ST.GALLER STADT-TICKER: Meldungen vom 4. bis 28. Juli 2020

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Dienstag, 28. Juli - 17:04 Uhr

Im Oktober kommen die Ungarinnen

(dg) Der Schweizer Frauenrekordmeister LC Brühl trifft in der ersten Qualifikationsrunde der European Handball League auf den Fehérvár KC. Die Handballerinnen aus Székesfehérvár, rund 60 Kilometer südwestlich von Budapest gelegen, standen 2014 im Halbfinal des EHF-Cups. In der sehr starken ungarischen Liga verpasste Fehérvár zuletzt aber dreimal den Sprung in den Europacup.

Die Handballerinnen des LC Brühl beim Training.

Die Handballerinnen des LC Brühl beim Training.

Bild: Ralph Ribi

Brühl hat für das Hinspiel das Heimrecht zugelost bekommen und tritt im Rückspiel auswärts an. Die Spieldaten sind 10./11. sowie 17./18. Oktober. Die Auslosung fand in Wien statt. Gegen welche Mannschaft die Männer von St.Otmar im Europacup spielen werden, entscheidet sich am 1. September.

Dienstag, 28. Juli - 16:45 Uhr

Von Leiter gestürzt: Arbeitsunfall auf der Langgasse 72

Der Mann kam auf dem obersten Tritt zu Fall.

Der Mann kam auf dem obersten Tritt zu Fall.

Bild: Stapo SG

(stapo/rms/nat) Am Dienstagnachmittag kam es an der Langgasse zu einem Arbeitsunfall während ein 66-jähriger Mann an einer elektrischen Installation arbeitete. Er lehnte eine zwei Meter hohe Leiter zugeklappt an die Hausecke und stieg darauf. Auf dem obersten Tritt kam er zu Fall, heisst es in einer Medienmitteilung der Stadtpolizei.

Der Mann zog sich beim Sturz unbestimmte Verletzungen zu und konnte sich nicht mehr an den Unfallhergang erinnern. Nach der Erstversorgung brachte ihn die Sanität ins Spital. Gemäss Communiqué ergaben nachträgliche Abklärungen, dass an der Installation, an der er arbeitete, zum Unfallzeitpunkt kein Strom floss.

Dienstag, 28. Juli - 14:57 Uhr

Von oben auf St.Gallen blicken

(pd/sab) Mit dem Titel «Unsere Stadt von oben» lädt Charlie Wenk diesen Freitag, 14.30 bis 16 Uhr zu einer religions- und kulturgeschichtlichen Führung von der Notkersegg bis zur Mühlegg ein. Blick auf Altes und Neues, Erfreuliches und Nachdenkliches verspricht der Theologe. Der Treffpunkt ist beim Eingang des Klosters Notkersegg.

Dienstag, 28. Juli - 12:25 Uhr

Die Corona-Situation im Kanton St.Gallen: Fünf positive Tests innert eines Tages, insgesamt 991 bestätigte Fälle

(nat) Im Kanton St.Gallen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle erneut gestiegen. In den vergangenen 24 Stunden fielen nach Angaben des Kantons im Internet fünf Tests positiv aus. Damit gibt es im Kanton nun insgesamt 991 bestätigte Fälle. Die Zahl der Todesfälle blieb seit gestern unverändert bei insgesamt 40.

Dienstag, 28. Juli - 11:45 Uhr

Wegen Wartungsarbeiten: Mühleggbahn verkehrt bis etwa 19 Uhr nicht

(nat) Aufgrund von Wartungsarbeiten ist die Mühleggbahn zurzeit ausser Betrieb. Dies teilen die Vekehrsbetriebe St.Gallen auf Twitter mit. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis etwa 19 Uhr dauern.

Dienstag, 28. Juli - 09:58 Uhr

Wie viel Natur braucht eine soziale Stadt?

(pd/sab) Am Donnerstag, 18 Uhr, lädt die städtische SP zum Sommerspaziergang ein. Cristina Bitschnau-Kappeler, Diego Moritzi und Heidi Kundela-Graf widmen sich der Frage, wie viel Natur eine soziale Stadt braucht. Treffpunkt ist vor dem Gewerbeschulhauses GBS im Riethüsli.

Dienstag, 28. Juli - 08:15 Uhr

Auto in Mörschwil ausgebrannt – keine Verletzten

(kapo/rms/nat) Am Montagnachmittag ist in Mörschwil das Auto eines 74-Jährigen ausgebrannt. Gemäss einer Leserreporterin sei es sogar zu Explosionen gekommen. Der Brand ereignete sich hinter der ehemaligen Molkerei Manser.

Das Auto ist direkt hinter der ehemaligen Molkerei Manser ausgebrannt.

Das Auto ist direkt hinter der ehemaligen Molkerei Manser ausgebrannt.

Bild: Leserreporterin

Der 74-jährige Mann fuhr mit seinem Auto auf der Autobahn von Arbon in Richtung St.Gallen. Als er einen Leistungsverlust und eine Rauchbildung aus dem Fahrzeug bemerkte, verliess er die Autobahn und fuhr auf den Vorplatz der ehemaligen Molkerei. Nach dem Verlassen des Autos geriet der Motorraum in Brand. Dies teilt die Kantonspolizei St.Gallen in einem Communiqué mit.

Der Motorraum des Autos geriet in Brand.

Der Motorraum des Autos geriet in Brand.

Bild: Kapo SG

Die aufgebotene Feuerwehr konnte das bis zum Eintreffen in Vollbrand stehende Auto löschen. Als Brandursache wird von einem technischen Defekt am 13-jährigen Auto ausgegangen, heisst es in der Medienmitteilung weiter. Verletzte gab es keine.

Das Auto erlitt Totalschaden.

Das Auto erlitt Totalschaden.

Bild: Kapo SG
Montag, 27. Juli - 16:39 Uhr

BBC zündet ein Feuerwerk

(pd/jw) Während die meisten Bundesfeiern abgesagt werden, lässt sich das BBC Gossau das Feuerwerk zum 1. August nicht nehmen: Ab 20 Uhr gibt es kommenden Samstag Würste und Getränke vor dem Lokal, das rund 20-minütige Feuerwerk wird um 22.30 Uhr gezündet, heisst es in einer Mitteilung. Der Eintritt ist frei.

Bild: Fabio Baranzini
Montag, 27. Juli - 15:15 Uhr

«Zum Wohle aller Gäste»: Im Stiftsbezirk müssen Besucher ab sofort eine Hygienemaske tragen

(nat) In den Ausstellungsräumlichkeiten des St.Galler Stiftsbezirks gilt ab sofort eine Maskenpflicht. Wer keine dabei hat, kann gemäss Informationen auf der Homepage eine Hygienemaske für einen Franken im Shop kaufen. Zusätzlich werden die Kontaktdaten der Besucher aufgenommen – und 14 Tage später gelöscht. Der Museumsbetrieb im Stiftsbezirk läuft normal, heisst es auf der Webseite weiter. Auch Gruppenführungen mit maximal 25 Personen sind möglich.

So erlebte die Stiftsbibliothek St.Gallen die Wiedereröffnung im Mai:
Montag, 27. Juli - 13:45 Uhr

Die Corona-Situation im Kanton St.Gallen: Zwölf positive Tests übers Wochenende, insgesamt 986 bestätigte Fälle

(nat) Im Kanton St.Gallen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle erneut gestiegen. Seit Freitag fielen nach Angaben des Kantons im Internet 12 Tests positiv aus. Damit gibt es im Kanton nun insgesamt 986 bestätigte Fälle. Die Zahl der Todesfälle blieb unverändert bei insgesamt 40.

Montag, 27. Juli - 13:18 Uhr

Weil SRF den Match nicht zeigt: FCSG Public Viewing im Espenmoos muss abgesagt werden

(nat) Am Freitagabend hätte das Spiel FC St.Gallen gegen Xamax auf der Grossleinwand im Espenmoos gezeigt werden sollen. Doch das Public Viewing von FM1Today kann nun doch nicht stattfinden. Denn SRF zog den Wechseljoker und zeigt stattdessen YB gegen Sion.

Das Public Viewing von FM1Today im Espenmoos findet nicht statt.

Das Public Viewing von FM1Today im Espenmoos findet nicht statt.

Bild: Urs Jaudas (25. März 2014)

«Dass wir das Public Viewing absagen müssen, tut uns wahnsinnig leid», sagt Eva Weigand, Projektleiterin Events bei CH Media. Die rund 500 verkauften Tickets werden zurückerstattet. «Die Käufer werden heute von uns per E-Mail informiert», so Weigand.

Ein kleiner Hoffnungsschimmer bleibt jedoch: Kommt es zur Finalissima gegen die Young Boys, würde ein nächstes Public Viewing am 3. August stattfinden. «Ob dieser Event stattfinden kann, wird sich dieses Wochenende zeigen», sagt Weigand.

Montag, 27. Juli - 11:45 Uhr

Am Mittwoch kühleres Wetter, ansonsten wird es eine Hitzewoche

(mha) Diese Woche wird es laut Prognosen bis zu 30 Grad heiss. Konkret soll es heute Montag um 26 Grad warm werden, morgen Dienstag sind es um die 28 Grad. Am Mittwoch bringt eine Kaltfront mit 23 Grad etwas Abkühlung.

Die Badhütte Rorschach.

Die Badhütte Rorschach.

Bild: Reto Martin (17. August 2015)

Danach geht es gemäss den Wetterfröschen wieder aufwärts. Am Samstag werden 30 Grad erwartet, Badiwetter also. Für heute lauten die Wassertemperaturen wie folgt:

Wassertemperaturen Freibäder Stadt St.Gallen und Bodensee

Stand: 31.07.2020
Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld 25
Freibad Rotmonten 25
Familien- und Frauenbad Dreilinden 24
Mannenweier 24
Region
Badhütte Rorschach 24,2
Schwimmbad Arbon: See 25,8
Schwimmbad Arbon: Becken 25
Montag, 27. Juli - 09:45 Uhr

Thomas Unseld zum Generalsekretär des Volkswirtschaftsdepartementes gewählt

(pd/nat) Die Regierung hat den langjährigen Generalsekretär-Stellvertreter, Thomas Unseld, zum neuen Generalsekretär des Volkswirtschaftsdepartementes gewählt, wie die Staatskanzlei in einem Communiqué mitteilt. Er tritt seine neue Stelle per 1. August an.

Der 55-Jährige tritt seine neue Stelle als Generalsekretär per 1. August an.

Der 55-Jährige tritt seine neue Stelle als Generalsekretär per 1. August an.

Bild: PD

Thomas Unseld ist seit November 1998 Generalsekretär-Stellvertreter im Volkswirtschaftsdepartement. In dieser Funktion hat der St.Galler diverse Regierungs- und Kantonsratsgeschäfte aus dem Zuständigkeitsbereich des Volkswirtschaftsdepartementes begleitet.

Seit dem 1. Juni 2020 leitet der 55-Jährige das Generalsekretariat des Volkswirtschaftsdepartementes interimistisch. Von 2006 bis 2010 war Unseld zudem Sekretär der Konferenz der kantonalen Volkswirtschaftsdirektoren VDK. Seine langjährige Berufserfahrung gab den Ausschlag für seine Wahl im Zug einer ordentlichen Stellenausschreibung, heisst es in der Mitteilung.

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Montag, 27. Juli - 09:16 Uhr

Mühleggbahn verkehrt bis 12 Uhr nicht – Grund dafür sind Wartungsarbeiten

(nat) Aufgrund von Wartungsarbeiten ist die Mühleggbahn zurzeit ausser Betrieb. Dies teilen die Vekehrsbetriebe St.Gallen auf Ihrer Homepage mit. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis 12 Uhr dauern.

Sonntag, 26. Juli - 11:54 Uhr

Drei Verletzte bei Auffahrkollision beim Kybunpark

Heftige Auffahrkollision vor dem Lichtsignal beim Kybunpark.

Heftige Auffahrkollision vor dem Lichtsignal beim Kybunpark.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen

(stapo/stm) Am späten Samstagnachmittag brachten zwei Personenwagenlenker ihre Fahrzeuge bei der Verzweigung Zürcher- Kunklerstrasse hintereinander zum Stillstand, da das Lichtsignal Rot anzeigte. Ein nachfolgender 20-jähriger Autolenker übersah die stehenden zwei Fahrzeuge, wie die Stadtpolizei St.Gallen in einer Mitteilung schreibt.

In der Folge kam es zu einer heftigen Auffahrkollision mit dem zweiten angehaltenen Wagen. Dieser wurde aufgrund des Anpralles in das erste stehende Fahrzeug gestossen. Der Unfallverursacher gab an, durch eine Spiegelung geblendet gewesen zu sein.

Drei Personen wurden beim Unfall verletzt.

Drei Personen wurden beim Unfall verletzt.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen

Drei Mitfahrende der stehenden Autos klagten über Nacken- und Rückenschmerzen. Zur Betreuung der Verletzten wurde der Rettungswagen aufgeboten. Zur Bindung von auslaufendem Öl musste die Berufsfeuerwehr St.Gallen beigezogen werden. Zwei Unfallfahrzeuge wurden durch den Abschleppdienst abtransportiert. Insgesamt entstand erheblicher Sachschaden.

Sonntag, 26. Juli - 01:57 Uhr

Letzte Blicke auf den Kometen «Neowise» über St.Gallen

(rar) Der kürzlich entdeckte Komet C/2020 F3 «Neowise» kann mit etwas Glück noch wenige Tage von blossem Auge am Nachthimmel beobachtet werden. Seine Leuchtkraft schwindet jedoch Tag für Tag, bis er schliesslich wieder in der Dunkelheit des Weltraums verschwinden wird. Der Komet, der einen geschätzten Kerndurchmesser von rund fünf Kilometern aufweist, wird erst wieder im Zeitraum des Jahres 8709 sichtbar sein, schreibt die NASA.

Bild: Raphael Rohner

Am späten Samstagabend waren bei den Drei Linden einige Fotografen dabei, den Kometen abzulichten. Sie hofften auf passables Licht und dass sich die Wolken verziehen um den Kometen zu sehen. Um die Fotografen versammelten sich rasch Jugendliche und junge Erwachsene, die mit Feldstechern nach dem Kometen linsten.

Am Himmel über der Stadt St.Gallen sind viele Sterne zu entdecken.

Am Himmel über der Stadt St.Gallen sind viele Sterne zu entdecken.

Bild: Raphael Rohner
Der Komet C/2020 F3 «Neowise» über der Stadt St.Gallen.

Der Komet C/2020 F3 «Neowise» über der Stadt St.Gallen.

Bild: Raphael Rohner

Der Komet C/2020 F3 wurde am 27. März 2020 im Rahmen des Projekts NEOWISE (Near-Earth Object Wide-field Infrared Survey Explorer) mithilfe des reaktivierten Weltraumteleskops «WISE» am Himmel entdeckt

9 Bilder
Komet am Nachthimmel...
...und Komet mit Leuchtenden Nachtwolken.
Leuchtende Nachtwolken
Leuchtende Nachtwolken und Komet.

Leserbild: Raimund Erni
Samstag, 25. Juli - 11:05 Uhr
Der Unfall ereignete sich auf der Rorschacher Strasse.

Der Unfall ereignete sich auf der Rorschacher Strasse.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen

Fahrradlenkerin wird bei Kollision leicht verletzt

(stapo/stm) Am Freitag kurz vor 7 Uhr morgens fuhr eine 32-jährige Autofahrerin mit ihrem Personenwagen auf der Rorschacher Strasse stadtauswärts. Höhe Grünaustrasse beabsichtigte sie nach rechts abzubiegen. Eine auf dem Radstreifen nachfolgende Fahrradlenkerin beabsichtigte jedoch geradeaus zu fahren. Die abbiegende Autofahrerin sah das herannahende Zweirad. In der Annahme die Fahrradlenkerin werde ihre Gefährt verlangsamen setzte sie ihr Abbiegemanöver fort. Wie die Stadtpolizei St.Gallen mitteilt, kam es dabei zur seitlich-frontalen Kollision. In der Folge stürzte die Fahrradlenkerin und zog sich leichte Verletzungen am rechten Bein zu. Zur Behandlung wurde sie mit dem Rettungswagen ins Kantonsspital verbracht. An den Fahrzeugen entstand geringer Sachschaden.

Samstag, 25. Juli - 8:36 Uhr
Ein Beteiligter musste verletzt ins Spital gebracht werden.

Ein Beteiligter musste verletzt ins Spital gebracht werden.

Symbolbild: zVg

Streit in St.Galler Club – zwei Männer festgenommen

(kapo/stm) In der Nacht auf Samstag, um 00.40 Uhr, ist es in einem St.Galler Club an der Oberstrasse zu einem Streit zwischen einem 33-jährigen und einem 42-jährigen Nigerianer gekommen. Gemäss jetzigen Erkenntnissen der Kantonspolizei St.Gallen artete diese Auseinandersetzung in gegenseitigen Schlägen aus. Als die beiden zu Boden stürzten, behändigte der Jüngere mutmasslich ein Glas und verletzte damit seinen älteren Landsmann am Kopf. Dieser musste verletzt ins Spital gebracht werden.

Bei ihm wurde festgestellt, dass er im Schweizerischen Fahndungsregister zur Festnahme ausgeschrieben ist. Nebst Patrouillen der Kantons- und Stadtpolizei St.Gallen wurde auch ein Rettungswagen aufgeboten. Die Kantonspolizei St.Gallen hat nun unter der Leitung der Staatsanwaltschaft St.Gallen die Ermittlungen aufgenommen.

Freitag, 24. Juli - 22:22 Uhr

Der FC St.Gallen hat noch ein klein wenig Hoffnung, braucht nun aber Siege

(cbr) Der FC St.Gallen trifft am Samstag ab 20.30 Uhr im Letzigrund auf das coronageplagte Zürich. Das Heimteam dürfte dann wie der Gast in der aktuellen Bestbesetzung antreten, wobei beide Teams aus unterschiedlichen Gründen in eine Baisse geraten sind.

Während die Mannschaft von Trainer Ludovic Magnin hierfür den Schwarzen Peter partout und paradoxerweise nicht bei sich sucht, strebt der andere Peter auf der anderen Seite den Sieg an: «Wir spielen immer, um zu gewinnen», sagt St.Gallens Trainer Zeidler. Schliesslich ist sein Team ja noch involviert ins Meisterrennen und auf der Pole Position für Rang zwei.

St.Gallens Cheftrainer Peter Zeidler.

St.Gallens Cheftrainer Peter Zeidler.

Bild: Ralph Ribi

Die Saisonbilanz mit drei Niederlagen gegen Zürich spricht nicht für St.Gallen, das den Kontrakt mit dem 18-jährigen Nachwuchsgoalie Armin Abaz am Freitag bis Sommer 2021 verlängerte.

Freitag, 24. Juli - 17:16 Uhr

Der Raum ist zu klein: Parterre 33 plant keine Anlässe für 2021

(pd/mha) Das Parterre 33 an der Rorschacher Strasse 33 hat alle Veranstaltungen für den Herbst abgesagt. Derzeit sei auch nichts fürs 2021 geplant, schreiben die Organisatoren in einer Mitteilung.

Blick ins Parterre 33 bei einer Lesung von Adrian Riklin (links) und Giuseppe Gracia. Die Platzverhältnisse sind sehr beschränkt.

Blick ins Parterre 33 bei einer Lesung von Adrian Riklin (links) und Giuseppe Gracia. Die Platzverhältnisse sind sehr beschränkt.

Hanspeter Schiess (2. September 2019)

Bei einer Raumgrösse von 20 Quadratmetern hätten bei einem Mindestabstand von eineinhalb Metern zehn Gäste Platz. Eine Maskenpflicht wollen man nicht einführen, auch weil dies die Anzahl der möglichen Gäste nicht deutlich erhöhen würde.

Freitag, 24. Juli - 15:28 Uhr

Deutscher Verlag zeichnet Schützengartenbier aus

(pd/mha) Der Deutsche Meiniger Verlag verleiht jedes Jahr die «Meiniger's Craft Beer Awards». Dieses Jahr hat die Brauerei Schützengarten gemäss einer Mitteilung elf Awards erhalten. Folgende Biere wurden wie folgt ausgezeichnet:

  • Rum-Bock von der Brauerei im Restaurant Brauwerk: «Craft Beer des Jahres 2020 international», Platinmedaille
  • Säntisbier: «Kellerpils des Jahres 2020», Platinmedaille
  • Schützengarten Alkoholfrei, «Alkoholfreies Bier des Jahres 2020»
  • Alkoholfrei, Goldmedaille
  • Edelspez, Goldmedaille
  • Swiss Stout, Goldmedaille
  • Schwarzer Bär, Goldmedaille
  • Eisbock, Goldmedaille
  • Quadrupel, Goldmedaille
  • San Martino Dude, Goldmedaille
  • Klosterbräu, Silbermedaille
  • Brauwerk Tripel, Silbermedaille

Insgesamt waren rund 1000 Biere aus rund 30 Ländern zum Qualitätstest angetreten.

Freitag, 24. Juli - 10:38 Uhr

Streit vor Club fordert drei Verletzte – 47-Jähriger wurde festgenommen

(kapo/ghi) Vor einem Club in der St.Galler Brühltor-Unterführung ist am frühen Freitagmorgen ein Streit unter Partygästen eskaliert. Zwischen einem 28-jährigen Mann und einer jungen Frau kam es gemäss Mitteilung um 3.20 Uhr zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung. Diese führte zu einem Gerangel zwischen dem Mann und einem 47-jährigen Ägypter. Weitere Personen mischten sich in die Streiterei ein, wobei der 47-Jährige mutmasslich den jüngeren Kontrahenten mit einem unbekannten Gegenstand am Hals verletzte.

Der mutmassliche Täter floh und konnte von einer Patrouille der Stadtpolizei wenig später an der Rorschacher Strasse festgenommen werden. Auch ein 36-jähriger Mann wurde beim Streit verletzt und musste ins Spital gebracht werden. Die Kantonspolizei hat unter der Leitung der Staatsanwaltschaft die Ermittlungen aufgenommen.

Freitag, 24. Juli - 09:42 Uhr

Am Samstag wird der Jakobustag gefeiert

Bei der Kirche Peter und Paul Rotmonten findet morgen Samstag, 19 Uhr, die regionale Feier zum Jakobustag statt. Diese Jakobusfeier wird im Gedenken an Apostel Jakobus dem Älteren begangen, nach dem die Jakobswege benannt sind. Der Schweizer Jakobsweg führt von Lindau oder Bregenz her kommend über Rorschach durch St.Gallen nach Genf. Deshalb wird auch in der Stadt eine Jakobsfeier durchgeführt. Organisator ist der Verein Pilgerherberge Sankt Gallen.

Die Pilgerherberge befindet sich im Linsebühl.

Die Pilgerherberge befindet sich im Linsebühl.

Bild: Hannes Thalmann (4. Februar 2008)

Die Feier beginnt gemäss einer Mitteilung mit einem besinnlichen Teil. Diesen gestaltet das Ehepaar Vreni und Bruno Dörig. Sie sind passionierte Jakobspilger und arbeiteten bei der Pilgerherberge Sankt Gallen. Anschliessend wird im Freien grilliert. Bei Regen wird im Saal weitergefeiert.

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung erwünscht an aktuarin@pilgerherberge-sg.ch.

Donnerstag,23. Juli - 17:21 Uhr

Am Samstag gastiert die Münchner Hip-Hop-Band «Das Ding ausm Sumpf» im Bahnhof Bruggen

(pd/sab) Nach dem Lockdown öffnet am Samstag das Konzertlokal im Bahnhof Bruggen das erste Mal wieder seine Pforten. Und es geht los mit deutschem Hip-Hop: Zu Gast ist «Das Ding ausm Sumpf». Laut Ankündigung weiss die Münchner Band mit intelligenten Texten mit Charme, Witz und Tiefgang zu eingängiger und musikalisch aufregender Musik zu überzeugen. Geschichten, die den Zuhörer mitreissen und die es so noch nie gegeben hat: poetisch und unerbittlich zu sich und der Welt.

«Das Ding ausm Sumpf »bei einem Strassenkonzert.

«Das Ding ausm Sumpf »bei einem Strassenkonzert.

Bild: PD

Kopf der Band ist der Wahlmünchner Stefan Mühlbauer. Er ist promovierter Volkswirt, war drauf und dran, in die Finanzwelt einzusteigen. Vor drei Jahren entschied sich der 36-Jährige allerdings für die Musik. In seinen Songs verbindet er aussagekräftige Texte mit starken Bässen: «Die Leute sollen sich zu jeder Zeit nassschwitzen können.»

Ob das mit dem Schwitzen am Samstag auch klappt, ist noch offen. Denn das Konzert um 21 Uhr ist auf 40 Besucherinnen und Besucher limitiert. Es gibt eine Kollekte.

Donnerstag, 23. Juli - 15:41 Uhr

Unbekannte Täerschaft entwendet drei Rollgerüste

(kapo/mha) Unbekannte sind am Mittwoch, um 16.30 Uhr, in die Migros-Baustelle in Wittenbach eingedrungen. Die unbekannte Täterschaft durchsuchte den Rohbau und stahl drei Rollgerüsten. Deren Wert beträgt gemäss Mitteilung der Kantonspolizei St.Gallen über 1'000 Franken. Wie der Täter sich Zutritt auf die Baustelle an der Ödenhofstrasse verschaffte, ist noch unbekannt.

Donnerstag, 23. Juli - 14:04 Uhr

Räumungsbefehl für die «Zehn Gebote Vol. 2» im Zürcher Schanzengraben

(pd/rms) Es ist ungewiss, wie die Reise der «Zehn Gebote Vol. 2» weitergeht: Knapp zwei Wochen nach der illegalen Versenkung der Sandsteinplatten im Schanzengraben hat die Stadt Zürich einen Räumungsbefehl ausgesprochen. Dies teilen die Konzeptkünstler Frank und Patrik Riklin in einer Meldung mit.

Illegal im Schanzengraben versenkt: Die Tage der öffentlich ausgesetzten «Zehn Gebote Vol. 2» der Konzeptkünstler Frank und Patrik Riklin sind gezählt.

Illegal im Schanzengraben versenkt: Die Tage der öffentlich ausgesetzten «Zehn Gebote Vol. 2» der Konzeptkünstler Frank und Patrik Riklin sind gezählt.

PD

Die rund eine Tonne wiegende Kunstinstallation auf dem Grund des Gewässers muss wieder raus – bis spätestens 15. August. Nun suchen die Riklin-Brüder in Komplizenschaft mit Fyooz ein Kunstasyl für ihre Installation. Ziel ist, dass die neuen Zehn Gebote im öffentlichen Raum erhalten bleiben. Die Riklins haben das artonomische Werk vorsätzlich ausgesetzt – an der Schnittstelle zwischen Kunst und Ökonomie. Wie die Gesellschaft damit umgeht, ist Teil des Konzepts.

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Donnerstag, 23. Juli - 12:41 Uhr

Erntefest mit Bier und Wurst steigt beim Schloss Watt

(pd/mha) Die Brauerei Schützengarten veranstaltet heute Donnerstag, 17 bis 20 Uhr, in Mörschwil das alljährliche Erntefest. Auf dem Gutbetrieb Schloss Watt kann man bei der Ernte zuschauen, Landbier trinken und eine Wurst essen. Ganz nach dem Motto: Anderen bei der Arbeit zu zusehen ist die schönste Arbeit. Parkplätze gibt es gemäss einer Mitteilung auf der gemähten Wiese zu Genüge.

Beim Schloss Watt in Mörschwil findet heute Donnerstag das Erntefest für die Landbiergerste von Schützengarten statt.

Beim Schloss Watt in Mörschwil findet heute Donnerstag das Erntefest für die Landbiergerste von Schützengarten statt.

Bild: Ralph Ribi (17. Juli 2015)
Donnerstag, 23. Juli - 11:59 Uhr

Gemeinschaftsbad auf Drei Weieren zur schönsten Badi der Schweiz gewählt

Drei Weieren wurde zur schönsten Badi der Schweiz gekürt.

Drei Weieren wurde zur schönsten Badi der Schweiz gekürt.

Adriana Ortiz Cardozo

(dwi) Die Zeitung «Blick» hat ihre Leserinnen und Leser online gefragt, welches die schönste Badi ist in der Schweiz. 33 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, das Gemeinschaftsbad Dreilinden in St.Gallen sei die schönste Badi. Anlageleiter Richard freut sich über die Wahl und hofft nun auf Hitzetage, wie er gegenüber "Blick" sagte.

Donnerstag, 23. Juli - 10:59 Uhr

Corona-Situation im Kanton St.Gallen: elf neue Ansteckungen

(SK/rms) Im Kanton St.Gallen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle erneut gestiegen. In den vergangenen 24 Stunden fielen nach Angaben des Kantons im Internet elf Tests positiv aus. Damit gibt es im Kanton nun insgesamt 969 bestätigte Fälle. Die Zahl der Todesfälle blieb seit gestern unverändert bei insgesamt 39.

Donnerstag, 23. Juli - 10:36 Uhr

Töfffahrer fährt gegen Mauer

(kapo/mha) Ein 26-jähriger Mann hat sich am Mittwoch bei einem Selbstunfall leicht verletzt und musste ins Spital gebracht werden.

Bild: PD/Kapo SG

Der Töfffahrer fuhr die Spiseggstrasse in Richtung Abtwil hoch, als er nach der ersten Linkskurve von der Strasse abkam und mit einer Mauer kollidierte. Der Sachschaden beträgt gemäss Kantonspolizei St.Gallen mehrere tausend Franken.

Mittwoch, 22. Juli - 22:58 Uhr

Heftiges Unwetter verursacht Schäden, Schachtdeckel aus dem Boden gehoben

(rar) Ein heftiges Sommergewitter hat in der Stadt St.Gallen und der Umgebung Schäden verursacht. «Wir bekommen aktuell laufend Meldungen und müssen diese nach und nach abarbeiten. Wir haben umgeknickte Bäume, Äste auf den Strassen, Wasserschäden in Kellern und an einer Strasse soll sich ein Bächlein durch die Gärten gebildet haben», sagt der Mediensprecher der Stadtpolizei, Dionys Widmer. Den Schaden einschätzen könne man erst nach dem Unwetter.

Die Berufsfeuerwehr entfernt einen Baum von der St.Georgenstrasse.

Die Berufsfeuerwehr entfernt einen Baum von der St.Georgenstrasse.

Bild: Sandro Büchler

Zwischen 21 Uhr und Mitternacht wurden bei der Messstation von Meteoschweiz in St.Gallen rund 30 Millimeter Niederschlag verzeichnet. Zwischenzeitlich fiel auch Hagel.

An mehreren Orten in der Stadt waren die Regenmassen so heftig, dass es Schachtdeckel aus dem Boden gehoben hat.

Auf der Berneggstrasse bildeten sich kleine Bäche.

Auf der Berneggstrasse bildeten sich kleine Bäche.

Bild: Raphael Rohner
Mittwoch, 22. Juli - 16:03 Uhr

Dem Luchs auf der Spur

Ein Luchs.

Ein Luchs.

Bild: PD

Der WWF Ostschweiz bietet am Samstag, 8. August, von 10 bis 14 Uhr eine Wildtier-Exkursion an. Zusammen mit einem Wildhüter können Interessierte in der Regionöen. Hier ziehen sich im Sommer viele Wildtiere tagsüber an kühle, schattige Ort zurück. Hirsch, Reh und Gams finden Schutz und Abkühlung in den wilden, dichten Wäldern und lassen sich somit nicht ganz einfach beobachten. Doch das geübte Auge kann ihre Spuren deuten. Was verraten die Spuren über ihre Lebensweise?

Bei der Exkursion wird auf ein Tier spezifisch eingegangen; den Luchs. Einst in der Schweiz ausgerottet, findet er heute immer mehr zurück. Die Wanderung durch den Lebensraum von Luchs, Reh, Hirsch und andere Wildtiere richtet sich an Erwachsene und Familien mit Kindern ab 6 Jahren.

Auskunft und Anmeldung bis Freitag, 7. August, 12 Uhr: regiobuero@wwfost.ch,
071 221 72 30; www.wwfost.ch/events

Mittwoch, 22 Juli - 11:30 Uhr

Corona-Situation im Kanton St.Gallen: Zehn neue Ansteckungen

(SK/rms) Im Kanton St.Gallen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle erneut gestiegen. In den vergangenen 24 Stunden fielen nach Angaben des Kantons im Internet 10 Tests positiv aus. Damit gibt es im Kanton nun insgesamt 958 bestätigte Fälle. Die Zahl der Todesfälle blieb seit gestern unverändert bei insgesamt 39.

Mittwoch, 22 Juli - 11:06 Uhr

(kapo/jw) Bei einem Unfall wurden am frühen Morgen zwei Autofahrer in Mörschwil verletzt. Ein 79-Jähriger, den die Polizei später als fahrunfähig einstufte, geriet um 4.40 Uhr auf Höhe Cholengrueben mit seinem Auto auf die Gegenfahrbahn. Er war auf dem Weg von St.Gallen in Richtung Goldach.

Beide Fahrer mussten ins Spital, an den Autos entstand Totalschaden.

Beide Fahrer mussten ins Spital, an den Autos entstand Totalschaden.

Bild: Kapo

Auf der Gegenfahrbahn kam es zum Zusammenstoss mit dem Auto eines 58-Jährigen, der sich dabei unbestimmte Verletzungen zuzog. Der Unfallverursacher kam mit leichten Verletzungen davon. Beide Fahrer mussten ins Spital gefahren werden, wie die Kantonspolizei mitteilt. An den Autos entstand Totalschaden, die Polizei musste die Strasse für die Bergung rund zwei Stunden sperren.

Mittwoch, 22. Juli - 10:36 Uhr

Mit Historiker Hans Fässler und der städtischen SP auf den Spuren von Rassismus in der Stadt St.Gallen

(pd/ghi) Die SP Stadt St.Gallen lädt heute Abend, 18 Uhr, zu einem Sommerspaziergang durch die Innenstadt. Historiker Hans Fässler führt Interessierte zu elf Stationen, wo an Fassaden, Gebäuden, Strassennamen und Statuen Spuren von Kolonialrassismus und Antisemitismus sichtbar sind. Der Rundgang führt vom Bahnhof zum Blumenbergplatz und via Marktgasse zum Inneren Klosterhof. Treffpunkt ist auf dem Kornhausplatz.

Am Haus «Zum Mohrenkopf» in der Spisergasse zeigt sich etwa das kolonialistische Erbe St.Gallens.

Am Haus «Zum Mohrenkopf» in der Spisergasse zeigt sich etwa das kolonialistische Erbe St.Gallens.

Bild: Ralph Ribi

Seit der US-Amerikaner George Floyd Ende Mai bei seiner Festnahme von Polizisten getötet wurde, ist Rassismus auch in der Schweiz wieder vermehrt zum Thema geworden. Mitte Juni demonstrierten in St.Gallen an der «Black Lives Matter»-Kundgebung rund 1000 Personen friedlich gegen Polizeigewalt an Schwarzen.

Mittwoch, 22. Juli - 10:20 Uhr

Unterstützung für Grün-Weiss: Stadt St.Gallen steht in Kontakt mit dem FCSG

(nat) Wegen Corona muss der FC St.Gallen seine Heimspiele derzeit vor ein paar wenigen Zuschauern austragen. Kreative Fans haben deshalb in der Stadt St.Gallen Plakate angebracht, um der Situation ein bisschen entgegenzuwirken. «San Galle isch Spitze», steht da. Und: «Farb bekenne für üsen Verein. Jedes Fenster und jede Balkon mir sind Grüe und Wiss au usserhalb vom Stadion.»

Auf Twitter schlägt ein User derweil vor, die Stadt St.Gallen solle die Multergasse beflaggen, um den FCSG so zu unterstützen. Wird die Innenstadt also schon bald in Grün-Weiss getaucht sein? Die Beflaggung der Multergasse ist für den 1. August reserviert, die Stadt sei jedoch in Kontakt mit dem FC St.Gallen, lautet die Antwort. Wie diese Aktion aussehen wird, bleibt zurzeit jedoch ein Geheimnis.

Es wäre nicht das erste Mal, dass die Stadt sich in den Clubfarben des FC St.Gallen zeigt. Im April 2019 markierte der FCSG zum 140. Geburtstag grün-weisse Präsenz. An Schaufenstern in St.Gallen und Gossau wurden Aufkleber angebracht, auf der Fassade der Kantonalbank prangen St.Gallens Meisterspieler von 1904 und die Multergasse wurde beflaggt.

Bild: Adriana Ortiz Cardozo (15. April 2019)
Mittwoch, 22. Juli - 07:11 Uhr

Die neue Streckenführung der Appenzeller Bahnen im Güterbahnhofareal kommt zum Vorschein

(sab) Wer in diesen Tagen von der St.-Leonhardbrücke den Gleisen entlang nach Westen blickt, der kann schon erahnen, wo die Appenzeller Bahnen künftig Richtung Ruckhaltetunnel fahren werden. Bagger graben sich auf der Nordseite des Güterbahnhofareals langsam in die Tiefe. Sie tragen das Erdreich ab, bis zum Niveau der SBB-Gleise. Wo heute die Appenzeller Bahnen noch kurvenreich um das Güterbahnhofgebäude herumfahren, entsteht bis im Dezember 2021 ein gerader Streckenabschnitt. Zudem wird am Westende des Güterbahnhofs eine neue Haltestelle der Linie Appenzell–St.Gallen–Trogen realisiert. Die Bauarbeiten für die neue Haltestelle sollen im Februar 2021 beginnen.

3 Bilder

Dienstag, 21. Juli - 17:08 Uhr

Der Schmetterling des Jahres 2019 landet auf einer Abtwiler Blumenwiese

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte in Abtwil eine Blumenwiese. Aufs Bild geschafft hat es auch ein prächtiger Schachbrettfalter. Der Falter war Schmetterling des Jahres 2019.

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte in Abtwil eine Blumenwiese. Aufs Bild geschafft hat es auch ein prächtiger Schachbrettfalter. Der Falter war Schmetterling des Jahres 2019.

Dienstag, 21. Juli - 16:59 Uhr

Bis am Sonntag zeigt das Variété Pavé ein rasantes Zirkusprogramm auf dem Gallusplatz – coronakonform

(sab) Was geschieht auf dem Gallusplatz? Was wird da gespielt, fragen sich zahlreiche Passanten. Heute Morgen ist das Variété Pavé auf dem Gallusplatz aufgefahren und hat seinen Anhänger, der zur Bühne wird, aufgebaut. Ein Trapez hängt da, der Zirkusvorhang macht neugierig. Von heute Dienstag bis Sonntag gastiert das Surseer Freiluftvariété auf seiner sechsten Tournee durch die Schweiz in St.Gallen.

Das Variété Pavé zeigt bis am Sonntag, jeweils um 20.30 Uhr, das Programm Panopticum Curiosum.

Das Variété Pavé zeigt bis am Sonntag, jeweils um 20.30 Uhr, das Programm Panopticum Curiosum.

Bild: Sandro Büchler

Das Panopticum Curiosum verspricht laut Ankündigung ein Spektakel mit einer packenden Geschichte voller Humor und Leichtigkeit, Magie, atemberaubender Artistik und überraschenden Wendungen. Im Stück müssen Direktor Monsieur Ferdinand, der alternde Clown Alberto Kuno und der etwas schräge Bühnenarbeiter Nico Stroet zu dritt ein Zirkusprogramm auf die Beine stellen. Weil die Artisten fehlen müssen sie sogar die Ballettszenen und die Pferdedressur selbst spielen. Aber der Direktor hat ein Geheimnis.

Organisator Rafael Kost sagt während den Aufbauarbeiten: «Wir sind froh, können wir mit unserem Programm durch die Schweiz touren.» Eigentlich seien auch internationale Gastspiele geplant gewesen, doch die Coronapandemie hab dem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung gemacht. Aber auch für die Auftritte in der Schweiz haben die Organisatoren ein Schutzkonzept. So werden die Personalien der Gäste notiert, Familien etwa zusammen auf einer Bank platziert. Statt einem Eintritt gibt es eine Hutsammlung am Ende der Vorstellung. Die Vorstellungen beginnen jeweils um 20.30 Uhr.

Dienstag, 21. Juli - 15:08 Uhr

Kampf um die Tabellenspitze: St.Gallens Chance zur Wiedergutmachung – gegen Basel

(pl) Nach der 1:2-Auswärtsniederlage gegen Thun empfängt der FC St.Gallen morgen Mittwoch den FC Basel zum Spitzenspiel der 33. Runde. Die Ostschweizer können trotz des Ausrutschers im Berner Oberland noch immer aus eigener Kraft Meister werden. Sie dürfen sich in den abschliessenden vier Runden aber wohl keine Niederlage mehr leisten, um den Coup zu bewerkstelligen.

St.Gallens Ermedin Demirovic versucht sich im Super-League-Spiel vom vergangenen Sonntag gegen zwei Thuner durchzusetzen.

St.Gallens Ermedin Demirovic versucht sich im Super-League-Spiel vom vergangenen Sonntag gegen zwei Thuner durchzusetzen.

Bild: Urs Lindt / freshfocus

Für Basel ist die Partie im Kybunpark wahrscheinlich die letzte Chance, um noch einmal in den Titelkampf einzugreifen. Der Rückstand der Mannschaft von Trainer Marcel Koller auf St.Gallen beträgt sechs Punkte, auf Leader YB fehlen acht Zähler. St.Gallen und die Young Boys trennen derzeit zwei Punkte. St.Gallens Trainer Peter Zeidler hat - mit Ausnahme der langzeitverletzten Boris Babic und Lorenzo Gonzalez - keine Absenzen zu beklagen.

«Wir wollen es besser machen als in Thun und brauchen ein ausserordentlich gutes Spiel, um Basel zu besiegen.»
Dienstag, 21. Juli - 14:26 Uhr

Grünliberale ärgern sich über schlechten Zugang zur Uni und vergessene Velofahrer

(pd/rms) Der Kanton St.Gallen hat kürzlich die Projektierungsarbeiten für den Umbau der Kreuzung Platztor im Zusammenhang mit der geplanten Erweiterung der Universität St.Gallen (HSG) vergeben. Die Grünliberalen (GLP) sind nicht beeindruckt. «Der Verzicht auf eine Bushaltestelle ist nachvollziehbar, da die Gehdistanz zum Marktplatz kürzer ist als der Weg zur Uni-Bushaltestelle auf dem Rosenberg», heisst es in einer Mitteilung.

Doch gerade dieser Umstand zeige, wie wichtig die Erreichbarkeit für Zufussgehende ist. Am Standort wird mit 3000 Studierenden gerechnet. Die GLP führt aus:

«Statt Campus und Zugang ganzheitlich zu betrachten, wie dies in anderen grossen Städten der Fall wäre, verhält sich der Kanton St.Gallen provinziell und gestaltet zuerst die Umgebung, bevor überhaupt ein Projekt für den Campus vorliegt»

Die Dimensionierung der neuen Unterführung werde der Bedeutung, welche diese Passage in Zukunft haben wird, nicht gerecht. Das haben die Grünliberalen schon vor einem Jahr festgestellt. Als sie ihre Idee für einen unterirdischen Platztorplatz präsentierten.

Die GLP ist nicht überzeugt von den Massnahmen für den Veloverkehr an dieser Kreuzung.

Die GLP ist nicht überzeugt von den Massnahmen für den Veloverkehr an dieser Kreuzung.

Urs Bucher

Gar kein Verständnis hat die GLP ausserdem für die Fehlplanung betreffend Veloverkehr. Sie fordert einen klaren Paradigmenwechsel:

«Velos sind im Strassenverkehr gleichberechtigt zu behandeln. Ihre Wege dürfen gegenüber jenen des Autoverkehrs in Bezug auf Distanz und Wartezeiten nicht länger sein.»

Abgetrennte Velowegführungen ständen diesem Ziel innerorts entgegen. Vielmehr ist der Veloverkehr als integraler Bestandteil des Strassenverkehrs anzusehen.

Dienstag, 21. Juli - 12:45 Uhr

Zwei Velos am Hauptbahnhof St.Gallen geklaut – Besitzer gesucht

(stapo/rms) In der Nacht auf Dienstag ist bei der Stadtpolizei St.Gallen ein Anruf einer Bürgerin eingegangen – vier Jugendliche versuchten am Bahnhof Winkeln, Fahrräder zu entwenden.

Die zwei Velos, die am Hauptbahnhof St.Gallen geklaut wurden, sind bei der Stadtpolizei St. Gallen.

Die zwei Velos, die am Hauptbahnhof St.Gallen geklaut wurden, sind bei der Stadtpolizei St. Gallen.

Stadtpolizei St.Gallen

Die 16- und 17-Jährigen mit Schweizer, Österreichischer, Mazedonischer und Irakischer Nationalität wurden von der Stadtpolizei auf der Herisauer Strasse angetroffen. Zwei von ihnen hatten ein Fahrrad dabei, das sie vorgängig am Hauptbahnhof St.Gallen gestohlen hatten. Danach waren sie zusammen mit dem Zug nach Winkeln gefahren, damit sich die anderen zwei ebenfalls ein Velo behändigen können. Dies gelang ihnen indes nicht. Sie wurden auf den Polizeiposten gebracht. Dort wurden die von ihren Eltern abgeholt.

Die zwei Velos, die am Hauptbahnhof St.Gallen geklaut wurden, sind bei der Stadtpolizei St.Gallen. Die Besitzer sollen sich unter 071 224 60 00 melden.

Dienstag, 21. Juli - 12:12 Uhr

Auto kollidiert an der Verzweigung Linsebühl-/Speicherstrasse mit Velo

(stapo/rms) Am Montag musste ein Velofahrer wegen einer Kollision mit einem Auto ins Spital gebracht werden. Dies teilte die Stadtpolizei St.Gallen in einer Meldung mit. Der 34-jähriger Autofahrer fuhr auf der Linsebühlstrasse stadteinwärts und wollte bei der Verzweigung mit der Speicherstrasse nach links einbiegen, um ihr weiter zu verfolgen. Gleichzeitig lenkte ein 39-Jähriger sein Velo auf der Speicherstrasse stadteinwärts. Der Autofahrer übersah den Velofahrer, worauf es zur frontalen Kollision kam. Dabei kam der Velofahrer zu Fall. Er verletzte sich nach ersten Erkenntnissen mittelschwer.

Die Kollision ereignete sich der Verzweigung Linsebühl-/Speicherstrasse.

Die Kollision ereignete sich der Verzweigung Linsebühl-/Speicherstrasse.

Stadtpolizei St.Gallen
Dienstag, 21. Juli - 11:32 Uhr

Fünffach-Kollision auf der Lindenstrasse nach Herzinfarkt

(stapo/rms) Ein 69-Jähriger erlitt am Montag einen Herzinfarkt, während er mit dem Auto auf der Lindenstrasse fuhr. Der Mann verlor dabei die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit dem Wagen eines 77-Jährigen, teilt die Stadtpolizei St.Gallen in einer Meldung mit.

Der 69-Jährige prallte ungebremst in eine Reihe drei parkierter Autos.

Der 69-Jährige prallte ungebremst in eine Reihe drei parkierter Autos.

Stadtpolizei St.Gallen

Danach fuhr er weiter und prallte ungebremst in eine Reihe drei parkierter Autos. Durch die Wucht des Aufpralls wurden diese zusammengestossen. Das vorderste Auto stiess mit einer 59-jährigen Frau zusammen, welche die Lindenstrasse überquerte. Bei einem der parkierten Autos handelte es sich um einen Geschwindigkeitsmesswagen. In diesem sass eine Mitarbeiterin der Stadtpolizei St.Gallen. Die beiden Frauen wurden mit Schürfungen und Prellungen zwecks Untersuch ins Spital gebracht.

Der 69-Jährige musste reanimiert und mit unbestimmten Verletzungen ebenfalls ins Spital gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. Die Lindenstrasse musste im Bereich des Unfallorts für rund zwei Stunden gesperrt werden.

Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken an den Fahrzeugen.

Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken an den Fahrzeugen.

Stadtpolizei St.Gallen
Dienstag, 21. Juli - 10:48 Uhr

Stadtlauf St.Gallen findet «verkleinert» statt

(pd/rms) Am Wochenende vom Samstag, 22. August, und Sonntag, 23. August, ist es wieder soweit: Der OK Stadtlauf findet dieses Jahr zu zweiten Mal statt. Allerdings wird das Event «verkleinert», damit die aktuellen Richtlinien des BAG's eingehalten werden können.

Der Stadtlauf St.Gallen findet dieses Jahr zum zweiten Mal statt.

Der Stadtlauf St.Gallen findet dieses Jahr zum zweiten Mal statt.

Michel Canonica

Gemäss Sicherheitskonzept – welches in Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei St.Gallen erarbeitet wurde – werden pro Lauf maximal 300 Personen zugelassen. So kann ein allfälliges Contact Tracing nachvollzogen werden. Eine weitere Massnahme sieht vor, die Bevölkerung dazu aufzufordern, dem Lauf nicht in Person beizuwohnen. Es wird empfohlen, das Event online zu verfolgen. Ein Sonntagsverkauf ist in diesem Jahr daher kein Thema mehr.

Hier die Streckenkarte

Dienstag, 21. Juli - 09:55 Uhr

Corona-Situation im Kanton St.Gallen: Vier neue Ansteckungen

(SK/rms) Im Kanton St.Gallen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle erneut gestiegen. In den vergangenen 24 Stunden fielen nach Angaben des Kantons im Internet 4 Tests positiv aus. Damit gibt es im Kanton nun insgesamt 948 bestätigte Fälle. Die Zahl der Todesfälle blieb seit gestern unverändert bei insgesamt 39.

Dienstag, 21. Juli - 09:01 Uhr

WWF-Exkursion: Auf der Suche nach dem Luchs

(pd/rms) Die Region um Mosnang ist Heimat vieler Wildtiere. Im Sommer ziehen sie sich tagsüber an kühle, schattige Orte zurück. Hirsch, Reh und Gams finden Schutz und Abkühlung in den wilden, dichten Wäldern und lassen sich somit nicht ganz einfach beobachten. Doch das geübte Auge kann ihre Spuren deuten.

Gemeinsam mit Wildhüter Matthias Müller dürfen Teilnehmende der WWF-Exkursion am Samstag, 8. August, von 10 bis 14 Uhr durch ein wunderschönes Gebiet wandern. Dabei wird auf ein Tier spezifisch eingegangen, welches hier zu Hause ist und wir Menschen dennoch praktisch nie zu Gesicht bekommen: Der Luchs. Einst in der Schweiz ausgerottet, findet er heute immer mehr zu uns zurück.

Obwohl der Luchs zu den grössten Landraubtieren Europas zählt, bekommt man ihn selten zu sehen.

Obwohl der Luchs zu den grössten Landraubtieren Europas zählt, bekommt man ihn selten zu sehen.

PD

Die Wanderung eignet sich für Erwachsene und Familien mit Kindern ab 6 Jahren. Interessierte können sich bis Freitag, 7. August, um 12 Uhr per E-Mail: regiobuero@wwfost.ch oder Telefon: 071 221 72 30 anmelden.

Montag, 20. Juli - 15:56 Uhr

160 Kinder haben am ersten Sommercamp des SC Brühl teilgenommen

Ein Mädchen im Sommercamp des SC Brühl.

Ein Mädchen im Sommercamp des SC Brühl.

Bild: Kurt Frischknecht, SC Brühl

(pd/dar) Der SC Brühl hat dieses Jahr zum ersten Mal ein Fussball-Sommercamp durchgeführt. Jetzt ist die Veranstaltung zu Ende – zur vollsten Zufriedenheit der Verantwortlichen, wie sie in einer Mitteilung schreiben. Rund 160 Kinder im Alter von 7 bis 13 Jahren haben am zweiwöchigen Fussballlager im Paul-Grüninger-Stadion teilgenommen. Einige von ihnen kamen aus anderen Fussballclubs in der Stadt und in der Region, einige von ihnen hatten grad beide Wochen gebucht.

Die Idee hinter dem Lager? Man wolle den Kindern in diesem Coronasommer, in dem viele Familien nicht verreisen konnten, eine Abwechslung mit ihrem liebsten Hobby bieten. Juniorinnen und Junioren des SC Brühl konnten vergünstigt am Lager teilnehmen, da sie im Frühling während mehr als zwei Monaten auf Trainings und Spiele verzichten mussten.

Montag, 20. Juli - 14:34 Uhr

Neues Coop-Restaurant in der St.Galler Shopping-Arena

(pd/rms) Diesen Donnerstag öffnet das neue Coop-Restaurant in der Shopping-Arena St. Gallen. «Als St.Galler und Fussballfan freut es mich doppelt, die Gäste hier im ‹nigelnagelneuen› Restaurant bekochen und bewirten zu dürfen», sagt Leiter Goran Obradovic. Die «FCSG-Fanecke» mit Fotos und Bildern aus vergangenen Zeiten biete die ideale Möglichkeit, dort beim Essen in «grün-weisser Nostalgie» zu schwelgen. Zudem sei das Lokal bei sämtlichen Heimspielen des FCSG geöffnet, auch sonntags. Und die Fans müssen beim Match nicht auf Bier- und Grillwagen verzichten – neu betreibt diese ebenfalls Coop, gleich neben der Restaurant-Terrasse.

Goran Obradovic (links) und Darinka Maier freuen sich auf viele Gäste und baldige Stammkunden im neuen Coop-Restaurant in der Shopping-Arena.

Goran Obradovic (links) und Darinka Maier freuen sich auf viele Gäste und baldige Stammkunden im neuen Coop-Restaurant in der Shopping-Arena.

Bild: Donato Caspari

Auch Stellvertreterin Danika Maier ist begeistert, künftig so nah bei ihrem Lieblingsfussballklub zu arbeiten. «Aber natürlich sprechen wir nicht nur Fussballfans, sondern alle an», sagt sie. Die Öffnungszeiten des neuen Restaurants mit 290 Sitzplätzen sind am Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag von 8 bis 19 Uhr, am Donnerstag von 8 bis 21 Uhr und am Samstag von 8 bis 17 Uhr.

Montag, 20. Juli - 11:35 Uhr

Mit dem Azorenhoch wird es heiss: Hier gibt es eine Abkühlung

(sab) Der Ausläufer eines Hochs über den Azoren erstreckt sich bis nach Mitteleuropa und bestimmt heute und in den kommenden Tagen auch das Wetter in der Schweiz. Die Höhenströmung bringt sehr warme, aber vorerst recht trockene Luft in den Alpenraum. Dies bedeutet für heute Nachmittag verbreitet Temperaturen bis zu 30 Grad Celsius. Morgen Dienstag und am Mittwoch gelangt aus Westen feuchtere und instabilere Luft zur Schweiz, wodurch die Schauer- und Gewitterneigung insbesondere in den Alpen zunimmt. Deshalb heute, ab in die Badi.

Alles bereit: Die Bademeister säubern das Schwimmbecken in der Badi Rotmonten, bevor die Gäste eintreffen.

Alles bereit: Die Bademeister säubern das Schwimmbecken in der Badi Rotmonten, bevor die Gäste eintreffen.

Ralph Ribi

Und hier die aktuellen Wassertemperaturen:

Wassertemperaturen Freibäder Stadt St.Gallen und Bodensee

Stand: 31.07.2020
Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld 25
Freibad Rotmonten 25
Familien- und Frauenbad Dreilinden 24
Mannenweier 24
Region
Badhütte Rorschach 24,2
Schwimmbad Arbon: See 25,8
Schwimmbad Arbon: Becken 25
Montag, 20. Juli - 10:49 Uhr

Quartierverein St.Mangen sagt Flohmarkt von Ende Juli ab:
Die Anti-Corona-Regeln sind eine zu grosse Einschränkung

(pd/rms) Der Quartierverein St.Mangen sagt auch den Flohmarkt ab, der am 25. Juli turnusgemäss in seinem Einzugsgebiet stattgefunden hätte. Die Verantwortlichen bedauern den Entscheid, da die Durchführung von Märkten grundsätzlich wieder erlaubt ist. Nach wie vor gelten für solche Veranstaltungen aber sehr einschränkende Bedingungen. Das hat den Quartierverein zur Absage veranlasst.

Allein die Abstandsvorschriften (acht Meter zwischen den Ständen) würden den Flohmarkt stark «ausdünnen». Um diese Regel einhalten zu können, müssten in den Gassen zu St.Mangen nicht nur die Plätze von Dauermietern zu einem grossen Teil neu angeordnet werden, es hätte auch kaum mehr Raum für die Stände von Tagesmietern.

Die Auflagen, die im Juni am Flohmarkt einzuhalten waren, haben sich innerhalb des letzten Monats nicht geändert.

Die Auflagen, die im Juni am Flohmarkt einzuhalten waren, haben sich innerhalb des letzten Monats nicht geändert.

Coralie Wenger

Dazu kommt, dass sich im Flohmarktareal von Goliath-, Katharinen- und Schwertgasse zu keinem Zeitpunkt mehr als 300 Personen aufhalten dürften, wobei auch Standbetreiber, Anwohnerschaft, die Kundschaft von Quartiergeschäften sowie zufällige Passantinnen und Passanten unter dieses Limit fielen. Das Areal habe zudem sieben Zugänge, die überwacht und bei Bedarf abgesperrt werden müssten. Das könne der Quartierverein nicht leisten, heisst es in einem Brief an die Dauermieter des Flohmarkts.

Sollte sich nichts ändern, dürfte auch der Flohmarkt vom 29. August ausfallen. Der Quartierverin wird Informationen zu gegebener Zeit auf ihrer Website aufschalten.

Montag, 20. Juli - 9:56 Uhr

Doppelsiege für den Schwimmverein St.Gallen-Wittenbach: Gold und Silber für Damen und Herren über 400 Meter Lagen

(pd/rms) Beim Mehrkampf Meeting im 50-Meter-Pool in Suhr machten die St.Galler des Schwimmvereins St.Gallen-Wittenbach (SVSW) über die 400 Meter Lagen mit einem Doppelsieg bei den Damen und Herren auf sich aufmerksam: Christian Schreiber Silber in 4:47.13, Marius Toscan Gold in 4:34.31. Zu bemerken ist, dass der 18-jährige Toscan Mitte Mai verunfallte ist und erst seit zwei Wochen wieder schmerzfrei trainieren kann – dank medizinischer Betreuung des Kantonsspital St. Gallen und Medbase Abtwil. Trotzdem stand er in Suhr gleich wieder ganz oben auf dem Podest. Er belegt in der aktuellen Europa Juniorenrangliste über diese Disziplin den 3.Rang in 4:24.07.

Marius Toscan gewann mit einer Zeit von 4:34.31 die Goldmedaille.

Marius Toscan gewann mit einer Zeit von 4:34.31 die Goldmedaille.

Bild: PD

Im 400-Meter-Lagenrennen der Damen setzte sich die 17-jährige Celine Weil - mit Gold in 5:12.91, zurzeit schnellste Schweizerin der U17 - vor ihrer Teamkollegin Katharina Hibbeln durch. Hibbeln pulverisierte ihre Bestzeit auf 5:20.93, was Rang zwei in der aktuellen Bestenliste der U15 bedeutet. Chef-Coach Gabriel Schneider ist froh, dass der SVSW die Saison 2019/20 somit erfolgreich abschliessen konnte.

Montag, 20. Juli - 09:39 Uhr

Corona-Situation im Kanton St.Gallen: Zwölf neue Ansteckungen

(SK/rms) Im Kanton St.Gallen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle erneut gestiegen. Übers Wochenende fielen nach Angaben des Kantons im Internet wieder 12 Tests positiv aus. Damit gibt es im Kanton nun 944 bestätigte Coronafälle. Die Zahl der Todesfälle blieb hingegen unverändert bei 39. Von Mittwoch auf Donnerstag hatte der Kanton zwei, von Donnerstag auf Freitag fünf neue Fälle gemeldet.

Sonntag, 19. Juli - 9:43 Uhr

Gabelstapler gerät in Lagerhalle in Brand

(kapo/lex) Die Kantonale Notrufzentrale erhielt am Samstagmorgen die Meldung über einen Brand eines Gabelstaplers. Die örtliche Feuerwehr rückte umgehend an eine Lagerhalle an der Schlachthofstrasse aus. Vor Ort konnten die Einsatzkräfte den Brand rasch löschen und die Lagerhalle entlüften.

An der Schlachthofstrasse in St.Gallen ist ein Gabelstapler in einer Lagerhalle in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte den Brand jedoch rasch löschen.

An der Schlachthofstrasse in St.Gallen ist ein Gabelstapler in einer Lagerhalle in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte den Brand jedoch rasch löschen.

Symbolbild: Andrea Stalder

Wie die St.Galler Kantonspolizei schreibt, wurden keine Personen verletzt. «Nach ersten Erkenntnissen dürfte ein technischer Defekt eines Akkus den Brand ausgelöst haben.» Es entstand Sachschaden in der Höhe von rund 10'000 Franken.

Samstag, 18. Juli - 13:34 Uhr

Einbruch in Wohnung – Täter erbeuten Schmuck und Bargeld

(kapo/lex) Unbekannte sind am Freitag in die Wohnung eines Mehrfamilienhaus an der Herisauerstrasse eingebrochen. Die Täter öffneten gewaltsam eine Tür und betraten die Wohnung.

Beim Einbruch erbeuteten die Täter Bargeld und Schmuck im Wert von mehreren tausend Franken.

Beim Einbruch erbeuteten die Täter Bargeld und Schmuck im Wert von mehreren tausend Franken.

Im Innern durchsuchte sie die Räumlichkeiten und stahl Bargeld und Schmuck im Wert von mehreren tausend Franken, schreibt die Kantonspolizei in einer Mitteilung. Anschliessend flüchtete sie in unbekannte Richtung.

Samstag, 18. Juli - 11:21 Uhr

Streit zwischen Kosovaren eskaliert – 31-jähriger Mann mit Messer schwer verletzt

(kapo/lex) Gemäss ersten Erkenntnissen der St.Galler Kantonspolizei ist es am Samstag gegen 01.00 Uhr auf einem Parkplatz an der Kräzernstrasse zwischen zwei Kosovaren zu einem Streit gekommen. Dieser eskalierte, wobei der 32-Jährige den 31-Jährigen mit einem Messer schwer verletzte. Anschliessend flüchtete der 32-jährige Täter.

Beim Streit zwischen zwei Kosovaren flüchtete der 32-jährige mutmassliche Täter vorerst und stellte sich später der Kantonspolizei St.Gallen.

Beim Streit zwischen zwei Kosovaren flüchtete der 32-jährige mutmassliche Täter vorerst und stellte sich später der Kantonspolizei St.Gallen.

Kapo SG

Das Opfer wurde durch Dritte in die Notfallaufnahme gebracht und musste notoperiert werden, schreibt die Polizei in einer Mitteilung. «Der mutmassliche Täter stellte sich rund eine Stunde später der Kantonspolizei St.Gallen. Er wurde festgenommen.»

Freitag, 17. Juli - 21:07 Uhr

Schwimmverein St.Gallen-Wittenbach nimmt Wettkampfbetrieb wieder auf

Für den Schwimmverein St.Gallen-Wittenbach geht die Wettkampfsaison los.

Für den Schwimmverein St.Gallen-Wittenbach geht die Wettkampfsaison los.

Hannes Thalmann

(pd/chs) Für die Schwimmer und Schwimmerinnen des SVSW geht es beim Re-Start am Huber Mehrkampf-Cup 2020 im 50-Meter-Pool in Suhr um eine Rückkehr zum Wettkampfbetrieb. Nach über viermonatiger Wettkampf-Pause haben sie grünes Licht für den sportlichen Abschluss der Saison 2019/2020 erteilt worden, heisst es in einer Medienmitteilung. «Wir freuen uns, dass wir die Saison mit einem Wettkampf beenden können», sagt Chef Coach Gabriel Schneider. Die Schutzmassnahmen seien sehr hoch. Die Athleten müssen vor dem Eintritt auf das Wettkampfgelände einige Checks absolvieren und für den Sektor der Zuschauer gilt die Maskenpflicht.

Freitag, 17. Juli - 19:43 Uhr

Der FC St.Gallen reist als deutlicher Favorit nach Thun

Jubel nach dem Sieg gegen den FC Luzern.

Jubel nach dem Sieg gegen den FC Luzern.

Ralph Ribi

(rst) Wenn St.Gallen am Sonntag um 16 Uhr in Thun antritt, spricht vieles für die Ostschweizer. Sie haben die bisherigen drei Saisonspiele gegen den FC Thun gewonnen. Zudem hat Peter Zeidlers Team beim 4:1 gegen Luzern seine Form eindrücklich bewiesen.

Die St.Galler sind aber gewarnt: Der FC Thun hat seit dem Restart alle Heimspiele gewonnen, zum Beispiel auch gegen die Young Boys. Bei St.Gallen wird Ermedin Demirovic nach seiner Sperre wieder mit von der Partie sein. Ob für ihn André Ribeiro wieder aus der Startaufstellung weichen muss, ist gemäss Zeidler aber noch offen. Der Portugiese lieferte gegen Luzern eine starke Partie ab.

Zudem ist der Einsatz von Stürmer Cedric Itten ohnehin fraglich: Er hatte gegen Luzern Prellungen erlitten. Bereits am Samstagabend wird St.Gallens Meisterkonkurrent YB seine Partie gegen Zürich austragen.

Freitag, 17. Juli - 16:27 Uhr

Ab Sonntagnacht kommt es auf der Stadtautobahn zu Einschränkungen

(pd/mha) Ab Sonntagnacht kommt es auf der Stadtautobahn zu Verkehrseinschränkungen. Grund dafür sind die Arbeiten an der neuen Olma-Halle 1. Die Autobahn in St.Fiden wird überdeckt und der Rosenbergtunnel um rund 180 Meter verlängert. Die Bohrpfahlarbeiten für den Bau der Südwand der Überdeckung Rosenberg Ost starten dieses Wochenende, wie das Bundesamt für Strassen (Astra) in einer Medienmitteilung schreibt.

Der Rosenbergtunnel wird um rund 180 Meter verlängert und die Autobahn überdeckelt.

Der Rosenbergtunnel wird um rund 180 Meter verlängert und die Autobahn überdeckelt.

Bild: Urs Bucher (18. Dezember 2019)

Der Verkehr wird in den Nächten vom 19. bis 24. Juli, 20.30 bis 5 Uhr, in Fahrtrichtung St.Margrethen einspurig durch den Rosenbergtunnel geführt. Die Ausfahrt St.Fiden – von Zürich her – bleibt in diesen Nächten gesperrt.

Die Arbeiten an der Überdeckung Rosenberg Ost dauern voraussichtlich bis 2022. Mitte nächstes Jahr starten frühestens die Hauptarbeiten für die Sanierung der Stadtautobahn. In der ersten Etappe werden die Fahrbahn, ein Grossteil der Brücken und Stützmauern sowie der Stephanshorntunnel instand gesetzt.

Freitag, 17. Juli - 15:08 Uhr

Favre-, Martinsbrugg- und Simonstrasse teilweise gesperrt, Busse werden umgeleitet

(sk/mha) Im Osten der Stadt wird dieses Wochenende gebaut. Die Favre-, Martinsbrugg- und Simonstrasse sind von morgen Samstag, 17.30 Uhr, bis Montag, circa 5 Uhr, gesperrt. Betroffen ist der Abschnitt vom Kreisel bis zur Favrestrasse. In dieser Zeit bauen Arbeiter den Deckbelag ein.

Die Trottoirs bleiben gemäss einer Mitteilung der Stadt jederzeit begehbar. Der Verkehr wird über die Reherstrasse umgeleitet. Busse und Postautos können die Haltestellen Gallusmarkt und Favrestrasse von morgen Samstag, 13 Uhr, bis Montag, 5 Uhr, nicht anfahren. Jedoch wird an der Kreuzung Reherstrasse/Tablatstrasse für die Zeit der Bauarbeiten eine provisorische Bushaltestelle eingerichtet.

Freitag, 17. Juli - 13:43 Uhr

Corona-Situation im Kanton St.Gallen: Fünf neue Ansteckungen

(SK/rms) Im Kanton St.Gallen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle erneut gestiegen. In den vergangenen 24 Stunden fielen nach Angaben des Kantons im Internet 5 Tests positiv aus. Damit gibt es im Kanton nun insgesamt 932 bestätigte Fälle. Die Zahl der Todesfälle blieb seit gestern unverändert bei insgesamt 39.

Freitag, 17. Juli - 11:42 Uhr

Zwei «Eigene» für die erste Mannschaft des SC Brühl

(pd/rms) Der SC Brühl hat zwei neue Spieler in die erste Mannschaft aufgenommen: Elia Rosalen und Marius Linke. Die beiden Junioren wurden laut Medienmitteilung diese Woche mit einem «Vertrag» ausgestattet. Vertrag in Anführungszeichen, weil solche Verträge für junge Spieler in der Promotion League mit einem doch eher mageren finanziellen Entgelt verbunden sind– erst recht beim SC Brühl, der seinen Sparkurs in der Saison 20/21 auch die erste Mannschaft spüren lasse.

Marius Linke (links) und Elia Rosalen, zwei Brühler Junioren, haben nun Verträge erhalten und spielen fix im Kader der ersten Mannschaft.

Marius Linke (links) und Elia Rosalen, zwei Brühler Junioren, haben nun Verträge erhalten und spielen fix im Kader der ersten Mannschaft.

Bild: SC Brühl

Der 19-jährige Elia Rosalen ist ein Brühler durch und durch. Er wechselte schon als E-Junior von Eggersriet zum Stadtclub. Marius Linke, der ein Jahr jünger ist, spielte ebenfalls schon als Knirps bei den Kronen, bevor er für drei Jahre zum FCO wechselte. 2016 kam er als C-Junior zurück zu Brühl. Solche «Eigengewächse» wolle man fördern, sagt Brühls sportlicher Leiter Roger Jäger.

«Die Idee ist, dass wir jedes Jahr ein bis zwei eigene Junioren in die erste Mannschaft bringen.»

Ein ambitioniertes Ziel, denn das Niveau der Promotion League stelle hohe Ansprüche an die Fähigkeiten der jungen Fussballer.

Mit diesen zwei Youngsters hat die erste Mannschaft des SC Brühl nun 22 fixe Spieler, teilt der Club weiter mit. Noch fehle der taktgebende Innenverteidiger, den sich der Trainer wünscht. Aber auch da stehe man kurz vor einem Vertragsabschluss. Damit wäre die erste Mannschaft dann komplett, die in dieser Saison bewusst klein gehalten wird.

Donnerstag, 16. Juli - 18:48 Uhr

Die Illustratorin von «Flöckli, das Geisslein» zeigt in der Denk-Bar Kunstwerke.

(pd/mha) Die Bauernmalerin Lilly Langenegger stellt derzeit in der Denk-Bar an der Gallusstrasse 11 aus. Zu sehen sind Bücher und Bilder, wobei die Gaiser Künstlerin die Ausstellungsstücke auswechselt. Noch bis Samstag, 25. Juli, sind Radierungen zu sehen, die Fantasiegebilde und Rosen zeigen. Eine Radierung entsteht mittels einer Druckplatte, in die das Sujet geritzt wird.

Die Gaiser Künstlerin Lilly Langenegger stellt derzeit in der Denk-Bar aus.

Die Gaiser Künstlerin Lilly Langenegger stellt derzeit in der Denk-Bar aus.

Bild: APZ (22. September 2019)

Von der Bauernmalerei hat sich Lilly Langenegger inzwischen verabschiedet. Dabei haben sie Werke in diesem Stil bekannt gemacht, etwa die Kinderbücher «Flöckli, das Geisslein» oder «Tigerli kommt heim», ihr letztes Buch. Von Dienstag, 28. Juli, bis Samstag, 8. August, stellt Langenegger in der Denk-Bar gegenständliche Radierungen aus. Am Donnerstag, 30. Juli, 17 bis 19 Uhr, spricht die 76-Jährige darüber wie eine Radierung entsteht. Einige Bauernmalereien von Lilly Langenegger gibt es auch als Puzzle. So steht am Donnerstag, 6. August, 17 bis 19 Uhr, «Puzzle spielen für Kinder und Erwachsene» an.

Donnerstag, 16. Juli - 17:11 Uhr

WWF bekämpft im Steineggwald einen Neophyt

(pd/mha) Im Steineggwald breitet sich seit einiger Zeit das Drüsige Springkraut aus. Dabei handelt es sich um einen Neophyt, also eine invasive Pflanze. Der WWF bekämpft das Drüsige Springkraut seit mehreren Jahren, am Donnerstag, 9 bis 15.30 Uhr, steht ein weiterer Einsatz an.

Das Drüsige Springkraut wird von Hand ausgerissen, wenn es nur vereinzelt wächst. Wichtig ist der richtige Zeitpunkt: Reisst man die Pflanze zu früh aus, treibt sie wieder aus. Macht man es zu spät, ist sie bereits verblüht und breitet sich weiter aus.

Das Drüsige Springkraut wird von Hand ausgerissen, wenn es nur vereinzelt wächst. Wichtig ist der richtige Zeitpunkt: Reisst man die Pflanze zu früh aus, treibt sie wieder aus. Macht man es zu spät, ist sie bereits verblüht und breitet sich weiter aus.

Bild: PD

Dabei geht es gemäss einer Mitteilung darum, das vereinzelt noch wachsende Kraut auszureissen. Für den Einsatz werden noch Freiwillige gesucht. Interessierte können sich noch bis Mittwoch, 12 Uhr, anmelden. Dies ist möglich per Mail an regiobuero@wwwfost.ch, unter 071-221-72-30 oder direkt hier. Die Verpflegung ist inbegriffen.

Donnerstag, 16. Juli - 15 Uhr

«Wer hat die schönste Badi?» – «Drei Weieren» liegt bei «Blick»-Abstimmung auf Position 1

Drei Weieren oder Dreilinden: Die St.Galler lieben ihre Badi.

Drei Weieren oder Dreilinden: Die St.Galler lieben ihre Badi.

Adriana Ortiz Cardozo

(chs) «Welches ist die schönste Badi der Schweiz?» fragt «Blick online» und lässt seine User darüber abstimmen. Was für eine Frage für einen St.Galler. Aber auch gut ein Drittel der Blick Online-User findet, Dreilinden hat den ersten Platz verdient. Ob es noch mehr werden? Aus 300 Vorschlägen haben es 10 in das Voting geschafft. Neben Dreilinden ist auch das Seebad Romanshorn unter den ausgewählten Badis. Das Online-Voting zwischen den zehn besonderen Badeplätzen in der Schweiz läuft noch an. Wäre doch eigenartig, wenn Dreilinden die Abstimmung nicht haushoch gewinnen würde. Hier kann man seine Stimme abgeben.

Donnerstag, 16. Juli - 13:30 Uhr

Fotovoltaikanlage produziert im Jahr 66'700 Kilowattstunden Strom

(pd/mha) Auf dem Dach der Christian Fischbacher AG in Winkeln haben Arbeiter eine Fotovoltaikanlage installiert. Diese produziert im Jahr rund 66'700 Kilowattstunden Strom, was den Bedarf von 17 Haushalten deckt. Zum Vergleich: Die Anlage auf dem Dach der Ikea produziert im Jahr 190'250 Kilowattstunden, jene auf der Eishalle Lerchenfeld 318'000 Kilowattstunden.

Die Anlage auf dem Dach der Christian Fischbacher AG.

Die Anlage auf dem Dach der Christian Fischbacher AG.

Bild: PD

Der Strom, der auf dem Dach der Christian Fischbacher AG erzeugt wird, deckt gemäss einer Medienmitteilung je nach Jahreszeit fast den Eigenbedarf des Textilunternehmens. Zusätzlich zur Anlage sei das Dach besser isoliert worden.

Donnerstag, 16. Juli - 12:11 Uhr

Der St.Galler Stadtlauf findet coronabedingt an zwei Tagen statt: am 22. und 23. August

(sab) Gute Nachrichten für alle Läuferinnen und Läufer: Der zweite Stadtlauf St.Gallen soll stattfinden können. Dies teilen die Organisatoren auf Facebook mit. «Nach intensivem Austausch mit Behörden und Partnern führen wir die Planung für eine Durchführung am 23. August 2020 so weiter.»

Läuferinnen und Läufer überqueren den Klosterplatz beim letztjährigen Stadtlauf. 2019 wurde dieser zum ersten Mal durchgeführt.

Läuferinnen und Läufer überqueren den Klosterplatz beim letztjährigen Stadtlauf. 2019 wurde dieser zum ersten Mal durchgeführt.

Bild: Michel Canonica (29. September 2019)

Die Organisatoren haben ein Schutzkonzept erarbeitet. Deshalb wird der Stadtlauf in einem angepassten Modus durchgeführt.

  • Die Laufveranstaltung findet an zwei Tagen statt. Am Samstag 22. und am Sonntag 23. August
  • Der 5-Kilometer-Run findet neu am Samstagabend statt und wir auf zwei Kategorien aufgeteilt
  • In allen Kategorien wird die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschränkt.
  • Zudem sind alle Lauftrainings im Vorfeld abgesagt.

Die Organisatoren verbreiten Zuversicht. Doch Sie seien sich bewusst, dass sich die Situation in den kommenden Wochen bis zum Start des Stadtlaufs noch verschiedentlich ändern könne, schreiben die Organisatoren weiter. Die Gesundheit aller Teilnehmenden stehe im Zentrum. Deshalb beobachte man die Situation weiter und passe das Schutzkonzept fortlaufend in Absprache mit den Behörden an.

Donnerstag, 16. Juli - 10:15 Uhr

Corona-Situation im Kanton St.Gallen: Zwei neue Ansteckungen

(SK/rms) Im Kanton St.Gallen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle erneut gestiegen. In den vergangenen 24 Stunden fielen nach Angaben des Kantons im Internet 2 Tests positiv aus. Damit gibt es im Kanton nun insgesamt 927 bestätigte Fälle. Die Zahl der Todesfälle blieb seit gestern unverändert bei insgesamt 39.

Donnerstag, 16. Juli - 10:03 Uhr

Angetrunkene fährt vor den Augen der Polizei in Baustellenabschrankung

(kapo/jw) Die falsche Strecke für eine Blaufahrt hat sich eine 29-Jährige in Gossau ausgesucht. Sie fuhr am Mittwoch kurz vor Mitternacht auf der Herisauerstrasse stadteinwärts eine Baustellenabsperrung um – unter den Augen einer Patrouille der Kantonspolizei.

Die umgefahrene Baustellenabschrankung an der Herisauerstrasse.

Die umgefahrene Baustellenabschrankung an der Herisauerstrasse.

Bild: Kantonspolizei St.Gallen

Bei der anschliessenden Kontrolle stellten die Polizisten fest, dass die Frau fahrunfähig war, wie die Kantonspolizei mitteilt. Ihr wurde der Fahrausweis abgenommen und eine Blut- und Urinprobe angeordnet. Am Auto entstand geringer Sachschaden.

Das Fahrzeug der 29-Jährigen

Das Fahrzeug der 29-Jährigen

Bild: Kantonspolizei St.Gallen
Donnerstag, 16. Juli - 08:59 Uhr

Aktivisten demonstrieren am Bohl

(pd/mha) St.Gallen hat eine neue alte «Tierbefreiungsbewegung». Die Organisation «St.Gallen Animal Save» heisst neu «Animal Vigil St.Gallen». Seit zwei Jahren protestieren Aktivistinnen und Aktivisten regelmässig gegen das Schlachten von Tieren. Dazu halten sie Tiertransporter auf dem Weg zum Schlachthaus auf und bitten darum, sich von den Tieren verabschieden zu dürfen:

«Animal Save St. Gallen» hat 2019 mehrmals vor dem Schlachthof Gossau demonstriert.

«Animal Save St. Gallen» hat 2019 mehrmals vor dem Schlachthof Gossau demonstriert.

Bild: Johannes Wey (16. Juli 2019)

Heute Donnerstag tritt nun die neu gegründete Organisation «Animal Vigil St.Gallen» erstmals in der Stadt in Erscheinung: Von 18.30 bis 20.30 Uhr gibt es auf dem Bohl eine Kundgebung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmern wollen gemäss einer Mitteilung den Tieren gedenken, die jedes Jahr zum Konsum getötet werden.

Mittwoch, 15. Juli - 17:35 Uhr

Nachwuchswettbewerb trotz Coronavirus: Junge Bands und Musiker können sich anmelden

(pd/mha) Die Anmeldefrist für den Nachwuchswettbewerb «BandxOst» läuft. Junge Band uns Solokünstlerinnen und -künstler können sich unter www.bandxost.ch registrieren. Bedingung ist, dass mindestens die Hälfte der Musiker aus der Ostschweiz stammt und der Altersdurchschnitt unter 24 Jahren liegt.

Das Duo Mischgewebe gewann 2019 den Nachwuchswettbewerb «BandxOst».

Das Duo Mischgewebe gewann 2019 den Nachwuchswettbewerb «BandxOst».

Bild: Ralph Ribi

Die teilnehmenden Bands erhalten 15 Minuten auf einer Bühne, während denen sie mindestens drei Songs spielen müssen. Die Qualifikationen finden an neun verschiedenen Orten in der ganzen Ostschweiz statt, unter anderem im Treppenhaus in Rorschach oder im Gare de Lion in Wil. Das Finale des Wettbewerbs ist dann am 28. November in der Grabenhalle. Vergangenes Jahr hat das Duo Mischgewebe aus Maienfeld gewonnen, das dieses Jahr am Kulturfestival gespielt hat.

Die Konzerte sollen trotz Coronapandemie möglichst normal durchgeführt werden, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.

Mittwoch, 15. Juli - 11:40 Uhr

VPOD gegen Sparmassnahmen beim Freifach «Kunst und Gestaltung»

(pd/rms) Der St.Galler Stadtrat möchte aufgrund verminderter Steuereinnahmen infolge der Corona-Epidemie auf das Schuljahr 2021/22 das Freifach «Kunst und Gestaltung» abschaffen. Betroffen wären 300 Schülerinnen und Schüler aus den 3. bis 6. Klassen. Der Verband des Personals öffentlicher Dienste (VPOD) findet dies inakzeptabel: «Es wird wieder als erstes bei der Bildung gespart und das ausgerechnet in einem Bereich, der in Zeiten sinkender Einnahmen ohnehin immer unter Druck kommt», schreibt Fortunat Ferrari vom Vorstand Bildung in einer Mitteilung.

Der St.Galler Stadtrat möchte das Freifach «Kunst und Handwerk» abschaffen.

Der St.Galler Stadtrat möchte das Freifach «Kunst und Handwerk» abschaffen.

Symbolbild: Imago

Es laufe der pädagogischen Notwendigkeit völlig entgegen, ein haptisches Fach, das für die Sinneswahrnehmung wichtig sei, abschaffen zu wollen. «Dieses Fach ist für die Entwicklung der Kinder sehr wertvoll und eignet sich darüber hinaus, dem Druck der zunehmenden Smartphonezeit etwas entgegenzusetzen», schreibt Ferrari weiter.

Der VPOD warnt davor, mit dieser ersten Sparmassnahme die Schleusen für weitere Sparmassnahmen bei der Bildung zu öffnen. Ausserdem finde er es stossend, dass das städtische Schulsekretariat diese Mitteilung ausgerechnet in der Ferienzeit veröffentlicht – «in der Hoffnung, dass der Widerstand ausbleibt.»

Mittwoch, 15. Juli - 11:16 Uhr

Der FC St.Gallen kündigt eine wichtige Medienorientierung an

(red.) Kein Tag ohne Spannung rund um den FC St.Gallen: Für die heutige Medienkonferenz vor der Heimpartie gegen Luzern haben die Ostschweizer kurzfristig die Bekanntgabe von «zukunftsweisenden Entscheiden» angekündigt. Möglich ist dabei, dass über die Zukunft des begehrten Cheftrainers Peter Zeidler informiert wird oder dass Kadermutationen im Hinblick auf die nächste Saison bekanntgegeben werden.

Wir berichten ab 15 Uhr unter diesem Link live aus dem Kybunpark über die Medienkonferenz, an der gemäss Mitteilung Präsident Matthias Hüppi, Sportchef Alain Sutter und Trainer Peter Zeidler teilnehmen werden.

Sie tragen die Verantwortung beim FC St.Gallen: Präsident Matthias Hüppi (rechts), Sportchef Alain Sutter (links) und Trainer Peter Zeidler.

Sie tragen die Verantwortung beim FC St.Gallen: Präsident Matthias Hüppi (rechts), Sportchef Alain Sutter (links) und Trainer Peter Zeidler.

Bild: Claudio Thoma/Freshfocus (St.Gallen, 19. Juni 2020)
Mittwoch, 15. Juli - 10:25 Uhr

Am Sonntag spaziert Museumsdirektor Daniel Studer durch die Innenstadt - auf den Spuren des Jugendstils

(pd/mha) Der Broderbrunnen ist ein Beispiel, das Haus Oceanic an der St.-Leonhard-Strasse 20 ein zweites und die Schalterhalle der Hauptpost ein drittes: Der Jugendstil ist in St.Gallen an vielen Orten präsent. Daniel Studer, Direktor des Historischen und Völkerkundemuseum (HVM), bezeichnete die Stadt gar schon als eine Jugendstil-Stadt. Nicht ohne Grund hat das HVM vor zwei Jahren eine Jugendstil-Dauerausstellung eröffnet:

Blick in die Jugendstil-Ausstellung.

Blick in die Jugendstil-Ausstellung.

Bild: Thomas Hary

Durch diese führt Studer am Sonntag, 11 Uhr. Danach lädt er zu einem Spaziergang durch die Innenstadt. Der Rundgang endet um etwa 12.30 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist gemäss Mitteilung auf 30 Personen beschränkt, eine Anmeldung nicht möglich. Die Führung wird jedoch am Mittwoch, 22. Juli, 18 bis 19.30 Uhr, wiederholt.

Mittwoch, 15. Juli - 09:07 Uhr

Corona-Situation im Kanton St.Gallen: Fünf neue Ansteckungen

(SK/rms) Im Kanton St.Gallen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle erneut gestiegen. In den vergangenen 24 Stunden fielen nach Angaben des Kantons im Internet 5 Tests positiv aus. Damit gibt es im Kanton nun insgesamt 925 bestätigte Fälle. Die Zahl der Todesfälle blieb seit gestern unverändert bei insgesamt 39.

Mittwoch, 15. Juli - 08:15 Uhr

FCSG-Präsident Hüppi zur Diskussion über Benachteiligung der Espen: «Kräfte für unsere eigenen Aufgaben freihalten»

(dwa) Seit dem Entscheid, dass die Meisterschaft trotz Coronafällen beim FC Zürich fortgesetzt wird, läuft die Diskussion, ob der FC St.Gallen im Meisterrennen benachteiligt wird. Dies, da Titelkonkurrent Basel am Dienstagabend gegen eine leicht verstärkte U21 des FCZ antreten durfte und prompt klar mit 4:0 gewann.

Präsident mit FCSG-Maske: Matthias Hüppi beim Heimspiel gegen den FC Thun von Ende Juni.

Präsident mit FCSG-Maske: Matthias Hüppi beim Heimspiel gegen den FC Thun von Ende Juni.

Bild: Benjamin Manser

Der FC St.Gallen beteiligt sich nicht an dieser öffentlichen Diskussion, wie Präsident Matthias Hüppi in einer kurzen Stellungnahme mitteilt. «Die Herausforderungen in dieser Coronazeit haben uns gelehrt, unsere Kräfte und die ganze Energie für unsere eigenen Aufgaben freizuhalten. Wir konzentrieren uns auf das, was wir selber steuern können», so Hüppi. Mit diesem Konzept sei man bisher recht gut durch den Sturm gekommen, weshalb man daran festhalte. Hüppi weiter:

«Jammern bringt nichts, kämpfen aber schon.»

Die Aufmerksamkeit gilt laut Hüppi der Vorbereitung auf das Spiel gegen den FC Luzern vom Donnerstag im Kybunpark.

Interview

«Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Liga so tickt»: Das sagt FCSG-Meisterpräsident Thomas Müller zu einer mutmasslichen Benachteiligung der Espen im Titelrennen

Betreibt die Liga Wettbewerbsverzerrung mit dem Entscheid, dass St.Gallens Konkurrenten Basel und YB gegen einen coronabedingt massiv geschwächten FCZ antreten dürfen? Thomas Müller, Präsident der Ostschweizer beim Titelgewinn im Jahr 2000, über Mauscheleivorwürfe, eine «Jetzt erst recht»-Stimmung beim Tabellenführer und seinen Glauben ans Team von Peter Zeidler.
Daniel Walt

«Zum Kotzen», «Farce», «Habe diese Oberjammeris sowas von satt»: Was FCSG-Fans zum Entscheid sagen, wie die Meisterschaft fortgesetzt wird

Der FC Zürich tritt nach seinen Coronafällen mit Spielern der U21 gegen Basel und möglicherweise auch gegen YB an, um einen Abbruch der Meisterschaft zu verhindern. Das sorgt unter Fussballfans für heisse Diskussionen. «Wettbewerbsverzerrung zu Ungunsten des FC St.Gallen», schreien die einen. «Nicht jammern, kämpfen!», tönt es von den anderen.
Daniel Walt
Dienstag, 14. Juli - 16:27 Uhr

Feedback: stadtredaktion@chmedia.ch

Nachts im Historischen und Völkerkundemuseum

Das Historische und Völkerkundemuseum veranstaltet eine Entdeckungstour für maximal 15 Kinder.

Das Historische und Völkerkundemuseum veranstaltet eine Entdeckungstour für maximal 15 Kinder.


Archivbild: Benjamin Manser

(pd/pw) Das Historische und Völkerkundemuseum bietet eine ungewöhnliche Veranstaltung für Kinder: Nachts im Museum. Der Name lehnt sich an die "Nachts im Museum"-Erfolgsfilme mit Ben Stiller an, in dem in der Nacht die Museumsobjekte jeweils lebendig werden und ihre Probleme austragen. Teilnehmen dürfen Kinder ab 7 Jahren. Die Anmeldefrist läuft bis Freitag, 17. Juli, die Teilnehmerzahl ist auf 15 beschränkt. Mehr infos auf www.hvmsg.ch

Dienstag, 14. Juli - 15:53 Uhr

Swiss Football League verschiebt die letzten beiden Runden

(dwa) Der FC Zürich hatte am vergangenen Freitag positive Coronatests von Kaderspielern vermeldet. Die Verschiebung der Partie zwischen dem FCZ und Sion vom vergangenen Wochenende führt nun zu Anpassungen im Spielplan, wie die Swiss Football League meldet.

St.Gallen-Trainer Peter Zeidler.

St.Gallen-Trainer Peter Zeidler.

Bild: Marc Schumacher/Freshfocus

Die vorletzte Meisterschaftsrunde wird statt am Mittwoch, 29. Juli, neu am Freitag, 31. Juli, ausgetragen. Dies betrifft unter anderem auch das Heimspiel des FC St.Gallen gegen Xamax Neuchâtel. Die letzte Super-League-Runde und damit die mögliche Finalissima zwischen YB und St.Gallen gehen neu statt am Sonntag, 2. August, am Montag, 3. August, über die Bühne. Spielbeginn ist jeweils um 20.30 Uhr.

Dienstag, 14. Juli - 10:40 Uhr
2019 zog das «Aufgetischt» die Massen an.

2019 zog das «Aufgetischt» die Massen an.

Bild: Adriana Ortiz Cardozo

«Aufgetischt» definitiv abgesagt

(pd/stm) Nach der «Aufgetischt»-Absage im Frühling konnte zwar ein mögliches Ausweichdatum im Herbst gefunden werden, doch daraus wird nun leider nichts. «Zu viele Fragen bleiben offen. Zu fragil ist die aktuelle Lage und zu vage die Aussichten», schreibt das Organisationskomitee in einer Mitteilung als Begründung. Ohne Planungssicherheit lasse sich kein Festival organisieren. Strassenkunst stehe für Begegnung und Austausch, Lebensfreude und Nonkonformität. «Das wollen wir nicht hinter einer Maske verstecken oder in Planquadrate zwängen», heisst es in der Mitteilung weiter. Das OK sei sehr enttäuscht, habe aber Verständnis für die Massnahmen und Entscheide der Behörden zum Schutz der Bevölkerung.

Neben dem emotionalen Schmerz treffe die Absage das Festival auch finanziell hart. «Wir bedanken uns bei allen unseren treuen Partnern und Gönnern, die uns mit Ihrer Unterstützung auch in schwierigen Zeiten zur Seite stehen», schreiben die Organisatoren. Für weitere Spenden und Gönnerbeiträge zur Deckung des finanziellen Schadens sei man sehr dankbar. Neben den Veranstaltern bedrohe die Pandemie auch viele Künstlerinnen und Künstler in ihrer Existenz. Nach Möglichkeit werde das «Aufgetischt» deshalb die für 2020 bestätigten Acts auch im kommenden Jahr einladen.

Das nächste «Aufgetischt» soll am 7. und 8. Mai 2021 stattfinden. Weitere Infos gibt es hier.

Dienstag, 14. Juli - 10:10 Uhr

Revisionswochen im Hallenbad Volksbad stehen wieder an

(pd/rms) Im Hallenbad Volksbad finden vom 26. Juli bis 9. August 2020 Revisionen statt. Während dieses Zeitraums können Badegäste aber die Freibäder sowie das Hallenbad Blumenwies besuchen. Dank vorgezogenen Revisionen bleibt das «Blumenwies» den ganzen Sommer durch geöffnet.

Das Hallenbad Blumenwies bleibt den ganzen Sommer durch geöffnet.

Das Hallenbad Blumenwies bleibt den ganzen Sommer durch geöffnet.

Urs Bucher

Dienstag, 14. Juli - 09:03 Uhr

Espen-Kultverteidiger Zellweger schwärmt von Zigi, Hefti und Demirovic

«Die schwierige Zeit kommt erst. Aber wenn du solche Spiele wie zuletzt gegen Xamax oder Sion gewinnst, kann alles passieren»: Das sagt Espen-Legende Marc Zellweger zu den Titelchancen des FC St.Gallen. Im Interview mit dem «Blick» äussert sich der 46-Jährige lobend über den aktuellen Tabellenführer: Das Wichtigste, und das habe die Mannschaft schon lange geschafft, sei es, den Leuten in der Ostschweiz wieder Freude zu machen. Zellweger erinnert diesbezüglich an die Zeit, als die Menschen unter der letzten Clubführung überhaupt kein Interesse mehr am FC St.Gallen gehabt hätten.

Er verfolgt das Geschehen rund um den FC St.Gallen nach wie vor mit viel Interesse: Kult-Verteidiger Marc Zellweger.

Er verfolgt das Geschehen rund um den FC St.Gallen nach wie vor mit viel Interesse: Kult-Verteidiger Marc Zellweger.

Bild: Benjamin Manser

Obwohl Marc Zellweger trotz eines reservierten Sitzes nach eigenem Bekunden nur «sehr, sehr selten» im Kybunpark ist, äussert er sich detailliert zum St.Galler Spiel und einzelnen Akteuren. Der Stil des FCSG sei sehr kräfteraubend, deshalb komme die schwierige Zeit wie gesagt erst noch. Zellweger lobt im Interview unter anderem Goalie Lawrence Ati Zigi, der eine grosse Ausstrahlung habe und viel zu einigen Siegen beigetragen habe. Zudem erwähnt er auch namentlich Captain Silvan Hefti und Stürmer Ermedin Demirovic – beiden traut er einen Transfer ins Ausland zu:

«Itten hat zwar einen Riesenlauf, schiesst viele Tore, den könnte man sicher auch ausprobieren. Von den Qualitäten her imponiert mit Demirovic mehr.»

Den letzten Saisonauftritt der Espen Anfang August bei YB im Wankdorf wird Marc Zellweger nach eigenem Bekunden vor dem Fernseher verfolgen. Dies in der Hoffnung, dass die Meisterschaft bis dann noch nicht entschieden ist – und wenn ja, dann zugunsten des FCSG. Zudem berichtet Zellweger im Interview, dass die Meistermannschaft des Jahres 2000 mittlerweile einen Meisterchat auf Whatsapp habe: «Es sind 26 Teilnehmer. Alle sind dabei, auch die Südamerikaner.»

Mit Meisterzigarre: Marc Zellweger nach dem Gewinn des Meistertitels im Jahr 2000.

Mit Meisterzigarre: Marc Zellweger nach dem Gewinn des Meistertitels im Jahr 2000.

Bild: Keystone
Dienstag, 14. Juli - 08:42 Uhr

Corona-Situation im Kanton St.Gallen: Eine neue Ansteckung

(SK/rms) Im Kanton St.Gallen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle erneut gestiegen. In den vergangenen 24 Stunden fiel nach Angaben des Kantons im Internet 1 Test positiv aus. Damit gibt es im Kanton nun insgesamt 920 bestätigte Fälle. Die Zahl der Todesfälle blieb seit gestern unverändert bei insgesamt 39.

Montag, 13. Juli - 17:24 Uhr

90 Bäume zwischen Broderbrunnen und Schibenertor: Grüne wollen sich für rasche Konkretisierung einsetzen

(pd/mha) Der Heimatschutz St.Gallen/Appenzell Innerrhoden schlägt vor, zwischen Schibenertor und Schützengasse 90 Bäume zu pflanzen. Dadurch soll der zweite grüne Ring der Stadt neu gezogen werden. Dieser erstreckt sich dort um die Altstadt, wo früher der Graben der mittelalterlichen Stadtbefestigung lag.

Der Baumboulevard würde sich vom Broderbrunnen über den Oberen Graben in Richtung Schibenertor erstrecken.

Der Baumboulevard würde sich vom Broderbrunnen über den Oberen Graben in Richtung Schibenertor erstrecken.

Bild: Reto Voneschen

Die städtischen Grünen nehmen diesen Vorschlag mit Genugtuung und Freude zur Kenntnis, schreibt die Partei in einer Mitteilung. Man setze sich schon seit Jahren im Stadtparlament für die Wiedergewinnung dieser Zone als lebensfreundlichen Grünraum ein. «Ein ‹Baumboulevard› entlang des Grabens dient nicht nur der ästhetisch-atmosphährischen Aufwertung der westlichen Altstadt, sondern leistet auch einen Beitrag zum Stadtklima und zur Artenvielfalt.»

Die Grünen nehmen deshalb gemäss Communiqué erfreut zur Kenntnis, dass die Baudirektion das Projekt positiv aufnimmt. Die Partei werde sich auf parlamentarischer Ebene für eine möglichst schnelle Konkretisierung einsetzen.

Kommentar

90 neue Bäume auf dem Oberen Graben in St.Gallen: Das könnte auch ein Beitrag für eine lebendige Innenstadt sein

Im ersten Moment tönt's wie eine Schnapsidee: Der Heimatschutz möchte zwischen Schibenertor, Broderbrunnen und Schützengasse bis zu 90 neue Bäume pflanzen. Wer genauer hinsieht, merkt allerdings rasch, dass diese Idee Hand und Fuss hat. Daher ist es richtig, dass die Stadt sie ernsthaft prüft, findet «Tagblatt»-Stadtredaktor Reto Voneschen.
Reto Voneschen
Montag, 13. Juli - 16:17 Uhr

Red Bull Salzburg verpflichtet St.Galler Stürmertalent

(lex) Der FC Red Bull Salzburg bindet ein weiteres Schweizer Fussballtalent an sich. Nach Noah Okafor stösst nun auch FC-St.Gallen-Spieler Federico Leandro Crescenti zu den Bullen. Der Stürmer unterschreibt einen Vertrag bis Sommer 2023, wie der Club am Montag bekannt gibt.

Der in Dornbirn geborene Crescenti spielte bei den Espen in der U16 und ist in der Schweiz auch aktueller U17-Teamspieler. Der 16-Jährige kommt vorerst im U18-Team des FC Red Bull Salzburg zum Einsatz.

Daten von Federico Crescenti:

  • Geboren: 13. Juli 2004
  • Grösse: 1,73 m
  • Letzter Klub: FC St. Gallen U16
  • Position: Stürmer
Montag, 13. Juli - 15:39 Uhr

Arbeiten zur Überdeckung Rosenbergtunnel: Nächtliche Spur- und Ausfahrtssperrungen

(pd/chs) Die Olma Messen St.Gallen bauen eine Erweiterung des Messegeländes in Richtung Osten. Dazu wird die Autobahn im Bereich St.Fiden überdeckt und der bestehende Tunnel Rosenberg mit der geplanten Überdeckung um rund 180 Meter verlängert. Wie das Astra in einer Medienmitteilung schreibt, haben die Bohrpfahlarbeiten Mitte Juli Einfluss auf den Verkehr

Die Arbeiten für den Olmadeckel haben Einfluss auf den Verkehr.

Die Arbeiten für den Olmadeckel haben Einfluss auf den Verkehr.

Urs Bucher

Aus Sicherheits- und Platzgründen wird der Verkehr in den Nächten vom 19. bis 24. Juli zwischen 20.30 und 5 Uhr in Fahrtrichtung St.Margrethen einspurig durch den Tunnel Rosenberg geführt. Die Ausfahrt St.Fiden von Zürich herkommend bleibt in diesen Nächten für den Verkehr gesperrt. Witterungsbedingt kann es zu terminlichen Verschiebungen kommen.

Die Arbeiten an der Überdeckung Rosenberg Ost, die durch die Olma Messen St.Gallen realisiert und finanziert werden, laufen noch bis voraussichtlich 2022. Frühestens Mitte 2021 starten dann die Hauptarbeiten für die Instandsetzung der Stadtautobahn St.Gallen.

In der ersten Etappe werden die Fahrbahn, ein Grossteil der Brücken und Stützmauern sowie der Tunnel Stephanshorn instand gesetzt. Zudem werden auch die Zentralen erweitert. Voraussichtlich zwischen 2024 und 2026 werden in der zweiten Etappe die Tunnel Rosenberg, Schoren und St.Fiden instand gesetzt. Diese Arbeiten werden nachts ausgeführt.

Montag, 13. Juli - 15:24 Uhr

Ein Stück Kuchen dank Postkarte aus dem Naturmuseum

(red/chs) Für alle Familien, die in diesem Sommer zu Hause bleiben, bietet das Naturmuseum St.Gallen eine Auswahl an Sommeranlässen zum Eintauchen an. Im Fokus steht das Element Wasser: Insgesamt stehen in den ersten drei Sommerferienwochen fünf Veranstaltungen für Kinder und Familien auf dem Programm. Darunter ist das Jugendlabor, wo junge Naturforscherinnen und Naturforscher ab der dritten Klasse mit Experimenten das Element Wasser entdecken. Da die Teilnehmerzahl beschränkt ist, wird um eine vorzeitige Anmeldung gebeten.

Im Naturmuseum steht diesen Sommer das Wasser im Fokus.

Im Naturmuseum steht diesen Sommer das Wasser im Fokus.

pd

Wer lieber spontan unterwegs ist und trotzdem nicht auf überraschende Experimente verzichten möchte, besucht das Naturmuseum von Vorteil am Wochenende vom 18./19. Juli. Während zwei Tagen lädt der Parcours «Wasser – alles klar!» der Stiftung Pusch vor dem Museum zum selber Ausprobieren ein.

Auch in Zeiten von SMS, Whatsapp und digitalen Postcards ist die Freude über eine handgeschriebene Postkarte gross. Für die persönlichen Feriengrüsse ist vom 4. Juli – 9. August kostenlos eine Sommerkarte erhältlich, die vom Team des Naturmuseums frankiert und zur Post gebracht wird. Der Empfänger kann gegen Abgabe der abgestempelten Karte im Museumscafé ein Stück selbstgemachten Kuchen geniessen.

Montag, 13. Juli - 12:48 Uhr

Corona-Situation im Kanton St.Gallen: Neun neue Ansteckungen

(SK/rms) Im Kanton St.Gallen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle erneut gestiegen. Übers Wochenende fielen nach Angaben des Kantons im Internet wieder neun Tests positiv aus. Damit gibt es im Kanton nun 919 bestätigte Coronafälle. Die Zahl der Todesfälle blieb hingegen unverändert bei 39. Von Mittwoch auf Donnerstag hatte der Kanton sieben, von Donnerstag auf Freitag zehn neue Fälle gemeldet.

Montag, 13. Juli - 12:18 Uhr

Motorradfahrer fährt auf stehendes Auto auf und verletzt sich

Der Motorradfahrer verletzte sich beim Sturz an der Schulter.

Der Motorradfahrer verletzte sich beim Sturz an der Schulter.

Stapo

(stapo/chs) Ein 23-jähriger Autofahrer fuhr am Sonntag, kurz nach 15 Uhr, auf der Langgasse stadtauswärts. Dabei hielt er auf Höhe Liegenschaft Nr. 56 bei einem Zebrastreifen an und liess einen Fussgänger passieren. Der nachfolgende, 41-jährige Motorradfahrer erfasste die Situation gemäss Mitteilung der Stadtpolizei zu spät und kam wegen seines Bremsmanövers zu Fall. Anschliessend rutschte er gegen das Heck des Autos. Er verletzte sich an der Schulter und musste ins Spital gebracht werden. Es entstand mässiger Sachschaden.

Montag, 13. Juli - 12:15 Uhr

Rotlicht missachtet und mit Abschleppwagen kollidiert

Beim Unfall wurde niemand verletzt.

Beim Unfall wurde niemand verletzt.

Stapo

(stapo/chs) Am Sonntag, kurz nach 12.30 Uhr, fuhr ein 23-jähriger Mann mit einem Abschleppwagen auf der Autobahnausfahrt St.Fiden in Richtung Splügenstrasse. Zur gleichen Zeit fuhr eine 66-jährige Autofahrerin auf der Splügenstrasse in Richtung Langgasse. Als der Abschleppwagen nach links abbiegen wollte, missachtete die Autofahrerin gemäss Meldung der Stadtpolizei das Rotlicht. In der Folge kollidierten die beiden Fahrzeuge. Bei der Kollision wurde niemand verletzt, es entstand mässiger Sachschaden.

Montag, 13. Juli - 11:19 Uhr

Freibäder verzeichnen im Juni noch wenig Gäste

(vre/mha) Die Badisaison ist mit Verspätung angelaufen, einen Grossandrang gab es in den städtischen Freibädern jedoch noch nicht. Im Juni waren die Besucherzahlen gering, wie Andreas Horlacher, Dienststellenleiter Infrastruktur Bildung und Freizeit auf Anfrage mitteilt. Im Juli habe es bisher zwar einige heisse Tage gegeben. Für höhere Frequenzen seien aber anhaltend warme Temperaturen nötig.

«Wenn es windet oder wechselhaft ist, bleibt der Grossteil der Gäste fern.»
Andreas Horlacher, Leiter Dienststelle Infrastruktur Bildung und Freizeit.

Andreas Horlacher, Leiter Dienststelle Infrastruktur Bildung und Freizeit.

Bild: PD

Die Badegästen befolgen laut Horlacher die Massnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus. «Wir hoffen, dass dies auch über die Sommerferien so bleibt, wenn das Wetter anhaltend schön und warm ist und die Frequenzen hoffentlich steigen.» Die Badis seien jedoch vorbereitet. «Wenn es einen Ansturm gibt und die Hygiene- und Abstandsregeln nicht mehr eingehalten werden können, können wir sehr schnell reagieren.»

Montag, 13. Juli - 09:09 Uhr

E-Trottinetts: TIER erhält Bewilligung

(pd/chs) Nach der Durchführung eines Pilotprojekts im Jahr 2019 entschied der Stadtrat, ein Bewerbungsverfahren für eine Bewilligung zum Betrieb von Selbstverleihsystemen mit E-Trottinetten durchzuführen. Wie es nun in einer Mitteilung der Stadtpolizei heisst, konnte von den fünf Bewerbenden der Anbieter TIER Mobility GmbH in der Evaluation am meisten überzeugen und die Bewilligung wurde per 25. Juli erteilt.

Dieses E-Trottinett wird bald in den Strassen von St.Gallen zu sehen sein.

Dieses E-Trottinett wird bald in den Strassen von St.Gallen zu sehen sein.

pd

TIER werde die Betreuung der Fahrzeuge mit einem lokalen Team sicherstellen, welches zurzeit rekrutiert werde. Die E-Trottinette sind mit Wechselakkus versehen und werden jeden Morgen zwischen 5 und 7 Uhr an offiziellen Veloabstellplätzen parkiert.

Wie es in der Mitteilung weiter heisst, ist das Unternehmen zertifiziert klimaneutral und setzt auf gesamtheitliche, nachhaltige Lösungen. Die gesamte Logistik erfolgt entsprechend mit Elektro-Fahrzeugen und die Trottinette werden mit Ökostrom aufgeladen. Zum Start wird rund ein Drittel der Fahrzeuge mit einer von TIER entwickelten «smartbox» ausgeliefert; eine via App zu öffnende, integrierte Helmbox.

Die Stadt wird wie bereits im Pilotprojekt Zonen festlegen, in denen Fahrzeuge nur an offiziellen Veloabstellplätzen parkiert werden dürfen. TIER ist bereits in über neun Ländern und in mehr als 65 Städten aktiv. In der Schweiz bietet das Unternehmen seinen Service aktuell in Zürich, Basel, Winterthur und Zug an.

In Kooperation mit den SBB sind die Trottinette zudem an Mobilitäts-Hubs am Hauptbahnhof Zürich, dem SBB Basel sowie dem Bahnhof St.Gallen zu finden, wo sie den direkten Anschluss ermöglichen. In St.Gallen wird die Bewilligung für den Start des Betriebs mit 300 Fahrzeugen per 25. Juli mit einer Laufzeit von zwei Jahren erteilt. Der Betrieb ist auf die Monate März bis Oktober begrenzt.

Montag, 13. Juli - 08:58 Uhr

Infoline Coronavirus ist ab Montag wieder in Betrieb

Wegen steigender Fallzahlen übernimmt der kantonale Führungsstab das Contact Tracing von der Lungenliga.

Wegen steigender Fallzahlen übernimmt der kantonale Führungsstab das Contact Tracing von der Lungenliga.

Keystone

(pd/chs) Mit der steigenden Zahl von Corona-Infektionen ist auch das Informationsbedürfnis der Bevölkerung wieder gestiegen. Deshalb kann sich die Bevölkerung des Kantons St.Gallen bei Fragen zum Coronavirus ab Montag wieder an die Infoline des Kantonalen Führungsstabs wenden. Die Nummer 058-229-22-33 wird wochentags von 8 bis 12 und von 13 bis 17 Uhr betrieben.

Wie es in der Mitteilung des kantonalen Führungsstabs heisst, zeigten die Erkenntnisse aus den vergangenen Monaten, dass Abstand halten und regelmässiges Händewaschen wichtige Präventionsmassnahmen sind, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Die Regierung appelliert deshalb erneut an die Bevölkerung, sich wieder stärker an die Hygieneempfehlungen zu halten. «Auch wenn viele das Thema leid sind: Der Kanton kann die Ausbreitung nur in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung verhindern.»

Der Kanton St.Gallen betreibt zudem das Contact Tracing in Zusammenarbeit mit der Lungenliga St.Gallen-Appenzell. Da die Fallzahlen wieder steigen, übernimmt diese Arbeit ab Montag der Kantonale Führungsstab. Wie es weiter heisst, führen freiwillige Helferinnen und Helfer das Contact Tracing aus. Sollten die Fallzahlen weiter steigen, seien weitere Personalressourcen insbesondere aus dem Zivilschutz bereits aufgegleist.

Sonntag, 12. Juli - 09:13 Uhr

Beim Ausparkieren 30er-Zonentafel gestreift

Eine Polizeipatrouille konnte den Lenker anhalten.

Eine Polizeipatrouille konnte den Lenker anhalten.

Bild:PD

(stapo/pw) Am Samstag kurz nach 7 Uhr meldete ein Anrufer der Stadtpolizei, dass eine schwankende Person an der Herisauer Strasse in ein Auto eingestiegen sei. Beim Ausparkieren habe der Lenker mit dem Fahrzeug die 30er-Zonentafel gestreift. Wie die Stadtpolizei in einer Medienmitteilung schreibt, konnte eine Polizeipatrouille den Lenker anhalten, Als dieser kurze Zeit später wieder an die Örtlichkeit zurückkehrte.

Der 38-jährige Mann roch stark nach Alkohol. Er wurde durch die Polizisten als fahrunfähig eingestuft. Von den Beschädigungen am Fahrzeug und der Tafel wurden Fotoaufnahmen erstellt. Die Staatanwaltschaft St.Gallen verfügte die Abnahme einer Blut- und Urinprobe im Kantonsspital. Der Führerausweis wurde dem Lenker sogleich abgenommen.

Samstag, 11. Juli - 18:19 Uhr

Stromunterbruch im Osten – Störung behoben

(stapo/bro) Am Samstag ist bei den St.Galler Stadtwerken um 16.37 Uhr ein Alarm des Unterwerk Ost an der Martinsbruggstrasse eingegangen. Dabei kam es gemäss der Stadtpolizei St.Gallen beim Trafo A zu einem Stromunterbruch.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen

Betroffen waren rund 10'000 Kunden im Osten der Stadt. Nach 18 Minuten konnte das Trafo B zugeschaltet werden, wobei die Haushalte wieder mit Strom versorgt waren. Der Grund liegt laut Polizei bei einem technischen Defekt des Trafo A.

Freitag, 10. Juli - 20:33 Uhr

Ferienprogramm von Kindertreffs und Sommerplausch gestartet: Viele Familien mit Kindern verbringen ihre Ferien diesmal zu Hause

(vre) Der Kindertreff Ti-Rumpel im Lachen-Quartier hat in der ersten Ferienwoche einen eigentlichen Grossandrang von Kindern zu seiner Atlantis-Ferienwoche verzeichnet. Bis zu 120 Kinder wurden von Montag bis Freitag vom Team des Treffs täglich im Waldaupark betreut. Der Andrang überrascht nicht wirklich: Es ist bekannt, dass aufgrund der Coronakrise viele Familien mit Kindern ihre Ferien in diesem Sommer zu Hause verbringen.

Auch der Sommerplausch von «Kinder, Jugend, Familie», dem ehemaligen städtischen Jugendsekretariat, ist in der ersten Sommerferienwoche trotz Coronapandemie sehr gut gestartet, wie Projektleiterin Claudia Felder auf Nachfrage sagt. Das Wetter habe mitgespielt, die Kinder sowie Kursleiterinnen und Kursleiter hätten «mega» viel Spass gehabt. Der Andrang zu offenen und unentgeltlichen Angeboten sei tatsächlich gross.

Schiessen mit Luftgewehr und Luftpistole: Auch dieses Angebot des St.Galler Sommerplausches für Schulkinder war diese Woche ausgebucht.

Schiessen mit Luftgewehr und Luftpistole: Auch dieses Angebot des St.Galler Sommerplausches für Schulkinder war diese Woche ausgebucht.

Bild: Emil Annen (7.7.2020)

Die Auslastung der übrigen Sommerplausch-Kurse ist allerdings nicht höher als in anderen Jahren. Dadurch, dass Feuerwehr und Kinderspital ihre Angebote wegen des zu hohen Coronarisikos absagen mussten, liegt die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sogar leicht unter dem Niveau der Vorjahre. Von einem Ansturm auf Sommerplausch-Kurse könne in diesem Sinne also nicht die Rede sein, sagt Felder.

Der Sommerplausch für Stadtsanktgaller Schulkinder präsentiert sich auch in diesem Jahr mit seinen 73 Kursen so vielfältig wie eh und je. Das Kursprogramm umfasst elf Gratis-Kurse. Die restlichen Angeboten kosten mehrheitlich zwischen fünf und vierzig Franken, Wochenkurse zwischen fünfzig und siebzig Franken. Familien mit einer Kultur-Legi zahlen die Hälfte. Es können unter 071'224'58'68 immer noch Kurse gebucht werden. Das Kursprogramm ist online unter www.sommerplausch.ch verfügbar.

Freitag, 10. Juli - 20:05 Uhr

TCS bemängelt unsichere Zukunft der Verkehrsschulungsanlage: Verkehrssicherheit der Schulkinder mehr Beachtung schenken

(pd/vre) Die TCS-Regionalgruppe St.Gallen und Umgebung nimmt Äusserungen des Stadtrats zu geplanten Ausbauten am Velowegnetz zum Anlass, auf die aus seiner Sicht unbefriedigende Situation der Verkehrsausbildung von Schulkindern aufmerksam zu machen. Die Infrastruktur dafür sei mit dem Abbruch der Olma-Halle 1 nicht mehr längerfristig gesichert. Die Ausbaupläne fürs Velowegnetz nimmt die TCS-Regionalgruppe aber grundsätzlich wohlwollend zur Kenntnis.

Die Stadtsanktgaller Anlage zur Verkehrsschulung befindet sich seit Jahren auf dem Areal der Olma-Messen. Sie wird durch die Stadt- und die Kantonspolizei St.Gallen sowie die Innerrhoder Kantonspolizei genutzt. Bis 2019 konnte der Verkehrsgarten in der Olma-Halle 1.0 eingerichtet werden. Das ist ab diesem Jahr mit dem Abbruch dieses Gebäudes nicht mehr möglich: Als Übergangslösung befindet sich die Anlage neu in der Olma-Halle 3.0.

Mit dem Abbruch der alten Olma-Halle 1 in diesem Sommer hat der Verkehrsgarten der Stadt St.Gallen seinen Standort verloren. Für die nächsten vier Jahre ist er provisorisch in der Olma-Halle 3.0 untergebracht.

Mit dem Abbruch der alten Olma-Halle 1 in diesem Sommer hat der Verkehrsgarten der Stadt St.Gallen seinen Standort verloren. Für die nächsten vier Jahre ist er provisorisch in der Olma-Halle 3.0 untergebracht.

Bild: Reto Voneschen (9.5.2020)

Dieser Standort kann gemäss TCS-Mitteilung für die nächsten vier Jahre genutzt werden. Dabei entstehen Mehrkosten beispielsweise durch den vermehrten Auf- und Abbau des Verkehrsgartens aufgrund der intensiveren Nutzung dieser Messehalle. Zudem handle es sich um eine provisorische Lösung - und damit, so befürchtet die TCS-Regionalgruppe St.Gallen und Umgebung, stehe auch die Zukunft der Verkehrsausbildung von Schulkindern auf wackeligen Beinen.

Der Verband kritisiert, dass bei der Verkehrsschulung von Kindern und Jugendlichen ein Blick auf die nächsten vier Jahre genüge, während der Ausbau der Velowege auf Jahrzehnte hinaus geplant werde. Der TCS warnt davor, Infrastrukturausbauten und die Verkehrsschulung nicht aufeinander abzustimmen. Mit kleinem Aufwand lasse sich durch Schulung nämlich viel für die Verkehrssicherheit von Kindern und Jugendlichen tun. Auch dafür müsse aber längerfristig eine angemessene Infrastruktur bereitgestellt werden.

Im Verkehrsgarten können Kinder das Verhalten im Verkehr üben, ohne durch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet zu werden.

Im Verkehrsgarten können Kinder das Verhalten im Verkehr üben, ohne durch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet zu werden.

Bild: Martin Uebelhart
(Ennetbürgen, 14.8.2018)

Die Antwort des Stadtrats, er werde sich «zu gegebener Zeit» schon um das Problem kümmern, reicht dem Verkehrsverband nicht. Der St.Galler Stadtrat müsse dem Thema Verkehrssicherheit und Verkehrsschulung vor Ablauf der vier Jahre annehmen, in denen der Verkehrsgarten in der Olma-Halle 3.0 provisorisch betrieben werden könne. Er müsse zusammen mit den Verkehrsverbänden eine langfristige und zukunftsorientierte Lösung suchen, heisst es in der TCS-Mitteilung.

Freitag, 10. Juli - 19:09 Uhr

Der Osten von St.Gallen aus dem Helikopter

Das Hochtal der Stadt St.Gallen von Osten her.

Das Hochtal der Stadt St.Gallen von Osten her.

Bild: Raphael Rohner

Der Freitag war ein schöner Tag nicht nur zum Baden, sondern auch für einen Ausflug mit dem Helikopter. Das Bild zeigt das Hochtal der Stadt St.Gallen von Osten her. Vorne links ist die Kirche St.Maria-Neudorf zu erkennen. Links von der Kirche befindet sich die Leichtathletikanlage und gleich darüber das Paul-Grüninger-Stadion des SC Brühl. Auf gleicher Höhe in der Bildmitte wiederum ist das Fussballstadion Espenmoos mit dem charakteristisch geschwungen Betonbau der Tribüne zu erkennen.

Die im Text beschriebenen Eckpunkte im St.Galler Osten.

Die im Text beschriebenen Eckpunkte im St.Galler Osten.

Bildkombo: Raphael Rohner
Freitag, 10. Juli - 17:15 Uhr

Wetterwarnung für die Region St.Gallen-Rorschach: Warnung vor Gewittern mit Hagel, Starkregen und Sturmböen

(vre) Meteo-Plattformen im Internet haben eine Wetterwarnung für die Region St.Gallen-Rorschach herausgegeben: In der Nacht auf Samstag drohen demnach starke Gewitter mit Hagel und Sturmböen. Meteo-Schweiz etwa stuft das Gewitterrisiko als «Erhebliche Gefahr» ein. SRF- Meteo warnt vor einem Unwetter. Mit durchziehenden Gewittern ist bis am frühen Samstagmorgen zu rechnen, mit Regen bis Samstagmittag.

Das Wetterradar von SRF-Meteo prognostiziert die ersten gewittrigen Regengüsse in St.Gallen für den frühen Freitagabend.

Das Wetterradar von SRF-Meteo prognostiziert die ersten gewittrigen Regengüsse in St.Gallen für den frühen Freitagabend.

Screenshot: SRF Meteo

Die Prognosen erinnern an den Freitag, 26. Juni. Damals war am Mittag auch vor durchziehenden Gewittern gewarnt worden. Diese entluden sich dann am späten Nachmittag vor allem über der Region Rorschach. Unter anderem hagelte es Körner mit bis zu vier Zentimetern Durchmesser.

Freitag, 10. Juli - 16:46 Uhr

Nach dem Regen-Samstag gibt's ab Sonntag wieder Sonnenschein

(vre) Nach einer Badewoche mit viel Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen kommt von Freitagabend bis Samstagmittag die kalte Dusche: Von den Wetterfröschen im Internet werden Gewitter mit Starkregen und das Absinken der Temperaturen bis auf 14 Grad prognostiziert. Nach dem nassen Intermezzo sollte aber bereits ab Sonntag wieder Badiwetter mit viel Sonne und Temperaturen Im 20-Grad-Bereich herrschen.

Am Samstag wird es kein Gedränge auf dem Steg am Mannenweier geben. Ab Sonntag dürfte man sich aber hier wieder an die Sonne legen können.

Am Samstag wird es kein Gedränge auf dem Steg am Mannenweier geben. Ab Sonntag dürfte man sich aber hier wieder an die Sonne legen können.

Bild: Michel Canonica (25.6.2020)

Und hier noch die aktuellen Wassertemperaturen:

Wassertemperaturen Freibäder Stadt St.Gallen und Bodensee

Stand: 31.07.2020
Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld 25
Freibad Rotmonten 25
Familien- und Frauenbad Dreilinden 24
Mannenweier 24
Region
Badhütte Rorschach 24,2
Schwimmbad Arbon: See 25,8
Schwimmbad Arbon: Becken 25
Freitag, 10. Juli - 16:16 Uhr

Der FC St.Gallen in Genf ohne Görtler und Hefti

(pl) Nach dem packenden 3:3 in Lugano trifft der FC St.Gallen auf seiner Tour de Suisse schon am Sonntag auswärts auf Servette. Trainer Peter Zeidler muss dabei auf den im Tessin starken Lukas Görtler und auf Captain Silvan Hefti verzichten. Görtler ist nach der achten, Hefti nach der vierten gelben Karte der Saison gesperrt. Dafür kehrt in Genf der in Lugano gesperrte Jérémy Guillemenot ins Kader zurück. Sieben Runden vor dem Meisterschaftsende belegt St.Gallen punktgleich mit Leader Young Boys Platz zwei der Super-League-Tabelle. Die Berner treten am Samstag in Basel an.

Jeremy Guillemenot (im Bild in grün) kann am Sonntag bei der Begegnung des FC St.Gallen gegen Servette wieder mittun. Gegen Lugano war er gesperrt.

Jeremy Guillemenot (im Bild in grün) kann am Sonntag bei der Begegnung des FC St.Gallen gegen Servette wieder mittun. Gegen Lugano war er gesperrt.

Bild: Claudio Thoma/Freshfocus
(5.7.2020)

Einen Sieg im Schlafwagen dürfen die St.Galler in Genf nicht erwarten. Servette hat am Mittwoch beim 2:0-Heimsieg gegen Luzern überzeugt. Die Genfer festigten damit Rang vier. Servette sei ein noch besserer Gegner als es am Donnerstag Lugano gewesen sei, sagt denn auch Trainer Zeidler. Doch er spüre gerade in diesen intensiven Tagen einmal mehr, «dass wir eine besondere Mannschaft haben, eine Mannschaft, die besonderen Fussball spielen will».

Freitag, 10. Juli - 15:33 Uhr

Arbeit über weibliche Sexualität ausgezeichnet: «New Blood Award» für Absolventinnen der St.Galler Schule für Gestaltung

(pd/vre) Eine Arbeit von Nina Boschetti und Estelle Müller ist von der internationalen Design- und Art-Direction-Vereinigung (D&AD) prämiert worden. Die Absolventinnen des Lehrgangs Visuelle Gestaltung an der St.Galler Schule für Gestaltung erhielten die Nachwuchs-Auszeichnung «New Blood Award». Dies gemäss Mitteilung für eine Arbeit über ein Tabu-Thema: das sexuelle Wohlbefinden von Frauen.

Das ausgezeichnete Projekt ist aus einer Aufgabenstellung für «Teen Vogue» entstanden: Damit sollten Mittel und Wege gezeigt werden, um die Leserinnen des Magazins über das Thema «Sexuelles Wohlbefinden von Frauen» zu informieren und aufzuklären. Nina Boschetti und Estelle Müller konzipierten und gestalteten dafür das Online-Game «No Shame in the Game» für Freundinnen.

Die St.Galler Schule für Gestaltung ist im Gewerblichen Berufs- und Weiterbildungszentrum (GBS) im Riethüsli untergebracht.

Die St.Galler Schule für Gestaltung ist im Gewerblichen Berufs- und Weiterbildungszentrum (GBS) im Riethüsli untergebracht.

Bild: Urs Bucher (25.9.2019)

In Form eines Quiz stellt es sensible Fragen über die weibliche Sexualität und beantwortet sie auch gleich. «Wir möchten damit Tabus brechen und Hemmschwellen abbauen. Denn je öfter man über ein Thema spricht, desto leichter fällt es einem», werden die beiden Absolventinnen der Schule für Gestaltung in der Mitteilung zitiert.

Die 1962 gegründete Vereinigung Design & Art Direction zeichnet jedes Jahr herausragende Arbeiten aus Design und und Werbung aus. In diesem Jahr wurden für die Preisverleihung über 3000 Einsendungen aus 60 Ländern gesichtet und beurteilt. Hintergründe zum Projekt «No Shame in the Game» finden sich im Internet.

Freitag, 10. Juli - 14:55 Uhr

Zügeln mit Lastenvelo und Carsharing-Bus: Der VCS hat in der Stadt St.Gallen ein neues Büro bezogen

(pd/vre) Die VCS-Sektion St.Gallen/Appenzell wird 40 Jahre alt. Durch Engagement und «viel ehrenamtlichen Einsatz» sei sie in dieser Zeit zu «einer starken ökologischen und sozialen Stimme» geworden, heisst es in einer Mitteilung. Im Vordergrund stehe «die konstruktive Mitarbeit bei der Gestaltung einer zukunftsfähigen Region mit menschenfreundlichen Städten, der Förderung des Velo- und Fussverkehrs sowie des öffentlichen Verkehrs». Die Sektion zählt heute rund 5000 Mitglieder.

Mit Lastenvelos hat der VCS von der Rorschacher- an die Geltenwilenstrasse gezügelt. Im Bild Stadtrat Peter Jans, einst auch Geschäftsführer des VCS St.Gallen/Appenzell, bei einer Cargo-Bike-Präsentation vor der «Militärkantine».

Mit Lastenvelos hat der VCS von der Rorschacher- an die Geltenwilenstrasse gezügelt. Im Bild Stadtrat Peter Jans, einst auch Geschäftsführer des VCS St.Gallen/Appenzell, bei einer Cargo-Bike-Präsentation vor der «Militärkantine».

Bild: Stadt St.Gallen (6.7.2016)

Zum 40-Jahr-Jubiläum hat sich der VCS St.Gallen/Appenzell selber ein Geburtstagsgeschenk gemacht. Und dabei geht er mit gutem Beispiel voran: Die Sektion hat mit der Genossenschaft Kampa-Kollektiv an der Geltenwilenstrasse 35 ein Gemeinschaftsbüro gegründet und bietet dort neuerdings flexible Büroarbeitsplätze an. Gezügelt wurde vom alten Standort an der Rorschacher Strasse 21 wie es sich für den VCS gehört: mit Lastenvelos und Carsharing-Bus.

Details zur neuen Bürogemeinschaft «Oberbüro» (samt Möglichkeit zur Lösung von Abos) finden sich im Internet.

Freitag, 10. Juli - 12:35 Uhr

«Zukunft Innenstadt» will St.Gallen beleben: Bisher 330'000 Franken in Massnahmen investiert

Ziel von «Zukunft St.Galler Innenstadt» ist es, mit konkreten Massnahmen die Innenstadt zu beleben.

Ziel von «Zukunft St.Galler Innenstadt» ist es, mit konkreten Massnahmen die Innenstadt zu beleben.

Bild: Chrispix.ch/PD

(sk/pw) 2016 haben die Stadt und lokale Wirtschaftsverbände das partizipative Projekt «Zukunft St.Galler Innenstadt» gestartet. Ziel war gemäss Mitteilung vom Freitag, die Entwicklung und Belebung der Innenstadt zu analysieren und Antworten auf die Herausforderungen aufgrund des stark wachsenden Online-Handels und des Einkaufstourismus zu finden. In Arbeitsgruppen wurden bis heute diverse Projekte aus zehn Massnahmenfeldern umgesetzt. Insgesamt wurden bisher 330'000 Franken in die Massnahmen investiert.

Zum Gesamtprojekt gehören unter anderem die folgenden Vorhaben:

  • Die App «City Messenger» ermöglicht einen direkten Draht zu lokalen Geschäft und Restaurant. Das Internetportal «Pop-up City» hilft bei Zwischennutzungen.
  • Beim Blumenmarkt wurde in einer umfunktionierten, ehemaligen Telefonkabine eine Märlistation eröffnet. Um weitere Attraktionen für Kinder in der Innenstadt zu kreieren wurde der Verein Spielpunkte gegründet. Sternenstadt St.Gallen hat die Bemühungen zur Belebung der Stadt im Advent intensiviert.
  • Der Velo-Lieferdienst «ViaVelo» wurde lanciert
  • Die Ladenöffnungszeiten wurden ausgedehnt.
  • Das «City Management Board» erleichtert die Zusammenarbeit von Stadt und verschiedenen Institutionen. Eine erste Aktivität ist die Imagekampagne «Sankt».
Freitag, 10. Juli - 11:15 Uhr

Führung im Historischen und Völkerkundemuseum St.Gallen: Jugendstil, Bauhaus und die Landesausstellung 1939

(pd/vre) «Vom Jugendstil zum Bauhaus» heisst eine Ausstellung, die derzeit im Untergeschoss des Historischen und Völkerkundemuseums zu sehen ist. Am kommenden Mittwoch, 18 Uhr, führt Kuratorin Isabella Studer erneut durch diese Ausstellung im Museum im Stadtpark. Eine Rolle wird dabei gemäss Ankündigung der Veranstaltung auch der Landi-Stuhl von 1939 spielen.

Der Landi-Stuhl (links das Original, rechts ein Nachbau) ist ein Designklassiker, den Hans Coray für die Schweizerische Landesausstellung (Landi) 1939 entworfen hat.

Der Landi-Stuhl (links das Original, rechts ein Nachbau) ist ein Designklassiker, den Hans Coray für die Schweizerische Landesausstellung (Landi) 1939 entworfen hat.

Bild: PD

Die Ausstellung zeigt die Entwicklung von der Jugendstil-Reformbewegung zwischen 1896 und 1914 bis hin zur Schliessung des Bauhauses durch die Nationalsozialisten 1933. Im Jugendstil gewann das Kunstgewerbe stark an Bedeutung. Das Bauhaus gilt als Geburtsstätte des modernen Designs. Das Historische und Völkerkundemuseum beseitzt eine grosse Sammlung mit Möbeln und Alltagsgegenständen aus dieser Zeit. Sie werden jetzt erstmals in einer Sonderausstellung präsentiert.

Freitag, 10. Juli - 9:51 Uhr

Behinderungen für Autos und ÖV: In einer Woche wird der Deckbelage auf den Zufahrten zum Gallusmarkt erneuert

(sk/vre) Beim Gallusmarkt im Osten von St.Gallen werden am Wochenende in einer Woche die Zufahrtsstrassen für Bauarbeiten komplett gesperrt. Ab Samstag, 18. Juli, 17.30 Uhr, bis Montag, 20. Juli, 5 Uhr, lässt das Tiefbauamt der Stadt vom Kreisel beim Gallusmarkt bis zur Bushaltestelle Favrestrasse einen neuen Deckbelag einbauen. Betroffen sind die Favre- sowie die angrenzende Martinsbrugg- und Simonstrasse. Die Trottoirs bleiben die ganze Zeit über begehbar.

Kreisel und Zufahrt zum Gallusmarkt: Hier soll in einer Woche der Deckbelag eingebaut werden. Die Strasse wäre dann von Samstag, 17.30 Uhr, bis Montag 5 Uhr, gesperrt.

Kreisel und Zufahrt zum Gallusmarkt: Hier soll in einer Woche der Deckbelag eingebaut werden. Die Strasse wäre dann von Samstag, 17.30 Uhr, bis Montag 5 Uhr, gesperrt.

Bild: Stadt St.Gallen

Die Arbeiten schliessen gemäss Mitteilung vom Freitag die Sanierung dieser Strassenabschnitte ab. Während der Sperrung wird der Verkehr über die Reherstrasse umgeleitet. Die Bushaltestellen Gallusmarkt und Favrestrasse werden vom Samstag, 18. Juli, 13 Uhr, bis Montag, 20. Juli, 5 Uhr, nicht bedient. Der ÖV verkehrt ebenfalls via Reherstrasse. An der Kreuzung Reherstrasse/Tablatweg wird eine provisorische Bushaltestelle eingerichtet.

Allerdings: Der Deckbelag kann nur bei trockenem Wetter eingebaut werden. Der definitive Entscheid zur Durchführung der Arbeiten beim Gallusmarkt fällt daher erst am Freitag, 17. Juli. Bei ungünstiger Wetterprognose werden die Arbeiten gemäss Mitteilung um eine Woche verschoben und von Samstag, 25. Juli, 17.30 Uhr, bis Montag, 27. Juli, 5 Uhr, ausgeführt.

Freitag, 10. Juli - 9:19 Uhr

Corona-Situation im Kanton St.Gallen: Zehn neue Ansteckungen

(SK/vre) Im Kanton St.Gallen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle erneut gestiegen. Von Donnerstag auf Freitag fielen nach Angaben des Kantons im Internet wieder zehn Tests positiv aus. Damit gibt es im Kanton nun 910 bestätigte Coronafälle. Die Zahl der Todesfälle blieb hingegen unverändert bei 39. Von Mittwoch auf Donnerstag hatte der Kanton sieben, von Dienstag auf Mittwoch elf neue Fälle gemeldet.

Freitag, 10. Juli - 9:15 Uhr

Schwalbenschwanz: Einer der grössten Tagfalter der Schweiz

Leserbild. Silvia Vetsch fotografierte den Schwalbenschwanz in einem Garten in St.Gallen. Neben dem Segelfalter ist dieser Schmetterling einer der größten und auffälligsten Tagfalter der Schweiz.

Leserbild. Silvia Vetsch fotografierte den Schwalbenschwanz in einem Garten in St.Gallen. Neben dem Segelfalter ist dieser Schmetterling einer der größten und auffälligsten Tagfalter der Schweiz.

NAMEN & NOTIZEN: Zwei Bekannte Gesichter neu im Vorstand von Gastro Kanton St.Gallen

(mha/vre) Zwei Gastronomen aus der Region St.Gallen mischen künftig auch auf kantonaler Ebene mit: Rico Zindel, Geschäftsführer der Säntis Gastronomie AG, und Simon Fischer, Betriebsleiter des Restaurants Werk 1 in Gossau, sind neu im Vorstand von Gastro Kanton St.Gallen. Beide sind auch in Gastro-Regionalverbänden tätig.

Rico Zindel im Kühlraum der grossen Olma-Küchen.

Rico Zindel im Kühlraum der grossen Olma-Küchen.

Bild: Ralph Ribi (16.10.2018)

Man könnte nun meinen, die frisch in den Kantonalvorstand gewählten würden dort die gleichen «Ämtli» übernehmen wie regional. Dem ist jedoch überhaupt nicht so. Zindel hat bei Gastro Stadt St.Gallen den Vorsitz der Politikkommission inne. Kantonal ist er dagegen fürs Mitgliedermarketing zuständig. Wobei: Der Unterschied zwischen lobbyieren und werben ist nicht so gross.

Simon Fischer im Werk 1 in Gossau - coronagerecht mit Hygienemaske und Handschuhen.

Simon Fischer im Werk 1 in Gossau - coronagerecht mit Hygienemaske und Handschuhen.

Bild: Ralph Ribi (12.5.2020)

Simon Fischer ist Aktuar beim Regionalverband Gastro Fürstenland. Kantonal ist er für «Projekte» zuständig. Ein Aktuar gibt es im Kantonalverband gemäss Website nicht, aber vielleicht laufen Protokolle und andere Schriftstücke auch unter dem Stichwort «Projekte»?

Donnerstag, 9. Juli - 17:31 Uhr

Guckloch für Neugierige an der Bahnhofstrasse

(mha) Die rote Fensterfront von «Erotic & Fashion» prägte 25 Jahre lang die Bahnhofstrasse. Heuer schloss Betreiber Gino Iller den Laden und das Schaufenster wechselte die Farbe: von rot zu weiss.

Denn der Laden wird derzeit umgebaut. Das Tattoo- und Piercingstudio Spider-Fever-Tattoo will hier einziehen. Derzeit arbeiten Gründer Ralf Hungerbühler und sein Team noch an der Teufener Strasse 42:

Tattoo-Artist Ralf Hungerbühler.

Tattoo-Artist Ralf Hungerbühler.

Bild: Michel Canonica

Wer auf der Bahnhofstrasse am ehemaligen «Erotic & Fashion» vorbeispaziert, dem fallt wohl die Peepshow auf:

Bild: Instagram/Spider-Fever-Tattoo

Eine nostalgische Erinnerung an den Sexshop. Was aber durch die Löcher zu sehen ist, muss jeder selbst herausfinden.

Donnerstag, 9. Juli - 16:48 Uhr

Rösten auf hohem Niveau: Magazin zeichnet Turm-Kaffee aus

(pd/mha) Turm-Kaffee ist «Schweizer Röster des Jahres 2020». Die Auszeichnung wird durch das «Crema Magazin» verliehen. Dieses informiert gemäss eigenen Angaben über News und Trends aus der Kaffeewelt.

Die Fachjury hat gemäss einer Mitteilung überzeugt, dass das St.Galler Familienunternehmen das Rösten und Zubereiten auf «höchstem Niveau» zelebriert und das seit langem. Turm-Kaffee ist 259-jährig und damit gemäss einer Mitteilung die älteste Kaffeemarke der Schweiz.

Donnerstag, 9. Juli - 14:58 Uhr

Auf den Spuren engagierter St.Gallerinnen

(pd/dbu) Keine Strasse ist nach ihnen benannt, keine Gedenktafel informiert über ihr engagiertes Leben: So kommt es, dass man Frauen wie Ida Weber, Anna Schlatter-Bernet, Anni Brunner, Maria Geroe-Tobler oder die Infra-Frauen in St.Gallen nicht mehr kennt. Das soll sich nun ändern: Das Archiv für Frauen-, Geschlechter- und Sozialgeschichte bietet ab August neu Frauenstadtrundgänge durch St.Gallen an.

Auch Maria Geroe-Tobler lernt man auf dem Frauenstadtrundgang durch St.Gallen kennen. Die Textilkünstlerin hat als einzige St.Gallerin am Bauhaus studiert.

Auch Maria Geroe-Tobler lernt man auf dem Frauenstadtrundgang durch St.Gallen kennen. Die Textilkünstlerin hat als einzige St.Gallerin am Bauhaus studiert.

Bild: PD

Die Touren führen an Orte, die mit dem Leben und Wirken von St.Gallerinnen – darunter Suffragetten, Geschäftsfrauen, Künstlerinnen oder Netzwerkerinnen ­­- verknüpft sind.

Gruppenführungen sind bereits jetzt buchbar unter www.frauenarchivostschweiz.ch

Donnerstag, 9. Juli - 13:59 Uhr

Gewinner des «E-Mobility»-Wettbewerbs verkündet

(pd/rms) Der Run auf den «E-Mobility»-Wettbewerb der Shopping Arena vom 11. Mai bis zum 27. Juni war gross: Über 30'000 Personen wollten einen der Preise im Gesamtwert von 100'000 Franken ergattern. Dies teilte die Arena am Donnerstag mit.

Die Gewinner der sechs Hauptpreise des «E-Mobility»-Wettbewerbs.

Die Gewinner der sechs Hauptpreise des «E-Mobility»-Wettbewerbs.

Bild: PD

Nachdem nun kürzlich die Gewinner gezogen wurden, konnten am 8. Juli in der Shopping-Arena die sechs Hauptpreise übergeben werden. Zu gewinnen gab es einen «Opel Ampera E» von der Zil-Garage St.Gallen AG, einem Unternehmen der «Hirn Automobile», fünf E-Bikes von Ochsner-Sport sowie Einkaufsgutscheine der Shopping-Arena.

Mittwoch, 8. Juli - 13:55 Uhr

Fahndung per Facebook: «Wilde Möhre» sucht einen Zechpreller

(jw/vre) Für was die Sozialen Medien doch alles gut sind: Ohne seine Zeche zu bezahlen, ist einer am Mittwoch aus der «Wilden Möhre» verschwunden, der Beiz im Lattich-Bau im Areal des Güterbahnhofs. Und schon ist er zur Fahndung ausgeschrieben. Auf Facebook.

Neben dem Tathergang und dem Signalement erfährt die geneigte Leserschaft im Facebook-Eintrag beispielsweise gleich auch noch, dass der Zechpreller nicht so clever ist, wie er wohl selber glaubt: Er liess im Lokal nämlich das Ladegeräte für sein Handy liegen. Obwohl: Vielleicht ist es gar nicht sein Ladegerät, sondern er hat auch das irgendwo gefunden...

Mittwoch, 8. Juli - 12:08 Uhr

Corona-Situation im Kanton St.Gallen: Sieben neue Ansteckungen

(SK/vre) Im Kanton St.Gallen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle erneut gestiegen. Von Mittwoch auf Donnerstag fielen nach Angaben des Kantons im Internet sieben Tests positiv aus. Damit gibt es im Kanton nun exakt 900 bestätigte Fälle. Die Zahl der Todesfälle blieb hingegen unverändert bei 39. Von Dienstag auf Mittwoch hatte der Kanton elf, von Montag auf Dienstag nur zwei neue Fälle gemeldet.

Mittwoch, 8. Juli - 11:53 Uhr

Stadt St.Gallen will sich am Innovationspark Ost beteiligen: 300'000 Franken für die geplante Akiengesellschaft

(sk/vre) St.Gallen soll Standort für einen nationalen Innovationspark werden. Der Kanton hat das Bewerbungsdossier bei der Stiftung «Switzerland Innovation» deponiert. Über das Projekt an der Fürstenland- und Lerchenfeldstrasse wird dann auf Antrag der Stiftung der Bundesrat entscheiden. Sofern die Landesregierung grünes Licht gibt, will sich die Stadt St.Gallen am Innovationspark finanzielle beteiligen.

Das ehemalige «Tagblatt»-Gebäude an Fürstenland- und Lerchenfeldstrasse. Hier könnte der Innovationspark Ost angesiedelt werden.

Das ehemalige «Tagblatt»-Gebäude an Fürstenland- und Lerchenfeldstrasse. Hier könnte der Innovationspark Ost angesiedelt werden.

Bild: Raphael Saxer/Aumivi AG

Trägerin des neuen Innovationsparks Ost wird eine Aktiengesellschaft sein. Geplant ist für sie ein Aktienkapital von mindestens 2,7 Millionen. Die Stadt St.Gallen will gemäss Mitteilung vom Donnerstag Aktien für 300'000 Franken zeichnen. Zum Kreis der Aktionäre sollen auch die Ostschweizer Kantone, die Uni St.Gallen oder die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) gehören.

Der Innovationspark Ost soll zum «Netzwerk des Innovationsparks Schweiz» (www.switzerland-innovation.ch) gehören. Es schafft gemäss Mitteilung der Stadt für nationale und internationale Unternehmen eine Plattform, auf der sie ihre Forschungsaktivitäten gemeinsam mit Unis und Hochschulen vorantreiben. Es soll die Schweizer Forschungstätigkeit international sichtbar machen, im internationalen Vergleich wichtige Innovationsfelder besetzen und Forschungsteams von internationalen Unternehmen in der Schweiz ansiedeln.

Mittwoch, 8. Juli - 21:21 Uhr

«Zehn Gebote Vol. 2» von Frank und Patrik Riklin sind reisefertig: Am Donnerstag geht's nach Zürich und in den Fluss

(rar/vre) In den vergangenen zehn Tagen haben sie öffentlich und fleissig im St.Galler Klosterviertel gehämmert. Auf dem Plätzchen zwischen Chocolaterie, Industrie- und Handelskammer sowie Kathedrale haben Frank und Patrik Riklin ihre Version der «Zehn Gebote» auf Steintafeln verewigt. Diese bleiben nun aber nicht in St.Gallen, sondern reisen am Donnerstagmorgen nach Zürich.

Die Steintafeln mit den neuen «Zehn Geboten» vor der St.Galler Kathedrale bereit zum Abtransport.

Die Steintafeln mit den neuen «Zehn Geboten» vor der St.Galler Kathedrale bereit zum Abtransport.

Bild: Raphael Rohner (8.7.2020)

In der Schweizer Wirtschaftsmetropole wird das rund eine Tonne schwere Kunstwerk im Fluss versenkt. Dies soll gemäss Mitteilung zwischen 10 und 11 Uhr am Schanzengraben, also symbolschwer in der Nähe des Paradeplatzes und mitten im Zürcher Finanzdistrikt, geschehen. Die St.Galler Konzeptkünstler wollen so - in Partnerschaft mit einem Blockchain-Startup - am System der Wirtschaft rütteln.

Bei der Aktion gehe es «um Sinnorientierung, Haltung und Wertewandel - und um die Humanisierung des Investitionswesen», wird in der Mitteilung jenen erklärt, die nicht von selber drauf gekommen wären. Ab Donnerstag kann man im Internet zudem ins Kunstwerk «investieren». Die Mittel die dabei zusammenkommen, sollen durch einen Verein verwaltet und für weitere Aktionen rund um die zehn Gebotstafeln verwendet werden.

Mittwoch, 8. Juli - 19:35 Uhr

Auch der Sommerplausch für St.Galler Schulkinder ist gestartet: 32 lernen den Umgang mit Luftgewehr und Luftpistole

(pd/vre) Diesen Sommer werden viele St.Gallerinnen und St.Galler ihre Ferien zu Hause und nicht an irgendeinem Strand im Süden verbringen. Umso wichtiger sind Programme mit Veranstaltungen für den Nachwuchs. In der Stadt bieten Kindertreffs solche an, auf dem Programm für Schulkinder steht aber auch wieder der Sommerplausch. Er wird von der städtischen Dienststelle «Kinder, Jugend, Familie», dem einstigen Jugendsekretariat, organisiert. Die Kurse sind diese Woche gestartet - wegen des Coronavirus mit speziellen Sicherheitsauflagen.

Gut besucht war ab dem ersten Ferientag, ab Montag, auch ein Angebot im Schützenhaus Weierweid in St.Georgen. «Luftgewehr und Luftpistolen schiessen», wie der eine Woche dauernde Kurs heisst, wird von den Sportschützen St.Fiden und der Feldschützengesellschaft St.Gallen organisiert. In zwei «Klassen» bekommen 32 Jugendliche Einblick ins Sportschiessen. «Wir haben nicht so viele Interessenten erwartet. Mit 32 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sind wir an die Grenze unserer Betreuungskapazität gekommen», freut sich Kursleiter Markus Angehrn.

Sommerplausch zu Zeiten des Coronavirus: Im Luftgewehrstand im Schützenhaus Weierweid werden während des Theorie-Unterrichts wie beim Schiessen Hygienemasken getragen.
6 Bilder
Ebenfalls dem Coronavirus geschuldet: Die Luftgewehre werden immer wieder desinfiziert.
Lernen, wie man mit der Luftpistole richtig zielt.
Und dann gilt es ernst: Die Jugendlichen wenden das soeben Gelernte an.
Mit Konzentration bei der Sache.
Am Kurs übers Sportschiessen mit Lufgewehr und Luftpistole nahmen am Montag auch junge Damen teil.

Sommerplausch zu Zeiten des Coronavirus: Im Luftgewehrstand im Schützenhaus Weierweid werden während des Theorie-Unterrichts wie beim Schiessen Hygienemasken getragen.

Bild: Emil Annen (7.7.2020)

Unterrichtet wird das sportliche Schiessen mit Luftgewehr und Luftpistole auf zehn Scheiben mit elektronischer Trefferanzeige. Im Zentrum stehen einmal Sicherheit und der Umgang mit den schiessenden Sportgeräten. Weitere Themen sind Konzentration, das Spüren des eigenen Körpers, die Bewegungsabläufe beim Schiessen bis in die Finger, aber auch der Umgang mit Erfolg und Misserfolg.

Markus Angehrn zeigte sich in einer Zwischenbilanz am Dienstagabend zufrieden mit dem, was die Jugendlichen im Schiessstand gezeigt hatten. Am Anfang seien viele von ihnen zappelig, gegen Ende des Kurses wirkten die meisten viel ruhiger. Fast die Hälfte der Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer sei nach der Ausbildung fähig, ein gutes Resultat, ein sogenanntes Kranzresultat, zu schiessen, sagt Angehrn.

Mittwoch, 8. Juli - 18:50 Uhr

Das Kulturfestival im Stadtpark ist trotz Coronavirus auf Kurs: Das kommende Wochenende ist schon wieder ausverkauft

(pd/vre) Gestern Dienstag ist das Kulturfestival im Stadtpark in seine dritte Woche gestartet. Das Konzert des Sängers und Songwriters William White war ausverkauft. Das Festival findet dank Coronakrise in angepasster Form vom 26. Juni bis 18. Juli am gewohnten Ort im St.Galler Stadtpark statt. Alle bisherigen Abende waren gut besucht, meist sogar ausverkauft.

Die Stimmung im Innenhof des Historischen und Völkerkundemuseums war bisher immer sehr gut bis ausgezeichnet. Das zeigen auch die Bilder des Konzerts des Gipsy-Klezmer-Strassenorchesters Pätschwerk vom 2. Juli:

18 Bilder

Bild: Michel Canonica

Heute Mittwoch geht's mit dem Rap-Abend der Jas Crw & The Dawn weiter, am Donnerstag folgt ein Poetry-Slam-Anlass. Zu beiden Veranstaltungen gibt's noch einige wenige Tickets. Das Wochenende ist aber bereits komplett ausverkauft, es wird also keine Abendkasse geben. Was beim Gebotenen nicht verwundert (am Freitag Djane Pa-Tee und Farbenklang, am Samstag Marius & die Jagdkapelle sowie Crimer).

Das Kulturfestival im Innenhof des Historischen und Völkerkundemuseum wartet kommende Woche nochmals mit fünf Veranstaltungen auf. Bereits ausverkauft sind die Konzerte mit Velvet Two Stripes (17. Juli) und Panda Lux (18. Juli). Tickets gibt's hingegen noch für die Anlässe vom Dienstag, Mittwoch und Donnerstag. Türöffnung ist jeweils um 18.30, Konzertbeginn um 20.30 Uhr:

  • Dienstag, 14. Juli: Owen Kane (Rock)/Tüchel (Punk)
    Rund zwei Drittel der Tickets sind bereits verkauft. Die Organisatoren empfehlen, den Vorverkauf zu benutzen.
  • Mittwoch, 15. Juli: Riana (Singer/Songwriter)/Fraine (Indie-Pop)
  • Donnerstag, 16. Juli: Manuel Stahlberger (Kabarett)
    Rund 70 Prozent der Tickets sind bereits verkauft. Die Organisatoren empfehlen, den Vorverkauf zu benutzen.

Zu den Infos zum Kulturfestival im Internet.

Dachs, Manuel Stahlberger, Panda Lux, Jas Crw, Velvet Two Stripes: Das Kulturfestival St.Gallen setzt auf Ostschweizer Acts und ist das einzige Open Air weit und breit

Eine der wenigen Veranstaltungen, die im Sommer 2020 trotz Corona stattfinden, ist das Kulturfestival St.Gallen. Vom 26. Juni bis 18. Juli steigen Konzerte im Innenhof des Historischen und Völkerkundemuseums. Die ursprünglich gebuchten internationalen Acts sind weggefallen. Jetzt setzen die Organisatoren auf Bands aus der Region.
Roger Berhalter/Linda Müntener
Mittwoch, 8. Juli - 16:35 Uhr

Mehr Stellensuchende auch in Stadt und Region St.Gallen: Anstieg von Juni 2019 zu Juni 2020 aber tiefer als in anderen Wahlkreisen

(SK/vre) Am Mittwoch hat der Kanton St.Gallen Zahlen zu Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit publiziert. Sie zeigen, dass die Coronakrise sich weiterhin negativ auf die Wirtschaftsentwicklung auswirkt. Im Juni 2020 waren 13'103 Personen auf Stellensuche. Das sind 244 mehr als noch im Mai 2020. Gegenüber dem Juni 2019 hat die Zahl der Stellensuchenden im Kanton St.Gallen um 42,2 Prozent zugenommen - von 9'213 auf 13'103.

Im Wahlkreis St.Gallen-Gossau haben im Juni 2020 3'537 Personen eine Stelle gesucht. Das sind 72 mehr als im Mai 2020. Im Juni dieses Jahres waren 30,5 Prozent mehr Personen auf Stellensuche als ein Jahr zuvor. Im Wahlkreis Rorschach waren im Juni 2020 1'399 Personen auf Stellensuche - 18 mehr als im Mai 2020 und 48,8 Prozent mehr als im Juni 2019.

Stellensuchende in den St.Galler Wahlkreisen

Juni 2020 im Vergleich zum Juni 2019 und zum Mai 2020
Wahlkreis Mai 2020 Juni 2020 Juni 2019 +/- in % Juni zu Juni
St.Gallen-Gossau 3465 3537 2711 + 30.5
Rorschach 1381 1399 940 + 48.8
Rheintal 2111 2186 1407 + 55.4
Werdenberg 906 927 638 + 45.3
Sarganserland 784 773 476 + 62.4
See-Gaster 1522 1537 1035 + 48.5
Toggenburg 810 818 592 + 38.2
Wil 1880 1926 1413 + 36.3
Kanton St.Gallen 122'859 13'103 9'213 + 42.2
Schweiz 232'982 233'454 170'800 + 36.7
Mittwoch, 8. Juli - 15:38 Uhr

Neuer Chef für Medienschule und Ausbildungsradio Toxic.fm: Andreas Batliner folgt auf Philipp Kröger

(pd/vre) Die RSS-Medienschule, zu der «Toxic.fm» gehört, bekommt einen neuen Geschäftsführer: Der 29-jährige Andreas Batliner übernimmt per 1. September von Philipp Kröger. Der hatte die RSS während zehn Jahren geführt. Batliner war mehrere Jahre bei Radio Liechtenstein tätig – als Redaktor und Moderator, zuletzt als Programmleiter und Mitglied der Geschäftsleitung. Kröger verlässt gemäss Mitteilung die RSS, um sich beruflich neu zu orientieren.

Wechsel in der Leitung der RSS-Medienschule: Philipp Kröger (links) gibt als Geschäftsführer ab, Andreas Batliner übernimmt am 1. September.

Wechsel in der Leitung der RSS-Medienschule: Philipp Kröger (links) gibt als Geschäftsführer ab, Andreas Batliner übernimmt am 1. September.

Bild: PD

Die RSS AG ist aus der Stiftung Herzschlag hervorgegangen, die 2001 an der Universität St.Gallen gegründet wurde, um ein Studenten- und Ausbildungsradio aufzubauen. Heute betreibt sie mit «Toxic.fm» das einzige konzessionierte Ausbildungsradio der Schweiz und bietet Lehrgänge in den Bereichen Redaktion, Moderation, Video- und Online-Journalismus an. Aktionäre der RSS AG sind die Universität und die HSG-Studentenschaft sowie das Medienunternehmen «CH Media».

Mittwoch, 8. Juli - 15:12 Uhr

FC St.Gallen tritt am Donnerstagabend im Tessin an: Mit Sicherheit kein leichtes Spiel gegen das heimstarke Lugano

(cbr) Am Donnerstag, ab 20.30 Uhr, spielt der FC St.Gallen die 29. Runde der Super League in Lugano. Gegen die Tessiner muss Trainer Peter Zeidler den gelbgesperrten Jérémy Guillemenot ersetzen, André Ribeiro oder Jordi Quintillà scheinen am ehesten für die Rolle prädestiniert. Die Aufgabe im Tessin wird nicht einfach: Das Team von Coach Maurizio Jacobacci hat in der Rückrunde zu Hause bereits die Young Boys oder Basel besiegte.

FCSG-Trainer Peter Zeidler will am Donnerstag gegen Lugano am Intensivfussball des derzeitigen Super-League-Leaders festhalten.

FCSG-Trainer Peter Zeidler will am Donnerstag gegen Lugano am Intensivfussball des derzeitigen Super-League-Leaders festhalten.

Bild: Urs Bucher (27.1.2020)

FCSG-Trainer Peter Zeidler will am Donnerstag am Intensivfussball des Leaders festhalten. Er sagt: «Die Mannschaft des FC Lugano ist ganz grundsätzlich schwierig zu spielen, sie agiert aggressiv, lauffreudig, hat gut Einzelspieler. Wir kennen den Plan des Gegners, und wir wissen, was wir zu tun haben.»

Nach dem Schlusspfiff reisen die St.Galler weiter auf ihrer Tour de Suisse nach Saillon im Wallis. Dort logieren sie bis Sonntag und vor dem Spiel in Genf. Eine zweite Gruppe um Guillemenot wird am Freitagmorgen ebenfalls ins Wallis aufbrechen.

Mittwoch, 8. Juli - 14:47 Uhr

FC St.Gallen verlängert Vertrag mit Nico Strübi

Nico Strüber, dritter Goali des FC St.Gallen.

Nico Strüber, dritter Goali des FC St.Gallen.

Bild: PD

(pd/vre) Der FC St.Gallen hat den Vertrag mit einem weiteren eigenen Nachwuchsspieler verlängert. Nico Strübi unterzeichnete neu bis Sommer 2021. Der 20-Jährige gehört seit dieser Saison der 1. Mannschaft an. Er komplettiert als dritter Mann das Goalie-Team um Torhütertrainer Stefano Razzetti. Hier geht's zum Videoporträt von Nico Strübi im Internet.

«Die Vertragsverlängerung mit Nico Strübi freut uns sehr. (...) Nach seiner schweren Verletzung im vergangenen November hat er sich auf bemerkenswerte Art und Weise zurückgekämpft und sich seinen Platz in unserem Team verdient», wird FCSG-Präsident Matthias Hüppi in der Mitteilung zur Vertragsverlängerung zitiert. Strübi spielte vorher beim Nachwuchs des FC Gossau, des FC Wil und des FC St.Gallen, bevor er bei Letzterem in die U21 kam.

Mittwoch, 8. Juli - 14:24 Uhr

Im Tiefflug durch St.Gallen: Hauptproblem in der Stadt sind nicht die Raser, sondern die Krachmacher und Schrauber

(vre) Während des Anti-Corona-Lockdowns hat die Kantonspolizei St.Gallen überdurchschnittlich viele Geschwindigkeitsübertretungen registriert. Unter anderem hat sie 13 Raser aus dem Verkehr gezogen. Der «Negativrekordhalter» innerorts war mit 118 statt 50 Stundenkilometer unterwegs. Ein anderer fuhr auf der St.Galler Stadtautobahn mit 159 statt der erlaubten 80 Stundenkilometer.

Weniger Probleme mit Rasern hatte während des Lockdowns die Stadtpolizei St.Gallen. Sie registrierte gemäss Polizeisprecher Roman Kohler zwei solcher Fälle, bei denen Autofahrer innerorts statt mit 50 mit über 100 Stundenkilometer unterwegs waren. In einem Fall wurden vier Autos, im anderen ein Fahrzeug beschlagnahmt. Insgesamt sei die Mehrheit der Autolenker in der Stadt nicht schneller als sonst gefahren, sagt Kohler auf Anfrage.

Raser: Es gab sie während des Anti-Corona-Lockdowns zwar auch in der Stadt St.Gallen, Autoposer waren und sind aber hier für die Polizei das grössere Problem.

Raser: Es gab sie während des Anti-Corona-Lockdowns zwar auch in der Stadt St.Gallen, Autoposer waren und sind aber hier für die Polizei das grössere Problem.

Symbolbild: Ruedi Hirtl (12.8.2019)

Raserfälle seien in der Stadt sowieso viel seltener als «auf dem Land». Die Strassengestaltung erlaube es hier vielenorts gar nicht, schneller als 50 Stundenkilometer zu schnell zu fahren. Mehr Kopfzerbrechen machen der Stadtpolizei jene, die mit dem Auto unnötig Lärm verursachen oder mit technisch veränderten Fahrzeugen unterwegs sind. In diesem Zusammenhang hat die Stadtpolizei seit Mitte März rund zehn Autos aus dem Verkehr gezogen.

Die Zahl der Hinweise auf solche Delikte aus der Bevölkerung habe während des Lockdowns zugenommen, sagt Roman Kohler. Einerseits seien wohl mehr Autoposer unterwegs gewesen, anderseits seien diese auf den leeren Strassen mehr aufgefallen. Das Thema jedenfalls habe die Bevölkerung auch in der Stadt stark beschäftigt. Mit den Lockerungen der Anti-Corona-Vorschriften habe die Zahl der Hinweise auf Schnellfahrer und Autoposer wieder abgenommen, stellt Roman Kohler fest.

Mittwoch, 8. Juli - 12:27 Uhr

Die Corona-Situation im Kanton St.Gallen: Zehn Ansteckungen mit dem Virus in den vergangenen 24 Stunden

(SK/vre) Im Kanton St.Gallen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle erneut gestiegen. Von Montag auf Dienstag fielen nach Angaben des Kantons im Internet zehn Tests positiv aus. Damit gibt es im Kanton nun insgesamt 893 bestätigte Fälle. Die Zahl der Todesfälle blieb hingegen unverändert bei insgesamt 39. Von Montag auf Dienstag hatte der Kanton zwei, fürs Wochenende elf neue Ansteckungen gemeldet.

Mittwoch, 8. Juli - 12:10 Uhr

Auch das Kunstmuseum bietet ein reichhaltiges Ferienprogramm: Kulturellen Wundertüten, Führungen und Picknickkörbe

(pd/vre) Vom 12. Juli bis 9. August bietet das Kunstmuseum ein spezielles Ferienprogramm an. Es richtet sich an Gäste von auswärts, aber auch an St.Gallerinnen und St.Galler, die während ihrer Ferien auf Balkonien Lust auf einen Kulturausflug bekommen. Im Programm sind Wundertüten, die Familien bei der Erkundung des Museums unterstützen. Angeboten werden aber auch Führungen mit und ohne Picknick im Stadtpark.

Eine Wundertüte, die den Museumsbesuch spannend macht: Die Kunst-Tüte richtet sich an Familien mit Kindern ab drei Jahren.

Eine Wundertüte, die den Museumsbesuch spannend macht: Die Kunst-Tüte richtet sich an Familien mit Kindern ab drei Jahren.

Bild: PD

Die Kunst-Tüte für Kinder und Familien ermöglicht Reisen ins Fantasie-Farbenland, ins 17. Jahrhundert oder - passend zur Ausstellung von Geta Brătescu - durch «Getas Universum». In den Tüten stecken Anregungen für den Museumsbesuch, Rätsel für die ganze Familie, Gestaltungsideen und Materialien um daheim kreativ zu werden. Die Tüten sind für je einen Fünfliber an der Museumskasse erhältlich.

Die Gemäldesammlung des Museums kann auf Schwerpunkt-Führungen erkundet werden. Sie starten jeweils um 11 Uhr und konzentrieren sich auf die Länder Italien (12. und 16. Juli), Niederlande (19. und 23. Juli), Frankreich (26. und 30. Juli) sowie Schweiz (2. und 8. August). An den entsprechenden Tagen kann man Picknickkörbe (zu zwanzig Franken das Stück) mit landestypischer Verpflegung reservieren lassen. So kann man den Museumsbesuch im Stadtpark kulinarisch abrunden.

Zum Ferienprogramm des Kunstmuseums St.Gallen gehören Führungen durchs kühle Gemäldedepot unter dem Stadtpark.

Zum Ferienprogramm des Kunstmuseums St.Gallen gehören Führungen durchs kühle Gemäldedepot unter dem Stadtpark.

Bild: PD

Eine weitere Führung im Sommerprogramm des Kunstmuseums ist ideal für Hitzetage; durchgeführt wird sie aber natürlich unabhängig vom Wetter. Dabei kann das normalerweise nicht zugängliche, kühle Gemäldedepot unter dem Stadtpark besichtigt werden. Start dazu ist jeweils um 18.30 Uhr, und zwar am 15., 22. und 29. Juli sowie am 2. August.

Informationen zum Sommerprogramm des Kunstmuseums St.Gallen gibt's einerseits im Internet anderseits an der Museumskasse (071'242'06'83). Geöffnet ist das Museum am Dienstag sowie von Donnerstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr, sowie am Mittwoch, 10 bis 20 Uhr.

Mittwoch, 8. Juli - 11:25 Uhr

Genossenschaft Unterer Brühl reduziert ihr Olma-Programm: Kein Festzelt, im Waaghaus soll aber trotzdem gefeiert werden

(pd/vre) Die diesjährige Olma findet wegen des Coronavirus nicht statt. Und auch der Herbstjahrmarkt ist heute Mittwoch abgesagt worden. Das veranlasst jetzt auch die Genossenschaft Unterer Brühl «schweren Herzens» ihr Festprogramm für die Zeit vom 8. bis 18. Oktober zu reduzieren.

Heuer findet die Olma wegen des Coronavirus nicht statt. Abgesagt sind auch Herbstjahrmarkt und Festzelte auf dem Unteren Brühl. Ein «Jahrmarkt light» und die Festwirtschaft im Waaghaus sollen aber durchgeführt werden.

Heuer findet die Olma wegen des Coronavirus nicht statt. Abgesagt sind auch Herbstjahrmarkt und Festzelte auf dem Unteren Brühl. Ein «Jahrmarkt light» und die Festwirtschaft im Waaghaus sollen aber durchgeführt werden.

Bild: Gian Ehrenzeller/KEY
(10.10.2019)

Verzichtet wird auf die Durchführung der Veranstaltungen auf dem Unteren Brühl. Betroffen von dieser Absage sind das FM1-Festzelt, das Fondue-Stübli und der Walliser Stall. Der Entscheid dafür sei «mit grossem Bedauern» gefällt worden, in der aktuellen Situation sei das Risiko wegen der Coronapandemie aber zu gross, heisst es in einer Mitteilung der Genossenschaft vom Mittwoch.

In Planung bleibt der Betrieb einer Gastwirtschaft mit musikalischer Unterhaltung vom 8. bis 18. Oktober im Waaghaus. Wenn immer möglich, findet gemäss Mitteilung die traditionelle Generalversammlung der Genossenschaft Unterer Brühl in veränderter Form am 7. Oktober im Waaghaus statt.

Mittwoch, 8. Juli - 11:05 Uhr

Handballerinnen des LC Brühl schliessen Planung für nächste Saison ab: Patrizia Brunner spielt 2020/21 neu in der ersten Mannschaft

(pd/vre) Auf die Saison 2020/21 schafft mit Patrizia Brunner eine Spielerin aus den eigenen Reihen den Sprung in die erste Mannschaft der Handballerinnen des LC Brühl. Mit diesem Wechsel schliesst der LCB gemäss Mitteilung gleichzeitig seine Vorbereitungen für die kommende Spielzeit ab.

Die Rückraumspielerin wechselte aufgrund ihres Studiums in der Saison 2017/18 zum damaligen Liga-Konkurrenten HSG Leimental. Dann erlitt sie aber eine schwere Knieverletzung und verpasste daraufhin die ganz Saison sowie den Start der folgenden Spielzeit. Nach der relativ langen Verletzungspause und mit dem Wechsel zurück nach St.Gallen gab Brunner ihr Comeback in der zweiten Brühler Mannschaft.

Patrizia Brunner (links) im Halbfinal des Handballcups gegen die Bernerin Nora Rohde. LC Brühl II spielte dabei gegen Herzogenbuchsee.

Patrizia Brunner (links) im Halbfinal des Handballcups gegen die Bernerin Nora Rohde. LC Brühl II spielte dabei gegen Herzogenbuchsee.

Bild: Benjamin Manser (10.12.2019)

Sie tat dies mit beachtlichem Erfolg. In der Saison 2019/20 erzielte die 24-Jährige aus 18 Spielen 116 Tore und führte in einer unglaublichen Cup-Serie das zweite LCB-Team in den Cupfinal. Das Finalspiel konnte dann coronabedingt nie durchgeführt werden, da die gesamte Meisterschaft abgesagt werden musste, also ohne Meister und Cupsieger endete.

Dienstag, 7. Juli - 17:23 Uhr

Fest- und Hochzeitsmesse wird abgesagt

Mit etwa 200 Ausstellern ist die Messe eine wichtige Plattform in der Hochzeitsbranche.

Mit etwa 200 Ausstellern ist die Messe eine wichtige Plattform in der Hochzeitsbranche.

Bild: Ladina Bischof

(pd/lim) Noch eine Absage aufgrund des Coronavirus: Die Fest- und Hochzeitsmesse St.Gallen wird im November 2020 nicht durchgeführt. Nach Einschätzung der Olma Messen wäre die Durchführung zwar auch mit coronabedingten Einschränkungen und einem entsprechenden Schutzkonzept möglich, heisst es in einer Medienmitteilung der Veranstalter. «Allerdings zeigte sich in den vergangenen Wochen, dass die teilnehmenden Branchen und Aussteller äusserst stark vom Lockdown und den Massnahmen rund um das Coronavirus getroffen wurden.»

Durch die Absage zahlreicher Hochzeiten und Festivitäten bis in den Herbst und die Verschiebung geplanter Anlässe ins kommende Jahr fehlen den Firmen Aufträge über mehrere Monate hinweg. Dies führe dazu, dass derzeit viele Aussteller keine Marketingmittel aufbringen könnten und deshalb dieses Jahr auf eine Messeteilnahme verzichten müssten. Deshalb habe man sich «schweren Herzens» gegen eine Durchführung entschieden, heisst es weiter. Die Veranstalter sind überzeugt, die Messe im kommenden Jahr wieder im gewohnten Rahmen durchführen zu können.

Dienstag, 7. Juli - 16:47 Uhr

Zahlen, Daten und Fakten zur Stadt St.Gallen auf einen Blick: Die neue Broschüre «St.Gallen kompakt» liegt auf

(sk/ghi) Die städtische Verwaltung hat heute Dienstag die neue Ausgabe von «St.Gallen kompakt» veröffentlicht. In der 16 Seiten starken Broschüre werden die neusten Zahlen zu Bevölkerung, Klima, Geografie, Mobilität und Wirtschaft sowie Fakten zu Politik und Geschichte der Stadt St.Gallen aufgeführt.

Wie viele Stadtsanktgallerinnen und Stadtsanktgaller sind katholisch? Wie wird der Stadtboden genutzt? Und wie viele Zu- und Wegzüge gab es 2019 zu verzeichnen? Diese und weitere Fragen werden in der Broschüre beantwortet.

Wie viele Stadtsanktgallerinnen und Stadtsanktgaller sind katholisch? Wie wird der Stadtboden genutzt? Und wie viele Zu- und Wegzüge gab es 2019 zu verzeichnen? Diese und weitere Fragen werden in der Broschüre beantwortet.

Bild: Ralph Ribi

Ein Schwerpunkt der Publikation liegt gemäss Mitteilung auf den Themen Umwelt und Energie. So erfährt man unter anderem, dass der erste rein batteriebetriebene E-Bus in der Flotte der VBSG jährlich 48 Tonnen CO2 spart, 247 Bienenschwärme in der Stadt leben und 488 Elektrofahrzeuge eingelöst sind. Entstanden ist die Broschüre in enger Zusammenarbeit mit der Fachstelle für Statistik des Kantons St.Gallen. Die Stelle koordiniere im Auftrag der Stadt die Statistikaktivitäten und garantiere eine hohe Qualität der Grundlagen.

Erhältlich ist die Publikation in gedruckter Form am Infodesk im St.Galler Rathaus sowie online als PDF.

Dienstag, 7. Juli - 16:22 Uhr

Bertrand Piccard eröffnet Wasserstoff-Tankstelle in St.Gallen: Bis 2023 ein flächendeckendes Netz schaffen

(pd/vre) Heute Dienstag ist an der Oberstrasse in St.Gallen die erste Wasserstoff-Tankstelle der Ostschweiz dem Betrieb übergeben worden. Eröffnet wurde sie von Bertrand Piccard. Betrieben wird sie von der «Avia». Die Anlage an der Oberstrasse ist die zweite öffentliche Wasserstoff-Tankstelle der Schweiz. Die erste hat Coop im Jahr 2016 in Hunzenschwil (zwischen Lenzburg und Aarau) eröffnet.

Bertrand Piccard hat am Dienstag die zweite Wasserstoff-Tankstelle der Schweiz eröffnet. Sie befindet sich an der Oberstrasse in St.Gallen.

Bertrand Piccard hat am Dienstag die zweite Wasserstoff-Tankstelle der Schweiz eröffnet. Sie befindet sich an der Oberstrasse in St.Gallen.

Bild: Benjamin Manser (7.7.2020)

«Was die Schweizer Privatwirtschaft da schafft, ist weltweit einzigartig. Einige glaubten, die Wasserstoff-Industrie sei eine reine Utopie. Die Schweiz aber beweist, dass sich elektrisch angetriebene Nutzfahrzeuge und Personenwagen mit sauberem Wasserstoff betanken und ohne CO2-Emissionen fahren lassen», schwärmt der Luftfahrtpionier in einer Medienmitteilung des Fördervereins «H2 Mobilität Schweiz» zur St.Galler Eröffnung.

Der Verein will bis Ende 2020 auf der Achse vom Boden- an den Genfersee vier zusätzliche Wasserstoff-Tankstellen zur Verfügung stellen: in Rümlang (ZH), Zofingen (AG), Bern (BE) und Crissier (VD). Sie bieten Wasserstoff für Nutzfahrzeuge (350 bar) und Personenautos (700 bar) an. Der weitere Ausbau sieht vor, zwischen 2021 und 2025 insgesamt 1’600 Wasserstoff-Elektro-Nutzfahrzeugen in Betrieb zu setzen und bis Ende 2023 ein flächendeckendes Wasserstoff-Tankstellennetz zu schaffen.

Dienstag, 7. Juli - 15:35 Uhr

Bilanz der Amphibienrettung 2020 in St.Gallen und Gaiserwald: Freiwillige tragen fast 7500 Tiere über befahrene Strassen

(vre) Sobald es im Frühling wärmer wird, zieht es jeweils Grasfrösche, Erdkröten und Molche zur Hochzeit zu ihren Laichgewässern. Auf dem Weg dorthin müssen die Tiere teils stark befahrene Strassen überqueren. Damit sie dabei nicht «unter die Räder» kommen, sind in St.Gallen und Gaiserwald Jahr für Jahr Dutzende Freiwillige des Naturschutzverein Stadt St.Gallen und Umgebung (NVS) im Einsatz.

Eine Erdkröte sitzt neben einem Randstein.
11 Bilder
Ein Erdkrötenpaar wird eingesammelt.
Zwei Grasfrösche auf dem Weg zum Laichweiher. Die Männchen (dunkleres Tier) lassen sich dorthin häufig vom nicht viel grösseren Weibchen tragen.
Eine Erdkröte (vorne) und zwei Grasfrösche in einem Sammelkübel von Amphibienrettern am Bildweier.
Ein Bergmolch. Die Tiere sind durch die auffällige orange Färbung des Bauchs leicht zu erkennen.
Ein bei uns heute seltener Fadenmolch. Die Tiere sind am kleinen Faden zuhinterst am Schwanz zu erkennen.
Amphibienretterinnen in Aktion: Sie kontrollieren beim Einnachten und im Morgengrauen einen Amphibienzaun und sammeln die Tiere ein, die sich dahinter sammeln. Sie werden dann zum nächsten Laichgewässer getragen.
Am Ziel: Ein Grasfrosch zwischen Laichballen, aus denen bald einmal Kaulquappen schlüpfen werden. Diese verwandeln sich dann bis Sommer in kleine Frösche, die zu Tausenden den Weiher verlassen werden.
Ein Krötenpaar beim Ablaichen. Erdkröten schlingen ihren Laich in langen Schnüren um die Stengel von Wasserpflanzen.
Ein Warnschild für Velofahrer am Bodensee. Es macht auf den Froschnachwuchs aufmerksam, der den Weiher verlässt und hier über den Veloweg wandert.
Einer der kleinen Hüpfer, der gerade den Laichweiher verlassen hat.

Eine Erdkröte sitzt neben einem Randstein.

Bild: Hanspeter Schiess (2.5.2014)

Sie warten an bekannten Strassenquerungen auf wandernde Amphibien, fangen sie - meist mit Hilfe von temporären Zäunen - ein und tragen sie dann zum nächsten Laichgewässer. Jetzt liegen die Zahlen für diesen Frühling vor. Insgesamt trugen NVS-Freiwillige an vier Stellen in der Stadt und an zwei Stellen auf Gebiet der Gemeinde Gaiserwald 7461 Tiere über die Strasse.

Den grössten Anteil haben dabei die Erdkröten mit 6359 Tieren, gefolgt von 810 Grasfröschen, 254 Berg- und sechs der seltenen Fadenmolche. Im Einsatz waren die Helferinnen und Helfer des NVS am Bildweier, am Mühleggweier, an Oberstrasse/Fürstenlandstrasse/Burgweier, am Ostfriedhof, am Sonnenberg in Abtwil sowie in der Spisegg an der Grenze von St.Gallen und Engelburg.

Amphibienrettung St.Gallen

Durch Freiwillige des Naturschutzvereins im Frühling 2020 gerettete Tiere.
Ort Grasfrösche Erdkröten Bergmolche Fadenmolche Wasserfrösche Total
Bildweier 337 2900 31 0 0 3268
Mühleggweier 92 1382 51 0 0 1525
Oberstrasse 73 1019 36 0 0 1128
Ostfriedhof 22 780 13 0 0 815
Sonnenberg/Abtwil 54 240 120 6 32 452
Spisegg/Engelburg 232 38 3 0 0 273
Total 810 6359 254 6 32 7461

Der Naturschutzverein der Stadt St.Gallen und Umgebung ist nicht nur für die Amphibienrettung, sondern auch für andere praktische Arbeiten in der Natur ständig auf der Suche nach Helferinnen und Helfern. Informationen über Einsatzmöglichkeiten gibt's im Internet.

Dienstag, 7. Juli - 12:12 Uhr

Handballtalent des LC Brühl beendet die Karriere: Yarima Altherr zieht sich nach Verletzungsserie zurück

(pd/vre) Nach langer Entscheidungsphase hat sich Yarima Altherr entschieden, aus dem Leistungshandball zurückzutreten. Der LC Brühl, in dessen erster Mannschaft sie spielte, bedauert diesen Entscheid in einer Mitteilung sehr, kann ihn aufgrund der Verletzungsgeschichte der Spielerin aber mehr als nachempfinden

Yarima Altherr kommt aus Muolen. Sie durchlief die Juniorinnenstufen des LC Brühl und debütierte mit erst 17 Jahren in der ersten Mannschaft. Dort machte die grossgewachsene Rückraumspielerin mit sehr guten Leistungen auf sich aufmerksam. Im ersten Playoff-Spiel am 17. Mai 2018 gegen die Spono Eagles erzielte die Rückraumwerferin fünf Tore aus fünf Versuchen, vier davon in den letzten drei Minuten der Verlängerung.

Yarima Altherr (im grünen Leibchen) bei einem Spiel der Brühler Handballfrauen gegen Spono Eagles 4.

Yarima Altherr (im grünen Leibchen) bei einem Spiel der Brühler Handballfrauen gegen Spono Eagles 4.

Bild: Ralph Ribi (19.5.2018)

In der Saison 2018/19 erlitt Yarima Altherr einen Kreuzbandriss und verpasste die gesamte Saison. Nach einer langen Verletzungspause kämpfte sie sich zurück ins Team. Das Verletzungspech schlug aber wieder zu und die inzwischen 20-Jährige erlitt erneut einen Kreuzbandriss. Jetzt hat sie sich wegen dieser Verletzungsserie zum Rücktritt aus dem Leistungshandball entschieden.

Dienstag, 7. Juli - 11:15 Uhr

Fahrerflucht in Berg SG: Pfosten gerammt, Bäume touchiert und dann nach Hause gefahren

(kapo/vre) In der Montagnacht ist ein 28-Jähriger mit seinem Auto auf der Pfauenmoosstrasse in Berg SG verunfallt. Danach fuhr er weiter, ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern, wurde später aber von St.Galler Stadtpolizisten zu Hause angetroffen. Der angerichtete Flurschaden beträgt gemäss Mitteilung der Kantonspolizei über 10'000 Franken. Am Auto entstand nochmals Schaden von rund 20'000 Franken.

Das arg demolierte Unfallfahrzeug abgestellt am Wohnort des 28-Jährigen, der in der Montagnacht in Berg SG verunfallt und weitergefahren ist.

Das arg demolierte Unfallfahrzeug abgestellt am Wohnort des 28-Jährigen, der in der Montagnacht in Berg SG verunfallt und weitergefahren ist.

Bild: Kantonspolizei SG (6.7.2020)

Der 28-Jähriger war am Montag, kurz vor Mitternacht, mit seinem Auto von Steinach in Richtung Wittenbach unterwegs. In Berg SG geriet er auf der Pfauenmoosstrasse, kurz vor deren Verzweigung mit der Arbonerstrasse, rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen zwei Pfosten und touchierte zwei Bäume. Anschliessend fuhr er mit seinem defekten Auto nach Hause, ohne sich um den Schaden zu kümmern.

An seinem Wohnort traf ihn kurze Zeit später eine Patrouille der Stadtpolizei St.Gallen an, die ihn für die weiteren Ermittlungen der Kantonspolizei übergab. Der 28-Jährige wurde als fahrunfähig eingestuft. Er musste auf Verfügung der Staatsanwaltschaft hin eine Blut- und Urinprobe abgeben. Der Führerausweis wurde ihm auf der Stelle abgenommen.

Dienstag, 7. Juli - 10:35 Uhr

Grossandrang an der Nektar-Tankstelle

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte Insekten auf einer Blüte bei Abtwil.

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte Insekten auf einer Blüte bei Abtwil.

Dienstag, 7. Juli - 10:30 Uhr

Sattelschlepper gegen Auto: Drei Verletzte auf der St.Galler Stadtautobahn - dreijähriges Kind im Spital

(kapo/vre) Zu einem spektakulären Unfall ist es am Montagnachmittag auf der St.Galler Stadtautobahn gekommen. Bei einem Spurwechsel zwischen den Anschlüssen Kreuzbleiche und Winkeln in Fahrtrichtung Gossau stiess ein Sattelschlepper mit einem Personenauto zusammen. Drei Personen wurden leicht verletzt; ein dreijähriges Kind musste nach Angaben der Kantonspolizei in Spitalpflege gebracht werden. Der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken.

In diesem Auto wurden am späten Montagnachmittag auf der St.Galler Stadtautobahn bei der Kollision mit einem Sattelschlepper drei Personen - darunter ein Kind - leicht verletzt.

In diesem Auto wurden am späten Montagnachmittag auf der St.Galler Stadtautobahn bei der Kollision mit einem Sattelschlepper drei Personen - darunter ein Kind - leicht verletzt.

Bild: Kantonspolizei SG (6.7.2020)

Ein 26-Jähriger war am Montag, 16.40 Uhr, mit seiner 26-jährigen Begleiterin und einem dreijährigen Kind von St.Gallen nach Gossau unterwegs. Über die Einfahrt Kreuzbleiche fuhr er gemäss Polizeimeldung auf die Autobahn und dort auf der rechten Fahrbahn weiter. Gleichzeitig war ein 48-Jähriger mit seinem Sattelschlepper auf der mittleren Fahrbahn in die selbe Richtung unterwegs. Als der Lastwagen nach rechts einspuren wollte, kam es zur Kollision zwischen ihm und dem Auto.

Während der Unfallaufnahme und den folgenden Aufräumarbeiten staute sich der Feierabendverkehr in Richtung Gossau (STADT-TICKER, 6.7.2020, 17:32).

Dienstag, 7. Juli - 10:07 Uhr

Das St.Galler Solarkino geht diesen Sommer auch auf Tournee: Filme fürs Herz am Bodensee - nicht in Arbon, in Rorschach

(pd/vre) Seit 2012 spielt immer im Spätsommer das Solarkino an wechselnden Orten in der Stadt St.Gallen. Das ist auch heuer zwischen dem 7. und 22. August der Fall. Für all jene, die schon vorher an einem lauschigen Ort Filmklassiker sehen wollen, geht das Solarkino diesen Sommer wieder auf Tournee. Gleich vier Filme werden am Bodensee gezeigt, auf dem Würth-Areal gegenüber dem Bahnhof Rorschach.

Der Postbote, der Dichter und die Kellnerin: Zum Start des Solarkino-Gastspiels in Rorschach ist diesen Donnerstag, 21.30 Uhr, der Film «Il Postino» zu sehen.

Der Postbote, der Dichter und die Kellnerin: Zum Start des Solarkino-Gastspiels in Rorschach ist diesen Donnerstag, 21.30 Uhr, der Film «Il Postino» zu sehen.

Bild: PD

Start ist diesen Donnerstag. Gezeigt werden die Filme im Rahmen der Sommeraktion «Mare mio». Bei schlechtem Wetter findet der Solarkino-Abend jeweils im Carmen-Würth-Saal im Trockenen statt. Das Programm ist attraktiv:

  • Donnerstag, 9. Juli, 21.30
    «Il Postino» von Michael Radford (Italien)
  • Donnerstag, 16. Juli, 21.30
    «Green Book» von Peter Farelly (USA)
  • Donnerstag, 23. Juli, 21.30
    «So ist das Leben» von Dan Fogelman (USA)
  • Donnerstag, 30. Juli, 21.30
    «25 km/h» von Markus Goller (Deutschland)
Dienstag, 7. Juli - 9:35 Uhr

Die Sonne lacht vom blauen Himmel, hochsommerliche Hitze ist diese Woche aber nicht zu erwarten

(vre) Die Temperaturen erreichen zwar nicht mehr die hochsommerlichen Werte des Sonntags, diese Woche haben wir aber trotzdem Badewetter. Ausnahme ist der Samstag: Ab Freitagnacht soll es bis gegen Samstagmittag regnen. So weit sind sich die Wetterfrösche im Internet noch einigermassen einig. Bei der Temperaturentwicklung gibt's dann aber Differenzen.

Der Nichtschwimmerbereich des Familienbads im Chrüzweier auf Dreilinden.

Der Nichtschwimmerbereich des Familienbads im Chrüzweier auf Dreilinden.

Bild: Michel Canonica (25.6.2020)

«Meteo Schweiz» prognostiziert für die ganze Woche Tagestemperaturen für St.Gallen zwischen 20 und 25 Grad. «Meteo Search» sieht Temperaturen zwischen 23 und 25 Grad, am Samstag aber einen Temperatursturz auf 19 Grad. «SRF Meteo» sieht einen konstanten Temperaturanstieg von heute 20 bis Freitag 25 Grad. Am Samstag soll es mit Regen höchstens 19, am Sonntag wieder 21 Grad warm werden.

Mit sommerlichen Temperaturen wartet inzwischen auch das Badwasser in den städtischen Freibädern und am See auf:

Wassertemperaturen Freibäder Stadt St.Gallen und Bodensee

Stand: 31.07.2020
Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld 25
Freibad Rotmonten 25
Familien- und Frauenbad Dreilinden 24
Mannenweier 24
Region
Badhütte Rorschach 24,2
Schwimmbad Arbon: See 25,8
Schwimmbad Arbon: Becken 25
Dienstag, 7. Juli - 8:52 Uhr

Die Corona-Situation im Kanton St.Gallen: Nochmals zwei positive Tests innert eines Tages, insgesamt 883 bestätigte Fälle

(SK/vre) Im Kanton St.Gallen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle erneut gestiegen. In den vergangenen 24 Stunden fielen nach Angaben des Kantons im Internet zwei Tests positiv aus. Damit gibt es im Kanton nun insgesamt 883 bestätigte Fälle. Die Zahl der Todesfälle blieb unverändert bei insgesamt 39. Fürs Wochenende, von Freitag bis Montag, hatte der Kanton St.Gallen elf neue Ansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet.

Montag, 6. Juli - 18:35 Uhr

Kandidat fürs Stadtpräsidium führt auf eine zweistündige Tour durch die Innenstadt

(pd/mha) Die FDP veranstaltet diesen Sommer wie gewohnt öffentliche Stadtführungen. Damit auch während der Coronapandemie der Unterhaltungsfaktor nicht zu kurz komme, heisst es in einer Medienmitteilung. Aber natürlich auch, um Kandidatinnen und Kandidaten für die städtischen Wahlen im Herbst vorzustellen.

So führt am Samstag Mathias Gabathuler, Kandidat fürs Stadtpräsidium und Rektor der Kanti am Brühl, auf einen Rundgang. Gabathuler wird Interessierten seine Lieblingsorte in der Innenstadt zeigen und von seinen Visionen für St.Gallen sprechen.

Mathias Gabathuler kandidiert soll für die FDP das Stadtpräsidium verteidigen.

Mathias Gabathuler kandidiert soll für die FDP das Stadtpräsidium verteidigen.

Bild PD

Treffpunkt für den Rundgang ist am kommenden Samstag, 10 Uhr, beim roten Platz an der Frongartenstrasse 15. Die Führung dauert bis etwa 12 Uhr. Nach dem Anlass gibt es einen Apéro. Eine Anmeldung ist nötig und bis Dienstag möglich: per Mail an sekretariat@fdp.sg oder telefonisch unter 071'222'45'45.

Montag, 6. Juli - 17:32 Uhr

Kind verletzt bei Unfall auf der Stadtautobahn

(lim) Mitten im Feierabendverkehr ist es auf der Stadtautobahn zu einem Unfall gekommen. Das meldet «FM1 Today». Der Unfall hat sich vor der Einfahrt Kreuzbleiche in Richtung Winkeln ereignet, ein Kind wurde dabei leicht verletzt. «Ein Lastwagen und zwei Autos sind in den Unfall involviert», sagt Hanspeter Krüsi, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen, auf Anfrage des Onlineportals. Es staut derzeit über 50 Minuten, bereits ab dem Neudorf.

Auf der Spur von St.Gallen Neudorf Richtung Winkeln (links im Bild) staut es nach dem Unfall über 50 Minuten.

Auf der Spur von St.Gallen Neudorf Richtung Winkeln (links im Bild) staut es nach dem Unfall über 50 Minuten.

Bild: Leserbild
Montag, 6. Juli - 17:12 Uhr

Auf Entdeckungstour im Keller des Historischen und Völkerkundemuseum

(pd/mha) Achim Schäfer, Sammlungsleiter des Historischen und Völkerkundemuseums (HVM), führt am Mittwoch, 18 Uhr, auf eine Tour hinter die Kulissen.

Achim Schäfer ist Sammlungsleiter des Historischen und Völkerkundemuseums.

Achim Schäfer ist Sammlungsleiter des Historischen und Völkerkundemuseums.

Bild: Hanspeter Schiess

Dort gebe es viel zu entdecken, heisst es in einer Mitteilung. Von den Depots im Keller und im Estrich bis zu den Restaurierungswerkstätten. Mit seinen 99 Jahren sei das HVM ein Haus voller Geschichten.

An der Führung können maximal 25 Personen teilnehmen. Eine Anmeldung ist nicht möglich.

Montag, 6. Juli - 15:20 Uhr

Das Coronavirus im Ausgang - Nacht Gallen ruft zur Einhaltung der Regeln auf

(pd/mha) In Zürich haben dieses Wochenende einige Clubs freiwillig geschlossen. Dies nachdem Corona-Sicherheitsmassnahmen nicht eingehalten werden konnten und es in einem Betrieb, im «Flamingo», zu einem sogenannten Superspreader-Fall kam: Eine Person steckte mindestens fünf andere an. Am Ende mussten über 300 Leute in Quarantäne.

Anders in St.Gallen: Hier war am Wochenende der Ausgang möglich, ebenso eine Ansteckung. Partygänger kamen sich sehr nahe - auch Unbekannte. Manche gaben falsche Mailadressen an, obwohl dies das Contact Tracing verhindert.

Nachtschwärmer im Bermuda-Dreieck.

Nachtschwärmer im Bermuda-Dreieck.

Bild: Michel Canonica

Nacht Gallen, der Verband der St.Galler Bars, Clubs und Veranstalter, ruft seine Mitglieder aber auch alle anderen Betriebe auf, die Coronaschutzmassnahmen einzuhalten. In einer Mitteilung heisst es:

«Wir wollen die erst kürzlich zurück gewonnene Freiheit nicht gleich wieder aufgeben müssen.»

Die Gäste sollen darauf hingewiesen werden, die Swiss-Covid-App zu installieren und zu aktivieren. Gäste sollen registriert und die Personalien handschriftlich erfasst werden. Die Angaben seien anhand eines Ausweises zu kontrollieren.

An die Gäste appelliert Nacht Gallen, zu kooperieren. «Nur gemeinsam können wir es schaffen, das Nachtleben weiterhin lebendig zu halten.»