ST.GALLER STADT-TICKER
Meldungen vom 14. bis 27. August 2021

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Freitag, 27. August - 18:36 Uhr

Jodeln in der St.Galler Altstadt: Jodelchörli St.Gallen-Ost gibt drei Platzkonzerte

(pd/vre) Am Samstag, 11 bis 13.45 Uhr, ist das Jodelchörli St.Gallen-Ost wie schon vor einem Jahr in der St.Galler Altstadt anzutreffen. Die damaligen Auftritt waren gemäss Mitteilung ein dermassen grosser Erfolg, dass die Aktion diesen Samstag wiederholt wird. Auf der Südseite der Acrevis-Bank (ab 11 Uhr), auf dem Bärenplatz (ab 11.30 Uhr) und am Multertor (ab 13.15 Uhr) präsentiert die 28-köpfige Formation einen Auszug aus ihrem Repertoire.

Vor einem Jahr zog das Jodelchörli St.Gallen-Ost unter anderem auf dem Gallusplatz viele Zuhörerinnen und Zuhörer an.

Vor einem Jahr zog das Jodelchörli St.Gallen-Ost unter anderem auf dem Gallusplatz viele Zuhörerinnen und Zuhörer an.

Bild: PD

Die Terminkalender von Chören aller Art sind nach wie vor ausgedünnt. Aufgrund der Coronapandemie wurden in den vergangenen Monaten wie schon ein Jahr zuvor praktisch alle Konzerte abgesagt. Seit einigen Wochen ist es wieder möglich, kulturelle Veranstaltungen durchzuführen. Das Jodelchörli St.Gallen-Ost möchte wie schon 2020 «die grösste Bühne der Ostschweiz» nutzen: Es tritt am Samstag in der St.Galler Altstadt auf.

«Die Bevölkerung hat Lust auf Kultur und zeigt sich sehr interessiert. Wie im vergangenen Jahr wollen wir mit unseren Stimmen die Gassen zum Klingen bringen», begründet Chorpräsident Felix Merz die musikalische Aktion vom Samstag. Man dürfe seit Ende Juni wieder proben: «Nun ist es an der Zeit, wiederum um draussen für die Menschen zu singen.»

Die drei Platzkonzerte vom Samstag finden nur bei trockener Witterung statt. Infos dazu finden sich kurzfristig im Internetauftritt des Jodelchörli St.Gallen-Ost.

Freitag, 27. August - 18:18 Uhr

Brühler Handballerinnen spielen im Supercup gegen LK Zug: Für St.Gallerinnen geht's um den dritten Supercuptitel der Vereinsgeschichte

(pd/vre) Diesen Samstag, gilt es für das erste Team des LC Brühl Handball ernst. Die Spielerinnen von Trainer Nicolaj Andersson treffen in Winterthur am Handball-Supercup auf den LK Zug. Anpfiff ist um 16 Uhr. Für die Partie gibt es gemäss Mitteilung des LCB Handball noch Tickets; zudem kann das Spiel live auf TV24 mitverfolgt werden.

Eine Woche vor dem Start der Meisterschaft 2021/22 in der obersten Liga des Schweizer Frauenhandballs spielt der LC Brühl diesen Samstag im Supercup-Final gegen den LK Zug.

Eine Woche vor dem Start der Meisterschaft 2021/22 in der obersten Liga des Schweizer Frauenhandballs spielt der LC Brühl diesen Samstag im Supercup-Final gegen den LK Zug.

Bild: LCB

Die Handballerinnen des LC Brühl könnten am Samstag den dritten Supercuptitel der Vereinsgeschichte einfahren. 2020 verlor man knapp mit 27:28 gegen die Spono Eagles. Der letzte Brühler Sieg im Supercup ist aus dem Jahr 2019, als man Spono bezwingen konnte. 2017 duellierten sich Zug und Brühl bislang zum einzigen Mal um den grossen Pott – mit dem besseren Ende für den LCB. Eine Wiederholung dieser Geschichte wäre am Samstag im Umkreis der Brühlerinnen gerne gesehen.

Die Ausgangslage ist für die Brühlerinnen allerdings nicht ganz einfach: Wer genau aufläuft, ist nach wie vor unklar. Trainer Andersson muss sich mit Personalsorgen herumschlagen. Klar ist, die Dänin Mathilde Schæfer wird fehlen. Sie wurde diese Woche an der verletzten Schulter operiert. Auch Stéphanie Lüscher ist nach ihrer Hüftoperation noch nicht wieder voll belastbar. Bei den zuletzt angeschlagenen oder rekonvaleszenten Julia Forizs, Fabienne Tomasini, Patrizia Brunner und Malin Altherr entscheidet sich das Mitwirken kurzfristig.

Freitag, 27. August - 18:00 Uhr

Vespa gegen Velo: 58-jähriger Velofahrer verletzt

(kapo/vre) Am späten Donnerstagnachmittag ist es auf der St.Gallerstrasse in Wittenbach zum Zusammenstoss einer Vespa und eines Velos gekommen. Dabei wurde ein 58-jähriger Velofahrer unbestimmt verletzt. Er musste gemäss Mitteilung der Kantonspolizei vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.

Unfallaufnahme, nachdem am Donnerstag eine Vespa und ein Velo auf der Hauptstrasse in Wittenbach zusammengestossen sind.

Unfallaufnahme, nachdem am Donnerstag eine Vespa und ein Velo auf der Hauptstrasse in Wittenbach zusammengestossen sind.

Bild: Kantonspolizei SG
(26.8.2021)

Eine 57-Jährige war am Donnerstag, kurz vor 16.50 Uhr auf ihrer Vespa auf der St.Gallerstrasse vom Wittenbacher Zentrum in Richtung Stadt St.Gallen unterwegs. Dabei wollte sie nach links zu einer Tankstelle abbiegen, übersah dabei aber ein entgegenkommendes Velo. Dessen 58-jähriger Fahrer stürzte und verletzte sich dabei unbestimmt.

Freitag, 27. August - 17:37 Uhr

Nestlinge, Knödel und Schallplatten: St.Galler Künstler stellt im Alpenhof auf dem St.Anton aus

(pd/mem) Der in St.Gallen und Hamburg lebende Künstler Felix Boekamp lädt diesen Samstag, ab 14 Uhr zur Vernissage seiner Ausstellung «Vom Nestling zum Ästling» in den Alpenhof auf dem St.Anton ein. Zu sehen sind Zeichnungen, Plakate und Objekte. Der 44-Jährige, der in St.Fiden den Kunstraum «Chambre Directe Schubiger» betreibt, wurde kürzlich mit einem Werkbeitrag des Kantons St.Gallen ausgezeichnet. Es war schon lange sein Wunsch, im Alpenhof auszustellen – jenem speziellen Hotel mit Säntisblick, das wie ein Dampfer über dem Rheintal thront.

Felix Boekampf betreibt in St.Fiden den Kunstraum «Chambre Directe Schubiger».

Felix Boekampf betreibt in St.Fiden den Kunstraum «Chambre Directe Schubiger».

Bild: PD

Um 18 Uhr hält Flexmaster 3000 und ein½ an der Vernissage eine Eröffnungsrede; laut Programm ist er Mitglied eines «intergalaktischen Pulks». Nach Grilladen und einem Knödel-Intermezzo präsentieren Boekamp und Norbert Möslang, Schöpfer der St.Galler Bahnhofsuhr, «Heisses aus der musikalischen Dampfküche». Die Ausstellung dauert bis 10. Oktober und ist jeweils am Samstag, 13 bis 16 Uhr, geöffnet. Dazu erscheint ein Katalog mit Schallplatte und eine Radierung auf gefärbtem Büttenpapier in limitierter Auflage.

Freitag, 27. August - 17:28 Uhr

Am Samstag kommt Juventus zum SC Brühl ins Paul-Grüninger-Stadion: Verlieren ist bei diesem Heispiel fast schon verboten

(fm/vre) Am Samstag, ab 16 Uhr, trifft der SC Brühl zu Hause auf den SC YF Juventus aus Zürich. Es ist das vierte Spiel der noch jungen Saison, und es ist bereits das dritte Heimspiel. Nachdem es in den ersten drei Partien gegen die U21 des FCZ, gegen Breitenrain und letzten Samstag auch gegen Rapperswil-Jona lauter Niederlagen gab, soll nun gegen die Zürcher der erste Sieg her.

«Es täte unserer jungen Truppe schon gut, wenn sie nun Punkte holen könnte», sagt Brühls Sportchef Roger Jäger. «Die Spieler zeigen in den Trainings eine gute Leistung». Auch Denis Sonderegger, dem jüngsten Trainer der Promotion League, der im Sommer zu Brühl kam, wäre ein Erfolgserlebnis gegen Juventus wohl zu gönnen.

Nachdem es vor eine Woche gegen Rapperswil-Jona nicht geklappt (Bild) hat, hofft der SC Brühl am Samstag auf Punkte gegen den YF Juventus.

Nachdem es vor eine Woche gegen Rapperswil-Jona nicht geklappt (Bild) hat, hofft der SC Brühl am Samstag auf Punkte gegen den YF Juventus.

Bild: Kurt Frischknecht/ SCB (21.8.2021)

Allerdings tun sich die St. Galler gegen die Zürcher stets eher schwer. Letztmals war dies vor den Sommerferien der Fall, als die beiden «Lieblingsfeinde» in der Cup-Ausscheidung aufeinander trafen. Juventus entschied die Partie – noch unter Brühls altem Trainer Haris Stefanachi – mit 3:1 für sich. Spiele zwischen Brühl und Juventus sind meist emotional, manchmal auch hitzig, was auch damit zu tun haben mag, dass ein überdurchschnittlicher Spielertransfer zwischen diesen Clubs stattfindet; prominente Beispiele sind Samel Sabanovic oder Atila Araujo Prado.

Zwar sind die jungen Brühler noch nicht auf Betriebstemperatur, liegen momentan mit null Punkten sowie einem Torverhältnis von 3 zu 8 auf dem letzten Platz der Tabelle. Sie konnten aber vor einer Woche zwei Zugänge vermelden, die Hoffnungen wecken: So soll den Sturm der 21-jährige Angelo Campos verstärken, der seine Spielerlaufbahn beim FC St.Gallen durchlief, sich aber in der ersten Mannschaft nicht durchsetzen konnte. Ein Coup ist der Zugang von Goalie Daniel Lopar, ebenfalls Ex-Spieler bei St.Gallen. Er wird allein schon durch seine Erfahrung und seinem Charisma der jungen Brühler Truppe guttun.

Verbundenheit

Gratis-Wurst fürs Publikum

(fm/vre) Beim Spiel des SC Brühl gegen YF Juventus vom Samstag erhalten alle Zuschauerinnen und Zuschauer gratis eine Wurst mit Bürli und dazu auf Wunsch einen Becher Bier. Die grosszügige Geste ist möglich dank Ralf Klingler, dem Gründer und Inhaber der Verwaltungs- und Treuhand AG (VTAG) in Flawil. Die VTAG ist Leibchensponsor des SC Brühl. Klingler, der am Samstag auch selber hinter dem Grill steht, will gemäss Mitteilung mit der Aktion seine Verbundenheit zum SCB ausdrücken.

Freitag, 27. August - 16:36 Uhr

FC St.Gallen verlängert Zusammenarbeit mit «Mettler2Invest»

(pd/alr) Der FC St.Gallen baut die Zusammenarbeit mit «Mettler2Invest» bis ins Jahr 2025 aus. Das Unternehmen für die Entwicklung von Immobilienprojekten ist gemäss Mitteilung vom Freitag schon seit zehn Jahren Premium-Sponsor des FCSG. Neu gibt es der Haupttribüne im Kybunpark seinen Namen. Seit Anfang dieser Saison ziert das Logo von «Metter2Invest» die grossen Leuchtkästen und die sogenannten Mundlöcher dieser Anlage.

FCSG-Präsident Matthias Hüppi und «Metter2Invest»-Chef Peter Mettler auf dem Rasen im St.Galler Fussballstadion.

FCSG-Präsident Matthias Hüppi und «Metter2Invest»-Chef Peter Mettler auf dem Rasen im St.Galler Fussballstadion.

Bild: PD

«Dass der Firmenname ‹Metter2Invest› jetzt auch unsere Haupttribüne prägnant kennzeichnet, freut uns sehr», wird FCSG-Präsident Matthias Hüppi in der Mitteilung zitiert. Damit habe das neuste Kapitel in der Zusammenarbeit mit Peter Mettler gestartet; diese habe vor 17 Jahren begonnen. Auch bei «Mettler2Invest» herrscht Freude über die Verlängerung der Partnerschaft: «Wir dürfen schon zehn Jahre Sponsor des FC St.Gallen sein. Dieses Jubiläum hat uns bewogen, unser Sponsoring nicht nur zu verlängern, sondern sogar zu erhöhen», sagt Peter Mettler.

Freitag, 27. August - 13:00 Uhr

Auch das kleine St.Galler Stadtfest ist abgesagt: «New Orleans meets St.Gallen» kann Ende September doch nicht stattfinden

Markenzeichen des «New Orleans meets St.Gallen» ist ein Programm mit Klängen aus den Südstaaten der USA.

Markenzeichen des «New Orleans meets St.Gallen» ist ein Programm mit Klängen aus den Südstaaten der USA.

Bild: Urs Bucher
(18.6.2019)

(pd/vre) Nach dem «St.Galler Fest» muss auch das vom Juni auf den 28. September verschobene Festival «New Orleans meets St.Gallen» in der Altstadt abgesagt werden. Das teilen die Organisatoren am Freitagmittag mit. Das OK habe lange am Datum festgehalten und auch verschiedene Szenarien für eine Durchführung geprüft. Dabei habe man in ständigem Kontakt mit Behörden, Sponsoren und anderen Partnern gestanden. Die aktuelle Entwicklung der Coronapandemie und die aktuellen Covid-19-Massnahmen des Bundes liessen eine Umsetzung des Anlasses aber nicht zu, heisst es in der Mitteilung.

Für viele Städterinnen und Städter ist das Festival «New Orleans meets St.Gallen» inzwischen so etwas wie ein kleines Stadtfest.

Für viele Städterinnen und Städter ist das Festival «New Orleans meets St.Gallen» inzwischen so etwas wie ein kleines Stadtfest.

Bild: Urs Bucher
(18.6.2019)

«In Erwartung auf mehr Planungssicherheit» blickt das OK des «New Orleans meets St.Gallen» voraus. Es hofft, dass die Ausgabe 2022 des Frühsommeranlasses wieder an die Tradition und den Erfolg früherer Durchführungen anknüpfen kann. Diese Absage für den 28. September wird viele Stadtsanktgallerinnen und Stadtsanktgfaller schmerzen: Für sie ist in den vergangenen Jahren «New Orleans meets St.Gallen» zu so etwas wie einem kleinen Stadtfest in erheblich intimerem Rahmen als das «St.Galler Fest» geworden. Das grosse Stadtfest zog bei der bisher letzten Durchführung 2019 verteilt auf drei Tage 110'000 Personen an.

Freitag, 27. August - 12:40 Uhr

E-Bike-Fahrerin bei Zusammenstoss mit Auto verletzt

(stapo/chs) Am Donnerstag ist es auf der Herisauer Strasse in Winkeln zu einer Streifkollision zwischen einem E-Bike und einem Personenwagen gekommen. Die Lenkerin des E-Bikes kam dadurch zu Fall und verletzte sich gemäss Mitteilung der Stadtpolizei mittelschwer. Es entstand geringer Sachschaden an beiden Fahrzeugen. Sie wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.

Die Velofahrerin stürzte und verletzte sich mittelschwer.

Die Velofahrerin stürzte und verletzte sich mittelschwer.

Bild: Stapo

Die 25-jährige Lenkerin des Autos wollte mit ihrem Fahrzeug aus einem Parkfeld in den Verkehr einbiegen und fuhr einige Zentimeter auf die Strasse. Gleichzeitig näherte sich eine 64-jährige Frau auf einem E-Bike und streifte die rechte Vorderseite des Autos. Dadurch stürzte sie und verletzte sich mittelschwer am Schlüsselbein und an der Schulter.

Freitag, 27. August - 08:13 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 243 neue Ansteckungen

(SK/chs) Der Kanton St.Gallen meldet in seinem Internetauftritt für Donnerstag 243 neue laborbestätigte Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 47'449 Personen im St.Gallischen mit dem Virus angesteckt. Am Donnerstag wurde in Zusammenhang mit Covid-19 ein Todesfall registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten steht bei 724.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Neben dem Anstieg bei den Neuansteckungen bereitet Fachleuten derzeit schweizweit vor allem die steigende Zahl an Spitaleinweisungen in Zusammenhang mit Covid-19 Kopfzerbrechen. Der Trend ist auch im St.Gallischen zu beobachten. Am Donnerstag lagen 69 Personen (Mi: 67, Mo: 64, So: 57) wegen des Coronavirus in St.Galler Spitälern. 17 befinden sich auf einer Intensivstationen, 14 davon mit künstlicher Beatmung.

Freitag, 27. August - 07:23 Uhr

Die Spitex St.Gallen stellt sich vor

(pd/chs) Anlässlich der Strategie «Alter und Gesundheit 2030» der Stadt St.Gallen ist die Spitex am Samstag, 28. August, mit einem Marktstand am Informationstag auf dem Schulhausareal Schönenwegen vertreten. Wie es in einer Mitteilung heisst, können die Besucherinnen und Besucher ihren Blutdruck und Blutzuckerspiegel messen lassen und sich selbst ein Bild von der Fachkompetenz der Pflegeexpertinnen der Spitex machen. Insgesamt stellen sich rund 30 Organisationen aus dem Alters-, Gesundheits- und Freizeitbereich vor.

Immer mehr Menschen werden zu Hause gepflegt.

Immer mehr Menschen werden zu Hause gepflegt.

Bild: Raphael Rohner

Am Samstag, 4. September, findet ausserdem der Nationale Spitextag unter dem Motto «Fachkräfte gesucht: Kommen Sie zur Spitex!» statt. Die Spitex St.Gallen AG zeigt an einem Stand neben dem Vadiandenkmal auf, wie vielfältig der Pflegeberuf ist. Weil immer mehr Menschen zu Hause versorgt werden möchten, wird in Zukunft noch deutlich mehr Fachpersonal benötigt. Allerdings ist der Pflege-Arbeitsmarkt ausgetrocknet, insbesondere bei Pflegeberufen mit höherer Ausbildung.

Donnerstag, 26. August - 17:17 Uhr

Verkehrschaos wegen Baustelle in Staad

Wegen einer Baustelle in Staad staut sich der Verkehr zurück bis zum Kreisel beim Flugplatz Altenrhein.

Wegen einer Baustelle in Staad staut sich der Verkehr zurück bis zum Kreisel beim Flugplatz Altenrhein.

Bild: Tino Dietsche (26.8.2021)

(rtl) Heute Donnerstag und morgen Freitag führt das kantonale Tiefbauamt auf der Hauptstrasse in Staad Deckbelagsarbeiten durch. Die Hauptstrasse auf dem Abschnitt zwischen dem Pneuhausund dem Restaurant Chli Paris ist für den Verkehr halbseitig gesperrt. Welche Auswirkungen auf den Verkehr bereits eine relativ kleine Baustelle haben kann, ist schon den ganzen Donnerstag über sichtbar. Die Autos stauen sich auf beide Seiten zu beachtlichen Kolonen. Der Feierabendverkehr verschärft die Situation.

Donnerstag, 26. August - 17:09 Uhr

Zugverkehr zwischen St.Gallen und Gossau unterbrochen

(sae) Der Zugverkehr zwischen St.Gallen und Gossau ist aktuell unterbrochen. Laut der SBB ist voraussichtlich bis 19:45 Uhr mit Verspätungen, Zugausfällen und Umleitungen zu rechnen. Grund dafür ist ein Personenunfall.

Donnerstag, 26. August - 15:59 Uhr

Polizei ergreift Sofortmassnahmen bei der Baustelle an der St.-Georgen-Strasse

(dh) Seit März werden an der St.-Georgen-Strasse Werkleitungen erneuert. Der Verkehr wird einspurig geführt. Just zum Schulbeginn wurden die Bauarbeiten auf die nördliche Strassenseite verlagert, weshalb nun das Trottoir an mehreren Stellen nicht passierbar ist. Der Fussverkehr wird daher auf der Fahrbahn geführt.

Da die Platzverhältnisse dort beengt sind, machen sich vor allem Eltern von schulpflichtigen Kindern Sorgen: Mehrere Meldungen gingen deswegen bei der Stadtpolizei ein. SVP-Stadtparlamentarier René Neuweiler deponierte wegen Sicherheitsbedenken eine Einfache Anfrage im Stadtparlament. Die Situation sei unübersichtlich und wenn ein Bus daherkäme, dann gebe es für Fussgängerinnen und Fussgänger fast gar keinen Platz mehr.

Die orangen «Fussabdrücke» zeigen an, dass hier gelaufen werden kann.

Die orangen «Fussabdrücke» zeigen an, dass hier gelaufen werden kann.

Bild: Sandro Büchler (25.8.2021)

Bereits am Mittwoch hat die Stadtpolizei in Absprache mit dem städtischen Tiefbauamt deswegen reagiert, sagt Polizeisprecher Roman Kohler. Es gilt nun auf der ganzen Länge der Baustelle Tempo 30. Zudem wurden Infotafeln aufgestellt, die signalisieren, dass der Fussverkehr auf der Fahrbahn geführt wird. Auf dem Asphalt aufgeklebte orange «Fussabdrücke» sollen verdeutlichen, dass der Platz hinter der orangen Leitlinie für Fussgängerinnen und Fussgänger reserviert ist. Roman Kohler weiter:

«Die wichtigste Massnahme ist, dass wir Verkehrsinstruktoren vor Ort haben.»

Diese weisen den Schulkindern den Weg durch die Baustelle. «Und falls ein Bus oder ein Baustellenfahrzeug kommt, können die Instruktoren reagieren und die Kinder zum Warten anhalten, bis das Fahrzeug vorbeigefahren ist.»

Kommt ein Bus daher, bleibt kaum Platz für Fussgänger.

Kommt ein Bus daher, bleibt kaum Platz für Fussgänger.

Bild: Sandro Büchler (25.8.2021)

Die Instruktoren der Polizei seien heute Donnerstag und am Freitag am Morgen, Mittag und Abend vor Ort. Für die kommenden Wochen habe die Bauherrschaft private Sicherheitsfirmen mit der Aufgabe beauftragt. Kohler verweist darauf, dass die Organisation von Verkehrskadetten im Normalfall Sache der Bauherrschaft ist. Wegen der Dringlichkeit und der zahlreichen Meldungen aus der Bevölkerung habe die Stadtpolizei jedoch sofort gehandelt.

«Wir sind froh um solche Inputs. Dann können wir reagieren, bevor etwas passiert.»
Polizeisprecher Roman Kohler.

Polizeisprecher Roman Kohler.

Bild: PD

Kohler weiss von Personen, die sich bedankt hätten, ob der schnellen Reaktion: «Baustellen sind für alle Verkehrsteilnehmer schwierig – besonders aber für die noch unerfahrenen Kinder.» Sie könnten die Schilder noch nicht richtig deuten oder lesen. «Wichtig ist, dass die Kinder nun durch uniformierte Fachleute begleitet werden.»

Zudem gefordert wird im Stadtmelder, der digitalen Klagemauer der Stadt, dass man den Fussgängerbereich absperrt. Das ist aber aus Platzgründen nicht möglich, merkt Kohler an. Ebenfalls angesprochen wird, dass Personen mit Gehhilfen oder im Rollstuhl Probleme hätten, sicher durchzukommen. Kohler ist diesbezüglich nichts bekannt. «Das kann sich aber fast täglich ändern. Da sind wir jeweils darauf angewiesen, dass sich Betroffene melden, damit wir reagieren können.»

Gebaut wird an der St.-Georgen-Strasse voraussichtlich noch bis im Dezember.

Gebaut wird an der St.-Georgen-Strasse voraussichtlich noch bis im Dezember.

Bild: Sandro Büchler
(25.8.2021)

Eine weitere Wortmeldung im Stadtmelder fordert, man könne den Fussverkehr doch auf Quartierwege auslagern. Laut Stadtingenieur Beat Rietmann habe man dies auch versucht. «Einige Wege führen aber über Privatgrundstück.» Will heissen: Die Eigentümerinnen und Eigentümer müssten einer solchen Nutzung zustimmen. «Leider haben dies nicht alle getan», sagt Rietmann.

Neben den ergriffenen Sofortmassnahmen prüfen die Stadtpolizei und das Tiefbauamt weitere Massnahmen, um die Baustelle insbesondere für Fussgängerinnen und Fussgänger sicherer zu gestalten. Dies deshalb, weil an der St.-Georgen-Strasse etappenweise gebaut wird und sich die Baustelle ständig wieder verändert. Gebaut wird bis Dezember.

Donnerstag, 26. August - 14:07 Uhr

Nachbar stellt Rauchentwicklung aus einem Geschäft fest: Bewohner des Hauses alarmiert und rechtzeitig in Sicherheit gebracht

Feuerwehreinsatz am Mittwochabend an der Herisauer Strasse in Gossau.

Feuerwehreinsatz am Mittwochabend an der Herisauer Strasse in Gossau.

Bild: Kantonspolizei SG
(25.8.2021)

(kapo/vre) Am Mittwochabend hat es an der Herisauer Strasse in Gossau gebrannt. Ein Anwohner hatte sich bei der kantonalen Notrufzentrale gemeldet, weil er Rauch in einem Hundegeschäft festgestellt hatte. Die Feuerwehr konnte die Flammen dann rasch unter Kontrolle bringen. Trotzdem entstand gemäss Mitteilung der Kantonspolizei ein Sachschaden von mehreren 10'000 Franken.

Die Feuerwehr hatte die Flammen rasch im Griff, die Schäden in einem Geschäft im Haus sind aber beträchtlich.

Die Feuerwehr hatte die Flammen rasch im Griff, die Schäden in einem Geschäft im Haus sind aber beträchtlich.

Bild: Kantonspolizei SG
(25.8.2021)

Die Rauchentwicklung hatte der Nachbar am Mittwoch, gegen 23 Uhr, aus dem Geschäft im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses wahrgenommen. Bewohnerinnen und Bewohner der Liegenschaft wurden von ihm aufs Feuer aufmerksam gemacht. Dadurch konnten sie das Haus rechtzeitig verlassen. Verletzt wurde daher niemand. Das Feuer war in der Küche des Hundegeschäfts ausgebrochen. Die Ursache wird jetzt von den Spezialisten des Kompetenzzentrums Forensik der Kantonspolizei untersucht.

Donnerstag, 26. August - 13:20 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 191 neue Ansteckungen am Mittwoch

(SK/vre) Der Kanton St.Gallen meldet in seinem Internetauftritt für Mittwoch 191 neue laborbestätigte Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 47'206 Personen im St.Gallischen mit dem Virus angesteckt. Am Mittwoch wurden in Zusammenhang mit Covid-19 keine Todesfälle registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten steht bei 723.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Mittwoch, 25. August, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Mittwoch, 25. August, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Neben dem Anstieg bei den Neuansteckungen bereitet Fachleuten derzeit schweizweit vor allem die steigende Zahl an Spitaleinweisungen in Zusammenhang mit Covid-19 Kopfzerbrechen. Der Trend ist auch im St.Gallischen zu beobachten. Am Mittwoch lagen 67 Personen (Di: 67, Mo: 64, So: 57) wegen des Coronavirus in St.Galler Spitälern. 17 befinden sich auf einer Intensivstationen, 14 davon mit künstlicher Beatmung.

Entsprechend der gestiegenen Zahl der Neuansteckungen sind auch die Inzidenzwerte für den Kanton St.Gallen vergleichsweise hoch: Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Mittwoch bei 221 (Di: 221, Mo: 214, So: 266), die 14-Tage-Inzidenz bei 496 (Di: 488, Mo: 469, So: 488). Die Inzidenz bezeichnet die Zahl der neuen Coronafälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Mittwoch, 25. August - 17:21 Uhr

Das Programm des St.Galler Neustart-Festivals steht: 325 Künstlerinnen und Künstler, 80 Programmpunkte und 45 Auftrittsorte

(pd/vre) Das Programm des Neustart-Festivals steht. Der Anlass findet am Samstag, 11. September, 11 bis 1 Uhr, verstreut über die ganze Stadt St.Gallen statt. Der Grossanlass, der gemeinsam mit der Museumsnacht organisiert wird, bringt gemäss Mitteilung vom Mittwoch nicht weniger als 325 Künstlerinnen und Künstler sowie 80 Programmpunkte an 45 Auftrittsorten zusammen. Das Festival soll die Rückkehr des städtischen Kulturbetriebs nach der Coronapandemie in die Normalität markieren.

Die Museumsnacht (im Bild 2017) spannt dieses Jahr mit dem Neustart-Festival zusammen. Entsprechend reichhaltig ist das Programm für den 11. September.

Die Museumsnacht (im Bild 2017) spannt dieses Jahr mit dem Neustart-Festival zusammen. Entsprechend reichhaltig ist das Programm für den 11. September.

Bild: Michel Canonica (9.9.2017)

Das detaillierte Programm des Neustart-Festivals ist ab sofort im Internet einsehbar. Es umfasst Darbietungen für Kinder und Erwachsene. Experimentelles hat darin genau so Platz wie Unterhaltung, Musik, Tanz, Performance, Literatur und Kunst. Dazu bieten Museen und andere Kulturinstitutionen Führungen, Ausstellungen und eigene Attraktionen. Präsentiert wird das Ganze in 45 kleinen und grossen Kulturräumen - von Bühnen über Werkstätten und Galerien bis hin zu Gewächshäusern.

Tickets fürs Neustart-Festival können am 10. und 11. September gekauft werden. Sie kosten 20, mit der Kultur-Legi zehn Franken. Für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahre ist der Besuch des Festivals gratis. Die Tickets muss man allerdings persönlich an einem der Verkaufspunkte abholen. Nötig ist dafür ein Covid-Zertifikat für Geimpfte, Genesene oder Getestete und ein amtlicher Ausweis. Zusätzliche Infos dazu gibt's ebenfalls im Internetauftritt des Festivals.

Mittwoch, 25. August - 16:35 Uhr

Eine Zweiklassengesellschaft durch das Covid-Zertifikat? Bei TVO diskutieren am Mittwochabend Esther Friedli und Yves Noël Balmer

Die St.Galler SVP-Nationalrätin Esther Friedli.

Die St.Galler SVP-Nationalrätin Esther Friedli.

Bild: A. Della Valle/KEY (5.12.2019)

(pd/vre) Der Bundesrat will auf eine drohende Überlastung der Spitäler durch Coronapatientinnen und Coronapatienten vorbereitet sein. Er schickt deshalb die Ausdehnung der Zertifikatspflicht auf grosse Teile des öffentlichen Lebens in die Vernehmlassung bei den Kantonen. Wenn es die Belegung der Intensivstationen erfordert, soll die Massnahme rasch eingeführt werden können. Was dieser Schritt bedeuten würde, ist am Mittwochabend Thema in der Sendung «Zur Sache» des Ostschweizer Regionalfernsehens TVO.

Der Ausserrhoder Regierungsrat Yves Noël Balmer.

Der Ausserrhoder Regierungsrat Yves Noël Balmer.

Bild: Arthur Gamsa (26.4.2021)

Die St.Galler SVP-Nationalrätin Esther Friedli und der Ausserrhoder Gesundheitsdirektor Yves Noël Balmer diskutieren über die aktuellen Entwicklungen rund um das Coronavirus. Moderiert wird die Diskussion von Tagblatt-Chefredaktor Stefan Schmid. Er wird unter anderem die Frage aufs Tapet bringen, ob das Covid-Zertifikat durch die Massnahmen des Bundesrats nicht doch noch zum indirekten «Impfzwang» führt und ob es nicht automatisch eine «Zweiklassengesellschaft» zur Folge hat.

Die Erstausstrahlung des «Zur Sache» über die aktuelle Entwicklung der Coronapandemie ist heute Mittwoch, 18.30 Uhr, bei TVO zu sehen. Danach wird die Sendung etwa um 19.30, 20.30 und 22.30 Uhr wiederholt. Und natürlich kann man sie sich ab heute Abend auch im Internetauftritt des Ostschweizer Regionalfernsehens zu Gemüte führen.

Mittwoch, 25. August - 15:49 Uhr

WWF publiziert Rangliste zur Nachhaltigkeit von Schweizer Hochschulen: Universität St.Gallen gehört heute zu den Spitzenreitern

Uni St. Gallen: Ist auch noch kein Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit, gehört aber in die Spitzengruppe nachhaltiger Schweizer Hochschulen.

Uni St. Gallen: Ist auch noch kein Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit, gehört aber in die Spitzengruppe nachhaltiger Schweizer Hochschulen.

Bil: A. Ortiz Cardozo
(12.3.2019)

(pd/vre) Hochschulen sind zentral für die nachhaltige Entwicklung von Gesellschaft und Wirtschaft. Aus diesem Grund hat der WWF Schweiz nach 2017 und 2019 zum dritten Mal erheben lassen, wie nachhaltig die ETHs, die Unis, die Fachhochschulen und die Pädagogischen Hochschulen sind. Die Resultate wurden jetzt veröffentlicht; der Bericht dazu ist im Internet abrufbar. Im Kanton St.Gallen hat HSG am besten abgeschnitten. Sie gehört unter den akademischen Ausbildungsstätten der Schweiz zu den Spitzenreitern in Sachen Nachhaltigkeit.

Eigentliche Vorreiter für eine nachhaltige Entwicklung finden sich bei den Hochschulen in der Schweiz gemäss WWF-Studie allerdings noch keine. Am besten schneidet im Rating alles in allem die ETH Zürich mit 89,92 Punkten ab. Sie führt daher die Gruppe der «Ambitionierten» an. Zu dieser Kategorie gehört mit 83,5 Punkten im Rating auch die Universität St.Gallen (HSG).

WWF prüft Nachhaltigkeit von Schweizer Hochschulen

Resultate der Universität SG, der Pädagogischen Hochschule SG und der Fachhochschule OST
Die Universität St.Gallen (HSG) kommt im WWF-Ranking auf 83,5 Punkte und gilt bezüglich Nachhaltigkeit als ambitioniert. (Grafik: WWF)

Im «oberen Mittelfeld» gelandet ist die erstmals im WWF-Rating untersuchte Pädagogische Hochschule St.Gallen (PHSG). Sie hat zwar in Sachen Nachhaltigkeit noch Nachholbedarf, führt die Rangliste der Pädagogischen Hochschulen mit 71,92 Punkten schweizweit aber an. Im «unteren Mittelfeld» gelandet ist die Ostschweizer Fachhochschule (OST). Sie kommt im Rating des WWF auf 53,08 Punkte.

Mittwoch, 25. August - 14:35 Uhr

AKTUALISIERT - Coronasituation im Kanton St.Gallen: 292 neue Ansteckungen und zwei weitere Todesfälle registriert

(SK/vre) Der Kanton St.Gallen meldet in seinem Internetauftritt für Dienstag 292 neue laborbestätigte Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 47'015 Personen im St.Gallischen mit dem Virus angesteckt. Am Dienstag wurden in Zusammenhang mit Covid-19 auch zwei weitere Todesfälle registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten steht damit neu bei 723.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand Dienstag, 24. August, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand Dienstag, 24. August, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Neben dem Anstieg bei den Neuansteckungen bereitet Fachleuten derzeit schweizweit die steigende Zahl an Spitaleinweisungen in Zusammenhang mit Covid-19 Kopfzerbrechen. Der Trend ist auch im St.Gallischen zu beobachten. Am Dienstagabend lagen 67 Personen (Mo: 64, So: 57) wegen des Coronavirus in St.Galler Spitälern. 18 befinden sich auf einer Intensivstationen, 16 davon mit künstlicher Beatmung.

Entsprechend der gestiegenen Zahl der Neuansteckungen sind auch die Inzidenzwerte für den Kanton St.Gallen vergleichsweise hoch: Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Dienstag bei 221 (Mo: 214, So: 266), die 14-Tage-Inzidenz bei 488 (Mo: 469, So: 488). Die Inzidenz bezeichnet die Zahl der neuen Coronafälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Mittwoch, 25. August - 14:05 Uhr

Spektakulärer Selbstunfall in Bruggen: Von Strasse abgekommen, über Rasenfläche gebrettert und auf Stützmauer gelandet

Das Unfallauto kam auf der Stützmauer einer Privatliegenschaft zum Stehen. Das Bild ist spektakulär, verletzt wurde aber niemand und der Sachschaden ist mässig.

Das Unfallauto kam auf der Stützmauer einer Privatliegenschaft zum Stehen. Das Bild ist spektakulär, verletzt wurde aber niemand und der Sachschaden ist mässig.

Bild: Stadtpolizei SG
(24.8.2021)

(stapo/vre) Am Dienstagabend hat sich auf der Zürcher Strasse in Bruggen ein Selbstunfall ereignet. Ein Auto kam von der Strasse ab, fuhr über eine Rasenfläche vor einem Haus und kam schliesslich auf einer Stützmauer zum Stillstand. Verletzt wurde beim Zwischenfalls gemäss Mitteilung der Stadtpolizei niemand; es entstand mässiger Sachschaden.

Der Selbstunfall ereignete sich auf der Zürcher Strasse auf Höhe der Engelwies am Anfang von Bruggen.

Der Selbstunfall ereignete sich auf der Zürcher Strasse auf Höhe der Engelwies am Anfang von Bruggen.

Bild: Stadtpolizei SG
(24.8.2021)

Zum Selbstunfall kam es am Dienstag, nach 22.30 Uhr, auf Höhe der Engelwies. Ein 64-jähriger Mann war mit seinem Auto stadteinwärts unterwegs, als er den rechten Randstein der Zürcher Strasse touchierte. Daraufhin kam sein Wagen von der Fahrbahn ab und fuhr übers Trottoir auf eine Rasenfläche vor einem Haus. Nach dem Zusammenstoss mit einem Strauch kam das Fahrzeug schliesslich auf einer Stützmauer zum Stehen.

Mittwoch, 25. August - 13:37 Uhr

Auffahrkollision mit grossem Sachschaden auf der Splügenstrasse

Bei der Kollision auf der Splügenstrasse wurde niemand verletzt, es entstand aber viel Sachschaden an den beiden beteiligten Autos.

Bei der Kollision auf der Splügenstrasse wurde niemand verletzt, es entstand aber viel Sachschaden an den beiden beteiligten Autos.

Bild: Stadtpolizei SG
(24.8.2021)

(stapo/evw) Am Dienstag, 15 Uhr, ist es auf der Splügenstrasse in St.Gallen zu einer Auffahrkollision gekommen. Wie die Stadtpolizei am Mittwoch in einer Mitteilung schreibt, hielt ein 51-Jähriger sein Fahrzeug vor einem Fussgängerstreifen an, um Fussgängern den Vortritt zu gewähren. Die 32-jährige Lenkerin hinter ihm habe nicht rechtzeitig reagiert, da sie gemäss eigenen Angaben durch ihr Kind auf dem Rücksitz abgelenkt war. Daraufhin prallte sie in das stillstehende Fahrzeug des 51-Jährigen. Verletzt wurde niemand. Beim Auffahrunfall entstand aber viel Sachschaden an beiden Autos.

Mittwoch, 25. August - 12:21 Uhr

Wirbel rund um Strassenbaustelle in St.Georgen: Kritische Fragen im Parlament und im Stadtmelder wegen Gefahren für Schulkinder

(vre) Das städtische Tiefbauamt, die Stadtwerke und die Entsorgung sind daran, im hinteren Teil von St.Georgen Kanäle, Werkleitungen und Hauptstrasse zu sanieren. Die Arbeiten betreffen den Abschnitt der St.-Georgen-Strasse zwischen Etzelbünt- und Wenigerstrasse. Der Verkehr wird im Baustellenbereich einspurig geführt und per Lichtsignal gesteuert. Im Quartier - und neuerdings auch in der Politik - ist diese Baustelle ein Thema. Dies wegen der gefährlichen Verkehrsführung für Fussgängerinnen und Fussgänger. Betroffen davon sind auch Schulkinder.

Im Stadtparlament hat deswegen SVP-Stadtparlamentarier René Neuweiler eine Einfach Anfrage zum Thema eingereicht. Der Titel «Gefährliches St.Georgen – warum sorgt der Stadtrat nicht für einen sicheren Schulweg?» ist zwar etwas reisserisch, in der Sache scheint der Politiker aber nicht falsch zu liegen. So dokumentiert er etwa mit Fotos vom 24. August, wie eng die Platzverhältnisse für die Fussgänger teils sind: Sie müssen sich die eine zur Verfügung stehende Strassenspur auf Höhe der Baustelle mit dem Autoverkehr teilen – von diesem nur durch eine rote Linie getrennt. Und wenn der Bus kommt, bleibt für Fussgängerinnen und Fussgänger gar kein Platz.

Kritik wegen fehlender Schulwegsicherheit in St.Georgen

Zu wenig Platz für Fussgängerinnen und Fussgänger neben der Baustelle auf der St.-Georgen-Strasse
René Neuweiler dokumentiert in der Einfachen Anfrage die engen Verhältnisse auf der St.-Georgen-Strasse neben der Baustelle. (Bild: PD)

Weiter kritisiert René Neuweiler, dass die Baustelle auch Schulkinder dazu zwingt, ihren Weg im Zickzack, mit mehrfachen Wechseln der Strassenseite zu absolvieren. Zudem hält der Parlamentarier in diesem Fall aus Sicherheitsgründen das im Baustellenbereich signalisierte Tempo 30 bereits für zu hoch. Mit Rücksicht gerade auf die Schulkinder könne man hier nicht mehr als Schritttempo fahren. Vom Stadtrat will Neuweiler unter anderem wissen, ob bei dieser Baustelle nicht am falschen Ort gespart wird, warum keine Bauabschrankung zwischen Fussweg und Verkehr aufgestellt wird und wieso es keine provisorischen Fussgängerstreifen gibt.

An der St.-Georgen-Strasse wird etappenweise gebaut, und zwar immer gleichzeitig an den gleichfarbigen Etappen.

An der St.-Georgen-Strasse wird etappenweise gebaut, und zwar immer gleichzeitig an den gleichfarbigen Etappen.

Plan: Stadt SG

Auch im St.Galler Stadtmelder ist die Baustelle in St.Georgen ein Thema. Eltern kritisieren, dass die Signalisation nicht nur für Schulkinder, sondern auch für erwachsene Fussgängerinnen und Fussgänger je länger je unübersichtlicher werde. Jeden Tag werde anders markiert. Das Trottoir sei schon lange nicht mehr existent, überall fahre schweres Gerät ein und aus. Die Situation sei «einfach nur gefährlich». Man könne nur jeden Tag hoffen, dass die Kinder heil nach Hause kämen. Eine andere St.Geörglerin regt im Stadtmelder an, alte Fussgängerwege und Strassen abseits der Hauptachse für Fussgängerinnen und Fussgänger zu öffnen.

Mittwoch, 25. August - 9:22 Uhr

Olma lanciert das neue Plakat

(pd/evw) Am 7. Oktober öffnen sich die Tore des Olma-Geländes für die 78. Schweizer Messe für Landwirtschaft und Ernährung. «Endlich wieder Olma!», dürften sich viele Fans und Aussteller aufgrund des pandemiebedingten Ausfalls 2020 denken. In einer Medienmitteilung lässt sich Katrin Meyerhans, Leiterin Bereich Messen der Olma Messen St.Gallen, wie folgt zitieren:

«Es war eine lange Zwangspause für unsere Aussteller, Besucherinnen und Besucher. Sie vermissen Begegnungen, wie sie nur die Olma bietet.»
Das Plakat für die Olma vom Oktober 2021. Die Botschaft ist klar, auch wenn für weder Kühe noch Landwirtschaftsprodukte abgebildet sind.

Das Plakat für die Olma vom Oktober 2021. Die Botschaft ist klar, auch wenn für weder Kühe noch Landwirtschaftsprodukte abgebildet sind.

Bild: Olma-Messen SG

Weiter heisst es: «Uns war deshalb klar, dass wir nicht einfach weitermachen, als wäre nichts geschehen. Demzufolge haben wir uns für ein Sujet entschieden, das die Vorfreude auf die sehnsüchtig erwartete Olma in den Mittelpunkt stellt.» Um diese Vorfreude so zu vermitteln, wie sie zur Olma passt, habe man auf einen Partner gesetzt, der die Messe bestens kennt. So stammen Idee, Konzeption und Gestaltung der Typokampagne von der St.Galler Agentur TKF Kommunikation & Design. Mit ihr pflegen die Olma-Messen St.Gallen eine langjährige Partnerschaft.

Mittwoch, 25. August - 8:28 Uhr

Auf dem Bahnhofplatz keine Tauben füttern: Stadtpolizei versucht, mit Plakat Bevölkerung zu sensibilisieren

(vre) Vor ein paar Wochen hat einer im St.Galler Stadtmelder, der elektronischen Klagemauer der Stadtverwaltung, darüber berichtet, dass er beim Hauptbahnhof Ratten auf einem nächtlichen Streifzug beobachten konnte. Obwohl es bis zu einem gewissen Grad normal ist, dass sich Wildtiere, zu denen die Ratten zählen, in der Stadt bewegen, hat die Stadtpolizei reagiert: Jetzt steht auf dem Kornhausplatz eine Tafel, die darauf aufmerksam macht, dass man hier keine Tauben füttern soll.

Das «Tauben-nicht-füttern»-Plakat der Stadtpolizei auf dem Kornhausplatz. Die Tauben stören sich offensichtlich nicht daran...

Das «Tauben-nicht-füttern»-Plakat der Stadtpolizei auf dem Kornhausplatz. Die Tauben stören sich offensichtlich nicht daran...

Bild: Reto Voneschen (24.8.2021)

Das Futter, das für die Tauben gedacht ist, zieht gemäss Polizeisprecher Dionys Widmer nämlich auch immer wieder andere Tiere, insbesondere Ratten an. Wenn die Polizei für einen Ort vermehrt Meldungen über Personen erhält, die füttern, oder selber solche Feststellungen macht, reagiert sie präventiv mit dem Aufstellen des Tauben-Plakats. Es stehe derzeit auf dem Kornhausplatz, bestätigt Widmer. Ein anderes, das dazu aufruft Hundekot nicht liegen zu lassen, habe man aus aktuellem Anlass an der Teufener Strasse beim Ruhsitz platziert.

Tauben zu füttern, sei nicht generell verboten, stelle Dionys Widmer im Gespräch einen weit verbreiteten Irrtum richtig. Mitunter könne das aber andere Wildtiere gehäuft anziehen. Und das wolle man präventiv verhindern, um Probleme zu vermeiden. Im Frühling 2019 beispielsweise war es zu solchen Problemen mit einer Rattenplage im Leonhardspärklein gekommen. Diese Situation habe man damals schnell bereinigen können, sagt Polizeisprecher Widmer.

Im Pärklein vor dem Schulhaus St.Leonhard wurde damals als wichtigste Massnahme die Bepflanzung zurückgeschnitten, wodurch die Ratten weniger Deckung gehabt hätten. Das habe vermutlich dazu geführt, dass sie weitergezogen seien, sagt Dionys Widmer. In der gleichen Zeit seien aber auch vermehrt Katzen im Pärklein zu beobachten gewesen. Wie gross der Beitrag der streunenden Stubentiger zur Lösung des Rattenproblems war, kann die Stadtpolizei allerdings nicht abschliessend sagen.

Mittwoch, 25. August - 7:52 Uhr

Kinderführung am Historischen und Völkerkundemuseum: «Die goldene Brücke» und andere alte Kinderspiele spielen

(pd/vre) Am Samstag, 14 bis 16 Uhr, findet im Historischen und Völkerkundemuseum eine Veranstaltung des Kinderclubs statt. Dabei entdecken Kinder ab sechs Jahren in der laufenden Jubiläumsausstellung des Museums alte Spiele. Danach zeigt Anne Kreis wie man früher und heute auch ganz ohne Spielzeug spielen konnte und kann, wie es in der Vorschau des Museums heisst.

Am Samstag können Kinder ab sechs Jahren vor dem Historischen und Völkerkundemuseum auch das Sackhüpfen ausprobieren.

Am Samstag können Kinder ab sechs Jahren vor dem Historischen und Völkerkundemuseum auch das Sackhüpfen ausprobieren.

Bild: Corinne Glanzmann

Sie führt gemäss Mitteilung im Stadtpark in die Welt der Singspiele ein. Gespielt und gesungen wird dabei «Die goldene Brücke». Wer genug vom Singen hat, kann sich dann auch noch im Stelzenlaufen und Sackhüpfen üben. Zudem wird ein kleines Spiel gebastelt, dass dann als Erinnerung mit nach Hause genommen werden kann. Teilnehmerzahl für den Anlass ist beschränkt. Anmeldungen sind bis Freitagmittag unter 071'242'06'42. Die Teilnahme am Nachmittag kostet pro Kind zehn Franken.

Mittwoch, 25. August - 7:33 Uhr

Fotoausstellung im Solihaus in St.Fiden: Lieblingsorte von Flüchtlingen in der neuen Heimat - mit dem Handy fotografiert

(pd/vre) Diesen Freitag, 19.30 Uhr, findet im Solihaus an der Fidesstrasse 1 in St.Gallen die öffentliche Vernissage der Fotoausstellung «Mein Lieblingsort» statt. Die gezeigten Bilder sind in einem Kurs über das Fotografieren mit dem Handy entstanden. Dieses ist in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Kommunikationsmittel auch für fremdsprachige Personen geworden.

Das Solihaus St.Gallen befindet sich an der Fidesstrasse 1 neben dem alten Schulhaus St.Fiden.

Das Solihaus St.Gallen befindet sich an der Fidesstrasse 1 neben dem alten Schulhaus St.Fiden.

Bild: Michel Canonica (23.8.2011)

Mit dem Handy kommunizieren auch die meisten der Flüchtlinge, die im St.Galler Solitag tagtäglich ein- und ausgehen. In der Ausstellung «Mein Lieblingsort» werden die Bilder durch Texte der fünf Fotografinnen und Fotografen aus Äthiopien und Afghanistan ergänzt. Die Palette ihrer Lieblingsorte in der neuen Heimat reicht von einer Bank mit Seesicht bis hin zu einer Küche.

Mittwoch, 25. August - 7:00 Uhr

Auch die Leiterin der Kantonsbibliothek geht: Sonia Abun-Nasr wird neue Direktorin der Uni-Bibliothek

(SK/vre) Die Leiterin der St.Galler Stadtbibliothek, Christa Oberholzer, wird Ende August pensioniert. Und per Ende Oktober verlässt auch die Leiterin der Kantonsbibliothek St.Gallen: Sonia Abun-Nasr wird gemäss Mitteilung der Staatskanzlei neue Direktorin der Universitätsbibliothek in Bern.

Sonia Abun-Nasr am Anfang ihrer St.Galler Tätigkeit im Lager der Kantonsbibliothek.

Sonia Abun-Nasr am Anfang ihrer St.Galler Tätigkeit im Lager der Kantonsbibliothek.

Bild: Ralph Ribi
(24.7.2013)

Abun-Nasr begann im November 2012 als stellvertretende Kantonsbibliothekarin. Ein Jahr darauf übernahm sie die Gesamtleitung der Bibliothek. Unter anderem war sie an der Ausarbeitung und Umsetzung der kantonalen Bibliotheksstrategie beteiligt. Als Co-Leiterin plante und realisierte sie zudem das Provisorium in der Hauptpost. Sie wirkte auch am Projekt für die neue Kantons- und Stadtbibliothek mit.

Die Leitung der Bibliothek mit ihren St.Galler Standorten in der Hauptpost und an der Notkerstrasse 22 wird nun gemäss Mitteilung ausgeschrieben. Für die Übergangszeit übernehmen die jetzige stellvertretende Kantonsbibliothekarin Naemi Steiner und der frühere stellvertretende Kantonsbibliothekar Thomas Wieland interimsmässig die Leitung.

Dienstag, 24. August - 22:41 Uhr

Das St.Galler Stadtparlament feiert seine Präsidentin: Von einer Regenbogenfamilie mit Mama, Onkeln und einem nerdigen Cousin

(dh) Mit einem Rückstand von sieben Monaten und zwölf Tagen auf den traditionellen Fahrplan - gemäss Rechnung von Stadtschreiber Manfred Linke - durfte das Stadtparlament am Dienstagabend endlich die Wahl von Alexandra Akeret zur Parlamentspräsidentin feiern. Im Januar war das aufgrund der Coronapandemie nicht möglich gewesen. Die rund 100 geladenen Gäste trafen sich vor der Grabenhalle zum Apéro – alle mit einem Covid-Zertifikat, womit die Maskenpflicht entfiel.

Fest für die Parlamentspräsidentin vor der Grabenhalle: Alexandra Akeret (Mitte) stösst mit SVP-Fraktionspräsidentin Karin Winter-Dubs und Peter Olibet, Stadtparlamentarier und Co-Präsident der SP-Stadtpartei, an.
14 Bilder
Stadtparteipräsidentin Maria Pappa erinnerte in ihrer Ansprache daran, dass derzeit mit ihr und Alexandra Akeret an der Spitze der Stadt St.Gallen zwei Frauen stehen.
Der ehemalige SP-Stadtparlamentarier sowie Schnell- und Vielredner Etrit Hasler zieht Parlamentsmitglieder humoristisch durch den Kakao.
Humoristische Einlagen wie jene von Etrit Hasler haben Tradition an der Feier für die Parlamentspräsidentin oder den Parlamentspräsidenten.
Alexandra Akeret ist guter Dinge und geniesst ihre Feier offensichtlich in vollen Zügen.
Die Präsidentinnenfeier ist immer auch eine gute Gelegenheit für alle Parlamentsmitglieder, sich persönlich auszutauschen.
Ein Päcklein mit rotem Herzen für Alexandra Akeret.
Alexandra Akeret im Gespräch mit Stadtpräsidentin Maria Pappa und Christian Neff von der SVP.
Gute Stimmung auf den Festbänken. Zuvorderst sitzen sichtlich angetan vom Gebotenen SP-Frau Jenny Heeb und der Grünliberale Christoph Wettach.
FDPler unter sich (von rechts): Fraktionspräsident Felix Keller, Werner Kühne, Stadtrat Mathias Gabathuler, Corina Saxer und Elisabeth Zwicky Mosimann. Am rechten Bildrand die Stadträte Peter Jans und Markus Buschor.
Die Präsident mit Chompel Balok (SP) und Beat Rütsche (CVP).
Sonja Lüthi (links), die zweite Frau in der Stadtregierung, im Gespräch mit Parlamentspräsidentin Alexandra Akeret.
SP-Frauen unter sich: Alexandra Akeret und die seit 1. August neu im Parlament sitzende Lara Weibel.
Alexandra Akeret undEtrit Hasler, den sie sich ausdrücklich als «Festredner» gewünscht hatte.

Fest für die Parlamentspräsidentin vor der Grabenhalle: Alexandra Akeret (Mitte) stösst mit SVP-Fraktionspräsidentin Karin Winter-Dubs und Peter Olibet, Stadtparlamentarier und Co-Präsident der SP-Stadtpartei, an.

Bild: Ralph Ribi (24.8.2021)

Die Stimmung auf dem Parkplatz vor der Halle war ausgelassen, man prostete sich nach den Debatten über Feuerwehr und Ladenöffnungszeiten in der Olma-Halle wieder friedlich zu, genoss das Zusammensein. Neben Reden von Stadtpräsidentin Maria Pappa sowie Matthias Fässler und Lea Fischer von der Grabenhalle-Betriebsgruppe war die Darbietung von Etrit Hasler, bis vor kurzem SP-Stadtparlamentarier, der eindeutige Höhepunkte des Anlasses.

Etrit Hasler, bis vor kurzem selber SP-Stadtparlamentarier, am Apéro der Präsidentinnenfeier vor der Grabenhalle in Aktion.

Etrit Hasler, bis vor kurzem selber SP-Stadtparlamentarier, am Apéro der Präsidentinnenfeier vor der Grabenhalle in Aktion.

Bild: Ralph Ribi
(24.8.2021)

In gewohnter Manier zog Schnell- und Vielredner Hasler verschiedene Parlamentsmitglieder humoristisch durch den Kakao. So verglich er das Parlament mit einer Familie: Man hat keine Wahl, mit wem man zusammen ist, aber man hat einander doch irgendwie lieb. Da wäre denn etwa die schrullige Tante Karin (Winter-Dubs) mit dem grossen Herzen, die am Waldrand wohnt und im Mittelalter entweder heilig gesprochen oder als Hexe verbrannt worden wäre.

Dann gibt es gemäss Etrit Hasler auch noch Onkel Donat (Kuratli), den übereifrigen Influencer, der Videos produziert, die niemand anschaut. Oder auch Onkel Clemens (Müller); das sei der Lehrer, der alles besser wisse und es auch noch auf Latein erklären könne. Oder Cousin Philipp (Schönbächler), der ausdauernd über nerdige Themen wie Informatik oder Fotovoltaik sprechen kann.

2021 stehen zwei Frauen an der Spitze der Stadt: Stadtpräsidentin Maria Pappa (links) und Parlamentspräsidentin Alexandra Akeret.

2021 stehen zwei Frauen an der Spitze der Stadt: Stadtpräsidentin Maria Pappa (links) und Parlamentspräsidentin Alexandra Akeret.

Bild: Ralph Ribi
(24.8.2021)

Das Parlament, so das Fazit der humoristischen Einlage von Etrit Hasler, sei eine Regenbogenfamilie. Alexandra (Akeret) sei die Mama, die ein Jahr lang Ordnung ins Chaos bringen müsse. Hasler ermunterte alle Familienmitglieder zusammenzuhalten – eben wie eine Familie. Sie müssten nicht gegen den Rest der Welt antreten, aber sicher für die Stadt St.Gallen zusammenstehen.

Dienstag, 24. August - 20:18 Uhr

Beschlüsse des Stadtparlaments: Ja zur Sanierung der Sportanlage Neudorf, viel Kritik am Feuerwehrkredit, Showdown um Öffnungszeiten verschoben

(vre) Das St.Galler Stadtparlament hat sich am Dienstag zur achten Sitzung seiner Amtszeit 2021 bis 2024 getroffen. Abgehakt wurden dabei zwei Wahl- und drei Sachgeschäfte. Der Sitzung wohnten gleich sechs neue Parlamentsmitglieder bei, nämlich Rebecca Cozzio (CVP), Miriam Rizvi (Juso), Corina Saxer (FDP), Louis Stähelin (CVP), Lydia Wenger (SP) und Lara Weibel (SP). Sie alle rutschen für vor den Sommerferien vorzeitig zurückgetretene Parlamentarierinnen und Parlamentarier nach.

Seine Beschlüsse fasste das Stadtparlament am Dienstag - trotz teils unterschiedlicher Positionen - mit grossen Mehrheiten.

Seine Beschlüsse fasste das Stadtparlament am Dienstag - trotz teils unterschiedlicher Positionen - mit grossen Mehrheiten.

Bild: Reto Voneschen
(24.8.2021)

Die Parlamentsbeschlüsse vom Dienstag

  • Wahlen
    Lydia Wenger (SP) wurde in die Werkkommission gewählt. Marlène Schürch (SP) nimmt Einsitz in den Verwaltungsrat der Regionalen Wasserversorgung St.Gallen AG. Die Ersatzwahlen wurden durch den Rücktritt von Cristina Bitschnau-Kappeler (SP) nötig.
  • Feuerwehrdepot
    Nachdem es ausführlich Kritik an der unsorgfältigen Ausarbeitung der Ende 2019 gutgeheissenen Abstimmungsvorlage zur Sanierung des Depots der Berufsfeu­erwehr geübt hatte, schluckte das Parlament die Kröte und hiess den Zusatzkredit von rund 3,2 Millionen für die Sanierung gut. Fakultatives Referendum.
  • Sportanlage
    Die Leichtathletikanlage des Sportplatzes Neudorf kann für gut 5,8 Millionen Franken saniert und erweitert werden. Das Parlament hiess den Kredit mit 57 Ja einstimmig gut. Fakultatives Referendum.
  • Ladenöffnungszeiten
    Den grossen Streit um die Ladenöffnungszeiten hat das Parlament bis auf spätestens 2. November verschoben. Es hat die stadträtliche Vorlage zur Initiative gegen längere Ladenöffnungszeiten zur Klärung rechtlicher Fragen zurückgewiesen.

Nach der Sitzung holte das Parlament die im Januar wegen der Pandemie verschobene Feier für Alexandra Akeret, die Ratspräsidentin im laufenden Jahr, nach.

Dienstag, 24. August - 16:28 Uhr

Zwei Forschungsprojekte der Ostschweizer Fachhochschule mit Innovationspreisen ausgezeichnet

(pd/evw) Zwei Forschungsteams der Ostschweizer Fachhochschule (OST) haben für ihre Projekte einen Preis über mehrere tausend Franken erhalten. Mit den Innovationspreisen unterstützt die Stiftung zur Förderung und Unterstützung technologieorientierter Unternehmungen Rapperswil (FUTUR) Forschungsgruppen der OST am Standort Rapperswil-Jona, die im Rahmen ihrer Projekte besonders innovative, für Unternehmen nützliche Ergebnisse erzielt haben.

Stiftungspräsident Thomas Schmidheiny (in der Mitte) mit den beiden Forschungsteams.

Stiftungspräsident Thomas Schmidheiny (in der Mitte) mit den beiden Forschungsteams.

Bild: PD

Der diesjährige Hauptpreis wurde gemäss einer Medienmitteilung der OST für die Entwicklung eines «schlauen» Katalysators an das Team von Professor Andre Heel vergeben. Für die Energiewende sei es fundamental, dass die Produktion von erneuerbarer Energie sowie Energieträgern CO2-neutral und effizient möglich ist. Preisträger Heel habe mit seinem Forschungsteam einen Katalysator entwickelt, der bei der Umwandlung von CO2 und H2 zu Methan ohne Stoffverluste einen bis anhin unerreichten Umsatzgrad von 100 Prozent erreiche, was die Effizienz im Vergleich zu bisher üblichen Katalysatoren verbessere.

Wie es in der Mitteilung weiter heisst, wurde der Anerkennungspreis ans Team von Professor Guido Schuster vergeben, welches die Qualität und Ressourceneffizienz bei automatisierten Fertigungsprozessen verbessern kann. Preisträger Schuster habe mit seinem Team eine Lösung mit künstlicher Intelligenz (AI) entwickelt, die Maschinen das «Sehen» in Echtzeit für weniger als 1'000 Franken erlaube und zehn Mal kleiner und leichter als aktuelle Bildverarbeitungssysteme sei. Mit diesem günstigen und kleinen Echtzeit-AI-Messsystem für Maschinen könne diese noch während der Herstellung auf Abweichungen reagieren und somit die Ausschussquote in der Produktion signifikant minimieren.

Dienstag, 24. August - 15:17 Uhr

Corona-Unterstützung für Stiftsbibliothek: Vorberatende Kommission des Kantonsrats wünscht sich einen Standortbeitrag der Stadt st.Gallen

(SK/vre) Der Kanton St.Gallen will die Stiftsbibliothek für den finanziellen Schaden der Coronapandemie vom März bis Dezember 2020 mit knapp 254'000 Franken entschädigen. Die vorberatende Kommission des Kantonsrats befürwortet diesen Beitrag gemäss Mitteilung vom Dienstag. Diese Massnahme mache angesichts der Bedeutung der Einrichtung Sinn. Die Unterstützung der Stiftsbibliothek sei bereits früher diskutiert, aufgrund fehlender Unterlagen damals aber zurückgestellt worden.

Enttäuscht ist die vorberatende Kantonsratskommission, dass sich die Stadt St.Gallen an der Finanzierung des Coronaschadens nicht beteiligen will. Sie hätten den ursprünglich vorgesehenen Kostenteiler begrüsst. Dass die Stadtregierung einen Standortbeitrag von 25 Prozent (knapp 127'000 Franken) des zu deckenden Schadens abgelehnt hat, löste im Sommer Diskussionen aus. Den Beitrag der Stadt wird – gemäss heutigem Stand - am katholischen Konfessionsteil hängen bleiben. Die vorberatende Kommission des Kantonsparlaments wünscht sich nach wie vor eine Beteiligung der Stadt. Sie hofft jetzt auf eine städtische Debatte darüber.

Die Stadt St.Gallen will keinen zusätzlichen Beitrag an die Stiftsbibliothek (Bild) zur Deckung von Coronaschäden leisten. Ob das letzte Wort in dieser Sache damit gesprochen ist, bleibt abzuwarten.

Die Stadt St.Gallen will keinen zusätzlichen Beitrag an die Stiftsbibliothek (Bild) zur Deckung von Coronaschäden leisten. Ob das letzte Wort in dieser Sache damit gesprochen ist, bleibt abzuwarten.

Bild: Nik Roth (11.5.2021)

Die Stiftsbibliothek St.Gallen rechnet aufgrund der Coronapandemie vom März bis Dezember 2020 mit einem finanziellen Schaden von knapp 635'000 Franken. 80 Prozent davon, knapp 508'000 Franken sollen nach Meinung des Kantons die Hauptträger der Einrichtung übernehmen, nämlich der katholische Konfessionsteil und die Stadt St.Gallen (je 25 Prozent) und der Kanton St.Gallen (50 Prozent). Diesen Kostenteiler lehnte der Stadtrat mit Verweis auf ihre eigenen hohen Coronabelastungen ab.

Die Stadt St.Gallen sei 2020 und 2021 durch die Covid-19-Epidemie übermässig belastet worden. Sie habe viele Mehrausgaben und Mindererträge zu tragen. Dazu zählen Subventionen für Kulturschaffende, Miet- und Gebührenerlasse, Reduktionen von Elternbeiträgen für Tagesbetreuungen und Kindertagesstätten, die Unterstützung von Sportvereinen, die Mehrkosten der Spitex oder die Erhöhung des Olma-Genossenschaftsbeitrags. Angesichts dessen sei die Übernahme der Ausfälle der Stiftsbibliothek durch den Kanton alleine oder zusammen mit dem Konfessionsteil gerechtfertigt, argumentierte der Stadtrat.

Dienstag, 24. August - 14:14 Uhr

Nachwuchs für Frauenfussball sichern: SC Brühl bietet im September drei Schnuppertrainings für Mädchen an

(pd/vre) Auch der Schweizer Frauenfussball boomt. Und eine Studie zeigt, dass Mädchen am liebsten mit Mädchen zusammen Fussball spielen. Die Stadt St.Gallen hat aber (noch) keinen Verein, der für Mädchen im Kinderfussballalter ein eigenes Teams anbietet. Der SC Brühl will bei den städtischen Fussballgirls den Puls fühlen und bietet Schnuppertrainings für Mädchen der Jahrgänge 2012 bis 2015 an.

Gemäss einer Studie spielen Mädchen am liebsten mit anderen Mädchen zusammen Fussball. Dem will der SC Brühl jetzt Rechnung tragen.

Gemäss einer Studie spielen Mädchen am liebsten mit anderen Mädchen zusammen Fussball. Dem will der SC Brühl jetzt Rechnung tragen.

Bild: PD

Die drei Trainings finden gemäss Flyer des SC Brühl am Mittwoch, 8., 15. und 22. September, im Paul-Grüninger-Stadion statt. Trainiert wird von 16.00 bis 17.30 Uhr. Detaillierte Informationen dazu gibt's bei Nathalie Grand per Mail oder unter der Telefonnummer 078'674'59'58. Bei ihr kann man sich auch für die drei Schnuppertrainings anmelden.

Dienstag, 24. August - 13:24 Uhr

AKTUALISIERT - Coronasituation im Kanton St.Gallen: Für Montag 160 neue Fälle registriert, Zahl der Spitaleinweisungen steigt weiter an

(SK/vre) Der Kanton St.Gallen meldet in seinem Internetauftritt für Montag 160 neue Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 46'723 Personen im St.Gallischen mit dem Virus angesteckt. Am Montag wurde in Zusammenhang mit Covid-19 kein Todesfall registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten steht bei 721.

Neben dem Anstieg bei den Neuansteckungen bereitet Fachleuten derzeit schweizweit die steigende Zahl an Spitaleinweisungen in Zusammenhang mit Covid-19 Kopfzerbrechen. Der Trend ist auch im St.Gallischen zu beobachten. Am Montagabend lagen 64 Personen (Sonntag: 57) wegen des Coronavirus in St.Galler Spitälern. 14 befinden sich auf Intensivstationen, zwölf davon mit künstlicher Beatmung.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Montag, 23. August, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Montag, 23. August, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Entsprechend der gestiegenen Zahl der Neuansteckungen sind auch die Inzidenzwerte für den Kanton St.Gallen vergleichsweise hoch, auch wenn sie vom Wochenende auf den Montag leicht rückläufig waren: Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Montag bei 214 (Sonntag: 266), die 14-Tage-Inzidenz bei 469 (Sonntag: 488). Die Inzidenz bezeichnet die Zahl der neuen Coronafälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Am Montagabend waren im Kanton St.Gallen mit seinen rund 520'000 Bewohnerinnen und Bewohnern 267'588 Personen geimpft; eine Woche zuvor waren es 264'899 gewesen. Die Zahl der Geimpften hat also in einer Woche um 2'689 zugenommen. Einmal geimpft sind derzeit 41'368, zweimal 226'200 Personen.

Dienstag, 24. August - 12:52 Uhr

Rundgang des Historischen und Völkerkundemuseums: Die schönsten Kulturschätze der Stadt St.Gallen

Zur Jubiläumsausstellung «Entdeckungen – Highlights der Sammlung» des Historischen und Völkerkundemuseums ist eine App erschienen, die thematische Rundgänge durchs Museum anbietet und diese mit Stationen in der Stadt St.Gallen verknüpft. Letzteres ist gemäss Mitteilung als Dankeschön des Museums für 100 Jahre Gastrecht im Stadtpark zu verstehen.

Die St.Galler Altstadt ist reich an Kunstschätzen. Einige der schönsten davon finden sich im alten Kloster. Im Bild das Innere der Kathedrale.

Die St.Galler Altstadt ist reich an Kunstschätzen. Einige der schönsten davon finden sich im alten Kloster. Im Bild das Innere der Kathedrale.

Bild: Michel Canonica
(15.3.2020)

Am Mittwoch führt Kuratorin Monika Mähr auf einem dieser Rundgänge zu den schönsten Kunstschätzen der Stadt St.Gallen. Sie begleitet Besucherinnen und Besucher dabei zuerst durch die Ausstellung, dann durchs Museum und schliesslich in die St.Galler Altstadt. Treffpunkt für den Anlass ist am Mittwoch, 18 Uhr, im Foyer des Historischen und Völkerkundemuseums.

Dienstag, 24. August - 12:36 Uhr

Neuer Chef für die St.Galler Stadtbibliothek: Christa Oberholzer übergibt nächste Woche an Johannes Reitze

(sk/vre) Ende August geht Christa Oberholzer, die Leiterin der Stadtbibliothek St.Gallen, in Pension. Damit endet auch bei dieser Institution eine Ära. Die Nachfolge von Oberholzer tritt am 1. September Johannes Reitze an. Die Stadtbibliothek wird heute als Abteilung der städtischen Dienststelle «Kinder, Jugend, Familie», also des ehemaligen Jugendsekretariats, geführt.

Christa Oberholzer und Johannes Reitze, ihr Nachfolger in der Leitung der Stadtbibliothek. Der Wechsel findet bereits kommende Woche statt.

Christa Oberholzer und Johannes Reitze, ihr Nachfolger in der Leitung der Stadtbibliothek. Der Wechsel findet bereits kommende Woche statt.

Bild: Stadt SG

Christa Oberholzer hat sich während 22 Jahren für die öffentlichen Bibliotheken in der Stadt St.Gallen eingesetzt. «Mit Begeisterung und viel Herzblut» habe sie etwa die Stadtbibliothek von einer Buchausleihstation zu einem vielfältigen Treffpunkt für grosse und kleine Leserinnen und Leser ausgebaut, wird ihre Arbeit in einer Mitteilung der Stadt vom Dienstag gewürdigt. Massgeblich mitgewirkt hat Christa Oberholzer auch bei der Schaffung der Bibliothek Hauptpost und dem Projekt für ein neues Bibliotheksgebäude im Haus Union und auf dem Blumenmarkt.

Johannes Reitze, der am 1. September die Leitung der Stadtbibliothek übernimmt, ist seit 2018 Standortleiter dieser Bibliothek in der Hauptpost. Der 38-Jährige hatte nach seinem Studium in Informationswissenschaft bereits als Bibliotheksleiter der PBZ Affoltern in Zürich gearbeitet.

Dienstag, 24. August - 11:51 Uhr

Lastwagen kommt von Strasse ab und kippt um: Bach mit Diesel verunreinigt, aufwendige Bergungsarbeiten

Der von der Fahrbahn abgekommene Lastwagen steckt im Bett des Hallerbachs bei Waldkirch fest.

Der von der Fahrbahn abgekommene Lastwagen steckt im Bett des Hallerbachs bei Waldkirch fest.

Bild: Kantonspolizei SG
(23.8.2021)

(kapo/vre) Am Montagvormittag ist zwischen Arnegg und Waldkirch ein Lastwagen auf dem Weg zur Kiesgrube in den Hallerbach gekippt. Verletzt wurde niemand. Wegen eines beschädigten Tanks geriet aber Diesel ins Gewässer. Er musste von der Feuerwehr aufgefangen und abgepumpt werden. Die Bergung des verunglückten Lastwagen gestaltete sich aufwendig. Es entstand gemäss Mitteilung der Kantonspolizei St.Gallen Sachschaden von mehreren tausend Franken

Am Montag, gegen 11.30 Uhr, war ein 44-jährige Chauffeur war mit seinem Lastwagen von Arnegg nach Waldkirch unterwegs. Er wollte zur Kiesgrube fahren, kam dann aber in einer Linkskurve der Gruttenwisenstrasse von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug geriet mit dem vorderen linken Reifen ins Bett des Hallerbachs, kippte nach links weg und kam schliesslich im Bach zum Stillstand.

Zur Bergung des verunglückten Lastwagens war am ein Kran im Einsatz. Er fischte den Laster aus dem Bachbett und stellte ihn auf die Strasse.

Zur Bergung des verunglückten Lastwagens war am ein Kran im Einsatz. Er fischte den Laster aus dem Bachbett und stellte ihn auf die Strasse.

Bild: Kantonspolizei SG
(23.8.2021)

Durch die Beschädigung des Dieseltanks des Lastwagens floss Treibstoff in den Hallerbach. Die Feuerwehr musste eine Sperre errichten, um den Diesel aufzufangen. Im Einsatz waren wegen der Gewässerverschmutzung auch Vertreter des Amts für Umwelt sowie der Fischereiaufseher. Für die Dauer der Unfallaufnahme und die aufwendige Bergung des Lastwagens mit einem Kran musste die Zufahrt zur Kiesgrube gesperrt werden.

Dienstag, 24. August - 10:49 Uhr

Einbruch in Einfamilienhaus in Rorschacherberg

(kapo/evw) Am Montag, in der Zeit zwischen 20 und 21.40 Uhr, ha ben Einbrecher an der Käserenstrasse in Rorschacherberg ein Einfamilienhaus heimgesucht. Gemäss Medienmitteilung der Kantonspolizei St.Gallen verschafften sich die Täter mit einer Leiter Zugang zum Obergeschoss und hebelte dort ein Fenster auf. Im Haus durchsuchten sie mehrere Räume und suchten schliesslich mit 200 Franken Beute das Weite. Es entstand Sachschaden von rund 800 Franken.

Dienstag, 24. August - 9:09 Uhr

Kanton St.Gallen spricht 20'000 Franken für Nothilfe in Afghanistan

(SK/vre) Die St.Galler Kantonsregierung hat 20'000 Franken für die Afghanistanhilfe gesprochen. Dieses Hilfswerk ist, damit es humanitäre Hilfe im kriegsgebeutelten Land am Hindukusch leisten kann, derzeit dringend auf Spenden angewiesen. Mit dem Beitrag aus dem Lotteriefonds will die Regierung gemäss Mitteilung vom Dienstag «die Solidarität der St.Galler Bevölkerung mit den Ärmsten» zum Ausdruck bringen. Die Afghanistanhilfe ist mit dem Rotkreuzpreis 2021 ausgezeichnet worden.

Am Samstag haben auch in St.Gallen rund 500 Personen für Frieden und Menschenrechte in Afghanistan, aber auch für die unbürokratische Aufnahme von Flüchtlingen aus diesem Land demonstriert.

Am Samstag haben auch in St.Gallen rund 500 Personen für Frieden und Menschenrechte in Afghanistan, aber auch für die unbürokratische Aufnahme von Flüchtlingen aus diesem Land demonstriert.

Bild: Raphael Rohner (22.8.2021)

In Afghanistan haben die Taliban die Macht übernommen. Im Land herrscht Chaos. Die Entwicklungen der letzten Wochen und Tage haben die sowieso desolate Lage für unzählige Familien und Einzelpersonen dramatisch verschlimmert. Hunderttausende sind gemäss Mitteilung des Kantons auf der Flucht. Die Mehrheit der Bevölkerung lebt in Armut und kann ihre Grundbedürfnisse wie Ernährung, medizinische Versorgung und Bildung nicht sichern. Die Nothilfe vor Ort ist darum dringend.

Dienstag, 24. August - 8:45 Uhr

Heuen für die Natur: Naturschutzverein und WWF suchen Helferinnen und Helfer für die Herbstarbeiten im Hubermoos

(pd/vre) Fast 90 Prozent der Moore der Schweiz wurden in den vergangenen 200 Jahren zerstört. Umso wichtiger für die Naturvielfalt im Land ist daher der Erhalt der noch vorhandenen Moorflächen. Das Hubermoos unterhalb von Wittenbach steht seit 1998 unter Schutz. Hier finden sich viele Pflanzen und Tiere, die es seit Jahrzehnten in der Kulturlandschaft nicht mehr gibt. Und das soll so bleiben: Dafür engagiert sich der Naturschutz aus Stadt und Region seit Jahrzehnten.

Am 11. September werden im Hubermoos die Herbstarbeiten erledigt. Hauptarbeit ist der Abtransport des Schnittguts aus den einige Tage zuvor gemähten Riedwiesen. Dafür werden noch Freiwillige gesucht.

Am 11. September werden im Hubermoos die Herbstarbeiten erledigt. Hauptarbeit ist der Abtransport des Schnittguts aus den einige Tage zuvor gemähten Riedwiesen. Dafür werden noch Freiwillige gesucht.

Bild: Roger Eggenberger/ WWF

Damit die Moorflächen im Hubermoos nicht verbuschen, müssen sie ständig gepflegt werden. Zu den wichtigsten Arbeiten gehören das Heuen von Riedwiesen und Schilfflächen, das Zurückschneiden von Gehölzen sowie das Herausputzen von Weihern, Tümpeln und Kanälen. Im Einsatz stehen dafür seit Jahrzehnten freiwillige Helferinnen und Helfer des Naturschutzvereins Stadt St.Gallen und Umgebung (NVS). Der lokale Verein wird dabei vom WWF Ostschweiz unterstützt.

Der nächste Einsatz im Hubermoos findet am Samstag, 11. September, 9 bis 13.30 Uhr, statt. Dafür anmelden kann man sich bis 9. September, 16 Uhr, beim WWF Ostschweiz per E-Mail oder unter Telefon 071'221'72'30. Infos zum Einsatz gibt es auch im Internetauftritt des WWF.

Montag, 23. August - 17:37 Uhr

Nach dem Wasserrohrbruch neben der Fürstenlandbrücke: Die definitive Reparatur der Leitung ist im Gang und dauert etwa zwei Wochen

(dh) Vergangenen Mittwoch ist auf der Zürcher Strasse hinter der Fürstenlandbrücke das Rohr einer Wasserleitung geplatzt. Resultat: Eine Überschwemmung über die Brücke bis zur Kräzernstrasse und ein eingebrochener Stadtbus vor dem Pumpwerk Geissberg. Seit Montag wird Leitung und Strasse definitiv repariert, sagt Ulrich Häfliger, Abteilungsleiter Netz, Gas und Wasser bei den St.Galler Stadtwerken.

Die gebrochene Wasserleitung bei der Fürstenlandbrücke wird jetzt definitiv saniert. Die Bauarbeiten dauern gut zwei Wochen.

Die gebrochene Wasserleitung bei der Fürstenlandbrücke wird jetzt definitiv saniert. Die Bauarbeiten dauern gut zwei Wochen.

Bild: Dinah Hauser
(23.8.2021)

«Wir haben festgestellt, dass zwischen dem Pumpwerk Geissberg und der Fürstenlandbrücke noch rund 30 Meter Grauguss-Rohre im Boden liegen.» Diese Rohre aus Gusseisen seien alt und würden durch Kunststoffrohre – das heute übliche Material – ersetzt. Häfliger geht davon aus, dass die Arbeiten am Wassernetz bis Mitte nächster Woche erledigt sind, danach folgt die Instandstellung der Strasse. Seine Prognose: «In etwa zwei Woche dürften alle Arbeiten erledigt sein.»

So sah es vor einer Woche an der gleichen Stelle aus: Wasser tritt aus und ein VBSG-Bus ist in der unterspülten Zürcher Strasse eingebrochen.

So sah es vor einer Woche an der gleichen Stelle aus: Wasser tritt aus und ein VBSG-Bus ist in der unterspülten Zürcher Strasse eingebrochen.

Bild: FM1Today
(18.8.2021)

Da sich die Wasserleitung mehrheitlich unter dem Trottoir befinde, sei der Einfluss der Baustelle auf den Verkehr gering, sagt Häfliger. Derzeit gibt es lediglich eine Spurverengung auf der Zürcher Strasse. Der Anschluss des Verteilers liegt allerdings unter der Strasse. In den nächsten Tagen muss man mit dem Auto an der Baustelle hinter der Fürstenlandbrücke kurzzeitig mit Behinderungen rechnen. «Der Velo- und Fussweg auf der einen Strassenseite bleibt für die Dauer der Reparaturarbeiten gesperrt», ergänzt Dionys Widmer, Sprecher der Stadtpolizei St.Gallen.

Wasserrohrbruch

Vermutlich war es einfach Pech

(dh) Was der Grund für den Bruch einer Wasserleitung bei der Fürstenlandbrücke am vergangenen Mittwoch war, kann Ulrich Häfliger von den St.Galler Stadtwerken nicht abschliessend sagen. Jedenfalls stecke kein «systematischer Fehler» dahinter, wie wie etwa Korrosion.

Häfliger spricht von Pech: «Es war eine alte Leitung. Es hätte sein können, dass sie noch etwas hält, bis wir das Bauprojekt beim Pumpwerk realisieren können.» Die Stadtwerke planen nämlich schon länger eine Leitungsanpassung ums Pumpwerk Geissberg. Das Projekt liegt derzeit beim Kanton. «Mit der nun nötigen Sanierung müssen wir einen Teil des Projekts vorziehen», sagt Häfliger.

Während der jetzt anlaufenden Sanierungsarbeiten an den alten Leitungsrohren müssen Bewohnerinnen und Bewohner der umliegenden Häuser übrigens nicht mit einem Ausfall der Wasserversorgung rechnen. «Das Verteilnetz in diesem Bereich ist redundant aufgebaut. Das heisst, die umliegenden Häuser können über andere Leitungen mit Wasser versorgt werden», sagt Ulrich Häfliger.

Montag, 23. August - 17:01 Uhr

Wegen mehreren Coronafällen: Kanton schliesst St.Galler Schule für beeinträchtigte Kinder bis 30. August

(pd/vre) Aufgrund mehrerer Ansteckungen mit dem Coronavirus muss eine St.Galler Schule für beeinträchtigte Kinder vorübergehend schliessen. Die Massnahme erfolgt aus Vorsicht, weil bei vielen Kindern der CP-Schule Birnbäumen das Immunsystem aufgrund von Vorerkrankungen geschwächt ist. «Im Verlauf der vergangenen Woche wurden bei uns fünf Ansteckungen mit dem Coronavirus festgestellt. Bei einer normalen Einrichtung wäre deswegen eine Schliessung nicht unbedingt nötig», sagt Institutionsleiterin Petra Mantz gegenüber FM1Today.

An der CP-Schule Birnbäumen werden rund 70 Kinder mit körperlichen Beeinträchtigungen betreut.

An der CP-Schule Birnbäumen werden rund 70 Kinder mit körperlichen Beeinträchtigungen betreut.

Bild: Thomas Sam

Für die CP-Schule ist das eine neue Situation. Bis jetzt hat gemäss Mantz das Anti-Corona-Schutzkonzept tadellos funktioniert. Die Einrichtung samt therapeutischer Wohngruppe musste während der ganzen Pandemie nie geschlossen werden. «Wir sind alle betroffen, dass die Schule vorübergehend schliessen muss. In Rücksprache mit der Kantonsärztin macht ein frühzeitiger Stopp aber Sinn. Denn obwohl wir kleine Klassen von sechs bis acht Kindern haben, ist die Durchmischung gross», zitiert FM1Today Petra Mantz.

In der CP-Schule Birnbäumen werden rund 70 Kinder aus dem Kanton St.Gallen, aus beiden Appenzell, dem Thurgau und dem Fürstentum Liechtenstein unterrichtet. Dazu kommen rund 80 Betreuerinnen und Betreuer sowie Lehrkräfte. Das Coronavirus wurde sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen festgestellt. Die Eltern wurden alle persönlich informiert. Der Unterricht findet gemäss Petra Mantz als Fernunterricht in verschiedenen Formen statt. Zum einen digital, andere Lehrerinnen und Lehrer haben Material für das Lernen zu Hause zusammengestellt.

Montag, 23. August - 16:14 Uhr

Stadt St.Gallen befragt Kinder und Eltern: Gute Noten für Tagesbetreuung - Sogar die Verpflegung kommt bei grossmehrheitlich gut an

(sk/vre) Die Stadt St.Gallen erhebt für ihre Tagesbetreuung regelmässig die Meinung von Kindern und Eltern zum Gebotenen. Jetzt liegen die Resultate der bisher letzten Befragung im ersten Quartal dieses Jahres vor. Darin erhält die Tagesbetreuung gemäss Mitteilung der Stadt vom Montag grossmehrheitlich «ausgezeichnete Bewertungen».

558 von 1594 betreuten Kindern (35 Prozent) sowie 471 von 1178 angeschriebenen Eltern (40 Prozent) haben sich an der Befragung zur Tagesbetreuung beteiligt. Sie bewerteten dabei Aussagen zu zentralen Bereichen aus dem Alltag der Tagesbetreuung. Alle so abgefragten Bereiche wurden sowohl von den Kindern als auch von ihren Eltern grossmehrheitlich positiv eingeschätzt.

Räume und Ausstattung der Tagesbetreuung wird von Kindern und Eltern grösstenteils als positiv oder eher positiv eingeschätzt.

Räume und Ausstattung der Tagesbetreuung wird von Kindern und Eltern grösstenteils als positiv oder eher positiv eingeschätzt.

Screenshot: Stadt SG

Besonders geschätzt wird von Kindern und Eltern die hohe pädagogische Qualität in der Betreuung. Diese zeigt sich gemäss Mitteilung etwa darin, dass sich die Kinder von den Betreuungspersonen akzeptiert und unterstützt fühlen. Die Eltern haben grosses Vertrauen, dass ihre Kinder in der Tagesbetreuung gut und sicher aufgehoben sind. Der grösste Teil der Eltern ist auch mit der Zusammenarbeit ausserordentlich zufrieden und erlebt das Personal der Tagesbetreuung als kompetent in der Erziehung und Betreuung von Kindern.

Nicht ganz unwichtig: Auch die vor Ort frisch gekochten Mahlzeiten kommen bei über drei Vierteln von Kindern und Eltern gut an.

Nicht ganz unwichtig: Auch die vor Ort frisch gekochten Mahlzeiten kommen bei über drei Vierteln von Kindern und Eltern gut an.

Screenshot: Stadt SG

Der gesamte Ergebnisbericht zur Eltern- und Kinderbefragung findet sich auf der Internetseite der Tagesbetreuung.

Montag, 23. August - 15:44 Uhr

Saisonstart für Konzert und Theater: Keine Kapazitätsbeschränkungen mehr, dafür nur noch Zutritt mit Covid-Zertifikat

(pd/vre) Mit der Saison 2021/22 entfallen in den Sälen von Konzert und Theater St.Gallen - also in der Tonhalle und im Provisorium auf dem Unteren Brühl - die Kapazitätsbeschränkungen. Die Maskenpflicht wird neu zur Empfehlung. Im Gegenzug haben nur noch Personen mit Covid-Zertifikat Zutritt; davon entbunden sind einzig Jugendliche und Kinder unter 16 Jahren.

Zum Start der Saison 2021/22 von Konzert und Theater St.Gallen entfallen die Kapazitätsbeschränkungen und die Maskenpflicht. Dafür brauchen Gäste ein gültiges Covid-Zertifikat.

Zum Start der Saison 2021/22 von Konzert und Theater St.Gallen entfallen die Kapazitätsbeschränkungen und die Maskenpflicht. Dafür brauchen Gäste ein gültiges Covid-Zertifikat.

Bild: Benjamin Manser (31.10.2020)

Konzert und Theater St.Gallen führen diese Regelung gemäss Mitteilung vom Montag gestützt auf die Beschlüsse des Bundesrats vom 23. Juni ein. Das 3G-Konzept mit dem Zertifikat für Geimpfte, Genesene und Getestete gewährleiste die Sicherheit des Publikums sowie der Künstlerinnen und Künstler, sei gleichzeitig aber auch ein grosser Schritt in Richtung Normalisierung des Kulturbetriebs.

Gratiskonzert

Start nicht im Freien, sondern für einmal in der Tonhalle

(pd/vre) Am Freitag, 19.30 Uhr starten das Sinfonieorchester und das Theater St.Gallen in die Saison 2021/22. Das traditionelle Gratiskonzert findet - in diesem nassen Sommer nur logisch - für einmal nicht draussen, sondern in der Tonhalle statt. Sonst ändert sich mit dem Programm «In der Natur» wenig. Auf dem Programm stehen die Ouvertüre «Le Corsaire» von Hector Berlioz, Auszüge aus den «Arlésienne»-Suiten von Georges Bizet, die Konzertouvertüre «In der Natur» von Antonín Dvořák und «Capriccio italien» von Pjotr I. Tschaikowski.

Das Eröffnungskonzert vom Freitag dirigiert Chefdirigenten Modestas Pitrenas. Obligatorische Gratistickets für den Anlass sind ab 23. August an der Billettkasse oder online erhältlich. Am Dienstag, 31. August, gastiert das Sinfonieorchester St.Gallen mit dem Programm des Eröffnungskonzerts auch noch im Sarganserland. Es eröffnet gemäss Mitteilung die Saison im neuen Kulturzentrum Verrucano in Mels. Für Konzert und Theater St.Gallen beginnt damit die versprochene verstärkte Präsenz im südlichen Kantonsteil. Auch in Mels ist der Eintritt zum Eröffnungskonzert gratis.

Montag, 23. August - 15:01 Uhr

Peter Lenzin fährt im Zug: Was kommt nach dem zweiten Platz in der Schweizer Album-Hitparade?

Die Peter-Lenzin-Band bei der CD-Taufe «Here & Now» in der St.Galler Kellerbühne.

Die Peter-Lenzin-Band bei der CD-Taufe «Here & Now» in der St.Galler Kellerbühne.

Bild: Thomas Egger
(5.6.2021)

(pd/vre) Das neue Album des Jazz-Musikers Peter Lenzin und seiner Band landete jetzt auf Platz zwei der Schweizer Album-Hitparade. Ein Riesenerfolg, vor allem wenn man bedenkt, dass kaum jemand mit so einem Erfolg gerechnet hatte. Was er für den Rheintaler bedeutet und welche Ziele er weiter verfolgt, erzählt Lenzin am Dienstagabend Moderatorin Vanessa Ledergerber in der Sendung «Im Zug mit» beim Ostschweizer Regionalfernsehen TVO.

Die Sendung wird erstmals am Dienstag, 18.30 Uhr, ausgestrahlt und dann stündlich wiederholt. Natürlich kann sie ab Dienstagabend auch im Internetauftritt von TVO anschauen.

Montag, 23. August - 14:42 Uhr

Velofahrer von Auto überholt und gestreift: Wegen Sturz Schürfwunden an Armen, Beinen und Hüfte

(stapo/vre) Am Sonntag ist es auf der Gottfried-Keller-Strasse in St.Gallen zum Zusammenstoss zwischen einem Auto und einem Velofahrer. Dieser stürzte, nachdem ihn das Auto touchiert hatte. Der 20-Jährige wurde beim Unfall leicht verletzt und musste zur Kontrolle mit der Ambulanz in die Notaufnahme des Kantonsspitals gefahren werden. Beim Zwischenfall entstand gemäss Mitteilung der Stadtpolizei geringer Sachschaden.

Im obersten Abschnitt der Gottfried-Keller-Strasse ist es am Sonntagmittag zur Streifkollision eines Autos mit einem Velo gekommen.

Im obersten Abschnitt der Gottfried-Keller-Strasse ist es am Sonntagmittag zur Streifkollision eines Autos mit einem Velo gekommen.

Bild: Stadtpolizei SG (22.8.2021)

Am Sonntag, kurz vor Mittag, überholte auf der Gottfried-Keller-Strasse ein Auto einen Velofahrer. Der 49-jährige Lenker des Personenwagens wollte danach nach rechts abbiegen. Dabei touchierte er den 20-Jährigen auf dem Velo. Dieser geriet ins Schwanken und stürzte schliesslich. Dabei zog er sich Schürfwunden an Armen, Beinen und Hüfte zu.

Montag, 23. August - 11:07 Uhr

Traditionswettkämpfe für städtischen Handball-Nachwuchs: Fidesturnier und Handballschüeleri sollen im September und November stattfinden

(fb/vre) Das Fidesturnier und die Handballschüeleri in St.Gallen gehören schweizweit zu den grössten Handballturnieren für Schülerinnen und Schüler. Der eine Anlass findet jeweils vor den Sommerferien, der andere im Spätherbst statt. In diesem Jahr sorgt das Coronavirus dafür, dass diese Reihenfolge etwas anders ausfällt: Beide Turniere finden im Herbst mit nur zwei Monaten Abstand aufeinander statt.

Das Fidesturnier und die Handballschüeleri wollen im September und November den Startschuss zur Rückkehr des Schulsports in die Normalität geben.

Das Fidesturnier und die Handballschüeleri wollen im September und November den Startschuss zur Rückkehr des Schulsports in die Normalität geben.

Bild: Coralie Wenger

Das 55. Fides-Schüler-Handball-Turnier sollte ursprünglich am 12. und 13. Juni durchgeführt werden, was aufgrund der Pandemie nicht möglich war. Neues Austragungsdatum dafür ist nun der 11. und 12. September. Zwei Monate später, am 13. und 14. November, soll dann die Handballschüeleri stattfinden. Eine Zusammenlegung der Turniere, wie sie für 2020 pandemiebedingt vorgesehen war, dann aber nicht geklappt hat, war für die beiden organisierenden Vereine für 2021 keine Option.

«Es ist uns bewusst, dass das Datum nicht optimal ist», sagt Thomas Corradini, OK-Präsident beim SV Fides. Aber: «Die beiden Vereine haben das Gespräch gesucht und sind zur Überzeugung gelangt, dass beide Turniere ihren Stellenwert haben. Wir haben keine Konkurrenzsituation, sondern eine sinnvolle Ergänzung des sportlichen Angebotes für die Schülerinnen und Schüler», ist sich Stefanie Brüderli vom LC Brühl sicher:

«Wir möchten mit unseren beiden Turnieren den Startschuss zur Rückkehr des Schulsports in die Normalität geben.»

Das Fidesturnier wird damit in diesem Jahr gewissermassen zum Vorbereitungsanlass für die Handballschüeleri. Letztere ist gleichzeitig das Qualifikationsturnier für die Ostschweizer Meisterschaft im Schulhandball. Und Teams, die beide Turniere bestreiten, erhalten einen Rabatt von zehn Prozent auf die Anmeldegebühr. Anmeldeschluss für das Fidesturnier ist am 27. August, für die Handballschüeleri am 26. September.

Montag, 23. August - 10:30 Uhr

Mieterverband Ostschweiz mit neuem Präsidenten: Auf Ruedi Blumer folgt Pablo Blöchlinger

(pd/vre) Das Präsidium des Mieterinnen und Mieterverbandes (MV) Ostschweiz geht vom Norden des Kantons St.Gallen in dessen Süden: An der Hauptversammlung vom vergangenen Donnerstag wurde als Nachfolger von SP-Kantonsrat Ruedi Blumer Rechtsanwalt Pablo Blöchlinger (Rapperswil-Jona) zum neuen Präsidenten gewählt. Blumer führte den Verband seit Mai 2011. Im kommenden Frühling hätte er die Amszeitbeschränkung von zwölf Jahren erreicht. Er gibt jetzt ein halbes Jahr vorher ab.

Wechsel an der Spitze des Mieterinnen- und Mieterverbandes Ostschweiz: Flankiert von den neuen Vorstandsmitgliedern Antonia Merz und Yvonne Hutzli präsentieren sich der scheidende Präsident Ruedi Blumer und sein Nachfolger Pablo Blöchlinger.

Wechsel an der Spitze des Mieterinnen- und Mieterverbandes Ostschweiz: Flankiert von den neuen Vorstandsmitgliedern Antonia Merz und Yvonne Hutzli präsentieren sich der scheidende Präsident Ruedi Blumer und sein Nachfolger Pablo Blöchlinger.

Bild: PD/Manuela Olgiati

Gemäss Mitteilung des MV Ostschweiz hat sich Ruedi Blumer aus verschiedenen Gründen zu diesem Schritt entschlossen. So sei die Pandemielage nach wie vor unsicher. Dazu kämen andere arbeitsintensive Verpflichtungen (unter anderem als Präsident des VCS Schweiz) und Grossvaterfreuden. Blumer bleibt aber bis zum Ende der ordentlichen dreijährigen Amtsperiode Mitglied des Vorstands des MV Ostschweiz.

Der als Nachfolger gewählte neue Präsident Pablo Blöchlinger wohnt in Rapperswil-Jona und führt eine eigene Kanzlei als Rechtsanwalt in der Stadt Zürich. Er gehört dem Sektionsvorstand des MV Ostschweiz ebenfalls seit Mai 2011 an. Seit 2018 ist er zudem Mitglied des Zentralvorstands des Mieterinnen- und Mieterverbandes Schweiz. Innerhalb der nationalen Bewegung sei der MV Ostschweiz damit bestens vernetzt, heisst es in der Mitteilung.

Neu stösst die seit 1992 bestehende Sektion Glarus zum MV Ostschweiz. An der Hauptversammlung wurden die Statuten entsprechend angepasst und die bisherige Leiterin der Glarner Geschäftsstelle, Yvonne Hutzli, in den Vorstand gewählt. Der Glarner Gründungspräsident Fritz Walcher wurde einstimmig zum ersten Ehrenmitglied des MV Ostschweiz ernannt. Als Nachfolgerin für den Stadtsanktgaller Heinz Brunner wurde Antonia Merz (Sevelen) in den Vorstand des MV Ostschweiz gewählt.

Montag, 23. August - 9:33 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 394 neue Fälle fürs Wochenende gemeldet

(SK/vre) Der Kanton St.Gallen meldet in seinem Internetauftritt fürs Wochenende (Freitag, Samstag, Sonntag) 394 neue Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 46'563 Personen im St.Gallischen mit dem Coronavirus angesteckt. Am Wochenende wurde kein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten steht damit weiterhin bei 721.

Die wichtigsten Eckdaten zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Sonntag, 22. August, um Mitternacht.

Die wichtigsten Eckdaten zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Sonntag, 22. August, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Neben der steigenden Zahl von Neuansteckungen sind vergangene Woche auch die Zahlen der Spitaleinweisungen in Zusammenhang mit Covid-19 im St.Gallischen stark gestiegen. Sie sind jetzt wieder auf dem Niveau vom vergangenen Mai. Am Sonntag lagen 57 Personen wegen des Coronavirus in St.Galler Spitälern. 14 befanden sich auf einer Intensivstation, zwölf davon mit künstlicher Beatmung.

Entsprechend dem steigenden Trend bei den Neuansteckungen steigen auch die Inzidenzwerte im Kanton St.Gallen: Die Sieben-Tage-Inzidenz lag Ende der vergangenen Woche bei 263 und ist bis Sonntagabend auf 266 gestiegen. Die 14-Tage-Inzidenz lag am vergangenen Donnerstag bei 445 und ist bis Sonntagabend auf 488 gestiegen. Das sind vergleichsweise hohe Werte. Die Inzidenz bezeichnet die Zahl der neuen Coronafälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Montag, 23. August - 8:55 Uhr

Am Dienstag tagt das St.Galler Stadtparlament: Ladenöffnungszeiten, Feuerwehrdepot, Sportanlagen und Mehrwegwindeln

(vre) Am Dienstag, ab 16 Uhr, tritt das St.Galler Stadtparlament zu seiner ersten Sitzung nach den Sommerferien zusammen. Es tut dies wegen der Coronapandemie wiederum in der Olma-Halle 2.1. Publikum ist dort zugelassen, doch gilt im Sitzungssaal konsequente Maskenpflicht. Zudem dauert die Sitzung nur bis 18 Uhr. Danach holt das Parlament das Fest für seine Präsidentin 2021 nach; es konnte wegen der Pandemie im Januar unmittelbar nach der Wahl von Alexandra Akeret (SP) nicht durchgeführt werden.

Morgen Dienstag tagt das St.Galler Stadtparlament coronabedingt wiederum in der Olma-Halle 2.1.

Morgen Dienstag tagt das St.Galler Stadtparlament coronabedingt wiederum in der Olma-Halle 2.1.

Bild: Ralph Ribi
(25.8.2020)

Auf der Traktandenliste für die achte Sitzung der Amtsperiode 2021 bis 2024 figurieren einige Geschäfte, die zu reden geben dürften. Beim Zusatzkredit von knapp 3,2 Millionen Franken für die Sanierung des Depots der Berufsfeuerwehr an der Notkerstrasse 44 wird’s mit Sicherheit Wortmeldungen geben. Kritik ist an der Bauverwaltung zu erwarten, die mit dem Zusatzkredit die Sanierungsvorlage bereits kurz nach der Volksabstimmung darüber massiv nachbessern muss.

Unbestritten dürften im Parlament hingegen die 5,8 Millionen sein, die der Stadtrat zur Sanierung und Erweiterung der Leichtathletikanlage im Neudorf ausgeben will. Zum verbalen Schlagabtausch zwischen links und rechts kommt es am Dienstag sicher bei der Behandlung der Initiative gegen längere Ladenöffnungszeiten. SP und Gewerkschaften wollen damit die Lockerungen für die Altstadt und Teile der westlichen Innenstadt, die der Stadtrat auf Sommer 2020 hin beschlossen hatte, rückgängig machen.

Das umstrittenste Geschäft im Stadtparlament dürfte die Initiative gegen die seit einem Jahr geltenden längeren Ladenöffnungszeiten in der Alt- und Teilen der westlichen Innenstadt sein.

Das umstrittenste Geschäft im Stadtparlament dürfte die Initiative gegen die seit einem Jahr geltenden längeren Ladenöffnungszeiten in der Alt- und Teilen der westlichen Innenstadt sein.

Bild: Hanspeter Schiess (27.8.2010)

Wie's dann weiter geht ist offen: Aufgrund der verkürzten Sitzungsdauer könnte es fürs Gemeindesportanlagenkonzept (Gesak) nicht mehr reichen: Der Postulatsbericht, an dem die Stadt eine gefühlte Ewigkeit gewerkelt hat, zeigt auf, wohin es mit den bestehenden städtischen Sportanlagen gehen soll und was für Bedürfnisse noch zu befriedigen sind. Und da ist natürlich viel Diskussionsbedarf vorhanden.

Anzunehmen ist, dass Präsidentin Akeret vor Sitzungsschluss anstelle des zeitaufwendigen Gesak eher persönliche Vorstösse abarbeiten lässt. Darunter wäre die Überweisung des Postulats von Daniel Bosshard (Grüne), der vom Stadtrat aus Umweltgründen die Förderung von Mehrwegwindeln fordert. Ebenfalls um die Überweisung geht's beim Postulat von Oskar Seger und Remo Daguati (beide FDP), Ivo Liechti (CVP), Philipp Schönbächler (GLP) sowie Karin Winter-Dubs (SVP); sie erkundigen sich nach Möglichkeiten zur Auslagerung und Privatisierung von Aufgaben der Stadtverwaltung.

Um 18 Uhr ist am Dienstag im Stadtparlament Schluss. Danach feiert der Rat Alexandra Akeret (hinten), seine Präsidentin fürs laufende Jahr. Die Feier war im Januar wegen Corona verschoben worden.

Um 18 Uhr ist am Dienstag im Stadtparlament Schluss. Danach feiert der Rat Alexandra Akeret (hinten), seine Präsidentin fürs laufende Jahr. Die Feier war im Januar wegen Corona verschoben worden.

Benjamin Manser
(12.1.2021)

Traktandiert, aber sicher nicht behandelt werden die beiden Umverkehr-Initiativen für mehr Bäume und Grün sowie für mehr Platz für ÖV und Langsamverkehr auf den städtischen Strassen. Ebenfalls noch nicht behandlungsreif ist der Postulatsbericht über den Erhalt von günstigem Wohnraum in der Stadt. Diese drei Vorlagen wurden von den vorberatenden Kommissionen noch nicht fertig diskutiert.

Live

Tagblatt und Stadtkanzlei tickern

(vre) Wie üblich kann die Sitzung des St.Galler Stadtparlaments vom Dienstag im Internet mitverfolgt werden. Zum einen bietet «Tagblatt online» einen journalistischen Liveticker aus der Olma-Halle 2.1 an. Kurzzusammenfassungen von Voten und Entscheiden bietet zudem die Stadtkanzlei in ihrem Liveticker auf Twitter an.

Sonntag, 22. August - 10:36 Uhr

Alpabfahrt in Appenzell: Neugierige Kuh schaut sich in Parfümerie um

(ok/vre) Überraschenden Besuch hat am Samstagnachmittag in der Appenzeller Hauptgasse die «Parfümerie Stefani» bekommen. Während einer von mehreren Alpabfahrten machte sich eine der Kühe selbständig, trottete in den Laden und schaute sich darin um. Ob und welches Parfüm sie sich zulegen wollte und ob das nötige Kleingeld dafür vorhanden gewesen wäre (es sich also um eine «Cashcow» gehandelt hat), ist gemäss «Appenzeller Ticker» unklar.

Die neugierige Kuh betritt am Samstagnachmittag die Parfümerie an der Hauptgasse in Appenzell.

Die neugierige Kuh betritt am Samstagnachmittag die Parfümerie an der Hauptgasse in Appenzell.

Bild: PD

Gegenüber «20 Minuten» sagt eine Verkäuferin des Geschäfts, die Kuh habe bei ihrer Stippvisite keinen grossen Schaden angerichtet: «Zwei, drei Parfümfläschchen sind auf den Boden gefallen, zerbrochen ist aber nichts.» Zuerst sei sie etwas erschrocken, als die Kuh plötzlich im Laden gestanden habe. Doch seien «einkaufsfreudige» Kühe in der Appenzeller Hauptgasse kein Novum: «Letztes Jahr hat während einer Alpabfahrt eine Kuh das Schuhgeschäft gegenüber betreten», sagte die 23-jährige Verkäuferin.

Sonntag, 22. August - 10:22 Uhr

Mit dem Töff von der Strasse abgekommen und gestürzt

(kapo/vre) Am Samstagnachmittag ist es im Wisental bei Mörschwil zu einem Selbstunfall gekommen. Ein Töff war von der Strasse abgekommen, dabei wurde der 40-jährige Lenker unbestimmt verletzt. Er musste gemäss Mitteilung der Kantonspolizei mit der Ambulanz ins Spital gebracht werden.

Der 40-Jährige war am Samstag, um 15.40 Uhr, mit dem Töff von Goldach in Richtung St.Gallen unterwegs. Auf Höhe der Abzweigung zum Alberenberg kam das Motorrad aus derzeit unbekannten Gründen rechts von der Strasse ab und touchierte einen Eisenpfahl. Dadurch stürzte der Töfffahrer. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere hundert Franken geschätzt.

Sonntag, 22. August - 10.17 Uhr

Der SC Brühl unterliegt Rapperswil-Jona mit 1:2: Die Kronen enttäuschen vor allem in spielerischer Hinsicht

(vre) Obwohl die Partie bis zur 85. Minute torlos blieb, war der Sieg der Gäste aus Rapperswil-Jona vom Samstag im Paul-Grüninger-Stadion in St.Gallen hochverdient. Sie waren von A-Z die bessere Mannschaft als der SC Brühl, schreibt Henri Seitter in seinem Matchbericht. Sie scheiterten nur lange an ihrer grossen Abschlussschwäche und am Brühler Torwart Alban Berisha, der auf der Linie drei herrliche Paraden zeigte.

Der Brühler Goalie Alban Berisha zeigte beim Spiel vom Samstag gegen Rapperswil-Jona mehrere herrliche Paraden und machte so den Gästen im Paul-Grüninger-Stadion das Leben schwer.

Der Brühler Goalie Alban Berisha zeigte beim Spiel vom Samstag gegen Rapperswil-Jona mehrere herrliche Paraden und machte so den Gästen im Paul-Grüninger-Stadion das Leben schwer.

Bild: SCB

Die körperlich überlegenen Gäste ergriffen vom Start weg die Offensive und setzten die Kronen unter Druck. Brühl kam während 45 Minuten gar nicht ins Spiel und enttäuschte in spielerischer Hinsicht. Im Mittelfeld bewegten sie sich viel zu wenig und boten sich kaum an. So versuchten es die Brühler Verteidiger mit weiten Befreiungsschlägen, die samt und sonders bei den grossgewachsenen Rapperswilern landeten. Das 0:0 zur Pause schmeichelte den Platzherren. Ein 0:2 hätte eher den gezeigten Leistungen entsprochen.

In der zweiten Halbzeit konnten die Brühler die Partie etwas offener gestalten und der eingewechselte Petar Pavlovic kam bei einem Konter auch zu einer ersten klaren Torchance. Aber ansonsten standen die Rapperswiler dem Führungstreffer immer bedeutend näher als die Kronen. Es dauerte aber bis zur 85. Minute, als im Anschluss an einen Eckball Simon Rohrbach einen Kopfball zum 0:1 verwertete. Und nur zwei Minuten später schien die Partie nach dem 0:2 durch Rijad Saliji gelaufen.

Die durchs Band grossgewachsenen Spieler von Rapperswil-Jona dominierten das Spiel vom Samstag gegen den SC Brühl.

Die durchs Band grossgewachsenen Spieler von Rapperswil-Jona dominierten das Spiel vom Samstag gegen den SC Brühl.

Bild: SCB

In der fünfminütigen Nachspielzeit kam aber dann nochmals Hektik auf, als die Gäste mit einem Eigentor das 1:2 zuliessen und Kenzo Schällibaum für zweimaliges Zeitschinden noch die rote Karte bekam. Petar Pavlovic riskierte noch einen herrlichen Fallrückzieher, den der Gästehüter allerdings festhalten konnte. Ein Punktegewinn der Brühler wäre aber im Spiel vom Samstag in Anbetracht der gezeigten Leistung auch nicht wirklich verdient gewesen.

Sonntag, 22. August - 10:01 Uhr

In Mannschaftsgarderobe eingebrochen und Portemonnaies gestohlen

(kapo/vre) Am Freitag, zwischen 19.30 und 21.45 Uhr, sind Unbekannte in eine Garderobe des Sportplatzes Buechenwald in Gossau eingebrochen. Sie stahlen mehrere Portemonnaies mit mehreren hundert Franken sowie mehrere Mobiltelefone. Die Telefone wurde gemäss Mitteilung der Kantonspolizei vom Sonntag kurze Zeit später in der Nähe wieder gefunden. Der Sachschaden beträgt ebenfalls mehrere hundert Franken.

Samstag, 21. August - 20:10 Uhr

120 grosse und kleine Teilnehmer an der ersten «Kidical Mass» in St.Gallen: Demo für mehr Sicherheit für velofahrende Kinder im Strassenverkehr

(vre) Rund 120 kleine und grosse Velofahrerinnen und Velofahrer haben am Samstagnachmittag an der ersten «Kidical Mass» in St.Gallen teilgenommen. Die «Kindliche Masse» ist eine Abart für Kinder und Jugendliche der in der Stadt einmal im Monat stattfindenden Velodemo «Critical Mass» («Kritische Masse»). Mit der Veranstaltung sollte vor allem auch auf das Bedürfnis nach sicheren Strassen für velofahrende Kinder und Jugendliche hingewiesen werden.

Treffpunkt zur ersten «Kidical Mass»-Velodemo war auf dem Gallusplatz.
17 Bilder
Wie der Name schon sagt, wird die Route der Velodemo per Drahtesel abgefahren. Ziel der «Kidical Mass» war die Reithalle auf der Kreuzbleiche.
Die Velodemo wurde von Polizisten der Stadtpolizei St.Gallen auf dem Dienstvelo begleitet.
Letzte Besprechung der jungen Organisatorinnen und Organisatoren des Anlasses.
Bereit zur Abfahrt.
Ganze Familien waren an der erstren St.Galler «Kidical Mass» auf dem Velo unterwegs.
Auf dem Gallusplatz drehen die jüngsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer einige Trainingsrunden...
...und dann geht es los.
Die erste St.Galler «Kidical Mass» vor der Kulisse des Weltkulturerbes.
Die Kleinsten fahren beim Mami mit.
Der trendige Velohelm ist Pflicht.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Velodemo auf dem Marktplatz.
Wenn sich öffentlicher und Veloverkehr begegnen.
Die «Kidical Mass» kreuzt den neuen Veloübergang am Schibenertor.
Der Slogan auf dem Veloanhänger ist Programm für die Veloaktivistinnen und Veloaktivisten.
Der Velokorso biegt in die Vadianstrasse ein. Via Güterbahnhof und Vonwilbrücke geht es danach zur Kreuzbleiche.
Damit die Kinder gefahrlos demonstrieren können, wird die Route der Velodemo nicht nur von der Polizei, sondern auch von Helferinnen und Helfern des OK gesichert.

Treffpunkt zur ersten «Kidical Mass»-Velodemo war auf dem Gallusplatz.

Bild: Raphael Rohner (21.8.2021)

«Sie sollen sich nicht nur an einer Veranstaltung wie der ‹Kidical Mass›, sondern auch im Alltag frei und sicher auf allen Strassen bewegen können», sagt Moritz Drechsler vom Verein Vélorution, der den Anlass zusammen mit Pro Velo und einzelnen Veloengagierten auf die Beine gestellt hatte. Die Velo-Organisationen fordern eine Neuordnung der Prioritäten in der Verkehrspolitik weg vom Auto hin zu den anderen Verkehrsträgern, darunter insbesondere dem Velo.

Ihr Ziel, mit dem «geballten» Auftreten vieler Velofahrerinnen und Velofahrer Aufmerksamkeit zu erregen, haben die Organisatorinnen und Organisatoren der «Kidical Mass» am Samstag erreicht. Viele Passantinnen und Passanten in der Innenstadt reagierten zudem positiv auf den Veloumzug, der etwa zu einem Drittel aus Kindern und Jugendlichen bestand. Spontan wurde etwa in einer Gartenbeiz geklatscht, an anderen Orten ertönten vom Strassenrand her Hopp-Rufe.

Die erste Velodemo «Kidical Mass» ist in St.Gallen vom Verein Vélorution und von Pro Velo organisiert worden.

Die erste Velodemo «Kidical Mass» ist in St.Gallen vom Verein Vélorution und von Pro Velo organisiert worden.

Bild: Reto Voneschen (21.8.2021)

Die Schlussveranstaltung der «Kidical Mass» vor der Reithalle geriet zum Happening. Der Waffel-Zvieri stiess dabei auf den gleich grossen Zuspruch wie die dem jungen Publikum angepassten Velo-Protestsongs des jungen St.Galler Liedermachers Simon Hotz. Er sang vorne auf der Bühne, während im Rücken der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der ständige Verkehrslärm des Autobahnzubringers Kreuzbleiche toste.

Der erste St.Galler «Kidical Mass» verlief problemlos. Dies auch aus Sicht des Einsatzleiters der Stadtpolizei: Die gute Organisation und das disziplinierte Verhalten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Velodemo habe dazu viel beigetragen. Das Datum für die nächste «Kidical Mass» steht übrigens auch schon fest: Sie soll am Samstag, 18. September, auf Veloprobleme im Strassenverkehr aufmerksam machen.

Samstag, 21. August - 17:59 Uhr

500 Personen demonstrieren in St.Gallen für Frieden und Menschenrechte in Afghanistan: Schweiz soll bedrohte Personen unbürokratisch aufnehmen

(vre) Die St.Galler Kundgebung für Afghanistan war aus aktuellem Anlass in den vergangenen drei Tagen spontan organisiert worden. Dass am späten Samstagnachmittag gegen 500 Personen durch die Innenstadt zogen und für Frieden und Menschenrechte in Afghanistan demonstrierten, wertete die Organisatorin des Anlasses als grossen Erfolg. An der Spitze des Demonstrationszuges marschierten Afghaninnen und Afghanen aus dem ganzen Bodenseeraum. Begleitet wurden sie von einer grossen Zahl an Schweizer Sympathisantinnen und Sympathisanten.

Gegen 500 Personen zogen am späten Samstagnachmittag beim Friedensmarsch für Afghanistan durch die St.Galler Innenstadt.
10 Bilder
Der Start zur Kundgebung für Frieden, Menschen- und Frauenrechte auf dem Bohl
Im Demonstrationszug waren viele afghanische Fahnen zu sehen.
Die Demo in der Multergasse.
Eine der Forderungen des Friedensmarsches für Afghanistan.
In Landestracht und mit den afghanischen Farben auf den Backen.
Mit der afghanischen Fahne in der Marktgasse unterwegs.
Das Vadian-Denkmal in einem Meer für St.Gallen eher ungewohnter Fahnen.
Ein nachdenklicher Teilnehmer am Friedensmarsch für Afghanistan.
Am Rand der Kundgebung wird einer von seinen Gefühlen übermannt. Viele Exil-Afghaninnen und Exil-Afghanen bangen derzeit um Angehörige im von den Taliban übernommenen Heimatland.

Gegen 500 Personen zogen am späten Samstagnachmittag beim Friedensmarsch für Afghanistan durch die St.Galler Innenstadt.

Bild: Raphael Rohner (21.8.2021)

Was derzeit in Afghanistan geschehe, sei eine grosse Katastrophe. Die Geschichte lehre, dass mit der Machtübernahme der Taliban Freiheit und Menschenrechte in Afghanistan bedroht seien. Es sei absehbar, dass gerade auch die Erfolge der vergangenen zwanzig Jahre bei den Frauenrechten jetzt in Gefahr seien, hiess es bei verschiedenen Ansprachen auf dem Bohl und am Bärenplatz. Die Welt - und auch die Schweiz - dürfe nicht einfach zuschauen, was jetzt in Afghanistan geschehe. Afghaninnen und Afghanen seien dringend auf Hilfe angewiesen.

Die Friedensdemonstration für Afghanistan zog ab 16 Uhr während rund anderthalb Stunden durch die St.Galler Innenstadt. Mitgeführt wurden afghanische Fahnen und Transparente mit Slogans wie «Save Afghan Lives», «Protect Afghan Women» oder «Wir dürfen nicht nur zusehen». Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Kundgebung forderten zudem in Sprechchören «Freiheit für Afghanistan» oder «Freiheit, Gerechtigkeit, Frieden für Afghanistan».

Forderungen am St.Galler Friedensmarsch für Afghanistan vom Samstagnachmittag.

Forderungen am St.Galler Friedensmarsch für Afghanistan vom Samstagnachmittag.

Bild: Reto Voneschen
(21.8.2021)

Konkrete Forderungen an die Adresse der Schweizer Landesregierung erhob in einer Ansprache auf dem Roten Platz im Bleicheli die St.Galler SP-Nationalrätin Claudia Friedl. Solange die Taliban dort an der Macht seien, dürften keine Afghaninnen und Afghanen mehr in ihr Heimatland ausgeschafft werden. Zudem müsse die Schweiz all jenen Afghaninnen und Afghanen bei der Ausreise aus ihrem Heimatland helfen, die nach dem Machtwechsel akut an Leib und Leben bedroht seien.

Die Schweiz müsse afghanische Flüchtlinge jetzt unbürokratisch und rasch aufnehmen. Zehn Schweizer Städte hätten bereit signalisiert, dass sie bereit dazu seien. Nachdem der rund 20 Jahre dauernde Militäreinsatz des Westens in Afghanistan nichts gebracht und nur immense Kosten verursacht hätten, sei es jetzt an der Zeit, dass die Schweiz im Fall von Afghanistan an jene humanitäre Tradition anknüpfe, auf die sie so stolz sei, sagte Claudia Friedl.

Bei der Lösung der Probleme brauche es aber auch internationale Solidarität und Zusammenarbeit. Das gelte gerade auch für die Hilfe für die vielen Flüchtlinge aus Afghanistan, die in den Nachbarländern Schutz gesucht hätten. Die Schweiz müsse sich bei der Durchführung einer internationalen Konferenz zur Lösung dieser Probleme engagieren, forderte Claudia Friedl.

Samstag, 21. August - 12:21 Uhr

Hotelneubau neben der Villa Wiesental: Endspurt in der Baugrube

Blick in die Hotelbaustelle neben der Villa Wiesental (rechts im Bild).

Blick in die Hotelbaustelle neben der Villa Wiesental (rechts im Bild).

Bild: Reto Voneschen
(20.8.2021)

(vre) Nochmals rund zwei Meter in die Tiefe geht es in der Baugrube neben der alten Villa Wiesental hinter dem Hauptbahnhof. Hier entsteht bis Frühling 2023 ein neues Hotel mit rund 100 Zimmern. Die Villa wird für repräsentative Büronutzungen hergerichtet. Derzeit hat das Neubauprojekt ganz leichte Verspätung auf den Fahrplan. Der überaus nasse Sommer und Probleme mit der Deponie des Aushubs sind dafür verantwortlich.

Bagger arbeiten am Freitag in der Baugrube fürs neue Hotel mit Hochdruck an den beiden letzten Aushubmetern.

Bagger arbeiten am Freitag in der Baugrube fürs neue Hotel mit Hochdruck an den beiden letzten Aushubmetern.

Bild: Reto Voneschen
(20.8.2021)

Nach der Grundsteinlegung vom vergangenen Mittwoch geht's in der Baugrube jetzt aber rasch vorwärts. Unter anderem, weil das Wetter in der zweiten Wochenhälfte mitgemacht hat. Derzeit wird mit Hochdruck gearbeitet, um die Verzögerung so klein wie möglich zu halten. Den Termin für die Hoteleröffnung gefährdet diese sowieso nicht: Die Verantwortlichen sind zuversichtlich, sie während der kommenden Bauzeit wieder aufholen zu können.

Samstag, 21. August - 11:55 Uhr

Nochmals ein hochsommerlicher Badetag

(vre) Wer noch einmal bei hochsommerlichen Temperaturen ins Wasser hüpfen will, tut gut daran, dies heute Samstag zu tun. Es könnte der letzte sommerliche Badetag dieser Saison werden. Gemäss den Wetterfröschen im Internet ist in Stadt und Region St.Gallen ein strahlender Tag mit blauem Himmel und viel Sonnenschein zu erwarten. Die Temperaturen erreichen am Nachmittag nochmals gegen 25 Grad Celsius. In der Stadt St.Gallen ist der Bäderbus zwischen Bahnhofplatz und Dreilinden in Betrieb.

Auch das Schwimmbad Lerchenfeld in St.Gallen ist bereit für den Ansturm der Badegäste.

Auch das Schwimmbad Lerchenfeld in St.Gallen ist bereit für den Ansturm der Badegäste.

Bild: Reto Voneschen
(12.8.2021)

Schon am Sonntag ist die Pracht mit grösster Wahrscheinlichkeit aber vorbei: Im Laufe der Nacht soll sich der Himmel bedecken und ab Sonntagvormittag könnte es bei etwa 18 Grad Celsius zeitweise regnen. Für die kommende Woche ist zwar mehrheitlich trockenes, aber auch kühleres Wetter mit Temperaturen unter 20 Grad Celsius angesagt. Ob's danach nochmals für massiv höhere Temperaturen reicht? Wir müssen uns wohl wie schon den ganzen Sommer über überraschen lassen...

Wassertemperaturen Freibäder Stadt und Region St.Gallen

Stand: 21. August 2021, 11:30 Uhr
Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld 22
Freibad Rotmonten 22
Familien- und Frauenbad Dreilinden 20
Gemeinschaftsbad Mannenweier 21
Schwimmbad Arbon
Becken 25
See 21,4
Schwimmbad Waldstatt 24,2
Badhütte Rorschach 22,9
Samstag, 21. August - 11:30 Uhr

Trotz Coronapandemie: Die St.Galler Jazzszene lebt

(pd/vre) Am Sonntag, 10 Uhr, startet das Ostschweizer Regionalfernsehen TVO die Filmreihe «Jazzfenster St.Gallen» mit Einblicken in die regionale Jazzszene. Die Reihe umfasst acht, je 45 Minuten lange Porträts von Jazzformationen aus Stadt und Region St.Gallen. Zur Premiere lädt der Verein Gambrinus Jazz plus diesen Sonntag zum Gratis-Public-Viewing mit Frühschoppen ins Restaurant 1733 an der Goliathgasse 29 in St.Gallen ein.

Die Reihe «Jazzfenster St.Gallen» startet am Sonntag, 10 Uhr, auf TVO mit dem Porträt von Urs C. Eigenmann Quintorchestra+.

Die Reihe «Jazzfenster St.Gallen» startet am Sonntag, 10 Uhr, auf TVO mit dem Porträt von Urs C. Eigenmann Quintorchestra+.

Screenshot: TVO

Im Internet findet sich ein Video über die Hintergründe und die Produktion der Filmreihe «Jazzfenster St.Gallen». Und natürlich können auch die einzelnen Bandporträts ab dem Sendezeitpunkt im Internetauftritt von TVO angeschaut werden.

Jazzfenster St.Gallen

  • 22. August, 10.00
    Urs C. Eigenmanns Quintorchestra+
  • 29. August, 10.00
    SchnozJennyCaflisch featuring Gabriela Krapf
  • 5. September, 10.00
    4tetto Mani Nude
  • 12. September, 10.00
    Carlo Schöb/Peter Eigenmann Quartett
  • 19. September, 10.00
    Rosset Meyer Geiger
  • 26. September, 10.00
    Michael Neff Group
  • 3. Oktober, 10.00
    Joana Elena Latin Jazz Project
  • 10. Oktober, 10.00
    Nicole Durrer Quartet
Samstag, 21. August - 10:22 Uhr

Roller gegen Auto: Töfffahrerin leicht verletzt

(kapo/vre) Am späten Freitagnachmittag sind auf der Heidenerstrasse oberhalb von Rorschacherberg ein Roller und ein Auto kollidiert. Dabei wurde die 23-jährige Motorradfahrerin leicht verletzt und musste von der Rettung ins Spital gebracht werden. Es entstand gemäss Mitteilung der Kantonspolizei Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Als das Auto nach links auf den Parkplatz abbiegen wollte, wurde es vom dahinter fahrenden Roller gerammt. Die Töfffahrerin wurde verletzt.

Als das Auto nach links auf den Parkplatz abbiegen wollte, wurde es vom dahinter fahrenden Roller gerammt. Die Töfffahrerin wurde verletzt.

Bild: Kantonspolizei SG
(20.8.2021)

Ein 47-jähriger Autofahrer fuhr am Freitag, 17.20 Uhr, von Rorschach in Richtung Heiden. Bei der Aussichtsplattform beabsichtigte er, nach links in den dortigen Parkplatz abzubiegen und verlangsamte sein Auto. Hinter diesem fuhr die 23-Jährige mit ihrem Motorrad. Als der 47-Jährige abbog kam es zur Kollision zwischen Motorrad und Auto. Die Töfffahrerin stürzte und zog sich dabei leichte Verletzungen zu.

Samstag, 21. August - 10:10 Uhr

Auffahrkollision im Feierabendverkehr: Autofahrer leicht an der Hand verletzt

Dieses Auto fuhr am späten Freitagnachmittag auf der Zürcher Strasse in Winkeln auf ein anderes auf.

Dieses Auto fuhr am späten Freitagnachmittag auf der Zürcher Strasse in Winkeln auf ein anderes auf.

Bild: Stadtpolizei SG
(20.8.2021)

(stapo/vre) Am Freitag ist es im Feierabendverkehr auf der Verzweigung der Zürcher- mit der Geissbergstrasse in St.Gallen-Winkeln zu einer Auffahrkollision mit zwei Personenautos gekommen. Ein Fahrzeuglenker verletzte sich dabei gemäss Mitteilung der Stadtpolizei an der Hand. Er musste deswegen nach der Unfallaufnahme seinen Hausarzt aufsuchen. An den beteiligten Autos entstand mittelgrosser Sachschaden.

Während der Unfallaufnahme kam es wegen des Unfalls im dichten Feierabendverkehr zu zusätzlichen Behinderungen.

Während der Unfallaufnahme kam es wegen des Unfalls im dichten Feierabendverkehr zu zusätzlichen Behinderungen.

Bild: Stadtpolizei SG
(20.8.2021)

Am Freitag, 17 Uhr, fuhren zwei PW-Lenker auf der Zürcher Strasse in Richtung Innenstadt. Zu diesem Zeitpunkt herrschte stockender Kolonnenverkehr. Bei der Verzweigung mit der Geissbergstrasse wechselte das Lichtsignal von Grün auf Gelb. Der voraus fahrende Lenker bremste sein Auto daher ab. Der folgende 18-jährige Autofahrer konnte sein Gefährt wegen des zu geringen Abstandes nicht mehr rechtzeitig anhalten und es kam zur Auffahrkollision.

Freitag, 20. August - 20:50 Uhr

Kundgebung in St.Gallen: Afghanische Gemeinschaft in der Ostschweiz will ihrer Besorgnis über Machtübernahme durch Taliban Ausdruck geben

(vre) Jetzt ist es definitiv: Am Samstag, ab 16 Uhr, findet auch in St.Gallen eine Kundgebung zu den Ereignissen in Afghanistan statt. Organisiert wird der Anlass von der afghanischen Gemeinschaft in der St.Gallen und in der Ostschweiz. Sie will damit ihrer tiefen Besorgnis über die Vorgänge im Heimatland Ausdruck geben. Unterstützt wird der Anlass von der SP der Stadt St.Gallen sowie dem Frauenstreik-Komitee. Letzteres ist vor allem auch besorgt darüber, was nach der Machtübernahme durch die radikalislamischen Taliban mit den Rechten der afghanischen Frauen geschehen wird.

Weltweit wird wegen der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan demonstriert. Im Bild protestierende türkische Frauen in Istanbul.

Weltweit wird wegen der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan demonstriert. Im Bild protestierende türkische Frauen in Istanbul.

Bild: Tolga Bozoglu/EPA (20.8.2021)

Treffpunkt für die Kundgebung ist am Samstag, 16 Uhr, vor dem Waaghaus auf dem Bohl. Nach ersten Ansprachen ist ein Demonstrationszug durch die Innenstadt geplant. Weitere Reden sind auf dem Bärenplatz und im roten Bleicheli geplant. Dort wird die SP ihre Forderungen an Stadt- und Kantonsregierung erläutern: Sie sollen sich dafür einsetzen, dass die Schweiz sofort und unbürokratisch Flüchtlinge aus Afghanistan aufnimmt. Danach zieht die Demonstration zurück zum Ausgangspunkt auf dem Bohl. Die polizeilich bewilligte Veranstaltung wird rund eine Stunde dauern.

Freitag, 20. August - 19:57 Uhr

Frauen des FC St.Gallen starten am Samstag zu Hause in die Meisterschaft: Mit neuem Trainerteam und verstärkt durch drei neue Spielerinnen

(dag/vre) Am Samstag, 17 Uhr, starten die Frauen des FC St.Gallen im Espenmoos mit dem Heimspiel gegen Aufsteiger FC Aarau Frauen in die neue Meisterschaftssaison der Women's Super League. Auf Spielerinnen wie auf Publikum wartet viel Neues. Einerseits wird die Meisterschaft mit zwei zusätzlichen Teams und neuem Modus ausgetragen. Anderseits hat sich auch beim FC St.Gallen-Staad einiges verändert.

Nach dem Eröffnungsspiel zwischen FC Zürich Frauen und Servette FC Chênois Féminin (2:1) von vergangener Woche beginnt am Wochenende auch für die anderen Teams die neue Saison der Women’s Super League. Die FC Aarau Frauen mit Trainer und Super-League-Profi Selver Hodžić (FC Luzern, FC Thun, Neuchâtel Xamax) schloss die vergangene Saison in der Nationalliga B auf dem ersten Platz ab und sicherte sich so den Aufstieg in die aufgestockte Women's Super League. Von ihren 18 Spielen gewannen die Aarauerinnen 14 und gingen nur geschlagen vom Platz.

Am Samstag, 17 Uhr, steigen im Espenmoos auch die Frauen des FC St.Gallen in die Meisterschaft 2021/22 der Women's Super League.

Am Samstag, 17 Uhr, steigen im Espenmoos auch die Frauen des FC St.Gallen in die Meisterschaft 2021/22 der Women's Super League.

Bild: Freshfocus

Der FC St.Gallen-Staad wiederum nimmt die Saison 2021/22 mit einem neuem Trainerteam in Angriff. Neben Cheftrainerin Marisa Wunderlin stehen Co-Trainer Hansueli Gerig und Goalietrainer Marc Stübi neu an der Seitenlinie. Sie ersetzen das bisherige Trainerteam mit Cheftrainer Marco Zwyssig, Co-Trainer Sandro Barile und Goalietrainerin Patricia Gsell.

Mit Jana Brunner vom FC Basel, Eva Bachmann von den BSC YB-Frauen und Naja Glanzmann von den GC-Frauen sind drei Spielerinnen zu den St.Gallerinnen gestossen, die das Team sowohl mit ihren Qualitäten, mit ihrer sportlichen Erfahrung und als Persönlichkeiten verstärken. Den FC St.Gallen-Staad verlassen haben im Gegenzug Céline Bradke, Carla Martin und Anna Sutter.

Das Spiel des FC St.Gallen-Staad gegen den FC Aarau Frauen wird im Internet als Livestream übertragen.

Freitag, 20. August - 16:55 Uhr

Aus dem Tabellenkeller heraus: SC Brühl will am Samstag zu Hause im Kantonsderby gegen Rapperswil-Jona punkten

(fm/vre) Das dritte Spiel der Meisterchaft 2021/22 der Promotion-League kann der SC Brühl zu Hause bestreiten. Er tritt am Samstag, 16 Uhr, gegen Rapperswil-Jona an. Er tut dies aus dem Tabellenkeller: Nach zwei Runden rangiert der SCB mit null Punkten auf dem letzten Platz in einer Tabelle, die allerdings noch wenig aussagekräftig ist. Bei den ersten beiden Spielen gegen die U21 des FC Zürich und gegen den Berner FC Breitenrain zahlte die junge Mannschaft von Brühl mit dem erst 30-jährigen Trainer Denis Sonderegger Lehrgeld.

Haben die Spieler des SC Brühl am Samstag im Kantonsderby zu Hause gegen Rapperswil-Jona endlich Grund zum Jubeln?

Haben die Spieler des SC Brühl am Samstag im Kantonsderby zu Hause gegen Rapperswil-Jona endlich Grund zum Jubeln?

Bild: SCB

Die grosse Frage vor dem dritten Spiel ist, ob der SC Brühl seinen ersten Erfolg ausgerechnet im Kantonsderby gegen den FC Rapperswil-Jona feiern kann. Chancenlos sind die Brühler bei dieser Partie keinesfalls. Rapperswil-Jona hat sich zwar für diese Saison den Aufstieg vorgenommen, ist aber mit einer 0:4-Klatsche gegen den FC Breitenrain und einem sehr knappen 1:0-Sieg gegen Aufsteiger YB II genau wie der SCB eher verhalten in die neue Meisterschaftssaison gestartet.

Tippspiel

Sieger, Verlierer und das genaue Resultat voraussagen

(pd/vre) Mit dem Kantonsderby gegen Rapperswil-Jona vom Samstag im Paul-Grüninger-Stadion startet der SC Brühl auch wieder sein beliebtes Tippspiel im Internet. Punkten kann man dabei mit der Nennung von Sieger und Verlierer sowie dem genauen Resultat aller Meisterschaftspartien des SCB. Den besten Teilnehmerinnen und Teilnehmern winken am Schluss Gutscheine von Frischknecht Juwelier in St.Gallen, des Restaurants Römerhof in Arbon oder der Pizzeria Fontana in Goldach.

Freitag, 20. August - 15:45 Uhr

Güllenleitung leckte: Speicherstrasse auf 400 Meter Länge verdreckt, tote Fische in der Steinach oberhalb des Wenigerweiers festgestellt

Aus dem gelben Schlauch links im Bild konnte am Freitagvormittag Gülle auslaufen. Sie floss die Speicherstrasse hinunter Richtung Rank.

Aus dem gelben Schlauch links im Bild konnte am Freitagvormittag Gülle auslaufen. Sie floss die Speicherstrasse hinunter Richtung Rank.

Bild: Stadtpolizei SG
(20.8.2021)

(vre) Ein lecke Güllenleitung hat am Freitag an der Speicherstrasse im Gebiet Rank und Loch einen grösseren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Die an der Stadtgrenze zu Ausserrhoden hin ausfliessende Gülle verunreinigte die Strasse auf rund 400 Meter Länge. Ein Teil der Gülle gelangte auch in den Oberlauf der Steinach beim Wenigerweier, wie Dionys Widmer, Sprecher der Stadtpolizei St.Gallen, am Freitagnachmittag auf Anfrage hin bestätigte.

Die durch Gülle verunreinigte Verzweigung der Speicher- mit der Lochstrasse.

Die durch Gülle verunreinigte Verzweigung der Speicher- mit der Lochstrasse.

Bild: Stadtpolizei SG
(20.8.2021)

Die Feuerwehr errichtete im Bach eine Sperre und reinigte ihn. Dabei wurden auch tote Fische festgestellt. Zudem musste die Speicherstrasse geputzt werden. Dabei wurde auch Gülle aus den Schächten der Strassenentwässerung abgesaugt und diese dann gründlich ausgespült. Im Einsatz standen neben der Berufsfeuerwehr auch Angehörige der Stadtpolizei, eines privaten Reinigungsdienstes, von Entsorgung St.Gallen sowie des kantonalen Amtes für Umwelt (AfU).

Die Gülle gelangte teils in die Schächte der Strassenentwässerung. Sie musste von dort abgesaugt, die Schächte mussten ausgespült werden.

Die Gülle gelangte teils in die Schächte der Strassenentwässerung. Sie musste von dort abgesaugt, die Schächte mussten ausgespült werden.

Bild: Stadtpolizei SG (20.8.2021)
Freitag, 20. August - 15:30 Uhr

Feuerwehrautos auf dem Bahnhofplatz: Pizza in der Mikrowelle vergessen

(vre) Am Donnerstag, vor 18 Uhr, sind offensichtlich etliche Passantinnen und Passanten Feuerwehrautos auf dem Bahnhofplatz in St.Gallen aufgefallen. Die Tagblatt-Stadtredaktion jedenfalls wurde von mehreren Leserinnen und Lesern darauf aufmerksam gemacht und auch mit Bildern bedient. Das Rätsel, was die Feuerwehr dort wollte, löst am Freitag ein Eintrag in der Internet-Einsatzstatistik der Berufsfeuerwehr.

Feuerwehrautos am frühen Donnerstagabend auf dem St.Galler Bahnhofplatz.

Feuerwehrautos am frühen Donnerstagabend auf dem St.Galler Bahnhofplatz.

Bild: Marlen Hämmerli
(19.8.2021)

Am Donnerstag, 17.44 Uhr, löste demnach die Brandmeldeanlage in einem Gebäude am Bahnhofplatz Alarm aus. Die Berufsfeuerwehr rückte daraufhin mit zwei Fahrzeugen und acht Angehörigen aus. Bei der Kontrolle des Feuermelders wurde festgestellt, dass die Ursache für den Alarm eine Pizza war. Sie war in einer Mikrowelle vergessen worden und verbrannte deswegen. Das führte zu einer Rauchentwicklung, auf die der Brandmelder ansprach. Einsatzdauer: 45 Minuten.

Freitag, 20. August - 14:46 Uhr

St.Galler Stadtwerke bleiben Hauptsponsor des Stadtwerk-Cup: Frauenhandballturnier mit renommierten internationalen Teams

(pd/vre) Eine gute Nachricht für den LC Brühl Handball: Die St.Galler Stadtwerke bleiben für weitere drei Jahre Namen- und Turniersponsor des Stadtwerk-Cup. Das internationale Frauenhandballturnier fand am vergangenen Wochenende zum 35. Mal in St.Gallen statt. Dabei haben LCB-Präsident Alexander Zehntner und Peter Graf, Bereichsleiter Energie, Verkauf und Marketing bei den Stadtwerken, eine Vereinbarung über die Weiterführung der bestehenden Partnerschaft unterzeichnet, wie am Freitag dem Newsletter des Verein zu entnehmen ist.

LCB-Präsident Alexander Zehntner, LCB-Spielerin Martina Pavic und Peter Graf von den Stadtwerken (von links) nach Unterzeichnung des neuen Sponsoringvertrags für den Stadtwerk-Cup.

LCB-Präsident Alexander Zehntner, LCB-Spielerin Martina Pavic und Peter Graf von den Stadtwerken (von links) nach Unterzeichnung des neuen Sponsoringvertrags für den Stadtwerk-Cup.

Bild: LC Brühl Handball

Der heutige Stadtwerk-Cup wurde 1986 auf Initiative von Paul Spiess gegründet. Seit 2007 engagieren sich die St.Galler Stadtwerke als Turniersponsor daran. 2020 konnte das alljährliche Turnier aufgrund der Coronapandemie erstmals in seiner Geschichte nicht durchgeführt werden. In diesem Jahr wurde es erstmals im August statt im Dezember ausgetragen. Dieser Wechsel hat sich bewährt, daher soll fürs kommende Jahr daran festgehalten werden. Der 36. Stadtwerk-Cup wird somit Mitte August 2022 in der Sporthalle Kreuzbleiche stattfinden.

Freitag, 20. August - 13:59 Uhr

Bignik in Degersheim wegen Regenrisiko auf 12. September verschoben

(pd/vre) Die Kunstaktion Bignik, die die St.Galler Zwillingsbrüder Frank und Patrik Riklin im Auftrag der Regio Appenzell AR, St.Gallen, Bodensee durchführen, findet diesen Sonntag nicht statt. Das Wetter sei dafür zu unberechenbar, heisst es in einer Mitteilung. Das Mega-Picknicktuch soll in Degersheim - so es dannzumal das Wetter zulässt - erst am 12. September ausgelegt werden. Infos zur Durchführung gibt's ab 10. September im Internet oder in den Sozialen Medien.

Im Sommer 2019 wurde das Mega-Picknicktuch des Projektes Bignik im Dorfkern von Trogen ausgelegt.

Im Sommer 2019 wurde das Mega-Picknicktuch des Projektes Bignik im Dorfkern von Trogen ausgelegt.

Bild: Urs Bucher
(23.6.2019)

Die Tuchmodule des rot-weissen Picknicktuchs werden jedes Jahr wieder verwendet; sie dürfen darum nicht feucht werden. Zudem sei bei nassem Wetter auch nicht an gemütliches Picknicken zu denken, wird die Absage begründet. Sollte das Wetter am Sonntag, 12. September, nicht mitspielen, wird es in Degersheim in diesem Jahr kein Bignik mehr geben. Falls es aber dann doch klappt, suchen die Organisatoren des Anlasses bereits jetzt wieder nach Personen, die helfen, das grosse Tuch auszulegen und wieder einzusammeln. Melden kann man sich dafür im Internet.

Freitag, 20. August - 13:39 Uhr

Jetzt wird auch wieder für Massnahmen gegen den Klimawandel gestreikt: Am 3. September geht's gegen die A1-Teilspange zum Güterbahnhof

(sab/vre) Links der politischen Mitte sind die Sommerferien definitiv vorbei: Am Samstag gibt's eine Velodemo (Treffpunkt 14 Uhr auf dem Gallusplatz) und eine Kundgebung zur Situation in Afghanistan (Treffpunkt 16 Uhr auf auf dem Bohl). Und ab dem 3. September wird wieder für griffige Massnahmen gegen den Klimawandel gestreikt. Konkret demonstriert wird dabei gegen den Bau der unterirdischen Teilspange von der Stadtautobahn in den Güterbahnhof und weiter ins Riethüsli.

Der Aufruf für den Klimastreik vom 3. September gegen die St.Galler Teilspange auf Instagram.

Der Aufruf für den Klimastreik vom 3. September gegen die St.Galler Teilspange auf Instagram.

Screenshot: Instagram
(20.8.2021)

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Klimastreiks treffen sich am Freitag, 3. September, 17.30 Uhr, auf dem Kornhausplatz beim Hauptbahnhof St.Gallen. Der Demonstrationszug führt wie üblich durch die Innenstadt zum Güterbahnhof. Die Kundgebung endet dort gegen 18.30 Uhr. Zum Anlass soll man gemäss Vorankündigung der Demo in den Sozialen Medien Maske und Plakate mitbringen. Am Klimastreik gelte nämlich weiterhin eine strikte Maskenpflicht.

Freitag, 20. August - 9:46 Uhr

Abstimmung über die «Ehe für alle»: Stadt St.Gallen soll Farbe bekennen

(pd/vre) Die Stadt St.Gallen soll vor der Abstimmung über die «Ehe für alle» vom 26. September Farbe bekennen. Das fordern die Jungen Grünliberalen am Freitag in einem offenen Brief an den Stadtrat. St.Gallen habe sich Toleranz und den konsequenten Schutz vor Diskriminierung auf die Fahne geschrieben. Vor diesem Bekenntnis müsse sie ein Zeichen gegen die nach wie vor vorhandene Ungleichbehandlung queerer Personen setzen. Dies könnte gemäss Schreiben der Jungen Grünliberalen durch das Aufziehen der Regenbogenfahne am Rathaus oder durch das Bemalen von Sitzbänken in den Regenbogenfarben geschehen.

Die Jungen Grünliberalen fordern mit der Regenbogenfahne vor dem Rathaus und in einem offenen Brief, dass St.Gallen sich zur «Ehe für alle» bekennt.

Die Jungen Grünliberalen fordern mit der Regenbogenfahne vor dem Rathaus und in einem offenen Brief, dass St.Gallen sich zur «Ehe für alle» bekennt.

Bild: PD

Aus gesellschaftlicher Sicht sei die eidgenössische Abstimmung über die «Ehe für alle» von enormer Bedeutung, halten die Jungen Grünliberalen in ihrem offenen Brief an den Stadtrat fest. Ein Ja sei «ein unabdingbarer Schritt auf dem Weg zu echter Gleichberechtigung zwischen gegen- und gleichgeschlechtlichen Paaren». Die Abstimmung sei zudem mit grosser Symbolkraft verbunden: «Nach wie vor ist es so, dass queere Personen in vielen Lebensbereichen mit besonderen Herausforderungen bis hin zu Diskriminierung zu kämpfen haben», schreiben die Jungen Grünliberalen.

Freitag, 20. August - 9:19 Uhr

Wassertemperaturen Freibäder Stadt und Region St.Gallen

Stand: 20. August 2021, 9.15 Uhr
Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld 21
Freibad Rotmonten 21,5
Familien- und Frauenbad Dreilinden 20
Gemeinschaftsbad Mannenweier 21
Schwimmbad Arbon
Becken 25
See 21,1
Schwimmbad Waldstatt 24
Badhütte Rorschach 22,9
Freitag, 20. August - 9:09 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 203 Neuansteckungen und ein weiterer Todesfall gemeldet

(SK/vre) Der Kanton St.Gallen meldet in seinem Internetauftritt für Donnerstag 203 neue Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 46'169 Personen im St.Gallischen mit dem Coronavirus angesteckt. Am Donnerstag wurde ein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten steigt damit auf 721.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Donnerstag, 19. August, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Donnerstag, 19. August, um Mitternacht.

Neben der steigenden Zahl von Neuansteckungen sind diese Woche auch die Zahl der Spitaleinweisungen in Zusammenhang mit Covid-19 im St.Gallischen stark gestiegen. Sie sind jetzt auf dem Niveau von Anfang Mai. Am Sonntag lagen 25 Personen wegen des Coronavirus im Spital, am Montag waren es 43, am Dienstag 58, am Mittwoch 57 und am Donnerstag 54. Am Donnerstagabend befanden sich zwölf Personen auf einer Intensivstation; elf von ihnen wurden künstlich beatmet.

Entsprechend dem steigenden Trend bei den Neuansteckungen steigen auch die Inzidenzwerte im Kanton St.Gallen: Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Donnerstagabend bei 263 (Montag: 214, Dienstag: 242, Mittwoch: 255), die 14-Tage-Inzidenz bei 445 (Montag: 329, Dienstag: 386, Mittwoch: 417). Das sind vergleichsweise sehr hohe Zahlen. Die Inzidenz bezeichnet die Zahl der neuen Coronafälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Freitag, 20. August - 8:34 Uhr

Stadtrat soll sich für afghanische Flüchtlinge einsetzen: Grüne Fraktion im Stadtparlament reicht einfache Anfrage ein

(vre) Nach der SP der Stadt St.Gallen melden sich nun auch die Grünen zum Thema Afghanistanflüchtlinge zu Wort. Ihre Fraktion im Stadtparlament hat am Donnerstag eine Einfache Anfrage eingereicht. Die Stadtregierung wird darin aufgefordert allein oder im Rahmen des Schweizerischen Städteverbands Druck für die Aufnahme zusätzlicher Flüchtlinge aus Afghanistan in der Schweiz zu machen. Zudem erkundigen sich die Grünen, ob die Stadt weitere Hilfsmöglichkeiten – beispielsweise finanzielle Nothilfe - für die Menschen in Afghanistan hat.

Nicht nur in St.Gallen ist die grosszügige Aufnahme afghanischer Flüchtlinge ein Thema. An verschiedenen Orten - wie im Bild in Amsterdam - wurde diese Woche für diese Forderung demonstriert.

Nicht nur in St.Gallen ist die grosszügige Aufnahme afghanischer Flüchtlinge ein Thema. An verschiedenen Orten - wie im Bild in Amsterdam - wurde diese Woche für diese Forderung demonstriert.

Bild: Evert Elzinga/EPA
(19.8.2021)

Zu Wort gemeldet haben sich die Grünen, weil sie die derzeit vorgesehenen Massnahmen des Bundesrates für Flüchtlinge aus Afghanistan als ungenügend erachten. Nach der Machtübernahme durch die Taliban sieht die Landesregierung vor, einer aus Sicht der Grünen zu kleinen Gruppe von Afghaninnen und Afghanen, die im Umkreis von Funktionärinnen und Funktionären aus der Schweiz gearbeitet haben, humanitäres Asyl zu gewähren. Das reiche angesichts der drohenden humanitären Katastrophe keinesfalls aus, heisst es in der Einfachen Anfrage im St.Galler Stadtparlament.

Die Grünen erwarten von Justizministerin Karin Keller-Sutter, dass sie – wie Simonetta Sommaruga 2013 im Syrienkrieg – dank erleichterter Visabestimmungen Verwandten von in der Schweiz lebenden Afghaninnen und Afghanen die Einreise ermöglicht. Das sei damals über die Schweizer Vertretungen in den Nachbarländern Syriens umgesetzt worden. Nach Meinung der Grünen wäre das gleiche Modell jetzt im Fall Afghanistans anwendbar. Eine andere Möglichkeit wäre aus ihrer Sicht die Ausdehnung des Kontingents für humanitäre Aufenthaltsbewilligungen.

Bundesrätin Karin Keller-Sutter am Mittwoch an der Medienkonferenz der Landesregierung zur Situation in Afghanistan nach der Machtübernahme durch die radikalislamischen Taliban.

Bundesrätin Karin Keller-Sutter am Mittwoch an der Medienkonferenz der Landesregierung zur Situation in Afghanistan nach der Machtübernahme durch die radikalislamischen Taliban.

Bild: Peter Klaunzer /KEY
(18.8.2021)

Vom Stadtrat erwarten die Grünen, dass er sich beim Bundesrat für die eine oder für beide Möglichkeiten einsetzt. Zudem soll die Stadt St.Gallen ihre Bereitschaft erklären, selber ebenfalls afghanische Flüchtlinge aufnehmen.

Donnerstag, 19. August - 15:11 Uhr

SP appelliert an St.Galler Kantonsregierung: Humanitäre Aufnahme für Flüchtlinge aus Afghanistan und Hilfsgelder aus dem Lotteriefonds

(pd/vre) Die SP des Kantons St.Gallen fordert den Regierungsrat auf, sich beim Bund für die humanitäre Aufnahme von Flüchtlingen aus Afghanistan einzusetzen. Die Kontrolle des Landes durch das Regime der Taliban bedeute für die Zivilbevölkerung, insbesondere für Frauen und Mädchen, nämlich eine lebensbedrohende Katastrophe, heisst es in einer SP-Mitteilung. Bereits am Donnerstagvormittag hatte die städtische SP den St.Galler Stadtrat aufgefordert, sich für die rasche und unbürokratische Aufnahme von afghanischen Flüchtlingen stark zu machen (STADT-TICKER, 19.8.2021, 10:57).

Aus Kabul evakuierte afghanische Flüchtlinge treffen in der Nacht auf Donnerstag in Spanien ein.

Aus Kabul evakuierte afghanische Flüchtlinge treffen in der Nacht auf Donnerstag in Spanien ein.

Bild: Paul White/AP (19.8.2021)

Die kantonale SP erinnert den Regierungsrat daran, dass er in der Antwort auf eine einfache Anfrage zum Brand des griechischen Flüchtlingslagers Moria festgestellt hatte, dass es eine durch den Bund koordinierte humanitäre Aufnahmeaktion der Schweiz brauche und zwar möglichst rasch. Der Kanton St.Gallen sei bereit und in der Lage, dabei seinen Beitrag zu leisten. Die Regierung werde sich deshalb für die Aufnahme von Flüchtlingen aus Moria beim Bundesrat einsetzen.

Die SP des Kantons St.Gallen bittet die Regierung nun «eindringlich», im Bereich «der Asyl- und Flüchtlingspolitik nochmals aktiv zu werden und sich beim Bund vehement für die humanitäre Aufnahme von Menschen aus Afghanistan einzusetzen». Es müssten vor allem Familien sowie an Leib und Leben bedrohte Einzelpersonen gerettet werden. Ebenfalls solle geprüft werden, ob aus dem Lotteriefonds ein Beitrag für die Soforthilfe an afghanische Flüchtlinge gesprochen werden könne, fordert die SP.

Donnerstag, 19. August - 14:44 Uhr

Liebesgedichte im Bahnhofpärklein: Am Freitag tritt erstmals in St.Gallen der «Trouvamour» und sein Gedichtespender öffentlich auf

(pd/vre) Am Freitag tritt der «Trouvamour» (Liebesfinder), ein Troubadour mit Liebesgedichten, erstmals in St.Gallen an die Öffentlichkeit. Er wird um 14.30, 15.30 und 16.30 Uhr im Bahnhofpärklein beim Rathaus Liebesgedichte mit musikalischer Begleitung vortragen. Sie sollen gemäss Mitteilung Zuhörerinnen und Zuhörer dazu motivieren, ihre Liebe zu anderen aufzufrischen, lebendig zu halten oder neu zu akzentuieren. Begleitet wird der «Trouvamour» von einer Holzfigur, die als transportabler Gedicht-Spender fungiert.

Der St. Galler Sozialarbeiter und Autor Bernhard Brack steckt hinter der Figur des «Trouvamour», des Liebesfinders.

Der St. Galler Sozialarbeiter und Autor Bernhard Brack steckt hinter der Figur des «Trouvamour», des Liebesfinders.

Bild: Kevin Roth (9.6.2021)

Hinter der Figur des «Trouvamour» steckt Beni Brack, der langjährige Mitarbeiter der katholischen Sozialdienste der Stadt St.Gallen. Eine seiner Leidenschaften ist Lyrik, insbesondere Liebeslyrik aus aller Welt, darunter auch aus der islamischen Mystik. Er möchte jetzt diese «Schätze der Liebe» den St.Gallerinen und St.Gallern auf der Strasse näherbringen. Gleichzeitig verteilt er Liebesgedichte – zum Weiterschenken an die eigene «Herzensperson».

Der erste Auftritt des «Trouvamour» ist eine gemeinsame Aktion der Fachstelle «Partnerschaft – Ehe – Familie» des Bistums St.Gallen, der evangelisch-reformierten Landeskirche, der Cityseelsorge und des Zivilstandsamts der Stadt St.Gallen. Die Holzfigur mit den «Gedichten to go» wird nach der Aktion vom Freitag während eines Monats im Rathaus stehen. «Als Grussbotschafter für die Liebe an die Besucherinnen und Besucher», wie es in der Mitteilung vom Donnerstag heisst.

Donnerstag, 19. August - 13:33 Uhr

Internetseminar zur St.Galler Stadtentwicklung: Wie die Stadt durch die Industrialisierung zu dem wurde, was sie heute ist

(pd/vre) Der Weiterbildungsbereich der Ostschweizer Fachhochschule bietet am Dienstag, 31. August, 18 bis 19 Uhr, das Internetseminar «Industrialisierung und Stadtentwicklung» an. Erklärt wird dieser Zusammenhang im einstündigen öffentlichen Webinar am Beispiel von St.Gallen und seiner Entwicklung von der mittelalterlichen zur modernen Stadt. Die Teilnahme ist kostenlos. Detaillierte Angaben zur Veranstaltung und zur Teilnahme an dieser finden sich im Internetauftritt der Ostschweizer Fachhochschule.

Der Bahnhofplatz auf einer alten Ansichtskarte um 1910 vor der heutigen, erst vor wenigen Jahren modernisierten Platzkulisse.

Der Bahnhofplatz auf einer alten Ansichtskarte um 1910 vor der heutigen, erst vor wenigen Jahren modernisierten Platzkulisse.

Bild: PD

Die Schweiz hatte in der Mitte des 19. Jahrhunderts eine wilde Zeit hinter sich: In den vorangegangenen, knapp 100 Jahren war aus dem losen Geflecht von Kleinstaaten der alten Eidgenossenschaft ein föderaler Bundesstaat entstanden. Mit der Bundesverfassung von 1848 entstanden einheitliche Rahmenbedingungen für eine rasante technologische und wirtschaftliche Entwicklung. Sie sollte aus dem Agrarland einen modernen Industriestaat machen. Die Stadt St.Gallen steht im Webinar beispielhaft für die mit diesen Umwälzungen einhergehenden städtebaulichen Entwicklungen.

Donnerstag, 19. August - 13:10 Uhr

Immer noch Einzelfälle: Frauen in der Architektur:

(pd/vre) Um die Rolle der Frau in der Architektur geht es an der nächsten Veranstaltung im Architekturforum Ostschweiz. Sie findet am Montag, 6. September, 19.30 Uhr, im Lagerhaus in St.Gallen statt. An der historischen Betrachtung des Stellenwerts von Architektinnen beteiligen sich die Kunsthistorikerin und Kuratorin Nina Keel (St.Gallen), Frauenforscherin und Architekturpublizistin Inge Beckel (Fürstenaubruck) sowie Architektin Kathrin Simmen (Zürich). Moderiert wird der Anlass von der Ethikerin Susanne Brauer (Zürich). Der Eintritt kostet zehn Franken. Zum Anlass anmelden muss man sich bis 3. September per E-Mail.

Derzeit ist im Architekturforum im Lagerhaus die Ausstellung «Frauen bauen» zu sehen. Finissage ist diesen Samstag, 11 bis 14 Uhr.

Derzeit ist im Architekturforum im Lagerhaus die Ausstellung «Frauen bauen» zu sehen. Finissage ist diesen Samstag, 11 bis 14 Uhr.

Bild: PD

Die St.Galler Architektur war jahrhundertelang und bis erst vor Kurzem fest in Männerhand. Zwar sind seit den 2000er-Jahren etliche Bauten von Architektinnen entworfen worden, doch handelt es sich um Einzelfälle. Und noch immer gibt es in St.Gallen – anders als beispielsweise in Zürich – sehr wenige Architekturbüros, die von Frauen geführt werden. Die Veranstaltung beleuchtet den Zeitraum von den 1930er-Jahren bis heute und stellt einige Ostschweizer Architektinnen und ihre Bauten vor, darunter Dorothea David, Vreny Gross und Eva Lanter.

Zudem soll gemäss Einladung am öffentlichen Anlass beleuchtet werden, «welche Rolle das Frausein bis heute in der Architektur spielt». Weiter sollen gesellschaftlichen und persönliche Faktoren (Vorbilder, Mentorinnen, Quoten oder Möglichkeit der externen Kinderbetreuung) diskutiert werden, die Architektinnen ermöglichen, ein eigenes Büro zu eröffnen, Einsitz in Fachgremien zu erhalten oder in eine leitende Position in städtischen Ämtern aufzusteigen.

Die Veranstaltung vom 6. September wird aufgezeichnet und kann als Livestream im Internetauftritt des Architekturforums mitverfolgt werden.

Donnerstag, 19. August - 11:29 Uhr

Ungebetene Gäste in einem Restaurant in Abtwil

(kapo/vre) Zwischen Dienstagnacht und Mittwochmorgen haben Einbrecher ein Restaurant an der Hauptstrasse in Abtwil heimgesucht. Sie brachen gewaltsam ein Fenster auf und verschaffte sich so Zugang zum Gebäude. Im Innern durchsuchten sie die Räumlichkeiten, stahlen mehrere hundert Franken und suchten dann das Weite. Der Sachschaden dürfte sich gemäss Mitteilung der Kantonspolizei ebenfalls auf mehrere hundert Franken belaufen.

Donnerstag, 19. August - 10:57 Uhr

St.Galler SP fordert «unbürokratische Aufnahme» von Flüchtlingen aus Afghanistan: Stadt soll bei Bund Druck machen, Kundgebung am Samstag

(pd/vre) Das dominierende Auslandthema der vergangenen Tage war der rasche Siegeszug der Taliban und die dadurch ausgelöste Fluchtwelle in Afghanistan. Aufgrund der dramatischen Ereignisse müsse die Schweizer sofort Geflüchtete aus diesem Land unbürokratisch aufnehmen, fordert die SP Stadt St.Gallen in einer Mitteilung. Da die Bundesbehörden dieses Anliegen ablehnten, seien nun die Städte gefragt. Auch St.Gallen müsse deswegen rasch Druck machen. In St.Gallen ist für Samstag, 16 Uhr, eine Kundgebung auf dem Marktplatz geplant.

Von der spanischen Luftwaffe aus Kabul ausgeflogene afghanische Flüchtlinge sind der Nacht auf Donnerstag in Torrejón bei Madrid angekommen.

Von der spanischen Luftwaffe aus Kabul ausgeflogene afghanische Flüchtlinge sind der Nacht auf Donnerstag in Torrejón bei Madrid angekommen.

Bild: Paul White/AP
(19.8.2021)

Die Kontrolle von Afghanistan durch «das Mittelalterregime der Taliban» bedeute für die Zivilbevölkerung, insbesondere für Frauen und Mädchen, eine lebensbedrohende Katastrophe, schreibt die SP: «Rasches Handeln, sichere Fluchtwege und die Aufnahme von Geflüchteten sind dringend angezeigt.» Bundesrätin Karin Keller-Sutter und ihr Amtskollege Ignazio Cassis machten jedoch keine Anstalten, ein grösseres Kontingent Flüchtlinge aufzunehmen. Der bürgerlich dominiere Bundesrat drücke sich mit Verweis auf technische und rechtliche Hürden vor der Verantwortung.

Zusammen mit anderen Städten habe sich St.Gallen im September 2020 nach den Bränden im griechischen Moria für die Aufnahme von Flüchtlingen eingesetzt. Damals habe Stadträtin Sonja Lüthi öffentlich gesagt, dass es höchste Zeit sei, endlich zu handeln. Die SP der Stadt St.Gallen fordert, dass die Städte jetzt ihrer Bereitschaft zur Aufnahme von geflüchteten Afghaninnen und Afghanen erneut Nachdruck verleihen. Konkret müssten sie beim Bund zusätzliche humanitäre Visa und die Schaffung eines internationalen Flüchtlingskontingentes verlangen.

Donnerstag, 19. August - 10:35 Uhr

AKTUALISIERTE MELDUNG - Coronasituation im Kanton St.Gallen: 216 neue Fälle für Mittwoch gemeldet

(SK/sae/vre) Der Kanton St.Gallen meldet in seinem Internetauftritt für Mittwoch 339 neue Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 45'966 Personen im St.Gallischen mit dem Coronavirus angesteckt. Auch am Mittwoch wurde kein Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten verharrt damit bei 720.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Mittwoch, 18. August, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Mittwoch, 18. August, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Neben der steigenden Zahl von Neuansteckungen sind diese Woche auch die Zahl der Spitaleinweisungen in Zusammenhang mit Covid-19 im St.Gallischen stark gestiegen. Sie sind jetzt auf dem Niveau von Anfang Mai. Am Sonntag lagen 25 Personen wegen des Coronavirus im Spital, am Montag waren es 43, am Dienstag 58 und am Mittwoch 57. Am Mittwochabend befanden sich 12 Personen auf einer Intensivstation; neun von ihnen wurden künstlich beatmet.

Die Entwicklung der Impfkampagne gegen das Coronavirus im Kanton St.Gallen seit 1. März. Hellblau einmal, dunkelblau zweimal Geimpfte.

Die Entwicklung der Impfkampagne gegen das Coronavirus im Kanton St.Gallen seit 1. März. Hellblau einmal, dunkelblau zweimal Geimpfte.

Grafik: Fachstelle Statistik Kanton SG

Entsprechend dem steigenden Trend bei den Neuansteckungen steigen auch die Inzidenzwerte im Kanton St.Gallen: Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Mittwochabend bei 255 (Montag: 214, Dienstag: 242), die 14-Tage-Inzidenz bei 417 (Montag: 329, Dienstag: 386)). Diese Werte bezeichnen die Zahl der neuen Coronafälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Donnerstag, 19. August - 8:44 Uhr

«Vermehrt Reklamationen»: Stadtpolizei will gegen Autoposer vorgehen – vor allem in der Innenstadt und am Wochenende

(red) Lautes Aufheulen von Motoren kennt man aus vielen Städten. Genau wie die darauffolgenden genervten Blicke der Fussgänger. Im Kanton St.Gallen hat in den letzten Wochen und Monaten beides zugenommen. Am vergangenen Wochenende hat die Stadtpolizei acht sogenannter Poser angezeigt. Und sie wird gemäss einem Bericht von FM1Today auch in nächster Zeit öfters kontrollieren.

Polizeisprecher Dionys Widmer.

Polizeisprecher Dionys Widmer.

Bild: PD

«Hauptsächlich betroffen ist die St.Galler Innenstadt», sagt Dionys Widmer, Mediensprecher der Stadtpolizei. Hier sei die Zahl der Reklamationen der Bevölkerung in den letzten Wochen am stärksten angestiegen. «Konkret reden wir von Fahrzeugen, die immer dieselben Runden drehen und unnötig den Motor aufheulen lassen», sagt Widmer. In den Aussenquartieren der Stadt komme es nur zu Einzelfällen.

Die Stadtpolizei nimmt diese vermehrten Störungen der Nachtruhe ernst und hat deshalb beschlossen, die Zahl der Kontrollen zu erhöhen:

«Insbesondere an den Wochenenden haben wir ein Augenmerk darauf gelegt.»

Mit Erfolg: Letztes Wochenende wurden an zwei Autos illegale technische Änderungen festgestellt, vier Poser wurden aufgrund von übermässiger Lärmentwicklung angehalten und bei weiteren zwei Lenkern war der Alkoholpegel zu hoch. In allen acht Fällen gab es eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft.

Die Stadtpolizei St.Gallen will auch in den kommenden Wochen verstärkt Verkehrskontrollen mit Schwerpunkt auf Autoposer durchführen.

Mittwoch, 18. August - 15:55 Uhr

Ruckhalde in St.Gallen soll überbaut werden: Autofrei, mit Gärten, von Wohnbaugenossenschaften oder von kommerziellen Investoren?

(vre) Einst hat das Gaiserbähnli die Ruckhalde mit seinen Gleisen und der legendären engen Kurve in zwei Teile zerschnitten. Heute fährt die Bahn durch den Ruckhaldetunnel. Der Hang darüber kann überbaut werden. Die Stadt plant hier ein neues Wohnquartier. Und darüber, wie dieses aussehen soll, wird seit einiger Zeit gestritten. Am kommenden Mittwoch, 25. August, 19 Uhr, lässt nun der VCS im Pfalzkeller über das Thema diskutieren. Auf dem Programm steht ein Referat und eine Podiumsdiskussion, bei der die Fetzen fliegen könnten.

Die Ruckhalde heute. Hier soll ein neues Wohnquartier entstehen. Darüber ist man sich einig. Strittig ist, was genau gebaut werden soll.

Die Ruckhalde heute. Hier soll ein neues Wohnquartier entstehen. Darüber ist man sich einig. Strittig ist, was genau gebaut werden soll.

Bild: Benjamin Manser (21.8.2020)

Auf der Ruckhalde kreuzen sich die Interessen. Die IG Ruckhalde und die IG Zukunft Ruckhalde schlagen unterschiedliche Ansätze für die Überbauung vor: Die erste IG will vielfältigen, sozial gut durchmischten, günstigen und umweltfreundlichen Wohnraum durch Genossenschaften erstellen lassen. Die zweite IG glaubt, die Rechnung könne nur aufgehen, wenn am Hang auch kommerzielle Investoren zum Zug kämen. Am VCS-Anlass vom Mittwoch werden SP-Stadtparlamentarier Peter Olibet und Jacques-Michel Conrad als Vertreter der Genossenschaften die eine und FDP-Stadtparlamentarier Remo Daguati die andere Sichtweise vertreten.

Das ist bereits Geschichte: Ein Zug der Appenzeller Bahnen in der berühmten Ruckhaldekurve. Heute fährt die Bahn durch einen Tunnel unter dem Hang durch.

Das ist bereits Geschichte: Ein Zug der Appenzeller Bahnen in der berühmten Ruckhaldekurve. Heute fährt die Bahn durch einen Tunnel unter dem Hang durch.

Bild: Michel Canonica (10.7.2006)

Weiter Forderungen von der Ruckhalde kommen von der Sektion St.Gallen/Appenzell des VCS, die eine weitgehend autofreie Siedlung an der Ruckhalde vorschlägt. Diese Vision wird am Mittwoch von Samuel Bernhard vom VCS Schweiz vertreten. Und dann sind da auch noch die Familiengärtnerinnen und Familiengärtner, die sich durch die geplante Überbauung nicht aus ihrem kleinen Paradies vertreiben lassen wollen. Sie fordern, dass ihre Gärten in die neue Wohnsiedlung integriert werden. Ihre Stimmen wird man am Mittwoch in einer Woche wohl aus dem Publikum hören.

Mittwoch, 18. August - 15:25 Uhr

Ortsbürgergemeinde St.Gallen besetzt wichtigen Chefposten: Neuer Direktor der Heime wird Mario Gnägi

(pd/vre) Mario Gnägi heisst bei der St.Galler Ortsbürgergemeinde der neue Direktor der Heime. Der derzeitige Klinikdirektor des Reha-Zentrums Valens tritt seine Aufgabe am 1. Dezember an. Der langjährige Direktor Robert Etter geht gemäss Mitteilung vom Mittwoch per Ende Jahr in Pension. Sein Abgang nutzt die Ortsbürgergemeinde zur Reorganisation ihres Kompetenzzentrums «Gesundheit und Alter». Die Schwerpunkte «Heime» und «Geriatrische Klinik» erhalten je eine eigene Direktion.

Mario Gnägi wird per 1. Dezember neuer Direktor der Heime und Residenzen der Ortsbürgergemeinde St.Gallen.

Mario Gnägi wird per 1. Dezember neuer Direktor der Heime und Residenzen der Ortsbürgergemeinde St.Gallen.

Bild: PD

Das Kompetenzzentrum «Gesundheit und Alter» der Ortsbürgergemeinde ist schweizweit einzigartig. Es liegt in einem Park in der östlichen St.Galler Innenstadt und umfasst ein breites Angebot an Altersmedizin und Langzeitpflege. Insgesamt sind rund 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Geriatrischen Klinik, dem Alterswohnsitz Bürgerspital (Alters- und Pflegeheim) sowie der Altersresidenz Singenberg tätig. Im Schwerpunkt Heime betreuen 250 Angestellte rund 240 Bewohnerinnen und Bewohner.

Mittwoch, 18. August - 15:03 Uhr

Krach auf dem Dach: St.Galler Rockband Catalyst spielt Konzert auf einer Dachterrasse in der St.Galler Altstadt

(sab/vre) Es war 1969, als The Beatles ihren allerletzten Liveauftritt gaben – auf einem Dach mitten in London. Das Konzert war nicht angekündigt, bloss Passanten und Schaulustige kamen in den Genuss. Bis schliesslich immer mehr Publikum kam und die Polizei einschritt.

Die Rockband Catalyst im Juni in Aktion auf einem Dach in der St.Galler Altstadt.

Die Rockband Catalyst im Juni in Aktion auf einem Dach in der St.Galler Altstadt.

Bild: Sandro Büchler (11.6.2021)

In die Fussstapfen des berühmten Quartetts tritt die St.Galler Rockband Catalyst. Im Juni nahm sie auf einer Dachterrasse in der St.Galler Innenstadt – mit Sicht auf die Kathedrale – ein Livevideo ihres Songs «Church On A Beach» auf. Im Gegensatz zum Beatles-Dachkonzert, das im Januar mit Wintermänteln stattfand, spielten Catalyst an einem heissen Nachmittag, bei drückendem Sonnenschein. Der Energie des Duos tat das keinen Abbruch.

Wie beim Original vor über 50 Jahren war der Auftritt der St.Galler und der Dreh nicht angekündigt. Und es war laut, Nachbarn und Passanten schauten verwundert. Schliesslich riefen die Gitarren- und Schlagzeugklänge am frühen Abend auch noch Polizei auf den Plan.

Catalyst vor den St.Galler Domtürmen.

Video: Catalyst

Jetzt hat das Onlinemusikmagazin «Artnoir» das erste von drei Videos des Auftritts veröffentlicht. Dies als Vorgeschmack auf das Album «A Normal Day», das am 8. Oktober erscheinen wird.

Mittwoch, 18. August - 12:20 Uhr

Grundstein für neues Hotel neben Villa Wiesental gelegt: Wetter und Deponieprobleme verzögern Aushub der Baugrube um etwa zwei Wochen

(vre) Am Mittwochvormittag hat das Bauprojekt auf dem Areal rund um die Villa Wiesental hinter dem St.Galler Hauptbahnhof einen weiteren Meilenstein erreicht: Der Grundstein für den Hotelneubau wurde gelegt. Das schmale und hohe Gebäude kommt zwischen die alte Villa und das Geschäftshaus St.Leonhard zu stehen. Es soll - zusammen mit der Villa, die für Büronutzungen saniert und hergerichtet wird - im Frühling 2023 bezugsbereit sein.

Stadtpräsidentin Maria Pappa (vorne links) schaufelt an der Grundsteinlegung fürs neue Hotel neben der Villa Wiesental fleissig mit.

Stadtpräsidentin Maria Pappa (vorne links) schaufelt an der Grundsteinlegung fürs neue Hotel neben der Villa Wiesental fleissig mit.

Bild: Michel Canonica
(18.8.2021)

Das Neubauprojekt hat leichte Verspätung. Das «extrem nasse» Wetter sowie Probleme mit dem Aushub aufgrund des Platzmangels in den regionalen Deponien haben die Arbeiten verzögert. Die Baugrube ist noch etwa zwei Meter zu wenig tief. Trockenes Wetter vorausgesetzt soll sie aber die richtige Tiefe in etwa zwei Wochen erreicht haben. Auf den Termin der Fertigstellung dürfte das keine Auswirkungen haben. Gesamtprojektleiter Markus Bänziger zeigte sich an der Grundsteinlegung zuversichtlich, dass die Verspätung im Laufe der Bauzeit wieder aufgeholt werden kann.

Der ehemalige Stadtpräsident Thomas Scheitlin: Er freute sich am Mittwoch über die Grundsteinlegung auf dem Areal Wiesental. Das Thema beschäftigte auch ihn politisch während vielen Jahren.

Der ehemalige Stadtpräsident Thomas Scheitlin: Er freute sich am Mittwoch über die Grundsteinlegung auf dem Areal Wiesental. Das Thema beschäftigte auch ihn politisch während vielen Jahren.

Bild: Michel Canonica
(18.8.2021)

Das Projekt auf dem «Areal Wiesental» hat eine lange Vorgeschichte. Dies wegen der langen Diskussionen darüber, ob man die hier stehende alte Villa abbrechen darf. Das aktuelle Projekt wird vom Generalunternehmer HRS realisiert. Dies für die Aurora-Anlagestiftung, die zu 100 Prozent der Pensionskasse St.Gallen gehört. Das Vorhaben besteht aus einem Hotelneubau mit rund 100 Zimmern und aus der Sanierung der Villa für eine repräsentative Büronutzung. Die Kosten für Neubau und Villenrenovation werden auf 31,5 Millionen Franken geschätzt.

Mittwoch, 18. August - 9:00 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 339 neue Fälle und ein starker Anstieg der Spitaleinweisungen

(SK/vre) Der Kanton St.Gallen meldet in seinem Internetauftritt für Dienstag 339 neue Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 45'750 Personen im St.Gallischen mit dem Coronavirus angesteckt. Auch am Dienstag wurde kein Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten verharrt damit bei 720.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Dienstag, 17. August, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Dienstag, 17. August, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Neben der hohen Zahl von Neuansteckungen fällt aber auch auf, dass die Zahl der Spitaleinweisungen in Zusammenhang mit Covid-19 im St.Gallischen seit dem Wochenende einen Sprung nach oben gemacht haben. Sie sind jetzt auf dem Niveau von Anfang Mai. Am Sonntag lagen 25 Personen wegen des Coronavirus im Spital, am Montag waren es 43 und am Dienstag 58. Am Dienstagabend befanden sich 13 Personen auf einer Intensivstation; zehn von ihnen wurden künstlich beatmet.

Hospitalisationen im Kanton St.Gallen in Zusammenhang mit Covid-19 seit dem 1. Mai.

Hospitalisationen im Kanton St.Gallen in Zusammenhang mit Covid-19 seit dem 1. Mai.

Grafik: Fachstelle Statistik Kanton SG

Entsprechend dem steigenden Trend bei den Neuansteckungen steigen auch die Inzidenzwerte im Kanton St.Gallen: Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Dienstagabend bei 242 (Montag: 214), die 14-Tage-Inzidenz bei 386 (Montag: 329). Diese Werte bezeichnen die Zahl der neuen Coronafälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Mittwoch, 18. August - 8:17 Uhr

Im Areal Bach wird am Samstag die Balkontomate gefeiert: Mit eigenem Gemüse einen konkret Beitrag gegen den Klimawandel leisten

(pd/vre) In den vergangenen Jahren hat der Trend des Urban Gardening, des Gärtnerns in der Stadt, auch in St.Gallen Fuss gefasst. Mit einem Fest zu Ehren der Balkontomate im Areal Bach hinter dem Bahnhof St.Fiden will der Verein «Es wird.» am kommenden Samstag diese Art des Gartenbaus fördern. Von 12 bis 17 Uhr werden gemäss Mitteilung in Workshops, mit einem bunten Unterhaltungsprogramm und einer Podiumsdiskussion urbane Möglichkeiten des eigenen Gemüseanbaus thematisiert. Zudem werden Urban-Gardening-Angebote in und um St.Gallen vorgestellt.

Urban Gardening, das Gärtnern im städtischen Siedlungsgebiet, hat in den vergangenen Jahren auch in St.Gallen zunehmend Anhängerinnen und Anhänger gefunden. Im Bild Hochbeete mit Gemüse und Kräutern.

Urban Gardening, das Gärtnern im städtischen Siedlungsgebiet, hat in den vergangenen Jahren auch in St.Gallen zunehmend Anhängerinnen und Anhänger gefunden. Im Bild Hochbeete mit Gemüse und Kräutern.

Bild: PD

Das Festival «Solanum Solario» (der lateinische Name der Balkontomate) ist Teil des Projekts «Mehr Grün in der Stadt», das von der Stadt St.Gallen unterstützt wird. Ziel dieser Initiative ist es, für das Thema Grün in der Stadt zu sensibilisieren und Wissen zu vermitteln, um Massnahmen zur Klimaverbesserung umsetzen zu können. So sollen der breiten Öffentlichkeit etwa die Vorteile des eigenen Gemüses gegenüber weit transportierten Produkten aufgezeigt werden.

Details zum Programm des Festivals «Solanum Solario» vom Samstag finden sich im Internetauftritt der Organisatoren oder auch auf Facebook.

Mittwoch, 18. August - 7:47 Uhr

Sonntagsvortrag im Historischen und Völkerkundemuseum: Was Napoleon und sein Ägyptenfeldzug mit der Mumie von Schepenese zu tun haben

(pd/vre) Am Anfang der europäischen Begeisterung fürs alte Ägypten im 19. Jahrhundert stand ein französischer Feldzug von 1798 bis 1801. Das Unternehmen, das letztlich ziemlich kläglich scheiterte, wurde 1798/99 vom späteren Kaiser Napoleon Bonaparte geführt. Wissenschafter, die das französische Expeditionsheer begleiteten, waren erfolgreicher als die Soldaten: Sie legten mit ihrer Arbeit den Grundstein für die spätere Ägyptologie. Sie lösten im 19. Jahrhundert eine europaweite Begeisterung fürs alte Ägypten aus. Davon zeugen auch die rund vierzig altägyptischen Sammlungen an Schweizer Museen.

Die ägyptische Mumie Schepenese während Untersuchungen von Wissenschaftern in der Stiftsbibliothek St.Gallen.

Die ägyptische Mumie Schepenese während Untersuchungen von Wissenschaftern in der Stiftsbibliothek St.Gallen.

Bild: Urs Bucher
(12.6.2013)

Am kommenden Sonntag, 11 Uhr, lädt die Ägyptologin Alexandra Küffer am Historischen und Völkerkundemuseum St.Gallen zu einem virtuellen Rundgang durch diese Sammlungen ein. In ihrem Vortrag im Rahmen der Ausstellung «Entdeckungen – Highlights der Sammlung» stellt sie die interessantesten Exponate samt ihrer Geschichte vor. Im Vordergrund stehen dabei Ostschweizer Sammlungen. Zur Sprache kommt auch die Ausstattung des Sarges von Schepenese, deren Mumie sich heute in der Stiftsbibliothek befindet. Die Teilnehmerzahl für die Veranstaltung vom Sonntag ist begrenzt. Eine Anmeldung ist unter 071'242’06’42 möglich.

Mittwoch, 18. August - 7:25 Uhr

LC Brühl Leichtathletik ehrt heute «seine» Olympiateilnehmerinnen Salomé Kora und Aauri Bokesa

(pd/vre) Landauf, landab ehren dieser Tage Sportvereine «ihre» Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Olympischen Spielen von Tokio. Heute Mittwoch tut dies auch der LC Brühl Leichtathletik. Um 17.30 Uhr werden gemäss Mitteilung die Olympionikinnen Salomé Kora und Aauri Bokesa im Stadion Neudorf empfangen. Dies zum Trainingsbeginn von Nachwuchsathletinnen und Nachwuchsathleten. Mit von der Partie wird auch eine Vertretung der Stadtregierung sein.

Salomé Kora (links) und Aauri Bokesa werden heute vom LC Brühl Leichtathletik für ihre Olympiateilnahme geehrt.

Salomé Kora (links) und Aauri Bokesa werden heute vom LC Brühl Leichtathletik für ihre Olympiateilnahme geehrt.

Bild: LCB/Urs Siegwart

Salomé Kora startete in Tokio über 100 Meter und mit der 4x100-Meter-Staffel. In der ersten Disziplin konnte sie nicht an ihre persönliche Bestleistung von 11.12 Sekunden heranzulaufen. Mit 11.25 Sekunden verpasste sie den Halbfinal knapp. Zusammen mit Riccarda Dietsche, Ajla del Ponte und Mujinga Kambunji lief es Kora bei der Staffel besser: Im Final schaute mit 42.08 Sekunden zwar keine Medaille heraus, aber doch der ausgezeichnete vierte Platz. In den Vorläufen hatten die vier Athletinnen zuvor mit 42.05 Sekunden Schweizer Rekord gelaufen.

Für Spanien trat in Tokio die Brühlerin Aauri Bokesa an. Sie nahm damit bereits zum dritten Mal an Olympischen Spielen teil. Sie ging über 400 Meter und mit der spanischen 4x400-Meter-Mixed-Staffel an den Start. Mit der Staffel reichte es zwar nicht für den Final, die Zeit von 3:13.29 Minuten bedeutet aber einen neuen spanischen Rekord. Über 400 Meter qualifizierte sich Bokesa fürs Halbfinale und konnte dort mit einer Zeit von 51.57 Sekunden ihre persönliche Bestleistung von 2014 klar verbessern.

Dienstag, 17. August - 16:10 Uhr

ERGÄNZT MELDUNG VON 12:45 UHR - Nach Feuerwehreinsatz an der Rosenbergstrasse: Mieter lag schon einmal mit einer Zigarette im Bett

(vre) Der Feuerwehreinsatz vom Montagabend an der Rosenbergstrasse hat bei einer Leserin des ST.GALLER STADT-TICKER Erinnerungen geweckt: Am Montagabend hatte in einer Dachwohnung an der Rosenbergstrasse hinter dem Bahnhof St.Gallen ein Deckbett gebrannt. Dies nachdem der Mieter im Bett geraucht hatte. Unter ähnlichen Umständen hatte es im gleichen Haus schon im März 2019 gebrannt: Damals war der Mieter der gleichen Wohnung am Mittag mit einer Zigarette eingeschlafen.

Die Meldung über den ersten Brand in der Dachwohnung an der Rosenbergstrasse vom 27. März 2019 im Internetauftritt der Stadt.

Die Meldung über den ersten Brand in der Dachwohnung an der Rosenbergstrasse vom 27. März 2019 im Internetauftritt der Stadt.

Screenshot: Stadt SG

Beide Male hatte der Mieter Glück: Am Montagabend wie vor zweieinhalb Jahren erwachte er rechtzeitig und konnte das in Brand geratene Bettzeug selber in der Dusche löschen. Verletzt wurde beide Male niemand; der Schaden war minim und beschränkte sich aufs ruinierte Bettzeug. Rauchen im Bett, so warnen Fachleute im Internet, ist aber sehr gefährlich. Dadurch entstehen nämlich immer wieder Brände, die für die Raucherin oder den Raucher tödlich ausgehen können.

Mit viel Glück wurde beim Brand vom Montagabend wiederum nur ein Teil des Bettzeugs in Mitleidenschaft gezogen.

Mit viel Glück wurde beim Brand vom Montagabend wiederum nur ein Teil des Bettzeugs in Mitleidenschaft gezogen.

Bild: Stadtpolizei SG (16.8.2021)

Für die Polizei sind die beiden Feuer trotz gleicher Ursache in relativ kurzem Abstand kein Thema. Wenn von jemandem in einer solchen Situation keine akute Gefahr für andere oder für sich selber ausgehe, falle es nicht in die Kompetenz der Polizei, Massnahmen zu ergreifen, sagt Dionys Widmer, Sprecher der Stadtpolizei St.Gallen, im Gespräch. Einziger Schritt sei, dass der Zwischenfall vom Montag an die Staatsanwaltschaft rapportiert werde. Das geschehe routinemässig, also immer nach so einem Ereignis.

Dienstag, 17. August - 14:27 Uhr

Auto rammt Velo von hinten: 56-Jähriger leicht verletzt

(kapo/vre) Am späten Montagnachmittag hat auf der Ringstrasse in Gossau ein Auto ein Velo von hinten gerammt. Dabei wurde der Zweiradfahrer gemäss Mitteilung der Kantonspolizei leicht verletzt. Er konnte allerdings vom Rettungsdienst vor Ort versorgt und musste nicht ins Spital eingeliefert werden. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden für rund 900 Franken.

Ein 23-Jähriger war am Montag, gegen 17.20 Uhr, mit seinem Auto und einer Mitfahrerin von Niederwil kommend in Gossau auf der Sonnen- in Richtung Ringstrasse unterwegs. Auf der Verzweigung Sonnen- und Ringstrasse übersah er das vortrittsberechtigte Velo eines 56-Jährigen. Das fuhr daher gegen das Hinterrad des Velos.

Dienstag, 17. August - 14:04 Uhr

49 Bier-Sommeliers erhalten ihre Diplome: Zwei Absolventinnen und vier Absolventen aus der Ostschweiz

(pd/vre) Eine ungewöhnliche Ausbildung abgeschlossen haben am vergangenen Wochenende auch sechs Personen aus der weiteren Region rund um St.Gallen: Heinz Lendenmann (St.Gallen), Daniel Dux (Nesslau), Martin Eggenberger (Rebstein), Jeannine Rempfler (Appenzell), Petra Schifferle (Schaan) und Dominik Sieber (Rebstein) konnten zusammen mit 43 anderen Absolventinnen und Absolventen ihr Diplom als Bier-Sommelier entgegennehmen. Zwei Seminare wurden gemäss Mitteilung in der Deutschschweiz und es im Tessin durchgeführt.

Die 49 frisch diplomierten Bier-Sommeliers feiern am Sonntag den Abschluss ihrer berufsbegleitenden Ausbildung.

Die 49 frisch diplomierten Bier-Sommeliers feiern am Sonntag den Abschluss ihrer berufsbegleitenden Ausbildung.

Bild: Gastro-Suisse
(16.8.2021)

Das Seminar «Der Schweizer Bier-Sommelier - Bier entdecken, verkosten und erfolgreich verkaufen» wurde im ersten Halbjahr 2021 bereits zum 29. Mal von Gastro-Suisse in enger Zusammenarbeit mit dem Schweizer Brauerei-Verband durchgeführt. Gastro-Suisse zeigt sich in der Mitteilung zur Diplomübergabe «sehr erfreut darüber, dass die Ausbildungen rund um das Bier sowohl im deutschen, französischen als auch im italienischsprachigen Teil der Schweiz beliebt sind».

Die Ausbildung zum Bier-Sommelier geschieht berufsbegleitend. Teilnehmerinnen und Teilnehmern lernen dabei alles Wichtige rund ums Bier. 49 Kandidaten haben in diesem Jahr die anspruchsvolle Abschlussprüfung erfolgreich bestanden. Die Bier-Sommeliers sollen nun ihr neuerworbenes Wissen in Restaurants und Bars, an Bier-Degustationen oder an anderen Anlässen weitergeben.

Details über die Ausbildung zum Bier-Sommelier wie auch Unterlagen für die Anmeldung zum nächsten Seminar finden sich im Internetauftritt von Gastro-Suisse.

Dienstag, 17. August - 12:45 Uhr

ERSETZT ERSTE MELDUNG VON 8:10 UHR - Kleine Ursache, grosse Wirkung: Mann löst durch Zigarette im Bett Feuer aus, kann es aber selber löschen

(stapo/vre) Sehr viel Glück hatte am Montagabend ein Mann im sechsten Stock eines Hauses an der Rosenbergstrasse in St.Gallen. Durch eine letzte Zigarette, die er vor dem Einschlafen im Bett rauchte, entstand ein Mottbrand, der auf die Bettdecke übergriff. Es gelang dem Mann dann allerdings diese in der Dusche selber zu löschen. Verletzt wurde gemäss Mitteilung der Stadtpolizei beim Zwischenfall niemand.

Das Aufgebot der Berufsfeuerwehr St.Gallen am Montagabend an der Rosenbergstrasse.

Das Aufgebot der Berufsfeuerwehr St.Gallen am Montagabend an der Rosenbergstrasse.

Bild: Sandro Büchler
(16.8.2021)

Auf den Mottbrand aufmerksam wurde die Feuerwehr durch den Anruf eines Passanten, der Rauch aus einem Dachfenster wahrgenommen hatte. Nach 22 Uhr standen daher an der Rosenbergstrasse Angehörige der Berufsfeuerwehr sowie der Kantons- und der Stadtpolizei im Einsatz. Bis zur Klärung der Situation wurde die Hauptstrasse hinter dem Hauptbahnhof St.Gallen sogar vorübergehend gesperrt. Einen Löscheinsatz leisten musste die Feuerwehr dann allerdings nicht mehr.

Verletzt wurde beim Aschenbecherbrand niemand. Die Bettdecke, die am Montagabend Feuer gefangen hatte, ist allerdings ruiniert.

Verletzt wurde beim Aschenbecherbrand niemand. Die Bettdecke, die am Montagabend Feuer gefangen hatte, ist allerdings ruiniert.

Bild: Stadtpolizei SG
(16.8.2021)

Zur Rauchentwicklung gekommen war es, nachdem ein 46-Jähriger am Montag, gegen 22 Uhr in seinem Bett eine Zigarette geraucht hatte. Den Stummel deponierte er im Aschenbecher, der neben ihm auf der Matratze lag und auch noch Papier enthielt. Im Schlaf stiess der Mann dann den Aschenbecher um und die Glut setzte seine Bettdecke in Brand. Zum Glück wachte der Mann dadurch auf und konnte die Decke in der Dusche löschen. Damit wurde niemand verletzt und einzig an der Bettdecke entstand Schaden.

Dienstag, 17. August - 11:22 Uhr

Platz auf den Strassen für die nächste Generation: Am Samstag findet in St.Gallen eine Velodemo für Kinder und Jugendliche statt

(pd/vre) Erstmals findet am kommenden Samstag in St.Gallen eine Velodemo speziell für Kinder und Jugendliche statt. Die sogenannte Kidical Mass («kindliche Masse» - siehe Infobox unten) ist eine Spielart der Critical-Mass-Bewegung, die in St.Gallen seit Sommer 2020 regelmässig auf die Strasse geht, um auf Veloanliegen aufmerksam zu machen. Die bewilligte Fahrt durch die St.Galler Innenstadt wird durch Einzelpersonen zusammen mit Vélorution und Pro Velo St.Gallen-Appenzell organisiert.

Am Samstag findet in der Stadt St.Gallen erstmals eine Velodemo speziell für Kinder und Jugendliche, eine sogenannte Kidical Mass, statt.

Am Samstag findet in der Stadt St.Gallen erstmals eine Velodemo speziell für Kinder und Jugendliche, eine sogenannte Kidical Mass, statt.

Bild: Marcin Obara/EPA (Warschau, 7.8.2021)

Treff für die Kidical Mass vom Samstag ist ab 14 Uhr auf dem Gallusplatz. Losgefahren wird um 14.30 Uhr. Gegen 16 Uhr soll der Velokorso auf der Kreuzbleiche ankommen. Dort wartet ein kleiner Zvieri sowie Musik von Simon Hotz. Der Veloumzug führt durch die St.Galler Innenstadt. Gefahren wird gemäss Mitteilung «in gemütlichem Tempo» auf einer rund fünf Kilometer langen Strecke. Begleitet wird die Kidical Mass – wie jede Demo - von der Stadtpolizei sowie von Mitgliedern von Vélorution.

Mit der Veranstaltung soll auf das Velo als Transportmittel aufmerksam gemacht werden. Wenn Kinder heute aufs Velo stiegen, seien sie auch morgen damit unterwegs, heisst es in der Mitteilung zur Aktion. Sie soll ein Zeichen dagegen setzen, dass derzeit die Velonutzung von Kindern und Jugendlichen in der Schweiz rückläufig ist. Dagegen müsse man Massnahmen ergreifen und die Strassen auch für Kinder in einen angenehmen und sicheren Ort verwandeln, fordern die Organisatorinnen und Organisatoren der ersten St.Galler Kidical Mass.

Protestbewegung

Konzentrierter Auftritt für Veloforderung

(vre) Critical Mass (englisch für «kritische Masse») ist eine weltweite Bewegung, bei der sich nicht motorisierte Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer (meist auf dem Velo) scheinbar zufällig und unorganisiert treffen. Durch gemeinsame Fahrten in Innenstädten wollen sie durch ihre Zahl und den konzentrierten Auftritt auf das Velo als Transportmittel aufmerksam machen.

Die erste Critical Mass genannte Aktion fand im September 1992 in San Francisco statt. Seit diesem Start treffen sich Velofahrerinnen und Velofahrer weltweit mehr oder weniger regelmässig zu gemeinsamen Fahrten durch Städte. In St.Gallen fand die erste Aktion der Critical Mass Ende Juli 2020 statt. Der Begriff stammt aus dem Dokumentarfilm «Return of the Scorcher» (1992) . Er erzählt von der Velokultur in China und den Niederlanden im Vergleich zu jener in den USA.

Kidical Mass («kindliche Masse») ist eine Spielform der Critical Mass. Dabei fahren möglichst viele Kinder und Jugendliche mit - auf irgendeiner Art Velo, dem Trottinett oder auch als Passagiere in Veloanhängern und im Lastenvelo. Das Tempo der Kidical Mass ist dem Alter von Teilnehmerinnen und Teilnehmern angepasst langsam. Am 19./20. September 2020 waren unter dem Motto «Platz da für die nächste Generation!» in über 100 Städten in Deutschland rund 22’000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Kidical Masses unterwegs.

Dienstag, 17. August - 9:35 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: Für Montag 246 neue Fälle und Sprung nach oben bei den Hospitalisationen gemeldet

(SK/vre) Der Kanton St.Gallen meldet in seinem Internetauftritt für Montag 246 neue Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 45'411 Personen im St.Gallischen mit dem Coronavirus angesteckt. Am Montag wurde hingegen kein Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten verharrt damit bei 720.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Montag, 16. August, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Montag, 16. August, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Derzeit liegen in St.Galler Spitälern in Zusammenhang mit Covid-19 43 Personen; am Sonntagabend waren es erst 25 gewesen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 214, die 14-Tage-Inzidenz bei 329. Diese Werte bezeichnen die Zahl der neuen Coronafälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Die Entwicklung der Coronafälle in den einzelnen Wahlkreisen gemessen an den neuen Fällen der vergangenen 14 Tage hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner (14-Tage-Inzidenz).

Die Entwicklung der Coronafälle in den einzelnen Wahlkreisen gemessen an den neuen Fällen der vergangenen 14 Tage hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner (14-Tage-Inzidenz).

Grafik: Fachstelle Statistik Kanton SG

Der Schwerpunkt der Coronapandemie im Kanton St.Gallen hat sich wieder verschoben. Gemessen an der 14-Tage-Inzidenz sind die Hotspots nun die «nördlichen» Wahlkreise Rheintal (449.17), Wil (393.90) und St.Gallen-Gossau (306.03). Knapp dahinter liegen Werdenberg (305.17) und Rorschach (293.72). Die Schlussgruppe besteht jetzt aus den «südlichen» Wahlkreisen See-Gaster (273.32), Sarganserland (265.18) und Toggenburg (250.90). Dies mit Stand am Sonntag, 15. August, um Mitternacht.

Dienstag, 17. August - 8:55 Uhr

Neues Sammelfahrzeug für die St.Galler Grüngutabfuhr: Beschafft wurde erstmals ein Elektrolastwagen

(sk/vre) Die Entwicklung der Stadtsanktgaller Grüngutabfuhr mit einer steigenden Zahl von Abos und grösseren Sammelmengen macht den Einsatz eines zweiten Sammelfahrzeugs notwendig. Ab nächster Woche setzt Entsorgung St.Gallen dafür ein weiteres mit Spezialaufbau ausgerüstetes Fahrzeug ein. Die Besonderheit an diesem Lastwagen: Es wird vollumfänglich elektrisch betrieben.

Der neue Elektrolastwagen für die Stadtsanktgaller Grüngutabfuhr auf dem Klosterplatz.

Der neue Elektrolastwagen für die Stadtsanktgaller Grüngutabfuhr auf dem Klosterplatz.

Bild: Entsorgung SG

Der Einsatz des Elektrolastwagens macht die Grüngutabfuhr noch umweltschonender. Möglich ist er aufgrund der technischen Entwicklung der vergangenen Jahre. Mehrere Elektromotoren stellen den Antrieb der beweglichen Teile des Fahrzeugs (Räder, Drehtrommel und so weiter) sicher. Die Motorenleistung für den Antrieb des Chassis beträgt 500 Kilowatt oder 680 PS. Eine Lithium-Ionen-Hochvoltbatterie mit einer Kapazität von 255 Kilowattstunden liefert die nötige Energie.

Mit den Spezialfahrzeugen der Grüngutabfuhr werden nicht nur die Container der Abonnentinnen und Abonnenten geleert. Im gleichen Arbeitsgang werden diese Container gemäss Newsletter des städtischen Entsorgungsamtes auch noch gereinigt. Dies mit Wasser aus einem wärmeisolierten Spezialtank auf dem Lastwagen. Das Wasser dafür wird - ebenfalls umweltschonend - mit Abwärme aus der KVA im Sittertobel aufgeheizt.

Leerung von Grüngutcontainern mit dem ersten, dieselbetriebenen Sammelfahrzeug der Stadtsanktgaller Grünabfuhr.

Leerung von Grüngutcontainern mit dem ersten, dieselbetriebenen Sammelfahrzeug der Stadtsanktgaller Grünabfuhr.

Bild: Ralph Ribi
(17.10.2018)

Der Kauf des Elektrolastwagens ist im Vergleich zum ersten Grüngut-Sammelfahrzeug mit Dieselmotor rund 57 Prozent teurer. Das neue Fahrzeug wird aber tiefere Betriebskosten verursachen; die Gesamtkosten sollen nach rund zwölf Jahren ausgeglichen sein. Das Stadtparlament hat im Juni 2020 den Zusatzkredit von 294'000 Franken für die Beschaffung des E-Lasters gutgeheissen. Zusätzlich hat der Stadtrat dafür einen Beitrag von 150'000 Franken aus dem städtischen Energiefonds gesprochen.

Grünabfuhr

Aus organischen Abfällen wird Biogas

(sk/vre) Seit 2017 wird in der Stadt St.Gallen Grüngut separat gesammelt. Der Stadtrat wollte ursprünglich aus Kostengründen darauf verzichten, das Parlament hat ihn dann aber per Vorstoss mit der Einführung der Grünabfuhr beauftragt. In den vergangenen Jahren hat sich das Konzept zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. So ist die Sammelmenge aus den inzwischen rund 11'000 angeschlossenen Haushalten auf nahezu 2'000 Tonnen pro Jahr gestiegen.

Im Sammelfahrzeug wird das Grüngut nicht gepresst, sondern mit einer Drehtrommel verdichtet. Das System auf dem Lastwagen ist dicht, damit weder Säfte noch Gerüche austreten können. Die in der Stadt eingesammelten Grünabfälle werden vorerst in Grossmulden zwischengelagert und dann mit Sammeltransporten zum Vergärungswerk nach Niederuzwil transportiert. Hier entsteht aus den Abfällen Biogas und Dünger. Das Biogas wird von den St.Galler Stadtwerke übernommen.

Montag, 16. August - 21:21 Uhr

Internationaler Tag der Bratwurst: Auch in St.Gallen wurde spontan und auf private Initiative hin gefeiert - auf dem Bratwurstplatz natürlich

(vre) Am 16. August ist internationaler Tag der Bratwurst. Ohne Witz! Der Tag wird vor allem in den USA und in Deutschland begangen, war aber am Montagabend auch in der Stadt St.Gallen Anlass für eine spontane kleine Feier in der südlichen Altstadt. Auf dem Bratwurstplatz, der speziell für diesen Tag umbenannten Kreuzung von Gallus- und Berneggstrasse, Wassergasse sowie Oberem Graben, gab's fürs Gallusplatz-Quartier sowie für Passantinnen und Passanten eine Gratisbratwurst vom Grill.

Die Zwischenverpflegung für die Party zum internationalen Tag der Bratwurst in St.Gallen liegt auf dem Grill...
12 Bilder
...und findet reissenden Absatz.
Guten Appetit!
Auch nichts ahnende Passantinnen und Passanten kamen am Montagabend am Eingang der Gallusstrasse zu einer Gratis-Bratwurst.
Spontanparty zum internationalen Tag der Bratwurst: Zusammenstehen und über Gott und die Welt plaudern.
Viel Arbeit für den Grillmeister.
Für den diesjährigen Tag der Bratwurst wurde am Eingang ins Klosterviertel eine Kreuzung in Bratwurstplatz umgetauft.
Die übergrosse Kunststoff-Bratwurst über dem Eingang der Gallusstrasse.
Der Grillmeister erklärt die Hintergründe fürs Kunstwerk.
Auch der Buschauffeur bekäme eine Wurst - wenn er denn hätte halten und eine Pause machen können.
An einem Gartenzaun wird mit Bildern und Bratwurstgirlande die Kunstaktion mit der grossen Bratwurst erklärt.
Der Bratwurstplatz mit der hängenden Riesenwurst von oben.

Die Zwischenverpflegung für die Party zum internationalen Tag der Bratwurst in St.Gallen liegt auf dem Grill...

Bild: Sandro Büchler (16.8.2021)

Hinter der Aktion, die bei Besucherinnen und Besuchern gut ankam, steckt der anonyme Künstler R. Er hatte 2020 mit einer 15 Kilogramm schweren Glasfaser-Bratwurst auf Drei Weieren Diskussionen ausgelöst. Die Wurst war als Symbol dafür gedacht, dass mit der Coronakrise Kunstschaffenden, Vereinen und einem Teil des Gewerbes das Wasser bis zum Hals stehe. Seit Anfang Jahr hängt die nachts beleuchtete Bratwurst über der Gallusstrasse am Eingang zur südlichen St.Galler Altstadt.

Unter ihr fand nun am Montagabend die Spontanparty aus Anlass des internationalen Tages der Bratwurst statt. Der anonyme Organisator liess gratis und franko 100 Bratwürste der Metzgerei Bechinger verteilen. An geladene Gäste, an die Nachbarschaft, an Passantinnen und Passanten. Die Geste kam gut an. Ebenso die Enthüllung einer inoffiziellen Namenstafel: Neu heisst die Kreuzung unterhalb des Einstein-Kongresszentrums Bratwurstplatz - mindestens am internationalen Tag der Bratwurst.

Montag, 16. August - 17:37 Uhr

Im September startet Peach Weber seine 16. Tournee durch die Schweiz: «Gäxplosion» gastiert am 26. Oktober in der St.Galler Tonhalle

Peach Weber kommt im Oktober mit seinem 16. Programm «Gäxplosion» nach St.Gallen.

Peach Weber kommt im Oktober mit seinem 16. Programm «Gäxplosion» nach St.Gallen.

Bild: Britta Gut
(19.10.2020)

(pd/vre) Diesen September startet Peach Weber seine 16. Tournee quer durch die Schweiz. Dabei wird der Schweizer Meister des Kalauers das Konzept, das 15 Mal Erfolg hatte, beibehalten. Peach Weber wird sich im Programm «Gäxplosion» nämlich mit Gedichten, Liedern und Gäx präsentieren. Er gastiert auch in der Region St.Gallen: Am 25. Oktober, 20 Uhr, tritt er im Pentorama in Amriswil auf, am 26. Oktober, 20 Uhr, ist er in der St.Galler Tonhalle zu sehen.

Der Vorverkauf für die neuste Tournee von Peach Weber ist bereits eröffnet. Tickets sind erhältlich an Poststellen, bei Manor und Coop-City sowie im Internet unter www.ticketcorner.ch erhältlich.

Montag, 16. August - 17:15 Uhr

Schweizer Performancepreis wird in St