ST.GALLER STADT-TICKER: Meldungen vom 28. August bis 9. September 2020

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Mittwoch, 9. September - 21:21 Uhr

Präzisionsarbeit am Abendhimmel: In der Multergasse wird ein Kran demontiert

(sab) Tonnenschwer sind die Einzelteile des Krans, die langsam in die Multergasse hinunterschweben. Am Mittwochabend wurde ein Baukran in der Innenstadt abgebaut. Dazu war ein zweiter Kran nötig, der die Metallelemente nach und nach entfernte und zum Abtransport in die Multergasse brachte.

Spektakel am St.Galler Nachthimmel über der Multergasse: Der Arm des Krans, der sogenannte Ausleger, wird vom Kranturm getrennt.
13 Bilder
Arbeiter sichern die schwere Last.
Zahlreiche Schaulustige beobachten das Geschehen und machen Fotos.
Langsam wird der Ausleger in die Multergasse herabgelassen. Dazu mussten auf rund 200 Meter die über die Gasse gespannten Lampen entfernt werden.
Die Einzelteile des Krans in die Multergasse herunterzubringen, ist eine Präzisionsarbeit
Die Multergasse ist während den Arbeiten nicht passierbar.
Der Ausleger wird sanft abgesetzt...
...und für den Abtransport vorbereitet.
Auch die Kabine des Kranführers wurde demontiert.
Ein Arbeiter in luftiger Höhe, hoch über St.Gallen.
Noch in der Nacht werden die Einzelteile des Krans abtransportiert. Am Morgen ist der Spuk vorbei.

Spektakel am St.Galler Nachthimmel über der Multergasse: Der Arm des Krans, der sogenannte Ausleger, wird vom Kranturm getrennt.

Bild: Sandro Büchler

Scheinbar mühelos kam etwa der Arm des Krans, der sogenannte Ausleger, unten an. Doch dies sind Präzisionsarbeiten. Zahlreiche Schaulustige verfolgten, wie Arbeiter die Einzelteile des Baukrans in die enge Multergasse zirkeln.

Nach Ladenschluss starteten die Abbauarbeiten, die Multergasse war praktisch nicht mehr passierbar. Die Arbeiter haben ein enges Zeitkorsett. Denn bis zum Einbruch der Dunkelheit mussten die Arbeiten in luftiger Höhe beendet sein. Zudem wurden auf einer Länge von rund 200 Metern sämtliche über die Multergasse gespannten Strassenlampen und weitere Drähte, etwa die der Weihnachtsbeleuchtung, entfernt werden.

Mittwoch, 9. September - 17:59 Uhr

Bisher haben sich knapp 15 Prozent des Stimmvolks an den Wahlen und Abstimmungen beteiligt

(mha) Mehrmals in der Woche aktualisiert die Stadt St.Gallen ihr Barometer der Stimm- und Wahlbeteiligung. An den Abstimmungen und Wahlen vom Sonntag, 27. September, haben sich in der Stadt aktuell 14,7 Prozent der Stimm- und Wahlberechtigten beteiligt. Die Unterlagen sind vor rund einer Woche versendet worden.

Mittwoch, 9. September - 17:32 Uhr

Die fertiggestellte Pflästerung in der Metzgergasse wird am Samstagnachmittag eingeweiht

(pd/sab) Die Gassengesellschaft Altstadt-Nordwest weiht am Samstag die fertiggestellte Pflästerung in der Metzgergasse ein. Um 15.30 Uhr halten Stadträtin Maria Pappa und Stadtingenieur Beat Rietmann je eine Rede. Um 16 Uhr wird die Gasse gesegnet.

Die Metzgergasse vor und nach der Sanierung

St.Gallen

Bild: Adriana Ortiz Cardozo (9. Mai 2019)

Der Festakt ist der Schlussstrich unter ein Hickhack: Denn erst dauerte es, bis die Parkplätze in der Metzgergasse aufgehoben wurden, dann kam es zu Diskussionen um die Art und Weise der Pflästerung. Erst nach massiver Kritik und einem Aufstand der Gassengesellschaft Altstadt-Nordwest und der Behindertenorganisation Procap pfiff das Stadtparlament den Stadtrat zurück und verlangte eine gebundene Pflästerung, also mit einbetonierten Pflastersteinen statt Sand in den Fugen.

Mittwoch, 9. September - 16:53 Uhr

Spontane Kundgebung findet auf dem Kornhausplatz beim Hauptbahnhof St.Gallen statt

(sab) Im grössten Flüchtlingslager Europas auf der griechischen Insel Lesbos wütete in der Nacht auf Mittwoch ein Feuer. Das Camp «Moria» wurde ein Raub der Flammen. In der Zeltstadt lebten zuvor fast 13'000 Bewohnerinnen und Bewohner, darunter etwa 4000 Kinder unter teils prekären Bedingungen. Ob durch die Feuerhölle Personen verletzt oder getötet wurden, ist aktuell noch unklar. Die Regierung hat den Notstand ausgerufen.

Das Lager wurde in der Nacht Raub der Flammen.
15 Bilder
Die Container der Flüchtlinge brannten aus.
Fast das gesamte Lager brennt.
In den frühen Morgenstunden wütete das Feuer weiter, angefacht von Winden mit bis zu 70 Stundenkilometern.
Menschen auf der Flucht.
Zuletzt leben dort nach Angaben des griechischen Migrationsministeriums rund 12 600 Flüchtlinge und Migranten - bei einer Kapazität von gerade mal 2800 Plätzen.
Ein Feuerwehrmann in Moria.
Menschen in Moria.
Diese Flüchtlinge sammelten sich auf einer Brücke, um den Flammen zu entkommen.
Ein Teil des Lagers in Schutt und Asche.
Flüchtlinge vor einem verlassenen Haus.
Viele Flüchtlinge wurden evakuiert.
Flüchtlinge versuchten den Hafen von Mytilini zu erreichen. Die Polizei blockierte Strassen.
Unterwegs, auf der Flucht vor den Flammen.
Unterwegs, auf der Flucht vor den Flammen.

Das Lager wurde in der Nacht Raub der Flammen.

Bild: Panagiotis Balaskas / AP

Heute Abend fand um 18.30 Uhr in St.Gallen auf dem Kornhausplatz beim Hauptbahnhof eine Kundgebung zu Moria statt. Zur Solidaritätsdemonstration rief das Kollektiv Nette Menschen auf. In einer Mitteilung schreibt das Kollektiv:

«Moria war eine Krise, die darauf wartete, zu passieren, und gestern Abend, als das Feuer ausbrach, müssen wir als Europa uns dafür schämen, dass wir Tausende von Menschen in dieser elenden Situation sitzen lassen.»

Bei der Stadtpolizei hat man Kenntnis von der spontanen Kundgebung, sagt Mediensprecher Dionys Widmer: «Aufgrund der Aktualität des Ereignisses in Moria haben wir die Bewilligung ausnahmsweise kurzfristig organisiert. Es ist verständlich, dass die Leute nicht zwei Wochen warten wollen.» Etwa 30 bis 40 Personen hätten sich an der Demo beteiligt, so Widmer.

5 Bilder

Bilder: Raphael Rohner
Mittwoch, 9. September – 15:57 Uhr

Städtische Ausstellung im Architekturforum Ostschweiz

Der St.Galler Comiczeichner Dario Forlin.

Der St.Galler Comiczeichner Dario Forlin.

Bild: Urs Bucher (11. September 2018)

(pd/rs) Geklebt, gesucht, gefunden, geschnitten, gezeichnet – die Fanmagazine des St.Galler Kollektivs GAFFA bringen zusammen, was nicht zusammengehört und sich doch unter einem Thema fassen lässt. Seit September 2016 veröffentlicht die Gruppe aus vier jungen Künstlern im Eigenverlag ein monatliches Magazin. Dario Forlin, Wanja Harb, Linus Lutz, Lucian Kunz entwerfen jede Ausgabe gemeinsam.

Die Ausstellung im Architekturforum Ostschweiz stellt das Kollektiv unter das Motto «Sluglife»: Nacktschnecken haben den Ausstellungsraum erobert und hinterlassen ihre Spuren. Sie ist noch bis 27. September zu sehen.

Mittwoch, 9. September – 15:30 Uhr

Sommerkonzerte der Kinder- und Jugendkantorei St.Gallen C zugunsten der Strassenkinderaktion von «Terre des hommes»

(pd/rs) Ein Konzert zugunsten von Strassenkindern: Das Sommerkonzert der Kinder- und Jugendkantorei St.Gallen C sammelt für «Terre des hommes»: Das Konzert findet kommenden Sonntag, von 11.30 bis 12.15 Uhr, unter dem Titel «Anders sein» statt. Kinder und Jugendliche sind dazu ebenso in die Linsebühlkirche in St.Gallen eingeladen wie Erwachsene.

Der Eintritt ist gratis – nach dem Konzert besteht die Möglichkeit, einen finanziellen Beitrag für das Strassenkinderprojekt von «Terre des hommes» zu leisten, welches angesichts der Corona-Pandemie mehr denn je auf finanzielle Unterstützung angewiesen ist.

Mittwoch, 9. September - 11:33 Uhr

Saisonstart nur vor 1000 Zuschauern

(pd/pw) Der FC St.Gallen hat das Schutzkonzept für die Heimspiele der Saison 2020/21 beim Kanton St.Gallen eingereicht. Wie der Klub in einer Medienmitteilung schreibt, lautet das Ziel, den Kybunpark ab dem zweiten Heimspiel vom 4. Oktober gegen Servette zu zwei Dritteln der Stadionkapazität auszulasten. Das entspricht rund 11‘500 Zuschauerinnen und Zuschauern. Beim ersten Heimspiel vom 20. September gegen den FC Sion gilt noch die Obergrenze von 1000 Fans.

Beim ersten Heimspiel des FCSG wird noch die Obergrenze von 1000 Fans gelten.

Beim ersten Heimspiel des FCSG wird noch die Obergrenze von 1000 Fans gelten.

Bild: Michel Canonica

Zum Inhalt des Schutzkonzepts wird sich der FCSG erst äussern, wenn ein definitiver Entscheid des Kantons dazu vorliegt, heisst es in der Mitteilung weiter.

Mittwoch, 9. September - 10:30 Uhr

Wer wird Stadtpräsidentin oder Stadtpräsident? Die Kandidierenden stellen sich im TVO kritischen Fragen

(pd/mha) Eine Kandidatin und zwei Kandidaten kämpfen am 27. September ums St.Galler Stadtpräsidium: Markus Buschor (parteilos), Mathias Gabathuler (FDP) und Maria Pappa (SP). Die Kandidierenden sind heute Mittwoch, 18.30 Uhr, in der TVO-Sendung «Zur Sache» zu Gast. Das Programm wird stündlich wiederholt.

Mittwoch, 9. September - 9:24 Uhr

Auto kollidiert mit Velo auf der Kreuzung Vadian- und Pestalozzistrasse

Der Velofahrer wurde ins Spitalgebracht.

Der Velofahrer wurde ins Spitalgebracht.

Bild: Jolanda Riedener

(pw) Heute Morgen ist es an der Verzweigung Vadianstrasse Pestalozzistrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Velo gekommen. Wie die Stadtpolizei St.Gallen auf Nachfrage mitteilt, ist der Unfallhergang noch nicht restlos geklärt. Der Velofahrer, der nach dem Unfall ansprechbar war, wurde ins Spital gebracht. Die 36-jährige Autofahrerin blieb unverletzt.

Dienstag, 8. September - 23:35 Uhr

Zweiter Schüler an der Kantonsschule am Burggraben positiv auf Corona getestet

(sab) Am Dienstag ist ein zweiter Schüler an der Kantonsschule am Burggraben positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dies bestätigt Tina Cassidy, Leiterin des Amts für Mittelschulen des Kantons St.Gallen. Schriftlich teilt sie mit: «Der zweite Schüler wurde positiv getestet. Es braucht keine weiteren Massnahmen, da dieselbe Klasse betroffen war.»

Bereits am Montag wurde bekannt, dass ein Schüler an der Kantonsschule am Burggraben in St.Gallen positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Für die Klasse des Schülers wurde bereits aufgrund des Verdachts vorsorglich eine Quarantäne veranlasst. Es sind die ersten Coronafälle an einer Mittelschule im Kanton St.Gallen.

Dienstag, 8. September - 17:33 Uhr

Erste Aufführung nach der Zwangspause: Pianist Elias Bernet und Hackbrettler Nicolas Senn im «Einstein»

(pd/mha) Ein halbes Jahr dauerte die Zwangspause, nun stehen sie wieder gemeinsam auf der Bühne: der Boogie-Woogie-Pianist Elias Bernet und der Hackbrettler Nicolas Senn. Am Freitag, 20 Uhr, spielen die beiden Ostschweizer im Einstein-Saal. Türöffnung ist um 19.15 Uhr. Tickets gibt es hier.

Der Pianist Elias Bernet und der Hackbrettler Nicolas Senn.

Der Pianist Elias Bernet und der Hackbrettler Nicolas Senn.

Bild: PD

Die Musiker wagen sich gemäss Ankündigung mit kreativer Offenheit vom traditionelle Appenzeller Wälserli bis packenden «Hack'n'Roll». Dabei lassen sie verschiedene Stile verschmelzen, duellieren sich und treiben sich im Wechselspiel gegenseitig zu Höchstleistungen. Eigenkompositionen von Elias Bernet und Nicolas Senn mit Einflüssen aus der Schweizer Volksmusik, dem Ragtime, Jazz und aus New Orleans werden mit bekannten Covers ergänzt.

Dienstag, 8. September - 13:40 Uhr

«Fürs Leben stärken» – Ökumenischer Infoanlass für Eltern

(pd/lim) Wie entwickeln Kinder und Jugendliche Empathie und Widerstandskraft, um ihr Leben gut zu gestalten? Darum geht's im Vortrag «Fürs Leben stärken», der am Mittwoch, 9. September, um 19.30 Uhr im evangelischen Kirchgemeindehaus Rotmonten stattfindet. «Im Vortrag macht Dr. Helga Kohler-Spiegel sichtbar, wie Eltern und Grosseltern die Entwicklung der Persönlichkeit bei Kindern mithilfe religiöser Bildung unterstützen können», heisst es. Dazu gehören etwa Tipps für Rituale oder Bücher. Der Vortrag wird von der katholischen und den evangelisch-reformierten Kirchen der Stadt St.Gallen veranstaltet.

Helga Kohler-Spiegel ist Professorin für Psychologie und Religionspädagogik an der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg in Feldkirch. Sie ist als Psychotherapeutin in eigener Praxis tätig und hat mehrere Bücher veröffentlicht. Zuvor war sie Leiterin des Amts für Katechese und Religionspädagogik im Bistum St.Gallen.

Dienstag, 8. September - 12:00 Uhr

Anmelden für den Häckseldienst im Herbst

(pd/lim) Die Stadt St.Gallen hat die Daten für den Häckseldienst im Herbst publiziert. Diese Woche starten die Anmeldungen für die erste Häckselwoche vom 14. bis 18. September. Weitere Daten sind hier zu finden. Gehäckselt werden Strauch- und Baumschnitt mit einem Durchmesser von 2 bis 12 cm. Es besteht auch die Möglichkeit, das gehäckselte Material abführen zu lassen.

Dienstag, 8. September - 11:32 Uhr

Die «Wäscherei am Dom» expandiert nach Haggen

(pd/lim) Seit zwei Jahren wäscht und bügelt die hauseigene «Wäscherei am Dom» in der Webergasse für das Hotel Dom, aber auch für die St.Gallerinnen und St.Galler. Jetzt wurde in den Westen expandiert, wie es in einer Medienmitteilung heisst, und zwar in die neue Überbauung Schlösslipark an der Wolfgangstrasse in Haggen.

Viel Holz und dezente Farben: So sieht es in der neuen Wäscherei aus.

Viel Holz und dezente Farben: So sieht es in der neuen Wäscherei aus.

Bild: PD

Die Einrichtung erinnert zwar an eine Wäscherei zu Grossmutters Zeiten, das Angebot sei aber zeitgemäss, sagt Leiter Mathias Reist: «Ich bin überzeugt, dass sich das Konzept einer Wäscherei, die auch Hemden bügelt, qualitativ hochwertige Pflegeprodukte verkauft und die Wäsche auch noch holt und bringt, bald auch am Stadtrand etablieren wird.» In Haggen ist die Wäscherei am Montag, Mittwoch und Freitag geöffnet, von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr. Mehr Infos gibt's hier.

Dienstag, 8. September - 11:16 Uhr

St.Galler Offiziere empfehlen bürgerliches Dreierticket

(pd/lim) Die Offiziersgesellschaft der Stadt St.Gallen (OGSG) empfiehlt bei den Stadtratswahlen vom 27. September das bürgerliche Dreierticket mit Trudy Cozzio (CVP), Karin Winter-Dubs (SVP) und Mathias Gabathuler (FDP). Letzteren unterstützt sie gemäss Mitteilung auch als Stadtpräsidenten. Der Vorstand der OGSG sei überzeugt, dass mit Cozzio, Winter-Dubs und Gabathuler eine «starke Vertretung des Schweizer Milizgedankens in den Stadtrat Einzug halten würde».

Die OGSG portiert zudem zehn Offiziere, darunter zwei Frauen, für die Parlamentswahlen. Für die nationale Vorlage zur Beschaffung neuer Kampfflugzeuge hat sie die Ja-Parole gefasst.

Montag, 7. September - 18:51 Uhr

Ti-Rumpel und Brache Lachen feiern: Ein Strassenfest zum zehnten und ein Festival zum fünften Geburtstag

(vre) Der Kindertreff Ti-Rumpel an der Stahlstrasse und die Brache Lachen an der Schönaustrasse jubilieren in diesem Jahr. Der Kindertreff wurde vor zehn Jahren eröffnet; das wurde vor einer Woche am Tag des Nachbarn mit einem Strassenfest gefeiert. Der Abenteuerspielplatz Brache Lachen besteht seit fünf Jahren; aus diesem Anlass fand am vergangenen Wochenende ein Festival statt.

Der Anlass sei ein voller Erfolg und durchs Band gut besucht gewesen, zogen Kathrin Ryser und Peter Olibet vom Ti-Rumpel- und Brache-Lachen-Team am Montag Bilanz. Am Freitag, Samstag und Sonntag gab's im Rahmen des Festivals einen Filmabend, Workshops, den «Bausamstag» auf der Kinderbaustelle, feines Essen, ein Konzert, einen Brunch, Flohmarkt und Tanz sowie viele, viele Begegnungen.

Das Festival der Brache Lachen zog am Wochenende viele Besucherinnen und Besucher aus dem Quartier an.

Das Festival der Brache Lachen zog am Wochenende viele Besucherinnen und Besucher aus dem Quartier an.

Bild: PD

Ti-Rumpel und Brache Lachen haben sich in den vergangenen Jahren zu wichtigen sozialen und integrativen Angeboten im stark durchmischten Lachen-Quartier entwickelt. Der Kindertreff betreut heute nicht mehr nur Kinder, er hat auch Angebote unter anderem für Erwachsene, für Frauen sowie für Seniorinnen und Senioren im Programm. Seine öffentlichen Anlässe sind Treffpunkte für breite Schichten aus dem Quartier.

Die Brache Lachen war von Anfang an ein Projekt mit vielen Beteiligten. Vom Ti-Rumpel-Team kommen die Kinderangebote. Daneben wird auf dem Areal an der Schönaustrasse gegärtnert, etwa von «HEKS Neue Gärten», von den Gartenkindern und von der Valida. Regelmässig finden hier zudem Filmabende, Konzerte oder Mittagstische statt. In der warmen Jahreszeit ist die Brache ebenfalls ein Ort, an dem sich unterschiedlichsten Schichten des Lachen-Quartiers begegnen und mischen.

Details zum Ti-Rumpel und zur Brache Lachen finden sich im Internet.

Montag, 7. September - 18:01 Uhr

Polizei kontrolliert in Gossau den Veloverkehr: 85 Prozent waren korrekt unterwegs, 218 mussten verwarnt oder gebüsst werden

(kapo/vre) 85 Prozent der Gossauer Velofahrerinnen und Velofahrer waren in den letzten beiden Augustwochen korrekt unterwegs. Dies ergaben Schwerpunktkontrollen der Kantonspolizei St.Gallen. Die Polizeistation Gossau hat damit gemäss Mitteilung vom Montag auf eine steigende Zahl an Meldungen reagiert, dass sich Velofahrerinnen und Velofahrer nicht an die Verkehrsregeln hielten. Während zwei Wochen wurden mehrmals täglich an verschiedenen Standorten Kontrollen durchgeführt.

Velofahrerin in Gossau unterwegs - nicht ganz korrekt auf dem Trottoir.

Velofahrerin in Gossau unterwegs - nicht ganz korrekt auf dem Trottoir.

Bild: Coralie Wenger (5.4.2013)

Bei diesen Kontrollen wurden knapp 1'400 Velofahrerinnen und Velofahrer gesichtet. 218 Falschfahrerinnen und Falschfahrer wurden kontrolliert. Das Hauptaugenmerk lag dabei beim Fahren auf dem Trottoir. Während in der ersten Woche noch zwischen 10 und 30 Prozent der Velos nicht korrekt unterwegs waren, sank die Zahl der Velos auf dem Trottoir während der zweiten Woche auf fünf bis 15 Prozent. In der zweiten Woche wurden 50 Personen gebüsst oder zur Verkehrsbelehrung aufgeboten.

Vorschläge für alternative Routen für Velofahrer durch Gossau in grün. Vielbefahrene Hauptachsen sind rot eingezeichnet.

Vorschläge für alternative Routen für Velofahrer durch Gossau in grün. Vielbefahrene Hauptachsen sind rot eingezeichnet.

Grafik: Kantonspolizei St.Gallen

Die Velokontrollen in Gossau wurden aus Sicht der Polizistinnen und Polizisten «sehr positiv aufgenommen». Auch dass 85 Prozent der Velos korrekt unterwegs waren, wird von ihnen als erfreulich beurteilt. Die Kantonspolizei hatte im Vorfeld der Kontrollen eine Vorankündigung publiziert. Dabei wurde auf die alternativen Routen für sicheren Veloverkehr abseits der viel befahrenen Hauptstrassen hingewiesen.

Montag, 7. September - 17:15 Uhr

Kanton St.Gallen meldet übers Wochenende 22 neue Coronafälle

(SK/vre) Der Kanton St.Gallen meldet von Freitag bis Sonntag 22 neue laborbestätigte Coronafälle. Insgesamt wurden damit seit März 1310 Infektionen registriert. Eine Korrektur gibt's bei der Zahl der St.Galler Coronatoten: Es sind 41, also zwei weniger als noch am Freitag angegeben. Diese Diskrepanz komme zustande, weil man neu die Zählweise des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) übernehme, heisst es dazu bei der kantonalen Fachstelle für Statistik. Im Kanton St.Gallen sind derzeit acht Patienten wegen des Coronavirus hospitalisiert. Einer davon liegt auf der Intensivstation, muss aber nicht künstlich beatmet werde.

Montag, 7. September – 16:15 Uhr

70-jähriger Vermisster tot aufgefunden

(kapo/rms) Giuseppe Olivier ist am Montag tot aufgefunden worden. Dies teilt die Kantonspolizei St. Gallen mit. Der 70-jährige Mann aus Gossau galt seit vergangenen Freitagvormittag als vermisst. Laut Mitteilung ist er freiwillig aus dem Leben geschieden.

Montag, 7. September – 15:54 Uhr

Rundgang mit Degustation im Botanischen Garten: Essbares aus der Wildhecke

(sk/vre) Mispel, Vogelbeere, Holunder oder Kornelkirsche sind nur einige wenige Beispiele von essbaren Früchten aus Wildhecken. Die Wenigsten von ihnen sind in unseren Breitengraden heute noch bekannt oder gar genutzt. Die Sträucher, die diese Früchte tragen, eignen sich aber sehr gut für unsere Gärten und sind wertvoller Lebensraum für viele Tiere. Wenn man weiss wie, lässt sich aus ihren Früchten Konfitüre, Sirup oder Gebäck zubereiten

Kürzlich hat die Save-Foundation im St.Galler Stephanshorn eine Pflanzung mit Wildobst vorgenommen. Vorgestellt wurde sie damals von Projektleiterin Waltraud Kugler und Wildobst-Fachmann Pavel Beco.

Kürzlich hat die Save-Foundation im St.Galler Stephanshorn eine Pflanzung mit Wildobst vorgenommen. Vorgestellt wurde sie damals von Projektleiterin Waltraud Kugler und Wildobst-Fachmann Pavel Beco.

Bild: Michel Canonica (25.6.2020)

Am Donnerstag, 17. September, gibt Pavel Beco auf einer Führung Einblick in die Welt der Wildfrüchte. Auf dem rund zweieinhalbstündigen Rundgang können auch Produkte aus Wildfrüchten degustiert werden. Treffpunkt zum Anlass ist am 17. September, 17.30 Uhr, vor dem Tropenhaus im Botanischen Garten. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt; anmelden kann man sich bis 14. September per E-Mail unter umwelt.energie@stadt.sg.ch oder unter Telefon 071'224'56'76.

Montag, 7. September - 15:28 Uhr

Im Zug mit Salomé Kora: Die St.Galler Sprinterin gibt auf TVO Auskunft über ihre Kindheit, ihre Karriere und ihre weiteren Pläne

(pd/vre) Wie andere Athletinnen auch hatte Sprinterin Salomé Kora für dieses Jahr grosse Pläne: Die 26-Jährige wollte an den Olympischen Spielen in Tokio teilnehmen. Wegen der Coronapandemie musste dann aber auch die St.Gallerin ihre Pläne ändern.

Sprinterin Salomé Kora.

Sprinterin Salomé Kora.

Bild: Benjamin Manser (1.7.2020)

In der Sendung «Im Zug mit...» erzählt die Leichtathletin auf TVO jetzt unter anderem von ihrer Kindheit in Westafrika und wie sie vom Sportmuffel zur Spitzensportlerin mutiert ist. Das 15 Minuten dauernde Gespräch wird vom Ostschweizer Regionalfernsehen am Dienstag, 18.35 Uhr, gezeigt.

Montag, 7. September - 14:28 Uhr

St.Gallen führt als erste Schweizer Stadt die Bezahl-App Twint für EBZ-Tagesbewilligungen ein

(stapo/vre) St.Gallen führt als erste Schweizer Stadt die Möglichkeit ein, Tagesbewilligungen in der Erweiterten Blauen Zone (EBZ) mit Twint zu bezahlen. Die neue Methode kann ab sofort genutzt werden. Eine Gebrauchsanweisung und der QR-Code finden sich im Internetauftritt der Stadt. Mit der Twint-Einführung soll sowohl für die Anwohnerschaft wie für Gäste das Bezahlen von Parkierbewilligungen vereinfacht werden. Die herkömmlichen Zahlungsmethoden bleiben erhalten.

Zum Lösen von EBZ-Tagesbewilligungen per Twint braucht es einen QR-Code, der an den Schaltern der Stadtpolizei oder per Internet bezogen werden kann.

Zum Lösen von EBZ-Tagesbewilligungen per Twint braucht es einen QR-Code, der an den Schaltern der Stadtpolizei oder per Internet bezogen werden kann.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen

Die St.Galler Stadtpolizei hatte bereits im November 2018 Twint als Zahlungsmethode für die Gebühren von weiss markierten Parkplätzen eingeführt. Ab sofort wird dieser Service auf EBZ-Tagesbewilligungen ausgedehnt. Da die Blaue Zone weitläufig ist und meist keine Möglichkeit zur Anbringung des QR-Codes für Twint besteht, hat die Stadtpolizei Drucksachen damit erstellt. Der QR-Code ist auf Kärtchen, Aufklebern und Parkscheiben beim Polizeiposten an der Vadianstrasse 57 und bei der Polizeifiliale an der Neugasse 5 erhältlich.

Neu kann man gemäss Mitteilung vom Montag die EBZ-Tagesbewilligung lösen, indem man den QR-Code mit der Twint-App einscannt. Im Hintergrund wird die Zahlung über das Bargeldlos-System Parking-Pay abgewickelt. Im Rahmen der Twint-Zahlung muss das Kontrollschild einmal eingegeben werden. Über dieses erfolgt die Kontrolle, ob für das Parkieren bezahlt wurde. Danach kann eine EBZ-Bewilligung für den aktuellen Tag erworben werden.

Montag, 7. September - 13:18 Uhr

Frauenstreik-Kollektiv ruft für 27. September zur Frauenwahl auf: Eine Frau fürs Stadtpräsidium, drei Frauen für den Stadtrat

(pd/vre) Das Frauenstreik-Kollektiv St.Gallen empfiehlt Maria Pappa (SP, bisher), Sonja Lüthi (GLP, bisher) und Trudy Cozzio (CVP) zur Wahl in den St.Galler Stadtrat. Es empfiehlt zudem gemäss Miteilung vom Montag Maria Pappa zur Wahl ins Stadtpräsidium. Die Empfehlung des Kollektivs basiert auf den Resultaten eines Fragenbogens, der an die Kandidatinnen für die Stadtregierungswahlen verschickt wurde. Darauf wurden Fragen zur feministischen Ausrichtung gestellt.

Stadträtin Maria Pappa vergangene Woche am «Tagblatt»-Podium zur Marktplatz-Abstimmung.

Stadträtin Maria Pappa vergangene Woche am «Tagblatt»-Podium zur Marktplatz-Abstimmung.

Bild: Nik Roth (1.9.2020)

Die drei Frauen, die das Frauenstreik-Kollektiv empfiehlt, machen sich gemäss Mitteilung alle für feministische Themen stark. Dabei steche aber Maria Pappa «mit ihrer durchgehenden und starken Positionierung für die Frauen» heraus. Für die Aktivistinnen des Frauenstreiks St.Gallen gebe es aber am 27. September sowieso nur eine Wahl: eine Frauenwahl. St.Gallen müsse 2020 ein weibliches Gesicht bekommen, fordert das Kollektiv in seiner Mitteilung.

Montag, 7. September - 12:14 Uhr

Hochgesteckt - Ziele und Frisur passen zusammen

Momentaufnahme. Maria Pappa will am 27. September erste St.Galler Stadtpräsidentin werden. Zu ihren hochgesteckten Zielen passt ihre am Wochenende auf Facebook entdeckte hochgesteckte Frisur. Am Werk war Alessia, die Nicht von Stadträtin Pappa.

Momentaufnahme. Maria Pappa will am 27. September erste St.Galler Stadtpräsidentin werden. Zu ihren hochgesteckten Zielen passt ihre am Wochenende auf Facebook entdeckte hochgesteckte Frisur. Am Werk war Alessia, die Nicht von Stadträtin Pappa.

Bild: Facebook (6.9.2020)
Montag, 7. September - 11:27 Uhr

Parteien im Wahlkampf: Stadt begrünen, Blut abzapfen

(pd/vre) Der Wahlkampf um die Sitze in der fünfköpfigen Stadtregierung und im 63-köpfigen Stadtparlament sind in vollem Gang. Das merkt man weniger an sachpolitischen Diskussionen und Auseinandersetzungen, sondern eher an der Präsenz der Parteien an den Wochenenden auf den Plätzen der Innenstadt.

Meine Freundin, die Topfpflanze: Für mehr Grün in der Stadt hat eine grüne und junggrüne Flashmob-Gruppe am Samstag unter anderem auf dem Bohl geworben.

Meine Freundin, die Topfpflanze: Für mehr Grün in der Stadt hat eine grüne und junggrüne Flashmob-Gruppe am Samstag unter anderem auf dem Bohl geworben.

Bild: PD

Und natürlich gibt's auch spezielle Aktionen, um die Aufmerksamkeit des geschätzten Wahlvolks zu erregen: Die Grünen und Jungen Grünen etwa waren am vergangenen Samstag nicht nur mit einem Infostand am Multertor präsent, sondern inszenierten auch noch an verschiedenen Orten der Stadt eine politische Tanzeinlage: Mit dem sogenannten «Green Flashmob» wollten sie auf ihr Anliegen für mehr Grün in der Stadt und die Entsiegelung von Böden aufmerksam machen.

Für den einen oder die andere dürfte es auch eine Mutprobe gewesen sein: Die Grünliberale Blutspendegruppe vor dem Blutspendezentrum in St.Fiden.

Für den einen oder die andere dürfte es auch eine Mutprobe gewesen sein: Die Grünliberale Blutspendegruppe vor dem Blutspendezentrum in St.Fiden.

Bild: PD

Etwas zugunsten der Allgemeinheit und gleichzeitig eine Mutprobe führten die Grünliberalen am Samstag durch: Eine GLP-Gruppe liess sich Blut abnehmen. Unter dem Motto «Spende Blut, rette Leben» wollten die Vertreterinnen und Vertreter der Partei so gemäss Mitteilung mit gutem Beispiel vorangehen sowie Wählerinnen und Wähler ebenfalls dazu motivieren, Blut zu spenden.

Montag, 7. September - 10:23 Uhr

Sanierung und Neugestaltung der Teufener Strasse im Riethüsli: Viele im Quartier sind weiterhin skeptisch

(vre) In den vergangenen anderthalb Jahren ist die Teufener Strasse im Riethüsli saniert und neu gestaltet worden. Möglich wurde das durch den Wegfall der Gleise der Appenzeller Bahnen, die seit Ende 2018 durch den neuen Ruckhaldetunnel fährt. Die Skepsis gegen die Hauptstrasse, die das Quartier in zwei Hälften trennt, hat seit Ende der Bauarbeiten nicht abgenommen. Das berichtet Quartierredaktor Erich Gmünder im «Riethüsli-Magazin».

Die Verzweigung Teufener- und Demustrasse im Riethüsli. Die Zufriedenheit der Quartierbevölkerung über die Neugestaltung hält sich in Grenzen.

Die Verzweigung Teufener- und Demustrasse im Riethüsli. Die Zufriedenheit der Quartierbevölkerung über die Neugestaltung hält sich in Grenzen.

Bild: Michel Canonica (5.8.2020)

Im Gespräch und in den Kommentarspalten der Internetseite des Quartiervereins überwiege immer noch Kritik. Von einer versprochenen Abnahme der Barrierewirkung der Strasse spüre die Quartierbevölkerung bisher mehrheitlich nichts. In einer Umfrage auf der Internetseite des Quartiervereins sind 84 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer unzufrieden mit der neuen Situation. 42 Prozent wünschen sich zudem die Passerelle zwischen Nest und Schulhaus oder einen Ersatz dafür zurück.

Im «Riethüsli-Magazin» wird die fehlende Akzeptanz gegenüber den Gestaltungsmassnahmen entlang der Teufener Strasse vor allem damit begründet, dass «die Quartierbevölkerung nie direkt in den Prozess der Neugestaltung einbezogen wurde». Dies sei damit begründet worden, dass das Projekt seit 2011 fixfertig vorgelegen habe und die Strasse zudem in der Hoheit des Kantons stehe. Dem hält das «Riethüsli-Magazin» entgegen: «Partizipation sieht anders aus. Hier darf in den Amtsstuben von Stadt und Kanton noch dazugelernt werden.»

Sonntag, 6. September - 17:44 Uhr

Neuste Zahlen zeigen: Knapp 6000 Übernachtungen mehr in der Stadt St.Gallen im Juli als im Vormonat

(sab) Der Tourismus in St.Gallen erholt sich weiter, wie die neusten Zahlen des Bundesamts für Statistik zeigen. Im Juli konnte die Stadt 14'467 Logiernächte verzeichnen. Das sind fast 6000 Übernachtungen mehr als noch im Vormonat (Juni 8531), ein sattes Plus also. Die Übernachtungszahlen liegen aber noch immer unter den Vorjahreswerten. Zum Vergleich: Im Juli vor einem Jahr wurden 19'771 Übernachtungen in St.Gallen gezählt, im Juli 2018 gar 22'219. Die diesjährigen Zahlen liegen damit noch immer rund 25 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Vergleich der Logiernächte in der Stadt St.Gallen von Januar bis Juli

Zahl der Logiernächte (in Tausend)
2018
2019
2020
JanuarFebruarMärzAprilMaiJuniJuli0102030

Erfreulich ist aber die aktuelle Bettenauslastung. Im Juli waren 40,17 Prozent der St.Galler Hotelbetten besetzt. Die Zahl kommt beinahe an frühere Wert heran. Im Juli vor einem Jahr betrug die Auslastung 46,95 Prozent, im Juli 2018 49,57 Prozent. Die Auslastungszahlen, die auf eine Erholung der Hotellerie deuten, sind aber mit Vorsicht zu geniessen. Denn noch immer sind zwei Stadthotels geschlossen (18 offene Betriebe im Juli 2020, gegenüber 20 Betrieben im Juli 2019).

Sonntag, 6. September - 16:57 Uhr

Fusballerinnen des FC St.Gallen-Staad setzen sich im Cup durch - 3:0 gegen Wil

(pd/vre) Die Frauen des FC St. Gallen-Staad haben sich am Samstag im Cup erwartungsgemäss gegen die Erstliga-Frauen des FC Wil durchgesetzt. Ardita Iseni konnte sich beim 0:3-Erfolg gleich als dreifache Torschützin feiern lassen. Die St.Gallerinnen stehen damit gemäss Matchbericht von Markus Schildknecht im 1/16-Final des Cups.

Ardita Iseni (links) war mit drei Toren die prägende Figur beim Cupspiel der Fussballerinnen des FC St.Gallen-Staad gegen die Frauen des FC Wil.

Ardita Iseni (links) war mit drei Toren die prägende Figur beim Cupspiel der Fussballerinnen des FC St.Gallen-Staad gegen die Frauen des FC Wil.

Bild: Podo Gessner/PD (5.9.2020)

Die Cuppartie vom Samstag war keine so einseitige Angelegenheit wie jene noch vor einem Jahr, als die Spielerinnen des FC St.Gallen-Staad mit 9:1 gewannen. Den ersten Treffer für die Elf von Marco Zwyssig erzielte Ardita Iseni in der 18. Spielminute. Der zweite Treffer liess nicht lange auf sich warten und wiederum war Iseni die umjubelte Schützin. Rund zehn Minuten nach der Pause versenkte Iseni den Ball zum dritten Mal.

Sonntag, 6. September - 16:19 Uhr

Passerelle über die SBB-Gleise beim Bahnhof Bruggen: Wegen Rechtsverfahren verschiebt sich Baubeginn am Oberstockenweg

(mha) Ende April wurde die Passerelle Oberstockenweg abgebrochen. Diesen September sollten eigentlich die Bauarbeiten für den neuen Übergang beginnen. Doch nun verzögert sich der Baubeginn, wie die Stadt auf einer Informationstafel schreibt. Rechtsverfahren seien der Grund für die Verzögerung:

Der Weg ist derzeit gesperrt, weil die Passerelle bereits abgebrochen wurde. Fussgänger müssen zum Bahnhof Bruggen einen Umweg über die Lehnstrasse in Kauf nehmen.

Der Weg ist derzeit gesperrt, weil die Passerelle bereits abgebrochen wurde. Fussgänger müssen zum Bahnhof Bruggen einen Umweg über die Lehnstrasse in Kauf nehmen.

Bild: Marlen Hämmerli (6.9.2020)

Die neue Passerelle soll velogängig sein und kostet insgesamt gut vier Millionen Franken. Bund und Kanton übernehmen einen Teil der Kosten. Der Anteil der Stadt beträgt gut 900'000 Franken.

Sonntag, 6. September - 15:30 Uhr

SC Brühl gewinnt nach Aufholjagd: Zwei-Tore-Rückstand dank ausgezeichneter Moral und Kampfgeist aufgeholt

(pd/vre) Der SC Brühl hat am Samstag sein Auswärtsspiel gegen den FC Zürich II mit 2:3 gewonnen. Selbstverständlich war das nicht: Die Kronen gerieten früh und unglücklich mit zwei Toren in Rückstand. Dank ihrer ausgezeichneten Moral und einer grossen kämpferischen Leistung drehten sie die Partie dann doch noch, wie Henri Seitter in seinem Matchbericht schreibt. Der SC Brühl bleibt damit hinter Yverdon ungeschlagen auf dem zweiten Tabellenplatz der Promotion League.

Trainer Heris Stefanachi (rechts am Spielfeldrand) durfte am Samstag in Zürich mit seinem Team zufrieden sein.

Trainer Heris Stefanachi (rechts am Spielfeldrand) durfte am Samstag in Zürich mit seinem Team zufrieden sein.

Bild: SCB/Kurt Frischknecht
(5.9.2020)

Von Beginn weg war Brühl die klar dominierende Mannschaft. Ein individueller Fehler führte in der zehnten Minute entgegen dem Spielverlauf nach einem zurecht gepfiffenen Penalty durch Shpetim Sulejmani zum 1:0 für Zürich. Es sollte aber noch schlimmer kommen: Ein zweiter Penaltypfiff nur zehn Minuten später folgte völlig zu Unrecht und brachte die Kronen verständlicherweise in Rage. Die Brühler gaben aber erfreulicherweise die richtige Antwort auf dem Spielfeld.

Lirim Shala schloss eine schöne Aktion postwendend mit dem Anschlusstor zum 2:1 ab. Und bereits nach einer halben Stunde folgte der 2:2-Ausgleich nach einem 25 Meter Freistoss von Ajet Sejdija ins Lattenkreuz. Von diesem Zeitpunkt an spielten die Gäste nur noch auf ein Tor. Doch ausser einem herrlichen Lattenschuss von Darko Anic schaute bis zur Pause für den SC Brühl nichts mehr Zählbares heraus.

Der SC Brühl zeigte am Samstag in Zürich viel Kampfgeist.

Der SC Brühl zeigte am Samstag in Zürich viel Kampfgeist.

Bild: SCB/Kurt Frischknecht (5.9.2020)

Im gleichen Stil ging's nach dem Seitenwechsel weiter. Brühl drückte und Zürich verteidigte. Das längst fällige 2:3 fiel im Anschluss an einen Eckball durch Connor Guilherme mit dem Kopf; er korrigierte damit seinen Fehler beim 0:1. Postwendend trafen die Zürcher mit einem Entlastungsangriff auch die Latte. Weil die Kronen bei mindestens drei klaren Chancen das vierte entscheidende Tor verpassten, mussten sie bis zur letzten Minute um die drei Punkte bangen. Doch mit letztem Einsatz brachten sie den Sieg verdientermassen über die Runden.

Sonntag, 6. September - 8:51 Uhr
Die Unbekannten drohten damit, dass sie ein Messer bei sich tragen würden.

Die Unbekannten drohten damit, dass sie ein Messer bei sich tragen würden.

Symbolbild: PD

Zwei Unbekannte bedrohen und berauben zwei junge Männer

(stapo/stm) Am Samstag, 2 Uhr, sind ein 18- und ein 20-jähriger Mann am Oberen Graben in St.Gallen von zwei Unbekannten angesprochen worden. Diese forderten von ihnen unter Drohungen mit einem Messer Bargeld. Ohne das Messer zu sehen, übergab der 18-Jährige den Tätern mehr als 100 Franken. Der 20-Jährige weigerte sich hingegen, worauf einer der Täter ihm mehrmals mit der Faust ins Gesicht schlug. Dabei verletzte sich der Überfallene, wie die Kantonspolizei St.Gallen in einer Mitteilung schreibt. Anschliessend flüchteten die Räuber samt Beute in unbekannte Richtung.

Samstag, 5. September - 10:43 Uhr

Zusammenstoss beim Linksabbiegen: Lenkerin verletzt

(stapo/stm) Am Freitagmittag ist es auf der Burgstrasse in St.Gallen zum Zusammenstoss eines Lieferwagens mit einem Auto gekommen. Ein 44-jähriger Mann lenkte gegen 11.20 Uhr seinen Lieferwagen mit Anhänger auf der Burgstrasse stadtauswärts. Beim Versuch, links in die Vonwilstrasse abzubiegen, übersah er eine stadteinwärts fahrende 35-jährige Frau.

Das Auto musste abgeschleppt werden.

Das Auto musste abgeschleppt werden.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen

Durch die Unachtsamkeit kam zur Kollision zwischen der rechten Anhängerseite und der rechten Front des Autos der 35-Jährigen, wie die Stadtpolizei St.Gallen in einer Mitteilung schreibt. Die Frau zog sich bei dem Unfall unbestimmte, eher leichte Verletzungen zu. An ihrem Fahrzeug entstand Sachschaden und es musste abgeschleppt werden.

Der Lieferwagen-Fahrer wollte nach links abbiegen, dabei kam es zur Kollision.

Der Lieferwagen-Fahrer wollte nach links abbiegen, dabei kam es zur Kollision.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen
Samstag, 5. September - 10:34 Uhr

21-Jähriger missachtet Rotlichter und verstösst gegen das Waffengesetz

(stapo/stm) In der Nacht auf Samstag, gegen 0.30 Uhr, ist einer Patrouille der Stadtpolizei St.Gallen ein Autofahrer aufgefallen, der gleich mehrere Rotlichter missachtete. Die Polizisten nahmen die Verfolgung mit Martinshorn und Blaulicht auf. Der Autofahrer reagierte jedoch nicht darauf die Polizisten und ignorierte auch Stopzeichen der Polizei. Als er schliesslich angehalten werden konnte, wurde der 21-Jährige als fahrunfähig eingestuft. Die Staatsanwaltschaft verfügte eine Blut- und Urinprobe.

Der 21-Jährige missachtete mehrere Rotlichter.

Der 21-Jährige missachtete mehrere Rotlichter.

Symbolbild: Pascal Meier / LZB

Im Fahrzeug des 21-Jährigen wurden dann auch noch zwei verbotene Schlagringe sichergestellt, wie die Stadtpolizei St.Gallen mitteilt. Zudem stellten die Polizisten unzulässige technische Abänderungen an der Auspuffanlage sowie einen vollständig abgefahrenen Reifen fest. Die Kontrollschilder des Wagens wurden eingezogen und dem 21-jährigen Mann wurde eine Anzeige in Aussicht gestellt.

Samstag, 5. September - 10:11 Uhr

Streit endet mit Schnittverletzungen – zwei Tatverdächtige festgenommen

(kapo/stm) Am Samstag, kurz nach 1 Uhr, ist es an der Hechtgasse in St.Gallen zu einem Streit zwischen einem 19-jährigen Tunesier und einer Gruppe unbekannter Männer gekommen. Die Auseinandersetzung eskalierte; dabei wurden dem 19-Jährigen Schnittverletzungen zugefügt.

Anschliessend flüchteten die Angreifer, wie die Kantonspolizei St.Gallen in einer Mitteilung schreibt. Das Opfer wurde mit der Ambulanz ins Spital gebracht. Bei der sofort eingeleiteten Fahndung konnten durch die Stadtpolizei am Hauptbahnhof zwei tatverdächtige Mazedonier im Alter von 16 und 18 Jahren angehalten werden. Sie wurden festgenommen.

Nach einem Streit im Stadtzentrum hat die Stadtpolizei St.Gallen in der Nacht auf Samstag zwei Männer verhaftet.

Nach einem Streit im Stadtzentrum hat die Stadtpolizei St.Gallen in der Nacht auf Samstag zwei Männer verhaftet.

Symbolbild: KEYSTONE

Die Kantonspolizei St.Gallen hat nun in diesem Fall unter Leitung der Staatsanwaltschaft die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen. Personen, welche Angaben zum Streit in der Hechtgasse oder zu den Tätern machen können, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei unter 058'229'49'49 zu melden.

Samstag, 5. September - 9:23 Uhr

Gewerbe Stadt St.Gallen empfiehlt Mathias Gabathuler, Trudy Cozzio und Karin Winter-Dubs für die Stadtregierung

(pd/vre) Gemeinsam mit den anderen Wirtschaftsverbänden der Stadt St.Gallen stellt sich der städtische Gewerbeverband hinter das bürgerliche Trio für die Wahlen in die Stadtregierung. Das Gewerbe empfiehlt für den 27. September Mathias Gabathuler (FDP) als Stadtrat und Stadtpräsident sowie Trudy Cozzio (CVP) und Karin Winter-Dubs (SVP) als neue Stadträtinnen.

Die drei bürgerlichen Kandidierenden für die St.Galler Stadtregierung.

Die drei bürgerlichen Kandidierenden für die St.Galler Stadtregierung.

Screenshot: TVO

Für die Parlamentswahlen ruft Gewerbe Stadt St.Gallen in einer Mitteilung ebenfalls dazu auf, bürgerlich zu wählen. Stadtregierung und Parlament werden in St.Gallen am 27. September neu bestellt. Je mehr Unternehmerinnen und Unternehmer den Sprung in diese Gremien schafften, desto grösser werde das Gehör für politische Anliegen des Gewerbes, heisst es in der Verbandsmitteilung.

Samstag, 5. September - 9:11 Uhr

Trotz Saisonschluss badet er sicher weiter

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte den Frosch im Schlammbad im Naturschutzgebiet Espel bei Gossau.

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte den Frosch im Schlammbad im Naturschutzgebiet Espel bei Gossau.

Samstag, 5. September - 9:02 Uhr

SP reicht städtische Veloinitiative mit 1'200 Unterschriften ein: 15 Millionen Franken für Verbesserungen zugunsten des Velos

(pd/vre) Am Freitagmittag, eine Woche vor Ablauf der offiziellen Frist dafür, hat die SP ihre städtische Veloinitiative mit rund 1'200 Unterschriften bei der St.Galler Stadtkanzlei deponiert. Für den den Akt versammelten sich rund zwei Dutzend Beteiligte vor dem Rathaus. Dort dankte SP-Stadtparteipräsident Peter Olibet all jenen, die in den vergangenen Wochen Unterschriften für die Veloinitiative gesammelt haben. «Die Klimakrise verlangt eine rasche Verkehrswende. Dem Velo kommt dabei eine immer bedeutendere Rolle zu», sagte Olibet.

Am Freitag hat die SP ihre städtische Veloinitiative eingereicht. Im Bild die Gruppe Engagierter, die sich dafür am Mittag vor dem Rathaus einfand.

Am Freitag hat die SP ihre städtische Veloinitiative eingereicht. Im Bild die Gruppe Engagierter, die sich dafür am Mittag vor dem Rathaus einfand.

Bild: PD (4.9.2020)

Gestartet hat die SP-Stadtpartei die Unterschriftensammlung für die Initiative «Zur Förderung des Veloverkehrs in der Stadt St.Gallen» im Juni. Die Zahl von 1'000 Unterschriften wurde nach Angaben der Partei bereits Ende August erreicht. Dies «trotz erschwerender Umstände, wie dem Sammeln während der Schulferien und der Notwendigkeit spezieller Hygienemassnahmen».

Die Veloinitiative der SP verlangt, dass bis 2030 15 Prozent der Wege auf Stadtgebiet mit dem Velo zurückgelegt werden (2015 waren es vier Prozent). Für die Erreichung dieses Ziels ist ein Rahmenkredit von 15 Millionen Franken vorgesehen. Der Stadtrat hat nach Ablauf der Sammelfrist am 14. September einen Monat Zeit, das Zustandekommen des Begehrens formal zu prüfen. Danach muss er innert sechs Monaten dem Stadtparlament Bericht und Antrag zum Volksbegehren unterbreiten.

Samstag, 5. September - 8:47 Uhr

Kanton St.Gallen meldet für diese Woche stabile Coronasituation: 53 Fälle in sieben Tagen, nur zwei Prozent der Tests sind positiv

(SK/vre) Neu will der Kanton St.Gallen jeden Freitag eine Lagebulletin zur Coronapandemie herausgeben. Die Zahlen im ersten Bulletin sehen gut aus: Die Zahl der Neuansteckungen ist nach Einschätzung der Fachleute stabil, zur Aufnahme von Covid-19-Erkrankten stehen genügend SpitalkKapazitäten zur Verfügung und das kantonale Contact-Tracing meldet eine niedrige Auslastung.

Der Kanton St.Gallen hat gemäss erstem Wochenbulletin zur Coronsituation die Pandemie im Moment im Griff. Bild: Fans des FC St.Gallen schützen sich während eines Spiels im Kybunpark mit Hygienemasken.

Der Kanton St.Gallen hat gemäss erstem Wochenbulletin zur Coronsituation die Pandemie im Moment im Griff. Bild: Fans des FC St.Gallen schützen sich während eines Spiels im Kybunpark mit Hygienemasken.

Bild: Michel Canonica (26.6.2020)

Von März bis Donnerstagnacht gibt es im Kanton St.Gallen insgesamt 1294 laborbestätigte Ansteckungen mit dem Coronavirus. Daran gestorben sind bisher 43 Personen. Am Donnerstag selber war die Zahl der Infizierten um 14 gestiegen. In den vergangenen sieben Tagen wurden im Kanton St.Gallen 53 Personen positiv auf das Virus getestet; damit sind zwei Prozent der Tests positiv ausgefallen.

Das erste Coronabulletin macht auch Angaben, wo sich die Neuinfizierten vermutlich angesteckt haben. An erster Stelle stehen Ferien in einem Nicht-Risikoland (15,3 Prozent der Fälle) gefolgt von Ferien in einem Risikoland (13,9 Prozent) und dem Arbeitsort (9,7 Prozent). Die meisten Ansteckungen im Ausland erfolgten im Kosovo, in Kroatien und in Frankreich. Aktuell sind im Kanton St.Gallen 652 Personen in Quarantäne, die aus einem Risikoland in die Schweiz zurückkehrten.

Freitag, 4. September - 19:49 Uhr

Klimastreik in St.Gallen per Velo unterwegs: Kundgebung für echten Klimaschutz und gegen die Teilspange

(pd/vre) Am Freitag sind Klimaaktivistinnen und Klimaaktivisten in 18 Schweizer Städten «für echten Klimaschutz» auf die Strasse gegangen. In St.Gallen waren am späten Freitagnachmittag nach Angaben der Organisatoren rund 150 Personen per Velo vom Gallusplatz zum Areal des Güterbahnhofs unterwegs.

Die St.Galler Klimademo vom Freitagnachmittag an der Vadianstrasse unterwegs zum Güterbahnhof.

Die St.Galler Klimademo vom Freitagnachmittag an der Vadianstrasse unterwegs zum Güterbahnhof.

Bild: PD (4.9.2020)

Der Protest richtete sich hier auch gegen die Teilspange, einen neuen Strassentunnel von der Stadtautobahn via Güterbahnhof ins Riethüsli. Dieses Milliardenprojekt löse keine Verkehrsprobleme, sondern schaffe nur neue, wurde auf Flyern und in Ansprachen festgehalten. In einer Rede während der Demonstration forderte zudem Jan Schläpfer vom Kollektiv Klimastreik St.Gallen dazu auf, am 27. September das Jagdgesetz wie auch die Beschaffung neuer Kampfflugzeug abzulehnen.

Freitag, 4. September - 19:31 Uhr

Kein Olma-Radballturnier in St.Gallen

Der Radballclub St.Gallen hat sich entschlossen, in diesem Jahr kein Olma-Radballturnier auszutragen. Das Weltcup-Turnier, an dem jeweils zehn Mannschaften aus Europa teilnahmen, findet also dieses Jahr am 10. Oktober nicht statt, wie die Verantwortlichen in einer Medienmitteilung schreiben.

Das Olma-Radballturnier ist jeweils prominent mit Teams aus der Schweiz und dem Ausland besetzt.

Das Olma-Radballturnier ist jeweils prominent mit Teams aus der Schweiz und dem Ausland besetzt.

Bild: Michel Canonica (13.10.2019)

Als Grund wird die Absage der Olma und des Umzugs genannt, von dessen Zuschaueraufkommen auch das Turnier profitieren konnte. Zudem herrsche Unsicherheit, wie genau die Auflagen mit der Coronasituation aussehen werden. Auch vom Radsportverband konnten die Mannschaften für dieses Jahr noch nicht bestätigt werden.

Das nächste Olma-Radballturnier findet damit am 9. Oktober 2021 im Athletikzentrum in St.Gallen statt.

Freitag, 4. September - 16:51 Uhr

Gast nach Besuch im BBC in Gossau positiv auf Corona getestet

(lim) Eine Person, die am Freitag, 28. August, im BBC in Gossau zu Gast war, wurde am Donnerstag positiv auf das Coronavirus getestet. Das bestätigt BBC-Sprecherin Rita Bolt gegenüber dem Onlineportal FM1Today. Am Abend selbst habe die Person keine Symptome gezeigt, sich aber danach bei den Clubbetreibern gemeldet.

Im BBC gilt für bestimmte Personen jetzt Maskenpflicht.

Im BBC gilt für bestimmte Personen jetzt Maskenpflicht.

Bild: Benjamin Manser

Die Person befindet sich nun in Isolation. Die etwa 300 anderen Gäste jenes Abends wurden per Mail informiert. «Auf Anweisung des Kantons müssen diese Personen, wenn sie ins BBC kommen wollen, eine Maske tragen und einen Mindestabstand einhalten», sagt Bolt weiter. Auch für das Personal gelte bis Montagabend eine Maskenpflicht. Und: Die Mitarbeitenden lassen sich testen.

Freitag, 4. September - 16:45 Uhr

Eissaison startet am Samstag, Badesaison wird doch verlängert

(vre) Eislaufen und Baden parallel: Das ist ab Sonntag in der Stadt St.Gallen möglich. Dies, weil am Sonntag die Eishalle Lerchenfeld eröffnet wird. Am Samstag ist dort öffentliches Eislaufen von 13 bis 16.45, am Sonntag von 12.15 bis 16.45 Uhr möglich. Weitere Details zu Vorsaison in der Eishalle finden sich im Internetauftritt der Stadt.

Verlängert wird teilweise auch die städtische Badesaison. Sowieso bis Sonntag, 13. September, unter Aufsicht baden kann man am Mannenweier. Verlängert wird die Badesaison wegen der guten Wetterprognose und der voraussichtlich anhaltend warmen Temperaturen im Freibad Rotmonten und im Familienbad Dreilinden. Dies allerdings vorerst nur bis Mittwoch, 9. September.

In der Frauenbadi Dreilinden ist am Sonntag unwiderruflich Saisonschluss. Dies, weil hier bis Dezember die neue Wintersauna eingebaut werden soll.

In der Frauenbadi Dreilinden ist am Sonntag unwiderruflich Saisonschluss. Dies, weil hier bis Dezember die neue Wintersauna eingebaut werden soll.

Bild: Reto Voneschen (21.8.2020)

Keine Verlängerung der Badesaison ist im Freibad Lerchenfeld möglich: Hier brauchen Eisläuferinnen und Eisläufer sowie Badegäste die gleiche Infrastruktur - und ab jetzt hat der Eissport Vortritt. Keine Verlängerung der Saison gibt's aber auch im Frauenbad Dreilinden. Es muss am Sonntagabend schliessen, weil nächste Woche die Vorarbeiten zum Einbau der «Weiere-Sauna» starten sollen.

Freitag, 4. September - 16:13 Uhr
In diesem Waldstück im Rütibüel bei Bernhardzell ist am Donnerstag ein 72-Jähriger beim Holzen verunglückt.

In diesem Waldstück im Rütibüel bei Bernhardzell ist am Donnerstag ein 72-Jähriger beim Holzen verunglückt.

Bild: Kantonspolizei St.Gallen
(3.9.2020)

Nach Unfall beim Holzfällen in Bernhardzell: 72-Jähriger ist seinen schweren Verletzungen erlegen

(kapo/vre) Nach einem Unfall beim Holzen im Rütibüel bei Bernhardzell ist am Freitag ein 72-jähriger, in der Region wohnhafter Schweizer im Spital gestorben. Der Mann war gemäss Mitteilung der Kantonspolizei am Donnerstag, gegen 14 Uhr, verunfallt. Beim Holzfällen hatte ihn aus bisher unbekannten Gründen ein Ast eines umstürzenden Baums getroffen. Der Mann musste daraufhin mit der Ambulanz mit schweren Kopfverletzungen ins Spital eingeliefert werden. Dort ist er jetzt an seinen Verletzungen gestorben.

Freitag, 4. September - 15:44 Uhr

Stadt-SVP zu den städtische Abstimmungen vom 27. September: Nein zum neuen Marktplatz, Nein zum neuen Klimaartikel

(pd/vre) Die SVP der Stadt St.Gallen empfiehlt die städtischen Abstimmungsvorlagen vom 27. September abzulehnen. Die beiden Nein-Parolen hat gemäss Mitteilung eine Mitgliederversammlung am Mittwochabend mit klaren Mehrheiten gefasst.

Die Stadt St.Gallen soll bis 2050 klimaneutral sein. Die SVP findet, dass es dafür keinen Klimaartikel in der Gemeindeordnung braucht. Die getroffenen Massnahmen reichten.

Die Stadt St.Gallen soll bis 2050 klimaneutral sein. Die SVP findet, dass es dafür keinen Klimaartikel in der Gemeindeordnung braucht. Die getroffenen Massnahmen reichten.

Bild: Urs Jaudas (27.10.2010)

Die Neugestaltung von Marktplatz und Bohl lehnen die SVP-Mitglieder vor allem aus Kostengründen ab. Den 33,8 Millionen Franken, die die Umsetzung des vorliegenden Projektes kosteten, stehe für die Bevölkerung kein wirklicher Mehrwert gegenüber, heisst es in der Mitteilung der Partei. Ebenfalls kritisch beurteilten die SVP-Mitglieder die sieben Millionen Franken für einen zweiteiligen Marktpavillon: Diese Ausgabe sei nicht gerechtfertigt.

Eine kleine Überraschung ist das Nein der SVP-Stadtpartei zum neuen Klimaartikel in der Gemeindeordnung. Bei diesem Geschäft, das von SVP-Stadtparlamentarier Jürg Brunner per Motion massgeblich mit angestossen wurde, kam die Mitgliederversammlung zum Schluss, «dass nicht jedes Detail in der Gemeindeordnung geregelt sein muss» und dass die Massnahmen der Stadt St.Gallen «für die Symptombekämpfung des Klimawandels (...) bereits genügen».

Freitag, 4. September - 15:15 Uhr

Im Frühling verschoben, jetzt wird es doch noch nachgeholt: St.Otmar Handballcamp findet in den Herbstferien statt

(fb/vre) Wegen der Coronakrise konnte das traditionelle Handball-Camp von St.Otmar in diesem Jahr in den Frühlingsferien nicht durchgeführt werden. «Doch aufgeschoben, ist nicht aufgehoben», sagten sich die Verantwortlichen um Organisator Heinz Metzger. Das Handball-Camp wird nun in der ersten Woche der Herbstferien in der Sporthalle Kreuzbleiche nachgeholt. Die Teilnehmerzahl wurde auf maximaol 40 Kinder im Alter von neun bis 14 Jahren festgelegt.

Handballcamp mit Chrischa Hannawald: Der Anlass für Handball-Nachwuchs von St.Otmar findet wegen der Coronakrise im Herbst statt im Frühling statt.

Handballcamp mit Chrischa Hannawald: Der Anlass für Handball-Nachwuchs von St.Otmar findet wegen der Coronakrise im Herbst statt im Frühling statt.

Bild: Benjamin Manser (15.4.2019)

Auch das diesjährige St.Otmar-Handball-Camp wird wieder in Zusammenarbeit mit der Handballschule von Chrischa Hannawald organisiert. Das Markenzeichen des ehemaligen deutschen Nationaltortwarts ist es, dass er früher als Aktiver, wie auch heute als Handballlehrer stets in kurzen Hosen zu seinen sportlichen Aktivitäten antritt.

Freitag, 4. September - 14:49 Uhr

Bierfestival vom 18./19. September im Olma-Areal findet statt: Über 100 Biersorten probieren

(pd/vre) Fürs Wochenende vom 18. und 19. September ist auf dem St.Galler Messegelände die zweite Ausgabe des Bierfestivals «Bierprobier» geplant. Und der Anlass findet, im Gegensatz zu vielen anderen, trotz Corona auch statt. Das Covid-19-Schutzkonzept der Olma-Messen mache es möglich, dass alle Interessierten die Veranstaltung sicher und enstpannt besuchen könnten.

2019 fand auf dem St.Galler Messegelände das erste «Bierprobier» statt. Die zweite Auflage des Festivals wird jetzt trotz Coronakrise durchgeführt.

2019 fand auf dem St.Galler Messegelände das erste «Bierprobier» statt. Die zweite Auflage des Festivals wird jetzt trotz Coronakrise durchgeführt.

Bild: Lisa Jenny (20.9.2019)

Am «Bierprobier» laden 16 Brauereien Besucherinnen und Besucher an zwei Tagen ein, über 100 Biersorten zu probieren. Brauerinnen und Brauer sind anwesend und stehen Red' und Antwort zu ihrer Braukunst und ihren Produkten. Das Festival findet in einem grosszügigen Innenbereich in der Halle 9.1 und in einem wettergeschützten Aussenbereich mit Sitzgelegenheiten und kulinarischen Angeboten statt.

Zu den Details des «Bierprobier» im Internet.

Freitag, 4. September - 14:24 Uhr

Kantonsregierung ehrt FC St.Gallen: Empfang im Kantonsratssaal

(SK/vre) «Die Fussballsaison 2019/20 wird für den FC St.Gallen, für den ganzen Kanton sowie Stadt und Region St.Gallen unvergesslich bleiben. Die Meisterschaft in der Super League war dank der jungen Mannschaft des FC St.Gallen für die Ostschweiz endlich wieder einmal richtig spannend.» Es kommt selten vor, dass die Kommunikationsabteilung des Kantons so ins Schwärmen gerät.

Die erste Mannschaft und die Leitung des FCSG mit Regierungspräsident Bruno Dammann und Regierungsrat Stefan Kölliker (vordere Reihen Dritter und Vierter von links) im Kantonsratssaal.

Die erste Mannschaft und die Leitung des FCSG mit Regierungspräsident Bruno Dammann und Regierungsrat Stefan Kölliker (vordere Reihen Dritter und Vierter von links) im Kantonsratssaal.

Bild: Kanton St.Gallen (3.9.2020)

Jetzt war das der Fall - und angesichts des Themas auch verständlich: Regierungsrat und «Sportminister» Stefan Kölliker haben zusammen mit Regierungspräsident Bruno Dammann am Donnerstag die erste Mannschaft des FC St.Gallen im Kantonsratssaal empfangen. Stefan Kölliker würdigte dabei den grossen Erfolg der jungen Mannschaft in der vergangenen Super-League-Saison. Nachdem er die Tabelle bekanntlich einige Zeit angeführt hatte, beendete der FCSG eine wegen Corona «wilde» Saison auf dem ausgezeichneten zweiten Tabellenplatz.

Freitag, 4. September - 13:55 Uhr
Am 27. September entscheiden die Stimmberechtigten der Stadt St.Gallen über das Projekt für einen neuen Marktplatz. Das Gewerbe empfiehlt ein Ja.

Am 27. September entscheiden die Stimmberechtigten der Stadt St.Gallen über das Projekt für einen neuen Marktplatz. Das Gewerbe empfiehlt ein Ja.

Bild: Michel Canonica (24.7.2019)

Gewerbeverband steht hinter Marktplatz-Vorlage: Hoher Kredit wegen Reserven und sowieso vorhandenem Sanierungsbedarf

(pd/vre) Das Gewerbe Stadt St.Gallen empfiehlt für den 27. September ein Ja zum Rahmenkredit für die Neugestaltung von Marktplatz und Bohl. Dies trotz eines Rahmenkredits von rund 30 Millionen Franken, der auf den ersten Blick tatsächlich hoch erscheinen könne, wie der Gewerbeverband in seiner Mitteilung einräumt. Wenn man aber wisse, dass 25 Prozent Reserven eingerechnet seien und dass auf dem Platz sowieso hohe Sanierungskosten anfallen würden, mache es Sinn mit dem Kredit eine Neugestaltung zu ermöglichen. Das Gewerbe sei überzeugt, dass dank des Partizipationsverfahrens im Vorhaben viele Bedürfnisse Betroffener berücksichtigt würden. Das vorliegende Projekt sei «zukunftsorientiert».

Freitag, 4. September - 13:33 Uhr

Der SC Brühl spielt am Samstag auswärts gegen den FC Zürich: Das Duell des Nachwuchses

(abr/vre) Nach drei Heimspielen in Folge ist der SC Brühl am Samstag, 16 Uhr, auf der Sportanlage Heerenschürli beim Nachwuchsteam des FC Zürich zu Gast. Die Zürcher scheinen den St. Gallern zu liegen: Letztmals verlor der SC Brühl gegen sie vor fünf Jahren.

Brühl hat diese Saison noch kein Spiel verloren – allerdings dank eines Forfait-Siegs gegen Etoile Carouge. Die Zürcher verloren einzig im Stadtduell gegen YF Juventus. Sie haben aber aufgrund von Coronafällen beim Gegner Nyon eine Begegnung weniger und damit erst drei Spiele absolviert. Somit lässt sich die Mannschaft von Trainer Artur Petrosyan schwer einschätzen. Der einstige Nationalspieler und Cheftrainer der armenischen Nationalmannschaft ist zum FCZ zurückgekehrt.

Im SCB-Heimspiel vom vergangenen Wochenende gegen den FC Rapperswil-Jona gab es ein 1:1-Unentschieden. Im Bild klärt Lulzim Salija.

Im SCB-Heimspiel vom vergangenen Wochenende gegen den FC Rapperswil-Jona gab es ein 1:1-Unentschieden. Im Bild klärt Lulzim Salija.

Bild: SCB/Kurt Frischknecht
(29.8.2020)

Einige der Zürcher Nachwuchshoffnungen kamen am Ende der letzten Spielzeit unerwartet zu einem Einsatz in der Super League, als ihre erste Mannschaft wegen Coronafällen unter Quarantäne stand. Zwar mussten die Youngsters gegen den FC Basel eine 0:4-Niederlage verkraften, ein Ansporn dürfte das Gastspiel auf der «Bühne der Grossen» aber definitiv gewesen sein.

Auch der SC Brühl setzt auf junge Spieler. Das Team von Trainer Heris Stefanachi führt die U21-Trophy für die meisten Einsatzminuten von jungen Spielern an – die drei Nachwuchsmannschaften sind von dieser Wertung ausgeschlossen. So darf man am Samstag auf «das Duell der Jungmannschaften» gespannt sein.

Freitag, 4. September - 10:35 Uhr

72-jähriger Mann in Bernhardzell von herabfallendem
Baum getroffen

(kapo/mem) Ein Mann ist bei Forstarbeiten im Rütibüel in Bernhardzell schwer verletzt worden. Der 72-Jährige und ein 67-jähriger Mann waren am Donnerstag um 14 Uhr in einem Waldstück mit Forstarbeiten beschäftigt. Dabei wurde der 72-Jährige aus zurzeit noch unbekannten Gründen von einem Ast eines herabfallenden Baumes getroffen. Wie die Polizei mitteilt, zog er sich dabei schwere Verletzungen am Kopf zu und musste von der Rettung ins Spital gebracht werden.

Freitag, 4. September - 9:45 Uhr

Die letzten Tage des Zollibolli beim Bärenplatz sind eingeläutet

(pd/sab) Das ging schnell: Bereits Ende September, eineinhalb Monate nach Bekanntgabe der Schliessung, ist die Zollibolli-Filiale an der Marktgasse Geschichte. «Nun ist es definitiv: Ende September verkauft Zollibolli an der Marktgasse in St.Gallen die letzten Spielwaren.» Dieser eine karge Satz von der Firmenkommunikation bestätigt das endgültige Aus. Aktuell sind im Schaufenster auf zahlreiche Artikel Rabatte geschrieben.

In der nachgereichten Medienmitteilung steht schliesslich auch, dass der Räumungsverkauf bereits im Gang sei – dieser begann mit 30 Prozent Rabatt auf das ganze Sortiment. Doch nun kommt es für Schnäppchenjäger noch besser. So heisst es in der Mitteilung:

«Um den Abverkauf zu befeuern, gewährt Zollibolli an der Marktgasse ab sofort 50 Prozent Rabatt auf das ganze Sortiment.»

Angesichts der Erfahrungen der letzten zwei Wochen geht die Geschäftsleitung davon aus, dass Ende September alles ausverkauft ist.

Der Zollibolli an der Marktgasse.

Der Zollibolli an der Marktgasse.

Bild: Michel Canonica

Mitte August hatte der Spielwarenhändler bekanntgegeben, die Filiale beim Bärenplatz aufzugeben. Die beiden anderen Filialen im Neumarkt und in der Shopping-Arena bleiben indes bestehen. Wer anstelle des Zollibollis in das Gebäude an der Marktgasse zieht, ist aktuell noch offen.

Donnerstag, 3. September - 19:38 Uhr

Neuer Marktplatz und neuer Klimaartikel: EVP sagt zweimal Ja

(pd/vre) Die EVP des Wahlkreises St.Gallen-Gossau empfiehlt die beiden städtischen Abstimmungsvorlagen vom 27. September anzunehmen. Die beiden Ja-Parolen hat der Parteivorstand gemäss Mitteilung an seiner letzten Vorstandssitzung gefasst. Die Empfehlung wurde in beiden Fällen einstimmig gefasst.

St.Gallerinnen und St.Galler entscheiden am 27. September darüber, ob die Stadt einen neuen Marktplatz bekommt.

St.Gallerinnen und St.Galler entscheiden am 27. September darüber, ob die Stadt einen neuen Marktplatz bekommt.

Bild: Michel Canonica (28.3.2020)

Die EVP ist der Meinung, dass der St.Galler Marktplatz dringend einer Aufwertung bedarf. Das vorliegende Projekt wird vom Parteivorstand befürwortet. Kritisch sieht er die Tatsache, dass die Stadt für den Urnengang nur eine Projektstudie mit Rahmenkredit vorlegt. Die Partei hätte lieber einem detailliert geplanten Vorhaben zugestimmt. Die EVP empfiehlt trotzdem ein Ja: Es sei wichtig, dass der Platz aufgewertet und die Infrastruktur saniert werde, heisst es in der Mitteilung.

Ebenfalls unbestritten ist in den Reihen des Vorstands der EVP des Wahlkreises St.Gallen-Gossau der neue Klimaartikel für die St.Galler Gemeindeordnung. Bereits bei der Gründung der Partei vor über hundert Jahren sei der Umweltschutz ein zentrales Anliegen gewesen. Es sei für die heutigen Verantwortlichen selbstverständlich, diesen Gedanken weiterzutragen, wird in der Mitteilung die Ja-Parole begründet.

Donnerstag, 3. September - 19:11 Uhr

Legendäre Frauenband Les Reines Prochaines spielt am Freitagabend im Frauenpavillon im Stadtpark

(pd/sab) Die Frauenband Les Reines Prochaines spielt am Freitag im Frauenpavillon im Stadtpark. Seit ihrer Gründung 1987 tritt die Band in immer wieder wechselnder Zusammensetzung auf. So war etwa auch die St.Galler Künstlerin Pipilotti Rist Teil der Gruppe. Derzeit besteht die Band aus dem Gründungsmitglied Muda Mathis sowie Michèle Fuchs, Fränzi Madörin und Sus Zwick. Vergangenes Jahr wurden «Les Reines Prochaines» mit dem Schweizer Musikpreis ausgezeichnet.

Les Reines Prochaines in Aktion.

Les Reines Prochaines in Aktion.

Bild: PD

Laut Ankündigung reitet die Frauenband beim Konzert im St.Galler Frauenpavillon durch den Raum des profanen Lebens und beschwört die Stärken des Alters. Je nach Lust und Laune tönen sie dabei poppig, volkstümlich oder minimalistisch. Immer aber erzählen sie dabei Geschichten, verkörpern Gedichte – feministisch und dadaistisch.

Der Abend mit Les Reines Prochaines ist offen für alle. Türöffnung ist um 19, Konzertbeginn um 20 Uhr. Am Anlass gilt Maskenpflicht, da es der Publikumsandrang mit grösster Wahrscheinlichkeit nicht erlauben wird, die Anti-Corona-Abstände zwischen Besucherinnen und Besuchern einzuhalten.

Donnerstag, 3. September - 19:02 Uhr

Grünliberale Kantonalpartei mit neuem Co-Präsidium: St.Gallerin mischt an der neuen Parteispitze mit

(pd/vre) Die Mitgliederversammlung der grünliberalen Partei des Kantons St.Gallen hat am Mittwochabend ein neues Präsidium gewählt. Neu leiten gemäss Mitteilung die 39-jährige Jeannette Worden aus St.Gallen und der 24-jährige Ramon Waser aus Wil die Partei. Worden ist ausgebildete biomedizinische Analytikerin. Die Mutter von zwei Kindern arbeitet als Labormanagerin in St.Gallen. Waser ist Marketingsexperte Unternehmen, das sich mit Nachhaltigkeit beschäftigt.

Jeannette Worden und Ramon Waser, das neue Co-Präsidium der Grünliberalen des Kantons St.Gallen.

Jeannette Worden und Ramon Waser, das neue Co-Präsidium der Grünliberalen des Kantons St.Gallen.

Bild: PD (2.9.2020)

Das neue Co-Präsidium löst die bisherige Präsidentin Nadine Niederhauser (St.Gallen) und ihren Vizepräsidenten Philipp Schönbächler (St.Gallen) ab. Die beiden haben die grünliberale Kantonalpartei während zweieinhalb Jahren geführt. In dieser Zeit eroberte die GLP unter anderem im Herbst 2019 mit Thomas Brunner (St.Gallen) ihr 2015 verlorenes St.Galler Nationalratsmandat zurück.

Donnerstag, 3. September - 18:47 Uhr

Bilder einer Münchner Malerin zeigen den St.Galler Sommer 2020: Vernissage der Ausstellung am Freitag

Diesen Sommer war Anna Maria Fusaro aus München mit Staffelei, Pinsel und Farben in St.Gallen unterwegs. Ab Freitag sind ihre Bilder hier ausgestellt.
6 Bilder
2015 hielt sich Anna Maria Fusaro schon einmal in St.Gallen auf. Dabei enstand auch dieses Bild der Kathedralen-Türme durch ein Stubenfenster.
Das weiss-blaue Haus an der Gallusstrasse...
...mit der Chocolaterie im Erdgeschoss.
Das Restaurant Wienerberg neben der Universität.
Das Ristorante Atrium an der Schützengasse.

Diesen Sommer war Anna Maria Fusaro aus München mit Staffelei, Pinsel und Farben in St.Gallen unterwegs. Ab Freitag sind ihre Bilder hier ausgestellt.

Bilder: PD

(pd/mha) Die Münchner Künstlerin Anna Maria Fusaro war diesen Sommer mit ihrer Staffelei in den Gassen St.Gallens unterwegs und hat gemalt. Das Ergebnis ist von Freitag bis 18. September in den Räumen der Götte Promotions AG an der Falkensteinstrasse 25 zu sehen. Die Vernissage findet morgen, 17 bis 20 Uhr, statt. Die Ausstellung kann danach von Montag bis Freitag, 7.30 bis 12 und 13.30 bis 17.30 Uhr, besucht werden.

Anna Maria Fusaro bei einem früheren Aufenthalt im Rheintal.

Anna Maria Fusaro bei einem früheren Aufenthalt im Rheintal.

Bild: Rheintaler/Kurt Latzer (2016)

Anna Maria Fusaro hat an der Florence Academy of Art studiert und hat ihre Werke schon mehrmals ausgestellt, unter anderem in Zürich, Heiden, Heerbrugg und Altstätten. Ihre Gemälde seien voller Licht und Farbe, heisst es in einer Mitteilung. Mit den Bildern wolle sie Eindrücke vermitteln, die inspirierten und bewegten.

Donnerstag, 3. September - 17:02 Uhr

Wegen des Coronavirus nur noch Sitzplätze im Kybunpark: Über 100 Freiwillige montieren Stühle in den Stehplatz-Sektoren

(lim/vre) Der FC St.Gallen hat eine treue Anhängerschaft. Das ist bekannt. Und diese Anhängerschaft ist auch bereit, für den Klub wenn nötig ehrenamtlich Hand anzulegen. So wie jetzt bei der Montage der Sitze in den Stehplatz-Sektoren D2 und D3 im Kybunpark. Auf den entsprechenden Facebook-Aufruf vom Mittwoch hin haben sich bis Donnerstagvormittag über 100 Freiwillige gemeldet. Diese Zahl sei ausreichend für die Aktion am 13. September, lässt FCSG-Pressechef David Gadze wissen.

Wegen des Coronavirus darf der FC St.Gallen in seinem Stadion nur noch Sitzplätze anbieten.

Wegen des Coronavirus darf der FC St.Gallen in seinem Stadion nur noch Sitzplätze anbieten.

Bild: Alexandra Wey/KEY (22.7.2020)

Zusätzliche Sitze montieren muss der FC St.Gallen in seinem Stadion wegen des Schutzkonzeptes der Swiss Football League. Diese sieht vor, dass der Kybunpark bis auf weiteres an sämtlichen Heimspielen komplett bestuhlt sein muss. Dies, um die Hygiene- und Abstandsregeln einhalten zu können. In die neue Super-League-Saison steigt der FC St.Gallen dann am 20. September im komplett bestuhlten Stadion gegen den FC Sion.

Donnerstag, 3. September - 15:57 Uhr

«Wirtschaft Region St.Gallen» unterstützt bürgerliches Ticket: Wahlempfehlung für Gabathuler, Cozzio und Winter-Dubs

(pd/vre) Der regionale Wirtschaftsverband «Wirtschaft Region St.Gallen» (WISG) unterstützt bei den Wahlen in die St.Galler Stadtratregierung die Kandidaturen der bürgerlichen Parteien. Mathias Gabathuler (FDP) empfiehlt die WISG zur Wahl ins Stadtpräsidium und in den Stadtrat, Trudy Cozzio (CVP) und Karin Winter-Dubs (SVP) zur Wahl in den Stadtrat. Diese Kandidierenden zeigten hohe Übereinstimmung mit den politischen Visionen und Zielen der WISG, heisst es in einer Mitteilung.

«Wirtschaft Region St.Gallen» hat Cozzio, Winter-Dubs und Gabathuler in Hearings persönlich auf den Zahn gefühlt. Dabei habe sich das Trio weitgehend einig mit der Haltung der WISG gezeigt, was die Stärkung des Standorts, das Wachstum bei Bevölkerung und der Zahl Arbeitsplätze mit hoher Wertschöpfung angehe. Das Trio sehe auch die Notwendigkeit, «die Stadt steuerlich attraktiver zu machen sowie Grösse und Wachstum der Verwaltung kritisch zu hinterfragen», schreibt WISG.

«Wirtschaft Region St.Gallen» empfiehlt Mathias Gabathuler (FDP, rechts im Bild mit WISG-Präsident David Ganz) am 27. September zum neuen St.Galler Stadtpräsidenten zu wählen.

«Wirtschaft Region St.Gallen» empfiehlt Mathias Gabathuler (FDP, rechts im Bild mit WISG-Präsident David Ganz) am 27. September zum neuen St.Galler Stadtpräsidenten zu wählen.

Bild: PD

Besonders wichtig ist der WISG, dass das Stadtpräsidium mit einer Persönlichkeit besetzt wird, die sich für gute Bedingungen für die Wirtschaft einsetzt. Mathias Gabathuler sei überzeugt, dass dies Grundlage für unseren Wohlstand sei und dass alle von starken Unternehmen profitierten. Ihm sei klar, «dass Arbeitsplätze letztlich die Voraussetzung für Steuereinnahmen und damit für die Erfüllung aller öffentlichen Aufgaben sind».

Bei den ebenfalls am 27. September stattfindenden Wahlen ins St.Galler Stadtparlament ist der WISG die Haltung der Kandidierenden zu Wirtschaftsfragen wichtig. Sie hat einen Fragebogen verschickt, der diesbezüglich Klarheit schaffen soll. Auf der Wahlplattform der WISG können Wählerinnen und Wähler die Übereinstimmung mit den Kandidierenden überprüfen.

Donnerstag, 3. September - 14:35 Uhr

Badesaison ist auf der Zielgeraden - und bei den Wassertemperaturen ist der Hochsommer auch vorbei

(vre) In der Stadt St.Gallen ist die Badesaison auf der Zielgeraden. In den Freibädern Lerchenfeld und Rotmonten sowie am Chrüzweier im Frauen- und Familienbad Dreilinden endet die Saison offiziell am kommenden Sonntag. Am Mannenweier sind die Badmeister eine Woche länger, nämlich bis Sonntag, 13. September, präsent. Eine Verlängerung der Badesaison in einzelnen Bädern ist bei sehr schönem Wetter denkbar.

Die Badhütte Rorschach ist noch relativ lange in den September hinein geöffnet. Hier endet die Saison 2020 am 19. September.

Die Badhütte Rorschach ist noch relativ lange in den September hinein geöffnet. Hier endet die Saison 2020 am 19. September.

Bild: Reto Martin (17.8.2015)

Am Bodensee geht die Badesaison im Schwimmbad Arbon ebenfalls am Sonntag, 13. September, zu Ende. Länger geöffnet hat die Badhütte Rorschach: Für sie vermeldet der Internetauftritt das Saisonende für den 19. September. Badwetter ist gemäss den Wetterfröschen im Internet noch für Freitag und Sonntag mit Höchsttemperaturen bis 24 Grad angesagt.

Ab Sonntag sind zunehmend Wolken und Regen angesagt, die Höchsttemperatur sinkt unter 20 Grad: am Sonntag auf 18, am Montag und Dienstag bis auf 16 Grad. Ab Mittwoch soll es zwar wieder sonnig und wärmer werden. Ob's allerdings nochmals für herbstliches Badewetter reicht, ist derzeit offen.

Wassertemperaturen Freibäder Stadt St.Gallen und Bodensee

Stand: 3.9.2020
Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld 18
Freibad Rotmonten 18
Familien- und Frauenbad Dreilinden 19
Mannenweier 20
Region
Badhütte Rorschach 21,7
Schwimmbad Arbon: See 18,8
Schwimmbad Arbon: Becken 20
Donnerstag, 3. September - 14:10 Uhr

Coronapandemie im Kanton St.Gallen: Zahl der Toten auf 43 gestiegen, für Dienstag und Mittwoch 18 neue Fälle gemeldet

(SK/vre) Der Kanton St.Gallen meldet für Dienstag acht und für Mittwoch zehn neue Infektionen mit dem Coronavirus. Seit Mitte März wurden im St.Gallischen damit 1280 Coronafälle registriert. Die Zahl der Todesfälle ist zudem am Mittwoch um einen auf 43 gestiegen. Derzeit sind im Kanton St.Gallen drei Personen wegen Covid-19 hospitalisiert; ein Infizierter liegt ohne künstliche Beamtung auf der Intensivstation.

Donnerstag, 3. September - 13:55 Uhr

Gemeinsames Projekt von Sinfonieorchester und Musiktheater: Mackie Messer trifft in der Tonhalle Pulcinella

(pd/vre) Nach und nach erwachen Konzert und Theater St.Gallen aus der coronabedingt ungewöhnlich langen Sommerpause. Während auf dem Unteren Brühl die Fertigstellung des Provisoriums auf der Zielgeraden ist, starten in der Tonhalle Sinfonieorchester und Musiktheater ein gemeinsames Projekt. Premiere von «Commedia» ist am 11. September, 19.30 Uhr.

Das Sinfonieorchester St.Gallen auf der Bühne der Tonhalle.

Das Sinfonieorchester St.Gallen auf der Bühne der Tonhalle.

Bild: PD

Das Programm umfasst Kurt Weills «Kleine Dreigroschenmusik» und Igor Strawinskys «Pulcinella». Damit treffen zwei berühmte Theaterfiguren aufeinander: Macheath alias Mackie Messer, Verbrecher und Frauenheld aus der «Dreigroschenoper», und Pulcinella aus der «Commedia dell’arte». Beide Bühnenwerke stammen aus den 1920er-Jahren. Dazu kommen im Programm von Sinfonieorchester und Musiktheater drei Songs von Kurt Weill, interpretiert von Ensemblemitgliedern des Theaters St.Gallen.

Chefdirigent Modestas Pitrenas.

Chefdirigent Modestas Pitrenas.

Bild: PD

Aufführungen von «Commedia» in der Tonhalle St.Gallen sind geplant für 11.. 13.. 16., 18., 21., 24. und 27. September. Die Leitung der konzertanten Aufführung von «Pulcinella» sowie Weills «Kleiner Dreigroschenmusik» liegt in den Händen von Chefdirigent Modestas Pitrenas. Infos zum Konzert wie auch Tickets gibt's im Internetauftritt von Konzert und Theater St.Gallen.

Donnerstag, 3. September - 13:03 Uhr

Mehrere Einbrüche in St.Gallen: Beute im Wert von 20'000 und Sachschaden für rund 10'000 Franken

(kapo/vre) In der Zeit zwischen Sonntagabend und Mittwochmorgen ist es in der Stadt St.Gallen zu mehreren Einbrüchen gekommen. Insgesamt machten die Diebe Beute für rund 20'000 Franken. Der Sachschaden, den sie anrichteten, beläuft sich gemäss Mitteilung der Kantonspolizei auf rund 10'000 Franken. Eingebrochen wurde an der Langgasse, an der Feldlistrasse und am Kreuzbleicheweg.

An der Langgasse drangen Einbrecher in eine leerstehendes Lokal ein. Sie liessen eine Kaffeemaschine sowie eine Registrierkasse im Wert von mehreren hundert Franken mitgehen. Der Schaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken. An der Feldlistrasse wurde in ein Bürogebäude eingebrochen. Hier wurde Münz für etwa 50 Franken gestohlen. Der Schaden beläuft sich auf mehrere Tausend Franken.

Am Kreuzbleicheweg drangen die Einbrecher ebenfalls in ein Lokal ein und durchsuchten dessen Räume. Hier stahlen sie elektronische Geräte, darunter Tablets und Computer, im Gesamtwert von mehreren tausend Franken. Hier entstand zudem Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Franken.

Donnerstag, 3. September - 12:08 Uhr

Silvan Hefti spendiert zum Abschied vom FCSG Pizza – und nimmt den Shitstorm gelassen

(dwa) Zwei Tage ist es her, seit Silvan Heftis Transfer vom FC St.Gallen zu Meister und Cupsieger YB bekannt wurde. Zwei Tage, in denen die Wogen bei den Anhängern der Ostschweizer hochgingen. Hefti wurde auf den sozialen Medien unter anderem als «Verräter» beschimpft, ihm wurde abgesprochen, dass der FCSG jemals sein Herzensverein gewesen sei, wenn er jetzt zur direkten Konkurrenz nach Bern wechsle.

Im Interview mit dem «Blick» äussert sich Silvan Hefti nun zu den Geschehnissen der letzten 48 Stunden:

«Natürlich würde ich mir wünschen, dass alles auf der sachlichen Ebene stattfindet. Aber Fussball ist ein Spiel der Emotionen, bei dem die Fans eine andere Rolle haben als die Spieler.»
Vergangenheit: Silvan Hefti an einer Medienkonferenz des FC St.Gallen.

Vergangenheit: Silvan Hefti an einer Medienkonferenz des FC St.Gallen.

Bild: Keystone/Gian Ehrenzeller (St.Gallen, 4. August 2020)

Er habe damit rechnen müssen, dass es auch negative Reaktionen geben werde, so Silvan Hefti weiter. Er habe Verständnis, wenn jemand eine andere Sichtweise habe – «schliesslich ist es das Recht jedes Fans, emotional zu reagieren». Nach eigenem Bekunden hat Hefti aber auch zahlreiche positive Reaktionen von Leuten erhalten, die verstünden, dass er nach elf Jahren beim FCSG die neue Herausforderung bei YB annehmen wollte.

Von seinen bisherigen Teamkollegen und den Mitarbeitenden auf der Geschäftsstelle verabschiedete sich St.Gallens Ex-Captain mit Pizza, wie es im Bericht weiter heisst. «Es war sehr emotional; all die schönen Erinnerungen kamen wieder auf. Es hat mich gefreut, wie meine ehemaligen Teamkollegen reagierten», so Hefti.

Mittwoch, 2. September - 23:23 Uhr

Beim Neumarkt wird auch in der Nacht gebaut

Momentaufnahme. Aktuell wird auf der Strassenkreuzung südlich des Neumarkt-Gebäudes gebaut. Fernwärmeleitungen werden im Boden verlegt. Um den Verkehr an diesem neuralgischen Punkt möglichst wenig zu beeinträchtigen, finden zurzeit sogar in der Nacht Bauarbeiten statt.

Momentaufnahme. Aktuell wird auf der Strassenkreuzung südlich des Neumarkt-Gebäudes gebaut. Fernwärmeleitungen werden im Boden verlegt. Um den Verkehr an diesem neuralgischen Punkt möglichst wenig zu beeinträchtigen, finden zurzeit sogar in der Nacht Bauarbeiten statt.

Bild: Sandro Büchler (2. September 2020)
Mittwoch, 2. September - 20:59 Uhr

EVP empfiehlt Maria Pappa zur Wahl als erste Stadtpräsidentin

(pd/vre) Auch die EVP des Wahlkreises St.Gallen gibt Empfehlungen für die Wahlen ins St.Galler Stadtpräsidium und in den Stadtrat ab. Zuvor hatte die Partei alle acht Kandidierenden zu einem Hearing geladen. Die Antworten auf die Fragen seien danach parteiintern Anlass für ausgiebige Diskussionen gewesen, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Fürs Stadtpräsidium empfiehlt die EVP einstimmig Maria Pappa. Die SP-Frau überzeuge mit ihrem Auftreten und ihrem politischen Profil. Die EVP zeigt sich überzeugt, dass sie als erste Frau in diesem Amt «ihre Aufgaben qualifiziert und kompetent» ausüben könne. Und Frauen haben denn auch bei den EVP-Empfehlungen für die Erneuerung des Stadtrats die Nase vorne.

Diese acht Kandidierenden wollen in Stadtpräsidium und Stadtrat (von oben links nach unten rechts): Markus Buschor, Maria Pappa, Mathias Gabathuler, Peter Jans, Sonja Lüthi, Trudy Cozzio, Markus Müller und Karin Winter-Dubs.

Diese acht Kandidierenden wollen in Stadtpräsidium und Stadtrat (von oben links nach unten rechts): Markus Buschor, Maria Pappa, Mathias Gabathuler, Peter Jans, Sonja Lüthi, Trudy Cozzio, Markus Müller und Karin Winter-Dubs.

Bilder: Tagblatt-Fototeam/PD

Für den Stadtrat empfiehlt die EVP nämlich die Bisherigen Maria Pappa und Peter Jans (beide SP) sowie Sonja Lüthi (GLP) und die beiden Neuen Trudy Cozzio (CVP) und Karin Winter-Dubs (SVP) zur Wahl. Die empfohlenen Kandidierenden wiesen eine grosse Übereinstimmung mit den Werten und Perspektiven der EVP für die Zukunft der Stadt St.Gallen auf, wird der Entscheid für diese fünf Personen begründet.

Damit birgt die EVP-Wahlempfehlung für die Stadtratswahlen eine Überraschung. Die Partei verzichtet auf einen Vorschlag für den bisherigen Schuldirektor Markus Buschor. Dieser sei trotz Einladung und Zusage dem EVP-Hearing fern geblieben. Damit könne ihn die Partei nicht empfehlen, heisst es in der Mitteilung vom Mittwoch.

Mittwoch, 2. September - 17:17 Uhr

Der FCSG sucht helfende Hände für die Klappsitz-Montage

(lim) Einen etwas anderen Aufruf hat der FC St.Gallen heute gestartet. Das Schutzkonzept der Swiss Football League sieht vor, dass der Kybunpark bis auf weiteres an sämtlichen Heimspielen komplett bestuhlt sein muss. Dies, um die Hygiene- und Abstandsregeln einhalten zu können. Deshalb müssen die Stehplätze in den Sektoren D2 und D3 aufgehoben und auch dort Klappsitze montiert werden. «Für die Montage der Sitze wären wir froh um eure Unterstützung: Es wäre toll, wenn rund 60 Personen helfen könnten, die Sitze anzuschrauben», schreibt der Club in seinem Facebook-Beitrag:

Die Montage erfolgt am Sonntag, 13. September, von 10 bis etwa 16 Uhr, das Werkzeug wird zur Verfügung gestellt. An Unterstützung der Fans dürfte es nicht mangeln, der Beitrag wird auf der Plattform schon fleissig geteilt und geherzt. Und sollte sich wider Erwarten doch niemand melden, hat ein Kommentator schon einen Plan B parat: «Dä Hefti söll montiere!»

Mittwoch, 2. September - 16:00 Uhr

Klimaprotest auf dem Velo: Am Freitag wird wieder fürs Klima gestreikt und gegen die St.Galler Teilspange demonstriert

(pd/vre) Am Freitag findet nach längerem Unterbruch wieder ein nationaler Klimastreik statt. In 17 Schweizer Städten werde dabei «für echten Klimaschutz» demonstriert, heisst es in einer Mitteilung des Kollektivs Klimastreik St.Gallen vom Mittwoch. Hier wird zudem erneut gegen das Projekt eines Strassentunnels von der Stadtautobahn zum alten Güterbahnhof und weiter in die Liebegg protestiert.

Am Freitag wird gesamtschweizerisch wieder fürs Klima demonstriert. In St.Gallen ist eine Velodemo gegen das Projekt der Teilspange angesagt.

Am Freitag wird gesamtschweizerisch wieder fürs Klima demonstriert. In St.Gallen ist eine Velodemo gegen das Projekt der Teilspange angesagt.

Bild: Urs Bucher (15.3.2019)

Das milliardenschwere Projekt zur Lösung von Verkehrsproblemen sei «völlig hirnrissig». Der neue Strassentunnel löse gar nichts, sondern koste nur gegen anderthalb Milliarden Franken und ziehe nur noch mehr motorisierten Verkehr an, kritisiert das Kollektiv Klimastreik. In St.Gallen treffen sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Klimademo am Freitag, 17 Uhr, vor dem Altbau der Kanti am Burggraben. Dort startet dann der Demonstrationszug per Velo in Richtung Güterbahnhof.

Mittwoch, 2. September - 15:45 Uhr

Kantonaler Mieterinnen- und Mieterverband zu den Wahlen: Sechs Empfehlungen für die fünfköpfige St.Galler Stadtregierung

(pd/vre) Eine Empfehlung, die Wählerinnen und Wählern die Sache vermutlich nicht wirklich einfacher macht, gibt der Mieterinnen- und Mieterverband zu den St.Galler Stadtratswahlen ab. Der Verband empfiehlt nämlich jene sechs von acht Kandidierenden zur Wahl, die bei ihm Mitglied sind. Der St.Galler Stadtrat besteht aus fünf Personen.

Von der kantonalen Lobby der Mieterinnen und Mieter empfohlen werden in alphabetischer Reihenfolge Markus Buschor (parteilos, bisher), Mathias Gabathuler (FDP), Peter Jans (SP, bisher), Sonja Lüthi (GLP, bisher), Markus Müller (parteilos) und Maria Pappa (SP, bisher). Nicht empfohlen werden damit Trudy Cozzio (CVP) und Karin Winter-Dubs (SVP). Gewählt wird am 27. September.

Mittwoch, 2. September - 13:26 Uhr

SP reicht am Freitag Veloinitiative ein: 1'200 Unterschriften für die Verbesserung der Infrastruktur für die Drahtesel

(pd/vre) Die SP der Stadt St.Gallen hat noch vor Ablauf der Sammelfrist über 1'200 Unterschriften für ihre Veloinitiative gesammelt. Am Freitag und damit eine Woche vor Ablauf der Frist soll das Volksbegehren bei der Stadtkanzlei deponiert werden. Damit eine städtische Volksinitiative zustande kommt, müssen innert dreier Monate 1'000 Unterschriften Stimmberechtigter gesammelt und eingereicht werden.

Gestartet hat die SP-Stadtpartei die Unterschriftensammlung für die Initiative «Zur Förderung des Veloverkehrs in der Stadt St.Gallen» im Juni. Die Zahl von 1'000 Unterschriften wurde gemäss Mitteilung der Partei vom Mittwoch bereits Ende August erreicht. Dies «trotz erschwerender Umstände, wie dem Sammeln während der Schulferien und der Notwendigkeit spezieller Hygienemassnahmen».

Velofahrerin auf dem Bärenplatz. Die SP-Veloinitiative will das Umsteigen vom Auto aufs Velo mit 15 Millionen Franken fördern.

Velofahrerin auf dem Bärenplatz. Die SP-Veloinitiative will das Umsteigen vom Auto aufs Velo mit 15 Millionen Franken fördern.

Bild: Benjamin Manser (13.8.2019)

Die SP wertet das rasche Zusammenkommen der Unterschriften und die breite Resonanz auf das Anliegen als Auftrag der Bevölkerung, beim Ausbau der Infrastruktur für den Langsamverkehr «nun endlich einen Gang zuzulegen». Dies sei angesichts der Klimakrise und der notwendigen Reduktion des motorisierten Individualverkehrs zwingend nötig. Derzeit verhinderten noch zu viele Hindernisse ein rasches und sicheres Vorankommen per Velo in der Stadt.

Die Veloinitiative der SP verlangt, dass bis 2030 15 Prozent der Wege auf Stadtgebiet mit dem Velo zurückgelegt werden (2015 waren es vier Prozent). Für die Erreichung dieses Ziels ist ein Rahmenkredit von 15 Millionen Franken vorgesehen. Der Stadtrat hat nach Ablauf der Sammelfrist am 14. September einen Monat Zeit, das Zustandekommen des Begehrens formal zu prüfen. Danach hat er innert sechs Monaten dem Stadtparlament Bericht und Antrag zu erteilen.

Mittwoch, 2. September - 12:51 Uhr

Leicht überfordert in der Tiefgarage Spisertor: Pfosten gerammt, Auto nicht gesichert und rückwärts in Schranke gerollt

Das Unfallauto in der Ausfahrt der Parkgarage Spisertor.

Das Unfallauto in der Ausfahrt der Parkgarage Spisertor.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen (1.9.2020)

(stapo/vre) Nicht den besten Tag hatte offensichtlich ein Autofahrer, der am Dienstagnachmittag bei der Ausfahrt der Tiefgarage Spisertor in St.Gallen einen Unfall baute. Zuerst touchierte der Mann mit seinem Auto einen Pfosten. Als er ausstieg, um sich den Schaden anzuschauen, vergass er, das Auto zu sichern. Dieses machte sich selbständig und rollte gemäss Mitteilung der Stadtpolizei rückwärts in eine Schranke. Beim Unfall wurde niemand verletzt, es entstand aber erheblicher Sachschaden.

Beim Unfall entstand beträchtlicher Schaden am «Mobiliar» der Tiefgarage.

Beim Unfall entstand beträchtlicher Schaden am «Mobiliar» der Tiefgarage.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen (1.9.2020)

Am Dienstag, kurz nach 14.30 Uhr, wollte ein 41-Jähriger sein Auto aus der Tiefgarage Spisertor lenken. Dabei touchierte er mit dem rechten Aussenspiegel einen Pfosten, wodurch die Spiegelabdeckung zu Boden fiel. Am Ende der Ausfahrtsrampe hielt der Lenker sein Fahrzeug an und stieg aus, um den Schaden zu inspizieren. Dabei vergass er, den Wagen etwa mit der Handbremse zu sichern. Dieser machte sich dann selbständig, rollte rückwärts davon und touchierte eine Schranken, bevor er schliesslich zum Stillstand kam.

Mittwoch, 2. September - 9:57 Uhr

Uli Forte und Co. nehmen die Weiterbildung zum zertifizierten Sportmanager HSG auf

(pd/pw) Unter einem umfassenden Schutzkonzept startete diese Woche die sechste Durchführung der Sportmanagement-Weiterbildung der Universität St.Gallen in Kooperation mit dem FC Schalke 04. In diesem Jahr besuchen gemäss Mitteilung der HSG unter anderem Sportgrössen wie der ehemalige Handball-Profi und deutsche Nationalspieler Martin Strobel, FC Zürich-Legende Alain Nef, der Schweizer Sportfechter Max Heinzer sowie der Schweizer Fussballtrainer Uli Forte das Programm.

Uli Forte drückt an der HSG die Schulbank.

Uli Forte drückt an der HSG die Schulbank.

Bild: PD

In der insgesamt vier Monate dauernden Weiterbiuludng werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Bereichen wie Führung von Sportorganisationen, Vermarktung in der Sportbranche, Sponsoring und Verhandlungstaktik, aber auch in aktuellen Entwicklungen wie beispielsweise E-Sports unterrichtet.

Mittwoch, 2. September - 9:40 Uhr

Frauen des FC St.Gallen-Staad treffen im Cup auf die Wilerinnen

(pd/vre) Im Schweizer Frauenfussball steht am kommenden Wochenende eine Cuprunde auf dem Programm. Die Frauen des FC St.Gallen-Staad treffen am Samstag, 19.30 Uhr, im Sportpark Bergholz auf den FC Wil aus der ersten Liga. An diese Mannschaft hat die Elf von Marco Zwyssig gute Erinnerungen: Die St.Gallerinnen schlugen die Wilerinnen nämlich vor einem Jahr an gleicher Stelle 9:1.

Vor einem Jahr schlugen die Frauen des FC St.Gallen-Staad die Frauen des FC Wil mit 9:1. Am Samstag treffen die Teams im Cup erneut aufeinander.

Vor einem Jahr schlugen die Frauen des FC St.Gallen-Staad die Frauen des FC Wil mit 9:1. Am Samstag treffen die Teams im Cup erneut aufeinander.

Bild: Podo Gessner

Nach vier Spieltagen in der Women’s Super League steht der FC St.Gallen-Staad mit je einem Sieg und einem Unentschieden sowie zwei Niederlagen mit vier Punkten auf dem sechsten Platz. Für die Frauen des FC Wil ist die Cuprunde gegen St.Gallen-Staad vom Samstag der erste Ernstkampf der Saison. Die Wilerinnen absolvierten bisher zwei Meisterschaftsspiele und verloren zum Auftakt gegen Winterthur zu Hause mit 0:2, konnten dann aber gegen Altstetten mit einem 2:1 punkten.

Mittwoch, 2. September - 8:55 Uhr

Dicke Post aus dem Rathaus: Unterlagen für den 27. September werden verteilt

(vre) Dicke Post aus dem Rathaus erhalten die rund 45'000 Stimm- und Wahlberechtigten der Stadt St.Gallen in diesen Tagen. Diese Woche landen nämlich die Unterlagen für den Abstimmungs- und Wahlsonntag vom 27. September in den Briefkästen. Vor allem die Unterlagen für die Erneuerungswahlen ins Stadtparlament sind angesichts von 14 Listen und 333 Kandidaturen umfangreich.

Im C4-Couvert findet sich zum einen das Abstimmungsbüchlein für zwei städtische Sachvorlagen: die Neugestaltung von Marktplatz und Bohl sowie der Klimaartikel für die Gemeindeordnung. Dazu kommen fünf eidgenössische Abstimmungsvorlagen: die Begrenzungsinitiative, das Jagdgesetz, der Vaterschaftsurlaub, die Erhöhung der Kinderabzüge sowie die Beschaffung neuer Kampfjets.

Auch in St.Gallen kann sofort nach Erhalt der Unterlagen brieflich gewählt und abgestimmt werden.

Auch in St.Gallen kann sofort nach Erhalt der Unterlagen brieflich gewählt und abgestimmt werden.

Symbolbild: Gaetan Bally/KEY
(4.9.2017)

Weiter finden sich im Couvert die Unterlagen für die städtischen Erneuerungswahlen. Neu bestellt wird in St.Gallen am 27. September das köpfige Stadtparlament. Dafür bewerben sich auf 14 Listen 333 Kandidatinnen und Kandidaten. Ebenfalls neu zu wählen ist die Stadtregierung. Fürs Stadtpräsidium und die Nachfolge von Thomas Scheitlin treten eine Kandidatin und zwei Kandidaten, darunter zwei Bisherige, an. Um die fünf Sitze im Stadtrat bewerben sich vier Kandidatinnen und vier Kandidaten, darunter vier Bisherige.

Brieflich abstimmen kann man, sobald das Couvert mit den Wahl- und Abstimmungsunterlagen im eigenen Briefkasten gelandet ist. Die ausgefüllten Wahl- und Stimmzettel müssen der Stadtkanzlei zusammen mit dem unterschriebenen Stimmausweis mit den beigelegten Couverts retourniert werden. Dies kann entweder über jeden Briefkasten der Post oder direkt über den Briefkasten neben dem Haupteingang des Rathauses geschehen.

Mittwoch, 2. September - 8:28 Uhr

Steffe La Cheffe in Rorschach: Vorverkauf startet heute

(rtl/vre) Heute Mittwoch beginnt der Vorverkauf für das Konzert von Steff La Cheffe vom 27. November in der «Kleberei» in Rorschach. Steff La Cheffe präsentiert dort eine exklusive Trio-Show mit Songs aus ihrem neuen Album «PS:». Zu hören sein werden auch frühere Hits der zweifachen Swiss-Music-Awards-Gewinnern.

Steff La Cheffe tritt am 27. November in der Kleberei in Rorschach auf. Der Vorverkauf startet heute Mittwoch.

Steff La Cheffe tritt am 27. November in der Kleberei in Rorschach auf. Der Vorverkauf startet heute Mittwoch.

Bild: Christian Beutler/KEY
(6.5.2020)

Da in der «Kleberei» nur eine begrenzte Zahl an Plätzen zur Verfügung steht, empfehlen die Organisatoren, den Vorverkauf zu benutzen. Tickets können ausschliesslich über die Ticketplattform www.eventfrog.ch bezogen werden. Die «Kleberei» nimmt keine Reservationen oder Ticketwünsche direkt entgegen. Ab heute Mittwoch ist im Internetaufritt des Veranstaltungslokal auch das neue Herbstprogramm aufgeschaltet.

Dienstag, 1. September - 17:05 Uhr

Andrea Scheck neu Vizepräsidentin der SP des Kantons St.Gallen

Andrea Scheck wurde am Montag neu ins Präsidium der SP-Kantonalpartei gewählt.

Andrea Scheck wurde am Montag neu ins Präsidium der SP-Kantonalpartei gewählt.

Bild: PD

(pd/vre) Am Montagabend hat im Vortragssaal des Historischen und Völkerkundemuseum in St.Gallen die SP-Kantonalpartei getagt. Traktandiert waren unter anderem Wahlen in die Leitungsgremien. Neu wurde die Präsidentin der SP-Frauen und St.Galler Stadtparlamentarierin Andrea Scheck ins Präsidium gewählt. Sie tritt die Nachfolge von Margrit Blaser an, die im Januar nach kurzer schwerer Krankheit verstorben ist.

Im Vorstand der SP-Kantonalpartei sitzen noch weitere Stadtsanktgaller: Kantonalpräsident Max Lemmenmeier und Präsidiumsmitglieder Gallus Hufenus wurden am Montagabend einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

Dienstag, 1. September - 15:45 Uhr

Kanton St.Gallen meldet für Montag zwei neue Coronafälle

(SK/vre) Der Kanton St.Gallen meldet für Montag zwei neue Infektionen mit dem Coronavirus, je einen in den Wahlkreisen St.Gallen-Gossau und Werdenberg. Seit Mitte März wurden im St.Gallischen damit 1262 Coronafälle registriert. Die Zahl der Todesfälle ist stabil bei 42. Derzeit sind im Kanton St.Gallen fünf Personen wegen Covid-19 hospitalisiert; ein Infizierter liegt ohne, zwei mit künstlicher Beamtung auf der Intensivstation.

Dienstag, 1. September - 15:20 Uhr

Kinderfest-Petitionäre enttäuscht über St.Galler Stadtregierung: «Enttäuschend, mutlos und unflexibel»

(pd/vre) Das Komitee, das sich für die Durchführung eines Kinderfests im kommenden Jahr einsetzt, ist sauer auf den St.Galler Stadtrat. Dieser hat am 27. August die Petition «Rettet das St.Galler Kinderfest» beantwortet. Die Antwort sei «enttäuschend, mutlos und unflexibel», kritisiert das Komitee auf Facebook. Nicht einmal die Verschiebung des Fests auf 2022 werde in Betracht gezogen. Das Komitee ruft das Wahlvolk daher auf, am 27. September bei den Stadtratswahlen «korrigierend» einzugreifen.

Menschenmassen am St.Galler Kinderfest 2018. Geht's nach dem Stadtrat findet das nächste Fest coronabedingt erst 2024 statt.

Menschenmassen am St.Galler Kinderfest 2018. Geht's nach dem Stadtrat findet das nächste Fest coronabedingt erst 2024 statt.

Bild: Hanspeter Schiess (20.6.2018)

Die St.Galler Stadtregierung in ihrer heutigen Formation sei dem Kinderfest «leider alles andere als wohl gesonnen», heisst es in der Reaktion des Komitees weiter. Wenn in der Petitionsantwort auf die angespannte finanzielle Lage verwiesen werde, sei dies nichts anderes als eine «fadenscheinigen Sparübung», denn da werde an falscher Stelle gespart. Damit werde den Kindern nämlich ein Fest, dem Gewerbe und der Gastronomie aber wieder ein Event genommen.

Die Petitionäre um SVP-Stadtparlamentarierin Manuela Ronzani und Michael Bernasconi wollen weiter fürs Kinderfest kämpfen. Sie tun dies jetzt mit einer Wahlempfehlung für den 27. September: Da es im jetzigen Stadtrat keine Mehrheit für das Kinderfest gebe, müssten Wählerinnen und Wähler «korrigierend einwirken». Die Petitionäre «Rettet das St.Galler Kinderfest» rufen dazu auf, Mathias Gabathuler (FDP), Karin Winter-Dubs (SVP) und Trudy Cozzio (CVP) zu wählen.

Dienstag, 1. September - 14:45 Uhr

Am 20. September startet die Super League in die neue Saison: St.Gallen startet zu Hause gegen Sion

(dg) Der FC St.Gallen trifft zum Auftakt der neuen Saison der Super League am Sonntag, 20. September, auf den FC Sion. Die Partie gegen die Walliser findet im heimischen Kybunpark statt. Sie startet um 16 Uhr und wird von Fernsehen SRF gezeigt. Die Chancen des FC St.Gallen bei diesem Spiel sind intakt, Sion ist aber immer ein unangenehmer Gegner.

Testspiel des FC St.Gallen gegen den SC Freiburg: Trainer Peter Zeidler und sein Team.

Testspiel des FC St.Gallen gegen den SC Freiburg: Trainer Peter Zeidler und sein Team.

Bild: Marc Schumacher/Freshfocus
(29.8.2020)

Erstmals auswärts treten die St.Galler eine Woche später an. Sie müssen am Sonntag, 27. September, zum früheren Angstgegner Vaduz. Die Liechtensteiner sind in der vergangenen Saison auf Kosten des FC Thun aufgestiegen. Weiter geht es für den FC St.Gallen in der Super League am 4. Oktober wieder mit einem Heimspiel, diesmal gegen Servette. Auch das ist ein TV-Spiel auf den SRF-Kanälen.

Die Paarungen der ersten drei Super-League-Partien liegen für den FCSG günstig. Die St.Galler müssten eigentlich in der Lage sein, aus den ersten drei Spiel das Maximum von neun Punkten zu holen.

Dienstag, 1. September - 14:25 Uhr

Von St.Gallen nach Lausanne: Das Nilkrokodil geht auf Reisen

(pd/vre) Es ist das älteste Ausstellungsstück des Naturmuseums St.Gallen: Das Nilkrokodil, das heute an der Wand des Foyers hängt, wurde der Stadtbibliothek 1623 geschenkt. Es war damals im Naturaliencabinet im ehemaligen Frauenkloster St.Katharinen zu sehen. Und jetzt, auf seine alten Tage hin, geht das Krokodil auf Reisen.

Ab 24. September bis Anfang März 2021 ist das Präparat in Lausanne Teil der Ausstellung «Exotic?» im Palais de Rumine. Thema der Schau ist die Schweiz und das «Andere» zu Zeiten der Aufklärung. An der Wand des Foyers im Naturmuseum St.Gallen wird das Nilkrokodil während seiner Abwesenheit durch einen «Pappkameraden» - ein lebensgrosses, auf ein hartes Trägermaterial aufgezogenes Bild - vertreten.

Das Nilkrokodil hat den Umzug aus dem Stadtpark ins neue Naturmuseum im Neudorf mitgemacht und im Neubau einen Ehrenplatz im Foyer bekommen.
7 Bilder
Dieser Tage wird das Nilkrokodil für seine Reise nach Lausanne demontiert.
Vorsichtig wird das ausgestopfte Tier von der Wand genommen...
...und auf einer Kiste zwischengelagert.
Das Original (vorne auf der Kiste) und sein Stellvertreter (hinten an der Wand).
Von vorne wirkt das auf ein Trägermaterial aufgezogene Bild wie echt.
Von der Seite zeigt sich, dass hier nicht das Original, sondern ein Stellvertreter hängt.

Das Nilkrokodil hat den Umzug aus dem Stadtpark ins neue Naturmuseum im Neudorf mitgemacht und im Neubau einen Ehrenplatz im Foyer bekommen.

Bild: Benjamin Manser (12.11.2016)

Das Nilkrokodil wurde bereits demontiert. Am Freitag wird es der Speditionsfirma übergeben, die es am Montag nach Lausanne bringen wird. Mit der Wirkung des Ersatzes im Foyer ist Museumsdirektor Toni Bürgin zufrieden. Man müsse sehr gut hinschauen, um zu merken, dass da nicht das Original hänge

Zu Naturmuseum St.Gallen im Internet.
Details zur Ausstellung «Exotic» im Internet.

Dienstag, 1. September - 13:37 Uhr

HSG startet öffentliche Vorlesungsprogramm am 15. September: Von der Coronakrise über Raubkultur bis zum Brexit

(pd/vre) Die Universität St.Gallen bietet im Herbstsemester wieder 34 öffentlichen Vorlesungsreihen zu verschiedensten Themen von Betriebswirtschaft über Literatur bis hin zu Theologie an. Das öffentliche Programm startet gemäss Mitteilung am 15. September. Im Jahr der Coronapandemie gelten allerdings speziell Vorschriften für seine Durchführung: Unter anderem besteht eine Anmeldepflicht (online oder unter Telefon 071'224'21'11) für den Besuch der HSG-Vorlesungen.

Das Kunstmuseum am Tag der ersten Corona-Lockerungen: Die Pandemie wie das Museum figurieren im öffentlichen HSG-Vorlesungsprogramm fürs kommende Herbstsemester.

Das Kunstmuseum am Tag der ersten Corona-Lockerungen: Die Pandemie wie das Museum figurieren im öffentlichen HSG-Vorlesungsprogramm fürs kommende Herbstsemester.

Bild: Benjamin Manser (11.5.2020)

Mit Themen rund um Corona befassen sich im Herbstsemester drei öffentliche Vorlesungsreihen. Im Vortragszyklus «Nach der Corona-Pandemie: Bleibt alles anders?» (ab 21. September) wird etwa Daniel Koch, der ehemalige «Mister Corona» des Bundes, einen Blick auf das Krisenmanagement des Bundes gewähren. Die Philosophievorlesung (ab 15. Oktober) beschäftigt sich mit einer modernen Biopolitik nach Corona. Und in einer weiteren Reihe (ab 13. Oktober) geht's um «Furcht, Angst und Panik», die ja auch den Alltag während des Lockdown mitgeprägt haben.

Im Programm figuriert diesmal nur eine Vorlesungsreihe mit regionalem Bezug (ab 11. November): Sie ist der Provenienzforschung, als der Erforschung der Herkunft von Kulturgütern, am Kunstmuseum St.Gallen gewidmet und findet vor Ort statt, in den Ausstellungsräumen und Depots des Museums mit den Originalwerken. Hochaktuell ist zudem die öffentliche Vorlesungsreihe (ab 10. November), die sich dem Brexit und seinen Folgen für die EU widmet.

Zur Broschüre des öffentlichen HSG-Programms im Internet.

Dienstag, 1. September - 11:49 Uhr

Unterschriftensammlung für Stadtklima-Initiativen startet: Mehr Raum für Fussgänger, Velos, öV und Grün

(vre) Die beiden Stadtklima-Initiativen sind zulässig. Das ist Inseraten der St.Galler Stadtkanzlei zu entnehmen, die am Dienstag publiziert wurden. Mit den Volksbegehren wollen die Umweltorgaisation Umverkehr sowie lokale Parteien und Verbände die Strassenfläche in der Stadt St.Gallen zugunsten von Fussgängern, Velos, öV, Bäumen und Grünflächen innert zehn Jahren um zehn Prozent reduzieren.

Vertreterinnen und Vertreter von Umverkehr, der Grünen, der Politischen Frauengruppe und des VCS starten die Unterschriftensammlung für die St.Galler Stadtklima-Initiativen am Mittwoch mit einer Medienkonferenz an der Fachhochschule. Damit die Initiativen zustande kommen, müssen bis spätestens 2. Dezember 1000 gültige Unterschriften von städtischen Stimmberechtigten gesammelt und bei der Stadtkanzlei deponiert werden.

Die Stadtklima-Initiativen von Umverkehr wollen die den Autos zur Verfügung stehenden Strassenflächen in St.Gallen innert zehn Jahren um zehn Prozent reduzieren - für mehr Fuss-, Velo- und öffentlichen Verkehr sowie mehr Bäume und Grünflächen.

Die Stadtklima-Initiativen von Umverkehr wollen die den Autos zur Verfügung stehenden Strassenflächen in St.Gallen innert zehn Jahren um zehn Prozent reduzieren - für mehr Fuss-, Velo- und öffentlichen Verkehr sowie mehr Bäume und Grünflächen.

Bild: Michel Canonica (21.5.2020)

Die sogenannte Zukunfts-Initiative (oder Initiative für eine zukunftsfähige Mobilität) soll die Stadt damit beauftragen, zusätzliche Massnahmen für ein attraktives Angebot im öffentlichen sowie im Fuss- und Veloverkehr zu ergreifen. Dafür sollen bezogen aufs Jahr 2020 während zehn Jahren jährlich 0,5 Prozent (also insgesamt fünf Prozent) der Strassenflächen in Flächen für den Fuss- und Veloverkehr sowie in Flächen für den öffentlichen Verkehr verwandelt werden.

Die sogenannte Gute-Luft-Initiative verpflichtet die St.Galler Stadtbehörden wirksame Massnahmen der Bevölkerung zum Schutz vor der Klimaerwärmung, insbesondere gegen Hitzetage und Tropennächte, zu ergreifen. Dazu sollen sie die Zahl der Stadtbäume erhöhen sowie zusätzliche Grünflächen schaffen. Ganz konkret ist mit der Initiative der Auftrag verbunden, heutige Strassenflächen in Flächen für Bäume und Grün umzuwandeln, und zwar innert zehn Jahren müssen jährlich mindestens 0,5 Prozent, also insgesamt fünf Prozent, der Strassenflächen umgewandelt werden.

Dienstag, 1. September - 07:46 Uhr

Nur noch vier mögliche Gegner für den FCSG in der Europa-League-Qualifikation

Je nach Auslosung könnte es das Team von Trainer Peter Zeidler mit dem schwedischen Starstürmer Zlatan Ibrahimovic zu tun bekommen.

Je nach Auslosung könnte es das Team von Trainer Peter Zeidler mit dem schwedischen Starstürmer Zlatan Ibrahimovic zu tun bekommen.

Bild: Antonio Calanni / AP

(pw) Zlatan Ibrahimovic wechselt zum FC St.Gallen. Was wäre das denn für ein Hammertransfer. Nur leider ist das hier nicht der FCSG-Transferticker. Und so wechselt der schwedische Superstar nicht zum FC St.Gallen, er könnte aber immerhin im Kybunpark zu Gast sein.

Denn heute hat die Uefa die Gruppen bekannt gegeben, mittels denen die Auslosung für die nächste Euro-League-Qualifikationsrunde vorgenommen wird. Und Ibrahimovics AC Milan ist einer von vier möglichen Gegnern der Espen. Wie das Fussballmagazin Senf schreibt, wären die andern möglichen Gegner LASK (AUT), AEK Athen (GRE) oder die Shamrock Rovers (IRL). Letztere müssten aber für ein Duell mit dem FCSG zunächst noch die AC Milan ausschalten.

Der definitive Gegner des FC St.Gallen auf dem Weg in die Europa League wird heute Dienstag um 13 Uhr in Nyon ausgelost.

Montag, 31. August - 19:15 Uhr

Nein-Komitee zur Marktplatz-Vorlage meldet sich zu Wort: Zu teuer und ohne wirklichen Mehrwert

(pd/vre) Am 27. September entscheidet das städtische Stimmvolk auch über die Neugestaltung von Marktplatz und Bohl. Am Montagabend hat sich das Nein-Komitee zu dieser Vorlage mit einer Mitteilung gemeldet. Es bekämpft den dritten Anlauf für einen neuen St.Galler Marktplatz, weil es die Vorlage für überteuert und ohne wirklichen Mehrwert für Bevölkerung und Gewerbe hält. Für das Projekt verlangen der Stadtrat und die grosse Mehrheit des Parlaments einen Rahmenkredit von gut 33 Millionen.

Die Computerillustration zeigt, wie der neue Marktplatz nach Sanierung und Umgestaltung aussehen soll.

Die Computerillustration zeigt, wie der neue Marktplatz nach Sanierung und Umgestaltung aussehen soll.

Bild: Stadt St.Gallen

Einen derart übertrieben teuren Marktplatz könne sich die Stadt St.Gallen in der derzeitigen Situation nicht leisten, schreibt das Nein-Komitee: «Wir sind davon überzeugt, dass die Stimmbürgerschaft dies genauso sieht und den Marktplatz auch ein drittes Mal an der Urne ablehnt, um damit einem bescheidenerem Projekt mit mehr Mehrwert die Chance zu geben.» Damit St.Gallen an Attraktivität gewinnt, müssen aus Sicht des Komitees «in einem ersten Schritt die Finanzen in Ordnung gebracht werden». Einen neuen Marktplatz brauche es dann auch, «aber nicht zu diesem Preis».

Mit dem Geld, das die Stadt jetzt für die Neugestaltung von Marktplatz und Bohl ausgeben wolle, könne man beispielsweise dem Gewerbe für einen langen Zeitraum die Gebühren erlassen oder durch Senkung des Steuerfusses die Stadt «nachhaltig attraktiver gestalten», heisst es in der Mitteilung des Nein-Komitees. Dieses hat sich gebildet, weil bei der Beratung der Marktplatz-Vorlage der Vorschlag der SVP gescheitert war, den Kredit fürs Projekt auf 21 Millionen Franken zu reduzieren.

Die Parkplätze auf dem Marktplatz wurden im Frühling 2019 aufgehoben. Die Kritik daran aus Gewerblerkreisen ist bis heute nicht ganz verstummt.

Die Parkplätze auf dem Marktplatz wurden im Frühling 2019 aufgehoben. Die Kritik daran aus Gewerblerkreisen ist bis heute nicht ganz verstummt.

Bild: Urs Bucher (8.4.2019)

Da die Kosten für die Sanierung der Werkleitungen in der Vorlage nicht enthalten seien, befürchtet das Nein-Komitee am Ende massive Zusatzkosten. Nicht nachvollziehbar sei auch die Teilung der Haltestellen des ÖV, bevor überhaupt geklärt sei, wie es mit ihm weitergehen solle. Der leere Marktplatz, wie er in der Vorlage illustriert sei, biete keinen Mehrwert. Vergleiche man die ersten beiden Vorlagen mit der aktuellen, stelle man fest, dass sie die teuerste sei, aber am wenigsten biete.

Die sieben Millionen Franken, die der neue Marktpavillon kosten soll, ist fürs Nein-Komitee ebenfalls übertrieben viel Geld. Dazu komme, dass der Pavillon in den Platz verschoben und eine offene Fläche verbaut werden solle: «An Festen, welche die Stadt beleben, hätte hier ein Festzelt aufgestellt werden können. Mit der jetzigen Vorlage ist das nicht möglich.» Das Nein-Komitee ist überzeugt, dass ein neuer Marktplatz mit Mehrwert für weniger als die Hälfte des Geldes zu haben ist. Dies indem man den Platz schrittweise saniere, heisst es in der Mitteilung.

Die heutige Rondelle auf dem Marktplatz soll abgerissen und durch einen zweiteiligen Marktpavillon links davon auf dem Platz ersetzt werden.

Die heutige Rondelle auf dem Marktplatz soll abgerissen und durch einen zweiteiligen Marktpavillon links davon auf dem Platz ersetzt werden.

Bild: Michel Canonica (28.3.2020)
Montag, 31. August - 18:23 Uhr

Einfache Anfrage im Stadtparlament: Hygienemasken an Haushalte mit kleinem Budget gratis abgeben

(vre) Vergangene Woche ist erneut ein Vorstoss in Zusammenhang mit der Coronapandemie im St.Galler Stadtparlament eingereicht worden. Darin macht sich SP-Frau Lisa Etter-Steinlin stark für die Abgabe von Gratis-Hygienemasken an Haushalte mit kleinem Budget. Eine Hygienemaske könne nicht auf Dauer getragen werden, sondern sei Verbrauchsmaterial. Der Preis für die Masken sei zwar wieder gesunken, für Haushalte mit wenig Geld sei es aber doch ein Ausgabenposten, der irgendwo anders gespart werden müsse.

Im öffentlichen Verkehr gilt derzeit eine allgemeine Tragpflicht für Hygienemasken.

Im öffentlichen Verkehr gilt derzeit eine allgemeine Tragpflicht für Hygienemasken.

Bild: Benjamin Manser (6.7.2020)

Die Anschaffung von Masken für alle Personen über zwölf Jahren in einem Haushalt sei eine zwar nötige, aber vom Staat auferlegte Zusatzausgabe. Vom Stadtrat will Lisa Etter konkret wissen, ob er sich die Gratis-Abgabe von Hygienemasken an einen begrenzten Personenkreis vorstellen könne und wie die Organisation einer solche Abgabe aussehen könnte. Die SP-Frau hat ihre Maskenanfrage vor dem Hintergrund eingereicht, dass unklar ist, wie sich die Maskentragpflicht weiter entwickelt. Derzeit sind sie im St.Gallischen für alle obligatorisch, die im ÖV unterwegs sind. Je nachdem wie sich die Pandemie entwickle, sei offen, ob Masken nicht bald auch an anderen Orten getragen werden müssten, hält Lisa Etter fest.

Montag, 31. August - 18:15 Uhr

St.Galler Stadtregierung will den Baumschutz ausweiten

(vre) Angesichts der Bedeutung von Bäumen gegen die Überhitzung der Stadt will der Stadtrat sie jetzt neu flächendeckend schützen. Sie will dies aber nicht als «Soloprojekt» tun, sondern im Rahmen der anstehenden Totalüberarbeitung von Bauordnung und Zonenplan. Das hält der Stadtrat in Beantwortung einer Interpellation aus dem Stadtparlament fest. Den Vorstoss eingereicht hatte ein Gruppe Parlamentsmitglieder quer durchs politische Spektrum.

In der Interpellationsantwort betont der Stadtrat die Bedeutung von Bäumen für die Stadt. Sie erfüllten im Siedlungsgebiet wichtige und vielseitige Funktionen. Sie seien Gestaltungselement, förderten das Wohlbefinden der Bevölkerung, würden Staub binden und böten Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Der Stadtrat ist überzeugt, dass Bäume angesichts des fortschreitenden Klimawandels an Wichtigkeit gewinnen werden.

Einer der grossen Bäume auf der Kinderfestwiese.

Einer der grossen Bäume auf der Kinderfestwiese.

Bild: Ralph Ribi

Ihre Beschattung und ihre kühlende Wirkung durch das Verdunsten von Wasser machten sie sogar zu einem Schlüsselelement bei der Anpassung der Stadt an die zunehmende Zahl von Hitzetagen. Beim Ausbau des Schutzes der Stadtbäume ist der Stadtrat daher bereit, relativ weit zu gehen. So will er die Ausdehnung des Baumschutzes aufs ganze Stadtgebiet – ohne Landwirtschaftszone und Wälder – prüfen.

Er ist zudem bereit, ein griffiges Baumschutzreglement entsprechend beispielsweise dem Vorbild der Stadt Bern zu erlassen. Bereits in Arbeit ist die Verbesserung des Baumschutzes bei Baustellen: Hier ist verwaltungsintern der Entwurf für rechtlich verbindliche Auflagen für Baubewilligungen in Arbeit. Sie zielen hauptsächlich auf den Schutz der Wurzeln bei Grabarbeiten und vor Bodenverdichtung.

Montag, 31. August - 17:12 Uhr

Kanton St.Gallen meldet elf neue Coronfälle übers Wochenende

(SK/vre) Der Kanton St.Gallen meldet von Freitag bis Sonntagabend elf neue laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Seit Mitte März wurden im St.Gallischen damit 1260 Coronafälle registriert. Die Zahl der Todesfälle ist stabil bei 42. Derzeit sind im Kanton St.Gallen sechs Personen wegen Covid-19 hospitalisiert; ein Infizierter liegt ohne, zwei mit künstlicher Beamtung auf der Intensivstation.

Montag, 31. August - 16:43 Uhr

Wahlkampf in den Sozialen Medien: Buschor und der Frauenstreik

(vre) Manchmal treibt der Wahlkampf seltsame Blüten. Etwa, wenn sich der Frauenstreik St.Gallen auf Facebook ein Wortgefecht mit Markus Buschor liefert. Konkret geht's um den Begriff «Frauenbonus». Anhand einer Karikatur zu seiner Wahlempfehlung durch die Grünen hat der bisherige Schuldirektor und parteilose Kandidaten fürs Stadtpräsidium auf Instagram festgestellt, dass «wer ohne Parteizugehörigkeit und Frauenbonus empfohlen wird», viel zu bieten haben müsse, zum Beispiel seine Unabhängigkeit.

Der Instagram-Eintrag von Markus Buschor, der dem Frauenstreik St.Gallen eine Breitseite auf Facebook wert war.

Der Instagram-Eintrag von Markus Buschor, der dem Frauenstreik St.Gallen eine Breitseite auf Facebook wert war.

Screenshot: Instagram

Das hat Buschor (#ichbinbereit) schon auf seinem Instagram-Account einige giftige Bemerkungen von Maria-Pappa-Fans (#bereitfürmaria) eingetragen. Eine massive Breitseite schiesst auf Facebook jetzt auch noch der Frauenstreik St.Gallen: «Markus Buschor, Kandidat für das Stadtpräsidium St.Gallen, spricht von einem ‹Frauenbonus› seiner Gegnerin. Dabei sind Frauen nach wie vor eine marginalisierte Gruppe in der Gesellschaft und der Politik.»

Und: «Wir haben genug von allen Menschen, die das kleinreden und sich damit der Gleichstellung in den Weg stellen. Wenn ihr das auch so seht, zeigt bei den kommunalen Wahlen eure Meinung – und wählt feministische Frauen!» Letzteres kann man sicher machen; es ist so, dass der Anteil der Frauen im Stadtrat (zwei von fünf, 40 Prozent) und im Stadtparlament (seit den Wahlen 2016 bei knapp 40 Prozent) immer noch kleiner ist als jener der Männer.

Retourkutsche des Frauenstreiks St.Gallen: «Frauenbonus - so en Seich!»

Retourkutsche des Frauenstreiks St.Gallen: «Frauenbonus - so en Seich!»

Screenshot: Facebook

Allerdings: Eine marginalisierte Minderheit sind die Frauen in beiden Gremien zum Glück nicht mehr. Und es gehört hierzulande zu den demokratischen Gepflogenheiten, dass Männer auch - in dem Fall fürs Stadtpräsidium - kandidieren und Wahlkampf machen dürfen, wenn es gegen eine Frau geht. Und was hat der Frauenstreik um Himmels Willen dagegen, dass Markus Buschor bei der Beurteilung seiner Kandidatur auch nach Meinung von Fachleuten richtig liegt?

Es gibt handfeste Hinweise, dass die Kandidatur von Maria Pappa tatsächlich Rückenwind hat. Dies ja nicht zuletzt, weil der SP-Slogan von der ersten St.Galler Stadtpräsidentin, für die es endlich Zeit sei, bei vielen Wählerinnen und Wählern zu verfangen scheint. Vor diesem Hintergrund werden sich die beiden Kandidaten schwertun, die SP-Frau und bisherige Baudirektorin zu schlagen. Sie profitiert vor dem 27. September wirklich vom Frauenbonus, wie das halt nun einmal heisst.

Montag, 31. August - 13:40 Uhr

Wahlempfehlung der IG Kultur Ost: Maria Pappa als Stadtpräsidentin, Mathias Gabathuler neu in den Stadtrat

(pd/vre) Wer am 27. September möglichst kulturfreundlich entscheiden will, wählt Maria Pappa (SP) ins St.Galler Stadtpräsidium. Er wählt zudem die Bisherigen Markus Buschor (parteilos), Peter Jans (SP) und Sonja Lüthi (GLP) sowie den «Neuen» Mathias Gabathuler (FDP) in den Stadtrat. Das empfiehlt die IG Kultur Ost in einer Mitteilung.

Visionen für die städtische Kultur: Die IG Kultur Ost empfiehlt Maria Pappa am 27. September zur Stadtpräsidentin zu wählen.

Visionen für die städtische Kultur: Die IG Kultur Ost empfiehlt Maria Pappa am 27. September zur Stadtpräsidentin zu wählen.

Bild: Ralph Ribi (28.5.2020)

Grundsätzlich hätten alle bisherigen Stadtratsmitglieder einen guten, realpolitisch sehr differenzierten Eindruck hinterlassen, schreibt die IG Kultur Ost. Auch Mathias Gabathuler habe mit Verständnis für die Kultur gepunktet. Speziell abgehoben habe sich Maria Pappa «durch ihr starkes Bekenntnis sowie mit ihren visionären, aber auch konkreten Ideen für die Kultur». Die IG Kultur Ost nimmt sie als aktuell stärkste Stimme für die Kultur wahr; entsprechend wird sie als Stadtpräsidentin empfohlen.

Mit Verständnis für die Kultur gepunktet: Die IG Kultur Ost empfiehlt Mathias Gabathuler neben den vier Bisherigen zur Wahl in den Stadtrat.

Mit Verständnis für die Kultur gepunktet: Die IG Kultur Ost empfiehlt Mathias Gabathuler neben den vier Bisherigen zur Wahl in den Stadtrat.

Bild: Nik Roth (6.5.2020)

Die IG hat alle acht Kandidierenden für den Stadtrat zu kulturpolitischen Hearings eingeladen. Anlass war gemäss Mitteilung die angespannte finanzielle Situation für viele Kunst- und Kulturschaffende sowie deren grosse Abhängigkeit von öffentlichen Geldern. In den jeweils einstündigen Einzelgesprächen wurden das persönliche Kulturverständnis, Visionen für das St.Galler Kulturleben und konkrete aktuelle sowie künftige Anliegen von Kunst und Kultur besprochen.

Montag, 31. August - 12:00 Uhr

Jungfreisinnige fordern Marshallplan für die Zukunft der Stadt: Wieder provoziert eine Jungpartei mit einer Plakataktion

(pd/vre) Nachdem zum Wahlauftakt bereits die Juso mit Wahlslogans im öffentlichen Raum provoziert und auf sich aufmerksam gemacht haben, ist jetzt die Reihe an den Jungfreisinnigen: Sie haben am Wochenende in St.Gallen ihre Plakate an die Schaufenster leerer Geschäfte gehängt. Prominentester Ort war dabei sicher der Bärenplatz mit einem Plakat am Schaufenster des Zollibolli, der am Wegzügeln ist.

Der Zollibolli gibt das Stammhaus am Bärenplatz in der Altstadt auf, die Geschäfte im Neumarkt und in der Shopping-Arena bleiben aber.

Der Zollibolli gibt das Stammhaus am Bärenplatz in der Altstadt auf, die Geschäfte im Neumarkt und in der Shopping-Arena bleiben aber.

Bild: PD (31.8.2020)

Mit der Aktion wollen die Jungfreisinnigen gemäss Mitteilung auf die ihrer Meinung nach unattraktiven Rahmenbedingungen für Ladenbetreiber in der Innenstadt aufmerksam machen und «konstruktive Lösungen» gegen das Ladensterben präsentieren. Eine Ursache sind für die Jungfreisinnigen die raren und teuren Parkplätze in der Stadt. Eine andere ist die Steuerpolitik mit zu hohen Steuern für Bürgerinnen und Bürger als auch Unternehmen.

Immerhin: Als allein verantwortlich für das Ladensterben sehen die Jungfreisinnigen Stadt und Kanton jedoch nicht. Schuld hätten Läden, die Entwicklungen verpassten, auch selber. Und letztlich trügen Bürgerinnen und Bürger Mitverantwortung für die attraktive Gestaltung des Stadtlebens: Läden und Restaurants seien auf Besucherinnen und Besucher angewiesen.

Das Teehüsli gibt auf. Derzeit läuft der Totalausverkauf.

Das Teehüsli gibt auf. Derzeit läuft der Totalausverkauf.

Bild: PD (31.8.2020)

Die Jungfreisinnigen wollen sich nach der Wahl ins Stadtparlament für bessere Rahmenbedingungen für die Läden im Zentrum einsetzen. Dies etwa mit der Liberalisierung von Vorschriften, einer Steuersenkung oder auch der Begrünung des öffentlichen Raums. Für die Jungfreisinnigen ist das Ladensterben gemäss Mitteilung allerdings Teil eines grossen Problems: Sie fordern einen Marshallplan für die Stadt, der aufzeigt, wie St.Gallen durch Strukturverbesserungen zukunftsfähig werden könne.

Montag, 31. August - 11:32 Uhr

Knabenmusik St.Gallen in der Tonhalle: Mosaik mit Blasorchester, Tambouren und Majoretten

(pd/vre) Das Jahreskonzert «Mosaik» der Knabenmusik der Stadt St.Gallen hat am Sonntagnachmittag in der Tonhalle stattgefunden. Dies wie üblich vor vollen Rängen. Im Einsatz standen neben dem Blasorchester auch die Tambouren und die Majoretten. Mit Verlauf und Erfolg des Anlasse zeigten sich die Organisatoren am Montag befriedigt.

Die Knabenmusik St.Gallen pflichtbewusst mit Anti-Corona-Masken.
4 Bilder
Das Blasorchester in Aktion.
Die Tambouren der Knabenmusik St.Gallen.
Wussten das zahlreich aufmarschierte Publikum ebenfalls zu begeistern: die Majoretten der Knabenmusik der Stadt St.Gallen.

Die Knabenmusik St.Gallen pflichtbewusst mit Anti-Corona-Masken.

Bilder: PD (30.8.2020)

Die Knabenmusik der Stadt St.Gallen wurde 1948 gegründet. 1950 folgten die Tambouren, 1970 die Majoretten. Dem Verein gehören derzeit rund 70 Jugendliche an. Geführt wird er durch einen Vorstand aus Eltern und aktiven Jugendlichen. Dank der Zusammenarbeit mit der städtischen Musikschule hat die Knabenmusik wenig Nachwuchssorgen an. Die Ausbildung von Tambouren und Majoretten erfolgt allein durch die Musik.

Der Knabenmusik können Jugendliche bis zum 22. Altersjahr angehören. Ursprünglich war das Mittun auf Buben und junge Männer beschränkt. Heute gehören der Formation Jugendliche beiderlei Geschlechts an. Dass die Formation trotzdem immer noch Knabenmusik heisst, entsprach vor Jahren dem Willen der Aktiven: Sie entschieden gegen eine Umbenennung und damit für die Beibehaltung des Traditionsnamens.

Montag, 31. August - 11:07 Uhr

Schülerinnen und Schüler der Talentschule stellen erstmals im Stadtzentrum aus: Vernissage ist am Samstag

(sk/vre) Schülerinnen und Schüler der Talentschule St.Gallen haben auch im vergangenen Jahr wieder gezeichnet, gemalt, geklebt, gedruckt, gesprüht sowie mit Ton und anderen Materialien und Medien gearbeitet. Diese Arbeiten werden jetzt in einer Ausstellung in der Eingangshalle des Schulhauses Bürgli gezeigt. Dieses ist seit einem Jahr die neue Heimat der Talentschule, die zuvor in Bruggen untergebracht war.

In der Eingangshalle des Schulhauses Bürgli sind vom 7. bis 18. September Arbeiten von Schülerinnen und Schülern der Talentschule zu sehen.

In der Eingangshalle des Schulhauses Bürgli sind vom 7. bis 18. September Arbeiten von Schülerinnen und Schülern der Talentschule zu sehen.

Bild: PD

Am kommenden Samstag, 10 bis 14 Uhr, wird die Ausstellung mit Arbeiten von Schülerinnen und Schülern im Rahmen eines Tags der offenen Türe eröffnet. Kleine und grosse Besucherinnen und Besucher haben dabei die Möglichkeit, sich selber künstlerisch zu betätigen. Öffentlich zugänglich bleibt die Ausstellung vom 7. bis 18. September, von Montag bis Freitag, täglich 8 bis 17 Uhr.

Montag, 31. August - 10:00 Uhr

Wenn sogar der kleine Bavariabach wild wird

Leserbild. Hans Adelmann fotografierte am Sonntag den ungewöhnlich viel Wasser führenden Bavariabach an der Dreilindenstrasse in St.Gallen.

Leserbild. Hans Adelmann fotografierte am Sonntag den ungewöhnlich viel Wasser führenden Bavariabach an der Dreilindenstrasse in St.Gallen.

Montag, 31. August - 9:35 Uhr

Heute werden zum zehnten Mal St.Galler Sportpreise vergeben: Wegen des Coronavirus Publikum nur online zugelassen

(pd/vre) Heute Montag, ab 18.30 Uhr, werden im Pfalzkeller zum zehnten Mal die St.Galler Sportpreise vergeben. Wegen der Coronakrise sind vor Ort nur wenige Gäste zugelassen. Das breite Publikum kann die Verleihung unter anderem des Ehrenpreises an Fussballer Tranquillo Barnetta aber im Internet verfolgen - dies auf der Internetseite oder auf der Facebookseite des Sportpreises.

Der Abschied von Tranquillo Barnetta (rechts) vom FC St.Gallen. Nach seinem letzten Heimspiel gegen YB wurde ihm Ende Mai 2019 eine Stange kredenzt.

Der Abschied von Tranquillo Barnetta (rechts) vom FC St.Gallen. Nach seinem letzten Heimspiel gegen YB wurde ihm Ende Mai 2019 eine Stange kredenzt.

Bild: Urs Bucher (23.5.2019)

Die Preisverleihung wird von Beat Antenen moderiert. Neben dem Nachwuchs- und dem Sportler-Preis wird auch ein Ehrenpreis verliehen. Zudem zeichnet Swiss Volunteers an diesem Abend drei verdiente freiwillige Helferinnen und Helfer aus der Region aus. Verliehen werden die St.Galler Sportpreise seit 2012. Hinter ihnen stehen der Panathlon-Club St.Gallen, die IG Sport Stadt St.Gallen, Sport Stadt St.Gallen sowie Swiss Volunteers. Die Preise sind mit je 3'000 Franken dotiert.

Die Verleihung der zehnten St.Galler Sportpreise im Pfalzkeller ist aufgrund der Anti-Corona-Schutzmassnahmen für einmal nicht öffentlich. Zutritt erhalten nur Personen mit speziell ausgegebenen, personalisierten Tickets. Besonders gefährdeten Personen auch in dieser Gruppe wird von den Organisatoren nahegelegt, zu Hause zu bleiben und die Verleihung online zu verfolgen. Auch auf den üblichen Sportlerapero wird verzichtet.

Montag, 31. August - 8:52 Uhr

Grüne starten so in den Wahl- und Abstimmungskampf - und begrünen dafür symbolisch den Scherrer-Platz

(pd/vre) Mit einer Aktion zur symbolischen Begrünung des Scherrer-Platzes neben der Post Brühltor sind die Grünen und die Jungen Grünen von Stadt und Region St.Gallen am Samstag in den Wahl- und Abstimmungskampf vor dem 27. September gestartet. Mit ihrer Aktion wollten sie gemäss Mitteilung auf die zahlreichen Herausforderungen hinweisen, die der Stadt St.Gallen durch den Klimawandel bevorstehen.

Die Grünen und Jungen Grünen mit Grünzeug und Wahlplakaten am Samstag auf dem Scherrer-Platz neben der Post Brühltor.

Die Grünen und Jungen Grünen mit Grünzeug und Wahlplakaten am Samstag auf dem Scherrer-Platz neben der Post Brühltor.

Bild: PD (29.8.2020)

Als Massnahmen gegen die Überhitzung der Stadt fordern die Grünen etwa begrünte Fassaden, bepflanzte Dächer und entsiegelte Böden. Der Scherrerplatz mit seinen versiegelten Böden, grauen Hausfassaden und ohne jegliches Grün zeige, dass in der St.Galler Stadtverwaltung der Vermeidung von Hitzeinseln immer noch nicht genügend Stellenwert eingeräumt werde, heisst es in der grünen Mitteilung zum Wahlauftakt.

Um die Ziele des städtischen Umweltkonzeptes und Klimaneutralität bis 2050 zu erreichen, aber auch um St.Gallen als attraktiven Wohn-, Arbeits- und Freizeitort zu erhalten, fordern die Grünen und Jungen Grünen «eine intensivere und konsequente Anwendung der durch verschiedene Berichte der Stadt eigentlich längst erkannten Massnahmen». Druck machen wollen sie dabei zusammen mit «Umverkehr» durch die Lancierung zweier Initiativen: Sammelstart für die «Zukunfts-Initiative» und die «Gute-Luft-Initiative» soll diese Woche sein.

Montag, 31. August - 8:33 Uhr

Frauen des FC St.Gallen-Staad verspielen Zwei-Tore-Vorsprung: 2:2-Untenschieden gegen den FC Basel

(pd/vre) Trotz eines 2:0-Vorsprungs zur Halbzeit haben die Spielerinnen von FC St. Gallen-Staad am Wochenende in Basel drei Punkte vergeben. Sie mussten sich am Ende beim Stand von 2:2 mit einem Zähler begnügen. Ardita Iseni traf dabei doppelt für die Ostschweizerinnen.

Die Frauenmannschaft des FC St.Gallen-Staad für die Saison 2020/21.

Die Frauenmannschaft des FC St.Gallen-Staad für die Saison 2020/21.

Bild: FC St.Gallen-Staad

Es war ein Start nach Mass für den FC St.Gallen-Staad. Ardita Iseni erzielte schon in der neunten Minute die frühe Führung und nach etwas mehr als einer halben Stunde erzielte Iseni gleich auch noch ihren zweiten Treffer an diesem Nachmittag. Mit einem beruhigenden 2:0-Vorsprung ging es für die Elf von Marco Zwyssig in die Pause.

Die Baslerinnen gaben in der zweiten Hälfte aber nicht klein bei und kämpften um jeden Ball. In der 57. Spielminute kamen sie gemäss Matchbericht von Markus Schildknecht per Kopfball zum Anschlusstreffer. 14 Minuten vor Schluss gelang den Kickerinnen vom Rheinknie dannder Ausgleich. Kurz vor Spielende hatten sie gar noch die Möglichkeit zum Siegestreffer, vergaben die Chance aber.

Montag, 31. August - 8:17 Uhr

Gerechtes Unentschieden im Kantonsderby: SC Brühl und FC Rapperswil trennen sich 1:1

(pd/vre) Die Kantonsrivalen Brühl und Rapperswil haben sich am Samstag mit einem gerechten 1:1-Unentschieden die Punkte geteilt. Die Gäste von ennet dem Ricken passten sich in der Startphase den schwierigen Terrainverhältnissen bedeutend besser an und dominierten die Partie klar, ohne aber resultatmässig zu reüssieren. Mit zunehmender Spieldauer glich sich die Partie etwas aus, trotzdem schmeichelte der torlose Pausenstand gemäss Matchbericht von Henri Seitter eher den Kronen.

Aufgrund des Dauerregens waren die Platzverhältnisse beim Spiel SC Brühl gegen den FC Rapperswil am Samstag im Paul-Grüninger-Stadion schwierig.

Aufgrund des Dauerregens waren die Platzverhältnisse beim Spiel SC Brühl gegen den FC Rapperswil am Samstag im Paul-Grüninger-Stadion schwierig.

Bild: SCB/Kurt Frischknecht

Kurz nach dem Wechsel brachte Alessandro Casciato die Gäste 1:0 in Führung. Nach einem Outeinwurf brachten die Platzherren den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Nach zwei Wechseln reagierten die Brühler mit einer etwas offensiveren Spielweise und kamen auch prompt durch den eingewechselten Ajet Sejdija zu einer verpassten Torchance. In der 67. Minute fiel dann doch noch das verdiente Ausgleichstor.

Nicolas Eberle passte den Ball zu Jan Wörnhard, der aus spitzem Winkel via Latte und Pfosten mit einem Bilderbuchtor den Ausgleich erzielte. Bis zum Schluss war nun Brühl die dominierende Mannschaft und stand dem Sieg näher als die konditionell etwas nachlassenden Rapperswiler. Mit diesem Punktegewinn können sich die Kronen trotz einem schweren Startprogramm weiterhin ungeschlagen in der Spitzengruppe der Promotion-League halten.

Samstag, 29. August - 12:14 Uhr

Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen – mutmassliche Täter bedrohen und beschimpfen Polizisten

(stapo/nat) Am frühen Samstagmorgen kam es in einem Lokal am Unteren Graben zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Dabei wurden laut Medienmitteilung der Stadtpolizei St.Gallen ein 34-Jähriger und ein 28-Jähriger leicht verletzt.

Als die herbeigerufenen Polizisten die mutmasslichen Täter kontrollieren wollten, wurden sie von den Männern bedroht und beschimpft. Ein 26-Jähriger rannte trotz mehrfacher «Stopp Polizei»-Rufe davon, heisst es in der Mitteilung weiter. Als die Polizisten ihn anhalten konnten, wurden sie von einem zweiten 26-Jährigen angegriffen.

Zwei 26-Jährige wurden nach der Auseinandersetzung auf den Polizeiposten gebracht.

Zwei 26-Jährige wurden nach der Auseinandersetzung auf den Polizeiposten gebracht.

Symbolbild: Susann Basler

Die beiden 26-jährigen Männer mussten schliesslich mit auf den Polizeiposten, wo ihnen eine Anzeige in Aussicht gestellt wurde, teilt die Stadtpolizei mit. Nach Rücksprache mit der Kantonspolizei St.Gallen wurden die beiden Männer wieder entlassen.

Freitag, 28. August - 15:38 Uhr

Stadt-SP empfiehlt die Annahme von zwei Abstimmungsvorlagen: Ja zum neuen Marktplatz, Ja zum neuen Klimaartikel

(vre) Auch die SP der Stadt St.Gallen stellt sich hinter die Vorlagen, über die das städtische Stimmvolk am 27. September zu entscheiden hat. Einstimmig fielen an einer Parteiversammlung vom Donnerstagabend die Ja-Parolen für die Neugestaltung von Marktplatz und Bohl sowie für einen Klimaartikel in der Gemeindeordnung.

Die Stadt St.Gallen soll bis 2050 klimaneutral werden. Der Klimaartikel in der Gemeindeordnung legt dafür den Grundstein. Abgestimmt darüber wird am 27. September.

Die Stadt St.Gallen soll bis 2050 klimaneutral werden. Der Klimaartikel in der Gemeindeordnung legt dafür den Grundstein. Abgestimmt darüber wird am 27. September.

Bild: Urs Jaudas

Vor der Parolenfassung stellten Stadträtin Maria Pappa und Stadtrat Peter Jans die Vorlage aus ihrer jeweiligen Direktionen vor. Für beide war es ein Heimspiel. Weder gab es Widerspruch, noch wurde Kritik an den Geschäften geäussert. Zu beiden gab es nur vereinzelte Fragen zu Detailaspekten.

Freitag, 28. August - 15:20 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: Neun neue Infektionen und der 42. Tote am Donnerstag

(SK/vre) Der Kanton St.Gallen meldet für Mittwoch acht und für Donnerstag neun neue laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Seit Mitte März wurden im St.Gallischen 1249 Coronafälle registriert. Die Zahl der Todesfälle ist jetzt ebenfalls um einen auf 42 gestiegen. Derzeit sind im Kanton St.Gallen vier Personen wegen Covid-19 hospitalisiert; ein Infizierter liegt ohne, zwei mit künstlicher Beamtung auf der Intensivstation.

Die Aufteilung der neuen Fälle auf die acht Wahlkreise im Kanton St.Gallen.

St.Galler Coronastatistik

Zahl der laborbestätigten Coronafälle. Stand: 27.8.2020, 24 Uhr
Ort neue Fälle Fälle letzte 14 Tage
Kanton St.Gallen 9 125
Wahlkreise
St.Gallen-Gossau 2 53
Rorschach 4 8
Rheintal 0 14
Werdenberg 0 4
Sarganserland 0 2
See-Gaster 0 18
Toggenburg 0 12
Wil 1 12
Freitag, 28. August - 14:55 Uhr

SP zieht andere Schlüsse aus Finanzstudie als Gewerbeverband: Horizontaler Finanzausgleich gefordert

(pd/vre) Am Donnerstag hat der Gewerbeverband eine Studie über die Finanzsituation der Stadt St.Gallen präsentiert. Am Freitag reagiert die SP auf diese Studie und ihre Interpretation durchs Gewerbe. Viel Überraschendes zeige das Papier der Uni St.Gallen nicht auf, heisst es in einer SP-Mitteilung. «Auch nicht das, was der Gewerbeverband gerne glauben machen möchte: Dass das Leben in der Stadt St.Gallen für gute Steuerzahlerinnen und Steuerzahler nicht attraktiv ist.»

Blick über St.Gallen zum: Die SP fordert vom Kanton Massnahmen, damit auch die Nachbargemeinden zur Finanzierung von Infrastruktur und Leistungen herangezogen werden können, von denen sie direkt profitieren.

Blick über St.Gallen zum: Die SP fordert vom Kanton Massnahmen, damit auch die Nachbargemeinden zur Finanzierung von Infrastruktur und Leistungen herangezogen werden können, von denen sie direkt profitieren.

Bild: Urs Jaudas (1.9.2010)

Die SP interpretiert die Studie ebenfalls: Für sie zeigt diese, dass der Kanton St.Gallen gerade für seine Hauptstadt neu einen horizontalen Lastenausgleich einführen müsse. Die HSG-Studie verschweige, dass ein solcher im St.Gallischen im Gegensatz zu den Kantonen Luzern und Zürich fehle. Als Zentrumsstadt finanziere St.Gallen Infrastruktur sowie soziale und kulturelle Leistungen, die den Nachbargemeinden direkt zugute kämen, ohne dass diese sich direkt an der Finanzierung beteiligten.

Dieses System sei ungerecht und unsolidarisch, kritisiert die SP. Das zeige auch die HSG-Studie im Auftrag des Gewerbeverbandes: Die Stadt St.Gallen verfüge im Vergleich zu Luzern und Winterthur über eine sehr hohe Arbeitsplatzdichte. Während in Winterthur viele zur Arbeit nach Zürich pendelten, strömten in St.Gallen viele aus umliegenden Gemeinden zu den Arbeitsplätzen in der Stadt. Diese biete die ganze Infrastruktur, das Umland profitiere davon, weil die Arbeitnehmer dort ihr in der Stadt erzieltes Einkommen versteuerten, heisst es in der SP-Mitteilung.

Kritische Fragen

SP kritisiert Universitäts St.Gallen

(pd/vre) Kritik wegen der Art und Weise der Veröffentlichung der Studie über die Stadtkasse übt die SP an der Universität St.Gallen. Der Gewerbeverband habe das Papier bewusst vor den städtischen Wahlen vorgestellt. Die SP kann ihm dies nicht verübeln, auch wenn sie völlig andere Schlüsse aus der Studie zieht, wie es in der Mitteilung der Partei heisst. Dass aber die Verfasser der Studie als Angehörige der Universität ihre Arbeit gemeinsam mit dem Gewerbeverband präsentierten, sei fragwürdig. Die SP kündigt an, dazu kritische Fragen im Kantonsrat stellen zu wollen.

Freitag, 28. August - 13:13 Uhr

Auch die Fachhochschule führt eine Maskenpflicht ein

Am Standort St.Gallen der Fachhochschule gilt ab Montag Maskenpflicht.

Am Standort St.Gallen der Fachhochschule gilt ab Montag Maskenpflicht.

Bild: Urs Bucher

(lim) Die Leitung der Fachhochschule hat die Studierenden in einem Mail über die Maskentragpflicht in allen Räumen informiert. Ab Montag, 31. August, müssen alle Personen innerhalb sämtlicher FHS-Gebäude am Standort St.Gallen eine Maske tragen. Die Schutzmasken müssen von den Studierenden in Eigenverantwortung privat besorgt werden. Die Regelung gelte auf unbestimmte Zeit, heisst es im Mail weiter. Weiter schreibt die Leitung:

  • Die Schutzmaske (Mund- und Nasenbedeckung) ist bei jedem Raumwechsel und jeder Verschiebung innerhalb des Gebäudes aufzusetzen.
  • Wo der Abstand von 1,5 Meter nicht eingehalten werden kann, ist die Schutzmaske zu tragen (davon ausgenommen ist der hintere Teil der Mensa mit der engeren Bestuhlung, wo Kontaktlisten ausgefüllt werden müssen).
  • Die Schutzmaske darf abgenommen werden, wenn ein Sitzplatz in anderen Räumen eingenommen wurde und 1,5 Meter Abstand eingehalten sind.

Mit dieser Regelung zieht die Fachhochschule mit der HSG gleich. In den HSG-Räumen gilt ab 31. August ebenfalls Maskentragpflicht, wie vor gut einer Woche mitgeteilt wurde.

Freitag, 28. August - 11:41 Uhr

Vortragsabend im ehemaligen Frauenkloster St.Katharinen: Als das Bierbrauen und das Schnapsbrennen weibliche Künste waren

(pd/vre) Heute verbinden wir das Brauen von Bier und das Destillieren von Schnäpsen mit Klöstern, Mönchen und Männern. Christian Rätsch und Claudia Müller-Ebeling zeigen am Freitag, 19.30 Uhr, in einem Vortrag im Festsaal St.Katharinen in St.Gallen, dass dies in der Vorzeit und im Altertum aber rein weibliche Künste waren. So gepflegt werden sie noch heute etwa in Nepal und bei den indianischen Kulturen Amerikas.

Schon die ersten sesshaften Europäer der Urzeit - im Bild eine nachgestellte Familie - dürften gewusst haben, wie man aus Getreide Bier braut.

Schon die ersten sesshaften Europäer der Urzeit - im Bild eine nachgestellte Familie - dürften gewusst haben, wie man aus Getreide Bier braut.

Bild: PD

Die Referentin und der Referent leben als freischaffende Wissenschafterin und freischaffender Wissenschafter in Hamburg. Sie sprechen erstmals «ganz im Osten der Schweiz». Dabei bieten sie gemäss Ankündigung verblüffende Einblicke rund um die Braukunst, den Alkohol und den Geist des Weines, aber auch neue archäologische Erkenntnisse über unsere Urahnen, die als Ackerbauern und Viehzüchter lebten.

Organisiert wird der Anlass durch «Allerwerk» aus Trogen. Der Besuch des Vortrags kostet 25 Franken pro Person. Die Platzzahl ist beschränkt, darum empfiehlt Organisator Robert Kull, sich anzumelden und einen Platz zu reservieren. Möglich ist das unter Telefon 079'219'71'07 oder im Internet bei www.allerwerk.ch.

Freitag, 28. August - 10:59 Uhr

Die Handball-Frauen des LC Brühl steigen in die neue Saison ein: Am Sonntag geht's im Supercup gegen Nottwil

Nicolaj Andersson, der neue Trainer der Handball-Frauen des LC Brühl.

Nicolaj Andersson, der neue Trainer der Handball-Frauen des LC Brühl.

Bild: PD

(dg/vre) Für die Handball-Frauen des LC Brühl beginnt die Saison am Sonntag, 14.30 Uhr, in Winterthur mit dem Supercup-Spiel gegen Nottwil. Dabei ist Vieles neu beim 31-fachen Meister. Insbesondere der Abgang von Kerstin Kündig, der besten Schweizer Spielerin, wiegt schwer. Als Ersatz verpflichtete Brühl Kinga Gutkowska aus Polen. Auch auf der Trainerbank gab es eine Veränderung im erfolgreichsten Frauenteam des Landes: Nachfolger von Rolf Erdin ist Nicolaj Andersson.

Freitag, 28. August - 10:40 Uhr

Blechsalat: Aus der Tiefgarage direkt vors Trogenerbähnli

(stapo/vre) Am Donnerstagabend ist es auf der Bahnhofstrasse in St.Gallen zu einem spektakulären Unfall gekommen, der aber glimpflich ausging, nämlich mit mässigem Sachschaden und ohne Verletzte. Damit wurde kein Bahnersatz nötig, sondern ein beteiligter Zug der Appenzeller Bahnen konnte schon kurz nach dem Zwischenfall weiterfahren.

Der Autofahrer fuhr aus der Tiefgarage direkt in die Trogenerbahn hinein.

Der Autofahrer fuhr aus der Tiefgarage direkt in die Trogenerbahn hinein.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen
(27.8.2020)

Gegen 22 Uhr war ein 24-Jähriger aus der Tiefgarage unter dem Rathaus gefahren. Er wollte die Bahnhofstrasse zur Schützengasse hin überqueren. Zuerst überliess der junge Autofahrer einem von links kommenden Stadtbus den Vortritt. Obwohl danach seine Sicht nach rechts eingeschränkt war, fuhr er los und rammte prompt den vom Bahnhofplatz her kommenden, Richtung Trogen fahrenden Zug der Appenzeller Bahnen.

Der Zusammenstoss von Auto und Zug vom Donnerstagabend verlief glimpflich. Es entstand nur mässiger Sachschaden.

Der Zusammenstoss von Auto und Zug vom Donnerstagabend verlief glimpflich. Es entstand nur mässiger Sachschaden.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen
(27.8.2020)
Freitag, 28. August - 10:00 Uhr

Am Samstag spielt der SC Brühl nochmals zu Hause: Kantonsderby gegen Rapperswil

(fm/vre) Der SC Brühl steht nach drei Spielen an der Tabellenspitze der Promotion League – durch die Anti-Corona-Quarantäne bedingte Spielverschiebungen machen es möglich. Am Samstag, 16 Uhr, steht den Brühlern der nächste Test bevor. Der Kantonsrivale aus Rapperswil-Jona gastiert im Paul-Grüninger-Stadion in St.Gallen und mit ihm eine ambitionierte Mannschaft, die vor drei Wochen im Cup-Viertelfinal nur knapp dem FC Sion unterlag.

Letzte Woche war Stade Nyonnais im Paul-Grüninger-Stadion zu Gast. Im Bild SCB-Spieler Jan Wörhard.

Letzte Woche war Stade Nyonnais im Paul-Grüninger-Stadion zu Gast. Im Bild SCB-Spieler Jan Wörhard.

Bild: SCB/Kurt Frischknecht

In die Meisterschaft sind die Rapperswiler mit vier Punkten aus drei Spielen eingestiegen. Gegen Basels Nachwuchs gingen sie als Verlierer vom Platz, den Brühler gelang gegen das Team vom Rheinknie vor zehn Tagen ein Sieg, wenn auch ein später. Für allfällige Prognosen ist die Saison allerdings noch zu jung. Einzig eines ist sicher: Brühls zurzeit beste Offensivkraft, Stürmer Darko Anic, ist gewillt, auch am nächsten Samstag zu treffen. Damit könnte er seine seit Saisonbeginn anhaltende Serie von vier Spielen mit jeweils einem Torerfolg weiter ausbauen.