ST.GALLER STADT-TICKER
Neu im Kantonsrat +++ Aktenberg fürs Stadtparlament +++ Kokain konsumiert und Unfall gebaut +++ Nach Schlägerei an der Bahnhofstrasse: Polizei sucht Bildmaterial

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Stadt St.Gallen und der Umgebung: In unserem Stadt-Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Montag, 20. September - 19:02 Uhr

Neu für den Wahlkreis St.Gallen-Gossau im Kantonsrat: Erste Session für den St.Galler FDP-Stadtparteipräsidenten Oskar Seger

Der St.Galler Kantonsrat hat am Montag seine Septembersession in Angriff genommen. Das Parlament tagt dabei coronabedingt wieder nicht in seinem Saal im Regierungsgebäude, sondern auf dem Olma-Areal. Vereidigt und damit Einsitz in den Rat genommen hat am Montag neu auch der Stadtsanktgaller Oskar Seger. Er konnte auf der FDP-Liste für den zurückgetretenen Waldkircher Arzt Thomas Ammann nachrücken.

FDP-Neo-Kantonsrat Oskar Seger auf seinem Platz im St.Galler Kantonsparlament. Der Kantonsrat tagt seit Montag in der Olma-Halle.

FDP-Neo-Kantonsrat Oskar Seger auf seinem Platz im St.Galler Kantonsparlament. Der Kantonsrat tagt seit Montag in der Olma-Halle.

Bild: Benjamin Manser (20.9.2021)

Seger sass ab 2017 bereits im St.Galler Stadtparlament. Um ein Doppelmandat zu verhindern, trat er dort auf Ende Juli zurück. Der Stadtpolitik erhalten bleibt der 31-Jährige trotzdem: Er ist Präsident der FDP-Stadtpartei St.Gallen. Zudem sitzt er in den Vorständen des städtischen Hauseigentümerverbands (HEV), von Wirtschaft Region St.Gallen (WISG) und der TCS-Sektion St.Gallen/AI. Von Beruf ist Seger Bauingenieur und Geschäftsleitungsmitglied der Seger Ingenieure GmbH.

Neben seinem beruflichen und politischen Engagement ist Oskar Seger auch noch Offizier bei der Milizfeuerwehr St.Gallen. Im Kantonsrat will er sich «für freie, zukunftsgerichtete Entscheidungen mit möglichst wenig staatlichen Einschränkungen» einsetzen. Die FDP-Fraktion wünscht ihrem neuen Mitglied in einer Mitteilung vom Montag «für seine Zeit im kantonalen Parlament viel Durchhaltewille und Inspiration». (pd/vre)

Montag, 20. September - 17:22 Uhr

Am Dienstag tagt das St.Galler Stadtparlament in die Nacht hinein: Zwischen 16 und 22 Uhr sollen 18 Traktanden diskutiert werden

Am Dienstag trifft sich das Stadtparlament zu seiner neunten Sitzung der laufenden Legislatur 2021 bis 2024 in der Olma-Halle 9.1.2. Auf der Traktandenliste figurieren 24 Geschäfte, von denen erst 18 behandlungsreif sind. Sechs haben die Vorberatung in den Parlamentskommissionen noch nicht hinter sich gebracht. Die Sitzung startet um 16 Uhr und dauert bis längstens 22 Uhr. Sie ist öffentlich. Im Saal gilt strikte Maskenpflicht. «Tagblatt online» informiert in einem Liveticker über die Ratsdebatte. Die Stadt berichtet ebenfalls live in ihrem Internetauftritt und auf Twitter.

Von der neuen Bibliothek im Haus Union und auf dem Blumenmarkt (im Bild das Modell) bis hin...

Von der neuen Bibliothek im Haus Union und auf dem Blumenmarkt (im Bild das Modell) bis hin...

Bild: Kanton SG
(23.6.2021)

Zu den grossen Brocken der Parlamentssitzung wird der Beschluss über den Anteil der Stadt St.Gallen am Projektierungskredit für die Bibliothek im Haus Union und auf dem Blumenmarkt (Traktandum 2) gehören. Hier dürfte sich nicht nur Befürworterinnen und Befürworter des Grossprojekts zu Wort melden, es werden auch skeptisch und ablehnende Stimmen zu hören sein. Auch zu reden geben dürfte als Traktandum 11 das Gemeindesportanlagenkonzept (Gesak), das im Detail die Zukunft der städtischen Sportinfrastruktur aufzeigt.

...zu Babywindeln: Die Traktandenliste des St.Galler Stadtparlaments für Dienstag ist randvoll mit Geschäften.

...zu Babywindeln: Die Traktandenliste des St.Galler Stadtparlaments für Dienstag ist randvoll mit Geschäften.

Bild: Marta Paniti/Fotolia
(3.5.2012)

Umstritten sind die Einführung des Bewegungsangebots Mini-Move (Traktandum 6), das Projekt zur Überprüfung der Planung der Dienststelle Infrastruktur der Direktion Bildung und Freizeit (Traktandum 13) sowie der Postulatsbericht über Chancengerechtigkeit in der obligatorischen Volksschule (Traktandum 14). Zu reden - und allenfalls auch zu schmunzeln - geben dürfte sicher auch die Erheblicherklärung des Postulats über die Förderung von Mehrwegwindeln (Traktandum 16).

Montag, 20. September - 16:36 Uhr

18-Jähriger baut nach Kokainkonsum einen Selbstunfall mit dem Auto: Kontrolle verloren und gegen eine Mauer geprallt

Am Sonntag hat ein 18-Jähriger auf der Gerhaldenstrasse die Kontrolle über sein Auto verloren. Es prallte daraufhin seitlich gegen eine Mauer. Dabei wurde ein Beifahrer im Wagen leicht am Schienbein verletzt. Zudem entstand gemäss Mitteilung der Stadtpolizei vom Montag mässiger Sachschaden. Allerdings gab der junge Autolenker an, vor der Fahrt Kokain konsumiert zu haben. Reste der Droge konnten dann auch im Fahrzeug sichergestellt werden.

Weil der Fahrer die Kontrolle verloren hatte, prallte dieses Auto in der Sonntagnacht an der Gerhaldenstrasse seitlich gegen eine Mauer.

Weil der Fahrer die Kontrolle verloren hatte, prallte dieses Auto in der Sonntagnacht an der Gerhaldenstrasse seitlich gegen eine Mauer.

Bild: Stadtpolizei SG (19.9.2021)

Der Zwischenfall ereignete sich am Sonntag kurz vor Mitternacht. Der 18-Jährige war auf der Langgasse stadtauswärts unterwegs und bog dann in die Gerhaldenstrasse ein. Dabei verlor der junge Mann die Kontrolle übers Auto. Dieses drehte sich um 180 Grad, kollidierte mit dem Randstein und prallte schliesslich mit der Seite gegen eine Mauer. Der Unfallfahrer wurde von der Polizei als fahrunfähig eingestuft. Er musste im Spital eine Blut- und Urinprobe abgeben. Bei der Befragung gestand er dann, vor Antritt der Fahrt Kokain konsumiert zu haben. (stapo/vre)

Montag, 20. September - 15:11 Uhr Uhr

AKTUALISIERT --- 20-Jähriger nach Auseinandersetzung «noch nicht über dem Berg»: Kantonspolizei sucht dringend Bildmaterial des Streits

In der Nacht auf Sonntag ist es an der Bahnhofstrasse in St.Gallen zu einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen, bei der drei Männer verletzt wurden (STADT-TICKER, 19.9.2021, 11:07). Ein 20-Jähriger wurde dabei gegen 2.45 Uhr sogar lebensgefährlich verletzt. Er verlor viel Blut. Hanspeter Krüsi, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen, sagt am Montag auf Anfrage:

«Der Mann befindet sich weiterhin in kritischem Zustand, er ist noch nicht über dem Berg. »

Es ist noch unklar, wie dem 20-Jährigen die Verletzungen zugefügt wurden. Man gehe nach jetzigem Kenntnisstand nicht von einer Waffe aus, sagt Krüsi. Auch zum Tathergang kann die Polizei nichts Neues sagen. «Wir wissen noch nicht genau, was passiert ist. Die Ermittlungen laufen aber auf Hochtouren. Wir führen zurzeit Befragungen durch, es haben sich Zeugen bei uns gemeldet», so Polizeisprecher Krüsi.

Der Streit, bei dem ein 20-Jähriger am Samstag schwer verletzt wurde, ereignete sich auf der St.Galler Bahnhofstrasse.

Der Streit, bei dem ein 20-Jähriger am Samstag schwer verletzt wurde, ereignete sich auf der St.Galler Bahnhofstrasse.

Bild: Stadt St.Gallen
(11.5.2021)

Am Montagnachmittag hat die Kantonspolizei St.Gallen auch ihren Zeugenaufruf zum Zwischenfall an der Bahnhofstrasse wiederholt. Zur Klärung der Ereignisse in der Nacht von Samstag auf Sonntag könnten Film- oder Fotoaufnahmen dienlich sein. Personen, welche im Besitz von Bildmaterial der Auseinandersetzung an der Bahnhofstrasse 7-9 ( vor Ivy-Club und Bank Julius Bär) sind, werden in der Mitteilung gebeten, dieses direkt auf der Webseite der Kantonspolizei hochzuladen. (kapo/nat/vre)

Montag, 20. September - 14:54 Uhr

Am Sonntag werden vier Abstimmungsvorlagen entschieden: Stadt St.Gallen rechnet erneut mit einer Stimmbeteiligung von 48 bis 52 Prozent

Am Sonntag stehen in der Stadt St.Gallen vier Abstimmungsvorlagen - zwei eidgenössische sowie je eine kantonale und eine städtische - zum Entscheid an. Stephan Wenger vom städtischen Stimmbüro geht von einer Stimmbeteiligung von 48 bis 52 Prozent aus. Bis Montagmittag haben bereits 14'835 Städterinnen und Städter ihren Stimmzettel retourniert. Das entspricht einer aktuellen Beteiligung von 33,5 Prozent.

Auch in St.Gallen kann man brieflich abstimmen. Per A-Post ist das bis zur letzten Leerung der Briefkästen diesen Freitagabend möglich.

Auch in St.Gallen kann man brieflich abstimmen. Per A-Post ist das bis zur letzten Leerung der Briefkästen diesen Freitagabend möglich.

Symbolbild: G. Bally/KEY (Zürich, 23.11.2021)

Treiber der Stimmbeteiligung sind wiederum die eidgenössischen Vorlagen: Entschieden wird am Sonntag über die «Ehe für alle» sowie die 99-Prozent-Steuerinitiative der Juso. Nicht umstritten ist der kantonale Urnengang über die Covid-19-Hilfe für die Wirtschaft. Und ebenfalls kein wirklicher Abstimmungskampf findet über den städtischen 42-Millionen-Kredit für die zweite Etappe der Modernisierung der Busflotte der Verkehrsbetriebe statt.

Brieflich abstimmen kann man in der Stadt St.Gallen bis Sonntagmittag. Bis Freitagnachmittag ist dies entweder per A-Post oder auch direkt in den Briefkasten links neben dem Haupteingang des Rathauses möglich. Ab Freitagabend bis Sonntag, 12 Uhr, steht dafür weiterhin der Briefkasten am Rathaus sowie am Sonntag, 10 bis 12 Uhr, auch noch die Abstimmungsurne im Rathaus-Foyer zur Verfügung. Die städtischen Abstimmungsresultate dürften erfahrungsgemäss am Sonntag, gegen 14 Uhr, vorliegen.

Montag, 20. September - 14:18 Uhr

SP-Politikerinnen fordern Aufarbeitung der Jugendkrawalle: Bedürfnisse der Jungen erkennen, unverhältnismässige Sanktionen vermeiden

Diesen Frühling ist es in St.Gallen mehrmals an Wochenenden zu heftigen Ausschreitungen durch junge Leute mit viel Sachschaden gekommen. Die Polizei reagierte darauf am Ostersonntag mit der Wegweisung von 650 Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus dem Stadtzentrum. Die Massnahme war und bleibt teilweise heftig umstritten, hat damals aber offensichtlich mitgeholfen, die Gewaltspirale zu durchbrechen, nachdem andere Mittel zuvor versagt hatten.

Ostersonntag 2021 am Hauptbahnhof St.Gallen: Junge Leute, die nach Gewaltaufrufen per Zug anreisen, werden kontrolliert. 650 von ihnen werden für 30 Tage aus dem Stadtzentrum weggewiesen.

Ostersonntag 2021 am Hauptbahnhof St.Gallen: Junge Leute, die nach Gewaltaufrufen per Zug anreisen, werden kontrolliert. 650 von ihnen werden für 30 Tage aus dem Stadtzentrum weggewiesen.

Bild: Sandro Büchler (4.4.2021)

Die SP-Stadtparlamentarierinnen Jenny Heeb und Eva Lemmenmeier wollen die Sache aber nicht einfach auf sich beruhen lassen. Sie verlangen mit einer Einfachen Anfrage die Aufarbeitung der damaligen Vorfälle. Konkret wollen die beiden SP-Frauen Auskunft darüber, wer aus welchen Gründen am Ostersonntag für 30 Tage aus dem Stadtzentrum weggewiesen wurde. Sie regen zudem an, eine Umfrage bei den Weggewiesenen durchzuführen, wieso diese damals überhaupt ins Stadtzentrum gekommen sind.

Zwei Tage zuvor, am Abend des Karfreitags, war es in der St.Galler Alt- und Innenstadt zu schweren Krawallen und Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und jungen Nachtschwärmern gekommen.

Zwei Tage zuvor, am Abend des Karfreitags, war es in der St.Galler Alt- und Innenstadt zu schweren Krawallen und Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und jungen Nachtschwärmern gekommen.

Bild: Sandro Büchler
(2.4.2021)

Weiter wollen Heeb und Lemmenmeier wissen, ob die Stadtpolizei bereit ist, ein Konzept zum Umgang mit Jugendlichen im öffentlichen Raum zu erarbeiten, um künftig «unverhältnismässige Sanktionen» zu vermeiden. Für die SPlerinnen können die Ausschreitungen als Ausdruck nicht wahrgenommener Bedürfnisse der jungen Leute gesehen werden. Sie regen daher ein Projekt – etwa der mobilen Jugendarbeit – an, mit dem die Stadt mit den Jugendlichen einen Gedankenaustausch über deren Bedürfnisse pflegt. Dies nicht zuletzt auch mit Blick auf die Auswirkungen der Anti-Corona-Schutzmassnahmen.

Montag, 20. September - 13:41 Uhr

Ein Blick hinter die Kulissen beim SC Brühl: Wieso FCSG-Legende Daniel Lopar am Samstag in Bavois sein Comeback feiern konnte

(fm/vre) Am Samstag hat der SC Brühl mit einem 3:1-Sieg in Bavois seine zweiten drei Punkte in der siebten Meisterschaftsrunde der Promotion League abgeholt. Dabei stand bei den Kronen erstmals ein alter Bekannter im Goal: der ehemalige FCSG-Goalie Daniel Lopar. Er war im Sommer zum Team gestossen als, wenn man so will, dritter Goalie hinter Christian Leite, der aber länger verletzt ausfällt, und hinter dem jungen Alban Berisha, dem zweiten und zuletzt eben ersten Goalie.

Der ehemalige FCSG-Goalie Daniel Lopar spielt jetzt beim Stadtrivalen SC Brühl. Am Samstag konnte er in Bavois sein Comeback feiern.

Der ehemalige FCSG-Goalie Daniel Lopar spielt jetzt beim Stadtrivalen SC Brühl. Am Samstag konnte er in Bavois sein Comeback feiern.

Bild: Kurt Frischknecht/ SCB (18.9.2021)

Seitens des Trainers war es eine taktische Überlegung, Lopar für das Spiel gegen Bavois das Vertrauen zu schenken; es war Psychologie. Daniel Lopar sollte dem sehr jungen Team des SC Brühl Sicherheit geben. Und das tat der 36-Jährige offensichtlich. Was keine Überraschung ist: Lopar bringt 13 Jahre Erfahrung in der Super League beim FC St.Gallen mit. Zuletzt spielte er in der obersten australischen Liga, in Sidney, wo ihm Corona im Frühling 2020 die Karriere brutal abbrach. Vom Charakter her gilt Daniel Lopar als zäh, ruhig und bescheiden.

Der Einsatz von Daniel Lopar war ein Zeichen an Team, bei dem Anspruch und Realität auseinanderklaffen. Es war ein Zeichen an eine Mannschaft, die ihr spielerisches Potenzial (noch) nicht abrufen kann, weil sie zwar gute Spieler, aber kaum einen Leader hat. Das verdeutlicht die Statistik. Ein Blick auf transfermarkt.ch zeigt, dass der SC Brühl bezüglich Marktwert der einzelnen Spieler auf dem vierten Platz der Promotion League liegt, hinter Bellinzona, Rapperswil und Cham.

Daniel Lopar in Aktion. Die Erfahrung des «alten Hasen» gab dem jungen Brühler Team die nötige Sicherheit für einen 3:1-Sieg im Waadtland.

Daniel Lopar in Aktion. Die Erfahrung des «alten Hasen» gab dem jungen Brühler Team die nötige Sicherheit für einen 3:1-Sieg im Waadtland.

Bild: Kurt Frischknecht/
SCB (18.9.2021)

Anderseits hat Brühl - abgesehen von den vier U21-Teams - derzeit die mit Abstand jüngste Mannschaft der Promotion League. Und das spricht eben auch für die fehlende Erfahrung. Somit war der Einsatz von Daniel Lopar am Samstag ganz sicher kein Misstrauensvotum für den jungen Goalie Alban Berisha, sondern ein Vertrauensbeweis für den «alten Hasen».

Das betonte auch Daniel Lopar selber nach dem Spiel in Bavois: «Berisha gehört die Zukunft. Er bringt alle Voraussetzungen mit, ein Stammtorhüter zu werden.» Er selber sei noch nicht ganz fit nach der langen Spielpause, sagte Lopar dann auch noch. Er werde wohl in den nächsten Tagen den Muskelkater etwas spüren.

Montag, 20. September - 11:05 Uhr

Naturmuseums eröffnet am Freitag seine neue Sonderausstellung: Alles über die Hauskatze - und wie sie uns Menschen um den Finger wickelt

Kommenden Freitag, 19 Uhr, findet im Naturmuseum die öffentliche Vernissage der neuen Sonderausstellung «Die Katze - Unser wildes Haustier» statt. Sie ist danach vom 25. September bis zum 27. Februar 2022 in St.Gallen zu sehen. Für die Teilnahme an der Vernissage gilt die Zertifikatspflicht. Eine vorgängige Anmeldung per Telefon unter 071'243'40'40 oder per E-Mail ist obligatorisch.

Die neue Sonderausstellung des Naturmuseums St.Gallen über die Hauskatze ist vom 25. September bis 17. Februar 2022 zu sehen.

Die neue Sonderausstellung des Naturmuseums St.Gallen über die Hauskatze ist vom 25. September bis 17. Februar 2022 zu sehen.

Bild: Petra Wiesenhütter

An der Vernissage begrüsst Barbara Affolter, Stiftungsrätin der Stiftung Naturmuseum St.Gallen. In die Ausstellung führt danach Hannes Geisser, Direktor des Naturmuseums Thurgau, ein; in seinem Haus ist die Schau nämlich seinerzeit entstanden. Anschliessend an die Besichtigung der neuen Sonderausstellung gibt's am Freitag auch noch einen Apéro samt «Katzengourmet-Töpfli», wie es in der Ankündigung heisst.

Man muss kein Hellseher sein, um vorherzusagen, dass die Katzen-Ausstellung ein Publikumsmagnet sein wird. Mit rund 1,7 Millionen Einzeltieren ist die Katze das beliebteste Haustier der Schweiz. Es ist auch jenes, das seinen Halterinnen und Haltern vermutlich die meisten Rätsel aufgibt: Einmal ist der Stubentiger anschmiegsam, manchmal ist er distanziert, immer aber bleibt er eigenwillig. Die Ausstellung im Naturmuseum und das umfangreiche Rahmenprogramm dazu vermitteln Einblicke in die Biologie und Lebensweise des kleinen Raubtiers. (pd/vre)

Montag, 20. September - 10:42 Uhr

«Koch des Monats» von Gault-Millau kommt aus St.Gallen: Auszeichnung für Agron Lleshi vom «Jägerhof»

Viel Ehre für Agron Lleshi vom St.Galler «Jägerhof»: Der Gault-Millau Schweiz hat ihn jetzt nämlich zu seinem «Koch des Monats» gewählt. Lleshi hatte den «Jägerhof» neben dem Olma-Messegelände 2016 von seiner ehemaligen Lehrmeisterin Vreni Giger übernommen. Er setzt seither die Arbeit dieser Starköchin erfolgreich fort. Entsprechend fällt die Würdigung als «Koch des Monats» im Gault-Millau-Text aus.

Agron Llhesi vom St.Galler «Jägerhof» mit einer seiner Kreationen.

Agron Llhesi vom St.Galler «Jägerhof» mit einer seiner Kreationen.

Bild: Hanspeter Schiess
(8.10.2019)

Der «Jägerhof» sei ein kulinarischer Hotspot, «sein Chef ein blendend gelaunter, mitreissender Gastgeber und aussergewöhnlich talentierter Koch», heisst es da: «Voller Power und Ideen» scheue Agron Lleshi keine Mühe, alles selber frisch zuzubereiten, sei es noch so aufwendig und ausgefallen. Neben anspruchsvoller Haute Cuisine, die auch Vegetarier glücklich mache, setze er immer wieder Klassiker auf die Karte, die enormen Anklang bei den Gästen fänden.

Agron Lleshi wurde von Gault-Millau schon 2019 mit 17 von 20 möglichen Punkten ausgezeichnet. Daneben figuriert er auch mit einem Stern im Guide Michelin, dem zweiten grossen Restaurantführer. (pd/vre)

Montag, 20. September - 9:27 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 342 neue Ansteckungen und wieder ein Todesfall übers Wochenende

Der Kanton St.Gallen meldet in seinem Internetauftritt fürs Wochenende (Freitag, Samstag, Sonntag) 342 neue laborbestätigte Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 52'350 Personen im St.Gallischen mit dem Virus infiziert. Über das Wochenende wurde auch ein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der Coronatoten seit Frühling 2020 steht damit bei 733.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Sonntag, 19. September, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Sonntag, 19. September, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

In Zusammenhang mit Covid-19 waren am Sonntagabend im Kanton St.Gallen 46 Patientinnen und Patienten hospitalisiert. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Sonntag bei 237, die 14-Tage-Inzidenz bei 558. Die Inzidenz bezeichnet die Zahl der neuen Coronafälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Montag, 20. September - 9:02 Uhr

Interreligiöse Bettagsfeier: 20 Religionsgemeinschaften beten trotz Kälte und Regen gemeinsam auf dem St.Galler Klosterplatz

In strömendem Regen auf dem Klosterplatz: Angehörige verschiedenster Religionen beten gemeinsam für den Frieden.

In strömendem Regen auf dem Klosterplatz: Angehörige verschiedenster Religionen beten gemeinsam für den Frieden.

Bild: Sabine Zgraggen
(19.9.2021)

Angehörige von 20 Glaubensgemeinschaften aus der Stadt St.Gallen haben am Sonntag den Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag auf dem Klosterplatz gefeiert. Dies trotz Kälte und Dauerregen. Im Zentrum der Feier standen gemäss Mitteilung heilende und helfende Kräften in der Coronapandemie. Betont wurde aber auch, wie wichtig es sei, in der Pandemie zusammenzustehen und nicht die Betroffenen auszugrenzen, die «ohnehin schon zu den weniger Privilegierten auf der Welt gehören».

An der interreligiösen Bettagsfeier vom Sonntag in St.Gallen nahmen auch Priester und Angehörige der eritreisch-orthodoxen Gemeinde teil.

An der interreligiösen Bettagsfeier vom Sonntag in St.Gallen nahmen auch Priester und Angehörige der eritreisch-orthodoxen Gemeinde teil.

Bild: Sabine Zgraggen
(19.9.2021)
Montag, 20. September - 8:31 Uhr

Organisatoren zufrieden mit drittem Bierprobier: 1'500 Gäste, 17 Brauereien und 120 Biersorten

Die Organisatorinnen und Organisatoren des Bierprobier-Festivals ziehen eine positive Bilanz zur dritten Durchführung ihres Anlasses. Am Freitag und Samstag kamen gemäss Mitteilung rund 1'500 Besucherinnen und Besucher zur Olma-Halle 9 und konnten dort rund 120 Biersorten von 17 lokalen, regionalen sowie nationalen Brauereien degustieren. Erstmals wurden als «Festival-Special» vier Schweizer Cider-Produzenten vorgestellt.

Am Freitag und Samstag fand vor und in der Olma-Halle 9 das dritte Bierprobier-Festval mit rund 1'500 Besucherinnen und Besuchern statt.

Am Freitag und Samstag fand vor und in der Olma-Halle 9 das dritte Bierprobier-Festval mit rund 1'500 Besucherinnen und Besuchern statt.

Bild: Michael Dornbierer
(18.9.2021)

Das Bierprobier-Festival versteht sich als Plattform für Brauereien, Hobbybrauer und Brauklubs, die ihre Kreationen dem Publikum präsentieren wollen. Als regionale Vermarktungsplattform bietet der Anlass der Bierbranche die Möglichkeit, Produkte bekannter zu machen und «das Verständnis für das Kulturgut Bier zu steigern». Das nächste Bierprobier findet 2022 am 15. und 16. September wieder auf dem St.Galler Olma-Areal statt. (pd/vre)

Montag, 20. September - 7:57 Uhr

Zweite Velodemo «Kidical Mass» in St.Gallen: Mehr Platz und Sicherheit für Kinder im Strassenverkehr

Am Samstag hat in der Stadt St.Gallen auch die zweite Velodemo «Kidical Mass» (wörtlich: kindliche Masse) stattgefunden. Dabei waren nach Angaben der Organisatorinnen und Organisatoren rund 50 Personen, darunter viele Kinder, auf zwei Rädern in der Innenstadt unterwegs. Sie forderten sichere Strassen für Kinder und die Berücksicht ihrer Anliegen bei der Planung der Verkehrsinfrastruktur.

Die zweite Velodemo für Kinder in St.Gallen am Samstagnachmittag auf der Leonhardsbrücke unterwegs zur Kreuzbleiche.

Die zweite Velodemo für Kinder in St.Gallen am Samstagnachmittag auf der Leonhardsbrücke unterwegs zur Kreuzbleiche.

Bild: Moritz Drechsler
(18.9.2021)

Die «Kidical Mass» ist eine Spielart der «Critical Mass» (wörtlich: kritische Masse). Die von der Polizei begleitete und vom eigenen Verkehrsdienst gesicherte Kundgebung soll Kindern eine Stimme im Verkehr geben. Eine kindgerechte Mobilitätsplanung stelle die Bedürfnisse der jüngsten Verkehrsteilnehmer nach Platz und Sicherheit ins Zentrum, hiess es an der Kundgebung. Dafür gebe es einfache und kostengünstig Massnahmen. Man müsse sie nur umsetzen wollen. (pd/vre)

Montag, 20. September - 7:35 Uhr

Kundgebung zum UNO-Weltfriedenstag auch in St. Gallen: Vor Gefahren für den inneren Frieden der Schweiz gewarnt

Am Wochenende hat in St.Gallen eine Kundgebung zum Weltfriedenstag der UNO stattgefunden. Am Demonstrationszug vom Leonhardspärklein durch die Innenstadt nahmen rund 100 Personen teil. In den Reden an der Kundgebung auf dem Grüningerplatz wurde gewarnt, dass auch in der Schweiz die Friedenskultur durch äussere wie innere Faktoren in Gefahr sei. Die Kundgebung zum UNO-Weltfriedenstag wird in der Stadt St.Gallen seit 2014 durchgeführt; diese Tradition wurde nicht einmal durch die Coronapandemie unterbrochen.

Der Demonstrationszug zum UNO-Weltfriedenstag am Samstagnachmittag in der Multergasse.

Der Demonstrationszug zum UNO-Weltfriedenstag am Samstagnachmittag in der Multergasse.

Bild: André Brugger
(18.9.2021)

Lea Suter vom Forum für Friedenskultur in Ilanz warnte an der Kundgebung auf dem Grüningerplatz vor Gefahren für den Inneren Frieden der Schweiz: Er sei durch die Auswirkungen der Coronapandemie am Bröckeln. Die Fronten zwischen den Lagern verhärteten sich auch bei uns zusehends. Anderseits sei diese Krise auch eine grosse Chance, um der Gesellschaft die Augen zu öffnen und aufzuzeigen, dass Frieden eben nicht einfach eine Errungenschaft sei, sondern ständig gepflegt werden wolle.

Gülsen Celikkol vom Demokratisch Kurdischen Gesellschaftszentrum St.Gallen ging in ihrem Kurzvotum an der Friedenskundgebung auf dem Grüningerplatz auf die Unterdrückung der Kurdinnen und Kurden in der Türkei ein. Sie forderte, dass sich die Schweiz für die Freilassung aller politischen Gefangenen einsetzen, die aktuellen militärischen Angriffe in Südkurdistan verurteilen und zudem die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit der Türkei einstellen solle.

Das Teilnehmerfeld der St.Galler Kundgebung zum UNO-Weltfriedenstag war wie üblich bunt gemischt - auch altersmässig.

Das Teilnehmerfeld der St.Galler Kundgebung zum UNO-Weltfriedenstag war wie üblich bunt gemischt - auch altersmässig.

Bild: André Brugger
(18.9.2021)

Für die Klimajugend formulierte Leon Frischknecht seine Vision von Frieden: «In einer friedlichen Welt ist kein Platz für Hass oder Diskriminierung. Es ist kein Platz für Egoismus und Intoleranz. Frieden bedeutet für mich, ein Leben, das für alle lebenswert ist.» Frieden bedeute, dass man gemeinsam die Gesellschaft verbessern könne. Er bedeute aber auch, dass man sich um seine Kinder kümmern und und «ein schönes Leben führen» könne. (pd/vre)

Sonntag, 19. September - 18:10 Uhr

Betrunken mit dem Auto von der Strasse abgekommen und gegen eine Steinmauer geprallt

Am frühen Sonntagmorgen ist es auf der Wilerstrasse in Gossau zu einem spektakulären Selbstunfall gekommen. Kurz vor 3.30 Uhr kam das Auto eines 21-jährigen Mannes von der Strasse ab und knallte gegen eine Steinmauer. Der Autolenker war stark betrunken; der Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 1,4 Promille. Beim Unfall wurde gemäss Mitteilung der Kantonspolizei niemand verletzt. Es entstand Sachschaden von rund 12'000 Franken.

Der Fahrer dieses Autos kam am frühen Sonntagmorgen in Gossau mit 1,4 Promille von der Strasse ab und landete in einer Steinmauer.

Der Fahrer dieses Autos kam am frühen Sonntagmorgen in Gossau mit 1,4 Promille von der Strasse ab und landete in einer Steinmauer.

Bild: Kantonspolizei SG
(19.9.2021)

Der 21-Jährige fuhr am frühen Sonntagmorgen mit seinem Auto von Niederwil in Richtung Gossau. Auf der Wilerstrasse geriet er mit seinem Auto kontinuierlich nach rechts und kollidierte schliesslich mit einer Steinmauer. Durch die Wucht des Aufpralls drehte sich das Auto um 180 Grad und kam auf der rechten Fahrspur zum Stillstand. Der 21-Jährige musste seinen Fahrausweis auf der Stelle abgeben. (kapo/vre)

Sonntag, 19. September - 15:06 Uhr

Unbewaffneter Raub an der Marktgasse – Täter festgenommen

Der mutmassliche Täter konnte festgenommen werden.

Der mutmassliche Täter konnte festgenommen werden.

Symbolbild: Kapo SG

Am späten Samstagabend ist es an der Marktgasse in St.Gallen zu einem unbewaffneten Raub gekommen. Der 15-jährige mutmassliche Täter begab sich zu einer Personengruppe, die sich auf einer Parkbank befand. Dabei kam es zu einem Wortwechsel zwischen einem 18-jährigen Mann und dem 15-jährigen Libanesen. Der mutmassliche Täter forderte daraufhin Bargeld und verletzte den 18-Jährigen durch Schläge.

Aufgrund der sofort eingeleiteten Fahndung konnte der mutmassliche Täter gemäss Mitteilung der Kantonspolizei in Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei angehalten und festgenommen werden. Die Kantonspolizei nimmt jetzt weitere Ermittlungen vor. (kapo/nat)

Sonntag, 19. September - 11:07 Uhr

Drei Personen an der Bahnhofstrasse verletzt – Hintergründe der Tat unklar

Mehrere Personen waren am Sonntag, etwa 2.45 Uhr, in eine tätliche Auseinandersetzung an der Bahnhofstrasse in St.Gallen involviert. Patrouillen der Stadtpolizei trafen dort auf einen schwer verletzten 20-Jährigen, einen mittelschwer verletzten 22-Jährigen und einen leicht verletzten 20-Jährigen. Aktuell befindet sich der schwer verletzte Mann in lebensbedrohlichem Zustand, teilt die Polizei am Sonntagnachmittag mit.

Nach jetzigem Kenntnisstand dürften die drei verletzten Männer auf der Bahnhofstrasse unterwegs gewesen sein, als es zu einer Auseinandersetzung mit einer bisher unbekannten Tätergruppe kam. Die Hintergründe der Tat sind unklar. Wie es zu den Verletzungen der drei Personen gekommen ist, wird nun durch die Kantonspolizei untersucht.

Zur Klärung des Tathergang sucht die Kantonspolizei Zeugen. Personen, die Angaben zur Auseinandersetzung machen können, oder Personen die die Tat gefilmt haben, werden in einer Mitteilung vom Sonntag gebeten, sich unter 058'229'49'49 zu melden. (kapo/nat)

Sonntag, 18. September - 9:35 Uhr

Stadtsanktgaller Abstimmungsvorlage vom 26. September: EVP empfiehlt ein Ja zur Beschaffung weiterer Elektrobusse

Der Vorstand der EVP des Wahlkreises St.Gallen-Gossau begrüsst in einer Mitteilung die Beschaffung weiterer Batterietrolleybussen für die Verkehrsbetriebe der Stadt St.Gallen (VBSG). Sie sind Bestandteil einer zweiten Etappe der Flottenerneuerung. Über den dafür nötigen Kredit von 42 Millionen Franken entscheidet das städtische Stimmvolk am kommenden 26. September.

Am 26. September entscheiden die Stadtsanktgaller Stimmberechtigten über die Beschaffung weiterer neuer Batterietrolleybusse.

Am 26. September entscheiden die Stadtsanktgaller Stimmberechtigten über die Beschaffung weiterer neuer Batterietrolleybusse.

Bild: Raphael Rohner
(22.12.2020)

Aus Sicht der EVP macht es Sinn, die Dieseltechnologie bei Bussen abzulösen. Der Klimawandel sei längst nicht nur eine Theorie, sondern Tatsache. Daher sei es zwingend bei der VBSG-Flottenerneuerung auf fossile Treibstoffe zu verzichten, obwohl Dieselbusse in der Beschaffung günstiger wären. In Zeiten des Klimawandels sei die Anschaffung von Dieselbussen aus Sicht der EVP jedoch «verantwortungslos», heisst es in der EVP-Mitteilung: Die 42 Millionen für neue E-Busse seien «eine gerechtfertigte Investition in die Zukunft».

Sonntag, 18. September - 9:09 Uhr

Drei wertvolle Punkte erkämpft: SC Brühl gewinnt in Bavois mit 3:1

Dank restlosem Einsatz aller Spieler haben sich die Brühler Fussballer am Samstag drei wichtige und verdiente Punkte gegen Bavois erkämpft. Vom Start weg sei der Wille, alles zu geben, sichtbar gewesen, schreibt Henri Seitter in seinem Matchbericht. Im Goal der Brühler stand an diesem Wochenende erstmals der ehemalige FCSG-Goalie Daniel Lopar, der viel Ruhe ausstrahlte und vor allem seine Vorderleute hervorragend dirigierte.

Ein kämpferischer SC Brühl hat sich am Samstag auswärts mit 3:1 gegen den FC Bavois durchgesetzt.

Ein kämpferischer SC Brühl hat sich am Samstag auswärts mit 3:1 gegen den FC Bavois durchgesetzt.

Bild: Kurt Frischknecht/
SCB (18.9.2021)

Bereits fünf Minuten nach Spielbeginn scheiterte Ajet Sejdija für die Kronen bei einem Freistoss an die Latte. Schon nach elf Minuten erzielte Angelo Campos auf Pass von Dario Stadler das 0:1. Bavois liess sich nicht einschüchtern und hielt unzimperlich dagegen. Einmal scheiterten die Waadtländer ebenfalls an der Latte, ihre grösste Ausgleichschance vergaben sie aber mit einem verschossenen Penalty nach einer halben Stunde. Die Partie wurde beidseits verbissener geführt und die Folge waren diverse gelbe Karten wegen überhartem Spiel. Der Pausenstand von 0:1 entsprach aber durchaus den gezeigten Leistungen.

Die Westschweizer kamen etwas besser aus der Kabine und standen dem Ausgleichstreffer zu Beginn der zweiten Halbzeit mehrmals sehr nahe. In der 66. Minute fiel der logische 1:1-Ausgleich im Nachschuss durch den gefährlichsten Angreifer Joaquim Alvarez. Die Brühler liessen sich aber nicht entmutigen, rappelten sich nochmals auf und erzielten durch Ajet Sejdija auf Vorarbeit von Jan Wörnhard das 1:2. Diesen Vorsprung verteidigten sie mit vereinten Kräften. Fünf Minuten vor Schluss sicherte Angelo Campos mit seinem zweiten Tor den verdienten Sieg.

Im Tor der Kronen stand am Samstag im Waadtland erstmals die ehemalige FCSG-Legende Daniel Lopar.

Im Tor der Kronen stand am Samstag im Waadtland erstmals die ehemalige FCSG-Legende Daniel Lopar.

Bild: Kurt Frischknecht/ SCB (18.9.2021)

Letztlich habe der Wille aller Brühler und vor allem ihre Zweikampfstärke am Samstag den Ausschlag zugunsten der bisher kaum vom Erfolg verwöhnten Kronen gegeben, schreibt Henri Seitter. Einmal mehr habe diese Partie zudem gezeigt, dass mit spielerischen Mitteln allein auf Dauer in der Promotion League keine Erfolge möglich seien. Zu hoffen bleibe jetzt, dass die Brühler am nächsten Wochenende gegen Nyon auch vor heimischen Publikum im Paul-Grüninger-Stadion gleich kämpferisch aufträten wie am Samstag im Waadtland.

Samstag, 18. September - 14:13 Uhr

33-Jähriger baut Selbstunfall in fahrunfähigem Zustand in Wittenbach

Das Auto eines 33-jährigen Mannes geriet in Wittenbach neben die Strasse und kollidierte mit einem Kandelaber sowie einer Leitplanke.

Das Auto eines 33-jährigen Mannes geriet in Wittenbach neben die Strasse und kollidierte mit einem Kandelaber sowie einer Leitplanke.

Bild: Kapo St.Gallen

Am Samstag, 6.45 Uhr, ist es auf der Romanshornerstrasse in Wittenbach zu einem Selbstunfall gekommen. Wie die Kantonspolizei St.Gallen in einer Medienmitteilung schreibt, ist ein 33-Jähriger mit seinem Auto von Häggenschwil Richtung Wittenbach Zentrum gefahren und dabei kontinuierlich nach rechts geraten. Das Auto sei in der Folge mit einem Kandelaber sowie einer Leitplanke kollidiert. Der 33-Jährige wurde bei der Unfallaufnahme als fahrunfähig eingestuft und musste nebst einer Blut- und Urinprobe auch seinen Führerausweis abgeben. Der Sachschaden beläuft sich gemäss Communiqué auf rund 20'000 Franken. (kapo/evw)

Samstag, 18. September - 13:53 Uhr

Abstimmungsparolen der SVP der Stadt St.Gallen: Nein zur Busbeschaffung, Stimmfreigabe zur «Ehe für alle»

Die SVP der Stadt St.Gallen hat die Parolen fürs Abstimmungswochenende vom 26. September gefasst. Sie empfiehlt gemäss Mitteilung die Ablehnung der zweiten Etappe der Modernisierung der städtischen Verkehrsbetriebe (VBSG) für 42 Millionen. Hauptgrund fürs Nein ist, dass es keinerlei Sinn mache, von Ökologie zu sprechen, dann aber Busse anzuschaffen, die nach 12 bis 13 Jahren ausgemustert werden sollten, aber gemäss Studien erst nach 14 bis 15 Jahren sauberer seien, als die modernsten Diesel-Busse. Auf das Resultat komme man, wenn man alle Emissionen der Busbeschaffung berücksichtige, und zwar ab Herstellung und Transport aller Bauteile.

Die städtische SVP lehnt die zweite Etappe der VBSG-Modernisierung durch die Beschaffung neuer E-Busse ab. Die entsprechende Vorlage für den 26. September sei nicht ökologisch, argumentiert die Partei.

Die städtische SVP lehnt die zweite Etappe der VBSG-Modernisierung durch die Beschaffung neuer E-Busse ab. Die entsprechende Vorlage für den 26. September sei nicht ökologisch, argumentiert die Partei.

Bild: Ralph Ribi
(25.2.2021)

Zur 99-Prozent-Initiative der Juso sagt die Stadtsanktgaller SVP ebenfalls Nein. Sie begründet dies in ihrer Mitteilung, dass man «den sozialistischen Umverteilungsfantasien linker Kreise nichts abgewinnen» könne. Für die zweite eidgenössische Vorlage vom 26. September hat die SVP der Stadt St.Gallen Stimmfreigabe beschlossen. Zankapfel sei bei der Parolenfassung nicht die «Ehe für alle» gewesen, sondern die Einführung der Möglichkeit, dass gleichgeschlechtliche weibliche Paare Kinder haben könnten. Eine Vorlage nur für die Ehe und damit verbundene, rechtliche Aspekte wäre gutgeheissen worden, heisst es in der SVP-Mitteilung.

Ein Ja empfiehlt die städtische SVP zur kantonalen Abstimmungsvorlage vom 26. September: Um die Wirtschaft weiter «pulsieren zu lassen» und finanzielle Risiken abzufedern, empfiehlt die Stadtpartei ein Ja zum kantonalen Covid-19-Gesetz in die Abstimmungsurne zu legen. (pd/vre)

Samstag, 18. September - 13:28 Uhr

Feuerwehr, Polizei und Sanität üben am Montag den Ernstfall: Grosseinsatz mit 90 Rettungskräften und vielen Verletzten

Für einmal müssen sich Nachbarinnen und Nachbarn, die am frühen Montagabend an der Martinsbruggstrasse Blaulichter und Sirenen feststellen, keine Sorgen machen: Dann ist nämlich nichts passiert, sondern die Blaulichtorganisationen von Stadt und Region St.Gallen üben den Ernstfall. Im Szenario der Übung spielen gemäss Mitteilung der Kommunikationsabteilung der Stadt St.Gallen ein Lieferwagen, ein Postauto und zwei Dutzend «Verletzte» Hauptrollen.

Die Führung und Koordination eines Grosseinsatzes von Feuerwehr, Polizei und Sanität ist anspruchsvoll. Am Montagabend wird das in St.Gallen geübt.

Die Führung und Koordination eines Grosseinsatzes von Feuerwehr, Polizei und Sanität ist anspruchsvoll. Am Montagabend wird das in St.Gallen geübt.

Symbolbild: Stadt SG

Im Einsatz werden am Montagabend rund 90 Angehörige der Berufs- und der Milizfeuerwehr, der Stadtpolizei, der Rettung St.Gallen sowie der Sanitätshilfsstelle des Sicherheitsverbundes Wil stehen. Geübt wird der Aufbau und das Zusammenspiel einer funktionierenden Führungsstruktur sowie der richtige Führungsrhythmus auf allen Stufen. Überprüft und auf mögliche Verbesserungen abgeklopft wird zudem der Patientenweg bei einem plötzlichen Anfall von vielen Verletzten. (sk/vre)

Samstag, 18. September – 13:05 Uhr

Fussballerinen des FC St.Gallen-Staad treten am 2. Oktober im Kybunpark gegen die YB-Frauen an: Vorverkauf gestartet

Auch in dieser Saison der Women’s Super League trägt das Frauenteam des FC St.Gallen-Staad ein Heimspiel im Kybunpark aus. Es trifft dort am Samstag, 2. Oktober in der fünften Runde der Meisterschaft 2021/22 auf die YB-Frauen. Türöffnung im Stadion ist um 15 Uhr, Anpfiff des Spiels um 16 Uhr.

Die Fussballerinen des FC St.Gallen-Staad belegen nach der dritten Runde der Women's Super League derzeit Rang vier hinter den Frauen des FCZ, von GC und von Servette.

Die Fussballerinen des FC St.Gallen-Staad belegen nach der dritten Runde der Women's Super League derzeit Rang vier hinter den Frauen des FCZ, von GC und von Servette.

Bild: PD

Für dem Match wird gemäss Mitteilung des FC St.Gallen der Sektor C des Stadions geöffnet; dort gilt dann freie Platzwahl. Tickets dafür gibt’s ab sofort im FCSG-Ticketshop. Sie kosten 20 Franken. Für «Grüewiss+»-Mitglider ist der Eintritt gratis. Für den Zutritt zum Kybunpark gilt die Zertifikatspflicht; beim Spiel des FC St.Gallen-Staad vom 2. Oktober wird es kein Testzentrum vor dem Stadion geben.

Vor dem Heimspiel im Kybunpark treten die Fussballerinnen von St.Gallen-Staad am 25. September noch auswärts gegen den FC Zürich an. Nach drei Meisterschaftsrunden liegen die St.Gallerinnen derzeit mit fünf Punkten auf Platz vier der Rangliste der Women’s Super League. Dies hinter den Frauen des FC Zürich, von GC und von Genf-Servette. (pd/vre)

Samstag, 18. September - 9:21 Uhr

Einbürgerungen vereinfachen: Postulat für tiefere Hürden für Einbürgerungswillige wird am Dienstag im Stadtparlament eingereicht

Schuld an den rückläufigen Zahlen bei den Einbürgerungen sind nach Meinung von Politikerinnen und Politikern von links der Mitte die Verschärfungen der Bedingungen dafür seit 2018. Die Stadt St.Gallen soll deshalb ihren Spielraum nutzen, um administrative und finanzielle Hürden für Einbürgerungen abzubauen. Für Personen unter 25 Jahren sollen sie gar kostenlos werden. Das fordern in einem Postulat Mitglieder der Fraktionen von SP/Juso/PFG, Grünen/Jungen Grünen sowie der GLP/Jungen GLP im Stadtparlament. Der Vorstoss soll am Dienstag eingereicht werden.

Einbürgerungswillige sollen nicht durch zu hohe finanzielle und administrative Hürden abgeschreckt werden. Das fordert ein Postulat, das am Dienstag im St.Galler Stadtparlament eingereicht wird.

Einbürgerungswillige sollen nicht durch zu hohe finanzielle und administrative Hürden abgeschreckt werden. Das fordert ein Postulat, das am Dienstag im St.Galler Stadtparlament eingereicht wird.

Bild: Chris Iseli
(2.3.2020)

St.Gallen ist nach Meinung der Postulantinnen und Postulanten «eine migrantisch geprägte Stadt». Personen aus über 120 Ländern leben und arbeiten hier. Knapp ein Drittel der ständigen Wohnbevölkerung ist aber von der politischen Mitbestimmung ausgeschlossen, weil er keinen Schweizer Pass besitzt. Aus demokratie- und integrationspolitischer Sicht sei das problematisch, heisst es in einer vom Sekretariat der SP-Stadtpartei verbreiteten Mitteilung zur Postulatseinreichung.

Wer heute den Schweizer Pass beantragen wolle, müsse tief in die Tasche greifen, heisst es in der Mitteilung weiter. Zusammen mit dem seit 2018 verlangten Sprachzertifikat würden für eine junge erwachsene Person schnell einmal 4'500 Franken fällig. Das sei eine hohe Hürde, vor allem bei Familien und Einzelperson, bei denen das Geld knapp sei. Auch dem eidgenössischen Preisüberwacher sind gemäss Postulantinnen und Postulanten die heutigen Gebühren für Einbürgerungen in Dorn im Auge. Sie sollten nicht höher sein als 1500 Franken, seien also heute in der Stadt St.Gallen deutlich zu hoch, heisst es in der Mitteilung. (pd/vre)

Samstag, 18. September - 8:53 Uhr

Neues Spiel, neue Chance für Brühl: Der SC Brühl muss am Samstag auswärts bei FC Bavois antreten und punkten

Am Samstag reist die erste Mannschaft des SC Brühl zum FC Bavois ins Waadtland. Anpfiff zum Spiel ist im 16 Uhr im Stadion Peupliers. Im Vorfeld ist eines glasklar: Der SC Brühl braucht dringend Punkte. Gerade einmal drei Punkte haben die Kronen nämlich in den bisherigen sechs Spielen sammeln können. Das Resultat ist der zweitletzte Platz in der Tabelle der Promotion League vor Aufsteiger Young Boys II. Vor zwei Wochen hatten die Brühler in Cham ein Zwischenhoch; beim Heimspiel gegen die Basler Black Stars tauchten sie am vergangenen Wochenende aber wieder.

Nicht nur lange Schatten, auch lange Gesichter gab es am Samstag vor einer Woche beim SC Brühl nach der 1:3-Heimniederlage gegen die Black Stars.

Nicht nur lange Schatten, auch lange Gesichter gab es am Samstag vor einer Woche beim SC Brühl nach der 1:3-Heimniederlage gegen die Black Stars.

Bild: Kurt Frischknecht/
SCB (11.9.2021

Nun soll es die nächsten drei Punkte am Samstag in Bavois geben, nach einer langen Reise ins Waadtländer Dorf, das gerade einmal etwas mehr als 700 Einwohner hat – und einen Fussballclub, der sich seit fünf Jahren recht gut in der Promotion League hält. «Bavois ist ein unangenehmer Gegner», weiss Brühls Sportchef Roger Jäger. «Physisch stark, mit grossen Verteidigern und robusten Stürmern». Ausserdem ist das Team eingespielt, verfügt über Spieler mit Routine und internationaler Erfahrung. Sieben Punkte haben die Waadtländer in den ersten sechs Spielen geholt.

Für Brühl wird Bavois wieder zum «Nervenspiel». Ob es ein Sieg oder nur schon ein Unentschieden wird am Samstag, entscheidet sich wohl allein am Kampfgeist der Brühler - und das nicht nur wegen der Tabellensituation, sondern auch, weil der «Dorfplatz» von Bavois kein Wembley-Rasen ist. Um im Waadtland erfolgreich zu sein, müssen die Brühler auch ihre Defensivschwäche bei Standards abstellen, der sie mehr als die Hälfte der bisherigen 16 Gegentore «verdanken». (fm/vre)

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