ST.GALLER STADT-TICKER
Neuer Corona-Hotspot ist das Rheintal, Impfquote bleibt zu tief +++ 762 neue Coronafälle +++ Für Fans des FCSG gilt ums Stadion konsequente Maskenpflicht

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Stadt St.Gallen und der Umgebung: In unserem Stadt-Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Donnerstag, 2. Dezember - 10:58 Uhr

Die Pandemie im Kanton St.Gallen: Neuer Corona-Hotspot ist das Rheintal, Impfquote ist quer durch den Kanton zu tief

Gemessen an der Zahl neuer Fälle war im Kanton St.Gallen lange der Wahlkreis Toggenburg das unangefochtene Zentrum der Coronapandemie. Das hat sich jetzt geändert: Neu ist der Wahlkreis Rheintal mit einer 14-Tage-Inzidenz von 2'201 der neue Corona-Hotspot, gefolgt vom Toggenburg mit 1'983.

Die Verteilung der Neuansteckungen mit dem Coronavirus gemessen an der 14-Tage-Inzidenz auf die acht Wahlkreise des Kantons St.Gallen.

Die Verteilung der Neuansteckungen mit dem Coronavirus gemessen an der 14-Tage-Inzidenz auf die acht Wahlkreise des Kantons St.Gallen.

Grafik: Fachstelle Statistik Kanton SG

Unter dem kantonalen Durchschnitt von derzeit 1'701 Neuansteckungen innert 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohner liegen nur noch die Wahlkreise Rorschach (1'220), St.Gallen-Gossau (1'387) und Wil (1'541). See und Gaster (1'764), das Sarganserland (1'820) und Werdenberg (1'898) folgen. Auffällig: Die Abstände zwischen den Wahlkreisen haben sich verkleinert. Überall im Kanton sind die Coronazahlen derzeit hoch.

Auf der anderen Seite ist dem Internetauftritt des Kanton St.Gallen auch die Impfquote in den acht Wahlkreisen zu entnehmen. Die höchste Durchimpfung hatten mit Stand am 1. Dezember 2021 die Wahlkreise St.Gallen-Gossau mit 66,55 und das Sarganserland mit 61,25 Prozent. Dann folgen Rorschach (60,82), Werdenberg (60,42), Wil (59,71), das Rheintal (58,13) und See-Gaster (56,31).

Die Corona-Impfquote gemessen in Prozent der ständigen Wohnbevölkerung in den acht St.Galler Wahlkreisen.

Die Corona-Impfquote gemessen in Prozent der ständigen Wohnbevölkerung in den acht St.Galler Wahlkreisen.

Grafik: Fachstelle Statistik Kanton SG

Klar die tiefste Impfquote weist weiterhin das Toggenburg mit gerade einmal 52,9 Prozent Geimpften aus. Obwohl das Toggenburg lange Zeit auch die höchste Zahl von Neuansteckungen aufwies, sollte man sich hüten, die Impfquote als Werturteil zu verwenden. Zum einen ist nämlich die Impfquote quer durch den ganzen Kanton zu tief, um die aktuelle Pandemiewelle zu brechen. Zum anderen hängt das Pandemiegeschehen bei so tiefer Impfquote offensichtlich auch noch stark von anderen Faktoren ab. (SK/vre)

Donnerstag, 2. Dezember - 10:05 Uhr

Die Pandemie im Kanton St.Gallen: 762 neue Coronafälle, zwei Tote und immer noch 108 Covid-19-Patienten in den Spitälern

Der Kanton St.Gallen meldet auf seiner Webseite für Mittwoch 762 neue laborbestätigte Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 72'940 Personen im Kanton mit dem Virus infiziert. Am Mittwoch wurden auch wieder zwei Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten seit Frühling 2020 steht damit neu bei 767.

Die wichtigsten Zahlen zur Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Mittwoch, 1. Dezember 2021, um Mitternacht.

Die wichtigsten Zahlen zur Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Mittwoch, 1. Dezember 2021, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

In den Spitälern des Kantons St.Gallen werden aktuell 108 Patientinnen und Patienten (Dienstag: 109) mit einer SARS-CoV-2-Infektion gepflegt. 18 von ihnen liegen auf einer Intensivstation, alle mit künstlicher Beatmung. In den vergangenen Wochen ist die Zahl der Hospitalisationen - also der schweren Coronafälle - stark angestiegen. Die St.Galler Spitäler, und zwar nicht nur die Intensivstationen, sind dadurch stark unter Druck.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Kanton St.Gallen am Mittwoch bei 824 (So: 878, Mo: 796, Di: 831). Die 14-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 1'701 (So: 1'600, Mo: 1'580, Di: 1'674). Entsprechend der vielen Neuansteckungen der vergangenen Wochen sind diese beiden Werte im Kanton St.Gallen hoch. Die Inzidenz bezeichnet die Zahl neuer Coronafälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen für Vergleichszwecke hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner. (SK/vre)

Mittwoch, 1. Dezember - 18:32 Uhr

FC St.Gallen reagiert auf Verschärfung der Coronamassnahmen: Maskenpflicht im und ums Stadion, Winterzauber abgesagt

Nachdem die Ostschweizer Kanton schon auf Donnerstag verschiedene Massnahmen zur Eindämmung der Coronapandemie verschärft haben, reagiert auch der FC St.Gallen. Die Verschärfungen gelten bereits beim Heimspiel vom kommenden Sonntag gegen GC. Die wichtigste Regel ist: Neu gilt im und um den Kybunpark die Maskentragpflicht. Konsumiert werden darf nur noch im Sitzen. In den Sektoren D2 und D3 werden die Steh- in Sitzplätze umgewandelt.

Aufgrund der gravierenden Pandemielage herrscht im und um den Kybunpark ab kommenden Sonntag wieder konsequente Maskenpflicht.

Aufgrund der gravierenden Pandemielage herrscht im und um den Kybunpark ab kommenden Sonntag wieder konsequente Maskenpflicht.

Bild: FC St.Gallen

Aufgrund der Pandemielage abgesagt hat der FC St.Gallen «schweren Herzens», wie es in einer Mitteilung heisst, den Winterzauber auf der Plattform vor dem Kybunpark. Er soll allerdings nicht ersatzlos entfallen. Im kommenden Jahr, sobald es die Coronasituation zulässt, will der Verein im Kybunpark «einen anderen Anlass für die ganze FCSG-Familie» durchführen.

Bezüglich Coronaregeln gilt im Kybunpark ab kommendem Sonntag im Detail Folgendes:

  • Für den Zutritt in den Kybunpark ist weiterhin ein gültiges Covidzertifikat und ein amtlicher Ausweis zwingend erforderlich.
  • Auf dem gesamten Stadiongelände müssen wieder Hygienemasken getragen werden. Diese Pflicht beginnt schon beim Ausstieg aus dem Bus oder in der Tiefgarage der Shopping-Arena. Sie gilt auch während des Spiels. Die Hygienemaske darf ausschliesslich während der Konsumation auf dem persönlichen Sitzplatz abgenommen werden.
  • Essen und Trinken ist ausschliesslich auf dem persönlichen Sitzplatz erlaubt. Zuschauerinnen und Zuschauer können an den Cateringständen Essen und Trinken holen, müssen dieses aber auf ihrem Sitzplatz konsumieren. Die Contrailer auf der Plattform vor den Sektoren B, C und D werden bis auf  weiteres nicht mehr aufgestellt; sie sind vor dem Spiel und während der Pause nicht in Betrieb.
  • Die Stehplätze in den Sektoren D2 und D3 müssen aufgehoben werden. Es gibt hier wieder Sitzplätze. In allen Sektoren der Tribüne D gilt ab kommendem Wochenende das System des Freeseating.
  • Auch im VIP- und Hospitality-Bereich darf neu nur noch im Sitzen konsumiert werden. Ablauf und das Verpflegungsangebot bleiben unverändert. Im Fortimo-Pub und an den «Business Seats Standard» werden Hochtische und Stühle zur Verfügung gestellt. (pd/vre)
Mittwoch, 1. Dezember - 17:30 Uhr

Stadt fällt diesen Winter auf öffentlichem Grund 41 Bäume: Vor allem die Eschenwelke hat wieder zugeschlagen

In der Stadt werden in diesem Winter auf öffentlichem Grund 41 Bäume gefällt. Die Fällungen beginnen Mitte Dezember und dauern bis Ende Februar. Ab April werden dann Ersatzbäume gepflanzt, teilt die Stadt am Mittwoch mit. 41 Bäume sind im Vergleich zur Fällquote in anderen Jahren relativ wenig. Die Witterung sei der vergangenen zwei Jahre sei für die Stadtbäume günstig gewesen, heisst es in der Mitteilung von Stadtgrün. 2020 und 2021 blieben längere Hitze- und Trockenperioden aus, wodurch die Bäume unter weniger Stress litten.

Die Eschenwelke (auch Eschentriebsterben genannt) setzt dieser Baumart massiv zu. Im Bild ein befallener Baum mit bereits abgestorbenen Ästen.

Die Eschenwelke (auch Eschentriebsterben genannt) setzt dieser Baumart massiv zu. Im Bild ein befallener Baum mit bereits abgestorbenen Ästen.

Bild: Benjamin Manser (16.5.2015)

Von den 41 im Winter 2021/22 zu fällenden öffentlichen Stadtbäumen sind 14 Eschen. Durch das Eschentriebsterben sind sie teils abgestorben, teils stark geschwächt; sie müssen aus Sicherheitsgründen gefällt werden. Eine grössere Esche steht auf dem Burgweier-Areal zwischen Tröckneturm und Kapelle am Waldackerweg. Bei zwei stattlichen Buchen ist die Sicherheit gemäss Mitteilung ebenfalls nicht mehr gewährleistet: Eine davon steht an der Rosenbergstrasse auf dem Areal der Villa am Berg, die andere im Kirchhofergut neben der Universität auf dem Rosenberg. (sk/mha)

Mittwoch, 1. Dezember - 16:11 Uhr

Schneehütten auf vier Rädern aus dem Verkehr gezogen: Stadtpolizei stoppt Autofahrer bis zu 20 Zentimeter Schnee auf dem Autodach

Am Dienstag hat die Stadtpolizei St.Gallen zwei Lenker kontrolliert, die ihre Autos vor der Fahrt ungenügend von Schnee befreit hatten. Beide mussten vor der Weiterfahrt den Schnee von ihren Autos räumen. Und beide wurden gemäss Polizeimeldung angezeigt.

Mit Schnee auf dem Autodach unterwegs zu sein, kann teuer werden.

Mit Schnee auf dem Autodach unterwegs zu sein, kann teuer werden.

Bild: Stadtpolizei SG
(30.11.2021)

Die beiden Autos wurden kontrolliert, weil sie mit auffallend viel Schnee auf dem Dach unterwegs waren. Auf einem Dach massen die Polizisten eine Schneehöhe von 16, auf dem anderen von 20 Zentimeter. Die Polizei macht jetzt darauf aufmerksam, dass Autos vor dem Antritt einer Fahrt immer von Schnee und Eis zu befreien sind. Das gilt auch für Aussenspiegel, Lichter und Rückstrahler sowie Kontrollschilder. (stapo/vre)

Mittwoch, 1. Dezember - 15:46 Uhr

Drei Verkehrsunfälle in der Stadt: Zwei Leichtverletzte und viel Blechsalat

Am Dienstag ist es in der Stadt St.Gallen gleich zu drei Verkehrsunfällen gekommen. Bei zwei der Zwischenfälle wurden gemäss Mitteilung der Stadtpolizei ein Fussgänger und ein Autofahrer leicht verletzt. Insgesamt entstand bei den drei Unfällen an der St.-Jakob-, an der Speicher- und an der Steinachstrasse hoher Sachschaden.

Bei dieser Bushaltestelle an der St.-Jakob-Strasse wurde am Dienstagmorgen ein junger Fussgänger angefahren.

Bei dieser Bushaltestelle an der St.-Jakob-Strasse wurde am Dienstagmorgen ein junger Fussgänger angefahren.

Bild: Stadtpolizei SG
(30.11.2021)

Am Dienstag, kurz nach 6 Uhr, erfasste ein Auto, das bei der Bushaltestelle Olma auf der St.-Jakob-Strasse zwei stehende Busse überholte, einen 24-jährigen Fussgänger. Der junge Mann wollte vor den Bussen die Strasse überqueren und überraschte den überholenden Autofahrer durch sein plötzliches Auftauchen vor dem ersten Bus. Der 24-Jährige wurde durch die Rettung in die Notaufnahme gebracht.

Die Unfallstelle an der Speicherstrasse: Hier verlor ein 77-Jähriger die Kontrolle übers Auto und rammte ein entgegenkommendes Fahrzeug.

Die Unfallstelle an der Speicherstrasse: Hier verlor ein 77-Jähriger die Kontrolle übers Auto und rammte ein entgegenkommendes Fahrzeug.

Bild: Stadtpolizei SG
(30.11.2021)

Am Dienstag, 17 Uhr, verlor ein 77-jähriger Autolenker in einer Rechtskurve der Speicherstrasse auf schneebedeckter Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug. Auf der Gegenfahrbahn kam es dann zur Kollision mit einem korrekt entgegenkommenden zweiten Auto. An den Fahrzeugen entstand gemäss Mitteilung der Stadtpolizei grosser Sachschaden; sie mussten beide abgeschleppt werden.

Vor diesem Fussgängerstreifen auf der Steinachstrasse musste am Dienstagabend ein Lenker anhalten. In der Folge wurde sein Wagen vom folgenden Auto von hinten gerammt.

Vor diesem Fussgängerstreifen auf der Steinachstrasse musste am Dienstagabend ein Lenker anhalten. In der Folge wurde sein Wagen vom folgenden Auto von hinten gerammt.

Bild: Stadtpolizei SG
(30.11.2021)

Zum dritten Unfall kam es am Dienstag, kurz vor 18 Uhr, auf der Steinachstrasse. Zwei Autos fuhren hintereinander in Richtung Autobahn. Als der 40-jährige Lenker des vorderen Fahrzeugs anhalten musste, um eine Fussgängerin die Strasse überqueren zu lassen, wurde er von hinten vom zweiten Auto gerammt. Dies, weil dessen 35-jährige Lenkerin das Bremsmanöver zu spät bemerkt hatte. Nach dem Unfall klagte der 40-Jährige über leichte Rücken- und Nackenschmerzen. (stapo/vre)

Mittwoch, 1. Dezember - 15:35 Uhr

Wegen der Coronapandemie: Technofestival vom Wochenende abgesagt

Das Festival «Deep in Love» findet dieses Wochenende nun doch nicht statt. Die Veranstalterinnen und Veranstalter haben beschlossen, den Anlass kurzfristig abzusagen. Ursache ist die Entwicklung der Coronapandemie: Die ab dem 2. Dezember im Kanton St.Gallen geltenden Schutzmassnahmen verunmöglichten es, die Veranstaltung wie geplant – als stimmiges Festival für Technobegeisterte – durchzuführen. Das Festival soll aber gemäss Mitteilung 2022 aufs St.Galler Olma-Areal zurückkehren.

Das «Deep in Love»-Festival zog bei der ersten und bisher einzigen Durchführung von 2019 rund 1'800 Personen aufs Olma-Areal.

Das «Deep in Love»-Festival zog bei der ersten und bisher einzigen Durchführung von 2019 rund 1'800 Personen aufs Olma-Areal.

Bild: PD

«Wir bedauern die Kurzfristigkeit der Absage. Wir sind aber überzeugt, dass sie der richtige Entscheid ist», wird in der Mitteilung Davide Passavanti, Vorstandsmitglied des Vereins «WeNeedTechno», zitiert. Die erneute Absage bedeute auch nicht das Ende des «Deep In Love»-Festivals. In den nächsten Wochen werde dafür ein neues Datum fürs kommende Jahr festgelegt. Inhaberinnen und Inhaber von Tickets sollen in den nächsten Tagen weitere Informationen bezüglich Rückerstattung oder weitere Gültigkeit ihrer Eintrittskarten erhalten.

Nach der Absage im Coronajahr 2020 hätte das «Deep In Love»-Festival diesen 4. Dezember zum zweiten Mal stattfinden und 14 Stunden Techno von zwölf Künstlerinnen und Künstlern bieten sollen. Bei seiner ersten Austragung im Jahr 2019 hatte das Festival rund 1’800 Besucherinnen und Besucher aufs Olma-Areal in St.Gallen gelockt. Die Veranstaltung ist eine gemeinsame Produktion des Vereins «WeNeedTechno», der Olma-Messen St.Gallen und der Säntis Gastronomie AG. (pd/vre)

Mittwoch, 1. Dezember - 15:10 Uhr

Vernissage auf dem Trottoir in St.Fiden: Hamburger Künstlerin zeigt Motten-Kunst im St.Galler Schaufenster

Sie malt bunte Ecstasy-Pillen und verwandelt rostiges Gartenwerkzeug in Kunst: Die Hamburger Künstlerin Lena Schramm. Auf Einladung des Künstlers Felix Boekamp richtet die 42-Jährige nun eine Schaufenster-Ausstellung im Kunstraum «Chambre Directe Schubiger» in St.Fiden aus. Eröffnet wird die Schau «Innenfutter» am Donnerstag, 17 Uhr – draussen an der Rorschacher Strasse 112. Auf dem Trottoir werden Drinks und Grilladen serviert.

Die Hamburger Künstlerin Lena Schramm stellt ab Donnerstag im Schaufenster an der Rorschacher Strasse 112 in St.Fiden aus.

Die Hamburger Künstlerin Lena Schramm stellt ab Donnerstag im Schaufenster an der Rorschacher Strasse 112 in St.Fiden aus.

Bild: PD

Eigentlich wollte Lena Schramm im Schaufenster ein Kunstwerk aus Meisenknödeln ausstellen, aber dann kam alles anders. «Ich hatte Motten im Atelier. Sie zerfrassen meinen schönsten Cashmere-Pullover», sagt die Künstlerin. Es dauerte, bis sie die Quelle des Übels gefunden hatte: Die Motten tummelten sich auf den Meisenknödeln fürs Kunstwerk wie auf einem fremden Planeten. Worauf Lena Schramm grüne Mottenstreifen und Wolldecken zu malen begann. (mem)

Mittwoch, 1. Dezember - 14:24 Uhr

Preisgekrönter Dokumentarfilm im Kinok in der Lokremise: Nach der Fehlgeburt für elf Jahre ins Gefängnis

Ein erschütterndes Dokument über den Umgang mit Frauen in El Salvador, die eine Fehlgeburt erlitten oder abgetrieben haben, zeigt das Kinok in der St.Galler Lokremise diesen Freitag, 17 Uhr. «Fly So Far (Nuestra libertad)» ist aus Anlass der Kampagne «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» sowie in Zusammenarbeit mit Medico International zu sehen. Nach dem Film findet eine Diskussion mit Regisseurin Celina Escher und Hauptdarstellerin Teodora del Carmen Vásquez statt. Das Gespräch führt Alice Froidevaux. Der Film wird mit englischen Untertiteln gezeigt, das Gespräch findet in Spanisch und Deutsch statt.

Nach der Fehlgeburt für elf Jahre ins Gefängnis: Teodora del Carmen Vásquez im Dokumentarfilm «Fly So Far (Nuestra libertad)».

Nach der Fehlgeburt für elf Jahre ins Gefängnis: Teodora del Carmen Vásquez im Dokumentarfilm «Fly So Far (Nuestra libertad)».

Bild: PD

2007 ist Teodora del Carmen Vásquez im neunten Monat schwanger, als sie bei der Arbeit in Ohnmacht fällt und eine Totgeburt erleidet. Als sie im Krankenhaus aufwacht, beginnt ihr Albtraum: Sie ist von Polizisten umringt, die sie nach der Fehlgeburt beschuldigen, ihr Baby getötet zu haben. Sie wird wegen schweren Mordes angeklagt und zu dreissig Jahren Haft verurteilt. Nach fast elf Jahren wird Vásquez freigelassen und Sprecherin von «The Seventeen», einer Gruppe von Frauen, die das gleiche Schicksal erlitten haben und noch immer im Gefängnis sitzen.

Teodora Vásquez’ Fall ist zu einem Symbol für die grausame Härte geworden, mit der in El Salvador gegen Frauen nach einer Totgeburt oder Abtreibung vorgegangen wird. Seit 1998 wurden mehr als 181 von ihnen verurteilt und mit bis zu dreissig Jahren Gefängnis bestraft. Der mehrfach ausgezeichnete Dokumentarfilm der schweizerisch-salvadorianischen Filmemacherin Celina Escher offenbart mittels Zeugenaussagen, Medienberichten und juristischen Dokumenten das Ausmass staatlicher Gewalt gegen Frauen, zeigt aber auch die Kraft von kollektivem Widerstand und Solidarität. (pd/vre)

Tickets für die Kinok-Vorstellung vom Freitag sind im Internet erhältlich.

Mittwoch, 1. Dezember - 13:30 Uhr

Vertragsverlängerung beim LC Brühl Handball: Fabienne Tomasini bleibt bis mindestens 2024 in St.Gallen

Fabienne Tomasini bleibt beim LC Brühl Handball. Die österreichische Nationalspielerin verlängerte unmittelbar vor dem Start der Weltmeisterschaft in Spanien ihren Vertrag um zwei weitere Jahre. Damit spielt die Linkshänderin gemäss Newsletter des LC Brühl Handball bis mindestens 2024 für den Schweizer Rekordmeister im Frauenhandball.

Fabienne Tomasini in Aktion.

Fabienne Tomasini in Aktion.

Bild: LC Brühl Handball

Die 24-jährige Tomasini erlernte das Handball-ABC in ihrer österreichischen Heimat. In Vorarlberg spielte sie zunächst für den HC Lustenau und anschliessend auch beim SSV Dornbirn Schoren. Seit der Saison 2018/19 läuft Fabienne Tomasini für die St.Gallerinnen auf. Sie gewann mit dem ersten Frauenteam des LC Brühl Handball 2019 den Schweizer Meistertitel sowie 2019 und 2021 den Supercup.

In den nationalen Wettbewerben Liga, Cup und Supercup absolvierte die Studentin bisher 72 Partien für Brühl. 2020 wurde die rechte Flügelspielerin von einer Knieverletzung geplagt, die sie mehrere Monate ausser Gefecht setzte. Zum Start der laufenden Saison meldete sich die Vorarlbergerin aber eindrucksvoll als wichtige Stammspielerin zurück. Ihre Leistungen blieben auch dem österreichischen Nationaltrainer nicht verborgen. Tomasini wurde von ihm für die demnächst beginnende Handball-WM in Spanien selektioniert. (pd/vre)

Mittwoch, 1. Dezember - 12:45 Uhr

Die Coronakrise beim Ostschweizer Regionalfernsehen TVO: Reichen die schärferen Massnahmen aus, um die fünfte Welle zu brechen?

Der Bundesrat hat am Dienstag Verschärfungen für die Anti-Corona-Regeln in die Vernehmlassung gegeben. Am Mittwochvormittag haben die Ostschweizer Kantonsregierungen in St.Gallen über eine Verschärfung ihrer Massnahmen gegen das Coronavirus informiert. Ziel aller Bemühungen ist es, die derzeit wütende fünfte Welle der Pandemie zu brechen, bevor sich die neue Omikron-Variante verbreiten kann und es zu einem erneuten Anstieg der Zahlen kommt.

Regierungsrat Bruno Damann an der laufenden Novembersession des St.Galler Kantonsrates. Heute Abend beantwortet er bei TVO Fragen zur Pandemie.

Regierungsrat Bruno Damann an der laufenden Novembersession des St.Galler Kantonsrates. Heute Abend beantwortet er bei TVO Fragen zur Pandemie.

Bild: Benjamin Manser
(30.11.2021)

Heute Mittwoch ist der St.Galler Gesundheitsdirektor Bruno Damann zu Gast im Polittalk «Zur Sache» des Ostschweizer Regionalfernsehens TVO. Thema ist die erneut aufgeflammte Coronapandemie und inwiefern die jetzt getroffenen Massnahmen ausreichen werden, die Lage gerade auch in den Spitälern im Griff zu behalten. Die Fragen stellt Dumeni Casaulta, Redaktionsleiter von Radio FM1 und des Onlineportals FM1Today. Erstausstrahlung der Sendung ist um 18.30 Uhr, danach wird sie stündlich wiederholt. Abrufbar ist sie zudem im Internetauftritt von TVO. (pd/vre)

Mittwoch, 1. Dezember - 11:50 Uhr

Lions Club sammelt auf dem Bärenplatz: Verkaufsaktion «mit Nützlichem und Hübschem» aus dem Weisstannental

Der Lions Club St.Gallen verkauft am kommenden Samstag auf dem Bärenplatz Produkte aus dem Weisstannental. Seifen, Kräuter, Tees und «allerlei anderes Nützliche und Hübsche», wie es in einer Mitteilung heisst, eigneten sich sehr gut als Weihnachtsgeschenke. Der Erlös der Aktion kommt vollumfänglich der Stiftung «Erlebnis Weisstannental» zugute, die sich mit viel Engagement der Entvölkerung des Tals im Süden des Kantons entgegenstemmt.

Ein Blick vom Gonzen aus ins herbstliche Weissannental.

Ein Blick vom Gonzen aus ins herbstliche Weissannental.

Leserbild: Franz Häusler (29.10.2021)

Der Lions Club St.Gallen unterstützt das Weisstannental seit 2019; es handelt sich dabei um eine langfristige und nachhaltige aufgegleiste Hilfsaktion. Diese beschränkt sich nicht nur auf finanzielle Hilfe, sondern auch auf tatkräftige Mitarbeit im Weisstannental im Kräutergarten oder in der Teeabfüllerei. Auf dem Bärenplatz präsent ist der Lions Club am kommenden Samstag den ganzen Tag. (pd/vre)

Mittwoch, 1. Dezember - 11:22 Uhr

Adventsbasar im Dachatelier: Handwerk aus Istanbul

Die Liebe zu Anatolien hat Bettina Müller seit einer Reise nach Istanbul vor einigen Jahren nicht mehr losgelassen. Die St.Gallerin wanderte aus und lebte einige Zeit in der Stadt am Bosporus. Laut Müller habe sie vor allem die türkische Handwerkskunst auf den Basaren fasziniert. Zusammen mit einer Freundin entschied sie sich vor einigen Jahren, den türkischen Basar nach St.Gallen zu bringen. Sie gründete Kaanka, ein Einzelhandelsunternehmen für Istanbuler Handwerkskunst. Kaanka ist ein Wortspiel aus dem Namen ihres Sohnes, Kaan, und der Bezeichnung «kan kardeşi», was im Türkischen so viel wie Blutsbruder bedeutet.

Ein Blick in den Adventsbasar von Kaanka vom Dezember 2020.

Ein Blick in den Adventsbasar von Kaanka vom Dezember 2020.

Bild: PD

Vom 3. bis zum 6. Dezember findet nun in St.Gallen ein «Adventsbazaar by Kaanka» statt. Im Dachatelier an der Teufener Strasse 75 stehen diverse Accessoires, Dekorationen sowie Textilien von Istanbuler Designern, Künstlerinnen und kleinen Manufakturen zum Verkauf. Der Basar ist von der Zertifikatspflicht ausgenommen. Die Veranstalterin bittet Gäste, eine Hygienemaske zu tragen und lüftet regelmässig. Geöffnet ist der Adventsbasar am Freitag, 15 bis 20 Uhr, am Samstag, 10 bis 19 Uhr, am Sonntag, 12 bis 17 Uhr, sowie am Montag, 10 bis 20 Uhr. (pke)

Mittwoch, 1. Dezember - 10:10 Uhr

Friedenswoche in St.Gallen: Praktische Beispiele für Frieden und Versöhnung

Die erste Friedenswoche wurde in St.Gallen bereits 1982 durchgeführt. Seither organisiert ein Zusammenschluss verschiedener Organisationen jedes Jahr im Dezember mehrere Veranstaltung über Friedensarbeit und Versöhnungsmöglichkeiten. Ein solcher Zyklus findet auch in diesem Jahr zwischen dem 7. und 21. Dezember statt. Auf dem Programm stehen diesmal fünf Veranstaltungen.

  • 7., 14. und 21. Dezember, 19.00-21.00, Kirche Halden:
    Adventsmeditation «Der Weltfriede beginnt in deinem Herzen» mit Margrit Wenk-Schlegel.
  • 7. Dezember, 14.30-16.00, Treffpunkt Vadian-Denkmal:
    «Der Reformator und Stadtpfarrer Christoph Schappeler», Führung mit Charlie Wenk.
  • 10. Dezember, 19.30, Frauenarchiv (Florastrasse 6):
    «Weltweite Waffenproduktion – Rüstungsexporte als Schützenhilfe für Menschenrechtsverletzungen», Vortrag mit Stephan Moehrle, Direktor Büro für Rüstungsinformation (RIB).

Der ursprünglich für den 8. Dezember geplante Anlass über die gewaltfreie Arbeit der Organisation «Combatants for Peace» in Israel und Palästina musste wegen der Coronapandemie schon abgesagt werden. Für alle Veranstaltungen der Friedenswoche gelten zudem die aktuellen Anti-Corona-Regeln von Bund und Kanton. Dazu zählen in Innenräumen die Zertifikats- und Maskenpflicht. (pd/vre)

Mittwoch, 1. Dezember - 8:58 Uhr

Die Pandemie im Kanton St.Gallen: Nochmals 1'034 neue Coronafälle und 109 Covid-19-Patienten in den Spitälern

Der Kanton St.Gallen meldet auf seiner Webseite für Dienstag 1'034 neue laborbestätigte Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 72'178 Personen im Kanton mit dem Virus infiziert. Am Dienstag wurde kein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten seit Frühling 2020 steht bei 765.

Die wichtigsten Zahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Dienstag, 30. November 2021, um Mitternacht.

Die wichtigsten Zahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Dienstag, 30. November 2021, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

In den Spitälern des Kantons St.Gallen werden aktuell 109 Patientinnen und Patienten mit einer SARS-CoV-2-Infektion gepflegt. 19 von ihnen liegen auf einer Intensivstation, 17 mit künstlicher Beatmung. In den vergangenen Wochen ist die Zahl der Hospitalisationen - und damit der schweren Coronafälle - stetig angestiegen. Am Dienstag vor einer Woche lagen 72 Corona-Patientinnen und Corona-Patienten im Spital, am 16. und am 9. November waren es je 48, am 2. November erst 39.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Kanton St.Gallen am Dienstag bei 831 (So: 878, Mo: 796). Die 14-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 1'674 (So: 1'600, Mo: 1'580). Entsprechend der vielen Neuansteckungen der vergangenen Wochen sind diese beiden Werte im Kanton St.Gallen hoch. Die Inzidenz bezeichnet die Zahl neuer Coronafälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen für Vergleichszwecke hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner. (SK/vre)

Mittwoch, 1. Dezember - 8:35 Uhr

Zu Ehren der heiligen Barbara: Am kommenden Samstag wird auf dem Klosterplatz geschossen

Der 4. Dezember ist der Barbaratag. Dann wird die heilige Barbara gefeiert, die Schutzpatronin auch all jener, die mit Schwarzpulver hantieren. In St.Gallen wird der Barbaratag seit dessen Gründung 1865 vom Artillerieverein begangen. Seine Mitglieder besammeln sich – nach einem nicht öffentlichen Apéro - jeweils beim Vadian-Denkmal und ziehen von dort mit Fahne und Kanone zum Klosterplatz. Hier werden drei Salutschüsse Richtung Westen abgegeben.

Salutschiessen zu Ehren der heiligen Barbara auf dem Klosterplatz: Die Lunte wird ans Zündloch gelegt...

Salutschiessen zu Ehren der heiligen Barbara auf dem Klosterplatz: Die Lunte wird ans Zündloch gelegt...

Bild: Ralph Ribi
(4.12.2019)

Auch an diesem Samstag sind die Artilleristen in der Stadt St.Gallen unterwegs. Sie marschieren um 14.15 Uhr vom Vadian-Denkmal zum Klosterplatz. Ab 14.30 Uhr wird hier der Tradition gemäss mit viel Lärm und Pulverdampf geböllert. Die dabei zum Einsatz kommende Vorderladerkanone ist ein historisches Stück mit einer langen Geschichte. Ihr Rohr wurde 1743 in Lyon gegossen. Nach den napoleonischen Kriegen kam es zusammen mit Appenzeller Söldnern in die Ostschweiz.

...und der Salutschuss löst sich mit viel Feuer und Rauch.

...und der Salutschuss löst sich mit viel Feuer und Rauch.

Bild: Ralph Ribi
(4.12.2019)

Die heilige Barbara gehört zu den 14 Nothelfern. Sie wird besonders als Schutz vor einem plötzlichen Tod angerufen. Sie ist ausserdem Helferin bei Gewitter und Feuergefahr. Die Heilige gilt als Schutzpatronin der Bergleute, Artilleristen, Sprengmeister, Baumeister, Turmwächter, Feuerwehrleute und Glockengiesser. Sie gilt auch als Schutzheilige der Mädchen, der Gefangenen und der Sterbenden. (vre)

Mittwoch, 1. Dezember - 7:26 Uhr

Massnahmen gegen die fünfte Coronawelle: Heute Mittwoch, ab 10 Uhr, informieren die Ostschweizer Kantonsregierungen gemeinsam

Die Entwicklung der Coronapandemie, vor allem das Auftauchen der neuen Omikron-Variante, macht Gegenmassnahmen nötig. Der Bundesrat hat solche nach einer Krisensitzung am Dienstag in die Vernehmlassung gegeben. Aber auch die Regierungen beider Appenzell sowie der Kantone St.Gallen und Thurgau reagieren jetzt: Sie haben gemeinsam Massnahmen gegen die Pandemie beschlossen.

Advent 2021: Alltag mit Christbaum und Anti-Corona-Plakat auf dem St.Galler Klosterplatz.

Advent 2021: Alltag mit Christbaum und Anti-Corona-Plakat auf dem St.Galler Klosterplatz.

Bild: Sandro Büchler
(29.11.2021)

Heute Mittwoch, 10 Uhr, treten Vertreterinnen und Vertreter der vier Kantonsregierungen in St.Gallen gemeinsam vor die Medien. Informieren werden die Thurgauer Regierungspräsidentin Monika Knill, die Innerrhoder Statthalterin Monika Rüegg Bless, der Ausserrhoder Landammann Dölf Biasotto und der St.Galler Gesundheitsdirektor Bruno Damann.

Anders als bei früheren Medienorientierungen zur Coronapandemie wird es diesmal keinen Livestream aus dem Regierungsgebäude geben. Dies wegen der Auslastung der Staatskanzlei durch die parallel laufende Novembersession des St.Galler Kantonsrates im Olma-Areal. «Tagblatt online» hingegen wird wie üblich ab 10 Uhr mit einem Liveticker direkt aus der Medienorientierung über das dort Gesagte informieren. (SK/vre)

Mittwoch, 1. Dezember - 6:59 Uhr

Der Winter als Lichtkünstler

Momentaufnahme. Emil Annen fotografierte in St.Gallen die verschneite Lampe einer Aussenbeleuchtung.

Momentaufnahme. Emil Annen fotografierte in St.Gallen die verschneite Lampe einer Aussenbeleuchtung.

Dienstag, 30. November - 19:53 Uhr

In St.Gallen hat die Wintersportsaison begonnen: Seit Dienstag ist auch der Skilift am Schlösslihang in Betrieb

Nachdem am Montag an der Beckenhalde in St.Georgen der Skilift seinen Betrieb aufgenommen hatte, ist auch am zweiten städtischen Skilift, am Schösslihang im Haggen, am Dienstag die Saison 2021/22 gestartet. Man habe am Montag die letzten Arbeiten und die technische Abnahme der Anlage erledigt, am Dienstag habe man den Betrieb aufgenommen, hiess es dazu am Nachmittag an der Talstation. Und die Mütter und Kinder aus dem Quartier marschierten zur Eröffnung bereits recht zahlreich auf. Die meisten mit dem Schlitten, weniger mit Ski und Snowboard.

Die Talstation des Skilifts Schlösslihang im Haggen am Dienstag mit ersten Kundinnen und Kunden.

Die Talstation des Skilifts Schlösslihang im Haggen am Dienstag mit ersten Kundinnen und Kunden.

Bild: Reto Voneschen
(30.11.2021)

Am Schlösslihang im Haggen stehen eigentlich zwei Skilifte. Einmal ein kleiner, gratis benützbarer Übungslift für Anfängerinnen und Anfänger. Zum anderen der grössere Lift den Haupthang hinauf. Links und rechts am Hang stehen zwei Schlittelpisten zur Verfügung, in der Mitte kürzere und längere Skipisten. Auf einem kleinen Plateau oben am Hang können Langläufer ihre Runden drehen. Sobald Schnee liegt, herrscht auf all diesen Anlagen jeweils am Mittwochnachmittag sowie an den Wochenenden viel Betrieb. Nutzerinnen und Nutzer kommen grösstenteils aus dem Wolfganghof und Bruggen sowie dem restlichen Westen der Stadt.

Mit dem Skilift geht's den Schlösslihang hinauf.

Mit dem Skilift geht's den Schlösslihang hinauf.

Bild: Reto Voneschen
(30.11.2021)

Auch am Schlösslihang ist man erfreut darüber, in diesem Winter relativ früh in die Saison einsteigen zu können. Dies, nachdem der letzte Winter mit über 40 Betriebstagen recht gut war. Man sei sich aber bewusst, dass St.Gallen in einem Höhenbereich liege, in dem man nie so genau wisse, wie viel Schnee wie lange liegen bleibe. Damit müsse man leben. Nach einem kurzen Wärmeeinbruch sieht's jedenfalls fürs Wochenende wie die kommende Woche für den Skilift nicht schlecht aus: Angesagt sind erneute Schneefälle und Minustemperaturen.

Ob der Skilift Schösslihang in Betrieb ist, kann man jeweils aktuell dem Internetauftritt der Anlage entnehmen. Dort finden sich auch alle anderen Details für einen Besuch - vom Corona-Schutzkonzept über die Öffnungszeiten bis hin zu den Billettpreisen.

Dienstag, 30. November - 18:15 Uhr

Kundgebung zum Tag der Menschen mit Behinderungen: Forderungen nach mehr Einbezug an die Kantonsregierung übergeben

Besuch hat am Dienstagnachmittag der St.Galler Kantonsrat während seiner Novembersession erhalten. Eine Demo der Beratungsstelle Inklusion führte vom Leonhardspärklein quer durch die Stadt St.Gallen zum Olma-Areal. Die Veranstaltung trug den Titel «Wir sind nicht behindert – ihr macht uns behindert!».

Regierungsrätin Laura Bucher (Bildmitte) mit den Forderungen der Kundgebung der Beratungsstelle für Inklusion.

Regierungsrätin Laura Bucher (Bildmitte) mit den Forderungen der Kundgebung der Beratungsstelle für Inklusion.

Bild: Benjamin Manser
(30.11.2021)

Vor der Olma-Halle, in der das Parlament tagte, wurden Forderungen nach einem stärkeren Einbezug von Menschen mit Beeinträchtigungen an Regierungsrätin Laura Bucher übergeben. Die Kundgebung fand aus Anlass des internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen vom 3. Dezember statt. (pd/vre)

Dienstag, 30. November - 14:49 Uhr

Stefan Heuss wütet wieder im Präventionslabor der Gebäudeversicherung St.Gallen: Eine Fräse, die Christbaumbrände im Keime erstickt

Wenn Komiker Stefan Heuss sich mit Christbaumbränden beschäftigt, geht natürlich die eine oder andere Tanne spektakulär in Flammen auf.

Wenn Komiker Stefan Heuss sich mit Christbaumbränden beschäftigt, geht natürlich die eine oder andere Tanne spektakulär in Flammen auf.

Screenshot: GVSG

Prävention muss nicht langweilig sein. Das beweist die Gebäudeversicherung St.Gallen (GVSG) mit ihrer seit einiger Zeit laufenden Videoserie «Präventionslabor Heuss». Im Zentrum jedes Films aus dem – natürlich fiktiven – Labor steht das reale Risiko eines Elementarschadens. Die Lösung ist jeweils nicht ganz ernst gemeint, aber immer ein Hingucker, der ziemlich spektakulär auf die ernsthaften Präventionstipps der Gebäudeversicherung aufmerksam macht.

Im neusten Video nimmt Kabarettist Stefan Heuss – ja, der mit den Wahnsinnsmaschinen aus der TV-Sendung «Giacobbo Müller» - Christbaumbrände aufs Korn. Sie sind eine Gefahr. Denn Weihnachten für Weihnachten brennen in St.Galler Stuben gemäss Hochrechnung von Heuss zwei Millionen Christbaumkerzen. Und jede hat natürlich aus Sicht des Fachmanns das Potenzial, einen Stadtbrand auszulösen.

Die theoretischen Grundlagen des optimalten Christbaums: eine sich nach oben verjüngende im 45-Grad-Winkel verjüngende Kegelform.

Die theoretischen Grundlagen des optimalten Christbaums: eine sich nach oben verjüngende im 45-Grad-Winkel verjüngende Kegelform.

Screenshot: GVSG

Heuss wäre nicht Heuss, wenn er nicht auch dafür eine Lösung hätte. Das Problem der Christbäume ist, dass sie nicht genormt sind, sondern jeder für sich von der Natur in eine andere Form gebracht wurde. Und von ihrer Wuchsform her, taugt die durchschnittliche Schweizer Tanne gar nicht zum Christbaum. Aufgrund des wilden Astwuchses, können die Kerzen nie so platziert werden, dass sich über ihnen kein Ast mehr befindet.

Die Lösung? Man schneidet seinen Christbaum «in eine sich im Winkel von 45 Grad nach oben verjüngende Kegelform». So hat jede Kerze garantiert über sich nur noch den Himmel (oder die Stubendecke). Natürlich hat Stefan Heuss ein Gerät erfunden, mit dem sich jede Tanne rasch zum genormten Christbaum umschneiden lässt. Die Christbaumfräse. Und Höhepunkt des Videos ist - wie immer bei Heuss - der Einsatz des Brachialgeräts, das eine 100-prozentig sichere, optisch vielleicht aber eher etwas suboptimale Stubentanne produziert.

Endlich sicher: Jede Kerze hat am idealen Christbaum à la Heuss nur noch den Himmel (oder die Stubendecke) über sich.

Endlich sicher: Jede Kerze hat am idealen Christbaum à la Heuss nur noch den Himmel (oder die Stubendecke) über sich.

Screenshot: GVSG

Die Videos der Gebäudeversicherungsanstalt mit Stefan Heuss sind im Internet zugänglich. Bis jetzt bekämpft er dort Überschwemmungen in Keller und Waschküche sowie Kochherd- und neuerdings Kerzenbrände. Der nächste Film ist für März 2022 angekündigt. Dannzumal wird es um Akkubrände in Handys und Computern gehen. Man darf jetzt schon gespannt sein, was für spektakuläre Ideen der Obertüftler zu ihrer Verhinderung entwickelt... (vre)

Dienstag, 30. November - 13:51 Uhr

Unter dem Eindruck von Seuchen: Jakob Laurenz Sonderegger und der Ausbau der St.Galler Gesundheitsversorgung im 19. Jahrhundert

Der Rheintaler Gesundheitspionier Jakob Laurenz Sonderegger.

Der Rheintaler Gesundheitspionier Jakob Laurenz Sonderegger.

Bild: PD

Aus aktuellem Anlass beschäftigt sich die öffentliche HSG-Vorlesungsreihe des Historischen Vereins des Kantons in diesem Winter mit den Auswirkungen von Seuchenzügen und Pandemien von der Antike übers Mittelalter bis heute. Am Mittwoch, 18.15 Uhr, folgt der vierte Abend im Raum für Literatur in der St.Galler Hauptpost (St.-Leonhard-Strasse 40). Brigitte Ruckstuhl und Elisabeth Ryter aus Bern zeigen dabei wie im 19. Jahrhundert Epidemien die öffentliche Gesundheit veränderten.

In den 1860er- und 1870er-Jahren veränderte sich die Wahrnehmung der Probleme der öffentlichen Gesundheit in Europa und der Schweiz. Treiber waren – auch in der Stadt St.Gallen - Infektionskrankheiten wie Typhus, Ruhr, Cholera oder die Pocken. Der Staat war herausgefordert, Lösungen zur Bewältigung der Seuchen zu entwickeln und umzusetzen. Ein Akteur aus jener Zeit ist der St.Galler Arzt Jakob Laurenz Sonderegger. Er war am Ausbau der Gesundheitsversorgung im Kantonn, aber auch am Entwurf des Epidemiengesetzes auf Bundesebene beteiligt.

Für den Besuch des Vortragsabends vom Mittwoch ist ein gültiges Covidzertifikat und ein amtlicher Ausweis nötig.

Dienstag, 30. November - 11:27 Uhr

Mathias Rüesch wird neuer Geschäftsführer beim St.Galler Bauernverband

Der Vorstand des St.Galler Bauernverbandes (SGBV) hat Mathias Rüesch zum neuen Geschäftsführer gewählt. Er übernimmt gemäss Mitteilung vom Dienstag per 1. April 2022 die Aufgaben von Andreas Widmer, der seine Tätigkeit beim Bauernverband aufgibt und sich beruflich neu ausrichtet.

Mathias Rüesch, ab 1. April 2022 neuer Geschäftsführer des St.Galler Bauernverbandes.

Mathias Rüesch, ab 1. April 2022 neuer Geschäftsführer des St.Galler Bauernverbandes.

Bild: PD

Mathias Rüesch ist 45 Jahre alt, Betriebsökonom FH und leitet seit neun Jahren die Administration beim kantonalen Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen in St.Gallen. Daneben bewirtschaftet er einen kleinen Bauernbetrieb in St.Margrethen. Er ist verheiratet und Vater einer Tochter.

Mathias Rüesch bringe für die Aufgabe als neuer Geschäftsführer des St.Galler Bauernverbandes gute Kenntnisse aus der Landwirtschaft mit, heisst es in der Mitteilung. Seine Kontakte zu kantonalen Stellen und sein Netzwerk würden ihm die künftige Tätigkeit erleichtern. Mit seinem Bauernhof und dem mehrjährigen Engagement beim kantonalen Schafzuchtverband sei er zudem nahe an der landwirtschaftlichen Basis. (pd/vre)

Dienstag, 30. November - 11:10 Uhr

Stadtgespräch zum Zweiten: Was den Autonomen, den Polizeikommandanten, die SVP-Politikerin und den Musiker verbindet

Diesen Donnerstag, 20 Uhr, laden die Grabenhalle und das Kulturmagazin Saiten zum zweiten St.Galler Stadtgespräch ein. Nach dem ersten, sehr gut besuchten Anlass im Oktober treffen diesmal der pensionierte Buchhändler und Linksaktivist Pius Frey, Stadtpolizeikommandant Ralph Hurni, SVP-Politikerin Karin Winter-Dubs und der Musiker Bernhard Shaquille alias Rapture Boy aufeinander. Moderiert wird das Gespräch «über Gott, die Welt und St.Gallen» wiederum von der Künstlerin Julia Kubik sowie dem Historiker und freien Journalisten Matthias Fässler. Für die Veranstaltung gilt Zertifikatspflicht.

Die Stadtgespräche in der Grabenhalle sollen verschiedene Lebenswelten auf ein Podium bringen. Im Oktober waren es beim ersten Anlass (von links) der Profi-Fussballer, die SP-Präsidentin, der Journalist und die Gender-Professorin.

Die Stadtgespräche in der Grabenhalle sollen verschiedene Lebenswelten auf ein Podium bringen. Im Oktober waren es beim ersten Anlass (von links) der Profi-Fussballer, die SP-Präsidentin, der Journalist und die Gender-Professorin.

Bild: Michel Canonica
(26.10.2021)

Wie bei der ersten Ausgabe des Stadtgesprächs prallen auch diesen Donnerstag verschiedene Lebenswelten aufeinander. Pius Frey hat jahrzehntelang in der Buchhandlung Comedia gearbeitet, die er mitgegründet hatte. Zeit seines Lebens war er zudem für linke Anliegen engagiert. Karin Winter-Dubs und Ralph Hurni sind als Präsidentin der Fanarbeit St.Gallen und als Polizeikommandant jüngst mit der Frage nach personalisierten Tickets für Fussballspiele konfrontiert worden. Und Rapture Boy hat vor einem Jahr den «bandXost»-Musikwettbewerb gewonnen. (pd/vre)

Dienstag, 30. November - 10:49 Uhr

Zeitreise in die mittelalterliche Ostschweiz: Was Körner, Kacheln und Kalender über den Alltag am Bodensee verraten

Was heute den Wenigsten wirklich bewusst ist: Schon im Mittelalter gab’s am Bodensee einen gut funktionierenden Wirtschaftsraum. Am Mittwoch, 18 Uhr, lädt das Historische und Völkerkundemuseum in St.Gallen zu einem Ausflug in diese Region in den Jahren 1000 bis 1500 ein. Stadtarchivarin Dorothee Guggenheimer und Kuratorin Rebecca Nobel führen dabei durch die Ausstellung «Mittelalter am Bodensee».

Auch Scherben verraten viel über den mittelalterlichen Alltag: Ein Altglas-Depot aus dem 16. Jahrhundert aus Schaffhausen.

Auch Scherben verraten viel über den mittelalterlichen Alltag: Ein Altglas-Depot aus dem 16. Jahrhundert aus Schaffhausen.

Bild: HVM

Dabei erklären sie, wie sich der Wirtschaftsraum am Bodensee entwickeln konnte und was alles damals über den See transportiert wurde. Schriftquellen und Fundstücke - oder eben «Körner, Kacheln und Kalender», wie der Titel der Führung lautet - geben überraschende und erheiternde Einblicke ins mittelalterliche Leben am See. Für die Teilnahme am Anlass ist ein Covidzertifikat und ein amtlicher Ausweis nötig. (pd/vre)

Dienstag, 30. November - 10:25 Uhr

In den Stadtquartieren ist der Advent ein Anlass zum gemeinsamen Feiern: Adventsfenster, Christbäume, Apéros und Weihnachtsmärkte

Auch viele St.Galler Quartiervereine bieten in diesen Tagen und Wochen Adventsveranstaltungen an. Beliebt sind dabei Adventsfenster, Quartier-Christbäume an zentraler Stelle, Apéros oder Weihnachtsmärkte. Wer sich für solche Veranstaltungen interessiert, findet entsprechende Ankündigungen in Quartierheftchen oder auch am Anschlagbrett beim Grossverteiler oder Gewerbler im Quartier.

Immer ein beliebter Anziehungspunkt an einem Weihnachtsmarkt im Quartier: Stand mit Torten und anderen Süssigkeiten.

Immer ein beliebter Anziehungspunkt an einem Weihnachtsmarkt im Quartier: Stand mit Torten und anderen Süssigkeiten.

Symbolbild:
Werner Schelbert

Kommenden Freitag, Samstag und Sonntag findet beispielsweise im Adlersaal in St.Georgen bereits zum 20. Mal der Weihnachtsmarkt statt. Angeboten wird eine breite Palette an Geschenkideen, Handarbeiten und Weihnachtsdekorationen. Ein Café lädt Besucherinnen und Besucher zum Zusammensitzen ein. Der Markt ist am Freitag von 13 bis 19 Uhr, am Samstag von 10 bis 19 Uhr und am Sonntag von 12 bis 17 Uhr. Für den Besuch ist ein Covidzertifikat und ein amtlicher Ausweis nötig. (pd/vre)

Dienstag, 30. November - 9:59 Uhr

Tipps von der Vogelwarte Sempach: Vögel im Winter richtig füttern

Das Futterhäuschen für Vögel im Garten oder auf dem Fensterbrett ist gerade für Kinder eine spannende Angelegenheit. Wirklich nötig haben die Vögel, die so eine Futterstelle in der Regel anlockt, die Winterfütterung aber nicht. Sie sind gut an die bei uns vorkommenden Wetterverhältnisse angepasst und kommen in normalen Wintern problemlos über die Runde, denn sie finden selber genügend Nahrung. Die Vogelwarte Sempach hat trotzdem nichts gegen die Vogelfütterung. Bedingung dafür sei allerdings, dass sie korrekt durchgeführt werde, heisst es in einer Mitteilung.

Spatzen an einem Futterhäuschen mit schmaler Krippe und für die Vögel nicht zugänglichem Futtersilo, wie es auch bei der Vogelwarte Sempach erhältlich ist.

Spatzen an einem Futterhäuschen mit schmaler Krippe und für die Vögel nicht zugänglichem Futtersilo, wie es auch bei der Vogelwarte Sempach erhältlich ist.

Bild: Marcel Burkhardt

Grundsätzlich sollte das, was man den Vögeln auftischt, und wie man es auftischt, ihnen nicht zum Verhängnis werden. Zu achten ist daher im Futterhäuschen immer auf gute Hygiene und Sauberkeit sowie gutes Futter. Auch den Standort des Vogelhäuschens sollte man sorgfältig auswählen – nicht, dass etwa die eigene Katze die Winterfütterung der Vögel als Snackaufforderung für sie selber missversteht. Wie man einheimische Vögel richtig füttert hat die Vogelwarte Sempach in Flyern und Videos zusammengefasst, die im Internet zugänglich sind. Grundsätzlich gilt:

Richtig füttern

Auf richtiges Futter und Sauberkeit achten

- Futter sollte der natürlichen Nahrung der Vögel entsprechen. Für Körnerfresser empfehlen sich Mischungen, die aus Sonnenblumenkernen und Hanfsamen bestehen. Weichfresser nehmen Äpfel, Baumnüsse, Haferflocken oder Weinbeeren.

- Gewürztes, Essensreste oder Brot sowie Mischungen mit Ambrosia-Samen sind zu vermeiden.

- Manche Krankheitserreger werden mit dem Kot von Vogel zu Vogel übertragen. Der Kot darf nicht in Kontakt mit dem Futter kommen. Es empfehlen sich vor allem Futterhäuschen mit schmalen Krippen oder säulenförmige Futterautomaten. Das Gemisch aus Körnerresten und Kot unter dem Häuschen sollte regelmässig weggeräumt werden.

- Zum Schutz vor Feinden sollte das Futterhäuschen an einem übersichtlichen Ort mit nahen Rückzugsmöglichkeiten (Bäume, Büsche) platziert werden.

- Das Futter sollte täglich frisch angeboten werden, am besten abends rund zwei Stunden vor der Dämmerung. Ins Häuschen füllt man so viel Futter, dass es für 24 Stunden reicht. (pd/vre)

Dienstag, 30. November - 8:59 Uhr

Spaziergang im Schneegestöber

Momentaufnahme. Ingrid Zürcher fotografierte die Pferde und «Reiter» am Montag am Dorfrand von Abtwil.

Momentaufnahme. Ingrid Zürcher fotografierte die Pferde und «Reiter» am Montag am Dorfrand von Abtwil.

Dienstag, 30. November - 8:49 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 633 Neuansteckungen, ein weiterer Todesfall und 109 Hospitalisationen am Montag

Der Kanton St.Gallen meldet auf seiner Webseite für Montag 633 neue laborbestätigte Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 71'144 Personen im Kanton mit dem Virus infiziert. Am Montag wurde auch wieder ein Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten seit Frühling 2020 steht damit bei 765.

Die wichtigsten Zahlen zur Entwicklung der Coronpandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Montag, 29. November 2021, um Mitternacht.

Die wichtigsten Zahlen zur Entwicklung der Coronpandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Montag, 29. November 2021, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

In den Spitälern des Kantons St.Gallen werden aktuell 109 Patientinnen und Patienten mit einer SARS-CoV-2-Infektion gepflegt; am Sonntagabend waren es 96). 19 davon liegen auf einer Intensivstation, 17 müssen künstlich beatmet werden. Die Zahl der Hospitalisationen steigt damit seit rund einer Woche stetig an. Am vergangenen Donnerstag hatten erst 77 Patientinnen und Patienten in Zusammenhang mit Covid-19 im Spital gelegen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Kanton St.Gallen am Montag bei 796 (Sonntag: 878, Sonntag vor einer Woche: 685). Die 14-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 1'580 (Sonntag: 1'600, Sonntag vor einer Woche: 1'223). Entsprechend der vielen neuen Fälle der vergangenen zwei Wochen sind diese beiden Werte im Kanton St.Gallen hoch. Die Inzidenz bezeichnet die Zahl neuer Coronafälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner. (SK/vre)

Montag, 29. November - 18:06 Uhr

14 Unfälle wegen des Wintereinbruchs im Kanton St.Gallen - Drei am frühen Morgen kurz hintereinander auf der Stadtautobahn

Beim Autobahnanschluss Neudorf kam es am frühen Montagmorgen auf schneebedeckter Strasse innert acht Minuten zu drei Verkehrsunfällen.

Beim Autobahnanschluss Neudorf kam es am frühen Montagmorgen auf schneebedeckter Strasse innert acht Minuten zu drei Verkehrsunfällen.

Bild: Kantonspolizei SG
(29.11.2021)

Quer durch den Kanton St.Gallen ereigneten sich vom Montagmorgen bis Montagmittag 14 Verkehrsunfälle, fünf davon in der Region St.Gallen, wie die Kantonspolizei mitteilt. Unter anderem kam es im Morgenverkehr auf der St.Galler Stadtautobahn im Neudorf zu drei Unfälle innert gerade einmal acht Minuten. Hier die Liste der Kantonspolizei für die Region:

  • Wittenbach, 4.18 Uhr: Ein 50-jähriger Lenker prallt mit seinem Auto gegen einen Randleitpfosten und bleibt in einer Wiese stecken.
  • St.Gallen, Anschlusswerk Neudorf A1, 5.55 Uhr: In Fahrtrichtung St.Margrethen kommt es auf schneebedeckter Fahrbahn zu einem Auffahrunfall mit drei Autos. Ein 27-jähriger Autofahrer wird dabei leicht verletzt.
  • St.Gallen, Anschlusswerk Neudorf A1, 6.00 Uhr: Ein 25-Jähriger versucht, dem vorausgegangenen Unfall auszuweichen und prallt dabei mit dem Auto in die Mittelleitplanke.
  • St.Gallen, Anschlusswerk Neudorf A1, 6.03 Uhr: In Fahrtrichtung St.Margrethen bremst ein 34-jähriger Autofahrer hinter einem Lastwagen. Dabei gerät der PW ins Rutschen und prallt von hinten gegen den Laster.
  • Gossau, Fürstenlandstrasse, 8.50 Uhr: Ein Schneepflug und ein Auto kommen sich zu nahe. Die Beteiligten regeln den Schaden gütlich ohne Beizug der Polizei.
Bei den Zwischenfällen auf der Autobahn im Osten der Stadt St.Gallen gab's einen Verletzten und viel Blechsalat.

Bei den Zwischenfällen auf der Autobahn im Osten der Stadt St.Gallen gab's einen Verletzten und viel Blechsalat.

Bild: Kantonspolizei SG
(29.11.2021)

Im Gegensatz zur Kantons- blieb es bei der Stadtpolizei St.Gallen am Montag trotz Wintereinbruch und schneebedeckten Strassen ruhig. Sie wurde zu einem kleineren Unfall mit Blechschaden aufgeboten. Auch Strassensperrungen wegen des Schnees waren gemäss Polizeisprecher Dionys Widmer auf St.Galler Stadtgebiet am Montag keine zu verzeichnen. (kapo/stapo/vre)

Montag, 29. November - 16:42 Uhr

Saisoneröffnung an der Beckenhalde: Ski- und Schlittelpiste gut

Montag, punkt 13.30 Uhr, läuft der Skilift Beckenhalde in St.Georgen. Marcel Hurter, ehrenamtlicher Betriebsleiter, hat in seiner Mittagspause mit dem Schneemobil die Piste präpariert. Für den Ratrack liegt noch zu wenig Schnee. Hurter freut sich, dass der Skilift schon in Betrieb gehen kann. Damit die Kinder schon einmal etwas fahren können.

Zwei der ersten Gäste am Skilift Beckenhalde in der Wintersaison 2021/22. Die Anlage in St.Georgen ist einer von zwei Skiliften in der Stadt; der andere steht am Schlösslihang im Wolfganghof.

Zwei der ersten Gäste am Skilift Beckenhalde in der Wintersaison 2021/22. Die Anlage in St.Georgen ist einer von zwei Skiliften in der Stadt; der andere steht am Schlösslihang im Wolfganghof.

Bild: Julia Nehmiz
(29.11.2021)

Der 57-Jährige setzt sich wieder aufs Schneemobil und braust die Piste hoch. Die Liftspur ist noch nicht ganz fertig. Und dann fährt er noch weiter an die Seite, präpariert einen Schlittelhang für die kleinen Rennfahrerinnen und Rennfahrer, die mit ihren Plastikbobs angestapft kommen.

Natascha Hurter sitzt im Kassahäuschen, schaltet Kaffeemaschine und Wasserkocher ein – neben Liftkarten kann man bei ihr auch Kaffee und Punsch kaufen. Manfred Fischer schaufelt am Lifteinstieg Schnee. Sie sind bereit für Skifahrerinnen und Skifahrer. Und die ersten kommen kurz nachdem der Lift geöffnet hat. Die zwei Mädchen freuen sich, Manfred Fischer hilft ihnen, den Liftbügel zu erwischen.

Mit dem Sohnemann mit dem Skilift den Hang hinauf.

Mit dem Sohnemann mit dem Skilift den Hang hinauf.

Bild: Julia Nehmiz
(29.11.2021)

Ein Vater klemmt sich seinen Dreikäsehoch zwischen die Beine, kurz nach dem Start fällt der Kleine um. Macht nichts, zurückstapfen, nächster Versuch. Der Schnee ist pappig und klebrig, an einigen Stellen schaut das Gras durch – egal. Die ersten Abfahrten in diesem Winter sind trotzdem herrlich. Mit Blick auf die verschneite Stadt kurz den Hügel runtersausen.

Ja, es liege noch etwas wenig Schnee, sagt Marcel Hurter. Gut 15 Zentimeter Neuschnee. Zusammengepresst sind es noch rund fünf Zentimeter. Etwas mehr wäre schon schön. Aber auf der Wiese liegen keine Steine, und wenn an manchen Stellen Gras heraus schaut, macht das nichts. Hurter strahlt, als er die ersten kleinen Skifahrer begrüsst. Dann muss er schnell wieder ins Büro.

Wenn am Nachmittag noch viel los sein sollte, dann könnten Natascha Hurter und Manfred Fischer den Lift auch bis 17 Uhr laufen lassen. Wer weiss denn schon, wann es das nächste Mal wieder so weit ist. Oder wie lange der jetzt liegende Schnee hält. Und wann es das nächste Mal schneit. Der Saisonanfang zumindest, an der Beckenhalde in St.Georgen ist er gemacht. (miz)

Auskunft über die Betriebszeiten des Skilift Beckenhalde in St.Georgen gibt's über die WhatsApp-Telefonnummer 077'492'89'57. Auf dem Foto sind die aktuellen Betriebszeiten hinterlegt. Infos gibt's auch im Internet.

Montag, 29. November - 16:00 Uhr

ERGÄNZT -- St.Galler Coronasituation: 1'727 Neuansteckungen, ein weiterer Todesfall und ein Sprung bei den Hospitalisationen am Wochenende

Der Kanton St.Gallen meldet auf seiner Webseite fürs Wochenende (Freitag, Samstag, Sonntag) 1'727 neue laborbestätigte Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 70'511 Personen im Kanton mit dem Virus infiziert. Am Wochenende wurde auch wieder ein Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten seit Frühling 2020 steht damit bei 764.

Die wichtigsten Zahlen in Zusammenhang mit der Coronpandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Sonntag, 28. November, um Mitternacht.

Die wichtigsten Zahlen in Zusammenhang mit der Coronpandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Sonntag, 28. November, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

In den Spitälern des Kantons St.Gallen werden aktuell 96 Patientinnen und Patienten mit einer SARS-CoV-2-Infektion gepflegt. 16 davon liegen auf einer Intensivstation, 15 müssen künstlich beatmet werden. Die Zahl der Hospitalisationen ist damit übers Wochenende nochmals sprunghaft angestiegen; am vergangenen Donnerstag hatten erst 77 Patientinnen und Patienten in Zusammenhang mit Covid-19 im Spital gelegen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Kanton St.Gallen am Sonntag bei 878 (Sonntag vor einer Woche: 685, vergangener Donnerstag:782). Die 14-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 1'600 (Sonntag vor einer Woche: 1'223, vergangener Donnerstag: 1'434). Entsprechend der zunehmenden Fallzahlen steigen auch diese beiden Werte im Kanton St.Gallen stetig an. Die Inzidenz bezeichnet die Zahl neuer Coronafälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Corona-Impfung im Kanton St.Gallen

Der Impffortschritt von Sonntag zu Sonntag - Stand: 29.11.2021
Datum Geimpfte Zunahme zum Vorsonntag
3. Oktober288'493+ 7'395
10. Oktober295'514+ 7'021
17. Oktober301'213+ 5'699
24. Oktober309'806+ 8'593
31. Oktober315'128+ 5'322
7. November318'640+ 3'512
14. November323'223+ 4'583
21. November326'926+ 3'703
28. November329'838+ 2'912

Im Kanton St.Gallen können sich seit 15. November die über 65-Jährigen für die dritte Impfung, den Booster, anmelden. Seit Freitag ist er auch für alle anderen ab 16 Jahren verfügbar. Detailzahlen zu diesem Teil der Impfkampagne gibt es noch keine. Die Zahl der Erst- und Zweitimpfungen geht aber Woche für Woche zurück: Mit Stand am Sonntagabend hatten im Kanton St.Gallen 320'838 Personen mindestens eine Impfung erhalten; dies bei einer Wohnbevölkerung von rund 520'000. Einmal gepikst waren 47'659, zweimal gepikst 282'179 Personen. (SK/vre)

Montag, 29. November - 14:19 Uhr

St.Galler Kundgebung zum Tag der Menschen mit Behinderungen

Aus Anlass des internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen, der am 3. Dezember begangen wird, organisiert die Beratungsstelle Inklusion am Dienstag in St.Gallen eine Kundgebung. Sie trägt den Titel: «Wir sind nicht behindert - ihr macht uns behindert!» Besammlung dafür ist um 14 Uhr im Leonhardspärklein.

Die Kundgebung zum Tag der Menschen mit Behinderungen wird in St.Gallen von der Beratungsstelle Inklusion und ihrem Leiter Cem Kirmizitoprak organisiert.

Die Kundgebung zum Tag der Menschen mit Behinderungen wird in St.Gallen von der Beratungsstelle Inklusion und ihrem Leiter Cem Kirmizitoprak organisiert.

Bild: Tobias Theiler
(10.9.2019)

Von dort aus zieht die Demo zum Olma-Areal, wo derzeit der St.Galler Kantonsrat tagt. Vor dessen Saal sollen gemäss Mitteilung Forderungen für den stärkeren Einbezug behinderter Menschen an Regierungsrätin Laura Bucher übergeben werden. Zudem werden kurze Reden zum Thema gehalten werden.

Der internationale Tag der Menschen mit Behinderungen ist ein von den Vereinten Nationen ausgerufener Gedenk- und Aktionstag, der das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die Probleme von Menschen mit Behinderung wachhalten soll. Er dient zudem dazu, den Einsatz für die Würde, Rechte und das Wohlergehen dieser Menschen zu fördern. (pd/vre)

Montag, 29. November - 13:55 Uhr

Geografie-Olympiade in Solothurn: Goldmedaille für Leonhard Kick aus Untereggen

Leonhard Kick aus Untereggen.

Leonhard Kick aus Untereggen.

Bild: PD/Wissenschaftsolympiade

Am vergangenen Samstag fand an der Kantonsschule Solothurn das nationale Finale der Geografie-Olympiade statt. Die 14 Finalistinnen und Finalisten hatten sich in der Vorausscheidung gegen über 1’500 andere Teilnehmerinnen und Teilnehmer durchgesetzt. Das beste Resultat lieferte ein Teilnehmer aus der Region St.Gallen ab: Leonhard Kick aus Untereggen, Schüler der Kantonsschule am Burggraben in St.Gallen, schaffte es mit dem besten Resultat auf den ersten Platz. Er gewann damit nicht nur eine Goldmedaille, sondern auch eine Reise an die Internationale Geografie-Olympiade vom Juli 2022 in Paris.

Für Leonhard Kick kam der Sieg eher unerwartet, wie er selber sagt. Er absolviert nächstes Jahr seine Matura. Danach möchte er Südamerika bereisen und internationale Beziehungen studieren. Die Rangliste der Geografie-Olympiade basiert auf drei Prüfungen: einer schriftlichen und einer Multimedia-Prüfung am Vormittag sowie einer Feldarbeit am Nachmittag. Damit werden das geografische Wissen und Können der Jugendlichen auf die Probe gestellt, aber auch ihre Kreativität und Beobachtungsgabe getestet.

Silbermedaillen gingen an (von links) Leif Posthumus und Mike Gubler (Kanti am Burggraben) sowie Tim Raschun (Kanti Heerbrugg).

Silbermedaillen gingen an (von links) Leif Posthumus und Mike Gubler (Kanti am Burggraben) sowie Tim Raschun (Kanti Heerbrugg).

Bild: PD/ Wissenschaftsolympiade

Neben dem Sieger Leonhard Kick überzeugten weitere St.Galler am vergangenen Samstag in Solothurn. Leif Posthumus (St.Gallen) und Mike Gubler (Oberuzwil) absolvieren wie Kick die Kanti am Burggraben. Sie errangen wie Tim Raschun (Balgach, Kantonsschule Heerbrugg) an der Geografie-Olympiade je eine Silbermedaille. Sean Schmid (Balgach, Kantonsschule Heerbrugg) holte sich gemäss Mitteilung eine bronzene Auszeichnung. (pd/vre)

Montag, 29. November - 13:18 Uhr

Schneestadt St.Gallen: ...und plötzlich ist der Winter da

Seit Sonntag schneit es auch in St.Gallen. Zwischen zehn und knapp zwanzig Zentimeter Neuschnee decken derzeit die Stadt von der Talsohle bis auf die Hügel zu. Autofahrer und Katzen nervt’s, Kinder und Wintersportler jubeln. Bereits wurden auch erste Schneemänner gesichtet. Hier einige Impressionen:

Domtürme und Laurenzenturm im Schneegestöber: Der Winter hat St.Gallen definitiv erreicht.
10 Bilder
Spuren im Schnee am Mühlensteg...
...und auf der Felsenbrücke.
Na ja. Für ihn würde es das weisse, kalt-nasse Zeug überall nicht wirklich brauchen.
Christbaum und Virenwarnung im Schnee.
In der Marktgasse: Die Schlacht des Tiefbauamts gegen den Schnee auf Strassen, Plätzen und Trottoirs hat begonnen.
Das Vadian-Denkmal im Schnee: Stadtvater mit weisser Verzierung und Weihnachtsstern.
Pandemiespuren im Schnee.
Kartonabfuhr im Schnee.
Schneekunst vor der Kulisse des Weltkulturerbes.

Domtürme und Laurenzenturm im Schneegestöber: Der Winter hat St.Gallen definitiv erreicht.

Bild: Sandro Büchler
(29.11.2021)
Montag, 29. November - 12:24 Uhr

Autos stossen auf Kreuzung zusammen: 19-jährige Beifahrerin verletzt

Am Sonntagabend sind auf der Kreuzung Kirch- und Reitbahnstrasse in Rorschach zwei Autos zusammengestossen. Die 19-jährige Beifahrerin in einem der beiden Fahrzeuge wurde dabei leicht verletzt. Sie konnte nach dem Unfall gemäss Mitteilung der Kantonspolizei aber selbständig einen Arzt aufsuchen. Beim Zwischenfall entstand Sachschaden von über 10’000 Franken.

Die beiden Autos stiessen am Sonntagabend auf der Kreuzung von Reitbahn- und Kirchstrasse in Rorschach zusammen.

Die beiden Autos stiessen am Sonntagabend auf der Kreuzung von Reitbahn- und Kirchstrasse in Rorschach zusammen.

Bild: Kantonspolizei SG
(28.11.2021)

Ein 36-jähriger Mann fuhr am Sonntag, kurz vor 19.50 Uhr, mit seinem Auto auf der Reitbahn- in Richtung Kirchstrasse. An der Kreuzung beabsichtigte er geradeaus noch Rorschacherberg zu fahren. Gleichzeitig fuhr eine 19-Jährige mit ihrem Auto und einer 19-jährigen Beifahrerin auf der Kirchstrasse von Goldach kommend in Richtung Staad. Auf der Kreuzung kam es zur Kollision der Autos. (kapo/vre)

Montag, 29. November - 12:12 Uhr

Schmuck und Bargeld aus St.Galler Wohnung gestohlen

Zwischen Samstagmorgen und Sonntagabend haben Einbrecher eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Kublystrasse in St.Gallen heimgesucht. Sie verschafften sich gemäss Mitteilung der Kantonspolizei durch eine aufgewuchtete Sitzplatztüre gewaltsam Zutritt zu den Räumen, die sie durchsuchten. Mit Schmuck und Bargeld im Wert von mehreren tausend Franken suchten sie danach gemäss Mitteilung der Kantonspolizei das Weite. Zudem entstand Sachschaden von 500 Franken. (kapo/vre)

Montag, 29. November - 11:16 Uhr

Skilift Beckenhalde nimmt am Nachmittag den Betrieb auf

Noch am Freitag und Samstag sah es nicht gut aus für den Wintersport in der Stadt St.Gallen. Es schneite zwar, aber nur wenig. Es bräuchte 15 bis 20 Zentimeter Schnee, damit er die Piste am Skilift Beckenhalde präparieren könne, sagte Marcel Hurter dem «St.Galler Tagblatt». Doch über Nacht hat es nun kräftig geschneit. Der Betriebsleiter des Skilifts Beckenhalde schätzt, dass es auf der Piste 15 bis knapp 20 Zentimeter Neuschnee gab. Am Mittag wird er jetzt die Piste präparieren. Um 13.30 Uhr könne dann der Skibetrieb losgehen, sagt Hurter.

Oben an der Beckenhalde liegt am Montag, 11.06 Uhr, genügend Schnee zur Eröffnung der Skisaison. Die Webcam der Feldschützengesellschaft beweist es.

Oben an der Beckenhalde liegt am Montag, 11.06 Uhr, genügend Schnee zur Eröffnung der Skisaison. Die Webcam der Feldschützengesellschaft beweist es.

Bild: Webcam

Der Skilift in St.Georgen startet somit heute in die neue Saison. Bis 16.30 Uhr wird er heute geöffnet bleiben. Marcel Hurter kümmert sich um die Technik, seine Frau wird die Kasse betreuen. Man müsse flexibel sein, hatte er letzte Woche noch gesagt, und stellt nun gleich unter Beweis, wie flexibel er und sein Team auf das Winterwetter reagieren. Hurter freut’s das viele Weiss, das jetzt vom Himmel fällt – und viele kleine und grosse Skifahrerinnen und Skifahrer aus St.Georgen und der ganzen Stadt sicher auch. (miz)

Montag, 29. November - 11:03 Uhr

Wintereinbruch in St.Gallen: Lage hat sich beruhigt, es schneit aber weiter

In der Nacht auf Montag sind auch in der Stadt St.Gallen zwischen zehn und zwanzig Zentimeter Neuschnee gefallen. Das städtische Tiefbauamt steht gemäss Mitteilung der Stadtpolizei seit den frühen Morgenstunden im Einsatz und befreit derzeit immer noch Strassen von Schnee und Eis. Durch diese Arbeiten kann es punktuelle zu kurzzeitigen Behinderungen kommen.

Bis am Nachmittag ist in der Stadt St.Gallen mit weiteren, teils ergiebigen Schneefällen zu rechnen.

Bis am Nachmittag ist in der Stadt St.Gallen mit weiteren, teils ergiebigen Schneefällen zu rechnen.

Bild: Reto Voneschen
(Lachen, 29.11.2021)

Aufgrund der teils verschneiten und rutschigen Fahrbahnen kam es im Morgenverkehr auf dem städtischen Strassennetz wie auf der Stadtautobahn zu länger andauerenden Behinderungen (STADT-TICKER, 29.11.2021, 9:23). Busse und Postautos hatte in der Folge mit Verspätungen von bis zu 50 Minuten zu kämpfen. Mittlerweile hat sich die Verkehrslage grösstenteils aber wieder beruhigt. (stapo/vre)

Montag, 29. November - 10:40 Uhr

Langlaufen in St.Gallen: Stadt zeigt den Zustand ihrer Loipen auf einer norwegischen Internetplattform aktuell an

In der Stadt St.Gallen spurt Stadtgrün (das ehemalige Gartenbauamt) Winter für Winter sechs verschiedene Langlaufloipen: zwei im Unteren Brand, eine auf der Notkersegg, eine auf Peter und Paul sowie eine auf der Kinderfestwiese. Etwas Spezielles ist die Loipe auf der Kreuzbleiche: Es ist die einzige Langlaufloipe im Zentrum einer grösseren Schweizer Stadt. Voraussetzung fürs Langlaufen in der City ist allerdings gemäss Newsletter von Sport St.Gallen (dem ehemaligen Sportamt), dass genügend Schnee liegt. Derzeit scheint das noch nicht der Fall zu sein. Mindestens zeigt die Loipenkarte der Stadt noch keine präparierten und befahrbaren Pisten an.

Die Stadtsanktgaller Loipenkarte am Montagvormittag. Noch sind alle Loipen grau, also nicht befahrbar. Das könnte sich mit etwas Wetterglück bald einmal ändern.

Die Stadtsanktgaller Loipenkarte am Montagvormittag. Noch sind alle Loipen grau, also nicht befahrbar. Das könnte sich mit etwas Wetterglück bald einmal ändern.

Screenshot: Skisporet.no
(28.11.2021)

Die Loipenkarte der Stadt St.Gallen basiert auf dem Service des norwegischen Anbieters «Skisporet». Die Stadt St.Gallen ist als zweiter Schweizer Standort auf dieser Plattform vertreten. Dort werden die städtischen Loipen und ihr Zustand in Echtzeit angezeigt. Dies ist dank eines GPS-Senders am städtischen Loipenspurgerät möglich. Farben auf der Karte zeigen an, wann eine Loipe gespurt wurde. Informationen unter anderem zu den Höhenprofilen können per Klick auf die jeweilige Loipe angezeigt werden. Dies geschieht derzeit noch in norwegischer Sprache, künftig soll der Service aber auch in anderen Sprachen abrufbar sein.

Die Legende zum Farbcode der städtischen Loipenkarte und zu den wichtigsten Begriffen auf der norwegischen Sportplattform.

Die Legende zum Farbcode der städtischen Loipenkarte und zu den wichtigsten Begriffen auf der norwegischen Sportplattform.

Bild: Stadt St.Gallen
(26.11.2021)

Die St.Galler Angaben auf «Skisporet» findet man unter der Internetadresse skisporet.no. Wenn man dort einsteigt, landet man – entsprechend dem Haupteinzugsgebiet der Plattform – in Norwegen. Von dort kann man aber auf der Landkarte leicht nach unten Richtung Mitteleuropa und Bodensee scrollen, um dann nach St.Gallen hinein zu zoomen. Dort findet man die sechs städtischen Loipen in einem Farbcode. Grau – der aktuelle Zustand – heisst, sie wurden seit über 14 Tagen nicht mehr gespurt und sind nicht befahrbar. Von grün bis dunkelbau ist die jeweilige Loipe mehr oder weniger gut befahrbar. (sk/vre)

Montag, 29. November - 9:23 Uhr

SCHLUSSMELDUNG -- Wintereinbruch in St.Gallen: Staus auf der Autobahn und in der Stadt lösen sich auf, Morgenverkehr rollt langsamer als üblich

Übers Wochenende hat der Winter Einzug gehalten. Und in der Nacht auf Montag hat es auch ein erstes Mal etwas ausgiebiger geschneit. In Stadt und Region St.Gallen sind die Strassen schneebedeckt, der Morgenverkehr rollte daher langsamer als üblich. Nach 9 Uhr haben sich die Staus auf der A1 wie auf dem städtischen Strassennetz aber aufgelöst. Mit Wartezeiten ist an neuralgischen Stellen weiterhin zu rechnen. Die Polizei ruft zudem zu angepasster Fahrweise auf.

Massive Staus hat es am Montagmorgen nach Unfällen auf der St.Galler Stadtautobahn gegeben. Wie das Newsportal FM1Today in seinem Schneeticker meldet, kam es auf der A1 kurz vor 6 Uhr gleich zu drei Unfällen. In einen davon auf Höhe des Autobahnzubringers Neudorf in Fahrtrichtung St.Margrethen waren drei Autos verwickelt, wie die Kantonspolizei bestätigte. Weiter wurde eine Auffahrkollision mit zwei Beteiligten und ein Selbstunfall registriert. Ob es Verletzte gegeben hat und über die Höhe der Schäden liegen noch keine Meldungen vor.

Montag, 7.05 Uhr, Verkehrsknoten Zürcher- und Feldlistrasse: Der Verkehr rollt flüssig, ist aber vorsichtiger und daher langsam als üblich unterwegs.
5 Bilder
Montag, 7.15 Uhr, an der Zürcher Strasse im Zentrum des Lachen-Quartiers.
Weisse Pracht auf einem Parkplatz neben der Zürcher Strasse in der Lachen.
Verschneite Vorgärten, verschneites Trottoir, verschneite Fahrbahn und verschneite Autos: Winter an der Metallstrasse.
An einem Gartenzaun in der Lachen ist am frühen Morgen auch ein Velo eingeschneit worden.

Montag, 7.05 Uhr, Verkehrsknoten Zürcher- und Feldlistrasse: Der Verkehr rollt flüssig, ist aber vorsichtiger und daher langsam als üblich unterwegs.

Bild: Reto Voneschen
(29.11.2021)

Auf dem städtischen Strassennetz rollte der Verkehr am frühen Morgen gut an, geriet dann aber in Folge der Ereignisse auf der Stadtautobahn an den üblichen neuralgischen Stellen auch ins Stocken. Gröbere Unfälle oder gar Strassensperrungen hatte die Stadtpolizei St.Gallen keine zu melden. Der Verkehr sei gerollt, er habe dies auf schneebedeckten Strassen allerdings vorsichtiger und erheblich langsamer als üblich getan, sagte Dionys Widmer, Sprecher der Stadtpolizei, um 8.40 Uhr zur Verkehrssituation.

Die Verkehrssituation am Montag, 9.21 Uhr, gemäss der Verkehrskarte des Bundesamtes für Strassen (Astra) im Internet.

Die Verkehrssituation am Montag, 9.21 Uhr, gemäss der Verkehrskarte des Bundesamtes für Strassen (Astra) im Internet.

Screenshot: Astra

Die Stadt- wie die Kantonspolizei rufen weiter zu grösster Vorsicht im Strassenverkehr auf. Insbesondere solle man die Geschwindigkeit und die Abstände unbedingt an die herrschenden Strassenverhältnisse anpassen. Auch tue man gut daran, derzeit für Autofahrten in Stadt und Region St.Gallen mehr Zeit als üblich einberechnen, sagte Stapo-Sprecher Dionys Widmer. Am Mittag und Abend könnte es wegen der herrschenden Strassenverhältnisse wieder zu Verzögerungen im Strassen- und im öffentlichen Verkehr kommen. (stapo/kapo/vre)

Sonntag, 28. November - 15:14 Uhr

Der grosse Christbaum auf dem Klosterplatz: Am Sonntagabend leuchten erstmals die Lichter - Livestream statt Feier vor Ort

Der in die Nacht leuchtende Christbaum auf dem Klosterplatz aufgenommen durch die Webcam der Medienschule St.Gallen.

Der in die Nacht leuchtende Christbaum auf dem Klosterplatz aufgenommen durch die Webcam der Medienschule St.Gallen.

Screenshot: Webcam

Am Sonntag, 17 Uhr, gehen erstmals in diesem Advent die Lichter am grossen Christbaum auf dem Klosterplatz an. Auf eine Vernissagenfeier vor Ort wird wegen der Coronapandemie verzichtet. Dafür kann man das erstmalige Anzünden der Lichter im Internet mitverfolgen. Untermalt wird das Erleuchten des Christbaums dabei mit der Erzählung einer Weihnachtsgeschichte durch Matthias Flückiger. Und wer den Klosterplatz samt Christbaum sowieso im Auge behalten will, kann dies ständig über die Webcam der Medienschule St.Gallen tun. (SK/vre)

Sonntag, 28. November - 14:40 Uhr

Städtische Resultate zu den eidgenössischen Abstimmungen: Zweimal sehr deutlich Ja, einmal sehr deutlich Nein

Die Stadt St.Gallen hat am Wochenende gleich entschieden wie der Kanton und die Schweiz: Die so heftig umstrittenen Änderungen am Covid-19-Gesetz und die Pflege-Initiative wurden mit Ja-Stimmanteilen von 65,77 und 63,3 Prozent deutlicher angenommen als im Kanton (54,73 und 56,75 Prozent Ja-Stimmen). Die Justiz-Initiative wiederum wurde mit 66,01 Prozent Nein ähnlich deutlich verworfen wie im Kanton (68,18 Prozent). Die Stimmbeteiligung in der Stadt St.Gallen lag bei 66,93 Prozent. (SK/vre)

Die Resultate in der Stadt St.Gallen im Detail

  1. Covid-19-Gesetz: 19'369 Ja, 10'079 Nein, 237 leer, 4 ungültig.
  2. Pflege-Initiative: 18'528 Ja, 10'740 Nein, 419 leer, 2 ungültig.
  3. Justiz-Initiative: 9'692 Ja, 18'821 Nein, 1'172 leer, 4 ungültig.
Sonntag, 28. November - 14:02 Uhr

Choose The Juice aus Rehetobel und St.Gallen gewinnt den Ostschweizer Musikwettbewerb «bandXost»

Der Wettbewerb «bandXost» bietet Jahr für Jahr Newcomerinnen und Newcomern der Ostschweizer Musikszene die Möglichkeit, sich öffentlich zu präsentieren. Das Rennen beim diesjährigen Final hat am Samstagabend in der St.Galler Grabenhalle die Band Choose The Juice aus Rehetobel und St.Gallen gemacht. Sie überzeugte mit ihrem Psychedelic Rock. Am Final traten gemäss Mitteilung der Organisatorinnen und Organisatoren acht Bands auf. Niveau und Vielfalt seien kaum zu übertreffen gewesen. Die Jury habe es daher nicht leicht gehabt.

Die Sieger des diesjährigen Musikwettbewerbs «bandXost» in der Grabenhalle: Choose The Juice aus Rehetobel und St.Gallen.

Die Sieger des diesjährigen Musikwettbewerbs «bandXost» in der Grabenhalle: Choose The Juice aus Rehetobel und St.Gallen.

Bild: PD/Noemi Müller
(27.11.2021)

Mit dem ersten Preis erhalten Choose The Juice Gelegenheit, eine professionelle EP mit bis zu sechs Songs aufzunehmen. Dazu kommt Coaching und Konzertvermittlung, alles im Wert von 9’000 Franken. Der Sieg beim «bandXost» führt die Siegerband auch direkt zu Konzerten. Darunter sind 2022 sechs Festivals: «Clanx Festival» in Appenzell, «Out in the Gurin» in Mels, «Weihern Openair» in St.Gallen, «Openair Malans», «Openair Safiental» und «KultURimOrt» Bad Ragaz. Für die Festivalgigs gibt es zusätzlich eine Gage von insgesamt 2’500 Franken.

Die Thurgauer Band The Pigeons aus Lustdorf, Thundorf, Frauenfeld und Buchackern erspielte sich beim Final des «bandXost» vom Samstagabend den zweiten Platz. Auf dem dritten Rang landete die Gruppe Anik aus dem bündnerischen Tomils und Sagogn. (pd/vre)

25 Bilder

Bild: Michel Canonica
Sonntag, 28. November - 12:55 Uhr

«Faszinierendes St.Gallerland»: Entdeckungsreise in Bildern und Texten durch den Kanton St.Gallen

Ein neuer Bildband über den Kanton hat am Montag in St.Gallen Premiere. Die Vernissage ist öffentlich. «Faszinierendes St.Gallerland» ist im AS-Verlag erschienen. Das Buch vereinigt auf 176 Seiten unveröffentlichte Fotos von Roland Gerth mit einer kulturhistorischen Einleitung und ausführlichen Legenden von Dorothee Guggenheimer und Stefan Sonderegger. Der Band ist Teil einer Reihe, zu der beispielsweise auch «Faszinierendes Appenzellerland» von Roland Gerth und Stefan Sonderegger gehört.

Das Titelbild des neuen Bildbandes über den Kanton St.Gallen.

Das Titelbild des neuen Bildbandes über den Kanton St.Gallen.

Screenshot: AS-Verlag

Dargestellt wird im neuen Bildband St.Gallen als Lebensraum, der seit Jahrhunderten zentraler Teil der Region Bodensee ist und immer enge Beziehungen zu seinen Nachbarn wie dem Rest der Welt hatte. Schon das frühmittelalterliche Reichskloster und die spätere Textilmetropole pflegten Kontakte über See und Rhein. Auch heute noch spielen Beziehungen über die Landes- und Kantonsgrenzen eine wichtige Rolle: im Rheintal zu Graubünden, Liechtenstein und Vorarlberg, im Fürstenland zum Thurgau und zu Deutschland, ennet dem Ricken zu Zürich und zur Innerschweiz.

Hinter dem neuen Bildband steht ein illustres Trio. Roland Gerth, Jahrgang 1955, ist in Thal aufgewachsen, wo er heutewieder lebt. Parallel zur Ausbildung zum Primarlehrer erwarb er sich fotografisches Knowhow. 2001 machte er sein Hobby zum Beruf: Seither arbeitet er als Natur- und Reisefotograf. Stefan Sonderegger, Jahrgang 1958, wohnt in Heiden. Der Historiker war Leiter des Stadtarchivs der Ortsbürgergemeinde St.Gallen. Er kennt sich mit der Geschichte von Stadt und Landschaft St.Gallen aus. Dorothee Guggenheimer, geboren und aufgewachsen in St.Gallen, ist heute Co-Leiterin des Stadtarchivs der Ortsbürger. (pd/vre)

Die Vernissage des Bildband «Faszinierendes St.Gallen» vom Montag, 17 Uhr, im Festsaal der Ortsbürgergemeinde St.Gallen (Gallusstrasse 14) ist öffentlich. Der Eintritt ist gratis, für die Teilnahme ist allerdings ein Covidzertifikat und ein amtlicher Ausweis nötig. Das Buch ist für 42,80 Franken beim AS-Verlag erhältlich.

Sonntag, 28. November - 10:26 Uhr

In Wohnung eingebrochen und Spielkonsole gestohlen

Am Freitag, zwischen 18 Uhr und kurz nach 21 Uhr, haben Diebe eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Sulzstrasse in Goldach heimgesucht. Die Einbrecher betraten das Haus durch den Haupteingang und verschaffte sich danach gewaltsam Zugang zur Wohnung. Sie durchsuchten gemäss Mitteilung der Kantonspolizei die Räume und stahlen unter anderem eine Spielkonsole im Wert von rund hundert Franken. (kapo/vre)

Sonntag, 28. November - 10:01 Uhr

SC Brühl verliert gegen den FC Breitenrain mit 1:3: Ein Platzverweis entschied diese Partie

Matchbeginn am Samstag im Paul-Grüninger-Stadion im Schneegestöber.

Matchbeginn am Samstag im Paul-Grüninger-Stadion im Schneegestöber.

Bild: Kurt Frischknecht/
SCB (27.11.2021)

Einmal mehr zogen die jungen und damit auch weniger erfahrenen Brühler gegen den Promotion-League-Tabellenführer Breitenrain den Kürzeren. Zehn Minuten vor der Halbzeit machten den Unterschied aus. Ansonsten spielten die Kronen mit den Bernern weitgehend auf Augenhöhe. Das Spiel entschieden wurde letztlich wohl durch einen Platzverweis bei den Hausherren.

Die Startphase des letzten Heimspiels in diesem Herbst am Samstag gehörte bei unfreundlichem Schneegestöber den mit viel Selbstvertrauen beginnenden Brühlern. Nur mit der Chancenauswertung wollte es, wie allzu oft in dieser Saison, nicht klappen. Zu allem Überfluss liess der Schiedsrichter auch noch ein Foul im Breitenrainer Strafraum ungeahndet. Nur drei Minuten später taxierte der Unparteiische eine Intervention von Asslan Demhasaj in Anbetracht der schwierigen Terrainverhältnisse etwas hart als Notbremse: Fortan spielten die Einheimischen in Unterzahl.

Die Vorentscheidung im letzten Brühler Heimpsile des Jahres: die rote Karte für Asslan Demhasaj.

Die Vorentscheidung im letzten Brühler Heimpsile des Jahres: die rote Karte für Asslan Demhasaj.

Bild: Kurt Frischknecht/ SCB (27.11.2021)

Doch nicht genug damit, aus dem resultierenden Freistoss erzielten die Gäste das 0:1. Brühl-Goalie Daniel Lopar konnte den Abpraller nur noch an den Pfosten lenken. Von dort kollerte der Ball ins Tor, wie Henri Seitter in seinem Machtbericht schreibt. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte fiel dann die Vorentscheidung. Wiederum traf Enes Ciftci im Anschluss an einen Eckball mit dem Kopf zum 0:2.

Breitenrain wirkte äusserst ballsicher und kombinierte auf dem ganzen Spielfeld sicher. Man merkt dem Team an, dass es schon längere Zeit in praktisch der gleichen Zusammensetzung zusammenspielt. Trotzdem konnten die Brühler auch in Unterzahl überraschenderweise weitgehend mithalten. Erst in der 90. Minute erzielte der eingewechselte Gomes da Silva das 0:3. Für eine kosmetische Resultatverbesserung zum 1:3 sorgte der Brühler Junior Edmir Zulic.

Die Brühler konnten über weite Distanzen auch in Unterzahl mit dem FC Breitenrain mithalten. Hapern tat es aber wieder einmal auch an der Chancenauswertung.

Die Brühler konnten über weite Distanzen auch in Unterzahl mit dem FC Breitenrain mithalten. Hapern tat es aber wieder einmal auch an der Chancenauswertung.

Bild: Kurt Frischknecht
(27.11.2021)

Mit dem Resultat des letzten Heimspiels vor der Winterpause rutschen die Brühler wieder auf den letzten Tabellenplatz der Promotion League ab. Am nächsten Samstag haben sie dann letztmals vor der langersehnten Winterpause gegen Rapperswil die Gelegenheit, ihre Situation zu verbessern. Rapperswil wird übrigens seit zwei Wochen vom letztjährigen Brühler Trainer Heris Stefanachi trainiert. (hs/vre)

Frühere Folgen des St.Galler Stadt-Tickers:

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