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ST.GALLER STADT-TICKER: Meldungen 19. bis 30. Juni 2019

Feedback zum ST.GALLER STADT-TICKER: stadtredaktion@tagblatt.ch (Stichwort «Stadt-Ticker»)

Sonntag, 30. Juni - 22:11 Uhr

Nochmals ein Hitzetag, dann ein heftiges Gewitter und weiter mit kühlerem, meist sonnigem Wetter

(vre) Die Wetterfrösche im Internet sind sich einig: Am Montag erleben Stadt und Region St.Gallen nochmals einen Hitzetag mit Temperaturen von bis zu 33 Grad Celsius. Am Montagabend soll es heftig gewittern: Möglich sind Hagel, Sturmböen, Starkregen und viele Blitze. Meteo Schweiz hat dafür sogar eine Wetterwarnung der Stufe 3 (erhebliche Gefahr) herausgegeben.

Nach dem vorläufig letzten Hitzetag soll es am Montagabend in Stadt und Region St.Gallen heftig gewittern. Im Bild ein Blitzschlag im Herbst 2018 bei Goldach am Bodensee. (Bild: Tino Dietsche - 5. September 2018)

Nach dem vorläufig letzten Hitzetag soll es am Montagabend in Stadt und Region St.Gallen heftig gewittern. Im Bild ein Blitzschlag im Herbst 2018 bei Goldach am Bodensee. (Bild: Tino Dietsche - 5. September 2018)

Der Dienstag wird bei 13 bis 23 Grad Celsius durchzogen: Von 5 Uhr bis gegen Mittag ist mit Regen zu rechnen. Danach bleibt's bewölkt, gegen Abend könnte die Sonne zwischen den Wolken herausschauen. Der Mittwoch bleibt bewölkt, aber trocken. Der Donnerstag und Freitag versprechen sonniges Wetter bei Temperaturen bis 24 Grad Celsius. Darüber, wie stark die Gewitterneigung am Mittwoch, Donnerstag und Freitag sein wird, gehen die Meinungen im Internet auseinander.

Sonntag, 30. Juni - 21:08 Uhr

Unterführung zwischen Reithalle und Lokremise: Tageslicht im Tunnel soll einen Unort verhindern

(vre) Es ist ein altbekanntes Problem, an dem die Stadt seit einiger Zeit plant: Der Verkehrsknoten Rosenberg-, St.-Leonhard- und Bogenstrasse ist überlastet. Hier kommt sich der motorisierte Verkehr auf der Ost-West-Achse durch die Stadt mit jenem vom und zum Autobahnanschlusses Kreuzbleiche in die Quere. Zwischen Reithalle und Geschäftshaus St.Leonhard kreuzt zudem der Langsamverkehr die Achse. Die Situation ist weder für Fussgänger und Velofahrer, noch für den motorisierten Individual- und den öffentlichen Verkehr ideal.

Die Stadt prüft hier seit einiger Zeit Entlastungsmöglichkeiten. Eine davon wäre, den Langsamverkehr - also Fussgänger und Velofahrer - zwischen Reithalle und Lokremise/Lagerstrasse unter die Oberfläche zu verlegen. Dieses Projekt ist seit einiger Zeit bei der Stadt in Prüfung. Im Internet sind jetzt Illustrationen aufgetaucht, die vermuten lassen, dass die Pläne weiter gediehen sind, als allgemein angenommen.

Die vier Strassenübergänge zwischen Reithalle und Geschäftshaus St.Leonhard. (Bild: Reto Voneschen - 30. Juni 2019)Die vier Strassenübergänge zwischen Reithalle und Geschäftshaus St.Leonhard. (Bild: Reto Voneschen - 30. Juni 2019)
So stellt sich die St.Galler Heliobus AG die Beleuchtung der ziemlich langen Unterführung mit Tageslicht vor. (Skizze: Heliobus AG/PD)So stellt sich die St.Galler Heliobus AG die Beleuchtung der ziemlich langen Unterführung mit Tageslicht vor. (Skizze: Heliobus AG/PD)
Durch den Einfall von Tageslicht soll der breite Tunnel für Fussgänger und Velofahrer freundlicher wirken als eine konventionelle Unterführung. (Bild: Heliobus AG/PD)Durch den Einfall von Tageslicht soll der breite Tunnel für Fussgänger und Velofahrer freundlicher wirken als eine konventionelle Unterführung. (Bild: Heliobus AG/PD)
Wird die Unterführung zwischen Reithalle und Lokremise realisiert, könnten Fussgänger und Velofahrer die St.-Leonhard-Strasse an dieser Stelle hindernisfrei unterqueren. Das würde auch den Motorfahrzeugverkehr an der Oberfläche entlasten. (Illustration: Heliobus AG/PD)Wird die Unterführung zwischen Reithalle und Lokremise realisiert, könnten Fussgänger und Velofahrer die St.-Leonhard-Strasse an dieser Stelle hindernisfrei unterqueren. Das würde auch den Motorfahrzeugverkehr an der Oberfläche entlasten. (Illustration: Heliobus AG/PD)
An einer anderen Stelle im Tunnel könnte ein Lichtschacht Tageslicht unter die Erde bringen. (Illustration: Heliobus AG/PD)An einer anderen Stelle im Tunnel könnte ein Lichtschacht Tageslicht unter die Erde bringen. (Illustration: Heliobus AG/PD)
5 Bilder

Stadt plant Unterführung zwischen Reithalle und Lokremise: Tageslicht soll einen Unort verhindern

Die St.Galler Heliobus AG prüft konkret, wie man verhindern kann, dass die Unterquerung der St.-Leonhard-Strasse zum Unort wird. Die Idee ist, Tageslicht in die Fussgänger- und Velounterführung zu bringen. Heliobus wurde gemäss Angaben im Internet vom Tiefbauamt von Anfang an als Tageslichtexpertin in die Abklärungen beigezogen. Das Unternehmen, ist unter anderem darauf spezialisiert, Tageslicht in sogenannt gefangene Räume zu bringen. Es soll mit den gleichen Systemn im Tunnel lichtmässig eine angenehme Atmosphäre schaffen.

Stadträtin und Baudirektorin Maria Pappa wollte die Angaben aus dem Internet am Wochenende mit Rücksicht auf das laufende Planungsverfahren nicht kommentieren. Sie bestätigte aber, dass das Unterführungsprojekt zwischen Reithalle und Lokremise weiterhin in Prüfung steht. Entscheide dazu seien aber noch keine gefallen.

Sonntag, 30. Juni - 20:51 Uhr

CVP Stadt St.Gallen interpretiert Campus-Ja als Aufruf für den Ausbau des Bildungsstandortes

(pd/vre) Auch die CVP-Stadtpartei ist erfreut über die Resultate des Abstimmungssonntag in Stadt und Kanton St.Gallen. Das Ja des Stimmvolks zur Erweiterung der HSG am Platztor sei ein positives Signal für den Bildungsstandort St.Gallen. Die CVP hofft in einer Mitteilung, dass Kanton und Stadt dieses Resultat als Aufruf für die Weiterentwicklung dieses Bildungsstandortes verstehe. Das sei wichtig, weil der Bildungs- und Forschungsstandort St.Gallen in Zukunft aus nationaler und internationaler Sicht grosse Bedeutung haben werde.

Sonntag, 30. Juni - 14:52 Uhr

Bilderbuchsommer am Wenigerweier

Leserbild. Luciano Pau fotografierte am Sonntag oberhalb von St.Georgen.

Leserbild. Luciano Pau fotografierte am Sonntag oberhalb von St.Georgen.

Sonntag, 30. Juni - 14:24 Uhr

Nach Ja zum HSG-Campus: Grünliberale fordern eine grosszügige Passage unter dem Platztor

(pd/vre) Die Grünliberalen der Stadt begrüssen in einer Mitteilung das Ja des Stimmvolks zum Campus Platztor der Universität St.Gallen. Für sie endet der Bau aber nicht an dessen Fassade: Sie fordern eine gute Gestaltung des Aussenraums, ein gutes und «sehr einladendes» Fuss- und Veloregime sowie eine gute Anbindung des Platztors an die Bauten der HSG auf dem Rosenberg.

Den Grünliberalen schwebt für die Anbindung des neuen HSG-Campus an die Altstadt eine grosszügige unterirdische Passage vor. Eine klassische - heute enge und muffige - Unterführung werde der Bedeutung dieser Verbindung nicht gerecht. Diese führe nämlich nicht nur ins Stadtzentrum, sondern auch zum nächsten grossen ÖV-Knoten am Marktplatz/Bohl.

Ihre Medienmitteilung vom Sonntag haben die Grünliberalen gleich mit ihrer Vision illustriert. Die Fotomontage zeigt die gewünschte breite Unterführung unter dem Platztor von der Goliathgasse her. (Bild: PD/Markus Tofalo - 30. Juni 2019)

Ihre Medienmitteilung vom Sonntag haben die Grünliberalen gleich mit ihrer Vision illustriert. Die Fotomontage zeigt die gewünschte breite Unterführung unter dem Platztor von der Goliathgasse her. (Bild: PD/Markus Tofalo - 30. Juni 2019)

Im Gegensatz zur Brühltor-Unterführung soll die Unterquerung des Platztors beidseits «mindestens strassenbreite Rampen» aufweisen. So wäre es nach Meinung der Grünliberalen möglich, auch einen Veloweg hindernisfrei unter dem Verkehrsknoten durchzuführen. Auf der Seite des HSG-Campus wäre gemäss GLP-Mitteilung auch ein unterirdischer Vorplatz denkbar.

In rot der Perimeter des neuen HSG-Campus am Platztor. Er wird begrenzt durch den Unteren Graben, die St.-Jakob-Strasse, den Magniberg und die Böcklinstrasse. (Illustration: Universität St.Gallen/PD - 30. Juni 2019)

In rot der Perimeter des neuen HSG-Campus am Platztor. Er wird begrenzt durch den Unteren Graben, die St.-Jakob-Strasse, den Magniberg und die Böcklinstrasse. (Illustration: Universität St.Gallen/PD - 30. Juni 2019)

Für die Umgebungsgestaltung der HSG-Neubauten wünschen sich die Grünliberalen einen möglichst frühen Einbezug der Nachbarschaft. Es müsse verhindert werden, dass hier eine Einöde wie rund um die Fachhochschule hinter dem Hauptbahnhof entstehe. Für die Verbindung zwischen Platztor und Uni auf dem Rosenberg muss nach Meinung der städtischen GLP ein Schräglift oder eine Rolltreppe - wie in der italienischen Stadt Potenza - als ÖV-Ergänzung geprüft werden.

Sonntag, 30. Juni - 13:22 Uhr

87,2 Prozent der Stimmenden wollen zurück zum alten Modell der Stadtratswahlen

(vre) Die städtische Abstimmungsvorlage über die «Wahl des Stadtpräsidiums und der übrigen Mitglieder des Stadtrat» war im Vorfeld nicht nur unbestritten, sie war nicht einmal ein Thema. Am Sonntag wurde denn auch die Rückkehr zum alten Wahlmodell von 87,2 Prozent der städtischen Stimmenden gutgeheissen.

Die St.Galler Stadtregierung in ihrer aktuellen Zusammensetzung (von links): Peter Jans (SP), Maria Pappa (SP), Thomas Scheitlin (FDP), Sonja Lüthi (GLP) und Markus Buschor (parteilos). (Bild: Stadt St.Gallen/Daniel Ammann - 9. Januar 2018)

Die St.Galler Stadtregierung in ihrer aktuellen Zusammensetzung (von links): Peter Jans (SP), Maria Pappa (SP), Thomas Scheitlin (FDP), Sonja Lüthi (GLP) und Markus Buschor (parteilos). (Bild: Stadt St.Gallen/Daniel Ammann - 9. Januar 2018)

Damit werden künftig nicht vier Stadträte und separat davon ein Stadtpräsident gewählt, der Stadtpräsident muss damit vielmehr wieder in den Stadtrat und gleichzeitig separat als dessen Präsident gewählt werden, also zwei Hürden überspringen.

Das Resultat der städtischen Abstimmung vom 30. Juni:
Ja-Stimmen - 11'669 (87,2 %)
Nein-Stimmen - 1716 (12,8 %)
Leere Stimmzettel - 681
Ungültige Stimmzettel - 1

Die Stimmbeteiligung lag bei 31,6 Prozent.

Sonntag, 30. Juni - 12:59 Uhr

Stadt sagt klar Ja zu HSG-Campus und Klanghaus: Deutlich mehr Zustimmung als im Kanton

(vre) In der Stadt St.Gallen wurden am Sonntag auch die beiden kantonalen Abstimmungsvorlagen zum HSG-Campus und zum Klangshaus im Obertoggenburg klar angenommen. Die Zustimmung fiel dabei deutlicher aus als im kantonalen Schnitt.

Städtischer Resultat HSG-Campus
Ja-Stimmen - 9246 (66,5 % - im Kanton: 62,9 %)
Nein-Stimmen - 4668 (33,5 % - im Kanton: 37,1 %)
Stimmbeteiligung Stadt: 31,7 %

Städtisches Resultat Klanghaus
Ja-Stimmen - 8845 (63,7 % - im Kanton: 53,7 %)
Nein-Stimmen - 5048 (36,3 % - im Kanton: 46,3 %)
Stimmbeteiligung Stadt: 31,6 %

Sonntag, 30. Juni - 8:49 Uhr

Hauseigentümer begrüssen Sparprogramm für die Stadtkasse: Keine Sanierung über Steuererhöhung

(pd/vre) Der St.Galler Stadtrat will Aufgabenerfüllung und Leistungen der Verwaltung überprüfen. Mit dem Programm namens «Fokus 25» sollen Sparpotenziale ermittelt werden, um Finanzlöcher in der Stadtkasse in der Grössenordnung von 30 Millionen abzufedern, die sich in den kommenden Jahren auftun sollen. Der Hauseigentümer-Verband (HEV) Stadt St.Gallen begrüsst in einer Mitteilung das Vorhaben.

Recycling-Unternehmer Christoph Solenthaler ist Präsident des Hauseigentümer-Verbandes (HEV) der Stadt St.Gallen. Der HEV lehnt die Erhöhung von Steuern und Abgaben zum Stopfen von Löchern in der Stadtkasse dezidiert ab. (Bild: Ralph Ribi - 30. April 2014)

Recycling-Unternehmer Christoph Solenthaler ist Präsident des Hauseigentümer-Verbandes (HEV) der Stadt St.Gallen. Der HEV lehnt die Erhöhung von Steuern und Abgaben zum Stopfen von Löchern in der Stadtkasse dezidiert ab. (Bild: Ralph Ribi - 30. April 2014)

Der HEV sieht sich dadurch die Ankündigung von «Fokus 25» in seiner langjährigen Kritik am Ausgabengebaren der Stadt bestätigt. Die Sanierung der Stadtkasse darf allerdings aus seiner Sicht nicht durch eine Erhöhung von Steuern und Abgaben anvisiert werden; dies führe nur zum Auszug gutbetuchter Steuerzahler und zum Verlust von noch mehr Steuersubstrat. Aus Sicht des HEV sind neben «Fokus 25» weitere Massnahmen zur Stärkung der Attraktivität des Standorts nötig.

Als konkrete Massnahmen zur Stärkung «der Metropolitanregion St.Gallen» nennt der HEV in seiner Mitteilung
- die Bereitstellung von Entwicklungsflächen für Arbeitsplätze.
- die Umwandlung von Altbauliegenschaften für neue und attraktive Wohnformen für Familien, urbane Kreative, private Wohnbaustiftungen.
- die Stärkung der Erreichbarkeit über den Ausbau des S-Bahn-Netzes.
- die Kandidatur als Netzwerk-Standort des Schweizer Innovationsparks.
- die Belebung der Innenstadt durch Abbau gewerbepolizeilicher Vorschriften.

Samstag, 29. Juni - 16:42 Uhr

Die katholische Pfarrei im Riethüsli nimmt Abschied von ihrer Kirche

(vre) An diesem Wochenende nimmt die katholische Pfarrei Riethüsli mit zwei grossen Gottesdiensten Abschied von ihrem eigenen Kirchlein. Am Samstag, 17 Uhr, wird darin der grosse Abschiedsgottesdienst gefeiert. Am Sonntag, 10 Uhr, findet dann ein ökumenischer Gottesdienst zwischen der katholischen und der reformierten Kirche im Innenhof statt.

Für kommende Woche sind in der katholischen Kirche, die vor rund 30 Jahren als Behelfsbau aufgestellt wurde, noch einige kleinere Anlässe geplant. Und zwar
- Montag, 19 Uhr: Rosenkranz-Gebet.
- Mittwoch, 9.15 Uhr: «Feiern im Alltag», danach Kaffee und Tee.
- Donnerstag, 9 Uhr: Wortgottesdienst.
- Freitag, 19 Uhr: Rosenkranz-Gebet.
Anschliessend wird die Kirche geschlossen.

Die Kirchen im Riethüsli: links die katholische, rechts die evangelisch-reformierte. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo - 8. Mai 2019)

Die Kirchen im Riethüsli: links die katholische, rechts die evangelisch-reformierte. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo - 8. Mai 2019)

Die katholische Kirche an der Gerhardtstrasse 7 im Riethüsli wird abgebrochen. Das hat das Katholische Kirchgemeindeparlament im Mai beschlossen. Eine Sanierung der Kirche wäre zu teuer geworden. Dazu kommt, dass die räumlichen Bedürfnisse der katholischen Pfarrei mit der paritätischen Nutzung der benachbarten evangelisch-reformierten Kirchengebäude ausreichend abgedeckt werden können.

Zu katholischen Pfarrei Riethüsli.

Samstag, 29. Juni - 14:33 Uhr

Ältester Fast-Food-Stand der Stadt St.Gallen feiert sein 45-jähriges Bestehen

(emw/vre) Hamburger, Pizza, Bratwurst und Pommes-Frites. Das sind Gerichte, die man in der Stadt St.Gallen heute an fast jeder Ecke erhält. Das war aber nicht immer so. Als Fritz Läng 1974 seinen Fast-Food-Wagen «Chez Fritz» auf den Blumenmarkt stellte, verpflegten sich die St.Galler noch nicht über die Gasse. «In St. Gallen war ‹Chez Fritz› sehr wahrscheinlich der erste Fast-Food-Anbieter», sagt Ameti Fazli, der die Imbissbude heute führt.

Ameti Fazli, der heutige Betreibe von Chez Fritz. Der älteste Fast-Food-Stand der Stadt St.Gallen steht auf dem Blumenmarkt. (Bild: Emma-Emily Wolf)

Ameti Fazli, der heutige Betreibe von Chez Fritz. Der älteste Fast-Food-Stand der Stadt St.Gallen steht auf dem Blumenmarkt. (Bild: Emma-Emily Wolf)

Er arbeitet bei Chez Fritz seit er 15 ist. Zuerst durfte er am Stand regelmässig aushelfen. «Ich verbrachte damals mehr Zeit mit Fritz, als zu Hause. Wir hatten ein unglaublich gutes, sehr familiäres Verhältnis», sagt der mittlerweile 40-Jährige. Die Arbeit habe ihm so viel Spass gemacht, dass er nach dem Lehrabschluss direkt in den Betrieb eingestiegen sei. Zehn Jahre später übergab Läng an Fazli.

Preise wie anno dazumal

(emw) Diesen Sommer feiert «Chez Fritz» sein 45-jähriges Bestehen. Vom 2. bis 6. Juli sind aus diesem Grund Hamburger, Bratwürste, Pizza und Pommes zu Preisen von einst zu haben - nämlich für die Hälfte des heutigen Preises.

«Ich kann mir nicht vorstellen, etwas Anderes zu machen. Es gibt für mich nichts Schöneres, als jeden Tag mit verschiedensten Leuten in Kontakt zu kommen», sagt Fazli heute von seinem Job. Zur Kundschaft von «Chez Fritz» gehören von Bauarbeitern über Schüler bis zu Bankern und Anwälten alle mögliche Leute und Berufsgruppen. Da sei jeder Teil der Gesellschaft vertreten. Mehr als die Hälfte, die kämen, seien Stammkunden. Einige hätten Fritz Läng noch persönlich gekannt.

«Ohne sie könnte ‹Chez Fritz› heute nicht überleben», sagt Ameti Fazli. Das Fast-Food-Angebot in der Stadt sei heute gross und wachse rasant weiter. Auch das Verschwinden der Parkplätze auf dem Blumenmarkt spürt Ameti Fazli. «Vorher kamen viele schnell mit dem Auto vorbei. Jetzt müssen sie zuerst irgendwo einen Parkplatz finden und zum Stand kommen.» Das brauche Zeit - und der Grundgedanke von Fast-Food sei eigentlich das Gegenteil.

«Chez Fritz» auf Facebook.

Samstag, 29. Juni - 8:05 Uhr

Vor Kontrolle geflüchtet: Ohne Fahrausweis auf einem Roller mit gestohlenen Kontrollschildern

(stapo/chs) Am Freitagabend hat ein Rollerfahrer im Riethüsli Katz und Maus mit der Stadtpolizei gespielt. Der 18-Jährige fiel einer Polizeipatrouille am frühen Abend auf. Als sie ihn kontrollieren wollte, weil er früher schon ohne Fahrausweis unterwegs gewesen war, ergriff der junge Mann die Flucht und fuhr über eine Wiese davon.

Etwas später sichtete eine andere Polizeipatrouille den jungen Mann auf dem Roller. Er ergriff wiederum die Flucht, kam aber nicht weit. An der Gerhardtstrasse stürzte er gemäss Mitteilung der Stadtpolizei vom Samstag nämlich. Danach flüchtete er zu Fuss weiter. Nach rund 100 Metern konnten die Polizisten ihn aber einholen und anhalten.

Der 18-Jährige wurde als fahrunfähig eingestuft und musste eine Blut- und Urinprobe abgeben. Zudem war der Roller nicht eingelöst und erst noch mit einem entwendeten Kontrollschild versehen. Der junge Mann wird jetzt angezeigt.

Freitag, 28. Juni - 21:44 Uhr

Opernpremiere auf dem Klosterplatz: Ideale Bedingungen, grandiose Stimmung

(vre) Dieses Wochenende findet nicht nur das Open Air im Sittertobel statt, auf dem Klosterplatz kommen auch die Freunde der Klassik und des Spektakels auf ihre Kosten. Hier sind heute Abend «vor vollem Haus» die diesjährigen St.Galler Festspiele mit der Premiere der Verdi-Oper «Il trovatore» gestartet. Die Aufführung ist derzeit immer noch im Gang.

Premiere der Verdi-Oper «Il trovatore» vor der Kulisse des St.Galler Stiftsbezirks. (Bild: Daniel Wirth - 28. Juni 2019)

Premiere der Verdi-Oper «Il trovatore» vor der Kulisse des St.Galler Stiftsbezirks. (Bild: Daniel Wirth - 28. Juni 2019)

Die Bedingungen an diesem schönen Sommerabend seien für die Freiluftaufführung ideal. Die Stimmung sei grandios, lässt einer aus der «Tagblatt»-Redaktion, der dabei ist, per SMS wissen. Die nächste Aufführung von «Il trovatore» ist für Samstagabend geplant; gemäss Wetterprognose dürften die Bedingungen wieder gut bis ideal sein. Tickets für die Vorstellungen sind immer noch zu haben.

Freitag, 28. Juni - 19:37 Uhr

Kinofilm nicht in 3D sehen, sondern mit Virtual Reality selber Teil des Films werden

(pd/mha) Das Open-Air-Kino in St.Gallen findet zwar nicht mehr statt. Dafür kommt diesen Sommer eine neue Art von Kino in die Stadt: das Virtual Reality Open Air Cinema. Virtual Reality (VR) ermöglicht es gemäss den Veranstaltern, Filme rundum, also in 360 Grad, zu sehen. Dadurch könne der Zuschauer Filme in der Ich-Perspektive miterleben und erhalte das Gefühl, Teil des Films zu sein.

Um Virtual Reality, die virtuelle Realität, zu erleben, muss man eine spezielle Brille tragen. (Bild: Benjamin Manser)

Um Virtual Reality, die virtuelle Realität, zu erleben, muss man eine spezielle Brille tragen. (Bild: Benjamin Manser)

In St.Gallen gastiert das VR-Open-Air vom Montag, 5. August, bis Sonntag, 11. August, in der Pizzeria Stripped Pizza am Schibenertor. Gezeigt wird unter anderem der Film «Aftershock», der in Nepal nach dem Erdbeben von 2015 spielt. Es werden aber auch Filme gezeigt, in denen der Zuschauer eine Fahrt mit der Jungfraubahn erlebt, den Mount Everest oder den Eiger besteigt. Ein Eintritt kostet 19 Franken.

Freitag, 28. Juni - 16:59 Uhr

Das Open Air von oben

Das Open Air St.Gallen von oben. (Bild: Chris Oswald/www.chrispix.ch - 28. Juni 2019)

Das Open Air St.Gallen von oben. (Bild: Chris Oswald/www.chrispix.ch - 28. Juni 2019)

(vre) Auch am Open-Air-Freitag war der St.Galler Fotograf Chris Oswald mit seiner Drohne über dem Sittertobel unterwegs (siehe auch STADT-TICKER vom 27.6., 15:19 Uhr). Von oben ist offensichtlich, dass sich das Festivalgelände gefüllt hat. Vor allem Zeltplätze werden bereits Mangelware. Am Donnerstag und Freitag waren natürlich auch die «Tagblatt»-Fotografen am Open Air unterwegs. Die Prognose verheisst fürs Wochenende übrigens weiterhin stabiles und vor allem heisses Sommerwetter: Die ach so beliebten Schlammbilder dürfte es dieses Jahr also eher nicht geben.

Freitag, 28. Juni - 16:03 Uhr

Für griffige Massnahmen gegen die Klimaerwärmung: Mit dem Velo an die Kundgebung nach Bern

(vre) Am 28. September, also in genau drei Monaten, findet in Bern die erste nationale Klimademo der Schweiz statt. Dazu werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem ganzen Land erwartet. Pro Velo und der VCS beteiligen sich aus diesem Anlass an der Aktion «I bike to move it». Die Verkehrsverbände laden zu einer grossen nationalen Sternfahrt nach Bern ein.

Training für Bern? Vor einer Woche wurde in St.Gallen bereits einmal per Velo für eine griffigere Klimapolitik demonstriert. (Bild: Emma-Emily Wolf - 21. Juni 2019)

Training für Bern? Vor einer Woche wurde in St.Gallen bereits einmal per Velo für eine griffigere Klimapolitik demonstriert. (Bild: Emma-Emily Wolf - 21. Juni 2019)

Ein Startort für die Veloreise ist die Stadt St.Gallen. Von hier aus sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer der nationalen Klimademo vier Tage auf dem Drahtesel unterwegs:
Etappe 1 vom 25.9.: St.Gallen – Winterthur (69 Kilometer)
Etappe 2 vom 26.9.: Winterthur – Zürich – Aarau (88 Kilometer)
Etappe 3 vom 27.9.: Aarau – Biel (88 Kilometer)
Etappe 4 vom 28.9.: Biel – Bern (45 Kilometer)

Zu den Details der Velosternfahrt an die Klimademo nach Bern.

Freitag, 28. Juni - 15:20 Uhr

Zäune als Todesfallen für Wildtiere: Rund 10'000 Unterschriften für die Initiative «Stopp Tierleid»

(vre) Die kantonale Volksinitiative «Stopp Tierleid - gegen Zäune als Todesfallen für Wildtiere» kommt zustande. Nach Angaben des Initiativkomitees wurden in den vergangenen Monaten um die 10'000 Unterschriften dafür gesammelt. Das sind deutlich mehr als die eigentlich für ein Volksbegehren im Kanton St.Gallen nötigen 6'000 Unterschriften. Die Initiative soll nächste Woche eingereicht werden.

Weidezäune und Stacheldraht an Waldrändern werden Jahr für Jahr vielen Wildtieren zum Verhängnis. Bei Gossau wurden Ende Mai daher vom Zivilschutz nicht mehr benötigte Zäune abgerissen. (Bild: Ralph Ribi - 22. Mai 2019)

Weidezäune und Stacheldraht an Waldrändern werden Jahr für Jahr vielen Wildtieren zum Verhängnis. Bei Gossau wurden Ende Mai daher vom Zivilschutz nicht mehr benötigte Zäune abgerissen. (Bild: Ralph Ribi - 22. Mai 2019)

«Stopp Tierleid» will ein altes Problem endlich einer guten Lösung zuführen: Das Volksbegehren will ein vollständiges Verbot von Stacheldrahtzäunen erreichen. Mobile Zäune sollen künftig nur noch so lange in der offenen Landschaft stehen dürfen, als sie auch tatsächlich in Betrieb sind. Im Wald sollen Zäune verboten werden; zugelassen wären sie nur noch als forstliche oder ökologische Ausnahmen. Die Gesetzesinitiative präzisiert auf diese Weise den bestehenden Artikel 41 des St.Galler Jagdgesetzes.

Peter Weigelt, Co-Präsident des Initiativkomitees, ist sehr zufrieden mit dem Verlauf der Unterschriftensammlung: «Es ist super gelaufen. Wir hatten durchwegs sehr positive Reaktionen.» Das Thema werde verstanden und der Handlungsbedarf erkannt, sagt Weigelt. Und das Echo weit über den Kanton St.Gallen hinaus, zeige die hohe Akzeptanz unseres Anliegens. Unter anderem bedachte die «Schweizer Illustrierte» die Initianten mit einer Rose und die Tageszeitung «La Liberté» widmete dem Thema einen ganzseitigen Beitrag.

Auch bezüglich der Volksabstimmung, die die Initiative zu bestehen haben wird, ist alt Nationalrat und Jägerpräsident Peter Weigelt zuversichtlich. Dafür sei das Initiativkomitee optimal positioniert. Dies auch, weil dafür eine breite Basis aus Jagd- und Umweltorganisationen, Parteien und Interessengruppen vorhanden sei. Und: «Das ‹sehr gute Sammelergebnis› motiviert zusätzlich!»

Zum Internet-Auftritt der Initiative «Stopp Tierleid».

Freitag, 28. Juni - 12:35 Uhr

Stadtrat kündigt Überprüfung von Aufgaben und Leistungen an: Stadtkasse soll 30 Millionen sparen

(sk/vre) Die St.Galler Stadtkasse muss in den nächsten Jahren sparen. Dies, weil auf Bundes- und Kantonsebene Entscheide gefallen oder in Vorbereitung sind, die der Stadt Mindereinnahmen und Mehrbelastungen von rund 30 Millionen Franken bescheren sollen. Diese Situation war bereits mehrfach Gegenstand von Finanzdebatten im Stadtparlament.

Die Zahlen der kommenden Jahre bereiten dem Stadtsanktgaller Finanzminister Thomas Scheitlin Kopfzerbrechen: Der Stadtrat prüft daher, wo er sparen und mehr einnehmen kann. Zu kompensieren sind rund 30 Millionen Franken. (Bild: Ralph Ribi - Waaghaus, 30. Oktober 2018)

Die Zahlen der kommenden Jahre bereiten dem Stadtsanktgaller Finanzminister Thomas Scheitlin Kopfzerbrechen: Der Stadtrat prüft daher, wo er sparen und mehr einnehmen kann. Zu kompensieren sind rund 30 Millionen Franken. (Bild: Ralph Ribi - Waaghaus, 30. Oktober 2018)

Jetzt gleist der Stadtrat die dabei versprochenen Gegenmassnahmen auf: Er kündigt eine umfassende Überprüfung von Aufgaben und Leistungen an, die die Stadt erfüllt und erbringt. Ziel des Programms «Fokus 25» ist gemäss Mitteilung vom Freitag, «das strukturelle Defizit im städtischen Haushalt von rund 30 Millionen Franken nachhaltig zu beseitigen». Damit will er einen weiteren Anstieg der Verschuldung vermeiden und den städtischen Haushalt wieder ins Lot bringen.

In den kommenden Monaten sollen gemäss Mitteilung die Spielräume auf der Einnahmen- und der Ausgabenseite der Stadtrechnung ausgelotet werden. «Im Dialog mit den Dienststellen» sollen daraus dann Massnahmen für Einsparungen und Mehreinnahmen entwickelt werden. Im Budget spürbar werden sollen diese Massnahmen ab dem Voranschlag fürs Jahr 2021.

Mit «Fokus 25» will der Stadtrat sich präventiv auf Finanzlöcher vorbereiten. Er wolle für den Fall gewappnet sein, dass sich die Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben weiter öffnet, heisst es in der Mitteilung vom Freitag. Die Stadtregierung will also nicht allein auf die Hoffnung setzen, dass die Abschlüsse der Stadtkasse auch in Zukunft besser als budgetiert ausfallen werden. Dies war in der Vergangenheit mit schöner Regelmässigkeit der Fall.

Die Herausforderungen für die Stadtkasse

- Die Steuereinnahmen bei den juristischen Personen werden aufgrund der eidgenössischen Steuervorlage 17 (Volksabstimmung vom 19. Mai) sinken.
- Ebenfalls sinken werden in den nächsten Jahren die städtischen Erträge aus dem kantonalen Finanzausgleich.
- Einsparungen aus frühen Programm wie «Fit13plus» sind durch neue Aufgaben bereits wieder «aufgefressen» worden.
- Die Verschuldung der Stadt tendiert gegen eine Milliarde Franken.
- Die vom Stadtparlament gutgeheissene Steuersenkung von 144 auf 141 Steuerfussprozent schlägt Jahr für Jahr mit Mindereinnahmen von fünf Millionen Franken zu Buche.

Dies führt gemäss städtischen Prognosen dazu, dass die Stadtkasse bald ein strukturelles Defizit von 30 Millionen Franken aufweisen könnte.

Freitag, 28. Juni - 11:44 Uhr

Velofahrerin mit Autotüre «abgeschossen»

Die Unfallstelle vor der GBS im Riethüsli: Die Velofahrerin war gegen die sich für sie unverhofft öffnende Autotüre geprallt. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 27. Juni 2019).

Die Unfallstelle vor der GBS im Riethüsli: Die Velofahrerin war gegen die sich für sie unverhofft öffnende Autotüre geprallt. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 27. Juni 2019).

(stapo/vre) Der Unfall ist ein Klassiker. Und er dürfte vielen Zweiradfahrern bekannt vorkommen. Am Donnerstag wurde in St.Gallen eine 32-jährige Velofahrerin durch eine unverhofft von innen geöffnete Türe eines am Strassenrand abgestellten Autos «abgeschossen». Die Frau stürzte und zog sich dabei gemäss Mitteilung der Stadtpolizei eher leichte Verletzungen zu. Sie musste mit der Ambulanz ins Spital gebracht werden. Der Unfall ereignete sich am Donnerstag, 8 Uhr, auf der Demutstrasse vor der Gewerbeschule im Riethüsli. Die Velofahrerin war in Richtung St.Georgen unterwegs.

Freitag, 28. Juni - 11:15 Uhr

Hitziges Open Air: Online-Plattform prägt Übernamen fürs diesjährige Festival im Sittertobel

Ein Facebook-Post zum Tropen Air St.Gallen - einschliesslich Präzisierung von René Rödiger und einer eher kritischen Wortmeldung.

Ein Facebook-Post zum Tropen Air St.Gallen - einschliesslich Präzisierung von René Rödiger und einer eher kritischen Wortmeldung.

(vre) Der Übername passt zu 100 Prozent und er dürfte kleben bleiben: Die Online-Plattform «FM1today» hat das Open Air St.Gallen aufgrund der herrschenden Temperaturen am Donnerstag kurzerhand ins Tropen Air St.Gallen umbenannt. Wobei das Wortspiel gemäss «FM1today»-Redaktor René Rödiger seinen Ursprung eigentlichen beim Produzenten von TVO hatte. Womit es aber in der Familie bleibt: Online-Plattform wie Regionalfernsehen gehören - genau wie «St.Galler Tagblatt» und «Tagblatt-Online» - zu «CH Media».

Zum Bericht von «FM1today».

Donnerstag, 27. Juni - 18:33 Uhr

Am Freitag starten die Festspiele mit der Verdi-Oper «Il trovatore»: Noch wenige Tickets für die Premiere

An der Hauptprobe für die Verdi-Oper «Il trovatore» auf dem St.Galler Klosterplatz. (Bild: Urs Bucher - 25. Juni 2019)

An der Hauptprobe für die Verdi-Oper «Il trovatore» auf dem St.Galler Klosterplatz. (Bild: Urs Bucher - 25. Juni 2019)

(vre/mha) Diesen Freitag, 20.30 Uhr, starten die diesjährigen St.Galler Festspiele mit der Premiere der Verdi-Oper «Il trovatore» auf dem Klosterplatz. Danach folgen sechs weitere Vorstellungen am 29. Juni sowie am 2., 5., 6., 10. und 12. Juli. Weiter auf dem Programm der Festspiele steht ein Tanzstück in der Kathedrale, eine Konzertreihe, ein Festkonzert und ein Festgottesdienst.

Zum Programm 2019 der Festspiele St.Gallen.

Für die Oper auf dem Klosterplatz gibt es derzeit noch für alle Vorstellungen Tickets - für die Premiere «aber nur noch ganz, ganz wenige», sagt Beda Hanimann, der Medienverantwortliche der
Genossenschaft Konzert und Theater St.Gallen. Ihn würde es nicht überraschen, wenn die Premiere bald ausverkauft wäre. Das Wetter für den Start der Festspiele verspreche ja auch absolut ideal zu werden.

Die Abendkasse für die Festspiele St.Gallen - für die Opernaufführung auf dem Klosterplatz wie für die anderen Veranstaltungen - befindet sich in den Räumen von St.Gallen-Bodensee-Tourismus an der Bankgasse 9. Tagsüber kann auch ganz normal an der Kasse im Theater im Stadtpark und natürlich jederzeit auch online gebucht werden.

Donnerstag, 27. Juni - 15:19 Uhr

Vor dem grossen Ansturm: Flug übers Open-Air-Areal

(vre) Ab heute, 17 Uhr, strömen wieder Besucherinnen und Besucher des Open Air St.Gallen aufs Festivalareal im Sittertobel. Dieses ist bereit, wie Bilder des St.Galler Fotografen Chris Oswald zeigen. Er ist am Mittwoch mit der Drohne übers Festivalgelände geflogen und hat gefilmt. Von der Sitterbühne bis zum Helfereingang im Sittertal.

Donnerstag, 27. Juni - 12:55

Wieder Flamingo-Nachwuchs im Walter-Zoo

(pd/jw) Die brütende Hitze könnte von Vorteil gewesen sein: Im Walter-Zoo sind in den vergangenen beiden Wochen zwei Flamingo-Küken zur Welt gekommen, wie der Zoo mitteilt. Da derzeit noch weitere Eier ausgebrütet werden, rechne «man mit etwas Glück» mit weiteren Jungtieren in den kommenden Tagen.

Ein Flamingo mit seinem Jungtier. (Bild: PD/Walter-Zoo)

Ein Flamingo mit seinem Jungtier. (Bild: PD/Walter-Zoo)

Zwischen 28 und 30 Tage bebrüten die Flamingos gemäss Mitteilung pärchenweise je ein Ei. Das Junge bleibt die ersten Tage im Nest und wird von Vater und Mutter umsorgt. Der Nachwuchs hat äusserlich anfangs wenig mit seinen Eltern gemein: grauer Flaum, kurze Beine, gerader Schnabel. Bis die Federn und vor allem die Beine komplett rosa sind, dauert es bis zu sieben Jahre.

Donnerstag, 27. Juni - 11:11 Uhr

In allen Freibädern der Stadt St.Gallen herrscht Hochbetrieb: Öffnungszeiten verlängert

(vre) Der Mittwoch war für alle Freibäder von Gossau bis an den Bodensee ein rekordverdächtiger Tag. Tausende, darunter am schulfreien Nachmittag viele Kinder und Jugendliche, suchten Abkühlung in Freibädern, Badeweihern und im Bodensee. Eintrittszahlen gibt es noch keine. «Im Augenblick haben wir einfach alles andere zu tun, als die Statistik nachzuführen», schmunzelte auf entsprechende Anfrage ein Badmeister am See.

Blick ins am Mittwochnachmittag ausnehmend gut besuchte Freibad Lerchenfeld in St.Gallen. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo - 26. Juni 2019)

Blick ins am Mittwochnachmittag ausnehmend gut besuchte Freibad Lerchenfeld in St.Gallen. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo - 26. Juni 2019)

Roland Hofer, der Stadtsanktgaller Verantwortliche für die Bäder, spricht jedenfalls von einem «sehr erfreulichen Tag» mit Grossandrang in allen städtischen Badanlagen. Überrascht ist er davon nicht: Im Augenblick sei es anhaltend schön und heiss, das sei erfahrungsgemäss ideales Badewetter, sagt Hofer. Dazu komme, dass der Mai und die erste Juni-Hälfte kalt und nass gewesen seien. Derzeit gebe es auch darum in der Bevölkerung ein grosses Bedürfnis zum Sprung ins kühle Nass.

In den städtischen Freibädern Lerchenfeld und Rotmonten sowie im Familien- und Frauenbad Dreilinden wurde bereits auf die weiterhin gute Wetterprognose reagiert: Heute Donnerstag und morgen Freitag bleiben sie mit Sicherheit eine Stunde länger, bis 20 Uhr, geöffnet. Auch der Bäderbus nach Dreilinden ist heute in Betriebe, und er dürfte es auch morgen Freitag sein.

Zu den Detailinformationen der städtischen Bäder.

Donnerstag, 27. Juni - 11:09 Uhr

Wassertemperaturen wie im Hochsommer

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Wassertemperaturen in den Freibädern der Stadt St.Gallen und am Bodensee

Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld geschlossen
Freibad Rotmonten geschlossen
Familien- und Frauenbad Dreilinden geschlossen
Mannenweier 18
Region
Badhütte Rorschach 18
Schwimmbad Arbon: See 17
Schwimmbad Arbon: Becken 20
Donnerstag, 27. Juni - 10:09 Uhr

Streifkollision im Stahl: Fahrspur verwechselt, Lastwagen beschädigt Linienbus

Lastwagen gegen Linienbus in der Haltestelle Stahl. (Bilder: Stadtpolizei St.Gallen - 26. Juni 2019)

Lastwagen gegen Linienbus in der Haltestelle Stahl. (Bilder: Stadtpolizei St.Gallen - 26. Juni 2019)

(stapo/vre) Am Mittwochmorgen ist es bei der Bushaltestelle Stahl an der Zürcher Strasse in St.Gallen-Lachen zu einer Streifkollision zwischen einem Lastwagen und einem Bus gekommen. Verletzt wurde dabei niemand. An beiden Fahrzeugen entstand allerdings gemäss Mitteilung der Stadtpolizei Sachschaden.

Der beschädigte Linienbus der VBSG in der Haltestelle Stahl.

Der beschädigte Linienbus der VBSG in der Haltestelle Stahl.

Am Mittwoch, 10.50 Uhr, bog der Chauffeur eines Lastwagens von der Feldlistrasse kommend stadteinwärts in die Zürcher Strasse ein. Der 50-Jährige wollte mit seinem Gefährt auf die Autobahn und war der Meinung die Zufahrt erfolge über die rechte Busspur. Gleichzeitig fuhr ein Linienbus auf der Zürcher Strasse stadteinwärts. In der Haltestelle Stahl kam es zur Streifkollision.

Donnerstag, 27. Juni - 9:45 Uhr

Warten auf die Ernte

Reife Johannisbeeren in einem St.Galler Garten. (Leserbild: Robert Scherrer - 26. Juni 2019)

Reife Johannisbeeren in einem St.Galler Garten. (Leserbild: Robert Scherrer - 26. Juni 2019)

(vre) Die Hitze dieser Tage färbt auch die Johannisbeeren im eigenen Garten rot. Jetzt kann geerntet und - beispielsweise zu Konfitüre - verarbeitet werden. Der Name Johannisbeere leitet sich übrigens vom Johannistag am 24. Juni ab. Um dieses Datum herum reifen auch die ersten frühen Johannisbeer-Sorten. 2016 betrug die Welternte an Johannisbeeren gemäss Wikipedia 655'000 Tonnen. Das Land mit der grössten Johannisbeeren-Produktion war damals Russland, das 52,7 Prozent der Welternte anbaute.

Donnerstag, 27. Juni - 9:22 Uhr

Sportlektionen für Frühaufsteher: Vier Termine von «St.Gallen erwacht» auf Drei Weieren

(pd/mha) Diesen Sommer findet wieder «St.Gallen erwacht» statt. Sportliche Frühaufsteher treffen sich am 3. und 23. Juli sowie am 8. und 15. August, jeweils von 6.30 bis 7.30 Uhr, gegenüber der Minigolfanlage auf Drei Weieren. Auf dem Programm stehen Joggen und bei gutem Wetter Yoga, Aquafit, Pilates und ein High Intensity Training (HIT). Bei Letzterem wird in Intervallen mit dem eigenen Gewicht trainiert.

Ein Angebot von St.Gallen erwacht: Frühmorgendliches Yoga auf der Liegewiese im Familien- und Frauenbad auf Dreilinden. (Bild: PD)

Ein Angebot von St.Gallen erwacht: Frühmorgendliches Yoga auf der Liegewiese im Familien- und Frauenbad auf Dreilinden. (Bild: PD)

Professionelle Trainern leiten gemäss Mitteilung die Lektionen. Mitzubringen sind je nach gewählter Sportart passende Kleider, Schuhe sowie eine Matte oder ein Badetuch. Eine Anmeldung oder Vorkenntnisse sind nicht nötig. Pilates und Aquafit werden angeboten, wenn es genügend Nachfrage danach gibt.

Zu den Details von «St.Gallen erwacht».

Mittwoch, 26. Juni - 18:16 Uhr

Grünliberale wollen St.Fiden zum Messe-Bahnhof ernennen und den Fussweg zur Olma ausbauen

(vre) Die grünliberale Fraktion im St.Galler Stadtparlament fordert den Stadtrat in einer am Dienstag eingereichten Interpellation auf, sich in Zusammenhang mit dem laufenden Ausbau der Olma-Messen Gedanken über die Zukunft des Stadtbahnhofs St.Fiden zu machen. Dieser liege in der Nähe der neuen Olma-Halle 1 über der Stadtautobahn. Zudem sei absehbar, dass das von der Olma anvisierte Publikumswachstum zu Kapazitätsproblemen mit der Buserschliessung führen werde.

Der Bahnhof St.Fiden mit Blick zur Olma. Schon heute gibt es verschiedene Möglichkeiten, zu Fuss vom Bahnhof zum Messegelände zu kommen. Wirklich bequem ist allerdings keiner davon. (Bild: Urs Bucher/Benjamin Manser - 9. Mai 2016)

Der Bahnhof St.Fiden mit Blick zur Olma. Schon heute gibt es verschiedene Möglichkeiten, zu Fuss vom Bahnhof zum Messegelände zu kommen. Wirklich bequem ist allerdings keiner davon. (Bild: Urs Bucher/Benjamin Manser - 9. Mai 2016)

Es mache daher Sinn, St.Fiden als Messe- und Veranstaltungsbahnhof zu deklarieren und sich Gedanken über eine neue fussgängerfreundliche Verbindung zwischen Bahnhof und Olma zu machen, finden die Grünliberalen. Trotz kurzer Distanz zum Messegelände sei der Fussweg vom Bahnhof zur Olma heute umständlich, eng und nicht behindertenfreundlich. Hier müsse etwas gehen, damit die zu erwartenden Besucherströme bewältigt werden könnten, finden die Grünliberalen.

Mittwoch, 26. Juni - 17:44 Uhr

Auto-Zentrum West unter neuer Leitung: Tochter und Sohn übernehmen nach dem Tod von René Suter

(pd/dwi) Der Inhaber und Geschäftsführer des Auto-Zentrums West in St.Gallen, René Suter, ist am 7. Juni unerwartet gestorben. Jetzt übernehmen seine Kinder die Geschäftsleitung: Fabienne Suter-Kuratli und Mirco Suter werden als Inhaber gemeinsam die Leitung des Betriebs übernehmen, wie es in einer Mitteilung heisst. Fabienne Suter-Kuratli ist für Personal, Finanzen und Administration zuständig, Mirco Suter übernimmt die Führung von Werkstatt und Verkauf.

Fabienne Suter-Kuratli und Mirco Suter übernehmen nach dem Tod von Vater Werner Suter die Leitung des Auto-Zentrums West in St.Gallen. (Bild: PD)

Fabienne Suter-Kuratli und Mirco Suter übernehmen nach dem Tod von Vater Werner Suter die Leitung des Auto-Zentrums West in St.Gallen. (Bild: PD)

Werner Suter, der kürzlich verstorbene Gründer des Auto-Zentrums West. (Bild: PD)

Werner Suter, der kürzlich verstorbene Gründer des Auto-Zentrums West. (Bild: PD)

Gemäss Communiqué sind beide bereits seit vielen Jahren im Betrieb in diesen Positionen tätig. Sie wurden noch von ihrem Vater auf die jeweiligen Aufgaben vorbereitet. Nach einer Lehre bei Ford ist Fabienne Suter-Kuratli seit 2010 im Auto-Zentrum West tätig. Sie hat unter anderem viele der Anlässe betreut, die zu einem Markenzeichen des Autozentrums geworden sind. Mirco Suter hat nach seiner Ausbildung zum Autoelektriker in jeder Funktion in der Werkstatt, in der Disposition und als Kundendienstberater gearbeitet.

René Suter ist am 7. Juni unerwartet im Alter von 59 Jahren gestorben. Er hatte das Auto-Zentrum West vor rund 20 Jahren mit der Marke Ford gegründet, später kamen Lotus, Jeep und Maserati hinzu. Suter war bei den Auto- und Motorradfreunden in der Region St.Gallen bekannt. Seine Leidenschaft zu Autos demonstrierte er mit Teilnahmen an Autorennen wie den Lotus-Challenges oder den Offroad-Rallyes mit Jeeps.

Mittwoch, 26. Juni - 17:22 Uhr

Polizei nimmt falschen Polizisten fest: 50-Jähriger wollte Rentnerin um Bargeld erleichtern

(kapo/vre) Am Freitagnachmittag hat die Kantonspolizei einen falschen Polizisten verhaftet, der einer St.Galler Rentnerin einige Zehntausend Franken abnehmen wollte. Verwandte der 78-Jährigen hatten sich mit dem Tipp an die Polizei gewendet, dass die Frau dabei war, einem falschen Polizisten Bargeld auszuhändigen. Daraufhin rückten mehrere Zivilpolizisten an den Übergabeort aus. Dort konnten sie einen 50-jährigen, im Kanton St.Gallen wohnhaften Deutschen festnehmen.

Betrüger, die sich als Polizisten ausgaben, haben einer Rentnerin in St.Gallen mehrere 10'000 Franken abgenommen. Bei einer weiteren Geldübergabe wurde einer der falschen Polizisten festgenommen. (Symbolbild: Urs Jaudas - 9. März 2009)

Betrüger, die sich als Polizisten ausgaben, haben einer Rentnerin in St.Gallen mehrere 10'000 Franken abgenommen. Bei einer weiteren Geldübergabe wurde einer der falschen Polizisten festgenommen. (Symbolbild: Urs Jaudas - 9. März 2009)

Kantonspolizei und Staatsanwaltschaft gehen gemäss Mitteilung vom Mittwoch davon aus, dass der Festgenommene im Verlauf des Monats Juni mehrfach als Abholer für falsche Polizisten tätig geworden ist. Die 78-jährige St.Gallerin war nach eigenen Angaben von jemandem telefonisch kontaktiert worden, der sich als Polizist ausgegeben hatte. Der Mann tischte ihr die Lüge auf, dass in der Nachbarschaft eingebrochen worden sei und sie ihr Geld der Polizei zur sicheren Aufbewahrung übergeben solle.

Bei zwei Geldübergaben waren die Betrüger erfolgreich: Die Frau deponierte für sie mehrere 10'000 Franken an verschiedenen Orten. Erst beim dritten Betrugsversuch konnte der Abholer des Geldes in St.Gallen gestellt und festgenommen werden. In Zusammenhang mit diesem Fall weist die Kantonspolizei in einer Mitteilung «zum wiederholten Male darauf hin, dass die richtige Polizei niemals Geld von Privatpersonen in Verwahrung nimmt».

Mittwoch, 26. Juni - 17:11 Uhr

Politische Werbung der anderen Art: Eine Anti-SVP-Parole unterwegs durch die Schweiz

(vre) Seit mindestens zwei Tagen ist der Spruch «Zu viel Sonne macht braun» neben einem SVP-Sünneli auf einem SBB-Doppelstockzug in der Schweiz unterwegs. Nachdem er am Montag erstmals im St.Galler Hauptbahnhof aufgetaucht war, wurde der Zug am Mittwochnachmittag erneut hier gesichtet. Einziger Unterschied: Jemand hat inzwischen die Farbe von den vorher übersprayten Fenstern entfernt.

Die Anti-SVP-Parole auf einem SBB-Doppelstöcker am Mittwochnachmittag im St.Galler Hauptbahnhof. (Bild: PD - 26. Juni 2019)

Die Anti-SVP-Parole auf einem SBB-Doppelstöcker am Mittwochnachmittag im St.Galler Hauptbahnhof. (Bild: PD - 26. Juni 2019)

Wer die Urheber der Anti-SVP-Parole sind, ist nicht bekannt. Einer im Hauptbahnhof St.Gallen, der sich offenbar über eine auch in St.Gallen kürzlich in alle Briefkästen verteilte SVP-Broschüre zum Klimawandel und gegen die Klimabewegung aufgeregt hatte, vermutete gestern natürlich sofort einen Zusammenhang. Aber eben: Etwas Genaues weiss man dazu nicht.

Mittwoch, 26. Juni - 11:48 Uhr

Schafe auf Futtersuche

Ein kurioses Bild bot sich am Mittwoch einem Leserreporter von «FM1Today» vor dem «Fressnapf» beim Gallusmarkt in St.Gallen. Auf der Suche nach Futter hatten sich rund 20 Schafe vor den Eingang der Filiale verirrt.

Ausgebüxt aus dem nahe gelegenen Gehege, irrten die Schafe um 6.30 Uhr vor dem Eingang der «Fressnapf»-Filiale an der Favrestrasse in St.Gallen herum. «Vielleicht haben sie gerochen, dass es dort noch mehr zu Fressen gibt», sagt Dionys Widmer, Mediensprecher der Stadtpolizei St.Gallen.

Die Stadtpolizei rückte mit einer Patrouille aus und konnte schnell den Halter der Tiere ausfindig machen. «Wir haben ihn informiert und er ist dann vor Ort gekommen», sagt Widmer. Für den Einsatz muss er nichts bezahlen: «Das gehört zur Grundversorgung», ergänzt Widmer. Weshalb die Schafe ausbrechen konnten, ist nicht klar.

Mittwoch, 26. Juni - 11:22 Uhr

Das Open Air kündigt sich im Stadtbild an: Die Polizei pflanzt einen Wald von rund 150 Verkehrssignalen

(vre) Mit je bis zu 30'000 Besucherinnen und Besuchern an drei Tagen ist das Open Air ganz sicher ein Grossanlass. Und ein solcher macht sich natürlich im Stadtbild bemerkbar, nicht zuletzt durch zusätzlichen Verkehr. Rund 150 Verkehrssignale muss die Stadtpolizei jeweils zur Bewältigung des Festivalverkehrs aufstellen. Sie zeigen zwischen Lachen, Bruggen und Breitfeld, dass das Open-Air-Wochenende naht.

Verkehrssignale und zusätzliche Wegweiser an der Abzweigung der Rechenwald- aus der Zürcher Strasse. (Bild: Reto Voneschen - 24. Juni 2019)

Verkehrssignale und zusätzliche Wegweiser an der Abzweigung der Rechenwald- aus der Zürcher Strasse. (Bild: Reto Voneschen - 24. Juni 2019)

Der offizielle Publikumsparkplatz fürs Open Air befindet sich seit Jahren im Breitfeld. Der Weg dorthin ist gemäss Stadtpolizeisprecher Dionys Widmer signalisiert. Zudem verkehren von dort zum Festivalgelände im Sittertobel Shuttlebusse. Dieses Park-and-Ride-System klappe heute sehr gut, sagt Widmer. Wohl nicht zuletzt, weil es bequem sei, werde es vom Festivalpublikum gut angenommen und genutzt.

Grosse Probleme und Polizeieinsätze wegen Festivalbesuchern, die ihre Autos «wild» irgendwo in einem Wohnquartier abstellten, habe es in den vergangenen Jahren nicht gegeben. Dass im Umfeld des Open Air illegal parkiert werde komme zwar vor, das seien aber heute doch eher seltene Einzelfälle, betont Dionys Widmer. Mit Rücksicht auf die Anwohner ums Festivalareal werde die Stadtpolizei das Thema in den kommenden Tagen aber natürlich trotzdem im Auge haben.

Mittwoch, 26. Juni - 10:33 Uhr

Nach Frontalkollision geflüchtet: Ohne Fahrausweis und fahrunfähig hinter dem Steuer

(kapo/vre) In der Nacht auf Mittwoch hat die Kantonspolizei einen Autofahrer gestellt, der zuvor in der Spisegg bei St.Josefen mit seinem Auto frontal ein entgegenkommendes Fahrzeug gerammt hatte und dann geflüchtet war. Der 43-Jährige war ohne Fahrausweis unterwegs. Er wurde als fahrunfähig eingestuft und musste daher eine Blut- und Urinprobe abgeben.

Die Unfallstelle auf der Spiseggstrasse mit einem der beiden in der Nacht auf Mittwoch in einen Frontalzusammenstoss verwickelten Autos. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen - 25. Juni 2019)

Die Unfallstelle auf der Spiseggstrasse mit einem der beiden in der Nacht auf Mittwoch in einen Frontalzusammenstoss verwickelten Autos. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen - 25. Juni 2019)

Der 43-Jährige war am Dienstag, 23.20 Uhr, mit seinem Auto auf der Spiseggstrasse Richtung Abtwil unterwegs. Auf Höhe des Hauses Nummer 21 umfuhr er einige Pfosten, die zur Verkehrsberuhigung dort stehen, und prallte frontal gegen das entgegenkommende Auto eines 65-Jährigen. Dieser Mann und seine Mitfahrerin zogen sich leichte Verletzungen zu und mussten gemäss Polizeimeldung mit der Ambulanz ins Spital gefahren werden.

Das lädierte Auto des Unfallverursachers. Er war nach dem Unfall einfach weitergefahren, konnte aber kurz danach von einer Polizeipatrouille gestellt werden. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen - 25. Juni 2019)

Das lädierte Auto des Unfallverursachers. Er war nach dem Unfall einfach weitergefahren, konnte aber kurz danach von einer Polizeipatrouille gestellt werden. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen - 25. Juni 2019)

Der 43-jährige Unfallverursacher fuhr nach dem Zusammenstoss mit seinem Auto weiter. Er konnte dann durch eine zusätzlich aufgebotene Patrouille der Stadtpolizei St.Gallen in der Nähe der Unfallstelle angehalten werden. Wie sich herausstellte war dem Mann der Fahrausweis bereits vor einiger Zeit entzogen worden. Weil er von den Kantonspolizisten als fahrunfähig eingestuft wurde, verfügte die Staatsanwaltschaft die Entnahme eine Blut- und Urinprobe.

Mittwoch, 26. Juni - 6:40 Uhr

Eine Mini-Spardebatte im Stadtparlament - mit altbekannten Positionen

(vre) Im Dezember hatte das Stadtparlament den Steuerfuss gegen die Haltung von Stadtrat und Linksgrün von 144 auf 141 Prozent gesenkt. Das beschert der Stadtkasse 2019 rund fünf Millionen Franken Mindereinnahmen, was das budgetierte Defizit auf 14 Millionen Franken wachsen lässt.

Die SVP-Fraktion hatte nach diesem Entscheid eine Interpellation eingereicht, in der sie sich erkundigte, wie der Stadtrat gedenke, die fünf Millionen einzusparen. Was der Stadtrat nicht tun will: Aufgrund der Lage beim Eigenkapital könne man das erhöhte Defizit verkraften, hiess es in den schriftlichen Interpellationsantworten. Der Stadtrat verfolge angesichts weiterer drohender Einnahmeneinbussen und Mehrausgaben von rund 40 Millionen Franken durch Entscheide auf kantonaler und eidgenössischer Ebene eine langfristige Politik des Rechnungsausgleichs.

Darüber zeigte sich für die SVP am Dienstag Christian Neff enttäuscht. Man habe gehofft, dass die Stadt auf die Einnahmenausfälle rasch mit Sparmassnahmen reagieren werde. Wobei seine Fraktion ja auch nicht bei den Dingen sparen wolle, die man unbedingt brauche. Es gebe aber viele Möglichkeiten, die Finanzen etwa durch klugen Einkauf von Gütern und Leistungen oder bei der Ausgestaltung von Provisorien zu schonen.

Im Saal des St.Galler Stadtparlaments im Waaghaus (von hinten nach vorne): Parlamentspräsidentin Barbara Frei und ihr Vize Beat Rütsche, die Stimmenzähler sowie die Stadtregierung. (Bild: Urs Bucher - 15. Januar 2019)

Im Saal des St.Galler Stadtparlaments im Waaghaus (von hinten nach vorne): Parlamentspräsidentin Barbara Frei und ihr Vize Beat Rütsche, die Stimmenzähler sowie die Stadtregierung. (Bild: Urs Bucher - 15. Januar 2019)

Die damalige Warnung, dass eine Steuerfusssenkung in eine Sackgasse führen werde, bewahrte sich also, stellte Franziska Ryser am Dienstagabend für Grüne und Junge Grüne im Parlament fest. Ivo Liechti erinnerte für die CVP/EVP-Fraktion daran, dass man nicht nur die Ausgaben, sondern auch die Einnahmen optimieren müsse. Und: Angesichts drohender Mehrbe­lastungen von 40 Millionen für die Stadtkasse müs­se man auch die Investitionen gut im Auge behalten.

Mittwoch, 26. Juni - 6:29 Uhr

Namen & Notizen: Vom Velo ins Auto und am Schluss noch zum Rollator

(dag) Bisher war der langjährige Stadtparlamentarier und heutige Kantonsrat Thomas Schwager entweder zu Fuss oder auf dem Velo in der Stadt unterwegs. Neuerdings kann man den Präsidenten der Grünen des Kantons St.Gallen auch mit einem vierrädrigen Untersatz sehen: Wie Schwager auf Facebook verkündet, hat er kürzlich die Autofahrprüfung bestanden, «und das im ersten Prüfungsversuch». Stolz postete Schwager ein Bild von sich mit seinem Fahrausweis – und seinem «geduldigen Fahrlehrer» Daniel Koster, der von 2013 bis Ende 2014 für die BDP gleichzeitig wie Schwager im Stadtparlament sass.

Thomas Schwager (links mit Fahrausweis) und sein «geduldiger Fahrlehrer» Daniel Koster. (Bild: PD)

Thomas Schwager (links mit Fahrausweis) und sein «geduldiger Fahrlehrer» Daniel Koster. (Bild: PD)

Dabei entbehrt es nicht einer gewissen Ironie, dass Schwager bisher gar keinen Fahrausweis hatte: Er war viele Jahre Verantwortlicher des Carsharing-Unternehmens «Mobility» für die Region St.Gallen und ist aktuell gar Sektionspräsident. Deshalb wisse er, dass Autofahren «nicht per se des Teufels» sei, schreibt Schwager online. Bevor er irgendwann in den nächsten Jahrzehnten das Velo gegen den Rollator ein­tausche, habe er nun den Schritt zum Auto getan.

Mittwoch, 26. Juni - 6:22 Uhr

Diskussion über Entschädigungen: 2500 Franken pro Tag sind dem Stadtparlament zu viel

(vre) Grundsätzlich po­sitiv hat die Geschäftsprüfungskommission (GPK) und am Dienstag auch das Stadtparlament den Postulatsbericht des Stadtrats über die Entschädigung von Verwaltungskommissionen aufgenommen. Der Stadtrat umreisst darin Pläne für die Schaffung eines Reglements zur Entschädigung der Mitglieder dieser Kommissionen.

Von allen Seiten kritisch gewürdigt wurde das Festhalten am Tagessatz für die Mitglieder des Sachverständigenrats für Städtebau und Architektur. Das Entgelt für einen halben Sitzungstag dieses Gremiums liegt bei 1415, für einen Tag bei 2503 Franken. Das sei zu viel, sagte Felix Keller (FDP) in der Berichterstattung über die GPK-Beratung des Postulatsberichts.

Stadtpräsident Thomas Scheitlin auf der Stadtratsbank im Parlamentssaal im Waaghaus. (Bild: Ralph Ribi - 30. Oktober 2018)

Stadtpräsident Thomas Scheitlin auf der Stadtratsbank im Parlamentssaal im Waaghaus. (Bild: Ralph Ribi - 30. Oktober 2018)

Die Kommission wünsche einstimmig, dass ein Taggeld 1500 Franken nicht übersteigen solle. Diesen Höchstsatz wolle die GPK für alle Gremien angewendet wissen, auch für jene zur Jurierung von Wettbewerben, hielt Keller fest. Aus allen Fraktionen tönte es gleich: Die Ideen fürs Entschädigungsreglement der Verwaltungskommissionen wurden für gut befunden, allerdings mit dem Wunsch verbunden, den Maximaltagessatz auf 1500 Franken festzulegen.

Stadtpräsident Thomas Scheitlin verteidigte den Tagesansatz für den Sachverständigenrat für Städtebau und Architektur. Darin wolle man, gerade mit Blick auf die Bauherren, die besten Leute haben. Zudem gelte, dass wer im Gremium sitze, in der Stadt nicht bei Ausschreibungen mitmachen dürfe. Das müsse man auch abgelten. Thomas Scheitlin versprach aber, dass man sich bei der Erarbeitung des Reglements in diesem Punkt mit anderen Städten abstimmen werde.

Dienstag, 25. Juni - 18:25 Uhr

Swiss Casinos St.Gallen auf dem fünften Rang

(pd/seh) Einmal im Jahr vergibt die Schweizer Gaming- und Entertainment-Plattform Casinos.ch den Casino Award. Dieser zeichnet diejenigen Schweizer Casinos aus, die von den Nutzern am besten bewertet werden, heisst es in der Mitteilung.

Dieses Jahr sichern sich gleich zwei Casinos den Spitzenplatz. Die Lieblingscasinos der Voter sind das Grand Casino Luzern und das Casino Interlaken vor dem Grand Casino Bern und dem Casino Schaffhausen.

Swiss Casinos St.Gallen erreicht den fünften Platz mit der Note 5.4. Damit liegt das Casino gleich auf mit dem Grand Casino Baden, dem Casino Bad Ragaz und dem Casinò Lugano.

(Bild: Benjamin Manser, 2. August 2018)

(Bild: Benjamin Manser, 2. August 2018)

Die Top-10-Casinos werden mit dem Casino Award ausgezeichnet. Bewertet wurden die Freundlichkeit und Kompetenz der Mitarbeiter, das Spielangebot und die Zusatzangebote sowie der Gesamteindruck. Dabei war 1 die schlechteste und 6 die beste Note, die zu vergeben war.

Dienstag, 25. Juni - 15:33 Uhr

Vier Autos aufeinander aufgefahren: Keine Verletzten, aber mittelgrosser Sachschaden

(stapo/vre) Vor der Verzweigung der Teufener- mit der Oberstrasse sind am Montag, 17.20 Uhr, vier Autos aufeinander aufgefahren. Dabei entstand mittelgrosser Blechsalat. Verletzt wurde aber gemäss Mitteilung der Stadtpolizei niemand.

Die vier in den Auffahrunfall vom Montag auf der Teufener Strasse verwickelten Autos. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 24. Juni 2019)

Die vier in den Auffahrunfall vom Montag auf der Teufener Strasse verwickelten Autos. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 24. Juni 2019)

Die ersten drei, der hintereinander vom Stadtzentrum her Richtung Riethüsli fahrenden Autos hielten vor dem Rotlicht vor der Abzweigung der Oberstrasse. Der vierte war wohl unaufmerksam, übersah das Rotlicht und prallte ins Heck des Vordermanns. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dessen Auto in die beiden vorderen Fahrzeuge geschoben.

Dienstag, 25. Juni - 15:19 Uhr

Velofahrer gegen Fussgänger: Zwei Leichtverletzte

(stapo/vre) Zwei Leichtverletzte hat am Montag, 19 Uhr, der Zusammenstoss eines Velofahrers und einer Fussgängerin auf der St.-Jakob-Strasse gefordert. Der 30-jährige Zweiradfahrer hatte bei der Bushaltestelle Olma-Messen stadteinwärts einen stehenden Bus überholt. Gleichzeitig wollte eine 24-jährige Fussgängerin die Strasse vor dem Bus überqueren. Dadurch kam's gemäss Mitteilung der Stadtpolizei vom Dienstag zum Zusammenstoss.

Die Unfallstelle auf der St.-Jakob-Strasse: Vor dem Bus hat am Montagabend ein Radler eine Fussgängerin angefahren. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 24. Juni 2019)

Die Unfallstelle auf der St.-Jakob-Strasse: Vor dem Bus hat am Montagabend ein Radler eine Fussgängerin angefahren. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 24. Juni 2019)

Dienstag, 25. Juni - 15:05 Uhr

Unfallfahrer war ohne Fahrausweis unterwegs

(stapo/vre) Der 36-Jährige, der am Montag auf der Speicherstrasse zwischen Rank und «Schwarzem Bären» einen spektakulären Selbstunfall gebaut hat, war ohne Fahrausweis unterwegs. Dieser war ihm schon vor einiger Zeit entzogen worden, wie es in einer Mitteilung der Stadtpolizei St.Gallen vom Dienstag heisst.

Die Unfallstelle auf der Speicherstrasse zwischen Rank (links) und «Schwarzem Bären». (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 24. Juni 2019)

Die Unfallstelle auf der Speicherstrasse zwischen Rank (links) und «Schwarzem Bären». (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 24. Juni 2019)

Der Mann war am Montag, 7.45 Uhr, auf der Speicherstrasse abwärts unterwegs. Kurz vor dem Rank bremste er ab, danach beschleunigte er wieder und verlor dabei vermutlich die Kontrolle über seinen Wagen. Dieser prallte gegen einen Zaun, fuhr über die Wiese, rollte eine Böschung hinunter, stürzte danach über eine anderthalb Meter hohe Stützmauer und blieb auf dem Gleis der Trogenerbahn liegen.

Der Lenker zog sich beim Unfall mittelschwere Verletzungen zu. Am Auto entstand Totalschaden. Für die Bergungsarbeiten wurde die Berufsfeuerwehr St.Gallen beigezogen. Während dieser Arbeiten kam es zu Stau im Morgen- wie im Eisenbahnverkehr.

Dienstag, 25. Juni - 14:22 Uhr

«Goldenes Schäfli» ist für den Preis «Best of Swiss Gastro 2019» nominiert: Das Publikum entscheidet

(pd/vre) Das Goldene Schäfli ist für einen «Best of Swiss Gastro Award 2019» nominiert. Das bekannte Erststock-Restaurant mit dem schrägen Boden an der Metzgergasse tritt in der Kategorie «Classic» an. Insgesamt bewerben sich 132 Restaurants und Beizen quer durch die Schweiz in acht Kategorien für eine der Gastro-Auszeichnungen.

Das Wirtshausschild des «Goldenen Schäfli» in der St.Galler Metzgergasse. (Bild: Reto Martin - 29. September 2009)

Das Wirtshausschild des «Goldenen Schäfli» in der St.Galler Metzgergasse. (Bild: Reto Martin - 29. September 2009)

Wer einen der Preise für innovative und erfolgreiche Gastro-Betriebe erhält, entscheidet das Publikum vom 18. Juni bis 15. September in einer Internet-Abstimmung. Das Ambiente und die Qualität des Gebotenen im «Goldene Schäfli» bewerten kann jede und jeder auf dessen Profil (zum Voting).

Dienstag, 25. Juni - 11:32 Uhr

Das Wasser in den Freibädern, in den Weihern und am See wird warm und wärmer

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Wassertemperaturen in den Freibädern der Stadt St.Gallen und am Bodensee

Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld geschlossen
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Mannenweier 18
Region
Badhütte Rorschach 18
Schwimmbad Arbon: See 17
Schwimmbad Arbon: Becken 20
Dienstag, 25. Juni - 11:08 Uhr

In der Stadt wird am Sonntag eine Stimmbeteiligung zwischen 30 und 34 Prozent erwartet

(vre) Das Stimm- und Wahlbüro der Stadt St.Gallen rechnet für den kommenden Sonntag mit einer Stimmbeteiligung von 30 bis 34 Prozent. Dies ist der aktuellsten Ausgabe des Abstimmungsbarometers für den 30. Juni zu entnehmen. Bis Montagabend haben 8'822 städtische Stimmberechtigte ihr Couvert für den Urnengang zurückgeschickt; das entspricht einer aktuellen Beteiligung von 19,9 Prozent.

In St.Gallen kann man sein Abstimmungscouvert bis Sonntag, 12 Uhr, in den Briefkasten links neben dem Rathauseingang werfen. (Bild: Luca Ghiselli - 19. September 2018)

In St.Gallen kann man sein Abstimmungscouvert bis Sonntag, 12 Uhr, in den Briefkasten links neben dem Rathauseingang werfen. (Bild: Luca Ghiselli - 19. September 2018)

Am Sonntag entscheidet das kantonale Stimmvolk über die Projekte des HSG-Campus am St.Galler Platztor und des Klanghauses im Obertoggenburg. Gegen beide Vorlagen gibt es keine organisierte Opposition; ein Ja ist daher wahrscheinlich. In der Stadt geht es um den sechsten Nachtrag zur Gemeindeordnung: Darin wird die Wahl des Stadtpräsidiums und der übrigen Mitglieder der Stadtregierung neu geregelt. Diese Vorlage ist eine Formalität und völlig unbestritten.

Abstimmen kann man in der Stadt St.Gallen bis Freitag, letzter Postabgang, per Post. Am Samstag und bis Sonntag, 12 Uhr, kann das Stimmcouvert noch in den Briefkasten am Rathaus geworfen werden. Und am Sonntag, 10 bis 12 Uhr, ist die Abstimmungsurne im Foyer des Rathauses geöffnet. Die kantonalen Abstimmungsresultate werden am Sonntag, zwischen 13 und 13.30 Uhr, die städtischen Resultate bis 13.30 Uhr erwartet.

Zu den städtischen Abstimmungsresultaten vom 30. Juni.

Zu den kantonalen Abstimmungsresultaten vom 30. Juni.

Dienstag, 25. Juni - 10:40 Uhr

Unterwegs mit Hans Fässler: Auf den Spuren von Rassismus und Antisemitismus in St.Gallen

(pd/vre) Am Freitag führt der Historiker und Aktivist Hans Fässler erneut auf den Spuren von Sklaverei und Judenhetze durch die Stadt St.Gallen. Der Rundgang startet um 18 Uhr beim Vadian-Denkmal und endet um 19.30 Uhr auf dem roten Platz im Bleicheli. Der Rundgang wurde in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Integration und Gleichstellung des Kantons erarbeitet und stiess am Aktionstage gegen Rassismus im März auf reges Interesse. Inzwischen wurde er zweimal öffentlich mit je rund 40 Personen durchgeführt.

Hans Fässler mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern einer Führung vor dem Soldatendenkmal im Kantonsschulpark. (Bild: PD)

Hans Fässler mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern einer Führung vor dem Soldatendenkmal im Kantonsschulpark. (Bild: PD)

Anhand der Geschichte von Häusern, Denkmälern, Strassennamen und Fassaden in der St.Galler Altstadt versucht Hans Fässler auf dem Rundgang, wenig bekannte Zusammenhänge in den Themenbereichen Kolonalismus, Rassismus und Antisemitismus herzustellen. Er wirft dabei provokative Fragern auf: War Vadian mit einem Sklavenhändler befreundet? Steht der Erker des Hauses «Zum Mohrenkopf» unter Rassismusverdacht? Wo wohnten in St.Gallen Sklavenhalterinnen und Sklavenhalter?

Dienstag, 25. Juni - 10:11 Uhr

Arbonerstrasse in Wittenbach am Wochenende gesperrt: Ein Weg von St.Gallen zum See blockiert

(SK/vre) Von Samstag, 29. Juni, bis Montag, 1. Juli, ersetzt der Kanton auf der Arbonerstrasse in Wittenbach die Beläge. Für die Arbeiten wird der Strassenabschnitt Kronenkreuzung bis Dürrenmüli gestaffelt gesperrt. Ab Samstag, 5 Uhr, ist der Abschnitt Hofenstrasse bis Dürrenmüli zu. Ab Samstag, 18 Uhr, kommt der Abschnitt von der Hofenstrasse bis zur Kronenkreuzung dazu. Die Sperrung dauert bis Montag, 5 Uhr.

Karte der Baustelle: Bei Ansicht in der App auf graue Fläche klicken.

Arbonerstrasse in Wittenbach: Belagsarbeiten vom 29. Juni, 5 Uhr, bis 1. Juli, 5 Uhr

Umleitungen werden gemäss Mitteilung signalisiert. Die Trottoirs bleiben während den Arbeiten benutzbar. Die Postauto-Linie 200 wird von St.Gallen nach Wittenbach Bahnhof sowie vom Bahnhof Roggwil/Berg nach Arbon in beide Richtungen bedient. Reisende von St.Gallen nach Arbon müssen zwischen den Bahnhöfen Wittenbach und Roggwil/Berg auf den Zug umsteigen. Die Haltestellen Freidorf Kreuzegg, Wittenbach Gommenschwil und Wittenbach Hofen werden nicht bedient.

Bei schlechter Witterung verschieben sich die Belagsarbeiten an der Arbonerstrasse in Wittenbach auf das nächste trockene Wochenende.

Dienstag, 25. Juni - 9:44 Uhr

Heute räumt das Stadtparlament auf: 16 Traktanden warten im Waaghaus

(vre) Heute Dienstag, ab 16 Uhr, tagt das St.Galler Stadtparlament im Waaghaus. Die Sitzung ist wie üblich öffentlich und kann von der Publikumstribüne aus verfolgt werden. Für die Aufräumsitzung sind alles in allem 16 Geschäfte traktandiert, die alle auch behandlungsreif sind. Darunter sind drei Sachvorlagen sowie sage und schreibe 13 Interpellationsantworten.

Blick in den Saal des St.Galler Stadtparlaments. (Bild: Urs Bucher - 15. Januar 2019)

Blick in den Saal des St.Galler Stadtparlaments. (Bild: Urs Bucher - 15. Januar 2019)

An Sachvorlagen stehen die Sanierung der Gleichrichteranlagen der Verkehrsbetriebe, eine Neuregelung der Entschädigung fürs Parlament sowie ein Postulatsbericht über die Entschädigung von Verwaltungskommissionen auf dem Programm. Danach folgen nicht weniger als 13 Interpellationen zu mehr oder weniger aktuellen Themen.

Mit Interpellationen können Parlamentsmitglieder Fragen zu einem Thema stellen, die der Stadtrat in der Regel schriftlich beantwortet. An der Parlamentssitzung kann der Interpellant, die Interpellantin erklären, wie zufrieden oder unzufrieden er oder sie mit den Antworten ist. Wenn mindestens 15 Ratsmitglieder dafür sind, wird über die stadträtlichen Antworten diskutiert. Beschlüsse werden keine gefasst.

Live aus dem Stadtparlament

Auch aus der Aufräumsitzung des Stadtparlaments berichtet die Stadtkanzeli heute Dienstag, ab 16 Uhr, live. Verfolgen kann man die Fortgang der Sitzung im Internet. Zum Live-Ticker aus dem Stadtparlament.

Diskussionen auslösen dürften am Dienstagnachmittag vor allem die Interpellationen über «Massnahmen nach dem Steuerfuss» der SVP und über die Ladenöffnungszeiten am Samstag von Oskar Seger (FDP). Ebenfalls zu reden geben dürften die 5G-Bedenken von Grünen und Jungen Grünen. Wie heftig es bei anderen Themen zu und her gehen wird, ist eher offen. Dazu zählen unter anderem die Nutzung des Breitfelds, die Wildvogelpflegestation, Korrekturen am VBSG-Linienplan an der Grenze zu Gaiserwald oder der Neubau der grossen Bibliothek.

Zu den Traktanden der Aufräumsitzung des Stadtparlaments.

Montag, 24. Juni - 17:25 Uhr

Cem Kirmizitoprak fordert: St.Gallen soll Dolmetscher für Gehörlose einsetzen

(pd/seh) Die Beratungsstelle Inklusion hat mit Unterstützung des Gehörlosenbunds eine Petition lanciert. Das schreibt Inklusionsagent Cem Kirmizitoprak in einer Medienmitteilung. Der Vorstoss «Gehörlose müssen auch verstehen können!», der sich direkt an Stadträtin Sonja Lüthi richtet, fordert einen besseren Zugang zu Informationen für die gemäss Mitteilung 1000 Hörbehinderten in der Stadt St.Gallen.

Cem Kirmizitoprak hat Sonja Lüthi im Namen der Beratungsstelle Inklusion eine Petition eingereicht. (Bild: Coralie Wenger)

Cem Kirmizitoprak hat Sonja Lüthi im Namen der Beratungsstelle Inklusion eine Petition eingereicht. (Bild: Coralie Wenger)

Konkret heisst das: Abstimmungsvorlagen sollen mittels Videos in Gebärdensprache erklärt und wichtige Mitteilungen auf der Homepage der Stadt in Gebärdensprache übersetzt werden. Städtische Anlaufstellen sollen auch in Gebärdensprache ansprechbar sein und an öffentlichen Informations- und Kulturanlässen der Stadt sollen Gebärdensprach-Dolmetscher anwesend sein.

Gemäss Mitteilung gibt es in der Stadt St. Gallen Verbesserungen für Gehörlose im Hinblick auf barrierefreien Zugang: Busse sowie die Appenzeller Bahnen wie auch alle Bushaltestellen besässen neu eine Anzeigetafel. Dank der visuellen Tafel können Gehörlosen sehen, wann welcher Bus ankommt, wohin er fährt, ob es Verspätung gibt und wo er sich befindet. Doch genug sei das nicht, schreibt Cem Kirmizitoprak: Der Zugang zu Informationen und inklusiven Angeboten im Kulturbereich sei eine wichtige Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben und für eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Zur Online-Petition.

Montag, 24. Juni - 16:11 Uhr

Schweizer Meisterschaft im Dogdance kehrt Anfang Oktober nach St.Gallen zurück

(pd/vre) Am 5. und 6. Oktober findet in der Hundesporthalle im Schiltacker in St.Gallen wieder eine Schweizer Meisterschaft im Dogdance statt. Bisher wurde der Anlass von der Vereinigung Swiss Open veranstaltet, neu geschieht dies über die Schweizerische Kynologische Gesellschaft.

Dogdance ist eine Sportart aus den USA, bei der sich Hund und Mensch rhythmisch zu Musik bewegen. (Bild: PD - 24. Juni 2019)

Dogdance ist eine Sportart aus den USA, bei der sich Hund und Mensch rhythmisch zu Musik bewegen. (Bild: PD - 24. Juni 2019)

Erwartet werden in St.Gallen rund 110 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Der Wettkampf ist offen für ausländische Teilnehmer. Die Gewinnerin oder der Gewinner des Titels qualifiziert sich gleichzeitig für die Crufts 2020, die grösste Hundeschau der Welt vom 5. bis 8. März 2020 in Birmingham.

Dogdance ist eine Hundesportart, die ihren Ursprung in den USA hat. Dabei vollführen Hund und Mensch rhythmische Bewegungen zu Musik. Dogdance basiert auf spielerischer Animation des Hundes ohne Zwang. Die Sportart umfasst Trick, Bewegung und Kommunikation zwischen dem Hundehalter und seinem Vierbeiner.

Zur Aussschreibung der Schweizer Meisterschaft im Dogdance.

Montag, 24. Juni - 15:44 Uhr

Im Schwebeflug wie ein Kolibri

Das Taubenschwänzchen ist ein Nachtfalter aus der Familie der Schwärmer. Wegen seines auffälligen Flugverhaltens, das als Schwirrflug bezeichnet wird und das dem eines Kolibris ähnelt, wird es auch Kolibrischwärmer genannt. Zahlreiche vermeintliche Sichtungen von Kolibris in Europa gehen auf diese Schmetterlingsart zurück. Im Bild aus St.Gallen bedient sich das Taubenschwänzchen aus den Blüten des Aufrechten Ziest. (Leserbild: Franz Blöchlinger - 23. Juni 2019)

Das Taubenschwänzchen ist ein Nachtfalter aus der Familie der Schwärmer. Wegen seines auffälligen Flugverhaltens, das als Schwirrflug bezeichnet wird und das dem eines Kolibris ähnelt, wird es auch Kolibrischwärmer genannt. Zahlreiche vermeintliche Sichtungen von Kolibris in Europa gehen auf diese Schmetterlingsart zurück. Im Bild aus St.Gallen bedient sich das Taubenschwänzchen aus den Blüten des Aufrechten Ziest. (Leserbild: Franz Blöchlinger - 23. Juni 2019)

Montag, 24. Juni - 15:11 Uhr

Jodlerclub Stadt St.Gallen mit Bestnote am Nordostschweizerischen Jodlerfest in Winterthur

Die Sängerinnen und Sänger des Jodlerclubs Stadt St.Gallen. (Bild: PD - 22. Juni 2019)

Die Sängerinnen und Sänger des Jodlerclubs Stadt St.Gallen. (Bild: PD - 22. Juni 2019)

(pd/vre) Unter Leitung von Cäcilia Mauchle hat der Jodlerclub Stadt St.Gallen Samstag am Nordostschweizerischen Jodlerfest in Winterthur teilgenommen. Die 24 Jodlerinnen und Jodler haben im Gemeindehaus von Wülflingen der Jury das Lied «Bis z’friede» von Willi Valotti vorgetragen. Dabei erzielten sie gemäss Mitteilung die höchstmögliche Bewertung, nämlich die Bestnote 1.

Zum Internet-Auftritt des Jodlerclubs der Stadt St.Gallen.

Montag, 24. Juni - 14:55 Uhr

Seifenkistenrennen im Riethüsli: Die Veranstalter holten sich gleich auch den ersten Quartier-Cup

(pd/vre) Bei idealem Wetter ist am Sonntag das 7. Seifenkistenrennen im Riethüsli über die Oberhofstettenstrasse gegangen. Den Sieg im erstmals durchgeführten Quartier-Cup holte sich der Quartierverein Riethüsli mit Fahrer Bruno Dolder dabei gleich selber.

Das Seifenkistenrennen im Riethüsli war wieder ein offizielles Schweizer Meisterschaftsrennen. Die 60 angemeldeten Fahrer mussten die Oberhofstettenstrasse drei Mal herunterfahren, wobei die besten zwei Läufe gewertet wurden. Jede Fahrt dauerte zwischen einer Minute (Elitefahrer) und 2,5 Minuten. Ausser Torfehlern, umgestossenen Absperrkegeln und einem Dreher blieb das Rennen unfallfrei.

Rangliste Quartier-Cup
1. QV Riethüsli (Fahrer Bruno Dolder)
2. QV St.Georgen (Alex Roth)
3. Einwohnerverein Bruggen (Claudia Dornbierer
4. QV Tschudiwies-Centrum (Walter Micone)
5. QV Notkersegg (Andrew Schibli)
6. QV Lachen (Ruedi Preisig)

Sieger in der Kategorie «1 bis 3. Klasse» wurde Yanic Bischof vor Luis Pribil und Eloy Schmid. In der Kategorie «4. bis 6. Klasse» gewann Cyril Bischof vor Sean Pfister und Michel Summermatter. Bei den Erwachsenen siegte Marco Sonderegger vor Nicolas Kundert und Isabelle Summermatter. Bei den Elitefahrern siegte Bernadette Schmid aus Schlatt vor Roger Marti und Martin Fischer aus Winterthur.

Impressionen des Seifenkistenrennens im Riethüsli.

Montag, 24. Juni - 13:55 Uhr

Ein Laden für Kleinproduzenten: Im August eröffnet der erste «'s Fachl»-Laden der Schweiz in St.Gallen

(vre) «'s Fachl» ist ein Geschäftskonzept aus Österreich. Die 19 Läden bieten in Obstkisten Erzeugnisse von Kleingewerblern in Kommission zum Verkauf an. Kleinunternehmer, Hobbybastler oder Bauern - alle, die etwas Hand- oder Selbstgemachtes verkaufen wollen, können im Laden eine oder mehrere dieser Kisten (oder Fächer, Fachl) belegen. Die Mindestmietdauer beträgt fünf Wochen, die Miete bei dieser Zeitdauer 19 Franken pro Woche.

Blick in einen Laden gemäss dem «'s Fachl»-Konzept in Österreich: Kleinstproduzenten können sich mit ihren Angeboten in die bis zu 300 Obstkisten pro Geschäft einmieten. (Bild: PD)

Blick in einen Laden gemäss dem «'s Fachl»-Konzept in Österreich: Kleinstproduzenten können sich mit ihren Angeboten in die bis zu 300 Obstkisten pro Geschäft einmieten. (Bild: PD)

Jetzt macht sich «'s Fachl» auf, die Schweiz zu erobern. Der 20. Laden nach dem Konzept und der erste in der Schweiz entsteht in der St.Galler Altstadt. Eröffnung ist am 31. August an der Schmiedgasse 19. Chefin - oder «Fachlmeisterin», um im Jargon zu bleiben - wird Coco Künzle. Im Internetauftritt werden derzeit Anbieterinnen und Anbieter gesucht. Bedingung zum Mitmachen ist, dass die Produkte politisch neutral und ethisch vertretbar sind.

Die St.Galler «Fachlmeisterin» Coco Künzle. (Bild: PD)

Die St.Galler «Fachlmeisterin» Coco Künzle. (Bild: PD)

Das «'s Fachl»-Konzept stammt von zwei Software-Ingenieuren aus Wien. Sie entwickelten ein Programm, welches den Mieterinnen und Mietern vollständige Transparenz garantieren soll. Wird eines seiner Produkte verkauft, erhält der Mieter sofort eine Mail mit sämtlichen Verkaufsinformationen. Dank dem Online-Zugang soll er jederzeit den Überblick über seinen Lagerbestand und sein Guthaben haben.

Zur St.Galler «Fachl»-Ausschreibung im Internet.

Montag, 24. Juni - 11:33 Uhr

Zusammenstoss zwischen E-Bike und Auto: Zweiradlenker verletzt

(stapo/vre) Auf der Verzweigung Tablat- und Rehetobelstrasse ist es am Sonntagnachmittag zum Zusammenstoss eines E-Bikes und eines Autos gekommen. Der E-Bike-Fahrer prallte dabei mit dem Kopf gegen die Frontscheibe des Autos. Er zog sich gemäss Mitteilung der Stadtpolizei mittelschwere Verletzungen zu. Die Beifahrerin des Autolenkers wurde bei der Betreuung des Velofahrer ebenfalls leicht verletzt.

Die Unfallstelle auf der Verzweigung Rehetobel- und Tablatstrasse. (Bilder: Stadtpolizei St.Gallen - 23. Juni 2019)

Die Unfallstelle auf der Verzweigung Rehetobel- und Tablatstrasse. (Bilder: Stadtpolizei St.Gallen - 23. Juni 2019)

Zum Unfall kam es am Sonntag, 15.20 Uhr. Ein 52-jähriger Autofahrer wollte von der Tablat- in die Rehetobelstrasse einbiegen. Auf Letzter fuhr ein 57-jähriger E-Bike-Lenker stadteinwärts. Auf der Verzweigung kam es dann zum Zusammenstoss zwischen den beiden Fahrzeugen.

Der E-Bike-Fahrer prallte kopfvoran in die Frontscheibe des Autos. Deren Beschädigung zeugt von der Wucht des Aufschlags.

Der E-Bike-Fahrer prallte kopfvoran in die Frontscheibe des Autos. Deren Beschädigung zeugt von der Wucht des Aufschlags.

Montag, 24. Juni - 11:18 Uhr

Zwei junge Frauen nach dem Sprayen in einer Unterführung erwischt

(kapo/vre) Zwei Sprayerinnen im Alter von 21 und 27 Jahren sind der Polizei in der Nacht auf Sonntag ins Netz gegangen. Nachdem sie mehrere Wände in der Bahnunterführung an der Stationsstrasse in Bruggen besprayt hatten, wurden sie von der Kantonspolizei in Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei angehalten. In der Unterführung entstand gemäss Polizeimeldung vom Montag ein Schaden von mehreren Tausend Franken.

Obwohl ihre Zahl in den vergangenen Jahren deutlich abgenommen hat, bleiben Sprayereien beispielsweise in Unterführungen und an Hauswänden für viele Städterinnen und Städter ein Ärgernis. (Symboldbild: Marina Roth - 25. Juni 1998)

Obwohl ihre Zahl in den vergangenen Jahren deutlich abgenommen hat, bleiben Sprayereien beispielsweise in Unterführungen und an Hauswänden für viele Städterinnen und Städter ein Ärgernis. (Symboldbild: Marina Roth - 25. Juni 1998)

Am Samstag, 22.30 Uhr, war bei der Kantonspolizei die Meldung eingegangen, dass zwei Personen mehrere Wände in der Unterführung in Bruggen besprayten. Im Rahmen der sofort ausgelösten Fahndung gelang es Patrouillen der Kapo und der Stapo, an der Stationsstrasse zwei Frauen anzuhalten. Die Türkin und die Schweizerin waren geständig. Sie müssen sich vor der Staatsanwaltschaft verantworten.

Montag, 24. Juni - 7:33 Uhr

In Wohnung eingebrochen

(kapo/vre) Zwischen Samstag und Sonntag sind Einbrecher gewaltsam durch eine Türe in eine Wohnung an der Rorschacher Strasse in St.Gallen eingedrungen. Dort liessen sie eine Uhr mitgehen. An der Türe entstand gemäss Mitteilung der Kantonspolizei Schaden von rund 300 Franken.

Montag, 24. Juni - 6:00 Uhr

Noch müssen die Flügel trocknen

Leserbild Ingrid Zürcher fotografierte die frisch geschlüpfte Mosaikjungfer im Familiengarten Feldli. Sobald die Flügel getrocknet sind, wird die Libelle abschwirren.

Leserbild Ingrid Zürcher fotografierte die frisch geschlüpfte Mosaikjungfer im Familiengarten Feldli. Sobald die Flügel getrocknet sind, wird die Libelle abschwirren.

Sonntag, 23. Juni - 10:22 Uhr

Erzählcafé im Frauenpavillon: Mein Vorname, was er bedeutet und wie andere auf ihn reagieren

Der Frauenpavillon im St.Galler Stadtpark ist seit 1996 ein beliebter Treffpunkt nicht nur für Frauen. (Bild: Michel Canonica - 17. Juni 2009)

Der Frauenpavillon im St.Galler Stadtpark ist seit 1996 ein beliebter Treffpunkt nicht nur für Frauen. (Bild: Michel Canonica - 17. Juni 2009)

(pd/vre) Das Erzählcafé vom kommenden Mittwoch, 18.30 bis 20 Uhr, im Frauenpavillon im Stadtpark ist unseren Vornamen gewidmet. Wir wählen ihn nicht aus, die meisten denken nicht allzu oft über ihn nach und doch begleitet er alle durchs Leben. Was bedeutet ein Vorname? Kennen wir Namensvetterinnen und Namensvettern? Wir reagieren andere auf unseren Vornamen? Diesen und anderen Fragen geht der Anlass vom Mittwoch unter Moderation von Rhea Braunwalder vom Netzwerk Erzählcafé Schweiz nach. Die Veranstaltung ist offen für alle.

Zum Programm des Frauenpavillons im Stadtpark.

Sonntag, 23. Juni - 9:59 Uhr

Mit Sackpfeife und anderen alten Instrumenten: Klanghaus zu Gast in der St.Galler Marktgasse

Sandra Weiss und Markus Maggiori am Samstag in der Marktgasse. (Bild: Reto Voneschen - 22. Juni 2019)

Sandra Weiss und Markus Maggiori am Samstag in der Marktgasse. (Bild: Reto Voneschen - 22. Juni 2019)

(vre) Ungewohnte Klänge haben am Samstag Passantinnen und Passanten über Mittag in der St.Galler Marktgasse empfangen. Unter einem Partyzelt als Wetterschutz haben Markus Maggiori und Sandra Weiss ein Ständchen mit alter Schweizer Volksmusik. Dies im Rahmen einer Standaktion des Ja-Komitees fürs Toggenburger Klanghaus. Über diese Vorlage entscheidet das kantonale Stimmvolk in einer Woche.

Samstag, 22. Juni - 12:47 Uhr

Namen & Notizen: Treffen im Bundeshaus - Der Innerschweizer König und sein (politisches) Gefolge

(dwi) In der Galerie des Alpes im Bundeshaus ist es vergangene Woche zu einem Treffen zwischen dem Zuger Stadtschreiber Martin Würmli und dem St.Galler Nationalrat Nicolo Paganini gekommen. Anlass war eine Einladung der Interessengemeinschaft Schweizer Volkskultur. Sie machte im Bundeshaus bei den Parlamentariern Werbung für das Eidgenössische Volksmusikfest, das diesen Sommer in Crans-Montana stattfinden wird, und auf das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest, das 2019 in Zug ausgetragen wird.

Der Ex-Stadtsanktgaller und Zuger Stadtschreiber Martin Würmli, Schwingerkönig Harry Knüsel sowie der St.Galler CVP-Nationalrat Nicolo Paganini (von links) beim Zusammentreffen im Bundeshaus. (Bild: PD)

Der Ex-Stadtsanktgaller und Zuger Stadtschreiber Martin Würmli, Schwingerkönig Harry Knüsel sowie der St.Galler CVP-Nationalrat Nicolo Paganini (von links) beim Zusammentreffen im Bundeshaus. (Bild: PD)

Dass der Zuger Stadtschreiber da dabei war, versteht sich von selber. Aber was machte Nicolo Paganini dort? Ganz einfach: Die IG Schweizer Volkskultur ist im Herbst Gast an der Olma, deren Direktor Paganini ist. Paganini ist aber auch ein grosser Fan des Schwingsports. Und weil mit Harry Knüsel der bis heute einzige Innerschweizer Schwingerkönig (aus dem jahr 1986) als Botschafter des «Eidgenössischen» in Zug in der Galerie des Alpes war, nahmen in Würmli und Paganini gleich mit aufs Selfie.

Samstag, 22. Juni - 12:38 Uhr

Namen & Notizen: Rallye-Organisatoren empört über Bussen - und einer outet sich, den's getroffen hat

Walter Tobler, Wirtelegende und Kantonalpräsident von Gastro St.Gallen.

Walter Tobler, Wirtelegende und Kantonalpräsident von Gastro St.Gallen.

(vre) Die Empörung war diese Woche gross bei Teilnehmerinnen und Teilnehmern der «Classica St.Gallen». Am Rande der Oldtimer-Rallye waren die Halter falsch parkierter Autos auf dem Marktplatz gebüsst worden. Unter ihnen war auch Walter Tobler, Präsident von Gastro SG. Auch er war erbost über die Busse und tat dies an der GV seiner Huusbraui AG in der Olma-Moststube auch kund. Seine erste Parkbusse überhaupt habe er am Sonntag kassiert, beschwerte er sich. Damit es die letzte bleibt, muss er sich vielleicht in Zukunft beim Abstellen des Autos in Richtung der Parkgaragen rund um die Altstadt orientieren.

Ralf Eigenmann, Geschäftsleiter der Verkehrsbetriebe St.Gallen.

Ralf Eigenmann, Geschäftsleiter der Verkehrsbetriebe St.Gallen.

Ebenfalls an besagter GV unterhielten sich VBSG-Geschäftsleiter Ralf Eigenmann und der Wittenbacher alt Gemeindepräsident Fredi Widmer angeregt. Die beiden hatten vor allem in Widmers letzten Amtsjahren miteinander zu tun, als klar war, dass die Buslinie nach Wittenbach von der Postauto Schweiz AG an die VBSG übergehen würde. Nun wollte der Wittenbacher beim Stadtsanktgaller ÖV-Experten sicher einen guten Rat abholen. Denn dass man nach einer bierseligen Versammlung nicht mit dem Auto nach Hause fährt, versteht sich von selbst. Doch wie schafft man es bloss, zwischen der Olma-Moststube und Wittenbach die nervigen Busverspätungen zu umgehen?

Samstag, 22. Juni - 12:33 Uhr

Namen & Notizen: Wie Ober-Festnudel Bruno Bischof zur Ehrenbürgerschaft kam

Bruno Bischof in seiner Fasnachtsuniform.

Bruno Bischof in seiner Fasnachtsuniform.

(dwi) St.Galler Fest, Fasnacht, Historische Chilbi, «New Orleans meets St.Gallen»: Das sind die vier bekanntesten Anlässe, die unter seiner Leitung in der Stadt organisiert werden. Bruno Bischof ist quasi der Festkönig von St.Gallen. Das «New Orleans» fand am Dienstag zum insgesamt 32. Mal statt und lockte - trotz Gewitter - wieder 25'000 Musikfans in die Altstadt. Bischof war schon bei der ersten Durchführung Ende der 1980er-Jahre im Organisationskomitee.

Etwas später wurde ihm für seine Verdienste als Botschafter des Dixieland und des Blues die Ehrenbürgerschaft der Stadt New Orleans verliehen. Bruno Bischof erinnert sich an zwei Dinge vom Festakt der Verleihung. Es war so heiss, dass er seinen Anzug nach der Feier auswinden musste, und an einen prominenten Gast: Fats Domino (1928–2017). Gemäss Bischof trug die Blueslegende zum für den Festakt vorgeschriebenen schwarzen Anzug glänzend weisse Lederschuhe.

Samstag, 22. Juni - 12:02 Uhr

Beide Hallenbäder der Stadt St.Gallen machen auch dieses Jahr eine Sommerpause

Blick ins St.Galler Volksbad. (Bild: Hannes Thalmann - 8. September 2008)

Blick ins St.Galler Volksbad. (Bild: Hannes Thalmann - 8. September 2008)

(vre) Auch in diesem Sommer bleiben die Hallenbäder der Stadt St.Gallen samt den dazugehörigen Saunas während einigen Wochen geschlossen. Dies, damit wie alle Jahre umfangreichere Revisions- und Putzarbeiten ungestört ausgeführt werden können. Das Hallenbad Blumenwies bleibt nach Angaben der Stadt vom 15. Juli bis 4. August zu. Das Volksbad macht vom 28. Juli bis 18. August Sommerpause.

Samstag, 22. Juni - 11:31 Uhr

Bisher haben in der Stadt St.Gallen 18 Prozent für den 30. Juni abgestimmt: Tiefe Beteiligung in Sicht?

(vre) Am 30. Juni entscheidet das Stimmvolk im Kanton über zwei Sachvorlagen, nämlich den neuen Campus der Universität am Platztor in St.Gallen und das Klanghaus am Schwendisee bei Wildhaus-Alt St.Johann. Der Abstimmungskampf für beide Vorhaben ist flau. Das liegt unter anderem daran, dass weder gegen den HSG-Campus noch gegen das Klanghaus organisierte Opposition in Erscheinung getreten ist. Eine reine Formalität ist zudem die eine städtische Vorlage für den 30. Juni: eine formale Anpassung des Wahlprozederes für den Stadtpräsidenten.

Abstimmungsbarometer: Rücklauf der Stimmcouverts in der Stadt St.Gallen bis Freitagmittag. (Illustration: Stadt St.Gallen - 22. Juni 2019)

Abstimmungsbarometer: Rücklauf der Stimmcouverts in der Stadt St.Gallen bis Freitagmittag. (Illustration: Stadt St.Gallen - 22. Juni 2019)

In der Kantonshauptstadt haben gemäss Abstimmungsbarometer im Internet bisher erst 18 Prozent der Stimmberechtigten ihr Couvert für den Urnengang retourniert. Das könnte darauf hindeuten, dass Ende Juni eine tiefe Stimmbeteiligung zu erwarten ist. Dabei dürfte die fehlende Opposition mitspielen. Es wäre aber auch eine Erfahrung, die zu früherer Urnengänge passen würde: Eidgenössische Urnengänge mobilisieren stärker als Termine mit kantonalen und lokalen Themen.

Zum städtischen Abstimmungsbarometer.

Freitag, 21. Juni - 21:12 Uhr

Blechsalat vor dem Fussballstadion: Das Rotlicht missachtet und ein anderes Auto gerammt

(stapo/vre) Weil ein Autofahrer am Donnerstagnachmittag ein Rotlicht missachtet hat, ists es auf der Verzweigung Zürcher- und Hafnersbergstrasse zum Zusammensstoss zweier Personenautos gekommen. Beim Zwischenfall wurde gemäss Mitteilung der Stadtpolizei niemand verletzt, es entstand aber hoher Sachschaden an den beteiligten Fahrzeugen.

Die Unfallstelle auf der Verzweigung Zürcher- und Hafnersbergstrasse mit einem der beteiligten Autos. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 20. Juni 2019)

Die Unfallstelle auf der Verzweigung Zürcher- und Hafnersbergstrasse mit einem der beteiligten Autos. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 20. Juni 2019)

Am Donnerstag, 17.45 Uhr, war ein Autofahrer auf der Zürcher Strasse stadtauswärts unterwegs. Als der 49-Jährige in die Verzweigung mit der Hafnersbergstrasse einfuhr, bog gleichzeitig eine 34-Jährige mit dem Auto in die Zürcher Strasse ein. Ursache für den Unfall war die Missachtung eines Rotlichts.

Freitag 21. Juni - 20:12 Uhr

Das «Walhalla» ist bald fertig: Am Freitag fand eine Baustellenbesichtigung statt

(mha) Das Hotel Walhalla eröffnet am 28. September wieder. Rund vier Monate vor der Wiedereröffnung hat der Innenausbau begonnen. Am Freitagabend fand eine Besichtigung statt. Das Haus ist immer noch eine einzige grosse Baustelle. In einigen Räumen lässt sich aber bereits erahnen, wie sie künftig aussehen werden.

Aus dem vierten Stock blicken Gäste des Hotel Walhalla künftig direkt auf die Ankunftshalle mit digitaler und konventioneller Bahnhofsuhr. (Bild: Benjamin Manser - 21. Juni 2019)

Aus dem vierten Stock blicken Gäste des Hotel Walhalla künftig direkt auf die Ankunftshalle mit digitaler und konventioneller Bahnhofsuhr. (Bild: Benjamin Manser - 21. Juni 2019)

Am augenfälligsten ist, dass im Erdgeschoss der Haupteingang verbreitert wurde sowie ein neues Treppenhaus eingebaut und eine Wand eingezogen wurden. Im ersten Stock entstehen drei Seminarräume. Der grösste ist gegen den Bahnhofplatz ausgerichtet und misst 170 Quadratmeter, so viel wie eine grosse Vier-Zimmer-Wohnung. Auf den restlichen Stockwerken befinden sich die Zimmer. Künftig verfügt das «Walhalla» über 100 Zimmer und 200 Betten.

Freitag, 21. Juni - 19:49 Uhr

Freitagsdemo in St.Gallen: Auf dem Velo griffige Massnahmen gegen den Klimawandel gefordert

(emw/vre) Am Freitagnachmittag ist in der Stadt St.Gallen wieder für griffige Massnahmen gegen den Klimawandel demonstriert worden. Dies geschah auf eine neue Art: Erstmals waren Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem Velo zwischen dem alten Güterbahnhof und dem Vadian-Denkmal unterwegs. Begleitet wurden sie von Stadtpolizisten ebenfalls auf Velos.

Die Klimademo per Velo am Freitagnachmittag unterwegs in der St.Galler Marktgasse. (Bilder: Emma Wolf - 21. Juni 2019)

Die Klimademo per Velo am Freitagnachmittag unterwegs in der St.Galler Marktgasse. (Bilder: Emma Wolf - 21. Juni 2019)

Zur Aktion aufgerufen hatte das Klimakollektiv Ostschweiz. Es fordert gezielte Fördermassnahmen fürs Velo, das gerade im innerstädtischen Verkehr eine klimafreundliche Alternative zum Auto wäre. Es brauche aber rasch zusätzliche Massnahmen für bequeme, hindernisfreie und sichere Velorouten durch die Stadt. Die derzeitige Situation sei noch ungenügend.

Besammlung der velofahrenden Klimademonstranten im alten Gütebahnhof.

Besammlung der velofahrenden Klimademonstranten im alten Gütebahnhof.

Nach Schätzung der Stadtpolizei nahmen 80 bis 100 Personen an der Klima-Velodemo teil. Die Veranstaltung verlief reibungslos und ohne irgendwelche Zwischenfälle.

Freitag, 21. Juni - 19:25 Uhr

Die Uhr im Linsebühl-Kirchturm macht Sommerpause

Die Uhr am Turm der Kirche Linsebühl. (Bild: Urs Bucher - 3. November 2017)

Die Uhr am Turm der Kirche Linsebühl. (Bild: Urs Bucher - 3. November 2017)

(pd/vre) Vom kommenden Montag bis in den September hinein ist die Zeitanzeige und der dazugehörige Glockenschlag der Linsebühl-Kirche ausser Betrieb. Das Glockengeläut für den Gottesdienst wird in dieser Zeit weiter ertönen. Ursache für die Pause von Uhr und Glockenschlag ist, dass die Turmuhr am Ende ihrer Lebensdauer angelangt ist.

Statt sie durch eine neue elektrische Uhr zu ersetzen, wird die noch gut erhaltene historische Turmuhr von 1896 restauriert und wieder in Betrieb gesetzt. Neue Technologien ermöglichten heute den Betrieb einer mechanischen Turmuhr ohne Komfortverlust für den Uhrenwart, heisst es in einer Mitteilung der Stadt vom Freitag. Im Zuge der Revision der Uhr werden auch die Schlagwerke saniert.

Das historische Uhrwerk im Turm der Kirche Linsebühl. (Bild: Stadt St.Gallen)

Das historische Uhrwerk im Turm der Kirche Linsebühl. (Bild: Stadt St.Gallen)

Die Turmuhr der Kirche Linsebühl gehört seit den 1890er-Jahren der Stadt, ebenso wie die Uhren der Kirchen St.Laurenzen, St.Mangen und St.Leonhard.

Freitag, 21. Juni - 19:05 Uhr

Auf der Autobahn ohnmächtig geworden: Ursache für Bewusstlosigkeit noch unklar

(kapo/vre) Glück im Unglück hatte eine Autofahrerin am Donnerstag auf der St.Galler Stadtautobahn. Die 48-jährige Frau, die in Fahrtrichtung St.Margrethen unterwegs war, konnte ihr Auto noch rechtzeitig bei der Ausfahrt Kreuzbleiche auf dem Pannenstreifen abstellen, bevor sie bewusstlos wurde. Während ihrer Ohnmacht rollte der Wagen allerdings rückwärts zurück auf die Fahrbahn.

Die bewusstlose Autolenkerin wurde von der Ambulanz ins Spital gefahren. Während des Zwischenfalls kam's auf der Stadtautobahn zu einem Rückstau. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen - 20. Juni 2019)

Die bewusstlose Autolenkerin wurde von der Ambulanz ins Spital gefahren. Während des Zwischenfalls kam's auf der Stadtautobahn zu einem Rückstau. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen - 20. Juni 2019)

Anderen Lenkern gelang es gemäss Mitteilung der Kantonspolizei, rechtzeitig abzubremsen. Sie konnten die bewusstlose Lenkerin bergen und Erste Hilfe leisten. Die Frau wurde von der Ambulanz zur ärztlichen Untersuchung ins Spital gefahren. Die Ursache für ihre Bewusstlosigkeit ist unbekannt. Zur Klärung der Fahrfähigkeit der Frau ordnete die Staatsanwaltschaft eine Blut- und Urinprobe an.

Freitag, 21. Juni - 14:18 Uhr

Monstertrucks überollen in St.Gallen Autos

(mha) Diesen Sonntag gastiert die «Hollywood Stunt & Action Show» in St.Gallen beim Gallusmarkt. Das Familienunternehmen lässt in einer 90-minütigen Show Autos aufeinander krachen, walzt sie platt und steckt sie in Brand. «Für die Stunts verwenden wir Abbruchautos, die uns von lokalen Garagenbetrieben zur Verfügung gestellt werden», sagte Leiter Mike Bauer kürzlich gegenüber der «Appenzeller Zeitung». Das Unternehmen ist im Glarnerland stationiert und tourt von dort aus durch ganz Europa.

In St.Gallen beginnen die Shows um 11 und 17 Uhr.

Die «Hollywood Stunt & Action Show» gastierte 2016 bereits einmal in Wittenbach. (Bild: Andrea Stalder)

Die «Hollywood Stunt & Action Show» gastierte 2016 bereits einmal in Wittenbach. (Bild: Andrea Stalder)

Freitag, 21. Juni - 13:48 Uhr

Bignik im Dorfzenturm von Trogen: Am Sonntag wird das grosse Tuch zum fünften Mal ausgelegt

(pd/vre) Das grosse Bignik-Tuch wird am Sonntag, 9 bis 18 Uhr ausgelegt. Erstmals findet diese Aktion auf Asphalt statt, nämlich im Dorfkern von Trogen, wenige Gehminuten vom Bahnhof Trogen entfernt. Dieser wurde aus Anlass der Aktion bereits in Bignik umgetauft und auch so angeschrieben. Am Sonntag werden gemäss Mitteilung so viele Tuchteile ausgelegt, wie der Dorfkern zulässt. Das wird rund ein Viertel der bisher 3000 Tücher sein, die inzwischen zum Bignik gehören.

In den Dorfkern verschoben wird die ursprünglich im Kinderdorf Pestalozzi vorgesehene Aktion, weil die Wiese dort nach den Niederschlägen der vergangen Tage dafür noch zu feucht ist. Das Bignik ist wie immer öffentlich. Wer aktiv mitmachen will, ist gemäss Mitteilung eingeladen, ab 9 Uhr bereits beim Auslegen der Tücher zu helfen. Danach ist das Picknicken darauf für alle möglich.

Das Trogener Dorfzentrum ist am Sonntag, 9 bis 16 Uhr, für Autos gesperrt. Anwohnerinnen und Anwohner sowie Gäste des Gasthauses Hirschen, die mit dem Auto unterwegs sein müssen, können ihren rollenden Untersatz mit «Pneu-Finken» ausstatten lassen (Anmeldung unter 076'457'12'41). Damit ist das Bignik-Tuch befahrbar. Grundsätzlich gilt aber: «Unbefinkte» Autos, Schuhe, Hunde und Drohnen sind darauf nicht gestattet.

Das grosse Bignik-Tuch beim Auslegen in Hauptwil im Jahr 2015. (Bilder: PD) Das grosse Bignik-Tuch beim Auslegen in Hauptwil im Jahr 2015. (Bilder: PD)
Am Sonntag wird das Bignik-Tuch im Dorfzentrum von Trogen auf Asphalt ausgelegt.Am Sonntag wird das Bignik-Tuch im Dorfzentrum von Trogen auf Asphalt ausgelegt.
Die fünfte Aktion mit dem grossen Picknick-Tuch der Gebrüder Frank und Patrik Riklin hat sogar einen eigenen Bahnhof: jener von Trogen wurde spontan in Bignik umgetauft.Die fünfte Aktion mit dem grossen Picknick-Tuch der Gebrüder Frank und Patrik Riklin hat sogar einen eigenen Bahnhof: jener von Trogen wurde spontan in Bignik umgetauft.
Wer am Sonntag unbedingt mit dem Auto im Dorfzentrum von Trogen unterwegs sein muss, kann seinem fahrbaren Untersatz «Pneufinken» zum befahren des Tuchs verpassen lassen.Wer am Sonntag unbedingt mit dem Auto im Dorfzentrum von Trogen unterwegs sein muss, kann seinem fahrbaren Untersatz «Pneufinken» zum befahren des Tuchs verpassen lassen.
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«Bignik» ist eine Aktion der Regio Appenzell AR-St.Gallen-Bodensee für ein besseres regionales Zusammengehörigkeitsgefühl. Entwickelt haben das Projekt Frank und Patrik Riklin. Ziel ist es, ein Picknick-Tuch mit einem Stück für jede Bewohnerin und jeden Bewohner der Region zwischen Bodensee und Säntis zu nähen. Im «Endausbau» wäre das Tuch 100 Fussballfelder gross und bestünde aus 293‘438 Teilen.

Zum Projekt Bignik im Internet.

Freitag, 21. Juni - 13:44 Uhr

Badis und Weiher in der Stadt mit sommerlichen Wassertemperaturen: See erwärmt sich langsamer

Wassertemperaturen: Bei Ansicht in der App auf graue Fläche klicken.

Wassertemperaturen in den Freibädern der Stadt St.Gallen und am Bodensee

Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld geschlossen
Freibad Rotmonten geschlossen
Familien- und Frauenbad Dreilinden geschlossen
Mannenweier 18
Region
Badhütte Rorschach 18
Schwimmbad Arbon: See 17
Schwimmbad Arbon: Becken 20
Freitag, 21. Juni - 12:14 Uhr

Zwei Personen bei Autounfall in St.Fiden verletzt

(stapo/vre) Am Freitagmorgen ist es auf der Kreuzung Harzbüchel-, Buchental- und Spinnereistrasse beim Bahnhof St.Fiden zum Zusammenstoss zweier Autos gekommen. Zwei Mitfahrerinnen wurden leicht verletzt und mussten mit der Ambulanz ins Spital gebracht werden. Beim Unfall floss viel Öl aus. Daher wurde zum Aufräumen der Unfallstelle auch die Ölwehr der Feuerwehr St.Gallen aufgeboten.

Die Unfallstelle südlich der Spinnereibrücke (im Bild hinten). (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 21. Juni 2019)

Die Unfallstelle südlich der Spinnereibrücke (im Bild hinten). (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 21. Juni 2019)

Der Unfall ereignete sich am Freitag, 6.45 Uhr, auf der Südseite der Spinnereibrücke. Ein 27-Jähriger fuhr mit einem Lieferwagen auf der Harzbüchelstrasse Richtung Westen und wollte geradeaus zur Lindentalstrasse. Gleichzeitig war ein Auto von der Spinnereistrasse her in in Richtung Buchentalstrasse unterwegs. Dadurch kam es auf der Kreuzung zum Zusammenstoss.

Freitag, 21. Juni - 11:30 Uhr

Eröffnung der neuen Moststube in St.Gallen

(dwi) Die Moststube der Olma-Messen ist ein legendäres Lokal in der Stadt St.Gallen. Eröffnet wurde sie 1943, wie es auf der Olma-Homepage heisst. Vor allem während der Schweizer Messe für Landwirtschaft und Ernährung (Olma) im Herbst sowie der Frühlings- und Trendmesse (Offa) geht es jeweils hoch zu und her in der Moststube. Da wird getrunken, gefeiert, getanzt, gelacht. In den vergangenen Monaten haben die Olma-Messen die Moststube umfassend renoviert. Am Freitag wird sie mit einem offiziellen Opening mit geladenen Gästen eingeweiht.

Die Moststube sieht komplett anders aus als vor der Renovierung. (Bild: Olma-Messen/PD)

Die Moststube sieht komplett anders aus als vor der Renovierung. (Bild: Olma-Messen/PD)

Donnerstag, 20. Juni - 19:59 Uhr

Im Auto kurz eingenickt, ein Verkehrssignal gerammt und im Strassengraben gelandet

(kapo/vre) Weil er am Steuer eingenickt ist, hat am Donnerstagmorgen ein junger Mann in der Autobahnausfahrt Winkeln einen Unfall gebaut.
Gemäss Mitteilung der Kantonspolizei St.Gallen verletzte sich der Autolenker leicht. Zudem entstand Sachschaden von mehreren Tausend Franken.

Hätte ohne weiteres schlimmer ausgehen können: Auf der Autobahnausfahrt nach Abtwil geriet der eingenickte Lenker mit seinem Auto von der Fahrbahn, rammte ein Verkehrssignal und landete im begrünten Strassengraben. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen - 20. Juni 2019)

Hätte ohne weiteres schlimmer ausgehen können: Auf der Autobahnausfahrt nach Abtwil geriet der eingenickte Lenker mit seinem Auto von der Fahrbahn, rammte ein Verkehrssignal und landete im begrünten Strassengraben. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen - 20. Juni 2019)

Der 25-Jährige war mit seinem Auto auf der Stadtautobahn in Richtung Gossau unterwegs. In Winkeln wollte er die Autobahn über die Ausfahrt nach Abtwil verlassen. Kurz vor einer Rechtskurve nickte er dann aber kurz ein. Das Auto prallte daher gegen ein Verkehrssignal, ehe es im Strassengraben zum Stehen kam. Der junge Mann verletzte sich beim Unfall leicht; er suchte deswegen selbständig einen Arzt auf.

Donnerstag, 20. Juni - 18:45 Uhr

Wechsel an der Spitze der Stiftung Suchthilfe: Jürg Niggli geht in Pension, Regine Rust übernimmt

Regine Rust. (Bild: PD)

Regine Rust. (Bild: PD)

(pd/dar) Suchtberaterin Regine Rust übernimmt Anfang 2020 die Geschäftsleitung der Stiftung Suchthilfe, wie einer Medienmitteilung vom Freitag zu entnehmen ist. Mit Rust hat sich der Verwaltungsrat für eine interne Lösung entschieden: Sie arbeitet derzeit in der Stiftung Suchthilfe als Bereichsleiterin Beratung. Nötig wurde die Ersatzwahl, weil der derzeitige Geschäftsleiter Jürg Niggli nach 24 Jahren in den Ruhestand tritt.

Jürg Niggli. (Bild: Michel Canonica - 31. Oktober 2018)

Jürg Niggli. (Bild: Michel Canonica - 31. Oktober 2018)

Niggli wurde im Sommer 1995 von den Gründungsmitgliedern der Stiftung zum Geschäftsleiter ernannt. Er habe die damals kleine Stiftung zu einer gut organisierten und in der ganzen Region anerkannten Institution aufgebaut. Ausserdem habe er der Stiftung ein Gesicht gegeben und sich professionell, überzeugt sowie engagiert für die Interessen von Menschen am Rande der Gesellschaft eingesetzt.

Donnerstag, 20. Juni - 18:39 Uhr

In zwei Arztpraxen eingebrochen

(kapo/vre) In der Zeit von Mittwochabend bis Donnerstagmorgen haben Einbrecher zwei Arztpraxen im gleichen Geschäftshaus an der Rorschacher Strasse in St.Gallen heimgesucht. Sie verschafften sich gemäss Mitteilung der Kantonspolizei durch das Einschlagen einer Scheibe Zutritt zur ersten Praxis. Nachdem sie diese durchsucht hatten, drangen sie durchs Treppenhaus und eine weitere eingeschlagene Scheibe in die zweite Praxis ein. Die Diebe liessen Bargeld im Wert von mehreren Hundert Franken mitlaufen.

Donnerstag, 20. Juni - 16:48 Uhr

Kinder erobern die Strasse: Obere Tannenstrasse in Rotmonten am Sonntag für den Verkehr gesperrt

(seh) Am kommenden Sonntag wird die Obere Tannenstrasse in Rotmonten von 14 bis 18 Uhr gesperrt. Nicht etwa wegen Bauarbeiten – es sind Kinder, die dort spielen werden. Initianten der Aktion «Kinder erobern die Strasse» sind die beiden Stadtparlamentarier Christian Neff (SVP) und Veronika Meyer (Grüne). Sie werden von der Offenen Arbeit mit Kindern der Stadt St.Gallen unterstützt.

Eingeladen sind nicht nur Kinder aus Rotmonten. (Bild: Seraina Hess)

Eingeladen sind nicht nur Kinder aus Rotmonten. (Bild: Seraina Hess)

Ursprünglich wollten Neff und Meyer, dass die Stadt jährlich in den Quartieren für einige Stunden eine Strasse sperrt, damit Kinder ungestört spielen können. Nachdem dieses Begehren im Stadtparlament abgelehnt worden war, lancierten die beiden in Eigeninitiative die sonntägliche Spielstrasse in Rotmonten. Das Jugendsekretariat präsentiert dort Spiele, zudem werden Waveboard-Kurse angeboten. Neff hofft, dass andere Quartiere das Konzept übernehmen werden.

Donnerstag, 20. Juni - 15:42 Uhr

Zusätzlicher Halt im Bahnhof Haggen gefordert

(pd/seh) Am 16. Juni lief die Vernehmlassungsfrist für den Fahrplan 2020 ab – und er sieht keine Verbesserungen in der Stadt St.Gallen. Der VCS übt jetzt daran Kritik und unterbreitet Vorschläge für sofort machbare Verbesserungen auf dem S-Bahn-Netz.

Hier soll der RE nach Konstanz halten, ginge es nach dem VCS. (Bild: Thomas Hary, 3. September 2018)

Hier soll der RE nach Konstanz halten, ginge es nach dem VCS. (Bild: Thomas Hary, 3. September 2018)

Trotz Forderungen aus der Kantonshauptstadt seien mit dem Fahrplanentwurf keine nennenswerten Verbesserungen umgesetzt worden. Das schreibt der VCS St.Gallen-Appenzell in einer Mitteilung. Während es andernorts geringfügige Anpassungen gab, bleibt in St.Gallen alles beim Alten. Der VCS bemängelt das «suboptimale Zusammenspiel von Fernverkehr und dem Regime der städtischen Verkehrsbetriebe und der Appenzeller Bahnen». Das innerstädtische S-Bahn-Netz müsse bald gestärkt werden. Der «Hinketakt» an den städtischen Bahnhöfen sei nicht akzeptabel und müsse zwingend von allen städtischen, kantonalen und übergeordneten Bundesstellen angegangen werden.

Der VCS unterbreitet den Zuständigen konkrete Vorschläge. Ein erster Schritt wäre ein zusätzlicher Halt des Regio-Express Konstanz-St. Gallen-Herisau im Stadtbahnhof Haggen. Dieser Halt benötige kein zusätzliches Personal, keine zusätzlichen Züge und kein zusätzliches Trassee. Ausserdem bestehe genügend Wendezeit in Herisau und Konstanz. Auch Möglichkeiten für Zugkreuzungen sind gegeben. Bei der S2, S4 und S81 betrage die Fahrzeit zwischen St. Gallen und Herisau inklusive Halt in St. Gallen-Haggen neun Minuten. Der Regio-Express benötige ohne Halt in St.Gallen-Haggen ebenfalls neun Minuten.

Auch beim Bahnhof Bruggen müsse nachgebessert werden, schreibt der VCS: «Wenn der Wille da wäre, gäbe es auch einen Weg.» Aus Sicht der Verkehrsplaner ist der Bahnhof Bruggen allerdings ein Nadelöhr. Die Strecke zwischen Gossau und St. Gallen ist stark befahren, denn Bruggen ist auch Teil des Fernverkehrs.

Donnerstag, 20. Juni - 11:18 Uhr

Badwasser: Es wird langsam richtig schön warm

(vre) Trotz heftigem Gewitter und der damit verbundenen Abkühlung in der Nacht auf Donnerstag bleiben die Wassertemperaturen in Freibädern und Naturgewässern angenehm hoch. Vor allem in den Freibädern fühlt sich mindesenst das Wasser bereits an wie im Hochsommer. Wenn jetzt auch noch die Sonne kommt...

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Wassertemperaturen in den Freibädern der Stadt St.Gallen und am Bodensee

Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld geschlossen
Freibad Rotmonten geschlossen
Familien- und Frauenbad Dreilinden geschlossen
Mannenweier 18
Region
Badhütte Rorschach 18
Schwimmbad Arbon: See 17
Schwimmbad Arbon: Becken 20
Mittwoch, 19. Juni - 20:33 Uhr

Ungewohnter Besuch auf St.Galler Festspielbühne: 1500 Bienen hielten die Theatercrew in Atem

(vre) Im Augenblick wird in der Stadt heftig über die Festspiele auf dem Klosterplatz diskutiert: Gestritten wird einmal darüber, ob der Anlass und seine Bühne überhaupt vors Unesco-Weltkulturerbe gehören. Und am Mittwoch ist auf Facebook auch noch eine heftige Kontroverse über das Bühnenbild der diesjährigen Opernproduktion entbrannt.

Der Stiftsbezirk mit der Festspielbühne auf dem Klosterplatz. (Bild: Urs Bucher - 5. Juni 2019)Der Stiftsbezirk mit der Festspielbühne auf dem Klosterplatz. (Bild: Urs Bucher - 5. Juni 2019)
Das Bühnenbild der Oper «Il trovatore» mit Friedhof und Todesengel. (Bild: Sabine Rüthemann - 18. Juni 2019)Das Bühnenbild der Oper «Il trovatore» mit Friedhof und Todesengel. (Bild: Sabine Rüthemann - 18. Juni 2019)
Der Bienenschwarm, der sich am Montag an einem der Kreuze im Festspiel-Bühnenbild niedergelassen hat. (Bild: Beda Hanimann - 17. Juni 2019)Der Bienenschwarm, der sich am Montag an einem der Kreuze im Festspiel-Bühnenbild niedergelassen hat. (Bild: Beda Hanimann - 17. Juni 2019)
Ein Profi-Imker verfrachtet die Bienen in eine Transportkiste. (Bild: Beda Hanimann - 17. Juni 2019)Ein Profi-Imker verfrachtet die Bienen in eine Transportkiste. (Bild: Beda Hanimann - 17. Juni 2019)
Geschafft: Der Grossteil der 1500 Bienen sitzt in der Kiste. (Bild: Beda Hanimann - 17. Juni 2019)Geschafft: Der Grossteil der 1500 Bienen sitzt in der Kiste. (Bild: Beda Hanimann - 17. Juni 2019)
Es braucht dann etwas Geduld, bis sich auch die allerletzten schwärmenden Bienen davon überzeugen lassen, in die Kiste zu fliegen. (Bild: Beda Hanimann - 17. Juni 2019)Es braucht dann etwas Geduld, bis sich auch die allerletzten schwärmenden Bienen davon überzeugen lassen, in die Kiste zu fliegen. (Bild: Beda Hanimann - 17. Juni 2019)
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Ein Bienenschwarm auf der St.Galler Festspielbühne

Dieses Theater ums Theater hat am Montag jenen Bienenschwarm nicht gestört, der sich ausgerechnet auf der Festspielbühne auf dem Klosterplatz niedergelassen hat. An einem der Kreuze, die darauf aufgestellt sind. Beda Hanimann, Medienverantwortlicher von Konzert und Theater St.Gallen, kommentierte das aussergewöhnliche Ereignis augenzwinkernd.

«Das zeigt: Die Festspielbühne ist auch ein Biotop. Bei aller Tier- und Naturliebe konnten wir den Schwarm natürlich nicht dort lassen. Unsere Leonora muss inmitten eines Bienenschwarms tief Luft holen für ihre Arie, nicht auszudenken!» Ein Imker hat dann die geschätzten 1500 «summenden Gäste» professionell eingefangen und in einem seiner Bienenkästen einquartiert.

Mittwoch, 19. Juni - 20:16 Uhr

HEV empfiehlt am 30. Juni ein Ja zur HSG-Vorlage: «Studierende nicht zu Sündenböcken machen»

(pd/vre) Am 30. Juni entscheidet das kantonale Stimmvolk über das Projekt eines neuen Campus für die HSG am St.Galler Platztor. Der Hauseigentümer-Verband (HEV) der Stadt St.Gallen empfiehlt, die Voralge anzunehmen. Die Bedeutung der Universität für die internationale Bekanntheit und das Image von St.Gallen und ihr grosser Beitrag an die regionale Wirtschaft beflügelten auch massgeblich den Wohnstandort, heisst es in einer Mitteilung.

So stellen sich die Planer den neuen HSG-Campus (rechts im Bild) vor. Hier die Ansicht an der St.-Jakob-Strasse Richtung Verkehrsknoten Platztor. (Illustration: Kanton St.Gallen - 4. Juli 2017)

So stellen sich die Planer den neuen HSG-Campus (rechts im Bild) vor. Hier die Ansicht an der St.-Jakob-Strasse Richtung Verkehrsknoten Platztor. (Illustration: Kanton St.Gallen - 4. Juli 2017)

Auf dem Areal am Platztor soll ein neuer Standort für die Lehre und Forschung der HSG realisiert werden. Auch das Weiterbildungsprogramm wird im Neubau untergebracht. Bis zu 3‘000 Studierende sowie Dozierende und Angestellte werden künftig im Neubau ein- und ausgehen. Davon erhofft sich der HEV auch Impulse für die nahe St.Galler Altstadt.

Der HEV warnt zudem in seiner Mitteilung davor, die Campus-Vorlage als Retourkutsche für Verfehlungen an der HSG in jüngerer Zeit etwa bei den Spesen abzulehnen. Wer deswegen am 30. Juni Nein sage, schütte das Kind mit dem Bade aus, warnt der HEV. Man dürfe jetzt nicht die Studierenden bei einer Bauvorlage zu Sündenböcken für Dinge machen, an denen sie nicht beteiligt gewesen seien und für die sie auch ganz sicher nichts könnten.

Mittwoch, 19. Juni - 19.55 Uhr

Einbrüche und ein Einbruchsversuch in Geschäfte an der Rorschacher Strasse

(kapo/vre) Die Serie von Einbrüchen in Geschäftslokale in der Stadt St.Gallen geht weiter. Nachdem am Wochenende Diebe in Büros und Ladenlokale an der Martinsbruggstrasse und am Oberen Graben eingedrungen sind, meldet die Kantonspolizei für die Zeit zwischen Dienstag und Mittwoch solche Einbrüche in einem Wohn- und Geschäftshaus an der Rorschacher Strasse.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch kam es erneut zu Einbrüchen in Geschäfte in der Stadt St.Gallen. Diesmal war ein Wohn-/Geschäftshaus an der Rorschacher Strasse betroffen. (Symbolbild: Philipp Baer)

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch kam es erneut zu Einbrüchen in Geschäfte in der Stadt St.Gallen. Diesmal war ein Wohn-/Geschäftshaus an der Rorschacher Strasse betroffen. (Symbolbild: Philipp Baer)

Hier drangen die Einbrecher im selben in mehrere Geschäfte ein. Sie liessen dort gemäss Polizeimeldung vom Mittwoch Elektronikgeräte im Wert von mehreren Hundert Franken mitgehen. Bei einem weiteren Geschäft in unmittelbarer Nähe wurden Spuren eines Einbruchversuchs festgestellt. Der Sachschaden an beiden Orten beträgt nochmals mehrere Hundert Franken.

Mittwoch, 19. Juni - 15:45 Uhr

Feuerwehreinsatz beim Regierungsgebäude

Zwei Feuerwehrautos im Einsatz. (Bild: Noemi Heule - 19. Juni 2019)

Zwei Feuerwehrautos im Einsatz. (Bild: Noemi Heule - 19. Juni 2019)

(dar) Am frühen Nachmittag ist es am Rand der St.Galler Altstadt zu einem Feuerwehreinsatz gekommen. Die Brandmeldeanlage in der «Pfalz», also im Regierungsgebäude des Kantons St.Gallen, hatte Alarm geschlagen. Wirklich etwas passiert ist aber nicht: Ein Handmelder der Brandmeldeanlage im Gebäude sei versehentlich ausgelöst worden, vermeldet die Einsatzzentrale der Berufsfeuerwehr auf Nachfrage.

Mittwoch, 19. Juni - 13:14 Uhr

Das Stadtzentrum aus der Vogelperspektive

Leserbild - Chris Oswald (www.chrispix.ch) flog am Sonntagmittag mit der Drohne übers Stadtzentrum. In Markt- und Neugasse macht gerade die «Classica St.Gallen», eine neue Oldtimer-Rally, Station.

Leserbild - Chris Oswald (www.chrispix.ch) flog am Sonntagmittag mit der Drohne übers Stadtzentrum. In Markt- und Neugasse macht gerade die «Classica St.Gallen», eine neue Oldtimer-Rally, Station.

Mittwoch, 19. Juni - 12:33 Uhr

Empfang für erfolgreiche Sportvereine auf dem Rathaus: Stapi freut sich über vier Meistertitel

(ren) Stadtpräsident Thomas Scheitlin und Stadtrat Markus Buschor haben am Montag auf dem Dach des Rathauses vier St.Galler Sportmannschaften empfangen. Alle Teams haben eines gemein: Sie wurden in der vergangenen Saison Schweizer Meister in ihrer Liga. Darunter sind die Handballerinnen des LC Brühl, die Fussballerinnen des FC St.Gallen-Staad, der Billard-Club St.Gallen und die FCSG-Cheerleaderinnen.

Kein alltäglicher Anblick: Ein noch etwas verkrampft wirkender Stadtpräsident Thomas Scheitlin erhält beim Sportlerempfang auf dem St.Galler Rathausdach durch die Cheerleaderinnen der «Green Lightnings» eine Kurzeinführung in ihre Sportart. (Bilder: Urs Bucher - 17. Juni 2019)Kein alltäglicher Anblick: Ein noch etwas verkrampft wirkender Stadtpräsident Thomas Scheitlin erhält beim Sportlerempfang auf dem St.Galler Rathausdach durch die Cheerleaderinnen der «Green Lightnings» eine Kurzeinführung in ihre Sportart. (Bilder: Urs Bucher - 17. Juni 2019)
Je länger je lockerer: Der Stadtpräsident scheint sich langsam an die ungewohnte Höhenlage auf dem Rathausdach zu gewöhnen.Je länger je lockerer: Der Stadtpräsident scheint sich langsam an die ungewohnte Höhenlage auf dem Rathausdach zu gewöhnen.
Gruppenbild mit Stadtrat: Die Mitglieder des LC Brühl Handball (, 1. Mannschaft), der FCSG-Cheerleaderinnen «Green Lightning», des Billard-Clubs St. Gallen sowie des FC St.Gallen-Staad (1. Mannschaft Frauen) auf dem Rathausdach.Gruppenbild mit Stadtrat: Die Mitglieder des LC Brühl Handball (, 1. Mannschaft), der FCSG-Cheerleaderinnen «Green Lightning», des Billard-Clubs St. Gallen sowie des FC St.Gallen-Staad (1. Mannschaft Frauen) auf dem Rathausdach.
«Sportminister» Markus Buschor dankt den Sportlerinnen und Sportlern sowie ihren Coaches für die erbrachten Leistungen, die auch den Namen der Stadt in die Schweiz hinausgetraen haben.«Sportminister» Markus Buschor dankt den Sportlerinnen und Sportlern sowie ihren Coaches für die erbrachten Leistungen, die auch den Namen der Stadt in die Schweiz hinausgetraen haben.
Ein Ball für den «Sportminister».Ein Ball für den «Sportminister».
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Empfang für erfolgreiche Sportler: Der Stadtpräsident in ungewohnter Pose

Schuldirektor Markus Buschor bedankte sich bei Sportlern und Trainern für die erbrachte Leistung und für den Einsatz. Denn in allen Sportarten seien Top-Leistungen nur dank viel Herzblut möglich. Dies auch, weil es für die Vereine finanziell nicht immer einfach sei. Der Apéro auf dem Dach des Rathauses sei ein Zeichen der Wertschätzung der Stadt für diese Anstrengungen.

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