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ST.GALLER STADT-TICKER: Meldungen vom 21. September bis 10. Oktober 2019

Feedback zum ST.GALLER STADT-TICKER: stadtredaktion@tagblatt.ch (Stichwort «Stadt-Ticker»)

Donnerstag, 10. Oktober - 18:29 Uhr

Doppelt so viele Personen, wie erwartet

(mha/nh/dag) Auf dem Kornhausplatz haben sich um 17.45 Uhr Demonstranten versammelt. Die Teilnehmer protestieren gemäss Ankündigung bis 19 Uhr gegen den Einmarsch der Türkei in die kurdischen Gebiete in Nordsyrien (Ticker-Eintrag von 13.17 Uhr). Auf dem Platz erklangen Parolen wie «Hoch die internationale Solidarität» und «Türkische Armee raus aus Kurdistan».

Gegen 100 Demonstranten versammelten sich auf dem Kornhausplatz. (Bild: Miguel Lo Bartolo)

Gegen 100 Demonstranten versammelten sich auf dem Kornhausplatz. (Bild: Miguel Lo Bartolo)

Die Stadtpolizei hatte im Vorfeld mit 50 Teilnehmern gerechnet. Unter die demonstrierenden Kurden mischten sich auch Schülerinnen und Schüler, der Klimajugend. Die Demonstration verlief bisher sehr friedlich, heisst es bei der Stadtpolizei. Etwa 100 Personen hätten sich versammelt.

Donnerstag, 10. Oktober - 14:36 Uhr

Darsteller von «Wir Eltern» im Kinok, darunter Autorin Ruth Schweikert

(pd/mha) Der Film «Wir Eltern» wird übermorgen Freitag, 18.30 Uhr, zum ersten Mal im Kinok gezeigt. Zur Premiere sind gemäss Mitteilung der Regisseure Eric Bergkraut sowie die Co-Regisseurin und Drehbuchautorin Ruth Schweikert anwesend, aber auch der Rest der Familie Bergkraut, die die Familie im Film spielt.

Schriftstellerin Ruth Schweikert ist unter anderem Co-Regisseurin des Films «Wir Eltern». (Bild: Claudio Thoma -8. März 2019)

Schriftstellerin Ruth Schweikert ist unter anderem Co-Regisseurin des Films «Wir Eltern». (Bild: Claudio Thoma -8. März 2019)

Der Spielfilm sei mit einem Minimalbudget, in Rekordzeit und in der eigenen Wohnung mit den eigenen drei Söhnen realisiert worden, schreibt das Kinok auf seiner Website. Nun widerspiegele er – satirisch überhöht – einiges vom Familienleben des realen Ehepaares Ruth Schweikert und Eric Bergkraut.

Im Film gerät das Leben einer Zürcher Familie aus den Fugen. Die Eltern glauben zwar, alles richtig gemacht zu haben. Doch tatsächlich legen die spätpubertären Zwillingssöhne ihr Leben nach und nach lahm. Als der Grossvater den Enkeln 80000 Franken Erbvorschuss zahlt, eskaliert die Situation völlig: Die Eltern fliehen.

Donnerstag, 10. Oktober - 13:17 Uhr

Kundgebung auf dem Kornhausplatz heute Abend

(sab) Heute Abend um 17.45 Uhr findet auf dem Kornhausplatz in St.Gallen eine Kundgebung statt. Die Teilnehmer wollen dabei gegen den Einmarsch der Türkei in die kurdischen Gebiete in Nordsyrien demonstrieren. Am Mittwoch hatten türkischen Streitkräfte trotz internationaler Kritik ihren Militäreinsatz gegen die Kurden im Nordosten Syriens begonnen.

Die Polizei hat Kenntnis von der Kundgebung. «Sie wurde kurzfristig bewilligt», sagt Roman Kohler, Mediensprecher der Stadtpolizei St.Gallen. Seitens der Polizei rechne man mit rund 50 Demonstranten, die Veranstalter würden hingegen von mehr Teilnehmern ausgehen. Kohler rechnet mit einer friedlichen Kundgebung. «Wir werden aber auf jeden Fall präsent sein und ein Auge darauf werfen.»

Die Demanstranten werden sich auf dem Kornhausplatz versammeln. (Bild: Urs Bucher - 31. August 2018)

Die Demanstranten werden sich auf dem Kornhausplatz versammeln. (Bild: Urs Bucher - 31. August 2018)

Am Samstag findet unter dem Motto «Nein zum Krieg in Nord- und Ostsyrien» eine schweizweite Demo statt. Sie startet um 15 Uhr in Zürich auf dem Helvetiaplatz.

Donnerstag, 10. Oktober - 12:27 Uhr

Bus fällt in der Stosszeit aus

(mha) Über den Mittag ist mindestens ein Bus der Linie 1 ausgefallen. Grund dafür ist gemäss einem Tweet der VBSG ein Unfall. Näheres zu den Hintergründen war nicht in Erfahrung zu bringen. Eine Möglichkeit ist gemäss Stadtpolizei, dass ein Schwertransport, der für Donnerstag angekündigt war, zu Einschränkungen geführt hat.

Ein Bus der Linie 1 ist ausgefallen. (Ralph Ribi - 8. Oktober 2019)

Ein Bus der Linie 1 ist ausgefallen. (Ralph Ribi - 8. Oktober 2019)

Am Vormittag hatte sich noch ein anderer Unfall ereignet. Am Spisertorkreisel ist ein Lastwagen mit einem Zug der Appenzellerbahnen zusammengestossen. Personen wurden nach Auskunft der Stadtpolizei dabei nicht verletzt.

Donnerstag, 10. Oktober - 12:16 Uhr

Nationale Politiker an der Olma

(pd/mha) Die Olma ist eröffnet und - wie immer am ersten Tag der Messe - tummeln sich viele Politiker auf dem Gelände. So war vor einem Jahr etwa Karin Keller-Sutter zu Besuch. Die damalige Ständerätin stand damals vor der Wahl in den Bundesrat.

In einem nationalen Wahljahr nutzen auch nationale Politikerinnen und Politiker die Olma für den Wahlkampf. So kommt heute Jürg Grossen nach St.Gallen. Mit dem E-Bike fährt der Präsident der Grünliberalen Schweiz von Gossau zum Hauptbahnhof.

Diese Velo-Demo werde von Patrick Notter, St.Galler Nationalratskandidat der Jungen Grünliberalen, angeführt, heisst es in einer Mitteilung. Danach folgen «Blitzbesuche» der Olma und des Bierflaschen-Museum der Brauerei Schützengarten.

GLP-Schweiz-Präsident Jürg Grossen ist am Donnerstag zu Besuch in St.Gallen. (Bild: Andrea Stalder)

GLP-Schweiz-Präsident Jürg Grossen ist am Donnerstag zu Besuch in St.Gallen. (Bild: Andrea Stalder)

Donnerstag, 10. Oktober - 08:56 Uhr

Wer aus dem Westen gen Westen reist, fährt erst nach Osten

(mha) Wollen St.Gallerinnen und St.Galler aus dem Westen der Stadt mit dem Zug nach Zürich, müssen sie einen Umweg über den Hauptbahnhof auf sich nehmen – oder eine längere Reisedauer mit Umsteigen in Wil. Das war nicht immer so: Vor dem Fahrplanwechsel 2019 reisten Stadtbewohner aus den westlichen Quartieren mit der S-Bahn direkt nach Gossau und von dort aus weiter.

Mit der S-Bahn von Bruggen oder Winkeln nach Gossau und von dort auf den IC in Richtung Zürich: Das ist heute nicht mehr möglich. (Bild: Ralph Ribi - 3. September 2018)

Mit der S-Bahn von Bruggen oder Winkeln nach Gossau und von dort auf den IC in Richtung Zürich: Das ist heute nicht mehr möglich. (Bild: Ralph Ribi - 3. September 2018)

Das Retour-Einzelbillet Bruggen – Gossau – Zürich kostet 60 Franken. Das Ticket Bruggen – St.Gallen – Zürich mit Zuschlag für den Bus 68.40 Franken. Der Umweg über den Hauptbahnhof führt demnach zu Mehrkosten von 14 Prozent, wie CVP-Stadtparlamentarierin Barbara Hächler und FDP-Stadtparlamentarier Remo Daguati in einem Vorstoss vorrechnen.

In der Einfachen Anfrage kritisieren sie diese Mehrkosten, aber auch die «höchst unattraktiven Umwege mit ärgerlichen Wartezeiten. Die beiden Stadtparlamentarier bitten den Stadtrat Stellung zu den Mehrkosten zu nehmen. Zudem fragen sie, ob der Stadtrat einen Zusammenhang sieht zwischen dieser Preispolitik und dem Umstand, «dass mehr und mehr Stadtbewohner aus dem Westen» auf Auto oder Velo ausweichen würden. Schliesslich soll der Stadtrat beantworten, ob er es als prüfenswert erachtet, Massnahmen gegen den Umweg, die Umsteige- und Wartezeit oder die Mehrkosten zu ergreifen.

Mittwoch, 9. Oktober - 19:33 Uhr

Ausstellung zeigt zum 100. Geburtstag Drucke und Aquarelle von Fridolin Trüb

(pd/lw) Am Freitag, 16 bis 20 Uhr, findet im Projektraum 4 1/2 die Vernissage zur Ausstellung «Aquarelle und Drucke» statt. Gezeigt werde eine kleine Auswahl aus der Vielfalt von Fridolin Trübs Schaffen, heisst es in der Mitteilung. Der St.Galler Künstler und Pazifist, der 2017 an den Folgen einer Lungenentzündung starb, wäre dieses Jahr hundert Jahre alt geworden. Hauptberuflich war Fridolin Trüb Zeichenlehrer, lange Zeit an der Kantonsschule am Burggraben.

Fridolin Trüb lebte in St.Georgen. (Bild: Philipp Baer - 28. November 2007)

Fridolin Trüb lebte in St.Georgen. (Bild: Philipp Baer - 28. November 2007)

In den Ferien, auf Wanderungen und Spaziergängen seien Aquarelle und Skizzen entstanden, oft auch bei Schnee und tiefen Temperaturen. «Die Bilder waren nie für die grosse Öffentlichkeit gedacht, sondern entstanden aus Freude und als Erinnerungsstücke», schreiben die Organisatoren in ihrer Mitteilung. Die Landschaft im Winter mit ihrer reduzierten Farbpalette habe Fridolin Trüb immer von neuem zu seiner leichten, spontanen Arbeitsweise inspiriert.

Die Ausstellung kann bis am 27. Oktober besucht werden. Die Öffnungszeiten sind wie folgt:

  • Mittwoch bis Samstag, 15 bis 18 Uhr
  • Donnerstag, 15 bis 20 Uhr
  • Sonntag, 11 bis 17 Uhr
Mittwoch, 9. Oktober - 17:35 Uhr

Obstbäume sind Lebensräume

Die Sonderausstellung im Naturmuseum widmet sich dem Apfel. (Bild: Chris Mansfield)

Die Sonderausstellung im Naturmuseum widmet sich dem Apfel. (Bild: Chris Mansfield)

(pd/lw) Mit Beginn des Oktobers ist die Ostschweizer Apfelernte bereits in vollem Gang. Die Äpfel in der Sonderausstellung des Naturmuseum bleiben etwas länger hängen. Sie sind gemäss Mitteilung fixer Bestandteil des neuen Entdecker-Parcours.

Passend dazu führt am Sonntag Toni Bürgin, Direktor des Naturmuseums, durch die Sonderausstellung. Hochstämmige Apfelbäume sind wichtige Lebensräume. Sie bieten Schutz und Nahrung. Die öffentliche Führung zeigt auf, wer alles im Apfelbaum lebt oder von seinen Früchten profitiert. Es gilt der Museumseintritt.

Mittwoch, 9. Oktober - 15:26 Uhr

Erste Lesebühne nach der Sommerpause

Kabarettistin Rebekka Lindauer ist am Sonntag in der Süd-Bar zu Gast. (Bild: PD)

Kabarettistin Rebekka Lindauer ist am Sonntag in der Süd-Bar zu Gast. (Bild: PD)

(pd/lw) Am Sonntag findet ab 20 Uhr die erste St.Galler Lesebühne Tatwort nach der Sommerpause statt. Zu Gast in der Süd-Bar ist die Kabarettistin, Musikerin und Autorin Rebekka Lindauer. «Ihre Geschichten sind ordentlich gesalzen und haben Biss», schreiben die Organisatoren in ihrer Mitteilung. Rebekka Lindauer war bereits einige Male zu Gast in verschiedenen Formaten von «Spasspartout» auf SRF 1, sowie der «Talent Stage» dem «Comedy-Zmorge» und der «Wochenrundshow» auf SRF 3. Im vergangenen Jahr war sie für den «Swiss Comedy Newcomer Award» 2018 nominiert.

Das Thema für diese Ausgabe der Lesebühne lautet «Allgemeine Geschäftsbedingungen». Ebenfalls in die Texte eingebaut werden die bei der letzten Lesebühne vorgeschlagenen und ausgelosten Wörter «Demenz», «Anapher» und «Dolce Vita». Tickets für die Lesebühne «Tatwort» sind online erhältlich.

Mittwoch, 9. Oktober - 14:10 Uhr

An der Olma ist die Volkskultur Ehrengast

Besonders beliebt sind an der Olma die Tiere. (Bild: Michel Canonica/20.10.2018)

Besonders beliebt sind an der Olma die Tiere. (Bild: Michel Canonica/20.10.2018)

(pd/lw) Morgen Donnerstag beginnt die 77. Olma. Das Messegelände ist jeweils ab 9 Uhr geöffnet, die Degustationshallen 4 und 5 ab 10.30 Uhr. 2018 zog es rund 350'000 Personen auf das Messegelände in St.Gallen. Das waren 15'000 weniger als in den beiden Vorjahren – und 40'000 weniger als noch 2012.

Ehrengast ist in diesem Jahr kein Kanton, sondern die «Schweizer Volkskultur». Ob Fahnenschwingen, Volksmusik, Kunsthandwerk, Zupfinstrumenten, Drehorgeln, Tanz oder Gesang: Die Volkskultur soll während elf Messetagen sichtbar gemacht werden.

Auch sonst gibt es viel zu sehen: In acht Hallen zeigen 609 Aussteller ihre Waren und Angebote. Das sind drei weniger als im vergangenen Jahr. Die Gesamtfläche der Olma mit Hallen und Freigelände beträgt hingegen unverändert 48’963 m2.

Kulinarische Spezialitäten können nicht nur in den Degustationshallen verköstigt werden. Auf dem Messegelände hat man die Wahl zwischen 13 Restaurants mit insgesamt 2810 Sitzplätzen.

Der Eintritt beträgt für Erwachsene 17 Franken. Tickets sind an der Tageskasse oder auch online erhältlich.

Mittwoch, 9. Oktober - 11:51 Uhr

Auch Nicht-Flieger können von Zwei-für-eins-Aktionen profitieren

(pd/mha) Für die Ostschweiz wird derzeit auch über den Wolken geworben. Die Swiss stellt im Rahmen der Kampagne «Swiss Traditions» für jeweils zwei Wochen eine Schweizer Region vor. Noch bis zum 15. Oktober ist die Ostschweiz an der Reihe. Eine Karte gibt einen Überblick über die Sehenswürdigkeiten, gleichzeitig wird mit Zwei-für-eins-Aktionen für einzelne Angebote geworben.

Eine gezeichnete Karte gibt einen Überblick über einige Sehenswürdigkeiten der Ostschweiz. (Bild: Screenshot Swiss «Swiss Traditions»)

Eine gezeichnete Karte gibt einen Überblick über einige Sehenswürdigkeiten der Ostschweiz. (Bild: Screenshot Swiss «Swiss Traditions»)

Aus der Stadt wird der Eintritt in die Stiftsbibliothek vergünstigt, St.Gallen-Bodensee-Tourismus bietet eine Altstadtführung zum halben Preis an und in der «Gaststube zum Schlössli» kann das regionale «Vier-Gang-Schlössli-Genussmenü» für 110 statt 220 Franken gegessen werden. Von den Aktionen kann man auch profitieren, wenn man diese Tage nicht mit der Swiss fliegt. Unter st.gallen-bodensee.ch/swiss sind die Promo-Codes aufgelistet, mit denen die Vergünstigungen gewährt werden.

Mittwoch, 9. Oktober - 10:59 Uhr

Herisauer Timo Meier kam zum Fotoshooting ins Lerchenfeld

Aktuell spielt der 23-jährige Timo Meier für die San Jose Sharks. (Bild: AP/Paul Sancya)

Aktuell spielt der 23-jährige Timo Meier für die San Jose Sharks. (Bild: AP/Paul Sancya)

(pd/mha) Der Herisauer Timo Meier war im August zu Gast in der Eishalle Lerchenfeld, wie die Stadt nun mitteilt. Grund für den Besuch war ein Fotoshooting der «Schweizer Illustrierten». Der Eishockey-Star sei früher oft mit Familie und Freunden für Trainings im Lerchenfeld gewesen, schreibt die Stadt.

Dienstag, 8. Oktober - 16:07 Uhr

Wenn das Bahnhofspärkli zum Tatort wird

(mha) Die Juso des Kantons St.Gallen hat in vergangene Nacht mehrere Orte in der Stadt abgesperrt, wie einem Facebook-Post der Jungpartei zu entnehmen ist. So waren eine Bushaltestelle, das Bahnhofpärkli und der Bärenplatz nicht mehr zugänglich - jedenfalls nicht, ohne sich zu bücken oder einen grossen Schritt übers Absperrband zu tun.

Das Bahnhofspärkli wurde abgesperrt. Ein Zettel schildert einen fiktiven Vorfall. (Bild: Screenshot/Facebook Jusosg)

Das Bahnhofspärkli wurde abgesperrt. Ein Zettel schildert einen fiktiven Vorfall. (Bild: Screenshot/Facebook Jusosg)

Die Wahlkampfaktion solle auf die etwa 430'000 Frauen aufmerksam machen, die in der Schweiz schon einmal Opfer von sexueller Gewalt geworden sind.

Dienstag, 8. Oktober - 15:40Uhr

Vortrag über die artgerechte Haltung von Fischen

(pd/mlb) Rudolf Suttner hält am Freitag im Naturmuseum einen Vortrag über Zwergschwarzbarsche. Er informiert in erster Linie über die artgerechte Haltung. Dazu gehören unter anderem das passende Becken, der Wasseranspruch und das Futter. Suttner geht auch auf die Problematik der Zucht ein. Gemäss Medienmitteilung kann ein Grossteil der Informationen auf die Haltung anderer Fischgattungen übertragen werden. Der Vortrag findet um 19.30 Uhr statt. Er ist öffentlich und kostenlos.

Der Verein Aquaria lädt am Freitag zum Vortrag von Rudolf Suttner ein. (Bild: Ralph Ribi – 16. April 2018)

Der Verein Aquaria lädt am Freitag zum Vortrag von Rudolf Suttner ein. (Bild: Ralph Ribi – 16. April 2018)

Dienstag, 8. Oktober - 14:17 Uhr

Gäste spenden spontan über 700 Franken

(pd/mha) Der Kiwanis Club St.Gallen-Vadian hat der Stiftung Joel Kinderspitex 10'000 Franken gespendet. Die Übergabe fand am Montag statt anlässlich der Feier zum 20. Geburtstags des Kiwanis Clubs. Die Stiftung Joel Kinderspitex pflegt in der Deutsch- und Westschweiz schwer und mehrheitlich chronisch kranke Kinder ab dem Säuglingsalter bis ins junge Erwachsenenalter.

Fortunato Garofano, Präsident des Kiwanis Clubs St.Gallen-Vadian überreicht der Regionalleiterin der Kinderspitex, Astrid Baumgartner, den Scheck. (Bild: PD)

Fortunato Garofano, Präsident des Kiwanis Clubs St.Gallen-Vadian überreicht der Regionalleiterin der Kinderspitex, Astrid Baumgartner, den Scheck. (Bild: PD)

Der Betrag stammt aus einer Spendenaktion, die der Club Ende September im Café Mühlegg in St.Georgen, durchgeführt hat. Dabei spendeten die Gäste spontan über 700 Franken, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Auch der Kiwanis Club St.Gallen und der Kiwanis Club Rorschach-Sulzberg spendeten zugunsten der Jubiläumsaktion. Mit den 10'000 Franken ist der Betrieb der WG Kunterbunt für das Jahr 2020 gesichert, schreibt der Kiwanis Club. Die WG Kunterbunt führe nächstes Jahr sechs Entlastungswochenende für Familien mit beeinträchtigten Kindern durch.

Kiwanis ist ein Kinderhilfswerk

Der Kiwanis Club St.Gallen-Vadian ist Teil einer weltumspannenden Vereinigung, die in mehr als 80 Ländern tätig ist. Allein in der Schweiz hat Kiwanis gemäss Mitteilung rund 7400 Mitglieder in 204 Clubs. Ziel der Vereinigung sei es, weltweit Unterstützung für Kinder zu leisten. Kiwanis ist neben UNICEF weltweit das grösste Kinderhilfswerk.

Dienstag, 8. Oktober - 11:55 Uhr

Ständeräte und Kandidaten diskutieren über Kultur

(pd/mlb) Am Freitag, ab 19 Uhr, lädt die Erfreuliche Universität zu einer Podiumsdiskussion im Palace ein. Im Zentrum stehen Fragen zur Kulturpolitik – insbesondere jene der Ostschweiz. Die beiden Ständeräte Paul Rechsteiner (SP) und Beni Würth (CVP) sowie die Kandidaten Pietro Vernazza (Grünliberale) und Franziska Ryser (Grüne) diskutieren über das Thema, das laut den Veranstaltern bisher im Wahlkampf zu kurz gekommen ist. Corinne Riedener wird den Anlass moderieren.

Die Erfeuliche Universität lädt am Freitag wieder zu einer Podiumsdiskussion ein. (Bild: Benjamin Manser – 14. Februar 2019)

Die Erfeuliche Universität lädt am Freitag wieder zu einer Podiumsdiskussion ein. (Bild: Benjamin Manser – 14. Februar 2019)

Dienstag, 8. Oktober - 09:31 Uhr

Podiumsdiskussion zum Einsatz von Drohnen

(pd/mlb) Drohnen finden heutzutage in diversen Sparten Anwendung – von der Filmbranche bis hin zur Landwirtschaft und humanitären Hilfe. Viele kennen Drohnen allerdings in erster Linie als Überwachungsgerät und begegnen ihnen deshalb mit Skepsis. In der Aviatik sorgt der Einsatz von Drohnen – vor allem in Flughafennähe – schon seit geraumer Zeit für Unruhen.

Drohnen wie dieser Quadrokopter erfreuen sich wachsender Beliebtheit. In der Aviatik sorgen sie für Unruhe. (Bild: Benjamin Manser)

Drohnen wie dieser Quadrokopter erfreuen sich wachsender Beliebtheit. In der Aviatik sorgen sie für Unruhe. (Bild: Benjamin Manser)

Am Donnerstag, 18.30 Uhr, laden der Aviation Club der Universität St.Gallen und die Foundation for Aviation Competence, also die Stiftung zur Förderung für Forschung und Bildung in der Luftfahrt, zu einer Podiumsdiskussion an der HSG ein. Die Diskussion findet im Raum 09-011 im Bibliotheksgebäude statt. Gemäss Medienmitteilung sollen Lösungsansätze für einen sinnvollen Einsatz von Drohnen diskutiert werden. Dabei tauschen sich unter anderem Vertreter des Bundesamts für Zivilluftfahrt und der Rega aus. Nach einigen Kurzreferaten, die in das Thema einführen sollen, wird die Diskussion eröffnet.

Montag, 7. Oktober - 17:23 Uhr

SBB machen Anpassungen an Schächten, der Entwässerung und am Bankett

(pd/mha) Bis zum 15. November führen die SBB zwischen Hauptbahnhof und Winkeln Nachtarbeiten durch. Dabei wird zum einen im Bereich des Sitterviadukts gearbeitet, schreiben die SBB in einer Medienmitteilung. Jeweils in den Nächten auf Montag, 23 Uhr bis 5.45 Uhr, werden dort Anpassungen an den Schächten vorgenommen. Diese Arbeiten dauern bis 11. November.

Die Bauarbeiten werden auf der gesamten Strecke zwischen Hauptbahnhof und dem Bahnhof Winkeln durchgeführt. (Bild: Thomas Hary - 3. September 2018)

Die Bauarbeiten werden auf der gesamten Strecke zwischen Hauptbahnhof und dem Bahnhof Winkeln durchgeführt. (Bild: Thomas Hary - 3. September 2018)

Ab dem 13. Oktober werden zum andern auf der gesamten Strecke Anpassungen an der Entwässerung und am «Bankett» entlang den Geleisen vorgenommen. Als Bankett bezeichnet man den begehbaren Streifen neben dem Schotterbett. Die Bauarbeiten werden in den Nächten zwischen Sonntag und Freitag, jeweils 23 bis 5.45 Uhr, durchgeführt und sollten bis 15. November beendet sein.

Vergangenen Sommer hatten die SBB die Fahrbahn bis Winkeln erneuert und die Infrastruktur so angepasst, dass die Züge näher aufeinander fahren können. Die aktuellen Arbeiten werden zum Abschluss dieses Projekts durchgeführt.

Montag, 7. Oktober - 13:58 Uhr

Kriegsfotograf Meinrad Schade fotografiert den Krieg indirekt

(pd/mha) Fotograf Meinrad Schade ist am Mittwoch, 20.15 Uhr, zu Gast im Palace. Seit 20 Jahren arbeitet er an seinem Projekt «Krieg ohne Krieg». Dabei zeigt er Schauplätze, die sich in räumlicher und/oder zeitlicher Distanz zu den Kriegen befinden. Der Fokus liegt nicht auf dem eigentlichen Kriegsgeschehen, sondern auf der Frage, wie sich ein Konflikt im Alltag zeigt, heisst es in der Vorschau des Palace.

Meinrad Schade stellt am Mittwoch im Palace seine Arbeit vor. (Bild: PD)

Meinrad Schade stellt am Mittwoch im Palace seine Arbeit vor. (Bild: PD)

Schade zeigt Bilder aus Israel, dem Westjordanland, den Golanhöhen, dem Gazastreifen und aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion und spricht über seine Erfahrungen und unter anderem über das Gefühl der ständigen Bedrohung der ungelösten Konflikte.

Montag, 7. Oktober - 11:49 Uhr

123-jährige Turmuhr ist wieder in Betrieb

(sk/mha) In der reformierten Kirche Linsebühl wird am Montag die historische Turmuhr wieder in Betrieb genommen. Der Entscheid, die 123-jährige Uhr wieder in Betrieb zu nehmen fiel diesen Frühling, teilt die Stadt mit. Die elektrisch betriebene Turmuhr, die in den vergangenen 30 Jahren die Zeit anzeigte, war am Ende ihrer Lebensdauer.

Die Kirche Linsebühl ist die zweitälteste Kirche der Stadt St.Gallen. (Bild: Urs Bucher - 3. November 2017)

Die Kirche Linsebühl ist die zweitälteste Kirche der Stadt St.Gallen. (Bild: Urs Bucher - 3. November 2017)

Die Turmuhr wurde deshalb Ende Juni in Einzelteile zerlegt und zur Glockengiesserei H. Rüetschi AG nach Suhr transportiert. Die Fachleute reinigten, restaurierten und testeten die Uhr. Für den Transport zurück nach St.Gallen wurde sie wieder auseinandergebaut. In den vergangenen vier Wochen wurde die Uhr gemäss Mitteilung im Kirchturm wieder zusammengebaut. Nun schlägt die historische Turmuhr wieder in der Kirche Linsebühl, samt dem viertelstündlichen Glockenschlag.

Montag, 7. Oktober - 10:50 Uhr

16 neue Händler am Herbstjahrmarkt

(stapo/mha) Von Donnerstag bis Sonntag, 20. Oktober findet parallel zur Olma wieder der St.Galler Herbstjahrmarkt statt. 207 Markthändlerinnen und Markthändlern sowie Ausstellerinnen und Ausstellern bieten dieses Jahr auf einer Länge von 1’330 Laufmetern Speisen, Getränke und Produkte an, wie die Stadtpolizei St.Gallen mitteilt. 78 neue Händler hatten sich um einen Standplatz beworben, 16 davon erhielten einen.

Öffnungszeiten Buden

Warenstände
- täglich von 10 bis 20 Uhr

Esswarenstände
- Sonntag bis Donnerstag: 10 bis 22 Uhr
- Freitag und Samstag: 10 bis 22.30 Uhr

Das Riesenrad wird aufgebaut. (Bild: Ralph Ribi - 5. Oktober 2018)

Das Riesenrad wird aufgebaut. (Bild: Ralph Ribi - 5. Oktober 2018)

Zu den Marktbuden kommen 20 Spiel- und Schiessbuden sowie 24 Fahr- und Laufgeschäfte. Darunter ein Riesenrad, eine Geisterbahn und der 80 Meter hohe Kettenflieger «Around the World XXL». Für die Kleinen gibt es ein sogenanntes Kinderparadies. Zum ersten Mal wird die Achterbahn «Willi der Wurm» auf dem Spelteriniplatz stehen. Zudem können Kinder wieder auf Ponys und Eseln reiten oder mit der Kindereisenbahn fahren.

Öffnungszeiten Bahnen

- Montag bis Donnerstag: 11 bis 22 Uhr
- Freitag: 11 bis 22.30 Uhr
- Samstag: 10 bis 22.30 Uhr
- Sonntag: 10 bis 22 Uhr

Montag, 7. Oktober - 10:05 Uhr

Am Montag bis zu zwölf Grad, am Dienstag bis 16

(mha) Nach dem Regen von vergangener Woche soll es am Montag und Dienstag grösstenteils trocken bleiben - jedenfalls, wenn es nach den Wetterfröschen geht. Für Montag prognostizieren sie sieben bis zwölf Grad, für Dienstag sieben bis 16.

Im Botanischen Garten blühen in der Herbstsonne die Pflanzen. (Leserbild: Hans Adelmann - 20. September 2019)

Im Botanischen Garten blühen in der Herbstsonne die Pflanzen. (Leserbild: Hans Adelmann - 20. September 2019)

Am Mittwoch sollen Regenwolken aufziehen. Dies bei zehn bis 15 Grad. Bis Ende Woche bleibt das Wetter gemäss Prognosen unbeständig: Sonne, Wolken und Regen wechseln sich ab bei sieben bis 17 Grad.

Montag, 7. Oktober - 09:33 Uhr

Blinde Autorin im Lyceumclub

(pd/dwi) Auf Einladung des Lyceumclubs ist am Dienstagnachmittag die blinde Autorin Yvonn Séraphine Scherrer im Historischen und Völkerkundemuseum zu Gast. Die bekannte Theologin, SRF-Journalistin und Aromaberaterin liesst aus ihrem Buch «Böimig».

Die Publikation sei eine Liebeserklärung an die Bäume, kein Sachbuch, sondern ein Buch, in dem die Bäume ein Gesicht und eine Stimme erhielten, heisst es in der Vorschau des Lyceumclubs. Die Lesung beginnt um 15 Uhr, der Eintritt beträgt 15 Franken.

Eine kleine Tanne wächst zwischen hohen Bäumen. (Bild: Michel Canonica - 9. August 2019)

Eine kleine Tanne wächst zwischen hohen Bäumen. (Bild: Michel Canonica - 9. August 2019)

Sonntag, 6. Oktober - 21:55 Uhr

Erste Brühler Heimniederlage unter Heris Stefanachi

(pd/mha) Die Brühler mussten sich am Samstag in dieser Saison erstmals vor eigenem Publikum gegen das starke Bellinzona geschlagen geben. Die Hypothek des 0:2 Rückstandes nach fünf Minuten erwies sich gegen die cleveren Tessiner als zu gross. Trotzdem verbleiben die Brühler auf dem ausgezeichneten zweiten Tabellenplatz weil die andern Spitzenteams auch Punkteverluste verzeichneten.

Die Brühler versuchten alles, das Spiel zu drehen - doch Bellinzona war überlegen. (Bild: PD/SC Brühl)

Die Brühler versuchten alles, das Spiel zu drehen - doch Bellinzona war überlegen. (Bild: PD/SC Brühl)

Dabei starteten die Brühler bereits nach 45 Sekunden mit einer Riesenchance in die Partie, doch scheiterte Claudio Holenstein nach guter Vorarbeit von Willi Pizzi mit dem Abschluss am Torhüter. Bellinzona machte es da bedeutend besser: In der 3. Minute verwertete Mittelstürmer Martin Cortelezzi einen Eckball mit dem Kopf zum 0:1. Er wurde im Fünfer sträflich allein gelassen. Und nur zwei Minuten später erzielte der gleiche Spieler mit der nächsten Chance das 0:2. Das nennt man eine optimale Chancenauswertung.

Doch die Kronen liessen sich dadurch nicht entmutigen, fingen sich wieder und erzielten in der 13. Minute nach einer feinen Einzelleistung von Demian Titaro den Anschlusstreffer zum 1:2. In dieser Phase verpassten es die Brühler nachzulegen und den Druck zu verstärken, die Tessiner schienen defensiv nicht unverletzlich. Noch vor der Pause erzielten aber die effizienten Tessiner durch Pinela Metazzi mit einem schnellen Konter das vorentscheidende 1:3. Damit führten sie nach einer ausgeglichenen Halbzeit dank ihrer 100-prozentigen Chancenauswertung mit zwei Toren.

In der zweiten Hälfte versuchten die Brühler alles, dem Spiel noch eine Wende zu geben, auch mit frischen Kräften. Kämpferisch boten die Einheimischen eine tadellose Leistung. Doch auf dem holprigen Boden waren die physisch überlegenen Gäste klar im Vorteil. Vor allem hatten sie über die ganze Spielzeit die Luftherrschaft bei hohen Bällen. Trotz aller Bemühungen kamen die Kronen nur vereinzelt zu Torchancen, weil die Tessiner clever verteidigten und nur auf schnelle Konter spekulierten.

Zehn Minuten vor Schluss retteten die Gäste zweimal auf der Torlinie. Doch damit hatten die Brühler ihr Pulver verschossen. Drei Minuten vor Schluss erzielte Cortelezzi noch seinen dritten persönlichen Treffer zum 1:4. Der Sieg der Tessiner ist sicherlich verdient, fiel allerdings mindestens um ein Tor zu hoch aus. Das Ausnützen der Chancen machte am Samstag den entscheidenden Unterschied zwischen den beiden Teams.

Sonntag, 6. Oktober - 13:04 Uhr

Studentinnen und Studenten der HSG erzählen Unternehmensgeschichten

(pd/red.) Es gibt eine neue HSG-Publikation: Masterstudierende der Universität St.Gallen haben sechs Unternehmensgeschichten aus dem Dreiländereck Schweiz, Österreich und Deutschland zusammengetragen. «Alle Kapitel erzählen interessante und spannende Geschichten, wie die Unternehmen sich an grosse Veränderungen in ihrem Umfeld anpassen konnten», teilt die Uni mit.

Unter den Firmen sind beispielsweise das Café Gschwend oder die beiden Brauereien Schützengarten St.Gallen und Locher Appenzell zu finden. «Die St.Galler Traditionsbäckerei Café Gschwend (gegründet 1902) schaffte es, trotz der immer stärker werdenden Konkurrenz von Lebensmittelketten zu überleben und in den letzten Jahren sogar wieder zu wachsen», heisst es in der HSG-Mitteilung.

Dass Erfolg kein Automatismus ist und immer wieder neu errungen werden muss, werde in den Kapiteln lebhaft verdeutlicht und spannend erzählt, schreibt die HSG. Die weiteren Firmen, die im Buch vorgestellt werden, sind die Wolford AG, die Sigvaris und die Doppelmayr-Garaventa Gruppe.

Weitere Informationen und einen kostenlosen Download der Publikation gibt es unter diesem Link.

Sonntag, 6. Oktober - 11:47 Uhr

Ein Pomologe gibt Einblick in seine Arbeit

(pd/red.) Am Mittwoch, 9. Oktober, findet um 12.15 Uhr im Naturmuseum St.Gallen ein Vortrag zum Thema «Pomologie – die Wissenschaft, Apfelsorten zu bestimmen» statt. Zu Gast ist Hansjakob Zwingli vom Landwirtschaftsamt des Kantons St.Gallen.

(Bild: Donato Caspari)

(Bild: Donato Caspari)

­Seit etwa 300 Jahren wird versucht, die Vielfalt der Obstsorten zu ordnen und zu beschreiben. An diesem Anlass gibt Pomologe Hansjakob Zwingli Einblick in seine Arbeit. Es gilt der Museumseintritt.

Sonntag, 6. Oktober - 07:45 Uhr

Baby-Sprechstunde wird zur Eltern-Kind-Sprechstunde

(pd/red.) Seit 15 Jahren bieten die Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienste St.Gallen (KJPD St.Gallen) mit der Baby-Sprechstunde Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren und ihren Eltern Hilfe an. Aufgrund der hohen Nachfrage und um die Behandlungsqualität der Vier- und Fünfjährigen zu verbessern, wird das Angebot nun erweitert, wie es in einer Medienmitteilung heisst. So können in Zukunft in der «Eltern-Kind-Sprechstunde 0 bis 5» Familien mit Kindern bis ins Primarschulalter im Zentralen Ambulatorium in St.Gallen begleitet werden.

Anlass zur Sorge geben gemäss der Mitteilung beispielsweise folgende Situationen: Das Baby schreit sehr viel oder gedeiht nicht richtig, ein Kind wurde krank oder zu früh geboren, es zeigen sich Verhaltensauffälligkeiten beim Kind oder auch eine hohe Belastung der Eltern. Diese Situationen machen die die ersten Monate und Jahre nach der Geburt eines Kindes zu einer grossen Herausforderung. «Um zu verhindern, dass sich daraus längerfristige Probleme entwickeln, ist es wichtig, frühzeitig fachliche Hilfe in Anspruch zu nehmen», schreiben die Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienste. Mit der Erweiterung des Angebots können nun Kinder bis ins Primarschulalter unterstützt werden.

In der Telefonsprechstunde steht jemand vom Team jeweils montags und donnerstags von 11 bis 12 Uhr unter Telefon 071-243-46-70 für eine unentgeltliche Kurzberatung oder Vorbesprechung zur Verfügung. Das Angebot richtet sich sowohl an Eltern als auch an Fachpersonen, die mit Säuglingen, kleinen Kindern oder jungen Familien arbeiten. Weitere Informationen unter www.kjpd-sg.ch/angebot/eltern-kind/.

Dieses Team steht hilfesuchenden Eltern zur Verfügung. (Bild: pd)

Dieses Team steht hilfesuchenden Eltern zur Verfügung. (Bild: pd)

Samstag, 5. Oktober - 14:53 Uhr

Wegen Bauarbeiten: Fische aus Chrüzweier evakuiert

(sab) Mitarbeiter des kantonalen Amts für Jagd und Fischerei sowie Helfer des Fischereivereins sind am Donnerstagnachmittag hüfttief im Schlamm. Sie stehen auf dem Grund des Chrüzweiers. Weil die Stützen der Frauenbadi saniert werden, musste das Wasser aus dem Weier abgelassen werden. Nun werden die verbliebenen Fische mit Schleppnetzen eingefangen und umgesiedelt.

Ungewohnte Ansicht auf die Frauenbadi. Das Wasser des Chrüzweier wurde abgelassen. (Bilder: Sandro Büchler - 3. Oktober 2019)Ungewohnte Ansicht auf die Frauenbadi. Das Wasser des Chrüzweier wurde abgelassen. (Bilder: Sandro Büchler - 3. Oktober 2019)
Im hüfttiefen Grund stehen Mitarbeiter vom Amt für Jagd und Fischerei sowie Helfer vom Fischerverein und ziehen mit Netzen die Fische aus dem Wasser.Im hüfttiefen Grund stehen Mitarbeiter vom Amt für Jagd und Fischerei sowie Helfer vom Fischerverein und ziehen mit Netzen die Fische aus dem Wasser.
Die Fische werden in Bottichen gesammelt und kommen ein neues zu Hause. Sie werden nach Rheineck umgesiedelt.Die Fische werden in Bottichen gesammelt und kommen ein neues zu Hause. Sie werden nach Rheineck umgesiedelt.
Am Gerippe der Frauenbadi wird zudem emsig gebaut. Am Gerippe der Frauenbadi wird zudem emsig gebaut.
Auch ein Kran kommt zum Einsatz.Auch ein Kran kommt zum Einsatz.
5 Bilder

Abfischen im Chrüzweier

«Zum Abfischen verpflichtet uns der Tierschutz. Wir retten die Tiere», sagt Dominik Thiel, Leiter des Amts für Jagd und Fischerei des Kantons St.Gallen, in einem Beitrag auf TVO. Doch bei der mühseligen Arbeit werden nicht nur Fische evakuiert, das Gewässer wird auch von nicht einheimischen Fischarten gesäubert. «Die invasiven Arten werden eliminiert.» Die hiesigen Fische kommen in ein neues Zuhause: nach Rheineck, ins Bruggerhorn.

Samstag, 5. Oktober - 13:11 Uhr

Ninjas gesucht: Erste Olma-Ninja-Challenge zum Mitmachen

(pd/red.) An der Olma können Besucherinnen und Besucher in der Halle 1.0 lernen, mit koordinativen Fähigkeiten, Geschick und Kraft verschiedenste Hindernisse zu überwinden. Die Teilnahme ist mit jedem Fitnesslevel möglich und kostenlos. Die Ninja-Anlage steht täglich von 9.15 bis 18 Uhr zur freien Verfügung. Das Mindestalter für die Teilnahme ist 16 Jahre. Jeweils um 12, 14 und 16 Uhr erfolgen Runs mit Zeitmessung.

Am Sonntag, 13. Oktober, gibt es um 14 Uhr zudem eine Promi-Challenge mit dem Gewinner der ersten Schweizer «Ninja Warrior»-Staffel. Simon Weiss war 2018 bei der Action-Spielshow auf «TV 24» der stärkste und schnellste Kandidat mit der besten Ausdauer.

Die erste Olma-Ninja-Challenge wird von der Update Fitness AG organisiert. Das Unternehmen nahm die Idee der TV-Show auf und bietet mit dem «The Ninja Challenge»-Park seinen eigenen Trainingspark in Münchwilen an.

Blick in den Gladiator-Park von Update Fitness in Münchwilen. (Bild: Reto Martin)

Blick in den Gladiator-Park von Update Fitness in Münchwilen. (Bild: Reto Martin)

Samstag, 5. Oktober - 11:54 Uhr

Blizz Rhythmia stellen ihr neues Album im Bistro Einstein vor

(red.) Am kommenden Montag, 7. Oktober, gastiert die Formation Blizz Rhythmia im Bistro Einstein an der Wassergasse 7. Die Band wird ab 20 Uhr ihr fünftes Studio-Album «5» präsentieren. Dieses besteht aus Eigenkompositionen im Bereich Fusion, Funk und Jazz.

Die Band Blizz Rhythmia spielt in St.Gallen. (Bild: pd)

Die Band Blizz Rhythmia spielt in St.Gallen. (Bild: pd)

Gegründet wurde die Band im Jahr 2000. Ihre Instrumentalmusik trage sowohl das Feuer von Funk- und Latingrooves als auch die Wärme des Soul in sich. Stilistische Grenzen setzen sich Blizz Rhythmia nach eigenem Bekunden nicht.

Samstag, 5. Oktober - 09:32 Uhr

Mann stellt Backofen ein und schläft ein – Vater schlägt Alarm

(kapo/dwa) Am Freitag kurz vor 20 Uhr wurde der kantonalen Notrufzentrale gemeldet, dass Rauch aus der Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Zwyssigstrasse dringe. Wie sich herausstellte, war ein 19-jähriger Bewohner nach dem Einstellen des Backofens eingeschlafen.

Glücklicherweise kam der Vater des 19-Jährigen vorbei. Er stellte den Rauch fest und schlug Alarm, wie die St.Galler Kantonspolizei schreibt. Die Feuerwehr brachte die Lage rasch unter Kontrolle. Die beiden Männer wurden wegen einer allfälligen Rauchvergiftung ins Spital überführt. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Samstag, 5. Oktober - 09:00 Uhr

Dänischer Künstler zeigt erstmals Werke in der Schweiz

(pd/mha) Das Museum im Lagerhaus zeigt derzeit Werke des dänischen Transgender-Künstlers Ovartaci. Diese sind im Rahmen der Doppelausstellung erstmals in der Schweiz zu sehen. In «Crazy, Queer, and Lovable: Ovartaci» zeigt der Künstler Figuren, Puppen und Bilder. Zeitlebens beschäftigt sich der Däne gemäss Mitteilung mit dem Thema der Verwandlung.

In der zweiten Ausstellung «Ich Du Er Sie Xier: Transidentität» zeigen das Duo Muda Mathis & Sus Zwick sowie Michelle Biolley, Francesca Bertolosi und Sascha Alexa Martin Müller Arbeiten. Die Parallelausstellung präsentiere zeitgenössische künstlerische Positionen des Weiblichen, Männlichen und von Transidentität, heisst es in der Vorschau. Fotografien, Videoarbeiten, kinetische Objekte und Malerei ergründen Fragen der Genderzugehörigkeit und der daraus folgenden gesellschaftlichen Erwartungen und Geschlechterklischees.

Freitag, 4. Oktober - 17:20 Uhr

Auftragswerke zum Geburtstag

(pd/dbu) Das Sinfonische Blasorchester Aulos feiert seinen 30. Geburtstag und hat deshalb vier Komponisten mit einem Werk beauftragt. Das Resultat ist am Sonntag, 17 Uhr, in der Tonhalle zu hören: «Prism» von Fabian Künzli, «Recycling» von Benedikt Hayoz, «The Elephant» von Daniel Schnyder, sowie «Aulos Symphony» von José Suñer-Oriola.

Das gesamte Konzertprogramm ist hier abrufbar.

Freitag, 4. Oktober - 16:17 Uhr

12500 Tickets verkauft fürs Spitzenspiel FC St.Gallen gegen den FC Basel

(dwi) Am Sonntag kommt es im Kybunpark zum Spitzenspiel in der Super League: Der drittplatzierte FC St.Gallen empfängt den Leader FC Basel. Anpfiff ist um 16 Uhr. Beim Gastgeber, der zuletzt dreimal hintereinander gewonnen hat, fehlen die Verletzten Nicolas Lüchinger und Axel Bakayoko. Der Einsatz von Betim Fazliji ist fraglich, wie Trainer Peter Zeidler am Freitag an einer Pressekonferenz sagte.

Ob der Rebsteiner Betim Fazliji am Sonntag spielt ist fraglich. (Bild: Urs Bucher)

Ob der Rebsteiner Betim Fazliji am Sonntag spielt ist fraglich. (Bild: Urs Bucher)

Die Mannschaft habe sich in den vergangenen Wochen entwickelt und Vertrauen gewonnen, sagte Zeidler. Es werde sich zeigen, ob das System, den Gegner möglichst vom eigenen Goal fernzuhalten, auch gegen die momentan beste Mannschaft der Schweiz funktioniere, sagte der FC-St.Gallen-Trainer. Der FC Basel wird von Marcel Koller trainiert, der den FC St.Gallen im Jahr 2000 zu seinem zweiten Meistertitel in der Geschichte geführt hatte.

Freitag, 4. Oktober - 14:45 Uhr

Stadtpolizei findet Pyros, Betäubungsmittel und verbotene Waffen

(stapo/mha) Am Donnerstagabend spielte im Kybunpark der FC Lugano gegen Dynamo Kiew statt. Das Europa-League-Spiel verlief ohne Probleme. Jedoch fand die Stadtpolizei St.Gallen danach in zwei Autos Pyros, Betäubungsmittel und verbotene Waffen, wie sie am Freitag mitteilt.

Auf die Fahrzeuge wurde die Stadtpolizei aufmerksam, weil eine Gruppe junger Männer in Sportkleidung ums Stadion schlich. Bei der Kontrolle derer Fahrzeuge fanden die Polizisten Pyros, Kleinstmengen an Betäubungsmittel, einen Schlagring sowie ein verbotenes Messer. Die Männer wurden angezeigt wegen Widerhandlung gegen das Sprengstoff- und gegen das Waffengesetz.

Freitag, 4. Oktober - 12:18 Uhr

Der SC Brühl Zuhause gegen Bellinzona

(pd/mha) Am Samstag, 16 Uhr, spielt der SC Brühl im Paul-Grüninger-Stadion gegen die AC Bellinzona. Zurzeit belegen die Tessiner den siebten Rang in der Promotion League. Der SC Brühl ist stark in die Saison gestartet und belegt den zweiten Rang. Doch vor Überheblichkeit angesichts der Tabellenlage warnt Brühls Trainer HerisStefanachi: «Bellinzona ist ein Spitzenteam mit vielen Akteuren, die schon in höheren Ligen gespielt haben.» Die Tessiner sind auch taktisch gut geschult und verfügen mit Gaston Magnetti über einen der Topangreifer der Liga, der mit sechs Treffern die Torschützenliste der Promo League anführt.

Im Heimspiel vor zwei Wochen siegte der SC Brühl gegen Basel 3:1. (Bild: PD/SC Brühl)

Im Heimspiel vor zwei Wochen siegte der SC Brühl gegen Basel 3:1. (Bild: PD/SC Brühl)

Allerdings muss sich auch Brühl nicht verstecken und wird dies angesichts der stets offensiven Ausrichtung des Trainers auch diesen Samstag nicht tun. Hat das Team doch unter Stefanachi noch kein Meisterschaftsspiel Zuhause verloren - der Trainer waltet seit bald einem Jahr im PGS.

Zehn Spiele sind gespielt in der Saison der Promotion League und damit exakt ein Drittel der insgesamt 30 Spiele. Brühl belegt mit 20 Punkten aus sechs Siegen und zwei Unentschieden den zweiten Rang hinter Ligakrösus und Aufstiegskandidat Yverdon. Dieser zieht im Moment seine Kreise einsam an der Spitze. Er war diese Saison allerdings auch noch nicht Gegner des SCB, kommt dann am 19. Oktober zum übernächsten Heimspiel.

Freitag, 4. Oktober - 10:50 Uhr

Montagsforum startet mit Nonsens, Lügen und Vertrauenskrise

Am Montag startet das Montagsforum in das Herbstsemester. Medienwissenschafter Bernhard Pörksen von der Universität Tübingen spricht über die Desinformation im digitalen Zeitalter, was wir wissen müssen und tun sollten. Pörksen wird der Frage nachgehen, was Nonsens und Lügen derart erfolgreich macht und wo die Ursachen der Vertrauenskrise liegen.

Der Eingang zum Pfalzkeller, wo das Montagsforum stattfindet. (Bild: Urs Bucher - 13. April 2015)

Der Eingang zum Pfalzkeller, wo das Montagsforum stattfindet. (Bild: Urs Bucher - 13. April 2015)

Das Forum findet dauert von 9.30 bis 11.30 Uhr, inklusive 30 Minuten Pause. Türöffnung im Pfalzkeller ist um 8.30 Uhr. Die Teilnahme kostet 30 Franken. Eine Anmeldung ist nötig.

Freitag, 4. Oktober - 09:43 Uhr

Auto tanken statt kaufen: Avia-Tankstelle hat bei der ehemaligen Citygarage eröffnet

(pd/mha) An der Zürcher Strasse neben der Eishalle Lerchenfeld hat eine neue Avia-Tankstelle samt Shop und Bistro eröffnet.

Die Avia-Tankstelle steht dort, wo früher eine BP-Tankstelle war. (Bild: Ines Biedenkapp - 4. Oktober 2019)

Die Avia-Tankstelle steht dort, wo früher eine BP-Tankstelle war. (Bild: Ines Biedenkapp - 4. Oktober 2019)

Zur Eröffnung gewährt die Tankstelle Rabatt: Kundinnen und Kunden tanken am Freitag, 15 bis 17 Uhr, und am Samstag, 10 bis 12 Uhr, für 10 Rappen günstiger. Ausserdem gibt es gemäss Mitteilung Überraschungen und weitere Spezialangebote.

Donnerstag, 3. Oktober - 17:55 Uhr

Drei auf's Mal

Links ein Milan, rechts Kühe und unten Rehe: Wie nah die Natur der Stadt ist, zeigt dieses Bild vom Donnerstag. Fotografiert am Beckenhaldehang in St.Georgen. (Bild: Sandro Büchler)

Links ein Milan, rechts Kühe und unten Rehe: Wie nah die Natur der Stadt ist, zeigt dieses Bild vom Donnerstag. Fotografiert am Beckenhaldehang in St.Georgen. (Bild: Sandro Büchler)

Von wegen Stadt, wenn die Natur so nah ist.

Donnerstag, 3. Oktober - 15:58 Uhr

Wer hat die Zeit gestohlen?

(vat) Wer mit der binären Uhr am St.Galler Bahnhof noch seine Mühen hatte, konnte bis heute auf die antike Uhr in der Wartehalle zurückgreifen. Die grosse Uhr mit römischem Ziffern wirkte heute jedoch etwas leer. «St.Gallen setzt neu auf die binäre Uhr – Zeiger werden abgeschafft», schreibt ein User auf Facebook zu dem geposteten Bild. «So komme ich nie zu spät… aber auch nie zu früh», kommentiert ein anderer.

Wer hat was an der Uhr gedreht? Die Zeiger der St.Galler Bahnhofsuhr sind bald wieder an ihrem Platz. (Bild: Valentina Thurnherr)

Wer hat was an der Uhr gedreht? Die Zeiger der St.Galler Bahnhofsuhr sind bald wieder an ihrem Platz. (Bild: Valentina Thurnherr)

Auf Anfrage bei den SBB stellt sich heraus, dass die Bahngesellschaft das analoge Ablesen der Zeit noch nicht ganz abgeschrieben hat: «Die Zeiger sind derzeit in Revision und werden bald wieder an ihrem angestammten Platz sein», sagt Mediensprecher Oli Dischoe.

Donnerstag, 3. Oktober - 15:30 Uhr

Theater bietet bis Ende Jahr drei öffentliche Führungen an

(pd/mha) Vergangenes Jahr bot das Theater St.Gallen als Ergänzung zu den Gruppenführungen erstmals öffentliche Führungen an. Diese stiessen auf grosses Interesse, wie das Theater nun mitteilt. Deshalb ermögliche das Theater auch in dieser Spielzeit wieder Blicke hinter die Kulissen.

Blick hinter die Kulissen desTheaters St.Gallen: Mit den 20 Handseilzügen werden Bühnenelemente bewegt. (Bild: PD)

Blick hinter die Kulissen desTheaters St.Gallen: Mit den 20 Handseilzügen werden Bühnenelemente bewegt. (Bild: PD)

An jeweils einem Samstag im Monat erhalten Interessierte einen Einblick in den Mikrokosmos, teilt das Theater mit. Mitgliedern des Dramaturgie-Teams führen durch Foyer, Zuschauerraum, Bühne, Werkstätten, Schneiderei, Garderoben und Maske. Die Führungen dauern rund eine Stunde, kosten fünf Franken und sind für Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer nicht geeignet. Tickets sind an der Theaterkasse erhältlich. Treffpunkt ist jeweils am Eingang zum Foyer.

Die Termine bis Ende Jahr:

  • 19. Oktober 2019, 11 Uhr
  • 16.November 2019, 11 Uhr
  • 14. Dezember 2019, 11 Uhr
Donnerstag, 3. Oktober - 12:06 Uhr

Kinder und Jugendliche können sich noch für Sportkurse anmelden

(ren) Die christliche Freikirche Bild führt dieses Jahr in der dritten Herbstferienwoche wieder die Projektwoche durch. Vom 14. bis 18. Oktober können Kinder und Jugendliche von sechs bis achtzehn Jahren an verschiedenen Sportprogrammen und Abenteuerkursen teilnehmen. Die Camps kosten zwischen 45 und 165 Franken.

Während der Projektwoche finden auch Kletterkurse statt. (Bild: Urs Jaudas)

Während der Projektwoche finden auch Kletterkurse statt. (Bild: Urs Jaudas)

Insgesamt gibt es in den 22 verschiedenen Kursen Platz für 800 Teilnehmende. «Einige Angebote sind bereits jetzt ausgebucht», sagt Veranstalter Andi Dubach von der Stiftung Bild. Es gibt aber noch immer eine grosse Auswahl an Sportarten. So können die Teilnehmenden neben vielen anderen Basketball spielen, Breakdance lernen, Cheerleading ausprobieren oder Curling versuchen.

So unterschiedlich die Kursangebote auch sein mögen, ein fixer Bestandteil jedes Camps sind die sogenannten Time-outs. Dort sprechen die Leiter und Coaches täglich eine Viertelstunde über ihre Erfahrungen mit Gott sowie dem christlichen Glauben. Sie ziehen Parallelen zum Sport und sprechen Themen wie Disziplin, Motivation und Fairness an. Interessierte können sich online noch für die freien Kurse melden. Anmeldung für einen der freien Kurse der Sportwoche unter www.projektwoche.ch.

Donnerstag, 3. Oktober - 11:09 Uhr

Wieder zweispurig beim Broderbrunnen: Versuch mit einer Autospur auf dem Oberen Graben beendet

Die testweise einspurige Verkehrsführung auf dem Oberen Graben – zwischen Globus und Broderbrunnen – ist wieder aufgehoben worden. Der Strassenabschnitt ist für Autos wieder zweispurig befahrbar.

Verkehrsregime am Oberen Graben

Testversuch im September mit einer Spur

Die Betonelemente, die zuvor während einem Monat die Fahrbahn verengt haben, sind wieder weg. (Bild: Sandro Büchler - 3. Oktober 2019)

Die Stadt wollte mit einem Echtversuch im September herausfinden, ob sich die Sicherheit bei den zwei Fussgängerstreifen auf Höhe Vadianstrasse und Webergasse verbessert. Dort fliesst der Individualverkehr auf zwei Spuren, was immer wieder zu schwierigen Situationen zwischen Autos sowie Fussgängerinnen und Fussgängern führt. Der einmonatige Test, der begleitet wurde von Messungen und Beobachtungen, zog aber auch Kritik von Autofahrerinnen und Autofahren nach sich. Nun wertet die Stadt den Versuch aus.

Donnerstag, 3. Oktober - 10:09 Uhr

Schweizermeisterschaft im Dogdance findet am Wochenende statt

(mha) Dieses Wochenende findet in der Hundesporthalle im Schiltacker die Schweizermeisterschaft im Dogdance statt. Bei der Hundesportart zeigen Hund und Mensch zu Musik Kunststücke.

Im Dogdance wird unter anderem bewertet, wie gut Hund und Besitzerin respektive Besitzer zusammenarbeiten. (Bild: Reto Martin)

Im Dogdance wird unter anderem bewertet, wie gut Hund und Besitzerin respektive Besitzer zusammenarbeiten. (Bild: Reto Martin)

Die Schweizermeisterschaft startet am Samstag, 9 Uhr, mit der Kategorie Freestyle. Danach folgen durchgehend bis 16.45 Vorführungen. Um 17 Uhr werden die Ränge verkündigt. Am Sonntag dauert der Turniertag von 9 bis 17.45 Uhr. Rangverkündigung ist um 18 Uhr.

Mittwoch, 2. Oktober - 17:58 Uhr

Krebsliga Ostschweiz: «Brustkrebs ist es egal, wer du bist. Uns aber nicht.»

In der Schweiz erkranken jährlich 6000 Frauen und 50 Männer an Brustkrebs. Das sind jeden Tag 16 Betroffene. Obwohl das Risiko nach 50 deutlich ansteigt, betrifft es auch jüngere Frauen. Früh erkannt, ist die Behandlung oft einfacher und erfolgreicher.

Die Früherkennung von Brustkrebs ist Teil der Ausbildung des Pflegepersonals. (Bild: Reto Martin - 30. März 2012)

Die Früherkennung von Brustkrebs ist Teil der Ausbildung des Pflegepersonals. (Bild: Reto Martin - 30. März 2012)

Deshalb führt die Krebsliga Ostschweiz im ganzen Monat Oktober verschiedene Aktionen durch, um auf das Thema Früherkennung und die anspruchsvolle Zeit während und nach einer Krebstherapie aufmerksam zu machen.

Öffentlicher Vortrag Kantonsspital St.Gallen:

Anlässlich des öffentlichen Vortrags des Kantonsspitals St.Gallen vom 22. Oktober 2019 zum Thema «»Individualisierte Brustchirurgie am Kantonsspital St.Gallen» mit Dr. med. Federica Chiesa und Dr. med. Astrid Baege, ist die Krebsliga Ostschweiz ebenfalls persönlich vor Ort und beantwortet am Info-Stand Fragen. Der Vortrag dauert von 19.30 bis 21.00 Uhr; der Eintritt ist frei.

Mittwoch, 2. Oktober - 13:33 Uhr

Für Kulturschaffende: Stadt vergibt im nächsten Jahr einen dreimonatigen Atelieraufenthalt in Genua

(pd/sab) Die Stadt St.Gallen vergibt 2020 einen dreimonatigen Atelieraufenthalt in Genua. Das Atelier steht den St.Galler Kulturschaffenden vom 1. Juni 2020 bis 31. August 2020 zur Verfügung. Die Bewerbungsfrist läuft bis am 30. November 2019.

Die Städtekonferenz Kultur (SKK) stellt ihren Mitgliedstädten zwei Ateliers in Genua zur Verfügung, in denen gleichzeitig Kulturschaffende aus zwei Schweizer Städten wohnen und arbeiten können. Vom 1. Juni 2020 bis 31. August 2020 können sich Kulturschaffende aus St.Gallen in der Hafenstadt inspirieren lassen. Die Stadt St.Gallen vergibt den Aufenthalt alle drei Jahre an Kreative aller Sparten. An den Lebenskosten vor Ort beteiligt sich die Stadt St.Gallen mit 4'500 Franken.

Ein Blick in die italienische Hafenstadt Genua. (Bild: Fotolia)

Ein Blick in die italienische Hafenstadt Genua. (Bild: Fotolia)

Ziel der Ateliervergaben ist es, professionelles Kulturschaffen sowie den Kulturaustausch zwischen der Schweiz und dem Gastland zu fördern. Auslandsaufenthalte geben Kulturschaffenden die Möglichkeit, sich vollumfänglich auf ihre Arbeit zu konzentrieren, ihr Werk in einem inspirierenden Umfeld weiterzuentwickeln und neue Impulse zu gewinnen.

Die Bewerbungsfrist läuft bis am 30. November 2019. Weitere Informationen zum Auslandsatelier finden sich hier und unter www.kultur.stadt.sg.ch

Mittwoch, 2. Oktober - 09:30 Uhr

Stadt passt Gebührentarife für Baubewilligungen an

Das städtische Amt für Baubewilligungen hat seine Gebührentarife per 1. Oktober 2019 angepasst. Neu können bei besonders aufwändigen Baugesuchen Gebühren von 10'000 bis hin zu 50'000 Franken erhoben werden. Denn in der Vergangenheit konnte das Amt für besonders schwierige und umfangreiche Amtsgeschäfte maximal Gebühren bis zu 20'000 Franken erheben. «Dies ist keine Gebührenerhöhung», betont Ivan Furlan vom Amt für Baubewilligungen der Stadt St.Gallen. Er gibt ein Beispiel: «Bei extrem grossen Baugesuchen, beispielsweise für Überbauungen mit bis zu 100 Wohnungen, waren bisher Gebühren von 20'000 Franken möglich.» Mit der neuen Obergrenze könne man die Gebühren dem Aufwand entsprechend besser anpassen. «Wir können damit eine bessere Abstufung zwischen grossen und kleinen Bauvorhaben erreichen», sagt Furlan.

Die Überbauung Birnbäumen im Osten von St.Gallen während dem Bau. (Bild: Urs Bucher - 17. Juni 2011)

Die Überbauung Birnbäumen im Osten von St.Gallen während dem Bau. (Bild: Urs Bucher - 17. Juni 2011)

Die neuen Tarife für Baubewilligungen in der Stadt beruhen auf einer kantonalen Gesetzesänderung. Der Kanton St.Gallen hatte exakt vor zwei Jahren, am 1. Oktober 2017 ein neues Planungs- und Baugesetz in Kraft gesetzt. Daraufhin hat die Kantonsregierung auf Anfang 2019 unter anderem die Gebühr für besonders aufwändige Baugesuchsverfahren angepasst. Aufgrund dieser Änderungen hat letztlich auch der St.Galler Stadtrat die Gebührentarife angepasst und die Änderung per 1. Oktober in Kraft gesetzt.

Dienstag, 1. Oktober - 19:35 Uhr

Filmreihe über die Eisenbahn startet zum 100-Jahr-Jubiläum

(pd/sab) Unter dem Titel «Einsteigen bitte» zeigt das Kinok im ganzen Monat Oktober eine Reihe von Eisenbahnfilmen. Dies aus Anlass des 100-Jahr-Jubi­läums der Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV. Der Auftakt zur ferrophilen Filmreihe ist morgen Mittwoch um 20 Uhr im Kinok in der Lokremise. Gezeigt wird der Film «The Navigators» über englische Gleisarbeiter. Dies in Anwesenheit von Barbara Spalinger, Vizepräsidentin des SEV, und Ständerat Paul Rechsteiner.

Szene aus dem Film «The Navigators». (Bild: PD)

Szene aus dem Film «The Navigators». (Bild: PD)

Am Freitag wird die Filmreihe mit einer exklusiven Vorpremiere fortgesetzt. Im Kinok wird der Film «Vom Lokführer, der die Liebe suchte» gezeigt. Teil der Jubiläumsveranstaltungen ist auch ein Vortragsabend im Rahmen der «Erfreulichen Universität» im Palace. Am Dienstag, 15. Oktober, ab 20.15 Uhr geht es dort um die Geschichte und Bedeutung der Eisenbahn und des SEV in der Ostschweiz. Unter www.kinok.ch finden sich weitere Informationen zu den Filmen.

Dienstag, 1. Oktober - 18:51 Uhr

Zeugenaufruf nach Verkehrsunfall auf der Davidstrasse

(stapo/sab) Heute Montagnachmittag kam es zwischen einer Autofahrerin und einem Motorradfahrer zu einer Kollision. Dabei stürzte der Motorradfahrer, verletzt sich aber nicht. Kurz vor 16.50 Uhr fuhr ein 39-jähriger Motorradfahrer auf der Davidstrasse an parkierten Fahrzeugen vorbei. Gleichzeitig beabsichtigte eine 26-jährige Autofahrerin ihren Wagen vom Vorplatz der Liegenschaft Nr. 25 auf die Davidstrasse zu lenken. Infolgedessen stürzte der Motorradfahrer. Er zog sich keine Verletzungen zu. Am Motorrad entstand mässiger Sachschaden.

Da der Unfallhergang nicht restlos geklärt werden konnte, sucht die Stadtpolizei St.Gallen Zeugen, welche sich bitte unter 071 224 60 00 melden.

Hier an der Davidstrasse kam es zum Unfall. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen)

Hier an der Davidstrasse kam es zum Unfall. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen)

Dienstag, 1. Oktober - 13:51 Uhr

52-Jähriger baut Unfall: Verdacht auf Medikamenteneinfluss

(stapo/sab) Vier Leichtverletzte und erheblicher Sachschaden entstand gestern Montagabend, als an der Verzweigung Im Feld zur Alten Zürcherstrasse zwei Autos kollidierten. Kurz nach 20 Uhr bog ein 52-jähriger Autofahrer von der Strasse Im Feld in die Alte Zürcher Strasse ab. Dabei übersah der 52-Jährige nach eigenen Angaben die gleichzeitig abbiegende 52-jährige Fahrzeuglenkerin und kollidierte frontal gegen deren linke Fahrzeugseite. Bei der Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen zogen sich alle insgesamt vier Fahrzeuginsassen eher leichte Verletzungen zu. Trotz eher leichten Verletzungen wurden sie mit dem Rettungswagen ins Spital gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.

Aufgrund des Verdachtes, dass der Mann sein Fahrzeug unter Medikamenteneinfluss lenkte, ordnete die Staatsanwaltschaft St.Gallen bei diesem eine Blut- und Urinprobe an.

Das Bild zeigt die beiden Unfallfahrzeuge. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen)

Das Bild zeigt die beiden Unfallfahrzeuge. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen)

Dienstag, 1. Oktober - 13:34 Uhr

Freie Plätze im Jugendtheaterclub für 13- bis 15-Jährige

(pd/sab) Das Theater St.Gallen gibt Jugendlichen auch in dieser Saison wieder die Möglichkeit, selber auf der Bühne zu stehen. Im Rahmen des Jugendtheaterclubs treffen sich 13- bis 15-jährige Theaterinteressierte vom 23. Oktober bis 14. Dezember jeden Mittwochnachmittag zum gemeinsamen Theaterspiel mit Improvisationen und Experimenten. Am Schluss gibt es eine Präsentation für Familie und Freunde. Die Leitung hat der Theaterpädagoge Mario Franchi.

Anmeldung unter theaterpaedagogik@theatersg.ch oder 071 242 05 71. Anmeldeschluss ist der 15. Oktober. Weitere Details unter www.theatersg.ch/mitmachen.

Im Stück «Liebe bleibt» setzte der Jugendtheaterclub Träume und Fragen aus dem Alltag in Szenen um. (Bild: Ralph Ribi - 11. Mai 2012)

Im Stück «Liebe bleibt» setzte der Jugendtheaterclub Träume und Fragen aus dem Alltag in Szenen um. (Bild: Ralph Ribi - 11. Mai 2012)

Dienstag, 1. Oktober - 12:14 Uhr

Graffiti an der Offenen Kirche definitiv bis Ende 2021 bewilligt

(sab) Die Stadt hat das aufgemalte Gesicht an der Offenen Kirche bis Ende 2021 bewilligt. «Die Bewilligung für die Wandbemalung wurde erteilt», sagt Ivan Furlan vom Amt für Baubewilligungen der Stadt St. Gallen. Anfang August hatte der Verein «Wirkraum Kirche» ein neues Baugesuch eingereicht, damit das Graffiti an der Offenen Kirche vorerst erhalten werden kann. Anfang dieser Woche hat der Verein die sehnlichst erwartete Post erhalten. Mit der Bewilligung darf das markante Frauengesicht für die kommenden zwei Jahre an der Fassade bleiben. «Die befristete Bewilligung gilt bis zum Abschluss des Wettbewerbs für den HSG-Campus Platztor, längstens bis zum 31. Dezember 2021», präzisiert Furlan.

Das Gesicht auf der Offenen Kirche kann vorerst bleiben. (Bild: Ralph Ribi - 7. August 2019)

Das Gesicht auf der Offenen Kirche kann vorerst bleiben. (Bild: Ralph Ribi - 7. August 2019)

Was danach damit geschieht, ist offen. Genau wie das Schicksal der Offenen Kirche selber: Denn was mit dem Gebäude am Unteren Graben in Zusammenhang mit dem HSG-Projekt geschieht, klärt sich erst mit dem bevorstehenden Architekturwettbewerb.

Dem nun bewilligten Baugesuch für den vorübergehenden Erhalt des Graffiti war eine Kontroverse vorausgegangen. Denn ursprünglich war das Frauengesicht 2016 für zwei Jahre befristet bewilligt worden. Als «Wirkraum Kirche» das Gesuch für eine unbefristete Bewilligung stellte, wurde dieses unter Mitwirkung kantonaler Stellen abgelehnt. Dies wiederum führte in den sozialen Medien zu einem Sturm der Entrüstung und einer Petition für den Erhalt des haushohen Graffiti.

Montag, 30. September - 16:02 Uhr

Erst der Abwart merkt, dass Einbrecher im Schulhaus Hof in Winkeln gewütet haben

(kapo/sab) Glasscherben, eine kaputte Schulzimmertür und ein Haufen Fragen: Am Montagvormittag bemerkt der Abwart des Primarschulhauses Hof, dass über das Wochenende in das Schulgebäude eingebrochen worden war. «Der Abwart hat die Polizei informiert», sagt Hanspeter Krüsi, Sprecher der Kantonspolizei St.Gallen.

Beim Primarschulhaus Hof in Winkeln schlugen die Täter eine Scheibe ein. (Bild: Jil Lohse - 30. Juni 2017)

Beim Primarschulhaus Hof in Winkeln schlugen die Täter eine Scheibe ein. (Bild: Jil Lohse - 30. Juni 2017)

Um ins Gebäude an der Sturzeneggsstrasse in Winkeln zu gelangen, schlugen der oder die Täter mehrere Glasscheiben ein und wuchteten eine Schulzimmertür auf. Dabei entstand ein Sachschaden in der Höhe von rund 6000 Franken an. «Das ist gewaltig», sagt Krüsi. Er hofft, dass die Polizei den Tätern habhaft werden könne, ansonsten müsse die Allgemeinheit für den entstanden Schaden aufkommen.

Infolge Ferienabwesenheit der Lehrpersonen kann laut Krüsi noch nicht gesagt werden, ob auch etwas gestohlen wurde.

Montag, 30. September - 14:22 Uhr

Stadtpolizei nimmt 35-jährigen Einbrecher fest; zweite Person kann flüchten

(sab/stapo) Am frühen Sonntagabend war im Osten von St.Gallen ein Einbrecher-Duo unterwegs. Alarmierte Polizeipatrouillen konnten am Sonntagabend kurz nach 17 Uhr einen 35-jährigen Schweizer anhalten, welcher kurz zuvor gewaltsam in ein Verkaufsgeschäft eingebrochen war. Der 35-Jährige liess sich ohne Gegenwehr festnehmen, teilt die Stadtpolizei St.Gallen mit.

Ein Einbrecher versucht mit einer Brechstange eine Tür aufzuwuchten. (Symbolbild: Fotolia)

Ein Einbrecher versucht mit einer Brechstange eine Tür aufzuwuchten. (Symbolbild: Fotolia)

Eine zweite beteiligte Person konnte flüchten. Dabei verlor diese Gegenstände, welche zurzeit durch die Kantonspolizei St.Gallen untersucht werden. Der angerichtete Sachschaden kann noch nicht genau beziffert werden. Er dürfte jedoch um ein Vielfaches höher sein als die Deliktssumme.

Zum Einbruchsversuch beim Juweliergeschäft Bucherer in der Nacht von Sonntag auf Montag besteht laut Stapo-Sprecher Roman Kohler kein Zusammenhang. Auch zu den Gegenständen, die der zweite Einbrecher hinterliess, konnte Kohler auf Nachfrage noch keine genaueren Angaben machen.

Montag, 30. September - 11:57 Uhr

Mit dem Velo an die Klimademo: «Die Qualität der Velowege war unterschiedlich»

(sab) Aus allen Ecken der Schweiz sind in der vergangenen Woche Velofahrerinnen und Velofahrer nach Bern an die nationale Klimademo pedalt. Rund 100'000 Personen demonstrierten laut Organisatoren am Samstag. Unter ihnen auch die Gruppe «I bike to move it» aus St.Gallen und Appenzell. Mittags um 12 Uhr war die Gruppe in Bern eingetroffen, nachdem sie über 200 Kilometer auf dem Velo zurückgelegt hatte.

Die St.Galler Velofahrerinnen und Velofahrer bei ihrer Einfahrt in Bern. (Bild: PD)

Die St.Galler Velofahrerinnen und Velofahrer bei ihrer Einfahrt in Bern. (Bild: PD)

Cristina Bitschnau, die Geschäftsleiterin des VCS St.Gallen/Appenzell zieht Fazit: «Die angetroffene Qualität der Veloinfrastruktur, entlang der Route von Wasserauen via St.Gallen, Winterthur, Zürich, Aarau, Biel bis Bern, ist sehr unterschiedlich.» Laut VCS müssten aber dennoch Velos statt Autos gefahren werden. «Das Velo ist das Verkehrsmittel mit viel Potential für die Raumplanung und den Klimaschutz», sagt Ruedi Blumer, Co-Präsident des VCS St.Gallen/Appenzell nach der Velosternfahrt.

Die Velogruppe «I bike to move it» war am Mittwoch in St.Gallen losgefahren und bewältigte an je zwei Tagen 88 Kilometer lange Etappen. (Bild: PD)

Die Velogruppe «I bike to move it» war am Mittwoch in St.Gallen losgefahren und bewältigte an je zwei Tagen 88 Kilometer lange Etappen. (Bild: PD)

Am Mittwoch waren die Velofahrerinnen und Velofahrer von St.Gallen aus aufgebrochen. Zuvor war eine Dreiergruppe in Wasserauen gestartet. Auf ihrer Route nach Bern wuchs die Gruppe mit jedem Tag an. Cristina Bitschnau hat die Strecke zusammen mit ihrem Mann und ihrer Tochter zurückgelegt.

Montag, 30. September - 06:19 Uhr

Der zweite Einbruchsversuch bei Juwelier Bucherer innerhalb weniger Tage

Zum zweiten Mal innert weniger Tage ist beim Juweliergeschäft Bucherer an der Multergasse ein Einbruchsversuch registriert worden. Daniel Hug, Mediensprecher der St.Galler Kantonspolizei, bestätigt den Vorfall auf Anfrage. «Kurz vor vier Uhr versuchten Unbekannte, den Rollladen anzuheben. Daraufhin ging die Alarmanlage los», hält er fest.

Die Unbekannten ergriffen in der Folge die Flucht. Als die Einsatzkräfte vor Ort waren, trafen sie niemanden mehr an. Am Rollladen entstand laut Hug Sachschaden in unbekannter Höhe.

Erneut versuchten Unbekannte ins Juweliergeschäft Bucherer einzubrechen. (Bild: Raphael Rohner)

Erneut versuchten Unbekannte ins Juweliergeschäft Bucherer einzubrechen. (Bild: Raphael Rohner)

Bereits am vergangenen Donnerstag hatten Unbekannte ins Geschäft einzubrechen versucht. Dies ebenfalls nachts kurz vor 4 Uhr. Ob es sich dabei um die gleiche Täterschaft handelt, kann die Kantonspolizei derzeit noch nicht abschätzen. Erfolgreich war ein Einbruch ins Juweliergeschäft an der Multergasse im vergangenen November verlaufen. Die unbekannten Täter benutzten dabei ein Fahrzeug als Rammbock und erbeuteten Uhren und Schmuck im Wert von mehreren 100'000 Franken.

Sonntag, 29. September - 11:44 Uhr

Mit dem Velo an die Klimademo: St.Galler Teilnehmerinnen und Teilnehmer gut angekommen

(vre) Zwischen 60'000 und 100'000 Personen haben nach Schätzungen der Organisatoren am Samstag in Bern an der nationalen Klimademo teilgenommen. Darunter war auch eine Gruppe, die im Rahmen der Aktion «I bike to move it» mit dem Velo nach Bern gefahren waren. Aufgebrochen war die Gruppe am Mittwoch in St.Gallen, am Donnerstag war sie von Winterthur via Zürich nach Aarau, am Freitag von Aarau nach Biel und dann am Samstagvormittag von Biel nach Bern geradelt.

Am Freitag auf dem Weg nach Biel. Links der Kühlturm des Kernkraftwerks Gösgen. (Bild: Marucs Bitschnau - 27. September 2019)

Am Freitag auf dem Weg nach Biel. Links der Kühlturm des Kernkraftwerks Gösgen. (Bild: Marucs Bitschnau - 27. September 2019)

Die Fahrt sei gut gegangen, sagt Cristina Bitschnau, die St.Galler Geschäftsleiterin des VCS, im Rückblick. Selbstverständlich habe man die beiden 88-Kilometer-Etappen zwischen Winterthur und Biel in den Beinen gespürt, das Erlebnis mit Gleichgesinnten zusammen an die Demo zu radeln, sei aber ein Aufsteller gewesen.

Am Samstag an der Klimademo in Bern. (Bild: Marcus Bitschnau - 28. September 2019)

Am Samstag an der Klimademo in Bern. (Bild: Marcus Bitschnau - 28. September 2019)

Die Fahrt von Biel nach Bern mit mehr als 100 Personen sei schon sehr beeindruckend gewesen, genau wie beim Eintreffen zu sehen, wie viele aus der ganzen Schweiz mit dem Velo angereist waren. An der Klimademo habe es dann unglaublich viele Menschen gehabt. Damit sei ein eindrucksvolles Zeichen für das Klima und die Zukunft gesetzt worden, zieht Cristina Bitschnau, die mit Töchterchen Irma und Mann Marcus unterwegs war, eine Bilanz der Velosternfahrt.

Samstag, 28. September - 21:11 Uhr

SC Brühl setzt sich auswärts 3:2 gegen Cham durch: Umschwung in der zweiten Halbzeit

(pd/vre) Die erste Mannschaft des SC Brühl hatte mit dem FC Cham noch eine Rechnung aus dem Cup offen: Die Kronen schieden im Juni im Penaltyschiessen gegen die Zuger aus. Am Samstag gelang die Revanche: Dank einer gut besetzten Ersatzbank konnten die Brühler den 1:2-Pausenrückstand noch in einen feinen 3:2-Auswärtssieg umwandeln. Damit können die Kronen den zweiten Tabellenplatz festigen. In einer Woche empfangen sie dann Bellinzona vor heimischen Publikum.

Das aktuelle Maskottchen des SC Brühl. (Bild: SC Brühl/Kurt Frischknecht)

Das aktuelle Maskottchen des SC Brühl. (Bild: SC Brühl/Kurt Frischknecht)

Die Startphase stand gemäss Matchbericht von Henri Seitter ganz im Zeichen der aufsässigen Brühler. Und bereits in der achten Minute erzielte Lirim Shala das verdiente 0:1 nach einem Angriff über die rechte Seite. In der 22. Minute wurde ein Offside-Tor der Kronen zurecht aberkannt. In der gleichen Minute kamen die Zuger mit der ersten Torchance zum 1:1-Ausgleich. Ursache war ein Fehlpass in der Vorwärtsbewegung.

Dieser Ausgleich brach den Rhythmus der Brühler und die Chamer drückten dem Spiel immer mehr ihren Stempel auf. In der 35. Minute konnte Arianit Lazraj einen ersten Schuss abwehren, doch gegen den Nachschuss von Roman Herger zum 2:1 war auch er machtlos. Mit dem ersten Angriff nach der Halbzeitpause trafen die Zuger nur den Pfosten. Ein Treffer wäre wohl so etwas wie eine Vorentscheidung gewesen. Doch dieser Warnschuss wirkte wie ein Weckruf: Von diesem Zeitpunkt an übernahmen die Brühler wieder das Szepter und drückten vehement auf den Ausgleich.

Vorerst scheiterte Rückkehrer Nicolas Eberle noch am Torhüter. Doch Sanijel Kucani gelang im Nachschuss kurz darauf der 2:2-Ausgleich. Eine heikle Situation mussten die Brühler mit vereinten Kräften noch überstehen. Dann kam die Zeit von Nico Abegglen. Der eingewechselte Stürmer erzielte das zweite aberkannte Offside-Tor der Kronen in diesem Spiel, ehe Abegglen eine Viertelstunde vor Schluss doch noch den siegbringenden Treffer zum 3:2 erzielte.

Samstag, 28. September - 11:15 Uhr

627 Bachelor-Diplome an der HSG überreicht

(pd/chs) Am Samstag erhielten 627 Absolventinnen und Absolventen anlässlich des Bachelor Graduation Day ihren Bachelor of Arts (B.A. HSG) an der Universität St.Gallen. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, sprach Rektor Thomas Bieger dabei über die Freiheit der Graduierten, sich nun ihren nächsten Zielen und Herausforderungen zuwenden zu können.

Schattenbild einer Studentin, die die Treppe zum grossen Hörsaal «Audimax» der HSG hinaufgeht. Mit dem erreichen des Bachelor-Diploms ist eine grosse Hürde genommen. (Bild: Keystone)

Schattenbild einer Studentin, die die Treppe zum grossen Hörsaal «Audimax» der HSG hinaufgeht. Mit dem erreichen des Bachelor-Diploms ist eine grosse Hürde genommen. (Bild: Keystone)

In folgenden Majors bekamen die insgesamt 627 Absolventinnen und Absolventen anlässlich des Bachelor Graduation Day ihre Diplome überreicht:

  • 404 in Betriebswirtschaftslehre
  • 64 in Internationalen Beziehungen
  • 57 in Volkswirtschaftslehre
  • 45 in Rechtswissenschaften mit Wirtschaftswissenschaften
  • 57 in Rechtswissenschaften

Rektor Thomas Bieger gratulierte den Graduierten zum erfolgreichen Abschluss der ersten Stufe einer akademischen Ausbildung: «Es war wie beim Besteigen eines Berges. Zwischenziele, unklare Einstiege in eine Wand, anstrengende Schlüsselstellen, dann wieder mal eine sichere Terrasse als Ruhezone. Am Schluss der Gipfel. Wir gratulieren Ihnen herzlich zum Erreichen Ihres Gipfels, dem Bachelordiplom.»

Nach dem Bachelor an einer der führenden Wirtschaftsuniversitäten Europas stehe den Graduierten nun die Welt offen, so Thomas Bieger. Dabei wünschte er alle Absolventinnen und Absolventen viele zukünftige Höhepunkte, Erfolge und symbolische Gipfelsiege in Beruf, Hobby, Gesellschaft und Familie.

Freitag, 27. September - 21:59 Uhr

Evangelisch-Straubenzell wählt: Uwe Habenicht neu Gemeindepfarrer, Daniel Rentsch neu Stimmenzähler

(pd/vre) Der neue Gemeindepfarrer der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Straubenzell heisst Uwe Habenicht. Er wurde am Donnerstag an einer ausserordentlichen Kirchenversammlung gewählt. Habenicht ist bereits in der Gemeinde aktiv. Da er seine Ausbildung in Deutschland absolvierte, musste er zuerst zwei Praxisjahre in St.Gallen absolvieren. Er werde als engagierte, initiative und herzliche Person geschätzt, heisst es in einer Mitteilung.

Pfarrer Uwe Habenicht am Donnerstagabend nach der Wahl zum Gemeindepfarrer für Evangelisch-Straubenzell. (Bild: PD - 26. September 2019)

Pfarrer Uwe Habenicht am Donnerstagabend nach der Wahl zum Gemeindepfarrer für Evangelisch-Straubenzell. (Bild: PD - 26. September 2019)

Stimmenzähler Max Rentsch ist jetzt nach 25 Jahren ununterbrochener Mitarbeit in der Kirchgemeinde zurück- und in den Ruhestand getreten. Zum Nachfolger als Stimmenzähler wurde am Donnerstag Daniel Rentsch gewählt. Das Amt bleibt damit gemäss Mitteilung in der Familie: Der Gewählte ist ein jüngerer Cousin des früheren Amtsinhabers.

Freitag, 27. September - 21:44 Uhr

Katharina Hibbeln und Thomas Rusch sind in diesem Jahr die schnellsten Gallusfische

(mlb/vre) Im Hallenbad Blumenwies sind diese Woche Schülerinnen und Schüler zwischen neun und 15 Jahren um den Titel des schnellsten Gallusfisches geschwommen. Über 160 Kinder hatten sich laut Roland Fuchs, Präsident des Schwimmclubs St.Gallen, für die 45. Schwimm-Meisterschaften für Schülerinnen und Schüler angemeldet. Das sind gut 30 mehr als im Vorjahr. Die Organisatoren zeigten sich zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung.

Gute Stimmung und zahlreiche Teilnehmer am diesjährigen Wettschwimmen um den schnellsten Gallusfisch im Hallenbad Blumenwies. (Bild: Miguel Lo Bartolo)

Gute Stimmung und zahlreiche Teilnehmer am diesjährigen Wettschwimmen um den schnellsten Gallusfisch im Hallenbad Blumenwies. (Bild: Miguel Lo Bartolo)

Den Titel des schnellsten Gallusfisches holte bei den Mädchen Katharina Hibbeln (Jahrgang 2005), bei den Buben Thomas Rusch (2004). Die Stimmung am Wettschwimmen war gut. Vom Beckenrand aus feuerten zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer die Wettkämpfer an. Eltern, Grosseltern, Geschwister und Mitschüler fieberten da mit.

Geschwommen wurde wie üblich in verschiedenen Alterskategorien. Die Jüngeren mussten 25 Meter, die Älteren 50 Meter zurücklegen. Der Schwimmstil ist am Gallusfisch jeweils frei. Daher ist alles zu sehen - vom noch unbeholfenen Unterwasserfuchteln bis hin zum stilsicheren Crawl-, Brust- oder Rückenschwimmen. «Das Wichtigste ist aber», so sagt Roland Fuchs, «dass die Kinder Spass haben.»

Freitag, 27. September - 21:30 Uhr

Wolkenmalerei über St.Gallen

Leserbild. Denis Divas fotografierte am Freitagmittag die St.Galler Domtürme unter einem blauen Herbsthimmel und mit dem Spiel der Wolken und Kondensstreifen.

Leserbild. Denis Divas fotografierte am Freitagmittag die St.Galler Domtürme unter einem blauen Herbsthimmel und mit dem Spiel der Wolken und Kondensstreifen.

Freitag, 27. September - 18:08 Uhr

Parlamentssitzung vom 29. Oktober: Hauptgeschäft ist die Neugestaltung von Marktplatz und Bohl

(vre) Die nächste Sitzung des St.Galler Stadtparlaments findet am Dienstag, 29. Oktober, ab 16 Uhr, im Waaghaus statt. Die Traktandenliste und die Vorlagen zu dieser Sitzung sind seit Freitagmittag online. Hauptgeschäft ist die Neugestaltung von Marktplatz und Bohl. Diese Vorlage wurde am Donnerstag an einer Medienorientierung mit Stadträtin Maria Pappa vorgestellt. Sie ist jetzt im Internetauftritt der Stadt öffentlich einsehbar.

Die Calatrava-Wartehalle soll im Zuge der Umgestaltung von Marktplatz und Bohl für gut eine Million saniert werden. (Bild: Hanspeter Schiess - 14. April 2015)

Die Calatrava-Wartehalle soll im Zuge der Umgestaltung von Marktplatz und Bohl für gut eine Million saniert werden. (Bild: Hanspeter Schiess - 14. April 2015)

Weiter traktandiert ist ein Unterstützungsbeitrag von 160'000 Franken für die National Summer Games 2022 von Special Olympics, die in St.Gallen stattfinden. Zu reden geben dürfte die Motion «Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Frauen in Kader- und Führungspositionen» der SP/Juso/PFG-Fraktion, die der Stadtrat nicht erheblich erklären will. Diskutiert werden sollen zudem stadträtliche Antworten auf zwei Interpellationen: eine der SVP über die Frühförderung und eine aus der CVP-Fraktion für neue Impulse in der frühkindlichen Sprachförderung.

Freitag, 27. September - 17:52 Uhr

Handänderung publiziert: Die Burgweier gehören jetzt offiziell der Stadt St.Gallen

Zum Areal der Burgweier gehört auch der historische Tröckneturm von 1828. Er wird auch nach dem Eigentumswechsel zu Stadt durch die Stiftung Tröckneturm betreut. (Bild: Hanspeter Schiess - 28. September 2016)

Zum Areal der Burgweier gehört auch der historische Tröckneturm von 1828. Er wird auch nach dem Eigentumswechsel zu Stadt durch die Stiftung Tröckneturm betreut. (Bild: Hanspeter Schiess - 28. September 2016)

(vre) In den Handänderungen der Stadt St.Gallen für die Zeit vom 8. bis 21. September ist ein Landgeschäft publiziert, das von öffentlicher Bedeutung ist: Zwei Grundstücke der Sperlina AG von Hans Jörg Schmied gehören jetzt wie vor zwei Wochen angekündigt der Stadt. Die Hand gewechselt haben die 74'850 Quadratmeter grosse Parzelle W-1295 Burgweier/Oberer und Unterer Burgweier sowie die 15'140 Quadratmeter grosse Parzelle Burgweier/Waldacker.

Freitag, 27. September - 17:38 Uhr

Elf neue Polizistinnen und Polizisten vereidigt

(stapo/vre) Vier Aspirantinnen und sieben Aspiranten aus der einjährigen, soeben zu Ende gehenden Polizeischule sind am Freitag in der Kirche Linsebühl durch Stadträtin Sonja Lüthi zu Polizistinnen und Polizisten befördert worden. Sie haben die Berufsprüfung zur Polizistin und zum Polizisten mit eidgenössischem Fachausweis erfolgreich bestanden.

Die elf neuen Polizistinnen und Polizisten mit Fahne und Fähnrich der Stadtpolizei sowie mit Stadträtin Sonja Lüthi und Stapo-Kommandant Ralph Hurni vor der Kirche Linsebühl. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 27. September 2019)

Die elf neuen Polizistinnen und Polizisten mit Fahne und Fähnrich der Stadtpolizei sowie mit Stadträtin Sonja Lüthi und Stapo-Kommandant Ralph Hurni vor der Kirche Linsebühl. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 27. September 2019)

Kommandant Ralph Hurni nahm die elf danach feierlich ins Korps der Stadtpolizei St.Gallen auf. Ihren Dienst nehmen sie dort am Dienstag, 1. Oktober, auf. Sie werden im Sicherheits- und Verkehrsbereich der Stapo arbeiten. Die Feier vom Freiag wurde musikalisch von einem Trompeten-Trio unter der Leitung von Michael Wachter umrahmt.

Freitag, 27. September - 17:25 Uhr

Zweite St.Galler Viehschau beim «Schlössli» Haggen: Kühe, Trachten, Traditionen

(vre) Am Freitag hat im Haggen die zweite Stadtsanktgaller Viehschau dieses Herbstes stattgefunden. Mit von der Partie waren vier Landwirte mit rund 120 Tieren. Die Viehschau, die seit 15 Uhr zu Ende ist, war wie üblich ein vielfältiges und farbiges Schaufenster der Landwirtschaft. Der Anlass stiess im Quartier auf grosses Interesse: Am Vormittag waren auch viele Kinder auf dem Schauplatz unterwegs.

(Bild: Urs Bucher)(Bild: Urs Bucher)
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Kühe, Tracht und Tradition: Viehschau beim Schlössli Haggen

Parallel zur Viehschau findet neben dem Restaurant Schlössli im Haggen jeweils ein Markt mit Handwerk und Selbstgemachtem aus der Umgebung statt. Bis Mitternacht ist hier auch die Festwirtschaft geöffnet. Ab 18.30 Uhr gibt's Raclette, ab 19.30 Uhr Musik und Tanz mit den Fun Farm Stegreiflern.

Freitag, 27. September - 16:07 Uhr

Beim Sieg zu Hause gegen Thun winkt FC St.Gallen der dritte Tabellenplatz

(pl) Dem FC St.Gallen bietet sich am Samstag zu Hause gegen Thun die Chance, mit einem Sieg auf Rang drei vorzurücken. Die Partie acht Tage später im Kybunpark gegen Basel wäre dann ein Spitzenspiel. Für die Begegnung mit den Berner Oberländern wurden im Vorverkauf bis Freitagmittag 8700 Tickets abgesetzt. Das Spiel beginnt am Samstag, 19 Uhr.

Jubel am Mittwoch im Stade de Tourbillon nach dem Sieg gegen Sion. Haben die Espen am Samstag im Kybunpark gegen Thun wieder Anlass zum Jubeln? (Bild: Urs Lindt/freshfocus - 25. September 2019)

Jubel am Mittwoch im Stade de Tourbillon nach dem Sieg gegen Sion. Haben die Espen am Samstag im Kybunpark gegen Thun wieder Anlass zum Jubeln? (Bild: Urs Lindt/freshfocus - 25. September 2019)

Nach der Enttäuschung im Cup hat sich die junge Mannschaft St.Gallens überraschend schnell gefangen. Die Ostschweizer gewannen vor einer Woche gegen Servette 3:1 und am Mittwoch in Sitten 2:1. Der Sieg im Wallis war der dritte Meisterschaftserfolg für die St.Galler in Serie. Trotzdem dürfte Trainer Peter Zeidler am Samstag den einen oder anderen Wechsel vornehmen. Möglicherweise schont er den jungen Betim Fazliji, der im Wallis wegen eines Muskelkrampfes ausgewechselt wurde. Noch offen ist, ob Cedric Itten nach der Gehirnerschütterung, die er sich gegen Servette zuzog, wieder einsatzfähig ist. Weiterhin fehlen werden Nicolas Lüchinger, Musah Nuhu und Axel Bakayoko.

Nicht äussern mag sich der Trainer über den Pyro-Exzess im Fanblock vor einer Woche und die Folgen für das Heimspiel am Samstag gegen Thun: Die Auflagen der Stadtpolizei umfassenn ein verstärktes Sicherheitsdispositiv sowie ein Doppelhalter-, Fahnen- und Choreo-Verbot im Espenblock. «Ich bin nicht feige, doch das ist nicht mein Thema», sagt Zeidler. Er hoffe einfach, dass die Anhänger das Team «auf die richtige Weise» unterstützten.

Freitag, 27. September - 15:09 Uhr

Grünliberaler Stadtparlamentarier mit illusorischen Vorschlägen für den Kampf gegen die Erderwärmung

(vre) Der Klimaschutz ist im Moment ein Thema, über das alle reden - dies unter anderem wegen der grossen nationalen Klimademo vom Samstag in Bern. Am vergangenen Dienstag ist dazu im St.Galler Stadtparlament auch nochmals ein Vorstoss eingegangen. Der Grünliberale Zsolt Ferenc Takàcs will wissen, was Stadtverwaltung und Stadtregierung konkret tun, «um die Erderwärmung zu verhindern».

Zsolt Ferenc Takàcs politisiert im St.Galler Stadtparlament in der grünliberalen Fraktion. Gerade hat der Stadtrat zwei Einfache Anfragen aus seiner Feder beantwortet. Vier harren derzeit noch auf Antworten - darunter jene neu eingereichte gegen die Erderwärmung. (Bild: Beat Belser - 2. August 2018)

Zsolt Ferenc Takàcs politisiert im St.Galler Stadtparlament in der grünliberalen Fraktion. Gerade hat der Stadtrat zwei Einfache Anfragen aus seiner Feder beantwortet. Vier harren derzeit noch auf Antworten - darunter jene neu eingereichte gegen die Erderwärmung. (Bild: Beat Belser - 2. August 2018)

In der Einfachen Anfrage macht Takàcs in Frageform Vorschläge, was getan werden könnte. Etliches davon dürfte rhetorisch gemeint sein. Vor allem bei Themen, die gar nicht in die Kompetenz der Stadt fallen (abgesehen davon, dass sie nicht realisierbar sind). Dazu zählen das Verbot aller fossilen Energieträger, das Verbot des Individualverkehrs (samt Velos mit und ohne E-Motor), ein Verbot aller Heizungen ausser jener mit Erdsonden oder die Einführung des Road Pricing wie in London.

Man darf auf die Antworten des Stadtrats gespannt sein. Und man darf natürlich rätseln, was der grünliberale Parlamentarier mit dem Vorstoss bezweckte: Eine Debatte im Parlament kann's nicht sein; die Antworten auf Einfache Anfragen werden nicht diskutiert. Und wenn's Wahlkampf mit Blick auf 2020 ist: Dann hat Takàcs sein Ziel erreicht. Ein Medium - der STADT-TICKER mit dieser Meldung - hat seine Aktivität registriert.

Freitag, 27. September - 14:04 Uhr

Neuer Leiter für den Coop-Supermarkt in der Neugasse: Musa Akdil folgt auf Silvia Loosli

Musa Akdil, neuer Chef im Coop an der Neugasse. (Bild: PD)

Musa Akdil, neuer Chef im Coop an der Neugasse. (Bild: PD)

(pd/vre) Am 1. Oktober übernimmt Musa Akdil die Leitung der Coop-Filiale an der Neugasse. Der 33-jährige löst Silvia Loosli ab, die aufs gleiche Datum nach sechs Jahren in den Coop Flawil wechselt. Akdil hat seine Lehre bei Coop im Seedamm-Center in Pfäffikon SZ absolviert. Danach war er in verschiedenen Filialen in der Inner- und der Ostschweiz tätig. Seit Juni 2017 leitete er den Coop in Sulgen TG.

Freitag, 27. September - 12:36 Uhr

Kann der SC Brühl seine Erfolgsserie fortsetzen? Chancen auswärts gegen Cham sind intakt

(fm/vre) Der SC Brühl fährt am Samstag zum Auswärtsspiel nach Cham. Er tritt ab 16 Uhr mit viel Selbstbewusstsein im Eizmoos an, hat die erste Mannschaft doch in den letzten zwei Spielen gegen starke U21-Teams starke Leistungen gezeigt. Nun stehen die Kronen mit 17 Punkten aus neun Spielen auf dem 2. Platz der Promotion-League. An einen Aufstieg in die Challenge-League denkt man deshalb (noch?) nicht, weil Yverdon mit 25 Punkten aus neun Spielen (bis jetzt) an allen vorbeizieht.

Der Brühler Mittelfeldstratege Alessandro Riedle ist wieder fit und sollte beim Samstagsspiel auswärts gegen Cham zum Einsatz kommen können. (Bild: Michel Canonica - 8. August 2019)

Der Brühler Mittelfeldstratege Alessandro Riedle ist wieder fit und sollte beim Samstagsspiel auswärts gegen Cham zum Einsatz kommen können. (Bild: Michel Canonica - 8. August 2019)

Yverdon kommt am 19. Oktober zum Olma-Spiel ins Paul-Grüninger-Stadion. Jetzt aber geht's zuerst auswärts gegen Cham. Die Zuger haben noch nicht überzeugt in der neuen Saison und liegen mit zehn Punkten auf dem 12. Platz. Mit Admir Seferagic haben sie jetzt einen starken Mittelstürmer verpflichtet, der bis im Sommer bei Kriens in der Challenge League spielte und dann zu YF Juventus wechselte. Seferagic wird gegen Brühl erstmals spielberechtigt sein.

Bei Brühl schmilzt die lange Liste der Abwesenden. Mittelfeldstratege Alessandro Riedle ist wieder fit und auch «Tormaschine» Nico Abegglen sollte gegen Cham zu einem Teileinsatz kommen können. Weiter verletzt fehlen Spieler wie Loris Pellegatta oder Dennis Vanin. Ebenfalls fehlen wird Abwehrchef Atila, der seine vierte Gelbsperre absitzen muss.

Rote Karte für den Trainer: Beim Spiel vor einer Woche gegen den FC Basel II hat der Schiedsrichter SC-Brühl-Coach Heris Stefanachi wegen Reklamierens vom Feld gestellt. (Bild: SC Brühl)

Rote Karte für den Trainer: Beim Spiel vor einer Woche gegen den FC Basel II hat der Schiedsrichter SC-Brühl-Coach Heris Stefanachi wegen Reklamierens vom Feld gestellt. (Bild: SC Brühl)

Anwesend und abwesend ist Trainer Heris Stefanachi: Er erhielt im Spiel gegen Basel die Rote Karte wegen Reklamierens und wird deshalb in Cham auf der Tribüne Platz nehmen - mit dem obligaten Kontaktverbot zur Mannschaft. Heisssporn Stefanachi hat bereits die zweite Rote Karte, seit er letzten November zu Brühl kam. Er schafft es nicht nur, sein Team heiss zu machen, sondern immer wieder auch die Spielleiter.

Donnerstag, 26. September - 23:23 Uhr

Zwischenruf vom Mannenweier im Stadtmelder: Schnitzeljagd führt durch die Umkleidekabine

(vre) Der Stadtmelder ist die elektronische Klagemauer der St.Galler Stadtverwaltung. Hier kann die Bürgerin oder der Bürger auf einfache Art und Weise Feststellungen über alles Mögliche und Unmögliche im öffentlichen Raum hinterlegen. Und sie oder er darf sogar damit rechnen, innert nützlicher Frist eine Antwort zu bekommen. Neben defekten Strassenlaternen, zu früh hinausgestellten Kehrichtsäcken und anderem Alltagskram finden sich im Stadtmelder ab und zu auch ungewöhnliche Einträge.

Steg und Umkleidekabine am Ostende des Mannenweiers. (Leserbild: Christian Wild - 9. Januar 2018)

Steg und Umkleidekabine am Ostende des Mannenweiers. (Leserbild: Christian Wild - 9. Januar 2018)

Weit oben auf der Hitliste der schrägen Meldungen dürfte jene stehen, die dieser Tage vom Mannenweier her eingegangen ist. Dort ist seit einiger Zeit für Schwimmerinnen und Schwimmer, die das ganze Jahr über ins Wasser wollen, nur noch die Garderobe am Ostende geöffnet. Im Gebäude ist aber auch ein Täfelchen des Foxtrails, der modernen Version der Schnitzeljagd durch die Stadt, angeschlagen.

Das hat Folgen für jene, die sich umziehen wollen: Jahrein, jahraus trampelten gerade auch am Wochenende grössere und kleiner Gruppen über den Steg in die Garderobe und suchten im ganzen Häuschen nach dem Foxtrail-Pfötli. heisst es im Stadtmelder. Dabei komme es häufig vor, dass man sich als Schwimmerin oder Schwimmer plötzlich halb bekleidet einer frivol-engagierten Foxtrail-Gruppe gegenüber sehe. Was durchaus nicht angenehme Gefühle auslöse.

In der Umkleidekabine am Mannenweier überraschen Foxtrail-Teilnehmer regelmässig halb bekleidete Badegäste. Jetzt wird geprüft, ober der Posten der modernen Schnitzeljagd verlegt werden kann. (Leserbild: Klaus Stadler - 11. Januar 2018)

In der Umkleidekabine am Mannenweier überraschen Foxtrail-Teilnehmer regelmässig halb bekleidete Badegäste. Jetzt wird geprüft, ober der Posten der modernen Schnitzeljagd verlegt werden kann. (Leserbild: Klaus Stadler - 11. Januar 2018)

Die Person, die die Anfrage deponiert hat, erkundigt sich bei der Stadt, ob man das Täfelchen des Foxtrail nicht ausserhalb der Garderobe befestigen könnte. Und die Antwort der Stadt ist auch schon da: «Die Verantwortlichen des Foxtrail werden sich nächste Woche die Situation vor Ort ansehen und im Anschluss daran Vorschläge für eine Anpassung oder auch eine Umsiedlung des Postens aus der Umkleidekabine vorlegen.»

Donnerstag, 26. September - 22:59 Uhr

Professor Siegfried Wyler wurde 100 Jahre alt: Kiwanis-Freunde feierten den Jubilar im Clublokal

(pd/vre) Einen seltenen Jubilar durfte kürzlich der Kiwanis-Club St.Gallen in seinem Clublokal Candela feiern: Siegfried «Sigi» Wyler war Anfang September 100 Jahre alt geworden. Jetzt gratulierte ihm der aktuelle Kiwanis-Präsident Philip Schneider zu diesem hohen Wiegenfest. Siegfried Wyler gehörte seit 1966 – also fast seit der Gründung im Jahre 1965 – dem Kiwanis-Club an. 1968/69 präsidierte er ihn sogar ein Jahr lang.

Hanni und Siegfried Wyler mit dem aktuellen Kiwanis-Präsidenten Philip Schneider im Clublokal Candela. (Bild: PD - 16. September 2019)

Hanni und Siegfried Wyler mit dem aktuellen Kiwanis-Präsidenten Philip Schneider im Clublokal Candela. (Bild: PD - 16. September 2019)

Bekannter ist Wyler von seiner beruflichen Tätigkeit her. Von 1950 bis 1985 war er Hauptlehrer für Englisch an der Kantonsschule St.Gallen und fungierte dort von 1967 bis 1985 auch als Prorektor. Er erhielt einen Lehrauftrag an der Hochschule (heute Universität) St.Gallen, wo er 1962 mit der Schrift «Der Begriff der Macht in Christopher Marlowes Tamburlaine I» habilitierte. 1968 wurde er an der HSG Titularprofessor für englische Sprache und Literatur. Von 1967 bis 1987 wirkte er auch als Lehrbeauftragter an der Universität Zürich und war als Gastdozent an den Unis Basel, Chicago und Lancaster tätig.

Donnerstag, 26. September - 22:45 Uhr

Mit dem Velo an die Klimademo: Zweite Etappe für St.Galler Gruppe von Winterthur nach Aarau

(vre) Am Mittwochvormittag sind zehn Velofahrerinnen und Velofahrer aus Stadt und Region St.Gallen nach Bern aufgebrochen. Sie wollen dort am Samstag an der grossen nationalen Klimademo teilnehmen. Am Donnerstag ist die um eine Person gewachsene Gruppe 88 Kilometer von Winterthur über Zürich nach Aarau geradelt.

Bescheidenes, weil zeitweise feuchtes Velowetter, aber beste Stimmung: Die St.Galler Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der Velosternfahrt an die Klimademo in Bern heute am frühen Nachmittag vor Baden. (Bild: Marcus Bitschnau - 26. September 2019)

Bescheidenes, weil zeitweise feuchtes Velowetter, aber beste Stimmung: Die St.Galler Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der Velosternfahrt an die Klimademo in Bern heute am frühen Nachmittag vor Baden. (Bild: Marcus Bitschnau - 26. September 2019)

Am Vormittag seien die Velofahrerinnen und Velofahrer dabei verregnet worden, erzählt Cristina Bitschnau am Abend am Telefon. Und die 88 Kilometer spüre sie jetzt schon in Beinen und Armen, sagt die St.Galler VCS-Geschäftsleiterin, die mit Tocher Irma und Mann Marcus unterwegs ist. Das Echo auf die Velosternfahrt bei Passantinnen und Passanten, mit denen man ins Gespräch komme, sei zudem sehr positiv. Die meisten fänden es gut, dass man per Velo etwas fürs Klima tue.

Am Freitag, 9 Uhr, geht's in Aarau weiter. Treffpunkt ist beim Bioladen «Unverpackt Aarau» an der Milchgasse 5. Von dort aus geht die Fahrt der Aare entlang nach Biel. Das sind 88 Kilometer. Wer sich der Velokarawane an die Klimademo nach Bern noch anschliessen will, kann sich dafür weiterhin per E-Mail anmelden bei info@vcs-sgap.ch.

Auch in St.Gallen und Gossau läuten am Samstag Glocken für den Klimaschutz

Am Samstag wird auch an den evangelischen Kirchtürmen im Heiligkreuz und...

Am Samstag wird auch an den evangelischen Kirchtürmen im Heiligkreuz und...

(pd/vre) Am Samstag findet in Bern die grosse nationale Klimademo statt. Kirchen ziehen schweizweit, aber auch in Stadt und Region mit. Am Samstag werden schweizweit um 14.30 Uhr Kirchenglocken läuten. An einzelnen Kirchtürmen wird quasi als Wink mit dem Zaunpfahl zudem die Uhr während einigen Studen auf fünf vor zwölf stehen gelassen. Bisher haben sich für die Teilnahme an der Aktion 182 evangelische, römisch-katholische und christkatholische Kirchgemeinden mit 254 Kirchen angemeldet.

...in Bruggen für Klimaschutz geworben. (Bilder: Urs Jaudas - 13.11.2008)

...in Bruggen für Klimaschutz geworben. (Bilder: Urs Jaudas - 13.11.2008)

In St.Gallen nehmen die drei evangelischen Kirchgemeinden an der Aktion teil. Die katholische Kirchgemeinde verzichtet aus technischen Gründen auf die Teilnahme an der Uhren-Aktion und macht mit anderen Mitteln auf das Anliegen aufmerksam. An der Kirche Heiligkreuz wird die Turmuhr am Samstag fünf vor zwölf anzeigen. Die Kirchen St.Mangen, Linsebühl, Riethüsli und das Kirchgemeindehaus St.Georgen werden die Glocken läuten. Ebenfalls läuten wird die evangelische Kirche Bruggen. Hier gibt’s zudem ein Schöpfungsgebet.

Einige Stunden auf fünf vor zwölf bleiben am Samstag auch die Turmuhren der Paulus- und Haldenbüel-Kirche in Gossau stehen. Damit werde auf die Dringlichkeit des Klimaschutzes aufmerksam gemacht und an Menschen erinnert, die schon vom Klimawandel betroffen seien, heisst es in einer Mitteilung der evangelischen Kirchgemeinde Gossau-Andwil. Die Kirchgemeinden setzten so ein Zeichen für die Bewahrung der Schöpfung, das auch sie selber verpflichten solle.

Mehr Informationen zur kirchlichen Klimaaktion im Internet.

Donnerstag, 26. September - 15:00 Uhr

Immer mehr Drohnen im Einsatz: Wird's langsam eng im Luftraum?

(hsg/vre) Der Einsatz von Drohnen nimmt ständig zu. In Zusammenhang mit dem Gesamtsystem des Luftverkehrs wirft das neue Probleme auf. So nimmt etwa die Zahl autonomer Fluggeräte in diversen Bereichen zu. Womit sich die Frage nach dem sinn- und verantwortungsvollen Umgang mit ihnen stellt. Wie können Risiken aus ihrem Einsatz minimiert, Gefahren erkannt und Missbräuche verhindert werden?

Eine private Kamera-Drohne. Die Zahl dieser kleinen Flieger soll in den kommenden Jahren massiv zunehmen. (Bild: Manfred Löffler/Keystone - 9. April 2017)

Eine private Kamera-Drohne. Die Zahl dieser kleinen Flieger soll in den kommenden Jahren massiv zunehmen. (Bild: Manfred Löffler/Keystone - 9. April 2017)

Genau solchen Fragen geht am 10. Oktober an der Universität St.Gallen eine Veranstaltung des Aviation Club und der Foundation for Aviation Competence nach. Dabei werden Vertreter des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (Bazl), Skyguide und Rettungsflugwacht (Rega) Ideen und Ansätze für Lösungen diskutieren. Die Veranstaltung ist öffentlich. Sie findet im Raum 09-011 im Bibliotheksgebäude der HSG statt.

Donnerstag, 26.September - 14:50 Uhr

Versuchter Einbruch bei Juwelier Bucherer: Die Täter konnten vor dem Eintreffen der Polizei flüchten

(vat) In der Nacht auf Donnerstag, kurz vor 4 Uhr, ist bei der Stadtpolizei St.Gallen ein Einbruchsalarm eingegangen. Die ausgerückten Patrouillen der Stadt- und der Kantonspolizei stellten beim Juweliergeschäft Bucherer an der Multergasse Einbruchsspuren fest. «Wir vermuten, die Täterschaft ist nach dem Auslösen des Alarms sofort geflüchtet», sagt Florian Schneider, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen. Abklärungen zum Hergang des Einbruchsversuchs sind zurzeit im Gange.

Dieses Mal blieb es nur beim Versuch: Gestohlen wurde bei Bucherer an der Multergasse nichts. (Bild: Benjamin Manser)

Dieses Mal blieb es nur beim Versuch: Gestohlen wurde bei Bucherer an der Multergasse nichts. (Bild: Benjamin Manser)

Im vergangenen November waren Unbekannte ins Juweliergeschäft Bucherer an der Multergasse eingebrochen. Die Täter fuhren damals mit einem Fahrzeug in den Eingangsbereich und konnten mit Uhren und Schmuck im Wert von mehreren 100'000 Franken flüchten. Fünf Tage später entdeckte ein Passant das Fluchtauto in einer Tiefgarage in Teufen. Die Täter wurden bis heute nicht ermittelt.

Donnerstag, 26. September - 13:43 Uhr

Am Sonntag startet der neue St.Galler Stadtlauf: Schon 1000 Anmeldungen, heute letztes Training

(pd/vre) Erstmals seit zwölf Jahren findet diesen Sonntag wieder ein St.Galler Stadtlauf statt. Bis Mitte Woche hatten sich dafür bereits 1000 Läuferinnen und Läufer angemeldet. Die Veranstalter sind mit dieser Zahl hoch zufrieden: «Bei einer Neulancierung weiss man nie, ob die gemachten Überlegungen und Entscheidungen auch beim Publikum ankommen - darum sind wir stolz, bereits im Jahr eins die Tausender-Marke geknackt zu haben», wird OK Präsident Daniel Schmidli zitiert.

Fans feuern am Altstadtlauf 2007 Läuferinnen und Läufer an. Der neue St.Galler Stadtlauf will an die Tradition dieses vor zwölf Jahren letztmals ausgetragenen Anlasses anknüpfen. (Bild: Sam Thomas - 22. September 2007)

Fans feuern am Altstadtlauf 2007 Läuferinnen und Läufer an. Der neue St.Galler Stadtlauf will an die Tradition dieses vor zwölf Jahren letztmals ausgetragenen Anlasses anknüpfen. (Bild: Sam Thomas - 22. September 2007)

Heute Donnerstag findet das letzte Lauftraining vor dem Stadtlauf statt. Treffpunkt ist bei Pais-Sport im Gallusmarkt. Das Training startet um 19 Uhr und dauert eine Stunde. Gelaufen wird in Leistungsgruppen, so dass alle in ihrem Tempo trainieren können. Bei Pais-Sport können angemeldete Läuferinnen und Läufer heute Donnerstag und morgen Freitag, 18 bis 20 Uhr, auch schon ihre Startnummer beziehen.

Am Sonntag rechnen die Veranstalter mit rund 1300 Teilnehmern. Online kann man sich bis Samstag, 18 Uhr, anmelden. Am Sonntag selber sind Nachmeldungen ab 8 Uhr vor Ort möglich. Start und Ziel der Läufe befindt sich beim Vadian-Denkmal. Die Startnummern-Ausgabe ist am Sonntag, ab 8 Uhr, im Waaghaus untergebracht. Parallel zum Stadtlauf wird im Stadtzentrum von 12 bis 17 Uhr auch noch ein Sonntagsverkauf durchgeführt.

Donnerstag, 26. September - 12:59 Uhr

Migrolino im Haus Union eröffnet in einer Woche

(vre) Endlich zieht wieder Leben in den alten Migros im Erdgeschoss des Union-Gebäudes am Schibenertor ein. Am Donnerstag, 3. Oktober, eröffnet dort neu ein Migrolino. Noch sind die Handwerker im aufgefrischten Ladenlokal, das über fünf Jahre leer stand, an der Arbeit. Unter anderem wurde der Eingang von der Ecke des Ladenlokals in dessen Mitte verschoben und grosszügiger gestaltet.

Die Arkade auf der Westseite des Union-Gebäudes: Hier eröffnet am 3. Oktober neu ein Migrolino. (Bilder: Reto Voneschen - 26. September 2019)

Die Arkade auf der Westseite des Union-Gebäudes: Hier eröffnet am 3. Oktober neu ein Migrolino. (Bilder: Reto Voneschen - 26. September 2019)

Die Migros Union wurde ursprünglich im Dezember 1951 eröffnet. Sie hatte bis zu ihrer Schliessung Mitte Juni 2014 nicht nur eine lange Geschichte, sondern auch einige Umbauten und Neukonzipierungen hinter sich. Bei der Eröffnung war der Laden zweistöckig. Im unteren Stock wurden Frischwaren angeboten, im oberen Nonfood- und «Pick me»-Produkte. 1998 reduzierte die Migros die Verkaufsfläche auf den unteren Stock. 2003 wurde das Erscheinungsbild modernisiert.

Der alte Ladeneingang wurde von der Ecke in die Mitte des Ladenlokals verschoben und erheblich vergrössert.

Der alte Ladeneingang wurde von der Ecke in die Mitte des Ladenlokals verschoben und erheblich vergrössert.

Donnerstag, 26. September - 12:11 Uhr

Anfang November will sich die IG Ruckhalde der öffentlichen Diskussion stellen

(vre) Anfang Woche ist die IG Ruckhalde via Medien erstmals an die Öffentlichkeit getreten. Der im Sommer gegründete Verein will erreichen, dass bei der Überbauung der Ruckhalde zwischen Oberstrasse und Riethüsli alternative Wohnformen zum Zug kommen. Dafür soll die Stadt die Baufelder am Hang gemeinnützigen Wohnbaugenossenschaften abgeben.

Nach den Herbstferien will die IG Ruckhalde die Öffentlichkeit direkt und ausführlich über ihre Ideen informieren. Dabei seien alle eingeladen, sich zum Konzept und den Forderungen des Vereins zu äussern, heisst es in einer Vorankündigung der Informationsveranstaltung. Diese findet am Montag, 4. November, 19 Uhr, im Mehrzweckraum des Schulhauses St.Leonhard an der Davidstrasse 30 statt.

Mittwoch, 25. September - 20:45 Uhr

Giovanni Segantini im St.Galler Kunstmuseum: Bekannt für seine Bilder der Bündner Alpenwelt

(pd/vre) Am Freitag, 18.30 Uhr, findet im Kunstmuseum St.Gallen die Vernissage einer Ausstellung statt, in deren Zentrum Bilder des Malers Giovanni Segantini (1858–1899) stehen. Zu sehen sind in ihrem Rahmen bis 1. Dezember Werke der Otto-Fischbacher-Giovanni-Segantini-Stiftung sowie weitere Leihgaben aus öffentlichen und privaten Sammlungen. Darum gruppieren sich thematisch verwandte Positionen zeitgenössischer Kunstschaffender.

Das Ölgemälde «Ritorno dal bosco» malte Giovanni Segantini im Jahr 1890. (Bild: Kunstmuseum St.Gallen)

Das Ölgemälde «Ritorno dal bosco» malte Giovanni Segantini im Jahr 1890. (Bild: Kunstmuseum St.Gallen)

Giovanni Segantini gehört unbestreitbar zu den bedeutendsten Malern des späten 19. Jahrhunderts. Bekannt und auch beim breiten Publikum sehr beliebt ist er für seine grossformatigen, lichterfüllten Bilder der Bündner Alpenwelt. Und das Kunstmuseum St.Gallen hat eine spezielle Beziehung zum Werk von Giovanni Segantini: 1956 zeigte es die erste Retrospektive dieses Künstlers. 1999 wurde die grosse Ausstellung zum 100. Todestag ein Publikumsrenner.

Mittwoch, 25. September - 20:33 Uhr

Mit den Beinen etwas in den Köpfen bewegen: St.Gallerinnen und St.Galler radeln nach Bern

(vre) Am Mittwochvormittag sind zehn Velofahrerinnen und Velofahrer aus Stadt und Region St.Gallen nach Bern aufgebrochen. Sie wollen dort am Samstag an der grossen nationalen Klimademo teilnehmen. «I bike to move it», wie die Velosternfahrt aus verschiedenen Regionen in die Bundesstadt heisst, will das Velo als klimaschonendes, platzsparendes und gesundes Verkehrsmittel ins Rampenlicht rücken.

Cristina Bitschnau mit Töchterchen Irma im Velositzli und dahinter Ehemann Marcus am Mittwochnachmittag vor Winterthur. (Bild: PD - 25. September 2019)

Cristina Bitschnau mit Töchterchen Irma im Velositzli und dahinter Ehemann Marcus am Mittwochnachmittag vor Winterthur. (Bild: PD - 25. September 2019)

Die Fahrt von St.Gallen nach Winterthur sei heute Mittwoch gut verlaufen, erzählt die selber mitradelnde Cristina Bitschnau, Geschäftsleiterin der VCS-Sektion St.Gallen-Appenzell, am Abend am Telefon. Insgesamt legte die Gruppe zum Auftakt 69 Kilometer zurück. Dabei habe man Glück gehabt: «Wir sind nur einmal leicht verregnet worden, die meiste Zeit war es trocken», sagt Cristina Bitschnau.

Morgen Donnerstag, 9 Uhr, geht's weiter. Treffpunkt für Radlerinnen und Radler ist der Unverpacktladen «Bare Ware» an der Steinberggasse 29 in Winterthur. Dort stossen weitere Klimabewegte aus Winterthur und auch mit dem Zug von St.Gallen her zur Gruppe. Von Winterthur aus geht die Fahrt dann via Zürich nach Aarau. Das sind 88 Kilometer. Wer sich der Velokarawane an die Klimademo nach Bern noch anschliessen will, kann sich dafür per E-Mail anmelden bei info@vcs-sgap.ch.

Mittwoch, 25. September - 16:11 Uhr

Stadtpolizei ermahnt Velofahrer - und erklärt Verkehrsregeln fürs E-Bike

(stapo/vre) Die Frage, ob man mit einem E-Bike durchs Fahrverbot für Motorfahrräder fahren darf, nimmt die St.Galler Stadtpolizei am Mittwoch zum Anlass, auch allgemein an die Verkehrsregeln für Velofahrer zu erinnern. Diese müssten eingehalten werden. Zudem sei eine angepasste Fahrweise wichtig für die Verkehrssicherheit aller, heisst es in der entsprechenden Mitteilung.

E-Bikes ohne Kontrollschilder sind Velos gleichgestellt und müssen sich an die gleichen Verkehrsregeln halten. (Bild: Benjamin Manser - 13. August 2019)

E-Bikes ohne Kontrollschilder sind Velos gleichgestellt und müssen sich an die gleichen Verkehrsregeln halten. (Bild: Benjamin Manser - 13. August 2019)

Besondere Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme sei für Velofahrer gerade dort wichtig, wo sich Fussgängerinnen und Fussgänger aufhielten. So müssten Höchstgeschwindigkeiten unbedingt eingehalten werden. In der Altstadt dürfe maximal 20 Stundenkilometer gefahren werden. Würden diese oder andere Vorschriften missachtet, greife die Polizei ein. Dann drohten Bussen oder Anzeigen gegen Fehlbare.

Und wie ist das mit den E-Bikes und dem Fahrverbot für Motorräder? Im Allgemeinen, so antwortet die Polizei, seien E-Bikes ohne Kontrollschilder Velos gleichgesetzt. Für sie gelten also die gleichen Verkehrsregeln. Konkret müssen Radwege oder Radstreifen benutzt werden und das Gefährt darf nur auf Veloparkplätzen oder dem Trottoir, sofern mindestens anderthalb Meter frei bleiben, abgestellt werden. Eine Durchfahrt bei einem Fahrverbot für Motorfahrräder ist gestattet.

Anders sieht es bei den E-Bikes mit Kontrollschildern aus. Diese sind Motorfahrrädern, also Töfflis, gleichgestellt. So darf bei einem Verbot für Motorfahrräder nicht gefahren werden. Bei dieser Regelung gibt es aber eine Ausnahme. Gemäss Gesetz ist eine Durchfahrt nur dann nicht gestattet, wenn der Motor aktiv ist. Sobald der Motor abgeschaltet wird, gilt das E-Bike als Velo und eine Durchfahrt ist wieder erlaubt.

Mittwoch, 25. September - 15:43 Uhr

Reifen an Lastwagen geplatzt - Behelfsmässige Reparatur verhindert Chaos im Rosenbergtunnel

(vre) Am frühen Mittwochnachmittag ist an einem Lastwagen, der auf der St.Galler Stadtautobahn Richtung Zürich unterwegs war, ein Reifen geplatzt. Die Panne ereignete sich am dafür ungünstigsten Ort: in der Nordröhre des Rosenbergtunnel. Hier sind die Platzverhältnisse eng, insbesondere fehlt der Pannenstreifen.

Dem LKW-Chauffeur und einer Patrouille der Kantonspolizei gelang es dann allerdings sehr rasch, das Pannenfahrzeug behelfsmässig zu reparieren, so dass es aus aus eigener Kraft aus dem Engpass fahren konnte. Das bestätigte Kapo-Sprecher Florian Schneider auf Nachfrage. Dadurch kam es trotz lebhaftem Verkehr nur zu relativ geringen Behinderungen und kurzen Wartezeiten.

Mittwoch, 25. September - 12:25 Uhr

Nach Zusammenstoss von Auto und Töff: Stadtpolizei sucht Zeugen

(stapo/vre) Am Dienstag ist es auf der Rosenbergstrasse beim Blumenbergplatz zu einem Zusammenstoss zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen. Verletzt wurde dabei niemand. Es entstand gemäss Mitteilung der Stadtpolizei mittelgrosser Sachschaden. Da der Unfallhergang nicht ganz klar ist, bittet die Polizei Personen, die Angaben machen können, sich bei ihr unter 071'224'60'00 zu melden.

Der Unfallort vom Dienstagnachmittag auf der Rosenbergstrasse stadtauswärts. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 24. September 2019)

Der Unfallort vom Dienstagnachmittag auf der Rosenbergstrasse stadtauswärts. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 24. September 2019)

Der Unfall ereignete sich am Dienstag, vor 17.30 Uhr. Ein 18-jähriger Töfffahrer lenkte sein Zweirad vom Blumenbergplatz her auf der Rosenbergstrasse stadtauswärts. Aufgrund des stockenden Kolonnenverkehrs fuhr er links an den Autos vorbei. Gleichzeitig bog ein 28-Jähriger mit seinem Auto auf die Rosenbergstrasse. Dadurch kam es zum Zusammenstoss.

Mittwoch, 25. September - 11:59 Uhr

Viehschau in St.Georgen gut gestartet: Kühe, Geissen und viele staunende Kinder

(vre) Heute Mittwoch findet in St.Georgen die alljährliche Viehschau statt. Sie wurde allerdings von der Weierweid im Tal der Demut an die Beckenhalde zum Skilift verlegt. Ab 8.45 Uhr erfolgte die Auffuhr der rund 270 Tiere von neun Bauern. Dabei war der Strassenrand «im Dorf» dicht von Publikum gesäumt. Darunter waren wie üblich auch einige Kindergartenklassen. Am Vormittag wurden die Kühe rangiert und der Jungzüchterwettbewerb durchgeführt.

Start zur Viehschau in St.Georgen: Geissenbub und Geissenmädchen ziehen mit ihrer Herde durchs Zentrum des Dorfes St.Georgen Richtung Beckenhalde. (Leserbild: Daniel Oswald/Fotowerkstatt St.Gallen - 25. September 2019)Start zur Viehschau in St.Georgen: Geissenbub und Geissenmädchen ziehen mit ihrer Herde durchs Zentrum des Dorfes St.Georgen Richtung Beckenhalde. (Leserbild: Daniel Oswald/Fotowerkstatt St.Gallen - 25. September 2019)
Geschmückte Hornkühe auf dem Weg zum St.Jörgler Viehschauplatz. (Bild: Daniel Oswald/Fotowerkstatt St.Gallen - 25. September 2019)Geschmückte Hornkühe auf dem Weg zum St.Jörgler Viehschauplatz. (Bild: Daniel Oswald/Fotowerkstatt St.Gallen - 25. September 2019)
Die nächste Herde - ohne Hörner, aber nicht minder stolz. (Leserbild: Daniel Oswald/Fotowerkstatt St.Gallen - 25. September 2019)Die nächste Herde - ohne Hörner, aber nicht minder stolz. (Leserbild: Daniel Oswald/Fotowerkstatt St.Gallen - 25. September 2019)
...und noch ein Trupp Kühe, diesmal mit Hüterbub. (Leserbild: Daniel Oswald/Fotowerkstatt St.Gallen - 25. September 2019)...und noch ein Trupp Kühe, diesmal mit Hüterbub. (Leserbild: Daniel Oswald/Fotowerkstatt St.Gallen - 25. September 2019)
Die Viehschauen in St.Georgen und im Haggen sind jeweils nicht nur für erwachsene Städterinnen und Städter eine Attraktion, speziell fasziniert sind davon jeweils auch die kleinen St.Gallerinnen und St.Galler: Kindergärtler am Rand der Auffuhr zur Viehschau in St.Georgen. (Leserbild: Daniel Oswald/Fotowerkstatt St.Gallen - 25. September 2019)Die Viehschauen in St.Georgen und im Haggen sind jeweils nicht nur für erwachsene Städterinnen und Städter eine Attraktion, speziell fasziniert sind davon jeweils auch die kleinen St.Gallerinnen und St.Galler: Kindergärtler am Rand der Auffuhr zur Viehschau in St.Georgen. (Leserbild: Daniel Oswald/Fotowerkstatt St.Gallen - 25. September 2019)
Gelebtes Brauchtum: Bauern und Sennen in ihren Trachten am Rand des Viehschauplatzes an der Beckenhalde in St.Georgen. (Bild: Daniel Oswald/Fotowerkstatt St.Gallen - 25. September 2019)Gelebtes Brauchtum: Bauern und Sennen in ihren Trachten am Rand des Viehschauplatzes an der Beckenhalde in St.Georgen. (Bild: Daniel Oswald/Fotowerkstatt St.Gallen - 25. September 2019)
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Viehschau in St.Georgen: Kühe, Geissen und staunende Kinder

Über Mittag und Nachmittag geht's aber weiter. Ab 13.30 Uhr finden gemäss Programm die Spezialwettbewerbe statt. Gekürt werden dabei unter anderem das schönste Euter und die Miss St.Georgen. Ab 15 Uhr kehren die Bauern mit ihren Tieren auf die Höfe zurück. Und für alle auch aus dem Quartier, die dann noch nicht genug haben, findet von 20 bis etwa 22 Uhr im Festzelt an der Beckenhalde der öffentliche Schauabend mit Musik und Essen statt.

Natürlich wurde heute Vormittag an der Viehschau in St.Georgen auch fleissig fotografiert. Die Fotos von der Auffuhr in unserer Bildergalerie stammen vom Amateurfotografen Daniel Oswald. Er geht regelmässig in der Stadt St.Gallen auf Fotosafari. Das Resultat dieser Bemühungen präsentiert er seit 2014 auf der Homepage Fotowerkstatt St.Gallen.

Mittwoch, 25. September - 11:06 Uhr

Shopping-Arena im Herbst: Verkehrsgarten, Sonntagsverkäufe, Weinfestival und ein Jackpot

(pd/vre) Nicht nur einkaufen, sondern auch seine Freizeit verbringen soll man und frau im modernen Shopping-Center. Entsprechend bietet die Shopping-Arena in Winkeln zwischen Ende September und Anfang November spezielle Aktivitäten und Events an. Dies gemäss Mitteilung unter dem Stichwort «Familienspass».

Spielerische Erfahrungen mit Verkehr sammeln: Der Verkehrsgarten in der Shopping-Arena ist ab Samstag bis Ende Oktober geöffnet. (Bild: PD)

Spielerische Erfahrungen mit Verkehr sammeln: Der Verkehrsgarten in der Shopping-Arena ist ab Samstag bis Ende Oktober geöffnet. (Bild: PD)

Vom 28. September bis 27. Oktober können die jüngsten Besucherinnen und Besucher in der Eventzone bei Zollibolli Verkehr auf über 100 Quadratmetern auf spielerische Art und Weise kennenlernen. Im Verkehrsgarten gilt es gemäss Mitteilung, den Zaun nicht zu touchieren, an den Bäumen, Sträuchern und Tieren vorbei zu kurven oder den Hinweisen auf den Schildern Folge zu leisten.

Am 29. September und am 27. Oktober, je 10 bis 17 Uhr, finden in der Shopping-Arena und bei Ikea Sonntagsverkäufe statt. Attraktion am kommenden Sonntag ist das Coop-Weinfestival. Der Sonntagsverkauf im Oktober ist gekoppelt mit dem Maskottchen-Festival: Kinder können sich dann etwa mit ihrem liebsten Plüschtier ablichten lassen. Und vom 24. Oktober bis 9. November wartet ein einarmiger Bandit mit einem Jackpot von Einkaufsgutscheinen im Gesamtwert von 10'000 Franken.

Mittwoch, 25. September - 10:25 Uhr

SBB bauen in den Nächten vom 7. bis 10. Oktober am Schienennetz zwischen Winkeln und Bruggen

(sab/vre) Den St.Gallerinnen und St.Gallern an den Bahngleisen zwischen Winkeln und Bruggen stehen in rund zwei Wochen drei lärmige Nächte bevor. Denn die SBB führen von Montag, 7. Oktober, bis Donnerstag, 10. Oktober, Unterhaltsarbeiten am Schienennetz durch. «Die nächtlichen Bauarbeiten verursachen unvermeidlich Lärm», schreiben die SBB in einer Mitteilung. Die Bundesbahnen seien aber bemüht, den Lärm auf ein Minimum zu beschränken, heisst es weiter. Und die SBB entschuldigen sich für allfällige Störungen der Nachtruhe.

Mittwoch, 25. September - 10:22 Uhr

FC St.Gallen heute in Sion ohne Itten - aber mit einem optimistischen Trainer

(cbr) In Sion muss FC-St.Gallen-Trainer Peter Zeidler heute Mittwoch, ab 20 Uhr, auf Cedric Itten verzichten. Der Stürmer leidet an den Folgen der Hirnerschütterung aus dem Servette-Spiel vom Wochenende. Der FC Sion holte in den vergangenen fünf Meisterschaftsspielen 15 Punkte. Als derzeitiger Co-Leader der Super-League ist er im Tourbillon der Favorit.

Alain Wiss (FC St.Gallen) gegen Grejohn Kyei (Servette FC) beim Spiel vom vergangenen Wochenende. (Bild: Marc Schumacher/Freshfocus - 21. September 2019)

Alain Wiss (FC St.Gallen) gegen Grejohn Kyei (Servette FC) beim Spiel vom vergangenen Wochenende. (Bild: Marc Schumacher/Freshfocus - 21. September 2019)

FCSG-Trainer Peter Zeidler ist dennoch optimistisch: «Wir können gut aussehen im Wallis! Genügend Platz für Punkte hätte es in unserem Mannschaftsbus.» Nachdem der Deutsche zuletzt einige Routiniers auf die Tribüne gesetzt hat, darf man gespannt sein, wer nun gegen Sion im Kader steht.

Dienstag, 24. September - 14:04 Uhr

Erstes Bierprobier mit über 2500 Gästen in der Olma-Halle 7: Veranstalter sind zufrieden

(pd/vre) Die Organisatoren des ersten Bierprobier in der Olma-Halle 7 sind zufrieden mit dem Erfolg des Anlasses vom vergangenen Wochenende. 21 Brauereien aus dem In- und Ausland hatten zur Degustation von insgesamt über 170 Bieren eingeladen. Mehr als 2500 Gäste folgten am Freitag und Samstag dem Ruf.

Blick in die Olma-Halle 7 während des Bierprobier vom vergangenen Wochenende. (Bilder: PD - 20. September 2019)

Blick in die Olma-Halle 7 während des Bierprobier vom vergangenen Wochenende. (Bilder: PD - 20. September 2019)

Die Premiere in der Olma-Halle sei rundum gelungen, heisst es einer Bilanzmitteilung der Organisatoren vom Dienstag. Die Rückmeldungen von Anbietern wie Konsumenten seien positiv gewesen. Die Stimmung an beiden Festivaltagen friedlich und entspannt. Auf viel Anklang gestossen sei die Möglichkeit, an einem Ort die grosse Vielfalt der unterschiedlichen Bierstile probieren zu können.

Anstossen am St.Galler Bierfestival.

Anstossen am St.Galler Bierfestival.

Für die Veranstalter natürlich speziell interessant: Viele Brauer hätten auf das Potenzial der Veranstaltung hingewiesen, sich in Zukunft als Fixpunkt in der Bier- und Craftbeer-Welt etablieren zu können. Auf jeden Fall wird das Bierprobier nach neuem Modell auf dem Olma-Areal wiederholt. Das Datum dafür steht auch schon fest: Es ist Freitag, 18., und Samstag, 19. September 2020.

Zu den Details des Bierprobier im Internet.

Dienstag, 24. September - 13:38 Uhr

Podium zu den Nationalratswahlen: Dobler, Gysi, Müller und Paganini diskutieren in St.Katharinen

(pd/vre) Am 20. Oktober wird schweizweit der National-und der Ständerat neu bestellt. Das Sicherheitspolitische Forum an der Universität St.Gallen lädt aus diesem Anlass auf kommenden Dienstag, 1. Oktober, zum Wahlpodium ein. Es findet um 18 Uhr im Festsaal St.Kathrinen an der Katharinengasse 11 in der St.Galler Altstadt statt.

Blick in den Nationalratssaal in Bern. Hier sitzen auch zwölf Vertreterinnen und Vertreter des Kantons St.Gallen. Um diese Sitze bewerben sich bei den Wahlen vom kommenden 20. Oktober 255 Kandidatinnen und Kandidaten, darunter elf Bisherige. (Bild: Anthony Anex/Keystone - 4. Mai 2017)

Blick in den Nationalratssaal in Bern. Hier sitzen auch zwölf Vertreterinnen und Vertreter des Kantons St.Gallen. Um diese Sitze bewerben sich bei den Wahlen vom kommenden 20. Oktober 255 Kandidatinnen und Kandidaten, darunter elf Bisherige. (Bild: Anthony Anex/Keystone - 4. Mai 2017)

Auf dem Podium sitzen die bisherigen Nationalräte Marcel Dobler (FDP), Barbara Gysi (SP), Thomas Müller (SVP) und Nicolo Paganini (CVP). Sie diskutieren über aktuelle Themen der Schweizer Politik. Darunter werden sich mit Sicherheit der Klimawandel und die Beziehungen der Schweiz zu Europa befinden. Diese beiden Fragen prägen den laufenden Wahlkampf nämlich sehr stark.

Zum Veranstaltungsprogramm des Sicherheitspolitischen Forums.

Dienstag, 24. September - 12:12 Uhr

Ab Samstag wieder Führungen im Theater St.Gallen: Einmal hinter die Kulissen schauen

(pd/vre) Das Theater St.Gallen bietet auch in dieser Saison einmal im Monat eine öffentliche Führung durch sein Haus im Stadtpark an. Dies, weil der Blick hinter die Kulissen beim Publikum auf sehr viel Interesse stösst. Die erste Führung in der Spielzeit 2019/20 findet am kommenden Samstag statt. Treffpunkt ist um 11 Uhr im Theaterfoyer. Tickets sind ab sofort für fünf Franken an der Theaterkasse erhältlich.

Das Gebäude des Theaters St.Gallen im Stadtpark mit Blick in Richtung Altstadt. Rechts daneben die Tonhalle. (Bild: Michel Canonica/Benjamin Manser - 8. März 2018)

Das Gebäude des Theaters St.Gallen im Stadtpark mit Blick in Richtung Altstadt. Rechts daneben die Tonhalle. (Bild: Michel Canonica/Benjamin Manser - 8. März 2018)

Das Konzept der Führungen orientiert sich am Modell, das schon vor der Abstimmung über die Theatersanierung zum Einsatz kam. Der einstündige Rundgang mit Mitgliedern des Dramaturgie-Teams durch Foyer, Zuschauerraum, Bühne, Werkstätten, Schneiderei, Garderoben und Maske gibt vertiefte Einblicke ins Theater. Der Rundgang ist gemäss Mitteilung für Personen im Rollstuhl nicht geeignet.

Weitere Führungen durchs Theater St.Gallen bis Jahresende:
Samstag, 19. Oktober, 11 Uhr.
Samstag, 16.November, 11 Uhr.
Samstag, 14. Dezember, 11 Uhr.

Dienstag, 24. September - 11:49 Uhr

Guten Appetit

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte die Mosaikjungfer, die gerade ein erbeutetes Insekt verspeist, an einer Pflanze am Rand der Sitter bei St.Gallen.

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte die Mosaikjungfer, die gerade ein erbeutetes Insekt verspeist, an einer Pflanze am Rand der Sitter bei St.Gallen.

Dienstag, 24. September - 11:36 Uhr

Breitseite gegen die städtische Verkehrspolitik: Kritik am «Hüftschuss» am Oberen Graben

(pd/vre) Das Tiefbauamt der Stadt St.Gallen hat versuchsweise bis Ende September die Fahrspuren auf dem Oberen Graben beim Broderbrunnen von zwei auf eine reduziert. Gewerbeverband, Hauseigentümerverband, Wirtschaft Region St.Gallen und Pro City sind «konsterniert» über den verkehrspolitischen «Hüftschuss». Die ohne Vorauskommunikation umgesetzte Fahrbahnreduktion benachteilige den motorisierten Individualverkehr unverhältnismässig, heisst es in einer Mitteilung.

Die Reduktion der Fahrspuren beim Broderbrunnen von zwei auf eine soll die Sicherheit des Langsamverkehrs erhöhen. Die Stadt testet dieses Verkehrsregime bis Ende September. (Bild: PD)

Die Reduktion der Fahrspuren beim Broderbrunnen von zwei auf eine soll die Sicherheit des Langsamverkehrs erhöhen. Die Stadt testet dieses Verkehrsregime bis Ende September. (Bild: PD)

Die zweispurige Verkehrsführung am Oberen Graben habe allenfalls (noch) nicht in allen Teilen der verkehrsrechtlichen Vorgaben genügt, schreiben die vier Verbände weiter. Dank gegenseitiger Rücksichtnahme seien jedoch nie Unfälle oder Gefährdungen von Fussgängerinnen und Fussgängern bekannt geworden. Wieso die städtische Verkehrsplanung nun einfach eine Spur (jene mit Richtungswechsel nach links) sperre, erschliesse sich nicht. Im Stau steckten nämlich nicht nur Autos, sondern auch der städtische Busverkehr.

Die Verbände kritisieren auch die Kommunikation der städtischen Verkehrsplaner. Vor einer solchen Massnahme wie am Oberen Graben müsse man sich mit der Öffentlichkeit, dem Innenstadt-Gewerbe und anderen Betroffenen austauschen. Das gelte jetzt auch für den Fall, dass es hier eine andere als die jetzt gewählte Lösung brauchen werde. Zudem sei der laufende «Test» (wie die Gestaltung des Marktplatzes nach Aufhebung der Parkplätze) ästhetisch eine Zumutung.

Die Wirtschaftsverbände kritisieren in ihrer Mitteilung, dass Stadtrat und Verwaltung Chancen zur offensiven Kommunikation verpassen. So müssten sich die Verantwortlichen nicht wundern, wenn sie bei kommenden Vorlagen - wie der Umgestaltung des Marktplatzes - die Unterstützung aus der Wirtschaft gefährdeten. Eine Breitseite wird zudem gegen die Verkehrspolitik des Stadtrates geschossen: Diese sei «ideologisch geprägt, einseitig und zusehends destruktiv», also nicht mehr «zukunftstauglich», schreiben die Verbände.

Montag, 23. Sepember - 21:05 Uhr

Bauarbeiten in der Metzgergasse: Werkleitungen bis zum Winter, Pflästerung bis Sommer 2020

(vre) In der Metzgergasse in der nördlichen St.Galler Altstadt haben die Arbeiten zur Umgestaltung begonnen. Als Fortsetzung der Arbeiten bei den Eingängen zur Goliath- und Metzgergasse in diesem Sommer werden jetzt die Werkleitungen in der Metzgergasse saniert. Diese Arbeiten sollen bis zum Winter abgeschlossen sein. Die Neugestaltung mit Pflästerung soll dann nach Angaben von Stadtingenieur Beat Rietmann mit Beginn der Bausaison 2020 in Angriff genommen und bis Sommer des nächsten Jahres abgeschlossen sein.

Am Eingang zur Metzgergasse sind die Baumaschinen am Werk. (Bilder: Reto Voneschen - 18. September 2019)

Am Eingang zur Metzgergasse sind die Baumaschinen am Werk. (Bilder: Reto Voneschen - 18. September 2019)

Um die Pflästerung der Metzgergasse hatte es in der ersten Jahreshälfte politischen Wirbel gegeben. Die Gassengesellschaft hatte hier von Anfang an auf eine gebundene Pflästerung mit betonierten Fugen zwischen den Steinen bestanden. Schliesslich hatten das städtische Tiefbauamt einen Kompromiss erreicht: Die Engelgasse erhielt eine ungebundene Pflästerung mit Sand in den Fugen, die Metzgergasse sollte aber gebunden gepflästert werden.

Bauabschrankungen und Bodenbemalung lässt erahnen, was in der Metzgergasse in den nächsten Wochen und Monaten baulich passiert.

Bauabschrankungen und Bodenbemalung lässt erahnen, was in der Metzgergasse in den nächsten Wochen und Monaten baulich passiert.

Der Stadtrat, der zuvor mit Rücksicht auf Umweltargumente den Grundsatzentscheid getroffen hatte, nur noch ungebunden pflästern zu wollen, kippte den Kompromiss und legte dem Stadtparlament eine entsprechende Vorlage vor. Es drohte eine Blockade bei der Neugestaltung der Metzgergasse, weil Betroffene damit drohten, die Einsprachemöglichkeiten auszuschöpfen. Vor diesem Hintergrund entschied das Parlament schliesslich, die stadträtliche Vorlage zu kippen und zum Kompromiss zurückzukehren. Damit erhält die Metzgergasse bis Sommer 2020 eine gebundene Pflästerung.

Montag, 23. September - 20:11 Uhr

Spatenstich im Wohn- und Pflegehaus Wienerberg: Infrastruktur wird rundum modernisiert

(pd/vre) Nach mehrjähriger Planungsphase zur Modernisierung und Erweiterung des Wohn- und Pflegehauses Wienerberg sind vergangene Woche die Bagger aufgefahren. Der erste Spatenstich habe bei strahlendem Sonnenscheint zusammen gemeinsam von Bewohnerinnen und Bewohnern, Nachbarn und Freunden des Altersheims gefeiert werden können, heisst es in einer Mitteilung vom Montag.

Visualisierung des Wohn- und Pflegehauses Wienerberg mit Ergänzungsbau und saniertem Trakt von 1998. (Illustration: PD)

Visualisierung des Wohn- und Pflegehauses Wienerberg mit Ergänzungsbau und saniertem Trakt von 1998. (Illustration: PD)

Die Infrastruktur des Wienerbergs in Rotmonten wird in den kommenden drei Jahren rundum modernisiert und erneuert. Zuerst wird bis September 2021 ein Ergänzungsneubau erstellt, der sich nahtlos an das neuste Gebäude aus dem Jahr 1998 anlehnen soll. Mit Bezug dieses Neubaus wird dann der Bau von 1998 renoviert und die Umgebung neu gestaltet. Das Bauprojekt wird gemäss Fahrplan im September 2022 fertiggestellt.

Im Wienerberg hinter der Universität entstehen so insgesamt 75 neue, überdurchschnittlich grosszügige Zimmer, von denen drei für Kurzaufenthalte reserviert sind. Alle Zimmer verfügen gemäss Mitteilung über einen hohen Ausbaustandard. Sie können von den Bewohnerinnen und Bewohnern nach Wunsch und Bedarf mit den eigenen Möbeln eingerichtet werden.

Montag, 23. September - 16:16 Uhr

Circus Knie ist 2020 mit Ursus und Nadeschkin unterwegs: 29. April bis 5. Mai Gastspiel in St.Gallen

(pd/vre) Es gibt Termine, die man sich in der Agenda fürs kommende Jahr unbedingt rot anstreichen muss. Einer ist das Gastspiel des Circus Knie auf dem Spelteriniplatz in St.Gallen. 2020 schlägt der Schweizer Nationalzirkus hier sein Zelt vom 29. April bis 5. Mai auf. Und er wartet in seinen zehn Vorstellungen mit einem absoluten Highlight auf: Knie tourt im nächsten Jahr mit Ursus und Nadeschkin, dem national und international ausgezeichneten Clownduo, durch die Deutschschweiz.

In der Saison 2002 waren Ursus und Nadeschkin bereits einmal mit dem Circus Knie auf Tournee. Legendär ist dabei der Auftritt mit Kartonrössern als Anspielung auf die grosse Knie-Tradition der Pferdedressur. (Bild: Chris Mansfield)

In der Saison 2002 waren Ursus und Nadeschkin bereits einmal mit dem Circus Knie auf Tournee. Legendär ist dabei der Auftritt mit Kartonrössern als Anspielung auf die grosse Knie-Tradition der Pferdedressur. (Bild: Chris Mansfield)

Nach 18 Jahren sind die beiden zurück in der Arena: Ursus und Nadeschkin werden endlich wieder einmal mit ihren Kartonrössli durchs Sägemehl reiten. Neben diesem Zirkusklassiker werden die beiden sich - wie immer in ihren Programmen - komplett neu erfinden. Sie werden sich gemäss Knie-Mitteilung vom Montag augenzwinkernd an Kunststücke und Dressuren wagen, die einzig für diese Tournee einstudiert wurden.

Jonglage der etwas anderen Art: Ursus und Nadeschkin 2002 während der Premiere des Circus Knie in Rapperswil. (Bild: Chris Mansfield)

Jonglage der etwas anderen Art: Ursus und Nadeschkin 2002 während der Premiere des Circus Knie in Rapperswil. (Bild: Chris Mansfield)

Als zweiten Höhepunkt wirbt Knie für 2020 mit dem deutschen Circus Flic Flac. Er sei an Innovation schwerlich zu übertreffen, heisst es in der Knie-Ankündigung. Flic Flac biete eine Show, die mit grossem technischem Aufwand umgesetzt werde. Das Team rund um Gründer Benno Kastein schaffe mit seinen Artisten neue Zirkus-Erlebnisse. Dabei seien in der Manege Action, Freude und Emotionen zu sehen, die für die Schweiz neu seien.

Montag, 23. September - 14:55 Uhr

Viehschauen an der Beckenhalde und beim Schlössli: Schaufenster für die Landwirtschaft

(pd/vre) Am 25. und 27. September finden in der Stadt St.Gallen die traditionellen Viehschauen statt. Am Mittwoch treten neun Bauern mit rund 270 Tieren in St.Georgen an, und zwar neu nicht mehr auf der Weierweid, sondern beim Skilift an der Beckenhalde. Am Freitag sind vier Landwirte mit rund 120 Tieren beim Schlössli im Haggen anzutreffen.

Viehschau in St.Georgen: In diesem Jahr erstmals nicht im Tal der Demut, sondern neu an der Beckenhalde beim Skilift. (Bild: Mareycke Frehner - 26. September 2018)

Viehschau in St.Georgen: In diesem Jahr erstmals nicht im Tal der Demut, sondern neu an der Beckenhalde beim Skilift. (Bild: Mareycke Frehner - 26. September 2018)

Auffuhr in St.Georgen ist am Mittwoch, ab 8.45 Uhr. Am Vormittag werden die Kühe rangiert. Um 10.30 Uhr startete der Jungzüchterwettbewerb. Ab 13.30 Uhr finden die Spezialwettbewerbe statt. Gekürt werden unter anderem das schönste Euter und die Miss St.Georgen. Ab 15 Uhr kehren die Bauern mit ihren Tieren auf die Höfe zurück. Von 20 bis etwa 22 Uhr findet im Festzelt an der Beckenhalde der öffentliche Schauabend mit Musik und Essen statt.

Viehschau beim Schlössli im Haggen: Am Abend folgt auch hier eine Unterhaltung mit Raclette, Musik und Tanz im Festzelt. (Bild: Beat Belser - 2. Oktober 2015)

Viehschau beim Schlössli im Haggen: Am Abend folgt auch hier eine Unterhaltung mit Raclette, Musik und Tanz im Festzelt. (Bild: Beat Belser - 2. Oktober 2015)

Im Haggen findet die Auffuhr am Freitag, ab etwa 9.15 Uhr, statt. Das Schauprogramm mit verschiedenen Wettbewerben und Auszeichnungen startet um 10.15 Uhr. Ab 15 Uhr verlassen die Bauern mit ihren Tieren den Platz wieder. Parallel zur Viehschau findet der Schlössli-Markt mit Handwerk und Selbstgemachtem aus der Umgebung statt. Ab 8.30 Uhr bis Mitternacht ist die Festwirtschaft geöffnet. Ab 18.30 Uhr gibt's hier Raclette, ab 19.30 Uhr Musik und Tanz mit den Fun Farm Stegreiflern.

Montag, 23. September - 10:01 Uhr

Aufs Stadtparlament warten am Dienstag eine Ersatzwahl, zwei Sachgeschäfte und 14 Vorstösse

(vre) Morgen Dienstag, ab 16 Uhr, tagt das St.Galler Stadtparlament im Waaghaus. Die Traktandenliste, die abzutragen ist, ist typisch für ein Wahljahr: wenig konkrete Sachgeschäfte, viele persönliche Vorstösse zu allen möglichen aktuellen und weniger aktuellen Themen. Die Sitzung ist wie üblich öffentlich und kann von der Tribüne aus verfolgt werden.

Blick in den Parlamentssaal im Waaghaus: Mit dem Rücken zur Kamera sitzen die Parlamentsmitglieder, mit Blick in den Saal (von vorne nach hinten) Stadtrat, Stimmenzähler sowie Parlamentspräsidium, in dem Fall links aussen ergänzt durch die ein Geschäft vertretende GPK-Präsidentin. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo - 3. Juli 2019)

Blick in den Parlamentssaal im Waaghaus: Mit dem Rücken zur Kamera sitzen die Parlamentsmitglieder, mit Blick in den Saal (von vorne nach hinten) Stadtrat, Stimmenzähler sowie Parlamentspräsidium, in dem Fall links aussen ergänzt durch die ein Geschäft vertretende GPK-Präsidentin. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo - 3. Juli 2019)

Insgesamt harren 17 Traktanden der Diskussion. Wie viele abgehakt werden, ist offen - auch wenn die Sitzung ein Open End hat, also über 19 Uhr in die Nacht hinein dauern wird. Vorzunehmen ist eine Ersatzwahl in die Liegenschaften- und Baukommission - darin soll für die CVP/EVP-Fraktion Louis Stähelin den Ende Monat zurücktretenden Thomas Meyer ersetzen. Zu entscheiden sind zwei Sachgeschäfte: die Sanierung des Hebel-Schulhauses sowie ein Zusatzkredit für die Erneuerung von Werkleitungen von der Bogenstrasse 10 bis zur Rosenbergstrasse 95.

Weiter muss das Parlament entscheiden, ob fünf Postulat überwiesen werden sollen oder nicht. Im Falle der Erheblicherklärung muss der Stadtrat über Fragen zum Thema des jeweiligen Vorstosses schriftlich Bericht erstatten. Die Themenpalette ist dabei breit; sie reicht von Fassadenbegrünungen über die Chancengleichheit in der Schule bis zum Kulturkonzept. Diskutiert werden an der morgigen Parlamentssitzung zudem die stadträtlichen Antworten auf neun Interpellationen.

Sonntag, 22. September - 15:59 Uhr

Umgestaltung von Marktplatz und Bohl wird konkret: Diese Woche kommt die Parlamentsvorlage

(vre) Seit Frühling wird an der Vorlage für die Neugestaltung von Marktplatz und Bohl hinter verschlossenen Türen gearbeitet. Am kommenden Donnerstag geht's jetzt einen entscheidenden Schritt im politischen Entscheidungsprozess weiter: Die Stadt präsentiert die Parlamentsvorlage fürs Projekt. An einer Medienorientierung wird das Papier, das über die zu erwartenden Kosten Auskunft geben soll, von Stadträtin Maria Pappa und Stadtplaner Florian Kessler vorgestellt.

Eine Illustration des Siegerprojektes Vadian zur Umgestaltung von Marktplatz und Bohl. (Illustration: Stadtplanung Stadt St.Gallen - 24. Januar 2019)

Eine Illustration des Siegerprojektes Vadian zur Umgestaltung von Marktplatz und Bohl. (Illustration: Stadtplanung Stadt St.Gallen - 24. Januar 2019)

Für die Neugestaltung von Marktplatz und Bohl hat das Preisgericht Ende 2018 dem Stadtrat einstimmig die Arbeit «Vadian» von Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau in Zürich, Brassel Architekten in Zürich sowie Flühler Architektur in St.Gallen zur Weiterbearbeitung empfohlen. Diese Arbeit wurde danach im Forum Marktplatz präsentiert. Im Rahmen dieses partizipativen Prozesses wurden auch Ergänzungen und Änderungswünsche gesammelt.

In den letzten Monaten sind die Kosten für die Umsetzung dieses Vorhabens ermittelt worden. Der fürs Projekt nötige Rahmenkredit wird vom Stadtparlament diesen Herbst, voraussichtlich an der Sitzung vom 29. Oktober 2019, behandelt. Danach hat das städtische Stimmvolk voraussichtlich das letzte Wort zur Umgestaltung von Marktplatz und Bohl. Es handelt sich um den dritten Anlauf, nachdem zwei erste Versuche am Volksmehr gescheitert sind.

Sonntag, 22. September - 14:22 Uhr

St.Galler Band Ava landet bei nationalem Musikwettbewerb auf dem dritten Platz

Die St.Galler Band Ava bei ihrem Auftritt am Final des My-Coke-Music-Soundcheck. (Bild: PD - 21. September 2019)

Die St.Galler Band Ava bei ihrem Auftritt am Final des My-Coke-Music-Soundcheck. (Bild: PD - 21. September 2019)

(pd/vre) Die St.Galler Elektropop-Band Ava ist am Samstag beim My-Coke-Music-Soundcheck, einem nationalen Nachwuchswettbewerb, auf dem dritten Platz gelandet. Das Trio erhielt dafür einen Check von 3000 Franken. Gewonnen hat den Final und damit ein Coaching-Paket im Wert von insgesamt 50'000 Franken das Duo Daens aus der Innerschweiz. Die Band Ava besteht aus der Sängerin Kim Lemmenmeier, Schlagzeuger Andy Schwendener und Nicola Holenstein, der das Keyboard und die Effektgeräte bedient.

Sonntag, 22. September - 13:10 Uhr

SC Brühl schlägt FC Basel II mit 3:1 - Hochstehendes Spiel und ausgezeichnete Mannschaftsleistung

(pd/vre) Erst zum zweiten Mal seit bestehen der Promotion-League hat der SC Brühl jetzt seinen Angstgegner, das Reserveteam des FC Basel, besiegt. Den Kronen gelang dies am Samstag im Paul-Grüninger-Stadion mit 3: 1 dank einer ausgezeichneten Mannschaftsleistung. Mit diesem Sieg etablieren sie sich gemäss Matchbericht von Henri Seitter auf dem zweiten Tabellenplatz.

Der SC Brühl und FC Basel II boten am Samstag im Paul-Grüninger-Stadion hochstehenden Fussball. (Bild: SC Brühl/Kurt Frischknecht - 21. September 2019)

Der SC Brühl und FC Basel II boten am Samstag im Paul-Grüninger-Stadion hochstehenden Fussball. (Bild: SC Brühl/Kurt Frischknecht - 21. September 2019)

Vom Start weg boten beide Mannschaften am Samstag ausgezeichneten Fussball mit zahlreichen schön herausgespielten Torchancen. Ein erstes Tor wurde den Brühlern zurecht aberkannt, weil der Ball die Behindlinie bereits überschritten hatte. Auf der Gegenseite hatte der schon mehrmals im Basler Fanionteam eingesetzte Afimico Pullulu zwei Kopfballchancen.

Nach 22 Minuten erzielten die Brühler im Anschluss an einen Corner durch Araujo Atila mit dem Kopf das verdiente 1:0. Doch nach weiteren zehn Minuten war der Vorsprung wieder verspielt: Die Gäste glichen durch Orges Bunjaku nach einer zu kurzen Abwehr des Brühler Torwarts zum schmeichelhaften 1:1 aus. Doch noch vor dem Pausenpfiff erzielte Patrick Sutter auf herrliche Vorarbeit von Kenzo Schällibaum die neuerliche 2:1-Führung.

Erst zum zweiten Mal seit Bestehen der Promotion-League gelang es dem SC Brühl Angstgegner FC Basel II zu schlagen - und dann gleich 3:1. (Bild: SC Brühl/Kurt Frischknecht - 21. September 2019)

Erst zum zweiten Mal seit Bestehen der Promotion-League gelang es dem SC Brühl Angstgegner FC Basel II zu schlagen - und dann gleich 3:1. (Bild: SC Brühl/Kurt Frischknecht - 21. September 2019)

Nach der Pause verpassten die Brühler zwei Chancen zur 3:1-Führung. Aber auch die Basler beklagten einen Lattenschuss. Erst eine Viertelstunde vor Schluss schienen die Kräfte der Kronen etwas nachzulassen und die Basler starteten ihre Schlussoffensive ohne aber zu klaren Torchancen zu gelangen. Im Gegenteil, in der Nachspielzeit gelang Lulzim Salija mit einem herrlichen Treffer aus fast 50 Metern das entscheidende 3:1. Via Latte hatte der Ball die Torlinie überschritten. Das Goal wurde aber erst auf Intervention des Linienrichters anerkannt.

Zum Internetauftritt der 1. Mannschaft des SC Brühl.

Samstag, 21. September - 18:18 Uhr

13. Mobilitätsmarkt im Stadtzentrum: Die verschiedene Verkehrsmittel clever kombinieren

(vre) Herr und Frau Schweizer sind im Schnitt täglich 90 Minuten unterwegs. Ob mit Bus, Auto, Zug, zu Fuss oder mit dem Velo – wer die verschiedenen Verkehrsmittel kombiniert, gelangt bequemer, schneller und umweltfreundlicher ans Ziel. Am Samstag haben 18 Aussteller am 13. St.Galler Mobilitätsmarkt in der Marktgasse gezeigt, welche Möglichkeiten zum Kombinieren es gibt.

Eine lange Tradition hat am St.Galler Mobilitätsmarkt die Laufrad-Olympiade von Pro Velo. (Bilder: Reto Voneschen - 21. September 2019)Eine lange Tradition hat am St.Galler Mobilitätsmarkt die Laufrad-Olympiade von Pro Velo. (Bilder: Reto Voneschen - 21. September 2019)
Start!Start!
Die kleinen Rennfahrerinnen und Rennfahrer müssen einen Parcours mit verschiedenen Hindernissen überwinden. Wenn nötig mit Hilfe von Papa...Die kleinen Rennfahrerinnen und Rennfahrer müssen einen Parcours mit verschiedenen Hindernissen überwinden. Wenn nötig mit Hilfe von Papa...
...über die Wippe......über die Wippe...
...und auf der Zielgeraden....und auf der Zielgeraden.
Auf dem Blindenparcours der Obvita.Auf dem Blindenparcours der Obvita.
Es braucht Übung, um ein Hindernis zu umgehen, ohne es zu sehen.Es braucht Übung, um ein Hindernis zu umgehen, ohne es zu sehen.
Bereit zur Rennvelo-Challenge.Bereit zur Rennvelo-Challenge.
Radeln, was das Zeug hält, um über mehrere Übersetzungen das grosse Rad auf dem Brett rechts einmal um sich selber zu drehen.Radeln, was das Zeug hält, um über mehrere Übersetzungen das grosse Rad auf dem Brett rechts einmal um sich selber zu drehen.
9 Bilder

St.Galler Mobilitätsmarkt 2019

Neben Sachinformationen standen am Anlass auch wieder Spass und Action auf dem Programm. Pro Velo beispielsweise bot wiederum die bei Kindern äusserst beliebte Laufrad-Olympiade an. Beim VCS konnte man sich auf dem Rennvelo mit der Konkurrenz messen. Und die Obvita bot einen Blindenparcours an, auf dem sich erleben liess, wie schwierig es für Blinde und Sehbehinderte sein kann, sich im öffentlichen Raum zu bewegen. Auf viel Begeisterung stiess das Velo-Karussell, das Benutzerinnen und Benutzer aus eigener Kraft im Kreis fahren lassen konnten.

Der Mobilitätsmarkt war wiederum gut besucht. Keine unwesentliche Rolle spielte dabei das schöne Wetter, das zum Verweilen an den Marktständen und bei den anderen Angeboten einlud.

Samstag, 21. September - 17:28 Uhr

17-Jähriger an der Rosenbergstrasse überfallen: Kantonspolizei sucht Zeugen für Entreissdiebstahl

(kapo/vre) Wegen eines Entreissdiebstahls in St.Gallen sucht die Kantonspolizei Zeugen. Am Freitagabend wurde einem 17-Jährigen an der Rosenbergstrasse eine Tasche entrissen. Die beiden Täter konnten danach unerkannt entkommen. Wer Angaben zum Tathergang oder zu den Tätern machen kann, wird von der Kantonspolizei jetzt in einer Mitteilung gebeten, sich unter 058'229'49'49 zu melden.

Der Jugendliche wurde am Freitag, kurz nach 19:30 Uhr, von zwei Männern angesprochen. Als er nicht reagierte, entrissen sie ihm eine Tasche und flüchteten in Richtung Hauptbahnhof. Der 17-Jährige blieb beim Zwischenfall unverletzt, die Deliktssumme ist eher gering.

Die zwei Männer werden als 15 bis 18 Jahre alt sowie 150 bis 160 Zentimeter gross, schlank, mit brauner Hautfarbe sowie schwarzen und kurzen Haaren beschrieben. Der eine trug einen gräulichen Kapuzenpullover und könnte afrikanischer Herkunft sein. Die zweite Person dürfte tamilischer Herkunft sein, trug eine Sehbrille und einen silberfarbenen Ohrstecker sowie eine schwarze Sportjacke und blaue Hosen.

Samstag, 21. September - 17:11 Uhr

Friedensdemo in der St.Galler Innenstadt fordert ein Ende «der Politik der Vertreibung»

(vre) Der UNO-Weltfriedenstag ist am Samstag in der St.Galler Innenstadt bereits zum sechsten Mal mit einer Kundgebung begangen worden. Gegen 100 meist ältere Demonstrantinnen und Demonstranten riefen setzten sich dabei auf Transparenten und in Ansprachen für Frieden und Gerechtigkeit in der Welt ein. Die Politik der Vertreibung, die viele Gesichter und Ursachen habe und jedes Jahr Tausende dazu zwinge, ihre Heimat zu verlassen, müsse endlich gestoppt werden.

Die Friedenskundgebung vom Samstagnachmittag in der Gallusstrasse auf dem Weg zum Grüningerplatz. (Bild: Reto Voneschen - 21. September 2019)

Die Friedenskundgebung vom Samstagnachmittag in der Gallusstrasse auf dem Weg zum Grüningerplatz. (Bild: Reto Voneschen - 21. September 2019)

Dazu gehörten auch die massive und rasche Reduktion der Emission von Klimagasen, Aufforstungen sowie das Wiederherstellen von Wasserkreisläufen. Schweizer Konzerne müssten verpflichtet werden, weltweit die Menschenrechte einzuhalten, war eine weitere Forderung der Kundgebung. Zudem solle die Schweiz den Vertrag für ein Atomwaffenverbot sofort ratifizieren und die Produktion von Kriegsmaterial einstellen.

Der Demonstrationszug startete um 14.15 Uhr auf dem Bahnhofplatz. Von dort aus zogen die gemäss Schätzung der Polizei 80 bis 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die Innen- und Altstadt zum Grüningerplatz. Hier gab's dann eine Kundgebung mit verschiedenen Ansprachen und musikalischen Einlagen. Die Veranstaltung verlief friedlich und ohne jegliche Zwischenfälle.

Samstag, 21. September - 16:55 Uhr

Brunnen auf der Kreuzbleiche erinnert an das Unrecht der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen

(vre) Am Samstagnachmittag hat der Kanton St.Gallen an einer Gedenkfeier in der Lokremise der Betroffenen von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen gedacht. In diesen Minuten enthüllt die St.Galler Stadträtin Sonja Lüthi auf dem Kinderspielplatz Kreuzbleiche ein Mahnmal, das bleibend an dieses dunkle Kapitel der Kantons- und Stadtgeschichte erinnern soll.

Zwei Buben trinken auf dem Kinderspielplatz Kreuzbleiche aus dem noch offiziell noch nicht enthüllten Gedenkbrunnen. (Bild: Reto Voneschen - 21. September 2019)

Zwei Buben trinken auf dem Kinderspielplatz Kreuzbleiche aus dem noch offiziell noch nicht enthüllten Gedenkbrunnen. (Bild: Reto Voneschen - 21. September 2019)

Die Gedenkstätte besteht aus einem Brunnen und einer Gedenktafel. Das Ganze wurde bewusst auf dem Kinderspielplatz Kreuzbleiche platziert: Das soll daran erinnern, dass Vielen der von administrativen Massnahmen Betroffenen eine unbeschwerte Kindheit und Jugend verwehrt blieb. Bereits vor der Enthüllung stiess der neue Brunnen bei Kindern und Jugendlichen auf grosses Interesse: Einige Kinder liessen sich vom zufällig anwesenden Historiker Hans Fässler auch erklären, worum es dabei ging.

Fürsorgerische Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen, ohne dass sich die Betroffenen etwas hätten zu Schulden kommen lassen, gehören zu den dunklen Kapiteln der jüngeren Schweizer und St.Galler Geschichte. Teils bis in die 1980er-Jahre hinein wurden im Kanton Kinder, junge Leute und Erwachsene auf staatliche Anordnung und ohne ausreichende Abklärung gegen ihren Willen in Heimen, Anstalten oder bei Privaten «versorgt».

Details zu fürsorgerischen Zwangsmassnahmen.

Samstag, 21. September - 13:54 Uhr

Polizei schnappt betrunkene Autolenkerin, die während der Fahrt gegen 20 SMS geschrieben hat

(kapo/dwa) Am späten Freitagabend fiel einem Polizisten der Kantonspolizei auf der St.Galler Stadtautobahn bei Abtwil der Wagen einer 44-Jährigen auf. Dies, weil das Fahrzeug immer wieder auf den Pannenstreifen geriet. Eine Patrouille versuchte in der Folge, die Autofahrerin zur Kontrolle von der Autobahn zu geleiten, wie es im Polizeicommuniqué heisst. Dies misslang vorerst, da die 44-Jährige die entsprechenden polizeilichen Zeichen missachtete.

Es brauchte eine zweite Patrouille, um die Lenkerin bei der Autobahnausfahrt Kreuzbleiche schliesslich von der A1 wegzubringen. Die Frau gab in der Folge an, sie sei so unsicher gefahren, weil sie am Steuer SMS geschrieben habe. Laut Polizeiangaben stellte sich heraus, dass sie auf ihrer Fahrt gegen 20 Nachrichten verfasst hatte.

Brandgefährlich: Das Bedienen von iPhones und weiteren Mobilgeräten am Steuer. (Symbolbild: Keystone)

Brandgefährlich: Das Bedienen von iPhones und weiteren Mobilgeräten am Steuer. (Symbolbild: Keystone)

Bei der Autofahrerin wurde ein Alkoholtest durchgeführt, welcher positiv ausfiel. Die 44-Jährige musste ihren Führerausweis auf der Stelle abgeben. Sie wird angezeigt.

Samstag, 21. September - 10:10 Uhr

Autofahrer erfasst Töfflenker – Feuerwehr kümmert sich um auslaufendes Öl

(stapo/dwa) Am Freitag kurz nach 16 Uhr ist es auf der Zürcher Strasse, Höhe Vonwilstrasse, zur Kollision zwischen einem 59-jährigen Autofahrer und einem 52-jährigen Motorradlenker gekommen. Der Autofahrer wollte laut der Stadtpolizei von der Vonwilstrasse die Zürcher Strasse queren, um auf die Gerbestrasse zu gelangen. Dies, obwohl an dieser Stelle nur Rechtsabbiegen erlaubt ist. Da der 59-Jährige auch das Signal «Kein Vortritt» missachtete, kam es zur Kollision mit dem Motorradfahrer, welcher auf der Zürcher Strasse stadteinwärts unterwegs war.

Blick auf die Unfallstelle. (Bild: Stapo SG)

Blick auf die Unfallstelle. (Bild: Stapo SG)

Der Töfflenker verletzte sich bei der Kollision unbestimmt an den Beinen und wurde ins Spital gebracht. An den beiden Fahrzeugen entstand mittlerer Sachschaden. Die Berufsfeuerwehr St.Gallen musste sich um auslaufendes Öl kümmern – sie verhinderte, dass grössere Mengen Öl und Benzin ausliefen. Beide Unfallfahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

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