ST.GALLER STADT-TICKER: Meldungen vom 1. bis 12. November 2020

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Donnerstag, 12. November - 20:45 Uhr

Auto gegen E-Bike: Stadtpolizei sucht Zeugen

(stapo/vre) Bereits am 2. November ist es auf der Bildweiherstrasse in St.Gallen-Winkeln zum Zusammenstoss eines Autos mit einem E-Bike gekommen. Weil die Unfallbeteiligten widersprüchliche Aussagen zum Ablauf des Zwischenfalls machen, sucht die Stadtpolizei unter Telefon 071'224'60'00 Personen, die dazu Angaben machen können.

In dem Bereich der Bildweiherstrasse in Winkeln ereignete sich im Morgenverkehr am 2. November der Unfall mit Auto und E-Bike.

In dem Bereich der Bildweiherstrasse in Winkeln ereignete sich im Morgenverkehr am 2. November der Unfall mit Auto und E-Bike.

Bild: Stadtpolizei SG
(2.11.2020)

Der Unfall ereignete sich am ersten Montag im November, 6.45 Uhr, bei der Verzweigung der Bildweiher- mit der Mövenstrasse. Auto und E-Bike stiessen dabei zusammen. Der Zweiradfahrer stürzte gemäss Mitteilung vom Donnerstag und verletzte sich dabei leicht.

Donnerstag, 12. November - 19:55 Uhr

24-jähriger Schweizer ist der Kellereinbrecher vom See: Zwanzig Einbrüche und Beute im Wert von 20'000 Franken

(kapo/vre) Die Kantonspolizei St.Gallen hat eine Einbruchserie in Keller in der Region Rorschach-Rorschacherberg aufgeklärt. Als mutmasslicher Täter verhaftet wurde inzwischen ein 24-jähriger Schweizer. Er soll im Herbst in rund zwanzig Keller eingebrochen sein oder sich eingeschlichen haben. Dabei soll er Beute im Wert von 20'000 Franken gemacht und Sachschaden von rund 2'500 Franken angerichtet haben.

Auslöser für die Fahndung nach dem Kellereinbrecher war die Feststellung der Kantonspolizei gewesen, dass sich im Oktober Einbrüche in Keller im Gebiet Rorschach und Rorschacherberg häuften. Der mutmassliche Täter konnte schliesslich aufgrund von Spuren und Videoaufnahmen ermittelt werden, wie es in einer Mitteilung der Kantonspolizei vom Donnerstag heisst.

Neben Einbruch- und Einschleichediebstahl werden dem 24-Jährigen Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch und Verstösse gegen das Betäubungsmittelgesetz angelastet. Er hat gemäss Mitteilung einen grossen Teil seiner Taten zugegeben und wird bei der St.Galler Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. Es wird zudem geklärt, ob der junge Mann für weitere Straftaten verantwortlich sein könnte.

Donnerstag, 12. November - 19:25 Uhr

Etwas Neues mieten - im Puppenhaus?

Momentaufnahme. Hier gibt's Zweieinhalb- und Dreieinhalb-Zimmer-Wohnungen zu mieten. Die Infotafel und das kunstvoll daneben drapierte Puppenhaus bringen derzeit Passanten an der Fürstenlandstrasse zum Schmunzeln.

Momentaufnahme. Hier gibt's Zweieinhalb- und Dreieinhalb-Zimmer-Wohnungen zu mieten. Die Infotafel und das kunstvoll daneben drapierte Puppenhaus bringen derzeit Passanten an der Fürstenlandstrasse zum Schmunzeln.

Bild: Marlen Hämmerli (12.11.2020)
Donnerstag, 12. November - 17:55 Uhr

Quartierverein Winkeln: Alter Co-Präsident ist neuer Präsident, Adventsanlässe und Neujahrsapéro wegen Corona abgesagt

(pd/vre) Auch der Quartierverein Winkeln reiht sich bei jenen ein, die in diesem Jahr keine traditionelle Hauptversammlung abhalten konnten. Die Wahlen für den Vorstand wurden daher mit einer schriftlichen Abstimmung durchgeführt. Dabei wurde der bisherige Co-Präsident Marco Rutz einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt. Dies, weil Ernst Altherr seinen Rücktritt als zweiter Co-Präsident sowie als Ressortleiter «Bau, Wohnen, Verkehr» gegeben hatte.

Das Quartier Winkeln zwischen Autobahn und Appenzeller Hügeln mit vorne links dem St.Galler Fussballstadion, einem seiner Wahrzeichen.

Das Quartier Winkeln zwischen Autobahn und Appenzeller Hügeln mit vorne links dem St.Galler Fussballstadion, einem seiner Wahrzeichen.

Bild: Benjamin Manser (23.11.2016)

Das Vorstandsressort «Bau, Wohnen, Verkehr» übernimmt gemäss Mitteilung vom Donnerstag neu Nico Speck; er ist gleichzeitig auch zum Vizepräsidenten des Quartierverein Winkeln gewählt worden. Weiter wurde neu auch Regula Schlegel in der Funktion als Beisitzerin in den Quartiervereinsvorstand gewählt. Die restlichen Vorstandsmitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Die Coronakrise ging und geht auch beim Quartierverein Winkeln nicht spurlos vorbei. Vor allem das Veranstaltungsprogramm leidet. Die zwei Flohmärkte, der Seniorennachmittag und die Mitgliederversammlung konnten nicht wie geplant stattfinden. Nachdem sich die Situation im Vergleich zur ersten Jahreshälfte bisher nicht wirklich verbessert hat, hat der Vorstand des Quartiervereins im Westen der Stadt beschlossen, alle Veranstaltungen im Advent wie auch den Neujahrsapéro abzusagen.

Donnerstag, 12. November - 15:25 Uhr
Die beiden umgefahrnen und beschädigten Verkehrsteiler.

Die beiden umgefahrnen und beschädigten Verkehrsteiler.

Bilder: Stadtpolizei SG (12.11.2020)

Verkehrsteiler über den Haufen gefahren: Stadtpolizei sucht Zeugen

(stapo/vre) Vom Mittwoch auf den Donnerstag hat ein Autofahrer an der Burgstrasse in St.Gallen zwei Verkehrsteiler über den Haufen gefahren und beschädigt. Die Stadtpolizei ruft den flüchtigen Lenker in einer Mitteilung auf, sich zu melden. Gleichzeitig sucht sie auch Personen, die den Vorfall beobachtet haben oder Angaben zum Lenker und seinem Auto machen können. Hinweise nimmt sie unter Telefon 071'224'60'00 entgegen.

Die Unfallstelle neben der Kreuzung Burg- und Turnerstrasse. Die Verkehrsteiler standen in der Strassenmitte links und rechts des Fussgängerstreifens.

Die Unfallstelle neben der Kreuzung Burg- und Turnerstrasse. Die Verkehrsteiler standen in der Strassenmitte links und rechts des Fussgängerstreifens.

Bild: Stadtpolizei SG (12.11.2020)

Der Zwischenfall mit den Verkehrsteilern hat sich zwischen Mittwoch, 18.30 Uhr, und Donnerstag, 9.50 Uhr, ereignet. Das konnte die Polizei aufgrund von Angaben aus der Nachbarschaft ermitteln. Klar ist, dass ein Auto mit den Verkehrsteilern zusammengestossen sein muss und dass sich dessen Lenkerin oder Lenker danach von der Unfallstelle entfernt hat.

Donnerstag, 12. November - 14:44 Uhr

Burg Ramschwag als Herbstidylle

Momentaufnahme. Einst lebte auf Burg Ramschwag bei Häggenschwil das gleichnamige Geschlecht, das mit Ulrich de Rammiswag erstmals 1176 in einer Urkunde aus Konstanz erwähnt ist. Heute ist die Burg eine Ruine, die uns von Rittern und Burgfräulein tagträumen lässt.

Momentaufnahme. Einst lebte auf Burg Ramschwag bei Häggenschwil das gleichnamige Geschlecht, das mit Ulrich de Rammiswag erstmals 1176 in einer Urkunde aus Konstanz erwähnt ist. Heute ist die Burg eine Ruine, die uns von Rittern und Burgfräulein tagträumen lässt.

Bild: Raphael Rohner (12.11.2020)
Donnerstag, 12. November - 14:30 Uhr

Fussballerinnen des FC St.Gallen-Staad müssen gegen die Leaderinnen von Servette Genf antreten

(pd/vre) Am kommenden Samstag, 18 Uhr, spielen die frauen des FC St.Gallen-Staad gegen die Tabellenersten von Servette FC Chênois Féminin. Dass man gegen die starken Genferinnen durchaus Chancen haben kann, zeigte das Hinspiel: Dabei unterlagen die St.Gallerinnen nur knapp mit 0:1, erinnert Markus Schildknecht in seiner Matchvorschau.

Am Wochenende spielen die Fussballerinen des FC St.Gallen-Staad in Genf.

Am Wochenende spielen die Fussballerinen des FC St.Gallen-Staad in Genf.

Bild: Podo Gessner

Nach der knappen 2:3-Niederlage vom vergangenen Wochenende im Berner Wankdorf-Stadion gegen die YB-Frauen will die Truppe von Trainer Marco Zwyssig nun in der Romandie versuchen, Punkte zu sammeln. Das wird zwar nicht einfach, ist aber auch nicht unmöglich. Dass die Servette-Frauen auch nur mit Wasser kochen, sah man beim ersten Aufeinandertreffen mit den St.Gallerinnen in dieser Saison. Im Espenmoos gewannen die Leaderinnen dank Treffers erst in der 88. Spielminute nur haarscharf mit 1:0.

Donnerstag, 12. November - 14:04 Uhr

Stadtpolizei zieht Blaufahrer aus dem Verkehr: Mit gut 0,6 Promille hinter dem Steuer erwischt

(stapo/vre) Zwei angetrunkene Autofahrer haben Stadtpolizisten bei Verkehrskontrollen in der Nacht auf Donnerstag aus dem Verkehr gezogen. Beide wurden gemäss Mitteilung angezeigt. Ein 56-Jähriger wurde kurz vor 1 Uhr an der Biserhofstrasse kontrolliert. Beim Atemlufttest wurden gut 0,6 Promille gemessen. Kurz danach geriet ein 38-Jähriger auf der Zürcher Strasse in die Kontrolle. Das Resultat bei ihm: 0,66 Promille.

Donnerstag, 12. November - 10:25 Uhr

«Klang und Kleid» bezieht frisch renovierte Räume in der St.Galler Altstadt

Das neue und frisch renovierte Ladenlokal von Klang und Kleid mit Eingängen an der Kugelgasse 5 und an der Brühlgasse 18.

Das neue und frisch renovierte Ladenlokal von Klang und Kleid mit Eingängen an der Kugelgasse 5 und an der Brühlgasse 18.

Bild: PD

(pd/mlb) Klang und Kleid hat den alten Standort an der Torstrasse 20 aufgegeben und ist neu an der Kugelgasse 5 zu Hause. Ein zweiter Eingang in den neuen Laden befindet sich an der Brühlgasse 18, gegenüber des «Trischli». Das exotische Versandhaus befindet sich seit 1993 in der Kantonshauptstadt. Auf Facebook wirbt das Geschäft fleissig mit Vinyl, Postern und Vintage-Möbeln.

Diese Woche sind die Öffnungszeiten noch verkürzt, wie Klang und Kleid auf den sozialen Medien schreibt: werktags von 13 bis 17 Uhr.

Donnerstag, 12. November - 8:56 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 367 Neuansteckungen und 12 Todesfälle gemeldet

Die Zahl der gemeldeten Coronafälle im Kanton St.Gallen hat im Vergleich zum Vortag deutlich abgenommen.

Die Zahl der gemeldeten Coronafälle im Kanton St.Gallen hat im Vergleich zum Vortag deutlich abgenommen.

Bild: KEY

(SK/mlb) Der Kanton St.Gallen meldet für Mittwoch auf dem kantonalen Informationsportal 367 neue laborbestätigte Coronafälle. Das sind 220 weniger als am Dienstag. Seit dem 12. März wurden im St.Gallischen insgesamt 112'040 Coronafälle registriert. Die Zahl der Todesfälle stieg in den vergangenen 24 Stunden um 12 auf insgesamt 157 an. Am Morgen war noch von 36 neuen Todesfällen die Rede. Der Kanton korrigierte aber die Zahl nach unten. Die falsche Zahl kam wegen eines Fehlers bei der Übertragung der Daten ins Internet zustande, wie der Kanton gegenüber dem Fernsehsender TVO mitteilt.

Am Dienstag waren gemäss Kanton 188 Covid-19-Patientinnen und -Patienten im Kanton St.Gallen hospitalisiert - davon 30 auf Intensivstationen, 24 mit und sechs ohne künstliche Beatmung. Die täglich aktualisierten Hospitalisationszahlen stellt das Informationsportal jeweils um die Mittagszeit zur Verfügung.

Mittwoch, 11. November - 15:45 Uhr

Impressionen aus dem Menzlenwald: Sonne und Nebel

Momentaufnahme. Zwar behindert der Nebel die Fernsicht von der Solitüde und aus dem Menzlenwald in die Appenzeller Hügel. Zusammen mit der Sonne taucht er die Landschaft aber in ein mystisches Licht.

Momentaufnahme. Zwar behindert der Nebel die Fernsicht von der Solitüde und aus dem Menzlenwald in die Appenzeller Hügel. Zusammen mit der Sonne taucht er die Landschaft aber in ein mystisches Licht.

Bild: Erich Gmünder
(10.11.2020)
Mittwoch, 11. November - 15:25 Uhr

Zweimal Auto gegen Töff: Zwei Personen leicht verletzt

(stapo/vre) Am Dienstag ist es in St.Gallen zu zwei Verkehrsunfällen gekommen, in die je ein Auto und ein Töff verwickelt waren. Zwei Personen wurden dabei gemäss Mitteilung der Stadtpolizei leicht verletzt. Ein 16-Jähriger wurde mit der Ambulanz zur Kontrolle ins Spital gefahren, ein 52-Jähriger begab sich selbständig zur Kontrolle zu einem Arzt.

Die Unfallstelle vom Dienstagmorgen auf der Kreuzung der Fürstenland- mit der Straubenzellstrasse.

Die Unfallstelle vom Dienstagmorgen auf der Kreuzung der Fürstenland- mit der Straubenzellstrasse.

Bild: Stadtpolizei SG
(10.11.2020)

Zum ersten Zwischenfall kam es am Dienstagmorgen. Kurz vor 7 Uhr kam es zum Zusammenstoss eines Autos mit einem Töff auf der Kreuzung Fürstenland- und Straubenzellstrasse in Bruggen. Ein 34-jähriger Autofahrer hatte aus der Stadt kommend nach links in die Straubenzellstrasse einbiegen wollen und dabei einen 16-jährigen Motorradfahrer übersehen. Dieser verletzte sich beim Unfall leicht.

Der Unfallort vom Dienstagabend auf dem Unteren Graben.

Der Unfallort vom Dienstagabend auf dem Unteren Graben.

Bild: Stadtpolizei SG
(10.11.2020)

Der zweite Zwischenfall ereignete sich am Dienstagabend. Um 19.15 Uhr fuhr ein 52-jähriger Motorradlenker auf dem Unteren Graben auf das Auto einer 43-Jährigen auf. Sie hatte auf der Fahrt Richtung Platztor auf Höhe der Offenen Kirche vor einem Rotlicht stoppen müssen, was der Zweiradfahrer zu spät bemerkte. Auch er verletzte sich beim Unfall leicht.

Mittwoch, 11. November - 14:55 Uhr

Erste Zahlen deuten auf eine hohe Stimmbeteiligung am 29. November hin: Umstrittene eidgenössische Vorlagen mobilisieren

(vre) In St.Gallen ist beim ersten Wahlgang ins Stadtpräsidium und beim ersten Wahlgang in den Stadtrat vom 27. September die Wahlbeteiligung von 52,1 Prozent aufgefallen. Sie kam zustande, weil die parallel dazu zu entscheidenden, sehr kontroversen eidgenössischen Vorlagen mehr Volk als üblich an die Abstimmungsurnen zog. Für die zweiten Wahlgänge in die Stadtregierung vom 29. November stellt sich die Frage, wie hoch die Beteiligung noch wird und inwiefern das das Resultat beeinflussen könnte.

Zu den zweiten Wahlgängen in die Stadtregierung treten (von links) Maria Pappa (SP), Mathias Gabathuler (FDP) und Trudy Cozzio (CVP) an.

Zu den zweiten Wahlgängen in die Stadtregierung treten (von links) Maria Pappa (SP), Mathias Gabathuler (FDP) und Trudy Cozzio (CVP) an.

Bilder: TB-Fototeam

Nach fünf Tagen, an denen man in der Stadt St.Gallen bereits brieflich abstimmen konnte, sprechen erste Indizien dafür, dass Ende November wieder eine hohe Stimmbeteiligung zu erwarten ist. Ursache dafür dürften in erster Linie wieder die heftig umstrittenen eidgenössischen Vorlagen sein, nämlich die Initiativen zur Konzernverantwortung und gegen Kriegsgeschäfte. Bis Mittwochmittag haben bereits 16,4 Prozent der rund 45'000 städtischen Berechtigten abgestimmt und gewählt:

Stimmbeteiligung in St.Gallen

Wahlen und Abstimmungen vom 29. November 2020
Datum Ausweise pro Tag Ausweise total Beteiligung in %
5.11.2020 1'147 1'147 2,6
6.11.2020 1'129 2'276 5,1
9.11.2020 1'877 4'153 9,3
10.11.2020 2'284 6'437 14,5
11.11.2020 870 7'307 16,4

Wer bei den Wahlen in die Stadtregierung von dieser Mobilisierung am stärksten profitieren wird, ist schwer zu sagen. Dies, weil vor allem bei der Konzernverantwortungsinitiative Befürworter wie Gegner einen aktiven und pointierten Abstimmungskampf führen. Zu vermuten ist, dass auch bei den zweiten Wahlgängen eine hohe Beteiligung resultiert, die Verhältnisse in dieser Hinsicht also unverändert sind. Mit anderen Worten: Es ist nicht davon auszugehen, dass jemand nur aufgrund einer tieferen Beteiligung schlechter abschneidet.

Zweite Wahlgänge

Drei Kandidaturen für Chefsessel und Stadtratssitz

Am 29. November findet in der Stadt St.Gallen der zweite Wahlgang fürs Stadtpräsidium und der zweite Wahlgang für den fünften, noch vakanten Stadtratssitz statt. Dabei geht's um die Nachfolge von Stadtpräsident Thomas Scheitlin auf Anfang 2021.

Ums Präsidium bewerben sich Maria Pappa (SP) und Mathias Gabathuler (FDP). In der Ausmarchung um den Stadtratssitz treten Gabathuler und Trudy Cozzio (CVP) gegeneinander an. Um Stadtpräsident zu werden, muss Mathias Gabathuler beide Wahlgänge gewinnen. Dies, weil in der Stadt das System gilt, dass der Präsident aus der Mitte der fünf Stadtratsmitglieder bestimmt und nicht separat gewählt wird.

Mittwoch, 11. November - 11:33 Uhr

Fasnachtsauftakt zu Zeiten von Corona

Der 11.11., 11 Uhr 11, vor dem St.Galler Waaghaus im Vergleich.

Der 11.11., 11 Uhr 11, zieht in normalen Jahren viele Guggerinnen und Gugger an. (Bild: Urs Bucher)

Mittwoch, 11. November - 11:11 Uhr

Mahnwache im St.Galler Stadtzentrum: Schlachttiere am Leben lassen

(pd/vre) Seit zwei Jahren demonstrieren Aktivistinnen und Aktivisten der Tierbefreiungsbewegung «Animal Vigil St.Gallen» regelmässig vor dem Schlachthaus im Industriegebiet zwischen St.Gallen und Gossau. Sie tun dies jeweils frühmorgens, wenn die Schlachttiere angeliefert werden. Jetzt verlegen sie ihre Aktion wieder einmal ins St.Galler Stadtzentrum.

Mahnwache im Industriegbiet zwischen St.Gallen und Gossau

Mahnwache im Industriegbiet zwischen St.Gallen und Gossau

Morgen Donnerstag, ab 18.30 Uhr, sind die Tierbefreierinnen und Tierbefreier auf dem Marktplatz/Bohl präsent. Sie wollen damit ihr Anliegen einem grösseren lokalen Publikum näher bringen, wie es in der Ankündigung der Aktion heisst. Näher bei der Bevölkerung würden sie mit Transparenten und Videobildern darauf aufmerksam machen, «welches Unrecht tagtäglich in Schlachthöfen passiert».

Mittwoch, 11. November - 10:07 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: Wieder 587 Neuansteckungen und zwölf Todesfälle

(vre) Für den Dienstag meldet der Kanton St.Gallen im Internet erneut 587 laborbestätigte Neuansteckungen durch das Coronavirus. Damit steigt die Zahl der Fälle seit Anfang März auf insgesamt 11'673. Am Dienstag sind nochmals zwölf Personen in Zusammenhang mit Covid-19 gestorben; die Zahl der Todesfälle liegt damit seit März bei 145. Für Montag hatte der Kanton die relative tiefe Zahl von 259 Neuinfektionen sowie 16 Todesfällen gemeldet. Die Zahl der gemeldeten Fälle hat damit stark zugenommen.

Derzeit (Stand Dienstag um Mitternacht) sind im Kanton St.Gallen 188 Personen in Zusammenhang mit der Coronapandemie hospitalisiert. Davon liegen 30 auf Intensivstationen; sechs ohne und 24 mit künstlicher Beatmung. Die Gesamtzahl der Covid-19-Patientinnen und -Patienten ist damit im St.Gallischen seit dem Wochenende von 202 auf 192 und jetzt auf 188 gesunken.

Mittwoch, 11. November - 9:54 Uhr
Blechsalat auf der Autobahn A1 bei Gossau.

Blechsalat auf der Autobahn A1 bei Gossau.

Bild: Kantonspolizei SG (10.11.2020)

Zwei Unfälle mit zehn Autos auf der Autobahn zwischen Winkeln und Gossau: Fünf Verletzte und Verkehrschaos

(kapo/vre) Am Dienstag ist es im Feierabendverkehr auf der Autobahn bei Gossau kurz hintereinander zu zwei Unfällen mit insgesamt zehn beteiligten Fahrzeugen gekommen. Dabei zogen sich nach Angaben der Kantonspolizei St.Gallen fünf Personen leichte Verletzungen zu. Zudem entstand Sachschaden von einigen zehntausend Franken. Die Überholspur in Fahrtrichtung Zürich musste nach den Unfällen gesperrt werden. Trotz Umleitung kam es zu Stau.

An den zehn in die beiden Auffahrunfälle verwickelten Fahrzeuge entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.

An den zehn in die beiden Auffahrunfälle verwickelten Fahrzeuge entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.

Bild: Kantonspolizei SG (10.11.2020)

Zuerst waren am Dienstag, kurz vor 17.40 Uhr, auf der A1 bei Gossau sechs Autos in eine Auffahrkollision verwickelt. Dabei wurden fünf Personen verletzt. Drei von ihnen wurden mit der Sanität ins Spital gefahren, zwei begaben sich selbständig in ärztliche Behandlung. Kurz darauf ereignete sich auf Höhe der Ausfahrt Gossau eine zweite Auffahrkollision mit vier Autos.

Mittwoch, 11. November - 9:19 Uhr

Kinderchor will dem Coronavirus trotzen: Kinder für Weihnachtsspiel gesucht

(pd/vre) Am 12. Dezember, 17.30 Uhr, soll in der Kirche St.Mangen das diesjährige Weihnachtsspiel der Kinder- und Jugendkantorei St.Gallen C aufgeführt werden. Wegen des kurzfristigen Ausfalls von Kindern sind noch nicht alle Rollen besetzt, so dass dringend Mitwirkende gesucht werden. Da es dabei nur um Sprechrollen geht, kann das Projekt gemäss Mitteilung trotz des coronabedingten Singverbotes für Laienchöre durchgeführt werden.

Das Weihnachtsspiel der Kinder- und Jugendkantorei St.Gallen C kann aufgeführt werden, weil dabei in diesem Jahr nicht gesungen wird.

Das Weihnachtsspiel der Kinder- und Jugendkantorei St.Gallen C kann aufgeführt werden, weil dabei in diesem Jahr nicht gesungen wird.

Symbolbild: R. Cuonz (25.12.2019)

Die Proben fürs Weihnachtsspiel finden am Montag, 18.15 bis 19 Uhr, im Kirchgemeindehaus Linsebühl an der Flurhofstrasse 3 statt. Die Hauptprobe ist für den 7. Dezember, 18.15 bis 19.15 Uhr, geplant. In einer ersten Phase soll das Stück mit den Kindern erarbeitet werden, so dass sie eigene Ideen für ihre Rollen einbringen können. Am 23. November beginnen die eigentlichen Proben; bis dann können auch neue Kinder einsteigen.

Informationen für Eltern von Kindern, die mitmachen wollen, gibt es bei Verena Förster unter Telefon 079'617'05'64 oder per E-Mail unter der Adresse kinderchor.linsebuehl@gmail.com.

Mittwoch, 11. November - 8:59 Uhr

Vorarbeiten für die Sanierung der Stadtautobahn: Nach Mitte November ist die Hauptverkehrsachse in fünf Nächten gesperrt

(mha/vre) Derzeit laufen immer noch Vorarbeiten die Instandstellung der St.Galler Stadtautobahn. Im November und Dezember muss die Hauptverkehrsachse in fünf Nächten von 22 bis 5 Uhr zwischen den Anschlüssen Kreuzbleiche und Neudorf gesperrt werden. Dies geschieht gemäss Angaben des Bundesamtes für Strassen (Astra) vom 15. auf den 16. November, vom 17. auf den 18. und den 19. November sowie vom 30. November auf den 1. und den 2. Dezember.

Die St.Galler Stadtautobahn beim Anschlusswerk St.Fiden. Im Hintergrund die Kräne für die Olma-Baustelle für den Deckel über die Autobahn und die neue Halle 1.

Die St.Galler Stadtautobahn beim Anschlusswerk St.Fiden. Im Hintergrund die Kräne für die Olma-Baustelle für den Deckel über die Autobahn und die neue Halle 1.

Bild: Michel Canonica
(23.7.2020)

In diesen Nächten sind Arbeiten an der Betriebs- und Sicherheitsausrüstung der Stadtautobahn sowie Tests von Verkehrsleitsystemen geplant. Die Sperrungen werden zusätzlich für Abbrucharbeiten beim Ostportal des Rosenbergtunnels in Zusammenhang mit dem Bau des Olma-Deckels genutzt. In den Sperrnächten wird der Verkehr über das städtische Strassennetz umgeleitet. Tagsüber ist die Stadtautobahn normal befahrbar.

Dienstag, 10. November - 21:12 Uhr

Verirrt?

Momentaufnahme. Man hat sich inzwischen ja einigermassen dran gewöhnt, den neuen E-Scootern an den unmöglichsten Orten in der Stadt zu begegnen. Dieser hier scheint sich verirrt zu haben: Er stand am Dienstagmittag auf einem Kiesweg mitten im Menzlenwald.

Momentaufnahme. Man hat sich inzwischen ja einigermassen dran gewöhnt, den neuen E-Scootern an den unmöglichsten Orten in der Stadt zu begegnen. Dieser hier scheint sich verirrt zu haben: Er stand am Dienstagmittag auf einem Kiesweg mitten im Menzlenwald.

Bild: Marlen Hämmerli (10.11.2020)
Dienstag, 10. November - 20:10 Uhr

Stadtpolizei hat vermissten 69-Jährigen wieder aufgefunden

(stapo/dar) Knapp eineinhalb Stunden und zwei Medienmitteilungen trennen die Vermisstmeldung von der frohen Botschaft: Um 17.15 Uhr meldete die Stadtpolizei St.Gallen einen 69-jährigen Mann als vermisst, kurz vor 18.30 Uhr wurde der demente Rentner aufgefunden. Die Stadtpolizei St.Gallen schreibt in einer Mitteilung:

«Es gingen mehrere Meldungen aus der Bevölkerung ein. Dank den Hinweisen konnte der Mann ausserhalb der Stadt wohlbehalten aufgefunden werden.»

Nebst der Stadtpolizei waren bei der Suchaktion auch die Kantonspolizeien St.Gallen und Appenzell Ausserrhoden an der Suche nach dem Mann beteiligt.

Dienstag, 10. November - 18:20 Uhr

Zwei Unfälle zwischen Gossau und St.Gallen Winkeln

(dar) Im Feierabendverkehr ist es am Dienstag, gegen 17:45 Uhr, zwischen St.Gallen-Winkeln und der Ein-/Ausfahrt Gossau in Fahrtrichtung Zürich zu zwei Unfällen gekommen. In der Folge staut sich der Verkehr jetzt bis kurz vor St.Gallen-Winkeln. In den einen Unfall seien sechs Fahrzeuge verwickelt gewesen, in den anderen vier, sagt Hanspeter Krüsi, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen, auf Anfrage.

«Acht Fahrzeuge müssen abgeschleppt werden, fünf stehen derzeit auf dem Überholstreifen. Es wird vermutlich länger dauern.»
Im Feierabendverkehr kam es am Dienstag zwischen St.Gallen-Winkeln und Gossau zu zwei Unfällen

Im Feierabendverkehr kam es am Dienstag zwischen St.Gallen-Winkeln und Gossau zu zwei Unfällen

Bild: Kantonspolizei SG

Mehrere Rettungswagen, Patrouillen der Polizei und Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr seien ausgerückt. Trotz des Grossaufgebots geht Krüsi in einer ersten Einschätzung nicht von Schwerverletzten aus: «Es haben sich vier Personen leichte Verletzungen zugezogen.»

Dienstag, 10. November - 17:48 Uhr

69-Jähriger wird in St.Gallen vermisst: Stadtpolizei bittet um Hinweise

(stapo/vre) Seit Dienstagmorgen wird in St.Gallen ein 69-jähriger Mann vermisst. Trotz polizeilichen Abklärungen und Suchaktionen konnte der Vermisste gemäss Mitteilung der Stadtpolizei bisher nicht gefunden werden. Der 69-Jährige ist auf Medikamente angewiesen. Er verliess am Dienstagmorgen seinen Wohnort und wurde danach nicht mehr gesehen.

Der Vermisste ist dement und dürfte sich nur schlecht orientieren können. Die Stadtpolizei St.Gallen bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Wer den Vermissten seit Dienstagmorgen gesehen hat, ist gebeten dies der Polizei zu melden. Diese nimmt Hinweise unter Telefon 071'224'60'00 entgegen.

Dienstag, 10. November - 17:37 Uhr

Rolando Colla als Premierengast im Kinok: Geschichte eines Skandals und Porträt eines gefallenen Hochstaplers

(pd/vre) Diesen Donnerstag hat «W. – Was von der Lüge bleibt» Premiere in St.Gallen. Der Film erzählt die wahre Geschichte eines in Zürich lebenden jüdischen Musikers und Instrumentenbauers, der 1995 in einem weltweit gefeierten Buch schilderte, wie er den Holocaust erlebt und überlebt hatte. Der Schönheitsfehler: Binjamin Wilkomirski ist kein Jude und auch kein Holocaust-Überlebender. Im August 1998 deckte der «Weltwoche»-Journalist Daniel Ganzfried, Sohn eines echten Holocaust-Überlebenden, den gigantischen Schwindel als erster auf.

Der angebliche Holocaust-Überlebende Binjamin Wilkomirski bei einem seiner Auftritte nach der Publikation seines weltweit gefeierten Buches.

Der angebliche Holocaust-Überlebende Binjamin Wilkomirski bei einem seiner Auftritte nach der Publikation seines weltweit gefeierten Buches.

Bild: PD

Zwei Jahrzehnte danach hat Regisseur Rolando Colla es geschafft, Bruno Dössekker alias Binjamin Wilkomirski, der heute zurückgezogen in einem Thurgauer Bauernhaus lebt, vor die Kamera zu bekommen. Angereichert mit einer Fülle von Archivmaterial, Gesprächen mit Zeitzeugen und traumartigen schwarz-weissen Animationen des Zeichners Thomas Ott, ist eine faszinierende und komplexe filmische Annäherung an die tragische Figur eines gefallenen Hochstaplers entstanden.

Diesen Donnerstag, 18 Uhr, hat der Streifen seine St.Galler Premiere im Kinok in der Lokremise. Dies in Anwesenheit von Regisseur Rolando Colla und Stefan Mächler, Historiker und Autor des Buches «Der Fall Wilkomirski». Das Gespräch mit den beiden führt Anya Schutzbach, die Leiterin des St.Galler Literaturhauses Wyborada. Für die Vorstellung vom Donnerstag sind noch einige Plätze im Vorverkauf erhältich. Tickets können im Internet reserviert werden.

Dienstag, 10. November - 16:27 Uhr

Kammermusical nimmt sich Ostschweizer Träumen nach Olympischen Spielen und einer Expo an

(pd/mha) Das Theater Next zeigt ab Ende November das Kammermusical «Trainingslager», also ein Musical mit wenigen Mitwirkenden. Das Stück knüpft an Pläne aus den 1920er-Jahren an, im Tal der Demut ein Olympiastadion zu bauen. 1929 erschien in der «Schreibmappe» – dem Vorgänger des Jahrbuchs Gallusstadt – eine Planzeichnung. Diese beschreibt detailliert, wie ein solches Stadion hätte aussehen können.

Die Illustration zeigt das Olympiastadions zwischen Riethüsli und St.Georgen (hinten).

Die Illustration zeigt das Olympiastadions zwischen Riethüsli und St.Georgen (hinten).

Bild: Stadtarchiv OG St.Gallen

Diese Planzeichnung ist Ausgangspunkt für das Stück «Trainingslager». Vier «typische» Ostschweizer aus den Kantonen St.Gallen, Thurgau, Appenzell Innerrhoden und Ausserrhoden treffen aufeinander. Gemeinsam wollen sie gemäss Vorschau den «Spirit Of The Games» leuchten lassen. Schnell stellen sich die interkantonalen wie auch die unterschiedlichen Mentalitäten von Stadt und Land ein.

Das Thema eines Projekts für die Ostschweiz ist nicht frei erfunden – man denke an die Expo. Diese hätte 2027 in der Ostschweiz stattfinden sollen, wenn nicht der Planungskredit an der Urne gescheitert wäre. Die Macher von «Trainingslager» recherchierten gemäss Mitteilung zur gescheiterten Ostschweizer Expo und liessen dies ins Stück einfliessen.

Das Stück feiert am 20. November in der Militärkantine Premiere. Insgesamt wird es in St.Gallen vier Mal aufgeführt. Mehr Informationen und Tickets sind unter www.theaterjetzt.ch erhältlich.

Dienstag, 10. November - 15:14 Uhr

Gewerkschaftsbund St.Gallen unterstützt Maria Pappa fürs Stadtpräsidium

(pd/mha) Der kantonale Gewerkschaftsbund St.Gallen gibt für den zweiten Wahlkampf vom 29. November eine Empfehlung ab – und zwar für jene Kandidatur, welche sich aktiv für die Rechte der Arbeitnehmenden einsetze. Fürs Stadtpräsidium empfiehlt der Gewerkschaftsbund daher gemäss Mitteilung Maria Pappa (SP).

Maria Pappa führt seit 2017 die Baudirektion. Im ersten Wahlgang wurde sie klar wiedergewählt und erzielte im Rennen ums Stadtpräsidium das beste Resultat.

Maria Pappa führt seit 2017 die Baudirektion. Im ersten Wahlgang wurde sie klar wiedergewählt und erzielte im Rennen ums Stadtpräsidium das beste Resultat.

Arthur Gamsa

Für die beiden anderen Kandidierenden spricht der Gewerkschaftsbund keine Empfehlung aus. Dabei handelt es sich um Mathias Gabathuler (FDP) und Trudy Cozzio (CVP). Gabathuler kandidiert als Stadtpräsident und als Stadtrat, Cozzio als Stadträtin.

Dienstag, 10. November - 14:59 Uhr

Demnächst landet der Christbaum auf dem Klosterplatz: Kanton bietet einen Livestream vom spektakulären Transport an

(SK/vre) Der Helikopter kann fliegen! Der grosse Christbaum sollte daher gegen 15.30 Uhr vom Guggeienhof her auf dem Klosterplatz einschweben. Das teilt die St.Galler Staatskanzlei mit. Je nach Verlauf des Transports kann sich der Zeitpunkt um eine Viertelstunde vor oder zurück verschieben, das Zeitfenster für die Landung der Tanne liegt also zwischen 15.15 und 15.45 Uhr.

Der Schwerlast-Helikopter vom Typ Kamow der Heliswiss wird bei Guggeien-Höchst vor 15 Uhr für den Flug mit der Tanne bereit gemacht.

Der Schwerlast-Helikopter vom Typ Kamow der Heliswiss wird bei Guggeien-Höchst vor 15 Uhr für den Flug mit der Tanne bereit gemacht.

Bild: Raphael Rohner

In anderen Jahren war das Einfliegen des grossen Christbaums jeweils ein Spektakel, dem viele St.Gallerinnen und St.Galler live beiwohnten. In diesem Jahr ist aber alles anders: Wegen der Coronapandemie ruft die Staatskanzlei dazu auf, auf einen Livebesuch in der Landezone für die Tanne zu verzichten. Sie bietet selber Ersatz dafür an: Die Landung des grossen Christbaums auf dem Klosterplatz wird mit einem Livestream ins Internet übertragen.

Dienstag, 10. November - 11:45 Uhr

Der Corona-Hotspot hat sich verschoben: Rorschach und St.Gallen liegen in der Negativrangliste plötzlich weit vorne

(vre) Aus technischen Gründen hat sich heute Dienstag die Publikation der aktuellen Coronazahlen durch den Kanton St.Gallen etwas verzögert. In seinem Internetauftritt meldet er nun (Stand Montag um Mitternacht) 259 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Die Gesamtzahl der Ansteckungen seit Anfang März liegt damit bei 11'086. Am Montag sind nochmals 16 Personen in Zusammenhang mit Covid-19 gestorben; die Gesamtzahl der Todesfälle im Kanton liegt damit bei 133.

Liveticker

Kantonsregierung informiert über Coronasituation

Heute Dienstag, 14 Uhr, informiert die Regierung ein weiteres Mal an einer Medienkonferenz über die Coronasituation im Kanton St.Gallen. Auch «Tagblatt online» berichtet darüber unter www.tagblatt.ch live aus der Pfalz.

In der Coronastatistik, die der Kanton täglich nachführt, sind von gestern Montag her einige in den Medien noch nicht rapportierte Entwicklungen interessant: So ist die Zahl der hospitalisierten Covid-19-Patientinnen und -Patienten übers Wochenende nochmals gestiegen, und zwar auf 204. 27 von ihnen lagen (Stand Sonntag um Mitternacht) auf Intensivstationen, fünf ohne und 22 mit künstlicher Beamtung.

Auffällig ist auch, dass sich die Corona-Schwerpunke im Kanton St.Gallen verschoben haben. Lange war das Toggenburg der grösste Hotspot bezüglich Neuansteckungen, jetzt hat sich das Geschehen in den nördlichen Kantonsteil verlagert:

  • Gemessen an den Fällen der vergangenen 14 Tage hochgerechnet auf 100'000 Einwohner liegen jetzt die Wahlkreise Wil (1199,27 Fälle), Rorschach (1154,29) und Rheintal (1139,23) an der Spitze der Negativ-Rangliste.
  • Ihnen folgen dicht auf den Fersen St.Gallen-Gossau (1100,14 Fälle), Sarganserland (1033,94) sowie See-Gaster (1018,39).
  • Das Toggenburg (951,75) und Werdenberg sind die Schlusslichter.
Die laborbestätigten Corona-Neuinfektionen aufgeschlüsselt nach Wahlkreisen. Stand: Sonntag um Mitternacht.

Die laborbestätigten Corona-Neuinfektionen aufgeschlüsselt nach Wahlkreisen. Stand: Sonntag um Mitternacht.

Dienstag, 10. November - 10:59 Uhr
Coronaconform nicht durchführbar: Dass es diesen Advent am St.Galler Weihnachtsmarkt keine Glühweinstände geben kann, war schon länger klar. Jetzt wurde wegen des Virus der ganze Markt abgesagt.

Coronaconform nicht durchführbar: Dass es diesen Advent am St.Galler Weihnachtsmarkt keine Glühweinstände geben kann, war schon länger klar. Jetzt wurde wegen des Virus der ganze Markt abgesagt.

Bild: Ralph Ribi

Abgesagt wegen des Coronavirus: Der St.Galler Weihnachtsmarkt findet nun doch nicht statt

(vre) Ende Oktober hiess es noch, der St.Galler Weihnachtsmarkt könne trotz der Coronapandemie stattfinden. Zwar ohne das Erdgeschoss des Waaghauses und ohne Glühweinstände, sonst aber im üblichen Umfang. Ein einzelner, versteckter Satz auf der Homepage der Sternenstadt St.Gallen macht nun stutzig, ob dem tatsächlich so ist. Marktchef Bernhard Steffen bestätigt dann auf Nachfrage:

Der St.Galler Weihnachtsmarkt 2020 ist definitiv abgesagt. Marktfahrerinnen und Marktfahrer hoffen auf den Advent 2021.

Grund für den Entscheid, diesen Advent auf den Markt zwischen Bohl, Marktplatz und Bärenplatz zu verzichten, ist die zweite Welle der Coronapandemie und die damit einhergehende Verschärfung der Schutzmassnahmen. Die Unsicherheit über die weitere Entwicklung der Lage sei gross. Der Markt sei zudem immer mehr geschrumpft, und mit 16 bis 18 Ständen vorweihnachtliche Ambiance zu schaffen, sei schwierig, begründet Bernhard Steffen die Absage.

Dienstag, 10. November - 9:52 Uhr

Diese Woche wird der grosse Christbaum eingeflogen: Den Ort des Geschehens meiden, den Flug im Livestream miterleben

(SK/vre) Wenn alles klappt, könnte heute oder morgen der grosse Christbaum von Guggeien im Osten der Stadt auf den Klosterplatz geflogen werden. Entschieden ist allerdings noch nichts: Das Wetter muss nicht nur in St.Gallen (derzeit strahlend schön), sondern auch am Abflugort des Heliswiss-Transporthelikopters stimmen.

Kommt eine Tanne geflogen... Inzwischen gehört der Flug des grossen Christbaums auf den Klosterplatz zu den immer wiederkehrenden Vorbereitungen auf die Adventszeit in der Stadt St.Gallen.

Kommt eine Tanne geflogen... Inzwischen gehört der Flug des grossen Christbaums auf den Klosterplatz zu den immer wiederkehrenden Vorbereitungen auf die Adventszeit in der Stadt St.Gallen.

Bild: Beni Manser/KEY (4.11.2016)

In anderen Jahren war das Einfliegen der Tanne jeweils ein Spektakel, dem viele St.Gallerinnen und St.Galler live beiwohnten. In diesem Jahr ist aber alles anders: Wegen der Coronapandemie ruft die Staatskanzlei dazu auf, auf einen Livebesuch beim Tannenflug zu verzichten. Und sie bietet gleich selber Ersatz dafür an: Die Landung des grossen Christbaums im Klosterhof wird mit einem Livestream ins Internet übertragen.

Montag, 9. November - 21:35 Uhr

Wahl- und Abstimmungsunterlagen für den 29. November sind verteilt: Ab jetzt kann man wählen und abstimmen

(vre) Bis Ende der vergangenen Woche sind in der Stadt St.Gallen die Wahl- und Abstimmungsunterlagen für den 29. November per Post verteilt worden. Ab sofort kann brieflich gewählt und gestimmt werden. Bis und mit Montag haben von dieser Möglichkeit 9,3 Prozent der rund 45'000 Stadtsanktgaller Stimmberechtigten Gebrauch gemacht. Am vergangenen Donnerstag gingen 1'147, am Freitag 1'129 und am Montag nochmals 1'877 Couverts bei der Stadt ein. In den ersten drei Tagen haben also 4'153 Städterinnen und Städter ihre ausgefüllten Unterlagen retourniert.

Die ausgefüllten Wahlunterlagen kann man per Post retournieren oder auch direkt in den Briefkasten (Bild) links neben dem Haupteingang zum Rathaus werfen.

Die ausgefüllten Wahlunterlagen kann man per Post retournieren oder auch direkt in den Briefkasten (Bild) links neben dem Haupteingang zum Rathaus werfen.

Bild: Reto Voneschen
(1.11.2020)

Am 29. November stehen einerseits Wahlen auf dem Programm: In St.Gallen findet der zweite Wahlgang ins Stadtpräsidium - Maria Pappa (SP) gegen Mathias Gabathuler (FDP) - sowie der zweite Wahlgang um den fünften und letzten Stadtratssitz - Mathias Gabathuler (FDP) gegen Trudy Cozzio (CVP) - statt. Im Wahlkreis sind 14 nebenamtliche Richterinnen und Richter zu wählen; dazu treten 14 Bisherige und zwei Neue an.

Sachvorlagen gibt es am 29. November auf eidgenössischer und kantonaler Ebene, aber auch in der Stadt zu entscheiden. Das sind die eidgenössischen Vorlagen zur Konzernverantwortungsinitiative und zur Initiative gegen Kriegsgeschäfte sowie die kantonalen Vorlagen zur Coronahilfe und den Ausbau der Kinderbetreuung. In der Stadt hat das Volk zum Neubau des Schulhauses Riethüsli und zur Modernisierung der Rauchgasreinigung des Kehrichtheizkraftwerks das letzte Wort.

Montag, 9. November - 16:33 Uhr

Libellen auf spätem Hochzeitsflug

Leserbild. Ingrid Zürcher hat die zwei Libellen-Paare bei ihrem Hochzeitsflug auf dem Sonnenberg ob Abtwil fotografiert. Auch da machen sich die derzeit sehr milden Temperaturen bemerkbar.

Leserbild. Ingrid Zürcher hat die zwei Libellen-Paare bei ihrem Hochzeitsflug auf dem Sonnenberg ob Abtwil fotografiert. Auch da machen sich die derzeit sehr milden Temperaturen bemerkbar.

Montag, 9. November - 15:55 Uhr

«Parterre 33» meldet sich zurück: Pop-up-Store «Schwärmerei» bietet spezielle Einzelstücken aus zweiter Hand an

(pd/vre) Es ist schon einige Zeit her, dass das «Parterre 33» alle Anlässe und Ausstellungen wegen der Coronapandemie abgesagt hat. Die Situation hat sich in den Auge der Verantwortlichen Doris Hörler und Andreas B. Müller zwar nicht wirklich zum Positiven verändert, weshalb der Kulturraum an der Rorschacher Strasse 33 weiterhin geschlossen bleibt. Vom kommenden Samstag bis am 19. Dezember ist darin jetzt aber immerhin der Pop-up-Store «Schwärmerei» zu Gast.

Das «Parterre33» in St.Gallen gibt es seit März 2005. Hinter der «Plattform für Passionen» stehen Doris Hörler und Andreas B. Müller.

Das «Parterre33» in St.Gallen gibt es seit März 2005. Hinter der «Plattform für Passionen» stehen Doris Hörler und Andreas B. Müller.

Bild: Jakob Ineichen
(6.3.2015)

Hinter dem Laden stehen Claudia Weder und Claudio Presotto. Sie bieten
Gegenstände für individuelles Wohnen an. Darunter verstehen die beiden «schöne Dinge aus zweiter Hand» und «liebevoll zusammengetragene Einzelstücke». Im Angebot finden sich auch Vasen, formschöne Gefässe und eigenwillige Lampen. Geöffnet ist die «Schwärmerei» vom nächsten Samstag bis am 19. Dezember jeweils am Freitag, 14 bis 18 Uhr, sowie am Samstag, 10 bis 15 Uhr.

Montag, 9. November - 15:35 Uhr

Umweltfreisinnige empfehlen Mathias Gabathuler

(pd/vre) Die St.Galler Umweltfreisinnigen (UFS) empfehlen für die zweiten Wahlgänge in die St.Galler Stadtregierung Mathias Gabathuler (FDP) zur Wahl. Dies, «weil es eine echte bürgerliche, und vor allem liberale, Stimme im Stadtrat braucht». Zudem erhoffen sich die Umweltfreisinnigen von Gabathuler bei Umwelt- und Verkehrsthemen neue Akzente und eine pragmatische Linie. Gabathuler tritt am 29. November gegen Maria Pappa (SP) und Trudy Cozzio (CVP) an.

Die Umweltfreisinnigen machen darauf aufmerksam, dass Gabathuler als Stadtrat gewählt werden muss, damit er das Stadtpräsidium überhaupt übernehmen kann. Er bringe aber für beide Ämter beste Voraussetzungen mit: «Umweltthemen liegen ihm am Herzen, Führungserfahrung bringt er auch mit. Seine Begeisterung ist ansteckend. Mit seinem erfrischenden Auftritt und seiner konsensorientierten Art hat er das Format für den Stadtrat und als Stadtpräsident», heisst es in der UFS-Mitteilung.

Montag, 9. November - 14:59 Uhr

Grüne empfehlen zwei Frauen für die Stadtregierung und sagen zweimal Ja zu den städtischen Abstimmungsvorlagen

(pd/vre) Am 29. November finden die zweiten Wahlgänge für die St.Galler Stadtregierung statt. Der Vorstand der Grünen empfiehlt die Wahl von Maria Pappa (SP) ins Stadtpräsidium. Weiter spricht er sich für die Wahl von Trudy Cozzio (CVP) in den Stadtrat aus. So werde St.Gallen erstmals von einer Frau präsidiert und erstmals von einer Frauenmehrheit (drei von fünf Stadtratsmigliedern) regiert, begründen die Grünen. Hearings mit den beiden Kandidatinnen und ihrem Konkurrenten Mathias Gabathuler (FDP) hatten die Grünen vor dem ersten Wahlgang durchgeführt.

Die Rauchgasreinigung der St.Galler Kehrichtverbrennung soll für 17,7 Millionen Franken saniert und damit auch nochmals verbessert werden.

Die Rauchgasreinigung der St.Galler Kehrichtverbrennung soll für 17,7 Millionen Franken saniert und damit auch nochmals verbessert werden.

Bild: Benjamin Manser
(9.8.2017)

Ja-Parolen geben die Grünen für die städtischen Abstimmungsvorlagen vom 29. November heraus. Sie sagen Ja zum Neubau des Schulhauses Riethüsli für 47,8 und zur Modernisierung des Rauchgasreinigungsanlage im Kehrichtheizkraftwerk (KHK) für 17,7 Millionen Franken. Das Schulhaus Riethüsli sei seit Jahren dringend sanierungsbedürftig. Das Projekt dafür sei aus betrieblicher wie ökologischer Sicht «sehr gut». Auch die Sanierung der Rauchgasreinigungsanlage im KHK ist für die Grünen nach 30 Jahren gerechtfertigt. Der Schadstoffausstoss wird dadurch weiter sinken.

Montag, 9. November - 14:39 Uhr

«Heavy Metal»-Projekt des St.Galler Feuerwehrmuseums: Neues Getriebe für ein 40-jähriges Tanklöschfahrzeug

(pd/vre) Das St.Galler Feuerwehrmuseum Depot61 ist trotz der Einschränkungen durch die Pandemie-Schutzmassnahmen immer am Samstag geöffnet. Hinter den Kulisse wurde hier diesen Herbst auch ein «Heavy Metal»-Projekt gestartet, dass alle Liebhaber alter Autos interessieren dürfte. Das Tanklöschfahrzeug (TLF) Saurer D 230 erlitt im Sommer einen Getriebeschaden. Da das Fahrzeug ohne den vierten und achten Gang nicht mehr problemlos gefahren werden kann, war eine Reparatur zwingend. Das Projekt erwies sich als nicht ganz einfach.

Das Tanklöschfahrzeug Saurer D 230 des St.Galler Feuerwehrmuseums Depot61 wird derzeit repariert.

Das Tanklöschfahrzeug Saurer D 230 des St.Galler Feuerwehrmuseums Depot61 wird derzeit repariert.

Bild: PD/Karl Müller

Durch die Initiative ehemaliger Feuerwehrleute konnten aber pensionierte Spezialisten gefunden werden, welche die über 40-jährige Technik des Saurer-TLF noch beherrschen, schreibt dazu Museumsleiter Sigmund Schmuckli. Verschiedene Unternehmen unterstützen das Vorhaben. Das eine stellt eine Garage zur Verfügung, das andere die Fachwerkstatt, das dritte die Spezialwerkzeuge. Ende Oktober nahmen vier Mechaniker die Reparatur in Angriff.

Am 20. Oktober wurde das rund eine Tonne schwere Getriebe ausgebaut. Nach vier Stunden konnte die Schaltbox in die Werkstatt transportiert werden. Hauptursache für die Panne, das zeigte sich beim Zerlegen, war ein gebrochenes Zahnrad. Andere abgenutzte Teile werden ebenfalls ersetzt. Die Ersatzteile dafür seien beim Betrieb, das das Getriebe hergestellt hatte, immer noch ab Lager beziehbar, schreibt Sigmund Schmuckli. Die Reparatur soll Ende Jahr abgeschlossen sein.

Das Team, das das Saurer-Tanklöschfahrzeug des St.Galler Feuerwehrmuseums derzeit repariert, arbeitet ehrenamtlich.

Das Team, das das Saurer-Tanklöschfahrzeug des St.Galler Feuerwehrmuseums derzeit repariert, arbeitet ehrenamtlich.

Bild: PD/Sigi Schmuckli

Das TLF Saurer 230 D war 1982 bis 2003 bei der Feuerwehr St.Gallen im Einsatz. Dann kam es als Leihgabe nach Arosa, wo es 2004 in Dienst gestellt wurde. 2011 ging das Fahrzeug dann an den Nostalgieverein der Feuerwehr St.Gallen. Es ist eines von nur dreien mit dieser Bauform (TLF mit Gruppenkabine) auf diesem Saurer-Fahrgestell. Der Feuerwehr-Oldtimer soll ab der Saison 2021 wieder bei Rundfahrten und speziellen Anlässen eingesetzt werden.

Montag, 9. November - 12:12 Uhr

Das Coronavirus stoppt die Fasnacht: Das Anguggen vom 11.11. ist abgesagt - und für 2021 wird eine Fasnacht light geplant

(pd/vre) Jetzt ist es definitiv: Die offizielle Fasnachtseröffnung an diesem Mittwoch, 11.11., 11 Uhr 11, vor dem St.Galler Waaghaus findet nicht statt. Und die St.Galler Fasnacht 2021 wird in einer Light-Version geplant: Bereits klar ist, dass die Hauptanziehungspunkte der städtischen Fasnacht abgesagt sind. Dazu zählen gemäss Mitteilung der Fasnachtsgesellschaft das Agugge, die Kinder- und Strassenfasnacht, die Fasnachtsbeiz und der grosse Fasnachtsumzug.

Muss wegen der Coronapandemie im Februar 2021 entfallen: Auch der grosse St.Galler Fasnachtsumzug vom Sonntagnachmittag im Stadtzentrum ist definitiv abgesagt.

Muss wegen der Coronapandemie im Februar 2021 entfallen: Auch der grosse St.Galler Fasnachtsumzug vom Sonntagnachmittag im Stadtzentrum ist definitiv abgesagt.

Bild: Ralph Ribi
(23.2.2020)

Die positive Botschaft: Die Schnitzelbänkler, die während des ersten Lockdowns vom Frühling im Internet und im «St.Galler Tagblatt» gegen das Coronavirus angeschrieben haben, wollen ihren Teil der Fasnacht durchführen. Natürlich unter Beachtung der dannzumal geltenden Schutzvorschriften. Das heisst (Stand heute), dass sie in den bekannten Fasnachtsbeizen auftreten und dass der Fasnachtsabend in der Kellerbühne durchgeführt wird.

Übrigens: Der Schmutzige Donnerstag 2021 fällt auf den 11. Februar. Bis dahin kann sich an der Coronasituation noch viel verändern. Alle noch nicht abgesagten Veranstaltungen richten sich gemäss Mitteilung der Fasnachtsgesellschaft nach den jeweils gültigen Vorschriften. Details zu den Anlässen werden jeweils auf der Homepage der St.Galler Fasnachtsgesellschaft publiziert. Im Augenblick finden sich dort allerdings noch die Angaben zur St.Galler Fasnacht 2020, die ja kurz vor dem Lockdown noch ungestört durch das Virus über die Bühne gehen konnte.

Montag, 9. November - 12:12 Uhr

Das Coronavirus stoppt die Fasnacht: Kein neuer Ehren-Födlebürger, kein Verschuss und auch Föbü-Abend im Waaghaus

(pd/vre) Auch die ehrenwerte Gesellschaft der Ehren-Födlebürgerinnen (Föbinen) und Ehren-Födlebürger (Föbüs) ziehen die Konsequenzen aus der aktuellen Coronasituation. Der Föbü-Abend im Waaghaus wie auch der Föbü-Verschuss zu Füssen des Vadian-Denkmals sind abgesagt. Föbü-Kanzler Michael Hüppi bestätigt auch, was hintenherum schon einige Zeit zu hören war: Da die Veranstaltungen wegfallen, verzichten Föbinnen und Föbüs auch darauf, den Ehrentitel auf die Fasnacht 2021 hin zu vergeben.

Der vorläufig letzte Ehren-Födlebürger der St.Galler Fasnacht war Marius Tschirky (im Bild beim Verschuss mit der Konfettikanone). Wie schon 1991 wegen des Golfkriegs verzichten die Föbüs 2021 wegen der Coronakrise auf die Vergabe des Ehrentitels.

Der vorläufig letzte Ehren-Födlebürger der St.Galler Fasnacht war Marius Tschirky (im Bild beim Verschuss mit der Konfettikanone). Wie schon 1991 wegen des Golfkriegs verzichten die Föbüs 2021 wegen der Coronakrise auf die Vergabe des Ehrentitels.

Bild: Ralph Ribi (22.2.2020)

Die Auflagen gegen das Coronavirus seien einfach zu restriktiv, um grosse Fasnachtsveranstaltungen durchzuführen, sagt der Föbü-Kanzler auf Nachfrage. Der Vernunft gehorchend, aber schweren Herzens habe man sich daher entschlossen, die Aktivitäten für die Fasnacht 2021 abzusagen. Ob es allenfalls mit Ablaufen der Coronapandemie auf einen anderen Termin im kommenden Jahr hin doch noch eine neue Föbine oder einen neuen Föbü geben könnte, liess Hüppi am Montag offen.

Montag, 9. November - 10:42 Uhr

An der Spitalgasse geht ein WC-Häuschen in Flammen auf: Polizei vermutet Brandstiftung, Ermittlungen sind angelaufen

(tlf) Am vergangenen Samstag hat am Marktplatz kurz nach Mitternacht ein Toitoi-Häuschen auf der Hinterseite des Coop City gebrannt. Auf der Facebookseite «Du bisch vo SG, wenn...» kursiert seit Samstagmorgen ein Bild von der eingeschmolzenen Kabine:

Verbrannt und geschmolzen: Das blieb vom Toitoi-Häuschen übrig.

Verbrannt und geschmolzen: Das blieb vom Toitoi-Häuschen übrig.

Bild: Facebook
(7.11.2020)

Auf Anfrage bestätigt der Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen, Hanspeter Krüsi, den Brand. Die Stadtpolizei St.Gallen wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag kurz nach Mitternacht von einem Passanten darüber informiert, dass das Toitoi-Häuschen in Brand stehe. Zunächst wurde die leicht brennende WC-Kabine von der Hausfassade entfernt. Daraufhin wurde das Feuer so stark, dass die Feuerwehr den Brand löschen musste.

4 Bilder

Bild: Kapo SG

Die weiteren Ermittlungen hat die Kantonspolizei St.Gallen übernommen. Es werde von Brandstiftung ausgegangen, sagt Krüsi. Allerdings gibt es noch keine Hinweise auf die Täter. Abgesehen von der eingeschmolzenen WC-Kabine habe es keine Schäden und auch keine Verletzten gegeben.

Montag, 9. November - 10:10 Uhr

Sonntagsspaziergang auf Drei Weieren: Ungewöhnliche Ausblicke, leere Weiher und eine Tüte Marroni

Hunderte waren am Sonntagnachmittag rund um die Drei Weieren unterwegs. Im Bild auf dem Panoramaweg bei der Gesstreppe.
13 Bilder
Grossbaustelle St.Gallen: Hinter der Linsebühlkirche wachsen die Neubauten von Kantonsspital und Olma langsam in die Höhe.
Vom See her drückt der Nebel in die Stadt...
...und «verschluckt» langsam die Kirche St.Maria-Neudorf.
Frauen- und Familienbad: Der Chrüzweier weist derzeit einen tiefe Wasserstand auf.
Die sanierte Frauenbadi.
Völlig entleert ist derzeit der Bubenweier. Hier wird am Grundablass gebaut.
Der sonst verborgene Weihergrund zieht immer noch Leute auf den seitlichen Steg am Bubenweier.
Die Baustelle auf dem Damm zwischen Buben- und Mannenweier.
Das Weiherhaus steht normalerweise zwischen Steg und Baustelle über dem Wasser. Jetzt wurde es für die Bauarbeiten zur Seite gerückt.
Heiss begehrt: Der Marronistand am Weg zwischen dem Buben- und dem Mannenweier wird umlagert.
Auch der Mannenweier ist wegen der Bauarbeiten teilweise abgelassen. Die Badhütte am Ostrand steht auf dem Trockenen.
Der seitliche Steg am Mannenweier zeigt die Pfahlkonstruktion, auf der er normalerweise im Wasser steht.

Hunderte waren am Sonntagnachmittag rund um die Drei Weieren unterwegs. Im Bild auf dem Panoramaweg bei der Gesstreppe.

Bilder: Reto Voneschen (8.11.2020)

(vre) Das Wetter am Sonntag war durchzogen. Sonne und Nebel lösten sich in rascher Reihenfolge immer wieder ab. Hunderte waren trotzdem auf den Hügeln rund um die Stadt unterwegs. Ein Spaziergänger-Hotspot waren wie üblich die Drei Weieren. Am frühen Nachmittag auch mit einigen ungewöhnlichen Ausblicken, weil der Nebel von Osten her in die Stadt drückte.

Montag, 9. November - 8:43 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 858 Neuansteckungen und 19 Todesfälle gemeldet

(SK/stm) Der Kanton St.Gallen meldet für die vergangenen drei Tage auf dem kantonalen Informationsportal 858 neue laborbestätigte Coronafälle. Das sind 167 weniger als am Montag vor einer Woche gemeldet wurden. Seit dem 12. März wurden im St.Gallischen insgesamt 10'827 Coronafälle registriert. Die Zahl der Todesfälle stieg übers Wochenende um 19 auf insgesamt 117.

Am Donnerstag, 5. November, waren gemäss den aktuellsten Zahlen auf dem Kantonsportal 19 Covid-19-Patientinnen und -Patienten im Kanton St.Gallen hospitalisiert - davon 26 auf Intensivstationen, 22 mit und vier ohne künstliche Beatmung.

Die vom Kanton gemeldeten neuen laborbestätigten Coronafälle und die Toten in Zusammenhang mit Covid-19 seit dem 19. Oktober:

Corona: Neuinfektionen und Todesfälle

Die täglich gemeldeten neuen Fälle im Kanton St.Gallen (Stand: Vortag, Mitternacht)
Wochentag gemeldete Neuinfektionen gemeldete Todesfälle
Montag, 9.11.2020 858 19
Freitag, 6.11.2020 474 7
Donnerstag, 5.11.2020 493 6
Mittwoch, 4.11.2020 589 9
Dienstag, 3.11.2020 285 3
Montag, 2.11.2020 1025 10
Freitag, 30.10.2020 531 4
Donnerstag, 29.10.2020 467 4
Mittwoch, 28.10.2020 571 5
Dienstag, 27.10.2020 303 0
Montag, 26.10.2020 810 3
Freitag, 23.10.2020 381 1
Donnerstag, 22.10.2020 286 0
Mittwoch, 21.10.2020 400 0
Dienstag, 20.10.2020 145 0
Montag, 19.10.2020 429 1
Sonntag, 8. November - 12:59 Uhr

Chicken Nuggets und Portemonnaie gestohlen: In Rorschach wurde ein Essenskurier überfallen

(kapo/chs) Am Samstagabend, kurz nach 20.30 Uhr, ist ein 49-jähriger Essenskurier in der Franklinstrasse von einem unbekannten Mann ausgeraubt worden.

Der Dieb stahl die Chicken Nuggets und das Portemonnaie des Kuriers.

Der Dieb stahl die Chicken Nuggets und das Portemonnaie des Kuriers.

Symbolbild

Der Inhaber eines Restaurants mit Lieferservice hat über ein Onlineportal eine Bestellung zur Lieferung an die Franklinstrasse 13 erhalten. Mit dem Essen dort angekommen, wurde der 49-Jährige Kurier plötzlich von einem unbekannten Mann angegangen, weggedrückt und zu Boden gestossen. Wie es in der Polizeimeldung heisst, entwendete der Unbekannte dabei das Serviceportemonnaie sowie die Essensbestellung und flüchtete in Richtung See. Während der Polizeihund die gestohlenen Chicken Nuggets später in der Washingtonstrasse auffinden konnte, kam in der gleichen Strasse vom Serviceportemonnaie lediglich eine mutmasslich herausgefallene 20er-Note zum Vorschein.

Der Unbekannte wird als ca. 175-180 cm gross, mit dunkelblauer/schwarzer Jacke mit Kapuze und Bauchtasche sowie mit dunkler Jeans und schwarzer Stoffmaske beschrieben. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen. Personen, die Angaben zur Tat und/oder dem Unbekannten sowie dessen Fluchtrichtung machen können, werden gebeten, sich beim Polizeistützpunkt Thal, 058-229-80-00, zu melden.

Sonntag, 8. November - 09:00 Uhr

Rorschacherberg: Auto landet auf Dach – Fahrer unverletzt

(kapo/chs) Kurz nach Mitternacht ist ein 63-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Witenholzsstrasse in Rorschacherberg verunfallt. Das Auto landete nach mehreren Kollisionen auf dem Dach.

Der Fahrer verletzte sich nicht, das Auto erlitt Totalschaden.

Der Fahrer verletzte sich nicht, das Auto erlitt Totalschaden.

Kapo SG

Der 63-Jährige fuhr mit seinem Auto vom Witenwald Richtung Rorschacherberg. In der letzten Linkskurve vor der Autobahnunterführung kam das Auto rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Leitpfosten, mehrere Pfähle eines Weidezauns und die Leitplanke. Wie es in der Polizeimeldung heisst, hob das Auto durch den Aufprall ab, streifte einen Betonmasten der Hochspannungsleitung und drehte sich. Es landete schliesslich auf dem Dach und rutschte weiter bis in die Autobahnunterführung. Der Autofahrer blieb unverletzt. Er wurde jedoch von den ausgerückten Polizisten als fahrunfähig eingestuft. Er musste auf Verfügung der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen eine Blut- und Urinprobe abgeben. Sein Führerausweis wurde ihm auf der Stelle abgenommen. Am Auto entstand Totalschaden.

Samstag, 7. November - 11:11 Uhr

St.Galler Sängerin Joya Marleen in den Schweizer Airplaycharts

(chs) Seit 14 Jahren ist es das erste Mal, dass ein Schweizer Lied an der Spitze der Schweizer Airplaycharts steht. Die 17-jährige St.Galler Sängerin Joya Marleen hat die Sensation geschafft. Auf Facebook zeigt sie sich denn auch überwältigt vor Freude: «Ich kann es nicht glauben, ich bin in den Schweizer Airplaycharts!» Die Schweizer Airplaycharts sind eine wöchentlich erhobene, repäsentative Abbildung der Musiknutzung durch Schweizer Radiosender.

Mit diesem Song hat es Joya Marleen geschafft:

Letztmals war die Band Lovebugs mit dem Hit «Avalon» auf Platz 1. Das war im Jahr 2006. Schweizer Songs an der Spitze der Airplaycharts sind eine Seltenheit. Die 17-Jährige St.Gallerin Joya Marleen hat die Sensation mit ihrer ersten Single «Nightmare» geschafft.

Freitag, 6. November - 20:35 Uhr

Der Fasnachtsauftakt findet diesmal nicht statt: Agugge am 11.11., 11 Uhr 11, ist wegen des Coronavirus abgesagt

(vre) Die zweite Welle der Coronapandemie hat Auswirkungen auf die St.Galler Fasnacht. Wie dem Internetauftritt der Vereinigten Guggen St.Gallen (VGS) zu entnehmen ist, findet das traditionelle Treffen der St.Galler Fasnächtlerinnen und Fasnächtler am 11. 11., 11 Uhr 11, vor dem Waaghaus nicht statt. Ob trotzdem Guggen oder Einzelmasken am kommenden Mittwoch in St.Gallen unterwegs sein werden, ist offen.

Viel Volk und mitten drin Guggen mit Blasinstrumenten: Das geht in Zeiten des Coronavirus nicht mehr. Das offizielle Agugge der St.Galler Fasnacht am 11.11., 11 Uhr 11, vor dem Waaghaus ist für 2020 abgesagt.

Viel Volk und mitten drin Guggen mit Blasinstrumenten: Das geht in Zeiten des Coronavirus nicht mehr. Das offizielle Agugge der St.Galler Fasnacht am 11.11., 11 Uhr 11, vor dem Waaghaus ist für 2020 abgesagt.

Bild: Ralph Ribi
(11.11.2019)

Für die St.Galler Fasnacht 2021 haben die Vereinigten Guggen nämlich Spielfreigabe beschlossen. Es wird keine organisierten Bühnenauftritt geben und die Bühnen in der Altstadt werden auch nicht aufgestellt. Die Guggen entscheiden selber darüber, ob und wie sie auftreten wollen. Für solche Auftritte gelten die Coronavorschriften der Behörden und die bestehenden Schutzkonzepte; eines davon existiert auch für den Probenbetrieb. Die Konzepte sind auf der VGS-Homepage einsehbar.

Freitag, 6. November - 19:21 Uhr

St.Galler Stadtrat will keine Gratis-Hygienemasken abgeben: Bestehende Unterstützung reicht aus

(vre) Hygienemasken gehören inzwischen dank der Coronapandemie zur Grundausstattung eines jeden Haushaltes in St.Gallen. Die Stadtregierung sieht im Moment keinen Bedarf nach einer Gratisabgabe solcher Masken an bedürftige Personen. Das bestehende Unterstützungsangebot sei derzeit ausreichend, hält er in seiner Antwort auf eine Einfache Anfrage von Stadtparlamentarierin Lisa Etter-Steinlin (SP) fest. Er ist aber bereit, auf Veränderungen der Coronalage bezüglich Schutzmasken-Unterstützung flexibel zu reagieren.

Seit 6. Juli müssen überall im öffentlichen Verkehr in der Schweiz wegen des Coronavirus Schutzmasken getragen werden. Das Bild stammt aus einem Zürcher Tram am Tag der Einführung des Obligatoriums.

Seit 6. Juli müssen überall im öffentlichen Verkehr in der Schweiz wegen des Coronavirus Schutzmasken getragen werden. Das Bild stammt aus einem Zürcher Tram am Tag der Einführung des Obligatoriums.

Bild: Ennio Leanza/KEY (Zürich, 6.7.2020)

Besonders bedürftige Personen werden beim Kauf von Masken bereits heute über die Sozialhilfe unterstützt: Personen ab zwölf Jahren erhalten bei den Sozialen Dienste der Stadt eine Zusatzleistung für den Kauf von Schutzmasken in Höhe von fünf Franken pro Monat. Rentnerinnen und Rentner, die Ergänzungsleistungen beziehen, werden durch den Kanton unterstützt: Sie können bei der Sozialversicherungsanstalt (SVA) eine Maskenpauschale von dreissig Franken pro Kalenderjahr beantragen.

In der Antwort auf die Einfache Anfrage weist der Stadtrat auch auf das Engagement von privaten und kirchlichen Hilfswerken hin. So würden bedürftigen Kundinnen und Kunden mit Kulturlegi im Caritas-Markt pro Einkauf eine Gratis-Schutzmaske abgegeben. Zudem verkaufe der Markt solche Masken zu günstigen Preisen.

Maskenpflicht

Wo heute in St.Gallen Schutzmasken zu tragen sind

(vre) Mit dem Ansteigen der Coronafallzahlen sind die Schutzmassnahmen gegen das Virus in den vergangenen Wochen und Monaten ständig verschärft worden. Müssen an vielen Orten in der Stadt St.Gallen Hygienemasken getragen werden. Inzwischen gibt es solche auch in verschiedenen Materialien, Formen und Farben.

Seit 6. Juli: Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr.

Seit 19. Oktober: Maskenpflicht in allen öffentlich zugänglichen Innenräumen sowie in allen Bahnhöfen, Flughäfen, an Bus-, Bahn- und Tramhaltestellen.

Seit 29. Oktober: Maskenpflicht in Aussenbereichen von Einrichtungen und Betrieben sowie in Fussgängerbereichen und überall dort im öffentlichen Raum, wo der Abstand von anderthalb Metern nicht eingehalten werden kann.

Seit 2. November: Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler der Oberstufe sowie für Lehrkräfte auch in Klassenzimmern.

Freitag, 6. November - 18:30 Uhr

Kampfwahl um nebenamtliche Richtersitze am Kreisgericht St.Gallen: Susanne Hoare und Roland Uhler verhindern stille Wahl

(mbu/vre) In stiller Wahl sind 18 haupt- und teilamtliche Richterinnen und Richter fürs Kreisgericht St.Gallen im Amt bestätigt und in zwei Fällen neu gewählt worden. Für nebenamtliche Richterinnen und Richter braucht es dagegen einen Urnengang. Dies, weil 16 Kandidaturen für die 14 zu vergebende Sitze vorliegen. Diese Wahl findet - parallel zu den zweiten Wahlgängen in die Stadtregierung sowie zu eidgenössischen, kantonalen und städtischen Abstimmungen - ebenfalls am 29. November statt.

CVP, FDP, EVP, SP und SVP empfehlen gemäss gemeinsamer Mitteilung elf der nebenamtlichen Kreisrichterinnen und Kreisrichter zur Wahl. Dem Kreisgericht St.Gallen gehören aktuell insgesamt 14 Richterinnen und Richter an, die als Beisitzende in Verhandlungen eingesetzt werden, bei denen nicht ein Einzelrichter oder eine Einzelrichterin entscheidet. Diese nebenamtliche Tätigkeit erfordert keine juristische Ausbildung.

Das Kreisgericht St.Gallen hat seine Büros im ehemaligen Hotel Hecht am Bohl. Die Gerichtssäle befinden sich im Amtshaus an der Neugasse.

Das Kreisgericht St.Gallen hat seine Büros im ehemaligen Hotel Hecht am Bohl. Die Gerichtssäle befinden sich im Amtshaus an der Neugasse.

Bild: Hanspeter Schiess (19.7.2018)

Die fünf Kreisparteien empfehlen ihre bisherigen Richterinnen und Richter zur Wiederwahl. Das sind von der CVP Edi Bigger und Bruno Hafner, von der EVP Ralf Altwegg, von der FDP Susanna Backes, Esther Bermudez, Alex Häusler und Christian Isler, von der SP Beat Fritsche und Sabine Netzle sowie von der SVP Felix Reut und Alexandra Scheiwiller.

Weiter kandidieren am 29. November drei Bisherige ohne Partei im Rücken: Das sind Thomas Hengartner, Micha Herzog und René Hungerbühler. Neben diesen 14 bisherigen nebenamtlichen Richterinnen und Richtern wollen zusätzlich Susanne Hoare von den Grünen und Roland Uhler von den Schweizer Demokraten (SD) ans Kreisgericht St.Gallen gewählt werden.

Freitag, 6. November - 18:04 Uhr

130'000 Flaschen Festbier warten auf durstige Kehlen: Fünf Rape pro Flasche gehen an «Ostschweizer helfen Ostschweizern»

(pd/vre) Zum Start der diesjährigen Weihnachtsaktion «Ostschweizer helfen Ostschweizern» (OhO) hat die Brauerei Schützengarten wieder das traditionelle, nach einem speziellen Rezept gebraute Festbier abgefüllt. Rund 130'000 Flaschen davon stehen für den vorweihnachtlichen Konsum bereit. Doch nicht nur Fans des Schützengarten-Festbiers können sich darüber freuen. Auch die Aktion «Ostschweizer helfen Ostschweizern» profitiert. Pro verkaufter Flasche gehen fünf Rappen an OhO.

Barbara Benz von «Ostschweizer helfen Ostschweizern» stösst mit Richard Reinart von Schützengarten auf die Festbier-Partnerschaft an.

Barbara Benz von «Ostschweizer helfen Ostschweizern» stösst mit Richard Reinart von Schützengarten auf die Festbier-Partnerschaft an.

Bild: PD

«Ostschweizer helfen Ostschweizern» ist ein unabhängiger Verein, der Personen aus den Kantonen SG, TG, AR und AI in finanziellen Notlagen unterstützt. OhO sammelt in der Vorweihnachtszeit und überweist die Spenden, wenn immer möglich, bis Weihnachten. Der Verein wurde 2005 vom «St.Galler Tagblatt» gegründet. Bis heute sind das Tagblatt, seine Partnerzeitungen, Radio FM1 und das Ostschweizer Fernsehen TVO die Träger. Über die Spendenvergabe entscheidet ein ehrenamtlicher Beirat.

Freitag, 6. November - 17:23 Uhr

Dicke Post fürs Parlament: 21 Traktanden für nächste Sitzung, darunter Knacknüsse wie das Hallenbad Blumenwies

(sk/vre) Die Stadtkanzlei hat jetzt die Traktandenliste und die Unterlagen zur nächsten Sitzung des St.Galler Stadtparlaments online publiziert. Auf die Parlamentsmitglieder warten am Dienstag, 24. November, ab 16 Uhr, nicht weniger als 21 Traktanden. Darunter sind auch einige grössere und umstrittene Geschäfte.

Als erstes wird an der 51. Sitzung des Parlaments in der Amtszeit 2017 bis 2020 die dringliche Interpellation der SVP über die Verzögerungen beim Gemeindesportanlagenkonzept (Gesak) beantwortet. Bereits als zweiter Punkt ist die Diskussion über Modernisierung und Erweiterung des Hallenbades Blumenwies geplant. Zu erwarten ist eine epische Debatte, weil die Erweiterung teilweise umstritten ist.

Das St.Galler Stadtparlament tagt wegen des Coronavirus neu in der Olma-Halle 2.1.

Das St.Galler Stadtparlament tagt wegen des Coronavirus neu in der Olma-Halle 2.1.

Bild: Ralph Ribi
(25.8.2020)

Gleich zwei Vorlagen betreffen den Kindes- und Erwachsenenschutz, die KESB. Zum einen muss das Parlament über einen Vertrag über die Zusammenarbeit mit Eggersriet, Häggenschwil, Muolen und Wittenbach in diesem Bereich befinden. Zum anderen geht's um den Postulatsbericht zum Verhältnis von KESB und Sozialen Diensten der Stadt. Spannend dürfte zudem die Behandlung der Vorlage für einen Pilotversuch mit verlängerten Öffnungszeiten für Gartenbeizen werden.

Auch am 24. November tagt das St.Galler Stadtparlament wegen der Coronapandemie nicht im Waaghaus, sondern in der Olma-Halle 2.1. Dies, um die Hygiene- und Verhaltensregeln des Bundes einhalten zu können. Gäste sind gemäss Newsletter der Stadt unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln zugelassen. Zudem gilt ausser für Rednerinnen und Redner eine Maskenpflicht. Die Sitzung kann auch auf dem Liveticker der Stadtkanzlei verfolgt werden.

Freitag, 6. November - 16:14 Uhr

Wegen der verschärften Anti-Corona-Regeln: Weihnachtskonzert «Nadal» mit Marie Louise Werth verschoben

(pd/vre) Diesen Advent hätte Marie Louise Werth mit ihrer Band und dem Weihnachtsprogramm «Nadal» auch in St.Gallen Station machen sollen. Das Konzert entfällt: Aufgrund der verschärften Coronaregeln werden die für diesen Dezember an diversen Orten der Schweiz geplanten Shows von Marie Louise Werth auf 2021 verschoben. Die bereits gekauften Tickets behalten ihre Gültigkeit für die neuen Daten. In St.Gallen ist «Nadal» in einem Jahr, am 10. Dezember 2021, in der Tonhalle zu sehen und zu hören.

Marie Louise Werth: Ihr Konzert von diesem Dezember in der Tonhalle St.Gallen wird wegen der Coronakrise um eine Jahr verschoben.

Marie Louise Werth: Ihr Konzert von diesem Dezember in der Tonhalle St.Gallen wird wegen der Coronakrise um eine Jahr verschoben.

Bild: PD

Bekannt wurde Marie Louise Werth als Leadsängerin der vierköpfigen Bündner Gruppe Furbaz. Diese vertrat die Schweiz 1989 am Concours Eurovision de la Chanson mit dem Song «Viver Senza Tei», dem bisher einzigen rätoromanischen Beitrag an diesem internationalen Wettbewerb. Parallel zu Furbaz, startet Werth 1992 in der Fernsehsendung «Benissimo» ihre Solokarriere.

Details zum Konzert im Dezember 2021 gibt's im Internet.

Freitag, 6. November - 15:27 Uhr

Im Kanton St.Gallen steigt die Zahl neuer Coronafälle immer noch an: Verschärfte Anti-Corona-Regeln zeigen noch keine Wirkung

(SK/vre) Wie üblich schaut der Kanton St.Gallen am Freitag mit einem Bulletin auf die vergangenen sieben Tage der Coronapandemie zurück. Demnach ist die Zahl der Neuinfektionen diese Woche immer noch angestiegen. Die Verschärfung der Schutzmassnahmen hat sich in den Zahlen noch nicht niedergeschlagen; die Wirkung der neuen Regeln dürfte erst in zehn bis 14 Tagen abschätzbar sein, heisst es im Bulletin.

In den vergangenen sieben Tagen wurden im Kanton 9'994 Coronatests durchgeführt. Davon waren 2'496 oder 27,8 Prozent positiv. In der Vorwoche waren es 10'004 Tests, wovon 2'376 oder 26,2 Prozent positiv ausfielen. In dieser Woche waren mehrere Coronafälle in Alters- und Pflegeheimen zu verzeichnen. Hospitalisiert werden mussten diese Woche 56 (Vorwoche 34) Personen wegen Covid-19. Die Spitäler haben weiterhin Kapazitäten zur Aufnahme neue Patientinnen und Patienten.

Im Contact-Tracing wurden diese Woche rund 3'500 Fälle bearbeitet. Etwa 6'000 Personen befanden sich in Quarantäne; in der Vorwoche waren es 3'000 Indexfälle mit etwa 7'000 Kontaktpersonen. Das Contact-Tracing sei ausgelastet, heisst es im Coronabulletin des Kantons St.Gallen weiter. Diese Woche wurden noch 84 Rückreisende aus Risikogebieten registriert; in der Vorwoche waren es noch 404 gewesen. Die Abnahme dürfte mit der Überarbeitung der Liste der Risikoländer zu tun haben. In Quarantäne sind 435 Rückreisende; vergangene Woche waren es noch 542.

Freitag, 6. November - 10:34 Uhr

Christbaum für den Klosterplatz: Nächste Woche wird er eingeflogen

(SK/mlb) Festlich geschmückt und hell leuchtend: So kennt man den grossen Christbaum auf dem Klosterplatz. Das diesjährige Exemplar kommt aus einem Waldstück bei der Siedlung Guggeienhof in St.Gallen. Die Tanne ist etwa 30 Jahre alt, rund 15 Meter hoch und zweieinhalb Tonnen schwer. Der Stamm hat einen Durchmesser von 50 Zentimeter.

In normalen Zeiten ist das Einfliegen des grossen Christbaums für den Klosterplatz immer ein Spektakel. In Zeiten des Coronavirus ist die Bevölkerung aufgerufen, nicht zum Klosterplatz zu kommen.

In normalen Zeiten ist das Einfliegen des grossen Christbaums für den Klosterplatz immer ein Spektakel. In Zeiten des Coronavirus ist die Bevölkerung aufgerufen, nicht zum Klosterplatz zu kommen.

Bild: Urs Bucher (4.11.2016)

Wie aus einer Medienmitteilung des Kantons hervorgeht, soll der Baum bereits nächste Woche per Helikopter in der südlichen Altstadt abgeliefert werden. Tag und Zeitpunkt sind noch nicht bekannt; sie werden kurzfristig kommuniziert. Ob geflogen werden kann, hängt gemäss Kanton vor allem vom Wetter ab. Der Flug des Christbaums ist in der Stadt immer ein Spektakel. Die Staatskanzlei bittet die Bevölkerung dieses Jahr aber wegen der Coronapandemie, das Ereignis nicht live mitzuverfolgen.

Die Tanne, die dieses Jahr zum grossen Christbaum wird, hat ein Bewohner des Guggeienhof vor über 30 Jahren in einem Topf gekauft und als Weihnachtsbaum verwendet. Statt das Bäumchen nach Gebrauch zu entsorgen, pflanzte er sie am Waldrand neu ein. Bereits vor ein paar Jahren sollte die Tanne gespendet werden, da war sie aber noch zu klein. In der Zwischenzeit ist sie ein gutes Stück gewachsen und gross genug, um diesen Advent den Klosterplatz zu schmücken.

Die Christbaum-Vernissage auf dem Klosterplatz ist jeweils ein grosses Ereignis. Wegen der Coronapandemie dürfte die Tanne dieses Jahr allerdings weniger Besucher anziehen.

Die Christbaum-Vernissage auf dem Klosterplatz ist jeweils ein grosses Ereignis. Wegen der Coronapandemie dürfte die Tanne dieses Jahr allerdings weniger Besucher anziehen.

Bild: Ralph Ribi (1.12.2019)

In den Tagen nach seiner Ankunft erhält der Christbaum seinen Schmuck. Dieses Jahr haben ihn die Schülerinnen und Schülern der Primarschule Engelwies gefertigt. Passend zum Namen der Schule wurden mit viel Fleiss rund 400 Engel aus Holz hergestellt und verziert. Das Engelwies freue sich sehr darüber, dass man die Dekoration für den diesjährigen Christbaum am Klosterplatz habe herstellen dürfen, heisst es in der Mitteilung.

Freitag, 6. November - 9:37 Uhr

«Talent Challenge» in der Stadtbibliothek Katharinen

(pd/mlb) Diesen Herbst lanciert die Stadtbibliothek Katharinen zum ersten Mal eine Talent Challenge. Darüber informiert die Stadt St.Gallen in einer Medienmitteilung. Gesucht sind Jugendliche ab 12 Jahren und junge Erwachsene, die etwas besonders gut können und ihre Fähigkeiten in Wort und Bild oder in einem Video dokumentieren.

Im Rahmen der «Talent Challenge» soll talentierten Jugendlichen und jungen Erwachsene eine Plattform geboten werden.

Im Rahmen der «Talent Challenge» soll talentierten Jugendlichen und jungen Erwachsene eine Plattform geboten werden.

Bild: Benjamin Manser

Das kann Basteln oder Nähen, Programmieren oder Tüfteln sein. Mit der Talent Challenge möchte die Stadtbibliothek Katharinen junge Menschen ermuntern, ihr Talent sichtbar zu machen. Deshalb plant sie, die Beiträge nächstes Jahr in der Bibliothek auszustellen. Die Leiterin der Stadtbibliothek St.Gallen, Susanne Galliker, kann sich auch vorstellen, die Teilnehmenden für einen «Makerday» in die Bibliothek einzuladen. Hier hätten die jungen Talente die Möglichkeit, ihre Talente vor Ort vorzustellen und sich mit dem Publikum auszutauschen.

Das Katharinen-Team ist nun gespannt, welche kreativen Talente es in St.Gallen zu entdecken gibt, wie es in der Mitteilung abschliessend heisst. Mehr Informationen zu den Teilnahmebedingungen und das Anmeldeformular finden Interessierte auf der Webseite der Stadtbibliothek. Die Einreichfrist läuft bis zum 30. November 2020.

Freitag, 7. November - 8:55 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 474 Neuansteckungen und sieben Todesfälle gemeldet

(SK/mlb) Der Kanton St.Gallen meldet für die vergangenen 24 Stunden auf dem kantonalen Informationsportal 474 neue laborbestätigte Coronafälle. Das sind 19 weniger als am Vortag.

Seit dem 12. März wurden im St.Gallischen insgesamt 9'969 Coronafälle registriert. Die Zahl der Todesfälle stieg am Donnerstag nochmals um sieben auf insgesamt 98. Für den Mittwoch hatte der Kanton 493 neue Corona- und neun Todesfälle gemeldet. Das bisher höchste Tagesresultat im St.Gallischen gab's am Dienstag mit 589 neuen Coronafällen.

Die Zahl der Neuansteckungen mit Covid-19 hat gegenüber dem Vortag leicht abgenommen.

Die Zahl der Neuansteckungen mit Covid-19 hat gegenüber dem Vortag leicht abgenommen.

Bild: Keystone

Am Mittwoch, 4. November, waren gemäss Kantonsportal 192 Covid-19-Patientinnen und -Patienten im Kanton St.Gallen hospitalisiert - davon 27 auf Intensivstationen, 20 mit und sieben ohne künstliche Beatmung. Die Hospitalisationszahlen vom Donnerstag sind mit 195 leicht höher. Davon liegen 26 auf Intensivstationen, 22 mit und vier ohne künstliche Beatmung.

Die vom Kanton gemeldeten neuen laborbestätigten Coronafälle und die Toten in Zusammenhang mit Covid-19 seit dem 19. Oktober:

Corona: Neuinfektionen und Todesfälle

Die täglich gemeldeten neuen Fälle im Kanton St.Gallen (Stand: Vortag, Mitternacht)
Wochentag gemeldete Neuinfektionen gemeldete Todesfälle
Montag, 9.11.2020 858 19
Freitag, 6.11.2020 474 7
Donnerstag, 5.11.2020 493 6
Mittwoch, 4.11.2020 589 9
Dienstag, 3.11.2020 285 3
Montag, 2.11.2020 1025 10
Freitag, 30.10.2020 531 4
Donnerstag, 29.10.2020 467 4
Mittwoch, 28.10.2020 571 5
Dienstag, 27.10.2020 303 0
Montag, 26.10.2020 810 3
Freitag, 23.10.2020 381 1
Donnerstag, 22.10.2020 286 0
Mittwoch, 21.10.2020 400 0
Dienstag, 20.10.2020 145 0
Montag, 19.10.2020 429 1
Donnerstag, 5. November - 16:45 Uhr

Turnen, wählen, fliegen: Werner Zünd und Sabine Bianchi sitzen heute Abend am TVO-Stammtisch

(pd/vre) Am Donnerstagabend geht's am Stammtisch des Ostschweizer Regionalfernsehens TVO für einmal weniger um lokale, als um nationale und internationale Themen, die derzeit Schlagzeilen machen: Was tun gegen Missstände am Leistungszentrum Magglingen? Wie enden die Wahlen in den USA? Und was bringt der neue Berliner Flughafen?

Werner Zünd, ehemaliger Assistenztrainer beim FC St.Gallen.

Werner Zünd, ehemaliger Assistenztrainer beim FC St.Gallen.

Bild: Screenshot FCSG

Am Stammtisch nehmen der ehemalige FCSG-Assistenztrainer Werner Zünd und die St.Galler Kommunikationsexpertin Sabine Bianchi Platz. Die Sendung moderiert Vanessa Kobelt. Erstausstrahlung des Gesprächs ist am Donnerstag, 18.30 Uhr, mit folgender stündlicher Wiederholung. Zu sehen ist die Sendung zudem im Internetauftritt von TVO.

Donnerstag, 5. November - 16:16 Uhr

Polizeikontrolle an der Zürcher Strasse: An 28 von 39 Autos wies die Beleuchtung Mängel auf

(stapo/vre) Am frühen Mittwochabend hat die Stadtpolizei auf der Zürcher Strasse in St.Gallen eine Verkehrskontrolle durchgeführt. Zusammen mit dem TCS und der City-Garage wurden 39 Lenkerinnen und Lenker sowie ihre Fahrzeuge kontrolliert. 28 Autos wiesen Mängel an der Beleuchtung auf. Weiter wurden elf Tempoüberschreitungen geahndet sowie fünf Ordnungsbussen verteilt. Ein kontrollierter Autofahrer war zudem alkoholisiert unterwegs.

Wenn die Tage kürzer werden, kontrolliert die Polizei die Beleuchtung von Motorfahrzeugen. Dies als Beitrag zur Verkehrssicherheit.

Wenn die Tage kürzer werden, kontrolliert die Polizei die Beleuchtung von Motorfahrzeugen. Dies als Beitrag zur Verkehrssicherheit.

Bild: Martin Toengi (Basel, 9.1.2018)

Die Kontrolle fand gemäss Mitteilung der Stadtpolizei am Mittwoch, 19.15 bis 21.30 Uhr, statt. Die 28 Lenkerinnen und Lenker mit mangelhafter Beleuchtung konnten diese gleich an Ort und Stelle durch Angestellte der City-Garage in Ordnung bringen lassen. Bei der Tempokontrolle lag die Höchstgeschwindigkeit in der 60er-Zone bei 86 Stundenkilometern. Ordungsbussen wurden wegen Fahrens ohne Licht oder Überqueren einer Sicherheitslinie ausgestellt. Und beim Mann, der blau hinter dem Steuer sass, wurden 0,75 Promille gemessen; er wird angezeigt.

Donnerstag, 5. November - 16:03 Uhr

Velo gegen Fussgängerin: 97-jährige Frau verletzt

Hier hat ein Velofahrer eine alte Frau angefahren.

Hier hat ein Velofahrer eine alte Frau angefahren.

Bild: Stadtpolizei SG

(stapo/vre) Ein ungewöhnlicher Verkehrsunfall hat sich am Mittwoch auf der Rorschacher Strasse beim Brühltor ereignet. Ein 21-jähriger Velofahrer touchierte eine 97-jährige Fussgängerin, die unverhofft vom Trottoir auf die Fahrbahn gelaufen war. Durch den Zusammenstoss stürzte die Frau und zog sich unbestimmte Verletzungen zu.

Donnerstag, 5. November - 15:51 Uhr

Felsenstrasse: Und schon folgt das nächste Grossprojekt

Momentaufnahme. Kaum ist die neue Grossüberbauung Haldenhof hochgezogen (hinten im Bild), sind die Arbeiten fürs nächste Grossprojekt an der Felsenstrasse im Gang. Hier fallen vier ältere Häuser einer Überbauung mit 29 Eigentumswohnungen zum Opfer. Der Abbruch ist am Donnerstag bereits weit fortgeschritten.

Momentaufnahme. Kaum ist die neue Grossüberbauung Haldenhof hochgezogen (hinten im Bild), sind die Arbeiten fürs nächste Grossprojekt an der Felsenstrasse im Gang. Hier fallen vier ältere Häuser einer Überbauung mit 29 Eigentumswohnungen zum Opfer. Der Abbruch ist am Donnerstag bereits weit fortgeschritten.

Bild: Marcel Elsener
(5.11.2020)
Donnerstag, 5. November - 15:40 Uhr

Tee aus Hanfblüten gegen das Coronavirus?

(vre) Das Coronavirus beschert uns ein ziemlich verrücktes Jahr. Jetzt treibt die Pandemie sogar ziemlich seltsame Blüten. Dies im Inserateteil des am Donnerstag erschienenen neusten Mitteilungsblatts der Gemeinde Mörschwil:

Versucht da einer, bauernschlau Kapital aus Ängsten seiner Zeitgenossen zu schlagen? Oder ist einer am Werk, der tatsächlich an die Wirkung seines alternativen Hausmittelchens glaubt?

So oder so ist es einer, der sich genau überlegt, wie er formuliert. Das Inserat behauptet nämlich nicht explizit, dass Tee aus Hanfblüten tatsächlich gegen das Virus hilft - gegen welches auch immer. Man kann nur darauf hoffen...

Donnerstag, 5. November - 15:15 Uhr

Wegen des Coronavirus: Hallenfussballturnier des FC Fortuna abgesagt

(pd/vre) 2021 müssen die Fussballerinnen und Fussballer in St.Gallen ohne ihren traditionellen Jahresauftakt starten: Das 31. Regiomasters des FC Fortuna vom 9. und 10. Januar 2021 kann nicht stattfinden. Das grosse Hallenfussballturnier muss auf Grund der Verschärfung der Anti-Corona-Regeln abgesagt werden. Das teilt der FC Fortuna im Internet mit.

Impression vom Final des 30. Regiomasters des FC Fortuna. Damals trat der SC Brühl gegen KF Dardania an, der das Turnier der Aktiven gewann.

Impression vom Final des 30. Regiomasters des FC Fortuna. Damals trat der SC Brühl gegen KF Dardania an, der das Turnier der Aktiven gewann.

Bild: Michel Canonica (5.1.2020)

Es mache derzeit keinen keinen Sinn das Traditionsturnier weiter zu planen und darauf zu hoffen, dass sich die Situation bis Anfang Januar 2021 dann schon noch verändere und eine Durchführung möglich sei, schreibt der FC Fortuna. Doppelt bitter ist die Absage für den Klub, weil alle Startplätze an den Turnieren der Junioren und Senioren vom Samstag, aber auch für jenes der Aktiven vom Sonntag bereits vergeben sind.

Der FC Fortuna St.Gallen bedauert die coronabedingte Absage und hofft, den Anlass in einem Jahr wieder durchführen zu können. Er bedankt sich zudem bei allen Vereinen und Sponsoren, die einmal mehr das Turnier besucht und unterstützt hätten.

Donnerstag, 5. November - 14:32 Uhr

Bauprojekt im Güterbahnhof kommt gut voran: Nachtarbeit für eine neue Gleisführung, eine Haltestelle und den Löschzug

(pd/vre) Im Frühling sind - leicht verzögert durch die Coronapandemie - Bauarbeiten im St.Galler Güterbahnhof gestartet. Sie kämen gut voran, schreibt die SBB in einem Brief an die Anwohnerschaft. Zwischen Mitte und Ende November sowie im März 2021 sind jetzt wieder Bauphasen mit Nachtarbeiten geplant. Dies aus betrieblichen und sicherheitstechnischen Gründen. Die Bauarbeiten sind alles in allem seit dem 30. März im Gang und dauern voraussichtlich Ende Dezember 2021.

Bis Ende 2021 werden die Gleise der Appenzeller Bahnen (rechts im Bild) auf die linke Seite der alten Güterschuppen verlegt. Der im Bild noch dort parkierte Lösch- und Rettungszug der SBB erhält einen neuen Standort.

Bis Ende 2021 werden die Gleise der Appenzeller Bahnen (rechts im Bild) auf die linke Seite der alten Güterschuppen verlegt. Der im Bild noch dort parkierte Lösch- und Rettungszug der SBB erhält einen neuen Standort.

Bild: Benjamin Manser
(27.5.2019)

Das Projekt Güterbahnhof-Nord sieht eine neue Linienführung sowie eine neue Haltestelle für die Appenzeller Bahnen (AB) vor. Zudem wird für den Lösch- und Rettungszug der SBB ein neuer Stützpunkt gebaut. Er war bisher entlang der alten Cargo-Domizil-Güterschuppen stationiert. Hier werden aber neu die AB-Gleise entlang führen; sie werden vom Süd- an den Nordrand des alten Güterbahnhofs verschoben.

Konkret geplant sind jetzt drei Phasen mit Nachtarbeiten, nämlich:

  • 17. bis 27. November 2020
    Nächte von Sonntag auf Montag bis Donnerstag auf Freitag, 21 bis 5 Uhr: Fahrleitungsumbau und Fahrleitungsmontage sowie Gleiseinbau.
  • 1. bis 3. März 2021
    Nächte von Montag auf Dienstag und Dienstag auf Mittwoch, 21 bis 5 Uhr: Gleiseinbau.
  • 7. bis 12. März 2021
    Nächte von Sonntag auf Montag bis Donnerstag auf Freitag: 21 bis 5 Uhr: Fahrleitungsumbau und Fahrleitungsmontage.

Zusätzlich zu diesen Arbeiten kann es gemäss Schreiben an die Anwohner in einzelnen Nächten auf der Baustelle im Güterbahnhof ungeplant lärmig werden. Die Entfernung von Schotter und Schotterspriessen ist an den Baufortschritt gebunden und daher nicht lange im voraus planbar. Zudem sind für die Sicherheit des Bahnverkehrs und der Bauarbeiter im Güterbhahnhof teils akustische Warnanlagen im Einsatz.

Donnerstag, 5. November - 13:55 Uhr
Stefan Bruderer (links) übernimmt das Kommando von Thomas «Tom» Giger, der 25 Jahre bei der St.Galler Feuerwehr Dienst geleistet hat.

Stefan Bruderer (links) übernimmt das Kommando von Thomas «Tom» Giger, der 25 Jahre bei der St.Galler Feuerwehr Dienst geleistet hat.

Bild: Raphael Rohner

Kommandant der Milizfeuerwehrkompanie Ost tritt zurück

(rar) Die städtische Milizfeuerwehrkompanie Ost erhält einen neuen Kommandanten: Thomas Giger aus St.Georgen, der sieben Jahre lang Kommandant von 75 Angehörigen der St.Galler Milizfeuerwehr war, hat seine Dienstpflicht bei der Feuerwehr nach 25 Jahren erfüllt und tritt ab. Giger blickt auf eine bewegte Karriere zurück. In seinen 25 Jahren Feuerwehrdienst hat er einige Einsätze erlebt. Unter anderem war er beim Brand der Olma-Halle 7 dabei. Der 54-Jährige sagt dazu:

«Das hat mich sehr geprägt und davon überzeugt, dass ich in die St.Galler Feuerwehr gehöre.»

Er will sich nun vermehrt seinem zweiten Hobby dem Sport widmen.

Das Kommando der St.Galler Milizfeuerwehrkompanie Ost übernimmt der 40-jährige Stefan Bruderer aus dem Schorenquartier. Bruderer ist stellvertretender Leiter des SBB-Interventionsstandortes St.Gallen und seit 15 Jahren bei der Milizfeuerwehr. Er freut sich auf die neue Aufgabe und die Verantwortung. Bruderer übergibt seine Aufgabe als Löschzugführer an Fabian Steiger, der zum Oberleutnant befördert wurde.

Nebst der Kommandoübergabe wurden im kleinen Rahmen weitere Beförderungen bei der Milizfeuerwehr durchgeführt. So wurden Belinda Locher zum Korporal, Roman Frischknecht, Simon Fürk und Samuel Huber zum Wachtmeister von Feuerwehr & Zivilschutz St.Gallen befördert.

Donnerstag, 5. November - 12:57 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 493 Neuansteckungen und sechs Todesfälle gemeldet

(SK/mlb) Der Kanton St.Gallen meldet für die vergangenen 24 Stunden auf dem kantonalen Informationsportal 493 neue laborbestätigte Coronafälle. Das sind 96 weniger als am Vortag.

Seit dem 12. März wurden im St.Gallischen insgesamt 9'495 Coronafälleregistriert. Die Zahl der Todesfälle stieg am Mittwoch nochmals um sechs auf insgesamt 91. Für den Dienstag hatte der Kanton 589 neue Corona- und neun Todesfälle gemeldet - das bisher höchste Tagesresultat im St.Gallischen.

Am Dienstag, 3. November, waren gemäss Kantonsportal 194 Covid-19-Patientinnen und Patienten im Kanton St.Gallen hospitalisiert, davon 23 auf Intensivstationen, 17 mit und sechs ohne künstliche Beatmung. Am Mittwoch sind es gesamthaft zwar marginal weniger, 192 an der Zahl, dafür befinden sich mehr Patienten auf Intensivstationen: Es sind neu 27, davon 20 mit und sieben ohne künstliche Beatmung.

Die vom Kanton täglich gemeldeten neuen laborbestätigten Corona- und die Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 seit 19. Oktober:

Corona: Neuinfektionen und Todesfälle

Die täglich gemeldeten neuen Fälle im Kanton St.Gallen (Stand: Vortag, Mitternacht)
Wochentag gemeldete Neuinfektionen gemeldete Todesfälle
Montag, 9.11.2020 858 19
Freitag, 6.11.2020 474 7
Donnerstag, 5.11.2020 493 6
Mittwoch, 4.11.2020 589 9
Dienstag, 3.11.2020 285 3
Montag, 2.11.2020 1025 10
Freitag, 30.10.2020 531 4
Donnerstag, 29.10.2020 467 4
Mittwoch, 28.10.2020 571 5
Dienstag, 27.10.2020 303 0
Montag, 26.10.2020 810 3
Freitag, 23.10.2020 381 1
Donnerstag, 22.10.2020 286 0
Mittwoch, 21.10.2020 400 0
Dienstag, 20.10.2020 145 0
Montag, 19.10.2020 429 1
Donnerstag, 5. November - 12:33 Uhr

Appenzeller Dialekt und Hackbrett im Raum für Literatur

(pd) Am Montag, 9. November 2020, um 18.30 Uhr, ist Johannes Fuchs zu Gast bei «Montagslesen» im Raum für Literatur an der St. Leonhard-Strasse 40. Er wird Texte im Appenzeller Dialekt vortragen und sie mit Hackbrett-Musik untermalen.

Johannes Fuchs entstammt einer Hackbrett-Familie. Sein Vater Johannes Fuchs, bekannt als «chlinn Fochsli», hat in den 1950er-Jahren als erster Schreiner im Innerrhodischen Hackbretter gebaut. Fuchs Junior ist in seine Fussstapfen getreten. Er fertigt und repariert heute in Meistersrüte . Daneben tritt er als Hackbrett-Spieler bei verschiedensten Anlässen und Festivals auf - von den USA über Brasilien bis nach China.

Die Veranstaltung wird von der Stadtbibliothek St.Gallen in Zusammenarbeit mit dem Verein Pro Stadtbibliothek organisiert. Da die Platzzahl im Raum für Literatur eingeschränkt ist, wird eine Anmeldung empfohlen.

Donnerstag, 5. November - 11:30 Uhr

Bei Einbruch eine Taschenuhr erbeutet

(kapo/dwa) In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag sind Unbekannte gewaltsam in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Paradiesstrasse eingedrungen. Der Einbruch ereignete sich laut Angaben der St.Galler Kantonspolizei zwischen 0.30 und 1.30 Uhr.

Die Unbekannten betraten sämtliche Räume und stahlen eine Taschenuhr. Mit der Beute im Wert von rund 1000 Franken flüchteten sie anschliessend in unbekannte Richtung.

Mittwoch, 4. November - 18:28 Uhr

Coronakongress in St.Gallen: Skeptiker bleiben auf dem Podium unter sich

(pd/vre) Die geplante Kundgebung der Coronaskeptiker vom 24. Oktober in St.Gallen hat mangels eines für die Stadtpolizei bewilligungsfähigen Gesuchs nicht stattgefunden. Die «vielen offenen Fragen» zum Virus und vor allem zu den Schutzmassnahmen dagegen sind damit nicht vom Tisch: Sie werden in St.Gallen aber nicht auf der Strasse beantwortet, sondern an einem Coronakongress im Pfalzkeller. Aufs Tapet kommen sollen gemäss Ankündigung vom Mittwoch «wissenschaftliche, medizinische, rechtliche, ethische, wirtschaftliche, wie auch politische Fragen» zur Pandemie.

Die Ankündigung für den ersten Coronakongress in St.Gallen.

Die Ankündigung für den ersten Coronakongress in St.Gallen.

Screenshot

Auf dem öffentlichen Podium, das das Kernstück der Veranstaltung bildet, sitzen Heinz Raschein (Jurist), Rainer Schregel (Arzt), Regina Möckli (Fachärztin für Psychiatrie) und Barbara Müller (Kantonsrätin SP Thurgau). Alle Referentinnen und Referenten sind in den vergangenen Monaten durch coronaskeptische Äusserungen etwa im Internet aufgefallen. Moderiert wird das Podium von Stefan Millius (Chefredaktor «Die Ostschweiz»).

Der Kongress findet am 14. November, 14.30 bis 19 Uhr, im Pfalzkeller in St.Gallen statt. Das Programm sieht nach dem Podium Workshops zu Themen «entsprechend den Interessen der Anwesenden» vor. Für die Veranstaltung gelten die Hygieneregeln des Bundes. Die Platzzahl im Pfalzkeller ist begrenzt, die Teilnahme gratis; zur Kostendeckung wird eine Kollekte gesammelt. Anmelden zur Tagung kann man sich online beim Institut für natürliche Behandlung in St.Gallen.

Mittwoch, 4. November - 17:13 Uhr

Weihnachtslauf in St.Gallen - virtuell und per App miteinander verbunden

(pd/vre) Im Rahmen einer Projektarbeit in der dritten Sekundarklasse findet in St.Gallen am 20. Dezember, 14 Uhr, ein Weihnachtslauf statt. Ursprünglich als konventioneller Laufanlass geplant, wird er jetzt wegen des Coronavirus virtuell durchgeführt. Das heisst, Läuferinnen und Läufer laufen zwar sechs Kilometer, aber jede und jeder für sich. Miteinander verbunden sind sie über das Handy und die App «viRACE».

Die App für den virtuellen Laufanlass zeigt, wie man selber im Vergleich zu ausgewählten Konkurrenten platziert ist. Zudem gibt's per Kopfhörer Speakerdurchsagen über den Verlauf des Rennens.

Die App für den virtuellen Laufanlass zeigt, wie man selber im Vergleich zu ausgewählten Konkurrenten platziert ist. Zudem gibt's per Kopfhörer Speakerdurchsagen über den Verlauf des Rennens.

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Die Teilnahme am Lauf ist gratis und von überall in Europa möglich. Voraussetzung ist, dass man sich die App aufs Smartphone lädt, sich darin registriert, den Zugriff auf den eigenen Standort freigibt und sich zum Weihnachtslauf angemeldet hat. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer, der ab dem Startzeitpunkt eine Strecke von sechs Kilometern absolviert, erscheint in der Rangliste und erhält ein Diplom. Unter Einsenderinnen und Einsendern von Fotos oder Videos vom eigenen Lauf wird ein Finisher-Bag mit Sponsoringgeschenken verlost.

Details und Anmeldung zum virtuellen Weihnachtslauf im Internet.

Mittwoch, 4. November - 16:33 Uhr

Beim Abbiegen E-Trottinett übersehen: 27-Jähriger leicht verletzt

(stapo/vre) Am Dienstagabend ist es auf der Teufener Strasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenauto und einem E-Trottinett gekommen. Eine Person wurde dabei gemäss Mitteilung der Stadtpolizei leicht verletzt. Es entstand nur geringer Sachschaden.

Das Auto erfasste am Dienstagabend auf der Abzweigung der Treuacker- aus der Teufener Strasse ein E-Trottinett.

Das Auto erfasste am Dienstagabend auf der Abzweigung der Treuacker- aus der Teufener Strasse ein E-Trottinett.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen (3.11.2020)

Am Dienstag, kurz nach 19.30 Uhr, wollte eine 59-jährige Autolenkerin von der Teufener- in die Treuackerstrasse abbiegen. Dabei übersah sie ein E-Trottinett auf dem Trottoir. Dadurch kam es zu einer Kollision. Der 27-jährige Trottinettlenker stürzte und verletzte sich dabei eher leicht.

Mittwoch, 4. November - 16:16 Uhr

Rotlicht überfahren: Töfffahrer ohne Fahrerlaubnis missachtet Stoppsignale der Polizei

(stapo/vre) Manchmal fragt man sich bei der Lektüre von Meldungen der Stadtpolizei schon, wo gewisse Motorfahrzeuglenker ihren Kopf haben: Da hat am Dienstag, kurz nach 17.30 Uhr, ein Töfffahrer an der Lukasstrasse eine stehende Autokolonne überholt und ist danach bei Rot über die folgende Kreuzung gefahren. Das Ganze vor den Augen einer Patrouille der Stadtpolizei.

Die Polizisten versuchten danach, den 33-jährigen Töfffahrern per Handzeichen zum Anhalten zu bewegen. Was dieser ignorierte und seine Fahrt fortsetzte. Das trug ihm einen Behördenbesuch bei sich zu Hause ein. Die Polizisten stellten dann fest, dass der Mann gar nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis für seinen Töff ist. Den Führerausweis musste er daher an Ort und Stelle abgeben, zudem blüht ihm jetzt eine Anzeige.

Mittwoch, 4. November - 15:59 Uhr

Beim Frittieren ging Öl in Flammen auf: 15-Jährige und ihre Nachbarin löschen eine brennende Pfanne

(stapo/vre) Wegen einer brennenden Pfanne ist am Dienstagabend die Feuerwehr an die Zürcher Strasse im Lachen-Quartier ausgerückt. Nach dem Frittieren von Pommes Frites war das Restöl in der Pfanne in Flammen aufgegangen. Die 15-jährige Köchin alarmierte daraufhin eine Nachbarin: Die beiden Frauen löschten dann die brennende Pfanne noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr. Beim Zwischenfall wurde gemäss Mitteilung der Stadtpolizei niemand verletzt und es entstand auch nur geringer Sachschaden.

Mittwoch, 4. November - 15:49 Uhr

24 Jahre an der Spitze des Quartiervereins Riethüsli: Hannes Kundert gibt an der Hauptversammlung 2021 das Präsidium ab

(pd/vre) Was er bereits an der bisher letzten Hauptversammlung angetönt hatte, hat er jetzt an einer Vorstandssitzung des Quartiervereins Riethüsli bestätigt: Präsident Hannes Kundert tritt zurück. Gemäss Bericht in der Onlineausgabe der «Riethüsli-Zytig» soll eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger an der Hauptversammlung 2021 gewählt werden. Kundert wird den Quartierverein Riethüsli dann 24 Jahre lang präsidiert haben.

Hannes Kundert mit Bläss Nela.

Hannes Kundert mit Bläss Nela.

Bild: Erich Gmünder (1.11.2020)

Im Alter von gerade einmal 28 Jahren gründete Hannes Kundert 1994 sein eigenes Elektrounternehmen. Daneben engagierte er sich politisch und sozial. So war er von 1997 bis 2008 für die FDP Mitglied des St.Galler Stadtparlamentes, das er im letzten Amtsjahr auch präsidierte. Von 2005 bis 2017 war er Präsident des Vereins Tixi-Taxi. Seit 2008 sitzt er in der Kommission des Gewerblichen Berufs- und Weiterbildungszentrums St.Gallen (GBS). 1997 übernahm er das Präsident des Quartiervereins.

Mittwoch, 4. November - 15:37 Uhr

Zweite Wahlgänge in die St.Galler Stadtregierung: Politische Frauengruppe empfiehlt Maria Pappa und Trudy Cozzio

(pd/vre) Die Politische Frauengruppe (PFG) St.Gallen empfiehlt für den zweiten Wahlgang fürs Stadtpräsidium Maria Pappa (SP) zur Wahl. Für den zweiten Wahlgang in den Stadtrat stellt sie sich hinter Trudy Cozzio (CVP). Der Gegner bei beiden Wahlgängen vom 29. November um die Nachfolge von Thomas Scheitlin (FDP) ist Mathias Gabathuler (FDP).

Am 29. November treten (von links) Maria Pappa (SP), Mathias Gabathuler (FDP) und Trudy Cozzio (CVP) zu den zweiten Wahlgängen in die St.Galler Stadtregierung an. Die PFG empfiehlt die Frauen zur Wahl.

Am 29. November treten (von links) Maria Pappa (SP), Mathias Gabathuler (FDP) und Trudy Cozzio (CVP) zu den zweiten Wahlgängen in die St.Galler Stadtregierung an. Die PFG empfiehlt die Frauen zur Wahl.

Bilder: Fototeam St.Galler Tagblatt

Es sei« höchste Zeit für die erste Stadtpräsidentin in St.Gallen», begründet die PFG in einer Mitteilung vom Mittwoch die Empfehlung für Pappa. Diese habe in ihrer bisherigen politischen Arbeit gezeigt, dass sie sich für Anliegen einsetze, die der PFG ebenfalls am Herzen liegen. Dies sind «soziale Gerechtigkeit, Partizipation und ökologische Nachhaltigkeit». Zudem mache sich Maria Pappa für Fragen der Gleichstellung stark.

Trudy Cozzio empfiehlt die PFG für den 29. November, weil sie sich «für Chancengleichheit im Bildungssystem und für generationenübergreifende Lösungen gesellschaftlicher Probleme» einsetze.

Mittwoch, 4. November - 14:40 Uhr

Fussballerinnen des FC St.Gallen-Staad gastieren bei den YB-Frauen im Berner Wankdorf-Stadion

Am Samstag spielen die St.Gallerinnen auswärts.

Am Samstag spielen die St.Gallerinnen auswärts.

Bild: Podo Gessner

(pd/vre) Der FC St.Gallen-Staad spielt am Samstag, 16 Uhr, auswärts gegen die YB-Frauen. Zum Match im Wankdorf-Stadion in Bern ist aufgrund der Coronapandemie kein Publikum zugelassen. Dabei handelt es sich um ein Meisterschaftsspiel der 13. Runde der Women's Super League; sie wurde vom 12./13. Dezember vorverschoben, nachdem der Cup-Wettbewerb sistiert ist. Ursprünglich hätte das Achtelfinal des Cups gespielt werden sollen; dabei empfängt der FC St.Gallen-Staad den FC Basel zu Hause.

Mit den YB-Frauen wartet auf das Team von Trainer Marco Zwyssig eine harter Nuss. Die Bernerinnen liegen in der Tabelle mit 17 Zählern auf dem vierten Platz. In der bisher letzten Meisterschaftsrunde besiegten die Bernerinnen die GC-Frauen mit 2:1. Im ersten Duell der laufenden Saison erzielten die St.Gallerinnen im Espenmoos ein 1:1-Unentschieden. Mit elf Punkten liegen sie derzeit auf dem guten fünften Platz. Mit einem Sieg am Samstag könnten sie bis auf drei Zähler an die YB-Frauen heranrücken.

Mittwoch, 4. November - 13:44 Uhr

Das Bistum St.Gallen gedenkt Äbten und Mönchen des Klosters - mit gerade einmal 50 Besucherinnen und Besuchern

(pd/vre) Immer am ersten Mittwoch im November feiert das Bistum St.Gallen «Aller Äbte Jahrzeit». Dabei wird traditionellerweise der verstorbenen Äbte und Mönche des ehemaligen Klosters gedacht. Die Festpredigt heute Vormittag hielt Michael Pfiffner, Pfarrer der Seelsorgeeinheit Obersee, Dekan und Mitglied des Domkapitels. Gerade in Zeiten grosser Unsicherheit wie heute seien Mut und Gottvertrauen eine Hilfe, sagte er gemäss Mitteilung des Bistums unter anderem.

Die Kathedrale während des Gottesdienstes «Aller Äbte Jahrzeit» vom Mittwochmorgen. Besetzt mit nur 50 Besucherinnen und Besuchern wirkte sie ziemlich leer.

Die Kathedrale während des Gottesdienstes «Aller Äbte Jahrzeit» vom Mittwochmorgen. Besetzt mit nur 50 Besucherinnen und Besuchern wirkte sie ziemlich leer.

Bild: Sabine Rüthemann
(4.11.2020)

Der Gottesdienst vom Mittwochmorgen wies gegenüber früheren Jahren coronabedingt einige Anpassungen auf. So wirkte die Kathedrale mit gerade einmal 50 besetzten Plätzen sehr leer. Auch die in anderen Jahren mitfeiernden Flade-Schüler fehlten. An den Eingängen wurden reservierte Zugangs-Tickets gesichtet. Und alle waren mit Hygienemaske unterwegs. «Wir feiern in einer besonderen Situation, aber wir feiern soweit das möglich ist», sagte Bischof Markus Büchel denn auch in der Eröffnung zum Gottesdienst.

In der Liturgie zu «Aller Äbte Jahrzeit» wird jeweils auch in der Otmars- und der Gallus-Krypta gebetet. Erstere ist die Grabstätte der St.Galler Bischöfe, in Letzterer sind die drei letzten Fürstäbte des Klosters bestattet. In diesem Jahr stieg der Bischof coronabedingt nur begleitet von einer Seelsorgerin und einem Diakon in die beiden Gruften an der Ost- und Westseite der Kathedrale hinunter.

Mittwoch, 4. November - 12:35 Uhr

Widerstand gegen Präsenzunterricht an St.Galler Mittelschulen: Petition sammelt innert sieben Tagen fast 10'000 Unterschriften

(vre) Gegen den Präsenzunterricht an Gymnasien, Mittelschulen und Berufsschulen regt sich auch im Kanton St.Gallen Opposition seitens der Betroffenen. In St.Gallen hat ein Schüler am vergangenen Donnerstag angesichts der Verschärfung der Coronapandemie eine Petition an die Regierung für den Übergang vom Präsenz- zum Fernunterricht lanciert. Bis Mittwochmittag, also innert knapp sieben Tagen, wurde der Vorstoss von 9'897 Personen unterzeichnet.

Auch der Kanton St.Gallen will in Gymnasien, Mittel- und Berufsschulen wegen der Nachteile des Fernunterrichts weiter am Präsenzunterricht festhalten. Dafür gilt allerdings eine konsequente Maskenpflicht.

Auch der Kanton St.Gallen will in Gymnasien, Mittel- und Berufsschulen wegen der Nachteile des Fernunterrichts weiter am Präsenzunterricht festhalten. Dafür gilt allerdings eine konsequente Maskenpflicht.

Symbolbild: Britta Gut
(Zofingen, 10.8.2020)

Begründet wird der Wunsch nach Fernunterricht, dass so das Risiko einer Ansteckung durch das Coronavirus an Schulen und im ÖV reduziert werden könne. Zudem sei es so möglich, dass Schülerinnen und Schüler, die sich in Quarantäne befänden, dem Unterricht folgen könnten. Schülerinnen und Schüler gebe der Fernunterricht weiter die Möglichkeit, wie schon in der ersten Coronawelle Reife zu beweisen und zu zeigen, dass auch jetzt risikofrei gelernt werden könne, heisst es in der Petition.

Der Vorstoss macht auch einen Vorschlag, wie der Fernunterricht gestaltet werden könnte, nämlich als 1:1-Unterricht. Dabei wird direkt aus dem Schulzimmer über die Computerprogramme Teams oder Zoom ins Internet übertragen. Die Schülerinnen und Schüler folgen weiterhin dem Stundenplan, jedoch finden die Lektionen in Form von Videokonferenzen statt.

In der Schülerschaft der beiden Kantis in der Stadt St.Gallen ist die Idee des Fernunterrichts durchaus ein Thema. So haben sich am Mittwoch in einem Beitrag der Sendung «Schweiz aktuell» von Fernsehen SRF etliche Schülerinnen und Schüler der Kanti am Brühl positiv dazu geäussert. Und an der Kantonsschule am Burggraben wurde in der Nacht auf Dienstag der Slogan «Close the school! Save lives!» an die Fassade neben dem Osteingang gesprayt (STADT-TICKER, 3.11.2020, 14:37).

Slogan gegen den Präsenz- und für den Fernunterricht beim Osteingang der Kantonsschule am Burggraben.

Slogan gegen den Präsenz- und für den Fernunterricht beim Osteingang der Kantonsschule am Burggraben.

Bild: Kantilive.ch
(3.11.2020)

An den Schweizer Universitäten und Hochschulen gilt seit Montag wieder Fernunterricht. Das hat der Bundesrat beschlossen. Anders sieht es bei den Schulen der sogenannten Sekundarstufe 2 aus, also den Gymnasien, Mittel- und Berufsschulen. Dort bleibt der Präsenzunterricht gekoppelt an eine konsequente Maskenpflicht weiterhin erlaubt. Davon macht auch der Kanton St.Gallen Gebrauch. Und gemäss Aussagen an der Pressekonferenz der Regierung vom Dienstag will er daran bis auf weiteres festhalten.

Mittwoch, 4. November - 10:35 Uhr

Es bleibt dabei: Keine «Maskenzone» in der St.Galler Innenstadt, Stadtrat ruft zum Tragen der Schutzmaske im Freien auf

(sk/vre) Es bleibt dabei: Die Stadt St.Gallen definiert keine Zonen und Orte, an denen Hygienemasken im Freien obligatorisch sind. Das hat der St.Galler Stadtrat entschieden und am Mittwoch kommuniziert. Mit dem Vollzug der verschärften Anti-Corona-Regeln ist die Stadtpolizei beauftragt worden. Dazu gehört gemäss Mitteilung die Kontrolle der Maskentragpflicht im öffentlichen Raum.

Die Kantonsregierung hat die Gemeinden mit dem Vollzug der Anti-Corona-Massnahmen beauftragt. Dazu gehört die Definition des Geltungsbereiches der vom Bundesrat angeordneten Maskentragpflicht im öffentlichen Raum. Der St.Galler Stadtrat verzichtet darauf, Zonen und Orte mit Maskentragpflicht im Freien zu definieren: Die Dichte der Passantenströme könne je nach Zeit und Ort stark schwanken, wird in einer Mitteilung begründet.

Der St.Galler Stadtrat ruft dazu auf, die Hygienemaske im Freien konsequent zu tragen. Spätestens, wenn der Abstand von 1,5 Metern nicht mehr einhaltbar ist, ist dies überall in der Stadt obligatorisch.

Der St.Galler Stadtrat ruft dazu auf, die Hygienemaske im Freien konsequent zu tragen. Spätestens, wenn der Abstand von 1,5 Metern nicht mehr einhaltbar ist, ist dies überall in der Stadt obligatorisch.

Bild: Ralph Ribi
(31.10.2020)

Die Stadtregierung «ruft generell zum Maskentragen in der Öffentlichkeit auf, sei es im Quartier oder in der Innenstadt». Erst recht gelte das, wenn sich Passantinnen und Passanten in Menschenansammlungen bewegten und der Abstand von anderthalb Metern nicht eingehalten werden könne. Der Stadtrat appelliert an die Eigenverantwortung: Mit dem Tragen der Maske auch im Freien schütze man sich selber und andere Personen.

Solange die Zahl der Ansteckungen mit dem Coronavirus konstant steigt, ist für den Stadtrat eine Lockerung der Gegenmassnahmen nicht denkbar. Er dankt in seiner Mitteilung «der Bevölkerung für ihre Solidarität und die disziplinierte Einhaltung der Maskentragpflicht sowie der Hygiene- und Abstandsregeln». Gleichzeitig erinnert er daran, dass in Wartebereichen des öffentlichen Verkehrs eine Maskentragpflicht gilt: Hier lasse die Disziplin der Bevölkerung zuweilen zu wünschen übrig.

Mittwoch, 4. November - 10:15 Uhr

Immer wieder zurückgestellt und vertröstet: Quartierverein Riethüsli empfiehlt ein Ja zum Schulneubau

(pd/vre) Der Quartierverein wirbt in einer Mitteilung für ein Ja zur städtischen Abstimmung vom 29. November für den Neubau des Schulhauses Riethüsli. Diese fürs Quartier und seine Jugend zentrale Infrastruktur sei «deutlich in die Jahre» gekommen. Der geplante «attraktive Neubau» bringe dem Riethüsli zudem als letztem Quartier der Stadt «eine bedarfsgerechte Tagesbetreuung».

Das alte Schulhaus Riethüsli soll durch einen Neubau ersetzt werden. Das städtische Stimmvolk entscheidet Ende November über das Projekt.

Das alte Schulhaus Riethüsli soll durch einen Neubau ersetzt werden. Das städtische Stimmvolk entscheidet Ende November über das Projekt.

Bild: Ralph Ribi
(7.3.2020)

Die Erneuerung des Schulhauses Riethüsli hat gemäss Mitteilung eine lange Geschichte. Seit vielen Jahren ist Geld für eine Sanierung in der Investitionsplanung der Stadt enthalten. Die Erneuerung der Schulhäuser im Feldli, in St.Leonhard und im Zil wurden aber priorisiert. Dadurch wurde die Sanierung im Riethüsli immer wieder zurückgestellt. 2013 dann vertagte die Stadt die Sanierung aus Geldmangel nochmals um fünf Jahre.

Der Quartierverein Riethüsli steht hinter dem jetzt vorliegenden Projekt für einen Schulhaus-Neubau. Dank unterteilbarer Turnhalle mit Zuschauergalerie, Kopfbau mit Aula und barrierefreier Anbindung an die Teufener Strasse per Lift sowie zusätzlichen Freiflächen biete das Projekt auch Mehrwert fürs Quartier. Über den fürs Projekt erforderlichen Kredit von 47,8 Millionen Franken entscheiden die Stimmberechtigten der Stadt St.Gallen am 29. November.

Zum städtischen Abstimmungsbüchlein für den 29. November im Internet.

Mittwoch, 4. November - 9:25 Uhr

Nach Arbeitsunfall ins Spital geflogen: Lauge ins Gesicht gespritzt

(kapo/vre) Nach einem Arbeitsunfall in einem Betrieb in Engi bei Bernhardzell ist ein 54-jähriger Arbeiter am Dienstagmittag von der Rega ins Spital geflogen worden. Dem Mann war kurz nach elf Uhr beim Reinigen eines Behälters eine darin enthaltene Laugenmischung ins Gesicht gespritzt. Dadurch wurde er gemäss Mitteilung der Kantonspolizei unbestimmt verletzt.

Mittwoch, 4. November - 9:07 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: Wieder 589 Neuansteckungen und neun Todesfälle gemeldet

(SK/vre) Im Kanton St.Gallen ist die Zahl der gemeldeten Neuansteckungen mit dem Coronavirus am Dienstag wieder auf die Höhe der Vorwoche geschnellt: Für die vergangenen 24 Stunden meldet der Kanton im Internet 589 neue laborbestätigte Fälle. Das ist das bisher höchste gemeldete Tagesresultat.

Seit dem 12. März wurden im St.Gallischen insgesamt 9'002 Coronafälle registriert. Die Zahl der Todesfälle stieg am Dienstag nochmals um neun auf insgesamt 85. Für den Montag hatte der Kanton 285 neue Corona- und drei Todesfälle gemeldet.

Derzeit sind im Kanton St.Gallen 194 Covid-19-Patientinnen und Patienten hospitalisiert; das sind zehn mehr als am Dienstag. 23 dieser Kranken liegen auf Intensivstationen, 17 mit und sechs ohne künstliche Beatmung.

Die vom Kanton täglich gemeldeten neuen laborbestätigten Corona- und die Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 seit 19. Oktober:

Corona: Neuinfektionen und Todesfälle

Die täglich gemeldeten neuen Fälle im Kanton St.Gallen (Stand: Vortag, Mitternacht)
Wochentag gemeldete Neuinfektionen gemeldete Todesfälle
Montag, 9.11.2020 858 19
Freitag, 6.11.2020 474 7
Donnerstag, 5.11.2020 493 6
Mittwoch, 4.11.2020 589 9
Dienstag, 3.11.2020 285 3
Montag, 2.11.2020 1025 10
Freitag, 30.10.2020 531 4
Donnerstag, 29.10.2020 467 4
Mittwoch, 28.10.2020 571 5
Dienstag, 27.10.2020 303 0
Montag, 26.10.2020 810 3
Freitag, 23.10.2020 381 1
Donnerstag, 22.10.2020 286 0
Mittwoch, 21.10.2020 400 0
Dienstag, 20.10.2020 145 0
Montag, 19.10.2020 429 1
Dienstag, 3. November - 17:55 Uhr

Wegen der Coronapandemie: Nachtbusse werden ab dem Wochenende wieder eingestellt

(pd/vre) Wie schon im ersten Lockdown im Frühling werden ab kommendem Wochenende die Nachtnetze des öffentlichen Verkehrs stillgelegt, die am Wochenende in den frühen Morgenstunden betrieben werden. Kurse, die im regulären Fahrplan bis spät in die Nacht hinein verkehren, sind davon nicht betroffen. Dies unter anderem, weil sie oft von Berufstätigen etwa in Pflegeberufen nach einer späten Schicht benutzt werden. Die Verbindungen sind alle im Online-Fahrplan aufgeführt.

In der Schweiz stellen gemäss Mitteilung des Tarifverbunds Ostwind die Transportunternehmen des öffentlichen Verkehrs ab dem 6. November die Nachtnetze ein. Es handelt sich um die öV-Angebote, die in Städten oder Agglomerationen in den Nächten von Freitag auf Samstag sowie von Samstag auf Sonntag zusätzlich zum ordentlichen Tagesangebot betrieben werden. Die Einstellung ist eine Massnahme gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Sie erfolgt in Abstimmung mit Bund und Kantonen, dem Bundesamt für Verkehr sowie den SBB und Postauto AG.

Die Nachtbusse von VBSG, Regiobus, Postauto und AB in der Region St.Gallen: Vor allem bei jungen Nachtschwärmern sind sie sehr beliebt.

Die Nachtbusse von VBSG, Regiobus, Postauto und AB in der Region St.Gallen: Vor allem bei jungen Nachtschwärmern sind sie sehr beliebt.

Bild: Donato Caspari
(31.12.2010)

Der Entscheid stützt sich auf die verschärften Anti-Corona-Regeln des Bundes, insbesondere der Sperrstunde fürs Nachtleben ab 23 Uhr. Dadurch fehle die Nachfrage nach dem zusätzlichen Nachtangebot, schreibt der Tarifverbund Ostschweiz. Einige Nachtnetze haben ihren Betrieb bereits eingestellt. Andere wurden seit der ersten Coronawelle etwa in und um Zürich nicht wieder in Betrieb genommen.

Die Einstellung des Nachtangebots erfolgt vorerst unbefristet. Die ÖV-Anschlüsse nach Ankunft der letzten Züge im Fahrplan sind gemäss Mitteilung nicht tangiert und sichergestellt. Bei den Verkehrsbetrieben St.Gallen betrifft die Einstellung des Nachtbetriebs die Linien N91 (nach Horn Bahnhof) und N92 (nach Abtwil und St.Josefen). Ebenfalls betroffen sind Nachtangebote von Regiobus und Postauto AG sowie der Appenzeller Bahnen. Details finden sich in den Online-Fahrplänen.

Dienstag, 3. November - 17:30 Uhr

Ein Herbstbaum wie aus dem Bilderbuch

Leserbild. Hans Adelmann fotografierte den prächtigen Herbstbaum im Grüntal bei Wittenbach.

Leserbild. Hans Adelmann fotografierte den prächtigen Herbstbaum im Grüntal bei Wittenbach.

Dienstag, 3. November - 16:45 Uhr

Auch im Coronajahr soll die Weihnachtsbeleuchtung St.Gallen in eine Sternenstadt verwandeln

(rar/vre) In St.Gallen wird seit Dienstag an mehreren Standorten in der Innenstadt die Weihnachtsbeleuchtung aufgehängt. «Aller Stern» wird an vorinstallierten Stahlseilen über den Gassen und Plätzen angebracht. Mehrere Elektrounternehmen der Stadt und die Stadtwerke arbeiten zusammen um die rund 700 Leuchtsterne termingerecht aufzuhängen. Soweit ist es allerdings noch nicht: Jetzt werden zuerst einmal die übers Jahr in Einzelteilen eingelagerten und in ihren Transportkisten wieder auf die Gassen verteilten Sterne zusammengesetzt und dann aufgehängt.

Die Weihnachtsbeleuchtung Aller Stern wird in grossen Transportkisten geliefert.
12 Bilder
Zuerst müssen die...
...in Einzelteilen eingelagerten Sterne...
...wieder zusammengesetzt und...
...für die Montage bereitgemacht werden.
Sterne bereit zur Montage neben der Post Brühltor.
Hoch über der Gasse werden die Weihnachtssterne per Hebebühne montiert.
Die Sterne an den Himmel über St.Galler Gassen und Plätze zu hängen,...
...ist Präzisionsarbeit für die «Piloten» der Hebebühnen.
Die Sterne hängen hoch über der Kugelgasse.
Und so soll die St.Galler Weihnachtsbeleuchtung «Aller Stern» ab dem 26. November wieder Adventsstimmung verbreiten.
Allerdings entfällt im Coronajahr die Sternenvernissage, die sonst beim ersten Anzünden der Weihnachtsbeleuchtung jeweils Hunderte Schaulustige zum Vadian-Denkmal zog.

Die Weihnachtsbeleuchtung Aller Stern wird in grossen Transportkisten geliefert.

Bild: Raphael Rohner (3.11.2020)

Die Arbeiten an der Weihnachtsbeleuchtung sollen nach Angaben der St.Galler Stadtwerke bis 20. November abgeschlossen sein. Nach letzten Tests in der Woche darauf wird die Weihnachtsbeleuchtung wie üblich am Abendverkauf vor dem ersten Advent, also am 26. November, erstmals eingeschaltet. Auf die dabei übliche Sternenvernissage wird in diesem Jahr verzichtet. Da der Anlass jeweils Hunderte Schaulustige vors Vadian-Denkmal lockte, kann er im Coronajahr nicht durchgeführt werden.

Dienstag, 3. November - 16:16 Uhr

St.Galler Literaturhaus hält trotz schärferer Coronaregeln an Lesung fest: Anna Ospelt Gast bei Wyborada

Die Autorin Anna Ospelt.

Die Autorin Anna Ospelt.

Bild: Ayse Yavas

(pd/vre) Am Mittwoch, 20 Uhr, ist die Liechtensteiner Autorin Anna Ospelt Gast des Literaturhauses Wyborada. Sie liest im Musiksaal des Kirchhoferhauses an der Museumsstrasse 27 aus ihrem literarischen Debüt «Wurzelstudien». Dabei handelt es sich gemäss einer Besprechung in der Internetzeitung «Republik» um eines der eigenwilligsten Bücher der letzten Zeit.

Türöffnung für den Anlass ist um 19, Start um 20 Uhr. Die Teilnahme kostet zwanzig, für Wyborada-Mitglieder und Studierende zehn Franken, mit der Kulturlegi ist sie gratis. Die Platzzahl ist begrenzt. Anmelden zur Lesung muss man sich mit Angabe der Kontaktdaten bis Mittwoch, 15 Uhr, per Mail bei info@wyborada.ch. An der Veranstaltung gilt Maskenpflicht.

Dienstag, 3. November - 15:49 Uhr

Vögel beobachten am Bildweier: Hier rasten auch viele Wasservögel auf ihrer Reise in den warmen Süden

(pd/vre) Der Bildweier in Winkeln ist Lebensräume auch für viele Vögel. Unter anderem kann man hier im Sommer den Eisvogel beim Fischen beobachten. Im Frühling und Herbst ist der Weiher und das darum herum liegende Naturschutzgebiet ein wichtiger Rastplatz für Wasservögeln auf ihrem Zug zwischen Norden und Süden.

Ein Mäusebussard am Bildweiher. Neben rastenden Wasservögeln sind am Weiher regelmässig viele einheimische Vogelarten zu beobachten.

Ein Mäusebussard am Bildweiher. Neben rastenden Wasservögeln sind am Weiher regelmässig viele einheimische Vogelarten zu beobachten.

Bild: Franz Blöchlinger

Nächsten Sonntag lädt Birdlife St.Gallen-Bodensee bereits zum dritten Mal in diesem Jahr dazu ein, auf einem Rundgang um den Weiher Vögel zu bobachten. Treffpunkt dafür ist um 8 Uhr beim Hüttli an der Bushaltestelle Möwenstrasse (VBSG-Linie 1, Richtung Oberwinkeln). Am Weiher ist es gut möglich, Abstand zu halten. Wer sich mit Maske sicherer fühlt, kann gemäss Mitteilung zum Anlass gerne eine solche tragen.

Dienstag, 3. November - 15:39 Uhr

Das Dschungelbuch hat Premiere im Theaterprovisorium: Mowgli, Baloo und Bagheera auf dem Unteren Brühl

(pd/vre) Das Theater St.Gallen macht seine Ankündigung wahr: Es hält seinen Betrieb im Provisorium auf dem Unteren Brühl aufrecht. Auch wenn pro Vorstellung aufgrund der Anti-Corona-Regeln nur 50 Personen zugelassen sind. Am Samstag, 14. November, 14 Uhr, steht eine weitere Premiere auf dem Programm: Gezeigt wird das Familienstück «Das Dschungelbuch».

Eine der bekanntesten und beliebtesten Dschungelbuch-Verfilmungen ist jene von Walt Disney aus dem Jahr 1967. Im Bild Baloo, Mowgli und Bagheera.

Eine der bekanntesten und beliebtesten Dschungelbuch-Verfilmungen ist jene von Walt Disney aus dem Jahr 1967. Im Bild Baloo, Mowgli und Bagheera.

Bild: PD

Diese Geschichte von Rudyard Kipling ist seit über 100 Jahren eines der berühmtesten Kinder- und Jugendbücher der Welt. Es wurde vielfach als Theaterstück bearbeitet, verfilmt und als Hörspiel aufgeführt. Das Theater St.Gallen zeigt die Geschichte von Mowgli, dem Bären Baloo und dem Panther Bagheera in einer Bühnenversion von Rüdiger Pape; Regie führt Philippe Besson.

Jeanne Le Moign: In St.Gallen spielt die Schauspielstudentin den Mowgli.

Jeanne Le Moign: In St.Gallen spielt die Schauspielstudentin den Mowgli.

Bild: Theater St.Gallen

Den Mowgli spielt in der St.Galler Aufführung die Schauspielstudentin Jeanne Le Moign, die in der ersten Hälfte dieser Saison am hiesigen Theater arbeitet. Die Mitglieder des St.Galler Schauspielensembles schlüpfen lustvoll in die Rollen der verschiedenen Tiere, von Diana Dengler als Geier Chil über Bruno Riedl als Tiger Shere Khan bis zu Marcus Schäfer als Schlange Kaa.

Bis Anfang 2021 plant das Theater St.Gallen neun Aufführungen des Familienstücks Das Dschungelbuch. Premiere ist am 14. November, 14 Uhr. Weitere Vorstellungen finden statt am 25.11., 14 Uhr, am 6., 21., 24., 26. und 27. Dezember, je 14 Uhr, sowie am 1. und 6. Januar, je 14 Uhr. Der Vorverkauf ist angelaufen. Dank der Coronakrise gilt allerdings: Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Wer sicher sein will, dass eine Vorstellung auch stattfinden kann, hält sich im Internet auf dem Laufenden.

Details zum Stück und Tickets im Internet.

Dienstag, 3. November - 14:37 Uhr

Sprayer mischen in Diskussion um Kanti-Unterricht mit: Präsenzunterricht mit Maske oder doch lieber Fernunterricht?

(pd/vre) «Close the school! Save lives!» Diesen Slogan haben Unbekannte in der Nacht auf Dienstag neben den Osteingang der Kantonsschule am Burggraben gesprayt. Sie nehmen damit Bezug und auch ganz klar Stellung zur nicht nur in St.Gallen laufenden Debatte über Sinn und Unsinn von Fernunterricht auf höheren Schulstufen.

Schule offen halten oder mit Rücksicht aufs Coronavirus zum Fernunterricht übergehen? Sprayer haben dazu in der Nacht auf Dienstag an der Fassade der Kantonsschule am Burggraben klar Stellung bezogen.

Schule offen halten oder mit Rücksicht aufs Coronavirus zum Fernunterricht übergehen? Sprayer haben dazu in der Nacht auf Dienstag an der Fassade der Kantonsschule am Burggraben klar Stellung bezogen.

Bild: kantilive.ch

Das Onlineportal «Kanti live» vermutet, dass es kein Zufall ist, dass der Slogan am Dienstagmorgen an der Kanti-Fassade prangte: Am Montag hat die Schulleitung nämlich ihren Willen kund getan, dass sie gemäss Strategie des Kantons alles daran setzen will, die Kantonsschule am Burggraben trotz Coronakrise offen zu halten.

An der Kanti am Burggraben gilt aktuell das Schutzkonzept für die kantonalen Mittelschulen. Es sieht etwa vor, dass konsequent und korrekt Hygienemasken getragen werden. Das gilt im Schulhaus, aber auch im Unterricht. In den Schulzimmern setzen gemäss Internetauftritt der Kantonsschule am Burggraben die Lehrkräfte das Obligatorium durch. Im Freien gilt die Maskentragpflicht, sobald - etwa beim Zusammenstehen in der Pause - die Distanzregeln nicht mehr eingehalten werden können.

Das Newsportal «Kanti live» ist ein Projekt von Schülerinnen und Schülern der Kantonsschule am Burggraben. Es berichtet über Neuigkeiten aus dieser und um diese Mittelschule. Damit will es den internen Austausch fördern, aber auch die Verwurzelung der Schule in Stadt und Region verstärken.

Dienstag, 3. November - 11:25 Uhr

Letztes Ostschweizer Wasserschloss ausgezeichnet: Thurgauer Tourismuspreis geht an Schloss Hagenwil

(pd/vre) Der diesjährige Thurgauer Tourismuspreis geht ans Wasserschloss Hagenwil. Mit der Auszeichung würdige die Jury die unternehmerische Leistung, die hinter der konsequenten Weiterentwicklung des einzigen, noch erhaltenen Wasserschlosses der Ostschweiz stehe, heisst es in einer Mitteilung. Der Gastronomiebetrieb im historischen Schloss gilt heute auch bei St.Gallerinnen und St.Gallern als beliebter Ausflugsort. Der Thurgauer Tourismuspreis ist mit 10'000 Franken dotiert.

Das Wasserschloss Hagenwil.

Das Wasserschloss Hagenwil.

Bild: PD

Das Wasserschloss Hagenwil bei Amriswil wurde in den vergangenen Jahren mit erheblichem Aufwand renoviert. Auch das Verpflegungs- und Beherbergungsangebot wurde modernisiert. Das Schloss will trotzdem kein mondäner Ort sein: Hagenwil sei ein Schloss fürs Volk, heisst es in der Mitteilung. Hier finden viele Versammlungen, Tagungen, kulturelle Anlässe, Veranstaltungen, Hochzeiten und andere Feste statt. Auch Wanderer oder Velofahrer, die etwas trinken wollen, sind willkommen.

Die ältesten Teile des Wasserschlosses Hagenwil sind über 800 Jahre alt. Erstmals wird es 1264 in Zusammenhang mit einem Ritter Rudolf von Hagenwil erwähnt. Während der folgenden Jahrhunderte besassen verschiedene Familien das Schloss als Lehen. In dieser Zeit wurde es auch mehrmals geplündert und verwüstet. 1684 übernahm das Kloster St.Gallen das Schloss. Vier Jahre nach Auflösung des Klosters 1802 erwarb es der damalige Verwalter Benedikt Angehrn. Es ist jetzt in siebter Generation immer noch im Eigentum der Familie Angehrn.

Dienstag, 3. November - 11:11 Uhr
Diese Woche ist die Mühleggbahn nicht mit Passagieren, sondern nur für die Halbjahreskontrolle unterwegs.

Diese Woche ist die Mühleggbahn nicht mit Passagieren, sondern nur für die Halbjahreskontrolle unterwegs.

Bild: Raphael Rohner

Wegen der Halbjahreskontrolle: Mühleggbähnli fährt bis Freitag nicht

(sab/vre) Das Mühleggbähnli ist diese Woche ausser Betrieb. Von Montag bis Freitag wird die Halbjahreskontrolle am beliebten Schräglift zwischen der südlichen St.Galler Altstadt und St.Georgen durchgeführt. Wer im öV zwischen «Dörfli» und Stadtzentrum pendeln will, muss dafür bis Ende Woche den Bus benutzen. Sportliche können den Weg durch die Mülenenschlucht aber auch zu Fuss in Angriff nehmen - was abwärts dank der momentanen Herbststimmung mit sehr milden Temperaturen lauschig, aufwärts aber ziemlich schweisstreibend ist.

Dienstag, 3. November - 10:59 Uhr

Hindernislauf für Fortgeschrittene: St.Galler Spartacus Run abgesagt

(vre) Der Spartacus Run ist ein anspruchsvoller Hindernislauf, der erstmals im September 2016 in Sursee durchgeführt wurde. Seither gibt es Ableger des Anlasses an verschiedenen Orten der Schweiz - 2018 und 2019 auch in St.Gallen. Und hier sollte der Spartacus Run in diesem Jahr zum dritten Mal an den Start gehen: Am 8. November im Westen der Stadt. Jetzt musste der Anlass wegen der Coronapandemie aber abgesagt.

Homepage des Spartacus Run mit der Absage für St.Gallen.

Homepage des Spartacus Run mit der Absage für St.Gallen.

Screenshoot

Die Strecke des Spartacus Run führt jeweils über eine Runde von sechs bis zehn Kilometer. Pro Runde umfasst sie mindestens ein Dutzend Hindernisse. Die Läuferinnen und Läufer sind Konkurrenten, aber auch Partnerinnen und Partner, wenn sie gemeinsam darum kämpfen, die Hindernisse zu überwinden. In den Einzelkategorien Frauen und Männer sind mindestens sechs Kilometer zu absolvieren. Im Teamwettbewerb in Form einer Stafette läuft jedes der drei Teammitglieder eine Runde.

Dienstag, 3. November - 10:37 Uhr

Auffahrunfall im Rosenbergtunnel: Zwei Personen leicht verletzt

(kapo/vre) Am Montag ist es im Rosenbergtunnel der Stadtautobahn in Fahrtrichtung Gossau zu einem Auffahrunfall mit zwei Lastwagen gekommen. Dabei wurde gemäss Mitteilung der Kantonspolizei ein Chaufferu und seine Beifahrerin leicht verletzt. Durch den Zwischenfall kam es vor dem Mittag zu Stau auf der Autobahn (STADT-TICKER, 2.11.2020, 11:05).

In der Fahrerkabine dieses Lastwagens wurden am Montag der 47-jährige Lenker und eine 15-jährige Beifahrerin bei einem Auffahrunfall eingeklemmt.

In der Fahrerkabine dieses Lastwagens wurden am Montag der 47-jährige Lenker und eine 15-jährige Beifahrerin bei einem Auffahrunfall eingeklemmt.

Bild: Kantonspolizei St.Gallen (1.11.2020)

Ein 47-jähriger Mann war am Montag, nach 10 Uhr, mit seinem Lastwagen im Rosenbergtunnel unterwegs. Plötzlich musste vor ihm ein anderer Lastwagen verkehrsbedingt abbremsen. Trotz Vollbremsung des 47-Jährigen kam es zur Auffahrkollision zwischen den beiden Fahrzeugen. Durch die Kollision wurde der 47-Jährige sowie seine 15-jährige Beifahrerin in der Fahrerkabine eingeklemmt. Die Feuerwehr befreite sie. Anschliessend brachte sie die Ambulanz mit leichten Verletzungen ins Spital. Der Sachschaden beträgt rund 35'000 Franken.

Dienstag, 3. November - 10:01 Uhr

Corona am Theater St.Gallen: Tanzvorstellung vom Mittwoch fällt aus

(miz) Auf der Homepage des Theaters St.Gallen steht es unübersehbar: Die Tanzvorstellungen «Zendijwa» vom 31. Oktober und vom 4. November fallen wegen eines Covid-19-Falls im Tanzensemble aus. Auf Nachfrage bestätigt das Theater St.Gallen dies. Welche Auswirkungen das auf das Haus oder die übrigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat, gibt das Theater nicht bekannt.

Szenenbild aus dem Tanzstück «Zendijwa».

Szenenbild aus dem Tanzstück «Zendijwa».

Gregory Batardon

«Ja, wie auf der Webseite gemeldet, ist ein Mitglied der Tanzkompanie positiv auf Corona getestet worden», schreibt der Medienverantwortliche des Theaters, Beda Hanimann. Deshalb habe man gemäss den Richtlinien des BAG Massnahmen getroffen. Die Vorstellung vom vergangenen Samstag musste abgesagt werden, ebenso wird jene von übermorgen Mittwoch nicht stattfinden. Das seien die Auswirkungen, die für die Öffentlichkeit von Relevanz seien, heisst es in der Stellungnahme.

Dienstag, 3. November - 8:49 Uhr

St.Galler Coronasituation: Kanton meldet 285 neue Ansteckungen und drei Todesfälle innert 24 Stunden

(SK/dar) Im Kanton St.Gallen bleibt die Zahl der Neuansteckungen mit dem Coronavirus zwar hoch, am Montag aber doch leicht zurückgegangen. Für die vergangenen 24 Stunden meldet der Kanton im Internet 285 neue laborbestätigte Fälle. Seit dem 12. März wurden damit im St.Gallischen insgesamt 8'413 Coronafälle registriert. Die Zahl der Todesfälle stieg um drei auf insgesamt 76.

Die Zahl der hospitalisierten Covid-19-Patientinnen und -Patienten hat am Montag nochmals einen Sprung nach oben gemacht: Stand Montag, Mitternacht, sind 184 von ihnen hospitalisiert. 24 von ihnen liegen auf einer Intensivstation, vier ohne und 20 mit künstlicher Beatmung. Bis Sonntag, Mitternacht, waren es erst 152 Hospitalisierungen.

Am Dienstagmittag tritt die St.Galler Kantonsregierung zusammen mit Fachleuten vor die Medien. «Tagblatt online» bietet im Internet unter www.tagblatt.ch ab 13.50 Uhr einen Liveticker zur Pressekonferenz im Regierungsgebäude an.

Dienstag, 3 November - 8:48 Uhr

Ohne Höhenangst

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte bei Abtwil im Wald eine Schnecke, die unbedingt von einem Pilz zurück auf den Boden will.

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte bei Abtwil im Wald eine Schnecke, die unbedingt von einem Pilz zurück auf den Boden will.

Montag, 2. November - 16:36 Uhr

Die Coronasituation im Kanton St.Gallen: 152 Covid-19-Patienten im Spital, drei Wahlkreise mit über 1000 Fällen

(SK/vre) Der Kanton St.Gallen hat am Montagmorgen für die Zeit von Freitag bis Sonntagabend 1'025 neue laborbestätigte Coronafälle gemeldet. Zudem gab's nochmals zehn Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Auch die Zahl der Covid-19-Patientinnen und -Patienten ist weiter gestiegen: Am Sonntag, Mitternacht, waren 152 von ihnen hospitalisiert. Davon lagen 20 auf einer Intensivstation - vier ohne und 16 mit künstlicher Beatmung.

Die Coronafälle der letzten 14 Tage in den acht St.Galler Wahlkreisen hochgerechnet auf 100'000 Einwohner. Stand: 1. November, Mitternacht.

Die Coronafälle der letzten 14 Tage in den acht St.Galler Wahlkreisen hochgerechnet auf 100'000 Einwohner. Stand: 1. November, Mitternacht.

Bild: Fachstelle für Statistik Kanton SG

Der Trend bei der Gesamtzahl der laborbestätigten Coronafälle zeigt weiter nach oben. Beim Vergleichswert der Coronafälle der letzten 14 Tage hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner liegen bereits drei St.Galler Wahlkreise über 1000 - nämlich das Toggenburg, das Rheintal und Wil. Dicht dahinter folgen St.Gallen (über 954 Fälle) und Rorschach (knapp 920 Fälle). Das Sarganserland kommt auf über 853, der Wahlkreis See-Gaster auf über 851 und der Wahlkreis Werdenberg auf knapp 689 Fälle.

Die Entwicklung in den acht St.Galler Wahlkreisen in absoluten Zahlen:

Coronastatistik Kanton SG

Zahl der laborbestätigten Coronafälle. Stand: 1.11.2020, 24.00
Ort Fälle insgesamt Fälle letzte 7 Tage Fälle letzte 14 Tage
Kanton St.Gallen 8128 (6572) 2797 (2185) 4866 (3822)
Wahlkreise
St.Gallen-Gossau 2040 (1681) 671 (527) 1171 (924)
Rorschach 662 (529) 243 (189) 400 (306)
Rheintal 1210 (973) 464 (358) 771 (621)
Werdenberg 446 (380) 145 (140) 273 (228)
Sarganserland 572 (464) 197 (151) 350 (278)
See-Gaster 995 (799) 357 (255) 576 (436)
Toggenburg 869 (713) 247 (227) 510 (434)
Wil 1252 (966) 449 (325) 779 (571)
Montag, 2. November - 16:16 Uhr

Herbstfarben mitten in der Stadt

Momentaufnahme. Ungewöhnlich farbig präsentiert sich derzeit die St.Galler Poststrasse. Hier fehlte am Sonntagabend nur noch etwas Sonne für einen goldenen Herbst.

Momentaufnahme. Ungewöhnlich farbig präsentiert sich derzeit die St.Galler Poststrasse. Hier fehlte am Sonntagabend nur noch etwas Sonne für einen goldenen Herbst.

Bild: Reto Voneschen
(1.11.2020)
Montag, 2. November - 15:50 Uhr

Vater und Sohn gründen die eigene Immobiliengesellschaft

(pd/vre) Vater Peter und Sohn Marc Leuzinger haben dieser Tag mit der Immo-Leu AG ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen. Die Büros des neu gegründeten Familienunternehmens befinden sich an der Langgasse 16 in St.Gallen. Es bietet gemäss Mitteilung Dienstleistungen in allen Immobilien-, Treuhand- und Steuerfragen an.

Marc (links) und Peter Leuzinger, Gründer, Inhaber und Geschäftsleiter der neuen Immo-Leu AG in St.Gallen.

Marc (links) und Peter Leuzinger, Gründer, Inhaber und Geschäftsleiter der neuen Immo-Leu AG in St.Gallen.

Bild: PD

Geführt wird das Unternehmen ebenfalls von Peter und Marc Leuzinger. Für Vater Peter ist es nach über 30 Jahren im Treuhand- und Immobiliengeschäft die Möglichkeit etwas Neues und wieder etwas Eigenes zu beginnen. Für Sohn Marc ist das eigene Unternehmen die Chance, den nächsten Karriereschritt in die Selbständigkeit zu gehen. Als regional verankertes Familienunternehmen wollen sich die Leuzingers auf den Ostschweizer Immobilienmarkt konzentrieren.

Infos zur Immo-Leu AG finden sich im Internet.

Montag, 2. November - 15:37 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: Regierungsrat nimmt am Dienstag an einer Medienorientierung Stellung

(SK/vre) Erneut dominiert das Coronavirus nicht nur die Schlagzeilen, sondern auch die öffentliche Diskussion. Das gilt auch für den Kanton St.Gallen, wo es unter anderem Kritik am angeblich zu zögerlichen Vorgehen des Kantons gegen die zweite Welle der Pandemie gibt.

Medienorientierung der St.Galler Kantonsregierung zur Coronakrise im Pfalzkeller. Morgen Dienstag ist es wieder soweit.

Medienorientierung der St.Galler Kantonsregierung zur Coronakrise im Pfalzkeller. Morgen Dienstag ist es wieder soweit.

Bild: Ralph Ribi
(20.10.2020)

Am Dienstag, 14 Uhr, meldet sich jetzt die Kantonsregierung zu Wort. Ihre Mitglieder sowie Fachleute werden dabei die aktuelle Lage einschätzen, die bisher beschlossenen Massnahmen erläutern und Medienfragen beantworten.

Von der Medienorientierung bietet Tagblatt online unter www.tagblatt.ch einen Liveticker an. Auf der Homepage des Kantons und im kantonalen Facebook-Auftritt wird ein Livestream der Veranstaltung übertragen.

Montag, 2. November - 15:15 Uhr

Antoinette Walther übernimmt bei Abraxas die Leitung der Unternehmungsentwicklung

Antoinette Walther.

Antoinette Walther.

Bild: PD

(pd/vre) Anfang November hat Antoinette Walther die Leitung der Unternehmensentwicklung bei Abraxas übernommen. In der Funktion steht sie der Geschäftsleitung in stra­te­gischen und organisatorischen Fragen beratend zur Seite. Sie rapportiert direkt an CEO Reto Gutmann. Die Betriebs­öko­nomin kann auf über zwanzig Jahre Erfahrung in der IT- und Dienstleistungsbranche zurück­blicken.

Die Abraxas Informatik AG ist der grösste Anbieter durchgängiger IT-Lösungen für die öffentliche Hand in der Schweiz. Das Unternehmen mit Hauptsitz in St.Gallen beschäftigt rund 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen Sprachregionen. Abraxas vernetzt Schweizer Verwaltungen, Behörden, Unternehmen und die Bevölkerung mit IT-Lösungen und Dienstleistungen.

Montag, 2. November - 15:05 Uhr

Acht Frauen machen Corona-Zwangspause: Theatergruppe Scaena

(pd/vre) Auch die St.Galler Theatergruppe Scaena ist von der Verschärfung der Anti-Corona-Regeln durch den Bund betroffen: Alle Vorstellungen der Kriminalkomödie «Acht Frauen» zwischen dem 6. und 18. November im Tröckneturm sind gemäss Mitteilung abgesagt. Das Coronvavirus trifft Scaena damit bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr: Schon wegen des Lockdowns von Mitte März hatten die Vorstellungen von «Acht Frauen» verschoben werden müssen.

Szenenbild aus «Acht Frauen». Die Theatergruppe Scaena wollte das Stück im November im St.Galler Tröckneturm spielen. Corona macht ihr ein Strich durch die Rechnung.

Szenenbild aus «Acht Frauen». Die Theatergruppe Scaena wollte das Stück im November im St.Galler Tröckneturm spielen. Corona macht ihr ein Strich durch die Rechnung.

Bild: PD

Corona diktiere das Kulturleben und erfordere viel Geduld und Flexibilität, heisst es in einer Scaena-Mitteilung: Auch als privater Kulturverein werde man von den Einschränkungen mit voller Wucht getroffen. Sehr erfreulich seien aber die vielen Ermutigungen und Solidaritätsbezeugungen seitens des Publikums und von Partnern. Das sei ein Grund dafür, dass man als Produktionsgemeinschaft, die Neues, Unbekanntes oder Vergessenes auf die Bühne bringen wolle, mit Zuversicht in die Zukunft schauen könne.

Und Überlegungen zur Zukunft machen sich die Scaena-Verantwortlichen denn auch schon: Wenn sich die allgemeine Situation im nächsten Jahr soweit beruhigt hat, dass man einigermassen verlässlich planen kann, will die Theatertruppe nochmals versuchen, «Acht Frauen» auf die Bühne bringen. Informationen zu Scaena und zum Stück gibt's im Internet.

Montag, 2. November - 14:20 Uhr

Das Konsulat ist verschwunden: Jetzt entsteht an der Frongartenstrasse 9 ein neues Bürohaus für die Medisuisse

(vre/sab) Das ehemalige italienische Konsulat im Bleicheli ist verschwunden. Das Gebäude, das während der vergangenen drei Jahre unter anderem von «Saiten» und «Nextex» als Kulturkonsulat zwischengenutzt wurde, ist in den vergangenen Wochen abgebrochen worden. Aus der Grube an seinem Standort an der Frongartenstrasse 9 soll in den nächsten Monaten ein Bürohaus in die Höhe wachsen.

Das Konsulat ist verschwunden

Momentaufnahme an der Frongartenstrasse 9

Das ehemalige italienische Konsulat im Bleicheli kurz vor dem Start des Abbruchs. (Bild: Reto Voneschen - 10.9.2020)

Die Liegenschaft gehört heute der Medisuisse, der AHV-Ausgleichskasse von über 22'000 Ärzten, Zahnärzten, Tierärzten und Chriropraktikern in der Schweiz. 2014 hatte das italienische Konsulat den Betrieb eingestellt. Zwei Jahre später kaufte Medisuisse das 1875 gebaute Haus. An seiner Stelle soll ein sechsgeschossiges Gebäude errichtet werden, das künftig als Geschäftssitz von Medisuisse dienen soll.

Montag, 2. November - 12:44 Uhr

Der Circus Knie im Jahr der Coronapandemie: «Im Zug mit» Fredy Knie junior

(pd/vre) Der Circus Knie hat ein wildes Jahr hinter sich: Im März konnte er seine traditionelle Tournee durch die Schweiz wegen des Corona-Lockdown nicht starten. Erst im September nahm er in Bern eine verkürzte Tournee in Angriff, die bis Ende Dezember hätte dauern sollen. Hätte, weil der Schweizer Nationalzirkus diese Tournee vergangene Woche wegen der zweiten Coronawelle ebenfalls abbrechen musste: Die verschärften Regeln gegen die Pandemie liessen ihm keine Wahl.

Fredy Knie junior und einige seiner Pferde.

Fredy Knie junior und einige seiner Pferde.

Bild: PD/Nicole Boekhaus (19.3.2019)

Wie fühlt man sich als Zirkusdirektor, dem das Zelt zweimal im Jahr zugemacht wird und der mit dem finanziell schlechtesten Jahr der Knie-Geschichte überhaupt rechnen muss? Am Dienstag gibt Fredy Knie junior dazu auf TVO Auskunft. Er sitzt zusammen mit Natascha Verardo «Im Zug». Die Erstausstrahlung der Sendung findet am Dienstag, 18.30 Uhr, statt, dann wird sie stündlich wiederholt. Ebenfalls rein schauen kann man im Internetauftritt des Ostschweizer Regionalfernsehens.

Montag, 2. November - 11:50 Uhr

Bauarbeiten an der St.Jakob-Strasse zwischen Platztor und Magniberg: Mit Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen

(sk/vre) In der Nacht von heute Montag auf morgen Dienstag werden in St.Gallen an der St.Jakob-Strasse dringende Unterhaltsarbeiten ausgeführt. Dadurch ist gemäss Mitteilung der Stadt mit Behinderungen im Strassenverkehr zu rechnen. Die Bauarbeiten zwischen dem Platztor und dem Magniberg starten heute Montag, 19 Uhr, und dauern bis Dienstag, etwa 4.30 Uhr.

Hier wird in der kommenden Nacht gebaut: Blick vom Magniberg in Richtung Platztor.

Hier wird in der kommenden Nacht gebaut: Blick vom Magniberg in Richtung Platztor.

Bild: PD

Auf der ganzen Länge des Strassenabschnitts, der instand gestellt wird, ist mit Behinderungen zu rechnen. Die VBSG-Linien 3 und 6 (Heiligkreuz) sowie 4 (Wittenbach), aber auch die Postautolinie 200 (Arbon) verkehren trotz baubedingter Erschwernisse fahrplanmässig. Die beauftragte Unternehmung und das städtische Tiefbauamt setzten alles daran, die Arbeiten speditiv und mit möglichst wenig Störungen abzuwickeln, heisst es in der Mitteilung vom Montagmittag.

Montag, 2. November - 11:23 Uhr

Wahlkampf ums St.Galler Stadtpräsidium: SP will 1000 Fahnen «Forza Maria Pappa» privat aushängen lassen

(pd/vre) Die SP der Stadt St.Gallen ist an einer Mitgliederversammlung am vergangenen Donnerstag in den zweiten Wahlgang ums Stadtpräsidium eingestiegen. In dieser Ausmarchung tritt Maria Pappa (SP) am 29. November gegen Mathias Gabathuler (FDP) an. Im zweiten Wahlgang werde die SP auf kommerzielle Plakataushänge verzichten, erklärte am Donnerstagabend Stadtparteipräsident Peter Olibet. Dafür will sie 1000 Fahnen mit dem Schriftzug «Forza Maria Pappa» von Privaten an Hausfassaden, Balkone und Gartenzäune in der Stadt hängen lassen.

1000 solcher Fahnen will die SP-Stadtpartei im Rahmen des Wahlkampfs ums Stadtpräsidium vor dem 29. November an Fassaden, auf Balkonen, in Fenstern und an Gartenzäunen in St.Gallen aushängen lassen.

1000 solcher Fahnen will die SP-Stadtpartei im Rahmen des Wahlkampfs ums Stadtpräsidium vor dem 29. November an Fassaden, auf Balkonen, in Fenstern und an Gartenzäunen in St.Gallen aushängen lassen.

Bild: PD

«Gemeinsam mit den Menschen», sei das Motto des Wahlkampfs von Maria Pappa, sagte Peter Olibet dazu: «Und das soll sich jetzt auch in ihrer Wahlkampagne widerspiegeln.» Und natürlich hat diese Art Wahlkampf auch einen positiven Effekt für die Parteikasse. Das hat am Donnerstag niemand gesagt, das darf man aber annehmen… Die SP-Versammlung fand übrigens aufgrund der Verschärfung der Coronapandemie nicht wie üblich in einem Saal, sondern wie schon beim ersten Lockdown vom Frühling online statt.

Montag, 2. November - 11:05 Uhr

Auffahrunfall zweier Lieferwagen im Rosenbergtunnel

(dar) Zwei Lieferwagen sind am Montag, 10.10 Uhr, im Rosenbergtunnel aif der St.Galler Stadtautobahn verunfallt. «Es handelt sich um eine Auffahrkollision», sagt Pascal Häderli, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen, auf Anfrage. Zwei Personen seien dabei eher leicht verletzt worden und wurden an der Unfallstelle betreut.

Im Rosenbergtunnel ist am Montagvormittag nach einer Auffahrkollision zu einem Stau gekommen.

Im Rosenbergtunnel ist am Montagvormittag nach einer Auffahrkollision zu einem Stau gekommen.

Bild: Daniel Wirth

Durch den Unfall kam es zu Stau: Der Rosenbergtunnel musste kurzzeitig gesperrt werden, wie die Kapo mitteilt. «In der Zwischenzeit konnte die Überholspur wieder freigegeben werden – der Stau sollte sich jetzt rasch auflösen», sagt Häderli gegen 11 Uhr.

Montag, 2. November - 10:55 Uhr

Fünf Einsprachen gegen den Neubau auf dem Wiesli im Museumsquartier

(mha/vre) Gegen das von der St.Galler Pensionskasse an der Hadwigstrasse geplanten Mehrfamilienhaus sind innerhalb der öffentlichen Auflagefrist fünf Einsprachen bei der Stadt St.Gallen eingegangen. Das bestätigt Ivan Furlan, Chef des Amtes für Baubewilligungen, auf Nachfrage.

Die Wiese zwischen den Häusern im Museumsquartier soll teilweise mit einem neuen Wohnhaus bebaut werden.

Die Wiese zwischen den Häusern im Museumsquartier soll teilweise mit einem neuen Wohnhaus bebaut werden.

Bild: Benjamin Manser (10.8.2020)

Beim Neubau handelt es sich um jenes Projekt, das aufs Wiesli, den Treffpunkt des Museumsquartiers zu stehen kommen soll. Es wird deshalb von einer Gruppe aus dem Quartier mit einer Auszonungsinitiative bekämpft wird. Diese ist kürzlich zustande gekommen. Derzeit bereitet die Stadt die Vorlage für die Behandlung des Geschäfts im Stadtparlament vor.

Montag, 2. November - 9:30 Uhr

St.Galler Coronasituation: Kanton meldet fürs Wochenende 1'025 neue Ansteckungen und zehn Todesfälle

(SK/chs) Im Kanton St.Gallen bleibt die Zahl der Neuansteckungen mit dem Coronavirus hoch. Fürs Wochenende meldet der Kanton im Internet 1025 neue laborbestätigte Fälle. Seit dem 12. März wurden damit im St.Gallischen insgesamt 8'128 Coronafälle registriert. Die Zahl der Todesfälle stieg gemäss Aktualisierung der Zahlen am Montagmorgen nochmals um zehn auf insgesamt 73.

Montag, 2. November - 9:19 Uhr

SP sagt zweimal Ja für den 29. November: Einstimmig fürs neue Schulhaus Riethüsli und die Modernisierung des KHK

(pd/vre) Die SP der Stadt St.Gallen hat an einer Mitgliederversammlung zwei Ja-Parole zu den städtischen Vorlagen vom 29. November beschlossen. Die Mitglieder stellten sich einstimmig hinter den Neubau des Schulhauses Riethüsli und die Erneuerung der Rauchgasreinigungsanlage des Kehrichtheizkraftwerks (KHK).

Die heutige Schulanlage im Riethüsli aus der Vogelperspektive.

Die heutige Schulanlage im Riethüsli aus der Vogelperspektive.

Bild: Urs Bucher
(25.9.2019)

Aufgrund der verschärften Anti-Corona-Regeln wurde die Versammung der SP-Stadtpartei online und nicht wie geplant im Riethüsli durchgeführt. Dieses Quartier warte seit längerem auf ein neues Schulhaus, heisst es in einer Mitteilung der Partei. Der Neubau sei nicht einfach nur ein Ersatz. Er verbinde heute verstreuten Bauten in einem Gebäude mit flexibler Nutzung und biete mit Aula, Turnhalle und Bibliothek dem Quartier einen Mehrwert, begründete Baudirektorin Maria Pappa das Projekt.

Ebenfalls unbestritten war bei der Basis der SP-Stadtpartei die zweite städtische Vorlage vom 29. November: Sie sieht die Erneuerung der Rauchgasreinigungsanlage des Kehrichtheizkraftwerks vor. Die bestehende Anlage sei am Ende der Lebensdauer angelangt, weshalb ein Ersatz notwendig werde, sagte Stadtrat Peter Jans an der Online-Mitgliederversammlung mit rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Montag, 2. November - 9:09 Uhr

Junge Grünliberale stimmen in Kritik ein: Appell an St.Galler Regierung zum gemeinsamen Kampf gegen Corona

(pd/vre) In den vergangenen zwei Wochen haben Aussagen des St.Galler Regierungspräsidenten und Gesundheitsdirektors Bruno Damann politischen Wirbel ausgelöst. Nachdem er in einem Text im «St.Galler Tagblatt» vom Samstag zitiert wurde, dass erst die Geschichte werde zeigen können, ob das Coronavirus mehr als eine schwere Grippe sei, stimmten am Sonntag Grüne und Juso in den Chor der Kritiker ein. Letztere forderten Damann sogar zum Rücktritt auf.

Der St.Galler Regierungspräsident und Gesundheitsdirektor Bruno Damann wird von Parteien von links der Mitte heftig für Aussagen in Zusammenhang mit der Coronabekämpfung kritisiert.

Der St.Galler Regierungspräsident und Gesundheitsdirektor Bruno Damann wird von Parteien von links der Mitte heftig für Aussagen in Zusammenhang mit der Coronabekämpfung kritisiert.

Bild: Ralph Ribi
(20.10.2020)

Am Sonntagabend veröffentlichen auch noch die Jungen Grünliberalen einen offen Brief an Bruno Dammann. Darin ziehen sie angesichts steigender Corona-Fallzahlen und zunehmender Hospitalisationen von Covid-19-Patienten «stark in Zweifel», dass die St.Galler Kantonsregierung diesen Sommer ihre Verantwortung in der Pandemiebekämpfung «in genügender Art und Weise» wahrgenommen hat.

Statt mit konsequentem Handeln der zweiten Welle der Pandemie Einhalt zu gebieten, sei abgewartet und beschwichtigt worden, kritisieren die Jungen Grünliberalen. Anfangs sei die Kommunikation des Regierungsrats «inexistent und später sehr vage gewesen». Vor dem Hintergrund sei es irritierende gewesen, dass Bruno Damann die seitens des Bundesrates neu verordneten Massnahmen öffentlich kritisiert habe:

«Es zeugt von schlechtem Stil, sich als Gesundheitschef unseres Kantons zuerst der Verantwortung zu entziehen und dann den Bundesrat für das Ergreifen von neuen Massnahmen zu kritisieren.»

Im offenen Brief verlangen die Jungen Grünliberalen jetzt konkrete Massnahmen gegen die Pandemie. Dazu zählen klare Kommunikation gegenüber der Bevölkerung, Kooperation mit dem Bundesrat, unbürokratische Hilfe für Corona-Härtefälle, Fernunterricht auf der Sekundarstufe II sowie verstärkten Schutz und bessere Arbeitsbedingungen fürs Gesundheitspersonal.

Montag, 2. November - 8:43 Uhr

Auch die Frauen des FC St.Gallen-Staad verlieren gegen Basel

(pd/vre) Die Begegnung der Männer des FC St.Gallen gegen den Erzrivalen aus Basel ging am Sonntag im Kybunpark mit 1:3 verloren. Schon am Samstag waren auch die Fussballerinnen des FC St.Gallen-Staad gegen die Frauen des FC Basel angetreten - und hatten eine Heimniederlage kassiert. Das Resultat in der Women's Super League fiel allerdings mit 1:2 knapper aus, als jenes in der Super League der Männer.

Der FC St.Gallen-Staad blieb nach drei Spielen ohne Niederlage am Samstagnachmittag wieder einmal ohne Punkte. Gespielt wurde am Samstag im Espenmoos unter Ausschluss der Öffentlichkeit. In der ersten Halbzeit hatten beide Teams keine zwingenden Möglichkeiten und so ging es mit einem torlosen Remis in die Pause.

Am Samstag setzten sich die Frauen des FC Basel im Espenmoos gegen den FC St.Gallen-Staad durch.

Am Samstag setzten sich die Frauen des FC Basel im Espenmoos gegen den FC St.Gallen-Staad durch.

Bild: Podo Gessner
(31.10.2020)

Im zweiten Durchgang dauerte es nicht lange und FC St.Gallen-Staad-Torhüterin Fabienne Oertle musste sich Camille Surdez geschlagen geben, die den ersten Treffer für für die Gäste vom Rheinknie erzielte. Rund zwanzig Minuten später überlistete Ardita Iseni mit einem raffinierten Heber die Basler Torhüterin zum Ausgleich. Danach kamen St.Gallen zu einer Topchance, der Ball fand den Weg aber nicht ins gegnerische Gehäuse.

Kurz danach fiel der neuerliche Führungstreffer der Baslerinnen. Die Elf von Marco Zwyssig brachte den Ball nicht aus der Gefahrenzone und Imane Saoud traf per Weitschuss. Zehn Minuten vor Ende vergaben die Kickerinnen aus Basel die Vorentscheidung, als sie vom Elfmeterpunkt aus scheiterten. Die St.Gallerinnen hatten nach dem Ausgleich etwas zu wenig energisch nach der Führung gesucht, die Gäste aus Basel hatten die Punkte schliesslich aber auch «nicht gestohlen», schreibt Markus Schildknecht in seinem Matchbericht.

Sonntag, 1. November - 10:25 Uhr

Maskierter Mann mit Messer raubt Avec-Shop in Goldach aus

(kapo/dar) Am Samstagabend ist der Avec-Shop am Bahnhofplatz in Goldach von einem unbekannten Mann überfallen worden, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt. Der mit einem Messer bewaffnete Täter raubte einen noch unbekannten Geldbetrag. Die beiden Verkäuferinnen wurden nicht verletzt.

Der maskiert Mann war mit einem Messer bewaffnet.

Der maskiert Mann war mit einem Messer bewaffnet.

Symbolbild: Kantonspolizei St.Gallen.

Der unbekannte, schätzungsweise 25-jährige maskierter Mann betrat kurz vor 21:20 Uhr den Shop. Er war mit einem Messer bewaffnet. Von einer Verkäuferin forderte er die Herausgabe des Geldes. Dieser Forderung kann sie nach. Er verstaute das Geld in seinen Kleidern und flüchtete mit einem Velo in unbekannte Richtung. Eine sofort ausgelöste Fahndung nach dem Räuber blieb bis anhin erfolglos.

Sonntag, 1. November - 9:48 Uhr

83-Jähriger wird vom eigenen Auto überrollt

(kapo/dar) Am Samstagabend ist ein 83-jähriger Mann in Bernhardzell von seinem eigenen rückwärtsrollenden Auto verletzt worden. Er musste mit unbestimmten Verletzungen von der Rettung ins Spital gebracht werden, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt

Der Unfall ereignete sich am Samstagabend in Bernhardzell.

Der Unfall ereignete sich am Samstagabend in Bernhardzell.

Bild: Kantonspolizei St.Gallen

Der 83-Jährige parkierte sein Auto kurz vor 19 Uhr auf einem Kiesplatz und stieg aus. Als er sich hinter diesem befand, bemerkte er, dass sein Auto langsam auf dem leicht abfallenden Vorplatz zurückrollte. Er versuchte dieses mit Körperkraft aufzuhalten. Dabei wurde er durch einen weiteren Mann unterstützt. Nachdem das Auto einige Meter rückwärts rollte, fiel der 83 Jährige aus unbekannten Gründen rücklings zu Boden.

Dabei überfuhr das herrenlose Auto den am Boden liegenden Mann, zwischen dem rechten und linken hinteren Rad, ohne ihn zu überrollen. Als sich der Mann unter dem Autos befand, kam dieses aufgrund der entstandenen Reibung sowie des ebeneren Geländes zum Stillstand. Auskunftspersonen sicherten das Auto und hoben es an. So gelang es ihnen den Verunfallten hervorzuziehen und zu betreuen bis die Rettung eintraf.