ST.GALLER STADT-TICKER
Meldungen 26. November bis 8. Dezember 2020

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Dienstag, 8. Dezember - 22:35 Uhr

Martina Pavic verlängert ihre Vertrag mit den Brühler Handballfrauen

(pd/vre) Martina Pavic bleibt dem ersten Frauenteam des LC Brühl Handball erhalten: Die Verantwortlichen haben am Dienstagabend publik gemacht, dass die 32-jährige ihren Vertrag um eine weitere Saison verlängert hat. Die Kroatin sei mit ihrer professionellen Einstellung und ihrer reichen Spielerfahrung eine wichtige Teamstütze mit Vorbildfunktion für die Jüngeren in der Mannschaft, heisst es in der Mitteilung. Dies habe sie zuletzt beim Auswärtssieg in Nottwil wieder einmal eindrücklich gezeigt.

Martina Pavic spielt eine weitere Saison beim ersten Frauenteam des LC Brühl Handball. Sie hat ihren Vertrag jetzt verlängert.

Martina Pavic spielt eine weitere Saison beim ersten Frauenteam des LC Brühl Handball. Sie hat ihren Vertrag jetzt verlängert.

Bild: Felix Walker

«Handball ist meine Passion, ich mag und will noch weiterspielen in diesem Verein. Ich fühle mich pudelwohl», wird Martina Pavic in der Mitteilung zitiert. Einschliesslich der Erneuerung ihres Vertrags sei der Verein mit der Kaderplanung für die Saison 2021/22 bereits weit fortgeschritten, heisst es darin weiter.

Dienstag, 8. Dezember - 21:35 Uhr

St.Galler Stadtparlament verabschiedet elf scheidende Mitglieder und Stadtpräsident Thomas Scheitlin

(vre) Am Dienstag hat das St.Galler Stadtparlament das Budget 2021 verabschiedet. Die Sitzung zu diesem Thema ist traditionellerweise die letzte eines Amtsjahres. Speziell ist allerdings in diesem Jahr, dass damit auch eine vierjährige Legislaturperiode, jene von 2017 bis 2020, zu Ende geht. Damit scheiden jene Parlamentsmitglieder aus, die im Herbst nicht mehr zur Wiederwahl angetreten oder abgewählt worden sind. Und auch Stadtpräsident Thomas Scheitlin hatte seinen letzten Tag im Parlament.

Stadtpräsident Thomas Scheitlin war in der Budgetdebatte im Parlament am Dienstagabend stark gefordert. Obwohl es sein letztes Budget war, wurde er von Kritikerinnen und Kritikern nicht geschont.

Stadtpräsident Thomas Scheitlin war in der Budgetdebatte im Parlament am Dienstagabend stark gefordert. Obwohl es sein letztes Budget war, wurde er von Kritikerinnen und Kritikern nicht geschont.

Bild: Ralph Ribi
(8.12.2020)

Parlamentspräsident Beat Rütsche hat am Schluss der Sitzung vom Dienstag jene elf Ratsmitglieder verabschiedet, die mit dem Ende dieser Legislatur aus dem Parlamentsbetrieb ausscheiden. Das sind von der CVP Louis Stähelin, von der FDP Roman Bühler und Elisabeth Stadelmann, von den Jungen Grünen Adrian Hilber und Regula Gschwend, von der SP Franz Eggmann, Beat Weber, Lisa Etter und Beatrice Truniger sowie von der SVP Markus Haid und Ines Schroeder Helm.

Danach verabschiedete sich Stadtpräsident Thomas Scheitlin vom Parlament. Es sei bereichernd, dass in den politischen Gremien diverse Menschen zusammen kämen und zusammen etwas erreichen wollten. Er habe die Zusammenarbeit im Stadtrat und Stadtparlament sehr geschätzt. Jetzt wolle er nach vorne schauen, sagte Scheitlin. Die Stadt St.Gallen habe über viele gute Eigenschaften, man solle diese guten Aspekte auch reden. Als Wunsch ans Parlament sagte der Ende Jahr scheidende Stadtpräsident: «Setzen Sie sich ein für diese Stadt, mit Herzblut, gemeinsam. St.Gallen hat es verdient.»

Dienstag, 8. Dezember - 20:05 Uhr

Lebensraum fürs Eichhörnchen: Oft sind nicht die schönsten Bäume für die Natur die wertvollsten

(pd/vre) Löcher, tote und abgebrochene Äste oder Pilze an Bäumen wurden lange Zeit als Schäden betrachtet. Bäume, die sie aufwiesen, mussten weichen, wurden gnadenlos gefällt. Heute gelten solche Bäume, die Nischen für kleine und grössere Tiere bieten, als wertvoller Lebensraum. Sogar abgestorbene Bäume werden stehen gelassen, sofern sie keine Gefahr für die Umgebung sind.

Ein Eichhörnchen schaut im Farnenwald bei Abtwil aus seiner Höhle in einem abgestorbenen Baumstamm.

Ein Eichhörnchen schaut im Farnenwald bei Abtwil aus seiner Höhle in einem abgestorbenen Baumstamm.

Leserbild: Ingrid Zürcher (13.4.2020)

Bäume, die vielleicht nicht ganz dem traditionellen Schönheitsideal von Förstern und Gärtnern entsprechen, dafür aber als Lebensraum wertvoll sind, werden als Habitatbäume bezeichnet und heute sogar gefördert. Welche Beiträge solche Bäume für die Erhaltung der Artenvielfalt im Wald leisten können, zeigt am Mittwoch, 19 Uhr, Professor Thibault Lachat in einem Referat am Naturmuseums St.Gallen.

Dienstag, 8. Dezember - 19:00 Uhr

Der Feuerschutz in der Stadt St.Gallen wird neu geregelt

(dwi) Die Stadt St.Gallen erhält auf Anfang nächsten Jahres ein neues Feuerschutzreglement. Das Stadtparlament hat der Totalrevision am Dienstagnachmittag im zweiten Anlauf ohne Gegenstimme zugestimmt. Der Entscheid untersteht dem fakultativen Referendum. Die Vorlage war unumstritten. Im ersten Anlauf Ende November war die Verabschiedung im Parlament aber missglückt: Die linksgrüne Ratsseite wehrte sich dagegen, dass bei der Feuerwehrersatzabgabe auch Kleinbeträge hätten einkassiert werden sollen.

Das Stadtparlament tagt heute Dienstag in der Olma-Halle 2.1. Live kann man den Voten und Entscheiden im Internet folgen.

Das Stadtparlament tagt heute Dienstag in der Olma-Halle 2.1. Live kann man den Voten und Entscheiden im Internet folgen.

Bild: Ralph Ribi
(25.8.2020)

Ende November hatte das Parlament die Vorlage zur Prüfung der Frage nochmals an die vorberatende Kommission für Soziales und Sicherheit (KSSI) zurückgegeben. Das Gremium, das mit der Totalrevision des Reglements die Feuerschutzkommission ersetzen wird, beantragte dem Rat jetzt, auf eine Feuerwehrersatzabgabe sei zu verzichten, wenn diese weniger als 50 Franken im Jahr betrage. Die FDP-Fraktion wehrte sich dagegen. Der Antrag wurde mit 47 zu 12 Stimmen angenommen. Das heisst: Wer ein steuerbares Einkommen von unter 500 Franken hat, ist in der Stadt St.Gallen künftig von der Feuerwehrersatzabgabe befreit.

Dienstag, 8. Dezember - 18:18 Uhr

Am Sonntag ist Fahrplanwechsel: Minimale Änderungen bei den Appenzeller Bahnen von Trogen und Heiden nach St.Gallen

(pd/vre) Nächsten Sonntag tritt schweizweit der neue ÖV-Fahrplan in Kraft. Die Appenzeller Bahnen (AB) müssen ihn gemäss Mitteilung nur leicht anpassen. Zwischen Trogen, St.Gallen und Appenzell sollen der Fahrplan stabiler und die Züge pünktlicher werden. Pendlerinnen und Penlder von Heiden nach St.Gallen können sich am Morgen und am Abend über Zeitgewinne bei verschiedenen Verbindungen freuen.

Eine «Tango»-Komposition am Gaiserbahnhof in St.Gallen.

Eine «Tango»-Komposition am Gaiserbahnhof in St.Gallen.

Bild: PD

Im Zentrum stehen bei den AB technische Verbesserungen zwischen Trogen, St.Gallen und Appenzell. Veränderungen bei den Abfahrtszeiten des Intercity nach Zürich ermöglichen es, zusätzliche Fahrzeitreserven zwischen Trogen und St.Gallen einzuplanen. Daraus ergeben sich gemäss Mitteilung Anpassungen im Minutenbereich auf der ganzen Durchmesserlinie. Der Fahrplan soll so stabiler, die Pünktlichkeit der Ankünfte besser werden.

In Rorschach werden die morgendlichen Anschlüsse von Heiden her auf die S3 nach St.Gallen um eine Stunde ausgedehnt. Der Anschluss ist neu auch mit dem Zug 8.27 Uhr ab Heiden gewährleistet. Die Stadt St.Gallen ist so ab Heiden via Rorschach in 37 Minuten erreichbar. Am Abend werden in der Gegenrichtung in Rorschach die Anschlüsse von der S3 aus St.Gallen ab 18.14 Uhr bis Betriebsende der Rorschach-Heiden-Bergbahn hergestellt. In der Folge reduziert sich die Reisezeit von St.Gallen nach Heiden via Rorschach in diese Richtung von 49 auf neu 33 Minuten.

Die Fahrplanveränderungen bei den Appenzeller Bahnen am 13. Dezember im Überblick:

Dienstag, 8. Dezember - 17:44 Uhr

Am Freitag wird die St.Galler Skater-Petition übergeben

(vre) Diesen Freitag übergeben Skaterinnen und Skater der Stadt St.Gallen die Petition «Lasst uns Skateboarden!». Der Vorstoss setzt sich dafür ein, dass man in St.Gallen künftig 365 Tage im Jahre professionell betreut skaten kann. Dafür braucht's einerseits eine fest installierte Beleuchtung beim bestehenden Skatepark, dafür braucht's anderseits eine Skatehalle für den Winter.

Im Winter müssen sich Skaterinnen und Skater in St.Gallen bisher mit Provisorien behelfen. Diesen Winter können sie dafür mit Unterstützung des städtischen Jugendsekretariats die Olma-Parkgarage benutzen.

Im Winter müssen sich Skaterinnen und Skater in St.Gallen bisher mit Provisorien behelfen. Diesen Winter können sie dafür mit Unterstützung des städtischen Jugendsekretariats die Olma-Parkgarage benutzen.

Bild: Benjamin Manser
(9.1.2016)

In den vergangenen zwei Monaten sind online über 3200 Unterschriften für die von SP-Politiker Cem Kirmizitoprak initiierte Petition zusammengekommen. Nochmals einige hundert Unterschriften wurden auf Papier eingesammelt. Im Internet kann man den Vorstoss bis kurz vor der Übergabe vom Freitag an den St.Galler Schuldirektor Markus Buschor weiterhin unterzeichnen.

Dienstag, 8. Dezember - 17:23 Uhr

Simone Meier am Mittwoch zu Gast bei Literaturhaus & Bibliothek Wyborada: Ein erster Blick in den neusten Roman

Autorin und Jouralistin Simone Meier.

Autorin und Jouralistin Simone Meier.

Bild: PD/Ayse Yavas

(pd/vre) Im Anschluss an die diesjährige Hauptversammlung ist am Mittwoch, 19.30 Uhr, Autorin und Journalistin Simone Meier beim Literaturhaus und der Bibliothek Wyborada zu Gast. Der Anlass findet im Architektur-Forum im alten Lagerhaus an der Davidstrasse 40 statt. Dazu eingeladen sind ausdrücklich auch Nichtmitglieder; für sie kostet der Eintritt zwanzig Franken.

In St.Gallen gibt Simone Meier gemäss Mitteilung einen ersten Einblick in ihr neues Buch «Reiz» das im Frühling 2021 erscheinen soll. Ihr erstes Buch war 2000 unter dem Titel «Mein Lieb, mein Lieb, mein Leben» erschien; es ist eine fiktionalisierte Hommage an ihre Grossmutter, die es in den 1930er-Jahren kurzzeitig von der Näherin zum Mannequin schaffte. 2017 erschien ihr zweiter Roman «Fleisch», 2019 ihr dritter Roman «Kuss».

Dienstag, 8. Dezember - 17:07 Uhr

Alles bereit für die Skisaion

Momentaufnahme. Voraussichtlich am nächsten Samstag soll das Skigebiet Wildhaus teilweise eröffnet werden. Am Montagmorgen waren auf der St.Galler Weid oberhalb des Oberdorfs die Schneekanonen dafür im Einsatz. Im Hintergrund die weisse Pyramide des Schafbergs.

Momentaufnahme. Voraussichtlich am nächsten Samstag soll das Skigebiet Wildhaus teilweise eröffnet werden. Am Montagmorgen waren auf der St.Galler Weid oberhalb des Oberdorfs die Schneekanonen dafür im Einsatz. Im Hintergrund die weisse Pyramide des Schafbergs.

Bild: Daniel B. Widmer (7.12.2020)
Dienstag, 8. Dezember - 16:36 Uhr

Wie weiter mit der Coronakrise im Kanton St.Gallen? Am Mittwoch informiert die Regierung

(SK/vre) Der Bundesrat hat verschiedene Kantone aufgefordert, energischer gegen die Coronapandemie vorzugehen. Darunter ist auch der Kanton St.Gallen mit den derzeit zweithöchsten Neuansteckungszahlen der Schweiz. Nachdem die Thurgauer Kantonsregierung ihre Massnahmen gestern Montag bereits verschärft hat, tritt morgen Mittwoch, 14 Uhr, auch die Regierung des Kantons St.Gallen an die Öffentlichkeit.

Im Rahmen einer Medienorientierung geben die Regierungsmitglieder und ihre Fachleute eine Einschätzung der aktuellen Lage ab. Sie erklären zudem das weitere Vorgehen im St.Gallischen und beantworten danach Medienfragen. «Tagblatt online» wird per Liveticker von der Orientierung der Kantonsregierung berichten. Im Livestream mitverfolgt werden kann das Geschehen auch auf der Website oder im Facebook-Auftritt des Kantons.

Dienstag, 8. Dezember - 15:37 Uhr

Fahrplanwechsel: Am Sonntag ist Erstfahrt mit dem neuen Eurocity nach München – Fahrtzeit verkürzt sich um 45 Minuten

(sab) Während Italien den Zugsverkehr aus der Schweiz stoppt, erlebt der Schienenweg nach Deutschland am Sonntag einen grossen Tag. «Eigentlich hätten wir ein grosses Fest organisieren wollen», sagt SBB-Mediensprecher Martin Meier. Doch wegen der Coronapandemie wird es am Sonntag eine simple Erstfahrt ohne Pauken und Trompeten.

Zwischen Zürich, St.Gallen und München verkehren künftig ebenfalls die Züge des Typs ETR 610. Im Bild eine Komposition im Drei-Länder-Design Deutschland, Schweiz und Italien.

Zwischen Zürich, St.Gallen und München verkehren künftig ebenfalls die Züge des Typs ETR 610. Im Bild eine Komposition im Drei-Länder-Design Deutschland, Schweiz und Italien.

Bild: Philipp Schmidli
(17.11.2020)

Grund für das geplante und nun abgeblasene Fest: Mit dem Fahrplanwechsel verkürzt sich die Fahrzeit zwischen Zürich und München um 45 Minuten und dauert neu noch vier Stunden. Von St.Gallen aus dauert die Fahrt in die bayrische Landeshauptstadt damit nicht einmal mehr drei Stunden. Nach jahrelangem Hickhack ist die Bahnstrecke auf der deutschen Seite jetzt elektrifiziert.

Mit dem Fahrplanwechsel verkehren neu täglich sechs Verbindungen zwischen Zürich, St.Gallen und München. Die SBB setzen neu ETR 610-Züge auf der Strecke ein. Diese erreichen eine Maximalgeschwindigkeit von bis zu 250 Stundenkilometer. Der von Alstom in Italien gebaute Hochgeschwindigkeitszug ETR 610 (italienisch Elettro Treno Rapido) wird insbesondere für den Personenverkehr zwischen der Schweiz, Italien und Deutschland eingesetzt. Die SBB bezeichnen den Zug auch als «Astoro», abgeleitet vom italienischen Wort astore (für «Habicht»).

Ein ETR 610 auf einer Testfahrt bei Gorgier NE am Neuenburgersee.

Ein ETR 610 auf einer Testfahrt bei Gorgier NE am Neuenburgersee.

Bild: SBB/Guy Perrenoud (4.3.2011)

Wer am Sonntag die Erstfahrt zwischen St.Gallen und München mit dem «Habicht» miterleben will: Abfahrt in Zürich ist um 7.03 Uhr, ab St.Gallen um 8.06 Uhr. Zwar ist man dann wie gesagt schneller in München. Was man dort allerdings tun möchte, ist offen. Denn Beizen, Bars und Restaurants sind wegen des Anti-Corona-Lockdowns geschlossen. Das Bier trinkt man da wohl besser im Speisewagen während der Zugfahrt.

Dienstag, 8. Dezember - 15:08 Uhr

Raus aus der Isolation: Der FC St.Gallen spielt morgen in Zürich

(pl) Nach überstandener Quarantäne trifft der FC St.Gallen am Mittwoch, 18.15 Uhr, in einer Nachtragspartie auswärts auf den FC Zürich. Da Spieler wie Miro Muheim oder Betim Fazliji nach der Coronainfektion noch nicht lange zurück sind im Training, gibt es bezüglich der Ostschweizer Aufstellung das eine oder andere Fragezeichen. Mit Sicherheit fehlen werden im Letzigrund Nicolas Lüchinger und Lorenzo Gonzalez.

Das bisher letzte Spiel trug der FC St.Gallen Ende November gegen Lausanne-Sport aus. Es endete 2:2 unentschieden. Im Bild Boris Babic (St.Gallen) und Joel Geissmann (Lausanne).

Das bisher letzte Spiel trug der FC St.Gallen Ende November gegen Lausanne-Sport aus. Es endete 2:2 unentschieden. Im Bild Boris Babic (St.Gallen) und Joel Geissmann (Lausanne).

Bild: Claudio Thoma/
Freshfocus (22.11.2020)

Der FC St.Gallen hat nach neuntägiger Isolation am Sonntag erstmals wieder trainiert. «Es herrschte eine positive, freudige Atmosphäre», sagt Trainer Peter Zeidler. «Wir alle waren froh, wieder raus zu dürfen und uns sehen zu können.» Aber natürlich haben sich die Ostschweizer vor dem Spiel beim Team der Stunde – unter Interimstrainer Massimo Rizzo gewann der FC Zürich vier von sechs Partien – einen Trainingsrückstand eingehandelt und sind deshalb

Es sei schwierig zu sagen, wo man stehe, sagt Peter Zeidler. «Einen so langen Trainingsunterbruch während einer Meisterschaft habe ich noch nie erlebt.» Das letzte Spiel trug St.Gallen am 22. November zu Hause gegen Lausanne aus. Es endete 2:2.

Dienstag, 8. Dezember - 14:33 Uhr

Angebot des Detailhandels in der St.Galler Innenstadt: Weihnachtseinkäufe gratis nach Hause liefern lassen

(sk/vre) Seit August bieten über 20 Geschäfte in der St.Galler Innenstadt die Möglichkeit, Einkaufstaschen von einem Lieferdienst per Velo an eine Adresse auf Stadtgebiet fahren zu lassen. Bis Ende Februar 2021 sind diese Lieferungen gratis. Dies dank einer durch den Energiefonds unterstützten Aktion. Sie trifft sich für all jene gut, die dieser Tage im Stadtzentrum Weihnachtsgeschenke und die Zutaten fürs Festessen einkaufen.

Der Velokurier liefert die im Stadtzentrum eingekauften Waren am gleichen Tag nach Hause.

Der Velokurier liefert die im Stadtzentrum eingekauften Waren am gleichen Tag nach Hause.

Bild: Stadt St.Gallen

Der neue Velo-Lieferdienst für die Innenstadt nennt sich «viaVelo.sg». Angeboten wird er aus einer Trägerschaft, zu der die Stadt St.Gallen, Pro City, die Agglo St.Gallen-Bodensee und der Velokurier «Die Fliege» gehören. Das Angebot soll gemäss Mitteilung eine unkomplizierte und ökologische Dienstleistung sein. Die Waren werden am gleichen Tag und im gewünschten Zeitfenster via Velo nach Hause transportiert.

Einkaufstaschen können gemäss Mitteilung vom Dienstag in allen teilnehmenden Geschäften aufgegeben und die Lieferung mit der App «viaVelo» direkt ausgelöst werden. Beliefert werden Adressen innerhalb der Stadt St.Gallen mit Postleitzahl 9000 bis 9016. Alle Details, darunter die teilnehmenden Betriebe, sind unter www.viavelo.sg im Internet zu finden.

Dienstag, 8. Dezember - 13:30 Uhr

Warteschlange beim Räumungsverkauf

Momentaufnahme. Noch bis Ende Woche führt die St.Galler Angela-Bruderer-Filiale einen Räumungsverkauf durch. Danach ist an der Kornhausstrasse Schluss mit Bettwäsche, Heimtextilien, Bekleidung, Nacht- und Unterwäsche sowie Wohnaccessoires.

Momentaufnahme. Noch bis Ende Woche führt die St.Galler Angela-Bruderer-Filiale einen Räumungsverkauf durch. Danach ist an der Kornhausstrasse Schluss mit Bettwäsche, Heimtextilien, Bekleidung, Nacht- und Unterwäsche sowie Wohnaccessoires.

Bild: Sandro Büchler (8.12.2020)
Dienstag, 8. Dezember - 12:07 Uhr

Bewegung in der Ladenszene im Bahnhofquartier: «Vital Punkt» zügelt in den Bahnhof, Räumungsverkauf bei «Angela Bruderer»

(sab/vre) Der «Vital Punkt», der Bio- und Reformladen an der St.-Leonhard-Strasse neben dem Neumarkt, zügelt. Wie einem Schild im Schaufenster zu entnehmen ist, zieht das Geschäft in ein Ladenlokal im nahen Hauptbahnhof ein. Dort wird es die Fläche der ehemaligen Chickeria in der Haupthalle übernehmen.

Der «Vital Punkt» an der St.-Leonhard-Strasse neben dem Neumarkt ist seit Ende November geschlossen. Bis nächste Woche zügelt der Laden jetzt.
3 Bilder
Die Gebrauchsanweisung für Stammkundinnen und Stammkunden.
Und hier zieht der «Vital Punkt» als «Reformhaus Bio im Bahnhof» neu ein, am ehemaligen Standort der Chickeria in der Haupthalle.

Der «Vital Punkt» an der St.-Leonhard-Strasse neben dem Neumarkt ist seit Ende November geschlossen. Bis nächste Woche zügelt der Laden jetzt.

Bild: Sandro Büchler
(8.12.2020)

Mit der Zügelaktion verändert sich das Erscheinungsbild des Ladens: Im Zuge der Reorganisation von fünf Unternehmensmarken wird das Geschäft als «Reformhaus Bio im Bahnhof» von der Müller Reformhaus Vital Shop AG weitergeführt. Schwerpunkte werden weiterhin gesunde Ernährung und Naturkosmetik sein. Auch am bewährten Sortiment und an der Fachberatung soll sich gemäss Internetauftritt nichts ändern.

Dienstag, 8. Dezember - 10:40 Uhr

Mit fahrenden Schneehaufen unterwegs: Stadtpolizei stoppt Autolenker

(stapo/vre) Die Stadtpolizei St.Gallen hat am Montagmorgen fünf Personen angehalten, die mit Schnee und Eis auf ihrem Auto unterwegs waren. Alle wurden angezeigt. In einer Mitteilung macht die Polizei darauf aufmerksam, dass Schnee und Eis vor der Abfahrt vom Auto zu entfernen sind. Dies, weil sie sich während der Fahrt lösen und zu gefährlichen Situationen auch für andere Verkehrsteilnehmer führen können.

Im Riethüsli: Dieser Versuch, den Schnee vom Dach zu holen, hat nicht ausgereicht.
3 Bilder
Im Riethüsli: Ein Schneehaufen auf dem Dach.
Am Oberen Graben: Immer noch zu viel Schnee auf dem Dach.

Im Riethüsli: Dieser Versuch, den Schnee vom Dach zu holen, hat nicht ausgereicht.

Bild: Stadtpolizei SG
(7.12.2020)

Vorgeschrieben ist, dass das Fahrzeuge komplett von Schnee und Eis zu befreien ist. Zudem darf die Sicht aus den Fenstern und auf die Seitenspiegel nicht eingeschränkt sein. Genau das hat die Stadtpolizei am Montag an verschiedenen Orten in St.Gallen kontrolliert. Dabei wurden fünf Autos angehalten, die mit bis zu dreissig Zentimeter Schnee auf dem Dach und eingeschränkter Sicht unterwegs waren.

Die Autofahrerinnen und Autofahrer, die so erwischt wurden, mussten ihre Fahrzeug unter polizeilicher Aufsicht an Ort und Stelle von Schnee und Eis befreien, bevor sie weiterfahren konnten. Sie wurden zudem angezeigt und müssen jetzt mit Konsequenzen rechnen.

Dienstag, 8. Dezember - 10:17 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 350 Neuansteckungen und elf Todesfälle am Montag

(SK/vre) Der Kanton St.Gallen meldet auf seinem Informationsportal für Montag 350 neue laborbestätigte Coronafälle. Seit dem 12. März wurden im St.Gallischen damit insgesamt 19'850 Coronafälle registriert. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 stieg am Wochenanfang im St.Gallischen nochmals um elf auf insgesamt 317.

Am Montagabend waren in St.Galler Spitälern 188 Covid-19-Patientinnen und -Patienten hospitalisiert - davon 32 auf Intensivstationen, 26 mit und sechs ohne künstliche Beatmung.

Die Coronazahlen im Kanton St.Gallen bleiben damit hoch. Die Zusammenfassung des Kantons vom Dienstagmorgen zeigt die Entwicklung wichtiger Kennzahlen in den vergangenen sieben Tagen (Stand der Zahlen am Montag, 7. Dezember, Mitternacht):

Das Wichtigste zur Coronapandemie im Kanton St.Gallen in Kürze. Die Zahlen bleiben im schweizweiten Vergleich hoch. Zu den Details im Internet geht's hier.

Das Wichtigste zur Coronapandemie im Kanton St.Gallen in Kürze. Die Zahlen bleiben im schweizweiten Vergleich hoch. Zu den Details im Internet geht's hier.

Grafik: Fachstelle für Statistik Kanton SG
Montag, 7. Dezember - 16:16 Uhr

Neues Design für die städtische Webseite: Aufgefrischt und übersichtlicher

(sk/vre) Die städtische Website www.stadt.sg.ch ist «aufgefrischt und entschlackt» worden. Sie lasse sich jetzt auch mit mobilen Geräten gut bedienen. Die prominent platzierte Suchfunktion erlaube zudem den schnellen Zugriff auf die verschiedenen Angebote der Stadtverwaltung, heisst es in der entsprechenden Mitteilung vom Montag.

Letztmals wurde der Internetauftritt der Stadt St.Gallen vor bald zehn Jahre grundlegend erneuert. Seither haben sich gemäss Mitteilung nicht nur Technik und Trends weiterentwickelt, auch das Verhalten und die Bedürfnisse von Besucherinnen und Besucher haben sich verändert. Mit der Neugestaltung soll diesen Veränderungen Rechnung getragen werden.

Die neue Homepage der Stadt St.Gallen ist aufgeschaltet. Die neue Grafik wirkt moderner und luftiger als das frühere Design.

Die neue Homepage der Stadt St.Gallen ist aufgeschaltet. Die neue Grafik wirkt moderner und luftiger als das frühere Design.

Screenshot: Stadt SG (7.12.2020)

Die Struktur des Auftritts wurde über weite Teile beibehalten. Die bestehenden Inhalte werden aufgefrischt und entschlackt in einer zeitgemässen technischen Umgebung präsentiert. Das Design nutzt die Bildschirmfläche aus und wartet mit einem grosszügigeren Bildanteil auf. die entsprechenden Inhalte. Die Navigation ist reduziert und intuitiv und lässt sich auch mit mobilen Geräten gut bedienen.

Inhaltlich sei die Entwicklung eines Internetauftritts nie abgeschlossen, schreibt die Kommunikationsabteilung der Stadt in der Mitteilung zur neuen Website. Nächstes Jahr sollen davon ausgewählte Seiten ins Englische übersetzt werden. Ein weiteres Projekt sieht vor, wesentliche Inhalte in leichter Sprache zugänglich zu machen. Die technischen Voraussetzungen dafür sind bereits vorhanden.

Montag, 7. Dezember - 15:45 Uhr

Mahnwache beim Schlachthof: Protest gegen das tägliche Schlachten

(pd/vre) Aktivistinnen und Aktivisten von «Animal Vigil St.Gallen» führen diesen Freitag, 5.45 bis 7.45 Uhr, eine weitere bewilligte Kundgebung vor dem Schlachthof im Industriegebiet zwischen St.Gallen-Winkeln und Gossau durch. Sie protestieren gegen das tägliche Schlachten und fordern ein Ende der industriellen Massentötung «empfindungsfähiger Tiere».

Bereits am Donnerstag sind Aktivistinnen und Aktivisten von «Vegallen», «Animal Vigil» und «Circle of Compassion» mit einer ersten gemeinsamen Aktion an der Gutenbergstrasse neben der St.Galler Hauptpost präsent. Dort wollen sie von 18.30 bis 20.30 Uhr ein Zeichen dagegen setzen, dass über die Festtage «gerne und oft Tiere in die Pfanne gehauen werden» (siehe STADT-TICKER, 4.12.2020, 17:57).

Montag, 7. Dezember - 14:50 Uhr

Nach dem Fest richtig entsorgen: Altglas ohne Ende

Momentaufnahme. Trotz Coronavirus vergeht vielen St.Gallerinnen und St.Gallern die Lust aufs Festen nicht. Am Wochenende wurde in der südlichen Altstadt offenbar so ausgiebig gefeiert, dass die Grünglas-Sammelstelle auf dem Pic-o-Pello-Platz am Montag überquoll.

Momentaufnahme. Trotz Coronavirus vergeht vielen St.Gallerinnen und St.Gallern die Lust aufs Festen nicht. Am Wochenende wurde in der südlichen Altstadt offenbar so ausgiebig gefeiert, dass die Grünglas-Sammelstelle auf dem Pic-o-Pello-Platz am Montag überquoll.

Bild: Raphael Rohner
(7.12.2020)
Montag, 7. Dezember - 14:28 Uhr

Am Dienstag tagt das Stadtparlament in der Olma-Halle: Absehbar ist eine Megadebatte ums Budget 2021

(vre) Traktandiert sind für die Budgetsitzung des Stadtparlaments von morgen Dienstag nur zwei Geschäfte, nämlich der zweite Anlauf zur Totalrevision des Feuerschutzreglements und die Verabschiedung des Budgets 2021.

Das Feuerschutzreglement hat das Parlament an der Sitzung von Ende November mit 57 Ja und zwei Nein an die vorberatende Kommission für Soziales und Sicherheit zurückgewiesen. Dies, damit sie weitere Abklärungen zur Feuerwehrersatzabgabe tätigen kann. Das Resultat soll am Dienstag diskutiert werden.

Schwergewichtig wird sich die Parlamentssitzung vom Dienstag aber mit dem Budget 2021 beschäftigen. Es sieht in der stadträtlichen Version ein Defizit von 29,9 Millionen Franken vor. Die Geschäftsprüfungskommission (GPK) stellt verschiedenste Abänderungsanträge. Damit sollen einzelne Positionen, bei denen der Stadtrat sparen wollte, verschont und dafür andere Poste gerupft werden. In der GPK-Version soll 2021 in der Laufenden Rechnung noch ein Loch von 26,7 Millionen resultieren.

Das St.Galler Stadtparlament tagt wegen des Coronavirus morgen Dienstag erneut in der Olma-Halle 2.1.

Das St.Galler Stadtparlament tagt wegen des Coronavirus morgen Dienstag erneut in der Olma-Halle 2.1.

Bild: Ralph Ribi
(25.8.2020)

Die Parlamentssitzung startet am Dienstag, 16 Uhr. Diskutiert wird, bis die Geschäfte erledigt sind. Auch wenn es wieder gegen Mitternacht gehen sollte wie beim letzten Mal. Das Parlament tagt coronabedingt in der Olma-Halle 2.1. Die Sitzung ist öffentlich, es gilt aber Maskenpflicht. Davon ausgenommen sind nur Votantinnen und Votanten.

Die Budgetsitzung ist traditionellerweise die letzte Sitzung des Stadtparlaments in einem Amtsjahr. Danach macht die Stadtpolitik in der Regel Pause bis nach Weihnachten und Neujahr. Die erste Sitzung im neuen Jahr findet am 12. Januar 2021 statt, dannzumal mit dem im Herbst neu bestellten Parlament.

Montag, 7. Dezember - 13:56 Uhr

Eine Hygienemaske passend zur Sternenstadt St.Gallen

Eine von vier Hygienemasken im Sternenstadt-Design.

Eine von vier Hygienemasken im Sternenstadt-Design.

Bild: PD

(pd/vre) «Aller Stern», die St.Galler Weihnachtsbeleuchtung, strahlt seit Ende November über Gassen, Plätzen und Strassen in der Innenstadt. Passend zu den über 700 Sternen bietet jetzt die Manufaktur GmbH auch noch eine Hygienemaske im Design der Sternenstadt St.Gallen an. Sie kann im Laden an der Bahnhofstrasse 8 oder im Online-Shop bezogen werden. Die Maske in der Grösse M gibt es gemäss Mitteilung von Pro City in vier Ausführungen: Gold Lurex, Silber Lurex, Sand und Sand Wine.

Montag, 7. Dezember - 12:08 Uhr

Start in die Wintersaison auf dem Kronberg: Am Dienstag nimmt der längste Schlittelweg der Ostschweiz den Betrieb auf

(pd/vre) Auf dem Kronberg startet nach einem guten November nahtlos die Wintersaison. Ab morgen Dienstag stehen gemäss Mitteilung der Schlittel- sowie der Spazierweg auf dem Gipfel bereit. Das Corona-Schutzkonzept sei dafür aktualisiert worden. Die Beschränkung auf zwei Drittel der Transportkapazität in den Seilbahnkabinen werde freiwillig schon seit drei Monaten umgesetzt, heisst es in der Mitteilung.

Auf dem Schlittelweg vom Kronberg ins Jakobsbad.

Auf dem Schlittelweg vom Kronberg ins Jakobsbad.

Bild: PD

Das Pistenfahrzeug präpariere seit Sonntag die Abfahrt vom Gipfel des Kronbergs bis zur Talstation. «Wir hätten nicht gedacht, dass wir so früh öffnen können», wird Emil Signer in der Mitteilung zitiert. Er arbeitet seit über vierzig Jahren für den Kronberg. Mit rund sieben Kilometern Länge ist der Schlittelweg vom Kronberg-Gipfel nach Jakobsbad der längste, aber auch einer der abwechslungsreichsten der Ostschweiz.

Das Pistenfahrzeug auf dem Kronberg an der Arbeit.

Das Pistenfahrzeug auf dem Kronberg an der Arbeit.

Bild: PD

Den Startpunkt beim Gipfelkreuz auf dem Kronberg erreicht man bequem mit der Luftseilbahn. Der Weg selber wird täglich frisch präpariert. Die Strecke führt über die Scheidegg, die Chlepfhütte und Roos zurück zur Talstation Jakobsbad. Die Höhendifferenz beträgt 772 Meter. Livebilder und weitere Informationen zum Schlittelweg vom Kronberg ins Jakobsbad finden sich im Internet.

Montag, 7. Dezember - 11:49 Uhr

Handballfrauen des LC Brühl empfangen DHB Rotweiss Thun: Letztes Heimspiel vor Weihnachten mit 50 Zuschauern

(pd/vre) Diesen Mittwoch empfangen die Handballfrauen des LC Brühl das Team des DHB Rotweiss Thun in der Sporthalle Kreuzbleiche. Anpfiff zum letzten Heimspiel vor Weihnachten ist um 19.30 Uhr. Zum Spiel sind 50 Zuschauerinnen und Zuschauer zugelassen. Die Anmeldung für die Teilnahme erfolgt über die Homepage des LC Brühl. Die Brühler Equipe, so schreibt Patrizia Brunner in ihrer Matchvorschau, freue sich über jeden Fan und jede Unterstützung.

Am Mittwoch treten die Handballerinnen des LC Brühl gegen das Team von DHB Rotweiss Thun an.

Am Mittwoch treten die Handballerinnen des LC Brühl gegen das Team von DHB Rotweiss Thun an.

Bild: PD

Eigentlich hätten die beiden Nati-A-Teams schon Ende Oktober gegeneinander spielen sollen. Aufgrund verschärfter Coronaregeln im Kanton Bern musste die Partie damals abgesagt werden. Nun treffen die in der Tabelle führenden St.Gallerinnen auf den fünftplatzierten DHB Rotweiss Thun. Allerdings haben die Berner Oberländerinnen erst sechs Spiele auf dem Konto: Dreimal waren sie siegreich, einmal spielten sie unentschieden und zweimal verloren sie.

Nach der Nationalmannschaftspause kann Brühls Headcoach Nico Andersson am Mittwoch wieder auf ein fast komplettes Kader setzen. Die St.Gallerinnen wollen die Vorbereitung bis Mittwoch nutzen, um sich in bestmöglicher Form zu präsentieren. Das Ziel ist klar: Nach den bisherigen Erfolgen wollen sich die Brühlerinnen vor der Winterpause gegen Thun zwei Punkte sichern. Dazu braucht's einen geschlossenen Auftritt des Teams mit Tempo im Angriff und Aggressivität in der Deckung.

Montag, 7. Dezember - 11:13 Uhr

Ein Dutzend Unfälle auf schneebedeckter Fahrbahn: Kantonspolizei ruft zu angepasster Fahrweise auf

(kapo/vre) Am Sonntag und in der Nacht auf Montag haben sich im Kanton St.Gallen mehrere Verkehrsunfälle ereignet. Verletzt wurde dabei niemand; teilweise entstand aber beträchtlicher Sachschaden. Hauptgrund für die mehr als ein Dutzend Unfälle war, dass Autofahrerinnen und Autofahrer auf winterlichen Strassen zu schnell unterwegs waren. Da weiterhin mit Schnee und Eis zu rechnen ist, ruft die Kantonspolizei jetzt in einer Mitteilung erneut zu einer dem Wetter angepassten Fahrweise auf.

Einer der Unfälle auf Schnee in der Nacht auf Montag: Am Sonntagabend kam bei Bad Ragaz ein alkoholisierter Lenker mit dem Auto von der Strasse ab und krachte in den Mast einer Starkstromleitung.

Einer der Unfälle auf Schnee in der Nacht auf Montag: Am Sonntagabend kam bei Bad Ragaz ein alkoholisierter Lenker mit dem Auto von der Strasse ab und krachte in den Mast einer Starkstromleitung.

Bild: Kantonspolizei SG
(6.12.2020)

Autofahrerinnen und Autofahrer sollten demnach genug Zeit einplanen, um von A nach B zu kommen. Einmal, um vor der Abfahrt ihr Fahrzeug von Schnee und Eis zu befreien. Zum anderen, um ein den Strassen- und Sichtverhältnissen angepasstes Tempo zu fahren. Zudem erinnert die Polizei daran, dass für die kalte Jahreszeit Winterreifen zu montieren sind. Vorsicht sei beim Bremsen angezeigt: Bei Nässe sei der Bremsweg länger. Darum sei grosszügiger Abstand zu anderen Fahrzeugen wichtig.

Montag, 7. Dezember - 10:51 Uhr

Wintertauglicher Ort für St.Galler Skaterinnen und Skater: Trainieren in der Olma-Parkgarage

(sk/vre) Angesichts der Schneefälle in der Nacht auf Montag genau auf den richtigen Zeitpunkt wird heute in St.Gallen ein wintertaugliches Provisorium für Skaterinnen und Skater eröffnet. Sie können von heute bis Ende März einen Teil der Parkgarage der Olma-Messen für ihre Trainings benutzen. Allerdings: Wenn Messen stattfinden, wird die Parkgarage anderweitig gebraucht. Und aufgrund der Corona-Schutzbestimmungen des Bundes dürfen höchstens 15 Personen gleichzeitig trainieren.

Die Gebrauchsanweisung für die St.Galler Winterskatehalle in der Olma-Parkgarage findet sich auf Instagram.

Die Gebrauchsanweisung für die St.Galler Winterskatehalle in der Olma-Parkgarage findet sich auf Instagram.

Screenshot: Instagram
(7.12.2020)

Das Provisorium für Skaterinnen und Skater an der Sonnenstrasse 39 ist gemäss Mitteilung eine Initiative der offenen Jugendarbeit Zentrum der städtischen Dienststelle «Kinder, Jugend, Familie». Organisiert wird der Betrieb in der Olma-Parkgarage durch eine Betriebsgruppe. Wenn die Winterskatehalle in Betrieb ist, wird jeweils eine Person aus der Gruppe als Aufsichts- und Ansprechperson anwesend sein.

Die wichtigsten Informationen zum Skatebetrieb in der Olma-Parkgarage finden sich online unter www.instagram.com/skategallen. Ebenfalls online unter www.sbsg.ch muss man sich gemäss Mitteilung 24 Stunden vor jedem Training anmelden. Ohne diese Anmeldung gibt's keinen Einlass. Die provisorische Winterskatehalle ist am Montag und Mittwoch, 18.30 bis 22 Uhr, sowie am Samstag, 13 bis 17 Uhr, geöffnet.

Montag, 7. Dezember - 10:27 Uhr

Wirtschaft nach dem Coronavirus: Weiter wie früher? Oder ist jetzt wirklich ein Umdenken angesagt?

(pd/vre) Wie soll der Planet, wie soll unser tägliches Leben nach der Coronapandemie aussehen? Gedanken zu solchen Fragen machen sich Diskussionsveranstaltungen im Kaffeehaus an der Linsebühlstrasse 77. Der dritte Anlass über wirtschaftliche Fragen findet diesen Mittwoch, 19.30 Uhr, statt. Er wird live auf Youtube übertragen.

Am Anlass diskutieren Glücksforscher und Ökonom Mathias Binswanger sowie Richter und Nachhaltigkeitsfachmann Marc Steiner. Die Moderation übernehmen Eveline Falk und Hanspeter Spörri. Gesprochen wird dabei nicht für oder gegen Anti-Corona-Massnahmen, auch nicht über die Zuverlässigkeit der Tests oder die Gefährlichkeit des Virus. Thema ist vielmehr das Leben «danach»,die Wirtschaft nach der Pandemie.

Kaffeehaus-Betreiber Gallus Hufenus stellt sein Lokal am Mittwoch für eine weitere Diskussion über die Zukunft nach Corona zur Verfügung.

Kaffeehaus-Betreiber Gallus Hufenus stellt sein Lokal am Mittwoch für eine weitere Diskussion über die Zukunft nach Corona zur Verfügung.

Bild: Urs Bucher
(8.9.2015)

Diskutiert wird gemäss Ankündigung, wie sinnvoll es ist, heute Masken zu tragen, damit morgen «Ballermann» wieder stattfinden kann. Wo doch genau das «Modell Ballermann» eine Ursache für die Entstehung von Erregern wie das Coronavirus sei: Wie bringen wir es fertig, auch andere Faktoren für Verbreitung von Viren (etwa Mobilität, Massenproduktion, Ernährung oder Stress) positiv zu beeinflussen, damit wir nicht in fünf Jahren erneut nach einem Impfstoff für ein neues Virus suchen müssen?

Die Diskussion geht der Fragen nach, wie ein wirtschaftliches Umdenken mehr Lebensqualität schenken könnte: Ist Corona als Totengräberin der «alten Ordnung» ein Glücksfall? Darf es auf dem Planeten nach der Pandemie noch Wachstum geben? Was bedeutet es für den Kaffeebauern in Brasilien, wenn das Kaffeehaus weniger Kaffee röstet? Gibt es Modelle wie das Grundeinkommen, die uns unabhängiger machen von klingelnden Kassen? Oder funktioniert die Wirtschaft nur mit mehr Konsum?

Montag, 7. Dezember - 8:45 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 714 Neuansteckungen und 19 Todesfälle übers Wochenende

(SK/vre) Der Kanton St.Gallen meldet auf seinem Informationsportal fürs Wochenende (Freitag, Samstag, Sonntag) 714 neue laborbestätigte Coronafälle. Seit dem 12. März wurden im St.Gallischen damit insgesamt 19'500 Coronafälle registriert. Die Zahl der Todesfälle stieg in den vergangenen drei Tagen nochmals um 19 auf insgesamt 306.

Am Sonntagabend waren in St.Galler Spitälern 197 Covid-19-Patientinnen und -Patienten hospitalisiert - davon 28 auf Intensivstationen, 24 mit und vier ohne künstliche Beatmung.

Die Coronazahlen im Kanton St.Gallen bleiben damit hoch. Die Zusammenfassung des Kantons vom Montagmorgen zeigt die Entwicklung wichtiger Kennzahlen in der vergangenen Woche (Stand der Zahlen am Sonntag, 6. Dezember, Mitternacht):

Das Wichtigste zur Coronapandemie im Kanton St.Gallen in Kürze. Zu den Zahlen im Internet geht's hier.

Das Wichtigste zur Coronapandemie im Kanton St.Gallen in Kürze. Zu den Zahlen im Internet geht's hier.

Tabelle: Fachstelle für Statistik Kanton SG
Sonntag, 6. Dezember - 18:18 Uhr

Kantonspolizei zieht in der Region zwei Blaufahrer aus dem Verkehr

(kapo/vre) In der Nacht von Freitag auf Samstag hat die Kantonspolizei St.Gallen in der Region zwei alkoholisierte Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Einen erwischten die Polizisten auf der Autobahn bei Goldach, einen zweitentraf's auf dem Rossbüchel bei Grub SG.

Auf den ersten Blaufahrer war die Kapo in der Freitagnacht durch Hinweise anderer Lenker aufmerksam geworden: Sie meldeten, dass ein Auto «auffällig unsicher» auf der A1 in Richtung St.Margrethen fuhr. Eine Polizeipatrouille kontrollierte den 68-jährigen Fahrer auf dem Rastplatz Sulzberg bei Goldach. Der Mann wurde als fahrunfähig eingestuft. Er musste seinen Fahrausweis wie eine Blut- und Urinprobe abgeben.

Auf dem Rossbüchel bei Grub wurde in der Freitagnacht ein weiterer Autofahrer durch Kantonspolizisten kontrolliert. Auch beim 25-Jährigen fiel gemäss Mitteilung vom Wochenende die Atemalkoholprobe positiv aus. Sein Führerausweis wurde daher für die Schweiz aberkannt. Er musste zudem ein Bussen- und Kostendepositum im Betrag von 400 Franken entrichten.

Sonntag, 6. Dezember - 18:06 Uhr

Spektakulärer Unfall in Gossau: Metallpfosten überfahren, abgehoben und auf dem Dach vierzig Meter weit gerutscht

(kapo/vre) In der Freitagnacht hat sich auf der Talstrasse in Gossau ein Auto spektakulär überschlagen. Der 26-jährige Lenker verletzte sich dabei leicht. Er wurde gemäss Mitteilung der Kantonspolizei vom Wochenende als fahrunfähig eingestuft. Am Auto entstand Totalschaden; die Schadenhöhe wird auf rund 45'000 Franken geschätzt.

In der Freitagnacht landete auf der Talstrasse in Gossau dieses Auto bei einem spektakulären Unfall auf dem Dach.

In der Freitagnacht landete auf der Talstrasse in Gossau dieses Auto bei einem spektakulären Unfall auf dem Dach.

Bild: Kantonspolizei SG
(4.12.2020)

Der 26-Jährige war am Freitag, 23.30 Uhr, in der Tempo-30-Zone auf der Talstrasse in Richtung Mult unterwegs. Dabei geriet er mit seinem Auto nach links und überfuhr zwei Metallpfosten. Das Auto hob ab, überschlug sich und rutschte auf dem Dach rund 40 Meter weit. Mitten der Strasse kam es zum Stillstand. Der Fahrer konnte das Auto selbständig verlassen. Aufgrund seiner leichten Verletzungen wurde er durch die Sanität ins Spital gebracht.

Der junge Mann wurde bei der Unfallaufnahme als fahrunfähig eingestuft. Daher wurde ihm im Spital gleich auch noch eine Blut- und Urinprobe abgenommen. Ebenfalls abgeben musste er den Fahrausweis. Neben Angehörigen der Kantonspolizei standen gemäss Mitteilung der Polizei auch noch ein Notarzt, die Rettungssanität und die Feuerwehr Gossau im Einsatz.

Sonntag, 6. Dezember - 15:14 Uhr

Eine dubiose estnische Band versucht erneut, St.Galler Passanten CDs anzudrehen

(sab) Zum wiederholten Male sind Mitglieder einer dubiosen estnischen Band in der Ostschweiz unterwegs, wie FM1Today berichtet. Meist beginnt die Konversation mit «Do you speak English?» gefolgt von der Frage: «Do you like rock music?» Dann versuchen die Esten, interessierten Passanten das Album der Band Illumenium zu verkaufen.

Bereits Anfang 2019 tauchte die angebliche estnische Band in St.Gallen auf. Zuvor war sie bereits mehrere Male in der Ostschweiz aufgefallen.

Bereits Anfang 2019 tauchte die angebliche estnische Band in St.Gallen auf. Zuvor war sie bereits mehrere Male in der Ostschweiz aufgefallen.

Symbolbild: Raphael Rohner

Die CD-Verkäufer geben sich als aufstrebende Band aus Estland, die auf Tour ist in Europa. Doch wegen Corona seien alle Auftritte abgesagt. Die meist zu zweit oder zu dritt auftretenden Musiker sagen, dass sie auch schon in der Region gespielt haben. Das stimmt nur teilweise: Mit ihrer Vorgängerband namens «Defrage» trat die Band 2014 tatsächlich in der Grabenhalle auf, 2015 im Gare de Lion in Wil unter dem Namen «Illumenium».

Doch der Band haftet ein zweifelhafter Ruf an. Zu Hause in Estland hat die Band wegen verwüsteten Hotelzimmern und zerstörter Technik vielerorts Hausverbot. Die Musik auf der aktuellen Scheibe ist grottenschlecht aufgenommen – und uralt. Die meisten Songs stammen noch von der Vorgängerband, sind meist über zehn Jahre alt und wurden für die «neue» Scheibe lediglich recycliert.

Die Stadtpolizei St.Gallen hat die Bandmitglieder in der Vergangenheit verschiedentlich kontrolliert und weggewiesen. Denn laut Stapo-Sprecher Dionys Widmer ist der Verkauf von CDs auf der Strasse illegal. Er bittet deshalb, das Auftreten der Band der Polizei zu melden.

Samstag, 5. Dezember - 13:43 Uhr

Wasserfall im Herbst- und im Winterkleid

In der Wiisbachschlucht bei Gossau

(Bild: Sandro Büchler)

Freitag, 4. Dezember - 18:55 Uhr

Bruno Bischof tritt nächsten Frühling als Fasnachtspräsident zurück

Der St.Galler Fasnachtspräsident Bruno Bischof.

Der St.Galler Fasnachtspräsident Bruno Bischof.

Bild: Coralie Wenger (10.11.2012)

(vre) Auch die Fasnachtsgesellschaft der Stadt St.Gallen kämpft mit der Coronapandemie. Aufgrund der aktuellen Situation und der Anti-Corona-Regeln führt sie ihre Hauptversammlung schriftlich durch. Die Mitglieder haben die entsprechenden Unterlagen jetzt erhalten und für die Antwort Zeit bis 21. Dezember. Unter anderem schlägt der Vorstand vor, alle seine Mitglieder bis zur nächsten Versammlung und damit für die reduzierte Fasnacht 2021 im Amt zu bestätigen.

Angedacht ist nämlich, dass die Fasnachtsgesellschaft im Frühling 2021 eine ausserordentliche Hauptversammlung durchführt. Dannzumal möchte sich Fasnachtspräsident Bruno Bischof in diesem Amt von einem Nachfolger ablösen lassen. Der Wunschkandidat, dessen Name im Brief an die Mitglieder nicht enthüllt wird, kann erst in der ersten Hälfte des nächsten Jahres ins Amt einsteigen. Bruno Bischof wird voraussichtlich seine bisherigen Dienstleistungen für die Fasnacht weiterhin erbringen.

Zur St.Galler Fasnachtsgesellschaft und zur Fasnacht 2021 im Internet.

Freitag, 4. Dezember - 18:35 Uhr

Welches sind die städtischsten Städte im Kanton St.Gallen? Ein neuer Bericht liefert Antworten

(SK/vre) Eine Überraschung ist es nicht: Die urbanste Gemeinde des Kantons St.Gallen ist die Kantonshauptstadt. Gefolgt von Rorschach und Rapperswil-Jona. Dahinter liegen auf der Rangliste im neuen Bericht «Städte im Kanton St.Gallen» Wil, Buchs, Gossau, Goldach, Flawil, Uznach und Bad Ragaz. Am ländlichsten geht es am anderen Ende der Rangliste in Hemberg, Oberhelfenschwil, Lütisburg und Nesslau zu und her.

Keine Überraschung: St.Gallen ist die mit Abstand urbanste Gemeinde im Kanton. Das zeigt der neue Bericht «Städte im Kanton St.Gallen».

Keine Überraschung: St.Gallen ist die mit Abstand urbanste Gemeinde im Kanton. Das zeigt der neue Bericht «Städte im Kanton St.Gallen».

Bild: Urs Bucher
(13.2.2019)

Im Kanton St.Gallen gibt es neun Städte: Altstätten, Buchs, Flawil, Gossau, Rapperswil-Jona, Rorschach, St.Gallen, Uzwil und Wil. So definiert es der Bund nach Einwohnerzahl, Beschäftigtenzahl und Hotelübernachtungen. Das neue Themenheft der Raumbeobachtung St.Gallen fragt sich, ob das wirklich die einzigen urbanen Orte im Kanton sind. Neben der Statistik gibt es weitere Merkmale, die eine Stadt auszeichnen. Etwa das historische Erbe, die Baustruktur oder die zentralörtlichen Funktionen.

Eine Überraschung in der neuen Publikation ist: Rorschach hat die weitaus höchste durchschnittliche Einwohnerdichte im Kanton. Mehr als 100 Personen leben auf einer Hektare. Einzig die Stadt St.Gallen erreicht einen ähnlich hohen Wert. Im internationalen Vergleich sind beide gemäss Newsletter des Kantons wenig dicht besiedelt: So leben zum Beispiel im zentralen Teil von Paris fast doppelt so viele Menschen auf einer Hektare.

Welches sind die urbansten Gemeinden im Kanton St.Gallen? Die grafisch aufbereitete Rangliste aus dem neuen Bericht des Kantons.

Welches sind die urbansten Gemeinden im Kanton St.Gallen? Die grafisch aufbereitete Rangliste aus dem neuen Bericht des Kantons.

Grafik: Kanton St.Gallen

Bei vielen Kennwerten und Merkmalen erreicht die Stadt St.Gallen tatsächlich die urbansten Werte. Rorschach, Rapperswil-Jona und die anderen sechs «statistischen Städte» erfüllen ebenfalls viele Kriterien als urbane Orte. Goldach, Uznach oder Bad Ragaz gelten gemäss dem Bundesamt für Statistik nicht als Stadt. Dennoch weisen sie viele urbane Merkmale wie einen hohen Anteil an öffentlichen Räumen auf. Die neun «statistischen Städte» im St.Gallischen weisen Eigenschaften auf, mit denen sie sich deutlich von den anderen Gemeinden abheben.

So ist in Städten und stadtähnlichen Gemeinden der Anteil Beschäftigte im Dienstleistungssektor besonders hoch. Zudem gibt es anteilsmässig mehr Mehrfamilienhäuser und markant kürzere Wege zu vielen Angeboten des täglichen Bedarfs. Und: Zwei Drittel aller Hochhäuser des Kantons St.Gallen stehen in den neun urbansten Gemeinden.

Den Bericht «Städte im Kanton St.Gallen» gibt's als PDF im Internet. Er kann für 25 Franken auch gedruckt beim Amt für Raumentwicklung und Geoinformation, Lämmlisbrunnenstrasse 54, 9001 St.Gallen (058'229'31'47) bezogen werden.

Freitag, 4. Dezember - 17:57 Uhr

Gemeinsame Aktion von Veganern und Tierrechtsaktivisten in St.Gallen: Feiern, ohne dass dadurch Tiere leiden müssen

(pd/vre) Für kommenden Donnerstag organisieren die Aktivistinnen und Aktivisten von «Vegallen», «Animal Vigil» und «Circle of Compassion» erstmals eine gemeinsame Aktion in der Stadt St.Gallen. Sie wollen gemäss Mitteilung an diesem Tag von 18.30 bis 20.30 Uhr neben der Hauptpost an der Gutenbergstrasse ein Zeichen dagegen setzen, dass über die Festtage «gerne und oft Tiere in die Pfanne gehauen werden».

Immer wieder protestieren Tierrrechtsaktivistinnen und -aktivisten mit Mahnwachen beim Schlachthof zwischen Winkeln und Gossau gegen das Leiden von Nutztieren.

Immer wieder protestieren Tierrrechtsaktivistinnen und -aktivisten mit Mahnwachen beim Schlachthof zwischen Winkeln und Gossau gegen das Leiden von Nutztieren.

Bild: Johannes Wey
(16.7.2019)

Die Organisationen rufen dazu auf, am Fest der Liebe auch Mitgefühl für Tiere zu zeigen und daher auf Fondue Chinoise, Braten, Raclette und Ähnliches zu verzichten. So werde Weihnachten tatsächlich zum besinnlichen Miteinander, ohne dass «sogenannte Nutztiere am Fliessband leiden und sterben» müssten. Zudem wollen die Organisationen zeigen, wie an den Festtagen «tierleidfreie Alternativen» serviert werden können.

Gegen eine Spende werden an der Aktion vom kommenden Donnerstag in St.Gallen auch Tüten mit veganen Produkten abgegeben. Der Erlös kommt vollumfänglich dem Lebenshof Aurelio zugute. Dessen Inhaberpaar hat im August 2020 entschieden, aus der Nutztierindustrie auszusteigen und vom Milchbetrieb auf einen Lebenshof umzusteigen. Die Aktion vom Donnerstag ist als Aufklärung, Mahnwache und Spendensammlung in einem gedacht.

Freitag, 4. Dezember - 16:49 Uhr

Winter-Lounge auf dem Unteren Brühl: «Concerto» wirtet draussen

(pd/vre) Wer als Wirt in der Coronakrise überleben will, muss kreativ sein. Das Restaurant Concerto versucht's ab heute Freitag bis 31. Dezember mit einem speziellen Winterangebot, der Winter-Lounge. Sie ist bei trockenem Wetter täglich von 17 bis 23 Uhr geöffnet. Serviert werden passend zu den Aussentemperaturen neben Glühgetränken und Fondue auch Klassiker wie Suppen oder Flammkuchen. Die Winter-Lounge wartet gemäss Mitteilung auch mit Wolldecken und Wärmflaschen sowie Lichterzauber und flackerndem Feuer auf.

Freitag, 4. Dezember - 15:50 Uhr

Maske erschwert die Kommunikation, Kärtchen sollen Personen mit Hörbehinderung helfen

(pd/mha) Hygienemaske schützen zwar, erschweren aber gleichzeitig die Kommunikation. Personen mit einer Hörbehinderung bekommen das besonders zu spüren. Viele von ihnen, besonders ältere Leute, lesen von den Lippen, um dem Gesprochenen folgen zu können, heisst es in einer Mitteilung von Pro Audito St.Gallen. Das Bundesamt für Gesundheit hält daher in einer Verordnung explizit fest, dass die Maske in gewissen Situation abgenommen werden kann.

Hygienemasken als Kommunikationshindernis: Auch Pro Audito St.Gallen verteilt jetzt Kärtchen an Hörbehinderte.

Hygienemasken als Kommunikationshindernis: Auch Pro Audito St.Gallen verteilt jetzt Kärtchen an Hörbehinderte.

Bild: Manuela Jans-Koch
(26.11.2020)

Pro Audito St.Gallen hat gemäss Mitteilung nun Kärtchen erstellt, die die gratis an Hörbehinderte abgibt. Die Kärtchen sollen Personen mit Hörbehinderung die Kommunikation erleichtern. Darauf steht: «Bitte treten Sie einen Schritt zurück, nehmen Sie die Maske ab und sprechen Sie deutlich. Ich behalte die Maske auf.»

Freitag, 4. Dezember - 14:08 Uhr

Frauen des FC St.Gallen-Staad reisen nicht in den Tessin: Coronafälle beim FC Lugano Femminile

(pd/vre) Die Frauen des FC St. Gallen-Staad müssen diesen Sonntag nicht in den Kanton Tessin reisen. Dies, weil beim FC Lugano Femminile einzelne Spielerinnen positiv auf Covid-19 getestet wurden.

Das Coronavirus lässt grüssen: Die Fussballerinnen des FC St.Gallen-Staad treten diesen Sonntag nicht gegen den FC Lugano Femminile an.

Das Coronavirus lässt grüssen: Die Fussballerinnen des FC St.Gallen-Staad treten diesen Sonntag nicht gegen den FC Lugano Femminile an.

Bild: Podo Gessner

Eigentlich hätte der FC St. Gallen-Staad am Sonntag, 14 Uhr, im Stadio Comunale Cornaredo in Lugano beim Schlusslicht der Women’s Super League antreten müssen. Doch die Tessinerinnen werden derzeit vom Coronavirus heimgesucht. Die Partie wird daher voraussichtlich eine Woche später nachgeholt - am Sonntag, 13. Dezember, 14 Uhr.

Freitag, 4. Dezember - 12:44 Uhr

So sieht Optimismus aus: Städtisches Sportamt freut sich auf die Loipensaison und hofft auf Schneefall

(pd/vre) In seinem Newsletter vom Freitag macht Sport St.Gallen, das ehemalige Sportamt der Stadt, auf Langlaufmöglichkeiten in St.Gallen aufmerksam. Die fünf St.Galler Loipen werden auch in diesem Winter gespurt, sobald genügend Schnee liegt. Sie können wiederum gratis genutzt werden. Loipen finden sich auf Stadtgebiet im Unteren Brand, auf der Notkersegg, auf Peter und Paul, auf dem Kinderfestplatz sowie auf der Kreuzbleiche.

Wintersport-Feeling auf der Kreuzbleiche: Bis es dieses Jahr soweit ist wie im Archivbild, muss noch erheblich mehr Schnee fallen.

Wintersport-Feeling auf der Kreuzbleiche: Bis es dieses Jahr soweit ist wie im Archivbild, muss noch erheblich mehr Schnee fallen.

Bild: Sport St.Gallen

Dank einem GPS-Sender am Loipenspurgerät ist online sichtbar, wann welche Loipe bereit ist. Die verschiedenen Farben zeigen an, wann eine Loipe frisch gespurt wurde. Zusätzlich gibt's per Klick auf die jeweilige Loipe Informationen zu den Höhenprofilen. Alle Informationen finden sich auf der Homepage von Sport St.Gallen oder in der App Skisporet, welche gratis heruntergeladen werden kann.

Damit fehlt für den Start der städtischen Langlaufsaison nur noch eines: genügend Schnee. Die Wetterfrösche im Internet sind sich einig, dass es zwischen Freitagnacht und Montagmorgen in St.Gallen immer wieder schneien dürfte. Die Schneefälle werden nicht sehr intensiv sein. Die Maximalniederschläge gemäss SRF Meteo liegen bis Montagmorgen bei etwas über zwei Zentimeter. Die Chancen dafür sind zudem nicht viel besser 50:50. Fürs Langlaufen dürfte das noch nicht reichen.

Freitag, 4. Dezember - 11:33 Uhr

Mobile Jugendarbeit geht nicht in die Winterpause: Pandemie verändert das Ausgehverhalten von Jugendlichen

(sk/vre) Aufgrund der Coronakrise wird die mobile Jugendarbeit der Stadt St.Gallen nicht wie geplant in die Winterpause gehen. In der aktuellen Situation sei der Kontakt zwischen Jugendlichen und Behörden - darunter der Stadtpolizei - wichtig. Die Jugendlichen schätzten den Austausch und seien enorm dankbar, dass ihnen wenigstens Treffpunkte und Angebote der Stadt wie Jugendkulturraum Flon oder die Jugendbeiz Talhof erhalten blieben, heisst es in einer Mitteilung der Jugendarbeit vom Freitag.

Im November hat die mobile Jugendarbeit die Stimmungslage bei Jugendlichen sondiert, die sich am Wochenende in der Innenstadt aufhalten. Ein Grossteil der Befragten kommt mit der Situation und den Einschränkungen des Nachtlebens gut zurecht. Allerdings ist der Wunsch nach mehr Verständnis für ihre Bedürfnisse durch die Erwachsenen feststellbar. Schutzkonzepte stossen auf Verständnis und breite Akzeptanz

Der Marktplatz ist in Freitag- und Samstagnächten traditionellerweise ein Treffpunkt für junge Nachtschwärmer in St.Gallen. Seine Beliebtheit hat sich mit der Coronapandemie noch verstärkt.

Der Marktplatz ist in Freitag- und Samstagnächten traditionellerweise ein Treffpunkt für junge Nachtschwärmer in St.Gallen. Seine Beliebtheit hat sich mit der Coronapandemie noch verstärkt.

Bild: Philipp Baer
(11.5.2005)

Die Umfrage der Jugendarbeit zeigt gemäss Mitteilung auch, dass sich das Freizeitverhalten der Jungen seit Beginn der Coronapandemie verändert hat. Rund drei Viertel gaben an, dass sie sich seither vermehrt draussen aufhalten. Aktivitäten in der Familie haben sich hingegen bei zwei Dritteln der Jugendlichen reduziert. Wenig überraschend hat der Konsum von sozialen Medien bei sechzig Prozent der Befragten zugenommen. Aber auch Kreatives, Sport und Aktivitäten in der Natur hat zugelegt. Das zeigt sich auch bei Erwachsenen.

Im öffentlichen Raum erleben die Jugendlichen gemäss Umfrage der mobilen Jugendarbeit eine erhöhte Präsenz der Polizei und von privaten Sicherheitsdiensten. Dies führt zu vermehrten Kontrollen und allenfalls auch zum Verlust von Freiraum. Viele Jugendliche äusserten in der Umfrage den Wunsch, dass Erwachsene mehr Rücksicht auf ihre Bedürfnisse nehmen sollten. Viele zeigten sich genervt über negative Medienberichterstattung zum Ausgehverhalten von Jugendlichen.

Die mobile Jugendarbeit ist am Freitag und Samstag im öffentlichen Raum der St.Galler Innenstadt unterwegs. Sie sucht das Gespräch mit jugendlichen und jungen Nachtschwärmern. Trotz eisiger Kälte hielten sich gemäss Mitteilungen an den vergangenen Wochenenden viele Jugendliche draussen auf. Sie sind im Schnitt 17 Jahre alt. Auffällig ist, dass es sie zum Grossteil aus umliegenden Gemeinden nach St.Gallen zieht. Dies, weil in ihrer Gemeinde nicht mehr viel los sei.

Freitag, 4. Dezember - 10:33 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: Der Corona-Hotspot hat sich nach Norden verschoben - Wil und Rheintal an der Spitze

(vre) Mit 371 Neuansteckungen für Donnerstag bleiben die Ansteckungen mit dem Coronavirus im St.Gallischen hoch (siehe nächste Meldung). Der Kanton hat sich vom Musterknaben zum Schlusslicht der Deutschschweiz entwickelt. Gemäss einer am Donnerstag vom Bund publizierten Statistik wurden für die ganze Schweiz in den letzten zwei Wochen 577 neue laborbestätigte Fälle pro 100'000 Einwohner gezählt. Unter den Kantonen finden sich die höchsten Zahlen im Tessin (889) und in St.Gallen (789).

Zahl der laborbestätigten Coronafälle innert 14 Tagen aufgeschlüsselt nach Wahlkreisen und hochgerechnet auf 100'000 Einwohner.

Zahl der laborbestätigten Coronafälle innert 14 Tagen aufgeschlüsselt nach Wahlkreisen und hochgerechnet auf 100'000 Einwohner.

Grafik: Kanton St.Gallen

Im Kanton St.Gallen hat sich auch der Corona-Schwerpunkt inzwischen wieder einmal verschoben. Das Toggenburg, vor einigen Wochen noch Corona-Hotspot Nummer eins, meldet jetzt mit 633,8 Fällen am wenigsten Ansteckungen. Die höchsten Infektionsraten sind für die vergangenen 14 Tage hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner in Wil (935) und im Rheintal (931,5) gefolgt von Rorschach (887,6) und St.Gallen-Gossau (806) zu verzeichnen.

Im Vergleich dazu steht der südliche Kantonsteil gut da - der Wahlkreis Werdenberg mit 693,9 Fällen, das Sarganserland mit 668,2 sowie See-Gaster mit 666,6. Allerdings: Alle St.Galler Wahlkreise liegen deutlich über dem Schweizer Schnitt von 577 laborbestätigten Corona-Neuansteckungen in den vergangenen 14 Tagen und hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Freitag, 4. Dezember - 9:33 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 371 Neuansteckungen und neun Todesfälle

(SK/dar) Der Kanton St.Gallen meldet auf seinem Informationsportal für Donnerstag 371 neue laborbestätigte Coronafälle. Seit dem 12. März wurden im St.Gallischen damit insgesamt 18'786 Coronafälle registriert. Die Zahl der Todesfälle stieg nochmals um neun auf insgesamt 287.

Am Donnerstagabend waren in St.Galler Spitälern 180 Covid-19-Patientinnen und -Patienten hospitalisiert - davon 27 auf Intensivstationen, 23 mit und vier ohne künstliche Beatmung.

Freitag, 4. Dezember - 8.18 Uhr

Urs Fueglistaller folgt auf Monika Bütler als HSG-Prorektor

Urs Fueglistaller

Urs Fueglistaller

Bild: PD
Monika Bütler

Monika Bütler

Bild: PD

(pd/jw) Urs Fueglistaller ist vom Universitätsrat zum neuen Prorektor an der Universität St.Gallen gewählt worden. Die Wahl für die Restamtsdauer vom 1. Februar 2021 bis 31. Januar 2022 wurde bereits von der Kantonsregierung genehmigt, heisst es in einer Medienmitteilung.

Fueglistaller engagiere sich in seiner wissenschaftlichen Arbeit seit Jahrzehnten für Klein- und Mittelunternehmen (KMU) und verstehe es, Brücken zwischen Theorie und Praxis zu schlagen.

Der neue Prorektor folgt auf Monika Bütler, die sich entschieden habe, ihr Amt nach fast 20 Jahren an der Universität St.Gallen niederzulegen.

Donnerstag, 3. Dezember - 18.15 Uhr

Wahnwitzige Krautrocker lassen es im Palace krachen

(pd/mem) Lust auf Nachtleben mit ordentlichem Krach? Im Palace geben die Schweizer Bands Omni Selassi und Film 2 am Samstag ab 20.15 Uhr ein Doppelkonzert. Ein Abend zwischen Noiserock, Kraut und Punk, wie die Veranstalter schreiben. Zu erleben seien sechs Jazz-Musikerinnen und Musiker der «wahnwitzigen Schweizer Musikszene», die mit Konventionen brechen. Das wunderliche Trio Omni Selassi hat seine erste Single «Sylvester Stylonce» getauft und werkelt in einem St.Galler Studio an seiner Musik. Auch das Trio Film 2 aus dem Luzerner Hinterland klingt sperrig und krautig.

Das Trio Omni Selassi: Mirko Schwab, Lukas Rutzen und Rea Dubach.

Das Trio Omni Selassi: Mirko Schwab, Lukas Rutzen und Rea Dubach.

Bild: PD
Donnerstag, 3. Dezember - 16.55 Uhr

Hagebutte mit Eismantel

Leserbild Damian Caluori fotografierte am Wenigerweier.

Leserbild Damian Caluori fotografierte am Wenigerweier.

Donnerstag, 3. Dezember - 15.35 Uhr

Neuer HSG-Podcast startet mit Christoph Hammer, SBB-CFO und Verwaltungsrat des FC St.Gallen

(pd/jw) «Meet the CFO», heisst der neue Podcast, den die Universität St.Gallen soeben lanciert hat. Zu Deutsch ist der Titel, der sinngemäss «Lern den Finanzvorstand kennen» bedeutet, etwas weniger griffig, bringt es aber auf den Punkt: Professor Dirk Schäfer und Dozent Florian Hohmann interviewen in der Gesprächsreihe Finanzvorstände verschiedener Schweizer Unternehmen, heisst es in einer Mitteilung:

Christoph Hammer, SBB-CFO und Verwaltungsrat der FC St.Gallen Event AG.

Christoph Hammer, SBB-CFO und Verwaltungsrat der FC St.Gallen Event AG.

Bild: Anthony Anex/KEY

«Was treibt Menschen in Führungspositionen an? Wie haben sie es geschafft, die Karriereleiter zu erklimmen, wohin soll es noch gehen, und wie lange will man überhaupt oben bleiben? Wie wollen sie ihr Unternehmen gestalten, nachhaltigen Erfolg sicherstellen – und gleichzeitig auch ihr Privatleben, ihre Familie, ihre Interessen nicht aus den Augen verlieren?»

Erster Gast ist der St.Galler Christoph Hammer. Hammer ist CFO der Schweizerischen Bundesbahnen, in der Region aber besser bekannt als Verwaltungsratsmitglied der FC St.Gallen Event AG. Der Podcast ist unter meet-the-cfo.captivate.fm zu hören.

Donnerstag, 3. Dezember - 14:50 Uhr

13-jährige Velofahrerin prallt in Wittenbach mit Auto zusammen

(kapo/mem) In Wittenbach ist es heute morgen auf der Romanshornerstrasse zu einem Unfall gekommen. Ein 77-Jähriger fährt um 7.15 Uhr mit seinem Auto aus einer Ausfahrt auf die Einmündung der Romanshornerstrasse zu. Beim Abbiegen prallt er in eine 13-jährige Velofahrerin, auf dem Trottoir der Romanshornerstrasse in Richtung Häggenschwil fährt. Das Mädchen stürzt und wird dabei leicht verletzt.

Der Unfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden.

Der Unfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden.

Bild: Kantonspolizei St.Gallen
Donnerstag, 3. Dezember - 11:49 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 417 Neuansteckungen und acht weitere Todesfälle innert 24 Stunden gemeldet

(SK/dar) Der Kanton St.Gallen meldet auf seinem Informationsportal für Mittwoch 417 neue laborbestätigte Coronafälle. Seit dem 12. März wurden im St.Gallischen damit insgesamt 18'415 Coronafälle registriert. Die Zahl der Todesfälle stieg nochmals um acht auf insgesamt 278

Am Mittwochabend waren in St.Galler Spitälern 174 Covid-19-Patientinnen und -Patienten hospitalisiert - davon 27 auf Intensivstationen, 23 mit und 4 ohne künstliche Beatmung.

Donnerstag, 3. Dezember - 11:17 Uhr

Stadtbibliothek veranstaltet im Dezember 17 Erzählstunden

(pd/mha) In der Stadtbibliothek Katharinen werden regelmässig Geschichten in verschiedenen Sprachen vorgelesen. Im Dezember sind das gemäss Vorschau 17 unterhaltsame und besinnliche Erzählungen.

Die Erzählstunden für Kinder gibt es schon lange.

Die Erzählstunden für Kinder gibt es schon lange.

Bild: Benjamin Manser (22. Dezember 2011)

Das ganze Programm ist hier abrufbar. Genauere Informationen zur Durchführung der einzelnen Erzählstunden gibt es auf der Website der Stadtbibliothek.

Donnerstag, 3. Dezember - 10:39 Uhr

Museum stellt Bilderrätsel auf Instagram und Facebook

(pd/mha) Das Naturmuseum St.Gallen führt im Dezember einen Wettbewerb durch. Der Social-Media-Adventskalender des Museums zeigt jeden Tag die Mund-Nasenpartie eines Ausstellungstiers. Die Bilder werden gemäss Newsletter auf Facebook und Instagram veröffentlicht. Wer errät, zu welchem Tier das Foto gehört und das in den Kommentar zum entsprechenden Beitrag schreibt, gewinnt einen kleinen Preis. Dieser kann an der Museumskasse abgeholt werden.

Das Bilderrätsel vom 3. Dezember zeigt ...
2 Bilder
... einen Feldhasen.

Das Bilderrätsel vom 3. Dezember zeigt ...

Bild: Facebook/Naturmuseum St.Gallen

Ein Blick auf die Beiträge der ersten drei Tage zeigt: Wenn man gewinnen will, muss man schnell sein. Die richtige Antwort ging bisher innert der ersten paar Stunden ein. Hier geht es zum Instagramkonto des Naturmuseums und hier zur Facebookseite.

Donnerstag, 3. Dezember - 10:03 Uhr

Mann bricht in Restaurant ein, isst etwas und wird dann verhaftet

(kapo/mha) Die Kantonspolizei St.Gallen hat am Donnerstagmorgen in Gossau einen Einbrecher inflagranti erwischt. Der 36-jährige Schweizer wurde festgenommen und wird jetzt bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Der beim Einbruch entstandene Sachschaden ist gemäss Mitteilung gering.

Ein Anwohner beobachtete den Einbruch in ein Restaurant an der Flawilerstrasse. Er meldete dies der Kantonalen Notrufzentrale, woraufhin zwei Patrouillen der Kantonspolizei ausrückten. Sie konnten den Mann um kurz nach 3.50 Uhr im Eingangsbereich des Restaurants festnehmen, heisst es im Schreiben.

Der Mann wurde bei der Tat ertappt und festgenommen.

Der Mann wurde bei der Tat ertappt und festgenommen.

Bild: Kantonspolizei St.Gallen

Nach bisherigen Erkenntnissen hat der Einbrecher Zigaretten gestohlen und Esswaren gegessen.

Donnerstag, 3. Dezember - 9:47 Uhr

Apothekerin und Vertreter der Suchthilfe treffen aufeinander

Jürg Niggli war während 24 Jahren Geschäftsleiter der Stiftung Suchthilfe in St.Gallen.

Jürg Niggli war während 24 Jahren Geschäftsleiter der Stiftung Suchthilfe in St.Gallen.

Bild: Michel Canonica (31.10.2018)

(pd/mha) Wie gut verstehen sich Claudia Meier-Uffer und Jürg Niggli? Diese Frage klärt das Ostschweizer Regionalfernsehen heute in der Sendung «Stammtisch». Meier-Uffer präsidiert den Apothekerverband St.Gallen und beider Appenzell; sie führt eine Apotheke in Gossau. Niggli hat die Suchthilfe St.Gallen aufgebaut und bis vor gut einem Jahr ihre Geschäfte geführt. Heute Abend treffen sich die beiden am «Stammtisch» .

Mittwoch, 2. Dezember - 18:53 Uhr

Mehr Platz im Restaurant

St.Galler Wirte müssen erfinderisch sein, um alle ihre Gäste trotz der Coronapandemie bewirten zu können.

Der Stadtrat ermöglicht Wirten, einfach zu einem Anbau zu kommen. Das Café Blumenmarkt macht Gebrauch davon. (Bild: Reto Voneschen - 2.12.2020)

Mittwoch, 2. Dezember - 18:37 Uhr

Grittibänze zum internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen

Grittibänze, die aus der Reihe tanzen, gibts am Donnerstag bei Bäckereien auch quer durch die Ostschweiz.

Grittibänze, die aus der Reihe tanzen, gibts am Donnerstag bei Bäckereien auch quer durch die Ostschweiz.

Bild: PD

(pd/vre) Morgen Donnerstag macht die Pro Infirmis mit der Aktion «Usem gliiche Teig gmacht» nach 2019 zum zweiten Mal auf den internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen aufmerksam. Bäckereien quer durchs Land bieten dafür Grittibänze an, die aus der Reihe tanzen - weil sie unter anderem im Rollstuhl sitzen.

In der Ostschweiz beteiligen sich rund 150 Bäckereien an der Aktion. Die Pro Infirmis St.Gallen will an diesem Tag zudem mit der Bevölkerung in Kontakt treten. Dazu führt sie eine Standaktion bei der Hauptpost in St.Gallen durch. Sie wirbt gemäss Mitteilung «für eine inklusive Gesellschaft, die die Vielfalt der Menschen als Stärke anerkennt».

Mittwoch, 2. Dezember - 18:28 Uhr

Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser in der Region St.Gallen: Ausgetrockneter Markt und hohe Preise

(pd/vre) Am Mittwoch hat die St.Galler Kantonalbank ihre neuste Einschätzung des Immobilienmarkts publiziert. Darin findet sich auch eine Beurteilung der Situation, wie sie Käuferinnen und Käufer von Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser in der weiteren Region rund um St.Gallen - zwischen Flawil und St.Margrethen - antreffen.

Wohneigentum ist in Stadt und Region St.Gallen derzeit gefragt und darum im Vergleich zum Rest des Kantons ziemlich teuer. Im Bild der Kammelenberg in St.Georgen.

Wohneigentum ist in Stadt und Region St.Gallen derzeit gefragt und darum im Vergleich zum Rest des Kantons ziemlich teuer. Im Bild der Kammelenberg in St.Georgen.

Bild: Ralph Ribi
(17.12.2018)

Der regionale Eigenheimmarkt sei stabil, heisst es im Bericht. Trotz Coronakrise seien bisher keine rückläufigen Preise zu verzeichnen. Das Interesse am Kauf von Wohneigentum habe in den vergangenen Monaten sogar «stark zugenommen». Wie fast alle Einzugsgebiete von grösseren Städten in der Schweiz sei und bleibe auch die Region St.Gallen bezüglich Wohneigentum «sehr beliebt». Ein Faktor sind die historisch tiefen Zinsen.

Die Suche nach Kaufobjekten gestaltet sich gemäss Makrtbericht derzeit anspruchsvoll: Der regionale Eigenheimmarkt ist ausgetrocknet. Die Angebotsquote (Zahl der zum Verkauf stehenden Objekte im Verhältnis zum Bestand) sank bei den Eigentumswohnungen im Herbst auf 2,4 Prozent; das ist die Hälfte des Schweizer Durchschnittswerts. Ähnlich ist die Situation bei den Einfamilienhäusern. Und eine Veränderung zeichnet sich für die absehbare Zeit nicht ab.

Durchschnittspreise Eigentumswohnungen drittes Quartal 2020.
2 Bilder
Durchschnittspreise Einfamilienhäuser drittes Quartal 2020.

Durchschnittspreise Eigentumswohnungen drittes Quartal 2020.

Grafik: SG Kantonalbank

Aufgrund der unsicheren Wirtschaftslage ist es im Urteil der Fachleute der St.Galler Kantonalbank derzeit schwer abzuschätzen, wie sich die Nachfrage nach Wohneigentum 2021 entwickeln wird. Im Kanton geniesst die Region St. Gallen im Vergleich zu anderen eine überdurchschnittlich hohe Standortattraktivität durch die Nähe zum Kantonshauptort mit dem entsprechenden Arbeitsplatz- und Bildungsangebot. Entsprechend dürfte es 2021 wieder viele Kaufinteressenten für Wohneigentum geben.

Mittwoch, 2. Dezember - 16:46 Uhr

Ratgeber der Kantonspolizei sagt, welches Autolicht wann benutzt werden muss: Tagfahrlicht, Abblendlicht, Nebellicht?

(kapo/vre) Gerade in der dunklen Jahreszeit ist es wichtig, das richtige Licht am Motorfahrzeug einzuschalten. Dies, damit man gesehen wird, sicher unterwegs ist und hilft, die Zahl der Verkehrsunfälle zu reduzieren. Welches Licht am Auto in welcher Situation das richtige ist, erklärt gemäss Mitteilung vom Mittwoch der Ratgeber «Licht an Motorfahrzeugen» der Kantonspolizei St.Gallen. Und natürlich erläutert er auch, was es kostet, wenn man mit falschem oder gar ohne Licht unterwegs ist.

Für die Verkehrssicherheit ist die Wahl des richtigen Lichts am Auto wichtig.

Für die Verkehrssicherheit ist die Wahl des richtigen Lichts am Auto wichtig.

Symbolbild: Kapo SG

Grundsätzlich gilt, dass alle motorisierten Fahrzeuge mit Tagfahrlicht fahren müssen. Abblendlichter sind von Beginn der Abenddämmerung bis zur Tageshelle, bei schlechten Sichtverhältnissen und in Tunnels zu verwenden. Auch nicht motorisierte Fahrzeuge, wie beispielsweise Velos, müssen unter diesen Bedingungen mittels Licht sichtbar gemacht werden. Nebellichter und Nebelschlusslichter dürfen nur bei Nebel, Schneetreiben oder bei starkem Regen verwendet werden.

Mittwoch, 2. Dezember - 16:22 Uhr

Am Donnerstag verteilt der Stadtrat die Direktionen: «Tagblatt online» berichtet live von der Pressekonferenz

(vre) Der neu zusammengesetzte Stadtrat mit Präsidentin Maria Pappa sowie Stadträtin Sonja Lüthi und den Stadträten Markus Buschor, Peter Jans und Mathias Gabathuler tritt am Donnerstag zur sogenannten konstituierenden Sitzung zusammen. Wichtigstes Geschäft ist die Festlegung, wer welche Direktion übernehmen wird.

Begegnung im Kantonsrat: Der amtierende Stadtpräsident Thomas Scheitlin und Maria Pappa, seine Nachfolgerin per 1. Januar 2021.

Begegnung im Kantonsrat: Der amtierende Stadtpräsident Thomas Scheitlin und Maria Pappa, seine Nachfolgerin per 1. Januar 2021.

Bild: Benjamin Manser
(30.11.2020)

Im Anschluss an die Sitzung wird um 14 Uhr an einer Pressekonferenz über das Resultat informiert. Das mediale Interesse daran ist gross: Ob des Andrangs von Medienschaffenden musste die Stadt heute Mittwoch den Ort für die Information wechseln. Die Sitzungszimmer im Rathaus sind nicht gross genug, um den Sicherheitsabstand einhalten zu können.

«Tagblatt online» berichtet unter www.tagblatt.ch mit einem Liveticker von dieser Pressekonferenz. Start der Berichterstattung ist kurz vor 14 Uhr.

Mittwoch, 2. Dezember - 16:05 Uhr

Das dürfte den Streit in der Stadt befeuern: FDP und SVP fordern Liberalisierung oder Freigabe der Ladenöffnungszeiten im Kanton

(pd/vre) Die FDP-Kantonalpartei fordert eine rasche Liberalisierung oder sogar die komplette Freigabe der Ladenöffnungszeiten. Sie will damit gemäss Mitteilung vom Mittwoch Gegensteuer «zu links-grünen und etatistischen Kräften» geben, die die Coronakrise zum Anlass nähmen, «sozialistische Projekte aus der Mottenkiste zu holen und ungebremst umzusetzen».

In einer Resolution laden die Kantonsratsfraktionen von FDP und SVP die Kantonsregierung ein, die Ladenöffnungszeiten dauerhaft zu liberalisieren oder gar insgesamt auf ihre Regulierung zu verzichten. Gerade aus Sicht der Jungen oder Alleinerziehenden sei das eine sinnvolle Massnahme, heisst es in der FDP-Mitteilung. Und: «Selbstverständlich müssen dabei arbeitsrechtliche Vorgaben und der Lärmschutz jederzeit eingehalten und Verstösse geahndet werden.»

Von der Möglichkeit, etwa am Samstag länger als bis 17 Uhr offen zu halten, machen bisher vor allem Grossverteiler wie Coop-City Gebrauch.

Von der Möglichkeit, etwa am Samstag länger als bis 17 Uhr offen zu halten, machen bisher vor allem Grossverteiler wie Coop-City Gebrauch.

Bild: Benjamin Manser
(13.6.2020)

Mit ihrer Forderung nach Freigabe der Ladenöffnungszeiten landet die kantonale FDP in der Kantonshauptstadt mitten in einem laufenden Streit. Hier hat die Stadtregierung im Frühsommer die Ladenöffnungszeiten in einem Perimeter in der Innenstadt gelockert. Seit Ende Oktober sammelt ein Bündnis für die Initiative «Kein Sonntagsverkauf in der Stadt». Daran, dass die 1000 für eine Abstimmung nötigen Unterschriften von städtischen Stimmberechtigten zusammenkommen, zweifelt niemand.

Das Thema ist allerdings auch auf kantonaler Ebene nicht neu. Das Stimmvolk hat sich mehrfach gegen Anpassungen des kantonalen Gesetzes über Ruhetag und Ladenöffnung ausgesprochen, die eine Ausweitung der Öffnungszeiten zum Ziel hatten. Entscheide gegen die Liberalisierung fielen 1996, 2003 und 2010. Die Kantonsregierung hat im Herbst in Beantwortung eines Vorstosses nicht ausgeschlossen, erneut einen Anlauf zur Liberalisierung zu nehmen, wenn sich in der Stadt zeige, dass längere Öffnungszeiten einem Bedürfnis der Bevölkerung entsprächen.

Mittwoch, 2. Dezember - 16:06 Uhr

Liberalisierung oder Freigabe der Ladenöffnungszeiten: SP schiesst postwendend zurück

(pd/vre) Am Mittwochvormittag hat die FDP in einer Mitteilung die Kantonsregierung eingeladen, die Ladenöffnungszeiten zu liberalisieren oder auf ihre Regulierung gleich ganz zu verzichten (STADT-TICKER, 2.12.2020, 15:30). Am Mittwochnachmittag kommt postwendend die Retourkutsche der SP: Sie stellt sich gemäss Mitteilung «schützend vors Verkaufspersonal».

Noch bevor die Unterschriften zur städtischen Volksinitiative gegen eine Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten gesammelt seien, dränge die FDP auf die Ausweitung der Verkaufszeiten. Sie versuche damit, den Druck auf Verkäuferinnen und Verkäufer, Angestellte sowie Arbeiterinnen und Arbeiter mit allen Mitteln «aufrechtzuerhalten», schreibt die SP. Die Partei will sich dem Zeitwandel zwar nicht verschliessen, hat aber klare Forderungen bevor sie über längere Ladenöffnungszeiten reden will.

Bevor auch nur im Geringsten darüber gesprochen werden kann, ist für sie die städtische Volksabstimmung abzuwarten. Zudem ist für die SP die Aushandlung eines Gesamtarbeitsvertrages fürs gesamte Verkaufspersonal zwingende Voraussetzung. Minimale Arbeitsstandards müssten eingehalten und kontrolliert werden. Damit wolle die Partei sich vors Personal stellen, das gute Arbeitsbedingungen, gute Löhne und gute Rentenleistungen, vor allem aber Respekt verdiene.

Mittwoch, 2. Dezember - 14:41 Uhr

25 Mikrowohnungen im alten Güterbahnhof: Pläne liegen jetzt öffentlich auf

(vre) Seit Frühling 2019 ist der Lattich-Holzbau, eine der verschiedenen Zwischennutzungen im alten St.Galler Güberbahnhof, in Betrieb. Seinerzeit war geplant, vier der 45 Module als Kleinst- oder Mikrowohnungen auszugestalten. Gegen diese Nutzung waren damals Einsprachen aus der Nachbarschaft eingegangen, daher wurde darauf verzichtet.

Hierhin soll der Neubau mit den Mikrowohnungen hinter die Gleise zu stehen kommen. Die Bahnlinie verschwindet; sie wird nach Norden auf die andere Seite der Güterbahnhofstrasse verlegt.

Hierhin soll der Neubau mit den Mikrowohnungen hinter die Gleise zu stehen kommen. Die Bahnlinie verschwindet; sie wird nach Norden auf die andere Seite der Güterbahnhofstrasse verlegt.

Bild: Reto Voneschen
(18.11.2015)

Nun unternimmt der Gossauer Holzbauer Blumer-Lehmann AG einen neuen Anlauf für solche Wohnungen. Platziert sind sie an der Ecke Ober- und Zimmerstrasse. Geplant ist gemäss Baugesuch, das bis 16. Dezember öffentlich aufliegt, ein dreigeschossiger Neubau für 25 Mikrowohnungen in Modulbauweise und Erschliessung mit einem Laubengang. Auf der Südseite sind Balkone geplant.

Die Neubauten für die Mikrowohnungen und rechts der für die neuen Wohnungen mitbenutzte ehemalige Bahnschuppen. Unten am Plan ist die Oberstrasse. Die Güterbahnhofstrasse oben wird leicht angepasst.

Die Neubauten für die Mikrowohnungen und rechts der für die neuen Wohnungen mitbenutzte ehemalige Bahnschuppen. Unten am Plan ist die Oberstrasse. Die Güterbahnhofstrasse oben wird leicht angepasst.

Illustration: Stadt SG

Die Umgebung soll - abgestimmt auf die Ein-Zimmer-Wohnungen - hohe Aufenthalts- und Aussenraumqualität aufweisen. Auf einen Spielpaltz soll dabei verzichtet werden. Der alte Bahnschuppen östlich des Neubaus soll innen sanft umgebaut werden. Das Erdgeschoss soll Kellerräume und Waschküche aufnehmen, im Dach sollen Estrichabteile für die Wohnungen eingebaut werden.

So soll sich der Neubau mit den 25 Mikrowohnungen von der Güterbahnhofstrasse her präsentieren. Im Hintergrund die Platanen entlang der Oberstrasse.

So soll sich der Neubau mit den 25 Mikrowohnungen von der Güterbahnhofstrasse her präsentieren. Im Hintergrund die Platanen entlang der Oberstrasse.

Illustration: Stadt SG

Eine Mikrowohnung ist eine in sich geschlossene, sehr kleine Ein-Zimmer-Wohnung. Typischerweise bieten sie auf etwa 14 bis 32 Quadratmetern Platz für Wohn- und Schlafraum, ein Bad und eine Kleinküchen. Im Gegensatz zur traditionellen Studiowohnung können die Bewohner auch Zugang zu einer gemeinschaftlich genutzten Küche, einem Bad oder einer Dusche, einer Terrasse und einem Dachgarten haben.

Mikrowohnungen sind eine ursprünglich vor allem in dichtbesiedelten urbanen Zentren Asiens gängige Wohnform. Sie gehen sparsam mit dem knappen Bauland um, maximieren den Gewinn für Bauherren und Vermieter, sind aber auch relativ günstige Unterkünfte. Neuerdings werden Mikrowohnungen in verschiedenen Ausprägungen auch in Europa und Nordamerika als alternative Wohnform immer beliebter.

Mittwoch, 2. Dezember - 12:02 Uhr

Mädchen auf der Zürcher Strasse in Bruggen angefahren: Achtjährige bei Unfall leicht verletzt

(stapo/vre) Am Dienstag hat das Auto einer Lernfahrerin auf der Zürcher Strasse in Bruggen ein Mädchen erfasst, als die Achtjährige über einen Fussgängerstreifen rannte. Das Kind musste gemäss Mitteilung der Stadtpolizei mit leichten Verletzungen ins Spital eingeliefert werden.

Die Unfallstelle bei der reformierten Kirche in Bruggen: Hier erfasste am Dienstagabend ein Auto ein achtjähriges Kind und verletzte es leicht.

Die Unfallstelle bei der reformierten Kirche in Bruggen: Hier erfasste am Dienstagabend ein Auto ein achtjähriges Kind und verletzte es leicht.

Bild: Stadtpolizei SG (1.12.2020)

Am Dienstag, 17.20 Uhr, fuhr eine 22-jährige mit ihrem Fahrlehrer auf der Zürcher Strasse in Bruggen stadteinwärts. Dabei erfasste das Auto eine Achtjährige, die auf Höhe des Hauses Nummer 226 auf dem Fussgängerstreifen über die Strasse rannte. Dadurch stürzte das Mädchen und verletzte sich leicht.

Mittwoch, 2. Dezember - 12:00 Uhr

Wintereinbruch sorgt für Blechsalat: Fünf Verkehrsunfälle auf verschneiten Strassen

(stapo/vre) Aufgrund des Wintereinbruchs ist es am Dienstag in St.Gallen zu fünf Verkehrsunfällen gekommen. In vier Fällen rutschten Fahrzeuge in Masten oder Tafeln. In einem Fall kam es zu einer Kollision zwischen zwei Autos. Verletzt wurde gemäss Mitteilung der Stadtpolizei niemand. Es entstand aber Sachschaden.

Am Anfang der Sonnenstrasse stiessen am Dienstag zwei Autos zusammen. Verletzt wurde niemand, doch entstand Sachschaden.

Am Anfang der Sonnenstrasse stiessen am Dienstag zwei Autos zusammen. Verletzt wurde niemand, doch entstand Sachschaden.

Bild: Stadtpolizei SG
(1.12.2020)

Zum Zusammenstoss zweier Autos kam es an der Sonnenstrasse. Eine 35-jährige Autofahrerin musste abbremsen, dadurch geriet ihr Fahrzeug ins Rutschen und auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte es mit einem korrekt entgegenkommenden Auto. Bei diesem Zwischenfall entstand Schaden von mehreren tausend Franken.

Mittwoch, 2. Dezember - 11:20 Uhr

Coronaskeptiker rufen zum Einkaufen ohne Maske in der Shopping-Arena auf

(dar/mha) Gegner der Corona-Massnahmen haben dazu aufgerufen, am kommenden Samstag ohne Hygienemaske in der Shopping-Arena in Winkeln einkaufen zu gehen. Der Aufruf wurde in einschlägigen Telegram-Gruppen wie beispielsweise der Gruppe «Stillerprotest2020» geteilt, wie «FM1Today» schreibt.

Am kommenden Samstag planen Coronaskeptiker, ohne Maske einkaufen zu gehen.

Am kommenden Samstag planen Coronaskeptiker, ohne Maske einkaufen zu gehen.

Bild: Ralph Ribi

«Wir stehen dieser Aktion kritisch gegenüber», sagt Marc Schäfer, Leiter der Shopping-Arena auf Anfrage. Man setze das Schutzkonzept des Bundesamtes für Gesundheit und die kantonalen Vorgaben konsequent um. Wie aber reagieren die Verantwortlichen, sollten am Samstag allfällige Maskenverweigerer einkaufen gehen? Man werde die Lage laufend und situativ analysieren und in erster Linie auf Dialog setzen, so Schäfer:

«Sollte dies jedoch erfolglos bleiben, werden wir uns vorbehalten, die Polizei einzuschalten.»

Der Stadtpolizei St.Gallen sei der Aufruf zum Einkaufen ohne Maske bekannt, lässt sich Sprecher Dionys Widmer von «FM1Today» zitieren. Die Stadtpolizei könne innerhalb der Shopping Arena nur bedingt einschreiten. «Das ist Privatgrund. Wir müssten von jemandem gerufen werden.» Für die Umsetzung der Schutzmassnahmen ist das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit zuständig.

Amtsleiterin Karin Jung verweist auf die Betreiberinnen und Betreiber der Geschäfte in der Shopping-Arena. «Die Verantwortung für die Einhaltung der Schutzkonzepte liegt bei den Betreibern der einzelnen Läden.» Diese müssten sicherstellen, dass niemand gegen die Maskenpflicht verstosse. Gegen Maskenverweigerer könne nur die Stadtpolizei vorgehen.

Mittwoch, 2. Dezember - 9:15 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 465 Neuansteckungen und neun weitere Todesfälle innert 24 Stunden gemeldet

(SK/dar) Der Kanton St.Gallen meldet auf seinem Informationsportal für Montag 465 neue laborbestätigte Coronafälle. Seit dem 12. März wurden im St.Gallischen damit insgesamt 17'998 Coronafälle registriert. Die Zahl der Todesfälle stieg nochmals um neun auf insgesamt 270

Am Dienstagabend waren in St.Galler Spitälern 160 Covid-19-Patientinnen und -Patienten hospitalisiert - davon 26 auf Intensivstationen, 21 mit und 5 ohne künstliche Beatmung.

Dienstag, 1. Dezember - 17:57 Uhr

Wegen Bauarbeiten und Tests: Vom 14. bis 17. Dezember ist die St.Galler Stadtautobahn in der Nacht gesperrt

(pd/vre) Für Vorarbeiten zum grossen Instandsetzungsprojekt sind auch im Dezember Nachtsperrungen auf der St.Galler Stadtautobahn nötig. Grund dafür sind Arbeiten an der Betriebs- und Sicherheitsausrüstung sowie Tests von Verkehrsleitsystemen. Die Sperrungen werden gemäss Newsletter des Bundesamtes für Strassen (Astra) zusätzlich für Arbeiten am Olma-Deckel genutzt.

Vom 14. bis 17. Dezember ist die St.Galler Stadtautobahn wegen Arbeiten und Tests in Zusammenhang mit der bevorstehenden Totalsanierung während drei Nächten gesperrt.

Vom 14. bis 17. Dezember ist die St.Galler Stadtautobahn wegen Arbeiten und Tests in Zusammenhang mit der bevorstehenden Totalsanierung während drei Nächten gesperrt.

Bild: Urs Bucher

Die nächsten Nachtsperrungen finden vom 14. bis 17. Dezember statt. Gesperrt ist dabei der Abschnitt vom Zubringer Kreuzbleiche bis zum Zubringer Neudorf. Dies in beide Richtungen. Die Sperrungen erfolgen jeweils von 22 bis am nächsten Morgen, 5 Uhr. Während den betreffenden Nächten wird der Verkehr übers lokale Strassennetz geführt. Umleitungen werden signalisiert. Tagsüber ist die Stadtautobahn normal befahrbar.

Dienstag, 1. Dezember - 17:35 Uhr

Kantonsbibliothek präsentiert Karikaturen: Vom «Inspekter» bis zu René Gilis

(pd/vre) Vom 4. bis 30. Dezember zeigt die Kantonsbibliothek in der Hauptpost Karikaturen aus ihren Spezialbeständen. Die Ausstellung «Mit spitzer Feder» legt einen Schwerpunkt bei der St.Galler Geschichte der Karikatur. Zu sehen gibt es neben der ersten St.Galler Satirezeitschrift «Der Inspekter» aus den 1860er-Jahren auch Karikaturen aus dem Nachlass des bedeutenden St.Galler «Nebelspalter»-Karikaturisten René Gilsi.

Eine der bekanntesten Karikaturen von René Gilsi zur Stadt St.Gallen stammt aus dem Nebelspalter vom 18. September 1963. Sie nimmt eine heftige damalige Diskussion über die Zukunft des Stiftsbezirks auf.

Eine der bekanntesten Karikaturen von René Gilsi zur Stadt St.Gallen stammt aus dem Nebelspalter vom 18. September 1963. Sie nimmt eine heftige damalige Diskussion über die Zukunft des Stiftsbezirks auf.

Bild: Staatsarchiv SG

Die Ausstellung «Mit spitzer Feder» ist die zweite im Format «Fenster zur Vadiana». Unter diesem Namen präsentiert die Kantonsbibliothek inmitten der Bücherregale der Bibliothek Hauptpost regelmässig kleine Ausstellungen mit Dokumenten aus ihren nicht frei zugänglichen Spezialbeständen. Dazu gehören unter anderem Sammlungen mit alten und seltenen Drucken, Grafiken und Fotos, Nachlässen und Archiven, Handschriften oder Landkarten.

«Mit spitzer Feder»
Die Ausstellung ist vom 4. bis 30. Dezember in der Bibliothek Hauptpost zu sehen. Geöffnet ist sie von Montag bis Freitag, 8 bis 19 Uhr, sowie am Samstag, 8 bis 17 Uhr.

Dienstag, 1. Dezember - 16:29 Uhr

Neubau des Lernzentrums der Universität ist auf Kurs: Rohbau hat seine Höhe erreicht, jetzt wird die Fassade montiert

(pd/vre) Vor rund einem Jahr haben auf dem Rosenberg die Arbeiten für den Neubau des «HSG Learning Center» begonnen. Es entsteht zwischen dem Bibliotheksgebäude und der Guisanstrasse. Die Bauarbeiten sind gemäss Mitteilung vom Dienstag trotz der Coronakrise auf Kurs. Der Rohbau hat seine endgültige Höhe inzwischen erreicht. In der nächsten Bauetappe werden die Fassadenelemente montiert.

Blick in den Rohbau des neuen HSG-Lernzentrums.

Blick in den Rohbau des neuen HSG-Lernzentrums.

Bild: HSG

Das Projekt des Lernzentrums ist eine Initiative der HSG-Stiftung. Das Gebäude des renommierten japanischen Architekturbüros Sou Fujimoto soll «ein Ort innovativer Lehre und zukunftsweisender Dialoge» werden. Das Projekt besteht aus einer Struktur aus mehreren Würfeln, welche auf einem Raster angeordnet sind. So will das «HSG Learning Center» trotz eigenständiger Architektur auf die Kleinteiligkeit des angrenzenden Wohnquartiers Rücksicht nehmen.

Die HSG-Stiftung finanziert den Neubau vollumfänglich über Spenden und Schenkungen. Für Bau und Ausstattung sind 50 Millionen Franken veranschlagt. Um das Gebäude in den ersten Jahren nach Inbetriebnahme gemäss dem vorgesehenen didaktischen Konzept betreiben zu können, geht die HSG-Stiftung von einem Finanzbedarf von nochmals zehn Millionen aus. Bisher wurden gemäss Mitteilung über 52 der 60 Millionen Franken gesammelt.

Dienstag, 1. Dezember - 16:10 Uhr

Nationaler Kommunikationspreis für eine ökologische Fleischverpackung: Jedes jahr vierzig Tonnen Kunststoff sparen

(pd/vre) Sachen gibt's! Die Ernst Sutter AG, der Fleischverarbeiter mit Sitz im Industriegebiet von Gossau, hat für seine Werbekampagne für neu entwickelte ökologische Fleischverpackungen den Kommunikationspreis 2020 des Schweizer Fleisch-Fachverbandes (SFF) in der Kategorie Grossbetriebe erhalten. Mit der Auszeichnung würdige die Jury «ein ausgewogenes, hervorragend umgesetztes, beispielgebendes Gesamtkonzept», heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag.

Die Werbung für die umweltfreundlicheren Fleichverpackungen mit weniger Kunststoff und mehr Karton.

Die Werbung für die umweltfreundlicheren Fleichverpackungen mit weniger Kunststoff und mehr Karton.

Bild: PD

Dank der neuen Verpackungen lässt sich der Kunststoffverbrauch bei der Ernst Sutter AG um über 40 Tonnen pro Jahr reduzieren. Sie enthalten 60 bis 80 Prozent weniger Kunststoff und bestehen grösstenteils aus Karton, der recycliert werden kann. Ausgezeichnet wurde der Gossauer Betrieb für die Kampagne, mit der die Neuerung beworben wurde. Die Anzeigenserie und «die Massnahmen am Point of Sale» seien ein gutes Beispiel für eine effektive Zusammenarbeit zwischen Produzent und Detailhändler, um Verpackungen mit Blick auf die Ökologie zu verbessern.

Dienstag, 1. Dezember - 15:45 Uhr

Neubau Kindergarten und Tagesbetreuung beim Schulhaus Gerhalde: Siegerprojekt aus Architekturwettbewerb liegt vor

(sk/vre) Bis Anfang 2024 soll am Hang unterhalb des Schulhauses Gerhalde ein neuer Dreifachkindergarten mit integrierter Tagesbetreuung gebaut werden. Gewonnen hat den Architekturwettbewerb dafür der Entwurf «Katsura» des St.Galler Büros «Forrer Stieger Architekten AG». Das Interesse am Wettbewerb war ausserordentlich gross: Nicht weniger als 185 Beiträge aus der Schweiz und dem Ausland gingen gemäss Mitteilung des städtischen Hochbauamtes vom Dienstag ein.

Modell des neuen Dreifach-Kindergartens beim Schulhaus Gerhalde.

Modell des neuen Dreifach-Kindergartens beim Schulhaus Gerhalde.

Bild: Stadt SG

Der Neubau an der Iddastrasse 25 ersetzt einen sanierungsbedürftigen Kindergarten am gleichen Ort, den an der Iddastrasse 23 eingemieteten zu kleinen Kindergarten sowie das erst diesen August eröffnete Kindergartenprovisorium beim Schulhaus Gerhalde. Zudem wird die Tagesbetreuung, die provisorisch im Dach des Schulhauses untergebracht ist, ebenfalls in den Neubau integriert. Damit können unter anderem frei werdende Räume im Schulhaus für andere Zwecke neu genutzt werden.

Die Beiträge des Architekturwettbewerbs werden vom 8. bis 17. Dezember an der Haggenstrasse 45 gezeigt (Hintereingang, Saal im zweiten Stock). Geöffnet ist die Ausstellung von Montag bis Freitag, 17 bis 19 Uhr, sowie am Samstag, 14 bis 16 Uhr. Ab 7. Dezember, 18 Uhr, ist auf dem städtischen Youtube-Kanal zudem ein Video zum Resultat des Wettbewerbs zu sehen. Den Bericht der Jury gibt's als PDF im Internetauftritt der Stadt.

Dienstag, 1. Dezember - 14:25 Uhr

IG Kultur Ost wehrt sich gegen Sparmassnahmen im St.Galler Stadtbudget: Kultur in der Krise stützen, nicht wegsparen

(pd/vre) In Hinblick auf die Budgetdebatte im St.Galler Stadtparlament vom 8. Dezember meldet sich am Dienstag die IG Kultur Ost mit einer Mitteilung zu Wort. Sie kritisiert, dass die Stadt 2021 auch bei der Kultur sparen will. Im Coronajahr brauche es von einer Kulturstadt gegenteilige, positive Signale, schreibt die IG.

Die Kultur sei in besonderem Mass von der Pandemie betroffen. Auch andere Sparten litten, die Einschränkungen im Veranstaltungsbereich bedeuteten für viele Kulturschaffende aber faktisch «ein teilweises Berufsverbot». Und ein Ende der Krise ist für die IG Kultur Ost ist nicht abzusehen. Für Institutionen und Kulturunternehmen gebe es Unterstützung durch Bund und Kanton. Kulturschaffenden in Existenznot verbleibe aber «einzig die Nothilfe über Suisseculture Sociale».

Am 8. Dezember berät das St.Galler Stadtparlament in der Olma-Halle 2.1 das Budget 2021. Die darin vorgesehenen Sparmassnahmen, und zwar nicht nur jene bei der Kultur, dürften eine epische Debatte auslösen.

Am 8. Dezember berät das St.Galler Stadtparlament in der Olma-Halle 2.1 das Budget 2021. Die darin vorgesehenen Sparmassnahmen, und zwar nicht nur jene bei der Kultur, dürften eine epische Debatte auslösen.

Bild: Ralph Ribi
(25.8.2020)

Vielen Künstlerinnen und Künstlern stehe derzeit «das Wasser bis zum Hals». Dazu komme, dass Engagements für 2021 ausblieben, Projekte würden aufgeschoben, Veranstalter hielten sich zurück: Vor diesem Hintergrund seien die Kürzungen, die der St.Galler Stadtrat vorschlage «ein fatales Signal» für die freien Kulturszene. Das Stadtparlament habe es am 8. Dezember in der Hand, das noch zu korrigieren, formuliert die IG Kultur Ost ihre Erwartungen in der Mitteilung.

Konkret will der Stadtrat die Kredite für freie Veranstaltungen und für das aktuelle Kulturschaffen um 10 und 16 Prozent kürzen, die Werkbeiträge gar um 25 Prozent. Zudem wird die Werbung für Kulturanlässe verkleinert. Das habe fatale Folgen, findet die IG Kultur Ost: «weniger Förderung, weniger Öffentlichkeit und knappere Mittel für Projekte». Auf der anderen Seite fielen die Kürzungen von insgesamt rund 260’000 Franken im Geamthaushalt der Stadt kaum ins Gewicht.

Dienstag, 1. Dezember - 14:04 Uhr

83,6 Prozent Ja zum neuen Schulhaus: Der Quartierverein Riethüsli dankt

(pd/vre) Am vergangenen Sonntag haben 18'582 St.Gallerinnen und St.Galler, 83,6 Prozent der Stimmenden in der Stadt, Ja zum Neubau des Schulhauses Riethüsli gesagt. Der Vorstand des Quartiervereins dankt der Bevölkerung jetzt für die grosse Zustimmung. Er meldet gleichzeitig den Wunsch an, in die Ausführung des Vorhabens aktiv involviert zu werden.

Ansicht des geplanten Neubaus fürs Schulhaus Riethüsli von der Teufener Strasse her.

Ansicht des geplanten Neubaus fürs Schulhaus Riethüsli von der Teufener Strasse her.

Visualisierung: Stadt SG

Das Quartier sei froh, dass nun Sicherheit bestehe und das Grossprojekt des Schulhauses Riethüsli in Angriff genommen werden könne, heisst es in einer Mitteilung. Zeit zum Planen sei ja genügend vorhanden gewesen, spielt der Quartierverein auf die lange Geschichte des Schulhausprojektes an. Zudem freue er sich bei der Verwirklichung des Projektes sehr «auf einen effizienten und partnerschaftlichen Partizipationsprozess».

Dienstag, 1. Dezember - 12:25 Uhr

Leise rieselt der Schnee

Momentaufnahme. Der erste Schnee dieses Winters am Burgweier.

Momentaufnahme. Der erste Schnee dieses Winters am Burgweier.

Bild: Reto Voneschen
(1.12.2020)
Dienstag, 1. Dezember - 10:27 Uhr

2000 Franken Münz gestohlen

(kapo/vre) Am Montag, in der Zeit von 5.30 bis 18.50 Uhr, haben Einbrecher an der Herisauer Strasse in St.Gallen eine Wohnung heimgesucht. Die Unbekannten kletterten gemäss Mitteilung der Kantonspolizei auf den Balkon und brachen dort die Türe aufn. Aus der Wohnung stahlen sie dann Münzgeld im Wert von über 2'000 Franken.

Dienstag, 1. Dezember - 10:22 Uhr

Filigraner Christbaumschmuck

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte am Wochenende bei Abtwil.

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte am Wochenende bei Abtwil.

Dienstag, 1. Dezember - 9:55 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 731 Neuansteckungen und 22 Todesfälle innert 24 Stunden gemeldet

(SK/dar) Der Kanton St.Gallen meldet auf seinem Informationsportal für Dienstag 344 neue laborbestätigte Coronafälle. Seit dem 12. März wurden im St.Gallischen damit insgesamt 17'533 Coronafälle registriert. Die Zahl der Todesfälle stieg nochmals um 11 auf insgesamt 261.

Am Montagabend waren in St.Galler Spitälern 161 Covid-19-Patientinnen und -Patienten hospitalisiert - davon 29 auf Intensivstationen, 24 mit und 5 ohne künstliche Beatmung.

Montag, 30. November - 19:30 Uhr

Der Hampelmann fehlt

Die vorweihnachtliche Zollibolli-Fassade 2017 und heute

Zollibolli hat die Filiale am Bärenplatz (erstes Haus rechts) aufgegeben. Damit fehlt im Advent der rote Hampelmann an der Fassade. Er war für Generationen von St.Gallern unertrügliches Zeichen, dass Weihnachten naht. (Bild: Daniel Wirth - 30.11.2020)

Montag, 30. November - 19:02 Uhr

«Artvent» auf dem Pic-o-Pello-Platz findet statt – mit Lichtkunst, aber ohne Samichlaus und Glühweinhäuschen

(pd/vre) Allzu reichlich ist der Stadtsanktgaller Veranstaltungskalender in diesem Advent nicht mehr bestückt. Viele liebgewordene Anlässe fallen der Coronakrise und den deswegen erlassenen Schutzvorschriften zum Opfer. Durchgeführt, und zwar zum achten Mal, wird aber der «Artvent» auf dem Pic-o-Pello-Platz vor dem Restaurant Splügen.

Der «Artvent» ist der künstlerische Adventskalender auf dem Pic-o-Pello-Platz. 2014 ging jeden Abend ein Fenster am Haus am Mühlensteg auf.

Der «Artvent» ist der künstlerische Adventskalender auf dem Pic-o-Pello-Platz. 2014 ging jeden Abend ein Fenster am Haus am Mühlensteg auf.

Bild: Ralph Ribi
(22.12.2014)

Ab morgen Dienstag beleuchten 24 Kunstschaffende an 24 Tagen die Fassade des Künstlerhauses am Mühlensteg mit ihren Projektionen. Start der Aktion ist täglich um 18 Uhr. Neben «Splügen»-Wirt Sam Owadia (1.12.), Gstreins & Co. (6.12.), Anita Zimmermann (13.12.) und Marvin Mata (20.12.) betätigen sich in diesem Jahr 20 Absolventinnen und Absolventen des Erwachsenen-Vorkurses der Schule für Gestaltung an der Aktion.

Gegenüber «normalen» Jahren gibt's am «Artvent» im Coronajahr 2020 doch einige Anpassungen: Auf Livemusik und Samichlaus muss gemäss Mitteilung aufgrund der aktuellen Lage verzichtet werden. Auch das beliebte Glühweinhäuschen wird nicht in Betrieb sein; heissen Glühwein wird es aber tassenweise im benachbarten Restaurant Splügen geben.

Montag, 30. November - 18:40 Uhr

Der Adventskalender der Stadtmusiken St.Gallen, Bremgarten und Zürich: Online öffnet sich jeden Tag ein klingendes Türchen

(pd/vre) Die Anti-Corona-Vorschriften machen es einem über 50-köpfigen Orchester wie der Stadtmusik St.Gallen nicht nur unmöglich zu proben, auch Konzerte können nicht mehr durchgeführt werden. Zusammen mit den Stadtmusiken von Bremgarten und Zürich haben die St.Galler aus der Not eine Tugend gemacht: Die drei Orchester haben ein ungewöhnliches Onlineprojekt aufgegleist, das morgen Dienstag startet.

Im Moment wegen des Coronavirus so nicht möglich: Die Angehörigen der Stadtmusik St.Gallen auf einer Treppe in der Tonhalle.

Im Moment wegen des Coronavirus so nicht möglich: Die Angehörigen der Stadtmusik St.Gallen auf einer Treppe in der Tonhalle.

Bild: PD (12.5.2019)

Dann öffnet sich nämlich das erste Türchen am Online-Adventskalender der Stadtmusik St.Bremrich (der Ort ist zusammengesetzt aus St.Gallen, Bremgarten und Zürich). Einsehbar sind die Beiträge auf der Homepage und in den Auftritten der Stadtmusik in den sozialen Medien oder direkt auf der Projektwebsite. Hinter jedem Türchen verbirgt sich der Auftritt einer Gruppe mit drei bis 15 Musikerinnen und Musikern.

Nik Wüthrich, der Dirigent der Stadtmusik St.Gallen.

Nik Wüthrich, der Dirigent der Stadtmusik St.Gallen.

Bild: PD

Diese haben sich selbständig in Gruppen aufgeteilt und Stücke für die jeweilige Besetzung einstudiert. «Es ist spannend zu sehen, wie vielfältig die Besetzungen der Ensembles sind», wird Stadtmusik-Dirigent Nik Wüthrich in einer Mitteilung zum Projekt zitiert. Klassische Gruppen wie ein Brasstentett oder ein Holzbläser-Quintett, kammermusikalische Duos und Trios sowie familiäre Gruppen sind in den 24 musikalischen Beiträgen im Adventskalender anzutreffen.

Es gibt Beiträge, bei denen sich Musiker gleich selber virtuell begleiten. Andere Gruppen haben sich über Vereinsgrenzen gefunden. So spielen die Waldhörner aller drei Formationen für einen Auftritt gemeinsam. Ebenso gibt es ein Posaunenquartett, das Posaunisten aus allen drei Vereinen vereint. «Zudem darf man auf die eine oder andere weitere Überraschung gespannt sein», sagt Dirigent Wüthrich.

Montag, 30. November - 15:45 Uhr

Rauch am frühen Montagmorgen – Feuer aus unbekannten Gründen ausgebrochen

(kapo/mha) In Arnegg ist am frühen Montagmorgen ein Reiheneinfamilienhaus in Brand geraten. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden kann gemäss Mitteilung der Kantonspolizei St.Gallen noch nicht beziffert werden.

Die Feuerwehr löschte das Feuer.

Die Feuerwehr löschte das Feuer.

Bild: Kantonspolizei SG

Kurz vor 5 Uhr hat eine Anwohnerin den Rauch bemerkt. Sie meldete dies der Kantonalen Notrufzentrale, wie die Kantonspolizei schreibt. Ein weiterer Anwohner habe unterdessen versucht, den Brand mit einem Gartenschlauch zu löschen. Kurze Zeit später traf die Feuerwehr ein. Sie konnte das Feuer schliesslich vollständig löschen.

Der Brand war unter dem Vordach bei einer Holzbeige ausgebrochen.

Der Brand war unter dem Vordach bei einer Holzbeige ausgebrochen.

Bild: Kantonspolizei SG

Der Brand war im Bereich des Vordachs bei einer Holzbeige ausgebrochen. Die genaue Ursache ist gemäss Kantonspolizei noch unklar. Spezialisten des Kompetenzzentrums Forensik der Kantonspolizei untersuchen sie jetzt.

Montag, 30. November - 12:30 Uhr

Polizei warnt vor Alkohol auf dem E-Trottinett: Ab 0,5 Promille wird angezeigt

(stapo/vre) Vermehrt Blaufahrer auf E-Trottinetts hat die Stadtpolizei St.Gallen in den vergangenen Wochen festgestellt. Verschiedene Personen, die betrunken auf dem Trottinett unterwegs waren, wurden angezeigt. In einer Mitteilung macht die Polizei daher darauf aufmerksam, dass es auch für Fahrerinnen und Fahrer von E-Trottinetts eine gesetzliche Obergrenze beim Alkoholkonsum gibt.

In den letzten zwei Wochen hielt die Stadtpolizei in St.Gallen vier Personen an, welche betrunken mit dem E-Trottinett unterwegs waren. Eine Person hatte einen Selbstunfall gebaut, die anderen Lenker fielen aufgrund ihrer Fahrweise auf. Atemalkoholmessungen ergaben in diesen Fällen Werte zwischen 0,41 und 0,87 Mikrogramm pro Liter (mg/l). Das entspricht im früher gültigen Messsystem etwa 0,8 bis 1,7 Promille.

Die Stadtpolizei macht jetzt darauf aufmerksam, dass auch auf dem E-Trottinett die Alkoholobergrenze gilt. Diese liegt – wie beim motorisierten Verkehr – für E-Trottinetts, Velos und E-Bikes bei 0,24 Migrogramm pro Liter (mg/l - 0,49 Promille). Ab 0,25 mg/l (0,5 Promille) gilt man als fahrunfähig und wird angezeigt.

Montag, 30. November - 12:17 Uhr

Viermal Abendmusik im Advent in der Kathedrale St. Gallen

(pd/bk.) Viermal in der Vorweihnachtszeit bieten die Abendmusiken im Advent Gelegenheit zum Verweilen in der Kathedrale. Jeweils am Montag, 18.30 Uhr, spielt Domorganist Willibald Guggenmos eine Auswahl besinnlicher Werke mit Bezug zum Advent. Heute Montag geschieht dies unter Mitwirkung der Cappella Vocale (Leitung: Andreas Gut).

Domorganist Willibald Guggenmos auf der Orgelempore der Kathedrale St. Gallen.

Domorganist Willibald Guggenmos auf der Orgelempore der Kathedrale St. Gallen.

Bild: Sabrina Stübi

Die beim Publikum beliebte Reihe findet seit 15 Jahren statt und wird auch im Coronajahr 2020 nicht abgesagt. Allerdings ist die Teilnehmerzahl auf 50 Personen beschränkt. Für die Teilnahme wird daher um eine Anmeldung gebeten.

Abendmusik im Advent
30. November, 7., 14. und 21. Dezember, jeweils 18.30 Uhr, Kathedrale St.Gallen.
Eintritt gratis. Anmeldung im Internet.

Montag, 30. November - 11:49 Uhr

Nach dem Wahlsonntag werden die Direktionen im St.Galler Stadtrat neu verteilt: Wer übernimmt welchen Bereich?

(vre) Die zweiten Wahlgänge in die Stadtregierung sind vorbei, Stadtpräsidium und Stadtrat für die Amtszeit 2021 bis 2024 sind besetzt. Der nächste Schritt ist die Festlegung, wer in der neuen Stadtregierung welche Direktion übernimmt. Das entscheidet sich am kommenden Donnerstag.

Am Donnerstag gilt's ernst: Maria Pappa leitet ihre erste Sitzung als Stadtpräsidentin. Dann werden die Direktionen neu verteilt.

Am Donnerstag gilt's ernst: Maria Pappa leitet ihre erste Sitzung als Stadtpräsidentin. Dann werden die Direktionen neu verteilt.

Bild: Ralph Ribi
(29.11.2020)

Der neu zusammengesetzte Stadtrat mit Präsidentin Maria Pappa sowie Stadträtin Sonja Lüthi und den Stadträten Markus Buschor, Peter Jans und Mathias Gabathuler treten dann zur sogenannten konstituierenden Sitzung zusammen. Im Anschluss daran wird um 14 Uhr an einer Medienkonferenz über das Resultat des Treffens informiert.

Montag, 30. November - 8:45 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 731 Neuansteckungen und 22 Todesfälle übers Wochenende gemeldet

(SK/dar) Der Kanton St.Gallen meldet für die vergangenen drei Tage auf dem kantonalen Informationsportal 731 neue laborbestätigte Coronafälle. Das sind 150 mehr als am Montag vor einer Woche gemeldet wurden. Seit dem 12. März wurden im St.Gallischen insgesamt 17'189 Coronafälle registriert. Die Zahl der Todesfälle stieg übers Wochenende um 22 auf insgesamt 250.

Am Donnerstag, 26. November, waren gemäss den aktuellsten Zahlen auf dem Kantonsportal 147 Covid-19-Patientinnen und -Patienten im Kanton St.Gallen hospitalisiert - davon 30 auf Intensivstationen, 11 mit und 19 ohne künstliche Beatmung.

Sonntag, 29. November - 21:39 Uhr

SP-Stadtpartei feiert die neue Stadtpräsidentin Maria Pappa - mit coronakonformer Tour de Saint-Gall

(vre) Das städtische Wahljahr 2020 unterscheidet sich in Einigem von normalen Wahljahren. Nicht nur wurde am Sonntag erstmals in der St.Galler Stadtgeschichte eine Stadtpräsidentin gewählt, erstmals in der jüngeren Stadtgeschichte konnte dies am Wahlabend auch nicht mit einer rauschenden Party gefeiert werden. Das Coronavirus lässt grüssen!

Forza Maria: Die neu gewählte Stadtpräsidentin Maria Pappa bedankt sich beim Vadian-Denkmal für die Unterstützung im Wahlkampf.

Forza Maria: Die neu gewählte Stadtpräsidentin Maria Pappa bedankt sich beim Vadian-Denkmal für die Unterstützung im Wahlkampf.

Bild: Ralph Ribi
(29.11.2020)

Die SP-Stadtpartei würdigte den Erfolg von Maria Pappa daher mit einer Tour durch die Innenstadt. Dabei hatten Anhängerinnen und Anhänger sowie Freundinnen und Freunde die Möglichkeit, zu gratulieren. Auf dem Weg vom Wahlzentrum im Athletikzentrum zum Frauenpavillon (klar, es war eine Frauenwahl!), zum Vadian-Denkmal und weiter zum Rathaus wurde Pappa von insgesamt rund 200 Personen gefeiert und beklatscht.

Auf dem Weg habe es auch echt berührende Momente gegeben,erzählt SP-Stadtparteipräsident Peter Olibet. Dies sei etwa der Fall gewesen als Frau Dora Maria Pappa beim Vadian-Denkmal begegnet sei. Sie sei die einstige Religionslehrerin der künftigen Stadtpräsidentin gewesen - und die Mutter des heutigen Stiftsbibliothekars Cornel Dora. Sie habe sich unheimlich über die Wahl ihrer einstigen Schülerin ins Stadtpräsidium gefreut.

Sonntag, 29. November - 21:10 Uhr

Advent in der St.Galler Altstadt: Jetzt brennen auch die Lichter am grossen Christbaum auf dem Klosterplatz wieder jeden Abend

Der Christbaum leuchtet neben den Domtürmen in die Adventsnacht.
11 Bilder
Wie sieht er dieses Jahr aus? Am späten Sonntagnachmittag hatte sich viel Volk um den grossen Christbaum versammelt, obwohl die sonst übliche Vernissage diesmal dem Coronavirus zum Opfer fiel.
Der leuchtende Christbaum neben den Türmen der Kathedrale.
Der Christbaum steht am üblichen Standort zwischen Kathedrale und Schutzengelkapelle.
Die Herrlichkeit im Bild einfangen.
Natürlich ist der grosse Christbaum auch eine Riesenattraktion für die Kinder.
Gewusel am Sonntagabend rund um den grossen Christbaum.
Der Christbaumschmuck stammt in diesem Jahr von Schülerinnen und Schülern aus dem Engelwies in Bruggen. Logischerweise sind es Engel aus Holz - der Name des Schulhauses verpflichtet schliesslich.
Ein Handybild als Erinnerung an einen schönen Abend.
Die Warnung vor der Pandemie ist nie weit weg: Die traditionellen Grossveranstaltungen rund um den Christbaum sind in diesem Jahr abgesagt. Man muss ihn halt alleine auf einem Spaziergang bewundern.
Blick von der Marktgasse hinauf zu Christbaum und Klostertürmen - natürlich mit dem obligaten «Stop Corona»-Plakat.

Der Christbaum leuchtet neben den Domtürmen in die Adventsnacht.

Bild: Sandro Büchler (29.11.2020)
Sonntag, 29. November - 16:10 Uhr

Wahlen ans Kreisgericht St.Gallen: Nur zwölf Bisherige schaffen Wiederwahl - es braucht einen zweiten Wahlgang

(vre) Im Schatten der übrigen Wahl- und Abstimmungsgeschäfte ist im Wahlkreis St.Gallen-Gossau die Erneuerungswahl ans Kreisgericht St.Gallen gelaufen. Zu wählen waren die nebenamtlichen Richterinnen und Richter; stille Wahl war nicht möglich, weil neben den 14 Bisherigen auch noch zwei «Neue» antraten - Susanne Hoare von den Grünen und Roland Uhler von den Schweizer Demokraten.

Das Resultat am Sonntagnachmittag hat nun eine kleine Überraschung parat: Nur zwölf der 14 Bisherigen haben im ersten Wahlgang ihre Bestätigung geschafft. Alexandra Scheiwiller (SVP, Waldkirch) mit 12'847 Felix Reut (SVP, St.Gallen) mit 12'304 Stimmen blieben unter dem absoluten Mehr von 13'550 Stimmen. Susanne Hoare (Grüne, St.Gallen) kam auf 11'033, Roland Uhler (SD, St.Gallen) auf 5'083 Stimmen.

Erneuerungswahl Kreisgericht St.Gallen

Resultate der Wahl 14 nebenamtlicher Richterinnen und Richter am 29.11.2020
Kandidat/in Stimmen gewählt
Herzog Micha (parteilos, St.Gallen) - b 19'101 ja
Fritsche Beat (SP, St.Gallen) - b 18'510 ja
Netzle Sabine (SP, St.Gallen) - b 18'414 ja
Isler Christian (FDP, St.Gallen) - b 17'756 ja
Hungerbühler René (parteilos, St.Gallen) - b 17'445 ja
Häusler Alex (FDP, St.Gallen) - b 17'395 ja
Altwegg Ralf (EVP, St.Gallen) - b 17'202 ja
Hengartner Thomas (parteilos, Bernhardzell) - b 17'166 ja
Bigger Edwin (CVP, Gossau) - b 17'083 ja
Backes Susanna Katharina (FDP, Engelburg) - b 16'539 ja
Hafner Bruno (CVP, Häggenschwil) - b 16'340 ja
Bermúdez Esther (FDP, St.Gallen) - b 16'326 ja
Scheiwiller Alexandra (SVP, Waldkirch) - b 12'847 nein
Reut Felix (SVP, St.Gallen) - b 12'304 nein
Hoare Susanne (Grüne, St.Gallen) - n 11'033 nein
Uhler Roland (Schweizer Demokraten, St.Gallen) - n 5'083 nein
Vereinzelte 477 --

Der zweite Wahlgang für die beiden noch fehlenden nebenamtlichen Richterinnen oder Richter fürs Kreisgericht St.Gallen findet am 7. März 2021 statt. Die Parteien haben jetzt bis 8. Januar 2021 Zeit, ihre Vorschläge einzureichen. Eine stille Wahl ohne Urnengang ist auch im zweiten Wahlgang noch möglich. Dies, wenn für die zwei noch vakanten Sitze nur zwei Wahlvorschläge eingehen sollten.

Da die beiden Bisherigen der SVP nur knapp unter dem absoluten Mehr geblieben sind, darf man annehmen, dass sie erneut antreten werden. Für eine erstmals Kandididerende hat allerdings auch Susanne Hoare von den Grünen ein beachtliches Resultat erzielt. Ob sie nochmals antreten wird, ist gemäss Markus Mauchle, Co-Präsident der städtischen Grünen, noch nicht entschieden: Man werde jetzt zusammen mit der Kandidatin das Resultat genau anschauen und dann entscheiden.

Sonntag, 29. November - 14:51 Uhr

Kanton sagt Nein zur Konzernverantwortung - nur St.Gallen, Rorschach und Auslandschweizer schwimmen gegen den Trend

Nur St.Gallen und Rorschach sind für die Konzernverantwortungsinitiative.

Nur St.Gallen und Rorschach sind für die Konzernverantwortungsinitiative.

(vre) Im Kanton St.Gallen sind die Resultate der nationalen Abstimmungen ausgezählt: Die Konzernverantwortungsinitiative wird demnach mit 85'169 (57,7 %) Nein und 62'491 Ja abgelehnt. Noch deutlicher verworfen wird im Kanton die Initiative gegen Kriegsgeschäfte, und zwar mit 94'269 (64,3 %) Nein und 52'431 (35,7 %) Ja. Die Detailresultate finden sich im kantonalen Internetauftritt.

Ja zur die Konzernverantwortungsinitiative sagen im Kanton St.Gallen einzig die Stadt St.Gallen (56,3 % Ja), Rorschach (55,1 % Ja) sowie die hier stimmenden Auslandschweizer (50,4 % Ja). Zur Initiative gegen Kriegsgeschäfte sagt sogar nur die Kantonshauptstadt knapp Ja, nämlich mit 51,3 % Ja; alle anderen Gemeinden wie auch die Auslandschweizer lehnen dieses Anliegen ab.

In der Stadt St.Gallen liegt die Stimmbeteiligung zu den nationalen Vorlagen bei 51,7 Prozent. Das ist eine vergleichsweise gute Beteiligung, auch wenn sie etwas weniger hoch ist, als im Vorfeld vermutet wurde.

Sonntag, 29. November - 13:21 Uhr

Wo die Sonne scheint im Nebelgrau

Momentaufnahme. Wer heute dem Nebel entfliehen will, muss auf rund 1200 Meter über Meer – oder noch höher. Die Sonne lacht aber auch an der Linsebühlstrasse. Dort haben Anwohner eine aufblasbare Sonne an die Fassade gehängt. Ein kleiner Lichtblick für Sonnenhungrige.

Momentaufnahme. Wer heute dem Nebel entfliehen will, muss auf rund 1200 Meter über Meer – oder noch höher. Die Sonne lacht aber auch an der Linsebühlstrasse. Dort haben Anwohner eine aufblasbare Sonne an die Fassade gehängt. Ein kleiner Lichtblick für Sonnenhungrige.

Bild: Sandro Büchler
Sonntag, 29. November – 10:17 Uhr

Trotz Verwarnung: Mehrere Jugendliche halten sich nicht an die Maskenpflicht – Stadtpolizei erstattet Anzeigen

(stapo/nat) Am Freitag und Samstag hat die Stadtpolizei St.Gallen in den Abendstunden verstärkt die Einhaltung der Coronaregeln in der Innenstadt kontrolliert. Trotz Aufforderung, sich an die Maskenpflicht zu halten, mussten laut Medienmitteilung vom Sonntag Anzeigen erstellt werden.

In den vergangenen Wochen stellte die Stadtpolizei St.Gallen gerade an den Wochenenden in den Abendstunden grössere Gruppierungen in der Innenstadt fest, die sich nicht an die Maskenpflicht hielten. Patrouillen suchten dann jeweils den Dialog und machten auf die Pflicht aufmerksam. Trotz dieser Sensibilisierungsversuche gab es immer wieder Gruppierungen, welche die Vorschrift missachteten.

In der Innenstadt hielten sich Jugendliche in grösseren Gruppen auf.

In der Innenstadt hielten sich Jugendliche in grösseren Gruppen auf.

Bild: Stadtpolizei SG

Aufgrund dessen verstärkte die Stadtpolizei diesen Freitag- und Samstagabend den Einsatz gegen die Missachtung der Corona-Regelungen, wie sie in einem Communiqué mitteilt. Im Zeitraum von 20 bis 24 Uhr hielten sich in der Innenstadt an beiden Abenden jeweils zwischen 60 bis 100 meist Jugendliche oder junge Erwachsene in grösseren Gruppen auf.

Mit Dialogteams wurden Personen, die sich dabei nicht an die Maskenpflicht hielten, angesprochen und aufgefordert, die Regelung einzuhalten. Im Verlaufe der Abendstunden stellten die Stadtpolizisten dann fest, dass sich bereits Verwarnte wiederholt nicht an die Maskenpflicht hielten. Dieses Verhalten hatte sich bereits an früheren Wochenenden gezeigt.

Jetzt schritt die Polizei zur Tat: Sie habe sich gezwungen gesehen, in zwölf Fällen Anzeige wegen Missachtung der Maskenpflicht zu erstatten, heisst es in der Mitteilung. Und: Die Stadtpolizei wird auch in Zukunft Kontrollen in Bezug auf die Corona-Vorschriften durchführen. Sie bittet die Bevölkerung in der Mitteilung vom Sonntag erneut, sich an diese Regeln zu halten.

Sonntag, 29. November – 09:19 Uhr

Einbrecher im Kanton St.Gallen unterwegs – Schmuck, Bargeld und Wertgegenstände gestohlen

(kapo/nat) Zwischen Samstag und Sonntag haben Unbekannte im Kanton St.Gallen mehrere Einbrüche in Häuser verübt. Dies teilt die Kantonspolizei in einem Communiqué mit.

In St.Gallen wurde am Samstag zwischen 8 Uhr und 21.30 Uhr an der Curiestrasse ein Fenster eines Reiheneinfamilienhauses aufgebrochen und danach das Haus durchsucht. Die Einbrecher stahlen Schmuck und Bargeld im Wert von mehreren tausend Franken.

Symbolbild: Kapo SG

In Mels wurde zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen am Messmerhölzli die Sitzplatztür eines Einfamilienhauses aufgebrochen. Die Einbrecher durchsuchten die Räumlichkeiten und liessen dann Bargeld und Wertgegenstände mit noch unbekanntem Wert mitlaufen.

Am Büelenweg in Niederwil haben Einbrecher am Samstagnachmittag die Tür eines Einfamilienhauses aufgebrochen. Auch hier wurden gemäss Mitteilung die Räumlichkeiten durchsucht sowie Schmuck und Wertgegenstände mit noch unbekanntem Wert gestohlen.

Samstag, 28. November - 16:55 Uhr

Der grosse Christbaum ist bereit: Dieses Jahr umflattern Engel die grosse Tanne auf dem Klosterplatz

(vre) Seit Donnerstag brennt über Strassen, Gassen und Plätzen der St.Galler Innenstadt die Weihnachtsbeleuchtung «Aller Stern». Am Sonntag ist erster Advent - und ab dem Eindunkeln leuchten dann auch die Lichter am grossen Christbaum auf dem Klosterplatz. Die grosse Tanne ist bereit dafür - auch wenn es in diesem Jahr coronabedingt ohne feierliche Vernissage gehen muss. Weihnachtsbeleuchtung wie Christbaum strahlen dann bis am Dreikönigstag, bis 6. Januar.

Der grosse Christbaum steht zwischen der Kathedrale und der Schutzengelkapelle auf dem St.Galler Klosterplatz.
12 Bilder
Geschmückt ist die Tanne heuer mit Engeln aus Holz, Alufolie und Reissnägeln.
Ein gutgelaunter Engel.
Engel in roten Farbtönen.
Er wirkt nicht wirklich begeistert...
Ein Duo mit verschiedenfarbigen Flügeln.
Besucherinnen und Besucher begrüssen zwei vor dem Christbaum aufgestellte Wächterengel.
Ein Engel schwebt nicht,...
...sondern steht auf dem Boden.
Der schmucke Engel wird genau untersucht!
Neben den Engeln hängen Lichterketten im Baum. Sie werden erstmals am Sonntag, gegen 17 Uhr, angezündet.
Wie eine Info-Tafel verrät, ist der grosse Christbaum auch in diesem Jahr ein Gemeinschaftswerk, an dem viele mitgearbeitet haben.

Der grosse Christbaum steht zwischen der Kathedrale und der Schutzengelkapelle auf dem St.Galler Klosterplatz.

Bilder: Reto Voneschen (27.11.2020)

Geschmückt wurde der grosse Christbaum in diesem Jahr von Schülerinnen und Schülern aus dem Engelwies in Bruggen. Natürlich, der Name des Schulhauses verpflichtet schliesslich, mit Engelsfiguren aus Holz.

Samstag, 28. November – 9:36 Uhr

Wegen zu wenig Abstand: Auffahrkollision auf der Oberstrasse – keine Verletzten

Bild: Stadtpolizei SG

(stapo/nat) Am Freitagvormittag kam es auf der Oberstrasse zu einer Auffahrkollision mit zwei Fahrzeugen. Dabei entstand geringer Sachschaden. Verletzt wurde beim Unfall gemäss Mitteilung der Stadtpolizei niemand.

Ein Autofahrer bog mit seinem Wagen von der Teufener Strasse in die Oberstrasse ab. In Folge des regen Verkehrsaufkommens musste er seinen Wagen abrupt zum Stillstand bringen. Aufgrund des zu nahen Abstandes konnte die nachfolgende 60-jährige Autolenkerin ihr Fahrzeug nicht mehr rechtzeitig anhalten. Es kam zu einer leichten Auffahrkollision.

An den Fahrzeugen entstand geringer Sachschaden.

An den Fahrzeugen entstand geringer Sachschaden.

Bild: Stadtpolizei SG
Freitag, 27. November - 21:21 Uhr

Projektleiterinnen fürs «Heimspiel 2021» bestimmt: Die Lichtkünstlerinnen Nina Keel und Anna Vetsch kommen zum Zug

(pd/gen) Nina Keel und Anna Vetsch sind die Projektleiterinnen des «Heimspiel 2021». Die beiden jungen Kunsthistorikerinnen sind bekannt als Kuratorinnen der Stadtprojektionen. Bei diesem Kunstprojekt werden Foto und Filmarbeiten auf Wände im öffentlichen Raum der Stadt St.Gallen projiziert. 2020 wurde bereits die vierte Ausgabe auf Drei Weieren durchgeführt.

Anna Vetsch und Nina Keel, Projektleiterinnen des «Heimspiel 2021».

Anna Vetsch und Nina Keel, Projektleiterinnen des «Heimspiel 2021».

Bild: Urs Bucher

Das alle drei Jahre durchgeführte «Heimspiel» ist die bedeutendste jurierte Gruppenausstellung der Ostschweiz. Sie gibt Einblick in das aktuelle regionale Schaffen im Bereich der bildenden Kunst. Am Heimspiel 2021 können Künstlerinnen und Künstler aus beiden Appenzell, den Kantonen St.Gallen, Thurgau und Glarus sowie aus Vorarlberg und dem Fürstentum Liechtenstein teilnehmen.

Die Ausstellungen finden vom 10. Dezember 2021 bis zum 30. Januar 2022 im Kunstmuseum und in der Kunsthalle St.Gallen, in der Kunsthalle Ziegelhütte Appenzell, im Kunstraum Dornbirn und erstmals auch im Kunsthaus Glarus statt.

Zum Heimspiel 2018 im Internet.

Freitag, 27. November - 18:56 Uhr
Nach dem Tod eines Passanten wurde am Freitagabend ein Teil der Calatrava-Wartehalle abgesperrt und ein Zelt als Sichtschutz aufgestellt.

Nach dem Tod eines Passanten wurde am Freitagabend ein Teil der Calatrava-Wartehalle abgesperrt und ein Zelt als Sichtschutz aufgestellt.

Bild: Sandro Büchler (27.11.2020)

Passant stirbt im Feierabendverkehr - Es war ein medizinisches Problem

(stapo/vre) Am späten Freitagnachmittag ist auf dem Bohl in der St.Galler Altstadt ein Mann gestorben. Er hatte gegen 17 Uhr ein medizinisches Problem und musste reanimiert werden. Der Einsatz des Rettungsteams samt Notarzt war gemäss Mitteilung der Stadtpolizei aber vergeblich. Trotz professioneller Nothilfe starb der Mann. Die Behörden schliessen dabei Dritteinwirkung aus.

Freitag, 27. November - 18:18 Uhr

Gemäss den Anti-Corona-Regeln feiern - am Bodensee in Christbaumkugeln

(pd/vre) Wirte sind in diesen Tagen speziell gefordert: Die Anti-Corona-Regeln schränken sie nicht nur zeitlich, sondern auch von der Zahl der Gäste her ein, die sie in ihren Räumen bedienen dürfen. Viele Wirte versuchen daher, die in der Gaststube verloren gegangenen Plätze draussen zu kompensieren. Das ist im Winter gar nicht so einfach, damit sich die Sache unter dem Strich noch rentiert. Da ist Kreativität gefragt.

Die sieben Christbaumkugeln des «Weissen Rössli» stehen direkt am Bodenseeufer.
3 Bilder
Neben den bewirteten Christbaumkugeln kommt auch die sommerliche Palmendekoration zu Weihnachtsehren.
Im Inneren einer der silbernen Christbaumkugeln mit vier Meter Durchmesser.

Die sieben Christbaumkugeln des «Weissen Rössli» stehen direkt am Bodenseeufer.

Bilder: PD

Solche beweist Stephan Haindl, Pächter des Hotels Weisses Rössli am Bodenseeufer in Staad. Er hat als Verlängerung der Gaststube sieben begehbare und beheizbare Christbaumkugeln in den Garten gestellt. Es gibt zwei Modelle, das silberne mit einem Durchmesser von vier und das goldene mit einem Durchmesser von acht Metern. Darin sollen Familien oder auch Betriebe coronakonform feiern können.

Die bewirteten Christbaumkugeln können täglich für drei Zeitfenster reserviert werden - von 11 bis 14 Uhr, von 17 bis 19.45 Uhr sowie von 20 bis 23 Uhr. Dies per E-Mail oder unter Telefon 071'855'15'15. Am Wochenende stehen die Kugeln von 14 bis 16.30 Uhr auch für Kaffee und Kuchen zur Verfügung. Das Verpflegungsangebot umfasst gemäss Mitteilung Fondue Chinoise, Käsefondue, Pizza oder Flammkuchen.

Freitag, 27. November - 17:40 Uhr

Messestandorte kämpfen wegen Corona ums Überleben: Erster Messegipfel vereinbart engere Zusammenarbeit

(pd/vre) Die Coronapandemie trifft auch die Messeplätze in der Ostschweiz hart. Durch Absage der meisten Veranstaltungen von Chur bis Winterthur und von Vaduz über Altstätten bis Weinfelden geht ihnen dieses Jahr rund 80 Prozent des Umsatzes verloren. Aber auch Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel: Bei den Olma-Messen in St.Gallen sind 85, bei der Messe Dornbirn 34 und bei den kleineren Messen insgesamt rund zwei Dutzend Personen betroffen. Die meisten von ihnen arbeiten derzeit kurz.

Auch die grossen Zugpferde des Messeplatzes St.Gallen, die Offa und die Olma, fanden 2020 wegen der Coronapandemie nicht statt.

Auch die grossen Zugpferde des Messeplatzes St.Gallen, die Offa und die Olma, fanden 2020 wegen der Coronapandemie nicht statt.

Bild: Ralph Ribi
(3.3.2020)

Vor dem Hintergrund der dramatischen Lage und der unsicheren Perspektiven haben sich dieser Tage Vertreterinnen und Vertreter von acht Ostschweizer Messestandorten zum ersten Messegipfel getroffen. Sie tauschten sich dabei über ihre Erfahrungen in einem schwierigen Jahr und über mögliche Zukunftsszenarien aus. Übereinstimmung herrschte darüber, dass die Probleme nur gemeinsam gelöst werden könnten. Entsprechend sollen die Treffen weitergeführt werden: Das nächste ist für Frühling 2021 - an der Offa? - abgemacht.

Für die Olma-Messen nahm Direktorin Christine Bolt am ersten Ostschweizer Messegipfel teil.

Für die Olma-Messen nahm Direktorin Christine Bolt am ersten Ostschweizer Messegipfel teil.

Bild: Urs Bucher (16.3.2020)

Messen sind für die Ostschweiz ein wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Faktor. Die regionalen Messen bewegen gemäss Mitteilung jährlich über eineinhalb Millionen Besucherinnen und Besucher. Sie wirkten damit «als Wirtschaftsförderer und Impulsgeber für Handel, Handwerk und Gewerbe». Die Wertschöpfung der Ostschweizer Messen wird auf jährlich 360 Millionen Franken geschätzt.

Einige gehen die Ostschweizer Messeverantwortlichen, dass mit 2021 wieder ein hartes Jahr bevor steht. Die Rhema im Rheintal, die Lihga im Fürstentum Liechtenstein und die Higa in Chur sind fürs nächste Jahre bereits abgesagt. Bei den Olma-Messen in St.Gallen macht man sich Gedanken, ob es sinnvoll sein könnte, Frühjahrsmessen in den Sommer zu verlegen. Bei den regionalen Anlässen gibt es diesbezüglich wegen der jedes Mal von Neuem aufzubauenden Infrastruktur nicht viel Spielraum.

Freitag, 27. November - 16:08 Uhr

Wegen der Coronapandemie: Cevi verzichtet diesen Advent aufs beliebte Zelt fürs Kerzenziehen

(pd/vre) Die Coronakrise wird einer weiteren St.Galler Tradition zum Verhängnis: Das Kerzenziehzelt des Cevi St.Gallen wird diesen Advent erstmals in vierzig Jahren nicht aufgestellt. Das Zelt auf dem Kornhausplatz biete zu wenig Raum, um die Mindestabstände zwischen Besucherinnen und Besuchern einhalten zu können, heisst es in einer Mitteilung. Zudem gehörten viele Helferinnen und Helfer zur Risikogruppe.

Das Kerzenziehen im Cevi-Zelt auf dem St.Galler Bahnhofplatz ist seit 40 Jahren vor allem bei Familien mit Kindern beliebt.

Das Kerzenziehen im Cevi-Zelt auf dem St.Galler Bahnhofplatz ist seit 40 Jahren vor allem bei Familien mit Kindern beliebt.

Bild: Donato Caspari
(28.11.2017)

Die Organisatorinnen und Organisatoren des Cevi-Kerzenziehzelts haben sich aus diesen Gründen entschieden dieses Jahr auf ihre beim Publikum beliebte Aktion zu verzichten. Das sei zwar eine traurige Nachricht, es gehe aber nicht anders. Als Alternative wird in der Cevi-Mitteilung aufs Kerzenziehen zwischen dem 4. und 13. Dezember in der Offenen Kirche an der Böcklinstrasse 2 verwiesen.

Freitag, 27. November - 15:25 Uhr

Coronabulletin des Kantons St.Gallen: Lage entspannt sich nur langsam

(SK/vre) In den vergangenen sieben Tagen ist die Zahl der laborbestätigten Neuansteckungen mit dem Coronavirus leicht zurückgegangen. Gemäss Wochenbulletin des Kantons wurden 8'143 Tests durchgeführt, von denen 1'780 oder 23,5 Prozent positiv ausfielen. In der Vorwoche waren es 8'253 Tests mit 1'986 oder 26,1 Prozent positiven Resultaten gewesen. Eines der Resultate weckte das Interesse der Medien: Regierungspräsident und Gesundheitsdirektor Bruno Damann wurde positiv auf Covid-19 getestet.

Die Auslastung des Contact Tracing war diese Woche wieder «sehr hoch». 2'950 (Vorwoche 3'100) Indexfälle sind derzeit in Isolation. Rückreisende aus quarantänepflichtigen Risikogebieten gab's in dieser Woche acht (Vorwoche 12); in Quarantäne sind aktuell 14 solche Rückreisene (Vorwoche 29). Auf der Risikoliste des Bundes sind weiterhin Andorra, Luxemburg, Montenegro und Tschechien sowie Französisch Polynesien und die Bundesländer Oberösterreich und Salzburg.

Freitag, 27. November - 14:54 Uhr

Unten grau, oben blau

Leserbild. Susann Albrecht fotografierte am Freitagvormittag die Nebelgrenze hinter dem Kran an der Teufener Strasse.

Leserbild. Susann Albrecht fotografierte am Freitagvormittag die Nebelgrenze hinter dem Kran an der Teufener Strasse.

Freitag, 27. November - 14:11 Uhr

Lenker missachtet Vortritt und rammt anderes Auto: Keine Verletzten, aber Blechsalat

(stapo/vre) Am Donnerstagnachmittag sind auf der Verzweigung Rorschacher- und Lerchentalstrasse im Osten von St.Gallen zwei Autos zusammengestossen. Verletzt wurde beim Unfall gemäss Mitteilung der Stadtpolizei niemand. Es entstand mittelgrosser Sachschaden.

Die beiden beschädigten Unfallautos auf der Verzweigung von Rorschacher- und Lerchentalstrasse.

Die beiden beschädigten Unfallautos auf der Verzweigung von Rorschacher- und Lerchentalstrasse.

Bild: Stadtpolizei SG (26.11.2020)

Am Donnerstag, 16.20 Uhr, fuhr ein 28-Jähriger mit seinem Auto auf der Lerchental- zur Rorschacher Strasse. Beim Einbiegen auf die Hauptachse missachtete er den Vortritt und stiess mit dem Personenauto eines 60-Jährigen zusammen, der auf der Rorschacher Strasse stadtauswärts fuhr.

Freitag, 27. November - 14:04 Uhr

Bus erfasst Mädchen: Nachträglich ins Spital zum Untersuch

(stapo/vre) Am Donnerstagnachmittag hat auf dem Bohl in St.Gallen ein Bus ein Mädchen erfasst. Die Zwölfjährige stürzte und zog sich dabei unbestimmte Verletzungen zu. Unmittelbar nach dem Unfall hatte sie angegeben, nicht verletzt zu sein. Erst am Abend klagte sie gemäss Mitteilung der Stadtpolizei über Schmerzen und wurde zum Untersuch ins Spital gebracht. Der Unfall ereignete sich am Donnerstag, 16.30 Uhr, auf Höhe des Hauses Bohl Nummer 11.

Freitag, 27. November - 13:29 Uhr

Abstimmungssonntag: Beteiligung am Freitag bei 44,8 Prozent, am Sonntag werden die Resultate verkündet

(vre) Gemäss dem städtischen Abstimmungsbarometer im Internet haben bis Freitagmittag 19'921 der über 45'000 Stimmberechtigten der Stadt St.Gallen brieflich gewählt und gestimmt. Das entspricht einer Beteiligung von 44,8 Prozent. Die Verantwortlichen rechnen damit, dass diese Zahl bis Sonntagmittag auf 53 bis 57 Prozent steigen könnte. Ob sie wirklich so hoch wird, ist offen. Um die 50 Prozent wird die Beteiligung bis Sonntagmittag aber sicher betragen.

Per Post brieflich stimmen und wählen kann man bis Freitagabend letzter Postabgang am entsprechenden Briefeinwurf. Seine Unterlagen brieflich retournieren kann man aber auch bis Sonntagmittag, indem man sein Couvert in den Briefkasten links neben dem Haupteingang zum Rathaus wirft; er wird am Sonntag, 12 Uhr, letztmals geleert. Zudem ist am Sonntag, 10 bis 12 Uhr, im Foyer des Rathauses die Abstimmungsurne aufgestellt.

Das Wahlzentrum der Stadt ist am Sonntag wie schon Ende September (Bild) coronabedingt für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Medien und die Stadt berichten aber im Internet über die Bekanntgabe der Resultate.

Das Wahlzentrum der Stadt ist am Sonntag wie schon Ende September (Bild) coronabedingt für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Medien und die Stadt berichten aber im Internet über die Bekanntgabe der Resultate.

Bild: Michel Canonica (27.9.2020)

Die Abstimmungs- und Wahlresultate aus der Stadt St.Gallen werden am Sonntagnachmittag publik gemacht. Tagblatt online berichtet ab 11 Uhr in einem Ticker darüber - laufend mit Meldungen beschickt wird er zuerst von der Redaktion aus und ab etwa 13 Uhr aus dem städtischen Wahlzentrum; Letzteres befindet sich im Athletik-Zentrum, ist aber coronabedingt für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.

Mit den Resultaten zu den beiden städtischen Abstimmungsvorlagen ist etwa um 14 Uhr zu rechnen. Entschieden wird über den Neubau des Schulhauses Riethüsli für 47,8 Millionen Franken sowie die Sanierung der Rauchgasreinigungsanlage im Kehrichtheizkraftwerk für 17,7 Millionen Franken. Die städtischen Wahlresultate werden etwa um 15 Uhr vorliegen; entschieden werden die zweiten Wahlgänge fürs Stadtpräsidium und den fünften Sitz im Stadtrat.

Freitag, 27. November - 12:59 Uhr

Der Bauernmarkt geht «nach einem verrückten Jahr» in die Winterpause: Saisonstart 2021 ist am 1. April

(vre) Heute Vormittag hat der St.Galler Bauernmarkt seine diesjährige Saison abgeschlossen. Der Andrang war wie üblich am letzten Markttag der Saison sehr gross; beliebt waren bei der Kundschaft neben den üblichen Produkten aus Feld, Garten und Küche Adventsschmuck und Weihnachtsguetzli.

Es sei ein «verrücktes» Jahr gewesen, sagt Rolf Bischofberger, Präsident des Trägervereins des St.Galler Bauernmarkts. Wegen der Coronakrise hätten Marktfahrerinnen und Marktfahrer flexibel sein und manchmal von Markttag zu Markttag planen müssen. Insgesamt sei die Durchführung des Bauernmarkts aber reibungslos gelaufen; er habe sich etabliert und gehöre heute zur Stadt.

Am Freitagmittag auf dem St.Galler Bauernmarkt: Der Adventsschmuck ist bis auf zwei, drei Einzelstücke ausverkauft.
4 Bilder
Immer speziell beliebt am letzten Bauernmarkt des Jahres: Tannenreisig, Misteln, Adventsschmuch und Weihnachtsguetzli.
Rolf Bischofberger, Marktfahrer und Präsident des St.Galler Bauernmarktes, coronkonform mit Hygienemaske.
Sicherheitsabstand genau 1,51 Meter... Ein Gemüsebauer aus dem Rheintal hat seinen Humor trotz Coronavirus nicht verloren.

Am Freitagmittag auf dem St.Galler Bauernmarkt: Der Adventsschmuck ist bis auf zwei, drei Einzelstücke ausverkauft.

Bild: Reto Voneschen
(27.11.2020)

Der Bauernmark auf dem St.Galler Marktplatz findet von Anfang April bis Ende November immer am Freitag, 7.30 bis 13 Uhr, statt. Er hat heute eine treue Stammkundschaft. In diesem Jahr habe man aber schon auch festgestellt, dass der Markt mit Bäuerinnen und Bauern aus der weiteren Region zusätzlich für viele «coronageschädigte» Städterinnen und Städter eine willkommene Abwechslung gewesen sei, stellt Marktchef Rolf Bischofberger fest.

In seine Saison 2021 steigt der St.Galler Bauernmarkt - und das ist kein Scherz - voraussichtlich am Donnerstag, 1. April. Um einen Wochentag vorgezogen findet er dann statt, weil der Freitag in der Karwoche ein Feiertag ist. Also so, sei es geplant, sagt Rolf Bischofberger. Ob man den Plan dann auch umsetzen könne, werde man wohl erst kurzfristig sehen. Angesichts der Coronapandemie wisse man ja nie...

Freitag, 27. November - 8:24 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 257 neue Ansteckungen und drei weitere Todesfälle

(SK/stm) Für Donnerstag meldet der Kanton St.Gallen auf dem kantonalen Informationsportal 257 neue laborbestätigte Ansteckungen durch das Coronavirus. Gegenüber den bisherigen Zahlen seit vergangenem Freitag ist das ein klar tieferer Wert. Insgesamt wurden seit Anfang März im St.Gallischen insgesamt 16’458 Personen positiv auf Covid-19 getestet.

Weiter vermeldet der Kanton für Donnerstag nochmals drei Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Gesamtzahl der Covid-19-Toten seit März steigt damit im St.Gallischen auf 228.

Stand Donnerstag um Mitternacht sind in St.Galler Spitälern 164 Covid-19-Patienten hospitalisiert. 30 davon liegen auf Intensivstationen – zehn ohne und 20 mit künstlicher Beatmung.

Donnerstag, 26. November - 20:10 Uhr

Über 700 Sterne strahlen über Gassen und Plätzen der St.Galler Altstadt

Vadian im Sternenmeer und...
11 Bilder
...Vadian im Sternenkranz.
Der coronagerecht hergerichtete Stadtpräsident Thomas Scheitlin vor einem der über 700 Sterne, die bis 6. Januar wieder über den Gassen und Plätzen der Innenstadt leuchten.
Sternenmeer in der Multergasse und...
...am Himmel über der Marktgasse.
Ein Handyföteli als Erinnerung an einen schönen Abend.
Neu ist, dass die Marktgasse hinunter auch noch zehn geschmückte kleine Christbäume stehen.
Gutgelaunter Stadtpräsident mit Stern in der Hand.
Sterne und Christbaum mit Blick von der Marktgasse her in die Multergasse hinein.
Allerdings ist die Erinnerung an die Coronapandemie nie weit weg: «Stop Corona»-Plakat, ein Stern und die beleuchteten Domtürme.
Am Donnerstagabend ein Standardmotiv für alle Fotografinnen und Fotografen: Vadian und die Sterne.

Vadian im Sternenmeer und...

Bild: Sandro Büchler
(26.11.2020)

(vre) Stadtpräsident Thomas Scheitlin hat am Donnerstag wie immer - und wegen seines Rücktritts Ende Jahr wohl letztmals - am Abendverkauf vor dem ersten Advent per Knopfdruck die Weihnachtsbeleuchtung «Aller Stern» eingeschaltet. Die Sternenvernissage entfiel in diesem Jahr allerdings wegen der Coronapandemie; das erste Anzünden konnte aber im Internet mitverfolgt werden. Der Nebel, der die Altstadt einhüllte, verlieh den über 700 Sternen der Weihnachtsbeleuchtung eine fast mystische Wirkung.

Donnerstag, 26. November - 19:15 Uhr

Stimm- und Wahlbeteiligung liegt bei 42,2 Prozent

(vre) Gemäss dem städtischen Abstimmungsbarometer im Internet haben bis Donnerstagmittag 18'776 der über 45'000 Stimmberechtigten der Stadt St.Gallen für den 29. November brieflich gewählt und gestimmt. Das entspricht einer Beteiligung von 42,2 Prozent. Die Verantwortlichen rechnen damit, dass diese Zahl bis Sonntagmittag auf 53 bis 57 Prozent steigen könnte. Am stärksten mobilisieren dabei die eidgenössischen Vorlagen - die Konzernverantwortungsinitiative und die Initiative gegen Kriegsgeschäfte.

Donnerstag, 26. November - 18:50 Uhr

Am Sonntag leuchtet erstmals der grosse Christbaum - Die Vernissage fällt allerdings der Coronapandemie zum Opfer

(vre) Mitte November ist der grosse Christbaum per Helikopter auf dem Klosterplatz gelandet. Anfang Woche wurde er geschmückt und mit Lichterketten ausstaffiert. Traditionellerweise leuchten die Lichter vom ersten Adventssonntag, 17 Uhr, bis am Dreikönigstag, dem 6. Januar. Das wird auch im Winter 2020/21 so sein.

Die Feuerwehr hilft am Montag beim Schmücken des grossen Christbaums auf dem Klosterplatz.

Die Feuerwehr hilft am Montag beim Schmücken des grossen Christbaums auf dem Klosterplatz.

Bild: Raphael Rohner
(23.11.2020)

Das erste Lichteranzünden in diesem Advent findet am Sonntag statt. Normalerweise gibt's eine Vernissage mit besinnlich-musikalischem Programm. Sie entfällt wegen des Coronaviurs. Die Lichter werden ohne grosses Zeremoniell beim Eindunkeln erstmals erstrahlen. Wer den imposanten Baum und seine Beleuchtung erleben will, muss dies heuer individuell tun - an irgendeinem Abend. Dabei ist zu beachten: Rund um die grosse Tanne sind die geltenden Coronaregeln einzuhalten.

Normalerweise ist der grosse Christbaum zu Füssen der Domtürme mit einzelnen grossen Veranstaltungen eine der Attraktionen der St.Galler Sternenstadt. Doch was ist in diesem Jahr «normal»: Nach der Vernissage des Christbaums wurde auch das grosse Singen rund um den Baum am vierten Adventssonntag abgesagt. Und die Weihnachtsreise, das Freilichtspiel zur Weihnachtsgeschichte in der Altstadt, findet ebenfalls nicht statt (Details siehe nächste Meldung).

Donnerstag, 26. November - 18:30 Uhr
Die Weihnachtsreise stellt jeweils an verschiedenen Stationen in der St.Galler Altstadt die Weihnachtsgeschichte dar. Dieses Jahr findet sie nicht statt.

Die Weihnachtsreise stellt jeweils an verschiedenen Stationen in der St.Galler Altstadt die Weihnachtsgeschichte dar. Dieses Jahr findet sie nicht statt.

Bild: PD

Weihnachtsreise durch die Altstadt: Vierte Aufführung des Freilichtspiels zur Weihnachtsgeschichte ist auf 2021 verschoben

(vre) Die Weihnachtsreise, die am 13. Dezember in der Altstadt hätte stattfinden sollen, ist mit Rücksicht auf die Coronapandemie abgesagt. Das ist dem Internetauftritt der Organisatoren zu entnehmen. Der Anlass ist ein Freilichtspiel über die Weihnachtsgeschichte an verschiedenen Stationen in der Altstadt. Es will nahe am Menschen sein. Das sei in der aktuellen Situation aber nicht möglich, schreiben die Organisatoren: Bei einer «Weihnachtsreise auf Distanz» gehe der Charakter des Anlasses verloren. Das OK hat sich daher «schweren Herzens» entschieden, die vierte Durchführung der Weihnachtsreise auf den 12. Dezember 2021 zu verschieben.

Donnerstag, 26. November - 17:00 Uhr
So hätten es die Werber der Sternenstadt St.Gallen am liebsten: Die verschneite Marktgasse mit der brennenden Weihnachtsbeleuchtung. Meist blieb das in den vergangenen Jahren ein Wunschtraum.

So hätten es die Werber der Sternenstadt St.Gallen am liebsten: Die verschneite Marktgasse mit der brennenden Weihnachtsbeleuchtung. Meist blieb das in den vergangenen Jahren ein Wunschtraum.

Bild: PD

Weihnachtsbeleuchtung «Aller Stern»: Die Vernissage ist diesmal wegen des Coronavirus ins Internet verschoben

(vre) Bald wird die Weihnachtsbeleuchtung Aller Stern in der St.Galler erstmals in diesem Advent angezündet. Die Sternenvernissage, die normalerweise Hunderte in die Marktgasse zum Vadian-Denkmal zog, fällt in diesem Jahr wegen der Coronapandemie aus. Pünktlich um 19 Uhr auf den roten Knopf drücken darf Stadtpräsident Thomas Scheitlin zum ersten Entzünden der über 700 Sterne trotzdem: Die Vernissage findet einfach im Internet statt. Live mitverfolgen kann man sie auf der Facebook-Seite oder im Instagram-Kanal der Sternenstadt St.Gallen.

Donnerstag, 26. November - 16:45 Uhr

Über dem Nebel

Leserbild. Über dem Nebel, der am Donnerstag die Stadt eingehüllt hat, war der Himmel blau und die Sonne lachte vom Himmel. Robert Scherrer fotografierte am Donnerstagnachmittag auf der Hohen Buche.

Leserbild. Über dem Nebel, der am Donnerstag die Stadt eingehüllt hat, war der Himmel blau und die Sonne lachte vom Himmel. Robert Scherrer fotografierte am Donnerstagnachmittag auf der Hohen Buche.

Donnerstag, 26. November - 16:35 Uhr

Auffahrkollision mit einer Verletzten: Der Abdruck des Kühlergrills verrät den flüchtigen Unfallverursacher

(stapo/vre) Am Mittwochabend ist es auf der Teufener Strasse zu einer Auffahrkollision gekommen. Ein Autofahrer fuhr nach dem Unfall weiter, ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern. Die Stadtpolizei konnte den 54-Jährigen allerdings rasch ausfindig machen. Die Lenkerin des gerammten Autos wurde leicht verletzte. An den Unfallfahrzeugen entstand mittelgrosser Sachschaden.

Das Heck des gerammten Autos: Die schwach sichtbaren Spuren des Kühlergrills auf der Stossstange verraten dem Fachmann die Marke des Autos, das von hinten aufgefahren ist.

Das Heck des gerammten Autos: Die schwach sichtbaren Spuren des Kühlergrills auf der Stossstange verraten dem Fachmann die Marke des Autos, das von hinten aufgefahren ist.

Bild: Stadtpolizei SG
(25.11.2020)

Am Mittwoch, kurz vor 19 Uhr, fuhr eine 60-jährige Frau mit ihrem PW aufwärts Richtung Riethüsli. Beim Fussgängerstreifen auf Höhe des Hauses Nummer 124 hielt sie an, um Passanten den Vortritt zu gewähren. Ein 54-Jähriger, der mit seinem Auto hinter ihr fuhr, bemerkte das Manöver zu spät und fuhr von hinten aufs erste Fahrzeug.

Nach dem Zwischenfall fuhr der Mann weiter, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Aufgrund eines Kühlergrill-Abdrucks auf dem Autoheck der Frau konnte die Stadtpolizei die Fahrzeugmarke des Flüchtigen eruieren. In der näheren Umgebung stiess sie auch auf ein Auto der Marke mit frischen Beschädigungen. Dessen Halter gab zu, am Unfall beteiligt gewesen zu sein.

Donnerstag, 26. November - 16:20 Uhr
Durch das zerbrochene Fenster oben in der Mitte stürzte ein Arbeiter in St.Gallen aussen an der Fassade fünf Meter tief in einen Graben.

Durch das zerbrochene Fenster oben in der Mitte stürzte ein Arbeiter in St.Gallen aussen an der Fassade fünf Meter tief in einen Graben.

Arbeiter stürzt fünf Meter in die Tiefe: Mit Kopf- und Armverletzungen ins Spital gebracht

(stapo/vre) Am Mittwochmittag ist ein Arbeiter in St.Gallen abgestürzt. Die Sanität musste ihn gemäss Mitteilung der Stadtpolizei mit Kopf- und Armverletzungen ins Spital bringen. Zum Unfall gekommen war es, als der 48-Jährige kurz nach 13 Uhr in einem Fabrikationsbetrieb zur Erledigung einer Arbeit auf einen Palettrahmen stieg. Aus ungeklärten Gründen verlor er das Gleichgewicht und fiel gegen ein geschlossenes Fenster. Durch den Aufprall ging dieses zu Bruch, wodurch der Mann aussen am Gebäude rund fünf Meter in einen Graben stürzte.

Donnerstag, 26. November - 16:05 Uhr

Der Vogel des Jahres 2021 brütet in der Region St.Gallen nicht mehr: Verdrängt durch das Verschwinden von Obstgärten

(vre) Der Steinkauz ist der Vogel des Jahres 2021. Zu dieser Ehre ist die kleine Eule durch Birdlife Schweiz gekommen. Für die Region St.Gallen hat diese Ernennung einen kleinen Schönheitsfehler: Wieder einmal kommt der früher sehr häufige Vogel des Jahres bei uns gar nicht mehr vor. Ursache ist das Verschwinden der Lebensräume dieser Vögel durch Veränderungen in der Landwirtschaft.

Porträt eines Steinkauzes.

Porträt eines Steinkauzes.

Bild: Lukas Merkelbach

Die Bestände des Steinkauzes haben in den vergangenen Jahrzehnten gesamtschweizerisch dramatisch abgenommen. Der Tiefpunkt wurde vor zwanzig Jahren erreicht: Anstatt der früher bis zu 1000 Brutpaare, gab's nur noch 50 bis 60 davon. Durch Schutz- und Aufwertungsmassnahmen konnte das Aussterben der kleinen Eule in einigen Gegenden der Schweiz inzwischen gestoppt werden. 2020 wurden von Ornithologen und Vogelschützern immerhin wieder 149 rufende Männchen registriert.

Der Brutvogelatlas der Schweiz bestätigt es: Brütende Steinkäuze wurden in der Region St.Gallen und sogar in der ganzen Ostschweiz in den vergangenen mindestens dreissig Jahren keine mehr festgestellt. In den 1950er-Jahren wie in den Untersuchungen von 1972 bis 1976 gab's in der Region um St.Gallen und Gossau Steinkauz-Brutpaare. In den Untersuchungen der Jahre 1993 bis 1996 waren sie verschwunden.

Junge Steinkäuze auf einem Ast.

Junge Steinkäuze auf einem Ast.

Bild: Karlheinz Erz

Der Steinkauz könne in der Region höchstens noch als durchziehender Irrgast beobachtet werden, bestätigt Franz Blöchlinger. Der erfahrene St.Galler Ornithologe war unter anderem an der Datenerhebung 2013 bis 2016 für den nationalen Brutvogelatlas beteiligt war. Hauptgrund fürs Verschwinden sei - wie überall - die Veränderung des Lebensraums. Gelitten hat die Verbreitung der Art vor allem durch das Verschwinden von extensiv bewirtschafteten Hochstamm-Obstgärten.

Donnerstag, 26. November - 15:00 Uhr

Am 4. Dezember präsentiert Stadt Lösung für Neubau der Tagesbetreuung im Feldli: Standort aus dem Hut gezaubert

(vre) Die Stadtsanktgaller Baudirektion hat offensichtlich für ein weiteres, seit einiger Zeit vor sich hin gärendes Problem eine Lösung gefunden: für den Standort der Tagesbetreuung fürs Schulhaus Feldli. Gemäss einer Einladung an die Medien für den Freitag in einer Woche ist es gelungen, einen potenziellen Bauplatz direkt neben dem Schulhaus zu finden. Mit dieser Lösung würde auch das seit einiger Zeit durch Einsprachen blockierte Provisorium dafür auf der Sömmerliwiese hinfällig.

Ein inzwischen historisches Bild vom Komitee gegen die Teilüberbauung der Sömmerliwiese: Am Ostrand der Freifläche sind die Umrisse des erfolgreich bekämpften Neubaus für die Tagesbetreuung ausgelegt.

Ein inzwischen historisches Bild vom Komitee gegen die Teilüberbauung der Sömmerliwiese: Am Ostrand der Freifläche sind die Umrisse des erfolgreich bekämpften Neubaus für die Tagesbetreuung ausgelegt.

Bild: PD (10.2.2017)

Die Erstellung einer Infrastruktur für die Tagesbetreuung im Schulhaus Feldli hat bereits eine längere Leidensgeschichte hinter sich. Schul- und Baudirektion wollten dafür einen Neubau auf der Sömmerliwiese erstellen. Dagegen wehrten sich Teile des Lachen-Quartiers mit einer Auszonungsinitiative für die Grünfläche, die Anfang 2017 vom städtischen Stimmvolk dann auch gutgeheissen wurde. Diese Baupläne waren damit aus Abschied und Traktanden.

Wohl oder übel musste die Stadt nach neuen Lösungen für die veraltete und zu kleine Infrastruktur der Tagesbetreuung suchen. Als mögliche Standorte standen die Liegenschaft des heutigen Hortes Gerbeweg und das Areal der Notwohnungen am Ende der Schönaustrasse im Vordergrund. Parallel dazu plante die Stadt für die Bauzeit ein Provisorium auf der Sömmerliwiese. Es ist seit Frühling 2019 durch Einsprachen blockiert.

...vor die drei Platanen im Hintergrund hätte das Provisorium für die Tagesbetreuung auf die Weise gestellt werden sollen. Es ist hinfällig.

...vor die drei Platanen im Hintergrund hätte das Provisorium für die Tagesbetreuung auf die Weise gestellt werden sollen. Es ist hinfällig.

Bild: Reto Voneschen
(26.8.2018)

Mit der Medieneinladung zeichnet sich eine überraschende Kehrtwende in der Frage der Tagesbetreuung fürs Schulhaus Feldli ab. Dafür steht jetzt Bauland «direkt angrenzend» ans Schulgelände zur Verfügung stehen. Damit dürfte das Areal der ehemaligen Gärtnerei Ansorge an der Lilienstrasse gemeint sein. Mit dem neuen Standort könne «auf die geplante Zwischenlösung» verzichtet werden, heisst es in der Einladung.

Donnerstag, 26. November - 13:51 Uhr
Ein Motorenbrand war am Mittwochmorgen der Grund dafür, dass auf dem Autobahnrastplatz Sulzberg bei Goldach ein Auto ausbrannte.

Ein Motorenbrand war am Mittwochmorgen der Grund dafür, dass auf dem Autobahnrastplatz Sulzberg bei Goldach ein Auto ausbrannte.

Bild: Kapo SG
(25.11.2020)

Innert 24 Stunden brannten bei Gossau und bei Goldach Autos aus

Das Auto auf dem Rastplatz Sulzberg brannte vollständig aus.

Das Auto auf dem Rastplatz Sulzberg brannte vollständig aus.

Bild: Kapo SG (25.11.2020)

(kapo/vre) Am Mittwoch und Donnerstag sind innert 24 Stunden in der Region St.Gallen zwei Autos ausgebrannt. In beiden Fällen wurde niemand verletzt und die Feuerwehr konnte die Flammen rasch ersticken. An beiden Autos entstand gemäss Mitteilung der Kantonspolizei allerdings Totalschaden.

Zum ersten Autobrand kam es am Mittwoch, 9 Uhr, auf der Autobahn bei Goldach. Ein 31-Jähriger Mann war von Rheineck Richtung Meggenhus unterwegs, als es aus dem Motorraum seines Fahrzeugs zu Rauchen begann. Er lenkte das Auto auf den Rastplatz Sulzberg und verliess es, bevor es in Flammen aufging. Als Auslöser des Feuers steht bei der laufenden Ermittlung eine technische Ursache im Vordergrund.

In Gossau brannte am Donnerstagmorgen an der Wilerstrasse ein Auto aus.

In Gossau brannte am Donnerstagmorgen an der Wilerstrasse ein Auto aus.

Bild: Kapo SG
(26.11.2020)

Das zweite Auto ging am Donnerstag, kurz vor 6.30 Uhr, an der Wilerstrasse in Gossau in Flammen auf. Ein 35-Jähriger war mit dem Fahrzeug von Niederwil nach Gossau unterwegs, als er feststellte, dass im Kofferraum des Wagens ein Feuer ausgebrochen war. Er hielt das Auto am Strassenrand an und alarmierte die Feuerwehr. Als Ursache steht in diesem Fall gemäss Mitteilung der Kantonspolizei ein im Kofferraum in Brand geratener Computer im Vordergrund.

Donnerstag, 26. November - 13:23 Uhr

Zwei Wohnungseinbrüche: Uhren und Bargeld gestohlen

(kapo/stm) Am Mittwoch ist in der Stadt St.Gallen gleich in zwei Wohnungen eingebrochen worden. Beide Einbrüche dürften gemäss ersten Erkenntnissen der Kantonspolizei von den gleichen Tätern begangen worden sein.

An der Haselstrasse verschafften sich dieEinbrecher über ein Fenster gewaltsam Zutritt zu einer Wohnung. Dort durchsuchten sie dann die Räume und liessen laut Mitteilung der Kantonspolizei Uhren im Wert von rund 1000 Franken mitlaufen. Der Sachschaden wird auf rund 6000 Franken geschätzt.

An der Salisstrasse verschafften sich Einbrecher ebenfalls gewaltsam Zutritt zu einer Wohnung, durchsuchten die Räume und Behältnisse und stahlen mehrere zehntausend Franken Bargeld. Hier entstand beim Einbruch Sachschaden von rund 1000 Franken.

Donnerstag, 26. November - 12:02 Uhr

Grosser Auftritt für Manuel Stahlberger: Wie sich der freischaffende Künstler durch die Coronapandemie schlägt

(vre) Einen grossen Auftritt hat heute Donnerstag der St.Galler Musiker und Kabarettist Manuel Stahlberger: In einem langen Text in der Printausgabe der NZZ, aber auch in der Online-Ausgabe der nationalen Tageszeitung erklärt er, wie man sich als freischaffender Künstler durch die Coronapandemie schlägt. Ausführlich zur Sprache kommt etwa die Veröffentlichung des neuen Albums «I däre Show» mitten in der zweiten Coronawelle.

Der St.Galler Musiker und Kabarettist Manuel Stahlberger bei einem aktuellen Auftritt in Amriswil.

Der St.Galler Musiker und Kabarettist Manuel Stahlberger bei einem aktuellen Auftritt in Amriswil.

Bild: PD (15.11.2020)

Auch Konzerte gibt Stahlberger. Trotz Corona. Die Plattentaufe im Palace fand mit zwei Auftritten an einem Abend statt – und in der Pause wurde der Saal desinfiziert. Obwohl Gagen angesichts der zahlenmässigen Beschränkung des Publikums kleiner ausfallen: Stahlberger bedeuten die zwei Stunden auf der Bühne gemäss NZZ-Text viel. «Ich geniesse den Moment. Vorher und nachher spricht man nur über Corona.»

Auch über die Schwierigkeit für Kleinkünstler in diesem verrückten Jahr finanziell über die Runden zu kommen, spricht NZZ-Journalist Tobias Gafafer mit Manuel Stahlberger. Wie andere freie Kulturschaffende auch hat dieser schwankende Einkünfte. «Im einen Jahr bin ich auf Tour und lege Geld auf die Seite. Im anderen Jahr erarbeite ich eher neues Material und verdiene wenig.» Weil 2019 ein solches Jahr war, hat er nun in der Coronakrise auch wenig Anspruch auf direkte Ausfallzahlungen.

Manuel Stahlberger Anfang Jahr vor dem Start zur Tournee mit einem neuen Solo-Programm.

Manuel Stahlberger Anfang Jahr vor dem Start zur Tournee mit einem neuen Solo-Programm.

Bild: Michel Canonica
(6.2.2020)

Er sei darauf angewiesen, dass ihm die Veranstalter bei Absagen über die Ausfallentschädigung wenigstens teilweise die Gage überwiesen, schildert Stahlberger in der NZZ. Wenn es so weiterlaufe, habe er aber bis im Sommer genügend Geld und Arbeit: «Schwierig wird es eher auf lange Sicht, weil wegen der Corona-Krise niemand gross plant.» Ein Kränzchen windet Stahlberger übrigens dem kantonalen Amt für Kultur. Es habe in der Krise schnell und unbürokratisch reagiert. In Zürich und anderswo seien die Behörden kaum mit dem Prüfen von Gesuchen nachgekommen.

Donnerstag, 26. November - 11:30 Uhr

Neubau des Wohn- und Pflegheims Wienerberg: Der Rohbau steht, bezogen wird er in einem Jahr

(bas/vre) Vor etwas mehr als einem Jahr sind die Arbeiten für den Neu- und Ausbau des Wohn- und Pflegehauses Wienerberg gestartet. Sie schreiten gemäss Mitteilung planmässig voran. In gut einem Jahr sollen die neuen Zimmer bezugsbereit sein. An der kürzlich gefeierten Aufrichte wurden die Dimensionen des Neubaus erstmals so richtig spürbar. Fürs Wohn- und Pflegheim Wienerberg ist der Neu- und Ausbau ein Generationenprojekt.

Auf dem Dach des Neubaus des Wohn- und Pflegehauses Wienerberg. Es befindet sich auf dem Rosenberg unmittelbar hinter der Universität.

Auf dem Dach des Neubaus des Wohn- und Pflegehauses Wienerberg. Es befindet sich auf dem Rosenberg unmittelbar hinter der Universität.

Bild: PD

Seit 1975 bietet das Wohn- und Pflegheim Wienerberg auf dem Rosenberg Pflegebedürftigen ab 80 Jahren ein Zuhause. Dabei werde auf eine grösstmögliche Eigenständigkeit und Lebensqualität geachtet, heisst es in der Mitteilung. Um diesen Bedürfnissen gerecht zu werden, wurde letztes Jahr nach langer Planungsphase mit einem Neubau begonnen, der die Infrastruktur erweitern soll. Er soll aktuellen und künftigen Ansprüchen der Betagten genügen.

Nach einem Jahr Bauzeit ziehen Jean-Pierre Gubser, Präsident des Trägervereins, und Pascal Gmür, Gesamtleiter des Pflegheims angesichts des Rohbaus in der Mitteilung eine Zwischenbilanz. Beide zeigen sich begeistert von den neuen Räumen. «Als wir den Rohbau zum ersten Mal betreten konnten, waren wir beeindruckt von den Dimensionen. Was zunächst schwarze Striche auf den Plänen waren, sind nun grosse, helle Räumlichkeiten», wird Gmür zitiert.

Blick ins Innere des Rohbaus des neuen Gebäudes fürs Wohn- und Pflegheim Wienerberg.

Blick ins Innere des Rohbaus des neuen Gebäudes fürs Wohn- und Pflegheim Wienerberg.

Bild: PD

Zur neuen Infrastruktur des Wienerbergs gehört ein «Wohlfühlbad» für Bewohnerinnen und Bewohner, gehören aber auch Aufenthalts- und Ruheräume sowie ein Fitnessbereich für Angestellte oder ein Lernstudio für Auszubildenden. Auch die Aussicht aus dem Neubau kann sich sehen lassen: Die Zimmer bieten Ausblicke vom Bodensee bis zum Säntis.

In seiner Umgebung werden altersgerechte Bewegungs- und Spielgeräte aufgestellt, die Beweglichkeit und Gleichgewichtssinn fördern sollen. Sie werden auch Nachbarn, Kindern und Besuchern zur Verfügung stehen. «Es ist uns ein Anliegen, mit dem Neu- und Umbau neue Begegnungsorte für Gross und Klein, Alt und Jung zu schaffen», wird Pascal Gmür in der Mitteilung zitiert.

Donnerstag, 26. November - 8:32 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 369 neue Infektionen und drei weitere Todesfälle

(SK/stm) Für den Mittwoch meldet der Kanton St.Gallen auf dem kantonalen Informationsportal 369 neue laborbestätigte Ansteckungen durch das Coronavirus. Damit wurden seit Anfang März im St.Gallischen insgesamt 16’201 Personen positiv auf Covid-19 getestet.

Weiter vermeldet der Kanton für den Mittwoch nochmals drei Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Gesamtzahl der Covid-19-Toten seit März steigt damit im St.Gallischen auf 225.

Stand Mittwoch um Mitternacht sind in St.Galler Spitälern 167 Covid-19-Patienten hospitalisiert. 26 davon liegen auf Intensivstationen – sechs ohne und 20 mit künstlicher Beatmung.