ST.GALLER STADT-TICKER
News aus Stadt und Region St.Gallen: Meldungen vom 7. bis 13. Mai 2022

Redaktion
Drucken

Feedback: stadtredaktion@chmedia.ch

Baubeginn an der Zürcher Strasse in der Lachen: Bauarbeiten dauern bis Ende 2023

Die Zürcher Strasse im St.Galler Lachen-Quartier wird saniert und umgestaltet. Betroffen ist der Abschnitt von der Rechen- bis zur Stahlstrasse. Start der Bauarbeiten ist am 23. Mai, Ende voraussichtlich Ende 2023. Erneuert werden gemäss Mitteilung des städtischen Tiefbauamtes die Werkleitungen und die Strasse selber. Dazu gibt’s eine neue Strassenraumgestaltung.

Die Zürcher Strasse im St.Galler Lachen-Quartier wird bis Ende 2023 umfassend saniert und neu gestaltet. Baustart ist am 23. Mai.

Die Zürcher Strasse im St.Galler Lachen-Quartier wird bis Ende 2023 umfassend saniert und neu gestaltet. Baustart ist am 23. Mai.

Bild: Andri Vöhringer (19.10.2021)

Geplant ist, die Breite der Fahrspuren zu reduzieren und die Trottoirs zu verbreitern. Zudem wird auf beiden Strassenseiten ein Velostreifen markiert. In die Mitte der Fahrbahn kommt ein teils befahrbarer, teils begrünter Mehrzweckstreifen. Die vorhandenen Bushaltestellen werden behindertengerecht gestaltet. Geplant ist zudem die Pflanzung zusätzlicher Bäume.

Kommende Woche, am 19. und 20. Mai, werden Vorbereitungsarbeiten für den Baustart ausgeführt. Dieser erfolgt dann am Montag, 23. Mai. Die Arbeiten werden in mehreren Etappen vorgenommen. Der Verkehr wird dabei während der ganzen Bauzeit auf zwei Fahrspuren geführt. Die Seitenstrasse werden gemäss Bauablauf gesperrt und der Verkehr wird umgeleitet. Öffentliche Parkplätze müssen im jeweiligen Baubereich vorübergehend aufgehoben werden. (sk/vre)

Führung der Stadtbibliothek im Stephanshorn: Alte Wildobstsorten neu entdecken

Die Stadtbibliothek St.Gallen lädt am 21. Mai zu einer Führung durch die Wildobstsammlung im Stephanshorn beim Botanischen Garten ein. Der Anlass beginnt um 10 Uhr und dauert rund zwei Stunden. Anmelden dazu kann man sich  im Internet. Die Teilnahme ist gratis.

Beispiel für eine Informationstafel in der Wildobstsammlung der Save-Foundation.

Beispiel für eine Informationstafel in der Wildobstsammlung der Save-Foundation.

Bild: Urs M. Hemm (26.08.2020)

Waltraud Kugler von der Save-Foundation wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf der Führung vom 21. Mai die einheimischen Wildobstsorten vorstellen und ihnen die Bedeutung für unser Ökosystem erläutern. Den Sortengarten mit rund 100 Wildobstarten im Stephanshorn hat die Stiftung in enger Zusammenarbeit mit Stadtgrün angelegt.

Viele der dort anzutreffenden Sträuchern werden den Besucherinnen und Besuchern bekannt vorkommen. Sie wachsen nämlich auch in vielen Parks oder als sogenanntes «Strassenbegleitgrün». Während die Früchte dieser Pflanzen früher eine willkommene Abwechslung auf dem Speiseplan waren, ist heute wenig bekannt, dass sie essbar sind und wie man sie zubereitet. (sk/vre)

Einbrecher bei einem Unternehmen in Mörschwil: 9'000 Franken und einen Lieferwagen gestohlen, Schaden für 10'000 Franken angerichtet

Am Donnerstagabend sind Unbekannte bei einem Unternehmen an der Rorschacherstrasse in Mörschwil eingebrochen. Sie stahlen mehrere tausend Franken und ein Firmenauto. Der Sachschaden beläuft sich gemäss Mitteilung der Kantonspolizei St.Gallen vom Freitag auf nochmals rund 10’000 Franken.

Am Donnerstagabend haben Einbrecher ein Unternehmen in Mörschwil heimgesucht.

Am Donnerstagabend haben Einbrecher ein Unternehmen in Mörschwil heimgesucht.

Symbolbild: Kapo SG

Die Diebe drangen am Donnerstag, zwischen 21.55 und 23.15 Uhr, ins Firmenareal ein und verschafften sich dort gewaltsam Zutritt zu mehreren Gebäuden. Im Inneren durchsuchte sie die Räume und stahlen rund 9’000 Franken. Anschliessend flüchteten sie in einem Lieferwagen, der auf dem Firmengelände abgestellt war. (kapo/vre)

Klimakollektiv erinnert an den heutigen Overshoot Day: Ab heute lebt die Schweiz auf Pump

Heute, am Freitag, 13. Mai, hat die Schweiz bereits alle ihre Ressourcen für 2022 verbraucht. Für den Rest des Jahres lebt sie auf Kosten anderer Menschen und der Zukunft. Daran hat das Klimastreikkollektiv St.Gallen am Freitagmorgen mit einer Aktion in der Marktgasse erinnert. Mit dem Kreideschriftzug «Overshoot Day 2022 - unsere Ressourcen sind aufgebraucht» will es auf die Notwendigkeit einer konsequenten Klimapolitik aufmerksam machen.

Der - auch im Original auf den Pflastersteinen nur schwer lesbare - Slogan des Klimastreikkollektivs zum Overshoot Day.

Der - auch im Original auf den Pflastersteinen nur schwer lesbare - Slogan des Klimastreikkollektivs zum Overshoot Day.

Bild: PD (13.5.2022)

Die Lage sei «unglaublich dringend», schreibt das Kollektiv in einer Mitteilung. Dass der Overshoot Day der Schweiz so früh sei, müsse ein Weckruf für die Politik darstellen. Mache die Menschheit so weiter wie heute, sei ihre Zukunft gefährdet. Es sei höchste Zeit, dass Politikerinnen und Politiker die Klimakrise ernst nähmen. Es sei höchste Zeit, dass gehandelt werden, fordert das Klimastreikkollektiv. (pd/vre)

Unmittelbar beim Hauptbahnhof St.Gallen hat der Kanton ein Grundstück erworben

C-2331 lautet die Nummer der Liegenschaft, die der Kanton St.Gallen gemäss den am Freitag publizierten Handänderungen erworben hat. Das 879 Quadratmeter grosse Grundstück hat eine prominente Lage. Es grenzt unmittelbar an die Nordseite des Hauptbahnhofs St.Gallen an, westseitig befindet sich das Gebäude der Ostschweizer Fachhochschule.

Der Kanton St.Gallen hat das unbebaute Grundstück zwischen dem Gebäude an der Rosenbergstrasse und den Gleisen erworben.

Der Kanton St.Gallen hat das unbebaute Grundstück zwischen dem Gebäude an der Rosenbergstrasse und den Gleisen erworben.

Bild: Raphael Rohner (25.04.2022)

Das Grundstück, das aktuell mehrheitlich als Parkplatz genutzt wird, umgibt das Gebäude an der Rosenbergstrasse 55. Dieses ist bereits im Eigentum des Kantons. Das fünfstöckige Gebäude war zuletzt Heimat der legendären Monti American-Bar und des Chinarestaurants Goldener Drachen, das während der Pandemie die Türen für immer schloss.

Der Kanton hatte bereits Anfang Mai gegenüber dem «Tagblatt» bestätigt, dass er das benachbarte Landstück zu kaufen beabsichtige. Welche Pläne der Kanton für das Haus, in dessen Obergeschoss sich möblierte Wohnungen für Studierende befinden, und das ganze Areal hegt, ist unklar. Klarheit über dfie Zukunft soll die Immobilienstrategie des Kantons bringen, sagt Claudia Eugster, Mediensprecherin des kantonalen Bau- und Umweltdepartements. Das Strategiepapier wird aktuell erarbeitet und soll im ersten Halbjahr 2023 vorliegen. (sab)

Nächstes Sechs-Punkte-Spiel in Sion: Taktiert wird jetzt auf und neben dem Spielfeld

Am Samstag, 15 Uhr, spielt der SC Brühl sein zweites von insgesamt sechs Abstiegsspielen. Er tritt auswärts gegen Sion II an. Und wieder ist ein Sieg Pflicht. Und wieder ist ein Sieg für den SC Brühl angesichts der knappen Abstände am Ende der Meisterschaftstabelle der Promotion League faktisch mehr als die drei dabei zu erringenden Punkte wert. Das wissen die Walliser allerdings auch.

Die Abstiegsrunde der Promotion League ist an Spannung kaum zu überbieten. Vor dem zweiten von sechs Spielen ist noch völlig unklar, welche zwei Teams am 11. Juni in den sauren Apfel beissen und in die erste Liga absteigen müssen. Zur Auswahl stehen die Black Stars aus, YF Juventus aus Zürich, Sion II und eben der SC Brühl.

Vor drei Wochen spielte der SC Brühl bereits in Sion, damals im Tourbillon. Dort gewannen die Kronen 4:2.

Vor drei Wochen spielte der SC Brühl bereits in Sion, damals im Tourbillon. Dort gewannen die Kronen 4:2.

Bild: Kurt Frischknecht/ SCB (23.4.2022)

Mit dem knappen 1:0-Auswärtssieg vor einer Woche gegen die Black Stars konnte Brühl den Abstand zu diesen und zu YF Juventus um drei respektive fünf Punkte verringern und gleichzeitig Sion um drei Punkte distanzieren. Jetzt folgt das nächste Schicksalsspiel, nämlich gegen Sion. Mit einem Sieg würde Brühl Sion weiter distanzieren und könnte zu einem der beiden anderen Teams aufschliessen.

Die Walliser wissen genau, um was es geht – und taktieren entsprechend bereits neben dem Spielfeld: Das Spiel wurde vom ursprünglich vorgesehenen Tourbillon in Sion auf ein Terrain im benachbarten Savièse verlegt. Es ist kleiner, holperiger und besser geeignet für ein Kampfspiel. Zudem wurde der Spielbeginn von 16 auf 15 Uhr vorverlegt; das Team des SC Brühl wird deswegen bereits am Freitagabend anreisen und vor Ort übernachten.

Wie schon Ende April im Tourbillon dürfte das morgige Auswärtsspiel des SC Brühl gegen Sion II in Savièse heftig umkämpft sein.

Wie schon Ende April im Tourbillon dürfte das morgige Auswärtsspiel des SC Brühl gegen Sion II in Savièse heftig umkämpft sein.

Bild: Kurt Frischknecht/ SCB (23.4.2022)

Immerhin werden die Walliser bei diesem Spiel keine Verstärkung aus der ersten Mannschaft holen können, was sie sonst ganz gerne tun. Dies, weil das Reglement in den letzten fünf Spielen der Saison nur noch Spieler zulässt, die in der Rückrunde mindestens fünf Einätze in der U21 absolviert haben. Bei Brühl fehlen am Samstag Lirim Shala, der eine Gelbsperre absitzt, und Josip Lovakovic, der verletzt ist. (fm/vre)

Vortragsmorgen beim Historischen Verein: Söldner, Abenteurer und Helfer

Kaufleute, Söldner, Abenteurer oder auch arme Familien haben St.Gallen während Jahrhunderten aus unterschiedlichsten Gründen verlassen. Sie haben teils spannende schriftliche Spuren über ihre Zeit in der Fremde hinterlassen. Der Historische Verein des Kantons St. Gallen widmet einigen davon morgen Samstag, 9 bis 12 Uhr, einen öffentlichen Anlass.

Wer früher als Reisender im Mittelmeer unterwegs war, konnte durchaus als Gefangener nordafrikanischer Piraten in der Sklaverei enden.

Wer früher als Reisender im Mittelmeer unterwegs war, konnte durchaus als Gefangener nordafrikanischer Piraten in der Sklaverei enden.

Bild: PD

Dabei berichtet Heidi Eisenhut über Ausserrhoder, die im 18. Jahrhundert in Tunis jahrelang als Sklaven gehalten wurden. Bettina Schöller und Regula Zürcher erzählten die Geschichten einer abenteuerlustigen reisenden Frau in Asien und über einen Ostschweizer Arzt, der im ersten Weltkrieg in England tätig war.

Start zum historischen Vortragsmorgen ist am Samstag, 9 Uhr, in der Kantonsbibliothek an der Notkerstrasse 22. Als Abschluss folgt gegen Mittag eine Führung im Historischen und Völkerkundemuseum im Stadtpark. Der Anlass ist öffentlich. Die Teilnahme an den Vorträgen ist gratis. Für den Museumsbesuch ist der Museumseintritt fällig. (pd/vre)

Das Programm der Vormittagsveranstaltung des Historischen Vereins des Kantons St.Gallen findet sich im Internet.

Auto gegen E-Scooter: 24-Jährige verletzt, Polizei sucht Zeugen

Am Mittwochmorgen ist es auf der Hauptstrasse in Staad zu einem Unfall gekommen. Dabei wurde eine 24-jährige Frau, die mit dem E-Trottinett einen Fussgängerstreifen überquerte, von einem Auto angefahren und leicht verletzt. Sie musste vom Rettungsdienst ins Spital gefahren werden. Da der Unfallhergang noch nicht abschliessend geklärt werden konnte, sucht die Kantonspolizei Zeuginnen und Zeugen des Vorfalls. Sie werden in einer Mitteilung gebeten sich beim Polizeistützpunkt Thal unter 058'229'80'00 zu melden.

Auf diesem Fussgängerstreifen an der Hauptstrasse von Staad kam es am Mittwoch zum Unfall zwischen Auto und E-Scooter.

Auf diesem Fussgängerstreifen an der Hauptstrasse von Staad kam es am Mittwoch zum Unfall zwischen Auto und E-Scooter.

Bild: Kantonspolizei SG (11.5.2022)

Eine 24-jährige Frau fuhr am Mittwoch, 8 Uhr, mit ihrem E-Scooter vom Bahnhof Staad auf der Thaler- zur Hauptstrasse. Als sie diese erreichte, querte sie sie auf dem Fussgängerstreifen. Dabei kam es zum Unfall mit dem Auto eines 69-Jährigen. Eine am Unfall unbeteiligte Person, die mit dem Auto einer Gartenbaufirma unterwegs war, kam der Verletzten zu Hilfe. Durch den Unfall entstand Sachschaden in Höhe von rund 3'500 Franken. (kapo/vre)

Ins Clublokal eingebrochen

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag haben Einbrecher ein Clublokal an der Sportstrasse in Gossau heimgesucht. Die Diebe verschafften sich durch die Eingangstüre gewaltsam Zugang zum Lokal. Dort durchsuchten sie alle Räume und stahlen mehrere hundert Franken in bar. Zudem entstand gemäss Mitteilung der Kantonspolizei Schaden von nochmals rund 1’500 Franken. (kapo/vre)

NAMEN & NOTIZEN: Mord und Totschlag an der Fachhochschule

Vom Professor zum Autor: Andreas Löhrer und Wilfried Lux sind Wirtschaftsprofessoren an der Ostschweizer Fachhochschule und haben nun je ein Buch geschrieben. Was nicht wirklich erstaunt - ausser, dass es sich dabei nicht um wissenschaftliche Schinken, sondern um Kriminalromane handelt. Beide haben regionale Bezüge.

Viele Szenen aus dem Thriller «Gefährliche Weitwinkel» von Wilfried Lux spielen in der Region St.Gallen, führen aber bis nach Deutschland, Russland, Syrien und Ägypten. Er habe schon immer gerne geschrieben, sagt er . «Vor sieben Jahren habe ich mit meinem Vater ein Schreibseminar in München besucht. Und da hat es mich gepackt.»

Die Fachhochschulprofessoren Andreas Löhrer (links) und Wilfried Lux, stellen ihre Kriminalromane an einer Lesung vor.

Die Fachhochschulprofessoren Andreas Löhrer (links) und Wilfried Lux, stellen ihre Kriminalromane an einer Lesung vor.

Wilfried Lux

Andreas Löhrer hat Lux in seiner Arbeit unterstützt und selbst einen Kriminalroman veröffentlicht. «Wie die Katze» handelt von zwei Ermordungen, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Die Handlung spielt grösstenteils im Appenzellerland. Löhrer sagt: «Es ist kein typischer Regio-Krimi». Die Idee dazu sei vor acht Jahren entstanden.

Die beiden Krimis von Löhrer und Lux werden nun am 19. Mai an einer öffentlichen Lesung in der Aula der Fachhochschule hinter dem St.Galler Hauptbahnhof präsentiert. Der Anlass ist öffentlich, der Eintritt gratis. Gelesen wird an jenem Donnerstag gleich zweimal: Das erste Mal über Mittag von 12.15 bis 13 Uhr, das zweite Mal am frühen Abend von 18 bis 19 Uhr. (vit/vre)

250 Kantischülerinnen und Kantischüler singen vom Frieden

15 Bilder

Donato Caspari

Nach mehrjährigem Unterbruch wegen der Coronapandemie hat am Donnerstagabend wieder ein Kantonsschulkonzert in der Kirche St.Laurenzen in St.Gallen stattgefunden. Rund 250 Schülerinnen und Schüler der Kanti am Burggraben haben gemeinsam das Werk «The Peacemakers» von Karl Jenkins zur Aufführung gebracht. «Tagblatt»-Fotograf Donato Caspari hat die Stimmung eingefangen. (mbu)

Brunnen auf dem Klosterplatz ist ohne Wasser: Unbekannte haben eine Wasserröhre aus Kupfer mitlaufen lassen

Lausbubenstreich oder bewusster Diebstahl? Diese Frage stellt sich Besucherinnen und Besuchern derzeit auf dem St.Galler Klosterplatz. Dort, wo normalerweise Wasser in den grossen Trog des Brunnens plätschert, herrscht derzeit gähnende Leere. Unbekannte haben eines der Kupferrohre entwendet, aus dem normalerweise das Wasser plätschert.

Der Brunnen auf dem Klosterplatz ist ohne Wasser. Der Zettel erklärt warum das so ist und bitte um Hinweise auf die Vandalen oder Diebe.

Der Brunnen auf dem Klosterplatz ist ohne Wasser. Der Zettel erklärt warum das so ist und bitte um Hinweise auf die Vandalen oder Diebe.

Bild: Sandro Büchler (12.5.2022)

Ein handgeschriebener Zettel am Brunnen weist darauf hin, weswegen er derzeit kein Wasser hat. Der Brunnen sei von Vandalen heimgesucht worden, ist da zu lesen. Der Brunnenmeister der Stadt St.Gallen, Ruedi Frischknecht, reagiert am Telefon dann sauer auf den Zwischenfall: «Wer stiehlt denn bitte so ein Rohr? Wer das war, soll es augenblicklich zurückbringen. Der Brunnen auf dem Klosterplatz ist eine kleine Oase für die ganze Stadt.»

Das Gegenstück zu diesem kunstvoll aus Kupfer hergestellten Rohr, aus dem sonst Wasser in den Brunnen plätschert, ist verschwunden.

Das Gegenstück zu diesem kunstvoll aus Kupfer hergestellten Rohr, aus dem sonst Wasser in den Brunnen plätschert, ist verschwunden.

Bild: Sandro Büchler (12.5.2022)

Während der Brunnenmeister hofft, dass jemand das Kupferrohr zurück bringt, fragen sich Passantinnen und Passanten, ob die Polizei wohl schon ermittle. Eine Nachfrage bei der St.Galler Stadtpolizei ergibt: Der Brunnen auf dem Klosterplatz wurde erst vor kurzem «geschändet». «Wir wissen offiziell noch nichts davon, gehen dem aber jetzt sicher nach», versichert Polizeisprecher Klaus-Dieter Mennel. (rar)

Pflegedemo in der Stadt St.Gallen: Pflegeinitiative sofort und konsequent umsetzen

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Pflegedemo mit Plakaten auf dem Kornhausplatz.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Pflegedemo mit Plakaten auf dem Kornhausplatz.

Bild: Reto Voneschen (12.5.2022)

Rund 60 Personen haben am frühen Donnerstagabend in der St.Galler Innenstadt an der Kundgebung zum Tag der Pflege teilgenommen. Dabei wurde in Reden, auf Transparenten und Plakaten sowie in Sprechchören Missstände und Personalmangel in der Pflege kritisiert. Darunter leide das Personal, darunter litten auch Patientinnen und Patienten, hiess es.

Die Hauptbotschaft der Pflegedemo: Ein gutes Gesundheitssystem gibt's auf Dauer nur mit gesundem Pflegepersonal.

Die Hauptbotschaft der Pflegedemo: Ein gutes Gesundheitssystem gibt's auf Dauer nur mit gesundem Pflegepersonal.

Bild: Reto Voneschen (12.5.2022)

Die Demonstrantinnen und Demonstranten forderten die sofortige und konsequente Umsetzung der Ende November 2021 von 61 Prozent der Stimmenden angenommenen eidgenössischen Pflegeinitiative. Diese müsse jetzt in einem Zug umgesetzt werden. Es gehe nicht an, dass gewisse Politikerinnen und Politiker dabei auf die Bremse drückten. (vre)

Bereit zum Abflug

Momentaufnahme. Überall in der Stadt machen wieder lebensgrosse Pferdefiguren auf den CSIO aufmerksam. Einen guten Startplatz hat dabei Pegasus erwischt: Das geflügelte Pferde steht auf dem Knoten von St.-Leonhard- und Rosenbergstrasse - von Blumen umkränzt und von der Blechlawine umbrandet.

Momentaufnahme. Überall in der Stadt machen wieder lebensgrosse Pferdefiguren auf den CSIO aufmerksam. Einen guten Startplatz hat dabei Pegasus erwischt: Das geflügelte Pferde steht auf dem Knoten von St.-Leonhard- und Rosenbergstrasse - von Blumen umkränzt und von der Blechlawine umbrandet.

Bild: Reto Voneschen (12.5.2022)

Ein Drittel der Berechtigten haben abgestimmt: Zettel kann man noch bis Sonntagmittag retournieren

Bis Donnerstagmittag haben 14’574 Stimmberechtigte der Stadt St.Gallen ihre Unterlagen für die Urnengänge vom Sonntag retourniert. Das entspricht einer Stimmbeteiligung von 32,9 Prozent. Die fünf in der Stadt zum Entscheid anstehenden Vorlagen (drei eidgenössische sowie je eine kantonale und städtische) haben damit etwas weniger Anziehungskraft als jene der letzten Abstimmungstermine. Die Stadt rechnet bis Sonntag mit einer Beteiligung zwischen 40 und 44 Prozent.

Das Abstimmungsbarometer der Stadt St.Gallen am Donnerstagmittag.

Das Abstimmungsbarometer der Stadt St.Gallen am Donnerstagmittag.

Screenshot: Stadt SG (12.5.2022)

Retournieren kann man den Stimmzettel in der Stadt St.Gallen bis Sonntagmittag. Bis Freitag, letzter Postabgang, ist das in jedem Briefkasten der Post möglich. Wer diesen Termin verpasst, muss sich persönlich zum Rathaus am Bahnhofplatz bemühen: Dort kann man sein Couvert im Briefkasten links neben dem Haupteingang deponieren. Er wird am Sonntag, 12 Uhr, letztmals geleert. Und am Sonntag, 10 bis 12 Uhr, steht im Foyer des Rathauses wie üblich auch noch die Abstimmungsurne. (vre)

Lesung im Festsaal St.Katharinen: Biografischer Roman über den St.Galler Parapsychologen Alex Schneider

Am Freitag, 19 Uhr, stellt Christine Picciolo-Schneider zusammen mit Hans-Peter Studer das Buch «Stelldichein mit einer anderen Welt» im Festsaal St.Katharinen vor. Der Eintritt kostet zehn Franken. Im Zentrum der Geschichte steht Alex Schneider. Der 2012 im Alter von 85 Jahren verstorbene St.Galler Kantilehrer war der berühmteste Parapsychologe der Schweiz. Er suchte den Kontakt zu Verstorbenen, Wahrsagerinnen und Gurus. Mit teils erstaunlichen Resultaten.

Christine Picciolo-Schneider mit dem biografischen Roman über ihren Mann Alex Schneider. Der St.Galler war einer der bekanntesten Parapsychologen der Schweiz.

Christine Picciolo-Schneider mit dem biografischen Roman über ihren Mann Alex Schneider. Der St.Galler war einer der bekanntesten Parapsychologen der Schweiz.

Bild: Benjamin Manser (28.2.2022)

Im biografischen Roman «Stelldichein mit einer anderen Welt» erzählt die Frau von Schneider Anekdoten aus seiner Kindheit bis zu  seinen letzten Jahren. Es geht in der Geschichte um die alte Stadt St.Gallen, um den Weltkrieg, um schöne Erinnerungen in der Studentenverbindung, um aufregende Bergabenteuer beim SAC, dem Leben als Kantilehrer und als Vater von fünf Kindern. Auf Schritt und Tritt begegnet man im Roman zudem den Überzeugungen und Erfahrungen von Alex Schneider als Parapsychologe. (pd/vre)

Vortrag über den Islam in der Schweiz: Wohin sich das Verhältnis von Schweizern und Muslimen entwickelt

Auf kommenden Mittwoch, 19.30 Uhr, lädt die Christlich-Jüdische Arbeitsgemeinschaft St.Gallen zu ihrem diesjährigen Islamvortrag in die evangelisch-reformierte Kirche Rotmonten ein. Amira Hafner-Al-Jabaji geht darin der Frage nach, wie sich das Verhältnis zwischen der Schweizer Bevölkerung und den Muslimen im Land in den vergangenen Jahrzehnten entwickelt hat.

Die Moschee und das islamische Begegnungszentrum an der Rosenstrasse 45 in Wil.

Die Moschee und das islamische Begegnungszentrum an der Rosenstrasse 45 in Wil.

Bild: Ralph Ribi (29.3.2018)

Geprägt war das Schweizer Verhältnis zum Islam in den vergangenen über zwanzig Jahren vor allem von politischen Konflikten, über die auch fleissig in den Medien berichtet wurde. Da ging’s – teilweise sehr emotional – ums Kopftuch, ums Verbot von Minaretten, um Extremismus oder um Probleme im Schwimmunterricht und in Schullagern.

In ihrem Vortrag geht Amira Hafner-Al-Jabaji nun der Frage nach, wie diese Themen die Wahrnehmung des Islam in der Schweiz geprägt haben, welche Veränderungen und Entwicklungen zu beobachten waren. Weiter wird sich die Islamwissenschafterin und aus der SRF-Sendung «Sternstunde Religion» bekannte Journalistin mit der Frage beschäftigen, ob sich die Muslime mit der Situation arrangiert haben oder ob die Schweizer Bevölkerung toleranter geworden ist. (pd/vre)

Bekannte US-Choreografin gastiert in der Lokremise: Auf der Suche nach Utopien für eine ideale Welt

Im Rahmen des Tanzfestivals Steps gastiert am Montag, 20 Uhr, Annie Hanauer mit dem Stück «A Space For All Our Tomorrows» in der St.Galler Lokremise. Gemeinsam mit Giuseppe Comuniello und Laila White sowie der Musikerin Deborah Lennie geht die US-Choreografin und Tänzerin Utopien nach und der Frage, wie eine ideale Welt aussehen müsste.

Am Montagabend gastiert die Choreografin Annie Hanauer mit «A Space For All Our Tomorrows» in der St.Galler Lokremise.

Am Montagabend gastiert die Choreografin Annie Hanauer mit «A Space For All Our Tomorrows» in der St.Galler Lokremise.

Bild: PD

Utopien sind so alt wie die Menschheit selbst, auch wenn sie den Ruf haben, sich nicht einlösen zu lassen. Was ist es also, was uns daran so fasziniert? Inspiriert von der historischen Künstlergemeinschaft des Monte Verità, setzt sich die gebürtige US-Amerikanerin Annie Hanauer tanzend mit verschiedenen Konzepten von Utopien auseinander und knüpft sie an die zeitlose Frage: Wie wollen wir leben?

Angetrieben von der Suche nach einer besseren Welt und der Neugier, wie dieser Ort aussehen könnte, transferiert die heute in Grossbritannien lebende Choreografin die Utopie-Diskussion auf die physische Ebene. Gemeinsam mit Giuseppe Comuniello, Laila White und Deborah Lennie untersucht sie die Bedeutung des Themas aus der Sicht von drei Körpern, die von der Norm abweichen. Das Resultat sei ein energiegeladener und sinnlicher Tanzabend, heisst es in der Vorschau. (pd/vre)

Tickets für den Tanzabend gibt's auf der Internetseite des Theaters St.Gallen.

Das Wasser wird rasch wärmer

Wassertemperaturen Freibäder Stadt St.Gallen und Bodensee - Vergleich 11. und 12.5.2022
11. Mai 12. Mai
Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld1618
Freibad Rotmonten17,519
Familien- und Frauenbad Dreilinden1415
Mannenweier1415
Region
Schwimmbad Arbon: See1616,9
Schwimmbad Arbon: Becken2224
Schwimmbad Waldstatt1820,7

Was unendlich lange währte, wird endlich gut: Schutzverordnung der Stadt St.Gallen fürs Goldachtobel tritt am 1. Juni in Kraft

Am 1. Juni tritt gemäss Mitteilung die Schutzverordnung Goldachtobel der Stadt St.Gallen in Kraft. Damit wird eine über 20 Jahre alte Geschichte zu einem glücklichen Ende gebracht. Ein Wermutstropfen bleibt dabei, dass die Schutzverordnung für eines der wertvollsten Naturgebiete der Region nur auf Stadtboden gilt. Dies, weil die Versuche, alle ans Tobel anstossenden Gemeinden von einer gemeinsamen Unterschutzstellung zu überzeugen, gescheitert sind.

Das Goldachtobel ist bis heute eine weitgehend intakte und ungestörte Naturlandschaft inmitten von Siedlungs- und Landwirtschaftsgebieten.

Das Goldachtobel ist bis heute eine weitgehend intakte und ungestörte Naturlandschaft inmitten von Siedlungs- und Landwirtschaftsgebieten.

Bild: Ralph Ribi (9.6.2011)

Die Schutzverordnung Goldachtobel geht auf ein vom Stadtparlament überwiesenes Postulat mit dem Titel «Wildnispark Goldacher Tobel» aus dem Jahr 2000 zurück. Im Vorstoss war verlangt worden, dass die Stadt sich am Parkprojekt beteiligen solle, da das Gebiet weitgehend unberührt sei, wenig Nutzungskonflikte aufträten und eine natürliche Dynamik vorhanden sei. Der Stadtrat war mit der Idee einverstanden. Dies, weil der Schutz des Tobels als Fortsetzung von Bemühungen in Nachbargebieten sowieso geplant war.

Ursprünglich war für das Goldachtobel eine Schutzverordnung aller fünf ans Gebiet anstossenden Gemeinden geplant. Nachdem diese 2011 gescheitert war, startete die Stadt 2016 mit einer eigenen Verordnung. Dieser stimmte das Stadtparlament im Herbst 2020 zu. Dagegen gingen zwei Rekurse ein. Einer wurde frühzeitig zurückgezogen, ein anderer jetzt bei der Einsprachebehandlung durch das kantonale Bau- und Umweltdepartement gütlich beigelegt. Damit kann die Schutzverordnung in Kraft treten. (sk/vre)

Einnahmenplus für Tarifverbund Ostwind im Jahr 2021: Hoffnung auf weitere Erholung von der Coronakrise im laufenden Jahr

Auch der ÖV-Tarifverbund Ostwind erholt sich langsam von der Coronakrise. 2021 betrugen die Einnahmen gut 174 Millionen Franken. Das ist gegenüber dem Jahr 2020 ein Plus von 9,86 Prozent. Allerdings liegt das Resultat 2021 immer noch 16,02 Prozent unter jenem des bisher letzten «normalen» Geschäftsjahrs 2019. Die Verantwortlichen des Tarifverbundes hoffen nach Angaben an der Generalversammlung in Romanshorn fürs laufende Jahr auf eine weitere Erholung des Geschäftsgangs.

Auch der öffentliche Verkehr in Stadt und Region St.Gallen gehört zum Tarifverbund Ostschweiz.

Auch der öffentliche Verkehr in Stadt und Region St.Gallen gehört zum Tarifverbund Ostschweiz.

Bild: Michel Canonica (12.2.2022)

Personelle Wechsel gab’s an der Spitze der Trägergenossenschaft von Ostwind. An der GV übergab Ralf Eigenmann das Präsidium an Thomas Baumgartner. Eigenmann amtete seit 2017 als Präsident; er verbleibt jetzt in der Genossenschaftsverwaltung, der er seit 2006 angehört. Er ist Unternehmensleiter der Verkehrsbetriebe der Stadt St.Gallen (VBSG). Baumgartner wiederum gehört der Ostwind-Verwaltung seit 2012 an. Er ist Direktor der Appenzeller Bahnen. Neuer Vizepräsident der Ostwind-Genossenschaft wird Roger Walser von der Postauto AG.

Thomas Baumgartner, Direktor der Appenzeller Bahnen, ist neuer Präsident des Tarifverbundes Ostwind.

Thomas Baumgartner, Direktor der Appenzeller Bahnen, ist neuer Präsident des Tarifverbundes Ostwind.

Bild: Karin Erni (11.9.2019)

Im Tarifverbund Ostwind sind dreissig Transportunternehmen des öffentlichen Verkehrs zusammengeschlossen. Sie kommen aus den Bereichen Bahn, Schifffahrt sowie Standseil- und Luftseilbahn. Der Tarifverbund deckt die Kantone St.Gallen, Thurgau, Schaffhausen und Glarus sowie die beiden Appenzell ab. Zum Tarifgebiet gehört zudem die Region March im Kanton Schwyz. (pd/vre)

Stadtpolizei sucht Zeugen: Bus gerammt und geflüchtet

Am Sonntagabend hat ein unbekannter Lenker oder eine unbekannte Lenkerin im Westen der Stadt St.Gallen mit dem Auto einen Bus beim Überholen gestreift und beschädigt. Danach setzte die Person die Fahrt fort, ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern. Verletzt wurde beim Zwischenfall niemand. Die Stadtpolizei sucht jetzt Zeugen, welche Angaben zum Unfallauto oder der Person an dessen Steuer machen können. Hinweise werden gemäss Mitteilung vom Donnerstag unter Telefon 071’224’60’00 entgegengenommen.

Vor dem Interio-Kreisel bei Abtwil hat ein Autofahrer am Sonntag bei einem riskanten Überholmanöver einen Bus gestreift und ist geflüchtet.

Vor dem Interio-Kreisel bei Abtwil hat ein Autofahrer am Sonntag bei einem riskanten Überholmanöver einen Bus gestreift und ist geflüchtet.

Bild: Stadtpolizei SG (8.5.2022)

Am Sonntag, 21.30 Uhr, fuhr ein schwarzer Personenwagen hinter einem Gelenkbus auf der Bildstrasse von Abtwil her in Richtung Interio-Kreisel und Geissbergstrasse. Das Personenauto versuchte, den Bus zu überholen. Dabei überfuhr es die Sicherheitslinie und war zudem zu schnell unterwegs. Aufgrund einer nahenden Mittelinsel schwenkte der PW auch noch zu früh zurück nach rechts und streifte den Bus seitlich. Danach fuhr der Autolenker weiter in Richtung Autobahn. Am Bus entstand mässiger Sachschaden. (stapo/vre)

Tag der Pflege in St.Gallen: Kundgebung für bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege

Heute Donnerstag ist Tag der Pflege. Aus diesem Anlass findet auch in der Stadt St.Gallen eine Pflegedemo statt. Treffpunkt dazu ist um 18 Uhr auf dem Kornhausplatz beim Hauptbahnhof. Zur Veranstaltung eingeladen hat ein Bündnis, dem Verbände, Vereine und Gewerkschaften aus dem Pflegebereich angehören.

Für Verbesserungen in der Pflege wird heute Abend erneut auch in der Stadt St.Gallen demonstriert.

Für Verbesserungen in der Pflege wird heute Abend erneut auch in der Stadt St.Gallen demonstriert.

Bild: PD

Hauptforderung der heutigen Pflegedemo in St.Gallen ist die rasche und vollständige Umsetzung der Pflegeinitiative. Diese war Ende November 2021 von den Schweizer Stimmberechtigten deutlich angenommen worden. Sie soll die personelle Situation und die Arbeitsbedingungen in der Pflege verbessern helfen.

Angesichts des gravierenden Personalmangels und der Missstände in der Pflege komme es jetzt darauf an, diese Initiative rasch und wirkungsvoll umzusetzen, heisst es in den Aufrufen zur Demo. Gewerkschaften, Berufsverbände und Vereine, die sich der Initiative verschrieben hätten, dürften jetzt nicht einfach die Hände in den Schoss legen und zuwarten, bis etwas passiere. (pd/vre)

Vorbereitungen auf den Cupfinal: Bei einem Sieg rechnet die Polizei mit bis zu 25’000 Fans im Stadtzentrum

Wenn es dem FC St.Gallen tatsächlich gelingt, am Sonntagnachmittag den Cup zu gewinnen, dürfte danach im St.Galler Stadtzentrum «die Post abgehen», wie man so schön sagt. Die Stadtpolizei rechnet mit rund 25’000 Fans, die dann dort an der Cupfeier teilnehmen werden. Aufgrund des zu erwartenden Aufmarsches ist mit Behinderungen im Strassen- wie im öffentlichen Verkehr zu rechnen.

Ein legendäres Bild: Gewinnt der FC St.Gallen am Sonntag in Bern den Schweizer Fussballcup, dürfte es danach im St.Galler Stadtzentrum zu und her gehen wie im Juni 2000, als der FCSG Meister wurde.

Ein legendäres Bild: Gewinnt der FC St.Gallen am Sonntag in Bern den Schweizer Fussballcup, dürfte es danach im St.Galler Stadtzentrum zu und her gehen wie im Juni 2000, als der FCSG Meister wurde.

Bild: Michel Canonica (7.6.2000)

Für das Finalspiel im Berner Wankdorf-Stadion stehen sechs Extrazüge im Einsatz. Weitere Fans werden per Car reisen; die Stadtpolizei rechnet mit rund 20. Der Ein- und Auslad der Passagiere für die Fahrt nach Bern und zurück erfolgt gemäss Mitteilung vom Mittwoch an der Museumstrasse. Die Cars können im Anschluss hinter dem Bahnhof St.Fiden gratis parkieren.

Hauptperimeter für die allfällige Cupfeier in St.Gallen werden Marktplatz und Bohl sowie Teile der Markt- und der Neugasse sein. Mit Blick auf den zu erwartenden Aufmarsch sollen hier zusätzliche Abfallkübel und WC-Häuschen aufgestellt werden. Marktplatz und Bohl werden für die Cupfeier zwischen Schibenertor und Waaghaus für jeglichen Verkehr gesperrt.

Nach einem Cupsieg rechnet die Stadtpolizei St.Gallen mit bis zu 25’000 feiernden Fans im Stadtzentrum. Der ÖV-Knoten Bohl würde in dem Fall auf dem Unteren Graben umfahren.

Nach einem Cupsieg rechnet die Stadtpolizei St.Gallen mit bis zu 25’000 feiernden Fans im Stadtzentrum. Der ÖV-Knoten Bohl würde in dem Fall auf dem Unteren Graben umfahren.

Bild: Michel Canonica

Wie bei anderen Grossanlässen in St.Gallen werden die öffentlichen Verkehrsmittel ab dem späten Sonntagnachmittag das Stadtzentrum über den Unteren Graben umfahren. Auf Höhe von Schulhaus und Turnhalle Talhof wird eine Ersatzhaltestelle eingerichtet. Die Appenzeller Bahnen lassen während der allfälligen Cupfeier auf der Strecke zwischen Bahnhof und Spisertor Busse als Bahnersatz fahren.

Für den Fall des Cupsieges durch den FC St.Gallen hat die St.Galler Stadtregierung schon vergangene Woche für Sonntag auf Montag eine Freinacht für die ganze Stadt bewilligt. Allerdings gilt sie nur in den Innenbereichen der Restaurants, wie die Stadtpolizei schreibt. Für Gartenbeizen gelten mit Rücksicht auf die Nachbarschaft die sonst geltenden Öffnungszeiten. (stapo/vre)

Kanton informiert über Gefahren von Blaualgen: Normalerweise harmlos, gefährlich wird's aber bei einer explosionsartiger Vermehrung

Blaualgen sind Teil des einheimischen Ökosystems, kommen überall in unseren Gewässern vor und sind meist harmlos. Wenn sie sich aufgrund spezieller Bedingungen massenhaft vermehren, können sie zum Problem werden: So hat vermutlich Gift, das im vergangenen Sommer durch eine Blaualgenblüte entstanden ist, am Zürcher Obersee mehrere Hunde getötet.

So sieht es aus, wenn Blaualgen blühen und durch gehäuftes Auftreten ihr Gift zum Problem für Mensch und Tier werden kann.

So sieht es aus, wenn Blaualgen blühen und durch gehäuftes Auftreten ihr Gift zum Problem für Mensch und Tier werden kann.

Bild: AfU Thurgau

Der Kanton St.Gallen hat auch wegen dieses Falles eine Aufklärungskampagne über Blaualgen gestartet. In ihrem Rahmen stellt das kantonale Amt für Amt für Wasser und Energie (AWE) den St.Galler Seegemeinden Info- und Warnplakate zur Verfügung. Die Gemeinden können damit die Bevölkerung allgemein informieren und im Fall einer Blaualgenblüte auf akute Gefahren hinweisen.

Weiter hat das AWE auf der Internetseite www.blaualgen.sg.ch Informationen zum Thema zusammengetragen. Die Seite vermittelt gemäss Mitteilung allgemein Wissenswerte über Blaualgen. Sie enthält aber auch Verhaltensempfehlungen, um Gesundheitsrisiken durch das Gift der Blaualgen zu minimieren. (SK/vre)

Blaualgenblüte am Oberen Zürichsee. Optischer Hinweis darauf ist der bläuliche Schimmer auf dem Wasser.
6 Bilder
Der Kanton stellt seinen Seegemeinden drei Plakatmotive für die präventive Blaualgen-Information zur Verfügung: Nessie,...
...einen Anglerfisch und...
...einen Kraken.
Begleitet sind die Motive durch einen kurzen Texthinweis und den QR-Code für die kantonale Blaualgen-Internetseite.
Für den Fall der Fälle: Kommt es zu einer Blaualgenblüte, können die Gemeinden die Bevölkerung mit diesem roten Plakat warnen.

Blaualgenblüte am Oberen Zürichsee. Optischer Hinweis darauf ist der bläuliche Schimmer auf dem Wasser.

Bild: Amt für Wasser und Energie St.Gallen

Blaualgen

Ungefährlich, ausser sie vermehren sich explosionsartig

Blaualgen sind Teil unserer Umwelt und meist harmols. Erst bei einem massenhaften Vorkommen können Gifte von Blaualgen der Gesundheit schaden. Die Gifte werden gemäss Mitteilung des Kantons hauptsächlich durch Verschlucken aufgenommen und nicht über die Haut. Beim Verdacht auf eine Blaualgenblüte muss vor allem bei Haustieren und Kindern darauf geachtet werden, dass sie nicht aus den betroffenen Gewässern trinken oder Algenmaterial verschlucken.

Gemäss den kantonalen Fachleuten gibt es aber keinen Grund, Gewässer jetzt vorsorglich zu meiden. Gefahr geht von ihnen nur aus, wenn sie sich aufgrund optimaler Bedingungen explosionsartig vermehren können. Wenn das geschieht, redet man von einer Blaualgenblüte. Optimale Bedingungen für die Alten sind ruhiges, warmes Wasser, viel Sonne und teils auch reichliche Zufuhr von Nährstoffen. Algenblüten könnten durch die Klimaerwärmung künftig eher zunehmen. (SK/vre)

«Wir suchen Stoff!»: Gebrüder Riklin gehen mit Witzeerzähler und Traktor auf Tuchjagd

In einem Monat, am Sonntag, 12. Juni (Verschiebedatum 19. Juni), wird die St.Galler Altstadt «geflutet». Und zwar mit einem riesigen rot-weiss karierten Picknicktuch. Nach Auslegungen des Bignik-Tuchs auf Wiesen und jn Dörfern – zuletzt in Degersheim – kommt das Projekt der Konzeptkünstler Frank und Patrik Riklin jetzt in die Stadt. So soll vom Gallusplatz, über die Multergasse bis hin zum Marktplatz statt Pflasterstein nur noch rot und weiss zu sehen sein.

Mit dem Traktor auf Tuchjagd: Frank und Patrik Riklin am Mittwoch auf dem St.Galler Bohl.

Mit dem Traktor auf Tuchjagd: Frank und Patrik Riklin am Mittwoch auf dem St.Galler Bohl.

Bild: Sandro Büchler (11.5.2022)

Seit zehn Jahren werden Sommer für Sommer Tücher gesammelt, zusammengenäht und ausgelegt. Gemäss Patrik Riklin seien bisher über sieben Tonnen Stoff zusammengekommen. Doch das Tuch soll grösser und grösser werden. «Bignik lebt von der Partizipation. Je mehr Menschen mitmachen und Tücher auslegen, desto schneller füllen die über 3'000 Tuchmodule die Gassen und Plätze und laden zum gemeinsamen Picknick ein», erläutern die Urheber des Langzeitprojekts.

Ruedi Holderegger aus Rehetobel ruft mit dem Megafon dazu auf, zu Hause Tücher zusammenzusammeln.
11 Bilder
Für das Bignik-Projekt spannen Frank Riklin, Ruedi Holderegger und Patrik Riklin (von links) zusammen.
Ruedi Holderegger ist Witzeerzähler: Heute steht er aber auf der Ladefläche seines Traktors und wirbt um rote und weisse Tücher.
Holdereggers Ansage auf dem Bohl ist auch in der Marktgasse zu hören.
Die Konzeptkünstler Frank und Patrik Riklin wollen ganz viel Stoff.
Während Ruedi Holderegger am Megafon auf Bignik aufmerksam macht...
...kommen erste Interessierte hinzu.
«Wir suchen Stoff! Weisse und rote Tücher – Tischtücher, Vorhänge und Bettlaken», ruft Holderegger.
«Schauen Sie im Keller, im Estrich oder unter dem Bett nach.»
«Und bringen Sie die Tücher – ideal mit den Massen von 1,40 auf 1,40 Meter – zum Rathaus, zum Tourismusbüro im Klosterviertel oder zum Textilmuseum.»
Er freut sich auf ganz viel Stoffe und Tücher.

Ruedi Holderegger aus Rehetobel ruft mit dem Megafon dazu auf, zu Hause Tücher zusammenzusammeln.

Bild: Sandro Büchler (11.05.2022)

Am Mittwoch hat die Jagd auf weitere Tücher in St.Gallen begonnen. Am Mittag fährt Ruedi Holderegger mit seinem Rapid-Traktörli auf dem Marktplatz vor. Der Witzeerzähler aus Rehetobel unterstützt und begleitet das Bignik-Projekt seit nunmehr zehn Jahren. Jetzt steigt er auf die Ladefläche seines Traktors und verkündet per Megafon: «Wir suchen Stoff! Weisse und rote Tücher – Tischtücher, Vorhänge und Bettlaken. Schauen Sie im Keller, im Estrich oder unter dem Bett nach.»

Auf der Jagd nach rot-weissen Tüchern im St.Galler Stadtzentrum.

Video: Raphale Rohner (11.5.2022)

Abgeben kann man die Tücher, die idealerweise das Mass 1,4 auf 1,4 Meter haben, beim Rathaus, beim Tourismusbüro im Klosterviertel oder beim Textilmuseum.» Denn dort werden die Stoffe entgegengenommen und dann von Freiwilligen zum grossen Picknicktuch zusammengenäht. Auch gemusterte, beige oder orange Stoffe sind willkommen. Mehr Informationen zum Projekt gibt's im Internet(sab)

Wegen Problemen eines externen Informatikpartners: St.Galler Stadtverwaltung teils per E-Mail nicht erreichbar

Dienststellen der Stadt St.Gallen sind derzeit für Nachrichten von gewissen E-Mail-Anbietern nicht erreichbar. Dies in Zusammenhang mit technischen Problemen, die ein externer Informatikpartner der Stadt am Dienstag hatte. In einem Newsletter wird darum gebeten, im E-Mailverkehr mit der Stadt Meldungen über Unerreichbarkeiten zu beachten und allenfalls alternative Mailadressen zu verwenden.

Das St.Galler Rathaus ist derzeit per E-Mail nur eingeschränkt erreichbar. Ursache sind Probleme eines externen IT-Partners.

Das St.Galler Rathaus ist derzeit per E-Mail nur eingeschränkt erreichbar. Ursache sind Probleme eines externen IT-Partners.

Bild: Lisa Jenny (3.10.2019)

Im weiteren sind derzeit auch städtische Webseiten über Suchmaschinen gewisser Anbieter nicht aufrufbar. Bei direktem Zugriff sind diese Seiten aber uneingeschränkt erreichbar. Auch dies steht gemäss Newsletter in Zusammenhang mit den Problemen des externen Informatikpartners. Angaben darüber, welche E-Mail-Anbieter und Suchmaschinen konkret betroffen sind, macht die Stadt keine. (sk/vre)

Töfffahrer bei Selbstunfall verletzt: Fahrunfähig und mit fremdem Nummernschild

In der Nacht auf Mittwoch hat sich an der Rorschacher Strasse in St.Gallen ein Töfffahrer bei einem Selbstunfall verletzt. Der 28-Jährige hatte auf Höhe der Bushaltestelle Theater die Kontrolle über seine Maschine verloren und war wegen eines Randsteins gestürzt. Der Mann wurde von der Polizei bei der Unfallaufnahme als fahrunfähig eingestuft; die Staatsanwaltschaft verfügte eine Blut- und Urinprobe.

Der am frühen Mittwochmorgen an der Rorschacher Strasse in St.Gallen verunfallte Töff.

Der am frühen Mittwochmorgen an der Rorschacher Strasse in St.Gallen verunfallte Töff.

Bild: Stadtpolizei SG (11.5.2022)

Der Zwischenfall ereignete sich nach Angaben der Stadtpolizei am Mittwoch, kurz vor 2 Uhr. Der 28-Jährige war mit seinem Töff auf der Rorschacher Strasse stadteinwärts unterwegs. Dabei verlor er die Kontrolle übers Zweirad, geriet auf die Gegenfahrbahn und stiess mit dem Vorderrad gegen den Randstein. In der Folge stürzte der Töff, wobei sich der Lenker unbestimmte Verletzungen zuzog. Diese machten die Einlieferung ins Spital nötig.

Der Motorradfahrer war stadteinwärts unterwegs, geriet auf die Gegenfahrbahn und stürzte wegen eines Randsteins.

Der Motorradfahrer war stadteinwärts unterwegs, geriet auf die Gegenfahrbahn und stürzte wegen eines Randsteins.

Bild: Stadtpolizei SG (11.5.2022)

Der verunfallte Töfffahrer wurd als fahrunfähig eingestuft. Zudem stellte sich bei weiteren Abklärungen durch die Polizei heraus, dass sein Motorrad bereits vor einiger Zeit aus dem Verkehr gezogen worden war. Der Mann war jetzt mit dem Kontrollschild eines anderen Töffs unterwegs. Die Hintergründe werden gemäss Mitteilung durch die Stadtpolizei abgeklärt. (stapo/vre)

Dieses Wochenende ist Tanzfest in St.Gallen: Von Freitag bis Sonntag wird auf Plätze, Gassen und in Hallen getanzt

Nach der Corona-Zwangspause kann auch das St.Galler Tanzfest in diesem Jahr wieder in gewohntem Rahmen stattfinden. Dies von Freitag bis und mit Sonntag. Das detaillierte Gesamtprogramm des Tanzfestes findet sich im Internet. Tickets für 15 Franken gibt’s am Freitag, 16 bis 18 Uhr, und am Samstag, 12 bis 18 Uhr, auf dem Kornhausplatz oder in den Veranstaltungslokalen. Für U16 ist der Eintritt gratis.

Eröffnet wird das elfte Tanzfest am Freitag, 17.30 bis 18 Uhr, mit dem Mitmachanlass «St.Gallen tanzt» auf dem Kornhausplatz beim Hauptbahnhof. Nachtschwärmer können sich danach in der Offenen Kirche zur Swing Soirée treffen. Gestartet wird diese von 20 bis 21 Uhr mit einem Lindy-Hop-Crashkurs mit den Sitterbugs und Livemusik der Coniglio Connection.

Ein Ziel des Tanzfestes ist es, Städterinnen und Städter zum Mitmachen zu bewegen (im Bild in einem früheren Jahr in der Marktgasse).

Ein Ziel des Tanzfestes ist es, Städterinnen und Städter zum Mitmachen zu bewegen (im Bild in einem früheren Jahr in der Marktgasse).

Bild: Tanzfest St.Gallen

Ein Höhepunkte im wie üblich reichhaltigen und vielfältigen Programm vom Samstag ist das «Tanzrauschen» beim Hauptbahnhof. Hier führen lokale Tanzschulen von 14.15 bis 16.45 Uhr vor, was sie in verschiedensten Stilrichtungen von Ballett bis Afrodance zu bieten haben. Am Abend gibt’s unter anderem Tanz aus aller Welt in der offenen Kirche sowie «Old School Hip-Hop and Funk» in der Grabenhalle.

Am Sonntag, 10 bis 17.45 Uhr, ist am diesjährigen Tanzfest selber ausprobieren angesagt: In Schnupperkursen von Tanzpädagoginnen und Tanzpädagogen sowie regionaler Tanzstudios kann man Tanzspass und Bewegungsfreude erleben. Am Sonntagabend schliesst das Tanzstück «mit-reden» der Ostschweizer Kompanie DOXS in der Offenen Kirche das diesjährige St.Galler Tanzfest ab. (pd/vre)

Stadtpolizei mit Drahtesel

Momentaufnahme. Auch St.Gallen hat seit diesem Frühling eine Velopolizei. Das sind Stadtpolizistinnen und Stadtpolizisten, die auf dem Velo patrouillieren. Sie gehören bereits fest zum Stadtbild. Und ihre E-Bikes haben bei jungen Leuten auch schon einen Spitznamen: Atom-Töff.

Momentaufnahme. Auch St.Gallen hat seit diesem Frühling eine Velopolizei. Das sind Stadtpolizistinnen und Stadtpolizisten, die auf dem Velo patrouillieren. Sie gehören bereits fest zum Stadtbild. Und ihre E-Bikes haben bei jungen Leuten auch schon einen Spitznamen: Atom-Töff.

Bild: Sandro Büchler (Neugasse, 22.4.2022)

Abstimmungen vom nächsten Sonntag: Resultate der Stadt liegen zwischen 13.30 und 14.30 Uhr vor

Am kommenden Wochenende werden auf nationaler, kantonaler und städtischer Ebene Abstimmungsvorlagen entschieden. Geht alles nach Fahrplan sollen in der Stadt St.Gallen die Resultate der verschiedenen Urnengänge am Sonntag, zwischen 13.30 und 14.30 Uhr, im Internet publiziert werden.

Bei der städtischen Abstimmungsvorlage vom Wochenende müssen die Stimmberechtigten gleich drei Fragen beantworten.

Bei der städtischen Abstimmungsvorlage vom Wochenende müssen die Stimmberechtigten gleich drei Fragen beantworten.

Bild: Sandro Büchler (22.4.2022)

In der Stadt entscheiden die Stimmberechtigten am Sonntag über eine Initiative gegen den Sonntagsverkauf und längere Ladenöffnungszeiten sowie einen Gegenvorschlag des Stadtparlaments dazu. Der Ausgang dieser lokalen Abstimmung ist offen: Die Initiative hat genau so Chancen auf ein Ja wie der Gegenvorschlag. Ziemlich wahrscheinlich ist hingegen, dass nicht beides – Initiative und Gegenvorschlag – abgelehnt wird.

Auf kantonaler Ebene geht es um eine Vorlage, die die Stadt stark betrifft: das neue Staatsarchiv in der St.Galler Waldau. Auf eidgenössischer Ebene stehen das neue Film- und das neue Transplantationsgesetz sowie die Erhöhung des Beitrags für die EU-Grenzschutzagentur Frontex zum Entscheid an. (sk/vre)

Das Programm für den Sommerplausch ist da: 150 Ferienkurse für Daheimgebliebene

Der Sommerplausch der Stadt St.Gallen wartet auch in diesem Jahr mit einem vielfältigen Programm auf. Neben Klassikern figurieren darin auch neue Angebote. Das Sommerferienprogramm für Stadtsanktgaller Schulkinder umfasst über 150 Kurse. Diese Woche wird die Zeitung, die alle Angebote auflistet, in den Schulen verteilt. Ab Mittwoch kann man sich anmelden.

«Schoggitraum», «Nachts in der Bibliothek» oder «Hallo Polizei» sind aufgrund ihrer Beliebtheit feste Bestandteile des Sommerplausches. Diesmal ist auch die «Hexenküche» wieder dabei. Nachhaltigkeit vermittelt der Kurs «Aus alt mach' neu!», Action erleben kann man bei «Film ab!»,  der «Schnitzeljagd mit Robinson» oder bei der «Selbstverteidigung».

Goldwaschen an der Goldach war in früheren St.Galler Sommerprogrammen ein sehr beliebter Ferienkurs.

Goldwaschen an der Goldach war in früheren St.Galler Sommerprogrammen ein sehr beliebter Ferienkurs.

Bild: Urs Bosshard

Das Sommerprogramm wird diese Woche an alle Schulkinder der Stadt verteilt. Ab heute Mittwoch, 14 Uhr, ist das Programm online. Anmeldungen per Post werden bis  10. und online bis 14. Juni entgegengenommen. Die Reihenfolge der Anmeldungen spielt keine Rolle: Die Kursplätze werden durch einen Zufallsgenerator verteilt. Kursbestätigungen erhalten die Kinder bis 24. Juni.

Der diesjährige Sommerplausch beinhaltet auch 14 Gratiskurse. Für Angebote der Kinderbaustelle ist beim ersten Besuch eine Anmeldung erforderlich. Der Besuch der restlichen Kurse kostet pro Kind zwischen fünf und 40 Franken, bei Wochenkursen sind es zwischen 50 und 70 Franken. Familien mit der Kultur-Legi bezahlen gemäss Mitteilung der Stadt vom Mittwoch die Hälfte des Preises. (sk/vre)

Der erste wirkliche Badetag der neuen Saison

Wassertemperaturen Freibäder Stadt St.Gallen und Bodensee - Stand: 11.5.2022
Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld16
Freibad Rotmonten17,5
Familien- und Frauenbad Dreilinden14
Mannenweier14
Region
Schwimmbad Arbon: See16
Schwimmbad Arbon: Becken22
Schwimmbad Waldstatt18

FCSG-Präsident Matthias Hüppi beim Ostschweizer Regionalfernsehen: Wie geht's dem FC St.Gallen vor dem Cupfinal?

Seine letzten Meisterschaftsspiele gegen den FC Zürich und die Young Boys hat der FC St.Gallen verloren. Am nächsten Sonntag gilt es ernst: Der FCSG tritt im Berner Wankdorf-Stadion zum zweiten Mal in Serie im Cupfinal an. Nach der Niederlage 2021 gegen Luzern geht’s diesmal gegen Lugano. Und diesmal sind die St.Galler wild entschlossen, den Cup-Pokal nach 1969 endlich wieder einmal in die Ostschweiz holen.

FCSG-Präsident Matthias Hüppi mit einem Souvenir an den diesjährigen Cupfinal. Dabei spielt der FC St.Gallen am Sonntag gegen Lugano.

FCSG-Präsident Matthias Hüppi mit einem Souvenir an den diesjährigen Cupfinal. Dabei spielt der FC St.Gallen am Sonntag gegen Lugano.

Bild: Michel Canonica (6.5.2022)

Wie sieht FCSG-Präsident Matthias Hüppi die Siegeschancen im Cup? Und wie soll’s in der nächsten Meisterschaftssaison mit dem FC St.Gallen weitergehen? Was ist nötig, damit er ganz vorne mitspielen kann? Diesen und ähnlichen Fragen geht heute Mittwoch die Diskussionssendung «Zur Sache» des Ostschweizer Regionalfernsehens nach.

Gäste im Studio sind Matthias Hüppi sowie Fussballfachmann und «Tagblatt»-Sportredaktor Christian Brägger. Moderiert wird die Sendung von «Tagblatt»-Chefredaktor Stefan Schmid. Erstausstrahlung ist heute Mittwoch, 18.30 Uhr. Danach wird die Sendung stündlich wiederholt. Anschauen kann man sich das Gespräch ab dem frühen Abend auch im Internetauftritt von TVO. (pd/vre)

Buntspecht im Elternstress

Momentaufnahme. Viele Vögel sind jetzt mit dem Aufziehen ihres Nachwuchses beschäftigt. Diese Zeit bedeutet auch für den Buntspecht im Wald bei Abtwil Stress pur. Muss er doch für mehrere hungrige Schnäbel ständig Nachschub besorgen.

Momentaufnahme. Viele Vögel sind jetzt mit dem Aufziehen ihres Nachwuchses beschäftigt. Diese Zeit bedeutet auch für den Buntspecht im Wald bei Abtwil Stress pur. Muss er doch für mehrere hungrige Schnäbel ständig Nachschub besorgen.

Leserbild: Ingrid Zürcher (10.5.2022)

Velofahrer im Bleicheli von Auto erfasst und verletzt

Die Einfahrt vom Raiffeisenplatz in die Gartenstrasse: Wegen mangelnder Vorsicht erfasste hier ein Auto am Montag einen Velofahrer.

Die Einfahrt vom Raiffeisenplatz in die Gartenstrasse: Wegen mangelnder Vorsicht erfasste hier ein Auto am Montag einen Velofahrer.

Bild: Stadtpolizei SG (9.5.2022)

Am späten Montagnachmittag hat bei der Einfahrt des Raiffeisenplatzes in die Gartenstrasse ein Auto einen Velofahrer erfasst und leicht verletzt. Ein 29-Jähriger war kurz nach 17 Uhr vom Roten Platz her in die Gartenstrasse eingebogen. Dabei übersah er einen Velofahrer, wodurch es zum Zusammenstoss kam. Beim Sturz verletzte sich der 47-Jährige Zweiradfahrer gemäss Mitteilung der Stadtpolizei leicht. (stapo/vre)

Coronasituation im Kanton bleibt entspannt: 291 Neuansteckungen seit vergangenen Freitag

Der Kanton meldet auf seiner Website für die vergangenen vier Tage (Freitag, Samstag, Sonntag, Montag) 291 neue laborbestätigte Coronafälle. Seit März 2020 wurden damit im Kanton St.Gallen insgesamt 213'028 Coronainfektionen nachgewiesen. Seit vergangenen Freitag wurden keine weiteren Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten steht bei 859.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Montag, 9. Mai, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Montag, 9. Mai, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Am Montagabend lagen 17 Personen (vergangenen Donnerstag: 16) wegen einer SARS-CoV2-Infektion in St.Galler Spitälern. Die Sieben-Tage-Inzidenz stand am Montagabend im Kanton St.Gallen bei 108 (vergangenen Donnerstag: 118). Die 14-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 242 (vergangenen Donnerstag: 264). Die Inzidenz bezeichnet die Zahl neuer Coronafälle innert sieben und 14 Tagen der Vergleichbarkeit wegen hochgerechnet auf 100’000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Nur noch eine Erinnerung: Trotz Aufhebung aller Coronamassnahmen bleibt die Zahl der Neuinfektionen tief. Das gibt Hoffnung, dass sich Bilder wie vor dem Kugl im Dezember nicht mehr wiederholen.

Nur noch eine Erinnerung: Trotz Aufhebung aller Coronamassnahmen bleibt die Zahl der Neuinfektionen tief. Das gibt Hoffnung, dass sich Bilder wie vor dem Kugl im Dezember nicht mehr wiederholen.

Bild: Michel Canonica (18.12.2021)

Seit dieser Woche meldet der Kanton St.Gallen seine Coronazahlen nur noch einmal wöchentlich, und zwar am Dienstag. Ausnahmsweise beziehen sich die aktuellen Daten diesmal noch auf den vergangenen Donnerstag, an dem letztmals täglich gemeldet wurde. Auf den Wochenrhythmus umgestellt hat der Kanton aufgrund der entspannten Pandemielage. Sie rechtfertige den doch relativ grossen Aufwand für die tägliche Meldung nicht mehr, heisst es. (SK/vre)

Tag der offenen Türe der Musikschule: Blick hinter tönende Kulissen

Am kommenden Samstag, 10 bis 16 Uhr, öffnet die Musikschule St.Gallen an der Rorschacher Strasse 25 ihre Türen fürs breite Publikum. Zum einen können dabei gemäss Mitteilung die Räumlichkeiten der Schule besichtigt werden. Unter fachkundiger Beratung sei es zudem möglich, verschiedenen Instrumenten oder auch der eigenen Stimme ein paar Töne zu entlocken, heisst es in der Ankündigung.

Am kommenden Samstag öffnet die Musikschule St.Gallen ihre Räume an der Rorschacher Strasse 25 fürs breite Publikum.

Am kommenden Samstag öffnet die Musikschule St.Gallen ihre Räume an der Rorschacher Strasse 25 fürs breite Publikum.

Bild: Arthur Gamsa (18.3.2021)

Geplant sind am Samstag, 13.16 bis 16 Uhr, kurze Konzertbeiträge auf einer Freiluftbühne vor dem Haus. Sie sollen zeigen, was Schülerinnen und Schüler jeden Alters tagtäglich an der Musikschule lernen. Als Treffpunkt innerhalb des Musikschulzentrums an der Rorschacher Strasse 25 wird am Samstag das Musikschulcafé betrieben. Es soll zum Verweilen und auch zum Fachsimpeln mit anderen Musikbegeisterten dienen. (sk/vre)

FDP-Politiker will Auskunft über Wildplakatierer: Haben aktive Politikerinnen und Politiker illegal Stopp-Frontex-Plakate aufgehängt?

Plakat gegen die Erhöhung des Schweizer Beitrags an die EU-Grenzschutzagentur Frontex bei einer bewilligten Protestaktion.

Plakat gegen die Erhöhung des Schweizer Beitrags an die EU-Grenzschutzagentur Frontex bei einer bewilligten Protestaktion.

Bild: Aargauer Zeitung (Baden, 23.4.2022)

In der Nacht auf vergangenen Donnerstag haben Stadtpolizisten am Bernegghang in St.Gallen zwei von vier Personen festgenommen, die zuvor unerlaubt Kleber und Plakate im öffentlichen Raum und an privaten Hausfassaden angebracht hatten. Diesen Akt «mutmasslicher Sachbeschädigungen» thematisiert FDP-Stadtparlamentarier Andreas Dudli in einer jetzt eingereichten Einfachen Anfrage. Gemäss Informationen von Dudli «aus den Kreisen der betroffenen Eigentümer» waren Gegnerinnen und Gegner der Frontex-Vorlage vom 15. Mai am Werk. Und zwar «sogar mit Kleister», wie es im Vorstoss heisst.

FDP-Stadtparlamentarier und Rechtsanwalt Andreas Dudli.

FDP-Stadtparlamentarier und Rechtsanwalt Andreas Dudli.

Bild: Benjamin Manser (7.12.2021)

Der FDP-Politiker will nun vom Stadtrat wissen, ob es Hinweise «auf eine organisierte politische Gruppierung» gibt, die hinter dem Wildplakatieren steht. Auch will er wissen, ob Täterinnen und Täter der Polizei bekannt sind und ob es sich dabei um politisch aktive Personen handelt, die in der Öffentlichkeit stehen, also ein politisches Mandat inne haben. Ebenfalls interessiert Dudli, ob die Vorfälle isoliert betrachtet werden können oder ob es einen Zusammenhang «zu anderen deliktischen Vorfällen» gibt und ob die Stadt zu diesem Zwischenfall ihr Risiko- und Bedrohungsmanagement eingeschaltet hat. (vre)

Evanglisch-Straubenzell feiert 120-Jahr-Jubiläum: Kirche leuchtet eine Woche lang farbig ins Quartier

Die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Straubenzell wird 120 Jahre alt. Als Startaktion ins Jubiläum wird die Kirche Bruggen von heute Dienstag bis 15. Mai, täglich zwischen 21 und 22 Uhr, speziell beleuchtet. Das ist als Einladung zum Geburtstagsfest vom Samstag, 16.30 Uhr, im Pfarrgarten an der Zürcher Strasse 217 gedacht. Dort treffen sich Nachbarn, Freunde und Gäste mit Musik und einer Megatorte unter dem Maibaum.

Diese Woche wird die reformierte Kirche in Bruggen aus Anlass des 120-Jahr-Jubiläums der Kirchgemeinde täglich von 21 bis 22 Uhr beleuchtet.

Diese Woche wird die reformierte Kirche in Bruggen aus Anlass des 120-Jahr-Jubiläums der Kirchgemeinde täglich von 21 bis 22 Uhr beleuchtet.

Bild: PD

Bis in den Spätherbst schickt die Kirchgemeinde Straubenzell zudem eine gelb leuchtende Telefonkabine auf Wanderschaft. Sie steht bis zum Jubiläumsabschluss am 13. November an verschiedenen Orten in den Quartieren zwischen der Lachen und Winkeln. Sie ist als Einladung gedacht, Erlebnissen von Jung und Alt in zuzuhören und eigene Geschichten aufzuzeichnen. Schlusspunkt des Jubeljahrs ist am 13. November ein Festkonzert mit Mako Boetschi und Gästen.

Zusammen feiern will die Kirchgemeinde zudem im Sommer mit allen Straubenzeller Geburtstagskindern mit einem runden Geburtstag. Zehnjährige beispielsweise sind zum Klettern in die Boulderhalle eingeladen, für 40-Jährige gibt’s einen Kulturabend mit Nachtessen, für 90-Jährige wird ein Kaffeekränzchen im eigenen Zuhause organisiert. Erste Informationen zum Jubiläumsjahr von Evangelisch-Straubenzell gibt’s im Internet. (pd/vre)

SBB bauen bis Herbst 2024 ihre Linie im Rheintal aus: Bahnreisende müssen 2023 und 2024 mit Behinderungen rechnen

Ab Herbst bauen die SBB ihre Linie zwischen St.Gallen und Sargans aus. Hier sollen die Fernverkehrszüge ab 2025 im Halbstundentakt verkehren können. Dafür müssen von Herbst 2022 bis Frühling 2025 zusätzliche Doppelspurabschnitte erstellt und Anpassungsarbeiten durchgeführt werden. Von Februar 2023 bis Oktober 2024 müssen Bahnreisende gemäss SBB-Newsletter im Rheintal mit bis zu 30 Minuten längeren Fahrzeiten und zusätzlichem Umsteigen rechnen.

Ein moderner Schnellzug der SBB zwischen Altstätten und Buchs unterwegs auf der Rheintallinie.

Ein moderner Schnellzug der SBB zwischen Altstätten und Buchs unterwegs auf der Rheintallinie.

Bild: SBB

In den nächsten Jahren müssen Bahnreisende im St.Galler Rheintal mit Ungemach rechnen. Um den geplanten Ausbau bewerkstelligen zu können, braucht es von Februar 2023 bis Oktober 2024 vorübergehende Fahrplananpassungen. So wird gemäss Bauplanung der SBB der Streckenabschnitt zwischen Altstätten und Buchs vom 27. Februar bis zum 29. Oktober 2023 komplett gesperrt; hier verkehren in dieser Zeit Ersatzbusse. Dank dieser Sperrung dauern die Arbeiten ein Jahr weniger lang.

Weitere Einschnitte für Bahnreisende betreffen die Zeit vom 30. Oktober 2023 bis zum 25. Oktober 2024. In dieser Zeit ist die Strecke zwischen Sargans und Buchs nachts für Züge unterbrochen, tagsüber verkehren sie zwischen Altstätten und Buchs mit reduzierter Geschwindigkeit. Zudem gibt’s in dieser rund ein Jahr dauernden Bauphase an vier Wochenenden eine Totalsperrung der Strecke.

Ein historisches Bild: Ein Zug der SBB am Bahnhof Räfis-Burgerau. Diese Haltestelle existiert nicht mehr. Jetzt soll sie endgültig entfernt werden.

Ein historisches Bild: Ein Zug der SBB am Bahnhof Räfis-Burgerau. Diese Haltestelle existiert nicht mehr. Jetzt soll sie endgültig entfernt werden.

Bild: Ralph Ribi (23.3.2012)

Geplant sind an der Rheintallinie zwischen Altstätten und Sargans umfangreiche Ausbauten. Zwischen Sevelen und Buchs, in Buchs Nord sowie zwischen Oberriet und Oberriet Nord werden rund 7,7 Kilometer der Strecke auf Doppelspur ausgebaut. Gleichzeitig werden bestehende Gleise erneuert. Rüthi wird zum Kreuzungsbahnhof für die S-Bahnen. In Sevelen werden Perrons angepasst. Und die ehemaligen Haltestellen Weite-Wartau und Räfis-Burgerau werden abgebrochen. (pd/vre)

Sonntagsmatinee im St.Galler Studiokino: «Für immer Sonntag» mit dem Regisseur und seinen Eltern

Die Pensionierung ist nichts für Feiglinge: Was es heisst, aus dem Berufs- in den Rentneralltag zu wechseln, zeigt der Film von Steven Vit. Er begleitet seinen Vater Rudy mit der Kamera beim schwierigen Schritt. Er wählt diesen Moment der Krise und der Zerbrechlichkeit, um einen Menschen zu entdecken, von dem er viel zu wenig weiss. Vater und Sohn gehen gemeinsam auf die letzte Geschäftsreise nach Asien.

Rudy Vit steht vor der Pensionierung, die sein Leben grundlegend auf den Kopf stellen wird.

Rudy Vit steht vor der Pensionierung, die sein Leben grundlegend auf den Kopf stellen wird.

Bild: PD

Rudy Vit war 43 Jahre lang für das gleiche Unternehmen tätig. Nun steht er kurz vor der Pensionierung. Damit fällt der durch die Arbeit bestimmte tägliche Rahmen weg. Mit Folgen fürs eheliche Zusammenleben. Auf einmal gibt es viel Zeit zum Nachdenken, Gärtnern, Golf spielen, Einkaufen und Kochen. Was Reibungsflächen erzeugt, denn Einkaufen und Kochen waren bis anhin die Domäne von Ehefrau Käthi. Für Rudy wird der neue Lebensabschnitt zur emotionalen Achterbahn.

Der Film «Für immer Sonntag» feierte seine Premiere kürzlich am Festival Visions du Réel in Nyon. Am kommenden Sonntag, 11 Uhr, ist er nun erstmals in St.Gallen zu sehen. Im Kinok in der Lokremise werden nach dem Film Regisseur Steven Vit und seine Protagonisten und Eltern, Rudy und Käthi Vit, anwesend sein. Das Gespräch mit ihnen führt der Filmjournalist Alan Mattli. (pd/vre)

Tickets für die St.Galler Premiere von «Für immer Sonntag» am Sonntag, 15. Mai, 11 Uhr, gibt's im Internetauftritt des Kinok.

Die St.Galler Badesaison ist eröffnet - für Eisbären, Pinguine und andere hartgesottene Wasserratten

Am vergangenen Wochenende hat in Stadt und Region St.Gallen in vielen Freibädern die Badesaison 2022 begonnen. Dies allerdings bei wenig einladendem Wetter. Das ändert sich jetzt: Für die nächsten Tage ist viel Sonnenschein und sind steigende Temperaturen angesagt.

Auch das Freibad Lerchenfeld in der Stadt St.Gallen ist bereit für grosse und kleine Gäste.

Auch das Freibad Lerchenfeld in der Stadt St.Gallen ist bereit für grosse und kleine Gäste.

Bild: Reto Voneschen (27.6.2021)

Heute Dienstag und morgen Mittwoch soll es auch in Stadt und Region St.Gallen 23 bis über 25 Grad Celsius warm werden. Von Donnerstag bis und mit Sonntag ist das Wetter gemäss Meteo Schweiz dann durchzogen, Sonne und Wolken lösen sich ab. Die Temperaturen bleiben aber bei knapp 20 bis um die 24 Grad Celsius.

In Naturgewässern und unbeheizten Becken sind die Temperaturen des Badwassers im Moment nur etwas für Eisbären, Pinguine oder ganz hartgesottene Wasserratten. Die Freibäder melden Wassertemperaturen von 12 bis 14,5 Grad Celsius. Eine Ausnahme sind Bäder mit beheizten Becken: Das Schwimmbad Arbon etwa meldet 22 Grad Celsius. (vre)

Wassertemperaturen Freibäder Stadt St.Gallen und Bodensee

Stand: 10. Mai 2022
Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld14
Freibad Rotmonten16,8
Familien- und Frauenbad Dreilinden13
Mannenweier12
Region
Schwimmbad Arbon: See14,5
Schwimmbad Arbon: Becken22
Schwimmbad Waldstatt17,6

Rettung für Quartierzeitung «Tablättli»: Drei Freiwillige übernehmen jetzt Co-Leitung und Lektorat

Bruno Stalder ist glücklich, «sehr, sehr glücklich» sogar. Der Präsident des Quartiervereins St.Fiden-Neudorf hat eine Nachfolge gefunden für die Redaktionsleiterin des «Tablättli». Damit ist das Ende der Zeitung abgewendet. Seit 42 Jahren landet das «Tablättli» dreimal im Jahr in rund 3'200 Briefkästen. Damit gehört es zu den Quartierblättern mit der höchsten Reichweite.

Die Quartierzeitung «Tablättli» ist gerettet.

Die Quartierzeitung «Tablättli» ist gerettet.

Bild: PD (3.3.2022)

Doch der Zeitung des grössten Quartiervereins der Stadt drohte das Aus. Marie Therese Rickenbacher hört Ende November als Redaktionsleiterin auf. Der Vereinsvorstand suchte ein halbes Jahr intensiv nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger. Vergeblich. Bis das «St.Galler Tagblatt» über die schwierige Suche berichtete. Drei Personen meldeten sich daraufhin bei Stalder. Unabhängig voneinander, doch sie werden die Redaktion gemeinsam übernehmen.

An einer Sitzung lernten sich die drei kennen und Stalder fragte, ob sie sich die gemeinsame Arbeit vorstellen könnten. «Es hat von Anfang an gepasst», sagt der Quartierpräsident. Damit übernehmen Sandra Schweizer Csillany und René Meyer die Leitung gemeinsam. Das Lektorat wird Jolanda Meyer übernehmen. Die 35-Jährige leitet die Medienstelle der St.Galler Kantonalbank und lebt mit ihrer Familie im Birnbäumen-Quartier.

Der Quartierverein St.Fiden-Neudorf ist einer der grössten der Stadt. Er deckt einen Grossteil des Ostens der Stadt St.Gallen zwischen dem Kantonsspital, dem Ostfriedhof und der Oberen Waid ab.

Der Quartierverein St.Fiden-Neudorf ist einer der grössten der Stadt. Er deckt einen Grossteil des Ostens der Stadt St.Gallen zwischen dem Kantonsspital, dem Ostfriedhof und der Oberen Waid ab.

Bild: Reto Voneschen (5.9.2021)

Schweizer Csillany wohnt seit 2014 im Quartier St.Fiden Neudorf. Sie hat Allgemeine Geschichte, Filmwissenschaft und Kunstgeschichte studiert sowie an der Freien Journalistenschule Berlin eine Weiterbildung abgeschlossen. Der 61-jährige René Meyer war Direktmarketing-Spezialist und wohnt mit seiner Frau in der Remishueb.

Die Juni-Ausgabe gibt Marie Therese Rickenbacher noch heraus. Im November erscheint das «Tablättli» dann unter dem neuen Trio. Laut Quartierpräsident Stalder wird es weitergeführt wie gehabt. Das neue Dreierteam sei aber frei, mit der Zeit Veränderungen vorzunehmen. Der Fortbestand des «Tablättli» ist also vorerst gesichert. (mha)

Abstimmungssonntag vom 15. Mai: Stadt St.Gallen rechnet mit einer Stimmbeteiligung zwischen 40 und 44 Prozent

Bis Montagmittag haben 10’818 Stimmberechtigte der Stadt St.Gallen ihre Unterlagen für den kommenden Abstimmungssonntag retourniert. Das entspricht einer Stimmbeteiligung von bisher 24,4 Prozent. Aufgrund von früheren Erfahrungen geht Stephan Wenger, Sekretär des städtischen Wahl- und Stimmbüros, von einer Gesamtbeteiligung zwischen 40 und 44 Prozent aus. Das ist weniger als bei den letzten Urnengängen.

Nur noch eine kleine Zahl von Stimmberechtigten bemühen sich fürs Abstimmen am Sonntagvormittag ins Rathaus. In der Stadt St.Gallen stimmen heute die meisten brieflich ab.

Nur noch eine kleine Zahl von Stimmberechtigten bemühen sich fürs Abstimmen am Sonntagvormittag ins Rathaus. In der Stadt St.Gallen stimmen heute die meisten brieflich ab.

Bild: Hannes Thalmann (31.5.2005)

Entschieden wird am 15. Mai auf eidgenössischer Ebene übers neue Film- und übers neue Transplantationsgesetz sowie die Aufstockung des Schweizer Beitrags für die EU-Grenzschutzagentur Frontex. Im Kanton St.Gallen geht es um den Kredit für die Zusammenführung des Staatsarchivs in einem Neubau. In der Stadt St.Gallen wiederum stehen eine Initiative gegen längere Ladenöffnungszeiten und ein Gegenvorschlag dazu zum Entscheid an. (vre)

Brauerei Schützengarten in den Startlöchern: Gewinnt der FC St.Gallen den Schweizer Cup wird noch am Sonntag ein FCSG-Cupsieger-Bier abgefüllt

Am Sonntagnachmittag spielt der FC St.Gallen in Bern gegen den FC Lugano um den Cupsieg. In St.Gallen ist die Hoffnung gross, dass sich die Grünweissen nach der Pleite des Cupfinals vor einem Jahr gegen Luzern diesmal durchsetzen werden. Wird der FCSG Cupsieger dürfte sich die St.Galler Innenstadt am Sonntagabend in eine Festhütte verwandeln. Der Stadtrat hat für den Fall der Fälle bereits eine Freinacht angekündigt. Und auch andere reagieren.

Sollte der FC St.Gallen am Sonntag den Cupsieg davontragen, will die Brauerei Schützengarten ein spezielle FCSG-Cupsieger-Bier abfüllen.

Sollte der FC St.Gallen am Sonntag den Cupsieg davontragen, will die Brauerei Schützengarten ein spezielle FCSG-Cupsieger-Bier abfüllen.

Bild: Hannes Thalmann (12.10.2005)

So gibt’s im Waaghaus im St.Galler Stadtzentrum am Sonntagnachmittag ein Public Viewing für bis zu 600 Gäste zum Cupfinal. Über Gassen und Plätzen der Altstadt wehen seit Montag grünweisse Fahnen. Und die Brauerei Schützengarten hat angekündigt, bei einem Sieg der Espen ein FCSG-Cupsieger-Bier abzufüllen. Sollte sich das Team von Peter Zeidler gegen die Luganesi durchsetzen, werden die ersten Flaschen dieses Biers noch am Sonntagabend abgefüllt.

Als langjähriger Sponsor sowie Bier- und Getränkelieferant drücke man dem FC St.Gallen für den kommenden Sonntag die Daumen, heisst es in einer Mitteilung von Schützengarten vom Montag. Wird der Cupsieg Wirklichkeit werden noch am Sonntagabend die ersten Flaschen FCSG-Cupsieger-Bier in Anwesenheit des ersten Schüga-Braumeister Johannes Schmalzl abgefüllt. Mehr Infos dazu gibt’s jetzt noch nicht. Man wolle dem Ereignis nicht vorgreifen, hiess es auf Anfrage. (pd/vre)

TCS-Sektion St.Gallen-Appenzell Innerrhoden: SVP-Nationalrat kritisiert Haltestellen für Bus und Postauto mitten auf der Strasse

Ein Thema, über das in den vergangenen Jahren in der Stadt St.Gallen heftig diskutiert wurde, gab auch an der diesjährigen Delegiertenversammlung der TCS-Sektion St.Gallen-Appenzell Innerrhoden vom Samstag zu reden. Thomas Müller, ehemaliger Sektionspräsident des TSC, ehemaliger Stadtpräsident von Rorschach und ehemaliger SVP-Nationalrat, kritisierte in einem Votum Fahrbahnhaltestellen für Busse und Postautos.

Thomas Müller an der TCS Delegiertenversammlung.

Thomas Müller an der TCS Delegiertenversammlung.

Bild: TCS

Er habe sich auf der Fahrt zur DV in Rapperswil-Jona «mächtig geärgert», sagte Müller gemäss Mitteilung. In St.Gallenkappel sei ein Bus anderthalb bis zwei Minuten auf der Fahrbahn stehen geblieben, nachdem die Fahrgäste ein- und ausgestiegen seien. Der Chauffeur sei wohl dem Fahrplan voraus gewesen und habe mitten auf der Strasse gewartet. Dies ohne Rücksicht auf die Autokolonne, die sich gebildet habe. Wegen einer Verkehrsinsel habe man nicht vorbeifahren können.

Thomas Müller sprach von der «Arroganz der Behörden». Den Vorgaben des Kantonsparlamentes, Haltestellen für Bus und Postauto als separate Busbuchten zu gestalten, werde von den Verantwortlichen beim Kanton offenbar nur ungenügend Folge geleistet, kritisierte er. In St.Gallen hatten in den vergangenen Jahren ein Versuch mit einer Fahrbahnhaltestelle für den Stadtbus bei der Olma und Pläne dafür auf der Zürcher Strasse im Lachen-Quartier Diskussionen und einen Rechtsstreit ausgelöst.

Heute können Autos stehende Busse auf der Zürcher Strasse in der Lachen überholen. Dass dies mit Neugestaltung und Verengung der Fahrbahn künftig nicht möglich sein soll, hat Diskussionen ausgelöst.

Heute können Autos stehende Busse auf der Zürcher Strasse in der Lachen überholen. Dass dies mit Neugestaltung und Verengung der Fahrbahn künftig nicht möglich sein soll, hat Diskussionen ausgelöst.

Bild: Andri Vöhringer (19.10.2021)

Die statutarischen Traktanden warfen an der Delegiertenversammlung des TCS vom Samstag in Rapperswil-Jona keine hohen Wellen. Bei Ausgaben von rund 2,17 Millionen Franken schloss die Jahresrechnung mit einem Gewinn von rund 116’000 Franken. Das Budget sieht einen Gewinn von 5'500 Franken vor. Nach der Pandemie will die TCS-Sektion St.Gallen-Appenzell Innerrhoden jetzt viele Anlässe anbieten. Ende 2021 hatte die Sektion 61’000 Mitglieder in sieben Regionalgruppen. (pd/vre)

Stadt soll Street Art fördern: Mehr leere Wände für Strassenkunst - und ein urbaneres Stadtbild

In den vergangenen Jahrzehnten hat sich Street Art in verschiedenen Grossstädten zu einer beachteten und anerkannten Kunstform entwickelt. Die witzigen Bilder und Aktionen des Street-Art-Rebellen Banksy beispielsweise erregen weltweit und regelmässig grosse Aufmerksamkeit. Auch Institutionen wie die Eastside Gallery in Berlin, der letzte grosse und von namhaften Künstlerinnen und Künstlern bemalte Rest der Berliner Mauer, haben das Image von Street Art aufgewertet.

Die Brandmauer an der Oberstrasse 167B, die im Frühsommer 2021 vom Künstler «Drüegg» (alias Dominic Rüegg) gestaltet wurde.

Die Brandmauer an der Oberstrasse 167B, die im Frühsommer 2021 vom Künstler «Drüegg» (alias Dominic Rüegg) gestaltet wurde.

Bild: Arthur Gamsa (18.6.2021)

Die Stadt St.Gallen soll diese urbane Kunstform stärker fördern. Das fordern drei Mitglieder des Stadtparlaments in einem neu eingereichten Vorstoss vom Stadtrat. Die Vision 2030 der Stadt sehe St.Gallen als kulturelles Zentrum der Ostschweiz, begründen Yves Betschart (Junge GLP), Jenny Heeb (SP) und Mischa Herzog (Grüne) ihr Anliegen. Kultur erhöhe nämlich die Attraktivität einer Stadt und könne ein positives Lebensgefühl vermitteln.

Als gelungenes Beispiel für Street Art führen die drei Parlamentsmitglieder eine 2021 an der Oberstrasse von einem Künstler gestaltete Brandmauer an. Solche Aktionen brächten Farbe in die Stadt. Sie gäben ihr aber auch einen «modernen, urbanen Touch». Street Art mache aus kahlen Betonwänden ein lebendiges Stadtbild und werte es damit auf. Diese Einsicht, so heisst es in der Interpellation, sei zum Glück in der St.Galler Stadtverwaltung angekommen. Noch sei aber zu wenig geschehen.

Das derzeit bekannteste Street-Art-Gemälde der Stadt St.Gallen: Das Frauengesicht an der Offenen Kirche löste auch einen baurechtlichen Streit aus. Es darf jetzt aber bis zum Abbruch des Hauses bleiben.

Das derzeit bekannteste Street-Art-Gemälde der Stadt St.Gallen: Das Frauengesicht an der Offenen Kirche löste auch einen baurechtlichen Streit aus. Es darf jetzt aber bis zum Abbruch des Hauses bleiben.

Bild: Andrea Tina Stalder (23.9.2021)

Im Vorstoss regen Betschart, Heeb und Herzog an, dass die Stadt freie Flächen etwa in Unterführungen, an Brückenpfeilern, Mauern oder Stromkästen für diese Art Kunst zur Verfügung stellen könnte. Zudem regen sie an, für Street Art an solchen Orten ein niederschwellig zugängliches, vereinfachtes Bewilligungsverfahren einzuführen. Sie möchten von der Stadt zusätzlich, dass sie die Eigeninitiative von Künstlerinnen und Künstlern besser unterstützt. (vre)

St.Gallerinnen und St.Galler bekommen den Ukrainekrieg im Portemonnaie zu spüren: Stadtwerke müssen Gaspreise anpassen

Auch die St.Galler Stadtwerke müssen ihre Gaspreise nach oben anpassen. Die Preiserhöhungen auf den 1. Juni sind happig. Sie betragen gemäss Mitteilung vom Montag pro Kilowattstunde über vier Rappen und damit rund 30 Prozent aus. Die Stadtwerke begründen die Preiserhöhungen mit den nochmals «stark gestiegenen Beschaffungskosten» für Gas. Ursache dafür sind geopolitischer Ereignisse wie der Ukrainekrieg.

Druckreduzier- und Messstation der Erdgas Ostschweiz AG in Schlieren. Die Kugelspeicher dienen zur Regulierung des Tagesbedarfes.

Druckreduzier- und Messstation der Erdgas Ostschweiz AG in Schlieren. Die Kugelspeicher dienen zur Regulierung des Tagesbedarfes.

Bild: Urs Jaudas/ KEY (15.1.2009)

Die St.Galler Stadtwerke erhöhen den Arbeitspreis für Bio- und Erdgas bei allen Tarifen und Mengenstufen um 4,3 Rappen pro Kilowattstunde. Darin enthalten ist die Mehrwertsteuer. Der Ansatz zur Berechnung des Grundpreises bleibt unverändert. Die Stadtwerke bedauern in ihrer Mitteilung, eine erneute Preisanpassung vornehmen zu müssen. Sie hoffen, dass «sich die Situation entspannen wird, damit die Preise wieder gesenkt werden können». (sk/vre)

Fernwärme für den Osten der Stadt St.Gallen: Ein Blick hinter die Kulissen werfen

Wie schon bei der Fernwärmezentrale Waldau vor einigen Jahren wird auch die neue Fernwärmezentrale Lukasmühle mit einem Tag der offenen Türe eröffnet. Die Veranstaltung für die ganze Bevölkerung findet gemäss Internetauftritt der St.Galler Stadtwerke am Samstag, 18. Juni, 10 bis 15 Uhr, statt. Dies natürlich im und um den Neubau an der Lukasstrasse 37 im Osten von St.Gallen.

Der Neubau der Fernwärmezentrale Lukasmühle im Osten der Stadt St.Gallen.

Der Neubau der Fernwärmezentrale Lukasmühle im Osten der Stadt St.Gallen.

Bild: Stadtwerke SG

Auf dem Programm stehen Gruppenführungen durch die neue Fernwärmezentrale. Von einer Hebebühne aus kann der Neubau zudem aus luftiger Höhe bestaunt werden. Daneben sind bei einem Wettbewerb Gutscheine von Pro City und von Gastro Stadt St.Gallen. Für die kleinen Gäste gibt’s zudem einen Malwettbewerb. Und fürs leibliche Wohl steht am 18. Juni auch eine Festwirtschaft mit Bratwurststand bereit.

Die neue Fernwärmezentrale wurde in den beiden vergangenen Jahren zwischen den Gleisen und dem Fussballfeld an der Lukasstrasse hochgezogen. Die Anlage bildet das Herzstück der zweiten Ausbauphase des städtischen Fernwärmenetzes. Sie ist die zentrale Drehscheibe zur Verteilung der Fernwärme im Osten der Stadt. Die Zentrale hat den Betrieb im vergangenen Herbst aufgenommen. (sk/vre)

Coronazahlen im Kanton St.Gallen: Aktualisierung erfolgt ab sofort nur noch einmal pro Woche

In den vergangenen über zwei Jahren hat man sich daran gewöhnt: So sicher wie das Auf und Ab bei den Infektionszahlen wegen des Coronavirus hat der Kanton St.Gallen tagtäglich seine aktuellen Kennzahlen zur Pandemie aktualisiert. Für viele wurden es zum Ritual, sich am Morgen jeweils über die neusten Werte zu informieren – direkt auf der kantonalen Homepage oder auch im einen oder anderen Internet-Newsportal, das diese Zahlen transportierte.

Auch der Kanton St.Gallen publiziert ab sofort die Kennzahlen zur Coronapandemie nur noch einmal pro Woche.

Auch der Kanton St.Gallen publiziert ab sofort die Kennzahlen zur Coronapandemie nur noch einmal pro Woche.

Screenshot: Kanton SG (9.5.2022)

Das ändert sich jetzt. Der Kanton St.Gallen kündigt in seinem Internetauftritt nämlich – etwas überraschend und auch leicht versteckt – an, dass er die Zahlen künftig nur noch einmal pro Woche aktualisiert. Das soll künftig am Dienstagnachmittag geschehen. Die Entspannung der Coronasituation rechtfertige den doch erheblichen Aufwand, um die Daten Tag für Tag aufzuarbeiten, nicht mehr, heisst es auf Nachfrage beim Kanton. (vre)

Belagsarbeiten rund um den Autobahnanschluss Gossau: Sperrungen in den Nächten von Montag bis Donnerstag

In den Nächten von Montag auf Dienstag bis Donnerstag auf Freitag ist der Autobahnanschluss Gossau teilweise gesperrt. Das Bundesamt für Strassen (Astra) erneuert das Anschlusswerk bis Mitte dieses Jahres. Dafür sind zwischen dem 9. und 13. Mai Belagsarbeiten vorgesehen. Dafür sind Nachtsperrungen nötig. Und auch die Strasse zwischen Gossau und Arnegg ist gemäss Mitteilung zeitweise davon betroffen.

Der Autobahnanschluss im Westen von Gossau ist in den kommenden Nächten wegen Belagsarbeiten teilweise nicht befahrbar.

Der Autobahnanschluss im Westen von Gossau ist in den kommenden Nächten wegen Belagsarbeiten teilweise nicht befahrbar.

Bild: PD

Gesperrt wird jeweils von 20 Uhr abends bis 5 Uhr in der Früh. Umleitungen werden signalisiert. Die Arbeiten sind witterungsabhängig; bei schlechtem Wetter werden die Arbeiten jeweils um einen Tag verschoben. Folgende Verkehrsbeziehungen sind betroffen:

  • 9. auf 10. Mai: Ausfahrt aus Fahrtrichtung Zürich/Wil nach Gossau/Arnegg.
  • 10. auf 11. Mai: Einfahrten von Gossau her und Ausfahrt aus Fahrtrichtung Zürich/Wil nach Arnegg.
  • 11. auf 12. Mai: Einfahrten von Arnegg her, Ausfahrt aus Fahrtrichtung St.Gallen nach Gossau.
  • 12. auf 13. Mai: Einfahrt in Richtung Zürich/Wil, Ausfahrt aus Fahrtrichtung St.Gallen nach Gossau, Ausfahrt aus Fahrtrichtung Zürich nach Arnegg. (pd/vre)

St.Gallen rüstet sich für den Cupfinal

Momentaufnahme. Am nächsten Sonntag gilt's für den FC St.Gallen ernst. Er tritt in Bern gegen den FC Lugano im Cupfinal an. In den Gassen der St.Galler Altstadt werden derzeit grünweisse Fahnen aufgehängt. In der Hoffnung natürlich, dass es am Sonntag etwas zu feiern geben wird.

Momentaufnahme. Am nächsten Sonntag gilt's für den FC St.Gallen ernst. Er tritt in Bern gegen den FC Lugano im Cupfinal an. In den Gassen der St.Galler Altstadt werden derzeit grünweisse Fahnen aufgehängt. In der Hoffnung natürlich, dass es am Sonntag etwas zu feiern geben wird.

Bild: Julia Nehmiz (9.5.2022)

Vegetarier, Sonnenanbeter und Schrebergärtner: Vortrag über neue Lebensstile am Ende des 19. Jahrhunderts

Heute wird bei uns viel über spirituelle und andere Einflüsse aus fremden Kulturen und Religionen diskutiert. Viele Trends in Fragen von Lebensstil und Gesundheit kommen dabei von ausserhalb. Das ist allerdings keine neue Entwicklung. Schon ab dem letzten Viertel des 19. Jahrhunderts gab’s in der Schweiz und auch in der Ostschweiz Einflüsse von US-Vegetarierinnen, japanische Reformpädagogen oder indischen Yogis.

Sportlicher Reigen in der freien Natur um 1900.

Sportlicher Reigen in der freien Natur um 1900.

Bild: Tagblatt-Archiv

Am Mittwoch beleuchtet Stefan Rindlisbacher von der Uni Fribourg im dritten Vortrag der öffentlichen Vorlesungsreihe von historischem Verein und HSG solche Einflüsse unter dem Titel «Die globale Lebensreform». Er wird zeigen, wie nach 1875 immer mehr Menschen in der Ostschweiz nach einem gesünderen und natürlicheren Lebensstil strebten. Sie ernährten sich vegetarisch, legten sich nackt in die Sonne und verbrachten ihre Freizeit im Schrebergarten. (pd/vre)

Der Vortrag «Die globale Lebensreform» findet am Mittwoch, 18.15 Uhr, im Raum für Literatur (St.-Leonhard-Strasse 40 in St.Gallen) statt. Der Anlass ist öffentlich, der Eintritt gratis.

Für einmal den Vorsprung nicht mehr aus der Hand gegeben: SC Brühl nimmt im Abstiegskampf gegen die Black Stars drei wertvolle Punkte mit

Während die Fussballer des FC St.Gallen wie die Fussballerinnen des FC St.Gallen-Staad am Wochenende Nierderlagen einstecken mussten, gelang dem SC Brühl in seinem ersten Spiel der Abstiegsrunde in Basel gegen den FC Black Stars ein 1:0-Sieg. Nach einer ausgezeichneten ersten Halbzeit mit vielen guten Torchancen kamen die Brühler wegen ihrer mangelnden Kaltblütigkeit in der Schlussviertelstunde dann doch nochmals stark unter Druck.

In der ersten Halbzeit waren die Brühler am Samstag in Basel klar die überlegene Mannschaft.

In der ersten Halbzeit waren die Brühler am Samstag in Basel klar die überlegene Mannschaft.

Bild: Kurt Frischknecht/ SCB (7.5.2022)

Das Fazit der Partie: Die drei Punkte gehen verdientermassen, aber nach unnötigem Zittern aufgrund verpasster Torchancen, nach St.Gallen. Mit einem weiteren Sieg am nächsten Wochenende gegen den Tabellenletzten Sion könnten Brühl den Anschluss an den Drittletzten der Tabelle der Promotion League schaffen.

Black Stars startete am Samstag nach sechs Niederlagen in Folge sichtlich verunsichert in die Partie. Brühl dominierte die erste Hälfte praktisch nach Belieben. Petar Pavlovic, Dario Stadler und Rafhinha scheiterten alle drei allein vor dem Basler Torhüter. Endlich in der 28. Minute führte ein Eckball zur hochverdienten 1:0-Führung. Asllan Demhasaj fasste sich ein Herz und zeigte seinen Stürmern mit einem flachen Schuss, wie man Tore erzielt. Beim viel zu knappen Vorsprung blieb es gemäss Matchbericht von Henri Seitter bis zum Pausenpfiff.

Trotz hohem Druck auf die Basler Black Stars gelang dem SC Brühl am Samstag in der ersten Halbzeit - auch mit Pech - nur ein Goal.

Trotz hohem Druck auf die Basler Black Stars gelang dem SC Brühl am Samstag in der ersten Halbzeit - auch mit Pech - nur ein Goal.

Bild: Kurt Frischknecht/ SCB (7.5.2022)

Damit hatten die Brühler ihr Pulver offensiv weitgehend verschossen. Auf Basler Seite kamen frische Kräfte und das Spiel glich sich immer mehr aus. Aus unverständlichen Gründen schlichen sich bei den Kronen im Aufbau immer mehr Fehler ein. Sie zogen sich zurück und wollten, durch die die Spielserie mit Verlusttoren in letzter Minute etwas verunsichert, den knappen Vorsprung diesmal über die Zeit bringen. Darob vergassen sie gänzlich das Spiel nach vorn. Zudem wurde das Spiel immer gehässiger, was zu Verwarnungen und in der Nachspielzeit zu einem Platzverweis auf Seiten der Basler führte. (pd/vre)

Rotlicht missachtet: Fussgänger wird von Auto erfasst und verletzt

Am frühen Sonntagmorgen ereignete sich auf dem Unteren Graben in St.Gallen ein Unfall mit einem Personenauto und einem Fussgänger. Der 26-jährige Fussgänger wurde dabei eher leicht verletzt, gemäss Mitteilung der Stadtpolizei nach der Unfallaufnahme aber trotzdem zur Kontrolle ins Kantonsspital gebracht. Am Auto entstand gemäss Mitteilung mässiger Sachschaden.

Dieses Auto erfasste am frühen Sonntagmorgen auf dem Unteren Graben bei der Reithalle einen Fussgänger, der bei Rot über die Strasse wollte.

Dieses Auto erfasste am frühen Sonntagmorgen auf dem Unteren Graben bei der Reithalle einen Fussgänger, der bei Rot über die Strasse wollte.

Bild: Stadtpolizei SG (8.5.2022)

Am Sonntag, vor 3 Uhr, wollte ein 26-jähriger Mann den Unteren Graben auf dem Fussgängerstreifen zwischen Metzgertor und Grabenhalle überqueren, wie die Stadtpolizei schreibt. Dabei rannte er trotz Rot am Fussgängerlichtsignal auf die Fahrbahn. Gleichzeitig fuhr ein 18-Jähriger mit seinem Auto auf dem Unteren Graben in Richtung Blumenbergplatz. Er konnte trotz Bremsmanöver nicht verhindern, dass der Fussgänger vom Auto seitlich-frontal erfasst wurde. (stapo/vat)

Stark beschleunigt und Herrschaft über Auto verloren: Beifahrer bei Selbstunfall verletzt

Auf der Steinachstrasse in St.Gallen ist es am Samstagabend zu einem Selbstunfall gekommen. Infolge starken Beschleunigens verlor ein Autolenker die Kontrolle über seinen Personenwagen und prallte gegen einen Baum auf der rechten Strassenseite. Dabei wurde einer von drei Mitfahrern eher leicht verletzt. Er wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht. Am Auto entstand hoher Sachschaden.

Am Fahrzeug entstand ein hoher Sachschaden.

Am Fahrzeug entstand ein hoher Sachschaden.

Bild: Sadtpolizei SG (7.5.2022)

Am Samstag, kurz nach 23 Uhr, bog ein 18-jähriger Autofahrer beim Athletikzentrum von der Park- in die Steinachstrasse ein. Dabei stellte er sein Auto manuell von Vierrad- auf Hinterradantrieb um. Beim Abbiegen beschleunigte er das Auto dann sehr stark. In der Folge verlor er die Herrschaft darüber und prallte auf der rechten Strassenseite gegen einen Baum. (stapo/vat)

Betrunken eingeschlafen: 37-Jähriger lässt Toaster auf Herdplatte schmoren – Feuerwehr muss Wohnung von Rauch befreien

Am Samstagmittag meldeten Anwohner starke Rauchentwicklung in einer Wohnung an der Ilgenstrasse in St.Gallen. Die Stadtpolizei wurde gleichzeitig darauf aufmerksam gemacht, dass sich in der Wohnung noch eine Person befinde. In der stark verrauchten Wohnung fand eine Polizeipatrouille eine bewusstlose Person und konnte sie ins Freie bringen.

Der verschmorte Toaster

Der verschmorte Toaster

Bild: Stadtpolizei SG (7.5.2022)

Beim zweiten Rundgang wurde ein schmorender Toaster auf einer eingeschalteten Herdplatte festgestellt. Von ihm ging gemäss Polizei auch der starke Rauch aus. Durch die Feuerwehr wurde die Wohnung vom Rauch befreit. Mittlerweile ist klar, dass der evakuierte 37-jährige Mann aufgrund seines eher hohen Alkoholkonsums eingeschlafen und nicht bewusstlos war. Er blieb gemäss der Mitteilung unverletzt, in der Wohnung entstand geringer Sachschaden. (pd/ok)

Mann wird bei Einschleichdiebstahl inflagranti erwischt

Am Freitag, zwischen 11 und 12.30 Uhr, ist es an der Seewiesstrasse in Goldach zu einem Einschleichdiebstahl in ein Firmengebäude gekommen. Laut Medienmitteilung der Kantonspolizei St.Gallen wurde der mutmassliche Täter dabei von einem Mitarbeiter überrascht und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten.

Symbolbild: Kapo SG

Der Täter, ein 49-jähriger Pole, betrat auf unbekannte Weise das Gebäude und durchsuchte die Räume nach Wertgegenständen. Mit mehreren tausend Franken wollte er flüchten. Dabei wurde er von einem Mitarbeiter überrascht. Dieser konnte ihn überwältigen und bis zum Eintreffen der Kantonspolizei festhalten. Der Mann wurde festgenommen. Die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen hat ein Strafverfahren eröffnet. (kapo/vat)

Zwei Verletzte bei Auffahrunfall mit drei Autos

Am Freitag, kurz nach 15:30 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse in Wittenbach zu einer Auffahrkollision mit drei Autos gekommen. Ein 38- und ein 42-Jähriger wurden dabei gemäss Mitteilung der Kantonspolizei leicht verletzt. Letzterer wurde durch den Rettungsdienst für weitere Abklärungen ins Spital gebracht. Der Sachschaden wird auf rund 5’000 Franken geschätzt.

Der Sachschaden wird auf rund 5'000 Franken geschätzt.

Der Sachschaden wird auf rund 5'000 Franken geschätzt.

Bild: Kapo SG

Ein 27-jähriger Autofahrer fuhr mit seinem Auto von St.Gallen in Richtung Wittenbach Zentrum, schreibt die Kantonspolizei in einer Medienmitteilung. Als die vorausfahrenden Autos aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens und eines Lichtsignals abbremsen mussten, bemerkte der 27-Jährige dies zu spät. Sein Auto prallte ins Heck des vorausfahrenden Autos eines 38-Jährigen. Dieses Fahrzeug wurde ins Heck eines vorfahrenden Autos eines 42-Jährigen geschoben. (kapo/vat)

Fahrzeuglenkerin verletzt sich leicht bei Auffahrunfall

Auf der Rorschacher Strasse in St.Gallen ist es am Freitagmittag zu einem Auffahrunfall gekommen. Dabei wurde eine Fahrzeuglenkerin leicht an Kopf, Nacken und Schulter verletzt. An den Autos entstand gemäss Mitteilung der St.Galler Stadtpolizei geringer Sachschaden.

Der Auffahrunfall ereignete sich an diesem Rotlicht an der Rorschacher Strasse.

Der Auffahrunfall ereignete sich an diesem Rotlicht an der Rorschacher Strasse.

Bild: Stapo SG

Am Freitag, 12 Uhr, fuhr eine Fahrzeuglenkerin mit ihrem Wagen auf der Rorschacher Strasse stadteinwärts. Bei der Verzweigung mit der Grossackerstrasse hielt sie aufgrund Rotlichts auf der mittleren Fahrspur an. Auch der nachfolgende 26-jährige Fahrzeuglenker hielt seinen Wagen an. Dabei rutschte er mit seinem Fuss jedoch vom Brems- aufs Gaspedal. Aufgrund der Beschleunigung prallte sein Auto gegen das Heck des vorderen, bereits stehenden Wagens. (stapo/vat)

Stadtpolizei schnappt zwei junge Wildplakatierer

Am frühen Donnerstagmorgen haben Angehörige der Stadtpolizei einen 22-Jährigen und eine 20-Jährige angehalten, die zuvor an verschiedenen Orten Plakate und Aufkleber angebracht hatten. Zwei weitere Wildplakatierer konnten sich der Polizei entziehen. Jetzt werden gemäss Polizeimeldung weitere Abklärungen zum Zwischenfall vorgenommen. Die beiden Angehaltenen müssen mit einer Anzeige rechnen.

Wilde Plakate können viele Inhalte haben. Die Palette reicht von Nonsense-Botschaften (wie im Bild vor einigen Jahren bei der Reithalle) über Politik bis hin zu Kommerziellem.

Wilde Plakate können viele Inhalte haben. Die Palette reicht von Nonsense-Botschaften (wie im Bild vor einigen Jahren bei der Reithalle) über Politik bis hin zu Kommerziellem.

Bild: Reto Voneschen (16.7.2011)

Am Donnerstag, kurz nach Mitternacht, wurde die Stadtpolizei von einem Anwohner telefonisch über das Anbringen von Plakaten an einer Hauswand an der Berneggstrasse informiert. Vor Ort trafen die Polizisten auf vier Personen. Drei von ihnen ergriffen sofort die Flucht. Ein 22-jähriger Schweizer konnte sofort, eine 20-jährige Schweizerin kurz danach angehalten werden. An der Kleidung der beiden wurden Kleisterreste gefunden.

Die 20-Jährige habe sich bei der Befragung «unkooperativ» gezeigt und jegliche Aussagen verweigert, heisst es in der Polizeimeldung weiter. Im Gebiet der Bernegg-, Schneeberg- und Gottfried-Keller-Strasse hätten die Polizisten an verschiedenen Stellen Plakate und Kleber auf privatem wie öffentlichem Grund festgestellt. Angaben zum Inhalt der wilden Plakate und Kleber macht die Stadtpolizei keine. (stapo/vre)

Aktuelle Nachrichten