ST.GALLER STADT-TICKER: Meldungen vom 22. Juni bis 3. Juli

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Freitag, 3. Juli - 18:39 Uhr

Die Rorschacher Strasse ist am Samstag und Sonntag vom Neudorf bis zur Kreuzung im Zil gesperrt

(sk/sab) Vom Samstag, 6 Uhr, bis Montag, 5 Uhr, ist die Rorschacher Strasse vom Neudorf bis zur Kreuzung im Zil gesperrt. Als Abschluss der Sanierung dieses Abschnitts wird der Deckbelag eingebaut. Die Massnahme betrifft den motorisierten Verkehr; eine Umleitung wird signalisiert. Die Trottoirs sind gemäss Mitteilung des Kantons von den Arbeiten nicht betroffen.

Der Abschnitt der Rorschacher Strasse vom Neudorf (Bild) bis zur Zil-Kreuzung wurde in den vergangenen zwei Jahren saniert. Dieses Wochenende werden die Arbeiten abgeschlossen.

Der Abschnitt der Rorschacher Strasse vom Neudorf (Bild) bis zur Zil-Kreuzung wurde in den vergangenen zwei Jahren saniert. Dieses Wochenende werden die Arbeiten abgeschlossen.

Bild: Reto Voneschen (13.7.2018)

Busse und Postautos verkehren mehrheitlich nach normalem Fahrplan und umfahren die Baustelle. Die Haltestellen Naturmuseum, Zil und Klinik Stephanshorn werden daher nicht bedient. Die VBSG-Linie 1 bedient die Endhaltestelle Stephanshorn dagegen «hinten herum» (via Kesselhaldenstrasse und Ostfriedhof).

Freitag, 3. Juli - 18:07 Uhr

Bis wann bleibt der untere Teil der Müller-Friedberg-Strasse nur einspurig befahrbar - bis Juni 2020 oder 2021?

(vre) Seit Anfang Jahr wird in Zusammenhang mit dem Umbau des Parkhauses UG25 am unteren Ende der Müller-Friedberg-Strasse gebaut. Die Hauptachse vom Blumenbergplatz auf den Rosenberg ist daher nur einspurig, also bergwärts befahrbar. Talwärts ist die Achse ab der Verzweigung mit der Dierauerstrasse für Autos gesperrt. Weiter oben ist eine Umleitung via Dufour- und Winkelried- zur Rosenbergstrasse signalisiert. In diesen Tagen soll die Baustelle abgeräumt werden...

Signalisation oben an der Müller-Friedberg-Strasse: Unten an der Strasse wird bis Ende Juni gebaut. Wer zur Rosenbergstrasse will, muss über Dufour- und Winkelriedstrasse fahren.

Signalisation oben an der Müller-Friedberg-Strasse: Unten an der Strasse wird bis Ende Juni gebaut. Wer zur Rosenbergstrasse will, muss über Dufour- und Winkelriedstrasse fahren.

Leserbild (2.7.2020)

Dass dies mit Verspätung geschieht, hat im Internet halb ernst-, halb scherzhaft gemeinte Bemerkungen ausgelöst. So wurden dem STADT-TICKER von einem auf dem Rosenberg wohnhaften Autofahrer Fotos von der Signalisation der einspurigen Müller-Friedberg-Strasse zugespielt. Angesichts des Hinweises auf die Winterdienst-Fahrzeuge unter der «Einbahn-Tafel» mit der Frage, welcher Juni denn da wohl gemeint sei - 2020, 2021 oder 2022?

Signal an der Verzweigung Müller-Friedberg- und Dierauerstrasse: Bis Ende Juni wird gebaut - Winterdienst-Fahrzeuge dürfen aber passieren?

Signal an der Verzweigung Müller-Friedberg- und Dierauerstrasse: Bis Ende Juni wird gebaut - Winterdienst-Fahrzeuge dürfen aber passieren?

Leserbild (2.7.2020)

Die Frage beantwortet eine Medienmitteilung des städtischen Tiefbauamts in dieser Woche. Darin wird die Sperrung einer Spur auf dem Unteren Graben während des Sommers und gleichzeitig die Freigabe der Müller-Friedberg-Strasse auf «Ende Juni» angekündigt. Und das hat sich wohl jetzt leicht verspätet.

Freitag, 3. Juli - 15:34 Uhr

Am Sonntag spielt der FC St.Gallen wieder zu Hause: Gegen Sion im Formtief sind drei Punkte eigentlich Pflicht

(cbr) Als Leader mit zwei Punkten Vorsprung auf die Young Boys geht der FC St.Gallen ins letzte Viertel der Meisterschaft. Am Sonntag, ab 16 Uhr, empfängt er im Kybunpark den FC Sion, das klar formschwächste Team seit Wiederaufnahme der Meisterschaft. Da ist die Devise klar: Gegen den Abstiegskandidaten müssen die nächsten drei Punkte her.

Die bisher letzte Begegnung mit dem FC Sion gewann der FC St.Gallen Ende Juni im Wallis. Im Bild Cedric Itten (St.Gallen) gegen Birama Ndoye (Sion).

Die bisher letzte Begegnung mit dem FC Sion gewann der FC St.Gallen Ende Juni im Wallis. Im Bild Cedric Itten (St.Gallen) gegen Birama Ndoye (Sion).

Bild: Pascal Muller/Freshfocus
(20.6.2020)

Gegen die Walliser muss Trainer Peter Zeidler den gelbgesperrten Jordi Quintillà ersetzen. An dessen Stelle im defensiven Mittelfeld dürfte Betim Fazliji auflaufen, womit Platz für Yannis Letard in der Innenverteidigung wäre. Silvan Hefti, der beim glückhaften 2:1 gegen Xamax angeschlagen fehlte, und Cedric Itten, der in jener Partie mit Muskelproblemen ausgewechselt werden musste, sollten gegen Sion einsatzbereit sein.

Peter Zeidler erwartet einen besseren Gegner als noch vor zwei Wochen, als die St.Galler im Wallis gegen Sion 2:1 gewannen.

Freitag, 3. Juli - 14:44 Uhr

Nach der erfolgreichen Kundgebung in St.Gallen: Erste Party der «Black Lives Matter»-Bewegung im alten Güterbahnhof

(pd/vre) Es geht weiter: Nach der mit rund 1'100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr erfolgreichen ersten «Black Lives Matter»-Demo vom 13. Juni in St.Gallen wird die Bewegung weitergeführt. Erster Anlass ist an diesem Samstag, ab 16 Uhr, eine «After Party» in der «Wilden Möhre» im alten Güterbahnhof. Ziel ist, den Diskurs übers Thema «in freudvollem Rahmen» weiterzuführen - samt Afro-Food und Live-Musik.

Der Lattich-Bau im alten Güterbahnhof rot angestrahlt an der «Night of Light». Hier findet am Samstag die erste St.Galler «Black-Lives-Matter»-Party statt.

Der Lattich-Bau im alten Güterbahnhof rot angestrahlt an der «Night of Light». Hier findet am Samstag die erste St.Galler «Black-Lives-Matter»-Party statt.

Bild: Nik Roth (22.6.2020)

Das Echo auf die Party-Ankündigung ist gemäss Instagram gross. So gross gar, dass sich Organisatorinnen und Organisatoren entschlossen haben, eine Abendkasse anzubieten. Der Eintritt kostet 20 Franken. Angesichts der Anti-Corona-Regeln wird dazu aufgerufen, eine passende 20er-Note und eine individuell gestaltete Hygienemaske mitzubringen. Für einen Franken pro Stück sind solche Masken auch an der Abendkasse erhältlich. Dies nach dem Motto: «Let's Party - but do it responsible!»

Zu den Infos über die erste St.Galler «Black Lives Matter»-Party geht's hier. Tickets im Vorverkauf gibt's hier.

Freitag, 3. Juli - 14:19 Uhr

IG Kultur Ost zufrieden mit Start der Anti-Sparpaket-Petition: Über 900 Unterschriften in 72 Stunden

(pd/vre) Die IG Kultur Ost zeigt sich am Freitag in einer Mitteilung befriedigt mit dem Start ihres Kulturappells. Den Protest gegen die Sparmassnahmen der St.Galler Stadtregierung im Kulturbereich haben in den ersten 72 Stunden über 900 Personen unterschrieben. Der Aufruf ist gemäss Mitteilung weiterhin online und kann auch weiterhin unterzeichnet werden.

Der Ausbau des Kunstmuseums St.Gallen ist eine endlose Geschichte mit Wurzeln zurück bis in die 1930er-Jahre. Nach Auszug des Naturmuseums müsste jetzt der Kunkler-Bau im Stadtpark dafür hergerichtet werden.

Der Ausbau des Kunstmuseums St.Gallen ist eine endlose Geschichte mit Wurzeln zurück bis in die 1930er-Jahre. Nach Auszug des Naturmuseums müsste jetzt der Kunkler-Bau im Stadtpark dafür hergerichtet werden.

Bild: IG Kultur Ost

Unterzeichnet haben den Kulturappell bisher Kulturschaffende aller Sparten, Kulturinteressierte, Exponentinnen und Exponenten aus Politik und Wirtschaft, aber auch Unterstützer, die sich als «Steuerzahler» oder «Staatsbürger» bezeichnen. Die Namen kommen mehrheitlich aus der Stadt St.Gallen, aber bei weitem nicht nur: Auch umliegende Gemeinden und Kantone sowie andere Regionen der Schweiz sind vertreten. «Es geht darum, zu verhindern, dass das fragwürdige ‹Vorbild› der Stadt in anderen Gemeinden Schule macht», begründet ein Unterzeichner von auswärts.

Anstoss zum Kulturappell hat die Ankündigung gegeben, dreissig Millionen einsparen zu wollen, um einem strukturellen Defizit der Stadtkasse und möglichen Steuerausfällen nach der Coronapandemie entgegenzuwirken. Der St.Galler Stadtrat sei schweizweit die erste Regierung, die mitten in der Bewältigung des Lockdowns harte Spareinschnitte beschliesse, kritisiert die IG Kultur Ost diese «Angststrategie».

Kunstmuseum St.Gallen: Künstler Roman Signer mit dem Velo im Kunkler-Bau im Stadtpark unterwegs. Das Haus wurde letztmals in den 1980er-Jahren grundlegend saniert und umgebaut.

Kunstmuseum St.Gallen: Künstler Roman Signer mit dem Velo im Kunkler-Bau im Stadtpark unterwegs. Das Haus wurde letztmals in den 1980er-Jahren grundlegend saniert und umgebaut.

Bild: IG Kultur Ost

Von den Sparmassnahmen betroffen ist namentlich das Kunstmuseum St.Gallen. Seine Renovation soll auf die Jahre nach 2025 verschoben werden. Weiter will der Stadtrat das freiwillige Schulangebot «Kunst & Handwerk» ab dem Schuljahr 2020/21 streichen. Zudem soll's zehn Prozent weniger Projektförderung geben, was gemäss IG Kultur Ost das aktuelle Kulturschaffen empfindlich trifft, während die Stadtkasse damit kaum etwas sparen könne.

Freitag, 3. Juli - 12:07 Uhr

Verleihsystem mit E-Bikes für die Stadt St.Gallen: Gesucht wird jetzt für den drei Jahre dauernden Versuch ein privater Betreiber

(sk/vre) Die Stadt St.Gallen will eine Veloverleihsystem einrichten. Der Stadtrat hat jetzt entschieden, ein Bewerbungsverfahren für private Anbieter zu lancieren. Einer von ihnen soll eine Bewilligung für den Betrieb des Verleihs erhalten. Das Verfahren soll gemäss Mitteilung im Herbst gestartet werden, so dass der Betriebsstart - vorausgesetzt es bewerben sich überhaupt private Anbieter - im Frühling 2021 erfolgen könnte.

Auch andere Schweizer Städte - wie etwa Biel mit dem «Velospot» - probieren derzeit Veloverleihsysteme aus.

Auch andere Schweizer Städte - wie etwa Biel mit dem «Velospot» - probieren derzeit Veloverleihsysteme aus.

Bild: PD

In der Stadt St.Gallen soll ein Verleihsystem mit E-Bikes mit einer maximalen Geschwindigkeit von 25 Stundenkilometern für eine Pilotphase von drei Jahren eingerichtet werden. Es ist ein Free-Floating-System (wie im Versuch mit E-Trottinetts) ergänzt durch wichtige standortgebundene Stationen vorgesehen. Die Stadt sieht zum Start 150 Velos mit der Option auf einen Ausbau vor. Rahmenbedingungen der Stadt sollen die Ordnung im öffentlichen Raum sicherstellen.

Die Einführung des Veloverleihsystems ist eine Massnahme aus dem Energiekonzepts 2050. Dafür sind verschiedene Betriebsmodelle möglich. Analysen von Sharing-Systemen und konkreten Angeboten durch die Stadt haben aber gezeigt, dass sich die Betriebskosten mit dem Ertrag aus den Sharing-Fahrten nicht decken lassen. Somit wären neben den Investitionen auch Betriebsbeiträge von jährlich mehreren 100'000 Franken von Stadt und privaten Sponsoren oder Projektpartnern nötig. Aufgrund der Situation der Stadtkasse hat sich der Stadtrat entschieden, den Verleih durch einen privaten Anbieter betreiben zu lassen.

Freitag, 3. Juli - 10:45 Uhr

Unfall auf einem Bauernhof in Wittenbach: Mit dem Traktor vom Hofplatz gefahren und mit Mofa zusammengestossen

(kapo/vre) Am Donnerstag, kurz vor 11.30 Uhr, ist es auf einem Bauernhof beim Hubermoos in Wittenbach zu einem ungewöhnlichen Unfall gekommen: Der Zusammenstoss zwischen einem Traktor und einem Mofa forderte einen Verletzten.

Die Unfallstelle mit Traktor und Mofa beim Rütihof in Wittenbach.

Die Unfallstelle mit Traktor und Mofa beim Rütihof in Wittenbach.

Bild: Kantonspolizei St.Gallen

Der Unfall ereignete sich als ein 23-jähriger Mann mit seinem Traktor vom Vorplatz des Rütihofs nach links in die Strasse Richtung Dottenwil abbiegen wollte. Dabei übersah er einen 51-jährigen Mann auf seinem Mofa. In der Folge kam es gemäss Mitteilung des Kantonspolizei vom Freitag zum Zusammenstoss zwischen Traktor und Mofa. Dabei wurde der Mofafahrer unbestimmt verletzt und musste ins Spital gebracht werden.

Freitag, 3. Juli - 10:20 Uhr

Die Corona-Situation im Kanton St.Gallen: Elf positive Tests innert eines Tages, insgesamt 870 bestätigte Fälle

(stm/vre) Im Kanton St.Gallen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle erneut gestiegen. In den vergangenen 24 Stunden fielen nach Angaben des Kantons im Internet 11 Tests positiv aus. Damit gibt es im Kanton nun insgesamt 870 bestätigte Fälle. Die Zahl der Todesfälle blieb seit gestern unverändert bei insgesamt 38.

Zwischen dem 15. und 24. Juni mussten im Kanton St.Gallen wegen des Coronavirus 4 Personen im Spital behandelt werden, 1 weitere Person lag auf der Intensivstation. Seit Beginn der Coronakrise wurden insgesamt 9 Personen hospitalisiert. 3 Patienten kamen bisher auf die Intensivstation. In der Region Flawil, St.Gallen und Rorschach (samt Klinik Stephanshorn, Geriatrie St.Gallen, Ostschweizer Kinderspital) befanden sich am 24. Juni 3 Personen in Isolation und 1 Person lag auf der Intensivstation.

Freitag, 3. Juli - 9:38 Uhr

Sido tritt doch nicht im Ivy-Club auf

Sido bei seinem Auftritt am Open Air Frauenfeld.

Sido bei seinem Auftritt am Open Air Frauenfeld.

Bild: Andrea Stalder

(dar) Heute Abend hätte eigentlich der deutsche Rapper Sido im St.Galler Ivy-Club auftreten sollen. Eigentlich. Denn die Geschäftsleitung des Clubs sagt den Auftritt kurzfristig ab. In einer Mitteilung schreibt sie:

«Auf Grund von diversen Massnahmen, ist es nicht möglich den Event durchzuführen.»

Man verschiebe das Konzert auf den Herbst und hoffe, dann wieder ausgelassen und ohne Einschränkungen feiern zu können. Ob und wie die bereits verkauften Tickets zurückerstattet werden, ist aus der Mitteilung nicht ersichtlich.

Der 39-jährige Berliner trat am Anfang seiner Karriere noch mit einer Totenkopfmaske auf. Bleibt zu hoffen, dass er im Herbst im Ivy-Club sein Konzert spielen kann – wenn nötig allenfalls auch mit Maske. Ob Schutz- oder Totenkopfmaske bleibt Sido überlassen.

Freitag, 3. Juli - 8:21 Uhr

Rassistischer Vorfall mit Folgen: Swiss Football League eröffnet ein Verfahren gegen den FC St.Gallen

(dwa) Beim ersten Heimspiel nach der Corona-Zwangspause hatte ein Zuschauer im St.Galler Kybunpark FCZ-Stürmer Aiyegun Tosin als «Scheiss-Mohrenkopf» beschimpft:

Der FC St.Gallen distanzierte sich in der Folge in aller Deutlichkeit vom entsprechenden Fan und reichte eine Strafanzeige ein. Die Disziplinarkommission der Swiss Football League ihrerseits hat nun ein Verfahren gegen die Espen eröffnet.

Claudius Schäfer, CEO Swiss Football League.

Claudius Schäfer, CEO Swiss Football League.

Bild: Keystone

Die SFL anerkennt gemäss einer Mitteilung die scharfe Verurteilung des Vorfalls durch die Verantwortlichen des Klubs und die eingeleiteten polizeilichen Schritte. CEO Claudius Schäfer:

«Rassismus und jede Form von Diskriminierung haben im Schweizer Fussball nichts zu suchen. Wir verurteilen diesen Vorfall aufs Schärfste und fordern, dass der Urheber der rassistischen Beleidigung rigoros bestraft wird.»

Bis zum Entscheid der Kommission werden gemäss dem Communiqué keine weiteren Auskünfte erteilt.

Donnerstag, 2. Juli 20:44 Uhr

Das Kulturfestival St.Gallen stösst auf grosse Resonanz: Zahlreiche ausverkaufte Konzerte

(sab) «Wir sind überwältigt von den ersten drei ausverkauften Abenden am Kulturfestival light», schreiben die Organisatoren des Festivals. Das Musikangebot stösst bei St.Gallerinnen und St.Gallern offenbar auf grosse Gegenliebe. Bereits die ersten drei Abende, an denen unter anderem die Bands Dachs, Soda oder das Frauen-Elektro-Duo Ikan Hyu spielten, waren allesamt ausverkauft.

Das Konzert von Pätschwerk am Kulturfestival St.Gallen bot World Music.

Das Konzert von Pätschwerk am Kulturfestival St.Gallen bot World Music.

Michel Canonica

Auch das Konzert von «Bubble Beatz» heute Donnerstagabend und des «Saint City Orchestra» morgen Freitag sind ausverkauft. Auch für die Konzertabende mit William White am Dienstag und dem Balgacher «Crimer» am Samstag in einer Woche sind keine Tickets mehr verfügbar.

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Donnerstag, 2. Juli - 18:36 Uhr

Die Stadtautobahn St.Gallen wird im Juli, August und September zehnmal in der Nacht gesperrt

Im Schoren müssen Strahlventilatoren erneuert werden.

Im Schoren müssen Strahlventilatoren erneuert werden.

Urs Bucher

(pd/chs/sab) In St.Gallen kommt es zwischen Anfang Juli und Ende September zu insgesamt zehn Nachtsperrungen der Stadtautobahn. Grund dafür sind Revisionsarbeiten an den Tunnelventilatoren, wie es in einer Medienmitteilung der Astra heisst.

Die Strahlventilatoren, die über beiden Fahrspuren im Tunnel Schoren angeordnet sind, demontiert, revidiert und wieder montiert. Die Ventilatoren dienen der Belüftung beziehungsweise dem Luftaustausch im Tunnel. Die Arbeiten erfolgen im Rahmen von Vorausmassnahmen für die anstehende Instandsetzung der Stadtautobahn St.Gallen.

Damit die Arbeiten sicher und effizient durchgeführt werden können, ist die Ausfahrt St.Gallen Kreuzbleiche in den folgenden Nächten gesperrt:

  • Montag, 6. bis Mittwoch, 8. Juli 
  • Montag, 27. bis Mittwoch, 29. Juli

Zudem bleibt die Einfahrt Kreuzbleiche während den folgenden Nächten gesperrt:

  • Montag, 17. bis Mittwoch, 19. August
  • Montag, 7. bis Mittwoch, 9. September
  • Montag, 21. bis Mittwoch 23. September

Die Sperrungen erfolgen jeweils von 20.30 bis 5 Uhr. In der Nacht wird der Verkehr über das lokale Strassennetz umgeleitet. Entsprechende Umleitungen sind signalisiert. Tagsüber ist die Stadtautobahn normal befahrbar.

Donnerstag, 2. Juli - 17:05 Uhr

Wenn die Wolke wie ein Amboss aussieht

Leserbild. Hans Adelmann fotografierte gestern Abend über dem Schwimmbad Sonnenrain in Wittenbach, wie sich eine Gewitterwolke bildet.

Leserbild. Hans Adelmann fotografierte gestern Abend über dem Schwimmbad Sonnenrain in Wittenbach, wie sich eine Gewitterwolke bildet.

Meteorologen sprechen bei der Wolke im Bild von einem Cumulonimbus. Charakteristisch ist die Ambossform, wenn warme Luft in die Höhe steigt, kondensiert und an der Tropopause anschlägt. Dann quellen die Wolken horizontal weiter - wie kochendes Wasser unter einem Pfannendeckel. Eine warme Südwestströmung hatte gestern labil geschichtete und feuchte Luftmassen von Südfrankreich über die Schweiz gebracht. Typische Ingredienzen für kräftige Gewitter.

Donnerstag, 2. Juli - 15:00 Uhr

UHC Waldkirch-St.Gallen arbeitet neu mit deutschem Verein zusammen

(dar) Der UHC Waldkirch und der bayrische Club Red Hocks Kaufering vereinbaren eine strategische Zusammenarbeit. Dies teilt der St.Galler Unihockeyclub aus der höchsten Liga mit. Erste Massnahme daraus ist eine sogenannte Gap-Week, in der deutsche Nationalspieler die Gelegenheit haben, mit ihren Schweizer Kollegen zu trainieren.

Der deutsche Nationalspieler Tino von Pritzbuer an einem Wasa-Heimspiel.

Der deutsche Nationalspieler Tino von Pritzbuer an einem Wasa-Heimspiel.

Bild: Michel Canonica

Die Zusammenarbeit kam auch durch den deutschen Nationalspieler und Wasa-Flügel Tino von Pritzbuer zustande. Der 23-Jährige war ein Junior der Red Hocks Kaufering, eher er 2015 in die Schweiz wechselte. Seit 2018 spielt er bei den St.Gallern. Von Pritzbuer wird eine Botschafterrolle einnehmen. Er sagt:

«Die Zusammenarbeit bietet sehr viele Möglichkeiten für beide Seiten.»

So denkt man über gemeinsame Trainingscamps, Testspiele und den gegenseitigen Austausch von Talenten nach, heisst es in der Mitteilung.

Donnerstag, 2. Juli - 14:39 Uhr

St.Galler Fest wegen Corona definitiv abgesagt

Stadträtin Sonja Lüthi beim traditionellen Fassanstich des St.Galler Fests.

Stadträtin Sonja Lüthi beim traditionellen Fassanstich des St.Galler Fests.

Bild: Michel Canonica

(pd/stm) Nun ist es definitiv: Das St.Galler Fest findet in diesem Jahr nicht statt. «Der Entscheid fiel dem OK St.Galler Fest sehr schwer», heisst es in einer Mitteilung. Die derzeitig geltenden Regelungen für Anlässe bis zu 1000 Personen seien kaum umsetzbar. Aufgrund der aktuellen Lage fehle die Planungssicherheit. Diverse Möglichkeiten, das Fest dennoch umzusetzen, seien durchgespielt worden – jedoch erfolglos.
«Umso mehr hofft und freut sich das OK St.Galler Fest auf einen tollen Anlass im 2021 über die Tage vom 20./21. August», heisst es in der Mitteilung weiter.

Donnerstag, 2. Juli - 13:94 Uhr

Junge Steinböcke im Peter und Paul fläzen in der Mittagssonne

Leserbild. Hans Adelmann fotografierte die Jungmannschaft der Steinböcke am Mittwoch im Wildpark Peter und Paul.

Leserbild. Hans Adelmann fotografierte die Jungmannschaft der Steinböcke am Mittwoch im Wildpark Peter und Paul.

Donnerstag, 2. Juli - 11:26 Uhr
Die Staatskanzlei St.Gallen hat im Klosterhof einen Defibrillator installiert.

Die Staatskanzlei St.Gallen hat im Klosterhof einen Defibrillator installiert.

Bild: Urs Bucher

Defibrillator im Klosterhof installiert

(pd/stm) Wenn bei einem Menschen ein plötzlicher Herzstillstand eintritt, kann ein rasch verfügbarer Defibrillator entscheidend sein, ob der Patient das Ereignis unbeschadet überlebt. Die Staatskanzlei St.Gallen hat deshalb im Klosterhof einen automatischen externen Defibrillator (AED) installieren lassen, um im Ernstfall diese lebensrettende Massnahme zur Verfügung zu stellen. Das schreibt der Kanton St.Gallen in einer Mitteilung. Der AED ist im Durchgang des Klosterplatzes zum Bischofshof zu finden und ist für alle Besucherinnen und Besucher des Stiftsbezirks rund um die Uhr zugänglich.

Erste Hilfe im Notfall

Eine Person, die nicht mehr atmet und nicht ansprechbar ist, hat einen Herzstillstand erlitten. In diesem Fall ist es wichtig, Ruhe zu bewahren, unverzüglich 144 zu alarmieren und sofort mit einer Herzmassage zu beginnen. Ein öffentlicher AED kann dabei Leben retten. Die Bedienung des AED ist selbsterklärend: Eine Sprachansage führt Laien durch den Ablauf und gibt an, was zu tun ist, bis der Rettungsdienst eintrifft.

Donnerstag, 2. Juli - 11:17 Uhr

Franziska Ryser ist neue Co-Präsidentin von «Umverkehr»

Franziska Ryser, Nationalrätin Grüne

Franziska Ryser, Nationalrätin Grüne

Bild: Peter Schneider / KEYSTONE

(pd/lim) Verstärkung für den Vorstand der Umweltorganisation Umverkehr: Franziska Ryser, St.Galler Nationalrätin der Grünen, ist an der Generalversammlung zur Co-Präsidentin gewählt worden. Dies teilte die Umweltschutzorganisation am Donnerstag mit.

Die 28-jährige Ingenieurin verstärke den Vorstand im Hinblick auf die geplante Lancierung der Stadtklima-Initiativen in mehreren Städten. Dabei soll ein Teil des Strassenraums in Grünraum umgewandelt werden. «Um die Klimawende zu schaffen, müssen wir unsere Mobilität verändern», lässt sich Ryser in der Mitteilung zitieren.

Donnerstag, 2. Juli - 9:20 Uhr

Konzerte und Camping auf dem Olma-Gelände sowie eine neue Plattform für 30'000 Besucherinnen und Besucher

(tn) Im August veranstalten die Olma-Messen während mindestens vier Wochenenden die Konzertreihe «Jakob Live Session» mit Schweizer Künstlern wie Marc Sway und Stefanie Heinzmann. Das teilt die die Genossenschaft Olma Messen St.Gallen in einer Medienmitteilung mit. Gleichzeitig werde mit dem «Olma Camping» das Messegelände von Juli bis September erstmals zum Stellplatz für Wohnmobile mitten in der Stadt St.Gallen. Es werden 14 Stellplätze mit jeweils 50 Quadratmeter angeboten. Der Herbst stehe zudem im Zeichen der neuen Messe- und Eventplattform «Pätch».

Die Olma Messen präsentieren gleich drei neue Anlässe.

Die Olma Messen präsentieren gleich drei neue Anlässe.

Bild. pd

Nebst Sway und Heinzmann verpflichteten die Messebetreiber für die Konzertreihe «Jakob Live Session» Marius Bear, Ritschi und Troubas Kater. Zudem sei eine Comedy Session sowie ein Rap-Abend geplant, schreiben die Verantwortlichen. Pro Event sind maximal 1000 Personen zugelassen.

Die neue Plattform «Pätch» wiederum soll an zwei Oktober-Wochenenden 30'000 Besucher auf das Messegelände locken, wo rund 150 Aussteller ein «Patchwork aus Messe- und Marktangeboten, Unterhaltung, Kulinarik und Spass für die ganze Familie bieten sollen», heisst es in der Mitteilung der Olma-Messen.

Donnerstag, 2. Juli - 8:32 Uhr

Polizei sucht nach Raubüberfall auf Poststelle Neudorf Zeugen: Angestellte gefesselt und beim Alarm ohne Beute geflüchtet

(kapo/stm) Am Donnerstag, 5.50 Uhr, ist eine Angestellte bei der Poststelle Neudorf an der Rorschacher Strasse von zwei unbekannten Tätern überfallen worden. Die 56-Jährige wollte via Hintereingang Lindenstrasse die Post betreten, schreibt die Kantonspolizei St.Gallen in einer Mitteilung. Dabei wurde sie von zwei unbekannten maskierten und bewaffneten Männern überrascht. Sie wurde in einen Vorraum gedrängt und dort gefesselt.

Die Postfiliale im Neudorf wurde am Donnerstagmorgen überfallen.

Die Postfiliale im Neudorf wurde am Donnerstagmorgen überfallen.

Screenshot: Google Maps

Beim weiteren Vorgehen der Täter wurde der Alarm ausgelöst. Die beiden Männer flüchteten daraufhin ohne Beute zu Fuss in Richtung Brauerstrasse. Mehrere Patrouillen der Kantons- und Stadtpolizei rückten zur Fahndung aus. Bis jetzt blieb diese erfolglos, teilt die Polizei weiter mit.

Gemäss ersten Erkenntnissen waren beide Männer mit Sturmhauben maskiert und mit Faustfeuerwaffen bewaffnet. Sie werden als schlanke Personen beschrieben, welche sich «in einer ausländischen Sprache» unterhielten. Einer von ihnen trug eine olivgrüne Jacke und hatte einen schwarzen Rucksack bei sich.

Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Personen, welche Angaben zu den Tätern machen können. Dabei ist von besonderem Interesse, wer am Morgen vor 5.50 Uhr Personen im Bereich des Hintereingangs Lindenstrasse beobachtet hat. Alle Hinweise sind erbeten an die Kantonspolizei St.Gallen, 058'229'49'49.

Donnerstag, 2. Juli - 7:01 Uhr

Pendler zwischen Zürich und Chur reisen via St.Gallen

ICN Neigezug beim Bahnhof St.Gallen

ICN Neigezug beim Bahnhof St.Gallen

Michel Canonica

(dar) Mehr Passagiere in Zügen von und nach St.Gallen am Donnerstagmorgen: Pendler zwischen Chur und Zürich reisen über St.Gallen, wie die SBB mitteilen. Der Grund: Zwischen Pfäffikon SZ und Lachen ist es zu einer Kollision zwischen einem Zug und einem Auto gekommen. Der Bahnverkehr ist unterbrochen. Betroffen sind die Linien EC, IC3, RE, S2, S25. Die Störung dauert vorraussichtlich bis 09 Uhr an.

Mittwoch, 1. Juli - 19:58 Uhr

Ab Montag gilt die Maskenpflicht auch im St.Galler Stadtbus: VBSG-Chef steht hinter dem Entscheid des Bundesrates

(vre) Der Bundesrat hat entschieden: Ab 6. Juli gilt im öffentlichen Verkehr eine allgemeine Maskenpflicht. Damit reagierte die Landesregierung am Mittwoch auf die jüngste Entwicklung der Corona-Fallzahlen und auf Forderungen der öffentlichen Transportunternehmen. Ralf Eigenmann, der Unternehmensleiter der Verkehrsbetriebe St.Gallen (VBSG), steht heute hinter dem Entscheid zur Maskenpflicht.

Er habe das bisherige Schutzkonzept, das stark auf die Eigenverantwortung der Fahrgäste gesetzt habe, gut gefunden, sagt Ralf Eigenmann auf Nachfrage. Gemessen an den Fallzahlen habe es sich auch bewährt. Die Empfehlung, zu Stosszeiten in öffentlichen Verkehrsmitteln eine Hygienemaske zu tragen, sei allerdings nicht wirklich gut eingehalten worden. Wenn er sich die Entwicklung anschaue, begrüsse er den jetzt gefällten Entscheid für die Maskenpflicht.

Die Empfehlung, während den Stosszeiten im öffentlichen Verkehr Hygienemasken zu tragen, wurde je länger je schlechter eingehalten.

Die Empfehlung, während den Stosszeiten im öffentlichen Verkehr Hygienemasken zu tragen, wurde je länger je schlechter eingehalten.

Bild: Nadia Schärli/LZ (22.6.2020)

Der Coronavirus sei in jüngster Zeit bei vielen in den Hintergrund gerückt. Das gelte gerade auch für die Ostschweiz, die davon nicht so stark betroffen gewesen sei. Dadurch seien die Schutzmassnahmen je länger je weniger eingehalten worden. Unter diesem Aspekt sei die Einführung einer Pflicht dafür sicher sinnvoll, findet der VBSG-Unternehmensleiter.

Das Sicherheitsgefühl und das Vertrauen in den ÖV könne so gestärkt werden. Sinn mache die Maskenpflicht aber auch, weil damit auf der ganzen Reisekette, in allen nacheinander benutzten öffentlichen Transportmitteln, die gleichen Regeln gelten würden. Komme dazu, dass man damit auch jene unterstützen könne, denen es vielleicht peinlich war, als einzige mit einer Hygienemaske im Bus zu sitzen, sagt Ralf Eigenmann.

VBSG-Unternehmensleiter Ralf Eigenmann.

VBSG-Unternehmensleiter Ralf Eigenmann.

Urs Bucher (4.12.2018)

Wer und wie man die Maskenpflicht in den VBSG-Bussen durchsetzen werde, sei noch offen. Darüber könne man erst befinden, wenn die Details der bundesrätlichen Verordnung und die Anordnungen der Systemführer für den öffentlichen Verkehr bekannt seien. Sicher ist für Ralf Eigenmann, dass nicht die Fahrerinnen und Fahrer im Bus «Polizist spielen» werden. Sie hätten genug damit zu tun, ihre Passagiere sicher durch den Verkehr zu transportieren.

Grundsätzlich geht VBSG-Unternehmensleiter davon aus, dass man mit jenen, die sich weigern im ÖV eine Hygienemaske zu tragen, gleich umgehen wird wie bisher schon mit Passagieren, die sich nicht korrekt verhalten. Die Transportunternehmen hätten das Recht, solche Personen zurecht zu weisen und im Extremfall auch einmal aus dem Fahrzeug zu schicken.

Mittwoch, 1. Juli - 18:18 Uhr
Filmaufnahmen vor der imposanten Kulisse der St.Galler Kathedrale.

Filmaufnahmen vor der imposanten Kulisse der St.Galler Kathedrale.

Bild: Raphael Rohner (1.7.2020)

Eine Filmcrew auf dem Klosterplatz: Aufnahmen für einen Werbefilm, der im Fernsehen, Kino und Internet zu sehen sein wird

(rar/vre) Am Mittwochnachmittag herrschte auf dem St.Galler Klosterplatz Aufregung: Während eine Filmcrew mit mehreren Stativen, grossen Reflektoren und einem Kamerawagen auf Schienen ein Set aufbaute, wurden im Durchgang beim Regierungsgebäude die Schauspielerinnen geschminkt. Ein Produzent hastete eilig von einer Ecke zur nächsten; er war sichtlich nervös: Er gebe jetzt keine Auskunft, was hier gedreht würde, sagte er kurz angebunden.

Die beiden Darstellerinnen posieren vor der Kamera.

Die beiden Darstellerinnen posieren vor der Kamera.

Bild; Raphael Rohner (1.7.2020)

Schliesslich kamen zwei Schauspielerinnen aus dem Durchgang und der Dreh begann. Unter den Augen vieler Schaulustigen wurde eine Sequenz gedreht, in der die Frauen über den Klosterplatz schritten. Schliesslich wurde dann das Geheimnis, worum es beim Dreh ging, doch noch gelüftet: Die Aufnahmen seien für einen Werbefilm bestimmt, der im Herbst im Fernsehen, im Kino und im Internet zu sehen sein werde, hiess es.

Mittwoch, 1. Juli - 16:50 Uhr

Italianità im ehemaligen «Nonolet»: Am Bohl wirtet
neu Giuseppe Ventre in der «Osteria San Gallo»

(ghi) Im ehemaligen «Nonolet» an der Schwertgasse 1 ist wieder Leben eingekehrt. Rund anderthalb Jahre stand das Lokal, das einst von der Privatbank Wegelin bewirtschaftet wurde, leer. Nun bringt die «Osteria San Gallo» italienisches Flair an den Bohl. Giuseppe Ventre wirtet in dem traditionellen italienischen Lokal.

Küchenchef Luciano Di Guida (links) und Inhaber Giuseppe Ventre in der «Osteria San Gallo».

Küchenchef Luciano Di Guida (links) und Inhaber Giuseppe Ventre in der «Osteria San Gallo».

Bild: Ralph Ribi, 30. Juni 2020

Küchenchef ist Luciano Di Guida. Zuvor war er jahrelang Sous-Chef im «Segreto» am Abacus-Platz in Wittenbach. Auf der schlicht gehaltenen Abendkarte finden sich traditionelle italienische Gerichte wie Gnocchi, Tagliata di Manzo oder Ravioli in modernen Variationen. Am Mittag können Gäste aus drei Menüs auswählen. Auch eine Espresso-Bar gehört zum Lokal. Wer will, kann sich dort morgens mit Brioche und Sfogliatelle eindecken und klassisch-italienisch frühstücken.

Mittwoch, 1. Juli - 13:13 Uhr

Corona-Quarantäne im Riethüsli: Ab Donnerstag kehren die betroffenen Primarklassen gestaffelt in die Schule zurück

(pd/vre) Heute Mittwoch werden die Eltern der Primarschule im Riethüsli brieflich darüber informiert, dass ab Donnerstag die Kinder gestaffelt in die Schule zurückkehren dürfen. Einzig der Kindergarten Nest wird vor den Sommerferien nicht mehr geöffnet. Das bestätigt Schulleiter Oskar Sturzenegger gegenüber dem Online-Portal des Quartiervereins Riethüsli.

Offiziell waren gemäss Sturzenegger 14 Personen in Quarantäne. Das waren alles Personen, die nachweislich einen längeren Kontakt zur infizierten Person, einem Zivildienstleistenden, hatten. Personen, die in Quarantäne waren, hatten telefonischen Kontakt mit dem Contact-Tracing-Team. Der Rest der zwei Schulklassen und der einen Kindergartenklasse musste aus Sicherheitsgründen zu Hause.

Das Schulhaus Riethüsli: Hierhin kehren am Donnerstag und Freitag die Kinder zweier Primarklassen zurück, die in den vergangenen Tagen in Corona-Quarantäne verbringen mussten.

Das Schulhaus Riethüsli: Hierhin kehren am Donnerstag und Freitag die Kinder zweier Primarklassen zurück, die in den vergangenen Tagen in Corona-Quarantäne verbringen mussten.

Bild: Ralph Ribi (7.3.2020)

Nun habe die Schule die Erlaubnis vom Kanton, gestaffelt wieder in den Normalbetrieb zurückzukehren, sagt Schulleiter Sturzenegger. So werden die beiden betroffenen Primarklassen und ihre Lehrpersonen morgen Donnerstag und am Freitag in die Schule zurückkehren, dies unter Einhaltung der zehntägigen Frist nach dem letzten möglichen Kontakt mit dem nachweislich Infizierten.

Alle diese Massnahmen gelten natürlich nur, wenn bis zu diesem Zeitpunkt die Kinder oder die Lehrkräfte keine Symptome zeigen. «Ich bin aber guten Mutes, dass wir niemanden haben mit Symptomen. Einige Erwachsene und auch Kinder haben sich testen lassen auf Corona. Alle Ergebnisse negativ!», heisst es im Elternbrief. So könnten alle Schülerinnen und Schüler regulär in die Sommerferien entlassen werden und diese hoffentlich auch geniessen.

Mittwoch, 1. Juli - 11:49 Uhr

Verkehrsführung auf dem Unteren Graben wird verändert

(sk/vre) Ab Samstag ist auf dem Unteren Graben die Verkehrsführung wieder einmal verändert. Dies geschieht, weil bis 8. August weitere Strassenbauarbeiten in Zusammenhang mit dem Umbau des Parkhauses UG25 ausgeführt werden. Während der Ferien wird in Fahrtrichtung von Ost nach West eine Spur gesperrt. Frühere Erfahrungen, so heisst es in einer Mitteilung des städtischen Tiefbauamts vom Mittwoch, hätten gezeigt, dass dies in der verkehrsärmeren Zeit problemlos möglich sei.

Blick den Unteren Graben hinauf. Hier wird vom 4. Juli bis 8. August eine Fahrspur Richtung Blumenbergplatz gesperrt.

Blick den Unteren Graben hinauf. Hier wird vom 4. Juli bis 8. August eine Fahrspur Richtung Blumenbergplatz gesperrt.

Bild: Stadt St.Gallen

Für Velofahrer, die aus Richtung Osten zum Platztor kommen, ändert sich durch die Änderung des Verkehrsregimes nichts. Für sie besteht seit Beginn der UG25-Umbauten ein Übergang von der St.Jakob-Strasse in die Goliathgasse. Das Trottoir auf der Nordseite des Unteren Grabens entlang dem UG25 bleibt weiterhin gesperrt. Hier müssen Fussgängerinnen und Fussgänger nach wie vor die Strassenseite zu wechseln.

Mittwoch, 1. Juli - 11:25 Uhr

Kampagne für Polizeiberuf lanciert: Stadtpolizei St.Gallen kreiert Werbung für Ostschweizer Polizeikonkordat

(stapo/vre) Das Ostschweizer Polizeikonkordat lanciert jetzt eine neue Kommunikationskampagne für den Polizeiberuf. Im Vordergrund stehen gemäss Mitteilung die Menschen in der Uniform. Die Ostschweizerischen Polizeikorps wollen mit authentischen Porträts potenzielle Bewerberinnen und Bewerber für den Polizeiberuf begeistern. Die Kampagne wurde von der Stadtpolizei St.Gallen kreiert, und zwar unter Beizug der St.Galler Kommunikationsagentur «Forb» und der Fotografin Ladina Bischof

Fabienne und Patrick werben in den nächsten Wochen auf den Sozialen Medien und im ÖV für den Polizeiberuf.

Fabienne und Patrick werben in den nächsten Wochen auf den Sozialen Medien und im ÖV für den Polizeiberuf.

Bilder: Stadtpolizei St.Gallen

Die Sujets der Kampagne zeigen eine Frau und einen Mann mit ihren Charakterzüge. Erst in der Auflösung wird klar, dass es sich um eine Polizistin und einen Polizisten handelt. Zu den Anforderungen für diesen Beruf gehören gemäss Mitteilung Eigenschaften wie Teamfähigkeit, Aufrichtigkeit, Zuverlässigkeit und Kommunikationsfähigkeit, aber auch körperliche Fitness.

Die Kampagne wird in den kommenden Wochen quer durch die Ostschweiz und im Fürstentum Liechtenstein in den Sozialen Medien zu sehen sein. Dazu kommen klassische Verbreitungskanäle wie Plakate oder ÖV-Werbung. Die Internetseite werdepolizistin.ch und werdepolizist.ch informiert ausführlich über die Anforderungen für den Polizeiberuf, übers Bewerbungsverfahren und über Terminen für lokale Informationsabende.

Mittwoch, 1. Juli - 10:49 Uhr

Von Brunnen zu Brunnen: Stadtwerke lancieren eine «Brunnen-Challenge» auf den Spuren des St.Galler Trinkwassers

(pd/vre) Über 100 Brunnen stehen im öffentlichen Raum der Stadt St.Gallen. Dazu zählen solche, die alle kennen - wie etwa der 125 Jahre alte Broderbrunnen am Multertor. Es gibt aber auch andere, die irgendwo versteckt stehen und nur wenigen bekannt sind - wie etwa das Gallus-Brünneli an der Wassergasse, das mit Ursprung zurück bis 619 der älteste noch existierende Brunnen von St.Gallen sein soll.

Der Broderbrunnen auf einer Ansichtskarte vor 1910.

Der Broderbrunnen auf einer Ansichtskarte vor 1910.

Bild: Sammlung Reto Voneschen

Mit der «Brunnen-Challenge» der Stadtwerke lassen sich ab heute zu Fuss oder per Velo in zwei bis drei Stunden einige St.Galler Brunnen in der Alt- und Innenstadt spielerisch entdecken. Das kostenlose Freizeitangebot lädt gemäss Mitteilung gross und klein ein, die Trinkwasserversorgung der Stadt näher kennenzulernen. Die Challenge ist ein Postenlauf mit 20 Stationen; an jeder von ihnen wird ein Brunnen vorgestellt.

Ein Ausschnitt aus dem Stadtplan der «Brunnen-Challenge».

Ein Ausschnitt aus dem Stadtplan der «Brunnen-Challenge».

Screenshot: St.Galler Stadtwerke

Zur Orientierung dient ein Brunnen-Stadtplan, der im Kundenzentrum der Stadtwerke an der Vadianstrasse 6 oder bei der Tourist-Information an der Bankgasse 9 gratis erhältlich ist. Auf der Rückseite bietet er Infos zur Geschichte der Brunnen, eine Quizfrage und Fakten zur Wasserversorgung der Stadt. Im Herbst werden unter Teilnehmerinnen und Teilnehmern der «Brunnen-Challenge» Pro-City-Gutscheine im Gesamtwert von 800 Franken verlost.

Mittwoch, 1. Juli - 9:56 Uhr

Wegen des Coronavirus: Auch die St.Galler Bürgerwanderung vom September ist abgesagt

(pd/vre) Der Bürgerrat der Ortsbürgergemeinde St.Gallen hat gemäss Mitteilung entschieden, in diesem Jahr auf die traditionelle und beliebte Bürgerwanderung zu verzichten. Dies mit Blick auf die Situation mit dem Coronavirus. Der Ausflug in die Umgebung der Stadt St.Gallen hätte in diesem Jahr am 19. September stattfinden sollen.

Angesichts der Coronakrise hat die Ortsbürgergemeinde organisatorische Alternativen geprüft, um die Wanderung doch durchführen zu können. Diese Abklärungen haben aber gemäss Mitteilung nicht zum Erfolg geführt, weil die möglichen Lösungen alle «den offenen Charakter» des grössten Anlasses der Ortsbürgergemeinde St.Gallen beeinträchtigt hätten.

Start zur St.Galler Bürgerwanderung 2018 auf der Vögelinsegg.

Start zur St.Galler Bürgerwanderung 2018 auf der Vögelinsegg.

Bild: Ralph Ribi (16.9.2018)

Die Wanderung der Ortsbürgerinnen und Ortsbürger ist in St.Gallen eine Institution. Die allererste Bürgerwanderung fand 1978 mit 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer statt. 2018, beim 40-Jahr-Jubiläum, nahmen daran über 900 Frauen, Männer und Kinder teil. Die Wanderung führt in der Regel aus der Stadt hinaus und streift dabei Wälder und Bauernbetriebe, die der Ortsbürgergemeinde gehören.

Mittwoch, 1. Juli - 9:21 Uhr

Denkmäler des Rassismus nicht stürzen, sondern erklären: Mitglieder des Stadtparlaments wollen einen «Weg der Vielfalt»

(vre) St.Gallen soll als erste Stadt der Schweiz einen «Weg der Vielfalt» für die eigene Bevölkerung und für Feriengäste einrichten. Er soll zu architektonischen und kunstgeschichtlichen Zeugnissen für Rassismus und Kolonialismus führen und diese erklären. Je zwei Mitglieder von SP, Grünliberalen und Grünen verlangen vom Stadtrat in einem neu im Stadtparlament eingereichten Vorstoss einen Bericht und allenfalls Anträge zur Umsetzung dieser Projektidee.

Gallus Hufenus und Doris Königer (SP), Nadine Niederhauser und Philipp Schönbächler (GLP) sowie Jeyakumar Thurairajah und Clemens Müller (Grüne) nehmen in ihrem Postulat Bezug auf die «Black Lives Matter»-Bewegung, die auch in St.Gallen angekommen sei. Sie werfe Fragen zu unserem aktuellen Umgang mit Rassismus und der eigenen kolonialen Vergangenheit auf.

Das Haus zum Mohrenkopf an der Spisergasse in St.Gallen.

Das Haus zum Mohrenkopf an der Spisergasse in St.Gallen.

Bild: Ralph Ribi (29.6.2020)

Die Namen von Profiteuren und öffentlich sichtbaren Spuren des Kolonialismus zu tilgen, radiere eine historische Realität nicht aus. Das Wissen über diese Vergangenheit könne aber das Denken, die Sprache und das Handeln in der Gegenwart positiv verändern, argumentieren die sechs Parlamentsmitglieder: «Bleiben die Spuren im Alltag sichtbar, können wir uns ihnen stellen und so an einer gerechteren Welt arbeiten.»

Die Figur am Haus «Zum Mohrenkopf» an der St.Galler Spisergasse.

Die Figur am Haus «Zum Mohrenkopf» an der St.Galler Spisergasse.

Bild: Ralph Ribi (29.6.2020)

St.Gallen biete eine grosse Fülle an Artefakten, die den früheren Umgang mit aussereuropäischen Kulturen und der menschlichen Vielfalt zeigten, heisst es in der Begründung des Postulats. Dazu zählt etwa das Haus «Zum Mohrenkopf». Viele Zeugnisse eigneten sich für eine «zukunftsgerichtete historische Reflexion». Für den «Weg der Vielfalt» müsse die Geschichte von betroffenen Gruppierungen gemeinsam mit Kennerinnen und Kennern der Stadtgeschichte aufgearbeitet werden.

Der Ball liegt jetzt beim Stadtrat. Er muss zum Anliegen im Postulat Stellung nehmen und dem Parlament eine Empfehlung dazu abgeben. Das Stadtparlament entscheidet dann darüber, ob das Postulat überwiesen wird. Geschieht dies, muss der Stadtrat einen Bericht zum «Weg der Vielfalt» abliefern.

Mittwoch, 1. Juli - 8:42 Uhr

St.Galler Physik-Talent erneut erfolgreich: Cédric Solenthaler holt sich an der Physik-Olympiade seine zweite Goldmedaille

(pd/vre) Cédric Solenthaler hat wieder zugeschlagen: Im Finale der Physik-Olympiade gewann er Anfang Juni eine Goldmedaille. Ebenfalls gepunktet hat ein zweiter Ostschweizer: Leo Thom von der Kantonsschule Kreuzlingen gewann ebenfalls eine Goldmedaille. Der Anlass hätte schon im März durchgeführt werden sollen, wurde dann aber wegen der Coronapandemie auf 6. Juni verschoben und online veranstaltet.

Cédric Solenthaler mit seiner Goldmedaille.

Cédric Solenthaler mit seiner Goldmedaille.

Bild: Markus Mayer/PD

Die 24 Finalistinnen und Finalisten stellten ihr Können von zu Hause aus unter Beweis. Unter anderem verwendeten sie dabei Material, das ihnen zuvor per Post zugestellt worden war. Um zu verhindern, das jemand zu früh die Aufgabe hinter diesem Material erkennen konnte, wurden dem Couvert gemäss Mitteilung auch Gegenstände beigelegt, die nichts damit zu tun hatten. Am Samstag wurden die Resultate - per Videokonferenz und mit Überraschungsgast Claude Nicollier - verkündet.

Cédric Solenthaler war schon 2019 an der Physik-Olympiade erfolgreich, und zwar gleich zwei Mal. Im Frühling gewann er an der 23. Schweizer Physik-Olympiade eine erste Goldmedaille. Im Juli errang er dann an der Internationalen Physik-Olympiade in Tel Aviv gleich auch noch eine Bronzemedaille gewonnen. In diesem Jahr findet die Internationale Physik-Olypmiade erstmals seit vierzig Jahren nicht statt. Wegen des Coronavirus.

Dienstag, 30. Juni - 22:07 Uhr

Rechnungssitzung des St.Galler Stadtparlaments: Ausgiebig über Kinderfest, Defizit 2019 und Sparmassnahmen diskutiert

(ghi/vre) Das Stadtparlament hat sich am Dienstag zur 47. Sitzung der Amtsdauer 2017 bis 2020 getroffen. Traditionellerweise stand an der letzten Sitzung vor den Sommerferien die Rechnung des Vorjahres im Zentrum. Dazu gab's eine Kinderfestdebatte.

Das St.Galler Stadtparlament hat am Dienstag erneut in der Sporthalle Kreuzbleiche getagt. Ob für die nächste Sitzung vom 25. August die Rückkehr ins Waaghaus möglich ist, wird noch abgeklärt.

Das St.Galler Stadtparlament hat am Dienstag erneut in der Sporthalle Kreuzbleiche getagt. Ob für die nächste Sitzung vom 25. August die Rückkehr ins Waaghaus möglich ist, wird noch abgeklärt.

Bild: Nik Roth (16.6.2020)

Die Beschlüsse des Stadtparlaments:

  • Kinderfest. Das Stadtparlament zeigt sich von den Antworten des Stadtrats auf eine dringliche SVP-Interpellation zur Absage des Kinderfestes 2021 enttäuscht. Die Stadtregierung will am Entscheid aber festhalten.
  • Nachtrag. Nachtragskredite zuhanden der Jahresrechnung 2019 wurden vom Parlament mit 50 Ja und einer Nein-Stimme gutgeheissen.
  • Rechnung. Mit 52 Ja hiess das Stadtparlament die Jahresrechnung 2019 der Stadt St.Gallen einstimmig gut. Sie schliesst in der Laufenden Rechnung mit einem Defizit von 27,6 Millionen Franken ab; das sind 14,4 Millionen mehr als budgetiert. Das Loch ist durch zwei einmalige Sonderabschreibungen für den Olma-Deckel und den Arbeitgeberbeitrag der verselbständigten Pensionskasse entstanden. Ohne diese Sondereffekte hätte eine schwarze Null resultiert. Netto wurden 2019 57,1 Millionen Franken investiert. Selber finanzieren konnte die Stadt davon 53,6 Prozent. Die Verschuldung hat um 26,5 Millionen zugenommen. Fakultatives Referendum.
  • Vorstösse I. Der Bericht über hängige Motionen und Postulate wurde gutgeheissen. Die Frist für die Bearbeitung einer Motion zur neuen Bauordnung wurde statt einem um zwei Jahre verlängert, die Frist für die Ablieferung des Postulatsberichts über die organisatorische Zukunft von Kesb und Sozialen Diensten wurde um sieben Monate auf den 30. November 2020 verkürzt.
  • Vorstösse II. 2019 ist ein Vorstoss gemäss Partizipationsreglement eingegangen. Es war ein Jugendvorstoss zum Thema Klimanotstand. Das Parlament nimmt Kenntnis vom - sehr kurzen - Bericht zu diesen Vorstössen.
  • Amtsbericht. Das Parlament nimmt Kenntnis vom Geschäftsbericht 2019 des Stadtrats. In der Detailberatung kommen diverse Themen aufs Tapet, unter anderem der nicht gestiegene Frauenanteil in den Kaderpositionen der Stadtverwaltung. Zu Fragen Anlass gab unter anderem auch die im vergangenen Jahre gesunkene Zahl von Betäubungsmitteldelikten. Der Bericht wurde schliesslich mit 49 Ja einstimmig gutgeheissen.
  • Verkehrsbetriebe. In Zusammenhang mit dem Geschäftsbericht 2019 der Verkehrsbetriebe St.Gallen (VBSG) wurde die Personalumfrage des vergangenen Jahres erwähnt. Die Unternehmensleitung kommt darin nicht gut weg und will das mit Massnahmen korrigieren. Die SP/Juso/PFG-Fraktion will diesen Prozess aufmerksam verfolgen. Der Bericht wird mit 49 Ja einstimmig genehmigt.
  • Ombudsstelle. Der Geschäftsbericht 2019 der unabhängigen Ombudsstelle der Stadt St.Gallen wird einstimmig gutgeheissen. Die Ombudsfrau hat im vergangenen Jahr 52 Fälle - vier davon aus dem Jahr 2018 - bearbeitet. Ende Jahre waren zwei Fälle noch pendent.
  • Interpellation. Zufrieden zeigte sich René Neuweiler von den Antworten des Stadtrats auf seinen Vorstoss «Wie sieht das Schulkonzept aufgrund der Coronapandemie nach dem 11. Mai 2020 aus?». Keine Diskussion.

Die nächste Sitzung des St.Galler Stadtparlaments findet am 25. August statt. Wo getagt wird, ob allenfalls eine Rückkehr ins Waaghaus möglich ist, ist noch offen.

Dienstag, 30. Juni - 16:41 Uhr

90 Bäume für den Oberen Graben: Heimatschutz lädt am kommenden Dienstag zum Ortstermin ein

Die Ideenskizze des Heimatschutzes für einen baumbestandenen Boulevard am Oberen Graben.

Die Ideenskizze des Heimatschutzes für einen baumbestandenen Boulevard am Oberen Graben.

Illustration: Heimatschutz St.Gallen (12.3.2019)

(pd/vre) Vor gut einem Jahr hat der Heimatschutz der St.Galler Stadtplanung vorgeschlagen, am Oberen Graben von «Union» bis Broderbrunnen die Strasse neu zu gestalten und 90 neue Bäume zu pflanzen. Die Busspur ist hier heute weitgehend ungenutzt, weil der ÖV fast vollständig auf der Bahnhofstrasse zum Bahnhofplatz fährt. Eine neue Anordnung der Fahrspuren würde auf der Seite des ehemaligen Stadtgrabens die Neupflanzung erlauben. Der Obere Graben würde so zur Allee.

Was ist aus dieser Idee geworden? Der Heimatschutz lädt für kommenden Dienstag, 17 Uhr, zum Ortstermin ein. Dabei wird gezeigt, wie es am Oberen Graben eins aussah, was heute ist und wie ein von Bäumen flankierter Boulevard aussehen könnte. Treffpunkt für den Stadtspaziergang ist der Broderbrunnen. Eine Anmeldung für die Teilnahme am Anlass bis 5. Juli per E-Mail ist aufgrund der Anti-Corona-Vorschriften obligatorisch.

Die Heimatschutz-Sektion St.Gallen/Appenzell-Innerrhoden organisiert im Rahmen des laufenden Kulturlandschaften-Jahres auch in der Stadt St.Gallen verschiedene Führungen. Gezeigt werden dabei Orte in der Innenstadt, an denen sich die Lebensqualität mit gezielten Eingriffen verbessern liesse. Hier müssen nach Meinung des Heimatschutzes einige alte Bausünden repariert werden, um das Stadterlebnis zu verbessern.

Dienstag, 30. Juni - 16:15 Uhr

Brühler Handballerinnen bestreiten Ende August den Supercup

(DG) Am 30. August treten die Frauen des Handball-Rekordmeisters LC Brühl in Winterthur zum Supercup an. Gegner der St. Gallerinnen ist Nottwil. Für den ersten Ernstkampf im Schweizer Spitzenhandball nach fünfeinhalbmonatiger Pause ist die Zuschauerkapazität auf 1000 Personen beschränkt.

Dienstag, 30. Juni - 15:55 Uhr

Thurgau-Tourismus lanciert Fotowettbewerb:

(pd/vre) Sehr viele Schweizerinnen und Schweizer wollen nicht mit Hygienemaske an einem südlichen Badestrand liegen und verbringen deshalb die Sommerferien in der Schweiz. Hier kämpfen derzeit alle Tourismusregionen um möglichst viele dieser Gäste, um das Wegbleiben ausländischer Besucherinnen und Besucher zu kompensieren. Mit Ideen von schräg bis ziemlich skurril an vorderster Front mit dabei ist bei diesem Kampf Thurgau-Tourismus.

An sechs Orten am See stellt Tourismus diesen Sommer Schwimmflossen zur Verfügung - zum Plantschen und zur Teilnahme an einem Fotowettbewerb.

An sechs Orten am See stellt Tourismus diesen Sommer Schwimmflossen zur Verfügung - zum Plantschen und zur Teilnahme an einem Fotowettbewerb.

Bild: PD

Am Montag, pünktlich auf den Start der Sommerferien hin, lancieren die Touristiker aus Mostindien die «Flossenthropy», einen etwas skurrilen Fotowettbewerb. Prämiert wird das kreativste und lustigste Flossenfoto. An sechs Orten am Bodensee laden Schwimmflossen zum Plantschen und Fotografieren ein. Fotos mit Flossen können auf Instagram mit #flossentrophy und #typischthurgau gepostet werden. Als Hauptpreis winkt ein Gutschein für einen Schnupper-Tauchkurs für zwei Personen.

Einsendeschluss für Beiträge zur Flossentrophy ist Ende August. Details zum Wettbewerb finden sich im Internetauftritt von Thurgau Tourismus. An folgenden Orten findet man die Thurgau-Tourismus-Schwimmflossen: Hotel Wunderbar in Arbon, Badhüsli in Kesswil, Hafenrestaurant Alti Badi in Kreuzlingen, Dock-Eins in Arbon, Beach 5 in Bottighofen, Tiki-Strandbar in Goldach.

Dienstag, 30. Juni - 15:25 Uhr

IG Kultur Ost lanciert Petition gegen städtisches Sparpaket: Kulturappell soll «Angststrategie» stoppen

(pd/vre) Die IG Kultur Ost startet einen sogenannten Kulturappell, eine Online-Petition gegen die Sparmassnahmen der St.Galler Stadtregierung im Kulturbereich. Der Aufruf wurde am Dienstagmittag von rund 50 Erstunterzeichnerinnen und Erstunterzeichnern aus allen Kultursparten sowie aus Politik und Wirtschaft lanciert. Unter ihnen sind auch die Künstler Roman Signer und Josef Felix Müller sowie SP-Ständerat Paul Rechsteiner. Unterzeichnen kann man den Aufruf unter kulturappell.ch.

Zu den Erstunzeichnern des Kulturappels gehört Ständerat Paul Rechsteiner.

Zu den Erstunzeichnern des Kulturappels gehört Ständerat Paul Rechsteiner.

Bild: Anthony Anex/KEY (4.12.2019)

Für die IG Kultur Ost sind die Sparmassnahmen des Stadtrats im Kulturbereich «unverantwortlich». Er will 30 Millionen einsparen, um mögliche Steuerausfälle wegen der Coronapandemie aufzufangen. Betroffen sind auch das Kunstmuseum und das aktuelle Kulturschaffen. Der St.Galler Stadtrat sei schweizweit die erste Regierung, die mitten in der Bewältigung der Coronakrise harte Spareinschnitte beschliesse, kritisiert der Kulturappell. Das sei eine «Angststrategie».

Die Erweiterung des St.Galler Kunstmuseums sei «seit bald zwanzig Jahren unbestritten dringlich», heisst es im Appell. Seit 2012 liege ein Bauprojekt vor, die Finanzierung durch Stadt, Kanton und Private sei gesichert. Weiter geplant sind zehn Prozent weniger Beiträge an Kulturprojekte: Der Spareffekt daraus für die Stadtkasse sei minim, kritisiert die IG Kultur Ost. Der Schaden für viele Projekte und das Publikum aber gross: «Statt kulturellem Aufbruch droht der Rückbau.»

Der Stadtrat will die Sanierung des Kunstmuseums St.Gallen mit Rücksicht auf die Situation der Stadtkasse auf die Jahre nach 2025 verschieben.

Der Stadtrat will die Sanierung des Kunstmuseums St.Gallen mit Rücksicht auf die Situation der Stadtkasse auf die Jahre nach 2025 verschieben.

Bild: Mareycke Frehner (7.9.2017)

Die Sparmassnahmen kämen nach der Coronapandemie im schlechtesten Moment, heisst es im Kulturappell weiter: «In der Krise braucht es eine antizyklische Wirtschaftspolitik und eine zukunftsgerichtete Kulturpolitik: Stoppen wir die Abbau-Politik des St.Galler Stadtrats! Sanieren wir das Kunstmuseum! Sichern wir der Kultur ihre Zukunft!»

Dienstag, 30. Juni - 14:56 Uhr

Sanierung der Rorschacher Strasse im Neudorf abschliessen: Dafür braucht's am Wochenende eine Vollsperrung

(SK/vre) Am kommenden Wochenende ist die Rorschacher Strasse vom Neudorf (von der Kreuzung mit Martinsbrugg-/Lukasstrasse) bis zur Zil-Kreuzung gesperrt. Dies weil das Strassenkreisinspektorat als Abschluss der Sanierung dieses Strassenabschnitts den Deckbelag einbauen lässt. Gebaut werden kann allerdings nur bei trockenem Wetter; falls es regnet wird die Sperrung auf das nächste trockene Wochenende verschoben. Der Entscheid darüber fällt spätestens am Freitagnachmittag.

An der Sanierung der Rorschacher Strasse wird seit gut zwei Jahren gearbeitet. Im Bild im Sommer 2018 im Neudorf. Dieses Wochenende sollen die Arbeiten abgeschlossen werden.

An der Sanierung der Rorschacher Strasse wird seit gut zwei Jahren gearbeitet. Im Bild im Sommer 2018 im Neudorf. Dieses Wochenende sollen die Arbeiten abgeschlossen werden.

Bild: Reto Voneschen (13.7.2018)

Die Sperrung der Rorschacher Strasse zwischen Neudorf und Knoten Zil dauert vom Samstag, 6 Uhr, bis Montag, 5 Uhr. Die Massnahme betrifft den motorisierten Verkehr; eine Umleitung wird signalisiert. Die Trottoirs sind gemäss Mitteilung des Kantons von den Arbeiten nicht betroffen. Busse und Postautos verkehren mehrheitlich nach normalem Fahrplan. Die Haltestellen Naturmuseum, Zil und Klinik Stephanshorn werden nicht bedient. Die VBSG-Linie 1 bedient die Endhaltestelle Stephanshorn «hinten herum» (via Kesselhaldenstrasse und Ostfriedhof).

Bei trockenem Wetter wird am Wochenende zwischen Neudorf und Zil (rote Pfeile) die Rorschacher Strasse (gepunktete Linie) mit einem neuen Deckbelag versehen.

Bei trockenem Wetter wird am Wochenende zwischen Neudorf und Zil (rote Pfeile) die Rorschacher Strasse (gepunktete Linie) mit einem neuen Deckbelag versehen.

Illustration: Stadt St.Gallen
Dienstag, 30. Juni - 14:07 Uhr

Hochsommer mit kurzen Unterbrüchen: Dienstag, Mittwoch und Sonntag sind die Badetage in dieser Woche

(vre) Die Wetterprognosen im Internet zeigen es klar: Heute Dienstag, morgen Mittwoch und am Sonntag sind die Lufttemperaturen hoch genug, um sich in einem der vier städtischen Freibäder ins kühle Nass zu stürzen. An den drei Tagen lacht mehrheitlich die Sonne vom Himmel und die Temperaturen erreichen 25 und mehr Grad. Darüber, wo dabei der Höhepunkt liegt, gehen die Meinungen der Online-Wetterfrösche auseinander: Am optimistischsten sieht es Meteo-Search, wenn für Mittwochnachmittag bis 29 Grad vorausgesagt wird.

Auch das Freibad Lerchenfeld ist bereit für Badegäste.

Auch das Freibad Lerchenfeld ist bereit für Badegäste.

Bild: Nik Roth (25.6.2020)

Kühler, teil bedeckt und gewittrig sind dagegen Donnerstag und Freitag. Hier liegt die Aussentemperatur gemäss den aktuellen Prognosen zwischen 20 und 22 Grad. Ein Zweifelsfall ist im Moment noch der Samstag: Am Vormittag droht Hochnebel, der sich aber bis Mittag auflösen soll. Die Höchsttemperatur soll am frühen Nachmittag bei 21 Grad liegen.

Und hier noch die Wassertemperaturen vom Dienstagmorgen:

Wassertemperaturen Freibäder Stadt St.Gallen und Bodensee

Stand: 19.08.2020
Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld 24
Freibad Rotmonten 24
Familien- und Frauenbad Dreilinden 23
Mannenweier 25
Region
Badhütte Rorschach 23,2
Schwimmbad Arbon: See 24,5
Schwimmbad Arbon: Becken 25
Dienstag, 30. Juni - 11:05 Uhr

Riklin-Brüder beenden am Mittwoch ihr Projekt im Klosterviertel: Einweihung der zehn Gebote mit Gesang, Trompete und Büchel

Die Konzeptkünstler Frank und Patrik Riklin meisseln derzeit eine neue Fassung der zehn Gebote auf 100 Kilogramm schwere Steinplatten.

Die Konzeptkünstler Frank und Patrik Riklin meisseln derzeit eine neue Fassung der zehn Gebote auf 100 Kilogramm schwere Steinplatten.

Bild: Raphael Rohner (29.6.2020)

(pd/vre) Am Mittwoch, 12.30 bis etwa 13 Uhr, werden die Arbeiten am neusten Projekt von Frank und Patrik Riklin im St.Galler Klosterviertel abgeschlossen. Dies ist mit einer kleinen Feier mit gregorianischem Gesang sowie musikalischen Einlagen mit Trompete und Büchel verbunden. In der Freiluftwerkstatt der beiden Konzeptkünstler wird derzeit an einer Neuauflage der zehn Gebote gemeisselt. Dies auf dem Platz an der Verzweigung der Gallusstrasse mit der Rosengasse, im Dreieck zwischen IHK, Kathedrale und Chocolaterie.

Dienstag, 30. Juni - 10:39 Uhr

Schon wieder ein Einbruch in die Rorschacher Skylounge: Täter auf frischer Tat ertappt und festgenommen

(kapo/vre) Auf frischer Tat ertappt und festgenommen haben Kantonspolizisten in der Nacht auf Dienstag einen Einbrecher in Rorschach. Der 28-jährige Deutsche hatte sich im Stadtwald Zutritt zu einem Hochhaus verschafft und war in die Bar im obersten Stockwerk eingebrochen. Dabei entstand Sachschaden von rund 2000 Franken. Die Skylounge war bereits Mitte Juni von Einbrechern heimgesucht worden.

Die drei Hochhäuser im Rorschacher Stadtwald.

Die drei Hochhäuser im Rorschacher Stadtwald.

Bild: PD (7.3.2017)

Am Dienstag, kurz vor 1 Uhr, wurde die Kantonspolizei darauf aufmerksam gemacht, dass ein Einbruch in die Bar im obersten Stock im Gang sei. Der Einbrecher wurde dann von einer sofort alarmierten Polizeipatrouille beim Durchsuchen des Lokal gestellt und festgenommen. Es werde nun abgeklärt, ob der Deutsche für weitere Straftaten in Frage komme, heisst es in einer Mitteilung der Kantonspolizei.

Dienstag, 30. Juni - 10:01 Uhr

Das fliegende Schachbrett

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte den Schachbrett-Falter am Montagabend auf dem Sonnenberg bei Abtwil.

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte den Schachbrett-Falter am Montagabend auf dem Sonnenberg bei Abtwil.

Dienstag, 30. Juni - 9:59 Uhr

Rechnungssitzung des Stadtparlaments: Heute ab 16 Uhr wird in der Sporthalle über die Absage des Kinderfests 2021 diskutiert

(vre) Heute Dienstag, ab 16 Uhr, führt das St.Galler Stadtparlament seine traditionelle Rechnungssitzung vor den Sommerferien durch. Im Zentrum steht dabei normalerweise das Resultat der Stadtkasse aus dem Vorjahr. Heute nun dürfte diese Sitzung etwas anders verlaufen als üblich. Zwar wird schwerpunktmässig über die Rechnung 2019 und die dazugehörigen Berichte entschieden. Mindestens ebenso wichtig wird aber in den Voten das Budget fürs kommende Jahr sein.

Dies, nachdem der Stadtrat vor zwei Wochen Sparmassnahmen für 2021 und darüber hinaus vorgestellt hat. Damit will er den Coronaeffekt wie auch das strukturelle Defizit in der Stadtrechnung verkleinern. Zu den Massnahmen gehört die Absage des Kinderfestes 2021 oder die Verschiebung der Sanierung des Kunstmuseums auf die Jahre nach 2025. Beide Themen werden seit 14 Tagen in der Öffentlichkeit heftig diskutiert.

Der Umzug des Kinderfestes 2018 beim Multertor.

Der Umzug des Kinderfestes 2018 beim Multertor.

Bild: Mareycke Frehner (20.6.2018)

In die Rechnungssitzung steigt das Stadtparlament heute Nachmittag denn auch gleich mit dem Kinderfest ein: Zuoberst auf der Traktandenliste steht eine dringliche Interpellation der SVP zu seiner Absage fürs kommende Jahr. Danach wird über die Rechnung 2019 diskutiert, wobei in den Eintretensvoten mit Sicherheit Positionsbezüge zu den stadträtlichen Sparmassnahmen zu hören sein werden. Weiter traktandiert ist der Bericht über hängige Postulate und Motionen. Zur Sprache kommen weiter die verschiedenen Geschäftsberichte.

Das Stadtparlament tagt heute Dienstag wieder in der Sporthalle Kreuzbleiche. Publikum ist zur Sitzung zugelassen. Start ist um 16 Uhr. Die Stadtkanzlei bietet wie üblich einen Liveticker zu allen Geschäften an, «Tagblatt online» tickert zum ersten Traktandum, der Debatte übers Kinderfest 2021.

Dienstag, 30. Juni - 9:22 Uhr

23'555 Mahlzeiten in der Stadt vor dem Abfallkübel gerettet

Mit der App «Too Good To Go» können Konsumentinnen und Konsumenten Lebensmittel von Geschäften und Restaurants abholen, die sonst in der Tonne landen würden.

Mit der App «Too Good To Go» können Konsumentinnen und Konsumenten Lebensmittel von Geschäften und Restaurants abholen, die sonst in der Tonne landen würden.

Bild: Urs Bucher

(pd/lim) Lebensmittel verbrauchen, bevor das Haltbarkeitsdatum abläuft und sie in den Abfall wandern – das ist das Ziel der App «Too Good To Go». Sie verbindet Bäckereien, Hotels, Restaurants oder Supermärkte mit Usern. Die User sehen in der App, welche Betriebe in ihrer Nähe übrige Lebensmittel anbieten, können diese zu einem reduzierten Preis kaufen und als «Überraschungspäckli» zur angegebenen Zeit abholen.

Das Angebot wird in der Stadt St.Gallen rege genutzt. Die Stadt ist auf Platz 1 im Kanton, teilt das Unternehmen in einer Zwischenbilanz mit. 23'555 Mahlzeiten wurden in St.Gallen mit der App seit deren Start gerettet:

Immer mehr Betriebe machen mit. In St.Gallen verdreifachte sich die Anzahl Betriebe laut Mitteilung auf 184. Zu letzteren zählen Betriebe wie die Chocolaterie Kölbener, das Kafi Franz, Globus delicatessa, Tibits oder Yooji’s Sushi Deli.

Montag, 29. Juni - 19:50 Uhr

Künstler in Zeitnot: Riklins müssen eine Nachtschicht einlegen

(rar) Um ihr neuestes Kunstprojekt zeitgerecht fertig zu stellen, müssen Frank und Patrik Riklin einen Zahn zulegen. Von den zehn Steinplatten, auf die die beiden Künstler eine Neuauflage der zehn Gebote meisseln wollen, sind erst sieben fertiggestellt. Zwar sind beide seit einer Woche jeden Tag acht Stunden mit den Steinmetzarbeiten beschäftigt, doch könnte es eng werden. Am Mittwoch sollen die «neuen» zehn Gebote auf den jeweils 100 Kilogramm schweren Steinplatten verewigt sein.

«Künstler bitte nicht ansprechen!» Frank und Patrik Riklin bei der Arbeit zwischen IHK, Kathedrale und Chocolaterie.
4 Bilder
Die Arbeit an den Steintafeln ist zeitaufwendiger als gedacht.
Die Freiluftwerkstatt der Riklins in der St.Galler Altstadt auf dem Platz an der Verzweigung der Gallusstrasse und Rosengasse.
Die modernisierte Version der zehn Gebote ist - natürlich - in englischer Sprache abgefasst.

«Künstler bitte nicht ansprechen!» Frank und Patrik Riklin bei der Arbeit zwischen IHK, Kathedrale und Chocolaterie.

Bild: Raphael Rohner (29.6.2020)

Das Problem der Künstlerbrüder könnte in der Ablenkung durch Passantinnen und Passanten liegen. Zwar bittet ein Schild an ihrer Freiluftwerkstatt neben der Chocolaterie darum, die Künstler nicht anzusprechen. In Tat und Wahrheit passiert das aber ständig: «Die Leute wollen halt wissen, was hier passiert», sagt Frank Riklin und blickt kurz von seiner Steintafel auf. Sein Bruder erklärt gerade einer Dame den Sinn des Projektes.

Frank ermahnt den Bruder: «Du kannst nicht ständig reden! Wir müssen vorwärts machen...» «Die zehn Gebote brauchen Zeit, Stress bringt hier nichts», antwortet dieser. Die beiden sind aber überzeugt, dass am Mittwoch alle Platten beschriftet sind. Dann sollen gar Musiker auf der Gallusstrasse die Tafeln mit gregorianischen Gesängen und Trompetenspiel einweihen. Am 9.Juli werden die «neuen» zehn Gebote im Rahmen einer Aktion nach Zürich transportiert.

Montag, 29. Juni - 18:41 Uhr

Beachtour in Rorschach abgesagt: Auflagen und Risiken sind eine zu hohe Hürde auch für ein alternatives «Beach-Erlebnis»

Spielerinnen an der Coop-Beachtour in Rorschach.

Spielerinnen an der Coop-Beachtour in Rorschach.

Bild: Rudolf Hirtl (17.8.2017)

(rtl) Die Coop-Beachtour, die höchste nationale Turnierserie im Beachvolleyball, ist jeweils im August auf dem Hafenplatz in Rorschach zu Gast. «Solange es kein offizielles Veranstaltungsverbot gibt, das uns betrifft, halten wir am geplanten Termin fest», sagte noch im April Michi Bleiker, der den Anlass zusammen mit Peter Thoma organisiert.

Bis zuletzt wurde versucht, im Rahmen eines Alternativ-Konzeptes, doch noch ein «Beach-Erlebnis» in Rorschach zu ermöglichen. Die Bürden der Auflagen und die Risiken wiegen nun laut Peter Thoma aber so schwer, dass auch in Rorschach kein Beach-Event ausserhalb der Coop-Beachtour veranstaltet werden kann.

Montag, 29. Juni 17:17 Uhr

333 Kandidierende fürs 63-köpfige Stadtparlament - und acht bewerben sich um die fünf Sitze in der Stadtregierung

(sk/vre) Am 27. September finden die Erneuerungswahlen fürs St.Galler Stadtparlament und den Stadtrat statt. Am Montag, 16.30 Uhr, ist die Frist zur Einreichung von Kandidaturen abgelaufen. Demnach ist jetzt klar, wer sich im Herbst für die 63 Sitze im Stadtparlament und für die fünf Sitze in der Stadtregierung bewirbt.

Fürs Stadtparlament kandidieren 333 Personen. Auf 14 Listen figurieren dabei gemäss Mitteilung der Stadtkanzlei vom Montagabend 171 Männer und 162 Frauen. Zu den Parlamentswahlen 2016 waren auf 13 Listen 301 Kandidierende - darunter 133 Frauen - angetreten. Die vollständigen Listen mit den Namen aller Kandidierenden stehen ab kommenden Freitag im Internet unter www.wahlen.stadt.sg.ch zur Verfügung.

Blick in den Parlamentssaal im Waaghaus: Hier treffen sich Stadtparlament und Stadtrat im Schnitt einmal im Monat zur Sitzung. Derzeit wird allerdings wegen der Coronakrise in der Sporthalle Kreuzbleiche getagt.

Blick in den Parlamentssaal im Waaghaus: Hier treffen sich Stadtparlament und Stadtrat im Schnitt einmal im Monat zur Sitzung. Derzeit wird allerdings wegen der Coronakrise in der Sporthalle Kreuzbleiche getagt.

Bild: Urs Bucher (14.1.2020)

Vier Frauen und vier Männer bewerben sich am 27. September um die fünf Sitze in der Stadtregierung. Neben den vier bisherigen Markus Buschor (parteilos), Peter Jans (SP), Maria Pappa (SP) und Sonja Lüthi (GLP) kandidieren neu Trudy Cozzio (CVP), Mathias Gabathuler (FDP), Markus Müller (parteilos) und Karin Winter-Dubs (SVP).

Ums Stadtpräsidium und die Nachfolge von Thomas Scheitlin bewerben sich drei Kandidierende. Schuldirektor Markus Buschor will erster parteiloser Stadtpräsident von St.Gallen werden, Baudirektorin Maria Pappa für die SP erste Stadtpräsidentin. Mathias Gabathuler wiederum soll Stadtpräsidium und Stadtratssitz für die FDP verteidigen. Das Stadtpräsidium kann nur jemand übernehmen, der auch in den Stadtrat gewählt wird.

Montag, 29. Juni - 16:18 Uhr

Gedenktafel an Polizistenmord zum zweiten Mal verschwunden: Ein Ersatz ist in Arbeit und wird demnächst montiert

(vre) In der Nacht auf den 20. März 1996 wurde auf den Bahngleisen an der St.-Leonhard-Strasse ein Angehöriger der Stadtpolizei St.Gallen erschossen. Kurz nach der Tat wurde auf dem Mäuerchen zwischen Strasse und Bahnareal eine Erinnerungstafel montiert. Sie ist - wie ein Tagblatt-Leser jetzt feststellt - nicht mehr vorhanden. Sie werde aber demnächst wieder ersetzt, heisst es beim Informationsdienst der Polizei.

Die Erinnerungstafel sei schon seit längerem verschwunden. Das sei bereits das zweite Mal, das dies geschehe. Aufgrund der Bauarbeiten der Appenzeller Bahnen am Gaiserbahnhof sowie der Sanierung der St.-Leonhard-Strasse habe man aber mit dem Ersatz zugewartet, sagt Polizeisprecher Dionys Widmer. Nachdem die Strassensanierung jetzt abgeschlossen ist, sei Herstellung einer neuen Tafel bereits in Auftrag gegeben; sie werde demnächst montiert.

Die Erinnerungstafel an den Polizistenmord von 1996 an der St.-Leonhard-Strasse in St.Gallen ist bereits zum zweiten Mal verschwunden.

Die Erinnerungstafel an den Polizistenmord von 1996 an der St.-Leonhard-Strasse in St.Gallen ist bereits zum zweiten Mal verschwunden.

Leserbild: Dieter Egli

Die Tafel erinnert an den Tod von Polizeikorporal Rudolf Himmelberger. Der 31-Jährige war in der Nacht auf den 20. März 1996 zusammen mit einem Kollegen hinter zwei Männern her, die sie zuvor beim Einbruch in ein Computergeschäft an der Rosenbergstrasse überrascht hatten. Auf den Gleisen des Hauptbahnhofs wurde der Polizist dann von einem der Flüchtenden von hinten erschossen.

Im Frühling 1997 wurde ein Mann aus dem Thurgau für die Tat verhaftet. Das Kantonsgericht St.Gallen sprach ihn aufgrund «der erdrückenden Indizienlast» schuldig und verurteilte ihn zu 17 Jahren Zuchthaus. Der Mann stritt die Tat bis zuletzt ab. Nach seinen Aussagen hatte ein unbekannter Dritter den Polizistenmord begangen. 2009 nahm sich der Verurteilte in der Strafanstalt Postadel bei Menzingen ZG das Leben, nachdem ihm das letzte Drittel seiner Strafe nicht erlassen worden war.

Montag, 29. Juni - 15:23 Uhr

HEV fordert Denkpause beim neuen Busdepot: VBSG-Angebot «entschlacken» und 100-Millionen-Projekt überflüssig machen

(pd/vre) Der Hauseigentümer-Verband (HEV) der Stadt St.Gallen nimmt Stellung zum Entwurf des Fahrplans 2021 - und gleichzeitig zur weiteren Entwicklung des öffentlichen Verkehrs in der Stadt. Er fordert einmal mehr, den Ausbau der S-Bahn auf Stadtgebiet zu forcieren. Parallel dazu müsse man das Angebot der VBSG «entschlacken», um aufs Projekt eines neuen Busdepots an der Zürcher Strasse verzichten zu können.

Zur Verbesserung des städtischen ÖV-Systems brauche es bereits bis 2024/25 eine alternative Stossrichtung, fordert der HEV in seiner Mitteilung zum neuen Fahrplan. Das führen von Intercity-Neigezügen via Wallisellen werde die Fahrzeiten nach Zürich weiter reduzieren. So könne man auf dem Schienennetz freie Kapazitäten für die S-Bahn in der Stadt schaffen. Im Gleichschritt soll nach Meinung des HEV «das Überangebot» bei VBSG-Linien zugunsten einer gestärkten S-Bahn überarbeitet werden.

Frühmorgens im heutigen St.Galler Busdepot: Dieses ist zu klein und soll in den nächsten Jahren durch einen Neubau an der Verzweigung Zürcher- und Rechenstrasse ersetzt werden.

Frühmorgens im heutigen St.Galler Busdepot: Dieses ist zu klein und soll in den nächsten Jahren durch einen Neubau an der Verzweigung Zürcher- und Rechenstrasse ersetzt werden.

Bild: Michel Canonica (9.11.2018)

Damit sei eine Reduktion des Fahrzeugbestands möglich, schreibt der HEV. Entsprechend könne auf das auf 100 Millionen Franken geschätzte neue Busdepot der VBSG an der Rechenstrasse verzichtet werden. Es macht aus Sicht des HEV während der Jahre dauernden Arbeiten an der Stadtautobahn (Sanierung und Bau dritte Röhre durch den Rosenberg) keinen Sinn: Der zusätzliche Busverkehr werde die Zufahrt von Westen ins Stadtzentrum weiter belasten. Mit dem Verzicht aufs Projekt könne ein erheblicher Beitrag an die Gesundung der Stadtkasse geleistet werden.

Der HEV Stadt St.Gallen fordert das kantnale Amt für öffentlichen Verkehr auf, zusammen mit den Planungsbehörden der Stadt über die Fahrplanplanung 2021 hinaus notwendige Massnahmen einzuleiten, damit sämtliche Stadtbahnhöfe von St.Gallen «mit einem annähernden Viertelstundentakt» bedient werden. Zudem seien in Hinblick auf nächste ÖV-Planungsschritte sämtliche Abklärungen für finanzierbare Lösungen zur Schliessung von Lücken in der Infrastruktur zu tätigen.

Frühmorgens bei den St.Galler Verkehrsbetrieben: Stossverkehr im Busdepot

Für junge und alte Städterinnen und Städter ist es im morgendlichen Berufsverkehr selbstverständlich, den Bus zu benutzen. Wie viel Planung und Präzision es braucht, damit jeder Bus im richtigen Moment am richtigen Ort ist, hat am Freitagmorgen ein Besuch im Busdepot der Verkehrsbetriebe St.Gallen (VBSG) gezeigt.
Reto Voneschen
Montag, 29. Juni - 13:34 Uhr

Stadtpolizei testet alternative Antriebskonzepte für ihre Autos: Bis September auch elektrisch und mit Wasserstoff auf Patrouille

(stapo/vre) Ab dieser Woche testet die Stadtpolizei St.Gallen Elektroautos und ein Fahrzeug, das mit Wasserstoff angetrieben wird. Der Testbetrieb soll die Einsatztauglichkeit alternativer Antriebskonzepte im Polizeialltag zeigen. Den Versuch leitet gemäss Mitteilung ein Polizist, der die Höhere Fachprüfung Polizist absolviert. Er schreibt seine Diplomarbeit zum Thema Elektromobilität und hat den Testbetrieb organisiert. Die Fahrzeuge werden bei Autogaragen und der Kantonspolizei ausgeliehen.

Kann man die konventionellen Fahrzeuge der Stadtpolizei durch Elektro- oder Wasserstoffautos ersetzen? Ein Testbetrieb soll Klarheit schaffen.

Kann man die konventionellen Fahrzeuge der Stadtpolizei durch Elektro- oder Wasserstoffautos ersetzen? Ein Testbetrieb soll Klarheit schaffen.

Symbolbild: Stadtpolizei St.Gallen

Von Ende Juni bis September testet die Stadtpolizei gestaffelt zwölf Elektro- und ein Wasserstoffauto. Dabei geht es weniger darum, konkrete Modell zu evaluieren, als vielmehr die grundsätzliche Tauglichkeit dieser Fahrzeuge für den Polizeialltag zu prüfen. Im Vordergrund stehen dabei spezifisch st.gallische Gegebenheiten. So ist es bei der Stadtpolizei etwa nicht möglich, Elektrofahrzeuge jeweils eine ganze Nacht lang aufzuladen.

Von den 13 Fahrzeugen, die im Lauf der nächsten drei Monate getestet werden, sind drei Patrouillenfahrzeuge, die äusserlich als solche erkennbar sind. Sie können auch für Fahrten mit Blaulicht und Horn eingesetzt werden. Die übrigen Testfahrzeuge sind zivile Autos. Auf den Strassen der Stadt sind die alternativ angetriebenen Patrouillenautos sporadisch vom 1. Juli bis 14. August zu sehen sein.

Montag, 29. Juni - 12:24 Uhr

Nachwuchs bei den Flamingos im Gossauer Walter-Zoo

Das Gefieder von Flamingoküken ist grau. Rosa werden die Vögel erst später.

Das Gefieder von Flamingoküken ist grau. Rosa werden die Vögel erst später.

Bild: Walter-Zoo

(stm) Im Walter-Zoo oberhalb vom Gossau gibt es Flamingo-Nachwuchs. Die ersten Küken sind bereits vor einigen Wochen geschlüpft, andere Flamingopaare brüten ihre Eier noch aus. Wie der «Tierli Walter» auf Facebook schreibt, wagen sich die mutigeren Kleinen schon auf Erkundungstour im Gehege, andere hingegen bleiben lieber noch sicher unter den Flügeln ihrer Mutter.

Einige Küken wagen sich bereits auf Erkundungstour.

Einige Küken wagen sich bereits auf Erkundungstour.

Bild: Walter-Zoo

Das Gefieder der Jungtiere ist bei der Geburt grau. Erst mit der Zeit werden Flamingos rosa, weil sie vor allem Algen und Krebse fressen, die spezielle Carotinoide enthalten.

Bereits Ende April – während des Corona-Lockdowns – erhielt die Zoofamilie Zuwachs. Im Löwengehege erblickten zwei Berberlöwen das Licht der Welt:

Montag, 29. Juni - 09:26 Uhr

Coronainfektion an der Primarschule Riethüsli

(stm) Am vergangenen Freitag wurde die Coronainfektion eines Kleinkindes in einer Kita in St.Gallen publik. Es war die erste an einer schulischen Einrichtung in der Stadt. Jetzt gibt es auch einen Coronafall an der Primarschule Riethüsli. Laut «FM1Today» hat sich der Zivildienstleistende (Zivi) mit dem Coronavirus angesteckt. Weil er mit mehreren Klassen Kontakt hatte, mussten zwei Schulklassen und eine Kindergartenklasse sowie deren Lehrpersonen in Quarantäne. Insgesamt sind 60 Personen betroffen.

Auf Anfrage des Newsportals sagte der Schulleiter Oskar Sturzenegger: «Da der Zivi nicht mehr genau wusste, mit welchen Kindern er näheren Kontakt hatte, mussten wir den schweren Entscheid treffen, die Klassen in Quarantäne zu schicken.»

Wegen einer Coronainfektion an der Primarschule Riethüsli sind drei Klassen in Quarantäne.

Wegen einer Coronainfektion an der Primarschule Riethüsli sind drei Klassen in Quarantäne.

Bild: Ralph Ribi
Montag, 29. Juni - 9:23 Uhr

Winklen oder Winkeln? Wie man den Namen des westlichsten Quartiers der Stadt St.Gallen schreibt und was er bedeutet

(vre) Schon klar: Wer im Glashaus hockt, sollte nicht mit Steinen werfen. Was in dem Fall heisst: Wer bei den Medien arbeitet, also tagein tagaus Texte publiziert und so ganz zwangsläufig den einen oder anderen orthographischen Bock schiesst, sollte sich nicht über Tippfehler anderer lustig machen. Der hier ist aber so herzig, dass man ihn nicht verpassen darf. Und man kann sogar Grundsätzliches zu einem Ortsnamen anfügen...

Umleitung nach Winkeln am Sonntag beim Kybunpark.

Umleitung nach Winkeln am Sonntag beim Kybunpark.

Bild: Daniel Walt (28.6.2020)

Wie heisst das westlichste Quartier der Stadt St.Gallen korrekt geschrieben: Winkeln oder Winklen? Das ist eine Frage, die nicht nur dem, der das Umleitungsschild beschriftet hat, sondern vielen Zugezogenen manchmal Kopfzerbrechen bereitet. Tatsächlich belegt Sprachforscher Martin Arnet im Standardwerk «Die Orts- und Flurnamen der Stadt St.Gallen», dass in der Geschichte des Stadtgebiets ennet dem Sittergraben beide Schreibweisen verwendet wurden.

Das Namensschild am Bahnhof St.Gallen-Winkeln.

Das Namensschild am Bahnhof St.Gallen-Winkeln.

Bild: Thomas Hary (3.9.2018)

Aus dem Jahr 1415 führt er einen Beleg mit dem Begriff «Winckhlen» an. 1419 hiess es dann «Winklen». 1493 taucht die Bezeichnung «Winkhla» auf, im 18. Jahrhundert hiess es wieder «Winckhlen», 1802 und 1840/46 war «Winklen» gebräuchlich. Erst in neuerer Zeit taucht dann fürs Gebiet neben dem Breitfeld die bis heute gültige Schreibweise «Winkeln» auf.

Doch was meint der Ortsname Winkeln überhaupt? Martin Arnet führt in seiner Publikation zwei Möglichkeiten an: Einmal, dass der Begriff «Winkel», «Ecke» oder «Ende» bedeuten könnte. Zum anderen, dass er «beiseits» oder «abseits» meint; für diese Interpretation spreche, dass Winkeln in alten Quellen häufig in Zusammenhang mit dem Breitfeld, neben dem das Gebiet liege, genannt wird, schreibt Arnet.

Montag, 29. Juni - 8:33 Uhr

Auch die St.Galler Partymeile ist aus dem Coronaschlaf erwacht

Momentaufnahme. Auch in die St.Galler Partymeile in der östlichen Altstadt ist das Nachtleben zurückgekehrt. Das Bild zeigt das Treiben am Eingang zur Brühlgasse in der Nacht auf Sonntag.

Momentaufnahme. Auch in die St.Galler Partymeile in der östlichen Altstadt ist das Nachtleben zurückgekehrt. Das Bild zeigt das Treiben am Eingang zur Brühlgasse in der Nacht auf Sonntag.

Bild: Raphael Rohner (27.6.2020)
Sonntag, 28. Juni - 14:32 Uhr

St.Galler geht nach Unfall auf Gossauer Tankstelle nach Hause

(kapo/lim) Ein 30jähriger Autofahrer ist am Sonntag um 5:45 Uhr auf der Industriestrasse in Gossau im Bereich der Spar-Tankstelle verunfallt. Der 30-Jährige fuhr mit seinem Auto auf der Industriestrasse Richtung St.Gallen. In der Linkskurve im Bereich der Spar-Tankstelle geriet das Auto von der Fahrbahn ab. Dort prallte es gegen einen Stein, muss abgehoben und gegen eine Werbetafel und eine Entlüftungseinrichtung der Tankstelle geprallt sein, schreibt die Kantonspolizei in einer Mitteilung. Das Auto kam auf der rechten Seite liegend zum Stillstand.

Am Auto entstand Totalschaden.

Am Auto entstand Totalschaden.

Bild: Kapo SG

Nach dem Unfall begab sich der 30-Jährige nach Hause, nach St.Gallen. Dort fand ihn die Patrouille der Stadtpolizei St.Gallen und übergab ihn der Kantonspolizei. Der Mann wurde als fahrunfähig eingestuft und musste auf Verfügung der Staatsanwaltschaft eine Blut- und Urinprobe abgeben. Dabei wurden im Spital auch seine leichten Verletzungen behandelt.

Sein Führerausweis wurde auf der Stelle abgenommen. Da das Auto in der Wiese zum Stillstand kam und eine unbekannte Menge Betriebsstoffe ausgelaufen sind, musste nach der Unfallaufnahme ein Teil des Erdreichs abgetragen und entsorgt werden. Am Auto entstand Totalschaden.

Samstag, 27. Juni - 14:30 Uhr

Traktor rammt in Gossau ein Personenauto von hinten: 20-jährige Autofahrerin verletzt

(kapo/vre) Ein nicht ganz alltäglicher Unfall hat sich am Freitagnachmittag auf der Wilerstrasse in Gossau ereignet: Gegen 17 Uhr fuhr dort ein Traktor von hinten auf eine Auto auf. Dessen 20-jährige Lenkerin wurde gemäss Mitteilung der Kantonspolizei leicht verletzt. Sie musste mit der Ambulanz ins Spital gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von rund 36'000 Franken.

Die 20-Jährige war mit ihrem Auto zum Autobahnzubringer Gossau-West unterwegs. Hinter ihr fuhr ein 51-Jähriger mit seinem Traktor. Die Frau beabsichtigte nach links zu einer Garage abzubiegen und hielt deshalb ihr Auto an. Der Traktorfahrer bemerkte dies zu spät. Trotz Vollbremsung und Ausweichmanöver prallte der Traktor ins Heck des Autos.

Bremsspuren und die beiden Unfallfahrzeuge am Freitagnachmittag auf der Wilerstrasse in Gossau.

Bremsspuren und die beiden Unfallfahrzeuge am Freitagnachmittag auf der Wilerstrasse in Gossau.

Bild: Kantonspolizei St.Gallen
(26.6.2020)

Das Auto wurde dadurch nach links geschoben und kam auf der Gegenfahrbahn zum Stillstand. Der Traktor prallte rechts neben der Strasse gegen einen Zaun und kam mit einem Vorderrad in der Luft zum Stillstand. Beim Auffahrunfall wurde die Autofahrerin leicht verletzt.

Samstag, 27. Juni - 14:14 Uhr

Finissage im Historischen und Völkerkundemuseum: Ausstellung über Vater und Sohn Gilsi wird mit Führung und Apéro beendet

Weniger bekannt als ihre Karikaturen, aber im Historischen und Völkerkundemuseum ebenfalls noch bis Sonntagabend zu sehen: Gemälde von Fritz und René Gilsi.

Weniger bekannt als ihre Karikaturen, aber im Historischen und Völkerkundemuseum ebenfalls noch bis Sonntagabend zu sehen: Gemälde von Fritz und René Gilsi.

Bild: Michel Canonica (12.2.2020)

(pd/sab) Am Sonntag geht die Ausstellung «Fritz und René Gilsi – Narrenweisheiten» im Historischen und Völkerkundemuseum (HVM) St.Gallen zu Ende. An der Finissage um 11 Uhr führt Kuratorin Sabine Hügli durch die Kunst und die Karikaturen der St. Galler Künstler. Fritz Gilsi und sein Sohn René arbeiteten über Jahrzehnte fürs Satiremagazin Nebelspalter; in der Ausstellung im HVM sind auch verschiedene dabei entstandene Arbeiten zu sehen. Im Anschluss an den Rundgang wird am Sonntag ein Apéro serviert.

Samstag, 27. Juni - 7:25 Uhr

Es blieb ruhig am Freitagabend im Sittertobel

Die Polizei ist am eigentlichen Open-Air-Wochenende im Sittertobel präsent.

Die Polizei ist am eigentlichen Open-Air-Wochenende im Sittertobel präsent.

Bild: Raphael Rohner

(rar) Auf dem ganzen Gelände, auf dem das Open Air St.Gallen hätte stattfinden sollen, blieb es auch am Freitag ruhig. Im Vorfeld hatten einzelne Stimmen angekündigt, im Sittertobel Partys zu veranstalten - trotz Verbot. Laut der St.Galler Stadtpolizei wollten bisher aber nur zwei Leute ihre Zelte im Sittertobel aufschlagen und campieren, heisst es auf Anfrage. Die beiden hätten jedoch nicht direkt auf dem Festivalgelände zelten wollen. Sonst war nichts los im Tobel. Vereinzelt kamen neugierige Spaziergänger, Velofahrer und Jogger vorbei und leisteten den Polzeipatrouillen Gesellschaft.

Freitag, 26. Juni - 18:22 Uhr

Nach dem Gewitter am Morgen der Hagel am Abend

Hagelkörner gross wie Taubeneier in einem Garten in Rorschacherberg.

Hagelkörner gross wie Taubeneier in einem Garten in Rorschacherberg.

Bild: Rudolf Hirtl (26.6.2020)

(vre) Am Morgen ist ein heftiges Gewitter mit viel Niederschlag, Blitz und Donner von Westen her über die Region St.Gallen und Rorschach gezogen (ST.GALLER STADT-TICKER von heute, 10:40). Am frühen Abend trafen die derzeitigen Wetterkapriolen nochmals die Region am See: Es hagelte, wobei die eisigen Körner bis zu vier Zentimeter Durchmesser aufwiesen. Über allfällige Schäden liegen derzeit noch keine Meldungen vor.

Es wurden Hagelkörner mit einem Durchmesser von bis zu vier Zentimetern registriert.

Es wurden Hagelkörner mit einem Durchmesser von bis zu vier Zentimetern registriert.

Bild: Rudolf Hirtl (26.6.2020)
Freitag, 26. Juni - 18:01 Uhr

Der FC St.Gallen muss am Sonntag zu Hause gegen Thun auf Victor Ruiz verzichten - und er muss gegen den Tabellenletzten punkten

(pl) Nach dem 0:4 gegen den FC Zürich bietet sich dem FC St.Gallen schon am Sonntag, ab 16 Uhr, Gelegenheit zur Korrektur. Die Mannschaft von Trainer Peter Zeidler trifft im Kybunpark auf Thun. Victor Ruiz muss gesperrt zuschauen. Betim Fazliji, der gegen den FC Zürich ebenfalls wegen der vierten gelben Karte gefehlt hatte, dürfte den Spanier im Mittelfeld ersetzen – sofern Innenverteidiger Yannis Letard wieder fit ist.

Wer am Donnerstag nach 30 Minuten prophezeit hätte, der Leader würde gegen dieses lange überforderte Zürich noch mit 0:4 untergehen, wäre belächelt worden. St.Gallens Auftritt war stark, die Mannschaft vergab Chancen im Minutentakt und es schien nur eine Frage der Zeit, bis sie die Vorentscheidung herbeiführen würde. Doch das 0:1 nahm ihr den Elan. Noch nie in dieser Saison liess sich St.Gallen derart überrumpeln.

Lukas Görtler (rechts) am Donnerstagabend im Kybunpark im Duell mit Zürichs Benjamin Kololli.

Lukas Görtler (rechts) am Donnerstagabend im Kybunpark im Duell mit Zürichs Benjamin Kololli.

Bild: Gian Ehrenzeller/KEY (25.6.2020)

Lukas Görtler sagte gegenüber SRF: «Wir müssten auf jeden Fall in Führung gehen. Doch in der zweiten Halbzeit brachten wir nicht mehr jene Intensität in unser Spiel wie noch zu Beginn.» Schmerzhaft war für die St.Galler auch die Höhe der Niederlage. Denn die Tordifferenz war – und sie ist es noch immer – ein Plus im Vergleich mit den Young Boys.

Thun hat den Young Boys am Dienstag eine 0:1-Niederlage zugefügt. Gegen die Ostschweizer hatten die Berner Oberländer bisher in dieser Saison aber nichts auszurichten. St.Gallen gewann zu Hause 4:0 und auswärts 4:1. Fürs Heimspiel vom Sonntag wurden erneut 750 Tickets per Zufallsgenerator vergeben.

Freitag, 26. Juni - 17:44 Uhr

Privates Corona-Ritual auf der Dachterrasse: Täglich das abendliche Lichterlöschen am Weltkulturerbe feiern

(rar/vre) Auch in der Krise muss der Mensch ab und zu etwas zu feiern, einen kleinen Aufsteller haben. Das erklärt wohl auch, dass in Zeiten des Corona-Lockdown da und dort im kleinen Kreis private Rituale gefeiert wurden. Eines davon ist mit den bundesrätlichen Lockerungen der Anti-Corona-Vorschriften noch nicht verschwunden, sondern wird im St.Galler Klosterviertel immer noch fleissig gepflegt, wie das Video zeigt:

Dort feiert eine Gruppe jeden Abend, 22.30 Uhr, dass die Lichter der Kathedrale ausgehen. Was skurril töne, sei tatsächlich skurril, habe für die Beteiligten aber einen ziemlichen Unterhaltungswert, erzählt einer, der diese Woche dabei war. Und Lichterlöschen verbindet inzwischen auch Nachbarinnen und Nachbarn: Angestossen wird um 22.30 Uhr nämlich nicht mehr nur auf der einen Dachterrasse, von anderen Dächern aus schliessen sich regelmässig weitere Gruppen an.

Freitag, 26. Juni - 17:17 Uhr

Conrad Amber zeigt 150 Beispiele für mehr Natur in der Stadt: Bäume auf die Dächer, Wälder in die Stadt

(pd/vre) Am kommenden Mittwoch spricht der Naturdenker, Fotograf und Autor Conrad Amber im Naturmuseum St.Gallen. Er zeigt anhand von Projekten, die er quer durch Europa besucht und dokumentiert hat, wie sich der Mensch «mit der Natur versöhnen, sie zulassen und fördern» kann. Insbesondere präsentiert Amber Beispiele dafür, wie Bäume und Pflanzen in unsere Gebäude integriert werden können.

So könnten die Gebäude des kantonalen Baudepartements an der Lämmlisbrunnenstrasse in St.Gallen aussehen, wenn es nach Naturdenker Conrad Amber ginge.

So könnten die Gebäude des kantonalen Baudepartements an der Lämmlisbrunnenstrasse in St.Gallen aussehen, wenn es nach Naturdenker Conrad Amber ginge.

Bildmontage: Conrad Amber

In seinem Vortrag mit 150 Bildbeispielen zeigt der Querdenker unter anderem Dachgärten für die Honigzucht und Freizeitgestaltung, Obstbaum-Alleen, Naturparks mitten in der Stadt, Autobahnwälder, Gedenkbäume und Waldfriedhöfe. Der Vortrag «Bäume auf die Dächer, Wälder in die Stadt» findet am kommenden Mittwoch, 19 Uhr, im Naturmuseum statt. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung unter 071'243'40'40 nötig.

Freitag, 26. Juni - 15:15 Uhr

Eine Warnung aus dem Berner Oberland: Jetzt will sich nach Zürich auch noch Thun in St.Gallen wie zu Hause aufführen?

(vre) Am Sonntag gastiert der FC Thun im Kybunpark. In den Sozialen Medien macht der Klub natürlich bereits auf diesen Auftritt aufmerksam. Und teilt dabei FCSG-Trainer Peter Zeidler und seinem Team unmissverständlich und überhaupt nicht subtil mit, auf was sich die Grünweissen einstellen müssen: Thun treffe «zu Hause» auf die St.Galler, heisst es da.

Hallo? Da haben sich doch die Zürcher am Donnerstagabend im Kybunpark bereits aufgeführt, wie wenn sie bei sich zu Hause getschuttet hätten. Ja doch! Als Gast vier Tore zu erzielen ist nicht wirklich nett, zwei hätten für den Sieg voll und ganz gereicht. Und jetzt das: Nun wollen sich auch noch die Berner Oberländer bei uns niederlassen. Das haben wir davon, dass wir in Winkeln das schönste Stadion der Schweiz gebaut haben...

Freitag, 26. Juni - 14:42 Uhr

Stadtautobahn St.Gallen: Auto nach Kollision auf die Seite gekippt - zwei Frauen leicht verletzt

(kapo/vre) Zu einem spektakulären Unfall mit zwei Leichtverletzten und viel Sachschaden ist es am Donnerstagnachmittag auf der St.Galler Stadtautobahn gekommen. Dabei kippte das Auto einer 51-Jährigen im Rosenbergtunnel auf die Seite. Diese und eine zweite, 66-jährige Lenkerin wurde gemäss Mitteilung der Kantonspolizei beim Unfall leicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand Schaden von rund 25'000 Franken.

Die Unfallstelle vom Donnerstag am Westeingang des Rosenbergtunnels.

Die Unfallstelle vom Donnerstag am Westeingang des Rosenbergtunnels.

Bild: Kantonspolizei St.Gallen
(25.6.2020)

Die 66-jährige Autolenkerin wollte am Donnerstag, vor 14.15 Uhr, aus dem Schorentunnel von der Kreuzbleiche her auf die Stadtautobahn in Richtung St.Margrethen einspuren. Aufgrund eines Lastwagens konnte die Frau nicht auf die Normalspur wechseln. Dadurch geriet ihr Wagen auf die Sperrfläche am Eingang zum Rosenbergtunnel und kollidierte danach mit einem Randstein.

Durch den heftigen Aufprall wurde das Auto nach links abgewiesen, überquerte die Normal- und geriet auf die Überholspur. Dort stiess es mit dem Auto einer 51-Jährigen zusammen. Dieses wurde durch die Wucht des Aufpralls nach links abgetrieben, landete in der Tunnelwand und kippte auf die Seite. Beide Autofahrerinnen zogen sich gemäss Mitteilung der Kantonspolizei leichte Verletzungen zu; die 51-Jährige musste mit der Ambulanz ins Spital gebracht werden.

Freitag, 26. Juni - 10:40 Uhr

Blitz und Donner

Momentaufnahme. Freitag, 7.28 Uhr, auf dem Airport Altenrhein.

Momentaufnahme. Freitag, 7.28 Uhr, auf dem Airport Altenrhein.

Bild: Tino Dietsche

Am Freitagmorgen ist ein Gewitter mit viel Regen sowie Blitz und Donner von Westen her über die Region zwischen St.Gallen und dem Bodensee gezogen. Exakt um 7.28 Uhr hat Fotograf Tino Dietsche auf dem Airport Altenrhein den richtigen Moment erwischt, um einen dieser Blitze eindrucksvoll aufs Bild zu bannen.

Freitag, 26. Juni - 9:47 Uhr

Sommerfest in der Grabenhalle: Mit Trip-Hop und Rap eine sehr ungewöhnliche Saison ausklingen lassen

(pd/mha) Bevor sich die Grabenhalle in die Sommerpause verabschiedet, gibt es am Samstag, ab 18 Uhr, ein Fest. Mit Konzerten und einem Rave wolle man den Sommer endgültig ein- und die wegen des Coronavirus verkorkste Saison ausläuten, heisst es in der Ankündigung des Anlasses. Auf der Bühne stehen drei Bands: K-Trième Dimension rappen, Karl Kave & Durian spielen «Stepsequencer-Romantik» und bei Mischgewebe gibt's Trip-Hop und Dream-Pop. Zudem wird das DJane-Duo Kaltes Klares Wasser auflegen.

Ein Bild, wie es in der Grabenhalle im erster halben Jahr selten war: Party mit Liveband. Im Bild der Auftritt von Knöppel von Ende 2019.

Ein Bild, wie es in der Grabenhalle im erster halben Jahr selten war: Party mit Liveband. Im Bild der Auftritt von Knöppel von Ende 2019.

Bild: Ralph Ribi (15.12.2019)

Die Halle öffnet um 18 Uhr zum gemütlichen Beisammensein und einem Grill auf dem Vorplatz. Die Musik spielt ab 21 Uhr. Das Kollektiv beschränkt die Gästezahl aufgrund der Coronakrise freiwillig auf 300 Personen. Ausserdem müssen «die Koordinaten» der Gäste weiterhin notiert werden. Zudem wird das Tragen einer Hygienemaske weiterhin empfohlen.

Donnerstag, 25. Juni - 18:47 Uhr
Der Circus Knie geht dieses Jahr doch noch auf Tournee: Er gastiert dabei vom 10. bis 18. November in der Stadt St.Gallen.

Der Circus Knie geht dieses Jahr doch noch auf Tournee: Er gastiert dabei vom 10. bis 18. November in der Stadt St.Gallen.

Bild: Stefania Telesca (25.7.2019)

Der Zirkus kommt: Der Circus Knie plant für den Herbst eine verkürzte Tournee - und gastiert dabei auch in St.Gallen

(pd/vre) Für die Deutschschweizer Fans des Circus Knie gibt es eine gute Neuigkeit: Im Herbst führt der Zirkus eine verkürzte Tournee durch. Das diesjährige Knie-Programm steht gemäss Mitteilung schon lange und die Artisten stehen in den Startlöchern. Halt macht der Circus Knie im Herbst in zwölf Städten, darunter auch St.Gallen. Start ist am 4. September in Bern, die Dernière am 31. Dezember in Luzern. Die neue Terminliste für die Ostschweiz sieht wie folgt aus:

  • Buchs SG - 6. und 7. Oktober
  • Chur - 9. bis 11. Oktober
  • Zürich - ab 14. Oktober
  • St. Gallen - 10. bis 18. November
  • Wil SG - 20. bis 22. November
  • Rapperswil - 25. bis 29. November

Aufgeschaltet wird der neue Knie-Tourneeplan Ende Juli. Ab dann sind auch wieder Tickets im Vorverkauf erhältlich. Alle Karten für aufgrund der Coronakrise abgesagte Gastspiele können ab sofort retourniert werden, dies bei der Vorverkaufsstelle, an der man sie erworben hat. Bei einer abgesagten Veranstaltung gilt gemäss Mitteilung eine Frist von 30 Tagen ab Veranstaltungsdatum für die Rückerstattung. Die Verantwortlichen des Circus Knie bitten zudem um Verständnis, dass diese Rückerstattung aufgrund der aussergewöhnlichen Lage länger als üblich dauern kann.

Donnerstag, 25. Juni - 18:24 Uhr

NAMEN & NOTIZEN: Von fotogenen Badehosen

(ghi) Sollen in St.Galler Schwimmbädern aus Sicherheitsgrünbden Unterwasserkameras installiert werden? Diese Frage trieb das Stadtparlament an seiner letzten Sitzung um. FDP-Stadtparlamentarier Karl Schimke stimmte in der Kommission dagegen, in der Ratsdebatte hielt er dann aber ein flammendes Plädoyer für die Sicherheitskameras. Die Ursache für den Sinneswandel lag nicht zuletzt in der Terminologie.

FDP-Stadtparlamentarier Karl Schimke will nicht in Badehosen von unten videoüberwacht werden.

FDP-Stadtparlamentarier Karl Schimke will nicht in Badehosen von unten videoüberwacht werden.

Bild: Urs Bucher (7.12.2015)

Wenn von Videoüberwachung die Rede sei, stelle er sich vor, dass es in den Bädern bald zu und hergehe «wie im Nasa-Kontrollzentrum». Dass dem nicht so sei, und die Kameras nur Umrisse festhielten, hat Schimke dann beruhigt. «Ich will mich ja auch nicht von unten in ‹Speedos› sehen. Es ist nicht schön», sagte er und erntete Lacher von allen Seiten. Die Unterwasserkameras fanden im Parlament schliesslich eine Mehrheit. Ob es am Ästhetik-Argument von Schimke lag?

Und für alle, die sich nicht regelmässig mit den Entwicklungen der Bademode auseinandersetzen, noch ein Nachtrag: «Speedos» heisst eine Sorte speziell enger Badehosen...

Donnerstag, 25. Juni - 18:16 Uhr

NAMEN & NOTIZEN: Seiner Zeit voraus

Wahlziele für den Herbst perfekt verinnerlicht: SP-Stadtparlamentarier und Fraktionspräsident Daniel Kehl.

Wahlziele für den Herbst perfekt verinnerlicht: SP-Stadtparlamentarier und Fraktionspräsident Daniel Kehl.

Bild: Urs Bucher (14.1.2020)

(ghi) Ebenfalls an der letzten Stadtparlamentssitzung bewies Daniel Kehl, Boss der SP/Juso/PFG-Fraktion, dass er seiner Zeit voraus ist – oder zumindest seine politischen Ziele für den Herbst perfekt verinnerlicht hat. Kehl ergriff im Parlament nach Baudirektorin Maria Pappa das Wort und startete sein Votum mit: «Sehr geehrte Frau Stadtpräsidentin..» Dumm nur, dass diese Anrede frühestens ab dem 1. Januar 2021 zutreffen kann. Und das auch nur unter der Bedingung, dass die bisherige SP-Stadträtin im Herbst auch wirklich zur ersten St.Galler Stadtpräsidentin gekürt wird

Donnerstag, 25. Juni - 16:15 Uhr

Ausflugsrestaurant Guggeien-Höchst bleibt vorläufig geschlossen: Waldschenke übernimmt diesen Sommer den Garten

(pd/vre) Das Restaurant Guggeien-Höchst im Osten von St.Gallen gehört zu den traditionellen Ausflugsbeizen, deren Zahl in den vergangenen Jahrzehnten rapide abgenommen hat. Das Restaurant ist seit dem Corona-Lockdown im März geschlossen. Und es bleibt dies vorläufig auch, weil der bisherige Geschäftsführer den Betrieb gemäss Mitteilung vom Donnerstag nicht mehr weiterführen wird.

Die «Guggeien Waldschenke» in der Aussenanlage des Restaurants «Guggeien Höchst» mit Leomat-CEO Daniel Büchel und Wirt Kurt Blötzer.

Die «Guggeien Waldschenke» in der Aussenanlage des Restaurants «Guggeien Höchst» mit Leomat-CEO Daniel Büchel und Wirt Kurt Blötzer.

Bild: Roger Nigg/PD (23.6.2020)

Ganz ohne Bewirtung müssen Spaziergängerinnen, Biker und Familien mit Kindern im Gebiet Guggeien und Höchsterwald allerdings deswegen nicht in den Sommer starten: Die Leomat AG aus Tübach - ja, die mit dem Fondue-Automaten - hat die Chance ergriffen und im Aussenbereich des Restaurants die «Guggeien Waldschenke» eröffnet. Angeboten werden Getränke, Tagesmenus mit und ohne Fleisch, Snacks und Glace.

Neben dem Kiosk stehen Getränke- und Verpflegungsautomaten von Leomat. Der Kiosk hat nämlich nur bei schönem Wetter geöffnet, das dafür an sieben Tagen die Woche von 10 bis 20 Uhr. Das Gartenrestaurant bietet Platz für 150 Gäste, eine behindertengerechte Toilette, einen Park- und einen Spielplatz. Die «Guggeien Waldschenke» bietet auch Apéros an. Reservierungen sind via E-Mail an waldschenke@leomat.ch möglich.

Nebem dem Kiosk, der nur bei schönem Wetter täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet ist, stehen in der «Guggeien Waldschenke» Automaten für Getränke und Snacks bereit.

Nebem dem Kiosk, der nur bei schönem Wetter täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet ist, stehen in der «Guggeien Waldschenke» Automaten für Getränke und Snacks bereit.

Bild: Roger Nigg/PD (23.6.2020)

Damit, dass Leomat künftig neben Automaten Restaurants betreibt, ist gemäss Mitteilung nicht zu rechnen. «Wir fanden es einfach schade, dass dieses Restaurant leer steht», wird Leomat-Geschäftsführer Daniel Büchel in der Mitteilung vom Donnerstag zitiert. Deshalb habe man nach einer unkomplizierten Übergangslösung mindestens für diesen Sommer gesucht.

Auf der Suche nach einem Wirt fündig geworden ist Leomat in den eigenen Reihen: Aussendienstmitarbeiter Kurt Blötzer besitzt das Wirtepatent. Er bedient den Kiosk, bereitet das Essen zu und hält die «Guggeien Waldschenke» sauber. Auch verfügt er über die Flexibilität und Bereitschaft, seine Arbeitstage vom Wetter diktieren zu lassen. Sollte die Waldschenke bei ihren Gästen ankommen, könnte der Betrieb gemäss Mitteilung über den Sommer hinaus bis Ende Herbst verlängert werden.

Infos zur «Guggeien Waldschenke» gibt's im Internet.

Donnerstag, 25. Juni - 14:55 Uhr

Der erste eidgenössische Sklavenhändler war ein St.Galler: Schauspieler rufen zum Kampf gegen Rassismus auf

(miz/vre) Das Schauspielensemble des Theaters St.Gallen hat am Mittwochabend mit einem eindringlichen Text und starker Gestik dazu aufgerufen, Rassismus zu bekämpfen. Die Lesung von Schauspieler Frederik Rauscher im Theatercontainer vor dem Stadthaus der Ortsbürger war als Reisebericht angekündigt, der in der Stadt St.Gallen des 16. Jahrhunderts startet. Das tat er auch, aber anders als erwartet.

Anstelle der 18-Uhr-Containerlesung veranstaltete das Schauspielensemble des Theaters St.Gallen am Mittwoch unangekündigt einen Flashmob gegen Rassismus.

Anstelle der 18-Uhr-Containerlesung veranstaltete das Schauspielensemble des Theaters St.Gallen am Mittwoch unangekündigt einen Flashmob gegen Rassismus.

Bild: Michel Canonica (24.6.2020)

8 Minuten und 46 Sekunden knieten Schauspielerinnen und Schauspieler des Theaters St.Gallen am Mittwochabend vor dem Container an der Gallusstrasse. Genau so lange, wie ein Polizist in Minneapolis sein Knie auf den Nacken von George Floyd drückte, bis dieser tot war. Den Bezug zur Stadt St.Gallen stellte die Geschichte aus dem 16. Jahrhundert her: Der von Schauspieler Frederik Rauscher verfasste Text erzählt davon, wie St.Gallen und die Fuggerstadt Augsburg mit der Sklaverei verknüpft sind.

Hieronymus Sailer, Schützling und Vetter des Bürgermeisters Joachim von Watt (Vadian), erwarb nämlich im März 1528 zusammen mit dem Konstanzer Heinrich Ehinger von Karl V. Recht und Verpflichtung, 4000 versklavte Menschen in die Kolonien zu «exportieren» und dort zu verkaufen. Für den St.Galler Historiker Hans Fässler ist Sailer damit der erste Sklavenhändler der Eidgenossenschaft. Durch Fässler wurde Schauspieler Rauscher auch auf das Thema aufmerksam.

Donnerstag, 25. Juni - 14:25 Uhr

Ein Stadtmatch im Paul-Grüninger-Stadion: SC Brühl spielt am Samstag gegen U21-Team des FC St.Gallen

(fm/vre) Am kommenden Samstag knüpft die erste Mannschaft des SC Brühl und das U21-Team des FC St.Gallen an eine Tradition an: In einem Testspiel kommt es im Paul-Grüninger-Stadion wieder einmal zum Aufeinandertreffen der beiden Stadtclubs. Von den guten alten Zeiten her, als der SCB und der FCSG gleichzeitig in den obersten Schweizer Fussballligen spielten, sind die Stadtderbys legendär. Dies auch, weil sich die Stadtrivalen bei solchen Begegnungen nie etwas geschenkt haben.

Am vergangenen Samstag spielte der SC Brühl gegen den FC Kreuzlingen. Das Testspiel endete 1:1.

Am vergangenen Samstag spielte der SC Brühl gegen den FC Kreuzlingen. Das Testspiel endete 1:1.

Bild: Kurt Frischknecht/SCB
(20.6.2020)

Das Testspiel der ersten Mannschaft des SC Brühl gegen die U21 des FC St.Gallen findet am Samstag, ab 14 Uhr, im Paul-Grüninger-Stadion statt. Der Eintritt ist gratis. Dabei sollen gemäss Mitteilung auf Brühls Seite neben den engagierten 18 Spielern noch einmal zwei bis drei Testspieler auflaufen. Unter ihnen ist auch ein Neuer, der als Innenverteidiger eine Leaderrolle übernehmen könnte. Diese Position ist bei Brühl noch vakant.

Er freue sich auf den Stadtmatch, sagt Brühls sportlicher Leiter Roger Jäger. Das Spiel solle auch ein gesellschaftlicher Anlass werden nach der langen fussballlosen Zeit. Um dem Publikum das passende Ambiente bieten zu können, wurde das Spiel kurzfristig vom Gründenmoos ins Paul-Grüninger-Stadion verlegt. Selbstverständlich werden alle Anti-Corona-Richtlinien eingehalten: Zuschauerinnen und Zuschauer müssen sich registrieren, zwischen den Sitzplätzen muss Abstand eingehalten werden.

Der SC Brühl hat in letzter Zeit bereits zwei Testspiele durchgeführt. Die Partie gegen den FC Bazenheid aus der 2 Liga interregional endete 4:1. Beim Spiel vom vergangenen Samstag gegen den FC Kreuzlingen, ebenfalls aus der 2. Liga interregional, resultierte ein 1:1-Unentschieden. Der SC Brühl spielt in der Promotion League, die U21 des FC St.Gallen in der ersten Liga.

Donnerstag, 25. Juni - 14:05 Uhr

Anti-Littering-Botschafter in St.Gallen unterwegs: Bevölkerung für Abfallproblematik im öffentlichen Raum sensibilisieren

(pd/vre) Seit heute Donnerstag sind wieder die Anti-Littering-Botschafter der IG saubere Umwelt (IGSU) in St.Gallen unterwegs. Bis 3. Juli sind sie mit ihrem Recycling-Mobil in der Innenstadt und auf Drei Weieren anzutreffen. Dort machen sie auf die Littering-Problematik aufmerksam und sammeln herumliegenden Abfall ein.

Die IGSU-Anti-Littering-Botschafter bei einem ihrer früheren Einsätze auf dem St.Galler Klosterplatz.

Die IGSU-Anti-Littering-Botschafter bei einem ihrer früheren Einsätze auf dem St.Galler Klosterplatz.

Bild: PD

Die IGSU-Botschafter sind im Auftrag der Stadt schon seit einigen Jahren in St.Gallen unterwegs. «Mit den steigenden Temperaturen und den Coronalockerungen wird der öffentliche Raum stärker beansprucht. Damit wird auch das Thema Littering wieder aktuell», sagt Strasseninspektor Gerald Hutter zum aktuellen Einsatz: «Deshalb sind wir froh, dass uns die IGSU-Botschafter auch dieses Jahr unterstützen und die Bevölkerung auf die Littering-Problematik aufmerksam machen.»

Donnerstag, 25. Juni - 11:59 Uhr

Wohnbaugenossenschaften St.Gallen und Winkeln fusionieren: Wichtige Rolle bei der Überbauung letzter Landreserven spielen

(pd/lim) Die Stadt St.Gallen hat neu neben der Bawo und der Eisenbahnergenossenschaft eine dritte gemeinnützige Wohnbauträgerin mit über 300 Wohnungen: Die Wohnbaugenossenschaften St.Gallen und Winkeln fusionieren nämlich. Von den 558 Mitgliedern der beiden Genossenschaften haben 342 an der entsprechenden Abstimmung teilgenommen und laut Mitteilung mit klaren Mehrheiten der Fusion zugestimmt. Zum Bestand der neuen WBG St.Gallen gehören 360 Wohnungen.

Die neue Wohnüberbauung an der Sturzeneggstrasse unterhalb des Gübsensees.

Die neue Wohnüberbauung an der Sturzeneggstrasse unterhalb des Gübsensees.

Bild: Ralph Ribi (31.8.2018)

Als Gründe für die rückwirkend per 1. Januar geltende Fusion nennt die WBG die immer anspruchsvoller werdende Geschäftsführung im Immobilienbereich. «Grössere Sanierungs-und Neubauprojekte sowie die Übernahme von bestehenden Liegenschaften sind von Vorständen im Nebenamt nur schwer zu stemmen.» Die nötige Professionalisierung und der gleichzeitige Erhalt des genossenschaftlichen Fachwissens bedingten eine minimale Grösse.

Mit dem Bau der Siedlung Sturzenegg (2017, 69 Wohnungen) und dem Erwerb von sechs bestehenden Liegenschaften (2019/20, 50 Wohnungen) habe die Genossenschaft in den vergangenen Jahren ihre Ziele übertroffen, heisst es in der Mitteilung weiter. Teil der Strategie ist es, zusammen mit anderen «Gemeinnützigen» eine wichtige Rolle bei der Entwicklung und Überbauung der letzten grossen Baulandareale in der Stadt St.Gallen zu spielen.

Donnerstag, 25. Juni - 11:10 Uhr

Canisius Braun wird neuer Präsident der SRG Ostschweiz

Canisius Braun, hier in seiner Funktion als Staatsschreiber im St.Galler Kantonsrat.

Canisius Braun, hier in seiner Funktion als Staatsschreiber im St.Galler Kantonsrat.

Bild: Regina Kühne

(pd/dar) Der ehemalige Staatsschreiber des Kantons St.Gallen, Canisius Braun, wird neuer Präsident der SRG Ostschweiz. Braun ist seit acht Jahren Vorstandsmitglied und Vizepräsident. Dies teilt die SRG Ostschweiz in einem Communiqué mit.

Die Wahl war geschichtsträchtig. Zum ersten Mal in der neunzigjährigen Geschichte der SRG Ostschweiz musste die Mitgliederversammlung durch eine briefliche Abstimmung ersetzt werden. Diese habe eindeutige Ergebnisse und mit 55 Prozent eine sehr hohe Wahlbeteiligung gebracht, heisst es in der Medienmitteilung weiter.

Braun folgt mit seiner Wahl auf Erich Niederer, der auf Ende Juni 2020 altershalber zurücktritt. Niederer hatte eine Dekade lang das Präsidentenamt inne. Zuvor war er 16 Jahre Leiter des Regionalstudios Ostschweiz von SRF und Ratsschreiber von Appenzell Ausserrhoden. Um die SRG besser in der Ostschweizer Bevölkerung zu verankern, habe er die Kommunikation mit den Mitgliedern und die öffentliche Diskussion über medienpolitische Themen verstärkt, schreibt die SRG Ostschweiz.

Donnerstag, 25. Juni - 9:28 Uhr

Berufswahl in der Coronakrise: Im Herbst wird statt der OBA in den Olma-Hallen eine Tischmesse durchgeführt

(pd/lim) Weil die Ostschweizer Bildungsausstellung (OBA) dieses Jahr coronabedingt ins Wasser fällt, haben sich die Organisatoren eine Alternative überlegt. Am Donnerstag und Freitag, 29. und 30. Oktober, präsentieren sich rund 100 Aussteller im Bereich Erstausbildung in den Hallen der Olma-Messen. An dieser sogenannten «Tischmesse 2020» werden laut Mitteilung über 200 Berufe vorgestellt. Expertinnen und Experten der Berufsverbände sowie Ausbildnerinnen und Ausbildner von Lehrbetrieben stehen Rede und Antwort.

Die klassische OBA, wie im Jahr 2019, fällt dieses Jahr aus. Jugendliche können sich trotzdem im Oktober in den Olma-Hallen über die Berufswahl informieren.

Die klassische OBA, wie im Jahr 2019, fällt dieses Jahr aus. Jugendliche können sich trotzdem im Oktober in den Olma-Hallen über die Berufswahl informieren.

Bild: Adriana Ortiz Cardozo (29.8.2019)

Der Anlass werde «coronakonform» durchgeführt, schreiben die Veranstalter. Tagsüber wird die Tischmesse exklusiv für Schulklassen geöffnet. Am Donnerstag, zwischen 16 und 20 Uhr, sind auch Eltern mit ihren Kindern willkommen. Interessierte können sich ab Mitte August anmelden. Potenzielle Aussteller haben die Möglichkeit - Verfügbarkeit vorbehalten - sich noch bis Ende August anzumelden.

Weitere Infos zur Tischmesse: www.oba-sg.ch/tischmesse.

Donnerstag, 25. Juni - 8:25 Uhr

TV-TIPP: Erinnerungen ans Open-Air-Festival - und wie es sich anfühlt, in diesem Jahr nicht im Tobel zu zelten

(vre) Das Open Air St.Gallen findet nicht statt. Die Coronakrise macht den Macherinnen und Machern des Grossanlasses im Sittertobel in diesem Jahr einen dicken Strich durch die Rechnung. Genau das dürfte an diesem Wochenende, an dem der Anlass hätte stattfinden sollen, das lokale Thema Nummer eins sein. Erste Texte und Bilder dazu kursieren bereits im Internet.

Die Absage des Anlasses erfüllt natürlich all jene mit Wehmut, die einmal im Jahr an der Sitter zelten, Musik hören, sich «die Lampe füllen» müssen und gute Erinnerungen daran haben. Und was macht man, wenn man wehmütig wird? Im Fall des St.Galler Open Air liegt das auf der Hand: Man trifft sich mit Gleichgesinnten am Ort der unerfüllten Wünsche und schwelgt in nostalgischen Erinnerungen.

Blick übers Open-Air-Areal im Sittertobel: An diesem Wochenende hätten hier wieder über 30'000 Personen Party feiern sollen. Dass das Gelände aber so leer wie auf dem Foto bleiben wird, ist dem Coronavirus geschuldet.

Blick übers Open-Air-Areal im Sittertobel: An diesem Wochenende hätten hier wieder über 30'000 Personen Party feiern sollen. Dass das Gelände aber so leer wie auf dem Foto bleiben wird, ist dem Coronavirus geschuldet.

Bild: Lara Abderhalden (25.5.2018)

Das hat ja bereits auch die Stadtpolizei auf den Plan gerufen: Sie hat am Mittwoch in einer Mitteilung angekündigt, am Wochenende wildes Campieren und allfällige Saufgelage im Tobel zu unterbinden, weil dieses Tun auf Privatgrund - und das ist das Sittertobel grösstenteils - verboten ist. Nur spazieren auf dem öffentlichen Wegnetz und grillieren an öffentlichen Grillstellen ist erlaubt.

Den idealen Einstieg ins Wochenende des abgesagten Open Air St.Gallen bietet am Donnerstag das Ostschweizer Regionalfernsehen TVO. In einer Spezialsendung kommen regelmässige Festivalgängerinnen und -gänger, Bands und Verantwortliche zu Wort. Dazu gibt es viele Bilder und Emotionen der vergangenen Jahre zu sehen. Erstausstrahlung ist heute Donnerstag, 18.20 Uhr, mit stündlicher Wiederholungen ab 19.20 Uhr. In den Beitrag hineinschauen kann man zudem unter tvo-online.ch.

Mittwoch, 24. Juni - 18:40 Uhr

Sanierung von Werkleitungen: Auf der Rorschacher Strasse zwischen Stadtpark und Singenberg wird ab Montag gelocht

(sk/vre) Nicht nur von der Zil-Kreuzung stadtauswärts starten die St.Galler Stadtwerke am Montag eine neue Strassenbaustelle, auch zwischen Blumenau- und Singenbergstrasse wird ab kommender Woche gelocht. Die Arbeiten an den Werkleitungen dauern hier voraussichtlich bis Mitte Oktober. Den Deckbelag wird das städtische Tiefbauamt hier dann 2021 einbauen.

Im gelben Abschnitt der Rorschacher Strasse werden ab Montag bis Mitte Oktober Werkleitungen saniert.

Im gelben Abschnitt der Rorschacher Strasse werden ab Montag bis Mitte Oktober Werkleitungen saniert.

Screenshot: Stadt St.Gallen

Während der ganzen Bauphase von Ende Juni bis Mitte Oktober bleibt die Rorschacher Strasse in beide Richtungen befahrbar. In einem ersten Schritt ersetzen die Stadtwerke zwischen Stadtpark und Singenberg die Wasserleitung. Dies geschieht in offener Bauweise über eine Länge von 270 Metern. Diese Transportleitung ist gemäss Mitteilung ein wichtiges Teilstück der städtischen Wasser-Transitachse von Ost nach West.

Anschliessend ziehen die Stadtwerke von der Singenberg- bis zur Verzweigung mit der Lämmlisbrunnenstrasse neue Gasleitungen und eine neue Wasser-Verteilleitung ein. Dafür sind im Bereich der Verzweigung und der Hauszuleitungen zusätzliche Grabarbeiten nötig. Dieser Schritt steht in Zusammenhang mit der bevorstehenden Druckerhöhung im Gasnetz von heute einer auf neu fünf Atmosphären (bar). Damit können die Stadtwerke eine Verbesserung der Versorgungssicherheit gewährleisten.

Details zu den Strassenbaustellen in der Stadt St.Gallen finden sich auch im Internet.

Mittwoch, 24. Juni - 18:10 Uhr

FC St.Gallen spielt am Donnerstag zu Hause gegen Zürich: Letard und Muheim wieder im Kader, Fazliji gesperrt

(cbr) Der FC St.Gallen hat am Donnerstag, ab 20.30 Uhr, im Kybunpark die nächste grosse Chance, als Leader ein Punktepolster zwischen sich und die Verfolger aus Bern zu legen. Gegen Zürich sind die Ostschweizer aber gewarnt: Die beiden bisherigen Saisonvergleiche gingen nämlich verloren. Während Trainer Ludovic Magnin nicht so recht weiss, was er an seiner Zürcher Wundertüten-Mannschaft hat, weiss das Peter Zeidler beim FC St.Gallen sehr genau.

Yannis Letard ist am Donnerstag beim FCSG-Spiel gegen Zürich wieder mit von der Partie. Das Bild stammt vom Spiel gegen den FC Lugano Ende Januar.

Yannis Letard ist am Donnerstag beim FCSG-Spiel gegen Zürich wieder mit von der Partie. Das Bild stammt vom Spiel gegen den FC Lugano Ende Januar.

Bild: Urs Bucher (27.1.2020)

Der Coach sagt am Mittwoch zum Heimspiel: «Zürich ist taktisch, kämpferisch und läuferisch besser als Sion. Wenn wir aber sehr gut sind, haben wir auch in diesem Spiel sehr gute Chancen.» Um sehr gut zu sein, kann es helfen, dass Zeidler auf den wieder genesenen Yannis Letard zählen kann – zumal Betim Fazliji gesperrt ist. Auch Miro Muheim steht nach seiner Grippe im Aufgebot. Der FC St.Gallen hat fürs Heimspiel mittels Zufallsgenerator 750 Tickets vergeben; mehr Publikum lassen die Anti-Corona-Vorschriften im Moment noch nicht zu.

Mittwoch, 24. Juni - 15:50 Uhr

Noch eine Baustelle an einer Hauptstrasse: Stadtwerke ersetzen historische Wasserleitung nach Goldach

(sk/vre) Im Auftrag der Regionalen Wasserversorgung (RWSG) ersetzen die St.Galler Stadtwerke die über 100 Jahre alte Wasserleitung zwischen St.Gallen und Goldach. Die Arbeiten erfolgen etappenweise. Sie dauern von Ende Juni 2020 bis ins Jahr 2023 hinein. Der Startschuss für die Arbeiten fällt am Montag, und zwar mit Baubeginn an der ersten, 900 Meter langen Etappe von der Zilstrasse zur Bushaltestelle Obere Waid.

Blick von der Bushaltestelle Obere Waid der Rorschacher Strasse entlang in Richtung Stadt.

Blick von der Bushaltestelle Obere Waid der Rorschacher Strasse entlang in Richtung Stadt.

Bild: Stadt St.Gallen

Der Wassertransport von Goldach nach St.Gallen erfolgt seit mehr als 100 Jahren über zwei Graugussleitungen. Sie werden jetzt ersetzt. Die rund 5,3 Kilometer lange Leitung wird neu vom Zil am Ostrand von St.Gallen der Autobahn entlang zur Bruggmühle in Goldach geführt. Die neue Duktilgussleitung weist gemäss Mitteilung einen Durchmesser von 600 Millimeter auf. Damit können neu bis zu 32'000 Kubikmeter Trinkwasser pro Tag aus dem Bodensee in die Stadt gepumpt werden.

St.Gallen bezieht sein Trinkwasser seit 125 Jahren aus dem Bodensee. Damals wurde das Wasserwerk Rietli in Goldach gebaut und mit der Leitung, die jetzt erneuert wird, mit der Gallusstadt verbunden. Im Bild von 1893 der Bau der Ansaugleitung vom Wasserwerk in den Bodensee hinaus.

St.Gallen bezieht sein Trinkwasser seit 125 Jahren aus dem Bodensee. Damals wurde das Wasserwerk Rietli in Goldach gebaut und mit der Leitung, die jetzt erneuert wird, mit der Gallusstadt verbunden. Im Bild von 1893 der Bau der Ansaugleitung vom Wasserwerk in den Bodensee hinaus.

Bild: Stadtarchive St.Gallen

Der Verwaltungsrat der Regionalen Wasserversorgung rechnet für das Gesamtprojekt mit Kosten von 17,1 Millionen Franken. Es soll 2023 abgeschlossen werden; die Arbeiten an der ersten Etappe dauern voraussichtlich bis April 2021. Während der Bauarbeiten bleibt die Rorschacher Strasse von der Zilkreuzung bis in die Oberwaid in beide Richtungen befahrbar. Während Belagsarbeiten muss der Verkehr zeitweise mit einem Lichtsignal geregelt werden.

Mittwoch, 24. Juni - 14:18 Uhr

Barrierefreie Kunst im Museum im Lagerhaus: Erstes Museum im Kanton mit dem Label «Kultur inklusiv»

(pd/vre) Das Museum im Lagerhaus ist das erste Museum im Kanton St.Gallen, das das Label «Kultur inklusiv» trägt. Mit der Ausrichtung auf Kunst in Grenzbereichen setzt es sich von jeher «für Diversität in der Kunst und im Kunstbetrieb» ein. Das Museum im Lagerhaus nehme seine Pflicht wahr, die Vielfalt der Gesellschaft im Auftrag zu berücksichtigen, heisst es in einer Mitteilung: «Niemand wird ausgeschlossen.»

Ein Workshop für Kinder mit Behinderungen in einer der Ausstellungen des Museums im Lagerhaus.

Ein Workshop für Kinder mit Behinderungen in einer der Ausstellungen des Museums im Lagerhaus.

Bild: Museum im Lagerhaus

Als Kompetenzzentrum für Outsider Art rückt das Museum im Lagerhaus sowieso Werke aus künstlerischen Grenzbereichen und von Autodidakten ins Zentrum. Die Urheberinnen und Urheber selber sind in verschiedener Hinsicht Ausgegrenzte oder Grenzgängerinnen und Grenzgänger. Sie haben beispielsweise Erfahrungen mit der Psychiatrie oder leben mit einer Behinderung.

Bei seinen Ausstellungen achtet das Museum im Lagerhaus auf eine barrierefreie Gestaltung. Es bietet zudem Vermittlungsangebote für Personen mit Einschränkungen an, etwa Workshops für kognitiv beeinträchtigte Schulkinder oder Menschen mit Demenz oder Führungen für Patientinnen und Patienten aus der Psychiatrie. Weitere Angebote wie etwa Führungen in Gebärdensprache sind in Vorbereitung.

Mittwoch, 24. Juni - 12:47 Uhr

Grünliberale kritisieren Sparpaket des St.Galler Stadtrats: Aktionismus und Pflästerlipolitik anstelle einer klaren Strategie

(pd/vre) Die St.Galler Grünliberalen üben Kritik an den Sparmassnahmen, die die St.Galler Stadtregierung vor einer Woche fürs Budget 2021 und darüber hinaus vorgestellt hat. Was der Stadtrat präsentiert habe, sei kein Sparpaket, sondern eine Problemverlagerung. Zudem seien die Informationen zu den Massnahmen« sehr vage». So gebe es etwa keine Angaben zum effektiven Spareffekt verschobener Bauprojekte.

Es ist für die Grünliberalen klar, «dass die Stadt vor einschneidenden Sparmassnahmen steht». In der Krise müsse der Stadtrat aber besonnen auftreten und positive Signale an Wirtschaft und Bevölkerung senden. Im Moment tue die Stadtregierung das nicht. Sie erwecke vielmehr den Anschein, dass sie «mehr von Aktionismus getrieben» sei, als dass sie mit einer «schlüssigen und fundierten Strategie» aufwarte, die die Situation der Stadtkasse wirklich hinterfrage.

Um die Investitionsrechnung zu entlasten, will der Stadtrat die Sanierung und Modernisierung des Kunstmuseums St.Gallen auf die Zeit nach 2025 verschieben.

Um die Investitionsrechnung zu entlasten, will der Stadtrat die Sanierung und Modernisierung des Kunstmuseums St.Gallen auf die Zeit nach 2025 verschieben.

Bild: Nik Roth (18.6.2020)

Vor einem drohenden 80-Millionen-Loch wirkten einige Sparpositionen des Stadtrats «lächerlich», finden die Grünliberalen. So würden den durch die Coronakrise gebeutelten Kulturschaffenden knapp 70'000 Franken entzogen, was für sie «ein weiterer Genickschlag» sei. Die Verschiebung lange geplanter Bauvorhaben gehe auf Kosten des Gewerbes. Und die Streichung des ausserschulischen Angebots «Kunst und Handwerk» sei ebenfalls Pflästerli-Politik, schreiben die Grünliberalen.

In den stadträtlichen Massnahmen zugunsten der Stadtkasse vermissen die Grünliberalen zudem Angaben, wie der Stadtrat Bund und Kanton bei den durch die Coronakrise steigenden Sozialhilfekosten und den absehbaren Steuerausfällen in die Pflicht nehmen will. Ebenfalls ein Thema ist für die Partei die Abgeltung der Zentrumslasten. Die Kumulierung dieser Kosten bei der Stadt sei unfair:

«Es geht nicht an, dass sich die Stadt - als Wirtschaftsmotor der ganzen Region - zu Tode sparen muss, während Landgemeinden (...) ihre Steuern auf tiefstem Niveau halten können.»

St.Galler Stadtrat sagt Kinderfest 2021 ab: Eine überraschend rasch lancierte Petition will den Traditionsanlass noch «retten»

Es war absehbar: Für die meisten St.Gallerinnen und St.Galler ist das Kinderfest eine emotionale Angelegenheit. Entsprechend heftig sind die Reaktionen auf die Meldung, dass es erst 2024 wieder stattfinden soll. Massive Kritik daran kommt von der SVP. Und inzwischen wurde im Internet gar eine Petition fürs Kinderfest 2021 lanciert.
Reto Voneschen und Daniel Wirth
Mittwoch, 24. Juni - 11:52 Uhr

Bibliotheksgebäude der Universität wird in drei Etappen saniert: Auch die Erdbebensicherheit ist ein Thema

(pd/vre) Rund 30 Jahre nach Inbetriebnahme wird ab diesem Sommer das Bibliotheksgebäude der Universität St.Gallen in drei Etappen saniert. Dabei wird die Cafeteria erneuert und die Hülle teilsaniert, zudem werden Erdbebensicherheit und Brandschutz verbessert. Das Bibliotheksgebäude bleibt deswegen gemäss Mitteilung vom Mittwoch im Sommer 2020, 2021 und 2022 je während rund zweier Monate geschlossen.

Wahrzeichen des Bibliotheksgebäudes der Uni St.Gallen sind die Glaspyramiden auf dem Dach. Ab diesem Sommer wird das 1989 eröffnete Gebäude in drei Etappen für 14,5 Millionen teilsaniert.

Wahrzeichen des Bibliotheksgebäudes der Uni St.Gallen sind die Glaspyramiden auf dem Dach. Ab diesem Sommer wird das 1989 eröffnete Gebäude in drei Etappen für 14,5 Millionen teilsaniert.

Bild: Michel Canonica (3.5.2019)

Der Grossteil der Sanierungsarbeiten betrifft das Innere des Gebäudes. Aussenarbeiten sind etwa nötig für den Austausch der Fenster und die Sanierung des Flachdachs, auf das neu eine Fotovoltaikanlage kommt. Der Bauverkehr erfolgt über die Curtistrasse. Die Kapazität der Bibliothek bleibt unverändert bei 3500 Studierenden. Die Kosten für die Sanierung betragen 14,5 Millionen Franken. Der St.Galler Kantonsrat hatte der Sanierungsvorlage im September 2018 zugestimmt.

Diesen Sommer bleibt das Bibliotheksgebäude der Universität vom 3. Juli bis 6. September geschlossen. In dieser Zeit stehen auch die Lernplätze in der Bibliothek nicht zur Verfügung. Die übrigen Dienstleistungen der HSG-Bibliothek werden in einem Container-Provisorium angeboten. Dieses trägt die Gebäude-Nummer 20, steht hinter dem Bibliotheksbau und ist ab 7. Juli jeweils von Montag bis Freitag geöffnet.

Mittwoch, 24. Juni - 11:33 Uhr

«Tagblatt»-Umfrage zur Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten: Knappe Mehrheit ist gegen die Massnahme des Stadtrats

(vre) Ebenso heftig diskutiert wie die Absage des Kinderfests wird in der Stadt St.Gallen auch über die vom Stadtrat per 1. Juni beschlossene Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten in der Alt- und Teilen der westlichen Innenstadt. Aus der Wirtschaft und von bürgerlichen Politikern wird die Massnahme begrüsst, während sie von Gewerkschaften und links-grünen Politikern heftig bekämpft wird.

Darüber, wie die Meinung im Volk zu diesem Thema ist, kann man nur spekulieren. Obwohl sie natürlich nicht wirklich repräsentativ ist, zeigt jetzt das Resultat einer Internet-Umfrage von «Tagblatt online» einen Trend auf: Bis Dienstag, 11 Uhr, hatten sich 2723 Leserinnen und Leser an der Umfrage beteiligt. Davon sagt eine knappe Mehrheit von 48 Prozent Nein oder eher Nein zur Ausdehnung der Öffnungszeiten. 44 Prozent sind dafür oder eher dafür. Acht Prozent zeigen sich unentschieden.

Mittwoch, 24. Juni - 11:00 Uhr

Palace endgültig im Sommerschlaf: Vorfreude auf die nächste Saison, erste Programmpunkte bekannt

(vre) Auch dem Kulturzentrum im alten Kino Palace in St.Gallen hat das Coronavirus die erste Hälfte des laufenden Jahres gründlich verdorben. Mit dem Lockdown von Mitte März wurde die Saison aufgrund der grossen Unsicherheit gleich ganz abgebrochen. Am vergangenen Wochenende hat sich das Place nun mit dem traditionellen Saisonschlussfest in die Sommerpause abgemeldet.

Besucherinnen und Besucher stehen fürs Konzert von Dachs vor dem Palace Schlange.

Besucherinnen und Besucher stehen fürs Konzert von Dachs vor dem Palace Schlange.

Bild: Nik Roth (6.3.2020)

Freuen können sich Palace-Stammgäste auf die nächste Saison. Bereit stehen sieben Konzerttermine fest; darunter sind auch Bands, die diesen Frühling nicht auftreten konnten. Änderungen sind - nicht zuletzt wegen der Coronakrise - allerdings immer noch möglich. Im Internet wird das Programm ständig nachgeführt. Folgende Termine kann man sich provisorisch bereits in die Agenda eintragen:

  • 17. September, Tür 20.00
    Horse Lords (US)
  • 3. Oktober, Konzert 22.00
    Albumtaufe Panda Lux Deluxe (CH)
  • 16. Oktober, Konzert 21.30
    Jeans for Jesus (CH) und Capslock Superstar (CH)
  • 12. November, Konzert 21.00 
    Klitclique (AT)
  • 20. November
    Nadja Zela (CH) und Batbait (CH)
  • 19. Dezember, 21.30
    Gewalt (DE) und Willibald (CH)
  • 24. Januar, Konzert 15.00
    «Worscht», Albumtaufe Marius & die Jagdkapelle (CH)
  • 6. März, Tür 21.00 
    The Garden (US)
Mittwoch, 24. Juni - 10:10 Uhr

St.Galler Stadtrat will Corona-Bussgelder nicht zur Verbilligung eines Ferienangebots für Kinder verwenden

(sda/vre) Die Stadtpolizei hat Corona-Bussen für über 40'000 Franken verteilt. Das Geld fliesst in die Stadtkasse. Die St.Galler Stadtregierung lehnt es nun ab, diese Mittel zur Finanzierung des «Ferienpasses mobil» für städtische Kinder zu verwenden. Das geht aus der stadträtlichen Antwort auf eine Einfache Anfrage des grünen Stadtparlamentariers Christian Huber hervor.

Während des Corona-Lockdowns war die Stadtpolizei zur Durchsetzung der Regeln nicht nur in den Naherholungsgebieten präsent. Personen, die sich trotz Ermahnung nicht an die Vorschriften halten wollten, wurden gebüsst.

Während des Corona-Lockdowns war die Stadtpolizei zur Durchsetzung der Regeln nicht nur in den Naherholungsgebieten präsent. Personen, die sich trotz Ermahnung nicht an die Vorschriften halten wollten, wurden gebüsst.

Bild: Raphael Rohner (5.4.2020)

Der Stadtrat lehnt die Finanzierung des Sommerferienangebots aus städtischen Mitteln grundsätzlich ab. Als Folge der Pandemie seien sowieso weniger Einnahmen aus Ordnungsbussen als budgetiert zu verzeichnen gewesen, schreibt der Stadtrat. Auf der anderen Seite hätten aber auch «sehr viel höhere» Ausgaben resultiert.

Der Stadtrat will durch die allfälligen Verbilligung des Ferienpasses mit Corona-Bussgelder auch kein Präjudiz schaffen. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass dies weitere Forderungen für die Verwendung von Busseneinnahmen auslösen würde, heisst es in der Antwort auf die Einfache Anfrage.

Corona-Bussen

Rund ein Viertel der Bussgelder ist noch offen

(sda/vre) Wegen Missachtung der Corona-Richtlinien hat die Stadtpolizei bis zum 17. Juni Ordnungsbussen für 41'700 Franken ausgesprochen. 29'920 Franken davon hat die Stadt gemäss Angaben in der Antwort auf eine Einfache Anfrage bereits eingenommen. 11'780 Franken sind noch ausstehend oder der Fall ist, nachdem die Busse nicht bezahlt wurde, bei der Staatsanwaltschaft hängig.

In seinem Vorstoss schlug Huber vor, die Bussgelder den städtischen Kindern bis 16 Jahren zur kostenlosen Benützung des «Ferienpasses mobil» zur Verfügung zu stellen. Dieses Angebot für die Sommerferien kostet 35 Franken und berechtigt für uneingeschränkte Fahrten mit dem öffentlichen Verkehr in St.Gallen und Umgebung. Zudem sind darin Dauer-Eintritte in die städtischen Frei- und Hallenbäder sowie den Walter-Zoo, aber auch die Gratis-Ausleihe von Spielen der Ludothek enthalten.

Was für die Stadt St.Gallen nicht in Frage kommt, scheint gemäss der Presseagentur SDA bei Kantonen teils Schule zu machen: Der Bündner Sicherheitsdirektor Peter Peyer (SP) gab etwa bekannt, dass die Polizei im Zusammenhang mit Verstössen gegen Corona-Vorschriften Bussen für 16'000 Franken verteilte. Die Regierung überlege, das eingenommene Geld nach dem Muster des Kantons Tessin einer Hilfsorganisation oder einer gemeinnützigen Institution zu übergeben.

Mittwoch, 24. Juni - 8:22 Uhr

Nach Aufruf zu privaten Partys auf dem Open-Air-Gelände: Campieren verboten, Polizei wird am Wochenende präsent sein

(stapo/nat) Wegen des Coronavirus kann in diesem Jahr das Open Air St.Gallen nicht stattfinden. Aufgrund dessen wurde teils zu privaten Partys auf dem Festivalgelände im Sittertobel aufgerufen. Diesem Aufruf wollen am Wochenende verschiedene Personen folge leisten. Fürs Gebiet gilt jedoch eine Schutzverordnung, die es verbietet, Veranstaltungen durchzuführen oder zu campieren, heisst es in einer Mitteilung der Stadtpolizei. Ausgenommen davon sei - mit einer Sonderbewilligung in der Schutzverordnung - das Open Air St.Gallen.

Findet dieses Jahr so nicht statt: Blick ins Areal des St.Galler Open-Air-Festivals.

Findet dieses Jahr so nicht statt: Blick ins Areal des St.Galler Open-Air-Festivals.

Bild: Sabrina Stübi (2018)

Da Gruppen zu erwarten sind, werde die Stadtpolizei während des Wochenendes im Sittertobel präsent sein, heisst es in der Mitteilung weiter. Personen, welche anreisen und Partys durchführen oder gar campieren wollen, werden auf die Vorschriften hingewiesen und vom Gelände geschickt. Das Missachten der Regeln könnte im letzten Schritt eine Anzeige zur Folge haben. Die Stadtpolizei bittet deshalb, sich an die Regeln zu halten.

Ein Spaziergang durchs Schutz- und Naherholungsgebiet ist jederzeit gestattet. Ebenso darf an den öffentlichen Grillplätzen grilliert werden. Das Sittertobel ist aber als Privatgrundstück zu betrachten, auf dem nur die öffentlichen Wege genutzt werden dürfen. Campieren auf öffentlichem Grund sei generell verboten, heisst es in der Mitteilung der Polizei weiter. Auf Privatgrund brauche es die Einwilligung des Eigentümers; eine solche zu erteilen, sei wegen der geltenden Schutzverordnung nicht möglich.

Dienstag, 23. Juni - 18:22 Uhr

Fernsehdebatte zur Absage des St.Galler Kinderfestes 2021: Markus Buschor und Manuela Ronzani kreuzen die Klingen

(pd/vre) Die Absage des Kinderfests 2021 durch den Stadtrat ist seit Tagen das Hauptgesprächsthema vieler St.Gallerinnen und St.Galler. Am Mittwochabend findet dazu erstmals eine öffentliche Debatte statt, und zwar im Regionalfernsehen. In der Sendung «Zur Sache» diskutieren der St.Galler Schuldirektor Markus Buschor und SVP-Stadtparlamentarierin Manuela Ronzani. Moderiert wird die Diskussion von «Tagblatt»-Chefredaktor Stefan Schmid.

Am Mittwochabend diskutieren Schuldirektor Markus Buschor und SVP-Politikerin Manuela Ronzani über die Absage des St.Galler Kinderfests 2021.

Am Mittwochabend diskutieren Schuldirektor Markus Buschor und SVP-Politikerin Manuela Ronzani über die Absage des St.Galler Kinderfests 2021.

Bilder: Ralph Ribi/Benjamin Manser

Der Talk wird am Mittwochnachmittag aufgezeichnet. Darin werden also die neusten Entwicklungen in Sachen St.Galler Kinderfest zur Sprache kommen. Etwa das Beharren des Stadtrats auf seinem Entscheid, wie es am Dienstag aus den Antworten auf eine SVP-Interpellation hervorging (ST.GALLER STADT-TICKER, 12:05 Uhr). Oder der Stand der Dinge bei der Online-Petition «Rettet das St.Galler Kinderfest»: Bis Dienstag, 18 Uhr, hatten knapp 1300 Personen unterschrieben.

Die TVO-Sendung «Zur Sache» übers St.Galler Kinderfest 2021 wird am Mittwoch, 18.30 Uhr, erstmals ausgestrahlt. Wiederholungen sind um 19.30, 20.30 und 21.30 Uhr oder auch im Internet unter www.tvo-online.ch zu sehen.

Dienstag, 23. Juni - 17:08 Uhr

In der Lunaris-Bar an der Augustinergasse gibt's Veränderungen: Mauro Girardi will «sein Baby gehen lassen»

(vre) Derzeit ist die Lunaris-Chillout-Bar an der Augustinergasse 29 wegen der Coronakrise geschlossen. Und sie wird auch nicht mehr unter der alten Leitung eröffnen: Mauro Girardi hört nämlich auf, wie er auf Facebook seinen Stammgästen mitteilt. Er will das Lokal verkaufen. Bis das geschehen ist und eine neue Leitung übernimmt, bleibt die beliebte Bar im St.Galler Bermuda-Dreieck geschlossen.

Mauro Girardi kurz nach der Eröffnung in seiner Lunaris-Chillout-Bar. Jetzt, knapp sieben Jahre später, will er das Lokal verkaufen.

Mauro Girardi kurz nach der Eröffnung in seiner Lunaris-Chillout-Bar. Jetzt, knapp sieben Jahre später, will er das Lokal verkaufen.

Bild: Olivia Hug (19.11.2013)

Eröffnet hat der ehemalige Banker Girardi vor knapp sieben Jahren. Die Bar wurde rasch für ihre Drinks, die gute Stimmung und die gemütlich-gediegene Smokers Lounge im oberen Stock bekannt. Den jetzigen Verkauf begründet Girardi mit persönlichen Motiven. Er trägt sich seit einiger Zeit mit dem Gedanken, seine beruflichen Weichen nochmals neu zu stellen: «Und in den letzten zwei, drei Wochen ist der Gedanke gereift, dass jetzt der richtige Moment ist, mein Baby gehen zu lassen», schreibt er auf Facebook.

Vom Banker zum Beizer

ST.GALLEN. Als Teenager träumte Mauro Girardi davon, einmal eine eigene Bar zu haben. Stattdessen wurde er Anlageberater. Die Wirtschaftskrise liess ihn seinen Traum nun dennoch verwirklichen.
David Gadze
Dienstag, 23. Juni - 16:31 Uhr

Präsidiumswechsel bei den Grünliberalen: Marcel Baur folgt auf Christoph Wettach

Marcel Baur, neuer Präsident der Grünliberalen der Stadt St.Gallen.

Marcel Baur, neuer Präsident der Grünliberalen der Stadt St.Gallen.

Bild: PD

(pd/vre) Die Grünliberalen der Stadt St.Gallen haben gemäss Mitteilung eine neue Parteispitze: Als Präsident folgt auf Stadtparlamentarier Christoph Wettach der kürzlich für Nationalrat Thomas Brunner ins Stadtparlament nachgerutschte Marcel Baur. Zum Vizepräsidenten wurde am Montag neu Werner Nadig gewählt. Er folgt in diesem Amt Lucia Podolsky.

Neu in den Vorstand gewählt wurden gemäss Mitteilung Reto Schmid, Geschäftsführer Vereinigung für Umweltrecht (VUR) und Vizepräsident des WWF St.Gallen, sowie Jacqueline Gasser-Beck, Fraktionsvorsitzende der Grünliberalen im Stadtparlament. David Jud, Philipp Schönbächler und Markus Tofalo wurden in ihren Vorstandsämtern bestätigt.

Dienstag, 23. Juni - 16:16 Uhr

Grünliberale beschliessen Parolen für den 27. September: Einstimmiges Ja zum neuen Marktplatz und zum Klimaartikel

(pd/vre) An der Mitgliederversammlung vom Montagabend haben die Grünliberalen der Stadt St.Gallen zwei Ja-Parolen für die städtischen Abstimmungsvorlagen vom 27. September beschlossen. Die Partei stellt sich einstimmig hinter die Neugestaltung von Marktplatz und Bohl sowie die Aufnahme eines Klimaartikels in die Gemeindeordnung. Die Nominierung von Sonja Lüthi zur Wiederwahl in den Stadtrat war gemäss Mitteilung eine reine Formsache.

Das partizipative Verfahren der Stadt zur Lösungsfindung am Marktplatz habe sich gelohnt, die Mängel der Projekte von 2011 und 2015 seien behoben, heisst es in einer Mitteilung der Stadtpartei vom Dienstag. Die Grünliberalen hätten sich von Anfang an konstruktiv in den partizipativen Prozess für den Marktplatz eingebracht. Mit dem Resultat, der aktuellen Vorlage zur Neugestaltung, seien sie jetzt auch zufrieden.

Am 27. September entscheiden die Stadtsanktgaller Stimmberechtigten zum dritten Mal über die Neugestaltung von Marktplatz und Bohl.

Am 27. September entscheiden die Stadtsanktgaller Stimmberechtigten zum dritten Mal über die Neugestaltung von Marktplatz und Bohl.

Bild: Hanspeter Schiess (10.10.2019)

Gestaltungs- und Nutzungsdetails sind in der Marktplatz-Vorlage, in der es um die Zustimmung eines Rahmenkredits geht, keine beschrieben. Entscheidend ist für die Grünliberalen, dass die einem allfälligen Volksja folgende Projektentwicklung auf die Wünsche und Anregungen aus dem partizipativen Prozess eingegangen wird.

Nicht glücklich sind die Grünliberalen damit, dass die Frage der neuen Bibliothek im Union-Gebäude bis zum Abstimmungstermin nicht geklärt sein wird. Trotzdem empfehlen sie für den 27. September ein Ja: Ein Nein hätte gemäss Mitteilung «einen jahrelangen Flickenteppich zur Folge». Zudem sei das Ja zum Marktplatz kein Ja zur Verlegung der Bibliothek von der Hauptpost ins Union-Gebäude und auf den Blumenmarkt.

Abstimmungsvorlage

Einstimmig für den Klimaartikel

(pd/vre) Diskussionslos stimmten die Mitglieder der Grünliberalen am Montag der zweiten städtischen Vorlage vom 27. September zu. Darin geht es um die Aufnahme eines Artikels über Klimaschutz und gegen Klimawandel in die Gemeindeordnung.

Dass die Stadt St.Gallen ihren Beitrag zur Erfüllung des Pariser Klimaabkommens leiste, sei eigentlich Pflicht, heisst es dazu in der Mitteilung der Grünliberalen vom Dienstag. Und weiter: «Hier wären ambitionierte Ziele wünschenswert.» Mit dem Konzept «Cool Down 2040» der Grünliberalen Schweiz, so glauben die städtischen Grünliberalen, liessen sich die Ziele sogar zehn Jahre früher als mit dem städtischen Konzept erreichen.

Dienstag, 23. Juni - 14:35 Uhr

Schau mir in die Augen, Kleiner!

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte am Wochenende in Abtwil eine Libelle mit einem Regentropfen zwischen dem mittleren Beinpaar.

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte am Wochenende in Abtwil eine Libelle mit einem Regentropfen zwischen dem mittleren Beinpaar.

Dienstag, 23. Juni - 14:19 Uhr

Stadträtin Sonja Lüthi wird Co-Präsidentin der KSSD

Stadträtin Sonja Lüthi, Vorsteherin der Direktion Soziales und Sicherheit der Stadt St.Gallen.

Stadträtin Sonja Lüthi, Vorsteherin der Direktion Soziales und Sicherheit der Stadt St.Gallen.

Bild: Stadt St.Gallen/Matthew Worden (21.1.2020)

(sk/vre) Stadträtin Sonja Lüthi, die Vorsteherin der Direktion Soziales und Sicherheit der Stadt St.Gallen, teilt sich ab 1. Oktober mit ihrem Luzerner Amtskollegen Martin Merki das Präsidium der Konferenz der Städtischen Sicherheitsdirektorinnen und -direktoren (KSSD). Lüthi und Merki wurden gemäss Mitteilung wegen der Coronakrise auf dem Zirkularweg zum Co-Präsidium gewählt. Sie lösen Barbara Günthard-Maier ab, die Vorsteherin des Departements Sicherheit und Umwelt der Stadt Winterthur.

Dienstag, 23. Juni - 14:10 Uhr

Restaurant-Ranking per Reservationssystem: Sechs aus der Stadt St.Gallen erhalten den Swiss Guest Award 2020

(vre) Ranglisten über alles und jedes sind in Mode. Wenn solche Rankings für Werbezwecke gebraucht werden, darf ihre Aussagekraft allerdings durchaus hinterfragt werden. Und trotzdem: Die Listen interessieren immer. Sei es nur, um zu schauen, ob eine Institution, eine Person «in die Kränze» gekommen ist, die man kennt. Genau unter diesem Blickwinkel muss man auch die Liste der «Top 50 Restaurants der Schweiz» sehen, die das Unternehmen Lunchgate am Dienstag in Umlauf gebracht hat.

Das Wildpark-Restaurant Peter und Paul ist im Lunchgate-Ranking der besten Schweizer Lokale auf Platz 26 gelandet.

Das Wildpark-Restaurant Peter und Paul ist im Lunchgate-Ranking der besten Schweizer Lokale auf Platz 26 gelandet.

Bild: Hannes Thalmann

Auf der Basis von über 70’000 Bewertungen von Gästen, die 2019 über das Reservationssystem «forAtable» von Lunchgate einen Tisch reserviert haben, hat das Unternehmen die 50 «besten» Gastronomiebetriebe der Schweiz gekürt. Sie alle wurden nach vier verschiedenen Kriterien bewertet und sind gemäss Mitteilung «aus der Sicht ihrer Kunden die besten Restaurants der Schweiz». Insgesamt zeichnet Lunchgate 385 Restaurants mit dem Swiss Guest Award 2020 aus.

Aus der Stadt St.Gallen sind sechs Restaurants auf die Liste geraten: Peter und Paul (Wildpark, Durchschnittsnote 4,9), Falkenburg (4,8), Ristorante Acquarello (Davidstrasse 38, 4,8), Tibits (4,8), Baratella (4,7) und Einstein-Bistro (4,6). Einige der «üblichen Verdächtigen» kommen in dieser Liste also vor. Und andere gute bis ausgezeichnete Lokale aus der Stadt fehlen - aus dem simplen Grund, dass sie das Reservationssystem von Lunchgate nicht verwenden, also gar keinen Eingang in die Bewertung für die sogenannten «Top 50 Restaurants der Schweiz» finden konnten…

Dienstag, 23. Juni - 12:05 Uhr

Das St.Galler Kinderfest bleibt abgesagt: Der Stadtrat ist nicht bereit, auf seinen Entscheid zurückzukommen

(vre) Die St.Galler Stadtregierung ist nicht bereit, auf ihren Entscheid zurückzukommen, das Kinderfest 2021 abzusagen. Das bekräftigt der Stadtrat in Beantwortung einer dringlichen SVP-Interpellation aus dem Stadtparlament. In der heutigen Situation brauche es Klarheit und Gewissheit. Die Unsicherheiten, die mit einer Aufnahme der Planungen für das Kinderfest 2021 verbunden wären, seien schlicht zu gross, schreibt der Stadtrat in seiner Antwort.

Nach dem morgendlichen Umzug wird am Nachmittag und Abend auf dem Kinderfestplatz auf dem Rosenberg gefeiert. Im Bild die Bühne Ost. Am Kinderfest 2018 waren knapp 37'000 Personen dabei.

Nach dem morgendlichen Umzug wird am Nachmittag und Abend auf dem Kinderfestplatz auf dem Rosenberg gefeiert. Im Bild die Bühne Ost. Am Kinderfest 2018 waren knapp 37'000 Personen dabei.

Bild: Hanspeter Schiess (20.6.2018)

Unsicher sei, wie sich die Situation in Zusammenhang mit dem Coronavirus entwickeln werde. Das gelte insbesondere für die Frage einer allfälligen zweiten Infektionswelle. Es stehe heute auch nicht fest, welche behördlichen Vorgaben im Frühsommer 2021 für Grossveranstaltung wie das Kinderfest gelten würden. Und: «Es wäre äusserst bedauerlich, wenn das Kinderfest aufwendig vorbereitet würde, dann aber aufgrund der aktuellen Situation nicht stattfinden könnte.»

Unsicher ist für die St.Galler Stadtregierung auch, ob das Stadtparlament einen Kredit für die Durchführung des Kinderfestes 2021 erteilen würde. Der Handlungsdruck für die politischen Behörden sei aufgrund der «sehr angespannten finanziellen Lage» erheblich. All diese Unsicherheiten seien zu gross und in ihrer Gesamtheit für alle Beteiligten unzumutbar. Der Stadtrat hält es vor dieser Ausgangslage für «den einzigen vernünftigen Weg, das Kinderfest 2021 bereits heute definitiv abzusagen».

Neben der «sehr angespannten und ernsten finanzielle Lage der Stadt» sowie den Corona-Unsicherheiten führt der Stadtrat einen dritten Grund für die Absage an: Nach dem sechswöchigen Unterrichtsunterbruch wegen der ersten Coronawelle soll im Schulbetrieb jetzt wieder Ruhe einkehren können. In den nächsten Wochen und Monaten solle die volle Energie für die Kernaufgabe und den Unterricht zur Verfügung stehen. Diese Einschätzung werde von den «dazu befragten Schulleitungen der städtischen Schulen einhellig geteilt», schreibt der Stadtrat.

St.Galler Kinderfest

Absage für 2021 löste heftigen Protest aus

(vre) Das Kinderfest ist eines der wichtigsten Feste im Kalender der Stadt St.Gallen. Es hat Wurzeln zurück bis ins mittelalterliche Kloster. In der heutigen Form erstmals durchgeführt wurde es 1824, also vor knapp 200 Jahren. Das Fest findet heute im Drei-Jahres-Rhythmus statt. Letztmals war das am 20. Juni 2018. Damals nahmen 5'500 Schülerinnen und Schüler, 500 Lehrkräfte, 550 Musikerinnen und Musiker sowie gegen 30'000 Festbesucherinnen und Festbesucher teil.

Die Absage des nächsten Kinderfests, nämlich jenem von 2021, hat in der Stadt heftige Proteste ausgelöst. Nachdem dieser Entscheid vor einer Woche bekanntgegeben worden war, wurde er in der Öffentlichkeit heftig diskutiert. Dabei ist die Gruppe jener, die das Fest durchführen wollen, grösser und lautstärker als jene, die die vorsichtige Einschätzung des Stadtrats teilen. Die Antwort auf die dringliche SVP-Interpellation dürfte den Streit neu entfachen.

Dienstag, 23. Juni - 11:40 Uhr

Eine Sekunde nicht aufgepasst - und schon hat das Lachen-Quartier eine neue Buslinie

(vre) Weder bieten die Verkehrsbetriebe St.Gallen (VBSG) neu Besichtigungsfahrten für Touristen in die Aussenquartiere an, noch ist das Lachen-Quartier zu einer neuen Buslinie gekommen. Dass dieser Tage an einem frühen Abend ein Bus der Linie 9 mit Ziel «Hölzli» durchs Zentrum des Quartiers fuhr, hat einen viel einfacheren Grund.

Stadtbus auf Abwegen

Hoppla? Da wendet ein Bus auf der Zürcher Strasse im Zentrum des Lachen-Quartiers? (Bild: Reto Voneschen)

Der Chauffeur war wohl auf der in dem Moment stark befahrenen Verzweigung Rosenberg-, Zürcher- und Dufourstrasse kurz abgelenkt - und schon falsch eingespurt. Passiert ist deswegen nicht viel: Einige aufmerksame Quartierbewohner hatten kurz etwas zum Staunen, der eine Passagier im Bus hatte ein paar ungewohnte Einblicke, dann wendete der Chauffeur auf der Zürcher Strasse vor der alten Migros Lachen, fuhr die paar Meter zurück und spurte richtig ein.

Dienstag, 23. Juni - 8:36 Uhr

FC St.Gallen: Espenblock verzichtet auf organisierten Support und bittet Fans, bei Heimspielen nicht vor dem Stadion zu sein

(dwa) Der Espenblock hat im Internet ein Communiqué zur Wiederaufnahme der Fussballmeisterschaft aufgeschaltet. Darin legt die Vereinigung von Fans des FC St.Gallen ihren Standpunkt zu den Corona-Geisterspielen dar.

Solche Bilder wird es im Kybunpark vorläufig nicht zu sehen geben, selbst wenn 750 Zuschauer wieder ins Stadion dürfen.

Solche Bilder wird es im Kybunpark vorläufig nicht zu sehen geben, selbst wenn 750 Zuschauer wieder ins Stadion dürfen.

Bild: Urs Jaudas (24.7.2011)

Der Entscheid für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs biete zahlreiche Anknüpfungspunkte für eine Fundamentalkritik am modernen Fussball und dessen Auswüchsen, schreibt der Espenblock einleitend. Trotzdem verzichtet er darauf, an dieser Stelle die Gesamtentwicklung des Fussballs beziehungsweise dessen «stetig fortschreitende Kommerzialisierung» anzuprangern. Weiter teilt der Espenblock mit:

«Entscheidend ist für uns, dass die Geisterspiele – auch wenn diese unseren Werten und Idealen diametral widersprechen – ein aktuell notwendiges Übel darstellen, um unsere Fankultur schnellstmöglich wieder im Stadion ausleben zu können.»

In der Folge teilt der Espenblock allerdings mit, dass er keine Möglichkeit zum gewohnten Ausleben eben dieser Fankultur sieht, solange Restriktionen bezüglich Gesamtkapazitäten, Sektorenaufteilungen oder Massnahmen zur Kontaktverfolgung notwendig sind.

«In dieser Zeit werden wir als aktive Fanszene deshalb auf einen organisierten akustischen und optischen Support im und ums Stadion verzichten.»

Der Espenblock ruft alle FCSG-Fans zudem dazu auf, auf einen «Matchbesuch» vor dem Stadion zu verzichten – will heissen, sich während Partien des FC St.Gallen vor dem Stadion zu versammeln.

Trotzdem werde man es sich nicht nehmen lassen, die Mannschaft in der entscheidenden Phase der Meisterschaft mit Aktionen zu unterstützen, so der Espenblock weiter. Dies, um dem Team zu zeigen, dass man nach wie vor voll hinter ihm stehe, auch wenn man aktuell nicht im Stadion aktiv sein könne. Ein Müsterchen davon gab es bereits in der Nacht auf vergangenen Sonntag zu beobachten: Die Mannschaft wurde nach ihrer Rückkehr vom mit 2:1 gewonnen Auswärtsmatch in Sion nach 3 Uhr von rund 150 Fans beim Kybunpark empfangen und gefeiert.

Dienstag, 23. Juni - 8:22 Uhr

Endlich Badewetter: Freibäder in der Stadt St.Gallen und am Bodensee warten auf Gäste

(vre) Die Wetterprognose für den Rest der Woche einschliesslich Samstag und Sonntag sieht im Moment recht gut aus: Die Temperaturen erreichen gemäss den Wetterfröschen im Internet endlich wieder sommerliche Höhe - von heute Dienstag mit 24 bis am Samstag mit 27 sowie am Sonntag mit 26 Grad Celsius.

Blick auf die Becken des Schwimmbads in Arbon.

Blick auf die Becken des Schwimmbads in Arbon.

Bild: Reto Martin (27.7.2018)

Vom Dienstag bis und mit Donnerstag soll zudem die Sonne von einem meist blauen Himmel scheinen. Ab Freitag ist mit erhöhter Gewitterneigung zu rechnen, wobei Freitag und Samstag tagsüber mit etwas Glück trocken über die Bühne gehen, während am Sonntagnachmittag mit dem einen oder anderen Gewitterregen zu rechnen ist.

Auch die Wassertemperaturen in den Freibädern der Stadt St.Gallen und am Bodensee sehen inzwischen so aus, dass sich auch ein «Gfrörlig» ins erfrischende Nass wagen kann. Und wer's wärmer mag, findet im Schwimmbad Arbon ein geheiztes Becken vor. Hier die aktuellen Temperaturen:

Wassertemperaturen Freibäder Stadt St.Gallen und Bodensee

Stand: 19.08.2020
Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld 24
Freibad Rotmonten 24
Familien- und Frauenbad Dreilinden 23
Mannenweier 25
Region
Badhütte Rorschach 23,2
Schwimmbad Arbon: See 24,5
Schwimmbad Arbon: Becken 25

Aufgrund der Anti-Corona-Vorschriften ist die Zahl der Besucherinnen und Besucher, die die Bäder einlassen dürfen, weiterhin beschränkt. Bezüglich freier Plätze empfiehlt sich vor dem Badibesuch daher ein Blick ins Internet. Hier der Link zu den Freibädern der Stadt St.Gallen, zur Badhütte Rorschach und zum Schwimmbad Arbon.

Dienstag, 23. Juni - 8:15 Uhr

Maschinen im Wert von 10'000 Franken gestohlen

(kapo/vre) Zwischen Samstagmittag und Montagmorgen haben Diebe eine Baustelle an der Rorschacher Strasse in St.Gallen heimgesucht. Auf der Baustelle wurde gemäss Mitteilung der Kantonspolizei ein Zivilschutzraum als Materiallager genutzt und provisorisch verschlossen. Die Diebe verschafften sich gewaltsam Zutritt zu diesem Lager und stahlen daraus Baumaschinen im Wert von rund 10'000 Franken.

Montag, 22. Juni - 23:11 Uhr

Nacht der roten Lichter in St.Gallen: Veranstaltungsbranche macht auf ihre Corona-Probleme aufmerksam

Der Lattich-Bau im Güterbahnhof war am Montag von 22 Uhr bis Mitternacht genau so rot angestrahlt wie...
8 Bilder
...die gegenüberliegende Event-Halle Hektor.
Der «Hektor» in die andere Richtung mit der Spitze des Kirchturms St.Otmar im Hintergrund.
Der Container des Theaters St.Gallen vor dem Amtshaus der Ortsbürger an der Gallusstrasse.
Die Kirche St.Laurenzen wurde ebenfalls in rotes Licht getaucht.
St.Laurenzen - unten rot, oben weiss.
Das Einstein-Kongresszentrum an der Ecke Wassergasse und Oberer Graben.
An der Leonhardsbrücke setzt die rot beleuchtete Kirche St.Leonhard einen starken farblichen Akzent.

Der Lattich-Bau im Güterbahnhof war am Montag von 22 Uhr bis Mitternacht genau so rot angestrahlt wie...

Bild: Reto Voneschen (22.6.2020)

(vre) Am Montag, 22 Uhr bis Mitternacht, leuchteten auch in Stadt und Region St.Gallen rund 30 Gebäude für einmal ganz in Rot. Mit der Night of Light machte die Veranstaltungsbranche schweizweit auf ihrer existenziellen Probleme nach der Coronakrise aufmerksam. In der Region St.Gallen waren Veranstaltungsorte und Firmensitze von Veranstaltern rot beleuchtet - vom Kybunpark im St.Galler Westen bis zum Rorschacher Kornhaus im Osten.

Montag, 22. Juni - 20:45 Uhr

Riklin-Zwillinge mit neuem Kunstprojekt in der südlichen Altstadt: Rätselraten vor der St.Galler Kathedrale

(rar) Am Montag haben die St.Galler Künstler Frank und Patrik Riklin beim St.Galler Klosterplatz ihr neustes Projekt gestartet: Unter einem Holzgerüst begannen die Brüder Insignien auf Steinplatten zu meisseln. Was dahintersteckt, wollten die beiden am Montag noch nicht verraten. Das Geheimnis soll erst am Dienstag gelüftet werden - oder auch nicht. Bei Passantinnen und Zuschauern herrscht grosses Rätselraten, was da vor sich ging.

Zehn Tage im Klosterviertel: Frank und Patrik Riklin am Montag vor der Kathedrale St.Gallen. Was das mit den Steintafeln soll, wird am Dienstag erklärt.

Zehn Tage im Klosterviertel: Frank und Patrik Riklin am Montag vor der Kathedrale St.Gallen. Was das mit den Steintafeln soll, wird am Dienstag erklärt.

Bild: Raphael Rohner (22.6.2020)

«Sie schreiben bestimmt irgendwelche Kunstsachen auf die Steinplatten und sagen dann, es sei in Stein gemeisselt», meinte eine Frau beim Kaffe trinken. Ein Mann glaubte es besser zu wissen: «Die haben zehn Steinplatten liegen und sie stehen vor dem St.Galler Dom - das muss etwas miteinander zu tun haben», mutmasste er. Immer wieder blieben am Montag Leute stehen und schauten den Künstlern verwundert zu.

Frank und Patrik hüllten sich am Montag in Schweigen. So ein Bisschen etwas Geheimnisvolles tut ja jedem Kunstprojekt - so es denn eines ist - gut. Am Dienstag wollen beiden die Öffentlichkeit informieren. Fest steht, dass das Projekt über die nächsten zehn Tage in der südlichen Altstadt stattfinden soll und per Livestream online mitverfolgt werden kann.

Montag, 22. Juni - 18:12 Uhr

Bundesrätin Viola Amherd in der St.Galler Lokremise: Sicherheitspolitik, Kampfjets und Krieg im virtuellen Raum

(pd/mha) Am Montag in einer Woche besucht Bundesrätin Viola Amherd die Stadt St.Gallen. Die Verteidigungsministerin nimmt an einem Podium teil, das die städtische CVP organisiert hat. Um 19.15 Uhr wird sie in der Lokremise zur Beschaffung neuer Kampfflugzeuge reden. Danach wird über die künftige Sicherheitsstrategie diskutiert. Kernfrage wird sein: Gegen welche Risiken muss sich die Schweiz auf nationaler, aber auch lokaler Ebene wappnen?

Bundesrätin Viola Amherd hat am kommenden Montag einen Auftritt in der Lokremise in St.Gallen. Die Beschaffung neuer Kampfjets, aber auch neue Formen der Kriegführung unter anderem im virtuellen Raum sind Themen.

Bundesrätin Viola Amherd hat am kommenden Montag einen Auftritt in der Lokremise in St.Gallen. Die Beschaffung neuer Kampfjets, aber auch neue Formen der Kriegführung unter anderem im virtuellen Raum sind Themen.

Bild: Alessandro Della Valle/KEY
(4.6.2020)

Dazu reden neben Bundesrätin Amherd der städtische Chief Digital Officer Christian Geiger, Berufsmilitärpilot Maurice Mattle und Programm-Managerin Cybersecurity Nicole Wettstein. Moderiert wird die Diskussion vom ehemaligen St.Galler Fernsehmann Hanspeter Trütsch. Eine Anmeldung ist gemäss Mitteilung für die Teilnahme am Anlass nicht nötig. Aufgrund der Coronapandemie müssen die Organisatoren allerdings eine Präsenzliste mit Namen und Telefonnummern aller Gäste führen.

Montag, 22. Juni - 17:07 Uhr

Sommersonnenwende am Bodensee: Der Kirchturm von Romanshorn funktioniert wie der Zeiger einer Sonnenuhr

Momentaufnahme. Am Sonntag ging die Sonne von Altenrhein aus gesehen genau hinter der Kirche von Romanshorn unter. Wie bei einer riesigen Sonnenuhr wirft die Kirchturmspitze einen Schatten über den Bodensee. Das markiert in dieser Konstellation die Sommersonnenwende.

Momentaufnahme. Am Sonntag ging die Sonne von Altenrhein aus gesehen genau hinter der Kirche von Romanshorn unter. Wie bei einer riesigen Sonnenuhr wirft die Kirchturmspitze einen Schatten über den Bodensee. Das markiert in dieser Konstellation die Sommersonnenwende.

Leserbild: Andreas Walker
Montag, 22. Juni - 16:44 Uhr

Führung durch Schul- und Parkanlagen auf dem Rosenberg: Wo die Natur in der Stadt St.Gallen noch ein Plätzchen hat

(sk/vre) Am kommenden Donnerstag lädt eine Führung ein, mehr über neu aufgewertete Schul- und Parkanlagen in der Stadt St.Gallen zu erfahren. Treffpunkt dafür ist um 18 Uhr vor dem Schulhaus Rotmonten. Der Spaziergang endet gegen 19.30 Uhr in den Grünanlagen der Universität St.Gallen. Eine Anmeldung ist für die Teilnahme am Anlass auf dem Rosenberg nicht nötig.

Die Umgebung des Schulhauses Rotmonten wurde gemäss Ankündigung der Führung im vergangenen Jahr umgestaltet. Dabei entstanden Blumenwiesen, artenreiche Hecken, Ruderalflächen und andere Elemente mit hohem Nutzen für die Biodiversität. Im Park der Uni St.Gallen läuft ein steter Umwandlungsprozess. Immer mehr Teilflächen werden naturnah unterhalten.

Die artenreich umgestaltete Grünanlage des Schulhauses Rotmonten.

Die artenreich umgestaltete Grünanlage des Schulhauses Rotmonten.

Bild: Stadt St.Gallen

An der Führung von Stadtgrün (dem ehemaligen Gartenbauamt) vom Donnerstag wird erklärt, welche Überlegungen bei der Umgestaltung der Schul- und der HSG-Anlagen im Vordergrund standen, welchen Nutzen die neue Umgebung bei der Förderung der Biodiversität hat und wie sich einzelne Bestandteile der Umgebungsgestaltung auch im eigenen Garten umsetzen lassen.

Montag, 22. Juni - 16:03 Uhr

Beim Einbiegen vom Parkplatz auf die Strasse einen Rollerfahrer übersehen: ein Leichtverletzter, 6'000 Franken Schaden

(kapo/vre) Am Montagmittag ist es auf der Andwilerstrasse in Gossau zum Zusammenstoss zwischen einem Auto und einem Roller gekommen. Der 45-jährige Rollerfahrer wurde leicht verletzt. Er musste mit der Ambulanz ins Spital gefahren werden. An den Fahrzeugen entstand gemäss Mitteilung der Kantonspolizei Sachschaden von rund 6'000 Franken.

Zum Unfall gekommen war es, als ein 30-Jähriger mit seinem Auto vom Parkplatz eines Detailhändlers in die Andwilerstrasse einbiegen wollte. Dabei übersah er den von rechts kommenden 45-jährigen Rollerfahrer. In der Folge kam es zur Kollision zwischen Auto und Roller, bei dem der Zweiradfahrer stürzte und sich leichte Verletzungen zuzog.

Montag, 22. Juni - 15:54 Uhr

Frauenarchiv digitalisiert seine Plakatsammlung: Ein Beitrag zur Geschichte der sozialen Bewegungen in der Ostschweiz

Trouvaille aus der Plakatsammlung des Archivs für Frauengeschichte: Plakate der Politischen Frauengruppe (PFG) von 1980 zu den St.Galler Stadtparlamentswahlen (damals hiess dieses noch Gemeinderat).

Trouvaille aus der Plakatsammlung des Archivs für Frauengeschichte: Plakate der Politischen Frauengruppe (PFG) von 1980 zu den St.Galler Stadtparlamentswahlen (damals hiess dieses noch Gemeinderat).

Bild: PD

(pd/vre) Das Archiv für Frauen-, Geschlechter- und Sozialgeschichte in St.Gallen hat seine Plakatsammlung digitalisiert. 250 Plakate sind ab sofort auf der Homepage aufgeschaltet. Seit der Gründung 1999 sind im Archiv über 500 Plakate von 1970 bis 2019 zusammengekommen. Die Sammlung zeigt die Vielfalt der sozialen Bewegungen in der Ostschweiz und darüber hinaus. Im Frühling wurde die Sammlung digitalisiert und ist jetzt in der Datenbank im Archiv an der Florastrasse einsehbar.

Montag, 22. Juni - 15:23 Uhr

Männer überfallen und brutal zusammengeschlagen: Opfer von der Oberstrasse liegt immer noch auf der Intensivstation

(pd/vre) Gleich zwei brutale Überfälle haben sich in der Nacht auf Sonntag in der St.Galler Innenstadt ereignet. Dabei wurde an der Davidstrasse ein 18-Jähriger an Hals und Auge verletzt, ein 26-Jähriger wurde an der Oberstrasse so zusammengeschlagen, dass er gemäss «FM1Today» am Montagnachmittag immer noch auf der Intensivstation liegt. Aufgrund von Zeugenaussagen geht die Kantonspolizei davon aus, dass die Angriffe aufs Konto der gleichen Gruppe dunkelhäutiger Personen gehen könnte.

Bei der Kantonspolizei haben sich verschiedene Zeugen gemeldet. Zum Fall an der Davidstrasse sind mittlerweile vier Zeugenaussagen eingegangen, zu jenem an der Oberstrasse zwei. «Die Zeugenaussagen bringen weniger Erkenntnisse zum Hergang, eher zu der Tätergruppe», sagt Kapo-Sprecher Florian Schneider gegenüber «FM1 Today». Die Kantonspolizei erhofft sich noch weitere Hinweise – unter anderem von einem der Opfer.

Die beiden Fälle werden in den Sozialen Medien, vor allem auf Facebook, rege diskutiert. Wie üblich sind bei weitem nicht alle Diskussionsbeiträge konstruktiv; viele stellen die mutmassliche Herkunft der Täter ins Zentrum. Die Ermittlungen der Kantonspolizei gehen allerdings auch in diese Richtung: «Gestützt auf die Zeugenaussagen, müssen wir derzeit von einer dunkelhäutigen Täterschaft ausgehen», bestätigt Florian Schneider gegenüber «FM1Today».

Der Zwischenfall an der Oberstrasse in St.Gallen ereignete sich in der Nacht auf Sonntag um 1.30 Uhr. Zu jenem an der Davidstrasse war es in der Nacht von Samstag auf Sonntag, kurz nach Mitternacht, gekommen. Am Sonntag hatte die Kantonspolizei St.Gallen Personen, welche zum Vorfall Hinweise machen können, in einer Mitteilung gebeten, sich bei ihr unter 058'229'49'49 zu melden.

Montag, 22. Juni - 14:43 Uhr

Nach weiteren Lockerungen der Anti-Corona-Massnahmen: Kulturfestival kann pro Abend 50 Tickets mehr verkaufen

(vre) Der Vorverkauf fürs «Kulturfestival light» im Stadtpark vom 26. Juni bis 18. Juli läuft wie geschmiert. Innerhalb weniger Stunden nach dem Start war bereits über die Hälfte der Tickets weg. Jetzt gibt's aber eine gute Nachricht: Aufgrund der am vergangenen Freitag verkündeten weiteren Lockerungen der Anti-Corona-Vorschriften kann das Festival pro Abend 50 Tickets mehr verkaufen.

Die maximale Kapazität des Festivals liegt nun bei 300 Besucherinnen und Besuchern pro Abend. Diese Zahl gilt, weil der Innenhof des Historischen und Völkerkundemuseums nicht in Sektoren unterteilen werden kann. Drei Abende - jener mit Crimer, Au Revoir und dem Saint City Orchestra - sind übrigens trotz der zusätzlichen Eintrittskarten schon wieder ausverkauft.

Manuel Stahlberger präsentiert am 16. Juli am Kulturfestival St.Gallen sein drittes Soloprogramm «Eigener Schatten». Noch gibt es dafür Eintrittskarten im Vorverkauf.

Manuel Stahlberger präsentiert am 16. Juli am Kulturfestival St.Gallen sein drittes Soloprogramm «Eigener Schatten». Noch gibt es dafür Eintrittskarten im Vorverkauf.

Bild: Urs Bucher (18.2.2020)

Für die anderen 15 Konzerte sind noch Tickets im Vorverkauf erhältlich. Darunter sind etwa die Anlässe am 26. Juni mit Dachs, am 2. Juli mit Bubble Beats, am Nachmittag des 11. Juli mit Marius & die Jagdkapelle oder am 16. Juli mit Manuel Stahlberger. Aber wie gesagt: Der Vorverkauf läuft sehr gut. Die Organisatoren empfehlen deshalb, ihn zu benutzen. Es zeichnet sich nämlich schon jetzt ab, dass es an verschiedenen Tagen keine Abendkasse mehr geben wird.

Zum Programm des diesjährigen «Kulturfestivals light» im Internet.

Montag, 22. Juni - 14:07 Uhr

Vorstoss mit Fragen über Rassismus bei der Polizei: Was tut die Stadt St.Gallen dagegen?

(mha/vre) Aus aktuellem Anlass haben zwei Stadtparlamentarierinnen eine Interpellation mit dem Titel «Rassismus verhindern, Sicherheit für alle schaffen» eingereicht. Damit werden die Ereignisse rund um den Tod von George Floyd bei einer brutalen Polizeikontrolle in Minneapolis zum Diskussionsthema im St.Galler Stadtparlament. Andrea Scheck (Juso) und Jenny Heeb (SP) wollen mit ihrem Vorstoss unter anderem herausfinden, inwiefern die Stadtpolizei für Rassismus sensibilisiert ist.

Am 13. Juni gingen auch in der Stadt St.Gallen rund 1100 Personen gegen Rassimus auf die Strasse.

Am 13. Juni gingen auch in der Stadt St.Gallen rund 1100 Personen gegen Rassimus auf die Strasse.

Bild: Benjamin Manser

So fragen die beiden, mit welcher Regelmässigkeit Angehörige der Stadtpolizei in Bezug auf gesellschaftsrelevante Themen wie Rassismus geschult werden. Ausserdem möchten sie wissen, ob dafür genügend Ressourcen bereit stehen. Weiter interessiert die Parlamentarierinnen, welche Massnahmen die Stadtpolizei gegen Racial Profiling ergreift, und wie der Stadtrat zur statistischen Erfassung von Personenkontrollen steht, geordnet nach Aufenthaltsstatus und Kontrollgrund.

Scheck und Heeb sprechen auch das Ausstellen von «Kontrollquittungen» an, einer schriftlichen Bestätigung jeder Kontrolle, die vermeiden soll, dass die gleiche Person innert kurzer Zeit wiederholt kontrolliert wird. Sie wollen wissen, wie der Stadtrat zur Einführung dieses Systems steht. Und: Werden Polizistinnen und Polizisten motiviert, allfällige rassistisch motivierte Kontrollen oder Vorgehensweisen von Kolleginnen und Kollegen zu melden? Gibt es dafür eine Meldestelle und wie würde die Stadtpolizei im Fall einer solchen Meldung vorgehen?

Montag, 22. Juni - 11:59 Uhr

Veranstaltungsbranche in Corona-Not: Heute Nacht werden auch in St.Gallen und Umgebung Gebäude rot angeleuchtet

(pd/vre) Quer durch Stadt und Region St.Gallen werden in der Nacht von Montag auf Dienstag dreissig Gebäude rot angestrahlt sein. Darunter sind Landmarken wie das Fussballstadion in Winkeln, die Kirchen St.Laurenzen und St.Leonhard, die Hektor-Halle im Güterbahnhof, das Theater St.Gallen im Stadtpark, das Olma-Areal, das Schloss Dottenwil oder das Kornhaus in Rorschach.

Mit der Aktion will die sehr stark unter der Coronakrise leidende Veranstaltungsbranche heute Nacht schweizweit auf ihre Nöte aufmerksam. Ein Ziel der «Night of Light» ist, mit der Politik ins Gespräch zu kommen, «wie die milliardenschwere, heterogene Veranstaltungs- und Kulturbranche vor einer massiven Insolvenzwelle gerettet werden und der Erhalt von Tausenden Arbeitsplätzen gesichert werden kann».

Es ist nicht das erste Mal, dass in der Region St.Gallen Gebäude speziell beleuchtet werden. Im Sommer 2017 tat das der Lichtkünstler Gerry Hofstetter bereits auch mit dem Rorschacher Kornhaus, das in der heutigen «Night of Light» von 22 Uhr bis Mitternacht rot erstrahlen soll.

Es ist nicht das erste Mal, dass in der Region St.Gallen Gebäude speziell beleuchtet werden. Im Sommer 2017 tat das der Lichtkünstler Gerry Hofstetter bereits auch mit dem Rorschacher Kornhaus, das in der heutigen «Night of Light» von 22 Uhr bis Mitternacht rot erstrahlen soll.

Bild: Christof Sonderegger

Die «Night of Light» soll die breite Öffentlichkeit «auf die dramatische Lage der Event- und Kulturlandschaft» aufmerksam machen. Dafür bauen alle Beteiligten gemeinsam und gleichzeitig «ein riesiges Licht-Monument» auf. Hierzu werden in allen Regionen der Schweiz, in denen diese Unternehmen beheimatet sind, am Montag, 22 bis 24 Uhr, Eventlokale, Spielstätten, ausgewählte öffentliche Gebäude oder Firmensitze von Eventveranstaltern rot beleuchtet.

In der Stadt St.Gallen werden von Westen nach Osten folgende Gebäude rot beleuchtet: Letzistrasse 29, Fussballstadion, Gröblistrasse 18, Oberstrasse 149, Lattich, Eventhalle Hektor, Kirche St.Leonhard, Hotel und Kongress Einstein, Restaurant Splügen, Kirche St.Laurenzen, Kinder-Musical-Theater Storchen, Restaurant Dreilinden, Theater St.Gallen, Parterre 33, Kunstmuseum, Olma-Areal und Heiligkreuzstrasse 9.

In der Region St.Gallen werden rot angestrahlt: Auwiesenstrasse 41, Alte Turnhalle Engelburg (Kultur in Engelburg) und das Schloss Dottenwil. In der Region am See sind es in Rorschach das Kornhaus und die Café/Bar Treppenhaus, in Goldach die Rietbergstrasse 49 und die Seebüelstrasse 2A sowie in Rorschacherberg die Lochstrasse 6.

Eine nachgeführte Liste mit allen schweizweit rot beleuchteten Gebäuden findet sich im Internetauftritt der Aktion «Night of Light».

Montag, 22. Juni - 11:01 Uhr

750'000 Schritte durch Bhutan gelaufen: Silvia Gemperle spricht über ihre Eindrücke aus dem Himalaya

(pd/vre) Nach 14 Wochen Corona-Unterbruch hat auch die Denk-Bar an der Gallusstrasse 11 im St.Galler Klosterbezirk ihr Programm wieder gestartet. Diesen Mittwoch, 18 bis 20 Uhr, spricht dort Silvia Gemperle über ihre Reise vom Herbst 2019 nach Bhutan. Dabei ist die St.Gallerin 750'000 Schritte durch Wälder, über hohe Pässe, entlang sprudelnder Bäche, zu heiligen Seen, durch Dörfer, zu Klöstern und Tempeln gelaufen.

Das Himalayaland Bhutan ist unter anderem für seine Klöster und Tempel bekannt. Im Bild das Tigernestkloster bei Taktshang.

Das Himalayaland Bhutan ist unter anderem für seine Klöster und Tempel bekannt. Im Bild das Tigernestkloster bei Taktshang.

Bild: Fotalia (11.12.2013)

In der Denk-Bar über ihre Eindrücke aus dem Königreich im Himalaya. Dort haben sie vor allem Begegnungen mit den Menschen tief berührt, wie es in der Ankündigung des Vortrags heisst: «Die fröhlichen Gesichter, das Lachen und der achtsame Umgang untereinander und mit der Natur haben mich beeindruckt und fasziniert. Ist es der Glücksstandard, der diese Menschen in Bhutan an dieser Art prägt? Ich denke ja.»

«Bhutan - vom Glücksstandard und der Verbindung zur Natur», Vortrag Silvia Gemperle, Mittwoch, 24.6., 18.00-20.00, Denk-Bar, Gallusstrasse 11. Eintritt: 20 Franken.

Montag, 22. Juni - 10:20 Uhr

E-Trottinett gegen Auto: ein Verletzter, Zeugen gesucht

Die Unfallstelle an der Tempelackerstrasse in der Freitagnacht.

Die Unfallstelle an der Tempelackerstrasse in der Freitagnacht.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen
(19.6.2020)

(stapo/vre) Zu einem für St.Gallen eher ungewöhnlichen Unfall, nämlich der Kollision eines E-Trottinetts mit einem Auto, ist es in der Freitagnacht auf der Tempelackerstrasse gekommen. Beim Zwischenfall wurde der Trottinettfahrer unbestimmt verletzt. Aufgrund der unklaren Ursache des Unfalls sucht die Stadtpolizei gemäss Mitteilung jetzt Zeugen.

Das E-Trottinett, dessen Lenker in der Freitagnacht verletzt wurde.

Das E-Trottinett, dessen Lenker in der Freitagnacht verletzt wurde.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen (19.6.2020)

Am Freitag, kurz vor 22.30 Uhr, fuhr gemäss Polizeimeldung ein Autofahrer auf der Tempelackerstrasse in nördliche Richtung. Gleichzeitig war ein 56-jähriger Fahrer mit dem E-Scooter von der Schwanenstrasse her auf der Tempelackerstrasse in südliche Richtung unterwegs. Als die beiden Fahrzeuge auf gleicher Höhe waren, stürzte der E-Trottinett-Lenker und prallte gegen den Personenwagen.

Beim Aufprall auf den Boden zog sich der Lenker des E-Trottinetts unbestimmte Verletzungen zu. Er wurde zur Behandlung ins Kantonsspital gebracht. Der genaue Ablauf und die Ursache des Unfalls sind unklar. Daher sucht die Stadtpolizei Zeugen: Wer Angaben machen kann, wird in der Mitteilung gebeten, sich bei der Stadtpolizei unter 071'224'60'00 zu melden.

Montag, 22. Juni - 10:01 Uhr

Abendstimmung am Gübsensee

Leserbild. Robert Scherrer fotografierte am Sonntagabend am Gübsensee.

Leserbild. Robert Scherrer fotografierte am Sonntagabend am Gübsensee.