ST.GALLER STADT-TICKER
Meldungen vom 28. August bis 8. September 2021

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Mittwoch, 8. September - 16:45 Uhr

Mikrokosmos im Parterre 33

An der Rorschacher Strasse ist im Parterre 33 vom 9. bis 11. September die Ausstellung namens Mikrokosmos zu sehen. Die Acryl-, Farb- und Bleistiftzeichnungen von Martina Ludwig, die tief in einen Mikrokosmos voller Strukturen und Farben eintauchen, ermöglichen eine sichtbare Verbindung zwischen Wissenschaft und Kunst.

Zwei Künstlerinnen lassen in ihre Mikrokosmen Einblick nehmen.

Zwei Künstlerinnen lassen in ihre Mikrokosmen Einblick nehmen.

Bild: PD

Clarissa Schwarz widmet sich unter anderem dem Linoldruck, punktiert von Hand Käfer aus der Region und zeigt ihren persönlichen Mikrokosmos St. Gallen in ihrer grafischen Arbeit auf Tragetaschen aus Baumwolle. Die Vernissage ist am Donnerstag um 18 Uhr. Weitere Informationen unter: www.parterre33.ch.

Clarissa Schwarz und Martina Ludwig führen schon seit vielen Jahren einen intensiven künstlerischen Austausch und zeichnen sich durch ihre unterschiedlichen Techniken aus. Beide waren schon einzeln im Parterre 33 zu Gast. Details unter : www.parterre33.ch. (pd/dh)

Mittwoch, 8. September - 15:06 Uhr

Auffahrtslauf am Sonntag - Verkehr umgeleitet

Die letzte Ausgabe des Auffahrtslauf am 30. Mai 2019, hier auf der Sitterbrücke.

Die letzte Ausgabe des Auffahrtslauf am 30. Mai 2019, hier auf der Sitterbrücke.

Bild: Ralph Ribi

Am Sonntag, dem 12. September, findet in St.Gallen der Auffahrtslauf statt. Sowohl der Start als auch das Ziel befinden sich beim Kybunpark im Westen der Stadt. Aufgrund der Veranstaltung kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen, wie die Stadtpolizei St.Gallen in einer Mitteilung schreibt.

Der Auffahrtslauf für Kinder und Schüler beginnt am Sonntagmorgen um 9:30 Uhr im Bereich des Kybunparks. Ab 14:30 Uhr starten ausserdem weitere Läufe, welche auf der Herisauer Strasse starten. Diese Strecken führen durch den Westen und das Zentrum der Stadt St.Gallen. Davon betroffen sind:

  • Appenzeller Strasse
  • Herisauer Strasse
  • Biderstrasse
  • Haggenstrasse
  • Oberstrasse
  • Geltenwilenstrasse
  • Gartenstrasse
  • Oberer Graben

«Wegen der neuen Streckenführung des 10-km Laufes, welche über die Appenzeller Strasse führt, wird der Verkehr von und nach Herisau zeitweise über die Heinrichsbadstrasse oder über Gossau umgeleitet», schreibt die Stadtpolizei St.Gallen. Zudem sei der Autobahnzubringer Abtwil zeitweise gesperrt.

«Wegen des Sportanlasses kann es auf den betroffenen Strassenabschnitten zu Verkehrsbehinderungen und zur Beeinträchtigung des öffentlichen Verkehrs kommen», heisst es in der Mitteilung weiter. Die Stadtpolizei bittet daher, die Stadt während des Auffahrtslaufes zu umfahren sowie Signalisationen und Anweisungen der Sicherheitsleute zu beachten.

Mittwoch, 8. September - 14:23 Uhr

Experimente mit Licht: Asi Föcker stellt im Architekturforum Ostschweiz aus

Licht, Luft, Bewegung, Raum und Klang – Asi Föcker aus St.Gallen experimentiert mit Variablen. Die Künst­lerin geht von alltäglichen Gegenständen und Materialien aus: Im Architektur Forum Ostschweiz installiert sie eine mehrteilige Arbeit mit Glühlampen, Reflektorstreifen und kleinen Hohlspiegeln. Auf der Stirnwand des leicht verdunkelten Raumes zeichnen sich so immer neue Lichtnotationen ab. Sie sind ebenso flüchtig wie abstrakt.

Ein «Reflektrogramm» der Künstlerin Asi Föcker.

Ein «Reflektrogramm» der Künstlerin Asi Föcker.

Bild: PD

Zudem zeigt Asi Föcker in der Ausstellung ihre «Reflektogramme». Die Reflektionen zeichnen sich direkt auf dem lichtempfindlichen Papier ab. Die Künstlerin untersucht damit den Charakter von Licht. Begleitend zur Ausstellung erscheint im St.Galler Verlag Jungle Books ein Buch mit Reflektogrammen. Asi Föcker hat 2020 einen Werkbeitrag der Stadt St.Gallen erhalten.

Die Künstlerin zeigt ihre Werke im Architektur Forum Ostschweiz an der Davidstrasse 40 vom 10. September bis 3. Oktober 2021. Die Ausstellung wird am Donnerstagabend, 9. September, um 18.30 Uhr eröffnet. Weitere informationen unter www.a-f-o.ch. (pd/dh)

Mittwoch, 8. September - 8:55 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 53 Covid-Patienten hospitalisiert

Der Kanton St.Gallen meldet für Dienstag 360 neue laborbestätigte Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 49'998 Personen im Kanton St.Gallen mit dem Virus angesteckt. Am Montag gab es keinen Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19. Die Zahl der St.Galler Coronatoten ist weiterhin bei 728.

In Zusammenhang mit Covid-19 waren am Montagabend im Kanton St.Gallen 53 Patientinnen und Patienten hospitalisiert, davon 22 auf der Intensivstation mit Beatmung. (SK/alr)

Dienstag, 7. September - 18:38 Uhr

Bei Bauarbeiten einfach verschwunden: Der «Ort der Skepsis» kommt aber in absehbarer Zeit wieder zurück

Diese Metallplatte ist mit der Sanierung des hinteren Teils der Kreuzackerstrasse verschwunden. Im Hintergrund die Militärkantine.

Diese Metallplatte ist mit der Sanierung des hinteren Teils der Kreuzackerstrasse verschwunden. Im Hintergrund die Militärkantine.

Bild: PD

Kunst im öffentlichen Raum hat es oft schwer. Am einen Ort löst sie heftige Diskussionen aus - der Fassbrunnen von Roman Signer lässt grüssen. Am anderen Ort ist sie so unauffällig, dass sie bei Sanierungsarbeiten an einer Strasse gleich mit den Resten des alten Belags entsorgt wird. Letzteres ist jetzt offenbar dem «Ort der Skepsis» an der Kreuzackerstrasse passiert. Die zwölf auf zwölf Zentimeter messende Metallplatte im Strassenbelag gehört zum Kunstwerk «Rückgrat - Ortekataster für St.Gallen» von Hans-Ruedi Fricker.

Die Plakette «Ort der Skepsis» vor den Bauarbeiten.

Die Plakette «Ort der Skepsis» vor den Bauarbeiten.

Bild: PD

In den vergangenen Wochen wurde die Kreuzackerstrasse vor dem Alters- und Pflegeheim Josefshaus (heute «GHG Rosenberg») sowie der Villa Jacob saniert. Nach Abschluss der Belagsarbeiten fehlt jetzt der «Ort der Skepsis» plötzlich. Dass dem so ist, fiel einem Passanten auf. Er erkundigte sich daraufhin im Stadtmelder, der elektronischen Klagemauer der St.Galler Stadtverwaltung, ob diese Platte wieder montiert werde.

Die Antwort aus dem städtischen Tiefbauamt liegt jetzt am gleichen Ort vor. Sie ist kurz und bündig: «Vielen Dank für Ihre Meldung. Der Pflasterstein wird vom Strasseninspektorat wieder eingesetzt. Ein genauer Termin kann noch nicht genannt werden, der Stein kommt aber definitiv zurück.» Womit auch jener im Stadtmelder Lügen gestraft wird, der die Anfrage nach dem Verbleib der Platte kommentiert hatte, er sei «skeptisch», dass der «Ort der Skepsis» zurückkehren werde. (vre)

Der Ortekataster von Hans-Ruedi Fricker kann im offiziellen St.Galler Internet-Stadtplan zugeschaltet werden.

Der Ortekataster von Hans-Ruedi Fricker kann im offiziellen St.Galler Internet-Stadtplan zugeschaltet werden.

Screenshot: Stadt SG (7.9.2021)

«Rückgrat»

Das vermutlich längste Kunstwerk der Stadt St.Gallen

Das Kunstwerk «Rückgrat» geht auf einen Studienauftrag der Gruppe «Kunst und Raum» von 1994 an Hans-Ruedi Fricker zurück. Es stand in Zusammenhang mit dem neuen Werkhof Waldau und dessen Mitarbeitern, die jeden Tag zur Erledigung ihrer Aufgaben in die Stadt ausschwärmen. Unter dem Titel «Rückgrat - Ortekataster für St. Gallen» entwickelte Fricker ein Werk, das sich über das Stadtgebiet ausdehnt.

Ausgehend vom geografischen Koordinatennetz und der Hauptverkehrsachse der Stadt St.Gallen, bestimmte der Künstler auf einer Länge von 5,6 Kilometern 14 Felder, die je 400 mal 400 Meter messen und versetzt aneinandergereiht sind. Jedem Feld wurde mit dem Los ein bestimmter Ortebegriff zugewiesen. Das reicht vom «Ort der Idee» bis hin zum «Ort der Begierde».

Der Name des Ortes ist in einer Messpunktplatte (zwölf mal zwölf Zentimeter) eingeschrieben. An sechs Punkten, wo Strassen die Feldgrenzen überqueren, sind Grenzpunktbolzen (5,5 Zentimeter gross) mit der jeweiligen Ortebezeichnung im Boden eingesetzt. Es handelt sich um dieselben Bolzen und Platten, wie sie das Tiefbauamt für seine Markierungen verwendet.

Der Ortekataster von HR Frick im offiziellen Stadtplan.

Dienstag, 7. September - 15:15 Uhr

Situation auf dem St.Galler Arbeitsmarkt: Zahl der Stellensuchenden sinkt weiter, Wirtschaft erholt sich langsam von der Coronakrise

Ende August haben im Kanton St.Gallen über zehn Prozent weniger Personen eine Stelle gesucht als zur gleichen Zeit im Vorjahr. Damals hatte die Zahl in Folge der Corona-Massnahmen einen hohen Wert erreicht. Auch im Vergleich mit dem Monat Juli 2021 ist im August ein Rückgang festzustellen, was gemäss Mitteilung der kantonalen Fachstelle für Statistik selten der Fall ist. Zuletzt geschah dies 2017. Ebenfalls weiterhin rückläufig sind die Voranmeldungen von Unternehmen für die Kurzarbeit.

Bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) im Kanton St.Gallen hat die Zahl der Stellensuchenden im August weiter abgenommen.

Bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) im Kanton St.Gallen hat die Zahl der Stellensuchenden im August weiter abgenommen.

Bild: Luca Linder
(25.3.2013)

Ende August waren im Kanton St.Gallen 12'006 Personen bei einem Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) auf Stellensuche. Das sind 379 Personen oder 3,1 Prozent weniger als Ende Juli. Im Vergleich zum August 2020 sind 1'399 Personen oder 10,4 Prozent weniger auf Stellensuche. Diese Abnahme ist etwas stärker als in der Gesamtschweiz (minus 9,6 Prozent). Allerdings liegen die aktuellen Werte immer noch deutlich höher als vor der Pandemie: Ende August 2019 lag die Zahl der Stellensuchenden im Kanton St.Gallen bei 9'256. Das waren, verglichen mit dem aktuellen Stand, 2'750 Personen oder 22,9 Prozent weniger.

Erstmals 2021 hat im August die Zahl der älteren Stellensuchenden wieder abgenommen. Gegenüber dem Vorjahr beträgt der Rückgang 72 Personen oder 1,8 Prozent. Die Arbeitslosigkeit geht auch in allen acht St.Galler Wahlkreisen zurück, sowohl im kurzfristigen Vergleich wie gegenüber dem Vorjahr. Die Wahlkreise St.Gallen, Rorschach und Wil weisen gemäss Mitteilung allerdings schwächere Abnahmen als im kantonalen Mittel auf, in den übrigen ist der Rückgang überdurchschnittlich. In der Mehrheit der Branchen liegt die Zahl der Stellensuchenden Ende August zudem unter dem Wert des Vorjahres.

Dienstag, 7. September - 14:05 Uhr

Fahrschule: Jetzt kurven wieder Radschützenpanzer durch St.Gallen

Dieser Tage kurven wieder Panzerfahrzeuge der Schweizer Armee durch die Stadt St.Gallen.

Dieser Tage kurven wieder Panzerfahrzeuge der Schweizer Armee durch die Stadt St.Gallen.

Bild: Raphael Rohner

Mit teilweise viel Motorenlärm warten in letzter Zeit wieder vermehrt Panzerfahrzeuge in der Stadt St.Gallen unterwegs. Es handle sich dabei um den ordentlichen Fahrschulbetrieb, heisst es beim kantonalen Amt Militär und Zivilschutz auf Anfrage. Zum Einsatz kommen dabei sogenannte Radschützenpanzer. Dass in letzter Zeit mehr dieser Fahrzeuge als sonst beobachtet worden seien, sei wohl Zufall; «Eventuell haben verschiedene Fahrlehrer zufällig dieselbe Strecke gewählt.» (alr)

Die Radschützenpanzer sind am Heck mit einem «L» markiert. Mit dem Gefährt werden Rekruten geschult.

Die Radschützenpanzer sind am Heck mit einem «L» markiert. Mit dem Gefährt werden Rekruten geschult.

Bild: Raphael Rohner
Dienstag, 7. September - 13:27 Uhr

Die Lampen der Stadtlounge werden geputzt

Momentaufnahme. Das rote Bleicheli ist nicht nur vom Bodenbelag her speziell. Auch die Beleuchtung fällt aus dem Rahmen. Derzeit werden die «Lichtknubbel» geputzt, auf dass sie danach wieder strahlend über der Stadtlounge von Pipilotti Rist und Carlos Martinez hängen.

Momentaufnahme. Das rote Bleicheli ist nicht nur vom Bodenbelag her speziell. Auch die Beleuchtung fällt aus dem Rahmen. Derzeit werden die «Lichtknubbel» geputzt, auf dass sie danach wieder strahlend über der Stadtlounge von Pipilotti Rist und Carlos Martinez hängen.

Bild: Sandro Büchler
(7.9.2021)
Dienstag, 7. September - 13:15 Uhr

Start-Ziel-Sieg für Jeromé Foré: 18-Jähriger aus Thal ist Schweizer Juniorenmeister im Wakeboarden

Der 18-jährige Jeromé Foré aus Thal hat am Wochenende die Schweizer Meisterschaft im Wakeboarden in der Kategorie Junior Men überlegen für sich entschieden. Für Foré war es ein Start-Ziel-Sieg: Er reiste als Favorit mit dem Ziel Meistertitel an den Genfersee und bestätigte, dass er derzeit der beste Schweizer Junior ist. Am Final am Sonntag gelang ihm ein einwandfreier Lauf, der dem 18-Jährigen verdientermassen den Meistertitel eintrug.

Jeromé Foré aus Thal erkämpfte sich am Wochenende am Genfersee den Schweizer Juniorenmeistertitel im Wakeboarden.

Jeromé Foré aus Thal erkämpfte sich am Wochenende am Genfersee den Schweizer Juniorenmeistertitel im Wakeboarden.

Bild: RT-Archiv/
Remo Zollinger

Jeromé Foré lag schon nach der Qualifikation vom Samstagmorgen vorn. Bereits da zeigte er sein ganzes Können: Mit 62,67 Punkten distanzierte er seine Konkurrenten um einiges. Am Sonntagmittag im Final kam Foré sogar auf 75,89 Punkte und distanzierte die Konkurrenz noch deutlicher als am Tag zuvor. Der junge Thaler startete am Wochenende letztmals überhaupt in der Kategorie Junior Men und zeigte, dass er bereit für die höhere Kategorie ist. (RT/vre)

Dienstag, 7. September - 11:57 Uhr

Fahrplanwechsel 2021: Keine Preiserhöhungen, dafür versuchsweise Sparbillette im Tarifverbund Ostwind

Am 12. Dezember ist es wieder einmal soweit: Die Fahrpläne für den öffentlichen Verkehr der Schweiz wechseln wieder. Im Tarifverbund Ostschweiz, zu dem Stadt und Region St.Gallen gehören gibt’s einige Neuerungen. Das Wichtigste für viele Passagiere dürfte aber eine andere Feststellung aus dem Newsletter des Tarifverbunds sein: Auf den diesjährigen Fahrplanwechsel hin sind kein Tariferhöhungen geplant. Trotz massiven pandemiebedingten Ausfällen bei den Einnahmen bleiben die Preise für alle Fahrausweise bis mindestens Dezember 2022 unverändert.

Eine Änderung der Tarifregeln erleichtert die ÖV-Benutzung für allein reisende Kinder. Die bisher obligatorische Begleitung von Kindern unter sechs Jahren durch Erwachsene oder Jugendliche im Alter von über zwölf Jahren entfällt. Per Fahrplanwechsel vom 12. Dezember gilt, dass Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr gratis reisen. Aus tariflicher Sicht braucht’s für eine Gratisfahrt damit keine Begleitung mehr, diese wird aber gemäss Ostwind-Newsletter weiterhin ausdrücklich empfohlen.

Zum Tarifverbund Ostwind gehört das ganze Gebiet von Schaffhausen zum Klausenpass bis Bad Ragaz sowie das Fürstentum Liechtenstein.

Zum Tarifverbund Ostwind gehört das ganze Gebiet von Schaffhausen zum Klausenpass bis Bad Ragaz sowie das Fürstentum Liechtenstein.

Bild: Sabrina Stübi
(10.5.2014)

Neu führt der Tarifverbund Ostwind auf den diesjährigen Fahrplanwechsel die national bereits bekannten Sparbillette ein. Sie werden während einer zweijährigen Versuchsphase auf Strecken innerhalb des Tarifverbundes verfügbar. Sparbillette werden ausserhalb der Hauptverkehrszeiten auf verschiedenen Bus- und Bahnstrecken angeboten. Zielgruppen sind Preisbewusste, die von wenig ausgelasteten Verbindungen profitieren möchten. Zudem will man mit ihnen neue Kundinnen und Kunden zum Umsteigen motivieren.

Sparbillette gelten gemäss Ostwind-Newsletter allerdings nur für die exakt gewählte Verbindung. Sie sind zudem persönlich und ausschliesslich über ÖV-Webshops und Ticket-Apps erhältlich. Dazu zählen shop.ostwind.ch, sbb.ch und die SBB-Mobile-App. Sparbillette sind frühestens 60 Tage und bis spätestens eine Stunde vor Reiseantritt kontingentiert verfügbar. Wer früh kauft, fährt somit günstiger und kann bis zu 50 Prozent auf den Normalpreis sparen. (pd/vre)

Dienstag, 7. September - 11:05 Uhr

Für mehr ökologische Vielfalt im Siedlungsraum: Exotische gegen einheimische Sträucher austauschen

Ein Problem für die Biodiversität in unseren Gärten sind exotische Pflanzen, die für einheimische Tiere weder Lebensraum noch Nahrungsquelle sind. Bird Life St.Gallen-Bodensee will jetzt einen aktiven Beitrag gegen diese «grünen Wüsten» leisten. Mit Unterstützung des Straubenzeller Fonds, von Stadtgrün und der Hänni-Gartenbau-AG organisiert die Umweltorganisation eine Aktion zum Austausch exotischer gegen einheimische Sträucher im Westen der Stadt St.Gallen.

Der Essigbaum ist ein beliebtes Ziergehölz auch in St.Galler Gärten, gilt aber als invasiver Neophyt, der einheimische Pflanzen verdrängt.

Der Essigbaum ist ein beliebtes Ziergehölz auch in St.Galler Gärten, gilt aber als invasiver Neophyt, der einheimische Pflanzen verdrängt.

Bild: W&O (28.6.2021)

Zur Aktion anmelden kann man sich bis 24. September bei Bird Life per E-Mail. Seine maximal zehn neuen Sträucher kann man am 30. Oktober, 9 bis 12 Uhr, am Standort der Hänni-Gartenbau-AG an der Mingerstrasse 7 in St.Gallen abholen. Bedingung ist, dass gleichzeitig Essigbäume oder Kirschlorbeer- und Sommerfliedersträuche samt Wurzeln vor Ort entsorgt werden. Parallel zur Tauschaktion können einheimische Sträucher zum reduzierten Preis von fünf Franken das Stück bezogen werden.

Einheimische Sträucher unterstützten die natürliche Vielfalt, böten Schmetterlingen und ihren Raupen sowie Vögeln Nahrung. Sie leisteten damit einen wichtigen Beitrag an die Biodiversität im und um den Siedlungsraum, heisst es in einer Bird-Life-Mitteilung zur Aktion. Mit ihrem Ersatz durch einheimische Pflanzen werde ein Beitrag für eine ökologisch wertvolle und vielfältige Stadt St.Gallen geleistet. (pd/vre)

Dienstag, 7. September - 10:42 Uhr

Neustart-Festival: Tickets gibt’s nur mit Covid-Zertifikat und in der Stiftsbibliothek wird ein Testzentrum eingerichtet

Am 11. September findet in St.Gallen das mit der Museumsnacht kombinierte Neustart-Festival statt. Von 11 bis 1 Uhr treten 325 lokale und regionale Kunstschaffende aus verschiedenen Sparten mit 80 Programmpunkten in 45 Museen, Konzertlokalen und anderen Kulturorten der Stadt auf. Dazu gibt’s Ausstellungen und Führungen. Das detaillierte Programm der Grossveranstaltung ist unter www.neustartfestival.ch im Internet zu finden.

Neben einem umfangreichen Programm mit lokalen und regionalen Kunstschaffenden gibt's beim Neustart-Festival an vielen Orten - wie in der Museumsnacht 2018 etwa im Kunstmuseum - Führungen und Einblicke in laufende Ausstellungen.

Neben einem umfangreichen Programm mit lokalen und regionalen Kunstschaffenden gibt's beim Neustart-Festival an vielen Orten - wie in der Museumsnacht 2018 etwa im Kunstmuseum - Führungen und Einblicke in laufende Ausstellungen.

Bild: Michel Canonica
(8.9.2018)

Tickets fürs Festival vom Samstag sind am Freitag und Samstag an sechs Orten in der Stadt erhältlich. Um ein Ticket zu bekommen, ist ein Covid-Zertifikat (geimpft, genesen oder getestet) nötig. Ohne Voranmeldung testen lassen kann man sich am Samstag, 10 bis 16 Uhr, auch im Testcenter vor der Stiftsbibliothek; dafür muss man ID und Krankenkassenkarte mitbringen. Der Eintritt ans Festival kostet für Erwachsene zwanzig und mit der Kultur-Legi zehn Franken. Unter 16 Jahren ist der Besuch gratis. Und: Mit Festivalbändel fährt man am Samstag in der Ostwind-Zone 210 gratis in Bus und Postauto. (pd/vre)

Tickets fürs Neustart-Festival gibt’s an folgenden Orten:

  • St.Gallen-Bodensee-Tourismus (Bankgasse 9):
    Fr, 9.00–18.00. Sa, 9.00–15.00.
  • Naturmuseum (Rorschacher Strasse 263):
    Fr, 10.00–18.00. Sa, 10.00–20.00 Uhr.
  • Kunstmuseum (Museumstrasse 23):
    Fr, 10.00–17.00. Sa, 10.00–20.00.
  • Mint-Event-Bus (Kornhausplatz): 
    Fr, 12.00–18.00. Sa, 10.00-20.00.
  • Valiant-Bank (Marktgasse 11):
    Fr, 13.30–18.30. Sa, 10.00–20.00.
  • Historisches und Völkerkundemuseum (Museumstrasse 50): 
    Sa, 10.00–20.00.
Dienstag, 7. September - 9:29 Uhr

Drei Autos vollständig ausgebrannt: Ursache war wohl ein technischer Defekt

Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts sind am Montagabend auf einem Vorplatz in Thal drei Autos ausgebrannt. Zudem entstand gemäss Mitteilung der Kantonspolizei St.Gallen im Umfeld des Brandplatzes Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Vor einem Haus in Thal stehen am Montagabend drei Autos in Vollbrand.

Vor einem Haus in Thal stehen am Montagabend drei Autos in Vollbrand.

Bild: Kantonspolizei SG
(6.9.2021)

Gemeldet hatten Passanten am Montag, kurz nach 21 Uhr, ein brennendes Auto auf einem Vorplatz an der Thaler Rosenstrasse. Sie versuchten, die Flammen selber zu ersticken, was nicht gelang. Beim Eintreffen von Polizei und Feuerwehr brannten bereits zwei der drei nebeneinander stehenden Autos. Die Flammen griff schliesslich auch aufs dritte Fahrzeug über.

Das Feuer zerstörte die drei Abruchautos vollständig. Im Bild die Wracks nach dem Einsatz der Feuerwehr.

Das Feuer zerstörte die drei Abruchautos vollständig. Im Bild die Wracks nach dem Einsatz der Feuerwehr.

Bild: Kantonspolizei SG
(6.9.2021)

Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Die drei Autos erlitten allerdings Totalschaden. Es handelt sich um Abbruchfahrzeuge, die vor der Entsorgung vorübergehen auf dem Vorplatz abgestellt worden waren. Durch den Brand entstand auch noch Sachschaden von mehreren tausend Franken an einem Haus. Die Brandursache wird nun durch Spezialisten des Kompetenzzentrums Forensik der Kantonspolizei untersucht. Derzeit steht ein technischer Defekt als Ursache im Vordergrund. (kapo/vre)

Dienstag, 7. September - 9:15 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 210 Neuansteckungen und ein Todesfall am Montag

Der Kanton St.Gallen meldet in seinem Internetauftritt für Montag 210 neue laborbestätigte Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 49'638 Personen im St.Gallischen mit dem Virus angesteckt. Am Montag wurde in Zusammenhang mit Covid-19 ein weiterer Todesfall registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten steht damit bei 728.

Die wichtigsten Eckzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Montag, 6. September, um Mitternacht.

Die wichtigsten Eckzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Montag, 6. September, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

In Zusammenhang mit Covid-19 waren am Montagabend im Kanton St.Gallen 53 Patientinnen und Patienten hospitalisiert. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Montag bei 271, die 14-Tage-Inzidenz bei 528. Die Inzidenz bezeichnet die Zahl der neuen Coronafälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner. (SK/vre)

Dienstag, 7. September - 9:03 Uhr

Einfache Anfrage thematisiert zweite St.Galler Planungsbaustelle: Wie weiter hinter dem Hauptbahnhof?

Kanton und Stadt St.Gallen lancieren eine Testplanung für das Areal des alten Güterbahnhofs. Dabei wird ausgelotet, was an Neunutzungen und Neubauten rund um den geplanten Autobahnzubringer möglich ist. Der Planungsstart hat zu einer erneuten Diskussion zwischen Gegnern und Befürwortern des A1-Anschlusses geführt. Und jetzt bringt FDP-Stadtparlamentarier Remo Daguati eine zweite Planungsbaustelle in der Nachbarschaft aufs Tapet. Er erkundigt sich in einer neu eingereichten Einfachen Anfrage, wie es eigentlich im Bahnhof-Nord weitergehen soll.

Das städtebauliche Entwicklungsgebiet Bahnhof-Nord liegt im Dreieck zwischen Bahngeleisen sowie Rosenberg- und St.-Leonhard-Strasse.

Das städtebauliche Entwicklungsgebiet Bahnhof-Nord liegt im Dreieck zwischen Bahngeleisen sowie Rosenberg- und St.-Leonhard-Strasse.

Bild: Reto Martin
(7.8.2015)

Im August 2015 hatte das Stadtparlament einen Planungskredit von 460'000 Franken zur Erarbeitung von Rahmenbedingungen für die Neunutzung des Gebiets hinter dem Hauptbahnhof erteilt. Aus dem dabei in einem breiten Verfahren entwickelten Konzept wurde aber nichts: Für den Kanton ist das Areal zwischen Lokremise und Fachhochschule eine langfristige Landreserve. Und ohne dieses Grundstück, das direkt neben einer grossen Parkgarage als oberirdischer Parkplatz genutzt wird, ist im Bahnhof-Nord nicht viel zu wollen.

Entwurf aus der Testplanung Bahnhof-Nord: Zwischen Fachhochschule und Lokremise hätte ein Hochhaus und ein Neubau Platz. Neben dem Klubhaus, das dieser Planer erhalten will, liegt ein kleinerer Neubau.

Entwurf aus der Testplanung Bahnhof-Nord: Zwischen Fachhochschule und Lokremise hätte ein Hochhaus und ein Neubau Platz. Neben dem Klubhaus, das dieser Planer erhalten will, liegt ein kleinerer Neubau.

Bild: Stadt St.Gallen
(29.11.2016)

Remo Daguati regt an, die Planungsarbeiten für dieses Gebiet rasch wieder aufzunehmen. Dies zusammen mit dem Kanton, der in die Testplanung involviert war. Städtebauliche Entwicklungsgebiete in der Talsohle hätten grosse Bedeutung, wenn man St.Gallen verdichten und neue Flächen für Mischnutzungen bereitstellen wolle. Interessant sei der Bahnhof-Nord diesbezüglich auch, weil die Sanierung der Villa Wiesental und der Hotelneubau dahinter neue Impulse fürs Quartier hinter den Gleisen erwarten lasse. Zudem seien zentral gelegene Büroflächen mit Zugang zu Bahnperrons ein Trumpf, wenn es um die Ansiedlung neuer Arbeitsplätze gehe – etwa im Bereich der Unternehmensdienstleistungen. (vre)

Montag, 6. September - 16:45 Uhr

Bus überholt und Kind angefahren: Stadtpolizei sucht Rollerfahrer und Zeugen für Unfall im Wolfganghof

Am Montagmittag hat ein Roller an der Haggenstrasse im St.Galler Wolfganghof ein Kind erfasst. Dieses wurde beim Zwischenfall leicht verletzt. Der Rollerfahrer hatte gemäss Mitteilung der Stadtpolizei nach dem Unfall kurz angehalten und mit dem Kind gesprochen. Danach fuhr er vom Unfallort weg. Die Polizei sucht jetzt unter 071'224'60'00 den Rollerfahrer und Personen, die den Zwischenfall beobachtet haben.

Beim Überholen eines hier haltenden Busses hat am Montagmittag ein Roller einen Zehnjährigen erfasst und leicht verletzt. Die Polizei sucht jetzt den Rollerfahrer und Zeugen.

Beim Überholen eines hier haltenden Busses hat am Montagmittag ein Roller einen Zehnjährigen erfasst und leicht verletzt. Die Polizei sucht jetzt den Rollerfahrer und Zeugen.

Bild: Stadtpolizei SG
(6.9.2021)

Der Unfall ereignete sich am Montag, 13 Uhr. Ein Bus hielt an der Haggenstrasse auf Höhe des Hauses 51 an, um einem Kind den Vortritt über den Fussgängerstreifen zu gewähren. Ein Rollerfahrer überholte den Bus und erfasst dabei den Zehnjährigen. Beide stürzten, wobei sich das Kind Prellungen und Schürfungen zuzog. Der Rollerfahrer erkundigte sich beim Buben nach dessen Zustand und setzte dann die Fahrt fort. Nachdem das Kind den Vorfall den Eltern geschildert hatte, meldeten diese den Unfall der Polizei. (stapo/vre)

Montag, 6. September - 16:29 Uhr

Am 26. September wird in der Stadt über vier Vorlagen entschieden: Über das ersten Wochenende haben in St.Gallen 9,2 Prozent abgestimmt

Am 26. September entscheiden die Stimmberechtigten in der Stadt St.Gallen über zwei nationale sowie je eine kantonale und kommunale Vorlagen. Die Stadt hat in ihrem Internetauftritt auch für diesen Termin wiederum ein Abstimmungsbarometer aufgeschaltet. Es zeigt, wie viele städtische Stimmberechtigte ihr Couverts bereits retourniert haben.

Am Montag sind die ersten Zahlen zum Abstimmungsbarometer der Stadt St.Gallen zum 26. September publiziert worden. Die Beteiligung liegt am Montagmittag immerhin schon bei 9,2 Prozent.

Am Montag sind die ersten Zahlen zum Abstimmungsbarometer der Stadt St.Gallen zum 26. September publiziert worden. Die Beteiligung liegt am Montagmittag immerhin schon bei 9,2 Prozent.

Grafik: Stadt St.Gallen
(6.9.2021)

Seit dem 2. September kann man in der Stadt brieflich abstimmen. Bis Montagmittag sind 4060 Couverts für den 26. September im Rathaus eingegangen. Das entspricht einer Stimmbeteiligung von 9,2 Prozent. Für Prognosen, wie sich die Stadtsanktgaller Stimmbeteiligung bis Ende September entwickeln wird, ist es auf Basis dieser Zahl allerdings noch viel zu früh.

Wellen im Abstimmungskampf werfen die nationalen Vorlagen für die «Ehe für alle» und die 99-Prozent-Initiative der Juso. Sie dürften das Stimmvolk mobilisieren. Ruhiger werden die Debatten um die kantonale und die städtische Vorlage verlaufen: Im Kanton geht es um die Unterstützung von Unternehmen während der Pandemie. In der Stadt wird über 42 Millionen zur Erneuerung der VBSG-Busflotte entschieden. (vre)

Montag, 6. September - 15:53 Uhr

Fünfzig Jahren Frauenstimmrecht in der Schweiz: Letzte Führungen in der Ausstellung «Klug & kühn» im Historischen und Völkerkundemuseum

Vor fünfzig Jahren führte die Schweiz das Stimm- und Wahlrecht für Frauen ein. Die Wander­ausstellung «Klug & kühn» im Historischen und Völkerkunde (HVM) St.Gallen rückt Frauen ins Zentrum, die sich ab dem 19. Jahrhundert für gleiche Rechte für Frau und Mann eingesetzt haben. Sie zeigt auf, wie sich der Geschlechter­diskurs im Laufe der Zeit verändert hat.

Protestaktion fürs Frauenhaus St.Gallen Anfang der 1980er-Jahre.

Protestaktion fürs Frauenhaus St.Gallen Anfang der 1980er-Jahre.

Bild: HVM

Der lange Weg zur Chancen­gleichheit in der Bildung gehört ebenso dazu wie die Kontrolle über den eigenen Körper: Verhütung, strafloser Schwanger­schaftsabbruch und Frauen­häuser sind nicht selbst­verständlich. Sie sind – wie die politischen Rechte – hart erkämpft. Jetzt geht die Ausstellung im HVM dem Ende entgegen. Sie ist noch bis und mit Sonntag, 19. September, zu sehen.

Vorher lädt Historikerin Barletta Haselbach nochmals zu zwei letzten Führungen durch diese Ausstellung ein. Die erste findet diesen Mittwoch, 18 Uhr, statt. Die zweite ist für kommenden Sonntag, 11 Uhr, geplant. Die Finissage dann findet am Sonntag, 19. September, 15 Uhr, im Museum statt. Die Ausstellung «Klug und Kühn – Frauen schreiben Geschichte» sei beim Publikum auf viel Interesse gestossen, zieht das HVM in einer Mitteilung bereits eine erste positive Bilanz.

Montag, 6. September - 14:59 Uhr

Internationales Scrabble-Turnier in St.Gallen: Von der «Irenik» übers «Legumin» bis hin zu den «Faven»

Beim 11. Internationale Scrabble-Turnier in St. Gallen haben sich am Wochenende 27 Scrabblerinnen und Scrabbler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz beteiligt. Sie erspielten dabei die drittbeste je erreichte Durchschnittspunktzahl, was den Ruf der St.Galler Veranstaltung als Turnier der Eliteklasse festigt. Nach 15 von 17 Spielen hätten gemäss Mitteilung der Organisatoren theoretisch noch 19 Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Finale erreichen können.

Das Final des 11. Internationalen Scrabble-Turniers im Adler-Saal in St.Georgen war öffentlich.

Das Final des 11. Internationalen Scrabble-Turniers im Adler-Saal in St.Georgen war öffentlich.

Bild: PD/Lorenz Knöpfli
(5.9.2021)

Am Ende siegte die als Nummer zwei gesetzte Ulla Trappe aus Deutschland gegen die beste, als Nummer 7 gesetzte Schweizerin, Regula Schilling. Dabei wurden vom Duden zugelassene Wörter gelegt, von denen viele Zuschauerinnen und Zuschauer noch nicht einmal ahnten, dass sie zum deutschen Wortschatz gehören. Die wenigsten Normalverbraucher dürften wissen, dass «Irenik» für einen interkonfessionellen Versöhnungsprozess steht, «Legumin» ein Eiweiss der Hülsenfrüchte ist und «Faven» einerseits Wachsscheiben im Bienenstock, anderseits aber auch ansteckende Hautkrankheiten mit Haarausfall sind... (pd/vre)

Montag, 6. September - 14:41 Uhr

Erfolg für St.Galler Musical: «Wüstenblume» sechsmal für den deutschen Musical-Theater-Preis 2021 nominiert

Das im Februar 2020 am Theater St.Gallen uraufgeführte Musical «Wüstenblume» von Uwe Fahrenkrog-Petersen und Gil Mehmert hat sechs Nominationen für den deutschen Musical-Theater-Preis 2021 erhalten. Nominierungen gab es in den Kategorien «Bestes Musical», «Beste Komposition» (Uwe Fahrenkrog-Petersen), «Bestes musikalisches Arrangement» (Koen Schoots), «Beste Regie» (Gil Mehmert), «Beste Choreografie» (Jonathan Huor) und «Beste Darstellerin in einer Hauptrolle» (Naomi Simmonds).

Das Musical «Wüstenblume» steht ab Ende Oktober wieder im Theater St.Gallen auf dem Programm.

Das Musical «Wüstenblume» steht ab Ende Oktober wieder im Theater St.Gallen auf dem Programm.

Bild: Theater SG

Der Musical-Theater-Preis wird von der deutschen Musical-Akademie ausgerichtet. Die Preisträger werden am 4. Oktober in Hamburg bekannt gegeben. Wegen der coronabedingten Theaterschliessungen umfasst der diesjährige Musical-Theater-Preis die Spielzeiten 2019/20 und 2020/21. «Wüstenblume» erlebte seine Premiere in St.Gallen am 22. Februar 2020, wenige Wochen vor dem ersten Lockdown.

Die berührende Geschichte des somalischen Nomadenmädchens und späteren Topmodels Waris Dirie und seines Kampfs gegen weibliche Genitalverstümmelung stiess bei Publikum und Kritik auf grosse Begeisterung. Ab 27. Oktober steht das Stück wieder auf dem Spielplan des Theaters St.Gallen. (pd/vre)

Montag, 6. September - 11:41 Uhr

Garage in Mehrfamilienhaus in Steinach ausgebrannt: Ein Verletzter und über 100'000 Franken Sachschaden

Feuerwehrleute rücken den Flammen in der Garage eines Mehrfamilienhauses in Steinach zu Leibe.

Feuerwehrleute rücken den Flammen in der Garage eines Mehrfamilienhauses in Steinach zu Leibe.

Bild: Kantonspolizei SG
(6.9.2021)

Am frühen Montagmorgen hat an der Säntisstrasse in Steinach eine Garage in einem Mehrfamilienhaus gebrannt. Das Haus musste vorübergehend evakuiert werden. Ein 35-jähriger Mann wurde gemäss Mitteilung der Kantonspolizei wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung in Spital gebracht. Durch das Feuer entstand ein Sachschaden von über 100'000 Franken. Die Brandursache wird jetzt durch Spezialisten abgeklärt. Im Vordergrund steht als Ursache ein technischer Defekt an einem Auto.

Beim Brand am frühen Montagmorgen entstand Sachschaden von über 100'000 Franken.

Beim Brand am frühen Montagmorgen entstand Sachschaden von über 100'000 Franken.

Bild: Kantonspolizei SG
(6.9.2021)

Aufregende Nacht für die Bewohnerinnen und Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Säntisstrasse in Steinach. Am Montag, kurz vor 2.45 Uhr, meldete eine Anwohnerin der kantonalen Alarmzentrale Flammen und Rauch aus einer Garage. Noch vor dem Eintreffen von Polizei und Feuerwehr hatten Bewohnerinnen und Bewohner das Haus verlassen. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand die Garage in Vollbrand. Sie konnte die Flammen dann aber rasch löschen. (kapo/vre)

Montag, 6. September - 10:53 Uhr

Nach Streifkollision mit Velo weitergefahren: Stadtpolizei sucht nach Zeugen, die Unfall beobachtet haben

Am Montagmorgen ist es auf der Zürcher Strasse in Winkeln zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Velofahrer gekommen. Dabei stürzte der Zweiradfahrer und verletzte sich. Der Lenker des Personenwagens fuhr weiter, ohne sich um den Verletzten zu kümmern. Die Stadtpolizei sucht unter 071'224'60'00 Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Angaben zum Auto und Fahrer machen können.

Hier streifte und verletzte ein Personenwagen am Montagmorgen bei einem Überholmanöver einen Velofahrer. Die Polizei sucht Zeugen.

Hier streifte und verletzte ein Personenwagen am Montagmorgen bei einem Überholmanöver einen Velofahrer. Die Polizei sucht Zeugen.

Bild: Stadtpolizei SG
(6.9.2021)

Der Zwischenfall hat sich am Montag, kurz nach 6.30 Uhr, auf der Zürcher Strasse an der Stadtgrenze zu Gossau ereignet. Bei einem Überholmanöver des Autofahrers wurde der 54-jährige Velofahrer touchiert und kam dadurch zu Fall. Er verletzte sich unbestimmt und musste ins Spital gebracht werden. Am Velo entstand mittelgrosser Sachschaden. (stapo/vre)

Montag, 6. September - 9:54 Uhr

Vierte Coronawelle hat Kanton St.Gallen voll im Griff: 559 neue Ansteckungen und ein Todesfall am Wochenende

Der Kanton St.Gallen meldet in seinem Internetauftritt fürs vergangenen Wochenende (Freitag, Samstag, Sonntag) 559 neue laborbestätigte Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 49'428 Personen im St.Gallischen mit dem Virus infiziert. Am Wochenende wurde in Zusammenhang mit Covid-19 eine Todesfall registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten steht damit bei 727.

In Zusammenhang mit Covid-19 waren am Sonntagabend im Kanton St.Gallen 53 Patientinnen und Patienten hospitalisiert. 21 davon lagen mit künstlicher Beatmung auf einer Intensivstation. Das ist zwar gegenüber der vergangenen Woche ein leichter Rückgang, die Belastung für die Spitäler und vor allem auch das Personal ihrer Intensivstationen bleibt trotzdem sehr hoch.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Sonntag, 5. September, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Sonntag, 5. September, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Entsprechend der steigenden Zahlen bei den Neuansteckungen gehen auch die Inzidenzwerte für den Kanton St.Gallen deutlich nach oben: Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Sonntag bei 300, die 14-Tage-Inzidenz bei 553. Die Inzidenz bezeichnet die Zahl der neuen Coronafälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Geimpft waren im Kanton St.Gallen bis Sonntagabend bei einer Wohnbevölkerung von knapp 520'000 Personen 282'219. Eine Impfdosis erhalten haben 43'203, zwei Impfdosen gespritzt wurden bisher 234'016 Personen. Die Zahl der Geimpften ist damit innert einer Woche nochmals um 8'770 gestiegen.

Die Verteilung der Coronafälle auf die acht St.Galler Wahlkreise. Die Zahl bezeichnet die Fälle in den vergangenen 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Bewohnerinnen und Bewohner. Stand: 5. September 2021.

Die Verteilung der Coronafälle auf die acht St.Galler Wahlkreise. Die Zahl bezeichnet die Fälle in den vergangenen 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Bewohnerinnen und Bewohner. Stand: 5. September 2021.

Grafik: Fachstelle Statistik Kanton SG

Geografisch erneut verlagert haben sich die Hotspots der Coronapandemie im Kanton St.Gallen. Spitzenreiter mit einer 14-Tage-Inzidenz von 687.91 ist das Toggenburg. Dicht dahinter folgen die Wahlkreise Wil (647.58) und St.Gallen-Gossau (603.73). Im Mittelfeld liegen Werdenberg (595.10) und das Sarganserland (503.74). Eine 14-Tage-Inzidenz von unter 500 haben die Wahlkreise Rorschach (459.84), Rheintal (442.37) sowie See und Gaster (417.98). (SK/vre)

Montag, 6. September - 9:16 Uhr

Bildungsausstellung auf dem St.Galler Messegelände: Hauptprobe für Bierprobier-Festival und Olma ist geglückt

Rund 20'000 Besucherinnen und Besucher kamen an vier Tagen zur Ostschweizer Bildungsausstellung (OBA).

Rund 20'000 Besucherinnen und Besucher kamen an vier Tagen zur Ostschweizer Bildungsausstellung (OBA).

Bild: Olma-Messen SG

Vom Donnerstag bis Sonntagabend haben knapp 20'000 Personen die 27. Ostschweizer Bildungsausstellung (OBA) auf dem Olma-Areal in St.Gallen besucht. Das teilen die Organisatoren mit. Mit Ausstellerinnen und Ausstellern, die rund 250 Berufe und 600 Weiterbildungsmöglichkeiten vorstellten, fand die OBA nach einer coronabedingten Zwanzgspause im Jahr 2020 jetzt wieder in ihrer üblichen Grössenordnung statt.

Für die Olma-Messen St.Gallen stellte die Durchführung der OBA die Rückkehr zum Messegeschäft nach langer pandemiebedingter Pause dar. «Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir uns mit einer stimmigen und erfolgreichen OBA zurückmelden konnten», wird in der Olma-Mitteilung Katrin Meyerhans, Leiterin des Olma-Bereichs Messen, zitiert. Nun geht es auf dem St.Galler Messegelände Schlag auf Schlag weiter: in weniger als zwei Wochen mit dem Bierprobier-Festival und in einem Monat mit der Olma. «Wir sind bereit dafür», sagt Katrin Katrin Meyerhans zuversichtlich.

Die OBA 2021 gab Einblicke in rund 250 verschiedene Berufe.

Die OBA 2021 gab Einblicke in rund 250 verschiedene Berufe.

Bild: Olma-Messen SG

Das Fazit von Messeleiterin Andrea Betschart zur OBA vom vergangenen Wochenende fällt in der Bilanzmitteilung positiv aus: «Die Stimmung war grossartig. Die Besucherinnen und Besucher kamen zahlreich. Am Donnerstag und Freitag waren es vornehmlich Schulklassen, am Samstag und Sonntag grösstenteils Eltern mit Jugendlichen. Wir sind mit der OBA 2021 äusserst zufrieden». Die Zufriedenheit der Messeleiterin spiegelt sich auch in der Besucherumfrage: Bei 95 Prozent ihres Publikums hat die OBA die Erwartungen gut oder sehr gut erfüllt, 99 Prozent würden den Besuch weiterempfehlen. (pd/vre)

Montag, 6. September - 9:00 Uhr

Nationale Ausscheidung für Berufsweltmeisterschaft: Drei von acht jungen Ostschweizer Maurern können in Martigny antreten

Acht junge Maurer haben während der Ostschweizer Bildungsaustellung (OBA) vom Wochenende ihr Talent beim Bauen einer Schaumauer unter Beweis gestellt. Ihr Ziel: Einen der drei begehrten Plätze für die nationale Ausscheidung in Martigny zu gewinnen, wo die Schweizer Maurertalente um einen Startplatz an der Berufsweltmeisterschaft in Lyon wetteifern. Die Arbeit von Etienne Schindler (Stutz AG St.Gallen), Florian Frei (Weilenmann AG Effretikon) und Manuel Jakatics (Gebrüder Kühnis AG Widnau) überzeugten die Jury schliesslich.

Der Lohn fürs exakte Arbeiten: Diese jungen Ostschweizer Maurer treten in Martigny zur nationalen Ausscheidung für die Berufsweltmeisterschaft in Lyon an.

Der Lohn fürs exakte Arbeiten: Diese jungen Ostschweizer Maurer treten in Martigny zur nationalen Ausscheidung für die Berufsweltmeisterschaft in Lyon an.

Bild: Olma-Messen SG

Die acht Finalisten hätten sich einen hochklassigen Wettstreit geliefert und mit ihren Arbeiten beste Werbung für das Maurerhandwerk gemacht, lobt in einer Mitteilung René Engetschwiler, Swiss Skills-Experte für die Ostschweiz. Der Jury sei die Entscheidung, wer an die nationale Ausscheidung für die Berufsweltmeisterschaften reisen dürfe, daher auch nicht leicht gefallen. Am Ende hätten die drei jungen Berufsleute das Rennen gemacht, die am genauesten gearbeitet hätten. (pd/vre)

Montag, 6. September - 7:45 Uhr

In historischen Farbtönen

Das Schieberhäuschen über dem Grundablass des Buebenweiers wird neu gestrichen
Das Häuschen auf dem Damm des Buebenweiers wirkt derzeit wie ein Kunstwerk. Hier sind jetzt die Maler am Werk. Bild: Reto Voneschen (5.9.2021)

Das Schieberhäuschen auf dem Damm zwischen Bueben- und Mannenweier steht wieder an seinem angestammten Platz. Derzeit ist es aber eingepackt und erinnert es etwas an ein Kunstwerk - die Verhüllungsaktionen von Christo und Jeanne-Claude lassen grüssen! Um Kunst geht es da aber nicht, wie eine Tafel am Gebäude erklärt: Das Häuschen erhält einen neuen Anstrich.

Wie es dem Ort und seiner Geschichte gebührt, wird nach historischem Vorbild gemalt - mit einer reinen Ölfarbe. Diese Arbeiten bedürfen umfangreicher Vorarbeiten und grosser handwerklicher Sorgfalt. Und auch das Wetter muss mitspielen, damit sich das Schieberhäuschen bald wieder in neu-alter Pracht präsentieren kann. Wenn das Wetter mitspielt, sollen die Malerarbeiten bis etwa Oktober abgeschlossen sein. (vre)

Montag, 6. September - 7:45 Uhr

Unterlagen für nächste Parlamentssitzung online: Für den 21. September sind einige grosse Brocken traktandiert

Die Unterlagen für die Sitzung des Stadtparlaments vom 21. September, ab 16 Uhr, sind im Internetauftritt der Stadt online. Tagen wird das Parlament wiederum auf dem Messegelände, und zwar diesmal in der Olma-Halle 9.1.2. Für die neunte Sitzung der Amtszeit 2021 bis 2024 sind nicht weniger als 24 Geschäfte traktandiert. Wie viele davon durch die Kommissionen tatsächlich vorberaten werden können, also behandlungsreif sind, ist noch offen. Die Sitzung dauert diesmal bis maximal 22 Uhr.

Blick den den Parlamentssaal im St.Galler Waaghaus: Letztmals dort getagt hat das Stadtparlament vor anderthalb Jahren. Coronabedingt trifft es sich seit April 2020 in den Olma-Hallen.

Blick den den Parlamentssaal im St.Galler Waaghaus: Letztmals dort getagt hat das Stadtparlament vor anderthalb Jahren. Coronabedingt trifft es sich seit April 2020 in den Olma-Hallen.

Bild: Urs Bucher (15.1.2019)

Für den 21. September traktandiert sind einige Brocken. Dazu zählt - wegen der Konsequenzen - der Planungskredit für die neue Bibliothek im Haus Union und auf dem Blumenmarkt. Bereits wieder aufs Tapet kommt die an der August-Sitzung für vertiefte Abklärungen zurückgewiesene Initiative gegen längere Ladenöffnungszeiten. Immer noch der Diskussion harren die beiden Umverkehr-Initiativen, die Flächen für den Autoverkehr verkleinern und mehr Grün in die Stadt bringen wollen. Und erneut auf der Traktandenliste figuriert das Gemeindesportanlagenkonzept (Gesak).

Angeboten wird auch für die Parlamentssitzung vom 21. September eine Übersetzung der Debatten in die Gebärdensprache. Gehörlose oder stark hörbehinderte Menschen mit Wohnsitz in der Stadt St.Gallen, die der Parlamentssitzung beiwohnen möchten, können sich dafür bei der Stadtkanzlei anmelden. Die Frist dafür läuft bis Dienstag, 7. September. Diese Dienstleistung wird von der Stadt St.Gallen kostenlos zur Verfügung gestellt. (sk/vre)

Sonntag, 5. September - 17:22 Uhr

Das erste schöne Herbstwochenende: Viele zog es nochmals in Wasser

Endlich ist er doch noch gekommen, der Sommer mit mehr als zwei Sonnentagen am Stück. Seit Freitag blinkt die Sonne vom knallblauen Himmel. Und es soll so weitergehen: Das gute Wetter soll sich sicher bis und mit Mittwoch halten.

Im Familien- und Frauenbad am Chrüzweier geht's am Sonntagnachmittag gemütlich zu und her.
12 Bilder
Die sanierte Frauenbadhütte ist und bleibt ein Bijou in einer idyllischen, aber auch intensiv zur Naherholung genutzten Landschaft.
Blick am Sonntagmittag vom Milchhüsli auf den Mannenweier. Der Steg ist gut mit Sonnenanbeterinnen und Sonnenanbetern besetzt. Links dahinter ist das Wasserballfeld bereit.
Das Ostende des Mannenweiers mit Nichtschwimmerbereich, Garderobe, und auf dem Damm zum Buebenweier mit dem beliebten Milchhüsli.
Und wer nicht ins Wasser wollte, konnte am Sonntag auf dem Panoramaweg auf Drei Weieren spazieren und sich über die Fernsicht über den Osten der Stadt zum Bodensee...
...oder auch über den Blick auf die Stadt hinunter freuen.
Derzeit immer einen Blick wert: Die Grossbaustelle auf dem Areal des Kantonsspitals.
Das Messegelände mit (rechts vor dem Baukran) der Halle 9 und links davon der Arena: Hier soll im Oktober die Olma stattfinden. Das auffällige weisse Gebäude im Vordergrund ist die Altersresidenz Singenberg.
Blick über St.Fiden auf den Osten der Stadt St.Gallen. Rechts im Bild der Silberturm im Grossacker, links das geschwungene Dach der Espenmoos-Tribüne.
In der Mitte vorne die geriatrische Klinik, dahinter rechts der Turm der katholischen Kirche St.Fiden, links einer der Baukräne im Areal des Kantonsspitals.
Blick ins Museumsquartier mit dem Hadwig-Schulhaus (in weiss) und davor dem Oberstufenschulhaus Bürgli.
Die Brauerei Schütengarten am Fuss des mittleren Rosenbergs. Oben am Hang die Gebäude der Helvetia-Versicherungen und dahinter der HSG.,

Im Familien- und Frauenbad am Chrüzweier geht's am Sonntagnachmittag gemütlich zu und her.

Bild: Reto Voneschen (5.9.2021)

Am Sonntag haben viele die Gelegenheit genutzt, um nochmals ins Wasser zu springen oder an der Sonne zu liegen. Auch in den beiden Naturbädern auf Drei Weieren herrschte Hochbetrieb. Und auch andere Freibäder in Stadt, Region und am See waren am Samstag und Sonntag gut gefüllt.

Wassertemperaturen Freibäder Stadt und Region St.Gallen

Stand: 5. September 2021, 17:00 Uhr
Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld 19 5.9.
Freibad Rotmonten 19,5 12.9.
Familien- und Frauenbad Dreilinden 18 12.9.
Gemeinschaftsbad Mannenweier 21 Angaben vor Ort beachten
Schwimmbad Arbon 19.9.
Becken 23
See 20,8
Schwimmbad Waldstatt 21,1
Badhütte Rorschach 20,2 18.9.
Sonntag, 5. September - 11:22 Uhr

Handballerinnen des LC Brühl gewinnen zum Saisonauftakt

Die letztjährige Topscorerin Malin Altherr feierte ihr Comeback nach Verletzungspause.

Die letztjährige Topscorerin Malin Altherr feierte ihr Comeback nach Verletzungspause.

Bild: Balthasar Dörig/LCB
(4.9.2021)

Der LC Brühl Handball hat die ersten zwei Punkte der Spielzeit 2021/22 in der Tasche. Zum Saisonauftakt besiegten die St.Gallerinnen in der heimischen Kreuzbleiche GC Amicitia Zürich mit 34:24 (16:9). Martina Pavic, Dimitra Hess und Katarina Simova erzielten dabei je sechs Tore. Trainer Nicolaj Andersson sagte nach dem Spiel:

«Für ein Auftaktspiel gegen einen neuformierten Gegner war schon sehr viel Gutes dabei. Aber klar, waren das noch nicht 60 gute Minuten. Vorne wie hinten haben wir noch Verbesserungspotenzial.»
Katarina Simova war eine von drei Brühlerinnen, die sechs Tore erzielte.

Katarina Simova war eine von drei Brühlerinnen, die sechs Tore erzielte.

Bild: Balthasar Dörig/LCB
(4.9.2021)

Aufgefallen ist, dass die Brühlerinnen den Zürcherinnen deutlich überlegen waren, wenn sie aufs Tempo drückten. Der Sieg hätte höher ausfallen können, denn der LCB verbuchte an die zehn Pfosten- oder Lattentreffer. Auf der anderen Seite zeigte sich auch, dass das hohe Tempo, das Trainer Andersson fordert, speziell in der Deckung unumgänglich ist. Liessen die St.Gallerinnen nur etwas nach, eröffneten sich GC Amicitia Räume am Kreis und aus dem Rückraum für die Neuverpflichtung Frederikke Hovgaard-Hansen. Sie ist mit acht Treffern Topscorerin der Partie. (pd/stm)

Sonntag, 5. September - 9:56 Uhr

Strolchenfahrt endet an Baum: 17-Jähriger schrottet Auto der Eltern

Mit dem Auto der Eltern hat ein 17-Jähriger bei Gossau einen Selbstunfall gebaut. Der junge Mann wird bei der Jugendanwaltschaft angezeigt.

Mit dem Auto der Eltern hat ein 17-Jähriger bei Gossau einen Selbstunfall gebaut. Der junge Mann wird bei der Jugendanwaltschaft angezeigt.

Bild: Kantonspolizei SG
(4.9.2021)

Am Samstagmorgen ist ein 17-Jähriger mit einem Auto auf einer Privatstrasse am Buech in Gossau gegen einen Baum geprallt. Er und sein 22-jähriger Mitfahrer konnten das Fahrzeug unverletzt verlassen. Der Schaden am Auto der Eltern des jungen Mannes beläuft sich gemäss Mitteilung der Kantonspolizei auf rund 15'000 Franken.

Beim Wenden endete die Strolchenfahrt des 17-Jährigen in einem Baum in einer Hecke am Rand eines Gossauer Privatwegs.

Beim Wenden endete die Strolchenfahrt des 17-Jährigen in einem Baum in einer Hecke am Rand eines Gossauer Privatwegs.

Bild: Kantonspolizei SG
(4.9.2021)

Der 17-Jährige war am Samstag, 6 Uhr, ohne Wissen der Eltern mit dem Auto von Herisau Richtung Gossau unterwegs. Auf der Rainstrasse bog er links auf einen Kiesweg ab und wollte nach einigen Metern wenden. Dabei verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug und kollidierte mit mehreren Bäumen und Büschen. Der 17-Jährige ist nicht im Besitz eines Fahrausweises; er wird bei der Jugendanwaltschaft angezeigt. (kapo/vre)

Sonntag, 5. September - 9:45 Uhr

SC Brühl überrascht mit dem ersten Sieg: Erste Punkte ausgerechnet auswärts gegen das unbesiegte Cham

Ausgerechnet gegen das ohne Niederlage in vier Partien gestartete Cham sind die vorher punktelosen Brühler Fussballer am Samstag zu einem hochverdienten 1:0-Auswärtssieg gekommen. Schon in der ersten Halbzeit waren sie die spielerisch klar bessere Mannschaft und hatten die klareren Torchancen. Cham hatte während 45 Minuten eine einzige Chance, schreibt Henri Seitter in seinem Matchbericht.

Für die Kronen lief es am Samstag in Cham rund: Sie waren die überlegene Mannschaft und gewannen verdient mit 1:0.

Für die Kronen lief es am Samstag in Cham rund: Sie waren die überlegene Mannschaft und gewannen verdient mit 1:0.

Bild: Kurt Frischknecht/
SCB (4.9.2021)

Basis für den ersten Brühler Erfolg in dieser Meisterschaftssaison war eine defensiv geschlossene Teamleistung und ein gutes Zweikampfverhalten im Mittelfeld. Die Kronen wirkten nach den vier Startniederlagen keineswegs verunsichert. Einzig die Chancenauswertung liess noch einige Wünsche offen. Der lauffreudige Oliveira Campos lief sich mehrmals herrlich frei, scheiterte aber immer allein am Chamer Schlussmann.

In der zweiten Hälfte verpassten die Brühler Stürmer weitere klare Torchancen. In der 60. Minute wurde der eingewechselte Chamer Marin Wiskemann für ein Revanchefoul des Feldes verwiesen, nachdem er bereits zuvor gelb gesehen hatte. Die Platzherren kamen kaum mehr aus der eigenen Platzhälfte heraus, doch der Brühler Führungstreffer musste erduldet werden. Dabei zeigte Trainer Denis Sonderegger mit seinen Wechseln ein goldenes Händchen. Der eingewechselte Petar Pavlovic erzielte mit praktisch seiner ersten Aktion das vielbejubelte 0:1.

Der SC Brühl meldete sich am Samstag mit einer überzeugenden Leistung und dem ersten Sieg der Saison in Cham zurück.

Der SC Brühl meldete sich am Samstag mit einer überzeugenden Leistung und dem ersten Sieg der Saison in Cham zurück.

Bild: Kurt Frischknecht/
SCB (4.9.2021)

An der Strafraumgrenze zögerte Pavlovic nicht lange und traf mit einem satten, flachen Schuss zum hochverdienten 0:1. Erst in der Nachspielzeit warfen die Platzherren nochmals alles nach vorn. Alban Berisha im Brühler Tor wehrte noch zwei Schüsse mit Bravour zur Ecke ab. Mit diesem feinen, eher unerwarteten Auswärtssieg gegen einen Gruppenfavoriten haben sich Brühler endgültig zurückgemeldet. Am nächsten Samstag bietet sich gegen Black Stars Basel zu Hause die Gelegenheit nachzulegen und den missglückten Saisonstart endgültig vergessen zu machen.

Samstag, 4. September - 22:54 Uhr

St.Galler Fussballlied setzt sich durch: Manuel Stahlberger und Bit-Tuner gewinnen Grand Prix de la Vereinslieder

Manuel Stahlbergers Musikstücke mögen von einer Zuneigung zum Verlierertum geprägt sein, doch das Werk des 47-jährigen Zeichners und Liedermachers ist diese Woche gleich zweifach von Erfolg gekrönt. Nach dem Theaterpreis des Bundesamts für Kultur – wir berichteten am Donnerstag im Kulturticker – gewinnt Stahlberger gemeinsam mit Marcel Gschwend alias Bit-Tuner den Grand Prix de la Vereinslieder für das Lied «S erscht Mol».

Manuel Stahlberger (vorne am Mikrofon) und Bit-Tuner (hinten am Bass), hier an einer Plattentaufe im Palace St.Gallen, gewinnen den ersten Grand Prix de la Vereinslieder.

Manuel Stahlberger (vorne am Mikrofon) und Bit-Tuner (hinten am Bass), hier an einer Plattentaufe im Palace St.Gallen, gewinnen den ersten Grand Prix de la Vereinslieder.

Bild: Benjamin Manser (19.04.2019)

Der Preis, initiiert von der Fangruppe «Teilzeitfans Wohlen», will das beste Schweizer Fussballvereinslied auszeichnen (siehe Tickereintrag unten). Via Internetvoting setzte sich am Samstagabend der St.Galler Beitrag gegen den FC Winterthur auf dem dritten Rang und dem zweitplatzierten FC Seuzach durch. Die im Rahmen der Preisverleihung gesammelten Spendengelder fliessen damit, wie das Fussballmagazin Senf schreibt, an die Behindertensportorganisation PluSport St.Gallen. (pd/ok)

Samstag, 4. September - 18:18 Uhr

Erster Grand Prix de la Vereinslieder: FC St.Gallen geht heute Abend mit Stahlberger und Bit-Tuner ins Rennen

Welcher Schweizer Fussballclub hat die beste Fanhymne? Das entscheidet sich heute Samstag, ab 20 Uhr, am ersten Grand Prix de la Vereinslieder. Für den FC St.Gallen steigen Manuel Stahlberger und Bit-Tuner mit «S'erscht Mol» ins Rennen. Dies, nachdem sich ihr Lied im regionalen Final gegen fünf andere Vorschläge durchgesetzt hat. Allerdings: Um auch national punkten zu können, sind Stahlberger und Bit-Tuner jetzt auf die Unterstützung aller FCSG-Fans angewiesen.

Mit diesem Song treten Stahlberger und Bit-Tuner für den FC St.Gallen ab 20 Uhr zum ersten Grand Prix de la Vereinslieder an.

Video: Youtube

Welcher Club die beste Hymne hat, entscheidet sich nämlich im Rahmen eines Internetvotings. Der erste Grand Prix de la Vereinslieder ist heute Samstag, ab 20 Uhr, auf Youtube live zu sehen. Der Link zur Online-Abstimmung wird in diesem Livestream sowie auf Twitter und Instagram bekannt gegeben. Ein Public Viewing des Anlasses gibt's im Bierhof in St.Gallen, wo man mit Gleichgesinnten zusammen fiebern und voten kann.

Manuel Stahlberger (Bild) und Bit-Tuner treten für den FC St.Gallen am Schweizer Grand Prix de la Vereinslieder an.

Manuel Stahlberger (Bild) und Bit-Tuner treten für den FC St.Gallen am Schweizer Grand Prix de la Vereinslieder an.

Bild: Michel Canonica (16.2.2020)

Im Rennen sind am Samstagabend 16 Vereine mit ihren 16 Songs. Über alle diese Wettbewerbsbeiträge informieren kann man sich im Internet. Gekoppelt ist die Wahl des besten Fussballliedes mit einer Spendenaktion. In St.Gallen fliessen die Gelder gemäss Wahl durch das Fussballmagazin Senf an die Behindertensportorganisation PluSport St.Gallen. Spenden und damit die Höhe der Preissumme mitbeeinflussen kann man über Twint an 079'874'76'96.

Samstag, 4. September - 10:59 Uhr

Brandstiftung in Gossauer Kirche

Am Freitag, in der Zeit zwischen 16:45 Uhr und 18 Uhr, haben Unbekannte in der katholischen Kirche in Gossau mehrere Gegenstände angezündet. Als der Messmer die Kirche betrat, nahm er Rauchgeruch war und stellte auf einem Holztisch angesengte und verkohlte Gegenstände fest. Die Täter hatten gemäss Mitteilung der Kantonspolizei dem Opferkerzenständer eine Anzündkerze entnommen. Mit dieser zündete sie weitere Kerzen auf dem Altar an und setzte mehrere Gegenstände sowie eine Tischdecke auf einem Holztisch in Brand.

Auf diesem Tisch zündenten Unbekannte in der katholischen Kirche Gossau mehrere Gegenstände an.

Auf diesem Tisch zündenten Unbekannte in der katholischen Kirche Gossau mehrere Gegenstände an.

Bild: Kantonspolizei SG (3.9.2021)

Anschliessend verliessen die Täter die Kirche in unbekannte Richtung. Das Feuer erlosch selbständig und es entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Franken. Für die Ermittlungen wurden Spezialisten des Kompetenzzentrums Forensik der Kantonspolizei aufgeboten. (kapo/stm)

Samstag, 4. September - 7:53 Uhr

Noch ein Sprung ins Wasser gefällig? Badesaison geht in die letzte Runde

Es ist definitiv nicht mehr Hochsommer. Man merkt's unter anderem an den morgendlichen Temperaturen. Tagsüber wird das ganze Wochenende über aber die Sonne einheizen. Jetzt könnte also eine gute Gelegenheit für einen letzten Sprung ins Wasser sein. Die Badesaison neigt sich nämlich langsam aber sicher ihrem Ende entgegen.

Das städtische Freibad Lerchenfeld hat nur noch an diesem Wochenende geöffnet. In Rotmonten und auf Dreilinden kann man eine Woche länger ins Wasser hüpfen. Am Mannenweier wiederum ist der bewachte Badebetrieb von der Wetterentwicklung abhängig. Bis 19. September hält das Schwimmbad Arbon offen; es ist - wie das Schwimmbad Waldstatt - für Wasserratten darum interessant, weil es ein geheiztes Becken hat.

Wassertemperaturen Freibäder Stadt und Region St.Gallen

Stand: 4. September 2021, 7:00 Uhr
Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld 18 5.9.
Freibad Rotmonten 19 12.9.
Familien- und Frauenbad Dreilinden 18 12.9.
Gemeinschaftsbad Mannenweier 20 Angaben vor Ort beachten
Schwimmbad Arbon 19.9.
Becken 23
See 18
Schwimmbad Waldstatt 20,5
Badhütte Rorschach 20,6
Freitag, 3. September - 18:12 Uhr

Ein altes neues Konzert in der Laurenzen-Kirche

Am Sonntag, 19 Uhr, wird es laut in der Kirche St.Laurenzen – angenehm laut. Denn dann startet das Konzert «Altes neu» mit dem Chor Con Passione Allargato und dem Ad-hoc-Orchester. Der St.Galler Dirigent Lukas Bolt hat dafür ein anspruchsvolles romantisch-modernes Programm zusammengestellt, heisst es in der Vorankündigung. Jedes der Werke nehme Bezug zu etwas «Altem».

Das Programm enthält unter anderem Stücke von Felix Mendelssohn, Antonin Dvorak und César Franck. Tickets und mehr Informationen: www.chorprojekte.com. (pd/mha)

Freitag, 3. September - 13.55 Uhr

Auswärtsreise zum Drittplatzierten: SC Brühl will nach missglücktem Saisonstart gegen Cham erstmals punkten

Vier Spiele, null Punkte, Rang 16 von 16 – der SC Brühl befindet sich auf der Misserfolgsspur. Nach dem unglücklichen Saisonstart geht die Reise diesen Samstag nach Cham. Der Ankick zum Auswärtsspiel erfolgt um 16 Uhr. Das Zentralschweizer Team, das im Sommer kaum Ab- und Zugänge hatte, belegt mit zwei Siegen und zwei Unentschieden derzeit den dritten Tabellenrang.

Denis Sonderegger, mit 30 Jahren der jüngste Chef in der Promotion League, ist gefordert. Im Bild: Das Duell vom 7. August 2021 gegen den FC Zürich II.

Denis Sonderegger, mit 30 Jahren der jüngste Chef in der Promotion League, ist gefordert. Im Bild: Das Duell vom 7. August 2021 gegen den FC Zürich II.

Bild: Reto Martin

Die Mannschaft von Denis Sonderegger wird gegen Cham mentale Stärke beweisen müssen, heisst es in der Matchvorschau des SC Brühl. Insbesondere schwächelte zuletzt die Defensive; in vier Spielen hat Brühl 13 Tore kassiert – Ligahöchstwert. In Cham fehlen wird der weiterhin verletzte Stammgoalie Christian Leite. Ebenfalls nicht dabei ist Noah Frick, dieser aber aus erfreulicheren Gründen: Frick reist am Wochenende mit der liechtensteinischen Nationalmannschaft zur WM-Quali nach Rumänien. Dies, nachdem er am Donnerstag auch auf dem Platz stand, als die Liechtensteiner Deutschland ein 0:2 abtrotzten. (fm/ok)

Freitag, 3. September - 13.31 Uhr
Das neue Reglement befinde sich nun in der Vernehmlassung bei den Taxiunternehmen.

Das neue Reglement befinde sich nun in der Vernehmlassung bei den Taxiunternehmen.

Bild: Nik Roth

Vorbereitung auf Uber & Co.: Stadt stellt dem städtischen Taxigewerbe Entwurf für ein neues Reglement vor

Das Stadtsanktgaller Taxireglement von 1994 sowie das Reglement zum Vollzug des Taxireglements von 1995 entspricht in einigen Teilen nicht mehr den gesetzlichen Vorgaben und den Bedürfnissen von Bevölkerung und Taxiunternehmen. Das schreibt die Stadt St.Gallen in einer Mitteilung. Deshalb habe der Stadtrat eine Gesamtrevision der städtischen Taxireglementierung beschlossen. Die Stadtpolizei habe bei der Universität Luzern ein Rechtsgutachten, insbesondere in Bezug auf rechtlich kritische Fragen in Auftrag gegeben. Nun seien die Resultate den lokalen Taxiunternehmen präsentiert worden. Das Gutachten zeigt laut Mitteilung auch den Umgang mit App-basierten Personenbeförderungsdiensten wie beispielsweise «Uber» auf.

Die Gestaltung des neuen Reglements richte sich nach den Leitprinzipien Wettbewerbsneutralität, Technologieneutralität und Nachhaltigkeit. Im Rahmen des Gutachtens sei ein möglicher Entwurf des neuen Reglements erarbeitet worden, heisst es im Communiqué. Das neue Reglement befinde sich nun in der Vernehmlassung bei den Taxiunternehmen. Rückmeldungen zum aktuellen Entwurf könnten bis Ende September erfolgen. Anschliessend werden die allfälligen Anpassungen geprüft und das Reglement zur Verabschiedung dem Stadtparlament zugeleitet. Das Inkrafttreten des neuen Taxireglements ist für Juli 2022 geplant. (sk/ghi)

Freitag, 3. September - 13.08 Uhr

St.Gallerinnen treffen im Cup auf den FC Zürisee United

In der ersten Cuprunde trifft der FC St.Gallen-Staad auswärts auf den FC Zürisee United. Dabei handelt es sich um den Zusammenschluss der besten Spielerinnen des FC Stäfa, FC Meilen, FC Männedorf und FC Herrliberg. Und für das Duell mit dem FC St.Gallen-Staad haben sich die Zürcherinnen warmgeschossen: Zum Saisonstart in der 2. Liga – der vierthöchsten Liga im Schweizer Frauenfussball – gewannen sie am vergangenen Wochenende gegen den FC Diessenhofen mit 6:1. Dreifache Torschützin war Leonie Staub.

Der FC St.Gallen-Staad trifft in der ersten Cuprunde auf den FC Zürichsee United.

Der FC St.Gallen-Staad trifft in der ersten Cuprunde auf den FC Zürichsee United.

Bild: Michel Canonica

Die Teilnahme am Schweizer Cup verdiente sich der FC Zürisee United durch den erstmaligen Gewinn des Zürcher Regionalcups in der vergangenen Saison. Im Final setzte er sich gegen Effretikon mit 3:2 durch. Und in der ersten Runde der neuen Saison dieses Cupwettbewerbs gingen die Titelverteidigerinnen als Siegerinnen vom Platz: Im ersten Pflichtspiel der Saison gewannen sie am 22. August gegen den FC Niederweningen mit 2:0. (pd)

FC Zürisee United – FC St.Gallen-Staad, Samtag, 18 Uhr, Frohberg Stäfa (Platz 1)

Freitag, 3. September - 11:34 Uhr

Drei Unfälle in der Stadt St.Gallen: Eine E-Bikerin, eine Elfjährige und ein Töfffahrer leicht verletzt

Drei Verkehrsunfälle meldet die Stadtpolizei St.Gallen für den Donnerstag. Es handelt sich um zwei Streif- und eine Frontalkollision. Dabei wurde eine 28-jährige Velofahrerinn auf der Rosenbergstrasse, eine elfjährige Fussgängerin auf der Rorschacher Strasse in St.Fiden und ein Töfffahrer auf der Sonnenhaldenstrasse leicht verletzt. Der Sachschaden hielt sich gemäss Mitteilung der Polizei in allen drei Fällen in Grenzen.

Am Donnerstag, 12.40 Uhr. kam es bei der Autobahnausfahrt Schoren zu einer Streifkollision zwischen einem Personenwagen und einer E-Bikerin. Beide wollten von der linken auf die mittlere Spur der Rosenbergstrasse wechseln dabei kam es wegen zu geringem Abstand zur Streifkollision. Die 28-jährige E-Bikerin stürzte und und zog sich leichte Verletzungen zu.

Auf dem Fussgängerstreifen auf der Rorschacher Strasse in St.Fiden wurde am Donnerstag eine Elfjährige von einem Taxi angefahren.

Auf dem Fussgängerstreifen auf der Rorschacher Strasse in St.Fiden wurde am Donnerstag eine Elfjährige von einem Taxi angefahren.

Bild: Stadtpolizei SG
(2.9.2021)

Am Donnerstag, kurz vor 16 Uhr, erfasste auf der Rorschacher Strasse in St.Fiden ein Taxi ein elfjähriges Mädchen auf dem Fussgängerstreifen. Die Mutter des Kindes war wegen des nahenden Autos auf der Mittelinsel stehen geblieben, die Elfjährige war jedoch weitergelaufen. Dadurch wurde sie vom Taxi erfasst und erlitt leichte Schürfverletzungen.

Am Donnerstag, 17.30 Uhr, streifte auf der Sonnenhaldenstrasse ein Motorrad einen parkierten Personenwagen. Der 17-jährige Töfffahrer hatte nach eigenen Aussagen kurz auf den Tacho geschaut und dadurch das Auto auf der rechten Strassenseite zu spät gesehen. Er versuchte auszuweichen, streifte jedoch die linke Heckleute des Fahrzeuges. Dadurch kam er zu Fall und verletzte sich leicht an den Fingern und an einem Knie. (stapo/vre)

Freitag, 3. September - 9:17 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: Am Donnerstag 284 neue Fälle registriert, 64 Covid-Patienten im Spital

Der Kanton St.Gallen meldet in seinem Internetauftritt für Donnerstag erneut 284 neue laborbestätigte Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 48'869 Personen im St.Gallischen mit dem Virus angesteckt. Am Donnerstag wurden in Zusammenhang mit Covid-19 erneut keine Todesfälle registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten steht bei 726.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Donnerstag, 2. September, Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Donnerstag, 2. September, Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Neben dem Anstieg bei den Neuansteckungen bereitet derzeit vor allem die hohe Zahl an Spitaleinweisungen in Zusammenhang mit Covid-19 Kopfzerbrechen. Der Trend ist auch im St.Gallischen zu beobachten. Am Donnerstag lagen 64 Personen wegen des Coronavirus in Spitälern. 23 befanden sich mit künstlicher Beatmung auf Intensivstationen.

Entsprechend der steigenden Zahlen bei den Neuansteckungen zeigen auch die Inzidenzwerte für den Kanton St.Gallen nach oben: Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Donnerstag bei 261, die 14-Tage-Inzidenz wieder über 500, nämlich bei 511. Das sind hohe Werte. Die Inzidenz bezeichnet die Zahl der neuen Coronafälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner. (SK/vre)

Freitag, 3. September - 9:02 Uhr

Anlaufstellen für den Katastrophenfall: Auch die Stadt St.Gallen hat jetzt zehn Notfalltreffpunkte

Ab 1. September markieren alle Gemeinden im Kanton St.Gallen sogenannte Notfalltreffunkte. Sie sind Anlauf- und Informationsstellen im Krisen- oder Katastrophenfall. Die Stadt St.Gallen verfügt gemäss einer Karte im Internet über zehn solcher Notfalltreffpunkte, im Kanton sind es insgesamt 166. Sechs der städtischen Anlaufstellen befinden sich in Schulhäusern, vier bei grossen Sportanlagen. Die neuen Treffpunkte werden mit Signaltafeln markiert. Die Bevölkerung wird über sie mit der Info-Broschüre «Ihre Anlaufstelle im Ereignisfall» informiert; sie soll demnächst in allen Briefkästen im Kanton landen.

Mit dieser Tafel werden die neuen Notfalltreffpunkte schweizweit einheitlich gekennzeichnet.

Mit dieser Tafel werden die neuen Notfalltreffpunkte schweizweit einheitlich gekennzeichnet.

Bild: Kanton SG

Verseuchtes Trinkwasser, tagelanger Stromausfall, ein Ausfall der Notfallnummern oder zerstörte Infrastruktur nach einem Erdbeben – in all diesen mehr oder weniger wahrscheinlichen Fällen sollen die neuen Notfalltreffpunkte zum Einsatz kommen, wenn die normalen Info-Kanäle nicht mehr funktionieren. Die neuen Treffpunkte sind innert einer Stunde bereit. Eingerichtet und betrieben werden sie von Feuerwehr und Zivilschutz . Die Treffpunkte dienen auch als Abgabestelle für Hilfsgüter oder im Fall einer Evakuierung. Weiter können hier Notrufe an Feuerwehr, Polizei oder Sanität abgesetzt werden.

Beispiel für den Eintrag eines Notfalltreffpunkts in der nationalen Übersichtskarte: Auch am Westende der Stadionüberbauung in Winkeln findet sich so eine Anlaufstelle.

Beispiel für den Eintrag eines Notfalltreffpunkts in der nationalen Übersichtskarte: Auch am Westende der Stadionüberbauung in Winkeln findet sich so eine Anlaufstelle.

Screeenshot: Kanton SG
(3.9.2021)

In der Stadt St.Gallen sind sechs Schulhäuser als Notfalltreffpunkte ausgeschieden: Buchwald, Hebel-Schulhaus St.Georgen, Rotmonten, Spelterini, Zil sowie Gewerbeschule Riethüsli. Dazu kommen vier Sportanlagen: Kybunpark (Fussballstadion), Sportanlage Lerchenfeld, Sporthalle Kreuzbleiche und Sportplatz Krontal. Wo die Notfalltreffpunkte in einer Gemeinde sind, ist im Internet ersichtlich. Hier sind auf einer Landkarte sämtliche Notfalltreffpunkte aufgeführt. (SK/vre)

Freitag, 3. September - 8:42 Uhr

«Gemeinnützige» bündeln ihre Kräfte: Wohnbaugenossenschaft St.Gallen und Logicasa arbeiten neu enger zusammen

Die Wohnbaugenossenschaft (WBG) St.Gallen sowie die Alters- und Wohngenossenschaft Logiscasa arbeiten künftig enger zusammen. Gemeinsam wollen sie gemäss Mitteilung den Markt in der Region St.Gallen bearbeiten, Bauland für Neubauprojekte erwerben oder im Baurecht übernehmen, sich aber auch im Bestand der vorhandenen Liegenschaften engagieren.

Die neuen, modernen Häuser an der Sturzeneggstrasse 36, 38 und 40 wurden 2018 bezogen.

Die neuen, modernen Häuser an der Sturzeneggstrasse 36, 38 und 40 wurden 2018 bezogen.

Bild: Ralph Ribi
(31.8.2018)

Die WBG St.Gallen ist 2014 aus einer Fusion der Genossenschaften Bavariabach und Gesundes Wohnen entstanden. Seither hat sie ihren Bestand an Wohnungen etwa verdreifacht. Neben der 2018 bezogenen Neubausiedlung Sturzenegg haben die Fusion mit der WBG Winkeln, die Übernahme von zwei Häusern der Baugenossenschaft Mehrgenerationen Ost sowie der Kauf bestehender Häuser in der Region zum Wachstum beigetragen. Rund 380 Mietobjekte gehören zu ihrem Bestand.

Die Logiscasa wiederum ist spezialisiert auf Wohnen im Alter. Seit ihrer Gründung 1996 hat sie in der Stadt St. Gallen an der Flurhof-, Krüsi- und Alpsteinstrasse knapp 90 altersgerechte, preisgünstige Wohnungen erstellt. Sie überzeuge in ihrem Marktsegment mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis, heisst es in der Mitteilung. Vollvermietung und eine lange Warteliste belegten das. Die Genossenschaft will im Rahmen der Partnerschaft mit der Wohnbaugenossenschaft St.Gallen ihrer heutigen Kernkompetenz treu bleiben. (pd/vre)

Freitag, 3. September - 7:55 Uhr

Wenn sich Kulturschaffende und Publikum auf der Gesstreppe drängen: Am Freitagabend startet das St.Galler Stägestadt-Wochenende

Jetzt ist es soweit: Das diesjährige Stägestadt-Wochenende auf der Gesstreppe in St.Gallen startet am Freitag- und Samstagabend mit dem Solarkino. Am Sonntag findet im üblichen Rahmen der Stägestadt-Tag mit einem reichhaltigen Programm statt. Und nicht unwichtig dabei: Die Wetterprognose sieht gut aus. Die Chance besteht, dass Besucherinnen und Besucher der Freiluftanlässe am Dreilindenhang nicht im Regen stehen werden – was in diesem Sommer bei einem dreitägigen Anlass keine Selbstverständlichkeit ist.

Der Tag der Stägestadt St.Gallen will auch auf Treppen als «Sportgeräte» hinweisen. 2018 tat er das mit Beteiligung von Läuferin Salomé Kora.

Der Tag der Stägestadt St.Gallen will auch auf Treppen als «Sportgeräte» hinweisen. 2018 tat er das mit Beteiligung von Läuferin Salomé Kora.

Bild: Michel Canonica
(9.9.2018)

Gestartet wird das Stägestadt-Wochenende am Freitag, 20 Uhr, mit dem Stägekino und dem Film «Joker». Am Samstag, 20 Uhr, ist dann auf der Gesstreppe der Woody-Allen-Klassiker «Midnight in Paris» zu sehen. Infos zur Durchführung, insbesondere wenn die Filmabende allenfalls wegen Regens in die Frauenbadi verlegt werden müssten, gibt’s auf der Internetseite der Stägestadt.

Der Sonntag steht ab 11 Uhr auf der Gesstreppe ganz im Zeichen des wie üblich reichhaltigen Stägestadt-Programms. Es beinhaltet Musik, Literatur und Mode, ein Familienprogramm (von 11 bis 15 Uhr) und eine Stägestadt-Führung (13 bis 15 Uhr). Der zum Tag gehörende Ausdauerlauf findet am Sonntag, 7 bis 9 Uhr, statt. Detaillierte Infos zum ganzen Programm gibt’s in einem Internet-Flyer. Wie gewohnt können alle Programmpunkte spontan und gratis besucht werden. Zum Stägekino empfiehlt es sich, eine Sitzunterlage, Decke und eventuell Verpflegung mitzubringen. (pd/vre)

Freitag, 3. September – 7:44 Uhr

Präsidiumswechsel im Riethüsli: Gisela Bertoldo übernimmt interimistisch von Hannes Kundert

Gisela Bertoldo in den Gärten an der Ruckhalde.

Gisela Bertoldo in den Gärten an der Ruckhalde.

Bild: Urs Bucher
(23.5.2017)

Der Quartierverein Riethüsli steht vor einem wichtigen personellen Wechsel. Nach dem Rücktritt von Hannes Kundert schlägt der Vereinsvorstand der nächsten Hauptversammlung Gisela Bertoldo als interimistische Nachfolgerin vor. Sie ist langjähriges Vorstandsmitglied und derzeit auch Vizepräsidentin des Vereins. Die Hauptversammlung findet gemäss Newsletter des Quartiervereins am Donnerstag, 16. September, 19 Uhr, in der Kirche Riethüsli statt.

Hannes Kundert.

Hannes Kundert.

Bild: Tobias Garcia (10.11.2020)

Der ehemalige FDP-Stadtparlamentarier und Elektro-Unternehmer Hannes Kundert stand dem Quartierverein Riethüsli 25 Jahre vor. Gisela Bertoldo wiederum ist nicht nur im Quartierverein engagiert, sie ist auch Präsidentin des Familiengartens Ruckhalde. In dieser Funktion und in Zusammenhang mit Bauplänen für den Hang zwischen Riethüsli und Oberstrasse hatte sie in den vergangenen Jahren den einen oder anderen Medienauftritt. (pd/vre)

Donnerstag, 2. September - 19:59 Uhr

Stadion Espenmoos wird am 11. September offiziell eingeweiht: Coronpandemie verzögerte Schlüsselübergabe nach der Sanierung

Ende 2020 hat die Stadt St.Gallen die Sanierung des alten Fussballstadions Espenmoos abgeschlossen. Coronabedingt kann die traditionsreiche Anlage erst jetzt offiziell eingeweiht werden. Neben der Möglichkeit zur freien Besichtigung der Stadion-Infrastruktur und einem Festakt mit Schlüsselübergabe tschutten am Samstag, 11. September, auch noch die Frauen des FC St.Gallen-Staad gegen den FC Basel. Der Besuch der öffentlichen Veranstaltungen samt Fussballspiel ist gratis; für den Einlass ist ein 3G-Covid-Zertifikat sowie ein gültiger Personalausweis für alle Besucherinnen und Besucher ab 16 Jahren obligatorisch.

Die Tribüne des Fussballstadions Espenmoos mit dem charakteristisch geschwungenen Dach gilt auch bauhistorisch als Bijou.

Die Tribüne des Fussballstadions Espenmoos mit dem charakteristisch geschwungenen Dach gilt auch bauhistorisch als Bijou.

Bild: Urs Jaudas
(25.3.2014)

Das Stadion Espenmoos gehört zur Fussballtradition der Stadt und ist eng mit der über 140-jährigen Geschichte des FC St.Gallen verknüpft. Nachdem der FCSG die Anlage verlassen hatte, übernahm sie die Stadt und widmete sie für den Breitensport um. 2010 wurde der Garderobenbereich erneuert. Später wurden Bereiche der Tribüne saniert, um wieder Spiele des Spitzensports (1.-Liga-Fussball) durchführen zu können. Dazu kamen bauliche Anpassungen im Innern der Tribüne, um dem Brandschutz und anderen Sicherheitsvorschriften genüge zu tun. Eine Dokumentation über die baulichen Massnahmen ist im Internet abrufbar. (pd/vre)

Das Programm vom 11. September im Espenmoos

  • 15.00-16.00: Freie Besichtigung der Anlage
  • 16.30: Projektvorstellung Architekt Martin Engeler
  • 16.40: Begrüssung und Schlüsselübergabe mit den Stadträten Mathias Gabathuler und Markus Buschor
  • 17:00: Fussballspiel Women’s Super League FC St.Gallen-Staad gegen FC Basel Frauen (Eintritt gratis)
  • 21:30: Ende des Anlasses
Donnerstag, 2. September - 16:25 Uhr

St.Galler Stadtpolizei sagt Herbstjahrmarkt ab: Marktfahrer und Schausteller planen als Alternative einen «Herbstjahrmarkt light»

Aufgrund der aktuellen Lage und der geltenden Corona-Auflagen für Grossanlässe hat die Stadtpolizei beschlossen, auch in diesem Jahr den St.Galler Herbstjahrmarkt nicht durchzuführen. Analog zu 2020 wollen der Marktverband Ostschweiz (SMV) sowie Schaustellerinnen und Schausteller jetzt selber einen «Herbstjahrmarkt light» organisieren. Das ist dem Newsletter der Stadt St.Gallen vom Donnerstagnachmittag zu entnehmen.

Trotz Absage des Herbstjahrmarkts sollen die Bahnen im Oktober auf dem Spelteriniplatz laufen. Marktfahrer und Schausteller planen einen «Herbstjahrmarkt light».

Trotz Absage des Herbstjahrmarkts sollen die Bahnen im Oktober auf dem Spelteriniplatz laufen. Marktfahrer und Schausteller planen einen «Herbstjahrmarkt light».

Bild: Michel Canonica

Hauptgrund für die Absage des St.Galler Herbstjahrmarktes ist, dass der Bund aufgrund der vierten Pandemiewelle angedachte Lockerungsschritte nicht umsetzen kann. Das verhindert «eine herkömmliche Durchführung des Herbstjahrmarktes». Teile davon gelten zudem als Veranstaltung, bei der die 3G-Regel angewendet und Covid-Zertifikate geprüft werden müssen. Dafür müsste der Jahrmarkt eingezäunt werden, was mit hohem personellem und finanziellem Aufwand verbunden und organisatorisch kaum durchführbar wäre.

Der jetzt geplante «Herbstjahrmarkt light» soll auf dem Spelteriniplatz und den Plätzen vor den angrenzenden Schulhäusern durchgeführt werden. Der Marktperimeter wird dabei gemäss städtischem Newsletter eingezäunt. So kann die 3G-Regelung durchgesetzt werden. Einige Marktstände können ohne Einzäunung, aber mit genügend Abstand entlang der Sonnenstrasse platziert werden. Der «Herbstjahrmarkt light» benätigt noch eine städtische und eine kantonale Bewilligung. (pd/vre)

Unterer Brühl

Genossenschaft verzichtet auf Olma-Unterhaltungsprogramm

Die Genossenschaft Unterer Brühl führt wegen des Coronavirus auch dieses Jahr keine Veranstaltungen auf dem Unteren Brühl und im Waaghaus durch. Weil das FM1-Festzelt nicht betrieben werde, seien die Infrastrukturkosten für die übrigen Betreiber nicht mehr tragbar, heisst es dazu in einer Mitteilung vom Donnerstag. Zudem sei das finanzielle Risiko auch wegen der  Ungewissheit der Durchführung oder kurzfristig verordneter zusätzlichen Auflagen zu gross. Nach Absprache mit den Betreiberinnen und Betreibern verzichtet deshalb die Genossenschaft Unterer Brühl St. Gallen «schweren Herzens» auch im Oktober 2021 auf das Fondue-Stübli, den Walliser-Stall und die Waaghaus-Bar. (pd/vre)

Donnerstag, 2. September - 15:55 Uhr

Testplanung für den alten Güterbahnhof: Komitee sagt Ja zur Überbauung, lehnt aber den neuen Autobahnanschluss ab

Nach der SP wehrt sich nun auch das Komitee gegen die Teilspange in einer Mitteilung gegen den Zusammenhang zwischen der von Kanton und Stadt lancierten Testplanung für den alten Güterbahnhof und die beiden dort geplanten Autobahnanschlüsse. Das Areal des alten Güterbahnhofs sei ein zentrumsnahes Gebiet, das sich «städtisch urban» nutzen lasse. Eine Überbauung mit hoher Dichte sei hier vorstellbar. Der Bau der Teilspange hingegen, der unterirdischen Autobahnanbindung vom Sitterviadukt in den Güterbahnhof und weiter ins Riethüsli, mache hingegen keinen Sinn.

Der alte St.Galler Güterbahnhof: Blick von Westen her in Richtung Stadtzentrum.

Der alte St.Galler Güterbahnhof: Blick von Westen her in Richtung Stadtzentrum.

Bild: Ralph Ribi
(19.5.2021)

Das Komitee gegen die Teilspange wehrt sich auch gegen Vorwürfe der Befürworter dieses Projektes, dessen Ablehnung sei ideologisch begründet. Die Teilspange sehe für Hunderte Millionen Franken eine Lösung vor, der verkehrstechnisch nicht zu überzeugen vermöge. Dazu komme, dass ihr Bau der Stadt während rund eines Jahrzehnts starke Bauimmissionen bescheren werde.

Fürs Komitee hingegen vorstellbar wäre eine hohe Dichte von Kleingewerbe, Wohnen und Kultur im alten Güterbahnhof. Anderseits brauche es dort aber auch einen grosszügigen Aufenthaltsbereich mit Park, Platz und Boulevard. Ebenfalls ein Ziel müsse der Erhalt des grössten Teils oder des kompletten Güterbahnhofgebäudes sein, so wie dies bereits in der - am Volksmehr gescheiterten - Überbauungsvorlage von 2007 vorgesehen gewesen sei, heisst es in der Mitteilung des Komitees. (pd/vre)

Das Komitee gegen die Teilspange St.Gallen erläutert seine Gründe gegen das Projekt in zehn Punkten im Internet. Dort finden sich übrigens in einem eigenen Internetauftritt auch die Ja-Argumente der IG Engpassbeseitung zu diesem Grossprojekt.

Donnerstag, 2. September - 13:59 Uhr

Kurzer Abschnitt der Fürstenlandstrasse wird saniert: Zeitweise einspurige Verkehrsführung und eine Komplettsperrung am 17. September

Hier fahren am kommenden Montag auf der Fürstenlandstrasse die Baumaschinen auf.

Hier fahren am kommenden Montag auf der Fürstenlandstrasse die Baumaschinen auf.

Bild: Stadt SG

Am kommenden Montag starten Sanierungsarbeiten an einem weiteren Abschnitt der Fürstenlandstrasse. Diesmal wird von der Ahornstrasse bis zum Haus Nummer 96 gebaut. Während der Hauptarbeiten wird der Verkehr gemäss Mitteilung des städtischen Tiefbauamtes einspurig geführt. Für den Einbau eines neuen Deckbelags wird der Abschnitt zudem am Freitag, 17. September, komplett gesperrt.

Zwischen der Ahornstrasse und dem Haus Nummer 96 wird der Belag der Fahrbahnen und Trottoirs instand gestellt. Zudem werden die Randsteine teilweise ersetzt. Diese Arbeiten dauern voraussichtlich bis 16. September. Am folgenden Tag wird - sofern das Wetter mitmacht - der neue Deckbelag eingebaut. Die Zu- und Wegfahrt zu den Liegenschaften ist während der Bauarbeiten eingeschränkt möglich. Die Fussgängerführung wird auf den Bauablauf abgestimmt.

Die Arbeiten an diesem relativ kurzen Abschnitt der Fürstenlandstrasse starten am Montag. Sie dauern bis und mit 17. September.

Die Arbeiten an diesem relativ kurzen Abschnitt der Fürstenlandstrasse starten am Montag. Sie dauern bis und mit 17. September.

Grafik: Baustelleninfo Stadt St.Gallen

Der von Westen Richtung Stadtzentrum fahrende Verkehr wird während der Bauphase via Lerchenfeldstrasse und Zürcher Strasse umgeleitet. Die Buslinien 3 und 4 (Abtwil/St.Josefen und Säntispark) der VBSG verkehren trotz baubedingter Erschwernisse fahrplanmässig. Am 17. September wird der Strassenabschnitt voraussichtlich gesperrt. Die Bushaltestellen Waldacker in beide Fahrtrichtungen werden an dem Tag nicht bedient.

Donnerstag, 2. September - 13:33 Uhr

Brand beim Abpumpen von Benzin: 54-jähriger Mann leicht verletzt

Beim vermutlich unsachgemässen Abpumpen von Benzin aus einem Auto ist es am Mittwochnachmittag in einer Garage an der Moosstrasse im Westen von St.Gallen zu einem Brand gekommen. Dabei wurde gemäss Mitteilung der Kantonspolizei ein 54-Jähriger leicht verletzt und musste ins Spital gebracht werden.

Beim Abpumpen von Benzin aus diesem Auto dürften sich am Mittwoch Dämpfe entzündet haben.

Beim Abpumpen von Benzin aus diesem Auto dürften sich am Mittwoch Dämpfe entzündet haben.

Bild: Kantonspolizei SG
(1.9.2021)

Am Mittwoch, kurz nach 15.10 Uhr, meldete ein Anwohner den Brand an der Moosstrasse. Die Feuerwehr entdeckte dann Qualm und Flammen im Bereich einer Garage. Sie konnte den Brand danach rasch löschen. Wie sich bei den folgenden Ermittlungen herausstellte, hatte ein Auto in der Garage Feuer gefangen. Zuvor hatte ein Mann Benzin aus einem Tank abgepumpt. Dabei dürften sich Benzindämpfe entzündet haben.

Die Brandursache wird jetzt gemäss Mitteilung durch das Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei untersucht. Im Einsatz standen am Mittwochnachmittag neben der Feuerwehr und der Rettungssanität auch Patrouillen von Stadt- und Kantonspolizei. (kapo/vre)

Donnerstag, 2. September - 13:13 Uhr

Regisseur Theo Stich stellt seinen Film «Mitholz» in der Lokremise vor: Vorfälle blieben trotz grosser Explosion lange geheim

Mitholz ist jenes Dorf im Kandertal, das demnächst für zehn Jahre evakuiert werden soll, weil die Armee Überreste eines explodierten Munitionslagers räumen muss. Theo Stich hat die ganze Geschichte um Mitholz bis in unsere Tage in einem Dokumentarfilm aufgearbeitet. Am kommenden Dienstag, 20 Uhr, ist der Regisseur im Kinok in St.Gallen zu Gast und stellt seinen Streifen vor. Das Gespräch mit ihm führt der Filmjournalist Geri Krebs. Tickets kann man im Internet reservieren.

Die Bundesbehörden informieren im Juni 2018 über die Pläne zur Räumung der nicht explodierten Munition bei Mitholz.

Die Bundesbehörden informieren im Juni 2018 über die Pläne zur Räumung der nicht explodierten Munition bei Mitholz.

Bild: PD

Mitholz ist seit drei Jahren wieder regelmässig ein Medienthema. Wieder, weil das Dorf zuvor bereits einmal Schlagzeilen gemacht hatte: Am 19. Dezember 1947 wurde es durch eine Reihe schwerer Explosionen erschüttert. In einer Kaverne der Schweizer Armee lagerten Tausende Tonnen Fliegerbomben, Granaten und weitere Munition – statt der zuvor kommunizierten Notvorräte. Für die Katastrophe wurde nie jemand zur Rechenschaft gezogen.

Das Dorf für zehn Jahre verlassen? Gerade auch ältere Bewohnerinnen und Bewohner von Mitholz belastet dieser Gedanke schwer.

Das Dorf für zehn Jahre verlassen? Gerade auch ältere Bewohnerinnen und Bewohner von Mitholz belastet dieser Gedanke schwer.

Bild: PD

Der Filmemacher Theo Stich hatte das Geschehen im Kindesalter miterlebt. Er machte sich vor ein paar Jahren auf Spurensuche. Die Akten waren jedoch überwiegend geheim, die Recherchen daher schwierig. Doch dann informierte das VBS am 28. Juni 2018 die Bevölkerung, dass immer noch Tonnen nicht explodierter Munition unter den Felstrümmern in und um Mitholz lagern. Sie sollen in nächster Zukunft geräumt werden. Dafür muss das Dorf während zehn Jahren verlassen werden. (pd/vre)

Donnerstag, 2. September - 11:35 Uhr

Blechsalat auf der Rosenbergstrasse: Durch Tasche abgelenkt und mit voller Wucht auf anderes Auto aufgefahren

Am Mittwoch hat sich an der Rosenbergstrasse hinter dem Hauptbahnhof St.Gallen eine heftige Auffahrkollision ereignet, an der zwei Autos beteiligt waren. Verletzt wurde dabei gemäss Mitteilung der Stadtpolizei vom Donnerstag niemand. Es entstand aber erheblicher Sachschaden an beiden Fahrzeugen.

Die Unfallstelle vom Mittwoch auf der Rosenbergstrasse.

Die Unfallstelle vom Mittwoch auf der Rosenbergstrasse.

Bild: Stadtpolizei SG
(1.9.2021)

Am Mittwoch, 13.30 Uhr, waren mehrere Autos hintereinander auf der Rosenbergstrasse Richtung Westen unterwegs. Vor dem Fussgängerstreifen beim Haus Washington bremste eine 50-Jährige ab, um Fussgängern den Vortritt zu gewähren. Das folgende Auto rammte das stehende Fahrzeug mit voller Wucht von hinten. Seine ebenfalls 50-jährige Lenkerin war offenbar durch ihre Tasche auf dem Beifahrersitz abgelenkt und bemerkte daher das Bremsmanöver des vorderen Autos zu spät. (stapo/vre)

Donnerstag, 2. September - 10:56 Uhr

ERGÄNZT MELDUNG 1.9.2021, 16:10 - Bauarbeiter erlitt bei Unfall mit Starkstromkabel Verbrennungen ersten und zweiten Grades

Am Mittwochmorgen ist es an der Falkensteinstrasse zu einem Arbeitsunfall auf einer Baustelle gekommen. Bei Grabenarbeiten traf ein Mann eine Starkstromleitung mit einem Spitzhammer. Das löste eine Stichflamme aus. Der Arbeiter erlitt Verbrennungen ersten und zweiten Grades, präzisiert die Stadtpolizei St.Gallen Medienmeldungen über den Arbeitsunfall. Wegen der beschädigten Starkstromleitung waren an der Falkenstein- und Scheibenackerstrasse über Mittag rund 140 Kunden der Stadtwerke ohne Strom.

Die Starkstromleitung, die am Mittwoch bei Grabarbeiten an der Ecke Falkenstein- und Scheibenackerstrasse beschädigt wurde.

Die Starkstromleitung, die am Mittwoch bei Grabarbeiten an der Ecke Falkenstein- und Scheibenackerstrasse beschädigt wurde.

Bild: Stadtpolizei SG
(1.9.2021)

Zum Unfall kam es am Mittwoch, 8.30 Uhr. Bei Grabenarbeiten für die Fernwärme versuchte ein 50-jähriger Mann mit einem Spitzhammer eine Starkstromleitung freizulegen. Dabei traf er die Leitung und es gab eine Stichflamme, die ihm an beiden Armen und im Gesicht Verbrennungen des ersten und zweiten Grades zufügte, wie die Polizei schreibt. Der Arbeiter wurde von Kollegen in die Notaufnahme des Kantonsspitals gebracht. Der Polizei wurde der Vorfall erst am Abend gemeldet. (stapo/vre)

Donnerstag, 2. September - 10:40 Uhr

Der Triebwagen der Bergbahn von Rheineck nach Walzenhausen ist defekt: «Liseli» soll nach 62 Jahren endgültig ersetzt werden

Das «Liseli» zwischen Rheineck und Walzenhausen. Im Volksmund heisst der Triebwagen auch «S’Walzehuuserli» oder «TGV – Train de grande Vibration».

Das «Liseli» zwischen Rheineck und Walzenhausen. Im Volksmund heisst der Triebwagen auch «S’Walzehuuserli» oder «TGV – Train de grande Vibration».

Bild: Reto Voneschen
(19.4.2021)

Wegen eines mechanischen Defektes fällt der Triebwagen der Rheineck-Walzenhausen-Bergbahn (RhW) für längere Zeit aus. Das melden die Appenzeller Bahnen am Donnerstag. Es verkehren Bahnersatzbusse bis zur Wiederinbetriebnahme. Wie lange die Reparatur der von den Einheimischen liebevoll «Lieseli» genannten Wagens dauert, ist derzeit nicht absehbar. Die RhW ist nicht nur ein Verkehrsmittel für die einheimische Bevölkerung, sondern auch bei Ausflüglerinnen und Wanderern sehr beliebt.

Das Innere des Triebwagens der Rheineck-Walzenhausen-Bergbahn.

Das Innere des Triebwagens der Rheineck-Walzenhausen-Bergbahn.

Bild: Reto Voneschen (19.4.2021)

Der elektrische Triebwagen BDeh 1/2 - wie das «Liseli» für Fachleute heisst - nahm den Betrieb am 1. Dezember 1958 auf. Bis heute hat der Wagen 1,7 Millionen Kilometer zurückgelegt. In absehbarer Zeit soll er «pensioniert» werden. Die Appenzeller Bahnen planen derzeit die Ersatzbeschaffung des Fahrzeugs und der Technologie, mit der die Bergbahn von Rheineck nach Walzenhausen dereinst betrieben werden soll. Mit Entscheiden ist Ende dieses Jahres zu rechnen. Die Bahn wird jährlich von rund 100'000 Fahrgästen benutzt. (pd/vre)

Donnerstag, 2. September - 9:23 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 224 neue Fälle am Dienstag und 68 Personen wegen Covid-19 im Spital

Der Kanton St.Gallen meldet in seinem Internetauftritt für Mittwoch 224 neue laborbestätigte Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 48'585 Personen im St.Gallischen mit dem Virus angesteckt. Am Mittwoch wurden in Zusammenhang mit Covid-19 keine Todesfälle registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten steht weiterhin bei 726.

Am Mittwochabend lagen 68 Personen wegen des Coronavirus in St.Galler Spitälern. 20 befinden sich auf einer Intensivstationen, 19 davon mit künstlicher Beatmung. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Mittwoch bei 243, die 14-Tage-Inzidenz bei 489. Das sind vergleichsweise hohe Werte. Die Inzidenz bezeichnet die Zahl neuer Coronafälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner. (SK/dar)

Mittwoch, 1. September - 17:15 Uhr

Einbussen während des zweiten Lockdowns abfedern: Ortsbürger erlassen ihren Wirten teilweise die Pachtzinsen

Der Ortsbürgergemeinde St.Gallen gehören verschiedene Restaurants in der Stadt. Sie erlässt jetzt den Pächterinnen und Pächterin, die während des zweiten Lockdowns aufgrund angeordneter Betriebsschliessungen Umsatzeinbussen erlitten haben, einen Teil der Pachtzinsen. Die Ortsbürgergemeinde will den Betrieben gemäss Mitteilung vom Mittwoch so helfen, die Coronakrise zu überstehen. Verschiedene von ihnen drohten trotz Hilfe von Bund und Kanton in eine finanzielle Notlage zu geraten.

Auch das Restaurant Scheitlinsbüchel, ein beliebtes Ausflugsziel auf Dreilinden, gehört der Ortsbürgergemeinde St.Gallen.

Auch das Restaurant Scheitlinsbüchel, ein beliebtes Ausflugsziel auf Dreilinden, gehört der Ortsbürgergemeinde St.Gallen.

Bild: Ralph Ribi
(18.6.2012)

Vor dem Hintergrund hat der Bürgerrat, die Exekutive der Ortsbürger, entschieden, die Restaurants Scheitlinsbüchel, Peter und Paul, Linsebühl, Unterer Brand, Falkenburg und Schlössli Haggen, die nach dem zweiten Lockdown wieder eröffnet haben, den Mindestpachtzins für die Monate Januar bis Mai zur Hälfte zu erlassen. Der Bürgerrat rechnet dadurch mit eigenen Mindereinnahmen von insgesamt rund 80'000 Franken. Nach dem zweiten Lockdown nicht wieder eröffnet hat das Café Pelikan; man sei aber zuversichtlich, es mit neuer Pächterin oder neuem Pächter bald wieder in Betrieb nehmen zu können, schreibt die Ortsbürgergemeinde.

Bereits 2020 hatte die Ortsbürgergemeinde St.Gallen ihre Pächterinnen und Pächter mit dem Verzicht auf den Mindestpachtzins während zweier Monate und mit der Abgabe von Gutscheinen unterstützt. Bei der Ortsbürgergemeinde können weiterhin per E-Mail Geschenkgutscheine für die ortsbürgerlichen Restaurants erworben werden. Mit einem solchen Gutschein, so heisst es in der Mitteilung, erhalte ein damit Beschenkter «eine interessante Auswahl an Restaurants». (pd/vre)

Mittwoch, 1. September – 16:53 Uhr

Arbeitsunfall mit Heckenschere: Finger abgeschnitten

Am frühen Dienstagnachmittag ist es an der Moosbruggstrasse in St.Gallen zu einem Arbeitsunfall mit einer motorisierten Heckenschere gekommen. Ein 59-Jähriger zog sich dabei gemäss Mitteilung der Stadtpolizei schwere Verletzungen an der linken Hand zu. Er musste von der Rettungssanität in die Notaufnahme gefahren werden.

Mit einer solchen Heckenschere verletzte sich am Dienstag ein Arbeiter schwer an der linken Hand.

Mit einer solchen Heckenschere verletzte sich am Dienstag ein Arbeiter schwer an der linken Hand.

Bild: Stadtpolizei SG
(31.8.2021)

Der Unfall hatte sich am Dienstag, kurz vor 14 Uhr, ereignet. Der 59-Jährige verletzte sich aus unbekannten Gründen mit der motorisierten Heckenschere; ein Finger wurde beim Unfall vollständig, einer teilweise abgetrennt. Ein Arbeitskollege brachte den Verunfallten in eine nahe gelegene Arztpraxis. Dort wurde Erste Hilfe geleistet und auch sofort die Rettungssanität alarmiert. (stapo/vre)

Mittwoch, 1. September – 16:49 Uhr

E-Bike-Fahrer übersehen und verletzt

Am Dienstag ist es auf der Rorschacher Strasse im Neudorf zum Zusammenstoss eines Lieferwagens und eines E-Bikes gekommen. Der Zweiradfahrer stürzte dabei und verletzte sich leicht. Er musste gemäss Mitteilung der Stadtpolizei von der Rettungssanität betreut und dann ins Spital gefahren werden. Es entstand Sachschaden an beiden Fahrzeugen.

Der Lieferwagen hatte an der Rorschacher Strasse beim Abbiegen nach rechts in die Tankstelle den E-Bike-Fahrer übersehen.

Der Lieferwagen hatte an der Rorschacher Strasse beim Abbiegen nach rechts in die Tankstelle den E-Bike-Fahrer übersehen.

Bild: Stadtpolizei SG
(31.8.2021)

Am Dienstag, kurz vor 8 Uhr, wollte der 37-jährige Lenker eines Lieferwagens auf der Rorschacher Strasse im Neudorf nach rechts in eine Tankstelle abbiegen. Dabei übersah er einen 49-Jährigen, der auf dem E-Bike in die gleiche Fahrtrichtung unterwegs war. In der Folge kam es zum Zusammenstoss. (stapo/vre)

Mittwoch, 1. September - 16:10 Uhr

Nach Kurzschluss an der Falkensteinstrasse: 140 Bewohnerinnen und Bewohner für zwei Stunden ohne Strom

Am Mittwochmorgen ist es bei Tiefbauarbeiten an der Falkensteinstrasse in St.Gallen zu einem Kurzschluss gekommen. Bei Grabarbeiten an der Verzweigung zur Scheibenackerstrasse wurde eine Stromleitung getroffen. Ab Mittag war als Folge davon die Stromversorgung für 140 Kundinnen und Kunden der Stadtwerke für zwei Stunden unterbrochen, wie Dionys Widmer, Sprecher der Stadtpolizei, auf Anfrage bestätigt.

Bei Grabarbeiten im Loch an der Falkenstein- und Scheibenackerstrasse haben Arbeiter am Mittwochmittag eine Stromleitung getroffen.

Bei Grabarbeiten im Loch an der Falkenstein- und Scheibenackerstrasse haben Arbeiter am Mittwochmittag eine Stromleitung getroffen.

Bild: Leserreporter
(1.9.2021)

Gemäss Augenzeugenberichten soll sich beim Unfall auf der Verzweigung Falkenstein- und Scheibenackerstrasse ein Bauarbeiter verletzt haben. Die Polizei hat gemäss Dionys Widmer von Verletzten bisher allerdings keine Kenntnis. Der Schaden an der Stromleitung konnte inzwischen repariert werden. Die Stromversorgung im betroffenen Gebiet wurde kurz vor 14 Uhr wieder in Betrieb genommen. (pke)

Mittwoch, 1. September - 15:03 Uhr

Käffelen an bester Lage in der St.Galler Altstadt: Kuhn Back & Gastro AG plant am Bärenplatz ein neues Café

Dort, wo bis Ende September 2020 Zollibolli Spielzeug verkauft hat, zieht endlich neues Leben ein: Die Kuhn Back & Gastro AG mit Stammhaus in Brunnadern plant im Erd- und Untergeschoss des Hauses Spisergasse 1 ein Café mit Take Away und Bäckerei. Spannend für die Altstadt ist dabei auch, dass Kuhn versuchen will, das neue Café am Sonntag offen zu halten. Am Donnerstag wird das Baugesuch fürs Café im städtischen Amtshaus für 14 Tage öffentlich aufgelegt.

Im Haus Spisergasse 1 (rechts) hat Zollibolli einst Spielzeug verkauft. Hier soll jetzt ein Café entstehen. Fürs Haus Marktgasse 19 daneben gibt's offenbar auch einen neuen Mieter.

Im Haus Spisergasse 1 (rechts) hat Zollibolli einst Spielzeug verkauft. Hier soll jetzt ein Café entstehen. Fürs Haus Marktgasse 19 daneben gibt's offenbar auch einen neuen Mieter.

Bild: Reto Voneschen
(1.9.2021)

Das Café mit Bäckerei wird im Erdgeschoss des Hauses Spisergasse 1 eine Fläche von rund 100 Quadratmetern einnehmen. Im Innenbereich sind 23 Sitz- und vier Stehplätze geplant. Im Aussenbereich an der Markt- und an der Spisergasse soll es 26 Sitzplätze geben. Die Infrastruktur fürs neue Café befindet sich im Untergeschoss der Liegenschaft. Dort sind auch die Gästetoiletten untergebracht. Geöffnet sein sollen Café und Laden gemäss Baugesuch maximal von Montag bis Sonntag, täglich von 6.30 bis 21 Uhr.

Im Haus Spisergasse 1 war bis Herbst 2020 das Spielzeuggeschäft Zollibolli untergebracht. Generationen von Kindern freuten sich jeweils im Advent am Hampelmann, der an der Fassade hing.

Im Haus Spisergasse 1 war bis Herbst 2020 das Spielzeuggeschäft Zollibolli untergebracht. Generationen von Kindern freuten sich jeweils im Advent am Hampelmann, der an der Fassade hing.

Bild: Urs Bucher
(4.12.2017)

Gegenüber dem Ostschweizer Regionalfernsehen TVO und dem Onlineportal FM1Today bestätigt Geschäftsleiter Richard Kuhn die Café-Pläne am Bärenplatz. Die Kuhn Back & Gastro AG betreibt heute ein Dutzend Geschäftsstellen zwischen Rapperswil, Zürich und St.Gallen. In der Stadt St.Gallen gibt's bereits Kuhn-Filialen in der Shopping-Arena unter dem Fussballstadion (seit 2008) und im Neumarkt (seit 2010). Das neue Café am Bärenplatz hat von seiner zentralen Lage her das Potenzial, zum Publikumsmagneten und neuen Treffpunkt mitten in der St.Galler Altstadt zu werden. (vre)

Mittwoch, 1. September - 14:14 Uhr

Totalschaden: Auto brennt auf Parkplatz im Neudorf

Am Dienstagabend hat an der Rorschacher Strasse im St.Galler Neudorf ein Auto gebrannt. Das Fahrzeug konnte durch die Berufsfeuerwehr gelöscht werden. Durch den Brand entstand am Fahrzeug Totalschaden. Verletzt wurde gemäss Mitteilung der Stadtpolizei beim Zwischenfall niemand. Als Ursache fürs Feuer wird ein technischer Defekt angenommen.

Das brennende Auto auf dem Parkplatz im Neudorf.

Das brennende Auto auf dem Parkplatz im Neudorf.

Bild: Stadtpolizei SG
(31.8.2021)

Am Dienstag, kurz nach 20 Uhr, stellten Stadtpolizisten auf einer Patrouillenfahrt auf dem Parkplatz hinter der Bushaltestelle Neudorf ein abgestelltes Auto fest, bei dem Rauch aus dem Motorenbereich aufstieg. Die Polizisten alarmierten daraufhin sofort die Berufsfeuerwehr, die das inzwischen brennende Auto rasch löschen konnte.

Obwohl die Berufsfeuerwehr das Auto rasch gelöscht hatte, ist es ein Totalschaden.

Obwohl die Berufsfeuerwehr das Auto rasch gelöscht hatte, ist es ein Totalschaden.

Bild: Stadtpolizei SG
(31.8.2021)

Der Fahrzeuglenker und sein Beifahrer befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes ausserhalb des Autos. Nach eigenen Aussagen hatten sie während der Fahrt «einen Leistungsausfall festgestellt und wenig später Rauchgeruch im Auto wahrgenommen». Das total zerstöre Auto wurde geborgen und sichergestellt. (stapo/vre)

Mittwoch, 1. September - 14:00 Uhr

Nach Kokainkonsum: Mann stürzt von Balkon

Am Dienstagabend ist an der Redingstrasse in St.Gallen ein Mann vom Balkon einer Wohnung gestürzt. Er fiel gemäss Mitteilung der Stadtpolizei acht Meter in die Tiefe und landete auf einer Rasenfläche. Dabei hatte er Glück im Unglück: Er zog sich lediglich leichte Verletzungen zu, die von der Rettungssanität versorgt wurden.

Der Balkonsturz ereignete sich am Dienstag, kurz nach 22.20 Uhr. Nach eigenen Aussagen hatte der verunfallte 40-Jährige zuvor Kokain konsumiert. Wieso er gestürzt war und vom Balkon fiel, ist gemäss Polizeimeldung noch unklar. Entdeckt wurde der Unfall vom Mieter der Wohnung, einem Bekannten des Verunfallten. Er alarmierte auch die Sanität. (stapo/vre)

Mittwoch, 1. September - 11:30 Uhr

SP reagiert rasch und heftig: Dezidiert gegen einen Autobahnanschluss im alten Güterbahnhof

Am Dienstag haben Stadt und Kanton St.Gallen eine Testplanung für das Areal des alten Güterbahnhofs vorgestellt. Für die SP-Stadtpartei erfolgte dieser Schritt «überraschend». Die Verantwortlichen zeigten dabei auch kein politisches Fingerspitzengefühl. Sie hätten die Bevölkerung und den Widerstand gegen den Autobahnanschluss vergessen. Der Zubringer zur Stadtautobahn sei keineswegs schon beschlossene Sache. Die SP fordert daher einen sofortigen Planungsstopp im alten Güterbahnhof.

Blick in den alten St.Galler Güterbahnhof. In diesem Gebiet soll ein neuer Zubringer zur Stadtautobahn entstehen. Die SP wehrt sich dagegen und auch gegen eine jetzt in dem Zusammenhang eingeleitete Testplanung.

Blick in den alten St.Galler Güterbahnhof. In diesem Gebiet soll ein neuer Zubringer zur Stadtautobahn entstehen. Die SP wehrt sich dagegen und auch gegen eine jetzt in dem Zusammenhang eingeleitete Testplanung.

Bild: Ralph Ribi
(19.5.2021)

Für die SP löst der Autobahnanschluss mitten in der Stadt keine Verkehrsprobleme. Er schaffe nur neue, heisst es in einer SP-Mitteilung vom Mittwoch. Erst wenn eine fundierte Diskussion für oder wider den Autobahnanschluss geführt sei, könne über die Bebauung diskutiert werden. Nicht umgekehrt. So gesehen werde mit der Testplanung durch vier Architektur- und Städtebaubüros Geld verschwendet. Das Vorgehen zeige auch, dass Stadtrat und Kantonsregierung verkehrspolitisch in den 1970er-Jahren stehen geblieben seien, kritisiert die SP-Stadtpartei.

Ihr stösst sauer auf, dass beim A1-Zubringer auf einen breiten partizipativen Prozess verzichtet wird. Während Verwaltung und Fachleute hinter verschlossenen Türen planten, dürften Politik und Verbände punktuell Stellung nehmen, die Bevölkerung bleibe aber draussen. Die städtische SP werde an den angekündigten, «sogenannten Sounding Boards» die Stimme jener sein, die keinen neuen Autobahnanschluss wollten. Es brauche jetzt einen breiten Widerstand gegen diesen «verkehrspolitischen Schwachsinn», heisst es in der SP-Mitteilung.

Die Kreuzung mit Geltenwilen-, Güterbahnhof- und Davidstrasse. Von hier aus soll es längerfristig durch einen Tunnel direkt zur Stadtautobahn gehen.

Die Kreuzung mit Geltenwilen-, Güterbahnhof- und Davidstrasse. Von hier aus soll es längerfristig durch einen Tunnel direkt zur Stadtautobahn gehen.

Bild: Ralph Ribi
(19.5.2021)

Dass der Kanton die Testplanung für den alten Güterbahnhof finanziert, irritiert die SP-Stadtpartei ebenfalls. Dieses Areal werde vom Kanton der Stadt übergeben. Somit solle auch die Stadt entscheiden, wie es entwickelt werden solle. «Die Stadt lässt sich hier vom Kanton vor den Karren spannen», wird in der Mitteilung SP-Co-Präsident Peter Olibet zitiert. Die SP erwartet daher vom Stadtrat, dass er die Testplanung sofort stoppt und die Bevölkerung zuerst zu den detaillierten Plänen und Kosten des Autobahnanschlusses und der ganzen Teilspange befragt. (pd/vre)

Mittwoch, 1. September - 10:55 Uhr

Jetzt wird die Villa Wiesental eingerüstet

Momentaufnahme. Das Bild freut jene, die sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten für den Erhalt der Villa Wiesental an der Rosenbergstrasse in St.Gallen eingesetzt haben. Das historische Haus wird jetzt eingerüstet und dann für repräsentative Büronutzungen saniert.

Momentaufnahme. Das Bild freut jene, die sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten für den Erhalt der Villa Wiesental an der Rosenbergstrasse in St.Gallen eingesetzt haben. Das historische Haus wird jetzt eingerüstet und dann für repräsentative Büronutzungen saniert.

Bild: Reto Voneschen
(31.8.2021)
Mittwoch, 1. September - 10:37 Uhr

Pro Velo lanciert Online-Umfrage über Veloqualität: Auch St.Gallerinnen und St.Galler können anmelden, wo sie der Schuh drückt

Pro Velo Schweiz vergibt alle vier Jahre die Auszeichnung «Prix Velo Städte». Die Online-Befragung von Velofahrerinnen und Velofahrern aus der ganzen Schweiz startet am 1. September. Mitmachen kann man bis 30. November. Auf Basis der Umfrageresultate prämiert der Veloverband dann im Frühling 2022 in drei Grössenklassen die velofreundlichsten Städte des Landes. Unter Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Umfrage werden Preise verlost. Hauptpreis ist ein E-Bike im Wert von 5'000 Franken.

Eine E-Bike-Fahrerin unterwegs beim «Bierfalken» in der Spisergasse.

Eine E-Bike-Fahrerin unterwegs beim «Bierfalken» in der Spisergasse.

Bild: Arthur Gamsa
(1.6.2021)

Bei der Umfrage können natürlich auch Velofahrerinnen und Velofahrer aus St.Gallen mitmachen. Sie können deponieren, was gut läuft in der Velostadt und wo's klemmt. Die Ergebnisse der Umfrage sollen den Behörden Informationen liefern, was es braucht, damit mehr Personen aufs - klimafreundliche - Velo umsteigen. Die Umfrage soll die Städte und Gemeinden gemäss Pro-Velo-Mitteilung motivieren, Velobedürfnisse zu erkennen und Massnahmen für Verbesserungen zu ergreifen. Der Wettbewerb mit anderen Städten soll sie zudem anspornen, besser zu werden. (pd/vre)

Informationen über die Online-Umfrage wie auch den Fragebogen findet man im Internet.

Mittwoch, 1. September - 8:49/10:45 Uhr

AKTUALISIERTE MELDUNG - Coronasituation im Kanton St.Gallen: 317 neue Fälle am Dienstag und 60 Personen wegen Covid-19 im Spital

Der Kanton St.Gallen meldet in seinem Internetauftritt für Dienstag 317 neue laborbestätigte Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 48'361 Personen im St.Gallischen mit dem Virus angesteckt. Am Dienstag wurden in Zusammenhang mit Covid-19 keine Todesfälle registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten steht bei 726.

Am Dienstagabend lagen immer noch 60 Personen wegen des Coronavirus in St.Galler Spitälern. 20 befinden sich auf einer Intensivstationen, 18 davon mit künstlicher Beatmung. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Dienstag bei 218, die 14-Tage-Inzidenz bei 470. Das sind vergleichsweise hohe Werte. Die Inzidenz bezeichnet die Zahl neuer Coronafälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner. (SK/vre)

Mittwoch, 1. September - 8:24 Uhr

Pilzkunst im Farnenwald

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte den jungen Korallen-Pilz im Wald bei Abtwil.

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte den jungen Korallen-Pilz im Wald bei Abtwil.

Mittwoch, 1. September - 8:18 Uhr

Zwischen Grossstadttraum und Minderwertigkeitskomplex: Theater St.Gallen spürt der Befindlichkeit von Städterinnen und Städtern nach

Um 1900 war St.Gallen als Textilzentrum eine Weltstadt. Heute ist St.Gallen eine mittelgrosse, im Rest des Landes wenig beachtete Stadt am östlichen Rand der Schweiz. Dieser «Abstieg» hat zwar für viele Städterinnen und Städter in ihrem Alltag keine grosse Bedeutung, er liegt einem Teil der Einheimischen aber doch schwer auf dem Magen. Jetzt setzt sich damit auch das Stück auseinander, mit dem das Theater St.Gallen seine neue Saison einläutet.

Am 15. September, 20 Uhr, hat «HotSpotOst – Sankt Irgendwo im Nirgendwo» in der Lokremise Premiere. Es basiert auf einer Idee von Rolf Bossart, getextet hat die St.Galler Autorin und Journalistin Brigitte Schmid-Gugler, Impulse beigesteuert haben der Journalist Marcel Elsener und Raumplaner Hans-Ruedi Beck. Regie führt Jonas Knecht, Schauspieldirektor des Theaters St.Gallen und Heimweh-St.Galler in einem.

Blick aufs St.Galler Bahnhofquartier: Auf dem Weg zur Grossstadt oder doch nur tiefste Provinz?

Blick aufs St.Galler Bahnhofquartier: Auf dem Weg zur Grossstadt oder doch nur tiefste Provinz?

Bild: Ralph Ribi
(10.4.2017)

Das Stück ist gemäss Vorschau eine musikalisch-satirische Auseinandersetzung - und wohl auch Abrechnung - mit der St.Galler Befindlichkeit zwischen Grossstadttraum und Minderwertigkeitskomplex. Ergänzt wird darin die fiktionale Ebene durch eine dokumentarische. In Videoeinspielungen kommen St.Gallerinnen und St.Galler aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Medien zu Wort.

Schon vor der Uraufführung vom 15. September besteht die Möglichkeit, Einblick ins neue Schauspielprojekt zu bekommen. Am Samstag, 11. September, ab 13.15 Uhr, findet am Neustart-Festival nach einer Kurzeinführung eine öffentliche Probe statt. An einer Einführungsmatinee vom Sonntag, 12. September, 11 bis 12 Uhr, erläutern die Verantwortlichen zudem Idee und Konzept von «HotSpotOst». (pd/vre)

Mittwoch, 1. September - 7:33 Uhr

Coronasituation spitzt sich zu: Pietro Vernazza und Stefan Schmid sprechen am Mittwochabend im Regionalfernsehen über die Ereignisse des Tages

Die vierte Coronawelle hat die Schweiz und den Kanton St.Gallen fest im Griff. Zu diesem Schluss muss kommen, wer am Mittwochmorgen die Zeitung liest oder auf Newsportalen im Internet surft. Während es in verschiedenen Ländern Reisewarnungen für die Schweiz gibt, verschärft etwa Italien die Coronaregeln für den öffentlichen Fernverkehr. In der Schweiz erwartet wird heute ein Entscheid oder mindestens Vorentscheid des Bundesrates über eine Ausdehnung der Zertifikatspflicht.

Pietro Vernazza: Der St.Galler Infektiologe und Aids-Forscher wird pensioniert. Am Mittwochabend ist er nochmals zu Gast bei TVO.

Pietro Vernazza: Der St.Galler Infektiologe und Aids-Forscher wird pensioniert. Am Mittwochabend ist er nochmals zu Gast bei TVO.

Bild: Michel Canonica
(25.8.2021)

Passend zu den Ereignissen des Tages lässt das Ostschweizer Regionalfernsehen TVO am Mittwochabend über die Bundesratentscheide wie auch über die allgemeine Coronalage diskutieren. In der Sendung «Zur Sache» ist der - in Sachen Coronavirus teilweise umstrittene - St.Galler Infektiologe und Aids-Forscher Pietro Vernazza zu Gast. Das Gespräch mit ihm führt Tagblatt-Chefredaktor Stefan Schmid.

Die Erstausstrahlung der Diskussionssendung «Zur Sache» mit Pietro Vernazza ist am Mittwoch, 18.30 Uhr, auf TVO zu sehen. Anschauen kann man sich die Sendung, die im Fernsehen stündlich wiederholt wird, natürlich auch diesmal im Internetauftritt des Ostschweizer Regionalfernsehens. (pd/vre)

Dienstag, 31. August - 18:30 Uhr

St.Galler Rockband Nyran mit neuem Album: Doppelkonzert am Wochenende mit «No rest for the monks»

Die St.Galler Rockband Nyran hat Grund zum Feiern. Am Wochenende erscheint ihr neues Album «No rest for the monks». Geplant sind zwei Konzerte: Am Freitag tritt die Band im Co-Working-Space Weltraum an der Fürstenlandstrasse 103 in St.Gallen auf. Türöffnung ist um 17 Uhr. Am Samstag, ab 13.30 Uhr, ist die Band auf dem Vadianplatz beim Neumarkt zu hören. Dort wird sie von Nachwuchstalent Nadine D(örig) begleitet.

Pascal von Gunten (links) und Remo Daguati sind das Rockduo Nyran.

Pascal von Gunten (links) und Remo Daguati sind das Rockduo Nyran.

Bild: PD

Die Rockband Nyran sind Pascal von Gunten (Drums/Bass/Backings) und Remo Daguati (Vocals/Guitar/Programming). Die beiden kennen sich seit über 25 Jahren. Ihre musikalischen Wege haben sich dabei immer wieder gekreuzt. Das Duo hat gemeinsam schon weit über 1000 Gigs auf dem Buckel. Locations wie Schüür Luzern, Grabenhalle St.Gallen, Exil Zürich oder Tourneen im Ausland (von Europa bis Asien) sind Teil ihrer musikalischen Erfahrung.

Am Samstag auf dem Vadianplatz wird Nyran von Nadine Dörig unterstützt.

Am Samstag auf dem Vadianplatz wird Nyran von Nadine Dörig unterstützt.

Bild: PD

Das Album «No rest for the monks» ergänzt eingängige Rocksongs mit Pop-Elementen. Rock-Bausteine der 1970er- und 1980er-Jahre werden mit digitalen Samplern, Loops und heutigen elektronischen Elementen angereichert. Das neue Album von Nyran umfasst elf Songs. Einen weiteren Auftritte plant die Band am 12. September am Auffahrtslauf auf der Bühne im Sittertobel. Am 18. September, ab 17 Uhr, öffnet sie am Disorder-Band-Festival ihren Proberaum. (pd/vre)

Dienstag, 31. August - 17:37 Uhr

Vortrag mit Lorenzo Vinciguerra im Naturmuseum St.Gallen: Was ein Tierpräparator den lieben langen Tag über macht

Passend zur Sonderausstellung «Aus Meisterhand – Tierpräparate von Ernst Heinrich Zollikofer» bietet das Naturmuseum St.Gallen am Mittwoch, 12.15 Uhr, einen Anlass zu den Aufgaben eines heutigen Tierpräparators an. Lorenzo Vinciguerra, zoologischer Präparator des Museums, erläutert gemäss Mitteilung in seinem Vortrag seine unterschiedlichen Tätigkeitsfelder. Dazu gehört die Restauration alter Präparate oder die Kontrolle von Ausleihobjekten. Für die Veranstaltung gilt der Museumseintritt.

In der Ausstellung «Aus Meisterhand» werden derzeit im Naturmuseum einige der schönsten Tierpräparate von Ernst Heinrich Zollikofer gezeigt.

In der Ausstellung «Aus Meisterhand» werden derzeit im Naturmuseum einige der schönsten Tierpräparate von Ernst Heinrich Zollikofer gezeigt.

Bild: Naturmuseum SG

Der Vortrag vom Mittwochmittag könnte gleich auch eine Möglichkeit sein, die laufende Sonderausstellung «Aus Meisterhand» zu begutachten. Diese ist nämlich nur noch knapp zwei Wochen, bis 12. September, zu sehen. Die nächste Ausstellung im Naturmuseum ist dann der Katze gewidmet. Die Schau über «Unser wildes Haustier» wurde von den Naturmuseen Thurgau und Olten entwickelt. In St.Gallen zu sehen ist sie vom 25. September 2021 bis zum 27. Februar 2022. Die Vernissage findet am Freitag, 24. September, 19 Uhr, statt. (mha/vre)

Dienstag, 31. August - 16:05 Uhr

Dem Weltkulturerbe aufs Dach gestiegen

Wer ist denn da in schwindelnder Höhe unterwegs?
Die St.Galler Kathedrale von einer Dachterrasse an der unteren Berneggstrasse aus gesehen. Bild: Sandro Büchler
Dienstag, 31. August - 15:47 Uhr

Walter-Zoo in Gossau will ausbauen: Öffentliches Mitwirkungsverfahren startet am 6. September

Der Walter-Zoo in Gossau steht vor grossen Herausforderungen. In den nächsten zwei Jahrzehnten will er wachsen, um für Besucherinnen und Besucher attraktiv zu bleiben. In welche Richtung es gehen soll, zeigt der «Masterplan 2040», den der Zoo erarbeitet hat. Zur Umsetzung müssen gemäss Mitteilung der Stadt Gossau raumplanerische Voraussetzungen geschaffen werden. Die Erweiterung des Zoogeländes bedingt die Einteilung von knapp 32'000 Quadratmetern Land in die Intensiverholungszone. Dies muss im kantonalen Richtplan deklariert werden; der Stadtrat hat den Antrag dafür bereits eingereicht.

Zu den Hauptattraktionen des seit 1961 existierenden Walter-Zoos gehören die Schimpansen.

Zu den Hauptattraktionen des seit 1961 existierenden Walter-Zoos gehören die Schimpansen.

Bild: Tobias Garcia
(20.1.2021)

Auf Basis der Umzonung sollen moderne Anlagen erstellt und bestehende modernisiert werden. Auf kommunaler Ebene sind gemäss Mitteilung für das Entwicklungsvorhaben ein Teilzonenplan, Sondernutzungspläne sowie Teilstrassenpläne mit Strassenprojekten erforderlich. Dafür wird vom 6. September bis 5. Oktober ein öffentliches Mitwirkungsverfahren durchgeführt. Alle Pläne und Unterlagen finden sich ab 6. September im Internet. Dort können auch Rückmeldungen online deponiert werden.

Während der Mitwirkungsfrist findet am 14. September, ab 18 Uhr, im Walter-Zoo ein Informationsanlass über die Ausbaupläne statt. Coronabedingt ist die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer daran begrenzt. Eine Anmeldung zum Anlass im Internet bis 9. September ist daher obligatorisch; auf der Webseite sind auch die aktuell geltenden Covid-19-Massnahmen ersichtlich. (pd/vre)

Dienstag, 31. August - 14:20 Uhr

Der neue Roman von Giuseppe Gracia ist da: Lesung und Diskussion über «Glorias Finale»

Autor und Kommunikationsberater Giuseppe Gracia hat einen neuen Roman geschrieben. «Glorias Finale» erzählt von der jüngsten Sängerin der – fiktiven, an konkrete Vorbilder angelehnten – Castingshow «Eurostar». Die junge Frau, die als Tochter portugiesischer Einwanderer aufgewachsen ist, hat früh Gewalt vom Vater und anderen Männern erlebt. Durch die Teilnahme an der Castingshow will sie sich davon befreien, erlebt aber auch dort wieder Missbrauch. Zum Finalabend kommt sie nicht ins Studio um zu gewinnen, sondern mit einer geladenen Pistole.

Diesen Donnerstag, 19 Uhr, liest der in St.Gallen lebende Autor auf Einladung der Benedikt-Buchhandlung im Festsaal St.Katharinen in St.Gallen. Danach diskutieren Giuseppe Gracia, Autorin Tina Schmidt und Physiotherapeutin Susanne Bogenmann über Themen wie Missbrauch im Showgeschäft, der Mensch als Produkt oder Selbstausbeutung als angebliche Selbstverwirklichung. Das Gespräch wird von Jürg Ackermann, stellvertretender Tagblatt-Chefredaktor, moderiert. Der Eintritt zum Anlass ist gratis; es wird eine Kollekte eingesammelt.

Autor Giuseppe Gracia liest am Donnerstag in St.Gallen aus seinem neuen Roman «Glorias Finale».

Autor Giuseppe Gracia liest am Donnerstag in St.Gallen aus seinem neuen Roman «Glorias Finale».

Bild: PD

Seine ersten journalistischen und literarischen Gehversuche unternahm Giuseppe Gracia in St.Gallen, wo er auch aufgewachsen ist. Erfahrungen als Secondo verarbeitete er in den Büchern «Riss» (1995 im Verlag des St.Galler Kulturmagazins «Saiten»), «Kippzustand» (2002) und «Santinis Frau» (2006). Seither hat er verschiedene Bücher publiziert. Gracia war zudem als PR-Berater tätig. 2007 nahm er ein Studium der Theologie auf, das er bisher nicht abgeschlossen hat. 2008 wurde er Sprecher des Bistums Basel. 2011 wechselte er als Beauftragter für Medien und Kommunikation zum Bistum Chur.

Bis März 2019 war Giuseppe Gracia Sprecher von Bischof Vitus Huonder; in dieser Rolle wurde er im Dauerkonflikt zwischen der konservativen Churer Bistumsleitung und Teilen der Basis national bekannt und auch umstritten. Bis März dieses Jahres war er Sprecher von Bischof Peter Bürcher, dem apostolischen Administrator des Bistums Chur. In dieser Rolle polarisierte er stark. Von Gegnern wurde Giuseppe Gracia gemäss Internetportal kath.ch auch schon als «katholischer Hooligan» bezeichnet. (pd/vre)

Dienstag, 31. August - 13:45 Uhr

Solarkino St.Gallen zieht positive Bilanz: 10. Saison mit dem 100. Kinoabend und dem 10'000. Besucher

Trotz eines wettermässig harzigen Starts ziehen die Organisatorinnen und Organisatoren des St.Galler Solarkinos eine positive Bilanz der zu Ende gehenden Saison. Bis 11. September werden im Rahmen des zehnten Solarkino-Jahres in Stadt und Region 25 Vorstellungen angeboten. Im Juli fand zudem in St.Margrethen der 100. Kinoabend statt, während im August auf dem Gallusplatz zum Streifen «Master Cheng in Pohjanjoki» die 10'000. Besucherin oder der 10'000. Besucher (so genau weiss man das nicht) ins Solarkino kam.

Bestbesuchter Abend der diesjährigen Solarkinosaison war mit 200 Personen der Film «Master Cheng in Pohjanjoki» auf dem Gallusplatz.

Bestbesuchter Abend der diesjährigen Solarkinosaison war mit 200 Personen der Film «Master Cheng in Pohjanjoki» auf dem Gallusplatz.

Bild: Solarkino

An die sechs eigenen Filmabende des Solarkinos in der Stadt St.Gallen kamen diesen Sommer alles in allem 650 Personen. Bestbesuchter Abend war jener vom 12. August: Die besinnliche Filmkomödie «Master Cheng in Pohjanjoki» sahen auf dem Gallusplatz rund 200 Personen. Zu den bekannten Vorführorten – wie Frauenbadi, Kreuzbleiche oder Gallusplatz – kam in der 10. Saison des Solarkinos ein neuer: die Zwischennutzung «Areal Bach» hinter dem Bahnhof St.Fiden.

Nach Ende des Hauptprogramms lädt das Solarkino dank verschiedener Kooperationen noch an einigen Abenden im September zu Freiluftvorführungen ein. Morgen Mittwoch, 20 Uhr, ist – natürlich trockenes Wetter vorausgesetzt – im «Mare Mio» auf dem Würth-Areal beim Bahnhof Rorschach «El robo del siglo» (verschoben vom 25. August) zu sehen. Am 2. September folgt am gleichen Ort «Vom Giessen des Zitronenbaums» und am 11. September «The Farewell».

Neuer Vorführort des Solarkinos war diesen Sommer das «Areal Bach», die Zwischennutzung hinter dem Bahnhof St.Fiden.

Neuer Vorführort des Solarkinos war diesen Sommer das «Areal Bach», die Zwischennutzung hinter dem Bahnhof St.Fiden.

Bild: Solarkino

Am kommenden Wochenende spannt das Solarkino zudem mit dem Verein Stägestadt St.Gallen zusammen – und wird so auf der Gesstreppe zum Stägekino. Treppauf, treppab sitzend ist am Freitag «Joker» von Todd Philipps und am Samstag «Midnight in Paris» von Woody Allen zu sehen. Detaillierte Informationen zu allen noch geplanten Filmabenden des Solarkinos gibt’s in dessen Internetauftritt. (pd/vre)

Dienstag, 31. August - 11:05 Uhr

Mehr mobile Impfstationen mit Walk-in-Angebot im Kanton St.Gallen

Der Kanton St.Gallen erweitert das kantonale Impfangebot in Zusammenarbeit mit Veranstaltern und Betrieben um mobile Impfstellen mit einem Walk-in-Angebot, wie einem kantonalen Communiqué zu entnehmen ist. Bislang sind gemäss Mitteilung vom Dienstag folgende Aktionen bekannt:

  • Olma-Gelände in St.Gallen: 2. und 3. September, 10 bis 16.30 Uhr, sowie 4. und 5. September, 10 bis 17 Uhr
  • Bühler-Areal in Uzwil: Am 7. September, 12 bis 18 Uhr, sowie am 8. September, 7.30 bis 13 Uhr

Wer sich spontan impfen lassen möchte, muss einen amtlichen Ausweis und die Krankenkassenkarte mitbringen. Die Impfung ist gratis. Der Kanton weist darauf hin, dass es bei einer Walk-in-Impfung zu Wartezeiten kommen kann, da die Personalien aufgenommen werden müssen.

Eine mobile Impfstation.

Eine mobile Impfstation.

Bild: Chris Iseli

Der Grund, warum der Kanton die Impfkampagne weiter ausweitet, liegt in den steigenden Fallzahlen und Hospitalisationen von Covid-19-Patientinnen und Covid-19-Patienten. Der Bund möchte deswegen die Zertifikatspflicht auf Restaurants, Freizeiteinrichtungen und Kinos ausweiten. Deshalb melden sich wieder vermehrt Personen für die Impfung an. «Dem Kanton ist es ein Anliegen, dass sich Personen möglichst unkompliziert impfen lassen können.» (SK/dar)

Dienstag, 31. August - 9:31 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 188 neue laborbestätigte Fälle für Montag registriert

Der Kanton St.Gallen meldet in seinem Internetauftritt für Montag 188 neue laborbestätigte Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 48'044 Personen im St.Gallischen mit dem Virus angesteckt. Am Montag wurden in Zusammenhang mit Covid-19 wieder zwei Todesfälle registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten steht damit bei 726.

Neben dem Anstieg bei den Neuansteckungen bereiten derzeit vor allem die steigende Zahl an Spitaleinweisungen in Zusammenhang mit Covid-19 Kopfzerbrechen. Der Trend ist auch im St.Gallischen zu beobachten, wobei die Zahl der Hospitalisationen vom Sonntag auf den Montag leicht gesunken ist, von 69 auf 64 Patientinnen und Patienten am Montagabend.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Montag, 30. August, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Montag, 30. August, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Entsprechend der steigenden Zahlen bei den Neuansteckungen sind auch die Inzidenzwerte für den Kanton St.Gallen hoch: Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Montag bei 218, die 14-Tage-Inzidenz bei 470. Die Inzidenz bezeichnet die Zahl der neuen Coronafälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Mit Stand am Sonntagabend sind im Kanton St.Gallen 273'403 Personen gegen das Coronavirus geimpft worden. Eine Impfdosis erhalten haben 42'091, zweimal geimpft wurden bisher 231'312 Personen. Die Zahl der Geimpften ist innert Wochenfrist um 7'141 gestiegen. Am 22. August waren im St.Gallischen 266'262 Personen geimpft, 37'396 einmal und 228'866 zweimal. Der Kanton St.Gallen weist eine Wohnbevölkerung von rund 520'000 Personen auf. (SK/vre)

Dienstag, 31. August - 9:15 Uhr

Entwicklungsmöglichkeiten im alten Güterbahnhof ausloten: Kanton und Stadt starten Testplanung

Kanton und Stadt lassen in den nächsten Monaten prüfen, wie sich der alte St.Galler Güterbahnhof rund um den geplanten neuen Zubringer zur Stadtautobahn nutzen, gestalten und überbauen lässt. Dafür wird jetzt eine Testplanung gestartet. In ihrem Rahmen sollen auch Verbänden, Politik und Quartiervereinen sowie betroffenen Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer angehört werden. Die Ergebnisse der Testplanung sollen bis Mitte 2022 vorliegen.

Blick in den St.Galler Güterbahnhof. Unten rechts das Gemeinschaftsprojekt Lattich.

Blick in den St.Galler Güterbahnhof. Unten rechts das Gemeinschaftsprojekt Lattich.

Bild: Ralph Ribi
(19.5.2021)

Wie könnte das Güterbahnhof-Areal im Jahr 2040 aussehen? Welche Nutzungen sind hier denkbar? Welche Arbeits-, Wohn- und Freiräume wären möglich? Diese und andere Fragen soll eine Testplanung klären. Weiter sollen Abhängigkeiten zwischen der Entwicklung des Güterbahnhofs zum neuen Stadtquartier und dem geplanten Autobahnzubringer aufgezeigt werden. Mit der Testplanung haben Kanton und Stadt unter Einbezug der SBB und der Appenzeller Bahnen (AB) vier Planungsbüros beauftragt.

Zusammen mit dem neuen Autobahnanschluss soll das Areal des alten Güterbahnhofs entwickelt werden. Es handelt sich um die letzte grosse zentrumsnahe Brache der Stadt St.Gallen. Heute sind hier – auch in alten Güterschuppen der Eisenbahn - verschiedene Zwischennutzungen untergebracht. Dazu zählen die Projektwerkstatt, das Kugl oder das Gemeinschaftsprojekt Lattich.

Eine Voraussetzung für die Überbauung des Güterbahnhofs wird derzeit mit der Verlegung der Gleise der Appenzeller Bahnen geschaffen. Ab Ende Jahr sollen sie das Areal nicht mehr zerschneiden, sondern am Nordrand davon verlaufen.

Eine Voraussetzung für die Überbauung des Güterbahnhofs wird derzeit mit der Verlegung der Gleise der Appenzeller Bahnen geschaffen. Ab Ende Jahr sollen sie das Areal nicht mehr zerschneiden, sondern am Nordrand davon verlaufen.

Bild: Marlen Hämmerli
(7.7.2021)

Ziel der Testplanung ist es nun, Überbauungsmöglichkeiten und Nutzungen im Areal aufzuzeigen. Auch attraktive Freiräume sollten Teil des neuen Stadtquartiers werden, heisst es in einer Mitteilung von Kanton und Stadt. Der neue Stadtteil wird rund um die beiden Anschlüsse Geltenwilen- und Oberstrasse des neuen Autobahnzubringers entwickelt. Die Testplanung wird ein erstes Bild vermitteln, wie das Areal einst aussehen könnte, was hier grundsätzlich möglich wäre.

Die Entwicklung des alten St.Galler Güterbahnhofs ist ein langfristiges Projekt. Gebaut wird der Autobahnzubringer mit Strassentunnels zum Sitterviadukt der Stadtautobahn und ins Riethüsli frühestens in den 2030er-Jahren. Das Teilprojekt der sogenannten Engpassbeseitigung auf der Stadtautobahn muss zuvor allerdings bewilligt werden. Verzögerungen sind da wahrscheinlich, und es gibt – neben vehementen Befürwortern - auch politische Kräfte in Stadt und Kanton, die auf einen Verzicht auf den Zubringer hinarbeiten. (SK/vre)

Dienstag, 31. August - 8:40 Uhr

Wer fährt, trinkt nicht und wirft nichts ein: Blaues Kreuz baut alkoholfreie Cocktailbar auf dem Bohl auf

Diesen Freitag, ab 16 Uhr, macht die mobile Blue-Cocktail-Bar auf dem Bohl in St.Gallen Station. Dort werden dann bis in den Abend hinein raffinierte und attraktive Drinks ohne Alkohol vorgestellt. Ebenfalls präsent ist ein Fahrsimulator und die Aktion «Be my Angel tonight». Mit Ersterem lässt sich erleben, wie sich unterschiedliche Mengen von Alkohol am Steuer anfühlen. Zweitere wirbt dafür, am Steuer auf Alkohol und Drogen zu verzichten.

Die Blue-Cocktail-Bar des Blauen Kreuzes wirbt diesen Freitag auf dem Bohl in St.Gallen wieder dafür, am Steuer auf Alkohol und Drogen zu verzichten.

Die Blue-Cocktail-Bar des Blauen Kreuzes wirbt diesen Freitag auf dem Bohl in St.Gallen wieder dafür, am Steuer auf Alkohol und Drogen zu verzichten.

Bild: Blaues Kreuz

Wer sich als «Angel» verpflichtet, profitiert von günstigeren Preisen und nimmt an der Verlosung eines Benzin-Gutscheins teil. Das nationale Projekt «Be my Angel tonight» wurde 2003 lanciert. Getragen wird es vom Blauen Kreuz, von der Fondation Vaudoise contre l’alcoolisme und der Aktion «Am Steuer Nie». In Bars, Clubs, an Stadtfesten, Chilbis und Festivals weist «Be my Angel tonight» auf die Gefahren von Suchtmitteln im Strassenverkehr hin. Angel sein heisst gemäss Mitteilung, zugunsten der Verkehrssicherheit auf Alkohol- und Drogenkonsum zu verzichten. (pd/vre)

Dienstag, 31. August - 8:22 Uhr

Stadt St.Gallen unterstützt sechs Wasserprojekte mit dem «Wasser-Rappen»

Wer in St.Gallen Wasser trinkt, ist gleichzeitig solidarisch mit weniger privilegierten Menschen. Seit 1. Januar 2020 fliessen nämlich pro Kubikmeter in der Stadt verbrauchtes Trinkwasser zwei Rappen in einen speziellen Fonds, mit dem Wasserprojekte unterstützt werden. Im vergangenen Jahr flossen dem Fonds «Wasser-Rappen» insgesamt 123'455.55 zu. 115'000 Franken davon gehen jetzt an sechs Hilfsprojekte in Afrika, Südostasien und Osteuropa.

Sauberes Trinkwasser aus dem Hahnen ist für uns selbstverständlich, in anderen Weltregionen ein grosser Luxus. Die Stadt St.Gallen unterstützt daher mit dem «Wasser-Rappen» Hilfsprojekte im Osten und Süden.

Sauberes Trinkwasser aus dem Hahnen ist für uns selbstverständlich, in anderen Weltregionen ein grosser Luxus. Die Stadt St.Gallen unterstützt daher mit dem «Wasser-Rappen» Hilfsprojekte im Osten und Süden.

Bild: Stadt SG

Insgesamt zehn Hilfsorganisationen haben dem «Wasser-Rappen»-Fonds Gesuche um finanzielle Unterstützung zukommen lassen. Anhand von sozialen, wirtschaftlichen und ethischen Kriterien hat der Stadtrat gemäss Mitteilung jetzt jene ausgesucht, die eine möglichst grosse Wirkung versprechen. Bei der Auswahl standen der Nutzen für die lokale Bevölkerung und die Dringlichkeit der Unterstützung im Vordergrund.

Von den 115'000 Franken gehen 50'000 an die SKAT-Foundation für ein Vorhaben in Moldawien. 55'000 Franken gehen an vier Projekte in Ghana (15'000 Franken für Trinkwasserstationen in Dörfern), Uganda (15'000 Franken für Trinkwasser und Hygiene von Flüchtlingen aus dem Südsudan), Sambia (15'000 Franken für Trinkwasserversorgung Gondwe) und Nigeria (10'000 Franken für Direkthilfe an die Bevölkerung). Nochmals 10'000 Franken hat der Stadtrat für das Projekt «Sauberes Wasser für das Volk» in Kambodscha gesprochen. (sk/vre)

Montag, 30. August - 20:02 Uhr

AKTUALISIERTE MELDUNG - Coronasituation im Kanton St.Gallen: 407 neue laborbestätigte Fälle übers Wochenende registriert

Der Kanton St.Gallen meldet in seinem Internetauftritt fürs vergangenen Wochenende (Freitag, Samstag, Sonntag) 407 neue laborbestätigte Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 47'856 Personen im St.Gallischen mit dem Virus angesteckt. Am Wochenende wurden in Zusammenhang mit Covid-19 keine Todesfälle registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten steht bei 724.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Sonntag, 29. August, um Mitternacht

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Sonntag, 29. August, um Mitternacht

Tabelle: Fachstelle Statistik SG

Neben dem Anstieg bei den Neuansteckungen bereiten derzeit vor allem die steigende Zahl an Spitaleinweisungen in Zusammenhang mit Covid-19 Kopfzerbrechen. Der Trend ist auch im St.Gallischen zu beobachten. Am Sonntagabend lagen 69 Personen wegen des Coronavirus in St.Galler Spitälern. 20 befinden sich auf einer Intensivstationen, 18 davon mit künstlicher Beatmung.

Entsprechend der steigenden Zahlen bei den Neuansteckungen gehen auch die Inzidenzwerte für den Kanton St.Gallen nach oben: Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Sonntag bei 247, die 14-Tage-Inzidenz bei 519. Das sind vergleichsweise hohe Werte. Die Inzidenz bezeichnet die Zahl der neuen Coronafälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner. (SK/vre)

Montag, 30. August - 17:59 Uhr

Septembersession des Kantonsrats findet wieder in der Olma-Halle statt: Präsidium verzichtet vorläufig auf Rückkehr in eigenen Saal

Auch die Session des Kantonsparlaments vom 20. bis zum 22. September findet wieder auf dem St.Galler Messegelände statt. Das Ratspräsidium hat sich gegen die Rückkehr in den eigenen Saal im Regierungsgebäude entschieden. Dort fand die letzte Sitzung des Kantonsrats vor nunmehr eineinhalb Jahren im Februar 2020 statt, also unmittelbar vor Ausbruch der Coronapandemie.

Der St.Galler Kantonsrat tagt coronabedingt seit nunmehr anderthalb Jahren in einer Olma-Halle. Er tut dies auch in der Septembersession.

Der St.Galler Kantonsrat tagt coronabedingt seit nunmehr anderthalb Jahren in einer Olma-Halle. Er tut dies auch in der Septembersession.

Bild: Gian Ehrenzeller/
KEY (15.2.2021)

Das Präsidium habe auf die Septembersession hin «sehr einlässlich» die Möglichkeit einer Rückkehr in den eigenen Saal geprüft, heisst es in einem Schreiben der Staatskanzlei. Mit dem Entscheid zugunsten der Olma-Halle habe es in einer Phase, die durch die unsichere Entwicklung der Coronasituation gekennzeichnet sei, Planungssicherheit herstellen wollen. Zudem sei sich das Präsidium der Vorbildfunktion des Parlaments bewusst. Auch darum habe man darauf verzichtet, Spielräume auszureizen, die der Bund den Parlamenten einräume.

Noch offen ist, ob in Abweichung zu den letzten Sessionen die Maskentragpflicht an den Sitzplätzen der Ratsmitglieder fallen in der kommenden Septembersession fallen wird. Das Ratspräsidium behält sich gemäss Schreiben der Staatskanzlei diesen Entscheid mit Blick auf die grosszügigen Platzverhältnisse in den Olma-Hallen je nach Entwicklung der Lage vor. (SK/vre)

Montag, 30. August - 16:16 Uhr

Heikle Baustelle an der St.-Georgen-Strasse entschärft: Umleitung für Fussgänger über Privatgrundstücke, Verkehrsdienst unterstützt Schulkinder

Wer sagt's denn: Tiefbauamt, Stadtwerke und Stadtpolizei organisieren den Fussgängerverkehr entlang der Baustelle an der St.-Georgen-Strasse neu. Dies, nachdem es vergangene Woche Kritik aus dem Quartier gehagelt hatte, die Situation für Fussgängerinnen und Fussgänger sei nicht haltbar. Vor allem Eltern hatten moniert, aufgrund der engen Platzverhältnisse sei die getroffene Lösung gefährlich und daher untauglich. SVP-Mann René Neuweiler hatte dazu eine Einfach Anfrage im Stadtparlament deponiert.

Kritik wegen fehlender Schulwegsicherheit in St.Georgen

Zu wenig Platz für Fussgängerinnen und Fussgänger neben der Baustelle auf der St.-Georgen-Strasse
René Neuweiler dokumentiert in der Einfachen Anfrage die engen Verhältnisse auf der St.-Georgen-Strasse neben der Baustelle. (Bild: PD)

Motorfahrzeuge und Fussgänger mussten bisher auf einer längeren Strecke entlang der Baustelle die eine noch passierbare Fahrspur gemeinsam benützen. Als Sofortmassnahme hatte schon vergangene Woche die Stadtpolizei ihre Präsenz an der Baustelle in Stosszeiten verstärkt. Dies vor allem, um die Sicherheit der Schulkinder zu verbessern. Die Stadtpolizisten werden am Dienstag von einem privaten Verkehrsdienst abgelöst, dessen Angehörige von Montag bis Freitag gemäss Polizeisprecher Roman Kohler den ganzen Tag über präsent sein werden.

Bereits seit dem Wochenende funktioniert eine weitere Verbesserung: Aufgrund von Vereinbarungen mit Grundeigentümern konnte eine Umleitung von Fussgängerinnen und Fussgängern über Privatgrund eingerichtet werden. Sie müssen damit nicht mehr am Strassenrand neben den Autos laufen. Der Motorfahrzeug- und Fussgängerverkehr könne so entflochten werden, sagt Roman Kohler von der Stadtpolizei St.Gallen auf Anfrage.

An der St.-Georgen-Strasse wird etappenweise gebaut, und zwar immer gleichzeitig an den gleichfarbigen Etappen.

An der St.-Georgen-Strasse wird etappenweise gebaut, und zwar immer gleichzeitig an den gleichfarbigen Etappen.

Plan: Stadt SG

Das städtische Tiefbauamt, die Stadtwerke und die Entsorgung sind daran, im hinteren Teil von St.Georgen Kanäle, Werkleitungen und Hauptstrasse in der Hauptstrasse zu sanieren. Die Arbeiten betreffen den Abschnitt der St.-Georgen-Strasse zwischen Etzelbünt- und Wenigerstrasse. Der Verkehr wird im Baustellenbereich einspurig geführt und per Lichtsignal gesteuert. Die Arbeiten werden etappenweise ausgeführt, gebaut wird immer in zwei Abschnitten gleichzeitig. Dies voraussichtlich bis Dezember. (vre)

Montag, 30. August - 15:16 Uhr

Bootstaufe nachgeholt: Das zweite Boot der Seerettung Rorschach heisst jetzt offiziell «Christophorus II»

Die Seerettung Rorschach hat im Beisein von Regierungsrat Fredy Fässler, Stadtpräsident Röbi Raths und weiteren Behördenvertretern am Freitagabend das neue Boot der Seerettung Rorschach feierlich auf den Namen «Christophorus II» getauft. Zusammen mit der «Neptun II» verfügt die Seerettung nun über zwei moderne Einsatzboote. Laut Remo Pfändler, Leiter der Seerettung Rorschach, ist das neue Fahrzeug deutlich schneller, so dass die Helfer rascher an einem Unglücksort sind.

Die «Christophorus II», das neue und passend geschmückte Boot der Seerettung Rorschach, bei der Ausfahrt bei seiner Taufe vom Freitag.

Die «Christophorus II», das neue und passend geschmückte Boot der Seerettung Rorschach, bei der Ausfahrt bei seiner Taufe vom Freitag.

Bild: Pascal Montagner

Im Gegensatz zum ausgemusterten «Christopherus» ist die «Christophorus II» mit einem Bugstrahlrohr ausgerüstet, was das seitliche Manövrieren leichter macht. Zudem kann der Antrieb angehoben werden, wodurch das Schiff bei tiefem Wasserstand näher ans Ufer fahren kann. Im Einsatz steht die «Christophorus II» bereits seit 2019. Sie ist auch schon bei 23 Notfällen ausgelaufen. Wegen der Covid-19-Pandemie konnte die Taufe aber erst jetzt stattfinden. (rtl)

Montag, 30. August - 12:26 Uhr

Städtische Volksabstimmung vom 26. September über die zweite Tranche neuer Stadtbusse: SP-Vorstand empfiehlt ein Ja zu neuen Elektrobussen

Der Vorstand der SP-Stadtpartei unterstützt die geplante zweite Etappe zur Flottenerneuerung der Verkehrsbetriebe St.Gallen (VBSG). Er fasste daher gemäss Mitteilung vom Montag einstimmig die Ja-Parole für die städtische Volksabstimmung vom 26. September. Wenn man die Ziele des Energiekonzepts 2050 erreichen wolle, hätten die alten Dieselbusse nichts mehr verloren auf den Strassen der Stadt.

Am 26. September entscheidet das Stadtsanktgaller Stimmvolk über die zweite Etappe der Modernisierung der Verkehrsbetriebe.

Am 26. September entscheidet das Stadtsanktgaller Stimmvolk über die zweite Etappe der Modernisierung der Verkehrsbetriebe.

Bild: Ralph Ribi
(25.2.2021)

Die Elektrifizierung weiterer Streckenabschnitte und Buslinien ist für die SP der Stadt St.Gallen ein wichtiger Schritt bei der Reduktion von Lärm- und Schadstoffemissionen durch den öffentlichen Verkehr. Mit der zweiten Etappe der VBSG-Flottenerneuerung führe die Stadt ihre Strategie zur Elektrifizierung konsequent weiter, schreibt die SP.

Die städtische Vorlage vom 26. September sieht einen Verpflichtungskredit über 42 Millionen Franken zur Beschaffung neuer Elektrobusse vor. Damit werden die ans Ende ihre Lebensdauer gelangten Dieselbusse der VBSG unter anderem durch moderne Batterietrolleybusse ersetzt. Das Stadtparlament hatte dem Verpflichtungskredit an seiner Sitzung vom 4. Mai dieses Jahre mit einer deutlichen Mehrheit zugestimmt. (pd/vre)

Montag, 30. August - 11:25 Uhr

Schwerer Unfall in Bruggen: Fussgängerin von Auto angefahren und verletzt

Das Auto erfasste am Montagmorgen auf der Zürcher Strasse in Bruggen eine 18-Jährige auf dem Fussgängerstreifen und verletzte sie schwer.

Das Auto erfasste am Montagmorgen auf der Zürcher Strasse in Bruggen eine 18-Jährige auf dem Fussgängerstreifen und verletzte sie schwer.

Bild: Stadtpolizei SG (30.8.2021)

Am Montagmorgen ist es auf der Zürcher Strasse in Bruggen zu einem schweren Unfall gekommen. Ein Auto hat dabei eine junge Frau auf einem Fussgängerstreifen angefahren. Sie musste daraufhin mit Verdacht auf ein Schädelhirntrauma in die Notaufnahme gebracht werden. Die Lenkerin des Autos wurde gemäss Mitteilung der Stadtpolizei zuerst am Unfallort und danach auf der Wache durch Polizeiangehörige betreut und befragt. Das Unfallfahrzeug wurde sichergestellt.

Der Zusammenprall zwischen Auto und Fussgängerin war heftig, wie Zeugen und der Schaden an der Windschutzscheibe des Autos belegen.

Der Zusammenprall zwischen Auto und Fussgängerin war heftig, wie Zeugen und der Schaden an der Windschutzscheibe des Autos belegen.

Bild: Stadtpolizei SG
(30.8.2021)

Am Montag, kurz nach 5.40 Uhr, ist es auf der Zürcher Strasse zur Kollision zwischen einem Auto und einer Fussgängerin gekommen. Die 35-jährige Lenkerin hatte die 18-Jährige beim Überqueren des Fussgängerstreifens übersehen. Laut Zeugenaussagen war der Zusammenstoss zwischen der Fussgängerin und der linken Seite des Autos heftig. Die Rettungssanität leistete die Erstversorgung der Verunfallten vor Ort, anschliessend wurde sie mit Verdacht auf ein Schädelhirntrauma in die Notaufnahme gebracht. (stapo/vre)

Montag, 30. August - 9:02 Uhr

Neuer Vorstoss im Stadtparlament: Die Vergrösserung der Strassenbeizen über die Coronapandemie hinaus beibehalten?

Aufgrund der Anti-Corona-Massnahmen, die die Gastronomie hart getroffen haben, hat der St.Galler Stadtrat im November 2020 unbürokratisch Erleichterungen für das Wirten unter freiem Himmel eingeführt. Aussenbeizen im öffentlichen Raum durften erweitert werden, mobile Bauten und Anlagen machten Restaurantterrassen bei Kälte und Schnee nutzbar sowie die Verwendung von elektrischen Heizstrahlen und Heizkissen wurde erlaubt.

Aufgrund der Coronapandemie durften auch Stadtsanktgaller Wirte ihre Aussenbeizen im öffentlichen Raum vergrössern, wo dies von den Platzverhältnissen her ging.

Aufgrund der Coronapandemie durften auch Stadtsanktgaller Wirte ihre Aussenbeizen im öffentlichen Raum vergrössern, wo dies von den Platzverhältnissen her ging.

Bild: Benjamin Manser
(Bohl, 16.5.2020)

Beat Rütsche (CVP), Louis Stähelin (CVP), Karin Winter-Dubs (SVP und Andreas Dudli (FDP) möchten die Erweiterung der Aussenbeizen über die Coronapandemie hinaus beibehalten. In einer neu eingereichten Interpellation erkundigen sie sich bei der Stadtregierung, wie sie sich dazu stellt. Das Aufstellen mobiler Bauen und Zelte hatte die Stadt nur für die Wintersaison 2020/21 bewilligt. Die Erweiterung der Aussenrestaurants im öffentlichen Raum wiederum ist bis 31. Dezember 2021 befristet.

Vor allem die letzte Massnahme ist gemäss den vier Parlamentsmitgliedern «sehr positiv» angekommen. Grössere Strassenbeizen seien nämlich nicht nur zweckmässig, um die Corona-Abstandsregeln einzuhalten. Reaktionen aus Gastronomie und Bevölkerung zeigten, dass die daraus resultierende lockerere Bestuhlung auf Trottoirs, in Gassen und auf Plätzen «als Belebung und Verschönerung» wahrgenommen werde. Besonders augenfällig sei dies etwa am Gallusplatz, heisst es in der Interpellation.

Im Winter 2020/21 durften St.Galler Wirte ihre Aussenrestaurants mit mobilen Bauten - wie auf dem Blumenmarkt - kältetauglich machen.

Im Winter 2020/21 durften St.Galler Wirte ihre Aussenrestaurants mit mobilen Bauten - wie auf dem Blumenmarkt - kältetauglich machen.

Bild: Ralph Ribi
(9.12.2020)

Konkret wollen die vier Parlamentsmitglieder wissen, wie die grösseren Aussenrestaurants vom Stadtrat beurteilt werden und ob er bereit ist, die Vergrösserung auch nach Ende 2021 ohne Gebührenerhöhung für die Wirte weiterzuführen. Weiter machen die Interpellanten darauf aufmerksam, dass die Stadt Zürich die Aussenbeizen ohne Zusatzkosten für die Wirte um 30 Prozent vergrössert: «Wie stellt sich der Stadtrat zu dieser Massnahme in der Stadt St.Gallen?» Zu guter Letzt wollen die Parlamentsmitglieder wissen, ob bei Verschärfung der Coronaregeln auch im Winter 2021/22 mobile Bauten in Aussenrestaurants zugelassen werden. (vre)

Montag, 30. August - 7:39 Uhr

Internationales Scrabble-Turnier in St.Gallen: Finalspiel im Saal miterleben

Am kommenden Wochenende findet in St.Gallen wieder das internationale Scrabble-Turnier statt. Es ist die elfte Austragung des Wettbewerbs im Adler-Saal in St.Georgen. Wiederum sind die besten drei Scrabblerinnen und Scrabbler aus der Schweiz, die besten zwei aus Österreich und der beste überhaupt, der Deutsche Ben Berger, am Start. Mit dabei sind auch mehrere deutsche Meister und die beiden vorjährigen Finalteilnehmerinnen. Von den zehn besten Scrabblerinnen und Scrabblern überhaupt, spielen gemäss Mitteilung fünf in St.Gallen.

Am Finalspiel des internationalen Scrabble-Turniers in St.Gallen wird das Spielbrett fürs Publikum jeweils auf Grossleinwand präsentiert.

Am Finalspiel des internationalen Scrabble-Turniers in St.Gallen wird das Spielbrett fürs Publikum jeweils auf Grossleinwand präsentiert.

Bild: PD

Am Turnier werden zuerst in 15 Runden die besten zwei Spielerinnen oder Spieler ermittelt. Sie kämpfen am Sonntag, 5. September, ab 12.20 Uhr, im Finalspiel um den Turniersieg. Dieser Final ist öffentlich. Das Spielbrett wird fürs Publikum im Adler-Saal auf Grossleinwand gezeigt. Das Anti-Corona-Schutzkonzept sieht vor, dass alle mit Covid-Zertifikat (Geimpfte, Genesene, Getestete) Zutritt haben. Beim Scrabble geht es darum, aus zufällig gezogenen Buchstaben Wörter zu legen und dabei verschiedene Bonusfelder auf dem Spielbrett zu nutzen. (pd/vre)

Montag, 30. August - 7:19 Uhr

Am Wochenende fand der 20. «Slow Up» am Bodensee statt: 8'000 trotzten dem Regenwetter

Veloparkplatz an einer Zwischenstation auf dem Rundkurs von Romanshorn über Amriswil, Roggwil und Arbon.

Veloparkplatz an einer Zwischenstation auf dem Rundkurs von Romanshorn über Amriswil, Roggwil und Arbon.

Bild: PD/Ivo Scholz (29.8.2021)

Am Sonntag hat der 20. «Slow Up» am Bodensee stattgefunden. Rund 8'000 Besucherinnen und Besucher trotzten dem teils garstigen Regenwetter und rollten mit eigener Muskelkraft über den autofreien und rund 40 Kilometer langen Rundkurs zwischen Romanshorn, Amriswil, Roggwil und Arbon. Die Organisatorinnen und Organisatoren sind gemäss Mitteilung zufrieden mit dem Verlauf des Anlasses: «Wir haben es gewagt und sind glücklich, dass auch der 20. Slow Up erfolgreich zu Ende ging», wird darin OK-Präsident Christoph Tobler zitiert.

Larissa Häberli, die Thurgauer Apfelkönigin, verteilt auf der Strecke frische Äpfel.

Larissa Häberli, die Thurgauer Apfelkönigin, verteilt auf der Strecke frische Äpfel.

Bild: PD/Ivo Scholz (29.8.2021)

Trotz Regen lockte der Rundkurs viele Bewegungsbegeisterte auf die Strecke des «Slow Up» Bodensee. An verschiedenen Stationen wurde wie üblich Musik und Unterhaltung geboten. Die Mischung aus fröhlicher Rundfahrt auf für Motorfahrzeuge gesperrten Hauptstrassen, der gesunden Bewegung unter Gleichgesinnten und einem abwechslungsreichen Fest ziehen offenbar immer noch. Der «Slow Up» Bodensee ist der einzige Anlass dieser Art, der in diesem Jahr in der Schweiz stattfindet. Die Organisatorinnen und Organisatoren des Veloanlasses in anderen Regionen haben aufgrund der Pandemie auf die Durchführung verzichtet. (pd/vre)

Slow-up bei strömendem Regen im Oberthurgau.
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Slow-up bei strömendem Regen im Oberthurgau: Auch Regierungsrat Urs Martin tritt in die Pedale.
Slow-up bei strömendem Regen im Oberthurgau.
Slow-up bei strömendem Regen im Oberthurgau.
Slow-up bei strömendem Regen im Oberthurgau.
Slow-up bei strömendem Regen im Oberthurgau.
Slow-up bei strömendem Regen im Oberthurgau.
Slow-up bei strömendem Regen im Oberthurgau.
Slow-up bei strömendem Regen im Oberthurgau.
Slow-up bei strömendem Regen im Oberthurgau.
Slow-up bei strömendem Regen im Oberthurgau.
Slow-up bei strömendem Regen im Oberthurgau.
Slow-up bei strömendem Regen im Oberthurgau.
Slow-up bei strömendem Regen im Oberthurgau.
Slow-up bei strömendem Regen im Oberthurgau.
Slow-up bei strömendem Regen im Oberthurgau.
Slow-up bei strömendem Regen im Oberthurgau.
Slow-up bei strömendem Regen im Oberthurgau.
Slow-up bei strömendem Regen im Oberthurgau.
Slow-up bei strömendem Regen im Oberthurgau.
Slow-up bei strömendem Regen im Oberthurgau.
Slow-up bei strömendem Regen im Oberthurgau.
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Slow-up bei strömendem Regen im Oberthurgau.
Slow-up bei strömendem Regen im Oberthurgau.
Slow-up bei strömendem Regen im Oberthurgau.
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Slow-up bei strömendem Regen im Oberthurgau.
Slow-up bei strömendem Regen im Oberthurgau.

Slow-up bei strömendem Regen im Oberthurgau.

Bild: Donato Caspari
Sonntag, 29. August - 17:13 Uhr

Die Stadt als Hindernisparcours: Wie man Igeln, Eichhörnchen und anderen Tieren auf dem Weg durch St.Gallen helfen kann

Die Stadt ist für kleine Tiere wie das Eichhörnchen, den Igel oder die Erdkröte ein wahres Labyrinth. So sind Absätze über 30 Zentimeter Höhe für Igel oder Kröte bereits ein Riesenhindernis, während das Eichhörnchen sowieso nicht gerne auf dem Erdboden unterwegs ist, sondern lieber in den Bäumen. Auf der WWF-Exkursion «Freie Bahn für Igel, Eichhörnchen und Co.» wird gezeigt, wie man den tierischen Stadtbewohnern helfen kann, ihren Weg einfacher zu finden.

Korridore mit grossen Bäumen quer durchs Siedlungsgebiet sind für die Eichhörnchen lebensnotwendig.

Korridore mit grossen Bäumen quer durchs Siedlungsgebiet sind für die Eichhörnchen lebensnotwendig.

Bild: Peter Roth

Der Anlass findet am Samstag, 11. September, 9.30 bis 11.30 Uhr, satt. Treffpunkt zur Führung mit den Wildtierbiologinnen Sandra Gloor und Anouk Taucher vom Projekt Stadtwildtiere ist beim Bahnhof Haggen. Anmelden zum Anlass für Einzelpersonen und Familien mit Kindern ab sechs Jahren kann man sich per E-Mail oder bei Telefon 071'221’72’30. Detailinformationen dazu gibt’s im Internetauftritt des WWF. (pd/vre)

Sonntag, 29. August - 12:27 Uhr

Riklin-Brüder vermitteln kreatives Kunstschaffen an Studenten in der Innenstadt

In der St.Galler Innenstadt liefen am Samstag an mehreren Orten Aktionen, die Passantinnen und Passanten erstaunt stehen liessen: Am Gallusplatz etwa tauchte ein junger Mann mit Taucherbrille in den Brunnen, während drei junge Frauen mit Badekappen ihre Köpfe ins kalte Brunnenwasser steckten. Neben der Gruppe standen die beiden St.Galler Aktionskünstler Frank und Patrik Riklin, die die jungen Kunstschaffenden begleiteten. «Wir sind Dozenten an der Höheren Fachschule für Gestaltung und leiten ein Seminar für kreative Kreativität», erklärt Frank Riklin. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Seminars mussten innert 24 Stunden von einer Idee zu einer Kunstaktion in der Öffentlichkeit finden.

Ob ein «Foodfestival für Insekten»...
17 Bilder
...oder die Entwicklung einer «St.Galler Essenz», die nach der Stadt duften soll, ...
...Studierende der GBS-St.Gallen erarbeiteten innert 24 Stunden...
...eigene Kunstprojekte für eine kreative Kreativität. Sie bekamen dabei...
...Unterstützung von ihren Dozenten, den beiden Riklin-Brüdern.
Die beiden bekannten Aktionskünstler sind Dozenten...
...an der Schule für Gestaltung und geben den Studierenden...
...eine ganz besondere Erfahrung. Eine 23-jährige Studentin, die...
...am Gallusplatz in den «Sprechenden Brunnen» taucht ist begeistert:
«Die beiden Riklins haben so viel Erfahrung und verstehen die Wirklichkeit auf eine erfrischende eigene Art.»
In der Multergasse wird die «Geburt einer neuen Stadt St.Gallen»...
...gefeiert. Dazu wird mitten in der Strasse...
...eine Festrede gehalten. Diese wurde jedoch nicht neu geschrieben,...
...sondern aus ökologischen Gründen recycelt. Die Aktionen in...
...der Stadt St.Gallen lockten viele Schaulustigen an. Die Studierenden...
...sind begeistert von den Inputs und Hinweisen ihrer Dozenten...
...den beiden Brüdern Patrik und Frank Riklin.

Ob ein «Foodfestival für Insekten»...

Bild: Raphael Rohner

Frank und Patrik Riklin achten bei den jungen Künstlern auf Details. Die Studentinnen und Studenten, die alle zwischen 23 und 25 Jahre alt sind, schätzen die Arbeit der beiden bekannten Künstler sehr, wenn auch deren Vorstellungen teils nicht ganz den eigenen entsprechen: «Die Riklins sind wirkliche Spinner, aber auf eine grandiose Art! Sie denken bei jeder kleinsten Sache schon über die Wirkung der Aktion nach, das fasziniert mich», sagt beispielsweise Joelle Matzenauer aus Appenzell.

Die Aktion im Brunnen am Gallusplatz, heisst «Der sprechende Brunnen». Es ist nur eine Inszenierung von verschiedenen an diesem Nachmittag in der St.Galler Innenstadt. Eine weitere Gruppe Studierender steht am Martkplatz und stellt eine Duftessenz vor, die nach der Stadt riechen soll: «Unsere Stadt-Essenz riecht nach Brawurst, Openair-Schlamm, Schützengarten, Wasser aus den Weieren und Anderem, das typisch für St.Gallen ist», sagt eine junge Künstlerin. Beim Bärenplatz wiederum entsteht ein Food-Festival für Insekten: «Wir streichen den Boden und die Wände mit Zuckerwasser ein, damit Insekten etwas essen können und so eine neue Wirklichkeit entsteht – andersherum wie normal», erklärt eine Polygrafin, die an der GBS das Fach «Visuelles Gestalten» studiert. (rar)

Sonntag, 29. August - 10:45 Uhr

38-Jähriger an Brühlgasse von mehreren Personen schwer verletzt worden – die Kantonspolizei sucht Zeugen

Die Stadtpolizei St.Gallen erhielt am Sonntag um kurz vor 3.30 Uhr die Meldung von einer Auseinandersetzung mit mehreren beteiligten Personen an der Brühlgasse. Die ausgerückten Patrouillen trafen einen schwer verletzten 38-jährigen Dominikaner an.

Wie die Kantonspolizei St.Gallen am Sonntag in einer Medienmitteilung schreibt, kam es gemäss jetzigem Kenntnisstand anfänglich zwischen einem Unbekannten und dem 38-Jährigen zu einer verbalen Auseinandersetzung. Im weiteren Verlauf kamen weitere Personen dazu und verletzten den 38-jährigen Mann mit einem unbekannten Gegenstand am Arm und Brustbereich schwer. Die Täterschaft flüchtete nach dem Vorfall in unbekannte Richtung. Die Umstände, die zu den Verletzungen geführt haben, seien unklar.

Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen. Personen, die den Vorfall gefilmt oder Angaben zum Angriff oder zu den Angreifern machen können, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei unter 058'229'49'49 zu melden. (stapo/evw)

Sonntag, 29. August - 9:59 Uhr

Vierte Niederlage im vierten Spiel für den SC Brühl: Die Kronen unterliegen zu Hause Juventus aus Zürich klar mit 2:5

Die junge erste Mannschaft des SC Brühl hat am Samtag zu Hause gegen den SC YF Juventus aus Zürich die vierte Niederlage hintereinander der noch jungen Saison der Promotion League einstecken. Die Kronen bleiben damit punktelos am Tabellenende. Das Resultat, so schreib Henri Seitter in seinem Matchbericht, sei vor allem der Unerfahrenheit des Brühler Teams geschuldet gewesen.

Heisse Szene vor dem Tor des YF Juventus.

Heisse Szene vor dem Tor des YF Juventus.

Bild: SC Brühl
(28.8.2021)

Die Startphase gehörte am Samstag im Paul-Grüninger-Stadion klar den Gästen. Im dritten Anlauf erzielte YF Juventus bereits nach sieben Minuten durch den Ex-St.Galler Goran Karanovic mit dem Kopf das 1:0. Jetzt erwachten die Kronen und zeigten eine erfreuliche Reaktion. Ein Foulpfiff im Zürcher Strafraum versetzte der Ref dann allerdings ausserhalb des 16ers. Ebenso fand ein Offsidetor für den SC Brühl durch Oliveira Campos zurecht keine Anerkennung. Endlich in der 23. Minute erzielte der gleiche Spieler mit einem eleganten Heber den hochverdienten 1:1 Ausgleich.

Die Platzherren dominierten die Partie bis zur Pause ganz klar, doch Juventus-Goalie Novem Baumann rettete einmal mirakulös in Corner und zweimal verpassten die Brühler die Führung in bester Abschlussposition. Entgegen dem Spielverlauf erzielte wieder Goran Karanovic im Anschluss an einen Eckball kurz vor der Pause das schmeichelhafte 1:2. Die zweite Hälfte des Spiels bot dann nicht mehr den gleich guten Fussball wie die erste versprochen hatte.

In der zweiten Halbzeit setzte sich der YF Juventus gegen den SC Brühl endgültig durch.

In der zweiten Halbzeit setzte sich der YF Juventus gegen den SC Brühl endgültig durch.

Bild: SC Brühl
(28.8.2021)

Innert fünf Minuten traf Elvedin Causi für Juventus zweimal zum vorentscheidenden 1:4. Ajet Sedija gelang mit dem zweiten Brühler Tor zum 2:4 noch etwas Resultatkosmetik. Diesen Vorsprung verwalteten die Zürcher mit einer eher destruktiven Spielweise. Nach einem individuellen Fehler fiel schliesslich noch Tor Nummer fünf für Juventus. Einmal mehr zeigte sich, dass dem jungen Brühler Team die nötige Stabilität über 90 Minuten noch fehlt. SCB-Ersatztorhüter Daniel Lopar brachte es auf den Punkt: Brühl bezahlt für seine Unerfahrenheit einen hohen Preis. (pd/vre)

Samstag, 28. August - 10:16 Uhr

Pferd klemmt sich im Anhänger ein und stürzt – Nach Bergung durch Feuerwehr keine gravierenden Verletzungen festgestellt

Beim Pferd wurden keine gravierenden Verletzungen festgestellt.

Beim Pferd wurden keine gravierenden Verletzungen festgestellt.

Bild: Stadtpolizei SG (28.8.2021)

Am Freitag, kurz nach 13.45 Uhr, ist es auf der Falkensteinstrasse in St.Gallen zu einem Vorfall mit einem Pferd in einem Anhänger gekommen. Das Pferd erschrak gemäss Mitteilung der Stadtpolizei aus bisher unbekannten Gründen, worauf sich der Panikhaken am Halfter löste. Das Pferd sei so mit dem Kopf unter die Stange gelangt, an der es befestigt war, habe sich quer im Anhänger eingeklemmt und sei gestürzt.

Das Pferd geriet mit dem Kopf unter die Stange, an der es angebunden war, klemmte sich quer im Anhänger ein und stürzte.

Das Pferd geriet mit dem Kopf unter die Stange, an der es angebunden war, klemmte sich quer im Anhänger ein und stürzte.

Bild: Stadtpolizei SG
(28.8.2021)

Die 40-jährige Fahrerin habe gemerkt, dass etwas nicht stimmte und daraufhin angehalten. Zwei Passanten konnten die Trennwand im Anhänger entfernen, das Pferd konnte jedoch nicht von selbst wieder aufstehen. Darauf wurden gemäss Mitteilung die Berufsfeuerwehr und eine Tierärztin aufgeboten. Das Pferd wurde sediert und konnte schliesslich durch die Feuerwehr und Stadtpolizisten aus dem Anhänger geborgen werden. Beim Tier seien nach dem Zwischenfall keine gravierenden Verletzungen festgestellt worden schreibt die Polizei. (stapo/evw)

Samstag, 28. August - 9:36 Uhr

Alkoholisierter verursacht Auffahrunfall auf der Autobahn Richtung Gossau

Am Freitag, kurz nach 22 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zwischen Oberbüren und Gossau zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen. Der 26-jährige Lenker, der den Unfall verursacht hatte, war alkoholisiert. An den Autos entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

An den Autos entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

An den Autos entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Bild: Kapo St.Gallen

Wie die Kantonspolizei in einer Mitteilung schreibt, war ein 48-Jähriger mit seinem Auto von Oberbüren in Richtung Gossau unterwegs. Verkehrsbedingt musste er sein Auto bis zum Stillstand abbremsen. Der nachfolgende 26-jährige Autofahrer habe dies bemerkt und eine Vollbremsung eingeleitet. In der Folge sei sein Auto, trotz dieser Vollbremsung, gegen das Heck des vorderen Autos geprallt. Der beim 26-Jährigen bei der Unfallaufnahme durchgeführte Alkoholatemlufttest fiel positiv aus. (kapo/evw)