ST.GALLER STADT-TICKER: Meldungen vom 3. bis 12. März

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Donnerstag, 12. März - 18:02 Uhr

Stefan Rutishauser in der Galerie vor der Klostermauer: Die Vernissage soll wegen des Corona-Virus draussen stattfinden

(sab) Grosse Schiffe, die durch Venedig fahren, wilde Hunde und kleine Dorfbars: Das italienische Lebensgefühl hat der Frauenfelder Künstler Stefan Rutishauser eingefangen und auf Leinwand gebannt. Die Bilder seiner Reise nach Italien stellt der Maler nun in der Galerie vor der Klostermauer aus.

Stefan Rutishauser stellt ab Freitag in der Galerie vor der Klostermauer aus.

Stefan Rutishauser stellt ab Freitag in der Galerie vor der Klostermauer aus.

Bild: Michel Canonica (12.3.2020)

Am Freitag, 19 Uhr, findet die Vernissage dieser Ausstellung statt. Nicola Grabiele, Sohn italienischer Einwanderer und selber auch Künstler, wird in die Gemälde von Stefan Rutishauser einführen. Er wird auch anwesend sein. «Wegen des Corona-Virus soll die Vernissage wenn möglich draussen stattfinden», sagt Galerist Markus Reich. Nur zum Betrachten der Bilder sollen Besucherinnen und Besucher in die Galerie.

Die Ausstellung ist bis 5. April geöffnet, und zwar am Donnerstag und Freitag, 18 bis 20 Uhr, am Samstag, 11 bis 15 Uhr, und sonntags, 11 bis 13 Uhr. Am 21. und 28. März findet ein Apéro mit Stefan Rutishauser statt. Der Frauenfelder wird erzählen, wie er das «La dolce vita»-Gefühl in seinen Bildern umgesetzt hat und was man beachten muss, wenn man Trauben im Rebberg malt. Finissage ist am 5. April.

Donnerstag, 12. März - 17:22 Uhr

Frösche und Kröten feiern Hochzeit: Laichwanderung strebt auch in der Stadt St.Gallen dem Höhepunkt entgegen

(vre) In der Stadt St.Gallen strebt die Laichwanderung der Grasfrösche, Erdkröten und Molche ihrem Höhepunkt entgegen: Derzeit sind sie aufgrund der idealen Bedingungen jeweils in der Dämmerung massenweise unterwegs. Für Mittwochabend meldet der Naturschutzverein eine rekordverdächtige Zahl von Tieren, die über Strassen getragen wurden: 1325 Kröten, 51 Frösche und 71 Bergmolche, also knapp 1500 Tiere.

Eine Erdkröte auf Hochzweitswanderung: Im städtischen Siedlungsgebiet ist der Strassenverkehr dabei die grösste Gefahr für die Tiere. Helferinnen und Helfer tragen sie daher an verschiedenen Stellen über die Strasse. Auch heute Abend.

Eine Erdkröte auf Hochzweitswanderung: Im städtischen Siedlungsgebiet ist der Strassenverkehr dabei die grösste Gefahr für die Tiere. Helferinnen und Helfer tragen sie daher an verschiedenen Stellen über die Strasse. Auch heute Abend.

Bild: Hanspeter Schiess

Heute Donnerstag ist mit noch besserem Wanderwetter als am Mittwoch zu rechnen. Zusätzlich zu den relativ milden Temperaturen wird es ab dem Einnachten auch noch leicht regnen. Das sind genau die Bedingungen, die die Amphibien für ihren Marsch zum nächsten Weiher lieben. In den Gebieten Oberstrasse/Ahorn/Fürstenlandstrasse/Burgweier, Bildweier, Mühleggweier, Ostfriedhof sowie Sonnenberg (Abtwil) werden daher wieder rund zwei Dutzend Freiwillige im Einsatz stehen.

Schon seit einiger Zeit sind Grasfrösche, Erdkröten und Molche auf der Laichwanderung: Sobald es warm und feucht genug ist, wandern die Tiere aus ihren Winterverstecken zu den Laichgewässern. Dabei müssen sie häufig vielbefahrene Strassen überqueren. Wo es noch keine Leitwerke unter der Strasse hindurch gibt, werden sie dabei jeden Frühling von Freiwilligen des Naturschutzvereins unterstützt.

Infos zur Stadtsanktgaller Froschrettung im Internet.

Donnerstag, 12. März - 17:11 Uhr

Bibliothek in der Hauptpost reagiert auf Corona-Virus: Alle Anlässe bis Ende März sind abgesagt

(pd/vre) Auch die Bibliothek Hauptpost reagiert auf die Entwicklung der Situation mit dem Corona-Virus. Wie ihrem Internetauftritt zu entnehmen ist, wurden alle Veranstaltungen bis Ende März abgesagt. Davon betroffen sind auch drei Einführungen in der kommenden Woche. Es handelt sich gemäss Mitteilung um «Wie suche ich in der Bibliothek?» (16. März), «St.Galler Kultur und Geschichte im Turmzimmer» (18. März) sowie «Wie suche ich im Katalog?» (19. März).

Donnerstag, 12. März - 17:05 Uhr

Der Gewöhnliche Pestwurz: Ein wenig bekannter Frühblüher

(vre) Überall stehen die klassischen Frühlingsblumen wie Schneeglöcklein und Krokus bereits in Vollblüte. Mit von Tag zu Tag voller werdenden Blütenknospen in den Startlöchern sind unter anderem Osterglocke, Forsythie und Magnolie. Einen weniger bekannter Frühblüher, die Gewöhnliche Pestwurz, hat Leserin Ingrid Zürcher an der Sitter entdeckt.

Blühende Pestwurz bei der ARA Hätterenwald an der Sitter.

Blühende Pestwurz bei der ARA Hätterenwald an der Sitter.

Leserbild: Ingrid Zürcher

Griechen und Römer schätzten diese Pflanze im 1. Jahrhundert gegen bösartige Geschwüre. Die Menschen im Mittelalter setzten sie gegen die Pest ein. Daher kommt auch ihr Name. In der Volksmedizin wird der Gewöhnliche Pestwurz zur Zubereitung schleimlösender Hustenmittel und von Kühlmitteln für Insektenstiche verwendet.

Donnerstag, 12. März - 16:53 Uhr

René Güttinger spricht in St.Gallen: Faszinierende Vielfalt der Natur im oberen Toggenburg

(pd/vre) Eigentlich hat sich René Güttinger vor allem als Experte für einheimische Fledermäuse führen einen Namen gemacht. Entgegen der Ankündigung des Veranstalters spricht er am Freitag, ab etwa 20.15 Uhr, in St.Gallen allerdings nicht über die kleinen Flattermänner. Bei seinem Gastauftritt vor dem Naturschutzverein Stadt St.Gallen und Umgebung (NVS) geht es um die Vielfalt der Natur im oberen Toggenburg.

Das obere Toggenburg ist ein Wanderparadies. Dazu tragen eine vielfältige Natur und beeindruckende Landschaften (hier unterhalb der Churfirsten) viel bei.

Das obere Toggenburg ist ein Wanderparadies. Dazu tragen eine vielfältige Natur und beeindruckende Landschaften (hier unterhalb der Churfirsten) viel bei.

Bild: Dolores Rupa/Swiss-Image

Der studierte Zoologe Güttinger geht im Vortrag davon aus, dass das obere Toggenburg seinen typischen Charakter zu einem schönen Teil der Natur und Landschaft verdankt. Er stellt diese vor und argumentiert dann für den Schutz der Naturvielfalt wie der heutigen Kulturlandschaft. Der Eintritt ist gratis. Der Vortrag findet im Kaufmännischen Berufs- und Weiterbildungszentrum (KBZ) auf der Kreuzbleiche statt.

Donnerstag, 12. März - 16:07 Uhr

Chorkreis St.Gallen und Singallinas sagen Konzerte ab

(pd/vre) Die derzeitige Corona-Virus-Situation veranlasst den Chorkreis St.Gallen und den Chor Singallinas zur Absage ihrer für Ende März geplanten Konzerte. Diese hätten in St.Gallen und in Trogen stattfinden sollen.

Die Singallinas waren vor zwei Jahren auch am Einweihungsfest für Bahnhof und Bahnhofplatz dabei.

Die Singallinas waren vor zwei Jahren auch am Einweihungsfest für Bahnhof und Bahnhofplatz dabei.

Bild: Ralph Ribi (1.9.2018)

Der Chorkreis hätte unter dem Titel «Südwind» am 27. März in der Offenen Kirche St.Gallen und am 28. März in der Kanti Trogen konzertieren sollen. Die Singallinas sagen drei Auftritte unter dem Titel «Hühnerträume» vom 27., 28. und 29. März in der evangelischen Kirche Heiligkreuz ab. Sie werden im Frühling 2021 nachgeholt.

Donnerstag, 12. März - 15:51 Uhr

Stadt St.Gallen tritt der «Charta Sozialhilfe Schweiz» bei: Stadtrat will Zeichen für solidarische Gesellschaft setzen

(sk/vre) Der St.Galler Stadtrat hat den Beitritt zur «Charta Sozialhilfe Schweiz» beschlossen. Die Ausgestaltung der Sozialhilfe ist immer wieder Gegenstand politischer Auseinandersetzungen. 2019 wurde deshalb von einigen Institutionen, darunter dem Städteverband, die «Charta Sozialhilfe Schweiz» lanciert. In der Charta werden Zielsetzungen, Rahmenbedingungen und Leistungen der Sozialhilfe skizziert.

Für die Hilfe an finanziell Schwächere sind in der Stadt die Sozialen Dienste, zu denen auch das Sozialamt gehört, zuständig.

Für die Hilfe an finanziell Schwächere sind in der Stadt die Sozialen Dienste, zu denen auch das Sozialamt gehört, zuständig.

Bild: Benjamin Manser (2.3.2015)

Der Stadtrat will mit dem Beitritt zur Charta ein Zeichen für eine solidarische Gesellschaft setzen. Er wolle damit auch seine Verantwortung «gegenüber den finanziell Schwachen in unserer Stadt» zum Ausdruck bringen, heisst es in einer Mitteilung der Stadtkanzlei. Allen Menschen solle die gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht werden.

Donnerstag, 12. März - 14:52 Uhr

Regeln fürs Blutspenden an Corona-Situation angepasst: Personen ohne Symptome dürfen weiterhin spenden

(vre) Auch das Blutspendezentrum St.Gallen reagiert auf die Entwicklung der Situation mit dem Corona-Virus. Blut spenden an sich bleibt demnach möglich. Allerdings wurden die Regeln ergänzt. Von einer Blutspende im Zentrum oder im Rahmen einer mobilen Aktion soll demnach absehen, wer bereits leichte Erkältungs- oder Grippesymptome zeigt oder innerhalb der vorangehenden zwei Wochen engen Kontakt zu Personen mit Fieber hatte.

Im Blutspendezentrum St.Gallen.

Im Blutspendezentrum St.Gallen.

Bild: Ralph Ribi (1.8.2020)

Zudem erinnert das Blutspendezentrum daran, dass Spenderinnen und Spender sich melden müssen, falls sie innerhalb von zwei Wochen nach einer Spende erkranken sollten. Bei Fragen rund ums Blutspenden in Zeiten des Corona-Virus gibt das Blutspendezentrum per Mail unter info@blutspende-sg.ch oder per Telefon 071'494'28'11.

Donnerstag, 12. März - 14:15 Uhr

Wegen Corona-Virus und Absage von Super-League-Spielen: Fanshop des FC St.Gallen bleibt vorübergehend geschlossen

(jw/vre) Der Fanshop des FC St.Gallen beim Kybunpark bleibt vorerst und bis auf weiteres geschlossen. In den letzten Wochen habe das Team des Ladens «einen massiven Rückgang in der Besucherfrequenz» festgestellt. Ursache dafür seien die Diskussionen rund ums Corona-Virus und die verschobenen Spiele der Super-League, wird im Internetauftritt des Shops begründet.

Blick in den Fanshop des FC St.Gallen beim Kybunpark.

Blick in den Fanshop des FC St.Gallen beim Kybunpark.

Bild: PD

Eine Auswahl der FCSG-Fanartikel kann weiterhin über den Onlineshop des FC St.Gallen erworben werden. Für persönliche Beratungen oder Auskünfte werden Kundinnen und Kunden eingeladen, sich per Mail zu melden. Das Team des FCSG-Fanshops bittet in der Mitteilung um Verständnis für die vorübergehende Schliessung und hofft, bald wieder wie gewohnt zur Verfügung zu stehen.

Donnerstag, 12. März - 12:05 Uhr

Absagen wegen des Corona-Virus häufen sich jetzt auch in Stadt und Region St.Gallen

(vre) Die Liste grosser und kleiner Anlässe, die wegen des Corona-Virus abgesagt werden, wird immer länger. In der Stadt St.Gallen wurden für Samstag und Sonntag verschiedene Konzerte, Hauptversammlungen und ein Bildungstag abgesagt oder verschoben. Dazu kommen aber auch je länger je mehr grössere Privatanlässe, die nicht durchgeführt werden.

Die Mineralien- und Fossilientage in der Sporthalle Kreuzbleiche finden diesen Samstag und Sonntag voraussichtlich statt - trotz der Corona-Krise.

Die Mineralien- und Fossilientage in der Sporthalle Kreuzbleiche finden diesen Samstag und Sonntag voraussichtlich statt - trotz der Corona-Krise.

Bild: Benjamin Manser (18.3.2017)

Dem gegenüber stehen aber auch einzelne Veranstalter, die an ihren Programm festhalten. Darunter ist etwa das Kinok in der Lokremise; bei der heutigen Premiere des Streifens «Cittadini del mondo» wird allerdings der italienische Regisseur nicht anwesend sein, sondern per Skype zugeschaltet. Ebenfalls durchgeführt werden - Stand heute Donnerstag - die Mineralien- und Fossilientage vom Samstag und Sonntag in der Kreuzbleichehalle.

Auch am Programm festgehalten wird unter anderem

Zu beachten sind beim Besuch von Veranstaltungen die Richtlinien des Kantons. So dürfen Personen, die krank sind (Fieber, Husten und Atembeschwerden), nicht eingelassen werden. Zudem wird empfohlen, dass besonders gefährdete Personen nicht an öffentlichen Anlässen teilnehmen. Dazu zählen Personen über 65 Jahre und Personen mit Erkrankungen, die das Immunsystem schwächen. Besucherinnen und Besucher müssen zudem mit Namen und Adresse registriert werden.

Donnerstag, 12. März - 11:11 Uhr

Packung für Schüga-Lagerbier in neuem Kleid: «Das Design ist zweitrangig, der Inhalt ist wichtig!»

(vre) Wenn die lokale Brauerei das Design ändern will, muss sie vorsichtig sein. Wenn sich der Bierfan einmal an ein Erscheinungsbild gewöhnt hat, reagiert er sensibel auf Veränderungen. Dem nachzurennen, was für Designer und Grafiker in einem bestimmten Moment hip und modisch ist, kann leicht zum Bumerang werden.

Der neue Zehner-Pack fürs «Schützengarten»-Lagerbier.

Der neue Zehner-Pack fürs «Schützengarten»-Lagerbier.

Screenshoot: Facebook

Die Brauerei Schützengarten stellt jetzt auf Facebook eine vorsichtige Anpassung des Erscheinungsbilds vor. Zu sehen ist im Post der neu gestaltete Zehner-Pack Lagerbier der Lokalbrauerei. Das neue Design werde bald in Getränkemärkten und Läden erhältlich sein. Und: Der Karton, in dem die Fläschchen geliefert werden, besteht zu 100 Prozent aus Altpapier.

In der Facebook-Kommentarspalte kommt die neue Packung mehrheitlich an. Einzig einer aus der grafischen Branche findet den neuen Look aber nicht wirklich gelungen: Sogar der Schütze falle da auf seinen Allerwertesten. Die Volksmeinung dürfte jener wiedergeben, der trocken feststellt: «Das Design ist zweitrangig, der Inhalt ist wichtig!» Also dann: Prost!

Mittwoch, 11. März - 18:50 Uhr

FDP stellt St.Galler Kantonsregierung Fragen zum Corona-Virus: Die Wirtschaft unbürokratisch unterstützen

(vre) Die FDP des Kantons St.Gallen hat eine Einfache Anfrage zum Corona-Virus eingereicht. Darin stellt sie der Kantonsregierung Fragen zu seinen Auswirkungen auf die St.Galler Wirtschaft. Die Zivilgesellschaft, die Industrie und das Gewerbe stünden vor grossen Herausforderungen. Die FDP fordert, dass der Kanton die Wirtschaft bei der Überwindung der Krise und ihrer gravierenden Auswirkungen unterstützt.

Im FDP-Vorstoss werden verschiedene Möglichkeiten dafür genannt. Die wichtigste ist die Möglichkeit der Kurzarbeit für Unternehmen, die durch die Corona-Krise viel Umsatz einbüssen und dadurch eigentlich ihren Personalbestand reduzieren müssten. Wirtschaftlich helfen würde laut FDP auch, erlaubte Anlässe und Versammlungen wirklich durchzuführen. Sie regt in der Einfachen Anfrage einen Aufruf in dieser Richtung an.

Home-Schooling, das Mitverfolgen des Unterrichts per Internet von zu Hause aus, wird derzeit bei der Neuen Stadtschule St.Gallen praktiziert.

Home-Schooling, das Mitverfolgen des Unterrichts per Internet von zu Hause aus, wird derzeit bei der Neuen Stadtschule St.Gallen praktiziert.

Bild: Benjamin Manser (9.3.2020)

Die Partei fordert zudem, die Möglichkeiten der gut ausgebauten Infrastruktur - wie etwa des Glasfasernetzes - müssten zur Überwindung der Krise genutzt werden. Home-Office oder Home-Schooling seien in der Schweiz gut machbar. Kritik übt die FDP an der Kommunikation des Kantons: Derzeit kommuniziere jedes der Departement der Verwaltung mit seinen Anspruchsgruppen direkt. Einfacher wäre es nach Meinung der FDP, wenn der Kanton mit einer Stimme sprechen würde.

Mittwoch, 11. März - 18:18 Uhr

Drei St.Galler und ein Gossauer erhalten nach bestandenem Kurs ihr Diplom als Bier-Sommelier

(pd/vre) Heute Donnerstag konnten 21 Absolventinnen und Absolventen des Seminars für Bier-Sommeliers in Zürich ihre Diplome entgegennehmen. Unter den neuen Bierspezialisten befinden sich auch drei St.Galler und ein Gossauer. Das sind Severin Burger (St.Gallen), Nadin Buschor (St.Gallen), Thomas Peter (St.Gallen) und Men J. Schmidt (Gossau).

Die Weiterbildung mit dem Untertitel «Bier entdecken, verkosten und erfolgreich verkaufen» wird gemäss Mitteilung gemeinsam von Gastro-Suisse und dem Schweizer Brauereiverband durchgeführt. In diesem Jahr finden zwei weitere Kurse für Bier-Sommerliers in der Deutschschweiz statt. Infos dazu gibt's im Internet.

Historisch ging der Beruf des Sommeliers aus dem mittelalterlichen Hofamt des Mundschenks hervor. Der Sommelier war also ursprünglich der Vorkoster am Hof und hatte die Aufgabe, Speisen und Getränke auf ihre Qualität zu prüfen. Der Bier-Sommerlier konzentriert sich bei seiner Tätigkeit auf Biere.

Mittwoch, 11. März - 14:55 Uhr

Statistik 2019 der Stadtpolizei: 490 Unfälle, 213 Verletzte, ein Toter - und immer mehr Blaufahrer

(stapo/vre) Die Zahl der von der Stadtpolizei erfassten Verkehrsunfälle hat 2019 im Vergleich zu den Vorjahren abgenommen. Insgesamt wurden 490 Unfälle registriert; das sind 41 weniger als 2018. Auch die Zahl der dabei Verletzten ist gegenüber dem Vorjahr um 25 gesunken. Alles in allem wurden im vergangenen Jahr 213 Personen bei Verkehrsunfällen verletzt.

Einer der 490 Unfälle, die die Stadtpolizei St.Gallen 2019 registriert hat: Im winterlichen Februar legte sich dieser Fiat an der Oberstrasse auf die Seite.

Einer der 490 Unfälle, die die Stadtpolizei St.Gallen 2019 registriert hat: Im winterlichen Februar legte sich dieser Fiat an der Oberstrasse auf die Seite.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen (5.2.2019)

Allerdings gab's 2019 einen Verkehrstoten: Es handelt sich gemäss Mitteilung um einen im Juli bei einem Selbstunfall getöteten Velofahrer an der Kräzernstrasse. Zu den vier häufigsten Unfallursachen zählten auch 2019 mangelnde Aufmerksamkeit, das Missachten der Vortrittsregeln, Fahren in nicht fahrfähigem Zustand sowie zu hohes Tempo.

Im vergangenen Jahr wurden durch die Stadtpolizei nochmals deutlich mehr Personen in nicht fahrfähigem Zustand aus dem Verkehr gezogen. Ihre Zahl nahm um 70 auf 266 zu. Dabei gab's in allen Bereichen – Alkohol, Drogen und Mischkonsum – mehr Anzeigen als 2018.

Mittwoch, 11. März - 14:22 Uhr

Wegen des Corona-Virus: Ab Donnerstag bleibt die vorderste Türe bei den Stadtbussen geschlossen

(sk/vre) Wenn die Chauffeusen und Chauffeure der Verkehrsbetriebe der Stadt St.Gallen (VBSG) ab morgen Donnerstag die vorderste Türe an ihrem Bus nicht mehr öffnen, ist das nicht unanständig, sondern eine präventive Massnahme. Sie wird zum Schutz des Fahrpersonals und damit letztlich zur Aufrechterhaltung des Betriebs ergriffen.

Wie bei Postautos und anderen Bussen kann ab morgen Donnerstag bei der vordersten Türe der Stadtbusse nicht mehr ein- und ausgestiegen werden. Dies zum Schutz der Chauffeure vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus.

Wie bei Postautos und anderen Bussen kann ab morgen Donnerstag bei der vordersten Türe der Stadtbusse nicht mehr ein- und ausgestiegen werden. Dies zum Schutz der Chauffeure vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus.

Bild: Ralph Ribi

Auch die VBSG würden die Entwicklung der Situation aufmerksam beobachten, heisst es dazu in ihrem Internetauftritt. Die Aufgabe von Transportunternehmen sei es, auch im Falle einer Pandemie mindestens ein minimales öffentliches Verkehrsangebot sicherzustellen. Dies sei nur mit genügend gesunden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern möglich. Um die Ansteckungsgefahr zu verringern, sollen daher Direktkontakte zwischen Fahrpersonal und Fahrgästen minimiert werden.

Die vorderste Tür der Busse wird ab 12. März bis auf weiteres nicht mehr geöffnet. Das Ein- und Aussteigen ist dort nicht mehr möglich. Personen mit Beeinträchtigung der Sehkraft oder die aus anderen Gründen nicht erkennen können, dass die vorderste Tür geschlossen bleibt, werden durch das Fahrpersonal darauf hingewiesen. Die VBSG folgen damit den Empfehlungen der Postauto AG und des Tarifverbunds «Ostwind».

Mittwoch, 11. März - 13:53 Uhr

Gaspedal und Bremse verwechselt: 71-Jährige landet mit dem Auto in der Vortreppe eines Hauseingangs

(stapo/vre) Am Dienstag ist es bei der Verzweigung von Zürcher- und Fürstenlandstrasse in Bruggen zu einem ungewöhnlichen Unfall gekommen. Personen wurden keine verletzt. An zwei Autos entstand gemäss Mitteilung der Stadtpolizei mittelgrosser Sachschaden. Bis die Unfallfahrzeuge abgeschleppt werden konnten, musste der Verkehr auf der Zürcher Strasse einspurig geführt werden.

Das Auto der 71-Jährigen landete an der Zürcher Strasse in Bruggen in der Vortreppe eines Hauseingangs.

Das Auto der 71-Jährigen landete an der Zürcher Strasse in Bruggen in der Vortreppe eines Hauseingangs.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen
(10.3.2020)

Am Dienstag, kurz vor 16.30 Uhr, fuhr eine 71-Jährige auf der Fürstenlandstrasse in Richtung der Verzweigung mit der Zürcher Strasse. Die Rentnerin übersah das vortrittsberechtigte Auto einer 31-Jährigen. Dadurch kam es zu einer seitlich-frontalen Kollision. Nach dem Zusammenstoss verwechselte die 71-Jährige das Gas- mit dem Bremspedal. Ihr Auto fuhr daher geradeaus weiter, überquerte die Zürcher Strasse und prallte in die Vortreppe eines Hauseingangs.

Mittwoch, 11. März - 13:30 Uhr

Wegen des Coron-Virus: Auftritt von Weltklasse-Pianistin Sylvie Courvoisier bei Kleinaberfein abgesagt

(rbe/vre) Die Weltklasse-Pianistin Sylvie Courvoisier kommt am Sonntag nicht nach St.Gallen. Der Konzertveranstalter Kleinaberfein hat den Anlass am Mittwochmorgen wegen des Corona-Virus abgesagt. Am nächsten Anlass, dem Auftritt des Keenan-Ahrends-Trios aus Südafrika am 29. März, hält Kleinaberfein vorläufig fest.

Mittwoch, 11. März - 12:30 Uhr

Infos zu den kantonalen Wahlen vom Sonntag im Internet: Stadträtin Sonja Lüthi ist diesmal Panaschierkönigin

(SK/vre) Im Trubel rund um den Corona-Virus geht die Nachbearbeitung der Parlaments- und Regierungswahlen vom Sonntag im Kanton St.Gallen etwas unter. Die kantonale Fachstelle für Statistik bietet dazu einen grossen Strauss an Detailinformationen an. Zu finden sind sie in einer Statistikdatenbank. Dort sind die Kennzahlen auf Landkarten, aber auch in Tabellen abrufbar.

Einsehbar sind Resultate einzelner Kandidierenden, von Listen, Parteien und Listenverbindungen quer durch alle Wahlkreise. Zudem sind Vergleiche mit früheren Wahlgängen ab dem Jahr 2004 möglich. So ist dort etwa ablesbar, dass die wählerstärkste Partei im Kanton immer noch die SVP ist. Dies trotz einer Einbusse von 2,6 Prozent beim Stimmenanteil.

Stadträtin Sonja Lüthi am Sonntag im Wahlzentrum im Pfalzkeller. Die Grünliberale wurde als Kantonsrätin bestätigt und sie wurde gleichzeitig Panaschierkönigin. Das heisst, sie hat am meisten Stimmen aller Kandidierenden nicht auf der eigenen Wahlliste geholt.

Stadträtin Sonja Lüthi am Sonntag im Wahlzentrum im Pfalzkeller. Die Grünliberale wurde als Kantonsrätin bestätigt und sie wurde gleichzeitig Panaschierkönigin. Das heisst, sie hat am meisten Stimmen aller Kandidierenden nicht auf der eigenen Wahlliste geholt.

Bild: Ralph Ribi

Oder man kann herauslesen, dass die St.Galler Stadträtin Sonja Lüthi diesmal als Panaschierkönigin aus den Wahlen hervor geht. Sie erhielt 2'573 ihrer insgesamt 6'103 Stimmen auf anderen als der eigenen Liste. Wie viele «Fremdstimmen» die übrigen gewählten Kandidatinnen und Kandidaten erhalten haben, ist hier ersichtlich (oben links auf «Daten abrufen» klicken).

Dienstag, 10. März - 21:21 Uhr

Trotz Corona-Virus: Die Vorbereitungen für die Offa laufen weiter, Verantwortliche stehen aber in engem Kontakt mit Behörden

(vre) Die Corona-Krise trifft die St.Galler Olma-Messen hart. Die Immo-Messe vom 20. bis 22. März findet nicht statt; sie wurde auf den 28. bis 30. August verschoben. Im Bereich der Kongresse und Events wurden bereits zehn Grossveranstaltungen abgesagt oder verschoben. Bezüglich der Frühlings- und Trendmesse (Offa), die nach Ostern stattfinden soll, bleiben die Olma-Messen aber optimistisch.

Ein Publikumsmagnet der St.Galler Frühlings- und Trendmesse sind immer die Degustationshallen. Hier ballt sich jeweils das Publikum.

Ein Publikumsmagnet der St.Galler Frühlings- und Trendmesse sind immer die Degustationshallen. Hier ballt sich jeweils das Publikum.

Bild: Urs Bucher (21.4.2017)

Die Offa soll wie geplant stattfinden. Vom Verbot von öffentlichen Anlässen mit über 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist sie bisher nicht betroffen. Die Vorbereitungen für die grösste Publikumsmesse laufen daher weiter, heisst es in einer Mitteilung. Die Olma-Messen stehen aber «in engem Kontakt mit den Behörden, um bei neuen Erkenntnissen und Fakten sofort reagieren zu können».

Die 44. Offa soll zusammen mit der 37. Pferdemesse vom 15. bis 19. April stattfinden. Verteilt auf fünf Messetage zieht der Grossanlass, der vom St.Galler Frühlingsjahrmarkt begleitet wird, jeweils knapp 100'000 Besucherinnen und Besucher an. Besonders beliebt sind die Plattformen mit neuen Trends, die Pferde-Shows und die Vielfalt kulinarischer Spezialitäten.

Dienstag, 10. März - 21:05 Uhr

Kanton passt Corona-Weisungen für Veranstaltungen an: Frage nach Aufenthalt in Risikogebieten entfällt

(SK/vre) Veranstalterinnen und Veranstalter von Anlässen im Kanton St.Gallen müssen ihre Gäste ab sofort nicht mehr fragen, ob sie sich in den vergangenen 14 Tagen in einem Risikogebiet gemäss Bundesamt für Gesundheit (BAG) aufgehalten haben. Die Bestimmung entfällt, weil der Bund auf die Bezeichnung von solchen Gebieten verzichtet.

Die Begründung: Neu bestehe in fast allen Regionen der Welt das Risiko, sich mit dem Corona-Virus anstecken zu können, zitiert die St.Galler Staatskanzlei in einer Mitteilung das BAG. Zuvor waren auch mehrere Regionen in Italien - darunter die Lombardei, das Piemont, die Emiglia Romagna und der Veneto - auf der Liste der Risikogebiete aufgeführt.

Die Pflicht zur Registrierung von Besucherinnen und Besucher aufgrund der Corona-Krise hat an diesem oder jenem öffentlichen Anlass in St.Gallen schon zu Warteschlangen geführt. Im Bild an der Dachs-Plattentaufe im Palace am vergangenen Samstag.

Die Pflicht zur Registrierung von Besucherinnen und Besucher aufgrund der Corona-Krise hat an diesem oder jenem öffentlichen Anlass in St.Gallen schon zu Warteschlangen geführt. Im Bild an der Dachs-Plattentaufe im Palace am vergangenen Samstag.

Bild: Nik Roth (7.3.2020)

Diese Änderung wirkt sich auf die Weisung für Anlässe mit unter 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus. Der Kanton St.Gallen hat bisher verlangt, dass die Gäste gefragt werden, ob sie sich in einem solchen Gebiet aufgehalten haben. Neu entfällt diese Pflicht. Bestehen bleibt hingegen die Auflage, die Gäste auf ihre Gesundheit anzusprechen.

Zu den aktualisierten Corona-Weisungen für öffentliche Veranstaltungen im Kanton St.Gallen im Internet.

Dienstag, 10. März - 20:45 Uhr

Ungewöhnliche Vernissage eines Films aus Italien im Kinok: Regisseur ist per Skype zugeschaltet

(sab/vre) Der Film «Cittadini del mondo» von Gianni Di Gregorio hat am Donnerstag, 20 Uhr, im Kinok in der Lokremise seine St.Galler Premiere. Eigentlich hätte der italienischen Regisseur dabei anwesend sein sollen. Das ist aufgrund der aktuellen Corona-Lage in Italien nicht möglich. Und trotzdem wird Di Gregorio im Kinosaal präsent sein: Er wird der Premiere seines Streifens per Skype zugeschaltet.

Vom Corona-Virus lässt man sich am Donnerstagabend im Kinok die Vernissage von «Cittadini del mondo» nicht verderben: Der Regisseur aus Italien wird dem Anlass per Skype zugeschaltet.

Vom Corona-Virus lässt man sich am Donnerstagabend im Kinok die Vernissage von «Cittadini del mondo» nicht verderben: Der Regisseur aus Italien wird dem Anlass per Skype zugeschaltet.

Bild: Hanspeter Schiess

Der Streifen ist ein herzerwärmender «kleiner» Film über grosse Gefühle: Zwei Rentner aus Rom wollen zusammen mit einem Freund, der einst per Motorrad die Welt entdeckte, auf die Azoren übersiedeln. Bereits die Vorbereitungen führen zu Verwicklungen - etwa beim Portugiesisch-Unterricht bei einer jungen Brasilianerin oder durch die Anwesenheit eines Bootsflüchtlings, der bei einem der Rentner Unterschlupf gefunden hat.

Dienstag, 10. März - 20:22 Uhr

Hauptversammlung des Quartiervereins St.Otmar: Wogen um den «Eiszauber» haben sich geglättet

(sab/vre) Im Quartier St.Otmar hat der «Eiszauber» von November 2018 bis Februar 2019 viel Gesprächsstoff geliefert. Dabei gab's auch breite Kritik am Anlass auf der Kreuzbleiche. Zwar gebe es noch immer einzelne kritische Stimmen, von Vereinsmitgliedern gebe es aber keine Beanstandungen mehr, hiess es jetzt an der HV des Quartiervereins.

Der «Eiszauber» fand diesen Winter zum zweiten Mal auf der Kreuzbleiche statt. In der Nachbarschaft stossen die Verbesserungen gegneüber der ersten Auflage auf viel Zustimmung.

Der «Eiszauber» fand diesen Winter zum zweiten Mal auf der Kreuzbleiche statt. In der Nachbarschaft stossen die Verbesserungen gegneüber der ersten Auflage auf viel Zustimmung.

Bild: Ralph Ribi (1.12.2019)

Das Quartier St.Otmar sei mit der Art und Weise der diesjährigen Durchführung zufrieden. Auf- und Abbau gingen schneller vor sich als ein Jahr zuvor und auch die Fussgängerführung rund um die Eisanlage herum wurde verbessert. «Eiszauber»-Projektleiterin Eva Weigand sagte an der Hauptversammlung des Quartiervereins St.Otmar, voraussichtlich werde man auch im November 2020 wieder eine temporäre Eisbahn erstellen.

Blick in die künftig Eventhalle Hektor im Areal des alten Güterbahnhofs.

Blick in die künftig Eventhalle Hektor im Areal des alten Güterbahnhofs.

Bild: Michel Canonica (19.12.2019)

Projektleiter Walter Boos stellte an der HV das Konzept der künftigen Veranstaltungshalle Hektor vor. Einige Anwesende äusserten danach Bedenken wegen des Lärms, der vom Güterbahnhof her das Quartier belästigen könnte. Boos nahm diese Einwände ernst und betonte, die Antworten auf solche Fragen seien ins Baugesuch eingeflossen. «Die Umnutzung scheint für unser Quartier insgesamt in Ordnung zu sein», ist die Bilanz Fredi Spieler, Co-Präsident des Quartiervereins St.Otmar.

Dienstag, 10. März - 18:03 Uhr

Polizei sucht Zeugen: Töfffahrer entfernt sich von Unfallstelle

(stapo/vre) Ein Auto und ein Motorrad sind am Sonntag auf der St.-Jakob-Strasse am Platztor in St.Gallen zusammengestossen. Dabei wurde niemand verletzt, es entstand aber Sachschaden. Die Stadtpolizei sucht gemäss Mitteilung Zeugen für den Vorfall. Dies, weil sich der Töfffahrer nach der Kollision von der Unfallstelle entfernte.

Der Verkehrsknoten Platztor: Auf der Kreuzung ist es hier am frühen Sonntagnachmittag zum Zusammenstoss von Auto und Töff gekommen.

Der Verkehrsknoten Platztor: Auf der Kreuzung ist es hier am frühen Sonntagnachmittag zum Zusammenstoss von Auto und Töff gekommen.

Bild: Urs Bucher

Am Sonntag, 13.40 Uhr, fuhr ein 26-jähriger Autolenker auf der St.-Jakob-Strasse stadteinwärts. Beim Platztor wollte er auf die Torstrasse abbiegen, stiess aber auf der Kreuzung mit einem vom Unteren Graben kommenden Motorrad zusammen. Der Töfffahrer entfernte sich dann, bevor sich die beiden Unfallbeteiligten einigen konnten.

Die Stadtpolizei St.Gallen ruft den Töfffahrer in einer Mitteilung auf, sich zu melden. Zudem sind Zeugen, die Angaben zum Motorrad, der Person darauf oder dem Unfallhergang machen können, gebeten, sich unter 071'224'60'00 zu melden.

Dienstag, 10. März - 17:25 Uhr

Wegen des Corona-Virus: St.Gallen Symposium 2020 ist abgesagt, 50. Durchführung findet im Mai 2021 statt

(pd/vre) Das St.Gallen Symposium an der Universität St.Gallen findet in diesem Jahr nicht statt. Das International Students' Committee und die St.Gallen Foundation for International Studies haben gemäss Mitteilung beschlossen, den für 7. bis 8. Mai geplanten internationalen Grossanlass auf dem St.Galler Rosenberg abzusagen. Das 50. St.Gallen Symposium soll damit am 6. und 7. Mai 2021 stattfinden.

Das St.Gallen Symposium zieht seit bald einem halben Jahrhundert jedes Jahr Hunderte Teilnehmer und Redner aus aller Welt an die HSG und damit in die Ostschweiz.

Das St.Gallen Symposium zieht seit bald einem halben Jahrhundert jedes Jahr Hunderte Teilnehmer und Redner aus aller Welt an die HSG und damit in die Ostschweiz.

Bild: Ralph Ribi (9.5.2019)

«Nach Rücksprache mit den Behörden und der Universität war es leider notwendig, diese Entscheidung zu treffen» wird Symposium-CEO Beat Ulrich in der Mitteilung zitiert. Für die Organisatoren des Anlasse stehe die Sicherheit und Gesundheit von Teilnehmern und Rednern an erster Stelle: «Da wir eine internationale Konferenz mit langer Tradition sind, tragen wir in dieser Hinsicht eine grosse Verantwortung.»

Dienstag, 10. März - 16:59 Uhr

Nachtarbeiten an der Eisenbahnstrecke zwischen Oberstrasse und Riethüsli: Es kann zeitweise laut werden

(vre) In der Nacht von Freitag auf Samstag, 20 bis 5 Uhr, führen die Appenzeller Bahnen in St.Gallen Arbeiten an der Eisenbahnstrecke zwischen der Oberstrasse und dem Riethüsli durch. Die sogenannte Tunnelinstruktion ist aus betrieblichen Gründen nur in der Nacht möglich. Dabei kann es gemäss Flugblatt für Anwohnerinnen und Anwohner zweitweise lärmig werden.

Der St.Galler Streckenabschnitt der Appenzeller Bahnen (AB) zwischen Oberstrasse/Güterbahnhof und Riethüsli, auf dem in der Nacht von Freitag auf Samstag die Tunnelinstruktion stattfindet.

Der St.Galler Streckenabschnitt der Appenzeller Bahnen (AB) zwischen Oberstrasse/Güterbahnhof und Riethüsli, auf dem in der Nacht von Freitag auf Samstag die Tunnelinstruktion stattfindet.

Illustration: AB

Die Appenzeller Bahnen (AB) verbinden die Stadt mit dem Appenzellerland. Unterwegs sind auf ihrem Streckennetz Pendlerinnen und Pendler genau so wie auch «Gäste aus nah und fern». Jährlich reisen rund fünf Millionen Personen mit den AB. Und was so intensiv genutzt werde, müsse auch gepflegt werden, damit die Züge weiterhin sicher und pünktlich ans Ziel kämen, begründen die AB in der Anwohnerinformation die Arbeiten und bitten um Verständnis dafür.

Dienstag, 10. März - 16:11 Uhr

Spektakulärer Unfall im Morgenverkehr: Mitfahrerin verletzt, zwei Autos mussten abgeschleppt werden

Die Unfallstelle vom Montagmorgen auf der Langgasse.

Die Unfallstelle vom Montagmorgen auf der Langgasse.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen
(9.3.2020)

(stapo/vre) Weil ein 34-Jähriger, ohne anzuhalten oder den Blinker zu setzen, nach links abbog, ist es am Montagmorgen auf der Langgasse zu einem Verkehrsunfall gekommen. Dabei wurde eine Mitfahrerin verletzt. An den beiden Autos entstand gemäss Mitteilung der Stadtpolizei Totalschaden. Der Verkehr von Wittenbach Richtung St.Galler Zentrum musste eine Stunde lang über die Bruggwaldstrasse umgeleitet werden.

An den beiden Autos entstand Totalschaden.

An den beiden Autos entstand Totalschaden.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen
(9.3.2020)

Am Montag, kurz nach 6 Uhr, fuhr ein 34-Jähriger auf der Langgasse stadteinwärts. Als er ohne anzuhalten oder zu blinken nach links abbog, kollidierte er mit dem entgegenkommenden Auto eines 44-Jährigen. Eine 31-jährige Mitfahrerin zog sich unbestimmte Verletzungen zu und suchte selbständig den Arzt auf. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden; sie mussten abgeschleppt werden.

Dienstag, 10. März - 15:25 Uhr

Geburtshaus in St.Fiden wird ein Jahr alt: Geburtstagsaktion mit 200 Cupcakes - für jedes der 200 Babys einer

(kbr/vre) Am 1. April wird das Geburtshaus an der Lindenstrasse 71 in St.Fiden ein Jahr alt. Derzeit ist eine Geburtstagsaktion in Planung. Im Gespräch ist das Verteilen von Cupcakes vor dem Geburtshaus, und zwar genau so viele, wie bisher dort Kinder zur Welt gekommen sind. Das werden um die 200 sein.

Blick in einen Geburtsraum mit Wanne im neuen Geburtshaus in St.Fiden.

Blick in einen Geburtsraum mit Wanne im neuen Geburtshaus in St.Fiden.

Bild: Ralph Ribi

Der Betrieb des Geburtshauses läuft nach Angaben der Betreiberinnen nach wie vor rund. Das gelte auch für die Zusammenarbeit mit dem Spital. Änderungen am Konzept sind derzeit nicht geplant. Im Geburtshaus werden werdende Eltern in der Schwangerschaft, bei der Geburt, im Wochenbett und in der Stillzeit begleitet. Zudem sind Therapien und Kurse rund ums Elternsein und die Babyzeit im Angebot.

Dienstag, 10. März - 14:59 Uhr

SC Brühl darf sein Heimspiel gegen Etoile Carouge vom Samstag austragen - aber nur vor gesunden Fans

(pd/vre) Der Kanton St.Gallen hat dem SC Brühl erlaubt, sein Heimspiel vom kommenden Samstag, 16 Uhr, im Paul-Grüninger-Stadion mit Publikum auszutragen. Dies allerdings mit den inzwischen bekannten Auflagen. Gemäss Mitteilung des Clubs besonders wichtig: Fans, die sich grippig oder erkältet fühlen, wie auch Personen, die zu Risikogruppen (Ü65, Chronischkranke) gehören, müssen dem Spiel fernbleiben.

Zuschauerinnen und Zuschauer an einem Match des SC Brühl im Paul-Grüninger-Stadion. Zum Spiel vom Samstag ist Publikum zugelassen - allerdings soll nur kommen, wer auch wirklich gesund ist.

Zuschauerinnen und Zuschauer an einem Match des SC Brühl im Paul-Grüninger-Stadion. Zum Spiel vom Samstag ist Publikum zugelassen - allerdings soll nur kommen, wer auch wirklich gesund ist.

Bild: Kurt Frischknecht

Bereits am Wochenende hatte das Komitee der Ersten Liga bekannt gegeben, dass alle Partien der Promotion-League - in der Brühl spielt - am kommenden Wochenende stattfinden. Die Kantone mussten allerdings die Rahmenbedingungen für diese Spiele festlegen. Nun hat der St.Galler Kantonsarzt grünes Licht für die Durchführung mit Publikum gegeben.

Am Samstag hat der SC Brühl allerdings Vorsichtsmassnahmen gemäss den Vorgaben des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) einzuhalten. Ausserdem verlangt der Kanton, dass sich Zuschauerinnen und Zuschauer in Listen eintragen, damit notfalls nachvollzogen werden kann, wer im Stadion war.

Dienstag, 10. März - 14:35 Uhr

Jubiläumskonzert im Pfalzkeller abgesagt: Cantacapella jubiliert wegen des Corona-Virus erst im November

(pd/vre) Cantacapella wird in diesem Jahr 20 Jahre alt. Das wollte der Pop-Erwachsenenchor der Musikschule St.Gallen unter Leitung von Christian Berger am kommenden Samstag im Pfalzkeller mit einem Konzert feiern. Auf dem Programm standen die grossen Hits aus der Rock- und Pop-Geschichte der vergangenen fünfzig Jahre.

Der Chor Cantacapella bei einem früheren Live-Auftritt in St.Gallen.

Der Chor Cantacapella bei einem früheren Live-Auftritt in St.Gallen.

Bild: PD

Aufgrund der aktuellen Lage mit dem Corona-Virus wurde die Veranstaltung jetzt abgesagt. Sie findet erst im kommenden November statt.

Dienstag, 10. März - 14:20 Uhr

St.Gallen bekommt das fünfte Irish Pub: Brian's Irish Bar eröffnet am St.Patrick's Day am Bohl

(pd/vre) Die Stadt St.Gallen bekommt ihr fünftes Irish Pub. Es wird gemäss «FM1today» am St.Patrick's Day, am 17. März, im Stadtzentrum eröffnet. Brian's Irish-Bar befindet sich in den Räumen der La Bohème-Bar, die unlängst zu gegangen ist, neben dem McDonald's im Markt am Bohl.

Dort, wo sich bis vor kurzem an der Ecke Bohl und Katharinengasse die La Bohème-Bar befand, eröffnet am 17. März Brian's Irish-Bar.

Dort, wo sich bis vor kurzem an der Ecke Bohl und Katharinengasse die La Bohème-Bar befand, eröffnet am 17. März Brian's Irish-Bar.

Bild: PD

Der Geschäftsführer des neuen Pubs ist seit längerem im Gastro-Bereich in der Stadt tätig. Es ist der aus Irland stammende Brian Counsel, der seit 2002 im Appenzellischen lebt. Er arbeitete unter anderem schon im «Netts» und im «Gentile». Zudem ist der gelernte Koch Mitbegründer zweier anderer irischer Pubs in der Stadt.

Nach einer längeren Kinderpause eröffnet der 51-Jährige nun am 17. März sein neues Lokal mit dem Namen Brian's Irish-Bar. «Ich freue mich riesig, dass ich wieder ein Pub eröffnen kann und dass es schon bald losgeht», zitiert «FM1today» Brian Counsel.

Dienstag, 10. März - 8:00 Uhr

Priska Rita Oeler stellt beim Architektur-Forum aus

Ein Werk von Priska Rita Oeler.

Ein Werk von Priska Rita Oeler.

Bild: Stadt St.Gallen

(sk/vre) Die Künstlerin Priska Rita Oeler hat im vergangenen Jahr einen Werkbeitrag der Stadt St.Gallen erhalten. Die Ausstellung ihrer aktuellen Arbeiten wird diesen Donnerstag, 18.30 Uhr, im Architektur-Forum Ostschweiz im Lagerhaus eröffnet. Sie dauert bis 5. April.

Priska Rita Oeler ist 1961 in Altstätten SG geboren und lebt und arbeitet in St.Gallen. Sie absolvierte ihre Ausbildung von 1985 bis 1986 und von 1988 bis 1989 an der Schule für Gestaltung St.Gallen. Danach studierte sie von 1990 bis 1994 an der damaligen Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich (HGKZ). Längere Arbeitsaufenthalte führten sie nach Madrid, Shanghai und mehrmals nach London.

Montag, 9. März - 16:59 Uhr

Wegen des Corona-Virus: «Gambrinus Jazz Plus» sagt zwei Konzerte im Einstein-Bistro ab

The Journeys spielen heute Abend nicht im Einstein-Bistro in St.Gallen.

The Journeys spielen heute Abend nicht im Einstein-Bistro in St.Gallen.

Bild: PD

(pd/vre) «Gambrinus Jazz Plus» sagt aufgrund der aktuellsten Empfehlung des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) seine beiden nächsten Anlässe in der Reihe «Live im Bistro St.Gallen» im Hotel Einstein ab. Nicht auftreten werden damit heute Montag The Journeys sowie am Montag in einer Woche das Floriano Inàcio Júnior Quartet. Sobald klar ist, wie's weitergeht, will «Gambrinus Jazz Plus» informieren, was mit den später im März angekündigten Anlässen geschieht.

Montag, 9. März - 16:33 Uhr

Kellerbühne hält an ihrem Spielplan fest - erinnert aber an die Regeln des Kantons für den Besuch von Veranstaltungen

(pd/vre) Die Kellerbühne St.Gallen hält an ihrem Spielplan fest. Trotz Corona-Virus finden bis auf weiteres alle geplanten Veranstaltungen statt. Der Vorstand des Vereins Kellerbühne habe dies nach einer Abwägung der Risiken beschlossen, heisst es in einer Mitteilung. Für die Anlässe gelten die besonderen Weisungen des Kantons St.Gallen.

Empfehlungen des Kantons St.Gallen für das Verhalten an öffentlichen Veranstaltungen mit weniger als 150 Personen.

Empfehlungen des Kantons St.Gallen für das Verhalten an öffentlichen Veranstaltungen mit weniger als 150 Personen.

Screenshot: www.sg.ch

Die Kellerbühne gehört gemäss ihrem Vorstand «zu den kleinen, gediegenen Veranstaltungsorten der Stadt St.Gallen. Die Platzzahl schwankt zwischen 108 und 118 sowie maximal 138 Personen.» Sie liegt also deutlich unterhalb der Werte, bei denen man Absagen von Anlässen ins Auge fassen muss.

Der Vorstand der Kellerbühne bitte allerdings alle, die in den letzten 14 Tagen aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind, keine Veranstaltungen zu besuchen und auch die Räume der Kellerbühne nicht zu betreten. Als Risikogebiete gelten aktuell China (einschliesslich Hongkong), Iran, Japan, Südkorea, Singapur sowie die italienischen Regionen Emilia-Romagna, Lombardei, Piemont und Veneto.

Montag, 9. März - 16:05 Uhr

Veranstaltungen im Palace finden statt: Alle Besucherinnen und Besucher müssen sich aber registrieren

(vre) Der Corona-Virus ist im Alltag angekommen. Was zeigt: Man kann sich wirklich an Vieles gewöhnen. Auch lange nicht alle Organisatoren sagen wegen der aktuellen Lage ihre Anlässe ab. Sie müssen für die Durchführung aber besondere Auflagen der Behörden einladen. Ein Beispiel, wie man damit umgehen kann, ist das Kulturzentrum Palace.

Das kantonale Gesundheitsdepartement hat die Durchführung seiner Veranstaltung bis 15. März bewilligt. Dies allerdings mit der Auflage, dass alle Besucherinnen und Besucher mit Namen und Adresse registriert werden. Das ist gemäss Palace-Newsletter aufwendig, aber notwendig, um im Falle eines Falles Infektionswege und Personen, die mit einem Infizierten Kontakt hatten, eruieren zu können.

Kompliziertes Einlassprozedere mit Registrierung aller Gäste dank dem Corona-Virus: Am Freitagabend stauten sich Besucherinnen und Besucher der Dachs-Plattentaufe vor dem Palace.

Kompliziertes Einlassprozedere mit Registrierung aller Gäste dank dem Corona-Virus: Am Freitagabend stauten sich Besucherinnen und Besucher der Dachs-Plattentaufe vor dem Palace.

Bild: Nik Roth (6.3.2020)

Das Palace löst das Problem mit einem Formular im Internet. Gäste können sich darin vor dem Besuch eines Anlasses von zu Hause aus oder per Handy registrieren. Sie müssen das Bestätigungsmail für den Eintrag an der Kasse vorweisen. Zudem bittet das Palace-Team, Risikogruppen sowie Personen, die sich krank fühlen oder in den vergangenen 14 Tagen in einem Risikogebiet waren, zu Hause zu bleiben.

Und dann gibt's im Palace-Newsletter auch noch einige sehr persönliche Ratschläge: «Tragt euch gegenseitig Sorge und achtet auf die Hygiene-Hinweise des Bundes: Hustet in den Ellenbogen, wascht euch regelmässig und gründlich die Hände. Von engem Paartanz wird abgeraten, sniff.»

Kultur trotz Corona: Vier Beispiele, wie Veranstalter in der Stadt St.Gallen auf das Virus reagieren

Unter Veranstaltern und Besuchern ist die Verunsicherung derzeit gross. Kann das Konzert trotz der aktuellen Corona-Situation noch stattfinden? Wird die Theaterpremiere abgesagt? Darf man an der Vernissage noch Fingerfood anbieten? Ist es in der Tonhalle noch sicher? Eindrücke von vier St.Galler Veranstaltungen vom Wochenende.
Roger Berhalter, Christina Genova, Bettina Kugler, Julia Nehmiz
Montag, 9. März - 14:30 Uhr

Wegen IT-Panne: St.Galler Stadtverwaltung ist derzeit telefonisch und per Mail nicht zu erreichen

(vre) Die St.Galler Stadtverwaltung ist seit Montag, 9.30 Uhr, von der Aussenwelt abgeschnitten. Telefonisch und per E-Mail sind die Amtsstellen aufgrund einer IT-Panne stadtweit nicht mehr zu erreichen. Die «analogen Dienste» funktionieren einwandfrei: Die Schalter unter anderem im Rathaus sind wie immer geöffnet.

Auch die Büros der St.Galler Stadtverwaltung im Rathaus sind derzeit per Telefon und Mail nicht erreichbar.

Auch die Büros der St.Galler Stadtverwaltung im Rathaus sind derzeit per Telefon und Mail nicht erreichbar.

Bild: Lisa Jenny

Bis wann die Störung behoben werden kann, ist nach Angaben von Andreas Nagel, Leiter der Kommunikationsstelle der Stadt St.Gallen, unklar. Die Verantwortlichen hoffen, sie in den nächsten zwei bis drei Stunden zu beheben. Die Ursache für den Unterbruch von Telefon und E-Mail ist ebenfalls noch unklar.

Vom Unterbruch betroffen ist auch die Stadtpolizei St.Gallen. Die Notrufnummer 117 funktioniert gemäss Stapo-Sprecher Roman Kohler aber störungsfrei. Die Alarmzentrale ist also im Notfall erreichbar. Die Stadt selber informiert über die Situation über ihre weiterhin funktionierenden Social-Media-Kanäle (Twitter und Facebook).

Montag, 9. März - 12:15 Uhr

Wegen des Corona-Virus: St.Galler Konzert der Flying Pickets um ein Jahr verschoben

Die britische A-Capella-Band The Flying Pickets tritt wegen des Corona-Virus erst in einem Jahr, am 14. März 2021, in der St.Galler Tonhalle auf.

Die britische A-Capella-Band The Flying Pickets tritt wegen des Corona-Virus erst in einem Jahr, am 14. März 2021, in der St.Galler Tonhalle auf.

Bild: Star Productions GmbH/PD

(pd/vre) Um exakt zwölf Monate, vom 14. März 2020 auf den 14. März 2021, ist das Konzert der Flying Pickets in der St.Galler Tonhalle verschoben worden. Aufgrund der aktuellen Lage mit dem Corona-Virus wurden alle Schweizer Shows der britischen A-Capella-Band in Bern, Winterthur und St.Gallen abgesagt. Die bereits gekauften Tickets behalten ihre Gültigkeit für die neuen Termin von 2021. Sie können gemäss einer Mitteilung der Organisatoren nicht zurückgegeben werden.

Sonntag, 8. März - 23:59 Uhr

Im Wahlkreis St.Gallen werden die vier Grossen gerupft, Grüne, Grünliberale und EVP legen zu - mit Links zur Berichterstattung

(vre) Im Wahlkreis St.Gallen-Gossau hat sich bei den Kantonsratswahlen vom Sonntag der Trend der nationalen Wahlen vom vergangenen Herbst bestätigt: Grün ist im Aufwind. Die Sitzverluste sind diesmal aber breiter gestreut: SP, SVP, CVP und FDP wurden gerupft. Sie mussten je einen Sitz abgeben.

Thomas Scheitlin, FDP, bisher
29 Bilder
Bettina Surber, SP, bisher
Toni Thoma, SVP, bisher
Claudia Martin, SVP, bisher
Arno Noger, FDP, bisher
Sonja Lüthi, GLP, bisher
Boris Tschirky, CVP, bisher
Peter Boppart, CVP, bisher
Monika Simmler, SP, bisher
Maria Pappa, SP, neu
Ruedi Blumer, SP, bisher
Seline Heim-Keller, CVP, bisher
Thomas Ammann, FDP, bisher
Benno Koller, SVP, bisher
Isabel Schorer, FDP, bisher
Susanne Schmid, SP, bisher
Christoph Bärlocher, CVP, bisher
Walter Locher, FDP, bisher
Pascal Fürer, SVP, bisher
Patrizia Adam, CVP, bisher
Karl Güntzel, SVP, bisher
Basil Oberholzer, Grüne, bisher
Christian Haefele, SVP, neu
Thomas Schwager, Grüne, bisher
Peter Jans, SP, neu
Margot Benz, Grüne, neu
Andrin Monstein, GLP, neu
Sarah Noger-Engeler, GLP, neu
Jascha Müller, EVP, neu

Thomas Scheitlin, FDP, bisher

Bild: PD

Am Sonntag waren im Wahlkreis St.Gallen-Gossau 29 der 120 Sitz im Kantonsparlament zu vergeben. Die Wahlbeteiligung lag bei 33,7 Prozent. Sieger waren die Grünliberalen (+2 Sitze), die Grünen (+1) und die EVP (+1). Die Frauen legten im Wahlkreis von neun auf elf Sitze zu.

Bemerkenswert: Bei der SP wurde die Kantonsratsvertretung umgekrempelt. Drei Bisherige - Max Lemmenmeier, Etrit Hasler und Karl Bürki - wurden abgewählt: einer wegen des SP-Sitzverlustes, einer wegen des Erfolgs der Frauenliste (gewählt: Stadträtin Maria Pappa) und einer wegen des Erfolgs eines Neuen auf der Männerliste (gewählt: Stadtrat Peter Jans).

Tagblatt online bietet eine ausführliche Berichterstatt über die Kantonsratswahlen im Wahlkreis St.Gallen-Gossau an. Hier die Links:

Kommentar

Nach den Kantonsratswahlen: Die Stadt St.Gallen hat mehr Gewicht

Die Stadt hat neu 18 Vertreterinnen und Vertreter im Kantonsparlament. Die Delegation ist politisch ziemlich heterogen. Bei Vorlagen, die die Stadt direkt betreffen, muss sie trotzdem am gleichen Strick ziehen, fordert Daniel Wirth, Leiter der Stadtredaktion des «St.Galler Tagblatt».
Daniel Wirth
Sonntag, 8. März - 14:21 Uhr

Regierungswahlen in der Stadt: Fredy Fässler (SP) auf Platz eins, Laura Bucher (SP) ist Dritte - mit Links zur Berichterstattung

(vre) Derzeit sind die Wahlen in die Regierung und das Parlament des Kantons St.Gallen im Gang. In der Stadt St.Gallen erzielen die links-grünen Kandidierenden - nicht ganz überraschend - gute bis sehr gute Resultate. Auf Platz eins liegt der bisherige SP-Regierungsrat Fredy Fässler (St.Gallen), auf Platz zwei CVP-Regierungsrat Bruno Damann (Gossau).

Heidi Hanselmann und Fredy Fässler verfolgen im Pfalzkeller die Wahlen in Regierungs- und Kantonsrat. Hanselmann tritt auf Ende Amtsdauer zurück, Fredy Fässler tritt nochmals an - und hat in der Stadt St.Gallen das beste Resultat erzielt.

Heidi Hanselmann und Fredy Fässler verfolgen im Pfalzkeller die Wahlen in Regierungs- und Kantonsrat. Hanselmann tritt auf Ende Amtsdauer zurück, Fredy Fässler tritt nochmals an - und hat in der Stadt St.Gallen das beste Resultat erzielt.

Bild: Ralph Ribi

Eine Überraschung ist das Abschneiden von SP-Kandidatin Laura Bucher (St.Margrethen), die für ihre Partei den Sitz der auf Ende der Amtsdauer zurücktretenden Gesundheitsdirektorin Heidi Hanselmann verteidigen soll. Sie landet - vor FDP-Regierungsrat Marc Mächler (Zuzwil) - auf Platz drei. Überhaupt schnitten die Frauen in der Kantonshauptstadt sehr gut ab: Susann Hartmann (CVP, Wil) und Rahel Würmli (Grüne, Rapperswil-Jona) lassen sogar SVP-Regierungsrat Stefan Kölliker hinter sich.

In St.Gallen landen dann Beat Tinner (FDP, Wartau) und Michael Götte (SVP, Tübach) knapp hintereinander auf den Plätzen acht und neun. Abgeschlagen auf Platz zehn findet sich dann noch Zlatan Subasic (Parteifrei SG, St.Gallen). Die Wahlbeteiligung für den Regierungsrat liegt in der Stadt St.Gallen bei 36,3 Prozent. Die Resultate der Regierungsratswahlen in der Stadt St.Gallen im Detail:

  • Fässler Fredy, SP (bisher) - 11'947 Stimmen
  • Damann Bruno, CVP (bisher) - 9'702 Stimmen
  • Bucher Laura, SP (neu) - 9'461 Stimmen
  • Mächler Marc, FDP (bisher) - 9'173 Stimmen
  • Hartmann Susanne, CVP (neu) - 8'653 Simmen
  • Würmli Rahel, Grüne (neu) - 8'505 Stimmen
  • Kölliker Stefan, SVP (bisher) - 7'172 Stimmen
  • Tinner Beat, FDP (neu) - 5'399 Stimmen
  • Götte Michael, SVP (neu) - 4'934 Stimmen
  • Subasic Zlatan, Parteifrei SG (neu) - 2'760 Stimmen
  • Diverse - 2'052 Stimmen

Tagblatt online berichtet ausführlich über das Gesamtresultat der St.Galler Regierungswahlen. Der zweite Wahlgang findet am 19. April statt. Hier die Links zur Berichterstattung:

Samstag, 7. März - 20:31 Uhr

Auch in St.Gallen blühen schon die Aprikosen

Ideal ist St.Gallen von der Höhenlage her für den Anbau der wärmeliebenden Aprikose sicher nicht. Und trotzdem gibt's auch in der Stadt Orte, an denen sie vor allem als Spalierbäume an Hausfassaden gut gedeihen und auch jedes Jahr Früchte tragen. So wie an der Metallstrasse, wo ein Aprikosenbaum dieser Tage die ersten Blüten geöffnet hat.

Ideal ist St.Gallen von der Höhenlage her für den Anbau der wärmeliebenden Aprikose sicher nicht. Und trotzdem gibt's auch in der Stadt Orte, an denen sie vor allem als Spalierbäume an Hausfassaden gut gedeihen und auch jedes Jahr Früchte tragen. So wie an der Metallstrasse, wo ein Aprikosenbaum dieser Tage die ersten Blüten geöffnet hat.

Bild: Reto Voneschen (7.3.2020)
Samstag, 7. März - 20:13 Uhr

Wahlservice des Kantons St.Gallen: Ab Mittag gibt's online alle halbe Stunde neue Zwischenergebnisse

(SK/vre) Über 1'000 Kandidierende bewerben sich am Sonntag für die 120 Sitze im St.Galler Kantonsrat. Auch die siebenköpfige Regierung wird neu gewählt, wobei aufgrund von drei Rücktritten die Ausgangslage mit zehn Kandidatinnen und Kandidaten eine besonders spannende ist.

«Tagblatt online» wird morgen Sonntag, ab 11.30 Uhr, laufend über die Entwicklung bei den Wahlen - und lokalen Abstimmungen - im Kanton St.Gallen berichten. Wer Originalzahlen will, aber nicht ins Wahlzentrum des Kantons im Pfalzkeller in St.Gallen (geöffnet ab 11.30 Uhr) pilgern mag, kann sich im Internet informieren.

Bei Wahlgängen im Kanton St.Gallen wird jeweils ein Informations- und Besucherzentrum im Pfalzkeller betrieben. Hier treffen sich dann jeweils viele der Kandidierenden und alle, die sich für Politik interessieren.

Bei Wahlgängen im Kanton St.Gallen wird jeweils ein Informations- und Besucherzentrum im Pfalzkeller betrieben. Hier treffen sich dann jeweils viele der Kandidierenden und alle, die sich für Politik interessieren.

Bild: Benjamin Manser (20.10.2020)

Am Wahlsonntag publiziert der kantonale Dienst für politische Rechte im Internet bereits um 12 Uhr erste Zwischenergebnisse. Sie werden dann jede halbe Stunde aktualisiert. Gegen 16.00 Uhr sollten die Endergebnisse der Regierungs- und Parlamentswahlen im Kanton St.Gallen vorliegen.

Anfang der kommenden Woche gibt's dann Detailanalysen der Wahlen auf dem kantonalen Statistikportal. Die Kennzahlen zu den Kantons- und Regierungswahlen werden in kartografischer und tabellarischer Form publiziert.

Samstag, 7. März - 13:44 Uhr

Stiftsbibliothek sagt Vernissage ab: Der Betrieb in Ausstellungen, Bibliothek und Gewölbekeller geht aber ganz normal weiter

(pd/vre) Aufgrund einer Analyse der aktuellen Situation mit dem Corona-Virus hat die Stiftsbibliothek St.Gallen beschlossen, den Eröffnungsanlass für die neue Ausstellung «Die schönsten Seiten der Schweiz – Geistliche Handschriften» vom kommenden Dienstag abzusagen. Er hätte um 18.15 Uhr im Pflazkeller stattfinden sollen.

Die neue Sommerausstellung der Stiftsbibliothek feiert das 15-Jahr-Jubiläum des Projekts E-Codices, der nationalen Plattform zur Digitalisierung von Handschriften (Bild).

Die neue Sommerausstellung der Stiftsbibliothek feiert das 15-Jahr-Jubiläum des Projekts E-Codices, der nationalen Plattform zur Digitalisierung von Handschriften (Bild).

Bild: Michel Canonica (7.1.2015)

Der Museumsbetrieb in der Stiftsbibliothek, im Gewölbekeller und im Ausstellungssaal geht dagegen normal weiter. Ein Besuch auch der neuen Sommerausstellung ist damit ohne weiteres möglich. Sie präsentiert vom 10. März bis 8. November eine Auswahl speziell schön illustrierter geistlicher Handschriften aus den Beständen des ehemaligen Klosters St.Gallen.

Zur Sommerausstellung der Stiftsbibliothek im Internet.

Samstag, 7. März - 13:15 Uhr

Namen & Notizen: Der neue Schiessoffizier ist ein Stadtsanktgaller

(dwi) Der Schiesskreis 18 hat einen neuen Schiessoffizier. Er heisst Emil Winter. Der Stadtsanktgaller wurde vom VBS gewählt, dem eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport. Oberstleutnant Winter übernahm die Aufgabe von Oberst im Generalstab Werner Hürlimann aus Azmoos.

Der neue Schiessoffizier Emil Winter (in Uniform) mit seinem Vorgänger Werner Hürlimann.

Der neue Schiessoffizier Emil Winter (in Uniform) mit seinem Vorgänger Werner Hürlimann.

Bild: PD

Stabübergabe war unlängst in Roggwil im Kanton Thurgau. Der Thurgau gehört genauso zum Schiesskreis 18 wie der nördliche Teil des Kantons St.Gallen. In der Schweiz gibt es 22 Schiesskreise und demzufolge auch nur 22 eidgenössische Schiessoffiziere. Emil Winter, der Ehemann der profilierten SVP-Stadtparlamentarierin Karin Winter-Dubs, gehört also zu einem exklusiven Kreis von Fachleuten im Schiesswesen.

Emil Winter war zuvor während 25 Jahren Präsident der Kantonalen Schiesskommission 2 und als solcher mit der Ausbildung und den verschiedenen Kontrollen bereits bestens vertraut. Seine erste Aufgabe wird es jetzt sein, alle Kommissionsmitglieder und die weit über 100 Schiessanlagen in seinem Einzugsgebiet kennen zu lernen.

Samstag, 7. März - 11:18 Uhr

Autolenkerin fährt drei junge Fussgängerinnen auf dem Marktplatz an

Eine Autofahrerin hat auf dem Marktplatz drei Fussgängerinnen angefahren.

Eine Autofahrerin hat auf dem Marktplatz drei Fussgängerinnen angefahren.

Bild: Nik Roth

(stapo/stm) Am Freitag, 13.45 Uhr, hat eine 54-jährige Autofahrerin auf Höhe des Hauses Marktplatz 20 drei Fussgängerinnen im Alter zwischen 16 und 17 Jahren angefahren. Beim Unfall wurden die drei jungen Frauen leicht verletzt, mussten jedoch nicht ins Spital gebracht werden, teilt die Stadtpolizei St.Gallen mit.

Da der Unfallhergang noch nicht geklärt ist, sucht die Polizei Zeugen. Personen, welche Zwischenfall beobachte haben, werden daher in einer Mitteilung gebeten, sich bei der Stadtpolizei unter 071'224'60'00 zu melden.

Freitag, 6. März - 18:29 Uhr

«Corona, ich find’ dich übertrieben»: St.Geörgler Sozialpädagoge schreibt Rap-Song über Virus

(dwi) In St.Georgen ist ein Corona-Song entstanden. Komponiert und getextet wurde er von Wendelin Reinhardt. Sein Mundart-Rap dauert gut zwei Minuten. Reinhardt singt davon, wie das Corona-Virus alles andere als scheu sei. Es hüpfe von Mensch zu Mensch, von Land zu Land, es verbreite Angst und Schrecken und raube uns den Verstand.

Es werde immer schlimmer und sei nicht normal, und überall höre man nur noch: Corona. Corona gehe auch medial viral. Leute, die sich die Haare raufen und den Supermarkt laufen und alle Gestelle leer kaufen. «Corona», singt Wendelin Reinhardt im Video, «ich find’ dich übertrieben.» Er schiebe keine Panik, er bleibe cool, rappt der Sozialpädagoge und Texter aus St.Georgen. Hier das ganze Video mit dem Corona-Song:

Freitag, 6. März - 17:53 Uhr

Ein grosser Papierhaufen fürs Stadtparlament: Das Nachtleben wird Ende März nochmals zu diskutieren geben

(vre) Am Freitag hat die Stadt die Vorlagen für die nächste Sitzung des Stadtparlaments vom 24. März ins Internet gestellt. An dieser 44. Sitzung der laufenden Legislatur 2017 bis 2020 sind nicht weniger als 14 Geschäfte traktandiert. Darunter sind mit der Reorganisation der Spitex und dem Neubau des Schulhauses Riethüsli auch zwei grosse Brocken.

Die Diskussion um eine Verlängerung der Öffnungszeiten in Garten- und Gassenbeizen geht spätestens am 24. März im Stadtparlament weiter.

Die Diskussion um eine Verlängerung der Öffnungszeiten in Garten- und Gassenbeizen geht spätestens am 24. März im Stadtparlament weiter.

Bild: Hanspeter Schiess (10.10.2019)

In der Öffentlichkeit auf breites Interessen stossen wird ein anderes Geschäft: Der Stadtrat muss Stellung nehmen zur Interpellation, die von fünf der sechs Fraktionen eingereicht wurde und eine Ausdehnung der Öffnungszeiten für Gassen- und Gartenbeizen fordert. Der Vorstoss will einen Versuch an Freitagen und Samstagen von Juni bis August mit Verlängerung um zwei Stunden. Das Thema wird bereits heftig diskutiert.

Weiter für den 24. März traktandiert sind eine Übergangslösung für die Tagesbetreuung im Riethüsli, mehrere Strassenbauvorlagen, zwei Ersatzwahlen, zwei kleinere Sachgeschäfte und drei Vorstösse. Unter Letzteren könnte vor allem jener von Peter Olibet (SP) zum «Eiszauber» auf der Kreuzbleiche eine längere Debatte auslösen.

Freitag, 6. März - 17:15 Uhr

Bis Freitagmittag haben 31,1 Prozent ihre Wahlunterlagen zurück geschickt: Nicht berauschend, aber etwas besser als erwartet

(vre) Jetzt nimmt die Wahlbeteiligung doch noch etwas Fahrt auf: Bis Freitagmittag hatten in der Stadt St.Gallen 13’825 Wahlberechtigte ihre Unterlagen für die kantonalen Regierungs- und Parlamentswahlen vom Sonntag an die Stadtkanzlei retourniert. Das entspricht einer Beteiligung von 31,1 Prozent. Damit sollte am Sonntag in der Kantonshauptstadt eine Wahlbeteiligung von 33 bis 36 Prozent resultieren. Das wäre zwar nicht berauschend, aber doch etwas besser als erwartet.

Das letzte städtische Wahlbarometer den kantonalen Wahlen vom Sonntag zeigte am Freitagmittag eine Beteiligung von 31,1 Prozent an.

Das letzte städtische Wahlbarometer den kantonalen Wahlen vom Sonntag zeigte am Freitagmittag eine Beteiligung von 31,1 Prozent an.

Screenshot: Stadt St.Gallen

Wählen kann man weiterhin. Bis Freitagabend (letzte Leerung Briefkasten) kann man das Wahlcouvert per Post an die Stadt zurückschicken. Am Samstag und Sonntag muss man die ausgefüllten Wahlunterlagen direkt in den Briefkasten links am Haupteingang des Rathauses werfen, damit sie noch ankommen. Dieser Briefkasten wird letztmals am Sonntag, 12 Uhr geleert. Zudem ist am Sonntag, 10 bis 12 Uhr, die Wahlurne im Foyer des Rathauses geöffnet.

Die städtischen Resultate zu den Regierungsratswahlen sollten am Sonntag, ab etwa 13.30 Uhr, im Internetauftritt der Stadt vermeldet werden. Die Resultate der Kantonsratswahlen sind erheblich aufwendiger beim Auszählen: Sie sollen etwa um 16 Uhr im Internet stehen. Die Gesamtresultate sind im Netz beim Kanton einsehbar. Sie sollten zwischen 15 Uhr (Regierungsrat) und 18 Uhr (Kantonsrat) vorliegen.

Zu den Parlamentsunterlagen im Internet.

Freitag, 6. März - 17:00 Uhr

Nächste Wahlen schon in den Startlöchern: Termine für Erneuerungswahlen in Stadtrat und Stadtparlament publiziert

(sk/vre) Am 31. Dezember endet in St.Gallen für das Stadtparlament und die Stadtregierung die Amtsdauer 2017 bis 2020. Entsprechend finden im Frühherbst Erneuerungswahlen für beide Gremien statt. Zu wählen sind am 27. September 63 Mitglieder des Parlaments sowie fünf Stadträtinnen und Stadträte. Ein Stadtratsmitglied muss zudem zur Stadtpräsidentin (es wäre die erste) oder zum Stadtpräsidenten gewählt werden.

Die St.Galler Stadtparlamentswahlen 2020 werden aufgrund der knappen Mehrheitsverhältnisse sicher spannend. Ob's für die Stadtregierung Kampfwahlen gibt, hängt vom derzeitigen Stadtpräsidenten Thomas Scheitlin ab. Tritt er zurück, wird's im Herbst sehr spannend.

Die St.Galler Stadtparlamentswahlen 2020 werden aufgrund der knappen Mehrheitsverhältnisse sicher spannend. Ob's für die Stadtregierung Kampfwahlen gibt, hängt vom derzeitigen Stadtpräsidenten Thomas Scheitlin ab. Tritt er zurück, wird's im Herbst sehr spannend.

Bild: Ralph Ribi (23.2.2020)

Für die Parlamentswahlen sowie den ersten Wahlgang für Stadtrat und Stadtpräsidium müssen die Kandidaturen bis spätestens Montag, 29. Juni, 16.30 Uhr, bei der Stadtkanzlei im Rathaus abgeliefert sein. Das Datum des Poststempels reicht dabei gemäss städtischem Online-Newsletter nicht. Die Formulare für die Einreichung der Kandidaturen werden in den nächsten Wochen unter www.wahlen.stadt.sg.ch aufgeschaltet.

Für die Stadtregierung ist ein zweiter Wahlgang möglich. Durchgeführt wird ein solcher, wenn nicht genügend Kandidierende am 27. September das absolute Mehr im ersten Wahlgang schaffen. Der zweite Wahlgang würde am 29. November durchgeführt. Wahlvorschläge dafür müssen bis 15. Oktober, 16.30 Uhr, bei der Stadtkanzlei im Rathaus deponiert sein. Stille Wahlen sind im zweiten Wahlgang möglich, falls es gleich viele Kandidierende wie zu besetzende Sitze hat.

Freitag, 6. März - 15:52 Uhr

Handball-Frauen des LC Brühlen spielen vor leeren Rängen: Am Mittwoch gibt's in der Kreuzbleichehalle das erste Geisterspiel

Am kommenden Mittwoch spielen die Handball-Frauen des LC Brühl vor leeren Rängen in der Kreuzbleichehalle. Im Bild die Brühlerin Zerin Özcelik bei einem Spiel mit Publikum am Stadtwerkcup 2019.

Am kommenden Mittwoch spielen die Handball-Frauen des LC Brühl vor leeren Rängen in der Kreuzbleichehalle. Im Bild die Brühlerin Zerin Özcelik bei einem Spiel mit Publikum am Stadtwerkcup 2019.

Bild: Urs Bucher (15.12.2019)

(dg) Am Mittwoch kommt es in St.Gallen zum ersten Mal zu einem Geisterspiel. Die Handball-Frauen von Rekordmeister und Leader LC Brühl treffen in der Nationalliga-A-Finalrunde wegen des Corona-Virus vor leeren Rängen in der Sporthalle Kreuzbleiche auf Thun.

Freitag, 6. März - 14:40 Uhr

Immo-Messe wird auf den Spätsommer verschoben, die Offa findet nach aktuellem Stand wie geplant statt

(pd/sab) Die VOlma-Messen haben entschieden, die Immo-Messe vom 20. bis 22. März nicht durchzuführen. Dies wegen der Ausbreitung des Corona-Virus in der Schweiz. «In einer Gesamtbeurteilung und mit der Überzeugung, dass zur Zeit keine erfolgreiche Durchführung gewährleistet werden kann, wird die Messe auf einen späteren Termin verschoben», heisst es in einer Mitteilung. Neuer Termin ist vom 28. bis 30. August parallel zur Ostschweizer Bildungsausstellung (OBA).

An der Immo-Messe im vergangenen Jahr.

An der Immo-Messe im vergangenen Jahr.

Bild: Adriana Ortiz Cardozo

Die Offa soll hingegen wie geplant stattfinden. Vom Veranstaltungsverbot für Grossveranstaltungen in der Schweiz mit einer Beteiligung von über 1'000 Personen bis zum 15. März ist die Frühlings- und Trendmesse bis dato nicht betroffen. «Die Vorbereitungen für die grösste Ostschweizer Publikumsmesse laufen wie geplant weiter», schreiben die Olma-Messen. Die Verantwortlichen stehen jedoch in engem Kontakt mit den Behörden, um bei neuen Erkenntnissen und Fakten sofort reagieren zu können.

Freitag, 6. März - 14:40 Uhr

Nach Verschärfung der Kriterien für kleinere Anlässe: Eine Welle von Absagen wegen des Corona-Virus in Stadt und Region

(vre) Vor einer Woche hat der Bundesrat wegen des Corona-Virus vorerst bis 15. März die Durchführung von Veranstaltungen mit 1000 und mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmern verboten. Mitte Woche gab's zusätzliche Auflagen für kleinere Anlässe. Das Verbot für Grossveranstaltungen hatte in Stadt und Region St.Gallen zahlenmässig wenig Folgen; betroffen waren in erster Linie die Olma-Messe und der Spitzenfussball.

Die Bewilligungspflicht für Anlässe ab 150 Personen sowie die Auflagen für kleinere Veranstaltungen zeitigen jetzt eine zahlenmässig erheblich grössere Wirkung. Abgesagt ist rund um dieses Wochenende auch eine Vielzahl kleinerer Anlässe vom Suppentag über den Quartier-Zmorge bis hin zu Hauptversammlungen von Quartier- und anderen Vereinen.

Ebenfalls abgesagt sind aufgrund der aktuellen Ereignisse die beiden nächsten öffentlichen Arztvorträge am Kantonsspital St.Gallen. Das betrifft gemäss Mitteilung die Abende «Herz und Emotionen» (10. März) sowie «Muskel- und Kraftverlust im Alter - warum?» (17. März). Über die Fortsetzung der Vortragsreihe entscheidet das Spital gemäss Mitteilung zu einem späteren Zeitpunkt aufgrund der Entwicklung der Lage.

Die Plattentaufe von Dachs heute Abend im Palace ist inzwischen ausverkauft. Auf Facebook gibt's Hinweise aufs spezielle Corona-Einlassprozedere für die Glücklichen, die ein Ticket ergattert haben.

Die Plattentaufe von Dachs heute Abend im Palace ist inzwischen ausverkauft. Auf Facebook gibt's Hinweise aufs spezielle Corona-Einlassprozedere für die Glücklichen, die ein Ticket ergattert haben.

Screenshot: Facebook

Wer derzeit Veranstaltungen besuchen will, tut gut daran, sich vorher darüber zu informieren, ob diese überhaupt stattfinden. Der Internet-Auftritt der meisten Organisatorinnen und Organisatoren hilft in den meisten Fällen weiter. Wer zu einem Anlass - wie beispielsweise der ausverkauften Dachs-Plattentaufe von heute Abend in St.Gallen - geht, sollte früh genau dort auftauchen. Die Veranstalter haben nämlich Auflagen bezüglich der Erstellung einer Teilnehmerliste zu erfüllen.

Freitag, 6. März - 13:30 Uhr

St.Galler Aktivitäten zum Frauentag abgesagt: Programm vom Samstag findet nicht statt, Programm vom Sonntag noch offen

Abgesagt: Die Aktivitäten vom Samstag im Lagerhaus zum Internationalen Frauentag.

Abgesagt: Die Aktivitäten vom Samstag im Lagerhaus zum Internationalen Frauentag.

Screenshoot: FZSG/PD

(vre) Der Corona-Krise zum Opfer fallen auch die St.Galler Aktivitäten zum Internationalen Frauentag vom Samstag. Vorgesehen waren Vorträge, ein Podium und ein Frauenfest im Lagerhaus. Ob das Sonntagsprogramm (Mimosen am Eingang zum Pfalzkeller und Mitverfolgen der kantonalen Wahlen) durchgeführt wird, hängt davon ab, ob das kantonale Wahlzentrum öffentlich zugänglich bleibt.

Freitag, 6. März - 9:48 Uhr

Die Plattentaufe von Dachs im Palace ist bereits ausverkauft: Kommt auch Beat Breu?

(sab) Das St.Galler Mundart-Pop-Duo Dachs huldigt mit seinem Hit «Beat Breu» der St.Galler Radsport-Legende. Zwar hatten die zwei Musiker bei Breu angefragt, ob sie einen Song über ihn schreiben können. Und Breu hatte zugesagt. Aber in echt getroffen haben sich Dachs und Beat Breu noch nie. Dazu könnte es heute Abend kommen: Denn Dachs-Sänger Basil Kehl hat auf Radio SRF 3 live mit Beat Breu telefoniert – und ihn zur Plattentaufe heute Abend ins Palace eingeladen.

Radrennfahrer Beat Breu am 18. Juni 1989 in Aktion bei der fünften Etappe der Tour de Suisse, einem Bergzeitfahren von Baden-Daettwil auf den Heitersberg.

Radrennfahrer Beat Breu am 18. Juni 1989 in Aktion bei der fünften Etappe der Tour de Suisse, einem Bergzeitfahren von Baden-Daettwil auf den Heitersberg.

Bild: Martin Ruetschi /KEY

Der ehemalige Profisportler und heutige Zirkusdirektor zeigte sich geehrt vom Song und zugleich überrascht von dessen Erfolg. «Als sie gefragt haben, dachte ich, es sei ein Jux.»

Ob Beat Breu nun heute Abend wirklich ins Palace kommt, ist noch offen. Auf der Gästeliste steht er auf jeden Fall. «Und ich habe nichts vor, da kann ich gut vorbeischauen.» Kommt es heute Abend also zum Gipfeltreffen der Musiker und ihrem Idol? Die Plattentaufe ist mittlerweile ausverkauft. Es gibt keine Abendkasse.

Freitag, 6. März - 8:45 Uhr

Rojinegro-Solidaritätsjassen in der Militärkantine: Spielend Geld sammeln für die Flüchtlinge in Nordsyrien

(pd/vre) Was einst in linken und autonomen Kreisen entstanden ist, das Rojinegro-Solidaritätsjassen, ist heute breit abgestützt. In diesem Jahr findet der Anlass, der jeweils bis zu 150 Jasserinnen und Jasser anzieht, am Samstag, 21. März, ab 13 Uhr, statt. Eine Anmeldung dafür ist gemäss Mitteilung nicht erforderlich, alle Jassenden sind willkommen. Allerdings: Der Platz in der Militärkantine auf der Kreuzbleiche ist beschränkt.

Am Rojinegro-Solidaritätsjassen spielt man jede Runde mit einer neuen zugelosten Partnerin oder Partner.

Am Rojinegro-Solidaritätsjassen spielt man jede Runde mit einer neuen zugelosten Partnerin oder Partner.

Bild: Reto Voneschen (23.3.2019)

2020 wird in St.Gallen nicht wie üblich für Hilfsprojekte in Südamerika gesammelt. Diesmal kommen die erspielten Einnahmen - es sind jeweils um die 10'000 Franken - der medizinischen Nothilfe für Flüchtlinge in Rojava, also im kurdischen Kriegsgebiet in Nordsyrien, zu Gute. Unterstützt werden Projekte des kurdischen Roten Halbmonds, von Heyva Sor a Kurd und Medico international Schweiz.

Das Rojingro-Solidaritätsjassen gibt es in St.Gallen seit 1989. Es war damals ein so grosser Erfolg, dass es zwei Jahre später in Zürich kopiert wurde. In der Ostschweiz wird damit seit 31 Jahren für einen guten Zweck gejasst. Der Anlass ist ein Turnier für alle, wo es vorkommt, dass eine Enkelin mit einer Grossmutter am selben Tisch spielt oder ein Anfänger mit einem Routinier spielt.

Gespielt wird ein Schieber mit zugeloster Partnerin, zugelostem Partner. Jede Runde besteht aus acht Spielen. Die drei besten Runden ergeben dann das Endresultat für die Rangierung jeder Spielerin, jedes Spielers. Für alle gibt es auch einen Preis. Gejasst wird ohne Weis, aber neben dem Trumpf auch mit Obenabe oder Unenufe.

Donnerstag, 5. März - 20:45 Uhr

Nicht nur grosse Anlässe werden wegen des Corona-Virus abgesagt: Betroffen ist auch die Führung des Quartiervereins

(vre) Nicht nur Anlässe mit 150 und mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden derzeit in Stadt und Region St.Gallen wegen des Corona-Virus abgesagt. Es trifft auch kleine Veranstaltungen. So ist etwa die Führung des Quartiervereins Rosenberg vom 20. März beim Bundesverwaltungsgericht abgesagt.

Der Kinobetreiber Kitag macht bereits auf seinem Internetauftritt auf die Vorgaben von Bund und Kanton für den Besuch von Veranstaltungen aufmerksam.

Der Kinobetreiber Kitag macht bereits auf seinem Internetauftritt auf die Vorgaben von Bund und Kanton für den Besuch von Veranstaltungen aufmerksam.

Screenshot: Kitag AG

Dies ist wie bei anderen Institutionen auch eine präventive Massnahme: Wer will in Zeiten erhöhten Ansteckungsrisikos schon eine grösserer Gruppe Gäste, die problemlos auch später im Jahr vorbeischauen kann, in seinen Büros. Der Quartierverein Rosenberg holt den Besuch beim grossen Nachbarn nach, sobald sich die Corona-Situation entspannt hat und eine Besichtigung wieder möglich ist.

In Stadt und Region sind auch Suppentage sowie Seniorenanlässe und Hauptversammlungen von Absagen oder Verschiebungen betroffen. Dies ebenfalls als präventive Massnahmen: Wer sich mit anderen am gleichen Buffet bedient und in beengten Verhältnissen zusammen isst oder beisammen ist, hat ein grösseres Ansteckungsrisiko. Seniorinnen und Senioren wiederum gehören beim Corona-Virus zu den Risikogruppen. Sie will der eine oder andere Organisator schützen.

Ein Blick in den vorbildlich nachgeführten Veranstaltungskalender des Quartiervereins Riethüsli mit Anlässen vom Donnerstag bis Sonntag, die stattfinden und abgesagt sind.

Ein Blick in den vorbildlich nachgeführten Veranstaltungskalender des Quartiervereins Riethüsli mit Anlässen vom Donnerstag bis Sonntag, die stattfinden und abgesagt sind.

Screenshot: QV Riethüsli

Allgemein empfiehlt sich aufgrund dieser Entwicklung, sich vor dem Besuch einer Veranstaltung zu vergewissern, dass sie tatsächlich stattfindet. Die Internetauftritte der meisten Veranstalter hilft dabei am einfachsten weiter.

Donnerstag, 5. März - 19:20 Uhr

Porträts der heimlichen Nachbarn: Die Aktion Stadtwildtiere zeigt im Naturmuseum Bilder eines Fotowettbewerbs

(vre) Die St.Galler Gewinner des Fotowettbewerbs der Aktion Stadtwildtiere vom vergangenen Jahr stehen fest: Den Jurypreis gewinnt Robert Gasser mit dem Bild eines Dachses, dem er am hellheiteren Tag auf einer Terrasse begegnet ist. Der Publikumspreis geht an Franz Blöchlinger für zwei spielenden Rehe auf einem Spielplatz an der Lehnstrasse.

Der Jurypreis des Stadtwildtiere-Fotowettbewerbs ging an Robert Gasser für den Dachs auf der Einfamilienhaus-Terrasse.

Der Jurypreis des Stadtwildtiere-Fotowettbewerbs ging an Robert Gasser für den Dachs auf der Einfamilienhaus-Terrasse.

Bild: Stadtwildtiere.ch

Am Mittwochabend übergab Stadträtin Maria Pappa den Gewinnern im Naturmuseum St.Gallen ihre Preise – eine Führung mit dem Wildhüter sowie einen Feldstecher samt Gutschein eines Fotogeschäfts. Gleichzeitig wurde eine kleine Ausstellung mit den beiden Sieger- und zwei Dutzend weiteren Bildern eröffnet. Für den Wettbewerb waren vom 1. Januar bis 30. September 2019 insgesamt 170 Beiträge eingegangen.

Den Publikumspreis des Stadtwildtiere-Fotowettbewerbs gewann Franz Blöchlinger mit den beiden spielenden Rehen.

Den Publikumspreis des Stadtwildtiere-Fotowettbewerbs gewann Franz Blöchlinger mit den beiden spielenden Rehen.

Bild: Stadtwildtiere.ch

Wer’s nicht weiss, dem wird beim Betrachten der teilweise erstaunlichen Fotomotive in der Ausstellung zum Fotowettbewerb sich bewusst, wie vielfältig das wilde Tierleben im St.Galler Siedlungsgebiet ist. Da viele der wilden Nachbarn – wie Fuchs, Dachs, Marder oder Eule – dämmerungs- oder nachtaktiv sind, bekommen sie die meisten Städterinnen und Städter aber nie oder nur selten zu Gesicht.

Vor der Eröffnung der Ausstellung und der Preisübergabe informierten die Verantwortlichen der Aktion Stadtwildtiere über ihr Programm in diesem Jahr. Diesmal steht ein putziger Kletterer und Nager im Zentrum: das Eichhörnchen. Gesucht sind ab sofort Sichtungen der Tiere, die im Internetauftritt von Stadtwildtiere eingetragen werden können. Für den Sommer sind dann Untersuchungen ihrer Lebensräume geplant.

Donnerstag, 5. März - 17:57 Uhr

Ohne Papier und ohne Papiere: Medienprojekt stellt sich vor

Mans Cali liest aus seinen «Ideal News».

Mans Cali liest aus seinen «Ideal News».

Bild: PD

Im Solihaus an der Fidesstrasse 1 stellt sich am Freitag, 19.30 Uhr, die «Papierlosenzeitung» vor. Dabei handelt es sich um ein Medienprojekt aus Zürich. Personen mit und ohne Pass arbeiten zusammen, und zwar mit dem Ziel, Gegenöffentlichkeit herzustellen zur gängigen Berichterstattung über Migrantinnen und Migranten.

«Viele, die in der Papierlosenzeitung schreiben, erleben die Auswirkungen der repressiven Asylpolitik täglich am eigenen Leib», schreiben die Verantwortlichen des Solihauses in einer Mitteilung. «Die Betroffenen wollen sich nicht auf die Rolle des Opfers beschränken, sondern das Wort ergreifen.» Im Anschluss an die Präsentation liest Mans Cali aus seiner Kolumne «Ideal News». Darin ändert Cali Nachrichten zu Meldungen aus einer besseren Welt ab.

Donnerstag, 5. März - 16:59 Uhr

Konzert im St.Galler Notenpunkt: Klassik mit Violine und Gitarre

(pd/vre) Am Samstag, 17 Uhr, findet im Notenpunkt an der Spisergasse 43 in St.Gallen ein ungewöhnliches klassisches Konzert mit Julius Aria Sahbai und Denis Omerovic statt. Auf dem Programm steht Klassik mit Violine und Gitarre. Im Zentrum steht die Klaviersonate Nummer 11 A-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart. Weiter zu hören ist der erste Satz der Arpeggione-Sonate von Franz Schubert. Im dritten Teil des Konzerts gibt's Werke des berühmten Geigenvirtuosen und Gitarristen Niccolò Paganini.

Julius Aria Sahbai und Denis Omerovic spielen am Samstag im Notenpunkt.

Julius Aria Sahbai und Denis Omerovic spielen am Samstag im Notenpunkt.

Bild: PD

Sahbai (Violine) hat einen Lehrauftrag an den Kantonsschulen in Wil und Heerbrugg, Omerovic (Gitarre) unterrichtet auch in Heerbrugg. Sahbai, aufgewachsen in St.Gallen und Las Vegas, studierte in Basel, Wien, Zürich und New York. Solistisch trat der junge Künstler mit Orchestern aus dem In- und Ausland auf. Omerovic stammt aus Sarajevo und studierte in Genf, Köln und München. Er spielt auf internationalen Festivals, arbeitet mit bekannten Schauspielern und wirkt bei Radio- und TV-Produktionen mit.

Donnerstag, 5. März - 16:36 Uhr

Wegen des Corona-Virus: Auswärtsspiel des SC Brühl in Rapperswil-Jona ist verschoben

(pd/vre) Auch an diesem Wochenende wird die erste Mannschaft des SC Brühl kein Spiel haben: Sie hätte am Sonntag in Rapperswil-Jona spielen sollen. Das Komitee «Erste Liga» hat alle Spiele der Promotion League und der ersten Liga vom Wochenende abgesagt. Dies mit der Begründung, dass nicht gewährleistet sei, dass sonst in den Kantonen überall gleich über die Durchführung von Spielen entschieden worden wäre.

Impression des Spiels des SC Brühl gegen Rapperswil vom 25. August 2019.

Impression des Spiels des SC Brühl gegen Rapperswil vom 25. August 2019.

Bild: SC Brühl

Mit unterschiedlicher Handhabung durch die Kantone wäre «kein fairer Wettbewerb für alle garantiert», schreibt das Komitee: «Wir wollen keine Wettbewerbsverzerrung durch eine ungleiche Zahl von Spielen und unterschiedlicher Belastung der Vereine durch Nachtragsspiele unter der Woche.» Ob am 14. und 15. März gespielt wird, will die Liga bis Montag entscheiden. Spiele im Breitensport dürfen vorerst stattfinden.

Donnerstag, 5. März - 15:40 Uhr

Cupfinal mit Brühler Handballfrauen verschoben

(dg) Wegen des Corona-Virus sind die Schweizer Cupfinals (Männer und Frauen) im Handball verschoben worden. Sie hätten am 15. März in Gümligen stattfinden sollen. Von der Absage betroffen ist auch das NLB-Frauenteam des LC Brühl, das sich überraschend für das Endspiel qualifiziert hat. Ein neuer Termin steht noch nicht fest.

Donnerstag, 5. März - 15:28 Uhr

Am 3. Mai gastiert das Mega-Picknicktuch in Degersheim: Dafür werden noch 150 Auslegerinnen und Ausleger gesucht

(pd/vre) Auch 2020 lädt die Regio Appenzell AR-St.Gallen-Bodensee zur Auslegung des immer noch wachsenden Riesen-Picknicktuchs der St.Galler Konzeptkünstler Frank und Patrik Riklin ein. Das Bignik findet zum sechsten Mal, und zwar am Sonntag, 3. Mai, im Oberdorf in Degersheim statt.

Im Juni 2019 wurde das Mega-Picknicktuch der Riklin-Zwillinge in Trogen ausgelegt.

Im Juni 2019 wurde das Mega-Picknicktuch der Riklin-Zwillinge in Trogen ausgelegt.

Bild: Luca Schmid/PD (23.6.2019)

Ausgelegt werden sollen dabei 2700 Tuchmodule. Dafür wird erstmals auch eine Kantonsstrasse gesperrt. Für die Aktion werden gemäss Mitteilung wieder 150 Tuchlegerinnen und Tuchleger gesucht. Interessierte können sich im Internet oder unter 076'457'12'41 melden.

Donnerstag, 5. März - 14:50 Uhr

Kirchturm Grossacker: Wo sind bloss die Uhrzeiger geblieben?

(vre) Die Glocken im Turm der Kirche Grossacker in St.Fiden haben erstmals am 6. Dezember 1959 geläutet. Am Donnerstagmorgen hat der gleiche Turm einen aufmerksamen Leser von «Tagblatt online» verblüfft: Er stellte nämlich fest, dass die Zeiger der Turmuhr verschwunden sind. Das Gerüst, das am Turm hochgezogen wird, deute zwar auf Bauarbeiten hin, ob die Redaktion etwas Genaueres wisse, fragt er.

An der Turmuhr im Grossacker fehlen derzeit die Zeiger.

An der Turmuhr im Grossacker fehlen derzeit die Zeiger.

Bild: Michael Genova

Tatsächlich sind die Zeiger in Zusammenhang mit der Sanierung der Kirche Grossacker entfernt worden. Da für die Bauarbeiten sowieso ein Gerüst aufgebaut werden müsse, frische man in diesem Zusammenhang auch gleich die Turmuhr auf, heisst es dazu bei der evangelisch-reformierten Kirche Tablat-St.Gallen.

Aufgrund der Bauarbeiten, die seit Anfang Jahr im Gang sind, finden in der Kirche Grossacker noch bis Ende Juli keine Veranstaltungen statt. Die Gottesdienste beispielsweise werden bis zur Inbetriebnahme des aufgefrischten eigenen Gotteshauses in der Partnerkirche Stephanshorn durchgeführt.

Donnerstag, 5. März - 13:15 Uhr

Auffahrunfall vor Lichtsignal: Zwei Personen leicht verletzt

(stapo/vre) Zu einer heftigen Auffahrkollision ist es am Mittwoch auf der Appenzeller Strasse in Winkeln gekommen. Zwei Personen wurden dabei leicht verletzt. Zudem entstand gemäss Mitteilung der Stadtpolizei hoher Sachschaden.

Die Unfallstelle auf der Verzweigung Appenzeller- und Biderstrasse.

Die Unfallstelle auf der Verzweigung Appenzeller- und Biderstrasse.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen
(4.3.2020)

Am Mittwoch, kurz vor 10.30 Uhr, fuhren zwei Fahrzeuge auf der Appenzeller Strasse in Richtung Herisau. Am Lichtsignal bei der Verzweigung mit der Biderstrasse hielten sie an. Der Fahrer eines folgenden Lieferwagens bemerkte das offenbar zu spät und fuhr auf das hintere der beiden stehenden Autos auf. Dieses drehte sich um 90 Grad, kollidierte nochmals mit dem Lieferwagen und dann auch noch mit dem ersten stehenden Fahrzeug.

Vorderansicht des arg demolierten Lieferwagens.

Vorderansicht des arg demolierten Lieferwagens.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen

Weshalb es zur Auffahrkollision kam, ist derzeit noch nicht geklärt. Zwei Personen erlitten beim Unfall leichte Verletzungen, eine davon musste hospitalisiert werden. Zudem entstand hoher Sachschaden. Während der Unfallaufnahme und der Räumung der Unfallstelle kam es während rund zwei Stunden zu Verkehrsbehinderungen.

Donnerstag, 5. März - 12:45 Uhr

Sanierung Theater St.Gallen: Provisorium wird kleiner und teurer als ursprünglich vorgesehen

(SK/vre) Am 16. März starten in St.Gallen die Bauarbeiten fürs Theaterprovisorium auf dem Unteren Brühl. Der Holzbau vor der Tonhalle soll im September bezugsbereit sein; die Eröffnungspremiere ist auf den 24. Oktober festgesetzt. Der Holzbau wird vom Theater St.Gallen während zwei Spielzeiten genutzt. Das Theatergebäude im Stadtpark wird nämlich ab kommenden Herbst bis Ende 2022 saniert und erweitert.

Die Visiere für das Theaterprovisorium auf dem Unteren Brühl vor der Tonhalle.

Die Visiere für das Theaterprovisorium auf dem Unteren Brühl vor der Tonhalle.

Bild: Reto Voneschen (27.4.2019)

Ursprünglich war vorgesehen, das Provisorium mit 700 Sitzplätzen auf die Wiese zwischen den Museen im Stadtpark zu stellen. Diese Planung wurde aus verschiedenen Überlegungen geändert, so dass das Provisorium jetzt mit nur noch 500 Plätzen auf den Unteren Brühl vor die Tonhalle zu stehen kommt. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund sechs Millionen, was über dem ursprünglich veranschlagten Betrag von 4,5 Millionen liegt.

Der Bau des Provisoriums gestalte sich aufwendiger als erwartet, heisst es in der Mitteilung des Kantons. Da das Gebäude zwei Jahre genutzt werden soll, müsse es die gleichen Anforderungen betreffend Sicherheit und Brandschutz erfüllen wie ein Neubau. Das Wichtigste dabei: Der Sanierungskredit von 48,6 Millionen fürs Theater soll «aus heutiger Sicht» trotz höherer Kosten fürs Provisorium eingehalten werden können.

Mittwoch, 4. März - 18:15 Uhr

EM-Qualifikation der Schweizer Handballfrauen: Zweites Heimspiel am 25. März in St.Gallen

(pd/vre) Die 14. Handball-Europameisterschaft der Frauen wird vom 4. bis zum 20. Dezember in Dänemark und Norwegen ausgetragen. Die Schweizer Nationalmannschaft spielt in der Qualifiaktion dafür mit. Das zweite Heimspiel findet voraussichtlich am 25. März, 19.30 Uhr, gegen die Slowakei in der Sporthalle Kreuzbleiche in St.Gallen statt.

In der Sporthalle Kreuzbleiche spielen voraussichtlich am 25. März die Schweizer Handballfrauen um die EM-Qualifikation.

In der Sporthalle Kreuzbleiche spielen voraussichtlich am 25. März die Schweizer Handballfrauen um die EM-Qualifikation.

Bild: Benjamin Manser (30.3.2016)

Der Vorverkauf für das Spiel ist via Ticketcorner im Gang. Erhältlich sind immer noch Sitzplätze in zwei Kategorien (25 und 35 Franken) sowie Stehplätze (15 Franken). Kinder bis zwölf Jahre profitieren von 50, Jugendliche bis 16 Jahre von 30 Prozent Ermässigung. Für Gruppen von sechs bis 20 Personen gibt's 50 Prozent Team-Rabatt. Das Vorprogramm «Touch the Stars» für Kinder U7 bis U11 ist ausgebucht.

Sport St.Gallen, das ehemalige städtische Sportamt, verlost zweimal vier Eintritte fürs EM-Qualifikationsspiel. Die Tickets sind für vier Freunde oder Freundinnen gültig, die den Match miteinander anschauen wollen. Für die Teilnahme reicht ein E-Mail an sport@stadt.sg.ch. Einsendeschluss ist gemäss Newsletter am Montag, 16. März.

Mittwoch, 4. März - 17:39 Uhr

Am Rand des internationalen Turniers in St.Gallen: Einmal gegen einen richtigen Scrabble-Crack spielen

(pd/vre) Vom 13. bis 15. März findet im Adler-Saal in St.Georgen das zehnte internationale Scrabble-Turnier St.Gallen statt. Für die Öffentlichkeit gibt's am Freitag, 13. März, 21 Uhr, eine erste Möglichkeit aktiv teilzunehmen: In einem Plauschwettkampf «Acht gegen eins» treten acht Personen aus Stadt und Region St.Gallen immer gleichzeitig gegen einen der Scrabble-Cracks des internationalen Wettkampfs an. Anmelden dazu kann man sich per E-Mail bei der Adresse schlag.den.crack@kliv.ch.

Das öffentliche Finalspiel des St.Galler Scrabble-Turniers 2019 im Adler-Saal St.Georgen.

Das öffentliche Finalspiel des St.Galler Scrabble-Turniers 2019 im Adler-Saal St.Georgen.

Bild: Urs Bucher (17.3.2019)

Eine zweite Möglichkeit, dem St.Galler Scrabble-Turnier beizuwohnen, gibt's am Sonntag, 15. März. Das Finalspiel kann nämlich von 12.20 bis 13.20 Uhr mitverfolgt werden. Dafür wird es auf eine Grossleinwand im Turniersaal, aber auch im Internet live übertragen. Die Siegerehrung findet ebenfalls am Sonntag, 13.30 bis 13.45 Uhr, im Adler-Saal statt. Die Ausschreibung fürs Turnier findet sich im Internet.

Mittwoch, 4. März - 17:10 Uhr

Anatol-Teppiche in St.Gallen hört auf: Ab Sonntag wird das Lager mit rund 300 Teppichen liquidiert

Der Laden von Anatol-Carpets an der Wassergasse 4 in St.Gallen.

Der Laden von Anatol-Carpets an der Wassergasse 4 in St.Gallen.

Bild: PD

(pd/vre) Mit Rücksicht auf sein Alter und seine Gesundheit will sich Nurtaç Kutlu, der Inhaber von Anatol-Carpets in St.Gallen, im Laufe des Jahres aus dem Geschäftsleben zurückziehen. Vorher wird aber das Lager mit rund 300 anatolischen Teppichen - darunter wertvollen Stücken mit Preisen bis zu 19'000 Franken - liquidiert. Dies geschieht einmal über die Auktionsplattform Ricardo, zum anderen über spezielle Verkaufstage im Ladenlokal an der Wassergasse 4.

Nurtaç Kutlu in seinem Laden.

Nurtaç Kutlu in seinem Laden.

Bild: Raphael Rohner (20.2.2017)

Den «Ausverkauf» führt die Firma Fuchs-Liquidationen aus Otelfingen (ZH) durch. In einem ersten Schritt werden am Sonntag, ab 19 Uhr, rund 80 anatolische Orientteppiche auf Ricardo gestellt. Das Erstgebot liegt dabei für jeden bei zehn Franken. Ende der Auktion ist nach Angaben im Internetauftritt des Liquidators am 16. März, 14 bis etwa 19 Uhr. Verkaufstage an der Wassergasse mit rund 200 Teppichen und Rabatten bis 75 Prozent werden am 14., 20., 27. und 28. März durchgeführt.

Gegründet hat Nurtaç Kutlu Anatol-Carpets im Jahr 1979 in Altstätten. Der Geschäftsmann stammt ursprünglich aus der Türkei. Durch sein dortiges Beziehungsnetz gelang es ihm auch, Knüpf- und Webwerke besonderer Art und Ausstrahlung zu erwerben. Vor 20 Jahren erfolgte der Umzug des Unternehmens an die Wassergasse nach St.Gallen.

Mittwoch, 4. März - 16:33 Uhr

Erneuerungswahlen für Regierungs- und Kantonsrat: In St.Gallen haben bis Mittwochmittag erst 26,6 Prozent gewählt

(vre) Noch bleiben vier Tage bis zu den kantonalen Wahlen vom Sonntag. Und die Wahlbeteiligung fällt in der Stadt St.Gallen im Vergleich zu 2016 und 2012 immer noch relativ tief aus: Bis Mittwochmittag haben hier 11'853 Personen ihre Wahlunterlagen retourniert. Das entspricht einer Beteiligung von 26,6 Prozent. Die Stadt geht in ihrem Wahlbarometer von einer Beteiligung zwischen 33 und 36 Prozent bis Sonntagmittag aus.

Die Zahlen des Wahlbarometers der Stadt St.Gallen für die kantonalen Wahlen in Regierung und Parlament vom Wochenende.

Die Zahlen des Wahlbarometers der Stadt St.Gallen für die kantonalen Wahlen in Regierung und Parlament vom Wochenende.

Illustration: Stadt St.Gallen

Die Lust des städtischen Wahlvolks, bei den kantonalen Wahlen mitzumachen, hält sich diesmal noch stärker in Grenzen als bei früheren Wahlgängen. Der Rücklauf von Wahlcouverts an die St.Galler Stadtkanzlei ist erheblich zögerlicher als vor vier und auch vor acht Jahren. Hält dieser Trend in der letzten Woche vor dem Wahlsonntag an, könnte eine sehr schwache Beteiligung von nur etwas mehr als 30 Prozent resultieren.

Mittwoch, 4. März - 15:22 Uhr

Spektakulärer Zusammenstoss nach Sekundenschlaf: Keine Verletzten, viel Sachschaden

Die Unfallstelle auf der Guisanstrasse. Rechts im Bild ist der orange Bauzaun fürs HSG-Learning-Center zu erkennen.

Die Unfallstelle auf der Guisanstrasse. Rechts im Bild ist der orange Bauzaun fürs HSG-Learning-Center zu erkennen.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen
(3.3.2020)

(stapo/vre) Zwei Autos sind am Dienstagmittag auf der Guisanstrasse in Rotmonten zusammengestossen. Personen wurden beim Unfall nicht verletzt. An den beteiligten Fahrzeugen entstand allerdings grosser Sachschaden. Ursache für die Kollision dürfte gemäss Mitteilung der Stadtpolizei der Sekundenschlaf einer Lenkerin gewesen sein. Sie musste den Fahrausweis sowie eine Blut- und Urinprobe abgeben.

Eines der beiden in den Unfall auf der Guisanstrasse verwickelten Fahrzeuge.

Eines der beiden in den Unfall auf der Guisanstrasse verwickelten Fahrzeuge.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen
(3.3.2020)

Am Dienstag, vor 14 Uhr, war eine 23-Jährige mit ihrem Auto auf der Guisanstrasse ostwärts unterwegs. In der Rechtskurve vor der Klosterweidlistrasse geriet sie nach eigenen Aussagen wegen eines Sekundenschlafs auf die Gegenfahrbahn. Dort stiess ihr Auto mit dem entgegenkommenden Fahrzeug einer 40-Jährigen zusammen. Die Unfallverursacherin wurde von der Polizei als fahrunfähig eingestuft.

Mittwoch, 4. März - 14:44 Uhr

Markus Büchel sagt Pastoral-Besuch ab: Erkälteter Bischof geht mit gutem Beispiel voran und nicht unter die Leute

(pd/vre) In normalen Zeiten wäre diese Meldung wohl keine, in Zeiten des Corona-Virus lässt die Neuigkeit aber aufhorchen: Diesen Freitag hätte Bischof Markus Büchel auf Pastoral-Besuch in der Seelsorgeeinheit Gossau weilen sollen. «Wegen einer Grippe-Erkrankung», wie es in einer Mitteilung heisst, musste der Besuch abgesagt werden.

Bischof Markus Büchel ist erkältet und geht derzeit nicht unter die Leute.

Bischof Markus Büchel ist erkältet und geht derzeit nicht unter die Leute.

Bild: Benjamin Manser (24.5.2019)

Der Bischof sei erkältet, wird dazu auf der Kommunikationsstelle des Bistums ausgeführt. Entsprechend den Empfehlung von Bund und Kanton zur Corona-Situation begebe sich Markus Büchel daher nicht unter die Leute. Er wolle in dieser Frage mit gutem Beispiel voran gehen, sagt Bistumssprecherin Sabine Rüthemann.

Anstelle des Pastoral-Besuchs lädt die Seelsorge-Einheit Gossau jetzt auf Freitag, 18.30 Uhr, zu einer schlichten Eucharistiefeier ohne Bischof in die Otmarkirche in Andwil-Arnegg ein.

Mittwoch, 4. März - 14:11 Uhr

Wahlzentrum im Pfalzkeller ist am Sonntag geöffnet: Wer sich krank fühlt, bleibt aber zu Hause

(SK/vre) Am Sonntag werden im Kanton St.Gallen die Regierung und das Parlament neu bestellt. Wie bei früheren Wahlgängen auch, gibt's dazu ein öffentlich zugängliches Wahlzentrum im St.Galler Pfalzkeller: Hier können Bevölkerung, Kandidierende und Medien am Sonntag, ab 11.30 Uhr, mitverfolgen, wie das Wahlresultat Schritt für Schritt zustande kommt. Hier werden auch die Schlussresultate publik gemacht.

Im Wahlzentrum im Pfalzkeller werden am Sonntag, ab 11.30 Uhr, laufend die Resultate der Wahlen in die Regierung und ins Kantonsparlament publik gemacht. Dazu wird eine kleine Festwirtschaft geführt.

Im Wahlzentrum im Pfalzkeller werden am Sonntag, ab 11.30 Uhr, laufend die Resultate der Wahlen in die Regierung und ins Kantonsparlament publik gemacht. Dazu wird eine kleine Festwirtschaft geführt.

Bild: Hanspeter Schiess (11.3.2012)

Am Mittwoch hat der Kanton entschieden, das Wahlzentrum trotz des Corona-Virus zu öffnen. Er ruft aber Personen, die Fieber, Husten und Atembeschwerden haben oder in den vergangenen zwei Wochen in einem Risikogebiet waren, zu Hause zu bleiben. Risikogebiete gemäss Bundesamt für Gesundheit sind derzeit China, Südkorea, Singapur, Iran sowie die norditalienischen Provinzen Lombardei, Piemont und Veneto.

Und zu beachten ist: Sollte sich die Lage mit dem Corona-Virus in den nächsten Tagen verändern, behält sich der Kanton vor, seine Einschätzung (und damit das Öffnen des Wahlzentrums) der neuen Ausgangslage anzupassen.

Mittwoch, 4. März - 11:48 Uhr

Wegen des Corona-Virus: Meeting des LC Brühl für den Leichtathletik-Nachwuchs ist abgesagt

(vre) Auch das 36. Brühler Nachwuchs-Hallenmeeting vom 14. März im Athletik-Zentrum St. Gallen ist wegen des Corona-Virus abgesagt. Der Anlass fällt unter das Verbot des Bundesrates zur Durchführung von Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen. Die Suche nach einem alternativen Durchführungsdatum war erfolglos. Eine Verschiebung sei nicht möglich, schreibt der organisierende LC Brühl im Internet.

Das U14- und U12-Meeting des LC Brühl jeweils im Frühling im Athletik-Zentrum ist beim Nachwuchs der Leichtathleten sehr beliebt.

Das U14- und U12-Meeting des LC Brühl jeweils im Frühling im Athletik-Zentrum ist beim Nachwuchs der Leichtathleten sehr beliebt.

Bild: Urs Jaudas (18.3.2012)

Am Hallen-Nachwuchsmeeting des LC Brühl starten jeweils Mädchen und Buben in den Kategorien U14 (Jahrgänge 2008 und 2009) sowie U12 (Jahrgang 2009 und jünger). Dies im Weitsprung, Stabhochsprung, Hochsprung, Kugelstossen sowie in verschiedenen Laufdisziplinen. Das Meeting ist sehr beliebt; in früheren Jahren nahmen regelmässig über 500 Nachwuchssportlerinnen und Nachwuchssportler daran teil.

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Mittwoch, 4. März - 10:43 Uhr

Wegen des Corona-Virus: Jugend-Jazzorchester tritt nicht in St.Gallen auf

(pd/vre) Am Freitagabend hätte das Schweizer Jugend-Jazzorchester im Musikzentrum im Hauptbahnhof St.Gallen auftreten sollen. Wegen des Corona-Virus wurde das Konzert jetzt abgesagt. Die kantonalen Weisungen für Veranstalter erlaubten die Durchführung dieses Konzertes nicht, heisst es im Internetauftritt des Musikzentrums dazu.

Die Mitglieder des Jugend-Jazzorchesters 2019/20.

Die Mitglieder des Jugend-Jazzorchesters 2019/20.

Bild: PD

Das Jugend-Jazzorchester mit Sitz in Basel bietet talentierten jungen Musikerinnen und Musikern aus der ganzen Schweiz die Chance, während mehreren Monaten ein speziell fürs Ensemble geschriebene Programm zu erarbeiten und dann im Rahmen einer nationalen Tournee aufzuführen. Mit dem Orchester wird - ähnlich wie in anderen Bereichen - kontinuierliche Jazzförderung für grosse Formate möglich.

Mittwoch, 4. März - 9:50 Uhr

Wegen des Corona-Virus: Auch Auto-Show St.Gallen ist abgesagt

(pd/vre) Am Wochenende vom 21. und 22. März hätten 13 St.Galler Garagisten an der 28. Auto-Show ihre neusten Modelle präsentiert. Aufgrund der Bundesvorgaben wegen des Corona-Virus die Garagisten jetzt gemäss Mitteilung entschieden, die Frühlingsausstellung abzusagen.

Die Auto-Show St.Gallen ist seit bald 30 Jahren für all jene, die sich für ein neues Auto interessieren, die Gelegenheit, sich direkt in den Garagen zu informieren.

Die Auto-Show St.Gallen ist seit bald 30 Jahren für all jene, die sich für ein neues Auto interessieren, die Gelegenheit, sich direkt in den Garagen zu informieren.

Bild: Urs Jaudas (19.3.2011)

Bei der Auto-Show handelt es sich um einen dezentralen, auf die teilnehmenden Garagen verteilten Anlass. Sie wäre daher gemäss den Vorschriften des Kantons trotz Corona-Virus und der Publikumsgrenze von 1000 Personen für Grossanlässe erlaubt gewesen. Anfang Woche haben sich die Garagisten - schweren Herzens - trotzdem entschieden, den Event abzusagen. «Die Gesundheit steht für uns über allem», wird Auto-Show-Präsident Tobias Zollikofer in der Mitteilung zitiert.

Damit ist die Auto-Show St.Gallen für dieses Jahr noch nicht vollständig abgesagt. Um die Tradition des bald 30-jährigen Anlasses sowie die damit verbundene Begegnungsmöglichkeit der Garagen mit ihren potenziellen Kundschaft aufrecht zu erhalten, wird ein Herbsttermin für die Show «ins Auge gefasst». Ob der Anlass wirklich nachgeholt wird, hängt gemäss Mitteilung aber nicht zuletzt von der Entwicklung der Lage ab.

Dienstag, 3. März - 18:44 Uhr

Deutsche Burgerkette kommt nach St.Gallen: «Hans im Glück» will eine Filiale an der Kugelgasse 3 eröffnen

(vre) Die Ladenlokale im Erdgeschoss der Kugelgasse 3 hinter der Post Brühltor stehen seit einiger Zeit leer. Jetzt kommt dort aber offenbar wieder Leben in die Bude: Plakate in den Schaufenstern kündigen an, dass hier bald «Hans im Glück» einziehen wird. Nicht die Märchenfigur der Gebrüder Grimm, sondern der gleichnamige Burgergrill aus Deutschland. In der Schweiz gibt's «Hans im Glück»-Ableger bereits in Basel und Bern.

Hier zieht gemäss der Ankündigung im Schaufenster der Burgergriller «Hans im Glück» ein.

Hier zieht gemäss der Ankündigung im Schaufenster der Burgergriller «Hans im Glück» ein.

Bild: Reto Voneschen (29.2.2020)

Markenzeichen von «Hans im Glück» sind nach eigenen Angaben «täglich frische Zutaten und beste Qualität». Jeder Burger wird mit Pflücksalat, roten Zwiebeln, Tomaten und der «aus geheimen Zutaten» komponierten «Hans im Glück»-Sauce zubereitet. Dazu stehen zwei Brotsorten zur Auswahl. Neben den Burgern aus 100 Prozent Rindfleisch oder Hähnchenbrust gibt's vegetarische und vegane Alternativen.

«Hans im Glück» ist im Anmarsch.

«Hans im Glück» ist im Anmarsch.

Bild: Reto Voneschen (29.2.2020)

Die «Hans im Glück Franchise GmbH» ist ein deutsches Franchising-Unternehmen. Zur Systemgastronomie gehören derzeit gemäss Wikipedia 81 Restaurants hauptsächlich in Deutschland. Die Burgerkette hat ihren Unternehmenssitz in München. Gründer von «Hans im Glück» war Thomas Hirschberger, der schon die Cocktail-Kette «Sausalitos» entwickelt hatte. Den ersten «Hans im Glück»-Burgergrill eröffnete er 2010. Diesen Januar verkaufte Hirschberger seine 90 Prozent der Gesellschaftsanteile.

Dienstag, 3. März - 18:08 Uhr

An der St.-Leonhard-Strasse sind Baumaschinen aufgefahren: Umleitung auch für die Fussgänger

(vre) Jetzt müssen Bus- und Postauto-Chauffeure beim Leonhardspärklein wieder ihr Können zeigen: Die Arbeiten zur Sanierung der St.-Leonhard-Strasse vom Gaiserbahnhof bis zur Lavaterstrasse laufen nach der verkürzten Winterpause wieder an. Wie bei der ersten Etappe ab Herbst 2019 ist der Platz auf der Strasse durch die Baustelle eingeschränkt, was vor allem von Lenkerinnen und Lenkern grosser Fahrzeuge viel Fingerspitzengefühl verlangt.

Die Platzverhältnisse auf der St.-Leonhard-Strasse zwischen Gaiserbahnhof und Pestalozzistrasse sind eng. Die zweite Etappe der Strassensanierung ist angelaufen.

Die Platzverhältnisse auf der St.-Leonhard-Strasse zwischen Gaiserbahnhof und Pestalozzistrasse sind eng. Die zweite Etappe der Strassensanierung ist angelaufen.

Bild: Reto Voneschen (29.2.2020)

Eng ist es auch Fussgängerinnen und Fussgänger. Das Trottoir auf der nördlichen Strassenseite vom Gaiserbahnhof bis auf die Höhe der Pestalozzistrasse ist aufgehoben. Auf der südlichen Strassenseite werden Fussgängerinnen und Fussgänger ab dem Neumarkt weiträumig über die Gäbris-, Vadian- und Kesslerstrasse um die Baustelle herum geleitet.

Die Südseite der St.-Leonhard-Strasse: Das Trottoir ist aufgrund der Baustelle nur eingeschränkt begehbar. Fussgängerinnen und Fussgänger werden durchs Quartier umgeleitet.

Die Südseite der St.-Leonhard-Strasse: Das Trottoir ist aufgrund der Baustelle nur eingeschränkt begehbar. Fussgängerinnen und Fussgänger werden durchs Quartier umgeleitet.

Bild: Reto Voneschen (29.2.2020)

Auf dem südlichen Trottoir ist zwar ein schmaler Trampelpfad den Hausfassaden entlang begehbar. Er ist aber vor allem für Anwohnerinnen Anwohner gedacht. Schon das Kreuzen zweier Fussgänger ist da schwierig. Die Arbeiten an der St.-Leonhard-Strasse sollen gemäss Baustellen-Information bis Ende April dauern.

Dienstag, 3. März - 15:50 Uhr

Personeller Wechsel am Historischen und Völkerkundemuseum: Rebecca Nobel wird neue Kuratorin für Archäologie

(pd/vre) Die neue Kuratorin der archäologischen Abteilung im Historischen und Völkerkundemuseum (HVM) im St.Galler Stadtpark heisst Rebecca Nobel. Die 32-Jährige tritt am 3. August die Nachfolge von Sarah Leib an, die 2019 zur Leiterin der Abteilung Archäologie des Liechtensteiner Amtes für Kultur gewählt wurde. Sie war seit 2013 am HVM tätig.

Rebecca Nobel stösst als Kuratorin für Archäologie am 3. August zum Team des Historischen und Völkerkundemuseums St.Gallen.

Rebecca Nobel stösst als Kuratorin für Archäologie am 3. August zum Team des Historischen und Völkerkundemuseums St.Gallen.

Bild: PD

Rebecca Nobel ist im Thurgau aufgewachsen und wohnt derzeit in Winterthur. Sie studierte Prähistorische Archäologie an der Uni Zürich und Archäologie der Römischen Provinzen an der Uni Bern. Ihre Abschlussarbeit verfasste sie zum römischen Gutshof von Felben-Wellhausen (TG). Seit 2013 ist Rebecca Nobel im Museum Burghalde in Lenzburg tätig.

Dienstag, 3. März - 15:30 Uhr

Schnupperstunde für alle beim Tennisclub St.Gallen

(pd/vre) Der Tennisclub St.Gallen (TCSG) führt am 4. April, 11 bis 12 Uhr, eine öffentliche Schnupperstunde für alle durch. Erfahrene Trainer führen dabei Teilnehmerinnen und Teilnehmer während rund einer Stunde gratis und franko Spiel ein. Im Anschluss stellt Sportchefin Daniela Möhr den Club und seine Anlage vor.

Die Plätze des Tennisclubs St.Gallen auf dem Rosenberg. Unter den beiden Plätzen links befindet sich die Tennishalle.

Die Plätze des Tennisclubs St.Gallen auf dem Rosenberg. Unter den beiden Plätzen links befindet sich die Tennishalle.

Bild: PD

Teilnehmerinnen und Teilnehmer benötigen lediglich Sportbekleidung. Tennisrackets werden vom Club zur Verfügung gestellt. Bei schlechtem Wetter findet die Schnupperstunde in der Tennishalle statt. Weitere Schnuppermöglichkeiten gibt es am 25. April, 21. Mai und 9. August. Für die erste Schnupperstunde vom 4. April kann man sich bis 2. April per Mail oder unter 071'222'62'10 anmelden.

Informationen zum Tennisclub St.Gallen im Internet.

Dienstag, 3. März - 15:19 Uhr

Einmalige Chance für Tanzbegeisterte: Mit Tanzprofis des Theaters St.Gallen auf der Bühne stehen

(pd/vre) Ab 1. April zeigt das Theater St.Gallen in der Lokremise eine Choreografie der Australierin Stephanie Lake. «Colossus» thematisiert die Komplexität des Zusammenlebens auf engem Raum. Es ist ein intimes wie sehr dynamisches Tanzstück, bei dem rund fünfzig Tänzerinnen und Tänzer auf der Bühne stehen.

Eine Aufführung von «Colossus» am Sydney Festival 2018.

Eine Aufführung von «Colossus» am Sydney Festival 2018.

Bild: Mark Gambino/PD (26.9.2018)

Tanzbegeisterten aus der Region St.Gallen bietet sich dabei die Chance, mit der Tanzkompanie des Theaters St.Gallen zu trainieren und aufzutreten. Bedingungen für eine Bewerbung sind tänzerisches Grundwissen und Erfahrungen mit Tanz sowie ein Mindestalter von 16 Jahren.

Die Proben beginnen am 9. März. Nach der Premiere steht «Colossus» bis 15. Mai neunmal auf dem Spielplan in der Lokremise St.Gallen. Wer sich fürs Mitmachen interessiert, kann sich per Mail bei Gina Besio, der administrativen Leiterin der Theatertanzschule, melden.

Dienstag, 3. März - 14:14 Uhr

Flüchtlingsdrama an der griechisch-türkischen Grenze: Zwei St.Galler SP-Frauen wollen handeln

(pd/vre) Derzeit sind an der Grenze zwischen der Türkei und Griechenland, aber auch auf griechischen Inseln Tausende von Flüchtlingen, darunter viele Frauen und Kinder, blockiert. Am Rande Europas zeichnet sich erneut eine humanitäre Katastrophe ab. Zwei St.Galler SP-Frauen wollen angesichts der brutalen Bilder und des Versagens der Flüchtlingspolitik aktiv werden. Stadtparlamentarierin Jenny Heeb und Kantonsrätin Bettina Surber laden am Donnerstag, 17.30 Uhr, zum Treffen in den Festsaal St.Katharinen in St.Gallen ein.

An der türkisch-griechischen Grenze blockierte Flüchtlinge.

An der türkisch-griechischen Grenze blockierte Flüchtlinge.

Bild: Darko Bandic/AP (2.3.2020)

Heeb und Surber wollen gemäss SP-Mitteilung die Aktion «Solidarisches St.Gallen» ausrufen. Sie laden alle, die nicht tatenlos zusehen wollen, zum Austausch ein. Diskutiert werden soll, was konkret «gegen Gewalt, Elend und die Missachtung der Menschenrechte» getan werden kann: einerseits durch die Unterstützung von Hilfswerken, anderseits durch politische Aktionen. «Nur mit einer anderen, neuen Politik in der EU, in der Schweiz und im Kanton St.Gallen», werde sich das Schicksal der Flüchtlinge verbessern lassen, schreiben die beiden SP-Frauen.

Dienstag, 3. März - 13:52 Uhr

Ökumenischer Suppentag auch in St.Georgen abgesagt: Erhöhte Ansteckungsgefahr am Buffet und beim gemeinsamen Essen

(pd/vre) Auch in St.Georgen ist der diesjährige Suppentag wegen des Corona-Virus abgesagt worden. Der Anlass hätte am 6., 13. und 20. März durchgeführt werden sollen. Das evangelische und das katholische Pfarramt wie das Leitungsteam des Suppentags laden stattdessen zu einer Spendenzahlung an «Brot für alle» und das «Fastenopfer» ein.

Nach dem Riethüsli wurde jetzt auch in St.Georgen der ökumenische Suppentag wegen des Corona-Virus abgesagt.

Nach dem Riethüsli wurde jetzt auch in St.Georgen der ökumenische Suppentag wegen des Corona-Virus abgesagt.

Symbolbild: Hanspeter Schiess
(5.3.2017))

Begründet wird die Absage des St.Geörgler Suppentags mit dem erhöhten Ansteckungsrisiko am Buffet und beim gemeinsamen Essen. Mit ein Grund für die Absage waren auch Vorschriften des kantonsärztlichen Dienstes: Um im Krankheitsfall die Infektionswege zurückverfolgen zu können, hätte eine Liste mit allen Gästen geführt werden müssen. Das erschien den Organisatoren nicht realistisch.

Nach Konsultationen weiterer medizinischer Fachleute und weil sich der Corona-Virus offenbar rasch ausbreitet, wurde der Entscheid gefällt, in diesem Jahr auf den Anlass zu verzichten. Dieser sei bedauerlich, doch habe man sich den Entscheid gründlich überlegt, versichern die Verantwortlichen in ihrer Mitteilung.

Dienstag, 3. März - 12:05 Uhr

Corona-Krise ist im St.Galler Alltag angekommen: Ein Lächeln statt eines Händedrucks zur Begrüssung

(vre) Die Lage in der Schweiz ist in Sachen Corona-Virus immer noch erheblich entspannter als etwa in Norditalien oder gar in China. In St.Gallen gibt es bisher keine bestätigte Infektion mit dem Virus. Und trotzdem ist die Krise im Alltag der Bevölkerung angekommen. Unter anderem mit Info-Tafeln dazu im öffentlichen Raum und am Eingang zu Sälen und anderen Veranstaltungsorten.

Ein Hinweisschild am Eingang zur Rathaus-Apotheke.

Ein Hinweisschild am Eingang zur Rathaus-Apotheke.

Bild: Reto Voneschen (2.3.2020)

In der Stadtverwaltung wird beispielsweise nicht mehr mit Handschlag begrüsst. Die Stadt hat gemäss Kommunikationschef Andreas Nagel Empfehlungen des Bundes übernommen. Entsprechend heisst es auf einem Plakätchen, das in Amtsstuben aushängt: «Für Ihre und unsere Gesundheit verzichten wir auf ein Händeschütteln und schenken Ihnen ein Lächeln. Danke für Ihr Verständnis.»

Dienstag, 3. März - 11:45 Uhr

Corona-Fragenkatalog für kleinere Veranstaltungen: Wer sich krankt fühlt, soll zu Hause bleiben

(vre) Der Bundesrat hat Veranstaltungen mit über 1000 Personen verboten. Kleinere Anlässe dürfen weiterhin durchgeführt werden, wenn niemand aus einem Risikogebiet teilnimmt. Der Regionale Führungsstab St.Gallen-Bodensee hat jetzt in einem Mail die Auflagen für kleinere Veranstaltungen präzisiert. Dafür hat er Fragen publiziert, die sich Veranstalter, Akteure und Publikum stellen sollten, um zu entscheiden, ob ein Anlass durchgeführt oder besucht werden soll.

Empfehlungen zum Umgang mit dem Corona-Virus am Eingang zur Lokremise.

Empfehlungen zum Umgang mit dem Corona-Virus am Eingang zur Lokremise.

Bild: Reto Voneschen (3.3.2020)

Der Führungsstab empfiehlt den Organisatoren von Anlässen, den Fragenkatalog den Akteuren vorher per Mail zuzustellen und fürs Publikum am Eingang des Veranstaltungsortes anzuschlagen. Als Risikogebiete gelten derzeit gemäss Bundesamt für Gesundheit (BAG): China, Iran, Südkorea, Singapur, Italien (Regionen Lombardei, Piemont und Venetien). Die Fragen lauten:

  • War jemand in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet gemäss Bundesamt für Gesundheit (BAG)? Falls ja, bitte zu Hause bleiben.
  • Hatte jemand in den letzten 14 Tagen Kontakt mit einer Person aus diesen Risikogebieten? Falls ja, bitte zu Hause bleiben.
  • Hat jemand Symptome wie Fieber, Husten und Atembeschwerden? Falls ja, bitte zu Hause bleiben.