Ruckhaldeweg nämlich plötzlich ein Reh aus einem Gebüsch auf. Was folgte wurde von Erich Gmünder, einem im Riethüsli-Quartier lebenden Journalisten, per Video dokumentiert.

Das Reh ergriff sofort die Flucht, als es die Apérogruppe sah. Es hatte dabei aber Schwierigkeiten, die relativ hohen Zäune entlang des Fusswegs zu überwinden. Zudem versperrten ihm Spaziergängerinnen mit Hund den Weg. Schliesslich gelang dem Tier offensichtlich unverletzt die Flucht. Es verschwand im Familiengartenareal. Von dort aus ist der Menzlenwald via die alte Ruckhalde-Eisenbahnkurve hindernisfrei erreichbar.

Donnerstag, 9. Mai - 15:15 Uhr

Parkplatzmarkierungen auf dem Blumenmarkt sind weg: Das «Tagblatt»-Bild ist eine optische Täuschung

(vre) Ja, auch auf dem St.Galler Blumenmarkt wurden die Parkplätze Ende März aufgehoben. Gleichzeitig wurden die Bodenmarkierungen entfernt. Ein Bild in der heutigen gedruckten Ausgabe des «St.Galler Tagblatt» hat solche Fragen provoziert. Dass man darauf die Parkplatz-Bodenmarkierungen noch sieht, ist allerdings eine optische Täuschung, bei der verschiedene Faktoren zusammengewirkt haben.

Verblüffender Effekt: Die ehemaligen Parkplatz-Markierungen auf dem Blumenmarkt wirken so, wie wenn sie nie entfernt worden wären. (Bild: Urs Bucher - 7. Mai 2019)

Verblüffender Effekt: Die ehemaligen Parkplatz-Markierungen auf dem Blumenmarkt wirken so, wie wenn sie nie entfernt worden wären. (Bild: Urs Bucher - 7. Mai 2019)

Das Bild entstand zum einen aus grösserer Distanz und zum zweiten mit Schatten auf dem Blumenmarkt. Die Spuren der Bodenmarkierungen, die im Laufe der Zeit weiter verblassen werden, sind auf diese Weise sehr gut sichtbar; sie wirken so, wie die Bemalung nie entfernt worden wäre. Das Entfernen von Farbe von Pflastersteinen, ohne dass diese beschädigt werden, ist eine technisch anspruchsvolle Aufgabe.

Auf dem St.Galler Marktplatz und dem Blumemarkt wurden die Parkplatzmarkierungen Ende März gemäss Dionys Widmer, dem Sprecher der Stadtpolizei, mit dem sogenannten Kugelstrahlverfahren entfernt. Dieses funktioniert ähnlich wie das Sandstrahlen. Es handle sich um die schonendste und umweltfreundlichste Methode, um diese Arbeit zu erledigen, ohne Chemie einsetzen zu müssen. Gründlicher wäre es, die Farbe abzuschleifen. Dabei können aber Pflastersteine beschädigt und gar aus dem Untergrund gerissen werden.

Donnerstag, 9. Mai - 13:44 Uhr

Gelingt dem SC Brühl am Samstag die Revanche gegen Breitenrain?

(fm/vre) Am Samstag, ab 16.30 Uhr, kickt der FC Breitenrain im Paul-Grüninger-Stadion gegen den SC Brühl. Dabei ist Revanche für Brühl angesagt: Das Hinspiel vom vergangenen Oktober in Bern endete mit 2:6 zu Ungunsten der Brühler. Das Spiel besiegelte damals den Abgang von Trainer Uwe Wegmann und führte zur Einstellung von Heris Stefanachi.

Training beim SC Brühl. Hinten mit schwarzer Windjacke Trainer Heris Stefanachi. (Bild: Urs Bucher - 13. März 2019=

Training beim SC Brühl. Hinten mit schwarzer Windjacke Trainer Heris Stefanachi. (Bild: Urs Bucher - 13. März 2019=

Auch unter dem neuen Trainer hätten die «Kronen»– von den Resultaten her – die Spur noch nicht gefunden, schreibt Felix Mätzler in seiner Vorschau auf das Heimspiel vom Samstag. In den zehn Spielen dieses Frühlings ging der Club erst einmal als Sieger vom Platz, nämlich am 16. März gegen Wohlen (mit 3:2). Viermal hat Brühl verloren und fünfmal gab es ein Unentschieden. Somit holte die Mannschaft in zehn Spielen gerade einmal acht Punkte und spielt mittlerweile gegen den Abstieg.

Hoffnung aus Brühler Sicht macht für die letzten bevorstehenden Matches, dass sich die Spielanlage in den letzten Wochen massiv verbessert hat. Im letzten Heimspiel gegen Bellinzona und vor allem am letzten Samstag auswärts gegen Yverdon überzeugte das Team. Die Mannschaft setzt die Taktik des neuen Trainers immer besser um, sie spielt offensiv, frech und setzt den Gegner unter Druck. Wenn Brühl am Samstag gegen Breitenrain gewinnt, hat die Mannschaft drei Runden vor Schluss den Ligaerhalt aus eigener Kraft (so gut wie) geschafft.

Donnerstag, 9. Mai - 12:56 Uhr

VCS-Kritik: Ist Veloförderung in der Stadt St.Gallen tatsächlich immer noch ein Fremdwort?

(pd/vre) St.Gallen ist keine Velostadt. Für die VCS-Sektion St.Gallen/Appenzell ist dies allerdings nicht nur der Topografie und dem Wetter geschuldet. Ein wichtiger Grund dafür sei vielmehr die fehlende Politik der Veloförderung und deren konsequente Umsetzung, schreibt der Verband in einer Mitteilung. Den Anteil des Velos am Verkehrsaufkommen zu erhöhen, sei möglich. Etwa durch die konsequente Verbesserung der immer noch mangelhaften St.Galler Infrastruktur für die Zweiräder.

Velos im Stadtverkehr: Der VCS kritisiert, dass St.Gallen das Potenzial des Zweirads nicht ausnutzt, weil eine konsequente Velopolitik und Veloförderung fehlt. (Bild: Yoshiko Kusano/KEY)

Velos im Stadtverkehr: Der VCS kritisiert, dass St.Gallen das Potenzial des Zweirads nicht ausnutzt, weil eine konsequente Velopolitik und Veloförderung fehlt. (Bild: Yoshiko Kusano/KEY)

Das Velo, so kritisiert der VCS in seiner Mitteilung, habe in St.Gallen bis heute «schlicht einen zu tiefen Stellenwert». Der Anteil der Velos an den Verkehrsmitteln auf den Wegen mit Start und/oder Ziel im Stadtgebiet liege mit drei Prozent weit hinter dem Anteil in anderen grösseren Schweizer Städten. Um das zu ändern fordert der VCS, dass das grosse Potenzial des Velos auch in St.Gallen ernst genommen werden müsse.

Für den 27. Mai lädt die VCS-Sektion St.Gallen/Appenzell auch noch zu einer Medienkonferenz zum Thema Veloförderung ein. Diese findet im Güterbahnhof statt. Hier ist eine Einsprache zur Verlegung der Gleise der Appenzeller Bahnen hängig. Dies, weil dafür an der Hauptveloroute von Westen ins St.Galler Stadtzentrum eine Bahnschranke aufgestellt werden soll. Diese Planung sei gedankenlos und widerspreche dem städtischen Mobilitätskonzept 2040, kritisiert der VCS.

Donnerstag, 9. Mai - 12:33 Uhr

Der Hausrotschwanz posiert an der Sitter

Es sieht aus, wie wenn der kleine Vogel im Geröll entlang der Sitter für die Kamera posieren würde. Der Hausrotschwanz - im Bild ein Männchen - hat seinen Namen nicht von ungefähr: Wichtigstes Erkennungsmerkmal sind die rost-orange gefärbten Schwanzfedern. In der Schweiz gilt der Hausrotschwanz als nicht gefährdet. Die Vogelwarte Sempach geht von landesweit 300'000 bis 400'000 Brutparen aus. (Leserbild: Ingrid Zürcher - 7. Mai 2019)

Es sieht aus, wie wenn der kleine Vogel im Geröll entlang der Sitter für die Kamera posieren würde. Der Hausrotschwanz - im Bild ein Männchen - hat seinen Namen nicht von ungefähr: Wichtigstes Erkennungsmerkmal sind die rost-orange gefärbten Schwanzfedern. In der Schweiz gilt der Hausrotschwanz als nicht gefährdet. Die Vogelwarte Sempach geht von landesweit 300'000 bis 400'000 Brutparen aus. (Leserbild: Ingrid Zürcher - 7. Mai 2019)

Mittwoch, 8. Mai - 16:05 Uhr

Rehkitze purzelten nach der Geburt über eine Böschung auf die Strasse

Eines der beiden geretteten Rehkitze. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 7. Mai 2019)

Eines der beiden geretteten Rehkitze. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 7. Mai 2019)

(stapo/vre) Mit einem sehr ungewöhnlichen Fall sind am Dienstag St.Galler Stadtpolizisten konfrontiert gewesen: Sie mussten zwei frisch geborene Rehkitze versorgen, die einen Hang hinunter auf die Beckenhaldenstrasse in St.Georgen gepurzelt waren und nicht mehr zu ihrer Mutter fanden. Die Familienzusammenführung gelang problemlos: Die beiden Rehkitze wurden oberhalb der Strassenböschung platziert, dort von ihrer Mutter abgeholt und in den Wald geführt.

Mittwoch, 8. Mai - 15:55 Uhr

Kunst an der Bushaltestelle

Der Ort, an dem ein Nachtbub oder Nachtmädchen gewütet hat, passt ja: Der Spruch ziert die Rückwand der Bushaltestelle vor der Brauerei Schützengarten an der St.-Jakob-Strasse. Und ein Primarlehrer oder das PC-Korrekturprogramm haben die Tippfehler ja auch schon korrigiert. Zu entscheiden, ob die «originelle» Schreibweise des Nachtkünstlers fehlenden Deutschkenntnissen oder den Promillen geschuldet ist, bleibt den hier auf den Bus Wartenden überlassen. (Bild: Luca Ghiselli - 8. Mai 2019)

Der Ort, an dem ein Nachtbub oder Nachtmädchen gewütet hat, passt ja: Der Spruch ziert die Rückwand der Bushaltestelle vor der Brauerei Schützengarten an der St.-Jakob-Strasse. Und ein Primarlehrer oder das PC-Korrekturprogramm haben die Tippfehler ja auch schon korrigiert. Zu entscheiden, ob die «originelle» Schreibweise des Nachtkünstlers fehlenden Deutschkenntnissen oder den Promillen geschuldet ist, bleibt den hier auf den Bus Wartenden überlassen. (Bild: Luca Ghiselli - 8. Mai 2019)

Mittwoch, 8. Mai - 15:34 Uhr

Kanadische Botschafterin besucht St.Gallen

(SK/vre) Susan Bincoletto, die Botschafterin Kanadas in der Schweiz, hat am Mittwochvormittag die Stadt St.Gallen besucht. Sie wurde hier von Regierungsrätin Heidi Hanselmann, Regierungsrat Bruno Damann und Staatssekretär Canisius Braun empfangen. Der Gedankenaustausch verlief gemäss Mitteilung des Kantons in freundschaftlicher und angeregter Atmosphäre.

Empfang der kanadischen Botschafterin im St.Galler Regierungsgebäude mit Regierungsrat Bruno Damann, Pamela Hay, Botschafterin Susan Bincoletto, Staatssekretär Canisius Braun und Matthew Peters. Hay und Peters sind Angehörige der kanadischen Botschaft in Bern. (Bild: PD - 8. Mai 2019)

Empfang der kanadischen Botschafterin im St.Galler Regierungsgebäude mit Regierungsrat Bruno Damann, Pamela Hay, Botschafterin Susan Bincoletto, Staatssekretär Canisius Braun und Matthew Peters. Hay und Peters sind Angehörige der kanadischen Botschaft in Bern. (Bild: PD - 8. Mai 2019)

Ein wichtiges Thema im Gespräch mit der kanadischen Botschafterin waren die Handelsbeziehungen. Kanada ist für die Schweiz der zweitwichtigste Handelspartner unter den amerikanischen Ländern. 2017 hat die Schweiz Waren aus Kanada für zwei Milliarden Franken importiert, während die Exporte aus der Schweiz nach Kanada einen Wert von auf 3.5 Milliarden hatten.

Im Arbeitsgespräch mit Susan Bincoletto sprach Regierungsrätin Heidi Hanselmann auch die Verbindungen zwischen Kanada und dem Kanton St.Gallen an. Beispielsweise hat die Uni St.Gallen zehn Partnerschaften mit Universitäten in Kanada geschaffen. Im Anschluss ans Treffen im Regierungsgebäude besuchte die kanadische Botschafterin verschiedene Unternehmen im Kanton.

Mittwoch, 8. Mai - 15:05 Uhr

Tennisclub sucht neue Mitglieder: 1000 Städterinnen und Städter mit einem alten Tennisball beglückt

(pd/vre) Mit einer eher ungewöhnlichen Aktion will der Tennisclub (TC) St.Otmar neue Mitglieder zu gewinnen: In knapp 1000 Briefkästen im Westen der Stadt St.Gallen wurden alte Tennisbälle gelegt – gefüllt mit Traubenzucker und einem Flyer, der dazu einlädt, einen der Schnuppertermine vom 15. Mai (ab 17 Uhr), 18. Mai (ab 15 Uhr) oder 23. Mai (ab 17 Uhr) auf dem Tennisplatz an der Ahornstrasse 12 zu besuchen.

Freiwillige schneiden die alten Tennisbälle auf, damit sie mit Traubenzucker und Flyer gefüllt werden können. (Bild: PD)

Freiwillige schneiden die alten Tennisbälle auf, damit sie mit Traubenzucker und Flyer gefüllt werden können. (Bild: PD)

Mitglieder des TC St.Otmar haben im Winter gebrauchte Tennisbälle gesammelt. Sie konnten in einer Grüngut-Tonne beim Clubhaus eingeworfen werden. Fast 1000 Bälle kamen zusammen. An einem Frondiensttag wurden sie aufgeschnitten und mit Otmar-Traubenzucker gefüllt. Eine andere Arbeitsgruppe faltete in Origami-Manier gedruckte Flyer, die anschliessend wie Pfeile in die Werbebälle gesteckt wurden.

Zu den Details der drei Schnuppertermine des TC St.Otmar

Mittwoch, 8. Mai - 14:33 Uhr

Nach Einbruch im Haus zur Ameise: Aufruf an den Dieb, einen Chip mit Künstlerfotos zurückzugeben

(vre) In der Nacht vom vergangenen Freitag auf Samstag haben Einbrecher an der Augustinergasse in St.Gallen zugeschlagen: Sie sind ins Atelierhaus zur Ameise eingedrungen und haben nach Polizeiangaben elektronische Geräte im Wert von mehreren Tausend Franken gestohlen. Der Einbruch hat jetzt ein ungewöhnliches Nachspiel in den Sozialen Medien.

Das Haus zur Ameise will ein Ort für Street-Art-Künstlern, Illustratoren und Fotografinnen sein. Logisch, dass sein Team den Aufruf an den «Ameisendieb» vom Wochenende mit einer passenden Illustration garniert hat. (Bild: PD)

Das Haus zur Ameise will ein Ort für Street-Art-Künstlern, Illustratoren und Fotografinnen sein. Logisch, dass sein Team den Aufruf an den «Ameisendieb» vom Wochenende mit einer passenden Illustration garniert hat. (Bild: PD)

Das Team des Hauses zur Ameise hat sich auf Facebook an den Dieb oder die Diebe gewandt. Gestohlen wurde am Wochenende nämlich auch eine Kamera mit Objektiv. Auf dem Datenträger, einer SD-Karte, in dieser Kamera befinden sich die Aufnahmen eines Kunstprojekts, an dem St.Galler und Deutsche Künstler gearbeitet haben.

«Daher, lieber Ameisendieb, wirf uns doch bitte einfach die SD-Karte in den Briefkasten oder sende sie per Post zurück», heisst es im Eintrag auf Facebook. Mit diesen Roh-Aufnahmen könne niemand ausser den Künstlern etwas anfangen. Für diese wären, wenn sie den Datenträger zurück bekämen, Wochen Arbeit nicht umsonst gewesen. Das Atelierhaus zur Ameise befindet sich an der Augustinergasse 17 in 9000 St.Gallen. Den Chip mit den Fotos kann man auch direkt an Dominik Rüegg, Landhausstrasse 6, 9000 St.Gallen, retournieren.

Zum Facebook-Auftritt des Hauses zur Ameise

Mittwoch, 8. Mai - 11:35 Uhr

Aktion «Bignik»: Der Sommer kommt, damit wird wieder am grossen Picknick-Tuch genäht

Das «Bignik» ist ein Projekt, das die Region Appenzell AR-St.Gallen-Bodensee bei den Konzeptkünstlern Frank und Patrik Riklin in Auftrag gegeben hat. Um die Identität der Region zu stärken, wollen sie ein riesiges Picknick-Tuch aus 293'438 Teilen - einen für jede Bewohnerin und jeden Bewohner der Region - produzieren. Das Projekt ist inzwischen bereits im sechsten Jahre unterwegs.

Picknicken auf dem grossen Bignik-Tuch an der Seehalde in Rorschacherberg. Einmal im Jahr wird das Riesentuch öffentlich ausgelegt. In diesem Jahr findet diese Aktion in Trogen statt. (Bild: Ralph Ribi - 11. Juni 2017)

Picknicken auf dem grossen Bignik-Tuch an der Seehalde in Rorschacherberg. Einmal im Jahr wird das Riesentuch öffentlich ausgelegt. In diesem Jahr findet diese Aktion in Trogen statt. (Bild: Ralph Ribi - 11. Juni 2017)

Am grossen Picknick-Tuch genäht wird auch vor dem St.Galler Rathaus. Dies am 23. Mai, 10 bis 20 Uhr, sowie am 24. Mai, 10 bis 16 Uhr. Für diese öffentliche Nähsession werden Tücher sowie Näherinnen und Näher gesucht. Neuer «Bignik»-Kooperationspartner ist St.Gallen-Bodensee-Tourismus: Die regionale Tourismusorganisation lädt zum gemeinsamen Nähen weiterer Tuchmodule im öffentlichen Raum ein, will im Rahmen von «Bignik» aber auch ein Angebot für Gäste in St.Gallen zu entwickeln.

Zum fünften Mal öffentlich ausgelegt werden soll das grosse Picknick-Tuch am Sonntag, 16. Juni, 9 bis 18 Uhr. Als Ort dafür vorgesehen ist das Pestalozzidorf in Trogen. Sollte dessen Wiese zu nass sein, wird die Aktion in den Dorfkern von Trogen verlegt. Für diese Aktion sucht das «Bignik»-Projektteam noch 150 ehrenamtliche Tuchlegerinnen und Tuchleger.

Zu den Details des Projekts «Bignik»

Dienstag, 7. Mai - 22:15 Uhr

Bilanz 2018 der Mühleggbahn: Trotz Betriebsunterbruch respektable Zahlen

(vre) Von Anfang April bis Mitte November 2018 wurde die Mühleggbahn zwischen der südlichen St.Galler Altstadt und St.Georgen rundum erneuert. Zum 5,5-Millionen-Projekt gehörte die Sanierung des 125 Jahre alten Tunnels genau so wie die Erneuerung der Bahntechnik samt Kabine des Schräglifts. Die Neuerungen kämen gut an, sagte am Montag an der GV des Bähnchens Verwaltungsratspräsident Philip Schneider. Auch Kinderkrankheiten habe es kaum gegeben.

Die neue Kabine der Mühleggbahn vier Tage vor der Wiedereröffnung am 17. November 2018 auf einer Probefahrt. (Bild: Raphael Rohner - 13. November 2018)

Die neue Kabine der Mühleggbahn vier Tage vor der Wiedereröffnung am 17. November 2018 auf einer Probefahrt. (Bild: Raphael Rohner - 13. November 2018)

Wegen des mehrmonatigen Unterbruchs lassen sich die Zahlen 2018 der Mühleggbahn nicht wirklich mit jenen des Vorjahres vergleichen. So wurden im vergangenen Jahr auf 48'800 Fahrten 192'000 Fahrgäste transportiert; 2017 waren es auf 102'900 Fahrten 698'000 Personen. 2018 nahm die Mühleggbahn 317'000 Franken durch Billettverkäufe ein, 2017 waren es 516'000 Franken gewesen.

Dienstag, 7. Mai - 21:47 Uhr

Wer trocken bleiben will, muss das St.Galler Strassenkunstfestival wohl am Freitag besuchen

(vre) Nach Wintertagen mit Schnee und Frost wird das Wetter langsam wieder etwas besser. Allerdings: Es bleibt bis und mit Sonntag unbeständig mit viel Regen. Für den Mittwoch sagen die Wetterfrösche im Internet ab Mittag oder dem frühen Nachmittag Regen voraus, der mit Unterbrüchen bis am frühen Donnerstagmorgen anhalten. Danach geht's trocken, teils sogar mit Sonne weiter.

Erinnerungen ans vergangene Wochenende: Eine Joggerin auf einem Waldweg im Peter-und-Paul-Wald. (Leserbild: Ueli Bächtold - 5. Mai 2019)Erinnerungen ans vergangene Wochenende: Eine Joggerin auf einem Waldweg im Peter-und-Paul-Wald. (Leserbild: Ueli Bächtold - 5. Mai 2019)
Schneeregen am Sonntag im Peter-und-Paul-Wald. Gar so schlimm sollte es am kommenden Wochenende nicht werden, auch wenn von Samstag bis Mittwoch in einer Woche die Eisheiligen herrschen. (Leserbild: Ueli Bächtold - 5. Mai 2019)Schneeregen am Sonntag im Peter-und-Paul-Wald. Gar so schlimm sollte es am kommenden Wochenende nicht werden, auch wenn von Samstag bis Mittwoch in einer Woche die Eisheiligen herrschen. (Leserbild: Ueli Bächtold - 5. Mai 2019)
Freibad Rotmonten: Am vergangenen Sonntag liegt dort, wo sich am kommenden Wochenende Badegäste tummeln sollten noch Schnee. (Bild: Jakob Hagmann - 5. Mai 2019) Freibad Rotmonten: Am vergangenen Sonntag liegt dort, wo sich am kommenden Wochenende Badegäste tummeln sollten noch Schnee. (Bild: Jakob Hagmann - 5. Mai 2019)
Apfelblüten im Schnee. (Leserbild: Carsten Dieckmann - Bühler AR, 5. Mai 2019)Apfelblüten im Schnee. (Leserbild: Carsten Dieckmann - Bühler AR, 5. Mai 2019)
Anhaltende Winterstimmung im Appenzellerland. (Leserbild: Luciano Pau - Schwellbrunn mit Blick Richtung Säntis, 6. Mai 2019)Anhaltende Winterstimmung im Appenzellerland. (Leserbild: Luciano Pau - Schwellbrunn mit Blick Richtung Säntis, 6. Mai 2019)
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Wetterkapriolen

Von Donnerstag auf Freitag ist das Wetter unbeständig, Niederschläge sind wahrscheinlich. Wann genau es aufklart (am frühen Morgen oder erst am Vormittag), darüber gehen die Meinungen der Wetterportale im Internet auseinander. Einig sind sich diese aber, dass die zweite Tageshälfte und der Abend trocken und bis in die Nachtstunden hinein relativ mild sein wird. Wer am St.Galler Strassenkunstfestival trocken bleiben will, tut also gut daran, dieses schon am Freitag zu besuchen.

Das Wochenende wird zwar nicht mehr so winterlich wie der vergangene Sonntag, das Wetter ist aber am kommenden Samstag und Sonntag wechselhaft mit grosser Wahrscheinlichkeit für Niederschläge. Und auch die Temperaturen sollen sinken: Am Samstag ist mit 7 bis 13, am Sonntag mit 2 bis 10 Grad zu rechnen. Ganz einig, wie tief das Thermometer fallen wird, sind sich die Internet-Wetterfrösche allerdings noch nicht. Klar ist hingegen: Der Andrang in den am Samstag öffnenden Freibädern der Stadt St.Gallen wird überschaubar bleiben.

Dienstag, 7. Mai - 16:29 Uhr

«Miini Schwiiz, dini Schwiiz» - am Dienstag mit Gossau und am Freitag mit St.Gallen

Diese Woche ist «Miini Schwiiz, dini Schwiiz», die Vorabendsendung von Fernsehen SRF1, täglich ab 18.15 Uhr im Kanton St.Gallen unterwegs. Am Montag wurde Wil vorgestellt, heute Dienstag ist Gossau an der Reihe. Nach Oberriet und Mels landet die Sendung dann am Freitag in der Stadt St.Gallen. Dort zeigt sich auch, welche der fünf Gemeinden obenaus schwingt.

Die Stadt St.Gallen ist am Freitag, 18.15 Uhr, Gast in der SRF1-Sendung «Mini Schwiiz, dini Schwiiz». (Bild: Ralph Ribi - 10. April 2017)

Die Stadt St.Gallen ist am Freitag, 18.15 Uhr, Gast in der SRF1-Sendung «Mini Schwiiz, dini Schwiiz». (Bild: Ralph Ribi - 10. April 2017)

Botschafterin für Gossau ist am Dienstagabend Claudia Steiger, die hier geboren, aufgewachsen und immer noch sesshaft ist. Die Mutter von zwei Kindern schätzt an Gossau vor allem die gute Nachbarschaft und die Vielfalt der Vereine. Das Restaurant Traube Mult zeigt die Sendung heute live, die Stadt Gossau stiftet den Apéro. Türöffnung ist um 17 Uhr.

Botschafter für St.Gallen ist am Freitag Marcello Cello Höhener. Auf seiner Tagestour führt der junge Familienvater und Fussballfan seine Gäste unter anderem ins alte Fussballstadion Espenmoos und zeigt ihnen die Vorzüge der Olma. Ausserdem will sich Cello mit Mundartrock zum Wochensieg singen.

Zum Detailprogramm von «Miini Schwiiz, dini Schwiiz»

Dienstag, 7. Mai - 14:59 Uhr

Gebirgsschützenbataillon 6 ist auf dem Klosterplatz in den diesjährigen Wiederholungskurs gestartet

(pd/vre) Das Gebirgsschützenbataillon 6 hat am Montagabend zum Auftakt des diesjährigen Wiederholungskurses seine Fahnenzeremonie auf dem Klosterplatz in St.Gallen durchgeführt. Das Gebirgsschützenbataillon 6, das auch «Schütze Sächsi» und «Schälläsächsi» genannt wird, kann auf eine 145-jährige Geschichte zurückblicken und leistet seinen Dienst zum wiederholten Mal in der Ostschweiz. Das Infanteriebataillon zählt insgesamt rund 850 Milizangehörige und wird seit 2017 von Oberstleutnant im Generalstab David Thalmann kommandiert.

Das Gebirgsschützenbataillon 6 ist am Montagabend vor der imposanten Kulisse des St.Galler Klosterplatzes zur Fahnenübernahme angetreten. (Bilder: Infogruppe Geb S Bat 6 - 6. Mai 2019) Das Gebirgsschützenbataillon 6 ist am Montagabend vor der imposanten Kulisse des St.Galler Klosterplatzes zur Fahnenübernahme angetreten. (Bilder: Infogruppe Geb S Bat 6 - 6. Mai 2019)
Aufmarsch zur Fahnenzeremonie.Aufmarsch zur Fahnenzeremonie.
Ansprache von Bataillonskommandant David Thalmann.Ansprache von Bataillonskommandant David Thalmann.
7 Bilder

Fahnenübernahme auf dem Klosterplatz

Dienstag, 7. Mai - 11:33 Uhr

Nach dem «Eiszauber»: Hartplatz auf Kreuzbleiche wird repariert, sobald das Wetter es zulässt

Der erste St.Galler Eiszauber auf der Kreuzbleiche ist seit drei Monaten Geschichte. Der Sportplatz, auf dem ein Teil der Anlagen der eisigen Aktion stand, ist aber bisher nicht repariert worden. Das kritisiert SP-Stadtparlamentarier Peter Olibet in einem Tweet an die Stadt: «Wann können wir wieder tschutten?»

Der Eiszauber hat Spuren auf dem roten Sportplatz auf der Kreuzbleiche hinterlassen. Sie sollen, sobald Wetter und Aussentemperatur stimmen, beseitigt werden. (Bild: Reto Voneschen - 19. Februar 2019)

Der Eiszauber hat Spuren auf dem roten Sportplatz auf der Kreuzbleiche hinterlassen. Sie sollen, sobald Wetter und Aussentemperatur stimmen, beseitigt werden. (Bild: Reto Voneschen - 19. Februar 2019)

Der Kommunikationsdienst der Stadt hat diese Frage umgehend und mit Verweis auf Aussagen vom Februar beantwortet: «Die Reparaturen am Hartplatz auf der Kreuzbleiche werden vorgenommen, sobald es die Temperatur- und Wetterbedingungen zulassen.» Im Februar war man bei der Stadtverwaltung davon ausgegangen, dass dies im April oder Mai der Fall sein würde.

Im vergangenen Winter hat erstmals der «Eiszauber» von «FM1» auf der Kreuzbleiche stattgefunden. Die Eislandschaft mit Fondue-Chalet war publikumsmässig ein grosser Erfolg. Im Quartier wird sie bis heute kontrovers diskutiert. SP-Stadtparlamentarier Peter Olibet hatte in einem Vorstoss im November 2018 dem Stadtrat dazu kritische Fragen gestellt.

Dienstag, 7. Mai - 10:30 Uhr

Was der Klimawandel mit unseren Pflanzen macht: «Botanica» mit 70 Vorträgen und Führungen

(vre) Von Mitte Juni bis Mitte Juli beteiligt sich der Botanische Garten St.Gallen wieder an der «Botanica». Diese präsentiert quer durch die Schweiz 70 Vorträge und Führungen in 20 Botanischen Gärten. Dies unter dem Obertitel «Klimawandel im Pflanzenbereich: Bäume im Fokus». Das Thema ist nicht nur vor dem Hintergrund der Klimastreiks hochaktuell. Es nimmt auch die Schätzung auf, dass in der Schweiz ein Drittel der Pflanzenwelt durch den Klimawandel gefährdet ist.

Das Titelbild des «Botanica»-Flyers für dieses Jahr. (Illustration: PD)

Das Titelbild des «Botanica»-Flyers für dieses Jahr. (Illustration: PD)

Der Botanische Garten St.Gallen bietet im Rahmen der «Botanica» drei Führungen und einen Vortrag an. Darunter ist eine der beim Publikum sehr beliebten Führung im nächtlichen Tropenhaus.
Samstag, 15. Juni, 14.00-15.00
Gewinner und Verlierer des Klimawandels
Führung im Tropenhaus des Botanischen Gartens St.Gallen
Freitag, 21. Juni, 21.00-22.00
Tropenpflanzen in Extremlebensräumen
Führung im Tropenhaus des Botanischen Gartens St.Gallen
Montag, 24. Juni, 19.00-20.30
Alpenpflanzen in einer sich verändernden Umwelt
Vortrag im Naturmuseum St.Gallen
Donnerstag, 4. Juli, 19.00-20.30
Biodiversität an unerwarteter Stelle
Führung im Ostfriedhof St.Gallen

Zum Gesamtprogramm der «Botanica» 2019

Dienstag, 7. Mai - 9:55 Uhr

St.Galler Unternehmen sollen sich am Digitaltag präsentieren: Anmeldefrist läuft

(vre) Am 3. September findet schweizweit der dritte Digitaltag statt. Er ist als Schaufenster für Schweizer IT-Innovationen gedacht. Zeigen soll er anhand konkreter Beispiele, die Digitalisierung unser Weltbild verändert und unseren Alltag beeinflusst. Gemäss Beschluss des Stadtrats wird auch die Stadt St.Gallen wieder als offizielle Partnerin der Standort-Initiative Digitalswitzerland am Anlass dabei sein.

Die Digitalisierung verändert Wirtschaft und Gesellschaft und damit auch den Alltag jedes Einzelnen. Beispiele dafür, wie das geschieht, will der dritte Digitaltag vom 3. September auch in St.Gallen zeigen. (Bild: Luca Ghiselli - 3. August 2018)

Die Digitalisierung verändert Wirtschaft und Gesellschaft und damit auch den Alltag jedes Einzelnen. Beispiele dafür, wie das geschieht, will der dritte Digitaltag vom 3. September auch in St.Gallen zeigen. (Bild: Luca Ghiselli - 3. August 2018)

In einem Aufruf suchen die St.Galler Verantwortlichen jetzt nach Partnern aus der Wirtschaft und der Forschung. Sie sollen sich und ihre Innovationsleistungen am Anlass mit einem Tag der offenen Tür, einem Workshop, einem Vortrag oder Ähnlichem präsentieren. Anmelden dafür kann man sich bis 17. Mai. Insgesamt soll das Programm des Digitaltags auf Kompetenz und Präsenz der Wirtschaftsregion St.Gallen aufmerksam machen.

Zur Anmeldung für den Digitaltag.

Dienstag, 7. Mai - 9:33 Uhr

Stadt plant einen Popup-Store für die «Smart City»: Eröffnung ist am 3. September

(vre) Neben der Beteiligung am nationalen Digitaltag plant die Stadt St.Gallen bereits auch eine spezielle Bühne, an der sie ihre Bemühungen auf dem Weg zur sogenannten «Smart City» öffentlich präsentieren will. Dieser Popup-Store mit dem Namen «#smarthalle» soll am Digitaltag vom 3. September eröffnet werden. Er wird in einem leerstehenden Ladenlokal an zentraler Lage mit viel Passantenverkehr untergebracht.

Ziel dieser «#smarthalle» ist, das Thema «Smart City» an konkreten Beispielen für ein breites Publikum in Vorträgen, Diskussionsrunden und Aktionen erlebbar zu machen. Nach der Eröffnung Anfang September soll das Informationsangebot bis Ende November für die Bevölkerung zugänglich sein.

Die Räume in der «#smarthalle» stehen interessierten Institutionen, Unternehmen und Vereinen offen. Diese können sie mit einem passenden Programm ohne kommerzielles Ziel beispielsweise aus Ausstellungen, Workshops und Vorträgen bespielen. Derzeit können sich Interessierte für solche Auftritte bei der Stadt anmelden.

Zur Anmeldung für die «#smarthalle»

Montag, 6. Mai - 17:15 Uhr

Paket-Dienstleistungen neu auch in sechs Stadtsanktgaller Migros- und Denner-Filialen

(pd/vre) Die Schweizerische Post baut die Zugangspunkte zu Post-Dienstleistungen weiter aus. Ab Montag kommt ein weiteres Angebot hinzu. Künftig können Kundinnen und Kunden ihre Pakete schweizweit in rund 300 ausgewählten Migros- und Denner-Filialen aufgeben und empfangen. Der Service wird per 6. Mai 2019 eingeführt.

Pakete in der Paketverteilzentrale Frauenfeld. Neu kann man solche Pakete auch in ausgewählten Stadtsanktgaller Migros- und Denner-Filialen aufgeben und in Empfang nehmen. (Bild: Donato Caspari - 11. Dezember 2015)

Pakete in der Paketverteilzentrale Frauenfeld. Neu kann man solche Pakete auch in ausgewählten Stadtsanktgaller Migros- und Denner-Filialen aufgeben und in Empfang nehmen. (Bild: Donato Caspari - 11. Dezember 2015)

In folgenden Stadtsanktgaller Migros- und Denner-Filialen wird es das Angebot gemäss Mitteilung geben: Denner Lukasstrasse, Denner Einkaufszentrum Grossacker (Silberturm), Denner Langgasse, Migros Spisermarkt, Migros Neumarkt, Migros Bruggen. Den Päckli-Service bietet zudem auch noch der Migros Säntispark an.

Wie's funktioniert

Montag, 6. Mai - 15:41 Uhr

Fussball-Lichtspiele finden erst im November statt, Auftakt am 23. Mai mit Fussballfilm im Ex-Rex

(pd/vre) Dieses Jahr feiern die St.Galler Fussball-Lichtspiele ein kleines Jubiläum: Sie finden zum fünften Mal statt. Das allerdings nicht wie bisher im September, sondern vom 14. bis 16. November. Die Verschiebung des beliebten Anlasses in Richtung Jahresende begründen die Organisatoren damit, dass dann die Temperaturen wieder eher zum Aufenthalt in geschlossenen Räumen einladen. Nach wie vor findet das Festival in einer Länderspielpause der Super-League statt.

«The Spirit of the Ball» am 23. Mai im Ex-Rex: Der Dokfilm zeigt die Reise eines Fussballs quer durch Europa an die Fussball-WM in Russland. (Bild: PD)

«The Spirit of the Ball» am 23. Mai im Ex-Rex: Der Dokfilm zeigt die Reise eines Fussballs quer durch Europa an die Fussball-WM in Russland. (Bild: PD)

Bis zum Anlass im November dauert es damit gemäss Mitteilung noch ein halbes Jahr. Da das arg lang ist, zeigt die Gruppe, die das Festival organisiert, bereits am 23. Mai, 20 Uhr, einen ersten Fussballfilm im ehemaligen Kino Rex. Im Dokumentarfilm «The Spirit Of The Ball» macht sich eine fussballverrückte Gruppe im Minibus auf eine viermonatige Reise von London nach Moskau. Ihre Mission: Die verbindende Kraft des Fussballs durch Europa zu tragen und damit den Gemeinschaftssinn bei jungen Menschen zu stärken. Regisseur Murad Abu Eisheh und Produzent Frank Albers werden im Ex-Rex anwesend sein.

Zu den Details der 5. Fussball-Lichtspiele in St.Gallen

Montag, 6. Mai - 15:16 Uhr

Verhältnis Schweiz - EU: Roger Köppel, Doris Fiala, Martin Landolt und Corrado Pardini diskutieren

(pd/vre) Die Debatte übers umstrittene Rahmenabkommen zwischen der Schweiz und der EU macht's möglich: Am 16. Mai, 19.15 bis 21 Uhr, kreuzt schon wieder nationale Politprominenz in St.Gallen die Klingen. Auf einem Podium im Audimax der Uni St.Gallen diskutieren unter der Leitung von Sven Bradke die Nationalräte Roger Köppel (SVP), Doris Fiala (FDP), Martin Landolt (BDP) und Corrado Pardini (SP) darüber, ob das Rahmenabkommen eine Chance oder eine Gefahr für die Schweiz ist.

Bereits Anfang April wurde auf einem vom «St.Galler Tagblatt» organisierten Podium im Pfalzkeller über des EU-Rahmenabkommen diskutiert. Damals mit (von links nach rechts) Paul Rechsteiner (SP), Nicola Forster (GLP), Brigitte Häberli (CVP) und Roger Köppel (SVP). (Bild: Urs Bucher - 3. April 2019)

Bereits Anfang April wurde auf einem vom «St.Galler Tagblatt» organisierten Podium im Pfalzkeller über des EU-Rahmenabkommen diskutiert. Damals mit (von links nach rechts) Paul Rechsteiner (SP), Nicola Forster (GLP), Brigitte Häberli (CVP) und Roger Köppel (SVP). (Bild: Urs Bucher - 3. April 2019)

Organisiert wird die Podiumsdiskussion vom 16. Mai durch das Sicherheitspolitische Forum St.Gallen (SPF). Es ist ein unabhängiger und politisch neutraler Verein, getragen von Studierenden der Universität St.Gallen. Das SPF hat es sich zur Aufgabe gemacht, Studierenden, Dozierenden und anderen Interessierten Politik aus erster Hand zu vermitteln.

Montag, 6. Mai - 14:51 Uhr

Theater St.Gallen führt eine Umfrage bei seinem Publikum durch

Das Gebäudes des Theaters St.Gallen im Stadtpark. Es wird in den nächsten Jahren grundlegend saniert. Rechts davon ist die Tonhalle zu erkennen. (Bild: Hanspeter Schiess - 13. Februar 2018)

Das Gebäudes des Theaters St.Gallen im Stadtpark. Es wird in den nächsten Jahren grundlegend saniert. Rechts davon ist die Tonhalle zu erkennen. (Bild: Hanspeter Schiess - 13. Februar 2018)

Zum Abschluss der Saison führt das Theater St.Gallen eine Publikumsumfrage durch. Die Ergebnisse der bis zum 16. Juni laufenden Erhebung sollen dem Theater gemäss Mitteilung helfen, seine Kommunikationskanäle optimal zu nutzen sowie noch besser und zielgerichteter über die Angebote im Theater und in der Tonhalle zu informieren. Die Beantwortung der Fragen dauert rund zehn Minuten. Die ersten 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Umfrage erhalten als kleines Dankeschön Merchandising-Artikel von Konzert und Theater St.Gallen. Darunter sind CDs, Regenschirme und Einkaufstaschen.

Zur Online-Umfrage des Theaters St.Gallen

Montag, 6. Mai - 13:13 Uhr

Abstimmung vom 30. Juni über den HSG-Campus: Grünliberale für ein klares Ja zum Bildungsstandort

(pd/vre) Auch die Grünliberalen des Kantons St.Gallen empfehlen für die Volksabstimmung vom 30. Juni über die Erweiterung der HSG am Platztor ein Ja. An einer Mitgliederversammlung sei diese Parole für die Vorlage mit einem Finanzvolumen von über 200 Millionen Franken einstimmig gefasst worden, heisst es in einer Mitteilung der Partei.

Der neue HSG-Campus soll auf dem Areal hinter dem Stadtsanktgaller Verkehrsknoten Platztor entstehen. Die Stimmberechtigten des Kantons entscheiden am 30. Juni über das Projekt. (Bild: Hanspeter Schiess - 27. November 2018)

Der neue HSG-Campus soll auf dem Areal hinter dem Stadtsanktgaller Verkehrsknoten Platztor entstehen. Die Stimmberechtigten des Kantons entscheiden am 30. Juni über das Projekt. (Bild: Hanspeter Schiess - 27. November 2018)

Ihr Ja begründen die Grünliberalen damit, dass es jetzt Investitionen brauche, damit die HSG ihre internationale Anerkennung erhalten und ausbauen könne. Allerdings fordern sie, dass in der Ausschreibung zum Architekturwettbewerb das Thema «Nachhaltigkeit und erneuerbare Energie» als zwingendes Kriterium enthalten sein müsse. Es dürfe nicht passieren, dass diese Kriterien erst im Nachhinein als Feigenblatt im Projekt untergebracht würden. Es sei Aufgabe der öffentlichen Hand, hier mit gutem Beispiel voran zu gehen, schreiben die Grünliberalen.

Montag, 6. Mai - 13.02 Uhr

Fahnenübernahme auf dem Klosterplatz, Vorbeimarsch in der Neugasse

(pd/vre) Am Montag startet das heute dienstälteste Bataillon der Schweizer Armee in den Wiederholungskurs 2019: Das Gebirgsschützen-Bataillon 6 tut dies unter anderem mit der Fahnenübernahme um 20 Uhr auf dem Klosterplatz in St.Gallen. Anschliessend daran findet ein Vorbeimarsch in der Neugasse statt. Beide Teile der Fahnenzeremonie sind gemäss Mitteilung öffentlich.

Mitglieder des «Schütze Sächsi» bei einer früheren Fahnenübernahme. Am Montagabend findet diese Zeremonie als Startschuss zum Wiederholungskurs 2019 auf dem St.Galler Klosterplatz statt. (Bild: PD - 11. Juli 2018)

Mitglieder des «Schütze Sächsi» bei einer früheren Fahnenübernahme. Am Montagabend findet diese Zeremonie als Startschuss zum Wiederholungskurs 2019 auf dem St.Galler Klosterplatz statt. (Bild: PD - 11. Juli 2018)

Der Wiederholungskurs des traditionsreichen Infanteriebataillons dauert bis am 24. Mai. Er findet grossmehrheitlich in beiden Appenzell und im Kanton St.Gallen statt. Das Gebirgsschützen-Bataillon 6, das auch «Schütze Sächsi» oder «Schälläsächsi» genannt wird, kann auf eine 145-jährige Geschichte zurückblicken. Es leistet seinen Dienst zum wiederholten Mal in der Ostschweiz. Die Einheit hat rund 850 Milizangehörige. Seit 2017 wird sie von Oberstleutnant im Generalstab David Thalmann kommandiert.

Montag, 6. Mai - 11:44 Uhr

Nur zur Erinnerung: Am Samstag startet die Saison in den Stadtsanktgaller Freibädern

Badegäste am vergangenen Freitag am Mannenweier. (Leserbild: Klaus Stadler - 3. Mai 2019)

Badegäste am vergangenen Freitag am Mannenweier. (Leserbild: Klaus Stadler - 3. Mai 2019)

(vre) Auch wenn's nach dem vergangenen Winterwochenende etwas gewagt erscheint: Am Samstag, 11. Mai, startet in den Stadtsanktgaller Freibädern Lerchenfeld, Rotmonten, Familien- und Frauenbad Dreilinden sowie am Mannenweier die Badesaison 2019. Angesichts der Wetterprognose ist es gut möglich, dass die Türen im Lerchenfeld, in Rotmonten und auf Dreilinden dabei zu bleiben.

Der Mannenweier ist ein Spezialfall: Dort kann man auch baden, wenn die Badmeister nicht anwesend sind. Was von einzelnen Wasserratten das ganze Jahr über genutzt wird. So waren dort auch am vergangenen Freitag, vor dem grossen Schnee, Schwimmer und Sonnenanbeter zu beobachten.

Montag, 6. Mai - 11:15 Uhr

Rekordschnee war eine starke Belastung für viele Parkbäume: Vor allem Rosskastanien leiden

(vre) Die starken Schneefälle vom Wochenende haben einzelne Bäume im öffentlichen Raum der Stadt St.Gallen in Mitleidenschaft gezogen. Allerdings: Die Situation ist nicht dramatisch, auch wenn eine Rosskastanie im Kantipark umgestürzt ist, eine andere auf der Kreuzbleiche zwei, drei grosse Äste verloren hat und unter vielen Rosskastanien in den Stadtsanktgaller Pärken kleinere Äste liegen.

Nach dem Rekordschnee vom Wochenende auf der Kreuzbleiche: Eine Rosskastanie hat zwei, drei grosse und viele andere haben kleinere Äste verloren. (Bild: Reto Voneschen - 6. Mai 2019)

Nach dem Rekordschnee vom Wochenende auf der Kreuzbleiche: Eine Rosskastanie hat zwei, drei grosse und viele andere haben kleinere Äste verloren. (Bild: Reto Voneschen - 6. Mai 2019)

Mit der gravierenden Situation vor zwei Jahren liessen sich die jetzigen Auswirkungen des späten Schnees diesmal zum Glück überhaupt nicht vergleichen, sagt Christoph Bücheler, Chef von Stadtgrün (ehemals Gartenbauamt). Die Stadt und ihre Bäume seien mit einem blauen Auge davongekommen. Allgemein müsse man sich aber darauf einstellen, dass die Wetterextreme gegenüber früher zunähmen und Bäume regelmässig in Schwierigkeiten brächten.

Dass der späte Schnee auch diesmal vor allem Rosskastanien in Mitleidenschaft gezogen hat, ist für Christoph Bücheler kein Zufall. Sie seien, was den Blätteraustrieb anbelange, zu dieser Jahreszeit eben schon viel weiter als viele andere Bäume. Und Nassschnee, der dank des Laubs auf den Ästen liegen bleibe, übe rasch so viel Druck aus, dass Äste abbrechen oder Bäume auch ganz umstürzen könnten. Wenn Bäume kleine Äste verloren, sei das hingegen in aller Regel kein Problem.

Sonntag, 5. Mai - 20:14 Uhr

Einbrecher entwenden elektronische Geräte für mehrere Tausend Franken

Am Wochenende waren Einbrecher in der nordwestlichen St.Galler Altstadt untwegs. (Symbolbild: Archiv St.Galler Tagblatt)

Am Wochenende waren Einbrecher in der nordwestlichen St.Galler Altstadt untwegs. (Symbolbild: Archiv St.Galler Tagblatt)

(kapo/vre) Von Freitag auf Samstag haben Einbrecher ein Atelier an der Augustinergasse in St.Gallen heimgesucht. Sie stahlen gemäss Mitteilung der Kantonspolizei elektronische Geräte im Wert von mehreren Tausend Franken. Beim Einbruch entstand zudem Sachschaden in noch unbekannter Höhe.

Sonntag, 5. Mai - 13:37 Uhr

Stadtpolizei warnt vor herunterfallenden Ästen und umstürzenden Bäume aufgrund der Schneelast

Der Rekordschnee in St.Gallen (siehe Sonntag, 9.45 Uhr) zeitigt Auswirkungen: Die Stadtpolizei St.Gallen empfiehlt allen, die bereits die Sommerreifen am Auto montiert haben, den Wagen in der Garage stehen zu lassen und öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Zudem warnt die Polizei in einer Mitteilung vor Aufenthalten im Wald oder unter grossen Parkbäumen.

Auch am Bernegghang beschädigt ein aufgrund der Schneelast herabstürzender Ast ein parkiertes Auto. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 5. Mai 2019)

Auch am Bernegghang beschädigt ein aufgrund der Schneelast herabstürzender Ast ein parkiertes Auto. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 5. Mai 2019)

Dies, weil am Sonntagmorgen bereits vier Meldungen wegen heruntergefallener Äste bei der Stapo eingegangen sind. Aufgrund der grossen Belastung durch den Nassschnee brachen Äste von Bäumen ab und blockierten Strassenabschnitte. Ein Baum stürzte wegen der Schneelast um und beschädigte ein parkiertes Auto an der Greithstrasse. Personen wurden keine verletzt.

Sonntag, 5. Mai - 13:13 Uhr

SC Brühl holt sich in Yverdon verdient einen Punkt: Ein Schritt näher am selbständigen Liga-Erhalt

(fm/vre) Es war ein guter Fussballsamstag für die beiden St.Galler Traditionsclubs: In der Super-League hat der FC St.Gallen gegen GC gewonnen. Und der SC Brühl trennte sich vom Zweitplatzierten der Promotion-League, Yverdon Sport FC, auswärts 2:2 unentschieden. Für beide Clubs sind die Resultate für den Ligaerhalt wichtig.

Der SC Brühl in Aktion in Yverdon. (Bild: PD - 4. Mai 2019)

Der SC Brühl in Aktion in Yverdon. (Bild: PD - 4. Mai 2019)

Der SC Brühl musste sich gemäss Matchbericht von Felix Mätzler in Yverdon nicht verstecken. Der Viertletzte der Promotion-League, der gegen den Abstieg spielt, gestaltete die Partie von Beginn weg aktiv, spielte forsch und clever vorwärts, startete nach jedem Ballverlust die Gegenattacke und setzte den Gastgeber so stets unter Druck.

Die Neuenburger konterten immer wieder gefährlich und kamen so auch zu ihren Chancen. Für Brühl traf in der ersten Halbzeit Demian Titaro zum 0:1 und in der zweiten Halbzeit Nico Abegglen zum 1:2. Nach dem erneuten Ausgleich konnten die Kronen das 2:2-Unentschieden über die 90 Minuten retten und zeigten dabei nochmals, dass man die Reise an den Neuenburgersee eigentlich zum Gewinnen angetreten hatte.

Sonntag, 5. Mai - 11:10 Uhr

Der Kristallsucher und sein Jahrhundertfund am Péz Regina: Michael Flepp spricht im Naturmuseum

(pd/vre) Am kommenden Dienstag, 19.30 Uhr, hält der Bündner Kristallsucher Michael Flepp auf Einladung des Mineralogischen Vereins im Naturmuseums St.Gallen den Vortrag «Ein Leben in den Bergen». Flepp war ab 1995 als einer der ersten im Gebiet des Péz Regina im Lugnez am Strahlen. Im Jahr 2000 stiess er auf eine grosse Kluft und konnte daraus aussergewöhnlich grosse Quarzkristalle bergen.

Michael Flepp vor der Kluft am Péz Regina, aus der er im Jahr 2000 tonnenschwere Kristalle bergen konnte, die ihn international bekannt machten. (Bild: PD)

Michael Flepp vor der Kluft am Péz Regina, aus der er im Jahr 2000 tonnenschwere Kristalle bergen konnte, die ihn international bekannt machten. (Bild: PD)

Seit 2014 arbeitet Michael Flepp nun als Schafhirte am Péz Regina. Diesen Job kann er ideal mit seiner Leidenschaft, dem Strahlen, verbinden. Mehr zu seinem Leben in den Bergen, seiner Strahlerleidenschaft und seinem Jahrhundertfund ist am Dienstag im Naturmuseum zu erfahren. Der Eintritt zum Vortrag ist gratis.

Sonntag, 5. Mai - 10:05 Uhr

Strassenräumung seit 5 Uhr im Einsatz, Nassschnee als Gefahr für die Stadtbäume

In St.Gallen gibt der Winter ein für die Jahreszeit ungewöhnlich heftiges Gastspiel. Schnee liegt bis in die Talsohle, grössere Schneemengen mit den entsprechenden Folgen sind aber vor allem von den Hügelzügen rund um die Stadt zu vermelden.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag hat der Winter nicht nur auf den Hügeln, sondern auch in der Talsohle der Stadt St.Gallen zugeschlagen. Im Bild die Metallstrasse im Lachen-Quartier. (Bild: Reto Voneschen - 5. Mai 2019)

In der Nacht von Samstag auf Sonntag hat der Winter nicht nur auf den Hügeln, sondern auch in der Talsohle der Stadt St.Gallen zugeschlagen. Im Bild die Metallstrasse im Lachen-Quartier. (Bild: Reto Voneschen - 5. Mai 2019)

Eingesetzt haben die Schneefälle in der Stadt St.Gallen nach einem verregneten Nachmittag am frühen Samstagabend. Der Winterdienst des städtischen Strasseninspektorats steht seit Sonntag, 5 Uhr, im Einsatz. Zu Unfällen wegen des Schnees ist es bisher nach Angaben von Janice Mattarel vom Informationsdienst der Stadtpolizei St.Gallen nicht gekommen.

Ein anderes Thema beschäftigt die Einsatzkräfte allerdings: Der nasse Schnee wird für belaubte Bäume an exponierten Lagen zum Problem. Die Stadtpolizei warnt davor, dass dort, wo grössere Schneemengen auf bereits belaubten Bäumen liegen, Äste abbrechen oder auch ganze Bäume umstürzen können.

Keine Freude am Schnee haben Landwirte und Hobbygärtner. Wie gross die Schäden sind, die der Schnee an Kulturen und Gärten in und um die Stadt angerichtet hat, ist noch nicht abschätzbar. Viel wird von der Wetterentwicklung abhängen: Während die Gefahr von Schäden durch Schneedruck ab Mittag eher zurückgeht, weil die Niederschläge langsam abnehmen, wird jetzt die Temperaturentwicklung - also Frost in der kommenden Nacht - zum Thema.

Sonntag, 5. Mai - 9:45 Uhr

19 Zentimeter Schnee in St.Gallen: So viel Schnee wie noch nie im Mai

Einen Schneerekord hat Meteonews an diesem Wochenende für die Stadt St.Gallen registriert. Noch nie sei im Mai an den Wetterstationen St.Gallen und Bern soviel Neuschnee gemessen worden wie an diesem Wochenende, heisst es in einer Mitteilung. So wurden am Sonntagmorgen in St.Gallen 19 Zentimeter Neuschnee registriert; der bisherige Mai-Rekord lag bei 12 Zentimeter am 7. Mai 1957.

Auch bei der Messstation Bern verzeichnete Meteonews Historisches: Hier gab es bis Sonntagmorgen vier Zentimeter Neuschnee. Der bisherige Mairekord lag bei einem Zentimeter am 1. Mai 1945, sonst gab es nie messbaren Schnee.

Samstag, 4. Mai - 14:09 Uhr

Flohmarkt im Klosterviertel: Eine originelle Kombination aus Marktstand und Beizli

Immer am ersten und am letzten Samstag im Monat, abwechselnd auf dem Gallusplatz und im St.-Mangen-Quartier, findet in der St.Galler Altstadt der Flohmarkt oder Flöhmi statt. Diesen Samstag wurde er am frühen Nachmittag gewaltig verregnet und verhagelt. Vorher aber war er in Betrieb. Unter den Ständen stach einer vor allem ins Auge, nämlich eine Kombination aus Flohmarktstand und Flohmarktbeizli mit Getränken, Snacks, Würsten vom Grill und Süssigkeiten. (Bild: Reto Voneschen)

Immer am ersten und am letzten Samstag im Monat, abwechselnd auf dem Gallusplatz und im St.-Mangen-Quartier, findet in der St.Galler Altstadt der Flohmarkt oder Flöhmi statt. Diesen Samstag wurde er am frühen Nachmittag gewaltig verregnet und verhagelt. Vorher aber war er in Betrieb. Unter den Ständen stach einer vor allem ins Auge, nämlich eine Kombination aus Flohmarktstand und Flohmarktbeizli mit Getränken, Snacks, Würsten vom Grill und Süssigkeiten. (Bild: Reto Voneschen)

Samstag, 4. Mai - 11:25 Uhr

Betrunkener baut im Feierabendverkehr einen Auffahrunfall im Rosenbergtunnel

(kapo/ghi) Im Rosenbergtunnel hat sich am Freitag kurz vor 17 Uhr ein Auffahrunfall ereignet. Ein 43-jähriger Mann wurde dabei leicht verletzt. Am Unfall beteiligt war auch ein 37-jähriger Autofahrer, der alkoholisiert am Steuer sass.

Im Rosenbergtunnel forderte ein Auffahrunfall am Freitag viel Blechschaden und einen leicht Verletzten. (Bild: Kapo SG)

Im Rosenbergtunnel forderte ein Auffahrunfall am Freitag viel Blechschaden und einen leicht Verletzten. (Bild: Kapo SG)

Der Mann war in Richtung St.Margrethen unterwegs, als er wegen Verkehrsüberlastungen bis zum Stillstand abbremsen musste. Dabei prallte er in das vor ihm stehende Auto eines 63-Jährigen. Dieses wurde durch die Kollision nach vorne geschoben und prallte mit dem Auto des 43-Jährigen zusammen, der sich dabei leicht verletzte.

Wie die Kantonspolizei mitteilt, konnte sich der Mann selbst in ärztliche Behandlung begeben. Der Atemlufttest beim 37-Jährigen ergab einen zu hohen Wert, die Polizei auferlegte ihm ein Fahrverbot von mehreren Stunden. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von über 10'000 Franken.

Samstag, 4. Mai - 11:12 Uhr

Weil Kinderwagen Feuer fingen: Drei Verletzte nach Brand an der Rehetobelstrasse

(kapo/ghi) Am Freitagabend hat es in einem Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses an der Rehteobelstrasse gebrannt. Drei Personen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen ins Spital gebracht. Wie die Kantonspolizei mitteilt, hatten zwei Kinderwagen, die im Treppenhaus abgestellt waren, Feuer gefangen. Während der Löscharbeiten, an denen neben der Berufsfeuerwehr auch mehrere Rettungswagen sowie Patrouillen von Stadt- und Kantonspolizei im Einsatz standen, war die Rehetobelstrasse gesperrt.

Zwei Kinderwagen fingen im Treppenhaus Feuer. (Bild: Kapo SG)

Zwei Kinderwagen fingen im Treppenhaus Feuer. (Bild: Kapo SG)

Durch den Brand und die starke Rauchentwicklung entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Franken. Die Bewohner des Mehrfamilienhauses konnten noch am Freitagabend zurück in ihre Wohnungen. Das Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei ermittelt nun zur Brandursache.

Samstag, 4. Mai - 10:52 Uhr

Wetterwarnungen für St.Gallen: In der Nacht fallen die Temperaturen, der Schnee kehrt zurück

(vre) Dass das Wochenende vom Wetter her nicht wirklich freundlich werden würde, war bereits Anfang Woche klar. Studiert man die Prognosen und Warnungen der Wetterfrösche im Internet scheint sogar klar zu sein: Ab der Nacht auf Sonntag könnte der Winter in St.Gallen nochmals ein Gastspiel geben.

Auch in Gärten der Stadt St.Gallen hat man Vorbereitungen auf die Rückkehr von Kälte und Schnee getroffen: Mit Flies geschützte Aprikosenbäume an der Metallstrasse in der Lachen. (Bild: Reto Voneschen - 4. Mai 2019)

Auch in Gärten der Stadt St.Gallen hat man Vorbereitungen auf die Rückkehr von Kälte und Schnee getroffen: Mit Flies geschützte Aprikosenbäume an der Metallstrasse in der Lachen. (Bild: Reto Voneschen - 4. Mai 2019)

SRF-Meteo hat gar eine Wetterwarnung publiziert: Von Samstag, 18 Uhr, bis Montag, 10 Uhr, müsse in der Agglo St.Gallen mit Schneeglätte auf den Strassen gerechnet werden. Dies, weil es gemäss den Prognosen von SRF, aber auch des Wetterportals meteo.search.ch ab Samstagmittag in St.Gallen bei stetig sinkenden Temperaturen Niederschläge geben wird.

In den Nächten auf Sonntag und Montag rechnen die Wetterportale mit Tiefsttemperaturen zwischen 0 und 1 Grad. Frost ist lokal möglich; Bauern und Gärtner tun also gut daran, kälteempfindliche Kulturen zu schützen. Die Höchsttemperaturen am Sonntag sollen zwischen 3 und 4 Grad liegen. Der Montag soll, da sind sich die beiden Wetterportale einig, bei langsam steigenden Temperaturen trocken ausfallen.

Samstag, 4. Mai - 10:11 Uhr

Neue Bibliothek in St.Gallen in Planung - und dazu passend der Vortrag «Bibliotheken ohne Bücher»

(pd/mha) Derzeit planen Kanton und Stadt St.Gallen eine neue grosse Bibliothek. Darin sollen Kantons- und Stadtbibliothek zusammengeführt werden. Der jetzige Standort in der Hauptpost ist eine provisorische Lösung. Im Gespräch als neuer Bibliotheksstandort ist das Haus Union am Blumenmarkt. Nächste Entscheide zum Projekt fällen Kanton und Stadt diesen Sommer, schreibt der Stadtrat aktuell in einer Antwort auf eine Interpellation aus dem Stadtparlament.

Das Geschäfts- und Wohnhaus Union ist im Gespräch als Standort für die neue grosse Kantons- und Stadtbibliothek. (Bild: Urs Bucher - 19. Juni 2017)

Das Geschäfts- und Wohnhaus Union ist im Gespräch als Standort für die neue grosse Kantons- und Stadtbibliothek. (Bild: Urs Bucher - 19. Juni 2017)

Sicher ist bereits, dass die neue Bibliothek nicht nur der Ausleihe von Büchern und anderen Medien dienen soll. Sie muss nach Meinung des Stadtrats auch für Begegnungen, Schulungen, Ausstellungen und weitere öffentliche Veranstaltungen dienen. Zu diesen Vorstellungen passt ein Vortrag vom nächsten Freitag, 19 Uhr, im Raum für Literatur an der St.-Leonhard-Strasse 40. Pius Knüsel, ehemaliger Direktor der nationalen Kulturstiftung Pro Helvetia spricht unter dem Titel «Bibliotheken ohne Bücher, Bücher ohne Papier», wozu Bibliotheken in Zukunft gut sein können.

Freitag, 3.Mai - 21:34 Uhr

Brand an der Rehetobelstrasse

(lw) In einem Wohnhaus an der Rehetobelstrasse ist es am Freitagabend zu einem Brand im Treppenhaus gekommen. Die Feuerwehr hatte die Flammen rasch unter Kontrolle, wie Bertrand Hug, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen, sagte. Auch die Polizei und Sanität waren vor Ort. Drei Personen mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in Spitalpflege gebracht werden. Nun wird abgeklärt, was das Feuer verursacht hat. Während der Löscharbeiten war die Rehetobelstrasse zum Teil gesperrt.

Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. (Symbolbild: Michel Canonica)

Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. (Symbolbild: Michel Canonica)

Freitag, 3. Mai - 17:40 Uhr

FC St.Gallen spielt in Zürich: Gegen GC ohne Captain Silvan Hefti

Der FC St.Gallen spielt am Samstag auswärts gegen den Tabellenletzten der Super League, die Zürcher Grasshoppers. Anpfiff im Stadion Letzigrund ist um 19 Uhr. Die St.Galler, die sich auf dem drittletzten Tabellenplatz befinden, müssen gegen GC ohne ihren Captain antreten. Silvan Hefti fällt verletzungsbedingt aus.

FCSG-Captain Silvan Hefti (vorne) gegen Luzerns Ruben Vargas beim Heimspiel des FC St.Gallen von Ende April gegen die Innerschweizer. (Bild: KEY/Gian Ehrenzeller - 20. April 2019)

FCSG-Captain Silvan Hefti (vorne) gegen Luzerns Ruben Vargas beim Heimspiel des FC St.Gallen von Ende April gegen die Innerschweizer. (Bild: KEY/Gian Ehrenzeller - 20. April 2019)

Auch Stürmer Cédric Itten wird nach seinem Kreuzbandriss in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen, wie Cheftrainer Peter Zeidler am Freitag an der Pressekonferenz vor dem wichtigen Auswärtsspiel sagte. Itten trainiere zwar mit der Mannschaft, an einen Einsatz in der Meisterschaft sei aber nicht zu denken.

Gegen GC treffen die St.Galler übrigens auf einen alten Bekannten: Uli Forte, der einst den FC St.Gallen trainierte, steht derzeit bei den Grasshoppers an der Linie.

Freitag, 3. Mai - 17:31 Uhr

Verkehrsbehinderungen nach einem Unfall im Rosenbergtunnel

Im Rosenbergtunnel der St.Galler Stadtautobahn ist es kurz vor 17 Uhr zu einem Unfall gekommen. Darin sind drei Autos verwickelt; verletzt wurde gemäss Meldung des Online-Portals «FM1Today» aber niemand. Seit dem Unfall kommt es auf der Stadtautobahn in Fahrtrichtung St.Margrethen zu Staus, weil der linke Fahrstreifen momentan blockiert ist.

Freitag, 3. Mai - 16:28 Uhr

Workshop Kindererziehung: Wie Eltern in schwierigen Situationen handeln sollten

(pd/mha) In der Stadtbibliothek Katharinen findet am Dienstag, 7. Mai, 19 Uhr, ein Elternkurs statt. Thema des Abends ist der Umgang mit Kindern in schwierigen Situationen. Schnell werde aus dicker Luft ein Streit, in dem die Eltern die Kontrolle verlieren können.

Am Workshop sollen Eltern neue Handlungsfeldern aufgezeigt werden. (Archivbild: Hanspeter Schiess - St.Gallen, 28. Januar 2009)

Am Workshop sollen Eltern neue Handlungsfeldern aufgezeigt werden. (Archivbild: Hanspeter Schiess - St.Gallen, 28. Januar 2009)

Die Schulsozialarbeiterinnen Bettina Schneider und Beate Stritz werden am Dienstagabend den Ansatz des Psychologen Haim Omer vorstellen. Sein Buch «Neue Autorität: Das verbindet das Geheimnis starker Eltern» bietet gemäss Mitteilung Hilfe für eine erfolgreiche Erziehung. Schneider und Strick wollen den Eltern mit einem Impulsreferat neue Handlungsfelder aufzeigen und so eine tragfähige Beziehung ermöglichen. Der Eintritt ist gratis, eine Anmeldung nicht nötig.

Freitag, 3. Mai - 14:12 Uhr

«Fontamara» in der St.Galler Kellerbühne: Menschenwürde in schwierigen Zeiten

(pd/vre) «Fontamara», so heisst der erste Roman des berühmten italienischen Autors Ignazio Silones 1900-1978). Er beschreibt darin das Leben im gleichnamigen Bauerndorf in den Abruzzen. Bewohnerinnen und Bewohner erleben darin das Aufkeimen des italienischen Faschismus. Der in einem Davoser Lungensanatorium geschriebene Roman ist eine zeitlose Geschichte über die Wahrung menschlicher Würde in schwierigen Zeiten.

Matthias Peter im Ein-Mann-Stück «Fontamara». (Bild: PD)

Matthias Peter im Ein-Mann-Stück «Fontamara». (Bild: PD)

Matthias Peter, Schauspieler und Leiter der Kellerbühne St.Gallen, hat aus dem Roman eine Theaterfassung gemacht, gemeinsam mit Regisseurin Nicole Knuth (bekannt vom Kabarettduo Knuth und Tucek). Jetzt wird das Ein-Mann-Stück in der Kellerbühne wieder aufgenommen: Zu sehen ist es diesen Sonntag, 17 Uhr, sowie am Montag, 27. Mai, und Mittwoch, 29. Mai, je 20 Uhr.

Freitag, 3. Mai - 13.29 Uhr

Schwierige Ausgangslage für den SC Brühl: Liegt am Samstag ein Sieg gegen den Zweitplatzierten drin?

(fm/vre) Am Samstag, 17 Uhr, ist der SC Brühl bei Yverdon Sport FC am Neuenburgersee zu Gast. Der SCB spielt damit gegen den Zweitplatzierten der Liga, und zwar immer noch um den selbständigen Ligaerhalt. Vier Runden stehen noch bevor und der Abstand zum zweiten Abstiegsplatz – der erste ist bereits fix an La Chaux-de-Fonds vergeben – beträgt fünf Punkte.

Damit ist die Vorgabe für den «Stadtclub im Osten» einfach: Fährt Brühl ihn einem der vier letzten Spiele die volle Punktzahl ein, sollte nichts mehr schiefgehen. Nur wartet Brühl seit sechs Partieen auf einen Sieg, auswärts gab es dreimal in Serie eine Niederlage und zu Hause dreimal ein Unentschieden. Vor dem Match gegen Yverdon stimmt aber die Tatsache zuversichtlich, dass die Brühler am vergangenen Samstag daheim gegen die AC Bellinzona ihr bestes Spiel der Rückrunde lieferten.

Hoffnungsschimmer fürs Auswärtsspiel von morgen Samstag in Yverdon? Gegen die AC Bellinzona lieferte der SC Brühl vor einer Woche seine bisher beste spielerische Leistung in der laufenden Rückrunde der Promotion-League ab. (Bild: PD/SC Brühl)

Hoffnungsschimmer fürs Auswärtsspiel von morgen Samstag in Yverdon? Gegen die AC Bellinzona lieferte der SC Brühl vor einer Woche seine bisher beste spielerische Leistung in der laufenden Rückrunde der Promotion-League ab. (Bild: PD/SC Brühl)

Ob Brühl diesen Samstag noch einmal dies elbe Leistung abrufen kann und ob das damit gegen den Zweiplatzierten wirklich für drei Punkte reicht, wird sich weisen. Angesichts der Ausgangslage müsste Brühl schon mit einem Punkt zufrieden sein und halt weiter hoffen, dass die Konkurrenten Wohlen und YF Juventus ebenfalls Punkte liegen lassen.

Freitag, 3. Mai - 12:23 Uhr

Zusammenstoss im Lachen-Quartier: Stadtpolizei sucht nachträglich Zeugen

Bereits vor einer Woche sind auf der Verzweigung Vonwil- und Dürrenmattstrasse in der Lachen ein Personenauto und ein Lieferwagen zusammengestossen. In beiden Fahrzeugen sassen mehrere Personen; beim Unfall wurden vier von ihnen - Lenker und Mitfahrer in beiden Autos - verletzt.

Die Unfallstelle vom Freitag vor einer Woche: Die Verzweigung Vonwil- und Dürrenmattstrasse befindet sich unmittelbar am Westrand der Kreuzbleiche. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 26. April 2019)

Die Unfallstelle vom Freitag vor einer Woche: Die Verzweigung Vonwil- und Dürrenmattstrasse befindet sich unmittelbar am Westrand der Kreuzbleiche. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 26. April 2019)

Der genaue Unfallhergang wie auch die Zahl der daran beteiligten Personen ist gemäss Mitteilung der Stadtpolizei bis jetzt unklar. Die Stapo sucht daher unter 071'224'60'00 Personen, die Angaben dazu machen können.

Freitag, 3. Mai - 12:05 Uhr

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Straubenzell schafft Predigt ab – für einen Monat

(pd/mha) Jeden Sonntag steht die Pfarrerin oder der Pfarrer auf der Kanzel und hält seine Predigt – so das gewohnte Bild. Die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Straubenzell St.Gallen West geht nun einen neuen Weg. Im Mai wird das Pfarrteam keine Predigten halten, heisst es in einer Mitteilung auf der Webseite der Kirchgemeinde. Mit dem Verzicht testet das Team, ob es sinnvoll ist, an der «monologischen Verkündigungsform» festzuhalten oder ob es ein Umdenken braucht.

Auslöser für das «Predigtverbot» war ein Artikel der Autorin und Pfarrerin Hanna Jacobs im «bref», dem Magazin der Reformierten. Darin schreibt Jacobs: «Die religiöse Rede, allsonntäglich und allenthalben, scheint alternativlos zu sein. (…) Doch meist gibt sie Antworten auf Fragen, die kaum einer stellt, und will ein Bedürfnis befriedigen, das in dieser unserer Mediengesellschaft kaum noch einer zu haben scheint.»

Die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Straubenzell versucht nun, einen anderen Weg zu gehen. Dies im Sinn von Hanna Jacobs, die schreibt, dass man erst nach dem Verzicht auf die Predigt sehen wird, was nach dieser kommt. Auf Rückmeldungen auf den Versuch sei das Seelsorgeteam gespannt, heisst es im Webauftritt der Kirchgemeinde.

Donnerstag, 2. Mai - 22:22 Uhr

Wenn die Stadträtin mit dem Ballon entschwebt - und ihr Amtskollege zuschauen muss

Die St.Galler Baudirektorin Maria Pappa. (Bild: Benjamin Manser - 8. März 2018)

Die St.Galler Baudirektorin Maria Pappa. (Bild: Benjamin Manser - 8. März 2018)



(cw) Stadträtin und Ortsbürgerin Maria Pappa steht ein Höhenflug bevor – im wörtlichen Sinne. Sie darf mit dem Heissluftballon der Ortsbürgergemeinde abheben. Als an der Bürgerversammlung von Anfang Woche die traditionelle Verlosung von Ballonfahrten stattfand, wurde ihr Name als erster gezogen. Kein Glück hatte übrigens Pappas Amtskollege Markus Buschor an der montäglichen Bürgerversammlung. Da er kein Ortsbürger ist, konnte er gar nicht erst an der Verlosung fürs Ballonfahren teilnehmen...

Was es für ein Gefühl sein wird, wenn sie in einem kleinen Korb am Himmel schwebt, weiss Maria Pappa noch nicht. Die Ballonfahrt wird für sie eine Premiere sein. Und sie ist ihr zu gönnen. Endlich bietet sich der Baudirektorin die Gelegenheit, die städtischen Planungsareale von oben zu überblicken: Aus der Vogelperspektive wird sie die Ruckhalde, den Bahnhof Nord, den Marktplatz und das Areal St.Fiden studieren.

Der Ballon der Ortsbürgergemeinde St.Gallen bei seinem Jungfernflug über dem Westen der Stadt St.Gallen. (Bild: Urs Bucher - 3. November 2017)

Der Ballon der Ortsbürgergemeinde St.Gallen bei seinem Jungfernflug über dem Westen der Stadt St.Gallen. (Bild: Urs Bucher - 3. November 2017)

Bleibt nur zu hoffen, dass der Wind die Stadträtin auch über die genannten Areale treibt und sie nicht schon fünf Minuten nach dem Start über dem Appenzellerland schwebt – so schön und steuergünstig es dort auch sein mag.

Donnerstag, 2. Mai - 22:09 Uhr

Eine neue Aufgabe für Thomas Schwager: Von der Auto-Teilete zur Mieterlobby

(dwi) Mit Mobilität, nach eigener Aussage sogar mit «intelligenter Mobilität», hatte bis vor kurzem Thomas Schwager zu tun. Er war seit 24 Jahren für die Genossenschaft Mobility tätig, seit gut zehn Jahren als Verantwortlicher für die Ostschweiz, wie er diese Woche auf Facebook gepostet hat. Schwager hatte seinen letzten Arbeitstag beim Carsharing-Unternehmen. Er hat quasi die Schlüssel abgegeben, um sich einer neuen Aufgabe zu widmen.

Thomas Schwager bei einem Auftritt im St.Galler Kantonsrat während der November-Session 2018. (Bild: Regina Kühne - 27. November 2018)

Thomas Schwager bei einem Auftritt im St.Galler Kantonsrat während der November-Session 2018. (Bild: Regina Kühne - 27. November 2018)

Am Montag beginnt Thomas Schwager beim Ostschweizer Mieterverband als Geschäftsführer, wie er die Facebook-Gemeinschaft wissen liess. Als solcher ist der Stadtsanktgaller bereits im Ratsinformationssystem des Kantons St.Gallen aufgeführt. Der 55-Jährige ist nämlich auch Mitglied des Kantonsrates. Und nicht nur das: Thomas Schwager ist Präsident der Grünen des Kantons St.Gallen und sitzt im Vizepräsidium der Grünen Schweiz.

Der Politiker ist nach eigenen Angaben parat und voll motiviert für seine neue berufliche Aufgabe: Er werde sich für faire Mietverhältnisse engagieren, schreibt er in den sozialen Medien – ausdrücklich mit dem Zusatz: «Ich freue mich!»

Donnerstag, 2. Mai - 17:25 Uhr

Ehemalige Bundesrichterin trifft in der Lokremise auf die neue Direktorin von Radio und Fernsehen

Am Sonntag wird die Gesprächssendung «Persönlich» von Radio SRF 1 wieder einmal live aus der Lokremise in St.Gallen gesendet. Der Eintritt dazu ist gratis; Türöffnung ist um 9 Uhr, die Sendung beginnt um 10 Uhr. Diesmal treffen bei Moderator Dani Fohrler die ehemalige Bundesrichterin Salome Zimmermann und SRF-Direktorin Nathalie Wappler aufeinander.

Nathalie Wappler (links) und Salome Zimmermann treffen am Sonntagvormittag in der neusten Ausgabe der Sendung «Persönlich» aufeinander. Sie wird aus der St.Galler Lokremise gesendet. (Collage: srf)

Nathalie Wappler (links) und Salome Zimmermann treffen am Sonntagvormittag in der neusten Ausgabe der Sendung «Persönlich» aufeinander. Sie wird aus der St.Galler Lokremise gesendet. (Collage: srf)

13 Jahre lang war die heute 63-jährige Salome Zimmermann Richterin am Bundesverwaltungsgericht. Zuletzt war sie zuständig für die Genehmigung von Massnahmen des Nachrichtendienstes des Bundes (NDB). Zimmermann hat aber auch einen unkonventionellen Lebenslauf: Als SP-Frau hat sie freiwillig Militärdienst geleistet, war einmal Regieassistentin an der Oper von Philadelphia und kam nach Jahren als Wirtschaftsanwältin als Quereinsteigerin ans Gericht.

Nathalie Wappler ist seit sieben Wochen Direktorin von Schweizer Radio und Fernsehen. Ihr Ziel ist es, in zwei Jahren aus SRF ein neues Unternehmen zu machen. Zuvor war sie im Deutschen Halle zwei Jahre als Programmdirektorin beim MDR tätig. Dies nachdem sie zuvor bei 3Sat, bei ARD und ZDF ihre Sporen abverdient hatte. Bei SRF war sie unter anderem bereits Kulturchefin und Redaktionsleiterin der Sendung «Sternstunde».

Donnerstag, 2. Mai - 17:01 Uhr

Eishalle Lerchenfeld: Vom 4. bis 30. August können auch Private «Sommereis» mieten

(vre) Vor der Eröffnung der eigentlich Eislaufsaison besteht auch in diesem Jahr zwischen dem 4. und 30. August die Möglichkeit, in der Eishalle Lerchenfeld in St.Gallen die Eisfläche von 7 bis 23.30 Uhr stundenweise zu mieten. Dies allerdings nur in den Zeiten, in denen die Eislauf- und Eishockeyclubs aus Stadt und Region sie nicht fürs Training brauchen.

Zu den Höhepunkten der Eislaufsaison im Lerchenfeld gehört jeweils eine Eisdisco. In diesem Jahr fand sie am 15. und 16. Februar statt. (Bild: Benjamin Manser)

Zu den Höhepunkten der Eislaufsaison im Lerchenfeld gehört jeweils eine Eisdisco. In diesem Jahr fand sie am 15. und 16. Februar statt. (Bild: Benjamin Manser)

Eine Stunde «Sommereis» kostet zwischen 7 und 16 Uhr 140, zwischen 16 und 23.30 Uhr 200 Franken. Dazu kommen für alle Belegungen die Kosten für die Eisreinigung. Verrechnet wird dafür eine Viertelstunde zum jeweils geltenden Tarif, also 35 oder 50 Franken. Der Plan der freien Eiszeiten ist beim städtischen Sportamt im Internet einsehbar.

Übrigens: Die Eislaufsaison 2018/19 ist am 5. April zu Ende gegangen. Die Saison 2019/20 startet in der Eishalle am Samstag, 31. August, und auf dem Aussenfeld neben der Eishalle am Samstag, 12. Oktober.

Donnerstag, 2. Mai - 16:26 Uhr

Stadt vergibt sechs Werkbeiträge an lokale Kulturschaffende

Die Stadt St.Gallen vergibt in diesem Jahr sechs Werkbeiträge in Höhe von je 10‘000 Franken. Ziel der Unterstützung ist gemäss Mitteilung der Stadtkanzlei, lokale Kulturschaffenden bei der Entwicklung und Realisierung von interessanten Projekten zu unterstützen. Für die Verleihung der diesjährigen Beiträge wurden 30 Bewerbungen beurteilt, und zwar aus den Bereichen Bildende und Angewandte Kunst (16), Musik (5), Tanz (3), Literatur (3) und Theater (3).

Comiczeichner Dario Forlin vom Kollektiv Gaffa. (Bild: Urs Bucher - 11. September 2018)

Comiczeichner Dario Forlin vom Kollektiv Gaffa. (Bild: Urs Bucher - 11. September 2018)

Die Werkbeiträge gehen in diesem Jahr an die Musiker Atilla Bayraktar und Davide Rizzitelli, die Fotografin Tine Edel, das Kollektiv «Gaffa» (Dario Forlin, Wanja Harb, Linus Lutz, Lucian Kunz), die Malerin Priska Rita Oeler, den Musiker Charles Uzor und die Tänzerin Juliette Uzor.

Donnerstag, 2. Mai - 14.44 Uhr

Nationaler Frauenstreiktag vom 14. Juni: Ein erster Blick aufs Programm in der Stadt St.Gallen

(vre) Am 14. Juni findet schweizweit nach 1991 und 2011 der dritte Frauenstreik statt. Protestiert wird an diesem Tag unter anderem gegen Lohnungleichheit, Diskriminierung, sexuelle Belästigung und ungleiche Verteilung von Care-Arbeit. Durch lokal verankerte Gruppen werden für die ganze Schweiz Aktionen, Arbeitsniederlegungen, Protestpausen, Demonstrationen und Kulturanlässe geplant.

Die 1.-Mai-Demonstration in der Stadt St.Gallen stand bereits stark im Zeichen des kommenden Frauenstreiks. (Bild: Urs Bucher - 1. Mai 2019)

Die 1.-Mai-Demonstration in der Stadt St.Gallen stand bereits stark im Zeichen des kommenden Frauenstreiks. (Bild: Urs Bucher - 1. Mai 2019)

Der Frauenstreik 2019 findet auch in der Stadt St.Gallen statt. Wie ein erster Blick ins Programm zeigt, wird um 11 Uhr in der Marktgasse gestartet. Zentrum des Aktionstag unter dem Titel «Gleichberechtigung. Punkt. Schluss!» ist von 11 bis 19 der Streikplatz mit Zelt, Bar, Essen und Programm in der Marktgasse. Ab 15.24 Uhr wird demonstriert; Treffpunkt ist dabei das Vadian-Denkmal.

Am Abend, von 19 bis 1 Uhr, geht's im Ex-Rex mit einem Fest für Frauen weiter. Parallel dazu findet von 20 bis 3 Uhr in der benachbarten Grabenhalle ein Fest für alle mit Bar, DJane, Konzerten und Party statt. Die St.Galler Gruppe, die den Frauenstreik organisiert, ist bereits im Vorfeld aktiv; Informationen zu den Aktivitäten finden sich im Internet.

Donnerstag, 2. Mai - 10:33 Uhr

Stadtpolizei sichert St.Galler Grossanlässe neu mit sogenannten «Indutainern»

(vre) Der Circus Knie hat St.Gallen wieder verlassen. Am Donnerstagmorgen erinnerte an der Stelle der Manege nur noch ein Sandkreis auf dem Spelteriniplatz daran, dass hier bis Mittwochabend ein Zirkuszelt stand und Tausende sich vergnügten. Weggeräumt hat die Stadtpolizei auch schon ein anderes Element, das Grossanlässe in St.Gallen künftig begleiten wird, nämlich die Sperren aus schwarzen Kuben auf den Zufahrten zum Zirkusgelände.

Während des Knie-Gastspiels in St.Gallen einzeln auf der Scheffelstrasse beim Eingang in den Zirkus aufgestellte «Indutainer». (Bilder: Reto Voneschen - 27. April 2019)

Während des Knie-Gastspiels in St.Gallen einzeln auf der Scheffelstrasse beim Eingang in den Zirkus aufgestellte «Indutainer». (Bilder: Reto Voneschen - 27. April 2019)

Die schwarzen Elemente, die mit roten Strichzeichnungen von St.Galler Sehenswürdigkeiten bemalt sind, heissen gemäss Stapo-Sprecher Dionys Widmer «Indutainer». Der Begriff ist eine Abkürzung für «Industrie-Container». Sie sollen ungebremste Fahrten in ein Areal mit vielen Menschen erschweren oder verhindern. Die «Indutainer» ersetzen Fahrzeuge, Betonelemente und Absperrgitter, die früher dafür eingesetzt wurden.

Auf der Sonnenstrasse zwingt ein «Indutainer»-Hindernis einfahrende Autos zu engen Kurven und damit zum Abbremsen.

Auf der Sonnenstrasse zwingt ein «Indutainer»-Hindernis einfahrende Autos zu engen Kurven und damit zum Abbremsen.

Die Elemente sind mit Wasser gefüllt. Leer können sie von einer Person aufgestellt werden. In St.Gallen erfolgt der Auf- und Abbau durch die Stadtpolizei in Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr. Die neuen Sperrelemente seien kostengünstig in der Beschaffung, einfach und schnell aufzustellen, aber trotzdem sehr wirkungsvoll, sagt Dionys Widmer. Erstmals im Einsatz waren die «Indutainer» am Stadtfest 2018. Erstmals bemalt eingesetzt so wie jetzt rund um den Circus Knie wurden sie am Weihnachtsmarkt 2018.

Donnerstag, 2. Mai - 8:45 Uhr

Kanton gibt Tipps zum Umgang mit Jungvögeln: Nur im Notfall berühren

(vre) Gerade in Städten wiederholt sich die Geschichte Jahr für Jahr: Junge Vögel, die nicht richtig fliegen können, verlassen das Nest und werden von Passanten als Notfälle eingesammelt. Die meisten dieser Jungvögel sind gar keine Notfälle; sie werden auch nach Verlassen des Nestes von ihren Eltern weiter gefüttert und betreut. Weil es demnächst wieder soweit ist, hat das Amt für Natur, Jagd und Fischerei (ANJF) des Kantons St.Gallen Tipps zum Umgang mit dem gefiederten Nachwuchs publiziert.

Eine noch nicht ganz flügge junge Kohlmeise sitzt in einem Gebüsch und wartet auf Futter. (Bild: PD/Marcel Burkhardt)

Eine noch nicht ganz flügge junge Kohlmeise sitzt in einem Gebüsch und wartet auf Futter. (Bild: PD/Marcel Burkhardt)

Im Flyer wird darauf aufmerksam gemacht, dass einzelne Vogelarten - darunter Meisen und Amseln - das Nest schon verlassen, bevor sie richtig fliegen können. Ein Jungvogel, der irgendwo alleine auf dem Boden sitzt, ist selten wirklich verlassen. Die Altvögel sind in der Nähe und versorgen ihr Junges weiterhin mit Futter. Es hat damit weiterhin «intakte Überlebenschancen». Das Amt für Natur, Jagd und Fischerei empfiehlt daher, Jungvögel in der Regel dort zu lassen, wo sie sind.

Nur bei unmittelbarer Gefahr, etwa wenn der Jungvogel auf der Strasse oder an einem vor Katzen oder Regen ungeschützten Ort sitzt, soll er in die nächste Hecke oder auf einen nahen Baum gesetzt werden. Man kann ihn vorsichtig aufheben – auch mit blossen Händen – und zum nächsten Gebüsch tragen. Wenn er während der folgenden Stunden nicht mit Futter versorgt wird, aber auch im Notfall, hilft der Wildhüter weiter. Die Kontaktadressen finden sich im Internet. Diese Liste ist im ANJF-Internetauftritt sehr gut versteckt, drum hier der direkte Link.

Mittwoch, 1. Mai - 22:13 Uhr

Grossandrang am Tag der Arbeit: Belebte Innenstadt, volle Parkhäuser

(vre) Wer am Mittwoch tagsüber zu Fuss in der St.Galler Innenstadt unterwegs war hat's gemerkt: Plätze und Gassen waren stark belebt für einen «normalen» Werktag. Dieser subjektive Eindruck wird durch eine Beobachtung von Blogger Marcel Baur untermauert: Er weist in seinem Newsletter auf einen Parkplatzrekord am Tag der Arbeit hin. Zeitweise seien praktisch alle Plätze in den Parkhäusern in der Innenstadt besetzt gewesen.

Er sammle seit drei Jahren die Auslastungszahlen der Parkgaragen, schreibt Baur. Er könne sich aber an keinen Tag erinnern, an dem so gut wie alle Plätze belegt gewesen seien und die Stadtpolizei geraten habe: «Momentan sind fast alle Parkplätze in der Stadt St.Gallen besetzt. Wir empfehlen, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in die Innenstadt zu kommen.»

Informiert über freie Parkplätze in der Innenstadt: Eine Tafel des St.Galler Parkleitsystems an der Rorschacher Strasse. (Bild: Thomas Hary - 15. August 2018)

Informiert über freie Parkplätze in der Innenstadt: Eine Tafel des St.Galler Parkleitsystems an der Rorschacher Strasse. (Bild: Thomas Hary - 15. August 2018)

Die Erklärung für den werktäglichen Grossandrang? Nun, der 1. Mai ist im Kanton St.Gallen ein Werktag. In anderen Kantonen - unter anderem in Zürich und im Thurgau - handelt es sich um einen offiziellen Feiertag. Damit kommt Marcel Baur (im Einklang mit einem Detaillisten, der sich in den Social Media äussert) zum Schluss: «Wir können davon ausgehen, dass uns die Thurgauer und Zürcher heute die Läden gerettet haben.»

Zum St.Galler Parkleitsystem

Mittwoch, 1. Mai - 15:24 Uhr

Abstimmung am 30. Juni: Auch die CVP sagt Ja zum geplanten HSG-Campus

Der neue HSG-Campus soll auf das Areal zwischen Platztor, Unterem Graben, Böcklinstrasse, Magniberg und St.-Jakob-Strasse zu stehen kommen. (Bild: Urs Bucher - 28. August 2018)

Der neue HSG-Campus soll auf das Areal zwischen Platztor, Unterem Graben, Böcklinstrasse, Magniberg und St.-Jakob-Strasse zu stehen kommen. (Bild: Urs Bucher - 28. August 2018)

(pd/vre) Der Parteivorstand der kantonalen CVP empfiehlt, am Ende Juni der Vorlage für den Bau eines neuen Campus für die Universität St.Gallen am Platztor zuzustimmen. Mit dem Grossvorhaben könne eine brach liegende Fläche am Rand des St.Galler Stadtzentrums aufgewertet werden. Zudem werde damit der Platznot an der Universität selber entgegengewirkt. Das sei auch eine Voraussetzung, um künftige Lernformen des digitalen Zeitalters berücksichtigen zu können, heisst es in einer Mitteilung der Kantonalpartei.

Mittwoch, 1. Mai - 14:33 Uhr

Historische Führungen mit Walter Frei und Charlie Wenk: Auf den Spuren der alten Stadt St.Gallen

Sie sind wieder in Sachen St.Galler Stadtgeschichte unterwegs. Die Theologen Walter Frei und Charlie Wenk bieten auch in diesem Frühling und Frühsommer ein Programm mit religions- und kulturgeschichtlichen Stadtwanderungen auf den Spuren des alten St.Gallen an. Allein im Mai stehen sechs Rundgänge in St.Gallen und einer in Konstanz auf dem Programm.

Der 83-jährige Walter Frei (Bild) bietet seit längerem religions- und kulturgeschichtliche Führung über St.Gallen an. Heute tut er das zusammen mit Charlie Wenk. (Bild: Benjamin Manser - 17. Juli 2016)

Der 83-jährige Walter Frei (Bild) bietet seit längerem religions- und kulturgeschichtliche Führung über St.Gallen an. Heute tut er das zusammen mit Charlie Wenk. (Bild: Benjamin Manser - 17. Juli 2016)

Am Donnerstag, 2. Mai, ist beispielsweise eine Führung mit Walter Frei der legendären Inklusin Wiborada und ihrem Verhältnis zu Abtbischof Salomo III. gewidmet. Am 8. Mai geht Charlie Wenk der Entstehung des Museumsquartiers im Zuge der Stadtvergrösserung im 19. Jahrhundert nach. Und am 14. Mai erzählt Walter Frei Geschichten von und über Juden in St.Gallen. Einen Tag später, am 15. Mai, geht es um Rassismus in St.Gallen, und zwar mit Historiker Hans Fässler.

Die geschichtlichen Rundgänge mit Walter Frei und Charlie Wenk dauern in der Regel anderthalb Stunden. Auf einem Spaziergang werden dabei Orte und Gebäude besucht, an denen sich wichtige Aspekte des jeweiligen Themas illustrieren lassen. Die Rundgänge finden bei jedem Wetter statt. Die Teilnahme ist in der Regel gratis; zur Deckung der Unkosten wird eine Kollekte eingesammelt.

Zum aktuellen Programm von Walter Frei und Charlie Wenk

Mittwoch, 1. Mai - 14:01 Uhr

WWF und NWG zeichnen naturwissenschaftliche Maturaarbeiten aus: Der Regenruf der Buchfinken

(pd/vre) Der WWF und die St.Gallische Naturwissenschaftliche Gesellschaft (NWG) haben zum fünften Mal die besten naturwissenschaftlichen Maturaarbeiten eines Jahrgangs ausgezeichnet. Dieses Jahr wurden vier Preise vergeben, weil es zwei dritte Plätze gab. Gewonnen hat die Arbeit von Ruben Lippuner von der Kantonsschule am Burggraben. Er erforschte die Dialekte des Regenrufs der Buchfinken.

Ein Buchfink in Schweizersholz bei Bischofszell. (Bild: Nana do Carmo - 27. November 2004)

Ein Buchfink in Schweizersholz bei Bischofszell. (Bild: Nana do Carmo - 27. November 2004)

«Die Arbeit beurteilten wir als sehr originell. Wer weiss schon, dass Buchfinken Dialekte sprechen», hielt Alfred Brülisauer an der Preisverleihung namens der Jury fest. Der an der Preisverleihung abwesende Sieger Ruben Lippuner präsentierte gemäss Mitteilung seine Arbeit per Video-Botschaft. Er verglich die heutigen Varianten der Regenrufe auf dem Bodanrücken mit einer Untersuchung des US-Ornithologen Luis Baptista 1972/73 im genau gleichen Gebiet.

Noemi Gangl vom Gymnasium Untere Waid landete mit ihrer Arbeit über «Flechten und Stickstoffdioxid als Indikatoren der Luftqualität» auf dem zweiten Platz. Auf dem dritten Platz rangiert wurden «Mein Kinderbuch über den Klimawandel» von Laura di Manno von der Kantonsschule am Brühl in St.Gallen sowie eine Untersuchung von Florian Halter über die Auswirkung der Aufzucht ohne Henne auf das Wachstum der Küken.

Mittwoch, 1. Mai - 13.44 Uhr

Neue Ausstellung im Naturmuseum St.Gallen: Wie das Wasser unsere Erde formt

Ab 18. Mai ist im Naturmuseum St.Gallen eine neue, dreiteilige Sonderausstellung zu sehen. Sie präsentiert erstens unter dem Titel «Wasser – wie es unsere Erde formt» spektakuläre Luftaufnahmen des Fotografen und Geologen Bernhard Edmaier. Zweitens beantworten interaktive Stationen des Münchner Museums «Mensch und Natur» Fragen zum Wasserkreislauf und zu den Auswirkungen des Klimawandels. Und dritten dokumentieren Fotos von Simon Oberli den dramatischen Gletscherschwund im Alpenraum.

Eines der spektakulären Luftbilder aus der Ausstellung über die Kraft des Wassers. (Bild: Bernhard Edmaier)

Eines der spektakulären Luftbilder aus der Ausstellung über die Kraft des Wassers. (Bild: Bernhard Edmaier)

Vernissage hat die neue Sonderausstellung am Freitag, 17. Mai, 19 Uhr. Nach Grussworten von Museumsdirektor Toni Bürgin und Stadtrat Peter Jans führt Wissenschaftsjournalistin Angelika Jung Hüttl in die Schau ein. Dazu präsentieren Cornelia Leng (Klavier) und Barbara Hürlimann (Violine) Ausschnitte aus der Wassermusik von Georg Friedrich Händel. Der Eintritt zur Vernissage ist gratis. Die Wasser-Ausstellung ist bis 18. August zu sehen.

Zum Detailprogramm der Sonderausstellung

Mittwoch, 1. Mai - 13.33 Uhr

Trotz Vollbremsung Kind touchiert, umgeworfen und leicht verletzt

(stapo/vre) Ein Sechsjähriger ist am Dienstagmittag auf der Bruggwaldstrasse im Osten der Stadt St.Gallen von einem Auto touchiert, zu Boden geworfen und leicht verletzt worden. Das Kind war einem anderen Auto nachgerannt, dabei auf die Fahrbahn und direkt vors Auto eines 19-Jährigen geraten.

Die Unfallstelle an der Bruggwaldstrasse. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 30. April 2019)

Die Unfallstelle an der Bruggwaldstrasse. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 30. April 2019)

Der Bub war gemäss Mitteilung der Stadtpolizei am Dienstag, 12 Uhr, zusammen mit einer 34-jährigen Frau auf dem Trottoir an der Bruggwaldstrasse unterwegs. Als drei Autos die beiden passiert hatten, rannte der Sechsjährige dem letzten hinterher und geriet dabei auf die Fahrbahn. Trotz Vollbremsung touchierte das Auto eines 19-Jährigen den Buben und stiess ihn unsanft zu Boden.

Mittwoch, 1. Mai - 13:04 Uhr

Migros passt Öffnungszeiten auch von Filialen in der Stadt St.Gallen an

(pd/vre) Die Migros Ostschweiz hat die Bedürfnisse ihrer Kundschaft bezüglich Ladenöffnungszeiten analysiert. Die Untersuchung zeige, dass die Kundenansprüche je nach Filiale variierten, heisst es in einer Migros-Mitteilung vom Mittwoch. Ab 6. Mai werden daher die Öffnungszeiten von 51 Migros-Filialen quer durch die Ostschweiz angepasst. In der Stadt St.Gallen sind davon die Filialen Bruggen, Langgasse, Neudorf und Silberturm sowie in Abtwil der Säntispark betroffen.

Anfang März ist die Migros Lachen in den neuen Laden an der Ulmenstrasse 11 gezügelt. Diese Filiale hat seither am Morgen bereits eine halbe Stunde früher und am Donnerstag im Abendverkauf bis 20 Uhr geöffnet. (Bild: Reto Voneschen - 26. Februar 2019)

Anfang März ist die Migros Lachen in den neuen Laden an der Ulmenstrasse 11 gezügelt. Diese Filiale hat seither am Morgen bereits eine halbe Stunde früher und am Donnerstag im Abendverkauf bis 20 Uhr geöffnet. (Bild: Reto Voneschen - 26. Februar 2019)

Zum einen öffnen verschiedene Stadtsanktgaller Migros-Filialen ab kommenden Montag eine halbe Stunde früher als bisher (schon 7.30 statt 8 Uhr: Bruggen, Langgasse, Neudorf; schon 8 statt 8.30 Uhr: Silberturm, Säntispark). Zum anderen hat Bruggen neu am Donnerstag eine Stunde länger Abendverkauf bis 20 Uhr, während er im Spisermarkt eine Stunde kürzer, auch bis 20 Uhr, ist. Die Öffnungszeiten jeder einzelnen Filiale sind im Internet oder am Ladeneingang ersichtlich.

Dienstag, 30. April - 22.55 Uhr

Kleider tauschen im Textilmuseum: Der «Swap» vom Samstag hilft, Kleiderschränke zu entschlacken

Am Samstag, 10 bis 16 Uhr, findet im Textilmuseum St.Gallen die Kleidertauschbörse «Swap» statt. Der Eintritt ins Museum ist an diesem Tag für alle gratis. Beim Anlass handelt es sich um einen Hol-und-Bring-Markt für gut erhaltene Kleider mit strengen Regeln. Von 10 bis 15 Uhr kann man seine guten, aber nicht mehr gebrauchten Stücke im Textilmuseum abgeben und ein Tausch-Ticket lösen.

An der Kleidertauschbörse «Swap» vom Frühling 2018 im Textilmuseum. (Bild: PD)

An der Kleidertauschbörse «Swap» vom Frühling 2018 im Textilmuseum. (Bild: PD)

Getauscht werden ausschliesslich Kleider, Schuhe und Accesoires wie Taschen oder Schals. Nicht angenommen werden Haushaltstextilien, Unterwäsche, Sportbekleidung, Kinderkleider und Schmuck. Die Stücke müssen gewaschen und gut erhalten sein. Tauschen kann man maximal acht Kleidungsstücke in den Kategorien Basic, Medium und Top. Für die Teilnahme wird ein Unkostenbeitrag von zehn Franken pro Kopf eingezogen.

Am Samstag, 13 bis 16 Uhr, kann dann im Textilmuseum gestöbert, entdeckt und getauscht werden. Dabei kann man jeden Bon gegen ein Stück aus der entsprechenden Kategorie eintauschen. In der letzten halben Stunde wird «kategorienfrei» getauscht; man kann dann auch ein Top-Teil, das man den ganzen Tag im Auge hatte, mit einem Basic-Bon erwerben (wenn's noch da ist...).

Zu den Details des «Swap»

Dienstag, 30. April - 22:01 Uhr

St.Galler Stadtparlament heisst Umzonungen an der Ruckhalde gut: Kritik wegen Familiengärten

Seit Herbst 2018 verkehren die Appenzeller Bahnen an der Ruckhalde in einem neuen Tunnel. Der obere Teil des Hangs zwischen Oberstrasse und Riethüsli ist damit ebenfalls frei für eine neue Überbauung. Hier soll denn in den nächsten Jahren auch ein neuer Stadtteil entstehen.

Das Projekt dafür hat am Dienstag im Stadtparlament eine weitere Hürde problemlos genommen. Das St.Galler Stadtparlament hat die für eine Neuüberbauung mit Wohnungen nötigen Um- und Einzonungen an der Ruckhalde klar gutgeheissen. Der Entscheid fiel mit 55 Ja gegen zwei Nein bei einer Enthaltung und fünf Absenzen.

Blick in die Familiengärten an der Ruckhalde. Ihre Tage sind angesichts der Neubaupläne am Hang zwischen Oberstrasse und Riethüsli gezählt. (Bild: Reto Voneschen - 25. August 2018)

Blick in die Familiengärten an der Ruckhalde. Ihre Tage sind angesichts der Neubaupläne am Hang zwischen Oberstrasse und Riethüsli gezählt. (Bild: Reto Voneschen - 25. August 2018)

Zu den Umzonungen an der Ruckhalde gab's im Parlament allerdings auch Nebengeräusche: Daniel Bertoldo (EVP) etwa kündigte an, die Vorlage nicht unterstützen zu können. Dies wegen der Familiengärten am Hang. Neu seien alle Gartenparzellen eingezont, über einen Ersatz für die Gärtnerinnen und Gärtner werde in der Umzonungsvorlage aber kein Wort verloren. Es brauche aber eine echte Ersatzlösung in unmittelbarer Nähe zu den heutigen Gärten, forderte Bertoldo.

Dienstag, 30. April - 15:15 Uhr

Festival zu Gast in ehemaligen St.Galler Kinosälen: «Sur Le Lac» gastiert am 4. Mai im Palace und im Rex

Ein Abend, zwei alte Kinos, vier Konzerte: Der bereits traditionelle Auftritt des Festivals «Sur Le Lac» in der Stadt St.Gallen steht am kommenden Samstag unter ganz speziellen Vorzeichen. Neben den gewohnten Konzerten im Palace steht diesmal eine zusätzliche Bühne im benachbarten ehemaligen Kino Rex.

Am Festival «Sur Le Lac» hoch über dem Bodensee. Am kommenden Wochenende gastieren dessen Macherinnen und Macher erst einmal mit vier Konzerten in der Stadt St.Gallen. (Bild: Ralph Ribi - 11. August 2018)

Am Festival «Sur Le Lac» hoch über dem Bodensee. Am kommenden Wochenende gastieren dessen Macherinnen und Macher erst einmal mit vier Konzerten in der Stadt St.Gallen. (Bild: Ralph Ribi - 11. August 2018)

Am «Sur Le Lac - En Ville» 2019 gibt's damit vier Konzerte. Im Palace spielen ab 22.15 Uhr die Floorbrothers und ab 1.10 Uhr Vals. Im Ex-Rex präsentiert das Plattenlabel La Suisse Primitive Records ab 21.15 Uhr Bad Hammer und ab 23.30 Uhr Bitter Moon. Um 1 Uhr wird zudem das Programm des «Sur Le Lac» 2019 veröffentlicht. Den Abschluss an den Plattentellern im Palace St.Gallen macht Lokalmatador Nuuk.

Das «Sur Le Lac» selber findet dann am 9. und 10. August am üblichen Ort in Eggersriet hoch über dem Bodensee statt.

Zum Festival «Sur Le Lac - En Ville»

Dienstag, 30. April - 13:15 Uhr

Generationendialog über den Klimawandel:
Alt-Nationalrätin trifft auf Klima-Aktivistin

Hartnäckig streikende und demonstrierende Schülerinnen und Schüler haben in den vergangenen Monaten die Klimaerwärmung und ihre Folgen auf der politischen Agenda weit nach oben gerückt. Klimafragen gehen aber nicht nur die junge Generation etwas an. Wieso das so ist, ist eines der Themen eines Generationen-Dialogs in der Denk-Bar an der Gallusstrasse 11 in St.Gallen. In seinem Rahmen treffen hier am Dienstagabend Pia Hollenstein und Miriam Rizvi aufeinander.

Die 69-jährige Pia Hollenstein (links) und die 17-jährige Miriam Rizvi diskutieren in der Denk-Bar über den Klimawandel und wie man ihn stoppen kann. (Bilder: Peter Klaunzer/Urs Bucher)

Die 69-jährige Pia Hollenstein (links) und die 17-jährige Miriam Rizvi diskutieren in der Denk-Bar über den Klimawandel und wie man ihn stoppen kann. (Bilder: Peter Klaunzer/Urs Bucher)

Die 69-jährige Pia Hollenstein ist eine frühere Kämpferin für Natur und Umwelt. Die grüne St.Gallerin sass von 1991 bis 2005 im Nationalrat. Heute ist sie Vorstandsmitglieder der Klima-Seniorinnen Schweiz. Miriam Rizvi gehört einer anderen Generation an. Die 17-jährige Schülerin der Kanti am Burggraben hat im Kollektiv «Klimastreik Ostschweiz» massgeblich zur aktuellen Mobilisierung der Jungen beigetragen.

Heute Dienstag, 18 bis 20 Uhr, treffen die beiden unterschiedlichen Frauen, die fürs gleiche Ziel kämpfen, aufeinander. Sie unterhalten sich dabei gemäss Ankündigung des Anlasses über die Fakten der Klimakrise und über Wege, sie zu verlangsamen, aber auch darüber, wie jede und jeder dabei mitwirken kann.

Dienstag, 30. April - 11:33 Uhr

Nach einem sonnigen Tag der Arbeit wird's aufs Wochenende hin schon wieder kalt und nass

(vre) Von Sonne bis Schneeregen in der Stadtsanktgaller Talsohle stehen in den nächsten sieben Tagen alle möglichen Wetterkapriolen auf dem Programm. Immerhin: Zuerst wird es jetzt einmal schön. Im Laufe des Dienstags beruhigt sich das Wetter, gegen Abend und in der Nacht verziehen sich die Regenwolken endgültig.

Am Mittwoch, dem Tag der Arbeit, scheint dann von früh bis spät die Sonne. Wobei die Wetterfrösche im Internet Temperaturen zwischen 3 und 16 Grad Celsius vorhersagen. Wer als beispielsweise am späten Nachmittag und Abend die 1.-Mai-Feier in St.Gallen besucht, tut gut daran, sich warm anzuziehen. Nach dem frühlingshaften Mittwoch steht Stadt und Region dann ein weiteres winterliches Wochenende bevor.

Das wechselhafte Wetter beschert Fotografinnen und Fotografen viele Möglichkeiten Wetterbilder zu schiessen. Im Bild eine drohende Wolke hinter der Soltüde von der Fellenbergstrasse aus gesehen. (Leserbild: Susann Albrecht - 25. April 2019)

Das wechselhafte Wetter beschert Fotografinnen und Fotografen viele Möglichkeiten Wetterbilder zu schiessen. Im Bild eine drohende Wolke hinter der Soltüde von der Fellenbergstrasse aus gesehen. (Leserbild: Susann Albrecht - 25. April 2019)

Am Donnerstag ist es zuerst noch schön, teils sogar sonnig, bevor ab Mittag Wolken und später Regengüsse aufziehen. Freitag, Samstag und Sonntag sollen gemäss Wetterportalen im Internet kalt und vor allem nass ausfallen. Am Samstag und Sonntag könnte mindestens auf den Hügeln um die Stadt noch etwas Schnee fallen. Mit einer Wetterbesserung ist erst ab Dienstag zu rechnen.

Dienstag, 30. April - 10:40 Uhr

Theater St.Gallen verliert seinen Operndirektor: Peter Heilker wechselt ans Theater an der Wien

Peter Heilker, seit der Spielzeit 2008/09 Operndirektor am Theater St.Gallen, ist vom Theater an der Wien zum Programm- und Castingdirektor sowie Stellvertreter des designierten Intendanten Stefan Herheim gewählt worden. Er verlässt das Theater St.Gallen per Ende der Spielzeit 2020/21.

Operndirektor Peter Heilker (links) und der Geschäftsführende Direktor Werner Signer bei der Medienpräsentation des Musicalproduktion «Tanz der Vampire». (Bild: Urs Bucher - 7. Februar 2017)

Operndirektor Peter Heilker (links) und der Geschäftsführende Direktor Werner Signer bei der Medienpräsentation des Musicalproduktion «Tanz der Vampire». (Bild: Urs Bucher - 7. Februar 2017)

Mit Peter Heilker verliere das Theater St.Gallen einen versierten Fachmann, der es auch verstanden habe, das Publikum mit seiner Begeisterung anzustecken, heisst es in einer Mitteilung des Theaters. Für die Regelung der Nachfolge von Peter Heilker wurde eine Findungskommission gebildet. Sie steht unter der Leitung von Regierungsrat Martin Klöti, der auch Vizepräsident der Genossenschaft Konzert und Theater St.Gallen ist.

Dienstag, 30. April - 9:59 Uhr

318 Schülerinnen und Schüler aus St.Gallen machten am 49. Jugendwettbewerb von Raiffeisen

(pd/vre) Am Montag haben in St.Gallen die zwölf lokalen Gewinnerinnen und Gewinner des 49. Raiffeisen-Jugendwettbewerbs ihre Preise entgegennehmen können. Am Zeichnungs- und Malwettbewerb zum Thema «Musik bewegt» hatten 318 Kinder aus der Stadt teilgenommen. Ihre Zeichnungen wurden von einer Jury begutachtet, die dann für jede der vier Altersgruppen drei Gewinnerinnen und Gewinner auswählte.

Die zwölf Einzelsiegerinnen und Einzelsieger im Raiffeisen-Jugendwettbewerb aus der Stadt St.Gallen. (Bild: PD)

Die zwölf Einzelsiegerinnen und Einzelsieger im Raiffeisen-Jugendwettbewerb aus der Stadt St.Gallen. (Bild: PD)

Die glücklichen St.Galler Gewinnerinnen und Gewinner sind
1.-3. Klasse: Zoë Ramirez, Amar Beshiri, Melissa Güler.
4. Klasse: Guillermo Mendez, Fanny Murto, Sophia Flühler.
5. Klasse: Leo Wiesenhütter, Linus Erhart, Karel Drapal.
6. Klasse: Raphael Kibongo, Noemi Herzig, Jaris Moser.
Bei den Klassenprojekten machte die Primarklasse 3b von Lehrer Ruedi Fäh aus dem Schuhaus Gerhalden das Rennen.

Dienstag, 30. April - 9:33 Uhr

Strassenbauer arbeiten auf Dreilinden: Ein Wendeplatz für den Bäderbus

(vre) Bei schönem Wetter verkehrt während der Badesaison zwischen Hauptbahnhof, Spisertor und Familienbad Dreilinden der St.Galler Bäderbus. Das Angebot ist bei Badegästen, aber auch bei Spaziergängern sehr beliebt. Allerdings hat der Bus auf Dreilinden ab und zu das Problem, dass er ob der vielen zwischen Badi und Minigolf-Anlage parkierten Autos kaum mehr wenden kann.

Blick vom Vorplatz des Familienbades in Richtung Eichweier. Links neben der Strasse befindet sich die Minigolf-Anlage, rechts der Eingang zum Familien- und Frauenbad. (Bilder: Reto Voneschen - 28. April 2019)Blick vom Vorplatz des Familienbades in Richtung Eichweier. Links neben der Strasse befindet sich die Minigolf-Anlage, rechts der Eingang zum Familien- und Frauenbad. (Bilder: Reto Voneschen - 28. April 2019)
Umleitung für Fussgängerinnen und Fussgänger während der Bauphase.Umleitung für Fussgängerinnen und Fussgänger während der Bauphase.
Der Wendeplatz für den Bäderbus lässt sich bereits erahnen.Der Wendeplatz für den Bäderbus lässt sich bereits erahnen.
Blick von hinten über die Parkplätze und den Wendeplatz für den Bäderbus Richtung Vorplatz Familienbad.Blick von hinten über die Parkplätze und den Wendeplatz für den Bäderbus Richtung Vorplatz Familienbad.
4 Bilder

Vor dem Familienbad Dreilinden entsteht ein Buswendeplatz

Derzeit sind die Strassenbauer auf Dreilinden an der Arbeit, um dieses Problem zu entschärfen. Die Fahrbahnen und Parkplätze werden saniert. Zudem entsteht durch eine klarere Strassenraumgestaltung ein Wendeplatz für den Bäderbus. Die Bauarbeiten sind weit fortgeschritten. Sie dürften im Mai beendet. Die Badesaison auch im Familienbad und in der Frauenbadi startet übrigens am 11. Mai.

Montag, 29. April - 17.44 Uhr

Am Dienstagnachmittag im Stadtparlament: Umzonungen und viele, viele Vorstösse

(vre) Das St.Galler Stadtparlament tritt am Dienstag, 16 Uhr, zur 31. Sitzung in der laufenden Amtsdauer 2017 bis 2020 zusammen. Die Diskussionen sind wie üblich öffentlich. Sie können im Waaghaus von der Tribüne aus mitverfolgt werden. Wer nicht dorthin kommen kann, sich aber über die Resultate der Sitzung auf dem Laufenden halten will, kann dies über den Live-Ticker der Stadt aus dem Parlament tun. Er ist auch diesen Dienstag, ab 16 Uhr, online.

Soll das Kinder-Muscial-Theater Storchen (im Bild eine Szene aus dem Stück «Emil und die Detektive» von der Stadt finanziell unterstützt werden? Das Stadtparlament diskutiert am Dienstag unter Traktandum 7 eine Interpellation der SVP, die genau das verlangt. (Bild: Jil Lohse - 20. Juni 2017)

Soll das Kinder-Muscial-Theater Storchen (im Bild eine Szene aus dem Stück «Emil und die Detektive» von der Stadt finanziell unterstützt werden? Das Stadtparlament diskutiert am Dienstag unter Traktandum 7 eine Interpellation der SVP, die genau das verlangt. (Bild: Jil Lohse - 20. Juni 2017)

Grösster Brocken auf der Traktandenliste für die Parlamentssitzung vom Dienstag sind ein halbes Dutzend Zonenplanbereinigungen. Darunter sind die Umzonungen, die für die Überbauung der Ruckhalde nötig sind. Weiter wird über einen Nachtrag zum Personalreglement und die Vertretung der Stadt im Verwaltungsrat der City-Parking St.Gallen AG diskutiert.

Weiter auf dem Programm stehen zwei Postulate und sieben Interpellationen. Die Thempalette dieser Vorstösse ist breit und reicht von Fragen rund um Parkplätze und die Emissionsneutralität bis hin zur Integration von Schulkindern ohne Deutschkenntnisse, einen Beitrag fürs Kinder-Musical-Theater Storchen und Ladenöffnungszeiten.

Zum Live-Ticker aus dem Stadtparlament (aktiv ab Dienstag, 16 Uhr)

Montag, 29. April - 17:32 Uhr

Paul-Grüninger-Preis für Flüchtlingsretter, Fluchthelferin und Hilfsorganisation

(pd/vre) Am 10. Mai wird im Kulturzentrum Palace in St.Gallen der diesjährige Preis der Paul-Grüninger-Stiftung für besonderen Mut und Menschlichkeit verliehen. In diesem Jahr will die Paul-Grüninger-Stiftung damit ein Zeichen gegen die zunehmende Kriminalisierung der Fluchthilfe durch Politik und Justiz setzen.

Der diesjährige Hauptpreis geht an die Crew des Flüchtlingsschiffs «Iuventa», die im Mittelmeer mehr als 14’000 Menschen aus Seenot gerettet hat. Das Schiff wurde in Italien beschlagnahmt, die Crew wird sich wegen Beihilfe zur illegalen Einwanderung verantworten müssen. Ebenfalls gewürdigt werden die Menschenrechtsaktivistin Anni Lanz, weil sie einem notleidenden Flüchtling über die Schweizer Grenze geholfen hat, und die Hilfsorganisation Mosaik für ihre Arbeit mit gestrandeten Flüchtlingen auf der griechischen Insel Lesbos.

Die «Iuventa» - im Hintergrund - rettete 2016 und 2017 im Mittelmeer rund 14'000 Flüchtlinge aus Seenot. Die Crew wird für ihren Einsatz am 10. Mai in St.Gallen mit dem Paul-Grüninger-Preis ausgezeichnet. (Bild: PD)

Die «Iuventa» - im Hintergrund - rettete 2016 und 2017 im Mittelmeer rund 14'000 Flüchtlinge aus Seenot. Die Crew wird für ihren Einsatz am 10. Mai in St.Gallen mit dem Paul-Grüninger-Preis ausgezeichnet. (Bild: PD)

Die Preisverleihung im Palace ist öffentlich und beginnt am 10. Mai, 19 Uhr. Die Festrede hält der bekannte Berliner Menschenrechtsanwalt Wolfgang Kaleck. Im Anschluss an die Feier steht ein Film und ein Podium gegen die Kriminalisierung der Fluchthilfe auf dem Programm. Der Paul-Grüninger-Preis wird alle drei Jahre im Andenken an den St.Galler Judenretter Paul Grüninger verliehen.

Montag, 29. April - 17.00 Uhr

St.Gallen bei «Smart City Award» erfolgreich: Drei von sechs Auszeichnungen gehen an die Gallusstadt

(sk/vre) An der diesjährigen Fachkonferenz «Smart Suisse» in Basel wurde erstmals durch das Bundesamt für Energie der «Smart City Innovation Award» vergeben. Drei der sechs Auszeichnungen gingen an die Stadt St.Gallen. Insgesamt wurden von einer Jury im Auswahlverfahren 76 Bewerbungen aus der ganzen Schweiz gesichtet und prämiert.

Nahmen die Auszeichnungen für St.Gallen entgegen (von links): Chief Digital Officer Christian Geiger für die Idee des «Smart City Pop-up-Store», Franz Osterkorn von den Stadtwerken fürs «Energiequartier Notkersegg» und Marco Sonderegger von Entsorgung St.Gallen für die «Intelligente Kanalnetz-Bewirtschaftung». (Bild: PD)

Nahmen die Auszeichnungen für St.Gallen entgegen (von links): Chief Digital Officer Christian Geiger für die Idee des «Smart City Pop-up-Store», Franz Osterkorn von den Stadtwerken fürs «Energiequartier Notkersegg» und Marco Sonderegger von Entsorgung St.Gallen für die «Intelligente Kanalnetz-Bewirtschaftung». (Bild: PD)

Mit dem «Smart City Innovation Award» sollen gemäss Mitteilung der Stadt Smart-City-Projekte und originelle Ideen zur Entwicklung von «smarten Städten» gefördert werden. Ausgezeichnet wurde zum einen die St.Galler Idee, in einem leeren Ladenlokal im Stadtzentrum mit einem Pop-Up-Store das Thema «Smart City» mit Beispielen, Vorträgen und Diskussionen für die Bevölkerung erlebbar zu machen.

Zweitens wurde das Projekt «Energiequartier Notkersegg» der St.Galler Stadtwerken ausgezeichnet. Bei ihm steht die Optimierung des Energieverbrauchs in Häusern und Wohnungen im Vordergrund. Drittens wurde das Projekt «Intelligente Kanalnetz-Bewirtschaftung» von Entsorgung St.Gallen prämiert. Dabei wird die Infrastruktur fürs Abwasser im Untergrund mit Sensoren und Reglern gesteuert, die miteinander kommunizieren und so Abläufe optimieren.

Montag, 29. April - 16:34 Uhr

In der Stadt St.Gallen haben 3704 Personen ihr Couvert für den 19. Mai bereits retourniert

(sk/vre) Die Stadt St.Gallen hat ihr Stimmbeteiligungsbarometer für den Urnengang vom 19. Mai aufgeschaltet. Es zeigt, dass bis Montagmittag 8,3 Prozent oder der städtischen Stimmberechtigten ihr Couvert für diesen Termin bereits retourniert haben. 3704 Personen haben damit abgestimmt und gewählt.

Das Couvert mit den Unterlagen für den Abstimmungs- und Wahlsonntag vom 19. Mai kann in der Stadt St.Gallen per Post retourniert werden. Es kann aber auch bis am Abstimmungssonntag, 12 Uhr, direkt in den Briefkasten neben dem Eingang zum Rathaus geworfen werden. (Bild: Ralph Ribi - 20. Januar 2006)

Das Couvert mit den Unterlagen für den Abstimmungs- und Wahlsonntag vom 19. Mai kann in der Stadt St.Gallen per Post retourniert werden. Es kann aber auch bis am Abstimmungssonntag, 12 Uhr, direkt in den Briefkasten neben dem Eingang zum Rathaus geworfen werden. (Bild: Ralph Ribi - 20. Januar 2006)

Das Barometer informiert ab jetzt drei Mal pro Woche sowie in der Woche vor der Abstimmung täglich über die Zahl der eingegangenen Couverts. Seine Zahlen lassen Rückschlüsse auf die Höhe der Stimmbeteiligung vom 19. Mai zu.

Am 19. Mai stehen auf eidgenössischer Ebene die Vorlagen Steuerreform/AHV-Finanzierung und die Anpassung des Waffenrechts zum Entscheid an. Im Kanton St.Gallen findet zudem der zweite Wahlgang um den Ständeratssitz der Ende 2018 in den Bundesrat gewählten Karin Keller-Sutter statt.

Montag, 29. April - 11:02 Uhr

Klarstellung zum Verkehrsregime auf dem St.Galler Marktplatz: Ohne Parkplätze, aber nicht autofrei

(vre) Ein Eintrag im «Stadtmelder», der elektronischen Klagemauer der Stadtverwaltung, hat zu einer Debatte über die Aufhebung der Parkplätze auf dem Marktplatz geführt. Auslöser war eine unter dem Titel «Autounfreier Marktplatz» platzierte Kritik, dass auf jenem Teil des Platzes zwischen Bank Acrevis und ständigem Markt, wo früher Autos abgestellt wurden, immer noch Motorfahrzeuge verkehren. Mit Kindern das hier neu auf den Boden gemalte Spiel zu spielen, sei nicht möglich.

Die farbigen Linien anstelle der aufgehobenen Parkplätze auf dem Marktplatz gehören zu einem Spiel für Erwachsene und Kinder. (Bild: Reto Voneschen - 2. April 2019)

Die farbigen Linien anstelle der aufgehobenen Parkplätze auf dem Marktplatz gehören zu einem Spiel für Erwachsene und Kinder. (Bild: Reto Voneschen - 2. April 2019)

In ihrer ausführlichen Antwort hält die Stadt unter anderem fest, dass mit Aufhebung der Abstellplätze Marktplatz und Blumenmarkt seit 1. April parkplatzfrei, aber nicht verkehrsfrei seien. Autolenkerinnen und Autolenker dürften dort mit ihren Fahrzeugen nach wie vor unterwegs sein. Verboten sei das Abstellen des Autos, «das nicht bloss dem Ein- und Aussteigenlassen von Personen oder dem Güterumschlag dient». Also: Einkaufen mit dem Auto ist auf dem ständigen Markt immer noch möglich. Auto abstellen und Kaffee trinken allerdings nicht.

Das Ganze wurde in der Folge von einigen anderen Userinnen und Usern kommentiert. Auffällig dabei ist, dass sich die positiven und die negativen Stimmen zur Parkplatzaufhebung in ungefähr die Waage halten. Auf der einen Seite wird gefordert, weiter zu gehen und eine verkehrsfreie Flaniermeile (auch ohne Velos) zu schaffen. Auf der anderen Seite wird befürchtet, dass Besucherinnen und Besucher aus dem Umland mangels Parkplätzen gar nicht mehr im Stadtzentrum einkaufen und flanieren.

Zum Stadtmelder-Eintrag «Autounfreier Marktplatz»

Montag, 29. April - 9:48 Uhr

Abstimmung über HSG-Campus am Platztor: Eine wichtige Ja-Parole der kantonalen SP

(pd/vre) Am 30. Juni entscheidet das Stimmvolk des Kantons St.Gallen über die Erweiterung der Universität St.Gallen am Platztor, am Rand der nordöstlichen St.Galler Altstadt. Auch die kantonale SP empfiehlt die Annahme der Abstimmungsvorlage; die entsprechende Parole wurde am Samstag an einem Parteitag in Wil mit 33 Ja- gegen 14 Nein-Stimmen gefasst.

Am Platztor am nordöstlichen Rand der St.Galler Altstadt soll ein zweiter Campus für die Universität St.Gallen entstehen. Die kantonale Abstimmung zu diesem Projekt findet am 30. Juni statt. (Bild: Hanspeter Schiess - 27. November 2018)

Am Platztor am nordöstlichen Rand der St.Galler Altstadt soll ein zweiter Campus für die Universität St.Gallen entstehen. Die kantonale Abstimmung zu diesem Projekt findet am 30. Juni statt. (Bild: Hanspeter Schiess - 27. November 2018)

Zuvor war gemäss Mitteilung kontrovers diskutiert worden. Die starke Gegnerschaft zur Vorlage aus den Reihen der SP-Delegierten zielte mit ihren Argumenten allerdings weniger gegen das Bauvorhaben selber, als auf die grundsätzliche Ausrichtung der Wirtschaftslehre sowie die Spesen- und anderen Skandale, die im letzten halben Jahr auf dem Rosenberg publik geworden waren.

SP-Präsident Max Lemmenmeier versuchte die Gemüter zu beruhigen. Er wird in der SP-Mitteilung zitiert: «Die SP hat die HSG zu Recht und wiederholt scharf kritisiert und sie wird Neuigkeiten aus der HSG sowie die anstehende Revision des kantonalen Universitätsgesetzes auch nach einer Ja-Parole zum Campus-Neubau kritisch verfolgen.» Der Campus Platztor sei aber eine Vorlage, welche die Studienbedingungen an der HSG spürbar verbessern werde.

Montag, 29. April - 9:01 Uhr

Auch wenn man's noch kaum glaubt: In zwei Wochen startet die Badesaison

Nach dem vorgezogenen Frühsommer vom Osterwochenende sind jetzt Kälte und Nässe wieder in die Stadt zurückgekehrt. Und trotzdem: Irgendwann kommt auch bei uns der Sommer. Die Saison in den städtischen Freibädern - im Bild die verregnete Frauenbadi - jedenfalls startet bereits in 14 Tagen, am Samstag, 11. Mai. (Bild: Reto Voneschen - 28. April 2019)

Nach dem vorgezogenen Frühsommer vom Osterwochenende sind jetzt Kälte und Nässe wieder in die Stadt zurückgekehrt. Und trotzdem: Irgendwann kommt auch bei uns der Sommer. Die Saison in den städtischen Freibädern - im Bild die verregnete Frauenbadi - jedenfalls startet bereits in 14 Tagen, am Samstag, 11. Mai. (Bild: Reto Voneschen - 28. April 2019)

Zu den Öffnungszeiten 2019 von «Bad und Eis» Stadt St.Gallen

Montag, 29. April - 8:58 Uhr

Putzaktion auf der Steinachstrasse: Feuerwehr muss nach Selbstunfall Öl beseitigen

(stapo/vre) Am Sonntag, gegen 17.45 Uhr, hat an der Steinachstrasse in St.Gallen ein Auto einen Verkehrsteiler gerammt. Beim Selbstunfall wurde die Ölwanne des Fahrzeugs beschädigt, wodurch Öl auf die Fahrbahn gelangte. Die Berufsfeuerwehr musste daraufhin die Strasse reinigen. Verletzt wurde beim Zwischenfall niemand. Das Auto war gemäss Mitteilung der Stadtpolizei allerdings nicht mehr fahrbar und musste abgeschleppt werden. Alles in allem entstand Schaden von mehreren Tausend Franken.

Die Unfallstelle an der Steinachstrasse. Feuerwehrleute sind dabei, das ausgelaufene Öl zu binden und zusammenzuwischen. (Bilder: Stadtpolizei St.Gallen - 28. April 2019)Die Unfallstelle an der Steinachstrasse. Feuerwehrleute sind dabei, das ausgelaufene Öl zu binden und zusammenzuwischen. (Bilder: Stadtpolizei St.Gallen - 28. April 2019)
Ausgelaufenes Öl auf der Steinachstrasse.Ausgelaufenes Öl auf der Steinachstrasse.
Das Auto nach dem Zusammenstoss mit dem Wegweiser.Das Auto nach dem Zusammenstoss mit dem Wegweiser.
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Berufsfeuerwehr im Einsatz: Öl auf der Steinachstrasse

Sonntag, 28. April - 18:22 Uhr

Sauna in der Frauenbadi auf Drei Weieren: Eröffnung doch erst Ende 2020

(vre) Weil die Stadt St.Gallen zuerst das Fundament und den Unterboden der historischen Frauenbadi auf Dreilinden sanieren muss, verzögert sich die Eröffnung der «Weiere Sauna» um ein weiteres Jahr. Das Bauvorhaben der Stadt wird ab Ende der Badesaison 2019 realisiert. Die Bauarbeiten an der neuen Sauna auf Drei Weieren, die von vielen sehnlichst erwartet wird, starten nach Abschluss der Badesaison 2020. Das wurde an der Hauptversammlung der Trägerschaft der «Weiere Sauna» vom Sonntagnachmittag bekannt.

Die neue Sauna wird ins Eingangsgebäude der historischen Frauenbadi - im Modell ohne Dach - eingebaut. (Bild: Reto Voneschen - 29. April 2018)

Die neue Sauna wird ins Eingangsgebäude der historischen Frauenbadi - im Modell ohne Dach - eingebaut. (Bild: Reto Voneschen - 29. April 2018)

Die erste Idee, die Sauna direkt im Anschluss an die städtischen Arbeiten noch vor Beginn der Badesaison 2020 einzubauen, hat sich als nicht praktikabel erwiesen. Zum einen mache es wenig Sinn, die neue Sauna einzubauen und dann gleich wieder «einzumotten». Zweitens sei es für die Bauabläufe besser, zuerst das städtische Vorhaben abzuschliessen, eine Pause einzuschalten und dann mit die Arbeiten fürs Saunaprojekt zu starten, wurde an der Hauptversammlung der Genossenschaft «Weiere Sauna» begründet.

Die Sauna in der Frauenbadi soll von Herbst bis Frühling geöffnet sein. Während der Badesaison wird der Betrieb eingestellt. Ins Projekt sollen 985’000 Franken investiert werden. 100'000 Franken davon muss die Genossenschaft «Weiere Sauna» noch auftreiben. Dazu wird die Werbung für weitere Genossenschafterinnen und Genossenschafter intensiviert. In Vorbereitung ist aber auch eine breit angelegtes Crowdfunding. Genossenschaftspräsidentin Barbara Ochsner zeigte sich an der Hauptversammlung optimistisch, dass der fehlende Betrag vor Baubeginn zusammenkommen wird.

Sonntag, 28. April - 11:59 Uhr

Deutliches Ja zur Orgel-Erweiterung in St.Laurenzen

Die Orgel in der St.Laurenzenkirche kann revidiert und erweitert werden. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo)

Die Orgel in der St.Laurenzenkirche kann revidiert und erweitert werden. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo)

(dwa) Die Würfel im Streit um die Orgel in der St.Laurenzen-Kirche sind gefallen: An der Versammlung der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde St.Gallen-Centrum hat eine klare Mehrheit der Anwesenden für die Erweiterung der Orgel gestimmt. Das Projekt der Kirchgemeinde sieht vor, dass das aus dem Jahr 1979 stammende Instrument nicht nur revidiert, sondern zu einer 3D-Orgel ausgebaut wird. Ziel ist es, dass die Klänge künftig nicht mehr nur frontal, sondern von allen Seiten her auf die Zuhörer in den Kirchenbänken einwirken.

Im Vorfeld der Abstimmung war Kritik am 2,4-Millionen-Vorhaben aufgekommen. Es wurde als «Unsinn», «viel zu teuer» oder «grössenwahnsinnig» bezeichnet. Die Vorsteherschaft ihrerseits sprach von einem «Leuchtturm-Projekt» und ist überzeugt, dass der Ruf des Orgelstandorts St.Gallen weiter gestärkt wird durch die Installation der 3D-Orgel. Für die Orgelerweiterung stimmten 88 Kirchbürgerinnen und Kirchbürger. Es gab vier Nein-Stimmen und drei Enthaltungen.

Für die blosse Revision der Orgel veranschlagte die Kirchenvorsteherschaft 275'000 Franken. Derweil rechnet sie für die Revision sowie die jetzt beschlossene Erweiterung der Orgel mit Kosten von 2,4 Millionen Franken. Davon soll die Kirchgemeinde maximal 1,1 Millionen Franken tragen – der Rest soll durch Sponsoren zusammenkommen.

Sonntag, 28. April - 11:11 Uhr

Trotz Regen: Wieder herrscht am Setzlingsmarkt auf Schloss Wartegg Grossandrang

(vre) Alles, was in der weiteren Region einen grünen Daumen hat, versammelt sich derzeit auf Schloss Wartegg bei Rorschach. Hier findet nämlich wiederum der alljährliche Setzlingsmarkt mit vielen Raritäten und Attraktionen statt. Trotz des regnerischen Wetters war der Andrang von Anfang an gross.

Der Setzlingsmarkt auf Schloss Wartegg ist ein Treffpunkt für alle aus der weiteren Region, die im Frühling ihren Garten neu bestücken wollen. Auch viele Stadtsanktgaller decken sich hier mit Pflanzen ein. (Bild: Reto Voneschen - 28. April 2019)

Der Setzlingsmarkt auf Schloss Wartegg ist ein Treffpunkt für alle aus der weiteren Region, die im Frühling ihren Garten neu bestücken wollen. Auch viele Stadtsanktgaller decken sich hier mit Pflanzen ein. (Bild: Reto Voneschen - 28. April 2019)

Vor vielen Ständen, an denen Gärtnereien aus der Umgebung Blumen- und Gemüsesetzlinge aller Art feil halten, bildeten sich rasch lange Warteschlangen. Wer mit dem Auto kam, musste bald einmal in einiger Distanz zum alten Schloss und seinem wunderbaren Park parkieren, kam also vor dem Besuch des Marktes noch in den Genuss eine Spaziergangs.

Zum Rahmenprogramm des Setzlingsmarktes gehören Führungen durch den Park (nochmals um 14 Uhr) sowie Vorträge von Gartenpublizistin Sabine Reber (nochmals um 13.30 Uhr unter dem Titel «Vom Beet in die Küche»). Der Setzlingsmarkt auf Wartegg dauert noch bis 16 Uhr.

Zu den Detailinfos des Setzlingsmarktes

Sonntag, 28. April - 10:55 Uhr

Regen macht erfinderisch: Mit dem eigenen Partyzelt am Honky-Tonk-Festival unterwegs

(vre/rar) Am Samstagabend ist in der St.Galler Innenstadt das 21. Honky-Tonk-Festival über die Bühne gegangen. In 28 Beizen und Kulturlokalen ging dabei musikalisch die Post ab. Die Lokale seien voll, die Stimmung sei gut, der Anlass damit wieder ein voller Erfolg gewesen, ziehen die Verantwortlichen am Sonntag eine positive Bilanz. Auch die Polizei vermeldet keine Zwischenfälle während des Festivals.

Am Honky-Tonk-Festival trockenen Fusses von einem Lokal zum anderen - dank des eigenen Partyzelts. (Bild: Raphael Rohner - 27. April 2019)

Am Honky-Tonk-Festival trockenen Fusses von einem Lokal zum anderen - dank des eigenen Partyzelts. (Bild: Raphael Rohner - 27. April 2019)

Was nicht wirklich mitspielte, war das Wetter. Zeitweise goss es am Samstag wie aus Kübeln, was den Lokalwechsel zwischen Konzerten zu einer nass-kalten Sache machte. Einzelne Honky-Tonk-Gäste begegneten dem Problem mit Witz und Kreativität. So war eine Gruppe mit einem eigenen Partyzelt in der Innenstadt unterwegs; auf dass alle Gruppenmitglieder trockenen Fusses die Beiz wechseln konnten.

Sonntag, 28. April - 9:45 Uhr

SC Brühl zeigt bisher beste Mannschaftsleistung der Rückrunde - 1:1 gegen Bellinzona

(pd/vre) Nach der missglückten Vorstellung in Münsingen war für den SC Brühl am Samstagnachmittag im Paul-Grüninger-Stadion gegen das drittplatzierte Bellinzona Wiedergutmachung angesagt. Und tatsächlich zeigten die Brühler die bisher wohl beste Mannschaftsleistung der ganzen Rückrunde. Das 1:1 Unentschieden schmeichelt eher den Gästen, die Brühler hätten aufgrund zahlreicher Torchancen einen Sieg verdient.

Der SC Brühl lieferte am Samstag gegen die AC Bellinzona im Paul-Grüninger-Stadion seine bisher wohl beste Teamleistung der laufenden Rückrunde der Promotion-League ab. (Bild: PD)

Der SC Brühl lieferte am Samstag gegen die AC Bellinzona im Paul-Grüninger-Stadion seine bisher wohl beste Teamleistung der laufenden Rückrunde der Promotion-League ab. (Bild: PD)

Sabanovic vergab bereits in der 10. Minute eine grosse Chance zur Führung. In der 13. Minute gerieten die Brühler unglücklich in Rückstand: Der Ref entschied etwas gar streng auf Foulpenalty und Magnetti, der Tessiner Torschütze vom Dienst, liess sich diese Chance nicht entgehen. Die Brühler dominierten danach die Partie ganz klar. In einem psychologisch wichtigen Moment, kurz vor Halbzeit, erzielte Nico Abegglen im Nachsetzen den hochverdienten 1:1-Ausgleich.

In der zweiten Hälfte wogte die hochstehende Partie hin und her. In der 62. Minute wurde ein Offsidetor der Brühler nicht anerkannt. Ein kurzer Spielunterbruch wegen eines Hagelgewitters brachte eine unverhoffte zweite Pause. Die Gäste mussten schliesslich verletzungshalber zu zehnt fertig spielen, retteten aber das schmeichelhafte Unentschieden mit Glück und einer riesigen Torhüterparade über die Zeit, wie es im Matchbericht von Henri Seitter heisst.

Sonntag, 28. April - 8:10 Uhr

Betrunkene flüchtet nach Unfall

Das Fahrzeug der Unfalllenkerin. (Bilder: Stadtpolizei St.Gallen - 27. April 2019)

Das Fahrzeug der Unfalllenkerin. (Bilder: Stadtpolizei St.Gallen - 27. April 2019)

(stapo/dwa) Am späteren Samstagabend meldete eine Drittperson der St.Galler Stadtpolizei, dass an der Kolumbanstrasse soeben ein Fahrzeug in ein parkiertes Auto geprallt und danach einfach weitergefahren sei. Die Polizisten begaben sich vor Ort – und sahen plötzlich, wie das Fahrzeug der fehlbaren Lenkerin an der Unfallstelle vorbei in Richtung Innenstadt fuhr.

Die Polizistin hielten die Frau an und stuften sie aufgrund ihres Verhaltens als alkoholisiert sowie fahrunfähig ein. Die Staatsanwaltschaft St.Gallen ordnete eine Blut- und Urinprobe an. Der Führerausweis der Frau wurde eingezogen.

Das beschädigte Auto, das parkiert gewesen war.

Das beschädigte Auto, das parkiert gewesen war.

Samstag, 27. April - 19:15 Uhr

Mit voller Wucht von hinten aufgefahren - eine Person leicht verletzt

Die Unfallstelle vom Freitagnachmittag auf der Rorschacher Strasse im Neudorf. (Bilder: Stadtpolizei St.Gallen - 26. April 2019)

Die Unfallstelle vom Freitagnachmittag auf der Rorschacher Strasse im Neudorf. (Bilder: Stadtpolizei St.Gallen - 26. April 2019)

(stapo/vre) Ein spektakulärer Unfall hat sich am Freitagnachmittag auf der Rorschacher Strasse im Neudorf ereignet. Ein 57-jähriger Autofahrer hatte gemäss Meldung der Stadtpolizei St.Gallen vom Samstag gegen 14.30 Uhr vor einem Fussgängerstreifen anhalten müssen. Der folgende 27-jährige Autolenker konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und prallte mit voller Wucht ins Heck des stehenden Autos.

Das stark beschädigte Auto des Unfallverursachers.

Das stark beschädigte Auto des Unfallverursachers.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der vordere Wagen rund neun Meter weggeschoben. Das Auto des Unfallverursachers kam ebenfalls erst 14 Meter nach dem Aufprallort zum Stehen. Der Lenker des vorderen Personenwagens wurde beim Unfall leicht verletzt.

Samstag, 27. April - 18:14 Uhr

Kanti-Schüler organisieren einen Thementag: E-Alternativen zum konventionellen Auto

(vre) Sein Auftreten war durch und durch professionell. Die gezeigten Angebote für nachhaltige Mobilität waren vielfältig und liessen keine Wünsche offen: Der Thementag «Elektromobilität» vom Samstag an der Kantonsschule am Burggraben hat überzeugt. Er hätte sogar punktuell noch etwas mehr Publikum verdient gehabt. Das Echo aus den Reihen jener, die vorbeikamen, um Alternativen zur herkömmlichen Mobilität kennen zu lernen, war jedenfalls positiv.

Ein Teil des Zweirad-Bereichs des Thementags «Elektromobilität» am Samstag an der Kantonsschule am Burggraben. (Bilder: Reto Voneschen - 27. April 2019)Ein Teil des Zweirad-Bereichs des Thementags «Elektromobilität» am Samstag an der Kantonsschule am Burggraben. (Bilder: Reto Voneschen - 27. April 2019)
Eine öffentliche Premiere: Das erste E-Polizeiauto der Kantonspolizei St.Gallen.Eine öffentliche Premiere: Das erste E-Polizeiauto der Kantonspolizei St.Gallen.
Platz- und energiesparend: Eine Alternative für den Stadtverkehr der Zukunft?Platz- und energiesparend: Eine Alternative für den Stadtverkehr der Zukunft?
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Die Zukunft unserer Mobilität: Alternativen zum Verbrennungsmotor gibt es

Organisiert wurde der Anlass von 17 Maturandinnen und Maturanden des Ergänzungsfaches «Nachhaltigkeit» an der Kantonsschule am Burggraben. Sie wollten ihren Gspänli, Eltern und breiter Öffentlichkeit am Anlass das Wissen weitergeben, das sie sich selber seit dem ersten Semester in ihrem Ergänzungsfach angeeignet haben. Dieses Ziel dürften sie erreicht haben.

Beeindruckt vom Gezeigten war auch Stadtrat Peter Jans. Seine Direktion der Technischen Betriebe war etwa mit einem E-Bus der VBSG vertreten. Sein Fazit nach dem Rundgang durch die Ausstellung, die in und um die Kanti aufgebaut war: «Solange junge Leute sich so engagiert mit einer der wichtigsten Fragen unserer Zeit auseinander setzen, bin ich optimistisch, dass wir unsere Mobilitätsprobleme in den Griff bekommenn werden.»

Samstag, 27. April - 17:32 Uhr

240 Jahre Schützengarten: Einen Blick hinter die Kulissen der Brauerei werfen

Eine Attraktion seit es eröffnet wurde: Auch das Bierflaschen-Museum zog am Samstag neugierige Besucherinnen und Besucher an. (Bilder: Reto Voneschen - 27. April 2019)

Eine Attraktion seit es eröffnet wurde: Auch das Bierflaschen-Museum zog am Samstag neugierige Besucherinnen und Besucher an. (Bilder: Reto Voneschen - 27. April 2019)

(vre) Hunderte St.Gallerinnen und St.Galler haben am Samstag die Möglichkeit genutzt, aus Anlass des 240-jährigen Bestehens von «Schützengarten» einen Blick hinter die Kulissen der St.Galler Traditionsbrauerei zu werfen. Das Festzelt, aber auch der Brauerei-Rundgang, das Bierflaschen-Museum oder das Kinderparadies zogen viele Interessierte an.

Vor allem bei Kindern und Jugendlichen beliebt: Einen möglichst hohen Turm aus roten «Schützengarten»-Harassen bauen.

Vor allem bei Kindern und Jugendlichen beliebt: Einen möglichst hohen Turm aus roten «Schützengarten»-Harassen bauen.

Samstag, 27. April - 17:07 Uhr

Velobörse des VCS: Grosser Publikumsandrang, etwas weniger Velos im Angebot

(vre) Jetzt kann der Velofrühling definitiv kommen: Die grosse Velobörse der VCS-Sektion St.Gallen/Appenzell ist gestern Samstag wieder erfolgreich über die Bühne gegangen. Die Verantwortlichen zeigten sich gegen Ende des Anlasse befriedigt. Der Publikumsaufmarsch lag in der Grössenordnung der vorangegangen Jahre. Wieder wechselten Dutzende Zweiräder die Hand.

An der VCS-Velobörse im Waaghaus: Ist's das richtig Rennvelo? (Bild: Reto Voneschen - 27. April 2019)

An der VCS-Velobörse im Waaghaus: Ist's das richtig Rennvelo? (Bild: Reto Voneschen - 27. April 2019)

Es seien wiederum sehr viele Städterinnen und Städter gekommen, um einen der zum Verkauf stehenden, gebrauchten Drahtesel zu ergattern, zog Susanne Schmid vom VCS am Samstag eine erste Bilanz. Auf sie warteten ein paar Velos weniger als in früheren Jahren. Das war gemäss Susanne Schmid aber nicht nur ein Nachteil: Man habe so im Erdgeschoss des Waaghauses etwas mehr Platz gehabt. Der Betrieb sei dadurch ruhiger gewesen.

Samstag, 27. April - 16:44 Uhr

Kultur im Ex-Rex: Streifzug durch die St.Galler Kinogeschichte im alten Kinosaal

Im ehemaligen Kino Rex gibt's am Montag, ab 19.30 Uhr, eine Diskussion über die Entwicklung der Stadtsanktgaller Kinoszene. (Bild: Benjamin Manser - 8. März 2019)

Im ehemaligen Kino Rex gibt's am Montag, ab 19.30 Uhr, eine Diskussion über die Entwicklung der Stadtsanktgaller Kinoszene. (Bild: Benjamin Manser - 8. März 2019)

(pd/vre) Im Saal des alten Kino Storchen wird heute Theater gespielt. Das ehemalige Kino Corso an der Brühlgasse ist verschwunden; vom Gebäude, in dem es untergebracht war, sind nur noch die oberen Stockwerke vorhanden. Das ehemalige Kino Rex am Blumenbergplatz soll auch abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt werden. Im Stadtzentrum bleibt damit nur ein aktives Kino übrig, das Scala am Bohl.

Bevor es verschwindet, steht das alte Kino Rex als Ex-Rex für eine kulturelle, von «Saiten» initiierte Zwischennutzung zur Verfügung. Und das ist nach Meinung des Kulturmagazins der passende Moment, um über den Wandel der städtischen Kinolandschaft zu reden. Am Montag, 19.30 Uhr, packt Andreas Stock, Filmjournalist und heute beim Kinok tätig, im Ex-Rex seine vielfältigen Erinnerungen aus.

Zum Ex-Rex-Programm

Samstag, 27. April - 11:06 Uhr

Unfall mit vier Leichtverletzten

(stapo/dwa) Am Freitag, 16 Uhr, hat es auf der Vonwilstrasse, Höhe Dürrenmattstrasse, gekracht Der PW eines 18-Jährigen und ein Lieferwagen mit Anhänger, der von einem 31-jährigen Mann gesteuert wurde, stiessen zusammen. Beim Unfall wurden vier Personen leicht verletzt. Am Personenwagen entstand Totalschaden, das Fahrzeug musste abgeschleppt werden.

Der komplett beschädigte Personenwagen. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 26. April 2019)

Der komplett beschädigte Personenwagen. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 26. April 2019)

Freitag, 26. April - 15:12 Uhr

Konkurrenz für SP-Ständerat Paul Rechsteiner am 1. Mai: Auch die SVP feiert das Fest der Büezer

(vre) Das ist der Stoff, aus dem politische Realsatire gemacht ist: Nicht nur die SP und die Gewerkschaften begehen in diesem Jahr den 1. Mai. Auf der gegenüberliegenden Seite des politischen Spektrums, von der SVP, wird der Tag der Arbeit diesmal ausdrücklich auch gefeiert. Die Kreispartei St.Gallen-Gossau lädt am kommenden Mittwoch, 20 Uhr, ins Restaurant Papagei ein. Dort sprechen «zwei Büezer und Politiker» aus ihrer Sicht über den Tag der Arbeit.

Die beiden Referenten sind Nationalrat und Ständeratskandidat (für die Ersatzwahl vom 19. Mai) Mike Egger sowie Stadtparlamentarier und Nationalratskandidat (für die eidgenössischen Wahlen vom 20. Oktober) Donat Kuratli. Womit die Vermutung nahe liegt, dass es am Mittwoch im Papagei wohl nicht nur um die Anliegen der Büezer, sondern vielleicht doch auch noch etwas um Wahlkampf gehen wird. Jedenfalls kann man mit Egger und Kuratli über die eidgenössischen Abstimmungsvorlagen vom 19. Mai diskutieren.

Die traditionelle 1.-Mai-Feier der anderen Seite findet am Mittwoch in traditionellen Bahnen statt. Ein Komitee unter anderem aus Gewerkschaften und Linksparteien organisiert dafür wie üblich einen Demonstrationszug, eine Kundgebung und ein Fest. Treffpunkt ist am Mittwoch, 16.45 Uhr, vor der Grabenhalle. Hauptreferent ist Ständerat Paul Rechsteiner, der sich am 20. Oktober der Wiederwahl stellen muss. Seine rednerische Präsenz an 1.-Mai-Feiern quer durch die Region könnte also schon auch ein Bisschen mit Wahlkampf zu tun haben.

Freitag, 26. April - 13:53 Uhr

Paul soll das Paul-Grüninger-Stadion zum Beben bringen: SC Brühl stellt neues Maskottchen vor

Paul, das neue Maskottchen des SC Brühl, hat erster Auftritte bei den jüngsten Junioren bereits hinter sich. (Bild: PD/Kurt Frischknecht)

Paul, das neue Maskottchen des SC Brühl, hat erster Auftritte bei den jüngsten Junioren bereits hinter sich. (Bild: PD/Kurt Frischknecht)

(vre) Am Samstag, 16.30 Uhr, kommt nicht nur die AC Bellinzona ins Paul-Grüninger-Stadion (PGS). Erstmals hat Paul einen öffentlichen Auftritt bei den Kronen. Das neue Maskottchen der Brühlerinnen und Brühler soll beim Heimspiel zusammen mit einigen Hundert jungen Fans «das PGS zum Beben bringen», wie es im Internetauftritt des zweiten traditionellen Fussballclubs der Stadt heisst.

Paul, ein Bär mit Krönchen im Brühl-Trikot, soll nicht nur bei Spielen der ersten Mannschaft auftreten, sondern hin und wieder auch die Junioren im Training und bei Turnieren besuchen oder auch einmal bei einer privaten Feier für Stimmung sorgen. Paul ist nach dem berühmtesten Brühler, Paul Grüninger (1891–1972), benannt. Mit dem neuen Maskottchen wolle der SC Brühl seinem Slogan Fussball - und mehr nachleben, wird Vereinspräsident Christoph Zoller im Internet zitiert.

Freitag, 26. April - 12:09 Uhr

Anhänger kippt in der Kurve um und demoliert entgegenkommendes Auto

(stapo/vre) Ein spektakulärer, aber auch etwas kurioser Unfall hat sich am Donnerstag auf der Rehetobelstrasse in St.Gallen ereignet. Mit viel Glück kamen dabei keine Personen zu Schaden. Ein Auto wurde allerdings vollständig demoliert. Und die Beseitigung der Unfallspuren dauerte auch etwas länger als üblich: Die Fahrbahn musste nämlich von einer Ladung Magerbeton gereinigt werden.

Die Situation nach dem Unfall auf der Rehetobelstrasse: vorne das demolierte Auto, hinten der Traktor mit dem umgedrehten Anhänger, dazwischen der Magerbeton auf der Fahrbahn. (Bilder: Stadtpolizei St.Gallen - 26. April 2019)

Die Situation nach dem Unfall auf der Rehetobelstrasse: vorne das demolierte Auto, hinten der Traktor mit dem umgedrehten Anhänger, dazwischen der Magerbeton auf der Fahrbahn. (Bilder: Stadtpolizei St.Gallen - 26. April 2019)

Am Donnerstag, gegen 14.50 Uhr, fuhr nach Angaben der Stadtpolizei vom Freitag ein Traktor samt Anhänger auf der Rehetobelstrasse stadtauswärts. In einer Rechtskurve kippte der mit Magerbeton beladene Anhänger. Dabei wurde ein entgegenkommendes Auto stark beschädigt und erlitt Totalschaden.

Der Traktor mit dem umgekippten Anhänger.

Der Traktor mit dem umgekippten Anhänger.

Weder der 15-jährige Lenker des Traktors noch der 73-jährige Autofahrer wurden beim Unfall verletzt. Die Fahrbahn wurde allerdings durch den Magerbeton verschmutzt und musste gereinigt werden. Das in den Unfall verwickelte Auto wurde abgeschleppt. Die Stadtpolizei klärt nun die genaue Unfallursache.

Freitag, 26. April - 10:51 Uhr

Theater 111 feiert 5-jähriges Bestehen - unter anderem treten «Isabelle la Belle» und Manuel Stahlberger auf

(mha) Das Theater 111 an der Grossackerstrasse 3 feiert sein 5-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass findet am Sonntag, 28 April ein grosses Fest statt. Von 11 bis 17.30 Uhr zeigen Schauspielerinnen und Schauspieler, Künstlerinnen und Künstler ihr Können. Das gesamte Programm ist hier abrufbar. Der Eintritt ist gratis, es gibt eine Kollekte. Platzreservationen sind nicht möglich.

Manuel Stahlberger tritt am 28. April gegen Abend im Theater 111 auf. (Bild: Mareycke Frehner)

Manuel Stahlberger tritt am 28. April gegen Abend im Theater 111 auf. (Bild: Mareycke Frehner)

Die ersten eineinhalb Stunden sind dabei für die Kleinen reserviert. Den Anfang macht Joséphine François mit Animationsspielen, an denen sich die Kinder beteiligen können. Danach folgen eine «spielerische Lesung» und ein Figurentheater.

Nach einem Zmittag folgt ein Programm, dass gemäss Mitteilung eher auf Erwachsene ausgerichtet ist. So zeigt etwa Kathrin Bosshard Ausschnitte aus dem Bundesordner-Programm und Clau Wirth erzählt die Geschichte «Don Quijote tanzt keine Sevillanas». Nach einer Kaffeepause mit Kuchenbuffet lässt Nathalie Hubler Fabeln lebendig werden. Anschliessend tritt Manuel Stahlberger auf. Er wird neue Ideen aus seinem nächsten Programm zeigen. Gegen Ende folgen Eveline Ketterer mit einem Ausschnitt aus «Die niederen Instinkte» und Fransika Hoby von der Compagnie Buffpapier präsentiert eine Nummer als «Isabelle la Belle».

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