ST.GALLER STADT-TICKER: Noch nicht im Winterschlaf? +++ Kultur und Budget im Stadtparlament +++ Die Petition für den Familiengarten Ruckhalde ist jetzt auch online

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Stadt St.Gallen: In unserem Stadt-Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Montag, 9. Dezember - 20:08 Uhr

Eichhörnchen bereit fürs Fotoshooting

Leserbild. Doris Sieber fotografierte das neugierige Fellknäuel an der Rötelistrasse in St.Gallen.

Leserbild. Doris Sieber fotografierte das neugierige Fellknäuel an der Rötelistrasse in St.Gallen.

Montag, 9. Dezember - 19:59 Uhr

Budgetsitzung des St.Galler Stadtparlaments: Strittig sind unter anderem Kulturbeiträge und Lohnerhöhungen

(vre) Vor einem Jahr war das grosse Thema an der Budgetsitzung des St.Galler Stadtparlaments eine Senkung des Steuerfusses. Zwar betrug diese am Ende nicht fünf Prozent, wie von den Bürgerlichen verlangt, sondern nur drei Prozent, wie in einem Kompromiss ausgehandelt, der Steuerfuss wurde aber mit Hilfe der Grünliberalen doch gesenkt.

Stadtpräsident Thomas Scheitlin im Stadtparlament: An der Budgetsitzung vom Dienstag wird er als Finanz- und als Kulturminister gefordert sein.

Stadtpräsident Thomas Scheitlin im Stadtparlament: An der Budgetsitzung vom Dienstag wird er als Finanz- und als Kulturminister gefordert sein.

Bild: Adriana Ortiz Cardozo

Heuer zeichnen sich im Vorfeld der Budgetsitzung vom Dienstag zwei Schlachtfelder ab: Umstritten sind Beitragserhöhungen für kulturelle Institutionen wie das Textilmuseum, das Sitterwerk, die Kunsthalle, die Grabenhalle und das Figurentheater. Die Beitragserhöhungen werden als Einzelvorlagen vor dem Budget 2020 diskutiert. Ebenfalls umstritten ist im Rahmen des Budgets die Höhe der Lohnerhöhung fürs Stadtpersonal.

Die Budgetsitzung startet um 16 Uhr. Sie ist öffentlich und kann von der Tribüne im Waaghaussaal mitverfolgt werden. Die Sitzung hat ein offenes Ende; das heisst, es wird debattiert, bis alle Traktanden entschieden sind. Das dürfte in diesem Fall über das normale Sitzungsende um 19 Uhr hinausgehen. Der Fortgang der Sitzung kann auch im Liveticker der Stadtkanzlei mitverfolgt werden.

Montag, 9. Dezember - 14:15 Uhr

Petition zum Erhalt des Familiengartens Ruckhalde: Jetzt werden auch im Internet Unterschriften gesammelt

(vre) In absehbarer Zeit wird die Ruckhalde zwischen Oberstrasse und Riethüsli mit neuen Wohnhäusern überbaut. Die Pächterinnen und Pächter des Familiengarten Ruckhalde macht diese Planung nervös: Sie fürchten um ihre Gärten. Und sie kritisieren, dass die Stadt ihnen bisher keinen Ort im Quartier genannt hat, an dem sie Realersatz erhalten könnten, wenn der Familiengarten Neubauten weichen müsste.

Der Familiengarten an der Ruckhalde. Seit Herbst 2018 fahren die Appenzeller Bahnen durch den neuen Ruckhaldetunnel. Die Eisenbahnlinie über den Hang wurde bereits abgebaut.

Der Familiengarten an der Ruckhalde. Seit Herbst 2018 fahren die Appenzeller Bahnen durch den neuen Ruckhaldetunnel. Die Eisenbahnlinie über den Hang wurde bereits abgebaut.

Bild: Urs Bucher (7.9.2017)

Im November wurde eine Petition für den Erhalt des Familiengartens Ruckhalde lanciert. Die Unterschriftensammlung dafür läuft langsam an. Bis jetzt sind etwa 100 Unterschriften beisammen. Diese Zahl soll sich bis Ende März 2020 vervielfachen, sagt Gisela Bertoldo vom Familiengarten Ruckhalde. Zum einen wurde am Wochenende eine Online-Version der Petition lanciert, zum anderen starten Familiengärtner und Quartierverein erst im Dezember, Januar, Februar und März diverse Aktionen in Zusammenhang mit der Petition.

Ruckhalde gehört grösstenteils der Stadt St.Gallen, die sie in absehbarer Zeit mit neuem Wohnraum überbauen will. Die Stadt klärt derzeit, wie dabei vorgegangen werden soll. Inzwischen hat sich auch die IG Ruckhalde formiert. Dieser Verein will erreichen, dass am Hang durch gemeinnützige Wohnbauträger ein vielfältiges, sozial gut durchmischtes und lebenswertes Quartier geschaffen wird.

Montag, 9. Dezember - 12:05 Uhr

Tixi-Taxi St.Gallen nimmt erstes Elektroauto in Betrieb

(pd/vre) Der Behindertenfahrdienst Tixi hat vergangene Woche im Beisein von Stadtrat Peter Jans sein erstes Elektrofahrzeug, einen Nissan Evalia, in Betrieb genommen. Vereinspräsident Jürg Frey würdigte gemäss Mitteilung in seiner kurzen Ansprache insbesondere die verschiedenen Förderer des Projekts. Sie ermöglichten Tixi St.Gallen neben der Erledigung des sozialen Auftrags jetzt auch noch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Das erste elektrische Tixi-Taxi für St.Gallen mit (von links) Tixi-Geschäftsführer René Metzger, Stadtrat Peter Jans, Andreas Pfister von der Max Pfister Baubüro AG und Tixi-Präsident Jürg Frey.

Das erste elektrische Tixi-Taxi für St.Gallen mit (von links) Tixi-Geschäftsführer René Metzger, Stadtrat Peter Jans, Andreas Pfister von der Max Pfister Baubüro AG und Tixi-Präsident Jürg Frey.

Bild: PD

Die Max Pfister Baubüro AG, bei der Inbetriebnahme des ersten E-Autos vertreten durch Geschäftsführer Andreas Pfister, finanziert zum wiederholten Mal  ein Tixi-Fahrzeug. Diesmal leistete das Unternehmen auch noch einen substanziellen Beitrag an die Kosten der nötigen Ladestation. Die Beiträge werden anstelle des traditionellen Weihnachtsgeschenks für Mieterinnen und Mieter gespendet. Weitere Sponsoren sind die St.Galler Stadtwerke und das Amt für Umwelt.

Montag, 9. Dezember - 10:30 Uhr 

Leitungsarbeiten in der Metzgergasse termingerecht beendet: Gepflästert wird voraussichtlich von April bis Juni 2020

(vre) Die erste Etappe der Umgestaltung der Metzgergasse ist abgeschlossen: Die Gräben der Werkleitungen sind wieder zugeschüttet, die Bauabschrankungen abgeräumt. Was jetzt noch aussteht ist die Pflästerung. Sie wird im Frühling 2020 in Angriff genommen, sobald es Wetter und Temperaturen zulassen, wie Stadtingenieur Beat Rietmann auf Anfrage bestätigt.

Im Vorfeld der Neugestaltung der Metzgergasse wurde sehr viel über die Pflästerung diskutiert. Das «Innenleben» der Gasse mit einem imposanten Leitungsstrang war dabei wie üblich nie ein Thema.

Im Vorfeld der Neugestaltung der Metzgergasse wurde sehr viel über die Pflästerung diskutiert. Das «Innenleben» der Gasse mit einem imposanten Leitungsstrang war dabei wie üblich nie ein Thema.

Bild: Reto Voneschen (3.12.2019)

Aufsehen erregt hatte das Projekt für die Neugestaltung der Metzgergasse, weil politisch relativ lange darüber gestritten worden, wie die neue Pflästerung ausgeführt werden sollte. Ursprünglich war eine ungebundene Pflästerung vorgesehen, bei der die Steine in ein Bett aus Sand gelegt werden. Das Gewerbe in der Metzgergasse hatte aufgrund schlechter Erfahrungen in der Hinterlauben auf ein gebundenes Pflaster bestanden, bei dem die Steine einbetoniert werden.

Baustellentafel und Informationsplakat des Gewerbes: Läden und Restaurants an der Metzgergasse sind geöffnet und - nachdem die Werkleitungsarbeiten abgeschlossen sind - im Advent wieder frei zugänglich.

Baustellentafel und Informationsplakat des Gewerbes: Läden und Restaurants an der Metzgergasse sind geöffnet und - nachdem die Werkleitungsarbeiten abgeschlossen sind - im Advent wieder frei zugänglich.

Bild: Reto Voneschen (5.12.2019)

Die politische Debatte über eine ungebundene oder gebundene Pflästerung war hin und her gegangen. Bei der ersten Art kann Wasser versickern, bei der zweiten Art fliesst es oberirdisch und durch die Kanalisation ab. Schliesslich hatte eine Mehrheit des Parlaments für die gebundene Art votiert. Dies um Einsprachen, einen Rechtsstreit und lange Verzögerungen bis zur Umgestaltung zu vermeiden.

Montag, 9. Dezember - 9:45 Uhr

Einsames Wahlplakat auf der Suche nach neuem Sinn: Zum Glück ist nach den Wahlen immer auch vor den Wahlen

(vre) Bei den Parteien sind sie vor Wahlen sehr beliebt, die Plakate in Vorgärten und an Strassenrändern. Beliebter Stellplatz auf dem Land sind Ortseingänge. Dort sind die Plakate mit grinsenden Kandidatinnen und Kandidaten vor den National- und Ständeratswahlen vom 20. Oktober wie Pilze nach einem milden Herbstregen aus dem Boden geschossen.

Inzwischen sind die nationalen Wahlen 2019 bereits Geschichte. Die Wieder- und die Neugewählten haben die Arbeit in Bern aufgenommen. Und auch die allermeisten Wahlplakate sind von den Strassenrändern verschwunden. Doch es gibt Ausnahmen. Eine steht an einem Wiesenbord beim Burgweier an der Fürstenlandstrasse in St.Gallen: Darauf wirbt die SP seit Mitte September für gleiche Chancen und Respekt für alle.

Das einsame rote Wahlplakat am Burgweier.

Das einsame rote Wahlplakat am Burgweier.

Bild: Reto Voneschen

Der Slogan ist nicht falsch, und er ist auch allgemein gültig. Dass das Plakat ein Verfalldatum hat, merkt man eigentlich nur an der Aufforderung Paul Rechsteiner zu wählen. Weil der hat ja im November den Sprung in den Ständerat für weitere vier Jahre ziemlich problemlos geschafft. Was sollen Genossinnen und Genossen nun also mit ihrem Wahlplakat am Burgweier machen?

Das Einfachste wäre, das Einsammeln nachzuholen. Denn vermutlich hat ja einfach der, der das Plakat seinerzeit aufgestellt hat, vergessen es wieder einzusammeln. Die SP könnte sich natürlich auch auf den Standpunkt stellen, dass im St.Gallischen nach den Nationalratswahlen immer auch vor den Kantonsratswahlen ist - und klimaschonendes Plakat-Recycling bringt in der heutigen Zeit sicher auch noch ein paar zusätzliche Stimmen.

Fredy Fässler will ja am 8. März wieder in die Kantonsregierung gewählt werden. Und zu den Kantonsratswahlen tritt die SP ja auch mit zwei Listen an. Also auf, auf an den Burgweier: Rasch einen Korrekturkleber produziert und das Plakat aufdatiert... Wenn die SP nicht so genau weiss, wie man das macht, kann sie ja die Juso fragen: Die haben Übung mit dem Überkleben missliebiger Abstimmungsparolen.

Montag, 9. Dezember - 9:00 Uhr

Kulturfestival gibt erste drei Acts bekannt: Bubble Beatz trommeln am 2. Juli 2020 im St.Galler Stadtpark

(pd/vre) Bubble Beatz aus St.Gallen, die britische Gruppe Kosheen (Electronica, Trip-Hop) und Cari Cari aus Österreich (Alternative, Indie) treten im kommenden Sommer am 15. St.Galler Kulturfestival auf. Dieses findet vom 30. Juni bis 18. Juli wiederum im Innenhof des Historischen und Völkerkundemuseums im St.Galler Stadtpark statt. Das Festival hat am Montag die ersten drei Acts des kommenden Programms bekanntgegeben.

Christian Gschwend und Kay Rauber treten als Bubble Beatz am 2. Juli 2020 am St.Galler Kulturfestival auf.

Christian Gschwend und Kay Rauber treten als Bubble Beatz am 2. Juli 2020 am St.Galler Kulturfestival auf.

Bild: PD

Das Kulturfestival St.Gallen besticht Sommer für Sommer durch seine einmalige Atmosphäre und seinen intimen Charme. Es ist zu erwarten, dass es in seinem Rahmen auch in der 15. Ausgabe wieder hochkarätige Musik zu entdecken und einige stimmungsvolle EM-Fussballabende zu erleben gibt. Eine positive Überraschung ist bereits die Verpflichtung von Bubble Beatz.

Das berühmteste Altmetall-Perkussions-Duo der Schweiz spielt im Stadtpark nochmals seine Show zum 20-jährigen Jubiläum. Damit wurde nach kurzzeitiger Auflösung nicht nur die Rückkehr auf die Bühne lanciert, sondern auch der Startschuss für die kommenden Jahre gefeiert. Ab Herbst 2020 wollen die Drummer Christian Gschwend und Kay Rauber mit einer neuen Show auf Tournee gehen.  Sie soll kleiner und leiser werden sowie ohne elektronische Unterstützung auskommen. Zuerst machen sie aber am Kulturfestival nochmals so richtig Krach.

Zum St.Galler Kulturfestival im Internet. 

Sonntag, 8. Dezember - 20:00 Uhr

Sonnenuntergang hoch über St.Georgen

Leserbild. Franz Häusler fotografierte am Freitagabend auf dem Kapf.

Leserbild. Franz Häusler fotografierte am Freitagabend auf dem Kapf.

Sonntag, 8. Dezember - 18:38 Uhr

Der rote Teppich in der Stadtlounge muss neu verlegt werden: Erstes Teilstück erneuert, jetzt ruhen die Bauarbeiten bis Frühling

Die rote Stadtlounge ist rund ums Auto und auf dem Trottoir der Vadianstrasse bereits erneuert. Die Flächen im Bleicheli folgen im Frühling.

Die rote Stadtlounge ist rund ums Auto und auf dem Trottoir der Vadianstrasse bereits erneuert. Die Flächen im Bleicheli folgen im Frühling.

Bilder: Reto Voneschen

(vre) Über gut 14 Jahre hat sich die rote Stadtlounge als St.Galler Wahrzeichen etabliert. Der rote Teppich im Bleichli ist jetzt aber sichtbar in die Jahre gekommen. Die einst tiefrote Farbe ist verbleicht und weist auch diverse Flickstellen sowie kleine Schäden auf. Der rote Platz muss erneuert werden. Die oberste der drei roten Granulatschichten wird abgeschliffen und ersetzt.

Der bereits im Herbst erneuerte rote Teppich vor der Raiffeisen-Bank an der Vadianstrasse.

Der bereits im Herbst erneuerte rote Teppich vor der Raiffeisen-Bank an der Vadianstrasse.

Die Arbeiten haben im Frühherbst begonnen. Der rote Teppich vor der Raiffeisen-Bank an der Vadianstrasse präsentiert sich bereits wieder in makellosem Tiefrot. Und ins Bleicheli hinein waren die Schleifmaschinen auch schon sichtbar am Werk. Jetzt aber ruhen die Arbeiten. Aufgrund der tieferen Temperaturen und des nassen Wetters in den vergangenen Wochen mussten die Arbeiten bis nächsten Frühling eingestellt werden, wie Stadtingenieur Beat Rietmann auf Anfrage sagt. Sobald es Wetter und Temperaturen zulassen werde aber am roten Platz weiter gearbeitet.

Am 25. Oktober sind Bauarbeiter daran, den roten Teppich auf dem Trottoir der Vadianstrasse neu zu «verlegen».

Am 25. Oktober sind Bauarbeiter daran, den roten Teppich auf dem Trottoir der Vadianstrasse neu zu «verlegen».

Die Kosten der Instandstellung der Stadtlounge werdend auf 800'000 Franken veranschlagt. Die Raiffeisen-Gruppe und die Stadt teilen sie sich. Die Idee fürs rote Bleicheli stammt von Künstlerin Pipilotti Rist und Architekt Carlos Martinez. Die Realisierung dieses Projekts war 2005 der Startschuss für die Neugestaltung grosser Partien des öffentlichen Raums in der St.Galler Innenstadt. Diese Bemühungen sind unter anderem auf dem Marktplatz und in einzelnen Altstadtgassen bis heute nicht abgeschlossen.

Sonntag, 8. Dezember - 11:52 Uhr

Voltige-Gruppe des Reitclubs St.Gallen mit dem Label «Sport-verein-t» ausgezeichnet

(pd/vre) Erst als zweiter Ostschweizer Pferdesportverein nach der Voltige-Gruppe Lütisburg hat die Voltige-Gruppe RC St.Gallen am Samstag das Label «Sport-verein-t» überreicht bekommen. Diese Übergabe erfolgte in der Reithalle auf der St.Galler Kreuzbleiche im Rahmen des traditionellen Chlausanlasses durch Bruno Schöb von der IG St.Galler Sportverbände. Monika Winkler Bischofberger als Vertreterin des Verbands Ostschweizerischer Kavallerie- und Reitvereine (OKV) sowie Stadtrat Markus Buschor überbrachten Gratulationsbotschaften.

Die Übergabe des Qualitätslabels Sport-verein-t an die Voltige-Gruppe RC St.Gallen am Samstag in der Reithalle auf der Kreuzbleiche.

Die Übergabe des Qualitätslabels Sport-verein-t an die Voltige-Gruppe RC St.Gallen am Samstag in der Reithalle auf der Kreuzbleiche.

Bild: PD

Beim Label «Sport-verein-t» sind in einer Charta Zielsetzungen zu den Themen Organisation, Ehrenamtsförderung, Integration, Gewalt-/ Konflikt- und Suchtprävention sowie Solidarität definiert. Sportvereine und -verbände, welche die Charta als Ehrenkodex anerkennen und überzeugende Massnahmen zur Umsetzung ergreifen, werden von der IG St.Galler Sportverbände mit dem Qualitätslabel ausgezeichnet.

Zum Internetauftritt der Voltige-Gruppe RC St.Gallen.

Sonntag, 8. Dezember - 10:30 Uhr

Auf der Autobahnausfahrt Winkeln gegen die Leitplanke geknallt

(kapo/vre) Sachschaden von rund 2000 Franken hat am Samstagabend eine Autolenkerin an einer Leitplanke auf der St.Galler Stadtautobahn bei Winkeln verursacht. Die 35-Jährige war mit dem Auto von Wil nach St.Gallen unterwegs. In der Autobahnausfahrt Winkeln geriet der Wagen gemäss Kantonspolizei stetig nach links und kollidierte um 20.40 Uhr schliesslich mit der Leitplanke.

Die Lenkerin blieb beim Zwischenfall unverletzt, die Polizisten, die den Unfall aufnahmen, stuften sie allerdings als fahrunfähig ein. Die Frau musste eine Blut- und Urinprobe abgeben. Der Fahrausweis wurde ihr an Ort und Stelle ebenfalls abgenommen.

Samstag, 7. Dezember - 15:10 Uhr

Auf dem Weg zur Arbeit

Am 6. Dezember kommt in unseren Breitengraden traditionellerweise der Samichlaus zu Besuch. Natürlich war der Chlaus wie üblich aufgrund der grossen Nachfrage auch am Samstag noch unterwegs. Ein besonders schönes Exemplar in Begleitung von Schmutzli und drei Engeln war am Samstagmittag auf dem Christchindlimarkt anzutreffen.

Am 6. Dezember kommt in unseren Breitengraden traditionellerweise der Samichlaus zu Besuch. Natürlich war der Chlaus wie üblich aufgrund der grossen Nachfrage auch am Samstag noch unterwegs. Ein besonders schönes Exemplar in Begleitung von Schmutzli und drei Engeln war am Samstagmittag auf dem Christchindlimarkt anzutreffen.

Bild: Reto Voneschen
Samstag, 7. Dezember - 14:35 Uhr
Drei riesige Engel verteilen auf dem Vadianplatz Gutscheine für Einkäufe in den Geschäften des Neumarkts.

Drei riesige Engel verteilen auf dem Vadianplatz Gutscheine für Einkäufe in den Geschäften des Neumarkts.

Bilder: Reto Voneschen

Riesenengel, Könige und Kamele vor dem Einkaufszentrum

Kamele und Könige am Neumarktfest.

Kamele und Könige am Neumarktfest.

(vre) Die Renovation der Ladenpassage im ersten Stock des Neumarktes 1 und 2 ist abgeschlossen. Das wird jetzt mit einem bunten Advents- und Eröffnungsprogramm gefeiert. Heute Samstag kann man aus diesem Anlass noch bis 16 Uhr auf dem Vadianplatz riesengrossen Engeln oder den drei Königen auf ihren Kamelen begegnen. Ebenfalls auf dem Vadianplatz steht ein Märlizelt. Im Neumarkt 1 und 2 ist zudem der Samichlaus unterwegs und dort wird auch ein Kinderschminken angeboten. Dazu warten Verpflegungsstände auf Gäste.

Samstag, 7. Dezember - 9:50 Uhr

St.Galler Festspiele: Der Vorverkauf für den Sommer 2020 startet

(pd/vre) Vorfreude auf laue Sommerabende mitten im Winter? Wer im Moment in St.Gallen aus dem Fenster schaut, dürfte ob dieser Vorstellung den Kopf schütteln. Und doch: Man kann sie wecken, diese Vorfreude. Nächste Woche, ganz exakt am 10. Dezember, startet nämlich der Vorverkauf für die 15. St.Galler Festspiele. Sie finden vom 26. Juni bis zum 10. Juli 2020 im Stiftsbezirk statt.

Opernpremiere unter freiem Himmel auf dem St.Galler Klosterplatz: Im Sommer 2019 wurde dort «Il trovatore» gespielt.

Opernpremiere unter freiem Himmel auf dem St.Galler Klosterplatz: Im Sommer 2019 wurde dort «Il trovatore» gespielt.

Bild: PD

Als Freilichtoper unter freiem Abendhimmel auf dem Klosterplatz steht diesmal Giuseppe Verdis «Stiffelio» auf dem Programm. Das wenig bekannte Werk besticht durch einen für eine italienische Oper äusserst untypischen Plot: Ein protestantischer Pastor steht im Konflikt zwischen persönlicher Eifersucht und geistlicher Pflicht. Das 1850 uraufgeführte Werk, das gemäss Mitteilung des Theaters St.Gallen «mit wirkungsvollen Ensembleszenen voller Schwung, innerer Kraft und melodischer Erfindung überzeugt», ist anlässlich der Festspiele erstmals in St.Gallen zu hören.

An den Festspielen 2020 lässt sich der bulgarische Choreograf Dimo Kirilov Milev für sein Tanzstück «Gegen den Strom» in der Kathedrale von der Architektur und Spiritualität des barocken Prachtraums inspirieren. Dazu rundet ein vielfältiges Konzertprogramm in verschiedenen Räumen des Stiftsbezirks die 15. Festspiele ab. Am Festkonzert vom 2. Juli etwa erklingen religiöse Szenen, Arien und Chöre aus der Welt der Oper.

Zum Programm der St.Galler Festspiele 2020.

Samstag, 7. Dezember - 9:30 Uhr

Hart an der Nebelgrenze

Leserbild. Franz Häusler fotografierte am Donnerstag das Kloster Notkersegg.

Leserbild. Franz Häusler fotografierte am Donnerstag das Kloster Notkersegg.

Freitag, 6. Dezember - 19:53 Uhr

Die Weiher frieren langsam zu:  Berufsfeuerwehr übt Eisrettung

(pd/vre) Die Temperaturen sinken und auf den Weihern in der Stadt St.Gallen bildet sich Eis. Trotz des Verbots, sie zu betreten, steigt das Risiko, dass abenteuerlustig-verantwortungslose Zeitgenossen oder auch Tiere auf den noch zu wenig tragfähigen Eisflächen einbrechen. Darum hat die Berufsfeuerwehr am Donnerstag die korrekte Eisrettung geübt, wie einem Facebook-Eintrag zu entnehmen ist.

Das Unfallopfer schwimmt (im Trockenanzug) im Eichweier auf Dreilinden.

Das Unfallopfer schwimmt (im Trockenanzug) im Eichweier auf Dreilinden.

Bilder: Berufsfeuerwehr SG

Die Übung ging davon aus, dass eine Person am Eichweier durchs dünne Eis gebrochen war und gerettet werden musste. Daraufhin rückten sieben Feuerwehrleute mit dem Eisrettungsmodul aus. Am Weiher gingen dann drei mit Trockenanzügen ausgerüstet ins Wasser, wobei immer einer das Unfallopfer mimte, das die anderen mit dem Rettungsschlitten aus dem Wasser zogen.

Retter im Wasser und einer auf dem Rettungsschlitten eilen zu Hilfe.

Retter im Wasser und einer auf dem Rettungsschlitten eilen zu Hilfe.

Bei der Eisrettung geht es darum, kühlen Kopf zu bewahren. Wird jemanden entdeckt, der in einer Eisfläche eingebrochen ist, sollte sofort Alarm geschlagen werden. Rettungsversuche durch Laien ohne richtiges Rettungsgerät sind gefährlich. Aber auch für die professionellen Retter ist wichtig, dass jeder Handgriff sitzt. Im Ernstfall sollte eine im Eis eingebrochene Persone oder ein Tier rasch geborgen werden, um nicht zu lange dem kalten Wasser ausgesetzt zu sein.

Freitag, 6. Dezember - 19:05 Uhr

«Tatwort» mit Manuel Stahlberger und einem Oachkatzlschwoaf

(pd/vre) Manuel Stahlberger ist am Sonntag, 20 Uhr, Gast auf der Lesebühne «Tatwort» in der Süd-Bar am Oberen Graben in St.Gallen. Der St.Galler Musiker und Comiczeichner («Herr Mäder») holt sich dabei den letzten Schliff für sein neues Programm. Mit diesem dritten Soloprogramm tourt er ab Frühling 2020 durch die nationale und internationale Kleinkunstszene.

Manuel Stahlberger dichtet an der Lesebühne «Tatwort» vom Sonntag.

Manuel Stahlberger dichtet an der Lesebühne «Tatwort» vom Sonntag.

Bild: PD

Von Ralph Weibel, Richi Küttel und Etrit Hasler kommt an der 66. Ausgabe von «Tatwort» am Sonntagabend die übliche wilde Mischung aus Live-Literatur, Satire, Comedy und Slam Poetry. Unter anderem müssen sie eine Geschichte erzählten, in der Begriffe vorkommen, die das Publikum der vorangehenden Lesebühne ausgewählt hat.

Für diesen Sonntagabend lauten sie «Traumfänger», «Oachkatzlschwoaf», «Stammhalterverein» und «Salzstreuer». Erklärungsbedürftig dürfte vor allem der Oachkatzlschwoaf sein. So heisst der Eichhörnchenschwanz in Bayern und Österreich. Mit dem Wort führen dortige Einheimische gerne ihre Gäste aufs sprachliche Glatteis...

Freitag, 6. Dezember - 17:36 Uhr

FCSG in Thun ohne Görtler, Klinsmann und Bakayoko

(pl) Läuft in der 17. Runde alles für den FC St.Gallen, ist er am Sonntagabend erstmals seit September 2012 wieder Leader der Super League. Vor dem Auswärtsspiel beim letztklassierten Thun vom Sonntag, ab 16 Uhr, lässt sich Trainer Peter Zeidler jedoch nicht auf solche Gedankenspiele ein. Die Tabellensituation beeinflusse sein Team nicht, sagt er. «Meine Mannschaft hat die Fähigkeit, in jedem Spiel wieder von vorne zu beginnen. Das hat sie schon oft bewiesen.»

Lukas Görtler (links) ist beim Spiel des FC St.Gallen vom Sonntag gegen Thun gesperrt.

Lukas Görtler (links) ist beim Spiel des FC St.Gallen vom Sonntag gegen Thun gesperrt.

Bild:Gian Ehrenzeller/KEY

Verzichten muss Zeidler im Berner Oberland auf Lukas Görtler, der nach der vierten gelben Karte gesperrt ist. Fehlen werden St.Gallen in den letzten zwei Spielen vor der Winterpause Axel Bakayoko, der an einer Bänderverletzung im Knie leidet, und der zweite Goalie Jonathan Klinsmann, der sich eine Bänderverletzung im Fuss zugezogen hat. Da auch der dritte Torhüter Nico Strübi länger ausfällt, nimmt der 17-jährige Armin Abaz aus der U21 auf der Ersatzbank Platz.

Freitag, 6. Dezember - 17:15 Uhr

Lebenszeichen von der Kirche St.Leonhard: Pläne fürs Kulturzentrum liegen gemäss «Schweiz aktuell» weiter auf Eis

(vre) Seit 1995 finden in St.Leonhard keine Gottesdienste mehr statt. Nach einer Zwischennutzung durch die Offene Kirche wurde das Gebäude 2004 von der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde St.Gallen-C an den Winterthurer Architekten Giovanni Cerfeda verkauft. Dieser wollte darin ein Kulturzentrum einrichten. Passiert ist - ausser der baulichen Instandstellung nach dem Brand von 2007 - seither aber nicht viel. Ausser einzelnen Veranstaltungen und Ausstellungen steht die Kirche leer.

Die Kirche St.Leonhard.

Die Kirche St.Leonhard.

Bild: Benjamin Manser

Die Pläne fürs Kulturzentrum hat Kircheneigentümer Giovanni Cerfeda nicht beerdigt. Dass er daran festhalten will, hat er gegenüber der SRF-Sendung «Schweiz aktuell» versichert. Der Beitrag über die Probleme nach Kirchenverkäufen wurde am Donnerstag ausgestrahlt. Darin erläutert Giovanni Cerfeda seine Pläne mit der Kirche St.Leonhard, darin wird aber auch das Problem thematisiert, das seit Jahren alles blockiert.

Der Eigentümer möchte die Kirche gegenüber den umliegenden Strassen abgrenzen. Das sei nötig, um Veranstaltungen in der alten Kirche durchführen zu können, sagt Giovanni Cerfeda. Die Stadt St.Gallen will diese «Mauer» mit Verweis auf den Ortsbildschutz aber nicht zulassen. Die Pläne trügen den historischen Zusammenhänge keine Rechnung und würden ihr Erscheinungsbild vollständig verändern, kommt bei «Schweiz aktuell» Stadträtin Maria Pappa zu Wort.

Eine der vorläufig letzten Veranstaltungen in der Kirche St.Leonhard war die Chornacht von Mitte September.

Eine der vorläufig letzten Veranstaltungen in der Kirche St.Leonhard war die Chornacht von Mitte September.

Bild: Michel Canonica

Ob's und wie's mit der Kirche St.Leonhard weitergeht, lässt der Fernsehbeitrag offen. Giovanni Cerfeda deutet im Interview immerhin an, dass er im kommenden Jahr das Gespräch mit der Stadt suchen will, um zu versuchen, die Blockade aufzulösen. So oder so dürfte bei dieser Geschichte einmal mehr gelten: Fortsetzung folgt...

Zum Beitrag von «Schweiz aktuell» über die Kirche St.Leonhard.

Freitag, 6. Dezember - 16:20 Uhr

St.Galler Stadtparlament wieder komplett: Regula Gschwend rutscht für Neo-Nationalrätin Franziska Ryser nach

Regula Gschwend rutscht für die Jungen Grünen im St.Galler Stadtparlament nach.

Regula Gschwend rutscht für die Jungen Grünen im St.Galler Stadtparlament nach.

Bild: PD

(vre) Ab kommendem Dienstag ist das St.Galler Stadtparlament wieder komplett. Der Stadtrat wird am Vormittag voraussichtlich davon Kenntnis nehmen, dass Regula Gschwend auf den zweiten vakanten Sitz der Jungen Grünen nachrutscht. Danach ist sie Parlamentsmitglied und ab sofort berechtigt, an dessen Sitzungen teilzunehmen. Erstmals die Möglichkeit dazu hat sie exakt am kommenden Dienstag, wenn sich das Parlament übers Budget 2020 beugt.

Regula Gschwend hat Jahrgang 1996. Sie trat im Herbst 2016 auf der Liste der Jungen Grünen zu den Stadtparlamentswahlen an. Als Berufsbezeichnung gab sie damals Studentin der Theologie und Germanistik  an. Gschwend tritt gemäss Stadtschreiber Manfred Linke die Nachfolge von Franziska Ryser an, die am 20. Oktober in den Nationalrat gewählt wurde und aus der städtischen Exekutive zurückgetreten ist.

Freitag, 6. Dezember - 15:56 Uhr

Umleitung zur Tankstelle: Das vermutlich schrägste Verkehrssignal der Stadt steht an der St.-Leonhard-Strasse

(vre) Derzeit wird die St.-Leonhard-Strasse zwischen der Gäbris- und der Lavaterstrasse saniert und auf der Nordseite mit einer Busspur ausgestattet. Der Löwenanteil der Arbeiten auf dieser Nordseite der Strasse sind bereits ausgeführt. Derzeit wird zwischen der Pestalozzi- und der Lavaterstrasse auf der südlichen Strassenseite gebaut.

Die Umleitung an der St.-Leonhard-Strasse: Wer zur Zapfsäule will, muss die Baustelle sehr weiträumig umfahren.

Die Umleitung an der St.-Leonhard-Strasse: Wer zur Zapfsäule will, muss die Baustelle sehr weiträumig umfahren.

Bild: Reto Voneschen

Damit ist die Tankstelle neben der Einmündung der Lavaterstrasse nicht mehr von vorne erreichbar. Wer zur Zapfsäule will, muss die Baustelle an der St.-Leonhard-Strasse ziemlich weiträumig via Kessler-, David-, Pestalozzi- und Vadianstrasse umfahren. Von der Vadian- über die Lavaterstrasse gelangt er dann von hinten ans Ziel seiner Wünsche. Für Autofahrer an der St.-Leonhard-Strasse sichtbar gemacht ist diese Umleitung mit dem derzeit schrägsten Verkehrssignal der Stadt St.Gallen.

Freitag, 6. Dezember - 11:40 Uhr

St.Maria im Nebelmeer

Leserbild. Günter Langer fotografierte heute Freitag, 9.15 Uhr, die aus dem Nebel ragende Turmspitze der Kirche St.Maria-Neudorf.

Leserbild. Günter Langer fotografierte heute Freitag, 9.15 Uhr, die aus dem Nebel ragende Turmspitze der Kirche St.Maria-Neudorf.

Freitag, 6. Dezember - 11:30 Uhr

Probleme und Lösungen beim Übersetzen von Geschichten und Gedichten: Elisabeth Heck zweisprachig

(pd/vre) Die St.Galler Autorin Elisabeth Heck (1925-2017) hat ein reiches Werk an Geschichten und Gedichten hinterlassen. Ihre Lyrik ist sparsam im Umgang mit Worten, die «Stille der Zwischenräume» ist wichtig, weil Leserinnen und Leser dadurch das Unsagbare erahnen können. Kann man solche Gedichte überhaupt übersetzen? Die St.Galler Übersetzerin Tina Ginolfi ist das Wagnis eingegangen.

Die St.Galler Autorin Elisabeth Heck (1925-2017).

Die St.Galler Autorin Elisabeth Heck (1925-2017). 

Bild: PD

In einer Übersetzungswerkstatt erzählt sie am kommenden Mittwoch, 19 Uhr, vom Zauber der Gedichte, von sprachlichen Schwierigkeiten und den Lösungen, die sie dafür gefunden hat. Der Abend steht unter dem Titel «Croce e delizia/Freud und Leid»; beides gehört nämlich zum Übersetzen von Poesie. Die Veranstaltung ist zweisprachig italienisch und deutsch. Sie wird organisiert vom Literaturhaus Wyborada und findet im Centro Socio Culturale Italiano am Unteren Graben 1 in St.Gallen.

Freitag, 6. Dezember - 11:15 Uhr

Neues Programm des Bildungsklubs der Pro Infirmis erschienen

(pd/vre) Das soeben erschienene neue Kursprogramm des Bildungsklubs der Pro Infirmis wartet mit 50 Angeboten fürs erste Semester 2020 auf. Sie richten sich an Erwachsene mit einer geistigen oder Lernbehinderung, sind aber auch offen für Menschen ohne Behinderungen. Neben bisherigen Kursen in Tanzen, Musizieren, Yoga, Kochen, Englisch oder Malen findet sich auch Neues im neuen Programm.

In einem Kurs des Bildungsklubs der Pro Infirmis erfahren Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie der Alltag eines Hausarztes aussieht.

In einem Kurs des Bildungsklubs der Pro Infirmis erfahren Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie der Alltag eines Hausarztes aussieht.

Symbolbild: Keystone

In einer Veranstaltung besuchen Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Arzt in seiner Praxis oder sie erfahren, wie viele Päckli im Paketzentrum Frauenfeld jeden Tag verschickt werden. Zudem wird darüber diskutiert, wie Teilnehmerinnen und Teilnehmer gerne wohnen und arbeiten möchten oder wie viel Spass Lesen und Schreiben machen kann. Sie reden über Freundschaft, Liebe und Sexualität, machen selber Theater oder lernen jassen. 

Details zum Programm und Anmeldung zu den Kursen im Internet oder unter Telefon 058'775'19'65.

Freitag, 6. Dezember - 11:01 Uhr

Der zweite Fall in dieser Woche: Diebe dringen mit gefundenem Schlüssel in Wohnung ein

(kapo/vre) Am Donnerstag, in der Zeit zwischen 10 und 17 Uhr, sind Diebe in eine Wohnung im Hölzli in St.Gallen eingeschlichen und haben Bargeld und Schmuck gestohlen. Den Schlüssel zur Wohnung fanden sie im Paketfach des Briefkastens. Der Wert der Beute beläuft sich auf mehr als 2'000 Franken.

Ein gegen Einbruch speziell gesichertes Schloss an der Haus- oder Wohnungstüre nützt natürlich nichts, wenn Einbrecher im Briefkasten oder sonst wo vor dem Haus einen versteckten Notschlüssel finden.

Ein gegen Einbruch speziell gesichertes Schloss an der Haus- oder Wohnungstüre nützt natürlich nichts, wenn Einbrecher im Briefkasten oder sonst wo vor dem Haus einen versteckten Notschlüssel finden.

Bild: Michael Freisager

Bereits am Montag hatten sich Diebe in ein Mehrfamilienhaus an der Teufener Strasse in St.Gallen eingeschlichen und daraus Gegenstände im Wert von mehreren hundert Franken gestohlen. Dies mit einem Schlüssel, den sie in einem Versteck vor dem Haus gefunden hatten. 

Freitag, 6. Dezember - 10:50 Uhr

Neuer Rekord an der Universität St.Gallen: Im Herbstsemester sind 8872 Studierende eingeschrieben

(pd/vre) Im laufenden Herbstsemester sind an der Universität St.Gallen 8'872 Studierende immatrikuliert; das sind leicht mehr als im Vorjahr mit 8'669 Studierenden. Zum längerfristigen Vergleich: Im Wintersemester 1963/64, dem ersten auf dem Rosenberg, waren 1'150 Studierende eingeschrieben. 2009 studierten 6'418 Personen an der HSG.

Vorlesung im grossen Hörsaal im Bibliotheksgebäude der Universität St.Gallen.

Vorlesung im grossen Hörsaal im Bibliotheksgebäude der Universität St.Gallen.

Bild: Christian Beutler/KEY

Unter den Herkunftskantonen der Studentinnen und Studenten ist Zürich mit 1'199 (Vorjahr: 1'182) am stärksten vertreten. An zweiter Stelle liegt der Kanton St.Gallen mit 1'017 (1'010) Studierenden, dahinter folgt der Thurgau 405 (387). Aus Ausserrhoden studieren 114 (112), aus Innerrhoden 36 Personen (36) an der HSG.

Die grösste Gruppe unter den ausländischen Studierenden kommt aus den deutschsprachigen Ländern: Deutschland 1'492 (1'421), Österreich 269 (259), Liechtenstein 69 (59). Grössere Gruppen von Studierenden kommen auch aus Italien 123 (108), Frankreich 86 (99), China 96 (94), den USA 44 (46), Singapur 37 (41), Russland 30 (39) und Spanien 32 (34).

Insgesamt sind im laufenden Herbstsemester Studierende aus 83 Staaten (Vorjahr 84) an der Uni St.Gallen eingeschrieben. Der Frauenanteil beträgt 35,3 Prozent (35,7). Die Ausländerquote ist an der HSG seit den 1960er-Jahren gesetzlich auf maximal 25 Prozent der Zahl aller Studierenden festgelegt.

Donnerstag, 5. Dezember - 17:30 Uhr

Wintermärchen mit Greta und Berta

Magd Greta (Sandra Blum) und Huhn Berta besuchen am Mittwoch das Historische und Völkerkundemuseum.

Magd Greta (Sandra Blum) und Huhn Berta besuchen am Mittwoch das Historische und Völkerkundemuseum.

Bild: PD

(pd/ren) Märchenerzählerin Sandra Blum präsentiert am Mittwoch, 11. Dezember, 15 Uhr, «Wintermärchen» im Historischen und Völkerkundemuseum. Alles dreht sich dabei um Magd Greta und Huhn Berta, die für ihre Gäste die geheimen Truhe öffnen. Wunderbare Kostbarkeiten, Bilder und Geschichten werden plötzlich lebendig. Welchen Gegenstand zaubert Greta wohl an diesem Nachmittag aus ihrem Versteck? Mit Musik, Gesang und Interaktion tauchen die Kinder gemäss Mitteilung ein in die zauberhafte Welt der Märchen. Die Platzzahl ist beschränkt.

Donnerstag, 5. Dezember - 15:30 Uhr

Tiefgefrorene Landschaften

Leserbilder. Christian Wild fotografierte am Mittwochmorgen im verzuckerten Chapfwald (oben) und am tiefgefrorenen Wenigerweier (unten).

Leserbilder. Christian Wild fotografierte am Mittwochmorgen im verzuckerten Chapfwald (oben) und am tiefgefrorenen Wenigerweier (unten).

Donnerstag, 5. Dezember - 11:33 Uhr

Stadt schreibt Atelieraufenthalt in Genua aus

(sk/vre) Die Stadt St.Gallen vergibt wiederum einen dreimonatigen Atelieraufenthalt in Genua. Das Atelier steht St.Galler Kulturschaffenden vom 1. Juni bis 31. August 2020 zur Verfügung. Die Bewerbungsfrist läuft gemäss Mitteilung vom Donnerstag bis 31. Dezember.

Die Städtekonferenz Kultur stellt ihren Mitgliedern zwei Ateliers in Genua zur Verfügung, in denen gleichzeitig Kulturschaffende aus zwei Schweizer Städten wohnen und arbeiten können. Nächsten Sommer können sich Kulturschaffende aus St.Gallen in der Hafenstadt inspirieren lassen. Das zweite Atelier wird durch Kulturschaffende aus Yverdon-les-Bains belegt. St.Gallen kann den Aufenthalt alle drei Jahre an professionelle Kreative aller Sparten vergeben. An den Lebenshaltungskosten vor Ort beteiligt sich die Stadt zudem mit 4500 Franken.

Die Piazza de Ferrari im Zentrum von Genua.

Die Piazza de Ferrari im Zentrum von Genua.

Bild: PD

Künstlerisch Tätige aus den Bereichen bildende und angewandte Kunst, Fotografie, Video, Film, Musik, Theater, Tanz und Literatur mit Wohnsitz in der Stadt St.Gallen können ihre Bewerbung bei der Kulturförderung einreichen. Das Dossier soll einen Lebenslauf, eine Dokumentation des bisherigen Schaffens sowie ein Motivationsschreiben mit dem künstlerischen Vorhaben in Genua umfassen.

Zu den Infos des Atelieraufenhalts im Internet.

Donnerstag, 5. Dezember - 11:11 Uhr

Lesung im Raum für Literatur: Das abenteuerliche Leben einer jungen Schweizerin in den USA

Ein Hochzeitsfoto mit Stephanie Cordelier.

Ein Hochzeitsfoto mit Stephanie Cordelier.

Bild: PD/Benedikt Meyer

(pd/vre) 1891 wanderte die 19-jährige Stephanie Cordelier aus der Region Basel in die USA aus. 125 Jahre später macht sich Benedikt Meyer auf, um den Spuren seiner Urgrossmutter zu folgen. Resultat dieser Bemühungen ist das Buch «Nach Ohio – auf den Spuren der Wäscherin Stephanie Cordelier». Autor Benedikt Meyer liest daraus am kommenden Montag, 10 Uhr, auf Einladung der Stadtbibliothek St.Gallen im Raum für Literatur an der St.-Leonhard-Strasse 40.

Stephanie Cordelier stammte aus ärmlichen Verhältnissen: Die Mutter ernährte als Wäscherin die Familie, der Vater war Alkoholiker. Die junge Frau erhoffte sich in der neuen Welt ein besseres Leben. Im Städtchen Defiance in Ohio lernte sie den Alltag in den USA kennen, wurde Dienstmädchen bei einer Ärztefamilie und begann, sich heimisch zu fühlen. Dann wendete sich das Schicksal gegen sie.

Mehr zum Buch «Nach Ohio».

Donnerstag, 5. Dezember - 10:59 Uhr

Fahrplanwechsel am 15. Dezember auch bei den VBSG: Nach dem grossen Umbau von  2018 diesmal nur kleine Anpassungen

Ein Bus der VBSG-Linie 4 unterwegs in Wittenbach. Auf dieser Linie werden werden auch nach dem Fahrplanwechsel vom 15. Dezember in den Stosszeiten weiterhin Verstärkerbusse zur Verbesserung der Fahrplanstabilität eingesetzt.

Ein Bus der VBSG-Linie 4 unterwegs in Wittenbach. Auf dieser Linie werden werden auch nach dem Fahrplanwechsel vom 15. Dezember in den Stosszeiten weiterhin Verstärkerbusse zur Verbesserung der Fahrplanstabilität eingesetzt.

Bild: Ralph Ribi

(sk/vre) Am 15. Dezember wechselt wieder der Fahrplan. Bei den Verkehrsbetrieben St.Gallen (VBSG) sind die Veränderungen nach der grossen Umstellung vom Dezember 2018 diesmal gering. Ausser bei den Linien 7 und 12 verschieben sich Fahrzeiten im VBSG-Netz lediglich im Minutenbereich. Die Veränderungen im Detail:

  • Auf der Linie 7 fährt der erste Bus am Samstag und in den Sommerferien neu zur gleichen Zeit wie an den Wochentagen.
  • Die Linie 12 zwischen St.Gallen Hauptbahnhof und Abtwil Zentrumspark wird nach einem Jahr Probebetrieb definitiv eingeführt. Am Morgen fährt der erste Bus neu 15 Minuten später als bisher. Dadurch wird der Anschluss an die schnelle Zugsverbindung nach Zürich möglich und die Abstimmung auf die Linie 3 verbessert.
  • Auf der Linie 4 zwischen Wittenbach Bahnhof und Abtwil Säntispark werden in Stosszeiten weiterhin Verstärkerbusse eingesetzt, um die Fahrplanstabilität zu verbessern.
  • Für mehr Pünktlichkeit werden bei verschiedenen Linien die Fahrzeiten im Minutenbereich angepasst. Fahrplanzeiten sind für die VBSG allerdings weiterhin Richtzeiten. In den Stosszeiten am Morgen und Abend gibt es oft Verzögerungen aufgrund von Stausituationen, stockendem Verkehr und umfangreichen Fahrgastwechseln.
  • Der Wendeplatz der Endhaltestelle Winkeln wird saniert. Auf die Anpassung gemäss Behindertengleichstellungsgesetz der inoffiziellen Haltekante Winkeln Ausstieg wird aus Kostengründen verzichtet. Ab Fahrplanwechsel werden deshalb Ein- und Ausstieg hier nur noch an der offiziellen Endhaltestelle Winkeln möglich sein.
Mittwoch, 4. Dezember - 21:21 Uhr

Chlaus-Sprint in St.Gallen: Kinder rennen für Chlaussäckli und Medaillen um die Wette

(rah) Bereits zum 14. Mal hat am Mittwoch der St.Galler Chlaus-Sprint stattgefunden. Rund 300 Schulkinder haben sich daran beteiligt. Im Atletik-Zentrum sind auch Promis mitgelaufen. Beim Sportanlass rennen Kinder und Jugendliche im Alter von vier bis 15 Jahren über 60 Meter um die Wette. «Am meisten Schätzen die Kinder das Kräftemessen mit Gleichaltrigen und natürlich das Chlaussäckli», sagt Dominik Meli, Präsident des Turnverein St.Gallen Ost und Organisator des Anlasses.

27 Bilder

(Bild: Urs Bucher)

«Am besten gefällt mir die Medaille», sagt der siebenjährige Lorin Eugster strahlend. Zuvor hat er bei der Rangverkündigung die Silbermedaille bekommen. Er sei schon etwas nervös gewesen. «Für mich war das Rennen am coolsten», sagt Marlene Dierkes, Siegerin des Sprints in der Kategorie Mädchen mit Jahrgang 2012. Die Goldmedaille sei ihr Ziel gewesen, gibt sie zu. «Und jetzt gehe ich direkt ins Tennistraining.»

Beim Promi-Lauf kämpften bekannte St.Galler Persönlichkeiten um einen Podestplatz. Darunter war Boxerin Geraldine Brot und Handball-Olympiateilnehmerin Kathryn Fudge. Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Laufs traten in Dreiergruppen an. Jede bestand aus einem Erwachsenen, einem Jugendlichen und einem Teilnehmer aus dem Sozialunternehmen Valida.

Mittwoch, 4. Dezember - 19:55 Uhr

Auf dem Klosterplatz fallen drei Böllerschüsse: Der Artillerieverein begeht den Barbaratag

(dwi/ren) Pünktlich, 18.16 Uhr, hat es am Mittwoch auf dem Klosterplatz geknallt: Angehörige des Artillerievereins St.Gallen haben drei Salutschüsse zu Ehren der heiligen Barbara abgegeben. Rund hundert Personen haben das laute Spektakel beobachtet, das von Tambouren musikalisch begleitet wurde. Einige erschrockene Touristen erkundigten sich gar, was hier los sei.

Salutschiessen zu Ehren der heiligen Barbara mit dem Artillerieverein St.Gallen. Die Kanone steht bereit...

Salutschiessen zu Ehren der heiligen Barbara mit dem Artillerieverein St.Gallen. Die Kanone steht bereit...

Bilder: Ralph Ribi

Wie jedes Jahr haben sich die Angehörige des Artillerievereins um 18 Uhr beim Vadian-Denkmal versammelt und sind danach mit Fahne und einer über 200 Jahre alten Kanone aus den napoleonischen Kriegen die Marktgasse hinauf zum Klosterplatz marschiert. Dort haben sie es dann Knallen lassen.

...die Lunte der Kanone brennt...

...die Lunte der Kanone brennt...

Barbara ist die Schutzpatronin all jener Berufsgruppen, die mit traditionell mit Schwarzpulver hantieren. Dazu zählen etwa Bergleute, Mineure, Steinhauer oder Artilleristen. Daher kommt auch die Tradition bei Tunnelbauten und ähnlichen Projekte - auch beim Bau des neuen Ruckhaldetunnels oder am Geothermie-Bohrloch - eine kleine Altarnische mit einer Statue der Heiligen, mit Kerze oder Licht und Blumenschmuck einzurichten.

... und es gibt einen lauten Knall.

... und es gibt einen lauten Knall.

Mittwoch, 4. Dezember - 17:03 Uhr 

Suppe und Film im St.Galler Studiokino: Kinok führt diesen Freitag erstmals ein Suppenkino durch

(pd/vre) Das Kinok in der St.Galler Lokremise startet diesen Monat ein neues Angebot. Das Suppenkino möchte während der kalten Jahreszeit immer am Freitag dazu einladen, an der Kinobar zuerst eine warme Suppe mit Brot (für 6,50 Franken) zu essen, bevor man sich dann ohne einen knurrenden Magen den jeweiligen Mittagsfilm ansehen kann.

Suppe passt bestens ins Studiokino, da es ja immer wieder Filme gibt, in denen sie eine wichtige Rolle spielt. Im Bild eine Szene aus der japanischen Komödie «Tampopo».

Suppe passt bestens ins Studiokino, da es ja immer wieder Filme gibt, in denen sie eine wichtige Rolle spielt. Im Bild eine Szene aus der japanischen Komödie «Tampopo».

Bild: Kinok

Diesen Freitag findet das Suppenkino erstmals statt; zu sehen ist die deutsche Literaturverfilmung «Deutschstunde». Ab 11.30 Uhr steht der Suppentopf parat, Filmstart ist um 12.30 Uhr. Wiederholt wird die Aktion diesen Montag am Freitag, 13. Dezember, mit «Fahim» und am Freitag, 20. Dezember mit «Plötzlich Heimweh».

Zum Programm und zum Vorverkauf des Kinok.

Mittwoch, 4. Dezember - 16.45 Uhr

St.Gallen beteiligt sich an neuer Kampagne gegen Food Waste

(sk/vre) In der Schweiz geht rund ein Drittel aller essbaren Lebensmittel verloren. Jährlich fallen daher rund 2,8 Millionen Tonnen Food Waste an - vom Feld, auf dem die Nahrungsmittel wachsen, bis zum Teller im Restaurant oder im Privathaushalt. Die nationale Kampagne «Save Food, Fight Waste» will das ändern. Sie ruft die Bevölkerung auf, «Food Ninjas» zu werden und Verschwendung zu bekämpfen.

Gemüse und Früchte in einem Abfallcontainer: Solche Bilder will die Kampagne «Save Food, Fight Waste» verhindern helfen.

Gemüse und Früchte in einem Abfallcontainer: Solche Bilder will die Kampagne «Save Food, Fight Waste» verhindern helfen.

Bild: Tagblatt-Archiv

Hinter der Aktion steht die Stiftung Pusch. Unterstützt wird sie dabei durch eine breite Allianz von Bund, Kantonen, Gemeinden, Unternehmen und Verbänden. Auch die Stadt St.Gallen ist dabei. Einer der rund 70 Allianzpartner ist Entsorgung St.Gallen. Die Kampagne wurde Ende November gemeinsam mit allen Beteiligten in Bern lanciert.

Mehr Informationen im Internet.

Mittwoch, 4. Dezember - 15:00 Uhr

Der Winter ist definitiv da: Stadtpolizei verzeigt vier Autofahrer wegen vereister Scheiben

(stapo/vre) Am Dienstagabend hat die Stadtpolizei St.Gallen mehrere Verkehrskontrollen durchgeführt. Dabei fielen vier Fahrzeuge mit vereisten Scheiben auf. Nachdem die Lenker diese vor Ort gereinigt hatten, konnten sie ihre Fahrt fortsetzen. Alle vier werden angezeigt.

Zu wenig gekratzt: Das Eis auf der Frontscheibe dieses Autos...

Zu wenig gekratzt: Das Eis auf der Frontscheibe dieses Autos...

In einer Mitteilung macht die Polizei darauf aufmerksam, dass bei allen Fahrzeugen die Front-, wie die zwei vorderen Seitenfenster bei Eisbildung komplett gereinigt werden müssen. Ebenso müssen alle Lichtelemente, die Kontrollschilder sowie die Seitenspiegel vor Antritt der Fahrt vom Eis befreit sein. Und Schnee muss vom ganzen Auto geräumt werden.

...behindert die Sicht nach draussen zu stark. Wer so herumfährt, lebt nicht nur gefährlich, er riskiert auch eine Anzeige.

...behindert die Sicht nach draussen zu stark. Wer so herumfährt, lebt nicht nur gefährlich, er riskiert auch eine Anzeige.

Bilder: Stadtpolizei SG
Mittwoch, 4. Dezember - 14:45 Uhr

«Alice im Wunderland» ist ein Publikumsrenner: Theater St.Gallen bietet eine zusätzliche Vorstellung direkt vor Weihnachten an

(vre) Das Theater St.Gallen zeigt derzeit «Alice im Wunderland» als Theaterstück ab fünf Jahren. Weil es beim grossen und kleinen Publikum auf viel Zuspruch stösst, gibt's vor Weihnachten eine zusätzliche Vorstellung, und zwar am Sonntag, 22. Dezember, 14 Uhr. Der Erfolg des Stücks als Vorweihnachtstheater für die ganze Familie dürfte darauf beruhen, dass bei dieser Inszenierung vieles zusammenstimmt.

Alice und die vierteilige, Äpfel mampfende Raupe.

Alice und die vierteilige, Äpfel mampfende Raupe.

Bild: PD/Iko Freese

Das Stück feiere den Nonsense und lasse die Fantasie tanzen. So etwas gefalle den Kindern, begründet beispielsweise Bettina Kugler in ihrer «Tagblatt»-Kritik den Erfolg. Und verweist dabei auf komische Szenen wie eine Cha-Cha-Cha tanzende Raupe, die aus einem Herren-Quartett besteht. Ähnlich das Urteil von Ostschweizerinnen.ch: «Überhaupt, alle Protagonisten verkörpern ihre Rollen überzeugend gut. Ein vorweihnachtliches Bezaubern ist schon gewiss.»

«Alice im Wunderland» ist im Grossen Haus des Theaters St.Gallen zu sehen. Dies an folgenden Daten: 18., 22., 24., 26. und 30. Dezember 2019, am 1. und 3. Januar sowie am 2. und 15. Februar 2020, jeweils 14 Uhr. Dazu kommt eine Vorstellung am 11. Januar 2020, 16 Uhr.

Mittwoch, 4. Dezember - 14:02 Uhr

Wintersauna im Frauenbad Dreilinden: Crowdfunding stösst auf regen Zuspruch, Hälfte der fehlenden Gelder schon  beisammen

(vre) In rund einem Jahr, vor Weihnachten 2020, soll die Wintersauna in der Frauenbadhütte auf Dreilinden eröffnet werden. Die Genossenschaft «Weiere Sauna» will ins Projekt rund eine Million Franken investieren. Davon sind 900'000 Franken beisammen, der noch fehlende Betrag von rund 100'000 Franken soll durch ein Crowdfunding zusammenkommen. Und diese Mitte November gestartete Aktion ist sehr gut auf Kurs.

Derzeit werden die Fundamente der Frauenbadhütte auf Dreilinden saniert. Dafür wurde der Chrüzweier abgelassen, so dass sich das historische Gebäude derzeit ziemlich ungewohnt präsentiert.

Derzeit werden die Fundamente der Frauenbadhütte auf Dreilinden saniert. Dafür wurde der Chrüzweier abgelassen, so dass sich das historische Gebäude derzeit ziemlich ungewohnt präsentiert.

Bild: Benjamin Manser

In den ersten elf Tagen sei über die Hälfte des noch fehlenden Betrags, über 50'000 Franken, zusammengekommen, sagt Barbara Ochsner, Präsidentin der Genossenschaft «Weiere Sauna». Der Vorstand sei wahnsinnig glücklich über diesen erfolgreichen Verlauf der Aktion. Das Interesse am Projekt sei gross. Und das bestätige den Initiantinnen und Initianten, dass das Bedürfnis nach einer Wintersauna auf Dreilinden vorhanden sei.

Nach dem guten Start des Crowdfunding ist Barbara Ochsner «sehr, sehr zuversichtlich», dass die jetzt noch fehlenden knapp 50'000 Franken auch noch zusammenkommen werden. Die Finanzierungsaktion läuft weiter bis 13. Februar. In die Frauenbadhütte eingebaut werden soll die neue Sauna dann zwischen dem Ende der Badesaison und Weihnachten 2020.

Zum Saunaprojekt und zum Crowdfunding im Internet.

Mittwoch, 4. Dezember - 13:40 Uhr

Shopping-Arena im Advent: 250'000 LED-Lämpchen, ein grosser Christbaum und der Märli-Express

(pd/vre) Was dem Stadtzentrum recht ist, ist der Shopping-Arena billig: Auch sie putzt sich für die Adventszeit weihnachtlich heraus und bietet spezielle Attraktionen für kleine und grosse Kunden. Es dürfte kein Zufall sein, dass dabei ähnliche Elemente wie in der Altstadt zum Einsatz kommen. Sehenswert ist hier wie dort die Weihnachtsbeleuchtung: Den 700 Sternen der Altstadt setzt die Arena einen Lichterteppich aus rund 250'000 vielfarbigen LED-Leuchten entgegen. Dazu kommt der grösste Indoor-Christbaum der Ostschweiz.

Bis 4. Januar ist der Märli-Express in der Mall der Shopping-Arena unterwegs.

Bis 4. Januar ist der Märli-Express in der Mall der Shopping-Arena unterwegs.

Bild: PD

Zum Rahmenprogramm gehört eine Reise im «Märlizügli»: Durch eine winterliche Märchenlandschaft in der Mall der Shopping-Arena rollt bis 4. Januar der Märli-Express. Die Fahrt kostet zwei Franken pro Person; die Hälfte davon wird an die St.Galler Winterhilfe gespendet wird. Und am kommenden Samstag, 11 bis 17 Uhr, ist der Samichlaus auch in der Shopping-Arena zu Besuch.

An einzelnen Tagen verbindet ein Original-London-Bus, ein roter Doppelstöcker, das Einkaufszentrum mit dem Spelteriniplatz in der Innenstadt. Im Einsatz ist dieser Shuttlebus wie folgt:

  • 7. Dezember, 10–13 und 15.30–17 Uhr.
  • 14. Dezember, 10–13 und 15.30–17 Uhr
  • 15. Dezember (Sonntagsverkauf), 11–17 Uhr
  • 21. Dezember, 10–13 und 15.30–21 Uhr
  • 22. Dezember (Sonntagsverkauf), 11 – 17 Uhr
  • 23. Dezember, 9–21 Uhr
Mittwoch, 4. Dezember - 12:08 Uhr

Einfache Anfrage im Stadtparlament: Wie hält's die Stadt St.Gallen mit den Weihnachtsliedern?

(vre) Nach dem Wirbel um den Verzicht auf gewisse Weihnachtslieder an den Wiler Schulen, hat Manuela Ronzani (SVP) am Dienstag einen Vorstoss zu diesem Thema im St.Galler Stadtparlament eingereicht. Darin will sie wissen, ob in St.Galler Schulhäusern mit Rücksicht auf andere Kulturen allenfalls auch auf Weihnachtslieder oder andere traditionelle Elemente von Weihnachten verzichtet wird.

Schulkinder an einem Weihnachtssingen.

Schulkinder an einem Weihnachtssingen.

Symbolbild: Donato Caspari

Für Ronzani gefährdet der Verzicht auf Traditionen mit Rücksicht auf Personen aus anderen Kulturen und Religionen nämlich «unsere schweizerischen Traditionen». Weihnachtsfeiern leisteten zudem «einen wertvollen Beitrag für die Integration», weil dabei Gemeinschaft und Nächstenliebe gefeiert würden, stellt die SVP-Stadtparlamentarierin fest. Vom Stadtrat will sie wissen, was er zu tun gedenkt, «um eine solche Situation wie in Wil» in St.Gallen zu verhindern.

Dienstag, 3. Dezember - 22:18 Uhr

Wettbewerb: Beobachtungen zum Verhalten von Meerschweinchen - übersetzt aus dem Lateinischen

(pd/vre) Am 11. Übersetzungswettbewerb im Rahmen des Latein-Novembers «IXber» nahmen in diesem Jahr 14 Lateinklassen aus dem Kanton St.Gallen und beiden Appenzell teil. Zum fünften Mal mit von der Partie war eine Gastklasse des Gymnasiums «Spiritus Sanctus» in Brig.

Zur Jurierung wurden 41 Arbeiten eingereicht, und zwar die zwei bis drei gelungensten Übersetzungen aus jeder der teilnehmenden Klasse. Unter den Besten landeten gemäss Mitteilung auch zwei Schüler aus der Stadt St.Gallen. In der Kategorie «4. Klasse» waren das auf dem ersten Platz Severin Rohrer und auf dem dritten Platz Jiu Lim.

Ein Meerschweinchen. Ein rund 500 Jahre alter Text über die possierlichen Nager war beim diesjährigen Wettbewerb des Lateinmonats zu übersetzen.

Ein Meerschweinchen. Ein rund 500 Jahre alter Text über die possierlichen Nager war beim diesjährigen Wettbewerb des Lateinmonats zu übersetzen.

Bild: Tagblatt-Archiv

Der diesjährige Lateinmonat widmete sich der Tierwelt in der lateinischen Literatur von der Antike bis zur Neuzeit. Beim Übersetzungswettbewerb durften sich Schülerinnen und Schüler an einem lateinischen Text aus den «Historiae animalium», dem «Tierbuch» des Zürcher Renaissancegelehrten Conrad Gessner (1516-1565), versuchen. Im Text ging es um Gessners Beobachtungen des Verhaltens von Meerschweinchen (Porcellus Indicus), die er als einer der Ersten in der Schweiz als Haustiere hielt.

Dienstag, 3. Dezember - 21:27 Uhr

Neu im St.Galler Stadtparlament: Adrian Hilber rutscht bei den Jungen Grünen nach

Adrian Hilber

Adrian Hilber

Bild: PD

(vre) Bei den Jungen Grünen sind im St.Galler Stadtparlament gleich zwei vakante Sitze neu zu besetzen, dies nach den Abgängen von Franziska Ryser und Anja Signer Bürkler. Der Name des ersten der zwei Nachrückenden ist seit der Parlamentssitzung vom Dienstag klar: Es ist Adrian Hilber. Der 30-jährige ist gelernter Koch. Derzeit studiert er das Fach Soziale Arbeit an der Fachhochschule. Als Musiker sitzt er unter anderem bei der Band Carolynn am Schlagzeug.

Dienstag, 3. Dezember - 21:05 Uhr

St.Galler Stadtparlament tagte: Die Beschlüsse auf einen Blick

  • Jugendlichenvorstoss
    Die Antwort des Stadtrates auf eine Interpellation der Bildungskommission (Biko), die sich auf den Jugendlichenvorstoss «Klimanotstand ausrufen» vom Januar dieses Jahres stützte, wurde lange und kontrovers diskutiert.
  • Broderbrunnen
    Der Bericht des Stadtrats auf das vor elf Jahren erheblich erklärte Postulat «Dem Broderbrunnen eine würdige Umgebung» wurde auf Antrag der Liegenschaften- und Baukommission (LBK) nicht abgeschrieben. Der Stadtrat hat erneut zwei Jahre Zeit für einen Bericht. Die beiden, die das Postulat seinerzeit eingereicht haben, der Grüne Thomas Schwager und CVP-Frau Christine Bölsterli, sitzen schon lange nicht mehr im Stadtparlament. 
  • Wohnmobil
    Der Stadtrat wird in einem Bericht analysieren, inwieweit es ein Bedürfnis nach Stellplätzen für Wohnmobile in der Stadt St.Gallen gibt und wie sie sich allenfalls realisieren lassen. Das Parlament hat ihm den Auftrag dazu mit Überweisung des CVP/EVP-Postulats «Wohnmobil-Stellplätze und ihr wirtschaftlich-touristischer Mehrwert» erteilt.
  • Fluktuation
    Das Parlament diskutierte die Antworten des Stadtrats auf die Interpellation von CVP, EVP und GLP über die Abgänge bei den Volksschullehrern. Die Interpellanten hätten sich bei der Interpretation der Zahlen mehr Selbstkritik bei der Schulverwaltung gewünscht. Schuldirektor Markus Buschor versicherte, dass alle Zahlen zeigten, dass die Zufriedenheit der Volksschullehrer gut bis sehr gut sei. An Kriterien, die noch nicht im grünen Bereich seien, werde gearbeitet.
Dienstag, 3. Dezember - 14:01 Uhr

Autofahrer flüchtet vor Polizeikontrolle: Ohne Führerausweis durch Nachtfahrverbot, durch Tempo-30-Zone und über Trottoir

(stapo/vre) In der östlichen Innenstadt ist es in der Nacht auf Dienstag zu einer Verfolgungsjagd zwischen einem Autofahrer, der sich einer Kontrolle entziehen wollte, und der Polizei gekommen. Nachdem man ihn gestellt hatte, wurde rasch klar, wieso der 27-Jährige geflüchtet war: Er besitzt keinen gültigen Fahrausweis. Beim Zwischenfall wurde gemäss Mitteilung niemand verletzt und es entstand auch kein Sachschaden.

Eine Patrouille der Stadtpolizei führte in der Nacht auf Dienstag auf der Rorschacher Strasse eine allgemeine Sicherheits- und Verkehrskontrolle durcht. Gegen 00.30 Uhr näherte sich der Kontrollstelle ein Auto, das kurz bevor es gestoppt wurde, in die Sternackerstrasse abbog und damit das dortige Nachtfahrverbot verletzte.

Die Polizisten fuhren dem Auto nach. Als sie es zum Anhalten aufforderten, beschleunigte der Autofahrer. Er fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit durch eine Tempo-30-Zone, überquerte ein Trottoir und setzte seine Fahrt Richtung Brühltor fort. Auf der Rorschacher Strasse kam dem 27-Jährigen eine zweite Polizeipatrouille entgegen, worauf er von sich aus anhielt. Er wird bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

Dienstag, 3. Dezember - 11:30 Uhr

Ein moderner St.Galler Adventsbrauch: Am Donnerstagabend reiten wieder die Samichläuse durch die Altstadt

(vre) Diesen Donnerstag, ab 17.30 Uhr, sind wieder einmal die berittenen Samichläuse des Husaren-Reitclubs und des Reitclubs St.Gallen in der Altstadt unterwegs. Der Ritt findet  bereits zum 46. Mal statt. Der Umzug besteht auch diesmal aus Chläusen hoch zu Ross, aus Chläusen zu Fuss mit Ponys und einer von Pferden gezogene Kutsche. Mit von der Partie sind ein Schmutzli und Engel, die bei jedem Halt Nüssli, Mandarinen und Schöggeli verteilen. Die musikalische Begleitung besorgt in diesem Jahr die Bläsergruppe Trogen.

Die Samichläuse des Husaren-Reitclubs und des Reitclubs sind diesen Donnerstag zum 46. Mal hoch zu Ross in der St.Galler Altstadt unterwegs.

Die Samichläuse des Husaren-Reitclubs und des Reitclubs sind diesen Donnerstag zum 46. Mal hoch zu Ross in der St.Galler Altstadt unterwegs.

Bild: Sandra D. Sutter

Start zum berittenen Samichlaus-Korso ist am Donnerstag, 17.30 Uhr, bei der Reithalle auf der Kreuzbleiche. Der erste Halt wird um 17.45 Uhr auf dem Vadianplatz beim Neumarkt eingelegt. Dann geht es weiter zum Multertor (Globus), durch die Multer- und Spisergasse zum Marktplatz, retour auf den Bärenplatz, ins Klosterviertel, auf den Grüninger- und Gallusplatz und dann wieder in die Multergasse. Den letzten Halt legen die berittenen Samichläuse um etwa 19.45 Uhr an der Vadianstrasse bei der Abzweigung auf den roten Platz ein.

Dienstag, 3. Dezember - 11:05 Uhr

Ein Baumkuriosum im Stadtpark soll vorläufig erhalten bleiben: Die Wulst-Buche verliert vorerst nur ihre Krone

(sk/vre) Im Winter 2019/20 müssen im öffentlichen Raum der Stadt St.Gallen 75 grössere und kleinere Bäume gefällt werden. Die Arbeiten starten Mitte Dezember und dauern bis Ende Februar. Gefällt werden kranke oder abgestorbene Bäume. Sie werden in aller Regel durch Neupflanzungen ersetzt.

Massnahmen sind im kommenden Winter auch an einem sehr speziellen Baum im Stadtpark notwendig. Die rund 160 Jahre alt Buche mit auffälligen Wülsten am Stammfuss steht seit einiger Zeit unter Beobachtung. Sie war auch schon Gegenstand eines Gutachtens. Der Baum ist bruchgefährdet und müsste an diesem Ort eigentlich gefällt werden.

Die rund 160 Jahre alte Buche mit den charakteristischen Wülsten steht im westlichen Teil des St.Galler Stadtparks im Dreieck zwischen Theater, Gauklerbrunnen und Frauenpavillon.

Die rund 160 Jahre alte Buche mit den charakteristischen Wülsten steht im westlichen Teil des St.Galler Stadtparks im Dreieck zwischen Theater, Gauklerbrunnen und Frauenpavillon.

Leserbild: Christian Wild

Da es sich bei seinen Wülsten um eine einmalige Laune der Natur handelt, die sogar bei Wissenschaftern Aufsehen erregt, will Stadtgrün St.Gallen, das ehemalige Gartenbauamt, nicht so weit gehen: Vorerst wird nur der stark bruchgefährdete obere Teil der Baumkrone abgenommen. Zudem wird neben dem alten ein junger Baum gepflanzt. Dies als Ersatz für die Zeit, wenn der Rest der Buche auch noch entfernt werden muss.

Dienstag, 3. Dezember - 9:59 Uhr

Jetzt kann die Eiszeit kommen!

Leserbild. Pius Eugster fotografierte Wintervorbereitungen am Mannenweier.

Leserbild. Pius Eugster fotografierte Wintervorbereitungen am Mannenweier.

Dienstag, 3. Dezember - 9:57 Uhr

Schmuck aus Wohnung gestohlen

(kapo/vre) Am Montag, zwischen 6 und 17.30 Uhr, haben Einbrecher ein Mehrfamilienhaus an der Rappensteinstrasse in St.Gallen heimgesucht. Sie verschaffte sich durch das unverschlossene Treppenhaus Zugang zum Objekt und brachen im Obergeschoss eine Wohnungstür auf. Die Diebe liessen Schmuck mit unbekanntem Wert mitgehen. Der Sachschaden beläuft sich gemäss Mitteilung der Kantonspolizei auf nochmals rund 1'000 Franken.

Dienstag, 3. Dezember - 9:45 Uhr

Versteckten Wohnungsschlüssel gefunden und eingeschlichen

(kapo/vre) Am Montag, in der Zeit zwischen 12 und 18 Uhr, haben sich Unbekannte in ein Mehrfamilienhaus an der Teufener Strasse in St.Gallen eingeschlichen. Sie fanden vor dem Haus einen versteckt deponierten Schlüssel und konnten damit die Haustüre öffnen. Im Gebäude stahlen sie Gegenstände im Wert von mehreren hundert Franken.

Dienstag, 3. Dezember - 8:59 Uhr

Neumarkt 1 und 2 feiert Wiedereröffnung: Mit Märlizelt, Chläusen, Königen und Kamelen

Die aufgefrischte Ladenpassage im ersten Geschoss des Neumarkts 1 und 2.

Die aufgefrischte Ladenpassage im ersten Geschoss des Neumarkts 1 und 2.

Bild: PD

(pd/vre) Die Renovation der Ladenpassage im ersten Stock des Neumarktes 1 und 2 ist abgeschlossen. Von Donnerstag bis Samstag wird das gemäss Mitteilung mit einem bunten Advents- und Eröffnungsprogramm gefeiert. Dazu zählen unter anderem ein Märlizelt, Kinderschminken sowie Besuche des Samichlaus und der drei Könige mit ihren Kamelen. 

Zum Programm der Wiedereröffnung.

Dienstag, 3. Dezember - 8:22 Uhr 

Sitzung des St.Galler Stadtparlaments: Klima, Brunnen, Stellplätze und Volksschulen

(vre) Heute Dienstag, ab 16 Uhr, treffen sich die Mitglieder des St.Galler Stadtparlaments im Waaghaus zur zweitletzten Sitzung des laufenden Jahres. An dieser Aufräumsitzung wird der Postulatsbericht über die Neugestaltung des Umfelds des Broderbrunnens diskutiert. Weiter geht's um die Überweisung eines neuen Postulats für Wohnmobil-Stellplätze.

Zudem werden die stadträtlichen Antworten auf zwei Interpellationen diskutiert. Beide haben das Potenzial für eine ausgedehnte Debatte: Beim einen wollte die Bildungskommission des Parlaments wissen, wie die Stadt auf den Jugendlichen-Vorstoss zum Klima-Notstand reagieren will. Beim anderen geht's um die Zufriedenheit der Lehrkräfte an der Stadtschule.

Blick von der Publikumstribüne in den Saal des St.Galler Stadtparlaments.

Blick von der Publikumstribüne in den Saal des St.Galler Stadtparlaments.

Bild: Adriana Ortiz Cardozo

Die Aufräumsitzung des Stadtparlaments ist öffentlich und kann von der Publikumstribüne aus mitverfolgt werden. Und im Internet informiert die Stadtkanzlei wie üblich fortlaufend per Live-Ticker über den Stand der Dinge.

Montag, 2. Dezember - 19:15 Uhr

Knecht Ruprecht ist wieder da: Adventstreff mit Kulturprogramm im Konsulat an der Frongartenstrasse

(pd/vre) Nach einem Jahr Pause ist «Knecht Ruprecht» wieder da: Diesen Mittwoch, 18 bis 22 Uhr, startet das kleine, feine Adventsprogramm von Iris Betschart, Barbara Rohner und Helferinnen. Unterschlupf hat die vierte Ausgabe des vorweihnachtlichen Treffpunkts diesmal im Parterre des Kulturkonsulats an der Frongartenstrasse 9 in St.Gallen gefunden.

Diesmal hat der Adventstreff «Knecht Ruprecht» Unterschlupf im Parterre des ehemaligen italienischen Konsulats an der Frongartenstrasse 9 gefunden.

Diesmal hat der Adventstreff «Knecht Ruprecht» Unterschlupf im Parterre des ehemaligen italienischen Konsulats an der Frongartenstrasse 9 gefunden.

Bild: Ralph Ribi

An vier langen Wochenenden, jeweils von Mittwoch oder Donnerstag bis und mit Sonntagnachmittag, gibt es bei «Knecht Ruprecht» Barbetrieb, Kaffee, Suppe und Kultur. Zum Programm zählt auch ein Konzert von Ludmilla, der stimmstarken Trognerin, die im Finale von «bandXost» stand, gehört ebenso zum Programm wie Kleidertausch, Kerzenziehen und Puppentheater für die Kleinen.

Zum Programm von «Knecht Ruprecht» im Internet.

Montag, 2. Dezember - 17:55 Uhr

Gambling Night im Casino St.Gallen: Glückspilz darf für zwei Wochen mit sieben Freunden in der Karibik Ferien machen

(pd/vre) Glück hatte ein ehemaliger Bauarbeiter an der Gambling Night vom vergangenen Freitag im Casino St.Gallen. Der 54-Jährige gewann zwei Wochen Ferien auf einer Karibikinsel im Wert von 150'000 Franken. Mitnehmen darf er dorthin seine besten sieben Freunde.

Reif für die Insel? Ein 54-Jähriger Ostschweizer darf nach einem Casino-Besuch für zwei Wochen auf so einer Karibikinsel Ferien machen.

Reif für die Insel? Ein 54-Jähriger Ostschweizer darf nach einem Casino-Besuch für zwei Wochen auf so einer Karibikinsel Ferien machen.

Bild: PD

Der Glückspilz hatte gemäss Mitteilung zuerst den Weihnachtsmarkt besucht und hatte dann zusammen mit seiner Frau das Casino angesteuert. Nachdem er fürs Finalspiel ausgelost worden war, setzte er beim Roulette auf die Zwölf, auf die dann vor rund 1'000 Besucherinnen und Besuchern die Kugel auch liegen blieb.

Montag, 2. Dezember - 17:10 Uhr

Diskussionsabend mit Soziologieprofessor und Aktivistin: Wie weiter im südlichen Afrika? Und kann Europa helfen?

(pd/vre) Vor 25 Jahren endete in Südarfika die Apartheid. Die ersten freien Wahlen schürten die Hoffnung, das neue demokratische Südafrika könne die diskriminierenden und rassistischen Strukturen der Apartheid überwinden. Das ist bisher kaum geschehen: Vor allem die sozialen Ungleichheiten sind bis heute gewaltig geblieben. Zudem grassiert die Korruption.

Südafrika kämpft immer noch mit gewaltigen sozialen Problemen. Schwerreich und bitterarm treffen auf engstem Raum aufeinander, was viel Konflitkpotenzial schafft.

Südafrika kämpft immer noch mit gewaltigen sozialen Problemen. Schwerreich und bitterarm treffen auf engstem Raum aufeinander, was viel Konflitkpotenzial schafft.

Bild: Peter Dejong/AP

Am Dienstag, 20.15 Uhr, befasst sich die Erfreuliche Uni im Kulturzentrum Palace mit der Zukunft Südafrikas. Mondli Hlatshwayo, ehemaliger Anti-Apartheid-Aktivist und Menschenrechtler, sowie Busisiwe Diko, Aktivistin einer Bewegung zur Verbesserung der Situation von Slumbewohnern, berichten über die Probleme ihres Heimatlandes und erläutern, wie Hilfsorganisationen aus Europa allenfalls zu Lösungen beitragen können.

Montag, 2. Dezember - 16:45 Uhr

Städtepartnerschaft unterstützt Entwicklungsprojekt im Kongo: Hilfe zur Selbsthilfe gegen Hunger und extreme Armut

(pd/vre) Die Städtepartnerschaft mit St.Gallen, Schaffhausen, Frauenfeld und Winterthur unterstützt 2020 ein Ernährungsprojekt der Stiftung «Fastenopfer» in der Demokratischen Republik Kongo mit 275‘000 Franken. Mit Hilfe des von den Städten unterstützten Vorhabens sollen sich private Haushalte im schwer erreichbaren Zentrum des afrikanischen Landes nachhaltig von Hunger und extremer Armut befreien können.

Der von der Städtepartnerschaft gemeinsam gesprochene Beitrag für das Projekt im Kongo wird auf die vier Städte aufgeteilt. Winterthur bezahlt gemäss Mitteilung vom Montag 108‘000, St.Gallen 84‘000, Schaffhausen 48‘000 und Frauenfeld 35‘000 Franken.

Montag, 2. Dezember - 16:15 Uhr

Neue Schliessfächer im Hauptbahnhof: Elektronisch mit QR-Code und dafür ohne Schlüssel

(pd/vre) Nach vier Wochen Vorbereitungszeit haben die SBB heute Montag im Hauptbahnhof St.Gallen eine neue Schliessfachanlage eröffnet. Sie bietet fünf statt drei verschiedene Fachgrössen - und zwar von S für Handgepäck und Aktentaschen bis XXL für grosse Koffer oder sperriges Gepäck. Die Preise für die Schliessfächer belaufen sich je nach Grösse abgestuft auf fünf bis zwölf Franken.

Die neue Schliessfachanlage oben hinter dem Abgang in die westliche Personenunterführung im Hauptbahnhof St.Gallen.

Die neue Schliessfachanlage oben hinter dem Abgang in die westliche Personenunterführung im Hauptbahnhof St.Gallen.

Bild: Reto Voneschen

Die Miete der Schliessfächer wird an zentralen Zahlsäulen in bar, mit Karte oder über Twint bezahlt. Die Fächer werden am Ende der Mietdauer mit dem auf die Quittung gedruckten QR-Code geöffnet. Einen Schlüssel braucht es also für die neuen Schliessfächer nicht mehr. Die Bediensäulen weisen zudem eine mehrsprachige Benutzerführung auf.

Montag, 2. Dezember - 14:10 Uhr

Solidaritätsaktion auf dem Bärenplatz: Lions-Club verkauft Spezialitäten aus dem St.Galler Weisstannental

(pd/dwi)  Mitglieder des Lions-Clubs St.Gallen sind am kommenden Samstag, 9 bis 17 Uhr, auf dem Bärenplatz präsent. Sie verkaufen Spezialitäten aus dem Weisstannental: Sirup, Tee, Punsch, Seifen, Salben, Teigwaren, Wein und Kissen.

Blick auf Weisstannen. Eine Stiftung will die Abwanderung aus dem Tal bremsen. Der Lions-Club St.Gallen hilft mit.

Blick auf Weisstannen. Eine Stiftung will die Abwanderung aus dem Tal bremsen. Der Lions-Club St.Gallen hilft mit.

Bild: Urs Bucher

Die allermeisten Produkte werden einzeln verkauft zum Preis von je zehn Franken. Die Lions bieten aber auch Weisstannental-Pakete an; je nach Grösse und Inhalt kosten dieses Pakete zwischen 20 und 40 Franken. Der Erlös dieser Verkaufsaktion kommt vollumfänglich der Stiftung «Erlebnis Weisstannen» zu gute. 

Diese bemüht sich im Rahmen eines sanften Tourismus kulturell oder historisch bedeutsame Bauten des Weisstannentales fachgerecht zu restaurieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Damit erhofft sich die Stiftung eine touristische Aufwertung des Weisstannentals, was wiederum die Abwanderung bremst.

Montag, 2. Dezember - 13:44 Uhr

Mehr als nur Saft: Ernst Möhl präsentiert das Mostereimuseum MoMö im Naturmuseum St.Gallen

(pd/vre) Das Schweizerische Mosterei- und Brennereimuseum in Arbon, das MoMö, ist nationales Kompetenzzentrum für die traditionellen Kulturtechniken der Obstverarbeitung und Saftherstellung. Diesen Mittwoch, 12.15 Uhr, präsentiert Ernst Möhl, Verwaltungsratspräsident der Mosterei Möhl, das MoMö im Naturmuseum St.Gallen.

Blick ins Mosterei- und Brennereimuseum (MoMö) der Mosterei Möhl.

Blick ins Mosterei- und Brennereimuseum (MoMö) der Mosterei Möhl.

Bild: Reto Martin

In der Präsentation wird es unter anderem um die Welt des Apfels, die Rolle der Bienen und das Thema Apfelsaft gehen. Ernst Möhl erzählt zudem wie sein im Oktober 2018 eröffnetes Museum entstanden ist. Die Veranstaltung findet im Rahmen der laufenden Sonderausstellung über den Apfel statt. Für den Besuch gilt gemäss Mitteilung vom Montag der Museumseintritt.

Montag, 2. Dezember - 13:23 Uhr

Gaststuben zum Schlössli ausgezeichnet: Neu Mitglied der «Gilde etablierter Schweizer Gastronomen»

(pd/vre) Ende November sind die Gaststuben zum Schlössli in den Kreis der «Gilde etablierter Schweizer Gastronomen» aufgenommen worden. Anlässlich der Gilde-Vorstandssitzung vom 25. November in St.Gallen durfte Schlössli-Wirt Ambros Wirth das Diplom aus den Händen von Gilde-Präsident Gerhard Kiniger entgegennehmen, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst.

Die Gaststuben zum Schlössli am Spisertor in der St.Galler Altstadt.

Die Gaststuben zum Schlössli am Spisertor in der St.Galler Altstadt.

Bild: St.Galler Tagblatt

Das Zollikofersche Schlössli am Spisertor, in dem das Restaurant mit seinen verschiedenen Stuben und Sälen heute untergebracht ist, wurde in den Jahren 1586 bis 1590 erbaut. Die Gaststuben zum Schlössli sind eine der bekanntesten Adressen der Stadt St.Gallen. Dies wegen seiner Lage inmitten kultureller Aktivitäten und historischer Sehenswürdigkeiten.  

Sonntag, 1. Dezember - 19:25 Uhr

Christbaumvernissage auf dem Klosterplatz mit viel Volk

(woo/vre) Hunderte haben sich am späten Sonntagnachmittag wieder zum ersten Anzünden der Lichter am grossen Christbaum auf dem St.Galler Klosterplatz versammelt. Auffällig war dabei vor allem die grosse Zahl von Familien mit Kindern. Die Christbaumvernissage klappte wie am Schnürchen. Sie war – trotz des vorläufig noch fehlenden Schnees – wiederum sehr stimmungsvoll.

Ein Erinnerungsföteli unter dem erleuchteten grossen Christbaum.

Ein Erinnerungsföteli unter dem erleuchteten grossen Christbaum.  

Bild: Ralph Ribi

Musikalisch umrahmt wurde die kleine Feier von der Samichlaus-Bläsergruppe der Polizeimusik sowie dem Kinderchor der Domsingschule mit traditionellen Advents- und Weihnachtsliedern. Und natürlich war auch die Weihnachtsgeschichte zu hören. Die 18 Meter hohe Nordmanntanne war diesmal von den Institutionen Sonnenhalde und Tandem der Gemeinnützigen und Hilfs-Gesellschaft (GHG) der Stadt St.Gallen geschmückt worden.

18 Bilder

Ralph Ribi
Sonntag, 1. Dezember - 17:15 Uhr

«St.Gallen gegen Leukämie»: Spenderinnen und Spender von Blutstammzellen werden registriert

(pd/vre) HSG-Studierende und der Blutspendedienst des Roten Kreuzes laden am Dienstag, 10. Dezember, 9 bis 16 Uhr, zu einer öffentlichen Aktion im Foyer des Bibliotheksgebäudes ein. Alle Personen zwischen 18 und 55 Jahren, welche die allgemeinen Kriterien als Blutspender erfüllen, können sich mittels Speichelprobe gratis und anonym in der Datenbank für Blutstammzellspender registrieren lassen. Das Programm «St.Gallen gegen Leukämie» findet bereits im neunten Jahr statt.

Die Registrierung in der Datenbank für Blutstammzellenspender erfolgt mit Hilfe einer Speichelprobe.

Die Registrierung in der Datenbank für Blutstammzellenspender erfolgt mit Hilfe einer Speichelprobe.

Bild: PD

Tag für Tag werden bei Kindern und Erwachsenen Leukämie oder andere lebensbedrohliche Erkrankungen des blutbildenden Systems festgestellt. Vielen von ihnen kann mit einer Transplantation von Blutstammzellen geholfen werden. Die Suche nach passenden Spendern ist jedoch sehr schwierig, da die Gewebemerkmale von Patient und Spender möglichst gut übereinstimmen müssen. Je mehr sich als Spender registrieren lassen, umso grösser ist die Chance, einem Patienten helfen zu können.

Um sich als Spenderin oder Spender zu registrieren, muss man zwischen 18 und 55 Jahre alt und in guter gesundheitlicher Verfassung sein. Die Registrierung im Rahmen der Aktion vom 10. Dezember an der Unversität St.Gallen dauert nur wenige Minuten. Details zur Blutstammzellenspende finden sich hier.

Sonntag, 1. Dezember - 16:48 Uhr

Naturmuseum mit einem speziellen Adventskalender: Täglich ein rätselhafter Blick in die Sammlung

(pd/vre) Auch das Naturmuseum wartet mit einem Adventskalender auf. Der hat eine etwas spezielle Form und einen speziellen Inhalt. Jeden Tag kann man nämlich auf den Social-Media-Kanälen des Museums (also auf Instagram oder Facebook) auf ein Bilderrätel aus seiner Sammlung schauen. Auf die erste richtige Antwort wartet an der Museumskasse ein kleines Geschenk. Wer's lieber analog hat: Auch im Eingangsbereich des Naturmuseums wird jeden Tag ein Türchen geöffnet...

Rätselbilder aus dem Museum

Naturmuseum mit speziellem Adventskalender

Wem gehört das Auge?

Ein erstes Rätsel wurde am Sonntag bereits gelöst: Gezeigt wurde das Auge eines Störs. Das Fischpräparat im Museum stammt aus dem Jahr 1887. Das Tier wurde damals in der Elbe bei Hamburg gefangen. Im Original zu sehen ist das Präparat immer im Frühling als Bestandteil der Ausstellung «Allerlei rund ums Ei». Der Laich des Kaviars wird nämlich als Kaviar gegessen. Das ist auch einer der Gründe, wieso der Stör heute zu den stark bedrohten Arten zählt.

Freitag, 29. Oktober - 20:45 Uhr

Pic-o-Pello-Platz als grosser Adventskalender: Neu nicht mehr mit beleuchteten Fenstern, sondern mit Kurzfilmen

(pd/jw) Am Sonntag, 17 Uhr, startet auf dem Pic-o-Pello-Platz der sogenannter Artvent. Der kreative Adventskalender erfährt dieses Jahr eine Neuerung: Anstelle eines Kalenders mit beleuchteten Fenstern wird jeden Abend ein Kurzfilm an die Fassade des Künstlerhauses projiziert. Den Auftakt macht «Splügen»-Wirt Sam Owadia.

Den Artvent auf dem Pic-o-Pello-Platz gibt's schon einige Jahre. So kam auch schon 2015 der Samichlaus mit Schmutzli zu Besuch.

Den Artvent auf dem Pic-o-Pello-Platz gibt's schon einige Jahre. So kam auch schon 2015 der Samichlaus mit Schmutzli zu Besuch.

Archivbild: Luca Ghiselli

Der Anlass beginnt täglich um 18 Uhr, sonntags um 17 Uhr. Am 6. Dezember, 18 Uhr, kommt natürlich der Samichlaus zu Besuch, wie es in einer Mitteilung heisst. Ausserdem gibt's während des gesamten Advents neun Platzkonzerte vor dem Restaurant Splügen. Den Auftakt machen am 6. Dezember Lapse of Time. Es folgen Sadio Cissokho & Manu Manollo (12.), The Paper Jam (14.), Mauro Danubio (19.), Lido Boys (20.), Turtur (21.), Malcom Green (23.) und an Heiligabend gibt es «Singen mit Helen & Marc».

Freitag, 29. Oktober - 20:40 Uhr

Advent wird auch in den Quartieren gefeiert: Stimmungsvoller Start auf der Bernegg, «Hol und Bring» in Bruggen

(vre) Am Sonntag ist erster Advent. Nicht nur im Stadtzentrum, auch in den St.Galler Quartieren gibt's in der Vorweihnachtszeit öffentliche Veranstaltungen. Besonders beliebt sind Apéros, Rundgänge zu den Adventsfenstern in einem Quartier und Ähnliches. Ein Blick ins Heftchen, auf die Internetseite oder in den Anschlagkasten seines Quartiervereins kann sich dieser Tage speziell lohnen.

Der Christbaum des Riethüsli-Quartiers auf der Bernegg.

Der Christbaum des Riethüsli-Quartiers auf der Bernegg.

Bild: PD

Besonders stimmungsvoll geht's am ersten Adventsonntag auf der Bernegg zu: Dann schaltet der Quartierverein Riethüsli, die Primarschule und die Kirchen im Quartier erstmals die Beleuchtung des Christbaums auf dem Vogelherd am Westrand des Berneggwaldes ein. Das leuchtende Dreieck auf dieser Anhöhe ist den ganzen Advent über auch sehr gut aus der Innenstadt zu sehen.

Etwas Spezielles ist auch der «Lebendige Adventskalender im Westen der Stadt». Er bietet täglich einen öffentlichen Anlass an, den irgendwer aus dem ehemaligen Straubenzell organisiert. Am Samstag, 8.30 bis 12 Uhr, ist das ein «Hol und Bring» im Pfarreiheim Bruggen (Fürstenlandstrasse 180). Am Sonntag, 17 Uhr, lädt der Einwohnerverein Bruggen zum Apéro beim Christbaum vor der Post ein.

Hier geht's zum «Lebendigen Adventskalender 2019».

Freitag, 29. Oktober - 17:30 Uhr

FC St.Gallen spielt auswärts gegen den FC Luzern und will endlich punkten in der Innerschweiz

(cbr/dwi) Der FC St.Gallen spielt am Sonntag auswärts gegen den FC Luzern. Anpfiff in der Swissporarena ist um 16 Uhr. Trainer Peter Zeidler kann wieder auf die Dienste von Spielmacher Jordi Quintillà zählen; der Spanier war im Heimspiel gegen Xamax Neuchâtel gesperrt.

Wohin führt der Weg des FC St.Gallen in dieser Saison?, Jordi Quintilla ist im Auswärtsspiel gegen Luzern wieder dabei. (Bild: Marc Schumacher/freshfocus)

Wohin führt der Weg des FC St.Gallen in dieser Saison?, Jordi Quintilla ist im Auswärtsspiel gegen Luzern wieder dabei. (Bild: Marc Schumacher/freshfocus)

Marc Schumacher/Freshfocus

Die letzten zehn Spiele gegen den FC Luzern haben die St.Galler allesamt verloren - und das bei einem Torverhältnis von 5:23. Diese lange Niederlagenserie will die Mannschaft von Trainer Peter Zeidler beenden. Mit Ausnahme des rekonvaleszenten Verteidigers Nicolas Lüchinger stehen dem Trainer und seinem Stab sämtliche Spieler zur Verfügung.

Freitag, 29. November - 15:59 Uhr

Gerade richtig zum Weihnachtsverkauf: Parkgarage Burggraben eröffnet nach Sanierung wieder

(pd/vre) Das Parkhaus Burggraben liegt an der Ostseite der Altstadt. Seit Januar ist es wegen Sanierungsarbeiten geschlossen. Diese sind auf der Zielgeraden. Daher können die Parkplätze im ersten bis dritten Untergeschoss am kommenden Donnerstag, 13 Uhr, wieder eröffnet werden. Für die Untergeschosse vier und fünf mit Festmietplätzen und sechs Ladestationen für E-Autos ist es am 19. Dezember, 13 Uhr, soweit.

Der Eingang in die Parkgarage Burggraben war Mitte November immer noch eine Baustelle. Ab kommendem Donnerstag sollen hier wieder Autos einfahren können.

Der Eingang in die Parkgarage Burggraben war Mitte November immer noch eine Baustelle. Ab kommendem Donnerstag sollen hier wieder Autos einfahren können.

Bild: Sandro Büchler

Die City-Parking St.Gallen AG hat im Dezember 2017 die Parkgarage Burggraben von der Zürich-Versicherungsgesellschaft gekauft. Das Parkhaus befand sich gemäss Mitteilung nach fast 30 Betriebsjahren in einem schlechten Zustand. Die City-Parking hat deshalb beschlossen, eine Totalsanierung durchzuführen. Nach längerer Planung wurde im Januar 2019 mit den Sanierungsarbeiten begonnen.

Innert elf Monaten wurde das Parkhaus auf den neusten Stand gebracht. Der Grossteil der Parkplätze konnte dabei verbreitert werden. Dies führt aber zu einer Reduktion der bisherigen Gesamtzahl der Plätze von 423 auf 363. Auch optisch präsentiert sich das Cityparking Burggraben neu: Das Erscheinungsbild wurde modernisiert, was zusammen mit flächendeckender Videoüberwachung die Sicherheit erhöhen soll.

Freitag, 29. November - 14:45 Uhr 

Olympische Flamme in St.Gallen entzündet

(pd/vre) Am Freitagmorgen haben der Curler Benoît Schwarz und die Curlerin Malin Da Ros auf dem Gallusplatz in St.Gallen symbolisch die olympische Flamme entzündet. Rund um den Anlass bot sich dem Publikum Gelegenheit, sich spielerisch über die Olympischen (Jugend-)Spiele und den Sport generell zu informieren.

Am Freitagvormittag machte die olympische Flamme auf ihrem Weg an die Jugendspiele von Anfang Januar 2020 in Lausanne auf dem Gallusplatz in St.Gallen Station.

Am Freitagvormittag machte die olympische Flamme auf ihrem Weg an die Jugendspiele von Anfang Januar 2020 in Lausanne auf dem Gallusplatz in St.Gallen Station.

Bild: Benjamin Manser

Unterwegs durch die Schweiz ist das olympische Feuer derzeit wegen der Olympischen Jugendspiele (Youth Olympic Games). Sie finden zwischen dem 9. und 22. Januar 2020 verteilt auf acht Orte in den Kantonen Waadt, Wallis und Graubünden sowie im benachbarten Frankreich statt. Es sollen gemäss Mitteilung Spiele eines neuen Typs werden, die als Ausgangspunkt für die Erneuerung der ganzen olympischen Bewegung dienen sollen.

Hier geht's zu den Details der Olympischen Jugendspiele 2020.

Freitag, 29. November - 14:15 Uhr

Am ersten Adventsonntag singt der Projektchor in der reformierten Kirche Heiligkreuz

(pd/vre) Der Projektchor Heiligkreuz tritt am ersten Adventsonntag, 17 Uhr, in der reformierten Kirche Heiligkreuz an der Lettenstrasse 16 auf. Neben der Komposition «Lobet Christen Euren Heiland» von Dietrich Buxtehude präsentiert er unter Leitung von Annelise Bolt  Advents- und Weihnachtslieder zum Mitsingen. Begleitet werden Sängerinnen und Sänger von Antonia Rempfler und Luzia Schmid (beide auf der Violine), Doris Maria Sigrist (am Cello) und Marcel Schmid (an der Orgel).

Freitag, 29. November - 13:45 Uhr

Ausstellung bei der Raiffeisen-Bank: Förderraum verkauft Weihnachtsartikel

Die Weihnachtsausstellung in der Schalterhalle der Raiffeisenbank an der Vadianstrasse 17.

Die Weihnachtsausstellung in der Schalterhalle der Raiffeisenbank an der Vadianstrasse 17.

Bild: PD - 28.11.2019

(pd/vre) In der vor rund einem Jahr neu gestalteten Kundenzone der Raiffeisenbank an der Vadianstrasse 17 in St.Gallen werden seit heute Produkte angeboten, die zu einer traditionellen Weihnachtsausstellung gehören: Darunter sind Weihnachtsguetzli, Kräutersalze, Öle oder Sirup genau so wie Christbaumschmuck oder Weihnachtskarten. Diese Produkte wurden von Menschen gefertigt, die in einer betreuten Wohngruppe leben, eine Tagesstätte besuchen oder in einem Arbeitsbereich der Stiftung Förderraum tätig sind.

In der Förderraum-Weihnachtsausstellung werden drei dieser Menschen in Wort und Bild vorgestellt. Unter ihnen ist ein 32-Jähriger aus dem bündnerischen Puschlav, der nach einer schwierigen Jugend im Hotel Dom in St.Gallen eine Stelle und damit wieder Boden unter den Füssen fand. Heute arbeitet er im Bereich «Haus & Garten».

Die Weihnachtsausstellung der Stiftung Förderraum in der Kundenzone der Raiffeisenbank in St.Gallen bleibt bis 3. Januar geöffnet. Sie ist während der Öffnungszeiten der Bank zugänglich.

Freitag, 29. November - 11:10 Uhr

Einbrecher stehlen teure Uhren

(kapo/ren) Am Donnerstag, zwischen 16.20 und 19.30 Uhr, waren Einbrecher in St.Gallen unterwegs. Sie sind in ein Einfamilienhaus in der Kirchlistrasse eingebrochen. Die Täter brachen gemäss Mitteilung der St.Galler Kantonspolizei ein Fenster auf und stiegen so ins Haus ein. Dort liessen sie mehrere Uhren im Wert von mehreren zehntausend Franken mitlaufen.

Freitag, 29. November - 10:33 Uhr

Flux-Preis geht nach St.Gallen: HB ist der «innovativste und kundenfreundlichste Verkehrsknoten der Schweiz»

(pd/chs) Der aufgewertete und neugestaltete Bahnhof und Bahnhofplatz St.Gallen ist mit dem Schweizerischen Mobilitätspreis, dem Flux 2019, als «innovativster und kundenfreundlichster Verkehrsknoten der Schweiz» ausgezeichnet worden. Die Fachjury, bestehend aus zehn Schweizer ÖV-Expertinnen und ÖV-Experten, überzeugte am komplett umgebauten Verkehrsknoten «die ideale Einbindung in den städtischen Raum», wie es in einer Medienmitteilung der Stadt heisst.

Eine städtische Delegation, angeführt von Stadträtin Maria Pappa, durfte den Preis am Donnerstag in Aarau entgegennehmen.

Eine städtische Delegation, angeführt von Stadträtin Maria Pappa, durfte den Preis am Donnerstag in Aarau entgegennehmen.

Bild: pd

Eine städtische Delegation durfte den Preis am Donnerstag in Aarau entgegennehmen. Post-Auto, der Verkehrs-Club Schweiz (VCS) sowie der Verband öffentlicher Verkehr (VöV) verleihen den Flux-Preis damit bereits zum 13. Mal. Die Jury hatte 45 Verkehrsknoten in Bezirkshauptorten begutachtet und vier für den Preis nominiert. Zu den Nominierten für den FLUX 2019 gehören neben St.Gallen auch Zürich Oerlikon, Lugano und La Chaux-de-Fonds.

Das Flux-Preisgeld von 5’000 Franken spenden die Stadt und die SBB je zur Hälfte an zwei städtische Organisationen für Menschen mit Behinderungen, nämnlich Pro Cap St.Gallen-Appenzell und Obvita. Dies gemäss Mitteilung als Dank «für die langjährige wertvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit generell und speziell im preisgekrönten Projekt».