ST.GALLER STADT-TICKER
Meldungen vom 2. bis 13. Juli 2021

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Dienstag, 13. Juli - 20:35 Uhr

Viel Arbeit für die St.Galler Berufsfeuerwehr zum Wochenanfang: Qualmende Abfallkübel, eine Ölspur und ein eingeklemmter Bub

(vre) Bisher blieb die Stadt St.Gallen von Sturm, Hagel und hochgehenden Wassermassen verschont. Der Wochenstart für die Berufsfeuerwehr war trotzdem alles andere als ruhig: Vom Montag- bis am Dienstagmittag leisteten ihre Angehörigen diverse Einsätze. Darunter war am Montag eine Hilfeleistung, der nicht alltäglichen Art: Am Gerbeweg hatte ein Bub seinen Kopf durch ein Eisengitter gesteckt und konnte sich nicht mehr selber befreien.

Einsätze bei Grossbränden sind für die St.Galler Berufsfeuerwehr - zum Glück - selten. Viele kleine Zwischenfälle prägen ihren Alltag.

Einsätze bei Grossbränden sind für die St.Galler Berufsfeuerwehr - zum Glück - selten. Viele kleine Zwischenfälle prägen ihren Alltag.

Symbolbild: FWZSSG

Aus dem Online-Einsatzarchiv der Berufsfeuerwehr:

  • Montag, 12. Juli, 12:53 Uhr: Ein Bub klemmte am Gerbeweg im Lachen-Quartier seinen Kopf zwischen zwei massiven Eisenprofilen ein und konnte sich ohne Hilfe nicht aus seiner misslichen Lage befreien. Feuerwehrleute drückten die Stäbe mit dem Spreizer auseinander, damit das Kind den Kopf herausziehen konnte. Der Bub blieb unverletzt. Vier Feuerwehrleute standen 40 Minuten im Einsatz.
  • Dienstag, 13. Juli, 1:37 Uhr: Die Berufsfeuerwehr unterstützte die Rettung beim Transport eines Patienten. Dieser konnte aus gesundheitlichen Gründen seine Wohnung im fünften Stock nicht mehr selbstständig verlassen. Daher halfen die Feuerwehrleute, die Person in den Rettungswagen zu tragen. Vier Feuerwehrleute standen 45 Minuten im Einsatz.
  • Dienstag, 13. Juli, 7:55 Uhr: An der Bruggwaldstrasse wurde ein Mottbrand entdeckt. Die Berufsfeuerwehr rückte mit vier Fahrzeugen aus und löschte das mottende Sitzkissen auf einem Balkon, bevor die Flammen um sich greifen konnten. Verletzt wurde niemand. Neun Feuerwehrleute standen 30 Minuten im Einsatz.
  • Dienstag, 13. Juli, 11:52 Uhr: An der Langgasse war eine Ölspur auf der Fahrbahn mittels Sprühbalken zu beseitigen. Wie es zur Verunreinigung kam, ist nicht bekannt. Ein Feuerwehrmann stand 30 Minuten im Einsatz.
  • Dienstag, 13. Juli, 13:46 Uhr: Als Ursache für das Ansprechen einer Brandmeldeanlage am Bahnhofplatz wurde der Rauch eines Mottbrandes in einem Abfalleimer ermittelt. Acht Feuerwehrleute standen 45 Minuten im Einsatz.
Dienstag, 13. Juli - 19:40 Uhr

Regentropfen gehören in den nächsten Tagen definitiv dazu

Leserbild. Hans Adelmann fotografierte das schlechte Wetter am eigenen Stubenfenster in Wittenbach.

Leserbild. Hans Adelmann fotografierte das schlechte Wetter am eigenen Stubenfenster in Wittenbach.

Dienstag, 13. Juli - 19:30 Uhr

Wetterwarnung auch für die Stadt St.Gallen: Bisher viel Niederschlag, aber keine Zwischenfälle, tosende Wassermassen in der Mülenenschlucht

(vre) Während in der Nacht auf Dienstag ein Gewittersturm in der Stadt Zürich schwere Verwüstungen anrichtete, blieb es in der Stadt St.Gallen in der Nacht und auch am Dienstag tagsüber ruhig. Zwar waren auch hier zeitweise starke Niederschläge zu verzeichnen, aber weder Stadtpolizei noch Feuerwehr waren am Montag und Dienstag durch Wetterzwischenfälle gefordert.

Wetterwarnung für St.Gallen von SRF Meteo am Dienstagmittag.

Wetterwarnung für St.Gallen von SRF Meteo am Dienstagmittag.

Screenshot: SRF Meteo

Das unbeständige Wetter mit Gewittern und Starkregen hält auch am Mittwoch, Donnerstag und Freitag an. SRF Meteo hat für die Agglomeration St.Gallen von Montag, 21 Uhr, bis Samstag, 6 Uhr, eine allgemeine Wetterwarnung herausgegeben: Gewitter mit Starkregen und Hagel sind in dieser Zeit möglich. Heftige Niederschläge werden vor allem für Donnerstag erwartet. Meteo Schweiz wiederum warnt vor allem für Donnerstag, 7 bis 21 Uhr, vor der Möglichkeit starker Regenfälle.

Wetterwarnung von Meteo Schweiz für die Region St.Gallen-Rorschach für Donnerstag.

Wetterwarnung von Meteo Schweiz für die Region St.Gallen-Rorschach für Donnerstag.

Screenshot:
Meteo Schweiz

Bereits nach den gestrigen und heutigen Regenfällen ein eindrucksvolles Bild bietet die Steinach in der Mülenenschlucht. Die «St.Galler Niagarafälle», wie einer am Dienstagnachmittag in der Mühleggbahn scherzhaft meinte, ziehen viele Spaziergängerinnen und Spaziergänger an. Beliebte Aussichtspunkte sind die beiden Brücken über das Flüsschen am Spazierweg im mittleren Teil der Schlucht. Ein beliebter Aussichtspunkt ist aber auch der Steg übers Wasser hinaus an der Talstation der Mühleggbahn. Im Video die tosenden Wasser der Steinach:

Dienstag, 13. Juli - 17:45 Uhr

Internationaler Helvetia-U16-Cup erstmals in St.Gallen: Fussballnachwuchs aus ganz Europa misst sich im August 2022 auf dem Gründenmoos

(pd/vre) Vom 4. bis 7. August 2022 wird der Internationale Helvetia-U16-Cup erstmals in St.Gallen ausgetragen. Das ist dem Newsletter des St.Galler Sportamtes zu entnehmen. Es handelt sich um die elfte Durchführung dieses Fussballwettbewerbs, der Kinder und Jugendliche aus ganz Europa zusammenführt. Träger des Sportanlasses ist ein Verein. Im nächsten Sommer werden im St.Galler Gründenmoos in seinem Rahmen drei verschiedene Fussballturniere veranstaltet.

Das Qualifikationsturnier für Schweizer Mannschaften des Helvetia-U16-Cup gewann am 26. Juni in Schaan das Team des FC Winterthur.

Das Qualifikationsturnier für Schweizer Mannschaften des Helvetia-U16-Cup gewann am 26. Juni in Schaan das Team des FC Winterthur.

Bild: PD

Im internationalen Helvetia-U16-Cup treten zwölf europäische U16-Spitzenteams gegeneinander an. Wer teilnehmen darf, wird an einem Qualifikationsturnier bestimmt. Um den Special Needs European Cup wiederum spielen rund 120 Kinder und Jugendliche mit körperlichen und/oder geistigen Beeinträchtigungen. Sie nehmen gleichzeitig am Special Adventure Camp teil. Das dritte Turnier bestreiten zehn U12/U13-Teams aus der Region.

Der erste Internationale Helvetia-U16-Cup fand 2001 in Bad Ragaz statt. Ziel bei der Gründung war es, dem Nachwuchsteam St.Galler Oberland Gelegenheit zu geben, sich mit internationalen Spitzenmannschaften zu messen und Spielpraxis zu sammeln. Ein wichtiger Aspekt war damals und ist bis heute, eine Plattform für den Austausch zwischen jungen Spielern zu schaffen. Aus diesem sozialen Grundgedanken entwickelte sich die Idee, Teams aus weniger privilegierten Regionen die Gelegenheit zu geben, sich am Turnier mit den Besten ihrer Altersklasse zu messen.

Informationen zum Internationalen Helvetia-U16-Cup gibt's im Internet.

Dienstag, 13. Juli - 12:47 Uhr

Grünliberale stellen sich hinter Stadtrat: Verweigerung des Coronabeitrags an Stiftsbibliothek richtig, Zentrumslasten endlich gerechter verteilen

(pd/vre) Die Grünliberalen und Jungen Grünliberalen der Stadt St.Gallen stellen sich in einer Mitteilung hinter den Entscheid der Stadtregierung, die zusätzliche Zahlung von 127'000 Franken an die Stiftsbibliothek zu verweigern. Der Kanton hatte für diese Einrichtung eine Sonderlösung zur Finanzierung von Umsatzausfällen durch die Coronapandemie erarbeitet: Die nötigen 508'000 Franken sollen zur Hälfte durch ihn selber und zu je einem Viertel durch die Stadt St.Gallen und den katholischen Konfessionsteil aufgebracht werden.

Gegen dieses Beitragsmodell wehrt sich der Stadtrat. Er hat den städtischen Beitrag verweigert und wird dafür von den anderen Trägern der Bibliothek und teils auch in den Medien kritisiert. Die städtischen Grünliberalen unterstützen jetzt aber seine Haltung in einer Mitteilung. Nicht seine Weigerung zu zahlen, sondern die Sonderlösung für die Corona-Ausfallentschädigung der Stiftsbibliothek überzeuge nicht. In der Pflicht stünden da der Kanton und der katholischen Konfessionsteil als Eigentümerin der Bibliothek.

Um die 127'000 Franken, die die Stadt St.Gallen der Stiftsbibliothek (im Bild) als Coronahilfe bezahlen soll, ist eine Kontroverse ausgebrochen.

Um die 127'000 Franken, die die Stadt St.Gallen der Stiftsbibliothek (im Bild) als Coronahilfe bezahlen soll, ist eine Kontroverse ausgebrochen.

Bild: Michel Canonica (18.11.2020)

Bei einer Entschädigung der Stiftsbibliothek für Corona-Umsatzeinbussen über das Härtefallgesetz würden allfällige Ansprüche von Kanton und Bund bezahlt. Während die Forderung der Stiftsbibliothek nach finanzieller Hilfe nachvollziehbar sei, erschliesse sich nicht, weshalb der Kanton in diesem Fall «von der bisherigen Praxis» abweiche und mit Verweis auf den Standort der Bibliothek, die Stadt St.Gallen an der Entschädigung beteiligen wolle. Die Stadt, so argumentieren die Grünliberalen, trage genügend Zentrumslasten, ohne sich an Corona-Ausfallzahlungen beteiligen zu müssen.

Als einzige politische Gemeinde im Kanton unterstütze die Stadt die Stiftsbibliothek bereits mit einem jährlichen Beitrag von 90'000 Franken. Weiter bringe die Stadt mit 880'000 Franken pro Jahr fast die Hälfte der Finanzierung von St.Gallen-Bodensee-Tourismus auf. Zusammen mit Rorschach seien es etwas mehr als eine Million. Der Kanton steure gerade 725'000 Franken bei, die übrigen Gemeinden – samt Verein SG Rheintal – zahlten 90'000 Franken. Dies, obwohl die ganze Region Vorteile aus der Tourismusorganisation habe, bei Wertschöpfung wie Steuereinnahmen.

St.Gallen-Bodensee-Tourismus betreibt unter anderem die Tourist Information an der Bankgasse in St. Gallen. Die Stadt bringt fast die Hälfte der Finanzen für die regionale Tourismusorganisation auf.

St.Gallen-Bodensee-Tourismus betreibt unter anderem die Tourist Information an der Bankgasse in St. Gallen. Die Stadt bringt fast die Hälfte der Finanzen für die regionale Tourismusorganisation auf.

Bild: Hanspeter Schiess
(31.10.2017)

Den Vorwurf, St.Gallen nehme mit der Verweigerung der Coronazahlung an die Stiftsbibliothek ihre Verantwortung als Standort und Zentrumsstadt nicht wahr, ist aus Sicht der städtischen Grünliberalen nicht haltbar. St.Gallen sei durch die Coronakrise deutlich stärker belastet als andere Gemeinden im Kanton. Sie habe über zehn Millionen Franken für den Erhalt der Olma-Messen aufgewendet, Gewerbetreibenden Gebühren und Mietzinse erlassen und so Arbeitsplätze erhalten, aus denen Steuern nicht nur in die Stadtkasse flössen, halten die Grünliberalen fest.

Seit Jahrzehnten übernehme die Stadt St.Gallen ihre Verantwortung als Zentrumsstadt der Ostschweiz. Die Gemeinden der Region profitierten direkt oder indirekt von den Leistungen, welche die Stadt erbringe. Die Zentrumslasten müssten endlich fair verteilt werden, fordern die städtischen Grünliberalen ganz grundsätzlich: «Hier ist der Kanton in der Pflicht, nachhaltige Schritte einzuleiten und alle Profiteure, auch die ausserkantonalen, an einen Tisch zu bekommen und dazu beizutragen, dass (…) die Zentrumsleistungen fair abgegolten werden.»

Dienstag, 13. Juli - 11:05 Uhr

Stadtpolizei zeigt Sportwagenfahrer nach umfangreichen Ermittlungen an: Mit 175 statt 50 Stundenkilometer durch St.Gallen

(stapo/vre) Am 23. Februar dieses Jahres hatte die nächtliche Chaosfahrt eines Sportwagens in der Stadt St.Gallen für Aufsehen gesorgt. Der Fall ist jetzt abgeschlossen, der 22-jährige Fahrer des Boliden vom Typ Mercedes C63 S AMG wird jetzt wegen mehrfacher Überschreitung der signalisierten Höchstgeschwindigkeit, wegen des sich Entziehens einer Kontrolle, wegen Verursachung eines Selbstunfalls und wegen Nichtgenügen der Meldepflicht bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.

Der Sportwagen war Ende Februar auf seiner längeren Chaosfahrt durch St.Gallen an der Zwinglistrasse in einer Stützmauer gelandet.

Der Sportwagen war Ende Februar auf seiner längeren Chaosfahrt durch St.Gallen an der Zwinglistrasse in einer Stützmauer gelandet.

Bild: Stadtpolizei SG (23.2.2021)

Am 23. Februar, 2.20 Uhr, war einer Patrouille der Stadtpolizei ein schwarzer Mercedes aufgefallen, der auf der St.Jakob-Strasse stadteinwärts fuhr. Als das Polizeiauto wendete, um den Sportwagen zu kontrollieren, beschleunigte dessen Fahrer massiv und entzog sich der Kontrolle. Sämtliche Aufforderungen zu stoppen, darunter auch Blaulicht und Martinshorn, wurden ignoriert. Der Flüchtende war mit hohem Tempo unterwegs, so dass die Polizisten ihn schliesslich aus den Augen verloren.

Eine halbe Stunde später wurde eine Patrouille der Kantonspolizei, die nach dem Fluchtfahrzeug suchte, auf einen Selbstunfall an der Zwinglistrasse aufmerksam. Dort war ein schwarzer Mercedes frontal gegen eine Stützmauer geprallt. Schliesslich stellte sich heraus, dass es sich um das kurze Zeit vorher an der St.-Jakob-Strasse geflüchtete Auto handelte. Beim Unfall entstand Schaden von rund 77'000 Franken. Der Lenker war fahrfähig; ein Atemalkoholtest ergaben 0,0 Promille.

Durch den Selbstunfall entstand Sachschaden von rund 77'000 Franken. Von der Wucht des Aufpralls zeugt auch der ausgelöste Airbag.

Durch den Selbstunfall entstand Sachschaden von rund 77'000 Franken. Von der Wucht des Aufpralls zeugt auch der ausgelöste Airbag.

Bild: Stadtpolizei SG
(23.2.2021)

Die Polizei stellte das Auto sowie das Mobiltelefon des 22-jährigen Schweizers sicher. Dabei wurde festgestellt, dass das Telefon zurückgesetzt worden war, um allenfalls gespeicherte Daten zu löschen. Die Polizei leitete daraufhin umfangreiche Ermittlungen und technische Abklärungen ein. Bei der Durchsuchung des Unfallautos fand sie eine «Dragy Box». Sie dient der Aufzeichnung von Beschleunigung und Tempo; die Daten werden via GPS ermittelt und zur allfälligen späteren Veröffentlichung an ein Smartphone geschickt.

Bei den Abklärungen wurde festgestellt, dass der Sportwagen am frühen Morgen des 23. Februar in St.Galler Tempo-50-Zonen mit bis zu 174,9 Stundenkilometern unterwegs gewesen war. In der Tempo-30-Zone wurden 89 Stundenkilometer registriert. Bei den nun abgeschlossenen Ermittlungen hilfreich waren gemäss Mitteilung der Stadtpolizei auch Zeugenaussagen. Auf einen entsprechenden Aufruf hin hatten sich zwei Personen gemeldet, die den Selbstunfall beobachtet hatten.

Dienstag, 13. Juli - 9:09 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 24 Neuansteckungen am Montag

(SK/vre) Der Kanton St.Gallen meldet im Internet für Montag 24 neue laborbestätigte Coronafälle. Die Gesamtzahl der Ansteckungen seit März 2020 liegt jetzt bei 43'024. Am Montag wurde kein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten seit Frühling 2020 bleibt damit bei 717.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Montag, 12. Juli, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Montag, 12. Juli, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Tief bleibt die Zahl der Hospitalisationen wegen Covid-19: Derzeit liegen vier Personen deswegen in einem St.Galler Spital. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 29, die 14-Tage-Inzidenz bei 42. Diese Werte bezeichnen die Zahl der Fälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen jeweils hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Dienstag, 13. Juli - 8:49 Uhr

«Krieg der Sterne» kommt in der St.Galler Stadtpolitik an: Zwei SVP-Frauen fordern Stadtrat auf, Gendersternchen in offiziellen Texten zu verbieten

(vre) Die Bundesverwaltung verbiete die Verwendung des Gendersterns, des Gendergap oder des Genderdoppelpunkts in offiziellen Texten. Wie hält es die St.Galler Stadtverwaltung mit diesem Thema? Das wollen die SVP-Stadtparlamentarierinnen Manuela Ronzani und Esther Granitzer wissen. In einer vergangene Woche neu eingereichten Interpellation stellen sie dem Stadtrat Fragen dazu – und beziehen gleich eindeutig Position gegen «ideologische Statements» mit «Gendersternchen und Co.».

Der Entscheid der Bundesverwaltung gegen das Gendersternchen hat schweizweit die Diskussionen über gendergerechte Sprache im Frühsommer wieder einmal aufflammen lassen.

Der Entscheid der Bundesverwaltung gegen das Gendersternchen hat schweizweit die Diskussionen über gendergerechte Sprache im Frühsommer wieder einmal aufflammen lassen.

Bild: Silvan Wegmann
(22.6.2021)

Ihre Ablehnung begründen die beiden SVP-Frauen einmal mit der Argumentation des Bundes gegen Genderstern, Gendergap und Genderdoppelpunkt: Die drei Schreibweisen seien noch zu experimentell und stellten ein politisches Statement dar, das nicht in offizielle Schriftstücke gehöre, die für die Öffentlichkeit bestimmt seien. Zudem sei diese Art des Schreibens mit sprachlichen Problemen verbunden und leiste nicht das, was sich Befürworterinnen und Befürworter versprächen.

SVP-Stadtparlamentarierin Manuela Ronzani.

SVP-Stadtparlamentarierin Manuela Ronzani.

Bild: Benjamin Manser (11.6.2019)

Ronzani und Granitzer befürchten durch das Gendersternchen auch eine Diskriminierung anderer Personen: etwa von Menschen mit Sehbehinderung, Leseschwierigkeiten und jenen, die die deutsche Sprache lernen wollten. Sie zitieren auch noch eine «repräsentative» Umfrage der Gratiszeitung «20 Minuten», in der sich 78 Prozent der Befragten skeptisch oder ablehnend gegenüber der gendergerechten Sprache äusserten.

SVP-Stadtparlamentarierin Esther Granitzer.

SVP-Stadtparlamentarierin Esther Granitzer.

Bild: PD (27.11.2019)

Vom St.Galler Stadtrat wollen die SVPlerinnen konkret wissen, ob er gedenkt, die Weisung der Bundesverwaltung als Beispiel zu nehmen und seiner Verwaltung die Verwendung von Genderstern, Gendergap und Genderdoppelpunkt ebenfalls zu untersagen. Zudem soll der Stadtrat Stellung dazu nehmen, inwiefern diese genderneutralen Schreibweisen «ideologisch motiviert» sind und damit ein politisches Statement darstellen, dass in offiziellen Dokumenten der Stadt wie auch in der Kommunikation «mit der Bürgerschaft» nichts zu suchen hat.

Dienstag, 13. Juli - 8:15 Uhr

4'800 Franken aus Gossauer Reisebüro gestohlen

Einbruchspuren an einem Fenster des Reisebüros an der St.Gallerstrasse in Gossau.

Einbruchspuren an einem Fenster des Reisebüros an der St.Gallerstrasse in Gossau.

Bild: Kantonspolizei SG (12.7.2021)

(kapo/vre) Zwischen Freitag, 18.30 Uhr, und Montag, 7:55 Uhr, haben Einbrecher ein Reisebüro an der St.Gallerstrasse in Gossau heimgesucht. Die Diebe brachen ein Fenster auf und stiegen so ins Geschäft ein. Dort liessen sie rund 4'800 Franken Bargeld mitlaufen. Beim Einbruch entstand zudem gemäss Mitteilung der Kantonspolizei St.Gallen vom Dienstag Sachschaden von rund 500 Franken.

Montag, 12. Juli - 20:20 Uhr

Keine Narrenfreiheit für Velo, E-Bike und E-Scooter: Stadtpolizei will auch gegen Verkehrssünder auf zwei Rädern konsequent vorgehen

(vre) Es ist eine alte Kritik von Fussgängerinnen und Autofahrern: Velofahrer halten sich häufig nicht an die Verkehrsregeln. Das kritisiert jetzt auch einer im St.Galler Stadtmelder, der elektronischen Klagemauer der Stadtverwaltung. Er sei sich bewusst, dass es viele Velofahrerinnen und Velofahrer gebe, die sich an die Regeln hielten, doch ihm falle auf, dass sich die Regelverstösse häuften, die er beobachte. Dazu zählen bei Rot über die Kreuzung fahren (dort, wo man nicht bei Rot nach rechts abbiegen darf), Busspuren als Radwege benutzen (solche, die nicht zur Mitbenutzung markiert sind) und mit E-Bikes mit gelben Nummer durch die Altstadt brettern (wo es für diese Kategorie E-Bikes verboten ist).

Ein E-Bike mit gelbem Kontrollschild kurvt zwischen Fussgängerinnen und Fussgängern durch die Multergasse.

Ein E-Bike mit gelbem Kontrollschild kurvt zwischen Fussgängerinnen und Fussgängern durch die Multergasse.

Bild: Raphael Rohner
(14.6.2021)

Der motorisierte Verkehr werde immer wieder bei Grosskontrollen der Stadtpolizei unter die Lupe genommen. Wieso, so heisst es in der Anfrage im Stadtmelder, geschehe dies bei Velos, E-Bikes und E-Trottis nicht? Ihm scheine, diese Art Fahrzeuge genössen in der Stadt St.Gallen so etwas wie Narrenfreiheit. Sogar, wenn vor den Augen von Polizisten Verkehrsregeln missachtet würden, werde dies nicht bestraft. Es könne doch nicht sein, dass Autofahrer, die auf den Bus umgestiegen seien, plötzlich durch Velos ausgebremst würden und als Reaktion wieder zurück ins Auto stiegen.

Es gebe für Velos, E-Bikes und E-Scooter keine Narrenfreiheit in St.Gallen, widerspricht die Polizei im Stadtmelder. Man sei sich der Problematik sehr wohl bewusst. 2021 habe es deswegen auf St.Galler Stadtgebiet bereits 59 Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt Velos, E-Bikes und E-Trottinette gegeben. Dabei sei die Einhaltung der Verkehrsregeln und der technische Zustand der Zweiräder überprüft worden. 2021 seien für Fahrerinnen und Fahrer von Velos, E-Bikes und E-Scootern über 140 Ordnungsbussen ausgestellt sowie diverse Anzeigen deponiert worden.

E-Trottinette der Marke «Tier» bei der Tonhalle. Vielen sind die Verkehrsregeln für diese E-Trottis nicht wirklich klar.

E-Trottinette der Marke «Tier» bei der Tonhalle. Vielen sind die Verkehrsregeln für diese E-Trottis nicht wirklich klar.

Bild: Benjamin Manser
(24.10.2020)

Festgestellt Übertretungen, so versichert die Stadtpolizei im Stadtmelder, «werden konsequent geahndet, und bei den Kontrollen werden die Zweiradfahrerinnen und Zweiradfahrer informiert und sensibilisiert, um Unklarheiten (gerade bei den E-Trottinetten) aus dem Wege zu räumen». Die Velokontrollen sollen im laufenden Jahr intensiv fortgesetzt werden, um durch polizeiliche Präsenz mögliche Übertretungen zu verhindern und «aufkommende Missstände» zu unterbinden.

Montag, 12. Juli - 19:25 Uhr

Junges Kulturfestival findet statt – aber im «Light»-Format: Jungkult im Flon statt im St.Galler Stadtzentrum

(pd/vre) Das Jungkult-Festival findet am Samstag, 14. August, 14 bis 22 Uhr, in St.Gallen statt. Aufgrund der Coronaregeln kann es allerdings nicht im üblichen Rahmen mit mehr als 1000 Besucherinnen und Besuchern im Stadtzentrum durchgeführt werden. Geplant ist es daher gemäss Mitteilung als «Light»-Format im Jugendkulturraum Flon im Lagerhaus an der Davidstrasse. Der Eintritt im Flon wird gratis sein, dafür wird eine Kollekte organisiert.

Breakdance auf dem Bärenplatz an einer früheren Durchführung des Jungkult-Festivals. Wegen des Coronavirus muss es diesen August im Jugendkulturraum Flon stattfinden.

Breakdance auf dem Bärenplatz an einer früheren Durchführung des Jungkult-Festivals. Wegen des Coronavirus muss es diesen August im Jugendkulturraum Flon stattfinden.

Bild: PD (8.8.2017)

Am Anlass werden wie üblich junge Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Musik, Tanz und Kunst abwechslungsweise ihre Ideen präsentieren. Auf dem Programm stehen unter anderem Livemusik, Zauberkunst, Street Art und Tanzauftritte. Im Zentrum stehen nach wie vor junge und regionale Künstlerinnen und Künstler. Zu den bekannten Namen im Programm gehören Projekt ET (Rap/HipHop), Fate of Faith (Rock/Metal), Paraphon Band (Elektro), Z.O.E. (Singer/Songwriterin), Dana (Soulful/Indie) und Lynn Robson (Pop).

Das diesjährige Jungkult-Festival wird gemäss Mitteilung nach den Anti-Corona-Vorgaben des Bundes durchgeführt. Damit möglichst viele Besucherinnen und Besucher teilnehmen können, wird das Programm einerseits im Flon, anderseits im Hinterhof des Lagerhauses durchgeführt. In Letzterem wird es auch eine Festwirtschaft geben.

Der Innenhof des Lagerhauses an der Davidstrasse. Hier wird's während des Jungkultfestivals im August Präsentationen junger Künstlerinnen und Künstler, aber auch eine Festwirtschaft geben.

Der Innenhof des Lagerhauses an der Davidstrasse. Hier wird's während des Jungkultfestivals im August Präsentationen junger Künstlerinnen und Künstler, aber auch eine Festwirtschaft geben.

Bild: Tobias Garcia
(21.5.2021)

Das Jungkult-Festival wird vom gleichnamigen Verein getragen. Er entstand aus einem Kollektiv junger Erwachsener, die damit die Jugendkultur fördern sowie jungen Leuten unter 25 Jahren eine Plattform für Auftritte bieten wollen. Das Organisationskomitee des diesjährigen Anlasses besteht aus elf Mitgliedern im Alter von 20 bis 29 Jahren. Sie engagieren sich gemäss Mitteilung ehrenamtlich und kümmern sich ums Festival neben Arbeit oder Studium.

Montag, 12. Juli - 18:18 Uhr

Wo haben die hier den Nektar versteckt?

Leserbild. Hans Adelmann fotografierte die Hummel auf der Suche nach Nektar und Blütenpollen im Botanischen Garten St.Gallen.

Leserbild. Hans Adelmann fotografierte die Hummel auf der Suche nach Nektar und Blütenpollen im Botanischen Garten St.Gallen.

Montag, 12. Juli - 18:02 Uhr

Städtevergleich über Abfallvermeidung durch Mehrweggebinde: St.Gallen ist auf gutem Weg, aber noch lange nicht am Ziel

(pd/vre) Was tun die 15 grössten Kantonshauptstädte der Schweiz gegen Abfallberge und Wegwerfmentalität? Genau dieser Frage ist Greenpeace Schweiz in einer Vergleichsstudie nachgegangen, deren Resultate am Montag publiziert wurden. Untersucht wurde, was die Kantonshauptstädte zur Förderung von Mehrweglösungen bei Veranstaltungen, in der Gastronomie und bei der Bevölkerung tun. Da Bellinzona die Umfrage nicht beantwortet hat, kamen 14 Städte in die Wertung.

St.Gallen ist in der Greenpeace-Studie erfreulich weit vorne gelandet. Auf Platz eins steht aber Basel mit der Note 5,5, auf Platz zwei Bern mit Note 5,0. Immerhin genügend und mit Platz 3 schneiden in der Greenpeace-Studie mit Note 4,0 die Städte St.Gallen und Freiburg ab. Dahinter landete Luzern mit der Note 3,5. Die Bemühungen von St.Gallen und Freiburg werden in einer Mitteilung zur Studie so gewürdigt, dass diese beiden Städte «auf einem guten Weg» seien.

St.Gallen schneidet in einer Greenpeace-Studie über Massnahmen gegen Abfallberge und Wegwerfmentalität zwar recht gut ab, könnte aber in verschiedenen Bereichen mehr tun.

St.Gallen schneidet in einer Greenpeace-Studie über Massnahmen gegen Abfallberge und Wegwerfmentalität zwar recht gut ab, könnte aber in verschiedenen Bereichen mehr tun.

Bild: Schiess Hanspeter (Dreilinden, 30.6.2005)

St.Gallen erreicht gemäss Studie in den meisten Kategorien gute Bewertungen. Eine Mehrwegstrategie besteht aber nur für einzelne Themenbereiche. Die Mehrwegpflicht bei bewilligungspflichtigen Veranstaltungen auf öffentlichem Grund beschränkt sich derzeit auf Getränke. Die Vorgaben für das restliche Geschirr wie beispielsweise Teller oder Schüsseln sind gemäss Greenpeace-Studie «ausbaufähig». Das gilt auch für die Beratung und die Information über sowie die Sensibilisierung für Mehrweggebinde von Veranstaltern und Bevölkerung.

Ebenfalls ausbaufähig sind gemäss Vergleichsstudie in der Stadt St.Gallen Vorgaben zur Verwendung von Mehrweg-Geschirr und Mehrweg-Bechern in Take-Aways oder Strassencafés. Hier mache die Stadt im Moment keine Vorschriften. Gut schneidet St.Gallen bezüglich eigener Cafeterias und Kantinen ab: Hier werde Mehrweggeschirr verwendet, heisst es in der Greenpeace-Studie. Keine Vorschriften bezüglich Mehrweggebinde gibt es hingegen in Pachtverträgen für städtische Liegenschaften mit Kiosk- und Take-Away-Betreibern.

Montag, 12. Juli - 17:10 Uhr

Nach riskantem Überholmanöver auf der Autobahn bei Oberbüren: Stadtpolizei St.Gallen sucht nach Streifkollision geflüchteten Töfffahrer

(stapo/vre) Am Montagmorgen ist es auf der Autobahn A1 kurz nach der Ausfahrt Oberbüren bei einem äusserst riskanten Überholmanöver zu einer Streifkollision zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen gekommen. Dabei wurde der Personenwagen, der Richtung St.Gallen fuhr, beschädigt. Der Töfffahrer entfernte sich nach dem Unfall, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Die Stadtpolizei St.Gallen sucht jetzt Zeugen für den Vorfall.

Auf der A1 im Fürstenland ereignet sich ein Unfall - und die Stadtpolizei sucht Zeugen? Nein, die Stapo hat ihr Einzugsgebiet nicht auf Kosten der Kolleginnen und Kollegen der Kantonspolizei ausgedehnt, winkt Stapo-Sprecher Roman Kohler auf Anfrage ab. Vielmehr hat sie den Aufruf in Absprache mit ihnen lanciert. Die Fahrerin des beschädigen Autos hatte den Unfall bei Eintreffen in St.Gallen bei der Stapo gemeldet. Statt nun die Frau zum zuständigen Kapo-Stützpunkt nach Oberbüren zu schicken, hat die Stapo den Fall übernommen - als kundenfreundlichere Lösung.

Der unbekannte Töfffahrer auf der Autobahn A1 auf Höhe der Ausfahrt Oberbüren, wie ihn eine Kamera der Verkehrsüberwachung sah.

Der unbekannte Töfffahrer auf der Autobahn A1 auf Höhe der Ausfahrt Oberbüren, wie ihn eine Kamera der Verkehrsüberwachung sah.

Bild: Stadtpolizei SG
(12.7.2021)

Also zurück zum Unfall: Am Montag, kurz vor 8 Uhr, war die Frau mit ihrem Auto auf der Autobahn von Wil nach St.Gallen unterwegs. Kurz nach der Ausfahrt Oberbüren lenkte sie den Wagen auf die äusserste, linke Fahrspur. Auf der mittleren Fahrspur befand sich ein Personenwagen. Ein Motorrad näherte sich von hinten und überholte die Autolenkerin rechts. Es fuhr dabei zwischen den beiden Personenwagen durch, die sich auf gleicher Höhe befanden. Dabei touchierte und beschädigte der Töff die rechte Fahrzeugseite der Autolenkerin.

Ohne sich um die Angelegenheit zu kümmern, setzte die unbekannte Person auf dem Motorrad ihre Fahrt fort. Sie verliess die Autobahn bei der Ausfahrt Gossau. Die Person auf dem Motorrad dürfte einen dunklen Integralhelm, eine dunkle Jacke und eine kurze grüne Tarnhose getragen haben. Beim Töff handelte es sich vermutlich um ein «Naked-Bike» mit weissen Anbauteilen. Die Stadtpolizei sucht jetzt unter 071'224'60'00 Personen, die die Streifkollision beobachtet haben und Angaben zum Töfffahrer machen können.

Montag, 12. Juli - 16:36 Uhr

Auch in Rotmonten wird während der Ferien am Strassennetz gebaut: Vorderer Teil der Holzstrasse vom 22. bis 24. Juli gesperrt

(sk/vre) Auch in Rotmonten wird während der Sommerferien, in denen erfahrungsgemäss weniger Motorfahrzeuge unterwegs sind, am Strassennetz gebaut. Auf dem vorderen Teil der Holzstrasse sind vom 14. bis 24. Juli die Bauarbeiter unterwegs. Zwischen der Verzweigung Holz- und Guisanstrasse bis zur Steinbockstrasse wird zuerst auf den Trottoirs gearbeitet. Vom 22. bis 24. Juli ist das Strassenstück vollständig gesperrt, weil der neue Deckbelag eingebaut wird.

Blick in die Holzstrasse gleich nach der Verzweigung mit der Guisanstrasse: Hier wird ab 14. Juli wieder gebaut.

Blick in die Holzstrasse gleich nach der Verzweigung mit der Guisanstrasse: Hier wird ab 14. Juli wieder gebaut.

Bild: Urs Bucher
(8.1.2013)

In der ersten Phase der Abschlussarbeiten wird das Trottoir entlang der Guisanstrasse fertiggestellt. Zudem werden an der Holzstrasse Bäume gepflanzt. In dieser Zeit können die Trottoirs nicht benutzt werden und auch die restlichen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer haben mit kleinen Behinderungen zu rechnen. Für den Einbau des Deckbelags wird die Holzstrasse von der Guisan- bis zur Steinbockstrasse von Donnerstag, 22. Juli, 7 Uhr, bis Samstag, 24. Juli, 5 Uhr für jeglichen Verkehr gesperrt werden.

Auf der Holzstrasse zwischen Guisan- und Steinbockstrasse (gelb) wird vom 14. bis 24. Juli gebaut. Vom 22. bis 24. Juli ist die Strasse gesperrt.

Auf der Holzstrasse zwischen Guisan- und Steinbockstrasse (gelb) wird vom 14. bis 24. Juli gebaut. Vom 22. bis 24. Juli ist die Strasse gesperrt.

Stadtplan: Stadt SG

Während dieser Sperrung verkehren die Stadtbusse über die Berghaldenstrasse. Die Haltestelle «Rotmonten» kann nicht bedient werden. Die Einfahrt aus der Langacker- in die Holzstrasse ist ebenfalls nicht möglich. Die Durchfahrt auf der Guisanstrasse wird mit einer Lichtsignalanlage gesteuert. Die Einfahrt in die Guisanstrasse aus der Rotmonten- und der Resedastrasse ist je nach Baufortschritt nicht möglich. Die Trottoirs bleiben begehbar. Und bei feuchtem Wetter wird der Belagseinbau um einige Tage verschoben.

Montag, 12. Juli - 16:02 Uhr

Schnitzeljagd von Brunnen zu Brunnen: Mit der «Brunnen-Challenge» quer durch die Stadt St.Gallen

(pd/vre) Nach der Premiere im vergangenen Jahr lancieren die St.Galler Stadtwerke jetzt eine neue «Brunnen-Challenge». Das Gratisangebot lädt dazu ein, die Brunnen der Stadt St.Gallen und nebenbei auch noch die städtische Trinkwasserversorgung besser kennen zu lernen.

Der «Dörflibrunnen» stand ursprünglich an der Landesausstellung 1914 in Bern. Heute befindet er sich vor dem Blutspendezentrum in St.Fiden.

Der «Dörflibrunnen» stand ursprünglich an der Landesausstellung 1914 in Bern. Heute befindet er sich vor dem Blutspendezentrum in St.Fiden.

Bild: SGSW

Im Sommer 2020 nahmen rund 1'700 Personen an der ersten Schnitzeljagd von Brunnen zu Brunnen teil. Die «Brunnen-Challenge 2021» bietet nun zehn zusätzliche Stationen sowie neue Quizfragen zu den schon im vergangenen Jahr bespielten 20 Stationen. Zur Orientierung auf dem Postenlauf dient ein Brunnen-Stadtplan, auf dem die 30 Stationen eingezeichnet sind.

Auf der Rückseite des Plans werden Informationen zu jedem Brunnen geliefert und bei jedem auch eine Quizfrage gestellt. An ausgewählten Stationen gibt's zudem Fakten zur Trinkwasserversorgung der Stadt St.Gallen sowie einfach umzusetzende Tipps zum Wassersparen. Der Plan ist gratis im Kundenzentrum der Stadtwerken (Vadianstrasse 8) oder bei der Tourist Information (Bankgasse 9) erhältlich. Im Internet lässt er sich auch auf dem Browser des Smartphones anzeigen.

Ausschnitt aus dem Gratis-Brunnen-Stadtplan der St.Galler Stadtwerke. An die Schreibweise gewisser Brunnennamen ohne Bindestrich muss man sich erst gewöhnen.

Ausschnitt aus dem Gratis-Brunnen-Stadtplan der St.Galler Stadtwerke. An die Schreibweise gewisser Brunnennamen ohne Bindestrich muss man sich erst gewöhnen.

Screenshot: SGSW

Die «Brunnen-Challenge» kann zu Fuss oder mit dem Velo am Stück oder auch aufgeteilt in Etappen absolviert werden. Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern verlosen die St.Galler Stadtwerke Pro-City-Gutscheine im Gesamtwert von 800 Franken. Einsendeschluss für den Wettbewerb ist der 30. September.

Montag, 12. Juli - 10:49 Uhr

Wegen des Einbaus eines neuen Deckbelags: Am kommenden Wochenende ist die Rehetobelstrasse in der Achslen gesperrt

(sk/vre) Bei trockener Witterung ist die Rehetobelstrasse am kommenden Samstag und Sonntag in der Achslen im Osten von St.Gallen gesperrt. Grund dafür ist, dass dort als Abschluss der Sanierung in zwei Etappen ein neuer Deckbelag eingebaut werden muss. Für die Bauarbeiten muss die Strasse gesperrt werden, und zwar von der Oberhalden- bis zur Achslenstrasse am Samstag, 6 Uhr, bis Sonntag, 6 Uhr sowie von der Achslen- bis zur Kublystrasse am Sonntag, 6 Uhr, bis am Montag, 6 Uhr.

Allerdings können die Belagsarbeiten nur bei trockener Witterung ausgeführt werden. Der definitive Entscheid über die Durchführung wird am kommenden Freitagmittag gefällt. Bei ungünstigem Wetter wird der Belagseinbau um eine Woche verschoben. Die Bekanntgabe dieser Massnahmen erfolgt mit Info-Tafeln direkt an der Rehetobelstrasse.

Die Rehetobelstrasse im Achslen-Quartier soll am Wochenende neu asphaltiert werden. Dafür sind am Samstag und Sonntag Sperrungen erforderlich.

Die Rehetobelstrasse im Achslen-Quartier soll am Wochenende neu asphaltiert werden. Dafür sind am Samstag und Sonntag Sperrungen erforderlich.

Bild: Stadt SG

Während den Arbeiten wir der Verkehr über die Rorschacher- und die Tablatstrasse umgeleitet. Das gilt auch für die Postautos der Linie 121 (Engelburg-Rehetobel-Heiden). Die Buslinien 7 und 8 (Neudorf) der städtischen Verkehrsbetriebe werden während der Arbeiten in zwei Linien aufgeteilt. Die Linien 7/8 verkehren ab Wendeplatz Stocken und ab Hinterberg bis zur Bushaltestelle «Grütli» und von dort direkt wieder zur Rorschacher Strasse Richtung Bahnhof. Ab dem Wendeplatz «Neudorf» verkehrt via Gallusmarkt eine separate Buslinie in Richtung Achslen.

Während der zweitägigen Belagsarbeiten an der Rehetobelstrasse im Achslen-Quartier wird die Bushaltestelle «Halden» von Betriebsbeginn bis Betriebsschluss nicht bedient. Die Bushaltestellen «Grütli», «Achslen» und «Vogelherd» müssen zudem je nach Bauetappe leicht verschoben werden. Für den Fussverkehr bleiben die Trottoirs offen. An neuralgischen Stellen wird der Verkehr gemäss Mitteilung vom Montag «von Hand» geregelt.

Montag, 12. Juli - 10:32 Uhr

Stadtpolizei sucht Zeugen: Neunjährige von Auto auf dem Fussgängerstreifen erfasst und verletzt

(stapo/vre) Zu einem Unfall, der vergangene Woche schon gemeldet wurde (STADT-TICKER, 8.7.2021, 12:03), sucht die Stadtpolizei St.Gallen nun Zeugen. Dies, weil sich bei den Ermittlungen Hinweise ergeben hätten, dass der Unfallverlauf nicht so klar sei, wie nach ersten Befragungen von Beteiligten angenommen, sagt Roman Kohler, Sprecher der Stadtpolizei, auf Anfrage. Der Zwischenfall ereignete sich am vergangenen Dienstag auf der Zürcher Strasse im Lachen-Quartier. Beteiligt waren ein 22-jähriger Autolenker und eine neunjährige Fussgängerin.

Die Neunjährige wurde am vergangenen Dienstag vom Auto auf dem Fussgängerstreifen vor dem «Denner» an der Zürcher Strasse erfasst.

Die Neunjährige wurde am vergangenen Dienstag vom Auto auf dem Fussgängerstreifen vor dem «Denner» an der Zürcher Strasse erfasst.

Bild: Stadtpolizei SG
(6.7.2021)

Am Dienstag, gegen 19 Uhr, war der 22-Jährige mit dem Auto auf der Zürcher Strasse unterwegs. Zur gleichen Zeit überquerte die Neunjährige den Fussgängerstreifen über diese Strasse vor dem «Denner». Der Autofahrer übersah gemäss Polizeimeldung das Mädchen, so dass es vom Auto erfasst wurde. Die Neunjährige wurde dabei leicht verletzt. Der genaue Unfallhergang ist unklar.

Die Stadtpolizei St.Gallen sucht jetzt Personen, die den Unfall vor einer Wochen beobachtet haben und Angaben zum Unfallhergang machen können. Zuginnen und Zeugen werden in der Mitteilung vom Montag gebeten, sich unter 071'224'60'00 zu melden.

Montag, 12. Juli - 9:40 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 48 Neuansteckungen und ein Todesfall über das vergangene Wochenende

(SK/alr) Der Kanton St.Gallen meldet im Internet fürs Wochenende (Freitag, Samstag, Sonntag) 48 neue laborbestätigte Coronafälle. Seit März 2020 haben sich im Kanton damit exakt 43'000 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Ausserdem wurde fürs Wochenende wieder ein Todesfall gemeldet. Somit steigt die Zahl der St.Galler Coronatoten seit Ausbruch der Pandemie im Frühling 2020 auf 717 an.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Sonntag, 12. Juli, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Sonntag, 12. Juli, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Derzeit liegen vier Personen wegen Covid-19 in einem Spital im Kanton St.Gallen. Zwei davon befinden sich mit künstlicher Beatmung auf der Intensivstation. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt derzeit bei 26, die 14-Tage-Inzidenz bei 39. Diese Werte bezeichnen die Zahl der Fälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen jeweils hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Derzeit sind im Kanton St.Gallen 251'418 Personen geimpft. Davon haben 191'176 Personen bereits zwei Impfdosen erhalten, während 60'242 Personen einmal gepiekst wurden. Das Impftempo im Kanton hat sich seit Anfang Juli verlangsamt, während die Corona-Fallzahlen leicht gestiegen sind. So lag die 14-Tage-Inzidenz Ende vergangener Woche est bei 31 Fällen.

Sonntag, 11. Juli - 10:31 Uhr

Polizei nimmt zwei Betrunkene in Gewahrsam

(stapo/stm) In der Nacht auf Sonntag hat die Stadtpolizei St.Gallen zwei Männer in Gewahrsam genommen. Einer war gemäss Mitteilung in einem Testzelt vor einem Club aufgefallen. Der andere Mann, betrunken und verwirrt, überschritt Bahngleise und musste von einem Bahntrasse geholt werden. Beide Männer verbrachten den Rest der Nacht in einer Ausnüchterungszelle auf dem Polizeiposten.

Am Samstag, kurz nach 22.15 Uhr, wurde die Stadtpolizei zu einem Corona-Testzelt vor einem Club gerufen, da ein sichtlich betrunkener 34-Jähriger wirre Aussagen machte. Die Polizisten entschieden, dass der Mann nicht sich selbst überlassen werden kann und nahmen ihn zwecks weiterer Abklärungen mit auf den Polizeiposten. Der Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1.34 mg/l (über 2,6 Promille). Ein Amtsarzt attestierte, dass der 34-Jährige haftfähig war, und so wurde seitens Stadtpolizei aufgrund von Eigengefährdung der polizeiliche Gewahrsam verfügt.

Am frühen Sonntagmorgen musste die Stadtpolizei einen 34-Jährigen von einem Bahntrasse beim Bahnhof St.Fiden holen. Der betrunkene und verwirrte Mann hielt sich auf dem Bahntrasse zwischen Gleis 1 und Gleis 2 auf. Er wurde durch eine Patrouille von den Gleisen geführt und auf den Polizeiposten gebracht. Der Atemalkoholtest ergab 0.81 mg/l (rund 1,6 Promille) und der Mann schien sichtlich verwirrt zu sein. Nach der Begutachtung durch einen Amtsarzt wurde aufgrund von Eigengefährdung der polizeiliche Gewahrsam durch die Stadtpolizei verfügt.

Samstag, 10.Juli - 16:41 Uhr

Mottbrand in Unterflurcontainer – Polizei sucht Zeugen

(kapo/lw) Am Freitag, zwischen 14.30 und 15.30 Uhr, hat es an der Neuchlenstrasse in Gossau aus einem Unterflurcontainer geraucht. Dies wegen eines Mottbrandes. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei St.Gallen haben zwei Jugendliche auf einem Betonschacht Schulbücher verbrannt. Die Polizei geht davon aus, dass sie die brennenden Papiere zu löschen versuchten, nachdem sie von einer Anwohnerin darauf angesprochen worden waren.

In diesem Unterflurcontainer kam es zu einem Mottbrand. Ursache waren brennende Schulbücher.

In diesem Unterflurcontainer kam es zu einem Mottbrand. Ursache waren brennende Schulbücher.

Bild: Kantonspolizei SG

Danach entsorgten die Jugendlichen die Papiere im Unterflurcontainer und fuhren mit Velos in Richtung Walter Zoo davon. Die brennenden Bücher waren aber offenbar nicht vollständig gelöscht worden; daher kam es im Container zu einem Mottbrand. Dieser konnte von der örtlichen Feuerwehr rasch erstickt werden. Die Kantonspolizei sucht jetzt Zeugen. Personen, die etwas beobachtet haben oder Angaben zu den Jugendlichen machen können, werden in der Mitteilung gebeten, sich beim Polizeistützpunkt Oberbüren (058'229'81'00) zu melden.

Samstag, 10. Juli - 9:32 Uhr

Reitunfall an Turnier in Gossau – Rega bringt Reiter ins Spital

Ein Reiter stürzte bei einem Springturnier und musste mit der Rega ins Spital gebracht werden.

Ein Reiter stürzte bei einem Springturnier und musste mit der Rega ins Spital gebracht werden.

Symbolbild: S. Basler

(kapo/stm) Am Freitagabend hat sich in Gossau ein Reitunfall ereignet, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt. Ein 57-jähriger Mann nahm an einem Pferdeturnier teil. Während seines Durchgangs ritt er mit seinem Pferd auf ein Hindernis zu. Dabei sprang das Pferd zu tief und ins Hindernis hinein. Der Mann fiel in der Folge über das Pferd hinaus und anschliessend zu Boden. Durch die anwesende Sanität wurde der Reiter betreut und im Anschluss durch die Rega ins Spital geflogen.

Freitag, 9. Juli - 19:39 Uhr

13'700 Franken für Spiel gegen Tabus rund um die weibliche Sexualität

(mha) 12'000 Franken sollten es sein, zusammengekommen sind 13'700 Franken. Damit kommen die St.Gallerinnen Nina Boschetti und Estelle Müller ihrer Mission einen Schritt näher: Tabus rund um die weibliche Sexualität brechen. Mit dem Fragespiel «No Shame in the Game» wollen sie Mädchen und junge Frauen dazu bringen, über ihre Sexualität zu reden. Das Spiel ist als Onlinegame konzipiert. Es enthält persönliche, Ja-Nein- sowie Wissens- und Definitionsfragen.

Nina Boschetti (links) und Estelle Müller haben ein Spiel entwickelt, mit dem sie Mädchen und junge Frauen dazu bringen wollen, über Sexualität zu reden.

Nina Boschetti (links) und Estelle Müller haben ein Spiel entwickelt, mit dem sie Mädchen und junge Frauen dazu bringen wollen, über Sexualität zu reden.

Bild: PD/Philipp Knöpfel

Das gute Ergebnis des Crowdfunding überrascht Boschetti und Müller nicht. «Es zeigt uns, dass es an der Zeit ist und dass wir alle bereit sind, diese Tabus zu brechen und dass das Spiel zum richtigen Zeitpunkt kommt», sagt Müller. Natürlich freuen sich die Zwei über das Resultat des Crowdfunding. Sie hätten «tolle Nachrichten und Zuspruch» erhalten, sagt Boschetti. «Das schenkt Mut, weiterhin viel Herzblut in dieses Projekt zu investieren.»

Nun werden Boschetti und Müller die Fragen konzipieren und von Pädagoginnen lektorieren lassen. Es gilt, die Website fertig zu stellen und die Belohnungen drucken zu lassen. Als Goodie erhalten Spenderinnen und Spender ab einem gewissen Betrag das Spiel als Kartenset. Ziel ist es, dass die Website noch vor den Herbstferien online geht. Die zwei Kommunikationsdesignerinnen hatten das Fragespiel für einen Wettbewerb entworfen. Das Konzept gewann 2020 prompt einen internationalen Designpreis.

Freitag, 9. Juli - 18:07 Uhr

Nachdem ein Lastwagen die Signalisation neben der Villa Wiesental abgeräumt hat: Coronapandemie verzögert den Ersatz

Hier am Ende der St.Leonhard-Strasse fehlen seit dem Unfall von Ende Juni die Wegweiser über der Fahrbahn. Die blauen Tafeln «Herisau» und «Gossau» sind ein Provisorium.

Hier am Ende der St.Leonhard-Strasse fehlen seit dem Unfall von Ende Juni die Wegweiser über der Fahrbahn. Die blauen Tafeln «Herisau» und «Gossau» sind ein Provisorium.

Bild: Reto Voneschen
(2.7.2021)

(vre) Am 25. Juni hat ein Lastwagen, dessen Kranarm nicht ganz eingefahren war, beim Autobahnzubringer Kreuzbleiche in St.Gallen eine sogenannte Überkopfsignalisation heruntergerissen. Die Wegweiser über den Fahrspuren neben der Villa Wiesental fehlen jetzt. Sie sollen aber, wie der St.Galler Stadtingenieur Beat Rietmann im Interview sagt, ersetzt werden. Wegen Corona-Engpässen bei der Lieferung des dafür nötigen Materials könnte es allerdings September werden, bis das der Fall ist.

Am 25. Juni räumte ein Lastwagen die Signalisation über den Fahrspuren neben der Villa Wiesental ab. Der Ersatz nimmt einige Zeit in Anspruch.

Am 25. Juni räumte ein Lastwagen die Signalisation über den Fahrspuren neben der Villa Wiesental ab. Der Ersatz nimmt einige Zeit in Anspruch.

Bild: Adriano Ghiselli (25.6.2021)

Werden die Signale über der Fahrbahn vor der Verzweigung der St.Leonhard- und Rosenbergstrasse ersetzt?

Beat Rietmann: Ja. Die sogenannte Überkopfsignalisation ist an dieser viel befahrenen Stelle unmittelbar vor dem Autobahnzubringer Kreuzbleiche nötig und wird daher auch so rasch als möglich ersetzt.

Wie wird die Wegweisung bis dann sichergestellt?

Die Stadtpolizei hat umgehend nach dem Unfall Wegweiser montiert. Sie sind ein Provisorium.

Wann ist mit der neuen Überkopfsignalisation zu rechnen?

Die Materialbeschaffung für den Lieferanten ist im Moment wegen der Coronapandemie erschwert. Darum haben wir noch keinen genauen Termin. Wir rechnen vorsichtig mit acht Wochen, bis die neue Überkopfsignalisation montiert ist.

Der St.Galler Stadtingenieur Beat Rietmann.

Der St.Galler Stadtingenieur Beat Rietmann.

Sie ist vermutlich eine Spezialanfertigung? Können Unternehmen aus der Region eine solche liefern?

Solche Fachwerke werden nach Kundenwunsch angefertigt und sind nicht am Lager. Sie werden von spezialisierten Metallbaubetrieben hergestellt - und solche haben wir durchaus in unserer Region. Die letzte Bestellung wurde beispielsweise durch die Ernst Fischer AG aus Romanshorn ausgeführt.

Freitag, 9. Juli - 16:29 Uhr

«Eiszauber» will auf die Veranstaltungswiese bei der Reithalle zügeln: Gegen den neuen Standort sind zwei Einsprachen eingegangen

(vre) Der «Eiszauber» möchte auf der Kreuzbleiche zügeln. Dies vom Hartplatz neben der alten Turn- auf den Veranstaltungsplatz bei der Reithalle. Die Frist für die öffentliche Auflage des dafür nötigen Baugesuchs ist am 16. Juni abgelaufen. Aus der Nachbarschaft des neuen Standortes sind zwei Einsprachen eingegangen. Das bestätigt Ivan Furlan, der Leiter des städtischen Amtes für Baubewilligung auf Anfrage.

Ein Teil der Visiere für den Eiszauber auf der Veranstaltungswiese im Ostteil der Kreuzbleiche. Hinter den Bäumen ist die Reithalle zu erkennen.

Ein Teil der Visiere für den Eiszauber auf der Veranstaltungswiese im Ostteil der Kreuzbleiche. Hinter den Bäumen ist die Reithalle zu erkennen.

Bild: Reto Voneschen (31.5.2021)

Über den Inhalt der Einsprachen ist nichts zu erfahren: Die Stadt darf dazu mit Rücksicht auf das laufende Verfahren keine Angaben machen. Derzeit hat die Gesuchstellerin die Möglichkeit, zu den Einsprachen Stellung zu nehmen. Erst im Anschluss daran wird das weitere Vorgehen festgelegt; also auch, ob es vor dem Entscheid Verhandlungen mit den Einsprechern geben soll.

Der Eiszauber mit Bahn und Festhütte soll neu am Ostrand der Kreuzbleiche aufgebaut werden (rot). Das Materiallager befindet sich auf dem Kiesplatz vor der Reithalle (violett). Neben dem Eiszauber soll die Langlaufloipe Platz finden.

Der Eiszauber mit Bahn und Festhütte soll neu am Ostrand der Kreuzbleiche aufgebaut werden (rot). Das Materiallager befindet sich auf dem Kiesplatz vor der Reithalle (violett). Neben dem Eiszauber soll die Langlaufloipe Platz finden.

Illustration: Stadt SG

Aussergewöhnlich bei diesem Baubewilligungsverfahren ist, dass die Visiere fürs Projekt bereits wieder abgeräumt sind. Normalerweise bleiben sie stehen, bis ein Entscheid gefallen ist. Die Visiere seien auch aus Sicherheitsgründen wegen der der intensiven Belegung der Kreuzbleiche entfernt worden, sagt Ivan Furlan dazu. Unter Umständen werden sie zu einem späteren Zeitpunkt, etwa wenn ein Augenschein nötig wäre, erneut auf dem Ostteil der Kreuzbleiche aufgestellt.

Eiszauber

Beim Publikum sehr beliebt

(vre) Der St.Galler «Eiszauber» wird von der Event-Abteilung von «Radio FM1» organisiert, das wie das «St.Galler Tagblatt» zu «CH Media» gehört. Die beiden ersten Durchführungen auf der St.Galler Kreuzbleiche waren vom Publikumsandrang her ein Erfolg. Im Winter 2019/20 – vor Ausbruch der Coronapandemie – kamen rund 50'000 Personen, die Schlittschuh laufen, Eisstock schiessen oder Fondue essen wollten.

Während die erste Durchführung 2018/19 noch laute Nebengeräusche in der Politik und im Quartier auslöste, beruhigte sich die Situation rund um die zweite Auflage. Dies vor allem auch, weil die Veranstalter klare Verbesserungen beim Auf- und Abbau des Eisfelds, des Schlittschuh-Rundkurses, des Fondue-Restaurants und der übrigen Infrastruktur vorgenommen hatten.

Die nächste Ausgabe des «Eiszauber» soll am neuen Standort auf der Veranstaltungswiese bei der Reithalle vom 11. November 2021 bis 23. Januar 2022 stattfinden.

Freitag, 9. Juli - 15:48 Uhr

Zwei Personen bei Unfall verletzt: Auf Kreuzung Stopp missachtet

(kapo/vre) Weil ein Lenker ein Stoppschild missachtet hatte, ist es am Donnerstagabend auf der Industriestrasse in Rorschach zum Zusammenstoss zweier Autos gekommen. Dabei wurden die Mitfahrerin und der Mitfahrer in den beiden Autos leicht verletzt. Sie mussten mit der Ambulanz ins Spital gefahren werden. An den Autos entstand gemäss Mitteilung der Kantonspolizei Sachschaden von rund 10'000 Franken.

Weil der Fahrer des schwarzen Autos auf der Kreuzung den Stopp missachtete,...

Weil der Fahrer des schwarzen Autos auf der Kreuzung den Stopp missachtete,...

Bild: Kantonspolizei SG
(8.7.2021)

Am Donnerstag, kurz nach 20.20 Uhr, fuhr eine 20-Jährige mit ihrem Auto und einer Mitfahrerin vom Bahnhof Rorschach auf der Löwenstrasse in Richtung Goldach. Gleichzeitig war ein 33-Jähriger mit seinem Auto und einem Mitfahrer auf der Industrie- in Richtung Pestalozzistrasse unterwegs. Auf der Kreuzung Löwen- und Industriestrasse missachtete der Mann das Stoppschild und rammte das andere Auto von der Seite.

...kam es zum Zusammenstoss mit dem silbergrauen Auto. Dabei wurden zwei Personen leicht verletzt und es entstand grosser Sachschaden.

...kam es zum Zusammenstoss mit dem silbergrauen Auto. Dabei wurden zwei Personen leicht verletzt und es entstand grosser Sachschaden.

Bild: Kantonspolizei SG (8.7.2021)
Freitag, 9. Juli - 8:52 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 25 Neuansteckungen am Donnerstag

(SK/vre) Der Kanton St.Gallen meldet im Internet für Donnerstag 25 neue laborbestätigte Coronafälle. Die Gesamtzahl der Ansteckungen seit März 2020 liegt jetzt bei 42'9522. Hingegen wurde auch am Donnerstag kein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten seit Frühling 2020 bleibt damit bei 716.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Donnerstag, 8. Juli, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Donnerstag, 8. Juli, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Tief ist auch die Zahl der Hospitalisationen wegen Covid-19: Derzeit liegen drei Personen deswegen in einem St.Galler Spital, zwei davon mit künstlicher Beatmung auf einer Intensivstation. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 23, die 14-Tage-Inzidenz bei 31. Diese Werte bezeichnen die Zahl der Fälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen jeweils hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Geimpft sind im Kanton St.Gallen mit Stand am Donnerstag 250'467 Personen. Dies bei einer Bevölkerungszahl von über 510'000 Personen. Einmal gepiekst wurden bisher 63'819, bereits zweimal geimpft 186'648 St.Gallerinnen und St.Galler. Der nationale Coronatrend zeigt sich damit auch im Kanton St.Gallen: Die Fallzahlen steigen im Moment wieder leicht an, während sich das Impftempo etwas verlangsamt hat.

Freitag, 9. Juli - 8:40 Uhr

Im zweiten Anlauf: Das grosse Picknicktuch der Gebrüder Riklin soll nun doch noch im Dorfkern von Degersheim ausgelegt werden

(pd/vre) Nach der coronabedingten Absage im vergangenen Frühling soll das rot-weisse Mega-Picknicktuch der St.Galler Konzeptkünstler Frank und Patrik Riklin in diesem Sommer doch noch den Dorfkern von Degersheim schmücken. Neu veranstaltet die Regio Appenzell AR-St.Gallen-Bodensee das Bignik aber nicht vor, sondern nach den Sommerferien. Wenn Wetter und Coronaregeln es zulassen, werden die Module des Tuchs am Sonntag, 22. August, in Degersheim ausgelegt. Bei Regen wird gemäss Mitteilung auf den 12. September verschoben.

In einem Dorfkern ausgelegt wurde das Tuch fürs Bignik erstmals vor zwei Jahren in Trogen.

In einem Dorfkern ausgelegt wurde das Tuch fürs Bignik erstmals vor zwei Jahren in Trogen.

Bild: PD/Luca Schmid

Der Auftritt in Degersheim ist die sechste offizielle Auslegung des rot-weissen Riesentuchs. Informationen zur Durchführung sind ab 20. August im Internet aufgeschaltet. Als allgemeine Regel gilt, Schuhe, Hunde und private Drohnen sind auf dem Tuch nicht gestattet. Fürs Picknick nicht zu vergessen sind Sonnenhut, Sonnencreme und genügend zu trinken. Ab 9 Uhr wird am 22. August das Tuch im Degersheimer Oberdorf ausgelegt. Danach ist bis 17 Uhr jederzeit das öffentliche Picknicken möglich. Ab 14 Uhr wird die Aktion aus der Luft dokumentiert.

Für das Auslegen des Bignik-Tuchs am 22. August in Degersheim werden noch freiwillige Helferinnen und Helfer gesucht.

Für das Auslegen des Bignik-Tuchs am 22. August in Degersheim werden noch freiwillige Helferinnen und Helfer gesucht.

Bild: Atelier für Sonderaufgaben

Das Bignik-Tuch hat inzwischen ziemliche Dimensionen angenommen. Fürs Auslegen in Degersheim am Morgen des 22. August, ab 9 Uhr, und fürs Zusammenlegen am Abend ab 16 Uhr suchen die Organisatoren daher noch Freiwillige. Den motivierten Tuchlegerinnen und Tuchlegern winkt gemäss Mitteilung eine Belohnung in Form von Wurst und Getränk, wobei auch «Vegis» nicht leer ausgingen. Melden kann man sich für den Picknick-Einsatz ebenfalls im Internet.

Freitag, 9. Juli - 8:00 Uhr

Am Donnerstag in Wildhaus: Auch Gewitter machen Mittagspause

Leserbild. Ruth Stadelmann fotografierte am Donnerstagmittag von Wildhaus aus das Loch in der Gewitterfront.

Leserbild. Ruth Stadelmann fotografierte am Donnerstagmittag von Wildhaus aus das Loch in der Gewitterfront.

Freitag, 9. Juli - 7:51 Uhr

Freundschaftsspiel im Kybunpark: Ende Juli treffen Borussia Dortmund und der Athletic Club Bilbao in St.Gallen aufeinander

(vre) Am 24. Juli, startet die Meisterschaftssaison 2021/22 der Super League. Allerdings: Der FC St.Gallen tritt dabei auswärts gegen Lausanne an. Und trotzdem wird an diesem Samstag im Kybunpark Fussball gespielt, und zwar auf höchstem Niveau: Am 24. Juli, 16 Uhr, trifft in St.Gallen nämlich Borussia Dortmund (BVB) aus der ersten deutschen Bundesliga auf den spanischen Erstligisten Athletic Club Bilbao. Dies im Rahmen eines Freundschaftsspiels während der Saisonvorbereitung der beiden Teams.

Die Ankündigung des Freundschaftsspiels von Borussia Dortmund und dem Athletic Club Bilbao in den sozialen Medien.

Die Ankündigung des Freundschaftsspiels von Borussia Dortmund und dem Athletic Club Bilbao in den sozialen Medien.

Screenshot: FCSG

Der BVB absolviert – bereits traditionsgemäss – vom 23. bis 31. Juli ein Trainingslager in Bad Ragaz. Schon am zweiten Tag setzt der neue Trainer Marco Rose auf Wettkampfbelastung und bittet sein Team zum Testspiel gegen den spanischen Erstligisten. Publikum ist zum Spitzenspiel im Kybunpark zugelassen. Der Vorverkauf wurde über die Internetseite des FC St.Gallen bereits gestartet.

Um im Kybunpark Zutritt zu haben, müssen Fans allerdings wegen der Coronapandemie strikte Regeln beachten. Personen ab 16 Jahren müssen entweder vollständig geimpft oder von Covid-19 genesen sein oder ein negatives Testresultat vorlegen können. Als Tests anerkannt werden ein höchstens 72 Stunden alter PCR-Test oder ein maximal 48 Stunden alter Sars-CoV-2-Schnelltest. Als Beleg wird das Covid-Zertifikat des Bundes oder der EU verlangt. Zusätzlich muss Identitätskarte oder Pass vorgewiesen werden.

Freitag, 9. Juli - 7:32 Uhr

Hochwasser in der Mülenenschlucht

(red) Die starken Regenfälle der letzten Tage haben dazu geführt, dass für Sitter und Thur eine Hochwasserwarnung ausgegeben wurde. Auch in der St.Galler Mülenenschlucht schäumen und strudeln derzeit die Wassermassen, wie das Video zeigt:

Die Steinach am Donnerstagnachmittag bei der Talstation der Mühleggbahn.

Video: R. Blattmann
Donnerstag, 8. Juli - 19:59 Uhr

St.Galler Sportpreis: Am Freitag startet die Publikumswahl - LC Brühl und FC St.Gallen dominieren das Kandidatenfeld

(pd/vre) Am 6. September werden im Pfalzkeller die diesjährigen St.Galler Sportpreise verliehen. In den Kategorien «Nachwuchssportlerin oder Nachwuchssportler des Jahres» sowie «Sportlerin oder Sportler des Jahres» sind je 3'000 Franken zu gewinnen. Aus den eingegangenen Vorschlägen hat eine Jury für jede Kategorie drei Athletinnen und Athleten nominiert. Die Siegerinnen oder Sieger werden in einer Publikumswahl gekürt. Sie startet am Freitag.

Eine Anwärterin auf den St.Galler Sportpreis in der Kategorie Nachwuchs ist Handballerin Malin Altherr (Bildmitte im grünen Dress) vom LC Brühl.

Eine Anwärterin auf den St.Galler Sportpreis in der Kategorie Nachwuchs ist Handballerin Malin Altherr (Bildmitte im grünen Dress) vom LC Brühl.

Bild: Alexander Wagner
(24.5.2021)

Alle Interessierten haben jetzt bis 15. August Zeit ihre Stimme im Internet abzugeben. Unter Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Publikumsvoting werden drei Preise verlost. Nominiert für den Preis beim Nachwuchs sind Handballerin Malin Altherr (LC Brühl), Triathlet Florin Parfuss (TriClub Bodensee) und Fussballer Leonidas Stergiou (FC St.Gallen). In der Kategorie «Sportlerin oder Sportler des Jahres» stehen Handballerin Kathryn Fudge (LC Brühl), Fussballer Lukas Görtler (FC St.Gallen) und Leichtathlet Dominic Lobalu (LC Brühl) zur Auswahl.

Lukas Görtler vom FC St.Gallen (links im Bild des Testspiels gegen Rapperswil-Jona) ist ein Anwärter für den St.Galler Sportpreis 2021.

Lukas Görtler vom FC St.Gallen (links im Bild des Testspiels gegen Rapperswil-Jona) ist ein Anwärter für den St.Galler Sportpreis 2021.

Bild: Claudio Thoma/
Freshfocus (26.6.2021)

Ausgerichtet werden die Sportpreise durch den Panathlon-Club St.Gallen, die IG Sport Stadt St.Gallen und die Dienststelle Sport der Stadt St.Gallen zusammen mit Swiss Volunteers. Übergeben werden die Sportpreise in einem von Beat Antenen moderierten Festakt im Pfalzkeller. Verliehen wird an diesem Anlass auch der sogenannte St.Galler Ehrenpreis, für jemanden, der sich besonders verdient um den Sport in Stadt und Region St.Gallen gemacht hat. Swiss Volunteers zeichnet zudem drei verdiente ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus der Region aus.

Donnerstag, 8. Juli - 19:29 Uhr

Coronahilfe für Privatpersonen: Pandemie trifft Familien mit Kindern stark - Bisher rund 1,2 Millionen Franken an Unterstützung ausbezahlt

(SK/vre) Seit Mitte April können St.Gallerinnen und St.Galler, die von der Coronapandemie existenziell betroffen sind, beim Kanton ein Gesuch um finanzielle Hilfe einreichen. Eine Zwischenbilanz zeigt , dass diese Unterstützung tatsächlich einem Bedürfnis entspricht und rege genutzt wird. Gesuche kommen vor allem von Familien mit Kindern. Bisher wurden rund 1,2 Millionen Franken ausbezahlt.

Bis Ende Juni haben die St.Galler Gemeinden 369 Beratungen von Privatpersonen durchgeführt, die von der Coronakrise existenziell betroffen sind. Dazu kommen 170 bewilligte Gesuche um finanzielle Coronahilfe. Insgesamt wurden gemäss Mitteilung vom Donnerstag unter diesem Titel bisher rund 1,2 Millionen Franken ausbezahlt. Im Schnitt gab's pro Haushalt 7371,40 Franken; möglich sind höchstens 10'000 Franken.

Hauptgründe für Gesuche um finanzielle Coronahilfe für Privatpersonen im Kanton St.Gallen sind Jobverlust oder Kurzarbeit. Beides hat durch die Lockdowns auch viele Angestellte im Gastrobereich getroffen.

Hauptgründe für Gesuche um finanzielle Coronahilfe für Privatpersonen im Kanton St.Gallen sind Jobverlust oder Kurzarbeit. Beides hat durch die Lockdowns auch viele Angestellte im Gastrobereich getroffen.

Bild: Ralph Ribi
(24.3.2021)

Der Bedarf nach Beratung und finanzieller Unterstützung wegen der Coronakrise sei in den grösseren Städten grösser als «auf dem Land», heisst es in der Mitteilung vom Donnerstag. Die Coronahilfe für Privatpersonen wird aber quer durch den Kanton breit genutzt. Insgesamt stehen dafür fünf Millionen zur Verfügung. Der Vollzug dieser Massnahme läuft über die Gemeinden.

Von denen, die um Unterstützung nachgesucht haben, sind die meisten wegen der Coronakrise arbeitslos geworden oder sie beziehen Kurzarbeitsentschädigungen. Die Corona-Hilfe soll diese unverschuldeten Einkommenseinbussen abfedern und verhindern, dass die Betroffenen langfristig in finanzielle Nöte geraten oder Schulden anhäufen. Die Zwischenbilanz zeigt gemäss Mitteilung, dass vor allem Familien mit Kindern diese Coronahilfe in Anspruch nehmen. Mehr als die Hälfte der Gesuche stammt aus dieser Bevölkerungsgruppe.

Wegen der Coronakrise in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind im Kanton St.Gallen gerade auch Familien mit Kindern.

Wegen der Coronakrise in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind im Kanton St.Gallen gerade auch Familien mit Kindern.

Symbolbild:
Andrea Stalder

Die Regierung hat den Stand der Coronahilfe Ende Juni zur Kenntnis genommen. Dabei hat sie an der Berechnung der Beiträge kleinere Anpassungen vorgenommen. Sie sollen den Gemeinden die Arbeit erleichtern. Der nächste Zwischenbericht zur Coronahilfe für Privatpersonen ist für Ende September geplant. Gesuche dafür können bei den Gemeinden oder auf der kantonalen Internetseite eingereicht werden.

Donnerstag, 8. Juli - 17:54 Uhr

Am Sonntag ist die Rorschacher Strasse zwischen St.Gallen und Mörschwil gesperrt: Bei trockenem Wetter wird der Deckbelag eingebaut

(SK/vre) Vom kommenden Sonntag, 5 Uhr, bis am Montag, 5 Uhr, ist die Rorschacher Strasse zwischen St.Gallen und Mörschwil gesperrt. Das kantonale Tiefbauamt baut in dieser Zeit zwischen der Zil-Kreuzung und dem Sonnental einen neuen Deckbelag ein. Die Strasse muss dafür für jeglichen Verkehr gesperrt werden. Eine Umleitung wird signalisiert.

Im Sommer werden landauf, landab Strassen saniert. Für den Einbau des neuen Deckbelags müssen sie jeweils vollständig gesperrt werden. Wie am nächsten Wochenende die Rorschacher Strasse im Osten St.Gallens.

Im Sommer werden landauf, landab Strassen saniert. Für den Einbau des neuen Deckbelags müssen sie jeweils vollständig gesperrt werden. Wie am nächsten Wochenende die Rorschacher Strasse im Osten St.Gallens.

Symbolbild: Archiv
St.Galler Tagblatt

Von der Sperrung der Rorschacher Strasse betroffen ist auch der öffentliche Verkehr. Die Postautos der Linien 210 und 211 verkehren mit geänderter Linienführung. Die Haltestellen St.Gallen Remishueb/Klinik und Riederenholz werden nicht bedient. Ab Tübach verkehren die Postautos via A1 von Meggenhus bis St.Gallen-Neudorf. Von dort werden stadteinwärts alle Haltestellen normal bedient. Für die Haltestellen in Mörschwil gibt es einen Ersatzfahrplan: www.postauto.ch/moerschwil.

Die Trottoirs entlang dem gesperrten Abschnitt der Rorschacher Strasse sind gemäss Mitteilung vom Donnerstag von den Bauarbeiten nicht betroffen; sie bleiben jederzeit begehbar. Die Arbeiten am Deckbelag können nur bei trockener Witterung ausgeführt werden. Sollte es am Sonntag regnen, müssen sie um eine Woche verschoben werden.

Donnerstag, 8. Juli - 17:25 Uhr

Erneut weniger Stellensuchende im Kanton: Ältere Arbeitnehmer und Wahlkreis St.Gallen-Gossau bekommen Coronakrise vor allem zu spüren

(SK/vre) Ende Juni haben im Kanton St.Gallen weniger Personen eine Stelle gesucht als vor einem Jahr. Damals hatte die Zahl der Stellensuchenden als Folge der Coronakrise einen hohen Wert erreicht. Der Rückgang beträgt gemäss kantonaler Fachstelle für Statistik 1,9 Prozent, was allerdings ein schwächerer Rückgang als in der Gesamtschweiz (-2,9 Prozent) ist.

Weniger geworden sind auch die Voranmeldungen zur Kurzarbeit: Ende Juni 2021 waren noch etwa neun Prozent der Beschäftigten im Kanton davon betroffen. Das sind gemäss Mitteilung rund 27'000 Personen in 2'300 Betrieben.

Auf dem regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) St.Gallen.

Auf dem regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) St.Gallen.

Bild: Luca Linder (25.2.2013)

Ende Juni dieses Jahres waren im Kanton St.Gallen 12'848 Stellensuchende bei einem der regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) gemeldet. Das sind 519 Personen oder 3,9 Prozent weniger als Ende Mai. Im Vergleich zum Juni 2020 sind 255 Personen oder 1,9 Prozent weniger auf Stellensuche.

Beim Alter der Stellensuchenden fällt auf, dass die Coronakrise stark zu Lasten älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer geht: Ende Juni 2021 sind bei den 15- bis 24-Jährigen über 25 Prozent weniger als Ende Juni 2020 auf der Suche nach einer Anstellung. Bei den 25- bis 49-Jährigen sind es 1,6 Prozent weniger. Die Zahl der 50-jährigen und älteren Stellensuchenden ist zwar auch leicht gesunken, liegt Ende Juni aber immer noch 8,2 Prozent über dem Wert von Ende Juni 2020.

Die Baubranche im Wahlkreis St.Gallen-Gossau erholt sich gemäss den kantonalen Arbeitslosenzahlen langsamer als in anderen Wahlkreisen.

Die Baubranche im Wahlkreis St.Gallen-Gossau erholt sich gemäss den kantonalen Arbeitslosenzahlen langsamer als in anderen Wahlkreisen.

Bild: Chris Mansfield

Im Vergleich zum Mai ist die Zahl der Stellensuchenden bis Ende Juni 2021 in allen St.Galler Wahlkreisen gesunken. Im Vergleich zum Vorjahr zeigen sich jedoch unterschiedliche Verläufe: Während im Sarganserland, in Werdenberg, im Toggenburg und in See-Gaster der Rückgang gegenüber Juni 2020 über fünf Prozent beträgt, ist er im Rheintal sowie in den Wahlkreisen Wil und Rorschach weniger ausgeprägt. Ende Juni 2021 gar einen leichten Anstieg gegenüber dem gleichen Monat im Vorjahr weist der Wahlkreis St.Gallen-Gossau auf; hauptverantwortlich dafür ist hier die langsame Erholung der Baubranche.

Digitalisierung

Kanton St.Gallen macht Schritt nach vorne

(SK/vre) Im Laufe der letzten Monate hat die öffentliche Verwaltung des Kantons St.Gallen in vielen Bereichen coronabedingt einen Digitalisierungsschub erlebt. Das hält die kantonale Fachstelle für Statistik in einer Mitteilung fest. Bei der Arbeitslosenversicherung etwa wurden Gesuchs- und Abrechnungsprozesse grundlegend überarbeitet und der Ausbau sogenannter eServices forciert. Der Kanton St.Gallen hatte bei der Entwicklung von Dienstleistungen in diesem Bereich auf Bundesebene massgeblichen Anteil.

Und erfreulich: Die digitalen Angebote der Arbeitslosenversicherung finden gemäss einer Auswertung des Seco bei den St.Galler Unternehmen tatsächlich auch Anklang. So wurden im ersten Quartal 2021 schweizweit rund 40 Prozent der über 80'000 Voranmeldungen für die Kurzarbeit online eingereicht. Der Kanton St.Gallen belegt dabei mit 82,8 Prozent den Spitzenplatz unter den Kantonen. Auch bei den Online-Abrechnungen von Kurzarbeit ist der Kanton St.Gallen anderen Kantonen voraus: Von den 4'106 Abrechnungen wurden 3'224 (78,5 Prozent gegenüber 26,4 Prozent im Landesdurchschnitt) über den neuen eService abgewickelt.

Donnerstag, 8. Juli - 16:16 Uhr

Mit goldener Schere am rotem Band: FCSG-Trainer Peter Zeidler versucht sich als Werbefilm-Schauspieler

(miz) Ist es ein neuer FC-St.Gallen-Fanshop mitten in der Innenstadt? Oder ein Fan-Fussballer-Begegnungsbistro? Ein Ticketshop des FCSG? Alles leider nein. Peter Zeidler steht am Donnerstagmittag zwar im strömenden Regen in der Kugelgasse, er eröffnet auch einen Laden – aber es ist ein Shop der Immobilienagentur Von Poll mit Hauptsitz in Frankfurt am Main, europaweit 1500 Mitarbeitenden und über 350 Shops. Der in St.Gallen sei der neunte in der Ostschweiz, sagt Elöd Mata, Geschäftsführer Von Poll Real Estate Ostschweiz.

FCSG-Trainer Peter Zeidler eröffnet vor laufender Kamera den Shop der Immobilienagentur Von Poll an der St.Galler Kugelgasse.

FCSG-Trainer Peter Zeidler eröffnet vor laufender Kamera den Shop der Immobilienagentur Von Poll an der St.Galler Kugelgasse.

Bild: Julia Nehmiz
(8.7.2021)

Warum der FC-St.Gallen-Trainer eine Immobilienagentur eröffnet? Ganz einfach: Von Poll hat ein «Spielerpatronat» für Zeidler. Dafür bezahlt man laut FCSG-Homepage 5500 Franken pro Jahr. Im Gegenzug taucht das Firmenlogo auf den Bildschirmen im Stadion und in den Webauftritten des FCSG auf.

Peter Zeidler steht bei der Eröffnung zwar nicht auf dem Rasen, hat Schere statt Ball in der Hand, ist aber Profi wie immer. Routiniert folgt er den Anweisungen des jungen Kameramanns, der ihn nochmals und nochmals und nochmals auf den Ladeneingang zugehen lässt. Ob es am Namen liegt? Petrus ist Peter hold, mit Beginn der Dreharbeiten hört es auf zu regnen, und Zeidler schneidet das rote Band zur Shoperöffnung durch. Und gleich nochmals, Schuss und Gegenschuss, damit aus jeder Perspektive die Schere – und natürlich Peter Zeidler – im Bild sind. Elöd Mata hat die Schere extra golden angesprüht.

Hat Zeidler gerade Ferien, dass er Zeit findet, einen Werbefilm zu drehen? «Nein, die Ferien sind schon lange vorbei», antwortet er gut gelaunt. Die Mannschaft ist natürlich mitten in der Vorbereitung, bald startet die neue Saison. Am 24. Juli geht es im ersten Spiel auswärts gegen Lausanne. Und am 1. August ist im ersten Heimspiel Luzern im Kybunpark zu Gast. Das ist ja quasi eine Wiederholung des Cupfinals? «Erinnere mich nicht daran», sagt Zeidler. Er erzählt, dass er diese Niederlage noch immer nicht ganz überwunden habe. Sie schmerze immer noch.

Der FC St.Gallen ist daran, sich für die neue Meisterschaftssaison vorzubereiten. Links im Bild Trainer Peter Zeidler im Trainingslager in Bad Ragaz.

Der FC St.Gallen ist daran, sich für die neue Meisterschaftssaison vorzubereiten. Links im Bild Trainer Peter Zeidler im Trainingslager in Bad Ragaz.

Bild: Claudio Thoma/
Freshfocus (24.6.2021)

Peter Zeidler freut sich jetzt aber auf die neue Saison. Vor allem auch darüber, dass wieder Publikum ins Stadion darf. Da kommt Kameramann Romano, er braucht noch eine Einstellung. Zeidler steckt sich ein Mikroport für die Innenaufnahmen ans Revers. Nein, viele Werbefilme drehe er nicht, sagt er, «aber gestern hatte ich einen Fernsehauftritt.» Beim Halbfinalspiel England gegen Dänemark war er als Experte im Genfer TV-Studio von RTS 2 dabei. «War super», sagt Zeidler. Man wünscht ihm richtig, dass der Saisonauftakt und das erste Heimspiel auch super werden.

Donnerstag, 8. Juli - 15:49 Uhr

Hansueli Rechsteiner wechselt in die Privatwirtschaft: St.Galler Stadtbaumeister hört im Frühling 2022 auf

(sk/vre) Der St.Galler Stadtbaumeister Hansueli Rechsteiner geht. Er wechselt per Ende März 2022 in die Privatwirtschaft. Das teilt die St.Galler Stadtkanzlei am Donnerstag mit. Seine frühzeitige Kündigung ermögliche der städtischen Direktion Planung und Bau einen übergangslosen Führungswechsel im Hochbauamt, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Stelle wird nach den Sommerferien öffentlich ausgeschrieben. Der Stadtrat bedauert gemäss Mitteilung den Weggang von Rechsteiner, hat «aber Verständnis» für den Entscheid zu Gunsten der Privatwirtschaft.

Der St.Galler Stadtbaumeister Hansueli Rechsteiner.

Der St.Galler Stadtbaumeister Hansueli Rechsteiner.

Bild: Stadt St.Gallen

Hansueli Rechsteiner ist seit dem 1. September 2015 als Stadtbaumeister tätig. Der 52-jährige Naturwissenschafter und Architekt mit ETH-Abschluss hat beim Amtsantritt diverse grössere Projekte übernommen und abgeschlossen - darunter das Naturmuseum sowie die Schulhäuser St.Leonhard und Zil. Zudem hat er neue Bauvorhaben in die Wege geleitet und teils auch schon abgeschlossen. Darunter sind das Hallenbad Blumenwies, das Betriebszentrum der Technischen Betriebe, das Depot der Berufsfeuerwehr sowie die Sanierungen des Stadions Espenmoos und der Frauenbadi.

Donnerstag, 8. Juli - 12:14 Uhr

E-Bike gegen Auto: Zwar auf der Velospur, aber auf der falschen Strassenseite unterwegs

(stapo/vre) Am Mittwochmittag ist es auf der Verzweigung der Zürcher- mit der Stahlstrasse im Lachen-Quartier zum Zusammenstoss eines E-Bikes und eines Autos gekommen. Dabei wurde der E-Bike-Fahrer gemäss Mitteilung der Stadtpolizei leicht verletzt. An den beiden Fahrzeugen entstand leichter Sachschaden.

Der E-Bike-Fahrer war auf der falschen Strassenseite stadteinwärts unterwegs, als er mit dem aus der Stahlstrasse biegenden Auto zusammenstiess.

Der E-Bike-Fahrer war auf der falschen Strassenseite stadteinwärts unterwegs, als er mit dem aus der Stahlstrasse biegenden Auto zusammenstiess.

Bild: Stadtpolizei SG (7.7.2021)

Am Mittwoch, 11.45 Uhr, war ein 63-jähriger E-Bike-Fahrer auf der Zürcher Strasse stadteinwärts unterwegs. Er fuhr dabei zwar auf der Velospur, aber in verbotener Fahrtrichtung. Gleichzeitig beabsichtigte ein 60-jähriger Autolenker, von der Stahlstrasse her rechts in die Zürcher Strasse abzubiegen. Dabei kam es zur Kollision zwischen Auto und E-Bike.

Donnerstag, 8. Juli - 12:03 Uhr

Autofahrer übersieht Kind auf Fussgängerstreifen: Neunjährige angefahren und verletzt

Das Auto bog von der Turner- in die Zürcher Strasse ein und erfasste ein Kind, das dort gerade den Fussgängerstreifen überquerte.

Das Auto bog von der Turner- in die Zürcher Strasse ein und erfasste ein Kind, das dort gerade den Fussgängerstreifen überquerte.

Bild: Stadtpolizei SG
(6.7.2021)

(stapo/vre) Auf einem Fussgängerstreifen angefahren worden ist am Dienstagabend ein Kind im Lachen-Quartier in St.Gallen. Dabei zog sich die Neunjährige gemäss Mitteilung der Stadtpolizei leichte Verletzungen zu. Ein 22-jähriger Autolenker war am Dienstag, gegen 19 Uhr, von der Turner- in die Zürcher Strasse eingebogen. Dabei übersah er das Mädchen auf dem dortigen Fussgängerstreifen. Das Auto erfasste die Neunjährige und verletzte sie leicht.

Donnerstag, 8. Juli - 11:51 Uhr

Der Stadtwerk-Cup findet erstmals im Sommer statt: Vorbereitung auf den Start der Frauenhandball-Saison

(pd/vre) Der 35. Stadtwerk-Cup findet nach dem coronabedingten Ausfall von 2020 bereits vom 13. bis 15. August 2021 statt. Das ist so früh wie noch nie zuvor. Das internationale Frauenhandball-Turnier wird damit zur Vorbereitung der kurz danach startenden Meisterschaft 2021/22. Der Stadtwerk-Cup wartet auch diesmal mit drei attraktiven Gastteams auf: Es sind dies die Tussies Metzingen aus Deutschland, Iuventa Michalovce aus der Slowakei und Achenheim Truchtersheim Handball aus Frankreich. Mit von der Partie ist zudem wie üblich das erste Team des LC Brühl Handball.

Bereits am Stadtwerk-Cup 2018 trafen die erste Mannschaft des LC Brühl Handball und Iuventa Michalovce aus der Slowakei aufeinander.

Bereits am Stadtwerk-Cup 2018 trafen die erste Mannschaft des LC Brühl Handball und Iuventa Michalovce aus der Slowakei aufeinander.

Bild: Michel Canonica
(16.12.2018)

Ausgetragen werden am 35. Stadtwerk-Cup jeweils zwei Spiele pro Tag, wobei jedes Team pro Spieltag eine Partie über 60 Minuten bestreitet. Nach den drei Turniertagen haben alle teilnehmenden Vereine somit drei Partien absolviert und die Gewinnerinnen des Stadtwerk-Cups 2021 werden mittels Abschlussrangliste ermittelt. Sämtliche Partien werden in der Sporthalle Kreuzbleiche ausgetragen. Der Eintritt dazu ist dank des Hauptsponsors gratis.

Der Spielplan des 35. Stadtwerk-Cup

  • Freitag, 13. August
    18.15 - LC Brühl Handball vs. Achenheim Truchtersheim
    20.15 - Tussies Metzingen vs. Iuventa Michalovce
  • Samstag, 14. August
    17.00 - LC Brühl Handball vs. Iuventa Michalovce
    19.00 - Achenheim Truchtersheim vs. Tussies Metzingen
  • Sonntag, 15. August
    14.00 - Iuventa Michalovce vs. Achenheim Truchtersheim
    16.00 - Tussies Metzingen vs. LC Brühl Handball
Donnerstag, 8. Juli - 11:27 Uhr

St.Galler Festspiele gehen Ende entgegen: Am Mittwoch standen Quasimodo und Esmeralda wirklich im Regen

(vre) Ungewöhnliches Bild auf der Freiluftbühne der St.Galler Festspiele am Mittwochabend: Schwarz gekleidete Bühnenarbeiter müssen sie zuerst mit Besen vom Regenwasser befreien, bevor die Oper «Notre Dame» um 21 Uhr starten kann. Gewagt hatten die Verantwortlichen das Abenteuer, weil die Wetterprognose für 20 bis 21 Uhr zwar den Durchzug einer Regenfront, danach aber trockenes Wetter vorausgesagt hatte.

Vor dem Start der Oper «Notre Dame» wird die Freiluftbühne auf dem Klosterplatz von Helfern mit Besen vom Regenwasser befreit.

Vor dem Start der Oper «Notre Dame» wird die Freiluftbühne auf dem Klosterplatz von Helfern mit Besen vom Regenwasser befreit.

Bild: Reto Voneschen
(7.7.2021)

Nun, die Festspiele müssen wohl ihre Wetterfrösche auswechseln. Es war während der Vorführung vom Mittwoch zwar zwischenhinein trocken - von 21.40 bis etwa 22.10 Uhr. Vorher und nachher goss es, teilweise wie aus Kübeln. Quasimodo und Esmeralda standen für einmal tatsächlich im Regen. Gerade die Darstellerin der Zigeunerschönheit tat einem in ihrem leichten, pitschnassen Kleidchen wirklich leid.

Trotz der widrigen Verhältnisse: Das Publikum - zumeist regenfest eingehüllt in mitgebrachte oder am Eingang verteilte Plastikponchos - war offensichtlich vom Gebotenen angetan. Nur ganz vereinzelt kam es zu vorzeitigen Abgängen. Die sowieso imposante, streckenweise neblige und düstere Inszenierung der Oper von Franz Schmidt gewann für einige durch den Starkregen, etwa als Quasimodo seine Esmeralda vor dem Scheiterhaufen rettete, sogar noch an Stimmung.

Als Darstellerin oder Darsteller in einer Freiluftoper muss man sich wohl auch mit typisch St.Gallischem Hudelwetter arrangieren können. Im Szenenbild Esmeralda und Quasimodo im «Turm» von Notre-Dame.

Als Darstellerin oder Darsteller in einer Freiluftoper muss man sich wohl auch mit typisch St.Gallischem Hudelwetter arrangieren können. Im Szenenbild Esmeralda und Quasimodo im «Turm» von Notre-Dame.

Bild: Toni Suter/T+T-Foto

Auf dem Programm stehen vor Ende der Festspiele an diesem Wochenende noch zwei Vorführungen der Opern «Notre Dame» auf dem Klosterplatz. Dies am Freitag und in einer Zusatzvorstellung am Samstag. Für Letztere gibt es noch Tickets, vor allem im teuersten Preissegment und als Restplätze in den anderen Kategorien. Und nicht unwichtig: Gemäss Wetterprognose - diesmal nicht durch den Festspiel-Wetterfrosch, sondern durch Weather-Search ist es voraussichtlich an beiden Abenden trocken.

Donnerstag, 8. Juli - 8:58 Uhr
Am Mittwoch wurden wieder 32 St.Gallerinnen und St.Galler positiv auf das Coronavirus getestet. Seit Montag steigen die Zahlen wieder leicht.

Am Mittwoch wurden wieder 32 St.Gallerinnen und St.Galler positiv auf das Coronavirus getestet. Seit Montag steigen die Zahlen wieder leicht.

Bild: Gaetan Bally/KEY

AKTUALISIERT - Coronasituation im Kanton St.Gallen: 32 Neuansteckungen am Mittwoch

(SK/stm/vre) Der Kanton St.Gallen meldet im Internet für Mittwoch 32 neue laborbestätigte Coronafälle. Die Gesamtzahl der Ansteckungen seit März 2020 liegt jetzt bei 42'927. Am Mittwoch wurde kein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten seit Frühling 2020 bleibt damit bei 716.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Mittwoch, 7. Juli 2021, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Mittwoch, 7. Juli 2021, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Tief bleibt die Zahl der Hospitalisationen wegen Covid-19: Derzeit liegen noch zwei Personen deswegen in einem St.Galler Spital; eine davon mit künstlicher Beatmung auf der Intensivstation. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 21, die 14-Tage-Inzidenz bei 26. Diese Werte bezeichnen die Zahl der Fälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen jeweils hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Die laborbestätigten Coronafälle verteilt auf die acht St.Galler Wahlkreise.

Die laborbestätigten Coronafälle verteilt auf die acht St.Galler Wahlkreise.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Seit Anfang Woche ist die Zahl der gemeldeten Neuansteckungen mit dem Coronavirus wieder leicht nach oben gegangen. Ob es sich um einen Trend oder um einen statistischen Ausreisser handelt ist nach drei Tagen noch nicht klar; um diese Frage zu beantworten braucht es mehr Tageswerte. In der Tabelle zur geografischen Verteilung der neuen Coronafälle im Kanton fällt allerdings auch auf, dass einzelne Wahlkreise tendenziell steigende Fallzahlen aufweisen.

Donnerstag, 8. Juli - 8:25 Uhr

Ein neues Schulhaus fürs Riethüsli: Stadt löst Versprechen ein, Quartier kann mitbestimmen

(vre) In den nächsten Jahren wird im Riethüsli die bestehende Schulanlage am bisherigen Standort durch ein neues Schulhaus ersetzt. Das städtische Stimmvolk hat den Neubau am 29. November 2020 mit über 80 Prozent Ja-Stimmen gutgeheissen. Jetzt läuft die Detailplanung. Und daran kann das Quartier mitwirken, wie das vom Stadtrat im Abstimmungskampf versprochen worden war.

Mit ersten virtuellen Sitzungen und einem Treffen von Interessengruppen am vergangenen Dienstag ist der Partizipationsprozess angelaufen. Am Samstag, 11. September, 9 bis 13 Uhr, sind nun alle Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers eingeladen, ihre Anliegen und Wünsche ans Bauprojekt zu deponieren. Für die Teilnahme am Partizipationsanlass muss man sich anmelden. Dies ist im Internetauftritt der Stadt möglich. Welche Impulse vom 11. September es ins Bauprojekt schaffen, ist an einer Quartierorientierung am Dienstag, 16. November, 19 Uhr zu hören.

Die alte Schulanlage im Riethüsli soll bis Herbst 2025 durch einen Neubau ersetzt werden.

Die alte Schulanlage im Riethüsli soll bis Herbst 2025 durch einen Neubau ersetzt werden.

Bild: Ralph Ribi (7.3.2020)

Allerdings: Der Spielraum für die Umsetzung von Wünschen ist begrenzt. Die «Hülle» des Schulhausneubaus kann nicht mehr verändert werden. Und trotzdem sei die Teilnahme am Partizipationsprozess wertvoll, heisst es in der Online-Ausgabe der «Riethüsli-Zytig». Es gebe noch genügend Themen rund ums Schulhausprojekt, die das Quartier interessieren müssen. Nicht zuletzt geht es auch darum, den Grünraum zu gestalten, der durch die Konzentration der Schulanlage auf ein Gebäude neu entsteht.

Bereits Anfang November soll das Baugesuch fürs neue Schulhaus Riethüsli eingereicht werden. Im Sommer 2022 ist voraussichtlich Baubeginn, und zwar mit dem Abbruch der Schulanlagen, der Turnhalle und der Zivilschutzunterkunft im Nest 1. Der Schulbetrieb wird während der Bauphase im Nest 2 zusammengefasst. Geht alles nach dem Fahrplan der Stadt, soll das neue Schulhaus Riethüsli im Herbst 2025 bezogen werden. Danach erfolgt der Abbruch des Rests der alten Anlagen und die Gestaltung des Grünraums. Ins Schulhaus Riethüsli investiert die Stadt 47,8 Millionen . Im Neubau gibt's Räume für ein Dutzend Klassen, eine Doppelturnhalle sowie eine Tagesbetreuung für 111 Kinder.

Mittwoch, 7. Juli - 18:31 Uhr

Das alte Kino Rex ist verschwunden: Neue Wohnhäuser ersetzen das Gebäude des ehemaligen Filmtempels

Hier stand bis diesen Frühling das alte Kino Rex. Es musste neuen Wohnhäusern weichen.

Hier stand bis diesen Frühling das alte Kino Rex. Es musste neuen Wohnhäusern weichen.

Bild: Reto Voneschen
(5.7.2021)

(vre) Das Kino Rex wurde im Sommer 2018 von der Kinogesellschaft Kitag geschlossen. Die HRS Real Estate AG (HRS) plant an der Zwinglistrasse 2 und 4 eine neue Wohnüberbauung mit Tiefgarage. Das Gebäude mit dem ehemaligen Kino wird dafür abgebrochen. Bestehen bleibt allerdings die Betonwanne eines der Kinosäle: Sie wird künftig von Entsorgung St.Gallen als Retentionsbecken für Regenwasser genutzt.

Erhalten bleibt die Betonwanne des Kinosaals «Rex 2». Darin plant Entsorgung St.Gallen eine Retentionsbecken für Regenwasser.

Erhalten bleibt die Betonwanne des Kinosaals «Rex 2». Darin plant Entsorgung St.Gallen eine Retentionsbecken für Regenwasser.

Bild: Reto Voneschen
(5.7.2021)

Der Abbruch des alten «Rex» hat Anfang Februar 2021 begonnen. Inzwischen haben die Bagger planmässig ihr Werk vollendet: Das alte Kinogebäude aus den frühen 1950er-Jahren existiert nicht mehr. Bald werden aus der Baugrube die Neubauten nach oben wachsen. Was bleiben wird, sind aber die unzähligen Erinnerungen und Anekdoten aus 66 Jahren Kinobetrieb am St.Galler Blumenbergplatz.

Mittwoch, 7. Juli - 17:52 Uhr

Parkplatz vor der Grabenhalle soll zum Treffpunkt für alle werden: Gute Ideen für Gestaltung und Neunutzung gesucht

(pd/vre) Mit der Eröffnung des Parkhauses UG25 voraussichtlich Ende 2023 sollen die oberirdischen Parkplätze vor der Grabenhalle aufgehoben werden. Damit ist der Weg für die Sanierung, die Neugestaltung und vor allem die Neunutzung der Freifläche offen. Der Verein «Platzpark», hinter dem die Grabenhalle und das Kulturzentrum Palace stehen, arbeitet in Absprache mit der Stadt an einem Konzept für die künftige Nutzung des Plätzchens. Der Verein lanciert dafür gemäss Mitteilung vom Mittwoch einen partizipativen Prozess.

In einem ersten Schritt sind jetzt alle Interessierten eingeladen, bis Ende August ihre Ideen, Visionen und Utopien für die Freifläche zwischen Grabenhalle und Palace zu deponieren. Für den 18. September wird ein öffentlicher Aktions- und Planungstag in der Grabenhalle organisiert, an dem die Ideen gesichtet und sortiert werden. Basierend auf den baulichen und infrastrukturellen Vorgaben der Stadt (unter anderem sind Parkplätze für Handwerkerinnen und Handwerker vorgesehen) soll ein Vorschlag für die Gestaltung und Nutzung erarbeitet werden.

Der Parkplatz vor der Grabenhalle heute. Nach Eröffnung sollen die meisten der Parkplätze aufgehoben und der Freiraum neu genutzt werden. Grabenhalle und Palace suchen Ideen dafür.

Der Parkplatz vor der Grabenhalle heute. Nach Eröffnung sollen die meisten der Parkplätze aufgehoben und der Freiraum neu genutzt werden. Grabenhalle und Palace suchen Ideen dafür.

Bild: Stadt St.Gallen

Die künftig Nutzung der Freifläche vor der Grabenhalle will der Verein «Platzpark» ausdrücklich nicht kommerziellen und damit allein am Profit orientierten Akteuren überlassen. Das Plätzchen werde bereits heute vor allem von Donnerstag bis Samstag «als Ort des niederschwelligen Verweilens» genutzt, heisst es in der Mitteilung. Mit seiner Lage an der Peripherie des Stadtzentrums liege der Platz zentral, befinde sich aber nicht direkt in der Laden- oder Wohnzone.

Geht es nach Grabenhalle und Palace soll der Zugang zum öffentlichen Plätzchen «möglichst niederschwellig» bleiben. Es soll sich zu einer Plattform für alle und zum «Raum des Experimentierens» entwickeln. Die Stadt unterstützt gemäss Mitteilung die Initiative und das Engagement des Vereins «Platzpark» zur Schaffung eines Platzes für Anstösserinnen und Anstösser, das Quartier und die Öffentlichkeit. Sie freue sich auch über die Möglichkeit, die partizipative Ideenfindung erstmals direkt in die Hände der Direktbetroffenen legen zu können, heisst es in der Mitteilung.

Weitere Informationen zum Projekt und zur Teilnahme am Mitwirkungsprozess gibt es im Internet.

Mittwoch, 7. Juli - 16:59 Uhr

Die Sitzung des Stadtparlaments vom 24. August wird speziell: Eine nachgeholte Präsidentinnenfeier und sechs Neue auf einen Streich

(vre) Egal wo sie stattfindet (siehe nächste Meldung), die Sitzung des St.Galler Stadtparlaments vom 24. August wird speziell. Obwohl sie mitten im Jahr liegt, hat sie etwas vom Charakter einer Sitzungen zum Beginn eines Amtsjahrs. Zum einen wird sie nämlich nur von 16 bis 18 Uhr dauern. Danach soll die Feier für Parlamentspräsidentin Alexandra Akeret (SP) nachgeholt werden, die am 12. Januar wegen der Coronapandemie nicht hatte durchgeführt werden können.

Alexandra Akeret (SP) präsidiert in diesem Jahr das St.Galler Stadtparlament.

Alexandra Akeret (SP) präsidiert in diesem Jahr das St.Galler Stadtparlament.

Bild: Arthur Gamsa
(11.1.2021)

Zum anderen werden am 24. August aber auch auf einen Schlag sechs neue Ratsmitglieder im Saal sitzen. Das ist ungewöhnlich. Ursache dafür ist, dass für einen SP-Mann, eine SP-Frau und die Juso-Vertreterin im Rat sowie für zwei CVP-Frauen und einen FDP-Mann die Rechnungssitzung vom Dienstag die letzte Sitzung in ihrer Amtszeit war. Sie alle haben den vorzeitigen Rücktritt aus dem Stadtparlament erklärt.

Die Zurücktretenden und ihre Nachfolge

  • Auf Barbara Hächler (CVP) folgt Rebecca Cozzio (CVP). Cozzio stammt aus einer politischen Familie. Vater Bruno Cozzio war im vergangenen Jahr Präsident des St.Galler Kantonsrates und ist ein langjähriges Mitglied desselben. Onkel Nino Cozzio war bis zu seinem Tod Mitglied der St.Galler Stadtregierung.
  • Auf Etrit Hasler (SP) folgt Lara Weibel (SP).
  • Auf Oskar Seger (FDP) folgt Corina Saxer (FDP). Saxer ist gleichzeitig Bürgerrätin (und damit Exekutivmitglied) der Ortsbürgergemeinde St.Gallen.
  • Auf Helen Thoma (CVP) folgt Louis Stähelin (CVP). Stähelin sass bereits vom 1.10.2019 bis 31.12.2020 im Stadtparlament. Er hatte die Wiederwahl im vergangenen Herbst nicht mehr geschafft, kann jetzt aber nachrutschen.
  • Auf Andrea Scheck (Juso) folgt Miriam Rizvi (Juso). Rizvi ist Klimaaktivistin; sie hat sich als Sprecherin und Gesicht des Klimastreiks in dessen Anfängen einen Namen in der Öffentlichkeit gemacht.
  • Auf Cristina Bitschnau-Kappeler (SP) folgt Lydia Wenger (SP).
Auch zwei junge SP-Frauen nehmen am 24. August erstmals im St.Galler Stadtparlament Platz (von links): Lydia Wenger tut dies für Cristina Bitschnau-Kappeler und Lara Weibel für Etrit Hasler.

Auch zwei junge SP-Frauen nehmen am 24. August erstmals im St.Galler Stadtparlament Platz (von links): Lydia Wenger tut dies für Cristina Bitschnau-Kappeler und Lara Weibel für Etrit Hasler.

Bild: Reto Voneschen
(6.7.2021)

Noch nicht publiziert ist die Traktandenliste für die Parlamentssitzung vom 24. August. Angekündigt sind allerdings auch grössere Brocken wie etwa die Stellungnahme der Stadtregierung zu den Umverkehr-Initiativen für bessere Luft und mehr Fläche für den Langsamverkehr. Die Unterlagen für die nächste Parlamentssitzung gelangen voraussichtlich Mitte Juli in den Versand (und damit auch zur öffentlichen Einsichtnahme ins Internet).

Mittwoch, 7. Juli - 16:20 Uhr

Seit April 2020 tagt das St.Galler Stadtparlament nicht mehr im Waaghaus: Rückkehr ins Stadtzentrum Ende August ist noch unsicher

(vre) Das St.Galler Stadtparlament tagt seit nunmehr anderthalb Jahren nicht mehr in seinem Saal im Waaghaus. Am Rand der Parlamentssitzung vom Dienstag war auch ein Thema, ob es wohl nach den Sommerferien möglich sein wird, dorthin zurückzukehren. Entschieden ist in dieser Frage noch nichts, sagt Stadtschreiber Manfred Linke auf Anfrage. Ab wann man wieder im Waaghaus tagen könne, hänge von der Covid-19-Verordnung des Bundesrats und den Anti-Corona-Regeln des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) ab. Aktuell wäre die Rückkehr ins Waaghaus deshalb nicht möglich, betont Linke.

Von April bis Juli 2020 tagte das St.Galler Stadtparlament wegen der Coronapandemie in der Sporthalle Kreuzbleiche.

Von April bis Juli 2020 tagte das St.Galler Stadtparlament wegen der Coronapandemie in der Sporthalle Kreuzbleiche.

Bild: Nik Roth
(16.6.2020)

Wo das Stadtparlament am 24. August, der ersten Sitzung nach den Sommerferien, tagen wird, ist derzeit völlig offen. Einiges deutet darauf hin, dass es auch bei einer weiteren Entspannung der Coronapandemie nochmals die Olma-Halle 2.1 sein wird. Knackpunkt im Waaghaus ist nämlich die Abstandsregel. Die empfohlenen anderthalb Meter zwischen den Parlamentsmitgliedern lässt sich hier nicht einhalten. Und die Abstandsregel dürfte eine der Vorschriften sein, die nicht so schnell aufgehoben wird. Um auf der sicheren Seite zu sein, hat die Stadtkanzlei auf jeden Fall bereits eine Olma-Halle für die August-, September- und Oktobersitzung des Parlaments reserviert.

Seit August 2020 ist die Olma-Halle 2.1 die neue «Heimat» des 63-köpfigen St.Galler Stadtparlaments.

Seit August 2020 ist die Olma-Halle 2.1 die neue «Heimat» des 63-köpfigen St.Galler Stadtparlaments.

Bild: Ralph Ribi
(25.8.2020)

Im Exil ist das Stadtparlament seit Ende April 2020. Ende Februar wurde damals im Waaghaus getagt; die Sitzung von Ende März wurde wegen des Ausbruchs der Coronapandemie abgesagt. Und ab 28. April 2020 tagte das Stadtparlament in der Sporthalle Kreuzbleiche. Mit der Sitzung vom August 2020 wechselte es von der Kreuzbleiche ins Olma-Areal . Wo das St.Galler Stadtparlament tagt, entscheidet gemäss Geschäftsreglement dessen Präsidentin oder Präsident. Den Auszugsentscheid im Frühling 2020 fällte - nach Konsultation des Präsidiums - Präsident Beat Rütsche (CVP). Der Rückkehrentscheid liegt jetzt bei Alexandra Akeret (SP).

Mittwoch, 7. Juli - 14:10 Uhr
Von dieser Leiter stürzte der 80-jährige Mann in Mörschwil und verletzte sich.

Von dieser Leiter stürzte der 80-jährige Mann in Mörschwil und verletzte sich.

Bild: Kantonspolizei SG (6.7.2021)

80-Jähriger verletzt sich: Beim Kirschenpflücken von der Leiter gefallen

(kapo/vre) Am Dienstagmorgen ist in Mörschwil ein 80-Jähriger bei einem Sturz unbestimmt verletzt worden. Nach der Erstbetreuung durch die Sanität wurde er gemäss Mitteilung der Kantonspoizei von der Rettungsflugwacht (Rega) ins Spital geflogen.

Der Mann hatte am Dienstag, kurz vor 10 Uhr, Kirschen pflücken wollen. Dafür stieg er auf eine an den grossen Baum angelehnte Leiter. Plötzlich brach der Ast, an dem die Leiter lehnte. Der 80-Jährige stürzte dadurch aus rund zwei Metern Höhe auf den Boden.

Mittwoch, 7. Juli - 11:06 Uhr

Kulturfestival 2022 im St.Galler Stadtpark ist bereits in den Startlöchern: Erste Acts bekannt gegeben, Vorverkauf fürs erste Konzert gestartet

(vre) Gestern Dienstag wäre eigentlich das Kulturfestival im St.Galler Stadtpark gestartet. Wäre, wenn da nicht das Coronavirus unseren Alltag beherrschen würde. Die Veranstaltung im lauschigen und bei grossem Publikumsaufmarsch auch engen Innenhof des Historischen und Völkerkundemuseums ist unter strengen Corona-Auflagen nicht durchführbar und wurde daher schon vor einiger Zeit abgesagt.

Das Kulturfestival St.Gallen findet jeweils im Juli im Innenhof des Historischen und Völkerkundemuseums St.Gallen statt.

Das Kulturfestival St.Gallen findet jeweils im Juli im Innenhof des Historischen und Völkerkundemuseums St.Gallen statt.

Bild: Michel Canonica
(1.7.2020)

Die Organisatorinnen und Organisatoren weinen dem abgesagten sommerlichen Musikanlasses zwar noch ein paar Tränen nach, freuen sich aber bereits auf den Sommer 2022 - hoffentlich ohne Corona und daher mit einem Kulturfestival im gewohnten Rahmen. «Um die Vorfreude noch mehr zu steigern», geben sie jetzt schon die Namen einiger der Gruppen und Interpreten bekannt, die in einem Jahr im Stadtpark auftreten sollen.

Für Mittwoch, 29. Juni 2022, geplant sind The Dead South (Folk). Eine Woche später, am 6. Juli 2022, kommt Bongeziwe Mabandla (Afro-Folk) von Südafrika nach St.Gallen. Aufgewachsen in Armut singt der gebürtige Johannesburger in seiner Sprache Xhosa und Englisch über soziale Missstände und die Liebe. Weiter auf dem Programm 2022 des St.Galler Kulturfestivals figurieren am 9. Juli 2022 Booka Shade Live (Elektro) und am 19. Juli 2022 Kosheen Live (Electronica, Trip-Hop).

Der Vorverkauf für das Konzert von The Dead South ist - sehr optimistisch und sehr früh - bereits gestartet. Tickets und weitere Informationen zum Kulturfestival vom 29. Juni bis 23. Juli 2022 gibt's im Internet.

Mittwoch, 7. Juli - 10:37 Uhr

Forstwarte beenden die Ausbildung: Auszeichnung für die besten Lehrabschlussprüfungen gehen nach St.Gallen und Goldach

(SK/vre) Diese Tage haben 15 Forstwarte aus dem Kantonen St.Gallen und Appenzell Ausserrhoden ihre Ausbildung mit der Lehrabschlussprüfung erfolgreich beendet. Die Corona-Situation habe die jungen Fachkräfte in der Lehrzeit in der Schule und in den Kursen stark gefordert, heisst es in einer Mitteilung der St.Galler Staatskanzlei.

Ein Forstwart bei der Arbeit.

Ein Forstwart bei der Arbeit.

Bild: Nadia Schärli/LZ (11.3.2020)

Die neuen Forstwarte sind in der Branche gesuchte Berufsleute. Die Hälfte der Absolventen kann im eigenen Lehrbetrieb weiterarbeiten, womit der Wechsel vom Lernenden zum Berufsmann nicht schwer fällt. Die andere Hälfte der Absolventen fand gemäss Mitteilung eine Arbeitsstelle bei einem Forstunternehmer.

Die besten Absolventen der Forstwartausbildung wurden ausgezeichnet. Den besten Abschluss mit Note 5,3 konnte Remo Mock (Goldach) vom Forstbetrieb Staatswald Rorschach vorweisen. Als Anerkennung erhielt er eine handgeschmiedete Axt. Geehrt wurde auch Stefan Zähner (St.Gallen) vom Forstbetrieb der Ortsbürgergemeinde für seinen sehr guten Abschluss. Aus der Region hat seine Ausbildung zudem Remo Kaufmann (Andwil) von der Ortsgemeinde Andwil abgeschlossen.

Mittwoch, 7. Juli - 10:15 Uhr

Kuscheln bei Familie Geiss

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte die eng beieinander liegenden Geissen auf einem Bauernhof bei Abtwil.

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte die eng beieinander liegenden Geissen auf einem Bauernhof bei Abtwil.

Mittwoch, 7. Juli - 9:59 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 26 Neuansteckungen am Dienstag

(SK/vre) Der Kanton St.Gallen meldet im Internet für Dienstag 26 neue laborbestätigte Coronafälle. Die Gesamtzahl der Ansteckungen seit März 2020 liegt jetzt bei 42'895. Am Dienstag wurde kein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten seit Frühling 2020 bleibt damit bei 716.

Tief ist auch die Zahl der Hospitalisationen wegen Covid-19: Derzeit liegen zwei Personen deswegen in einem St.Galler Spital; eine davon ohne Beatmung auf einer Intensivstation. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 16, die 14-Tage-Inzidenz bei 23. Diese Werte bezeichnen die Zahl der Fälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen jeweils hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Die Zahl der neuen Impfungen nimmt ab; die St.Galler Tageszahlen bestätigen hier die Aussagen der Fachleute zum allgemeinen Trend. Am Dienstag waren im Kanton insgesamt 248'082 Personen geimpft. 67'315 davon haben ihre erste, 180'767 auch ihre zweite Impfdosis erhalten.

Mittwoch, 7. Juli - 1:00 Uhr

Hupend, jubelnd und Fahnen schwenkend im St.Galler Stadtzentrum: Italienische Fans haben erneut etwas zu feiern

So ausgelassen feierten die Fans von Italien den Finaleinzug.

Video: Raphael Rohner

(vre) Langsam haben sie Übung darin: Seit dem ersten Spiel der italienischen Nationalelf an der Fussball-EM gehen die Fans nach jedem Sieg ihres Teams auch in der Stadt St.Gallen hupend und Fahnen schwenkend auf die Strasse. Natürlich wurde in der Nacht vom Dienstag auf den Mittwoch auch der Einzug der «Squadra Azzurra» ins Final gefeiert.

Die Spannung steigt: Auch nach der Verlängerung steht es in London im Spiel Italien gegen Spanien immer noch 1:1.
12 Bilder
Die Erlösung: Italien wirft Spanien im Penaltyschiessen aus der EM.
Jetzt kennt der Jubel im Public Viewing keine Grenzen mehr.
Kurz nach Spielende: Erste Fans zu Fuss mit Fahnen...
...und erste hupende Autos unterwegs am Schibentor in St.Gallen.
Fan-Choreografie mit rot-weiss-grünen Fahnen.
Ein Freudenfeuer am Schibenertor.
Hupend und mit Fahnen.
Das Schibenertor - schon wieder - fest in der Hand der Tifosi.
Italien steht im Final der diesjährigen Fussball-EM. Und für ihn ist vermutlich auch klar, wer jetzt Europameister wird.
Sogar die Automarke passt zum italienischen Fanjubel.
So sieht Freude aus.

Die Spannung steigt: Auch nach der Verlängerung steht es in London im Spiel Italien gegen Spanien immer noch 1:1.

Bild: Tobias Garcia
(6.7.2021)

Fans waren wieder laut hupend im Auto auf Quartierstrassen und rund um die Innenstadt unterwegs. In der Innenstadt versammelten sich wieder rund hundert Tifosi, viele im azurblauen Trikot ihrer Mannschaft und mit der rot-weiss-grünen Fahne Italiens. Am Schibenertor wurde – wie üblich - gesungen, gejubelt und gelacht. Das nasskalte Wetter war wohl dafür verantwortlich, dass der Aufmarsch kleiner blieb als bei anderen Spielen. Die Freude der Versammelten trübte der Regen aber nicht.

Dienstag, 6. Juli - 22:18 Uhr

Stadtparlament spricht ein Machtwort: Der Stadtrat muss das Museumskonzept doch bis Ende Juni 2022 liefern

(vre) Keine Wellen warf am Dienstag im St.Galler Stadtparlament die Debatte über den Bericht der hängigen Motionen und Postulate. Mit einer Ausnahme: Der Stadtrat hatte eine Verlängerung der Frist zur Erstellung eines Berichts übers Museumskonzept bis Sommer 2024 verlangt. Das Parlament verweigerte ihm diese Fristerstreckung sehr klar.

Das neue Naturmuseum im Neudorf ist ein ganz wesentlicher Baustein des städtischen Museumskonzepts «Drei Museen - drei Häuser».

Das neue Naturmuseum im Neudorf ist ein ganz wesentlicher Baustein des städtischen Museumskonzepts «Drei Museen - drei Häuser».

Bild: Urs Bucher
(6.7.2017)

Den Auftrag erhalten, einen Bericht übers Museumskonzept «Drei Museen – drei Häuser» vorzulegen, hatte der Stadtrat 2010. Das Papier ist nach etlichen Verschiebungen Ende Juni 2022 fällig. Dass der Stadtrat die Frist nochmals verlängern wollte, kam beim Rat überhaupt nicht gut an. Es sei höchste Zeit, dass dieser Auftrag erledigt werde, sagte Barbara Frei (FDP). Man müsse unter anderem endlich Klarheit haben, was die Investitionen in die Museen für die Stadtkasse bedeuteten.

Das Stadtparlament stellte sich dann ohne weitere Diskussion mit 51 Ja- und einer Nein-Stimme bei einer Enthaltung klar hinter die Forderung nach fristgerechter Lieferung des Museumskonzepts.

Kunstmuseum

Kritik von rechts und von links

(vre/miz) Eng verknüpft mit dem Museumskonzept «Drei Museen - drei Häuser» ist Sanierung und Ausbau des Kusntmuseums. Nach dem Neubau fürs Naturmuseum sowie der Sanierung des Historischen und Völkerkundemuseums ist das der dritte Baustein fürs städtische Museumskonzept. Die Verwirklichung dieses Projektes wurde aufgrund der Probleme der Stadtkasse vom Stadtrat allerdings um weitere fünf Jahre verschoben. Baubeginn wäre damit frühestens 2025, Bezug des «neuen» Kunstmuseums 2027.

Das Projekt kam am Dienstag im Stadtparlament bei der Beratung der Rechnung 2020 bereits zur Sprache. Bei der Vorberatung der Rechnung habe der Stadtrat betont, die Bedeutung des Kunstmuseums nicht in Frage zu stellen, berichtete Andreas Dudli (FDP), Präsident der Geschäftsprüfungskommission. Man sei jetzt daran die Unterhaltsplanung aufzugleisen. Im Zuge der Abklärungen werde sich zeigen, ob es am Gebäude Schäden gebe, die sofort, also vor der eigentlichen Sanierung, behoben werden müssten.

Der Kunklerbau im Stadtpark soll fürs Kunstmuseum saniert und ausgebaut werden. Allerdings ist der Baustart nicht vor 2025.

Der Kunklerbau im Stadtpark soll fürs Kunstmuseum saniert und ausgebaut werden. Allerdings ist der Baustart nicht vor 2025.

Bild: Hanspeter Schiess
(7.11.2016)

Die Vorbereitungen für die Sanierung des Kunstmuseums seien intransparent, kritisierte Elisabeth Mosimann Zwicky am Dienstag namens der Fraktion von FDP und Jungfreisinnigen. Bei der Planung müsse man zwischen dem Wünsch- und dem Machbaren unterscheiden. Man müsse im Auge behalten, welche Investitionen nötig seien und man dürfe sich nicht in Wünschen verlieren. St.Gallen sei bezüglich Kunstmuseum nicht Paris, London oder New York.

Kritisch mit dem Stadtrat und der Planung fürs Kunstmuseum ins Gericht ging Gallus Hufenus für die SP/Juso/PFG-Fraktion. Es stimme vielleicht gebäudetechnisch, dass man die Sanierung aufschieben könne, betrieblich sei das aber keinesfalls so, stellte der SPler in der Detailberatung der Stadtrechnung 2020 im Parlament fest. Angesichts der Mängel stelle sich die Frage, ob man weiterhin ein Kunstmuseum wolle oder nicht.

Es sei jedenfalls kein Zustand, wenn Wasser durchs Dach rinne, die Temperatur unter dem Dach drohe, Skulpturen zum Schmelzen zu bringen, die Barrierefreiheit nicht gewährleistet sei und es aus feuerpolizeilichen Gründen nur och eine provisorische Betriebsbewilligung gebe. Das heutige Museum genüge ohne Sanierung und Erweiterung dem heutigen Standard für relevante Ausstellungen schlicht nicht mehr, sagte Hufenus.

Dienstag, 6. Juli - 22:00 Uhr

Bilanz gezogen zum Coronajahr 2020: Das hat das St.Galler Stadtparlament am Dienstag entschieden

(vre) Das Stadtparlament hat sich am Dienstag an der letzten Sitzung vor den Sommerferien und an der siebten Sitzung der Amtszeit 2021 bis 2024 schwerpunktmässig mit der Rechnung und den Jahresberichten 2020 beschäftigt. Die Sitzung dauerte etwas über vier Stunden. Während die meisten Traktanden zügig abgehakt wurden, dauerten die Beratungen der Rechnung (wegen ihres Umfangs) und der Legislaturziele 2021 bis 2024 des Stadtrats (weil es viel Kritik daran von rechts der Mitte gab) relativ lange. Im Detail hat das Stadtparlament beschlossen:

  • Wahlen. Neu in die Geschäftsprüfungskommission gewählt wurde Marlen Bodenmann (SP). Neu in der Bildungskommission nimmt Lara Weibel (SP) und in die Kommission Soziales und Sicherheit Corina Saxer (FDP) Einsitz. In die Werkkommission gewählt wurden Louis Stähelin (CVP) und Miriam Rizvi (Juso).
  • Überschreitungen. Das Parlament hiess mit 53 Ja-Stimmen die Kreditüberschreitungen im Rechnungsjahr 2020 gut.
  • Stadtkasse. Das Parlament hiess die Rechnung 2020 gut. Fakultatives Referendum.
  • Vorstösse. Die Vorlage über die hängigen Motionen und Postulate wurde einstimmig gutgeheissen. Mit einer Ausnahme: Mit 51 Ja, einem Nein und einer Enthaltung wurde die Fristverlängerung für das Museumskonzept «Drei Museen – drei Häuser» verweigert. Der Stadtrat muss den Bericht dazu bis Ende Juni 2022 vorlegen.
  • Vorstösse. Der Rat nahm zur Kenntnis, dass 2020 wieder keine Jugendlichen- und Migranten-Vorstösse eingegangen sind. In der kurzen Diskussion wurde angemerkt, dass die Revision des Partizipationsreglements und insbesondere die Einführung des Bevölkerungsvorstosses künftig wohl - willkommene - Mehrarbeit im Bereich der Mitwirkung bescheren werde.
  • Jahresbilanz. Der Stadtrat diskutierte den Geschäftsbericht des Stadtrats sowie die Jahresberichte von Stadtwerken, Verkehrsbetrieben und Ombudsstelle. Dabei wurde über diverse Detailfragen von Einbürgerungen und Ausländerstimmrecht über die städtische Kartonsammlung bis hin zum Glasfasernetz diskutiert.
  • Ziele. Das Parlament nahm nach bürgerlicher Kritik die Legislaturziele 2021 bis 2024 des Stadtrats zur Kenntnis.
Dienstag, 6. Juli - 21:45 Uhr

Ausländerstimmrecht und Einbürgerungen im Stadtparlament diskutiert: Die Stadt soll ihren Spielraum in Ausländerfragen nutzen

(vre) Im Juni hat der St.Galler Kantonsrat eine Motion der Grünen zur Einführung des kommunalen Ausländerstimmrechts deutlich versenkt. Bei der Beratung des Geschäftsberichts 2020 des Stadtrats waren am Dienstag im Stadtparlament dieser Entscheid und die hohen Hürden bei Einbürgerungen ein lebhaft diskutiertes Thema.

Dabei wurde klar, dass es im Rat Mehrheiten fürs Ausländerstimmrecht und Erleichterungen bei Einbürgerungen gibt. Ebenso deutlich wurde, dass eine grosse Minderheit auf bürgerlicher Seite, diesen Anliegen skeptisch bis ablehnend gegenübersteht. Diese Fragen lägen in der Kompetenz des Kantons, hiess es von dieser Seite. Der Kantonsrat habe entschieden, das müsse man akzeptieren. Die Spielräume, die man als Stadt habe, dürfe man trotzdem nutzen, wurde von links der Mitte dagegen gehalten.

Das letzte Votum

«Unnötig hohe Hürden für die Einbürgerung»

(vre) Sein letztes Votum im Stadtparlament hielt am Dienstag in Zusammenhang mit Ausländerstimmrecht und Einbürgerungen Etrit Hasler (SP), der nach über 16 Jahren im Rat seinen Rücktritt gegeben hatte. Was teilweise gesagt worden sei, könne er nicht ohne Erwiderung stehen lassen, sagte Hasler. Die Hürden bei der Einbürgerung seien tatsächlich unnötig hoch.

Etrit Hasler tritt nach über 16 Jahren aus dem St.Galler Stadtparlament zurück.

Etrit Hasler tritt nach über 16 Jahren aus dem St.Galler Stadtparlament zurück.

Bild: Arthur Gamsa
(22.6.2021)

Wenn die Mitglieder des Stadtparlaments den Test dafür absolvieren würden, falle wohl drei Viertel durch. Wobei den Deutschtest alle «knapp» bestehen würden - was im Kantonsrat schon unsicher wäre, frotzelte Hasler. Und: Ziel einer weltoffenen Stadt müsse es doch sein, dass alle Bewohnerinnen und Bewohner mitbestimmen könnten, forderte der scheidende SPler.

Dienstag, 6. Juli - 16:31 Uhr

Wahlfälschung im Thurgau: Was können andere Kantone und Städte lernen?

(pd/vre) Bei den Thurgauer Grossratswahlen vom März 2020 ist es in der Stadt Frauenfeld zu Unregelmässigkeiten gekommen. Nach einer Intervention der Grünliberalen reichte die Staatskanzlei eine Anzeige gegen unbekannt ein. Der Thurgauer Generalstaatsanwalt eröffnete daraufhin eine Untersuchung und sprach bald einmal von Wahlfälschung. Die Grünliberalen erhielten nachträglich einen zusätzlichen Sitz im Grossen Rat zugesprochen. Abtreten musste ihn die SVP. Seit heute Dienstag steht der mutmassliche Wahlfälscher vor Gericht.

Unterlagen der Thurgauer Grossratswahlen, die im Rahmen der Abklärungen der Fälschungsvorwürfe nochmals kontrolliert wurden.

Unterlagen der Thurgauer Grossratswahlen, die im Rahmen der Abklärungen der Fälschungsvorwürfe nochmals kontrolliert wurden.

Bild: Reto Martin
(15.4.2020)

Der drastische Fall aus dem Thurgau zeigt, dass auch das Schweizer Wahlsystem nicht gegen Betrug gefeit ist. Wie kann eine Wiederholung in Zukunft verhindert werden? Genau über diese Frage wird am Mittwoch beim Ostschweizer Regionalfernsehen TVO in der Sendung «Zur Sache» diskutiert. Zur Wort kommen dabei Ueli Fisch, Fraktionschef der Grünliberalen im Thurgauer Kantonsparlament, SVP-Fraktionschef Stephan Tobler, der Frauenfelder Stadtpräsident und FDP-Fraktionschef Anders Stokholm sowie Patrick Aeschlimann, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Gemeinden der Fachhochschule Ost.

Die Erstausstrahlung der Diskussionssendung «Zur Sache» über die Wahlfälschung im Thurgau findet am Mittwoch, 18.30 Uhr, statt. Danach wird sie stündlich wiederholt. Ebenfalls zu finden ist die Debatte natürlich im Internetauftritt des Regionalfernsehens. Moderiert wird die Sendung von Tagblatt-Chefredaktor Stefan Schmid.

Dienstag, 6. Juli - 15:07 Uhr

Wegen grossem Interesse: Wohnbaugenossenschaft lädt erneut zur Besichtigung der Fahnenfabrik in St.Fiden ein

(mem) In der ehemaligen Fahnenfabrik Stadelmann in St.Fiden werden 22 Lofts für Seniorinnen und Senioren gebaut. Als Genossenschaftspräsident Christoph Posselt kürzlich zu einer Begehung einlud, war das Interesse gross. So gross, dass der Anlass wiederholt wird: morgen Mittwoch, 19 Uhr, an der Lindenstrasse 122 in St.Gallen.

Die ehemalige Fahnenfabrik in St.Fiden wird zum Daheim von Seniorinnen und Senioren, die ihren Lebensabend eigenständig, aber in Gesellschaft verbringen wollen.

Die ehemalige Fahnenfabrik in St.Fiden wird zum Daheim von Seniorinnen und Senioren, die ihren Lebensabend eigenständig, aber in Gesellschaft verbringen wollen.

Bild: PD

Beim ersten Mal schauten sich 40 Personen das ehemalige Industriegebäude mit den grossen Fenstern an. «Besonders beeindruckt hat der riesige Dachgarten mit über 750 Quadratmetern Fläche und schöner Abendsonne», sagt Posselt.

«Die meisten Seniorenwohnungen in St.Gallen sind langweilig – unsere werden frech und pfiffig», meint Posselt. Weil ein attraktives Angebot in der Stadt fehle, würden Private in die Bresche springen und ihr eigenes Wohnprojekt verwirklichen. Es werden jetzt weitere «Mitstreiterinnen und Mitstreiter» gesucht.

Dienstag, 6. Juli - 13:42 Uhr

Verfolgungsjagd am Unteren Graben: Huhn hält drei Feuerwehrleute auf Trab

(rar/vre) Die Angehörigen der Berufsfeuerwehr St.Gallen sind mit Sicherheit einiges gewohnt. Sie werden nicht nur aufgeboten, wenn's brennt, sondern sie rücken ab und zu auch wegen Tieren aus. Das Einfangen von schwärmenden Bienen, das Beseitigen oder Zügeln von Wespen- und Hornissennestern kommt regelmässig vor. Auch die Bergung einer Katze, die sich in einem Baum verstiegen hat, gehört zum Einsatzspektrum der Feuerwehr. Dass mitten in der Stadt ein Huhn eingefangen werden muss, dürfte hingegen nicht ganz normal sein.

Das eingefangene Huhn in einem Transportbehälter. Die Ausreisserin hielt drei Feuerwehrleute am Montag während rund 50 Minuten in Atem.

Das eingefangene Huhn in einem Transportbehälter. Die Ausreisserin hielt drei Feuerwehrleute am Montag während rund 50 Minuten in Atem.

Bild: Feuerwehr und Zivilschutz SG

Zu genau so einer Hühnerrettung mussten aber am Montag, nach 13 Uhr, Angehörige der Berufsfeuerwehr ausrücken. Am Unteren Graben war ein braunes Huhn in einem Baum gesichtet worden. Die Feuerwehrleute hätten das Tier relativ rasch bei der Grabenhalle lokalisieren können, heisst es dazu im Internetauftritt von Feuerwehr und Zivilschutz St.Gallen. Das Federvieh liess sich dann allerdings nicht so einfach dingfest machen: Beim Versuch, es mit Hilfe der Leiter und eines Netzes einzufangen, flatterte es zuerst auf ein Dach.

Als ihm die Feuerwehrleute dort zu Leibe rücken wollten, flüchtete das Huhn in ein Gebüsch und versteckte sich darin. Aber auch dort entdeckten es die Feuerwehrleute. Nach der nicht ungefährlichen Überquerung der Hauptstrasse, landete das Tier schliesslich in einem Kellerabgang. Dort nahm die rund 50 Minuten dauernde Verfolgungsjagd ein Ende: Die Feuerwehrleute konnten die Ausreisserin einfangen. Sie wurde dem Tierschutzbeauftragten der Stadtpolizei übergeben.

Dienstag, 6. Juli - 13:03 Uhr
In zwei der drei Autos, die in den Unfall bei Mörschwil verwickelt waren, wurden insgesamt drei Personen unbestimmt verletzt.

In zwei der drei Autos, die in den Unfall bei Mörschwil verwickelt waren, wurden insgesamt drei Personen unbestimmt verletzt.

Bild: Kantonspolizei SG (5.7.2021)

Drei Autos zusammengestossen: drei Verletzte und viel Sachschaden

(kapo/vre) Am frühen Montagabend hat sich auf der Horchentalstrasse bei Mörschwil ein Unfall mit drei Autos ereignet. Drei Personen - eine 21-jährige Lenkerin und ihre Beifahrerin sowie ein 68-jähriger Lenker - wurden dabei verletzt und mussten von zwei Ambulanzen ins Spital gefahren werden. Zudem entstand grosser Sachschaden: Zwei Autos wurden gemäss Mitteilung der Kantonspolizei total beschädigt.

Die Unfallstelle beim Autobahnzubringer zwischen Mörschwil und Goldach.

Die Unfallstelle beim Autobahnzubringer zwischen Mörschwil und Goldach.

Bild: Kantonspolizei SG (5.7.2021)

Am Montag, gegen 17.20 Uhr, fuhr eine 21-Jährige mit ihrem Auto auf der Horchentalstrasse von Mörschwil in Richtung Goldach. Sie beabsichtigte links auf die Autobahn in Richtung St.Gallen abzubiegen. Dabei übersah sie das entgegenkommende Auto eines 68-Jährigen. Durch die Wucht des Zusammenstosses wurden die beiden Fahrzeuge auch noch in ein an der Kreuzung stehendes drittes Auto eines 44-Jährigen geschoben.

Dienstag, 6. Juli - 12:49 Uhr

Diebe auf der Baustelle: Werkzeuge für mehrere tausend Franken gestohlen

(kapo/vre) Zwischen Freitag, 17.30 Uhr, und Montag, 6.30 Uhr, haben Einbrecher eine Baustelle an der Ahornstrasse in St.Gallen heimgesucht. In der Überbauung Waldacker knackten die Unbekannten das Vorhängeschloss einer Baubaracke. Sie suchten gemäss Mitteilung der Kantonspolizei schliesslich mit Elektrowerkzeugen im Wert von mehreren tausend Franken das Weite.

Dienstag, 6. Juli - 8:34 Uhr
Im Kanton St.Gallen sind seit Ausbruch der Pandemie 42'869 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Im Kanton St.Gallen sind seit Ausbruch der Pandemie 42'869 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Bild: Reto Voneschen

Coronasituation im Kanton St.Gallen: Sieben neue Coronafälle

(SK/stm) Der Kanton St.Gallen meldet im Internet für Montag sieben neue laborbestätigte Coronafälle. Die Gesamtzahl der Ansteckungen seit März 2020 liegt jetzt bei 42'869. Erfreulich: Es wurde auch am Montag kein Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten seit Frühling 2020 bleibt damit bei 716.

Dienstag, 6. Juli - 8:20 Uhr

St.Galler Impfzentrum Lerchenfeld wird ab 9. August aufgelöst

(evw) Ab nächstem Monat bekommt das St.Galler Impfzentrum eine neue Adresse. Personen, die in den letzten Tagen eine Info-Mail bezüglich des Impftermins im St.Galler Lerchenfeld erhalten haben, werden darauf hingewiesen, dass ab dem 9. August der Impfstandort im Curling-Center aufgelöst wird. Das schreibt das Newsportal FM1Today.

Als Grund nennt das St.Galler Gesundheitsdepartement den Fortschritt der Impfkampagne sowie den Eigenbedarf des Curling-Centers. Doch wo wird in der Stadt St.Gallen künftig geimpft? Der Standort scheint bereits bekannt zu sein, wie FM1Today am Dienstag weiter vermeldet. Dieser liege «in unmittelbarer Nähe des Impfzentrums», heisst es vom Kanton. Der genaue Ort werde aber erst kommuniziert, wenn alle Details geklärt seien.

Dienstag, 6. Juli - 7:25 Uhr

Junge Grünliberale übergeben Petition: 1'587 Unterschriften zum besseren Schutz von Bambi vor Mähmaschinen

(pd/vre) Heute Mittwoch übergeben die Jungen Grünliberalen des Kantons St.Gallen Regierungsrat Beat Tinner ihre Petition zum besseren Schutz der Rehkitze vor landwirtschaftlichen Maschinen. Seit dem Sammelstart vom April kamen 1'587 Unterschriften für das Anliegen zusammen. In einer Mitteilung zeigen sich die Jungen Grünliberalen mit dem Sammelerfolg «höchst zufrieden».

Heute engagieren sich auch Jagdgesellschaften bei der Suche nach Rehkitzen in Flächen, die gemäht werden sollen. Im Bild ein gerettetes Rehkitz bei Amlikon TG.

Heute engagieren sich auch Jagdgesellschaften bei der Suche nach Rehkitzen in Flächen, die gemäht werden sollen. Im Bild ein gerettetes Rehkitz bei Amlikon TG.

Bild: PD (26.6.2021)

In der Schweiz werden gemäss Mitteilung Jahr für Jahr schätzungsweise 1'500 bis 2'000 Rehkitze durch landwirtschaftliche Maschinen getötet. Dies, obwohl erprobte Konzepte zu ihrem Schutz bestehen. Die St.Galler Petition verlangt von der Kantonsregierung «einfache, aber effektive Massnahmen zum besseren Schutz der Rehkitze».

Konkret soll der Kanton Empfehlungen oder Weisungen für den landwirtschaftlichen Sektor erlassen, um die Zahl der Rehkitztötungen möglichst stark zu senken. Zum zweiten sollen Präventionsmassnahmen wie die Suche nach Rehkitzen in Wiesen vor dem Mähen, Schutzvorrichtungen an Mähmaschinen oder die Zusammenarbeit mit dem Verein Rehkitzrettung Schweiz finanziell unterstützt werden. Und drittens soll eine Meldepflicht für Rehkitzunfälle eingeführt werden.

Dienstag, 6. Juli - 7:15 Uhr

In Vollblüte

Momentaufnahme. Derzeit blüht es in vielen Gärten in der Stadt St.Gallen. Speziell prächtig kommen im Moment aber die Malven an einer Stützmauer an der Rosenbergstrasse hinter dem Hauptbahnhof daher.

Momentaufnahme. Derzeit blüht es in vielen Gärten in der Stadt St.Gallen. Speziell prächtig kommen im Moment aber die Malven an einer Stützmauer an der Rosenbergstrasse hinter dem Hauptbahnhof daher.

Bild: Reto Voneschen (5.7.2021)
Montag, 5. Juli - 16:59 Uhr

Eine Idee meldet sich zurück: Nach der Ostsee von Christoph Züllig, die Westsee im Claro-Laden

(vre) Die beiden Illustrationen sind sehenswert: Der Sittergraben ist aufgestaut. Unter der Fürstenlandbrücke sowie den Viadukten von SBB und SOB blaut ein See vor sich hin. Mit einem einsamen Boot, wie sich das gehört. Auf den ersten Blick sieht das Ganze aus wie ein Persiflage der ernsthaft gemeinten Idee eines Sees für St.Gallen. Unternehmer Christoph Züllig hat damit im Frühling Diskussionen, Zustimmung, Kopfschütteln und auch Lacher ausgelöst.

Die Westsee, der aufgestaute Sittergraben zwischen Bruggen (links) und Winkeln.

Die Westsee, der aufgestaute Sittergraben zwischen Bruggen (links) und Winkeln.

Illustration: Karrer Works

Züllig findet, St.Gallen leide darunter, dass es keine grosse Wasserfläche als Nachbarin habe. Als Vision hat er in zwei Inseraten im «St.Galler Tagblatt» die Idee skizziert, bei St.Fiden die Talsohle aufzustauen und daraus den Ostsee zu machen. Idyllisch, touristisch interessant - und technisch zwar nicht unmöglich, aber sehr, sehr anspruchsvoll zu realisieren, wie Fachleute meinen. Für die Kleinigkeit von 300 Millionen Franken, so die Kostenschätzung des Unternehmers, wäre so ein See zu haben.

Der SOB-Viadukt über dem Westsee.

Der SOB-Viadukt über dem Westsee.

Illustration: Karrer Works

Und jetzt also der Westsee, der aufgestaute Sittergraben. Die Illustrationen sind allerdings nicht als Diskussionsbeitrag zur etwas eingeschlafenen Debatte um den See für St.Gallen gedacht. Es handelt sich schlicht und ergreifend um Werbung für den Claro-Laden in der Engelgasse. Trittbrett-Werbung also, die auf ein Thema aufspringt, das in letzter Zeit viel mediale Beachtung gefunden hat. Wohl in der Hoffnung, dass die Medien jetzt wieder aufspringen werden...

Montag, 5. Juli - 15:57 Uhr

Die FDP lernt Boule spielen: Besuch beim Pétanque-Verein St.Gallen als Auftakt zum diesjährigen öffentlichen Sommerprogramm

(pd/vre) Wer schon lange mit oder gegen die FDP Boule spielen wollte, hat am kommenden Samstag Gelegenheit dazu: Das Sommerprogramm der Stadtpartei startet in diesem Jahr mit einem geselligen Anlass, einem Besuch beim St.Galler Pétanque-Verein. Treffpunkt dafür ist am Samstag, 9.30 Uhr, beim Boulodorme an der Werkstrasse 6. Nach einer Einführung in die Sportart steht ein kleines FDP-Turnier auf dem Programm, das gegen Mittag in einen Apéro mit Imbiss übergeht.

Viele Mitglieder des Pétanque-Club St.Gallen-Appenzell-Thurgau sind im Sommer im Leonhardspärklein anzutreffen.

Viele Mitglieder des Pétanque-Club St.Gallen-Appenzell-Thurgau sind im Sommer im Leonhardspärklein anzutreffen.

Bild: Ralph Ribi (10.8.2014)

Pétanque wird schon längst nicht mehr nur unter Platanen in Südfrankreich gespielt. Auch in St.Gallen werden die Metallkugeln seit Jahren mit Leidenschaft und Hingabe geworfen. Im Sommer geschieht dies meist im St.-Leonhard-Pärklein, in der kalten Jahreszeit im Boulodrom an der Werkstrasse. Der St.Galler Pétanque-Verein existiert seit 2003. Bei ihm sind Plauschspielerinnen und Plauschspieler ebenso willkommen wie jene, die ambitioniert an Turnieren teilnehmen. Zum Verein gehören heute über 140 Aktivmitglieder, darunter über 20 Lizenzspielerinnen und -spieler.

Eine Anmeldung ist für die Teilnahme am FDP-Besuch im Boulodrom obligatorisch. Anmelden kann man sich per E-Mail oder unter Telefon 071'222'45'45 beim FDP-Sekretariat.

Montag, 5. Juli - 15:25 Uhr

St.Galler Festspiele: Extravorstellung der Oper «Notre Dame» am kommenden Samstag auf dem Klosterplatz

Szenenbild der Oper «Notre Dame» auf dem St.Galler Klosterplatz. Sie erzählt die Geschichte des Glöckners von Notre-Dame in Paris.

Szenenbild der Oper «Notre Dame» auf dem St.Galler Klosterplatz. Sie erzählt die Geschichte des Glöckners von Notre-Dame in Paris.

Bild: PD/T+T-Fotografie

(pd/vre) Die diesjährige Festspieloper «Notre Dame» auf dem Klosterplatz ist bei der Kritik sehr gut angekommen und begeistert auch das Publikum. Alle Vorstellungen waren daher rasch ausverkauft. Aus diesem Grund und weil die Aufführung vom vergangenen Samstag ein Opfer des weiterhin wechselhaften Wetters wurde, hat das Theater St.Gallen eine Extravorstellung der Oper angesetzt. Sie geht am kommenden Samstag, ab 21 Uhr, über die Freiluftbühne auf dem Klosterplatz. Die Aussichten auf eine stimmige Dernière der 16. St.Galler Festspiele seien dabei gut, heisst es in einer Mitteilung des Theaters: Es ist ein sonniges Wochenende angesagt.

Tickets zur Zusatzvorstellung und detaillierte Informationen zur Oper gibt's im Internet.

Montag, 5. Juli - 13:40 Uhr

Dosenbach dreht auf dem Bärenplatz ein Werbevideo

Die Filmcrew zwischen «Dosenbach»-Filiale und dem Bären auf dem St.Galler Bärenplatz.

Die Filmcrew zwischen «Dosenbach»-Filiale und dem Bären auf dem St.Galler Bärenplatz.

Bild: Sandro Büchler
(5.7.2021)

(sab) Filmkameras und auffällige gekleidete Models am Montagmittag auf dem Bärenplatz: ein Hauch Hollywood in St.Gallen. Der Schuh- und Sportartikelhändler Dosenbach dreht zurzeit ein Werbevideo rund um die Filiale an der Multergasse, wie eine Sprecherin vor Ort verrät. Weitere Details zum Dreh gibt sie aber (noch) nicht preis.

Montag, 5. Juli - 12:15 Uhr

Wassertemperaturen Freibäder Stadt und Region St.Gallen

Stand: 21. Juli 2021, 10.00 Uhr
Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld 23
Freibad Rotmonten 22
Familien- und Frauenbad Dreilinden 20
Gemeinschaftsbad Mannenweier 22
Schwimmbad Arbon
Becken 26
See 21,9
Schwimmbad Waldstatt 24,5
Badhütte Rorschach 22,9
Montag, 5. Juli - 11:52 Uhr

Wie es nach der Sekundar- und Realschule weitergehen soll: 95,8 Prozent der Schulabgängerinnen und Schulabgänger haben eine Lösung

(SK/vre) Ende Woche starten die Sommerferien. Im Kanton St.Gallen haben damit über 4'500 Jugendliche das Ende ihrer Volksschulzeit erreicht. Ihre Befragung durch das Amt für Berufsbildung zeigt gemäss Mitteilung vom Montag ein erfreuliches Bild: 95,8 Prozent der aus der Volksschule austretenden Schülerinnen und Schüler hatten Anfang Juni bereits eine Anschlusslösung gefunden. Wobei die Chancen auf eine Lösung für starke und schwache Schülerinnen und Schüler fast gleich hoch ist.

Die Gebäude der Sekundarschule Blumenau in St.Gallen: Auch hier endet diese Woche die Volksschulzeit für etliche Jugendliche.

Die Gebäude der Sekundarschule Blumenau in St.Gallen: Auch hier endet diese Woche die Volksschulzeit für etliche Jugendliche.

Bild: David Suter
(5.11.20214)

Jedes Jahr führt das Amt für Berufsbildung in Zusammenarbeit mit den Schulen und der Fachstelle für Statistik eine flächendeckende Schulabgängerbefragung durch. Am Stichtag, dem 4. Juni, wurden insgesamt 4'582 Jugendliche aus den Sekundar-, Real- und Kleinklassen sowie den Brückenangeboten erfasst. Das sind 267 weniger als im Vorjahr. Bei der Umfrage wurde ein nahezu vollständiger Rücklauf verzeichnet.

Am Stichtag hatten 4‘389 Schulabgängerinnen und Schulabgänger oder 95,8 Prozent eine Anschlusslösung gefunden (Vorjahr 4‘562 Personen, 94,1 Prozent). Die diesjährige Befragung zeigt, dass über vier Fünftel der Jugendlichen der dritten Oberstufe und der aktuellen Brückenangebote eine Lehrstelle oder eine schulische Anschlusslösung gefunden haben. Weitere 10,7 Prozent besuchen ein staatliches Brückenangebot oder haben eine private Lösung. Noch auf der Suche sind gut 3,6 Prozent; insgesamt haben 4,2 Prozent in der Befragung noch keine Lösung angegeben.

Die Zahl der Jugendlichen, die in eine weiterführende Schule übertreten, ist gegenüber dem letztjährigen Wert um 16 Personen oder ein Prozent auf 11,3 Prozent gestiegen. Die Zahl der Jugendlichen, die eine Berufslehre beginnen, ist zwar leicht gesunken (minus 119 Personen), wegen der tieferen Gesamtzahl ist ihr Anteil an den Schulabgängerinnen und Schulabgänger aber um 1, 5 Prozentpunkte auf 72,5 Prozent gestiegen.

Über 70 Prozent der Schulabgängerinnen und Schulabgänger im Kanton St.Gallen steigen diesen Sommer in eine Lehre ein.

Über 70 Prozent der Schulabgängerinnen und Schulabgänger im Kanton St.Gallen steigen diesen Sommer in eine Lehre ein.

Bild: Trix Niederau

Am Stichtag hatten von den Absolventinnen und Absolventen der Sekundarschule 98,8 Prozent (Vorjahr 98,4 Prozent) und der Realschule 95,4 Prozent (Vorjahr 92,8 Prozent) eine Anschlusslösung. Absolventen von Kleinklassen verzeichnen mit 91,8 Prozent eine erfreulich starke Zunahme der Anschlusslösungen (Vorjahr 82,6 Prozent). Bei Absolventen von Brückenangeboten liegt die Erfolgsquote mit 85,6 Prozent ebenfalls leicht über dem Vorjahr (84 Prozent).

Montag, 5. Juli - 11:52 Uhr

Im Kanton gibt es mehr offene Lehrstellen als Jugendliche, die eine suchen: KV-Lehre erfreut sich weiterhin grosser Beliebtheit

(SK/vre) Für Lehrbetriebe im Kanton St.Gallen bleibt es schwierig, alle vorhandenen Lehrstellen zu besetzen. Den 193 Jugendlichen (Vorjahr 287), die noch keine Anschlusslösung nach der Volksschule haben, steht nämlich gemäss Mitteilung des Kantons ein Überhang von 1‘586 frei gemeldeter Lehrstellen gegenüber. Wie im Vorjahr verteilen sich die offenen Lehrstellen auf rund 150 Berufe und betreffen auch teils traditionell begehrte oder als anspruchsvoll geltende Berufe. Diesen Sommer zählt der Kantons St.Gallen über 4500 Schulabgängerinnen und Schulabgänger.

Das Kaufmännische Berufs- und Weiterbildungszentrum (KBZ) am Rand der St.Galler Kreuzbleiche muss sich um Nachwuchs keine Sorgen machen. Nach steht eine KV-Lehre bei Jugendlichen hoch im Kurs.

Das Kaufmännische Berufs- und Weiterbildungszentrum (KBZ) am Rand der St.Galler Kreuzbleiche muss sich um Nachwuchs keine Sorgen machen. Nach steht eine KV-Lehre bei Jugendlichen hoch im Kurs.

Bild: Ralph Ribi
(30.7.2013)

Die Liste offener Lehrstellen deutet für die Fachleute des Kantons darauf hin, dass alle Jugendlichen, die noch auf der Suche sind, intakte Chancen haben, eine Lehrstelle zu finden. Das kantonale Amt für Berufsbildung genehmigt dieses Jahr Lehrverträge bis noch 31. Oktober. Die «Hitliste» der zwanzig von den Schulabgängerinnen und Schulabgängern am häufigsten gewählten Berufe zeigt nur geringfügige Veränderungen gegenüber dem Vorjahr. Insbesondere sind die fünf Spitzenplätze unverändert:

  1. Kaufmann/Kauffrau: 536 Schulabgängerinnen und Schulabgänger wollen eine KV-Lehre starten. Im Vorjahr waren es 572.
  2. Fachmann/Fachfrau Gesundheit: 217 Personen in diesem, 230 Personen im Vorjahr .
  3. Detailhandelsfachmann/Detailhandelsfachfrau: 212 Personen in diesem, 188 im Vorjahr.
  4. Elektroinstallateur/Elektroinstallateurin: 146 Personen in diesem, 115 im Vorjahr.
  5. Polymechaniker/Polymechanikerin: 105 Personen in diesem, 137 Personen im Vorjahr.
Montag, 5. Juli - 11:01 Uhr

Auffahrunfall der etwas anderen Art: 16-Jährige verletzt sich bei Zusammenstoss mit Mofas

(kapo/vre) Am Sonntagnachmittag ist es auf der Steinacherstrasse in Tübach zu einer Auffahrkollision von zwei Mofas gekommen. Eine 16-Jährige verletzte sich dabei leicht und musste gemäss Mitteilung der Kantonspolizei mit leichten Verletzungen ins Spital gebracht werden.

Nach dem Auffahrunfall in Tübach: Die darin verwickelten Mofas stehen an der Steinacherstrasse, während die Fahrerin des hinteren Zweirades in der Ambulanz erstversorgt wird.

Nach dem Auffahrunfall in Tübach: Die darin verwickelten Mofas stehen an der Steinacherstrasse, während die Fahrerin des hinteren Zweirades in der Ambulanz erstversorgt wird.

Bild: Kantonspolizei SG
(4.7.2021)

Die junge Frau war am Sonntag, 14.10 Uhr, mit ihrem Mofa von Tübach aus in Richtung Goldach-Obersteinach. Aus unbekannten Gründen prallte sie mit ihrem Gefährt auf der Steinacherstrasse von hinten gegen das stillstehenden Mofa eines 15-Jährigen. Die Jugendliche stürzte und verletzte sich leicht. Es entstand zudem geringer Sachschaden.

Montag, 5. Juli - 10:45 Uhr

Aktion Stadtwildtiere will Vernetzung von Gärten und Grünräumen verbessern: Freie Bahn für Igel, Eichhörnchen & Co.

(pd/vre) Das Projekt Stadtwildtiere lanciert dieser Tage sein Projekt für diesen Sommer. In diesem Jahr geht’s gemäss Mitteilung vom Montag um die Vernetzung von Gärten und Grünräumen zugunsten von kleinen Wildtieren. Es heisst «Freie Bahn für Igel, Eichhörnchen & Co.». Daran teilnehmen können alle Interessierten. Informationen dazu gibt's im Internet.

Für Igel können Gartentreppen bereits zum grossen Hindernis werden.
8 Bilder
Eichhörnchen bewegen sich am liebsten von Baum zu Baum. Sie lieben deshalb Quartiere mit einem dichten Bestand alter Bäume.
Gartenteiche mit steilen Ufern können Todesfallen für kleine Tiere werden. Ein Ausstieg schafft Abhilfe.
Katzentüren sind vielenorts eine Selbstverständlichkeit. Wieso eigentlich nicht auch Igel-Durchgänge in Gartenzäunen?
Ein naturnah gestalteter Garten ist nicht nur Lebensraum für Wildtiere. Er erfreut auch das Auge der Menschen, der ihn nutzen können.
Eine naturnahe Gartengestaltung mit einheimischen Pflanzen und Büschen ist auch rund um Wohnhäuser sehr gut möglich.
Stadt-Igel sind nicht nur auf naturnahe Lebensräume in unseren Gärten angewiesen, sie müssen auch zwischen Grünflächen zirkulieren können.
Ein Stadt-Igel auf nächtlicher Erkundungstour in seinem ausgedehnten Revier.

Für Igel können Gartentreppen bereits zum grossen Hindernis werden.

Bild: Rahel Fierz (Wilde Nachbarn Pfannenstil)

Mauern, Zäune, Treppen, Lichtschächte: Siedlungsgebiete sind Labyrinthe für kleine Wildtiere, die wie Igel und Eichhörnchen zu Fuss unterwegs sind. Bereits ein Hindernis mit einer Höhe von 25 Zentimetern ist für Igel nicht mehr überwindbar. So können naturnahe Flächen für das Stacheltier unerreichbar bleiben, da der Zugang versperrt ist. Eichhörnchen hingegen sind nicht gern am Boden unterwegs, sondern bewegen sich am liebsten von Baum zu Baum. Sie leben deshalb in Stadtquartieren, in denen viele alte Bäume nebeneinander wachsen. Grosse, offene Flächen sind für die flinken Kletterer meist unüberwindbare Hindernisse.

Hier will die aktuelle Stadtwildtiere-Kampagne «Freie Bahn für Igel, Eichhörnchen & Co.» ansetzen. Barrieren sollen verschwinden, Fallen entschärft werden sowie neue Korridore für Igel und Eichhörnchen entstehen. Eine Postkartenserie und ein Merkblatt geben Tipps zur Gestaltung einer wildtierfreundlichen Wohnumgebung und zur Aufwertung von Grünräumen.

Zusammen mit Freiwilligen aus der Bevölkerung werden Durchschlüpfe und Hindernisse für Igel kartiert und so die Durchlässigkeit eines bestimmten Gebietes untersucht. Bestehende und neu geschaffene Durchgänge können mit kleinen Plaketten sichtbar gemacht. Interessierte können diese per E-Mail bestellen und Beobachtungen von Durchschlüpfen auf der Plattform im Internet melden.

Igel vor einem für sie gebauten Unterschlupf: Zwei der Stacheltiere liefen der Aktion Stadtwildtiere im Oktober 2016 vors Objektiv der Fotofalle.

Igel vor einem für sie gebauten Unterschlupf: Zwei der Stacheltiere liefen der Aktion Stadtwildtiere im Oktober 2016 vors Objektiv der Fotofalle.

Bild: Stadtwildtiere

Die Aktion Stadtwildtiere ist seit 2015 in St.Gallen aktiv. Sie hat zum Ziel, die Bevölkerung für die Wildtiere im Siedlungsraum zu sensibilisieren und gleichzeitig ihr Vorkommen zu dokumentieren, erlebbar zu machen und zu fördern. Am Programm, das von der Stadt, dem Naturmuseum und den Naturorganisationen getragen wird, kann man aktiv mitmachen. Etwa durch das Eintragen von Wildtier-Beobachtungen in eine elektronische Datenbank oder durch die Teilnahme am alljährlichen Forschungsprojekt.

Montag, 5. Juli - 9:27 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 32 Neuansteckungen und ein Todesfall übers Wochenende

(SK/vre) Der Kanton St.Gallen meldet im Internet fürs Wochenende (Freitag, Samstag und Sonntag) 32 neue laborbestätigte Coronafälle. Die Gesamtzahl der Ansteckungen seit März 2020 liegt jetzt bei 42'862. Übers Wochenende wurde zudem ein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten seit Frühling 2020 steigt damit auf 716.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Sonntag, 4. Juli, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Sonntag, 4. Juli, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Tief ist auch die Zahl der Hospitalisationen wegen Covid-19: Derzeit liegt nur noch eine Person deswegen in einem St.Galler Spital. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei zwölf, die 14-Tage-Inzidenz bei 21. Diese Werte bezeichnen die Zahl der Fälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen jeweils hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Geografisch gesehen liegt der Schwerpunkt der Coronapandemie derzeit im Süden des Kantons St.Gallen. Hotspot ist weiterhin der Wahlkreis See-Gaster mit einer 14-Tage-Inzidenz von 43,85, gefolgt vom Toggenburg mit 29.82. Dies bei einem kantonalen Durchschnitt von derzeit 21 Fällen in 14-Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner. Zielich genau im kantonalen Schnitt liegt der Wahlkreis Wil mit 20,94, gefolgt vom Sarganserland mit 19,29.

Die Verteilung der neuen Coronafälle auf die St.Galler Wahlkreise gemessen an der 14-Tage-Inzidenz. Stand: Donnerstag, 1. Juli 2021.

Die Verteilung der neuen Coronafälle auf die St.Galler Wahlkreise gemessen an der 14-Tage-Inzidenz. Stand: Donnerstag, 1. Juli 2021.

Grafik: Fachstelle Statistik Kanton SG

Die tiefsten Zahlen bei den Neuansteckungen weisen im Kanton St.Gallen derzeit die Wahlkreise Rorschach (11,38), Werdenberg (12,51), St.Gallen-Gossau (13,84) und das Rheintal (16,14) auf.

Montag, 5. Juli - 7:37 Uhr

Am Dienstag tagt das St.Galler Stadtparlament: Im Zentrum steht die - ausgezeichnet abschliessende - Rechnung des Coronajahres 2020

(vre) Am Dienstag, ab 16 Uhr, tritt das St.Galler Stadtparlament zu seiner letzten Sitzung vor den Sommerferien zusammen. Traditionellerweise steht dabei der Rückblick aufs vergangene Geschäftsjahr, in dem Fall das Coronajahr 2020, im Zentrum. Zur Sitzung ist Publikum zugelassen. Allerdings gilt in der Olma-Halle 1.2 weiterhin konsequente Maskenpflicht; davon ausgenommen sind nur Parlaments- und Stadtratsmitglieder, wenn sie ein Votum halten.

Die Bank der Stadtregierung im provisorischen Parlamentssaal in der Olma-Halle 1.2.

Die Bank der Stadtregierung im provisorischen Parlamentssaal in der Olma-Halle 1.2.

Bild: Benjamin Manser
(12.1.2021)

Die Traktandenliste der Parlamentssitzung weist 13 Punkte auf. Das grösste und mit Sicherheit am meisten diskutierte Geschäft ist die Stadtrechnung 2020. Sie hat statt mit roten mit tiefschwarzen Zahlen abgeschlossen, nämlich fast 40 Millionen Franken besser als erwartet. Rund die Hälfte des Besserabschlusses ist allerdings auf Buchgewinne beim Abtausch eines Pakets von Grundstücken mit der Ortsbürgergemeinde und der Neubewertung von Baurechtsverträgen an der Martinsbruggstrasse zurückzuführen.

Statt eines Lochs von 12,1 weist die Stadt für 2020 in der Laufenden Rechnung einen Gewinn von 5,83 Millionen aus. Doch das ist noch nicht das ganze positive Bild: Zusätzlich konnte sie vorzeitig 15 Millionen des Dotationskapitals der Stadtwerke sowie die zusätzlichen 4,9 Millionen der städtischen Olma-Beteiligung wegen der Coronakrise abschreiben. Ein Wermutstropfen des Abschlusses 2020 ist die Investitionsrechnung: Das Budget hatte Bruttoinvestitionen von 112,4 Millionen vorgesehen, in Tat und Wahrheit wurden nur 56,7 Millionen investiert.

Am Dienstag vertritt erstmals Stadtpräsidentin Maria Pappa einen Abschluss der Stadtkasse im Parlament.

Am Dienstag vertritt erstmals Stadtpräsidentin Maria Pappa einen Abschluss der Stadtkasse im Parlament.

Bild: Benjamin Manser
(12.1.2021)

Neben der Rechnung wird sich das Stadtparlament am Dienstag mit Jahresberichten und mit Kreditüberschreitungen des vergangenen Jahres beschäftigen. Dazu kommt der Bericht über hängige Motionen und Postulate. Weiter stellt der Stadtrats eine Legislaturziele für die laufende Amtsdauer zur Diskussion, und es sind drei Ersatzwahlen in ständige Parlamentskommissionen vorzunehmen. Wenig Zeit wird das erste Traktandum in Anspruch nehmen. Der Bericht der ständigen parlamentarischen Kommissionen über Vorstösse von Jugendlichen und Migranten fällt nämlich kurz aus: Es sind auch 2020 keine eingegangen.

Auf den üblichen Kanälen wird live von der siebten Parlamentssitzung der Amtsdauer 2021 bis 2024 berichtet. Einerseits betreibt die «Tagblatt»-Stadtredaktion ihren Liveticker bei «Tagblatt online», anderseits berichtet die Stadtkanzlei live auf Twitter über die Beschlüsse des Parlaments.

Sonntag, 4. Juli - 18:35 Uhr
Ein 75-Jähriger verletzte sich beim Sturz von dieser Leiter schwer.

Ein 75-Jähriger verletzte sich beim Sturz von dieser Leiter schwer.

Bild: Kantonspolizei SG (3.7.2021)

75-Jähriger bei Sturz vom Heuboden schwer verletzt

(kapo/vre) Schwere Verletzungen hat sich am Samstagabend in Eggersriet ein 75-Jähriger beim Sturz vom Heu- auf einen Betonboden zugezogen. Es gelang dem Man dennoch telefonisch die Rettungskräfte zu alarmieren. Der Verunfallte wurde durch die Sanität versorgt und ins Spital gebracht.

Der 75-Jährige war am Samstag, gegen 19 Uhr, damit beschäftigt Heu für seine Kühe bereitzustellen. Beim Verlassen des Heubodens stieg er gemäss Mitteilung der Kantonspolizei St.Gallen rückwärts die Leiter hinunter, machte einen Fehltritt und stürzte auf den Betonboden.

Sonntag, 4. Juli - 13:04 Uhr

Unterwegs in Gossau auf nasser Fahrbahn: 72-jährige Velofahrerin stürzt und verletzt sich

Die Velofahrerin erlitt unbestimmte Verletzungen.

Die Velofahrerin erlitt unbestimmte Verletzungen.

Bild: Kantonspolizei SG (3.7.2021)

(kapo/nat) Eine 72-Jährige war am Samstagabend mit ihrem Velo auf der regennassen Fahrbahn der Gossauer Bahnhofstrasse in Richtung Bahnhof und Fürstenlandsaal unterwegs. Die Frau trug keinen Helm. Als sie das schmale Metallband befuhr, welches in die Strasse eingelassen ist, rutschten die Räder des Velos weg und die Fahrerin stürzte auf den Asphalt.

Die Velofahrerin stürzte beim Überfahren des Metallbandes in der Strassenmitte.

Die Velofahrerin stürzte beim Überfahren des Metallbandes in der Strassenmitte.

Bild: Kantonspolizei SG (3.7.2021)

Die 72-Jährige verletzte sich beim Sturz unbestimmt. Sie wurde durch die Rettung betreut und ins Spital gebracht.

Sonntag, 4. Juli - 10:10 Uhr

Autofahrerin prallt frontal gegen parkierten Personenwagen

Die 18-Jährige verletzte sich beim Vorfall nicht.

Die 18-Jährige verletzte sich beim Vorfall nicht.

Bild: Stadtpolizei SG (3.7.2021)

(stapo/nat) Am Samstagvormittag kam es auf der Dufourstrasse in St.Gallen zu einer Kollision mit einem parkierten Fahrzeug. Eine 18-jährige Autolenkerin wurde durch eine auf der Beifahrerseite umgekippte Getränkedose abgelenkt und prallte mit ihrem Wagen frontal gegen einen parkierten Personenwagen. Dabei entstand erheblicher Sachschaden. Wie die Stadtpolizei mitteilt, wurde beim Zwischenfall aber niemand verletzt.

Die Autolenkerin fuhr in dieses parkierte Fahrzeug.

Die Autolenkerin fuhr in dieses parkierte Fahrzeug.

Bild: Stadtpolizei SG (3.7.2021)
Samstag, 3. Juli - 19:15 Uhr

Saison startet auf dem Gallusplatz: Erster Flohmarkt nach anderthalb Jahren Corona-Zwangspause

Momentaufnahme. Am Samstag hat nach anderthalb Jahren Corona-Zwangspause erstmals in der St.Galler Altstadt wieder ein Flohmarkt stattgefunden. Der Start auf dem Gallusplatz ist geglückt – mit viel Publikum und Sonnenschein.

Momentaufnahme. Am Samstag hat nach anderthalb Jahren Corona-Zwangspause erstmals in der St.Galler Altstadt wieder ein Flohmarkt stattgefunden. Der Start auf dem Gallusplatz ist geglückt – mit viel Publikum und Sonnenschein.

Bild: Reto Voneschen (3.7.2021)
Samstag, 3. Juli - 18:40 Uhr

Skateboarder prallt gegen Auto und verletzt sich

(stapo/vre) Am Freitagnachmittag ist es auf der Oberstrasse in St.Gallen zu einem Zusammenstoss zwischen einem Personenwagen und einem Skateboardfahrer gekommen, der sich von seinem Hund ziehen liess. Der Boarder musste mit eher leichten Verletzungen mit der Ambulanz zur Kontrolle ins Kantonsspital eingeliefert werden. Der Vierbeiner hatte dem Auto noch ausweichen können und blieb anders als sein Herrchen unverletzt

Das Auto wollte auf die Oberstrasse einbiegen, in dem Moment kam der Skateboarder daher, der sich von seinem Hund ziehen liess.

Das Auto wollte auf die Oberstrasse einbiegen, in dem Moment kam der Skateboarder daher, der sich von seinem Hund ziehen liess.

Bild: Stadtpolizei SG (2.7.2021)

Am Freitag, kurz nach 16.30 Uhr, war der 32-jährige Skateboardfahrer auf dem Trottoir der Oberstrasse stadtauswärts unterwegs. Dabei liess er sich gemäss Mitteilung der Stadtpolizei von seinem Hund ziehen. Gleichzeitig wollte ein 51-jähriger Mann aus einer Ausfahrt nach rechts in die Oberstrasse einbiegen. Der Hund konnte dem Auto noch ausweichen. Der Skateboardfahrer kollidierte jedoch mit dem ausfahrenden Fahrzeug und flog wegen der Wucht des Aufpralls über die Motorhaube.

Samstag, 3. Juli - 11:01 Uhr

Frau stürzt mit E-Trottinett in St.Gallen, Mann alkoholisiert mit E-Bike in Gossau unterwegs

In St.Gallen verletzte sich am Freitag eine Frau beim Sturz mit dem E-Trottinett.

In St.Gallen verletzte sich am Freitag eine Frau beim Sturz mit dem E-Trottinett.

Bild: Stadtpolizei SG (2.7.2021)

(stapo/kapo) Am Freitagnachmittag fuhr eine 25-jährige Frau mit ihrem E-Trottinett auf der Sonnegggstrasse in St.Gallen abwärts. Bei der Einmündung Wiesentalstrasse war die Fahrbahn wegen einer Baustelle mit einem Absperrband gesperrt. Beim Versuch unter dem Band durchzufahren verlor die 25-Jährige die Kontrolle über das E-Trottinett und stürzte. Mit Beinverletzungen musste sie ins Kantonsspital gebracht werden. Es entstand geringer Sachschaden.

An der Herisauerstrasse in Gossau verletzte sich am Freitagabend ein 51-Jähriger, der unter Alkoholeinfluss mit seinem E-Bike unterwegs war. Er fuhr über den Randstein aufs Trottoir, stürzte und verletzte sich dabei leicht. Der Mann musste ebenfalls ins Spital eingeliefert werden. Am E-Bike entstand ein Sachschaden von rund 500 Franken.

In Gossau fuhr ein Mann mit dem E-Bike über den Randstein der Herisauerstrasse aufs Trottoir und stürzte.

In Gossau fuhr ein Mann mit dem E-Bike über den Randstein der Herisauerstrasse aufs Trottoir und stürzte.

Bild: Kantonspolizei SG (2.7.2021)
Samstag, 3. Juli - 0:55 Uhr

Nach dem Einzug der italienischen Nationalelf ins EM-Halbfinal: Hunderte Tifosi feiern ausgelassen im St.Galler Stadtzentrum

(sab/vre/ghi) Nach der grossen Enttäuschung über die Niederlage der Schweizer Nationalmannschaft im Elfmeterschiessen gegen Spanien gab es in der St.Galler Innenstadt in der Freitagnacht doch noch Grund zum Feiern. Jedenfalls für all jene, die den «Azzurri» die Daumen drücken. Mit dem 2:1-Sieg gegen Belgien hat sich Italien für das EM-Halbfinal qualifiziert und trifft am Dienstagabend auf Spanien. Einige hundert Tifosi fanden sich kurz nach Abpfiff der Partie am Schibenertor ein, um den Erfolg ihrer «Squadra Azzurra» ausgelassen zu feiern.

Freudenfeier am Schibenertor nach dem EM-Sieg Italiens über Belgien.
18 Bilder
Mit Megafon und rot-weiss-grüner Kappe sitzt der Taktgeber für Gesänge und Sprechchöre auf dem Pfahl des Velolichtsignals.
Ein Video für den eigenen Auftritt in den sozialen Medien und als Erinnerung an einen schönen Abend.
Egal, ob im Auto oder zu Fuss: Die rot-weiss-grüne Fahne muss mit dabei sein.
Man trägt die italienischen Farben auf dem Kopf, aber auch am Oberarm.
Hatte den Oberen Graben für sich allein: Nachdem die Polizei die Autos «ausgesperrt» hat, kurvt ein Italienfan mit E-Trottinett und Fahne vor der «Union» herum.
Die Stadtpolizei reagiert rasch auf die steigende Zahl der feiernden Fans und sperrt am Blumenbergplatz und am Schibenertor Fahrspuren. Ziel: Der öffentliche Verkehr soll rollen können.
Die Stadtpolizei markierte nach Ende des Spiels von Italien gegen Belgien im Stadtzentrum Präsenz, hatte aber - neben der Verkehrsreglung - wenig zu tun, weil die Fans friedlich feierten.
Ausgerüstet für jeden Fall: Stadtpräsidentin Maria Pappa freut sich vor Mitternacht im Dress Italiens am Schibenertor. Das Nati-Trikot ist aber in der Umhängetasche ebenfalls dabei.
Spanien feiert gemeinsam mit Italien den EM-Erfolg vom Freitagabend.
Freude pur.
Mit den italienischen Farben auf dem Oberen Graben unterwegs.
Forza Italia!
Die ganze Familie unterwegs im azurblauen Dress der italienischen Fussball-Nationalmannschaft.
Die Spannung ist gewichen,...
jetzt wird gefeiert.
Die italienische Fahne als Umhang.
Er ist am Dienstag mit Sicherheit auch wieder «auf der Piste».

Freudenfeier am Schibenertor nach dem EM-Sieg Italiens über Belgien.

Bild: Sandro Büchler (2.7.2021)

Zwar sperrte die Polizei schnell Fahrspuren ab, um Autokorsos zu verhindern. Die Feierlaune der Italienerinnen und Italiener trübte das aber nicht. Ein Fan etwa fuhr auf einem E-Trottinett mit italienischer Fahne unter Jubel und Applaus der Schaulustigen zig Runden ums Schibenertor. Andere defilierten zu Fuss mit einer Fahne in Übergrösse. Die Fans stimmten die italienische Nationalhymne, «Italia, Italia»-Fangesänge und «L'Italiano» von Totò Cotugno an. Dirigiert wurde das spontane Konzert von einem Fan namens Marco, der kurzerhand auf dem Velolichtsignal auf der Kreuzung Platz nahm und die jubelnde Menge mit Megafon anfeuerte.

Ein Bad in der Menge nahm auch Stadtpräsidentin Maria Pappa, die gemeinsam mit SP-Parteikollege und «Kaffeehaus»-Betreiber Gallus Hufenus die Partie verfolgt hatte. Sie tanzte und johlte in der Menge und freute sich sichtlich über den Sieg der Italiener. Allerdings trauerte sie auch etwas dem verpassten Halbfinal-Einzug der Schweizer nach, wie sie im Gespräch verriet: «Fast hätte es auch für sie gereicht!» Ganz korrekt hatte die Stadtpräsidentin mit kalabrischen Wurzeln die T-Shirts beider Teams dabei.

Diesmal leitete die Stadtpolizei den Autoverkehr rasch übers Schibenertor ab, danach wurde der Blumenbergplatz gesperrt. Damit wurden Hupkorsos auf den Unteren Graben und die Rosenbergstrasse verbannt, so dass der öffentliche Verkehr zwischen Marktplatz und Hauptbahnhof problemlos rollen konnte. Auf dem Unteren Graben und der Rosenbergstrasse stauten sich zeitweise die Autos.

Freitag, 2. Juli - 21:03 Uhr

Tennisclub St.Gallen eröffnet sein neues Restaurant: «Intermezzo» soll zu einem öffentlichen Treffpunkt für die ganze Stadt werden

(pd/vre) Der Tennisclub St.Gallen (TCSG) hat am Donnerstag sein neues Restaurant eröffnet. Dies geschah coronabedingt in kleinem Rahmen. Das «Intermezzo» befindet sich innerhalb der Anlage des Tennisclubs an der Gatterstrasse hinter der Universität auf dem Rosenberg. Clubhaus und Restaurant wurden gemäss Mitteilung vom Freitag für rund 750’000 Franken renoviert.

Die Anlage des Tennisclubs St.Gallen an der Gatterstrasse in Rotmonten.

Die Anlage des Tennisclubs St.Gallen an der Gatterstrasse in Rotmonten.

Bild: TCSG

Pächter des neuen Restaurants ist Andreas Fuster, dessen Karriere von der Waldegg ob Teufen bis zur Londoner Spitzengastronomie von Anton Mosimann führte. Mit dem neuen und ausdrücklich öffentlichen Lokal will der Tennisclub einen neuen Begegnungsort in der Stadt schaffen, wie TCSG-Co-Präsident Kristofer Roelli an der Eröffnungsfeier vom Donnerstag sagte. Auch externen Gästen steht das Restaurant ab sofort offen.

Die neue Bar im «Intermezzo». Auch sie ist öffentlich.

Die neue Bar im «Intermezzo». Auch sie ist öffentlich.

Bild: TCSG

Der Umbau von Clubhaus und Restaurant ist Schlusspunkt eines längeren Transformationsprozesses des Tennisclubs St.Gallen, der mit Gründungsjahr 1899 einer der drei ältesten in der Schweiz ist. Er steht heute, unter anderem wegen des Entscheids von 2008 für rund acht Millionen Franken eine Tennishalle zu bauen und zum Ganzjahresclub zu werden, nicht nur finanziell gut da.

Im neuen Restaurant des Tennisclubs St.Gallen sind Mitglieder und externe Gäste gleichermassen willkommen.

Im neuen Restaurant des Tennisclubs St.Gallen sind Mitglieder und externe Gäste gleichermassen willkommen.

Bild: TCSG

2012 übernahm der TCSG die St.Galler Stadtmeistermeisterschaften und öffnete diese für lizensierte Spielerinnen und Spieler aus der ganzen Schweiz. 2013 wurden auf dem neuen Hallendach vier Allwetter-Plätze eingerichtet, die die Outdoor-Saison im Herbst und Frühling wesentlich verlängern. Heute sind über 300 der TCSG-Mitglieder unter 22 Jahren alt und die Juniorenabteilung ist «ein Schmelztiegel nicht nur für das Quartier Rotmonten».

Die TCSG-Co-Präsidenten flankieren das Betreiberteam (von links): Kristofer Roelli, Stefanie Ebneter (Aushilfe), Lukas Fuster (Küche), Andreas Fuster (Gastgeber) und Christian Hohl.

Die TCSG-Co-Präsidenten flankieren das Betreiberteam (von links): Kristofer Roelli, Stefanie Ebneter (Aushilfe), Lukas Fuster (Küche), Andreas Fuster (Gastgeber) und Christian Hohl.

Bild: TCSG

Nun wurden auch noch Garderoben und Gastronomie mit Restaurant, Bar, Cheminée-Lounge renoviert. Seitens der Mitglieder sei ehrenamtliche Arbeit «von unschätzbarem Wert» geleistet worden, wird TCSG-Co-Präsident Christian Hohl in der Mitteilung zitiert: «So konnten wir uns unsere Vision leisten, der schönste Tennisclub der Ostschweiz zu werden». Zu dieser Vision gehört das Betreiberteam des «Intermezzo». Pächter Andreas Fuster: «Die Aufbruchstimmung im TCSG ist eine gastronomische Chance. In Rotmonten fehlt ein Magnet.» Dazu wolle man werden.

Informationen zum Tennisclub St.Gallen (TCSG) gibt's im Internet hier und zum neuen Restaurant «Intermezzo» hier.

Freitag, 2. Juli - 17:52 Uhr

Ohne Virus hätte an diesem Wochenende das St.Galler Open Air stattgefunden: Tristesse im Tobel

(vre) Wie schon 2020 kann das St.Galler Open Air an diesem Wochenende coronabedingt nicht stattfinden. Während im vergangenen Jahr etliche Fans die Absage direkt auf dem Festivalgelände im Sittertobel betrauerten, ist derzeit dort nichts los. Die Stadtpolizei habe bisher dort unten keine Probleme gehabt. Und wiederholt ausdrücklich, dass es auch Open-Air-«Trauergästen» untersagt ist, wild zu campieren und zu festen. Raphael Rohner, bekennender Open-Air-Fan und Videoredaktor bei «Tagblatt online» hat die Festivalabsage mit einem weinenden und einem lachenden Auge in einem Video verarbeitet:

Das Open Air St.Gallen 2019, 2020 und 2021.

Video: Raphael Rohner
Freitag, 2. Juli - 17:17 Uhr

Diesmal hängen fast keine Schweizer Fahnen an St.Galler Hausfassaden: Für Anbieter von Fahnen ist die Fussball-EM wohl eher kein Geschäft

(vre) Nach der Heim-EM 2008 hatte es sich auch in St.Gallen eingebürgert, dass Fussballfans bei Europa- und Weltmeisterschaften die Landesfarben ihrer Lieblingsmannschaft am Fenster, vom Balkon oder am Auto flattern liessen. Nicht so bei der coronabedingt auf diesen Sommer verschobenen EM 2020, in deren Viertelfinal heute Freitag die Schweiz auf Spanien und Italien auf Belgien trifft. Die Zurückhaltung beim Fahnenschmuck hat sich nach dem Schweizer Erfolg gegen Frankreich vom Montag nicht verändert.

Hinter diesem Balkon an der Rosenbergstrasse werden am Freitagabend sicher zwei Viertelfinalspiele der Fussball-WM geschaut - um 18 Uhr die Schweiz gegen Spanien, um 21 Uhr Italien gegen Belgien.
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In einem Einfamilienhaus im Lachen-Quartier fänt einer ganz klar für die «Squadra Azzurra». Sie spielt heute Freitag, 21 Uhr.
Noch nicht ganz auf dem neusten EM-Stand war am Donnerstag diese Bar in der Katharinengasse. Bis heute Abend ändert sich das sicher noch.

Hinter diesem Balkon an der Rosenbergstrasse werden am Freitagabend sicher zwei Viertelfinalspiele der Fussball-WM geschaut - um 18 Uhr die Schweiz gegen Spanien, um 21 Uhr Italien gegen Belgien.

Bild: Reto Voneschen (1.7.2021)

Eine Velofahrt am Donnerstag quer durch die Stadt St.Gallen zeigt: EM-Fahnen sind eine Seltenheit. Ganz vereinzelt nur zeigt jemand an einer Fassade oder am Auto an, für wen er die Daumen drückt. Ob die Zurückhaltung mit der Coronapandemie oder dem schwachen Start der Schweizer Nati in die EM zu tun hat? Man kann nur Vermutungen anstellen und die weitere Entwicklung abwarten, Untersuchungen und Aussagen zur nicht weltbewegenden Frage gibt's ja keine...

Freitag, 2. Juli - 16:53 Uhr

Jodlerclub Stadt St.Gallen meldet sich nach Corona-Zwangspause zurück: Am Sonntag wird in der Kirche St.Otmar im Gottesdienst gejodelt

Der Jodlerclub Stadt St.Gallen singt im Sonntagsgottesdienst in der Kirche St.Otmar.

Der Jodlerclub Stadt St.Gallen singt im Sonntagsgottesdienst in der Kirche St.Otmar.

Bild: PD

(pd/vre) Auch für den Jodlerclub der Stadt St. Gallen war die Corona-Zwangspause eine anspruchsvolle und schwierige Phase, die noch immer nicht ganz ausgestanden ist. Die Jodlerinnen und Jodler sehen aber gemäss Mitteilung «ein Licht am Ende des Tunnels». Und das feiern sie diesen Sonntag im Gottesdienst in der katholischen Kirche St.Otmar. Neben Liedern aus Jodlermessen werden traditionelle Jodellieder vorgetragen. Seelsorgerin Barbara Walser predigt und Kaplan Joseph Antipasado zelebriert den Gottesdienst.

Freitag, 2. Juli - 15:47 Uhr

Petition gegen Neubau für Tagesbetreuung beim Schulhaus Boppartshof: 1’386 Unterschriften gegen das Bauprojekt auf der Schul- und Sportwiese

(vre) Die Petition «Boppiwiese erhalten» ist am Freitagvormittag mit 1’386 Unterschriften auf der St.Galler Stadtkanzlei deponiert worden. Die Gruppe hinter dem Vorstoss hofft, dass der Stadtrat von sich aus auf den Entscheid zurückkommt, am Rand der Schul- und Sportwiese im Boppartshof einen Neubau für die Tagesbetreuung zu erstellen. Tue er dies nicht, liege es am Stadtparlament einzugreifen, sagte Donat Kuratli vor der Übergabe der Petition. Andernfalls sei das Quartier bereit, das Referendum gegen das Projekt zu ergreifen, liess der SVP-Stadtparlamentarier durchblicken.

Sie stehen hinter der Petition Boppiwiese erhalten (von links): Donat Kuratli, Susanne Gmünder Braun, Stevan Dronjak, Barbara Hächler und Werner Dieziger.

Sie stehen hinter der Petition Boppiwiese erhalten (von links): Donat Kuratli, Susanne Gmünder Braun, Stevan Dronjak, Barbara Hächler und Werner Dieziger.

Bild: Reto Voneschen (2.7.2021)

Neben dem Schulhaus Boppartshof will die Stadt St.Gallen einen dreistöckigen Neubau für die Tagesbetreuung errichten. Dabei soll ein Randbereich der Spiel- und Sportwiese überbaut werden. 600'000 Franken für den Wettbewerb und das Vorprojekt sind vom Stadtparlament bereits gesprochen. Von der Kritik aus dem Quartier nahm die Legislative vor dem Entscheid Kenntnis, leistete ihr aber keine Folge.

Der Architekturwettbewerb soll diesen Herbst lanciert werden. Anfang 2022 wird der Entscheid des Stadtrats zum Wettbewerbsprojekt erwartet, danach wird das Vorprojekt ausgearbeitet. Anfang 2023 entscheidet das Stadtparlament über den Ausführungskredit, auf Sommer 2026 ist der frühestmögliche Bezug des Neubaus terminiert. In der Investitionsplanung sind für den Neubau der Tagesbetreuung auf der Schulanlage Boppartshof insgesamt 8,9 Millionen Franken eingestellt. Der Parlamentsentscheid unterliegt dem fakultativen Referendum; mit 1000 Unterschriften von Stimmberechtigten kann also eine Volksabstimmung verlangt werden.

Vor der Übergabe der Petition wurden am Freitag die Argumente gegen das Projekt wiederholt: Im Quartier habe man nichts gegen die Tagesbetreuung, sagte die ehemalig CVP-Stadtparlamentarierin Barbara Hächler. Diese Institution brauchte tatsächlich neue Räume. Die von Schule und Quartier vielfältig genutzte Wiese neben dem Schulhaus Boppartshof sei dafür einfach der falsche Bauplatz. Bei diesem Bauprojekt brauche es – nicht zuletzt für die Kinder und die Vereine im Quartier – ein Umdenken bei der Stadt. Andere mögliche Standorte für den Neubau der Tagesbetreuung seien vorhanden.

Die 1'386 Unterschriften für die Boppi-Wiese wurden der Stadtkanzlei am Freitag zusammen mit einem gebastelten Argumentarium übergeben.

Die 1'386 Unterschriften für die Boppi-Wiese wurden der Stadtkanzlei am Freitag zusammen mit einem gebastelten Argumentarium übergeben.

Der Widerstand im Boppartshof erinnert an die Auseinandersetzung vor einigen Jahren bezüglich der Sömmerliwiese im Lachen-Quartier. Hier wollte die Stadt ebenfalls einen Neubau für die Tagesbetreuung an den Rand der Grünfläche stellen. Das Vorhaben wurde von einer breiten Allianz aus dem Quartier bekämpft und schliesslich mit einer Umzonungsinitiative zu Fall gebracht. Im Lachen-Quartier zeichnet sich inzwischen eine Lösung ab: Die Tagesbetreuung soll auf das Areal einer ehemaligen Gärtnerei direkt neben dem Schulhaus Feldli zu stehen kommen.

Freitag, 2. Juli - 14:50 Uhr

St.Galler Regierung unterstützt Hilfsmassnahmen nach Vulkanausbruch: 20'000 Franken aus dem kantonalen Lotteriefonds für humanitäre Hilfe

(SK/vre) Der Kanton St.Gallen unterstützt das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) mit 20'000 Franken bei der Nothilfe nach einem Vulkanausbruch in der Demokratischen Republik Kongo. Der Vulkan Nyiragongo, einer der aktivsten der Welt, ist am 22. Mai unerwartet ausgebrochen; Nachbeben schüren die Angst vor weiteren Eruptionen mit Lavaströmen und Aschewolken in der lokalen Bevölkerung. Vom Vulkanausbruch betroffen sind rund 290'000 Menschen. Bisher werden im Gebiet 32 Tote und viele Vermisste registriert. Gebäude sind zum Teil ganz zerstört oder durch die zahlreichen Nachbeben stark beschädigt worden.

Nach dem Ausbruch des Vulkans Nyiragongo versammeln sich Bewohnerinnen und Bewohner von Goma für ihre Evakuierung aus gefährdeten Bezirken der Millionenstadt.

Nach dem Ausbruch des Vulkans Nyiragongo versammeln sich Bewohnerinnen und Bewohner von Goma für ihre Evakuierung aus gefährdeten Bezirken der Millionenstadt.

Bild: Hugh Kinsella Cunningham/EPA
(22.5.2021)

Die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften bemüht sich gemäss Mitteilung vom Freitag bei der Bewältigung der Krise im Kongo und in Ruanda zu helfen. Das SRK schickt nebst finanzieller Hilfe auch Fachleute ins Krisengebiet. Damit es die humanitäre Hilfe aufrechterhalten kann, ist es dringend auf Spenden angewiesen. Die St.Galler Regierung hat deshalb 20'000 Franken aus dem Lotteriefonds gesprochen. Sie will damit die Solidarität der St.Galler Bevölkerung mit den Betroffenen in Afrika zum Ausdruck bringen.

Freitag, 2. Juli - 14:26 Uhr

Coronabulletin des Kantons St.Gallen: Zahlen sind auf tiefem Niveau stabil

(SK/vre) Das Wochenbulletin des Kantons St.Gallen zur Entwicklung der Coronapandemie bestätigt, was sich in den Tageszahlen diese Woche schon abgezeichnet hat: Die Situation ist entspannt, die Zahlen sind seit seit einiger Zeit auf tiefem Niveau stabil. Dies trotz weitgehender Lockerung der Anti-Corona-Massnahmen und der schrittweisen Rückkehr zu einem mehr oder weniger normalen Alltag.

Die aktuellen Zahlen sind vergleichbar mit jenen vom Sommer 2020. Die Frage ist, wie sie sich nach den Sommerferien entwickeln. Fachleute hoffen, dass es aufgrund der Durchimpfung der Bevölkerung zu keiner weiteren Pandemiewelle kommen wird. Unsicher bleibt der Einfluss von Virusmutationen, auf deren Umsichgreifen etwa Portugal dieser Tage mit Verschärfungen der Vorschriften reagiert hat.

Die Coronazahlen sind zwar tief, die Regeln gegen das Virus werden uns aber weiterhin begleiten. Im Bild ein Warnhinweis in der derzeit auf der Sömmerliwiese wirtenden Buvette des Quartiervereins Lachen.

Die Coronazahlen sind zwar tief, die Regeln gegen das Virus werden uns aber weiterhin begleiten. Im Bild ein Warnhinweis in der derzeit auf der Sömmerliwiese wirtenden Buvette des Quartiervereins Lachen.

Bild: Reto Voneschen
(27.6.2021)

Im Kanton St.Gallen ist die Lage derzeit aber gut. In den vergangenen sieben Tagen wurden gemäss Coronabulletin vom Freitag 3'820 Tests registriert, von denen gerade einmal 35 oder 1,1 Prozent positiv ausgefallen sind (Vorwoche: 4'826 Tests, 68 oder 1,9 Prozent davon positiv). In den vergangenen sieben Tagen waren keine neuen Hospitalisationen und auch keine Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 zu verzeichnen (Vorwoche: vier Hospitalisationen und zwei Todesfälle).

Sichtbare Fortschritte hat auch die Impfkampagne im Kanton St.Gallen gemacht: Mit Stand 1. Juli wurden 414'554 Impfdosen verabreicht. Geimpft wurden damit nach Angaben im kantonalen Internetauftritt 244'101 Personen – 73'648 sind einmal, 170'453 zweimal geimpft. Dies bei einer ständigen Wohnbevölkerung von knapp 515'000 Personen im Kanton St.Gallen.

Neu können sich im Kanton St.Gallen auch Personen im Alter von unter 16 Jahren gegen das Coronavirus impfen lassen.

Neu können sich im Kanton St.Gallen auch Personen im Alter von unter 16 Jahren gegen das Coronavirus impfen lassen.

Bild: Alessandro Crinari/
KEY (29.6.2021)

Gemäss Coronabulletin vom Freitag liegen dem Kanton inzwischen 1'780 Härtefallgesuche vor, die hochgerechnet 9'861 Vollzeitstellen betreffen. Davon entschieden sind 95 Prozent oder 1'691 Gesuche. Abgewiesen wurden 363 Eingaben. Aus dem kantonalen Härtefallfonds, der die Folgen der Coronakrise für davon stark betroffene Unternehmen im Kanton abfedern soll, sind inzwischen 118,5 Millionen Franken ausbezahlt worden.

Coronabulletin

Kanton stelle Publikation von Wochenzahlen vorläufig ein

(vre) Das Coronabulletin des Kantons St.Gallen vom Freitag ist das zweitletzte vor den Sommerferien. Über die kommenden Wochen und auch angesichts des tiefen Stands der Zahlen stellt die Kommunikationsabteilung der St.Galler Staatskanzlei diese Mitteilung vorläufig ein. Im besten Fall, wenn im Herbst tatsächlich keine neue Pandemiewelle auf den Kanton überschwappt, wird damit das letzte Coronabulletin am 9. Juli publiziert.

Freitag, 2. Juli - 12:09 Uhr

Stadt vergibt einen Anerkennungs- und vier Förderpreise: Zwei Institutionen, ein Projekt, eine Band und ein Einzelkünstler ausgezeichnet

(sk/vre) Die Stadt St.Gallen zeichnet dieses Jahr zwei Kulturinstitutionen, ein Kulturprojekt, eine Band und einen Kunstschaffenden mit einem Anerkennungs- und vier Förderungspreisen aus. Den Anerkennungspreis erhält die 1982 als Alternative zu den grossen Buchhandlungen gegründete Genossenschaftsbuchhandlung Comedia. Die Förderpreise gehen ans Projekt der Chornacht, den Verlag Jungle Books, die Band Dachs (Basil Kehl und Lukas Senn) und Theatermann Oliver Kühn (Gründer «Theater jetzt»).

Der Buchladen Comedia befindet sich heute an der Katharinengasse. Er hat sich unter anderem einen Namen als Spezialist für Comics gemacht.

Der Buchladen Comedia befindet sich heute an der Katharinengasse. Er hat sich unter anderem einen Namen als Spezialist für Comics gemacht.

Bild: Stadt St.Gallen

Der Anerkennungspreis ist mit 20‘000 Franken dotiert und wird an Personen oder Institutionen vergeben, die sich mit ihrem kulturellen Wirken besondere Verdienste um die Stadt erworben haben. Die vier Förderungspreise sind mit je 10‘000 Franken dotiert. Die Verleihung der fünf Preise findet zeitgleich mit der Vergabe der Werkbeiträge im Rahmen einer öffentlichen Feier am Montag, 15. November, 18.30 Uhr im Kulturzentrum Palace in St.Gallen statt.

Freitag, 2. Juli - 11:55 Uhr

Um einen Tag vertan: Stadtpolizei sucht Zeugen für Zwischenfall auf dem Burgweierweg vom Dienstag, nicht vom Mittwoch

(stapo/vre) Auf dem Burgweierweg in St.Gallen hat ein Roller- oder Mofafahrer einen Fussgänger von hinten angefahren und ist dann geflüchtet. Die Stadtpolizei sucht jetzt unter 071'224'60'00 nach Personen, die den Zwischenfall beobachtet haben oder Angaben zum Flüchtigen machen können. Für den Zeugenaufruf nicht ganz unwesentlich: Der Zwischenfall hat sich nicht wie gemeldet am Mittwoch-, sondern schon am Dienstagvormittag ereignet.

Gesucht wird in Zusammenhang mit dem Unfall, bei dem ein 20-Jähriger leicht verletzt wurde, ein 20- bis 30-jährigen, eher untersetzten Mann. Er war zum Zeitpunkt des Unfalls am Burgweierweg auf einem schwarzen Roller oder Mofa stadteinwärts unterwegs. Im Bereich des Hecks war das Zweirad silbern.

Freitag, 2. Juli - 9:33 Uhr

Jederzeit einen Ausflug wert: Mit dem Walzenhausen-Express auf Holzbänken in die Appenzeller Hügel

(pd/vre) In diesem Jahr feiert die Rheineck-Walzenhausen-Bergbahn (RhW) einen runden Geburtstag. Seit 1896 verbindet das 1,96 Kilometer lange Bähnchen das untere Rheintal mit dem Appenzeller Vorderland. Es wurde ursprünglich von einer Privatgesellschaft betrieben, bevor das Unternehmen 2006 in den Appenzeller Bahnen aufging. Die Bahn, die im Volksmund «s'Bähnli» oder scherzhaft Walzenhausen-Express und auch schon einmal TGV («Train a grande Vibration») heisst, verkehrt zweimal pro Stunde.

Die Rheineck-Walzenhausen-Standseilbahn in ihren frühen Jahren oberhalb der Hexenkirchlischlucht.

Die Rheineck-Walzenhausen-Standseilbahn in ihren frühen Jahren oberhalb der Hexenkirchlischlucht.

Bild: Appenzeller Bahnen

Das Bähnchen ist immer einen Ausflug wert. Beliebt ist etwa die Anreise per Bahn nach Rheineck mit dann der Fahrt mit dem Walzenhausen-Express. Von Walzenhausen aus ist die Fortsetzung der Reise zu Fuss möglich - etwa zurück nach Rheineck oder auf dem Witzweg über Wolfhalden nach Heiden. Die Wanderzeit beträgt hier rund zweieinhalb Stunden, während denen man rund 40 Witzstationen passiert. Von Heiden aus verkehren zwei Postautolinien (über Rehetobel oder über Grub und Eggersriet nach St.Gallen zurück).

Der Bau der Schmalspurstrecke von Rheineck nach Walzenhausen vor 125 Jahren hatte bereits einen touristischen Hintergrund. Als das Bähnchen am 27. Juni 1896 eröffnet wurde, war das Appenzeller Dorf bereits ein aufstrebender Kurort mit florierendem Tourismu. Betrieben wurde die Strecke zu Beginn - genau wie früher die Mühleggbahn in St.Gallen - mit dem sogenannten Wassergegengewicht-System: Dem talwärts fahrenden Wagen wurde Wasser mitgegeben, damit dieser den bergwärts fahrenden Wagen hochziehen konnte.

Der über 62 Jahre alte Triebwagen «Liseli» heute unterwegs auf der Strecke zwischen dem unteren Rheintal und den Appenzeller Hügeln.

Der über 62 Jahre alte Triebwagen «Liseli» heute unterwegs auf der Strecke zwischen dem unteren Rheintal und den Appenzeller Hügeln.

Bild: Appenzeller Bahnen

Das für die Fahrten benötigte Wasser wurde einem Bach entnommen. Das stellte die Bahn besonders in heissen Sommermonaten, wenn der Bach wenig Wasser führte, vor grosse Herausforderungen. Dies und sich häufende Pannen führten 1958 zum Entscheid, die Strecke komplett zu elektrifizieren und in eine Zahnradbahn umzubauen. Am 1. Dezember 1958 nahm der elektrische Triebwagen den Fahrbetrieb auf. Das «Liseli» mit seinem auffälligen roten Anstrich und seinen einfachen Holzbänken für die Fahrgäste ist nach über 62 Dienstjahren immer noch in Betrieb.

Freitag, 2. Juli - 8:30 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: Nur noch zehn Neuansteckungen am Donnerstag

(SK/vre) Der Kanton St.Gallen meldet im Internet für Donnerstag zehn neue laborbestätigte Coronafälle. Die Gesamtzahl der Ansteckungen seit März 2020 liegt jetzt bei 42'830. Erfreulich: Es wurde auch am Donnerstag kein Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten seit Frühling 2020 bleibt damit bei 715.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Donnerstag, 1. Juli, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Donnerstag, 1. Juli, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Tief ist auch die Zahl der Hospitalisationen wegen Covid-19: Derzeit liegt nur noch eine Person deswegen in einem St.Galler Spital. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei sieben, die 14-Tage-Inzidenz bei 20. Dieser Wert bezeichnet die Zahl der Fälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen jeweils hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner.