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ST.GALLER STADT-TICKER: Neues Musical «Wüstenblume» hat in drei Monaten Premiere +++ Zwei Rücktritte +++ Klimaartikel, Kulturkonzept und Parkgarage

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Stadt St.Gallen: In unserem Stadt-Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

Feedback zum ST.GALLER STADT-TICKER: stadtredaktion@tagblatt.ch (Stichwort «Stadt-Ticker»)

Mittwoch, 20. November - 10:30 Uhr

Bald hat das Musical «Wüstenblume» Premiere: Theater St.Gallen stellt Hauptdarstellerinnen vor

(pd/vre) In drei Monaten hat am Theater St.Gallen das Muscial «Wüstenblume» nach dem Bestseller von Waris Dirie Premiere. Am Mittwoch hat das Theater die Besetzungsliste publiziert. Die junge Waris wird demnach von Naomi Simmonds gespielt. Die Rolle der erwachsenen Waris Dirie übernimmt Kerry Jean.

«Wüstenblume» erzählt die Geschichte vom somalischen Nomadenmädchen, das zum Supermodel und zum Symbol für die Stärke der Frauen wurde. Die Musik hat Uwe Fahrenkrog-Petersen geschrieben, das Buch stammt von Gil Mehmert, der auch Regie führt. Die Premiere findet am 22. Februar 2020 am Theater St.Gallen statt.

Kerry Jean stellt in «Wüstenblume» die erwachsene Waris Dirie dar. Das Musical hat am 22. Februar im Theater St.Gallen Weltpremiere. (Bild: PD)

Kerry Jean stellt in «Wüstenblume» die erwachsene Waris Dirie dar. Das Musical hat am 22. Februar im Theater St.Gallen Weltpremiere. (Bild: PD)

Kerry Jean, die Darstellerin der erwachsenen Waris Dirie, stammt aus den USA, wo sie an der University of California in Los Angeles das Fach Musical studiert hat. Sie spielte unter anderem Deutschland etwa in «Rocky, das Musical» in Stuttgart sowie «Der König der Löwen» und «Tina, das Musical» in Hamburg.

Naomi Simmonds spielt in «Wüstenblume» die 13-jährige Waris Dirie. (Bild: PD)

Naomi Simmonds spielt in «Wüstenblume» die 13-jährige Waris Dirie. (Bild: PD)

Die Interpretin der 13-jährigen Waris ist Naomi Simmonds, die dieses Jahr an der August Everding Akademie in München den Bachelor of Arts absolviert hat. Noch vor ihrem Abschluss hatte sie bereits Engagements in Musicals am Jungen Theater Bonn sowie am Landestheater Linz und am Staatstheater Augsburg.

Dienstag, 19. November - 23:33 Uhr

Wieder zwei vorzeitige Abgänge im Stadtparlament: Franziska Ryser und Anja Signer-Bürkle gehen

Franziska Ryser wurde am 20. Oktober für die Grünen in den Nationalrat gewählt. (Bild: Benjamin Manser - 23. August 2019)

Franziska Ryser wurde am 20. Oktober für die Grünen in den Nationalrat gewählt. (Bild: Benjamin Manser - 23. August 2019)

(vre) Aus den Reihen der Jungen Grünen im St.Galler Stadtparlament treten zwei Frauen per 1. Dezember vorzeitig zurück. Dies gab zu Beginn der Parlamentssitzung vom Dienstag Präsidentin Barbara Frei (FDP) bekannt. Angekündigt und damit erwartet worden war der Abgang von Franziska Ryser. Etwas überraschend ist dagegen der Abgang von Anja Signer-Bürkler.

Anja Signer-Bürkler 2018 bei einem Streitgespräch über das Burkaverbot. (Bild: Ralph Ribi - 19. Januar 2018)

Anja Signer-Bürkler 2018 bei einem Streitgespräch über das Burkaverbot. (Bild: Ralph Ribi - 19. Januar 2018)

Ryser tritt usanzgemäss zurück. Sie war am 20. Oktober auf der Liste der St.Galler Grünen in den Nationalrat gewählt worden und hatte einen Tag später angekündigt den Sitz im Stadtparlament freigeben zu wollen. Dies ist links der Mitte üblich, um eine ungesunde Ämterkumulation und eine Überbelastung durch zwei Parlamentsmandate zu vermeiden. Signer-Bürkler gibt als Rücktrittsgrund einen Wohnortswechsel an.

Damit sind im Augenblick drei Sitze im St.Galler Stadtparlament vakant. Unklar, wer für Ryser und Signer-Bürkler von der Wahlliste 2016 der Jungen Grünen nachrutschen wird. Ebenfalls noch unbesetzt ist nach dem Rücktritt von Zsolt Ferenc Takàcs ein Sitz bei den Grünliberalen. Hier ist die Stadtkanzlei daran, den Nachfolger auf der grünliberalen Liste von 2016 zu eruieren; einige potenzielle Nachfolger haben offenbar bereits abgesagt.

Mit Franziksa Ryser und Anja Signer-Bürkler sind in der laufenden Amtszeit 2017 bis 2020 bereits 16 Mitglieder des 63-köpfigen Stadtparlaments vorzeitig zurückgetreten. Eine weitere Person - Maria Pappa, die gleichzeitig mit der Wahl ins Stadtparlament auch in den Stadtrat gewählt worden war - hatte deswegen schon vor dem Amtsantritt am 1. Januar 2017 aufs Parlamentsmandat verzichten müssen. 17 der im Herbst 2016 für vier Jahre Gewählten sind damit am Ende des dritten Amtsjahres nicht mehr im Stadtparlament.

Dienstag, 19. November - 23:00 Uhr

St.Galler Stadtparlament: Fünf Sachgeschäfte und einen Postulatsbericht abgehakt

(vre/dag/sab) Das St.Galler Stadtparlament hat am Dienstag, an der 39. Sitzung der Legislatur 2017 bis 2020, fünf Sach­geschäfte und einen Postulatsbericht diskutiert. Die detaillierten Vorlagen und in einigen Tagen auch das Protokoll der Sitzung finden sich im Internetauftritt der Stadt. Dort gibt's auch einen Liveticker zu den Verhandlungen.

  1. Tausch. Der Abtausch von Grundstücken im Wert von über 18 Millionen Franken zwischen Stadt und Ortsbürgergemeinde wurde einstimmig gutgeheissen. Fakultatives Referendum.
  2. Abfallreglement. Die Total­revision und damit die Anpassung des Abfallreglements an geändertes Bundesrecht wurde klar gutgeheissen. Fakultatives Referendum.
  3. Landesausstellung. Das Parlament hat einstimmig den städtischen Beitrag von 120'000 Franken für das Projekt «Nexpo – die neue Expo» bewilligt. Der Betrag ist für die sogenannte Fundierungsphase 2020 bis 2022 bestimmt.
  4. Kulturkonzept. Einstimmig nahm das Stadtparlament Kenntnis vom Kulturkonzept 2020 der Stadt. Dies nach einer längeren Debatte über Schwerpunkte bei der Kulturförderung. Die Diskussion wird in der Budgetsitzung vom 10. Dezember fortgeführt: Dannzumal geht es um konkrete Beitragserhöhungen für verschiedene Kulturinstitutionen.
  5. Klimawandel. Die Gemeindeordnung wurde durch den Artikel «Klimaschutz und Klimawandel» ergänzt, und zwar in der Fassung der CVP/EVP-Fraktion. Sie lautet: «Die Stadt verfolgt das Ziel, bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu werden. Sie strebt bis dahin die vollständige Dekarbonisierung an und fördert darüber hinaus bei ihrer Tätigkeit weitere Massnahmen, die dem Schutz des Klimas dienen.» Dazu hat jetzt das Volk an der Abstimmungsurne das letzte Wort.
  6. Kreuzbleiche. Die Stadt kann die Sanierung der Parkgarage Kreuzbleiche projektieren. Dies ohne Auflagen und zusätzliche Abklärungen. Das Parlament hat zum Kredit von 380'000 Franken nach längerem Hickhack Ja gesagt.
Dienstag, 19. November - 22:33 Uhr

Stadtparlament sagt Ja zum Geschäft mit den Ortsbürgern: Viel Land und viel Lob für die Stadt

(vre) Es ist relativ selten, dass Stadtrat und Verwaltung im Stadtparlament von allen Seiten gelobt werden. Noch seltener ist, dass das Loblied in den höchsten Tönen gesungen wird. Am Dienstag ist das bei der Würdigung der Vorlage über den Landabtausch zwischen der Stadt und der Ortsbürgergemeinde geschehen.

Gehen beim Landabtausch mit den Ortsbürgern unter anderem ins Eigentum der Stadt über: Die Fussballplätze des FC St.Otmar und die dahinter liegende Wiese mit dem Parkplatz für die Sportanlage Lerchenfeld. (Bild: Ralph Ribi - 30. Oktober 2019)

Gehen beim Landabtausch mit den Ortsbürgern unter anderem ins Eigentum der Stadt über: Die Fussballplätze des FC St.Otmar und die dahinter liegende Wiese mit dem Parkplatz für die Sportanlage Lerchenfeld. (Bild: Ralph Ribi - 30. Oktober 2019)

Damit betreibe der Stadtrat aktive Bodenpolitik, hiess es. Und die Verwaltung habe viel Fingerspitzengefühl und Verhandlungsgeschick bewiesen. Die Stadt erhält beim Landabtausch sechs Grundstücke, die als Reserveland für Sport- und Bildungseinrichtungen, aber auch für die langfristige Stadtentwicklung ideal sind. Die Ortsbürger erhalten drei Grundstücke für Wohnbauten und eine Ausflugsbeiz; sie passen gut in ihr Portfolio. Die Pakete haben je einen Wert von rund 18 Millionen Franken.

Am 9. Dezember muss die Bürgerversammlung der Ortsbürgergemeinde zum Geschäft Stellung nehmen.

Dienstag, 19. November - 15:05 Uhr

Das Restaurant Corso eröffnet am 3. Dezember: Der Koch ist kein Unbekannter in der St.Galler Szene

(sab) Das neue Restaurant Corso eröffnet nach dem Totalumbau des Hauses Brühlgasse 37. Und im Restaurant Corso kocht ab 3. Dezember der mit 14 Gault-Millau-Punkten ausgezeichnete Markus Schenk – den St.Gallern bereits bestens bekannt vom Restaurant Barz an der Bankgasse 4. Dies teilt Johannes Senn, Geschäftsführer der Senn Resources AG mit.

Rund um das Corso-Gebäude finden letzte Gestaltungsarbeiten statt. (Bilder: Sandro Büchler - 14. November 2019)Rund um das Corso-Gebäude finden letzte Gestaltungsarbeiten statt. (Bilder: Sandro Büchler - 14. November 2019)
Das Haus, in dem lange Jahre das Kino Corso und die Pizzeria Boccalino untergebracht waren, stand in der ersten Jahreshälfte nur noch auf Pfeilern. Dies, weil das Erd- und das erste Geschoss neu gebaut wurden. (Bild: Benjamin Manser - 5. April 2019)Das Haus, in dem lange Jahre das Kino Corso und die Pizzeria Boccalino untergebracht waren, stand in der ersten Jahreshälfte nur noch auf Pfeilern. Dies, weil das Erd- und das erste Geschoss neu gebaut wurden. (Bild: Benjamin Manser - 5. April 2019)
Dort, wo früher das Kino Corso, die Pizzeria Boccalino und der Hanfladen Bullet-Shop zu finden waren, ist ein neuer Gebäudeteil entstanden. Dort, wo früher das Kino Corso, die Pizzeria Boccalino und der Hanfladen Bullet-Shop zu finden waren, ist ein neuer Gebäudeteil entstanden.
Ende November eröffnet das Restaurant Corso. Ende November eröffnet das Restaurant Corso.
Im Restaurant Corso kocht Markus Schenk vom Barz (14 Gault-Millau-Punkte) mit einem Slow-Food-Ansatz. Im Restaurant Corso kocht Markus Schenk vom Barz (14 Gault-Millau-Punkte) mit einem Slow-Food-Ansatz.
Dazu gibt es Kunst und Delikatessen.Dazu gibt es Kunst und Delikatessen.
Auch an der Parkgarage Burggraben wird derzeit gebaut. Ende des Jahres sollen die Bauarbeiten auch dort abgeschlossen sein.Auch an der Parkgarage Burggraben wird derzeit gebaut. Ende des Jahres sollen die Bauarbeiten auch dort abgeschlossen sein.
Das waren noch Zeiten: Das Kino Corso 1992. Ungewöhnlich war die Anordnung der Sitze im Halbkreis vor der Leinwand. Alle anderen St.Galler Kinos jener Jahre gingen nicht «in die Breite», sondern verfügten über einen rechteckigen Zuschauerraum. (Bild: Sammlung Reto Voneschen)Das waren noch Zeiten: Das Kino Corso 1992. Ungewöhnlich war die Anordnung der Sitze im Halbkreis vor der Leinwand. Alle anderen St.Galler Kinos jener Jahre gingen nicht «in die Breite», sondern verfügten über einen rechteckigen Zuschauerraum. (Bild: Sammlung Reto Voneschen)
Ende 2017 wurde das Kino Corso geräumt. Viele Fans erwarben sich noch Kinositze... Ende 2017 wurde das Kino Corso geräumt. Viele Fans erwarben sich noch Kinositze...
...und schleppten sie nach Hause. (Bilder: Sandro Zulian - 6. Dezember 2017)...und schleppten sie nach Hause. (Bilder: Sandro Zulian - 6. Dezember 2017)
Der ehemalige Eingang zum Kino ist hinter Bauzäunen verschwunden. (3. November 2018)Der ehemalige Eingang zum Kino ist hinter Bauzäunen verschwunden. (3. November 2018)
Kurz vor Torschluss: Der Schriftzug des alten Kinos ist bereits abgeräumt, die Schaukästen und die Eingangspartie wecken aber bei älteren Kinogängern immer noch nostalgische Gefühle. (Bild: Sandro Zulian - 6. Dezember 2017)Kurz vor Torschluss: Der Schriftzug des alten Kinos ist bereits abgeräumt, die Schaukästen und die Eingangspartie wecken aber bei älteren Kinogängern immer noch nostalgische Gefühle. (Bild: Sandro Zulian - 6. Dezember 2017)
Da wurde noch der eine oder andere Streifen im alten Kino Corso gezeigt. (Bild: Urs Bucher - 14. März 2013)Da wurde noch der eine oder andere Streifen im alten Kino Corso gezeigt. (Bild: Urs Bucher - 14. März 2013)
Da war die St.Galler Kinowelt noch einigermassen in Ordnung: Die Eingangspartie des Kino Corso mit dem gegenüber liegenden Eingang zum Joker-Grill im Jahr 2000. (Bild: Hannes Thalmann - 8. Februar 2000)Da war die St.Galler Kinowelt noch einigermassen in Ordnung: Die Eingangspartie des Kino Corso mit dem gegenüber liegenden Eingang zum Joker-Grill im Jahr 2000. (Bild: Hannes Thalmann - 8. Februar 2000)
Die Rückseite des Gebäudes am Anfang der Umbauarbeiten. Hier, neben der Einfahrt zur Parkgarage Burggraben, befanden sich einst Terrasse und Eingang zur Pizzeria Boccalino. (Bild: Reto Voneschen - 3. November 2018)Die Rückseite des Gebäudes am Anfang der Umbauarbeiten. Hier, neben der Einfahrt zur Parkgarage Burggraben, befanden sich einst Terrasse und Eingang zur Pizzeria Boccalino. (Bild: Reto Voneschen - 3. November 2018)
Bereits ausser Betrieb: Blick auf die Terrasse des ehemaligen «Boccalino». (Bild: Sammlung Reto Voneschen - Dezember 2017)Bereits ausser Betrieb: Blick auf die Terrasse des ehemaligen «Boccalino». (Bild: Sammlung Reto Voneschen - Dezember 2017)
Der Haupteingang zum Boccalino befand sich seitlich am Gebäude in einem Laubengang. (Bild: Sammlung Reto Voneschen - Dezember 2017)Der Haupteingang zum Boccalino befand sich seitlich am Gebäude in einem Laubengang. (Bild: Sammlung Reto Voneschen - Dezember 2017)
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Es tut sich was beim Corso St.Gallen

Schenk setzt mit seinem Slow-Food-Ansatz schwergewichtig auf Frischprodukte von Ostschweizer Produzenten. Im Feinkostladen, der zum Restaurantkonzept gehört, gibt es auserlesenen Käse, Weine und Produkte aus der Küche des Restaurants. Und dazu gibt es Kunst: Maler Franz Ackermann hat zwei Bilder im Restaurant und im verglasten Treppenhaus direkt auf die Wand gemalt. Die St.Galler Künstlerin Valentina Stieger installierte im Feinkostgeschäft zwei ihrer Werke.

Das Familienunternehmen Senn ist nicht nur Ideengeber und Bauherr des Corso-Gebäudes, sondern hat ab Februar 2020 dort auch seinen Firmenhauptsitz. Das Bauprojekt war aufwendig, da nur der untere Teil des Hauses komplett umgebaut wurde, die oberen Stockwerke aber unverändert blieben und im Frühjahr nur noch auf Stützen stand. Der ungewohnte Anblick verblüffte Passantinnen und Passanten, zog aber auch «Baustellengucker» aus dem Rest der Stadt an.

Dienstag, 19. November - 14:26 Uhr

Tapetenwechsel für St.Galler Künstlerinnen: Wie es nach dem Rom-Aufenthalt weiter gegangen ist

(SK/vre) Aufenthalte ausserhalb der gewohnten Umgebung wirken sich oft fruchtbar aus. Dies gilt auch und besonders für das kulturelle Schaffen. Vom 29. November bis zum 22. Dezember zeigen drei Künstlerinnen, die in den vergangenen vier Jahren die St.Galler Atelierwohnung in Rom nutzen durften, im Ausstellungssaal der Vadiana an der Notkerstrasse 22, wie sich dieser Aufenthalt auf ihr Schaffen ausgewirkt hat.

Zurück im Gebäude der Vadiana, aber irgendwie ganz anders: Die ausgestopfte Eule singt in der Ausstellung «Cambiare aria» den Song «Don't touch anything» von Robert Forster. Der Beitrag stammt von Hannah Raschle und ist vom 29. November bis am 22. Dezember an der Notkerstrasse 22 zu sehen. (Bild: PD)

Zurück im Gebäude der Vadiana, aber irgendwie ganz anders: Die ausgestopfte Eule singt in der Ausstellung «Cambiare aria» den Song «Don't touch anything» von Robert Forster. Der Beitrag stammt von Hannah Raschle und ist vom 29. November bis am 22. Dezember an der Notkerstrasse 22 zu sehen. (Bild: PD)

Zu sehen sind im Rahmen der Ausstellung «Cambiare aria», was frei übersetzt «Tapetenwechsel» bedeutet, Werke von Annina Arter, Hannah Raschle und Valentina Stieger. Die Ausstellung wird am 28. November, 18 Uhr, eröffnet. Die Vernissage ist öffentlich. Danach ist die Schau bis 22. Dezember immer von Donnerstag bis Samstag, 12 bis 18 Uhr, sowie jeweils am Sonntag, 12 bis 16 Uhr, geöffnet.

Öffentliche Anlässe zu «Cambiare aria»

  • Donnerstag, 28.11., 18 Uhr
    Eröffnung mit Einführung Ursula Badrutt (Leiterin Kulturförderung) sowie Imbiss und Umtrunk
  • Sonntag, 8.12., 15 Uhr
    Gespräch mit Annina Arter, Hannah Raschle, Valentina Stieger
  • Dienstag, 10.12., 19.30 Uhr
    Wort und Ton mit Bruno Pellandini, Josquin Rosset, Julia Sutter. Ausstellung ab 18 Uhr geöffnet.
  • Donnerstag, 12.12., 18 Uhr
    Rundgang mit Ursula Badrutt
  • Sonntag, 22.12., 16 Uhr
    Finissage surprise mit Thomas Kuratli/Pyrit
Dienstag, 19. November - 11:52 Uhr

Freiluftspektakel auf dem Gallusplatz: «Castagna Esplosiva» mit Feuerzauber und heissen Marroni

(vre) Am Donnerstag und Freitag, je 18.30 Uhr, gastiert «Castagna Esplosiva - Kohlenglück und Zauberhaftes» auf dem Gallusplatz in St.Gallen. Das Freiluftspektakel mit Feuerzauber ist für alle Generationen gedacht. Es dauert etwa eine halbe Stunde, danach ist Zeit und Raum für einen gemütlichen Ausklang mit heissen Marroni. Der Eintritt zum Spektakel ist gratis; es wird eine Kollekte eingesammelt.

Das Spektakel ist zeitlich Anno dazumal angesiedelt. Es erzählt von den italienischen Marroniröstern Beppe und Maria, die auf der Suche nach dem Glück und einem Neuanfang zu Fuss über den San Bernardino pilgern. Mit Handwagen, Sack und Pack reisen die beiden der Kälte trotzend von Städtchen zu Städtchen. Dabei fallen sie als Fremde auf, mit denen zuerst niemand etwas zu tun haben will. Der spezielle Charme, der über ihrem Marronistand hängt, macht sie dann aber bald zum festen Bestandteil des Dorfplatzes.

Dienstag, 19. November - 9:52 Uhr

29-jähriger Mann greift Busfahrerin an

(stapo/lex) Zwei Männer stritten sich in St.Gallen am Samstagmorgen kurz nach neun Uhr bei einer Bushaltestelle. Als der Bus kam, stiegen sie ein und setzten ihren Streit fort. Um die Situation zu beruhigen, versuchte die Buschauffeurin zu schlichten. Wie die St.Galler Stadtpolizei mitteilt, ging einer der beiden Männer, ein 29-jähriger Somalier, die Angestellte daraufhin tätlich an und verletzte sie leicht.

Am Samstagmorgen schloss eine Chauffeuse in ihrer Not einen 29-jährigen Mann in ihrem Bus ein. (Symbolbild: Urs Jaudas)

Am Samstagmorgen schloss eine Chauffeuse in ihrer Not einen 29-jährigen Mann in ihrem Bus ein. (Symbolbild: Urs Jaudas)

Gemäss Polizei versuchte er anschliessend in seinem stark alkoholisierten Zustand mit dem Bus davonzufahren. Dies konnte durch die Busfahrerin verhindert werden. «Nachdem sie dem Somalier die Schlüssel wegnehmen konnte und alle Passagiere den Bus verlassen hatten, schloss sie den Mann im Bus ein.»

Die Stadtpolizei St.Gallen nahm den Mann zur Ausnüchterung in polizeilichen Gewahrsam. Weitere Massnahmen werden nun durch die Kantonspolizei St.Gallen abgeklärt.

Montag, 18. November - 18:35 Uhr

7845 Unterschriften für «Schlupfhuus» eingereicht: Petition fordert eine gleichwertige Nachfolgelösung

(sda/vre) Die Notunterkunft für Kinder und Jugendliche in St.Gallen soll aus finanziellen Gründen geschlossen werden. Am Montagnachmittag ist eine Petition für eine qualitativ gleichwertige Nachfolgelösung fürs «Schlupfhuus» mit 7845 Unterschriften der Kantonsregierung übergeben worden. Das «Schlupfhuus» soll Ende März 2020 geschlossen werden. Dies hatte das kantonale Departement des Innern Anfang Mai angekündigt.

Das «Schlupfhuus» ist eine Notunterkunft für Kinder und Jugendliche, die vorübergehend eine neue Bleibe brauchen. (Bild: Hanspeter Schiess - 24. Dezember 2018)

Das «Schlupfhuus» ist eine Notunterkunft für Kinder und Jugendliche, die vorübergehend eine neue Bleibe brauchen. (Bild: Hanspeter Schiess - 24. Dezember 2018)

Die rund um die Uhr betriebene Notunterkunft bietet Kindern und Jugendlichen aus der Ostschweiz Schutz und Unterkunft, etwa bei Gewalt in der Familie. Es gebe starke Schwankungen bei der Auslastung, ein wirtschaftlicher Betrieb sei immer schwieriger geworden, begründete der Kanton den Schliessungsentscheid. Die Ankündigung der Schliessung des seit 18 Jahren bestehenden «Schlupfhuus» löste Kritik und diverse Vorstösse in Stadt- und Kantonsparlamenten aus.

Fachleute aus der Sozialen Arbeit lancierten dann vor sechs Monaten eine Petition für eine «qualitative Nachfolgelösung» für die Einrichtung. In der Novembersession des Kantonsrats werde jetzt darüber entschieden, ob die Notunterkunft langfristig ein sicheres Finanzierungsmodell erhalten könne, schreiben die Initianten der Petition. Sie appellieren an die Mitglieder des Kantonsrats, die entsprechende Motion zu überweisen.

Montag, 18. November - 17:45 Uhr

Farbenfroh und bereit für den Winter

Leserbild. Popi Mathis fotografierte am vergangenen Freitag im roten Bleicheli.

Leserbild. Popi Mathis fotografierte am vergangenen Freitag im roten Bleicheli.

Montag, 18. November - 17:33 Uhr

Unsicherheit über neuen Mobilfunkstandard 5G: Stadt will mithelfen, Diskussion zu versachlichen

(sk/vre) Die neue Mobilfunkgeneration 5G polarisiert. In Gesellschaft, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft wird derzeit heftig über Vor- und Nachteile sowie mögliche gesundheitliche Risiken der neuen Technologie diskutiert und polemisiert. Die Stadt St.Gallen will am Montag in einer Woche, 18.30 Uhr, im Kirchgemeindehaus St.Mangen mit einem Informationsabend zur Versachlichung der Debatte beitragen.

Eine neue 5G-Funkantenne an der St.-Leonhard-Strasse 74 in St.Gallen. (Bild: Ralph Ribi - 25. Juli 2019)

Eine neue 5G-Funkantenne an der St.-Leonhard-Strasse 74 in St.Gallen. (Bild: Ralph Ribi - 25. Juli 2019)

Welche Einsatzgebiete und welchen Nutzen hat 5G? Welche Auswirkungen hat die Technologie auf die Gesundheit? Gibt es alternative Lösungen? Am Informationsabend beantworten einleitend drei Fachleute diese und weitere Fragen. Danach werden in einer Podiumsdiskussion die angeschnittenen Fragen vertieft. Zudem hat auch das Publikum die Chance, in der Debatte mitzumischen.

Programm

  • «Die Bedeutung von 5G für die Stadt St.Gallen»
    Peter Jans (Stadtrat/Direktion Technische Betriebe)
  • «Mobilfunk – Basisinfrastruktur für Bevölkerung und Wirtschaft»
    Christian Grasser (Schweizerischer Verband der Telekommunikation)
  • «Wie stark werden wir bestrahlt?
    Was bedeutet das für die Gesundheit?»

    Martin Röösli (Professor für Umweltepidemiologie/Swiss Tropical and Health Institute)
  • «Gute und massgeschneiderte Versorgung mit niedrigen Immissionen»
    Andreas Küng (Dienststelle Umwelt und Energie Stadt St.Gallen)
  • Anschliessend Podiumsdiskussion mit Referenten und Yvonne Gilli (Ärztin und Politikerin Grüne Partei)
Montag, 18. November - 15:59 Uhr

Fünfte Auflage der St.Galler Fussballlichtspiele: Organisatoren zufrieden mit Publikumsinteresse

(pd/vre) Bereits zum fünften Mal haben von Donnerstag bis Samstag der vergangenen Woche die St.Galler Fussballlichtspiele die grosse Vielfalt des Fussballfilms gezeigt. Besucherinnen und Besucher kamen dabei gemäss Mitteilung der Organisatoren in den Genuss von über einem Dutzend Filmen, einer Ausstellung und vertiefenden Gesprächen mit internationalen Fachleuten.

Gehört mit zum Konzept der St.Galler Fussballlichtspiele: Zusammensitzen und fachsimpeln in den Pausen zwischen den Filmen und Diskussionen. (Bild: PD)

Gehört mit zum Konzept der St.Galler Fussballlichtspiele: Zusammensitzen und fachsimpeln in den Pausen zwischen den Filmen und Diskussionen. (Bild: PD)

Die Zahl der Besucherinnen und Besucher blieb stabil: Im Schnitt waren an jedem Festivaltag 120 Personen im ehemaligen Kino Tiffany an der Lämmlisbrunnenstrasse anzutreffen. Unter den 13 Streifen der fünften Fussballklichtspiele befanden sich nicht weniger acht Schweizer Premieren.

Montag, 18. November - 15:18 Uhr

Die Facebookgruppe «CH rocks» erreicht St.Gallen: Wer findet einen der bemalten Stein?

(chs) Eine Welle erfasst die Schweiz, eine Welle aus Steinen. Jetzt schwappt sie auch nach St.Gallen: Ein Käferstein lachte auf jeden Fall am Montag in einem St.Galler Restaurant zwischen Salzstreuer und Pfeffermühle hervor.

Wer einen bemalten Stein findet, darf ihn behalten oder setzt ihn an einem anderen Ort wieder aus. (Bild: Christa Kamm)

Wer einen bemalten Stein findet, darf ihn behalten oder setzt ihn an einem anderen Ort wieder aus. (Bild: Christa Kamm)

Was hat es auf sich mit diesen Steinen? Menschen bemalen Steine – oftmals überaus künstlerisch, setzen ihr kleines Kunstwerk irgendwo aus und warten, was passiert. Oft werden die bunten Steine mitgenommen und an einem anderen Ort platziert, der gut sichtbar ist. Manchmal werden die Steine aber auch behalten, alles ist erlaubt. Für die Facebookgruppe «CH rocks» fotografieren die Finder ihren Stein und manchmal finden sie so den Künstler oder die Künstlerin.

Der Sinn hinter dem Ganzen? Freude und Farbtupfer verbreiten, reale und virtuelle Welt zusammen bringen und etwas Zusammengehörigkeit schaffen im hektischen, manchmal unpersönlichen Alltag.

Auch diese St.Gallerin bemalt Steine:

Montag, 18. November - 15:15 Uhr

Podium im Palace: Mit der Chancengleichheit in der Stadtschule hapert's immer noch

(pd/vre) Morgen Dienstag, 20.15 Uhr, wird im Rahmen der Erfreulichen Universität im Kulturzentrum Palace wieder einmal diskutiert, und zwar diesmal wieder über ein lokales Thema. In einem Impulsreferat von Judith Pekarek von der Pädagogischen Hochschule sowie einem Podium mit Rolf Bossart, dem pensionierten Schulleiter Hanspeter Krüsi und Primarlehrer Andreas Hobi geht es um die Chancengleichheit in der Primarschule der Stadt St.Gallen.

Kinder beim Selbststudium der französischen Sprache an der Tagesschule Bungertwies in Zürich. (Bild: Gaetan Bally - 12. März 2015)

Kinder beim Selbststudium der französischen Sprache an der Tagesschule Bungertwies in Zürich. (Bild: Gaetan Bally - 12. März 2015)

Ausgangspunkt des Abends ist die Feststellung von Studien, dass es die Chancengerechtigkeit in der Schweiz schwer hat. Trotz vielfältiger Bemühungen auf allen Ebenen sei man vom Ziel, die unterschiedlichen Startchancen der Kinder auszugleichen, noch immer zu weit entfernt, heisst es in der Vorschau auf die Veranstaltung. Im Referat und auf dem Podium wird die aktuelle Situation und werden Erfahrungen, Erfolge und Schwierigkeiten in diesem Bereich in den vergangenen zwei Jahrzehnten in der Stadt St.Gallen beleuchtet.

Montag, 18. November - 14:33 Uhr

Stadtpolizei findet 83-jährige Vermisste: Bluthündin Lyonnesse wieder einmal in Hochform

(stapo/vre) Ein Hund der Stadtpolizei St.Gallen hat am Sonntagabend nach einer längeren Suchaktion eine vermisste 83-Jährige aufgestöbert. Die Frau war gemäss Mitteilung der Polizei auf einem Spaziergang gestürzt und hatte nicht wieder aufstehen können. Sie war vom Sturz verwirrt und leicht unterkühlt, sonst aber wohlauf, als sie gefunden wurde.

Lyonnesse, eine Bluthündin, ist bei der Stadtpolizei St.Gallen im Einsatz. Am Wochenende spürte sie mit ihrer feinen Nase eine vermisste Frau auf. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 16. September 2019)

Lyonnesse, eine Bluthündin, ist bei der Stadtpolizei St.Gallen im Einsatz. Am Wochenende spürte sie mit ihrer feinen Nase eine vermisste Frau auf. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 16. September 2019)

Am Sonntag hatte die Seniorin das Betagtenheim gegen 17 Uhr verlassen. Weil sie am Zielort nicht ankam, alarmierten ihre Angehörigen die Polizei. Diese löste eine Suchaktion aus. Schliesslich fand die speziell ausgebildete Polizeihündin Lyonnesse die Frau auf dem Schulgelände. Wobei das nicht der erste erfolgreiche Einsatz dieses Hundes ist: Der Bluthund spürt mit seiner feinen Nase im Lachen-Quartier auch schon flüchtende Einbrecher auf.

Montag, 18. November - 13:59 Uhr

Tauschgeschäft, Landesausstellung, Kulturkonzept: Aufs Stadtparlament warten grosse Brocken

(vre) Morgen Dienstag, ab 16 Uhr, tagt das St.Galler Stadtparlament im Waaghaus. Auf der Traktandenliste figurieren 15 Geschäfte. Die Behandlung von fünf dieser Punkte - alles Subventionserhöhungen für kulturelle Institutionen vom Textilmuseum bis zum Figurentheater - sind allerdings verschoben, weil die Geschäftsprüfungskommission sie noch nicht behandeln konnte.

Blick in den Saal des St.Galler Stadtparlaments von der Besuchertribüne aus. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo - 3. Juli 2019)

Blick in den Saal des St.Galler Stadtparlaments von der Besuchertribüne aus. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo - 3. Juli 2019)

Die morgige Sitzung des Stadtparlaments ist wie üblich öffentlich. Sie startet um 16 Uhr und endet normalerweise um 19 Uhr. Die Debatten können von der Besuchertribüne aus mitverfolgt werden. Die Treppe zum Parlamentssaal im ersten Stock befindet sich vom Bohl her gesehen links in der Halle im Erdgeschoss des Waaghauses.

Traktanden der Parlamentssitzung vom 19. November

  1. Tauschgeschäft von Grundstücken zwischen der Politischen Gemeinde St.Gallen und der Ortsbürgergemeinde St.Gallen
  2. Totalrevision des Abfallreglements
  3. Projekt einer Landesausstellung «NEXPO - die neue Expo»: Beitrag für die Fundierungsphase 2020 bis 2022
  4. Kulturkonzept 2020 (Postulatsbericht)
  5. Nachtrag VII zur Gemeindeordnung: Ökologie, Klimaschutz und Schutz der Bevölkerung vor den Folgen des Klimawandels
  6. Instandsetzung Parkgarage Kreuzbleiche: Projektierungskredit
  7. Dem Broderbrunnen eine würdige Umgebung (Postulatsbericht)
  8. Postulat CVP/EVP-Fraktion: «Wohnmobil-Stellplätze und deren wirtschaftlicher/ touristischer Mehrwert» - Erheblicherklärung
  9. Schriftliche Antwort Stadtrat Interpellation Bildungskommission: «Wie reagiert die Stadt auf den Jugendlichen-Vorstoss Klima-Notstand ausrufen»?
  10. Schriftliche Antwort Stadtrat Interpellation CVP/EVP-Fraktion und GLP-Fraktion: «Fluktuation an unserer Volksschule – Business as usual?»
Montag, 18. November - 11:44 Uhr

Autorenlesung mit Thomas Meyer in der Kellerbühne: Motti Wolkenbruch spioniert jetzt auch in St.Gallen

(pd/vre) Morgen Dienstag, 20 Uhr, liest Thomas Meyer in der Kellerbühne aus seinem zweiten Roman über Motti Wolkenbruch. Diesmal muss dieser eben mal schnell die Welt retten. Daraus ergibt sich wiederum eine aberwitzige Geschichte um alte Widersacher, ewige Vorurteile und moderne Medien. Und natürlich spielt auch Mottis Schwäche für Schicksen, also für nichtjüdische Frauen, wieder eine grosse Rolle.

«Motti Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse»: Motti (Joel Basman) mit Laura (Noémie Schmidt) im Film zum ersten Buch von Thomas Meyer. (Bild: PD)

«Motti Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse»: Motti (Joel Basman) mit Laura (Noémie Schmidt) im Film zum ersten Buch von Thomas Meyer. (Bild: PD)

Thomas Meyer, geboren 1974, lebt in Zürich, ist selbständiger Autor und Texter. Sein erster Roman «Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse» verkaufte sich über 150'000 Mal, kam 2018 ins Kino und löste heftige Diskussionen aus - über guten Geschmack, die Zulässigkeit überzeichneter Klischees zu orthodoxen Jüdinnen und Juden sowie Antisemitismus.

«Wolkenbruchs waghalsiges Stelldichein mit der Spionin», der zweite Roman mit Motti in der Hauptrolle, ist noch abstruser und schräger als der erste. Diesmal geht's um die jüdischen Weltverschwörung, die erfolglos, weil ein ziemlicher Lotterladen ist. Und es geht um eine Gruppe Nazis, die ebenfalls die Welt beherrschen will und dafür das Internet mit Hass und grammatikalischen Fehlern flutet.

Zu den Tickets der Autorenlesung vom Dienstagabend in der St.Galler Kellerbühne. Einzelne Plätze sind noch frei.

Montag, 18. November - 10:49 Uhr

Vor 60 Jahren wurden im Grossacker die Glocken aufgezogen: Telefonstangen statt Silberturm

(pd/vre) Am Montag in einer Woche jährt sich zum 60. Mal der Glockenaufzug in den neu gebauten Turm beim evangelischen Kirchgemeindehaus Grossacker. Das schreibt Johannes Rutz aus Flawil in einem Kurztext, dem er ein überraschendes Zeitzeugnis beilegt: Die Fotografie vom Glockenaufzug zeigt nicht nur den Turm und das Publikum für den feierlichen Akt, sondern auch das Areal davor.

Eine der Glocken schwebt vor 60 Jahren am neu erstellten und mit Fahnen geschmückten Glockenturm im Grossacker in die Höhe. Viel Publikum wohnte dem Glockenaufzug bei. Und das Lager mit den Telefonstangen am heutigen Standort des Einkaufszentrums Grossacker wurde zur Tribüne. (Bild: Sammlung Johannes Rutz - 25. November 1959)

Eine der Glocken schwebt vor 60 Jahren am neu erstellten und mit Fahnen geschmückten Glockenturm im Grossacker in die Höhe. Viel Publikum wohnte dem Glockenaufzug bei. Und das Lager mit den Telefonstangen am heutigen Standort des Einkaufszentrums Grossacker wurde zur Tribüne. (Bild: Sammlung Johannes Rutz - 25. November 1959)

Dort, wo seit Anfang der 1970er-Jahre das Einkaufszentrum Grossacker mit dem Silberturm steht, befand sich 1959 zwischen der Rorschacher- und der Falkensteinstrasse ein grosses Lager mit imprägnierten Telefonstangen, erinnert sich Johannes Rutz. Links direkt neben dem Turm war das Baugeschäft Wagner. Rechts neben dem Turm ist das Kirchgemeindehaus sichtbar, daneben das heute noch existierende Pfarrhaus.

Damals betreute Pfarrer Hans Rutz-Jungen, der spätere Präsident der evangelisch-reformierten Kantonalkirche, sowie Diakon Max Buff die Gemeinde im Grossacker. Es sei damals eine Zeit des religiösen Aufbruchs gewesen, schreibt Johannes Ruth. Der Kirchenbau boomte und die Gottesdienste waren gut besucht. In St.Gallen entstanden neue Kirchen und Kirchgemeindehäuser, nebst Grossacker und Rotmonten auch im Stephanshorn, im Riethüsli, in Winkeln und in der Halden.

Die Situation im Grossacker heute: Rechts das Kirchgemeindehaus, der Glockenturm und das Pfarrhaus. Links der Falkensteinstrasse der Silberturm mit dem Einkaufszentrum. Nochmals links daneben die Rorschacher Strasse. (Bild: Urs Bucher - 18. Dezember 2017)

Die Situation im Grossacker heute: Rechts das Kirchgemeindehaus, der Glockenturm und das Pfarrhaus. Links der Falkensteinstrasse der Silberturm mit dem Einkaufszentrum. Nochmals links daneben die Rorschacher Strasse. (Bild: Urs Bucher - 18. Dezember 2017)

Der St.Galler Kulturkampf, also das Gegeneinander der katholischen und der evangelisch-reformierten Milieus, das viele Jahrzehnte die politische und konfessionelle Landschaft des Kantons geprägt hatte, neigte sich in den 1960er- und 1970er-Jahren dem Ende entgegen. Die konfessionellen Schulen verschwanden und das Verhältnis zwischen Protestanten und Katholiken entspannte sich. Es brach das Zeitalter der Ökumene an.

Montag, 18. November - 9:44 Uhr

30 Jahre UNO-Konvention für die Kinderrechte: St.Galler Kinder auf der Strasse und in der Disco

(pd/vre) Diesen Mittwoch, ab 14 Uhr, wird auch in der Stadt St.Gallen das 30-jährige Bestehen der UNO-Konvention für die Kinderrechte gefeiert. Dafür organisiert die offene Kinderarbeit der Stadt zusammen mit allen Kindertreffs und Tagesbetreuungen eine Kundgebung, einen Demonstrationszug sowie im Anschluss daran eine Kinder-Disco.

Ein Transparent macht vor dem Kindertreff Ti-Rumpel im Lachen-Quartier auf den Tag der Kinderrechte aufmerksam. (Bild: Reto Voneschen - 9. November 2019)

Ein Transparent macht vor dem Kindertreff Ti-Rumpel im Lachen-Quartier auf den Tag der Kinderrechte aufmerksam. (Bild: Reto Voneschen - 9. November 2019)

Bereits im Vorfeld des Aktionstages werden gemäss Mitteilung in den einzelnen Institutionen die Kinderrechte thematisiert und Transparente zum Thema gestaltet. Zusätzlich werden Wünsche, Forderungen und Anliegen der Kinder gesammelt. Sie sollen am Mittwoch Stadträtin Sonja Lüthi zuhanden der St.Galler Stadtregierung übergeben werden.

Kinder, die einen Kindertreff oder eine Tagesbetreuung besuchen, können über den jeweiligen Standort teilnehmen. Alle anderen Kinder können sich den Kindertreffs anschliessen. Die Organisatorinnen und Organisatoren erwarten an der Kundgebung auf dem Bärenplatz, am Demozug zum alten Güberbahnhof und an der Kinder-Disco im Kugl rund 450 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Tag der Rechte des Kindes: Programm in St.Gallen

  • 13.30 Uhr: Treffpunkt/Start in Kindertreffs oder Tagesbetreuungen.
  • 14 Uhr: Gemeinsame Kundgebung in der Marktgasse und auf dem Bärenplatz, Übergabe Anliegen der Kinder an Stadträtin Sonja Lüthi.
  • 14.30 Uhr: Demonstrationszug vom Bärenplatz zum Güterbahnhof, anschliessend Kinder-Disco im Kugl.
  • 17 Uhr: Rückkehr in die Kindertreffs und Tagesbetreuungen.

Parallel zum Aktionstag werden bis 24. November in Schaufenstern in der St.Galler Altstadt Zeichnungen und andere Kunstwerke von rund 150 Kindern zum Thema Kinderrechte ausgestellt; Infos unter dazu gibt's im Internet.

Montag, 18. November - 8:59 Uhr

Vortrag: Die illegalen Medikamentenversuche an der Klinik Münsterlingen von 1940 bis 1980

(pd/vre) In den letzten Jahren wurde in den Medien von den Medikamentenversuchen an der Psychiatrischen Klinik Münsterlingen geschrieben. Das hat ein breites öffentliches Interesse geweckt und gleichzeitig viele Fragen aufgeworfen. Im Raum steht der Vorwurf, der Psychiater Roland Kuhn habe ab den 1950er-Jahren an zahlreichen Patientinnen und Patienten in Münsterlingen ohne deren Einverständnis neue Substanzen und Medikamente getestet.

Blick auf die Gebäude der Psychiatrischen Klinik Münsterlingen. (Bild: Gian Ehrenzeller/Keystone - 31. Oktober 2016)

Blick auf die Gebäude der Psychiatrischen Klinik Münsterlingen. (Bild: Gian Ehrenzeller/Keystone - 31. Oktober 2016)

Am Mittwoch, 18.15 Uhr, spricht Marietta Meier, die die Vorgänge in Münsterlingen untersucht hat, beim Historischen Verein des Kantons St.Gallen über das Forschungsprojekt zu diesen Vorgängen und Vorwürfen. Sie stellt dabei das Beispiel von Münsterlingen in einen grösseren Zusammenhang und zeigt auch Forschungslücken beim Thema Medikamentenversuche auf. Der Vortrag im Raum für Literatur an der St.-Leonhard-Strasse 40 ist öffentlich, der Eintritt dazu gratis.

Sonntag, 17. November - 10:45 Uhr

Einbrecher erbeuten Uhr, Geld und Kosmetikartikel

(kapo/dwa) Am Samstag zwischen 14 und 23 Uhr ist es in St.Gallen zu drei Wohnungseinbrüchen gekommen:

  • Am Höhenweg brachen Unbekannte eine Terrassentür auf. Anschliessend durchsuchten sie die Räumlichkeiten. Mit Beute in bislang unbekanntem Wert flüchteten die Täter.
  • In der Klosterweidlistrasse wuchteten Unbekannte eine Tür auf. Im Innern der Wohnung durchsuchten sie diverse Behältnisse und stahlen eine Uhr im Wert von 1000 Franken.
  • In der Linsebühlstrasse brachen Unbekannte in eine Wohnung ein. Anschliessend durchsuchten sie die Räume und suchten mit Bargeld und Kosmetikartikeln im Wert von mehreren hundert Franken das Weite.
Sonntag, 17. November - 10:30 Uhr

Stadthauskonzert mit Musik und Gedichten von Heine und Fontane

(pd) Am kommenden Mittwoch, 19.30 Uhr, findet das nächste Stadthauskonzert der Ortsbürgergemeinde St.Gallen statt. Dies im Festsaal im Stadthaus an der Gallusstrasse 14. Zu Gast ist das Trio Ambiente. Es besteht aus Julia Kräuchi (Violine), Rahel Zellweger (Viola) und Thomas Kräuchi (Klavier).

(Bild: pd)

(Bild: pd)

Die Besucherinnen und Besucher hören an diesem Abend Kompositionen von Thomas Kräuchi sowie Ge­dich­te von Heinrich Heine und Theodor Fontane. Diese werden von Schauspielerin Ursula Affolter rezitiert.

Die Veranstaltung ist öffentlich, der Ein­tritt ist frei. Die Platz­zahl ist auf 100 Personen beschränkt.

Samstag, 16. November - 20:06 Uhr

Die Katholische Kirche lädt zu öffentlichen Führungen in die Kathedrale

(pd/ok) Die Kathedrale ist da, um immer wieder neu entdeckt zu werden. Dies schreibt die Katholische Kirche St.Gallen in einer Mitteilung und lädt zwischen Januar bis Dezember 2020 zu 26 öffentlichen Führungen ein. Aufgegriffen werden dabei verborgene Botschaften, himmlische Weibsbilder oder der neue Altarraum. Auch digitalen Phänomenen wie dem Influencertum wird inhaltlich Rechnung getragen.

Wer genau hinsieht, entdeckt in der Kathedrale manch Neues. Hier am Volksfest im Stiftsbezirk St.Gallen. (Bild: Urs Bucher)

Wer genau hinsieht, entdeckt in der Kathedrale manch Neues. Hier am Volksfest im Stiftsbezirk St.Gallen. (Bild: Urs Bucher)

Die Führungen dauern jeweils eine Stunde, der Eintritt ist gratis; es wird eine Kollekte eingesammelt. Treffpunkt zu den Führungen ist jeweils im Westeingang der Kathedrale beim Gallusplatz.

Zum Programm von «Kathedrale erleben».

Samstag, 16. November - 19:30 Uhr

Im Stadtpark, wo sich Mensch und Vogel begegnen

(pd/ok) Man traf sich im Café Trischli, damals am 14. Juli 1879, als die Ornithologische-Gesellschaft St.Gallen gegründet wurde. In einer Mitteilung im Rahmen des 140. Jubiläums zeichnet die Gesellschaft die Chronik der Voliere im St.Galler Stadtpark nach.

Für 200 Franken, so heisst es in der Chronik, hätte ein Apotheker aus Teufen die ursprüngliche Voliere im damaligen Stadtpark der Gesellschaft verkauft. 1892 sei dann ein achteckiger Neubau entstanden, der Platz für verschiedene Vogelarten bot. Die Vogelfreunde hätten nun selbst Rassen- und Ziertauben gezüchtet und sich an Wettflügen beteiligt. Die heutige Voliere wurde dann 1938 im Zuge einer Gesamtplanung des Stadtparkes erbaut und 1992 aufwendig renoviert.

Die Voliere im St.Galler Stadtpark, gezeigt auf einer Aufnahme aus dem Stadtarchiv der Ortsbürgergemeinde St.Gallen. (Bild: PD)

Die Voliere im St.Galler Stadtpark, gezeigt auf einer Aufnahme aus dem Stadtarchiv der Ortsbürgergemeinde St.Gallen. (Bild: PD)

Ab dem Vogelgezwitscher erfreuen sich viele, doch sei es auch immer wieder zu Vandalismus an Tieren und am Gebäude gekommen. 2011 hätten die Tiere zudem mit grossem Aufwand vor der Vogelgrippe geschützt werden müssen. Zum Jubiläum teilt die Gesellschaft mit, auch zukünftig Verantwortungsbewusstsein gegenüber Natur und Tieren fördern zu wollen. Denn, wer Tiere kenne, der werde Tiere schützen.

Samstag, 16. November - 10:55 Uhr

Unbekannte brechen in Abtwil in Einfamilienhaus ein

(kapo/lex) In der Zeit zwischen 17.45 Uhr und 23 Uhr ist am Freitag in Abtwil eine unbekannte Täterschaft in ein Haus in der Kamorstrasse eingebrochen. Gemäss der St.Galler Kantonspolizei kletterte die Täterschaft auf einen Balkon und brach dort eine Tür auf. «Sie stahl Geld und Schmuck in bislang unbekannter Höhe.» Ausserdem entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Die unbekannte Täterschaft konnte Geld und Schmuck in bislang unbekannter Höhe stehen. (Bild: Kapo)

Die unbekannte Täterschaft konnte Geld und Schmuck in bislang unbekannter Höhe stehen. (Bild: Kapo)

Samstag, 16. November - 10:20 Uhr

Vernissage der Website Sozialgeschichte des Kantons St.Gallen

(pd) Die Gemeinnützige Gesellschaft des Kantons St.Gallen feiert in diesem Jahr ihr 200-jähriges Bestehen. Im Vorfeld des Jubiläums beauftragte sie ein Team aus Historikerinnen und Historikern damit, eine neue Sozialgeschichte des Kantons zu schreiben.

Fotograf unbekannt (ca. 1900-1915). Heimsticker am Pantograph der Handstickmaschine und Knabe an Fädelmaschine im Sticklokal. In Schweizerisches Landesmuseum. (Bild: PD)

Fotograf unbekannt (ca. 1900-1915). Heimsticker am Pantograph der Handstickmaschine und Knabe an Fädelmaschine im Sticklokal. In Schweizerisches Landesmuseum. (Bild: PD)

Die Fachstelle Demokratiebildung und Menschenrechte setzt gemäss Mitteilung die zehn in der Publikation untersuchten Themen seit 2017/18 mit Studierenden im Rahmen von Geschichtsseminaren um. Die dabei erarbeiteten Materialien werden auf einer Website Lehrpersonen und der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. An der Vernissage vom 20. November wird die Website www.sozialgeschichte.ch live geschaltet; derzeit ist sie für Aussenstehende noch nicht zugänglich.

Vernissage

20. November 2019, 18.00 Uhr bis etwa 19.30 Uhr mit anschliessendem Apéro in der Aula Hochschulgebäude Hadwig, St.Gallen.

16. November - 10:00 Uhr

6. Medienforum der SRG Ostschweiz

(pd/lex) Am diesjährigen Medienforum, welches am 20. November ab 19 Uhr im Stadtsaal des Restaurant Lagerhaus stattfindet, wird über die Medienlandschaft Schweiz im Jahr 2025 diskutiert. Die Podiumsteilnehmer werfen einen Blick auf den aktuellen Stand der Digitalisierung und deren Auswirkungen auf Mensch, Umwelt und Klima.

Eine strippenziehende Roboterhand, die alle Fäden hält und alle Bewegungen steuert – so sieht der Illustrator die Digitalisierung. Dass diese Hand auch über allen Medien schwebt, sie bewegt und lenkt und damit massiv Einfluss nimmt auf die Medienlandschaft Schweiz, ist das Thema des 6. Medienforums der SRG Ostschweiz.

Referenten und Podiumsteilnehmer sind:

  • Dr. Sarah Genner, Medienwissenschafterin, Dozentin
  • Nathalie Wappler, M.A., Direktorin Radio und Fernsehen SRF
  • Patrick Arnecke, Digitalstratege und Experte für Künstliche Intelligenz SRF
  • Pascal Hollenstein, Leiter Publizistik und Mitglied der Unternehmensleitung CH Media
  • Prof. Dr. Thomas Merz, Medienpädagoge, Prorektor der PH Thurgau

Die Veranstaltung ist öffentlich. Für eine reibungslose Organisation wird um Anmeldung via Website oder per E-Mail auf info@srgostschweiz.ch gebeten.

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