ST.GALLER STADT-TICKER: Meldungen 19. bis 27. August 2020

Drucken
Teilen

Feedback: stadtredaktion@chmedia.ch

Donnerstag, 27. August - 16:49 Uhr

Statistik: Je nachdem wie man zählt, lebten Ende 2019 in St.Gallen mehr oder weniger als 80'000 Personen

(sk/vre) Gemäss der am Donnerstag publizierten Bevölkerungsstatistik 2019 des Bundesamtes für Statistik lag die Wohnbevölkerung der Stadt St.Gallen Ende 2019 bei 80'079 Personen. Das sind 211 Personen oder 0,3 Prozent mehr als Ende des Vorjahres. Von dieser Zahl zu unterscheiden ist die ständige Wohnbevölkerung: Sie betrug für die Stadt St.Gallen Ende 2019 76'090 Personen, 257 Personen oder 0,3 Prozent mehr als Ende 2018.

St.Gallen ist nicht nur dann eine Stadt, wenn sich die Massen an einem Anlass wie dem Stadtfest oder der Olma (Bild) ballen. Je nachdem wie man zählt, leben hier jahrein jahraus 76'000 bis 80'000 Personen.

St.Gallen ist nicht nur dann eine Stadt, wenn sich die Massen an einem Anlass wie dem Stadtfest oder der Olma (Bild) ballen. Je nachdem wie man zählt, leben hier jahrein jahraus 76'000 bis 80'000 Personen.

Bild: Urs Jaudas (14.10.2011)

Bei der Zählung der Wohnbevölkerung werden Wochenaufenthalterinnen und Wochenaufenthalter sowie alle ausländischen Kurzaufenthalterinnen und Kurzaufenthalter berücksichtigt. Bei der ständigen Wohnbevölkerung, die vom Bundesamt für Statistik normalerweise angegeben wird, werden Personen mit Wochen- und mit Kurzaufenthalt von unter einem Jahr Dauer nicht mitgezählt.

Donnerstag, 27. August - 16:33 Uhr

Einbruch an der Torstrasse in St.Gallen: 53-jährigen Einbrecher noch am Tatort festgenommen

(kapo/vre) Nicht ganz so abgelaufen, wie sich das ein 53-jähriger Schweizer wohl vorgestellt hat, ist am frühen Donnerstagmorgen ein Einbruch in einen Betrieb an der Torstrasse in St.Gallen. Die Stadtpolizei tauchte offenbar zu schnell am Tatort auf und konnte den Einbrecher auf frischer Tat ertappen und festnehmen.

Dem 53-Jährigen wird jetzt gemäss Mitteilung der Kantonspolizei vorgeworfen, ins Gebäude des Unternehmens eingebrochen zu sein. Dort hatte er sich zur Registrierkasse begeben, konnte diese aber nur teilweise öffnen und weniger als hundert Franken Bargeld an sich nehmen. Inzwischen war der Einbruch bemerkt und die Polizei alarmiert worden.

Stadtpolizisten konnten den Schweizer noch auf dem Firmenareal stellen. Er wurde vorläufig festgenommen und dann der bei Kriminaldelikten zuständigen Kantonspolizei übergeben. Gegen den Einbrecher werden jetzt strafrechtliche Massnahmen geprüft.

Donnerstag, 27. August - 16:16 Uhr

Reiten auf einem Trend: Drei SP-Kandidierende werben mit farbigen Steinen für ihre Wahl ins St.Galler Stadtparlament

(vre) Steine lustig bemalen und im öffentlichen Raum zur Freude anderer aussetzen, ist tatsächlich eine Art trendiges Hobby, das auch in der Stadt St.Gallen Anhängerinnen und Anhänger sowie eine eigene Facebook-Seite hat. Auf dem Trend reiten jetzt auch zwei Wahlkämpferinnen und ein Wahlkämpfer der SP. Sie haben am Donnerstag farbig bemalte Steine im St.Galler Stadtzentrum verteilt, die von Passantinnen und Passanten auch sofort bemerkt und zum Gesprächsthema wurden.

Auffällig unauffällig platziert: Ein roter Stein in der St.Galler Altstadt.

Auffällig unauffällig platziert: Ein roter Stein in der St.Galler Altstadt.

Bild: Raphael Rohner (27.8.2020)

Das Rätsel der farbigen Steine löst sich, wenn man sie aufhebt und die Rückseite begutachtet. Neben einem Mini-Logo der SP findet sich dort ein QR-Code, der auf eine Webseite namens Steinaktion führt. Und dort grinsen einem Eva Crottogini, Marlène Schürch und Severin Baerlocher an: Erstere will am 27. September für die SP im Stadtparlament bleiben, die beiden anderen wollen für die Linke neu ins Waaghaus einziehen.

Was man von dieser Werbung halten soll? Nun, sie wird wahrgenommen, erreicht also ihren Zweck. Wenn man das Heu politisch nicht auf der gleichen Bühne wie das steinige Trio hat, kann man über die Aktion ja mindestens witzeln, wie das einer aus Zürich angesichts des Steine fotografierenden Journalisten tat: «Was? Hier werfen die Linken die Steine nicht an Demos? Hier malen sie sie an und legen sie auf die Strasse?»

Die Rückseite der farbigen Steine: QR-Code und SP-Mini-Logo.

Die Rückseite der farbigen Steine: QR-Code und SP-Mini-Logo.

Bild: Raphael Rohner (27.8.2020)

Und immerhin kann man bei der Wahlwerbung mit den farbigen Steinen auch noch etwas gewinnen: Wer auf der Steinaktion-Internetseite gelandet ist, kann sich dort nämlich bis 10. September anmelden. Dies auf einen Kaffee, ein Bier oder ein Glas Wein spendiert von den drei Kandidierenden.

St.Gallen: Bunte Steine statt bunte Apps

Mit ihrer Facebook-Gruppe «St.Galler Steine» hat Pia Ricci eine Mischung aus Schatzsuche und Schnitzeljagd lanciert. Die Modedesignerin versteht ihre Aktion auch als Plädoyer für mehr Analoges.
Roger Berhalter
Donnerstag, 27. August - 15:45 Uhr

Einbrecher an der St.Galler Fürstenlandstrasse: Diebesgut für 3'000 und Schaden für 2000 Franken

(kapo/vre) In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen sind Unbekannte an der Fürstenlandstrasse in St.Gallen in ein Gebäude eingebrochen. Sie kletterten gemäss Mitteilung der Kantonspolizei an der Fassade hoch, öffneten ein Fenster und verschafften sich Zutritt zu den Räumen im Haus. Die ungebetenen Gäste liessen elektronische Geräte im Wert von rund 3'000 Franken mitnehmen. Beim Einbruch verursachten sie zudem Schaden von rund 2'000 Franken.

Donnerstag, 27. August - 14:55 Uhr

CVP zu den städtischen Abstimmungsvorlagen vom 27. September: Ja zur Marktplatz-Vorlage, Ja zum Klimaartikel

(pd/vre) Die Parteileitung der CVP Stadt St.Gallen empfiehlt die Annahme der beiden lokalen Abstimmungsvorlagen vom 27. September. Klar Ja sagen die Christdemokraten zur Neugestaltung von Marktplatz und Bohl. Sie unterstützen auch den Klimaartikel für die Gemeindeordnung, erwarten aber gemäss Mitteilung nach einem Ja konkrete Massnahmen im Klimaschutz.

Auch die CVP sagt klar Ja zur Neugestaltung der zentralen Freifläche im Stadtzentrum.

Auch die CVP sagt klar Ja zur Neugestaltung der zentralen Freifläche im Stadtzentrum.

Bild: Michel Canonica (29.3.2020)

Ja zum dritten Anlauf für einen neuen Marktplatz sagt die CVP, weil sie das in einem partizipativen Prozess nachbearbeitete Projekt «Vadian» überzeugt. Es bringe diverse Vorteile und verbessere die Lebensqualität. Mit der Umgestaltung erhalte die Stadt eine grosszügige, übersichtliche Mitte, die «als offener Dreh- und Ausgangspunkt für Einkaufsbummler» dienen könne und mehr Platz «für einen grünen, intimen Markt» schaffe, heisst es in der CVP-Mitteilung.

Die CVP sieht St.Gallen in der Pflicht, einen Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgase und zur Eindämmung der Klimaerwärmung zu leisten. Die Parteileitung sagt daher klar Ja zum Klimaartikel, über den das Stimmvolk am 27. September zu entscheiden hat. Das sei aber nur der erste Schritt in die richtige Richtung. Weitere müssten folgen. Um die Klimaneutralität bis 2050 zu erreichen, brauche es griffige Massnahmen, schreibt die CVP.

Donnerstag, 27. August - 14:19 Uhr

Nach Coronapause startet das Theater St.Gallen mit Kinderstück in die Saison 2020/21: Wer ist das hässigere Monster?

(pd/vre) Zum Neustart nach der Coronapause und gleichzeitig zum Auftakt der Saison 2020/21 präsentiert das Theater St.Gallen am 5. September, 14 Uhr, das Kinderstück «Zwei Monster» in der Lokremise. Darin geht es um ein grosses Thema für Erwachsene wie Kinder, um Streit und Versöhnung. Das Stück nach dem Bilderbuch «Two Monsters - Du hast angefangen! Nein, du!» von David McKee eignet sich für Kinder ab vier Jahren.

Der Bilderbuchklassiker «Two Monsters» wird jetzt am Theater St.Gallen aufgeführt.

Der Bilderbuchklassiker «Two Monsters» wird jetzt am Theater St.Gallen aufgeführt.

Bild: PD

Das Stück dreht sich um ein rotes und ein blaues Monster. Sie wohnen auf zwei Seiten eines riesigen Berge, können sich weder sehen noch berühren. Trotzdem machen sie regelmässig miteinander Musik und streiten auch immer wieder, nicht zuletzt um die Frage, wer denn nun das hässigere Monster sei. Miteinander können es die beiden offenbar nicht, aber ohne einander geht noch weniger - womit die Frage akut wird, wie sie sich versöhnen und friedlich miteinander leben können.

Die Bühnenadaption des Bilderbuchs «Two Monsters», das 1987 mit dem deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet wurde, stammt von Gertrud Pigor. Regie für die Produktion am Theater St.Gallen führt Sophia Bodamer, die in St.Gallen schon «Das Schweigen der Schweiz» (2016/17) und «X Freunde» (2017/18) inszeniert hat. Aufführungen sind nach der Premiere vom 5. September geplant am 9., 12., 13., 16. und 19. September.

Donnerstag, 27. August – 12:50 Uhr

31-Jähriger stürzt durch Glastüren und verletzt sich

(stapo/rms) Zwei Meter in die Tiefe gestürzt ist am Mittwoch in St.Gallen ein Mann bei Installationsarbeiten. Der 31-Jährige arbeitete gemäss Mitteilung der Stadtpolizei kurz vor 12 Uhr an einem Lüftungskanal auf einer Baustelle an der Heiligkreuzstrasse. Über eine Leiter wollte er auf einen Elektrokasten steigen, um von dort aus die Lüftung zu isolieren.

Der 31-Jährige stürzte bei Installationsarbeiten zwei Meter in die Tiefe.

Der 31-Jährige stürzte bei Installationsarbeiten zwei Meter in die Tiefe.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen
(26.8.2020)

Als der Arbeiter den Elektrokasten betrat, durchbrach er mit seinem Körpergewicht dessen Deckel und stürzte zwei Meter in die Tiefe. Dabei durchschlug er zwei Glastüren und verletzte sich unbestimmt am Oberarm. Beim Sturz schlug er sich zudem einen Zahn aus. Nach der Erstversorgung vor Ort musste er mit der Ambulanz ins Spital gebracht werden.

Donnerstag, 27. August – 12:50 Uhr

88-jähriges Unfallopfer stirbt im Spital

(stapo/rms) Am 5. August hat ein 81-jähriger Autofahrer eine 88-jährige Frau und ihren Hund auf einem Fussgängerstreifen auf der Rorschacher Strasse angefahren. Die 88-Jährige ist nun gemäss Mitteilung der Stadtpolizei St.Gallen im Spital ihren schweren Verletzungen erlegen. Der beim Unfall ebenfalls schwer verletzte Hund, hatte schon Anfang August eingeschläfert werden müssen.

Donnerstag, 27. August - 12:35 Uhr

Thomas Scheitlin und Maria Pappa werben für Ja zum Marktplatz:
Moderne ÖV-Drehscheibe und gmögiger Treffpunkt

(vre) Es ist Usanz, dass die Stadtregierung vor Urnengängen die zum Entscheid anstehenden Sachvorlagen vorstellt. Stadtpräsident Thomas Scheitlin und Baudirektorin Maria Pappa haben dies am Donnerstag für die Vorlage zur Neugestaltung von Marktplatz und Bohl getan. Nachdem die Abstimmung darüber im Mai wegen der Coronakrise nicht möglich war, entscheidet das städtische Stimmvolk jetzt am 27. September darüber.

Der seit Frühling 2019 parkplatzfreie Marktplatz soll attraktiver gestaltet werden. Dazu zählt auch der Ersatz der grünen Häuschen des ständigen Marktes rechts im Bild durch einen Pavillon.

Der seit Frühling 2019 parkplatzfreie Marktplatz soll attraktiver gestaltet werden. Dazu zählt auch der Ersatz der grünen Häuschen des ständigen Marktes rechts im Bild durch einen Pavillon.

Bild: Michel Canonica (24.7.2019)

Der Bedarf nach einer Erneuerung des zentralen Freiraums der St.Galler Altstadt ist seit langem ausgewiesen. Dass Werkleitungen und Verkehrsflächen saniert werden müssen, dass die Gestaltung vom Anfang der 1950er-Jahre nicht mehr zeitgemäss ist, ist nicht strittig. Trotzdem sind 2011 und 2015 zwei Abstimmungsvorlagen für Marktplatz, Bohl und Blumenmarkt gescheitert. Jetzt steht der dritte Anlauf zum Entscheid.

Basis dafür ist das Wettbewerbsprojekt «Vadian»: Es schafft auf der Stirnseite der Bank Acrevis einen Freiraum. Es sieht den Abbruch der Rondelle und den Bau eines zweiteiligen Pavillons für den ständigen Markt vor. Zudem wird die ÖV-Haltestelle zweigeteilt: Die Haltekante vor dem «Hecht» rutscht nach Westen auf den Marktplatz, die Situation mit der Calatrava-Wartehalle bleibt hingegen unverändert. Der ganze Platz wird zudem zu einer Begegnungszone.

Illustration des Marktplatzprojektes «Vadian». Das städtische Stimmvolk entscheidet am 27. September darüber.

Illustration des Marktplatzprojektes «Vadian». Das städtische Stimmvolk entscheidet am 27. September darüber.

Bild: Stadt St.Gallen

Für das Marktplatzprojekt soll am 27. September ein Rahmenkredit von gut 29 Millionen Franken bewilligt werden. Im Gegensatz zu den früheren Anläufen liegt kein ausgearbeitetes Detailprojekt vor: Es wird nach dem allfälligen Ja des Stimmvolks ausgearbeitet. Über dieses Projekt und die Teilkredite zu seiner Umsetzung wird dann der Stadtrat entscheiden. Parlament und Stimmvolk könnten sich aber darauf verlassen, dass das, was jetzt auf dem Tisch liege, realisiert werde, hiess es am Donnerstag.

Donnerstag, 27. August - 12:15 Uhr

Studie von Gewerbe und Universität: Stadt St.Gallen muss handeln, um finanzpolitisch konkurrenzfähig bleiben zu können

(pd/vre) Die Finanzen der Stadt St.Gallen liegen bis 2018 im Schweizer Durchschnitt. Ihr Eigenkapital sieht zwar gut aus, steht aber stark unter Druck. Die Kosten für Privathaushalte sind in der Stadt St.Gallen überdurchschnittlich hoch. Kombiniert mit dem Faktor, dass die kantonalen Steuern ebenfalls sehr hoch sind, entsteht eine grosse Belastung. Die St.Galler Mietpreise machen diesen Nachteil wieder wett.

Diesen Ist-Zustand der Stadtsanktgaller Finanzen skizziert gemäss Mitteilung eine am Donnerstag vorgestellte Studie, die die Universität St.Gallen im Auftrag von Gewerbe Stadt St.Gallen erarbeitet hat. Sie zeigt auf, wie St.Gallen finanzpolitischen Handlungsbedarf in Angriff nehmen kann und soll. Unter anderem stellt sie fest, dass die St.Galler Stadtrechnung auf geläufige Kennzahlen verzichtet und so ein einfacher Vergleich mit anderen Städten nur schwer möglich ist.

Das St.Galler Rathaus: Hier hat der Stadtpräsident, der traditionellerweise auch immer «Finanzminister» der Stadt ist, sein Büro.

Das St.Galler Rathaus: Hier hat der Stadtpräsident, der traditionellerweise auch immer «Finanzminister» der Stadt ist, sein Büro.

Bild: Urs Bucher (20.4.2018)

Die Studie kommt zudem zum Schluss, dass die Stadt finanzpolitisch nicht ausruhen darf, wenn sie in Zukunft attraktiv bleiben will. Die Bevölkerung wachse nämlich unterdurchschnittlich. Dies trotz überdurchschnittlichem Wachstum der Arbeitsplätze, wobei dieses in staatsnahen Branchen und nicht in der Privatwirtschaft stattfinde. So drohe ein unausgewogener Branchenmix, befürchtet Gewerbe Stadt St.Gallen.

Fakt ist gemäss Mitteilung zur Studie, dass St.Gallen seine Investitionen besser planen müsse. Dazu benötige die Stadt neben sinnvollen Planungsinstrumenten auch eine regelmässige Überprüfung der Investitionen. Mit einem Katalog an Empfehlungen will die Studie aufzeigen, welche Schritte für deutliche Verbesserungen nötig sind. Unter anderem soll der heutige Finanzplan zu einem Aufgaben- und Finanzplan als Basis für die Stadtentwicklung umgebaut werden.

Donnerstag, 27. August - 9:21 Uhr

Mottbrand an der Falkenstrasse: Parkettboden in Brand geraten

(kapo/dar) Am Mittwochabend ist es in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an an der Falkenstrasse zu einem Mottbrand gekommen. Dabei wurde ein Stück des Parkettbodens in Mitleidenschaft gezogen, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt. Der Brand wurde gegen 22.55 Uhr entdeckt, als Rauch aus der Wohnung trat. Der Mottbrand konnte von der Feuerwehr rasch gelöscht werden.

Durch den Mottbrand wurde der Parkettboden beschädigt.

Durch den Mottbrand wurde der Parkettboden beschädigt.

Bild: Kantonspolizei St.Gallen

Die Wohnung ist derzeit unbewohnt und wird renoviert. Vorgängig wurden darin Schleifarbeiten getätigt. Ob die Schleifmaschine in Zusammenhang mit dem Brand steht, sei zurzeit noch unklar, schreibt die Polizei. Die genaue Brandursache wird von Spezialisten des Kompetenzzentrums Forensik der Kantonspolizei St.Gallen ermittelt. Nebst zehn Feuerwehrleuten stand eine Patrouille der Stadtpolizei im Einsatz. Der Sachschaden beträgt rund 5'000 Franken.

Mittwoch, 26. August - 16:55 Uhr

Frau auf Fussgängerstreifen angefahren und verletzt

(kapo/vre) Am Mittwochmorgen ist in Andwil eine Frau auf dem Fussgängerstreifen von einem Auto angefahren worden. Die 39-Jährige wurde dabei gemäss Mitteilung der Kantonspolizei St.Gallen unbestimmt verletzt. Nach der Erstversorgung am Unfallort musste sie mit der Ambulanz ins Spital gebracht werden. Am Auto entstand beim Unfall Schaden in Höhe von rund 2'500 Franken.

Auf diesem Fussgängerstreifen in Andwil wurde am Mittwochmorgen eine Fussgängerin durch ein Auto verletzt.

Auf diesem Fussgängerstreifen in Andwil wurde am Mittwochmorgen eine Fussgängerin durch ein Auto verletzt.

Bild: Kantonspolizei St.Gallen
(26.8.2020)

Am Mittwoch, 7.50 Uhr, war ein 39-jähriger Mann auf der Arneggerstrasse in Andwil in Richtung Gossau unterwegs. Auf Höhe des Schulhauses Ebnet überquerte eine 39-jährige Frau den Fussgängerstreifen von links nach rechts. Aus noch unbekannten Gründen übersah der Autofahrer die Fussgängerin. Sie wurde daher gemäss Polizeimeldung vom Auto erfasst, auf die Motorhaube und dann gegen die Windschutzscheibe geschleudert. Danach blieb sie verletzt am Boden liegen.

Mittwoch, 26. August - 16:06 Uhr

Veloständer im Riethüsli fordert Strassenbauer: Da waren ganz sicher keine Velofahrer am Werk

(vre) Sanierungsprojekte für Hauptverkehrsachsen wie die Teufener Strasse im Riethüsli sind anspruchsvoll und mit Tausenden von Details gespickt. Wichtigen und weniger wichtigen. Und doch müssen sie alle stimmig gelöst werden. Ein Schmunzler unter Velofahrerinnen und Velofahrern ist derzeit genau ein solches Detail neben der Endstation der Buslinie 5 im Riethüsli.

Der Veloständer neben den Endstation der Stadtbuslinie 5 im Riethüsli.

Der Veloständer neben den Endstation der Stadtbuslinie 5 im Riethüsli.

Bild: Raphael Rohner (24.8.2020)

Hier steht ein Veloständer. So ein neumödiger, der Uneingeweihte sehr wohl an eine moderne Eisenplastik erinnern könnte. Nach der Sanierung der Haltestelle durchs städtische Tiefbauamt wurde der Ständer brav wieder platziert, wie einer dieser Tage im «St.Galler Stadtmelder», der elektronischen Klagemauer der Verwaltung, lobend anmerkt. Nur: Er wurde verkehrt herum aufgestellt.

Der Veloständer steht verkehrt herum: Eigentlich fährt man von hinten auf die Schiene und fixiert die Pedale in der Aussparung im Blech.

Der Veloständer steht verkehrt herum: Eigentlich fährt man von hinten auf die Schiene und fixiert die Pedale in der Aussparung im Blech.

Bild: Raphael Rohner (24.8.2020)

Das Velo korrekt zu parkieren, es auf die Schiene zu stellen und die Pedale in der Aussparung im Blech zu fixieren, ist so nicht möglich. Es sei denn, man kann wie Harry Potter durch Wände gehen. Ein grosses Problem ist der Lapsus nicht: Man stellt den Drahtesel einfach auf den bei den meisten Modellen eingebauten Ständer. Die Korrektur dürfte eine Kleinigkeit sein. Den 650'000-Franken-Kredit für Sofortmassnahmen im Veloverkehr, den das Stadtparlament am Dienstag beschlossen hat, wird man dafür nicht in Anspruch nehmen müssen.

Und was bleibt als Fazit? Die, die hier am Werk waren, sind offensichtlich keine Velofahrer...

So wird im Veloständer des Typs «Pedal-Parc» richtig parkiert.

So wird im Veloständer des Typs «Pedal-Parc» richtig parkiert.

Bild: PD
Mittwoch, 26. August - 15:24 Uhr

SP fordert gerechteren Finanzausgleich im Kanton: Zentrumsstädte mit ihren Soziallasten nicht alleine lassen

(pd/vre) Die SP des Kantons St.Gallen nimmt sich eines Themas an, das auch die Kantonshauptstadt schon lange plagt. Die SP fordert nämlich eine grundlegende Reform des innerkantonalen Finanzausgleichs. Heute seien die Steuerunterschiede zwischen den Gemeinden im Kanton riesig. Der Finanzausgleich schaffe es nicht, sie auszugleichen und eine einigermassen gerechte Belastung aller Steuerzahlerinnen und Steuerzahler zu erreichen, schreibt die SP in einer Mitteilung.

Die SP fordert von der Kantonsregierung die Einführung des horizontalen Finanzausgleichs, eines Ausgleichs also, an dem sich nicht nur der Kanton, sondern auch die Gemeinden untereinander direkt beteiligen. Auch fordert die SP die Erhöhung des Ausgleichs für soziodemografische Lasten. Das sind die Kosten von Städten und Gemeinden mit Zentrumsfunktion, die ihnen erwachsen, weil sie sozial schwächere Kreise anziehen. Sie werden im Kanton St.Gallen zwar abgegolten, allerdings in einem Ausmass, das unter den tatsächlichen Kosten liegt.

St.Gallen und sein Umland: Das Problem nicht abgegoltener Lasten, die die Kantonshauptstadt tragen muss, beschäftigt die städtische Finanzpolitik seit Jahren. Die SP fordert jetzt wieder einmal einen besseren Ausgleich.

St.Gallen und sein Umland: Das Problem nicht abgegoltener Lasten, die die Kantonshauptstadt tragen muss, beschäftigt die städtische Finanzpolitik seit Jahren. Die SP fordert jetzt wieder einmal einen besseren Ausgleich.

Bild: Urs Jaudas (3.12.2010)

Gerechtfertigt ist eine Reform des Finanzausgleichs für die SP gerade auch durch die Tatsache, dass Einwohnerinnen und Einwohner von Gemeinden mit Tiefststeuern von Leistungen naher urbaner Zentren profitieren, ohne wirklich zu deren Kosten viel beizutragen. Städterinnen und Städter müssten so für hohe Kosten etwa bei der Kultur, im sozialen Bereich, bei der Suchthilfe oder Integration aufkommen. Das schlage sich in hohen Steuerfüssen nieder, während sich jene im «Speckgürtel» um Zentrumsgemeinden im freien Fall befänden.

Konkreter Anlass für die Kritik der SP ist die bevorstehende Beratung einer Revision des kantonalen Finanzausgleichsgesetzes: Der vorliegende Entwurf dafür droht für die SP «zu einem Vehikel für Steuersenkungen zu werden – von denen wie üblich die Gutverdienenden und Vermögenden in steuergünstigen Gemeinden profitieren». Normal- und Wenigverdienende müssten hingegen Angst vor den Auswirkungen der Coronakrise haben.

Mittwoch, 26. August - 12:44 Uhr

Die Badesaison ist immer noch voll im Gang - bis Freitag

(vre) Es scheint, dass die Badesaison 2020 langsam aber sicher ihrem Ende entgegen geht. Ins Wasser hüpfen kann man mit gutem Gewissen noch bis Freitag. Die Aussen- wie die Wassertemperaturen sind erträglich. Ab Freitagnachmittag allerdings ziehen Wolken auf. Für die Freitagnacht und den Samstag sind anhaltende Regenfälle angesagt. Am Sonntag soll's ab dem Vormittag etwas trockener sein, es bleibt aber bewölkt und die Aussentemperaturen bleiben tief.

Wassertemperaturen Freibäder Stadt St.Gallen und Bodensee

Stand: 26.08.2020
Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld 22
Freibad Rotmonten 23
Familien- und Frauenbad Dreilinden 23
Mannenweier 23
Region
Badhütte Rorschach 23,9
Schwimmbad Arbon: See 22,9
Schwimmbad Arbon: Becken 24
Mittwoch, 26. August - 11:42 Uhr

Legal sprayen auf der Kreuzbleiche: Eine Riesenameise neben der Reithalle

Momentaufnahme. Lange nicht alles, was auf die Holzwand neben der Kreuzbleiche legal gesprayt wird, ist originell. Die Riesenameise ist aber ein Blickfang erster Güte.

Momentaufnahme. Lange nicht alles, was auf die Holzwand neben der Kreuzbleiche legal gesprayt wird, ist originell. Die Riesenameise ist aber ein Blickfang erster Güte.

Bild: Reto Voneschen (26.8.2020)
Mittwoch, 26. August - 11:30 Uhr

Kanton St.Gallen meldet für Dienstag 14 neue Coronafälle

(SK/vre) Der Kanton St.Gallen meldet für den Dienstag 14 neue Infektionen mit dem Coronavirus. Seit Mitte März wurden im St.Gallischen damit insgesamt 1232 Coronafälle registriert. Am Sonntag und Montag war die Zahl der laborbestätigten Infektionen nur um je einen Fall gestiegen. Die Zahl der Todesfälle bleibt stabil bei 41. Derzeit sind im Kanton St.Gallen sieben Personen wegen Covid-19 hospitalisiert; drei davon liegen mit künstlicher Beatmung auf der Intensivstation.

Die Coronazahlen der acht St.Galler Wahlkreise vom Dienstag:

St.Galler Coronastatistik

Stand: 25.8.2020, 24 Uhr
Ort neue Fälle Fälle letzte 14 Tage
Kanton St.Gallen 14 133
Wahlkreise
St.Gallen-Gossau 1 61
Rorschach 1 5
Rheintal 0 17
Werdenberg 1 5
Sarganserland 0 4
See-Gaster 3 19
Toggenburg 4 10
Wil 3 12
Mittwoch, 26. August - 11:10 Uhr

Erstmals seit 70 Jahren keine Handballschüeleri: Schlechtes Jahr für Nachwuchs der Handball-Hochburg St.Gallen wegen Corona

(fb) In diesem Jahr gibt es in St.Gallen definitiv kein Handballturnier für Schülerinnen und Schüler. Nachdem das Fides-Turnier Anfang Juni wegen der Coronakrise nicht durchgeführt werden konnte und auch das Ersatzdatum im September schon früh unrealistisch wurde, ist nun auch die für den 14. und 15. November geplante Handballschüeleri abgesagt worden. Auf der Strecke bleibt damit auch das geplante gemeinsame Turnier der organisierende Vereine SV Fides und LC Brühl.

Die Handballschüeleri des LC Brühl im Athletik-Zentrum und den umliegenden Turnhallen ist jeweils ein Grossanlass mit Hunderten Kindern.

Die Handballschüeleri des LC Brühl im Athletik-Zentrum und den umliegenden Turnhallen ist jeweils ein Grossanlass mit Hunderten Kindern.

Bild: Urs Jaudas (16.11.2013)

Die Handballschüeleri kann 2020 erstmals seit der Gründung vor 70 Jahren nicht durchgeführt werden. «Dieser Entscheid ist uns sehr schwergefallen. Wir mussten aber ganz einfach einsehen, dass die strengen und notwendigen Massnahmen im Rahmen des Covid-19-Schutzkonzeptes für uns als Verein kaum umzusetzen sind», erklärt Stefanie Brüderli vom LC Brühl.

Der OK-Präsident des Fides-Turniers, Thomas Corradini, sieht dies auch so. «Wir bedauern die Absage sehr. Die Hygienevorschriften sind für uns nicht umsetzbar. Die Gesundheit aller hat oberste Priorität.» Der SV Fides wie auch der LC Brühl hoffen im kommenden Jahr ihre Handballturniere für Schülerinnen und Schüler aus Stadt und Region St.Gallen wieder durchführen zu können. Das Fides-Turnier soll Anfang Juni 2021 stattfinden, die Handballschüeleri Mitte November 2021.

Mittwoch, 26. August - 10:49 Uhr

Stadtrat wirbt für Klimaartikel: Stadt will bis 2050 klimaneutral werden, Volk entscheidet am 27. September

(sk/vre) In einem Monat werden in St.Gallen nicht nur Stadtrat und Parlament neu gewählt, das Stimmvolk entscheidet auch über zwei Sachvorlagen. Zum einen geht es um einen Klimaartikel für die Gemeindeordnung, zum anderen um die Neugestaltung von Marktplatz und Bohl.

Usanzgemäss stellt die Stadtregierung ihre Abstimmungsvorlagen jeweils an Medienkonferenzen vor. Heute Mittwoch hat sie dies für den Klimaartikel getan, morgen Donnerstag wird sie es für die Neugestaltung von Marktplatz und Bohl tun. Überraschungen sind bei diesen öffentlichen Auftritten des Stadtrats zu seinen eigenen Vorlagen keine zu erwarten: Er wird dem Stimmvolk nahelegen, sie am 27. September anzunehmen.

Auch in der Stadt St.Gallen ist in den vergangenen 18 Monaten regelmässig die Klimajugend auf die Strasse gegangen. Am 27. September folgt jetzt ein politischer Entscheid zu ihren Forderungen gegen den Klimawandel.

Auch in der Stadt St.Gallen ist in den vergangenen 18 Monaten regelmässig die Klimajugend auf die Strasse gegangen. Am 27. September folgt jetzt ein politischer Entscheid zu ihren Forderungen gegen den Klimawandel.

Bild: Gian Ehrenzeller/KEY (6.2.2020)

Die Vorlage für den Klimaartikel in der Gemeindeordnung wurde am Mittwochvormittag durch Stadtrat Peter Jans präsentiert. Beim Klimaschutz komme den Städten eine zentrale Rolle zu. St.Gallen wolle Massnahmen zum Schutz der Umwelt und Bevölkerung vor den Folgen des Klimawandels ergreifen; dieser Grundsatz solle in der Gemeindeordnung, quasi der «Verfassung» der Stadt, verankert werden. Und dabei habe das Stimmvolk jetzt das letzte Wort.

Der Stadtrat sieht gemäss Peter Jans im Klimawandel «eine der grössten globalen Herausforderungen unserer Zeit». Deshalb unterstützt er die vom Bundesrat angestrebte Emissionsneutralität. Die Stadt übernimmt das Ziel der Landesregierung, bis 2050 klimaneutral zu werden. Heissen die Stimmberechtigten den Nachtrag zur Gemeindeordnung gut, wird dem städtischen Energiekonzept 2050 neu das Ziel zugrunde gelegt, bis 2050 null Tonnen CO2 auszustossen.

Mittwoch, 26. August - 8:26 Uhr

«San Gallä für alli» um eine Woche verschoben: Gratis-Bratwurst fällt dem schlechten Wetter zum Opfer

(dar) Stefano Patta muss seinen Bratwurst-für-Alle-Anlass erneut verschieben. «Das schlechte Wetter lässt mir leider keine andere Wahl», sagt der St.Galler Unternehmer, der an diesem Samstag Gratis-Bratwürst und Gratis-Pasta mit Sugo verteilen wollte. In verschiedenen Restaurants und Lokalen der Innenstadt hätten Interessierte per Gutschein ihre Gratisspeise abholen können. «Es ist schade, aber ich kann es leider nicht ändern», sagt Patta.

Mit Wurst, Charme und Badeschaum wirbt Stefano Patta für seinen Event.

Mit Wurst, Charme und Badeschaum wirbt Stefano Patta für seinen Event.

Bild: PD

3000 Anmeldungen sind laut Patta eingegangen, 3000 digitale Gutscheine wurden auf Smartphones verschickt. Per SMS werden die Interessierten informiert, dass der Anlass von diesem Samstag umd eine Woche auf den 5. September verschoben wird. Die Gutscheine behalten ihre Gültigkeit.

Es ist bereits das zweite Mal, dass Patta seinen Event verschieben muss. Am 8. August wollte der Unternehmer ursprünglich die Gratisverpflegung verteilen. Doch er befürchtete ein organisatorisches Chaos: Zu viele hätten Interesse gezeigt, doch zu wenige dann auch tatsächlich einen Gutschein bestellt. Patta fürchtete enttäuschte St.Gallerinnen und St.Galler, denen nicht bewusst war, dass sie die Gratis-Bratwurst oder die Gratis-Pasta nur mit einem Gutschein beziehen können.

Jetzt hofft Patta auf gutes Wetter am Samstag, 5. September. Damit sein Anlass endlich durchgeführt werden kann.

Informationen unter: www.sangalläfüralli.ch

Dienstag, 25. August - 22:55 Uhr

SVP-Stadtparlamentarier kritisiert Stadtrat scharf: Noch nicht bereit für die Pionierrolle gegen den Klimawandel?

(vre) Am Dienstagvormittag ist bekannt geworden, dass der Stadtrat aus finanziellen Überlegungen darauf verzichten will, das Projekt des Areals Bach hinter dem Bahnhof St.Fiden mit 250'000 Franken zu unterstützen (STADT-TICKER, 25.8. - 13:25 Uhr). Am Nachmittag hat SVP-Politiker Jürg Brunner zu diesem Thema schon eine Interpellation im Stadtparlament eingereicht. Er verknüpft das Nein zum Areal Bach mit der Abstimmung über den Klimaartikel für die Gemeindeordnung.

Die Vision für die Aufwertung des Areals hinter der Bahnhof St.Fiden als grüner Freiraum für die Quartierbevölkerung.

Die Vision für die Aufwertung des Areals hinter der Bahnhof St.Fiden als grüner Freiraum für die Quartierbevölkerung.

Bild: PD (29.10.2019)

St.Gallen habe mit dem Klimaartikel das Potenzial, «zur Vorreiterin in Sachen Klimaschutz unter den Schweizer Städten» zu werden. Dazu sei aber teilweise ein Umdenken nötig. Um den Klimawandel zu entschärfen müsse beispielsweise der Aufheizung der Stadt entgegengewirkt werden. Massnahmen zur Belüftung, Beschattung, Begrünung und Entsiegelung des Bodens müssten nicht nur diskutiert und geplant, sondern auch umgesetzt werden, schreibt Jürg Brunner in seinem Vorstoss.

Das aktuelle Beispiel des Areals Bach zeige, dass der Stadtrat dazu wohl noch nicht bereit sei, kritisiert Brunner weiter. Dies, weil er Nein zur Aufwertung der hässlichen Brache hinter dem Bahnhof St.Fiden sage und damit verhindere, dass ab Herbst eine neue grüne Oase mit 250 Bäumen für die Bevölkerung entstehen könne. Hier tue nach dem Ja zum Klimaartikel am 27. September ein Umdenken Not.

Das Areal Bach heute: Die Initianten der Aufwertung wollen ihr Projekt nach dem Nein des Stadtrats zu einem finanziellen Beitrag redimensionieren, damit etwa die Hälfte der Parkplätze erhalten bleibt.

Das Areal Bach heute: Die Initianten der Aufwertung wollen ihr Projekt nach dem Nein des Stadtrats zu einem finanziellen Beitrag redimensionieren, damit etwa die Hälfte der Parkplätze erhalten bleibt.

Bild: Sandro Büchler (15.5.2020)

Vom Stadtrat will Jürg Brunner mit der Interpellation konkret wissen, ob er eine Liste mit Kriterien hat, die er bei klimarelevanten Entscheiden berücksichtigt. Und zweitens:

«Wird der Stadtrat wegen der coronabedingt schlechten Finanzsituation vermehrt Umweltausgaben kürzen oder gar sistieren?»

Der SVP-Mann hatte seine Interpellation als dringlich eingereicht. Das Präsidium des Stadtparlaments hat dem Vorstoss die verlangte Dringlichkeit am Dienstagabend aber nicht zugestanden. Dem Stadtrat bleibt damit mehr Zeit zur Beantwortung der Fragen von Brunner als nur bis zur nächsten Parlamentssitzung vom 22. September.

Dienstag, 25. August - 21:55 Uhr

Die Beschlüsse des Stadtparlaments: Olma-Hilfspaket, Passerelle, Abwasser und Langsamverkehr

(dwi/ghi/vre) Das St.Galler Stadtparlament hat sich am Dienstag zur 48. Sitzung der laufenden Amtsdauer 2017 bis 2020 getroffen. Dabei wurden in der Olma-Halle 2.1, in der wegen der Coronapandemie getagt wurde, sieben Sachgeschäfte behandelt.

Die Anti-Corona-Abstandsregeln können vom 63-köpfigen St.Galler Stadtparlament in der Olma-Halle problemlos eingehalten werden.
11 Bilder
Blick aufs Präsidium und dahinter auf die gerade aktuelle Rednerliste.
Gut mit Getränken ausgerüstete Parlamentsmitglieder. Vorne im Bild Manuela Ronzani und René Neuweiler von der SVP.
Stadträtin Maria Pappa im Gespräch mit SVP-Parlamentarier Donat Kuratli.
Christoph Wettach referiert namens der Grünliberalen. Anders als im Waaghaus müssen sich die Votantinnen und Votanten in der Olma-Halle nach vorne zu den Mikrofonen bemühen.
Die ebenfalls weit auseinanderezogene Stadtratsbank mit (von vorne) einer nachdenklichen Sonja Lüti sowie im Hintergrund Maria Pappa und Markus Buschor.
Peter Jans, dem die Technischen Betriebe unterstehen, vertritt den Standpunkt des Stadtrats.
Wlan ist in der Olma-Halle natürlich eine Selbstverständlichkeit. Im Bild Oskar Seger (FDP).
Jetzt wird abgestimmt: Stefan Grob (CVP) mit der entsprechenden Fernbedienung.
Das Resultat auf der Anzeigetafel über dem Präsidium.

Die Anti-Corona-Abstandsregeln können vom 63-köpfigen St.Galler Stadtparlament in der Olma-Halle problemlos eingehalten werden.

Bild: Ralph Ribi (25.8.2020)
  • Hilfspaket. Dem Darlehen von 8,4 Millionen an die Olma wurde mit 43 Ja zu vier Nein bei zehn Enthaltungen zugestimmt. Die Zeichnung von zusätzlichem Genossenschaftskapital von 1,29 Millionen wurde mit 44 Ja gegen fünf Nein bei acht Enthaltungen beschlossen. Das Darlehen untersteht dem fakultativen Referendum. Alle Beschlüsse fielen unter dem Vorbehalt, dass der Kantonsrat jetzt dem kantonalen Hilfspaket für die Olma zustimmt.
  • Güterbahnhof. Auf die Vorlage für eine Passerelle vom Otmar- Quartier in den Güterbahnhof trat das Parlament auf Antrag der FDP nicht ein.
  • Abwasser. Die Kläranlage Au wird für 20,2 Millionen Franken ausgebaut. Gleichzeitig werden Teufen, Stein und Hundwil neu angeschlossen. Der Anteil der Stadt am Ausbau beträgt 7,9 Millionen. Fakultatives Referendum.
  • Langsamverkehr. Das Parlament hiess den Kredit von 650000 Franken für Sofortmassnahmen für den Fuss- und Veloverkehr zwischen 2021 und 2023 mit 49 Ja, sieben Nein und zwei Enthaltungen gut.
  • Sanierung I. Die Bushaltestelle Rosenbergstrasse wird für 895000 Franken saniert. Ein Rückweisungsantrag der SVP wurde klar abgelehnt, das Projekt ebenso klar gutgeheissen.
  • Sanierung II. Die Neu­ge­staltung der Rehetobelstrasse von der Flurhofstrasse bis zum Haus Rehetobelstrasse 48 wurde gutgeheissen. Die Sanierung kostet die Stadt 526000 Franken.
  • Baurecht. Einstimmig hiess der Rat die Abgabe einer Bauparzelle im Weiler Oberschachen im Industriegebiet an der Martinsbruggstrasse gut. Das Land geht im Baurecht an die AF Immo AG zur Verlegung und Vergrösserung des Hauptsitzes der einheimischen Smedico AG.
Dienstag, 25. August - 19:15 Uhr

So sieht das neue Trikot des FC St. Gallen aus

Musah Nuhu, Lawrence Ati Zigi und Florian Kamberi (von links) im neuen Dress des FC St.Gallen. Es wurde am Dienstagabend erstmals präsentiert.

Musah Nuhu, Lawrence Ati Zigi und Florian Kamberi (von links) im neuen Dress des FC St.Gallen. Es wurde am Dienstagabend erstmals präsentiert.

Bild: PD
Dienstag, 25. August - 19:05 Uhr

Binden und rote Hosen: Juso demonstrieren vor dem Parlament für die Gratisabgabe von Menstruationsartikeln

(ayk) Es ist kurz vor 16 Uhr vor der Olma-Halle 2.1. Gleich beginnt die Sitzung des Stadtparlaments. «Mir ist das nicht peinlich», sagt SP-Mitglied Franz Eggmann im Foyer vor dem Sitzungssaal. Ein Juso-Mitglied drückt ihm eine Binde mit der Aufschrift «Was ist euch so peinlich?» in die Hand. Auch andere Parlamentsmitglieder reagieren gelassen auf die Gabe der Juso. Sie nehmen die Binden ohne Reaktion oder auch mit einem Schmunzeln entgegen. Einige entsorgen sie gleich wieder im Abfallkübel.

Kundgebung der Juso für die Gratisabgabe von Menstruationsartikeln vom Dienstagnachmittag vor der Olma-Halle.

Kundgebung der Juso für die Gratisabgabe von Menstruationsartikeln vom Dienstagnachmittag vor der Olma-Halle.

Bild: Aybüke Köseoglu

Auf Widerspruch stiess die Juso-Aktion bei einzelnen Bürgerlichen: SVP-Fraktionspräsidentin Karin Winter-Dubs fand sie zeitlich unpassend. Andere Traktanden seien momentan wichtiger, etwa die Auswirkungen der Coronakrise. Hätte die Aktion zu einem anderem Zeitpunkt stattgefunden, hätte man darüber diskutieren können, sagt Winter-Dubs. Parlamentspräsident Beat Rütsche hingegen zeigte sich erfreut über die Aktion. Er finde es gut, dass sich die Jungen politisch engagierten. Ob die Aktion aber Einfluss auf die Abstimmung über Postulat zum Thema Menstruationsartikel haben werde, dessen sei er sich nicht sicher.

Parlamentspräsident Beat Rütsche nimmt eine Binde entgegen.

Parlamentspräsident Beat Rütsche nimmt eine Binde entgegen.

Bild: Aybüke Köseoglu

Die Juso wollten mit der Aktion auf spezielle Weise vor dem Start der Parlamentssitzung für die Gratisabgabe von Mensturationsartikeln an Städterinnen werben. Sie verteilten mit rot eingefärbten Hosen Binden an Politikerinnen und Politiker. Juso-Parlamentarierin Andrea Scheck hoffte so, die Parlamentsmitglieder für ein von ihr eingereichtes Postulat sensibilisieren zu können.

Andrea Scheck, Juso Stadtparlamentarierin.

Andrea Scheck, Juso Stadtparlamentarierin.

Bild: PD

Scheck verlangt im Vorstoss, dass die Stadt Menstruationsartikel auf Toiletten in öffentlichen Gebäuden sowie an bedürftige Frauen gratis abgibt. Dies, weil die Kosten dafür Monat für Monat erheblich seien, aber auch als Anerkennung, dass Menstruationsartikel lebenswichtige Produkte für eine Körperfunktion sind, die nicht gewählt, sondern angeboren ist. In der Schweiz würden gemäss Postulat Tampons und Binden anders als etwa Kaviar, Blumen und sogar Viagra nicht als «Güter des täglichen Bedarfs» gelten.

Der Stadtrat hatte wie üblich zum Postulat Stellung genommen. Er empfiehlt dem Parlament, dieses nicht erheblich zu erklären. Er habe zwar Verständnis für das Anliegen der Postulantin, teile jedoch ihre Ansicht nicht, dass die Menstruation ein grosses Tabuthema sei. Weil sie in der Sexualpädagogik und bei Beratungen offen angesprochen werde, pflege heute ein grosser Teil von Mädchen und jungen Frauen einen offenen Umgang damit. Über die Sozialhilfe sei zudem sichergestellt, dass weniger begüterte Frauen sich mit Damenhygieneartikel eindecken könnten.

Das Postulat von Andrea Scheck wurde am Dienstag aus zeitlichen Gründen vom St.Galler Stadtparlament noch nicht diskutiert. Es ist jetzt für die nächste Sitzung vom 22. September traktandiert.

Dienstag, 25. August - 16:24 Uhr

Volltrunken vor Autos gesprungen: 34-Jähriger verbringt die Nacht in der Ausnüchterungszelle der Stadtpolizei

(stapo/vre) Am Montagabend haben St.Galler Stadtpolizisten einen stark alkoholisierten Mann in der Schmiedgasse in Gewahrsam genommen. Dies, nachdem er zwei Mal fast von einem Auto erfasst worden war. Der 34-Jährige musste «wegen Eigengefährdung», wie in einer Mitteilung begründet wird, die Nacht in der Ausnüchterungszelle auf dem Polizeiposten an der Vadianstrasse 57 verbringen.

Auf den sturzbetrunkenen Mann wurde die Stadtpolizei am Montag, 21.30 Uhr, aus einem Restaurant an der Schmiedgasse informiert. Eine Polizeipatrouille traf den 34-Jährigen auf dem Oberen Graben an. Dort torkelte er auf der Fahrbahn im Kreis herum. Dort meldete sich auch ein Autofahrer, dass er mit seinem Wagen den Mann kurz zuvor beinahe angefahren habe.

Blick in eine Ausnüchterungszelle auf einem Polizeiposten.

Blick in eine Ausnüchterungszelle auf einem Polizeiposten.

Symbolbild: Urs Bucher (10.8.2011)

Der 34-Jährige war offensichtlich stark alkoholisiert. Er versuchte auch, den Polizisten aus dem Weg zu gehen und ergriff dabei plötzlich die Flucht. Dabei kam es erneut zu einer gefährlichen Situation mit einem korrekt fahrenden Auto. Die Polizisten konnten den Mann kurz darauf stoppen. Bei seiner Durchsuchung wurden zehn vermutlich mit LSD versetzte Papierstreifen gefunden.

Beim 34-Jährigen beim Atemtest rund 1,6 Promille (0,79 mg/l) gemessen. Er wurde vom Amtsarzt trotzdem als haftfähig eingestuft. Im Anschluss an den ärztlichen Untersuch verhielt sich der Mann gemäss Mitteilung aggressiv und renitent. Aufgrund der offensichtlich bestehenden Selbstgefährdung musste er die Nacht in der Ausnüchterungszelle verbringen.

Dienstag, 25. August - 16:10 Uhr

Mit Grünen und Jungen Grünen durch die Stadt spazieren: Klimawandel, Fassadenbegrünungen und Stadtbäume

(pd/sab) Bäume im Siedlungs- und Strassenraum verbessern das Klima einer Stadt. Das ist gerade in Zeiten des Klimawandels ein Thema. Trotzdem stehen Bäume in den Städten unter Druck. Am Mittwochabend führt Adrian Stolz, Leiter von Stadtgrün (ehemals Gartenbauamt) auf Einladung der Grünen und Jungen Grünen durch die St.Galler Innenstadt. Auf dem Spaziergang zeigt er, welche Beiträge Bäume sowie grüne Dächer und Fassaden gegen das Phänomen des Urban Heating leisten können.

Mammutbaum an der Rosenbergstrasse: Bäume lockern das Stadtbild nicht nur optisch auf, sondern leisten auch einen Beitrag gegen die Überhitzung der Städte.

Mammutbaum an der Rosenbergstrasse: Bäume lockern das Stadtbild nicht nur optisch auf, sondern leisten auch einen Beitrag gegen die Überhitzung der Städte.

Bild: Hanspeter Schiess (27.7.2017)

Der Spaziergang ist öffentlich, kostenlos und findet bei jeder Witterung statt. Er findet am Mittwoch, von 19 Uhr bis 20.15 Uhr, statt. Treffpunkt ist um 18.45 Uhr beim Vadian-Denkmal. Dort werden zu Beginn im Rahmen des Schutzkonzepts die Kontaktdaten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfasst. Das Tagen einer Schutzmaske während des Spaziergangs wird empfohlen.

Dienstag, 25. August - 15:19 Uhr

Lesung im Kaffeehaus: Bänz Friedli fabuliert über den Wal im See

(pd/dbu) Kolumnist und Kabarettist Bänz Friedli stellt am Freitag, 20 Uhr, im Kaffeehaus an der Linsebühlstrasse 77 in St.Gallen sein neues Buch «Der Wal im See» vor. Er liest, erzählt, fabuliert, ganz in friedlischer Manier. «Der Wal im See» versammelt Kolumnen aus der «BLS Gazette», dem «Migros-Magazin» und unveröffentlichte Texte.

Bänz Friedli ist am Freitag zu Gast im Kaffeehaus in St.Gallen.

Bänz Friedli ist am Freitag zu Gast im Kaffeehaus in St.Gallen.

Bild: PD

Schrieb der 55-Jährige früher vor allem über die Ärgernisse im öffentlichen Verkehr, so beweise er in jüngeren Texten ein Ohr für leisere Töne, heisst es in der Medienmitteilung zum Buch. Nach wie vor geht es bei Friedli aber ums «Daheimsein im Unterwegssein». Der ehemalige Journalist für Popkultur und Sport aus Zürich hat sich mit seinen Pendlerregeln im «20 Minuten» einen Namen gemacht.

Bekannt wurde Bänz Friedli durch das «Migros-Magazin», in dem er jahrelang aus seinem Leben als Hausmann erzählte. Friedli, der auch als Kabarettist auf der Bühne steht, schaut genau hin, beschreibt entlarvend, nie aber verletzend. Das banale Alltägliche wird so plötzlich komisch. Eine Gabe, die ihm im Jahr 2015 den Kleinkunstpreis «Salzburger Stier» eingebracht hat.

Dienstag, 25. August - 15:10 Uhr

SC Brühl verpflichtet zwei weitere Abwehrspieler

(pd/vre) Der SC Brühl ist noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv geworden und verpflichtet zwei Defensivspieler. Die beiden Zuzüge sind nötig geworden, weil gemäss Facebook-Auftritt des Klubs drei Spieler im Brühler Kader bis zur Winterpause ausfallen.

Lars Traber (links) und Aslann Demhasaj verstärken ab sofort die Defensive des SC Brühl.

Lars Traber (links) und Aslann Demhasaj verstärken ab sofort die Defensive des SC Brühl.

Bilder: SC Brühl

Vom FC Wil kommt der 20-jährige Lars Traber und vom FC Schaffhausen stösst der 22-jährige Asllan Demhasaj zu den Kronen. Demhasaj hat bereits 43 Einsätze in der Challenge-League bei den Munotstädtern hinter sich.

Dienstag, 25. August - 13:25 Uhr

Areal Bach beim Bahnhof St.Fiden soll in einer abgespeckten Version entstehen

(pd/dar) Eigentlich hat alles gut begonnen. Innert sechs Monaten hat der Verein Areal Bach 615'000 der benötigten 930'000 Franken per Crowdfunding gesammelt. Im Herbst 2019 hatte der Verein die Sammelaktion gestartet, im Frühling waren bereits zwei Drittel der Finanzen beisammen.

Das Ziel der Aktion ist klar: Das Gelände beim Bahnhof Fiden soll aufgewertet werden, das Areal Bach soll zu einer «grünen Oase für die Bevölkerung werden», wie die Initianten in einer Medienmitteilung schreiben. Geplant wären etwa ein Pumptrack, ein kleines Restaurant in einer Baracke oder Quartiergärten. Rund 250'000 Franken erhoffte sich der Verein von der Stadt. Unterlagen wurden im Frühsommer beim Stadtrat eingereicht.

So könnte das Areal Bach dereinst aussehen: Visualisierung eines Apéros.

So könnte das Areal Bach dereinst aussehen: Visualisierung eines Apéros.

Bild: PD

Anfang Juli hat sich der Stadtrat wegen des Spardrucks gegen eine Unterstützung des Projekts entschieden. Ausschlaggebend sei nicht nur die Höhe des angefragten Beitrages, sondern auch der Wegfall von Parkplätzen gewesen. Das Problem: Ein Teil des brachliegenden Geländes wird als Parkplatz genutzt. Würde das Projekt in seiner umfassenden Form realisiert, würden diese wegfallen – und der Stadt damit jährlich Einnahmen durch Parkiergebühren von rund 120'000 Franken.

Nach der Absage der Stadt hat der Verein nach Lösungen gesucht - und verkündet sie jetzt in einer Mitteilung: Vorerst soll nur die Hälfte der brachliegenden Fläche genutzt werden. Der westliche Teil stehe damit weiterhin für die städtischen Nutzungen wie die temporären Parkplätze zur Verfügung. «Die bisherigen Einnahmen der Stadt wären gesichert», schreibt der Verein.

Die überarbeitete Vorlage soll nun dem Stadtrat erneut eingereicht werden. Der Verein hofft auf einen raschen positiven Entscheid und die Unterstützung der Stadt. Dann könnten die Arbeiten im reduzierten Areal Bach noch diesen Herbst starten.

Dienstag, 25. August - 10:27 Uhr

Schmetterlinge im Familiengarten

Leserbild. Leserin Ingrid Zürcher fotografierte zwei Kohlweisslinge beim Liebesspiel im Familiengarten Feldli.

Leserbild. Leserin Ingrid Zürcher fotografierte zwei Kohlweisslinge beim Liebesspiel im Familiengarten Feldli.

Dienstag, 25. August - 9:31 Uhr

Ja-Komitee zum Klimaartikel hat sich formiert: Von links bis rechts wollen fast alle Parteien bis 2050 eine klimaneutrale Stadt

(pd/ghi) Die Aufnahme des neuen Klimaartikels in die St.Galler Gemeindeordnung ist politisch kaum umstritten. Damit soll das Ziel festgelegt werden, dass die Stadt bis ins Jahr 2050 klimaneutral wird. Am 27. September stimmt das St.Galler Stimmvolk darüber ab.

Bis 2050 soll die Stadt St.Gallen keine CO2-Emmissionen mehr verursachen. Helfen soll unter anderem Strom aus erneuerbaren Quellen wie hier auf dem Dach der Eishalle Lerchenfeld, wo sich jede und jeder ein Panel kaufen und damit Ökostrom beziehen kann.

Bis 2050 soll die Stadt St.Gallen keine CO2-Emmissionen mehr verursachen. Helfen soll unter anderem Strom aus erneuerbaren Quellen wie hier auf dem Dach der Eishalle Lerchenfeld, wo sich jede und jeder ein Panel kaufen und damit Ökostrom beziehen kann.

Bild: Ralph Ribi

Im Ja-Komitee haben sich gleich acht Stadtparteien formiert (Grüne, Junge Grüne, SP, Juso, PFG, GLP, CVP und FDP). Auch die lokalen Sektionen von VCS und WWF unterstützen ein Ja zum Klimaartikel. Ziel des Komitees ist es gemäss Communiqué, «ein wuchtiges Ja an der Urne zu erzielen».

Die SVP fehlt als einzige Partei im Ja-Komitee zum Klimaartikel. Die Fraktion hatte sich im Parlament einstimmig dafür ausgesprochen, beteiligt sich nun aber nicht an der Kampagne. Bekämpfen wird die SVP den Klimaartikel jedoch auch nicht.

Montag, 24. August - 16:28 Uhr

Das Stadtparlament tagt am Dienstag auf dem Messegelände: An der Olma über die Olma entscheiden

(vre) Aufgrund der Coronasituation kann das St.Galler Stadtparlament noch immer nicht in seinen Saal im Waaghaus zurückkehren. Es tagt daher am Dienstag wieder auswärts, und zwar diesmal auf dem Olma-Areal. Dies weil die bisher benutzte Sporthalle Kreuzbleiche seit den Sommerferien wieder für den Sportunterricht und für Trainings benötigt wird. Die erste Sitzung auf dem Olma-Areal findet am Dienstag, 16 Uhr, in der Halle 2.1 statt. Die Sitzung ist öffentlich; fürs Publikum sind Sitzplätze markiert.

An der ersten Sitzung an der Olma entscheidet das Stadtparlament gleich auch über die Zukunft der Olma: Traktandiert ist die Vorlage über die finanzielle Unterstützung der durch die Coronapandemie gebeutelten Olma-Messen durch ein städtisches Darlehen von 8,4 Millionen Franken. Die Vorlage dürfte zu einigen Diskussionen Anlass geben. So liegt auch ein Ergänzungsantrag bezüglich Rückzahlungsfristen des Darlehens von der Geschäftsprüfungskommission vor.

Am Dienstag, ab 16 Uhr, tagt das St.Galler Stadtparlament erstmals in der Olma-Halle 2.1. Der Kantonsrat hat dies coronabedingt bereits getan (Bild aus der Juni-Session).

Am Dienstag, ab 16 Uhr, tagt das St.Galler Stadtparlament erstmals in der Olma-Halle 2.1. Der Kantonsrat hat dies coronabedingt bereits getan (Bild aus der Juni-Session).

Bild: Benjamin Manser (4.6.2020)

Umstritten ist auch das zweite Traktandum, die provisorische Passerelle aus dem St.Otmar-Quartier in den Güterbahnhof. Weiter traktandiert sind der Ausbau der Kläranlage Au, Massnahmen für den Fuss- und Veloverkehr von 2021 bis 2023, der Umbau der Bushaltestelle Rosenbergstrasse, die Neugestaltung der Rehetobelstrasse, die Sanierung des Hauses Singenberg 3 und die Abgabe von Bauland in St.Fiden/Oberschachen.

Ein nächster grösserer Brocken ist Traktandum 9, die Neuordnung der Partizipation von verschiedenen Bevölkerungsgruppen. Zudem sind vier Vorstösse traktandiert. Darunter ist das Postulat von Andrea Scheck für die Gratisabgabe von Menstruationsartikeln (siehe unten) sowie eine Interpellation für den besseren Schutz von Stadtbäumen.

Montag, 24. August - 15:55 Uhr

Juso demonstrieren vor der morgigen Parlamentssitzung: Für die Gratisabgabe von Menstruationsartikeln

(pd/vre) Auf die Mitglieder des St.Galler Stadtparlaments wartet auf dem Weg zur Sitzung vom Dienstag ein etwas spezielles Präsent: Die Juso wollen nämlich morgen Nachmittag vor der Olma-Halle 2.1, in der das Parlament tagt, Menstruationsartikel mit verschiedenen Botschaften verteilen. Dies als Erinnerung an ein Postulat von Juso-Parlamentarierin Andrea Scheck, das der Stadtrat zur Ablehnung empfiehlt.

Menstruationsartikel gratis abgeben? Dafür demonstrieren die Juso am Dienstag, ab 15.30 Uhr, vor der Olma-Halle 2.1.

Menstruationsartikel gratis abgeben? Dafür demonstrieren die Juso am Dienstag, ab 15.30 Uhr, vor der Olma-Halle 2.1.

Bild: PD

Scheck verlangt, dass die Stadt Menstruationsartikel auf Toiletten in öffentlichen Gebäuden sowie an bedürftige Frauen gratis abgibt. Dies, weil die Kosten dafür Monat für Monat erheblich seien, aber auch als Anerkennung, dass Menstruationsartikel lebenswichtige Produkte für eine Körperfunktion sind, die nicht gewählt, sondern angeboren ist. In der Schweiz gelten gemäss Postulat Tampons und Binden anders als Kaviar, Blumen und sogar Viagra nicht als «Güter des täglichen Bedarfs».

Der Stadtrat empfiehlt dem Parlament, das Postulat von Andrea Scheck nicht erheblich zu erklären. Er habe zwar Verständnis für das Anliegen der Postulantin, teile jedoch ihre Ansicht nicht, dass die Menstruation ein grosses Tabuthema sei. Weil sie in der Sexualpädagogik und bei Beratungen offen angesprochen werde, pflege heute ein grosser Teil von Mädchen und jungen Frauen einen offenen Umgang damit. Über die Sozialhilfe sei zudem sichergestellt, dass weniger begüterte Frauen sich mit Damenhygieneartikel eindecken könnten.

Montag, 24. August - 15:30 Uhr

Wie die Eichhörnchen in der Stadt St.Gallen wohnen

Eichhörnchen fressen mit Vorliebe Nüsse und Samen.

Eichhörnchen fressen mit Vorliebe Nüsse und Samen.

Bild: PD/Marcus Bohler

(pd/vre) Verschiedene Institutionen in der Stadt St.Gallen rücken in diesem Herbst das Eichhörnchen und seine Lebensräume ins Rampenlicht. Die Aktion Stadtwildtiere lässt schon den ganzen Sommer über Freiwillige den putzigen Nussliebhabern und geschickten Kletterern nachspüren. Und das Naturmuseum eröffnet diesen Freitag eine Sonderausstellung über Eichhörnchen. Zur Schau gehört ein umfangreiches Rahmenprogramm und ein Fotowettbewerb.

Am 12. September, 9.30 bis 11.30 Uhr, lädt zudem der WWF St.Gallen zu einem Stadtspaziergang auf den Spuren der Eichhörnchen ein. Der Anlass richtet sich an Familien mit Kindern ab sechs Jahren und führt in den Ostfriedhof. Anmelden kann man sich unter Telefon 071'221'72'30 oder bei regiobuero@wwfost.ch. Anouk Taucher und Sandra Gloor vom Projekt Stadtwildtiere erzählen auf der Exkursion über das Leben der Stadt-Eichhörnchen und über die Bäume, auf denen sie zu Hause sind.

Montag, 24. August - 15:00 Uhr

Wenig anmächelige Zeiten für Spiel und Spass: Organisatoren sagen St.Galler Spielenacht für dieses Jahr ab

(pd/vre) Die St.Galler Spielenacht findet definitiv nicht statt. Weil die aktuellen Bedingungen ihres Erachtens keine stimmige Ausgangslage darstellen, um den Pfalzkeller ins grösste Spielzimmer der Stadt zu verwandeln, verzichten die Organisatoren des beliebten Anlasses auf die Durchführung am 7. November.

Anlässlich der St.Galler Spielenacht füllt sich jeweils der Pfalzkeller mit jungen und alten Spielbegeisterten.

Anlässlich der St.Galler Spielenacht füllt sich jeweils der Pfalzkeller mit jungen und alten Spielbegeisterten.

Bild: PD

Mit dem Verzicht behalte man die Spielenacht 2019 in bester Erinnerung und bemühe sich, die Zukunft des Anlasses zu sichern, heisst es in einer Mitteilung vom Montag. Diesbezüglich sei es für einen Ausblick allerdings noch zu froh, man werde Interessierte aber auf dem Laufenden halten - und hoffe bis dahin, dass alle Gelegenheit fänden, «sich im kleinen Kreis am Spielen zu erfreuen».

Montag, 24. August - 14:50 Uhr

Wegen der Coronaregeln: Christchindlimarkt ist abgesagt

(pd/vre) Der Vorstand des Klosterviertel-Gesellschaft hat zusammen mit Marktchef Donat Wick entschieden, den St.Galler Christchindlimarkt in diesem Advent nicht durchzuführen. Die derzeit geltenden Anti-Corona-Auflagen lassen nach Meinung der Verantwortlichen eine reguläre Durchführung dieser Veranstaltung nicht zu. Verlangt ist ein Abstand von acht Metern von Stand zu Stand und eine Eingangskontrolle für den Marktperimeter. Zudem wäre die Publikumszahl begrenzt.

Am St.Galler Christchindlimarkt.

Am St.Galler Christchindlimarkt.

Bild: Michel Canonica (5.12.2010)

Der St.Galler Christchindlimarkt findet jeweils an zwei Wochenenden im Advent in der südlichen St.Galler Altstadt statt. Dabei werden bis zu 160 Marktstände auf dem Gallusplatz sowie in der Weber- und Bankgasse aufgestellt. Verkauft werden dürfen an diesem Markt nur Produkte aus eigener Fertigung. Das ist der Grund, dass die Frage der Durchführung schon jetzt entschieden wurde: Teilnehmende Personen und Institutionen beginnen nämlich jeweils früh mit der Produktion für diesen Markt. Für sie wollten die Marktverantwortlichen Klarheit schaffen.

Montag, 24. August - 14:20 Uhr

Junge Grüne gehen auf Distanz zur Mutterpartei: Für die Jungen ist es Zeit für eine linke Stadtpräsidenten und damit Maria Pappa

(pd/vre) Die Wahlempfehlung der Grünen für Markus Buschor als Stadtpräsident schlägt hohe Wellen - vor allem bei der SP, deren Kandidatin Maria Pappa von den Grünen für die Wahl vom 27. September nicht unterstützt wird. Klar auf Distanz zur Mutterpartei gehen jetzt in dieser Frage die Jungen Grünen: Sie sind mit der Wahlempfehlung der grünen Mitgliederversammlung vom Samstag nicht einverstanden und stehen weiter zur SP-Frau.

Maria Pappa (SP), Markus Buschor (parteilos) und Mathias Gabathuler (FDP) bewerben sich am 27. September fürs Stadtpräsidium und damit die Nachfolge von Thomas Scheitlin (FDP).

Maria Pappa (SP), Markus Buschor (parteilos) und Mathias Gabathuler (FDP) bewerben sich am 27. September fürs Stadtpräsidium und damit die Nachfolge von Thomas Scheitlin (FDP).

Bilder: PD/Tagblatt-Fototeam

Für die Jungen Grünen sei klar, dass «die Zeit für eine linke Frau im Stadtpräsidium reif ist», heisst es in einer Mitteilung vom Montagmittag. Maria Pappa setze sich seit Jahren aktiv für die Gleichstellung der Geschlechter ein. «Es braucht endlich eine feministische Stimme im Stadtpräsidium. Dafür treffen wir mit Maria Pappa genau die richtige Wahl», lässt sich Rebekka Schmid, Co-Präsidentin der Jungen Grünen, in der Mitteilung zitieren.

Auch bei der Raumplanung und der Gesellschaftspolitik überzeuge Maria Pappa mehr als ihre Konkurrenten Markus Buschor (parteilos) und Mathias Gabathuler (FDP). Sie erkenne die Zersiedelung als Problem und wolle dieses durch Verdichtung nach innen aktiv angehen. Ausserdem spreche Maria Pappa sich für den Ausbau der Fuss- und Velowege aus. Unter Berücksichtigung dieser Punkte und von Aussagen Pappas während des öffentlichen Hearings vom Samstag, sei für die Jungen Grünen klar, dass sie «die optimale Besetzung» fürs frei werdende Stadtpräsidium sei.

Montag, 24. August - 13:45 Uhr

Schülerin der Meitliflade positiv getestet

(pd/dar) Eine Schülerin der Katholischen Sekundarschule
Meitleflade wurde positiv auf Covid-19 getestet, wie die Schulleitung per Communiqué mitteilt. Das Mädchen, das sich seit letztem Mittwoch in Quarantäne befindet, hat sich ausserhalb der Schule infiziert. «Mitschülerinnen mit engem Kontakt zur betroffenen Schülerin wurden nach Rücksprache mit dem Kantonsarztamt vom Contact Tracing Team St.Gallen vorsichtshalber in eine zehntägige Quarantäne geschickt», schreibt die Schulleitung.

Die Meitliflade an der Moosbruggstrasse in St.Gallen.

Die Meitliflade an der Moosbruggstrasse in St.Gallen.

Bild: Hannes Thalmann (7. Oktober 2016)

Weitere Massnahmen seien derzeit nicht nötig. Die allgemein bekannten Hygiene- und Abstandsregeln sind gemäss Schutzkonzept weiterhin gültig. Die Schulleitung wünscht der betroffenen Schülerin alles Gute.

Montag, 24. August - 10:10 Uhr

15 neue Coronafälle übers Wochenende im Kanton St.Gallen

(SK/vre) Der Kanton St.Gallen meldet seit Freitag 15 neue laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Seit Mitte März wurden im St.Gallischen damit insgesamt 1217 Coronafälle registriert. Die Zahl der Todesfälle bleibt stabil bei 41. Derzeit sind im Kanton St.Gallen neun Personen wegen Covid-19 hospitalisiert; eine davon liegt ohne künstliche Beatmung, vier liegen mit künstlicher Beatmung auf der Intensivstation.

Die Neuinfektionen vom Wochenende verteilen sich wie folgt auf die acht Wahlkreise des Kantons St.Gallen:

St.Galler Corona-Update

Stand: 23.8.2020, 24 Uhr
Ort neu am Sonntag neu seit Freitag letzte 14 Tage
Kanton St.Gallen 1 15 136
Wahlkreise
St.Gallen-Gossau 0 5 64
Rorschach 0 0 5
Rheintal 0 3 19
Werdenberg 0 1 8
Sarganserland 0 0 7
See-Gaster 0 5 16
Toggenburg 0 0 6
Wil 1 1 11
Sonntag, 23. August - 18:22 Uhr

Überraschung bei den Wahlen ums St.Galler Stadtpräsidium: Grüne Basis stellt sich hinter Markus Buschor

(pd/vre) Es ist die erste Überraschung im St.Galler Stadtratswahlkampf dieses Herbstes und es könnte deswegen noch böses Blut im links-grünen Lager geben: Die Grünen der Stadt St.Gallen empfehlen zur Wahl ins Stadtpräsidium nämlich nicht Baudirektorin Maria Pappa (SP), sondern den parteilosen Schuldirektor Markus Buschor. Den Entscheid fällte eine grüne Mitgliederversammlung am Samstag. Vorausgegangen war ein öffentliches Hearing mit den drei fürs Stadtpräsidium kandidierenden, nämlich Maria Pappa, Markus Buschor und Mathias Gabathuler (FDP).

Die Grünen der Stadt St.Gallen unterstützen bei den Wahlen ins Stadtpräsidium überraschend den bisherigen Schuldirektor Markus Buschor und nicht wie erwartet SP-Baudirektorin Maria Pappa.

Die Grünen der Stadt St.Gallen unterstützen bei den Wahlen ins Stadtpräsidium überraschend den bisherigen Schuldirektor Markus Buschor und nicht wie erwartet SP-Baudirektorin Maria Pappa.

Bild: Benjamin Manser (28.6.2020)

Das Engagement von Maria Pappa in verschiedenen Projekten, wie zum Beispiel dem Forum Marktplatz, wurde gelobt und ihre Kandidatur auch unter dem Gesichtspunkt der Gleichstellung gewürdigt. Die Mehrheit der Mitgliederversammlung sprach sich letztlich aber für Markus Buschor als Stadtpräsident aus. Dabei fielen gemäss Mitteilung der Grünen vor allem seine klaren Aussagen zur Klimapolitik, die Gewichtung der Nachhaltigkeit als Querschnittsthema und sein kompetenter Auftritt ins Gewicht.

Sonntag, 23. August - 16:26 Uhr

Der SCBrühl erkämpft sich zu Hause ein schmeichelhaftes Unentschieden gegen Stade Nyonnais

(pd/vre) Am Samstag hat sich der SC Brühl ein Unentschieden gegen einen der Favoriten in seiner Gruppe erkämpft: Das 1:1 und den damit verbundenen einen Punkt hätten sich die Kronen allerdings sehr hart erkämpfen müssen, schreibt Henri Seitter in seinem Machtbericht. Und trotzdem: Die Brühler stehen überraschenderweise an der Tabellenspitze der Promotion-League, weil Yverdon dieses Wochenende wegen Coronafällen bei seinem Gegner Köniz pausieren musste.

Gegen den FC Stade Nyonnais mussten die Brühler am Samstag vor allem in der ersten Halbzeit bös unten durch. Nyon war spielerisch ganz einfach stärker und hatte fünf klare Torchancen, ehe die Brühler mit ihrer ersten richtigen Möglichkeit in der 41. Minute entgegen dem Spielverlauf den Führungstreffer zum 1:0 erzielten. Nicolas Eberle passte zur Mitte und von Darko Anic weiss man, dass er wenig Chancen braucht, um Tore zu erzielen; es war bereits das dritte im dritten Spiel. Nur eine Minute später traf der erstmals eingesetzte Lars Traber im Anschluss an einen Eckball den Pfosten. Ein 2:0 wäre aber dann doch des Guten zu viel gewesen.

Drittes Tor im dritten Spiel: Darko Anic punktet nach Pass von Nicolas Eberle auch gegen den FC Stade Nyonnais.

Drittes Tor im dritten Spiel: Darko Anic punktet nach Pass von Nicolas Eberle auch gegen den FC Stade Nyonnais.

Bild: SCB/Kurt Frischknecht

Bedeutend ausgeglichener verlief die zweite Halbzeit. Die Brühler wurden etwas aufsässiger und liessen die Romands nicht ungestört gewähren. Trotzdem erzielte der eingewechselte Fabio Gomes mit einem abgelenkten Freistosstor in der 54. Minute den 1:1-Ausgleich für Nyon. In den Schlussminuten mussten die Einheimischen dann noch um den einen Punkt zittern. Zweimal rettete Torhüter Christian Leite gegen allein anstürmende Gegner.

Insgesamt konnten die Kronen am Samstag im Paul-Grüninger-Stadion nicht mehr ganz an die guten Leistungen der Startspiele anknüpfen, weil zu viele Zuspiele in der Vorwärtsbewegung beim Gegner landeten. Mit viel Kampfgeist konnten sie die Westschweizer aber immerhin resultatmässig in Schach halten.

Sonntag, 23. August – 9:57 Uhr

Selbstunfall: Autolenkerin verliert Kontrolle über Fahrzeug

(stapo/rms) Am Samstagabend ist auf der Martinsbruggstrasse zu einem Selbstunfall gekommen. Eine 21-jährige Autofahrerin war kurz nach 19:00 Uhr mit ihrem Wagen stadtauswärts unterwegs. Höhe der Verzweigung mit der Reherstrasse verlor sie, vermutlich aufgrund mangelnder Fahrpraxis, die Beherrschung über ihr Auto. In der Folge kam sie von der Fahrbahn ab, durchbrach eine Hecke und prallte letztlich gegen die Fassade des dortigen Mehrfamilienhauses.

Die Autofahrerin verlor vermutlich aufgrund mangelnder Fahrpraxis die Kontrolle über ihren Wagen.

Die Autofahrerin verlor vermutlich aufgrund mangelnder Fahrpraxis die Kontrolle über ihren Wagen.

Stadtpolizei St. Gallen

Die Autofahrerin musste mit dem Rettungswagen zur Kontrolle nach dem Kantonsspital verbracht werden. Der durchgeführte Atemalkoholtest fiel nicht belastend aus.

Freitag, 21. August – 19:35 Uhr

Maskenpflicht in den öffentlichen Bereichen der HSG

(pd/dwa) Die Leitung der Universität St.Gallen (HSG) hat ein Konzept mit Corona-Verhaltensregeln ausgearbeitet. Dies, um im Herbstsemester 2020 einen möglichst hochwertigen Studiums-, Forschungs- und Arbeitsbetrieb unter Einhaltung umfassender Schutzmassnahmen zu gewährleisten, wie sie in einem Mail schreibt. Der wichtigste Entscheid: Ab dem 31. August gilt eine Maskenpflicht in den frei beziehungsweise öffentlich zugänglichen Bereichen aller HSG-Gebäude. Dies, damit keine gesundheitlich kritischen Situationen entstehen.

Bild: Benjamin Manser

Die Maskenpflicht gilt vorerst bis zum Samstag, 24. Oktober 2020. Und zwar für alle Personen, wenn sie sich von einem Ort zum anderen bewegen. «Sobald sie an ihrem Bestimmungsort angekommen sind (Lernplatz, Arbeitsplatz, Mittagstisch und so weiter), kann die Maske abgenommen werden. Die Maskenpflicht gilt auch für kurze Wege wie zum Beispiel den Weg zur Toilette. Zu beachten: Die Maskenpflicht ersetzt die Abstandsregel nicht», heisst es im entsprechenden Dokument.

Nachfolgend das PDF mit den Corona-Verhaltensregeln der HSG zum Downloaden: HSG Allg. Corona-Verhaltensregeln HS20_D.pdf

Freitag, 21. August – 17:37 Uhr

Grünliberale starten mit ehrgeizigem Ziel in St.Galler Wahlkampf: Neun statt fünf Sitze im Stadtparlament erobern

(vre) Die Grünliberalen der Stadt St.Gallen wollen es am 27. September wissen: Sie sind am Freitag mit einem ehrgeizigen Ziel in den Wahlkampf gestartet. Sie wollen nämlich vier zusätzliche Sitze im Stadtparlament erobern und kämen damit auf neun statt wie bisher fünf Mandate. Acht Sitze soll die Haupt-, einen Sitz die junge Liste erringen.

Grünliberale Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfer am Freitag im Leonhardspärklein beim Aufgalopp zu den Stadtwahlen von Ende September.

Grünliberale Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfer am Freitag im Leonhardspärklein beim Aufgalopp zu den Stadtwahlen von Ende September.

Bilder: Reto Voneschen (21.8.2020)

Mit der eigenen Parlamentsfraktion habe man vor vier Jahren einen wichtigen Schritt getan, sagten Parteipräsident Marcel Baur und Fraktionspräsidentin Jacqueline Gasser-Beck am Freitagmittag vor den Medien im Leonhardspärklein. Mit vier zusätzlichen Sitzen wolle man jetzt «die Rolle des Züngleins an der Waage» ablegen und stark genug werden, um eigenständige Politik zu betreiben und dem Parlament einen Stempel aufdrücken zu können.

Die grünliberale Stadträtin Sonja Lüthi stellt sich am 27. September zur Wiederwahl.

Die grünliberale Stadträtin Sonja Lüthi stellt sich am 27. September zur Wiederwahl.

Ein Ziel der Grünliberalen ist auch die Wiederwahl ihrer Stadträtin Sonja Lüthi. Sie ist seit zweieinhalb Jahre im Amt, und dieses mache ihr Freude. Nach einer Wiederwahl wolle sie sich für Lebensqualität, eine gute Sicherheitslage sowie die Klimaneutralität der Stadt bis 2050 einsetzen, sagte Lüthi im Leonhardspärklein. Wichtig sind ihr auch die Stärkung der Partizipationskultur und Schritte zur Förderung der Arbeitsintegration, um steigenden Fallzahlen im Sozialwesen abfedern zu können.

Freitag, 21. August – 17:13 Uhr

Städtische Abstimmung vom 27. September: FDP sagt sowohl Ja zum Marktplatz wie auch zum Klimaartikel

(pd/vre) Die FDP sagt Ja zu den beiden Vorlagen, über die das städtische Stimmvolk am 27. September zu entscheidenhat. Die entsprechenden Parolen wurden jetzt gemäss Mitteilung an einer ausserordentlichen Mitgliederversammlung gefasst. Damit empfiehlt die FDP die Vorlage für die Neugestaltung von Marktplatz und Bohl wie auch jene zur Aufnahme eines Klimaartikels in die St.Galler Gemeindeordnung zur Annahme.

Am 27. September entscheiden die St.Galler Stimmberechtigten darüber, ob Marktplatz und Bohl für rund 33 Millionen Franken umgestaltet werden.

Am 27. September entscheiden die St.Galler Stimmberechtigten darüber, ob Marktplatz und Bohl für rund 33 Millionen Franken umgestaltet werden.

Bild: Stadt St.Gallen

An der FDP-Mitgliederversammlung stellte Stadtpräsident Thomas Scheitlin die beiden Vorlagen vor. Beide seien richtungsweisend für die Stadt, heisst es in der Mitteilung. Marktplatz und Bohl seien letztmals vor 50 Jahren saniert worden. Eine zeitgemässe Gestaltung sei dringend. Die Vorlage für den Klimaartikel hat das Ziel, die Klimaneutralität der Stadt bis 2050 in der Gemeindeverordnung zu verankern.

Freitag, 21. August – 17:00 Uhr

St.Galler Solarkino zügelt am Samstagabend auf Kreuzbleiche: Dem angesagten Sommergewitter ausweichen

(pd/vre) Für alle, die am Abend etwas unter freiem Himmel veranstalten wollen, dürfte der Samstag zur Zitterpartie werden. Das gilt insbesondere fürs Solarkino St.Gallen und das Openair-Kino Arbon. Am Samstag soll's nämlich ein Sommergewitter geben. Im Augenblick sagen Wetterfrösche im Internet dieses für das Zeitfenster zwischen 11 und 15 Uhr an. Der Abend könnte damit zwar frisch werden, aber doch trocken bleiben.

Das Solarkino (im Bild auf dem Gallusplatz) zeigt in St.Gallen und Rorschach bis Anfang September noch einzelne Filme.

Das Solarkino (im Bild auf dem Gallusplatz) zeigt in St.Gallen und Rorschach bis Anfang September noch einzelne Filme.

Bild: Luca Ghiselli (3.8.2018)

Das Solarkino hat angesichts der Wetterprognose Konsequenzen gezogen: Es zeigt ab 20.30 Uhr den Streifen «The Farewell» nicht im Frauen- und Familienbad, sondern auf dem Sportfeld auf der Kreuzbleiche. Der Grund: Nach einem Gewitterregen wäre die Wiese auf Dreilinden nicht bespielbar, während der Hartplatz auf der Kreuzbleichein kurzer Zeit trocken ist. Bedingung für die Vorführung ist trockenes Wetter; das Solarkino publiziert am Samstag, bis 16 Uhr, den Entscheid über Durchführung oder Absage des Filmabends in seinem Internetauftritt.

Das Openair-Kino Arbon ist in diesem Jahr wegen Corona mit Verzögerung unterwegs: Es zeigt jeden Abend bis und mit 13. September Filme.

Das Openair-Kino Arbon ist in diesem Jahr wegen Corona mit Verzögerung unterwegs: Es zeigt jeden Abend bis und mit 13. September Filme.

Bild: Ralph Ribi (11.7.2015)

In Arbon ist am Samstagabend der Streifen «Die Känguru-Chroniken» zu sehen. Abendkasse, Restaurant und Bar sind ab 19 Uhr geöffnet. Der Filmstart ist bei Eindunkeln etwa um 21 Uhr. Der Film wird auf dem Seequai bei jedem Wetter ausser bei Sturm gezeigt. Ganz nach dem Motto: Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur unpassende Kleidung. Details zum Openair-Kino in Arbon finden sich in dessen Internetauftritt.

Freitag, 21. August – 16:25 Uhr

Mit dem Trottinett beim Grossacker vor ein Auto geraten: Achtjähriger stürzt und verletzt sich dabei leicht

(stapo/vre) Am Donnerstag ist ein Achtjähriger mit seinem Trottinett auf der Rorschacher Strasse beim Grossacker vor ein Auto geraten. Trotz Vollbremsung erfasste der langsam fahrende Wagen das Kind. Dieses stürzte und zog sich dabei leichte Verletzungen zu. Der Bub wurde gemäss Mitteilung der Stadtpolizei deshalb zur Kontrolle ins Spital gefahren.

Die Unfallstelle auf der Rorschacher Strasse beim Grossacker.

Die Unfallstelle auf der Rorschacher Strasse beim Grossacker.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen
(20.8.2020)

Der Unfall ereignete sich am Donnerstag, kurz vor 18.30 Uhr, bei stockendem Kolonnenverkehr. Die in den Unfall verwickelte 56-jährige Lenkerin war auf der Rorschacher Strasse in Richtung Stadtzentrum unterwegs, als der Achtjährige mit seinem Zweirad unverhofft vor ihrem Auto auf die Strasse fuhr.

Freitag, 21. August – 16:17 Uhr

Arbeiter verletzt sich mit Winkelschleifer

(stapo/vre) Am Donnerstagnachmittag hat sich ein 57-Jähriger bei einem Unfall auf einer Baustelle an der Rorschacher Strasse mit einem Winkelschleifer verletzt. Die Ambulanz musste ihn gemäss Mitteilung der Stadtpolizei mit unbestimmten Verletzungen ins Spital bringen.

Winkelschleifer auf der Baustelle an der Rorschacher Strasse: Mit so einem Werkzeug verletzte sich dort am Donnerstag ein Arbeiter.

Winkelschleifer auf der Baustelle an der Rorschacher Strasse: Mit so einem Werkzeug verletzte sich dort am Donnerstag ein Arbeiter.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen
(20.8.2020)

Der Arbeiter war am Donnerstag, kurz nach 16.30 Uhr, daran, mit dem Winkelschleifer Kunststoffrohre zu bearbeiten. Dabei schnitt er sich aus noch unbekannten Gründen in den rechten Unterarm. Der Mann wurde am Unfallort notärztlich erstversorgt und anschliessend ins Spital gebracht. Der Unfallhergang und die Ursache werden jetzt untersucht.

Freitag, 21. August – 15:59 Uhr

Bundesrat Parmelin an GV des Schweizer Tourismus-Verbandes: «Mit Kreativität, Qualität und Vertrauen aus der Coronakrise»

(pd/vre) Nie seit Gründung des Schweizer Tourismus-Verbands durchlebte der Tourismus eine Krise wie jetzt gerade. Die 88. Generalversammlung in St.Gallen vom Freitag stand daher ganz im Zeichen der Coronapandemie. Unter anderem Bundesrat Guy Parmelin und der Regierungsrat Beat Tinner sprachen den Touristikern Mut zu. Derweil bereitet die Branche neue Forderungen vor, um in Not geratene Betriebe zu unterstützen.

GV des Schweizer Tourismus-Verbandes (STV) am Freitag in St.Gallen: Bundesrat Guy Parmelin im Gespräch mit CVP-Nationalrat und STV-Präsident Nicolo Paganini.

GV des Schweizer Tourismus-Verbandes (STV) am Freitag in St.Gallen: Bundesrat Guy Parmelin im Gespräch mit CVP-Nationalrat und STV-Präsident Nicolo Paganini.

Bild: Benjamin Manser (21.8.2020)

«Noch ist es zu früh, für das laufende Jahr im Bereich Tourismus Bilanz zu ziehen. Es liegt aber auf der Hand, dass es mit einem beachtlichen Umsatz- und Übernachtungs-Rückgang abschliessen wird. Für ein Tourismusland wie die Schweiz sind für die Bewältigung dieses Einbruchs Kreativität, Qualität und Vertrauen nötig», sagte Bundesrat Guy Parmelin in seiner Rede im Stadthaus der Ortsbürgergemeinde St. Gallen.

Die Pandemie war dann auch ein Hauptthema an der Generalversammlung selber. Tatsächlich sei die Branche von den Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus betroffen, hiess es. Trotz regionalen Rekordbuchungen für die Sommerferien stünden viele Betriebe vor existenzielle Herausforderungen. Die Tourismusverbände sind sich gemäss Mitteilung der von Bundesrat Parmelin geforderten Eigenverantwortung zur Bewältigung der Krise bewusst. Dennoch seien weitere Hilfsmassnahmen nötig, um Schliessungen im grossen Stil abzuwenden.

Freitag, 21. August – 15:30 Uhr

Ordnung muss sein: Depot für Aschenbecher

Momentaufnahme. Am Morgen warten im Frauen- und Familienbad Dreilinden Aschenbecher schön ordentlich aufgehängt auf Benutzer.

Momentaufnahme. Am Morgen warten im Frauen- und Familienbad Dreilinden Aschenbecher schön ordentlich aufgehängt auf Benutzer.

Bild: Reto Voneschen (3.8.2020)
Freitag, 21. August – 15:03 Uhr

Kanton St.Gallen meldet 15 neue Coronafälle

(SK/vre) Der Kanton St.Gallen meldet für Donnerstag nochmals 15 neue laborbestätigte Infektionen mit dem Coronavirus; am Mittwoch waren es 18 zusätzliche Fälle gewesen. Seit Mitte März wurden im St.Gallischen damit insgesamt 1202 Infektionen mit dem Virus registriert. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 41 stabil.

In St.Galler Spitälern sind derzeit in Zusammenhang mit Corona neun Personen hospitalisiert. Fünf liegen auf Intensivstationen, vier davon werden künstlich beatmet. Die 15 neuen Coronafälle vom Donnerstag verteilen sich wie folgt auf die acht Wahlkreise des Kantons St.Gallen:

St.Galler Coronastatistik

Stand: 20.8.2020, 24 Uhr
Ort neue Fälle Fälle letzte 14 Tage
Kanton St.Gallen 15 149
Wahlkreise
St.Gallen-Gossau 7 64
Rorschach 0 5
Rheintal 1 21
Werdenberg 0 9
Sarganserland 0 18
See-Gaster 2 14
Toggenburg 3 6
Wil 2 12
Freitag, 21. August – 14:42 Uhr

Die 100 besten Plakate des Jahres 2019 gastieren in St.Gallen

(pd/vre) St.Gallen ist vom 3. bis 23. September der erste Schweizer Stop für die Wanderausstellung «100 beste Plakate 2019». Hier ist sie im Foyer des Gewerblichen Berufs- und Weiterbildungszentrums (GBS) an der Demutstrasse 115 im Riethüsli zu sehen. Die Vernissage findet am 3. September, 19 Uhr, statt und ist öffentlich.

Blick in die Ausstellung «100 beste Plakate 2019», die im September in St.Gallen zu sehen sein wird.

Blick in die Ausstellung «100 beste Plakate 2019», die im September in St.Gallen zu sehen sein wird.

Bild: PD

Der Wettbewerb «100 beste Plakate» kürt jedes Jahr die besten Plakate aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die besten Arbeiten werden in einer Ausstellung zusammengefasst, die an verschiedenen Orten in den drei deutschsprachigen Ländern sowie diesmal auch in Südkorea zu sehen ist. Gezeigt werden gemäss Mitteilung Spitzenleistungen des aktuellen Plakatdesigns, denen es gelingt, neue Aspekte ins Medium Plakat einzubringen. Mit 52 Gewinnern hat die Schweiz dieses Jahr die Nase vorn.

Freitag, 21. August – 14:24 Uhr

SC Brühl spielt am Samstag daheim gegen Nyon: Können die Kronen den Heimsieg vom Mittwoch gleich wiederholen?

(abra/vre) Am Samstag gastiert Stade Nyonnais im Paul-Grüninger-Stadion in St.Gallen beim SC Brühl. Wer auf die Tabelle der Promotion-League schaut, dem offenbart sich trotz der noch jungen Saison eine klare Ausgangslage: Der SC Brühl steht nach zwei Siegen punktgleich mit Kronfavorit Yverdon Sport an der Spitze, Nyon sammelte bisher erst einen Punkt. Diese Momentaufnahme täuscht natürlich, denn der SCB wie Sport Nyonnais gingen in Carouge als verdiente Verlierer vom Platz.

Der momentane Vorsprung der Brühler setzt sich aus dem nachträglichen Forfait-Sieg gegen Carouge und dem Last-Minute-Erfolg im Heimspiel gegen den Basler Nachwuchs zusammen. Gerade die Basler haben der Mannschaft von Trainer Heris Stefanachi am Mittwoch aber gezeigt, dass eine enge Saison bevorsteht, dass das Glück mit Willen aber erzwungen und Spiele auch spät gewonnen werden können.

Das zweite Heimspiel des SC Brühl gegen Nyon wird am Samstag genauso spannend wie jenes gegen Basel vom Mittwoch (Bild): Gelingt den Kronen der Siegestreffer?

Das zweite Heimspiel des SC Brühl gegen Nyon wird am Samstag genauso spannend wie jenes gegen Basel vom Mittwoch (Bild): Gelingt den Kronen der Siegestreffer?

Bild: SCB/Kurt Frischknecht

Mit Nyon wartet am Samstag wiederum ein spielstarker Gegner auf die Kronen. Sie wollen nach dem emotionalen Heimsieg zu Hause unbedingt nachlegen und den Saisonstart mit weiteren drei Punkten perfekt machen. Es ist aber klar, dass auf die Heimmannschaft kein leichter Gegner wartet, wenn am Samstag, 16 Uhr, im Paul-Grüninger-Stadion der dritte Match der Saison angepfiffen wird.

Coronabedingt gibt es für die Zuschauerinnen und Zuschauer Neuerungen. So ist das Paul-Grüninger-Stadion neuerdings in drei Sektoren aufgeteilt. Diese können während des Spiels nichts verlassen werden. Beim Eingang müssen sich Zuschauerinnen und Zuschauer zudem registrieren sowie Name und Telefonnummer hinterlegen. Das ist vor Ort handschriftlich oder via Handy über einen QR-Code möglich.

Freitag, 21. August – 9:49 Uhr

Der neue FCSG-Torhüter: Nur schon optisch beeindruckend

Der FC St.Gallen hat einen neuen Torhüter verpflichtet. Er kommt aus der zweiten deutschen Bundesliga in die Ostschweiz. Das und wo Lukas Watkowiak bereits überall gespielt hat, hat am Donnerstag sicher alle Fussballfans interessiert. Der Laie staunte allerdings über etwas ganz Anderes: Übers Foto des Neuen mit FCSG-Sportchef Alain Sutter.

Ein Kopf grösser: Der neue FC-St.Gallen-Torhüter Lukas Watkowiak mit FCSG-Sportchef Alain Sutter.

Ein Kopf grösser: Der neue FC-St.Gallen-Torhüter Lukas Watkowiak mit FCSG-Sportchef Alain Sutter.

Bild: FC St.Gallen

Lukas Watkowiak ist nämlich optisch eine beeindruckende Erscheinung. Er überragt seinen künftigen Boss, der auch nicht gerade ein Zwerg ist, um fast einen ganzen Kopf. In der Sportberichterstattung ging eine Frage unter, die nun den Normalbürger umtreibt: Wie gross ist denn der neue Goalie? Die Antwort findet sich in der Medienmitteilung des FC St.Gallen: Er ragt 1,97 Meter in die Höhe.

Freitag, 21. August - 9:30 Uhr

Keine Geburtstagsparty für Gallus in diesem Jahr: Stadtrat sagt Gallusfeier wegen des Coronavirus ab

(sk/vre) Die Stadt St.Gallen ehrt seit den 1950er-Jahren am 16. Oktober ihren Namenspatron, den Heiligen Gallus, mit einer öffentlichen Feier. Dieses Jahr findet diese Party für den Namensgeber der Stadt nicht statt. Der Stadtrat hat gemäss Mitteilung der Stadtkanzlei entschieden, die Gallusfeier nicht durchzuführen.

Thomas Ryser mit einem alten Fotoalbum aus der Sammlung des Stadtarchivs St.Gallen. Er spricht am Gallustag 2021 über die Fotogeschichte der Stadt.

Thomas Ryser mit einem alten Fotoalbum aus der Sammlung des Stadtarchivs St.Gallen. Er spricht am Gallustag 2021 über die Fotogeschichte der Stadt.

Bild: Coralie Wenger (17.7.2012)

Grund für diesen Beschluss sind Einschränkungen und Risiken aufgrund der Coronapandemie. Nötig gewesen wären etwa Zutrittsbeschränkungen und der Verzicht auf den beliebten Apéro am Schluss der Veranstaltung. Die nächste Gallusfeier ist für den 16. Oktober 2021 geplant. Referent ist dann Stadtarchivar Thomas Ryser. Er wird unter dem Titel «St.Gallen vor der Linse – die Erschliessung der Foto-Sammlung Gross» sprechen.

Freitag, 21. August - 9:13 Uhr

Final von «Mini Schwiiz, dini Schwiiz» aus St.Gallen: Kann die Altstadt das Quartier St.Georgen noch schlagen?

(vre) Diese Woche kommt die beliebte Sendung Mini Schwiiz, dini Schwiiz im SRF-Vorabendprogramm aus St.Gallen. Vorgestellt werden dabei von Montag bis Freitag fünf Quartiere der Stadt. Heute Abend steigt das Finale der Reihe mit einem Rundgang durch die Altstadt; durch dieses Gebiet führt ab 18.15 Uhr auf Fernsehen SRF1 Martin Schregenberger, Präsident des Quartiervereins Rosenberg, Architekt und pensionierter Mitarbeiter der städtischen Denkmalpflege.

Das St.Galler Grüppchen von «Mini Schwiiz, dini Schwiiz» mit Martin Schregenberger (Mitte hinten) bei der Degustation von Bratwürsten.

Das St.Galler Grüppchen von «Mini Schwiiz, dini Schwiiz» mit Martin Schregenberger (Mitte hinten) bei der Degustation von Bratwürsten.

Screenshot: Fernsehen SRF

Mit der letzten Sendung wird heute Abend auch klar, welche Quartierpräsentation die St.Galler Reihe von «Mini Schwiiz, dini Schwiiz» gewinnt. Zu schlagen ist der Auftritt von St.Georgen mit Werner Ruppeiner; er kam am Dienstag auf 36 Punkte. Auf den folgenden Plätzen liegen das Heiligkreuz mit Elvis Bischof (35), Winkeln mit Laura Planzer (32) und St.Otmar mit Ruedi Büchler (30).

«Mini Schwiiz - Dini Schwiiz: St.Galler Quartiere»: Erstausstrahlung diese Woche täglich, 18.15 bis 18.40 Uhr, auf SRF1. Oder als Wiederholung im Laufe der Nacht auf SRF1 und ständig im Internet.

Donnerstag, 20. August - 19:15 Uhr

Coronafall an der HSG

(hsg/dwa) Ein Teilnehmer an einem KMU-Weiterbildungskurs am Weiterbildungszentrum Holzweid der Universität St.Gallen (HSG) ist positiv auf Covid-19 getestet worden. Dies teilt die HSG am Donnerstagabend in einem Communiqué mit. Die Person hat sich laut der Mitteilung nicht an der HSG angesteckt.

«Sobald als sie von einem Corona-Fall in ihrem Umfeld erfuhr, wurde die Person – obwohl sie keine Krankheitssymptome zeigte – von der Kursleitung in Selbstisolation geschickt und hat sich testen lassen», schreibt die HSG. Nach Erhalt des positiven Testergebnisses am Donnerstag habe sie die Kursleitung umgehend darüber informiert. Der Kurs am Weiterbildungszentrum Holzweid wurde gemäss der HSG unter Einhaltung eines umfassenden Schutzkonzeptes durchgeführt.

«Bis jetzt ist keine Ansteckung eines anderen Kursteilnehmenden bekannt. Dennoch haben sich die 45 betroffenen Personen (Teilnehmende, Dozierende und administratives Personal) auf Empfehlung der Kursleitung vorsorglich in Selbstisolation begeben.»

Das Contact-Tracing-Team des zuständigen Kantonsarztamts wird sich gemäss der HSG bei Bedarf mit diesen Personen in Verbindung setzen. Der Kurstag vom Freitag wurde vorsorglich abgesagt.

Die Empfehlung zur Selbstisolation gilt laut der Mitteilung der HSG nicht für Teilnehmerinnen und Teilnehmer anderer Kurse sowie das administrative Personal am Weiterbildungszentrum Holzweid. Das WBZ bleibt offen, und Kurse können weiterhin unter Einhaltung der Anti-Corona-Schutzkonzepte durchgeführt werden.

Donnerstag, 20. August - 17:23 Uhr

Bub stürzt vom Fünfmeter-Sprungturm auf Beckenrand

(stapo/dwa) Am Donnerstag, kurz nach 15 Uhr, ist es im Freibad Lerchenfeld in St.Gallen zu einem schweren Unfall gekommen. Ein neunjähriger Bub stürzte aus noch unbekannten Gründen vom Fünfmeter-Sprungturm auf den Beckenrand. Er wurde nach Angaben der St.Galler Stadtpolizei schwer verletzt und musste ins Spital gebracht werden.

Die Badi Lerchenfeld.

Die Badi Lerchenfeld.

Archivbild: Coralie Wenger

Der Unfallhergang ist noch unklar, weshalb Zeugen gesucht werden. Wer Hinweise zum Unfall machen kann, wird gebeten, sich bei der Stadtpolizei St.Gallen unter 071-224-60-00 zu melden.

Donnerstag, 20. August - 17:17 Uhr

Floriana Frassetto spricht an der Schule für Gestaltung: Eine der Erfinderinnen und die künstlerische Leiterin von Mummenschanz

(pd/vre) Am nächsten Freitagsgespräch der Schule für Gestaltung in St.Gallen ist in einer Woche Floriana Frassetto von Mummenschanz zu Gast. Ihr öffentlicher Auftritt findet am 28. August 2020, 16.30 Uhr statt. Frassetto ist heute künstlerische Leiterin der visuellen Theatergruppe. Sie hat zudem die wortlose, poetische Kunst von Mummenschanz miterfunden und mitgestaltet.

Floriana Frassetto, künstlerische Leiterin von Mummenschanz, spricht am 28. August an der Schule für Gestaltung im Riethüsli.

Floriana Frassetto, künstlerische Leiterin von Mummenschanz, spricht am 28. August an der Schule für Gestaltung im Riethüsli.

Bild: PD

Die Teilnahme am Freitagsgespräch der Schule für Gestaltung mit Floriana Frassetto ist gratis. Der Anlass findet am Freitag in einer Woche am Gewerblichen Berufs- und Weiterbildungszentrum an der Demutstrasse 115 im Riethüsli statt.

Donnerstag, 20. August - 17:00 Uhr

Neuer Medienverantwortlicher: David Gadze wechselt vom «St.Galler Tagblatt» zum FC St.Gallen

(pd/vre) Nach 16 Jahren im Journalismus wechselt David Gadze die Seite: Er verlässt die Stadtredaktion des «St.Galler Tagblatt» und wird neuer Medienverantwortlicher beim FC St.Gallen. Dort tritt er Anfang September die Nachfolge von Daniel Last an. Heute Donnerstag ist der vorläufig letzte journalistische Text von Gadze im «Tagblatt» erschienen: Es ist eine Vorschau auf einen Auftritt der Band Young Goods Anfang September in der Grabenhalle.

David Gadze, der neue Medienbeauftragte des FC St.Gallen.

David Gadze, der neue Medienbeauftragte des FC St.Gallen.

Bild: Hanspeter Schiess (27.11.2019)

David Gadze ist in St.Gallen aufgewachsen und hat hier die Kantonsschule am Burggraben besucht. Sein Studium schloss er an der ZHAW Winterthur mit dem Bachelor in Journalismus und Organisationskommunikation ab. 2004 machte er «als Musikschreiberling», wie er selber auf Facebook schreibt, beim neu aus der Taufe gehobenen «Rckstr Magazine» seine ersten journalistischen Schritte. Ab 2008 arbeitete er als freier Journalist beim «St.Galler Tagblatt», ab 2012 als festangestellter Redaktor auf der Lokalredaktion für die Stadt St.Gallen.

Dem FC St.Gallen ist David Gadze seit früher Kindheit verbunden. Der neue Medienbeauftragte des Klubs wird künftig nicht nur für die Medienarbeit rund um die erste Mannschaft zuständig sein, sondern er übernimmt gemäss Mitteilung auch die redaktionelle Verantwortung für alle Kommunikationsbereiche und Medienkanäle des Unternehmens.

Donnerstag, 20. August - 16:28 Uhr

Spatenstich im Riethüsli: Am Wattweg entstehen 41 Wohnungen, vierzig Prozent sind bereits verkauft

Der Spatenstich vom Donnerstag am Wattweg im Riethüsli markiert den Baubeginn an vier neuen Mehrfamilienhäusern.

Der Spatenstich vom Donnerstag am Wattweg im Riethüsli markiert den Baubeginn an vier neuen Mehrfamilienhäusern.

Bild: PD

(ayk) Am Donnerstag wurde der erst Spatenstich für ein Neubauprojekt am Wattweg im Riethüsli vorgenommen. Dem Akt wohnten gemäss Mitteilung rund 30 Personen bei - darunter Behördenmitglieder, Wohnungskäufer, Nachbarn und am Projekt Beteiligte. Am Wattweg entstehen vier Mehrfamilienhäuser mit 41 Eigentumswohnungen mit 1,5 und 4,5 Zimmern. 40 Prozent davon sind bereits verkauft. Bezugsbereit sollen die neuen Wohnungen im Sommer/Herbst 2022 sein. Ins Projekt der Fortimo Invest AG werden rund 30 Millionen Franken investiert.

Die neuen Eigentumswohnungen entstehen im Watt. Sie sind im Stadtplan rot markiert.

Die neuen Eigentumswohnungen entstehen im Watt. Sie sind im Stadtplan rot markiert.

Screenshot: Stadt St.Gallen

Informationen zur neuen Überbauung im Riethüsli gibt's im Internet.

Donnerstag, 20. August - 16:00 Uhr

Wegen Belagsarbeiten: Lindenstrasse beim Kantonsspital von Freitag bis Montag gesperrt, 11er-Bus wird umgeleitet

(sk/vre) Auf der Lindenstrasse zwischen Spital- und Splügenstrasse werden zwischen Freitag, 6 Uhr, und Montag, 6 Uhr, Belagsarbeiten durchgeführt. Der Strassenabschnitt muss für die Bauarbeiten für jeglichen Verkehr gesperrt werden. Das Trottoir bleibt begehbar. Die Zufahrt zum Spital ist über die Steinachstrasse gewährleistet. An neuralgischen Kreuzungen wird der Verkehr durch Kadetten geregelt.

Der Abschnitt der Lindenstrasse beim Kantonsspital, der von Freitag, 6 Uhr, bis Montag, 6 Uhr, für Belagsarbeiten gesperrt ist.

Der Abschnitt der Lindenstrasse beim Kantonsspital, der von Freitag, 6 Uhr, bis Montag, 6 Uhr, für Belagsarbeiten gesperrt ist.

Bild: Tiefbauamt Stadt SG

Die VBSG-Busse der Linie 11 (Abacus) werden gemäss Mitteilung des Tiefbauamtes via Rorschacher- und Frohbergstrasse umgeleitet. Die Bushaltestelle «Spitalstrasse» kann in beide Fahrtrichtungen nicht bedient werden; der 11er hält dafür ersatzweise an der Haltestelle «Kantonsspital» an der Rorschacher Strasse.

Donnerstag, 20. August - 15:35 Uhr

Theater St.Gallen sucht dringend Kinder für Musical-Produktion: Casting für «The Sound of Music» ist am 2. und 3. September

(pd/vre) In der kommenden Saison steht am Theater St.Gallen das Musical «The Sound of Music» auf dem Spielplan. Premiere ist am 12. Dezember. Für diese Produktion sucht das Theater Kinder im Alter von acht bis 14 Jahren. Dafür findet am Mittwoch, 2. September, 14.30 Uhr, ein Casting statt. Am 3. September gibt es eine zweite Runde. Für das Vorsprechen und Vorsingen sind gemäss Mitteilung des Theaters ein Song und ein Text aus dem Stück vorzubereiten. Fürs Casting anmelden kann man sich bis 27. August per Mail bei audition@theatersg.ch.

«The Sound of Music» wurde und wird immer wieder aufs Neue als Muscial oder Theater produziert. Im Bild eine Szene aus einer Salzburger Version.

«The Sound of Music» wurde und wird immer wieder aufs Neue als Muscial oder Theater produziert. Im Bild eine Szene aus einer Salzburger Version.

Symbolbild: PD

«The Sound of Music» erzählt die Geschichte der Trapp-Familie, die als Familienchor bekannt wurde. Die Rollen der Kinder sind anspruchsvolle Sing- und Sprechrollen. Interessierte sollten singen können, Spass am Bühnenauftritt sowie im November und Dezember genug Zeit für die Proben haben. Die Texte werden auf Deutsch gesprochen, die Lieder auf Englisch gesungen. Die Proben beginnen musikalisch im September und szenisch im November. Es wird drei Mal pro Woche am Abend und am Samstag geprobt. Aufgeführt wird das Musical in St.Gallen von Mitte Dezember bis im Juni 2021.

Donnerstag, 20. August - 14:45 Uhr

Öffentliches Hearing mit Kandidierenden fürs Stadtpräsidium: Hitze-Inseln, Velowege und die Stadtkasse

(pd/vre) Die Grünen haben mangels Interessenten in den eigenen Reihen auf die Nomination einer Kandidatur für die St.Galler Stadtratswahlen vom 27. September verzichtet. Aktiv bei den Exekutivwahlen mitmischen wollen sie trotzdem - mit einer Wahlempfehlung. Für kommenden Samstag haben sie die Kandidatin und die beiden Kandidaten fürs Stadtpräsidium zum öffentlichen Hearing eingeladen. Danach soll die grüne Basis an einer Mitgliederversammlung eine Wahlempfehlung verabschieden.

Wollen am 27. September die Nachfolge von Stadtpräsident Thomas Scheitlin antreten (von links): Maria Pappa (SP), Markus Buschor (parteilos) und Mathias Gabathuler (FDP).

Wollen am 27. September die Nachfolge von Stadtpräsident Thomas Scheitlin antreten (von links): Maria Pappa (SP), Markus Buschor (parteilos) und Mathias Gabathuler (FDP).

Bild: Tagblatt-Fotografen/PD

Das Hearing findet in Form einer öffentlichen Podiumsdiskussion am Samstag, 9 bis 10.15 Uhr, im Vortragssaal des Kunstmuseums statt. Maria Pappa (SP), Markus Buschor (parteilos) und Mathias Gabathuler (FDP) sollen dabei ihre Vision für St.Gallen vorstellen und über aktuelle Fragen der Stadtpolitik diskutieren. Dabei werden gemäss Mitteilung grüne Themen wie die Klimaerwärmung und urbane Hitze-Inseln oder Fuss- und Velowege zur Sprache kommen. Diskutiert wird zudem, wie die Stadtkasse trotz Coronakrise im Lot bleiben kann.

Donnerstag, 20. August - 14:04 Uhr

Abendspaziergang mit dem Heimatschutz: Stadtpark und Museumsquartier - Geschichte und Weiterentwicklung

(pd/vre) Die Heimatschutz-Sektion St.Gallen lädt zu einem weiteren Spaziergang durch Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Stadt St.Gallen ein. Am kommenden Dienstag geht's dabei in den Stadtpark und ins Museumsquartier. Treffpunkt ist um 17 Uhr beim Gaukler-Brunnen vor dem Kunstmuseum. Eine Anmeldung ist für die Teilnahme obligatorisch. Anmeldung bis Sonntagabend bei info@heimatschutz-sgai.ch.

Die Museumsstrasse mit links dem Museumsgebäude und dem vorgelagerten Botanischen Garten um 1900.

Die Museumsstrasse mit links dem Museumsgebäude und dem vorgelagerten Botanischen Garten um 1900.

Bild: Heimatschutz SG/AI

Auf dem Spaziergang wird die Entwicklung des Stadtparks vom privaten Garten zur zentralen öffentlichen Grünfläche der Stadt erläutert. Zudem sind Details zur Nutzung des Unteren Brühl vom Exerzierplatz bis zum Standort des Theaterprovisoriums zu erfahren. Weitere Themen sind die Überbauung des Museumsquartiers vor 150 Jahren, heute denkbare Neunutzungen und am Beispiel von Spelteriniplatz und Sonnenstrasse die St.Galler Verkehrsgeschichte.

Donnerstag, 20. August - 13:30 Uhr

Kanton St.Gallen meldet 18 neue Coronafälle: Zahl der Neuinfektionen steigt langsam wieder an

(SK/vre) Der Kanton St.Gallen meldet für Mittwoch 18 laborbestätigte Neuinfektionen mit dem Coronavirus; am Dienstag waren es 15 gewesen. Seit Mitte März wurden im St.Gallischen insgesamt 1187 Infektionen mit dem Virus registriert. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 41 stabil.

Derzeit befinden sich sieben Personen in Zusammenhang mit der Pandemie in St.Galler Spitälern: Eine Person liegt ohne Beatmung, vier liegen mit künstlicher Beatmung auf der Intensivstation. Die Verteilung der neuen 18 Coronafälle vom Mittwoch auf die acht Wahlkreise sieht wie folgt auf:

St.Galler Coronastatistik

Stand: 20.8.2020, 24 Uhr
Ort neue Fälle Fälle letzte 14 Tage
Kanton St.Gallen 15 149
Wahlkreise
St.Gallen-Gossau 7 64
Rorschach 0 5
Rheintal 1 21
Werdenberg 0 9
Sarganserland 0 18
See-Gaster 2 14
Toggenburg 3 6
Wil 2 12
Donnerstag, 20. August - 11:49 Uhr
An der Bushaltestelle Heiligkreuz ist es in der Mittwochnacht zu einer Auffahrkollision mit zwei Personenautos gekommen.

An der Bushaltestelle Heiligkreuz ist es in der Mittwochnacht zu einer Auffahrkollision mit zwei Personenautos gekommen.

Bilder: Stadtpolizei St.Gallen
(19.8.2020)

Auffahrkollision an der Langgasse: Zwei Frauen verletzt

(stapo/vre) In der Nacht auf Donnerstag ist es an der Langgasse zu einer heftigen Auffahrkollision mit zwei Personenautos gekommen. Die Mitfahrerinnen aus einem der beiden Fahrzeuge mussten zur Kontrolle ins Spital gebracht werden. Die Autos mussten abgeschleppt werden; die Stadtpolizei beziffert in einer Mitteilung den Schaden auf mehr als 10'000 Franken.

Beide Autos wurden erheblich beschädigt.

Beide Autos wurden erheblich beschädigt.

Am Mittwoch, kurz nach 23 Uhr, war ein 40-jähriger Autofahrer mit zwei Mitfahrerinnen auf der Langgasse stadteinwärts unterwegs. An der Bushaltestelle Heiligkreuzstrasse wollte er anhalten, um eine der beiden Frauen aussteigen zu lassen. Kurz bevor er stoppte, fuhr ein 45-jähriger Autofahrer gegen das Heck seines Autos. Die beiden Mitfahrerinnen wurden durch die Wucht des Aufpralls unbestimmt verletzt; eine, weil sie gemäss Mitteilung der Stadtpolizei keinen Sicherheitsgurt trug.

Donnerstag, 20. August - 11:29 Uhr

Tumbler in Hotel brannte: Ursache wird untersucht

Der ausgebrannte Tumbler mit der verkohlten Wäsche.

Der ausgebrannte Tumbler mit der verkohlten Wäsche.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen (19.8.2020)

(stapo/vre) Ein Tumbler mit Wäsche ist am Mittwoch in einem Hotel im Osten der Stadt St.Gallen in Brand geraten. Verletzt wurde gemäss Mitteilung der Stadtpolizei niemand. Die Höhe des Schadens ist noch nicht klar. Auch unklar ist die Ursache des Feuers; sie wird jetzt durch Spezialisten des Kompetenzzentrums Forensik der Kantonspolizei St.Gallen untersucht.

Am Mittwoch, kurz vor 20.30 Uhr, war im Hotel Rauch festgestellt worden. Gäste und Angestellte wurden daraufhin evakuiert. Die Berufsfeuerwehr St.Gallen entdeckte in der Wäscherei im Untergeschoss die Brandquelle. Nach ersten Ermittlungen ist dort die Wäsche in einem Tumbler in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte die Flammen rasch ersticken und den Rauch mit einem Ventilator aus dem Gebäude blasen. Die Evakuierten konnten kurze Zeit später wieder ins Hotel zurückkehren.

Donnerstag, 20. August - 11:11 Uhr

SC Brühl gewinnt zu Hause gegen den FC Basel II: Siegtreffer in der Nachspielzeit

(pd/vre) Am Mittwochabend hat der SC Brühl das erste Heimspiel der neuen Meisterschaft zu Hause im Paul-Grüninger-Stadion gespielt. Dabei resultierte ein 2:1-Sieg. Nach dem Forfait-Sieg gegen Etoile Carouge im ersten Spiel vom Samstag in Genf führt der SCB damit die Tabelle der Promotion-League mit zwei Siegen an. Der Meisterschaftsstart ist damit - wenn auch mit Unterstützung am grünen Tisch - geglückt. Bereits am nächsten Samstag empfangen die Kronen wieder zu Hause mit dem FC Nyon einen weiteren spielstarken Gegner.

Das Spiel vom Mittwoch gegen Basel II startete gemäss Matchbericht von Henri Seitter ausgeglichen. In der Startphase kamen beide Mannschaften zu wenig Torchancen. Nach einer guten Viertelstunde hatten die Kronen plötzlich etwas mehr vom Spiel und kamen auch durch Nicolas Eberle und Lirim Shala zu zwei bis drei schönen, aber ausgelassenen Chancen. Die Platzherren verteidigten sich gegen die technisch gut beschlagenen Basler dank disziplinierter Spielweise ausgezeichnet. Das 0:0 zur Pause habe eher den Gästen geschmeichelt, schreibt Henri Seitter.

Die zweite Hälfte der Partie begann mit einem Paukenschlag. Die Basler erzielten mit ihrer praktisch ersten klaren Goal-Chance durch Presley Pululu das 0:1. Erfreulicherweise zeigten die Brühler eine gute Reaktion, vorerst scheiterten sie aber am ausgezeichneten Gästetorwart, der den Schuss von Connor Guilherme in Corner lenken konnte. Endlich in der 67. Minute wurden die Brühler für ihre Bemühungen belohnt: Der Torschütze vom Dienst, Darko Anic, glich aus kurzer Distanz zum 1:1 aus.

Damit gaben sich die Brühler aber nicht zufrieden und suchten entschlossener als die Basler den Sieg. In der Nachspielzeit wurden sie dafür belohnt: Kapitän und Eigengewächs Lirim Shala verlängerte einen Corner souverän in die lange Ecke zum viel bejubelten 2:1-Sieg der Brühler.

Mittwoch, 19. August - 18:45 Uhr

Auf dem Flugplatz Altenrhein auf der Nase gelandet: Panne mit Oldtimer-Flugzeug glimpflich abgelaufen

(rtl/rek/vre) Auf dem Flugplatz Altenrhein ist es am Mittwochnachmittag zu einem Zwischenfall gekommen. Der Pilot eines Oldtimer-Flugzeugs hatte beim Start Schwierigkeiten mit dem Fahrwerk. In der Folge brach dieses ab und der Flieger rutsche auf der Nase in die Wiese hinter der Startbahn. Die Piste in Altenrhein musste vorübergehend gesperrt werden. Verletzt wurde beim Zwischenfall niemand. Wie gross der Schaden am historischen Flugzeug ist, war am Mittwochabend noch unklar.

Der Betrieb der Fluglinie People’s, die ab Altenrhein neben Wien auch Korsika, Olbia, Neapel, Cagliari, Kefalonia und Lefkas anfliegt, war vom Zwischenfall mit dem einmotorigen Oldtimer nicht betroffen. Die Flüge konnten planmässig durchgeführt werden, wie es auf Nachfrage beim Flugplatz hiess.

Das schwere Geräte für die Flugzeugbergung ist bereit.
5 Bilder
Der Kran hat das Flugzeug «am Haken»,...
...hebt es an und...
...und verlädt es punktgenau...
...auf dem Tieflader.

Das schwere Geräte für die Flugzeugbergung ist bereit.

Bild: BRK News (19.8.2020)

Beim verunglückten Flugzeug handelt es sich um eine Maschine des Typs Piaggo P-149D aus dem Fliegermuseum Altenrhein. Sie wurde 1960 von VFW/Fokker in Deutschland in Lizenz gebaut und stand als Schulflugzeug bei der Schweizerischen Luftverkehrsschule (SLS) im Einsatz. Diese bildete Piloten für die Swissair aus und flog die P-149 in den Versionen D und E als Standardschulflugzeug von 1961 bis 1997. Das einmotorige Propellerflugzeug bietet neben dem Piloten bis zu drei Passagieren Platz.

Zum Fliegermuseum Altenrhein im Internet.

Mittwoch, 19. August - 16:35 Uhr

Kanton St.Gallen meldet 15 neue Corona-Infektionen

(SK/vre) Das Bundesamt für Gesundheit meldet heute Mittwoch einen gesamtschweizerischen Anstieg der Corona-Fallzahlen um 311. Das Virus verbreitet sich damit schneller als auch schon in den vergangenen Wochen. Auch im Kanton St.Gallen hat die Zahl der Neuinfektionen gestern Dienstag zugenommen, nämlich um 15 auf 1169. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus blieb bei 41 stabil.

Schwerpunkt der neu gemeldeten Coronfälle im Kanton St.Gallen ist der Wahlkreis St.Gallen-Gossau mit elf Neuinfektionen. Im Rheintal wurden zwei neue Fälle registriert, in den Wahlkreisen Werdenberg und Wil je ein neuer Fall.

Mittwoch, 19. August - 16:26 Uhr

Wassertemperaturen Freibäder Stadt St.Gallen und Bodensee

Stand: 19.08.2020
Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld 24
Freibad Rotmonten 24
Familien- und Frauenbad Dreilinden 23
Mannenweier 25
Region
Badhütte Rorschach 23,2
Schwimmbad Arbon: See 24,5
Schwimmbad Arbon: Becken 25
Mittwoch, 19. August - 16:05 Uhr

Stadt-Spitex ist gegründet und der Verwaltungsrat gewählt: Ihren Sitz hat die neue Organisation an der Davidstrasse 38

(sk/vre) Die neue Spitexorganisation für die Stadt St.Gallen nimmt Gestalt an: Die Spitex St.Gallen AG wurde gemäss Mitteilung der Stadtkanzlei am 14. August gegründet. Mehrheitsaktionärin ist die Stadt St.Gallen mit achtzig Prozent. Die restlichen zwanzig Prozent am Aktienkapital hält der Verein Spitex Centrum/Stadt-Spitex. Die AG soll in den nächsten Tagen ins Handelsregister eingetragen werden.

Bestellt wurde bereits auch der Verwaltungsrat der Spitex St.Gallen AG: Präsident ist der 63-jährige Gesundheitsfachmann Daniel Mächler (Eschenbach SG). Mitglieder des Verwaltungsrates sind gemäss Mitteilung Matthias Frei (Jahrgang 1958, Abtwil), Claudia Gonzalez Cuerda-Bürki (1971, Rüthi) und Cécile Schefer-Stupka (1954, Niederurnen GL).

Der Verwaltungsrat der Spitex St.Gallen AG mit Stadträtin Sonja Lüthi (von links): Claudia Gonzalez, Cécile Schefer, Stadträtin Lüthi, Matthias Frei und Daniel Mächler (Verwaltungsratspräsident).

Der Verwaltungsrat der Spitex St.Gallen AG mit Stadträtin Sonja Lüthi (von links): Claudia Gonzalez, Cécile Schefer, Stadträtin Lüthi, Matthias Frei und Daniel Mächler (Verwaltungsratspräsident).

Bild: Stadt St.Gallen

Die neue Spitex wird ihren Betrieb am 1. Januar 2021 aufnehmen. Bis dahin bleiben die Spitex St.Gallen-Ost und die Spitex West in ihren Einzugsgebieten tätig. Im Kreis Centrum wurde der Betrieb der Spitex Notker per 1. August von der Stadt-Spitex übernommen. Jetzt steht die Besetzung der Geschäftsleitung der Spitex St.Gallen an; alle Stellen wurden öffentlich ausgeschrieben. Die künftige Betriebszentrale der neuen Spitex für St.Gallen wird an der Davidstrasse 38 untergebracht.

Mittwoch, 19. August - 15:00 Uhr

Saisonauftakt des SC Brühl wird zur Posse: Gewonnenes Spiel nachträglich verloren, verlorenes Spiel nachträglich gewonnen

(fm/vre) Zwei Ernstkämpfe hat der SC Brühl bis jetzt im August gespielt und bei beiden wird das Resultat vom Fussballverband nachträglich umgedreht: Auf dem Rasen gewann der SCB das Cupspiel vom 8. August auswärts gegen Köniz 1:0, während das erste Promotion-League-Spiel vom 15. August auswärts gegen Etoile Carouge mit 1:5 verloren ging. Der Fussballverband hat diese Ergebnisse am runden Tisch quasi umgedreht.

Am Samstag startete der SC Brühl in Genf gegen Etoile Carouge in die Meisterschaft 2020/21 der Promotion League. Das Spiel ging 1:5 und damit unverdient hoch verloren.

Am Samstag startete der SC Brühl in Genf gegen Etoile Carouge in die Meisterschaft 2020/21 der Promotion League. Das Spiel ging 1:5 und damit unverdient hoch verloren.

Bild: SCB

Das Cupspiel gegen Köniz verliert der SC Brühl forfait mit 0:3 wegen einer Formalität (ein handschriftlich auf der Spielerliste aufgeführter Spieler wies sich gegenüber dem Schiedsrichter nicht regelkonform aus). Der Rekurs gegen diesen Entscheid wurde abgewiesen. Dafür gewinnt der SC Brühl das Spiel gegen Etoile Carouge forfait mit 3:0. Dies auch wegen einer Formalität: Die Genfer brechten sieben Spieler aufs Feld, die nicht in der Schweiz ausgebildet worden waren - erlaubt sind aber nur deren fünf.

Mit diesen Entscheiden fliegt der SCB aus der Vorqualifiaktion für den Schweizer Cup. Und mit dem Entscheid zum ersten Saisonspiel der Promotion-League katapultiert sich der SCB vom letzten auf den zweiten Platz der Tabelle, wobei allerdings erst ein Spiel in der Meisterschaft gespielt ist. Dass Etoile Carouge gegen diesen Forfait-Entscheid Einspruch erhebt, ist eher unwahrscheinlich. Die Fakten sind zu klar und bereits wurde der Fehler auf der Website des ECFC eingestanden.

Mittwoch, 19. August - 14:45 Uhr

Mit Kultur, Führungen, Trainingseinheiten und Ausdauerlauf: Am 6. September wird die Stägestadt St.Gallen gefeiert

(vre) Anfang September findet der dritte St.Galler Stägestadt-Tag statt, und zwar auf der Gesstreppe am Dreilindenhang. Auf dem Programm stehen zwischen 11 und etwa 17 Uhr Konzerte, Stiegengeschichten, eine Lesung, ein Streetworkout und eine Modeschau. Start ins Programm ist um 11 Uhr mit einem Konzert von Riana, Schlusspunkt ist ab 14.30 Uhr ein Konzert mit Enrico Lenzin.

Höhepunkt am ersten Stägestadt-Tag war ein Training mit Salomé Kora. In diesem Jahr trainiert Ariella Käslin mit Kindern auf der Gesstreppe.

Höhepunkt am ersten Stägestadt-Tag war ein Training mit Salomé Kora. In diesem Jahr trainiert Ariella Käslin mit Kindern auf der Gesstreppe.

Bild: Michel Canonica (9.9.2018)

Von 14 bis 16 Uhr werden Treppenführungen von Dreilinden bis ins rote Bleicheli angeboten. Von 8 bis 10 Uhr findet ein Ausdauerlauf über 12,3 Kilometer, 500 Höhenmeter und 3’788 Treppenstufen statt; Start und Ziel ist die Sporthalle Kreuzbleiche. Höhepunkt des Stägestadt-Tags für den Nachwuchs ist mit Sicherheit ein Treppentraining für Kinder mit der ehemaligen Spitzenturnerin Ariella Käslin.

Das detaillierte Programm zum Stägestadt-Tag findet sich im Internet.

Mittwoch, 19. August - 14:04 Uhr

Geschossen wird trotz Coronavirus: In der Region St.Gallen wird das Feldschiessen im August dezentral durchgeführt

(vre) Diese und nächste Woche wird in der Region St.Gallen das Eidgenössische Feldschiessen nachgeholt. Zum üblichen Zeitpunkt im Frühsommer konnte es in diesem Jahr wegen des Coronavirus nicht geschossen werden. Mit Rücksicht auf die Pandemie wird es jetzt verteilt auf mehr Schiessanlagen und auf mehr Termine durchgeführt.

Feldschiessen im Schaugenbädli im Osten von St.Gallen.

Feldschiessen im Schaugenbädli im Osten von St.Gallen.

Bild: Jil Lohse (11.6.2017)

Mit weit über 100'000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ist das Eidgenössische Feldschiessen immer noch das grösste Schützenfest der Welt. Es kann auf eine über 130-jährige Tradition zurückblicken. Im Einzugsgebiet des Regionalschützenverbandes St.Gallen, das von Gossau und Waldkirch bis an den Bodensee reicht, nehmen Jahr für Jahr gegen 2000 Personen am Feldschiessen teil.

Der diesjährige Fahrplan:

  • SV Eggersriet-Grub - 300 Meter
    22.8., 28.8. und 5.9.: 13.30-17.30. 19.9.: 13.30-17.00
  • MSV Berg - 300 Meter
    22.8. und 30.8.: 9.30-11.00
  • PS Berg - 25 und 50 Meter
    22.8.: 13.00-15.00
  • Schiessplatz Witen - 25, 50 und 300 Meter
    22.8.: 15.00-17.00. 28.8.: 18.00-19.30.
  • Wittenbach - 300 Meter
    21.8.: 17.30-19.30. 22.8.: 9.00-12.00 und 13.30-17.00. 
  • Muolen - 300 Meter
    28.8.: 17.30-20.00. 29. und 30.8.: 10.00-11.30.
  • Breitfeld - 25, 50 und 300 Meter
    24.8.: 17.30-18.30.
  • Schaugenbädli - 50 und 300 Meter
    26.8.: 17.00-19.30.

Das Eidgenössische Feldschiessen darf nur mit Armeewaffen absolviert werden, also Sturmgewehr, Karabiner oder Langgewehr auf 300 sowie mit der Pistole je nach Modell auf 25 oder 50 Meter. Für Gewehrschützen besteht das Programm aus 18 Schüssen auf die Feldscheibe B4. Mit der Pistole werden ebenfalls 18 Schüsse abgegeben, je nach Distanz verschieden aufgeteilt auf Zielscheiben mit Zehner- oder Fünferwertung.

Mittwoch, 19. August - 13:34 Uhr

Vierzig Minuten für den Bau eines neuen Netzes

Eine Wespenspinne in einer Wiese bei Abtwil.

Eine Wespenspinne in einer Wiese bei Abtwil.

Leserbild: Ingrid Zürcher

Die Wespenspinne, Zebra- oder auch Tigerspinne gehört zur Familie der Echten Radnetzspinnen. Bis vor 50 Jahren war sie auf der Alpennordseite nur selten anzutreffen. Heute ist sie auch hier gebietsweise recht häufig zu entdecken. Zur Herstellung des Netzes, das die Spinne für den Fang ihres Futters braucht, benötigt sie vierzig Minuten. Am liebsten frisst die Wespenspinne gemäss Wikipedia Heuschrecken.

Mittwoch, 19. August - 12:34 Uhr
Die Griechisch-Orthodoxe Kirche beim Haupteingang des Friedhofs Feldli.

Die Griechisch-Orthodoxe Kirche beim Haupteingang des Friedhofs Feldli.

Bild: Reto Voneschen (3.4.2019)

Einbrecher lassen Opferstock mitlaufen

(kapo/vre) In der Zeit zwischen Sonntagmittag und Dienstagmorgen haben Einbrecher die Griechisch-Orthodoxe Kirche an der Feldlistrasse heimgesucht. Sie drangen gewaltsam durch eine Eingangstür in die Kirche ein. Anschliessend durchsuchten sie gemäss Mitteilung der Kantonspolizei die Räumlichkeiten. Unter Mitnahme des Opferstocks flüchtete die Täter in unbekannte Richtung. Im Opferstock befanden sich rund 1'500 Franken. Der Schaden an Gebäude und Einrichtungen beträgt nochmals rund 5'000 Franken.

Mittwoch, 19. August - 12:10 Uhr

Liga entscheidet gegen den SC Brühl: Kronen fliegen mit Forfait-Niederlage gegen Köniz aus der Cup-Vorqualifikation

(ibr/vre) Der SC Brühl verliert das Cupspiel vom 8. August definitiv. Dies verfügte die Rekurskommission der Ersten Liga. Der Entscheid ist endgültig, die Begründung noch ausstehend. Die Kronen hatten das Spiel in Köniz mit 0:1 gewonnen. Die Liga hatte das Resultat dann aber in eine 0:3-Fortfait-Niederlage für Brühl umgewandelt.

Aus im Cup durch Rekursentscheid: Enttäuschung für die erste Mannschaft des SC Brühl um Trainer Heris Stefanachi (Bild).

Aus im Cup durch Rekursentscheid: Enttäuschung für die erste Mannschaft des SC Brühl um Trainer Heris Stefanachi (Bild).

Bild: Michel Canonica

Der Entscheid gegen den dagegen erhobenen Rekurs sei unverständlich und übertriebener Formalismus, heisst es aus dem Umfeld des SC Brühl. Unverständlich vor allem auch, weil ein Fehler der Liga beim Löschen einer vor Jahren erledigten Sperre Auslöser der ganzen Affäre ist.

Wegen dieses Fehlers konnte ein Spieler beim Cupspiel gegen Köniz nicht per Computer auf die Spielerliste gesetzt werden. Handschriftlich aufgeführte Spieler müssen sich aber beim Schiedsrichter gemäss Reglement mit einem amtlichen Dokument ausweisen. Dies ging Spieler wie Schiedsrichter beim Spiel in FC Köniz unter.

Mittwoch, 19. August - 11:15 Uhr

Auf den Spuren der Wölfe vom Calanda: Exkursion auf den St.Margrethenberg mit dem WWF St.Gallen

(pd/vre) Im Vorfeld der Abstimmung vom 27. September über die Revision des Jagdgesetzes wird quer durch die Schweiz wieder einmal heftig und teils auch ziemlich emotional über den Wolf diskutiert. Doch wie ist es wirklich, mit Wölfen im gleichen Bergtal zu leben? Dieser Frage geht eine Exkursion des WWF vom 5. September nach. Der Anlass hat noch freie Plätze. Anmelden kann man sich dazu unter regiobuero@wwfost.ch oder unter Telefon 071'221'72'30.

Das Calanda-Wolfsrudel hat bis 2018 sieben Mal Nachwuchs bekommen.

Das Calanda-Wolfsrudel hat bis 2018 sieben Mal Nachwuchs bekommen.

Bild: WWF/Peter Roth

Der Ausflug führt auf den über Bad Ragaz gelegenen St.Margrethenberg. Das bergige Seitental gehört zum Revier des Calanda-Wolfsrudels. Teilnehmerinnen und Teilnehmer durchstreifen auf der WWF-Exkursion mit einem Wildhüter einen Teil dieses Wolfsreviers. Er informiert dabei über Lebensweise und Merkmale der Wölfe, ihre Jagdstrategien und ihren Familiensinn. Er zeigt, dass das Nebeneinander von Mensch und Raubtier möglich ist, aber auch viel Diskussionsstoff birgt.

Dank seiner Erfahrungen kann der Wildhüter manche Geschichte und Anekdote über Wölfe erzählen. Eine direkte Beobachtung von Wölfen ist auf der Wanderung aber sehr unwahrscheinlich. Die Exkursion richtet sich an Erwachsene und Familien mit Kindern ab acht Jahren, welche an alpine Wanderungen gewöhnt und trittsicher sind. Details zum Anlass finden sich im Interneauftritt des WWF St.Gallen.

Mittwoch, 19. August - 10:59 Uhr

Nationaler Tag der offenen Gärten auch in St.Gallen: Familiengarten Wienerberg öffnet sein Gartentor

(pd/vre) Am kommenden Samstag findet schweizweit der Tag der offenen Gärten statt. Dabei kann man durch normalerweise verschlossene Privatgärten schlendern, mit Gärtnerinnen und Gärtnern fachsimpeln oder über die Vielfalt der Gärten staunen. Im Kanton St.Gallen etwa kann ein halbes Dutzend Gärten zwischen Flawil, St.Gallen und Azmoos besichtigt werden. Die Details dazu finden sich im Internet.

Blick in den Familiengarten Wienerberg. Im Hintergrund ist Bibliotheksgebäude der Uni St.Gallen zu erkennen.

Blick in den Familiengarten Wienerberg. Im Hintergrund ist Bibliotheksgebäude der Uni St.Gallen zu erkennen.

Bild: Urs Bucher (14.5.2015)

In der Stadt St.Gallen öffnet zudem am Samstag der Familiengarten Wienerberg sein Gartentor für die breite Öffentlichkeit. Seine Vorstandsmitglieder stehen von 10 bis 17 Uhr für Führungen und Auskünfte bereit. Der Familiengarten Wienerberg befindet sich an der Guisanstrasse direkt neben der Universität St.Gallen auf dem Rosenberg.

Mittwoch, 19. August - 10:35 Uhr

Solarstrom vom Discounter: Aldi rüstet seine Filiale im Neudorf mit einer Photovoltaikanlage aus, Arbeiten haben begonnen

(pd/vre) Eröffnet wurde die Aldi-Filiale im St.Galler Neudorf bereits im Jahr 2006. Jetzt bekommt das Gebäude an der Lerchentalstrasse 14 ein Solardach. Die Bauarbeiten haben am Dienstag begonnen; sie sollen bis 18. September abgeschlossen sein. Die Anlage ist für eine Spitzenleistung von 228,5 Kilowatt ausgelegt.

Auch auf dem Dach der Aldi-Filiale im Neudorf wird bald Solarstrom produziert.

Auch auf dem Dach der Aldi-Filiale im Neudorf wird bald Solarstrom produziert.

Symboldbild: Benjamin Manser
(12.12.2015)

Der Discounter Aldi betreibt bereits die flächenmässig grösste Solaranlage der Schweiz auf seinem Verteilzentrum in Perlen LU. Er will gemäss Mitteilung in nächster Zeit die Dächer von 80 seiner 210 Schweizer Filialen mit Photovoltaikanlagen ausstatten. Im Endausbau sollen 50'000 Aldi-Module jährlich rund 22 Millionen Kilowattstunden Strom produzieren. Das entspricht dem Verbrauch von rund 8400 Haushalten.

Mittwoch, 19. August - 10:05 Uhr

Michael Keller gestorben: Er sass 22 Jahre im Stadtparlament

Michael Keller auf einem offiziellen SVP-Wahlporträt von 2012.

Michael Keller auf einem offiziellen SVP-Wahlporträt von 2012.

Bild: PD (29.8.2012)

(vre/dwi) Am 13. August ist Michael Keller im 62. Lebensjahr gestorben. Der breiten Öffentlichkeit war er als Lokalpolitiker zuerst der Autopartei (AP) und später der SVP bekannt. Keller sass von 1992 bis 2014 während fast 22 Jahren im St.Galler Stadtparlament, das bis Ende 2004 Grosser Gemeinderat geheissen hatte. Keller, der im Rollstuhl sass, vertrat politisch AP- und SVP-Positionen. Er tat dies konsequent und teilweise auch gegen seine Fraktion, im Ton aber immer freundlich.

An seiner letzten Parlamentssitzung im Waaghaussaal wurde Keller im September 2014 denn auch quer durch die Parteien gewürdigt. Heini Seger (SVP) sagte, seine Fraktion werde Keller vermissen. Etrit Hasler (SP) von der gegenüberliegenden Seite des Rates würdigte Keller als gradlinigen und fairen Politiker. Keller selbst sagte zum Abschied selbstironisch, er sei nie ein Hinterbänkler gewesen. Und das stimmt: Er sass in seinem Rollstuhl stets vor der vordersten Reihe des Parlaments.

Mittwoch, 19. August - 9:48 Uhr

Ja-Komitee kämpft für den städtischen Klimaartikel

(vre) Am 27. September wählen St.Gallerinnen und St.Galler nicht nur Stadtrat und Parlament und entscheiden über den dritten Anlauf zur Neugestaltung des Marktplatzes, zur Abstimmung steht auch ein Klimaartikel für die Gemeindeordnung. Er legt fest, dass die Stadt bis 2050 klimaneutral sein soll und dass sie geeignete Massnahmen treffen muss, um den negativen Folgen des Klimawandels entgegenzuwirken.

Im Internet wirbt das Ja-Komitee zum städtischen Klimaartikel mit der nächtlichen Kreuzbleiche für sein Anliegen.

Im Internet wirbt das Ja-Komitee zum städtischen Klimaartikel mit der nächtlichen Kreuzbleiche für sein Anliegen.

Screenshot: Facebook

Die Vorlage, die auf einen gemeinsamen Vorstoss von Clemens Müller (Grüne) und Jürg Brunner (SVP) im Stadtparlament zurückgeht, ist weitgehend unbestritten. Trotzdem hat sich jetzt ein Ja-Komitee formiert. Ihm gehören auch die Stadtparteien von CVP an FDP an. Weiter mit von der Partie sind SP, Juso, Grüne und Junge Grüne, Grünliberale und PFG. Dazu kommen die Verbände VCS und WWF.

Sich und die Abstimmungsvorlage öffentlich präsentieren will das Komitee «Ja zum Klimaartikel» nächste Woche. Für den 25. August ist eine Medienkonferenz angekündigt. Infos zum Komitee und zur Vorlage gibt's bereits auf Facebook und im Internetauftritt der Stadt St.Gallen.

Mittwoch, 19. August - 9:12 Uhr

Mit Fernsehen SRF durch fünf St.Galler Quartiere: «Mini Schwiiz, dini Schwiiz» im Heiligkreuz

(vre) Diese Woche stehen fünf Quartiere der Stadt St.Gallen - St.Otmar, St.Georgen, Heiligkreuz, Winkeln und die Altstadt - im Zentrum des SRF-Vorabendprogramms. In der Sendung «Mini Schwiiz, dini Schwiiz» stellen eine Bewohnerin und vier Bewohner ihr Quartier vor.

Die «Mini Schwiiz, dini Schwiiz»-Gruppe in der Boccia-Halle im Espenmoos.

Die «Mini Schwiiz, dini Schwiiz»-Gruppe in der Boccia-Halle im Espenmoos.

Screenshot: Fernsehen SRF

Am Mittwochabend führt Elvis Bischof durchs Heiligkreuz im Nordosten der Stadt. Ihn verbinden viele Erinnerungen aus seiner Kindheit mit diesem Quartier. Und auch heute verbringt der Familienvater seine Freizeit gerne dort, beim Jodeln, Fussball spielen oder beim Pilze sammeln. In der Sendung zu sehen ist natürlich auch die legendäre Boccia-Halle im Espenmoos.

«Mini Schwiz - Dini Schwiz: St.Galler Quartiere»: Erstausstrahlung diese Woche täglich, 18.15 bis 18.40 Uhr, auf Fernsehen SRF1. Oder als Wiederholung im Laufe der Nacht auf SRF1 und ständig im Internet.

Mittwoch, 19. August - 8:50 Uhr

Am 27. September entscheidet das Stimmvolk über den Marktplatz: Um was es beim dritten Anlauf geht

(pd/vre) Über die Abstimmungsvorlage zur Neugestaltung von Marktplatz und Bohl informiert am Donnerstag, 18.30 Uhr, im Waaghaus das Ja-Komitee. Präsentiert wird das Projekt von Stadtpräsident Thomas Scheitlin und der städtischen Baudirektorin Maria Pappa. Über den dritten Anlauf für einen neuen Marktplatz entscheidet das städtische Stimmvolk am 27. September.

Marktplatz und Bohl sollen für 33 Millionen Franken saniert und attraktiver gestaltet werden. Das Volk entscheidet am 27. September.

Marktplatz und Bohl sollen für 33 Millionen Franken saniert und attraktiver gestaltet werden. Das Volk entscheidet am 27. September.

Bild: Hanspeter Schiess (10.10.2019)

Die Teilnehmerzahl an der Info-Veranstaltung ist aufgrund der Anti-Corona-Vorschriften beschränkt. Gemäss Organisatoren ist deshalb eine Anmeldung zwingend notwendig. Anmeldungen und Kontaktdaten (Vor- und Nachname, Adresse und eine Handynummer) sind zu richten an sekretariat@gsgv.ch. Organisiert wird die Veranstaltung von Pro City und einem überparteilichen Ja-Komitee, dem die Stadtparteien der SP, CVP, FDP, Grünen und Grünliberalen angehören.

Zum Ja-Komitee für den Marktplatz im Internet.