ST.GALLER STADT-TICKER
Meldungen vom 28. Mai bis 9. Juni 2021

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Stadt St.Gallen und der Umgebung: In unserem Stadt-Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Mittwoch, 9. Juni - 18:05 Uhr

Auf der Suche nach verendeten Wildschweinen: Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest geübt

(SK/vre) Den oft beschworenen Ernstfall hat der Kanton St.Gallen Anfang Juni im Bischofszeller Wald bei Niederbüren geübt. Hintergrund der grossen Wildschweine-Suchübung mit Codenamen «Scrofa» ist die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest in Westeuropa. Dabei wurden gemäss Mitteilung vom Mittwoch das Bekämpfungskonzept, das Material und die Zusammenarbeit verschiedener Stellen getestet. Die Übung lieferte Hinweise für Verbesserungen am Konzept und für die Beschaffung zusätzlichen Materials.

Eine Menschenkette durchkämmt den Bischofszeller Wald bei Niederbüren nach toten Wildschweinen.

Eine Menschenkette durchkämmt den Bischofszeller Wald bei Niederbüren nach toten Wildschweinen.

Bild: Kanton St.Gallen
(4.6.2021)

Das Übungsszenario sah vor, dass nach dem Fund eines toten, positiv auf die Afrikanische Schweinepest getesteten Wildschweins weitere verendete Tiere zu suchen waren. Von den Kadavern - in der Übung dargestellt durch tote Hausschweine und Wildschwein-Präparate - mussten unter Einhaltung aller Sicherheitsvorschriften Proben genommen werden. Danach waren sie korrekt zu bergen und zu entsorgen.

An der Übung «Scrofa» beteiligt waren neben kantonalen Amtsstellen Suchmannschaften aus Mitarbeitern der Jagd- und Forstbehörde sowie aus Mitgliedern der lokalen Jagdgesellschaft. Die insgesamt 24 Personen bildeten eine Kette und durchsuchten den Bischofszeller Wald Sektor um Sektor. Zum Einsatz kam auch ein Suchhundeteam. Innert drei Stunden wurden so 18 Hektaren Wald abgesucht; von insgesamt sieben «Kadavern» wurden dabei sechs gefunden.

Wie geht man sicher mit dem Kadaver eines Tieres um, das durch die Afrikanische Schweinepest getötet wurde? Demonstration während der Suchübung «Scrofa» im Bischofszeller Wald bei Niederbüren.

Wie geht man sicher mit dem Kadaver eines Tieres um, das durch die Afrikanische Schweinepest getötet wurde? Demonstration während der Suchübung «Scrofa» im Bischofszeller Wald bei Niederbüren.

Die Übung habe Erkenntnisse zur Notwendigkeit von Konzeptanpassungen ergeben, ziehen die Verantwortlichen in ihrer Mitteilung eine positive Bilanz zur Übung. Künftig sollen bei der Suche nach Tieren, die an der Afrikanischen Schweinepest verendet sind, vermehrt technische Hilfsmittel eingesetzt werden. Dafür ist die Anschaffung zusätzlichen Materials nötig. Die Ergänzung der technischen Mittel durch Suchhunde kann je nach Gelände sinnvoll sein.

Die Fundstelle eines Wildschweinkadavers wird desinfiziert, um die Weiterverbreitung der Afrikanischen Schweinepest zu verhindern.

Die Fundstelle eines Wildschweinkadavers wird desinfiziert, um die Weiterverbreitung der Afrikanischen Schweinepest zu verhindern.

Bild: Kanton St.Gallen
(4.6.2021)

Wie die Übung bei Niederbüren gezeigt hat, ist der enorme Personal- und Zeitbedarf für die Suche nach verendeten Wildschweinen eine der grössten Herausforderung bei der Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest. Diese Erkenntnis deckt sich mit Erfahrungen aus Ostdeutschland. Wenn sich die Seuche tatsächlich bis in die Ostschweiz ausdehne, werde man in erster Linie «risikoorientiert» nach kranken Tieren in bekannten Wildschwein-Einständen suchen müssen.

Afrikanische Schweinepest

Für Wild- und Hausschweine in aller Regel tödlich

(pd/vre) Die Afrikanische Schweinepest ist eine Virusinfektion. In Symptomen und Verlauf ist sie der Klassischen oder Europäischen Schweinepest sehr ähnlich, die Erreger sind aber nicht miteinander verwandt. Die Afrikanische Schweinepest war ursprünglich in Afrika beheimatet, kam aber auch auf der iberischen Halbinsel und Sardinien vor. Zudem gab es durch Reiseverkehr und Tiertransporte ab und zu Einzelausbrüche in verschiedenen Weltgegenden, unter anderem auch in Europa.

2007 wurde die Afrikanische Schweinepest durch ein Transportschiff von Afrika nach Georgien gebracht. Von dort aus verbreitete sich die Tierseuche in Osteuropa. 2014 trat die Seuche in östlichen Mitgliedstaaten der Europäischen Union auf. 2020 erreichte sie die polnisch-deutsche Grenze. Bisher ist es in keinem der betroffenen Länder gelungen, das Virus nach einer Einschleppung in die Wildschwein-Population wieder auszurotten.

Unter Wild- und Hausschweinen wird das Virus der Afrikanischen Schweinepest durch direkten Tierkontakt oder durch das Fressen verseuchter Fleischwaren übertragen. Für Wild- und Hausschweine ist die Seuche in aller Regel tödlich. 90 bis fast 100 Prozent der infizierten Tiere sterben innert vier Tagen. Für den Menschen oder andere Tierarten ist das Virus ungefährlich.

Mittwoch, 9. Juni - 16:57 Uhr

«Interreligiöse Gebetsreise» im Stiftsbezirk: Wie andere Religionen beten

(pd/vre) Im Rahmen der Winterausstellung «Beten - Gespräch mit Gott» in der Stiftsbibliothek St.Gallen laden der Runde Tisch der Religionen und die katholische Cityseelsorge am 14. und 21. Juni, jeweils 18 Uhr zu einer interreligiösen Gebetsreise ein. Beide Abende finden im Musiksaal des Stiftsbezirks statt. Für die Teilnahme muss man sich vorgängig anmelden, entweder im Internet oder unter Telefon 071'227'34'16.

Die Vielfalt der Religionen in der Stadt St.Gallen wird jeweils auch an der interreligiösen Feier zum Bettag auf dem Klosterplatz sichtbar.

Die Vielfalt der Religionen in der Stadt St.Gallen wird jeweils auch an der interreligiösen Feier zum Bettag auf dem Klosterplatz sichtbar.

Bild: Peter Käser
(20.9.2015)

Am ersten Abend können Besucherinnen und Besucher die Gebete verschiedener Religionen sehen, hören und erleben. Vertreterinnen und Vertreter des Judentums, des Hinduismus, des Islam, des Christentums, des Buddhismus, der Aleviten sowie der Glaubensgemeinschaften der Sikh und der Baha’i beten, singen oder tanzen. Am zweiten Montagabend gibt's eine Podiumsdiskussion über die Gebetspraxis in verschiedenen Religionen.

Mittwoch, 9. Juni - 16:05 Uhr

Heute im St.Galler Stadtzentrum: Eine wirklich komfortable Mittagspause unter freiem Himmel

Momentaufnahme. Jan Knop (links) und Sandro Zellweger räumen für die Recyclingfirma Schnyder aus Engelburg im St.Galler Stadtzentrum Büros einer Grossbank. Am Mittwoch haben sie auch zwei Fauteuils auf die Strasse getragen und zur Entsorgung bereitgestellt. Auf den Sesslen machten sie dann auch ihre wohlverdiente Mittagspause – und zogen dabei die Blicke von Passantinnen und Passanten auf sich.

Momentaufnahme. Jan Knop (links) und Sandro Zellweger räumen für die Recyclingfirma Schnyder aus Engelburg im St.Galler Stadtzentrum Büros einer Grossbank. Am Mittwoch haben sie auch zwei Fauteuils auf die Strasse getragen und zur Entsorgung bereitgestellt. Auf den Sesslen machten sie dann auch ihre wohlverdiente Mittagspause – und zogen dabei die Blicke von Passantinnen und Passanten auf sich.

Bild: Daniel Wirth
(9.6.2021)
Mittwoch, 9. Juni - 15:33 Uhr

Das Kaffeehaus wagt wieder einmal eine Veranstaltung: Erster Anlass nach der Corona-Zwangspause ist ein Tango-Konzert

(pd/vre) Als Auftakt in die Kulturabende findet am Freitag, 20 Uhr, im Kaffeehaus im Linsebühl ein Tango-Konzert mit Modestino Musico (Akkordeon) und Fabrizio Mokata (Klavier) statt. Die beiden präsentieren die Hommage von Tango-Legende Astor Piazzola an den argentinischen Vulkan Aconcagua, den mit 6961 Meter höchsten Berg ausserhalb Asiens. Original handelt es sich um ein Konzert für Bandoneon und Orchester. Am Freitag spielen es Musico und Mokata als Duo.

Dem argentinischen Aconcagua als höchstem Berg ausserhalb Asiens hat die Tango-Legende Astor Piazzolla ein Konzert gewidmet.

Dem argentinischen Aconcagua als höchstem Berg ausserhalb Asiens hat die Tango-Legende Astor Piazzolla ein Konzert gewidmet.

Bild: Philipp Von Holzen

Im Kaffeehaus ist der Platz wegen der Anti-Corona-Regeln beschränkt: Innen dürfen nur die vorhandenen Sitzplätze belegt werden; es gibt keine zusätzlichen Sitz- und Stehplätze. Tanzen ist ebenfalls nicht erlaubt. Weil bis Freitag die wenigsten ihr Anti-Corona-Impfzertifikat bereits haben werden, hofft Kaffehaus-Betreiber Gallus Hufenus jetzt gemäss Mitteilung «auf trockenes und warmes Wetter». Die Fenster der Gaststube könnten dann offen bleiben, so dass man das Tango-Konzert in der Gartenbeiz hören und allenfalls sogar einen Tango aufs Strassenpflaster legen könnte.

Der Eintritt zum Tangokonzert im Kaffeehaus ist gratis. Es wird eine Kollekte zur Deckung der Unkosten eingesammelt.

Mittwoch, 9. Juni - 10:57 Uhr

Dank einer eigenen elektronischen Plattform des Kantons: Die ersten Impfzertifikate der Schweiz gehen nach St.Gallen

(SK/vre) Der Kanton St.Gallen setzt seit Beginn der Covid-19-Impfaktion auf ein eigenes IT-Tool. Dies, weil die Lösung des Bundes am Anfang nicht einsatzbereit war. Die Plattform www.wir-impfen.ch wurde unter Leitung der Abteilung Infektiologie des Kantonsspitals entwickelt. Sie erlaubt eine schnelle und flexible Weiterentwicklung. Darum konnte sie als eine der ersten der Schweiz mit einer Schnittstelle zum Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) erweitert werden. Das ermöglicht es, ab sofort Impfzertifikate zu beantragen. Der Bund ist fürs Ausstellen und den Versand zuständig.

Wer vollständig geimpft und auf der kantonalen Impfplattform im Internet registriert ist, erhält ab sofort ein digitales Impfzertifikat.

Wer vollständig geimpft und auf der kantonalen Impfplattform im Internet registriert ist, erhält ab sofort ein digitales Impfzertifikat.

Bild: Ralph Ribi
(2.6.2021)

Alle geimpften Personen, die sich mit ihrer E-Mail-Adresse auf www.wir-impfen.ch registriert haben und vollständig geimpft sind (zwei Impfungen oder positiver Test und eine Impfung), können ab sofort mit wenigen Klicks ein Impfzertifikat beantragen. Der Bund hat gemäss Mitteilung zugesagt, dass die ersten digitalen Zertifikate auch ab sofort ausgeliefert werden. Damit gehören St.Gallerinnen und St.Galler zu den ersten überhaupt, die ein nationales Impfzertifikat erhalten.

Aufgrund der zu erwartenden Menge der Anträge erfolgt die Auslieferung gestaffelt. Ob und wann die Auslieferung der Zertifikate in Papierform ausgeliefert werden, ist offen. Personen, die bei der Registrierung über www.wir-impfen.ch eine Adresse angegeben haben, erhalten ein E-Mail, das sie direkt auf die Antragsseite für das nationale Impfzertifikat leitet. Alternativ kann auch der QR-Code auf dem kantonalen Impfnachweis eingescannt werden. Er führt nach vollständiger Impfung auf die vorausgefüllte Antragsseite der geimpften Person.

Mittwoch, 9. Juni - 10:15 Uhr

Nach Unfall auf der Autobahn geflüchtet: Kantonspolizei sucht nach einem beschädigen weissen Auto und Augenzeugen

(kapo/vre) Im Morgenverkehr vom Dienstag ist es im Baustellenbereich auf der Autobahn zwischen Winkeln und Gossau zu einem Unfall gekommen. Ein weisser Mazda fuhr gemäss Mitteilung der Kantonspolizei St.Gallen auf einen Sattelschlepper mit Anhänger auf. Der PW-Lenker setzte seine Fahrt nach dem Zwischenfall fort, ohne sich um die Regulierung des Schadens zu kümmern. Die Kantonspolizei sucht unter 058'229'81'00 nach Zeugen des Vorfalls und Personen, die Angaben zum Lenker des vorne rechts beschädigten weissen Mazda machen können.

Am Dienstag, kurz vor 6.30 Uhr, fuhr ein 61-Jähriger Mann mit einem Sattelschlepper samt Anhänger über die Einfahrt Winkeln in Richtung Gossau auf die Autobahn. Dazu wechselte er vom Beschleunigungsstreifen auf die Überholspur. Ein Auto, das ebenfalls auf der Überholspur unterwegs war, prallte in der Folge aus unbekannten Gründen von hinten gegen den Unterfahrschutz des Anhängers.

Der Lenker des Personenautos fuhr nach dem Zwischenfall weiter, ohne sich um den angerichteten Schaden in Höhe von mehreren tausend Franken zu kümmern. Die Polizei geht gemäss den bisherigen Erkenntnissen davon aus, dass es sich beim Unfallfahrzeug um einen weissen Mazda handeln dürfte. Das Auto ist vorne rechts sichtbar beschädigt, unter anderem fehlt dort ein Teil der Beleuchtung.

Mittwoch, 9. Juni - 9:30 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: Das Virus ist noch da, aber auf dem Rückzug

(SK/vre) Der Kanton St.Gallen meldet im Internet für Dienstag 53 (Mo: 37) laborbestätigte Neuansteckungen mit dem Coronavirus. Die Gesamtzahl der Infektionen seit März 2020 liegt jetzt bei 42'526. Am Dienstag wurde ein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten seit Frühling 2020 liegt damit bei 711.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Dienstag, 8. Juni, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Dienstag, 8. Juni, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Am Dienstag, um Mitternacht, lagen im Kanton St.Gallen 17 (Mo: 22) Patientinnen und Patienten in Zusammenhang mit Covid-19 in einem Spital; das sind so wenige wie schon lange nicht mehr. Bis Montagabend waren zudem gemäss den kantonalen Angaben im Internet 98'744 Personen einmal und 102'001 Personen zweimal geimpft; das Total der Geimpften lag damit bei 200'745.

Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Kanton St.Gallen lag am Dienstagabend bei 59 (Mo: 64, So: 77), die 14-Tage-Inzidenz am Dienstag bei 152 (Mo: 166, So: 167). Diese beiden Werte sind gegenüber der vergangenen Woche und dem Wochenende nochmals klar rückläufig. Die Inzidenz bezeichnet die Zahl der Fälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen jeweils hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Mittwoch, 9. Juni - 8:45 Uhr

Endlich: Ein ganzes Wochenende ohne Regen und mit Badewetter in Sicht

(vre) Darauf haben wir jetzt lange gewartet: Die Wetterfrösche im Internet sind sich sicher, dass uns das erste durchgehende Sommerwochenende bevorsteht. Auch in Stadt und Region St.Gallen wird es mit viel Sonne und sommerlichen Temperaturen über 25 Grad aufwarten. Heute Mittwoch und morgen Donnerstag wechseln sich tagsüber Sonner und Wolken ab. Dazu kann's ab und an einen etwas Regen geben. Mit einem heftigeren Guss ist etwa heute Mittwoch zwischen 18 und 20 Uhr zu rechnen.

Auch die Freibäder in Stadt und Region St.Gallen sind für einen ersten Ansturm gerüstet - wie im Bild das Schwimmbad in Rotmonten.

Auch die Freibäder in Stadt und Region St.Gallen sind für einen ersten Ansturm gerüstet - wie im Bild das Schwimmbad in Rotmonten.

Bild: Ralph Ribi
(7.5.2020)

Am Freitag, Samstag und Sonntag wird's gemäss den Prognosen im Internet sommerlich werden: Morgendliche Wolken sollen sich jeweils schnell verziehen. Tagsüber soll die Sonne vom blauen Himmel brennen und uns Temperaturen bis 26 Grad bescheren. Vor allem am Sonntag, nachdem das Badwasser zwei Tage lang aufgeheizt wurde, könnte es erstmals einen kleinen Run auf die Frei- und Strandbäder geben.

Wassertemperaturen Freibäder Stadt und Region St.Gallen

Stand: 9. Juni 2021, 8.15 Uhr
Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld 20
Freibad Rotmonten 19
Familien- und Frauenbad Dreilinden 17
Gemeinschaftsbad Mannenweier 18
Schwimmbad Arbon
Becken 25
See 18,2
Schwimmbad Waldstatt 22,5
Freibad Gossau 19
Mittwoch, 9. Juni - 7:59 Uhr

Eine Einfache Anfrage, die es in sich hat: Wie will der Stadtrat kurzfristig die Probleme des Spitzenhandballs mit der Sporthalle Kreuzbleiche lösen?

(vre) Auch wenn's manchmal ob der Fussball-Euphorie vergessen geht, ist St.Gallen doch immer noch eine Handball-Hochburg. Die Frauen des LC Brühl und die Männer des TSV St.Otmar spielen in den höchsten nationalen Ligen; die Brühlerinnen standen gerade im Final um den Titel der Schweizer Handballmeisterinnen, verpassten aber ihren 32. Titel knapp. Diese Handball-Spitzenklubs haben gravierende Probleme mit der Infrastruktur, die man für den FC St.Gallen nie akzeptieren würde.

Die Sporthalle Kreuzbleiche in der südöstlichen Ecke der gleichnamigen grünen Freifläche ist von 1982 bis 1984 gebaut werden. Dass sie saniert werden müsste, ist seit Jahrzehnten klar.

Die Sporthalle Kreuzbleiche in der südöstlichen Ecke der gleichnamigen grünen Freifläche ist von 1982 bis 1984 gebaut werden. Dass sie saniert werden müsste, ist seit Jahrzehnten klar.

Bild: Michel Canonica/
Benjamin Manser
(30.3.2016)

Die Sporthalle auf der Kreuzbleiche entspricht nämlich nicht mehr den Normen des Schweizerischen Handballverbands (SHV). Dies, weil das Spielfeld mit Rücksicht auf den ebenfalls hier stattfindenden Schulsport mit einer Überfülle an Markierungen aufwartet. Eine Folge war diesen Sommer, dass die Handballerinnen des LC Brühl im Playoff-Final für ihre Heimspiele nach Winterthur ausweichen mussten.

Diese Situation, die vermutlich noch einige Jahre dauern wird, veranlasst jetzt drei Mitglieder des Stadtparlaments zur Einfachen Anfrage «Sport-Stadt St.Gallen: Unsere Handballvereine haben es schwer!». Darin erkundigen sich Karin Winter-Dubs (SVP), Marcel Baur (GLP) und Marcel Rotach (FDP) danach, was der Stadtrat für die Handballerinnen und Handballer zu tun gedenkt. Für die Probleme mit der Kreuzbleichehalle brauche es «dringend eine Lösung für die nächsten Jahre», heisst es in ihrem Vorstoss.

Das St.Galler Stadtparlament kennt die Kreuzbleichehalle aus eigener Anschauung: 2020 fanden hier wegen der Coronakrise einige Sitzungen statt.

Das St.Galler Stadtparlament kennt die Kreuzbleichehalle aus eigener Anschauung: 2020 fanden hier wegen der Coronakrise einige Sitzungen statt.

Bild: Gian Ehrenzeller/
KEY (28.4.2020)

Von der Stadtregierung wollen die drei Fragesteller wissen, welche Massnahmen sie jetzt konkret vorsieht, um die Handball-Probleme kurz- bis mittelfristig zu entschärfen. Weiter erkundigen sie sich in der Einfachen Anfrage danach, bis wann mit einer vollumfänglichen Lösung der Infrastrukturprobleme gerechnet werden kann. Die Beantwortung dieser Frage könnte Kopfzerbrechen bereiten: Dass die Kreuzbleichehalle insgesamt modernisiert werden muss, ist nämlich seit langem klar. Dass das bisher nicht geschehen ist, ist dem Zustand der Stadtkasse geschuldet.

Leidensgeschichte

Zwei Anläufe für die Gesamtsanierung schubladisiert

(vre) Erstellt wurde die Sporthalle Kreuzbleiche 1982 bis 1984. Das Gebäude an der Bogenstrasse 10 gilt als herausragender Entwurf des einheimischen Architekten Heinrich Graf. In einem massiven Unterbau ist ein Parkhaus mit insgesamt 370 Plätzen untergebracht. Darüber steht eine filigrane Stahlkonstruktion, die eine Vierfach-Sporthalle mit Zuschauerbereich enthält.

Schon vor zwanzig Jahren war klar, dass die Sporthalle Kreuzbleiche einer Gesamtsanierung unterzogen werden müsste. Dass diese bis heute auf sich warten lässt, ist vom Ablauf her eine typisch St.Gallische Geschichte: Erste Anläufe für die Sanierung vor der Jahrtausendwende führten nirgends hin und wurden 2002 schubladisiert. 2009 bewilligte das Stadtparlament dann doch noch 400’000 «zur Projektierung von Verbesserungen von Parkgarage und Sporthalle».

In der Sporthalle Kreuzbleiche finden die Heimspiele der Spitzenhandballerinnen des LC Brühl statt.

In der Sporthalle Kreuzbleiche finden die Heimspiele der Spitzenhandballerinnen des LC Brühl statt. 

Bild: Arthur Gamsa
(28.4.2021)

Diese Projektierung ergab dann nicht wirklich überraschend, dass die Kosten für eine Gesamtsanierung den dafür in der Investitionsplanung eingesetzten Betrag weit überstiegen. Der Stadtrat stellte daher die Vorlage für den Ausführungskredit für die Gesamtsanierung im Jahr 2012 vorläufig zurück; ein Jahr später fiel das Projekt einem Sparprogramm - oder wie das auf Verwaltungsdeutsch heisst «einer Verzichtsplanung» - zum Opfer. 

Seither wurden für die Sporthalle Kreuzbleiche dringende bauliche Massnahmen umgesetzt: So wurde vor rund zehn Jahren das Dach für 5,4 Millionen Franken saniert. Daneben wurden Pumpen ersetzt, Notlicht- und Fluchtwegbeleuchtung erneuert sowie die Erdbebensicherheit verbessert. Ferner wurde das Gebäude an die Fernwärme angeschlossen. Ein Projekt zur Sanierung der Tiefgarage ist in der Pipeline; den Kredit von 380'000 Franken für die Projektierung hat das Stadtparlament 2019 gesprochen.

Dienstag, 8. Juni - 19:20 Uhr

Gewitterfront über der Stadt - und ein passendes Video dazu im Stadt-Ticker

(vre) Derzeit zieht eine Gewitterfront über Stadt und Region St.Gallen. Sie wartet mit teils heftigen Niederschlägen auf. Obwohl wir langsam aber sicher genug davon hatten in den vergangenen Wochen, kann Regen auch schön und meditativ sein. Wie das untenstehende Video beweist:

Video: Raphael Rohner
Dienstag, 8. Juni - 18:20 Uhr

Premiere des Dokumentarfilms «Kleine Heimat» im Kinok: Wenn einem nach Jahrzehnten plötzlich die Wohnung gekündigt wird

Ein berührendes Mieterschicksal: Hanna Isler soll nach fast 70 Jahren aus ihrer Wohnung ausziehen.

Ein berührendes Mieterschicksal: Hanna Isler soll nach fast 70 Jahren aus ihrer Wohnung ausziehen.

Bild: PD

(pd/vre) Diesen Donnerstag, 20 Uhr, hat der Dokumentarfilm «Kleine Heimat» im Kinok in der Lokremise seine St.Galler Premiere. Der Vorführung wird auch Regisseur Hans Haldimann beiwohnen. Nach der Filmvorführung beantwortet er auch Publikumsfragen zu seinem Streifen über Gentrifizierung und Entwurzelung, der einerseits tief berührt, anderseits aber wegen des Schicksals der im Zürcher Leimbach-Quartier aus ihren Wohnungen vertriebenen langjährigen Mieterinnen und Mieter auch wütend machen kann.

Filmemacher Hans Haldimann.

Filmemacher Hans Haldimann.

Bild: PD

Seit den 1950er-Jahren lebt Hanni Isler in einer Siedlung im Zürcher Sihltal. Nun sollen die alten Häuser abgerissen werden, um profitableren Neubauten zu weichen. Auch Rosa Zehnder und Kurt Schäfli müssen sich nach einer neuen Bleibe umsehen. Drei Jahre lang, von der Kündigung der alten Wohnung bis zum Umzug, hat Hans Haldimann seine drei zwischen 82 und 94 Jahre alten Protagonisten begleitet. Im Film erzählen sie aus ihrem Leben, von Glücksmomenten und Schicksalsschlägen, sie schauen wehmütig zurück und sorgenvoll in die Zukunft.

Dienstag, 8. Juni - 15:56 Uhr

Auf der Coop-Verteilzentrale in Gossau entsteht eines der grössten Solarkraftwerke der Ostschweiz

(pd/vre) Im Industriegebiet zwischen St.Gallen-Winkeln und Gossau entsteht ab Mitte Juni eines der grössten Solarkraftwerke der Ostschweiz. Dies, weil Coop gemäss Mitteilung vom Dienstag eine bestehende Photovoltaikanlage auf dem Verwaltungsgebäude seiner Verteilzentrale durch eine zweite Anlage auf dem Produktionsgebäude ergänzt. Ab Mitte Juni werden daher auf dem frisch sanierten Dach dieses Hauses 1 über 1800 zusätzliche Solarmodule montiert.

Die Coop-Verteilzentrale zwischen St.Gallen-Winkeln und Gossau: Die Photovoltaikanlage auf dem Verwaltungsgebäudes (links) wird jetzt durch eine zweite auf dem Produktionsgebäudes (rechts) ergänzt.

Die Coop-Verteilzentrale zwischen St.Gallen-Winkeln und Gossau: Die Photovoltaikanlage auf dem Verwaltungsgebäudes (links) wird jetzt durch eine zweite auf dem Produktionsgebäudes (rechts) ergänzt.

Bild: PD

Zusammen mit der ersten Anlage, die 2012 mit dem Schweizer Solarpreis ausgezeichnet wurde, betreibt Coop auf seiner Verteilzentrale dann 4000 Solarmodule verteilt auf der Fläche von zwei mittelgrossen Fussballfeldern oder rund 15'000 Quadratmetern. Die vergrösserte Anlage wird mehr als 1,2 Megawatt Strom erzeugen. Das ist die Menge, die im Durchschnitt 250 Einfamilienhäuser pro Jahr verbrauchen.

«Die neue Photovoltaikanlage ist ein grosser Gewinn», wird Patrik Noser, Leiter Technik der Coop-Verteilzentrale, in der Mitteilung vom Dienstag zitiert. «Dank ihr können wir künftig einen namhaften Teil unseres Eigenbedarfs mit ‹selbst› produziertem Strom aus erneuerbarer Energie decken.» Der Solarstrom vom Dach wird für die Produktionsanlagen im Gebäude verwendet: für die Öfen in der Grossbäckerei, für Fördertechnik beim Warentransport oder auch für die Kühlanlagen für Milchprodukte, Fleisch und Fisch, Früchte und Gemüse.

Dienstag, 8. Juni – 15:15 Uhr

Das Jugendtheater U21 spielt das Stück «Peace Garden – now!» in St.Gallen: Wer kommt in den Himmel? Wer muss in die Hölle?

Diese Grünfläche beim St.Galler Güterbahnhof hinter dem Lattich-Areal und den Gleisen der Appenzeller Bahnen ist vom 18. bis 20. Juni Bühne fürs Jugendtheater U21.

Diese Grünfläche beim St.Galler Güterbahnhof hinter dem Lattich-Areal und den Gleisen der Appenzeller Bahnen ist vom 18. bis 20. Juni Bühne fürs Jugendtheater U21.

Bild: PD

(pd/vpr) Das Jugendtheater U21 präsentiert am übernächsten Wochenende am Rand des alten St.Galler Güterbahnhofs die Eigenproduktion «Peace Garden – now!». Es wird am Freitag, 18. Juni, und am Samstag, 19. Juni, je 20 Uhr, sowie am Sonntag, 20. Juni, 15 Uhr, aufgeführt.

Theaterpädagoge Adrian Strazza leitet das Jugendtheater U21.

Theaterpädagoge Adrian Strazza leitet das Jugendtheater U21.

Bild: Benjamin Manser

Das Stück spielt unter freiem Himmel auf einer Wiese im «Urbanen Grünatelier» zwischen Lattich-Areal und Oberstrasse. Über Letztere erfolgt auch der Zugang. Für den Besuch der drei St.Galler Aufführungen von «Peace Garden – now!» braucht es gemäss Mitteilung keine Reservation. Der Eintritt wird in Form einer Kollekte erhoben.

Das Stück haben vier Jugendliche zusammen mit dem Theaterpädagogen Adrian Strazza entwickelt. Die Grünfläche stellt eine Art Zwischenwelt dar. Hier treffen sich die drei Hauptfiguren der Geschichte (die Tochter aus gutem Hause, der philosophische Hofnarr und eine Rockgöre), nachdem sie gestorben sind. Der Tod muss nun entscheiden, wer in den Himmel und wer in die Hölle kommt. Und diese Aufgabe birgt einige Tücken und Überraschungen.

Dienstag, 8. Juni - 14:49 Uhr

Im Schneckentempo

Leserbild. Dani Rüede fotografierte die Weinbergschnecke auf den Papiernastüchern am vergangenen Samstag.

Leserbild. Dani Rüede fotografierte die Weinbergschnecke auf den Papiernastüchern am vergangenen Samstag.

Dienstag, 8. Juni - 14:25 Uhr

Klarheit schaffen über Geldgeber in der Politik: St.Galler Stadtrat ist bereit, mit einem Reglement für mehr Transparenz zu sorgen

(vre) Der Auftrag tönt einfach, die Umsetzung ist anspruchsvoll und rechtlich komplex. Mit einer Motion im St.Galler Stadtparlament verlangen die Fraktionen von SP/Juso/PFG sowie von Grünen und von Grünliberalen die Schaffung eines Reglement, um Transparenz bei der Finanzierung von Wahlen und Abstimmungen herzustellen. Die Stadtregierung ist bereit, den Auftrag anzunehmen. Allerdings nicht in der sehr konkreten Formulierung der Motionäre, sondern in einer offener formulierten eigenen Version. In der Stellungnahme zum Vorstoss begründet der Stadtrat das mit der Komplexität der Materie sowie den in der Schweiz fehlenden Erfahrungen mit einer gesetzlichen Regelung für das Thema.

Wahlwerbung ist teuer. Darum sind Spenden bei Kandidierenden und Parteien gerade vor Wahlkämpfen immer willkommen. Das Wahlvolk wiederum hat ein Interesse daran zu wissen, woher die Gelder fliessen.

Wahlwerbung ist teuer. Darum sind Spenden bei Kandidierenden und Parteien gerade vor Wahlkämpfen immer willkommen. Das Wahlvolk wiederum hat ein Interesse daran zu wissen, woher die Gelder fliessen.

Bild: Benjamin Manser
(Engelburg, 28.9.2015)

Die Unterstützung von Parteien sowie Wahl- und Abstimmungskämpfen durch zahlungskräftige Geldgeber ist in den vergangenen Jahren auch in der Schweiz immer mehr zum Thema geworden. Dies, weil man davon ausgeht, dass diese Gelder nicht aus wohltätigen Gründen fliessen, sondern konkreten Interessen zum Durchbruch verhelfen sollen. Dass Geld fliesst, ist kaum umstritten. Es geht vielmehr darum, öffentlich sichtbar zu machen, wer wen mit wie viel Geld unterstützt. Beim Bund, in Kantonen und grossen Städten wird über gesetzliche Regelungen dafür diskutiert.

Das nehmen Linke, Grüne und Grünliberale im St.Galler Stadtparlament zum Anlass, vom Stadtrat ein Reglement zu fordern, dass Transparenz bei der Finanzierung von Wahlkämpfen und Abstimmungskampagnen schafft. Die Motion enthält sieben konkrete Aufträge, was geregelt werden soll – von der Offenlegungspflicht für finanzielle und «geldwertige» Beiträge über das Verfahren zur Überprüfung der Zahlungen bis hin zur Erarbeitung von Strafen für Kandidierende oder Parteien, die sich nicht an Vorgaben halten. Es sei Zeit, solche Fragen auch für die Stadt St.Gallen zu regeln, heisst es in der Begründung des Vorstosses. Die Diskussionen in Bund, Kantonen und anderen Städten zeigten «das grosse Bedürfnis der Bevölkerung nach mehr Transparenz in der Politikfinanzierung».

Je umstrittener eine Sachvorlage ist, desto heftiger wird tendenziell der Abstimmungskampf geführt - und desto mehr Mittel sind dafür nötig. Woher die Finanzen kommen, kann die Meinungsbildung beeinflussen.

Je umstrittener eine Sachvorlage ist, desto heftiger wird tendenziell der Abstimmungskampf geführt - und desto mehr Mittel sind dafür nötig. Woher die Finanzen kommen, kann die Meinungsbildung beeinflussen.

Bild: Maria Schmid
(Zug, 3.2.2021)

Der Motionsauftrag geht der St.Galler Stadtregierung zu weit. Sie schlägt daher eine allgemeine Formulierung vor. Dies, um bei der Bearbeitung der komplexen Materie mehr Spielraum zu haben. Der Stadtrat ist bereit, anhand der Beispiele beim Bund, bei Kantonen und in der Stadt Bern den Entwurf für ein Reglement für mehr Transparenz in der Politikfinanzierung zu erarbeiten. Den Aufwand dafür dürfe man nicht unterschätzen, warnt er in seiner Stellungnahme: Er sei riesig. Das gelte für die Vorbereitung einer Vorlage genau so wie für den Vollzug allfälliger Transparenzvorschriften.

Dienstag, 8. Juni - 12:30 Uhr

Erstmals seit Monaten hat im Palace wieder Publikum Zutritt: Konzert mit Second Daughter und Terror Tanga

(pd/vre) Endlich ist sie vorbei, die Coronapause: Das Palace öffnet am Samstag erstmals seit Monaten seine Türen wieder fürs Publikum. Das sei ein Grund für ganz besondere Freude, heisst es im Newsletter des Kulturzentrums im alten Kino am Blumenbergplatz. Die Kapazität ist vorläufig auf 80 Sitzplätze begrenzt. Zudem gilt eine Masken- und Sitzpflicht. Das Palace-Team empfiehlt, Tickets online zu reservieren. Fürs Contact Tracing muss es die Daten des Publikums erfassen. Eine ausführliche Gebrauchsanweisung gibt's im Internet.

Am Samstag ist die Corona-Zwangspause im Palace zu Ende: Erstmals nach Monaten findet ein Konzert vor Publikum statt.

Am Samstag ist die Corona-Zwangspause im Palace zu Ende: Erstmals nach Monaten findet ein Konzert vor Publikum statt.

Bild: Raphael Rohner
(23.6.2020)

Eigentlich hätte es im Palace ja schon morgen Mittwoch losgehen sollen. Aufgrund der Coronapandemie wurde aber die Tour der australischen Band Rolling Blackouts Coastal Fever abgesagt. Damit kommt's am Samstag mit Second Daughter und Terror Tanga zur Wiedereröffnung. Die beiden Künstlerinnen treten aus Anlass der feministischen Aktionstage St.Gallen auf. Hier werden sie durchs Teamfeminist9000 präsentiert, einer feministischen Gruppe, die sich innerhalb des Palace gebildet hat.

Die beiden Künstlerinnen vom Samstag pflegen ihren ganz eigenen Stil. Second Daughter schafft mit Beats und poetischen Texten eine musikalische und optische Erlebniswelt. Als Produzentin und Sängerin verbindet sie Soul-Synthpop mit feministischen Texten. Terror Tanga tritt mit soliden Punchlines zwischen In-die-Fresse Rap und souligem R’n’B auf. Die Rapperin aus Basel setzt sich mit erfrischenden Texten und Beats im männlich dominierten Rap durch.

Dienstag, 8. Juni - 10:40 Uhr

Festival Sur Le Lac als Bestseller: Zweite Tranche von 500 Tickets ebenfalls innert einer Stunde verkauft

(pd/vre) Das Sur Le Lac auf der «Höhe» bei Eggersriet bleibt ein Bestseller: Bisher wurden in zwei Tranchen 300 und 500 Tickets für das Festival vom 13./14. September in den Verkauf gebracht. Und beide Male - letztmals gestern Montag - waren sie innert einer knappen Stunde weg. Wenn es die Situation rund ums Coronavirus erlaubt, sollen am 28. Juni und 19. Juli weitere Tickets im Internet angeboten werden. Ob und wann das geschieht, ist kurz zuvor im Newsletter des Festivals zu erfahren.

Im bewusst übersichtlich gehaltenen und idyllisch hoch über dem Bodensee gelegenen Gelände des Festivals Sur Le Lac.

Im bewusst übersichtlich gehaltenen und idyllisch hoch über dem Bodensee gelegenen Gelände des Festivals Sur Le Lac.

Bild: Urs Bucher
(10.8.2019)

Komplett ist jetzt auch das Programm der 14. Durchführung des Sur Le Lac-Festivals. Trotz vielen Unsicherheiten sei es gelungen, ein breites Programm mit vielen aufregenden Künstlerinnen und Künstlerin auf die Beine zu stellen, heisst es in einer Medienmitteilung vom Dienstag. Das Programm soll «die Vielfalt der Schweizer Musikszene abseits des radiokonformen Mainstreams» abbilden. Weiter finden sich darin «internationale, innovative Künstlerinnen und Künstler, die die bestehenden Genres kreativ vermischen und ausreizen».

Die Bühne des Musikfestivals Sur Le Lac auf der «Höhe» bei Eggersriet. Ab diesem Jahr wird hier neu an zwei Tagen ein Vollprogramm geboten.

Die Bühne des Musikfestivals Sur Le Lac auf der «Höhe» bei Eggersriet. Ab diesem Jahr wird hier neu an zwei Tagen ein Vollprogramm geboten.

Bild: Urs Bucher
(10.8.2019)

Der Verein, der das Festival Sur Le Lac seit 2008 auf die Beine stellt, ist eine Nonprofit-Organisation. Die Veranstaltung will «ein unabhängiges Festival mit einer klaren Ausrichtung» sein. Zum Konzept gehören viel ehrenamtliche Handarbeit und ein Programm abseits des Mainstreams. Insgesamt rund 300 freiwillige Helferinnen und Helfer machen das Festival durch ihre Arbeit erst möglich. Den kulinarischen Bereich dominieren Produkte aus der Region, die vom Verein selber «zu möglichst fairen Preisen» angeboten werden.

Zum Musikfestival Sur Le Lac im Internet.

Dienstag, 8. Juni - 9:51 Uhr
Die Stadt soll möglichst nicht mehr ins grüne Umland hinaus wachsen, sondern sich dort entwickeln, wo bereits heute Häuser stehen. Im Bild das Areal zwischen Bahnhof St.Fiden und Migros Bach.

Die Stadt soll möglichst nicht mehr ins grüne Umland hinaus wachsen, sondern sich dort entwickeln, wo bereits heute Häuser stehen. Im Bild das Areal zwischen Bahnhof St.Fiden und Migros Bach.

Bild: Ralph Ribi
(19.5.2021)

Wirtschaft und Bürgerliche zur Innenentwicklung der Stadt: Gewerbliche Produktionsbetriebe nicht verdrängen, alte Wohnhäuser modernisieren

(pd/vre) Kürzlich hat die Stadt St.Gallen als Grundlage für die Revision von Richtplan, Bauvorschriften und Zonenplanung eine Strategie zur Innenentwicklung vorgestellt. Wirtschaftsverbände und bürgerliche Fraktionen im Stadtparlament nehmen jetzt in einer Mitteilung dazu Stellung. Sie unterstützen das Wachstum der Wohnbevölkerung auf 100‘000 Personen. Sie fordern aber auch, dass dieses Wachstum nicht zur Verdrängung von gewerblichen Produktionsbetrieben führen darf. Zudem wünschen sich Wirtschaft und Bürgerliche eine Konkretisierung der Strategie. Dies, um Interessenkonflikte etwa zwischen Wohnen und Arbeiten in einzelnen Gebieten der Stadt besser beurteilen zu können.

Die Diskussion über die Innenentwicklungsstrategie der Stadt ist abstrakt. Letztlich legt sie aber fest, wo in den kommenden Jahrzehnten in St.Gallen gebaut werden soll. Im Bild die Baustelle des Kantonsspitals.

Die Diskussion über die Innenentwicklungsstrategie der Stadt ist abstrakt. Letztlich legt sie aber fest, wo in den kommenden Jahrzehnten in St.Gallen gebaut werden soll. Im Bild die Baustelle des Kantonsspitals.

Bild: Ralph Ribi
(21.5.2021)

Gewerbe St.Gallen, der Hauseigentümerverband der Stadt, Wirtschaft Region St.Gallen (WISG) und die Fraktionen von CVP, FDP und SVP äussern sich am Dienstag gemeinsam zur neuen Innenentwicklungsstrategie. In der Mitteilung werden verschiedene Stossrichtungen der Strategie begrüsst: Das betrifft die Konzentration der Bemühungen auf den gemischt genutzten Talboden und die Quartierzentren, das Verdichtungspotenzial in den Gebieten mit Arbeitsplätzen an den Stadteingängen sowie die Bedeutung der Hauptverkehrsachsen als Adern der Siedlungsentwicklung. Was Wirtschaftsverbänden und bürgerlichen Fraktionen in der Strategie fehlt, ist der Blick auf Produktionsbetriebe:

«Die Interessen des produzierenden Gewerbes werden von der Stadt in der vorliegenden Strategie jedoch kaum berücksichtigt.»

Weiter wird in der Mitteilung kritisiert, dass in der städtischen Strategie jeder Hinweis auf Innovationsträger sowie starke Bildungs- und Kultureinrichtungen als Treiber der Stadtentwicklung fehle. Man finde darin auch keine Entwicklungsflächen für wissensbasierte Unternehmen und Arbeitsplätze in Bahnhofsnähe. In diesem wertschöpfungsstarken Bereich verzeichne St.Gallen – im Gegensatz zum Schweizer Trend – kein Jobwachstum: der Bahnhof Nord, der Bahnhof St.Fiden und der künftige «Westbahnhof» (Bahnhöfe Bruggen und Haggen) könnten hier eine wesentliche Rolle spielen, glauben Verbände und bürgerliche Fraktionen. Auch in der Innenstadt sehen Wirtschaft und Bürgerliche mehr Potenzial als die städtischen Fachleute:

«Zudem hat die gesamte westliche Innenstadt ein enormes Potenzial als Motor für die Stadtentwicklung und ist daher mehr zu berücksichtigen.»

Ebenfalls fördern wollen die Wirtschaftsverbände und die Fraktionen von CVP, FDP und SVP den Wohnraum in der Alt- und Innenstadt: Mit Angeboten für das Segment «Urbane Avantgarde» könne St.Gallen vermehrt steuerkräftige Einwohnerinnen und Einwohner gewinnen, heisst es in der Mitteilung. Ältere, unzeitgemässe Häuser und Überbauungen bewirkten in St.Gallen zudem einen der höchsten Leerwohnungsstände der Schweizer Städte. Sie müssten daher «in moderne Mischnutzungen transferiert und vor allem auch fürs Familienwohnen nutzbar gemacht werden», fordern Verbände und bürgerliche Fraktionen.

Dienstag, 8. Juni - 9:05 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 37 Neuansteckungen am Montag

(SK/vre) Der Kanton St.Gallen meldet im Internet für Montag 37 laborbestätigte Neuansteckungen mit dem Coronavirus. Das ist die tiefste Zahl seit langem. Die Gesamtzahl der Infektionen seit März 2020 liegt jetzt bei 42'473. Am Montag wurde kein Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten seit Frühling 2020 liegt damit bei 710.

Am Sonntag, um Mitternacht, lagen im Kanton St.Gallen 22 Patientinnen und Patienten in Zusammenhang mit Covid-19 in einem Spital; das sind so wenige wie schon lange nicht mehr. Sechs von ihnen befanden sich auf einer Intensivstation - zwei ohne und vier mit künstlicher Beatmung. Die anhaltende Entspannung der Situation bei den Todesfällen und den Hospitalisationen führen Fachleute auf die Impfkampagne zurück, die massiv Fahrt aufgenommen hat.

Bis Sonntagabend waren im Kanton St.Gallen 97'685 Personen einmal und 100'100 Personen zweimal geimpft. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Kanton St.Gallen lag am Sonntagabend bei 77, die 14-Tage-Inzidenz bei 167. Die Inzidenz bezeichnet die Zahl der Fälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen jeweils hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner. Auch diese beiden Werte sind gegenüber der vergangenen Woche nochmals rückläufig.

Dienstag, 8. Juni - 8:43 Uhr

Wechsel in der Parteileitung der CVP Stadt St.Gallen: Ivo Liechti löst Raphael Widmer ab

(pd/vre) Präsidentenwechsel bei der CVP-Stadtpartei: Nach dem Rücktritt von Raphael Widmer übernimmt der Stadtparlamentarier und bisherige Vizepräsident Ivo Liechti die Führung der Partei. Anfang Juni neu in die Parteileitung gewählt wurden zudem gemäss Mitteilung Rechtsanwältin Antje Ziegler, Architekt Marc Stauffacher und Gebäudetechniker Marius Casaulta.

Der Vorstand der CVP-Stadtpartei (von links): Marius Casaulta, Rebecca Cozzio, Marc Stauffacher, Parteipräsident Ivo Liechti, Louis Stähelin, Fraktionspräsident Patrik Angehrn, Sarah Bünter und Antje Ziegler.

Der Vorstand der CVP-Stadtpartei (von links): Marius Casaulta, Rebecca Cozzio, Marc Stauffacher, Parteipräsident Ivo Liechti, Louis Stähelin, Fraktionspräsident Patrik Angehrn, Sarah Bünter und Antje Ziegler.

Bild: PD

Raphael Widmer leitete die CVP der Stadt St.Gallen während vier Jahren. Mit dem Abschluss seiner Doktorarbeit und dem Einstieg in die berufliche Selbständigkeit ist er jetzt zurückgetreten. Neuer CVP-Präsident ist der 39-jährige Ivo Liechti. Er lebt mit seiner Familie im Haggen-Quartier, ist Teilhaber eines Raumplanungsbüros, Vorstandsmitglied von Gewerbe Stadt St.Gallen, der Sektion Ostschweiz des Schweizerischen Werkbundes sowie des Baseball- und Softballclubs Wittenbach-Romanshorn.

Montag, 7. Juni - 17:10 Uhr

Gossau verzichtet auf grosse Party für Claudia Martin: Trinkbrunnen sollen über Amtszeit hinaus an höchste St.Gallerin 2021/22 erinnern

(pd/vre) Das St.Galler Kantonsparlament hat heute Montag sein Präsidium neu bestellt. Dabei wurde die Gossauer Stadträtin Claudia Martin zur neuen Präsidentin gewählt. Ihre Kolleginnen und Kollegen des Stadtrats freuen sich gemäss Mitteilung darüber und gratulieren der SVP-Politikerin im Namen der gesamten Bevölkerung der Stadt Gossau zu dieser Wahl. Auf die zu diesem Anlass traditionelle grosse Party wird - nicht zuletzt wegen der Coronapandemie - aber verzichtet.

Die neue Kantonsratspräsidentin Claudia Martin am ersten Tag der Junisession des St.Galler Kantonsparlaments in Aktion.

Die neue Kantonsratspräsidentin Claudia Martin am ersten Tag der Junisession des St.Galler Kantonsparlaments in Aktion.

Bild: Benjamin Manser
(7.6.2021)

Der Stadtrat will der Bevölkerung in Absprache mit der Gewählten ein länger wirkendes Geschenk machen: Trinkbrunnen an verschiedenen Stellen von Gossau sollen über ihre Amtszeit hinaus an die Wahl von Claudia Martin zur höchsten St.Gallerin 2021/22 erinnern. Die Wasserspender stehen aber auch dafür, dass Wasser bei uns «ein kostbares und frei zugängliches Gut» sei, heisst es in einer Mitteilung der Stadt vom Montag.

Claudia Martin ist seit 2013 Mitglied des Kantonsrates; sie wird dem Kantonsrat jetzt bis Anfang Juni 2022 vorstehen. Die SVP-Politikerin sass von 2005 bis 2013 im Gossauer Stadtparlament. Von 2007 bis 2013 präsidierte sie die SVP-Fraktion. 2006 war sie bereits Präsidentin des Stadtparlaments und somit die höchste Gossauerin. Die Stadt Gossau stellt mit ihre zum fünften Mal das Präsidium des Kantonsrats, der früher Grosser Rat hiess. Zuletzt wurde 1965 Gemeindeammann Jacques Bossart ins hohe Amt gewählt.

Montag, 7. Juni - 16:26 Uhr

WWF-Familienexkursion ins Toggenburg: Dem Luchs und anderen Meistern der Tarnung auf der Spur

(pd/vre) Viele einheimische Wildtiere sind wahre Meister der Tarnung und daher sehr selten zu beobachten. Gemeinsam mit Wildhüter Matthias Müller machen sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer WWF-Exkursion am 3. Juli, 10 bis 14 Uhr, im Alttoggenburg auf die Suche nach den Spuren dieser scheuen Tiere. Darunter könnte mit viel Glück auch der Luchs sein. Die Exkursion eignet sich gemäss Vorankündigung für Familien mit Kindern ab sechs Jahren.

Luchs oder Wolf? Die Unterscheidung ist - bei deutlichen Spuren - mit etwas Übung einfacher, als man am Anfang meint.

Luchs oder Wolf? Die Unterscheidung ist - bei deutlichen Spuren - mit etwas Übung einfacher, als man am Anfang meint.

Bild: WWF St.Gallen/
Roger Eggenberger

Die Region um Mosnang ist Heimat vieler Wildtiere. Im Sommer ziehen sie sich tagsüber an kühle, schattige Orte zurück. Hirsch, Reh und Gemse finden Schutz und Abkühlung in den dichten Wäldern und lassen sich somit nicht ganz einfach beobachten. Noch seltener sind Sichtungen des Luchses: Obwohl das Toggenburg zu seinem Revier gehört, bekommt der Mensch die grösste bei uns einheimische Katze selten bis nie zu Gesicht.

Anmeldung zur Exkursion sind bis Freitag, 2. Juli, 12 Uhr per E-Mail oder unter Telefon 071'221'72'30 möglich. Infos im Internetauftritt des WWF.

Montag, 7. Juni - 15:59 Uhr

Das Frauengesicht auf der Offenen Kirche St.Gallen wird fünf Jahre alt: Jubiläumsvideo erklärt die Entstehung des stadtbekannten Graffiti

(vre) Wer genau hinschaut, entdeckt Asterix und Obelix. Und Michael Jackson. Und das St.Galler Stadtoriginal Albert Nufer. Aber diese Details dürften den wenigsten auffallen. Dafür kennen alle das grosse Ganze: das brasilianische Frauengesicht auf der Fassade der Offenen Kirche am Unteren Graben. Seit 2016, also seit fünf Jahren, prangt das Graffiti da. Gut sichtbar an einer der meistbefahrenen Strassen des Kantons, ist es auch zu einem Wahrzeichen der Stadt St.Gallen geworden.

Kommenden Freitag jährt sich die Vernissage des Graffiti an der Fassade der Offenen Kirche am Unteren Graben zum fünften Mal.

Kommenden Freitag jährt sich die Vernissage des Graffiti an der Fassade der Offenen Kirche am Unteren Graben zum fünften Mal.

Bild: Sabrina Stübi
(29.2.2018)

Am 11. Juni jährt sich die Einweihung des Werks zum fünften Mal. Entstanden ist das Graffiti seinerzeit auf Betreiben der Offenen Kirche zum Thema «Weltoffen». Seit 2016 hat das Frauengesicht die Gemüter in der Stadt bewegte, einen längeren und heftigen Rechtsstreit ausgelöst, aber es existiert auch dank einer von über 1'500 Personen unterschriebenen Petition immer noch. Seine Tage sind jetzt aber gezählt: Die Offene Kirche soll im Zuge des Neubaus des HSG-Campus Platztor abgebrochen werden, womit auch das Graffiti verschwinden wird.

Bevor es allerdings soweit ist, wird im Internet des fünften «Geburtstags» des Frauengesichts gedacht. Das Video von Andreas Schwendener ist auf dem Youtube-Kanal des evangelisch-reformierten Forums St.Gallen zu finden. Es ist ein Zusammenschnitt aus Aufnahmen von Filmemacher Zeno Georgiou von 2016. Theodor Pindl von der Offenen Kirche wie auch die Künstler hinter dem Graffiti erklären Entstehung und Bedeutung eines Stücks Street Art, das inzwischen wohl allen in Stadt und Region St.Gallen ein Begriff ist:

Wie das Frauengesicht auf die Fassade der Offenen Kirche kam.

Video: ERF-SG
Montag, 7. Juni - 14:49 Uhr

Am St.Galler Solarcup traten diesmal 44 Mini-Solarmobile gegeneinander an: Knapper Sieg für die Oberstufe Engelwies

(sk/vre) 44 Mini-Solarmobile von rund 120 Schülerinnen und Schülern aus acht St.Galler Oberstufenklassen sind am Samstag beim diesjährigen Solarcup gegeneinander angetreten. Das Rennen wurde im Rahmen der nationalen «Tage der Sonne» durchgeführt und fand aufgrund der aktuellen Corona Situation ohne Publikum im Areal des Schulhauses Schönenwegen im Lachen-Quartier statt.

Die Rennbahn am vergangenen Samstag auf dem Pausenplatz des Schulhauses Schönenwegen im Lachen-Quartier.

Die Rennbahn am vergangenen Samstag auf dem Pausenplatz des Schulhauses Schönenwegen im Lachen-Quartier.

Bild: Stadt St.Gallen
(5.6.2021)

Die Mini-Solarmobile waren von Schülerinnen und Schülern seit Anfang Jahr im Werkunterricht zusammengebaut worden. Ziel war es, ein möglichst flink über die Rennbahn flitzendes Gefährt zu entwickeln. Am Renntag ging es dann nicht nur um die Ehre: Das Gewinner-Team «The Dark Lord» der Oberstufe Engelwies sowie die Zweit- und Drittplatzierten der Oberstufe Blumenau erhielten einen Beitrag für die Klassenkasse und Gratis-Eintritte in ein St.Galler Schwimmbad.

Auf dem improvisierten Treppchen stehen am Schluss Teams der Oberstufen Engelwies und Blumenau.

Auf dem improvisierten Treppchen stehen am Schluss Teams der Oberstufen Engelwies und Blumenau.

Bild: Stadt St.Gallen
(5.6.2021)

Die «Tage der Sonne» widmen sich jedes Jahr im Frühsommer dem Thema Solarenergie. Die Aktion dauert jeweils zehn Tage, heuer vom 28. Mai bis am 6. Juni; in ihrem Rahmen finden jeweils überall in der Schweiz Anlässe, Aktivitäten und Besichtigungen rund um die Energiegewinnung aus der Sonne statt. Der von der städischen Dienststelle Umwelt und Energie organisierte Solarcup wird seit 2010 durchgeführt. Er hat sich gemäss Mitteilung als fester Bestandteil des Schulkalenders etabliert.

Montag, 7. Juni - 14:27 Uhr

Kanton schreibt Wettbewerb für Filmideen aus: Drehbücher über St.Galler Stoffe gesucht

(SK/vre) Das Amt für Kultur des Kantons St.Gallen lädt Profis ein, bis zum 20. Oktober Filmideen einzureichen. Gesucht sind dabei gemäss Mitteilung vom Montag «spannende und erfrischende Stoffe, die entweder ein bedeutendes st.gallisches Thema behandeln und/oder im Kanton St.Gallen spielen». Juriert werden die Wettbewerbsbeiträge durch die Filmkommission. Vier Gewinnerinnen oder Gewinnern winken je 15'000 Franken für das Erarbeiten eines Treatments, eines Vor-Drehbuchs.

So können die Notizen eines professionellen Drehbuchautors für einen seiner Filme aussehen.

So können die Notizen eines professionellen Drehbuchautors für einen seiner Filme aussehen.

Bild: Arthur Gamsa (27.5.2021)

Die kantonalen Filmförderung sei nach wie vor überzeugt, dass eine intensive Auseinandersetzung und Bearbeitung des Filmstoffs in einer frühen Phase und über verschiedene Entwicklungsstufen hinweg eine wichtige Voraussetzung für die hohe Qualität eines Filmes sei, heisst es in der Mitteilung: «Sie setzt daher mit dem Wettbewerb bewusst an der Stelle an. Dazu kommt, dass in der ersten Entwicklungsphase des Drehbuchs mit verhältnismässig wenig Fördergeldern sehr viel bewirkt werden kann.»

Detaillierte Infos über den Drehbuch-Wettbewerb finden sich im Internet.

Montag, 7. Juni - 14:00 Uhr

Wechsel an der Spitze der CVP/EVP-Fraktion im St.Galler Kantonsrat: Boris Tschirky folgt auf Andreas Widmer

(pd/vre) Die CVP/EVP-Fraktion im St.Galler Kantonsparlament hat am Montag Boris Tschirky zum neuen Präsidenten gewählt. Der Gemeindepräsident von Gaiserwald wird die Funktion diesen Mittwoch von Andreas Widmer (Mühlrüti) übernehmen. Letzterer tritt nach 22 Jahren im Kantonsrat, fünf davon als Präsident der CVP/EVP-Fraktion, zurück. Die Nachfolge von Widmer als Kantonsrat wird Rechtsanwalt Adrian Gmür (Bütschwil) antreten.

Der Gaiserwalder Gemeindepräsident Boris Tschirky wird neuer Präsident der CVP/EVP-Fraktion im St.Galler Kantonsrat.

Der Gaiserwalder Gemeindepräsident Boris Tschirky wird neuer Präsident der CVP/EVP-Fraktion im St.Galler Kantonsrat.

Bild: PD

Einer breiten Öffentlichkeit in der Region St.Gallen ist der 55-Jährige Tschirky wegen seiner Zeit als Tourismusdirektor und wegen des Wahlkampfes 2017 um die Nachfolge von Nino Cozzio in der St.Galler Stadtregierung bekannt. Tschirky sitzt seit 2016 für den Wahlkreis St.Gallen-Gossau im Kantonsrat. Nach dem Studium an der Uni Zürich arbeitete der gebürtige Rheintaler zuerste als Journalist in Altstätten, danach für vier Jahre im Amt für Wirtschaft des Kantons St.Gallen.

Danach wurde Boris Tschirky Direktor von St.Gallen-Bodensee-Tourismus. In dieser Zeit gehörte er auch dem St.Galler Stadtparlament an, bis er 2013 zum Gemeindepräsidenten von Gaiserwald gewählt wurde. Neben diesem Amt präsidiert er bis heute die Vereinigung der Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten des Kantons St.Gallen. Im Herbst 2017 war er für viele etwas überraschend der Grünliberalen Sonja Lüthi im Stadtratswahlkampf unterlegen.

Montag, 7. Juni - 11:11 Uhr

Der Arbeitsmarkt im Kanton St.Gallen: Die Zahl der Stellensuchenden nimmt langsam ab

(SK/vre) Im Mai ist die Zahl der Stellensuchenden im Kanton St.Gallen gegenüber dem Vormonat erneut gesunken. Gemessen am Mai 2020 sind allerdings immer noch vier Prozent mehr Personen bei einem Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) gemeldet. Älterer Arbeitnehmer leiden dabei stärker an den Folgen der Coronakrise: Die Zahl der 15- bis 24-Jährigen, die eine Stelle suchen, hat gegenüber dem Vorjahr um zwanzig Prozent abgenommen. Die Zahl der 50-Jährigen und Älteren ohne Stelle liegt diesen Mai um 12,9 Prozent höher als im Mai 2020.

Beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) an der Geltenwilenstrasse 16 in St.Gallen.

Beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) an der Geltenwilenstrasse 16 in St.Gallen.

Bild: Benjamin Manser
(23.2.2021)

Ende Mai waren im Kanton St.Gallen 13'367 Stellensuchende bei einem RAV gemeldet. Das sind 305 Personen weniger als Ende April. Im Vergleich zum Mai 2020 sind allerdings immer noch 508 Personen oder vier Prozent mehr auf Stellensuche. Der Anstieg im Kanton St.Gallen ist etwas höher als in der Gesamtschweiz (plus 1,9 Prozent), er ist aber vergleichbar mit dem Kanton Thurgau (plus 4,5 Prozent). Das alles ist den aktuellen Zahlen der kantonalen Fachstelle für Statistik zu entnehmen.

Die Zahl der 15- bis 24-jährigen Stellensuchenden im Kanton St.Gallen liegt fast zwanzig Prozent unter dem Vorjahreswert, nämlich bei 1'400 (Ende Mai 2020: 1'742). Bei den 25- bis 49-Jährigen ist die Zahl im Monatsvergleich zwar ebenfalls gesunken, nämlich um 233 Personen (minus 2,9 Prozent), liegt aber immer noch um 366 oder fünf Prozent über dem Wert im Mai 2020. Die Zahl der 50-Jährigen und älteren Stellensuchenden hat sich gegenüber dem Vormonat kaum bewegt (-1) und liegt diesen Mai immer noch 12,9 Prozent über dem Mai 2020.

Warteschlange vor dem Impfzentrum im Lerchenfeld. 60 Stellenlose unterstützen mit Arbeitseinsätzen in den vier kantonalen Impfzentren die Impfkampagne im St.Gallischen.

Warteschlange vor dem Impfzentrum im Lerchenfeld. 60 Stellenlose unterstützen mit Arbeitseinsätzen in den vier kantonalen Impfzentren die Impfkampagne im St.Gallischen.

Bild: Ralph Ribi
(27.5.2021)

Die Zahl der im Kanton St.Gallen für Kurzarbeit vorangemeldeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat diesen Mai gegenüber dem Vormonat abgenommen. Sie liegt bei rund 2'700 Betrieben und etwas über 31'000 Angestellten. Das sind etwa zehn Prozent aller Beschäftigten im Kanton St.Gallen. Bei den Anmeldungen für Kurzarbeit schwingen erwartungsgemäss jene Branchen obenaus, die speziell von der Coronakrise betroffen sind: Im Gastgewerbe und der Hotellerie betrifft die Kurzarbeit weiterhin jede zweite beschäftige Person, im Bereich Kunst, Sport, Unterhaltung und Erholung ist rund jeder vierte Beschäftigte.

Impfzentren

Stellenlose unterstützen kantonale Impfkampagne

(SK/vre) Seit Inbetriebnahme der vier Impfzentren im Kanton St.Gallen Mitte April werden diese von einem ständigen Pool von rund 60 Stellensuchenden unterstützt. Das entsprechende Einsatzprogramm nennt sich gemäss Mitteilung vom Montag «Assistent/in Impfzentrum». Sämtliche Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) angemeldet und leisten die Einsätze auf freiwilliger Basis.

Zu den Aufgaben der Stellensuchenden in den Impfzentren gehören im Wesentlichen die Zuweisung der zu impfenden Personen und ihre Überwachung, nachdem sie den Pieks in den Oberarm erhalten haben. Für den gesamten Medizin- und Sicherheitsbereich ist Fachpersonal zuständig. Zwischen dem 15. April und dem 3. Juni wurden von den Stellensuchenden in den Impfzentren an insgesamt 69 Tagen bereits 572 Einsätze geleistet.

Montag, 7. Juni - 10:23 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 107 Neuansteckungen und Todesfall übers Wochenende

(SK/vre) Der Kanton St.Gallen meldet im Internet fürs Wochenende (Freitag, Samstag, Sonntag) 107 laborbestätigte Neuansteckungen mit dem Coronavirus. Die Gesamtzahl der Infektionen seit März 2020 liegt damit bei 42'436. Zudem gab's erstmals nach rund drei Wochen am Wochenende auch wieder einen Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19. Die Zahl der St.Galler Coronatoten seit Frühling 2020 liegt damit neu bei 710.

Montag, 7. Juni - 10:08 Uhr

Selbstunfall bei der Autobahnausfahrt Gossau: 19-Jährige leicht verletzt

(kapo/vre) Am Sonntagmittag ist es auf der Querverbindung bei der Autobahnausfahrt Gossau zu einem Selbstunfall gekommen. Dabei wurde gemäss Mitteilung der Kantonspolizei eine 19-jährige Autofahrerin leicht verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital überführt. Es entstand Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Franken.

Das arg demolierte Auto der 19-Jährigen, die am Sonntag bei Gossau eine Leitplanke und einen Kandelaber gerammt hat.

Das arg demolierte Auto der 19-Jährigen, die am Sonntag bei Gossau eine Leitplanke und einen Kandelaber gerammt hat.

Bild: Kantonspolizei SG

Am Sonntag, kurz vor 14 Uhr, war die 19-Jährige mit ihrem Auto auf der Autobahn von St.Gallen in Richtung Gossau unterwegs. Bei der Ausfahrt Gossau bog sie links in Richtung Flawil ab. Aus bisher unbekannten Gründen prallte das Auto dabei mit der rechten Seite gegen die Leitplanke. Es wurde nach links abgewiesen, schleuderte über die Fahrspur und prallte frontal gegen einen Beleuchtungsmast.

Montag, 7. Juni - 9:51 Uhr

Spektakulärer Unfall hinter dem Hauptbahnhof: Mit dem Auto durch den Zaun aufs Gleisfeld

(sae/vre) Ein ziemlich spektakulärer Unfall hat sich heute Montag im Morgenverkehr an der St.Galler Rosenbergstrasse ereignet. Kurz vor sechs Uhr durchbrach ein Auto mit Thurgauer Kennzeichen den Zaun zwischen der Strasse und dem Gleisfeld des Hauptbahnhofs. Danach krachte es offenbar frontal in den Mast der Eisenbahn-Oberleitung und blieb stecken.

Das Auto durchbrach den Zaun gegen das Gleisfeld des Hauptbahnhofs hin und krachte in einen Mast der Eisenbahn-Oberleitung.

Das Auto durchbrach den Zaun gegen das Gleisfeld des Hauptbahnhofs hin und krachte in einen Mast der Eisenbahn-Oberleitung.

Bild: Leserreporter
(7.6.2021)

Gemäss Stadtpolizei ist beim Zwischenfall viel Sachschaden entstanden; die Rede ist von über 100'000 Franken. Dies, weil gemäss Stapo-Sprecher Dionys Widmer beim Zwischenfall auch Bahnanlagen in Mitleidenschaft gezogen wurden. Zu Beeinträchtigungen des Bahnverkehrs kam es gemäss einem Sprecher der SBB durch den Unfall hingegen nicht. Dies, weil das Auto nicht auf den Gleisen landete, sondern davor durch den Mast der Oberleitung gestoppt wurde.

Der Fahrer oder die Fahrerin des Personenautos konnte sich selber aus dem Auto befreien und entfernte sich von der Unfallstelle. Die Polizei ist aktuell auf der Suche nach dieser Person. Sie ruft zudem Zeuginnen und Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder allenfalls auch durchs Auto gefährdet wurden, sich unter 071'224'60'00 zu melden.

Die Rosenbergstrasse hinter dem Hauptbahnhof: Während der Bergung des Unfallautos kam es zeitweise zu Verkehrsbehinderungen.

Die Rosenbergstrasse hinter dem Hauptbahnhof: Während der Bergung des Unfallautos kam es zeitweise zu Verkehrsbehinderungen.

Bild: Leserreporter

Die Bergung des Unfallautos gestaltet sich zeitaufwendig, war aber nach 10 Uhr abgeschlossen und die Rosenbergstrasse wieder ohne Wartezeiten passierbar. Ursache für den spektakulären Unfall könnte überhöhte Geschwindigkeit gewesen sein: Das Auto sei massiv zu schnell unterwegs gewesen, heisst es seitens der Polizei. Und es wäre nicht der erste schwere Verkehrsunfall an dieser Stelle, bei dem zu hohes Tempo eine Rolle gespielt hat.

Ende 2019 hat fast an der gleichen Stelle wie heute Morgen ein 22-jähriger Autofahrer wegen überhöhter Geschwindigkeit die Herrschaft über seinen Wagen verloren. Er war ins Schleudern und auf den Veloweg auf der Südseite der Rosenbergstrasse geraten. Hier hatte das Auto einen 29-jährigen Velofahrer erfasst und war durch den Zaun auf Gleisfeld gestürzt. Dort touchierte es einen abgestellten Zug. Damals wurde der Unfallfahrer im Auto eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden.

Montag, 7. Juni - 8:34 Uhr

Der St.Galler Stadtlauf vom 4. Juli findet nun doch nicht statt: Für die Organisatoren sind die kantonalen Corona-Auflagen nicht umsetzbar

(pd/vre) Der dritte St.Galler Stadtlauf findet definitiv nicht mehr in diesem Jahr statt. Alle seien dafür bereit gewesen, heisst es in einer Mitteilung vom Montagmorgen - Läuferinnen und Läufer genau so wie die Organisatoren und ihre Partner sowie die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer. Und trotzdem findet der Laufanlass nun doch nicht am 4. Juli statt. Grund dafür sind nach Angaben der Organisatoren die Auflagen des Kantons.

Teilnehmer des St.Galler Stadtlaufs in der Multergasse.

Teilnehmer des St.Galler Stadtlaufs in der Multergasse.

Bild: PD

Aus der Mitteilung des OK des Stadtlaufs spricht die Enttäuschung über die Absage: «Unser Lauf- und Eventherz schmerzt extrem. Wir sind traurig und enttäuscht, den Läuferinnen und Läufern keinen Anlass bieten zu dürfen. Gerade die Tendenzen der letzten Wochen haben für einen tollen ersten Event in der neuen ‹Normalität› gesprochen», lässt sich OK-Präsident Daniel Schmidli in der Mitteilung zitieren.

Und weiter im Originalton: «Nach den vom Bundesrat in Aussicht gestellten Bedingungen für Grossveranstaltungen hatten wir uns gefreut, in der Stadt St.Gallen einen unvergesslichen und sportlichen dritten Stadtlauf durchführen zu können. Leider sind die aktuellen Auflagen des Kantons St.Gallen für eine Durchführung im Juli nicht umsetzbar und zwingen uns dazu, den Event trotz guter Vorbereitung und funktionierendem Schutzkonzept abzusagen.»

Der Startbereich des St.Galler Stadtlaufs - in Zeiten vor dem Coronavirus - in der Marktgasse.

Der Startbereich des St.Galler Stadtlaufs - in Zeiten vor dem Coronavirus - in der Marktgasse.

Bild: PD

Der St.Galler Stadtlauf legt damit «eine Trainingspause» ein. Dafür sei er dann 2022 «voller Elan» zurück, verspricht das OK in seiner Mitteilung. Zuerst aber müsse man jetzt einmal «die Batterien nach der Enttäuschung wieder laden und die für uns schwer nachvollziehbaren Entscheidungen verarbeiten». Und dann:

«Wir freuen uns jetzt schon auf einen phantastischen dritten Stadtlauf St.Gallen und werden in den nächsten Wochen bereits die Basisarbeiten dafür in die Hand nehmen.»
Montag, 7. Juni - 7:44 Uhr

Auf Entdeckungsreise im Historischen und Völkerkundemuseum: Highlights der Sammlung auf einer virtuellen Führung nachspüren

(pd/vre) Das Haus des Historischen und Völkerkundemuseums (HVM) im St.Galler Stadtpark ist vor 100 Jahren in Betrieb genommen worden. Aus diesem Anlass zeigt das Museum in einer Jubiläumsausstellung 100 Highlights aus seiner Sammlung. Sie vereint erstmals Ausstellungsstücke aus allen vier Museumsbereichen, nämlich aus Archäologie, Geschichte, Weltkulturen und Kindermuseum. Die Ausstellung ist bis 27. Februar 2022 zu sehen.

Halszitherspielerin aus der Ostschweiz: 100 Highlights aus dem Historischen und Völkerkundemuseum sind derzeit als Ausstellung im 100 Jahre alten Museumsgebäude im St.Galler Stadtpark zu sehen.

Halszitherspielerin aus der Ostschweiz: 100 Highlights aus dem Historischen und Völkerkundemuseum sind derzeit als Ausstellung im 100 Jahre alten Museumsgebäude im St.Galler Stadtpark zu sehen.

Bild: HVM

Diesen Mittwoch, 18 Uhr, findet unter dem Titel «Museumsgeschichte und Objektwelten» ein virtueller Rundgang durch die Jubiläumsausstellung mit Kuratorin Monika Mähr statt. Zur «Zoom»-Führung im Internet anmelden kann man sich per E-Mail. Dabei lernen Besucherinnen und Besucher nicht nur wichtige Objekte aus den Beständen des HVM kennen, es gibt auch Spannendes aus dessen Geschichte zu erfahren.

Sonntag, 6. Juni - 18:45 Uhr

Zwei Verletzte bei Verkehrsunfall in Rorschach: Stop-Markierung missachtet und anderes Auto gerammt

Zwei Verletzte und Blechsalat für 13'000 Franken: Das Resultat, wenn einer eine Stop-Strass überfährt...

Zwei Verletzte und Blechsalat für 13'000 Franken: Das Resultat, wenn einer eine Stop-Strass überfährt...

Bild: Kantonspolizei SG (5.6.2021)

(kapo/vre) Am Samstagnachmittag ist es in Rorschach auf der Kreuzung Burghalden- und Mariabergstrasse zu einem Verkehrsunfall gekommen. Beim Zusammenstoss zweier Autos wurden gemäss Mitteilung der Kantonspolizei ein 34-jähriger Autofahrer und seine 30-jährige Mitfahrerin leicht verletzt. Die beiden mussten mit der Ambulanz ins Spital gebracht werden. An den Autos entstand Sachschaden von rund 13'000 Franken.

...und mitten auf einer Kreuzung ein anderes Auto rammt. In diesem Fall ist es am Samstag in Rorschach passiert.

...und mitten auf einer Kreuzung ein anderes Auto rammt. In diesem Fall ist es am Samstag in Rorschach passiert.

Bild: Kantonspolizei SG (5.6.2021)

Ein 28-Jähriger war am Samstag, kurz vor 15 Uhr, mit seinem Auto auf der Mariabergstrasse zur Kreuzung mit der Burghaldenstrasse unterwegs. Dort fuhr er unter Missachtung einer Stop-Markierung auf die Kreuzung und wollte nach links Richtung Rorschacherberg abbiegen. Dabei stiess der Wagen des jungen Mannes mit dem Auto des 34-Jährigen zusammen, der von der Burhaldenstrasse zur Kreuzung wollte.

Sonntag, 6. Juni - 11:24 Uhr

Velofahrer stürzt – Stadtpolizei sucht Zeugen

(stapo/dar) Am Donnerstagabend ist bei einem Verkehrsunfall auf der Fürstenlandstrasse ein Velofahrer verletzt worden. Um 18.20 Uhr fuhr der 30-Jährige mit seinem Velo stadtauswärts. Als ein Personenwagen vor ihm unvermittelt bremste, um nach links abzubiegen, leitete der Velofahrer eine Vollbremsung ein, um eine Kollision zu verhindern. Dabei stürzte er und schlug mit dem Kopf auf dem Asphalt auf.

Die unbekannte Fahrzeuglenkerin erkundigte sich beim verunfallten Velofahrer über allfällige Verletzungen. Dieser verneinte und fuhren gemäss Polizeimeldung ihres Weges. Zuhause angekommen, hatte der Velofahrer Erinnerungslücken und begab sich daraufhin ins Spital. Dort wurden beim Mann ein Schädelhirntrauma sowie Prellungen diagnostiziert.

Die Stadtpolizei St.Gallen sucht nun nach der unbekannten Autofahrerin sowie weiteren Personen, die zum Unfall Angaben machen können. Hinweise können unter 071'224'60'00 abgegeben werden.

Sonntag, 6. Juni - 9:53 Uhr

Der SC Brühl blieb chancenlos gegen die U21 des FC Basel: In der zweiten Halbzeit vom Gegner überfahren

(pd/vre) Eine Halbzeit lang konnten die Brühler am Samstag auswärts gegen die spielstarken Basler einigermassen mithalten. Die Bebbis hatten schon da mehr Spielanteile, doch die Kronen hatten ebenso klare Torchancen. Die grösste vergab Demian Titaro beim Stande von 0:0 in der 30. Minute mit einem Lattenschuss. Kurze Zeit darauf erzielte der auffälligste Spieler auf dem Platz Lirik Vishi das 1:0, weil ein Brühler Verteidiger den Ball nicht aus der Gefahrenzone brachte, wie Henri Seitter in seinem Machtbericht schreibt.

Das Spiel des SC Brühl gegen die U21 des FC Basel war nicht so einseitig, wie das Resultat vermuten lässt. Die Brühler wehrten sich tapfer, wurden aber vor allem in der zweiten Halbzeit von den Baslern überfahren.

Das Spiel des SC Brühl gegen die U21 des FC Basel war nicht so einseitig, wie das Resultat vermuten lässt. Die Brühler wehrten sich tapfer, wurden aber vor allem in der zweiten Halbzeit von den Baslern überfahren.

Bild: Kurt Frischknecht/ SCB (5.6.2021)

In der zweiten Hälfte konnten die Brühler kräftemässig nur noch eine Viertelstunde mithalten. Die Basler schlugen mit ihrem schnellen variantenreichen Spiel daraus sofort Kapital und erhöhten zwischen der 64. und 74. Minute vom 1:0 auf 4:0. Praktisch jeder gefährliche Angriff landete im Brühler Tor. Die Gäste kämpften zwar redlich bis zum Schlusspfiff, verpassten aber den verdienten Ehrentreffer. Im Gegenteil, der eingewechselte Afimico Pululu erzielte noch mit seinem zweiten persönlichen Treffer zum brutalen 5:0-Schlussresultat.

Basel war im zweitletzten Spiel der Brühler in der Aufstiegsrunde der Promotion League der erwartet starke Gegner, doch so einseitig wie das Resultat vermuten lässt, war die Partie keineswegs. Damit liegt für die Kronen vor der Schlussrunde der angestrebte dritte Tabellenrang und damit die direkte Qualifikation für den Cup nicht mehr drin. Der SC Brühl muss übernächste Woche in der Vorrunde des Cups gegen einen Ligakonkurrenten antreten.

Samstag, 5. Juni - 20:30 Uhr

Abstimmungsbarometer der Stadt St.Gallen: Am 13. Juni liegt weider eine Stimmbeteiligung um die 50 Prozent drin

(vre) Bis Freitag, 4. Juni, haben in St.Gallen 12'044 Stimmberechtigte ihre Unterlagen für die Urnengänge vom 13. Juni der Stadt retourniert. Das entspricht einer Stimmbeteiligung von 27,2 Prozent. Das lässt sich mit dem ersten Abstimmungswochenende dieses Jahres vergleichen: Damals lag die Stimmbeteiligung eine Woche zuvor bei 28,5 Prozent. Am 7. März lag die Stimmbeteiligung dann bei den eidgenössischen Vorlagen bei 50,1 Prozent. Mit einer ähnliche hohen Beteiligung ist wohl für den 13. Juni zu rechnen.

Aktuell liegt die Stimmbeteiligung für den 13. Juni in der Stadt St.Gallen bei 27,2 Prozent. Das städtische Abstimmungsbarometer informiert ab Montag täglich über die Zahl der eingegangenen Stimmcouverts.

Aktuell liegt die Stimmbeteiligung für den 13. Juni in der Stadt St.Gallen bei 27,2 Prozent. Das städtische Abstimmungsbarometer informiert ab Montag täglich über die Zahl der eingegangenen Stimmcouverts.

Screenshot: Stadt SG
(4.6.2021)

Zu entscheiden sind in St.Gallen am 13. Juni fünf eidgenössische und vier kantonale Vorlagen. Auf Bundesebene geht es um die Trinkwasser- und die Pestizid-Initiativen, das Covid-19- und das CO2-Gesetz sowie das Gesetz über polizeiliche Massnahmen gegen Terrorismus. Alle Vorlagen sind umstritten. Auf kantonaler Ebene polarisiert der Entscheid über das Spital Wattwil. Weniger Wellen werfen das Förderprogramm Energie 2021 bis 2025, die Erhöhung des Eigenkapitals der Spitalregion Fürstenland und Toggenburg sowie die Beiträge für die medizinische Notfallversorgung.

In St.Gallen steht die Abstimmungsurne nurn noch am Sonntag, 10 bis 12 Uhr, im Foyer des Rathauses am Bahnhofplatz. Vorher kann man aber per Post und in den Rathaus-Briefkasten brieflich abstimmen.

In St.Gallen steht die Abstimmungsurne nurn noch am Sonntag, 10 bis 12 Uhr, im Foyer des Rathauses am Bahnhofplatz. Vorher kann man aber per Post und in den Rathaus-Briefkasten brieflich abstimmen.

Bild: Ralph Ribi
(9.2.2020)

An den Abstimmungen vom 13. Juni kann man in der Stadt St.Gallen per Post bis Freitagabend, letzte Leerung der Briefkästen, teilnehmen. Das Couvert mit den ausgefüllten Unterlagen kann man aber auch im Briefkasten links neben dem Eingang zum Rathaus am Bahnhofplatz deponieren. Wer am 12. und 13. Juni seine Stimme abgeben will, kann dies dies Sonntag, 12 Uhr, an diesem Briefkasten tun. Zudem steht am Sonntag, 10 bis 12 Uhr, wie üblich die Abstimmungsurne im Foyer des Rathauses.

Samstag, 5. Juni - 14:39 Uhr

Ein Parkplatz in der tosenden Steinach

E-Trottinett in die Mülenenschlucht geworfen
Offensichtlich etwas falsch verstanden haben Nachtbuben beim Verleihsystem der seit einiger Zeit überall in der Stadt herumstehenden E-Scooter. Wenn es heisst, man dürfe sie nach Gebrauch überall stehen lassen, wo sie nicht störten, ist damit gemeint, dass man sie dann auch wieder nutzen kann. Luca Ghiselli - 5.6.2021
Samstag, 5. Juni - 9:33 Uhr

Selbstunfall mit Motorrad im Schoren-Tunnel

(kapo/dar) Am Freitagvormittag ist ein 30-jähriger Motorradfahrer im Schoren-Tunnel der St.Galler Stadtautobahn verunfallt, wie die Kantonspolizei mitteilt. Der Mann war vom Stadtzentrum in Richtung Zürich unterwegs, als er aus unbekannten Gründen die Kontrolle über das Motorrad verlor. Dieses geriet an den linken Fahrbahnrand und prallte dort gegen die Tunnelwand, wodurch der Motorradfahrer zu Fall kam. Anschliessend rutschten Motorrad und Fahrer zurück auf die Fahrbahn.

Hier stiess der Motorradfahrer gegen die Tunnelwand. Die zerstörten Kacheln der Wandverkleidung zeugen von der Wucht des Aufpralls.

Hier stiess der Motorradfahrer gegen die Tunnelwand. Die zerstörten Kacheln der Wandverkleidung zeugen von der Wucht des Aufpralls.

Bild: Kantonspolizei SG
(4.6.2021)

Der 30-Jährige wurde dabei leicht verletzt. Er konnte sich selbständig zur Behandlung ins Spital begeben. Am Motorrad entstand Sachschaden von rund 5'000 Franken. Zudem mussten durch den Unterhaltsdienst Teile der heruntergefallenen Wandverkleidung weggeräumt werden.

Samstag, 5. Juni - 8:37 Uhr

Der SC Brühl spielt heute Samstag gegen die jungen Basler

(fm/vre) Heute Samstag spielt die erste Mannschaft des SCB auswärts gegen die zweite Mannschaft des FC Basel. Das Auswärtsspiel findet ab 16 Uhr in der Sportanlage St.Jakob in Basel statt. Trotz gelockerter Corona-Massnahmen ziehen es die Basler Verantwortlichen vor, das Spiel «unter Ausschluss der Öffentlichkeit» - also ohne Publikum - auszutragen, wie sie mitteilen.

Für den SC Brühl ist es das zweitletzte Spiel der Aufstiegsrunde in der Promotion League. Aufsteigen werden die Kronen nicht mehr. Den ersten Tabellenplatz hat Yverdon auf sicher. Brühl wird versuchen, vom aktuell fünften Platz unter die ersten drei vorzustossen, um sich so den direkten Zugang zur Cup-Qualifikation zu sichern. Dafür braucht es gegen die Basler aber eine Steigerung gegenüber dem Kantonsderby in Rapperswil-Jona. Dort ging Brühl vor einer Woche mit einer 1:3-Niederlage vom Platz.

Gegen den FC Rapperswil-Jona gewann der SC Brühl vor einer Woche keinen Blumentopf und ging mit einer 1:3-Niederlage vom Platz.

Gegen den FC Rapperswil-Jona gewann der SC Brühl vor einer Woche keinen Blumentopf und ging mit einer 1:3-Niederlage vom Platz.

Bild: Kurt Frischknecht/
SCB (29.5.2021)

Gegen die U21 des FC Basel ist heute Nachmittag ein offenes Spiel zu erwarten. Erfahrungsgemäss gehen die U-Mannschaften – altersbedingt – gerne «mit offenem Visier» in den Kampf. Das kommt Brühl entgegen, das auch eine junge Mannschaft aufs Feld schickt, die ebenfalls wenig taktiert und einen offensiven, unbekümmerten und technischen Fussball spielt.

Der SC Brühl hat, abgesehen von den drei U21-Teams, die mit Abstand jüngste Mannschaft der Promotion League. Brühl führt denn auch die «U21-Trophy» der Liga mit mehr als 7'700 Einsatzminuten an; die zweitplatzierten Black Stars aus Basel haben nicht einmal die Hälfte an «junger» Einsatzzeit auf dem Konto.

Samstag, 5. Juni - 8:25 Uhr

Wassertemperaturen Freibäder Stadt und Region St.Gallen

Stand: 5. Juni 2021, 8.15 Uhr
Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld 20
Freibad Rotmonten 20
Familien- und Frauenbad Dreilinden 19
Gemeinschaftsbad Mannenweier 18
Schwimmbad Arbon
Becken 24
See 17,9
Schwimmbad Waldstatt 23,3
Freitag, 4. Juni - 19:49 Uhr

Ein nationaler Fernsehauftritt fürs Areal Bach: Wie der Treffpunkt hinter dem Bahnhof St.Fiden bei der Bevölkerung ankommt und was die Stadt hier plant

(vre) Wenn nicht gerade Krawallnächte die nationalen Medien anziehen, sind ausführlichere Berichterstattungen im nationalen Fernsehen über Themen aus der Stadt St.Gallen eher dünn gesät. Umso mehr freut einem der Auftritt vom Freitag des neuen Treffpunkts Areal Bach in der SRF-Sendung «Schweiz aktuell». Ausführlich wird in der Sendung über die Zwischennutzung hinter dem Bahnhof St.Fiden, aber auch über die Vision der Stadt für eine Überdeckung und Überbauung des Gebiets berichtet.

Der Bahnhof St.Fiden und die Migros Bach am Freitagabend in der SRF-Sendung «Schweiz aktuell».

Der Bahnhof St.Fiden und die Migros Bach am Freitagabend in der SRF-Sendung «Schweiz aktuell».

Bild: Reto Voneschen
(4.6.2021)

Melanie Diem, eine der Initiantinnen des Areals Bach, zieht in der TV-Sendung eine positive Bilanz über die ersten Betriebswochen. Der neue Treffpunkt werde von der Bevölkerung im Osten von St.Gallen gut angenommen. Auch die bereits realisierten Angebote etwa im Bereich des Urban Gardening stiessen auf viel Interesse. In «Schweiz aktuell» ebenfalls zu Wort kommen Stadtpräsidentin Maria Pappa und Stadtplaner Florian Kessler: Sie erläutern die Visionen einen neuen Stadtteil im Gebiet zwischen Bahnhof St.Fiden und Migros Bach.

Die St.Galler Stadtpräsidentin Maria Pappa erläutert dem Rest der Schweiz die Vision zur Überbauung des Areals hinter dem Bahnhof St.Fiden.

Die St.Galler Stadtpräsidentin Maria Pappa erläutert dem Rest der Schweiz die Vision zur Überbauung des Areals hinter dem Bahnhof St.Fiden.

Bild: Reto Voneschen
(4.6.2021)

Die Sendung «Schweiz aktuell» mit dem Beitrag über das Areal Bach ist im Fernsehen das nächste Mal heute Freitag, 20.30 Uhr, auf SRF Info zu sehen (mit Übersetzung in Gebärdensprache). Später sind die Beiträge auch im Internet zugänglich.

Freitag, 4. Juni - 17:30 Uhr

Im Gossauer Stadtzentrum die Ladung verloren: Der Fahrer eines überladenen Pickups war betrunken

(kapo/vre) Einen spektakulären Unfall mit glücklicherweise glimpflichem Ausgang hat am Freitagmorgen ein Pickup-Fahrer in Gossau gebaut. Der Mann verlor beim Einbiegen von der Herisauer- in die Poststrasse seine Ladung. Mehrere schwere Bodenplatten stürzten auf die Strasse und das angrenzende Trottoir. Der 33-Jähriger Fahrer war gemäss Mitteilung der Kantonspolizei alkoholisiert. Und den Pickup mit Anhänger hatte er auch noch überladen.

Beim Zwischenfall vom Freitagmorgen in Gossau wurde auch der Pickup in Mitleidenschaft gezogen.

Beim Zwischenfall vom Freitagmorgen in Gossau wurde auch der Pickup in Mitleidenschaft gezogen.

Bild: Kantonspolizei SG
(4.6.2021)

Der 33-jährige Mann transportierte am Freitag, gegen 8.30 Uhr, auf dem Anhänger an seinem Pickup mehrere schwere Bodenplatten. Wegen einer Vollbremsung riss ein Teil der Spannsets und die Bodenplatten verschoben sich. Beim Abbiegen von der Herisauer- in die Poststrasse fielen mehrere Platten vom Anhänger. Dies glücklicherweise ohne grössere Schäden zu verursachen.

Die unfreiwillig abgeladenen Bodenplatten am Frietagmorgen auf der Verzweigung der Herisauser- und Poststrasse in Gossau.

Die unfreiwillig abgeladenen Bodenplatten am Frietagmorgen auf der Verzweigung der Herisauser- und Poststrasse in Gossau.

Bild: Kantonspolizei SG (4.6.2021)

Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der Fahrer angetrunken war und seine Fahrzeugkombination erheblich schwerer geladen hatte, als erlaubt. Die Anhängelast war gemäss Polizeimeldung um mehr als 16 Prozent zu schwer. Seinen Fahrausweis durfte der Lenker des Pickup gleich an Ort und Stelle abgeben.

Freitag, 4. Juni - 17:11 Uhr

Heute wird vor dem Waaghaus getschuttet: Spielerisch die Bedeutung von Fairplay und gegenseitigem Respekt vermitteln

(sk/vre) Heute Freitag, 20 bis 22 Uhr, wird vor dem Waaghaus «Microsoccer» gespielt. Was insofern passt, als dass am 11. Juni in Rom die Fussball-EM gestartet wird, was aber wiederum überhaupt nichts mit der Aktion auf dem St.Galler Bohl zu tun hat. Hier laden nämlich die Offene Jugendarbeit und die Jugendpolizei zum Tschutten ein. Bei der Aktion wollen sie mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen spielen, ins Gespräch kommen und Werte wie gegenseitigen Respekt, Fairplay und Solidarität vermitteln.

Ein Turnier in «Microsoccer» in Österreich.

Ein Turnier in «Microsoccer» in Österreich.

Bild: PD

Gespielt wird heute Abend vor dem Waaghaus sogenanntes «Microsoccer». Das ist gemäss den Anbietern «die kleinste und schnellste Art Fussball zu spielen». Auf einem vier mal zwei Meter grossen Mini-Fussballfeld werden dabei Spiele einer gegen einen ausgetragen. Das Spielfeld ist leicht zu transportieren und braucht nicht mehr als zehn Quadratmeter Platz. Dank wetterbeständigen Holzes kann das Feld drinnen oder draussen, auf Asphalt, auf der Wiese, auf dem Hartplatz, auf Sand oder auf einem Holzboden aufgebaut werden.

Freitag, 4. Juni - 11:39 Uhr

Töfffahrer gestürzt und verletzt: Hinterrad blockierte wegen eines technischen Defekts

(kapo/vre) Am Donnerstagmittag ist es an der Lindenstrasse zwischen Andwil und Gossau wegen eines technischen Problems zum Selbstunfall eines Motorradfahrers gekommen. Der 17-Jährige wurde dabei unbestimmt verletzt. Er musste gemäss Mitteilung der Kantonspolizei von der Sanität ins Spital überführt werden.

Die Unfallstelle vom Donnerstagmittag zwischen Andwil und Gossau.

Die Unfallstelle vom Donnerstagmittag zwischen Andwil und Gossau.

Bild: Kantonspolizei SG
(3.6.2021)

Der Töfffahrer war gegen 11.45 Uhr von Andwil in Richtung Gossau unterwegs. Durch ein technisches Problem am Motorrad kam es zu einer Blockade des Hinterrades. Deswegen stürzte der 17-jährige Fahrer und zog sich unbestimmte Verletzungen zu. Am Motorrad entstand Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Franken.

Freitag, 4. Juni - 11:23 Uhr

Auf der St.Georgen-Strasse wird Tempo 30 schlecht eingehalten: Stadtpolizei setzt ab nächster Woche einen Blitzer ein

(stapo/vre) Auf der St.Georgen-Strasse sind viele Autofahrerinnen und Autofahrer trotz Tempo-30-Zone immer noch zu schnell unterwegs. Einzelne überschreiten das Tempolimit sogar massiv, wie die Stadtpolizei in einer Mitteilung vom Freitag festhält. Da bauliche Massnahmen zur Verkehrsberuhigung unter anderem wegen des ÖV nicht möglich sind, setzt die Polizei ab kommender Woche auf dem Strassenstück zwischen Mühleggweier und alter Post, also im Quartierzentrum von St.Georgen, einen Blitzer ein.

So eine Geschwindigkeitsmessanlage soll ab kommender Woche im Quartierzentrum von St.Georgen helfen, Tempo 30 durchzusetzen.

So eine Geschwindigkeitsmessanlage soll ab kommender Woche im Quartierzentrum von St.Georgen helfen, Tempo 30 durchzusetzen.

Bild: Stadtpolizei SG

Der Einführung von Tempo 30 auf der St.Georgen-Strasse war ein längerer Kampf vorausgegangen. Die Temporeduktion wurde von vielen im Quartier unter anderem wegen der Schulwegsicherheit gefordert, wurde dann aber auch aus dem Quartier selber durch Einsprachen bekämpft. Schliesslich unterlagen die Gegner vor Bundesgericht und die Tempo-30-Zone konnte eingerichtet werden. Das reicht offenbar nicht, um das Tempo auf der Strasse zu senken, die vielen als Schleichweg vom Appenzellerland ins St.Galler Stadtzentrum dient.

Geschwindigkeitsmessungen haben gemäss Mitteilung der Stadtpolizei ergeben, dass auf der St.Georgen-Strasse das Tempolimit regelmässig nicht eingehalten wird. Teilweise waren Lenkerinnen und Lenker in der Tempo-30-Zone mit bis zu 60 Stundenkilometer unterwegs. Daher wurden bereits Massnahmen wie das Einfärben der Strasse zur Verkehrsberuhigung oder die Anbringung von Bodenmarkierungen «30» umgesetzt. Gebracht hat's offenbar wenig. Darauf deuten gemäss Mitteilung regelmässig aus der Bevölkerung bei der Polizei eingehende Reklamationen hin.

Der Eingang in die Tempo-30-Zone im Quartierzentrum von St.Georgen beim Mühleggweier.

Der Eingang in die Tempo-30-Zone im Quartierzentrum von St.Georgen beim Mühleggweier.

Bild: Nik Roth (8.7.2020)

Da auf der St.Georgen-Strasse unter anderem wegen der Stadtbusse keine verkehrsberuhigenden Bauelemente eingesetzt werden können, will die Polizei ihre Kontrolltätigkeit im Quartierzentrum von St.Georgen erhöhen. Dafür wurde zwischen den Verzweigungen der St.Georgen- mit der Bitzi- und der Demutstrasse ein Standort für eine semistationäre Anlage zur Geschwindigkeitsmessung, im Volksmund für einen Blitzer, eingerichtet. In der kommenden Woche soll sie erstmals eingesetzt werden.

Freitag, 4. Juni - 10:51 Uhr

Bahnhofstrasse neu in beide Richtungen für Velos geöffnet: Direktverbindung zwischen Bahnhof- und Marktplatz für Drahtesel

(sk/vre) Seit heute Freitag ist die Bahnhofstrasse für Velofahrerinnen und Velofahrer in beide Richtungen passierbar. Dies, nachdem sie auch in Fahrtrichtung Bahnhofplatz zum Schibenertor und weiter zum Marktplatz geöffnet wurde. Möglich war dies, weil auf Anfang Jahr die meisten oberirdischen Parkplätze entlang der Bahnhofstrasse aus Gründen der Verkehrssicherheit aufgehoben wurden.

Die neue Velospur mit Fahrtrichtung vom Bahnhofplatz zum Schibenertor im Bereich der Verzweigung mit der Waisenhausstrasse.

Die neue Velospur mit Fahrtrichtung vom Bahnhofplatz zum Schibenertor im Bereich der Verzweigung mit der Waisenhausstrasse.

Bild: Stadt St.Gallen

Für die Öffnung der Bahnhofstrasse für Velos waren gemäss Mitteilung der Stadt bauliche Massnahmen nötig. Zum einen wurde die Fahrbahn in zwei Abschnitten verbreitert, damit zwischen Trottoir und Schienen der Trogenerbahn genügend Platz bleibt. Zum anderen wurde durchgängig ein Velostreifen markiert sowie an der Kreuzung Schibenertor eine neue Lichtsignalanlage für Velos montiert. Hier können Radlerinnen und Radler mittels Taste grün und damit freie Fahrt verlangen.

Die Baustelle für die Öffnung der Bahnhofstrasse für Velos beim Schibenertor. Hier wurde ein neues Lichtsignal für Velos eingebaut.

Die Baustelle für die Öffnung der Bahnhofstrasse für Velos beim Schibenertor. Hier wurde ein neues Lichtsignal für Velos eingebaut.

Bild: Reto Voneschen
(21.5.2021)

Bei dieser Öffnung handelt es sich gemäss Mitteilung der Stadt um eine Sofortmassnahme für Velofahrerinnen und Velofahrer. 2023/24 ist dann eine grundlegende Neugestaltung der Bahnhofstrasse geplant. Dabei soll die Veloführung weiter optimiert werden. Dazu gehört unter anderem, dass geprüft wird, ob Velos künftig am Schibenertor auch nach links zum Blumenbergplatz abbiegen können.

Freitag, 4. Juni – 10:25 Uhr
Blick in den Garten des Café Süd am Oberen Graben in St.Gallen.

Blick in den Garten des Café Süd am Oberen Graben in St.Gallen.

Bild: Ralph Ribi
(25.5.2021)

Ausdehnung der Gartenbeizen wegen der Corona-Restriktionen: Gratwanderung für die Behörden im öffentlichen Raum

(vre) Was dürfen Wirte im öffentlichen Raum der St.Galler Altstadt? Das war schon immer ein schwieriges Thema, weil es zwischen Anwohnern auf der einen sowie Wirten, Restaurantgästen und «Innenstadt-Belebern» auf der anderen Seite heftig umstritten ist. Jetzt hat es einer im St.Galler Stadtmelder, der digitalen Klagemauer der Stadtverwaltung, aufgegriffen. Was prompt zu einer kleinen Online-Diskussion übers alte Thema geführt hat - mit den altbekannten Positionen, versteht sich.

Wegen der Coronaregeln, die grössere Abstände zwischen den Tischen fordern und höchstens sechs Personen pro Tisch im Freien zulassen, toleriert die Stadt derzeit, dass Wirte mit Gartenbeizen diese ausdehnen. Was zur Frage im Stadtmelder geführt hat, ob die wegen Corona «von diversen Wirten eigenmächtig erweiterten Gartenwirtschaften» irgendwann wieder auf die in den Bewilligungen definierten Flächen begrenzt würden und wie lange man es toleriere, dass «zum Beispiel der halbe Gallusplatz als Gartenbeiz genutzt» werde.

Wirten auf dem Blumenmarkt: Tische, Stühle und Sonnenschirme sind hier im öffentlichen Raum seit Aufhebung der Parkplätze kein Problem.

Wirten auf dem Blumenmarkt: Tische, Stühle und Sonnenschirme sind hier im öffentlichen Raum seit Aufhebung der Parkplätze kein Problem.

Bild: Reto Voneschen (2.6.2021)

Die Antwort der Stadt macht die Gratwanderung sichtbar, die die Behörden in dieser Frage angesichts der verschiedenen Interessen im öffentlichen Raum absolvieren müssen. Klar ist gemäss Antwort der Stadtpolizei im Stadtmelder, dass Aussenbereiche von Restaurants im Grundsatz weiterhin einer baurechtlichen Genehmigung bedürfen. Darin festgelegt wird auch die räumliche Ausdehnung und die maximal erlaubte Gästeanzahl.

Derzeit würden wegen der Coronapandemie Einschränkungen für Restaurants gelten, die teils zu einer Reduktion der erlaubten Gästezahl führten, heisst es in der Antwort weiter. Die Stadt sei sich der Problematik bewusst «und möchte aufgrund der gegenwärtigen Lage die Erweiterung von Aussenrestaurationsflächen weiterhin gewähren, sofern es die Umstände zulassen».

Capucino, Prosecco und Organgensaft: Die Aussenbereiche von Restaurants wie hier am Blumenmarkt sind derzeit gut frequentiert.

Capucino, Prosecco und Organgensaft: Die Aussenbereiche von Restaurants wie hier am Blumenmarkt sind derzeit gut frequentiert.

Bild: Christian Beutler/ KEY (19.4.2021)

Nach Aufhebung der Covid-19-Einschränkungen werde es aber wieder eine Rückkehr zu den ursprünglich bewilligten Flächen brauchen, hält die Stadtpolizei fest. Sie will die Entwicklung im öffentlichen Raum, etwa auch auf dem Gallusplatz, «im Auge behalten», ist aber bestrebt, in der derzeit sehr speziellen Situation «möglichst vielen Anspruchsgruppen» gerecht zu werden.

Frage und Antwort haben im Stadtmelder in den vergangenen Tagen prompt zu einer Online-Diskussion geführt. Dabei sind jene in der Mehrheit, die die grösseren Gartenbeizen als Belebung der Innenstadt empfinden:

«Die Stadt wird dadurch nur attraktiver!»

Zwei Stimmen gibt es, die anmerken, dass Wirte, die wegen Corona Aussenflächen ausdehnen, doch darauf achten sollten, dass Fussgänger, Kinderwagen und Velos an Engpässen weiterhin durchkämen. Andernfalls dürften sich die Wirte nicht wundern und beklagen, wenn die Polizei eingreife. Wobei ein Dritter dieses Problem gerade uf dem «sowieso verkehrsberuhigten» Gallusplatz nicht zu erkennen vermag.

Freitag, 4. Juni - 8:35 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 68 Neuansteckungen am Donnerstag

(SK/vre) Der Kanton St.Gallen meldet im Internet für Donnerstag 68 (Mo: 83, Di: 90, Mi: 68) laborbestätigte Neuansteckungen mit dem Coronavirus. Die Gesamtzahl der Infektionen seit März 2020 liegt damit bei 43'329. Auch am Donnerstag wurde kein Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten seit Frühling 2020 bleibt damit seit drei Wochen stabil bei 709.

Freitag, 4. Juni - 8:25 Uhr

Geriatrische Klinik St.Gallen: René Alpiger wird neuer Direktor

(pd/vre) Nach der Sanierung die Reorganisation: René Alpiger wird neuer Direktor der 2020 baulich sanierten Geriatrischen Klinik St.Gallen. Der Verwaltungsrat hat ihn gemäss Mitteilung nach breitem Auswahlverfahren gewählt. Alpiger tritt das Amt im Dezember an. Er führt ausschliesslich die geriatrische Klinik; das Bürgerspital und die Altersresidenz Singenberg erhalten neu eine eigene, noch zu bestimmende Direktion. René Alpiger löst Robert Etter ab, der Ende Jahr in Pension geht.

René Alpiger, der neue Direktor der geriatrischen Klinik St.Gallen.

René Alpiger, der neue Direktor der geriatrischen Klinik St.Gallen.

Bild: PD

Die Geriatrische Klinik ist ein Unternehmen der Ortsbürgergemeinde St.Gallen und gehört dort zum Kompetenzzentrum Gesundheit und Alter. Die Klinik stellt gemäss Mitteilung die akutgeriatrische Versorgung in der erweiterten Region St.Gallen sicher. Sie führt ausserdem eine Tages- und eine Memory-Klinik, zudem ist sie Ausbildungsstätte für Geriaterinnen und Geriater.

René Alpiger hat ursprünglich die Ausbildung zum Pflegefachmann und Experten in Intensivpflege absolviert. Danach bildete er sich mehrfach betriebswirtschaftlich und im Management weiter. In den vergangenen sechs Jahren war Alpiger Mitglied der Geschäftsleitung der Tertianum Management AG; er führte die Region Ostschweiz mit 18 Wohn- und Pflegezentren sowie einer Klinik für geriatrische Rehabilitation. Zuvor war er in Führungspositionen am Stadtspital Triemli in Zürich tätig.

Donnerstag, 3. Juni - 15:15 Uhr

Gibt es ein Public Viewing im Espenmoos?

(dar) Die Eventabteilung des Radiosenders FM1 plant, während der kommenden Europameisterschaft ein Public Viewing im alten St.Galler Fussballstadion Espenmoos durchzuführen. Rund 1'000 Fans sollen so die Spiele der Fussball-Nati auf Grossleinwand mitverfolgen können, meldet SRF. Das Public Viewing, so die Pläne der Organisatoren, soll Teil der Pilotveranstaltungen sein, die der Kanton St.Gallen im Hinblick auf künftige Grossveranstaltungen derzeit durchführt. Bislang sind nur drei solche Pilotevents geplant: Der CSIO, die St.Galler Festspiele und der Infekttag, eine Fortbildungsveranstaltung des Kantonsspitals St.Gallen.

Gemeinsames Mitfiebern und Jubeln auf dem Espenmoos? Über das geplante Public Viewing mit 1'000 Zuschauerinnen und Zuschauern will der Kanton nächste Woche entscheiden.

Gemeinsames Mitfiebern und Jubeln auf dem Espenmoos? Über das geplante Public Viewing mit 1'000 Zuschauerinnen und Zuschauern will der Kanton nächste Woche entscheiden.

Bild: Sandra Ardizzone
(3.6.2018)

Abgesegnet sind die Pläne indes noch nicht. Derzeit ist eine Anfrage beim Gesundheitsdepartements des Kantons St.Gallen hängig.

«Aktuell wird das Gesuch geprüft und voraussichtlich nächste Woche der Entscheid dem Gesuchsteller mitgeteilt.»

Hintergrund der Übertragung auf dem Espenmoos: Die Veranstalter suchen eine Alternative zum geplanten Veranstaltungsort in Arbon, bei dem nur 300 Personen zugelassen wären. Der Anlass hat jeweils bis zu 4'000 Fussballfans an den Bodensee gelockt. «Das traditionelle Public Viewing in Arbon am See ist nicht durchführbar», zitiert SRF Urs Brülisauer, Leiter Events bei Radio FM1.

Donnerstag, 3. Juni - 14:45 Uhr

Mann schlägt Polizisten ins Gesicht

(stapo/dar) Ein 23-jähriger Mann hat am Mittwochabend einen Polizisten ins Gesicht geschlagen, wie die Stadtpolizei in einer Mitteilung schreibt. Gegen 23 Uhr rückten mehrere Patrouillen aufgrund einer Schlägerei an der Pelikanstrasse aus. Vorausgegangen war ein Streit zwischen einem 39-jährigen und einem 23-jährigen Mann. Die Einsatzkräfte trennten die beiden Männer voneinander. Beide wiesen «leichte Blessuren» von der Schlägerei auf. Die Polizei schreibt:

«Der 23-Jährige war äusserst aufgebracht und verhielt sich aggressiv gegenüber der Polizei. Es folgten Beschimpfungen und mehrfache Drohungen gegen die Beamten. Zudem schlug er wild um sich.»

Beim Versuch ihn zu beruhigen, schlug der 23-Jährige einem Polizisten ins Gesicht. Der Mann wurde daher für weitere Abklärungen auf den Polizeiposten gebracht, konnte diesen aber am gleichen Abend wieder verlassen. Er wird angezeigt.

Donnerstag, 3. Juni - 14:36 Uhr

Brand in einer Produktionshalle: Grosser Schaden, weil heisses Material Feuer gefangen hat

(stapo/vre) Ein Schaden von rund 20'000 Franken ist am Mittwochmorgen bei einem Brand in einem Betrieb an der Industriestrasse hinter dem Bahnhof Winkeln entstanden. Ausgebrochen war er gemäss Mitteilung der Stadtpolizei St.Gallen vermutlich, weil Magnesium-Rückstände in einer Maschine erhitzt worden waren und Feuer gefangen hatten.

In einem Industriebetrieb in Winkeln richtete ein Brand am Mittwoch Schaden von rund 20'000 Franken an.

In einem Industriebetrieb in Winkeln richtete ein Brand am Mittwoch Schaden von rund 20'000 Franken an.

Bild: Stadtpolizei SG
(2.6.2021)

Der Arbeiter, der die Maschine bediente, konnte die Flammen selbständig ersticken. Die durch den Brandalarm aufgebotene Berufsfeuerwehr kontrollierte anschliessend den Brandherd, um eine weitere Gefahr auszuschliessen. Verletzt wurde beim Vorfal niemand.

Donnerstag, 3. Juni - 14:23 Uhr

An den Falschen geraten: Einem Zivilpolizisten einen Joint angeboten

(stapo/vre) Am Mittwoch, kurz vor 20 Uhr, hat die Stadtpolizei St.Gallen auf eher unkonventionellem Weg einen 66-Jährigen wegen Verstössen gegen das Betäubungsmittelgesetz aus dem Verkehr gezogen. Der Mann bot einem Zivilpolizisten während eines Überwachungseinsatzes auf Drei Weieren einen Joint an.

Am Mittwochabend haben Stadtpolizisten bei einem 66-Jährigen auf Drei Weieren 140 Gramm Marihuana sichergestellt.

Am Mittwochabend haben Stadtpolizisten bei einem 66-Jährigen auf Drei Weieren 140 Gramm Marihuana sichergestellt.

Symbolbild: Stapo SG

Der Polizist alarmierte uniformierte Kollegen. Als der 66-Jährige diese bemerkte, verliess er gemäss Polizeimeldung sofort den Ort, konnte aber kurz darauf angehalten und doch noch kontrolliert werden. Dabei wurden bei ihm 140 Gramm Marihuana gefunden und sichergestellt. Die Quittung: eine Anzeige und eine Wegweisung für Drei Weieren für dreissig Tage.

Donnerstag, 3. Juni - 11:25 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: Der neue Hotspot liegt ennet dem Ricken und das Sarganserland meldet rekordverdächtig tiefe Zahlen

(vre) Die Fachstelle für Statistik des Kantons führt nicht nur täglich die Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im St.Gallischen nach. Einer Tabelle und einer Grafik im kantonalen Internetauftritt ist auch täglich die Verteilung der Neuansteckungen auf die Wahlkreise in den vergangenen zwei Wochen und hochgerechnet auf 100'000 Personen (14 Tage-Inzidenz) zu entnehmen. Und diese Grafik zeigt - bei einem Kantonsdurchschnitt von 188 - derzeit Überraschendes.

Die Verteilung der Neuansteckungen mit Covid-19 auf die St.Galler Wahlkreise in den vergangenen 14 Tagen und hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner (14-Tage-Inzidenz).

Die Verteilung der Neuansteckungen mit Covid-19 auf die St.Galler Wahlkreise in den vergangenen 14 Tagen und hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner (14-Tage-Inzidenz).

Grafik: Fachstelle Statistik Kanton SG

Während sich die Lage in sieben Wahlkreisen im Kanton mehr oder weniger langsam entspannt, ist See-Gaster mit einer 14-Tage-Inzidenz von knapp 344 der klare Corona-Hotspot. Die Wahlkreise mit den nächsthöheren Zahlen sind St.Gallen (knapp 224) und Rorschach (über 216). Der zweite Wahlkreis im Süden des Kantons, das Sarganserland, erlebt eine gegenläufige Entwicklung: Hier ist die 14-Tage-Inzidenz inzwischen bei nur noch knapp 39 Fällen angelangt.

Vier St.Galler Wahlkreise liegen gemäss den Zahlen mit Stand vom Mittwoch, 2. Juni, um Mitternacht, im Mittelfeld der Corona-Rangliste. Das Rheintal kommt auf eine 14-Tage-Inzidenz von über 165, Wil von über 141, Werdenberg von knapp 133 und das Toggenburg (im vergangenen Herbst selber noch lange der kantonale Corona-Hotspot) mit 126.

Donnerstag, 3. Juni - 10:45 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 61 Neuansteckungen am Mittwoch - trotz Festtagen und Lockerungen entspannt sich die Situation weiter

(SK/vre) Der Kanton St.Gallen meldet im Internet für Mittwoch 61 (Montag: 83, Dienstag: 90) neue laborbestätigte Neuansteckungen mit dem Coronavirus. Die Gesamtzahl der Infektionen seit März 2020 liegt damit bei 42'261. Auch am Mittwoch wurde kein Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten seit Frühling 2020 bleibt damit seit fast drei Wochen stabil bei 709.

Die wichtigsten Eckwerte für die Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Mittwoch, 2. Juni, um Mitternacht.

Die wichtigsten Eckwerte für die Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Mittwoch, 2. Juni, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Am Mittwoch, um Mitternacht, lagen im Kanton St.Gallen 29 Patientinnen und Patienten in Zusammenhang mit Covid-19 in einem Spital; das sind so wenige wie schon lange nicht mehr. Sechs von ihnen befanden sich auf einer Intensivstation - eine Person ohne und fünf Personen mit künstlicher Beatmung. Die Entspannung der Situation bei den Todesfällen und den Hospitalisationen führen Fachleute auf die Impfkampagne zurück, die auch im St.Gallischen massiv an Fahrt zugelegt hat.

Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Kanton St.Gallen lag am Mittwoch bei 84 (Sonntag: 88, Montag: 96, Dienstag: 89), die 14-Tage-Inzidenz bei 188 (Sonntag: 211, Montag: 198, Dienstag: 193). Die Inzidenz bezeichnet die Zahl der Fälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen jeweils hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner. Diese Werte sind wichtige Indikatoren für weitere Lockerungen der Anti-Corona-Vorschriften.

Donnerstag, 3. Juni - 10:10 Uhr

Wassertemperaturen Freibäder Stadt und Region St.Gallen

Stand: 3. Juni 2021, 10.00 Uhr
Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld 19
Freibad Rotmonten 19
Familien- und Frauenbad Dreilinden 17
Gemeinschaftsbad Mannenweier 16
Schwimmbad Arbon
Becken 23
See 16
Schwimmbad Waldstatt 22
Freibad Gossau 16
Donnerstag, 3. Juni - 8:00 Uhr

Der bisherige Stellvertreter wird neuer Chef: Martin Schöbi übernimmt Moving Light and Sound GmbH von Thomas Gemperle

(pd/vre) Die St.Galler Moving Light and Sound GmbH hat einen neuen Eigentümer. Der bisherige Stellvertreter des Chefs, Martin Schöbi, übernimmt den Betrieb für Veranstaltungstechnik von Gründer Thomas Gemperle. Die Übergabe erfolgte gemäss Mitteilung am 31. Mai in Anwesenheit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens.

Den Grundstein zum heutigen Unternehmen legte Thomas Gemperle vor über 30 Jahren, noch als Teenager, mit seinen ersten Schülerdiscos. Was als Hobby begann, mündete 1995 in die Gründung einer Einzelfirma, die 2003 in die Moving Light and Sound GmbH umgewandelt wurde. Seither wuchs der Betrieb auf seine heutige Grösse mit elf Angestellten, darunter drei Lernenden.

Schlüsselübergabe bei der St.Galler Moving Light and Sound GmbH: Gründer Thomas Gemperle (links) übergibt an Martin Schöbi, den neuen Inhaber und Geschäftsführer.

Schlüsselübergabe bei der St.Galler Moving Light and Sound GmbH: Gründer Thomas Gemperle (links) übergibt an Martin Schöbi, den neuen Inhaber und Geschäftsführer.

Bild: PD (31.5.2021)

Nach 18 bewegten Jahren sei es Zeit, «das erwachsene Kind» loszulassen, sagte Gemperle gemäss Mitteilung bei der Übergabe seines Lebenswerks an Martin Schöbi. Den Entscheid zum Verkauf begründet er mit seiner grossen Lust auf persönliche Veränderung. Mit Schöbi habe er einen Käufer gefunden, an den er sein Lebenswerk mit gutem Gewissen übergebe. Thomas Gemperle ist noch bis 30. Juni bei der Moving Light and Sound GmbH tätig.

Nachfolger Martin Schöbi ist seit 2010 im Unternehmen und kennt gemäss Mitteilung das Geschäft in- und auswendig: Er freue sich sehr darauf, das Unternehmen nun vollverantwortlich zu führen. Trotz Pandemie ist Schöbi davon überzeugt, dass das Geschäft mit Erfolg geführt werden kann. Er will mit dem bestehenden Team und seiner Kundschaft weiterhin Veranstaltungen technisch umsetzen.

Donnerstag, 3. Juni - 7:37 Uhr

Auch der TVO-«Stammtisch» profitiert von den Corona-Lockerungen: Eine Bachelorette, ein Satiriker und ein Fussballer diskutieren

Eli Simic 2017 in ihrer Rolle als Bachelorette.

Eli Simic 2017 in ihrer Rolle als Bachelorette.

Bild: PD (6.4.2017)

(pd/vre) Der Donnerstag ist im Ostschweizer Regionalfernsehen TVO seit einiger Zeit «Stammtisch»-Tag. Heute Donnerstag treffen sich dort Ex-Bachelorette Eli Simic, Satiriker Ralph Weibel und Ex-Fussballer Philippe Montandon. Und tatsächlich, es sind wieder drei Gäste - auch die Sendung Stammtisch profitiert von den Coronalockerungen.

Der St.Galler Satiriker, Autor und Journalist Ralph Weibel.

Der St.Galler Satiriker, Autor und Journalist Ralph Weibel.

Bild: Kevin Roth (18.2.2021)

Entsprechend wird heute Abend gemäss TVO-Mitteilung gefeiert, nämlich das Ende der Plexiglas-Ära, das Aufstocken auf drei Gäste, die Rückkehr von Bardame Melanie und die Möglichkeit, im Hintergrund wieder Publikum zu haben. Daneben wird's wie üblich um aktuelle lokale, kantonale und schweizerische Themen gehen. Wie das an einem Stammtisch halt so üblich ist. Die Erstausstrahlung der Sendung findet am Donnerstag, 18.20 Uhr, statt. Zu sehen ist sie ab dann auch im Internet.

Donnerstag, 3. Juni - 7:20 Uhr

Berufliche Veränderung: Basil Oberholzer tritt aus dem Kantonsrat zurück

(pd/vre) Basil Oberholzer, grüner Kantonsrat aus dem Wahlkreis St.Gallen-Gossau, tritt per Ende der Juni-Session aus dem Parlament zurück. Grund dafür ist eine berufliche Veränderung. Für Oberholzer rutscht der aktuelle Präsident der Grünen des Kantons St.Gallen, Daniel Bosshard, in den Kantonsrat nach. Der 37-Jährige Inhaber eines Öko-Büros sitzt seit Anfang Jahr bereits im St.Galler Stadtparlament; dieses Mandat wird er gemäss Mitteilung vorläufig auch nicht aufgeben.

Der grüne Kantonsrat Basil Oberholzer aus St.Gallen tritt mit dem Ende der bevorstehenden Junisession aus dem Kantonsparlament zurück.

Der grüne Kantonsrat Basil Oberholzer aus St.Gallen tritt mit dem Ende der bevorstehenden Junisession aus dem Kantonsparlament zurück.

Bild: Benjamin Manser (3.6.2020)

Basil Oberholzer hat seine politische Karriere vor Jahren bei den Jungen Grünen in der Stadt St.Gallen gestartet. Im Stadtparlament setzte er sich stark für Naturanliegen ein. Dass der heute grüne Waltramsberg in Rotmonten im Richtplan nicht der Bauzone zugeschlagen wurde, gehört zu seinen grössten politischen Erfolgen. Jetzt steht bei Oberholzer eine grössere berufliche Veränderung an: Der Ökonom wird künftig für das Global Green Growth Institute arbeiten, was mit dem Mandat im St.Galler Kantonsrat nicht vereinbar ist.

Daniel Bosshard tritt die Nachfolge von Oberholzer im Kantonsrat an.

Daniel Bosshard tritt die Nachfolge von Oberholzer im Kantonsrat an.

Bild: PD

In der grünen Mitteilung über seinen Rücktritt zieht Basil Oberholzer eine Bilanz seiner Zeit im Kantonsparlament: «Meine fünf Jahre im Kantonsrat waren eine extrem bereichernde Zeit. Trotz der drückenden rechten Mehrheit, die von Umweltschutz und sozialer Gerechtigkeit nur wenig wissen will, gelangen uns immer wieder Erfolge. Die wertvollen Erfahrungen werden mir auch in Zukunft helfen, wenn ich mich in meiner neuen Funktion für grüne Ideen, also für mehr Nachhaltigkeit in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft einsetze.»

Mittwoch, 2. Juni - 19:13 Uhr

Neben der Märlistation auf dem Blumenmarkt wird gemalt: Ab Freitag sollte man hier «Eile mit Weile» spielen können

(vre) Der Verein Spielpunkte schlägt wieder zu: Nach der Märlistadtion in der alten Telefonkabine auf dem Blumenmarkt und der temporären Chügelibahn in der Goliathgasse entsteht jetzt die dritte Spielmöglichkeit des Vereins im St.Galler Stadtzentrum. Auf dem Blumenmarkt, direkt neben der Märlistation wird ein Spielfeld für «Eile mit Weile» aufs Pflaster gemalt. Im Einsatz stehen «Künstlerinnen und Künstler» der Hofmann Malerei AG. Neben dem Feld wird eine Kiste aufgestellt, in der sich die Hütchen und Würfel fürs altbekannte Spiel befinden.

Am frühen Mittwochnachmittag wird auf dem Blumenarkt fleissig gemalt. Hier entsteht als Strassenspiel ein «Eile mit Weile».

Am frühen Mittwochnachmittag wird auf dem Blumenarkt fleissig gemalt. Hier entsteht als Strassenspiel ein «Eile mit Weile».

Bild: Reto Voneschen
(2.6.2021)

Ab Freitag, wenn die Farbe richtig trocken ist, sollen auf dem Blumenmarkt alle spielen. Das wünscht sich Karin Winter-Dubs, die Koordinatorin des jüngsten Spielpunkts. Wer das Spiel kennt, kann sofort loslegen; die Regeln fürs Strassenspiel sind die gleichen wie auf dem Brett. Finanziert wird auch dieses Projekt des Vereins Spielpunkte durch Sponsoren. Offizielle Einweihung ist voraussichtlich am 21. Juni.

Der Verein Spielpunkte ist aus dem «Forum Zukunft Innenstadt» entstanden. Der Verein will die St.Galler Innenstadt beleben, und zwar mit Anziehungspunkten für Kinder und ihre Eltern. Dafür sollen in den kommenden Jahren an verschiedenen Orten permanente, saisonale oder temporäre Spielpunkte realisiert werden. Angedacht ist etwa ein wippendes Labyrinth, durch das eine Kugel in ein Loch gesteuert werden muss. Eine andere Idee sind Kreiselblumen, mit denen Kinder «ihre Gedanken kreisen lassen können».

Mittwoch, 2. Juni - 17:22 Uhr

Diesen Herbst gibt die Thurgauer Apfelkönigin ihre Krone weiter: Anmeldefrist für Kandidatinnen für die Nachfolge läuft

(pd/vre) Larissa Häberli, die Thurgauer Apfelkönigin, hat eine wilde Zeit hinter sich. Wegen der Coronapandemie amtiert sie nicht nur zwölf Monate, ihre Amtszeit wurde auf zwei Jahre verlängert. Diesen Herbst gibt sie jetzt aber ihre Krone weiter. Als Nachfolgerin in Frage kommen junge Thurgauerinnen. Sie können sich bis 31. Juli für den ersten Schritt des Auswahlverfahrens anmelden. Wann und wo sich die letzten sechs Kandidatinnen im Herbst der Jury stellen werden, ist gemäss Mitteilung noch offen, nachdem die Thurgauer Messe (Wega 2021) abgesagt wurde.

Die noch bis Herbst amtierende Thurgauer Apfelkönigin Larissa Häberli.

Die noch bis Herbst amtierende Thurgauer Apfelkönigin Larissa Häberli.

Bild: PD

Bewerben ums Amt der Apfelkönigin können sich alle 20- bis 30jährigen Frauen, die dem Thurgau verbunden sind. Weiter setzt die Jury einen Fahrausweis voraus sowie zeitliche Flexibilität. Wer dazu noch spontan und kontaktfreudig ist, der hat schon gute Karten, um in die engere Auswahl zu kommen. Im Casting von Mitte August wählt die Jury sechs Finalistinnen aus. Der Königin, die dann im Herbst gewählt wird, winken attraktive Preise und ein spannendes Jahr. Bewerben können sich junge Frauen bis 31. Juli im Internet.

Mittwoch, 2. Juni - 16:56 Uhr

Lieferwagen mit Anhänger macht sich selbständig: Erheblicher Sachschaden und komplizierte Bergung

(stapo/vre) Am Dienstagnachmittag ist auf der Fürstenlandstrasse ein Lieferwagen mit Anhänger ins Rollen geraten und gegen ein parkiertes Auto geprallt. Verletzt wurde dabei gemäss Mitteilung der Stadtpolizei zwar niemand, es entstand aber erheblicher Sachschaden. Lieferwagen musste mit einem Kran geborgen werden.

Nach dem Unfall vom Dienstag an der Fürstenlandstrasse stand der Anhänger in Schräglage an einer Böschung.

Nach dem Unfall vom Dienstag an der Fürstenlandstrasse stand der Anhänger in Schräglage an einer Böschung.

Bild: Stadtpolizei SG
(1.6.2021)

Am Dienstag, 16.20 Uhr, stellte ein 30-Jähriger seinen Lieferwagen mit Anhänger auf einem leicht abschüssigen Platz an der Fürstenlandstrasse ab. Weil es nicht genügend gesichert war, geriet das Fahrzeug danach ins Rollen und prallte gegen ein parkiertes Auto. Der Anhänger kam auf einer angrenzenden Böschung in Schräglage zum Stillstand.

Vorne bohrte sich der Lieferwagen in die Seite eines parkierten Personenautos.

Vorne bohrte sich der Lieferwagen in die Seite eines parkierten Personenautos.

Bild: Stadtpolizei SG
(1.6.2021)
Mittwoch, 2. Juni - 16:37 Uhr

Selbstunfall auf der Zürcher Strasse: 23-Jähriger rammt Hydrant und Zaun, Stadtpolizei sucht Zeugen

(stapo/vre) Am Sonntagabend hat an der Zürcher Strasse in Bruggen der Fahrer eines Personenautos einen spektakulären Selbstunfall gebaut. Der 23-Jährige rammte mit seinem Wagen einen Hydranten und einen Metallzaun. Verletzte wurde dabei gemäss Mitteilung der Stadtpolizei niemand. Es entstand mittelgrosser Sachschaden.

Der schwarze BMW nach dem Selbstunfall vom Sonntagabend auf der Zürcher Strasse am Eingang von Bruggen.

Der schwarze BMW nach dem Selbstunfall vom Sonntagabend auf der Zürcher Strasse am Eingang von Bruggen.

Bild: Stadtpolizei SG
(30.5.2021)

Am Sonntag, gegen 19.45 Uhr, war der 23-Jährige mit seinem schwarzen BMW auf der Zürcher Strasse stadtauswärts unterwegs. Als er sein Auto eingangs Bruggen übermässig beschleunigte, verlor er die Kontrolle über den Wagen. Nachdem er einen Hydranten umgelegt und einen Zaun durchbrochen hatte, landete er auf einer Wiese. Das Auto musste danach abgeschleppt werden.

Das Auto kam von der Strasse ab, rammte einen Hydranten und durchbrach einen Zaun, bevor es auf einer Wiese landete.

Das Auto kam von der Strasse ab, rammte einen Hydranten und durchbrach einen Zaun, bevor es auf einer Wiese landete.

Bild: Stadtpolizei SG
(30.5.2021)

Die Stadtpolizei St.Gallen sucht jetzt Zeugen, denen das Fahrzeug aufgefallen ist oder die vor dem Unfall durch die Fahrweise des 23-jährigen Lenkers gefährdet wurden. Hinweise zum Verkehrsunfall werden gemäss Mitteilung unter 071'224'60'00 entgegengenommen.

Mittwoch, 2. Juni - 11:35 Uhr

Wechsel bei der CVP: Die Cozzios nehmen wieder Einsitz im St.Galler Stadtparlament

Barbara Hächler tritt Ende Juli aus dem Stadtparlament zurück.

Barbara Hächler tritt Ende Juli aus dem Stadtparlament zurück.

Bild: PD (10.6.2020)

(pd/vre) Per Ende Juli tritt Barbara Hächler nach achteinhalb Jahren aus dem St.Galler Stadtparlament zurück. Ihren vorzeitigen Rücktritt begründet sie mit dem neuen Amt einer Administrationsrätin; sie gehört damit der Exekutive des Katholischen Konfessionsteils des Bistums St.Gallen an. Auch um künftige Interessenkonflikte zu vermeiden, tritt sie im Sommer zurück.

Rebecca Cozzio, neu im St.Galler Stadtparlament für die CVP.

Rebecca Cozzio, neu im St.Galler Stadtparlament für die CVP.

Bild: PD (27.3.2019)

Hächlers Nachfolgerin im Stadtparlament wird Rebecca Cozzio, die Nichte des ehemaligen Stadtrats Nino Cozzio. Die 27-Jährige ist ausgebildete Sekundarlehrerin und in Wattwil tätig. Sie soll gemäss Mitteilung der CVP/EVP-Fraktion in der Bildungskommission des Parlaments Einsitz nehmen. Rebecca Cozzio stammt aus einer politisch vorbelasteten Familie. Ihr Vater Bruno Cozzio ist Präsident des St.Galler Kantonsrates. Onkel Nino Cozzio war bis zu seinem Tod Mitglied der St.Galler Stadtregierung.

Mittwoch, 2. Juni - 11:15 Uhr

Stadt startet Pilotversuch «Mediterrane Nächte»: 28 Restaurants dürfen ihre Aussenbereiche am Freitag und Samstag länger offenhalten

(sk/vre) Die Stadt St.Gallen startet jetzt ihren Pilotversuch «Mediterrane Nächte: Verlängerte Öffnungszeiten für bewirtschaftete Aussenflächen». Dabei dürfen 28 Gastrobetriebe, die bisher ihren Aussenbereich früher schliessen mussten, bis 1 Uhr geöffnet sein. Der Pilotversuch läuft über zwei Jahre. Er ist beschränkt auf Freitage und Samstage in der warmen Jahreszeit von Anfang Juni bis Ende August.

Im Rahmen eines Pilotversuchs dürfen 28 Restaurants in St.Gallen ihre Aussenbereiche am Freitag und Samstag länger offen halten. Der Versuch startet diesen Freitag.

Im Rahmen eines Pilotversuchs dürfen 28 Restaurants in St.Gallen ihre Aussenbereiche am Freitag und Samstag länger offen halten. Der Versuch startet diesen Freitag.

Bild: Hanspeter Schiess
(10.10.2019)

Der Versuch geht auf einen Vorstoss von Nachtgallen zurück. Dieser Verein setzt sich seit Jahren für ein attraktives St.Galler Nachtleben ein. Die Idee fand im 2020 im Stadtparlament viel Echo. Unter anderem unterschrieben 50 von 63 Parlamentsmitgliedern eine dringliche Interpellation, die einen Versuchsbetrieb mit längeren Öffnungszeiten für Aussenrestaurationen verlangte. Nachdem das Stadtparlament im November 2020 das Immissionsschutzgesetz geändert hat und per Ende Mai die Anti-Corona-Regeln gelockert wurden, kann der Versuchsbetrieb starten.

68 Gastrobetriebe, die bisher aufgrund baurechtlicher Vorgaben ihre Aussenbereiche früher schliessen mussten, haben die Möglichkeit, am Pilotversuch teilzunehmen. 28 haben sich schliesslich dafür angemeldet. Sie dürfen nun an 13 Wochenenden ab 4. Juni bis Ende August, jeweils am Freitag und Samstag, ihre Aussenrestauration bis 1 Uhr betreiben. Die Regeln dafür wurden gemäss Mitteilung der Stadt vom Mittwoch an einem runden Tisch ausgehandelt, an dem unter anderem Nachtgallen, Wirte, Hauseigentümer, Anwohner sowie die Quartiervereine Gallusplatz und St.Mangen teilnahmen.

Das ist schon bisher erlaubt, wenn's der Wirt toleriert: Ein später Gast in einem Restaurant an der Goliathgasse ist eingenickt.

Das ist schon bisher erlaubt, wenn's der Wirt toleriert: Ein später Gast in einem Restaurant an der Goliathgasse ist eingenickt.

Bild: Hanspeter Schiess
(10.10.2019)

Während des zweijährigen Pilotversuches wird im Bereich der teilnehmenden Restaurant ein Sicherheitsdienst im Einsatz sein. Dieser sucht bei Problemen den Dialog, kann aber bei Bedarf auch die Stadtpolizei beiziehen. Weiteren werden durch die städtische Dienststelle Umwelt und Energie in ausgewählten Gassen Lärmmessungen durchgeführt. Die Resultate sollen in die geplante Schlussbeurteilung des Pilotversuches einfliessen.

Mittwoch, 2. Juni - 10:10 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 90 Neuansteckungen am Dienstag

(SK/vre) Der Kanton St.Gallen meldet im Internet für Dienstag 90 (Montag: 83) neue laborbestätigte Neuansteckungen mit dem Coronavirus. Die Gesamtzahl der Infektionen seit März 2020 liegt damit bei 42'200. Auch am Dienstag wurde kein Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten seit Frühling 2020 bleibt damit seit über 14 Tagen stabil bei 709.

Mittwoch, 2. Juni - 9:59 Uhr

Vor Rorschach in Seenot geraten: 44-Jähriger sass mit gut 1,5 Promille am Steuer eines Motorboots

(kapo/vre) In vielen Piratenliedern wird ausgiebig gebechert. Legendär sind da etwa die 15 Mann mit ihrer Flasche Rum «auf des toten Mannes Kiste». Etwas zu wörtlich genommen hat offenbar ein 44-Jähriger diese Seefahrer-Folklore. Am Dienstag, kurz vor 21 Uhr, geriet er mit seinem Motorboot vor Rorschach in Seenot - mit einem Alkoholpegel von 0,76 mg/l (was gut 1,5 Promille entspricht.

Das kleine Motorboot, das vor Rorschach auf dem Bodensee wegen eines technischen Problems in Schwierigkeiten geraten war, wurde gemäss Mitteilung der Kantonspolizei vom Seerettungsdienst geborgen. An Bord befanden sich zwei Männer - der 44-Jährige, der das Boot gesteuert hatte, und eine 21-Jähriger. Der Bootsführer war offensichtlich angetrunken, daher wurde eine Atemalkoholprobe genommen. Angesichts des Resultats musste der Mann seinen Bootsführerausweis auf der Stelle abgeben.

Mittwoch, 2. Juni - 8:30 Uhr

Der Eiszauber soll zügeln: Gesuch für die «Zirkuswiese» auf der Kreuzbleiche liegt ab heute öffentlich auf

(vre) Die beiden ersten Durchführungen des Eiszaubers auf der St.Galler Kreuzbleiche war vom Publikumsandrang her ein grosser Erfolg. Im Winter 2019/20 - vor Ausbruch der Coronapandemie - kamen rund 50'000 Personen, die Schlittschuh laufen, Eisstock schiessen oder Fondue essen wollten. Während die erste Durchführung 2018/19 Nebengeräusche in der Politik und im Quartier auslöste, beruhigte sich die Situation rund um die zweite Auflage. Dies auch, weil die Veranstalter Verbesserungen vor allem auch beim Auf- und Abbau vorgenommen hatten.

Die ersten beiden Durchführungen des Eiszaubers stiessen auf grosses Interesse. 2018/19 kamen rund 30'000, 2019/20 rund 50'000 Personen.

Die ersten beiden Durchführungen des Eiszaubers stiessen auf grosses Interesse. 2018/19 kamen rund 30'000, 2019/20 rund 50'000 Personen.

Bild: Ralph Ribi
(1.12.2019)

2020/21 fiel der Eiszauber - wie viele andere Grossveranstaltungen - der Coronapandemie zum Opfer. 2021/22 soll es ihn aber wieder geben. Und zwar an einem neuen Standort auf der Kreuzbleiche. Bisher standen die provisorischen Bauten des Eiszaubers auf dem Sportfeld hinter der alten Turnhalle mit einer Eispiste über den Westteil der Grünfläche. Neu soll der Anlass auf der «Zirkuswiese» zwischen Sport- und Reithalle, also im östlichen Teil der Kreuzbleiche, durchgeführt werden.

Der Eiszauber soll neu am Ostrand der Kreuzbleiche aufgebaut werden (rot). Das Materiallager befindet sich auf dem Kiesplatz vor der Reithalle (violett). Neben dem Eiszauber soll die Langlaufloipe weiter Platz finden.

Der Eiszauber soll neu am Ostrand der Kreuzbleiche aufgebaut werden (rot). Das Materiallager befindet sich auf dem Kiesplatz vor der Reithalle (violett). Neben dem Eiszauber soll die Langlaufloipe weiter Platz finden.

Plan: Baugesuch

Auf den verdichteten Schotterplatz, wo sonst Zirkusse und andere Anlässe aufgebaut werden, kommt der Grossteil der provisorischen Eiszauber-Bauten aus Holz zu stehen. Darunter ist das Fondue-Chalet. Die Eispiste soll sich im Ostteil der Grünfläche entlang der Militärstrasse befinden. Sie soll so angelegt werden, dass daneben Platz für die ebenfalls sehr beliebte Langlaufloipe von Sportamt und Stadtgrün bleibt. Der Kiesplatz vor der Reithalle dient als Materiallager.

Die Illustration aus dem Baugesuch zeigt die Situation mit dem Eiszauber entlang der Militärstrasse. Diese soll frei bleiben.

Die Illustration aus dem Baugesuch zeigt die Situation mit dem Eiszauber entlang der Militärstrasse. Diese soll frei bleiben.

Illustration: Baugesuch

Ab heute Mittwoch liegt das Baugesuch für den «neuen» Eiszauber für zwei Wochen öffentlich auf. Einsehbar sind die umfangreichen Unterlagen im Internet oder auf dem städtischen Amt für Baubewilligungen im Büro 332 im Amtshaus an der Neugasse. Stattfinden soll der Anlass das nächste Mal kommenden Winter. Die Aufbauphase ist für den 26. Oktober bis 10. November geplant. Vom 11. November 2021 bis 23. Januar 2022 soll die Anlage betrieben werden. Abbau soll vom 24. Januar bis 3. Februar sein.

Mittwoch, 2. Juni - 7:23 Uhr

Der Bienenschwarm am Hauptbahnhof: Lasst uns in Ruhe, sonst stechen wir!

(vre) Das Warnsignal neben dem Veloständer hinter dem Hauptbahnhof ist am Montag verschiedenen Passantinnen und Passanten aufgefallen. Aufgestellt hat es die Feuerwehr, wie der Rückseite der Warnung zu entnehmen war. Doch wovor wird gewarnt? Und was hat der unscheinbare Holzkasten damit zu tun? Dass die Stadt an diesem stark frequentierten Ort nicht die Biodiversität durch Ansiedlung von Wespen vergrössern will (wie ein naturnaher Velofahrer vermutete), ist klar.

Die Warnung ist klar. Und das von der Feuerwehr eingefangene Bienenvolk in der Holzkiste ist durchaus bereit, das vorübergehende Zuhause gegen Störefriede zu verteidigen.

Die Warnung ist klar. Und das von der Feuerwehr eingefangene Bienenvolk in der Holzkiste ist durchaus bereit, das vorübergehende Zuhause gegen Störefriede zu verteidigen.

Bild: Reto Voneschen (31.5.2021)

Des Rätsels Lösung liefert Matthias Rutzer von der Berufsfeuerwehr St.Gallen. Fachleute der Feuerwehr haben am Montag hinter dem Hauptbahnhof einen Bienenschwarm eingefangen. Die Völker der Honigproduzentinnen teilen sich bei Platzmangel im Stock jeweils im Mai und Juni auf. Ein Teil des Volkes bleibt mit einer neuen Königin im Nest, der andere Teil schwärmt mit der alten Königin aus und sucht sich einen Ort, um ein neues Volk zu bilden.

In der Stadt St.Gallen ist die Berufsfeuerwehr zuständig, um solche Schwärme einzufangen, die sich an den unmöglichsten Orten niederlassen können. Genau das ist am Montag hinter dem Hauptbahnhof geschehen. Der Bienenschwarm wurde eingefangen und in der Holzkiste einquartiert. Damit alle schwärmenden Bienen zu ihrer Königin finden, bleibt dieser Kasten einige Zeit stehen. Und da das beim Bahnhof direkt neben einem Fuss- und Veloweg geschah, wurde die Stelle mit einer Warnung markiert. Der Schwarm wird dann nach einiger Zeit einem lokalen Imker übergeben.

Mittwoch, 2. Juni - 7:00 Uhr

Wassertemperaturen Freibäder Stadt und Region St.Gallen

Stand: 1. Juni 2021, 15.00 Uhr
Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld 19
Freibad Rotmonten 18
Familien- und Frauenbad Dreilinden 16
Gemeinschaftsbad Mannenweier 16
Schwimmbad Arbon
Becken 20
See 14,8
Schwimmbad Waldstatt 20,2
Freibad Gossau 16
Dienstag, 1. Juni - 18:07 Uhr

Rauchentwicklung in einer Küche am Oberen Graben

(chs) An den Oberen Graben ausgerückt ist am späteren Dienstagnachmittag die St.Galler Berufsfeuerwehr. Bei ihr wurde nämlich ein automatischer Alarm ausgelöst: «Am Oberen Graben kam es zu einer Rauchentwicklung in einer Küche», erklärt Dionys Widmer, Sprecher der Stadtpolizei, auf Anfrage. Die Feuerwehr habe die Situation und damit den Qualm schnell im Griff gehabt. Dies sogar bevor ein Feuer ausgebrochen sei. Personen kamen beim Zwischenfall keine zu Schaden.

Dienstag, 1. Juni - 17:56 Uhr

Doppelpremiere im Studiokino in der Lokremise: «Nemesis» und ein Gespräch mit Filmemacher Thomas Imbach

Szenenbild aus dem neuen Film «Nemesis» von Thomas Imbach: Bagger zerstören 2013 die Gebäude des Güterbahnhofs im Zürcher Kreis 4.

Szenenbild aus dem neuen Film «Nemesis» von Thomas Imbach: Bagger zerstören 2013 die Gebäude des Güterbahnhofs im Zürcher Kreis 4.

Bild: PD

(pd/vre) Diesen Donnerstag, 17.30 und 20.30 Uhr, hat der neue Dokfilm «Nemesis» von Thomas Imbach im Kinok seine St.Galler Premiere. Der Filmemacher ist dabei anwesend. Das Gespräch mit ihm führt der Filmjournalist Geri Krebs. Tickets im Vorverkauf gibt's im Internet. Dabei darf das Kinok neu nicht mehr nur 33, sondern rund 50 Personen in seinem Saal beherbergen. Was das Problem der ständig ausverkauften Vorstellungen der vergangenen Wochen mindestens etwas entschärft.

Thomas Imbach gilt als einer der derzeit eigenwilligsten Regisseure der Schweiz.

Thomas Imbach gilt als einer der derzeit eigenwilligsten Regisseure der Schweiz.

Bild: PD

In «Nemesis» erzählt Thomas Imbach, wie der alte Güterbahnhof von 1897 im Zürcher Kreis 4 abgebrochen und durch ein riesiges, 750 Millionen Franken teures und politisch heftig umstrittenes Gefängnis- und Polizeizentrum ersetzt wurde. Gefilmt hat Imbach diese Stadtveränderung ab 2013 sieben Jahre lang aus dem Fenster seines eigenen Wohnateliers. Mit seinem neuen Streifen knüpft der Regisseur, der derzeit als einer der originellsten der Schweiz gilt, an «Day Is Done» von 2011 an. Auch dieser Film war als Langzeitprojekt von einem immer gleichen Kamerastandort aus gedreht worden.

Tickets für die St.Galler Doppelpremiere von «Nemesis» sind im Vorverkauf im Internetauftritt des Kinok erhältlich.

Dienstag, 1. Juni - 17:17 Uhr

St.Galler Welterbetag: Führungen und ein verschwundenes Pergament

(cz/vre) Seit 1983 gehört der St.Galler Stiftsbezirk zum Unesco-Weltkulturerbe. Die Stadt verfügt mit der Kathedrale über ein einzigartiges Wahrzeichen; sie bildet zusammen mit dem Stiftsbezirk wiederum ein einzigartiges historisches Ensemble. Der Verein Weltkulturerbe Stiftsbezirk veranstaltet am 13. Juni in Kooperation mit der World Heritage Experience Switzerland zum fünften Mal einen Unesco-Welterbetag. Am Samstag in zwei Wochen wird von 13 bis 16 Uhr ein vielfältiges Programm angeboten.

Der Stiftsbezirk umfasst das Areal des früheren Klosters St.Gallen. Seit 1983 gehört er zum Unesco-Weltkulturerbe und zieht Jahr für Jahr Gäste aus der ganzen Welt in die Stadt.

Der Stiftsbezirk umfasst das Areal des früheren Klosters St.Gallen. Seit 1983 gehört er zum Unesco-Weltkulturerbe und zieht Jahr für Jahr Gäste aus der ganzen Welt in die Stadt.

Bild: Urs Bucher
(3.11.2017)

Um der Bevölkerung Einblicke in die Schönheiten im und um den Stiftsbezirk zu gewähren sowie sie für den Schutz und Erhalt dieser Kostbarkeiten zu sensibilisieren, gibt's kostenlos Spezialführungen zum diesjährigen Thema «Perspektivenwechsel». Besucherinnen und Besucher können sich zudem nach dem musikalischen Auftakt mit den Turmbläsern um 12.45 Uhr auf Kurzführungen und eigenständige Rundgänge durch den Stiftsbezirk machen. Auf Familien wartet ein Rätselrundgang auf der Suche nach einem verschwundenen Pergament.

Das Programm des fünften St.Galler Welterbetages findet sich genauso im Internet wie Detailinfos zum Rätselrundgang ums verschwundene Pergament. Nicht zu vergessen ist vor einem Besuch am Weltkulturerbetag: Am 13. Juni ist die Zahl der Tickets für die Führungen aufgrund der Anti-Corona-Regeln beschränkt. Aus dem gleichen Grund sind Änderungen im Programm möglich.

Dienstag, 1. Juni - 17:00 Uhr

HSG-Institut gibt sich neuen Namen: Neu nicht mehr nur die KMU, sondern auch das Unternehmertum im Titel

(pd/vre) Pünktlich auf seinen 75. Geburtstag hin hat sich eines der traditionsreichsten Forschungsinstitute der Universität St.Gallen einen neuen Namen gegeben. Das Schweizerische Institut für Klein- und Mittelunternehmen heisst gemäss seinem aktuellen Newsletter neu Schweizerisches Institut für KMU und Unternehmertum. Die St.Galler Kantonsregierung hat den Wechsel der Bezeichnung bereits bewilligt.

Der neue Institutsname soll unterstreichen, dass seinen Verantwortlichen das Thema Unternehmertum in Forschung, Lehreund Praxis ebenso am Herzen liegt wie die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Wem der neue Name zu lang oder zu kompliziert ist, kann übrigens weiterhin die gängige Abkürzung verwenden: KMU-Institut. Gegründet worden war diese Einrichtung bereits 1946. Damals hiess sie noch Schweizerisches Institut für gewerbliche Wirtschaft.

Dienstag, 1. Juni - 16:36 Uhr

St.Galler Stadtregierung empfiehlt für den 13. Juni ein Ja zum CO2-Gesetz: Vorlage unterstützt Klimapolitik der Stadt

(sk/vre) Die St.Galler Stadtregierung sagt Ja zum CO2-Gesetz des Bundes. Sie empfiehlt für die Abstimmung darüber vom 13. Juni ein Ja. Schweizer Städte und Agglomerationen seien von der Klimaerwärmung direkt betroffen, heisst es dazu in einer Mitteilung vom Dienstag. Im Kampf gegen den Klimawandel komme ihnen daher eine wichtige Rolle zu. Daher sage auch der Schweizer Städteverband Ja zum neuen Gesetz, das die Chance deutlich verbessere, die Klimaziele von Bundesrat und Pariser Abkommen zu erreichen.

Bis 2050 soll St.Gallen emissionsneutral sein. Dafür hat sich die Stadt das Energiekonzept 2050 gegeben. Im Bild ein Blick von einer Drohne über Drei Weieren auf den Ostteil der Gallusstadt.

Bis 2050 soll St.Gallen emissionsneutral sein. Dafür hat sich die Stadt das Energiekonzept 2050 gegeben. Im Bild ein Blick von einer Drohne über Drei Weieren auf den Ostteil der Gallusstadt.

Bild: PD/Stadt St.Gallen

Der St.Galler Stadtrat sieht im Klimawandel eine der grössten globalen Herausforderungen unserer Zeit. Deshalb unterstützt er die vom Bundesrat bis 2050 angestrebte Emissionsneutralität der Schweiz. Das St.Galler Stimmvolk hat denn auch Ende September 2020 den Klimaschutz in der städtischen Gemeindeordnung festgeschrieben. Damit wurde das Ziel, bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu sein, als verbindliche Vorgabe für die Stadtbehörden verankert.

Mit dem CO2-Gesetz stellt der Bund gemäss Mitteilung der Stadt vom Dienstag die Mittel zur Finanzierung der Massnahmen für den Klimaschutz bereit. Schwerpunkt ist der Aufbau einer Wärmeversorgung ohne Erdöl und Erdgas in der Schweiz. So werden mit dem Gesetz mehrere hundert Millionen jährlich zur Förderung von energetischen Sanierungen von Gebäuden gesprochen. Zudem sollen Fernwärmeprojekte in Städten oder Agglomerationen weiterhin mitfinanziert werden.

Die St.Galler Stadtregierung sagt Ja zum CO2-Gesetz des Bundes: Sonja Lüthi, Peter Jans, Stadtschreiber Manfred Linke, Maria Pappa, Mathias Gabathuler und Markus Buschor (von links).

Die St.Galler Stadtregierung sagt Ja zum CO2-Gesetz des Bundes: Sonja Lüthi, Peter Jans, Stadtschreiber Manfred Linke, Maria Pappa, Mathias Gabathuler und Markus Buschor (von links).

Bild: Stadt St.Gallen/
Ueli Steingruber

Der St.Galler Stadtrat ist gemäss Mitteilung auch überzeugt, dass die Wende hin zu einer erneuerbaren Energieversorgung der schweizerischen Volkswirtschaft hilft. Das CO2-Gesetz werde mithelfen, grosse Geldbeträge im Wirtschaftskreislauf der Schweiz zu behalten und so Arbeitsplätze in der Region zu schaffen, statt sie mit dem Einkauf fossiler Energien ins Ausland abfliessen zu lassen.

Dienstag, 1. Juni - 16:06 Uhr

Frau bei Verkehrsunfall leicht verletzt: 80-Jähriger übersieht auf Parkplatz ausgestiegene Autofahrerin

(kapo/vre) Am Dienstagmorgen hat sich auf einem Parkplatz an der Rorschacher Strasse in Mörschwil ein ungewöhnlicher Verkehrsunfall ereignet. Dabei wurde eine Frau angefahren und leicht verletzt. Die 62-Jährige wurde danach gemäss Mitteilung der Kantonspolizei von einer Passantin ins Spital gebracht.

Am Dienstag, kurz vor 8.30 Uhr, war ein 80-Jähriger mit seinem Auto rückwärts aus einem der Parkfelder gefahren. Dabei übersah er eine Frau, welche am geöffneten Kofferraum ihres parkierten Autos stand. Der Wagen des Rentners erfasste die 62-Jährige und verletzte sie leicht.

Dienstag, 1. Juni - 15:55 Uhr

Im Juni finden quer durch den Kanton St.Gallen wieder Veloprüfungen statt: 4'500 Sechstklässler sind in den Starlöchern

(kapo/vre) Vom 1. bis 30. Juni werden im Kanton St.Gallen rund 4'500 Kinder der sechsten Primarschulklasse die praktische Veloprüfung ablegen. Dabei werden sie sich auch auf öffentlichen Strassen bewegen. Die Kantonspolizei bittet jetzt in einer Mitteilung Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer um spezielle Rücksichtnahme und Vorsicht gegenüber Schülerinnen und Schülern im Strassenverkehr.

Die Schulkinder absolvieren die praktische Veloprüfung auf einer von insgesamt 39 Teststrecken der Gemeinden im ganzen Kanton. Mit dem Bestehen der Prüfung stellen sie ihre Fähigkeiten unter Beweis, vertraute Strecken auf dem Velo mit der notwendigen Sicherheit zurücklegen zu können. Während der Prüfungen sind grössere Gruppen von Schülerinnen und Schülern auch auf öffentlichen Strassen und Wegen unterwegs.

Dienstag, 1. Juni - 12:55 Uhr

Kreuzlingen und Konstanz verschieben Seenachtfeste auf August 2022

(pd/vre) Der Doppelanlass aus Kreuzlinger Fantastical und Konstanzer Seenachtfest findet dieses Jahr nicht wie geplant um den 14. August statt. Er wird wegen der Coronapandemie auf Sommer 2022 verschoben. Das haben gemäss Mitteilung die Veranstalter der Grossanlässe entschieden, die jeweils Publikum auch aus der ganzen Ostschweiz anziehen. Grund für die Absage ist die weiterhin fehlende Planungssicherheit.

Einer der Höhepunkte des Konstanzer Seenachtfestes war in der Vergangenheit immer das grosse Feuerwerk.

Einer der Höhepunkte des Konstanzer Seenachtfestes war in der Vergangenheit immer das grosse Feuerwerk.

Bild: Felix Kästle/DPA (12.8.2017)

Das Fantastical in Kreuzlingen findet wie üblich als Abschluss der Sommerferien vom 12. bis 14. August 2022 statt, das Konstanzer Seenachtfest am 13. August 2022. Beide Veranstaltungen bieten wie schon in den Vorjahren ein umfangreicher Rahmenprogramm an. In Kreuzlingen wie in Konstanz wird die Absage der Grossveranstaltungen für diesen Sommer bedauert. Letztlich sei der Verzicht darauf aber der einzig realistisch gangbare Weg gewesen, heisst es in Mitteilungen. Beide Seenachtfeste sind bereits 2020 wegen der Coronakrise ausgefallen.

Dienstag, 1. Juni - 12:08 Uhr

Blüten mit Kapuze

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte die Blüten der Taubnessel im Wald bei Abtwil.

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte die Blüten der Taubnessel im Wald bei Abtwil.

Dienstag, 1. Juni - 11:44 Uhr
Der Eingang zum Kinocenter Scala am Bohl im St.Galler Stadtzentrum soll sich voraussichtlich vor den Sommerferien wieder öffnen.

Der Eingang zum Kinocenter Scala am Bohl im St.Galler Stadtzentrum soll sich voraussichtlich vor den Sommerferien wieder öffnen.

Bild: Reto Voneschen
(27.5.2021)

Geht es dem Kino Scala am Bohl an den Kragen? Nein, sagen die Betreiber auf Nachfrage

(sab) Seit über sechs Monaten ist kein Film mehr im Kino Scala über die Leinwand geflimmert. Während der Cinedome in Abtwil wie auch das Kinok in der Lokremise den Betrieb nach den Lockerungen der Coronamassnahmen wieder aufgenommen haben, öffnet das «Scala» seine Pforten vorerst nicht. «Bis auf Weiteres geschlossen» steht auf einem A4-Blatt hinter der Glastüre am Eingang:

Filmfreunde fürchten nun ums «Scala»: Denn dass das Kino am Bohl noch immer zu ist, nährt in der Stadt Gerüchte, das letzte Stadtkino könnte nach der Coronapause nicht mehr auferstehen – analog zum Kino Rex, das vor drei Jahren nach der Sommerpause endgültig geschlossen wurde und in diesen Tagen abgebrochen wird.

Bis auf Weiteres geschlossen: Info-Tafel im Eingang des Kinocenters Scala in St.Gallen.

Bis auf Weiteres geschlossen: Info-Tafel im Eingang des Kinocenters Scala in St.Gallen.

Bild: Reto Voneschen
(27.5.2021)

Olivia Willi, Pressesprecherin der Kinobetreiberin Blue Cinema, äussert sich zur Gerüchteküche: Man sei aktuell optimistisch, das Scala auf den Start der Sommerferien hin wieder öffnen zu können. «Sobald es die Situation rund um Corona erlaubt und – sehr wichtig - uns anstehende Filmstarts bestätigt werden, reagieren wir sukzessive und werden den Betrieb überall hochfahren.» In einem ersten Schritt habe man erst ausgewählte Kinos pro Region testweise geöffnet, bei St.Gallen den Cinedome, erläutert Willi weiter.

Im vergangenen Herbst wurden die früheren Kitag-Kinos in «Blue Cinema» umbenannt. Dies im Zuge eines Rebranding des Mutterkonzerns, der Swisscom.

Dienstag, 1. Juni - 11:25 Uhr

Die etwas andere Präventionskampagne: Tüftler Stefan Heuss sensibilisiert in Kurzfilmen für Brand- und Naturgefahren - zuerst in der Waschküche

(pd/vre) Die Gebäudeversicherung St.Gallen (GVSG) deckt nicht nur Elementarschäden an Liegenschaften, sie ist auch präventiv zur Verhütung solcher Schäden aktiv. Jetzt erhält sie dabei Unterstützung durch Komiker und Tüftler Stefan Heuss, den aus der Satiresendung «Giacobbo/Müller» bekannten Entwickler irrwitziger Lösungen für Alltagsprobleme. Die Kampagne mit seinem Präventionslabor besteht aus vier Kurzfilmen zu verschiedenen Themen.

Stefan Heuss und die überschwemmte Waschküche.

Video: GVSG

Um die Bevölkerung für Brand- und Naturgefahren zu sensibilisieren, entwickelt Heuss im (natürlich fiktiven) Labor der Gebäudeversicherung Geräte, die einen möglichen Schadenfall verhindern oder seine Auswirkungen eindämmen sollen. Die vier Kurzfilme haben alle Kultpotenzial. Ziemlich genial ist bereits die «nasse Vorsorge» in der Waschküche: Während der Keller Stück um Stück absäuft, kann der Erfinder immer noch seine Waschmaschine einsetzen. Typisch Heuss!

Einen kleinen Schönheitsfehler für alle Heuss-Fans hat die Kampagne der Gebäudeversicherung allerdings. Nachdem sich der Tüftler im Juni dem Thema Überschwemmungen gewidmet hat, geht er in eine lange Sommerpause. Erst im September kommt der nächste GVSG-Film mit ihm, und zwar über Gefahren in der Küche. Im Dezember präsentiert Stefan Heuss dann sein Präventionsgerät für Weihnachten und Christbaumbrände. Im Frühling 2022 thematisiert er abschliessend die Gefahr von kaputten Handy-Akkus.

Wenn der Christbaum brennt: Im Dezember wird Tüftler Stefan Heuss in einem GVSG-Kurzfilm auf Brandgefahren im Advent sensibilisieren.

Wenn der Christbaum brennt: Im Dezember wird Tüftler Stefan Heuss in einem GVSG-Kurzfilm auf Brandgefahren im Advent sensibilisieren.

Bild: GVSG

Zielgruppe der Sensibilisierungs-Kampagne der Gebäudeversichrung mit Stefan Heuss ist gemäss Mitteilung die breite Bevölkerung. Jede und jeder könne nämlich im eigenen Zuhause von Brand- und Naturgefahren betroffen sein. Die Verbreitung der Präventionsfilme erfolgt vorwiegend über die Sozialen Medien. Detaillierte Informationen dazu finden sich im Internetauftritt der GVSG.

Dienstag, 1. Juni - 10:52 Uhr

Gesucht: Ein neuer Theaterdirektor

(pd/vre) Das Theater St.Gallen steht vor einem grossen Umbruch: Einerseits wird das Gebäude im Stadtpark derzeit vollständig saniert und ausgebaut; es soll Anfang 2023 wieder in Betrieb genommen werden. Anderseits steht ein gewichtiger personeller Wechsel bevor: Auf Ende der Spielzeit 2022/23, also im Sommer 2023, geht Werner Signer in Pension. Als starker geschäftsführender Direktor prägt er das Theater St.Gallen seit Jahrzehnten.

Werner Signer, geschäftsführender Direktor von Konzert und Theater St.Gallen.

Werner Signer, geschäftsführender Direktor von Konzert und Theater St.Gallen.

Bild: PD/Jos Schmid (22.4.2021)

Die Regelung der Nachfolge von Werner Signer wird gemäss Mitteilung vom Dienstag bereits jetzt eingeleitet. Die Stelle wird öffentlich ausgeschrieben. Das hat der Verwaltungsrat der Genossenschaft Konzert und Theater St.Gallen beschlossen, um den im Theater üblichen langen Vorlaufzeiten bei der Planung Rechnung zu tragen. Bis Ende dieses Jahres soll feststehen, wer künftig die Gesamtverantwortung für den grössten Kulturbetrieb der Ostschweiz übernimmt. Die neue Chefin oder der neue Chef soll mit dem Start in Spielzeit 2023/24 übernehmen.

Werner Siegner führt den Betrieb des Theaters St.Gallen bereits seit 23 Jahren. In dieser Zeit wurden wichtige Entwicklungsschritte vollzogen. Dazu gehören die Zusammenführung von Theater und Sinfonieorchester, die Inbetriebnahme der Lokremise als neue Spielstätte sowie die Lancierung der St.Galler Festspiele. In der Mitteilung vom Dienstag dankt der Verwaltungsrat von Konzert und Theater St.Gallen «Werner Signer bereits an dieser Stelle für sein grosses und erfolgreiches Engagement.»

Dienstag, 1. Juni - 9:21 Uhr

Auf dem Weg zur Kinderstube

Momentaufnahme. Derzeit sind die Vögel landauf, landab mit ihren Jungen beschäftigt. Wie bei diesem Hausrotschwanz bedeutet dies vor allem eines: Futter für die hungrigen Schnäbel des Nachwuchses heranschaffen.

Momentaufnahme. Derzeit sind die Vögel landauf, landab mit ihren Jungen beschäftigt. Wie bei diesem Hausrotschwanz bedeutet dies vor allem eines: Futter für die hungrigen Schnäbel des Nachwuchses heranschaffen.

Bild: Hans Aeschlimann
(Trogen, 25.5.2021)
Dienstag, 1. Juni - 9:09 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 83 Neuansteckungen und seit über 14 Tagen kein Todesfall mehr

(SK/vre) Der Kanton St.Gallen meldet im Internet für Montag 83 laborbestätigte Neuansteckungen mit dem Coronavirus. Die Gesamtzahl der Infektionen seit März 2020 liegt damit bei 42'110. Am Montag wurde erneut kein Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten seit Frühling 2020 bleibt damit seit über 14 Tagen stabil bei 709 Personen.

Die wichtigsten Kennzahlen für die Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Montag, 31. Mai, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen für die Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Montag, 31. Mai, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Am Montag, um Mitternacht, lagen im Kanton St.Gallen 40 Patientinnen und Patienten in Zusammenhang mit Covid-19 in einem Spital. Acht davon befanden sich mit künstlicher Beatmung auf einer Intensivstation. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Kanton St.Gallen lag am Montag bei 96 (Sonntag: 88), die 14-Tage-Inzidenz bei 198 (Sonntag: 211). Die Inzidenz bezeichnet die Zahl der Fälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen jeweils hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Montag, 31. Mai - 17:19 Uhr

Auszeichnungen für den FC St.Gallen: Fairster Klub der Saison 2020/21 in der Super League - und auf Platz zwei bei der Nachwuchsförderung

(pd/vre) Der FC St.Gallen hat die Fair Play Trophy der Super League gewonnen. Damit zeichnet die Swiss Football League diejenigen Klubs der höchsten Liga aus, die im Verlauf einer Meisterschaft am meisten Fairplay gezeigt haben. Kriterien für die Rangliste sind die Strafpunkte für Verwarnungen (je ein Punkt), Ausschlüsse infolge von zwei gelben Karten (je drei Punkte) und direkte Ausschlüsse (je fünf Punkte).

Mit 76 Punkten (65 gelbe Karten, zwei gelb-rote Karten und eine rote Karte) hat der FC St.Gallen in der Saison 2020/21 am wenigsten Strafpunkte gesammelt. Der FCSG landet damit gemäss Mitteilung vom Montag vor dem FC Basel und den Young Boys mit je 80 Strafpunkten auf dem ersten Platz. Dafür erhält der Klub von der Liga 50‘000 Franken.

Szene aus dem Final des Schweizer Cups zwischen dem FC St.Gallen und dem FC Luzern vom Pfingstmontag im Berner Wankdorfstadion.

Szene aus dem Final des Schweizer Cups zwischen dem FC St.Gallen und dem FC Luzern vom Pfingstmontag im Berner Wankdorfstadion.

Bild: Michel Canonica (24.5.2021)

Ebenfalls auf dem Treppchen gelandet ist der FC St.Gallen beim Nachwuchsförderungssystem «Effizienzkriterien» (ex U21-Trophy). Hier belegt der FCSG den zweiten Platz der Super League. Punkte gibt's bei der Auszeichnung, wenn ein U21-Spieler (1999 oder jünger) mit Schweizer Pass in den Meisterschaften der Swiss Football League eine gewisse Zahl Einsätze in der Startelf aufweist. Auch für Einsätze in der Startformation der U19- oder U21-Auswahlen des Fussballverbandes gibt's Punkte.

Der FC St.Gallen hat zwar von allen Klubs der Super League am meisten Startelf-Einsätze der U21-Spieler (69 verteilt auf sechs Spieler), bekam aber nur für die Einsätze von Betim Fazliji und Leonidas Stergiou Punkte. Tim Staubli, Alessio Besio, David Jacovic und Patrick Sutter kamen dafür auf zu wenig Nominierungen in der Startelf. Mit 16 Punkten musste der FC St.Gallen bei dieser Auszeichnung dem FC Luzern den Vortritt lassen, der zwar weniger Startelf-Einsätze seiner U21-Spieler hatte (61), aber drei Spieler in die Wertung brachte und so 20 Punkte sammeln konnte.

Montag, 31. Mai - 16:01 Uhr

Die nächsten Lockerungen der Coronaregeln sind da: Was sie für die Sportanlagen der Stadt St.Gallen bedeuten

(sk/vre) Ab heute Montag werden die Anti-Corona-Massnahmen nochmals gelockert. Dieser Schritt bedeutet auch auf den Sportanlagen der Stadt St.Gallen einen Schritt hin zur Vor-Corona-Normalität. Allerdings gelten weiterhin die allgemeinen Schutzvorschriften und die Schutzkonzepte der jeweiligen Anlagen. Details dazu finden sich im Internetauftritt der Stadt St.Gallen.

Gerade rechtzeitig auf eine Schönwetterperiode hin treten weitere Lockerungen der Anti-Corona-Vorschriften in Kraft.

Gerade rechtzeitig auf eine Schönwetterperiode hin treten weitere Lockerungen der Anti-Corona-Vorschriften in Kraft.

Bild: Nik Roth
(25.6.2020)

So müssen in allen öffentlich zugänglichen Innenräumen Personen, die älter als zwölf Jahre sind, eine Hygienemaske tragen. Im Freien – auch im Wasser - gilt eine Abstandspflicht von 1,5 Metern; kann sie nicht eingehalten werden, ist ebenfalls eine Maske zu tragen. In und um Verpflegungskioske gelten die Regeln für die Gastronomie. Die wichtigsten Detailregeln sind:

  • Freibäder. Im Familienbad Dreilinden sowie den Schwimmbädern Lerchenfeld und Rotmonten gilt weiterhin eine Beschränkung der Gästezahl. Die aktuellen Kapazitäten sowie die tagesaktuellen Öffnungszeiten und Wassertemperaturen finden sich im Internetauftritt der Stadt St.Gallen.
  • Hallenbäder. Das Blumenwies und das Volksbad sind ab sofort wieder für alle Altersgruppen geöffnet. Auch hier gilt eine Beschränkung der Gästezahl. Die aktuellen Kapazitäten finden sich im Internetauftritt der Stadt. Eine Anmeldung vor dem Besuch ist aber nicht mehr nötig. Ein Aufenthalt im Hallenbad ist vorläufig auf 90 Minuten beschränkt. In den Schwimmhallen muss keine Hygienemaske getragen werden, aber es gilt die Abstandspflicht von 1,5 Metern.
  • Sauna. Die Wellnessanlage im Blumenwies ist ab sofort wieder geöffnet. Es gilt eine Beschränkung der Besucherzahl auf 20 Personen; Infos über die Kapazitäten erhält man beim Hallenbad Blumenwies.
  • Sportanlagen indoor. Sie sind für alle Personen geöffnet. Der Trainingsbetrieb für die Jahrgänge 2021 und jünger ist uneingeschränkt möglich. Für die Jahrgänge 2000 und älter sind nur Trainings ohne Körperkontakt erlaubt. Professionelle und halbprofessionelle Ligen dürfen ihre Trainings uneingeschränkt durchführen. Stehen mehr als 25 Quadratmeter Fläche pro Person zur Verfügung, kann auf die Hygienemaske verzichtet werden.
  • Sportanlagen outdoor. Auch sie sind für alle Personen geöffnet. Für den Vereinssport (organisiert) wie auch für lose, unorganisierte Trainings gilt eine maximale Gruppengrösse von 30 Personen.

Allfällige Fragen zu Schutzkonzepten oder Belegung von Anlägen und Räumen beantworten auch die Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter der Stadt per E-Mail: sportanlagen@stadt.sg.ch, badundeis@stadt.sg.ch oder schulraumbelegungen@stadt.sg.ch.

Montag, 31. Mai - 14:55 Uhr

Sonnenaufgang mit Alpstein-Panorama

Momentaufnahme. Das schöne Wetter ist da. Und wenn in den nächsten Tagen die Temperaturen steigen, kommen wohl erste Sommergefühle auf. Auch wenn im Alpstein noch viel Schnee liegt. Das Bild ist am Samstagmorgen auf der Solitüde hoch über dem Riethüsli entstanden.

Momentaufnahme. Das schöne Wetter ist da. Und wenn in den nächsten Tagen die Temperaturen steigen, kommen wohl erste Sommergefühle auf. Auch wenn im Alpstein noch viel Schnee liegt. Das Bild ist am Samstagmorgen auf der Solitüde hoch über dem Riethüsli entstanden.

Bild: Erich Gmünder (Solitüde, 29.5.2021)
Montag, 31. Mai - 14:42 Uhr

Schloss Oberberg bei Gossau: Erste öffentliche Führung seit 15 Monaten

(pd/vre) Nach 15 Monaten Unterbruch darf der Förderverein von Schloss Oberberg am kommenden Sonntag, 10.30 Uhr, erstmals wieder zu einer öffentlichen Führung einladen. Albert Lehmann zeigt das Gossauer Wahrzeichen von aussen und führt durch einige Innenräume. Dazu erzählt er die eine oder andere spannende Anekdote aus 750 Jahren Schlossgeschichte.

Schloss Oberberg bei Gossau: Am kommenden Sonntag findet hier erstmals seit 15 Monaten wieder eine öffentliche Führung statt.

Schloss Oberberg bei Gossau: Am kommenden Sonntag findet hier erstmals seit 15 Monaten wieder eine öffentliche Führung statt.

Bild: Michel Canonica
(21.9.2017)

Für den Anlass gilt ein Anti-Corona-Schutzkonzept. So ist die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Führung begrenzt. Und man muss sich dafür unter Angabe von Name, Adresse und Telefonnummer anmelden. Dies per E-Mail bei Dominik Eisenegger, dem Präsidenten des Fördervereins Schloss Oberberg. Treffpunkt für die kostenlose Führung am Sonntag ist die Schlossterrasse.

Montag, 31. Mai - 14:27 Uhr

Matthias Hüppi beim Ostschweizer Regionalfernsehen TVO: Die Bilanz einer unbefriedigenden Saison - und wie geht's jetzt weiter?

(pd/vre) Diesen Mittwoch blickt FCSG-Präsident Matthias Hüppi in der Sendung «Zur Sache» des Ostschweizer Regionalfernsehens TVO auf das vergangene Jahr zurück. Was bleibt nach der Niederlage im Cupfinal? Wie gebeutelt ist der FC St.Gallen durch die Coronapandemie? Welche Hoffnungen hat Hüppi bezüglich der neuesten Lockerungen? Und: Wie geht's jetzt weiter? Was für Ziele setzt sich der Club für die am 24. Juli startende neue Fussballsaison?

FCSG-Präsident Matthias Hüppi tröstet Spieler Elie Youan unmittelbar nach dem verlorenen Cupfinal in Bern.

FCSG-Präsident Matthias Hüppi tröstet Spieler Elie Youan unmittelbar nach dem verlorenen Cupfinal in Bern.

Bild: C. De Capitani/ Freshfocus (24.5.2021)

Erstausstrahlung des Gesprächs mit Matthias Hüppi ist am Mittwoch, 18.30 Uhr. Die Sendung wird danach stündlich wiederholt. Anschauen kann man sich das neuste «Zur Sache» ab Mittwochabend natürlich wie immer auch im Internetauftritt von TVO.

Montag, 31. Mai - 9:59 Uhr

Weltoffene Freundinnen und listige Kämpferinnen: Elisabeth Joris spricht am Historischen und Völkerkundemuseum über Frauengeschichte

(pd/vre) Am kommenden Mittwoch, 20 Uhr, spricht eine der aktuell besten Kennerinnen der Schweizer Frauengeschichte im Historischen und Völkerkundemuseum St.Gallen. Historikerin Elisabeth Joris tritt in St.Gallen in Zusammenhang mit der Ausstellung «Klug und Kühn – Frauen schreiben Geschichte» auf. Sie erzählt dabei über «Weltoffene Freundinnen und listige Kämpferinnen».

Historikerin Elisabeth Joris.

Historikerin Elisabeth Joris.

Bild: PD

Die gebürtige Walliserin ist eine angesehene Historikerin sowie eine Vorkämpferin der Frauen- und Geschlechtergeschichte im deutschen Sprachraum. Ihre Publikationstätigkeit reicht zurück bis 1986, als die Quellensammlung «Frauengeschichte(n): Dokumente aus zwei Jahrhunderten zur Situation der Frauen in der Schweiz» erschien. Joris widerlegte damit die Behauptung, dass eine Erforschung der Geschichte von Frauen mangels Quellen nicht möglich sei. 1991 war sie Mitinitiantin des ersten Schweizer Frauenstreiks.

Zum Vortrag im Historischen und Völkerkundemuseum am Mittwoch sind gemäss Mitteilung maximal 50 Personen zugelassen. Für Teilnehmerinnen und Teilnehmer gilt zudem das Anti-Corona-Schutzkonzept des Museums, das unter anderem eine Maskenpflicht in allen Innenräumen vorsieht. Für die Teilnahme am Vortragsabend mit Elisabeth Joris anmelden kann man sich ab sofort unter Telefon 071'242'06'42.

Montag, 31. Mai - 8:49 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 144 Neuansteckungen in drei Tagen und wieder keine Todesfälle

(SK/vre) Der Kanton St.Gallen meldet im Internet fürs Wochenende (Freitag, Samstag, Sonntag) 144 laborbestätigte Neuansteckungen mit dem Coronavirus. Die Gesamtzahl der Infektionen seit März 2020 liegt damit bei 42'027. Am Wochenende wurde kein Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten seit Frühling 2020 bleibt damit seit über 14 Tagen stabil bei 709 Personen.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Sonntag, 30. Mai, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Sonntag, 30. Mai, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Am Sonntag, um Mitternacht, lagen im Kanton St.Gallen 39 Covid-19-Patientinnen und -Patienten in einem Spital. Sieben davon befanden sich mit künstlicher Beatmung auf einer Intensivstation. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Kanton St.Gallen lag am Sonntag, Stand Mitternacht, bei 88, die 14-Tage-Inzidenz bei 211. Die Inzidenz bezeichnet die Zahl der Fälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen jeweils hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Die Coronasituation im Kanton St.Gallen entspannt sich langsam weiter. Der Rückgang der Todesfälle und die stabilen Zahlen bei den Hospitalisationen führen Fachleute darauf zurück, dass die Impfkampagne auch im Kanton St.Gallen deutlich Fahrt aufgenommen hat. Ältere Personen und Angehörige von Risikogruppen mit potenziell schweren Verläufen einer Covid-19-Infektion sind inzwischen geimpft, soweit sie das selber wollen.

Montag, 31. Mai - 8:30 Uhr

Der «Arier» im Palace-Atelier: Grabenhalle solidarisiert sich mit Mieterinnen und Mietern, die ein Zeichen «gegen rechte Hetze» setzen wollen

(pd/vre) Das Team der Grabenhalle solidarisiert sich in einer Mitteilung mit Mieterinnen und Mietern, die von der Stadt fordern, dass diese einem 69-jährigen Künstler das Atelier im Gebäude des alten Kino Palace kündigt. Der Deutsche hatte auf Facebook öffentlich einsehbare Kommentare mit vermutlich rassistischem und antisemitischem Inhalt publiziert. Die Stadt weigert sich bisher, das Mietverhältnis aufzulösen. Zudem wurde im Stadtteil des «St.Galler Tagblatt» eine Kontroverse geführt, ob die Forderung nach Kündigung des Mietvertrags nicht der falsche Weg sei, ob der richtige Weg nicht eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft wäre.

An der Zwinglistrasse 3 war einst das Kino Palace untergebracht. Jetzt ist in der städtischen Liegenschaft ein Streit um den Mieter eines Ateliers entbrannt.

An der Zwinglistrasse 3 war einst das Kino Palace untergebracht. Jetzt ist in der städtischen Liegenschaft ein Streit um den Mieter eines Ateliers entbrannt.

Bild: Michel Canonica
(17.3.2021)

Das Team der Grabenhalle stellt sich nun hinter die Forderung der Palace-Mieterschaft. Es dürfe keinen Platz für Rassismus, Antisemitismus und recht Hetze geben, und zwar nirgendwo. Die Aussagen des Mieters des Palace-Ateliers hätten die Grenze freier Meinungsäusserung längst überschritten. Sie seien «unverhohlen rassistisch und antisemitisch». Umso befremdlicher sei es, dass die Stadt so lange zögere und zaudere. Schliesslich gehe es auch um Glaubwürdigkeit. Die Stadt müsse ihre Mittel nutzen, um gegen Rassismus und Antisemitismus vorzugehen.

Jede Ateliervergabe sei an Kriterien gebunden, heisst es in der Mitteilung weiter. Dass darin keine rassistischen, sexistischen oder antisemitischen Inhalte verbreitet werden dürften, sei wohl eine Selbstverständlichkeit. So sehr die Rechte von Mieterinnen und Mietern ein wichtiges Gut seien, so nötig sei es, als demokratisches Gemeinwesen klare Grenzen zu setzen. Im Fall des Mieters des Ateliers im Palace seien gleich mehrere Grenzen überschritten worden. Und das sei in einem Atelier geschehen, das durch günstige Mieten öffentlich unterstützt werde: «Wir haben keinen Bock, rassistische und antisemitische Hetze mitzufinanzieren», schreibt das Team der Grabenhalle.

Die Grabenhalle befindet sich in der Nachbarschaft des Palace-Gebäudes am Blumenbergplatz.

Die Grabenhalle befindet sich in der Nachbarschaft des Palace-Gebäudes am Blumenbergplatz.

Bild: Arthur Gamsa
(27.4.2021)

Auch für die Grabenhalle braucht es in diesem Fall «eine Anklage wegen Verletzung der Antirassismus-Strafnorm». Es gehe aber um mehr als die formaljuristische Frage: Es gehe «um ein zivilgesellschaftliches Zeichen» aus der Stadtbevölkerung, dass es für rassistische und antisemitische Inhalte keinen Raum gebe: «Wir möchten nicht im selben Haus tanzen, in dem - städtisch protegiert - der Holocaust relativiert wird, People of Color und migrantische Menschen herabgewürdigt werden. Wer toleriert, dass aus diesem Atelier heraus gehetzt wird, schliesst damit immer jene aus, die mit dieser Hetze gemeint sind», heisst es in der Mitteilung der Grabenhalle.

Montag, 31. Mai - 7:47 Uhr

Vorverkauf für den CSIO ist endlich gestartet: Die Weltelite der Springreiter trifft sich am kommenden Wochenende in St.Gallen

(pd/vre) Jetzt ist es endlich klar: Der CSIO vom 3. bis 6. Juni im St.Galler Gründenmoos darf eine beschränkte Zahl Zuschauerinnen und Zuschauer einlassen. Ab sofort können für alle vier Turniertage im Internet Tickets zum Preis von 50 Franken pro Person und Tag gekauft werden; es gibt keinen Ticketverkauf vor Ort. Zudem werden einzig Sitzplätze auf der gedeckten Tribüne und dort auch nur jeder zweite Platz vergeben.

Der CSIO in St.Gallen findet am kommenden Wochenende statt, und zwar vor Publikum. Tickets gibt's allerdings nur im Internet.

Der CSIO in St.Gallen findet am kommenden Wochenende statt, und zwar vor Publikum. Tickets gibt's allerdings nur im Internet.

Bild: Michel Canonica (1.6.2019)

Zutritt erhalten gemäss Newsletter getestete, geimpfte oder genesene Personen sowie Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre. An Take-Away-Ständen kann man sich während des Anlasses Speisen und Getränke kaufen, die dann auf dem Sitzplatz konsumiert werden müssen. Zudem gilt wegen der Coronapandemie ein Schutzkonzept. Es schreibt das Tragen von Masken vor, wenn der Mindestabstand von 1.5 Metern nicht eingehalten werden kann. In allen Innenräumen gilt zudem strikte Maskenpflicht.

Am Donnerstag bietet der CSIO den Schweizer Kader-Nachwuchsreitern eine Startmöglichkeit, bevor sich die Weltelite an drei Prüfungen präsentiert. Am Freitag steht nach der ersten Prüfung für die jungen Pferde und einem Weltranglistenspringen der Grand Prix der Schweiz im Fokus. Nach den jungen Pferden folgt am Samstag mit dem Grossen Jagdspringen ein erstes Highlight, bevor nach einem weiteren Weltranglistenspringen die Entscheidung um den Schweizer Cup fällt. Am Sonntag bildet der 25. Nationenpreis der Schweiz in St.Gallen den krönenden Abschluss.

Zum detaillierten Programm des CSIO St.Gallen im Internet.

Montag, 31. Mai - 7:25 Uhr

Wassertemperaturen Freibäder Stadt und Region St.Gallen

Stand: 31. Mai 2021, 7.15 Uhr
Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld 16
Freibad Rotmonten 16
Familien- und Frauenbad Dreilinden 14
Gemeinschaftsbad Mannenweier 14
Schwimmbad Arbon
Becken 20
See 13,4
Schwimmbad Waldstatt 19,1
Freibad Gossau 14
Sonntag, 30. Mai - 19:11 Uhr

Am Wochenende hat auf sechs Schiessständen in der Region das Feldschiessen stattgefunden: Bisher kamen erst 1200

(pd/vre) Am Wochenende ist in der Region von Gossau bis an den Bodensee das Feldschiessen veranstaltet worden. Geschossen wurde allerdings erst auf sechs Schiessständen im Breitfeld, auf der Ochsenweid und im Schaugenbädli bei St.Gallen, im Erlenholz in Wittenbach sowie in Witen bei Goldach.

855 Teilnehmer traten auf 300 Meter mit dem Gewehr an. 50 Prozent von ihnen erreichte ein gutes Resultat und erhält als Auszeichnung den begehrten «Kranz». Mit der Pistole auf 25 oder 50 Meter traten vom Freitag bis Sonntag 345 Personen an; 43 Prozent trafen so gut, dass es für den «Kranz» reicht. Im Einzugsgebiet des Regionalschützenverbandes St.Gallen haben damit genau 1200 Personen das Feldschiessen absolviert.

845 Schützinnen und Schützen traten am Wochenende in der Region St.Gallen mit Sturmgewehr, Karabiner oder Langgewehr zum Feldschiessen an.
30 Bilder
Blick aus dem Schiessstand Schaugenbad in den Zielhang.
Geschossen wird beim Feldschiessen mit dem Gewehr 300 Meter auf die B4-Feldscheibe.
Ein Karabinerschützeim Schaugenbädli in Aktion.
Eine Spezialität des Eidgenössischen Feldschiessens ist, dass nur Armeewaffen zum Einsatz kommen.
Auf dem Weg in den 300-Meter-Stand im Schaugenbad im Osten von St.Gallen.
Ohne Gehörschutz - Militärjargon «Pamir» - läuft gar nichts im Schiessstand.
Vorbereitungen aufs Schiessen.
Der Schaukasten mit den Medaillen erinnert frühere Schiesserfolge von Vereinsmitgliedern.
Natürlich gilt auch fürs Eidgenössische Feldschiessen ein Anti-Corona-Schutzkonzept - unter anderem mit Maskenpflicht im Schiessstand.
Einrichten zum Schiessen.
Gehörschutz und Munition liegen bereit.
Ein Veteran vieler Feldschiessen macht sich mit dem Karabiner bereit.
Die Patronen werden ins Magazin «abgespitzt». Das Programm des Feldschiessens auf 300 Meter besteht aus dreimal sechs Schüssen.
Auf dem Weg zum Schiessplatz.
Bereit fürs Feldschiessen. Dieser Schütze absolviert es mit dem Sturmgewehr 1957. Schiessen darf man übrigens ohne Maske.
Dank elektronischer Trefferanzeige...
...ist sofort klar, wo auf der Scheibe die Schüsse gelandet sind...
...und wie das Visier eingestellt werden muss, damit es nur noch Volltreffer (und eine Kranzauszeichnung) gibt.
Folien, mit denen das Zielbild bei der Feldscheibe B4 erklärt werden kann. Man zielt mitten hinein.
Volle Konzentration hinter den Anti-Corona-Plexiglasscheiben.
Schiessbetrieb am Samstag im Schaugenbad.
Der Schützenmeister kontrolliert auch im Schiessstand im Schaugenbad, dass alle Sicherheitsvorschriften eingehalten sind und alles mit rechten Dingen zu und her geht.
Hinter den Schützen sitzen jene, die Buch über das geschossene Resultat führen,...
...wobei auch bei dieser Aufgabe die Elektronik hilft.
Entladekontrolle nach absolviertem Feldschiessen.
Verschossene Patronenhülsen fallen neben dem Schützen in eine Kiste. Sie werden dann...
...zentral im Schiessstand gesammelt und sporadisch dem Recycling zugeführt.
Stilleben im Schiessstand Schaugenbad: In den vergangenen Jahren hat die Zahl der Schützinnen zugenommen.
Wie ist's gelaufen? Zwei Schützen - einer mit Karabiner, einer mit Sturmgewehr - nach absolviertem Feldschiessen im Schaugenbad.

845 Schützinnen und Schützen traten am Wochenende in der Region St.Gallen mit Sturmgewehr, Karabiner oder Langgewehr zum Feldschiessen an.

Bild: Benjamin Manser (Schaugenbad, 29.5.2021)

Normalerweise zieht das Eidgenössische Feldschiessen in der Region von Gossau, St.Gallen und Rorschach allerdings rund 2000 Schützinnen und Schützen an. Normal geht’s in diesem Jahr beim grössten Schützenfest der Welt wegen des Coronavirus nicht zu und her: So wird in Muolen, Mörschwil und Bernhardzell erst im Sommer geschossen. In Schützenvereinen kann das Feldschiessen von Mitgliedern und Angemeldeten zudem bis Ende September individuell absolviert werden. Damit wird’s erst im Herbst eine Gesamtrangliste geben.

Wegen der Pandemie wurde das Feldschiessen 2020 dezentarl bei den einzelnen Schützenvereinen durchgeführt. In diesem Jahr nun gibt's in der Region St.Gallen, Gossau und Rorschach eine Zwischenversion mit einem teilweise zentralen Schiessen an diesem Wochenende und Durchführung bei den Vereinen. Beim Regionalschützenverband St.Gallen hoffen die Verantwortlichen jetzt auf 2022: Dann sollte der Anlass wieder im gewohnten Rahmen, nämlich schwerpunktmässig an einem Wochenende, durchgeführt werden.

Sonntag, 30. Mai - 16:18 Uhr

Selbstunfälle mit E-Bikes in Staad und Gossau: Zwei verletzte Velofahrer ins Spital eingeliefert

(kapo/vre) Das schöne Wetter hat am Wochenende auch viele Velofahrer auf die Strasse gelockt, was zu einer Reihe von Unfällen mit Velos geführt hat. Die Kantonspolizei St.Gallen meldet für Samstag, 14 bis 18.30 Uhr, drei Selbstunfälle mit E-Bikes und einen Selbstunfall mit einem Rennvelo. So ist etwa in Staad eine 52-jährige Frau mit dem E-Bike auf der Hauptstrasse gestürzt. Der Rettungsdienst brachte die Frau mit leichten Verletzungen ins Spital. In Gossau ist ein 88-Jähriger mit dem E-Bike auf der Wilerstrasse gestürzt. Auch er musste leicht verletzt ins Spital gebracht werden.

Sonntag, 30. Mai - 16:08 Uhr

Die Fussballerinnen des FC St.Gallen-Staad verlieren auch ihr letztes Spiel: 0:2-Niederlage gegen die Frauen des FC Zürich

(pd/vre) Mit einer 0:2-Heimniederlage gegen die Frauen des FC Zürich verabschiedet sich der FC St.Gallen-Staad in die Sommerpause. Damit beenden die St.Gallerinnen die Saison der Women's Super League mit 26 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz. Am Samstag konnte das Team des scheidenden Trainers Marco Zwyssig mit den Vizemeisterinnen und Cupfinal-Teilnehmerinnen aus Zürich lange Zeit gut mithalten, am Ende setzen sich die Favoritinnen aber durch.

Tadellos gespielt und gekämpft: Der Auftritt der Fussballerinnen des FC St.Gallen-Staad gegen Zürich überzeugte, wurde aber wieder einmal weder mit Toren noch mit Punkten belohnt.

Tadellos gespielt und gekämpft: Der Auftritt der Fussballerinnen des FC St.Gallen-Staad gegen Zürich überzeugte, wurde aber wieder einmal weder mit Toren noch mit Punkten belohnt.

Bild: Podo Gessner
(29.5.2021)

Im letzten Spiel der Saison 2020/21 zeigte der FC St.Gallen-Staad einmal mehr eine tadellose kämpferische Leistung. Sie wurde aber wie so oft in dieser Saison nicht mit Punkten belohnt. Die erste Halbzeit war sehr ausgeglichen und das Heimteam hatte Pech, als bei einem Weitschuss der Ball «nur» an die Lattenoberkante prallte. Es gab im ersten Durchgang zahlreiche Möglichkeiten auf beiden Seiten, doch Treffer wollten einfach noch keine fallen.

Die Führung für den Tabellenzweiten erzielte Anna Caterina Regazzoni mit einem sehenswerten Treffer. Aus knapp 16 Metern drückte sie ab und traf genau ins Lattenkreuz. Die Gastgeberinnen hatten durchaus ihre Möglichkeiten auszugleichen, Fortuna meinte es aber - wieder einmal - mit den St.Gallerinnen nicht gut. Den zweiten Treffer für die Zürcherinnen von Trainerin Inka Grings gab's erst kurz vor Spielschluss. Rahel Kiwic schob ein, nachdem die St.Galler Defensive den Ball nicht aus der Gefahrenzone brachte.

Sonntag, 30. Mai - 15:59 Uhr

Vom Verbandsdirektor zum Pfarrer: Ansgar Gmür im Benedikt-Talk

Ansgar Gmür, langjähriger Direktor des Hauseigentümerverbands, ist zu Gast beim Benedikt-Talk.

Ansgar Gmür, langjähriger Direktor des Hauseigentümerverbands, ist zu Gast beim Benedikt-Talk.

Bild: Claudio Thoma (11.9.2018)

(pd/vre) Am kommenden Donnerstag, 19 Uhr, findet ein weiterer Benedikt-Talk mit anschliessendem Apéro im Dom-Zentrum an der Gallusstrasse 34 in St.Gallen statt. Dabei erzählt Ansgar Gmür im Gespräch mit Andrea Vonlanthen aus seinem Leben. Gmür ist pensionierter Direktor des Hauseigentümerverbandes der Schweiz und angehender Pfarrer. Organisiert wird der Abend durch das Buchcafé Benedikt. Eine Anmeldung ist für die Teilnahme ist nicht erforderlich. Detaillierte Informationen zum Anlass finden sich im Internet.

Sonntag, 30. Mai - 15:03 Uhr

Der SC Brühl zeigt sich in Rapperswil ratlos und verliert 1:3

(hs/vre) Das St.Galler Kantonsderby vom Samstag in der Promotion League war eine klare Sache: Rapperswil-Jona war in der ersten Halbzeit klar das bessere Team und dominierte die fast schon ängstlich auftretende Mannschaft des SC Brühl nach Belieben. Mit der 3:1-Niederlage fallen die Kronen vom zweiten auf den fünften Tabellenrang zurück.

Der SC Brühl trat am Samstag in Rapperswil nicht in der gewohnten Stärke an und verlor entsprechend verdient mit 1:3.

Der SC Brühl trat am Samstag in Rapperswil nicht in der gewohnten Stärke an und verlor entsprechend verdient mit 1:3.

Bild: Kurt Frischknecht/
SCB (29.5.2021)

Das 1:0 nach zehn Minuten nach einem schnellen Konter entsprach den gezeigten Leistung. In der 35. Minute bewahrte die Latte die Kronen vor dem 2:0. Völlig überraschend erzielten die Brühler dann in der 41. Minute mit dem ersten Torschuss überhaupt den schmeichelhaften 1:1-Ausgleich. Aussenverteidiger Sanijel Kucani erzielte das Tor mit einem sehenswerten Aussenrist-Schuss. Der Rest des Spiels wurde dann allerdings auf Brühler Seite eine grosse Enttäuschung.

Nach der Pause ergriffen die Gäste zuerst einmal die Initiative und zeigten sich stärker. Bei einem Eckball waren zwei Brühler Verteidiger dann aber nicht aufmerksam genug und liessen den grossgewachsenen Ismajl Beka ohne Begleitschutz in den Fünfer. Der liess sich nicht zweimal bitten und erzielte mit dem Kopf das 2:1 für Rapperswil-Jona, wobei auch Torhüter Christian Leite eine Teilschuld am Treffer mitträgt. Dieses Tor beendete die gute Brühler Phase abrupt und das 3:1, wieder nach einem Eckball, brachte die endgültige Entscheidung.

Sonntag, 30. Mai - 11:52 Uhr

Zeugenaufruf nach Angriff im Bereich Bermudadreieck

(kapo/stm) Ein 26-Jähriger befand sich am Sonntag, kurz nach 3 Uhr, in der Augustinergasse in der Nähe des Hauses, welches eingerüstet ist. Aus zur Zeit unbekanntem Grund griffen drei Männer ihn an und schlugen auf ihn ein. Der 26-Jährige wurde durch den Angriff unbestimmt verletzt und musste ins Spital überführt werden, wie die Kantonspolizei in einer Mitteilung schreibt.

Das St.Galler Bermudadreieck: Hier an der Augustinergasse ist am frühen Sonntagmorgen ein junger Mann angegriffen und verletzt worden.

Das St.Galler Bermudadreieck: Hier an der Augustinergasse ist am frühen Sonntagmorgen ein junger Mann angegriffen und verletzt worden.

Symbolbild: M. Canonica

Die drei Männer werden in der Polizeimeldung als «Balkan-Typen», etwa 180 bis 200 Zentimeter gross und muskulös beschrieben. Einer der Unbekannten soll die Haare zu einem Dutt gebunden haben. Das Motiv des Angriffs ist im Moment unklar. Personen, die diese Tat allenfalls gefilmt haben oder andere Hinweise zum Vorfall machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei St.Gallen, 058'229'49'49, in Verbindung zu setzen.

Sonntag, 30. Mai - 11:12 Uhr

Schlägerei am Bahnhofplatz fordert Verletzten

(stapo/stm) Am frühen Sonntagmorgen wurde die Stadtpolizei zum St.Galler Bahnhofplatz gerufen. Dort war es vor 3:30 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen fünf Personen im Alter zwischen 21 und 27 Jahren gekommen. Dabei soll eine 21-jährige Frau, welche mit zwei Schweizern unterwegs war, von zwei Männern aus Eritrea ungebührlich angesprochen worden sein. Dies führte, nach einem verbalen Disput, schliesslich zu einer Schlägerei unter den vier Männern, wie es in der Mitteilung der Stadtpolizei St.Gallen heisst.

Am frühen Sonntagmorgen kam es auf dem St.Galler Bahnhofplatz zu einer Schlägerei zwischen vier Männern.

Am frühen Sonntagmorgen kam es auf dem St.Galler Bahnhofplatz zu einer Schlägerei zwischen vier Männern.

Symbolbild: Stefan Schaufelberger

Dabei ging gemäss Aussagen einer Drittperson ein 27-jähriger Eritreer zu Boden, nachdem er einen Schlag gegen den Kopf erhalten hatte. Aufgrund des Sturzes auf den Hinterkopf wurde durch die Stadtpolizei ein Rettungswagen aufgeboten, welcher ihn zur Kontrolle ins Spital brachte. Während beim Verletzten keine Atemalkoholprobe möglich war, hatten die Frau und die anderen Männer zwischen 0,35 und 0,67 mg/l (das entspricht 0,7 und gut 1,2 Promille) Alkohol intus. Alle Beteiligten wurden gemäss Polizeimeldung auf ihre rechtlichen Möglichkeiten hingewiesen.

Samstag, 29. Mai - 11:15 Uhr

In Handschellen abgeführt: Mann belästigt Nachbarinnen und beschimpft danach Polizisten

(stapo/stm) Am Samstag, kurz vor 3 Uhr, wurde die Stadtpolizei telefonisch auf einen angeblich stark alkoholisierten Mann aufmerksam gemacht. Dieser belästigte seine Nachbarinnen. Unter anderem klopfte er unablässig an die Wohnungstüre einer Nachbarin und schrie dabei herum. Vor Ort wies die Polizei den 30-jährigen Mann an, sich zu beruhigen und schlafen zu gehen. Als die Polizisten ihn in seine Wohnung begleiteten, wurde er zunehmend renitent und wieder laut.

Der 30-Jährige musste schliesslich in Handfesseln auf den Polizeiposten gebracht werden. Ein Atemalkoholtest war nicht möglich, wie es in der Polizeimitteilung heisst. Es wurde, nachdem der Amtsarzt die Haftfähigkeit bestätigt hatte, aufgrund von Fremd- und Eigengefährdung der polizeiliche Gewahrsam verfügt. Dem Mann wurde zudem wegen mutwilliger Belästigung eine Ordnungsbusse von 60 Franken ausgehändigt. Die Nacht in der Arrestzelle wird ihm zudem mit 300 Franken in Rechnung gestellt.

Die Stadtpolizei musste am Freitag zwei Mal ausrücken, weil sich Personen aggressiv verhielten.

Die Stadtpolizei musste am Freitag zwei Mal ausrücken, weil sich Personen aggressiv verhielten.

Symbolbild: R. Rohner
Samstag, 29. Mai - 11:11 Uhr

Frau wütet in Einkaufszentrum: Polizisten beschimpft, angespuckt und tätlich angegriffen

(stapo/stm) Am Freitagmittag, kurz nach 13 Uhr, wurde die Stadtpolizei vom Sicherheitsdienst eines Einkaufszentrums in St.Gallen gerufen. Zuvor hatte eine 34-jährige Frau in einem Geschäft Sachbeschädigungen begangen. Da sich die Frau sehr unkooperativ verhielt, die Polizisten beschimpfte, gegen sie tätlich wurde und bespuckte, wurde sie mit auf den Polizeiposten genommen. Ein Atemalkoholtest ergab laut einer Mitteilung der Stadtpolizei St.Gallen den Wert von 0.61 mg/l, das entspricht 1,22 Promille. Die sehr verwirrte Frau wurde anschliessend einem Amtsarzt vorgeführt, welcher eine fürsorgerische Unterbringung in einer Psychiatrie verfügte.

Freitag, 28. Mai - 16:11 Uhr

Am Wochenende wird in der Region scharf geschossen: Feldschiessen kann dank Schutzkonzept auf sechs Anlagen stattfinden

(vre) Nachdem es 2020 wegen der Coronapandemie nicht in der üblichen Form ausgetragen werden konnte, findet dieses Jahr das Eidgenössische Feldschiessen wieder statt. Ab heute Freitag wird es an diesem Wochenende auf sechs Schiessständen auch in der Region zwischen Gossau und dem Bodensee durchgeführt. Auf drei weiteren Schiessständen findet es Anfang Juli und nach den Sommerferien statt.

Mit dem Gewehr wird beim Feldschiessen auf 300 Meter auf die Feldscheibe B4 gezielt.

Mit dem Gewehr wird beim Feldschiessen auf 300 Meter auf die Feldscheibe B4 gezielt.

Bild: Urs Bucher (Erlenholz, 25.5.2019)

Im vergangenen Jahr fand das Feldschiessen im Frühherbst und dezentral auf den Anlagen der einzelnen Vereine statt. Damit heuer in der traditionellen Form «zentral» geschossen werden kann, brauchte es ein Anti-Corona-Schutzkonzept. Es sieht unter anderem die konsequente Maskenpflicht in Schiessanlagen vor. Nur jene, die gerade schiessen, sind davon befreit. In den vergangenen Jahren zog das Feldschiessen in der Region Gossau, St.Gallen und Rorschach jeweils bis 2000 Schützinnen und Schützen an.

In den vergangenen Jahren hat am Feldschiessen auch beim Regionalschützenverband St.Gallen die Zahl der Schützinnen zugenommen.

In den vergangenen Jahren hat am Feldschiessen auch beim Regionalschützenverband St.Gallen die Zahl der Schützinnen zugenommen.

Bild: Urs Bucher (Erlenholz, 25.5.2019)

Das Feldschiessen ist mit schweizweit immer noch weit über 100'000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern das grösste Schützenfest der Welt. Geschossen wird ausschliesslich mit Armeewaffen, also dem Sturmgewehr, Karabiner oder Langgewehr auf 300 sowie mit der Pistole je nach Modell auf 25 oder 50 Meter. Für Gewehrschützen besteht das Programm aus dreimal sechs Schüssen auf die Feldscheibe B4. Mit der Pistole werden auch 18 Schüsse abgegeben, je nach Distanz verschieden aufgeteilt.

Geschossen wird ab heute Freitag zwischen Gossau und Bodensee auf sechs verschiedenen Schiessständen. Im Sommer und nach den Sommerferien folgt es auf drei weiteren Schiessanlagen in der Region:

  • Breitfeld (300/25/50 Meter)
    Fr, 28.5. - 17.30 bis 19.30. 
    Sa, 29.5. - 13.30 bis 15.30. 
    So, 30.5. - 9.00 bis 11.30.
  • Ochsenweid Gewehr (300 Meter)
    Fr, 28.5. - 17.30 bis 19.30.
    Sa, 29.5. - 10.00 bis 12.00. 
    So, 30.5. - 10.00 bis 12.00.
  • Ochsenweid Pistole (25/50 Meter)
    Fr, 28.5. - 17.00 bis 19.30. 
    Sa, 29.5. - 9.00 bis 12.00.
  • Schaugenbädli (300/50 Meter)
    Sa, 29.5. - 9.00-12.00/13.30-17.00. 
    So, 30.5. - 9.00-11.30.
  • Erlenholz Wittenbach (300 Meter)
    Fr, 28.5. - 17.30 bis 19.30. 
    Sa, 29.5. - 10.30 bis 12.00/13.30 bis 16.30. 
    So, 30.5. - 9.00 bis 12.00.
  • Witen Goldach (300/25/50 Meter)
    Fr, 28.5. - 18.00 bis 19.30.
    Sa, 29.5. - 16.00 bis 18.00. 
    So, 30.5. - 10.00 bis 11.30.
  • In Bernhardzell kann das Feldschiessen am 3. Juli, in Muolen vom 27. bis 29. August, in Mörschwil am 19. Juni sowie am 21. und 31. August geschossen werden.
Freitag, 28. Mai - 14:17 Uhr

Coronabulletin des Kantons St.Gallen: Fallzahlen weiterhin leicht abnehmend - und seit zwei Wochen gab's keine Todesfälle mehr

(SK/vre) Weiterhin leicht abnehmende Neuansteckungen, seit zwei Wochen keine Todesfälle mehr in Zusammenhang mit Covid-19 und eine stabile Situation in den Spitälern – das Coronavirus war im Kanton St.Gallen offenbar auch in den vergangenen sieben Tagen auf dem Rückzug. Auch das Contact Tracing meldet nur noch eine tiefe bis mittlere Auslastung.

Der Kanton betreibt vier Impfzentren. Eines davon befindet sich in der Curlinghalle im St.Galler Lerchenfeld. Im Bild die Warteschlange davor am Donnerstag.

Der Kanton betreibt vier Impfzentren. Eines davon befindet sich in der Curlinghalle im St.Galler Lerchenfeld. Im Bild die Warteschlange davor am Donnerstag.

Bild: Ralph Ribi
(27.5.2021)

Eine Hauptursache für die positive Entwicklung ist mit Sicherheit, dass die Impfkampagne im Kanton in den vergangenen Wochen Fahrt aufgenommen hat. Impfwillige Ältere und Risikopatienten sind inzwischen vollständig geimpft. Jetzt sind die Jüngeren dran. Bisher wurden gemäss dem Corona-Wochenbulletin vom Freitag 258'624 Impfdosen verabreicht (Vorwoche: 224'170). Mit Stichdatum 27. Mai sind 168'467 St.Gallerinnen und St.Galler geimpft worden – 82'105 einmal und 86'362 zweimal. Der Kanton St.Gallen hat eine Wohnbevölkerung von rund 520'000 Personen.

In den vergangenen sieben Tagen wurden im Kanton St.Gallen 7'417 Coronatests (Vorwoche: 7'600) registriert. Davon fielen 505 oder 7,7 Prozent (Vorwoche 585 oder 8,5 Prozent) positiv aus. In der zurückliegenden Woche mussten in Zusammenhang mit Covid-19 zehn Personen hospitalisiert werden; in der Vorwoche waren es 14.

Die positive Entwicklung der Coronpandemie macht's möglich: Ab Montag dürfen auch St.Galler Wirte ihre Gäste wieder drinnen bewirten. Im Bild die Gaststube im «Perron Nord» hinter dem Hauptbahnhof.

Die positive Entwicklung der Coronpandemie macht's möglich: Ab Montag dürfen auch St.Galler Wirte ihre Gäste wieder drinnen bewirten. Im Bild die Gaststube im «Perron Nord» hinter dem Hauptbahnhof.

Bild: Ralph Ribi
(20.5.2021)

Bis heute gingen zudem 1'709 Härtefallgesuche aus der Wirtschaft für hochgerechnet 9'511 Vollzeitstellen beim Kanton ein (Vorwoche: 1'693 für 9'450 Vollzeitstellen). Entschieden sind 9'511 oder 92 Prozent dieser Gesuche. 333 wurden aufgrund der Vorprüfung abgelehnt. Bisher wurden 112,6 (Vorwoche: 108,6) Millionen Franken aus dem Härtefallfonds ausbezahlt.

Freitag, 28. Mai - 13:35 Uhr

Kantonsderby für den SC Brühl gegen Rapperswil-Jona: Der Aufsteiger ist klar, für Brühl geht's um den direkten Einzug in den Schweizer Cup

(fm/vre) Am Samstag kommt es in der Promotion League zu einem Kantonsderby zwischen dem SC Brühl und Rapperswil-Jona. Die Kronen müssen dabei am Zürichsee antreten. Das Heimteam liegt in der Tabelle gerade einmal einen Punkt hinter Brühl; die Partie wird auch von daher spannend. Trotzdem sind - ein letztes Mal - nicht mehr als hundert Zuschauerinnen und Zuschauer zugelassen. Immerhin kann das Spiel im Livestream online verfolgt werden. Es beginnt am Samstag, 16 Uhr.

In der Aufstiegsrunde der Promotion League, in der der SC Brühl spielt, ist bereits klar: Aufsteigen wird Ende Saison Yverdon Sport. Der Club hält den zweitplatzierten SC Brühl drei Runden vor Schluss auf 13 Punkten Distanz. Ebenso klar ist, dass zwischen dem zweiten und achten Platz der Mini-Tabelle noch alles möglich ist: Brühl hat 31 Punkte, Stade Nyonnais ist mit 26 Punkten Letzter.

Elia Rosalen im Spiel vom vergangenen Samstag gegen Etoile Carouge. Der 19-Jährige kommt aus der Brühler Juniorenabteilung.

Elia Rosalen im Spiel vom vergangenen Samstag gegen Etoile Carouge. Der 19-Jährige kommt aus der Brühler Juniorenabteilung.

Bild: Kurt Frischknecht/ SCB (22.5.2021)

Nun müssen noch drei Runden gespielt werden. Der SC Brühl tritt dabei dreimal auswärts an. Zuerst diesen Samstag auf dem Grünfeld in Jona. Falsch wäre es zu meinen, der SCB spiele nun nur noch um den Trostpreis der «Goldene Ananas», die drei letzten Resultate der laufenden Saison seien also irrelevant. Mittlerweile ist das Ziel der Kronen, die anfangs Saison «einfach nichts mit dem Abstieg zu tun haben» wollten, Platz zwei oder drei der Tabelle zu belegen.

Diese Rangierung in der Promotion League würde bedeuten, dass die Brühler direkt in die erste Cup-Hauptrunde vorstossen könnten, ohne sich davor noch einem tendenziell unattraktiven Qualifikationsspiel stellen zu müssen. Dieses würde verspätete Sommerferien und unter Umständen auch noch eine weite Reise mit dem Risiko einer Niederlage bedeuten. Die Ausgangslage bleibt also durchaus spannend.

Und damit dürfte der Samstag fürs Brühler Team eine Herausforderung werden. Einmal sollte es gegen Rapperswil Punkte holen. Anderseits will es mit Sicherheit offensiven und attraktiven Fussball zeigen, der einem Kantonsderby gerecht wird. Und schliesslich muss es sicher auch noch ein Ziel sein, den zahlreichen jungen Spielern aus dem eigenen Nachwuchs genügend Einsatzzeit zu geben.

Freitag, 28. Mai - 11:33 Uhr

Personenauto voller Kartonschachteln angehalten: Sicht des Lenker eingeschränkt, Ladung nicht gesichert

(stapo/vre) Am Donnerstagabend hat eine Patrouille der Stadtpolizei St.Gallen ein Personenauto angehalten, dessen Innenraum mit Schachteln gefüllt war. Die Ladung schränkte einerseits die Sicht des Fahrer nach rechts ein, war aber auch nicht gegen ein Verrutschen gesichert. Der 22-jährige Autolenker muss nun gemäss Mitteilung vom Freitag mit einer Anzeige rechnen.

Die Sicht nach rechts ist durch die ungesicherten Kartonschachteln versperrt: Am Donnerstagabend haben Stadtpolizisten das so beladene Personenauto aus dem Verkehr gezogen.

Die Sicht nach rechts ist durch die ungesicherten Kartonschachteln versperrt: Am Donnerstagabend haben Stadtpolizisten das so beladene Personenauto aus dem Verkehr gezogen.

Bild: Stadtpolizei SG
(27.5.2021)

In ihrer Mitteilung macht die Stadtpolizei nochmals auf die Regeln aufmerksam, die fürs Beladen von Autos gelten. So müssen Ladungen so gesichert sein, dass niemand gefährdet wird und sie nicht herunterfallen können. Ausserdem müssen überhängende Ladungen bei Tag und Nacht auffällig gekennzeichnet werden. Die Beleuchtungselemente und das Kontrollschild müssen jederzeit sichtbar sein. Auch die Sicht nach vorne, nach links und rechts durch die vorderen Seitenfenster sowie auf die Seitenspiegel muss frei bleiben.

Freitag, 28. Mai - 10:23 Uhr

Kantonsregierung sagt Ja zu einem Vorstoss der Grünen: Gemeinden sollen Ausländerstimmrecht einführen dürfen

(pd/vre) Die St.Galler Kantonsregierung will den Gemeinden ermöglichen, unter bestimmten Voraussetzungen das Stimmrecht für Ausländerinnen und Ausländer einzuführen. Die Senkung des Stimmrechtsalters auf 16 Jahre auf Gemeindeebene hingegen lehnt sie ab. Das ist der Antwort auf eine im Kantonsrat eingereichte Motion der Grünen zu entnehmen. Die Urheber der Motion freut gemäss Mitteilung die Antwort zum Stimmrecht für Ausländerinnen und Ausländer. Das Nein zum Stimmrechtsalter 16 können sie nur bedingt nachvollziehen.

Über das kommunale Stimm- und Wahlrecht für in der Schweiz niedergelassene Ausländerinnen und Ausländer wird seit Jahren heftig und teils auch emotional diskutiert. Im Bild eine Aktion in Luzern.

Über das kommunale Stimm- und Wahlrecht für in der Schweiz niedergelassene Ausländerinnen und Ausländer wird seit Jahren heftig und teils auch emotional diskutiert. Im Bild eine Aktion in Luzern.

Bild: Philipp Schmidli (Luzern, 18.6.2009)

Für die St.Galler Kantonsregierung ist Ausweitung der politischen Mitbestimmung auf kommunaler Ebene «eine wichtige und nachhaltige Integrationsmassnahme». Die Möglichkeit, ausländischen Bewohnerinnen und Bewohnern das Stimmrecht zu gewähren, eröffne den Gemeinden die Möglichkeit, die politische Mitwirkung auszubauen. Das stärke letztlich auch die Gemeindeautonomie, hält die Regierung in ihrer Motionsantwort fest.

Für die St.Galler Kantonsregierung zeigt ein Blick in andere Kantone, dass das fakultative Stimm- und Wahlrecht für Ausländerinnen und Ausländer auf kommunaler Ebene mittlerweile eine bewährte Möglichkeit zur Weiterentwicklung der politischen Rechte ist. In der Ostschweiz steht es in Ausserrhoden und Graubünden den Gemeinden seit Jahren frei, das Ausländerstimmrecht auf kommunaler Stufe einzuführen. Von dieser Möglichkeit haben bisher je rund 20 Prozent der Ausserrhoder und Bündner Gemeinden Gebrauch gemacht.

Freitag, 28. Mai - 9:44 Uhr

An der Oberstrasse entsteht das grösste Streetart-Werk der Stadt St.Gallen: Drü Egg will einen Farbtupfer setzen - und sucht noch Finanzen dafür

Die Brandmauer an der Oberstrasse 167 in St.Gallen soll farbig werden.

Die Brandmauer an der Oberstrasse 167 in St.Gallen soll farbig werden.

Bild: PD

(pd/vre) Acht Meter hoch und acht Meter breit: An der Oberstrasse in St.Gallen entsteht diesen Sommer eines der grössten Wandbilder der Stadt St.Gallen. Es stammt von Künstler Dominik Rüegg (Künstlername Drü Egg). Für ihn gehe damit ein lang ersehnter Traum in Erfüllung, wird er in einer Mitteilung vom Freitag zitiert: «Ich darf endlich in St. Gallen mein erstes Wandbild umsetzen.»

Das Haus mit der Brandmauer in Richtung Westen gehört der Stadt St.Gallen. Die dreiteilige Liegenschaft trägt die Adresse Oberstrasse 167 und steht unmittelbar neben der VBSG-Haltestelle Ruhsitz. Die Arbeit von Drü Egg auf der Brandmauer wird geometrisch verspielt und soll zugleich einen starken Bezug zur Stadt, ihren typischen Orten und Farben haben. Das Bild werde verschiedene Elemente zeigen, die für den Künstler für St.Gallen stünden, heisst es dazu in der Medienmitteilung.

Dominik Rüegg (alias Drü Egg) an anderer Stelle an der Arbeit.

Dominik Rüegg (alias Drü Egg) an anderer Stelle an der Arbeit.

Bild: PD

Die Nachbarschaft wie auch Passantinnen und Passanten können den Entstehungsprozess der Bildes vor Ort mitverfolgen. Das Wandbild soll bis zu den Sommerferien fertig sein. Der Künstler rechnet mit insgesamt zehn Arbeitstagen, bis er die Fassade mit Farbroller und Pinsel fertig gestaltet hat. Neben dem Frauengesicht auf der Offenen Kirche dürfte das Wandbild an der Oberstrasse 167 ab Sommer das grösste Streetart-Werk in der Stadt St.Gallen sein.

Allerdings: Ein Wandbild der Grösse, wie es an der Oberstrasse geplant ist, kostet eine Stange Geld. Drü Egg hat dafür ein Crowdfunding gestartet. Ziel ist es, 9'000 Franken dafür zu sammeln. Damit sollen beispielsweise die Bewilligungsgebühren, die Hebebühne, Materialkosten und die Dokumentation finanziert werden. 5'830 Franken sind bereits versprochen; die Geldsammlung im Internet läuft noch 13 Tage.

Wieso der Künstler Dominik Rüegg die Brandmauer an der Oberstrasse farbig gestalten will.

Video: Drü Egg
Freitag, 28. Mai - 8:58 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 80 Neuansteckungen am Donnerstag

(SK/vre) Der Kanton St.Gallen meldet im Internet für Donnerstag 80 neue laborbestätigte Coronafälle. Die Gesamtzahl der Infektionen seit März 2020 liegt damit bei 41'883. Auch am Donnerstag wurde kein Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten seit Frühling 2020 bleibt damit weiterhin stabil bei 709 Personen.

Die wichtigsten Kennzahlen für die Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Mittwoch, 26. Mai, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen für die Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Mittwoch, 26. Mai, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle für Statistik Kanton SG

Am Mittwoch, um Mitternacht, lagen im Kanton St.Gallen 46 Covid-19-Patientinnen und -Patienten in einem Spital. Acht davon befanden sich auf einer Intensivstation, sieben mit und einer ohne künstliche Beatmung. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Kanton St.Gallen lag am Mittwoch, Stand Mitternacht, bei 100, die 14-Tage-Inzidenz bei 208. Vor einer Woche lag die Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 115, die 14-Tage-Inzidenz bei 220. Die Inzidenz bezeichnet die Zahl der Fälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

14-Tage-Inzidenz in den Wahlkreisen: Verteilung der neuen Coronafälle im Kanton St.Gallen in den vergangenen 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohner. Stand: 26. Mai, um Mitternacht.

14-Tage-Inzidenz in den Wahlkreisen: Verteilung der neuen Coronafälle im Kanton St.Gallen in den vergangenen 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohner. Stand: 26. Mai, um Mitternacht.

Grafik: Fachstelle Statistik Kanton SG

Die Hotspots der Coronapandemie im Kanton St.Gallen sind derzeit die Wahlkreise See und Gaster, St.Gallen-Gossau, Rorschach und Rheintal; in allen liegt die 14-Tage-Inzidenz bei über 208 Fällen und damit über dem kantonalen Durchschnitt. (Positives) Schlusslicht ist diesmal der Wahlkreis Sarganserland mit knapp 61 Fällen. Im Mittelfeld liegen die Wahlkreise Werdenberg, Toggenburg und Wil mit Werten zwischen 156 und 177 Fällen.

Freitag, 28. Mai - 8:04 Uhr

Nachwuchs im Wildpark Peter und Paul: Ein Blick in die Kinderstuben von Wildschweinen, Steinböcken und Gemsen

(pd/vre) Eine der Hauptattraktionen des Wildparks Peter und Paul bei St.Gallen sind im Frühling immer die Jungtiere. Und sie wuseln auch in diesem Jahr zahlreich durch die Freigehege im Wald oberhalb von Rotmonten. Der Eintritt in den Wildpark ist traditionellerweise gratis. Die Anreise erfolgt am besten mit dem öffentlichen Verkehr und ab «Sonne» Rotmonten zu Fuss. Parkplätze sind - traditionellerweise vor allem am Wochenende - auf Peter und Paul nämlich Mangelware.

Zwei Wildschwein-Frischlinge in ihrem Aussengehege auf Peter und Paul bei St.Gallen.

Zwei Wildschwein-Frischlinge in ihrem Aussengehege auf Peter und Paul bei St.Gallen.

Bild: Toni Bürgin

In einer Mitteilung listet Toni Bürgin, seines Zeichen Direktor des Naturmuseums und Medienverantwortlicher des Wildparks, einige der Geburten dieses Frühling auf Peter und Paul auf. Am 11. April etwa kamen fünf kleine Wildschweine auf die Welt. Die längsgestreiften Frischlinge blieben vorerst bei ihrer Mutter im Stall. Seit ein paar Tagen machen sie regelmässige Ausflüge ins Gehege. Das für uns scheinbar auffällige Jugendkleid wirke im Laub gestaltauflösend und als perfekte Tarnung.

Eine Gemsgeiss mit ihrem neugeborenen Kitz.

Eine Gemsgeiss mit ihrem neugeborenen Kitz.

Bild: Toni Bürgin

Am 10. Mai hat das erste Steinbock-Kitz dieses Jahres das Licht der Welt erblickt. Bereits wenige Stunden nach der Geburt kletterte es zusammen mit seiner Mutter auf den grossen Felsen herum. In der Wildnis ist das überlebenswichtig. Und auch bei anderen Kletterkünstlern auf Peter und Paul hat es Nachwuchs gegeben: Die Gemsen sind derzeit mit fünf Jungtieren unterwegs. Sie kamen in kurzen Abständen hintereinander auf die Welt und werden jetzt von ihren Müttern aufmerksam betreut und umsorgt, wie es in der Mitteilung heisst.