ST.GALLER STADT-TICKER: Meldungen vom 10. bis 20. Oktober 2020

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Dienstag, 20. Oktober - 19:35 Uhr

Kantonsregierung reagiert auf Hilferufe aus dem Nachtleben: SP erfreut, glaubt aber nicht, dass damit alle Probleme gelöst sind

(pd/vre) Die St.Galler Kantonsregierung reagiert auf Hilferufe von Betreiberinnen und Betreiber von Kultur- und Nachtlokalen. Nach Verschärfungen der Anti-Corona-Massnahmen am Freitag und Sonntag hat sie jetzt die im Frühling beschlossene Ausfallentschädigung für Kulturbetriebe verlängert. Neu können sie auch Beiträge für sogenannte «Transformationsprojekte» beantragen, mit denen Anpassungen an die neue Situation vorgenommen werden.

Die SP des Kantons St.Gallen begrüsst die finanzielle Unterstützung für Betriebe, für die das Tanzverbot einem Veranstaltungs- und Berufsverbot gleich kommt. Sie ist gemäss Mitteilung erfreut, dass die Regierung mit den Hilfsmassnahmen die bedrohliche Lage der Nachtkultur und des Nachtlebens anerkennt und reagiert. Besonders erfreulich sei, dass die Hilfe bis Ende 2021 erfolge, was den Betrieben eine gewisse Planungssicherheit gebe.

Ein leerer St.Galler Club in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Die Kurzfristigkeit der Verschärfung der Corona-Schutzmassnahmen am Freitag wurde von Betreibern von Bars, Clubs und Kulturlokalen scharf kritisiert.

Ein leerer St.Galler Club in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Die Kurzfristigkeit der Verschärfung der Corona-Schutzmassnahmen am Freitag wurde von Betreibern von Bars, Clubs und Kulturlokalen scharf kritisiert.

Bild: Raphael Rohner (17.10.2020)

Die angekündigten Massnahmen liessen allerdings auch noch einige Fragen offen, heisst es in der SP-Mitteilung. Dies betreffe einmal den Kreis der anspruchsberechtigten Betriebe. Es sei nicht klar, welche Lokale unter welchen Umständen Anspruch auf Ausfallentschädigung geltend machen könnten. Angesichts der Vielfalt an Kultur- und Tanzlokalen, Clubs, Bars sowie Mischbetrieben mit mehr oder weniger künstlerischem Anspruch sei eine Klärung dringend nötig.

Dazu kommt gemäss SP-Mitteilung, dass es bei der Entschädigung wegen Kurzarbeit viele Lücken gibt. So seien Personen mit unregelmässigem Pensum – wie es bei Betrieben der Nachtkultur häufig vorkomme – nur unzureichend abgedeckt. Das Gleiche gelte für Kaderpersonen in Kultur- und Gastrobetrieben. Die heute Dienstag präsentierten Lösungen des Kantons St.Gallen seien wertvoll. Dennoch, so mahnt die SP in ihrer Mitteilung, seien viele Betriebe in ihrer Existenz weiterhin akut bedroht.

Dienstag, 20. Oktober - 19:15 Uhr

Wilde Wortspiele in der Militärkantine: Humorvolle, scharfsinnige und lakonisch-poetische Liebeserklärung an den Brief

(pd/sab) Oft ist der Gang zum Briefkasten mit einem Kribbeln verbunden: Ist der Liebesbrief, der Lottogewinn oder der Umschlag mit dem Prüfungsresultat endlich da? Das Spoken-Word-Programm von Kilian Ziegler und Samuel Blatter ist eine temporeiche Liebeserklärung an den Brief - einmal humorvoll, ein anderes Mal scharfsinnig oder lakonisch-bissig. Ziegler wurde 2018 Schweizer Meister im Poetry-Slam. Wortspiele sind sein Markenzeichen. Blatter steuert die Musik bei. Das Duo ist am Donnerstag zu Gast in der St.Galler Militärkantine. Der Auftritt beginnt um 20 Uhr, zuvor wird ab 18.30 Uhr Eintopf serviert.

Dienstag, 20. Oktober - 19:03 Uhr

Katrin Keller und Jiri Makovec stellen bei Hiltibold an der Goliathgasse aus: Vernissage ist am Donnerstagabend

(vpr/vre) Bis 7. November gehören die Schaufenster von Hiltibold in der Stützmauer der Goliathgasse in St.Gallen der Künstlerin Katrin Keller und dem Künstler Jiri Makovec. Eröffnet wird der Gastauftritt in der Kunstvitrine gemäss Mitteilung am Donnerstag, ab 18 Uhr - und zwar mit Publikum.

Katrin Keller.

Katrin Keller.

Bild: PD/Andri Stadler

Katrin Keller (Jahrgang 1985) ist in Herisau aufgewachsen. Sie studierte an der an der Hochschule Luzern Kunst und Vermittlung. Das Studium Schloss sie 2012 mit dem Master in Fine Arts ab. 2019 weilte sie im Rahmen des Atelierstipendiums für Kunstschaffende aus der Stadt Luzern in Belgrad. Keller arbeitet konzeptionell. Sie lässt sich immer wieder neu auf Orte und Situationen ein. Die Wahl der Mittel entwickelt sich dabei aus den Inhalten. So gleicht keines ihrer Werke dem andern.

Jiri Makovec.

Jiri Makovec.

Bild: Michael Canonica (1.2.2019)

Jiri Makovec (Jahrgang 1977) ist in Prag geboren. Er lebt und arbeitet heute in St.Gallen und New York. lebt und arbeitet in St.Gallen und New York. Makovec ist ein leidenschaftlicher Reisender. Global vernetzt, betreibt er psychogeografische Forschungen und sammelt subjektive Reflexionen der jeweiligen Schauplätze. Früher hat der Künstler vor allem fotografier und seine Bilder zu assoziativen Sequenzen zusammengestellt. Später ging er seinen Weg konsequent weiter und filmt nun vor Ort entdeckte subtile Abweichungen vom Alltag.

Hiltibold ist so etwas wie Kunst «to go», nämlich Kunst für unterwegs und zum Verweilen. Die Nischen in der nördlichen St.Galler Altstadt dienen Künstlerinnen und Künstlern aus der Region und darüber hinaus als Schaufenser. Gemälde, Installationen und andere Kunstwerke wechseln im dreiwöchigen Rhythmus den Zwischenmieter und seine Botschaft.

Dienstag, 20. Oktober - 18:11 Uhr

«Knigge» zum Tragen der Hygienemaske: Maskenpflicht gilt auch in Hallenbädern, Saunas, auf dem Eis und in Sporthallen

(sk/vre) Auch die Stadt St.Gallen muss in ihren Gebäuden und Anlagen die vom Bundesrat angeordnete Maskenpflicht durchsetzen. Diese gilt in allen öffentlich zugänglichen Innenräumen. Für Bürogebäude der Stadt ist genau wie im ÖV klar: Wer sie betritt, trägt eine Maske. Zu den öffentlichen Innenräumen zählen aber auch Hallenbäder, Saunas, Eissportanlagen sowie Sporthallen. Für sie hat die Stadt jetzt einen «Knigge» bezüglich tragen von Hygienemasken publiziert.

In Hallenbädern und Saunas gilt die Maskenpflicht vom Betreten des Gebäudes bis man umgezogen die Garderobe Richtung Schwimmhalle oder Sauna verlässt. Sobald man nach dem Schwimmen die Garderobe in Strassenkleidern Richtung Ausgang verlässt, gilt bis vor dem Gebäude wieder die Maskenpflicht. Diese Regeln gelten für Privatpersonen genau so wie für Vereins- und Gruppentrainings.

Hinweis auf die Maskenpflicht am Haupteingang zum St.Galler Rathaus.

Hinweis auf die Maskenpflicht am Haupteingang zum St.Galler Rathaus.

Bild: Reto Voneschen (20.10.2020)

Im Eissportzentrum Lerchenfeld gilt die Maskenpflicht vom Betreten des Gebäudes bis zum verlassen der Garderobe mit den Schlittschuhen an den Füssen. Umgekehrt gilt nach dem Eislaufen die Maskenpflicht, sobald man in Strassenkleider zum Ausgang geht. Im Aufenthalts- und Restaurationsbereich gilt grundsätzlich Maskenpflicht. In Restaurants dürfen Essen und Getränke nur sitzend konsumiert werden.

In Sporthallen gilt die Maskenpflicht vom Betreten des Gebäudes bis zum Verlassen der Garderobe in Sportkleidern, um zur Sporthalle zu gehen. Können die Wege von Sportlerinnen und Sportlern sowie Publikum zwischen Garderobe und Halle nicht getrennt werden, gilt Maskenpflicht bis zum Betreten des Spielfelds. Nach Training oder Spiel gilt die Maskenpflicht wieder ab Verlassen der Garderobe in Strassenkleidern bis vors Gebäude.

Dienstag, 20. Oktober - 17:30 Uhr

Dänisches Möbelhaus Bolia neu in St.Gallen: Pandemie hatte im ersten halben Jahr wenig Auswirkungen auf den Geschäftsgang

(bas) Im Frühling, ausgerechnet eine Woche vor dem Lockdown, hat die Neugasse Zuwachs bekommen. Im Haus Nummer 33, in dem während 34 Jahren der Finnshop untergebracht war, ist Bolia eingezogen. Das Möbel- und Einrichtungshaus setzt auf eine Kombination aus Online- und klassischem Detailhandel. Das Unternehmen aus Dänemark besitzt diverse Filialen in Europa, sechs davon in Schweizer Städten. Dazu kommen elf Vertragshändler.

Das dänische Möbel- und Ausstattungshaus Bolia hat an der Neugasse 33 den Finnshop abgelöst.

Das dänische Möbel- und Ausstattungshaus Bolia hat an der Neugasse 33 den Finnshop abgelöst.

Bild: Basil Schnellmann (20.10.2020)

Bolia lässt seine Möbel und Wohnaccessoires von verschiedenen Designern kreieren. Der Kunde kann sie individuell gestalten lassen. Produziert wird erst, wenn eine Bestellung eingeht. Kein Wunder sind die Preise nicht mit dem bekannten, ebenfalls aus Skandinavien stammenden Möbelhaus Ikea vergleichbar. Bolia ist preislich in einem Mittelklasse-Segment angesiedelt, setzt aber auch auf hohe Qualität und lange Lebensdauer.

Katia Filipa dos Santos Almeida Dias zieht eine positive Bilanz über das erste halbe Jahr. Sie ist für den Laden in St.Gallen verantwortlich. Trotz Coronakrise und Lockdown seien die Verkaufszahlen konstant, was überrasche. Man habe erwartet, dass sich die Coronakrise stärker auf die Nachfrage nach Möbeln auswirken würde.

Dienstag, 20. Oktober - 16:04 Uhr

Städtische Milizfeuerwehr auf der Suche nach Nachwuchs: Informationsabende in den Depots

(sk/vre) Die St.Galler Milizfeuerwehr ist auf der Suche nach Nachwuchs. Wer sich für die Aufgabe interessiert und die Grundvoraussetzungen für einen Feuerwehrmann oder eine Feuerwehrfrau erfüllt, ist gemäss Facebook-Auftritt der Stadt eingeladen, an einem Informationsabend in diesem Herbst teilzunehmen.

Angehörige der St.Galler Milizfeuerwehr unterstützen und ergänzen die städtische Berufsfeuerwehr. Ihre Aufgaben sind vielfältig.

Angehörige der St.Galler Milizfeuerwehr unterstützen und ergänzen die städtische Berufsfeuerwehr. Ihre Aufgaben sind vielfältig.

Bild: FWZSSG

Die Grundvoraussetzungen, um bei der Milizfeuerwehr St.Gallen mitwirken zu können, sind anspruchsvoll. Zum einen muss man Wohnsitz in der Stadt haben, zwischen 20 und 32 Jahre alt sein sowie über eine abgeschlossene Erstausbildung, eine «robuste» Gesundheit und gute Deutschkenntnisse verfügen. Zudem ist ein einwandfreier Leumund nötig.

Die nächsten Informationsabende für potenzielle Feuerwehrleute finden diesen Donnerstag im Depot der Milizfeuerwehr Ost und am 3. November im Depot der Milizfeuerwehr West statt. Für die Anlässe muss man sich obligatorisch anmelden, und zwar im Internetauftritt von Feuerwehr und Zivilschutz St.Gallen.

Dienstag, 20. Oktober - 15:27 Uhr

1'500 Fenster müssen innen und aussen geputzt werden

Blick vom Dach des Rathauses auf die Fensterputzequipe.

Blick vom Dach des Rathauses auf die Fensterputzequipe.

Nicht alle können im Homeoffice arbeiten. Das gilt natürlich auch für jene Spezialisten, die derzeit am St.Galler Rathaus die Fenster innen und aussen putzen. 1500 Fenster hat das Hochhaus am Bahnhofplatz, hat der städtische Kommunikationsdienst nachgerechnet. Und herausgefunden: Einen Vorteil hat der Arbeitsplatz in schwindelnder Höhe. Aussen am Rathaus lässt sich die Distanz zu Fremden problemlos einhalten...

Dienstag, 20. Oktober - 11:59 Uhr

Neues digitales Festival findet coronabedingt nicht statt: Organisatoren von «Sankt Elektronika» ziehen die Reissleine

(pd/vre) Vom 29. Oktober bis zum 2. November hätte erstmals das digitale Festival «Sankt Elektronika» in der St.Galler Innenstadt durchgeführt werden sollen. Wegen der aktuellen Entwicklung der Coronapandemie muss der Anlass jetzt aber abgesagt werden. Diesen Entscheid habe man «leider, leider» fällen müssen, schreiben die Organisatoren in einer Mitteilung: «Wir wollten lange positiv bleiben und daran glauben, aber unter den gegebenen Umständen ist eine Umsetzung des Festivals leider nicht mehr möglich.»

Basil Kehl alias Wassily: Das Konzert des St.Gallers an der «Sankt Elektronika» fällt ebenfalls dem Coronavirus zum Opfer.

Basil Kehl alias Wassily: Das Konzert des St.Gallers an der «Sankt Elektronika» fällt ebenfalls dem Coronavirus zum Opfer.

Bild: Ladina Bischof

Die Gesundheit aller Beteiligten stehe an erster Stelle, werden in der Mitteilung die Veranstalter Lukas Hofstetter und Marc Frischknecht zitiert. «Wir bedauern die Absage sehr, aber in der momentanen Situation wäre eine Durchführung für uns nicht vertretbar gewesen.» Damit finden am übernächsten Wochenende nur einzelne Workshops und Anlässe aus dem «Sankt Elektronika»-Programm statt. Ob das Festival im Rahmen der nationalen Digitaltage 2021 nachgeholt werden kann, ist in Abklärung.

Restprogramm

Einzeln Anlässe finden trotzdem statt

(vre) Auch wenn die «Sankt Elektronika» insgesamt abgesagt ist, finden einzelne Anlässe aus dem Programm zwischen dem 27. Oktober und dem 3. November trotzdem statt. Darunter sind Workshops, eine Online-Veranstaltung, das Data-Café und die Ausstellung einer Lichtinstallation.

Learning Labs St.Gallen
Vom 29. Oktober bis 3. November finden Online sowie am Innovationszentrum Startfeld im Lerchenfeld verschiedene Workshops zu Fragen der Digitalisierung statt. Verschiedene Angebote können auch von Familien mit Kindern oder von Jugendlichen besucht werden. Infos und Anmeldung findet man im Internet hier.

Einführung 3D-Drucker
Am 29. Oktober, 17 bis 18 Uhr, wird der neue 3D-Drucker im Kulturbüro vorgestellt. Dazu gibt's eine Einführung ins Modellier-Programm «Fusion 360». Die Teilnahme ist gratis; am Anlass gilt Maskenpflicht. Eine Anmeldung ist obligatorisch unter Telefon 058'712'03'00 oder per E-Mail bei st.gallen@kulturbuero.ch.

Nachhaltige Stadtentwicklung dank digitaler Partizipation
Am 30. Oktober, 17 bis 18 Uhr, erläutern Vertreterinnen und Vertreter der Stadt die geplante digitale Partizipationsplattform. Mit von der Partie sind Stadträtin Sonja Lüthi, der städtische Chief Digital Officer Christian Geiger und Miro Hegnauer von der Firma Konova. Im Anschluss an ihre Statements ist eine Frage- und Diskussionsrunde geplant. Der Anlass findet online statt; dafür anmelden kann man sich im Internet.

Data Café
Am 31. Oktober, 9 bis 13 Uhr, findet bei gutem Wetter auf dem Bärenplatz eine Sensibilisierungsaktion statt: Im Data Café kann man mit seinen persönlichen Daten einen Kaffee bezahlen und macht damit ein Tauschgeschäft, dass man im wahren Leben tagtäglich eingeht. Beim Kaffee erfährt man dann, wie man seine Daten besser schützen kann. Infos zur Aktion unter www.datacafe.ch.

 «5x14» von LucidVom 27. Oktober bis 2. November ist im Rathaus als kleiner Ausschnitt der geplanten «Digitalen Spielwiese» die Lichtinstallation «5x14» des Künstlerkollektivs Lucid zu sehen.

Dienstag, 20. Oktober - 9:59 Uhr

Seraina von Salis ist neue Geschäftsführerin der Lungenliga St.Gallen-Appenzell

Seraina von Salis, neue Geschäftsführerin der Lungenliga St.Gallen-Appenzell.

Seraina von Salis, neue Geschäftsführerin der Lungenliga St.Gallen-Appenzell.

Bild: PD

(pd/lim) Der Vorstand der Lungenliga St. Gallen-Appenzell hat Seraina von Salis zur neuen Geschäftsführerin gewählt. Sie folgt auf Bruno Eberle, der als CEO die Lungenliga St.Gallen-Appenzell seit 1996 geführt und ausgebaut hat, heisst es in einer Medienmitteilung. Seraina von Salis war nach ihrer Tätigkeit als Physiotherapeutin im Case Management einer Krankenversicherung, später im Management der Spital Thurgau AG tätig.

Für die Lungenliga habe sie sich entschieden, weil deren guter Ruf sie überzeugt habe und sie die Geschäftsform als Non-Profit-Organisation spannend finde, wird von Salis in der Mitteilung zitiert. Eine ihrer Kernaufgaben ist die Umsetzung der Strategie 2020 bis 2025 mit Schwerpunkt Weiterentwicklung der digitalen Prozesse. Wichtig seien für von Salis vor allem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: «Vertrauen und Transparenz sind die zentralen Faktoren für eine gute und erfolgreiche Teamleistung.»

Dienstag, 20. Oktober - 9:50 Uhr

Zwei Verletzte bei Unfall an der Stadtgrenze

(kapo/jw) Auf der St.Gallerstrasse in Wittenbach wurden am Montag, gegen 17.40 Uhr, eine 71-jährige und eine 60-jährige Autofahrerin leicht verletzt. Sie mussten mit der Ambulanz ins Spital gebracht werden.

Zwei Frauen mussten nach einem Unfall an der Grenze zwischen St.Gallen und Wittenbach ins Spital gebracht werden.

Zwei Frauen mussten nach einem Unfall an der Grenze zwischen St.Gallen und Wittenbach ins Spital gebracht werden.

Bild: Kantonspolizei St.Gallen
(19.10.2020)

Verursacht hatte den Unfall ein 42-Jähriger, der in Richtung St.Gallen unterwegs war. In einer Kurve geriet er über die Mittellinie, worauf sein Auto jenes der 71-Jährigen streifte und frontal mit dem Auto der 60-Jährigen kollidierte. Dieses wiederum prallte gegen ein weiteres Auto. Der Sachschaden beträgt rund 40'000 Franken.

Dienstag, 20. Oktober - 9:27 Uhr

145 neue laborbestätigte Coronafälle im Kanton St.Gallen

(lim) Der Kanton St.Gallen meldet am Dienstag 145 neue laborbestätigte Coronafälle. Das ist ein Rückgang im Vergleich zum vergangenen Freitag (202 neue bestätigte Fälle) und zum Wochenende (429 neue bestätigte Fälle). Der Kanton St.Gallen zählt damit gesamt 3'354 bestätigte Coronafälle. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 44.

Seit Montag gilt in der ganzen Schweiz in öffentlichen Innenräumen Maskenpflicht.

Seit Montag gilt in der ganzen Schweiz in öffentlichen Innenräumen Maskenpflicht.

Bild: Benjamin Manser
Dienstag, 20. Oktober - 6:26 Uhr

Im Zug mit den Riklin-Zwillingen: Null-Stern-Hotel, Fliegen retten oder zehn neue Gebote meisseln

(pd/vre) Mit dem Konzept ihres «Null-Stern-Hotel» erregten die St.Galler Konzeptkünstler Frank und Patrik Riklin vor zwölf Jahren weltweit Aufmerksamkeit. Regional und national treten sie seither regelmässig mit unkonventionellen Aktionen in Erscheinung, die sich teilweise allerdings haarscharf zwischen Kunst und Kommerz bewegen. Diesen Sommer meisselten sie vor der St.Galler Kathedrale eine neue Version der zehn Gebote in Steintafeln.

Posieren in einem «Null-Stern-Hotelzimmer» der Ferienregion Heidiland (von links): Frank und Patrik Riklin im Frühsommer in Lüsis oberhalb von Walenstadt.

Posieren in einem «Null-Stern-Hotelzimmer» der Ferienregion Heidiland (von links): Frank und Patrik Riklin im Frühsommer in Lüsis oberhalb von Walenstadt.

Bild: Gian Ehrenzeller/KEY
(29.5.2020)

Heute Dienstag fahren die Kunstbrüder im Zug. Dies beim Ostschweizer Regionalfernsehen TVO. Dort erzählen die beiden 47-Jährigen der Moderatorin Natascha Verardo unter anderem, worüber sie sich diesen Sommer aufgeregt haben. Die Erstausstrahlung der Sendung «Im Zug mit...» erfolgt von 18.30 bis 18.45 Uhr, danach Wiederholung im Stundentakt. Ebenfalls zu sehen ist die Sendung im Internetauftritt von TVO.

Dienstag, 20. Oktober - 5:50 Uhr

Flower Power für die Dorfstrasse

Momentaufnahme. Wer den Verkehrsteiler blumig geschmückt hat, ist nicht bekannt. Und ob das juristisch in Ordnung geht, ist auch nicht ganz klar. Jedenfalls setzen die Blumen aber einen Farbtupfer auf der grauen Strasse.

Momentaufnahme. Wer den Verkehrsteiler blumig geschmückt hat, ist nicht bekannt. Und ob das juristisch in Ordnung geht, ist auch nicht ganz klar. Jedenfalls setzen die Blumen aber einen Farbtupfer auf der grauen Strasse.

Leserbild: Daniel Locher (16.10.2020)
Montag, 19. Oktober - 17:50 Uhr

Nacht-Gallen übt Kritik an Coronakommunikation des Kantons: «Schlag ins Gesicht» jener, die das Nachtleben am Laufen halten

(pd/vre) Der Verein Nacht-Gallen stimmt in den Chor jener ein, die Kritik an der St.Galler Kantonsregierung und ihrer Kommunikation neuer Anti-Corona-Regeln am vergangenen Freitag üben. Die Medienkonferenz um 16 Uhr, kurz vor der Türöffnung von Clubs und Bars, habe für ein Riesenchaos gesorgt, heisst es in einer Mitteilung von Nacht-Gallen am Montag. Das Vorgehen sei «ein Schlag ins Gesicht» aller Veranstalter sowie von Bars und Clubs.

Eine menschenleere Bar in der Samstagnacht in der St.Galler Innenstadt.

Eine menschenleere Bar in der Samstagnacht in der St.Galler Innenstadt.

Bild: Raphael Rohner (17.10.2020)

Die Ankündigung des Tanzverbots nach 16 Uhr sei so kurzfristig erfolgt, dass Veranstalter keine Chance gehabt hätten, adäquat zu reagieren. Nacht-Gallen versteht, dass angesichts steigender Infektionszahlen Handlungsbedarf besteht. Einschneidende Massnahmen aber erst ein paar wenige Stunden vor Öffnung der Clubs und Bars zu kommunizieren, sei «mehr als unglücklich». Das offenbare «grosses Unverständnis» für die Arbeit, die die Clubs und Bars in den letzten Monaten geleistet hätten.

Ein Tanzverbot sei de facto ein Verbot sämtlicher Veranstaltungen, hält Nacht-Gallen fest: «Keine Konzerte, keine Partys, keine Musik.» Zwar sei dieser drastische Schritt angesichts der Infektionszahlen «halbwegs» nachvollziehbar. Doch wer ein Tanzverbot ausspreche, müsse den Kulturveranstaltern und Clubs auch Unterstützung zusichern, fordert die IG von Gastronomie- und Kulturbetrieben sowie Veranstaltern des St.Galler Nachtlebens.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag auf dem Bohl in St.Gallen.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag auf dem Bohl in St.Gallen.

Bild: Raphael Rohner (17.10.2020)

Clubs und Kulturlocations könnten unter diesen Umständen faktisch nicht mehr öffnen: «Konzerte bleiben im Gegensatz zu Partys zwar möglich, doch werden unter diesen Bedingungen kaum genügend Leute kommen, so dass sich der Betrieb noch einigermassen lohnt.» Für die Clubs sehe es noch schlimmer aus, das Tanzverbots komme einem Berufsverbot gleich, schreibt Nacht-Gallen.

Der Verein geht davon aus, dass mittlerweile ein Punkt erreicht ist, an dem viele Betriebe des Kultur- und Nachtlebens vor dem Aus stehen. Die Clubs bis Ende Jahr zu schliessen, sei zwar eine Anti-Corona-Option, aber dann bräuchten die Lokale Hilfe. Fliesse diese nicht, existiere 2021 niemanden mehr, der Konzerte und Partys veranstalten könne, «weil alle Konkurs gegangen sind». Entlassungen und Schliessungen seien abshebar. Darum fordert Nacht-Gallen:

«Hier muss der Kanton schnell und unbürokratisch Verantwortung übernehmen und neben den Konzertlocations auch für Clubs und Bars Ausfallentschädigungen zulassen!»
Montag, 19. Oktober - 16:39 Uhr

Details zu den Coronazahlen im Kanton St.Gallen: Das Toggenburg hat gemessen an der Bevölkerungszahl die höchste Infektionsrate

(SK/vre) Am Freitag hat die St.Galler Kantonsregierung die Anti-Corona-Regeln verschärft. Am Sonntag hat der Bundesrat weitere Massnahmen beschlossen. Und übers Wochenende hat die Zahl der laborbestätigten Neuinfektionen auch im Kanton St.Gallen einen Sprung nach oben getan - um 429 Fälle auf insgesamt 3'209 Fälle seit März (Meldung STADT-TICKER, 19.10.2020, 8:49).

Coronastatistik Kanton SG

Zahl der laborbestätigten Coronafälle. Stand: 18.10.2020, 24.00 Uhr
Ort Fälle insgesamt Fälle letzte 7 Tage Fälle letzte 14 Tage
Kanton St.Gallen 3209 991 1425
Wahlkreise
St.Gallen-Gossau 857 201 283
Rorschach 257 66 94
Rheintal 435 167 214
Werdenberg 169 53 85
Sarganserland 218 71 111
See-Gaster 418 138 214
Toggenburg 342 132 198
Wil 468 156 216

Interessant ist auch die Verteilung der Fälle über die Regionen im Kanton. Am meisten Fälle in absoluten Zahlen hat der Wahlkreis St.Gallen-Gossau mit insgesamt 857 Coronainfektionen seit März. Auf den folgenden Plätzen landen Wil (468 Fälle), das Rheintal (435) und See-Gaster (418). Das überrascht nicht: Es ist zu erwarten, dass bevölkerungsstarke Kreise in absoluten Zahlen auch am meisten Fälle aufweisen.

Überraschend ist allerdings, dass auf dem fünften Platz bei den Coronafällen in absoluten Zahlen das Toggenburg mit bisher insgesamt 342 laborbestätigten Infektionen auftaucht. Ein Blick auf die kantonale Grafik, in der die Fälle der vergangenen 14 Tage pro Wahlkreis auf 100'000 Bewohnerinnen und Bewohner hochgerechnet werden, zeigt denn auch, dass das Toggenburg mit gut 425 Fällen tatsächlich der Schwerpunkt des Coronageschehens im Kanton St.Gallen ist.

Zahl der neuen Coronafälle der letzten 14 Tage pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner nach Wahlkreisen.

Zahl der neuen Coronafälle der letzten 14 Tage pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner nach Wahlkreisen.

Grafik: Fachstelle für Statistik des Kantons St.Gallen (19.10.2020)

Am Ende dieser Rangliste figurieren die Wahlkreise Werdenberg (214.48 Fälle pro 100'000 Einwohner), Rorschach (216.4) und St.Gallen-Gossau (230.62). Der Schwellenwert, mit dem der Bund Risikogebiete im Ausland definiert liegt übrigens bei 50 Fällen innert 14 Tagen pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Alle St.Galler Wahlreise liegen deutlich darüber.

Montag, 19. Oktober - 15:30 Uhr

Palace will das Beste aus den neuen Coronavorschriften machen: Leise Kritik am kantonalen Tanzverbot, Konzert abgesagt

(pd/vre) Das Palace reagiert in seinem Newsletter auf die Verschärfung der Coronaregeln durch den Kanton. Obwohl dies fürs Kulturzentrum in St.Gallen einschneidend sind, wollen die Verantwortlichen «nicht gleich den Kopf in den Plüschsessel stecken», auch wenn ein Palace ohne Tanz schwer vorstellbar sei. Man werde den Umgang mit den neuen Regeln im Team diskutieren und versuchen, das Beste daraus zu machen.

Das Palacemuss die Alien-Transistor-Night vom Samstag unter anderem mit der deutschen Band Fehler Kuti (Bild) wegen der Coronakrise absagen.

Das Palacemuss die Alien-Transistor-Night vom Samstag unter anderem mit der deutschen Band Fehler Kuti (Bild) wegen der Coronakrise absagen.

Bild: PD/Peter Neusser

Das Palace-Team verstehe den Ernst der Lage und stehe auch hinter einer Verschärfung der Corona-Schutzmassnahmen, heisst es im Newsletter weiter. Kritik übt es allerdings am Bild, das die Regierung von Tänzerinnen und Tänzern als «unsittlich, lüstern und unehrlich» hat. Das Palace-Team hofft, dass sich der Regierungsrat dann auch solidarisch mit der Kultur zeige und sich für den Erhalt einer lebendigen Nachtkulturszene einsetze - etwa mit Ausweitung der Kurzarbeit oder Finanzierungshilfen.

Aufgrund der aktuellen Lage abgesagt hat das Palace die Alien-Transistor-Night vom kommenden Samstag mit den drei deutschen Bands Fehler Kuti, Saroos und Joasihno. Die derzeitige Coronalage lasse die Durchführung des Konzerts nicht zu. Das Palace-Team bemüht sich aber, einen Ersatztermin dafür im kommenden Jahr zu finden. Alle bereits gekauften Tickets behielten ihre Gültigkeit, könnten aber natürlich auch zurückgegeben werden, heisst es im Newsletter des Kulturzentrums.

Detaillierte Infos zum Palace-Programm gibt's im Internet.

Montag, 19. Oktober - 15:07 Uhr

Bibliothek Hauptpost präsentiert schönste Bücher der Schweiz, Deutschlands und Österreichs - Vernissage ist aber abgesagt

(pd/vre) Am Donnerstag, 19 Uhr, hätte im Raum für Literatur an der St.-Leonhard-Strasse 40 in St.Gallen die Vernissage der Ausstellung «Die schönsten Bücher aus der Schweiz, Deutschland und Österreich» mit Prämierten aus St.Gallen stattfinden sollen. Die Veranstaltung ist aufgrund der Entwicklung der Coronapandemie abgesagt.

Blick in den Eingangsbereich der Bibliothek Hauptpost.

Blick in den Eingangsbereich der Bibliothek Hauptpost.

Bild: Hanspeter Schiess (20.7.2015)

Die Ausstellung der in diesem Jahr prämierten 59 besten Bücher aus dem deutschsprachigen Raum findet aber statt. Sie ist ab Freitag bis 13. November in der Bibliothek Hauptpost an der Gutenbergstrasse 2 in St.Gallen zu sehen. Geöffnet ist die Ausstellung während den Öffnungszeiten der Bibliothek, also von Montag bis Freitag, 8 bis 19 Uhr, sowie am Samstag, 8 bis 17 Uhr.

Montag, 19. Oktober - 14:49 Uhr

Stefan Keller liest aus seinem neuen Buch: Glückliche und tragische Schicksale von Arbeiterinnen und Arbeitern

(pd/vre) Am Dienstag, 20.15 Uhr, ist der Historiker und Autor Stefan Keller im Kulturzentrum Palace zu Gast. Er liest dort aus seinem neuen Buch Spuren der Arbeit. Im Gespräch beantwortet der Autor von «Grüningers Fall», «Maria Theresia Wilhelm - spurlos verschwunden», «Die Zeit der Fabriken» und «Die Rückkehr» auch Fragen aus dem Publikum.

Historiker und Autor Stefan Keller hat eine neue historische Reportage über 200 Jahre Arbeit im Kanton Thurgau verfasst. Am Dienstag liest er daraus im Palace in St.Gallen.

Historiker und Autor Stefan Keller hat eine neue historische Reportage über 200 Jahre Arbeit im Kanton Thurgau verfasst. Am Dienstag liest er daraus im Palace in St.Gallen.

Bild: Archiv St.Galler Tagblatt
(22.11.2019)

Die neue Publikation von Stefan Keller ist einer Art Geschichte des Arbeitens im Kanton Thurgau. Der Autor trug dafür aus Lokalzeitungen, Tagebüchern, Gerichtsakten und Briefwechseln die Schicksale von Arbeiterinnen und Arbeitern zusammen. Er verarbeitet die glücklichen und tragischen Biografien von Dienstbotinnen, Wanderarbeitern, ehemaligen Fabrikbesitzern, schuftenden Kindern, Ausländerinnen und Erwerbslosen zusammen mit zweihundert Jahren Flachs, Glasfaser sowie Fäden aus Blut und Schweiss zu einem reich bebilderten Patchwork.

Montag, 19. Oktober - 14:26 Uhr

Einbruch in Restaurant in Gossau: 3'000 Franken erbeutet, für 3'500 Franken Schäden verursacht

(kapo/vre) Am Sonntag, kurz vor Mitternacht, sind Unbekannte an der Flawilerstrasse in Gossau in ein Restaurant eingebrochen. Sie verschafften sich gemäss Mitteilung der Kantonspolizei über ein Fenster gewaltsam Zutritt zum Gebäude. Dort stehlen sie rund 3'000 Franken Bargeld. Der Sachschaden wird auf rund 3'500 Franken geschätzt.

Montag, 19. Oktober - 14:23 Uhr

Automat aufgebrochen und mit 500 Franken geflüchtet

(kapo/vre) Zwischen Freitag- und Montagmorgen haben Unbekannte an der Rorschacher Strasse in St.Gallen einen Selecta-Automaten geknackt. Die Täter stahlen rund 500 Franken Bargeld. Der Sachschaden beträgt gemäss Mitteilung der Kantonspolizei rund 50 Franken.

Montag, 19. Oktober - 11:22 Uhr

In Rorschach und Goldach waren in der Sonntagnacht Einbrecher unterwegs: Zwei mutmassliche Täter festgenommen

(kapo/vre) An der Feldmühlestrasse in Rorschach und an der Mühlegutstrasse in Goldach haben in der Nacht von Sonntag auf Montag Einbrecher zugeschlagen. In Rorschach wurden zwei Container gewaltsam aufgebrochen. Das Aufhebeln eines dritten Containers misslang dagegen. In Goldach wurden auf einer Baustelle zwei Container und eine Aufenthaltsbaracke aufgebrochen.

Der Wert der aus Containern und Baracken gestohlenen Gegenstände ist gemäss Mitteilung der Kantonspolizei noch nicht bekannt. In Rorschach entstand Sachschaden für 1500 Franken. Wie hoch er in Goldach ist, wird derzeit noch abgeklärt. Immerhin: In Goldach hat eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen zwei mutmassliche Einbrecher gestellt und festgenommen. Es handelt sich um einen 20-jährigen Schweizer und einen 16-jährigen Slowaken.

Montag, 19. Oktober - 10:57 Uhr

Wegen der zweiten Coronawelle: Jugendprojekt-Wettbewerb des Kantons St.Gallen führt sein Final digital durch

(pd/vre) Wegen der Verschärfung der Coronakrise und den deswegen angeordneten strengeren Schutzmassnahmen findet das Final des 16. Jugendprojekt-Wettbewerbs des Kantons St.Gallen am 24. Oktober nicht im Stadtsaal Wil, sondern im Internet statt. Für die Organisatoren stehe die Gesundheit alle Beteiligten an erster Stelle, wird der Entscheid in einer Mitteilung begründet:

«Wir bedauern die Absage sehr, aber in der momentanen Situation wäre eine Durchführung nicht vertretbar gewesen.»

Die Jury des Jugendprojekt-Wettbewerbs versammelt sich kommenden Samstag in St.Gallen. Die Präsentation der zwölf fürs Final ausgewählten Beiträge erfolgt dann digital in in virtuellen Zoom-Konferenzen. Die Rangverkündigung erfolgt an Samstag, 20 Uhr, und wird per Livestream übertragen. Infos dazu gibt's auf der Homepage des Wettbewerbs oder auf Facebook.

Zu den Preisträgern des Jugendprojekt-Wettbewerbs gehörten auch schon die Macherinnen und Macher des «Jung-Kult-Festival» in der Stadt St.Gallen.

Zu den Preisträgern des Jugendprojekt-Wettbewerbs gehörten auch schon die Macherinnen und Macher des «Jung-Kult-Festival» in der Stadt St.Gallen.

Bild: David Suter (25.10.2014)

Der Jugendprojekt-Wettbewerb ist eine Initiative des Kantons St.Gallen. Er will Jugendliche und junge Erwachsene von 13 bis 24 Jahren in der Fähigkeit fördern, Ideen zu entwickeln und Projekte umzusetzen. Der Anlass wird vom Kanton St.Gallen sowie der Ria und Arthur Dietschweiler-Stiftung getragen und vom Bistum St.Gallen finanziell unterstützt. Der Kanton finanziert den Jugendprojekt-Wettbewerb mit Mitteln aus seinem Kinder- und Jugendkredit.

Montag, 19. Oktober - 10:29 Uhr

Nationaler KMU-Tag in St.Gallen um ein Jahr verschoben: Aufteilung der Olma-Halle 9 in 100er-Sektoren zu aufwendig

(pd/vre) Der nächste Schweizer KMU-Tag findet erst 2021 statt. Der für den 23. Oktober geplante Anlass wird aufgrund der Coronasituation um ein Jahr, auf den 22. Oktober 2021, verschoben. Alle bereits verkauften Tickets behalten ihre Gültigkeit für den neuen Termin. Grund für die Verschiebung sind die kurzfristig vom Bundesrat verschärften Anti-Corona-Schutzmassnahmen. Sie seien bei einem Ganztagesanlass in der Grösse des KMU-Tags kaum umsetzbar, heisst es in einer Mitteilung.

Der KMU-Tag in St.Gallen zieht jeweils einige hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der ganzen Schweiz an.

Der KMU-Tag in St.Gallen zieht jeweils einige hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der ganzen Schweiz an.

Bild: Michel Canonica (25.10.2019)

«Wir waren bereit, diesen wichtigen KMU-Netzwerk-Anlass mit einem umfassenden Schutzkonzept durchzuführen», erklärt Tobias Wolf, Mitglied des Organisationskomitees: «Zwar haben einige Gäste auf die Streaming-Variante umgebucht, aber nach wie vor wären über 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor Ort dabei gewesen.» Für den KMU-Tag stehe der Schutz der Gesundheit im Vordergrund – genauso wie in den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) selber.

Zudem wolle der Anlass einen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten, schreiben die Organisatoren weiter: Dazu gehöre eine lückenlose Umsetzung der behördlich vorgegebenen Massnahmen. So wäre etwas das Contact Tracing am KMU-Tag deutlich weiter gegangen als vorgeschrieben. Die kurzfristig verfügten 100er-Sektoren im Vortragsraum und bei der Verpflegung seien mit vertretbarem Aufwand jedoch nicht umsetzbar.

Montag, 19. Oktober – 8:49 Uhr

Die Corona-Situation im Kanton St.Gallen: 429 positive Tests übers vergangene Wochenende, insgesamt 3209 bestätigte Fälle

(nat) Im Kanton St.Gallen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle erneut gestiegen. Fürs Wochenende fielen nach Angaben des Kantons im Internet 429 Tests positiv aus. Damit gibt es im Kanton seit März insgesamt 3209 bestätigte Fälle. Die Zahl wegen Covid-19 Verstorbenen ist um einen weiteren Fall auf 44 gestiegen.

Die Zahl der Hospitalisationen wegen des Coronavirus in St.Galler Spitälern ist ebenfalls gestiegen: Derzeit zählt der Kanton St.Gallen 40 Covid-19-Patienten. Acht davon liegen auf Intensivstationen, fünf mit und drei ohne künstliche Beatmung. Aktuell befinden sich im Kanton St.Gallen 623 positiv Getestete im Contact Tracing und in Isolation.

Montag, 19. Oktober - 8:15 Uhr

Goldener Herbst am Chrüzweier

Leserbild. Richard Sutter fotografierte am Sonntag auf Drei Weieren.

Leserbild. Richard Sutter fotografierte am Sonntag auf Drei Weieren.

Sonntag, 18. Oktober - 18:43 Uhr

Interpellationsantwort deckt Löcher in der Schulsozialarbeit auf: Finanzen für einen Ausbau fehlen derzeit

(vre) Die Schulsozialarbeit in der Stadt St.Gallen weist gravierende Lücken auf. Das stellt die Stadtregierung in Beantwortung einer Interpellation aus dem Stadtparlament fest. Die Löcher in zwei Ausbauschritten 2021 und 2025 zu stopfen, dürfte nicht möglich sein. Dafür fehlt nach Meinung des Stadtrats schlicht das Geld in der Stadtkasse.

Die Schulsozialarbeit ist ein niederschwelliges Gratis-Angebot der ganzheitlichen Jugendhilfe. Sie soll Kinder und Jugendliche beim Erwachsenwerden begleiten und sie – sowie bei Bedarf auch die Eltern – bei der Lösung persönlicher und sozialer Prob­leme unterstützen. Im Kanton St. Gallen sind die Gemeinden verpflichtet dieses oder ein gleichwertiges Angebot zu führen. 88 Prozent der Gemeinden führen eine Schulsozialarbeit.

In der Stadt St.Gallen haben sich die Schulsozialarbeit auf der Kindergarten- und Primarstufe sowie auf der Oberstufe unterschiedlich entwickelt. Deshalb sind die Unterschiede beträchtlich. Für Kindergärten und Primarschulen steht heute eine Vollzeitstelle auf 2300 Kinder zur Verfügung. Auf der Oberstufe ist es eine Schulsozialarbeit-Vollstelle auf 500 Jugendliche. Würden die zur Verfügung stehenden Stellen gleichmässig auf die Schulstufen verteilt, würde eine Vollzeitstelle auf 1370 Kinder und Jugendliche entfallen.

Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter unterstützten Kinder und Jugendliche sowie ihre Eltern bei der Lösung persönlicher und sozialer Probleme.

Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter unterstützten Kinder und Jugendliche sowie ihre Eltern bei der Lösung persönlicher und sozialer Probleme.

Symbolbild: Melanie Solloso
(28.3.2018)

Der St.Galler Stadtregierung ist gemäss Interpellationsantwort klar, dass das Angebot der Schulsozialarbeit auf den unteren Schulstufen löchrig ist. Die Kapazitäten reichen hier gerade aus, um die dringlichsten Fälle zu bearbeiten. Damit sich das ändert, müssten zusätzliche Stellen geschaffen werden, hält der Stadtrat fest.

Es existiert ein Konzept, das 2021 eine Aufstockung der Schulsozialarbeit auf der Kindergarten- und Primarschulstufe um 3,75 Stellen vorsieht. In einem zweiten Schritt soll 2025 mit 2,5 Stellen dafür gesorgt werden, dass die Schulsozialarbeit mehr als nur Einzelfälle abhaken kann. Der erste Ausbauschritt würde pro Jahr Zusatzkosten von 540'000, der zweite von 360'000 Franken auslösen. Und genau da klemmt es.

Die Stadtkasse verfügt dank struktureller Probleme, die durch die Coronakrise verschärft werden, nicht über die Mittel für diesen Ausbau. Daher hat der Stadtrat gemäss Interpellationsantwort entschieden, den Ausbau der Schulsozialarbeit aufzuschieben, bis sich die finanzielle Lage entspannt hat. 2021 sollen Wege gesucht werden, um die Situation durch Neuverteilung der vorhandenen Ressourcen, also kostenneutral, so gut als möglich zu verbessern.

Sonntag, 18. Oktober - 17:23 Uhr

Stadtregierung legt Postulatsbericht vor: Stadt will Buslinie 11 zum Abacus-Platz ausbauen, Kanton will abwarten

(vre) Die St.Galler Stadtregierung wäre bereit, auf Ausbauwünsche für die Buslinie 11 aus der Bevölkerung im Nordosten der Stadt einzugehen. So soll die Linie am Samstag neu vom 60- auf einen 30-Minuten-Takt verdichtet werden. Am Sonntag, 9 bis 17 Uhr, sollen neu Busse vom Hauptbahnhof zum Abacus-Platz in Wittenbach verkehren, und zwar auch im 30-Minuten-Takt.

Ein Bus der VBSG-Linie 11 unterwegs in der südlichen Altstadt.

Ein Bus der VBSG-Linie 11 unterwegs in der südlichen Altstadt.

Bild: Michel Canonica (24.8.2020)

Obwohl der Stadtrat gemäss Postulatsbericht für diesen Ausbau ist, dürfte der auf sich warten lassen. Dies weil der Kanton auf die Ausbauwünsche nicht eintreten will. Dafür müsste die Verordnung zum kantonalen Gesetz über den ÖV angepasst werden. So einen Schritt will der Kanton aber erst prüfen, wenn im Winter 2020/21 das Projekt «ÖV-Entwicklung Kanton SG 2025-2040» abgeschlossen ist. Was für die Stadtsanktgaller Buslinie 11 konkret heisst: Mit dem Fahrplan 2022 und 2023 wird es keinen Ausbau geben.

Die Stadt könnte die für die Fahrplanverdichtung nötigen 300'000 Franken pro Jahr selber aufbringen. Der Betrag ist dem Stadtrat aber zu hoch. Deshalb will er dem Kanton jetzt beantragen, dass die Stadtkasse nur für die ordentliche Ausbauabgeltung für die Linie 11 von 64'000, nicht aber auch noch für eine Zusatzabgeltung von 234'000 Franken aufkommen muss.

Sonntag, 18. Oktober - 16:28 Uhr

Fussballerinnen des FC St.Gallen-Staad gewinnen 2:1 gegen die Frauen von GC

(pd/vre) Mit 2:1 gewinnen die Fussballerinnen des FC St.Gallen-Staad beim Grasshopper-Club Zürich und feiern so den zweiten Meisterschaftserfolg in Folge. Torschützinnen für St.Gallen sind Naina Maria Inauen und Ardita Iseni. Der FC St.Gallen-Staad hat damit nach acht Partien elf Punkte auf dem Konto. In der Tabelle der Women's Super League liegen das Team damit auf dem fünften Platz.

Freude bei den Fussballerinnen des FC St.Gallen-Staad: Am Samstag besiegten sie die GC-Frauen in Zürich mit 2:1.

Freude bei den Fussballerinnen des FC St.Gallen-Staad: Am Samstag besiegten sie die GC-Frauen in Zürich mit 2:1.

Bild: Podo Gessner (17.10.2020)

In Zürich legten die St.Gallerinnen am Samstag einen Start nach Mass hin und gingen bereits in der siebten Spielminute in Führung. Naina Maria Inauen nickte per Kopf nach einem Eckball für die Gäste ein. Nach knapp 20 Minuten hatte Grün-Weiss jedoch das Glück auf seiner Seite, als die GC-Frauen mit einem Schuss von der linken Seite her nur die Latte trafen. In der 78. Minute erhöhte Ardita Iseni zum 2:0 für das Team aus St.Gallen.

Fünf Minuten vor dem Schlusspfiff verwandelten die Zürcherinnen dann einen Elfmeter zum 1:2-Anschlusstreffer. Die letzten Minuten waren gemäss Matchbericht von Markus Schildknecht von Hektik geprägt, doch die St.Gallerinnen retten die drei Punkte über die Zeit. Damit ist der FC St.Gallen-Staad seit drei Meisterschaftsspielen ohne Niederlage, rechnet man den Cupsieg in Worb dazu, sind es gar vier Spiele.

Sonntag, 18. Oktober - 16:17 Uhr

Wer kein Tor schiesst kann auch nicht gewinnen: Der SC Brühl verliert auswärts gegen Bavois

(pd/vre) Der FC Bavois entschied am Samstag die Partie der beiden Überraschungsmannschaften der Liga aufgrund der zahlreicheren Torchancen verdient mit 1:0 für sich. Spielerisch konnten die Brühler zwar gut mithalten, doch die Torgefährlichkeit der Kronen hielt sich in Grenzen. Am gegnerischen Strafraum waren die Brühler mit ihrem Latein sichtlich am Ende, wie Henri Seitter in seinem Matchbericht schreibt.

Die Spieler des SC Brühl fanden am Samstag kein Rezept gegen die kompakt stehende Verteidigung des FC Bavois. Sie verloren das Auswärtsspiel mit 0:1.

Die Spieler des SC Brühl fanden am Samstag kein Rezept gegen die kompakt stehende Verteidigung des FC Bavois. Sie verloren das Auswärtsspiel mit 0:1.

Bild: SCB/Kurt Frischknecht
(17.10.2020)

Die Pässe und Flanken des SC Brühl blieben zu ungenau und innerhalb des Strafraums waren die Waadtländer jederzeit Herr der Lage. Bezeichnenderweise hatte mit Filip Degen in der ersten Halbzeit ein Verteidiger die gefährlichste Torszene für die Kronen. Doch seine herrliche Direktabnahme nach einem Freistoss lenkte der ausgezeichnete Torhüter von Bavois zur Ecke.

In der 35. Minute schienen die Brühler die Situation bereits geklärt zu haben, doch Mehmed Begzadic konnte mit dem Rücken zum Tor den Ball abfangen und sich, zu wenig energisch gestört, um die eigene Achse drehen. Der herrliche Schuss gelangte via Pfosten zum 1:0 ins Brühler Tor. In der zweiten Halbzeit fanden die Brühler dann trotz leichter Feldüberlegenheit kein Mittel, um die kompakte Bavois-Verteidigung in Verlegenheit zu bringen. Im Gegenteil.

Der SC Brühl war beim Besuch in der Romandie trotz vollem Einsatz zu wenig torgefährlich.

Der SC Brühl war beim Besuch in der Romandie trotz vollem Einsatz zu wenig torgefährlich.

Bild: SCB/Kurt Frischknecht
(17.10.2020)

Brühls Torhüter Christian Leite vereitelte mit diversen guten Aktionen eine höhere Niederlage. Das Comeback des lange verletzten Demian Titaro war leider nur von kurzer Dauer. Genauso wie auf der Gegenseite Daniel Titié musste er nach zwei gelben Karten vorzeitig in die Kabine. Trotzdem sorgte er bei seinem 20-minütigen Einsatz noch für am meisten Unruhe im Strafraum der Romands.

Samstag, 17. Oktober - 21:40 Uhr

SP Schweiz wählt neues Präsidium digital: Nationaler Parteitag in St.Gallen - und niemand hat's gemerkt

(vre) Die SP Schweiz hat am Samstag Mattea Meyer und Cédric Wermuth zum ersten Co-Präsidium in der Geschichte der Partei gewählt. Auf die beiden entfielen 538 der 561 gültig abgegebenen Stimmen. Die Aussenseiterkandidatur des Berner Parteimitglieds Martin Schwab blieb mit 23 Stimmen ohne Chancen.

Die Stadtsanktgaller SP-Delegierten nahmen vom Kindertreff tiRumpel aus am nationalen Parteitag vom Samstag teil.

Die Stadtsanktgaller SP-Delegierten nahmen vom Kindertreff tiRumpel aus am nationalen Parteitag vom Samstag teil.

Bild: Reto Voneschen (17.10.2020)

Mit Rücksicht auf die Cornasituation führte die SP Schweiz ihren Parteitag digital durch. Er fand damit verteilt übers ganze Land statt, auch in der Stadt St.Gallen. Die hiesigen SP-Delegierten machten daran aber nicht aus dem stillen Kämmerlein mit, sondern trafen sich dafür im Kinderlokal tiRumpel im Lachen-Quartier. Und auch bei der Stadtsanktgaller Filiale des nationalen Parteitags wurde auf die Einhaltung der Coronaregeln Wert gelegt.

Beim Augenschein kurz vor Samstagmittag sassen neun Delegierte der SP-Stadtpartei - darunter Kantonalpräsident Max Lemmenmeier, Stadtparteipräsident Peter Olibet und Daniel Kehl, der Fraktionspräsident im Stadtparlament - mit Hygienemaske und schön verstreut im Kindertreff an der Stahlstrasse. Sie verfolgten die Verhandlungen in Basel auf Grossleinwand mit und nahmen via Laptop an den verschiedenen Abstimmungen und Wahlen teil.

Samstag, 17. Oktober - 11:35 Uhr

Neue Coronamassnahmen beeinflussen «Pätch» praktisch nicht

(pd/red.) Am Freitag hat die St.Galler Regierung neue Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus bekannt gemacht. Sie beschloss unter anderem:

Bild: Michel Canonica
  • Eine Maskenpflicht bei öffentlichen und privaten Veranstaltungen ab 30 Personen
  • Eine Sitzplatzpflicht bei der Konsumation von Essen und Trinken in Clubs und Bars
  • Eine Maskenpflicht fürs Gastropersonal

Welche Auswirkungen haben diese Massnahmen für die Mini-Olma «Pätch», die noch bis am Sonntag stattfindet? Keine direkten, wie ein Schreiben der Messeleitung an die Ausstellerinnen und Aussteller zeigt, das dem «Tagblatt» vorliegt.

Bild: PD

Eine Maskenpflicht besteht an der «Pätch» weiterhin nicht, da eine Messe nicht als Veranstaltung gelte, wie es im Schreiben heisst. Die Messeleitung bittet alle Anbieter mit Lebensmitteln und Getränken hingegen um das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes.

Samstag, 17. Oktober - 8:29 Uhr

Unaufmerksamer Autofahrer verursacht Unfall in Rorschach – ein Leichtverletzter und hoher Sachschaden

(kapo/dwa) Am Freitagabend hat sich auf der Hauptstrasse in Rorschach ein Auffahrunfall mit drei Autos ereignet. Ein 24-jähriger Mann wurde dabei leicht verletzt.

Ein 21-jähriger Mann fuhr um 18.45 Uhr laut Angaben der St.Galler Kantonspolizei von Staad Richtung Goldach. Hinter ihm waren eine 31-Jährige sowie ein 24-Jähriger unterwegs. Als das erste Fahrzeug abbremsen musste, bemerkte dies die Frau und hielt ebenfalls an. Weil der Fahrer des dritten Wagens am Radio hantierte, bemerkte er zu spät, was vor ihm passierte, und prallte gegen das Heck des vorderen Fahrzeugs. Dieses wurde dann in den Wagen des 21-Jährigen geschoben.

Eins der Unfallfahrzeuge.

Eins der Unfallfahrzeuge.

Bild: Kapo SG

Der 24-jährige Mann wurde beim Unfall leicht verletzt, er suchte selbständig einen Arzt auf. An den Autos entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren zehntausend Franken.

Samstag, 17. Oktober - 01:23 Uhr

Der letzte Tanz: Seit Mitternacht gilt das Tanzverbot im Kanton St.Gallen

Momentaufnahme. Das Bier ist ausgetrunken, die Party abrupt zu Ende. Nur noch die leeren Becher stehen in der Grabenhalle St.Gallen.

Momentaufnahme. Das Bier ist ausgetrunken, die Party abrupt zu Ende. Nur noch die leeren Becher stehen in der Grabenhalle St.Gallen.

Bild: Sandro Büchler (17. Oktober 2020)

(sab) Nach Mitternacht gingen die Lichter an, ein letzter Song erklang. Im ganzen Kanton gilt nun ein Tanzverbot. Bereits zuvor war die Stadtpolizei mit zahlreichen Patrouillen unterwegs und hat Veranstalter und Gastronomen auf die erst am Nachmittag von der St.Galler Kantonsregierung bekanntgegebenen neuen und weitreichenden Coronamassnahmen aufmerksam gemacht. Viele Party- und Konzertgänger befürchten nun, dass bis zum Ende des Jahres keine Veranstaltungen mit Live- und DJ-Musik mehr möglich sind.

Freitag, 16. Oktober - 18:48 Uhr

«Corpus Christi» im Kinok in der Lokremise: Moral, Schuld und Vergebung im Film und danch in einer Podiumsdiskussion

(sab/vre) Über Moral, Schuld und Vergebung wird am Sonntag, 17 Uhr, im Kinok in der Lokremise diskutiert. Nach dem Film «Corpus Christi» findet eine Podiumsdiskussion mit Autor und Filmkenner Stephan Sigg sowie Gefängnisseelsorger Chri­stian Leutenegger statt. Ann-Katrin Gässlein vom Ressort «Kultur und Bildung» der Katholischen Kirche St.Gallen moderiert diese Diskussion.

Im polnischen Film «Corpus Christi» avanciert der junge Hochstapler Daniel (Bartosz Bielenia) zum Dorfpfarrer.

Im polnischen Film «Corpus Christi» avanciert der junge Hochstapler Daniel (Bartosz Bielenia) zum Dorfpfarrer.

Bild: PD

Quasi als Einführung ins Thema ist das polnische Filmdrama «Corpus Christi» zusehen. Der Streifen, der auf wahren Begebenheiten beruht, erzählt die Geschichte des jungen Daniels, der wegen Mordes im Warschauer Jugendgefängnis sitzt. Während seiner Haft beginnt er sich für die katholische Kirche zu interessieren. Nach der Entlassung landet er in der tiefsten Provinz und wird - durch einen Schwindel - zum Dorfpriester.

Aufgrund der verschärften Corona-Schutzvorschriften des Kantons St.Gallen gilt ab Samstag, 17. Oktober, in der Lokremise und damit auch im Saal des Kinok die Maskenpflicht. Hier geht's zum Spielplan des St.Galler Studiokinos Kinok im Internet.

Freitag, 16. Oktober - 18:28 Uhr

Roll-Gallen kann trotz schärferer Corona-Schutzvorschriften am Samstag auf der Kreuzbleiche starten

(mha/vre) Auf dem Hartplatz neben der alten Turnhalle Kreuzbleiche wird ab diesem Wochenende nicht mehr Basketball gespielt, sondern Rollschuh gefahren. Am Samstag, 10 Uhr, startet Roll-Gallen. Bis 15. November kann man gemäss Mitteilung auf dem Platz mit einer Fläche von rund 1000 Quadratmetern Rollschuh fahren und dabei die 1980er-Jahre aufleben lassen. Zum Ausruhen stehen Sessel aus dem ehemaligen Kino Rex und andere Sitzgelegenheiten bereit.

Diese Woche wurde die Rollschuhbahn aufgebaut. Hier die Bilder dazu:

7 Bilder

Bild: Sandro Büchler

Rollschuhe samt Schoner und Helm können Besucherinnen und Besucher vor Ort mieten. Zudem gibt es verschiedene Angebote: Bei der sogenannten Fun-Line etwa geht es darum, Spass zu haben. Die Dance-Line hingegen ist eine Rollerdisco samt DJ. Angeboten werden weiter auch Aktivitäten für Schulen. Öffnungszeiten und Detailinfos zu Roll-Gallen finden sich im Internet.

Freitag, 16. Oktober - 18:18 Uhr

Wegen des Coronavirus: Historischer Verein sagt Vortrag ab

(pd/vre) Am kommenden Mittwoch, 18.15 Uhr, hätte Lukas Nyffenegger (Zürich) im Raum für Literatur in der Hauptpost St.Gallen unter dem Titel «Bedrohte Nation - Politische Überwachung in der Schweiz der langen 1970er-Jahre» sprechen sollen. Der vom Historischen Verein gemeinsam mit der Universität organisierte Vortrag wird aber nicht durchgeführt. Die Coronasituation lasse dies schlicht nicht zu, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag.

Freitag, 16. Oktober - 17:58 Uhr

Nach Corona-Orientierung der St.Galler Regierung: Tankstell-Bar reagiert, schliesst fürs Wochenende und kritisiert fehlende Info

(vre/sab) Die Tankstell-Bar an der Teufener Strasse in St.Gallen reagiert auf die Verschärfung der Corona-Schutzmassnahmen durch den Kanton: Die Bar bleibt dieses Wochenende geschlossen. Das teilen die Betreiberinnen und Betreiber des vor allem bei Jungen beliebten Treffpunkts auf Facebook mit. Dabei üben sie auch Kritik am Timing und an der Informationspolitik des Kantons.

Die Tankstell-Bar an der Teufener Strasse in St.Gallen bleibt dieses Wochenende geschlossen.

Die Tankstell-Bar an der Teufener Strasse in St.Gallen bleibt dieses Wochenende geschlossen.

Bild: Urs Bucher (27.9.2017)

Die Information über die neuen Coronamassnahmen erfolgten am Freitag, 16 Uhr, in einem bemerkenswert ungünstigen Zeitpunkt. Es sei schwer bis unmöglich, sich so auf einen Partyabend vorzubereiten: «Sollen wir einfach spontan schauen? Vielleicht noch kurz ein neues Schutzkonzept verfassen, absegnen lassen, euch allen mitteilen und auch gleich noch umsetzen?», heisst es im Facebook-Eintrag.

In Anbetracht der Lage dünke es die Betreiberinnen und Betreiber der Tankstell-Bar «schwer oder gar nicht zu verantworten», Veranstaltungen und Raves durchzuführen. Darum hätten sie beschlossen, ihr Lokal dieses Wochenende geschlossen zu halten. Der Schritt falle nicht leicht, heisst es auf Facebook weiter: «Wir fühlen uns aber wieder einmal im Stich gelassen von Seiten der Behörden. Wir haben bis jetzt keine Infos, ausser dem, was wir aus Zeitungen und Newstickern erfahren.»

Freitag, 16. Oktober - 17:15 Uhr

St.Gallen historisch: Wie neue Bedürfnisse die Altstadt verändern

(vre) Auf den ersten Blick hat sich im Neugass-Durchbruch in 100 Jahren nicht viel verändert. Der erste Eindruck täuscht allerdings. Links und rechts neben Durchgang von Poststrasse und Oberem Graben in die Neugasse stehen Häuser, in deren Sockel Ladenlokale untergebracht sind. Vergleicht man die Ansicht der Neugasse 34 nach 1910 mit der heutigen Situation stellt man fest, dass die Grundstrukturen noch vorhanden sind, sich baulich und von den Geschäften her sehr viel verändert hat.

Die Geschäfte unten im Haus Neugasse 34

Das Haus Neugasse 34 mit einem Herrenkleidergeschäft und einer Buchhandlung um 1910. (Bild: Sammlung: Reto Voneschen)

Buchhandlung und Antiquariat Werner Hausknecht & Co. um 1910.

Buchhandlung und Antiquariat Werner Hausknecht & Co. um 1910.

Bild: Sammlung Reto Voneschen

Vor Jahren waren die Veränderungen in den Sockelgeschossen der Altstadthäuser sogar ein Thema für die Denkmalpflege: Bei Sanierungen von Häusern wurden viele Ladenlokale aus dem 19. oder frühen 20. Jahrhundert stark verändert, weil sie den heutigen Bedürfnissen des Detailhandels angepasst wurden. Diesbezüglich ist die Neugasse 34 ein Klassiker.

Heute liegen die beiden Geschäfte hier nicht mehr nebeneinander und dafür auf je zwei Geschosse verteilt, sie liegen vielmehr übereinander. Verwinkelt und eng ist out, gross, hell und effizient zu betreiben ist gefragt. In unmittelbarer Nähe, im Haus Neugasse 33 (ehemals Finnshop) sind die alten Elemente des Ladens im Erdgeschoss noch erhalten.

Der Neugass-Durchbruch in gelb auf den Stadtplan von 1863 gelegt. 1877 wurde dafür ein Haus abgebrochen. 1899 wurde der direkte Durchgang von der Poststrasse zur Neu- und Marktgasse im Rahmen eines Bauprojekts verbreitert. Die Liegenschaft 319 ist die heutige Neugasse 34.

Der Neugass-Durchbruch in gelb auf den Stadtplan von 1863 gelegt. 1877 wurde dafür ein Haus abgebrochen. 1899 wurde der direkte Durchgang von der Poststrasse zur Neu- und Marktgasse im Rahmen eines Bauprojekts verbreitert. Die Liegenschaft 319 ist die heutige Neugasse 34.

Freitag, 16. Oktober - 15:30 Uhr

Coronabulletin des Kantons St.Gallen: Entwicklung dieser Woche macht Gegenmassnahmen nötig, Regierung informiert um 16 Uhr

(SK/vre) In dieser Woche hat sich die Coronakrise im Kanton St.Gallen von Tag zu Tag zugespitzt. So ist etwa die Auslastung des Contact Tracing gemäss neustem Bulletin zur Entwicklung der Coronalage «sehr hoch»: Betreut wurden diese Woche 623 Fälle und etwa 2000 Personen, die zu diesen positiv Getesteten Kontakt hatten. Kein Wunder kommen Fachleute zum Schluss, dass das exponentielle Wachstum der Fälle Massnahmen erfordert, also Einschränkungen nötig macht.

In vielen Kantonen sind derzeit die Teams des Corona-Contact-Tracing stark ausgelastet. Der Kanton St.Gallen hat das dafür abgestellte Personal am Donnerstag und Freitag nochmals aufgestockt.

In vielen Kantonen sind derzeit die Teams des Corona-Contact-Tracing stark ausgelastet. Der Kanton St.Gallen hat das dafür abgestellte Personal am Donnerstag und Freitag nochmals aufgestockt.

Bild: Alexandra Wey/KEY
(Pfäffikon ZH, 12.10.2020)

Positiv ist gemäss Coronbulletin die trotz Zunahme der Hospitalisationen weiterhin gute Verfügbarkeit von Spitalkapazitäten für die Aufnahme von Covid-19-Patienten. In den vergangenen sieben Tagen wurde im Kanton St.Gallen 4'985 Coronatests (Vorwoche: 3'446) durchgeführt. Davon fielen 724 (Vorwoche: 290) positiv aus. Die Rate der positiven Tests stieg damit von 9,1 auf 15,5 Prozent. Hospitalisiert wurden 14 Personen (Vorwoche: 1).

In den vergangenen 14 Tagen steckten sich im Kanton St.Gallen 29 Prozent der positiv Getesteten zu Hause an. Bei Veranstaltungen traf es 18, am Arbeitsort 10 und in Bars/Clubs 7 Prozent. In 28 Prozent der Fälle liess sich der Ansteckungsort gemäss Coronabulletin nicht eruieren. Diese Zahlen sind vergleichbar mit jenen der Vorwoche. Diese Woche mussten sich 1'094 (Vorwoche: 836) St.Gallerinnen und St.Galler nach der Rückreise aus einem Risikogebiet in Quarantäne begeben.

Freitag, 16. Oktober - 15:05 Uhr

FCSG reist als Leader in die Innerschweiz : Trifft Babic am Samstag im Training, steht er am Sonntag gegen Luzern im Kader

(pl) Nach der zweiwöchigen Länderspielpause gastiert der FC St.Gallen am Sonntag beim FC Luzern. Die Ostschweizer fahren nach drei Siegen in drei Spielen als Leader in die Zentralschweiz. Ob der nach einem Kreuzbandriss wieder fitte Boris Babic im Kader sein wird, entscheidet sich nach dem letzten Training vor dem Spiel am Samstag. «Erzielt Babic im Abschlusstraining ein Tor, gehört er zum Kader. Und Babic trifft im Training eigentlich immer», sagt Trainer Peter Zeidler.

Boris Babic Mitte August im Training des FC St.Gallen.

Boris Babic Mitte August im Training des FC St.Gallen.

Bild: Andy Mueller/Freshfocus
(19.8.2020)

Die zweiwöchige Länderspielpause hat der Coach genutzt, um an den Automatismen zu arbeiten. In Luzern werde man sehen, ob Fortschritte gemacht wurden, so Zeidler. St.Gallens Trainer muss am Sonntag auf die verletzten Nicolas Lüchinger, Lorenzo Gonzalez und Fabiano Alves verzichten. Betim Fazljij, der nach dem ersten Training mit dem U21-Nationalteam an muskulären Problemen litt, ist wieder einsatzfähig.

Freitag, 16. Oktober - 14:57 Uhr

Festgenommen: Mit Baseballschläger, Messer und Heroin, aber ohne Führerausweis in einem Auto mit Mängeln unterwegs

(stapo/vre) Am Mittwoch haben St.Galler Stadtpolizisten nach der Kontrolle eines Personenautos dessen Fahrer vorläufig festgenommen. Dies weil verschiedene Unregelmässigkeiten festgestellt worden waren. Die weiteren Abklärungen zeigten, dass der Autofahrer, ein 47-jähriger Mann aus Ungarn, keinen Führerausweis besitzt und sein Auto nicht eingelöst ist. Der Mann wurde der Staatsanwaltschaft zugeführt.

Einer der abgefahrenen Pneus des am Mittwoch von Stadtpolizisten kontrollierten und sichergestellten Autos.

Einer der abgefahrenen Pneus des am Mittwoch von Stadtpolizisten kontrollierten und sichergestellten Autos.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen
(14.10.2020)

Am Mittwoch, 23.45 Uhr, fiel einer Patrouille der Stadtpolizei ein verdächtiges Auto auf. Bei der daraufhin durchgeführten Kontrolle fanden sich im Wagen - griffbereit deponiert - ein Baseballschläger und ein Messer. Zudem trug der Lenker eine Kleinmenge Heroin auf sich. Sein Fahrzeug wies auch noch verschiedene Mängel auf: Die Frontscheibe hatte Risse und zwei Pneus waren abgefahren. Das Auto und die gefundenen Gegenstände wurden sichergestellt.

Freitag, 16. Oktober - 14:30 Uhr
Die Olma-Halle 7 steht im Vollbrand. Wenige Stunden nach Messeschluss ging am 22. Oktober 2000, 22.45 Uhr, der Alarm bei der Feuerwehr ein.

Die Olma-Halle 7 steht im Vollbrand. Wenige Stunden nach Messeschluss ging am 22. Oktober 2000, 22.45 Uhr, der Alarm bei der Feuerwehr ein.

Bild: Archiv Olma-Messen

Vor 20 Jahren brannte die Halle 7: «Das Herz der Olma schlägt nicht mehr» und «Nie mehr am föfi im Sibni»

(vre) Bezüglich Olma ist heuer nichts so, wie es üblicherweise ist: Wegen des Coronavirus müssen wir uns dieser Tage mit einer Olma light begnügen. Dazu passt durchaus, dass sich in einer Woche ein trauriges Ereignis in Zusammenhang mit der Olma zum 20. Mal jährt: In der Nacht vom 22. auf den 23. Oktober 2000 brannte nämlich die legendäre Olma-Halle 7 komplett aus. Personen kamen dabei nicht zu Schaden, weil das Feuer am Sonntagabend einige Stunden nach Messeschluss ausbrach.

Der Brand, den damals Hunderte direkt vor Ort mitverfolgten, machte vor zwanzig Jahren quer durch die Schweiz Schlagzeilen: So titelte damals die Boulevardzeitung «Blick», dass damit das Herz der Olma aufgehört habe zu schlagen. Dies weist darauf hin, dass die 1953 erstellte Holzhalle für viele St.Gallerinnen und St.Galler der Inbegriff der Messe war. Legendär ist und bleibt der Spruch «Am föfi im Sibni» - also dort, wo sich während den zehn Olma-Tagen jeweils «tout Saint-Gall» traf.

Schlagzeile des «St.Galler Tagblatt» nach dem Brand der Halle 7.

Schlagzeile des «St.Galler Tagblatt» nach dem Brand der Halle 7.

Bild: Archiv Olma-Messen

Die Ursache für den Brand der Halle 7 ist ungeklärt. Fachleute gehen davon aus, dass ein nicht ausgeschaltetes Gerät in einem Stand am Anfang des Feuers gestanden haben könnte. Gerüchte, das Feuer sei gelegt worden, halten sich bis heute hartnäckig, konnten aber nie bewiesen werden. Die Baulücke, die die Degustationshalle westlich des Messeareals an der Ecke Jäger- und Sonnenstrasse hinterlassen hat, ist bis heute nicht geschlossen. Pläne, ein Hotel hinzustellen, scheiterten vor einigen Jahren.

Der Olma-Ersatz namens Pätch findet von heute Freitag bis Sonntag, täglich 10 bis 18 Uhr, im St.Galler Messeareal statt. Tickets gibt's im Internet oder an der Tageskasse

Freitag, 16. Oktober - 11:55 Uhr

Kanton und Theater laden zum Rundgang ein: Einen ersten Blick ins Provisorium auf dem Unteren Brühl werfen

(SK/vre) In einer Woche nimmt das Theater St.Gallen mit der Premiere der Oper «Giulio Cesare in Egitto» von Georg Friedrich Händel sein Provisorium auf dem Unteren Brühl in Betrieb. Am Samstag, 15.30 bis 16.30 Uhr, besteht jetzt erstmals die Gelegenheit zu einem öffentlichen Rundgang im Bau neben der Tonhalle. Der Eintritt ist gratis. Im Gebäude besteht allerdings Maskenpflicht für alle Personen über zwölf Jahre.

Der Eingang zum Theaterprovisorium auf dem Unteren Brühl in St.Gallen.

Der Eingang zum Theaterprovisorium auf dem Unteren Brühl in St.Gallen.

Bild: Theater St.Gallen

Das Provisorium trägt die - zeitgemäss originell-witzige - Bezeichnung «UM!BAU». Es ist 50 Meter lang, 26 Meter breit und fasst rund 500 Besucherinnen und Besucher. Erstellt wurde es vom Gossauer Holzbauunternehmen Blumer-Lehmann. Die Elemente aus Fichten- und Tannenholz wurden vorgefertigt, insgesamt wurden 350 Kubikmeter Holz verarbeitet. Das Dach und die Fassaden wurden mit Profilblech abgedeckt.

Die Arbeiten am Theaterprovisorium sind nach sechs Monaten in der Endphase. Das Gebäude wird vom Theater St.Gallen bis Herbst 2022 bespielt. In dieser Zeit wird das Theatergebäude im Stadtpark von 1968 saniert und ausgebaut. Das Provisorium beherbergt Kasse und Garderoben, ein Foyer mit Bar sowie den Saal mit Bühne, Orchestergraben und Tribüne. Im Untergeschoss befinden sich Künstlergarderoben, Maske und Requisitenabteilung.

Freitag, 16. Oktober - 11:07 Uhr

Trudy Cozzio kandidiert gegen Mathias Gabathuler für den St.Galler Stadtrat: CVP-Stadtpartei erklärt sich

(pd/vre) Am Donnerstag ist die Anmeldefrist für den offiziellen Wahlzettel für die beiden Wahlgänge in die St.Galler Stadtregierung abgelaufen. Wie angekündigt tritt Trudy Cozzio für die CVP für den fünften, noch nicht besetzten Stadtratssitz an (STADT-TICKER, 15.10., 17:11). Ihre Partei verteidigt in einer Mitteilung den Schritt. Sie ist im Bürgerblock für die Kandidatur, die Mathias Gabathuler von der FDP allenfalls zum Nachteil gereichen könnte, bereits vor zwei Wochen in die Kritik geraten.

Mathias Gabathuler (FDP) und Trudy Cozzio (CVP) treten am 29. November beim zweiten Wahlgang für den St.Galler Stadtrat an.

Mathias Gabathuler (FDP) und Trudy Cozzio (CVP) treten am 29. November beim zweiten Wahlgang für den St.Galler Stadtrat an.

Bilder: PD

Die Kandidatur von Trudy Cozzio sei bewusst kurz vor Ablauf des Termins eingereicht worden. Zu dem Zeitpunkt sei klar gewesen, wer sich angemeldet hatte und dass der Sitz so oder so - also egal ob Cozzio oder Gabathuler am 29. November gewinnt - im bürgerlichen Lager bleiben werde. Damit habe die CVP ihre Zusicherung eingehalten, dass sie bei einem Antreten zum zweiten Wahlgang darauf achte, dass es nicht zu einer Stimmenteilung zwischen bürgerlichen Kandidaturen komme.

Trudy Cozzio habe im ersten Wahlgang für den Stadtrat mit knapp 10'000 Stimmen ein gutes Resultat erzielt, begründet die CVP die Beteiligung am zweiten Wahlgang. Damit könne auch eine stille Wahl mit nur einem Kandidaten verhindert werden. Mit der Kandidatur von Trudy Cozzio erneuere die CVP ihren Anspruch, ihre «konstruktive Politik» im Stadtrat wieder einbringen zu können, heisst es in der Mitteilung weiter: Trudy Cozzio sei «eine bürgerliche Kandidatin mit politischer Erfahrung, Empathie und Profil», deren Wahl eine weibliche Mehrheit im Stadtrat ermöglichen würde - was eine Premiere in der Stadtgeschichte wäre.

Freitag, 16. Oktober - 10:30 Uhr

Auswärts gegen den FC Bavois: SC Brühl will den Anschluss an die Spitze wahren

(pd/vre) Der SC Brühl gastiert am Samstag, 16 Uhr, auswärts beim FC Bavois. Die Waadtländer haben in den ersten neun Spielen dieser Saison der Promotion League gerade einmal neun Tore geschossen. Allerdings haben sie auch erst 13 Tore erhalten und sich damit doch immerhin auf den siebten Platz gespielt, wie Andrin Brändle in der Vorschau fürs Spiel vom Samstag schreibt.

Ein nachdenklicher SCB-Trainer Haris Stefanachi am vergangenen Samstag beim Spiel seines Teams gegen die Black Stars aus Basel.

Ein nachdenklicher SCB-Trainer Haris Stefanachi am vergangenen Samstag beim Spiel seines Teams gegen die Black Stars aus Basel.

Bild: SCB/Kurt Frischknecht

In Bavois erwartet die Kronen also ein defensiv eingestellter Gegner, der ihnen wohl nur wenige Torchancen zugestehen wird. Brühls Trainer Heris Stefanachi will anderseits eine Reaktion auf die erste Saisonniederlage vom vergangenen Samstag. Beim Heimspiel gegen die Black Stars aus Basel war vor allem in der ersten Halbzeit nichts zu spüren vom sonst so leichtfüssigen Spiel und vom Offensivdrang der Brühler. Prompt unterlagen sie mit 0:2.

Die Niederlage vom vergangenen Wochenende tat gleich doppelt weh: Leader Yverdon Sport gewann sein zweites Heimspiel in Folge – gegen Bavois – und auch der SC Cham war erfolgreich, so dass der SC Brühl auf den dritten Platz in der Tabelle zurückfiel. Die Chancen auf eine Wiedergutmachung stehen jetzt rein statistisch gut: Seit dem Aufstieg von Bavois vor vier Jahren hat Brühl auf dem «Terrain des Peupliers» noch nie verloren.

Freitag, 16. Oktober - 9:53 Uhr

Corona-Situation im Kanton St.Gallen: 202 bestätigte Neuinfektionen innert eines Tages – so viele wie noch nie

(pd/vpr) Im Kanton St.Gallen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle weiter angestiegen. In den vergangenen 24 Stunden fielen gemäss Angaben im Internet 202 Tests positiv aus. Das ist ein neuer Negativrekord. Damit gibt es im Kanton seit März insgesamt 2780 bestätigte Fälle. Die Zahl der Todesfälle bleibt unverändert bei 43.

Coronastatistik Kanton SG

Zahl der laborbestätigten Coronafälle. Stand: 15.10.2020, 24.00 Uhr
Ort Fälle insgesamt Fälle letzte 7 Tage Fälle letzte 14 Tage
Kanton St.Gallen 2780 724 1059
Wahlkreise
St.Gallen-Gossau 774 146 217
Rorschach 227 48 70
Rheintal 356 103 144
Werdenberg 153 48 72
Sarganserland 191 68 88
See-Gaster 366 116 172
Toggenburg 271 78 135
Wil 400 112 155

In den vergangenen 14 Tagen gab's im Kanton St.Gallen 1059 neue Coronafälle. Hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner sind das 207. Der Schwellenwert zur Definition von Risikogebieten liegt deutlich tiefer, nämlich bei 60 Fällen. In der untenstehenden Grafik findet sich die Zahl der Fälle pro Wahlkreise in den vergangenen 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner:

Daten: Fachstelle für Statistik Kanton St.Gallen (16.10.2020)

Die Zahl der Hospitalisationen wegen des Coronavirus in St.Galler Spitälern ist ebenfalls um fast ein Drittel gestiegen: Derzeit zählt der Kanton St.Gallen 33 Covid-19-Patienten. Sieben davon liegen auf Intensivstationen, vier mit und drei ohne künstliche Beatmung. Aktuell befinden sich im Kanton St.Gallen 574 positiv Getestete im Contact Tracing und in Isolation.

Donnerstag, 15. Oktober - 21:05 Uhr

90 Betagte des Alterszentrum Schäflisberg in Quarantäne: Keine Besuche mehr erlaubt, Bewohner müssen im Zimmer bleiben

(tn/vre) «Momentan steht das Alterszentrum unter Quarantäne, aufgrund dessen können keine Besuche empfangen werden», heisst es derzeit auf der Homepage des Schäflisberg in St.Gallen. Die 90 Bewohnerinnen und Bewohner des Zentrums müssen ab sofort in ihren Zimmern bleiben. Das Alterszentrum Schäflisberg ist bei der Felsenbrücke am Bernegghang in verschiedenen Gebäuden links und rechts der Strasse untergebracht.

Seit dem 14. Oktober sind im Alterszentrum Schäflisberg keine Besuche mehr erlaubt.

Seit dem 14. Oktober sind im Alterszentrum Schäflisberg keine Besuche mehr erlaubt.

Bild: Ralph Ribi

Bei zwei Angestellten sowie sechs Bewohnern des Schäflisbergs ist das Ergebnis des Corona-Testes positiv ausgefallen. Laut «TVO» musste einer der Infizierten ins Spital. Akute Lebensgefahr bestehe aber nicht, hielt das Regionalfernsehen in seiner Berichterstattung fest. Wie FM1Today schreibt, war die Heimleitung am Donnerstag für eine Stellungnahme zur Ausnahmesituation nicht zu erreichen.

Donnerstag, 15. Oktober - 20:24 Uhr

Auch St.Galler Regierung berät am Freitag über Verschärfung der Coronamassnahmen: Informiert wird am Nachmittag

(SK/vre) Jetzt kommt Bewegung in die St.Galler Coronapolitik: Nachdem die Ostschweizer Gesundheitsdirektoren am Donnerstag Standards für eine mögliche Verschärfung der Massnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus beschlossen haben, trifft sich die St.Galler Kantonsregierung am Freitagnachmittag zu einer ausserordentlichen Sitzung. An dieser will sie schärfere Schutzmassnahmen beraten und beschliessen.

Regierungsrat Bruno Damann an einer früheren Medienorientierung über Massnahmen gegen das Coronavirus.

Regierungsrat Bruno Damann an einer früheren Medienorientierung über Massnahmen gegen das Coronavirus.

Bild: Michel Canonica (14.3.2020)

Im Anschluss an diese Sitzung will der Regierungsrat voraussichtlich gegen 16 Uhr vor die Medien treten und über seine Beschlüsse informieren. Wegen der Kurzfristigkeit der Einladung findet diese Medienkonferenz ohne Live-Streaming ins Internet statt. «Tagblatt online» wird mit einem Live-Ticker über diese Orientierung berichten.

Eine weitere Medienkonferenz des Kantons zum Coronathema ist ebenfalls schon angekündigt: Sie wird am kommenden Dienstag, 13.30 Uhr, stattfinden. Dabei wird es gemäss Medieneinladung ein Live-Streaming auf der Homepage und im Facebook-Auftritt des Kantons geben.

Donnerstag, 15. Oktober - 17:11 Uhr

Zweite Wahlgänge für die St.Galler Stadtregierung: Ein Pärchen fürs Stadtpräsidium, ein Pärchen für den Stadtrat

(sk/vre) Drei Personen treten am 29. November zu den beiden zweiten Wahlgängen für die St.Galler Stadtregierung an. Fürs Stadtpräsidium sind das die bereits am 27. September im Amt bestätigte SP-Stadträtin Maria Pappa und FDP-Kandidat Mathias Gabathuler. Für den Stadtrat muss Mathias Gabathuler gegen CVP-Kandidatin Trudy Cozzio antreten. Zwingende Voraussetzung fürs Amt des Stadtpräsidenten ist aufgrund des städtischen Wahlrechts für Gabathuler die Wahl in den Stadtrat.

Sie kandidieren in den zweiten Wahlgängen für Stadtpräsidium und Stadtrat (von links): Maria Pappa für die SP, Mathias Gabathuler für die FDP und Trudy Cozzio für die CVP.

Sie kandidieren in den zweiten Wahlgängen für Stadtpräsidium und Stadtrat (von links): Maria Pappa für die SP, Mathias Gabathuler für die FDP und Trudy Cozzio für die CVP.

Bilder: PD

Am Donnerstag, 16.30 Uhr, ist die Frist zur Einreichung der Wahlvorschläge für die zweiten Wahlgänge in die Stadtregierung abgelaufen. Dabei gab's keine Überraschung mehr: Antreten werden die drei Personen, die Ende September bereits am ersten Wahlgang teilgenommen haben und danach von den grossen Parteien SP, FDP und CVP öffentlich für die zweiten Wahlgänge angekündigt wurden.

Zu beachten ist allerdings, dass die Kür von Kandidierenden mit dem Verstreichen der Anmeldefrist nicht zwingend zu Ende sein muss. Die Frist bezieht sich nämlich nur fürs Aufführen von Kandidierenden auf dem offiziellen Wahlzettel. Weil die Mitglieder der Stadtregierung im Majorzwahlverfahren gewählt werden, können auch andere als die darauf vorgeschlagenen Personen gewählt werden. Die Wahlchancen einer Kandidatur, die nicht auf dem Zettel figuriert, ist allerdings klein.

Donnerstag, 15. Oktober - 15:15 Uhr

St.Galler Jugend-Rotkreuz gewinnt Auszeichnung: Mahlzeiten und Lebensgeschichten aus aller Welt in der «Begegnungsküche»

(pd/vre) Bei der zweiten Verleihung des Credit Suisse Red Cross Youth Award ist am vergangenen Samstag in Wabern bei Bern die «Begegnungsküche» des Jugend-Rotkreuzes des Kantons St.Gallen ausgezeichnet worden. Das Projekt will die Menschen hinter der Einwanderungsstatistik zeigen und damit Vorurteile abbauen. Die Auszeichnung ist gemäss Mitteilung mit 7'000 Franken dotiert.

Auszeichnung fürs Jugend-Rotkreuz St.Gallen (von links): Felix Mundwiler (CS), Fabienne Schweizer (Freiwillige JRK Kanton St.Gallen) und Danielle Breitenbücher (Jugendvertreterin im Rotkreuzrat).

Auszeichnung fürs Jugend-Rotkreuz St.Gallen (von links): Felix Mundwiler (CS), Fabienne Schweizer (Freiwillige JRK Kanton St.Gallen) und Danielle Breitenbücher (Jugendvertreterin im Rotkreuzrat).

Bild: PD (10.10.2020)

Dafür organisieren Freiwillige des Jugend-Rotkreuzes zusammen mit Migrantinnen und Migranten öffentliche Kochabende, an denen Gäste sowie Köchinnen und Köche aus aller Welt gemeinsam hinter dem Herd stehen. Beim gemeinsamen Abendessen erzählen Gastgeberinnen und Gastgeber dann ihre Lebensgeschichte.

Die Idee für diese Abende ist aus dem Buchprojekt «Gerüchteküche» gewachsen, welches das Jugend-Rotkreuz Kanton St.Gallen 2015 herausgegeben hat. Das Kochbuch war ein grosser Erfolg; es wurde ohne viel Werbung und im Eigenvertrieb über 800 Mal verkauft.

Donnerstag, 15. Oktober - 14:59 Uhr

Wiesli-Initiative zustande gekommen: Komitee hinter dem Volksbegehren gleichzeitig erfreut und sauer

(pd/vre) Die städtische Initiative «Für lebendige Quartiere – Wiesli retten» (kurz Wiesli-Initiative) ist zustande gekommen. Das ist einem amtlichen Inserat der St.Galler Stadtkanzlei zu entnehmen. Das Volksbegehren verlangt, dass die Wiese an der Hadwigstrasse im Museumsquartier der Grünzone zugeteilt und damit nicht mehr von der St.Galler Pensionskasse teilweise mit einem Wohnhaus überbaut werden kann.

Das Wiesli des Museumsquartiers liegt im Geviert zwischen (von rechts im Uhrzeigersinn) Museums-, Ekkehard-, Notker- und Hadwigstrasse.

Das Wiesli des Museumsquartiers liegt im Geviert zwischen (von rechts im Uhrzeigersinn) Museums-, Ekkehard-, Notker- und Hadwigstrasse.

Bild: Benjamin Manser (10.8.2020)

Das Initiativkomitee hat nach Angaben der Stadtkanzlei fristgerecht am 18. September 2'503 Unterschriften für das Anliegen eingereicht. 1'507 wurden von der Stadt geprüft und 1'412 davon gültig befunden. Fürs Zustandekommen einer Volksinitiative braucht es in St.Gallen 1'000 Unterschriften von stimmberechtigten Städterinnen und Städtern. In einer Mitteilung vom Donnerstag zeigt sich das Initiativkomitee erfreut über das Resultat.

Die Unterschriften für die Wiesli-Initiative kämen aus allen Quartieren der Stadt, schreibt das Komitee. Das Wiesli im Museumsquartier stehe exemplarisch für den Schutz von sozialen Begegnungsräumen und Grünflächen in den Stadtquartieren. Dabei handle es sich um eine grundsätzliche Frage, die die Politik endlich angehen müsse: Viele grüne Begegnungsräume lägen in Bauzonen und seien kurz- bis mittelfristig gefährdet. Der Kampf ums Wiesli habe daher stadtweite Bedeutung.

Der geplante Neubau der St.Galler Pensionskasse auf der vorderen Hälfte des Wiesli im Museumsquartier. Ansicht von der Hadwigstrasse her.

Der geplante Neubau der St.Galler Pensionskasse auf der vorderen Hälfte des Wiesli im Museumsquartier. Ansicht von der Hadwigstrasse her.

Bild: St.Galler Pensionskasse/PD

Allerdings: Ungeteilte Freude am Stand der Dinge hat das Komitee hinter der Wiesli-Initiative nicht. Noch ist nämlich beim kantonalen Departement des Inneren ein Rekurs gegen die vom Stadtrat im Februar festgestellt Zulässigkeit des Volksbegehrens hängig. Dieser stammt gemäss Mitteilung des Initiativkomitees von der «St.Galler Pensionskasse und zwei mit ihr eng verbundenen Privatpersonen» und sei ein Versuch, eine unbequeme Initiative auf dem Rechtsweg auszuhebeln.

Donnerstag, 15. Oktober - 13:55 Uhr

Fragen zur Stadtgeschichte: Was hat der deutsche Adelige Sanktus Gallus von Hohenzollern mit St.Gallen zu tun?

(vre) Das Stadtarchiv der Ortsbürgergemeinde St.Gallen hat seit den Sommerferien einen neuen Internetauftritt. Auf der neuen Homepage will das Archiv die St.Galler Stadtgeschichte attraktiv, übersichtlich und leicht verständlich unters Volk bringen. Eine Form dafür ist ein Quiz mit derzeit 14 Fragen zur Stadtgeschichte zwischen den Jahren 612 und 2020.

Integriert in den Internetauftritt des Stadtarchivs der Ortsbürger ist eine Bilddatenbank: Im Bild der Unionplatz, das heutige Schibenertor, in den 1930er-Jahren.

Integriert in den Internetauftritt des Stadtarchivs der Ortsbürger ist eine Bilddatenbank: Im Bild der Unionplatz, das heutige Schibenertor, in den 1930er-Jahren.

Bild: Stadtarchiv der Ortsbürgergemeinde St.Gallen

Die Fragen des Quiz pendeln zwischen simpel und selbsterklärend bis hin zu lehrreich und interessant. In die erste Kategorie gehört etwa die Frage, wie St.Gallen zu seinem Namen kam (durch den deutschen Adeligen Sanktus Gallus von Hohenzollern, durch Napoleon oder durch Wandermönch Gallus). In die zweite die Frage nach dem Hintergrund des sogenannten «Kreuzkriegs» von 1697.

Zu jeder Antwort liefert das Stadtarchiv der Ortsbürgergemeinde drei mögliche Antworten. Wer eine auswählt sieht sofort, ob sie korrekt ist. Und jene, die richtig getippt haben, erhalten zusätzliche Informationen zum historischen Ereignis, um das es in der Frage geht. Diese spielerische Annäherung an die Stadtgeschichte gefällt - und wird hoffentlich, was die Zahl der Fragen anbelangt, von Zeit zu Zeit weiter ausgebaut.

Hier geht's zum Quiz über die Stadtgeschichte im Internet.

Donnerstag, 15. Oktober - 11:14 Uhr

Kellerbühne St.Gallen: Ulrich Michael Heissig muss absagen, Renato Kaiser tritt zusätzlich am 22. Oktober auf

(vpr/vre) Noch bis Samstag ist Kabarettist Renato Kaiser mit seinem Programm «Hilfe!» in der Kellerbühne zu sehen. Die vier Vorstellungen sind allerdings bereits seit einiger Zeit ausverkauft. All jene, die im Vorverkauf zu spät dran waren, bekommen jetzt nochmals eine Chance: Am 22. Oktober, 20 Uhr, gibt's eine Zusatzvorstellung mit dem schrägen Humor von Kaiser.

Kabarettist Renato Kaiser: Am 22. Oktober gibt's in der St.Galler Kellerbühne eine Zusatzvorstellung des Programms «Hilfe!».

Kabarettist Renato Kaiser: Am 22. Oktober gibt's in der St.Galler Kellerbühne eine Zusatzvorstellung des Programms «Hilfe!».

Bild: PD

Möglich ist der zusätzliche Auftritt, weil ein Künstler aus Berlin seinen dreitägigen Gastauftritt in St.Gallen coronabedingt absagen musste: Ulrich Michael Heissig (alias Irmgard Knef) wäre vom 22. bis 24. Oktober in der Kellerbühne zu sehen gewesen. Die neusten Corona-Quarantäne-Regeln erschweren diese Auftritte gemäss Mitteilung der Kellerbühne dermassen, dass sie abgesagt werden mussten.

Donnerstag, 15. Oktober - 10:45 Uhr

Spektakulärer Unfall zwischen Gossau und Flawil: Überholt und danach mit einem Lastwagen zusammengestossen

(kapo/vre) Am Mittwoch ist es im Feierabendverkehr auf der Flawilerstrasse in Gossau zum Zusammenstoss eines Autos und eines Lastwagens gekommen. Eine 67-jährige Autofahrerin musste gemäss Mitteilung der Kantonspolizei nach dem Zwischenfall zur Kontrolle ins Spital gebracht werden. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 13'000 Franken.

Das stark beschädigte Auto einer 67-Jährigen Frau nach dem Unfall vom Mittwochabend auf der Flawilerstrasse in Gossau.

Das stark beschädigte Auto einer 67-Jährigen Frau nach dem Unfall vom Mittwochabend auf der Flawilerstrasse in Gossau.

Bild: Kantonspolizei St.Gallen(14.10.2020)

Die 67-Jährige war am Mittwoch, 17.45 Uhr, in Richtung Flawil unterwegs, als sie auf Höhe der Ringstrasse ein anderes Auto überholte. Statt wieder auf ihre Fahrbahn einzuspuren, kurvte ihr Auto nach dem Manöver aus bisher ungeklärten Gründen mehrmals von rechts nach links. Entgegenkommende Fahrzeuge mussten deswegen ausweichen.

Genau das gelang einem 65-jährigen Chauffeur nicht mehr: Er war mit dem Lastwagen von Flawil Richtung Gossau unterwegs. Als er das Auto der 67-Jährigen auf seiner Fahrbahn bemerkte, bremste er noch stark ab, konnte eine Kollision aber nicht mehr verhindern. Das Auto der Frau wurde durch den Zusammenstoss nach rechts abgelenkt, kollidierte am dortigen Strassenrand mit einem Pfosten und landete in der Wiese.

Donnerstag, 15. Oktober - 10:18 Uhr

Grünliberaler Politiker und Blogger kritisiert Coronastrategie: Derzeitige Nicht-Kommunikation ist brandgefährlich

(vre) Massive Kritik am derzeitigen Kommunikationsstil des Kantons in der Coronakrise übt Marcel Baur, Blogger und St.Galler Stadtparlamentarier der Grünliberalen. Die fehlende Kommunikation des Regierungsrats erwecke den Eindruck, dass er der offensichtlichen Verschärfung der Situation ratlos gegenüber stehe. Damit würden aber auch Versäumnisse der vergangenen ruhigeren Wochen sichtbar, schreibt Baur am Donnerstagmorgen in einem Blog-Eintrag.

Der grünliberale St.Galler Stadtparlamentarier Marcel Baur übt in seinem Blog scharfe Kritik an der Corona-Kommunikation der St.Galler Regierung.

Der grünliberale St.Galler Stadtparlamentarier Marcel Baur übt in seinem Blog scharfe Kritik an der Corona-Kommunikation der St.Galler Regierung.

Bild: PD/Matthew Warden
(28.9.2020)

Derzeit herrsche bezüglich des Coronavirus grosse Verwirrung, heisst es im Text weiter. Es kursierten unzählige Theorien; bei vielen könne niemand mit Gewissheit sagen, was richtig und was falsch sei. Dazu kämen Behauptungen wie das Virus existiere gar nicht bis hin zu es sei eine Strafe Gottes. Die Interpretation werden derzeit im Kanton St.Gallen jedem selber überlassen. Und das, so schreibt Marcel Baur, führe zu Unsicherheit, Angst bis hin zur Überheblichkeit, Arroganz und handgreiflichen Auseinandersetzungen.

Vor dem Hintergrund ist für den Grünliberalen das Schweigen der für die Anti-Corona-Massnahmen zuständigen Regierung «brandgefährlich». Sie kommuniziere indirekt auch, wenn sie nichts zur Situation sage. In der momentanen Lage nichts zu sagen, sei «mindestens so schlimm, wie Tausende von Theorien zu streuen», kritisiert Baur. Es sei zu befürchten, dass damit Verschwörungstheoretiker in der verunsicherten Bevölkerung Boden gewännen. Und auch für die Wirtschaft sei es so schwierig: «Sie kann nicht planen, weil sie nicht weiss, was sie erwartet.»

Donnerstag, 15. Oktober - 9:32 Uhr

Kanton St.Gallen meldet 131 neue Coronafälle

(stm/vre) Gestern 179 neue Coronafälle, heute 131. Damit bleibt die Zahl der Neuinfektionen auch am Donnerstag im dreistelligen Bereich. Die laborbestätigten Neuinfektionen seit Pandemiebeginn steigen im Kanton St.Gallen auf 2578. Die Zahl der coronabedingten Todesfälle seit März bleibt bei 43.

Am Donnerstag vermeldet der Kanton St.Gallen 131 neue Coronainfektionen.

Am Donnerstag vermeldet der Kanton St.Gallen 131 neue Coronainfektionen.

Symbolbild: Keystone

Nachdem sich die Zahl der Hospitalisationen wegen des Coronavirus in St.Galler Spitälern von Montag auf Dienstag von zehn auf zwanzig verdoppelt hatte, blieben die Zahlen jetzt einigermassen stabil: Derzeit registriert der Kanton St.Gallen 23 Covid-19-Patienten. Sechs davon liegen auf Intensivstationen, je drei mit und ohne künstliche Beatmung.

Donnerstag, 15. Oktober - 8:49 Uhr

Kanton St.Gallen reagiert auf Entwicklung der Coronazahlen: Ausbau des Contact Tracing, Anpassungen bei der Informatik

(stm/vre) Der Kanton St.Gallen reagiert konkret auf die Entwicklung der Coronapandemie. Wie er schon am Mittwoch via Twitter mitteilte, werden heute Donnerstag weitere Tracerinnen und Tracer ausgebildet. Die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen nach der Einführung bereits ab Freitag im Einsatz. Zudem passt der Kanton das Informatiksystem fürs Contact Tracing weiter an: Dieses soll damit von administrativen Arbeiten entlastet werden.

Aktuell kann das Contact Tracing nach Angaben des Kantons noch alle neu infizierten Personen innerhalb von 24 Stunden nach der Labormeldung kontaktieren. Allerdings: Falls die Zahl der Neuansteckungen in den nächsten Tagen weiter hoch bleibe (und danach sieht es im Augenblick aus), stosse das Contact Tracing in seiner bisherigen Form an Grenzen, schreibt der Kanton im Internet.

Aktuell sind 455 positiv auf den Coronavirus Getestete mit Wohnsitz im Kanton St.Gallen im Contact Tracing und in Isolation.

Mittwoch, 14. Oktober - 19:28 Uhr

St.Galler Stadtratswahlen: Lokale Wirtschaftsverbände für Mathias Gabathuler, am Donnerstag läuft die Anmeldefrist ab

(pd/vre) Die Wirtschaftsorganisationen der Stadt stehen in den zweiten Wahlgängen für Stadtpräsidium und Stadtrat hinter FDP-Kandidat Mathias Gabathuler. Er bringe Führungserfahrung mit, sei «politisch unvoreingenommen» und entschlossen, St.Gallen in eine erfolgreiche Zukunft zu führen, heisst es in einer Mitteilung.

SP-Stadträtin Maria Pappa und FDP-Kandidat Mathias Gabathuler treten sich Ende November im zweiten Wahlgang fürs Stadtpräsidium gegenüber.

SP-Stadträtin Maria Pappa und FDP-Kandidat Mathias Gabathuler treten sich Ende November im zweiten Wahlgang fürs Stadtpräsidium gegenüber.

Bilder: PD

Ihre Kandidatur für den zweiten Wahlgang ins Stadtpräsidium angemeldet hat SP-Stadträtin Maria Pappa. Im zweiten Wahlgang für den vakanten Stadtratssitz von Thomas Scheitlin (FDP) tritt Gabathuler mindestens gegen CVP-Kandidatin Trudy Cozzio an. Ob es weitere Kandidaturen gibt, zeigt sich am Donnerstag: Um 16.30 Uhr ist Anmeldeschluss für den offiziellen Wahlzettel. Gewählt wird am 29. November.

Zum zweiten Wahlgang für den Stadtrat hat Trudy Cozzio (CVP) ebenfalls ihre Kandidatur angekündigt.

Zum zweiten Wahlgang für den Stadtrat hat Trudy Cozzio (CVP) ebenfalls ihre Kandidatur angekündigt.

Bild: Ralph Ribi

Mathias Gabathuler konnte schon im ersten Wahlgang auf den Support der Wirtschaft zählen: Gewerbe Stadt St.Gallen, Wirtschaft Region St.Gallen (WISG), der Hauseigentümerverband (HEV) der Stadt St.Gallen, Wirtschaft St.Gallen-Ost (WSGO), Industrie- und Gewerbeverein St.Gallen West (IVW) sowie Pro City haben ihn unterstützt. Mit dem Resultat «ihres» Kandidaten im ersten Wahlgang sind die Verbände zufrieden: Er habe das beste Resultat aller erstmals Kandidierenden erreicht.

Die Verbände bedauern in ihrer Mitteilung, dass sich eine Partei und ihre Kandidatin - die CVP und Trudy Cozzio - «nicht an ihr Versprechen halten, die bürgerliche Kandidatur mit dem besten Ergebnis im ersten Wahlgang gemeinsam beim zweiten Urnengang zu unterstützen». Für die Verbände ist klar, dass Gabathuler «das Format fürs Stadtpräsidium und für den Stadtrat mitbringt, und sie sind überzeugt, dass die Bevölkerung diesen starken Kandidaten im zweiten Wahlgang wählen wird».

Mittwoch, 14. Oktober - 18:57 Uhr

Einführung in Angebote der Bibliothek Hauptpost: Filme oder Musik aus dem Internet streamen

(pd/vre) Die Bibliothek Hauptpost bietet regelmässig Einführungen in ihre Angebote an. Diesen Donnerstag, 16.45 bis 17.45 Uhr, geht es dabei um digitale Angebote, insbesondere um Filme und Musik. Die gemeinsamen Streaming-Angebote von Kantons- und Stadtbibliothek St.Gallen ermöglichen den Zugang zu mehreren Millionen Musiktiteln und zu Tausenden Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen sowie Serien.

Das Bücherrad in der Bibliothek Hauptpost ist am Donnerstagabend Treffpunkt für die Einführung über Film- und Musikangebote.

Das Bücherrad in der Bibliothek Hauptpost ist am Donnerstagabend Treffpunkt für die Einführung über Film- und Musikangebote.

Bild: Hanspeter Schiess (20.7.2015)

Am Donnerstagabend stellt Manuel Bonetti von der Kantonsbibliothek dieses Angebot vor und gibt Tipps, wie man es effizient nutzen kann. Die Teilnahme an der Einführung ist gratis; es ist auch keine Voranmeldung dafür nötig. Treffpunkt ist um 16.45 Uhr beim Leserad im ersten Stock der Bibliothek Hauptpost (Eingang: Gutenbergstrasse 2).

Mittwoch, 14. Oktober - 18:45 Uhr

Jeans for Jesus verschiebt Tournee wegen Coronavirus auf 2021: Konzert vom Freitag in Palace abgesagt

(pd/vre) Erneut absagen muss das Palace in St.Gallen ein Konzert mit den Bands Jeans for Jesus und Capslock Superstar. Dieses hätte diesen Freitag stattfinden sollen. Die Absage erfolgt auf Wunsch der Band: Jeans for Jesus sieht sich wegen der von Kanton zu Kanton unterschiedlichen Corona-Schutzbestimmungen nicht in der Lage, eine Clubtournee durch die Schweiz ohne Qualitäts- und Lohneinbussen durchzuführen.

Älteres Werbefoto der Band Jeans for Jeans.

Älteres Werbefoto der Band Jeans for Jeans.

Bild: Walter Pfeiffer (7.5.2016)

Das Konzert im Palace in St.Gallen findet neu am Samstag, 17. April 2021, statt. Alle bereits gekauften Tickets behalten ihre Gültigkeit. Bei Fragen zum Anlass steht das Palace-Team unter Mail kontakt@palace.sg für Antworten zur Verfügung. Für die Rückerstattung bereits gekaufter Tickets kann man sich gemäss Mitteilung an support@petzi.ch wenden.

Mittwoch, 14. Oktober - 18:15 Uhr

Fussballerinnen des FC St.Gallen-Staad müssen am Samstag zu den GC-Frauen

(pd/vre) Am kommenden Samstag, 20.00 Uhr, treten die Fussballerinnen des FC St.Gallen-Staad im GC-Campus in Niederhasli gegen die Frauen des Grasshopper Club Zürich an. An die Zürcherinnen haben die St.Gallerinnen sehr gute Erinnerungen: Sie haben nämlich GC zum Saisonauftakt im Kybunpark mit 2:0 geschlagen.

Die St.Gallerinnen reisen mit einem 10:0-Sieg im Meisterschaftsspiel vom vergangenen Wochenende zu den «Hoppers». Beim Kantersieg stach zum wiederholten Mal Ardita Iseni heraus. Gleich sechs Treffer steuerte sie zum Sieg gegen Lugano bei. In der Tabelle liegt der FC St.Gallen-Staad nach diesem Spiel mit acht Punkten auf dem fünften Platz.

Am vergangenen Samstag fertigten die Fussballerinnen des FC St.Gallen-Stadt das Team des FC Lugano Femminile im Espenmoos mit 10:0 ab.

Am vergangenen Samstag fertigten die Fussballerinnen des FC St.Gallen-Stadt das Team des FC Lugano Femminile im Espenmoos mit 10:0 ab.

Bild: Podo Gessner (10.10.2020)

Für das GC-Team von Trainer Sascha Müller setzte es in der vergangenen Runde eine hohe 2:6-Schlappe in Basel. Nach 45 Minuten lagen die Zürcherinnen bereits mit 1:4 im Hintertreffen. Auch in der Partie zuvor gegen den Tabellenführer gab es bei einer klaren 1:6-Niederlage nichts zu holen. Mit sieben Zählern liegt der Grasshopper Club derzeit auf dem sechsten Platz der Women's Super League.

Mittwoch, 14. Oktober - 17:26 Uhr

Domus-Studio in der Altstadt schliesst Ende Jahr: Konzentration der Kräfte am Standort an der Davidstrasse

(pd/vre) Das Domus-Studio, ein Fachgeschäft für Inneneinrichtungen an der Spisergasse 42, schliesst Ende Jahr. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ziehen gemäss Mitteilung im Januar 2021 ins zweite St.Galler Geschäft von Domus an die Davidstrasse 24 um. Das Domus-Studio an der Spisergasse war 2016 mit St.Galler Bettgeschichten von Frank und Patrik Riklin eröffnet worden.

Das Domus-Studio an der Spisergasse 42 wird gut fünf Jahre nach der Eröffnung auf Ende 2020 zugemacht.

Das Domus-Studio an der Spisergasse 42 wird gut fünf Jahre nach der Eröffnung auf Ende 2020 zugemacht.

Bild: PD

Die coronabedingte temporäre Schliessung der beiden Domus-Läden im Frühling habe Spuren hinterlassen, wird in der Mitteilung die Schliessung des Studios begründet. Auch wenn der Inneneinrichter inzwischen vor allem von der Planung von Projekten für Kundinnen und Kunden lebe. Geschäftsleiter Marc Künzle entschied deshalb, das Lokal an der Spisergasse zu schliessen und die Ressourcen am Standort an der Davidstrasse zu bündeln.

Mittwoch, 14. Oktober - 16:03 Uhr

Gesprächsrunde mit TV-Korrespondent Pascal Nufer und Fernfahrerin Jrène Liggenstorfer live aus St.Gallen

(pd/vre) Am kommenden Sonntag strahlt Radio SRF1 die Gesprächsrunde «Persönlich» wieder einmal aus der Lokremise in St.Gallen aus. Moderator Dani Fohrler unterhält sich dabei mit der ehemaligen Fernfahrerin Jrène Liggenstorfer und Fernsehkorrespondent Pascal Nufer.

Wer die Sendung live hätte miterleben wollen, hat diesmal allerdings Pech gehabt: Die wegen des Coronavirus zahlenmässig sowieso reduzierten Plätze in der Lokremise sind bereits vergeben. Allerdings dürfte es angesichts der Zusammensetzung der Runde auch interessant sein, das Gespräch auf Distanz am Radio zu verfolgen.

Der Sonntagstalk «Persönlich» von Radio SRF1 gastiert am 18. Oktober wieder einmal in der St.Galler Lokremise.

Der Sonntagstalk «Persönlich» von Radio SRF1 gastiert am 18. Oktober wieder einmal in der St.Galler Lokremise.

Bild: Benjamin Manser (1.2.2016)

Den LKW-Führerschein hat die heute 65-jährige Jrène Liggenstorfer während ihrer Ausbildung zur Pflegefachfrau heimlich gemacht. Anschliessend war sie in den 1970er-Jahren als eine der ersten Schweizer Fernfahrerin um die halbe Welt unterwegs. Über LKW-Romantik von damals und das Abenteuer, immer unterwegs zu sein, hat sie viele Geschichten zu erzählen.

Der heute 45-jährige Pascal Nufer lebte gerade in Thailand, als es vor 16 Jahren zur Tsunami-Katastrophe kam. Über Nacht wurde der ehemalige Radiomann zum Krisenberichterstatter für Medien im gesamten deutschsprachigen Raum. Diesem Beruf ist er über viele Jahre hinweg treu geblieben. Zuletzt als China-Korrespondent bei SRF.

Mittwoch, 14. Oktober - 13:45 Uhr

Theatralische Führung im Kunstmuseum St.Gallen: Die Welt der Konzeptkünstlerin Geta Brătescu

(pd/vre) Führung der etwas anderen Art kündigt das Kunstmuseum St.Gallen für November an. Schauspielerin Boglárka Horváth und Schauspieler Alexandre Pelichet führen dabei durch die Ausstellung «L’art c’est un jeu sérieux» von Geta Brătescu. Die beiden erklären auf ihren Rundgängen die Welt der Grande Dame der Konzeptkunst spielerisch.

Boglárka Horváth und Alexandre Pelichet in der Ausstellung «L’art c’est un jeu sérieux» im Kunstmuseum St.Gallen.

Boglárka Horváth und Alexandre Pelichet in der Ausstellung «L’art c’est un jeu sérieux» im Kunstmuseum St.Gallen.

Bild: PD

Die Führungen finden am 5., 6. und 12. November jeweils von 18.30 bis 19.30 Uhr im Kunstmuseum St.Gallen statt. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 beschränkt; die Teilnahme an der Führung einschliesslich Museumseintritt kostet 20 Franken. Eine Anmeldung ist obligatorisch. Möglich ist diese per E-Mail bei info@kunstmuseumsg.ch oder unter Telefon 071'242'06'71. Während des Anlasses gilt die Maskenpflicht.

Die Ausstellung «L’art c’est un jeu sérieux» ist noch bis 15. November zu sehen. Details dazu finden sich im Internetauftritt des Kunstmuseums.

Mittwoch, 14. Oktober - 11:59 Uhr

Veteranenmusik sagt Auftritt vom Samstag ab: Wegen der Bise ist es zu kalt für ein Konzert im Freien

(pd/vre) Dass Veranstaltungen abgesagt werden, ist in diesen Tagen eher die Regel als die Ausnahme. Grund dafür ist die Coronapandemie. Jetzt verzichtet auch das Veteranenspiel St.Gallen und Umgebung auf einen Auftritt vom kommenden Samstag, 10.30 Uhr, vor dem Stadthaus der Ortsbürgergemeinde St.Gallen.

Konzerte im Freien sind bei jedem Wetter anspruchsvoll zu spielen. Nicht nur Regen oder Schnee, auch tiefe Temperaturen können sie verunmöglichen.

Konzerte im Freien sind bei jedem Wetter anspruchsvoll zu spielen. Nicht nur Regen oder Schnee, auch tiefe Temperaturen können sie verunmöglichen.

Symbolbild: Christof Borner-Keller

Die Begründung für die Absage fällt in diesem Jahr allerdings etwas aus dem Rahmen: Das Konzert findet unter freiem Himmel statt, fürs Wochenende sind aber Bise und Temperaturen von nur noch drei bis vier Grad angesagt. Bei diesen Wetterbedingungen sei ein sitzendes Musizieren im Freien während rund anderthalb Stunden schlicht nicht mehr möglich, heisst es in einer Mitteilung der Veteranenmusik.

Mittwoch, 14. Oktober - 10:05 Uhr

Wegen Unterhaltsarbeiten: Lichtanlage an der Geltenwilenstrasse sind bis Mittwochmittag ausser Betrieb

(vpr) Bis heute Mittag ist die Lichtsignalanlage auf der Kreuzung David-, Geltenwilen- und Güterbahnhofstrasse ausser Betrieb. Grund dafür ist eine planmässige Revision. Das städtische Tiefbauamt geht davon aus, dass die Arbeiten gegen 12 Uhr abgeschlossen sind. Eine Meldung wert ist das, weil die Kreuzung zur vielbefahrenen Achse zwischen dem Autobahnzubringer Kreuzbleiche und dem Riethüsli gehört.

Die Kreuzung Geltenwilen-, David- und Güterbahnhofstrasse: Hier ist derzeit das Lichtsignal ausser Betrieb.

Die Kreuzung Geltenwilen-, David- und Güterbahnhofstrasse: Hier ist derzeit das Lichtsignal ausser Betrieb.

Bild: Rosa Schmitz

In Zusammenhang mit den Revisionsarbeiten appelliert die Stadtpolizei St.Gallen an alle motorisierten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, das geltende Vortrittsrecht der Fussgänger zu beachten. Ausserdem ruft sie zu gegenseitiger Rücksichtnahme auf. Der Einsatz eines Lotsen zur Regelung des Verkehrs ist derzeit gemäss Stadtpolizei nicht vorgesehen.

Mittwoch, 14. Oktober - 9:37 Uhr

Rekordanstieg: Kanton St.Gallen meldet 179 neue Coronainfektionen

Symbolbild: Freshfocus

(stm) Der Kanton St.Gallen meldet am Mittwoch 179 neue laborbestätigte Coronainfektionen innert 24 Stunden. Das ist ein Rekordanstieg. Die Gesamtzahl der Fälle im Kanton steigt damit seit März auf 2447.

Via Twitter gab die St.Galler Regierung bekannt, dass sie am kommenden Dienstag – wie Appenzell Innerrhoden – über weitere Coronamassnahmen informieren wird. Im Tweet heisst es weiter, dass der Kanton früher über neue Massnahmen entscheiden würde, falls die Zahl der Hospitalisationen bis Freitag stark steigen würde.

Dienstag, 13. Oktober - 19:32 Uhr

Nachtarbeiten in der Innenstadt: Appenzeller Bahnen führen Belagsarbeiten aus, mit Lärm ist zu rechnen

(sab/vre) In der kommenden Woche führen die Appenzeller Bahnen im Stadtzentrum von St.Gallen nächtliche Unterhaltsarbeiten durch. Laut Ankündigung werden in den Nächten von Montag bis Freitag zwischen dem Bahnhofpärklein und dem Burggraben Belagsreparaturen ausgeführt. Gearbeitet wird dabei auch entlang der Gleise beim Schibenertor sowie auf Marktplatz und Bohl.

Kommende Woche lassen die Appenzeller Bahnen im St.Galler Stadtzentrum zwischen Schützengasse und Burggraben nächtliche Belagsarbeiten ausführen.

Kommende Woche lassen die Appenzeller Bahnen im St.Galler Stadtzentrum zwischen Schützengasse und Burggraben nächtliche Belagsarbeiten ausführen.

Bild: Michel Canonica (23.3.2018)

Wie die Appenzeller Bahnen mitteilen, müssen Anwohnerinnen und Anwohner während der Bauarbeiten mit Lärmbelästigungen rechnen. Es sei aber aus betrieblichen Gründen nicht möglich diese am Tag auszuführen. Die Verantwortlichen seien jedoch auf jeden Fall bestrebt, den Lärm auf ein Minimum zu reduzieren.

Dienstag, 13. Oktober - 16:45 Uhr

Coronakrise im Kanton St.Gallen: Noch ein Todesfall und 67 Neuinfektionen, Regierung will Massnahmen verschärfen

(sk/vre) Der Kanton St.Gallen meldet für Montag 67 neue laborbestätigte Coronainfektionen. Die Gesamtzahl der Fälle seit März steigt damit auf 2268. Die Zahl der laborbestätigte Fälle pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwoher lag damit in den vergangenen 14 Tagen bei 124; der Schwellenwert des Bundes für die Definition von Risikogebieten liegt bei 60 Fällen.

Die Zahl wegen Covid-19 Verstorbenen ist am Montag um einen weiteren Fall auf 43 gestiegen. Aktuell sind im Kanton zwanzig Personen wegen des Coronavirus hospitalisiert; eine Person liegt ohne, zwei Personen liegen derzeit mit Beatmung auf einer Intensivstation. Die Zahl der Hospitalisationen hat sich damit gegenüber dem Wochenende verdoppelt.

Die St.Galler Kantonsregierung hat am Dienstagvormittag die aktuelle Coronalage zusammen mit Fachleuten aus dem Kantonsarztamt und dem Kantonalen Führungsstab analysiert. Dabei wurden keine zusätzlichen Schutzmassnahmen beschlossen, aber deren Erlass in den kommenden Tagen in Aussicht gestellt. Die Regierung hat Aufträge zur Erarbeitung solcher Massnahmen erteilt. Diese sollen in allen Bereichen greifen, in denen derzeit höhere Ansteckungszahlen zu verzeichnen sind.

Die St.Galler Kantonsregierung wird sich mit den Nachbarn absprechen und am Freitag erneut den kantonalen Führungsstab begrüssen. Voraussichtlich am kommenden Dienstag sollen zusätzliche Massnahmen beschlossen und kommuniziert werden. Falls die Zahl der Hospitalisationen von Coronainfizierten bis Freitag nochmals stark ansteigen sollte, werde die Regierung diese Massnahmen bereits vorher erlassen, heisst es im kantonalen Internetauftritt.

Dienstag, 13. Oktober - 16:29 Uhr

Internationales Sportturnier abgesagt: Entwicklung der Coronapandemie macht Durchführung unmöglich

(pd/vre) Swiss Unihockey hat wegen der Entwicklung der Coronakrise entschieden, die Euro Floorball Tour (EFT) vom 16. bis 18. Oktober im Athletikzentrum in St.Gallen abzusagen. Die Gesundheit aller Beteiligten stehe an erster Stelle, heisst es in einer Mitteilung. «Wir bedauern diese Absage sehr, aber momentan wäre eine Durchführung nicht vertretbar gewesen», wird Swiss-Unihockey-Geschäftsführer Michael Zoss zitiert. Für die Absage waren verschiedene Faktoren ausschlaggebend.

Das internationale Unihockey-Turnier vom Wochenende in St.Gallen ist abgesagt. Ursache ist die aktuelle Verschlechterung der Coronasituation in Tschechien, Schweden und der Schweiz.

Das internationale Unihockey-Turnier vom Wochenende in St.Gallen ist abgesagt. Ursache ist die aktuelle Verschlechterung der Coronasituation in Tschechien, Schweden und der Schweiz.

Bild: PD

Von Freitag bis Sonntag hätten die A- und die U19-Nationalteams aus der Schweiz, Schweden und Tschechien je zwei Mal im Athletikzentrum gegeneinander spielen sollen. In den vergangenen Tagen hat sich die Situation rund ums Coronavirus weltweit verschlechtert. Das hat auch Konsequenzen in den Ländern, deren Teams in St.Gallen hätten spielen sollen. So wurde in Tschechien ein 30-tägiger Notstand ausgerufen. Sportveranstaltungen sind ab sofort für zwei Wochen abgesagt. Damit ruht auch der tschechische Unihockey-Meisterschaftsbetrieb.

In Schweden hat die Zahl der Neuinfektionen ebenfalls deutlich zugenommen. Die Reise mit dem Flugzeug in die Schweiz würde damit für die Spieler ein erhöhtes Ansteckungsrisiko darstellen. Zudem wäre ihre Rückreise ungewiss: Wenn sich ein Spieler in der Schweiz anstecken würde, müsste er in der Schweiz zehn Tage in Quarantäne. Von Schweden konnte zudem nicht verbindlich zugesichert werden, dass alle Spieler die Freigabe von ihren Vereinen erhalten hätten.

Dienstag, 13. Oktober - 15:46 Uhr

Am Samstag startet «Roll Gallen» auf der Kreuzbleiche

(pd/mha) Auf dem Basketballplatz auf der Kreuzbleiche wird ab diesem Wochenende nicht mehr Basketball gespielt, sondern Rollschuh gefahren. Diesen Samstag startet «Roll Gallen». Bis zum 15. November kann man auf dem Platz mit 1000 Quadratmetern Rollschuh fahren und die 80er-Jahre aufleben lassen. Zum Ausruhen stehen alte Kinosessel aus dem «Rex» und andere Sitzgelegenheit bereit.

Celine Fuchs und Walter Boos vom «Hektor».

Celine Fuchs und Walter Boos vom «Hektor».

Bild: Benjamin Manser

Die Ausrüstung samt Schoner, Helm und Rollschuhhilfe kann vor Ort gemietet werden. Zudem gibt es verschiedene Angebote. Bei der sogenannten Fun-Line etwa geht es darum, Spass zu haben. Die Dance-Line hingegen ist eine Rollerdisco samt DJ.

Mehr Informationen und die Öffnungszeiten sind im Internet zu finden. Hinter dem Angebot steht das Team rund um die neue Eventhalle Hektor.

Dienstag, 13. Oktober - 12:33 Uhr

Ein Männlein steht im Walde - und stinkt vor sich hin

Sie ist der Pilz des Jahres 2020 und Leserin Ingrid Zürcher hat sie im Wald in der Umgebung von St.Gallen fotografiert: die Gemeine Stinkmorchel. Der Pilz wird etwa zwanzig Zentimeter hoch. Er verströmt einen penetranten Aasgeruch. Der lockt Insekten an, die Teile des Pilzes fressen und damit seine Sporen verbreiten.

Die Stinkmorchel lockt mit Aasgeruch Fliegen an, die dem Pilz bei seiner Fortpflanzung helfen.

Die Stinkmorchel lockt mit Aasgeruch Fliegen an, die dem Pilz bei seiner Fortpflanzung helfen.

Leserbild: Ingrid Zürcher

Um die Stinkmorchel ranken sich verschiedene Anekdoten. So gab es etwa Zeiten, in denen der Pilz von Hütern der Moral wegen seiner speziellen Form eingesammelt und verbrannt wurde. Da die Stinkmorchel nicht selten auf Grabhügeln gedeiht, entstanden im Volksglauben unheimliche Geschichten um den Pilz. Dazu zählt, dass der im Grab liegende Tote mit einem ungesühnten Verbrechen gestorben sei. So ist die Bezeichnung «Leichenfinger» für die Stinkmorchel zu erklären.

Dienstag, 13. Oktober - 11:28 Uhr

Abbruch des ehemaligen italienischen Konsulats im Bleicheli

(vpr) Wer derzeit am Haus an der Frongartenstrasse 9 vorbei läuft, kann zuschauen, wie das ehemalige italienische Konsulat nach und nach verschwindet. Bagger sind derzeit daran, die oberen Etagen des 1875 gebauten Hauses abzutragen.

Die Abbrucharbeiten an der Frongartenstrasse 9 sind in vollem Gange.

Die Abbrucharbeiten an der Frongartenstrasse 9 sind in vollem Gange.

Bild: Jolanda Riedener

Dem Abbruch des Gebäudes ging eine drei Jahre dauernde kulturelle Zwischennutzung voraus – unter anderem durch das Ostschweizer Kulturmagazin «Saiten». Anstelle von Ateliers und Büros für Kulturschaffende soll hier jetzt bis 2021 1300 Quadratmeter Bürofläche für 65 Arbeitsplätze entstehen.

Montag, 12. Oktober - 22:19 Uhr

Vorträge zur Stadtgeschichte im Stadthaus: Die Stadtrepublik St.Gallen und ihre lieben Nachbarn

(pd/vre) Dass St.Gallen im Mittelalter und in der frühen Neuzeit in engem Austausch mit Orten wie Lyon oder Nürnberg stand, gehört zu den Lieblingsthemen der hiesigen Historiker. Mindestens ebenso interessant und in viele Fällen konfliktträchtiger war aber das Verhältnis der alten Stadt zu den direkten Nachbarn. Diese stehen im Zentrum der Vortragsreihe «Stadtgeschichte im Stadthaus» im kommenden Winter.

Die Vorträge zur Stadtgeschichte finden auch in diesem Winter im Stadthaus der Ortsbürgergemeinde St.Gallen (links) an der Gallusstrasse statt.

Die Vorträge zur Stadtgeschichte finden auch in diesem Winter im Stadthaus der Ortsbürgergemeinde St.Gallen (links) an der Gallusstrasse statt.

Bild: Michel Canonica (26.4.2015)

Organisiert wird der Zyklus wieder durchs Stadtarchiv der Ortsbürgergemeinde. Die Veranstaltungen werden mit einer Ausnahme in deren Stadthaus an der Gallusstrasse 14 durchgeführt. Der Besuch der Anlässe ist gratis, aufgrund der Coronakrise ist die Platzzahl aber beschränkt. Eine Anmeldung zu den Abend ist obligatorisch; sie ist möglich unter www.stadtarchiv.ch oder unter Telefon 071'244'07'05.

Die Vortragsreihe zur Stadtgeschichte startet diesmal am 22. Oktober, 18 bis 19 Uhr. Unter dem Titel «Inn sonderbar guttem Vertruwenn und Nachbarschafft» führen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtarchivs der Ortsbürgergemeinde ins Thema ein. Eine Woche später, am 29. Oktober, geht es um «Das Zucht- und Waisenhaus zu St. Leonhard von 1663», an dessen Beispiel gezeigt wird, wie die Obrigkeit in der frühen Neuzeit ihre Vorstellung von Ordnung auch mit weniger freundlichen Massnahmen durchzusetzen wusste.

Am 5. November dann geht’s um das Verhältnis von Kloster und Stadt St.Gallen. Vorgestellt wird diese «Hassliebe» gemeinsam von Stadtarchivar Stefan Sonderegger und Stiftsbibliothekar Cornel Dora. Dies auf einem Rundgang durch die Ausstellung im Gewölbekeller der Stiftsbibliothek. Um nachbarschaftliche Konkurrenz, nämlich die Textilproduktion in Wil und die Leinwandproduktion in St.Gallen, geht es am 3. Dezember.

Zwei der Vorträge zur Stadtgeschichte dieses Winters sind dem im Mittelalter und in der frühen Neuzeit oft schwierigen Verhältnis von Kloster und Stadt St.Gallen gewidmet.

Zwei der Vorträge zur Stadtgeschichte dieses Winters sind dem im Mittelalter und in der frühen Neuzeit oft schwierigen Verhältnis von Kloster und Stadt St.Gallen gewidmet.

Bild: Ralph Ribi (17.3.2020)

Die letzte Veranstaltung in diesem Jahr ist am 17. Dezember St. Galler Auswanderern im Mittelalter und in der Neuzeit gewidmet. Im Januar und Februar geht’s dann um noch um mittelalterliche Alpwirtschaft (14.1.2021), um alte Flugblätter aus der Vadianischen Sammlung und aus der Kantonsbibliothek (28.1.2021) sowie um neue Erkenntnisse aus historischen Fo­tosammlungen (25.2.2021).

Montag, 12. Oktober - 16:50 Uhr

Ende Oktober findet die erste «Sankt Elektronika» statt: Ein neues Festival zeigt Anwendungsbeispiele für neue Technologien

(pd/vre) St.Gallen bekommt ein neues, digitales Festival. Die erste Auflage der «Sankt Elektronika» soll gemäss Mitteilung zwischen dem 29. Oktober und dem 2. November im Rahmen der nationalen Digitaltage stattfinden. Fürs neue Festival spannen St.Galler Akteurinnen und Akteure aus dem digitalen Bereich zusammen, um der Bevölkerung zu zeigen, wie neue Technologien eingesetzt werden können. Der Anlass soll einfach zugänglich, unterhaltsam und verständlich sein.

Musikproduzentin Sensu (mit bürgerlichem Namen Jasmin Peterhans aus Baden) wird an der ersten Sankt Elektronika live auftreten, und zwar am 31. Oktober im Øya an der Schwertgasse.

Musikproduzentin Sensu (mit bürgerlichem Namen Jasmin Peterhans aus Baden) wird an der ersten Sankt Elektronika live auftreten, und zwar am 31. Oktober im Øya an der Schwertgasse.

Bild: Sandra Ardizzone
(Turgi, 20.8.2019)

Das umfangreiche Programm richtet sich an Digitalcracks, Laien und allgemein Interessierte. Es besteht einmal aus Workshops, Diskussionen und Führungen. Herzstück der «Sankt Elektronika» ist eine elektronische Spielweise, auf der bei Gratiseintritt an verschiedenen Standorten Kunstinstallationen präsentiert werden. An den Abenden werden Konzerte und ausgewählte Netzwerkanlässe durchgeführt, an denen der Austausch im Vordergrund steht.

Im Konzertprogramm figurieren beispielsweise ParadigMan mit Techno und Claude mit experimentellen Klangproduktionen. Dazu gibt es in der Schutzengelkapelle zwei Kopfhörer-Konzerte mit Wassily. Weiter in Planung ist ein Livekonzert mit Sensu aus Baden; die Schweizer Senkrechtstarterin verwebt Electronica mit Black Music.

Zum Programm der ersten «Sankt Elektronika» im Internet.

Montag, 12. Oktober - 16:00 Uhr

Kinder schnuppern in professioneller Begleitung Theaterluft

(pd/vre) Das Theater St.Gallen lädt am 24. und 25. Oktober Zehn- bis Zwölfjährige ein, die Bretter zu erkunden, die die Welt bedeuten. In professioneller Begleitung von Schauspielerin Diana Dengler und Regisseurin Susanne Schemschies können die jungen Theaterfans spielerisch Theaterluft schnuppern. Während zwei Halbtagen schlüpfen sie in Figuren, üben sich im Rollenspiel und erwecken Geschichten zum Leben.

Kinder im Theater: Schweizweit erfreuen sich Theaterkurse für Kinder, wie sie auch das Theater St.Gallen jetzt wieder anbietet, grosser Beliebtheit.

Kinder im Theater: Schweizweit erfreuen sich Theaterkurse für Kinder, wie sie auch das Theater St.Gallen jetzt wieder anbietet, grosser Beliebtheit.

Symbolbild: Manuela Jans-Koch
(Luzern, 22.11.2019)

Der Theaterkurs für Zehn- bis Zwölfjährige findet am Samstag, 24. Oktober, 14.30 bis 17 Uhr, und am Sonntag, 25. Oktober, 11 bis 14.30 Uhr, auf der Probebühne in der alten Seifenfabrik im Lachen-Quartier statt. Zum Workshop anmelden kann man sich gemäss Mitteilung per E-Mail bei g.besio@theatersg.ch oder unter Telefon 071'242'05'25. Die Teilnahme kostet fünfzig Franken pro Kind und Wochenende.

Infos über die Kurse für Zehn- bis Zwölfjährige sowie für Acht- bis Zehnjährige am Theater St.Gallen im Internet.

Montag, 12. Oktober - 14:14 Uhr

Der kapitale Steinbock mit dem Wulst: Bereit für den Winter

(vre) Alpensteinböcke sind Überlebenskünstler: Dank angepasster Strategien können die Tiere die härtesten Winter im Hochgebirge überstehen. Einmal fressen sie sich bereits im Sommer Speck für die bezüglich Futter kargen Wintermonate an. Bei einem kapitalen Bock im Wildpark Peter und Paul ist das im Moment sehr gut zu sehen: Das Tier trägt einen Wulst im Nacken. Dies sei aber kein Krankheitssymptom, sondern eben eine Fettreserve für den Winter, wird beim Wildpark auf Nachfrage hin erklärt.

Der Steinbock mit einem auffälligen Wulst im Nacken im Tierpark Peter und Paul.

Der Steinbock mit einem auffälligen Wulst im Nacken im Tierpark Peter und Paul.

Bild: Mirjam Bächtold (8.10.2020)

Neben dem Speck hilft dem Steinbock das dicke Fell durch die eisigen Monate: Das Winterfell isoliert so gut, dass Körperwärme den auf dem Fell liegenden Schnee nicht zu schmelzen vermag und die Steinböcke erst bei Temperaturen von minus 35 Grad Celsius zu frösteln beginnen. Da das Winterfell dunkler gefärbt ist als das Sommerfell, vermag es zudem mehr Wärme aufzunehmen. Weiter können Steinböcke ihren Stoffwechsel im Winter herunterfahren: Sie reduzieren die Körpertemperatur, senken ihre Herzschlagrate und bewegen sich generell viel weniger.

Montag, 12. Oktober - 13:57 Uhr

Stadt informiert über Grossprojekt: Siegerprojekt für das neue Betriebszentrum mit Busdepot ist gekürt

(pd/vre) Der Stadtrat will an der Ecke Zürcher- und Rechenstrasse ein neues Betriebszentrum für die Technischen Betriebe der Stadt St.Gallen bauen lassen. Die Kosten fürs Projekt wurden vor zwei Jahren auf 80 bis 120 Millionen Franken veranschlagt. Am Dienstagvormittag gibt's Neuigkeiten zum Grossprojekt: An einer mit Stadtpräsident Thomas Scheitlin, Stadtrat Peter Jans und Stadträtin Maria Pappa prominent besetzten Medienorientierung wird über den Stand der Dinge informiert.

Das Areal an der Ecke Zürcher Strasse (unten) und Rechenstrasse (rechts). Hier soll bis 2025 ein neues Betriebszentrum mit Busdepot für die Technischen Betriebe der Stadt St.Gallen entstehen.

Das Areal an der Ecke Zürcher Strasse (unten) und Rechenstrasse (rechts). Hier soll bis 2025 ein neues Betriebszentrum mit Busdepot für die Technischen Betriebe der Stadt St.Gallen entstehen.

Bild: Benjamin Manser (26.10.2018)

Konkret soll am Dienstag der Sieger aus dem Projektwettbewerb fürs neue Betriebszentrum vorgestellt werden. Dieser wurde aus zwölf Eingaben ausgewählt und heisst gemäss Einladung zur Orientierung «Auf Schönenwegen». Der Sieger habe die Jury aufgrund der «prägnanten Architektursprache» überzeugt. Der Entwurf basiere auf der präzisen Analyse der betrieblichen und verkehrlichen Abläufe im Neubau. Er warte zudem mit einer überzeugenden Gebäudestruktur auf.

Der Bauplatz fürs neue Zentrum der Technischen Betriebe hat eine Fläche von 13'760 Quadratmetern. Darauf soll ein Gebäudeensemble mit einem Volumen von einer Viertelmillion Kubikmetern entstehen. Darin sollen ein neues Busdepot für die Verkehrsbetriebe St.Gallen (VBSG), Werkstätten und Büros der Stadtwerke St.Gallen, die Fachstelle Entsorgung St.Gallen, die Dienststelle Umwelt und Energie sowie die Direktion der Technischen Betriebe untergebracht werden.

Das Areal an der Ecke Zürcher- und Rechenstrasse, an dem die Stadt einen Neubau mit Busdepot sowie Werkstätten der Stadtwerke plant. Die drei Wohnblöcke in Richtung Freibad Lerchenfeld bleiben stehen. Die älteren Häuser und Baracken davor sollen abgebrochen werden. (Bilder: Benjamin Manser - 26. Oktober 2018)
5 Bilder
Blick stadtauswärts ins gleiche Areal: links die Zürcher Strasse, hinten in der Mitte das Freibad Lerchenfeld und rechts das Sittertobel.
Das Areal von Norden her gesehen. Links ist die Migrolino-Tankstelle und die Rechenstrasse zu erkennen. Hinter der Zürcher Strasse liegt hinten rechts der Fussballplatz Lerchenfeld.
Das Areal in der Ecke Zürcher- und Rechenstrasse mit Blick von Süden nach Norden.
Das potenzielle Bauareal fürs neue Busdepot von oben: vorne die Zürcher Strasse, von links nach rechts im Bild die Wiese der Badi Lerchenfeld, die drei Wohnblöcke, die stehen bleiben, dann die neun älteren Häuser und Baracken, die abgerissen werden sollen, und die Rechenstrasse. Der geplante Neubau wird die hier liegende Schleife der Rechenstrasse ausfüllen. Die Bauten rechts der Rechenstrasse werden durch das städtische Vorhaben nicht tangiert.

Das Areal an der Ecke Zürcher- und Rechenstrasse, an dem die Stadt einen Neubau mit Busdepot sowie Werkstätten der Stadtwerke plant. Die drei Wohnblöcke in Richtung Freibad Lerchenfeld bleiben stehen. Die älteren Häuser und Baracken davor sollen abgebrochen werden. (Bilder: Benjamin Manser - 26. Oktober 2018)

Das Bauprojekt zwischen Lachen und Lerchenfeld steht am Ende eines längeren Prozesses für Sanierung und Ausbau des heutigen VBSG-Depots an der Steinachstrasse, der schon 2007 startete. Ursprünglich hätte das Depot am heutigen Standort ausgebaut werden sollen. Vertiefte Abklärungen nach 2015 ergaben dann, dass dies wegen des Hochwasserschutzes, möglicher Altlasten und des Ausbaus der Frohbergstrasse schwierig würde.

An der Zürcher- und Rechenstrasse sollen zudem Einrichtungen der Stadtwerke zusammengefasst werden, die heute auf zehn andere Standorte verteilt sind. Durch diese Zusammenlegung hofft der Stadtrat Mietausgaben von bis zu 650'000 Franken pro Jahr einsparen zu können. Durch den Neubau werden in St.Fiden zwischen Kantonsspital und Messegelände insgesamt rund 30'000 Quadratmeter Bauland frei. Darauf soll ein Zentrum für Medizinaltechnik sowie Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) entstehen können.

Montag, 12. Oktober - 13:27 Uhr

Mit E-Trottinett gestürzt: 49-Jähriger verletzt sich bei Sturz und muss ins Spital eingeliefert werden

(stapo/vre) Am Freitagabend ist auf der Oberstrasse ein Mann mit seinem E-Trottinett gestürzt. Der 49-Jährige verletzte sich dabei und musste gemäss Mitteilung der Stadtpolizei vom Wochenende ins Spital eingeliefert werden. Die Unfallursache wird jetzt durch die Stadtpolizei abgeklärt. Einen Hinweis auf eine mögliche Ursache gibt's allerdings bereits: Der Verunfallte war betrunken.

Die Unfallstelle an der Oberstrasse in St.Gallen: Hier stürzte in der Freitagnacht ein Mann mit seinem E-Trottinett und verletzte sich dabei.

Die Unfallstelle an der Oberstrasse in St.Gallen: Hier stürzte in der Freitagnacht ein Mann mit seinem E-Trottinett und verletzte sich dabei.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen
(9.10.2020)

Am Freitag, kurz vor 23.30 Uhr, war ein Mann mit seinem privaten E-Trottinett auf der Oberstrasse unterwegs. Aus noch unklaren Gründen stürzte er. Er wurde mit unbestimmten, eher leichten Verletzungen, ins Spital gebracht. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von knapp 1,5 Promille. Beim 49-Jährigen wurde daher gemäss Polizeimeldung ein Blut- und Urinprobe angeordnet.

Montag, 12. Oktober - 12:30 Uhr

Details zur Coronasituation im Kanton St.Gallen: Alle Wahlkreise liegen deutlich über dem Schwellenwert für Risikogebiete

(pd/vre) Der Kanton St.Gallen hat fürs Wochenende 191 neue bestätigte Coronainfektionen gemeldet (STADT-TICKER, heute Montag, 10:10). Der Trend zeigt damit auch bei uns zahlenmässig weiter nach oben. Auffällig ist das von der kantonalen Fachstelle für Statistik aufbereitete Zahlenmaterial für die Wahlkreise.

Zahl der Coronafälle im Kanton St.Gallen in den vergangenen 14 Tagen pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Zahl der Coronafälle im Kanton St.Gallen in den vergangenen 14 Tagen pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Grafik: Fachstelle für Statistik
des Kantons St.Gallen

Alle liegen nämlich deutlich über dem Schwellenwert von 60 Fällen innert 14 Tagen auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner, die der Bund für die Definition von Risikogebieten anwendet. Eine weitere Überraschung: Spitzenreiter unter den acht St.Galler Wahlkreisen ist derzeit das Toggenburg (171,87 Fälle) gefolgt vom Wahlkreis See-Gaster (143,37 Fälle).

Coronastatistik Kanton SG

Zahl der laborbestätigten Coronafälle. Stand: 11.10.2020, 24.00 Uhr
Ort Fälle insgesamt Fälle letzte 7 Tage Fälle letzte 14 Tage
Kanton St.Gallen 2201 418 581
Wahlkreise
St.Gallen-Gossau 654 80 127
Rorschach 188 25 47
Rheintal 266 45 69
Werdenberg 115 31 37
Sarganserland 145 39 44
See-Gaster 279 75 97
Toggenburg 210 66 80
Wil 307 55 77

Eine nächste Pressekonferenz zur Coronapandemie im Kanton St.Gallen findet heute Montag, 13.15 Uhr, statt. Dies aus Anlass eines Besuchs von Bundesrat Alain Berset in der Ostschweiz. In St.Gallen lässt er sich unter anderem über das Schutzkonzept des FC St.Gallen für den Kybunpark informieren. Tagblatt online berichtet in einem Live-Ticker über den Medienauftritt von Alain Berset in St.Gallen.

Im Moment sind auch im Kanton St.Gallen mehrheitlich Jüngere von der Zunahme der Coronainfektionen betroffen: Wöchentlich gemeldete Covid-19-Fälle nach Altersklassen pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohnern.

Im Moment sind auch im Kanton St.Gallen mehrheitlich Jüngere von der Zunahme der Coronainfektionen betroffen: Wöchentlich gemeldete Covid-19-Fälle nach Altersklassen pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohnern.

Grafik: Fachstelle für Statistik des Kantons St.Gallen

In der Luft liegen auch zusätzliche Massnahmen gegen die Pandemie durch den Kanton. So gibt's etwa Befürchtungen, dass der Olma-Ersatz «Pätch» am kommenden Wochenende wegen einer Verschärfung der Schutzvorschriften nicht durchgeführt werden könne. Genaueres dazu ist im Moment aber nicht bekannt. Dem Vernehmen nach will sich die Kantonsregierung darüber am Dienstag über die Situation unterhalten. Es ist davon auszugehen, dass Beschlüsse rasch kommuniziert würden.

Montag, 12. Oktober - 11:39 Uhr

Wo Kinderwagen höchstens zwanzig Stundenkilometer schnell sein dürfen: In St.Georgen wirft eine Signalisation Fragen auf

(vre) Juristisch ist die Verkehrssignalisation dort, wo in St.Georgen die Gessnerstrasse zum Gessnerweg wird, sicher in Ordnung. Und ab dort, wo der Gessnerweg am Rand des Pausenplatzes des Hebel-Schulhauses verläuft, macht sie vielleicht auch Sinn. Im oberen Teil des Gessnerwegs wirft das Verkehrstafel-Trio bei Nachbarinnen und Nachbarn allerdings schon die eine oder andere Frage auf.

Die Signalisation am oberen Ende des Gessnerwegs in St.Georgen.

Die Signalisation am oberen Ende des Gessnerwegs in St.Georgen.

Leserbild: Patrick Schmid

Klar ist, hier endet die Tempo-30-Zone und beginnt eine Begegnungszone (mit höchstens Tempo 20). Zudem gilt für den Fussweg ein allgemeines Fahrverbot. Und ja, es gilt auch für Velofahrerinnen und Velofahrer...! Aufgrund der Situation kann man sich schon die Frage stellen, ob's hier statt des Multifunktionsschildes eine einfache Fahrverbotstafel nicht getan hätte. Viel billiger wär's wohl nicht geworden, ein Beitrag gegen die «Schilderitis» an unseren Strassenrändern wär's definitiv gewesen.

Unterhaltungswert hat die amtliche Dekoration des Gessnerwegs immerhin. Einer regt sich über die Perfektion in städtischen Amtsstuben auf: Er fragt sich in den sozialen Medien, wofür die Stadt da wieder Zeit und Geld habe. Eine Anwohnerin sieht's gelassener und verspricht augenzwinkernd sich künftig auf dem Gessnerweg ans Tempolimit zu halten - und mit dem Kinderwagen höchsten zwanzig Stundenkilometer schnell zu fahren...

Montag, 12. Oktober - 10:50 Uhr

Der Tröckneturm im schönsten Licht

Momentaufnahme. Der heutige Sonnenaufgang im Areal der Burgweier taucht den Tröckneturm in warmes Licht - und gibt Hoffnung auf einen goldenen Herbst. Vorläufig bleibt's aber kalt und nass.

Momentaufnahme. Der heutige Sonnenaufgang im Areal der Burgweier taucht den Tröckneturm in warmes Licht - und gibt Hoffnung auf einen goldenen Herbst. Vorläufig bleibt's aber kalt und nass.

Bild: Reto Voneschen (12.10.2020)
Montag, 12. Oktober - 10:10 Uhr

191 neue Coronafälle im Kanton übers vergangene Wochenende: St.Gallen bleibt gemäss Kriterien des Bundes ein «Risikogebiet»

(sk/vre) Der Kanton St.Gallen meldet fürs Wochenende 191 neue laborbestätigte Coronainfektionen. Die Gesamtzahl der Fälle steigt damit auf 2201. Die Zahl wegen Covid-19 Verstorbenen blieb seit Freitag stabil bei 42. Derzeit sind im Kanton zehn Personen wegen des Coronavirus hospitalisiert; eine Person liegt ohne Beamtung, zwei Personen liegen mit Beatmung auf einer Intensivstation.

In den vergangenen 14 Tagen wurden im Kanton St.Gallen damit 581 neue Coronafälle registriert. Das entspricht einem Wert von 114 bestätigten Fällen pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner. Der Trend bleibt damit steigend; St.Gallen bleibt gemäss Definition des Bundes für Risikogebiete «ein Risikokanton» mit einem Schwellenwert von über 60 Fällen auf 100'000 Einwohner innert 14 Tagen.

Sonntag, 11. Oktober - 10:30 Uhr

Der SC Brühl verliert zu Hause gegen die Black Stars aus Basel: Erste Niederlage im zehnten Spiel

(pd/vre) Aufgrund einer schwachen ersten Halbzeit haben die Brühler am Samstag zu Hause gegen die Black Stars Basel verdientermassen erstmals in der laufenden Saison eine Niederlage einstecken müssen. Black Stars erwies sich gemäss Matchbericht von Henri Seitter als bedeutend stärkerer Gegner als es die Tabellensituation vermuten liess.

Der langsame Start in der ersten Halbzeit trug dem SC Brühl am Samstag eine 0:2-Niederlage gegen die Black Stars aus Basel ein.

Der langsame Start in der ersten Halbzeit trug dem SC Brühl am Samstag eine 0:2-Niederlage gegen die Black Stars aus Basel ein.

Bild: Michel Canonica
(10.10.2020)

Vom Start weg dominierten die Gäste, während sich die Brühler ungewohnt passiv verhielten und vor allem offensiv arg enttäuschten. Die Ausfälle von Darko Anic (verletzt) und Ajet Sejdija (Hochzeit) wogen zu schwer. Einzig Nicolas Eberle sorgte ab und zu für Gefahr im gegnerischen Strafraum. Der Aufbau der Kronen erfolgte viel zu bedächtig und die Zweikämpfe gingen meist im Mittelfeld verloren.

In der 15. Minute demonstrierte Black Stars wie man mit einem Konter das Mittelfeld schnell überwindet. Süleyman Türkes schloss den herrlichen Angriff mit dem Kopftor zum 0:1 ab. Die Reaktion der Brühler blieb aus, womit es keine Überraschung war, dass die Basler in der 41. Minute die Führung auf 0:2 ausbauen konnte. Es war ein Duplikat des ersten Tores: Die Brühler traten einen Eckball und mit einem schnellen Konter über drei Stationen erzielten die Basler das 0:2.

Die zweite Halbzeit war kämpferisch ausgeglichener, Tore fielen aber keine mehr.

Die zweite Halbzeit war kämpferisch ausgeglichener, Tore fielen aber keine mehr.

Bild: Michel Canonica
(10.10.2020)

Die Gardinenpredigt von Heris Stefanachi in der Pause zeigte wenigstens in kämpferischer Hinsicht Wirkung. Brühl übernahm in der zweiten Halbzeit das Zepter und kam auch bei Eckbällen zu einigen wenigen Chancen. Doch im Abschluss fehlte die letzte Konsequenz. Die Gäste beschränkten sich darauf, das Spiel unter Kontrolle zu halten und kamen mit wenigen Gegenstössen ihrerseits zu zwei Konterchancen. Damit avancieren die Basler zum erklärten Angstgegner der Brühler: Bereits zum dritten Mal in drei Begegnungen gingen sie als klare Sieger vom Feld.

Bild: Michel Canonica
(10.10.2020)

Zur aktuellen Tabelle der Promotion League im Internet.

Sonntag, 11. Oktober - 10:01 Uhr

Kantersieg gegen das Schlusslicht: Fussballerinnen des FC St.Gallen-Staad haben keine Mühe gegen FC Lugano Femminile

(pd/vre) Die Frauen des FC St.Gallen-Staad hatten am Samstag zu Hause im Espenmoos gegen das derzeitige Schlusslicht der Tabelle, gegen den FC Lugano Femminile keine Probleme: Sie siegten locker mit 10:0 gegen die überforderten Tessinerinnen. Dabei konnte sich Topscorerin Ardita Iseni gleich als fünffache Torschützin feiern lassen.

Mit einem 10:0-Kantersieg fertigten die Fussballerinnen des FC St.Gallen-Staad am Samstag das Team des FC Lugano Femminile im Espenmoos ab.

Mit einem 10:0-Kantersieg fertigten die Fussballerinnen des FC St.Gallen-Staad am Samstag das Team des FC Lugano Femminile im Espenmoos ab.

Bild: Podo Gessner (10.10.2020)

Den Torreigen eröffnete Ardita Iseni in der elften Minute. Dabei profitierte sie von einem Abpraller vom Pfosten. Auch beim zweiten Treffer reagierten die Einheimischen blitzschnell und brachten den Abpraller im Tor unter. Serena Li Puma war die Schützin. Mit einem Schuss von Naina Maria Inauen fiel in der 25. Minute bereits das 3:0 für die Elf von Marco Zwyssig.

Rund zehn Minute danach klingelte es bereits wieder im Gehäuse der Tessinerinnen: Victoria Bischof reihte sich in die Liste der Torschützinnen ein. Kurz vor der Pause erhöhte Iseni mit zwei weiteren Toren auf 6:0, kurz nach Wiederbeginn folgten weitere zwei Tore der St.Galler Topscorerin. Nach 56 Minuten stand es 8:0. Der neunte Treffer gelang Anna Sutter nach einer Ecke von Iseni per Kopf und das «Stängeli» machte Stephanie Brecht in der Nachspielzeit voll.

Samstag, 10. Oktober - 15:34 Uhr

Betrunkene 22-Jährige klaut Stretchlimousine und fährt Leuchtreklametafel um

(stapo/YB) Eine 22-jährige Frau entwendete am Freitagabend in der Stadt St.Gallen eine Stretchlimousine und kollidierte mit einer Leuchtreklame. Laut der Stadtpolizei St.Gallen soll sie vor dem Vorfall Alkohol und Drogen konsumiert haben.

Eine 22-jährige Frau feierte am Freitagabend mit einer Gruppe in einem Lokal in der St.Galler Innenstadt. «Vor dem Lokal stand eine Stretchlimousine, welche nicht zu diesem gehört», schreibt die Stadtpolizei St.Gallen in einer Mitteilung. Kurz vor Mitternacht entwendete die Frau den Schlüssel der Limousine, setzte sich hinter das Steuer und fuhr davon.

Die 22-Jährige klaute kurz vor Mitternacht den Schlüssel der Stretchlimousine und setzte sich hinter das Steuer.

Die 22-Jährige klaute kurz vor Mitternacht den Schlüssel der Stretchlimousine und setzte sich hinter das Steuer.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen
(9.10.2020)

Auf dem roten Platz wollte sie wenden und kollidierte dabei mit einer Leuchtreklame. Dies konnte ein Passant beobachten, welcher den Vorfall der Stadtpolizei St.Gallen meldete. Eine Patrouille konnte die Stretchlimousine mit der Frau kurz darauf anhalten. «Sie gab sofort zu, die Limousine entwendet und den Unfall verursacht zu haben. Die Patrouille stufte sie als fahrunfähig ein», schreibt die Stadtpolizei.

Gemäss Aussagen der 22-Jährigen soll sie Alkohol und Drogen konsumiert haben. Sie musste eine Blut- und Urinprobe abgeben. Zudem wurde ihr der Führerausweis vorläufig abgenommen. Verletzt wurde beim Vorfall niemand.