ST.GALLER STADT-TICKER: Meldungen vom 11. bis 18. August 2020

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Dienstag, 18. August - 18:23 Uhr

Vier aus Stadt und Region bewerben sich für eine Gastro-Krone

(pd/vre) Zum 17. Mal wird dieses Jahr der grösste Publikumspreis für die Gastronomie der Schweiz verliehen: die Gastro-Awards von Best of Swiss Gastro. 145 von 208 angemeldeten Betrieben sind schweizweit für die nächste Phase der Beurteilung nominiert. Darunter sind vier aus der Region, nämlich «1733 - Restaurant & Weinbar» (St.Gallen, Kategorie «Bar&Lounge»), «Osteria San Gallo» (St.Gallen, «International»), «Rockstar Cafe» (Rorschach, «Coffee&Bistro») sowie das «Restaurant Atticum» (Tübach, «Trend»).

Die vor den Sommerferien neu eröffnete «Osteria San Gallo» an der Schwertgasse 1 bewirbt sich bei Best of Swiss Gastro um einen Award in der Kategorie «International».

Die vor den Sommerferien neu eröffnete «Osteria San Gallo» an der Schwertgasse 1 bewirbt sich bei Best of Swiss Gastro um einen Award in der Kategorie «International».

Bild: Ralph Ribi (30.6.2020)

Die 145 Betriebe in acht Kategorien von «Fine Dining» über «Trend» bis hin zu «On the Move» oder «Bar&Lounge» können vom Publikum ab sofort bis zum 18. Oktober bewertet werden. In die Schlussbeurteilung fliesst das Resultat dieses Votings genau so ein, wie die Noten, die eine Fachjury verteilt. Gekrönt werden die neuen Gastro-Helden am 16. November an einem Galaabend.

Zum Internetauftritt von Best of Swiss Gastro.

Dienstag, 18. August - 17:49 Uhr

Grosser Auftritt auf dem Bärenplatz: SVP startet mit Kinderfestkleid, Fotobox und Lastwagen in den Wahlherbst

(vre) Auch die SVP der Stadt St.Gallen befindet sich seit dem Wochenende im Wahlkampf: Die Kandidierenden der Partei hatten ihren grossen Auftritt am vergangenen Freitag auf dem Bärenplatz. In Szene gesetzt wurde dort vor allem auch Stadtratskandidatin Karin Winter-Dubs.

Wahlkampfauftakt der SVP auf dem Bärenplatz.
3 Bilder
SVP-Stadtratskandidatin Karin Winter-Dubs: Original vorne, überlebensgrosse Kartonfigur hinten.
Ein Selfie mit der Stadtratskandidatin.

Wahlkampfauftakt der SVP auf dem Bärenplatz.

Bilder: PD (14.8.2020)

Sie war einmal in Form einer lebensgrossen Kartonfigur im Kinderfestkleid präsent. Zum andern prangte ihr Porträt auf einem zum Wahlkampfmobil umfunktionierten Lieferwagen. Und drittens konnte man sich auf dem Bärenplatz noch zusammen mit der Kandidatin (oder Kandidierenden fürs Stadtparlament) in natura ablichten lassen.

Auch die Wahlziele der SVP sind klar: Sie will mit Karin Winter-Dubs endlich den Sprung in die St.Galler Stadtregierung schaffen. Diese Ziel rennt die Partei erfolglos seit nunmehr zwanzig Jahren hinterher. Ob's diesmal mit der allerersten SVP-Stadtratskandidatur einer Frau klappt? Im Stadtparlament will die SVP ihre Delegation mit derzeit neun Sitzen um ein Mandat verstärken. Zudem will die Partei drittstärkste Kraft im Parlament hinter SP (18 Sitze) und FDP (12 Sitze) werden.

Dienstag, 18. August - 17:17 Uhr

Flohmarkt St.Mangen erneut abgesagt: Auch der Anlass von Ende August fällt den strengen Anti-Corona-Regeln zum Opfer

(pd/vre) Auch am 29. August findet in der Stadt St.Gallen der traditionelle Samstagsflohmarkt zu St.Mangen nicht statt. Die aktuelle Lage mit dem Coronavirus und die strengen Auflagen für solche Veranstaltungen haben die Organisatoren erneut veranlasst, den Markt abzusagen.

Am ersten Samstag im Monat findet in St.Gallen traditionellerweise ein Flohmarkt auf dem Gallusplatz, am letzten Samstag jeweils im St.-Mangen-Quartier statt.

Am ersten Samstag im Monat findet in St.Gallen traditionellerweise ein Flohmarkt auf dem Gallusplatz, am letzten Samstag jeweils im St.-Mangen-Quartier statt.

Bild: Reto Voneschen (3.7.2010)

Es sei zudem zu befürchten, dass es auch bei den beiden letzten Terminen dieses Jahres von Ende September und Ende Oktober eine Absage geben könnte, heisst es in einem Schreiben an Markthändlerinnen und Markthändler. Infos, wie es mit den Flohmärkten im St.-Mangen-Quartier weitergeht, finden sich auf der Webseite des Quartiervereins.

Dienstag, 18. August - 16:46 Uhr

FDP startet mit klaren Zielen in den Wahlkampf: Stadtpräsidium verteidigen und einen Sitz im Parlament zulegen

Die FDP-Kandidierenden für Stadtregierung und Stadtparlament auf dem speziell für den städtischen Wahlherbst kreierten Leiterlispiel.

Die FDP-Kandidierenden für Stadtregierung und Stadtparlament auf dem speziell für den städtischen Wahlherbst kreierten Leiterlispiel.

Bilder: PD (15.8.2020)

(pd/vre) Am vergangenen Samstag ist auch die FDP der Stadt St.Gallen mit einem Kickoff, wie das heute heisst, in den Wahlherbst gestartet. Zu Wort kamen Noch-Stadtpräsident Thomas Scheitlin und Mathias Gabathuler, der nach dem Willen der FDP seine Nachfolge antreten soll.

Zu Wahlkampf und zu Wahlzielen sprachen ein Vertreter der Jungfreisinnigen sowie Felix Keller, FDP-Fraktionspräsident im Stadtparlament. Die Ziele sind ehrgeizig und klar: Die Freisinnigen wollen das Stadtpräsidium und gleichzeitig ihren Sitz im Stadtrat verteidigen. Im Stadtparlament wollen sie zu den bisher zwölf Sitzen ein 13. Mandat dazugewinnen.

Mit speziellem Wahlvehikel unterwegs: Mathias Gabathuler soll für die FDP am 27. September das St.Galler Stadtpräsidium verteidigen.

Mit speziellem Wahlvehikel unterwegs: Mathias Gabathuler soll für die FDP am 27. September das St.Galler Stadtpräsidium verteidigen.

Dienstag, 18. August - 16:26 Uhr

Jugendinformation der Stadt St.Gallen wird volljährig: Tag der offenen Tür und eine App zum Jubeltag

(sk/vre) Die Jugendinformation «Tipp» feiert am kommenden Samstag in St.Gallen ihr 20-jähriges Bestehen. Die Einrichtung lädt einerseits ein zum Tag der offenen Türe ein. Dabei kann das Haus an der Katharinengasse 16 besichtigt werden. In seinen Räumen werden die Aufgaben und Angebote des «Tipp» vorgestellt und wird die spannende Geschichte des Hauses erzählt, in dem der allererste Jugendtreff der Stadt untergebracht war.

20 Jahre Jugendinformation «Tipp» wird mit einem Tag der offenen Türe und der Lancierung einer Jugend-App gefeiert.

20 Jahre Jugendinformation «Tipp» wird mit einem Tag der offenen Türe und der Lancierung einer Jugend-App gefeiert.

Bild: Christof Schürpf/KEY (9.11.2016)

Weiter ist den ganzen Samstag im Erdgeschoss der Katharinengasse 16 «Radio 9000» im Einsatz. Zudem befindet sich hier eine Game-Lounge, in der neue Computerspiele ausprobiert werden können. Daneben ist gemäss Mitteilung der Imagefilm der städtischen Dienststelle «Kinder, Jugend und Familie» zu sehen und ein Verpflegungspavillon bietet Essen und Trinken an.

Das 20-Jahr-Jubiläum des «Tipp» ist auch Startschuss für die neue Jugend-App der Stadt St.Gallen. Sie soll der Information und Unterhaltung von Jugendliche dienen. Zu finden sind darauf News, Informationen und Angebote der Jugendinformation. Beim «Tipp» erhalten Jugendliche Antworten auf Fragen aus vielen Lebensbereichen. Er berät zudem Jugendliche bei Problemen oder Schwierigkeiten.

Zur Stadtsanktgaller Jugendinformation «Tipp» im Internet.

Dienstag, 18. August - 15:59 Uhr

«Team orange» startet in den Wahlkampf: CVP sammelt Ideen und Anregungen für die Stadt der Zukunft

(pd/vre) Langsam gilt's ernst: In sechs Wochen werden in St.Gallen die fünfköpfige Stadtregierung und das 63-köpfige Parlament neu gewählt. Nachdem die Juso den Schritt bereits Anfang der vergangenen Woche getan hatten, starteten am vergangenen Freitag und Samstag auch grössere Parteien in den Wahlkampf. Darunter die CVP.

Die CVP startet in der Marktgasse in den Wahlherbst.
6 Bilder
Stadtratskandidatin Trudy Cozzio im Gespräch mit «dem Volk».
Grafikerin Gabriela Manser mit einer Passantin.
Ideen und Anregungen für die Stadt der Zukunft künstlerisch verarbeitet.
Was das St.Gallen der Zukunft bieten muss.
: «Familienföteli» der Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfer der CVP.

Die CVP startet in der Marktgasse in den Wahlherbst.

Bilder: PD (15.8.2020)

Sie präsentierte sich am Samstag mit Stadtratskandidatin Trudy Cozzio sowie 29 Kandidatinnen und Kandidaten in der Marktgasse. Dabei wurden Ideen und Anregungen für die Gallusstadt der Zukunft gesammelt und von Grafikerin Gabriela Manser zu einem Gemälde verarbeitet. Die CVP Stadt St.Gallen, so heisst es in einer Mitteilung, «ist mit dem kreativen und aussagekräftigen Endresultat sehr zufrieden». Das «bevölkerungsnahe Kunstwerk» soll im Wahlkampf immer wieder auftauchen.

Dienstag, 18. August - 14:25 Uhr

Corona-Situation im Kanton St.Gallen: Neun neue Infektionen am Montag, ein neuer Todesfall am Wochenende

(SK/vre) Im Kanton St.Gallen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle erneut leicht gestiegen. Am Montag fielen nach kantonalen Angaben im Internet neun Tests positiv aus. Damit gibt es im St.Gallischen 1154 bestätigte Coronafälle. Die Zahl der Toten durch den Virus hat ebenfalls zugenommen: Am Wochenende ist eine Person am Virus gestorben; die Gesamtzahl der Todesfälle im Kanton liegt damit bei 41.

Die neuen Fälle vom Montag im Detail:

St.Galler Coronastatistik

Stand: 20.8.2020, 24 Uhr
Ort neue Fälle Fälle letzte 14 Tage
Kanton St.Gallen 15 149
Wahlkreise
St.Gallen-Gossau 7 64
Rorschach 0 5
Rheintal 1 21
Werdenberg 0 9
Sarganserland 0 18
See-Gaster 2 14
Toggenburg 3 6
Wil 2 12
Dienstag, 18. August - 13:45 Uhr

Tschutten in Zeiten von Corona: Am Mittwoch spielt der SC Brühl nach fast zehn Monaten erstmals wieder im eigenen Stadion

(fm/vre) Turbulente Zeiten beim SC Brühl vor dem ersten Heimspiel dieser Saison gegen Basels Nachwuchs: drohendes Cup-Aus wegen Forfait-Niederlage, Klatsche gegen Etoile Carouge im Auftaktspiel der Meisterschaft. Doch Brühls Vereinsverantwortliche beschäftigt im Moment ein anderes Thema noch mehr: Sie wollen am Mittwoch einen coronasicheren Match im Paul-Grüninger-Stadion bieten.

Wenn am Mittwoch im Paul-Grüninger-Stadion in St.Gallen Basels zweite Mannschaft und der SC Brühl auflaufen, sind es fast zehn Monate her, seit dort letztmals ein «Ernstkampf» stattgefunden hat. Am 2. November 2019 spielte Brühl das letzte Meisterschaftsspiel, im Frühling kam Corona und veränderte die Fussballwelt. Das zeigte sich auch jetzt, als es darum ging, die Heimspiele der neuen Saison zu planen. Ab sofort wird nämlich das Paul-Grüninger-Stadion in drei Sektoren aufgeteilt, die von Besucherinnen und Besuchern während des Spiels nicht verlassen werden dürfen.

So wird das Paul-Grüninger-Stadion für die Heimspiele zu Coronazeiten organisiert.

So wird das Paul-Grüninger-Stadion für die Heimspiele zu Coronazeiten organisiert.

Bild: Google Maps

Pro Sektor sind maximal 300 Personen zugelassen; sie müssen sich mit Name und Handy-Nummer registrieren. Damit will der SC Brühl einerseits den strengen Auflagen des Bundes nachkommen, anderseits will er aber auch dem Publikum ermöglichen, das Spiel sicher und mit einem guten Gefühl verfolgen zu können. Gespannt sind die Vereinsverantwortlichen, wie der Publikumsaufmarsch am Mittwoch sein wird: So wie immer? Überwiegt die Angst vor dem Virus oder aber die Lust am Live-Fussball nach der langen Zeit des Entzugs?

Am Mittwoch, 20 Uhr, spielt der SC Brühl erstmals in der neuen Promotion-League-Saison zu Hause, und zwar gegen den Nachwuchs des FC Basel. Zu diesem Team lässt sich das sagen, was sich anfangs Saison zu allen U21-Mannschaften sagen lässt: Die Spielstärke der Youngsters ist schwer voraussehbar und zu Beginn der Saison sind die Spieler meistens noch nicht optimal aufeinander eingestimmt; mit Trainer Alex Frei wird aber eine Schweizer Fussballlegende ins Paul-Grüninger-Stadion kommen.

Dienstag, 18. August - 11:00 Uhr

St.Galler Quartiere im SRF-Vorabendprogramm: Mit «Mini Schwiiz, dini Schwiiz» und dem Dorfbäcker durch St.Georgen

(vre) Das Format ist einfach, funktioniert und ist beim Vorabendpublikum von Fernsehen SRF beliebt: In «Mini Schwiiz, dini Schwiiz» stellen sich fünf Personen anhand verschiedener Kategorien gegenseitig ihren Lieblingsort vor. Die Originalität des Gebotenen wird von Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit Punkten zwischen eins und zehn benotet - und am Freitag wird ein Gewinner gekürt.

Diese Woche gastiert «Mini Schwiiz, dini Schwiiz» in der Stadt St.Gallen. Von Montag bis Freitag stellen vier Personen ihr Quartier vor. Gestartet ist die Reihe am Montagabend mit Ruedi Büchler in St.Otmar mit einem Abstecher nach Bruggen. Heute Dienstag, 18.15 bis 18.40 Uhr, stellt nun der Dorfbäcker und ehemalige CVP-Stadtparlamentarier Werner Ruppeiner seinen Mitstreitern das «Dörfli» St.Georgen vor - natürlich samt Abstecher auf die Drei Weieren.

In der Backstube von Werner Ruppeiner (links).

In der Backstube von Werner Ruppeiner (links).

Screenshot: Fernsehen SRF

Am Mittwoch führt Elvis Bischof durchs Heiligkreuz, am Donnerstag zeigt Laura Planzer Höhepunkte des Quartiers Winkeln und am Freitagabend führt Martin Schregenberger durch die St.Galler Altstadt. Neben Werner Ruppeiner ist Schregenberger der zweite öffentlich bekannte Städter, der an der Reihe mitwirkt: Er ist Präsident des Quartiervereins Rosenberg, Architekt und ehemaliger Mitarbeiter der städtischen Denkmalpflege.

«Mini Schwiiz, dini Schwiiz: St.Galler Quartiere»: Erstausstrahlung diese Woche täglich, 18.15 bis 18.40 Uhr, auf Fernsehen SRF1. Oder als Wiederholung im Laufe der Nacht auf SRF1 und ständig im Internet.

Montag, 17. August - 18:44 Uhr

Stadt vergibt Atelieraufenthalt in Buenos Aires und Berlin

(sk/sab) St.Gallen hat Atelieraufenthalte für Kulturschaffende ausgeschrieben. Die Künstlerresidenz «Casa Suiza» in La Boca in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires steht für einen halbjährigen Aufenthalt offen. Eine St.Gallerin oder ein St.Galler kann vom 1. Juli bis 31. Dezember 2021 den Arbeitsort dorthin verlegen. In Berlin unterhält St.Gallen zusammen mit Städten und Kantonen ein weiteres Künstleratelier. Es ist vom 1. August 2021 bis 31. Januar 2022 zu haben.

Der Eingang zum Künstleratelier der Städte St.Gallen, Thun und Winterthur sowie des Kantons Bern in Berlin.

Der Eingang zum Künstleratelier der Städte St.Gallen, Thun und Winterthur sowie des Kantons Bern in Berlin.

Bild: Stadt St.Gallen

An den allgemeinen Lebenshaltungskosten beteiligt sich die Stadt St.Gallen mit je mit 6000 Franken. Ziel der Ateliervergabe ist es laut Ausschreibung, professionelles Kulturschaffen und den Kulturaustausch zwischen der Schweiz und dem Gastland zu fördern. Auslandsaufenthalte würden die Möglichkeit bieten, sich vollumfänglich auf die Arbeit zu konzentrieren, das künstlerische Werk in einem inspirierenden Umfeld weiterzuentwickeln sowie neue Impulse zu gewinnen.

Interessierte Künstlerinnen und Künstler mit Wohnsitz in der Stadt St.Gallen können sich bis 18. Oktober für die Ateliers bewerben. Anfragen sind zu richten an kultur@stadt.sg.ch.

Montag, 17. August - 18:18 Uhr
Die Bushaltestelle Rosenbergstrasse soll saniert und ausgebaut werden.

Die Bushaltestelle Rosenbergstrasse soll saniert und ausgebaut werden.

Bild: Reto Voneschen (6.3.2019)

Bushaltestelle Rosenbergstrasse wird saniert: Längere und behindertengerechte Perrons

(vre) Die Bushaltestelle Rosenbergstrasse muss saniert und soll dabei gleich auch noch umgebaut werden. Das Projekt kostet 895'000 Franken. Die entsprechende Vorlage liegt zum Entscheid bereits beim Stadtparlament, das sich an einer seiner nächsten Sitzungen damit beschäftigen soll.

Die Haltestelle Rosenbergstrasse gegenüber der Reithalle gehört zu einer ÖV-­Hauptachse in den Westen der Stadt. Sie wird von Stadtbussen verschiedener Linien, der Regiobus-Linie 151 und Postautos rege benutzt. Daher sind die Haltekanten zu kurz. Jene stadteinwärts soll um zehn, jene stadtauswärts um fünf Meter verlängert werden. Gleichzeitig werden sie behindertengerecht ausgestaltet.

So soll die Bushaltestelle Rosenbergstrasse neu gestaltet werden - mit längeren Perrons, Bäumen und Ersatzgrün im Mittelstreifen.

So soll die Bushaltestelle Rosenbergstrasse neu gestaltet werden - mit längeren Perrons, Bäumen und Ersatzgrün im Mittelstreifen.

Plan: Stadt St.Gallen

Durch die Massnahmen wird das Dreiecks-Pärklein hinter der Haltestelle angeschnitten. Dafür soll’s darin entlang der Haltestelle vier neue Bäume geben. Hinter der Haltekante zur Reithalle hin sind gemäss der Vorlage des Stadtrats zudem neue Rabatten geplant.

Montag, 17. August - 17:52 Uhr

Testspiele des FC St.Gallen werden live im Internet übertragen: Gegen Austria Lustenau und SC Freiburg

(rst) Am Montag ist der FC St.Gallen ins Training gestartet. Nach Leistungstests am Montag und Dienstag folgen am Mittwoch erste Trainingseinheiten. Diesen Freitag, 18.30 Uhr, findet in der Rheinau in St.Margrethen der erste spielerische Test statt. Das Spiel gegen Austria Lustenau aus der zweithöchsten österreichischen Liga wird auf der Klubwebsite im Livestream zu sehen sein.

Der FC St.Gallen steigt diese Woche in die Vorbereitung der kommenden Super-League-Saison.

Der FC St.Gallen steigt diese Woche in die Vorbereitung der kommenden Super-League-Saison.

Symboldbild: FC St.Gallen

Im Internet übertragen wird auch das zweite Testspiel gegen den Bundesligaklub SC Freiburg. Es findet am Samstag, 29. August, 14.30 Uhr, im Kybunpark statt. Noch offen ist nach Angaben des FCSG, ob der Test auswärts gegen den 1. FC Heidenheim vom Samstag, 5. September, live zu sehen ist. Die Super-League-Saison 2020/21 startet dann am Wochenende vom 18. bis 20. September.

Montag, 17. August - 13:45 Uhr

Augenzwinkernder Wahlkampf über Parteigrenzen hinweg: St.Gallens Erfahrungen mit Hexen

(vre) Vorurteile sind so eine Sache. Man kann sich darüber aufregen, man sich über sie lustig machen. Und frau nutzt jetzt auch eines davon im Wahlkampf. Sogar über Parteigrenzen hinweg. Und nicht bierernst. Maria Pappa (SP) und Karin Winter-Dubs (SVP) spannen dafür im anlaufenden Stadtratswahlkampf zusammen. Pappa will am 27. September im Amt bestätigt werden und neu das Stadtpräsidium übernehmen; Winter-Dubs will den Sprung in die Stadtregierung schaffen.

Der Flyer für die Wahlveranstaltung mit den Hexen...

Der Flyer für die Wahlveranstaltung mit den Hexen...

Screenshot: Facebook

Am 3. September veranstalten nun die beiden Kandidatinnen, die im Alltag eher unterschiedliche politische Positionen vertreten, gemeinsam eine Veranstaltung - und spielen selbstironisch mit einem Klischee. Unter dem sinnigen Titel «Hexenwahn in St.Gallen?» lassen sie Stadtführerin Maria Hufenus im Kaffeehaus an der Linsebühlstrasse 77 erzählen, welche Erfahrungen St.Gallen mit Hexen (und ihrer Verfolgung) gemacht hat. Auf dass die Wählerschaft für alle Eventualitäten gewappnet ist?

Montag, 17. August - 11:11 Uhr

Nach Sturz eines Velofahrers: Stadtpolizei sucht Zeugen

(stapo/vre) Die Stadtpolizei St.Gallen sucht Personen, die Angaben zu einem Zwischenfall machen können, der sich am vergangenen Mittwoch ereignet hat: Ein E-Biker wurde auf der Kolumbanstrasse im Heiligkreuz wegen eines ausparkierenden Autos zu einer Vollbremsung gezwungen. Dadurch stürzte er und verletzte sich. Der Autofahrer entfernte sich dann von der Unfallstelle, ohne sich um sein Opfer zu kümmern.

Die Unfallstelle vor dem Haus Kolumbanstrasse 76. Hier stürzte vergangenen Mittwoch ein E-Bikefahrer wegen eines ausparkierenden Autos.

Die Unfallstelle vor dem Haus Kolumbanstrasse 76. Hier stürzte vergangenen Mittwoch ein E-Bikefahrer wegen eines ausparkierenden Autos.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen
(12.8.2020)

Die Stadtpolizei sucht jetzt in einer Mitteilung Personen, die Angaben zum Auto oder zu seinem Fahrer machen können. Melden kann man sich dafür unter 071'224'60'00. Der Zwischenfall ereignete sich am Mittwoch, 12. August, kurz vor 10.30 Uhr, vor dem Haus Kolumbanstrasse 76. Der Zweiradfahrer trug beim Unfall leichte Verletzungen davon, die die Einlieferung ins Spital nötig machten.

Montag, 17. August - 10:53 Uhr

Corona-Situation im Kanton St.Gallen: 21 neue Infektionen übers vergangene Wochenende

(SK/vre) Im Kanton St.Gallen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle übers Wochenende erneut gestiegen. Von Freitag bis Sonntagabend fielen nach kantonalen Angaben im Internet 21 Tests positiv aus. Damit gibt es im St.Gallischen 1145 bestätigte Coronafälle. Die Zahl der Toten durch den Virus bleibt hier unverändert bei 40.

Die Übersicht über die Entwicklung der Coronazahlen im Kanton St.Gallen zeigt, dass der Anstieg der Neuinfektionen sich hier weiterhin auf vergleichsweise tiefem Niveau bewegt. Im gesamten Kanton sind derzeit 13 Personen wegen des Coronavirus im Spital. Sechs davon werden auf Intensivstationen gepflegt - vier mit und zwei ohne künstliche Beatmung. Hier die detaillierten Zahlen der Neuinfektionen übers Wochenende:

St.Galler Corona-Update

Stand: 23.8.2020, 24 Uhr
Ort neu am Sonntag neu seit Freitag letzte 14 Tage
Kanton St.Gallen 1 15 136
Wahlkreise
St.Gallen-Gossau 0 5 64
Rorschach 0 0 5
Rheintal 0 3 19
Werdenberg 0 1 8
Sarganserland 0 0 7
See-Gaster 0 5 16
Toggenburg 0 0 6
Wil 1 1 11
Sonntag, 16. August - 18:11 Uhr

Der Sommer geht weiter: Am Montag und Dienstag wird es nass, ab Mittwoch gibt es wieder Badewetter

(vre) Die Wetterfrösche im Internet sind sich ziemlich einig: Nach einem wunderschön hochsommerlichen Badesonntag kühlt es am Montag und Dienstag bis auf etwa 20 Grad ab, zudem soll es an beiden Tagen zeitweise Regen und Gewitter geben. Ab kommenden Mittwoch kehrt gemäss den Online-Prognosen der Hochsommer aber nochmals zurück. Mit jeweils etwas Wolken am Morgen, blauem Himmel und viel Sonnenschein sowie Temperaturen von 27 bis 28 Grad tagsüber.

Badegäste vor dem Eingang zum Freibad Lerchenfeld.

Badegäste vor dem Eingang zum Freibad Lerchenfeld.

Bild: Adriana Ortiz Cardozo
(26.6.2019)

Und auch die Wassertemperaturen in der Region zwischen St.Gallen und Bodensee laden immer noch zum Bade:

Wassertemperaturen Freibäder Stadt St.Gallen und Bodensee

Stand: 19.08.2020
Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld 24
Freibad Rotmonten 24
Familien- und Frauenbad Dreilinden 23
Mannenweier 25
Region
Badhütte Rorschach 23,2
Schwimmbad Arbon: See 24,5
Schwimmbad Arbon: Becken 25
Sonntag, 16. August - 18:00 Uhr

Fussball 1. Liga: St.Gallen II unterliegt Thalwil

(se) In der 1. Liga verliert St.Gallen II sein Auftaktspiel zur neuen Saison zu Hause gegen Thalwil 1:2. Schon in der dritten Minute schlossen die Gäste durch Adhurim Gashi einen schnellen Vorstoss zum 1:0 ab. Dadurch liessen sich die St.Galler jedoch nicht aus dem Konzept bringen. Die beste Gelegenheit zum Ausgleich hatte in der zweiten Halbzeit Leonard Perlaska. Er traf aber nur den Pfosten.

In der 80. Minute folgte schliesslich der Ausgleich für die St.Galler durch Michael Heule. Dieser liess mit seinem Schuss aus 20 Metern dem Thalwiler Goalie Shqiptar Hamdiu keine Chance. In der Nachspielzeit sicherte sich Thalwil dann mit einem Treffer von Petar Ugljesic doch noch den Sieg.

Sonntag, 16. August - 17:39 Uhr

Das Selbstverleihsystem mit E-Trottinetts nimmt in St.Gallen seinen Betrieb auf: Die ersten der 300 E-Scooter sind da!

(ghi/vre) Mitte Juli hatte die Stadt mitgeteilt, dass «Tier» in St.Gallen ein Selbstverleihsystem mit E-Scootern betreiben darf. Der deutsche Anbieter hatte sich gegenüber der Konkurrenz durchgesetzt, weil sein Angebot auch unter ökologischen Aspekten punkten konnte. Die Einführung der E-Trottinetts war ab 25. Juli geplant. Mit leichter Verspätung sind am Wochenende die ersten zwei Dutzend der 300 Gefährte in St.Gallen aufgetaucht. Offensichtlich wurden sie bereits auch fleissig benutzt.

Einer der E-Scooter von «Tier» am Sonntagmittag hinter dem Hauptbahnhof.

Einer der E-Scooter von «Tier» am Sonntagmittag hinter dem Hauptbahnhof.

Bild: Reto Voneschen (16.8.2020)

Vorausgegangen war der Einführung des Selbstverleihsystems 2019 eine dreimonatige Testphase mit 100 E-Scootern des Anbieters Voi. Das Fazit des Testbetriebs war durchzogen. Die Fahrzeuge wurden zwar rege benutzt und über 50'000 Fahrten registriert, es gab aber Probleme mit ungeordnetem Parkieren und Zweifel am ökologischen Mehrwert der Roller gegenüber Autofahrten. Trotzdem entschied sich die Stadt für die Einführung des neuen Nahverkehrsmittels.

Bei einem Bewerbungsverfahren mit fünf Anbietern setzte sich «Tier» durch und erhielt die vorläufig auf zwei Jahre befristete Bewilligung fürs Aufstellen der 300 E-Trottinetts. Sie können – im Gegensatz zur Testphase – auf fast dem ganzen Stadtgebiet gefahren werden. Ausgeliehen wird das Gefährt über eine App. Bereitgestellt wird es auf einigen speziellen Stand- sowie auf offiziellen Veloabstellplätzen.

Sonntag, 16. August - 16:24 Uhr

Versammlung der Verkehrsschilder

Momentaufnahme. Die Arbeiten an der Dürrenmattstrasse sind beendet. An der ehemaligen Baustelle wartet eine Schar Verkehrsschilder auf neue Einsätze auf dem Strassennetz. Lange wird sie sicher nicht warten müssen.

Momentaufnahme. Die Arbeiten an der Dürrenmattstrasse sind beendet. An der ehemaligen Baustelle wartet eine Schar Verkehrsschilder auf neue Einsätze auf dem Strassennetz. Lange wird sie sicher nicht warten müssen.

Bild: Reto Voneschen (15.8.2020)
Sonntag, 16. August - 14:24 Uhr

Das Leben eines Entdeckers entdecken: In St.Gallen gastiert eine interaktive Ausstellung über Alexander von Humboldt

(mha/vre) Zum 250. Geburtstag von Alexander von Humboldt tourt derzeit eine Wanderausstellung durch die Schweiz. Ab Montag ist «Humboldt, der Weltvernetzer» in St.Gallen zu sehen. Sie gastiert bis Freitag an der Kantonsschule am Burggraben. Der Eintritt ist gratis. Die Ausstellung ist täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Führungen finden laufend statt.

Alexander von Humboldt lebte von 1769 bis 1859 und war ein deutscher Wissenschafter, der mehrjährige Forschungsreisen unternahm, so etwa nach Lateinamerika und Zentralasien. Humboldt vereinte in seinen Arbeiten verschiedenste wissenschaftliche Disziplinen. Unter anderem betrieb er Feldstudien in Physik, Geologie, Botanik und Zoologie.

Geografische Namen sowie Bezeichnungen von Pflanzen und Tieren erinnern an den Entdecker Alexander von Humboldt. Beispielsweise ist das bei den Humboldt-Pinguinen der Fall (im Bild im Zoo beim Wägen).

Geografische Namen sowie Bezeichnungen von Pflanzen und Tieren erinnern an den Entdecker Alexander von Humboldt. Beispielsweise ist das bei den Humboldt-Pinguinen der Fall (im Bild im Zoo beim Wägen).

Bild: Alastair Grant/AP (26.8.2015)

Zu seiner Zeit sei Humboldt einer der Ersten gewesen, welcher die Welt bereist habe, heisst es in einer Mitteilung zur Ausstellung. Dabei sei erstaunlich, wie viele seiner Erkenntnisse auch heute noch aktuell seien. Dazu zählt unter anderem die Entdeckung, welchen Einfluss die Menschheit aufs Klima hat.

Die Ausstellung an der Kanti am Burggraben zeigt zum einen auf, welche Entdeckungen Humboldt machte. Zum andern zeichnet sie seine Vorstellung der Welt als vernetztes, komplexes Gebilde nach. Besucher erhalten eine Karte, welche die Welt nach dem Wissensstand von 1804 abbildet, und mit der man durch die Ausstellung navigieren kann. Die Ausstellung ist interaktiv gestaltet, das heisst den Besuchern werden Aufgaben gestellt, wodurch sie selbst zu Entdeckern werden sollen.

Sonntag, 16. August - 14:11 Uhr

Start in den St.Galler Stadtratswahlkampf: Am Dienstag lässt die FDP die drei Kandidierende fürs Stadtpräsidium diskutieren

(mha/vre) Am 27. September werden in St.Gallen Stadtrat und Parlament neu gewählt. Unter anderem geht es dabei um die Nachfolge des auf Ende Jahr zurücktretenden Stadtpräsidenten Thomas Scheitlin. Dafür bewerben sich eine Kandidatin und zwei Kandidaten. Die FDP will Präsidium und Stadtratssitz mit Mathias Gabathuler verteidigen. Lust aufs Präsidium haben zudem die Bisherigen Maria Pappa (SP) und Markus Buschor (parteilos).

Wollen am 27. September das Stadtpräsidium erobern (von links): Markus Buschor, Maria Pappa und Mathias Gabathuler.

Wollen am 27. September das Stadtpräsidium erobern (von links): Markus Buschor, Maria Pappa und Mathias Gabathuler.

Bilder: PD

Am Dienstag, 19 Uhr, findet im Restaurant Papagei ein erstes Podium vor den Stadtratswahlen statt. Dabei lässt die FDP die Kandidatin und die Kandidaten fürs Stadtpräsidium diskutieren. Die drei sollen ihre Visionen für St.Gallen und ihre Vorstellungen über die künftige Entwicklung der Stadt vorstellen. Moderiert wird das Gespräch durch Thomas Stadelmann, den Verantwortlichen der FDP-Veranstaltungsreihe «Poli-Tisch».

Für den Besuch der Podiumsdiskussion im Restaurant Papagei ist eine Anmeldung nötig. Sie ist möglich unter info@stm-ra.ch oder unter
www.fdp.sg/stadt.

Sonntag, 16. August - 13:29 Uhr

Erfolg für Petition aus Oberhofstetten: Stadtrat will Fahrplan der Buslinie 10 am Samstag und Sonntag ausbauen

(pd/vre) Eine positive Rückmeldung hat die IG Bus Oberhofstetten erhalten: Der Stadtrat sei bereit, die Lücke im Fahrplan der Buslinie 10 vom Samstag und Sonntag zu stopfen. Im Sinne einer Verbesserung der ÖV-Erschliessung des Quartiers in Nebenverkehrszeiten habe er dem Amt für öffentlichen Verkehr des Kantons einen Ausbau des Angebots auf der Linie 10 am Samstag und Sonntag beantragt. Das berichtet der Online-Auftritt des Quartiervereins Riethüsli.

Der Stadtrat will das Angebot der Buslinie 10 am Wochenende ausbauen.

Der Stadtrat will das Angebot der Buslinie 10 am Wochenende ausbauen.

Bild: PD/Erich Gmünder

Am 10. Juli 2019 hatte die IG Bus Oberhofstetten die Petition «Aus­weitung des Busfahrplanes der Linie 10 auf den Sonntag sowie am Samstagmorgen und Samstag­abend» bei der Stadt deponiert. Gut ein Jahr danach kommt nun positiver Bescheid aus dem Rathaus: Der Stadtrat unterstützt das Anliegen, und dies, obwohl sich das zuständige Amt des Kantons dagegen ausgesprochen hat, wie «Riethüsli aktuell» unter Berufung auf zwei SP-Stadtparlamentarierinnen schreibt.

Sonntag, 16. August - 13:10 Uhr

SC Brühl verliert in Genf: 75 Minuten auf Augenhöhe gespielt, dann setzte Etoile Carouge zum Sturmlauf an

(pd/vre) Am Samstag stieg der SC Brühl mit einem Auswärtsspiel bei Etoile Carouge in die neue Saison der Promotion-League ein. Die brutal hohe 5:1-Niederlage der Kronen in Genf gibt ihre lange Zeit gute Leistung nur schlecht wieder. Eine gute Viertelstunde vor Schluss stand die Partie nämlich noch immer 1:1 unentschieden und das Chancenverhältnis war bis zu diesem Zeitpunkt durchaus ausgeglichen, wie Henri Seitter in seinem Matchbericht schreibt.

Dann setzten die spielerisch äusserst starken Genfer zum Sturmlauf an und erzielten in kurzer Zeit nochmals vier Treffer. In der 73. Minute beim Stand von 1:1 hatten die Brühler eine Torchance, doch Carouge befreite und startete einen schnellen Konter der zum 2:1 führte. Etwas gar ungeduldig und ungestüm warfen die Brühler dann alles nach vorn. Die spielerisch äusserst starken Genfer nützten die freien Räume aus und erzielten in der Folge noch drei Tore zum unverdient hohen 5:1 Sieg.

Saisonauftakt in der Promotion-League: Szene aus dem Spiel des SC Brühl gegen Etoile Carouge vom Samstag in Genf.

Saisonauftakt in der Promotion-League: Szene aus dem Spiel des SC Brühl gegen Etoile Carouge vom Samstag in Genf.

Bild: SCB

Dabei hatte der Match gut begonnen: In der Startphase setzten die Kronen mit ihrem Pressing die technisch überlegenen Genfer immer wieder unter Druck. Aus einer solchen Situation erkämpfte sich Darko Antic in der 13. Minute an der Mittellinie einen Ball, zog allein aufs Tor und brachte die Kronen 0:1 in Führung. Erst in den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit gerieten die Gäste etwas unter Druck. Ein Offsidetor und ein ungerecht gepfiffener Penalty, den Brühls Torwart hielt, waren die Ausbeute dieser Genfer Druckphase.

Nach der Pause glichen die Platzherren nach einem Geschenk der Brühler zum 1:1 aus. Der Fehler war die Folge eines sprachlichen Missverständnisses. Torhüter Leite rief laut: «Weg!» Connor Guilherme verstand: «Back!» Und der Genfer Boussaha nahm das Geschenk dankend an. Trainer Heris Stefanachi bleibt nun nur wenig Zeit, sein junges und unerfahrenes Team nach der unverdient hohen Niederlage auf die nächste Partie gegen Basels U21 am kommenden Mittwoch vorzubereiten.

Samstag, 15. August - 12:32 Uhr

Coronafall bei Brühls potenziellem Cupgegner: Ganzes Team von Cham in Quarantäne, Spiel verschoben

(ibr/vre) Zuerst der Forfait-Entscheid der Liga zum Cupspiel gegen Köniz und jetzt auch das noch: Alle Spieler des SC Cham, des allfälligen nächsten Cupgegners des SC Brühl sind in Quarantäne. Ein Teammitglied von Cham hat sich mit Covid-19 infiziert. Damit findet die auf Mittwoch, 19. August, angesetzte Cuppartie definitiv nicht statt und wird auf ein noch unbestimmtes Datum verschoben.

Dabei ist immer noch offen, wer denn bei diesem Spiel gegen Cham angreten darf - der SC Brühl oder der FC Köniz. Die beiden Teams warten weiterhin auf einen Entscheid des Rekurses gegen die Forfait-Niederlage im Cupspiel vom 8. August. Bis Samstagmittag liess der Entscheid immer noch auf sich warten.

Aufregende Tage für den SC Brühl mit Trainer Heris Stefanachi: Heute ist Saisonstart in Genf. Der Rekurs wegen eines Cupspiels ist immer noch hängig. Und jetzt ist auch noch das ganz Team des allfälligen nächsten Cupgegners in Corona-Quarantäne.

Aufregende Tage für den SC Brühl mit Trainer Heris Stefanachi: Heute ist Saisonstart in Genf. Der Rekurs wegen eines Cupspiels ist immer noch hängig. Und jetzt ist auch noch das ganz Team des allfälligen nächsten Cupgegners in Corona-Quarantäne.

Bild: SCB

Das Spiel vom 8. August gegen Köniz hatte Brühl mit 0:1 gewonnen. Danach war der Sieg von der Liga aufgrund einer Formalität in eine Forfait-Niederlage von 0:3 umgewandelt worden. Dagegen hat Brühl Rekurs eingelegt. Unabhängig von den ganzen Entwicklungen rund um die Cup-Vorqualifikation startet Brühl am Samstag, 18 Uhr, bei Etoile Carouge in die neue Saison der Promotion League.

Samstag, 15. August - 11:42 Uhr

Einbruch in Mehrfamilienhaus an der Teufenerstrasse

(kapo/dar) Am Freitagvormittag zwischen 9 und 13:30 Uhr ist eine unbekannte Täterschaft gewaltsam in eine Wohnung an der Teufener Strasse eingebrochen. Aus der Wohnung stahl sie Bargeld, Schmuck, ein Portemonnaie und zwei Handtaschen. Der Deliktsbetrag beläuft sich auf mehr als 10'000 Franken. An der Wohnungstür entstand ein Schaden von rund 1'000 Franken.

Samstag, 15. August - 9:30 Uhr

Polizeieinsatz um Mitternacht beim Roten Platz

(dar) Kurz nach Mitternacht ist es in der Stadt St.Gallen beim Roten Platz zu einem Polizeieinsatz gekommen. Wie Dionys Widmer, Mediensprecher der Stadtpolizei St.Gallen auf Anfrage mitteilt, habe sich eine Gruppe Jugendlicher «laut und pöbelnd» verhalten.

«Als die Einsatzkräfte eintrafen, wurde einer ausfällig. Daraufhin ist es zu einem kurzen Aufruhr gekommen.»

Man sei deeskalierend vorgegangen und habe die Gruppe schliesslich wieder beruhigen können. Die Person, die ausfällig geworden ist, werde angezeigt, sagt Widmer.

Mehrere Patrouillenfahrzeuge der Polizei waren am Roten Platz.

Mehrere Patrouillenfahrzeuge der Polizei waren am Roten Platz.

Bild: Raphael Rohner.

Warum aber waren gleich mehrere Einsatzwagen vor Ort? Wenn eine derartige Meldung eingehe, würden meist gleich mehrere Patrouillenfahrzeuge an den Einsatzort fahren, sagt Widmer. «Wir wollen sicher sein, dass genügend Leute vor Ort sind, falls die Situation eskaliert.»

Freitag, 14. August - 19:30 Uhr

SC Brühl wartet auf Rekursentscheid: Wer spielt am kommenden Mittwoch gegen den SC Cham - Brühl oder Köniz?

(ibr/vre) Der Rekurs des SC Brühl gegen die Forfait-Niederlage im Cupspiel gegen Köniz vom 8. August ist weiter hängig. Bis Freitag, 19.30 Uhr, liess der Entscheid immer noch auf sich warten. «Wir hatten eigentlich am Freitag einen Bescheid erwartet», sagt Brühls Sportchef Roger Jäger. Der Klub habe bis jetzt bloss die Information erhalten, dass der Sachverhalt an den Rekurspräsidenten weitergeleitet worden sei.

Die Zeit für den Rekursentscheid drängt. Die nächste und entscheidende Partie in der Vorqualifikation für den Einzug ins Cup-Hauptfeld findet bereits am Mittwoch, 19. August, statt. Gegner entweder des SC Brühl oder des FC Köniz ist dabei der SC Cham. Unabhängig von der ganzen Affäre rund ums Cupspiel vom 8. August startet Brühl am Samstag, 18 Uhr, bei Etoile Carouge in die neue Saison der Promotion-League.

Eine Impression vom Vorqualifikationsspiel des SC Brühl gegen den FC Köniz.

Eine Impression vom Vorqualifikationsspiel des SC Brühl gegen den FC Köniz.

Bild: Kurt Frischknecht/SCB
(8.8.2020)

Das Komitee der 1. Liga hatte am vergangenen Mittwoch mitgeteilt, dass das Cupspiel zwischen Köniz und dem SC Brühl vom 8. August (Resultat 0:1) mit 3:0 Forfait zu Gunsten des FC Köniz gewertet wird. Der Grund ist eine Formalität: Ein SCB-Spieler, der handschriftlich auf der Spielerkarte eingetragen war, hatte vergessen, sich gegenüber dem Schiedsrichter mit einem amtlichen Dokument auszuweisen. Damit wäre er gemäss Wettspielreglement nicht spielberechtigt gewesen.

Der SC Brühl legte gegen diesen - für ihn ausserordentlich harten - Entscheid Rekurs ein. Dies, weil der fehlende Ausweis keine böse Absicht gewesen, sondern dem Spieler wie dem Schiedsrichter schlicht untergegangen sei. Kommt dazu, dass der Fehler, wieso der grundsätzlich spielberechtigte Spieler nicht per Computerdrucker eingetragen werden konnte, auf Seiten der Liga liegen soll: In ihrem System ist eine längst abgesessene Sperre des Spielers vor vier Jahren noch nicht gelöscht.

Freitag, 14. August - 19:09 Uhr

St.Galler Klimajugend geht wieder auf die Strasse: Lautstark, aber mit Hygienemaske gegen das Grossprojekt der Teilspange

(sda/vre) Mit dem Schulbeginn ist in St.Gallen auch der Klimaprotest wieder erwacht: Rund 150 Schülerinnen und Schüler demonstrierten am Freitag für den Klimaschutz und trugen ihren Protest gegen das Projekt der Teilspange auf die Strasse. Das insgesamt über 1,4 Milliarden teure Vorhaben von Bund, Kanton und Stadt sieht einen weitgehend unterirdischen Zubringer von der Stadtautobahn zum alten Güterbahnhof und ins Riethüsli vor.

Der Demonstrationszug des Klimastreiks am Freitagnachmittag in der oberen Marktgasse.

Der Demonstrationszug des Klimastreiks am Freitagnachmittag in der oberen Marktgasse.

Bild: PD (14.8.2020)

«Endlich wieder Klimastreik!» schrieben die Organisatoren der Demo, die am Nachmittag auf dem Gallusplatz begann und sich durch die Innenstadt zum Areal des alten Güterbahnhofs bewegte. Erstmals seit Beginn der Coronakrise ging die Klimajugend in St.Gallen wieder auf die Strasse. Alle, die bei der Kundgebung mitmarschierten, trugen Gesichtsmasken. Wegen der Pandemie wolle das Klimakollektiv, keine Massenveranstaltungen organisieren, hiess es. Man habe sich auf einen Klima-Alarm beschränkt, der mit den Anti-Corona-Regeln vereinbar sei.

Kundgebung gegen das Projekt der Autobahn-Teilspange im Areal des alten Güterbahnhofs.

Kundgebung gegen das Projekt der Autobahn-Teilspange im Areal des alten Güterbahnhofs.

Bild: PD (14.8.2020)

«Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Zukunft klaut», hallte es während des Demonstrationszugs durch die Strassen. Mit Transparenten forderten die zumeist jugendlichen Kundgebungsteilnehmer eine «grüne Revolution» für den Klimaschutz. Gleichzeitig protestierten sie mit dem Slogan «Zwei Stange statt Teilspange» gegen den Bau einer neuen Strasse.

Freitag, 14. August - 15:27 Uhr

Längere Ladenöffnungszeiten: SP ist unzufrieden mit Antwort des Regierungsrats und fordert Gesamtarbeitsvertrag für Verkauf

(pd/vre) Der Streit um die Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten in der St.Galler Altstadt und in Teilen der Innenstadt geht in die nächste Runde: Diese Woche hat die Kantonsregierung rechtliche Fragen aus einer Interpellation von SP-Kantonsrätin Bettina Surber dazu beantwortet. Mit diesen Antworten ist die SP nun ganz und gar nicht zufrieden. Sie übt am Freitag deswegen harsche Kritik.

Vor allem die Ausführungen des Regierungsrates zu den Veränderungen im Detailhandel und zur Wünschbarkeit flexiblerer Ladenöffnungszeiten irritieren die SP vor dem Hintergrund, dass im Kanton die Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten schon dreimal an der Urne gescheitert ist. Letztmals sei eine solche Vorlage vor fast genau zehn Jahren mit 43'000 Ja zu 75'000 Nein überdeutlich verworfen worden.

Die SP fordert einen Gesamtarbeitsvertrag fürs Verkaufspersonal im Kanton. Auslöser ist der Streit um die verlängerten Öffnungszeiten in Teilen der St.Galler Innenstadt.

Die SP fordert einen Gesamtarbeitsvertrag fürs Verkaufspersonal im Kanton. Auslöser ist der Streit um die verlängerten Öffnungszeiten in Teilen der St.Galler Innenstadt.

Bild: André Albrecht

Längere Öffnungszeiten und Sonntagsverkäufe sind aus Sicht der SP keine taugliche Mittel zur Kompensation von Umsatzausfällen beim Detailhandel - auch nicht, wenn es um solche aus dem Corona-Lockdown geht. Die SP will sich im Kantonsparlament für den Schutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einsetzen. Gemäss Mitteilung strebt sie gemeinsam mit den Gewerkschaften einen Gesamtarbeitsvertrag fürs Verkaufspersonal an.

Die Kantonsregierung kommt zum Schluss, dass die Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten durch den St.Galler Stadtrat im Rahmen des kantonalen Gesetzes über Ruhetag und Ladenöffnung erfolgt ist. Einzig die Frage, ob der Stadtrat den Beschluss alleine hat fällen dürfen oder ob ein Parlamentsentscheid nötig gewesen wäre, hält der Regierungsrat für strittig, verweist für eine Klärung aber auf den Rechtsweg.

Freitag, 14. August - 13:59 Uhr

Corona-Situation im Kanton St.Gallen: Ein Dutzend neuer Fälle

(SK/vre) Im Kanton St.Gallen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle in den vergangenen 24 Stunden erneut gestiegen. Von Donnerstag auf Freitag fielen nach kantonalen Angaben im Internet erneut zwölf Tests positiv aus. Damit gibt es im St.Gallischen 1124 bestätigte Coronafälle. Die Zahl der Toten durch den Virus bleibt hier unverändert bei 40.

Im Kanton St.Gallen weist die Entwicklung der Corona-Fallzahlen in dieser Woche nach oben, allerdings nur leicht. Von Montag auf Dienstag waren acht, auf Mittwoch zehn und auf Donnerstag 13 neue Infektionen gemeldet worden. Gesamtschweizerisch meldete das Bundesamt für Gesundheit von Mittwoch auf Donnerstag einen Anstieg der Coronafälle um 268 auf insgesamt 37'671.

Die Entwicklung von Mittwoch auf Donnerstag in den acht Wahlkreisen des Kantons St.Gallen:

Freitag, 14. August - 13:28 Uhr
Karin Winter-Dubs im Kinderfest-Outfit 2018.

Karin Winter-Dubs im Kinderfest-Outfit 2018.

Bild: PD

Öffentlicher Wahlkampfauftakt auf dem Bärenplatz: Mit Kinderfestkleid und Selfie-Kamera

(pd/vre) Am 27. September werden in St.Gallen Stadtregierung und Parlament neu gewählt. Langsam läuft jetzt dafür der Wahlkampf an. Mit einer öffentlichen Veranstaltung steigt dabei auch die SVP in den Ring: Ihre Kandidatinnen und Kandidaten stehen heute Freitag, 17 bis etwa 20 Uhr, auf dem Bärenplatz Rede und Antwort.

In den Wahlkampf steigt dabei natürlich auch Karin Winter-Dubs, die für einen Sitz im fünfköpfigen Stadtrat kandidiert. Dabei spielt - angesichts der von der SVP bekämpften Absage des Kinderfests 2021 wohl nicht ganz zufällig - das Kleid eine Rolle, das Winter-Dubs am Kinderfest 2018 getragen hat. Zudem steht eine Fotobox auf dem Bärenplatz bereit, in der man Selfies mit oder ohne Kandidatin schiessen kann.

Freitag, 14. August - 12:12 Uhr

Glück im Unglück an der Iltisstrasse: Lieferwagen macht sich selbständig und demoliert parkiertes Auto

Die Iltisstrasse: Hier machte sich ein Lieferwagen selbständig und beschädigte auf seiner Geisterfahrt ein parkiertes Personenauto.

Die Iltisstrasse: Hier machte sich ein Lieferwagen selbständig und beschädigte auf seiner Geisterfahrt ein parkiertes Personenauto.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen
(13.8.2020)

(stapo/vre) Am Donnerstagnachmittag hat sich an der Iltisstrasse im Osten von St.Gallen ein Lieferwagen selbständig gemacht und ist 50 Meter die Strasse hinunter gerollt. Dabei prallte er gemäss Mitteilung der Stadtpolizei gegen ein parkiertes Auto und verursachte grossen Sachschaden. Da zum Zeitpunkt des Zwischenfalls niemand auf der kurzen Stichstrasse von der Fuchsenstrasse zur Halden-Turnhalle unterwegs war, wurde mit viel Glück niemand verletzt.

Das stark beschädigte Personenauto, das am Donnerstag an der Iltisstrasse von einem Lieferwagen gerammt worden war.

Das stark beschädigte Personenauto, das am Donnerstag an der Iltisstrasse von einem Lieferwagen gerammt worden war.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen
(13.8.2020)

Am Donnerstag, kurz vor 14.50 Uhr, hatte der Lenker seinen Lieferwagen an der Iltisstrasse abgestellt. Kurze darauf setzte sich das Fahrzeug von selber in Bewegung und rollte die Strasse hinunter. Nach rund 50 Meter prallte der Lieferwagen in ein parkiertes Personenauto. Ursache für den Zwischenfall war nach Polizeiangaben, dass der Lenker des Lieferwagens die Handbremse nicht angezogen hatte, weshalb das Fahrzeug auf der leicht abfallenden Strasse wegrollen konnte.

Freitag, 14. August - 12:00 Uhr

Unfall an der Vadianstrasse: Fussgängerin und Velofahrer verletzt

(stapo/vre) Am Donnerstagnachmittag hat ein Velofahrer auf dem Trottoir der Vadianstrasse in St.Gallen eine Fussgängerin angefahren. Beide wurden gemäss Mitteilung der Stadtpolizei eher leicht verletzt. Der Velofahrer musste zur Kontrolle ins Spital gebracht werden.

Auf dem Trottoir zwischen Leonhardspärklein und Schulhaus St.Leonhard kam es zum Zusammenstoss zwischen Velofahrer und Fussgängern.

Auf dem Trottoir zwischen Leonhardspärklein und Schulhaus St.Leonhard kam es zum Zusammenstoss zwischen Velofahrer und Fussgängern.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen (13.8.2020)

Die Fussgängerin war am Donnerstag, 16.15 Uhr, beim Leonhardspärklein auf dem Trottoir unterwegs. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wurde die Frau dann von einem Velofahrer angefahren, der «zügig» ebenfalls auf dem Trottoir daher kam. Beide stürzten und verletzten sich dabei eher leicht. Die Fussgängerin musste nicht medizinisch versorgt werden; der Velofahrer wurde mit der Ambulanz zur Kontrolle ins Spital gebracht.

Beim Velofahrer stellte die Polizei bei der Aufnahme des Unfalls eine Kleinmenge Marihuana sicher. Er musste eine Blut- und Urinprobe abgeben. Die genauen Ursachen des Unfalls werden jetzt durch die Stadtpolizei geklärt.

Freitag, 14. August - 11:15 Uhr

Der Auffahrtslauf ist definitiv abgesagt, der St.Galler Stadtlauf findet aber am 22. und 23. August statt

(mha) Der Auffahrtslauf findet gemäss Mitteilung der Organisatoren vom Donnerstag dieses Jahr definitiv nicht statt. Anders hingegen sieht es mit dem Stadtlauf aus, wie auf Anfrage bestätigt wird. Er findet dieses Jahr statt, und zwar nächste Woche, am 22. und 23. August.

Dieses Jahr findet wieder einmal ein St.Galler Altstadtlauf statt. Publikum, das die Läuferinnen und Läufer anfeuert, ist dabei - wie früher - willkommen.

Dieses Jahr findet wieder einmal ein St.Galler Altstadtlauf statt. Publikum, das die Läuferinnen und Läufer anfeuert, ist dabei - wie früher - willkommen.

Bild: Sam Thomas (24.9.2007)

Erwartet werden zum Stadtlauf zwischen 1'200 und 1'500 Teilnehmer. Die Läuferinnen und Läufer starten ausnahmsweise verteilt auf zwei Tage, um die Gruppen möglichst klein zu halten. Zudem verzichten die Veranstalter auf ein Rahmenprogramm, darunter auch einen Sonntagsverkauf. «Wir haben uns als Ziel gesetzt, eine gewisse Normalität zu bieten», sagt Daniel Schmidli von der organisierenden Projektagentur Pro Puls.

Publikum ist entlang der Laufstrecken willkommen. Zudem werden an fünf Orten Bereiche eingerichtet, wo Helferinnen und Helfer ihre Teilnehmer anfeuern können; auch dies geschieht, um die Anti-Corona-Vorschriften einhalten zu können.

Freitag, 14. August - 11:05 Uhr

Auto gegen Mofa: 63-Jähriger leicht verletzt

(kapo/vre) Am Donnerstagabend ist es auf der Flawilerstrasse in Gossau zu einer Streifkollision eines Autos mit einem Mofa gekommen. Dadurch stürzte der 63-jährige Mofa-Lenker und zog sich gemäss Mitteilung der Kantonspolizei leichte Verletzungen zu. Der 28-jährige Autofahrer hatte versucht, das Mofa zu überholen, es dabei aber gestreift.

Freitag, 14. August - 10:55 Uhr

Schützengarten erweitert sein Sortiment der Craft-Biere: Fruchtig, kaltgehopft und ohne Alkohol

Das neue alkoholfreie Craft-Bier der Brauerei Schützengarten.

Das neue alkoholfreie Craft-Bier der Brauerei Schützengarten.

Bild: PD

(pd/vre) Die Brauerei Schützengarten erweitert ihr Sortiment an Craft-Bieren um das «India Pale Alkoholfrei». Das Bier sei fruchtig, kaltgehopft und überzeuge durch einen vollmundigen Geschmack, heisst es in einer Mitteilung der Brauerei. Erhältlich ist das neue Alkoholfreie ab Mitte August direkt bei Schützengarten, bei Getränkehändlern und in grösseren Coop-Filialen der Deutschschweiz und im Tessin. Für zu Hause verkauft wird es im Zehner-Miniharass und im Sechser-Pack.

Bisher umfasst das Schüga-Sortiment fünf handwerklich hergestellte Craft-Biere. In der Mitteilung wird das neue alkoholfreie Bier in schönster Brauerpoesie angepriesen: «Das goldgelbe und naturtrübe Bier vereint feine Getreidenoten mit fruchtigen Citrusaromen und einer erfrischenden Bittere. Die drei Hopfensorten Citra, Simcoe und Mandarina Bavaria verleihen ihm ein wunderbar fruchtiges Aroma mit Noten von Mango und Grapefruit. Durch die Kalthopfung bleiben die duftenden ätherischen Öle des Aromahopfens besser erhalten (...).»

Freitag, 14. August - 10:20 Uhr

Umstrittene Hiltibold-Ausstellung: Künstlerin räumt nackte Schaufensterpuppen ab - weil die Ausstellung zu Ende ist

(rar/vre) Die St.Galler Künstlerin Anita Zimmermann hat ihre umstrittene Installationen aus dem Hiltibold-Fenster an der Goliathgasse in St.Gallen geräumt. Die sechs nackten Schaufensterpuppen hatten eine öffentliche Diskussion ausgelöst. Dies, nachdem Unbekannte Zettelchen gegen das Kunstwerk ans Fenster geklebt und es dann auch mit «Fuck Popo» versprayt hatten. Was für Anita Zimmermann «ein klarer Fall von Sachbeschädigung» ist.

Mit dem Ende der Ausstellung hat die Künstlerin die Wandnische wieder ausgeräumt und wirkt etwas traurig: «In all den Jahren haben wir noch nie so etwas erlebt. Kunst soll die Leute zum Denken anregen und nicht zum Durchdrehen», sagt Zimmermann. Über die Sprayereien und die Verunglimpfungen kann sie nicht einfach so hinweg sehen. Sie habe eine ungefähre Ahnung woher die Aktionen kommen könnten und sei sich sicher, dass ihre Anzeige gegen die Vandalen etwas bringen werde.

Vandalenakt gegen eine Kunstinstallation: Das und andere Verunglimpfungen der Künstlerin Anita Zimmermann lösten in den vergangenen Tagen Diskussionen aus.

Vandalenakt gegen eine Kunstinstallation: Das und andere Verunglimpfungen der Künstlerin Anita Zimmermann lösten in den vergangenen Tagen Diskussionen aus.

Bild: Michel Canonica (6.8.2020)

Durch die Kontroverse stiess die Kunstinstallation im Hiltibold-Fenster auf viel und auch positives Interesse. Dieses hält an, was ein Beispiel vom Donnerstag schön zeigt: Ein Unternehmer aus St.Georgen schlenderte mit seiner Frau die Goliathgasse entlang und beide wirken etwas enttäuscht, dass die «blutten Puppen» schon wieder weg sind: «Das hätten wir schon noch gerne angeschaut», sagen beide.

Auch andere sind enttäuscht: «Jetzt haben sie einfach wieder einmal gewonnen, diese Nörgler», kritisiert einer beim Feierabendbier. Die Kritik an der Installation findet die grosse Mehrheit der Befragten haltlos: «Ach, dass sich prüde St.Galler darüber aufregen können, ist schon fast wieder typisch. Ich fand die Figuren brillant», sagt etwa eine junge Frau auf einer Restaurant-Terrasse.

ST.GALLEN: Hiltibold trifft Goliath

Anita Zimmermann und Marianne Rinderknecht eröffnen heute zwei Vitrinen für aktuelles Kunstschaffen. Ein Weggefährte von Gallus steht dem Projekt Pate.
Freitag, 14. August - 8:35 Uhr

Entlastungsstollen für den Heiligkreuzbach

(stm) Der eingedolte Heiligkreuzbach verläuft unterirdisch quer durch das Siedlungsgebiet Heiligkreuz. Die Kapazität der heutigen Eindolung ist für ein 100-jährliches Hochwasserereignis jedoch ungenügend. Dieser unbefriedigende Zustand soll nun mittels Bau eines Stollens behoben werden, schreibt die Stadt St.Gallen in einer Mitteilung. Die Bauarbeiten für den Entlastungsstollen starten Mitte August und dauern rund zehn Monate.

Südlich der Langgasse wurde der Heiligkreuzbach in der Zeit zwischen 1909 und 1955 vollständig eingedolt; an vier Stellen wurde er von Gebäuden überbaut. Der neue Stollen ersetzt diese bestehende, in die Jahre gekommene Bacheindolung im Gebiet Letten-, Espenmoos- und Lukasstrasse. Der Stollen zwischen Langgasse und der offenen Steinach wird eine Länge von rund 340 Metern aufweisen.

Die Bauarbeiten beginnen im August.

Die Bauarbeiten beginnen im August.

Symbolbild: Benjamin Manser

Zum Einsatz kommt das Microtunneling-Verfahren. Hierbei bohrt sich eine kleine Tunnelbohrmaschine durch den Untergrund. Mit einem rund 1,6 Meter grossen Bohrkopf werden so die neue Tiefgarage des Pflegeheims Heiligkreuz, der Buswendeplatz und die Langgasse in einer Tiefe von fünf bis acht Metern unterfahren. Die Bauarbeiten wurden an ein Baukonsortium vergeben, welches auf grabenlose Verfahren wie das Microtunneling spezialisiert ist.

Die Verkehrs- sowie Fussgängerführung wird auf den Bauablauf abgestimmt, heisst es in der Mitteilung weiter. Auf der Sonnenhaldenstrasse kann es im Bereich der Baustellenzufahrt zu Verkehrsbehinderungen kommen. Die Buslinie 9 (Schuppis – HB SG – Hölzli) verkehrt ohne Einschränkungen.

Freitag, 14. August - 1:14 Uhr

Mit dem Auto am Eingang zur südlichen Altstadt gestrandet: Stadtpolizisten als Pannenhelfer im Einsatz

(rar) Die Polizei - dein Freund und Helfer. Der leicht abgegriffene Slogan hat sich für eine Autofahrerin in der St.Galler Altstadt in der Nacht auf Freitag für einmal als wahr erwiesen. Nach einer Panne wurde die Frau, die mit ihrer Tochter eigentlich nach Hause hatte fahren wollen, von Stadtpolizisten betreut. Das Ereignis zog allerdings auch noch etliche hilfsbereite Nachbarn und Nachtschwärmer an.

Am Donnerstag, gegen 23 Uhr, wollte eine Frau mit ihrem Auto auf der Berneggstrasse Richtung Oberer Graben losfahren. Sie hatte ihre Tochter abgeholt und wollte nach Hause. Als die Frau den Motor anlassen wollte, zwickte und ruckelte er nur noch. Zwar blinkten die Scheinwerfer noch nervös, doch wollte der Motor nicht mehr anspringen.

Mit Hilfe einiger Passanten und einem anderen Autofahrer, wurde versucht, die Batterie des Fahrzeugs zu überbrücken um den Wagen wieder flott zu bekommen. Die Autolenkerin war sichtlich enerviert: «Der Wagen war erst gerade in der Garage, das kann es nicht sein.» Immer mehr Passanten kamen vorbei und wollten helfen. Das führte zu keinem Resultat: Das Auto schien endgültig den Geist aufgegeben zu haben.

4 Bilder

Bild: Raphael Rohner

Die Autolenkerin bestellte schliesslich den Pannendienst. Ein Anwohner witzelte spöttisch vom Balkon hinunter: «Wenn Sie hier stehen, gibt das eh Lämpen. Da kommt wohl eher die Polizei, als der TCS.» Tatsächlich ging es nicht lange bis ein ziviler Streifenwagen der Stadtpolizei am Ort der Panne auftauche.

Inzwischen hatte sich rund ein Dutzend Personen ums Pannenfahrzeug versammelt und rätselte über mögliche Ursachen dafür, dass das Auto streikte. Die Polizisten betreuten die Autofahrerin und erklärten ihr ihre Möglichkeiten. Schliesslich packten sie selber an: Sie überbrückten die Batterie des Pannenfahrzeugs. Auch ohne Erfolg. Erst der Pannendienst konnte das Auto wieder starten - und die Frau konnte mit ihrer Tochter gegen 0.45 Uhr endlich heimwärts fahren.

Donnerstag, 13. August - 19:33 Uhr

Datum für die Wahlkampf-Agenda: Am 8. September diskutieren alle St.Galler Stadtratskandidaten im Pfalzkeller

(dwi/vre) Am 27. September werden in St.Gallen die Stadtregierung und das Parlament neu gewählt. Jetzt startet langsam der Wahlkampf dafür. In seinem Rahmen führt das «St.Galler Tagblatt» am 8. September im Pfalzkeller eine Podiumsdiskussion zu den Stadtratswahlen durch. Alle acht Kandidatinnen und Kandidaten stellen sich dabei in Blöcken den Fragen der Moderatoren.

Sie wollen in die fünfköpfige St.Galler Stadtregierung (von oben links nach unten rechts): Markus Buschor, Maria Pappa, Mathias Gabathuler, Peter Jans, Sonja Lüthi, Trudy Cozzio, Markus Müller und Karin Winter-Dubs.

Sie wollen in die fünfköpfige St.Galler Stadtregierung (von oben links nach unten rechts): Markus Buschor, Maria Pappa, Mathias Gabathuler, Peter Jans, Sonja Lüthi, Trudy Cozzio, Markus Müller und Karin Winter-Dubs.

Bilder: Tagblatt-Fotografie/PD

Türöffnung ist um 18.30 Uhr. Das «Tagblatt» offeriert zuerst Bratwürste und Getränke. Fürs Podium im Saal zugelassen sind wegen der Corona-Vorschriften dann maximal 100 Zuhörerinnen und Zuhörer. Sie müssen beim Eingang fürs Contact-Tracing auch ein Formular ausfüllen oder den ausgefüllten Talon abgeben, der in einem «Tagblatt»-Inserat abgedruckt wird. Empfohlen wird das Tragen von Hygienemasken; solche werden vom «St.Galler Tagblatt» auch zur Verfügung gestellt.

Donnerstag, 13. August - 19:15 Uhr

Kinderclub im Historischen und Völkerkundemuseum: Auch Indianer und Inuit spielten gerne

(dwi/vre) Der Kinderklub des Historischen und Völkerkundemuseums (HVM) im Stadtpark stellt am Samstag, 14 bis 16 Uhr, indianische Spiele vor. Vorgesehen ist eine Kurzführung durch die Nordamerika-Ausstellung, das Basteln eines Geschicklichkeitsspiels und eine Lektion in Lacrosse, einem Ballspiel.

Indianer beim Lacrosse-Spiel, das insbesondere in Kanada bis heute in einer modernisierten Form sehr beliebt ist.

Indianer beim Lacrosse-Spiel, das insbesondere in Kanada bis heute in einer modernisierten Form sehr beliebt ist.

Bild: HVM

Auch bei Indianern und Inuit waren Spiele der liebste Zeitvertreib für alle Altersgruppen. Entsprechend vielfältig war (und ist) das Angebot von Sport-, Geschicklichkeits- und Glücksspielen bis hin Singwettbewerben. Es sei kein Zufall, dass heute manche Indianerstämme ihr Geld mit Casinos verdienten, die sie auf ihrem eigenen Land betrieben, heisst es in einer Mitteilung des HVM.

Der HVM-Anlass vom Samstag richtet sich an Kinder bis sechs Jahre; die Teilnahme kostet pro Kind zehn Franken. Anmelden muss man sich dazu bis Freitag, 12 Uhr, unter 071'242'06'42 oder info@hvmsg.ch.

Donnerstag, 13. August - 18:53 Uhr

St.Galler Kantonsrat: Sessionen weiter in der Olma-Halle, Jubelfeier für den im Juni gewählten Präsidenten abgesagt

(SK/vre) Die Entwicklung der Coronapandemie bleibt unsicher. Daher ist auch offen, wie sich die Vorschriften in diesem Zusammenhang entwickeln. Das Präsidium des Kantonsrats hat daher beschlossen, die Sessionen des Kantonsparlaments vom 14. bis 17. September sowie vom 30. November bis 2. Dezember wiederum auf dem Olma-Areal durchzuführen. Die Debatten werden live im Internet übertragen.

Bereits die Mai- und die Juni-Sessionen des St.Galler Kantonsrats fanden aufgrund der Anti-Corona-Vorschriften in einer Olma-Halle statt im Saal im Regierungsgebäude statt.

Bereits die Mai- und die Juni-Sessionen des St.Galler Kantonsrats fanden aufgrund der Anti-Corona-Vorschriften in einer Olma-Halle statt im Saal im Regierungsgebäude statt.

Bild: Benjamin Manser (4.6.2020)

Abgesagt haben das Präsidium des St.Galler Kantonsrates und die organisierende Gemeinde Uzwil die auf September angesetzte Feier für Bruno Cozzio. Der CVP-Mann war im Juni zum Parlamentspräsidenten gewählt worden. Wegen der Coronakrise hatte man die traditionelle Feier damals auf den Herbst verschoben. Präsidentenfeier später nachgeholt werden soll, wird gemäss Mitteilung vom Donnerstag noch geprüft.

Donnerstag, 13. August - 17:15 Uhr

In Stadt und Region wird überall gebaut: Goldach bekommt ein neues Zentrum, Abbrucharbeiten haben begonnen

(rtl/vre) Nicht nur in der Stadt St.Gallen, sondern in der ganzen Region zwischen Gossau und dem Bodensee wird gebaut. Ein Beispiel für ein grösseres Projekt ist die «Neue Zentrumsüberbauung Schäfli» in Goldach. Sie ersetzt unter anderem auch das legendäre Restaurant Schäfli mit seinem grossen Saal, dem Ort zahlloser lokaler Veranstaltungen in den vergangenen Jahrzehnten.

Abbrucharbeiten für die neue Zentrumsüberbauung in Goldach. Der Bagger reisst gerade das Dach über dem ehemaligen Schäfli-Saal ab.

Abbrucharbeiten für die neue Zentrumsüberbauung in Goldach. Der Bagger reisst gerade das Dach über dem ehemaligen Schäfli-Saal ab.

Bild: Ruedi Hirtl (13.8.2020)

Jetzt haben die Abbrucharbeiten für die Zentrumsüberbauung begonnen. Im Spätherbst folgt dann der Aushub für die zweistöckige Tiefgarage, im Herbst 2022 soll die Wohn- und Gewerbeüberbauung eröffnet werden. Die drei Mehrfamilienhäuser und die Neugestaltung der Hauptstrasse werden dem Goldacher Dorfzentrum ein komplett neues Gesicht geben.

Donnerstag, 13. August - 16:30 Uhr

Stadtwerke wollen Elektromobilität fördern: Schnelle Ladestationen für E-Autos beim Gaiserbahnhof eröffnet

(sk/vre) Kürzlich haben die St.Galler Stadtwerke auf dem Parkplatz vor dem Gaiserbahnhof eine Schnellladestation für Elektrofahrzeuge in Betrieb genommen. Es ist bereits die vierte solche Anlage auf Stadtgebiet; insgesamt gibt es damit 59 öffentliche Ladepunkte für E-Autos in der Stadt.

Stadtrat Peter Jans und Stadtwerke-Direktor Marco Letta mit der neuen Schnellladestation für Elektrofahrzeuge vor dem Gaiserbahnhof.

Stadtrat Peter Jans und Stadtwerke-Direktor Marco Letta mit der neuen Schnellladestation für Elektrofahrzeuge vor dem Gaiserbahnhof.

Bild: PD/SGSW

Der Ausbau des öffentlichen Ladenetzes sei eine wichtige Massnahme zur Förderung der Elektromobilität und damit zur Erreichung der Ziele des städtischen Mobilitätskonzepts 2040, schreibt die Stadt in einer Mitteilung. Durch seine zentrale Lage und Nähe zum Bahnhof sei die Schnellladestation beim Gaiserbahnhof «strategisch optimal positioniert». Dort können zwei Elektrofahrzeuge gleichzeitig geladen werden. Gleich daneben gibt es zwei Ladestationen für Elektrofahrzeuge von Mobility, womit in St.Gallen wieder solche zur Verfügung stehen.

Verteilt über die Stadt betreiben die St.Galler Stadtwerke damit 22 Ladestationen mit 59 Ladepunkten. Neben dem Gaiserbahnhof stehen zudem Schnellladestationen beim TCS-Service-Center in Winkeln, bei der Empa an der Lerchenfeldstrasse und bei den Helvetia-Versicherungen auf dem Rosenberg zur Verfügung. Alle Ladestationen sind gemäss Mitteilung ans Zugangs-und Abrechnungssystem von Ost-Mobil angeschlossen.

Ein Überblick über alle Ladestationen für Elektrofahrzeuge in der Stadt St.Gallen findet sich im Internet.

Donnerstag, 13. August - 15:36 Uhr

Trotz Quarantäne einer ganzen Mannschaft startet die Promotion-League in die neue Saison: SC Brühl spielt in Genf

(fm/vre) Derzeit ist unklar, ob der SC Brühl in der Vorqualifikation des Fussballcups weiter kommt: Der Rekurs gegen die wegen eines Formfehlers durch die Liga verhängte 0:3-Forfait-Niederlage gegen Köniz ist noch nicht entschieden. Geklärt werden soll die Frage bis spätestens Freitagabend. Klar ist hingegen, dass die Promotion-League und damit der SC Brühl am Wochenende in die neue Saison startet. Die Kronen spielen am Samstag, 18 Uhr, in Genf gegen Etoile Carouge.

Cheftrainer Heris Stefanachi und ein Teil des Teams des SC Brühl beim Cupspiel in Köniz.

Cheftrainer Heris Stefanachi und ein Teil des Teams des SC Brühl beim Cupspiel in Köniz.

Bild: SCB/Kurt Frischknecht

Es sei schwierig, die Stärke der Genfer einzuschätzen, sagt Brühls sportlicher Leiter, Roger Jäger: «Die Genfer holen auf die neue Saison jeweils viele Spieler aus der Region und aus dem benachbarten Frankreich, die wir hier im Osten nicht kennen. So lässt sich wenig zur Qualität der Mannschaft sagen.» Erfahrungsgemäss gehört Etoile Carouge jedoch zum stärksten Drittel der Promotion-League, der dritthöchsten Liga im Schweizer Fussball.

Der SC Brühl steigt mit einer vergleichsweise günstigen, jungen und nach eigener Darstellung auch hungrigen Mannschaft in die Saison; nur gerade drei Spieler sind älter als 25 Jahre. Im eher schmalen Kader mit 23 Spielern befinden sich fünf eigene Junioren. Es ist erklärtes Ziel der Vereinsleitung, den eigenen Nachwuchs vermehrt zu fördern. Auf der Verletztenliste für Samstag stehen Captain Claudio Holenstein, Neuzugang Emmanuel Makia sowie Stürmer Demian Titaro.

Einen Dämpfer für die ganze Promotion-League gibt's zum Saisonauftakt auch noch: Er kommt vom FC Münsingen. Dort ist die ganze Mannschaft derzeit in Quarantäne, «aufgrund von positiven Covid-19-Tests im Umfeld der ersten Mannschaft», wie der Verein schreibt. Das Spiel vom Sonntag gegen die Basler Black Stars wurde verschoben. Der Einstieg in die Saison war für den SC Brühl also alles in allem auch schon unproblematischer...

Donnerstag, 13. August - 15:03 Uhr

Zollibolli gibt Stammhaus auf: Blogger will roten Hampelmann retten und in die Weihnachtsbeleuchtung integrieren

(vre) Seit geraumer Zeit bekundet das traditionelle St.Galler Spielwarengeschäft Zollibolli Mühe mit dem Betrieb im ursprünglichen Stammhaus am Bärenplatz. Mit der Coronakrise hat sich das Problem verschärft. Deshalb sieht sich der Spielzeugladen gemäss Mitteilung vom Donnerstag gezwungen, sein Geschäft an der Marktgasse so bald als möglich aufzugeben.

Der rote Hampelmann ist nicht nur das Logo des Spielwarengeschäfts Zollibolli am Bärenplatz, sondern auch ein Wahrzeichen der Weihnachtsstadt St.Gallen.

Der rote Hampelmann ist nicht nur das Logo des Spielwarengeschäfts Zollibolli am Bärenplatz, sondern auch ein Wahrzeichen der Weihnachtsstadt St.Gallen.

Bild: Urs Bucher (4.12.2017)

Dass die Zollibolli-Filiale in der Innenstadt geschlossen werden soll, schlägt dem grünliberalen Stadtparlamentarier Marcel Bauer «ein wenig aufs Gemüt». Der stadtbekannt Blogger wird weniger den Laden, als vielmehr den vorweihnachtlichen Hampelmann an der Hausfassade vermissen. Die überlebensgrosse Figur mit beweglichen Armen und Beinen ist das Wahrzeichen des Zollibolli am Bärenplatz. Und der Liebling der Kinder.

Der Blogger und grünliberale Politiker Marcel Baur.

Der Blogger und grünliberale Politiker Marcel Baur.

Bild: PD (14.6.2019)

Der rote Hampelmann habe ihn in der Weihnachtszeit ein Leben lang begleitet, schreibt Marcel Baur am Donnerstagmittag auf «Kurzverbloggt». Die Figur sei dermassen prominent platziert und bekannt, dass sie während der Vorweihnachtszeit ein Wahrzeichen der St.Galler Innenstadt sei: «Ich finde, wir sollten ihn retten und jeweils zusammen mit der Weihnachtsbeleuchtung als Teil der Aktion Sternenstadt aufhängen.»

Donnerstag, 13. August - 14:08 Uhr
Der nächste Auffahrtslauf findet im Mai 2021 statt.

Der nächste Auffahrtslauf findet im Mai 2021 statt.

Bild: Ralph Ribi

Definitiv abgesagt: Der St.Galler Auffahrtslauf findet wegen Corona nicht statt

(red) In der Hoffnung, dass sich die Lage bis zum September beruhigen würde, war der Auffahrtslauf als grösster Laufanlass der Ostschweiz ursprünglich auf September verschoben worden. Nach den gestrigen Entscheiden des Bundesrates steht nun allerdings fest, dass der Anlass nicht durchgeführt werden kann. «Die Enttäuschung über die Absage des Auffahrtslaufs ist natürlich gross, aber die Gesundheit der Läuferinnen und Läufer steht an oberster Stelle», teilt der Veranstalter mit.

Donnerstag, 13. August - 13:55 Uhr

CVP startet am Samstag in der Marktgasse in den Wahlkampf: Wünsche und Anliegen bildlich darstellen

Trudy Cozzio, Stadtratskandidatin der CVP, präsentiert sich am Samstag in der Marktgasse.

Trudy Cozzio, Stadtratskandidatin der CVP, präsentiert sich am Samstag in der Marktgasse.

Bild: Ralph Ribi (9.6.2020)

(pd/vre) Die Stadtsanktgaller CVP startet am Samstag, 9 bis 14 Uhr, in der Marktgasse zu ihrem Wahlkampf. Sie tue dies «künstlerisch und bevölkerungsnah», heisst es in einer Mitteilung. Mit von der Partie sind alle Kandidatinnen und Kandidaten fürs Stadtparlament und Stadtratskandidatin Trudy Cozzio.

Der öffentliche Wahlkampfauftakt soll einerseits eine Möglichkeit sein, die CVP-Kandidierenden näher kennenzulernen. Zum anderen sind Passantinnen und Passanten aufgerufen, Wünsche und Anliegen für die Zukunft der Stadt zu deponieren. Diesen Anregungen wird Grafikerin Gabriela Manser vor Ort auf einer Leinwand Form und Farbe geben. Das Bild will die CVP im Wahlkampf für verschiedene Illustrationszwecke verwenden.

Donnerstag, 13. August - 13:39 Uhr

Delegiertenversammlung des städtischen Gewerkschaftsbunds: Initiative gegen längere Ladenöffnungszeiten, neue Präsidentin

(pd/vre) Einstimmig hat die Delegiertenversammlung des städtischen Gewerkschaftsbundes beschlossen, sich an der Lancierung einer Initiative gegen die längeren Ladenöffnungszeiten in Teilen der St.Galler Innenstadt zu beteiligen. Zudem wurde gemäss Mitteilung Alexandra Akeret zur neuen Präsidentin gewählt worden. Die VPOD-Gewerkschaftssekretärin folgt auf Felix Birchler, der das Präsidium nach vier Amtsjahren abgab. Für Nadine Lockhart wurde zudem Unia-Gewerkschaftssekretärin Yomayra Brandestini-Mejia in den Vorstand gewählt.

Alexandra Akeret, die neu gewählte Präsidentin des Gewerkschaftsbundes der Stadt St.Gallen.

Alexandra Akeret, die neu gewählte Präsidentin des Gewerkschaftsbundes der Stadt St.Gallen.

Bild: PD/Anna Tina Eberhard (7.1.2020)

An der Delegiertenversammlung des Gewerkschaftsbundes kritisierte wurde die per 1. Juni erfolgte Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten in der St.Galler Alt- und Teilen der Innenstadt. Dieser Entscheid des Stadtrates sei nicht nachvollziehbar und unnötig, heisst es in der Mitteilung. Weder wollten die Geschäfte diese Massnahme in der getroffenen Form, noch entspreche sie dem Bedürfnis der Kundschaft. Nachteile aus den neuen Öffnungszeiten hätten die zu Tieflöhnen beschäftigten Verkäuferinnen und Verkäufer.

Alexandra Akeret, die neue Präsidentin des Gewerkschaftsbundes, ist Mutter zweier Töchter, Vizepräsidentin des Stadtparlaments und Präsidentin des Quartiervereins Linsebühl. Im Stadtparlament setzte sich die SP-Politikerin in der Vergangenheit auch für die Belangen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein. Dies etwa mit der Forderung nach einem Gesamtarbeitsvertrag für die Angestellten der städtischen Spitex.

Donnerstag, 13. August - 12:21 Uhr

Circus Knie gastiert vom 10. bis 18. November in St.Gallen: Vorverkauf startet am Freitag

(pd/vre) Die Coronakrise hat auch die Pläne des Circus Knie für dieses Jahr durcheinandergebracht. Statt der üblichen neun, wird der Nationalzirkus nur vier Monate unterwegs sein - nämlich vom 4. September bis zum 31. Dezember. Starten wird die Tournee in Bern, beendet wird sie in Luzern. In der Stadt St.Gallen spielt Knie vom 10. bis 18., in Wil vom 20. bis 22. und in Rapperswil vom 25. bis 29. November. Vorher gibt's am 6. und 7. Oktober auch noch in Buchs Vorstellungen.

Nach 18 Jahren zum zweitenmal auf Knie-Tournee: Ursus und Nadeschkin.

Nach 18 Jahren zum zweitenmal auf Knie-Tournee: Ursus und Nadeschkin.

Bild: PD

Ganz wichtig für alle Zirkusfans, die das diesjährige Knie-Programm - mit Ursus & Nadeschkin - auf keinen Fall verpassen wollen: Der Vorverkauf für die verkürzte Elf-Städte-Tournee startet morgen Freitag, punkt 12 Uhr, bei «Ticketcorner». Angaben zum Programm finden sich auf der Knie-Website im Internet. Und für jene, die schon Tickets für die ursprüngliche, wegen des Coronavirus abgesagte Tournee gekauft hatten: Sie können ab sofort dort zurückgegeben werden, wo man sie erworben hat.

Donnerstag, 13. August - 11:05 Uhr

Naturmuseum eröffnet Ende August neue Sonderausstellung: Eichhörnchen, die Akrobaten in den Baumwipfeln

(pd/vre) Die nächste Sonderausstellung des Naturmuseums St.Gallen ist einem Sympathieträger unter den einheimischen Wildtieren gewidmet, dem Eichhörnchen. Die Vernissage findet am Freitag, 28. August, 19 Uhr, statt. Zu sehen ist die Ausstellung über die putzigen Kletterer dann bis 28. Februar 2021. Geboten wird parallel dazu ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Führungen, Vorträgen und Workshops.

Eichhörnchen mit Tanzapfen.

Eichhörnchen mit Tanzapfen.

Leserbild: Hans Aeschlimann (Trogen, 23.5.2020)

Die Sonderausstellung «Eichhörnchen - Akrobaten in den Baumwipfeln» entführt Besucherinnen und Besucher ins Geäst der luftigen Baumkronen. Neben zwei begehbaren Kobeln - so heissen die Nester der Kletterkünstler - finden sich an künstlichen Bäumen viele Informationen zum scheuen Waldbewohnern. Die vom Naturmuseum Winterthur produzierte Schau will mit Präparaten und interaktiven Stationen einen faszinierenden Einblick ins Leben der Eichhörnchen bieten.

Details zu den Angeboten des Naturmuseums St.Gallen im Internet.

Mittwoch, 12. August - 19:59 Uhr

SC Brühl soll Cupspiel gegen Köniz nachträglich verlieren: St.Galler legen Rekurs gegen Forfaitentscheid ein

(ibr) Das Komitee der 1. Liga hat am Mittwoch mitgeteilt, dass das Cupspiel zwischen Köniz und dem SC Brühl vom 8. August (Resultat 0:1) mit 3:0 Forfait zu Gunsten des FC Köniz gewertet wird. Grund: Brühl soll gegen den Artikel 35, Ziffer 4 des Wettspielreglements des Schweizerischen Fussballverbands (SFV) verstossen haben. Dieser besagt, dass handschriftlich in die Spielerkarte eingetragene Spieler, die kein amtliches Ausweispapier vorlegen können, nicht spielberechtigt sind.

Brühls Sportchef Roger Jäger sagt zum Sachverhalt. «Unser Spieler Fabio Capone konnte aufgrund einer nicht korrekten Fehlermeldung des Verbandes nicht ins digitale System der Spielerkarten eingetragen werden.» Nach Abklärung bei der 1.-Liga-Kommission fügten die Mannschaftsverantwortlichen Capone von Hand hinzu, worauf dieser sich persönlich beim Schiedsrichter meldete. Er unterschrieb dabei, zeigte jedoch seinen Ausweis nicht vor. Es wurde vereinbart, dass der Spieler dies nachhole, was jedoch in Vergessenheit geriet.

Fabio Capone (links) spielte vor seinem Wechsel zum SC Brühl bei Wettswil.

Fabio Capone (links) spielte vor seinem Wechsel zum SC Brühl bei Wettswil.

Bild: Ruedi Burkart

Im Schiedsrichter-Rapport, setzte später der Unparteiische das verhängnisvolle Häkchen, dass der Spieler, der erst ab der 83. Minute mit von der Partie war, sich nicht ausgewiesen habe. Jäger dazu: «Der Spieler hatte einen Ausweis dabei. Der Schiedsrichter wies uns aber auch nicht mehr darauf hin.» Mit dem Unparteiischen nahm Brühl bereits Kontakt auf. «Er war sich wohl selber der Tragweite dieses Häkchens nicht bewusst», so Jäger. Der Schiedsrichter kenne Capone sogar.

Ärgerlich ist für Jäger der Grund der Fehlermeldung. Es handelte sich um eine Sperre aus dem 2016, die SCB-Neuzugang Capone in seinem früheren Verein längst abgesessen hatte. Nur deshalb musste Brühl überhaupt eine handschriftliche Ergänzung vornehmen, die zum Forfaitentscheid führte. Der SC Brühl legt nun Rekurs ein. Vor allem, weil die St.Galler keinen unqualifizierten Spieler eingesetzt hätten, so Sportchef Jäger. Der Ball liegt wieder beim Verband. Das nächste Cupspiel gegen Cham für Brühl (oder Köniz) ist für 19. August angesetzt.

Mittwoch, 12. August - 18:02 Uhr

Viele Autos, viele Baustellen: Derzeit stockt der Feierabendverkehr auf an verschiedenen Stellen in der Stadt

(vre) Derzeit rollt in St.Gallen der Feierabendverkehr teils nur stockend. Das ist etwa auf der Langgasse in Richtung Wittenbach (Verzögerung bis 15 Minuten) oder auf der Teufener Strasse vom Stadtzentrum Richtung Riethüsli und von der Lustmühle in Richtung Stadt (Wartezeiten zwischen fünf und zehn Minuten) der Fall. Hier sind Baustellen - teilweise mit provisorischen Lichtsignalanlagen - die Ursache.

Stockender Kolonnenverkehr herrscht derzeit in Fahrtrichtung Wittenbach auch auf der Langgasse im Heiligkreuz.

Stockender Kolonnenverkehr herrscht derzeit in Fahrtrichtung Wittenbach auch auf der Langgasse im Heiligkreuz.

Bild: Johannes Wey (12.8.2020)

Verzögert unterwegs ist derzeit auch der St.Galler Stadtbus. Wegen überlastetem Strassennetz ist auf den Linien 1, 3, 4, 5 und 8 mit Verspätungen oder dem Ausfall einzelner Kurse zu rechnen. Die VBSG rechnet mit einer Normalisierung der Situation bis gegen 19 Uhr. Mit Wartezeiten bis fünf Minuten ist derzeit aufgrund des grossen Verkehrsaufkommens auch auf der St.Galler Stadtautobahn in beiden Fahrtrichtungen zwischen Winkeln und Neudorf zu rechnen.

Mittwoch, 12. August - 17:17 Uhr

Kanton beantwortet Fragen zu städtischen Ladenöffnungszeiten: Verlängerung in der St.Galler Innenstadt als Versuchsballon?

(vre) Vor den Sommerferien hat die Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten in der St.Galler Alt- und Teilen der westlichen Innenstadt viel Wirbel ausgelöst. Der Stadtrat begründete die Massnahme mit der Belebung der Innenstadt und verwies angesichts der Kritik auf kantonale Vorschriften, die längere Ladenöffnungszeiten für Tourismusgemeinden vorsehen. SP-Kantonsrätin Bettina Surber hatte der Kantonsregierung Fragen zur Rechtmässigkeit der längeren Ladenöffnungszeiten in der Stadt gestellt.

Die Regierung kommt in ihrer Antwort zum Schluss, dass die Ausdehnung der Öffnungszeiten im dafür vorgesehenen Rahmen, rechtlich korrekt, erfolgt ist. Insbesondere hält sie fest, dass St.Gallen seit Schaffung des kantonalen Gesetzes über Ruhetag und Ladenöffnung ausdrücklich als Tourismusgemeinde gilt und daher auch berechtigt ist, Öffnungszeiten in einem sogenannten Tourismusperimeter zu verlängern. Die Stadt habe ihr Ermessen dabei nicht überschritten. Ob der Stadtrat alleine dazu berechtigt ist, müsste im Rahmen einer Einsprache geklärt werden.

Der Coop-City am Bohl ist eines der Geschäfte, das die längeren Öffnungszeiten teilweise auch nutzt.

Der Coop-City am Bohl ist eines der Geschäfte, das die längeren Öffnungszeiten teilweise auch nutzt.

Bild: Reto Voneschen

Noch mehr als diese Beurteilung der Rechtslage dürfte der Opposition gegen längere Ladenöffnungszeiten eine Ankündigung in der Interpellationsantwort zu denken geben: Für den Regierungsrat ist die Verlängerung der Ladenöffnungszeiten in Teilen der St.Galler Innenstadt nämlich ein Versuchsballon. Er erhofft sich davon Hinweise, «ob ein erneuter Versuch unternommen werden soll, die gesetzlichen Ladenöffnungszeiten zu liberalisieren oder gänzlich abzuschaffen».

Die Entwicklung im Detailhandel werfe die Frage auf, ob ein Festhalten an den geltenden Öffnungszeiten zeitgemäss sei, schreibt die Regierung: Der Detailhandel gerate immer stärker unter Druck durch Internetläden und neue Verkaufsformen, die nicht dem kantonalen Gesetz über Ruhetag und Ladenöffnung unterstünden. Die Regierung erhofft sich aus der neuen Regelung der Stadt St.Gallen Hinweise darauf, inwiefern erweiterte Ladenöffnungszeiten einem Bedürfnis der Bevölkerung entsprechen.

Gegen die Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten in Teilen der St.Galler Innenstadt waren vor den Sommerferien Gewerkschaften, Linke und Grüne auf die Barrikaden gegangen. Dies mit Hinweis darauf, dass längere Öffnungszeiten nichts brächten, ausser unregelmässigere Arbeitszeiten und damit Mehrbelastungen fürs Personal. Im Kanton St.Gallen ist in den vergangenen 25 Jahren die Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten vom Stimmvolk dreimal (1996, 2003, 2010) verworfen worden.

«Es geht nicht, dass der Stadtrat am Parlament vorbei entscheidet»: Linke Parteien bekämpfen längere Ladenöffnungszeiten in der St.Galler Innenstadt – notfalls mit einer Initiative

Seit 1. Juni dürfen Läden in der Innenstadt später schliessen. SP und Grüne wehren sich mit einer Motion. Sie wollen die Grundlage für die Verlängerung der Öffnungszeiten aushebeln. Überweist das Stadtparlament den Vorstoss nicht, starten die linken Parteien eine Volksinitiative.
Luca Ghiselli
Mittwoch, 12. August - 16:16 Uhr

Junger St.Galler Künstler stellt bis Mitte September im Kulturbüro aus: Flavio Hodel und seine Monotypien

(pd/vre) Noch bis Mitte September zeigt das Kulturbüro am Blumenbergplatz in St.Gallen die Ausstellung «Borrowed Segments» von Flavio Hodel. Er hat das grosse Schaufenster, die Theke, den Hintergrund der Internetseite sowie Postkarten zum Mitnehmen gestaltet. Die sogenannten Monotypien wurden auf dem Schaufenster des Büros erstellt und davon dann Doppelgänger «gedruckt».

Flavio Hodel an der Arbeit am grossen Schaufenster des Kulturbüros St.Gallen.

Flavio Hodel an der Arbeit am grossen Schaufenster des Kulturbüros St.Gallen.

Bild: PD

Flavio Hodel ist 1994 in St.Gallen geboren und auch hier aufgewachsen. Er hat an der Hochschule Luzern Design und Kunst studiert, 2017 mit dem Bachelor in Fine Arts abgeschlossen und ist seither freischaffender Künstler. Er setzt sich gemäss Mitteilung hauptsächlich mit Fragmentierung und Verfremdung auseinander. Entsprechend geht es bei seinen Werken oft um Mehrdimensionalität, Fehlerhaftigkeit und Entfremdung.

Das Kulturbüro im Internet.

Mittwoch, 12. August - 16:00 Uhr

Mit den Appenzeller Bahnen durch Teufen: Von der Doppelspur in den Tunnel und wieder zurück auf die Doppelspur

(sda/vre) Die bereits Jahrzehnte zurückreichende Diskussionen über die Führung der Appenzeller Bahnen durch Teufen geht weiter: Die Abstimmung über einen Eisenbahntunnel soll abgesagt werden. Weil mit dem Projekt spätestens ab 2035 die Anschlüsse an die IC-Züge in St.Gallen nicht mehr gewährleistet wären, könne das Vorhaben nicht realisiert werden, hiess es am Mittwoch an einer Medienkonferenz.

In Teufen war für den 27. September eine Abstimmung über einen Projektierungskredit für einen Bahntunnel zwischen dem Bahnhof und dem Stofel angesetzt. Die neusten Vorgaben des Bundes und der SBB zum Angebotskonzept 2035 zeigten, dass nur mit einer Doppelspur durch Teufen die Anschlüsse an den Fernverkehr im St.Galler Hauptbahnhof sichergestellt werden könnten, erklärte Dölf Biasotto (FDP), Vorsteher des Ausserrhoder Departements Bau und Volkswirtschaft, am Mittwoch.

Die Frage, wie die Appenzeller Bahnen durch Teufen geführt werden soll (im Bild die Ausfahrt aus dem Bahnhof Richtung St.Gallen), bewegt die Gemüter schon lange. Jetzt ist klar: Ein Tunnel ist dafür keine geeignete Lösung.

Die Frage, wie die Appenzeller Bahnen durch Teufen geführt werden soll (im Bild die Ausfahrt aus dem Bahnhof Richtung St.Gallen), bewegt die Gemüter schon lange. Jetzt ist klar: Ein Tunnel ist dafür keine geeignete Lösung.

Bild: Hanspeter Schiess (20.3.2019)

Der Tunnel sei damit «aus aktueller Fahrplansicht» der falsche Lösungsansatz. Damit müsse immer ein Zug auf den Gegenzug warten, bis der Tunnel wieder frei sei. Dabei gehe genau jene Zeit verloren, die für das Umsteigen am Bahnhof St. Gallen nötig sei. Die Appenzeller Bahnen und das kantonale Departement Bau und Volkswirtschaft hätten daher von der Gemeinde Teufen verlangt, «die geplante Abstimmung über den Projektierungskredit abzusagen».

Geplant ist nun eine Lösung, bei der die bisher im Bahnhof Teufen stattfindenden Zugskreuzungen auf eine noch zu bauende Doppelspur zwischen dem Bahnhof Teufen und der Haltestelle Stofel verlegt werden. Allerdings: Über eine Eisenbahn-Doppelspur durchs Dorf war in der Vergangenheit in Teufen lange und heftig diskutiert worden. Auf die Tunnellösung kam man, weil die oberirdische Führung der AB heftig bekämpft wurde. Ob das immer noch so ist, dürfte in nächster Zeit wohl klar werden.

Mittwoch, 12. August - 14:33 Uhr

FDP begrüsst finanzielle Unterstützung für Olma: Darlehen von Stadt und Kanton müssen aber zurückbezahlt werden

(pd/vre) Durch die Coronakrise sind die Olma-Messen in finanzielle Schieflage geraten. Ihr Problem: Aufgrund der Verschuldung für die Erneuerung der Infrastruktur erhält sie auf dem Markt keine zusätzlichen Mittel mehr. Wie Stadt und Kanton am Mittwoch an einer Pressekonferenz erläuterten, sollen Stadt und Kanton mit Darlehen von 16,8 Millionen Franken und zu günstigen Konditionen in die Bresche springen. Als erste Partei begrüsst die FDP in einer Mitteilung den Schritt.

Dass der Liquiditätsengpass der Olma abgefedert werden soll, sei grundsätzlich richtig, hält die Partei fest. Die Olma sei eine Institution mit nationaler Ausstrahlungskraft und hohem emotionalem Wert für Kanton und Stadt St.Gallen. Gleichzeitig stehe die FDP dermassen massiven Staatseingriffen natürlich kritisch gegenüber, heisst es in der Mitteilung weiter. Für sie sei klar: «Jeder Steuerfranken muss zurückbezahlt» und solche Rettungsaktionen dürften nicht zur Gewohnheit werden.

Bis September können auf dem Olma-Areal Wohnmobile abgestellt werden. Messen und andere Veranstaltungen, darunter die Olma selber, sind wegen der Coronakrise in diesem Jahr aber weitgehend abgesagt.

Bis September können auf dem Olma-Areal Wohnmobile abgestellt werden. Messen und andere Veranstaltungen, darunter die Olma selber, sind wegen der Coronakrise in diesem Jahr aber weitgehend abgesagt.

Bild: Ralph Ribi

Das vom Stadt- und Regierungsrat geschnürte Hilfspaket für die Olma-Messen muss jetzt noch vom städtischen und vom kantonalen Parlament gutgeheissen werden. Das Stadtparlament soll darüber bereits an seiner nächsten Sitzung vom 25. August entscheiden. Im Kantonsrat wird das Geschäft für die Septembersession traktandiert. Der Liveticker mit allen Details aus der Medienorientierung über die Finanzhilfe an die Olma vom Mittwochvormittag findet sich bei «Tagblatt online»:

Mittwoch, 12. August - 12:12 Uhr

Am See reifen jetzt die Feigen

Momentaufnahme. In gut gelegenen Gärten am Bodensee und im Rheintal kann man auf Überraschungen stossen. Wie etwa auf die prächtigen Tessiner Bergfeigen, die derzeit in einem Garten bei Rorschach reifen.

Momentaufnahme. In gut gelegenen Gärten am Bodensee und im Rheintal kann man auf Überraschungen stossen. Wie etwa auf die prächtigen Tessiner Bergfeigen, die derzeit in einem Garten bei Rorschach reifen.

Bild: Ruedi Hirtl (12.8.2020)
Mittwoch, 12. August - 12:10 Uhr

Essbare Wildkräuter und Wildfrüchte kennenlernen: Tipps von der Profiköchin direkt auf der Öko-Wiese

(pd/vre) Am Donnerstag, 17.30 bis 20 Uhr, lädt Pro Natura in der Stadt St.Gallen zu einem Abendspaziergang ein. Marianna Buser stellt dabei essbare Wildkräuter und Wildfrüchte vor. Sie gibt zudem Tipps, wie man sie in der Küche verwenden kann. Treffpunkt ist bei der Bushaltestelle Stephanshorn (Endstation VBSG-Linie 1) beim Ostfriedhof. Anmelden kann man sich unter info@pronatura-sga.ch oder 079'740'04'50. Die Teilnahme kostet 20 Franken, für Pro-Natura-Mitglieder 15 Franken.

Derzeit spriesst und blüht es wieder üppig auch auf den Öko-Wiesen am St.Galler Stadtrand. Zu ihnen führt am Donnerstag ein Abendspaziergang.

Derzeit spriesst und blüht es wieder üppig auch auf den Öko-Wiesen am St.Galler Stadtrand. Zu ihnen führt am Donnerstag ein Abendspaziergang.

Bild: PD

Marianna Buser ist Störköchin und Wildkräuterfrau. Sie hat auch schon Kochbücher über alte Gemüse und Wildkräuter herausgegeben. Den Wildkräutern und Wildpflanzen spürt sie am Donnerstag im Auftrag von Pro Natura nach, weil dafür die Jahreszeit stimmt: Nach dem ersten Schnitt von Mitte Juni spriessen die Öko-Wiesen derzeit wieder, so dass manches Kräutlein zum Pflücken einlädt. Und Wildsträucher tragen jetzt die ersten Früchte.

Alte Werte

Lesbar kochen Barbarakraut, Guter Heinrich, Hirschhornwegerich, Luftzwiebel: Das in Zusammenarbeit mit Pro specia rara realisierte Buch trumpft gross auf und stellt in einem Lexikonteil hundert alte Kräuter und Gemüse vor.
Mittwoch, 12. August - 11:30 Uhr

Corona-Situation im Kanton St.Gallen: Nochmals zehn neue Fälle

(SK/vre) Im Kanton St.Gallen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle in den vergangenen 24 Stunden erneut gestiegen. Von Dienstag auf Mittwoch fielen nach Angaben im Internet erneut zehn Tests positiv aus (von Montag auf Dienstag waren es acht gewesen, übers vergangene Wochenende 28). Damit gibt es im Kanton St.Gallen aktuell 1099 bestätigte Coronafälle. Die Zahl der Toten durch den Virus bleibt hier unverändert bei 40.

Die Verteilung der Neuinfektionen im Kanton St.Gallen auf die acht Wahlkreise:

Mittwoch, 12. August - 10:36 Uhr

Erlebnisse mit einem deutschen Starregisseur: Yella Rottländer berichtet über die Dreharbeiten mit Wim Wenders

(pd/vre) Zum 75. Geburtstag von Wim Wenders setzt das Kinok in der St.Galler Lokremise im August die Reihe «Wanderer zwischen den Welten» mit Streifen des grossen deutschen Regisseurs fort. Diesen Donnerstag, 19 Uhr, ist der Film «Alice in Städten» von 1974 zu sehen. Die Besonderheit dabei: Hauptdarstellerin Yella Rottländer ist im St.Galler Studiokino anwesend und erzählt von ihren Erlebnissen während den Dreharbeiten mit Wenders.

Rüdiger Vogler und Yella Rottländer im Wim-Wenders-Film «Alice in Städten» von 1974.

Rüdiger Vogler und Yella Rottländer im Wim-Wenders-Film «Alice in Städten» von 1974.

Bild: PD

In Alice in Städten vertraut eine Frau dem Journalisten Philip ihre Tochter an, damit er sie nach Deutschland bringt. Als die Mutter dort nicht auftaucht, machen sich Mann und Kind auf die Suche nach dessen Grossmutter. Wim Wenders erzählt die Geschichte einer leisen Freundschaft in anrührenden Bildern. Kritiker zogen beim Erscheinen des Streifens Parallelen zum Klassiker «The Kid» von Charlie Chaplin. Die Rolle der Alice spielte 1974 die 1964 geborene und heute in München lebende Yella Rottländer.

Der Kinok-Spielplan für den August und eine Möglichkeit zur Revervation von Tickets findet sich im Internet.

Dienstag, 11. August - 17:26 Uhr

SP kritisiert Haltung des Stadtrats zu Corona-Härtefällen: Proaktive Politik und Massnahmen für Sans-Papiers gefordert

(pd/mha/vre) Die Fraktion von SP, Juso und PFG im St.Galler Stadtparlament ist nicht zufrieden mit der Antwort auf ihren Vorschlag, einen Hilfsfonds für Corona-Härtefälle zu schaffen. Dafür wären rund fünf bis zehn Millionen Franken nötig. Der Stadtrat will keinen solchen Fonds schaffen. Dies primär aus finanzpolitischen Überlegungen, wie er in den Antworten zu zwei Interpellationen von SP, Juso und PFG schreibt.

Proaktive Politik sehe anders aus, hält die SP jetzt in einer Mitteilung dagegen. Der Stadtrat verschiebe die Probleme nur. Die Kosten für die Unterstützung von Bedürftigen aus der Coronakrise würden früher oder später sowieso anfallen. «Wenn der Stadtrat schon finanzpolitisch argumentiert, müsste er auch erkennen, dass die Hilfe vor dem Arbeitsplatzverlust mittel- und langfristig die günstigere Lösung ist.»

Ein Bleiberecht für Sans-Papiers ist in verschiedenen grösseren Schweizer Städten seit längerem ein politisch heftig diskutiertes Thema. Im Bild eine Kundgebung in Luzern.

Ein Bleiberecht für Sans-Papiers ist in verschiedenen grösseren Schweizer Städten seit längerem ein politisch heftig diskutiertes Thema. Im Bild eine Kundgebung in Luzern.

Manuela Jans (Luzern, 28.3.2015)

Ein Lichtblick in den Interpellationsantworten ist für die SP, dass der Stadtrat die Notsituation von Sans-Papiers richtig einschätze und die Probleme erkenne, heisst es in der Mitteilung der Stadtpartei. So zeigt sich der Stadtrat bereit, die Regularisierung des Aufenthaltsstatus von Sans-Papiers voranzutreiben, die seit längerem in St. Gallen leben. Weiter soll ihnen der Zugang zu öffentlichen Leistungen und Angeboten ermöglicht werden. In Notsituationen will die Stadt zudem SRK und Caritas für diese Personengruppe mit Einkaufsgutscheinen unterstützen.

Die SP erwartet nun gemäss Mitteilung konkrete Schritte zur Verbesserung der Situation von Sans-Papiers. Dazu gehöre die Erhöhung von Mitteln für nichtstaatliche Unterstützungsstellen und mittelfristig die Einführung eines Ausweises sowie die Regularisierung von Sans-Papiers. Die Stadt soll sich dazu nach Meinung der SP «aktiv mit anderen grösseren Städten der Schweiz austauschen und sich an deren Bestrebungen orientieren».

Dienstag, 11. August - 16:33 Uhr

Zu schön, um zu arbeiten: Das sommerlich heisse Wetter lockt immer noch viele in die Freibäder in Stadt und Region

(vre) Das Wetter bleibt weiterhin hochsommerlich warm - mindestens bis Donnerstagmittag. Das könnte den Freibädern in Stadt und Region am Mittwochnachmittag nochmals zu einem Grossandrang verhelfen: Es ist derzeit definitiv zu schön, um zu arbeiten oder im Schulzimmer zu sitzen. Dies insbesondere, wenn die Wassertemperaturen auch noch so sind, dass sich der letzte Gfrörlig ins kühle Nass wagen kann. Hier die aktuellen Temperaturen in St.Gallen und am See:

Wassertemperaturen Freibäder Stadt St.Gallen und Bodensee

Stand: 19.08.2020
Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld 24
Freibad Rotmonten 24
Familien- und Frauenbad Dreilinden 23
Mannenweier 25
Region
Badhütte Rorschach 23,2
Schwimmbad Arbon: See 24,5
Schwimmbad Arbon: Becken 25

Ab Donnerstagmittag und für Freitag ist mit einer Abkühlung und mit - allenfalls heftigen - Gewittern zu rechnen. Ab Samstag geht's dann mit der Temperatur wieder aufwärts und der Sonntag soll gemäss den Wetterfröschen im Internet erneut ein prächtiger Badetag mit blauem Himmel, viel Sonne und Temperaturen bis 26 Grad Celsius werden.

Dienstag, 11. August - 15:22 Uhr

Flon, St.-Leonhard-Pärklein und Fachhochschule: Ein Rundgang zeigt, was soziale Räume sind

(pd/mha) Die städtische SP führt heute Dienstag, 18.30 Uhr, auf einen Sommerspaziergang über soziale Räume in der Stadt durch. Treffpunkt ist beim Flon an der Davidstrasse 42. Auf dem Rundgang mit dabei sind unter anderem FHS-Prorektorin Yvonne Gassmann, der Sozialraumforscher Dani Fels und Adrian Kolb, Sozialarbeiter im Flon.

Der SP-Sommerspaziergang von heute Dienstag startet um 18.30 Uhr vor dem Lagerhaus.

Der SP-Sommerspaziergang von heute Dienstag startet um 18.30 Uhr vor dem Lagerhaus.

Bild: Michel Canonica (8.11.2009)

Auf dem Rundgang besuchen Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Jugendkulturraum Flon. Dort wird gemäss Mitteilung über die Sozialraumarbeit berichtet. Danach geht es zum St.-Leonhard-Pärklein und zur Fachhochschule (FHS), wo es um die Gestaltung sozialer Räume in Forschung und Lehre geht.

Dienstag, 11. August - 14:05 Uhr

Das Wandern ist des Müllers Lust...

Leserbild. Robert Scherrer fotografierte den Wegweiser für nahe gelegene, aber auch für ziemlich weit entfernte Wanderziele bei Abtwil.

Leserbild. Robert Scherrer fotografierte den Wegweiser für nahe gelegene, aber auch für ziemlich weit entfernte Wanderziele bei Abtwil.

Dienstag, 11. August - 13:40 Uhr

Corona-Situation im Kanton St.Gallen: acht neue Fälle, insgesamt seit März 1089 Infektionen sowie 40 Coronatote

(SK/vre) Im Kanton St.Gallen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle in den vergangenen 24 Stunden erneut gestiegen. Seit Montag fielen nach Angaben im Internet acht Tests positiv aus; übers Wochenende waren es 28 gewesen. Damit gibt es im Kanton nun insgesamt 1089 bestätigte Coronafälle. Die Zahl der Toten durch den Virus bleibt unverändert bei insgesamt 40.

Von den acht neuen Infektionsfällen von Montag auf Dienstag entfallen je zwei auf die Wahlkreise St.Gallen-Gossau, Werdenberg und Sarganserland sowie je einer auf die Wahlkreise Rheintal und Wil. Keine neuen Fälle gab's diesmal in den Wahlkreisen Rorschach, See-Gaster und Toggenburg.

Dienstag, 11. August - 13:29 Uhr

Frauen in der bildenden Kunst: Elf Schweizer Pionierinnen, die sich den Zugang zur Kunst noch erkämpfen mussten

(pd/vre) Am Freitag, 28. August, 18.30 Uhr, eröffnet das Historische und Völkerkundemuseum (HVM) seine neuste Ausstellung. Unter dem Titel «Berufswunsch Malerin!» ist sie elf Wegbereiterinnen der Schweizer Kunst aus den vergangenen 100 Jahren gewidmet. Zu sehen ist sie bis 31. Januar 2021; begleitet wird sie gemäss Mitteilung von einem Rahmenprogramm mit Führungen und Workshops.

Ab Ende August zeigt das Historische und Völkerkundemuseum eine Ausstellung über Frauen, die sich vor 100 Jahren den Zugang zur Malerei erkämpfen mussten.

Ab Ende August zeigt das Historische und Völkerkundemuseum eine Ausstellung über Frauen, die sich vor 100 Jahren den Zugang zur Malerei erkämpfen mussten.

Bild: HVM

In der neuen HVM-Ausstellung werden elf zwischen 1825 und 1895 geborene Frauen vorgestellt: Pionierinnen der bildenden Kunst, deren Leben und Werk für das Schweizer Kunstschaffen repräsentativ ist. Unter ihnen befinden sich

  • Anna Elisabeth Kelly, die erste namentlich bekannte St.Galler Malerin,
  • Martha Cunz, berühmt für ihre japanisierenden Farbholzschnitte, und
  • Maria Geroe-Tobler, am Bauhaus in Dessau ausgebildete Textilkünstlerin.

Vorgestellt werden ausserdem Ida Baumann, Marie-Louise Bion, Louise Catherine Breslau, Clara von Rappard, Ottilie Wilhelmine Roederstein, Sophie Schaeppi, Hedwig Scherrer und Martha Stettler. Innerhalb dieser Gruppe wurde für die Winterthurerin Sophie Schaeppi ein eigener Raum eingerichtet. So kann ihr Werk erstmals in grösserem Umfang gezeigt werden.

Alle vorgestellten Künstlerinnen malten nicht zum Zeitvertreib, wie es für Töchter aus gutem Hause im 19. Jahrhundert üblich war, sondern sie widmeten sich ernsthaft der Kunst als Broterwerb. Ihre qualitativ hochstehenden Werke bestehen problemlos den Vergleich mit denjenigen von männlichen Kollegen. Dies, obschon sie nicht die gleichen Voraussetzungen betreffend Ausbildung und Ausstellungsmöglichkeiten besassen. Zur Ausstellung erscheint eine reich bebilderte Publikation.

Informationen zu allen Angeboten des Historischen und Völkerkundemuseums St.Gallen finden sich im Internet.

Dienstag, 11. August - 12:43 Uhr

Stadt St.Gallen hebt sechs Sondernutzungspläne ersatzlos auf

(sk/vre) Sondernutzungspläne sind für die bauliche Entwicklung der Stadt wichtig. Sie erlauben es nämlich, ein ganzes Gebiet einheitlich aus einem Guss und auch unter Abweichung von den Normvorschriften zu überbauen. Sondernutzungspläne werden daher oft in Zusammenhang mit grösseren Überbauungen erlassen. Die Stadt St.Gallen ist seit einem Jahrzehnt dran, den Bestand dieser Pläne aufzuräumen, die vor 1980 erlassen wurden.

Ein Beispiel für einen alten Sondernutzungsplan: Der Überbauungsplan Geissbüel in St.Georgen von 1978 wird aufgehoben.

Ein Beispiel für einen alten Sondernutzungsplan: Der Überbauungsplan Geissbüel in St.Georgen von 1978 wird aufgehoben.

Bild: Stadt St.Gallen
Das Gebiet des Überbauungsplans Geissbüel in St.Georgen-Bach heute.

Das Gebiet des Überbauungsplans Geissbüel in St.Georgen-Bach heute.

Bild: Stadt St.Gallen

2010 hat das Parlament den Stadtrat durch ein Postulat mit einer Überprüfung der älteren Sondernutzungspläne beauftragt. Konkret sollte geprüft werden, ob die vor 1980 und somit vor dem ersten städtischen Zonenplan erlassenen Sondernutzungspläne noch gerechtfertigt sind. Nach einer detaillierten Überprüfung kam der Stadtrat 2018 zum Ergebnis, dass 23 der 140 Sondernutzungspläne vor 1980 ersatzlos aufgehoben werden können.

Für jede Aufhebung ist allerdings ein Auflage- und anschliessend oft auch ein Rechtsmittelverfahren erforderlich. Aus Kapazitätsgründen hat der Stadtrat daher schon im Postulatsbericht angekündigt, die 23 Pläne gestaffelt aufzuheben. Eine erste Tranche mit sechs Plänen wurde jetzt erfolgreich abgeschlossen. Aufgehoben werden damit gemäss Mitteilung per 1. September die Überbauungspläne Apfelberg (1956), Etzelbünt II (1977), Geissbüel (1978), Rehetobel-/Tablatstrasse (1979), Haggen-Hinterberg (1969) und Wolfgangstrasse (1978).

Dienstag, 11. August - 11:32 Uhr

Auch die Juso sind in den Wahlkampf gestartet: Nach dem Grillabend mit Kreide Slogans in den öffentlichen Raum gemalt

(pd/vre) Für die St.Galler Stadtparlamentswahlen vom 27. September haben die Juso ein klares Ziel: Sie wollen einen zweiten Sitz im Waaghaus erobern. Derzeit sitzt die zur Wiederwahl antretende Andrea Scheck als einziges Juso-Mitglied im Parlament. Am Montagabend hat die Jungpartei ihren Wahlkampf lanciert. Als Kick-Off wurde gemäss Mitteilung ein Grillabend veranstaltet. Danach zogen Juso-Gruppen durch die Stadt und malten mit Kreide Slogans und Forderungen auf Strassen und Plätze.

Ein Wahlkampfslogan der Stadtsanktgaller Juso auf dem Bahnhofplatz.

Ein Wahlkampfslogan der Stadtsanktgaller Juso auf dem Bahnhofplatz.

Bild: PD (10.8.2020)

«Viele denken, dass den Jungen die politischen Ideen fehlen. Wir zeigen, dass das nicht so ist,» wird Andrea Scheck in der Mitteilung zitiert. «Die Juso wollten die Ideen der Jungen aufs politische Parkett bringen, damit das Parlament künftig sozialen Bewegungen wie dem Klima- oder dem Frauenstreik nicht mehr hinterher hinken müsse. Ihren Wahlkampf wollen die Juso mit fünf Themen bestreiten: Feminismus, Klima, Freiräume, Kultur und Chancengleichheit.

Unter dem Stichwort Klima verlangen die Juso, dass die Stadt bis 2030 und nicht erst bis 2050 emissionsneutral wird. Für die Chancengleichheit stellt sich die Juso insbesondere gegen alle Sparpakete in der Stadt. Mit Sparmassnahmen wälze man nämlich einfach die Fehler der Regierung auf die Gesellschaft ab, heisst es in der Mitteilung zum Wahlkampfauftakt. Für die Juso müsse die Stadt ihre Einnahmen steigern, indem sie zum Beispiel mit progressiven Steuern den kollektiv erarbeiteten Reichtum zum Wohle aller umverteile.

Dienstag, 11. August - 10:59 Uhr

Bürgerliche kämpfen gemeinsam gegen linke Stadtregierung: CVP, FDP und SVP wollen drei Sitze im fünfköpfigen St.Galler Stadtrat

Mathias Gabathuler: FDP-Kandidat für Stadtpräsidium und Stadtrat.

Mathias Gabathuler: FDP-Kandidat für Stadtpräsidium und Stadtrat.

Bild: PD

(pd/vre) Es ist ein offenes Geheimnis, dass die bürgerlichen Stadtparteien auf die Erneuerungswahlen der St.Galler Stadtregierung vom Herbst hin, ein Bündnis schmieden wollen. Am Dienstag haben CVP, FDP und SVP nun in einer Mitteilung bekanntgegeben, wie dieses Wahlbündnis aussehen wird. Geplant sind vor allem gemeinsame Auftritte des FDP-Kandidaten sowie der Kandidatinnen von CVP und SVP auf Flugblättern und an Standaktionen.

Die drei bürgerlichen Parteien empfehlen Mathias Gabathuler (FDP) als Stadtpräsidenten und Stadtratsmitglied sowie Trudy Cozzio (CVP) und Karin Winter-Dubs (SVP) als Stadträtinnen. Gabathuler würde bei einer Wahl ins Präsidium die Nachfolge von Thomas Scheitlin (FDP) antreten, der Ende Jahr zurücktritt. Die beiden Frauen müssten für eine Wahl bisherige Stadtratsmitglieder schlagen.

Der St.Galler Stadtrat in der aktuellen Zusammensetzung mit (von links) Peter Jans und Maria Pappa (beide SP), Stadtpräsident Thomas Scheitlin (FDP), Sonja Lüthi (GLP) und Markus Buschor (parteilos).

Der St.Galler Stadtrat in der aktuellen Zusammensetzung mit (von links) Peter Jans und Maria Pappa (beide SP), Stadtpräsident Thomas Scheitlin (FDP), Sonja Lüthi (GLP) und Markus Buschor (parteilos).

Bild: PD/Daniel Ammann (14.2.2018)
Trudy Cozzio. Kandidatin der CVP für den Stadtrat.

Trudy Cozzio. Kandidatin der CVP für den Stadtrat.

Bild: Ralph Ribi

Die drei bürgerlichen St.Galler Stadtparteien beurteilen gemäss ihrer Mitteilung die anstehende Gesamterneuerungswahl für die Stadtregierung als historisch. Eine vergleichbare Allianz dreier bürgerlicher Parteien bei Stadtratswahlen habe es in der Stadt St.Gallen zuvor noch nie gegeben; bisher traten höchstens zwei davon gemeinsam an - sehr erfolgreich etwa bei der Wahl von Thomas Scheitlin (FDP) und Nino Cozzio (CVP) im Jahr 2006.

Karin Winter-Dubs. Kandidatin der SVP für den St.Galler Stadtrat.

Karin Winter-Dubs. Kandidatin der SVP für den St.Galler Stadtrat.

Bild: PD

Den Wunsch nach drei von fünf St.Galler Stadtratssitzen rechtfertigen CVP, FDP und SVP in ihrer Mitteilung mit ihrem Abschneiden bei den Kantonsratswahlen von Anfang März: Die Parteien CVP, FDP und SVP hätten dabei in der Stadt «mathematisch gesehen nahezu 50 Prozent Wähleranteil» erreicht, «was rund 2,5 Stadtratsmandate bedeuten würde». Die bürgerliche Allianz wünsche sich nun, dass dieses Kräfteverhältnisse sich auch in der Stadtregierung widerspiegle.

CVP, FDP und SVP sind sich sicher, dass breite Kreise der Wirtschaft und der Bevölkerung ihr Zusammengehen begrüssen: «Das Wahlbündnis zeigt auf, dass es in einer Stadtregierung auf Konkordanz und Zusammenarbeit ankommt. So müssen Stadtrat und Stadtparlament zukünftig allseits akzeptierte richtungsweisende Massnahmen für die anstehenden, grossen Herausforderungen gefunden werden.»

Dienstag, 11. August - 9:58 Uhr

Nach Auffahrunfall: Zwei Leichtverletzte und ein zerstörtes Auto

(stapo/mha) Auf der Zürcher Strasse hat sich am Montagnachmittag eine Auffahrkollision ereignet. Die beiden Autofahrer wurden leicht verletzt, ein Fahrzeug musste gemäss Mitteilung der Stadtpolizei abgeschleppt werden.

Das Auto des 52-Jährigen wurde so arg beschädigt, dass es abgeschleppt werden musste.

Das Auto des 52-Jährigen wurde so arg beschädigt, dass es abgeschleppt werden musste.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen

Ein 30-Jähriger fuhr am Montag, kurz nach 13 Uhr, auf der Zürcher Strasse stadteinwärts. Als die Ampel auf Höhe Geissbergstrasse von Grün auf Rot wechselte, hielt er an. Der 52-Jährige Lenker im folgenden Auto bemerkte zu spät, dass der Wagen vor ihm bremste, wie die Stadtpolizei St.Gallen am Dienstag mitteilt. Es kam zum Auffahrunfall. Die Autofahrer verletzten sich zwar leicht, mussten aber nicht ins Spital gebracht werden. Es entstand mässiger Sachschaden. Das Auto des 52-Jährigen wurde abgeschleppt.