ST.GALLER STADT-TICKER
News aus Stadt und Region St.Gallen: Meldungen vom 12. Juli bis 6. August 2022

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Auto gerät in Staad auf Bahngleise und kollidiert mit Zug

Am Freitagabend um 21.40 Uhr, ist es bei einem Bahnübergang an der Buechenstrasse in Staad zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Zug gekommen. Es wurde niemand verletzt aber es entstand hoher Sachschaden.

Der Mann blieb mit seinem Auto auf dem Schotter zwischen den Gleisen stecken.

Der Mann blieb mit seinem Auto auf dem Schotter zwischen den Gleisen stecken.

Bild: Kapo SG

Ein 40-jähriger Mann war mit seinem Auto von Staad nach Rorschacherberg unterwegs. Beim Bahnübergang fuhr er sein Auto laut eigenen Aussagen aus unbekannten Gründen auf die Bahngleise. Das Auto blieb daraufhin im Schotterbett stecken. Wie es in der Mitteilung der Kantonspolizei heisst, scheiterte ein selbstständiger Bergungsversuch.

Zur selben Zeit war eine Zugskomposition von Rorschach nach St.Margrethen unterwegs. Trotz eingeleiteter Vollbremsung kollidierte die Zugskomposition mit dem Auto. Dieses wurde dadurch weiter über die Gleise geschoben. Es wurden keine Personen verletzt. Der entstandene Sach- und Drittschaden wird auf mehrere zehntausend Franken geschätzt. (kapo/chs)

Der entstandene Schaden wird auf mehrere zehntausend Franken geschätzt.

Der entstandene Schaden wird auf mehrere zehntausend Franken geschätzt.

Bild: Kapo SG

Familien mit Kindern können am Sonntag günstig in zahlreiche Museen in und um St.Gallen

Insgesamt 51 Museen in Vorarlberg, Liechtenstein und dem Kanton St.Gallen öffnen diesen Sonntag, 7. August, ihre Türen und bieten von 10 bis 17 Uhr ein spezielles Familienprogramm. Die Aktion unter dem Titel «Reiseziel Museum» richtet sich an Kinder, ihre Eltern und Geschwister. Neben Mama und Papa, Schwester und Bruder dürfen aber auch Oma und Opa mit auf die Reise.

Ein Laubblatt oder ein Insekt? Im Museum gibt es viel zu entdecken.

Ein Laubblatt oder ein Insekt? Im Museum gibt es viel zu entdecken. 

Bild: Sandra Ardizzone

Die Bezahlung ist denkbar einfach: Der Eintritt kostet einen Franken pro Person und Museum, beziehungsweise einen Euro für die teilnehmenden Museen in Vorarlberg.

In der Stadt St.Gallen können Familien die folgenden Museen erkunden:

  • Historisches und Völkerkundemuseum St.Gallen
  • Museum im Lagerhaus St.Gallen
  • Naturmuseum St.Gallen
  • Stiftsbezirk St.Gallen

Im Umkreis der Stadt St.Gallen zudem:

  • FFA Museum Altenrhein
  • Forum Würth Rorschach
  • Markthalle Altenrhein in Staad
  • Museum im Kornhaus Rorschach

Die Aktion «Reiseziel Museum» wird von der Vorarlberger Landesregierung, der Kulturstiftung Liechtenstein und dem Amt für Kultur des Kantons St.Gallen getragen. In einem Monat, am Sonntag 4. September, findet die Museumsaktion nochmals statt. (pd/sab)

Weitere Informationen: www.reiseziel-museum.com

Kunst im Alltag: St.Galler Illustrator gestaltet Wand im Neudorf mit pokerspielenden Tieren

Ein Steinbock, ein Bär, ein Wildschwein und ein Dachs sitzen an einem Tisch und spielen Karten. Auch ein Reh, ein Fuchs und eine Eule beteiligen sich am Pokerspiel, ihre Einsätze sind Haselnüsse. Diese skurrile Szene hat der St.Galler Illustrator und Künstler Martin Tiziani diese Woche auf das Kioskhäuschen bei der Haltestelle Neudorf im Osten der Stadt St.Gallen gemalt.

Das neuste Werk von Martin Tiziani

Das neuste Werk von Martin Tiziani

Bild: PD

Das Kunstwerk an der Rorschacher Strasse 250 ist nicht das erste des 37-Jährigen. Bereits im Februar hatte eine Unterführung an der Langgasse mit bunten Farben und witzigen Kreaturen freundlicher gestaltet. Tiziani hatte sich für beide Wandgemälde vorgängig an die Behörden gewandt und um Erlaubnis für die Kunst im Alltag gefragt – und erhielt grünes Licht. «Die Eigeninitiative hat sich gelohnt», sagt der Künstler. Von Passantinnen und Passanten habe er schon während dem Malprozess positive Rückmeldungen erhalten.

Laut eigener Aussage will Tiziani in seinen Werken Beobachtungen aus dem Alltag umsetzen. «Ich will zum Nachdenken anregen und inspieren.» Er wolle zudem Streetart und Graffitikunst sichtbarer machen. Dabei arbeitet Tiziani analog oder digital, manchmal mit Kleister oder er sprayt Graffitis. Weitere öffentlich zugängliche Arbeiten von Martin Tiziani finden sich auf Wänden im Paul-Grüninger-Stadion im St.Galler Krontal oder im Treppenhaus der Liegenschaft Unterdorf 6 in Trogen. (sab)

Der Künstler erhielt bereits viel Lob für das Kunstwerk im Neudorf.

Der Künstler erhielt bereits viel Lob für das Kunstwerk im Neudorf.

Bild: PD

Ein Orientierungslauf für Kinder und ihre Eltern am St.Galler Fest: Spielend die Altstadt erkunden

Vier Kinder beim Orientierungslauf am St.Galler Fest 2019.

Vier Kinder beim Orientierungslauf am St.Galler Fest 2019.

Bild: Hanspeter Schiess

Der Turnverein St.Gallen-Ost organisiert am Samstagnachmittag während dem St.Galler Fest, konkret am 20. August 2022, einen Orientierungslauf für Kinder und ihre Eltern durch die St.Galler Altstadt. Dies schreibt die IG Sport Stadt St.Gallen in einer Mitteilung. Mit Hilfe einer Karte der Innenstadt sollen die Neugierigen – ohne Zeitdruck – verschiedene Firmen oder Restaurants suchen und finden. Bei jedem Posten erhalten die Kinder ein kleines Präsent, so die Organisatoren. Jüngere Kinder müssten durch die Eltern begleitet werden.

Der OL findet von 11 bis 14 Uhr statt. Start und Ziel sind beim Festzelt der IG Sport Stadt St.Gallen direkt neben dem Vadian-Denkmal. Die Teilnahme für die Familien ist kostenlos und eine Anmeldung im Vorfeld ist nicht erforderlich. (pd/sab)

Wanderausstellung zur rätoromanischen Sprache in der Bibliothek Hauptpost in St.Gallen

In der Bibliothek Hauptpost in St.Gallen ist vom Mittwoch, 3. August, bis Donnerstag, 15. September, die Wanderausstellung «Rumantsch è...» zur rätoromanischen Sprache zu sehen. Die Vernissage findet am Donnerstag, 18. August, um 17 Uhr statt. Während der Museumsnacht am Samstag, 10. September, werden Rätoromanisch-Crashkurse angeboten. Der Eintritt ist frei.

An der Vernissage sprechen: die Regierungsrätin des Kantons St.Gallen, Laura Bucher, der Regierungsrat des Kantons Graubünden, Christian Rathgeb und Urezza Famos, Co-Präsidentin der Lia Rumantscha. Die musikalische Umrahmung bestreitet Astrid Alexandre, der Kulturwissenschafter Chasper Pult hält einen Vortrag.

Rätoromanisch ist nebst Deutsch und Italienisch Amtssprache in Graubünden, dem einzigen dreisprachigen Kanton der Schweiz. Das Rätoromanische schwindet. Gründe für den Rückgang machen sich schon im Mittelalter bemerkbar: Die Germanisierung schreitet voran. Insbesondere ab dem 19. Jahrhundert kehren viele Rätoromanischsprachige auch wirtschaftlich bedingt ihrer Heimat den Rücken – aber oft bleiben sie ihrer Sprache und Herkunft verbunden. So finden sich heute in der ganzen Schweiz entsprechende Vereine und Gruppen. (pd/gen)

Öffnungszeiten Ausstellung: Montag – Freitag, 8-19 Uhr, Samstag, 8-17 Uhr, Dienstag, 30. August, geschlossen. Bibliothek Hauptpost, 1. Stock, Gutenbergstrasse 2, St.Gallen.

Noch 100 helfende Hände für das St.Galler «Aufgetischt»-Festival gesucht

Dreieinhalb Jahre ist es her, seit das «Aufgetischt»-Festival zuletzt in der St.Galler Altstadt mit Klamauk, Akrobatik, Musik sowie Speis und Trank für einen grossen Publikumsaufmarsch sorgte. Am kommenden Wochenende, vom 12. bis 14. August, ist es aber nach der langen, pandemiebedingten Durststrecke wieder so weit: Nicht weniger als 377 Shows an 23 Spielorten verspricht das Organisationsteam des «Aufgetischt». Neu ist am Sonntag ebenfalls ein Spieltag und das Festival dauert so neu drei statt wie bisher zwei Tage.

Viel Publikum bei dieser Darbietung am «Aufgetischt»-Festival 2019 vor fantastischer Kulisse.

Viel Publikum bei dieser Darbietung am «Aufgetischt»-Festival 2019 vor fantastischer Kulisse.

Bild: PD / Sandro Reichmuth

Doch die Festivalmacher haben ein Problem: Ihnen fehlen für das Strassenkunstspektakel noch rund 100 freiwillige Helferinnen und Helfer, wie sie in einer Medienmitteilung am Freitag schreiben. «Wer schon einmal eine Schülerdisco organisiert hat, weiss, welch hoher Aufwand dahintersteckt. Ein Festival für 30’000 Personen zu veranstalten, ist jedoch ein paar Schuhnummern grösser.»

Bei den vergangenen Ausgaben waren gemäss Organisationskomitee rund 300 Freiwillige im Einsatz, darunter nicht nur Erwachsene, sondern auch Buben und Mädchen. Für die kommende, neunte Ausgabe fehlt eine Woche vor dem Festival noch ein Drittel der Helferinnen und Helfer. In Gefahr ist das «Aufgetischt» deswegen aber nicht, wie das OK-Team im Communiqué schreibt: «Nichtsdestotrotz könnte mit der aktuellen Helferzahl nicht alle Getränkestände betrieben werden. Zudem würde es weniger fliegende Verkaufsteams auf den Strassen geben – die zwei wichtigsten Einnahmequellen.»

Christoph Sprecher ist der Festivalleiter des «Aufgetischt».

Christoph Sprecher ist der Festivalleiter des «Aufgetischt».

Bild: Ralph Ribi

Das Organisationskomitee appelliert deshalb an alle, die Zeit und Lust haben mitzuhelfen, sich kurzfristig noch unter www.aufgetischt.sg/mitwirken anzumelden.

Man wolle den Besucherinnen und Besuchern noch mehr bieten, «ohne dabei Profit herauszuschlagen», so die Veranstalter. Dennoch ist die Prämisse – «nach drei finanziell schwierigen Jahren» – alle 15‘000 Festivalarmbänder und Programmhefte zu verkaufen. Somit sei man in der Lage, das Festival auch im nächsten Jahr zu veranstalten und fürs Publikum und alle Beteiligten zu bereichern.

«Die schwarze Null ist und bleibt aber das Ziel.»

Programmheft und Festivalarmband sind ab heute Freitag in verschiedenen Läden und Gastrobetrieben in der Stadt erhältlich. Das Programmheft ist wichtig, denn nur dort sind der Spielplan sowie die exakten Auftrittszeiten und -orte ersichtlich. Das OK-Team macht eine Eselsbrücke: «Was du legst in den Künstlerhut, tut dem Künstler gut. Davor noch kurz ein Festivalarmband besorgen und damit für die Zukunft des Aufgetischt vorsorgen. Merci!» (pd/sab)

Weitere Infos unter: www.aufgetischt.sg

Strassenbauarbeiten in Rorschacherberg dauern von Mitte August bis Ende Oktober

Der Kanton St.Gallen und die Gemeinde Rorschacherberg führen gemeinsam Strassenbauarbeiten an der Warteggstrasse und am Einlenker zur Wilenstrasse aus. Die Arbeiten wurden gemeinsam geplant und werden nun koordiniert umgesetzt, um Synergien zu nutzen und die Einschränkungen für die Anwohner zu minimieren.

Warteggstrasse/Wilenstrasse

Die Arbeiten starten mit der ersten von vier Etappen am Montag, 15. August 2022, an der Warteggstrasse. Sie dauern voraussichtlich vier Wochen bis am 9. September 2022, wie die Staatskanzlei des Kantons St.Gallen in einer Mitteilung schreibt. Die weiteren Bauetappen:

  • Zweite Etappe: 12. bis 30. September 2022 an der Warteggstrasse
  • Dritte Etappe: 3. bis 14. Oktober 2022 gleichenorts
  • Vierte Etappe: 17. bis 28. Oktober Einlenkbereich Wilenstrasse/Warteggstrasse (SK/sab)

Durch offenes Fenster in Waldkircher Restaurant eingestiegen

Vermutlich wegen der Hitze liess ein Restaurant im Weiler Niederwil oberhalb von Waldkirch in der Nacht von Donnerstag auf heute Freitag ein Fenster offen stehen. Dies nutzten unbekannte Täter, um einzubrechen: Gegen Mitternacht entfernten sie ein Mückengitter und kletterten über das geöffnete Fenster ins Gebäude.

Der Einbruch wird vom forensischen Team der Kantonspolizei untersucht.

Der Einbruch wird vom forensischen Team der Kantonspolizei untersucht.

Bild: Kapo SG

Im Innern brach die Täterschaft gewaltsam eine Schublade auf und entnahm Bargeld in unbekanntem Wert, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt. Die Täterschaft wurde durch einen aufmerksamen Anwohner überrascht und flüchtete anschliessend mit dem Deliktsgut. Es entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken. (kapo/sab)

Nur noch im Talhof und in der Grabenhalle: Jungkult-Festival wird kleiner

Auch diesen Sommer geht das Jungkult-Festival in St.Gallen über die Bühne - allerdings in einem kleineren Rahmen und nicht wie gewohnt in der St.Galler Innenstadt, sondern nur noch im Talhof und in der Grabenhalle. Wie die Veranstalter mitteilen, hängt dies mit der Corona-Situation zusammen. 

Das Jungkult-Festival findet nicht mehr wie hier im Jahr 2017 in der Innenstadt statt.

Das Jungkult-Festival findet nicht mehr wie hier im Jahr 2017 in der Innenstadt statt. 

Bild: Ralph Ribi

Das Festival bietet am Samstag, 27. August, ein vielfältiges Programm. Der Eintritt ist kostenlos, mit Kollekte. Ab 13 Uhr treten bis in die Nacht junge Musiker, Tänzerinnen und Graffittikünstler auf. Darunter die Hip-Hop-Band Rapture Boy, Indiebands wie Eoghan Konstantin und Mainstreet factory, die Blues-Rockband Blend friction, Nadine Dörig, Anik, Singer-Songwriterin Bianca Olivia und die A-Capella-Formation Untitled.

Dem Verein Jungkult hält an seinem Ziel fest, junge Künstlerinnen und Künstler fördern. Jung ist auch das Organisationskomitee: Es besteht aus elf Mitgliedern zwischen 20 und 29 Jahren, die sich ehrenamtlich engagieren. (pd/mem)

Ohne Führerausweis gefahren und Unfall verursacht 

Eine Frau hat an der Buechbergstrasse in Thal am Donnerstagmorgen kurz vor 7.30 Uhr einen Verkehrsunfall verursacht. Verletzt wurde dabei niemand. Die 44-Jährige fuhr mit einem Auto rückwärts aus einem Parkplatz, wobei sie das parkierte Auto eines 44-jährigen Mannes streifte.

Es entstand Sachschaden in der Höhe von 3'000 Franken.

Es entstand Sachschaden in der Höhe von 3'000 Franken.

Bild: Kapo SG

Die Autofahrerin verliess die Unfallstelle, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Wenig später meldete sie sich aber bei der kantonalen Notrufzentrale. Die Frau sei als fahrunfähig eingestuft worden, heisst es in einer Polizeimeldung. Es stellte sich heraus, dass ihr der Führerausweis bereits früher entzogen worden war. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blut- und Urinprobe an. Es entstand Sachschaden in der Höhe von 3’000 Franken. (kapo/mem)

FDP lädt zur Besichtigung von Hallenbad Blumenwies ein

Die FDP lädt am Samstag, 13. August, 9.30 Uhr, ins Hallenbad Blumenwies ein. Nicht zum Baden oder Saunieren, sondern anlässlich der geplanten Sanierung. Stadtrat Mathias Gabathuler, Roland Hofer, Abteilungsleiter Anlagenbetrieb und Betriebsleiter Nikolay Naryshkin  führen durch das 1973 eröffnete Bad. Treffpunkt ist um 9.30 Uhr bei der Haltestelle «Blumenwies» an der Martinsbruggstrasse 25.

Das fast 50-jährige Hallenbad Blumenwies benötigt eine Sanierung.

Das fast 50-jährige Hallenbad Blumenwies benötigt eine Sanierung.

Bild: Michel Canonica

Das Stadtparlament hat für das Hallenbad Blumenwies einen Kredit in der Höhe von 45,8 Millionen Franken genehmigt. Damit soll das Hallenbad saniert und vergrössert werden. Dieses gross angelegte Projekt «Waikiki» erlaubt diverse Nutzungen wie Schwimmen und Baden, Aktivitäten für Schulen und Sportvereine sowie Saunieren im Wellnessbereich. Die FDP-/JF-Fraktion begrüsse die Sanierung und finde die Gestaltung des Siegerprojekts gelungen, heisst es in einer Mitteilung. Allerdings habe es seitens der Liberalen auch kritische Voten gegeben.

Nach der Führung durch das Bad werden die Liberalen eine ausserordentliche Mitgliederversammlung durchführen und ihre Parole fassen. Danach gibt es einen Apéro. Eine Anmeldung wird erbeten bis 8. August via Website www.fdp.sg/stadt, per Mail an sekretariat@fdp.sg oder telefonisch unter 071 222 45 45. (pd/mem)

Egeli Informatik: Mutter übergibt Chefposten ihrem Sohn

Martin Egeli hat die CEO-Rolle bei Egeli Informatik im Juli von seiner Mutter Eliane Egeli übernommen. In den letzten drei Jahren führten Mutter und Sohn das Familienunternehmen mit 80 Mitarbeitenden.

Martin Egeli hat schon als Elfjähriger Online-Projekte entwickelt.

Martin Egeli hat schon als Elfjähriger Online-Projekte entwickelt.

Bild: PD

Das 1986 von Werner und Eliane Egeli gegründete Unternehmen entwickelt Software-Lösungen für Finanz- und Versicherungsdienstleister sowie Transportunternehmen. An den Standorten St.Gallen, Arbon, Bern und Zürich sind 80 Mitarbeitende tätig.

Bereits als Elfjähriger habe ihr Sohn Martin erste Online-Projekte entwickelt und vermarktet, sagt Gründerin und Inhaberin Eliane Egeli stolz. Martin Egeli ist bereits seit rund vier Jahren im Familienunternehmen tätig und teilte sich die Führung mit seiner Mutter. Zuvor hat er bei einem Beratungsunternehmen Geschäftskunden im digitalen Wandel begleitet. Er hat in St.Gallen, Singapur und Sydney studiert.

Eliane Egeli will ihren Sohn auch in Zukunft als Sparringpartnerin unterstützen. Laut der Webseite von Egeli wird sie als Delegierte des Verwaltungsrats weiterhin strategische Projekte begleiten. Ebenso werde sie ihre Verwaltungsrats- und Geschäftsleitungsmandate bei Abraxas und Creditreform weiterhin wahrnehmen. (pd/mem)

Renitenter Mann bedroht Polizisten und verbringt Nacht in Gewahrsam

Am Mittwochabend hat ein Mann anlässlich einer Lärmklage eine Polizeipatrouille der Stadtpolizei St.Gallen bedroht und beschimpft. Er musste die Nacht auf dem Polizeiposten verbringen und wird angezeigt.

Der 33-Jährige musste in Handschellen gelegt und auf den Polizeiposten geführt werden.

Der 33-Jährige musste in Handschellen gelegt und auf den Polizeiposten geführt werden.

Symbolbild:
Getty Images

Am Mittwoch, kurz nach 22 Uhr, wurde bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei St.Gallen eine Lärmklage gemeldet. Als die Patrouille beim Mehrfamilienhaus an der Konkordiastrasse ankam, hörten sie bereits lautes Gebrüll und Gepolter. Nach mehrmaligem Klingeln bei der Wohnung öffnete ein Mann die Tür. Wie es in der Polizeimeldung heisst, beschimpfte und bedrohte der 33-jährige Schweizer die Patrouille beim Gespräch mehrfach.

Als sich der Mann immer aufbrausender und unberechenbarer verhielt, musste er in Handfesseln gelegt werden. Er wurde auf den Polizeiposten gebracht, wo er sich weiterhin renitent verhielt. Aufgrund von Fremdgefährdung wurde er in Gewahrsam genommen und musste die Nacht auf dem Polizeiposten verbringen. Er konnte diesen am nächsten Morgen wieder verlassen. Der 33-Jährige wird wegen den Beschimpfungen und Drohungen angezeigt.

Bereits um 20 Uhr wurde die Stadtpolizei St.Gallen für eine Hilfeleistung zur betreffenden Wohnung gerufen. Eine Person, welche in der gleichen Wohnung angemeldet ist, wollte Gegenstände holen. Wegen des möglichen unberechenbaren Verhaltens des Mannes ersuchte die Person um polizeiliche Begleitung. Bereits dort verhielt sich der Mann gegenüber der Polizei sehr aggressiv und aufbrausend. (stapo/chs)

Alkoholisierter Mann schrie herum und verhielt sich renitent

Am Mittwoch ist ein Mann in der Stadt St.Gallen mehrfach aufgefallen, da er in der Öffentlichkeit laut herumschrie. Er war alkoholisiert und verhielt sich gegenüber der Polizei sehr renitent. Er musste einige Stunden auf dem Polizeiposten verbringen und wurde anschliessend weggewiesen.

Der Mann war bereits am Morgen schwer betrunken.

Der Mann war bereits am Morgen schwer betrunken.

Bild: Raphael Rohner

Am Donnerstagmorgen erhielt die Stadtpolizei St.Gallen um 6 Uhr die Meldung, dass an der St.Leonhard-Strasse ein Mann laut in der Öffentlichkeit herumschreie. Mit dem 43-Jährigen konnte gemäss Mitteilung der Polizei ein Gespräch geführt werden und er wollte im Anschluss nach Hause gehen. Kurz vor 10 Uhr ging eine weitere Meldung bei der Einsatzzentrale ein, dass am Hauptbahnhof ein Mann herumschreie und dadurch Personen verängstigt seien. Die Stadtpolizei St.Gallen konnte wiederum den 43-jährigen Mann feststellen, welcher bereits in den Morgenstunden aufgefallen war.

Der Mann war sichtlich alkoholisiert und verhielt sich gemäss Mitteilung der Polizei äusserst renitent, weshalb er in Handfesseln gelegt werden musste. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 1.54 mg/l (3,08 Promille). Der Mann wurde in Gewahrsam genommen. Am Abend konnte er den Polizeiposten wieder verlassen. Wie die Polizei schreibt, wurde er gebüsst und für 30 Tage weggewiesen. (stapo/chs)

Mann bei Arbeitsunfall schwer verletzt

Am Mittwochnachmittag ist ein Mann bei einem Arbeitsunfall mit einem Winkelschleifer schwer am Oberarm verletzt worden. Er musste ins Spital eingeliefert werden.

Der Arbeitsunfall passierte bei Arbeiten mit einem Winkelschleifer.

Der Arbeitsunfall passierte bei Arbeiten mit einem Winkelschleifer.

Symbolbild: Stapo SG

Kurz vor 15.30 Uhr führte ein Mann im Westen der Stadt mit einem Winkelschleifer Arbeiten durch. Dabei blieb das Arbeitsgerät stecken. Als der 33-Jährige den Schleifer wieder lösen konnte, schlug es diesen zurück. Hierbei wurde der Arbeiter schwer am Oberarm verletzt. Wie die Stadtpolizei in ihrer Mitteilung schreibt, musste er durch die Rettungssanität ins Spital gebracht werden. (stapo/chs)

Kunst und Nippes in St.Fiden

In seiner neuen Ausstellung «Ephemeres, Multiple und Nippes 1» zeigt der St.Galler Künstler Felix Boekamp Objekte und Raritäten aus seiner Sammlung. Am 4. August, von 17 bis 19 Uhr, öffnet der Künstler seinen Kunstraum Chambre Directe - Schubiger an der Rorschacher Strasse 112 in St.Fiden. Ein bisschen wirkt die Ausstellung wie ein schicker Museumsshop. Zu entdecken gibt es etwa ein gehäkeltes Herz, Münzen des US-amerikanischen Künstlers Paul McCarthy und des Italieners Maurizio Catellan, eine Wachspuppe von Mike Kelley, ein Fellobjekt der französischen Konzeptkünstlerin Sophie Calle oder eine Tasche von Jenny Holzer mit dem Spruch: «In a dream you saw a way to survive and you were full of joy». «In einem Traum sahst du eine Möglichkeit zu überleben, und du warst voller Freude.»

Felix Boekamp kombiniert in seinem Kunstraum in St.Fiden Lampen, Kunstobjekte, Kitsch und Flohmarktfundstücke.

Felix Boekamp kombiniert in seinem Kunstraum in St.Fiden Lampen, Kunstobjekte, Kitsch und Flohmarktfundstücke.

Bild: PD

Normalsterbliche können sich die Originale weltberühmter Künstler kaum leisten - Ephemera hingegen schon. Dies sind flüchtige, erschwingliche Objekte, geschaffen von Künstlerinnen und Künstlern. Der Bogen reicht von Plakaten, Badetüchern, Bierflaschen, Schallplatten, Briefpapier, Einladungskarten, Buchumschlägen, Pins und Seidentüchern bis hin zu Migros-Papiertüten.

Felix Boekamp hat im Chambre Directe Schubiger eine neue Ausstellung eröffnet.

Felix Boekamp hat im Chambre Directe Schubiger eine neue Ausstellung eröffnet.

Bild: Michel Canonica

Felix Boekamp hat ein Faible für solche Objekte, deren kulturhistorischer Wert allzu oft unterschätzt wird. Er setzt sie auf Vintagemöbeln aus den Sechzigerjahren in Szene, kombiniert mit Keramiken. Die Arrangements werden mit diversen Lampen in zauberhafte Lichtstimmungen getaucht. Die Ausstellung ist nach der Sommerpause im September wieder geöffnet und kann auf Anfrage besichtigt werden, Telefon 076 7489568. (pd/mem)

Der Chambre Directe - Schubiger liegt an der Bushaltestelle gegenüber dem Blutspendezentrum in St.Fiden.

Der Chambre Directe - Schubiger liegt an der Bushaltestelle gegenüber dem Blutspendezentrum in St.Fiden.

Bild: PD

Flamenco tanzen im Dachatelier

Ab dem 8. August unterrichtet Bettina Castaño wieder Flamencotanz in St.Gallen. Der Unterricht findet im Dachatelier an der Teufenerstrass 75 statt. «Der Rhythmus der Füsse, Kastagnetten und Cajón beschwingt jeden, der mitmacht», schreibt die Tanzlehrerin in einer Mitteilung. Temperament und  Lebensfreude seien ansteckend.

Flamencotänzerin Bettina Castaño.

Flamencotänzerin Bettina Castaño.

Bild: PD

Am 26. August tanzt Castaño in der «Linde» in Heiden zur Musik der Alder Buebe. Weitere Informationen zu den Kursen unter www.castano-flamenco.com und Telefon 079 708 13 41.

Schatzsuche an der Museumsnacht

Am Samstag, 10. September, 18 Uhr, ist es wieder so weit: Die  Museumsnacht findet zum 16. Mal statt. Unter dem Motto «Schatzkammer» öffnen 26 Museen und Galerien ihre Türen und präsentieren bis in die Nacht hinein ein Rahmenprogramm aus Kultur, Kulinarik und Kinderunterhaltung.

Kinder erkunden eine Skulptur des St.Galler Künstlers Peter Kamm.

Kinder erkunden eine Skulptur des St.Galler Künstlers Peter Kamm. 

Bild: Michel Canonica

Es sei für alle etwas dabei, heisst es in einer Mitteilung: Von musikalischen Schätzen aus dem hohen Norden über eine Entdeckungsreise auf dem St.Galler Globus bis hin zu einer Schatzsuche in der Stadtfauna von Vancouver bis Nairobi.

Tickets für 20 Franken sind ab 23. August an den Kassen der Museen, bei der Tourist Information St.Gallen im Klosterbezirk sowie am VBSG-Schalter im Rathaus erhältlich.

26 Museen und Galerien öffnen ihre Türen.

26 Museen und Galerien öffnen ihre Türen.

Bild: Michel Canonica

Im Ticket ist auch der ÖV inbegriffen: freie Fahrt in der Ostwindzone 210 und 211 sowie mit dem Rundkurs und dem Shuttlebus in den Stocken zur Kunstgiesserei im Sittertobel. Für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre ist der Eintritt frei. Am 10. September ab 10 Uhr sind Tickets an der zentralen Verkaufsstelle am Marktplatz erhältlich. (pd/mem)

Baumspaziergang mit dem Leiter Stadtgrün

Die Umweltfreisinnigen laden am Samstag, 6. August, 9.30 Uhr, beim St.Galler Bahnhofspärkli zu einem Spaziergang zum Thema «Stadtbäume im veränderten Klima» ein. Im Botanischen Garten findet eine Ausstellung über neue Baumarten statt, die mit den veränderten Bedingungen umgehen können. Dazu passend gibt es neu auch einen St.Galler Stadtbäume-Weg.

Die Umweltfreisinnigen werden die Hälfte dieses Weges – vom Hauptbahnhof ins Museumsquartier - unter kundiger Führung von Adrian Stolz, Leiter Stadtgrün St.Gallen, absolvieren. Die Veranstaltung dauert von 9.30 Uhr bis 11 Uhr, mit anschliessendem Apéro im Stadtpark. Anmeldung telefonisch unter 071 222 45 45 oder per Mail an sekretariat@fdp.sg. (pd/mem)

Adrian Stolz, Leiter Stadtgrün, mit einem Tulpenbaum, der gegen Hitze resistent ist.

Adrian Stolz, Leiter Stadtgrün, mit einem Tulpenbaum, der gegen Hitze resistent ist.

Bild: Ralph Ribi

Mehr Natur in die Stadt bringen: Naturmuseum lädt zu Tagung

Als Alternative zum Badibesuch bieten sich die kühlen Inseln der Stadt wie der Botanische Garten, offene Bachläufe und der Stadtpark an. Wie diese grünen Erholungsräume in der Stadt St.Gallen gefördert werden können, ist am 3. September Thema der Tagung «Dialog Natur» im Naturmuseum St.Gallen. Die Ideen reichen von einfachen Massnahmen im eigenen Garten oder auf dem Balkon bis hin zu grossen Projekten der Stadt.

Auch Private können ihre Gärten insektenfreundlich gestalten.

Auch Private können ihre Gärten insektenfreundlich gestalten.

Bild: Belinda Schmid

Um 9.15 beginnt die Tagung mit Begrüssungskaffee. Um 10 Uhr referiert Naturgärtner Markus Allemann über «Dynamik und Diversität im Garten – Was kann der Mensch tun?» Die Architekten Regula Geisser und Mathias Inhelder sowie WWF-Mann Lukas Indermaur stellen das Pionierkonzept «Grünes Gallustal» vor. Melanie Diem schildert, wie aus einem öden Parkplatz auf dem Areal Bach beim Bahnhof St.Fiden eine grüne Oase wurde. 

Am Nachmittag führen Umweltschützer und Visionärinnen auf einer Exkursion vom Naturmuseum in die Stadt, samt Führung durch das Areal Bach. Der Anlass endet um 16.30 Uhr. Die Kosten inklusive Verpflegung betragen 50 Franken. Anmeldung bis 20. August unter: naturinfo.ch/dialog-natur (pd/mem)

Weniger Lärm in Mörschwil: Arbeiter bauen lärmreduzierenden Belag in die St.Gallerstrasse ein

Das Strassenkreisinspektorat St.Gallen saniert ab 8. August die St.Gallerstrasse im Abschnitt Weiher bis Lantschenstrasse in Mörschwil. Auf der Höhe von Schloss Watt werden Massnahmen für den Hochwasserschutz getroffen. Zudem wird ein lärmreduzierender Belag eingebaut.

Die Beläge der St.Gallerstrasse in Mörschwil weisen erhebliche Schäden auf.

Die Beläge der St.Gallerstrasse in Mörschwil weisen erhebliche Schäden auf.

Symbolbild: Hanspeter Bärtschi

Die Vorarbeiten beginnen im Bereich der Bushaltestelle Alberenberg. Hier passen die Arbeiter die Haltekante so an, dass diese barrierefrei wird. Die Sanierung dauert bis Ende August. Während der Arbeiten regelt eine Lichtsignalanlage den Verkehr.

Ab dem 5. September erneuert das Strassenkreisinspektorat zehn Tage lang die Asphaltbeläge. Der Strassenabschnitt wird während dieser Zeit gesperrt; Eine Umleitung wird signalisiert. Die Fusswege sind laut einer Medienmitteilung des Kantons nicht betroffen.

Grund für die Arbeiten ist laut Kanton der mangelhafte Strassenzustand. Die Beläge der St.Gallerstrasse in Mörschwil weisen erhebliche Schäden auf. (sk/mem)

Rettungssanität liefert Frau ins Spital ein

Am Samstag kurz vor 17 Uhr meldete eine Person der Stadtpolizei St.Gallen, dass an der St.Georgen-Strasse 39 eine verletzte Frau liege. Wie die Stadtpolizei am Dienstagmorgen mitteilt, wies sie unbestimmte Verletzungen auf und wurde durch die Rettungssanität ins Spital gebracht. Die Polizei geht davon aus, dass die Frau vermutlich gestürzt sei. Da sich die 79-Jährige jedoch an nichts erinnern konnte, sucht die sie nun nach Zeugen.

Die Stadtpolizei geht davon aus, dass die Frau gestürzt ist.

Die Stadtpolizei geht davon aus, dass die Frau gestürzt ist.

Bild: Christian Beutler / KEYSTONE

Wer Angaben zum Vorfall machen kann, wird gebeten, sich bei der Stadtpolizei St.Gallen zu melden. Hinweise werden unter 071 224 60 00 entgegengenommen. (kapo/aye)

Ein intensives Wochenende ohne grössere Zwischenfälle für die Stadtpolizei

Seit Mittwoch, 27. Juli, gilt im Kanton St.Gallen ein Verbot von Feuer und Feuerwerk im Wald und in Waldesnähe.

Seit Mittwoch, 27. Juli, gilt im Kanton St.Gallen ein Verbot von Feuer und Feuerwerk im Wald und in Waldesnähe.

Symbolbild: Sandra Ardizzone

Für die Stadtpolizei St.Gallen gab es am 1.August-Wochenende viel zu tun: In über 80 Fällen musste sie wegen Streitigkeiten, Feuerwerk, Ruhestörungen oder Hilfeleistungen ausrücken. Trotzdem sagt Mediensprecher Dionys Widmer: «Wir ziehen eine positive Bilanz.» Denn es sei zu keinen grösseren Zwischenfällen gekommen. Zwei Personen wurden angezeigt, da sie trotz Verbot in Waldnähe Feuer entzündet hatten. 

Der 1. August sei eher ruhig verlaufen. Sechs Interventionen wegen Streitigkeiten oder auffälligen Personen. Sieben Ruhestörungen oder Meldungen wegen Feuerwerk – dieses sei aber nicht verbotenerweise in Waldnähe gezündet worden, sondern in Abfallkübeln. Doch es sei dabei zu keiner Sachbeschädigung gekommen, wie Widmer sagt. Eine Person wurde angezeigt, sie hatte ein Feuer an einer Feuerstelle in Waldnähe am Gübsensee entfacht. Sonst gingen am 1. August bei der Stadtpolizei keine Meldungen wegen Feuer oder Feuerwerk in Waldnähe ein.

Doch am Freitag, Samstag und Sonntag war die Stadtpolizei stark gefordert. Eine Person wurde angezeigt, da sie am Sonntag im Guggeienwald ein Feuer entzündet hatte. Rund 20 Mal mussten Kräfte der Stadtpolizei wegen Ruhestörungen ausrücken, Beamtinnen und Beamte mussten gestürzten Personen helfen, oder andere, die ein Lokal nicht verlassen wollten, hinauseskortieren. Ebenso musste die Stadtpolizei St.Gallen zwischen Freitag und Montag rund 15 Mal wegen Streitigkeiten im öffentlichen oder privaten Raum ausrücken.

Weiter gingen rund 20 Meldungen ein, einige davon wegen Feuerwerk. Wie Dionys Widmer erklärt, gilt in der Stadt St.Gallen das Immissionsschutzreglement: Feuerwerk und Knallkörper dürfen in der Stadt nur am 1. August und am 31. Dezember abgebrannt werden. Wer schon am 31. Juli Feuerwerk anzündet, kann angezeigt werden. Wer also noch Knallkörper oder Raketen vom 1. August übrig hat, muss sich bis Silvester gedulden.

Keinen Einsatz am 1. August hingegen meldete die Feuerwehr St.Gallen. Einzig eine automatische Meldeanlage schlug wegen eines Brands Alarm, dies stellte sich aber als Fehlalarm heraus, wie Marco Eggenberger sagt, Mediensprecher der Feuerwehr St.Gallen. Dieser 1. August stellte keine Ausnahme dar, der Nationalfeiertag sei in den letzten Jahren für die St.Galler Feuerwehr immer eher ruhig verlaufen. (miz)

Gallusmarkt unter neuer Leitung

Für Fabio Giannuzzi ist sein Stellenantritt als Geschäftsführer im Gallusmarkt ein Nachhausekommen: Der 35-Jährige hat hier bereits seine Lehre absolviert. Doch die Beziehung mit dem mit 160 Mitarbeitenden und 8524 Quadratmetern Fläche grössten Coop-Supermarkt der Verkaufsregion Ostschweiz begann für ihn schon früher:

«Ich erinnere mich noch gut, wie ich als Kind mit meinen Eltern hier war und über die riesigen Dimensionen staunte.» 
Der neue Geschäftsführer Fabio Giannuzzi.

Der neue Geschäftsführer Fabio Giannuzzi.

Bild: PD

Kurz nach seiner Lehre absolvierte Giannuzzi das firmeninterne Aspirantenprogramm - mit dem Ziel, Geschäftsführer zu werden. Seither hat er bereits mehrere Supermärkte in der Region geleitet, zuletzt den Coop im Kreuzlinger Einkaufszentrum Karussell. «Dass ich nun den grössten Coop der Verkaufsregion mit 160 Mitarbeitenden leiten darf, erfüllt mich mit Stolz», sagt der Tübacher. Sein Vorgänger Marco Licciano wird Berufsschullehrer. (pd/mem)

In Autowaschanlage eingebrochen und mehrere tausend Franken entwendet

In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist eine unbekannte Täterschaft in eine Autowaschanlage an der Wilerstrasse eingebrochen. Die Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zugang zur Autowaschanlage, brach zwei Geldwechselautomaten auf und stahl daraus Geld im Gesamtwert von mehreren tausend Franken. Auch der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken. (kapo/sae)

Gleich dreimal negativ aufgefallen: Polizei verzeigt 27-Jährigen wegen Nichtbefolgung einer Wegweisung

Am Donnerstag stellte ein alkoholisierter 27-Jähriger die St.Galler Stadtpolizei vor eine Geduldsprobe. Nicht einmal, nicht zweimal, nein, dreimal fiel der Mann negativ auf. Erstmals am Donnerstagmorgen kurz nach 7 Uhr: Wie die Stadtpolizei in einer Mitteilung schreibt, ging aus einem Anruf hervor, dass sich eine Person in einer Liegenschaft an der Greithstrasse ungebührlich verhalte. Vor Ort traf die Polizei auf einen 27-jährigen Mann. Dem Mann wurde durch einen Sicherheitsangestellten ein Hausbetretungsverbot ausgesprochen. Es erfolgte die erste Einbringung auf den Polizeiposten. Eine Atemalkoholmessung ergab gemäss der Polizei einen Wert von 1.04 mg/l. Der 27-Jährige konnte nach den Amtshandlungen wieder entlassen werden.

Symbolbild: Severin Bigler / AGR

Wenig später meldete gemäss der Polizei ein Autofahrer von der Geltenwilenstrasse, dass eine Person quer über die Strasse lief. Der Autofahrer habe abgebremst und der Person gestikuliert, die Fahrbahn zu verlassen. Folglich habe der Mann in das Fahrzeug getreten und ihm den Mittelfinger gezeigt. Bei der Person auf der Fahrbahn handelte es sich erneut um den 27-Jährigen. Es erfolgte die zweite Einbringung auf den Polizeiposten, wo dann ein polizeilicher Gewahrsam aufgrund Fremdgefährdung verfügt wurde. In der Zelle verhielt sich der 27-Jährige gemäss Angaben der Polizei weiter renitent und versuchte die Zelle zu überfluten. Der Mann konnte den Polizeiposten im Verlauf des Nachmittags wieder verlassen; er erhielt eine Wegweisung für 30 Tage aus der Stadt St.Gallen. Kurz vor 15 Uhr fiel der Mann wiederum negativ auf dem Areal auf, auf dem er gleichentags ein Hausbetretungsverbot erhielt. Mit seinem erneuten negativen Auffallen, schreibt die Stadtpolizei, verstiess er gegen die kurz zuvor ausgestellte Wegweisung und wird angezeigt. (stapo/ok)

Stadtautobahn im August in mehreren Nächten gesperrt

Die Sanierung der Stadtautobahn dauert mehrere Jahre.

Die Sanierung der Stadtautobahn dauert mehrere Jahre.

Benjamin Manser

Die St.Galler Stadtautobahn wird gegenwärtig saniert. Die Nachtsperrungen bis zum 2. September 2022 dienen unter anderem der Montage von Lärmschutzelementen, dem Ersatz von Fahrbahnübergängen, Tunnelbeschichtungen, Aushub- und Befestigungsarbeiten sowie der Schulung für die neue technische Ausrüstung, wie das Bundesamt für Strassen (Astra) auf seiner Website www.stadtautobahn.ch schreibt.  Aus logistischen und sicherheitstechnischen Gründen seien nächtliche Sperrungen notwendig.

Vorbehaltlich bauablauf- und witterungsbedingter Verschiebungen betreffen die Sperrungen folgende Abschnitte und Daten (jeweils 22.00 bis 05.00 Uhr):

Sperrungen

  • St.Fiden bis Neudorf (Fahrtrichtung St.Margrethen): 7. bis 9. August,
    14. bis 19. August.
  • St.Fiden bis Neudorf (beide Fahrtrichtungen): 9. bis 12. August.
  • Ausfahrt St.Fiden (Fahrtrichtung Zürich): 17. bis 19. August.
  • Winkeln bis Neudorf (Fahrtrichtung St.Margrethen): 21. bis 26. August,
    20.30 bis 06.00 Uhr
  • Winkeln bis Neudorf (Fahrtrichtung St.Margrethen) sowie
    Neudorf bis Kreuzbleiche (Fahrtrichtung Zürich): 28. August bis 2. September, 20.30 bis 06.00 Uhr

Ende August werden die Fahrbahnübergänge der Brücken Feldli und Schiessplatz sowie des Sitterviadukts ersetzt. Um die Qualität des Einbaus zu gewährleisten, ist ein verlängertes Sperrfenster (20.30 bis 06.00 Uhr) vorgesehen, wie das Astra schreibt.

Während der Vollsperrungen wird der Verkehr nachts zwischen den betreffenden Autobahnanschlüssen umgeleitet. Das Astra, die Bauleitung sowie die beteiligten Unternehmen sind bestrebt, möglichst viele Arbeiten während der Nachtsperrungen durchzuführen und die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten. (astra/dwi)

BBC in Gossau lädt ein zu einem Feuerwerk

Steckborn 25.6.2022 TG - Das Feuerwerk am Sommernachtsfest Steckborn 2022.

Steckborn 25.6.2022 TG - Das Feuerwerk am Sommernachtsfest Steckborn 2022.

Reto Martin

Im BBC butterbarcafe beim Gossauer Bahnhof wird der 1.-August mit einem Feuerwerk am 31. Juli gefeiert. Auf dem Vorplatz ist eine Festwirtschaft eingerichtet. Das etwa 15-minütige Feuerwerk wird pünktlich um 22.22 Uhr gezündet. Alle Interessierten sind eingeladen, der Eintritt ist frei, ohne Altersbegrenzung. Während des Nachmittags findet im BBC ein Day Rave statt. Türöffnung ist um 15 Uhr, Einlass ab 18 Jahren. (pd)

Andreas Kunz ersetzt Tobias Treichler bei St.Gallen-Bodensee-Tourismus

Andreas Kunz folgt auf Tobias Treichler. Er beginnt im Oktober bei St.Gallen-Bodensee-Tourismus.

Andreas Kunz folgt auf Tobias Treichler. Er beginnt im Oktober bei St.Gallen-Bodensee-Tourismus.

Bild: PD

Der 44-jährige Andreas Kunz wird per 3. Oktober die Marketingleitung für die Destination St.Gallen-Bodensee übernehmen, wie die Organisation am Freitag mitteilte. Kunz folgt auf Tobias Treichler, der Ende Juni, nach sechseinhalbjähriger Tätigkeit das Unternehmen verlassen hat. Wie bereits bekannt, wird Tobias Treichler neuer Direktor bei unseren Nachbarorganisationen Rapperswil Zürichsee Tourismus und Einsiedeln-Ybrig-Zürichsee AG.

Andreas Kunz wohnt in Degersheim und kennt den Ostschweizer Tourismus sehr gut, wie es im Communiqué heisst. Er war von 2008 bis 2010 bei Ostschweiz Tourismus als Produkt- und E-CRM Manager tätig und führte danach bis 2018 die Geschäfte der TSO AG St.Gallen, einer Unternehmung, die sich um das Digitalmarketing der Ostschweizer Tourismusorganisationen kümmert. Zuletzt war er bei der Wilken AG als Teamleiter und Consultant im Bereich E-Business tätig. Kunz absolvierte die Höhere Fachschule für Tourismus Graubünden und verfügt über einen Abschluss als Betriebsökonom FH sowie einen EMBA in General Management und Leadership, abgeschlossen an der FHS St.Gallen.

«Die herausfordernde Position als Leiter Marketing & Kommunikation erfüllt meinen Wunsch nach Gestaltungsmöglichkeiten und Einflussnahme im Destinationsmarketing unserer traumhaft schönen Region und bietet mir die Möglichkeit, den Tourismus in meiner Heimat weiterzuentwickeln. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem sehr kompetenten Team von St.Gallen-Bodensee Tourismus», lässt sich der engagierte Touristiker zitieren.

Andreas Kunz scheint bestens gerüstet für die Umsetzung der unlängst im Juni präsentierten neuen «Strategie 2027». «Das Tourismusmarketing werde anspruchsvoller. Tourismus muss heute ein Gesamtverständnis entwickeln, das auch die Bedürfnisse von Bevölkerung und Umwelt miteinbezieht», ist der Touristiker überzeugt.

Das Team von St.Gallen-Bodensee Tourismus ist gemäss Mitteilung glücklich über die Wahl von Andreas Kunz. Er bringe neben den fachlichen Fähigkeiten und dem gesunden Leadership-Verständniss auch einen Bezug zu den bestehenden Tourismusstrukturen und zur Branche mit. (pd/dwi)

Einbruch in Familienhaus durch Kellerfenster – Täter stehlen Bargeld im Wert von über 1000 Franken

Die Täter verschafften sich über ein Kellerfenster Zugang zum Einfamilienhaus.

Die Täter verschafften sich über ein Kellerfenster Zugang zum Einfamilienhaus.

Symbolbild: Kapo SG

Wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt, ist in der Zeit zwischen Sonntag, 10. Juli, und Donnerstag, 28. Juli, an der Bitzistrasse eingebrochen worden. Die unbekannten Täter seien durch ein Fenster in den Keller des Einfamilienhauses eingestiegen. Dort brachen sie die Tür zum Wohnbereich gewaltsam auf und stahlen Bargeld im Wert von über 1000 Franken. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere hundert Franken. (kapo/tal)

Nach Heissluftballon-Verkauf in die Dominikanische Republik: Von der fliegenden St.Galler Kathedrale fehlt jede Spur

Er trauert dem Ballon nicht nach, vielmehr regt er dazu an, eigene, verrückte Ideen zu realisieren. Jan Kaeser, St.Galler Künstler und Erfinder, ist der Kopf hinter der fliegenden St.Galler Kathedrale, die 2003 gemeinsam mit dem Künstler Martin Zimmer rechtzeitig zum Kantonsjubiläum umgesetzt wurde. Aus einer Medienmitteilung des Katholischen Konfessionsteils des Kantons St.Gallen geht nun hervor, der Heissluftballon sei spurlos verschwunden. 

Blick nach oben: Die fliegende Kathedrale startet auf der Kreuzbleiche anlässlich des 200-Jahr-Jubiläums des Kantons St.Gallen.

Blick nach oben: Die fliegende Kathedrale startet auf der Kreuzbleiche anlässlich des 200-Jahr-Jubiläums des Kantons St.Gallen.

Bild:  Hanspeter Schiess

Weil in der Schweiz und in Europa niemand Interesse am Ballon bekundet habe, sei dieser von der Besitzerin – der Thurgauer Ballonpilotin Marlies Nägeli – an einen Piloten aus der Dominikanischen Republik verkauft worden. «Seit einiger Zeit herrscht aber grosse Ungewissheit», so Jan Kaeser: Die ehemalige Besitzerin Nägeli habe seit drei, vier Jahren nichts mehr von der fliegenden Kathedrale gehört.

Wo sich der Ballon befindet, ob er überhaupt noch existiert, wisse gemäss der Mitteilung hierzulande niemand. Trauert der Künstler seinem fliegenden Werk nach? «Die Erinnerung und die Erfahrungen bleiben für immer», so Kaseser. Doch man müsse im Leben auch loslassen können – oder eben daraus Motivation für neue Ideen schöpfen.

Übrigens nie im Korb des Ballons war der kürzlich verstorbene Bischof Ivo Fürer – er sei zwar vom Projekt begeistert gewesen, heisst es in der Mitteilung, doch habe ihm sein Mitarbeiterstab vom Flug abgehalten. Zu wichtig sei er als Person gewesen. (pd/ok)

Gottesdienst zum Nationalfeiertag in der Kathedrale

Die Kathedrale in St.Gallen.

Die Kathedrale in St.Gallen.

Sandra Sutter

In der Stadt St.Gallen gehört es zu einer längeren Tradition, dass verschiedene Glaubensgemeinschaften am Nationalfeiertag einen gemeinsamen Gottesdienst feiern. Dieser findet am Montag, 1. August 2022,  in der Kathedrale St.Gallen statt. Der Stadtrat lädt alle Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt St.Gallen zum gemeinsamen Gottesdienst um 10.00 Uhr in der Kathedrale ein, wie er am Donnerstag in einer Mitteilung schreibt.

Verantwortlich für die Gestaltung sind: Beat Grögli (Dompfarrer); Daniel Konrad (Pfarrer der Christkatholischen Kirchgemeinde); Batja P. Guggenheim-Ami (Co-Präsidentin der jüdischen Gemeinde St.Gallen); Stefan Lippuner (Pfarrer der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Centrum); Katharina Walser (Leiterin Gravita SRK); Katrin Meier (Bürgerratspräsidentin).

Die musikalische Gestaltung übernehmen Domorganist Willibald Guggenmos und die Dom-Bläser. Der traditionelle Umtrunk findet im Anschluss an den Gottesdienst vor dem Stadthaus der Ortsbürgergemeinde statt.

Was kommt nach August und September? Die Olma! – das neue Plakat beruht auf einer 40 Jahre alten Idee

In zweieinhalb Monaten beginnt die 79. Schweizer Messe für Landwirtschaft und Ernährung. Nun hat das Olma-OK das neue Plakat veröffentlicht. Laut der dazugehörigen Medienmitteilung soll das Sujet «den Kultstatus der grössten Publikumsmesse der Schweiz» illustrieren. Auf dem Plakat sind die Monate von August bis Dezember aufgelistet. Stellvertretend für den Oktober steht darauf «Olma» in grossen weissen Lettern.

Bei der Gestaltung der Plakate arbeiten die Olma-Messen jeweils mit bedeutenden Grafikerinnen und Grafikern aus der Region zusammen. Wie schon im Vorjahr stammt auch das Olma-Plakat 2022 von der St.Galler Agentur TKF Kommunikation & Design, welche die Idee auch umgesetzt und gestaltet hat. Das Sujet beruhe auf einer 40 Jahre alten Idee, schreiben die Verantwortlichen.

«Auf der Suche nach Inspiration stiessen wir auf eine Skizze von 1982 unseres alten Weggefährten und glühenden Olma-Fans Ruedi Tachezy. Er hatte bereits in den 80er- und 90er-Jahren massgeblichen Einfluss auf die Kommunikation rund um die Olma», wird deren Creative Director, Tim Stockmar zitiert. Weiter steht in der Mitteilung:

«Entstanden ist ein modernes, eigenständiges und festliches Sujet, welches gestalterisch stolz und selbstbewusst daherkommt.»

Die 79. OLMA findet vom 13. bis 23. Oktober auf dem Gelände der Olma Messen St.Gallen statt. Details zum Programm geben die Verantwortlichen Ende September bekannt. (pd/mlo)

Diebe brechen in Coiffeur-Geschäft ein – Sachschaden 500 Franken

Die Täterschaft hatte es wohl auf Bargeld abgesehen.

Die Täterschaft hatte es wohl auf Bargeld abgesehen.

Symbolbild: Kapo SG

In der Zeit zwischen Montagabend und Dienstagmorgen ist eine unbekannte Täterschaft an der St.Georgen-Strasse in ein Geschäft eingebrochen, schreibt die Kantonspolizei in einer Medienmitteilung.

Durch das Aufbrechen eines Fensters verschaffte sie sich gewaltsam Zutritt zum Gebäude. Im Innern stahl sie eine geringe Menge Bargeld. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 500 Franken. (kapo/nat)

Einem der Nominierten seine Stimme geben

Simon Ehammer ist einer der Nominierten.

Simon Ehammer ist einer der Nominierten.

Bild: Jean-Christophe Bott / EPA

Der Panathlon-Club St.Gallen, die IG Sport Stadt St.Gallen und
die Dienststelle Sport der Stadt St.Gallen zusammen mit Swiss Volunteers verleihen zum zwölften Mal in den Kategorien Nachwuchssportlerin respektive Nachwuchssportler und in der Kategorie Sportlerin respektive Sportler die mit je 3000 Franken dotierten Sankt Galler Sport Preise.

Die Jury hat aus den eingegangenen Vorschlägen für die beiden Kategorien je drei Athletinnen und Athleten respektive Team für die Endauswahl nominiert.

Kategorie Nachwuchs

  • Aline Höpli (Ski Alpin)
  • Alessio Besio (Fussball)
  • Andrin Huber (Leichtathletik)

Kategorie Sportlerin/Sportler

  • Eva Bachmann (Fussball/Beachsoccer)
  • Simon Ehammer (Leichtathletik)

Team

  • UHC Wasa Frauen (Unihockey)

Ab sofort und bis Montag, 22. August, kann das Publikum für seinen Favoriten online abstimmen. Die Verleihung der Preise erfolgt dann am Montag, 5. September. (pd/nat)

31-jährige Autofahrerin prallt in Strassenlaterne

In Rorschacherberg ist es am Montagnachmittag zu einem Selbstunfall gekommen. Eine 31-Jährige war mit ihrem Auto auf der Hofstrasse von Rorschach nach Thal unterwegs. Auf Höhe Wartensee kam ihr Fahrzeug rechtsseitig von der Fahrbahn ab, wo es in ein Wiesenbord kam und anschliessend in eine Strassenlaterne prallte.

Bild: Kapo SG

Die Autofahrerin blieb unverletzt. Die Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 3,1 Promille (1,55 Mikrogramm pro Liter). Ihr wurde der Führerausweis noch vor Ort abgenommen. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 9000 Franken. (kapo/vat)

Selbstunfall mit E-Scooter

Mit einem solchen E-Trottinett verunfallte kürzlich ein junger Mann auf der Sonnenhaldenstrasse.

Mit einem solchen E-Trottinett verunfallte kürzlich ein junger Mann auf der Sonnenhaldenstrasse.

Bild: PD

Am Sonntag fuhr ein 29-jähriger mit einem E-Scooter auf der Sonnenhaldenstrasse. Dabei kam es zu einem Unfall. 

Der Mann war laut Medienmitteilung der Stadtpolizei in Richtung Iddastrasse unterwegs. Gemäss Angaben fuhr er dem Personenwagen vor sich nahe auf. Als der Autofahrer abbremsen musste, musste auch der Mann mit dem E-Scooter bremsen und fiel dabei hin. Der 29-Jährige verletzte sich leicht und musste mit der Rettung ins Spital gebracht werden, heisst es in der Mitteilung. Beim Unfall kam es zu keiner Kollision. (pd/hol)

Polizist bei Einsatz gegen renitenten Mann leicht verletzt

Am Freitagabend patrouillierten Beamte der Stadtpolizei St.Gallen an der Hechtgasse in St.Gallen. Dabei fiel ein Mann auf, da er sich davon machen wollte. Bei der erfolgten Anhaltung verhielt er sich unkooperativ und musste letztlich in Handfesseln gelegt werden. Dabei stiess er Drohungen aus und ein Polizist verletzte sich leicht an der Hand und am Knie. In den Effekten des Angehaltenen konnten Betäubungsmittel gefunden werden.

Der Mann wurde auf den Polizeiposten geführt.

Der Mann wurde auf den Polizeiposten geführt.

Symbolbild: Stapo SG

Am Freitagabend, um 20 Uhr, patrouillierte die Stadtpolizei an der Hechtgasse. Dabei fiel ihnen ein Mann auf, der sich beim Auftauchen der Polizei aus dem Staub machen wollte. Wie es in der Mitteilung der Stadtpolizei heisst, konnte er jedoch angehalten und einer Kontrolle unterzogen werden. Beim 26-jährigen Portugiesen konnte ein Joint und eine kleinere Menge Marihuana sichergestellt werden. Trotz Aufforderung unterliess er es nicht, sich immer wieder abzudrehen und sich in den Hosenbund zu fassen. Beim Versuch ihn aus Sicherheitsgründen daran zu hindern, wehrte er sich vehement.

Letztlich musste er zu Boden geführt und in Handfesseln gelegt werden. Dabei stiess er gegen die Polizistin und die Polizisten verbale Drohungen aus. Er wurde anschliessend auf den Polizeiposten gebracht. Nach den Formalitäten konnte er wieder entlassen werden. Gegen den Portugiesen wird gemäss Mitteilung der Polizei Anzeige wegen Drohung und Gewalt gegen Behörden und Beamte sowie wegen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz erstellt. Zudem wurde ihm eine schriftliche Wegweisung mit Fernhaltung von 30 Tagen für das Gebiet der Stadt St.Gallen erteilt.

Beim Einsatz verletzte sich ein Polizist leicht an der Hand und am Knie. Die Verletzungen wurden ambulant im Notfall der Klinik Stephanshorn versorgt. So konnte der Polizist seine Arbeit wieder aufnehmen. (stapo/chs)

In der Nacht in Tankstellenshop in Wittenbach eingebrochen

Am Samstag, in der Zeit zwischen 4 Uhr und 4.45 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Tankstellenshop an der Romanshornerstrasse in Wittenbach eingebrochen.

Die Täterschaft brach eine Schiebetüre auf.

Die Täterschaft brach eine Schiebetüre auf.

Symbolbild: Kapo SG

Die Täterschaft brach gewaltsam die Schiebetür zum Shop auf, durchsuchte das Geschäft und entfernte sich anschliessend unter Mitnahme von Deliktsgut in unbekannte Richtung. Gemäss Mitteilung der Kantonspolizei wurden Getränke gestohlen und es entstand Sachschaden von rund 5’000 Franken. (kapo/chs)

Lieferwagen überfährt Fussgängerin – schwer verletzt

Am Freitagmittag kam es an der Frongartenstrasse 5 in St.Gallen zu einer Kollision zwischen einem Lieferwagen und einer Fussgängerin. Diese wurde in der Folge vom linken Vorderrad des Lieferwagens überrollt und dabei schwer verletzt.

Der Lieferwagenfahrer übersah die Fussgängerin auf dem Trottoir.

Der Lieferwagenfahrer übersah die Fussgängerin auf dem Trottoir.

Bild: Stapo SG

Ein 41-Jähriger fuhr am Freitagmittag, kurz nach 12 Uhr, mit seinem Lieferwagen auf dem Oberen Graben in Richtung Stadtzentrum. Bei der Verzweigung Frongartenstrasse bog er nach links in diese ab. Dabei übersah er gemäss Mitteilung der Polizei die 31-jährige Fussgängerin, die auf dem Trottoir in entgegengesetzte Richtung ging.

In der Folge kam es auf Höhe der Liegenschaft Nr. 5 zur Kollision. Dabei prallte der Lieferwagen mit der vorderen linken Ecke gegen die Fussgängerin, die daraufhin zu Fall kam. Anschliessend wurde die am Boden Liegende noch mit dem linken Vorderrad des Lieferwagens überrollt. Wie die Polizei schreibt, zog sie sich dabei eher schwere Verletzungen an Hüfte und Beinen zu. Sie musste mit den Rettungswagen nach dem Kantonsspital St.Gallen verbracht werden. (stapo/chs)

Die Frau wurde von einem Rad überrollt.

Die Frau wurde von einem Rad überrollt.

Bild: Stapo SG

Veloprofis zügeln von der Brühlgasse an die St.Leonhardsbrücke

Seit zwei Jahren betreibt Tobias Hengartner seinen Veloladen Velotob in der Brühlgasse neben dem «Klang und Kleid»-Laden. In den ehemaligen Räumen der Galerie Widmer wird an Velos geschraubt und geflickt. Doch die Zwischennutzung neigt sich dem Ende zu; Velotob flatterte die Kündigung ins Haus. Ein Investor hat das alte Haus gekauft und will es nun komplett sanieren. «Die Miete war sagenhaft günstig, allerdings gab's im Winter keine Heizung», sagt der Chef, der sich auf Marken wie Tour de Suisse und Orbea spezialisiert hat.

Ende August wird gezügelt: Die Velomechaniker Mark Bakema (links) und Tobias Hengartner am alten Standort von Velotob an der Brühlgasse.

Ende August wird gezügelt: Die Velomechaniker Mark Bakema (links) und Tobias Hengartner am alten Standort von Velotob an der Brühlgasse.  

Bild: PD

Hengartner hat ein neues Lokal gesucht und gefunden: An der St.Leonhardstrasse 69, direkt neben der gleichnamigen Brücke. Ende August zügelt das fünfköpfige Team. Die Räume haben Charme: «Wir haben beim Renovieren Stuckaturen und Fischgratparkett hervorgeholt», schwärmt Hengartner, der auch als Oberstufenlehrer in der Schönau unterrichtet. Vor acht Jahren machte er auch seine Leidenschaft für Enduro, Renner und Tourenvelo zum Beruf. Seine Angestellten bei Velotob sind ebenfalls Quereinsteiger: Im Team arbeiten ein weiterer Lehrer, ein Velokurier und Künstler sowie ein Informatik-Ingenieur. (mem)

In Strandkiosk Rorschach eingebrochen und Geld gestohlen

Die Täterschaft brach ein Vorhängeschloss auf.

Die Täterschaft brach ein Vorhängeschloss auf.

Symbolbild: Kapo SG

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag ist eine unbekannte Täterschaft an der Churerstrasse in Rorschach in einen Strandkiosk eingebrochen. Durch das Aufbrechen eines Vorhängeschlosses und der Eingangstür verschaffte sich die Täterschaft unbefugten Zutritt zum Kiosk. Wie es in der Mitteilung der Polizei heisst, stahl sie dort Bargeld im Wert von etwa 550 Franken. (kapo/chs)

Auto gerät auf Stadtautobahn in Vollbrand

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag ist es auf der Autobahn A1 zu einem Autobrand gekommen. Dies teilt die Kantonspolizei St.Gallen in einer Polizeimeldung mit.

So hat die kantonale Notrufzentrale kurz vor 1 Uhr die Meldung erhalten, dass ein Auto in Vollbrand stehe. Gemäss Polizeimeldung fuhr ein 33-jährige Autofahrer mit seiner vierköpfigen Familie von Zürich nach St.Gallen. Auf Höhe der Ausfahrt Kreuzbleiche quoll plötzlich Rauch aus dem Motorraum. Daraufhin habe die Familie das Auto verlassen. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Verletzt wurde niemand. Als Brandursache vermutet die Kantonspolizei einen technischen Defekt. Am Auto entstand Totalschaden. (kapo/dar)

Das Auto brannte komplett aus.

Das Auto brannte komplett aus.

Bild: Kantonspolizei St.Gallen

Auto fährt in Kinderwagen – Kleinkind fällt heraus und verletzt sich

Am gestrigen Nachmittag kam es zu einem Unfall, bei dem ein Personenwagen aus noch unbekannten Gründen in einen Kinderwagen fuhr. Das Kleinkind hat sich laut Mitteilung der Stadtpolizei eher leicht verletzt und wurde ins Spital gebracht.

Um 16 Uhr lief ein Mann mit einem Kinderwagen, in welchem ein Kleinkind sass, auf dem Trottoir. Zur gleichen Zeit beabsichtigte ein 74-Jähriger sein Auto neben dem Trottoir zu parkieren. Aus noch unbekannten Gründen beschleunigte das Fahrzeug, fuhr auf das Trottoir und kollidierte dort mit dem Kinderwagen. Laut Polizeimeldung kippte dieser zur Seite und das Kleinkind fiel heraus.

An dieser Stelle fuhr das Auto laut Polizei in den Kinderwagen.

An dieser Stelle fuhr das Auto laut Polizei in den Kinderwagen.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen

Das Kind verletzte sich eher leicht und wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht. Der Autofahrer fuhr weiter. Nach etwa 50 Metern hielt er dann schliesslich an. Da der 74-Jährige widersprüchliche Angaben betreffend der Unfallursache machte und ein technischer Defekt nicht ausgeschlossen werden kann, stellte die Stadtpolizei das Fahrzeug sicher. Am Kinderwagen sowie am Auto entstand Sachschaden. (stapo/sae)

Einbruch in Altersheim an der Felsenstrasse

Am Donnerstagmorgen zwischen 7.20 Uhr und 8 Uhr ist es im Altersheim an der Felsenstrasse zu einem Einbruch gekommen. Eine unbekannte Täterschaft habe sich unbefugten Zutritt zum Gebäude verschafft und in der Angestelltengarderobe den Spint aufgebrochen, schreibt die Kantonspolizei St.Gallen in einer Meldung. Die Täterschaft nahm Deliktsgut von mehreren hundert Franken mit. (kapo/dar)

Nutzer von St.Galler Tier-Trottis und -Velos legen 600'000 Kilometer zurück

Ab August sind die E-Trottinetts von Tier auch in Berg, Steinach und Untereggen zum Ausleihen verfügbar. Im September kommen am See zudem Goldach, Rorschach und Rorschacherberg dazu, wie das Berliner Unternehmen in einer Medienmitteilung schreibt. Die Trottinetts gibt es bisher bereits in St.Gallen, Gossau, Gaiserwald, Mörschwil, Tübach und Wittenbach.

Zwei Frauen drehen mit einem Tier-Trotti und einem Tier-Velo einen Runde um den Spisertor-Kreisel.

Zwei Frauen drehen mit einem Tier-Trotti und einem Tier-Velo einen Runde um den Spisertor-Kreisel.

Bild: PD

Gestartet ist das Unternehmen vor fast zwei Jahren, am 14. August 2020, in der Stadt St.Gallen. Die Stadt hatte im Jahr davor mit einem anderen Anbieter einen Versuch durchgeführt. Seit Mai 2021 stellt Tier zudem in der Gallusstadt 200 E-Bikes zur Verfügung. Mit diesen und den 300 E-Trottinetts wurden bisher über 430’000 Fahrten absolviert. Rund 28’000 Nutzerinnen und Nutzer zählt Tier in St.Gallen. Die zurückgelegte Strecke beträgt über 600’000 Kilometer. Das entspricht etwa 15 Erdumrundungen. (pd/mha)

Stadträtin Sonja Lüthi zum dritten Mal Mutter geworden

Sonja Lüthi, Direktorin Soziales und Sicherheit, hat am Donnerstag, 14. Juli, einen Sohn zur Welt gebracht. Wie es aus dem Stadtrat heisst, sind Mutter und Kind wohlauf.

Stadträtin Sonja Lüthi hat vor einer Woche einen Bub geboren.

Stadträtin Sonja Lüthi hat vor einer Woche einen Bub geboren.

Bild: TBM Fotografen

Wie es in der Mitteilung weiter heisst, habe Stadträtin Sonja Lüthi nun ihren Mutterschaftsurlaub angetreten und werde je nach Möglichkeit vereinzelte Termine wahrnehmen. Zudem werde sie während ihrer Abwesenheit in engem Kontakt mit ihrem Stab sowie ihren Dienststellenleitenden stehen. Die Stellvertretung übernimmt Stadtrat Mathias Gabathuler, Direktor Bildung und Freizeit.

In der Medienmitteilung lässt der Stadtrat und die Mitarbeitenden der Verwaltung Sonja Lüthi herzlich gratulieren und wünscht der Familie alles Gute. (pd/chs)

«Unglaubliche Ignoranz»: Grüne kontern Kritik von IG-Engpassbeseitigung-Präsident Walter Locher

Zankapfel Güterbahnhof: Die IG Engpassbeseitigung und Linksgrün liegen sich wegen des geplanten Autobahnanschlusses in den Haaren.

Zankapfel Güterbahnhof: Die IG Engpassbeseitigung und Linksgrün liegen sich wegen des geplanten Autobahnanschlusses in den Haaren.

Bild: Donato Caspari

Walter Locher, FDP-Kantonsrat und Präsident der IG Engpassbeseitigung, ging im Interview mit dieser Zeitung Anfang der Woche hart ins Gericht mit der Gegnerschaft des geplanten Autobahnanschlusses Güterbahnhof. unter anderem bezeichnete er die Verwendung des Begriffs Klimakatastrophe als« fern von jeder Sachlichkeit» und «ideologisch». Das Interview gibt es hinter der Bezahlschranke hier:

Das lassen die Grünen Stadt St.Gallen wiederum nicht auf sich sitzen. In einer Mitteilung kritisieren sie, dass Locher diese Aussagen in einer Zeit tätige, «in der in Europa Wälder brennen und Dürre und Rekordtemperaturen herrschen». Die Hälfte aller einheimischen Arten seien akut bedroht, ein Drittel der weltweiten Ökosysteme stehe vor dem Kollaps, die Arktis verliere pro Jahr 150 Milliarden Tonnen Eis und 155 Millionen Menschen hungerten aufgrund von Extremwetterereignissen. «Die Verharmlosung dieser Tatsachen zeugt von einer unglaublichen Ignoranz gegenüber naturwissenschaftlichen Erkenntnissen und gegenüber aktuellen sowie zukünftigen Klimaauswirkungen.»

Locher, schreiben die Grünen Stadt St.Gallen weiter, sage zurecht, dass wir alles unternehmen sollten, um einen Beitrag gegen den Klimawandel zu leisten. «Die mindestens 800 Millionen Franken teure Teilspange mit Autobahnausfahrt beim Güterbahnhof ist jedoch genau das Gegenteil davon.» Sie werde deutlich mehr Autos den Weg von der Autobahn in die Stadt ermöglichen. In der kürzlich abgeschlossenen Testplanung zum Güterbahnhofareal komme selbst das Beurteilungsgremium zum Schluss, dass der Autobahnanschluss mit dem neuen sechsspurigen Verkehrsknoten an der St.Leonhardsbrücke durch die «zusätzliche Versiegelung von Flächen zur Hitzeinsel-Bildung» beitrage und die Verkehrsträger zulasten «des Fuss- und Veloverkehrs sowie des öffentlichen Verkehrs» verschiebe, «was den Zielen des städtischen Mobilitätskonzeptes 2040» zuwiderlaufe.

Was man nach Auffassung der Grünen wirklich benötige, seien nicht gefährliche Verharmlosungen der Klimakrise und noch mehr Strassen, sondern «endlich deutlich mehr finanzielle Mittel für Klimaschutz und für die Minderung der Folgen der Klimaerhitzung». (ghi)

Wegen Belagsarbeiten: Die Geissbergbrücke über die St.Galler Stadtautobahn zwischen Winkeln und Abtwil wird am Sonntag gesperrt

Die Geissbergbrücke zwischen Altenwegen und Abtwil wird am Sonntag wegen Bauarbeiten gesperrt.

Die Geissbergbrücke zwischen Altenwegen und Abtwil wird am Sonntag wegen Bauarbeiten gesperrt.

Bild: Urs Bucher

Bereits seit einigen Monaten wird an der Geissbergbrücke zwischen Altenwegen und Abtwil gebaut. Nun wird am Wochenende ein neuer Deckbelag auf die Brücke über die Stadtautobahn eingebaut. Deshalb kommt es zu folgenden Einschränkungen im Verkehr, wie das Bundesamt für Strassen (Astra) auf der Homepage stadtautobahn.ch mitteilt: 

  • Samstag, 23. Juli, ab 20.15 Uhr: Einspurige Verkehrsführung auf der Geissbergbrücke mit Lichtsignalanlage
  • Sonntag, 24. Juli, 01.00 Uhr, bis Montag, 25. Juli, 04.30 Uhr: Komplettsperrung der Geissbergbrücke

Skizze: Astra

Der Verkehr von der Zürcher Strasse nach Abtwil wird über die Gründenstrasse/Moostrasse umgeleitet. Von Abtwil in Richtung Winkeln erfolgt die Umleitung über die Bildstrasse und den Autobahnanschluss.

Die Verkehrsbetriebe sind über die Bauarbeiten informiert. Um die Beeinträchtigungen durch die Umleitungen möglichst gering zu halten, steht ein Verkehrsdienst im Einsatz. (ghi)

Die Vorbereitungen für das St.Galler Fest 2022 laufen auf Hochtouren: Noch sind Plätze in der Vereinsmeile frei

Das St.Galler Fest wird Mitte August nach dreijährigem Unterbruch wieder rund 100'000 Besucherinnen und Besucher ins Stadtzentrum locken.

Das St.Galler Fest wird Mitte August nach dreijährigem Unterbruch wieder rund 100'000 Besucherinnen und Besucher ins Stadtzentrum locken.

Bild: Michel Canonica (17. August 2019) 

Am 19. und 20. August ist es nach drei Jahren Corona-Zwangspause wieder so weit: Das St.Galler Fest zieht mehr als 100'000 Besucherinnen und Besucher in die Altstadt. Die Vorbereitungen dafür laufen gemäss einer kurzen Mitteilung der Veranstalter auf Hochtouren. Trotz guter Auslastung seien aber noch einzelne Standplätze frei. 

Auch in der noch jungen Vereinsmeile, die erstmals 2019 eingerichtet wurde, gibt es noch freie Plätze. Und Nachwuchstalente, die ihr Können am Fest-Samstag auf der neuen Sommerbühne präsentieren möchten, können sich ebenfalls noch anmelden. Von Musikerinnen über Zauberer oder Artistinnen steht diese Bühne allen offen, die ihr Können vor grossem Publikum unter Beweis stellen möchten.

Offiziell gestartet wird das St.Galler Fest 2022 – so ist es Tradition – am Freitagabend, 19 Uhr, mit dem Fassanstich von Sozial- und Sicherheitsdirektorin Sonja Lüthi. Bereits um 17 Uhr nehmen die Gastrostände ihren Betrieb auf.

Auskünfte zu den Anmeldungen gibt es im Internet auf www.sgfest.ch oder direkt bei der BB Art Service unter 071 278 63 66. (ghi)

Falsche Polizistin betrügt Ehepaar um 60’000 Franken

(kapo/dar) Die Masche mit den falschen Polizisten funktioniert weiterhin. Wie die Kantonspolizei St.Gallen meldet, haben unbekannte Betrüger am Dienstag ein Ehepaar aus St.Gallen übers Ohr gehauen und um 60'000 Franken betrogen.

Gemäss Polizeimeldung hat sich am Dienstagmittag gegen 12 Uhr erst eine angebliche Polizistin, kurz darauf eine angebliche Staatsanwältin per Telefon beim Ehepaar gemeldet. Die hochdeutsch sprechende Frau, die sich als Staatsanwältin ausgab, gab gegenüber dem 67-Jährigen Mann an, seine Schwiegertochter sitze in Untersuchungshaft. In Absprache mit dem zuständigen Richter könne die Schwiegertochter gegen Bezahlung einer Kaution in Höhe von 60’000 Franken das Gefängnis verlassen. Dieser Aufforderung kam der Mann nach und hob zusammen mit seiner 68-jährigen Ehefrau 60’000 Franken vom Bankkonto ab.

Die beiden begaben sich an die Örtlichkeit, wo sich das Büro der Richterin befinden soll. Dort gab man ihnen an, sie dürfen ohne Covid-Test das Gebäude nicht betreten. Eine angebliche Mitarbeiterin hole das Geld ab und übergebe es der Richterin. Folglich übergab das Ehepaar das Couvert mit 60’000 Franken der Betrügerin. Anschliessend brach die Täterschaft den telefonischen Kontakt ab.

Die Polizei warnt in der Mitteilung vor falschen Polizisten. Nach wie vor würden Betrugsversuche dieser Art festgestellt, oftmals kämen die Betrüger damit zum Erfolg. Die Kantonspolizei St.Gallen warnt vor solchen Anrufen und gibt folgende Tipps:

  • Seien Sie skeptisch, wenn sich eine hochdeutsch sprechende Person als lokaler Polizist/Polizistin oder Staatsanwalt/Staatsanwältin ausgibt
  • Lassen Sie sich nicht an die angebliche Polizei weiterverbinden. Wählen Sie die Nummer neu.
  • Die Polizei verlangt von Ihnen niemals Geld, Schmuck oder andere Gegenstände zur Aufbewahrung
  • Im Verdachtsfall melden Sie sich bei einer Polizeistation in ihrer Nähe oder beim Notruf 117
  • Machen Sie einem fremden Anrufer gegenüber keine Angaben über Ihre persönlichen oder finanziellen Verhältnisse
  • Übergeben Sie unbekannten Personen niemals Bargeld und Wertsachen
  • Warnen Sie Bekannte und Verwandte

Einbruchdiebstahl in Wohnung an Linsenbühlstrasse

Zwischen Donnerstag, 30. Juni und Dienstag, 19. Juli ist eine unbekannte Täterschaft an der Linsenbühlstrasse in eine Wohnung eingebrochen. Dies vermeldet die Kantonspolizei St.Gallen. Durch die mutmasslich unverschlossene Haupteingangstür verschaffte sie sich Zugang zum Gebäude. Dort soll sie den Schliesszylinder zur Wohnungstür aufgebrochen haben. In der Wohnung stahlen die Einbrecher elektronische Geräte im Wert von etwa 450 Franken. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf 200 Franken. (kapo/dar)

Einbruch in Pfarramt

Am Montagnachmittag ist es zu einem Einbruch in das Büro des Pfarramtes an der Waldgutstrasse gekommen, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt. Gemäss Mitteilung hat sich die Täterschaft durch den unverschlossenen Restaurantbereich zu den verschlossenen Türes des Büros begeben und diese aufgebrochen. Es wurde Bargeld im Wert von 150 Franken sowie ein Schlüssel und ein Kassenschrank gestohlen. Dabei entstand ein Sachschaden von über 6’000 Franken. Gemäss Polizeimeldung ereignete sich der Einbruch in der Zeit zwischen 11.15 und 19 Uhr. (kapo/dar)

Die Täterschaft brach die Tür auf.

Die Täterschaft brach die Tür auf.

Bild: iStockphoto, Getty Images

Möbelgeschäft Domus eröffnet Pop-up-Store in Eventhalle Hektor 

Das St.Galler Fachgeschäft Domus für Möbel und Leuchten ist vorübergehend umgezogen: in die Hektor Eventhalle im Güterbahnhofareal. Die Einrichtungsberaterinnen, Lampenspezialisten und Inneneinrichter empfangen die Kundschaft bis am 1. Oktober in einem Pop-up-Store.

Der Pop-up-Store im Hektor ist bis Oktober geöffnet.

Der Pop-up-Store im Hektor ist bis Oktober geöffnet.

Bild: PD

Der Grund: Domus baut seinen Laden an der Davidstrasse um. Wichtige Sanierungsarbeiten am Gebäude gaben den Anstoss zum Umbauprojekt. «Nun nutzen wir die Umbauarbeiten, um unsere Ausstellungsfläche zu vergrössern und das Raumkonzept – wo möglich – neu zu denken», heisst es in einem Newsletter des Geschäfts. Im Herbst wolle man an der Davidstrasse in einem frischen Gewand daherkommen. (pd/mem)

Neuer Look für einen Helden am Strassenrand

Grosse Logos auf Pullis und Unterhosen: Die Logomania grassiert wieder. Nicht einmal Hydranten bleiben von diesem Modetrend verschont. Am Weg, der von der Boppartstrasse Richtung Lindeli führt, hat sich jemand einen Spass erlaubt und einen nackten Hydranten mit einem T-Shirt der amerikanischen Marke Gap eingekleidet. Darin macht der Hydrant eine gute Figur.

Der Hydrant in seinem neuen Outfit.

Der Hydrant in seinem neuen Outfit.

Bild: Marlen Hämmerli

Plötzlich beachtet man ihn. Ansonsten steht das Ding aus Gusseisen unspektakulär an der Strassenecke. Niemand achtet auf den Hydranten. Wozu auch? Gebraucht wird er fast nie. Trotzdem ist es gut, dass er da ist. Wenn es in der Nachbarschaft brennt und die Feuerwehr dringend Wasser braucht, ist sein Moment gekommen. Dann gibt er 1200 Liter Löschwasser her. Pro Minute. (mem)

Frau verunfallt in Reisebus

Die Stadtpolizei wurde am Sonntag kurz nach 16 Uhr gerufen. Eine Frau habe sich in einem Reisebus verletzt.

Die Stadtpolizei wurde am Sonntag kurz nach 16 Uhr gerufen. Eine Frau habe sich in einem Reisebus verletzt.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen

Laut einer Medienmitteilung der St.Galler Stadtpolizei kam es am Sonntagnachmittag in einem Reisebus in Richtung St.Gallen zu einem Unfall, wobei sich eine 73-Jährige leicht verletzte. 

Gemäss Aussagen habe der Chauffeur während der Fahrt aufgrund eines anderen Fahrzeugs stark abbremsen müssen. Dabei sei die Frau aus der vordersten Sitzreihe gegen die Windschutzscheibe geprallt und habe sich eher leicht verletzt. Der Reisebus sei in St.Gallen angehalten worden und ein Rettungswagen habe die 73-Jährige ins Spital gebracht. Weitere Abklärungen würden laufen.

Die Stadtpolizei St.Gallen macht in ihrer Mitteilung darauf aufmerksam, dass in Fahrzeugen mit Sicherheitsgurten alle Personen während der Fahrt die Gurte tragen müssen. Das gelte auch für Reisecars. In Öffentlichen Verkehrsmitteln seien lenkende und mitfahrende Personen von der Gurtentragpflicht ausgenommen – auch wenn Gurte im Fahrzeug vorhanden sind. Aus Gründen der persönlichen Sicherheit empfehle es sich allerdings, die Gurte immer zu tragen. (pd)

Stadt St.Gallen errichtet erste offizielle Velostrasse: Hier geniessen Velofahrerinnen und Velofahrer künftig Vortritt

Ab dieser Woche wird in der Vadianstrasse auf dem Abschnitt Geltenwilenstrasse bis zum Vadianplatz die erste offizielle Velostrasse in der Stadt St.Gallen eingerichtet. «Auf dieser Strasse geniessen Velofahrerinnen und  Velofahrer künftig Vortritt», heisst es in einer Medienmitteilung des städtischen Tiefbauamts. St.Gallen plant bis 2030 eine Veloschnellroute in Längsrichtung durch die Stadt.

Die Stadt St. Gallen errichtet an der Vadianstrasse eine Velostrasse.

Die Stadt St. Gallen errichtet an der Vadianstrasse eine Velostrasse. 

Reto Martin

Verschiedene Schweizer Städte führten 2016 in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Strassen und dem Bfu (Beratungsstelle für Unfallverhütung) ein Pilotprojekt für Velostrassen durch. Bodenmarkierungen und Beschilderungen wiesen auf den Vortritt für den Veloverkehr hin. St.Gallen habe den Pilot erfolgreich auf der Lindenstrasse durchgeführt, heisst es in der Mitteilung. Dieser wurde mittels Videobeobachtungen, Verkehrszählungen und Befragungen ausgewertet. Aus Sicht der Stadt St.Gallen habe sich der Pilot bewährt und soll auf der geplanten Veloroute zur Anwendung kommen.

Als erste offizielle Velostrasse in der Stadt St.Gallen wird nun auf der Vadianstrasse im Abschnitt Geltenwilenstrasse bis zur Gäbrisstrasse, das heisst bis zum Beginn der Begegnungszone Vadianplatz umgesetzt. Dabei wird als Hauptelement bei den Knoten Vadian-/ Pestalozzistrasse und Vadian-/ Kesslerstrasse der Vortritt für den Veloverkehr auf der Vadianstrasse wieder eingeführt.

Erkennbar ist die neue Regelung mittels gelben, vergrösserten Velopiktogrammen. Weitere optische Verbesserungen in den übrigen Knotenbereichen sind laut Stadt in den nächsten Jahren in Zusammenhang mit dem geplanten Deckbelagseinbau im westlichen Abschnitt denkbar. (pd/mem)

Versuchter Einbruchdiebstahl: Kantonspolizei St.Gallen nimmt 39-jährigen Tatverdächtigen fest

Am Sonntag, kurz nach 4 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale der Kantonspolizei St.Gallen ein Mann gemeldet worden, welcher gerade in ein Lokal an der Lämmlisbrunnenstrasse einbreche. Laut Medienmitteilung der Kantonspolizei St.Gallen konnte ein 39-jähriger Tatverdächtiger wenig später beim Verlassen des Gebäudes festgenommen werden.

Symbolbild: Kapo SG

Ein vorerst unbekannter Mann begab sich zum Lokal und versuchte erst erfolglos eine Türe aufzubrechen. Dabei wurde er von einer aufmerksamen Anwohnerin beobachtet, welche umgehend den Polizeinotruf wählte. Inzwischen begab sich der Mann zu einem Fenster des Lokals und verschaffte sich dort gewaltsam Zutritt zum Inneren des Gebäudes, heisst es weiter in der Mitteilung. Während sich der Mann im Gebäudeinneren befand, wurde das Lokal durch Patrouillen der Kantons- und Stadtpolizei St.Gallen umstellt. Als der Mann sich wieder ins Freie begab, wurde er durch eine Patrouille der Stadtpolizei erwartet. Er wurde festgenommen und der Kantonspolizei St.Gallen übergeben.

Beim Tatverdächtigen handelt es sich um einen 39-jährigen Schweizer, der seinen Wohnsitz in einem Nachbarkanton hat. Nach ersten Erkenntnissen konnte er bei der Tat keine Beute machen. Er wird bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht. Am Gebäude entstand geringer Sachschaden. (kapo/vat)

Sommerwetter lockt Wanderer und Steinböcke an

Ein Steinbock inspiziert vorbeigehende Wanderer.

Ein Steinbock inspiziert vorbeigehende Wanderer.

Bild: Raphael Rohner

Um dem heissen Sommerwetter zu entkommen, verziehen sich derzeit viele Wanderer in den Alpstein. Während in der Stadt St.Gallen bis zu 30°C gemessen werden, herrschen in den Bergen kühlere 18-20°C. Dazu bläst aktuell ein frischer Wind über die Felsen und Hänge. Dieses Wetter lockt nicht nur Wanderer auf die Bergwege, auch viele neugierige Steinböcke sind unterwegs. Bei «Blauschnee» unterhalb der Himmelsleiter am Säntis zeigten sich am Samstagnachmittag rund ein Dutzend Böcke, Geissen und Jungtiere. Doch nicht allen Berggängern war das Glück inne, die Tiere zu sehen: Die Tiere sind dank ihrer Fellfarbe in den Felsen leicht zu übersehen. (rar)

Eine Gruppe Steinböcke sucht nach Futter an einem Hang.

Eine Gruppe Steinböcke sucht nach Futter an einem Hang.

Bild: Raphael Rohner
Neugierig werden Wanderer beobachtet.

Neugierig werden Wanderer beobachtet.

Bild: Raphael Rohner

Staad: 67-Jähriger bei Unfall auf Boot lebensbedrohlich verletzt

Ein 67-jähriger Mann war am Samstagnachmittag mit seinem Boot auf dem Bodensee vor der Hafenmole Staad. Als er beabsichtigte, in das Boot seiner Bekannten umzusteigen, rutschte er aus. Der Mann stürzte und zog sich dabei lebensbedrohliche Verletzungen im Halsbereich zu. Wie die St.Galler Kantonspolizei in einer Mitteilung schreibt, wurde er durch seine Bekannten umgehend an Land gebracht, wo er vom alarmierten Rettungsdienst versorgt wurde.

Die Rega brachte den 67-Jährigen anschliessend ins Spital. Der genaue Unfallhergang wird durch die Kantonspolizei St.Gallen abgeklärt. Eine Dritteinwirkung wird derzeit ausgeschlossen. (kapo/lex)

Eggersriet: Auffahrunfall wegen Übermüdung

Der Unfall zwischen den Fahrzeugen ereignete sich auf der St.Gallerstrasse in Eggersriet.

Der Unfall zwischen den Fahrzeugen ereignete sich auf der St.Gallerstrasse in Eggersriet. 

Bilder: Kapo SG

Ein 33-jähriger Chauffeur ist am Freitag gegen 17 Uhr mit seinem Postauto von St.Gallen herkommend in Richtung Eggersriet gefahren. Hinter ihm war ein 22-Jähriger mit seinem Auto in dieselbe Richtung unterwegs. Bei der Bushaltestelle «Wiesen» fuhr der Chauffeur auf den bei der Haltestelle befindlichen Ausstellplatz und bremste das Postauto bis zum Stillstand ab. Gemäss eigenen Angaben nickte der 22-jährige Autofahrer hinter dem Postauto zeitgleich ein und prallte mit seinem Fahrzeug ins Heck des Buses.

Wie die St.Galler Kantonspolizei in einer Mitteilung schreibt, verletzte sich der 22-jährige Autofahrer leicht. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.

Der 22-jährige Fahrer des Autos wurde leicht verletzt und von der Rettung ins Spital gebracht.

Der 22-jährige Fahrer des Autos wurde leicht verletzt und von der Rettung ins Spital gebracht.

An den beteiligten Fahrzeugen entstand laut Polizei Sachschaden von rund 15’000 Franken. Im Postauto befanden sich zum Unfallzeitpunkt keine Fahrgäste. Für die Dauer der Unfallaufnahme kam es kurzzeitig zu Verkehrsbehinderungen. (kapo/lex)

Der Bussenzettel im Gebüsch: Eine Einzahlung für den jungen hübschen Koch

Man sieht sie in der Stadt manchmal herumliegen: Bussenzettel und Einzahlungsscheine, die verärgerte Autofahrerinnen oder Autofahrer statt zu bezahlen, am Strassenrand entsorgt haben. Auf diese Überreste der automobilen Gesellschaft stösst man vor allem dort, wo gerne und oft illegal parkiert wird. Wobei das Entsorgen der Unterlagen letztlich nicht davon befreit, die Busse zu berappen. Die Stadtpolizei dürfte sich also über kurz oder lang mit einer Bussenforderung melden.

Der Bussenzettel an der Erlachstrasse: Wer ist der junge hübsche Koch? Und wofür wurde die Busse eigentlich ausgestellt?

Der Bussenzettel an der Erlachstrasse: Wer ist der junge hübsche Koch? Und wofür wurde die Busse eigentlich ausgestellt?

Bild: Marlen Hämmerli (15.7.2022)

Am Freitag lag einer der modernen Bussenzettel mit QR-Code und Einzahlungsschein an der Erlachstrasse in Bruggen in einem Gebüsch. Die Unterlagen wurden aber nicht einfach weggeworfen, der oder die Gebüsste hatte sich zuvor die Mühe gemacht, den Einzahlungsschein auszufüllen. Die Zahlung von 120 Franken (oder einem Stück Schokolade) geht dabei nicht an die Polizei, sondern an den jungen hübschen Koch.

Man ahnt es: Das ist ein Bussenzettel, hinter dem eine Geschichte steht. Wer ist der junge hübsche Koch? Wieso gerade ein Stück Schokolade anstelle der Busse von 120 Franken? Wie diese Geschichte geht, darauf gibt's im Vorgarten an der Erlachstrasse keinerlei Erklärung. Und auch die Stadtpolizei, die die Busse verteilt hat, kann darauf keine Antwort geben. Das bleibt damit der eigenen blühenden Fantasie überlassen. (mha/vre)

Einbruchsserie in der Stadt St.Gallen: Ein Täter festgenommen

Am Donnerstagmorgen hat die Polizei in St.Gallen einen 20-jährigen Iraker in Gewahrsam genommen, der verdächtigt wird, in der Nacht zuvor an Einbrüchen in Geschäftshäuser und Gastronomiebetriebe der Stadt beteiligt gewesen zu sein. Dabei wurden Bargeld und elektronische Geräte im Wert von mehreren tausend Franken gestohlen. Es entstand zudem Sachschaden von nochmals mehreren tausend Franken.

Am Donnerstagmorgen hat die Polizei in St.Gallen einen jungen Mann festgenommen, der verdächtigt wird, an Einbrüchen der Nacht zuvor beteiligt gewesen zu sein.

Am Donnerstagmorgen hat die Polizei in St.Gallen einen jungen Mann festgenommen, der verdächtigt wird, an Einbrüchen der Nacht zuvor beteiligt gewesen zu sein.

Symbolbild: Kapo SG

Der junge Mann war bei einer Kontrolle der Stadtpolizei aufgefallen. Weitere Abklärungen durch die Kantonspolizei erhärteten den Verdacht, dass er an den Straftaten vom Mittwoch auf Donnerstag beteiligt gewesen war. Er wurde daher festgenommen und wird jetzt bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. (kapo/vre)

Neues Angebot im Kunstmuseum St.Gallen: Kostenlose Audioguide-App in nicht weniger als 40 Sprachen 

Besucherinnen und Besucher des Kunstmuseums St.Gallen können seit Neuestem die Ausstellung «Perfect Love – Von Liebe und Leidenschaft» mit «Liara» entdecken. Die Web-App basiert auf künstlicher Intelligenz. Mittels Audioguide erfahren Interessierte mehr zu ausgewählten Werken der Ausstellung. 

Die Museums-App «Liara» basiert auf künstlicher Intelligenz.

Die Museums-App «Liara» basiert auf künstlicher Intelligenz.

Bild: PD

Die Web-App ist als Pilotprojekt und in Kooperation zwischen dem Kunstmuseum St.Gallen und dem Start-Up Shaire entwickelt worden. Die App soll künftig auch für weitere Ausstellungen genutzt werden. Die Web-App kann ohne zusätzlichen Download, dafür über einen QR-Code oder die Internetadesse liara.kunstmuseumsg.ch auf dem eigenen Smartphone geöffnet werden. Bei Bedarf steht im Museum auch ein Smartphone zur Ausleihe bereit.

So funktioniert «Liara»: QR-Code scannen, App öffnen, Kunstwerk fotografieren, Infos dazu per Audioguide erfahren.

So funktioniert «Liara»: QR-Code scannen, App öffnen, Kunstwerk fotografieren, Infos dazu per Audioguide erfahren.

Grafik: Shaire/PD

Einzelne Bilder aus der Ausstellung «Perfect Love» werden anschliessend mit der Handykamera fotografiert und mittels künstlicher Intelligenz erfasst. Die Hinweistexte zu den Werken, Kunstschaffenden und Ausstellungskapiteln stehen durch eine automatisierte Übersetzung in rund 40 Sprachen zu Verfügung und werden Besucherinnen und Besuchern automatisiert vorgelesen.

Die neue Web-App des Kunstmuseums St.Gallen kann gratis genutzt werden. Da es sich um ein Pilotprojekt handelt, verteilt das Museum Besucherinnen und Besuchern Feedbackfragebogen. Die Rückmeldungen dienen zur Weiterentwicklung der App. (pd/gen)

Neuer Song des St.Galler Duos Lowray

Das St.Galler Singer/Songwriter-Duo Lowray – bestehend aus Tobias Maienfisch (Gitarre und Gesang) und Marco Zogg (Gitarre) – veröffentlicht heute Freitag den vierten und letzten Song aus ihrer Aufnahmesession mit Schlagzeuger und Produzent Daniel Eberhard (von den Bright und Bungle Brothers).

Tobias Maienfisch (links) und Marco Zogg bilden zusammen die Band Lowray.

Tobias Maienfisch (links) und Marco Zogg bilden zusammen die Band Lowray.

Bild: Melanie Buob/PD

Lowray schreibt dazu: «Der Song ‹White Rose› handelt davon, dass wir in diesen schwierigen Zeiten wieder dringend mehr Menschlichkeit in die Gesellschaft fliessen lassen müssen - ohne Ausgrenzung, ohne Diskriminierung - alle zusammen!»

So klingt «White Rose».

Video: Youtube

Nach dem Auftritt am Open Air St.Gallen vor zwei Wochen schliessen die Musiker nun ihre aktuelle Veröffentlichungsreihe ab. Zuvor erschienen seit Februar die Songs «Saint Petersburg», «In Hiding» und «Light Up The Dark». Zu den ersten zwei erschien je ein Video unter der Regie von Sam Lutz. (pd/wec)

Alle Songs und Videos sind auf der Website der Band zu finden.

Panda Lux veröffentlichen neuen Song zusammen mit Manuel Stahlberger

Silvan Kuntz, Moritz Widrig, Samuel Kuntz und Janos Mijnssen von Panda Lux spannten für ihren neusten Song mit Manuel Stahlberger (sitzend) zusammen.

Silvan Kuntz, Moritz Widrig, Samuel Kuntz und Janos Mijnssen von Panda Lux spannten für ihren neusten Song mit Manuel Stahlberger (sitzend) zusammen.

Bild: PD

Die Rorschacher Popband Panda Lux hat kürzlich einen neuen Song veröffentlicht. Er heisst «Blumen IV Oktopus Pierre» und ist eine Kollaboration mit dem St.Galler Liedermacher Manuel Stahlberger. Wie der Titel suggeriert, geht es im Lied um einen Oktopus. In der zweiten Strophe singt Stahlberger:

Mini Nochbere kenni nöd /
Die sind au immer drin /
Dene isch es ganz egal, dass i ihren Nochber bin /
I bi en Oktopus, min Name isch Pierre /
I schwimm i mim Zimmerli hi und her

Der Song ist ein weiterer Vorgeschmack auf das Konzeptalbum «Blumen» von Panda Lux, das voraussichtlich im Herbst erscheint. Das Album besteht aus neun verschiedenen Versionen der bereits 2021 veröffentlichten Single «Blumen». Der Song thematisiert den Hedonismus der heutigen Generation, die Klimakrise und Männlichkeitsbilder. Bereits erschienen sind die Spoken-Word-Version «Blumen II Unser Ego – Prolog» sowie die Chorversion «Blumen III Öl ins Feuer»:

Zu den «Blumen»-Versionen I-III haben Panda Lux ein aufwendiges Musikvideo produziert. Gedreht wurde es im Dinosauriermuseum Aathal.

Video: Youtube

Für die vierte «Blume» wollten Panda Lux eine Version auf Schweizerdeutsch, am liebsten St.Gallerdeutsch, machen, wie Bassist Janos Mijnssen erzählt. «Manuel war dafür unser absoluter Lieblingskandidat – wir sind alle langjährige Fans seiner Texte und seiner Musik. Wir haben ihm geschrieben, ob er Lust auf so etwas hätte, und er war dabei.» (wec)

Töff fährt auf Auto auf: Drei Verletzte und über 10'000 Franken Schaden auf der St.Galler Stadtautobahn

Zu einem spektakulären Auffahrunfall mit drei Verletzten und viel Sachschaden ist es am Donnerstagabend auf der St.Galler Stadtautobahn gekommen. Ein 62-jähriger Töfffahrer wurde unbestimmt verletzt und musste von der Rettung ins Spital gebracht werden. Eine 22-jährige Autofahrerin und ihre 20-jährige Beifahrerin erlitten ebenfalls Verletzungen. Der Sachschaden wird gemäss Mitteilung der Kantonspolizei auf über 10’000 Franken geschätzt.

Der Töff und das von ihm von hinten gerammte Auto am Donnerstagabend auf der St.Galler Stadtautobahn.

Der Töff und das von ihm von hinten gerammte Auto am Donnerstagabend auf der St.Galler Stadtautobahn.

Bild: Kantonspolizei SG (14.7.2022)

Am Donnerstag, gegen 17.30 Uhr, war die 22-Jährige mit ihrem Wagen und einer Beifahrerin auf der Stadtautobahn in Richtung Zürich unterwegs. Verkehrsbedingt musste sie plötzlich abrupt abbremsen. Ein 62-jähriger Töfffahrer bemerkte dies zu spät und fuhr von hinten aufs Auto auf. Der Mann stürzte und wurde dabei unbestimmt verletzt. Die beiden Frauen im Auto zogen sich durch die Wucht des Aufpralls eher leichte Verletzungen zu. Am Auto entstand ein Schaden von rund 5’000 Franken: der Töff war ein Totalschaden. (kapo/vre)

Auto in Winkeln ausgebrannt: Es war tatsächlich ein technischer Defekt

Als Polizei und Feuerwehr am Donnerstagabend an der Biderstrasse eintrafen, stand das Auto bereits in Vollbrand.

Als Polizei und Feuerwehr am Donnerstagabend an der Biderstrasse eintrafen, stand das Auto bereits in Vollbrand.

Bild: Stadtpolizei SG (14.7.2022)

Der Autobrand vom Donnerstagabend an der Biderstrasse in Winkeln dürfte tatsächlich auf einen technischen Defekt zurückzuführen sein. Das teilt die St.Galler Stadtpolizei am Freitag mit. Das Auto hatte während der Fahrt angefangen zu qualmen, worauf die Fahrerin angehalten und das Fahrzeug fluchtartig verlassen hatte (STADT-TICKER, 14.7.2022, 18:50 Uhr). Verletzt wurde niemand, das Auto brannte aber komplett aus.

Das vollständig ausgebrannte Auto.

Das vollständig ausgebrannte Auto.

Bild: Stadtpolizei SG (14.7.2022)

Der Zwischenfall ereignete sich am Donnerstag, vor 17.30 Uhr. Eine 28-Jährige war mit ihrem Auto auf der Appenzeller Strasse unterwegs, als Rauch aus dem Motorraum drang. Die Frau bog von der Haupt- in die Biderstrasse ab, parkierte das Auto und verliess es. Kurz darauf stand der Wagen in Vollbrand. Die Berufsfeuerwehr hatte die Flammen dann rasch im Griff, das Auto war aber ein Totalschaden. (stapo/vre)

Heute am St.Galler Kulturfestival: Tanzen zu Electro-Sound

Heute Freitag gibt’s am Kulturfestival im St.Galler Stadtpark tanzbarer Electro-Sound. Im Innenhof des Historischen und Völkerkundemuseums treten ab 19.30 Uhr Digitalism Live aus Deutschland und der Klangforscher aus St.Gallen auf. Türöffnung ist wie üblich um 18.30 Uhr. Tickets zum Preis von 41 Franken gibt’s an der Abendkasse oder auch noch im Vorverkauf im Internet.

Digitalism Live aus Deutschland treten heute Freitag am St.Galler Kulturfestival auf.

Digitalism Live aus Deutschland treten heute Freitag am St.Galler Kulturfestival auf.

Bild: PD

Digitalism Live gelten heute weltweit als mit die besten Interpreten der Indie-Electro-Szene. Das Duo ist bekannt für originelle elektronische Produktionen. Sein Crossover-Sound hat seine Wurzeln im Indie- und Techno-Bereich. Die Mischung spricht Electro-Fans ebenso an wie Indie-Rocker. Die Alben und der grosse Hit «Zdarlight» gelten in der Szene als eigentliche Klassiker. Von tanzbaren Chorälen über Strandgitarren bis zu House und Indie Pop ist im aktuellen Sound alles vorhanden.

Marko Tomovic alias Klangforscher baut und spielt mit Vorliebe ungewohnte Instrumente.

Marko Tomovic alias Klangforscher baut und spielt mit Vorliebe ungewohnte Instrumente.

Bild: Urs Jaudas (26.9.2013)

Klangforscher aus St.Gallen sammelt und baut analoge und digitale, elektronische Instrumente. Am wohlsten fühlt er sich auf der Bühne umgeben von Schaltkreisen, Kabeln und blinkenden Dingen. Musikalische Tüfteleien gehören zu seinen liebsten Beschäftigungen. Es geht es ihm aber nicht nur um das Experimentieren mit seinen Geräten, sondern darum, dass das Endprodukt tanzbar sein muss. (pd/vre)

Nach Sperrung des Grabenstichs wegen Bauarbeiten: SP und Grüne fordern eine ständige Sperrung und die Umgestaltung dieser Durchfahrt

Ein verkehrspolitisch heisses Eisen nehmen SP und Grüne der Stadt in einer gemeinsamen Mitteilung auf: die Sperrung des Teilstücks des Unteren Grabens zwischen Schibener- und Metzgertor. Die Durchfahrt ist hier bis 14. August gesperrt, weil auf dem folgenden Strassenstück zwischen Metzger- und Kirchgasse gebaut wird. Für SP und Grüne ist das der Beweis, dass die im Stadtparlament diskutierte Dauersperrung und Umgestaltung des Grabenstichs zur Veloroute und zum Freiraum für die Anwohnerschaft «machbar wäre, wenn man ihn denn wollte».

Ein Bier auf dem wegen Bauarbeiten gesperrten Grabenstich: SP-Co-Präsident Peter Olibet (links) und Grünen-Präsident Christian Huber zeigen, wie sie sich künftig das Leben hier vorstellen könnten.

Ein Bier auf dem wegen Bauarbeiten gesperrten Grabenstich: SP-Co-Präsident Peter Olibet (links) und Grünen-Präsident Christian Huber zeigen, wie sie sich künftig das Leben hier vorstellen könnten.

Bild: PD

Die Umfahrung der nordwestlichen Altstadt auf dem Unteren Graben wird unterschiedlich genannt: Bypass oder Grabenstich sind zwar keine offiziellen, aber gängige Bezeichnungen für die Durchfahrt zwischen Schibener- und Metzgertor. Ideen, das kurze Strassenstück zu sperren, gibt’s seit längerer Zeit. Die Vision «Grünes Gallustal» verschiedener Umweltverbände hat die Idee in einer Illustration aufgenommen, die Fraktionen von SP, Juso und PFG sowie von Grünen und Jungen Grünen haben sich im Februar im Parlament erkundigt, ob das möglich sei.

Auf diese Interpellationsantwort nehmen jetzt in einer Mitteilung SP und Grüne angesichts der mehrwöchigen Sperrung des Grabenstichs wegen Bauarbeiten Bezug. Der Stadtrat habe eine solche Massnahme und sogar schon einen Versuchsbetrieb in der Antwort auf die Interpellation im Parlament mit «fast schon apokalyptischen» Argumenten abgelehnt. Er habe argumentiert, eine Schliessung des Bypasses würde den Verkehrsknoten Blumenbergplatz zusammenbrechen lassen. Und jetzt schliesse das Tiefbauamt genau diesen Durchgang für mehrere Wochen.

Der Untere Graben als grüne Insel?

Vision für die Stichstrasse zwischen Schibenertor und Metzgergasse
Der Untere Graben zwischen Schibenertor und Metzgergasse ist heute primär dem Autoverkehr vorbehalten. Bild: Grünes Gallustal

SP und Grüne sind «erstaunt ob des kurzen Gedächtnisses» der Stadt in dieser Frage. Dafür seien nur zwei Erklärungen möglich, heisst es in der Mitteilung vom Freitag:  «Entweder kommen innerhalb des Tiefbauamts unterschiedliche Abteilungen zu ganz unterschiedlichen Beurteilungen zu ein und derselben Verkehrssituation. Oder aber der Mut, sich ernsthaft mit neuen verkehrspolitischen Lösungen auseinanderzusetzen ist bei der politischen Führung derart schwach ausgeprägt, dass man lieber alles beim Alten belässt.» Klar ist für SP und Grüne: «Ein verkehrsbefreiter (...) Bypass wäre machbar, wenn man ihn denn wollte.» (pd/vre)

Stadtbäume führen ein schwieriges Leben: Jahresausstellung im Botanischen Garten und ein neuer Rundweg

Gerade in Zeiten des Klimawandels und gerade in den Städten spielen Bäume eine wichtige Rolle im Kampf gegen sogenannte Hitzeinseln. Bäume filtern Feinstaub aus der Luft, produzieren Sauerstoff und kühlen ihre Umgebung. Daneben sind sie auch noch Lebensraum für zahlreiche Insekten, Vögel und Kleinsäuger. Und Bäume sind auch wichtige grüne Gestaltungselemente in der beton- und asphaltgrauen Stadt. Das zeigt die Jahresausstellung im Botanischen Garten und ein neuer Rundweg durch St.Gallen.

Bäume - wie im St.Galler Stadtpark - machen das Leben während Hitzeperioden erträglicher. Was wegen des Klimawandels wichtig für die Lebensqualität in der Stadt ist.

Bäume - wie im St.Galler Stadtpark - machen das Leben während Hitzeperioden erträglicher. Was wegen des Klimawandels wichtig für die Lebensqualität in der Stadt ist.

Bild: Arthur Gamsa (18.6.2021)

Die Sommerhitze hat auch die Schweiz erreicht. In städtischen Gebieten sind die Temperaturen dabei noch deutlich höher als im grünen Umland. Bäume sind ein wirkungsvolles Mittel, um bei solchen Wetterlagen den Aufenthalt im Siedlungsgebiet erträglicher zu machen. Stadtbäume brauchen allerdings auch Schutz und Förderung, denn sie führen ein schwieriges Leben: Ihr Wurzelraum ist eingeschränkt, die Böden oft verdichtet, das Klima ist heiss und trocken, Schädlinge und Krankheiten machen ihnen zu schaffen.

Die Jahresausstellung im Botanischen Garten geht noch bis 2. Oktober in der Orangerie des Botanischen Gartens auf die Herausforderungen für Stadtbäume ein. Sie zeigt zudem die städtische Baumstrategie und stellt «zukunftsfähige» Baumarten vor, die das veränderte Klima in der Stadt aushalten. Daneben gibt’s im Botanischen Garten wie immer im Sommer noch ganz viele andere Pflanzen zu entdecken. Und dort sind auch angenehm kühle Plätze vorhanden, welche heisse Sommertage erträglicher machen.

St.Gallen ist immer noch eine vergleichsweise grüne Stadt. Der Baumbestand steht allerdings wegen der regen Bautätigkeit unter Druck.

St.Gallen ist immer noch eine vergleichsweise grüne Stadt. Der Baumbestand steht allerdings wegen der regen Bautätigkeit unter Druck.

Bild: Renato Maciariello (8.5.2020)

Passend zur Ausstellung wurde auch ein neuer «St.Galler Stadtbäume-Weg» eingerichtet. Er führt vom Hauptbahnhof durch die Altstadt und dann auf den Rosenberg. Auf dem Rundgang werden 20 der schätzungsweise 27’000 Bäume in der Stadt St.Gallen vorgestellt. Zum Rundgang ist ein Flyer mit Routenbeschreibung und Erklärungen zu den einzelnen Bäumen erschienen. Er kann am VBSG-Schalter im Rathaus, bei der Tourist Information, in der Bibliothek Hauptpost und im Botanischen Garten gratis bezogen werden. (sk/vre)

Der Botanische Garten der Stadt St.Gallen befindet sich an der Stephanshornstrasse 4. Er ist täglich 8 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist gratis.

Fahrzeugbrand an der Biderstrasse

Am Donnerstag, kurz nach 17.30 Uhr, ist es an der Biderstrasse in St.Gallen zu einem Fahrzeugbrand gekommen. Die Autolenkerin war auf der Appenzellerstrasse unterwegs. Als sie an einem Lichtsignal anhielt, bemerkte sie Rauch und Flammen, die unter der Motorhaube hervorkamen. Daraufhin bog sie auf die Biderstrasse ab, wo sie das Fahrzeug verliess und umgehend die Polizei alarmierte.

Symbolbild: PD

Die Stadtpolizei St.Gallen sowie die Feuerwehr rückten aus. Diese konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen und löschen. «Die Frau blieb unverletzt, und eine Strassensperre musste ebenfalls nicht errichtet werden», sagt Oskar Schmucki, Mediensprecher der Stadtpolizei St.Gallen. Was den Brand ausgelöst hat, wird noch untersucht. «Zurzeit gehen wir von einem technischen Defekt aus», sagt Schmucki. (vat)

Nachtsperrungen auf der Stadtautobahn: Auch in der zweiten Julihälfte wird gebaut

Auch während der Sommerferien wird auf der St.Galler Stadtautobahn gebaut. Für den Juli sind unter anderem Deckbelagsarbeiten, die Demontage von Deckenschalungen bei den Galerien Lindental und Harzbüchel sowie die Installation neuer Beleuchtungs- und Leitsysteme geplant. Aus logistischen und sicherheitstechnischen Gründen sind gemäss Newsletter des Bundesamtes für Strassen (Astra) nächtliche Sperrungen notwendig.

Auf den verschiedenen Baustellen auf der St.Galler Stadtautobahn wird auch im Sommer gearbeitet.

Auf den verschiedenen Baustellen auf der St.Galler Stadtautobahn wird auch im Sommer gearbeitet.

Bild: Benjamin Manser (20.6.2022)

Gesperrt wird die Autobahn jeweils von 22 bis 5 Uhr. Während Vollsperrungen wird der Verkehr zwischen den Autobahnanschlüssen über das städtische Strassennetz umgeleitet. Das Astra, die Bauleitung sowie die beteiligten Unternehmen seien bestrebt, möglichst viele Arbeiten während der Nachtsperrungen durchzuführen und die Einschränkungen damit so gering wie möglich zu halten, heisst es Internetauftritt zur Autobahnsanierung.

Auf der St.Galler Stadtautobahn gebaut wird in der zweiten Julihälfte voraussichtlich wie folgt:

  • Noch bis 15. Juli: Kreuzbleiche bis Neudorf (beide Fahrtrichtungen).
  • 17. bis 22. Juli: Winkeln bis Neudorf (beide Fahrtrichtungen).
  • Vom 24. Bis 29. Juli sind noch keine Sperrungen vorgesehen. (pd/vre)

St.Gallen, die Stadt der 13’000 öffentlichen Treppenstufen: Projekt Stägestadt will Bevölkerung und Gäste auf öffentliche Treppen locken

Der St.Galler Stägestadt-Tag feiert am 4. September ein kleines Jubiläum: Zum fünften Mal wird auf der Gesstreppe trainiert, gesungen, getanzt und gedichtet. Mit von der Partie ist diesmal beispielsweise die Formation «Tüüfner Gruess», die 2021 die SRF-Sendung «Stadt, Land, Talent» gewonnen hat. Der Anlass findet wie gewohnt bei jedem Wetter statt. Der Eintritt ist zudem gratis. Das Programm des Stägestadt-Tags ist ab sofort im Internet aufgeschaltet. Es kann zudem als gedruckter Flyer bei der Tourist Information bezogen werden.

Die Stägestadt St.Gallen ist eine Attraktion für Gäste von auswärts: Im Bild lassen sich Schülerinnen und Schüler aus Grabs das mit den öffentlichen Treppen erklären.

Die Stägestadt St.Gallen ist eine Attraktion für Gäste von auswärts: Im Bild lassen sich Schülerinnen und Schüler aus Grabs das mit den öffentlichen Treppen erklären.

Bild: Klaus Stadler (24.5.2022)

Ab 11 und bis nach 15 Uhr bietet der Stägestadt-Tag auf der Gesstreppe am Dreilindenhang kulturelle Einlagen vom Treppentanz über Konzerte und eine Liederlesung bis hin zu Gedankenspielereien oder einer Kleiderpräsentation durch angehende Bekleidungsgestalterinnen. Zum Rahmenprogramm zählen von 7 bis 9 Uhr der Ausdauerlauf «5» mit Marcel Thoma, von 9 bis 11 Uhr eine Stägestadt-Führung mit Monika Raschle sowie von 11 bis 15 Uhr das Familienprogramm mit dem Cevi St.Gallen oben an der Gesstreppe.

St.Gallen ist eine ausgesprochene Stägestadt: Rund 13’000 öffentliche Treppenstufen gibt’s für etwa 80’000 Einwohnerinnen und Einwohner. Man könnte also die gesamte Stadtbevölkerung auf den öffentlichen Treppen platzieren, wenn sich diese jeweils zu sechst eine Stufe teilen würde. Die Projektgruppe Stägestadt will Einheimische und Gäste mit Aktionen auf die Treppen locken. Dies, weil Treppensteigen Fitnesstraining und Wellnessprogramm in einem sei. Es lasse sich leicht in den Alltag integrieren, finde an der frischen Luft statt und sei gratis, heisst es im Internetauftritt der Stägestadt. (pd/vre)

Heute am St.Galler Kulturfestival: Reggae, Soul und Mundart

Heute Donnerstag stehen Phenomden und The Scrucialists am St.Galler Kulturfestival im Innenhof des Historischen und Völkerkundemuseums auf dem Programm. Bei Reggae, Soul und Mundartsongs warte «ein unvergesslicher, sympathischer und energiegeladener Abend», heisst es in der Ankündigung des Anlasses. Türöffnung ist um 18.30 Uhr, das Konzert beginnt um 20.30 Uhr. Tickets gibt’s an der Abendkasse für 37 Franken und im Vorverkauf im Internet.

Phenomden kehrte 2021 nach längerer Abwesenheit auf die Bühne zurück. Heute Donnerstag tritt er am St.Galler Kulturfestival auf.

Phenomden kehrte 2021 nach längerer Abwesenheit auf die Bühne zurück. Heute Donnerstag tritt er am St.Galler Kulturfestival auf.

Bild: PD

«Alles woner isch, ischer wäge sine Roots», singt Phenomden in einem seiner bekanntesten Songs und zu diesen hat er selber auch zurückgefunden: Sechs Jahre hat der Zürcher in Jamaika gelebt, sich inspirieren lassen und musikalische Erfahrungen gesammelt. Zurück in der Schweiz und mit seinem neuen Dialektalbum «Streunendi Hünd» im Gepäck, beehrt Phenomden jetzt das Kulturfestival. Reggae-Grooves und bildhafte Schilderungen aus dem Alltag warten aufs Publikum.

Neben Phenomden fungieren The Scrucialists live auf der Bühne als Stimmungskatalysator. Das heisse, «Hüften ölen und lostanzen», schreibt das Kulturfestival. Zu hören sind heute Abend zehn Songs, mit denen Phenomden neue musikalische Wege beschreitet. Er mischt Soul mit Anlehnungen an die frühen 1970er-Jahre, verzerrte Gitarren und zeitgemässen Reggae. Man dürfe sich auf Songs wie «Wiedike», «Nume drum», «Lied im Ohr», «Stah da», «Roots» und natürlich auf «Streunendi Hünd» freuen. (pd/vre)

Heute im Open-Air-Kino: Start in der Lokremise mit einem ungewöhnlichen Roadmovie aus Australien

Das Sommerkino im Innenhof der St.Galler Lokremise wartet in diesem Jahr mit Roadmovies auf, also mit Filmen über das Unterwegssein. Dazu zählt etwa diesen Freitag der «Grossvater» aller Töff-Roadmovies, das US-Epos «Easy Rider» von Ende der 1960er-Jahre. Den Anfang im Kinok-Sommerkino macht aber heute Donnerstag, 21.45 Uhr, «The Goddess of 1967» in der englischen Originalversion mit deutschen und französischen Untertiteln.

Die Hauptrolle im Film «The Goddess of 1967» spielt ein französisches Kultauto, ein rosaroter Citroën DS mit Jahrgang 1967.

Die Hauptrolle im Film «The Goddess of 1967» spielt ein französisches Kultauto, ein rosaroter Citroën DS mit Jahrgang 1967.

Bild: PD

Die titelgebende Göttin ist der Citroën DS. Das Kultauto ist auch das Objekt der Begierde des Japaners Yoshiyashi, eines jungen Yuppies. Im Internet findet er in Australien ein besonders schönes, rosafarbenes Exemplar mit Jahrgang 1967. Er reist unverzüglich hin, doch statt des Mannes, mit dem er in Kontakt war, trifft er dessen blinde Cousine. Die 17-jährige Deirdre bricht mit ihm zur Reise quer durch Australien auf, um den Mann zu suchen, dem der Wagen eigentlich gehört. (dh/vre)

Infos zum Sommerkino im Innenhof der Lokremise gibt's im Internet.

Vom Journalismus zum Consulting-Unternehmen: Henriette Engbersen absolviert eine Lehre als Headhunterin

Eine ungewöhnliche Wende: Die frühere SRF-Grossbritannien-Korrespondentin Henriette Engbersen hat im Winter ihren Beruf als Journalistin auf Eis gelegt. Seit Mai ist sie nun beim Kadervermittler Level Consulting angestellt und macht dort eine «Lehre» als Headhunterin. Die Thurgauerin mit vielfältigen Beziehungen auch zu St.Gallen sucht nach geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten für offene Stellen, etwa in einer Geschäftsführungsposition oder in Verwaltungsräten.

Henriette Engbersen.

Henriette Engbersen.

Bild: Ueli Christoffel/SRF

Das Ziel der 42-Jährigen ist es, das Schweizer Topmanagement weiblicher zu gestalten, wie sie gegenüber dem «Tages-Anzeiger» erzählt: «Ich will Frauen ermutigen, den Schritt zu wagen und Führungsverantwortung zu übernehmen.» Dabei möchte sie in ihrem neuen Beruf nicht nur nach Jobtalenten suchen, sondern ihnen auch Tipps für kompetentes Auftreten geben. Sie sagt: «Insbesondere will ich Frauen helfen, bei Auftritten selbstbewusst hinzustehen.»

Den Einstieg in den Journalismus fand Engbersen während ihres Studiums nebenher beim «St.Galler Tagblatt». Danach arbeitete sie von 2006 bis 2008 als Videojournalistin beim Ostschweizer Regionalfernsehen TVO. Der Wechsel zu SRF erfolgte 2008; von da an war Engbersen während fünf Jahren als Ostschweizer Korrespondentin für das Fernsehen unterwegs. Bis zu ihrem Wechsel in die Privatwirtschaft war sie insgesamt 14 Jahre für SRF tätig, darunter für die «Tagesschau» und als Korrespondentin in Grossbritannien. (vit/vre)

Die St.Galler Künstlerin Lika Nüssli ist in der Klause in der Mülenenschlucht zu Gast

Kommenden Samstag, ab 16 Uhr, präsentiert die St.Galler Künstlerin Lika Nüssli unter dem Titel «The Fall» eine neue Installation und eine Performance in der Klause St.Gallen. Die Installation ist auf dem Podest zu sehen. Die Performance findet um 16.30 Uhr statt, Lika Nüssli wird dabei vom  St.Galler Rockduo Elio Ricca begleitet.

Lika Nüssli präsentiert im St.Galler Kunstort «Die Klause» eine neue Performance und eine Installation.

Lika Nüssli präsentiert im St.Galler Kunstort «Die Klause» eine neue Performance und eine Installation.

Bild: Valentin Hehli

Lika Nüsslis vielgestaltiges Werk umfasst Zeichnung, Comic, Malerei, Installation, Performance und Texte. Viele ihrer Arbeiten sind unterwegs, während teils längerer Auslandaufenthalte in Belgrad, Paris, St.Petersburg, Moskau, Kairo und Palästina, entstanden. Sie beschäftigen sich oft mit Repression, Zensur und der Stellung der Frau.

Der Kunstort «Die Klause» umfasst ein Schaufenster samt Plattform in der St.Galler Mülenenschlucht.

Der Kunstort «Die Klause» umfasst ein Schaufenster samt Plattform in der St.Galler Mülenenschlucht. 

Bild: Andrea Tina Stalder

Der St.Galler Kunstort «Die Klause» besteht aus einem Podest und einem Schau­fenster in der St.Galler Mülenenschlucht. An der Mühlenstrasse 17 sind jeweils zeitgleich die Arbeiten von zwei Kunst­schaf­fenden zu sehen. Die Werke sind rund um die Uhr einsehbar. Initiiert hat das Projekt die Künstlerin Anita Zimmermann (alias Leila Bock). (pd/gen)

Die Ausstellung von Lika Nüssli in der Klause dauert bis 21. August.

Luftschlösser für die Stadtentwicklung: Das Buch über St.Galler Visionen von Théo Buff ist in dritter Auflage erschienen

Bücher zu lokalen Themen sind normalerweise keine wirklichen Verkaufsschlage. Kann ein Verlag über 1’000 Exemplare eines Bandes absetzen, gilt das bereits als Erfolg. Dem St.Galler Autor Théo Buff ist das Kunststück jetzt gelungen: Sein Buch «St.Gallen – Eine Stadt wie sie nie gebaut wurde» ist in einer dritten Auflage – und damit bisher in 1’300 Exemplaren - erschienen. Und diese gehen immer noch weg «wie frische Weggli», wie der Autor nicht ohne Stolz im Gespräch anmerkt.

Théo Buff seinerzeit bei der Vernissage des Buchs «St.Gallen - Eine Stadt wie sie nie gebaut wurde» im Taubenloch unter dem Blumenmarkt.

Théo Buff seinerzeit bei der Vernissage des Buchs «St.Gallen - Eine Stadt wie sie nie gebaut wurde» im Taubenloch unter dem Blumenmarkt.

Bild: Ralph Ribi (17.11.2016)

Die erste Auflage des Buchs über bauliche Träume, die in St.Gallen nicht realisiert wurden, ist 2016 in der Buchreihe der Stadt St.Gallen erschienen. Sie war innert kürzester Zeit ausverkauft, so dass eine zweite Auflage ebenfalls in dieser Buchreihe herausgegeben wurde. Die dritte Auflage ist jetzt auf privater Basis und mit Hilfe von Sponsorinnen und Sponsoren zustande gekommen. Dies, weil die Stadt im Zuge von Sparmassnahmen die eigene Buchreihe inzwischen eingestellt hat.

«St.Gallen – Eine Stadt wie sie nie gebaut wurde» ist Träumen und Albträumen gewidmet: schönen, schrecklichen, spannenden und schrägen Ideen zur Stadtentwicklung. Diese Ideen leuchteten teils wie Sternschnuppen nur kurz auf und verglühten gleich wieder, andere wurden über Jahre verfolgt und dann doch nie realisiert. Darunter sind die Klassiker: das Olympiastadion im Tal der Demut, der Bärengraben in der Mülenenschlucht oder Pläne aus den 1960er-Jahren, die Autobahn mehr oder weniger mitten durch die Stadt zu führen.

Hat leider auch das Zeug für eine nie realisierte Vision: Der Platz vor dem Union-Gebäude am Schibenertor.

Hat leider auch das Zeug für eine nie realisierte Vision: Der Platz vor dem Union-Gebäude am Schibenertor.

Illustration:
Grünes Gallustal

Und dann gibt’s natürlich die Trouvaillen: So entwickelten St.Galler Stadtväter ab 1900 unzählige Ideen für wunderschöne bis potthässliche Feuerwehrdepots an verschiedensten Stellen der Stadt. Da gab’s aber auch diverse Ideen für Seilbahnen auf die städtischen Hügel, teils in Kombination mit waghalsigen Türmen und Hochhäusern. Und da waren die Pläne für ein Nazi-Kriegerdenkmal auf der Kurzegg, dessen Ablehnung 1937/38 zu diplomatischen Verstimmungen mit dem Dritten Reich führte.

Die dritte Auflage von «St.Gallen – Eine Stadt wie sie nie gebaut wurde» ist inhaltlich gegenüber den beiden vorangehenden unverändert. Wichtigster Unterschied ist, dass der Inhalt nicht mehr zwischen zwei Kartondeckeln eingepackt, sondern der Einband – aus Kostengründen – broschiert, also ein weicher Buchdeckel wie bei einem Taschenbuch, ist. Das Buch ist für rund 28 Franken im Buchhandel erhältlich. Derzeit gibt’s den Band zudem zum Subskriptionspreis am Infodesk im St.Galler Rathaus.

Die Vision eines Trams ist vorläufig schubladisiert: Die Illustration zeigt, wie das Projekt in St.Fiden beim Grossacker aussehen könnte.

Die Vision eines Trams ist vorläufig schubladisiert: Die Illustration zeigt, wie das Projekt in St.Fiden beim Grossacker aussehen könnte.

Bild: Stadt St.Gallen

Wer das Buch will, beeilt sich allerdings besser. Die erste und zweite Auflage, insgesamt 900 Bücher, war innert kürzester Zeit vergriffen. Und von den 400 Büchern der aktuellen Auflage ist knapp die Hälfte bereits weg oder reserviert. Eine Übersicht über die bisher erschienenen Bücher von Théo Buff bietet übrigens seine Internetseite. Dazu zählen neben drei Stadtkrimis die Bände «Bier in St.Gallen - 1250 Jahre St.Galler Brautradition» oder «St.Gallens Grüngeschichte(n) 1872-2015». (vre)

Pläne

Gibt’s einen zweiten Band mit Visionen für die Gallusstadt?

Und wie geht’s weiter mit dem Thema der Stadt, wie sie nie gebaut wurde? Das erste Buch interessiert ja offensichtlich breite Kreise und Material für einen zweiten Band ist auch vorhanden, wie Autor Théo Buff sagt: «Für einen zweiten Band gibt es unglaublich viel Material, und es kommt ja fast täglich Neues dazu…» Nicht nur durch Forschungsarbeit in den Archiven, sondern tagesaktuell wie etwa der vergangene Woche gescheiterte grosse Deckel für den Bahnhof St.Fiden.

Einen zweiten Band zusammenzustellen werde aber Knochenarbeit, und darauf habe er im Ruhestand weniger Lust, merkt Théo Buff an. Ganz abgesehen davon, dass die Produktion eines neuen Buchs erheblich teurer werde als der unveränderter Nachdruck für die dritte Auflage. Wenn man die Kostenfrage lösen könne, sei das das Thema aber allenfalls eine historische Dissertation wert. Man müsse jetzt halt einfach einmal abwarten, ob sich da etwas tue.

Théo Buff hat allerdings sehr wohl Lust, wieder zu schreiben. Nach seinen drei Stadtsanktgaller Krimis, die auch schon in zweiter und dritter Auflage erschienen sind, würde ihn ein vierter «mit Hang ins Appenzellerland» reizen. Schreiben möchte er ihn «mit viel Fantasie, Lust und Schmäh». Noch sei diesbezüglich aber nichts entschieden, hält der Autor im Gespräch fest. (vre)

Heute am Kulturfestival: 47Soul und DJ Naurasta Selecta

Am St.Galler Kulturfestival im Innenhof des Historischen und Völkerkundemuseums treten heute Mittwoch 47Soul und DJ Narausta Selecta auf. Türöffnung ist wie üblich um 18.30, der Beginn des Konzerts von 47Soul aus Palästina um 21 Uhr. Tickets für 35 Franken gibt’s an der Abendkasse und für knapp 36 Franken im Internet-Vorverkauf bei Ticketcorner.

Den Auftakt bestreitet um 19 Uhr der St.Galler DJ Naurasta Selecta. Angefangen mit Reggae und Dancehall, legt er mittlerweile weitere farbenfrohe Musikrichtungen auf. Von Balkan Beats, Dabke, Break Beats über Cumbia-Fusion bis hin zu Sahara Rock, geprägt von vielen Bässen und verschiedensten Sprachen.

Die Band 47Soul aus Palästina tritt heute erstmals in St.Gallen auf.

Die Band 47Soul aus Palästina tritt heute erstmals in St.Gallen auf. 

Bild: PD

Im Anschluss tritt 47Soul auf. Die Band ist eine der vielversprechendsten aus dem Nahen Osten, wo sie mittlerweile eine grosse Fangemeinde begeistert. Sie präsentiert ein eigenes, einzigartiges Genre, das sogenannte Shamstep. Es handelt sich um eine Mischung aus traditioneller Strassenmusik der Sham-Region (Palästina, Jordanien), elektronischen Beats sowie Einflüssen aus Hip Hop, Funk und Rock.

Melodien, welche schon seit Jahrhunderten durch die arabische Welt schallen, verbinden 47Soul mit analogem Synthesizer-Sound, hypnotischen Gitarrenriffs und Strophen auf Arabisch und Englisch. Die Shows der drei Musiker enden in unermüdlichen, tranceartigen Tänzen - sowohl auf der Bühne, als auch im Publikum. Sie hinterlassen oft eine euphorisierte Menge. (pd/arc)

Detaillierte Infos zum St.Galler Kulturfestival gibt’s im Internet.

HSG-Studie: Bessere Sportinfrastruktur führt zu höheren Löhne«n»

Sport fördert nicht nur unsere Gesundheit, sondern auch jene unserer Geldbeutel. Zu diesem Schluss sind Forscherinnen und Forscher der Universitäten St.Gallen und Tübingen gekommen. Im Rahmen einer Studie haben sie untersucht, welchen Effekt öffentliche Sportausgaben darauf haben, wie oft in der Bevölkerung Sport getrieben wird und wie sich dies auf das Einkommensniveau auswirkt.

Höhere Ausgaben für die Sportinfrastruktur führen nicht dazu, dass die Bevölkerung mehr Sport treibt. Gemäss HSG-Studie wirken sie sich aber auf die Löhne aus.

Höhere Ausgaben für die Sportinfrastruktur führen nicht dazu, dass die Bevölkerung mehr Sport treibt. Gemäss HSG-Studie wirken sie sich aber auf die Löhne aus.

Bild: Tobias Garcia (2.3.2022)

Die Daten zeigen, dass höhere Ausgaben für die Sportinfrastruktur nicht dazu führen, dass die Bevölkerung häufiger sportlichen Aktivitäten nachgeht. Höhere öffentliche Ausgaben für den Sport wirken sich jedoch auf den Lohn der Bevölkerung aus. Personen, die in einer Gemeinde mit höheren Ausgaben für öffentliche Sportstätten leben, verdienen gemäss Studie fünf Prozent mehr als Personen, die in vergleichbaren Gemeinden mit geringen Ausgaben für die Sportinfrastruktur zu Hause sind.

Die Datenanalyse für die Studie legt nahe, dass die höheren Löhne mit besseren Gesundheitswerten und gesteigertem Sozialpotenzial zusammenhängen. Für Forscherinnen und Forscher ist somit klar, dass es sich für Gemeinden lohnt, öffentliche Gelder in die Sportinfrastruktur zu investieren. (pd/arc)

Ein kurzes Video zu den Hintergründen der Studie über die Sportausgaben findet sich hier.

Polizeipatrouille erwischt 15-Jährigen auf einem gestohlenen Mofa

Weil er ohne Helm unterwegs war, hat die Stadtpolizei am Dienstag an der Favrestrasse in St.Gallen einen Jugendlichen wegen mehrere Delikte erwischt. So sass der 15-Jährige auf einem entwendeten Mofa. Dies ohne Fahr- und Fahrzeugausweis. Zudem wurde bei ihm eine Kleinmenge Marihuana sichergestellt. 

Eine motorisierte Patrouille der Stadtpolizei rückt an der Vadianstrasse aus.

Eine motorisierte Patrouille der Stadtpolizei rückt an der Vadianstrasse aus.

Bild: Stadtpolizei SG

Am Dienstag, 13 Uhr, fiel einer Patrouille der St.Galler Stadtpolizei an der Favrestrasse im Neudorf ein Mofafahrer ohne Helm auf. Sie hielt den 15-Jährigen an und kontrollierte ihn. Dabei konnte er keine Papiere vorweisen. Weitere Abklärungen zeigten dann, dass das Mofa, auf dem er gesessen hatte, kürzlich als gestohlen gemeldet worden war. Der junge Mann wird jetzt angezeigt. (stapo/vre)

Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause: St.Galler Stadtkulturgespräch findet wieder statt

Unter dem Titel «Den Faden aufnehmen – Gemeinsam weiterdenken» findet am 18. August, ab 18.30 Uhr, das St.Galler Stadtkulturgespräch statt. Durchführungsort ist diesmal die künftige Eventhalle Hektor im alten Güterbahnhof. Der Titel des Anlasses deutet diesmal auf die zweijährige Corona-Zwangspause hin, die nicht nur das Stadtkulturgespräch, sondern auch grosse Teile der Kulturszene einlegen musste. Das Gespräch will die Situation des Kulturbetriebs im veränderten Umfeld reflektieren.

Das Stadtkulturgespräch findet jeweils an einem aktuelle Kulturort statt. 2018 war das die Liegenschaft Haggenstrasse 45.

Das Stadtkulturgespräch findet jeweils an einem aktuelle Kulturort statt. 2018 war das die Liegenschaft Haggenstrasse 45.

Bild: Urs Bucher (3.7.2018)

Zum St.Galler Stadtkulturgespräch sind alle Kulturschaffenden und Kulturinteressierten eingeladen. Nach der Begrüssung durch Stadtpräsidentin und «Kulturministerin» Maria Pappa werden Barbara Affolter und Kristin Schmidt von der städtischen Kulturförderung ins Thema einführen. Danach wird unter Moderation von Katja Breitenmoser diskutiert. Im Anschluss an die Veranstaltung offeriert die Stadt einen Apéro. Zum Stadtkulturgespräch muss man sich bis spätestens 15. August im Internet anmelden. (sk/vre)

Rorschach: Auffahrkollision mit drei Autos – ein Fahrer war alkoholisiert

Drei Autos krachten am Dienstag auf der Hauptstrasse in Rorschach ineinander.

Drei Autos krachten am Dienstag auf der Hauptstrasse in Rorschach ineinander.

Bild: Kantonspolizei SG (12.7.2022)

Am Dienstag, 15 Uhr, ist es an der Hauptstrasse in Rorschach zu einer Auffahrkollision mit drei Autos gekommen. Die Kantonspolizei führte bei den drei beteiligten Autofahrern im Alter von 21, 51 und 53 Jahren vor Ort eine Atemalkoholmessung durch. Diese ergab laut der Mitteilung beim 51-Jährigen einen positiven Wert. Ihm wurde die Weiterfahrt für fünf Stunden untersagt. Der Sachschaden durch den Auffahrunfall beläuft sich gemäss Polizeimeldung auf über 8’000 Franken. (kapo/sae)

Bergwetter!

Momentaufnahme. Auch für eine Bergwanderung bietet sich das momentane Wetter an. Vom Piz Alun bei St.Margrethenberg hat man etwa einen wunderbaren Ausblick auf das Sarganserland mit dem Rhein, mit Maienfeld (rechts) und Bad Ragaz (links) sowie dem Fläscherberg.

Momentaufnahme. Auch für eine Bergwanderung bietet sich das momentane Wetter an. Vom Piz Alun bei St.Margrethenberg hat man etwa einen wunderbaren Ausblick auf das Sarganserland mit dem Rhein, mit Maienfeld (rechts) und Bad Ragaz (links) sowie dem Fläscherberg.

Leserbild: Toni Sieber (11.7.2022)
Freibäder. Das Strandbad Rorschach mit seinen Becken, der grossen Liegewiese, den Stegen in den See hinaus und einer Jugendherberge.

Freibäder. Das Strandbad Rorschach mit seinen Becken, der grossen Liegewiese, den Stegen in den See hinaus und einer Jugendherberge.

Bild: Rudolf Hirtl (23.6.2022)

Zigeuner-Kulturtage auf der Kreuzbleiche: Kultur, Alltag und Geschichte von Jenischen, Sinti und Roma in der Schweiz

Am kommenden Wochenende finden auf der St.Galler Kreuzbleiche die diesjährigen Zigeuner-Kulturtage statt. Organisiert werden sie vom fahrenden Zigeuner-Kulturzentrum. Die Veranstaltung soll Einblicke in die Kultur, den Alltag und die Geschichte der Fahrenden, also von Jenischen, Sinti und Roma, in der Schweiz geben. Im Zentrum der Aktivitäten steht ein Wagendorf auf dem Veranstaltungsplatz auf der Kreuzbleiche. Bis 23. Juli finden darin auch Gruppenführungen statt.

Den Reigen öffentlicher Veranstaltungen eröffnet heute Mittwoch, 18 bis 20 Uhr, der Besuch von Alfred Werro, dem Präsidenten des fahrenden Kulturzentrums, in der Denk-Bar an der Gallusstrasse 11. Er wird aus seinem Alltag erzählen und den Bogen dazu schlagen, wie das Leben der Fahrenden früher war und wie es heute ist. Weiter wird es um die Kultur und die Rechte der Fahrenden gehen. Der Eintritt zum Anlass ist gratis; es wird eine Kollekte eingesammelt.

Am Dienstag hat das fahrende Zigeuner-Kulturzentrum auf der St.Galler Kreuzbleiche seine Wagen abgestellt. Es informiert über das wenig bekannte Leben von Jenischen, Sinti und Roma in der Schweiz.

Am Dienstag hat das fahrende Zigeuner-Kulturzentrum auf der St.Galler Kreuzbleiche seine Wagen abgestellt. Es informiert über das wenig bekannte Leben von Jenischen, Sinti und Roma in der Schweiz.

Bild: Arcangelo Balsamo (12.7.2022)

Im Wagendorf auf der Kreuzbleiche finden dann vom Freitag bis Sonntag die Zigeuner-Kulturtage statt. Am Freitag und am Samstag, je 14 bis 22 Uhr, herrscht auf dem Platz «buntes Markttreiben. Dazu gibt’s von 20 bis 22 Uhr Musik. Am Samstag, 14 bis 18 Uhr, findet der Tag der offenen Wohnwagen statt. Von 18.30 bis 19.30 Uhr steht eine Diskussion unter dem Titel «Wer bin ich?» auf dem Programm. Und am Sonntag, 20 bis 22 Uhr, ist der Dokumentarfilm «Unerhört Jenisch» zu sehen.

Zum täglichen Rahmenprogramm der Zigeuner-Kulturtage gehören ein traditioneller jenischer Scheren- und Messerschleifer, Verpflegungsstände mit Spezialitäten aus der jenischen und der Sinti-Küche, eine nostalgische Fotoausstellung, spontane Musikeinlagen und Gespräche an der Feuerschale. Detaillierte Informationen zum Programm der Kulturtage wie auch zum fahrenden Zigeuner-Kulturzentrum finden sich im Internet. (pd/vre)

Doppelbahnhof Bruggen/Haggen: Jetzt werden Teams für den Projektwettbewerb gesucht

Die Zusammenlegung der Bahnhöfe Bruggen und Haggen gilt als wegweisendes Zukunftsprojekt für den öffentlichen Verkehr der Stadt St.Gallen. Dafür soll der Bahnhof Bruggen vom heutigen Standort bis unterhalb des Bahnhofs Haggen verschoben und dann mit diesem baulich zu einem Umsteigeknoten verknüpft werden. Vom Vorhaben erwarten Stadt und Kanton Impulse nicht nur für den innerstädtischen öffentlichen Verkehr, sondern auch für die Stadtentwicklung im Gebiet vom Haggen bis ins Lerchenfeld.

Der Bahnhof Bruggen soll entlang den SBB-Gleisen (links) bis auf Höhe des Bahnhofs Haggen verschoben und mit diesem verbunden werden.

Der Bahnhof Bruggen soll entlang den SBB-Gleisen (links) bis auf Höhe des Bahnhofs Haggen verschoben und mit diesem verbunden werden.

Bild: Donato Caspari (6.4.2022)

Auf der planerischen Ebene tut sich jetzt konkret etwas beim Projekt für den Doppelbahnhof. Die Stadt hat am 8. Juli die Vorqualifikation für den Projektwettbewerb ausgeschrieben. Bis 19. August können sich jetzt Teams bestehend aus mindestens je einem Mitglied der Bereich Architektur, Bauingenieurwesen und Landschaftsarchitektur für die Teilnahme an diesem Wettbewerb anmelden. Jene, die von der Jury ausgewählt werden, können dann Anfang 2023 ihre Idee für den Doppelbahnhof einreichen. (pd/vre)

Wenn Herr Stadtrat und Frau Stadträtin selber Hand anlegen

Es gibt ja das böse Sprichwort, dass man etwas selber tun müsse, wenn man sicher sein wolle, dass es richtig getan werde. Das gilt natürlich auch für die Politik. Und das Laden des Elektroautos. Und so legen sie selber Hand an: Stadtrat Peter Jans an der Ladestation, Stadträtin Sonja Lüthi am Steuer. Teamwork eben. Allerdings dürfte die Szene, wie so oft auf Fotos aus der Werbung, nicht wirklich aus dem Leben gegriffen sein.

Peter Jans und Sonja Lüthi mit einem E-Auto der Stadtwerke an einer Ladestation.

Peter Jans und Sonja Lüthi mit einem E-Auto der Stadtwerke an einer Ladestation.

Bild: Stadt St.Gallen

Jans und Lüthi sind als Blickfang auf einem Flugblatt abgebildet, das derzeit in die Briefkasten im Einzugsbereich der versuchsweise in der Erweiterten Blauen Zone (EBZ) aufgestellten Ladestationen für E-Autos flattert. Und so liegt halt schon die Vermutung sehr nahe, dass sich die beiden keinen E-Dienstwagen teilen, den sie jeweils miteinander an die öffentliche Parkplatz-Steckdose hängen. Schade eigentlich: Teamwork sowie Macherinnen und Macher, die selber Hand anlegen, kann man ja in einer Stadtregierung nie genug haben… (vre)

St.Galler Coronasituation: Zahl der Neuansteckungen und der Hospitalisationen nimmt wieder deutlich zu

Das Impfzentrum des Kantons St.Gallen im Westcenter in Winkeln ist immer noch in Betrieb, wenn auch mit reduzierten Öffnungszeiten.

Das Impfzentrum des Kantons St.Gallen im Westcenter in Winkeln ist immer noch in Betrieb, wenn auch mit reduzierten Öffnungszeiten.

Bild: Ralph Ribi (24.6.2022)

Der Kanton meldet auf seiner Website für die Periode vom 5. bis 11. Juli 2'379 neue laborbestätigte Coronafälle. Die wöchentliche Zunahme der neuen Fälle hat sich damit nochmals erhöht; die Sommerwelle der Coronapandemie nimmt auch im Kanton St.Gallen Fahrt auf. Seit März 2020 wurden im St.Gallischen insgesamt 220’822 Coronainfektionen nachgewiesen.

Entwicklung der Coronafallzahlen seit 24. Mai

  • 24.-30. Mai: 270
    31. Mai-6. Juni: 280
    7.-13. Juni: 622
    14.-20. Juni: 858
    21.-27. Juni: 1'092
    28. Juni-4. Juli: 1'572
    5.-11. Juli: 2'379

Zwischen dem 5. und 11. Juli wurde nach längerer Zeit wieder einmal ein Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten steht damit neu bei 861. Diesen Montagabend lagen 36 Personen wegen einer SARS-CoV2-Infektion in einem St.Galler Spital, eine davon auf der Intensivstation. Innert einer Woche hat sich die Zahl der Hospitalisierten damit verdoppelt.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Montag, 11. Juli, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Montag, 11. Juli, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Die Sieben-Tage-Inzidenz stand am 11. Juli bei 431, die 14-Tage-Inzidenz bei 756. Die Inzidenz bezeichnet die Zahl neuer Coronafälle in sieben und 14 Tagen der Vergleichbarkeit wegen hochgerechnet auf 100’000 Einwohnerinnen und Einwohner. Entsprechend der Zunahme der Zahl neuer Fälle sind auch die Inzidenzwerte im Kanton St.Gallen innert Wochenfrist massiv gestiegen.

Entwicklung der Inzidenz vom 20. Juni bis 11. Juli

  • 7-Tage-Inzidenz
    20. Juni - 159
    27. Juni - 203
    4. Juli - 295
    11. Juli - 431
  • 14-Tage-Inzidenz
    20. Juni - 286
    27. Juni - 370
    4. Juli - 509
    11. Juli - 756

Seit Anfang Mai meldet der Kanton St.Gallen seine Coronazahlen nur noch einmal wöchentlich, und zwar am Dienstagnachmittag. Auf den Wochenrhythmus umgestellt wurde aufgrund der Entspannung in der Pandemielage gegenüber Winter und Frühling. Sie rechtfertige den grossen Aufwand für die tägliche Meldung nicht mehr, hiess es. (SK/vre)

«Aufgetischt» findet Mitte August statt: Strassenkünstlerinnen und Strassenkünstler aus aller Welt in der St.Galler Altstadt

«Aufgetischt», das St.Galler Strassenkunst-Festival, findet in diesem Jahr am letzten Wochenende der Sommerferien statt. Neu dauert der Anlass in der Altstadt drei statt wie bisher zwei Tage. Vom 12. bis 14. August treten mehr als vierzig Artisten und Gruppen aus sechs Kontinenten in St.Gallen auf. Darunter ist gemäss Mitteilung der Organisatoren ein mit Eiswürfeln und Cocktails jonglierender Brasilianer, ein französischer Illusionist mit einer verblüffenden Nummer mit Kristallkugeln oder eine Italienerin mit Hula-Hoop-Reifen.

Am St.Galler Strassenkunst-Festival «Aufgetischt» treten Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt auf.

Am St.Galler Strassenkunst-Festival «Aufgetischt» treten Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt auf.

Bild: Urs Bucher (11.5.2019)

Die Veranstalter freuen sich nach drei finanziell schwierigen Jahren, das beliebte Festival mit Neuerungen durchzuführen. «Wir veranstalten das Festival neu auch am Sonntag. Dazu bespielen wir auch den Blumenmarkt», wird Festivalleiter Christoph Sprecher in der Mitteilung zitiert. Ebenfalls ausgebaut wurde das Angebot mit Streetfood aus aller Welt während des «Aufgetischt».

Rund 300 Freiwillige braucht es, um das Strassenkunst-Festival durchzuführen. An solchen Helferinnen und Helfern insbesondere für den Auf- und Abbau sowie den Verkauf von Getränken, Festivalarmbändchen und Festivalprogrammen mangelt es den Organisatoren noch. Sie suchen daher gemäss Mitteilung Personen jeglichen Alters, die sich am «Aufgetischt» aktiv engagieren und mitarbeiten wollen. Als Lohn winken Gratisverpflegung, Einblicke ins Festivalgeschäfts sowie ein Fest für Helferinnen und Helfer. (pd/vre)

Das Programm mit allen Strassenkünstlerinnen und Strassenkünstlern wird dieser Tage im Internetauftritt von «Aufgetischt» publiziert. Der Vorverkauf für die Festivalarmbändchen startet Anfang August in verschiedenen Ladenlokalen und Gastrobetrieben der Stadt St.Gallen.

Tippfehler auf der Kreuzbleiche erregt Gemüter: Bibelfest, aber ohne Duden

Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Oder im Klartext für Medienschaffende: Als Redaktorin oder Redaktor ist es gefährlich, sich über Tippfehler anderer lustig zu machen. Zu rasch unterlaufen einem solche in der täglichen Arbeit selber. Der hier auf der St.Galler Kreuzbleiche ist aber zu gut, um ihn unkommentiert vorbeigehen, respektive vom Hausmeister der «Militärkantine» einfach übermalen zu lassen.

Slogan mit Tippfehler am Kunstwerk «Platzhalter» von Timo Müller vor der «Militärkantine» auf der St.Galler Kreuzbleiche.

Slogan mit Tippfehler am Kunstwerk «Platzhalter» von Timo Müller vor der «Militärkantine» auf der St.Galler Kreuzbleiche.

Bild: Arcangelo Balsamo (12.7.2022)

«Dein Vater tront im Himmel!» Der Spruch prangt seit einiger Zeit am Kunstwerk «Platzhalter» von Timo Müller auf der Wiese vor der «Militärkantine». Wer sich verewigt hat, ist unklar. Der Inhalt des Satzes könnte darauf hindeuten, dass es irgendjemand mit christlichem Hintergrund war. Was ungewöhnlich ist, da Bibelfreunde kaum in der Nacht mit der Spraydose unterwegs sind, sondern uns eher tagsüber in der Fussgängerzone anhechten und Traktätchen verteilen.

Den Leser, der die Redaktion auf den Slogan aufmerksam gemacht hat, stört allerdings sowieso nicht der Inhalt des Slogans. Er nervt sich vielmehr über den «Tippfehler» im Satz, am fehlenden «h» im Wort «tronen», das korrekt «thronen» geschrieben sein müsste. Wer so wenig Bildung und Deutschkenntnisse habe, solle gefälligst darauf verzichten, Slogans im öffentlichen Raum zu sprayen, teilte der regelmässige Spaziergänger auf der Kreuzbleiche der Redaktion ziemlich verärgert mit. Darüber solle man doch gefälligst einmal schreiben. Was hiermit geschehen wäre… (vre)

Generationenwechsel beim VCS: Frische Kräfte für den Vorstand

Einen Generationenwechsel hat die VCS-Sektion St.Gallen/Appenzell eingeleitet. Auf die Hauptversammlung von Ende Juni hin traten die langjährigen Vorstandsmitglieder Doris Königer und Eva Crottogini (beide sitzen für die SP auch im St.Galler Stadtparlament) sowie Franziska Schneider zurück. Sektionspräsident Ruedi Blumer und die bisherigen Vorstandsmitglieder Niklaus Fürer, Richi Faust und Christoph Kobel wurden wieder gewählt.

Neu im Vorstand Einsitz nehmen frische Kräfte. Konkret sind das gemäss Mitteilung vom Dienstag Léonie Schubiger, Andrina Ramsauer, Iris Graser, Noa Olibet, Lukas Buob, Simon Hotz, Marcus Bitschnau, Dan Hungerbühler und Ivo Kuster. Von der Erweiterung und Verjüngung des Vorstandes erhoffe sich die VCS-Sektion «frischen Wind und Tatkraft, um einen Beitrag zur Lösung der riesigen Herausforderung der Klimakrise leisten zu können», heisst es in der Mitteilung weiter. (pd/vre)

Mofa übersehen, Lenkerin verletzt

Am Montagabend ist es auf der Verzweigung der Lukas- mit der Heiligkreuzstrasse in St.Gallen zu einem Zusammenstoss zwischen einem Auto und einem Mofa gekommen. Die Lenkerin des Mofas wurde dabei verletzt. Zudem entstand gemäss Mitteilung der Stadtpolizei geringer Sachschaden an den beiden Fahrzeugen.

Blick die Heiligkreuzstrasse hinauf ins gleichnamige Quartier. Rechts die Lukas- und links die Kolosseumstrasse.

Blick die Heiligkreuzstrasse hinauf ins gleichnamige Quartier. Rechts die Lukas- und links die Kolosseumstrasse.

Bild: Stadtpolizei SG (11.7.2022)

Am Montag, kurz vor 17.30 Uhr, wollte eine 30-Jährige mit ihrem Auto von der Heiligkreuz- nach links auf die Lukasstrasse einbiegen. Gleichzeitig fuhr eine 21-Jährige mit ihrem Mofa auf der Heiligkreuz- in Richtung Lukasstrasse. Die Autofahrerin übersah das vortrittsberechtigte Mofa und erfasste es mit ihrem Wagen frontal-seitlich. (stapo/vre)

Schlagersängerin Marleen überreicht dem Walter-Zoo Spenden ihrer Fans von über 3’400 Franken

Spendenübergabe im Walter-Zoo mit (von links) Ernst Federer, Sängerin Marleen mit Lumpi und Thomas Harder.

Spendenübergabe im Walter-Zoo mit (von links) Ernst Federer, Sängerin Marleen mit Lumpi und Thomas Harder.

Bild: Walter-Zoo (8.7.2022)

Marleen, die Schlagersängerin aus Oberbüren, ist seit 2004 Botschafterin des Walter-Zoos in Gossau. Sie sammelt in dieser Funktion an ihren Konzerten Spenden für den Zoo. Jetzt hat Marleen das mit Franken und Euros gefüllte Spendenkässeli wieder einmal geleert. Sie konnte am vergangenen Freitag Ernst Federer und Thomas Harder vom Walter-Zoo exakt 3’448 Franken übergeben. Damit betragen die gesamten bisherigen Marleen-Spenden 13’125.20 Franken. (pd/vre)

Mit Töff über Randstein gestürzt: Alkoholisierter Lenker leicht verletzt

In der Nacht auf Dienstag ist ein 54-jähriger Mann mit seinem Motorrad auf der Mittelbergstrasse in Muolen verunfallt. Er wurde dabei leicht verletzt und musste von der Rettung ins Spital gebracht. Bei der Unfallaufnahme wurde der Motorradfahrer als fahrunfähig eingestuft. Am Zweirad entstand gemäss Mitteilung der Kantonspolizei St.Gallen ein Sachschaden von rund 500 Franken.

Hier stürzte in der Nacht von Montag auf Dienstag ein betrunkener Töfffahrer und verletzte sich leicht.

Hier stürzte in der Nacht von Montag auf Dienstag ein betrunkener Töfffahrer und verletzte sich leicht.

Bild: Kantonspolizei SG (12.7.2022)

In der Nacht von Montag auf Dienstag, kurz nach Mitternacht, fuhr der 54-Jährige mit seinem Motorrad auf der Mittelbergstrasse von Muolen in Richtung Roggwil. Bei einer Verzweigung der Strasse wollte er nach rechts in die Nebenstrasse einbiegen. Dabei kam das Motorrad von der Strasse ab und fuhr auf eine Steinmauer zu. Der Mann leitete eine Vollbremsung ein, stürzte aber über einen Randstein.

Die bei der Unfallaufnahme durchgeführte Atemalkoholmessung ergab dann einen Wert von über 1,6 Promille (über 0,8 Mikrogramm pro Liter). Dem verunfallten Motorradfahrer wurde daraufhin der Fahrausweis an Ort und Stelle abgenommen. Die Staatsanwaltschaft verfügte zudem eine Blut- und Urinprobe. (kapo/vre)

Freibäder. Eine Schwimmerin im Stadtsanktgaller Freibad Rotmonten.

Freibäder. Eine Schwimmerin im Stadtsanktgaller Freibad Rotmonten.

Bild: Andri Vöhringer

Autoschlüssel gestohlen – samt dem dazugehörigen Lieferwagen

Diebe haben in Oberbüren einen Lieferwagen gestohlen.

Diebe haben in Oberbüren einen Lieferwagen gestohlen.

Symbolbild: Kapo SG

Diebe haben in der Nacht von Samstag auf Sonntag, zwischen 23.30 und 0.30 Uhr, auf einem Firmengelände am Bürerweg in Oberbüren zugeschlagen. Die Unbekannten verschafften sich Zutritt zum Areal und brachen dort einen Container auf. Wie die Kantonspolizei meldet, stahlen sie dann daraus einen Bolzenschneider und einen Fahrzeugschlüssel: «Weiter entwendeten sie den dazugehörigen Lieferwagen.» Sie fuhren damit in Richtung Uzwil davon. Beim Einbruch entstand Sachschaden am Container von rund 1’000 Franken. (kapo/vre)

Die Stadt hat’s endlich geschafft: Fünf neue Stellplätze für Wohnmobile im Areal Bach eröffnet

Zuerst wollte die Stadtregierung ja eigentlich keine Massnahmen gegen den Notstand bei den Wohnmobil-Stellplätzen in St.Gallen ergreifen. Einen entsprechenden parlamentarischen Vorstoss beschied sie negativ: Den zu erwartenden Kosten stünden zu wenig Vorteile gegenüber. Die Reaktionen aus der Wohnmobil-Community wie aus der Stadtpolitik fielen nicht nur unwirsch, sondern regelrecht hässig aus. Und jetzt meldet die Stadt, dass auf dem Areal Bach fünf neue, online buchbare Camper-Stellplätze eröffnet wurden.

Das Areal Bach hinter dem Bahnhof St.Fiden. Hier hat die Stadt St.Gallen jetzt fünf online buchbare Stellplätze für Wohnmobile markiert.

Das Areal Bach hinter dem Bahnhof St.Fiden. Hier hat die Stadt St.Gallen jetzt fünf online buchbare Stellplätze für Wohnmobile markiert.

Bild: Michel Canonica (13.5.2021)

Aufgrund des parlamentarischen Vorstosses seien Standorte für Camper-Stellplätze geprüft worden, schreibt die Stadt in einer Mitteilung. Die Wahl sei aufs Areal Bach hinter dem Bahnhof St.Fiden gefallen. Das Areal gehört der Stadt und wird derzeit zwischengenutzt. Für diesen Standort sprachen nach Meinung der Stadtverwaltung sowie der beiden Vereine Areal Bach und Wohnmobilland Schweiz die benachbarte Einkaufsmöglichkeit sowie «der urbane Esprit auf dem Areal mit Gemeinschaftsgärten, Feuerstelle und Gastroangebot».

Die fünf Stellplätze befinden sich westlich der Fuss- und Velopasserelle übers Bahnareal St.Fiden. Sie wurden dieser Tage markiert. Und sie sind ab heute Dienstag online über www.parknsleep.app beim Verein Areal Bach buchbar. Die Stellplätze können grundsätzlich das ganze Jahr über belegt werden. Ausnahmen sind Zeitfenster im Frühling und Herbst, wenn der Circus Knie und die Olma das Areal benötigen.

Während der Coronapandemie haben die Olma-Messen auf ihrem Areal Stellplätze für Wohnmobile zur Verfügung gestellt.

Während der Coronapandemie haben die Olma-Messen auf ihrem Areal Stellplätze für Wohnmobile zur Verfügung gestellt.

Bild: Ralph Ribi (17.7.2020)

Die fünf Stellplätze sind für sogenannte autarke Wohnmobile gedacht. Strom und Wasser ist auf den neuen Plätzen nicht vorhanden, für die Entsorgung steht nach wie vor die bestehende Anlage beim Paul-Grüninger-Stadion zur Verfügung. Die Gebühren werden nach den üblichen Parkplatztarifen berechnet. Zudem ist der Standort im Areal Bach auf den gängigen Wohnmobilplattformen registriert. (sk/vre)

Die Zahl der St.Galler Stellensuchenden geht weiter zurück: Arbeitsmarkt steht besser da als vor der Coronpandemie

Ende Juni waren im Kanton St.Gallen 9’081 Stellensuchende bei einem Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) gemeldet. Das sind 408 Personen oder 4,3 Prozent weniger als noch Ende Mai. Das ist erneut ein für die Saison starker Rückgang. Im Vergleich zum Juni 2021 sind 3’767 Personen oder 29,3 Prozent weniger auf Stellensuche. Die Zahl der St.Galler Stellensuchenden liegt derzeit unter jener vor der Coronapandemie: Ende Juni 2019 waren 9’213 Stellensuchende auf den RAV gemeldet, also 132 mehr als Ende Juni dieses Jahres.

Die Zahl der für Kurzarbeit vorangemeldeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter per Ende Juni ebenfalls gesunken, nämlich auf noch rund 1’800 aus 41 Betrieben. Dies sind 700 Personen weniger als Ende des Vormonats. Die Zahl der gemeldeten offenen Stellen im Kanton St.Gallen betrug Ende Juni 6’439; das sind gemäss Zahlen der kantonalen Fachstelle für Statistik 334 weniger als Ende Mai dieses Jahres. (SK/vre)

Anonyme Alkoholiker: Im Gespräch den Zwang zum Trinken durchbrechen

Ab 5. August finden auch in der Stadt St.Gallen regelmässige Treffen der Anonymen Alkoholiker statt. Das Angebot richtet sich an Personen, die mit dem Trinken aufhören wollen. Sie werden in den anonymen Runden jeweils am Freitag, 19.30 Uhr, bei der Selbsthilfe St.Gallen/Appenzell an der Lämmlisbrunnenstrasse 55 dabei unterstützt. Informationen zum Gesprächsangebot gibt es im Internet oder per E-Mail. Organisiert wird das Angebot durch die Gruppe St.Gallen-Gallus der Anonymen Alkoholiker.

Die Anonymen Alkoholiker wollen Betroffenen auch in St.Gallen helfen, den Zwang zum Griff zur Flasche zu durchbrechen.

Die Anonymen Alkoholiker wollen Betroffenen auch in St.Gallen helfen, den Zwang zum Griff zur Flasche zu durchbrechen.

Symbolbild:
Hanspeter Baertschi

In den Gesprächsrunden, so heisst es in einer Mitteilung, sei Anonymität das Grundprinzip. Alter, Beruf, Konfession oder Herkunft spiele da keine Rolle. «Trockene Alkoholiker», die der Gruppe angehören, bringen Verständnis für «Neulinge» auf. Sie helfen zudem nicht mit gut gemeinten Ratschlägen und Empfehlungen, sondern versuchen, anhand ihrer eigenen Erfahrungen zu zeigen, wie man den Zwang zum Trinken durchbrechen kann. (pd/vre)

Heute am Kulturfestival: Benjamin Amaru und Johnny Simon

Heute Dienstag steigt das St.Galler Kulturfestival im Innenhof des Historischen und Völkerkundemuseums in seine zweite (von drei) Wochen. Auf dem Programm stehen dabei auch verschiedene Acts aus der Stadt selber. Heute Dienstag sind das etwa Benjamin Amaru und Johnny Simon mit ihrem Indie Pop. Türöffnung ist wie üblich um 18.30, der Beginn des Konzerts um 20.30 Uhr. Tickets für 29 Franken gibt’s an der Abendkasse und für knapp 32 Franken im Internet-Vorverkauf bei Ticketcorner.

Benjamin Amaru.

Benjamin Amaru.

Bild: Aargauer Zeitung

Der Multi-Instrumentalist Benjamin Amaru hat sich innert kürzester Zeit eine solide und rasant wachsende Fangemeinde aufgebaut. Der Sohn einer Iranerin und eines Schweizers, in St.Gallen geboren und in Appenzell aufgewachsen, wurde von Radio SRF3 im März 2019 zum «Best Talent» gekürt und liess danach das nahe Ausland aufhorchen. So zieht er jetzt erstmals als Headliner durch Europa. Die Tour führt ihn über Berlin, Hamburg und Frankfurt direkt ans Kulturfestival St.Gallen.

Johnny Simon (oder mit bürgerlichem Namen Simon Winiger).

Johnny Simon (oder mit bürgerlichem Namen Simon Winiger).

Als Sideman von Herbert GrönemeyerMarc Sway oder Lunik ist Johnny Simon um die halbe Welt getourt. Mit der Zeit ist dabei seine Lust auf etwas Eigenes ständig grösser geworden. Und dieses Eigene liegt jetzt vor. Es ist gemäss Konzertankündigung «ein bunter Strauss gefühlvoller, schön melancholischer und eindringlicher Songs mit Tiefgang». Begleitet wird Johnny Simon am Kulturfestival von Chrigel Bosshard (Lunik, Dodo) und Martin Deplazes (Pegasus, Baba Shrimps). (pd/vre)

Detaillierte Infos zum St.Galler Kulturfestival gibt’s im Internet.

Sommerferien: Sich einfach wieder einmal hängen lassen!

Momentaufnahme. Ingrid Zürcher fotografierte den dösenden kleinen Steinbock auf einem der Felsen im Wildpark Peter und Paul.

Momentaufnahme. Ingrid Zürcher fotografierte den dösenden kleinen Steinbock auf einem der Felsen im Wildpark Peter und Paul.

Archiv: Frühere Meldungen des STADT-TICKER

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