ST.GALLER STADT-TICKER
Meldungen vom 18. bis 27. Januar 2021

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Mittwoch, 27. Januar - 18:55 Uhr

Am Donnerstag kippt das Wetter: Nach dem grossen Schnee der grosse Regen?

(vre) Traut man den Wetterfröschen im Internet ist das Wintermärchen spätestens am Freitag zu Ende. Ab Donnerstagmittag soll das Wetter kippen: Es wird wärmer. Der Schneefall geht zuerst in Schneeregen und dann in Regen über. Die Niederschläge sollen ergiebig ausfallen. «Meteo Schweiz» schreibt von bis 100 Litern pro Quadratmeter im Toggenburg und im Appenzellerland. Bäche und kleinere Flüsse können durch Regen und Schmelzwasser ansteigen und über die Ufer treten.

Wer in den nächsten Tagen in St.Gallen mit dem Auto unterwegs ist, muss sich auf einige Wetterkapriolen einstellen. Am Donnerstagmorgen könnten die Strassen glatt sein. Danach gibt's Regen und Pflotsch.

Wer in den nächsten Tagen in St.Gallen mit dem Auto unterwegs ist, muss sich auf einige Wetterkapriolen einstellen. Am Donnerstagmorgen könnten die Strassen glatt sein. Danach gibt's Regen und Pflotsch.

Bild: Manuela Jans-Koch (Luzern, 14.1.2021)

Am Freitag soll's tagsüber bei weiter steigenden Temperaturen weiter regnen. Am Samstag, Sonntag und Montag sehen die Wetterfrösche Regen mit einzelnen trockenen Phasen voraus. Gemäss «SRF Meteo» könnte es am Samstag und Sonntag ab und zu sogar für ein paar Sonnenstrahlen reichen. Für die nächsten Tage gibt es auch mehrere Wetterwarnungen für die Agglomeration St.Gallen:

  • «Meteo Schweiz» warnt einmal bis Donnerstagmittag vor möglicher Strassenglätte durch angefrierenden Schnee in Stadt und Agglomeration St.Gallen.
  • «SRF Meteo» gibt erstens eine Unwetterwarnung Stufe gelb heraus: Bis Freitag, 21 Uhr, ist in der Agglo St.Gallen zuerst mit Schneefällen zu rechnen, die dann in sehr kräftigen Regen übergehen. Damit das Schmelz- und Regenwasser ablaufen kann, wird geraten die Abläufe in die Kanalisation freizumachen und freizuhalten.
  • Dann gibt «SRF Meteo» von Donnerstag, 8 Uhr, bis Freitag, 23 Uhr, eine Warnung vor starken Windböen heraus. Sie sollen in der Agglo St.Gallen Geschwindigkeiten von 60 bis 80 Stundenkilometern erreichen. Am Freitagvormittag ist vorübergehend sogar mit mehr zu rechnen.
Mittwoch, 27. Januar - 18:10 Uhr

Trotz Schnee: Im Gegensatz zum Kanton keine Probleme auf dem städtischen Strassennetz gemeldet

Weiterhin im Dauereinsatz ist der städtische Winterdienst. Er musste heute erneut Strassen und Plätze pfaden. Gleichzeitig wird immer noch der überall aufgehäufte Schnee der vergangenen Woche weggeräumt.

Weiterhin im Dauereinsatz ist der städtische Winterdienst. Er musste heute erneut Strassen und Plätze pfaden. Gleichzeitig wird immer noch der überall aufgehäufte Schnee der vergangenen Woche weggeräumt.

Bild: Sandro Büchler
(27.1.2021)

(vre) Frau Holle hat am Mittwoch nochmals kräftig gewirkt: In der ganzen Ostschweiz hat es erneut heftig geschneit. Aus verschiedenen Regionen im Kanton St.Gallen und aus dem Churer Rheintal werden als Folge davon Verkehrsbehinderungen gemeldet. Auf Kantonsgebiet haben sich gemäss Kantonspolizei von 11 bis 16.30 Uhr nicht weniger als 21 Verkehrsunfälle auf schneebedeckten Fahrbahnen ereignet.

Keine besonderen Vorkommnisse meldet demgegenüber die Stadtpolizei St.Gallen für den Mittwoch. Obwohl es auch hier zeitweise heftig und ergiebig geschneit hat, ist der Verkehr den ganzen Tag über mehr oder weniger unbehindert gerollt. Auch seitens des ÖV werden im Feierabendverkehr keine Behinderungen und Verspätungen gemeldet.

Der Schnee hat natürlich weiterhin auch seine schönen Seiten. Im Bild Winterkunst - ein verschneites Graffiti - an einer Stützmauer bei der Stollentreppe zwischen Bernegg- und Felsenstrasse.

Der Schnee hat natürlich weiterhin auch seine schönen Seiten. Im Bild Winterkunst - ein verschneites Graffiti - an einer Stützmauer bei der Stollentreppe zwischen Bernegg- und Felsenstrasse.

Bild: Sandro Büchler
(27.1.2021)

Bei der Stadtpolizei wurden bis 17.30 Uhr keine Unfälle in Zusammenhang mit dem Neuschnee registriert. Zu einer kurzzeitigen Behinderung ist es tagsüber einzig im Winkler Stich Richtung Herisau gekommen. Ein Lastwagen blieb gemäss Polizeisprecher Dionys Widmer auf verschneiter Fahrbahn stecken. Bis der Chauffeur Ketten aufgezogen hatte und weiterfahren konnte, übernahmen Stadtpolizisten die Verkehrsregelung.

Mittwoch, 27. Januar - 16:37 Uhr

Ein fischender Eisvogel am Bodensee

In Horn am Bodensee hat Leserfotograf Luciano Pau aus Herisau am Sonntag diesen Eisvogel in einem Baum entdeckt.
3 Bilder
Und der farbige Flugkünstler tat dem Fotografen dann auch den Gefallen: Er ging in Ufernähe auf die Pirsch.
Der geschickte Jäger macht sich mit einem kleinen Fisch im Schnabel davon.

In Horn am Bodensee hat Leserfotograf Luciano Pau aus Herisau am Sonntag diesen Eisvogel in einem Baum entdeckt.

Leserbild: Luciano Pau (24.1.2021)
Mittwoch, 27. Januar - 16:05 Uhr

Schlittelplausch im Walter-Zoo – verbunden mit einer Lektion über Wildtiere im Winter

(vre) Auch der Walter-Zoo in Gossau ist bekanntlich zum zweiten Mal seit Frühling 2020 im Lockdown. Was das Zooteam nicht daran hindert, auf den sozialen Medien mit der grossen Fangemeinde der Einrichtung in Kontakt zu bleiben. Darunter sind auch eher schräge Aktionen wie das Schlittelrennen quer durch den Zoo vor einer Woche. Mit dem vielen Schnee habe es sich angeboten, den Walter-Zoo auch einmal als Paradies für Wintersport auszutesten, heisst es dazu auf Facebook. Hier das Video:

Das Zooteam verbindet mit dem Plauschrennen eine ernsthafte Botschaft. Wer sich in der freien Natur bewegt, sollte derzeit den Wildtieren zuliebe unbedingt auf den markierten Wegen und Pisten bleiben. Werden diese Tiere von Spaziergängern oder Querfeldeinsportlern aufgeschreckt, bedeutet das etwa für Hirsche oder Rehe Stress pur. Die Flucht durch den Tiefschnee ist für sie schwierig und sie verbrennen dabei einen Grossteil ihrer Energiereserven. Eine solche Flucht endet rasch einmal tödlich.

Mittwoch, 27. Januar - 14:29 Uhr

Frau stirbt in Reisebus – Polizei ermittelte hinter dem Hauptbahnhof

(rar/vre) Am Mittwochmorgen ist ein Reisecar aus Serbien an der Lagerstrasse hinter dem Hauptbahnhof St.Gallen von der Polizei abgesperrt worden. Augenzeugen berichteten, dass viele Polizeiautos vor Ort seien und ein Zelt aufgestellt worden sei. Die Polizei bestätigte den Einsatz: «Eine Frau ist im Bus zusammengebrochen. Der alarmierte Notarzt konnte vor Ort aber nur noch ihren Tod feststellen.»

Der abgesperrte Reisebus aus Serbien an der Lagerstrasse hinter dem Hauptbahnhof St.Gallen.

Der abgesperrte Reisebus aus Serbien an der Lagerstrasse hinter dem Hauptbahnhof St.Gallen.

Bild: Raphael Rohner (27.1.2021)

Eine solche Situation werde routinemässig untersucht, um mögliche Dritteinwirkung ausschliessen zu können, sagte auf Anfrage Dionys Widmer, Sprecher der Stadtpolizei St.Gallen. Neben der Stadtpolizei stand die Forensik, der rechtsmedizinische Dienst des Kantonsspitals und ein Care-Team im Einsatz.

Mittwoch, 27. Januar - 12:09 Uhr

St.Galler Regierung vergibt Beitrag aus dem Lotteriefonds: 20'000 Franken für Erdbebenopfer in Indonesien

(SK/vre) Die St.Galler Kantonsregierung unterstützt die Hilfsorganisationen Solidar Suisse mit 20'000 Franken. Das Geld ist als Nothilfe für die Erdbebenopfer auf Sulawesi in Indonesien. Beim Erdbeben vom 15. Januar sind dort mindestens 84 Menschen ums Leben gekommen, Hunderte wurden verletzt und viele Häuser zerstört. Unzählige Familien hätten an diesem Tag alles verloren und seien dringend auf Hilfe angewiesen, heisst es in einer Mitteilung des Kantons vom Mittwoch.

Weil Tausende Häuser Mitte Januar durch ein Erdbeben zerstört wurden, leben derzeit viele Menschen auf Sulawesi/Indonesien in provisorischen Zeltlagern oder gar im Freien.

Weil Tausende Häuser Mitte Januar durch ein Erdbeben zerstört wurden, leben derzeit viele Menschen auf Sulawesi/Indonesien in provisorischen Zeltlagern oder gar im Freien.

Bild: Yusuf Wahil/AP
(18.1.2021)

Die Hilfsorganisation Solidar Suisse ist auf Sulawesi seit einem Tsunami von 2018 aktiv. Sie leistete damals Nothilfe und unterstützt seither den Wiederaufbau. Nun benötigen die damals schon hart getroffenen Menschen erneut dringende Hilfe. Hier engagiert sich Solidar Suisse erneut zusammen mit der lokalen Partnerorganisation Muhammadiyah Disaster Management Center (MDMC) unter anderem beim Aufbau medizinischer Hilfsangebote.

Mittwoch, 27. Januar - 11:45 Uhr

Betonmischer mit Elektro-Antrieb: Eines der ersten drei Fahrzeuge weltweit ist in St.Gallen im Einsatz

(pd/vre) Elektromobilität ist seit einiger Zeit Trumpf. Nun beginnen E-Fahrzeuge aber auch, Baustellen zu erobern. Als erster Baustoffhersteller der Schweiz setzt Holcim neuerdings auf vollelektrische Betonfahrmischer. Eines der drei ersten Fahrzeugen weltweit ist gemäss Mitteilung vom Mittwoch seit kurzem in St.Gallen im Einsatz.

Michael Krüsi von Holcim Schweiz präsentiert den neuen Elektro-Betonfahrmischer, der seit einigen Tagen in St.Gallen im Einsatz ist.

Michael Krüsi von Holcim Schweiz präsentiert den neuen Elektro-Betonfahrmischer, der seit einigen Tagen in St.Gallen im Einsatz ist.

Bild: PD

Der neue Elektro-Betonfahrmischer der Marke Futuricum ist ein Vierzigtönner mit fünf Achsen und einer Trommel, die zehn Kubikmeter Beton fasst. Angetrieben wird das Fahrzeug von einem 680 PS (500 Kilowatt) starken Elektromotor. Mit dem klimafreundlichen Fahrzeug sollen pro Jahr rund dreissig Tonnen CO2 eingespart werden können.

Der Elektromotor eignet sich gemäss den ersten Betriebserfahrungen von Holcim in St.Gallen gut für den Fahrmischer. Die Strecken zwischen Mischwerk und Baustelle seien meist kurz, wird in der Mitteilung begründet. Folglich stelle die Reichweite kein Problem dar. Wie die Erfahrung der ersten Tage zeige, reiche das nächtliche Aufladen für den täglichen Betrieb. Dies nicht zuletzt, weil das Fahrzeug beim Bremsen und Bergabfahren Energie zurückgewinnt und so die Reichweite erhöht.

Mittwoch, 27. Januar - 11:15 Uhr

Fragen zur Impfstrategie der St.Galler Regierung: Impfdrängler und solche, die rascher als andere geschützt werden sollten

(vre) Zwei SP-Kantonsrätinnen aus der Stadt St.Gallen stellen dem Regierungsrat Fragen zu seiner Corona-Impfstrategie. Monika Simmler und Bettina Surber wollen in ihrer jetzt eingereichten Anfrage wissen, wie der Kanton sicherstellen will, dass die Impfreihenfolge «einem ethisch vertretbaren Muster» folgt, sich also nicht Einzelne mit Hilfe von Einfluss oder Geld vordrängeln können. Wegen der dezentralen Impforganisation im Kanton sei es wichtig, dazu klare Vorgaben zu machen.

In welcher Reihenfolge sollen St.Gallerinnen und St.Galler gegen das Coronavirus geimpft werden?

In welcher Reihenfolge sollen St.Gallerinnen und St.Galler gegen das Coronavirus geimpft werden?

Bild: Ennio Leanza/KEY (19.1.2021)

Weiter machen sich Simmler und Surber in ihrer Einfachen Anfrage Gedanken über die Reihenfolge bei der Impfaktion. Sie halten das Vorgehen für richtig, Personen und Pflegepersonal in Heimen, dann Gesundheitspersonal in Spitälern und dann Ü80 und Personen mit Vorerkrankungen zu impfen. Bevor man den Impfstoff weiteren Kreisen zugänglich mache, müsse man jetzt aber Überlegungen zur weiteren Reihenfolge anstellen, fordern die beiden SP-Kantonsrätinnen.

Es stelle sich die Frage, ob eine Reihenfolge festgelegt werden könne, welche gewährleiste, dass jene Personen, die ein erhöhtes Risiko für eine Ansteckung trügen, auch zuerst geimpft werden könnten. Dazu zählen die SP-Politikerinnen Personen, die kein Homeoffice machen können und besonders exponiert arbeiten. Nach dem Pflegepersonal wären das etwa Lehrkräfte, das Verkaufspersonal, Bauarbeiter, Postangestellte oder bei einer Wiedereröffnung der Restaurants Gastroangestellten.

Mittwoch, 27. Januar - 9:49 Uhr

Stadt und Ortsbürger mit neuem Landwirtschaftskonzept: Existenzsichernde und umweltfreundliche Bauernhöfe

(sk/vre) Stadt und Ortsbürgergemeinde haben gemeinsam ein neues Landwirtschaftskonzept erarbeitet. Darin zeigen sie als wichtigste Eigentümerinnen von Bauernhöfen und Landwirtschaftsland auf Gebiet von St.Gallen, welchen Weg sie künftig in diesem Bereich beschreiten wollen. Der Bauernhof der Zukunft soll gemäss Mitteilung für die Pächterinnen und Pächter existenzsichernd sein. Der Ökologie soll mehr Gewicht zukommen.

Als Bauerngemeinde, die sie auch immer noch ist, finden in der Stadt St.Gallen jedes Jahr zwei Viehschauen statt - eine in St.Georgen (Bild) und eine beim Schlössli im Haggen.

Als Bauerngemeinde, die sie auch immer noch ist, finden in der Stadt St.Gallen jedes Jahr zwei Viehschauen statt - eine in St.Georgen (Bild) und eine beim Schlössli im Haggen.

Bild: Mareycke Frehner
(26.9.2018)

Landwirtschaft hat in der Stadt St.Gallen immer noch einen hohen Stellenwert. Fast ein Drittel der Fläche der Stadt wird landwirtschaftlich genutzt. Die insgesamt 1‘209 Hektaren landwirtschaftliche Nutzfläche werden von Bäuerinnen und Bauern aus der Stadt selber oder aus einer der Nachbargemeinden bewirtschaftet. Insgesamt haben immer noch 44 Bauernbetriebe ihr Zentrum auf städtischem Gebiet.

Mittwoch, 27. Januar - 9:30 Uhr

Der St.Galler Stadtmelder erklärt: Wieso trägt das Fahrpersonal in den Stadtbussen keine Masken?

(pd/vre) Einer hat festgestellt, dass das Fahrpersonal in Postautos und in den Lokomotiven der Eisenbahnen Hygienemasken trägt, jenes bei den Verkehrsbetrieben St.Gallen (VBSG) aber nicht. Der User fragt nun beim Stadtmelder, der elektronischen Klagemauer der St.Galler Stadtverwaltung, wieso das so ist.

Auch in den Bussen der St.Galler Verkehrsbetriebe gilt Maskenpflicht. Davon ausgenommen ist einzig der Chauffeur hinter dem Steuer.

Auch in den Bussen der St.Galler Verkehrsbetriebe gilt Maskenpflicht. Davon ausgenommen ist einzig der Chauffeur hinter dem Steuer.

Bild: Ralph Ribi
(5.1.2021)

Für die VBSG gilt gemäss Antwort das gleiche Schutzkonzept, wie für alle anderen ÖV-Betriebe. Das Fahrpersonal ist gemäss diesem Konzept und aus Sicherheitsgründen hinter dem Steuer von der Pflicht entbunden, eine Hygienemaske zu tragen. Das kann freiwillig geschehen, sofern die Fahrsicherheit gewährleistet ist. Bei Kundenkontakt und beim Verlassen der Führerkabine müssen Buschauffeure auch eine Hygienemaske tragen.

Wegen dieser Regelung der Maskentragpflicht haben Fahrpersonal und Passagiere in den Bussen der VBSG Abstand zueinander. Zum einen sind die vordersten Sitzplätze abgesperrt, zum anderen kann nicht durch die vorderste Türe ein- und ausgestiegen werden. In Postautos können Kundinnen und Kunden, die ein Ticket benötigen, weiterhin durch diese Türe zusteigen, weshalb sich das Fahrpersonal hier mit Masken schützt.

Mittwoch, 27. Januar - 8:58 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 144 Neuansteckungen und drei Todesfälle

(SK/vre) Für Dienstag meldet der Kanton St.Gallen 144 neue laborbestätigte Coronafälle; am Montag waren es noch 163 gewesen. Seit März haben sich damit im St.Gallischen 31'971 Personen mit dem Virus infiziert. Das meldet der Kanton auf seiner Website. Die Zahl der Verstorbenen stieg am Montag nochmals um drei auf 629 Personen.

Die Zahl der hospitalisierten Covid-19-Patientinnen und -Patienten ist ebenfalls stabil: Am Dienstagabend wurden in St.Galler Spitälern 79 von ihnen betreut. 17 auf einer Intensivstation - 16 mit und einer ohne künstliche Beatmung.

Dienstag, 26. Januar - 19:45 Uhr

Grüne des Kantons St.Gallen kritisieren Entsorgung von verschmutztem Schnee in Gewässern: Wo bleibt der Umweltschutz?

(pd/vre) Derzeit liegt quer durch den Kanton St.Gallen sehr viel Schnee auf Strassen und Plätzen. An einigen Orten wurde in den letzten Tagen bei der Räumung Schnee in Fliessgewässern entsorgt. Die Grünen kritisieren am Dienstag in einer Mitteilung diese Praxis: Sie sei gesetzeswidrig. Die Regierung müsse veranlassen, dass dagegen vorgegangen werde. Und gleichzeitig, so fordern die Grünen, müsse der Kanton eines seiner Flugblätter überarbeiten, das bei dem Thema Verwirrung stifte.

Verschmutzter Schnee von Strassen und Plätzen gehört nach Meinung der Grünen des Kantons St.Gallen nicht in Gewässer.

Verschmutzter Schnee von Strassen und Plätzen gehört nach Meinung der Grünen des Kantons St.Gallen nicht in Gewässer.

Bild: PD

Bei den Grünen des Kantons St.Gallen sind gemäss Mitteilung in den vergangenen Tagen mehrere Meldungen über die Entsorgung von geräumtem Schnee von Strassen und Plätzen in Fliessgewässern eingegangen. Für sie ist aber klar: Diese Art der Entsorgung ist nicht zulässig. Sie widespricht dem Bundesgesetz über den Gewässerschutz. Dieses verbiete nämlich, Stoffe, die das Wasser verunreinigen könnten direkt oder indirekt in ein Gewässer einzubringen.

Bei Wattwil wird aktuell geräumter Schnee in die Thur geschüttet.

Bei Wattwil wird aktuell geräumter Schnee in die Thur geschüttet.

Bild: Andreas Hobi
(16.1.2021)

Negativ auf die Wasserqualität sowie auf darin lebenden Pflanzen und Tiere wirkt der geräumte Schnee mechanisch und chemisch. Zu den Stoffen, die dadurch ins Wasser kommen, gehören gemäss Mitteilung der Grünen Splitt, Reifenabrieb und Streusalz. Kritik üben sie auch an einem Merkblatt des Kantons, das die Entsorgung von bis zu fünf Tage altem, «wenig verschmutztem» Schnee in Gewässern zu erlauben scheine. Der Kantone unterwandere damit die strikten Gewässerschutzbestimmungen des Bundes, halten die Grünen in ihrer Mitteilung fest.

Dienstag, 26. Januar - 15:05 Uhr

Dachlawinen räumen in der St.Galler Altstadt - noch mehr Bilder

Die «Dachräumer» sind am Bärenplatz aktiv.
9 Bilder
Sie holen den Schnee von den Dächern, damit er später nicht unkontrolliert auf Passantinnen und Passanten fallen kann.
Die Baustelle wird unten auf dem Bärenplatz abgesichert, damit nicht jemand aus Versehen unter eine der künstlichen Dachlawinen gerät.
Spektakulärer Lawinenabgang am Bärenplatz.
Oben ist Muskelkraft gefragt: Arbeiter schaufeln von einer Hebebühne aus den Schnee zum Dachrand.
Die Tätigkeit so hoch über den Altstadtgassen ist nicht risikolos. Eine professionelle Schutzausrüstung und Gurten, die einem an der Hebebühne gegen Stürze sichern, sind daher Pflicht.
Für den Job des «Dach-Schneeschauflers» muss man schwindelfrei sein. Es kommt nicht von ungefähr, dass er meist von Dachdeckern ausgeübt wird.
Noch mehr Schnee von oben.
Ohne geht's gar nicht: Voraussetzung fürs Auslösen von Dachlawinen ist eine moderne Hebebühne. Im Bild der «Teleskopstapler Herkules».

Die «Dachräumer» sind am Bärenplatz aktiv.

Bild: Merz+Egger AG
Dienstag, 26. Januar - 14:35 Uhr

Volkszählung auch bei den Schweizer Lachmöwen: Freiwillige sind Ende Januar auch am Bodensee unterwegs

(pd/vre) An rund zwei Dutzend Schweizer Seen und im Dreiländereck Basel sind Ende Januar 200 Freiwillige bei Wind, Wetter und Kälte unterwegs, um Lachmöwen zu zählen. Dies auch am Bodensee, unter anderem zwischen Romanshorn und Altenrhein. Mit der Aktion wollen die Schweizerische Vogelwarte und die internationale Vogelkunde feststellen, wie sich die Bestände der Lachmöwe Mitteleuropa entwickelt haben. Die letzten Zählungen stammen von 1979.

Lachmöwen sauber aufgereiht auf einem Geländer.

Lachmöwen sauber aufgereiht auf einem Geländer.

Bild: PD/Harry Kälin

Vielen Spaziergängerinnen und Spaziergängern sind die Lachmöwen aus der kalten Jahreszeit bekannt. Sie sind neugierig und stets auf der Suche nach Fressbarem. Daher lassen sie sich meist leicht beobachten und trauen sich oft sogar bis auf wenige Meter an Menschen heran. Die Lachmöwen kommen allerdings erst nach ihrer Brutzeit in grösserer Zahl in die Schweiz. Die Vogelwarte schätzt, dass über 40'000 Tiere vor allem aus Mittel- und Osteuropa hier überwintern.

Tagsüber halten sich Lachmöwen auch weitab der Gewässer auf, um auf Äckern und Wiesen nach Würmern zu suchen. Am Abend versammeln sie sich an gemeinsamen Schlafplätzen in grösseren Seen. Wenn der Frühling naht, verlassen die meisten Lachmöwen die Schweiz wieder. Nur einige Hundert Paare brüten hier in rund einem Dutzend Kolonien, weshalb die Art im Sommer oft erstaunlich schwer zu beobachten ist.

Zum Lachmöwen-Projekt der Schweizerischen Vogelwarte im Internet.

Dienstag, 26. Januar - 13:51 Uhr

Literaturfestival Wortlaut reagiert auf Coronakrise: Programm wird reduziert, Vorverkauf verschoben

(pd/vre) Kein Dialekt-Poetry-Slam-Abend am Freitag, keine Buchbeiz, keine Infostelle und auch kein Illustrationskiosk. Das St.Galler Literaturfestival Wortlaut reagiert auf die Restriktionen durch die Coronapandemie. Zudem startet der Vorverkauf gemäss Newsletter erst, wenn wirklich sicher ist, dass das «Wortlaut» stattfinden kann.

Am St.Galler Literaturfestival 2019 im Kulturzentrum Palace.

Am St.Galler Literaturfestival 2019 im Kulturzentrum Palace.

Bild: A. Ortiz Cardozo
(30.3.2019)

Das 13. St.Galler Literaturfestival Wortlaut soll vom 25. bis 28. März an verschiedenen Schauplätzen in der Stadt über die Bühne gehen. Aufgrund der Entwicklung der Pandemie und der Verschärfung der Anti-Corona-Regeln sei die Durchführung des Anlasses mit Maskenpflicht sowie maximal 50 Besucherinnen und Besuchern pro Veranstaltung seit 13. Januar vom realistischen zum optimistischen Szenario geworden, heisst es im «Wortlaut»-Newsletter.

Die Organisatorinnen und Organisatoren wollen an der Durchführung ihres Anlasses grundsätzlich festhalten. Als Reaktion auf die Pandemie denken sie aber in kürzeren Phasen und Schritten. In einem ersten wurde der Umfang des Festivals reduziert. Jetzt werden weitere Szenarien für eine Durchführung vorbereitet. Informiert werden soll das Publikum spätestens wieder Anfang März über den Stand der Dinge.

Im Internet geht's hier zum 13. St.Galler Literaturfestival Wortlaut.

Dienstag, 26. Januar - 11:40 Uhr

Unfall auf der Vonwilstrasse führt zu Folgeunfall

(stapo/evw) Ein 22-Jähriger ist am Montag. gegen 13.45 Uhr, mit seinem Auto von der Burg- in die Vonwilstrasse abgebogen. Aufgrund der winterlichen Strassenverhältnisse rutschte das Fahrzeug in einen Lieferwagen, welcher beim Lichtsignal auf der Vonwilstrasse stand. Beim Anrücken der Stadtpolizei kam es zu einem weiteren Unfall: Ein Autofahrer prallte beim ersten Unfallort ins Heck des Polizeiautos.

Aufgrund der winterlichen Verhältnisse ist ein 22-Jähriger mit seinem Auto in einen Lieferwagen gerutscht.

Aufgrund der winterlichen Verhältnisse ist ein 22-Jähriger mit seinem Auto in einen Lieferwagen gerutscht.

Bild: Stapo SG

Das zivile Polizeifahrzeug wollte beim Unfallort an der Kreuzung Vonwil- und Burgstrasse neben der Fahrbahn ausstellen. Ein nachfolgender 44-jährige Autofahrer bemerkte zu spät, dass das Polizeiauto blinkte und landete in dessen Heck. Der Mann hatte gemäss Mitteilung in dem Moment auf die Unfallstelle geschaute.

Bei beiden Unfällen entstand gemäss Polizeimeldung geringer Sachschaden. Verletzt wurde niemand.

Dienstag, 26. Januar - 9:23 Uhr

Mattea Meyer im Gespräch mit Kaspar Surber: Das Schöne und das Schreckliche auf dieser Welt

(pd/vre) Vor rund hundert Tagen sind Mattea Meyer und Cédric Wermuth neu ins Präsidium der SP Schweiz gewählt worden. Und heute Abend kommt Mattea Meyer zum Videotalk ins St.Galler Kulturzentrum Palace. Ab 20.15 Uhr unterhält sie sich mit WOZ-Journalist Kaspar Surber «über das Schöne und Schreckliche in der Welt». Das Thema, so heisst es in der Ankündigung des Livestream, hat sie selber vorgeschlagen.

Die Zürcher Nationalrätin Mattea Meyer ist seit Mitte Oktober 2020 neue Co-Präsidentin der SP Schweiz.

Die Zürcher Nationalrätin Mattea Meyer ist seit Mitte Oktober 2020 neue Co-Präsidentin der SP Schweiz.

Bild: Georgios Kefalas/
KEY (17.10.2020)

Natürlich geht's in der Übertragung aus der Erfreulichen Universität auch um konkrete Themen: Welche Massnahmen sind in der Coronapandemie nötig, gerade auch für Kulturschaffende? Welche politischen Lehren lassen sich aus der Pandemie für eine solidarische Gesellschaft ziehen, in der Schweiz aber auch über die Grenzen hinaus? Wie will Mattea Meyer die SP als bewegungsnahe Partei positionieren, und wie steht es um die Linke international?

Das Gespräch wird wie üblich vom Fernsehen der Erfreulichen Uni ins Internet übertragen. Einsteigen kann man über die Homepage des Kulturzentrums oder direkt auf dem Youtube-Kanal des Palace.

Dienstag, 26. Januar - 8:23 Uhr

Coronasituation Kanton St.Gallen: 163 neue Fälle und zwei weitere Todesfälle

(SK/evw) Für Montag meldet der Kanton St.Gallen 163 neue laborbestätigte Coronafälle. Seit März haben sich damit im St.Gallischen 31'827 Personen mit dem Virus infiziert. Das meldet der Kanton auf seiner Website. Die Zahl der Verstorbenen stieg am Montag nochmals um zwei auf 626 Personen.

Die Zahl der hospitalisierten Covid-19-Patientinnen und -Patienten ist übers Wochenende weiter zurückgegangen: Am Sonntagabend wurden in St.Galler Spitälern 78 von ihnen betreut. 18 auf einer Intensivstation - 17 mit und einer ohne künstliche Beatmung.

Montag, 25. Januar - 16:50 Uhr

Im Lockdown Restaurants und Gewerbe in der Stadt St.Gallen unterstützen: Standortförderung stellt Liste mit Angeboten online

(sk/vre) Der zweite Lockdown trifft auch in St.Gallen Restaurants und Läden hart. Viele von ihnen mussten aufgrund der Verschärfung der Anti-Corona-Regeln ihre Türen schliessen. Viele von ihnen bemühen sich jetzt aber auch mit speziellen Angeboten und Serviceleistungen wenigstens einen Teil des so verlorenen Umsatzes doch hereinzuholen.

Im St.Galler Stadtzentrum sind derzeit Restaurants und viele Geschäfte pandemiebedingt geschlossen.

Im St.Galler Stadtzentrum sind derzeit Restaurants und viele Geschäfte pandemiebedingt geschlossen.

Bild: Tobias Garcia
(14.1.2021)

So bieten viele Restaurants jetzt Take-Away-Gerichte oder Lieferdienst an. Bei einigen St.Galler Gewerblern kann man die Ware online kaufe, andere liefern per Velokurier nach Hause und bei wieder anderen kann man seinen Einkauf nach Absprache vor dem Laden abholen. Konsumentinnen und Konsumenten, die solche Angebote nutzen wollen, haben allerdings ein Problem: Man verliert sehr schnell die Übersicht darüber, wer was anbietet.

Die Standortförderung der Stadt St.Gallen und St.Gallen-Bodensee-Tourismus versuchen da gemeinsam, Gegensteuer zu geben. Die beiden Institutionen publizieren im Internet unter dem Label meine-stadt.sg Übersichten mit Restaurants, die im Lockdown Take-Away und Lieferdienste anbieten, sowie mit einheimischen Läden, die weiterhin geöffnet sind, einen Onlineshop oder Take-Out anbieten.

Wirte und Ladenbetreiber aus der Stadt St.Gallen, die ihren Betrieb oder ihre Leistungen im Lockdown in die Übersicht eintragen lassen wollen, wenden sich dafür an St.Gallen-Bodensee-Tourismus.

Montag, 25. Januar - 15:50 Uhr

Neue Fahrleitungen: SBB planen Nachtarbeiten zwischen Galgentobel, Bruggwald- und Rosenbergtunnel

(vre) In der ersten Jahreshälfte planen die SBB im Bereich des Bahnhof St.Fiden Nachtarbeiten. Diese werden in drei Blöcken in der ersten Hälfte Februar, Ende März/Anfang April und in den Sommerferien im Juli erledigt. Es sei nicht zu vermeiden, dass bei den Arbeiten Lärm entstehe, heisst es in einem Anwohnerbrief der SBB. Man sei aber bemüht, diese Belästigungen so gering wie möglich zu halten. Die Züge sind fahrplanmässig unterwegs.

Der Bereich der SBB-Bauarbeiten an den Gleisen im Gebiet St.Fiden ist auf dem Plan rot markiert.

Der Bereich der SBB-Bauarbeiten an den Gleisen im Gebiet St.Fiden ist auf dem Plan rot markiert.

Plan: SBB

Zeitlich wird in drei Blöcken gearbeitet. Die angegebenen Daten verstehen sich einschliesslich Reservenächte. Kurzfristige Anpassungen am Terminplan sind möglich. Im Gebiet zwischen dem Ostportal des Rosenbergtunnels, dem Bahnhof St.Fiden, dem Südportal des Bruggwaldtunnels und dem Galgentobel wird wie folgt gebaut:

  • 31.1. bis 5.2./7.2. bis 11.2/14.2. bis 18.2
    Fahrleistungsmasten stellen und Arbeiten am Draht der Fahrleitungen. Gearbeitet wird jeweils von 22 Uhr abends bis 5 Uhr morgens.
  • 28.3. bis 1.4.
    Schaltermontage. Gearbeitet wird jeweils von 22 Uhr abends bis 5 Uhr morgens.
  • 11.7. bis 15.7./18.7. bis 22.7./25.7 auf 26.7.
    Rückbau Schaltposten und Fahrleitungsarbeiten. Gearbeitet wird jeweils von 22 Uhr abends bis 5 Uhr morgen.
Montag, 25. Januar - 14:49 Uhr

Ausstellung über Eichhörnchen öffnet nicht wieder: Das Leben der flinken Baumakrobaten virtuell erkunden

(vre) Das ist Pech: Wegen der Verschärfung der Anti-Corona-Regeln bleiben Museen sicher bis 28. Februar geschlossen. Genau bis dann ist im Naturmuseum St.Gallen die Sonderausstellung «Eichhörnchen - Akrobaten in den Baumwipfeln» zu sehen. Damit ist klar, diese Schau ist in St.Gallen nicht mehr direkt zugänglich. Solange sie offen war, zog sie viel Volk an: Seit August haben sie gemäss Schätzung von Museumsdirektor Toni Bürgin rund 13'000 Besucherinnen und Besucher gesehen.

Blick in die Eichhörnchen-Ausstellung, die derzeit - ohne Publikum - im Naturmuseum St.Gallen steht. Sie gastierte vorher unter anderem bereits in Solothurn, Luzern und Winterthur.

Blick in die Eichhörnchen-Ausstellung, die derzeit - ohne Publikum - im Naturmuseum St.Gallen steht. Sie gastierte vorher unter anderem bereits in Solothurn, Luzern und Winterthur.

Bild: Boris Bürgisser
(Luzern, 5.12.2019)

Eine Verlängerung des Gastspiels der Eichhörnchen kommt gemäss Bürgin aber nicht in Frage. Dies einmal, weil der Platz im Naturmuseum St.Gallen ab 16. März für die Eigenproduktion «Allerlei rund ums Ei» gebraucht wird. Dies zum anderen, weil die Eichhörnchen ihr nächstes Gastspiel ab Mitte April - sofern es das Coronavirus zulässt - schon geplant haben, nämlich im Bündner Naturmuseum in Chur.

Möglich bleibt es bis Ende Februar, das Leben der Eichhörnchen virtuell kennenzulernen. Im Internetauftritt des Museums finden sich die Texte und Bilder zur Ausstellung. Eine Bildergalerie der Nussliebhaber - mit sehr extremem Jöh-Faktor - kann man auf Instagram erkunden. Und dann gibt's im Museumsauftritt im Internet einen Link zum Projekt Stadtwildtiere und seiner Eichhörnchen-Untersuchung von 2020.

Extremer Jöh-Faktor garantiert: Ein Eichhörnchen beäugt neugierig den Fotografen am Fuss seines Baumes.

Extremer Jöh-Faktor garantiert: Ein Eichhörnchen beäugt neugierig den Fotografen am Fuss seines Baumes.

Leserbild: Luciano Pau (12.3.2019)

Ebenfalls virtuell kann man den Eichhörnchen-Parcours aus der Ausstellung absolvieren. Dabei sind neun Fragen zum Wesen, zum Leben und zu den Gewohnheiten der Eichhörnchen zu beantworten. Mit dem Lösungswort kann man parallel auch noch an einem Schoggi-Wettbewerb teilnehmen. Zu gewinnen gibt's - natürlich - Schoggi, aber auch einen Schoggi-Giesskurs, Brettspiele und Plüsch-Eichhörnchen.

Montag, 25. Januar - 13:55 Uhr

Auswechseln der Vignette nicht vergessen: Ab 1. Februar droht andernfalls eine 200-Franken-Busse

(kapo/vre) In einer Woche, ab 1. Februar, müssen alle Fahrzeuge, die in der Schweiz auf der Autobahn unterwegs sind, mit einer Autobahnvignette 2021 ausgerüstet sein. Die Kantonspolizei wird bei Routinekontrollen auf der Autobahn auch die Gültigkeit der Vignette überprüfen. Autofahrer, die ohne gültige Vignette angehalten werden, müssen mit einer Busse von 200 Franken rechnen.

Die Autobahnvignette 2021.

Die Autobahnvignette 2021.

Bild: Kantonspolizei SG

Die Vignette ist gemäss Mitteilung der Kantonspolizei vom Montag an Autos auf der Innenseite der Frontscheibe anzubringen, und zwar am linken Rand oder hinter dem Innenrückspiegel. Bei Anhängern und Motorrädern wird die Vignette auf einem nicht auswechselbaren Teil an einem leicht zugänglichen Ort des Gefährts aufgeklebt.

Montag, 25. Januar - 12:15 Uhr

ST.GALLEN HISTORISCH: Rosenbergstrasse mit Schnee vor 1910 - Wie im Atelier fehlende Technik ausgeglichen wurde

(vre) Der Schnee ist derzeit eines der grossen Gesprächsthemen in der Stadt St.Gallen. Das war nach heftigen Schneefällen schon früher so. Kein Wunder also, dass die Textilhochburg vor 1910 ihren Gästen auch winterliche Ansichtskarten zum Versand in alle Welt anbieten wollte. Ganz so einfach wie heute war deren Herstellung vor der Farbfotografie allerdings nicht. Nicht von ungefähr gilt daher die untenstehende Ansicht der Rosenbergstrasse als eine der schönsten Winterkarten aus jener Zeit.

Ein Beleg dafür, dass es in St.Gallen früher schneereiche Winter gab, ist die untenstehende Ansichtskarte allerdings nicht. Sie ist, wie viele Lithokarten, massiv bearbeitet. So entstand die Aufnahme, die dem Wintermotiv zugrunde liegt, offensichtlich in der warmen Jahreszeit. Der Schnee wurde im Atelier eingefügt. Ein erster Hinweis darauf ist die Bekleidung der Passanten, vor allem der Dame mit Sonnenschirm links auf dem Trottoir.

Viel Schnee gab's in der Gallusstadt schon früher. Diese im Juni 1909 gelaufene Ansichtskarte als Beleg anzuführen, ist allerdings gefährlich.

Viel Schnee gab's in der Gallusstadt schon früher. Diese im Juni 1909 gelaufene Ansichtskarte als Beleg anzuführen, ist allerdings gefährlich.

Bild: Sammlung
Reto Voneschen

Wer Ansichtskarten der Stadt St.Gallen sammelt, stolpert über kurz oder lang über den Beweis für die Fälschungsthese. Das Kartenmotiv der Rosenbergstrasse mit Restaurant Frohheim ist nämlich sehr beliebt. Die Fotografie, die all den Karten zugrunde lag, dürfte um 1900 entstanden sein. In der Folge wurde sie immer wieder bearbeitet: Es gibt ein halbes Dutzend verschiedener bearbeiteter Ansichtskarten, die darauf basieren. Die Winteransicht allerdings ist und bleibt eine der schönsten.

Sommer an der Rosenbergstrasse: Wer die Passantinnen und Passanten mit jenen auf der Winterkarten vergleicht, entdeckt rasch, dass beide Karten von der gleichen Vorlage stammen müssen.

Sommer an der Rosenbergstrasse: Wer die Passantinnen und Passanten mit jenen auf der Winterkarten vergleicht, entdeckt rasch, dass beide Karten von der gleichen Vorlage stammen müssen.

Bild: Sammlung
Reto Voneschen

Optisch kaum verändert hat sich hier bis heute die rechte Seite der Rosenbergstrasse. Das Tram fuhr auf der Rosenbergstrasse von 1895 bis 1915, dann wurde es an die St.-Leonhard-Strasse verlegt. Grosse Veränderungen gab's seit 1910 auf der linken Strassenseite. So führt heute keine Passerelle (Aufgang links im Vordergrund) mehr über die Gleise des Hauptbahnhofs. Seit rund 110 Jahren werden diese hier mit der heutigen Rathaus-Unterführung unterquert.

Die Rosenbergstrasse 2021 dort, wo sich einst der Aufgang zur Bahnhofspasserelle und das Restaurant Frohheim befanden.

Die Rosenbergstrasse 2021 dort, wo sich einst der Aufgang zur Bahnhofspasserelle und das Restaurant Frohheim befanden.

Bild: Reto Voneschen
(23.1.2021)

Die 1883 erstellten drei Häuser Nummer 43 (Frohheim), 45 und 47 (Rosenhof) wurden in den 1970er-Jahren ersatzlos abgebrochen. Ihre Fläche wurde teils für den Bahnhofausbau, teils für ein kleines Pärklein genutzt. Die folgenden beiden Häuser Rosenbergstrasse 49 und 51 fielen 1980 dem Baggerzahn zum Opfer. Hier entstand auf der Fläche der vorher zwei Häuser ein einzelnes Geschäftshaus (ehemals Domizil der Tanzschule Winglin), das heute die Nummer 51 trägt.

Montag, 25. Januar - 11:55 Uhr

Vorbereitung auf eine Dachlawine an schönster Lage

Momentaufnahme. Dachlawine in spe mit Blick auf den Stiftsbezirk.

Momentaufnahme. Dachlawine in spe mit Blick auf den Stiftsbezirk.

Bild: Sandro Büchler (25.1.2021)
Montag, 25. Januar - 9:55 Uhr

Stadtbevölkerung soll sich aktiv beteiligen können: Stadt hat neues Partizipationsregelment in Kraft gesetzt

(sk/vre) Seit 1. Januar ist das revidierte Partizipationsreglement der Stadt St.Gallen in Kraft. Es ersetzt gemäss Mitteilung vom Montag das bisherige Reglement von 2006. Die Stadt will damit allen Bevölkerungsgruppen ermöglichen, sich einzubringen. Dies auch unabhängig vom Stimm- und Wahlrecht.

Ein Beispiel für projektbezogene Partizipation: Kulturschaffenden der Stadt arbeiteten aktiv am neuen Kulturkonzept mit.

Ein Beispiel für projektbezogene Partizipation: Kulturschaffenden der Stadt arbeiteten aktiv am neuen Kulturkonzept mit.

Bild: Stadt St.Gallen

Mit dem neuen Partizipationsreglement sollen alle Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt eingeladen werden, sich aufgrund ihrer Betroffenheit durch ein Thema in die politischen Prozesse einzubringen. Die «St.Galler Partizipationskultur» basiert gemäss Mitteilung auf verschiedenen Säulen:

  • Mit dem Bevölkerungsvorstoss können Lösungsvorschläge für Probleme des Alltags in den politischen Prozess eingebracht werden. Für einen solchen Vorstoss braucht es im Minimum 15 Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt im Alter von über 13 Jahren. Behandelt werden solche Vorstösse durch die ständigen Kommissionen des Stadtparlaments. Sie können das aufgeworfene Anliegen als Vorstoss im Stadtparlament deponieren.
  • Die Projektpartizipation ermöglicht den Einbezug von Bevölkerung und Direktbetroffenen in wichtige städtische Projekte. In den vergangenen Jahren wurde das Verfahren bereits mehrfach und auch mit Erfolg angewendet. Klassisches Beispiel dafür ist der dritte Anlauf für die Neugestaltung von Marktplatz und Bohl.
  • Ausbauen will die Stadt die digitale Kommunikation mit der Bevölkerung. Dazu gehört etwa auch der Auftritt der Stadt in den sozialen Medien. Sie und der Stadtmelder, die elektronische Klagemauer der Statdverwaltung, sollen jetzt durch eine digitale Partizipationsplattform ergänzt werden. Diese Plattform ist im Aufbau begriffen und soll etwa Mitte Jahr aufs Netz gehen. Sie soll bald einmal die direkte Interaktion zwischen Bevölkerung, Politik und Stadtverwaltung ermöglichen.

Das neue Partizipationsreglement der Stadt St.Gallen findet sich im Internet. Ebenfalls im Internetauftritt der Stadt findet sich ein Formular zur Einreichung des neuen Bevölkerungsvorstosses; es wartet mit einer kurzen Gebrauchsanweisung und einer Kontaktadresse auf.

Montag, 25. Januar - 8:55 Uhr

St.Galler Coronasituation: 253 neue Ansteckungen und sieben weitere Todesfälle

(SK/vre) Fürs Wochenende (Freitag, Samstag und Sonntag) meldet er Kanton St.Gallen in seinem Internetauftritt 253 neue laborbestätigte Coronafälle. Im St.Gallischen gibt es damit seit März 2020 31'664 bestätigte Infektionen mit dem Virus. Am Wochenende sind zudem sieben Personen in Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion gestorben. Die Zahl der St.Galler Coronatoten liegt damit seit März bei 624.

Montag, 25. Januar - 8:45 Uhr

Erneute ergiebige Schneefälle in der Stadt: Am Montagmorgen rollt der Verkehr bisher aber störungsfrei

(vre) Es schneit derzeit auch in St.Gallen wieder ergiebig. Der Schnee setzt sich auf den Fahrbahnen und Trottoirs ab, behinderte bisher am Montagmorgen der Verkehr aber nicht wesentlich. Auch der Bus- und Bahnverkehr verläuft derzeit störungsfrei. Auffällig ist, dass der Verkehr in der St.Galler Innenstadt derzeit eher dünn ist. Entweder wirkt sich hier das Homeoffice aus oder es haben sich doch etliche aufgrund der Erfahrungen vor zehn Tagen dazu entschieden, das Auto zu Hause stehen zu lassen.

Der Schnee setzt auf der Leonhardsbrücke langsam an. Eine grosse Behinderung für den Verkehr ist er aber bisher noch nicht.

Der Schnee setzt auf der Leonhardsbrücke langsam an. Eine grosse Behinderung für den Verkehr ist er aber bisher noch nicht.

Bild: Reto Voneschen
(25.1.2021)

Der Stadtpolizei St.Gallen liegen bisher ebenfalls keine Meldungen über Störungen des Verkehrs oder Unfälle auf glatter Fahrbahn vor. Auch seitens der Schneeräumung gebe es bisher noch keine Meldungen über Unregelmässigkeiten, sagt dazu Polizeisprecher Roman Kohler. Die Polizei sei präsent und beobachte die Entwicklung der Situation. Sollte sie sich im Laufe des Tage zuspitzen sei man bereit einzugreifen. Zudem werde man über allfällige grössere Verkehrsstörungen informieren, sagt Kohler.

Sonntag, 24. Januar - 21:55 Uhr

Die Frauen des FC St.Gallen-Staad sind bereit für die Meisterschaft: Überzeugender Auftritt beim letzten Testspiel

(pd/vre) Im letzten Vorbereitungsspiel haben sich die Fussballerinnen des FC St.Gallen-Staad im Gründenmoos gegen den österreichischen Bundesligisten FFC Vorderland mit 3:0 durchgesetzt. Das Spiel war eine klare Sache: Die St.Gallerinnen hatten es stets im Griff und wurden nicht wirklich gross gefordert. Der Sieg war nie gefährdet.

Die Frauen des FC St.Gallen-Staad legten am Samstag gegen den FFC Vorderland aus Vorarlberg einen überzeugenden Auftritt hin.

Die Frauen des FC St.Gallen-Staad legten am Samstag gegen den FFC Vorderland aus Vorarlberg einen überzeugenden Auftritt hin.

Bild: Podo Gessner
(23.1.2021)

Das Team von Trainer Marco Zwyssig ging bereits in der 14. Minute in Führung. Stephanie Brecht lief in den Strafraum und spielte in die Mitte, wo Serena Li Puma den Ball zwar verfehlte, wovon Anna Sutter profitieren konnte und das 1:0 erzielte. Nach einigen Möglichkeiten klappte es dann wieder in der 26. Minute: Serena Li Puma lief an der gegnerischen Torhüterin vorbei zu Victoria Bischoff, die auf 2:0 erhöhte.

Die St. Gallerinnen blieben tonangebend, machten sich das Leben aber mit unnötigen Ballverlusten selber schwer. Zudem liess die Effizienz im Angriff mit der Zeit nach. Trotzdem resultierte nochmals ein Tor zum Schlussresultat von 3:0.

Am kommenden Samstag geht für den FC St.Gallen-Staad die Saison mit der Partie bei Schlusslicht Lugano Femminile weiter. Gegen die Tessinerinnen sind die St.Gallerinnen klarer Favoritinnen, wurde doch die rote Laterne im Hinspiel bereits mit einer 10:0-Klatsche nach Hause geschickt. Die Hälfte der Tore erzielte damals Ardita Iseni.

Sonntag, 24. Januar - 21:45 Uhr

Ein Wintersonntag wie aus dem Bilderbuch

(vre) Es taut zwar, der Schnee weicht aber lange nicht so schnell, wie die Wetterfrösche vergangene Woche noch befürchtet hatten. Im Gegenteil: Bei blauem Himmel und strahlender Sonne präsentierte sich die Gallusstadt auch diesen Sonntag wie ein Wintermärchen. Was prompt dazu führte, dass es viele Städterinnen und Städter nach draussen zog.

Der verschneite Skaterpark auf der Kreuzbleiche.
7 Bilder
Der Vorplatz der Fachhochschule mit «Sackbirken», Hauptbahnhof und Rathaus.
Typisch: Einer tanz immer aus der Reihe. Schriftzug an der Fachhochschule.
Der Bahnhofplatz am Sonntagmittag.
Der Glaspalast des St.Galler Rathauses kommt bei Sonne gut zur Geltung.
Treffpunkt im Hauptbahnhof: Der Verkehr auch auf der Schiene rollte dieses Wochenende ohne winterliche Behinderungen.
Langlaufen auf der Kreuzbleiche bleibt weiterhin möglich.

Der verschneite Skaterpark auf der Kreuzbleiche.

Bilder: Reto Voneschen
Sonntag, 24. Januar - 12:00 Uhr

Brühler Handballerinnen punkten gegen Rotweiss Thun: Auswärtssieg dank starker zweiter Halbzeit

(pd/vre) Am Samstag gastierten die Frauen des LC Brühl Handball beim Ligakonkurrenten DHB Rotweiss Thun. Dank einer starken zweiten Spielhälfte siegten die Ostschweizerinnen mit 19:26. Das führende Team der obersten Schweizer Ligas im Frauenhandball brachte damit wertvolle Punkte ins Trockene.

Nachdem den Brühlerinnen in den vergangenen Meisterschaftspartien trotz Siegen keine Glanzleistungen gelungen waren, wollten sie im Spiel gegen Thun zeigen, dass sie es besser konnten. Allerdings wollten sich auch die Thunerinnen nach misslungenen Meisterschaftsspielen und ärgerlichen Niederlagen rehabilitieren. Daraus ergab sich eine ausgeglichene Startphase beim Spiel vom Samstag.

Martina Pavic war im Spiel des LC Brühl vom Samstag gegen Rotweiss Thun mit neun Treffern erneut die beste Werferin.

Martina Pavic war im Spiel des LC Brühl vom Samstag gegen Rotweiss Thun mit neun Treffern erneut die beste Werferin.

Bild: Benjamin Manser (8.1.2021)

Beide Teams bekundeten in der Deckung Mühe, das druckvolle Spiel der
Gegnerinnen zu unterbinden. Dabei hatte das Heimteam immer etwas die Nase vorne und führte in der 19. Spielminute gar mit 9:8. Probleme machte den Brühlerinnen vor allem die wurfstarke Nora Gerber. Gleichzeitig unterliefen ihnen zu viele technische Fehler oder Patzer im Abschluss.

Auch doppelte Überzahl konnte das Team von Nico Andersson nicht nutzen, schaffte es aber bis zur Pause, nicht zurückzufallen. So wurde beim Stand von 12:12 die Seiten gewechselt. In der zweiten Hälfte kam eine andere Brühler Mannschaft aus der Kabine: Die Deckung stand kompakt und konnte sich auf Torfrau Sladana Dokovic verlassen. Im Angriff war auf Kreisläuferin Martina Pavic Verlass, die mit neun Toren beste Brühler Werferin war. Daraus resultierte ein Brühler 19:26-Auswärtssieg.

Sonntag, 24. Januar - 8:42 Uhr

Schwelbrand in Wittenbacher Keller

(kapo/stm) Am Samstagmorgen, kurz vor 10:15 Uhr, hat an der Dorfstrasse in Wittenbach ein Heizdraht einer Kühltür in einem Geschäft einen Schwelbrand verursacht. Die Kantonale Notrufzentrale erhielt eine Meldung eines Bewohners über Rauchgeruch im Gebäude. Die Feuerwehr rückte gemäss Mitteilung der Kantonspolizei aus und konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen und löschen.

Der Heizdraht einer Kühltür verursachte einen Schwelbrand.

Der Heizdraht einer Kühltür verursachte einen Schwelbrand.

Bild: Kantonspolizei St.Gallen

Brandursache ist ein technischer Defekt; er wird aber von Spezialisten des Kompetenzzentrums Forensik der Kantonspolizei noch genauer untersucht. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken, verletzt wurde laut der Kantonspolizei niemand.

Samstag, 23. Januar - 17:49 Uhr

Passantin von herabfallendem Schnee getroffen

(stapo/lw) Am frühen Samstagabend löste sich bei einer Liegenschaft an der Vadianstrasse eine Dachlawine. Eine Frau wurde vom herabfallenden Schnee getroffen. Sie wurde anschliessend zur Abklärung von der Rettung St.Gallen ins Spital gebracht. Ebenfalls im Einsatz war die Stadtpolizei. Mediensprecher Roman Kohler gibt auf Anfrage vorsichtig Entwarnung: «Gemäss bisherigen Kenntnissen ist die Person eher leicht verletzt.»

Da sich noch immer Schnee auf dem Dach befindet, wurde der betroffene Bereich von der Stadtpolizei abgesperrt.

Da sich noch immer Schnee auf dem Dach befindet, wurde der betroffene Bereich von der Stadtpolizei abgesperrt.

Bild: sab

Dachlawinen entstehen, wenn Schneemassen auf Dächern durch steigende Temperaturen zu schmelzen beginnen. Dadurch kann der Schnee in Bewegung geraten und zu Boden fallen. Da sich noch immer Schnee auf dem betroffenen Dach befindet, hat die Stadtpolizei St.Gallen den betroffenen Bereich abgesperrt und die Hauseigentümerschaft wird informiert.

Die Stadtpolizei bittet in einer Mitteilung weiterhin um Vorsicht unter Dachvorsprüngen, Bäumen und im Wald. Sie schreibt: «Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer weisen wir darauf hin, dass sie dafür verantwortlich sind, dass es nicht zu Dachlawinen kommt.»

Freitag, 22. Januar - 19:05 Uhr

Tierleid-Initiativkomitee reagiert genervt auf Kommission: Gegner des Volksbegehrens treiben «unredliches Spiel»

(pd/vre) Das Komitee hinter der Initiative «Stopp dem Tierleid - gegen Zäune als Todesfallen für Wildtiere» reagiert massiv ablehnend auf Vorschläge der vorberatenden Kommission des St.Galler Kantonsrats zum Gegenvorschlag der Regierung auf das Volksbegehren. Diesem würden so alle Zähne gezogen. Der Kompromiss zur Initiative werde damit «völlig ausgehöhlt und ad absurdum geführt», schreibt das Komitee in einer Mitteilung vom Freitag.

Mit den Änderungsanträgen der vorberatenden Kommission werden fürs Initiativkomitee gleich mehrfach rote Linien überschritten. Es stört sich etwa daran, dass damit Stacheldraht für Weidezäune im Kanton St.Gallen weiterhin grossflächig erlaubt bliebe. Das Komitee wäre bereit, als Antwort auf den unveränderten Gegenvorschlag der Kantonsregierung seine Initiative zurückzuziehen. Die Änderungsanträge der vorberatenden Kommission machten dies aber unmöglich, heisst es in der Mitteilung.

Ein Rehbock, der sich in einem Weidenetz verfangen hat, und beim Versuch umgekommen ist, sich wieder daraus zu befreien.

Ein Rehbock, der sich in einem Weidenetz verfangen hat, und beim Versuch umgekommen ist, sich wieder daraus zu befreien.

Bild: PD

Den Gegnerinnen und Gegnern der Initiative wirft das Initiativkomitee vor, «ein unredliches Spiel» zu treiben. Es werde mit den Änderungsanträgen in der vorberatenden Kommission auf die Spitze getrieben, heisst es in der Mitteilung. Vordergründig werde etwa die Forderung nach einem Verbot von Stacheldraht auf Gesetzesstufe anerkannt, um es dann sogleich wieder massiv einzuschränken. Ähnliches könne man bei den Haftungsfragen für juristische Personen feststellen.

Aus den bisherigen Beratungen der Initiative im Kantonsparlament schliesst das Komitee, dass die Gegner des Volksbegehrens das Problem «Zäune als Todesfallen» ignorierten und eigentlich gar keine Lösung wollten. Da sie aber den Mut zu einem klaren Nein nicht aufbrächten, werde «mit der Forderung nach einem Gegenvorschlag verzögert, verwässert und grundsätzliche Zustimmung vorgetäuscht». Diese Verwirrtaktik, so ist das Initiativkomitee überzeugt, werde bei einer Mehrheit des Stimmvolks nicht verfangen.

Die kantonalen Volksinitiative «Stopp dem Tierleid - gegen Zäune als Todesfallen für Wildtiere» wurde 2019 gemeinsam von Jägern und Naturschützern eingereicht. Ziel ist es, auf Gesetzesebene kantonale Vorschriften zu schaffen, um die Zahl der durch Zäune verletzten und getöteten Wildtiere deutlich zu reduzieren. Der St.Galler Kantonsrat berät die Vorlage voraussichtlich im Februar in erster und im April in zweiter Lesung.

Unterlagen zur parlamentarischen Behandlung der Tierleid-Initiative
Die Vorlage der Regierung sowie die Anträge der vorberatenden Kommission des Kantonsrats finden sich im Ratsinformationssystem des Kantons St.Gallen.

Freitag, 22. Januar - 18:18 Uhr

Auf dem Snowboard durch die Mülenenschlucht: Spektakuläres Schneevideo aus St.Gallen wird im Netz gefeiert

(vre) Vor genau einer Woche versank die Stadt im Schnee. Das waren ideale Bedingungen für Markus Keller, den ehemaligen Snowboard-Weltmeister in der Halfpipe. Er bretterte auf dem Snowboard die verschneite Mülenenschucht hinunter und liess sich dabei filmen. Das Video ist seit Anfang Woche auf verschiedensten Kanälen im Internet zu sehen und erfreut sich grosser Beliebtheit bei Userinnen und Usern. Hier die spektakuläre Fahrt:

Video: Red Bull Media House

Gegenüber dem Internetportal «FM1Today» zeigte sich Markus Keller hoch erfreut darüber, wieder einmal ein Streetsnowboard-Video in der Tasche zu haben. Und: Keller nimmt gute Erinnerungen an den Dreh in der Stadt St.Gallen mit. Aufgefallen ist ihm neben den enormen Schneemassen auch die gute Stimmung von Passantinnen und Passanten: «Die Leute waren so gut drauf. Ich konnte mich gar nicht erinnern, dass die Ostschweizer so freundlich sind.»

Freitag, 22. Januar - 16:55 Uhr

Ein neuer Trafo für St.Gallen-Ost: Ein Koloss von 50 Tonnen zügelt von Rorschach in die Gallusstadt

(sgsw/vre) In ihrem Newsletter berichten die St.Galler Stadtwerke (SGSW) am Freitag von einer ungewöhnlichen Austauschaktion: Nach einem Defekt mussten die SGSW einen neuen zweiten Trafo fürs Unterwerk St.Gallen-Ost auftreiben. Fündig wurden sie in Rorschach. Es war aber ein ziemliches Stück Arbeit, bis der rund 50 Tonnen schwere Trafo in St.Gallen war und hier ans Stromnetz angeschlossen werden konnte.

Das Innenleben des defekten Trafos, der im Sommer 2020 im Osten der Stadt St.Gallen einen Stromausfall verursachte.

Das Innenleben des defekten Trafos, der im Sommer 2020 im Osten der Stadt St.Gallen einen Stromausfall verursachte.

Bild: SGSW

Ihren Anfang nahm die Geschichte am 11. Juli 2020. Im Osten der Stadt St.Gallen kam es zu einem Stromausfall. Aufgrund eines technischen Defekts hatten rund 11'000 Kundinnen und Kunden der Stadtwerke an jenem Samstag während 18 Minuten keinen Strom. Nach einer ersten Analyse der Störung wurde dann im Unterwerk St.Gallen-Ost der Reserve-Trafo in Betrieb genommen und das Problem so behoben.

Versorgungssicherheit

Wieso braucht es zwei Transformatoren im Unterwerk?

(pd/vre) In St.Gallen gibt es für eine zuverlässige Versorgung mit Strom fünf Unterwerke. Eines davon befindet sich ganz im Osten der Stadt, an der Martinsbruggstrasse 84. Dafür musste nach einem Defekt im Sommer 2020 ein neuer Trafo gefunden werden.

Jedes Unterwerk der Stromversorung verfügt über mindestens zwei Transformatoren. Sie und andere Komponenten der Energieversorgung müssen regelmässig gewartet und inspiziert werden. Zur sicheren Durchführung der Unterhaltsarbeiten ist es wichtig, dass diese Komponenten ausser Betrieb genommen werden können.

Damit die Stromversorgung bei Unterhaltsarbeiten nicht ausfällt, werden die wichtigen Teile des Unterwerks mindestens doppelt eingebaut. Bei Wartungsarbeiten oder im Störungsfall können diese redundanten Teile zugeschaltet werden. Damit ist eine sichere Stromversorgung garantiert.

Damit war die Sache allerdings noch nicht ausgestanden: Jetzt musste die Ursache für die Störung im ersten Trafo gefunden werden. Dafür musste gemäss Stefan Bär, dem SGSW-Ressortleiter für die Unterwerke, das Innenleben des Kolosses untersucht werden: Er wurde geöffnet, damit der rund 26 Tonnen schwere Kern mit den drei stromführenden Wicklungen herausgehoben werden konnte. Dabei wurde der Defekt entdeckt.

Der neue Trafo auf dem Weg von Rorschach nach St.Gallen. Dabei musste der Schwertransport auch verschiedene Engpässe im Strassennetz bewältigen.

Der neue Trafo auf dem Weg von Rorschach nach St.Gallen. Dabei musste der Schwertransport auch verschiedene Engpässe im Strassennetz bewältigen.

Bild: SWSG

Es zeigte sich, dass eine rasche Reparatur nicht möglich sein würde. Daher musste ein Ersatz-Trafo her. Was allerdings einfacher gesagt, als getan ist: Die rund 650'000 Franken teuren Geräte sind Einzelanfertigungen, wobei der Bau mindestens zwölf Monate dauert. Schliesslich fanden die SGSW einen Ersatz in Rorschach: Hier stand ein baugleicher Trafo, der nach geplanten Anpassungen am Stromnetz in einigen Jahren hätte ausser Betrieb gesetzt werden sollen.

Der neue zweite Trafo wird ins St.Galler Unterwerk-Ost gehievt.

Der neue zweite Trafo wird ins St.Galler Unterwerk-Ost gehievt.

Bild: SGSW

Die Anpassungen am Stromnetz am See wurden schliesslich vorgezogen. So wurde der Rorschacher Trafo frei, konnte ausgebaut, auf einen Tieflader verladen und nach St.Gallen gebracht werden. Was allerdings eine ziemliche Übung war angesichts des Gewichts des Trafos von 50 Tonnen und seinen Abmessungen von fünf auf drei Metern bei einer Höhe von vier Metern. Die Zügelaktion lief aber reibungslos ab. Und jetzt verfügt das Unterwerk St.Gallen-Ost für Notfälle wieder über zwei Trafos.

Freitag, 22. Januar - 16:06 Uhr

Auto brennt in Waldkirch: Keine Verletzten, aber mehrere tausend Franken Schaden

(kapo/vre) Am Freitagmorgen ist an der St.Pelagibergstrasse in Waldkirch ein Auto in Brand geraten. Das Feuer konnte gemäss Mitteilung der Kantonspolizei von der örtlichen Feuerwehr rasch gelöscht werden. Der Sschaden beträgt mehrere tausend Franken.

Das brennende Auto auf einem Abstellplatz in Waldkirch.

Das brennende Auto auf einem Abstellplatz in Waldkirch.

Bild: Kantonspolizei SG
(22.1.2021)

Ein 31-jähriger Mann hatte sein Auto am Freitag, 7.30 Uhr, auf dem Vorplatz der Liegenschaft St. Pelagibergstrasse 29 abgestellt und sich dann zu Fuss zur Arbeit begeben. Kurze Zeit später fing der Wagen im Bereich des Motorraums Feuer. Ursache dafür dürfte nach Einschätzung der Kantonspolizei ein technischer Defekt am Auto gewesen sein.

Freitag, 22. Januar - 15:45 Uhr

St.Galler Berufsfeuerwehr übt am Eichweier die Eisrettung: Immer ein Kampf gegen die Zeit

(pd/vre) Wie man eine Person rettet, die im Eis eines Gewässers eingebrochen ist, hat die Berufsfeuerwehr St.Gallen am Donnerstag auf Dreilinden geübt. Die Eisrettungsübung am Eichweier war Bestandteil der Ausbildungswoche angehender Angehöriger der Berufsfeuerwehr. Weil die Aufgabe heikel und für die Retter nicht ungefährlich ist, übt die Feuerwehr jedes Jahr, sofern es genug kalt ist, die Personenrettung aus dem Eis.

Die Ausgangslage für die Übung war nur zu realistisch: Ein unvorsichtiger Mann ist im Eis auf dem Eichweier eingebrochen. Jetzt muss er so schnell als möglich geborgen werden. Eisrettungen sind gemäss Mitteilung der Berufsfeuerwehr nämlich immer auch ein Kampf gegen die Zeit. Im kalten Wasser lassen die Kräfte eines Eingebrochenen in der Regel rasch nach. Und dann droht der Ertrinkungstod.

Die Ausgangslage zur Rettungsübung: Ein unvorsichtiger Spaziergänger ist im Eis des Eichweiers eingebrochen.
8 Bilder
Eisbergungen sind ein Kampf gegen die Zeit: Im kalten Wasser verlassen einen eingebrochene Person die Kräfte jeweils sehr rasch. Dann droht der Ertrinkungstod.
Die beiden Retter in Trockenanzügen nähern sich mit dem Rettungsschlitten der eingebrochenen Person.
Sie werden von drei Helfern vom Ufer des Eichweiers aus gesichert und unterstützt.
Die eingebrochene Person liegt auf dem Rettungsschlitten. Jetzt muss sie so rasch als möglich ans Ufer zurück.
Geschafft!
Der Gerettete wird abtransportiert.
Ob er mit dem Ablauf der Übung zufrieden ist? Der Übungsleiter beobachtet die Arbeit seiner Männer mit kritischem Auge.

Die Ausgangslage zur Rettungsübung: Ein unvorsichtiger Spaziergänger ist im Eis des Eichweiers eingebrochen.

Bild: Berufsfeuerwehr SG (21.1.2021)

Bei der Eisrettung können verschiedene Mittel eingesetzt werden. Für welches man sich entscheidet, hängt davon ab, wo jemand eingebrochen ist. So kann eine Person mit einer Leiter, der Autodrehleiter der Feuerwehr oder einem Wurfsack gerettet werden. Ist die verunglückte Person weiter weg vom Ufer, kommt der Eisrettungsschlitten zum Einsatz. Die Dicke des Eises bestimmt dann, ob ein oder zwei Retter darauf Platz nehmen.

Wichtig bei der Eisrettung ist, dass jene, die den Eingebrochenen entdecken, und die Retter selber sich nicht in Gefahr begeben. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr tragen deshalb bei Eisrettungen immer einen Trockenanzug, der sie auch im kalten Wasser lange warmhält, ihnen darin Auftrieb gibt und an dem zusätzlich ein Sicherungsseil befestigt ist. Die Rettung vom Donnerstag auf dem Eichweier gelang unter Beachtung solcher Regeln voll und ganz.

Unfälle im Eis

Wie man richtig rettet: Tipps der Spezialisten der Feuerwehr

(pd/vre) Erster Grundsatz jeder Eisrettung ist, dass man sich nicht selber in Gefahr bringen darf. Wer eine Person entdeckt, die im Eis eingebrochen ist, darf sich keinesfalls selber aufs Eis hinaus begeben. Damit die Rettung so rasch als möglich eingeleitet werden kann, muss sofort Telefon 118 alarmiert werden.

Dabei gilt es einen kühlen Kopf zu bewahren. Die Person, die auf der Notrufzentrale den Anruf entgegennimmt, wird nämlich verschiedene Fragen stellen. So will sie etwa wissen, wo genau sich das Unglück ereignet hat und wie viele Personen sich in Not befinden. Dann wird einem die Notrufzentrale weiter erklären, was zu tun ist. Zudem werden die Rettungskräfte aufgeboten.

Nach der Alarmierung kann man unter Umständen versuchen, dem Verunglückten zu helfen. Vielleicht ist ein Rettungsring oder ein Seil in der Nähe, welches man ihm zuwerfen kann. Zudem kann man versuchen, die Person vom Ufer aus zu beruhigen, indem man ihr sagt, dass Rettungskräfte unterwegs seien. Wichtig bleibt, dass man sich nicht selber in Gefahr bringen soll und unverletzt bleibt.

Bei der Bergung und nach der Rettung des im Eis Eingebrochenen ist zu beachten, dass er möglichst wenig bewegt wird. Wer etwa zehn Minuten im Eiswasser war, ist in der Regel so stark abgekühlt, dass das Blut nicht mehr bis in die Extremitäten zirkuliert und dort stehen bleibt. Fliesst dieses kalte Blut unvermittelt zurück zum Herz, kann es zu Herzrhythmusstörungen kommen. Aus dem Eis gerettete Personen müssen langsam aufgewärmt werden.

Freitag, 22. Januar - 14:51 Uhr

Wegen eines medizinischen Problems: Auf Gegenfahrbahn geraten und mit entgegenkommendem Auto zusammengestossen

(stapo/vre) Am Donnerstagnachmittag ist es in St.Fiden zum Zusammenstoss zweier Personenautos gekommen. Ursache dafür war nach Angaben der Stadtpolizei vermutlich ein medizinisches Problem eines 69-jährigen Autofahrers. Der Mann musste nach dem Unfall reanimiert und mit der Ambulanz ins Spital gebracht werden. Es entstand nur geringer Sachschaden.

Am Donnerstag, 14.45 Uhr, war der 69-Jährige mit seinem Auto auf der Rorschacher Strasse stadtauswärts unterwegs. Auf der Verzweigung Rorschacher- und Splügenstrasse geriet er dann auf die Gegenfahrbahn. Dort stiess er neben einer Verkehrsinsel mit nur noch geringem Tempo frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammen.

Freitag, 22. Januar - 14:36 Uhr

Im Lockdown wird in und um die Lokremise gebaut: Baustellenwand als Einladung zum Kratzen

(pd/vre) Das Kulturzentrum Lokremise hinter dem St.Galler Hauptbahnhof ist coronabedingt ebenfalls zu. Hinter den Kulissen wird allerdings fleissig gearbeitet: Während das Theater probt und das Kinok Filme für Zuhause anbietet, wird aufgrund eines Pächterwechsels das Restaurant umgestaltet. Dafür wird in und um die Lokremise gebaut. Das neue Lokal soll im Frühling nach dem Lockdown als Brasserie-Lok eröffnet werden.

Der Hinweis auf die Möglichkeit, sich auf dem Baustellenzaun der Lokremise kratzenderweise zu verewigen.

Der Hinweis auf die Möglichkeit, sich auf dem Baustellenzaun der Lokremise kratzenderweise zu verewigen.

Bild: PD

Rund um die Baustelle Lokremise steht derzeit ein Zaun als Sichtschutz. Damit hat es gemäss Lok-Newsletter eine besondere Bewandtnis: Die Beschichtung des Zauns lässt sich abkratzen. Die Wände können so von allen gestaltet werden, denen es in den Fingern juckt, der Lokremise oder auch der ganzen Welt etwas mitzuteilen.

Freitag, 22. Januar - 14:11 Uhr

Von der Stiftung Myclimat mit Label ausgezeichnet: St.Galler Bank kompensiert 2020 ihren gesamten CO2-Ausstoss

(pd/vre) Die Bank Acrevis hat im vergangenen Jahr ihren gesamten CO2-Ausstoss kompensiert. Sie ist jetzt von der Stiftung Myclimate mit dem Label «CO2-neutrales Unternehmen» ausgezeichnet worden. Langfristig will Acrevis Massnahmen für eine pragmatische CO2-Reduktion umsetzen. Damit will die Bank gemäss Mitteilung vom Freitag «ein Bekenntnis zur Nachhaltigkeit im ökologischen Bereich» abgeben.

Der Hauptsitz der Bank Acrevis befindet sich am St.Galler Marktplatz.

Der Hauptsitz der Bank Acrevis befindet sich am St.Galler Marktplatz.

Bild: Urs Bucher
(14.2.2017)

Die Bank Acrevis hat für sich eine CO2-Bilanz erstellen lassen. Diese Analyse konnte 2020 abgeschlossen werden. Auf dieser Basis unterstützte Acrevis zwei Klimaschutzprojekte von Myclimate, die CO2 binden und den gesamten CO2-Ausstoss des Unternehmens kompensieren. Dafür wurde ganz bewusst ein regionales und ein internationales Projekt ausgewählt.

In der Bodenseeregion und damit in ihrem Einzugsgebiet fördert die Bank Acrevis ein Klimaschutzprogramm mit Pioniercharakter. Dabei wird Kohlenstoff in Ackerflächen gespeichert, was deren Fruchtbarkeit fördern soll. In den Küstenregionen von Myanmar beteiligt sich Acrevis an einem Projekt zur Aufforstung von Mangroven-Wäldern. Sie nehmen CO2 auf, fördern aber auch die Biodiversität und tragen zum Küstenschutz bei.

Freitag, 22. Januar - 13:50 Uhr

Mit der Drohne über die Winterstadt: Das Wintermärchen von oben - bevor Föhn und Regen die weisse Pracht wegputzen

(vre) Der Wintereinbruch vor einer Woche war unerwartet heftig. Und die Tage danach wurden mit blauem Himmel und Sonne zum richtigen Wintermärchen. «Tagblatt»-Fotograf Michel Canonica hat die Winterstadt St.Gallen am vergangenen Samstag mit der Drohne von oben gefilmt. Das Video zeigt die verschneite Stadt zwischen Vonwilbrücke, Hauptbahnhof, Frauenbadi und Silberturm:

Seit Mittwoch ist der Föhn am Werk. Vor allem in der Nacht auf Freitag hat er mit dem Schnee bereits wacker aufgeräumt. In der kommenden Nacht dürfte es nun gemäss den Wetterfröschen sogar in die weisse Pracht hineinregnen. Am Samstag ist nochmals etwas Regen oder Schnee zu erwarten, am Sonntag schneit es wieder leicht.

Die erste Hälfte der kommenden Woche ist durchzogen. Montag und Mittwoch werden eher trüb. Dazu fällt an beiden Tagen etwas Schnee. Am Dienstag sollen sich Sonne und Schneewolken abwechseln. Allerdings ist ab dem Wochenende nicht mehr mit den riesigen Schneemassen der vergangenen sieben Tage zu rechnen.

Derzeit werden in St.Gallen 10,5 Grad Celsius gemessen. In der Nacht auf Samstag wird es wieder deutlich kälter, am Anfang der kommenden Woche sind dann wieder Temperaturen bis minus fünf Grad Celsius möglich. Ab Mittwochmittag sollen die Temperaturen wieder steigen, der Schneefall wird durch Regen abgelöst.

Freitag, 22. Januar - 12:30 Uhr

Brühler Handballerinnen spielen auswärts gegen Thun: Beide Teams müssen am Samstag punkten

(pd/vre) Morgen Samstag treffen die Frauen des LC Brühl Handball auswärts auf den DHB Rotweiss Thun. Anpfiff ist um 17 Uhr in der Thuner Gotthelf-Halle. Publikum ist zum Spiel keines zugelassen, es gibt davon aber wieder einen Livestream im Internet. Die Brühlerinnen liegen derzeit in der obersten Liga des Schweizer Frauenhandballs mit 20 Punkten aus elf Spielen an der Tabellenspitze - vor dem LK Zug (16 Punkte aus zehn Spielen) und den Spono Eagles (16 Punkte aus neun Spielen).

Die Brühlerinnen wollen am Samstag in Thun unbedingt punkten und den Vorsprung in der Tabelle auf den LK Zug und die Spono Eagles möglichst ausbauen.

Die Brühlerinnen wollen am Samstag in Thun unbedingt punkten und den Vorsprung in der Tabelle auf den LK Zug und die Spono Eagles möglichst ausbauen.

Bild: PD

Den Thunerinnen ist die Wiederaufnahme des Meisterschaftsbetriebs im neuen Jahr nicht wie gewünscht geglückt. Gegen den LK Zug resultierte eine 30:22-Niederlage. Überraschenderweise mussten die Thunerinnen auch gegen den HV Herzogenbuchsee Punkte lassen und sich mit 23:24 geschlagen geben. Das Thuner Team wird daher alles daransetzen, am Samstag die Pechserie zu durchbrechen und gegen die Brühlerinnen zu punkten.

Auch die Brühlerinnen konnten in der Cuppartie gegen Yellow Winterthur und beim Meisterschaftsspiel gegen GC Amicitia Zürich nicht das volle Leistungspotenzial abrufen. Umso wichtiger ist es für sie, am Samstag von Beginn weg mit voller Konzentration, Teamgeist und Kampfeswille auf dem Platz zu stehen. Wie immer wollen die St.Gallerinnen mit einer kompakten Verteidigung und einem temporeichen Angriffsspiel punkten.

Freitag, 22. Januar - 11:50 Uhr

Winterstadt St.Gallen aus ungewöhnlicher Perspektive

Leserbild. Beata Rausch fotografierte im Homeoffice vom Oberen Graben aus in Richtung der Domtürme.

Leserbild. Beata Rausch fotografierte im Homeoffice vom Oberen Graben aus in Richtung der Domtürme.

Freitag, 22. Januar - 11:05 Uhr

Corona-Situation im Kanton St.Gallen: 160 Neuansteckungen und drei Todesfälle

(vre) Für den Donnerstag meldet er Kanton St.Gallen in seinem Internetauftritt 160 neue laborbestätigte Coronafälle. Im St.Gallischen gibt es damit seit März 2020 31'411 bestätigte Infektionen mit dem Virus. Am Donnerstag sind zudem dre Personen in Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion gestorben. Die Zahl der St.Galler Coronatoten liegt damit seit März bei 617. Im Kanton St.Gallen waren am Donnerstag noch 72 Corona-Patientinnen und Corona-Patienten hospitalisiert; 16 liegen auf einer Intensivstation, 15 davon mit künstlicher Beatmung.

Donnerstag, 21. Januar - 19:35 Uhr

Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten: St.Galler Regierung ist bereit, eine kantonale Lösung anzustreben

(vre) Diese Stellungnahme des Regierungsrats auf eine Motion dürfte Pfeffer in die Debatte über die Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten in der Stadt St.Gallen bringen. Hier hat der Stadtrat per 1. Juni und Definition eines Tourismusperimeters die Öffnungszeiten für Geschäfte in der Alt- und Teilen der westlichen Innenstadt werktags am Abend und auf den Sonntag ausgedehnt. Gewerkschaften und Linksparteien haben eine städtische Initiative dagegen lanciert, die zustande gekommen ist, also im Stadtparlament diskutiert wird.

In der Novembersession haben die Fraktionen von SVP und FDP im Kantonsrat eine Motion eingereicht, die auf kantonaler Ebene entweder eine Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten oder gleich die Abschaffung ihrer Regulierung fordert. Die Kantonsregierung ist bereit, diesen Auftrag entgegenzunehmen. Dies mit Blick auf Liberalisierungsschritte in Nachbarkantonen, auf das aus Sicht der Regierung hinfällige Argument des Arbeitnehmerschutzes und die Bedürfnisse des Detailhandels.

Die aktuellen, coronabereinigten Ladenöffnungszeiten im Migros Neumarkt in St.Gallen.

Die aktuellen, coronabereinigten Ladenöffnungszeiten im Migros Neumarkt in St.Gallen.

Bild: Marlen Hämmerli (20.1.2021)

Gemäss Kantonsregierung engt das St.Galler Gesetz über Ruhetag und Ladenöffnung den Detailhandel stärker ein, als dies heute «im Rest des Landes» und insbesondere in den Nachbarkantonen der Fall ist. Schwyz, beide Appenzell und Glarus hätten nie ein kantonales Ladenschlussgesetz gekannt oder sie hätten die entsprechenden Bestimmungen nach der Jahrtausendwende aufgehoben. Ähnliches hat der Kanton St.Gallen damals auch versucht.

Allerdings: 1996, 2003 und 2010 sind hier kantonale Vorlagen für die Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten in Abstimmungen gescheitert. Vor dem Hintergrund dürfte der aktuell bevorstehende Volksentscheid über die städtische Initiative gegen die Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten zur ersten Nagelprobe für die politische Durchsetzbarkeit dieses Anliegens werden. Ein Nein zu längeren Ladenöffnungszeiten ist nämlich nicht sicher: Seit dem bisher letzten kantonalen Volksentscheid ist ein Jahrzehnt vergangen und das Einkaufsverhalten hat sich tatsächlich verändert.

Zur Motion für die Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten im Informationssystem des St.Galler Kantonsparlaments.

Donnerstag, 21. Januar - 18:25 Uhr

Kritik am Winterdienst nimmt zu: Gereimter Trost für den heftig kritisierten Chef der Gossauer Schneeräumung

(vre) Sie haben es derzeit nicht einfach, die Verantwortlichen für den Winterdienst in grösseren und kleineren Städten. Vielen geht's zu langsam, bis das Strassennetz, die Trottoirs, Parkplätze, Velowege oder Haltestellen des ÖV freigeräumt sind. Speziell gehässig angegangen wurde in der ersten Wochenhälfte Hanspeter Meile, Chef Unterhaltsdienst der Stadt Gossau.

Schneeräumung am Donnerstag vor einer Woche: Der Bagger schaufelte den ganzen Tag gegen den ständigen Nachschub an Schnee von oben an.

Schneeräumung am Donnerstag vor einer Woche: Der Bagger schaufelte den ganzen Tag gegen den ständigen Nachschub an Schnee von oben an.

Bild: Reto Voneschen
(14.1.2021)

Er habe einen Wintereinbruch wie vergangene Woche noch nie erlebt, seit er sein Amt 2008 angetreten habe, sagte Meile dem «St.Galler Tagblatt». Dass die öffentliche Kritik am Winterdienst in Gossau jetzt speziell heftig ausgefallen ist, führt er auch auf den Frust wegen der Corona-Einschränkungen zurück. Und es gibt nicht nur Kritik am Gossauer «Schneechef»: Tagblatt-Leserin Doris Haag aus Bühler hat für ihn sogar ein Gedicht verfasst.

Trost-Gedicht

Ode an die Schneeräumer

Der «Schneechef» heisst mit Namen Meile.
Und hat zurzeit kaum Langeweile.
Er wird gebraucht an allen Ecken,
Gerätschaften zu allen Zwecken

sind eingeteilt und disponiert,
dass alles läuft und nichts passiert.
Doch nicht genug mit Arbeitsstress,
den Bürgern fehlt: Anstand, Noblesse!

So wird beleidigt und «gemotzt».
Und oberkindisch voll getrotzt!
Die Unvernunft, das Ego-Denken
muss diese Reklamierer lenken.

Auch fluchen, andere fertigmachen,
das fruchtet nicht bei solchen Sachen.
Der «Schneechhef» hat nicht selbst geschneit,
doch ist er jederzeit bereit,

den «Fürz» und Wünschen nachzukommen,
auf ihn wird Rücksicht kaum genommen!
Die Menschheit ist nicht mehr bereit,
zu merken, wenn es schneit und schneit,

dass die Natur hier s’Zepter schwingt
den Alltag durcheinander bringt!
Ein wenig Rache, denk ich nur,
oder gar Revanche der Natur?

Das mit der Kritik kennt auch der Stadtsanktgaller Strasseninspektor Gerald Hutter. Vor allem in den sozialen Medien beschweren sich Städterinnen und Städter - teils in grenzwertigem Ton - darüber, dass ein Trottoir oder Parkplatz noch nicht gepfadet ist, dass eine Velospur oder ein Fussweg am Stadtrand nicht passierbar ist oder ein Pflug Schnee vor der eigenen Garage deponiert hat. Daneben finden sich etwa im Stadtmelder, der elektronischen Klagemauer der Verwaltung, aber auch Komplimente für die Räumungsequipen, die seit einer Woche ständig unterwegs sind.

Schneepflug am Freitag vor einer Woche unterwegs auf der Zürcher Strasse in der Lachen.

Schneepflug am Freitag vor einer Woche unterwegs auf der Zürcher Strasse in der Lachen.

Bild: Reto Voneschen (15.1.2021)

«Wir sind auf gutem Weg, die rekordverdächtigen Schneemengen zu bewältigen», zitiert das Online-Portal «FM1Today» Strasseninspektor Hutter. Allerdings weiss auch er auf die Frage, wann die Strassen vollständig vom Schnee befreit sein werden, keine abschliessende Antwort: «Es könnte bereits am Wochenende wieder schneien, entsprechend könnte es noch eine Weile dauern.»

Dass sich Fussgänger über den Zustand von Trottoirs gerade in den Quartieren ärgern, kann Gerald Hutter nachvollziehen: «Der Aufwand, sie zu räumen, ist viel grösser. Auf der Strasse helfen die zahlreichen Autos mit ihrer Abwärme und dem Druck der Reifen mit, den Schnee verschwinden zu lassen.» Dass derLangsamverkehr weniger Priorität bei der Räumung des Schnees hat, verneint Hutter: «Wir stecken mehr Personenstunden und Kleinfahrzeuge in die Räumung der Fussgängerwege, aber der Effekt ist nicht der gleiche.» Teils sei da auch aufwendige Handarbeit nötig.

Donnerstag, 21. Januar - 17:33 Uhr

Kantonsregierung verschiebt Umbau der Berufsschulen: Grüne sind erfreut über Denkpause

(pd/vre) Die St.Galler Kantonsregierung will vor der Schliessung der Berufsfachschule Rorschach (BZR) sowie der Verlegung des Berufs- und Weiterbildungszentrums für Gesundheits- und Sozialberufe St.Gallen (BZGS) nach Rorschach zusätzliche Fragen abklären (STADT-TICKER, 21.1.2021, 12:36 Uhr). Die Grünen des Kantons zeigen sich in einer Mitteilung erfreut über diesen Sinneswandel. Positiv werten sie, dass die Betroffenen in die Planung der Standorte einbezogen werden sollen.

Exakt drei Monate nach dem Schliessungsentscheid, der in Rorschach wie in St.Gallen heftige Kritik ausgelöst hat, sei die Regierung auf ihren Beschluss zurückgekommen. Dies aufgrund einer Motion, die verlange, dass solche Standortentscheide für Berufsschulen erst nach Vorliegen eines Gesamtkonzeptes gefällt werden sollten. Dieser Vorstoss, so halten die Grünen fest, sei nicht nur ein regionalpolitisches Signal, es sei auch «eine Aufforderung mit mehr Fingerspitzengefühl zu regieren».

Donnerstag, 21. Januar - 16:40 Uhr

Spitzenathletinnen und Spitzenathleten treten in St.Gallen an: Vorbereitung auf CH- und Europa-Meisterschaften

(pd/vre) Unter Ausschluss der Öffentlichkeit findet am Sonntag in St.Gallen ein Hallenmeeting mit Schweizer Spitzenathletinnen und Spitzenathleten statt. Es ist der erste von vier Wettkämpfen, bevor am 20. und 21. Februar in Magglingen die nationalen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften durchgeführt werden. Die vier Meetings dienen gemäss Newsletter von Sport Stadt St.Gallen auch für Qualifikation und Vorbereitung auf die Hallen-Europameisterschaften vom 4. bis 7. März in Polen.

Blick ins Athletik-Zentrum St.Gallen. Hier findet am Sonntag ein Meeting mit nationalen Spitzenathletinnen und Spitzenathleten statt.

Blick ins Athletik-Zentrum St.Gallen. Hier findet am Sonntag ein Meeting mit nationalen Spitzenathletinnen und Spitzenathleten statt.

Bild: Hanspeter Schiess

Das Meeting findet im Athletik-Zentrum statt. Organisiert wird es durch den LC Brühl Leichtathletik und Swiss Athletics. Die Rahmenbedingungen dafür seien ideal, heisst es im Newsletter des Sportamtes. Zum einen komme beim LC Brühl ein mehrfach erprobtes und erfahrenes Organisationsteam zum Einsatz. Zum andern bietet das Athletik-Zentrum eine schweizweit einzigartige Infrastruktur. Aufgrund der Platzverhältnisse sei etwa die Einhaltung der Anti-Corona-Vorgaben problemlos möglich.

Leichtatletik-Hallenmeeting St.Gallen
Die Resultate des Anlasse werden am Sonntag per Liveticker auf der Webseite des LC Brühl vermeldet oder sind auf den Social-Media-Kanälen des LC Brühl und von Swiss Athletics ersichtlich.

Donnerstag, 21. Januar - 15:55 Uhr

Spatzen dürfen das noch: Konferenz ohne Maske und Mindestabstand

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte den Spatzenschwarm am Donnerstagmittag in Abtwil.

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte den Spatzenschwarm am Donnerstagmittag in Abtwil.

Donnerstag, 21. Januar - 15:33 Uhr

Uni St.Gallen will vermehrt international anerkannte Spitzenforschung betreiben und den Frauenanteil ausbauen

(pd/vre) Die Universität St.Gallen will in den kommenden Jahren die Spitzenforschung deutlich verstärken. Gleichzeitig will sie mit ihrer Forschung international stärker als bisher punkten. Das sagte Prorektor und Professor Thomas Zellweger am Jahresmediengespräch der HSG. Um das Ziel erreichen zu können, sei es nicht zuletzt nötig, international anerkannte Spitzenforscherinnen und Spitzenforscher nach St.Gallen zu holen. Dabei weiter gestärkt werden soll auch der Frauenanteil.

Der Campus der HSG auf dem St.Galler Rosenberg.

Der Campus der HSG auf dem St.Galler Rosenberg.

Bild: Benjamin Manser (28.1.2020)

Die methodischen und ethischen Anforderungen an die Forschung seien in den vergangenen Jahren stark gestiegen, sagte Zellweger vor den Medien. Zudem sei ein Trend feststellbar, dass sich die Forschung stark an den Anforderungen und Interessen der internationalen wissenschaftlichen Gemeinschaft und weniger an unmittelbaren Fragestellungen aus der Praxis ausrichte. Zellweger: «Das birgt die Gefahr einer Entfremdung der Wissenschaft von der Praxis.»

Die Forschungsstrategie 2025 der HSG, die schon immer versucht hat, sich auf die Bedürfnisse der Praxis auszurichten, soll «wirkungsorientierte Spitzenforschung» weiter stärken. Dafür will die Uni laut Prorektor Zellweger zusätzliche Anreize schaffen. Dies unter anderem mit stärkerer Ausrichtung auf Finanzierungen durch den Schweizerischen Nationalfonds und die EU. Zudem soll die Internationalität der HSG-Forschung verbessert werden. Weiter sollen für Forscherinnen und Forscher wie für Institute finanzielle Anreize geschaffen werden, Spitzenforschung zu betreiben.

Als Beispiele von wirkungsorientierter HSG-Forschung nannte Prorektor Thomas Zellweger unter anderem drei Forschungsprojekte, die 2020 mit dem «HSG Impact Award» ausgezeichnet wurden. Ein gutes Beispiel für international anerkannte HSG-Spitzenforschung sei der «Global Trade Alert»: Er gibt seit Jahren über die Entwicklung der globalen Handels- und Wirtschaftspolitik Auskunft und wird von der Welthandelsorganisation regelmässig als Referenz herangezogen.

Im Hauptgebäude der Universität St.Gallen auf dem Rosenberg.

Im Hauptgebäude der Universität St.Gallen auf dem Rosenberg.

Bild: Michel Canonica (25.11.2020)

Die HSG hat ihre Anstrengungen verstärkt, international anerkannte Persönlichkeiten für die Forschung und die Lehre zu gewinnen, wie Monika Kurath, Direktorin Forschung & Faculty, am Mediengespräch ausführte. Dabei sei die Universität St.Gallen auch auf gutem Weg, bis 2025 ihr Gleichstellungsziel von 30 Prozent bei den Assistenz-, assoziierten und ordentlichen Professuren zu erreichen. Seit 2017 liegt der Frauenanteil bei Neuberufungen für die drei Stufen bei 40 Prozent.

Donnerstag, 21. Januar - 15:02 Uhr

Hauptprobe vor der Fortsetzung der Meisterschaft: Frauen des FC St.Gallen-Staad testen gegen den Vorarlberger FFC Vorderland

(pd/vre) Am kommenden Samstag steht für die Fussballerinnen des FC St.Gallen-Staad das letzte Vorbereitungsspiel vor der Wiederaufnahme der Meisterschaft auf dem Programm. Bei dieser Hauptprobe trifft die Truppe von Marco Zwyssig auf den FFC Vorderland aus Österreich. Gespielt wird schon am Mittag im Gründenmoos - nach wie vor ohne Publikum.

Bisher absolvierte der FC St.Gallen-Staad in der Pause über die Festtage zwei Testspiele. Die St.Gallerinnen gingen beide Male als Verliererinnen vom Platz. Gegen die GC-Frauen schaute eine knappe 3:4-Niederlage heraus, das Spiel gegen die Frauen des FCZ ging mit 0:2 verloren. Diese Resultate sind allerdings wenig aussagekräftig. Im Mittelpunkt standen dabei taktische und spielerische Aspekte.

Die beiden bisherigen Testspiele gegen die Frauen von GC und des FCZ hat der FC St.Gallen-Staad relativ knapp verloren.

Die beiden bisherigen Testspiele gegen die Frauen von GC und des FCZ hat der FC St.Gallen-Staad relativ knapp verloren.

Bild: Podo Gessner

Der FFC Vorderland, der Gegner des Testspiels vom Samstag, ist der einzig reine Frauenfussballclub in Vorarlberg. Die Partien werden jeweils in Röthis ausgetragen. Das Team spielt in der höchsten österreichischen Frauenliga. Mit neun Punkten aus ebenso vielen Spielen steht der FFC Vorderland auf dem sechsten Platz. Trainerin ist mit Jessica Thies die erste Frau in Vorarlberg, die das Uefa-A-Diplom besitzt.

Ernst wird's für die Frauen des FC St.Gallen-Staad am Samstag, 30. Januar. Dann treffen sie in der Meisterschaft auswärts auf Tabellen-Schlusslicht Lugano. Das Spiel findet auf dem Campo Cornaredo in Lugano statt.

Donnerstag, 21. Januar - 12:36 Uhr

Kanton St.Gallen verschiebt Umbau der Berufsbildung: Gesundheitsberufe wandern vorläufig nicht nach Rorschach ab

(SK/vre) Die St.Galler Kantonsregierung verschiebt die Verlagerung der bisher in Rorschach am BZR beschulten Berufe auf andere Standorte sowie den Umzug der Berufsfachschule für Gesundheitsberufe (BZSG) von St.Gallen nach Rorschach. Die Massnahme hat in den vergangenen Monaten an beiden Orten heftige Kritik ausgelöst. Der Kantonsrat hatte daraufhin in der Novembersession eine Motion gegen diese Massnahme überwiesen und erst noch für dringlich erklärt.

Auch die St.Galler Stadtregierung ist dagegen, dass das Berufs- und Weiterbildungszentrum für Gesundheits- und Sozialberufe aus dem Osten der Stadt nach Rorschach zügelt.

Auch die St.Galler Stadtregierung ist dagegen, dass das Berufs- und Weiterbildungszentrum für Gesundheits- und Sozialberufe aus dem Osten der Stadt nach Rorschach zügelt.

Bild: Arthur Gamsa
(30.10.2020)

Die Kantonsregierung will diesem Vorstoss gemäss Mitteilung der Staatskanzlei vom Donnerstag Rechnung tragen. Sie will jetzt im ganzen Kanton Varianten zur Bildung von Kompetenzzentren in der Berufsbildung prüfen und dem Kantonsrat darüber Bericht erstatten. Die Verschiebung von BZR und BZSG wird «als eine von mehreren Varianten analysiert». Der Bericht soll diesen Herbst in die Vernehmlassung geschickt und danach in der ersten Hälfte 2022 vom Kantonsparlament diskutiert werden.

Der Kanton St.Gallen ist im Rahmen eines Postulats aus dem Kantonsrat dabei, die Strukturen der Berufsbildung zu überprüfen. Mit der vorzeitigen Rochade von BZR und BZSG hätten gemäss Mitteilung Weichen für die bessere Auslastung der Berufsfachschulen im Kanton gestellt und zugleich der Berufsfachschul-Standort Rorschach gesichert werden sollen. Den dringlichen Vorstoss dazu im Parlament wertet die Regierung «als regionalpolitisches Signal», dem sie Rechnung tragen will.

Donnerstag, 21. Januar - 12:00 Uhr

Start der Tournee 2021 verschoben: Das lange Warten auf den Circus Knie geht in St.Gallen weiter

(pd/vre) Auch der Circus Knie hat 2020 massiv unter der Coronapandemie gelitten. Eine verkürzte Tournee mit Ursus und Nadeschkin konnte erst nach den Sommerferien gestartet und musste dann wegen der zweiten Welle vorzeitig wieder abgebrochen werden. Damit hat der Schweizer Nationalzirkus das erste Mal seit langem im vergangenen Jahr nicht auf dem St.Galler Spelteriniplatz Halt gemacht.

Bisher zum letzten Mal hat der Circus Knie sein Zelt im Frühling 2019 auf dem Spelteriniplatz in St.Gallen aufgebaut.

Bisher zum letzten Mal hat der Circus Knie sein Zelt im Frühling 2019 auf dem Spelteriniplatz in St.Gallen aufgebaut.

Bild: Adriana Ortiz Cardozo (23.4.2019)

Und jetzt geht das Warten auf den Zirkus weiter: Der Start der Tournee 2021 musste nämlich coronabedingt wieder verschoben werden. Die aktuelle geltenden Anti-Corona-Regeln verunmöglichten es, wie eigentlich üblich Mitte März in Rapperswil-Jona in die neue Saison zu steigen, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Damit ist auch unklar, ob und wann der Zirkus in der Stadt St.Gallen gastieren wird.

Das Team um die Zirkusdirektion Géraldine Knie, Maycol Errani und Doris Knie hat gemäss der Mitteilung einen angepassten Tourneeplan vorbereitet. Die Gastspielorte, der Start des Vorverkaufs sowie die Highlights der neuen Show werden aber erst publiziert, sobald absehbar ist, wann die Tournee tatsächlich gestartet werden kann.

Donnerstag, 21. Januar - 11:35 Uhr

Corona-Situation im Kanton St.Gallen: 150 neue Ansteckungen, ein Todesfall und 87 Personen im Spital

(vre) Die Entwicklung der Coronazahlen im St.Gallischen ist weiterhin positiv: Mit einem ist die Zahl der Covid-19-Todesfälle so tief wie schon lange nicht mehr. Und auch die Hospitalisationen in Zusammenhang mit der Pandemie liegen deutlich tiefer als noch Anfang Woche. Allerdings liegen immer noch 15 Personen auf einer Intensivstationen, 14 davon müssen künstlich beatmet werden.

Für den Mittwoch meldet er Kanton St.Gallen in seinem Internetauftritt 150 neue laborbestätigte Coronafälle. Im St.Gallischen gibt es damit seit März 2020 31'251 bestätigte Infektionen mit dem Virus. Am Mittwoch ist zudem eine Personen in Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion gestorben. Die Zahl der St.Galler Coronatoten liegt damit seit März bei 614. Im Kanton St.Gallen waren am Mittwoch noch 87 Corona-Patientinnen und Corona-Patienten hospitalisiert; am Dienstag waren es noch 106 gewesen.

Laborbestätigte Coronafälle nach Wahlkreisen in absoluten Zahlen. Da die Kreise unterschiedliche Bevölkerungszahlen haben, müssen die Coronafallzahlen für Vergleiche auf eine einheitliche Basis (pro 100'000 Einwohner) hochgerechnet werden.

Laborbestätigte Coronafälle nach Wahlkreisen in absoluten Zahlen. Da die Kreise unterschiedliche Bevölkerungszahlen haben, müssen die Coronafallzahlen für Vergleiche auf eine einheitliche Basis (pro 100'000 Einwohner) hochgerechnet werden.

Tabelle: Fachstelle für Statistik Kanton SG

Die seit rund zwei Wochen gute Entwicklung der Neuansteckungszahlen im Kanton St.Gallen ist auch in der aktuellen Statistik der Verteilung der Coronafälle auf die acht Wahlkreise sichtbar: In allen sind die Meldungen über laborbestätigte Neuinfektionen zurückgegangen. Sieht man sich die Kurven unter «Verlauf» an, stellt man allerdings auch fest, dass sich die Abnahme der Fälle wieder verlangsamt hat. Wie es da weitergeht ist schwer prognostizierbar. Dies insbesondere auch wegen der britischen Virusvariante, die bereits im Kanton St.Gallen festgestellt wurde.

Die Zahl der laborbestätigten Coronafälle der vergangenen 14 Tage hochgerechnet pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Die Zahl der laborbestätigten Coronafälle der vergangenen 14 Tage hochgerechnet pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Grafik: Fachstelle für Statistik Kanton SG

Die Situation in den Wahlkreisen ist gemessen an den Fällen in den vergangenen 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner unterschiedlich. Am besten steht im Moment der Wahlkreis Rorschach mit gut 331 Fällen da. Am schlechtesten schneidet das Sarganserland mit gut 485 Fällen ab. Rheintal, St.Gallen und Werdenberg liegen klar unter 400 Fällen, See-Gaster und das Toggenburg knapp darunter und darüber.

Mittwoch, 20. Januar - 18:08 Uhr

Vor dem grossen Tauwetter in St.Gallen: Weil der Schnee so schön war, nochmals eine Serie Winterbilder

Stadt im Schnee.
15 Bilder
Die verschneite Kreuzbleiche mit Langläufer, Militärkantine und Bundesverwaltungsgericht.
Die eingeschneite Gartenwirtschaft der Militärkantine St.Gallen.
Spaziergänger und Langläufer auf der Kreuzbleiche.
Auf der St.Galler Kreuzbleiche wird der Skater- zum Snowpark.
Wintersport mitten in der Stadt St.Gallen macht offenbar Spass.
Verschneite Tannen vor verschneiter Fassade.
Viel Schnee auf dem Vadianplatz beim Neumarkt.
Der Neumarkt im Schnee.
Der Eingang zur Galluskapelle im Klosterhof.
Abendrot hinter der Fachhochschule.
Domtürme by Night.
Karussellpferdchen im Schnee.
Trotz Flockdown ist die Coronakrise natürlich nie weit weg.
Das SOB-Viadukt mit der teilweise gefrorenen Sitter.

Stadt im Schnee.

Bild: Raphael Rohner (16.1.2021)
Mittwoch, 20. Januar - 17:17 Uhr

Manche St.Galler werden langsam unruhig: Kritik wegen nicht geräumter Quartierstrassen und wegen voller Abfallkübel

(thr/vre) Wer derzeit in der Stadt St.Gallen unterwegs ist, trifft da und dort auf Abfalleimer, die überquellen, oder auf Abfallsäcke, die unter Schnee begraben sind. Ursache dafür ist, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des städtischen Winterdienstes seit Mitte der vergangenen Woche durch die Schneeräumung stark unter Druck stehen. Das Problem mit überfüllten Abfallkübeln und eingeschneiten Kehrichtsäcken ist den Verantwortlichen aber bekannt. Es soll in diesen Tagen nach und nach gelöst werden.

Der Wintereinbruch hat der Stadt St.Gallen rekordverdächtige Schneemassen beschert. Seit einer Woche sieht man weit und breit fast nur weiss. Das städtische Tiefbauamt, genauer die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Winterdienstes, räumen derzeit den Schnee von Strassen und Plätzen. Das gleiche Personal ist aber auch für die Leerung der Abfallkübel zuständig.

Müllhalde rund um einen vollen Stadtsanktgaller Abfallkübel.

Müllhalde rund um einen vollen Stadtsanktgaller Abfallkübel.

Bild: Whatsapp

Der Schnee der vergangenen Tage habe dazu geführt, dass die Schneeräumung fast rund um die Uhr gefordert gewesen sei, sagt Strasseninspektor Gerald Hutter auf Nachfrage. Dadurch könne es vereinzelt zu Verzögerungen bei der Leerung von Abfallkübeln kommen. Die zum Teil verstopften Kübel werden jetzt aber so rasch als möglich geleert.

«Wir erhalten auf den verschiedensten Kanälen Hinweise auf Problemstellen aus der Bevölkerung», sagt Gerald Hutter. Nicht zuletzt ist dies über den «Stadtmelder», die elektronische Klagemauer der Stadtverwaltung, der Fall. Priorität hat derzeit noch der Winterdienst: «Die Schneeräumung und die Abfuhr der Schneemassen sind sehr aufwendig. Sie benötigen Zeit und Geduld», sagt Strasseninspektor Hutter. Alle vorhandenen personellen und maschinellen Ressourcen seien im Einsatz.

Mittwoch, 20. Januar - 16:15 Uhr

Die tollkühnen Schneeräumer und ihre Hebebühnen

(rar/vre) Derzeit sind überall in der Stadt St.Gallen Kranfahrzeuge und Hebebühnen im Einsatz. Benötigt werden sie von Dachdeckern, die daran sind, den Schnee von den Dächern zu holen. Einer davon, ist Marco Bauer von der Ruedi Rüegg AG in St.Gallen. Seit mehreren Tagen arbeitet er gegen die Schneemassen an und schaufelt Dächer frei: «Langsam wird es etwas mühsam. Die Autofahrer in den eh schon schmalen Gassen der Stadt St.Gallen haben je länger je weniger Geduld mit uns.»

Auch wenn der Schnee jetzt langsam tauen und verschwinden soll: Für die Schneeräumung bleibt immer noch genügend Arbeit.
8 Bilder
Ein Schwerpunkt der Schneeräumung liegt jetzt allerdings auf stark verschneiten Hausdächern. Fachleute räumen sie von Hebebühnen aus, damit es nicht zu gefährlichen Dachlawinen kommt.
Eine Schaufel voll Schnee fällt in die Gallusstrasse.
Und noch einer.
Der Dachdecker sucht sich mit der Hebebühne eine bessere Position...
...und schon plumpst der Schnee wieder in die Tiefe.
Luftiger Arbeitsplatz mit Blick auf die Domtürme.
Auf der Strasse wird der vom Dach geschaufelte Schnee an den Rand geschoben.

Auch wenn der Schnee jetzt langsam tauen und verschwinden soll: Für die Schneeräumung bleibt immer noch genügend Arbeit.

Bild: Raphael Rohner
(20.1.2021)

Bauer und sein Kollege sind im Klosterviertel unterwegs und befreien am Mittag ein Hausdach an der Gallusstrasse von der weissen Pracht. Jede Schaufel, die der Dachdecker einsticht, löst einen Brocken Schnee, von der Grösse dreier Bierharasse. Die Masse landet jeweils mit einem sanften Donnern in der Gasse. Das künstliche Auslösen der Dachlawinen lässt etliche Passantinnen und Passanten einhalten und zuschauen.

Die Schneeräumung auf dem Dach in einem Video von der Gallusstrasse:

Mittwoch, 20. Januar - 15:41 Uhr

Parlamentarierinnen fordern Gleichberechtigung bei Strassennamen: Anläufe dazu gab's schon in früheren Jahren

(vre) In der Stadt St.Gallen sind heute 184 Strassen, Wege und Plätze zu finden, die nach Männern benannt wurden. Frauen sind hingegen gerade einmal 20 Strassennamen gewidmet. Fünf Stadtparlamentarierinnen kritisieren dieses Missverhältnis von neun zu eins. Sie wollen den Stadtrat mit einem Postulat beauftragen, Gegensteuer zu geben und bei der Taufe von Strassen und Plätzen künftig in erster Linie Frauen zu berücksichtigen.

Der vor einer Woche im Stadtparlament eingereichte Vorstoss ist nicht der erste Anlauf, um in St.Gallen bei der Taufe von Strassen, Wegen und Plätzen eine faire Verteilung zwischen Männer- und Frauennamen zu erreichen. 1990 etwa präsentierten SP-Frauen zum zehnjährigen Jubiläum des Frauenhauses einen weiblichen St.Galler Stadtplan: Strassennamen von Männern wurden darauf durch solche von Frauen ersetzt.

«Frauenstadt»: Eine Illustration von Anita Zimmermann zum weiblichen Stadtplan von St.Gallen aus dem Jahr 1990.

«Frauenstadt»: Eine Illustration von Anita Zimmermann zum weiblichen Stadtplan von St.Gallen aus dem Jahr 1990.

Bild: Archiv für Frauen- + Geschlechtergeschichte

Eine zweite, in der linken Szene legendäre Aktion mit Strassentafeln hat in den 1990er-Jahren Hans Fässler im Rahmen eines Kabarettprogramms durchgeführt. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion überklebte er die Erklärtafeln zu den Strassennamen berühmter Männer wie Schiller, Müller-Friedberg oder Favre durch Tafeln, die seine Hausgrafikerin Hannah Traber täuschend echt nachgemachte hatte und die auf «die starken Frauen hinter den berühmten Männern» hinwiesen.

So ehrte beispielsweise die Guisanstrasse in Rotmonten plötzlich nicht mehr General Henri Guisan, sondern dessen Ehefrau Mary Doelker. Sie habe es ihrem Gatten durch die Übernahme der Verantwortung für die Familie ja schliesslich erst möglich gemacht, eine Militärkarriere zu absolvieren und das Oberkommando der Armee im Zweiten Weltkrieg zu übernehmen, hiess es damals auf der weiblichen Erklärtafel.

Mittwoch, 20. Januar - 12:30 Uhr

Gebirgsinfanteristen leisten Wiederholungskurs in der Ostschweiz: Militärdienst in Zeiten des Coronavirus

(pd/vre) Das Zuger Gebirgsinfanteriebataillon 48 (oder Geb Inf Bat 48 wie's in militärischer Kurzform korrekt heisst) ist am vergangenen Montag zum Wiederholungskurs eingerückt. Er findet vom 18. Januar bis 5. Februar grösstenteils im südlichen Kantonsteil um Walenstadt statt. Speziell war mit Rücksicht auf die Coronapandemie der Start in die Dienstleistung mit einem detaillierten Gesundheitscheck. Während der Dienstleistung werden zudem gemäss Mitteilung die Anti-Corona-Regeln des Bundes strikt umgesetzt.

Zur Ausbildung der Gebirgsinfanteristen gehört Nahkampf. Dabei sind Hygienemaske und Handschuhe wegen des Coronavirus immer dabei.

Zur Ausbildung der Gebirgsinfanteristen gehört Nahkampf. Dabei sind Hygienemaske und Handschuhe wegen des Coronavirus immer dabei.

Bild: PD

Kommandiert wird das Geb Inf Bat 48 vom Bündner Berufsoffizier und Oberstleutnant im Generalstab Gregor Hänggi. Nach dem Eintrittstest hat das Bataillon die Standarte übernommen. Mit Rücksicht auf die Coronakrise allerdings nicht wie üblich im Gesamtverband, sondern kompanieweise hintereinander. Danach startete die erste Ausbildung im Sanitätsdienst und im Umgang mit der persönlichen Waffe.

Die diesjährige Dienstleistung des Geb Inf Bat 48 ist wichtig, weil es dafür vorgesehen ist, in Notfällen, und zwar nicht nur wegen des Coronavirus, die zivilen Behörden zu unterstützen. Diese Aufgabe hat der militärische Traditionsverband, in dem unter anderem 250 Zuger Dienst leisten, bereits 2020 wahrgenommen.

Mittwoch, 20. Januar - 11:59 Uhr

Prämie 2021 der Gebäudeversicherung St.Gallen: Hauseigentümer erhalten 40 Prozent Rabatt

(pd/vre) Die Gebäudeversicherung St.Gallen (GVSG) gewährt ihren Versicherten auf die diesjährige Prämie einen Rabatt von 40 Prozent. Dies, weil die GVSG gemäss Mitteilung in den vergangenen Jahren gut gewirtschaftet hat. 2019 erzielte sie hohe Kapitalgewinne bei unterdurchschnittlicher Belastung durch Schäden. 2020 resultierte bei durchschnittlicher Schadensbelastung dank hohen Kapitalerträgen wieder ein Gewinn im zweistelligen Millionenbereich.

Das neue gemeinsame Label von Gebäudeversicherungsanstalt und Amt für Feuerschutz.

Das neue gemeinsame Label von Gebäudeversicherungsanstalt und Amt für Feuerschutz.

Bild: PD

Unter dem neuen Label Gebäudeversicherung St.Gallen treten seit Anfang Jahr zwei altbekannte Institutionen gemeinsam auf, nämlich die kantonale Gebäudeversicherungsanstalt (GVA) und das Amt für Feuerschutz (AFS). Die Aufgaben des Letzteren wurden mit der Totalrevision des kantonalen Feuerschutzgesetzes in die GVA integriert. Mit dem neuen Label soll gemäss Mitteilung zum Ausdruck kommen, dass sich die GVSG mit Versicherung, Prävention und Feuerwehrwesen «für rundum geschützte Gebäude» einsetzt.

Mittwoch, 20. Januar - 11:11 Uhr

Auch die SBB müssen die Schneemassen abtransportieren

(pd/vre) Obwohl es angefangen hat zu tauen, kämpfen auch die SBB mit den vergangene Woche gefallenen Schneemassen. In Bahnhöfen und bei anderen Anlagen muss der Schnee daher dringend abgeführt werden.

Viel Schnee auf den Bahngleisen und Fahrleitungen beim alten St.Galler Güterbahnhof.

Viel Schnee auf den Bahngleisen und Fahrleitungen beim alten St.Galler Güterbahnhof.

Bild: Sandro Büchler (16.1.2021)

Um den Fahrplan nicht weiter durcheinander zu bringen, lassen die SBB diese Arbeit in den Nachtstunden ausführen. Dabei lasse sich Lärm nicht vermeiden, heisst es in einem Newsletter. Man bemühe sich aber, diesen auf ein Minimum zu beschränken.

In St.Gallen wurden grössere Schneemengen bereits in der Nacht auf Mittwoch abtransportiert. In der Nacht auf Donnerstag werden diese Arbeiten in Gossau, in der Nacht auf Freitag auch noch in Flawil erledigt.

Mittwoch, 20. Januar - 10:45 Uhr

Verleihsystem für E-Bikes: Anbieter bestimmt, bis Frühling wird das Betriebskonzept erarbeitet

(siw) Zwei Bewerber hat es auf die Ausschreibung der Stadt St.Gallen für ein Verleihsystem für Velos gegeben. Einer davon ist «in die Kränze gekommen». Mit dem Gewinner zusammen wird zurzeit ein Konzept für den E-Bike-Verleih ausgearbeitet. Noch diesen Frühling soll der Pilotversuch damit den Betrieb aufnehmen.

In der Velostation beim Hauptbahnhof St.Gallen gibt's bereits die Möglichkeit E-Bike-Batterien aufladen zu lassen. Jetzt soll die Stadt auch noch einen E-Bike-Verleih bekommen.

In der Velostation beim Hauptbahnhof St.Gallen gibt's bereits die Möglichkeit E-Bike-Batterien aufladen zu lassen. Jetzt soll die Stadt auch noch einen E-Bike-Verleih bekommen.

Bild: Michel Canonica (15.4.2015)

Im vergangenen Herbst hat die Stadt St.Gallen die Bewilligung für ein Verleihsystem für E-Bikes öffentlich ausgeschrieben. Zwei Bewerber haben sich nach Angaben der Stadtpolizei gemeldet. Einer davon ist nun ausgewählt geworden. Mit diesem wird ein Konzept zur Einführung des Verleihs ausgearbeitet. So werden gegenwärtig etwa die fixen Standorte der Leihvelos festgelegt.

Wer die Ausschreibung fürs Velo-Verleihsystem gewonnen hat, wird noch nicht bekanntgegeben. Dafür sei es noch zu früh, heisst es seitens der Stadtpolizei auf Anfrage. Bereits im Frühling soll die dreijährige Pilotphase starten. Dies mit 150 Elektrovelos, die 25 Stundenkilometer erreichen. Es ist bereits der dritte Versuch, ein solches Verleihsystem in die Stadt St.Gallen zu holen.

Mittwoch, 20. Januar - 10:30 Uhr

St.Galler Stadtrat ruft zu Solidarität auf und prüft Aufbau einer Beratungsstelle für Coronaprobleme

(sk/vre) Die St.Galler Stadtregierung hat sich am Dienstag mit den Präsidentinnen und Präsidenten der Fraktionen des Stadtparlaments zur Aussprache getroffen. Hauptthema waren gemäss Mitteilung vom Mittwoch aktuelle und weiterführende Unterstützungsmassnahmen für Betriebe und Einzelpersonen, die durch die Coronapandemie in Not geraten sind.

Der St.Galler Stadtrat will ihre im Zuge der ersten Coronawelle schon erprobten Hilfsmassnahmen weiterführen. Als dringend erachtet er zudem die Auszahlung der von Bund und Kanton gesprochenen Hilfsgelder. Die Stadt prüft zudem die Einrichtung einer Beratungsstelle für Coronaprobleme. Dies im Rahmen einer vom Parlamentspräsidium vergangene Woche dringlich erklärten Interpellation.

Im St.Galler Stadtzentrum ist dieser Tage wegen des Lockdowns wieder erheblich weniger los als normalerweise.

Im St.Galler Stadtzentrum ist dieser Tage wegen des Lockdowns wieder erheblich weniger los als normalerweise.

Bild: Benjamin Manser (19.1.2021)

Ziel aller zusätzlichen Hilfsangebote muss für die St.Galler Stadtregierung aber sein, Doppelspurigkeiten zu vermeiden. So betreibe der Kanton eine Infoline und eine Homepage zu Unterstützungsleistungen fürs Gewerbe. Für Einzelpersonen habe die Caritas vom Kanton 250'000 Franken erhalten; durch die Coronakrise in Not geratene Personen könnten davon 2'000 pro Kopf erhalten. Betroffene würden zudem von der Sozialhilfe beraten und unterstützt, heisst es in der Mitteilung der Stadt.

Letztlich gilt für die St.Galler Stadtregierung in der Coronakrise der Slogan «Miteinander – füreinander». Jede und jeder könne sich solidarisch zeigen, seien sich die Fraktionspräsidentinnen und -präsidenten sowie der Stadtrat am Dienstag einig gewesen. Das heisse nicht nur, Maske zu tragen sowie Hygiene- und Abstandsregeln zu befolgen, sondern das heisse etwa auch, das lokale Gewerbe und lokale Gastrobetriebe mit dem Kauf von Gutscheinen oder Online-Einkäufen zu unterstützen.

Mittwoch, 20. Januar - 9:25 Uhr

Corona-Situation im Kanton St.Gallen: 227 positive Tests und vier Todesfälle gemeldet

(dar) Der Kanton St.Gallen hat in seinem Internetauftritt für Dienstag 227 neue laborbestätigte Coronafälle gemeldet. Im St.Gallischen gibt es damit seit März 2020 31'101 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Am Montag sind zudem vier weitere Personen in Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion gestorben. Die Zahl der St.Galler Coronatoten liegt damit seit März bei 613. Im Kanton St.Gallen waren am Montag um Mitternacht 106 Corona-Patientinnen und Corona-Patienten hospitalisiert. 16 von ihnen liegen auf einer Intensivstation.

Dienstag, 19. Januar - 16:30 Uhr

Erfreuliche Uni macht Fernsehen: Wieso gibt es die Weiher auf Drei Weieren überhaupt? Und wo ist der bissige Hecht?

(pd/vre) Natürlich geht das Kulturzentrum Palace auch diese Woche im Internet auf Sendung. Das «Erste Fernsehen Erfreuliche Universität» nimmt sich dabei Drei Weieren vor, also die Weiherlandschaft am Abhang des Freudenbergs. Nicole Stadelmann vom Stadtarchiv der Ortsbürger und Marcel Spielmann vom städtischen Tiefbauamt geben über Geschichte und aktuelle Situation des Gebiets zwischen Eich- und Mannenweier Auskunft.

Badebetrieb am Chrüzweier um 1928: Vorne links die Mädchenbadi, die Mitte der 1950er-Jahre abgebrochen wurde. Hinten die Frauenbadhütte von 1896, die jetzt saniert und mit einer Wintersauna ergänzt wurde.

Badebetrieb am Chrüzweier um 1928: Vorne links die Mädchenbadi, die Mitte der 1950er-Jahre abgebrochen wurde. Hinten die Frauenbadhütte von 1896, die jetzt saniert und mit einer Wintersauna ergänzt wurde.

Bild: Stadtarchiv der Ortsbürgergemeinde SG

Drei Weieren ist für die Stadt St.Gallen in verschiedenster Hinsicht ein Ort, der Identität stiftet. So ist er Ursprung von Legenden über Wasserleichen, Ort der Jugendsünden morgens um vier, der Stadtsanktgaller See- und Flussersatz, ein beliebtes Naherholungsgebiet und gleichzeitig ein Amphibienparadies. Im schlimmsten Fall sind die in den Weihern aufgestauten Wassermassen auch ein Unesco-Weltkulturerbe-Bedroher.

Doch wieso gibt es diese Stauanlagen überhaupt? Warum ist derzeit das meiste Wasser weg? Und wo ist derzweil der bissige Hecht vom Mannenweier? Diesen und anderen Fragen geht die Erfreuliche Uni am Mittwoch, ab 20.15, online nach.

Dienstag, 19. Januar - 16:00 Uhr

Der Schnee in Stadt und Region St.Gallen: Bilder von Leserinnen und Lesern

Die Langlaufloipe auf der Kreuzbleiche aus ungewohnter Perspektive und bei schöner Abendstimmung.
21 Bilder
Tauwetter...
Wintermorgentraum beim Scheitlinsbüchel. Im Hintergrund Mauer und Gebäude des Klosters Notkersegg.
Ein Bilderbuch-Wintermorgen auf dem Büchel.
Sonnenaufgang mit Blick zum Säntis auf dem Sonnenberg bei Abtwil.
Die verschneite Hüslibrücke über die Sitter in der Spisegg bei St.Josefen.
Unterwegs Richtung Freudenberg.
Winteridyll beim Schloss Dottenwil unterhalb von Wittenbach.
Begegnung im Tiefschnee auf dem Tannenberg.
Winterspaziergang bei Herisau.
Licht und Schatten im St.Galler Neudorf.
Schussfahrt auf der Falkenburgstrasse unterhalb der Falkenburg.
Der Schnee eröffnet neue Parkiermöglichkeiten bei der Kellerbühne.
Stadtpark im Schnee.
Farbtupfer am Rand der verschneiten Kreuzbleiche.
Stadtvater Vadian im Wintermantel.
Durch Schnee und Nebel dem Freudenberg entgegen.
Wann kommt der nächste Zug? Die Haltestelle Birnbäumen der Appenzeller Bahnen.
Stilles St.Gallen im Schnee von der Tivolitreppe aus.
Obstgarten im Tiefschnee bei Gossau.
Winter in Herisau.

Die Langlaufloipe auf der Kreuzbleiche aus ungewohnter Perspektive und bei schöner Abendstimmung.

Bild: Renato Maciariello (19.1.2021)
Dienstag, 19. Januar - 15:10 Uhr

Prävention gegen Dachlawinen: In der Innenstadt werden Dächer vom vielen Schnee geräumt

Momentaufnahme. Mit dem kontrollierten Auslösen von Dachlawinen wird derzeit in der St.Galler Altstadt - im Bild am Bärenplatz - das Risiko für Passantinnen und Passanten gezielt reduziert.

Momentaufnahme. Mit dem kontrollierten Auslösen von Dachlawinen wird derzeit in der St.Galler Altstadt - im Bild am Bärenplatz - das Risiko für Passantinnen und Passanten gezielt reduziert.

Bild: Benjamin Manser
(19.1.2021)

(vre) Viele Dächer der St.Galler Innenstadt sind immer noch tief verschneit. Mit steigenden Temperaturen steigt jetzt auch das Risiko sich spontan lösender Dachlawinen. Schnee und Eis, das von höheren Gebäuden fällt, ist für Passantinnen und Passanten eine reelle Gefahr. Schon seit dem Wochenende sind daher überall in der Stadt Fachleute dabei, Dächer zu räumen.

Dienstag, 19. Januar - 14:55 Uhr

Trotz Servette-Absage hat der FC St.Gallen am Wochenende nicht spielfrei: Am Sonntag geht's gegen den FC Lugano

(nat/pl) Am Mittwoch, 18 Uhr, spielt der FC St.Gallen im Kybunpark gegen Vaduz. Am Wochenende hat das Team von Peter Zeidler allerdings nicht spielfrei, obwohl die Begegnung gegen Servette coronabedingt ausfällt: Es tritt am Sonntag, 16 Uhr, zu Hause gegen den FC Lugano an, wie es in einem FCSG-Tweet heisst. Diese Partie war ursprünglich für 6. Februar geplant. Luzern, der Gegner von Lugano für den Sonntag, ist aber - wie Servette - derzeit in Quarantäne.

Szene vom Testspiel des FC St.Gallen gegen den SCR Altach in der vergangenen Woche.

Szene vom Testspiel des FC St.Gallen gegen den SCR Altach in der vergangenen Woche.

Bild: Michel Canonica (16.1.2021)

Über beide Heimspiele, jenes vom Mittwoch gegen Vaduz wie jenes vom Sonntag gegen Lugano, berichtet «Tagblatt online» unter www.tagblatt.ch im Liveticker. Das Spielfeld im Kybunpark ist übrigens bereits spielbar: Es wurde von den Mitarbeitern des FC St.Gallen in einer kollektiven Kraftanstrengung vom vielen Schnee befreit.

Dienstag, 19. Januar - 14:37 Uhr

Eier, Tierpräparate und Katzen: Das Naturmuseum plant trotz Coronavirus ein reichhaltiges Jahresprogramm

(pd/vre) Es ist absehbar: Wer Anfang Januar 2021 ein Jahresprogramm vorlegt, hat Mut und muss bereit sein, seine Planung flexibel anzupassen. Das Naturmuseum St.Gallen lässt sich auf das Abenteuer ein: Es präsentiert am Dienstag die zweite Version seines Jahresprogramms. Grösste Änderung gegenüber der ersten Version: Das beliebte Natur- und Tierfilmfestival findet nicht wie üblich Anfang Februar, sondern erst am letzten April-Wochenende statt.

Rund um Ostern soll im Naturmuseums St.Gallen auch diesen Frühling die Ausstellung Allerlei rund ums Ei präsentiert werden.

Rund um Ostern soll im Naturmuseums St.Gallen auch diesen Frühling die Ausstellung Allerlei rund ums Ei präsentiert werden.

Bild: PD/Leo Boesinger

Das Naturmuseum plant gemäss Mitteilung für dieses Jahr drei grössere Ausstellungen: Vom 16. März bis 9. Mai sollte - so es das Coronavirus erlaubt - die alljährliche Schau «Allerlei rund ums Ei» zu sehen sein. Am 27. Mai folgt die Eigenproduktion «Aus Meisterhand - Tierpräparate von Ernst Heinrich Zollikofer». Das Naturmuseum beherbergt über 500 Tierpräparate von Zollikofer. Die schönsten davon sind zusammen mit anderem Material und Fotografien in der Ausstellung zu bestaunen.

Tierpräparator Ernst Heinrich Zollikofer hat dem Naturmuseum St.Gallen einen Schatz von über 500 ausgestopften Tieren hinterlassen.

Tierpräparator Ernst Heinrich Zollikofer hat dem Naturmuseum St.Gallen einen Schatz von über 500 ausgestopften Tieren hinterlassen.

Am 25. September startet im Naturmuseum die Sonderausstellung «Die Katze - Unser wildes Haustier», eine Koproduktion der Naturmuseen Thurgau und Olten. Die Stubentiger sind die beliebtesten Haustiere der Schweiz, aber auch ausgesprochen gute Jäger. Die Sonderausstellung will es möglich machen, Unbekanntes über das vertraute und doch rätselhafte Tier zu erfahren, das seinen Lebensraum seit Jahrtausenden mit uns teilt.

Jede Schmusekatze hat auch eine wilde Seite. Das will die Katzenausstellung im Naturmuseum im Herbst zeigen.

Jede Schmusekatze hat auch eine wilde Seite. Das will die Katzenausstellung im Naturmuseum im Herbst zeigen.

Bild: PD/Toni Bürgin

Zum Jahresprogramm 2021 des Naturmuseums gehören zudem Anlässe wie das Natur- und Tierfilmfestival. Am 16. Mai findet der internationale Tag der Museen, am 22. Mai der internationale Tag der Biodiversität statt. Am 11. September will das Naturmuseum an der Museumsnacht «Schätze St.Gallens» teilnehmen; sie konnte 2020 nicht durchgeführt werden. Die Herbsttagung vom 13. November bietet Vorträge über wirbellose Tiere.

Zum Jahresprogramm 2021 des Naturmuseums St.Gallen im Internet.

Dienstag, 19. Januar - 12:35 Uhr

Keine vorgezogene Coronaimpfung für den St.Galler Stadtrat

(dwi) Bundesräte und andere Magistratspersonen in Bundesbern haben sich gegen Covid-19 impfen lassen, obschon sie weder vom Alter her noch von ihrem Gesundheitszustand einer Risikogruppe angehören. Das hat zu Schlagzeilen und Empörung geführt.

Die Mitglieder des St.Galler Stadtrats wollen sich nicht frühzeitig impfen lassen, wie der städtische Kommunikationschef Andreas Nagel auf Anfrage sagt. Im Stadtrat herrsche die Meinung vor: «Impfen, wenn man an der Reihe ist.»

Dienstag, 19. Januar - 11:40 Uhr

Vom Stadtzentrum zum Birt oberhalb von Speicher: Erinnerungen an die Tage, als das Trogenerbähnli eine Wintersportbahn war

Die eigentlich Birt Classic von der Vögelinsegg nach St.Gallen hinunter.

Die eigentlich Birt Classic von der Vögelinsegg nach St.Gallen hinunter.

(PH) Coronakritischer Massenbetrieb in einschlägigen Skigebieten muss nicht sein: In der derzeitigen Wintersportdestination St.Gallen geht’s nämlich viel exklusiver. Die Stadt im grünen - pardon, derzeit wohl eher im weissen Ring bietet dieser Tage längst vergessene Skivergnügen wie die «Birt Classic».

Angesichts des reichlichen Schnees hat der ehemalige Skilehrer Max Roth diesen zum Pflichtausflug früherer Schulklassen gehörenden Skitag in umgekehrter und erweiterter Form dieser Tage nochmals durchgeführt: Statt von der Bergstation des Skilifts Vögelinsegg durchs «Kanonenrohr» in den Rank zu schiessen und auf den Kapf zu tännlen, startete er mit einigen Kollegen zmitzt in St.Gallen.

Aufbruch beim Leonhardspärklein in St.Gallen. An der Spitze läuft der ehemalige Skilehrer Max Roth.
5 Bilder
Die Mülenenschlucht hinauf nach Mühlegg, Drei Weieren und auf den Freudenberg.
Auch in der Mülenenschlucht liegt viel Schnee.
Auf dem Kapf in Erwartung der ersten stiebenden Abfahrt zum «Schwarzen Bären».
Auf dem Birt oberhalb von Speicher. Im Hintergrund das ehemalige Gasthaus.

Aufbruch beim Leonhardspärklein in St.Gallen. An der Spitze läuft der ehemalige Skilehrer Max Roth.

Bild: Peter Hummel

Im Leonhardspärkli Skis mit Fellen angeschnallt, über die Schneehaufen zur Mülenenschlucht balanciert, auf Drei Weieren, Freudenberg und Kapf gestiegen, dann eine erste kleine Stiebefahrt zum «Schwarzen Bären» absolviert. Leider wartet im Rank nicht mehr das Trogenerbähnli mit offenem Skiwagen zum Transport in die Vögelinsegg; also nochmals angefellt und hinauf zum Hauptbergpreis, dem ehemaligen Gasthaus Birt ob Speicher.

Weil die Tour an einem Werktag stattfand, konnte man von dort ohne grosse Konfrontationen mit Wandervögeln den Höhenweg über die Eggen einschlagen. Immer noch Pulver, alles bestens! Einzig mit der Waldegg-Einkehr wie früher klappts heuer nicht; immerhin lässt es sich in einem Punsch- und Kaffeehäuschen aufwärmen. Zum Finale lockt von der Schäflisegg endlich eine rechte Abfahrt ins Brandtobel, und als würdiger Schlusspunkt wartet noch die Beckenhalde.

Geht ja noch! Es brauchte nur wieder einmal gehörig Schnee...

Dienstag, 19. Januar - 11:15 Uhr

Ein Feeling wie sonst im Engadin: Langlaufparadies mitten in der Stadt

Momentaufnahme. Die Loipe auf der Kreuzbleiche ist derzeit dank viel Schnee sowie blauem Himmel und Sonnenschein wie aus einem Wintermärchen.

Momentaufnahme. Die Loipe auf der Kreuzbleiche ist derzeit dank viel Schnee sowie blauem Himmel und Sonnenschein wie aus einem Wintermärchen.

Bild: Christina Ammann (19.1.2021)
Dienstag, 19. Januar - 11:11 Uhr

Nachtarbeiten an den SBB-Gleisen zwischen Gossau und Winkeln

(pd/vre) In der Nacht von Freitag auf Samstag lassen die SBB an ihren Gleisen zwischen Gossau und Winkeln nächtliche Unterhaltsarbeiten durchführen. Dabei sei nicht zu verhindern, dass es zu Lärm komme, heisst es in einem Internet-Eintrag. Die SBB bemühten sich aber, diesen auf ein Minimum zu beschränken. Die regelmässigen Unterhaltsarbeiten seien nötig, damit die Züge auch künftig sicher und pünktlich verkehren könnten, halten die SBB weiter fest.

Dienstag, 19. Januar - 11:00 Uhr

Städtische Initiative zustande gekommen: 1'280 Unterschriften gegen längere Ladenöffnungszeiten

(sk/vre) Die Initiative «Kein Sonntagsverkauf in der Stadt St.Gallen» ist gemäss Ausschreibung im Kantonsamtsblatt zustande gekommen. Für das Volksbegehren wurden am 7. Januar 1'375 Unterschriften bei der Stadtkanzlei deponiert. Ihre Kontrolle hat ergeben, dass 1'280 davon gültig sind. Für eine städtische Volksinitiative sind 1'000 Unterschriften von stimm- und wahlberechtigten Städterinnen und Städtern nötig. Dieses Quorum ist also erreicht.

Das Initiativkomitee gegen längere Ladenöffnungszeiten vor der Übergabe der Unterschriften für das städtische Volksbegehren.

Das Initiativkomitee gegen längere Ladenöffnungszeiten vor der Übergabe der Unterschriften für das städtische Volksbegehren.

Bild: Tobias Garcia
(7.1.2021)

Die Initiative von Gewerkschaften und Linksparteien richtet sich gegen eine im Juni 2020 durch den St.Galler Stadtrat ermöglichte Verlängerung der Ladenöffnungszeiten in der Alt- und Teilen der westlichen Innenstadt. Neu dürfen Geschäfte in diesem sogenannten Tourismusperimeter werktags von 6 bis 20 Uhr sowie am Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet sein. Mit der Initiative soll dem Stadtrat die Kompetenz entzogen werden, eine solche Regelung zu treffen. Neu soll dafür wieder das Stadtparlament zuständig sein.

Dienstag, 19. Januar - 10:20 Uhr

Drei parkierte Autos erheblich beschädigt: Stadtpolizei sucht Zeugen

(stapo/vre) Zwischen Sonntag, 16 Uhr, und Montag, 15 Uhr, sind an der Stationsstrasse beim Bahnhof Bruggen drei parkierte Autos erheblich beschädigt worden. Die Höhe des Schadens ist noch unbekannt. Die Polizei geht davon aus, dass die Fahrzeuge von einem anderen Auto gerammt wurden. Sie sucht Zeugen für den Vorfall.

Eines der drei beim Bahnhof Bruggen beschädigten Autos. Wie die Schäden verraten, ist es mit viel Wucht gerammt worden.

Eines der drei beim Bahnhof Bruggen beschädigten Autos. Wie die Schäden verraten, ist es mit viel Wucht gerammt worden.

Bild: Stadtpolizei SG
(18.1.2021)

Die Stadtpolizei ruft die Lenkerin oder den Lenker, die oder der die parkierten Autos gerammt hat, in einer Mitteilung vom Dienstagmorgen auf, sich zu melden. Weiter sucht sie Personen, die Beobachtungen gemacht haben oder Angaben zum Unfallauto und der Person an dessen Steuer machen können. Hinweise nimmt die Polizei unter 071'224'60'00 entgegen. Die drei beschädigten Autos waren zwischen den Häusern Nummer 23 und 27 an der Stationsstrasse in Bruggen parkiert.

Dienstag, 19. Januar - 10:01 Uhr

Corona-Situation im Kanton St.Gallen: 178 positive Tests und fünf Todesfälle gemeldet - Medienkonferenz am Nachmittag

(vre) Der Kanton St.Gallen hat in seinem Internetauftritt für Montag 178 neue laborbestätigte Coronafälle gemeldet. Im St.Gallischen gibt es damit seit März 2020 30'874 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Am Montag sind zudem fünf weitere Personen in Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion gestorben. Die Zahl der St.Galler Coronatoten liegt damit seit März bei 609. Im Kanton St.Gallen waren am Montag um Mitternacht 106 Corona-Patientinnen und Corona-Patienten hospitalisiert. 16 von ihnen liegen auf einer Intensivstation.

Heute Dienstag, ab 14.30 Uhr, informiert die St.Galler Kantonsregierung ein weiteres Mal über die Coronasituation. Die Medienkonferenz wird von Tagblatt online live übertragen. Der Kanton selber bietet ebenfalls einen Livestream im Internet an. An der Orientierung werden Mitglieder der Kantonsregierung und Fachleute die aktuelle Lage einschätzen, Infos zur weiteren Impfstrategie vermitteln, die Auswirkungen der angepassten Härtefallregelung auf den Kanton kommunizieren und Fragen von Medienschaffenden beantworten.

Montag, 18. Januar - 17:40 Uhr

Schweizer Nationalmannschaft spielt Ende März im Kybunpark

(rst) Die Schweizer Nati wird ihre ersten beiden Heimspiele des Jahres in St.Gallen austragen. Im Kybunpark findet am Sonntag, 28. März, das Qualifikationsspiel für die Fussball-WM gegen Litauen statt. Drei Tage später, am Mittwoch, 31. März, ist Finnland in einem Testspiel zu Gast. Beide Spiele werden um 20.45 Uhr angepfiffen. Das erste WM-Qualifikationsspiel der Schweizer Fussballer findet am 25. März auswärts in Bulgarien statt.

Montag, 18. Januar - 17:30 Uhr

Winterstadt St.Gallen: Verkehrssituation hat sich beruhigt, der Stadtpark bleibt aber vorläufig gesperrt

(vre) Nach einer turbulenten zweiten Wochenhälfte mit anhaltenden und ausgiebigen Schneefällen hat sich die Verkehrssituation in der Stadt St.Gallen am Wochenende beruhigt. Bis Montagmittag seien nicht mehr Unfälle als üblich und auch kaum mehr steckengebliebene Fahrzeuge registriert worden, sagt Dionys Widmer, Sprecher der Stadtpolizei St.Gallen, auf Nachfrage.

Derzeit herrscht in St.Gallen definitiv kein Wetter für E-Scooter.

Derzeit herrscht in St.Gallen definitiv kein Wetter für E-Scooter.

Bild: Sandro Büchler
(17.1.2021)

Allerdings stösst die Polizei immer noch auf viele Autofahrer, die mit Schnee auf dem Dach unterwegs sind. Es sei gefährlich, wenn die derzeit bis zu 50 Zentimeter hohe Ladung etwa beim Bremsen in Bewegung gerate, plötzlich die Frontscheibe zudecke und dem Lenker die Sicht raube, sagt Widmer. Die Polizei kontrolliert daher gezielt, ob Autos vor der Abfahrt freigeräumt wurden. Bis Montagmittag wurde wieder ein halbes Dutzend Autofahrer mit Schnee auf dem Dach angehalten und verzeigt.

Die Schneehaufen, die derzeit an allen möglichen Orten (im Bild auf dem Bahnhofplatz) liegen, werden mit Bagger und Lastwagen weggeräumt.

Die Schneehaufen, die derzeit an allen möglichen Orten (im Bild auf dem Bahnhofplatz) liegen, werden mit Bagger und Lastwagen weggeräumt.

Bild: Sandro Büchler (17.1.2021)

Am Sonntag ist im Stadtpark zwischen den Museen eine grosse Föhre aufgrund der Schneelast umgestürzt. Die Stadtpolizei hat daraufhin den Park für die Öffentlichkeit gesperrt. Diese Sperre bleibt am Montag in Absprache zwischen Stadtgrün und Stadtpolizei aus Sicherheitsgründen in Kraft. Dies, weil viele Bäume immer noch eine grosse und durchs einsetzende Tauwetter sogar noch schwerer werdende Schneelast tragen. Stadtgrün und Polizei werden die Lage am Dienstagmorgen erneut beurteilt, sagt Adrian Stolz, Leiter von Stadtgrün. Sobald aufgrund des Wetters die Schneelast etwas abnehme, werde der Park wieder geöffnet.

Der Stadtpark war nicht das einzige Objekt bei dem Stadtpolizisten rot-weisse Absperrbänder montieren mussten. Unter anderem waren sie auch an der Falkensteinstrasse beim Kindergarten im Einsatz. An diesem Strassenstück stehen ebenfalls schwer mit Schnee beladene Bäume. Sie wurden dem Grundeigentümer gemeldet, der sie jetzt gemäss Dionys Widmer «schütteln» und so von der Schneelast befreien lassen will. Die Strasse bleibe gesperrt, bis das geschehen und damit das Strassenstück wieder sicher begangen und befahren werden könne. Das Video eines Nachbarn zeigt den Einsatz der Stadtpolizei am Sonntagabend:

Montag, 18. Januar - 16:55 Uhr

Alle Loipen in der Stadt sind befahrbar

(mha) In der Stadt St.Gallen sind derzeit alle Langlaufloipen gespurt und damit befahrbar. Jene in der Notkersegg, im Peter und Paul und auf dem Kinderfestplatz wurden in den vergangenen zwei bis sieben Tagen gespurt. Das gilt auch für den oberen Teil der Loipen im Unteren Brand, also den Teil bis hoch zur Waldegg. Der untere Teil hingegen und ein Teil der Loipe auf der Kreuzbleiche wurden in den vergangenen zwölf bis 48 Stunden gespurt. Ganz «frisch» ist der grössere Teil der Loipe auf der Kreuzbleiche.

Langlaufen auf der Kreuzbleiche – vorbei an der Militärkantine und dem Bundesverwaltungsgericht.

Langlaufen auf der Kreuzbleiche – vorbei an der Militärkantine und dem Bundesverwaltungsgericht.

Bild: Sandro Büchler (16. Januar 2021)

Wer langlaufen will, sollte möglichst bald gehen. Bereits am Dienstag wird es wärmer und spätestens für Mittwoch kündigen die Wetterfrösche einen Föhnsturm an.

Der Loipenbericht ist unter www.sport.stadt.sg.ch aufgeschaltet.

Montag, 18. Januar - 16:07 Uhr

Sondernutzungsplan Stocken liegt auf: Alle können im Mitwirkungsverfahren ihre Meinung dazu äussern

(mha) In der Stocken ist im Umfeld der alten Brauerei eine Reihe neuer Häuser geplant. Auf die Westseite des ehemaligen Brauereigebäudes ist ein Kopfbau, also eine Art Anbau, geplant. Gegenüber, ebenfalls an der Sittertalstrasse, ist ein zweiter Neubau geplant und dahinter ein dritter. Entlang der Kräzernstrasse, anschliessend an den Garten des ehemaligen Restaurants Stocken, sollen drei weitere Häuser entstehen.

In den sechs Gebäuden sollen gemäss Plänen 61 Etagenwohnungen untergebracht werden. Davon sollen 32 zur Miete ausgeschrieben werden; die restlichen sind als Eigentumswohnungen geplant. Vorgesehen sind Wohnungen mit zweieinhalb bis fünfeinhalb Zimmern.

Die sechs Gebäude sind entlang der Sittertalstrasse und der Kräzernstrasse geplant.

Die sechs Gebäude sind entlang der Sittertalstrasse und der Kräzernstrasse geplant.

Visualisierung: Screenshot/Planungsbericht Sondernutzungsplan Stocken

Alle Pläne sind derzeit online unter partizipieren.stadt.sg.ch aufgeschaltet (Login nötig). Dabei handelt es sich um die neue Partizipationsplattform der Stadt. Die sogenannte öffentliche Mitwirkung läuft bis zum 8. Februar. Jede und jeder hat dabei die Möglichkeit, zum Sondernutzungsplan Stocken, zu den Strassenprojekten und Teilstrassenplänen Stellung zu nehmen. Wer das nicht digital machen möchte oder kann, kann auch eine schriftliche Stellungnahmen verfassen.

Die öffentliche Mitwirkung geht auf das Bundesgesetz über die Raumplanung zurück. Bei Teilzonen- und Sondernutzungsplänen – wie etwa jenem in der Stocken – legt der Kanton St.Gallen ebenfalls Wert auf diese Mitwirkung. Er hat das im neuen Planungs- und Baugesetz so festgelegt. Dabei können alle, nicht nur Einspracheberechtigte, zu einem Projekt Stellung nehmen. Die Mitwirkung soll erfolgen, bevor die wesentlichen Entscheide gefällt sind, wie es in einem neuen Merkblatt des Kantons heisst.

Montag, 18. Januar - 14:05 Uhr

Fussballerinnen des FC St.Gallen-Staad unterliegen Frauen des FC Zürich

(pd/vre) Im zweiten Testspiel vor Wiederaufnahme der Meisterschaft haben die Fussballerinnen des FC St.Gallen-Staad am Wochenende eine 0:2-Heimniederlage gegen die Frauen des FC Zürich kassiert. Ein früher Treffer sowie ein spätes Gegentor besiegelten die Niederlage. Den nächsten Test bestreitet die Elf von Marco am kommenden Samstag.

Die Frauen des FC Zürich gingen beim zweiten Testspiel nach einem Eckball bereits nach 13 Minuten in Führung. Die St.Gallerinnen brachten den Ball vor dem eigenen Tor nicht unter Kontrolle und irgendwie landete das Leder bei einer Zürcherin. Aber auch das Heimteam kam kurz darauf zu einer guten Möglichkeit. Ebenfalls nach einem Corner kam Stephanie Brecht zum Schuss.

Am Wochenende verloren die Frauen des FC St.Gallen-Staad auch ihr zweites Vorbereitungsspiel. Die Fussballerinnen des FC Zürich gingen mit einem 0:2-Sieg vom Platz.

Am Wochenende verloren die Frauen des FC St.Gallen-Staad auch ihr zweites Vorbereitungsspiel. Die Fussballerinnen des FC Zürich gingen mit einem 0:2-Sieg vom Platz.

Bild: Podo Gessner

Danach fanden die Gäste mit tiefen Bällen immer besser ins Spiel. Und die St.Gallerinnen hatten so ihre liebe Mühe und viele Fehlpässe auf kurze Distanz. Die Zürcher Truppe von Ivan Dal Santo hatte in der ersten Halbzeit mehr Chancen als auch mehr Ballbesitz, konnte jedoch keinen Profit daraus ziehen. Beim Heimteam war oft der letzte Pass zu ungenau oder kam gar nicht an.

Auf die zweite Halbzeit brachten die Zürcherinnen durch Auswechslungen ihre Ersatzbank ins Spiel. Auf beiden Seiten gab es allerdings fast keine nennenswerten Aktionen mehr zu sehen. Die Gäste hatten auch im zweiten Durchgang mehr Ballbesitz und sechs Minuten vor dem Ende gelang ihnen das entscheidende 2:0. Mit einem Lattenschuss von Alicia Ravaioli wäre fast noch der Anschlusstreffer gelungen - aber eben nur fast.

Montag, 18. Januar - 13:45 Uhr

Brühler Handballerinnen gewinnen auswärts gegen Amicitia Zürich

(pd/vre) Am Sonntag haben die Handballerinnen des LC Brühl auswärts gegen GC Amicitia Zürich gewonnen. Trotz einer Baisse in der zweiten Halbzeit wer der Sieg der St.Gallerinnen mit 22:33 ungefährdet. Beste Werferinnen auf Seiten der Ostschweizerinnen waren Topscorerin Malin Altherr (acht Tore, davon zwei Siebenmeter) und Flügelspielerin Daria Betschart (sechs Tore).

Flügelspielerin Daria Betschart erzielte am Sonntag gegen Amicitia gleich sechs Tore für die Handballerinnen des SC Brühl.

Flügelspielerin Daria Betschart erzielte am Sonntag gegen Amicitia gleich sechs Tore für die Handballerinnen des SC Brühl.

Bild: PD

Nach dem knappen Sieg im Cup wollten die Brühlerinnen am Wochenende beweisen, dass sie eine bessere Leistung abrufen können. Allerdings benötigten die St.Gallerinnen am Sonntag in Zürich etwas Zeit, um warmzulaufen: In der sechsten Spielminute stand es bereit 4:4. Beide Teams leisteten sich jedoch zu viele technische Fehler, Brühl erspielte sich aber schöne Tore und konnte sich bis zur Hälfte der ersten Halbzeit mit 5:10 absetzen. Zur Halbzeit führte das Team von Headcoach Nico Andersson mit 10:16.

Die St.Gallerinnen starteten gut in die zweite Halbzeit, erzielten schnelle Kontertreffer und konnte sich auf ihre Torhüterinnen verlassen. Danach geriet das St.Galler Team aber in eine Baisse, agierte im Angriff unstrukturiert und warf die Bälle zu oft weg. Nico Andersson sah sich deshalb zu zwei Team-Time-Outs innerhalb von fünf Minuten gezwungen. Das schien die Brühlerinnen wachzurütteln: Die Gastequipe fing sich, spielte konzentrierter und leistete sich weniger technische Fehler.

Montag, 18. Januar - 12:00 Uhr

Ratschlag aus dem Zoo: Mit Ruhe und Gemütlichkeit durch den Lockdown

(vre/jw) Auch der Walter-Zoo in Gossau ist im Lockdown. Viele Zootiere, so hört man, finden die Abwesenheit des Publikums dabei ebenfalls langweilig. In einem Facebook-Video hat sich am Sonntag das Team des Walter-Zoos zurückgemeldet. Nicht mit Tierdressuren oder Ähnlichem, sondern mit einer Gesangseinlage. Zu hören ist im Video der berühmte Song «Probier's mal mit Gemütlichkeit»von Bär Balu aus dem Disney-Trickfilm Dschungelbuch:

Montag, 18. Januar - 11:44 Uhr

Schnee: Für viele Hunde ein Plausch, Katzen reagieren eher reserviert

Momentaufnahme. «Also ich hab's gesehen. Ihr könnt das weisse Zeug jetzt wieder aus meinem Garten räumen.»

Momentaufnahme. «Also ich hab's gesehen. Ihr könnt das weisse Zeug jetzt wieder aus meinem Garten räumen.»

Christina Ammann
(16.1.2021)
Montag, 18. Januar - 11:25 Uhr

Der grosse Schnee macht erfinderisch: Platzkonzert im Tiefschnee, ein Iglu mit allen Schikanen

(vre) Endlich wieder einmal richtig Winter. Mit viel Schnee. Für die Männer der Schneeräumung bedeutet er weiterhin viel Arbeit. Für all jene, die etwa für den Broterwerb mit dem Auto unterwegs sein müssen, ist er lästig. Viele andere inspiriert der «Flockdown», wie Medien die Verlangsamung des Tempos durchs Weiss von oben bereits nennen, zu ungewöhnlichen Aktionen.

Der Musiker Roman Rutishauser am Flügel auf seinem Container im Lattich im St.Galler Güterbahnhof.

Der Musiker Roman Rutishauser am Flügel auf seinem Container im Lattich im St.Galler Güterbahnhof.

Bild: Hannes Rutishauser (17.1.2021)

Kulturschaffenden setzt der Corona-Lockdown seit einiger Zeit schwer zu. Der «Flockdown» hat einen von ihnen am Wochenende zu einer ungewöhnlichen Aktion im alten St.Galler Güterbahnhof inspiriert: Dort setzte sich nämlich Musiker Roman Rutishauser auf dem Dach seines Lattich-Containers kurz entschlossen an den Flügel und bot ein winterliches Intermezzo.

Ein Iglu mit allen Schikanen.

Ein Iglu mit allen Schikanen.

Bild: Martin Preisser (16.1.2021)

In vielen anderen Städterinnen und Städtern weckte der Tiefschnee den Baumeister in ihnen. Überall entstanden Schneemänner und Schneefrauen. Einer vom Klosterplatz mit der imposanten Höhe von zwei Metern zehn schaffte es am Samstagabend gar in die Tagesschau von Fernsehen SRF. Und überall in den Quartieren gruben sich Kinder in den Neuschnee. Ein speziell ausgefeiltes Iglu (mit Anmeldeschalter) entdeckte Tagblatt-Kulturredaktor Martin Preisser in einem St.Galler Quartier.

Montag, 18. Januar - 11:01 Uhr

In Schlangenlinien durch die Stadt: Polizei stoppt Blaufahrer

(stapo/vre) Am Montag hat eine Patrouille der Stadtpolizei St.Gallen an der Langgasse einen betrunkenen Autofahrer angehlen. Dem 57-Jährigen wurde an Ort und Stelle der Führerausweis abgenommen. Er wird gemäss Mitteilung der Stadtpolizei vom Montagvormittag auch noch angezeigt.

Das Auto des angetrunkenen Lenkers fiel am Montag, 0.30 Uhr, einer Patrouille der Stadtpolizei auf, weil es in deutlichen Schlangenlinien auf der Rorschacher Strasse in Richtung Splügenbrücke unterwegs war. Die Aufforderung, anzuhalten, missachtete der Autolenker, der seine Fahrt in immer schnellerem Tempo fortsetzte.

Erst an der Langgasse auf Höhe des Hauses 124A konnte der 57-Jährige schliesslich angehalten werden. Aufgrund des starken Alkoholgeruchs und da sich der Lenker kaum auf den Beinen halten konnte, wurde er als fahrunfähig eingestuft. Der Mann musste eine Blut- und eine Urinprobe abgeben.

Montag, 18. Januar - 10:40 Uhr

St.Gallen im Schnee

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte von Abtwil aus den Westen der Stadt St.Gallen mit der Rauchfahne des Kehrichtheizkraftwerks.

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte von Abtwil aus den Westen der Stadt St.Gallen mit der Rauchfahne des Kehrichtheizkraftwerks.

Montag, 18. Januar - 8:38 Uhr

Die Corona-Situation im Kanton St.Gallen: 235 positive Tests über das vergangene Wochenende, neun weitere Todesfälle

(chs/vre) Am Montag hat der Kanton St.Gallen in seinem Internetauftritt fürs vergangene Wochenende (Freitag, Samstag und Sonntag) 235 neue laborbestätigte Coronafälle gemeldet. Diese Zahl liegt deutlich tiefer als jene vor einer Woche (8., 9. und 10. Januar): Damals wurden 406 neue Coronafälle registriert. Der rückläufige Trend der vergangenen Woche bei diesen Zahlen hat damit übers Wochenende angehalten.

Die Verteilung der Coronafälle auf die St.Galler Wahlkreise.

Die Verteilung der Coronafälle auf die St.Galler Wahlkreise.

Tabelle: Fachstelle für Statistik Kanton SG

Im Kanton St.Gallen gibt es damit seit März 2020 30'696 bestätigte Infektionen mit dem Coronaviurs. Übers Wochenende sind zudem neun weitere Personen in Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion gestorben. Die Zahl der St.Galler Coronatoten liegt damit seit März bei 604. Im Kanton St.Gallen waren am Sonntag um Mitternacht 113 Corona-Patientinnen und Corona-Patienten hospitalisiert. 16 von ihnen liegen auf der Intensivstation, 15 werden künstlich beatmet.