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ST.GALLER STADT-TICKER: Meldungen vom 1. bis 10. Juli 2019

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Stadt St.Gallen – In unserem Stadt-Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

Feedback zum ST.GALLER STADT-TICKER: stadtredaktion@tagblatt.ch (Stichwort «Stadt-Ticker»)

Mittwoch, 10. Juli - 18:16 Uhr

St.Gallen nimmt am nationalen Digitaltag teil: Eröffnung eines Schaufensters für die «Smart City»

(sk/vre) Am 3. September findet zum dritten Mal der nationale Digitaltag statt. Die Stadt St.Gallen beteiligt sich daran erneut. Als Besonderheit eröffnet sie an diesem Tag an der Neugasse 30 die «Smarthalle». Diese sogenannte Erlebnis-Plattform steht der breiten Öffentlichkeit bis 29. November offen und informiert über Aktivitäten zur Digitalisierung und zum Konzept der «Smart City».

Vom 3. September bis 29. November ist im derzeit leerstehenden Ladenlokal an der Neugasse 30 die «Smarthalle» der Stadt St.Gallen untergebracht. (Bild: Reto Voneschen - 11. Juli 2019)

Vom 3. September bis 29. November ist im derzeit leerstehenden Ladenlokal an der Neugasse 30 die «Smarthalle» der Stadt St.Gallen untergebracht. (Bild: Reto Voneschen - 11. Juli 2019)

Die Stadt stellt damit in der Innenstadt an zentraler Lage temporär Räumlichkeiten zur Verfügung, um das Thema «Smart City» einem breiten Publikum näher zu bringen. St.Galler Institutionen und Unternehmen sind darin mit Aktivitäten wie Ausstellungen, Referaten, Workshops oder Podiumsdiskussionen präsent.

Bis jetzt haben sich gemäss Mitteilung vom Mittwoch 30 Institutionen und Unternehmen für die Teilnahme an der Aktion «Smarthalle» angemeldet. Weitere Partner seien willkommen. Ideen anmelden kann man unter event@stadt.sg.ch. Das detaillierte Programm der Smarthalle wird ab 15. August online zur Verfügung stehen.

Die Smarthalle im Internet.

Mittwoch, 10. Juli - 17:47 Uhr

Schon wieder Stau auf der Stadtautobahn – Fahrzeit ab Winkeln verlängert sich um rund 40 Minuten

(mha) Auf der Stadtautobahn staut es nach gestern Dienstagabend schon wieder. Abermals steht der Verkehr in Richtung Zürich, dieses Mal aber zwischen St.Gallen-Winkeln und Gossau. Grund ist ein Unfall zwischen einem Kleinbus und einem Lieferwagen, meldet FM1Today. Der rechte Fahrstreifen sei blockiert. Die Fahrzeit verlängere sich um bis zu 40 Minuten.

Zwischen St.Gallen-Winkeln und Gossau staut es. (Bild: FM1Today/Screenshot TomTom)

Zwischen St.Gallen-Winkeln und Gossau staut es. (Bild: FM1Today/Screenshot TomTom)

«Wir wissen bis jetzt, dass ein Kleinbus in einen abgestellten Lieferwagen fuhr», sagt Florian Schneider von der Kantonspolizei St.Gallen gegenüber FM1Today. Der Lieferwagen habe auf dem Pannenstreifen gestanden. Die Gründe dafür seien noch unklar. Durch den Zusammenstoss wurden Personen verletzt. Wie viele Verletze es gibt und wie schwer die Verletzungen sind, ist laut Schneider noch unklar. Feuerwehr und Polizei sind vor Ort. Die Verkehrsteilnehmer können auf der Überholspur am Unfall vorbeifahren.

Mittwoch, 10. Juli - 17:44 Uhr

Touristen-Engel gesucht: Gästen den Weg zu Sehenswürdigkeiten oder Restaurants zeigen

(pd/vre) St.Gallen-Bodensee-Tourismus ist für die Sommersaison, die bis September geht, wieder auf der Suche nach Freiwilligen, die als Tourist Angels die Feriengästen in der Stadt St.Gallen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ausgerüstet mit Tasche, Informationsbroschüren und guter Laune helfen die «Engel» Touristinnen und Touristen, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu finden, sie zeigen den Weg zum gewünschten Restaurant oder weisen auf aktuelle Veranstaltungen hin.

Ein St.Galler Tourist-Angel hilft einer Reisegruppe in der Marktgasse. (Bild: Livia Grob - 25. Juli 2018)

Ein St.Galler Tourist-Angel hilft einer Reisegruppe in der Marktgasse. (Bild: Livia Grob - 25. Juli 2018)

Wer Touristen-Engel werden will, muss verschiedene Voraussetzungen erfüllen. Er oder sie müssen in St.Gallen heimisch sein oder die Stadt und ihre Umgebung bestens kennen. Freiwillige sprechen Deutsch und idealerweise mindestens eine andere Fremdsprache. Zudem treten sie freundlich und gepflegt auf. Als Engel anmelden kann man sich per E-Mail bei info@st.gallen-bodensee.ch oder unter 071‘227‘37’37.

Zu den Details über die Tourist Angels im Internet.

Mittwoch, 10. Juli - 17:09 Uhr

So spart die HSG Energie

Die HSG hat den Stromverbrauch innert vier Jahren um einen Viertel reduziert. (Bild: Michel Canonica)

Die HSG hat den Stromverbrauch innert vier Jahren um einen Viertel reduziert. (Bild:
Michel Canonica)

(pd/mha) Die Universität St.Gallen hat zwischen 2014 und 2018 den Energieverbrauch um einen Viertel gesenkt. Das gelang gemäss einer Mitteilung durch eine Reihe von Massnahmen. Hier eine Auswahl:

  • Wasser: Wasserspardüsen reduzierten den Verbrauch stark, ohne den Betrieb zu stören.
  • Strom: Einige IT-Geräte werden durch Zeitschaltuhren nachts in den Standby-Modus gestellt.
  • Recycling: Neu wird nicht nur Karton, Papier, PET, Glas, Metall oder Holz separat der Wiederverwertung zugeführt, sondern auch Plastik separat aussortiert und verwertet.
  • Plastik: In der Mensa wurde Einweggeschirr durch Mehrweggeschirr ersetzt.
  • Lebensmittelverschwendung: Am 15.30 Uhr bietet die Mensa ein «Take-Away-Menu» für acht Franken an. Das Menu besteht aus nicht verkauften Speisen.
  • CO2: Der Hausdienst fährt mit einem E-Auto zwischen den Liegenschaften hin und her. Der Strom für das Auto wird von Solaranlagen und Wasserkraftwerken produziert.
Mittwoch, 10. Juli - 16:22 Uhr

Unterhaltsarbeiten an Gleisen der Trogenerbahn: Teilweise wird nachts von 19 bis 4 Uhr gearbeitet

(sk/vre) Der diesjährige Bausommer läuft zu neuer Hochform auf: Ab kommenden Montag bis 26. Juli werden zwischen Bahnhofplatz und Haltestelle Schülerhaus auch noch Unterhaltsarbeiten entlang den Gleisen des Trogenerbähnli ausgeführt. Aus verkehrstechnischen Gründen werden die Arbeiten teilweise in der Nacht, zwischen 19 und 4 Uhr, ausgeführt.

Ein Tango-Zug der Appenzeller Bahnen mit einem Bahnersatzbus auf dem St.Galler Bohl. (Bild: Reto Voneschen - 12. Januar 2019)

Ein Tango-Zug der Appenzeller Bahnen mit einem Bahnersatzbus auf dem St.Galler Bohl. (Bild: Reto Voneschen - 12. Januar 2019)

Als Teil der Arbeiten ist auch vorgesehen, den Belag an der Bushaltestelle Schibenertor zu ersetzen. Da dafür trockenes Wetter nötig ist, erfolgt der definitive Entscheid über die Ausführung der Arbeiten gemäss Mitteilung erst am Morgen des 15. Juli. Bei schlechter Witterung müssen diese Arbeiten verschoben werden.

Der Bahnbetrieb ist während den Unterhaltsarbeiten entlang der Gleise der Appenzeller Bahnen eingestellt. Dafür verkehren Ersatzbusse. Diese sind trotz der Bauarbeiten fahrplanmässig unterwegs.

Mittwoch, 10. Juli - 14:33 Uhr

Maghreb-Kenner diskutiert über Einwanderung

(pd/mha) Der Journalist Beat Stauffer stellt am Mittwoch, 14. August in der Buchhandlung Zur Rose sein neues Buch vor. Darin geht es um die Migration nach Europa. Die Maghrebstaaten Tunesien, Algerien, Marokko, Libyen und Mauretanien bilden eine Art Schutzwall für die südlichen Grenzen Europas, heisst es in der Buchbeschreibung. Sie verhindern zum einen die massenhafte Auswanderung der eigenen Bürger, zum anderen blockieren sie die Auswanderung von Personen aus Ländern südlich der Sahara. Zur Steuerung der irregulären Migration ist Europa folglich auf eine enge Zusammenarbeit mit den Maghrebstaaten angewiesen.

Journalist und Maghreb-Kenner Beat Stauffer hat ein neues Buch veröffentlicht. (Bild: PD)

Journalist und Maghreb-Kenner Beat Stauffer hat ein neues Buch veröffentlicht. (Bild: PD)

Maghreb-Kenner Stauffer analysiere im Buch «Maghreb, Migration und Mittelmeer: die Flüchtlingsfrage als Schicksalsfrage für Europa und Nordafrika» umfassend das Phänomen der irregulären Migration, schreibt der Verlag. Gleichzeitig erhalten auch Personen auf der Flucht eine Stimme, und in mehreren Reportagen werden Schauplätze der irregulären Migration vorgestellt.

In der Buchhandlung Zur Rose wird Stauffer mit Felix Mätzler, dem Leiter der Medienschule, diskutieren. Eine Reservation unter 071 230 04 04 oder buchzurrose@bluewin.ch ist erwünscht.

Mittwoch, 10. Juli - 10:44 Uhr

Stau ab Meggenhus: Das waren die Gründe

(kapo/mha) Wer am Dienstagnachmittag auf der A1 aus Richtung St.Margrethen nach St.Gallen unterwegs war, musste sich in Geduld üben. Weil sich zwei Unfälle ereignet hatten, staute es ab der Verzweigung Meggenhus. Wie die Kantonspolizei St.Gallen am Mittwoch schreibt, war ein Auto gegen einen Lastwagen geprallt. Und später kam es im sich bildenden Stau noch zu einem Auffahrunfall.

Ein 83-jährige Autofahrer fuhr um 15.15 Uhr im Rosenbergtunnel auf dem Überholstreifen Richtung Zürich. Hinter ihm folgte ein Reisecar. Gemäss bisherigen Erkenntnissen betätigte dessen 47-jähriger Chauffeur mehrmals die Lichthupe, worauf der 83-Jährige die Fahrspur wechseln wollte. Dabei übersah er einen Sattelschlepper, es kam zum Zusammenstoss.

Das Auto des 83-Jährigen prallte in einen Sattelschlepper und dann in die Tunnelwand. Der Fahrer verletzte sich leicht. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen - 9. Juli 2019)

Das Auto des 83-Jährigen prallte in einen Sattelschlepper und dann in die Tunnelwand. Der Fahrer verletzte sich leicht. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen - 9. Juli 2019)

Das Auto des 83-Jährigen wurde vom Sattelschlepper gedreht und gegen die rechte Tunnelwand geschoben. Dort prallte es ab und wurde zurück auf den Überholstreifen geschleudert. Der 83-Jährige verletzte sich leicht und suchte gemäss Kantonspolizei selbständig einen Arzt auf. Der Chauffeur des Reisecars wird verzeigt.

Aufgrund des Unfalls bildete sich ein Stau. In diesem ereignete sich um 16.15 Uhr ein zweiter Auffahrunfall. Verletzt wurde dabei niemand. Jedoch erlitt im Stephanshorntunnel ein Wohnmobil einen Motorenschaden, was ebenfalls zum Stau beitrug. Eine Patrouille der Kantonspolizei schleppte das Fahrzeug schliesslich ab.

Die Kantonspolizei weist in der Mitteilung daraufhin, dass Fahrer die Autobahn nicht verlassen sollen, auch wenn sich Stau bildet und die Durchfahrt aufgrund der Bauarbeiten erschwert ist. Es sei wichtig, dass das Verkehrsnetz der Stadt nicht überlastet werde, damit der öffentliche Verkehr fliessen könne.

Mittwoch, 10. Juli - 9:11 Uhr

Kinok zeigt im Sommer im Innenhof der Lokremise Spionagefilme: Start mit James-Bond-Verschnitt

(pd/mha) Mit den Sommerferien hat auch die Zeit der Open-Air-Kinos begonnen. Das Kinok in St.Gallen zeigt ab morgen Donnerstag bis zum 10. August 15 Spionagefilme. Zu sehen sind die Filme im Innenhof der Lokremise. Filmstart ist jeweils um 21.45 Uhr.

Jean Dujardin (hinten auf dem Roller) spielt im Film «OSS 117: Der Spion, der sich liebte» den Agenten mit dem Übernamen OSS 117. (Bild: PD)

Jean Dujardin (hinten auf dem Roller) spielt im Film «OSS 117: Der Spion, der sich liebte» den Agenten mit dem Übernamen OSS 117. (Bild: PD)

Der erste Open-Air-Film der Saison vom Donnerstag ist die Komödie «OSS 117: Le Caire, nid d’espions - Der Spion, der sich liebte». Der Film von 2006 spielt in Kairo und ist gemäss Kinok die französische Antwort auf James Bond. Es ist das Jahr 1955, kürzlich hat eine Gruppe junger Offiziere König Faruq gestürzt und plant nun, den Suezkanal zu verstaatlichen. In dieser politisch explosiven Situation wimmelt es in der ägyptischen Hauptstadt von Spionen. Agent Hubert Bonisseur de La Bath, alias OSS 117, soll den Tod eines Kollegen aufklären.

Dienstag, 9. Juli - 16:59 Uhr

Nach Unfällen im Rosenbergtunnel: Rückstau bis Meggenhus und lange Wartezeiten

Rückstau nach Unfällen auf der Stadtautobahn, Fahrtrichtung St.Margrethen nach St.Gallen. Derzeit staut es zurück bis zur Verzweigung Meggenhus. (Bild: Mydrivetomtom.com)

Rückstau nach Unfällen auf der Stadtautobahn, Fahrtrichtung St.Margrethen nach St.Gallen. Derzeit staut es zurück bis zur Verzweigung Meggenhus. (Bild: Mydrivetomtom.com)

(kapo/vre) Auf der A1, Fahrtrichtung St.Margrethen nach St.Gallen, staut es derzeit ab der Verzweigung Meggenhus. Aktuell muss gemäss «FM1today» mit einer Wartezeit von rund 45 Minuten gerechnet werden. Ursache für den Stau, der sich auch aufs städtische Strassennetz im Osten der Stadt St.Gallen auswirkt, sind zwei Unfälle. Verletzt wurde dabei niemand.

Kurz nach 16 Uhr ist es im Rosenbergtunnel zu einem ersten Auffahrunfall gekommen. «Ein Auto fuhr bei einem Überholmanöver zu nah vor einen Lastwagen. Der Lastwagen fuhr daraufhin ins Auto», zitiert «FM1today» Florian Schneider von der Kantonspolizei St.Gallen. «Bei der Kollision gab es keine Verletzte, das Auto wurde abgeschleppt.»

Gut 20 Minuten später kam es nach Angaben der Kapo im Rückstau nochmals zu einem Auffahrunfall mit zwei Beteiligten. Auch dabei gab's keine Verletzten. Das eine Auto musste jedoch abgeschleppt werden.

Dienstag, 9. Juli - 15:08 Uhr

Die Abkühlung nach der Hitzewelle: Auch das Badwasser ist jetzt wieder leicht kühler

Wassertemperaturen: Bei Ansicht in der App auf graue Fläche klicken.

Wassertemperaturen in den Freibädern der Stadt St.Gallen und am Bodensee

Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld 23
Freibad Rotmonten 22
Familien- und Frauenbad Dreilinden 23
Mannenweier 24
Region
Badhütte Rorschach 21
Schwimmbad Arbon: See 21
Schwimmbad Arbon: Becken 24
Dienstag, 9. Juli - 13:44 Uhr

Kirche St.Otmar ist 111 Jahre alt: Pfarrei feiert mit einer Serie von Veranstaltungen

(vre) Die katholische Pfarrkirche St.Otmar in St.Gallen wurde zwischen 1905 und 1908 in der damals noch selbständigen Gemeinde Straubenzell erbaut. Namensgeber ist der heilige Otmar, der erste Abt der später mächtigen und einflussreichen Fürstabtei St.Gallen.

Für das Quartier westlich des St.Galler Hauptbahnhofs wurde schon 1891 angeregt, eine katholische Filialkirche zu errichten. Erste Pläne für eine grosse Basilika auf dem Hügel des Lustgartens hinter der Kirche St.Leonhard stiessen bei der reformierten Stadtbevölkerung auf heftigen Widerspruch. Man entschloss sich daher, den Bauplatz nach Westen ins Wetzelsgut zu verlegen.

Eine 1908 gelaufene Ansichtskarte mit Kirche St.Otmar, Güterbahnhof und Vonwil-Brücke. Im April 1908 wurde die Kirche St.Otmar eingeweiht. (Bild: Sammlung Reto Voneschen)

Eine 1908 gelaufene Ansichtskarte mit Kirche St.Otmar, Güterbahnhof und Vonwil-Brücke. Im April 1908 wurde die Kirche St.Otmar eingeweiht. (Bild: Sammlung Reto Voneschen)

Im November 1905 war Baubeginn und im April 1908 wurde die Kirche eingeweiht. 1913 wurde eine Orgel von Carl Theodor Kuhn eingebaut, 1968 wurde sie durch ein Instrument von Rieger Orgelbau ersetzt. Erneute Renovationen fanden unter anderem in den Jahren 1966/67 und 2007/08 statt.

Die Kirche St.Otmar wird heuer 111 Jahre alt. Die Pfarrei feiert das Schnapszahl-Jubiläum mit einer Reihe von Veranstaltungen. Die erste Hälfte des umfangreichen Programms ist bereits abgewickelt. Für August sind weitere Anlässe geplant - darunter eine Ausstellung mit alten Fotos zum Quartier und einem historischen Quartierrundgang mit Walter Frei.

Programm 111 Jahre Kirche St.Otmar

  • Bis Sonntag, 18. August, täglich 8 bis 18 Uhr, St.Otmar-Kirche:
    Ausstellung Baugeschichte der Kirche St.Otmar
  • Dienstag, 20. August, 19 Uhr, St.Otmar-Kirche:
    Vernissage Ausstellung mit alten Fotos aus dem Quartier
  • Samstag, 24. August, 10 Uhr, Pfarreizentrum St.Otmar: Quartierrundgang zu speziellen Örtlichkeiten mit Walter Frei
  • Sonntag, 22. September, 9.30 Uhr, Kirche/Pfarreizentrum St.Otmar: Gottesdienst/Begegnungsfest
  • Sonntag, 29. September, 15 Uhr, Pfarreizentrum St.Otmar:
    Nostalgie-Erzähltisch
  • Sonntag, 20. Oktober, 9.30 Uhr, Kirche St.Otmar:
    Start Ausstellung über Geschichte der Pfarrei-Vereine
  • Freitag, 25. Oktober, 19.30 Uhr, Pfarreizentrum St.Otmar: Begegnung mit Pfarrei-Vereinen und Vereinen, die aus der Pfarrei entstanden sind
  • Sa, 9. November, Pfarreizentrum St.Otmar:
    Jubiläumsfeier 111 Jahre Frauengemeinschaft
  • Sonntag, 17. November, 9.30 Uhr, Kirche St.Otmar:
    Otmarsfest und Abschluss des 111-Jahr-Jubiläums
Dienstag, 9. Juli - 12:22 Uhr

Symbol der Guerilla-Gärtner: Jetzt blühen die Malven

Die Malven, die im Blumenbeet einer städtischen Schulanlage blühen, sind nicht das Werk von Guerilla-Gärtnern, sondern von Kindergärtnerinnen. (Bild: Reto Voneschen - 7. Juli 2019)

Die Malven, die im Blumenbeet einer städtischen Schulanlage blühen, sind nicht das Werk von Guerilla-Gärtnern, sondern von Kindergärtnerinnen. (Bild: Reto Voneschen - 7. Juli 2019)

(wiki/vre) Seit Maurice Maggi in der Stadt Zürich «illegal» auf Baumscheiben Hunderte Malven zum Blühen brachte, gilt die Blume vielen in der Deutschschweiz als Symbol für Guerilla-Gärtner. Die Gewöhnliche Stockrose (Alcea rosea), auch Stockmalve, Garten-Pappelrose, Bauernrose oder Garten-Stockrose genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Stockrosen (Alcea) innerhalb der Familie der Malvengewächse (Malvaceae).

Die Gewöhnliche Stockrose ist eine zweijährige bis kurzlebig ausdauernde Pflanze, die Wuchshöhen von ein bis zwei, selten bis zu drei Metern erreicht. Der Stengel ist kräftig, aufrecht, kaum verzweigt und dicht rauhhaarig. Es gibt zahlreiche Sorten der Gewöhnlichen Stockrose mit einfachen und gefüllten Blüten in unterschiedlichen Farben. Sie wird verbreitet als Zierpflanze für Staudenbeete und Bauerngärten genutzt.

Selten wird die Stockrose als Heil- und Färbepflanze angebaut. Wegen der in ihr enthaltenen Gerb- und Schleimstoffe ist sie in vielen Hustentee-Mischungen enthalten. Für die Gewinnung von Farbstoffen werden nur schwarz-rote Varianten verwendet. Früher wurden mit ihrer Hilfe Weine, Liköre, Süsspeisen, Lebensmittel und Textilien gefärbt, heute hat diese Verwendung keine Bedeutung mehr. Mit der Pflanze kann man violettblau bis grau färben.

Dienstag, 9. Juli - 10:59 Uhr

Projekt der grossen Bibliothek in der «Union» wird weiterverfolgt: Projektwettbewerb ab Ende Jahr

(sda) Was lange erwartet wurde, wird nun Realität: Kanton und Stadt St.Gallen planen zusammen mit den Helvetia-Versicherungen eine gemeinsame Bibliothek am Standort Union/Blumenmarkt. Die Ausschreibung des Architekturwettbewerbs erfolgt Ende Jahr. Die Resultate daraus sollen voraussichtlich bis Mitte 2021 vorliegen, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag.

Das Geschäftshaus Union am Blumenmarkt. Der quer zum Platz stehende Hauptbau ist schutzwürdig. Der Anbau rechts kann allenfalls auch abgerissen werden. (Bild: Urs Bucher - 7. Mai 2019)

Das Geschäftshaus Union am Blumenmarkt. Der quer zum Platz stehende Hauptbau ist schutzwürdig. Der Anbau rechts kann allenfalls auch abgerissen werden. (Bild: Urs Bucher - 7. Mai 2019)

Der Standort Union/Blumenmarkt habe sich auch nach vertieften Abklärungen von Kanton und Stadt St.Gallen als geeignet für die Zusammenführung von Kantons- und Stadtbibliothek erwiesen. Abklärungen der Denkmalpflege haben ergeben, dass das Haus an zentraler Lage als schützenswert einzustufen ist. Der Schutzumfang umfasst primär den Hauptbau am Oberen Graben. Diese Vorgabe fliesst ins Wettbewerbsprogramm ein.

Die neue Bibliothek wird als Ort der Bildung und Begegnung konzipiert, ist gut erreichbar und stiftet gemäss Mitteilung Nutzen für den ganzen Kanton. Durch den Zusammenschluss der Kantonsbibliothek und der Stadtbibliothek St.Gallen werde der Bevölkerung von Kanton und Stadt ein zeitgemässes Angebot zur Verfügung gestellt. Mit dem Baubeginn der neuen Bibliothek wird nach den parlamentarischen Beratungen und Volksabstimmungen in Kanton und Stadt 2025 gerechnet. Der Bezug ist gemäss aktuellem Fahrplan für 2028 geplant.

Die neue Bibliothek wird sich am Modell der Public Library ausrichten, indem sie der ganzen Bevölkerung Medien für Unterhaltung, Freizeit, Bildung, Ausbildung und wissenschaftliches Arbeiten zur Verfügung stellt. Seit rund vier Jahren besteht das Bibliotheksprovisorium in der Hauptpost St.Gallen. Die Kantons- und die Stadtbibliothek sind weiterhin auf drei Standorte in der Kantonshauptstadt verteilt. Das sei für Nutzerinnen und Nutzer unpraktisch und verursache zusätzlichen Betriebsaufwand, heisst es in der Mitteilung vom Dienstag.

Montag, 8. Juli - 17:35 Uhr

St.Gallen 2018: 33 Sommertage, 299 neue öffentliche Bäume, 5263 Bewohner aus Deutschland

(sk/vre) «St.Gallen kompakt» heisst eine neue Publikation der Stadt. Darin werden die wichtigsten und aktuellsten Zahlen, Daten und Fakten präsentiert. Die Broschüre soll künftig jährlich erscheinen. Sie löst das bisherige Faltblatt «St.Gallen in Zahlen» ab. «St.Gallen kompakt» ist in gedruckter Form am Info-Desk im Foyer des Rathauses St.Gallen und online als PDF beziehbar.

Blick in die neue Broschüre mit Kennzahlen zur Stadt St.Gallen. (Bild: Ralph Ribi - 8. Juli 2019)

Blick in die neue Broschüre mit Kennzahlen zur Stadt St.Gallen. (Bild: Ralph Ribi - 8. Juli 2019)

Auf 14 Seiten sind in der neuen Broschüre im Kleinformat aktuelle Zahlen zu Bevölkerung, Klima, Geografie, Mobilität und Wirtschaft zu finden. Dazu kommen Daten zur Stadtgeschichte. Beispiele gefällig? Ende 2018 lebten 79'551 Personen - 397 mehr als Ende 2017 - in St.Gallen. Bei der ausländischen Wohnbevölkerung stellen deutsche Staatsangehörige mit 5'263 Personen die grösste Gruppe. 2018 lag die Durchschnittstemperatur in St.Gallen bei 9,9 Grad. Und die Stadt erlebte 33 Sommertage mit Temperaturen von 25 und mehr Grad.

Quiz: Wie gut kennen Sie St.Gallen?
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Frage 1 / 10

«St.Gallen kompakt» heisst eine neue Publikation der Stadt. Darin werden die wichtigsten und aktuellsten Zahlen, Daten und Fakten präsentiert. Die Broschüre soll künftig jährlich erscheinen. Hier können Sie Ihre Kenntnisse der Stadt überprüfen.

Wie viele Personen lebten 2017 in der Stadt St.Gallen?

81'599
79'154
78'309

Montag, 8. Juli - 14:59 Uhr

Im August geht das Solarkino auf Tournée: Elf nachhaltige Filmabende in St.Gallen und Umgebung

(pd/vre) Seit 2012 bietet das Solarkino etwas andere Filmabende an wechselnden Orten in der Stadt St.Gallen und unter dem Sternenhimmel an. Das diesjährige reguläre Programm umfasst an zwei August-Wochenenden sechs Streifen. Dazu kommen Vorführungen beim Quartierverein St.Otmar, an den Strandfestwochen Rorschach, in Schwellbrunn, fürs Einkaufszentrum Neumarkt sowie fürs Sozial- und Umweltforum Ostschweiz (Sufo).

Von Anfang an ein beliebter Halt der Solarkino-Tournée war der Gallusplatz. In diesem Jahr werden hier vier Filme gezeigt. (Bild: Luca Ghiselli - 3. August 2018)

Von Anfang an ein beliebter Halt der Solarkino-Tournée war der Gallusplatz. In diesem Jahr werden hier vier Filme gezeigt. (Bild: Luca Ghiselli - 3. August 2018)

Das Solarkino St.Gallen geht in diesem Sommer in seine achte Saison. Seine Anlage besteht aus Solarpanels und einem Akku, der die Energie tagsüber speichert. Am Abend wird ein Film mit der gespeicherten Sonnenenergie projiziert. Initiiert wurde das Solarkino 2012 von der Genossenschaft Solar St.Gallen; seit 2014 ist ein Verein Träger der nachhaltigen Filmabende. In den Anfangsjahren kamen jeweils gegen 500 Personen an die Filmvorführungen; 2016, 2017 und 2018 waren es je 800 bis 850 Besucherinnen und Besucher.

Programm 2019 des Solarkinos St.Gallen
*reguläres Programm

  • Sonntag, 4. August - Türe: 19 Uhr/Film: 21 Uhr
    Mulholland Drive - Strasse der Finsternis von David Lynch (2001)
    Baskeballplatz Kreuzbleiche
  • Montag, 5. August - Türe: 20 Uhr/Film: 21 Uhr
    Mon roi - Mein Ein, mein Alles von Maïwenn (2015)
    Strandfestwochen, Würth-Areal, Rorschach
    Schlechtwetter: Carmen-Würth-Saal, Würth-Haus, Rorschach
  • *Donnerstag, 8. August - Tür: 19 Uhr/Film: 20.30 Uhr
    Die grüne Lüge von Werner Boote (2018)
    Gallusplatz (Schlechtwetter: Kellerbühne)
  • *Freitag, 9. August - Tür: 19 Uhr/Film: 20.30 Uhr
    Ataris Reise - Isle of dogs von Wes Anderson (2018)
    Familien- und Frauenbad Dreilinden (Schlechtwetter: Kellerbühne)
  • *Samstag, 10. August - Tür: 19 Uhr/Film: 20.30 Uhr
    Swiss short talents (Kurzfilmprogramm)
    Sportplatz Unterer Brühl (Schlechtwetter: Kellerbühne)
  • *Donnerstag, 22. August - Tür: 19 Uhr/Film: 20.15 Uhr
    Das Leben ist ein Fest von Olivier Nakache/Eric Toledano (2017)
    Gallusplatz (Schlechtwetter: Kellerbühne)
  • *Freitag, 23. August - Tür: 19 Uhr/Film: 20.15 Uhr
    303 von Hans Weingartner (2018)
    Gallusplatz (Schlechtwetter: Kellerbühne)
  • *Samstag, 24. August - Tür: 19 Uhr/Film: 20.15 Uhr
    Wonderful Losers von Arunas Matelis (2017)
    Basketballfeld Kreuzbleiche (Schlechtwetter: Kellerbühne)
  • Freitag, 30. August - Tür: 19 Uhr/Film: 20 Uhr
    Wo die wilden Menschen jagen von Taika Waititi (2016)
    Schulhaus Schwellbrunn
  • Donnerstag, 5. September - Tür: 19 Uhr/Film: 20 Uhr
    Kiss the cook - So schmeckt das Leben von Jon Favreau (2014)
    Vadianplatz (Schlechtwetter: Neumarkt 4)
  • Freitag, 6. September
    Dirty gold war von Daniel Schweizer (2015)
    Gallusplatz (Schlechtwetter: Kugl)

Zum Solarkino im Internet.

Montag, 8. Juli - 12:16 Uhr

Verfolgungsjagd durch St.Gallen: Unter Kokain, ohne Fahrausweis und zur Verhaftung ausgeschrieben

(stapo/vre) Eine wilde Flucht vor einer Kontrolle hat in der Nacht auf Montag ein 40-Jähriger der Stadtpolizei geliefert. Der Mann, der sich trotz Einreisesperre in der Schweiz aufhielt, wurde schliesslich an der Buchentalstrasse gestoppt und nach kurzer Flucht zu Fuss gestellt und in Gewahrsam genommen. Verletzt wurde beim Zwischenfall niemand, es entstand aber Sachschaden - unter anderem an einem Fahrzeug der Stadtpolizei.

Das Ende der Verfolgungsjagd an der Buchentalstrasse: Das Fahrzeug des flüchtenden Autofahrers rammte einen Patrouillenwagen der Polizei. (Bilder: Stadtpolizei St.Gallen - 8. Juli 2019)

Das Ende der Verfolgungsjagd an der Buchentalstrasse: Das Fahrzeug des flüchtenden Autofahrers rammte einen Patrouillenwagen der Polizei. (Bilder: Stadtpolizei St.Gallen - 8. Juli 2019)

Ihren Anfang genommen hatte die Flucht in der Nacht auf Montag, 1 Uhr, an der Torstrasse. Dort war einer Polizeipatrouille ein Auto aufgefallen, das stark beschleunigte und eine Kurve ruckartig fuhr. Als die Patrouille das Auto stoppen wollte, beschleunigte dessen Fahrer und versuchte, auf der Rorschacher Strasse zu entkommen. Daraus resultierte eine längere Verfolgung mit Blaulicht und Sirene.

Der Schacht an der Heiligkreuzstrasse, der einen Pneu am Auto des flüchtende Lenkers aufschlitzte.

Der Schacht an der Heiligkreuzstrasse, der einen Pneu am Auto des flüchtende Lenkers aufschlitzte.

An der Heiligkreuzstrasse fuhr der flüchtende Autofahrer gegen einen aus dem Boden ragenden Schacht, dabei platzte ein Reifen an seinem Fahrzeug. Der 40-Jährige fuhr gemäss Polizeimeldung vom Montag auf der Felge weiter. An der Buchentalstrasse konnte das Auto mit einer Sperre angehalten werden. Der Fahrer flüchtete zu Fuss weiter, konnte aber schliesslich gestellt und arretiert werden.

Da er den Motor des Autos laufen gelassen hatte, setzte sich dieses in Bewegung und rammte ein Patrouillenfahrzeug der Polizei. Wie sich bei der folgenden Personenkontrolle herausstellte, besitzt der flüchtende Autofahrer keinen Fahrausweis. Er hatte zudem vor Fahrtbeginn Kokain konsumiert. Weiter war er wegen ausstehenden Bussen zur Verhaftung ausgeschrieben und hielt sich trotz Einreisesperre in der Schweiz auf.

Sonntag, 7. Juli - 20:30 Uhr

Eine Woche nach dem Open Air St.Gallen mit der Drohne übers Sittertobel

Dass hier vor einer Woche die Zeltstadt des Open Air St.Gallen stand, daran erinnern von oben nur noch die Abdrücke der Zelte und die Trampelpfade im Gras. Der Abfall ist weggeräumt, die Massnahmen zur Renaturierung des Areals sind angelaufen. (Bild: Chris Oswald/www.chrispix.ch - 6. Juli 2019)

Dass hier vor einer Woche die Zeltstadt des Open Air St.Gallen stand, daran erinnern von oben nur noch die Abdrücke der Zelte und die Trampelpfade im Gras. Der Abfall ist weggeräumt, die Massnahmen zur Renaturierung des Areals sind angelaufen. (Bild: Chris Oswald/www.chrispix.ch - 6. Juli 2019)

Sonntag, 7. Juli - 20:22 Uhr

Auch die FDP lädt zum Sommerprogramm: Vom Jagdrevier ans Zukunftsforum zum Wetterprophet

(vre) Auch die FDP der Stadt St.Gallen bietet jeweils im Sommer ein Programm für Daheimgebliebene an. Gestartet wurde es bereits diesen Samstag unter dem Titel «Innovationsnetzwerk rund um den Säntis» mit einem Besuch im Startfeld. Es folgen am 13. Juli ein Blick ins Jagdrevier Schaugen-Guggeien, am 3. August ein Zukunftsforum der Jungfreisinnigen und am 10. August ein Besuch bei einem Meteorologen.

Die Anlässe des FDP-Sommerprogramms sind öffentlich. Die Teilnahme ist gratis. Anmeldung bis zum jeweils angegebenen Zeitpunkt ist aber aus organisatorischen Gründen Pflicht. Anmeldungen sind möglich per E-Mail unter sekretariat@fdp.sg oder Telefon unter 071'222'45'45. Dort sind auch Detailinformationen zu den einzelnen Anlässen erhältlich.

  • Samstag, 13. Juli - «Jagdrevier Schaugen-Guggeien: Was tut denn so ein Jäger?», 10.15-12.00. Treffpunkt: 10.15 Uhr, Schwarzer Bären.
    Anmeldung bis Dienstag, 9. Juli.
  • Samstag, 3. August - «Zukunftsforum Jungfreisinnige - Gestaltung der strategischen Stossrichtung der Stadt St.Gallen». 19-21 Uhr, Café/Bar Oya (Schwertgasse 27, St.Gallen).
    Anmeldung bis Dienstag, 30. Juli.
  • Samstag, 10. August - «Die Welt der Meteorologie: Wie die Wetterprognosen für St.Gallen gemacht werden», 10-12 Uhr. Treffpunkt: 10 Uhr, Meteo-Group, Gaiserstrasse 47, 9050 Appenzell.
    Anmeldung bis Dienstag, 6. August.
Sonntag, 7. Juli - 16:06 Uhr

Autofahrer bauen vier Unfälle in der Stadt

(stapo/seh) Am Samstag ereigneten sich in der Stadt St.Gallen vier Verkehrsunfällen, wie die Stadtpolizei in einer Mitteilung schreibt. Dabei wurden insgesamt vier Personen verletzt. Es entstand teils hoher Sachschaden.

(Bild: Stapo SG)

(Bild: Stapo SG)

Kurz vor 13.30 Uhr stellte eine Frau an der Sömmerliwaldstrasse, Höhe Entsorgungsstelle, am Fahrbahnrand ihr Auto ab. Nachdem sie ausgestiegen war, setzte sich das Fahrzeug in Bewegung. Es rollte die Strasse abwärts und krachte in ein Auto, das auf der Sömmerliwaldstrasse aufwärts unterwegs war. Bei der Kollision wurde niemand verletzt. Es entstand leichter Sachschaden.

(Bild: Stapo SG)

(Bild: Stapo SG)

Zur gleichen Zeit ereignete sich an der Kunklerstrasse ein Unfall zwischen zwei Personenwagen. Ein Autofahrer wollte rückwärts aus einem Parkfeld fahren und übersah ein Auto, das in Richtung Gossau gelenkt wurde. Es kam zur Kollision, wobei zwei Personen leicht verletzt wurden. An den Fahrzeugen entstand hoher Sachschaden und ein Auto musste abgeschleppt werden.

(Bild: Stapo SG)

(Bild: Stapo SG)

Um 15 Uhr ereignete sich bei der Verzweigung Sonnenstrasse/Jägerstrasse ein Selbstunfall. Ein Autofahrer wollte von der Jägerstrasse in die Sonnenstrasse abbiegen. Dabei kollidierte er frontal mit dem Stahlposten eines Wegweisers. Der Mann erlitt leichte Verletzungen und begab sich selbstständig in ärztliche Betreuung. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.

(Bild: Stapo SG)

(Bild: Stapo SG)

Zum vierten Unfall kam es kurz vor 17 Uhr auf der Buchentalstrasse. Eine Lernfahrerin fuhr mit einer Begleitperson auf der Lindentalstrasse stadtauswärts. Bei der Verzweigung mit der Buchentalstrasse wollte sie diese überqueren und weiter geradeaus auf die Harzbüchelstrasse fahren. Dabei kam es zu einer Kollision mit einem Fussgänger, welcher den Fussgängerstreifen im Verzweigungsbereich überquerte. Der Mann wurde unbestimmt verletzt und durch die Rettungssanität ins Spital gebracht.

Samstag, 6. Juli - 9:15 Uhr

Am Montag fahren an der Rosenbergstrasse wieder die Baumaschinen auf

(sk/vre) Nachdem das städtische Tiefbauamt im Sommer 2018 die Nordseite der Rosenbergstrasse zwischen Tellstrasse und Haus Nummer 44 saniert hat, kommt dieses Jahr der gleiche Abschnitt auf der Seite gegen den Hauptbahnhof hin dran. Die Arbeiten beginnen am Montag und dauern voraussichtlich bis 11. August. Die Strasse ist in dieser Zeit nur einspurig befahrbar. Das Trottoir und der Veloweg auf der Südseite der Strasse sind gesperrt.

Die Baustelle an der Rosenbergstrasse vor einem Jahr: Saniert wurde damals die nördliche Seite. In diesem Sommer wird auf der Südseite gebaut. Dafür muss auch der Fuss- und Veloweg (rechts im Bild) bis 11. August gesperrt werden. (Bild: Reto Voneschen - 5. Mai 2019)

Die Baustelle an der Rosenbergstrasse vor einem Jahr: Saniert wurde damals die nördliche Seite. In diesem Sommer wird auf der Südseite gebaut. Dafür muss auch der Fuss- und Veloweg (rechts im Bild) bis 11. August gesperrt werden. (Bild: Reto Voneschen - 5. Mai 2019)

Stadteinwärts wird der Verkehr auf der Rosenbergstrasse geführt. Wer vom Blumenbergplatz Richtung Kreuzbleiche stadtauswärts unterwegs ist, wird via Tell- und untere Winkelriedstrasse um die Baustelle geleitet. Die öffentlichen Parkplätze an der Tellstrasse werden aufgehoben. Für Lastwagen wird eine Umleitung über den Blumenbergplatz, den Oberen Graben und die St.-Leonhard-Strasse eingerichtet.

Auch die Zu- und Wegfahrt zu den im Baustellenbereich liegenden Häusern sei je nach Baufortschritt nur eingeschränkt möglich, heisst es in einer Mitteilung der Stadt. Das südliche Trottoir mit Veloweg wird während der Strassenbauarbeiten komplett gesperrt. Das Trottoir auf der nördlichen, bereits sanierten Strassenseite bleibt dagegen benutzbar.

Samstag, 6. Juli - 8:44 Uhr

Arbeitsunfälle in St.Gallen: Mit Winkelschleifer geschnitten, mit Strom in Kontakt gekommen

(stapo/vre) Gleich zu zwei Arbeitsunfällen ist es am Freitag in der Stadt St.Gallen gekommen. In der Innenstadt rutschte ein Mann am Vormittag mit einem Winkelschleifer ab und schnitt sich in den Arm. Auf einer anderen Baustelle im Osten der Stadt kam ein Arbeiter am Nachmittag mit Strom in Kontakt. Die beiden Verunfallten mussten gemäss Mitteilung der Stadtpolizei ins Spital eingeliefert werden.

Das Hantieren mit Handwerksmaschinen ist nicht ohne Risiko und verlangt die volle Konzentration des Benutzers. (Symboldbild: Nana do Carmo - 24. Mai 2004)

Das Hantieren mit Handwerksmaschinen ist nicht ohne Risiko und verlangt die volle Konzentration des Benutzers. (Symboldbild: Nana do Carmo - 24. Mai 2004)

Am Freitag, gegen 10.30 Uhr, war ein Mann in der Innenstadt mit Renovationsarbeiten beschäftigt. Mit einem Winkelschleifer schnitt er Rohre durch. Dabei rutschte er mit der Maschine ab und schnitt sich in den Unterarm. Er wurde mit mittelschweren Verletzungen ins Spital gebracht. Der zweite Arbeitsunfall ereignete sich gegen 16 Uhr im Osten St.Gallens. Dabei erlitt ein Arbeiter aus unklaren Gründen einen Stromschlag. Er wurdemit Verletzungen ins Spital eingeliefert.

Freitag, 5. Juli - 18:22 Uhr

Auto und Sattelschlepper streifen sich: Stadtpolizei sucht Zeugen

(stapo/vre) Am Donnerstag haben sich auf der Hafnersbergstrasse beim Autobahn-Anschluss Winkeln ein Auto und ein Sattelschlepper touchiert. Eine 50-jährige PW-Lenkerin bog gegen 13.15 Uhr aus der Autobahn-Ausfahrt her auf die Hafnersbergstrasse in Richtung Gossau ab. Gleichzeitig war dort ein 29-Jähriger mit seinem Sattelschlepper in Richtung St.Gallen unterwegs. Auf der Brücke über die Autobahn kam es zur Streifkollision.

Der Unfallhergang ist noch nicht restlos geklärt. Darum sucht die Stadtpolizei unter 071'224'60'00 Personen, die Angaben zum Ablauf des Unfalls machen können.

Freitag, 5. Juli - 15:38 Uhr

Angetrunken gegen eine Baustelle, über die Leitplanke und in die Wiese neben der Autobahn

(kapo/vre) Ein spektakulärer Verkehrsunfall hat sich am Donnerstagmittag beim Autobahnanschluss Neudorf ereignet. Ein Autolenker hatte auf der Autobahn in Fahrtrichtung St.Gallen die Kontrolle über sein Auto verloren und war gemäss Mitteilung der Kantonspolizei in einer Wiese gelandet. Der 65-Jährige zog sich unbestimmte Verletzungen zu. Ein Alkoholtest fiel positiv aus.

Nachdem er von der Strasse abgekommen war, rauschte ein 65-jährige Blaufahrer am Donnerstag mit seinem Auto rund 50 Meter weit über eine Wiese. (Bilder: Kantonspolizei St.Gallen - 4. Juli 2019)

Nachdem er von der Strasse abgekommen war, rauschte ein 65-jährige Blaufahrer am Donnerstag mit seinem Auto rund 50 Meter weit über eine Wiese. (Bilder: Kantonspolizei St.Gallen - 4. Juli 2019)

Der Mann war gegen 13.30 Uhr mit seinem Auto von Meggenhus her in Richtung St.Gallen unterwegs.Kurz vor der Autobahn-Ausfahrt Neudorf geriet sein Auto rechts neben die Fahrbahn. Dort kollidierte es mit zwei Baustellen-Signalisationen, fuhr über die rechte Leitplanke und kam rund 50 Meter neben der Strasse auf einer Wiese zum Stehen.

Das Auto des beim Autobahn-Anschluss Neudorf verunfallten Blaufahrers.

Das Auto des beim Autobahn-Anschluss Neudorf verunfallten Blaufahrers.

Der Mann zog sich unbestimmte Verletzungen zu und musste mit der Ambulanz ins Spital gebracht werden. Das Auto erlitt Totalschaden. Der gesamte Schaden an Auto und Autobahneinrichtungen dürfte sich nach ersten Schätzungen auf über 10'000 Franken belaufen.

Freitag, 5. Juli - 15:19 Uhr

CVP-Stadtparteien wollen künftig dreimal im Jahr «horizontalen Gedankenaustausch» betreiben

(pd/vre) CVP-Vertreter der Städte St.Gallen, Zürich, Winterthur und Luzern haben sich gemäss Mitteilung vom Freitag zum wiederholten Male getroffen, um sich über über gemeinsam interessierende Themen auszutauschen. Besprochen worden seien aktuelle Fragen, «welche vor allem in urbanen Gegenden immer wieder Kopfzerbrechen verursachen», heisst es in der Mitteilung.

Die CVP-Stadtparteien wollen künftig untereinander auch Ideen für Abstimmungs- und Wahlkampagnen austauschen. (Bild: Reto Voneschen - 3. März 2012)

Die CVP-Stadtparteien wollen künftig untereinander auch Ideen für Abstimmungs- und Wahlkampagnen austauschen. (Bild: Reto Voneschen - 3. März 2012)

Die CVP-Stadtparteien lancieren nun das Projekt «Städtetreffen». Sie wollen sich künftig mindestens dreimal im Jahr treffen, «um einen horizontalen Austausch» über Ideen für Kampagnen, Wahlen und Abstimmungen sowie städtische und kantonale Vorstösse zu ermöglichen. Mit von der Partie sollen dabei alle CVP-Stadtparteien der CVP Schweiz von St.Gallen bis Genf sein.

Mit den «Städtetreffen» soll die Position der Städte innerhalb der CVP Schweiz gestärkt, aber gleichzeitig auch die Öffentlichkeitsarbeit für die CVP in den Städten gefördert werden. Die beteiligten Stadtparteien haben die nationale Mutterpartei über das Projekt informiert. Sie fordern jetzt «ein Bekenntnis von der CVP Schweiz zu diesem Projekt sowie administrative Unterstützung».

Freitag, 5. Juli - 10:40 Uhr/12:37 Uhr

Auto ramm Stadtbus auf dem Marktplatz: Busse und Trogenerbahn kurz blockiert

(vre) Vor der Einfahrt in die Bushaltestelle Bohl hat sich am Freitag gegen 10.25 Uhr ein Unfall ereignet. Ein Auto hat einen St.Galler Stadtbus von der Seite gerammt. Da beide Fahrzeuge langsam unterwegs waren, gab es keine Verletzten – auch im Bus nicht. An den beiden Fahrzeugen entstand leichter Sachschaden. Beim Bus ging unter anderem eine Scheibe an einer Türe zu Bruch.

Ort des Zusammenpralls: Einfahrt in die Bushaltestelle Bohl. (Bilder: Reto Voneschen)

Ort des Zusammenpralls: Einfahrt in die Bushaltestelle Bohl. (Bilder: Reto Voneschen)

Wegen des Unfalls ist am Marktplatz kurzzeitig ein Verkehrschaos entstanden, weil die Einfahrt von der Marktgasse auf den Marktplatz blockiert war. Autos und andere Busse mussten zirkeln. Während kurzer Zeit war zudem ein Zug der Trogenerbahn blockiert. Nach etwa zehn Minuten wurden die Unfallfahrzeuge weggefahren und ein Arbeiter des Strasseninspektorats beseitige die Glasscherben auf der Fahrbahn.

Am Auto entstand an der Vorderseite Sachschaden. Beim Stadtbus ging unter anderem eine der Eingangstüren zu Bruch.

Am Auto entstand an der Vorderseite Sachschaden. Beim Stadtbus ging unter anderem eine der Eingangstüren zu Bruch.

Donnerstag, 4. Juli - 23:11 Uhr

Anmeldefrist für Wettbewerb mit Jugendprojekten bis 12. August verlängert

(pd/vre) 2019 findet der 15. Jugendprojekt-Wettbewerb des Kantons St.Gallen statt. Bewertet und prämiert werden dabei Projekte, die von Jugendlichen in der Zeit von Juli 2018 bis September 2019 geplant und realisiert wurden oder werden. Die Mehrzahl der Projektmitglieder muss 13 bis 24 Jahre alt sein sowie im Kanton St.Gallen wohnen. Den besten Projekten winken Preise im Gesamtwert von 7000 Franken.

Der letztjährige Jugendprojekt-Wettberwerb des Kantons St.Gallen: Präsentation des Projekts «Jede Robbe zählt». (Bild: Archiv «St.Galler Tagblatt» - 27. Oktober 2018)

Der letztjährige Jugendprojekt-Wettberwerb des Kantons St.Gallen: Präsentation des Projekts «Jede Robbe zählt». (Bild: Archiv «St.Galler Tagblatt» - 27. Oktober 2018)

Den Themen der Wettberwerbsprojekte sind kaum Grenzen gesetzt. Sie können aus allen möglichen Sparten (Kultur, Sport, Umwelt oder Soziales) stammen. In den vergangenen Jahren wurden Projekte wie das Seifenmuseum St.Gallen, die Erfindung eines Kartenspiels, spezielle Skier aus Holz, ein Stadtführer, der Umbau eines Jugendtreffs, Musikfestivals, Band- oder Filmprojekte, Seifenkistenrennen oder Hilfs- und Entwicklungsprojekte eingereicht.

Für den diesjährigen Jugendprojekt-Wettbewerb wurden bereits erste Beiträge angemeldet. Die Organisatoren sind aber immer noch auf der Suche nach guten, innovativen Ideen. Daher wurde die Anmeldefrist vom 4. Juli bis zum 12. August verlängert.

Die Details zum 15. Jugendprojekt-Wettbewerb des Kantons St.Gallen.

Donnerstag, 4. Juli - 22:08 Uhr

Sommerbühne für Nachwuchstalente am St.Galler Stadtfest: Anmeldefrist läuft

(pd/vre) Auch in diesem Jahr will das St.Galler Stadtfest etwas für die Förderung von Nachwuchstalenten tun. Entsprechend gibt's am Samstag, 17. August, 11 bis 17 Uhr, wieder eine Sommerbühne. Sie ist eine Plattform für Künstlerinnen und Künstler aller Art, die sich einem breiten Publikum präsentieren und gleichzeitig das Fest bereichern wollen. Die Bühne steht beispielsweise Solo-Musikern, Musikgruppen, Artisten oder Magiern offen.

Das Stadtfest 2019 wird am 16. und 17. August wieder Tausende ins St.Galler Stadtzentrum ziehen. (Bild: Samuel Schalch - 21. August 2016)

Das Stadtfest 2019 wird am 16. und 17. August wieder Tausende ins St.Galler Stadtzentrum ziehen. (Bild: Samuel Schalch - 21. August 2016)

Wer auf der Sommerbühne am Stadtfest auftreten will, kann sich dafür gemäss der Mitteilung des Stadtfest-OKs vom Donnerstag per E-Mail anmelden (info@sgfest.ch). Auskünfte gibt's beim BB Art Service auch unter Telefon 071'278'63'66.

Donnerstag, 4. Juli - 21:48 Uhr

Am Freitagabend auf dem Gallusplatz: Weisses Dinner findet seit 2013 in St.Gallen statt

(pd/vre) Am Freitag, 19 bis 23 Uhr, findet es auch in St.Gallen wieder statt, das Dinner in Weiss. Dabei handelt es sich gemäss Ausschreibung um ein Treffen Gleichgesinnter und ein gemütliches Beisammensein verschiedener Kulturen und Altersgruppen. Ohne Eintritt und ohne Anmeldung. Die einzige Bedingung ist: Man kommt ganz in Weiss gekleidet und dekoriert auch seinen Tisch in dieser Farbe.

Das weisse Dinner findet in St.Gallen seit 2013 statt. (Bild: Urs Bucher - 6. Juli 2015)

Das weisse Dinner findet in St.Gallen seit 2013 statt. (Bild: Urs Bucher - 6. Juli 2015)

Zum Dinner in Weiss bringen alle ihren eigenen Tisch, ihre eigenen Stühle und ihr eigenes Essen mit. Am Schluss wird alles - samt Abfall - wieder mit nach Hause genommen. Bei zweifelhafter Witterung gibt's am Freitag auf der Homepage des weissen Dinners Auskunft über die Durchführung. Die Veranstaltung findet in St.Gallen seit 2013 statt. Entstanden ist sie ursprünglich als «Dîner en blanc» in Paris.

Donnerstag, 4. Juli - 21.34 Uhr

Genau wie ein entspanntes Büsi

Leserbild. Toni Bürgin fotografierte den Luchs im Wildpark Peter und Paul.

Leserbild. Toni Bürgin fotografierte den Luchs im Wildpark Peter und Paul.

Donnerstag, 4. Juli - 19:59 Uhr

Initiative gegen Stacheldraht und unnötige Zäune mit 11'187 Unterschriften eingereicht

(pd/vre) Am Donnerstagvormittag ist in St.Gallen die kantonale Initiative «Stopp Tierleid» mit 11'187 Unterschriften eingereicht worden. Für das Zustandekommen einer Initiative braucht es im Kanton St.Gallen 6000 Unterschriften. Das am Donnerstag eingereichte Volksbegehren richtet sich gegen Zäune als Todesfallen für Wildtiere. Getragen wird es von der Jägerschaft, von Pro Natura und vom WWF. Vor der Übergabe der Unterschriften an die Staatskanzlei fand auf dem Klosterplatz eine kurze Information für die Medien statt.

Tierhaare an einem Stacheldrahtzaun an einem Waldrand im Osten der Stadt St.Gallen. (Bild: Mareycke Frehner - 5. Februar 2019)

Tierhaare an einem Stacheldrahtzaun an einem Waldrand im Osten der Stadt St.Gallen. (Bild: Mareycke Frehner - 5. Februar 2019)

Mit der Initiative sollen Wildtiere vor Zäunen geschützt werden. Diese töten oder verletzten jedes Jahr Hunderte Tiere. Konkret wird verlangt, dass gefährliche Zäune, die nicht notwendig sind, entfernt werden müssen. Verboten werden sollen Stacheldraht und Zäune im Wald. Für andere Weidezäune postuliert die Initiative klare Vorgaben. Darunter sind die Rückbaupflicht für nicht mehr benötigte Zäune oder das Abstellen des Stroms bei «Zwickzäunen» bei Nichtgebrauch.

Donnerstag, 4. Juli - 19:00 Uhr

Provokation auf dem Kornhausplatz: Tierschützer grillieren einen Hund

Aktivistinnen und Aktivisten der Tierschutzorganisation Peta haben am Donnerstag beim St.Galler Hauptbahnhof eine Hunde-Attrappe auf den Grillrost gelegt. Mit der Aktion wollten sie darauf aufmerksam machen, dass auch Tiere, die wir täglich verzehren, Gefühle wie unsere vierbeinigen Lieblinge haben. Beim Publikum kam das Ganze unterschiedlich an: Es löste Nachdenklichkeit, Diskussionen, aber auch Empörung und Widerspruch aus. (Bild: Urs Bucher - 4. Juli 2019)

Aktivistinnen und Aktivisten der Tierschutzorganisation Peta haben am Donnerstag beim St.Galler Hauptbahnhof eine Hunde-Attrappe auf den Grillrost gelegt. Mit der Aktion wollten sie darauf aufmerksam machen, dass auch Tiere, die wir täglich verzehren, Gefühle wie unsere vierbeinigen Lieblinge haben. Beim Publikum kam das Ganze unterschiedlich an: Es löste Nachdenklichkeit, Diskussionen, aber auch Empörung und Widerspruch aus. (Bild: Urs Bucher - 4. Juli 2019)

Donnerstag, 4. Juli - 18:04 Uhr

Am Freitag und Samstag in die Badi: Wassertemperaturen bleiben angenehm warm

(vre) Für alle Wasserratten wird das Wochenende durchzogen. Der Freitag wird ein idealer Badetag, da sind sich die Wetterfrösche im Internet einig. Angesagt sind Temperaturen zwischen 15 und 30 Grad sowie blauer Himmel und Sonnenschein. Und auch der Samstag sieht gut aus: Die Temperaturen liegen zwischen 18 und 29 Grad, am späten Nachmittag könnten aber Wolken aufziehen, gegen Abend und in der Nacht auf Sonntag ist mit Gewittern zu rechnen.

Bei vielen aus der Stadt beliebt: Ein Besuch des Schwimmbads in Arbon lässt sich gut mit einer Velotour verbinden. (Bild: Reto Martin)

Bei vielen aus der Stadt beliebt: Ein Besuch des Schwimmbads in Arbon lässt sich gut mit einer Velotour verbinden. (Bild: Reto Martin)

Ein Reinfall bezüglich Badibesuch wird wohl der Sonntag. Die Temperaturen liegen gemäss Wetterprognosen im Internet zwischen 16 und 24 Grad. Ab Vormittag ist mit ersten vorbeiziehenden Störungen zu rechnen, ab Mittag steigt die Gewitterneigung und ab dem späten Nachmittag bis in die Nacht hinein ist mit teils heftigen Gewittern zu rechnen.

Wassertemperaturen: Bei Ansicht in der App auf graue Fläche klicken.

Wassertemperaturen in den Freibädern der Stadt St.Gallen und am Bodensee

Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld 23
Freibad Rotmonten 22
Familien- und Frauenbad Dreilinden 23
Mannenweier 24
Region
Badhütte Rorschach 21
Schwimmbad Arbon: See 21
Schwimmbad Arbon: Becken 24
Donnerstag, 4. Juli - 16:30 Uhr

Platz um den Broderbrunnen: Stadt muss bis Ende Jahr ein Gestaltungskonzept vorlegen

Der Broderbrunnen. (Bild: Reto Voneschen - 24. September 2018)

Der Broderbrunnen. (Bild: Reto Voneschen - 24. September 2018)

(vre) Nachlese zur Sitzung des Stadtparlaments vom Dienstag: Auf Facebook hat sich ein Veteran der Stadtpolitik zu Wort gemeldet. Der Grüne Thomas Schwager sass vom 1. Juni 2004 bis zum 31. Dezember 2014 im Stadtparlament; heute ist er Kantonsrat und Präsident der grünen Kantonalpartei. In seinem aktuellen Facebook-Post erinnert er sich an den Herbst 2008.

Der grüne Politiker Thomas Schwager sass von 2004 bis 2014 im St.Galler Stadtparlament. (Bild: PD)

Der grüne Politiker Thomas Schwager sass von 2004 bis 2014 im St.Galler Stadtparlament. (Bild: PD)

Damals erreichten er und Christine Bölsterli (CVP) gemeinsam, dass das Postulat für ein freundlicheres Umfeld für den Broderbrunnen vom Parlament erheblich erklärt wurde. Passiert ist rund um den Prachtbrunnen seither allerdings nichts: Asphalt dominiert hier immer noch. Der «unsäglich hässliche Platz» (Thomas Schwager) ist unverändert «hässlich».

Der Stadtrat habe die Erledigung dieser Hausaufgabe immer wieder hinausgeschoben, schreibt Schwager jetzt. Und am Dienstag hat er dies dem Stadtparlament erneut beantragt: Er wollte mit dem Bericht über hängige Motionen und Postulate die Frist zur Erledigung des Broderbrunnen-Vorstosses um fünf Jahre bis 2024 verlängern. Auf Facebook zeigt sich Thomas Schwager befriedigt, dass die Parlamentsfraktion von Grünen und Jungen Grünen das verhindert hat.

Wobei es am Dienstag keine grosse Überzeugungsarbeit brauchte, um eine Mehrheit gegen die Verlängerung der Bearbeitungsfrist des Broderbrunnen-Postulats zu finden. Ein Votum reichte voll und ganz. Der Fakt, dass nach elf Jahren bei so einem einfachen Auftrag nichts geschehen ist, sprach wohl für sich. Jetzt hat der Stadtrat bis Ende Jahr Zeit den Postulatsbericht samt Gestaltungskonzept vorzulegen.

Donnerstag, 4. Juli - 14:55 Uhr

Stadtspaziergänge mit der SP: St.Fiden, Kultur, Velostadt, Abfall und das Volksbad

(pd/vre) Bei einigen Stadtparteien hat es Tradition, dass sie im Sommer zu Exkursionen über aktuelle und spannende Themen einladen. Als erste hat jetzt die städtische SP ihr Programm für die kommenden Wochen vorgestellt. Start dazu ist schon am kommenden Mittwoch, 10. Juli, mit einem Spaziergang im «Zentrum im Osten», in St.Fiden. Reiseführer spielen dabei Ständerat Paul Rechsteiner und Pius Frey. Treffpunkt ist um 18.30 Uhr vor dem «Hirschen »(St.Fiden).

Der erste SP-Spaziergang dieses Sommers führt nach St.Fiden. Im Bild eines der Wahrzeichen dieses «Zentrums im Osten»: das futuristische, vor einigen Jahren sanierte Einkaufszentrum Grossacker. (Bild: Mareycke Frehner - 26. Juli 2018)

Der erste SP-Spaziergang dieses Sommers führt nach St.Fiden. Im Bild eines der Wahrzeichen dieses «Zentrums im Osten»: das futuristische, vor einigen Jahren sanierte Einkaufszentrum Grossacker. (Bild: Mareycke Frehner - 26. Juli 2018)

Weitere Anlässe des SP-Sommerprogramms

  • 16. Juli, 18.15 Uhr, Treffpunkt: Bleicheli
    Auf den Spuren des kulturellen Aufbruchs zu Beginn der 2000er-Jahre mit Bettina Surber.
  • 8. August, 18 Uhr, Treffpunkt: Lokremise (mit Velo)
    Velostadt St.Gallen? Velotour von St.Gallen nach Gossau mit Ruedi Blumer.
  • 15. August, 18 Uhr, Treffpunkt: Schulhaus Engelwies
    Abfall und Klima - auch das hat einen Zusammenhang. Rundgang mit Claudia Friedl im Kehrichtheizkraftwerk.
  • 24. August, 15 Uhr, Treffpunkt: Volksbad, Volksbadstrasse 6
    Auf Erkundungstour durchs älteste noch existierende Hallenbad der Schweiz mit Gallus Hufenus.
Donnerstag, 4. Juli - 14:41 Uhr

LC Brühl organisiert Meeting in St.Gallen: Hammerwerfer aus dem In- und Ausland messen sich

(pd/vre) Diesen Samstag veranstaltet der LC Brühl sein jährliches Hammermeeting auf der Leichtathletik-Anlage im Neudorf. Am Wettkampf nehmen zwanzig Sportlerinnen und Sportler aus der Schweiz und dem grenznahen Ausland teil. Favorit bei den Männern ist der deutsche Vizemeister Tristan Schwandke. Er reist mit einer Saisonbestleistung von 73,68 Metern an und hat gute Chancen, den Platzrekord im Neudorf von 74,71 Metern zu schlagen.

Hammerwerferin Laura Gautschi vom LC Brühl in Aktion. (Bild: Urs Siegwart - 1. Juni 2019)

Hammerwerferin Laura Gautschi vom LC Brühl in Aktion. (Bild: Urs Siegwart - 1. Juni 2019)

Für die Frauen starten die Wettkämpfe am Samstag um 13, für die Männer um 15.30 Uhr. In den Wettkampf integriert sind die interkantonalen Hammerwurf-Meisterschaften der Kantone St.Gallen, Graubünden und Zürich sowie beider Appenzell und des Fürstentums Liechtensteins. Ebenfalls vergeben werden die Meisterschaftstitel der internationalen Bodensee-Leichtathletik. für den LC Brühl werden fünf Athleten starten. Darunter befinden sich mit Sanna Balsa und Laura Gautschi zwei Inhaber des Kantonalrekords ihrer Kategorie.

Donnerstag, 4. Juli - 14:25 Uhr

Auch St.Gallen hat immer noch einen Warenmarkt: Bunte Vielfalt zu Füssen Vadians heute bis 21 Uhr

(vre) Warenmärkte sind für viele in den Ferien ein Highlight, das sie nie verpassen würden. Gerade in Italien finden solche Märkte immer noch regelmässig in vielen grösseren Orten statt. Sie sind dort auch richtige Publikumsmagnete.

Der St.Galler Markt ist heute Donnerstag noch bis 21 Uhr geöffnet. (Bild: Reto Voneschen - 4. Juli 2019)

Der St.Galler Markt ist heute Donnerstag noch bis 21 Uhr geöffnet. (Bild: Reto Voneschen - 4. Juli 2019)

Was viele nicht wissen: Auch die Stadt St.Gallen hat einen Warenmarkt. Es ist der ehemalige Quartalsmarkt, der sich heute «St.Galler Markt» nennt. Das Angebot ist durchaus mit jenem ähnlicher Märkte in südlichen Gefilden zu vergleichen. Es ist sehr vielfältig und umfasst unter anderem Leder- und Flechtwaren, Kleider und Accessoires.

Derzeit findet zu Füssen des Vadian-Denkmals die zweite diesjährige Ausgabe dieses Marktes statt. Geöffnet hat er nach Angaben der Stadtpolizei bis 21 Uhr. Im laufenden Jahr findet der «St.Galler Markt» dann noch zweimal statt, nämlich am 5. September und 14. November.

Mittwoch, 3. Juli - 18:05 Uhr

Botanikstunde im St.Galler Stadtmelder: Der Liebling von Hummeln und Schmetterlingen

(vre) St.Gallen betreibt wie andere Städte auch eine elektronische Meldestelle für alle möglichen Alltagsprobleme. Der Stadtmelder ist allerdings nicht nur eine Klagemauer für unzufriedene Bürger und eine Meldestelle für Defektes oder Verspraytes im öffentlichen Raum. Man kann dort durchaus auch noch etwas lernen.

Die Karde oder Weberdistel im Familiengarten Blumenwies. (Bild: Stadtmelder St.Gallen - 1. Juli 2019)

Die Karde oder Weberdistel im Familiengarten Blumenwies. (Bild: Stadtmelder St.Gallen - 1. Juli 2019)

Am 1. Juli beispielsweise erkundigte sich ein Nutzer, was das wohl für eine Pflanze neben dem Holzschuppen des Familiengartens Blumenwies sein könnte. Das Gewächs ist über einen Meter hoch, seine Blätter und Stiele haben ganz feine Spitzen. Die Antwort kam postwendend: Die gemeldete Pflanze ist weder giftig noch ein invasiver Fremdling.

Bei der wilden Karde oder Weberdistel handelt es sich nach Angaben von Stadtgrün um eine zweijährige, krautige Wildpflanze. Sie sollte wenn immer möglich stehen gelassen werden. Dies, weil sie wichtig für viele Insekten - darunter Hummeln und Schmetterlinge - und damit für die Biodiversität im Siedlungsraum ist.

Zum St.Galler Stadtmelder.

Mittwoch, 3. Juli - 16:59 Uhr

Peta plant eine Protestaktion in der Stadt St.Gallen:
Tierschützer wollen einen Hund grillieren

(vre) Dem einen oder anderen könnte am Donnerstagmittag auf dem Kornhausplatz in St.Gallen der Appetit vergehen. Was, wenn es um Fleisch geht, sehr im Sinn von Peta wäre. Die Tierschutzorganisation hat nämlich angekündigt, am Donnerstag, 12.15 Uhr, beim Hauptbahnhof einen Hund grillieren zu wollen. Die Aktion soll für eine vegane Lebensweise und tierfreundliches Einkaufen werben.

Mit einem - künstlichen - Grillhund will die Tierschutzorganisation Peta am Donnerstagmittag auf dem Kornhausplatz in St.Gallen für eine fleischlose Lebensweise werben. (Bild: PD/Peta - Jena, 11. Juni 2019)

Mit einem - künstlichen - Grillhund will die Tierschutzorganisation Peta am Donnerstagmittag auf dem Kornhausplatz in St.Gallen für eine fleischlose Lebensweise werben. (Bild: PD/Peta - Jena, 11. Juni 2019)

Mit Flyern soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass Kühe, Schweine oder Hühner genauso wenig auf den Grill gehörten wie Hunde oder Katzen, heisst es in einer Mitteilung von Peta. Alle Tieren litten gleich, wenn sie vom Menschen gegessen würden. Ein Schwein oder ein Rind empfinde wie ein Hund Schmerzen, Angst und Freude und wolle auch nur leben.

Wobei der Hund, der am Donnerstag auf dem Grill landet, natürlich eine Attrappe ist, wie Peta in der Mitteilung gleich beruhigt. Und auf ihrer Internetseite wirbt die Tierschutzorganisation dann gleich auch fürs vegane Grillieren.

Mittwoch, 3. Juli - 16:17 Uhr

FDP-Fraktion im Stadtparlament will Auskunft über kantonale Liegenschaften in St.Gallen

(vre) Der Kanton verfügt in der Kantonshauptstadt über zahlreiche Liegenschaften. Diese sind Gegenstand eines am Dienstag neu im Stadtparlament eingereichten Vorstosses: Die FDP-Fraktion will Auskunft darüber, ob die Stadt weiss, was dem Kanton in St.Gallen gehört und was er auf diesen Arealen plant.

Bauland hinter dem Hauptbahnhof ist heute für den Kanton eine Reserve für die Fachhochschule (rechts im Bild). Könnte dieses Areal allenfalls anders genutzt werden, wenn die FHS für ihre Entwicklung die Flächen bekäme, die dereinst durch den Auszug der grossen Bibliothek aus der Hauptpost (linsk im Bild) frei werden sollen? Das ist eine der Fragen der FDP im neuen Vorstoss. (Bild: Hanspeter Schiess - 14. Juni 2013)

Bauland hinter dem Hauptbahnhof ist heute für den Kanton eine Reserve für die Fachhochschule (rechts im Bild). Könnte dieses Areal allenfalls anders genutzt werden, wenn die FHS für ihre Entwicklung die Flächen bekäme, die dereinst durch den Auszug der grossen Bibliothek aus der Hauptpost (linsk im Bild) frei werden sollen? Das ist eine der Fragen der FDP im neuen Vorstoss. (Bild: Hanspeter Schiess - 14. Juni 2013)

Die FDP begründet ihre Fragen damit, dass die Liegenschaften des Kantons teilweise für die weitere Stadtentwicklung strategisch wichtig gelegen seien. Sie könnten damit gut auch für städtische Vorhaben genutzt werden. Es sei daher zentral, dass die Stadt wisse, was der Kanton wo plane. Zudem müsse sichergestellt sein, dass die Stadt in kantonale Planungen frühzeitig involviert werde.

In der Interpellation werden Areale des Kantons genannt und der Stadtrat nach einer Beurteilung dazu gefragt. Dazu zählt der Bahnhof Nord, wo der Kanton gemäss Vorstoss die Entwicklung für die nächsten Jahre blockiert, weil für ihn Teile des Areals Reserveland für die Fachhochschule sind. Die FDP fragt sich, ob diese Blockade durch die Nutzung der Hauptpost durch die FHS beseitigt werden könnte.

Eine andere kantonale Liegenschaft mit offener Zukunft ist die Notkerstrasse 22, der heutige Standort der Kantonsbibliothek Vadiana und der Stadtarchive. Und für die Stadt sicher ebenfalls von Interesse ist die Zukunft des Zeughauses am Rand der Kreuzbleiche; es wurde ja auch schon mehrfach als Standort für eine Kunsthochschule gehandelt. Und offen ist gemäss FDP auch die langfristige Nutzung des Verwaltungsgebäudes an der Moosbruggstrasse 11 durch den Kanton.

Mittwoch, 3. Juli - 15:13 Uhr

Stadt verleiht Anerkennungs- und Förderpreise: Schöpfer der binären Uhr wird ausgezeichnet

(sk/vre) Die Stadt St.Gallen zeichnet dieses Jahr einen Künstler mit einem Anerkennungspreis und vier weitere Kunstschaffende mit Förderpreisen aus. Den Anerkennungspreis erhält Norbert Möslang. Die Förderpreise gehen an Tobias Bauer, Dominik «Lord» Kesseli, Fabienne Lussmann und die Kulturkosmonauten.

Norbert Möslang erhält den diesjährigen Anerkennungspreis der Stadt St.Gallen. (Bild: Michel Canonica - 31. März 2019)

Norbert Möslang erhält den diesjährigen Anerkennungspreis der Stadt St.Gallen. (Bild: Michel Canonica - 31. März 2019)

Norbert Möslang (Jahrgang 1952) ist Bildender Künstler, Komponist, Musiker und Geigenbauer. International bekannt geworden ist er durch seine preisgekrönte Musik für die Filme von Peter Liechti und durch künstlerische Arbeiten mit Alltagselektronik.

Ein jüngeres Werk von Norbert Möslang ist die binäre Uhr an der neuen Ankunftshalle des Hauptbahnhofs St.Gallen. (Bild: Seraina Hess - 25. September 2018)

Ein jüngeres Werk von Norbert Möslang ist die binäre Uhr an der neuen Ankunftshalle des Hauptbahnhofs St.Gallen. (Bild: Seraina Hess - 25. September 2018)

National Schlagzeilen und lokal gehässige Diskussionen ausgelöst hat im vergangenen Jahr seine binäre Uhr an der neuen Ankunftshalle des Hauptbahnhofs. Für die einen ist sie ein originelles, unkonventionelles, experimentelles Kunstwerk, für andere als Uhr unleserlich und daher Geldverschwendung.

Mittwoch, 3. Juli - 14:34 Uhr

Oberwaid bei St.Gallen als beliebteste Wellness-Location der Schweiz ausgezeichnet

Hoteldirektor Christopher Rossbach und Spa-Manager Philipp Moser haben alles dabei, um die Auszeichnung der Oberwaid als beste Wellness-Location der Schweiz zu feiern. (Bild: PD)

Hoteldirektor Christopher Rossbach und Spa-Manager Philipp Moser haben alles dabei, um die Auszeichnung der Oberwaid als beste Wellness-Location der Schweiz zu feiern. (Bild: PD)

(pd/vre) Mitte Juni wurde zum vierten Mal die wichtigste Auszeichnung der Schweizer Eventbranche, der Swiss Location Award verliehen. Mehr als 25'000 Veranstalter sowie Besucherinnen und Besucher haben zuvor gemeinsam mit einer unabhängigen Fachjury 470 vorausgewählte Veranstaltungsorte in zehn Kategorien bewertet. Der Publikumspreis für die meisten und besten Bewertungen erhielt dabei die Oberwaid in St.Gallen. Sie wurde damit zur beliebtesten Wellness-Location der Schweiz gekürt.

Mittwoch, 3. Juli - 12:11 Uhr

Giovanni Segantini im Kunstmuseum St.Gallen: Berge und Natur in der Kunst einst und heute

(pd/vre) Unter dem Titel «La luce alpina» zeigt das Kunstmuseum St.Gallen vom 28. September bis 1. Dezember eine Ausstellung, die zum Publikumsmagneten werden dürfte. Es stellt dabei Werke von Giovanni Segantini (1858-1899) zeitgenössischen Wahrnehmungen von Bergen und Naturerlebnissen gegenüber. Im Zentrum der Schau stehen die Werke des berühmten Bündner Malers aus dem Bestand der Otto-Fischbacher-Giovanni-Segantini-Stiftung sowie aus weiteren öffentlichen und privaten Sammlungen.

Giovanni Segantini ist einer der wichtigsten Maler des 19. Jahrhunderts. In seinen Gemälden entwarf er das Bild eines Daseins in harmonischem Einklang mit der Natur. Einfache ländliche Figuren sind eingebettet in den ewigen Zyklus der Jahreszeiten, von Geburt, Sein und Tod. Berühmt sind seine Werke durch ihre strahlende Leuchtkraft. Die Ausstellung findet aus Anlass des 200-Jahr-Jubiläums der Christian Fischbacher AG statt und ist gemäss Mitteilung eine Hommage an die Otto-Fischbacher-Giovanni-Segantini-Stiftung.

«Mezzogiorno sulle alpi» ist ein bekanntes Werk des Bündner Malers Giovanni Segantini aus dem Jahr 1891. (Bild: PD/Kunstmuseum St.Gallen)

«Mezzogiorno sulle alpi» ist ein bekanntes Werk des Bündner Malers Giovanni Segantini aus dem Jahr 1891. (Bild: PD/Kunstmuseum St.Gallen)

Das Kunstmuseum St.Gallen hat ein spezielles Verhältnis zum Werk von Giovanni Segantini. 1956 zeigte es die allererste Retrospektive des Künstlers. Das hing zusammen mit der Sammlung des St.Galler Textilindustriellen Otto Fischbacher, der zwischen 1920 und 1950 wichtige Werke Segantinis erworben hatte und diese im Kunstmuseum St.Gallen gut aufgehoben wusste.

1999 wurde das Schaffen Segantinis dort umfassend gezeigt, womit nach der damals letzten grossen Ausstellung 1990 im Kunsthaus Zürich ein weiterer wichtiger Schritt in der breiten Anerkennung und Rehabilitierung seines Werks geleistet wurde. Die Schau bescherte dem Museum damals mit über 30'000 Eintritten einen Besucherrekord. Danach ist die Sammlung von Otto Fischbacher abgezogen; sie bildet heute - neben dem Alpentriptychon - den Hauptbestand im Segantini-Museum St. Moritz.

Mittwoch, 3. Juli - 10:33 Uhr

St.Galler Schüler gewinnen Silber- und Bronzemedaille

(pd/mha) Vom 30. Juli bis am 5. August findet in Hongkong die internationale Geografie-Olympiade statt. 180 Jugendliche aus 45 Ländern werden teilnehmen, darunter auch zwei St.Galler Schüler. Anna-Lena Hatzold und Tobias Vetter von der Kantonsschule am Burggraben sind Teil des Schweizer Teams.

Vergangene Woche waren die zwei gemeinsam mit einer Schülerin aus Solothurn und einem Schüler aus Bern in Belgrad, wo die europäische Geografie-Olympiade stattfand. Hatzold landete dabei auf Platz 6 und gewann eine Silbermedaille. Vetter holte gemäss Mitteilung den 23. Rang und eine Bronzemedaille.

Das Schweizer Team kehrt mit vier Medaillen aus Belgrad zurück (von links): Tobias Vetter, Anna-Lena Hatzold, Yannik Friedli, Carlo Mühlemann und Julia Gschwind. (Bild: PD/Geografie-Olympiade)

Das Schweizer Team kehrt mit vier Medaillen aus Belgrad zurück (von links): Tobias Vetter, Anna-Lena Hatzold, Yannik Friedli, Carlo Mühlemann und Julia Gschwind. (Bild: PD/Geografie-Olympiade)

Im Wettbewerb mussten die Jugendlichen den serbischen Berg Avala entlang wandern – ausgestattet mit Kompass und Feldbuch. Den zurückgelegten Weg galt es anschliessend auf einer topografischen Karte einzuzeichnen. Ihr Fachwissen und perspektivisches Denken stellten die Schülerinnen und Schüler an einer Theorieprüfung unter Beweis. An dieser mussten sie zum Beispiel die Interessen der Wirtschaft in der Erdölförderung gegen die Interessen des Umweltschutzes abwägen.

Weitere Informationen zu Wissenschafts-Olympiaden sind hier abrufbar.

Mittwoch, 3. Juli - 09:23 Uhr

Der Ball muss in die Kiste: Hobbyfussballerinnen und Hobbyfussballer spielen Banenenkisten-Fussball

(pd/mha) Auf dem Platz vor dem gelben Lattich-Bau wird jeden Freitagmittag, 12.15 bis 13 Uhr, Bananenkisten-Fussball gespielt. Dafür braucht es einen Ball, zwei Kisten und zwei Mannschaften –verteilt auf acht Spielerinnen und Spieler. Was zählt ist der Spass an der Sache, denn «ob ‹Rumpelfüssler›, ‹Chancentod› oder ‹Ballzauberer› – alle sind willkommen», heisst es auf der Webseite.

Der gelbe Lattich-Bau steht auf dem Güterbahnhof-Areal. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo)

Der gelbe Lattich-Bau steht auf dem Güterbahnhof-Areal. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo)

Für Freitagmittag werden blauer Himmel und Temperaturen um 22 Grad prognostiziert. Gut also, schenken die Organisatoren gratis Wasser aus. Nach diesem Freitag pausiert das Bananenkisten-Fussball fünf Wochen lang, also während der Sommerferien. Danach findet der erste Match am 16. August statt.

Dienstag, 2. Juli - 22:59 Uhr

Stadt hat Baubewilligungen für Theaterprovisorium auf dem Unteren Brühl erteilt

(vre) Das Theaterprovisorium auf dem Unteren Brühl kann erstellt werden. Die Stadt hat nämlich Mitte Mai die Baubewilligung dafür erteilt. Das bestätigt auf Anfrage Ivan Furlan vom städtischen Amt für Baubewilligungen. Bewilligung fürs Provisorium bis zum 31. Mai 2023 befristet. Einsprachen sind gegen das Projekt keine eingegangen. Die Bauvisiere vor der Tonhalle wurden inzwischen bereits abgebaut.

Der früher skizzierte Fahrplan für den Betrieb des Provsoriums gilt nach wie vor. Das bestätigt Beda Hanimann, Medienverantwortlicher der Genossenschaft Konzert und Theater St.Gallen, auf Anfrage. Die ganze nächste Theatersaison findet im üblichen Rahmen im Theatergebäude statt. Als Finale und Überleitung in die Zeit im Provisorium gibt's am 28. Mai 2020 eine Schauspielproduktion mit dem Titel «Letschti Rundi», die alle Räume des Theaters nutzt und viele Bühnenfiguren aus der gut 50-jährigen Geschichte des Paillard-Baus im Stadtpark auftreten lässt.

Die Visiere fürs Theaterprovisorium vor der Tonhalle auf dem Unteren Brühl sind inzwischen wieder abgebaut worden: Die Stadt St.Gallen hat die Baubewilligung dafür erteilt. (Bild: Reto Voneschen - 27. April 2019)

Die Visiere fürs Theaterprovisorium vor der Tonhalle auf dem Unteren Brühl sind inzwischen wieder abgebaut worden: Die Stadt St.Gallen hat die Baubewilligung dafür erteilt. (Bild: Reto Voneschen - 27. April 2019)

Nach Saisonende und über den Sommer des nächsten Jahres wird das Provisorium auf dem Unteren Brühl bezogen. Es ist voraussichtlich für zwei Spielzeiten in Betrieb, in denen das Theatergebäude saniert wird. Im Laufe der Saison 2022/23 soll das dannzumal fertig sanierte Theaterhaus gemäss Beda Hanimann wieder zur Verfügung stehen.

Und nebenbei: Auch die Festspiele 2020 finden wie geplant statt. Wieder nach dem alten Rezept, mit einer Opern-Rarität. Es ist die unbekannte Verdi-Oper «Stiffelio», die erstmals in St.Gallen zu sehen ist. Sie soll am 26. Juni 2020 Premiere haben. Trotz politischer Grundsatzdiskussionen deswegen wieder auf dem Klosterplatz. Wie geplant.

Dienstag, 2. Juli - 21:59 Uhr

Stadtrat gibt grundsätzlich grünes Licht für Wiederholung des Eiszaubers auf der Kreuzbleiche

(vre) Überraschung an der Rechnungssitzung des St.Galler Stadtparlaments am Dienstag im Waaghaus: SP-Parlamentarier Peter Olibet erkundigte sich bei der Beratung des Geschäftsberichts 2018 des Stadtrats danach, ob der Eiszauber auf der Kreuzbleiche auch im Winter 2019/20 stattfinden wird. Olibet hatte die Veranstaltung vom Dezember und Januar 2018/19 mehrfach als Energieverschwendung sowie nicht kompatibel mit dem Energiekonzept 2050 und dem Durchführungsort kritisiert.

Der erste Eiszauber fand im Dezember und Januar 2018/19 nicht zur Freude aller Anwohner auf der Kreuzbleiche statt. Publikumsmässig war der Anlass aber mit über 30'000 Besucherinnen und Besuchern ein grosser Erfolg. (Bild: Urs Bucher - 18. Januar 2019)

Der erste Eiszauber fand im Dezember und Januar 2018/19 nicht zur Freude aller Anwohner auf der Kreuzbleiche statt. Publikumsmässig war der Anlass aber mit über 30'000 Besucherinnen und Besuchern ein grosser Erfolg. (Bild: Urs Bucher - 18. Januar 2019)

Die Frage zur Zukunft der Grossveranstaltung im Stadtparlament beantwortete Stadtrat Markus Buschor. Der «Sportminister» hielt dabei ausdrücklich fest, dass der erste Eiszauber ein Erfolg gewesen sei. Und: Die Veranstaltung, die über 30'000 Personen zum Schlittschuhlaufen, Eisstockschiessen und Fondue-Essen angezogen hatte, habe klar Verbesserungspotenzial.

Der Stadtrat habe erst gerade am Dienstagvormittag einen Grundsatzentscheid zum Eiszauber gefällt, führte Buschor im Parlament weiter aus: Wenn ein Gesuch gestellt werde und der Organisator bereit sei, alle Auflagen der Stadt zu erfüllen, werde der Eiszauber auch im Winter 2019/20 stattfinden.

Dienstag, 2. Juli - 18:50 Uhr

GBS-Schüler verschönern Baustelle auf dem Gallusplatz

(mlb) Am Dienstagvormittag hat eine Klasse des gestalterischen Vorkurses mit Pinsel und Spraydosen weisse Plakate bemalt. Sonnenuntergänge, Ananasse, Flip-Flops – Sujets zum vorgegebenen Thema «Summer in the City». Die nun farbigen Plakate spannten die Schülerinnen und Schüler des Gewerblichen Berufs- und Weiterbildungszentrums (GBS) gemeinsam mit den Bauarbeitern um die Umzäunung eines Kranes.

Christine Aebi, die GBS-Schülerinnen und Schüler, die Bauarbeiter und Astrid Kuhn (von links nach rechts) posieren vor dem fertigen Kunstwerk. (Bild: Miguel Lo Bartolo - 2. Juli 2019)

Christine Aebi, die GBS-Schülerinnen und Schüler, die Bauarbeiter und Astrid Kuhn (von links nach rechts) posieren vor dem fertigen Kunstwerk. (Bild: Miguel Lo Bartolo - 2. Juli 2019)

Die Idee sei nur wenige Tage zuvor entstanden, erklärt Christine Aebi, Lehrerin der Klasse. Ihre Kollegin Astrid Kuhn sei auf sie zugekommen, um die Baustelle vor ihrem Restaurant La Verità bunter zu gestalten.

Auf das Baustellenprojekt reagierten die Schülerinnen und Schüler mit Euphorie. Für sie war dies das letzte Projekt im gestalterischen Vorkurs. «Mit einem solchen Abschluss haben wir nicht gerechnet», sagte ein Schüler.

Dienstag, 2. Juli - 17:45 Uhr

Am St.Galler Fest präsentieren sich neu auch Vereine - dafür gibt's dieses Jahr keine Gastgemeinde

(mha) Das St.Galler Fest, das bedeutete bisher: Livemusik, Bier und Bratwurst. Hinzu kam für manche der Jass-Cup mit Monika Fasnacht und zuletzt auch noch in jedem Jahr eine neue Gastgemeinde. In diesem Spätsommer wartet das Stadtfest mit weiteren Neuerungen auf.

Logo und Website wurden überarbeitet, ausserdem steht vom 16. bis 17. August zwischen Acrevis-Bank und Vadian-Denkmal ein 15-Meter langes Zelt. In diesem sowie auf der Bühne in der Neugasse können sich Vereine präsentieren. «Wir haben immer wieder gehört, dass sich einige Vereine gerne am St.Galler Fest beteiligen würden», sagt OK-Vizepräsident Bruno Bischof. Deshalb arbeite man nun mit der IG Sport zusammen. «Bisher haben sich einzig Sportvereine angemeldet. Zelt und Bühne stehen aber grundsätzlich allen Vereinen offen.»

Das St.Galler Fest 2018: Das «Vereinszelt» wird zwischen Acrevis-Bank und Vadian-Denkmal platziert. (Urs Bucher - 18. August 2018)

Das St.Galler Fest 2018: Das «Vereinszelt» wird zwischen Acrevis-Bank und Vadian-Denkmal platziert. (Urs Bucher - 18. August 2018)

Das «Vereinszelt» soll vor allem am Samstag Besucherinnen und Besucher locken. Zusätzlich findet an diesem zweiten Tag des Stadtfestes, von 11 bis 14 Uhr, ein Orientierungslauf statt. Dieser richtet sich an Familien und wird von der IG Sport organisiert.

Eine Gastgemeinde, die den Gallusplatz bespielt, gibt es dieses Jahr nicht. «Wir haben mit diversen verhandelt. Aber dieses Jahr ist zu viel los», sagt Bischof. «Ich denke, wir müssen den Gedanken der Gastgemeinde loslassen.»

Dienstag, 2. Juli - 16:16 Uhr

Vor dem Freundschaftsspiel des FC St.Gallen gegen Celtic Glasgow: Celtic-Fans feiern in der Stadt

(vre/lex) Heute Dienstag, ab 19.30 Uhr, trifft grünweiss auf grünweiss: Der FC St.Gallen trifft im Kybunpark auf Celtic Glasgow. Für St.Gallens Trainer Peter Zeidler geht es dabei vor allem darum, sein Team weiter zu entwickeln. Seine Mannschaft befindet sich in der dritten Woche der Vorbereitung auf die neue Saison. Celtic ist der erste ernstzunehmende Testspielgegner für den FCSG nach den hohen Siegen gegen Speicher (17:0) und Bad Ragaz (19:2).

Die Schotten sind mit dem Flugzeug aus ihrem Trainingslager in Österreich angereist. Sie logieren im Hotel Säntispark. Und natürlich haben sie auch Schlachtenbummler mitgebracht. Zwei Dutzend von ihnen feiern derzeit im Garten des Gallus-Pub an der Metzgergasse. Sie trinken und singen sich hier warm, wie einer von ihnen schmunzelnd zu Protokoll gab.

Dienstag, 2. Juli - 14:57 Uhr

Potenza als Beispiel: Eine Rolltreppe vom Platztor zur Universität auf dem Rosenberg?

(vre) Bald gibt es in der Stadt St.Gallen zwei Standorte für die Universität - auf dem Rosenberg und am Platztor. Schon im Vorfeld der Abstimmung über den Campus Platztor vom vergangenen Sonntag wurde darüber diskutiert, wie man diese beiden Standorte miteinander verbinden könnte. Die Grünliberalen der Stadt St.Gallen haben am Sonntag die bisherige Ideensammlung mit Schräglift, Standseilbahn und Treppe um eine neue Variante erweitert: eine Rolltreppe.

Im süditalienischen Potenza führt die Scala mobile die Santa Lucia von einem Parkplatz im Tal in die nördliche Altstadt. (Bild: Getty Images - 30. August 2013)

Im süditalienischen Potenza führt die Scala mobile die Santa Lucia von einem Parkplatz im Tal in die nördliche Altstadt. (Bild: Getty Images - 30. August 2013)

Und sie haben für diese Idee ein Vorbild: die süditalienische Stadt Potenza. Dort führen gleich drei öffentliche Rolltreppen in die Altstadt, die auf einem Hügelrücken liegt. Es sind dies die Scala mobile di Santa Lucia von einem Parkplatz an der Stadtumfahrung in die westliche, die Scala Mobile Prima vom Fussballstadion und die Scala Mobile Due Torri in die nördliche Altstadt.

Die Scala mobile di Santa Lucia durchquert ein Tal. Sie tut dies oberirdisch, was optisch kein wirklicher Gewinn ist. Die Rolltreppe zwischen Platztor und Rosenberg müsste aber wohl sowieso unterirdisch geführt werden, womit dieser ästhetische Kritikpunkt wegfallen würde. Die Idee der Platztor-Rolltreppe - so ist einem Internet-Eintrag dazu von Markus Tofalo zu entnehmen - stammt offenbar ursprünglich vom St.Galler Blogger Marcel Baur.

Dienstag, 2. Juli - 12:22 Uhr

Badwasser in Freibädern und Gewässern angenehm warm: Jetzt hüpfen auch die Gfrörli ins Wasser

Wassertemperaturen: Bei Ansicht in der App auf graue Fläche klicken.

Wassertemperaturen in den Freibädern der Stadt St.Gallen und am Bodensee

Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld 23
Freibad Rotmonten 22
Familien- und Frauenbad Dreilinden 23
Mannenweier 24
Region
Badhütte Rorschach 21
Schwimmbad Arbon: See 21
Schwimmbad Arbon: Becken 24
Dienstag, 2. Juli - 10:19 Uhr

Ab August zwei Schliessungszeiten für die Wochenmärkte auf dem St.Galler Marktplatz

(stapo/lex/vre) Seit April schliessen die Wochenmärkte in St.Gallen am Mittwoch und Samstag jeweils um 15 Uhr. Eingeführt wurde dies auf Wunsch der Mehrheit der Marktfahrerinnen und Marktfahrer im Rahmen von Massnahmen zur Aufwertung der Märkte. Gegen die neuen Schliessungszeiten rekurrierten zwei Märktler beim Kanton; ihre Rekurse sind noch hängig. Auch der ständige Markt und ein Teil der Marktkundschaft reagierte verärgert auf die Neuregelung.

Am 15. Juni fand ein erster Austausch zwischen den Stadtbehörden sowie den Markthändlerinnen und Markthändlern statt. Wie die St.Galler Stadtpolizei schreibt, zeigte sich, dass zwei Schliessungszeiten den Bedürfnissen des Marktes besser Rechnung tragen. «Aufgrund einer anschliessenden schriftlichen Umfrage und einem weiteren Austausch am 29. Juni mit Stadträtin Sonja Lüthi und Stapo-Kommandant Ralph Hurni wurden nun für Mittwoch und Samstag je zwei Schliessungszeiten festgelegt.»

Die Stände am Wochenmarkt werden künftig am Mittwoch und Samstag früher schliessen. (Bild: Benjamin Manser)

Die Stände am Wochenmarkt werden künftig am Mittwoch und Samstag früher schliessen. (Bild: Benjamin Manser)

Die Wochenmarktstände schliessen am Mittwoch demnach künftig um 13 oder 18 Uhr und am Samstag um 15 oder 17 Uhr. Jeweils um spätestens 8.30 Uhr müssen alle Marktstände verkaufsbereit sein. Die neuen Öffnungszeiten werden ab Samstag, 3. August, eingeführt. Die Stadtpolizei St.Gallen werde nun die entsprechenden Bewilligungen ausarbeiten und erteilen. Zudem werden die Standorte der einzelnen Marktstände gemäss deren Öffnungszeiten angepasst.

Erste Reaktionen auf die Massnahme fallen positiv aus. Für Peter Wetli, Sprecher des ständigen Marktes in St.Gallen, geht die Massnahme in die richtige Richtung. Da die Wochenmarktstände mit den späteren Schliessungszeiten künftig neben dem ständigen Markt stünden, herrsche künftig nicht mehr ab 15 Uhr Aufbruchstimmung, unter der jeweils der länger geöffnete ständige Markt stark gelitten habe. So sei man sicher «besser unterwegs» als mit der seit Anfang April geltenden Regelung.

Dienstag, 2. Juli - 10:12 Uhr

«Militärkantine» feiert ihren fünften Geburtstag

(pd/mha) Am Freitag feiert das Restaurant/Hotel Militärkantine in St.Gallen seinen fünften Geburtstag. Ab 18 Uhr spielt Pätschwerk Swing, Volksmusik, Pop und Klezmer. Danach zeigt um 19 Uhr die Künstlerin Andrea Vogel eine Performance, mit der sie auf ihre Erlebnisse als Gast der «Militärkantine» reagiert.

Die Militärkantine am Rand der Kreuzbleiche feiert am Wochenende ihr fünfjähriges Bestehen. (Bild: Urs Bucher und Benjamin Manser - 22. September 2016)

Die Militärkantine am Rand der Kreuzbleiche feiert am Wochenende ihr fünfjähriges Bestehen. (Bild: Urs Bucher und Benjamin Manser - 22. September 2016)

Schliesslich tritt um 23 Uhr das Duo Mike Ständer Bänd auf, die gemäss Mitteilung das «Haus rocken» wird. Dazu gibt es Grilladen und Getränke. Der Eintritt ist gratis. Während des Festes und auch danach ist im Treppenhaus der «Militärkantine» die Ausstellung «Out Of Bed» zu sehen; dabei handelt es sich um die Schlussausstellung eines Zeichnungsprojektes von Nina Trüssel.

Dienstag, 2. Juli - 10:01 Uhr

Mobiltelefone aus Geschäftsräumen gestohlen

(kapo/vre) In der Nacht auf den Montag haben Einbrecher einen Betrieb am Bohl heimgesucht. In den Büroräumen brachen sie gemäss Mitteilung der Kantonspolizei einen Roll-Korpus auf und stahlen daraus Mobiltelefone im Wert von über 2'000 Franken. Zudem richteten sie Schaden für mehrere Hundert Franken an.

Dienstag, 2. Juli - 9:33 Uhr

St.Gallen bekommt eine Chornacht: Erste Austragung im September

(pd/vre) Obwohl er schon häufig totgesagt wurde, blüht der Chorgesang weiter. Und in immer mehr Städten gibt es auch gemeinsame Singveranstaltungen. Jetzt bekommt auch die Stadt St.Gallen ihre Chornacht: am 14. September findet sie erstmals mit elf Chören in der Lokremise und in der alten Kirche St.Leonhard statt.

Organisiert wird die erste St.Galler Chornacht durch den jungen Chor Vokal und den etablierte Tablater Konzertchor. Die Resonanz auf die Initiative der beiden Chöre sei sehr positiv gewesen, heisst es in einer Mitteilung. Elf Chöre sagten zu, andere mussten aus zeitlichen Gründen passen, zeigten sich aber interessiert für künftige Durchführungen.

Der Tablater Konzertchor gehört zu den Initianten der ersten St.Galler Chornacht und wir natürlich auch daran teilnehmen. (Bild: PD - 14. März 2018)

Der Tablater Konzertchor gehört zu den Initianten der ersten St.Galler Chornacht und wir natürlich auch daran teilnehmen. (Bild: PD - 14. März 2018)

Die teilnehmenden Chöre decken ein breites Spektrum ab: von Oratorienchören über junge Formationen, Kinder- und Jugendchöre bis zu experimentellen und volkstümlichen Ensembles. Mit von der Partie an der ersten Chornacht sind: Chor Vokal St.Gallen, Chor des Bündnervereins St.Gallen, Choropax, Inscriptum, Kinder- und Jugendkantorei St.Gallen C, Oratorienchor St.Gallen, Singallinas, St.Galler Kammerchor, Tablater Konzertchor, Voice-Up und Voxjssimo.

Zentrum der Chornacht wird die Lokremise sein. Als zweiter Raum kommt die Kirche St. Leonhard hinzu. Die Aufführungen beginnen am Betttagssamstag um 17 Uhr und enden mit dem Schlusskonzert um 22 Uhr; bereits ab 14 Uhr sind Kurzauftritte rund um den Hauptbahnhof geplant. Die Veranstalter des Anlasses wollen Mitte August ausführlicher informieren.

Zum Internet-Auftritt der ersten St.Galler Chornacht.

Dienstag, 2. Juli - 8:59 Uhr

300 Wildbienenarten gelten heute als bedroht: WWF-Exkursion ins Linthgebiet

(pd/mha) Diesen Sonntag organisiert der WWF eine Exkursion nach Kaltbrunn in die Welt der Bienen. In der Schweiz leben rund 600 Wildbienenarten, 300 davon sind gemäss WWF-Mitteilung bedroht. Gründe sind fehlende Nistmöglichkeiten und Pestizide. An der Kirchhalden in Kaltbrunn hat es einen Schau- und Lehrbienenstand, zudem wurde dort ein Natur- und Schaugarten angelegt. Dioe Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Exkursion werden am Sonntag durch den Naturgarten geführt, erfahren Details über das Leben der Wild- und Honigbienen, helfen einem Imker und kosten Honig.

In der Schweiz leben rund 600 Arten von Wildbienen (im Bild sind Langhornbienen zu sehen). 300 dieser Arten gelten heute als vom Aussterben gefährdet. (Bild: PD)

In der Schweiz leben rund 600 Arten von Wildbienen (im Bild sind Langhornbienen zu sehen). 300 dieser Arten gelten heute als vom Aussterben gefährdet. (Bild: PD)

Die Teilnahme an der Exkursion kostet 15 Franken für Erwachsene und fünf Franken für Kinder. WWF-Mitglieder zahlen zehn Franken. Abfahrt in St.Gallen ist um 9.27 Uhr mit Ankunft um 10.07 Uhr in Kaltbrunn. Die Kirchhalden befindet sich 15 Minuten Fussweg vom Bahnhof (Wegbeschreibung). Der Anlass dauert bis 13 Uhr. Informationen und Anmeldung dazu bis Freitag, 16 Uhr, unter 071'221'72'30 oder per E-Mail an regiobuero@wwfost.ch.

Dienstag, 2. Juli - 8:50 Uhr

Statt mit dem Auto auf einem Reifen die Teufener Strasse hinunter

(pd/mha) Diesen Sommer wird die Teufener Strasse wieder zur Rutschbahn für Wasserratten. Die Riesenrutsche «Slide my City» ist am 27. und 28. Juli in der Stadt. Wer will kann dann auf dem untersten Teil der Teufener Strasse Auto oder Bus gegen einen Schwimmreifen tauschen, Badehosen anziehen und 200 Meter von der Oberstrasse zum Neumarkt rutschen.

Die Riesen-Rutschbahn von «Slide my City» zog bei früheren Stopps in St.Gallen immer viel Publikum an. (Bild: Hanspeter Schiess - 22. Juli 2017)

Die Riesen-Rutschbahn von «Slide my City» zog bei früheren Stopps in St.Gallen immer viel Publikum an. (Bild: Hanspeter Schiess - 22. Juli 2017)

Gerutscht wird am Samstag, 12 bis 19.30 Uhr, und am Sonntag, 11 bis 18.30 Uhr. Auf der Webseite sind Tickets für die verschiedenen Zeitfenster erhältlich. Sie kosten von vier Franken (für Kinder unter sechs Jahren) bis 20 Franken für Action-Slots. Vor Ort gibt es eine beschränkte Zahl Schwimmreifen gegen ein Depot von je zehn Franken auszuleihen sowie die Möglichkeit, sich umzuziehen. Die Veranstalter empfehlen eine Stunde vor dem gebuchten Zeitfenster zum Check-in zu kommen.

Montag, 1. Juli - 17:54 Uhr

Gespräch im Textilmuseum: Frauen hatten im Zirkus eine widersprüchliche Rolle

(pd/mha) Welche Rolle hatten Frauen früher im Zirkus? Diese Frage wird Stefania Pitscheider Soraperra am Donnerstag, 18 bis 19 Uhr, im Textilmuseum beantworten. So viel sei gesagt: Es war eine widersprüchliche. Frauen konnten im Zirkus des 19. und frühen 20. Jahrhunderts eigenständig arbeiten und auch sehr gut verdienen, heisst es in der Ankündigung. Sie reisten um die Welt und erprobten alternative Lebens- und auch Liebesmodelle. Gleichzeitig war der Zirkus ein Ort strenger Hierarchien und Regeln, denen sich alle zu unterwerfen hatten.

Im Textilmuseum ist derzeit die Ausstellung «Mode Circus Knie» zu sehen. Aus diesem Anlass spricht Stefania Pitscheider Soraperra zur Rolle der Frau im Zirkus. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo)

Im Textilmuseum ist derzeit die Ausstellung «Mode Circus Knie» zu sehen. Aus diesem Anlass spricht Stefania Pitscheider Soraperra zur Rolle der Frau im Zirkus. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo)

Stefania Pitscheider Soraperra ist Direktorin des Frauenmuseums Hittisau und Co-Kuratorin der Ausstellung «Die tollkühnen Frauen». Für die Teilnahme am Museumsgespräch gilt der Museumseintritt. Vor Beginn des Anlasses gibt es einen kleinen Apéro.

Ein Einblick in die Jubiläumsausstellung über die Mode im Circus Knie. (Bild: Urs Bucher)

Ein Einblick in die Jubiläumsausstellung über die Mode im Circus Knie. (Bild: Urs Bucher)

Montag, 1. Juli - 17:07 Uhr

Schwimmverein St.Gallen-Wittenbach holt zwei Silber- und eine Bronzemedaille

(pd/mha) Der Schwimmverein St.Gallen-Wittenbach hat von der Schweizer Sommermeisterschaft einige Medaillen nach Hause gebracht. Insgesamt ist das Team das sechstbeste der Schweiz. Dazu trugen insbesondere drei Schwimmerinnen und Schwimmer bei. Celine Weil holte über 800 Meter Freistil die Silbermedaille, Christian Schreiber über 1500 Meter Freistil ebenfalls Silber, und Fabio Toscan gewann die Bronzemedaille im Rückenschwimmen über 200 Meter.

Marco Ramseyer (von links), Lara Rechsteiner, Tobias Müller, Nina Ammann, Florin Parfuss, Celine Weil, Sawanya Holenstein, Eder Gerdes, Michaela Häseli, Christian Schreiber, Lea Schmutz, Fabio Toscan, Olivia Toscan. (Bild: PD)

Marco Ramseyer (von links), Lara Rechsteiner, Tobias Müller, Nina Ammann, Florin Parfuss, Celine Weil, Sawanya Holenstein, Eder Gerdes, Michaela Häseli, Christian Schreiber, Lea Schmutz, Fabio Toscan, Olivia Toscan. (Bild: PD)

  • Medaillengewinner
  • Celine Weil: 2. Rang, 800 Meter Freistil, 9:23.29
  • Christian Schreiber: 2. Rang, 1500 Meter Freistil, 16:16.97
  • Fabio Toscan: 3. Rang, 200 Meter Rücken, 2:11.49
  • A-Final
  • Christian Schreiber: 4. Rang, 400 Meter Lagen, 4:42.85 und 8. Rang, 400 Meter Freistil, 4:11.39,
  • Celine Weil: 4. Rang, 400 Meter Lagen, 5:12.53
  • Michaela Häseli: 5. Rang, 200 Meter Brust, 2:41.21
  • Lea Schmutz: 5. Rang, 200 Meter Rücken, 2:28.10
  • Tobias Müller: 6. Rang, 1500 Meter Freistil, 16:51.73
  • Nina Ammann: 7. Rang, 50 Meter Freistil, 27.35
  • Florin Parfuss: 7. Rang, 400 Meter Lagen, 4:49.83
Montag, 1. Juli - 15:37 Uhr

Umfrage: Wie fussgängerfreundlich ist St.Gallen?

(pd/mha) Der Verein Umverkehr führt aktuell eine Umfrage zur Fussgängerfreundlichkeit von St.Gallen durch. Das Projekt «Gehsund – Städtevergleich Fussverkehr» hat das Ziel, dem Fussverkehr einen höheren Stellenwert zu verschaffen. Dazu untersuchen die Vereine Umverkehr und Fussverkehr Schweiz mit der Hochschule für Technik Rapperswil, wie fussgängerfreundlich 16 Städte sind.

Zug, Bus, Postauto zu Fuss oder das Auto? Eine Umfrage will herausfinden, wie fussgängerfreundlich St.Gallen und 15 weitere Städte sind. (Bild: Hanspeter Schiess)

Zug, Bus, Postauto zu Fuss oder das Auto? Eine Umfrage will herausfinden, wie fussgängerfreundlich St.Gallen und 15 weitere Städte sind. (Bild: Hanspeter Schiess)

Die Umfrage dauert gemäss Webseite zehn Minuten. Teilnehmen kann, wer über zwölf Jahre alt ist und in einer der Städte regelmässig als Fussgänger unterwegs ist. Dabei genügt es, wenn nur kurze Strecken zu Fuss zurückgelegt werden. Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden Preise verlost. Hier geht es zur Umfrage.

Montag, 1. Juli - 14:26 Uhr

Bligg und Marc Sway spielen gemeinsam in St.Gallen

(pd/mha) Am 26. Oktober treten Marc Sway und Bligg gemeinsam in St.Gallen auf. Anlässlich der achten «Nacht des Ostschweizer Fussballs» kommen die Musiker in die Olma-Hallen, wo sie eigene wie auch gemeinsame Songs aufführen werden. Zum Apéro und an der After-Show-Party wird Tanja La Croix auflegen. Die St.Gallerin ist gemäss Mitteilung schon zum dritten Mal an der Fussballnacht dabei.

Bligg und Marc Sway (rechts) treten am 26. Oktober in St.Gallen auf.

Bligg und Marc Sway (rechts) treten am 26. Oktober in St.Gallen auf.

Eine Einzelkarte für den Anlass kostet 250 Franken und ist auf www.fussballnacht.ch erhältlich. An der Fussballnacht werden verschiedene Awards verliehen, unter anderem jene für den Spieler oder die Mannschaft des Jahres. Zudem gibt es eine Tombola, mit der «Future Champs Ostschweiz», also die Nachwuchsförderung des Ostschweizer Fussballs, unterstützt wird.

Montag, 1. Juli - 10:59 Uhr
Anfang Juli 2009: 2400 rote Zelte beherbergen auf der Kreuzbleiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Gigathlon. (Bild: Hanspeter Schiess - 3. Juli 2009)

Anfang Juli 2009: 2400 rote Zelte beherbergen auf der Kreuzbleiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Gigathlon. (Bild: Hanspeter Schiess - 3. Juli 2009)

Der Gigathlon kommt 2020 nach St.Gallen zurück: Die rote Zeltstadt auf der Kreuzbleiche

(vre) Der Gigathlon kehrt nächsten Sommer nach St.Gallen zurück. Der diesjährige Grossanlass fand vom 28. bis 30. Juni in Sarnen statt. An der Siegerehrung gaben Peter Wirz, der Gründer des Grossanlasses, und Marcel Thoma, Chef von Sport St.Gallen (so heisst das Sportamt heute), bekannt, dass der Gigathlon 2020 vom 3. bis 5. Juli in St.Gallen und Rorschach ausgetragen wird.

Die rote Gigathlon-Zeltstadt Anfang Juli 2009 auf der Kreuzbleiche. (Bilder: Hanspeter Schiesse - 3. Juli 2009)Die rote Gigathlon-Zeltstadt Anfang Juli 2009 auf der Kreuzbleiche. (Bilder: Hanspeter Schiesse - 3. Juli 2009)
Vom 3. bis 5. Juli 2009 beherbergten rund 2400 Zelte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ersten Gigathlons in St.Gallen. Vom 3. bis 5. Juli 2020 kehrt der Grossanlass samt Zeltstadt wieder hierher zurück.Vom 3. bis 5. Juli 2009 beherbergten rund 2400 Zelte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ersten Gigathlons in St.Gallen. Vom 3. bis 5. Juli 2020 kehrt der Grossanlass samt Zeltstadt wieder hierher zurück.
Das Zeltlager war damals für Spaziergängerinnen und Spaziergänger tatsächlich eine Attraktion.Das Zeltlager war damals für Spaziergängerinnen und Spaziergänger tatsächlich eine Attraktion.
Teambesprechung zwischen den roten Zelten.Teambesprechung zwischen den roten Zelten.
Wo geht's genau durch? Das Auffinden des eigenen roten Zelts unter Hunderten roter Zelte bedurfte manchmal einiger Kenntnisse im Kartenlesen.Wo geht's genau durch? Das Auffinden des eigenen roten Zelts unter Hunderten roter Zelte bedurfte manchmal einiger Kenntnisse im Kartenlesen.
Ganz abgesehen davon, dass auch das Aufstellen der Zelte geübt sein wollte.Ganz abgesehen davon, dass auch das Aufstellen der Zelte geübt sein wollte.
Endlich: Startvorbereitungen im Zeltlager.Endlich: Startvorbereitungen im Zeltlager.
7 Bilder

Rote Zelte soweit das Auge reicht

Wenn man das hört, werden Erinnerungen wach. Die markanteste ist die rote Zeltstadt auf der Kreuzbleiche. Sie beherbergte 2009 schon einmal die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Gigathlon. Damals gingen ebenfalls vom 3. bis 5. Juli über 6000 Breiten- und Spitzensportlern an den Start in fünf Disziplinen - darunter Laufen, Schwimmen, Velofahren - an den Start.

Montag, 1. Juli - 10:41 Uhr

Grüne Kunst mit Velokurier

Der Kreisel am Spisertor ist etwas speziell. Dies einmal, weil er einer der wenigen Kreisel auf Stadtgebiet ist. Dies aber auch, weil ihn die Gleise der Appenzeller Bahnen durchschneiden. Und dies drittens, weil seine Randbereiche für grosse Lastwagen befahrbar sein müssen. Das führt dazu, dass die Gestaltung im Zentrum nicht rund ist, sondern eher an eine kleine Insel erinnert. (Leserbild: Klaus Stadler - 1. Juli 2019)

Der Kreisel am Spisertor ist etwas speziell. Dies einmal, weil er einer der wenigen Kreisel auf Stadtgebiet ist. Dies aber auch, weil ihn die Gleise der Appenzeller Bahnen durchschneiden. Und dies drittens, weil seine Randbereiche für grosse Lastwagen befahrbar sein müssen. Das führt dazu, dass die Gestaltung im Zentrum nicht rund ist, sondern eher an eine kleine Insel erinnert. (Leserbild: Klaus Stadler - 1. Juli 2019)

Montag, 1. Juli - 10:11 Uhr

Wieso Neil Armstrong und nicht Alexei Leonow der erste Mann auf dem Mond war

(pd/vre) Diesen Sommer erinnert das Naturmuseums St.Gallen mit einer Ausstellung an die erste US-Mondlandung vor 50 Jahren. Diesen Mittwoch, 19 Uhr, beleuchtet der deutsche Buchautor Eugen Reichl die andere Seite dieses Jubiläums. Unter dem Titel «Roter Mond» erzählt er vom geheimen sowjetische Konkurrenzprogramm beim Wettrennen zwischen Ost und West um die erste Mondlandung.

Der sowjetische Kosmonaut Alexei Archipowitsch Leonow. (Bild: PD)

Der sowjetische Kosmonaut Alexei Archipowitsch Leonow. (Bild: PD)

Was die wenigsten damals wussten und heute wissen: Wäre die Geschichte der Raumfahrt nur geringfügig anders verlaufen, dann hätte statt US-Astronaut Neil Armstrong auch der sowjetische Kosmonaut Alexei Leonow als erster Mensch den Mond betreten können. In der UdSSR lief in den 1960er-Jahren ein bemanntes Mondprogramm von enormem Ausmass. Eugen Reichl schaut in seinem Vortrag hinter die Kulissen dieses Vorhabens.

Der Eintritt ist zum Vortag ist gratis.

Montag, 1. Juli - 8:00 Uhr

Eingangstüre aufgebrochen, mehrere Hundert Franken gestohlen

(kapo/vre) In der Zeit zwischen Freitagabend und Samstagmorgen haben Einbrecher die Räume eines Unternehmens an der Bogenstrasse in St.Gallen heimgesucht. Sie brachen gemäss Mitteilung der Kantonspolizei eine Eingangstüre auf und stahlen danach mehrere Hundert Franken aus einer Geldkassette.

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