ST.GALLER STADT-TICKER
Die besten Kurzfilme der Ostschweiz +++ Mit Sommerreifen durch den Schnee: Blechschaden +++ Neue Geschäftsführerin für Stiftung Lokremise +++ Sanierungsarbeiten am Sitterviadukt abgeschlossen

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Stadt St.Gallen und der Umgebung: In unserem Stadt-Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Mittwoch, 8. Dezember – 17:15 Uhr

Ostschweizer Kurzfilmwettbewerb: 26 Produktionen im Finale am Sonntag

81 Kurzfilme und Clips wurden für den diesjährigen Ostschweizer Kurzfilmwettbewerb aus der ganzen Ostschweiz und aus dem Fürstentum Liechtenstein eingereicht. Am Sonntag, 12. Dezember, werden die 26 nominierten Kurzfilme und Clips im Palace St.Gallen gezeigt – die besten werden im Anschluss prämiert. Neun der 26 Finalbeiträge kommen von Filmerinnen und Filmern aus der Stadt St.Gallen.

Die Kurzfilme kämpfen in drei Kategorien um das Preisgeld in Höhe von insgesamt 9000 Franken. Acht Werke von Jungfilmerinnen und Jungfilmern wurden nominiert (13 bis 21 Jahre), in der Kategorie «Musik Clips» wetteifern neun Produktionen um die Gunst der Jury, in der Kategorie «Professionals» (ab 22 Jahre) konkurrieren acht Produktionen um einen Preis.

In der Jury sitzen Kameramann Martin Rickenmann, Multimediaproduzent, VJ und Kameramann Andreas Zuber, Filmfestival-Veranstalterin Mina Pawar sowie Drehbuchautor und Regisseur Pascal Glatz. Die Jury hatte bereits die Vorauswahl des Kukrzfilmwettbewerbs durchgeführt. Das Finale am Sonntag beginnt um 17.30 Uhr im Palace St.Gallen, Einlass ab 17 Uhr. Es gilt 3G. (pd/miz)

Mittwoch,8. Dezember, 16:16 Uhr

Unfall mit Sommerreifen

Ein 36-jähriger Autofahrer verursacht mit Sommerreifen einen Unfall.

Ein 36-jähriger Autofahrer verursacht mit Sommerreifen einen Unfall.

Bild: kapo

Ein 36-jähriger Mann fuhr am Mittwochmorgen mit seinem Auto auf der St.Gallerstrasse von Gossau Richtung Winkeln hinter einem am Unfall unbeteiligten Auto her. Vor einem Fussgängerstreifen musste die Person im Auto vor dem 36-Jährigen verkehrsbedingt abbremsen. Der Autofahrer bremste daraufhin ebenfalls ab. Das Auto geriet ins Rutschen. Der 36-Jährige habe gemäss eigener Aussage eine Auffahrkollision verhindern wollen und habe deshalb versucht nach links auf die Gegenfahrbahn auszuweichen. Dort kollidierte sein Auto mit einem entgegenkommenden Auto einer 62-jährigen Frau. Diese wurde leicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Franken. Wie sich herausstellte, hatte der 36-Jährige nur Sommerreifen an seinem Auto montiert. (kapo/fra)

Mittwoch, 8. Dezember – 15:52 Uhr

Neue Geschäftsführerin für Stiftung Lokremise gewählt: Fabienne Klauser übernimmt am 1. Februar 2022

Dass Mirjam Hadorn ihren Posten als Geschäftsführerin der Stiftung Lokremise abgibt, war schon länger bekannt. Jetzt teilt der Stiftungsrat mit, dass die neue Geschäftsführung gewählt worden sei. Ab dem 1. Februar 2022 übernimmt Fabienne Klauser die Stelle der Geschäftsführerin.

Fabienne Klauser, ab 1. Februar 2022 Geschäftsführerin der Stiftung Lokremise.

Fabienne Klauser, ab 1. Februar 2022 Geschäftsführerin der Stiftung Lokremise.

Bild: PD

Mirjam Hadorn hatte die Geschäftsführung der Stiftung Lokremise im Januar 2017 übernommen. Sie habe das Kulturzentrum strategisch sowie operativ erfolgreich weiter etabliert, schreibt der Stiftungsrat in einer Mitteilung. Hadorn verlasse die Lokremise Ende Januar 2022 auf eigenen Wunsch und wechsele in die Privatwirtschaft. Fabienne Klauser tritt die Nachfolge per 1. Februar 2022 an. Sie lebt seit vielen Jahren in St.Gallen. Klauser sei eine erfahrene Schnittstellenmanagerin und Netzwerkerin, so der Stiftungrat. Aus ihrer Tätigkeit beim St.Galler Startup Frontify bringe sie Erfahrung im Kultur- und Eventmanagement sowie der Projektleitung mit. Darüber hinaus sei Klauser Präsidentin der Initiative «madeinsg.ch», die sich für eine bessere Sichtbarkeit der produzierenden Betriebe im Kanton St.Gallen einsetze. (pd/miz)

Mittwoch, 8. Dezember, 15:22 Uhr

Sanierungsarbeiten für 14 Millionen Franken abgeschlossen

Abgeschlossene Sanierungsarbeiten am Sitterviadukt.

Abgeschlossene Sanierungsarbeiten am Sitterviadukt.

Bild. PD

Die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) beendet nach rund 30 Monaten die Sanierungsarbeiten am Sitterviadukt, der höchsten Eisenbahnbrücke der Schweiz. Das 99 Meter hohe Viadukt liegt eingebettet zwischen St. Gallen und Herisau. Die Kosten der Totalsanierung belaufen sich auf rund 14 Millionen Franken. (pd/fra)

Mittwoch, 8. Dezember, 15:03 Uhr

Neue Kantonsbibliothekarin

Susanne Uhl

Susanne Uhl

Bild: PD

Susanne Uhl wird die neue Leiterin der Kantonsbibliothek Vadiana in St.Gallen. Das teilte die Staatskanzlei in einer Medienmitteilung mit. Die promovierte Literaturwissenschaftlerin ist aktuell Mitglied der Geschäftsleitung der Zentralbibliothek Zürich.

Susanne Uhl tritt die Nachfolge von Sonia Abun-Nasr an, die als Leiterin der Universitätsbibliothek nach Bern wechselte. Bis zu ihrem Stellenantritt vom 1. März 2022 übernehmen die stellvertretende Kantonsbibliothekarin Naemi Steiner und der frühere stellvertretende Kantonsbibliothekar Thomas Wieland die Bibliotheksleitung. (pd/fra)

14:44 Uhr
Mittwoch, 8. Dezember – 11:42 Uhr

Nüsslipicker

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte die Blaumeise in Abtwil.

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte die Blaumeise in Abtwil.

Mittwoch, 8. Dezember – 11:18 Uhr

Premiere: Theater St.Gallen spielt Komödie über einen Elternabend

Es ist die letzte Premiere am Theater St.Gallen in diesem Jahr: Am Donnerstag, 9. Dezember, wird die Komödie «Frau Müller muss weg» erstmals in St.Gallen aufgeführt. Das Erfolgsstück von Lutz Hübner und Sarah Nemitz feiert seit seiner Uraufführung 2010 einen Siegeszug durch die deutschsprachigen Theater. Einer der Erfolgsfaktoren: Alle Eltern werden sich darin wiederfinden. Hübner und Nemitz lassen im Stück die besorgte Elternschaft einer Primarklasse auf Klassenlehrerin Frau Müller losgehen. Es scheint Probleme in der Klasse zu geben, die Kinder stehen am entscheidenden Punkt der schulischen Karriere: dem Übertritt in die Oberstufe. Für die Eltern ist klar: Lehrerin Müller wird ihren Aufgaben nicht gerecht, sie muss weg. Ansprüche und Wirklichkeit prallen witzig-böse aufeinander.

Der Elternabend läuft aus dem Ruder – Szenenbild aus der St.Galler Inszenierung «Frau Müller muss weg».

Der Elternabend läuft aus dem Ruder – Szenenbild aus der St.Galler Inszenierung «Frau Müller muss weg».

Bild: PD

Zur Uraufführung schrieb das Onlineportal «Nachtkritik», was das Stück von Hübner und Nemitz auszeichne: «Genau beobachtete und recherchierte Wirklichkeit, Konflikte und Figuren so zugespitzt, dass beides durchschaubar wird bis zum Klischee, eine Geschichte mit so überraschenden Wendungen, dass die Klischees sich selbst auflösen und das Individuelle dahinter sichtbar wird. Das Ganze verpackt in eine Komödie, und alles abgearbeitet an einem aktuellen Thema.» Das Theater St.Gallen hat die Vorlage auf Schweizer Verhältnisse angepasst. Hausdramaturgin Anja Horst inszeniert die Komödie, die am Donnerstag, 9. Dezember, 20 Uhr, in der Lokremise Premiere feiert. Weitere Informationen, Termine und Tickets gibt's auf der Theaterhomepage im Internet. (miz)

Mittwoch, 8. Dezember – 10:22 Uhr

Erfolgsinszenierung: Figurentheater St.Gallen zeigt zum letzten Mal das Märchen vom hässlichen Entlein

Es ist eine der ältesten und erfolgreichsten Inszenierungen von Frauke Jacobi, Co-Leiterin des St.Galler Figurentheaters: «Das hässliche junge Entlein.» Über 20 Jahre zeigte Frauke Jacobi ihre erfolgreiches Ein-Frau-Stück nach dem gleichnamigen Märchen von Hans Christian Andersen im In- und Ausland. Jetzt steht Jacobi in St.Gallen damit letztmals auf der Bühne. Ab heute spielt sie wieder den Klassiker vom grauen Küken, das viele Gefahren und den Winter überstehen muss, bevor es zum herrlichen Schwan wird. Allerdings nur insgesamt vier Mal. Dann wird die Inszenierung, die unter anderem in England und Tschechien auf Tournee war und am World Festival of Puppet Art in Prag ausgezeichnet wurde, abgespielt sein.

Frauke Jacobi mit dem hässlichen jungen Entlein aus dem gleichnamigen Märchen von Hans Christian Andersen.

Frauke Jacobi mit dem hässlichen jungen Entlein aus dem gleichnamigen Märchen von Hans Christian Andersen.

Bild: PD

Zuschauerinnen und Zuschauer ab fünf können das Märchen nun letztmals sehen, und zwar heute Mittwoch, zudem am 11., 12. und 15. Dezember, jeweils um 14.30 Uhr. An der heutigen Vorstellung besteht laut Ankündigung für Eltern ohne Covid-Zertifikat wieder die Möglichkeit, ihre Kinder von Mitarbeitenden des Theaters begleiten zu lassen. (pd/miz)

Mittwoch, 8. Dezember - 9:42 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 1047 neue Ansteckungen und ein Todesfall am Dienstag

Der Kanton St.Gallen meldet auf seiner Webseite für Dienstag 1047 neue laborbestätigte Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 77'281 Personen im Kanton mit dem Virus infiziert. Am Dienstag gab's zudem wieder einen Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19. Die Zahl der St.Galler Coronatoten seit Frühling 2020 steht damit bei 775.

In den Spitälern des Kantons St.Gallen werden aktuell 121 Patientinnen und Patienten mit einer SARS-CoV-2-Infektion gepflegt. Diese Zahl ist jetzt wieder auf hohem Niveau stabil. Derzeit liegen 18 Patientinnen und Patienten auf einer Intensivstation, 17 mit künstlicher Beatmung. Aufgrund der anhaltend hohen Zahlen sind auch die St.Galler Spitäler, und zwar nicht nur die Intensivstationen, stark unter Druck. (dar)

Dienstag, 7. Dezember - 19:40 Uhr

Coronaregeln für die Nutzung von Sportanlagen und Schulräumen: Stadt schafft Klarheit

In diesen Tagen schrauben Bundesrat wie Kantonsregierung an den Anti-Corona-Massnahmen. Das Regelwerk ist dicht und nicht ganz ohne Widersprüche. Für die Nutzung ihrer Sportanlagen hat die Stadt St.Gallen jetzt Bundes- und Kantonsregeln miteinander abgeglichen. Dabei wurden die jüngsten Verschärfungen des Kantons berücksichtigt. In einem Update im Internet hat die Stadt am Dienstag zusammengefasst, was wo gilt. Da der Teufel bekanntlich in Details steckt und diese von Anlage zu Anlage variieren können, empfiehlt es sich, vor dem Besuch von Schwimmbädern, Saunas, Eissportanlagen, Turnhallen oder Freiluft-Sportanlagen die detaillierten Regeln zu konsultieren.

Grundsätzlich gilt für die städtischen Sportanlagen eine Maskenpflicht ab dem 12. Altersjahr in den allgemeinen Teilen . Keine Maske muss etwa in Schwimmhallen, in Saunakabinen, in Tauchbecken, in Duschen und auf Sportfeldern getragen werden. Ab dem 16. Altersjahr gilt in Gebäuden und teils auch draussen das 3G-Modell. Dies auch für Trainerinnen und Trainer. Für die Kontrolle des 3G-Prinzips muss ein gültiges Covidzertifikat und ein amtlicher Ausweis mitgebracht werden. In verschiedenen Einrichtungen werden zudem die Kontaktdaten erhoben. Angestellte der Stadt sind auf «ihrer» Sportanlage nicht der Zertifikatspflicht unterstellt, für sie gilt aber unabhängig vom Zertifikatsstatus eine Maskenpflicht.

Auch im Hallenbad Blumenwies gelten verschärfte Coronaregeln, etwa in Form des 3G-Prinzips. Schwimmen darf man aber weiter ohne Hygienemaske...

Auch im Hallenbad Blumenwies gelten verschärfte Coronaregeln, etwa in Form des 3G-Prinzips. Schwimmen darf man aber weiter ohne Hygienemaske...

Bild: Urs Bucher
(27.9.2017)

Geklärt hat die Stadt auch die Anti-Corona-Vorgaben für Vereine und Gruppen, die Räume der Schule oder der Tagesbetreuung benutzen. Ab Eintritt ins Gebäude gilt für alle ab dem 12. Geburtstag Maskenpflicht. Ab dem 16. Geburtstag gilt auch in diesen Räumen das 3G-Modell. Wird beim Kurs oder einer anderen Aktivität keine Hygienemaske getragen, sind zusätzlich die Kontaktdaten aufzunehmen. Die Einhaltung der Zertifikats- und Maskenpflicht sowie das Führen der Kontaktliste ist Sache der Vereine und Gruppen.

Die Vereine und Gruppen sind verpflichtet, ein angepasstes Schutzkonzept zu erstellen. Für dessen Einhaltung sind sie selbst verantwortlich. Fragen von Benutzerinnen und Benutzern zu den Regeln beantworten die städtischen Dienststellen per E-Mail unter sportanlagen@stadt.sg.ch, badundeis@stadt.sg.ch oder schulraumbelegungen@stadt.sg.ch. (sk/vre)

Dienstag, 7. Dezember - 14:55 Uhr

Beim Ostschweizer Regionalfernsehen TVO diskutieren Yvonne Gilli und Pietro Vernazza: Corona wie weiter?

FMH-Präsidentin Yvonne Gilli.

FMH-Präsidentin Yvonne Gilli.

Bild: Michel Canonica (12.11.2020)

Die Schweiz steckt momentan voll in der fünften Coronawelle. Gerade auch in der Ostschweiz ist die Zahl der die Neuansteckungen und der Spitaleinweisungen hoch, aber auch der Widerstand gegen die Impfung gross. Kommen wir ohne Lockdown mindestens für Ungeimpfte wieder aus dieser Situation heraus? Braucht es ein Impfobligatorium? Und was sagen Fachleute zur Triage in den Spitälern und zur Booster-Impfung?

Der bekannte St.Galler Infektiologe Pietro Vernazza.

Der bekannte St.Galler Infektiologe Pietro Vernazza.

Bild: Donato Caspari (28.6.2021)

Am Mittwoch diskutieren Yvonne Gilli und Pietro Vernazza diese und andere Coronafragen im Polit-Talk «Zur Sache» des Ostschweizer Regionalfernsehens TVO. Yvonne Gilli ist seit Anfang Jahr Präsidentin der Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte (FMH) und ehemalige grüne St.Galler Nationalrätin. Vernazza war ab 1985 am Kantonsspital St.Gallen tätig, zuletzt bis zu seiner Pensionierung als Chefarzt und Professor der Infektiologie. 2019 hatte er für die Grünliberalen für den Nationalrat kandidiert.

Moderiert wird das «Zur Sache» von «Tagblatt»-Chefredaktor Stefan Schmid. Erstausstrahlung der Sendung ist am Mittwoch, 18.30 Uhr. Danach wird sie stündlich wiederholt oder kann natürlich auch im Internetauftritt von TVO nachgeschaut werden. (pd/vre)

Dienstag, 7. Dezember - 14:26 Uhr

St.Galler Kulturstiftung verleiht Förder- und Anerkennungspreise: Sebastian Ryser, Otmar Elsener, Harlis Schweizer ausgezeichnet

Die St.Gallische Kulturstiftung verleiht am 25. Mai 2022 im Kulturzentrum Palace in St.Gallen einen Förder- und zwei Anerkennungspreise. Der Förderpreis in Höhe von 10'000 Franken geht an den St.Galler Figurenspieler und Regisseur Sebastian Ryser. Die Anerkennungspreise von je 15’000 Franken erhalten der Rorschacher Lokalhistoriker Otmar Elsener und die bildende Künstlerin Harlis Schweizer.

Sebastian Ryser posiert mit einer der Puppen aus «Romeo und Julia»

Sebastian Ryser posiert mit einer der Puppen aus «Romeo und Julia»

Bild: Benjamin Manser (14.9.2021)

Der 30-jährige Sebastian Ryser ist in St.Gallen aufgewachsen. Er wird von der Kulturstiftung für sein innovatives Schaffen im Bereich des zeitgenössischen Figurentheaters in Kombination mit neuen Medien ausgezeichnet. Er greife als Regisseur gesellschaftsrelevante Themen wie die Klimakrise oder Genderfragen auf und übersetze sie «in hochstehende, zuweilen radikale Puppentheaterstücke für Erwachsene», heisst es in der Mitteilung zur Preisverleihung.

Otmar Elsener vor einem Auftritt im Kulturzentrum Palace in St.Gallen.

Otmar Elsener vor einem Auftritt im Kulturzentrum Palace in St.Gallen.

Bild: Tobias Garcia (29.9.2020)

Otmar Elsener ist mit seinen Büchern und Beiträgen im «St.Galler Tagblatt» oder in den Jahresheften des Kulturhistorischen Vereins ein wichtiger Chronist von Rorschach. Der 87-jährige pensionierter Stickereifachmann ist im Städtchen am See aufgewachsen und lebt auch dort. Elsener erzählt die Geschichte des 20. Jahrhundert in dieser alten Industriestadt auf eine Art und Weise, welche über normale Lokalhistorie hinausgeht. Er liefert mit viel Liebe zum Detail und literarischen Qualitäten Bausteine einer Geschichte des Schweizer Alltags.

Die Künstlerin Harlis Schweizer.

Die Künstlerin Harlis Schweizer.

Bild: Ralph Ribi (27.11.2019)

Harlis Schweizer Hadjidj ist 1973 in St.Gallen geboren. Sie hat hier den Vorkurs an der Schule für Gestaltung absolviert, an der Ecole de Décors de Théâtre in Genf studiert und war als Theatermalerin tätig. Seit 1996 ist sie freischaffende Künstlerin. Heute lebt sie in Bühler und unterhält Ateliers im Strahlholz bei Gais, Zürich, Lausanne und St.Gallen. Als bildende Künstlerin nimmt sie regelmässig an Ausstellungen teil, führt Kunst-am-Bau-Projekte aus und unterrichtet auf verschiedenen Schulstufen. (SK/vre)

Dienstag, 7. Dezember - 11:50 Uhr

ERGÄNZTE MELDUNG --- Coronasituation im Kanton St.Gallen: 697 neue Ansteckungen und ein Todesfall am Montag

Der Kanton St.Gallen meldet auf seiner Webseite für Montag 697 neue laborbestätigte Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 76'234 Personen im Kanton mit dem Virus infiziert. Am Montag gab's zudem wieder einen Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19. Die Zahl der St.Galler Coronatoten seit Frühling 2020 steht damit bei 774.

In den Spitälern des Kantons St.Gallen werden aktuell 121 Patientinnen und Patienten mit einer SARS-CoV-2-Infektion gepflegt. Diese Zahl ist jetzt wieder auf hohem Niveau stabil. Derzeit liegen 18 Patientinnen und Patienten auf einer Intensivstation, 17 mit künstlicher Beatmung. Aufgrund der anhaltend hohen Zahlen sind auch die St.Galler Spitäler, und zwar nicht nur die Intensivstationen, stark unter Druck.

Die Sieben-Tage-Inzidenz ging am Montag im Kanton St.Gallen auf 812 zurück (Sonntag vor einer Woche: 878, diesen Sonntag: 919). Die 14-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 1'770 (Sonntag vor einer Woche: 1'600, diesen Sonntag: 1'856). Entsprechend der hohen Zahl an Neuansteckungen bleiben beide Werte im Kanton St.Gallen hoch. Die Inzidenz bezeichnet die Zahl neuer Coronafälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen für Vergleichszwecke hochgerechnet auf 100'000 Einwohner. (SK/vre)

Dienstag, 7. Dezember - 11:39 Uhr

Lebensmittelgeschäft überfallen: Nach Griff in die offene Kasse geflüchtet

Zu einem unbewaffneten Raubüberfall ist es gemäss Mitteilung der Kantonspolizei St.Gallen am Montagmittag in Steinach gekommen. Ein Unbekannter griff in einem Lebensmittelgeschäft beim Zahlen in die offene Kasse und flüchtete danach mit etwas Bargeld. Trotz sofort eingeleiteter Grossfahndung auch mit Diensthunden war der Räuber am Dienstagmittag immer noch auf freiem Fuss.

Der Täter betrat am Montag, kurz nach 14 Uhr, das Lebensmittelgeschäft an der Hauptstrasse in Steinach. Dort behändigte er ein Getränk und bezahlte es mit Münzen. Plötzlich griff er in Anwesenheit der überraschten Verkäuferin in die offene Kasse und erbeutete einen kleinen Geldbetrag. Danach flüchtete er in unbekannte Richtung. Die Kantonspolizei fahndet weiterhin nach dem Mann. (kapo/vre)

Dienstag, 7. Dezember - 11:26 Uhr

In Staad brannte der Dachstock eines Mehrfamilienhauses: Keine Verletzten, aber mehrere zehntausend Franken Sachschaden

Am Montag ist im Dach eines Mehrfamilienhauses am Städeliewies in Staad ein Brand entdeckt worden. Die Feuerwehr konnte die Flammen rasch löschen. Es wurde niemand verletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. Als Ursache steht gemäss Mitteilung der Kantonspolizei der technische Defekt eines mobilen Starthilfegerätes für den Modellbau im Vordergrund. Die Fachleute des kantonalen Kompetenzzentrums Forensik haben die Ermittlungen aufgenommen.

Gemeldet wurde Rauch aus dem Dach des Hauses in Staad am Montag, kurz vor 23:35 Uhr. Als die ersten Rettungskräfte eintrafen, stand der Dachstock bereits in Flammen. Alle Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses konnten aber rechtzeitig evakuiert werden, so dass beim Feuer niemand verletzt wurde. Alle Mieterinnen und Mieter - bis auf jene im Dachgeschoss - konnten auch bereits wieder in ihre Wohnungen zurückkehren, wie die Kantonspolizei schreibt. (kapo/vre)

Dienstag, 7. Dezember - 10:59 Uhr

Arbeitsmarkt erholt sich weiter von der Coronakrise: Arbeitslosigkeit sinkt erneut, Zahlen aber immer noch höher als vor der Pandemie

Ende November waren im Kanton St.Gallen 17 Prozent weniger Personen zur Stellensuche bei einem Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) angemeldet als zur gleichen Zeit im Vorjahr. Im Monatsvergleich ist gemäss Mitteilung der kantonalen Fachstelle für Statistik der übliche saisonale Anstieg festzustellen, der aber schwächer als in anderen Jahren ausfällt. Die Voranmeldungen zur Kurzarbeit sind stark zurückgegangen, wobei die weitere Entwicklung unklar ist.

In der Textilindustrie war im Kanton St.Gallen Ende November immer noch fast ein Fünftel der Angestellten für Kurzarbeit angemeldet.

In der Textilindustrie war im Kanton St.Gallen Ende November immer noch fast ein Fünftel der Angestellten für Kurzarbeit angemeldet.

Bild: Gaetan Bally/KEY (16.4.2015)

Ende November waren im Kanton St.Gallen 11’587 Stellensuchende bei einem RAV gemeldet. Das sind 178 Personen oder 1,6 Prozent mehr als noch Ende Oktober. Ein solcher Anstieg ist für November üblich, meist fällt er aber höher aus (rund drei Prozent). Im Vergleich zum November 2020 waren Ende des vergangenen Monats im St.Gallischen 2’381 Personen oder 17 Prozent weniger auf Stellensuche. Diese Abnahme entspricht praktisch der Verbesserung der Situation gegenüber dem Vorjahr in der Schweiz (-17,8 Prozent). Die Situation im Arbeitsmarkt hat sich also verbessert.

Allerdings: Die Zahl der Stellenlosen liegt im Kanton St.Gallen derzeit immer noch höher als vor der Coronapandemie. Ende November 2019 waren 9’947 Stellensuchende registriert. Das sind 1’640 Personen oder gut 14 Prozent weniger als Ende November dieses Jahres. (SK/vre)

Kurzarbeit

800 Betriebe mit 10'500 Angestellten arbeiten kurz

Die Zahl der für Kurzarbeit vorangemeldeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist im Kanton St.Gallen per Ende November auf knapp 800 Betriebe mit etwa 10’500 Angestellten gesunken. Das ist gemäss Mitteilung der kantonalen Fachstelle für Statistik etwa jede dreissigste beschäftigte Person im Kanton.

Vier Branchen fallen mit überdurchschnittlichen Anteilen auf: In der Textilindustrie ist fast ein Fünftel der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für Kurzarbeit gemeldet. In der Metallindustrie liegt der Anteil bei etwas mehr als einem Sechstel; fast 30 Prozent sind es aber im Automobil- und Fahrzeugbau. Ebenfalls hoch ist der Stand in Gastgewerbe und Hotellerie mit rund einem Fünftel der Beschäftigten.

Die Entwicklung bei der Kurzarbeit ist damit positiv; die Voranmeldungen zur Kurzarbeit gehen stark zurück. Unklar ist allerdings gemäss Mitteilung wohin sich die Situation jetzt entwickelt. Das ist stark abhängig davon, welche Massnahmen zur Bekämpfung der Pandemie in den nächsten Wochen ergriffen werden müssen. (SK/vre)

Dienstag, 7. Dezember - 10:28 Uhr

Wegen Corona: Die Rorschacher Band Panda Lux muss ihre erste Tournee durch Deutschland verschieben

«Unsere erste eigene Tour durch Deutschland, ein Traum», schrieben Panda Lux im Herbst auf ihrem Facebook-Profil. Doch nun der Dämpfer: Die im Dezember geplante Deutschland-Tour des Quartetts aus Rorschach muss abgesagt beziehungsweise verschoben werden. «Die epidemische Lage lässt es in vielen Bundesländern nicht zu, Konzerte zu veranstalten.»

Lange Gesichter bei Panda Lux: Die erste Deutschland-Tour diesen Dezember kann nicht stattfinden.

Lange Gesichter bei Panda Lux: Die erste Deutschland-Tour diesen Dezember kann nicht stattfinden.

Bild: PD

Wie die Band weiter schreibt, wären zwar in einigen Städten unter strengen Schutzmassnahmen Konzerte möglich gewesen. «Wir haben uns aber gemeinsam dafür entschieden, die komplette Tour aufs nächste Jahr zu legen.» Die Nachholtermin für 2022 sollen folgen.

Die Tour hätte Panda Lux unter anderem von Stuttgart nach Wuppertal und Mainz bis hinauf nach Hamburg und Bremen gebracht. Bereits im November hatte die Band drei bevorstehende Konzerttermine in Nürnberg, Erfurt und München auf Juni 2022 verschoben. (sab)

Dienstag, 7. Dezember - 10:20 Uhr

Blinde und Sehbehinderte sollen selbständig wählen und stimmen können: St.Galler Stadtregierung setzt auf E-Voting bis spätestens 2024

In der Stadt St.Gallen wird es keine speziellen Wahl- und Stimmzettel auf Papier für Blinde und Sehbehinderte geben. Diese müssen heute eine Vertrauensperson beiziehen, wenn sie wählen oder stimmen wollen, weil es keine auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Möglichkeiten der Stimmabgabe gibt. Das soll sich allerdings noch im Laufe der Amtszeit 2021 bis 2024 mit der Einführung der Möglichkeit fürs elektronische Wählen und Stimmen ändern.

Schablonen, damit Blinde und Sehbehinderte Stimmzettel ohne Hilfe ausfüllen können, sind für den Stadtrat auch kein taugliches Mittel zur Ermöglichung von barrierefreiem Wählen und Stimmen.

Schablonen, damit Blinde und Sehbehinderte Stimmzettel ohne Hilfe ausfüllen können, sind für den Stadtrat auch kein taugliches Mittel zur Ermöglichung von barrierefreiem Wählen und Stimmen.

Bild: SBZ

Mit E-Voting sei die weitgehend barrierefreie Teilnahme sowohl an Abstimmungen aller drei Staatsebenen wie auch an Majorz- und Proporzwahlen möglich, schreibt der Stadtrat in Beantwortung einer Einfachen Anfrage der Fraktion von Mitte und EVP im Stadtparlament. Die Standardisierung von Stimm- und Wahlzetteln, damit Blinde und Sehbehinderte sie selber ausfüllen können, sei hingegen sehr aufwendig und löse letztlich auch nicht alle Probleme.

Das St.Galler Wahl- und Stimmbüro hat gemäss stadträtlicher Antwort zusammen mit Fachleuten auch geprüft, Stimmzettel in Blindenschrift zu produzieren. Dies sei zwar technisch möglich, aber aus organisatorischen und terminlichen Gründen vor Wahl- und Abstimmungswochenenden «sehr schwierig». Dazu komme, dass die Produktion solcher Zettel mit hohen Kosten verbunden sei - und dass auch nicht alle Blinden und Sehbehinderten die Braille-Schrift lesen könnten. (vre)

Dienstag, 7. Dezember - 9:47 Uhr

Letzte Parlamentssitzung des Jahres: Am Nachmittag geht's in der Olma-Halle 2.1 ums Budget 2022

Traditionellerweise geht's an der letzten Sitzung eines Amtsjahres im St.Galler Stadtparlament jeweils ums Budget fürs kommende Jahr. Das ist auch heute Dienstag, ab 16 Uhr, der Fall. Die Sitzung findet coronabedingt wiederum in der Olma-Halle 2.1 statt. Publikum ist zugelassen. «Tagblatt online» berichtet in einem Liveticker über den Fortgang der Finanzdebatte. Die Stadtkanzlei tut dies auf Twitter.

In den vergangenen Jahren waren die Budgetsitzungen oft turbulent. Einmal ging's um stadträtliche Sparmassnahmen, die das Parlament umkrempelte. Ein anderes Mal stand eine Senkung des Steuerfusses im Zentrum der Diskussionen. Hauptgesprächsthema in diesem Jahr dürfte das schlechte Resultat des Budgets 2022 sein. Damit gekoppelt sind die düsteren Aussichten für die Stadtkasse in den kommenden Jahren und ein stadträtliche Sparprogramm namens «Fokus 25».

Maria Pappa wird heute Nachmittag am Ende ihres ersten Jahres als Stadtpräsidentin das Budget 2022 im Parlament zu vertreten haben.

Maria Pappa wird heute Nachmittag am Ende ihres ersten Jahres als Stadtpräsidentin das Budget 2022 im Parlament zu vertreten haben.

Bild: Benjamin Manser
(12.1.2021)

Das Budget 2022 der Stadt St.Gallen rechnet mit einem Defizit von erneut rund 25 Millionen und einem ziemlich mickrigen Selbstfinanzierungsgrad bei den Investitionen, der eine massive Neuverschuldung von rund 69 Millionen auslösen wird. Seitens der Geschäftsprüfungskommission liegen Anträge für Kürzungen an drei Stellen im Budget im Wert von knapp zwei Millionen vor; grösster Brocken ist ein Abstrich beim Strassenunterhalt um 1,5 Millionen.

Ob's aus den Fraktionen in der Eintretensdebatte weitere grundsätzliche Sparanträge geben wird, ist derzeit offen. Angekündigt hat keine Fraktion solche. In der Detailberatung ist danach allerdings mit Anträgen aus dem Plenum zu einzelnen Positionen des Budgets zu rechnen. In anderen Jahren wurde allerdings die Mehrheit der Begehren um Aufstockung oder Abstriche am einen oder anderen Detailbetrag jeweils abgelehnt. (vre)

Montag, 6. Dezember - 18:35 Uhr

Verkehrsbetriebe verlosen täglich eine Saisonkarte für die FCSG-Heimspiele der Rückrunde: Jetzt rollt im Bus der Fussball

Wer den Fussball auf einem der Newsmonitore im St.Galler Stadtbus fotografiert und auf die Website der Verkehrsbetriebe lädt, nimmt bis 15. Dezember täglich an der Verlosung einer FCSG-Saisonkarten teil.

Wer den Fussball auf einem der Newsmonitore im St.Galler Stadtbus fotografiert und auf die Website der Verkehrsbetriebe lädt, nimmt bis 15. Dezember täglich an der Verlosung einer FCSG-Saisonkarten teil.

Bild: Michel Canonica
(5.6.2014)

Die Verkehrsbetriebe St.Gallen (VBSG) verlosen seit heute Montag täglich eine Saisonkarte für die Spiele der Rückrunde des FC St.Gallen. Bis zum 15. Dezember rollt der FCSG-Ball auf den Monitoren in den Stadtbussen oder bei der VBSG-Verkaufsstelle im Rathaus-Foyer. Bei der Verlosung mitmachen ist einfach: Den rollenden Ball fotografieren und das Bild auf die VBSG-Website hochladen. Das Los entscheidet dann am nächsten Morgen, 6 Uhr, wer die glückliche Gewinnerin oder der glückliche Gewinner der Saisonkarte ist. (pd/dh)

Montag, 6. Dezember - 18:00 Uhr

Hochkarätige Runde zum Mediengesetz: Gespräch mit Susan Boos, Mark Eisenegger und Hanspeter Spörri

Am 13. Februar 2022 kommt das Referendum gegen die Medienförderung durch den Bund an die Urne. Erneut ist ein hitziger Abstimmungskampf zu erwarten. Das St.Galler Kulturzentrum Palace steigt frühzeitig ins Thema ein: Am Dienstag, 20.15 Uhr, geht's in einer Talkrunde um «Medien und Desinformation». Im Zentrum steht die Frage, was guter Journalismus eigentlich ist und wie man ihn von der öffentlichen Hand her fördern kann. Ebenfalls eingegangen wird aufs Phänomen der berühmt-berüchtigten «Fake News» und wie stark sie bei uns die politische Debatte beeinflussen.

Was ist seriöser Journalismus und wie kann man ihn fördern? Diese Fragen stehen im Zentrum einer Talkrunde vom Dienstag im Palace.

Was ist seriöser Journalismus und wie kann man ihn fördern? Diese Fragen stehen im Zentrum einer Talkrunde vom Dienstag im Palace.

Bild: Gaetan Bally/ KEY
(5.5.2014)

Am Gespräch im Palace nehmen mit Susan Boos und Mark Eisenegger zwei bekannte Köpfer der Schweizer Medienszene teil: Die St.Gallerin Boos ist neue Präsidentin des Schweizer Presserates, der sich für die Rechte und Pflichten der Journalistinnen und Journalisten einsetzt. Sie arbeitet zudem als Redaktorin bei der Wochenzeitung WOZ. Mark Eisenegger ist Professor für Kommunikationswissenschaften an der Uni Zürich und Herausgeber des Jahrbuches «Qualität der Medien». Moderiert wird der Abend durch Hanspeter Spörri, lange Jahre Journalist in Stadt und Region St.Gallen sowie ehemaliger Chefredaktor des Berner «Bund». (pd/vre)

Montag, 6. Dezember - 17:15 Uhr

Küchenbrand in Winkeln: Keine Verletzten, aber mehrere zehntausend Franken Sachschaden in einem Mehrfamilienhaus

Am Montagnachmittag ist es an der Herisauer Strasse in St.Gallen-Winkeln in einem Mehrfamilienhaus zu einem Küchenbrand gekommen. Dabei wurde niemand verletzt, jedoch entstand nach Angaben der Stadtpolizei Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. Die Brandursache ist unklar und wird durch Spezialisten untersucht.

Grosseinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei wegen eines Küchenbrandes an der Herisauer Strasse 51 in Winkeln.

Grosseinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei wegen eines Küchenbrandes an der Herisauer Strasse 51 in Winkeln.

Bild: Stadtpolizei SG
(6.12.2021)

Am Montag, 15.15 Uhr, alarmierte ein Nachbar wegen Rauchentwicklung im Haus Herisauer Strasse 51 die Feuerwehr. Die Berufsfeuerwehr konnte die Flammen in der Küche einer der Wohnungen im Mehrfamilienhaus schnell löschen. Alle Bewohnerinnen und Bewohner hatten zuvor das Haus selbstständig verlassen können; es wurde niemand verletzt.

Die Herisauer Strasse in Winkeln musste am Montagnachmittag wegen der Brandbekämpfung rund eine Stunde gesperrt werden.

Die Herisauer Strasse in Winkeln musste am Montagnachmittag wegen der Brandbekämpfung rund eine Stunde gesperrt werden.

Bild: Stadtpolizei SG
(6.12.2021)

Wegen der Löscharbeiten musste die Herisauer Strasse nach Angaben der Polizei für rund eine Stunde gesperrt werden. Im Einsatz standen am Montagnachmittag die Berufsfeuerwehr der Stadt St.Gallen, Angehörige der Milizfeuerwehr West, der Rettungsdienst sowie Angehörige von Kantons- und Stadtpolizei. (stapo/fra/vre)

Montag, 6. Dezember - 16:59 Uhr

Stadt St.Gallen schreibt fürs kommende Jahr acht Werkbeiträge aus: Kulturelles Schaffen finanziell unterstützen

St.Gallen schreibt für 2022 acht Werkbeiträge für kulturelles Schaffen aus. Sie sollen sollen die Entwicklung und Erarbeitung neuer, anspruchsvoller Projekte ermöglichen. Zur Bewerbung eingeladen sind Kulturschaffende mit Wohnsitz in der Stadt St.Gallen aus sämtlichen Sparten und Bereichen. Zugelassen sind auch Personen, die früher in der Stadt wohnten, sich jedoch zu Ausbildungszwecken auswärts aufhalten. Gruppen können berücksichtigt werden, wenn die Mehrheit der Mitglieder in der Stadt wohnt.

Stefan Rohner erhielt 2020 einen Werkbeitrag der Stadt St.Gallen für seine Videoarbeit «Breathe the Green».

Stefan Rohner erhielt 2020 einen Werkbeitrag der Stadt St.Gallen für seine Videoarbeit «Breathe the Green».

Videostill: Stefan Rohner

Die Eingabe für einen Werkbeitrag muss per E-Mail bei der städtischen Kulturförderung erfolgen. Arbeitsproben können auf dem Postweg deponiert werden. Die Kommission für Kulturförderung beurteilt die Gesuche und empfiehlt dem Stadtrat dann, wer einen Werkbeitrag erhalten soll. Neben der Beschreibung des Projekts, das mit einem Beitrag ausgezeichnet werden soll, ist eine Dokumentation einzureichen, die Angaben über die künstlerische Ausbildung der beteiligten Personen und deren bisheriges künstlerisches Schaffen enthält. (sk/vre)

Bewerbungen für einen der acht Werkbeiträge der Stadt St.Gallen im kommenden Jahr sind bis spätestens 20. Februar 2022 per E-Mail einzureichen.

Montag, 6. Dezember - 16:36 Uhr

Jetzt erscheint die zweite Nummer des Stadtmagazins «Saint Gall»: Vom ältesten Bauern der Stadt, der mit 86 Jahren ans aufhören denkt

In diesen Tagen erscheint die zweite Ausgabe des St.Galler Stadtmagazins «Saint Gall». Es enthält wiederum eine breite Palette an Geschichten zur Stadt St.Gallen, hat 80 Seiten und erscheint in einer Auflage von 2’000 Exemplaren. Es liegt an ausgewählten Orten der Stadt auf, kann an fünf verschiedenen Verkaufsstellen in der Innenstadt gekauft oder auch für 24 Franken für zwei Ausgaben abonniert werden.

Das Kernteam von «Saint Gall» mit (von links) Fotograf Urs Bucher, Autorin Marion Loher, Grafikerin Nicole Tannheimer und Herausgeber Sebastian Schneider.

Das Kernteam von «Saint Gall» mit (von links) Fotograf Urs Bucher, Autorin Marion Loher, Grafikerin Nicole Tannheimer und Herausgeber Sebastian Schneider.

Bild: Urs Bucher

Vergangene Woche hatte die zweite Nummer von «Saint Gall» im Linsebühl seine Vernissage im kleinen Kreis. Dabei gab sich der «Erfinder» und Herausgeber des Stadtmagazins, Sebastian Schneider, ziemlich selbstbewusst, wie einer Mitteilung zu entnehmen ist. «Saint Gall», so erklärte er, sei wohl die vielfältigste Publikation über die Stadt St.Gallen. Die zweite Nummer werde die erste gleich in mehrerer Hinsicht übertreffen.

In der Mitteilung werden Themen aus dem zweiten «Saint Gall» angekündigt: So etwa ein Porträt des ältesten Bauern der Stadt, der jetzt mit 86 ans Aufhören denkt. Oder eine Auslegeordnung über das autonome Fahren und was in dieser Beziehung in St.Gallen geplant ist. Oder eine Geschichte über das hart umkämpfte Alkoholgeschäft in der Adventszeit. Im grossen Interview widerspricht die Mörschwiler Gemeindepräsidentin Martina Wäger der St.Galler Stadtpräsidentin Maria Pappa.

Emil Frischknecht ist der älteste Bauer der Stadt St.Gallen. Jetzt denkt er mit 86 Jahren aber doch auch ans Aufhören.

Emil Frischknecht ist der älteste Bauer der Stadt St.Gallen. Jetzt denkt er mit 86 Jahren aber doch auch ans Aufhören.

Bild: Saint Gall

Die Macherinnen und Macher von «Saint Gall» planen – unabhängig vom Erfolg der zweiten Ausgabe – bereits eine dritte Nummer für Sommer 2022. Der Fortbestand des Magazins, das sich selber als «unabhängiges Medienprojekt» definiert, ist allerdings noch nicht gesichert. Da grosse Sponsoren (noch?) fehlen, liege der Fortbestand der Publikation weiterhin in den Händen der Inserenten sowie der Leserinnen und Leser, wird Sebastian Schneider in der Mitteilung zitiert. (pd/vre)

Montag, 6. Dezember - 12:33 Uhr

An der Tellstrasse brennt ein Auto aus: Polizei vermutet technischen Defekt als Ursache

Am späten Sonntagnachmittag hat an der Tellstrasse hinter dem St.Galler Hauptbahnhof ein Auto gebrannt. Verletzt wurde gemäss Mitteilung der Stadtpolizei niemand. Das Fahrzeug brannte aber aus und ist ein Totalschaden.

Zuunterst an der Tellstrasse steht am späten Sonntagnachmittag ein Auto im Vollbrand.
4 Bilder
Die Berufsfeuerwehr St.Gallen konnte die Flamen rasch ersticken.
Das qualmende Autowrack nach der Löschaktion.
Der Motorenraum des Autos brannte vollständig aus. Als Ursache wird ein technischer Defekt vermutet.

Zuunterst an der Tellstrasse steht am späten Sonntagnachmittag ein Auto im Vollbrand.

Bild: Stadtpolizei SG (5.12.2021)

Ein Autofahrer nahm am Sonntag, kurz nach 17 Uhr, während der Fahrt einen «komischen Geruch» war. Nachdem er seinen Wagen an der Tellstrasse abgestellt hatte, ging dieser in Flammen auf. Die Berufsfeuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Als Ursache für den Fahrzeugbrand vermutet die Polizei einen technischen Defekt. (stapo/vre)

Montag, 6. Dezember - 11:44 Uhr

Lange Wirtetradition im Haus am Schoren definitiv zu Ende: Restaurant zu Büros für Advokaturbüro umgebaut

Anfang Jahr ist am westlichen Ende des St.Galler Rosenbergs eine Ära zu Ende gegangen: Hugo und Priska Schudel beendeten ihre Gastro-Karriere. 36 Jahre wirtete das Ehepaar im «Goldenen Schäfli» an der Metzgergasse und machte es zu einer der ersten Adressen der Stadt. 2015 wagten sie im Restaurant Schoren einen Neustart; Ende Januar 2021 hängten sie die Koch- und Servierschürze an den Nagel. Zu Ende ging damit auch die lange Tradition des Wirtens im Haus an der Dufourstrasse 150. Jetzt hat hier eine Anwaltskanzlei übernommen.

Eine Zeit lang hiess die ehemalige Rôtisserie Schoren Restaurant Level. Jetzt ist in den Räumen ein Advokaturbüro untergebracht.

Eine Zeit lang hiess die ehemalige Rôtisserie Schoren Restaurant Level. Jetzt ist in den Räumen ein Advokaturbüro untergebracht.

Bild: Luca Linder
(4.11.2013)

Von Januar bis Juli wurde im Haus gebaut. Das ehemalige Restaurant Schoren mit seiner charakteristischen Winterterrasse bietet nun der «Advokatur am Rosenberg» Arbeitsplätze. Dass das so ist, sei nicht selbstverständlich, wird in einer Mitteilung Daniel Bleuer zitiert. Der Anwalt war seit vielen Jahren an der Liegenschaft interessiert. Es brauchte aber einige glückliche Fügungen, dass er das Haus im Oktober 2020 übernehmen konnte. Bleuer und sein Kanzleipartner Kevin Kleger holten dafür Michael Weltert, ehemals Staatsanwalt im Kanton St.Gallen, und Silvan von Burg, der in einer Anwaltskanzlei tätig war, ins Boot.

Sie arbeiten heute für die «Advokatur am Rosenberg» in den zu Büros umgebauten Räumen des ehemaligen Restaurants Schoren.

Sie arbeiten heute für die «Advokatur am Rosenberg» in den zu Büros umgebauten Räumen des ehemaligen Restaurants Schoren.

Bild: PD

Wahrscheinlich ist damit das letzte Kapitel in der Geschichte des traditionsträchtigen Hauses an der Dufourstrasse 150 auch noch nicht geschrieben. Für das weitere Wachstum der «Advokatur am Rosenberg» ist bereits ab nächstem Jahr der Aus- und Umbau des zweiten Stockwerks in Büroflächen geplant. Neben den vier Anwälten und öffentlichen Notaren arbeiten derzeit zwei Konsulenten, ein juristischer Mitarbeiter und eine Sekretärin für die Kanzlei. Sie ist schwergewichtig im Wirtschafts-, Vertrags- und Strafrechts tätig. (pd/vre)

Tradition

Einen Namen vor allem als «Rôtisserie Schoren» gemacht

Das Restaurant Schoren ist vor allem als Rôtisserie bekannt geworden. Seine Blütezeit hatte es unter Hans Koller, der während zwölf Jahren mit Helen Knill zusammen Gastgeber war und 15 Gault-Millau-Punkte erreichte. 2002 erlag der legendäre Wirt einer schweren Krankheit. Für seine Nachfolgerinnen und Nachfolger erwies sich das Haus als hartes Pflaster.

Laufkundschaft fehlte abseits der grossen Passantenströme weitgehend. Und der «Schoren» mit seinen gehobenen Speiseangeboten war auch nie ein Quartierrestaurant. Wer hier Erfolg haben wollte, war auf eine treue Stammkundschaft angewiesen. Und dafür musste man sehr hart arbeiten, härter auch als an zentraleren Standorten in der Stadt.

Auf Hans Koller und Helen Knill folgten Köbi Nett, Martin Zeller und Marianne Achberger, der Sternekoch Kurt Baumann und Jean-Marc Kohler. Letzterer brachte während fünf Jahren schweizerische und französische Speisen auf die Teller. 2011 übernahm dann Dode Nushi (in St.Gallen ehemals «Cavallino» und «Leonhardsbrücke») den Kochlöffel im «Schoren», bevor 2015 Hugo und Priska Schudel folgten. (vre)

Montag, 6. Dezember - 11:33 Uhr

«Financial Times» beurteilt wieder europäische Wirtschaftsuniversitäten: HSG landet diesmal auf Rang sechs

Die internationale Wirtschaftszeitung «Financial Times» hat am Montag in London ihr Ranking der «European Business Schools» veröffentlicht. Die Universität St.Gallen (HSG) ist dabei bereits zum neunten Mal in Folge unter den besten zehn Wirtschaftsuniversitäten Europas gelandet. 2019 erreichte sie den 4., 2020 den 7. und aktuell den 6. Platz unter 95 beurteilten Wirtschaftsunis. (pd/vre)

Montag, 6. Dezember - 11:22 Uhr

Büroräume zweier Unternehmen aufgebrochen: Mehrere tausend Franken erbeutet und Schaden für rund 4’000 Franken angerichtet

In der Zeit zwischen Samstagmittag und Montagmorgen haben Unbekannte die Räume zweier Betriebe an der Bischofszellerstrasse in Arnegg heimgesucht. Die Einbrecher stahlen mehrere tausend Franken und richteten rund 4’000 Franken Sachschaden an, wie die Kantonspolizei St.Gallen am Montagvormittag meldet. Sie klärt nun auch ab, ob für beide Einbrüche die gleichen Täter verantwortlich sind.

Die beiden Betriebe sind im gleichen Gebäude untergebracht. Um in die Räume des ersten zu kommen, wuchteten die Einbrecher eine Türe auf. Hier stahlen sie mehrere tausend Franken und richteten Schaden für nochmals rund 1’000 Franken an. Um in die Räume des zweiten Unternehmens zu kommen, schlug sie eine Scheibe ein und wuchteten eine weitere Türe auf. Hier machten sie aber keine Beute. (kapo/vre)

Montag, 6. Dezember - 11:18 Uhr

Pepe Lienhard an der ersten Stärne-Nacht in Gossau: Wie der berühmte Bandleader nach 44 Jahren seine «Swiss Lady» wieder traf

Der 75-jährige, heute in Frauenfeld lebende Pepe Lienhard ist einer der ganze Grossen des Schweizer Showbusiness. Es war daher keine Selbstverständlichkeit, dass er am vergangenen Freitag als Gastsolist an der Stärne-Nacht von vier Gossauer Fachgeschäften unter freiem Himmel auftrat. Zu verdanken ist das der freundschaftlichen Beziehung von Lienhard zu seinem Optiker Herbert Scheiwiler von Kühnis-Optik (mitorganisiert haben weiter Kühnis-Hörwelt, Mein Reisebüro und SPE-Wohndesign). Ein zweiter persönlicher Bezug des legendären Bandleaders zu Gossau wurde am Freitagabend publik.

Die «Swiss Lady» und ihr Bandleader: Die Gossauer SP-Politikerin Monika Gähwiler und Musikerlegende Pepe Lienhard trafen sich an der Stärne-Nacht.

Die «Swiss Lady» und ihr Bandleader: Die Gossauer SP-Politikerin Monika Gähwiler und Musikerlegende Pepe Lienhard trafen sich an der Stärne-Nacht.

Bild: PD

1977 vertrat Pepe Lienhard mit seiner Band die Schweiz am Grand Prix Eurovision in London. Mit dem Titel «Swiss Lady» (Musik und Text: Peter Reber) erreichte er Platz sechs. Mit von der Partie war damals in England auch eine Swiss Lady aus Fleisch und Blut. Und das war die heutige Gossauer SP-Stadtparlamentarierin Monika Gähwiler, wie sich an der Stärne-Nacht vom Freitag herausstellte. Spontan erzählte sie dem Publikum, wie sie nach einem regionalen und nationalen Casting das Finale gewann und mit nach London reisen durfte. (pd/vre)

Montag, 6. Dezember - 9:28 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 1'881 neue Ansteckungen, vier Todesfälle und 113 Spitaleinweisungen übers Wochenende

Der Kanton St.Gallen meldet auf seiner Webseite fürs Wochenende (Freitag, Samstag, Sonntag) 1'881 neue laborbestätigte Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 75'537 Personen im Kanton mit dem Virus infiziert. Und es gab wie schon vergangene Woche wieder Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19: Vier wurden übers Wochenende registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten seit Frühling 2020 steht damit bei 773.

Die wichtigsten Zahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Sonntag, 5. Dezember, um Mitternacht

Die wichtigsten Zahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Sonntag, 5. Dezember, um Mitternacht

In den Spitälern des Kantons St.Gallen werden aktuell 113 Patientinnen und Patienten mit einer SARS-CoV-2-Infektion gepflegt. Nach einem leichten Rückgang klettert diese Zahl damit wieder in die Höhe. Derzeit liegen 19 Patientinnen und Patienten auf einer Intensivstation, 18 mit künstlicher Beatmung. Aufgrund der anhaltend hohen Zahlen sind auch die St.Galler Spitäler, und zwar nicht nur die Intensivstationen, stark unter Druck.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Kanton St.Gallen am Sonntag bei 919 (am Sonntag vor einer Woche: 878). Die 14-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 1'856 (Sonntag vor einer Woche: 1'600. Entsprechend der hohen Zahl an Neuansteckungen steigen diese beiden Werte im Kanton St.Gallen weiter an. Die Inzidenz bezeichnet die Zahl neuer Coronafälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen für Vergleichszwecke hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Impfstatistik des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) für den Kanton St.Gallen mit Stand am Donnerstag, 2. Dezember 2021.

Impfstatistik des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) für den Kanton St.Gallen mit Stand am Donnerstag, 2. Dezember 2021.

Grafik: BAG (6.12.2021)

Im Kanton St.Gallen haben gemäss Fachstelle für Statistik bis am Sonntag um Mitternacht 331'924 Personen die erste (47'787) und die zweite (284'137) Impfdosis erhalten. Das entspricht einer Zunahme gegenüber dem Vorsonntag um 3'524 Geimpfte. Gemäss Bundesamt für Gesundheit waren bis 2. Dezember 61,37 Prozent der St.Gallerinnen und St.Galler mindestens einmal geimpft. Eine Booster-Impfung erhalten haben im Kanton St.Gallen bis 2.12. zudem 41'004 Personen. (SK/vre)

Montag, 6. Dezember - 8:49 Uhr

Wenn das leerstehende Ladenlokal im Stadtzentrum zum Wald wird: Cityseelsorge mit überraschender Adventsaktion

Der Stadtwald der katholischen Cityseelsorge ist in einem leerstehenden Ladenlokal an der Neugasse 40 untergebracht. Von aussen ist nicht viel...
8 Bilder
...von der Überraschung zu sehen, die einem drinnen erwartet: ein echter Wald mit Tannen und typisch weichem Waldboden.
Blick durchs Tannendickicht zurück zum Eingang.
Liebevolles Detail: Wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen.
Wald ertasten: Eine von sechs Stationen, die im Stadtwald die Neugier wecken und die Sinne ansprechen sollen.
Gebrauchsanweisung für die Station «Wald ertasten».
Eines von vier Fellstücken. Welchem Waldbewohner es wohl gehört?
Der Stadtwald im Ladenlokal an der Neugasse 40 ist im Advent und darüber hinaus bis Ende Monat geöffnet.

Der Stadtwald der katholischen Cityseelsorge ist in einem leerstehenden Ladenlokal an der Neugasse 40 untergebracht. Von aussen ist nicht viel...

Bild: Reto Voneschen
(2.12.2021)

Ein erholsamer Spaziergang durch lauschiges Grün ist bis Ende Monat nicht nur im grünen Ring rund um St.Gallen, sondern auch in der Altstadt möglich. Die Cityseelsorge der katholischen Kirche hat dafür an der Neugasse 40 ein leer stehendes Ladenlokal in einen kleinen Stadtwald verwandelt. Das Pop-up will in der für viele Zeitgenossinnen und Zeitgenossen hektischen Vorweihnachtszeit vermitteln, wie «Stille klingt» und damit zum Einhalten einladen. (pd/vre)

Infos zum Stadtwald der Cityseelsorge gibt's im Internet.

Montag, 6. Dezember - 8:25 Uhr

Fahrplanwechsel auch beim St.Galler Stadtbus: Verschiedene VBSG-Linien halten künftig nicht mehr am Schibenertor

Am kommenden Sonntag wechseln schweizweit die Fahrpläne des öffentlichen Verkehrs. Die grössten Veränderungen für die Stadt St.Gallen sind dabei die stündliche Verlängerung des IC5 nach Rorschach sowie die Eröffnung der Haltestelle Güterbahnhof der Appenzeller Bahn. Der Fahrplanwechsel gilt wie immer auch für die Verkehrsbetriebe St.Gallen (VBSG). Sie haben am 29. November in ihrem Newsletter auf die neuen Fahrpläne nach Linien und Haltestellen im Internet aufmerksam gemacht.

Über konkrete Fahrplanveränderungen haben die VBSG nicht informiert. Man soll sich wohl darüber in den Fahrplänen selber schlau machen. Und einer, der das getan hat, hat gestaunt: Ein Teil der Buslinien, die in der Talsohle zwischen Bohl und Hauptbahnhof verkehren, werden ab Sonntag die Haltestelle Schibenertor (bei der Migros-Bank) nicht mehr bedienen. Das betrifft die Linien 1, 2, 3, 4 und 6.

Gehört am kommendem Sonntag der Vergangenheit an: Ein Bus der Linie 1 nach Winkeln bei der Haltestelle Schibenertor. Die Lini 151 hält hier schon heute nicht.

Gehört am kommendem Sonntag der Vergangenheit an: Ein Bus der Linie 1 nach Winkeln bei der Haltestelle Schibenertor. Die Lini 151 hält hier schon heute nicht.

Bild: Reto Voneschen
(2.12.2021)

Weiterhin am Schibenertor halten werden hingegen die Talsohlen-Linien 7 und 8. Dies bis zur Neugestaltung von Marktplatz und Bohl, bei der die heutige ÖV-Haltestelle Richtung Hauptbahnhof vom Bohl nach Westen auf den Marktplatz verschoben werden soll. Für die VBSG-Linien 5 und 9 vom Rosenberg soll die Haltestelle Schibenertor langfristig beibehalten werden, wie Christian Hasler vom städtischen Tiefbaumt auf Anfrage erläutert.

Keine Freude an der teilweisen Aufhebung der Haltestelle Schibenertor hat die Sektion Ostschweiz von Pro Bahn Schweiz. Sie hatte sich schon in der Vernehmlassung zum neuen Fahrplan gegen die Teilaufhebung gewehrt. Es handle sich auch um eine wichtige Umsteigemöglichkeit für Fahrgäste zum und vom Rosenberg. Solange die Haltestelle Marktplatz/Bohl am heutigen Ort sei, müsse das Schibenertor beibehalten werden. Sonst würden die Umsteigewege zu lang und zu unpraktisch.

Ein Teil der Fahrpläne wird am kommenden Wochenende von der Haltestelle Schibenertor verschwinden. Betroffen sind die Linien 1, 2, 3, 4 und 6. Die Linien 5, 7, 8 und 9 halten weiterhin.

Ein Teil der Fahrpläne wird am kommenden Wochenende von der Haltestelle Schibenertor verschwinden. Betroffen sind die Linien 1, 2, 3, 4 und 6. Die Linien 5, 7, 8 und 9 halten weiterhin.

Bild: Reto Voneschen
(2.12.2021)

Christian Hasler verteidigt die Aufhebung. Der Abschnitt zwischen Marktplatz/Bohl und Bahnhofplatz weise am meisten Fahrgäste im Stadtbusnetz auf. Mit Teilaufhebung der Haltestelle Schibenertor beschleunige sich die Fahrt, wovon der Grossteil der Fahrgäste profitiere. Die gewonnene Zeit diene als zusätzliche Reserve, wodurch Verspätungen minimiert würden. Zudem reduziere sich mit der teilweisen Aufhebung der Haltestelle der ÖV-Beitrag der Stadt um etwa 180’000 Franken.

Diese Vorteile überwiegen für Christian Hasler auch ohne die verschobene Haltekante vom Bohl zum Marktplatz. Das Gebiet Marktplatz/Bohl bis Hauptbahnhof sei grundsätzlich auch ohne die Haltestelle Schibenertor gut mit dem ÖV erschlossen. Da im Stadtzentrum attraktive Fusswege zur Verfügung stünden, würden auch etwas längere Wege toleriert. Die Linie 9 erschliesse zudem im Osten einen Grossteil der Stadt und biete auch eine Direktverbindung zur Universität. Als Alternative könne am Marktplatz mit kleinem Fussweg oder auf dem Bahnhofplatz umgestiegen werden. (vre)

Montag, 6. Dezember - 7:33 Uhr

Stadt will Fuss- und Veloverbindungen in den Güterbahnhof wieder öffnen: Zwei Projekte liegen ab heute öffentlich auf

Der Fussweg zwischen Schlosserweg und Güterbahnhof kurz nach der Sperrung. Nach Verlegung der Gleise will ihn die Stadt herrichten und wieder öffnen.

Der Fussweg zwischen Schlosserweg und Güterbahnhof kurz nach der Sperrung. Nach Verlegung der Gleise will ihn die Stadt herrichten und wieder öffnen.

Bild: Reto Voneschen
(28.4.2015)

2014 hat die Schliessung von drei Fuss- und Veloverbindungen zwischen den Wohngebieten an der Oberstrasse und dem Güterbahnhof im Quartier heftigen und anhaltenden Wirbel ausgelöst. Mindestens so erzürnt wie über die Tatsache, dass die direktesten Fussverbindungen des Quartiers zum Stadtzentrum gekappt worden waren, zeigte sich der Quartierverein Tschudiwies-Centrum damals darüber, wie die Appenzeller Bahnen und die Stadt dabei vorgegangen waren: ohne vorgängige Information des Quartiers.

Die beiden geplanten neuen Wege zwischen Oberstrasse und Güterbahnhof.

Die beiden geplanten neuen Wege zwischen Oberstrasse und Güterbahnhof.

Plan: Stadt St.Gallen

Nachdem die Gleise der Appenzeller Bahnen jetzt verlegt sind, die Züge also nicht mehr zwischen Güterbahnhof- und Oberstrasse fahren, will das Tiefbauamt der Stadt St.Gallen zwei der Verbindungen wieder öffnen. Bis Anfang Januar liegen die entsprechenden Pläne jetzt öffentlich auf. Vorgesehen ist ein Fussweg mit Treppe zwischen dem Schlosserweg und der Güterbahnhofstrasse. Weiter geplant ist ein Fuss-/Veloweg zwischen Zimmer- und Güterbahnhofstrasse. Ein kürzes Stück der Letzteren soll hier ebenfalls verlegt werden. (vre)

Sonntag, 5. Dezember - 17:57 Uhr

Wolkenbetrachtungen vom Freudenberg aus

Während es in St.Gallen am Sonntagnachmittag trocken bleibt, zieht eine Schnee- und Regenwolke über Lindau.
4 Bilder
Blick vom Freudenberg in Richtung Unterer Brand.
Auf dem Freudenberg lugt das Gras aus einer dünnen Schneedecke.
Viele Wolken und nur einzelne Löcher darin, durch die die Sonne drückt.

Während es in St.Gallen am Sonntagnachmittag trocken bleibt, zieht eine Schnee- und Regenwolke über Lindau.

Bild: Sandro Büchler
(5.12.2021)
Sonntag, 5. Dezember - 16:03 Uhr

25-Jähriger verunfallt in fahrunfähigem Zustand auf der A1

Am Sonntag, kurz vor 10 Uhr, hat ein 25-jähriger Autofahrer auf der Autobahn A1 einen Unfall verursacht. Er wurde als fahrunfähig beurteilt.

Eine Autofahrerin, die in Richtung Zürich unterwegs war, meldete der Kantonalen Notrufzentrale, dass ein vor ihr fahrendes Auto mit der Mittelleitplanke kollidiert war und weiterfuhr. Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen konnte das beschriebene Auto kurze Zeit später zur Kontrolle anhalten. Dabei stellte sich heraus, dass der 25-jährige Fahrer in fahrunfähigem Zustand unterwegs war.

Bild: Kapo SG

Durch die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen wurde eine Blut- und Urinprobe angeordnet. Der Führerausweis wurde dem Fahrer auf der Stelle abgenommen. Durch den Unfall entstand Sachschaden von über 1’000 Franken. (kapo/vat)

Sonntag, 5. Dezember - 13:49 Uhr

SC Brühl verliert beim FC Rapperswil-Jona 1:2: Mehr Spielanteil, aber wieder einmal weniger Tore

Der SC Brühl bleibt auch im letzten Spiel des Jahres ohne Erfolg. Die Serie ohne Siege hält damit seit fünf Spielen an. Petar Pavlovic konnte die Kronen am Samstag in Rapperswil-Jona zwar nach 27 Minuten in Führung bringen. Doch die Hausherren zogen nur vier Minuten später durch Jordan Gele gleich. Und nach der Pause gingen die Rosenstädter erneut durch Gele in Führung. Die Brühler mussten die Heimreise ohne Punkte antreten.

Die Gäste aus St.Gallen zu Beginn der Partei am oberen Zürichsee die spielbestimmende Mannschaft. Nachdem Nicolas Eberle nach zwei Minuten noch scheiterte, musste Diego Yanz im Rapperswiler Tor kurz danach hinter sich greifen. Doch Dario Stadler hatte bei der Ballabgabe im Abseits gestanden. Nur Sekunden später griff der Brühler Express ernaut an - der Schuss von Noah Blasucci aus rund 20 Meter flog jedoch über den Kasten. Vom FC Rapperswil-Jona war in der Startphase nichts zu sehen.

Am Samstag verlor der SC Brühl unglücklich auswärts gegen den FC Rapperswil-Jona mit 1:2.

Am Samstag verlor der SC Brühl unglücklich auswärts gegen den FC Rapperswil-Jona mit 1:2.

Bild: SCB

Das erste Lebenszeichen der Hausherren kam in der 18. Minute. Nach einem Eckball landete der Ball auf dem Kopf von Simon Rohrbach. Doch auch sein Tor wurde wegen Abseits vom Unparteiischen annulliert. Kurz vor Ablauf der ersten halben Stunde wurde Petar Pavlovic von Nicolas Eberle mustergültig lanciert. Und dieser liess sich nicht zwei Mal bitten und erzielte den längst fälligen Brühler Führungstreffer. Der Führungstreffer schien die Gäste nun allerdings mehr zu verunsichern denn zu beflügeln. Nur vier Minuten später hiess es 1:1, was auch dem Pausenstand entsprach.

Danach waren es wieder die Gäste aus St.Gallen, die mehr Spielanteil hatten. Ajet Sejdija versuchte es mit einem Schlenzer, liess die letzte Entschlossenheit jedoch vermissen. 64 Minuten waren gespielt, als Brühl wohl zur grössten Chance der Partie kam: Petar Pavlovic zog alleine aufs Rapperswiler Tor und spielte quer auf den eben eingewechselten Lirim Shala, der am Rapperswiler Hüter scheiterte. Die Schlussphase gehörte dann wieder den Rosenstädtern: In der 79. Minute brachte Jordan Gele sein Team mit dem 2:1-Schlussresultat in Führung.

Denis Sonderegger, seit diesem Sommer Trainer des SC Brühl.

Denis Sonderegger, seit diesem Sommer Trainer des SC Brühl.

Bild: Reto Martin (7.8.2021)

Für die Brühler war die Niederlage ärgerlich. Erneut waren sie über weite Strecken die aktivere Mannschaft, jedoch immer wieder mit zu wenig Entschlossenheit im Abschluss. Das sah unmittelbar nach dem Spiel auch Trainer Denis Sonderegger so: «Noch im Hinspiel in St.Gallen war der FC Rapperswil-Jona der verdiente Sieger, heute aber hätten wir die drei Punkte verdient gehabt. Doch das Spiel steht sinnbildlich für unsere Leistung in der abgelaufenen Hinrunde. Wir waren die bessere Mannschaft, standen am Schluss aber ohne Punkte da». (pd/vre)

Frühere Folgen des St.Galler Stadt-Tickers:

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