ST.GALLER STADT-TICKER: 21 neu gemeldete Coronafälle im Kanton +++ Lesung in der Stadtbibliothek +++ Neue Datenbank zur Geschichte kirchlicher Institutionen +++ Geld für Kindertheater

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Stadt St.Gallen: In unserem Stadt-Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

Aktualisiert
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Mittwoch, 30. September - 08:42 Uhr

Die Corona-Situation im Kanton St.Gallen: 21 neu gemeldete Fälle seit Dienstag, insgesamt 1643 bestätigte Fälle

(tn) Im Kanton St.Gallen sind die laborbestätigten Fälle deutlich gestiegen. In den vergangenen 24 Stunden wurden nach Angaben des Kantons 21 Personen positiv getestet. Damit gibt es insgesamt 1643 bestätigte Coronainfektionen im Kanton. Die Zahl der Todesfälle blieb seit gestern unverändert bei insgesamt 41.

Dienstag, 29. September - 18:25 Uhr

Lesung in der Stadtbibliothek

Am Freitag, 2. Oktober, 19 Uhr, lädt die Stadtbibliothek St.Gallen zu einer moderierten Lesung mit der Autorin Basrie Sakiri-Murati und der Literaturvermittlerin Eva Bachmann ein. Im Raum für Literatur liest Basrie Sakiri-Murati aus ihrem Buch «Bleibende Spuren – mein Weg vom Kosovo in die Schweiz».

Die Autorin Basrie Sakiri-Murati liest aus ihrem Buch «Bleibende Spuren – mein Weg vom Kosovo in die Schweiz».

Die Autorin Basrie Sakiri-Murati liest aus ihrem Buch «Bleibende Spuren – mein Weg vom Kosovo in die Schweiz».

Bild: PD

In der Einladung skizziert die Stadtbibliothek den Lebenslauf von Sakiri-Murati: Sie sei bereits früh politisiert worden und habe sich bereits als Gymnasiastin Ende der 1980er-Jahre für eine Republik Kosovo eingesetzt. «Es waren unruhige Zeiten, immer wieder kam es zu Protesten gegen die serbische Regierung. Politische Aktivistinnen und Aktivisten waren der Verfolgung ausgesetzt, es drohten Gefängnis und Folter», schreibt die Stadtbibliothek. Auch die Autorin musste untertauchen, versteckte sich mit anderen «Illegalen» wochenlang bei Verbündeten oder im Wald. Es folgte die Flucht.

Ihr 2019 erschienenes Buch «Bleibende Spuren – mein Weg vom Kosovo in die Schweiz» basiert auf ihrem Tagebuch, das sie im Kosovo führte. Im zweiten Teil erzählt sie von ihrem Leben in der Schweiz. «Es ist ein berührender, wohltuend leiser, zuweilen aber auch wütender Bericht von einem Leben zwischen zwei Welten, zwei Kulturen», schreibt die Stadtbibliothek.

Die Autorin liest im Raum für Literatur Passagen aus ihrem Buch und spricht mit der Literaturvermittlerin Eva Bachmann über die Hintergründe. Der Eintritt ist frei.

Dienstag, 29. September – 16:51 Uhr

Stiftsbibliothek lanciert neue digitale Datenbank

(pd/mha) Wer Informationen zu katholischen Kirchen, Klöstern, Klausen oder anderen kirchlichen Institutionen sucht, wird im Nachschlagewerk Helvetia Sacra fündig. Die Stiftsbibliothek St.Gallen hat das Register der «Helvetia Sacra» zur Geschichte online veröffentlicht und damit eine neue wissenschaftliche Informationsquelle lanciert, wie es in einer Mitteilung heisst.

Die Stiftsbibliothek hat eine Datenbank erarbeitet. Das «Handbuch der Schweizer Klosterbibliotheken» soll ebenfalls digitalisiert werden.

Die Stiftsbibliothek hat eine Datenbank erarbeitet. Das «Handbuch der Schweizer Klosterbibliotheken» soll ebenfalls digitalisiert werden.

Urs Bucher

Die Datenbank ist frei zugänglich und ergänzt gemäss Mitteilung das gleichnamige gedruckte Nachschlagewerk. Neben dem Register der «Helvetia Sacra» sind auch Inhalte anderer Projekte auf der Website abrufbar. Das «Handbuch der Schweizer Klosterbibliotheken» sei ein erstes solches Projekt, das derzeit erarbeitet und sukzessive online publiziert werde. Mittelfristig sei zudem geplant, die vergriffenen Bände der «Helvetia Sacra» in digitaler Form zu publizieren.

Dienstag, 29. September – 16:14 Uhr

Helvetia-Versicherung zahlt 3'000 Franken an «Die rote Zora»

(pd/mha) Die Stiftung der Helvetia-Versicherung, Helvetia Patria Jeunesse, unterstützt das Kinder-Musical-Theater Storchen. Die Institution produziere professionelle Theaterstücke und Musicals mit Kindern und Jugendlichen, heisst es in einer Mitteilung. Die Stiftung beteiligt sich an den Kosten für das Stück «Die rote Zora» und zahlt 3'000 Franken.

Hans Jürg Freund, Generalagent der Helvetia-Versicherung, Bettina Kaegi vom Kinder-Musical-Theater Storchen, und Francisco Gonzalez, Versicherungs- und Vorsorgeberater der Helvetia-Versicherung (von links). Kinder, die am Stück «Die rote Zora» beteiligt sind, umgeben die drei bei der Checkübergabe.

Hans Jürg Freund, Generalagent der Helvetia-Versicherung, Bettina Kaegi vom Kinder-Musical-Theater Storchen, und Francisco Gonzalez, Versicherungs- und Vorsorgeberater der Helvetia-Versicherung (von links). Kinder, die am Stück «Die rote Zora» beteiligt sind, umgeben die drei bei der Checkübergabe.

Bild: PD
Dienstag, 29. September – 12:31 Uhr

Ostschweizer Jazz Kollektiv organisiert Jam in Offener Kirche

(pd/rms) Am Dienstag, 6. Oktober, lädt die Ostschweizer Jazz Kolletiv (OJK) zu einem Jazz Jam in die Blöcklinstrasse 2 ein. Die Hausband, bestehend aus Guitarist Raffael Meyer, Drummer Kenny Frei und E-Bassist Urs Streckeisen, werden ab 20.15 Uhr in der Offene Kirche spielen.

Dienstag, 29. September – 10:05 Uhr

Fachverband Palliative Ostschweiz lädt zu Buchvernissage «Da sein» ins Kirchgemeindehaus ein

(rms) Am Mittwoch, 18. November, lädt der Fachverband Palliative Ostschweiz um 18 Uhr zu einer Buchvernissage «Da sein» ins Kirchgemeindehaus St.Mangen, St.Gallen ein. Die Vernissage findet in Anwesenheit des Herausgebers Thomas Lüchinger und verschiedener Mitautorinnen und -autoren statt. Der Eintritt kostet 15 Franken. Im Anschluss sind alle Anwesenden zu einem Umtrunk eingeladen.

Karen Nestor ist zur neuen Präsidentin des Fachverbands erwählt worden.

Karen Nestor ist zur neuen Präsidentin des Fachverbands erwählt worden.

Nana Do Carmo

Neben der Vernissage wird auch der Aufstieg von Karen Nestor gefeiert. Der Fachverband teilte am Dienstag mit, dass sie über ein schriftliches Wahlverfahren als neue Präsidentin gewählt wurde und auf den 1. Oktober 2020 ihr Amt antritt. Die Leiterin der onkologischen Palliativmedizin am Kantonsspital St. Gallen übernimmt das Amt von Pfarrerin Karin Kaspers-Elekes, die seit 2012 im Vorstand gearbeitet und seit 2014 in der Nachfolge von Daniel Büche als Präsidentin geamtet hat.

Dienstag, 29. September – 09:50 Uhr

Gemüse in Signalfarbe: Ein wunderschöner Kürbis auf dem Sitzplatz

Momentaufnahme. Urban Gardening im Haggen bei St.Gallen.

Momentaufnahme. Urban Gardening im Haggen bei St.Gallen.

Bild: Marlen Hämmerli
Dienstag, 29. September – 08:21 Uhr

Die Corona-Situation im Kanton St.Gallen: 5 positive Tests innert eines Tages, insgesamt 1622 bestätigte Fälle

(rms) Im Kanton St.Gallen ist die Zahl der laborbestätigten Coronafälle erneut gestiegen. In den vergangenen 24 Stunden fielen nach Angaben des Kantons im Internet 5 Tests positiv aus. Damit gibt es im Kanton nun insgesamt 1622 bestätigte Fälle. Die Zahl der Todesfälle blieb seit gestern unverändert bei insgesamt 41.

Montag, 28. September – 19:26 Uhr

Offene Jugendarbeit lädt am Mittwoch Kinder, Jugendliche und Erwachsene ein, selbst zur Spraydose zu greifen

Aus wem wird später ein grosser Künstler?

Aus wem wird später ein grosser Künstler?

Bild: PD

(sk/sab) Für die Sprayerinnen und Sprayer der Stadt St.Gallen sind die Holzwände zwischen Reithalle und Skatepark ein Ort, an denen sie legal und ohne Voranmeldung sprayen können. Ein Treffpunkt für die Szene. Die Graffiti- und Street-Art-Kultur ist regelrecht aufgeblüht. Fast täglich entstehen bei der Kreuzbleiche neue Kunstwerke aus der Spraydose. Oft bleiben diese nicht lange zu bestaunen, denn die Regelung lautet, dass Bilder übermalt werden dürfen. So ist eine lebendige Kunstplattform entstanden und manch eine vorbeigehende Person bleibt stehen und knipst ein Foto, wie die Stadt in einer Mitteilung schreibt.

Wer selbst schon einmal zur Spraydose gegriffen hat, weiss: Es steckt viel Übung dahinter, bis ein Bild detailgetreu angefertigt ist. Am Mittwoch, 30.September, lädt die Dienststelle Kinder Jugend Familie Kinder ab Mittelstufenalter, Jugendliche und Erwachsene ein, von 14 bis 19 Uhr selbst zur Spraydose zu greifen. Profis geben Tipps. Das Farbmaterial wird zur Verfügung gestellt. Mitzubringen sind Kleider und Schuhe, die farbig werden können. Empfohlen wird zudem eine Atemschutzmaske. Die Durchführung setzt trockene Witterung voraus. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Montag, 28. September – 15:18 Uhr

Diplomfeier an der Fachhochschule OST: mit Maske, aber ohne Publikum

(pd/stm) Beinahe wie Geisterspiele oder eine Zeremonie von Ninjas wirkte die Diplomfeier der Ostschweizer Fachhochschule OST am Freitag in der St.Galler Tonhalle. Die Stimmung war ruhiger und die Freude am Erreichten war nur in den Augen der Maske tragenden Absolventinnen und Absolventen zu erkennen. Während in anderen Jahren die Eltern und Gäste von den Rängen applaudierten, feierten sich die Absolventinnen und Absolventen selbst und freuten sich über die neu gewonnene und gemäss dem Festredner zu erhaltende Freiheit.

Die OST feiert an der Diplomfeier der Lehre Wirtschaft auch den ersten Jahrgang des Bachelorstudiengangs Wirtschaftsinformatik.

Die OST feiert an der Diplomfeier der Lehre Wirtschaft auch den ersten Jahrgang des Bachelorstudiengangs Wirtschaftsinformatik.

Bild: PD

Wie die Fachhochschule mitteilt, erhielten 117 Bachelor in Betriebsökonomie und 20 in Wirtschaftsinformatik sowie 27 Master in Betriebsökonomie und 14 in Wirtschaftsinformatik die Diplome – darunter der erste Jahrgang des Bachelors Wirtschaftsinformatik.

Ein ungewöhnliches Bild: Die Absolventen der Fachhochschule OST mit Masken und ihren Diplomen in der Tonhalle.

Ein ungewöhnliches Bild: Die Absolventen der Fachhochschule OST mit Masken und ihren Diplomen in der Tonhalle.

Bild: PD
Montag, 28. September – 14:39 Uhr

Diskussion im «Kaffeehaus»: Der Planet danach – Denkfreiraum zu Corona

(pd/chs) In der ersten Runde der Diskussionsanlässe im «Kaffeehaus» treffen sich morgen Dienstagabend Maria Pappa, SP-Kandidatin für das Stadtpräsidium St.Gallen und Rafael Hug, ein junger Mann, der zur Corona-Risikogruppe gehört: Im Gespräch geht es um Lebenssinn, Freiheit, Rücksicht auf andere und eine gesunde Balance in einer Solidargesellschaft, und es geht um die Ziele der Massnahmen in der Corona-Pandemie. Aber auch um die Frage, ob Lebensqualität der Wert an absolvierten Jahren ist. Was bedeutet «mit dem Virus leben» in der Zukunft? Was ist Leben, was Normalität? Wie beantworten wir solche und andere Fragen mit, wie beantworten wir sie ohne Angst?

Moderiert wird der Anlass im Kaffeehaus an der Linsebühlstrasse 77 von Eveline Falk und Hanspeter Spörri. Beginn ist um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, jedoch besteht eine Registierungspflicht.

Montag, 28. September – 12:21 Uhr

«Kunst und Handwerk muss erhalten bleiben»: Petition fordert Weiterführung der vom Stadtrat gestrichenen Handarbeitskurse

(ghi) Der Dachverband Lehrpersonen Gestalten St.Gallen hat eine Petition zur Erhaltung der «Kunst-und-Handwerk»-Kurse lanciert. Bis Montagmittag haben bereits knapp 450 Personen die Bittschrift an den Stadtrat unterzeichnet. Die Initianten schreiben auf ihrer Homepage, die Kurse hätten eine lange Tradition in der Stadt und seien als erweiterndes Angebot der Schule von grosser Bedeutung. «Kunst und Handwerk» biete eine wichtige Förderung der Kinder und Jugendlichen in einem Bereich, in dem in den letzten Jahren kontinuierlich Lektionen abgebaut worden seien. Aus Sicht des Dachverbands könne das Angebot deshalb nicht ersatzlos gestrichen werden.

Bereits im Juni, kurz nach Bekanntwerden des Sparpakets, wandten sich Kursleiter von «Kunst & Handwerk» mit einem offenen Brief an den Stadtrat und kritisierten die Kosteneinsparung. Diese gehe zu Lasten von talentierten Kindern, argumentierten die Kursleiter.

Bereits im Juni, kurz nach Bekanntwerden des Sparpakets, wandten sich Kursleiter von «Kunst & Handwerk» mit einem offenen Brief an den Stadtrat und kritisierten die Kosteneinsparung. Diese gehe zu Lasten von talentierten Kindern, argumentierten die Kursleiter.

Bild: Ralph Ribi

Im Juni hatte der St.Galler Stadtrat eine Corona-Sparpaket präsentiert. Ausgaben in der Höhe von 30 Millionen Franken sollen damit eingespart werden. Zu den Sparmassnahmen zählen neben der Absage des Kinderfests und der Verschiebung der Sanierungen von Kunstmuseum und Volksbad unter anderem auch die ersatzlose Streichung der «Kunst-und-Handwerk»-Kurse.

Montag, 28. September – 10:30 Uhr

Von wegen Katzenmusik – oder wird der gestiefelte Kater gespielt?

Leserbild. Am Sonntag marschierte eine Katze gemütlich durch die Tonhalle St.Gallen: Ob sie auf der Suche nach Futter war oder der Musik lauschen wollte, ist nicht bekannt. Gespielt wurden übrigens Stücke aus der Kleinen Dreigroschenoper. Nicht der gestiefelte Kater.

Leserbild. Am Sonntag marschierte eine Katze gemütlich durch die Tonhalle St.Gallen: Ob sie auf der Suche nach Futter war oder der Musik lauschen wollte, ist nicht bekannt. Gespielt wurden übrigens Stücke aus der Kleinen Dreigroschenoper. Nicht der gestiefelte Kater.

Montag, 28. September – 10:00 Uhr

Schwarzweiss im St.Galler Hauptbahnhof

(pd/rms) Im St.Galler Bahnhofsgebäude läuft derzeit die grosse Fotoausstellung des Fotoklubs der Klubschule St.Gallen. Rund zwei Dutzend Fotografinnen und Fotografen haben sich vertieft mit dem Thema Schwarzweissfotografie auseinandergesetzt und stellen nun ihre Bilder aus. Darunter sind überraschende Ausblicke in die Welt der Architektur, Reportage oder aufwändig gestaltete Inszenierungen à la Henry Cartier Besson zu finden.

An der Fotoausstellung sind auch diverse Porträts zu entdecken.

An der Fotoausstellung sind auch diverse Porträts zu entdecken.

Peter Greber

Auch aufregende Momente aus ganz alltäglichen Szenen und Porträt sind zu entdecken. Die Bilder werden im Foyer im zweiten Obergeschoss ausgestellt. Der Besuch der Ausstellung ist kostenlos; sie dauert bis 18. Dezember.

Montag, 28. September – 09:42 Uhr

643 Absolventinnen und Absolventen erhalten Bachelor of Arts an der Universität St.Gallen

(pd/rms) Am Samstag, 26. September, erhielten 643 Absolventinnen und Absolventen anlässlich des Bachelor Graduation Day ihren Bachelor of Arts (B.A. HSG) an der Universität St.Gallen. In folgenden Majors bekamen die Absolventinnen und Absolventen ihre Diplome überreicht:

  • 406 in Betriebswirtschaftslehre
  • 83 in Internationalen Beziehungen
  • 59 in Volkswirtschaftslehre
  • 41 in Rechtswissenschaft mit Wirtschaftswissenschaften
  • 54 in Rechtswissenschaft
Montag, 28. September – 09:36 Uhr

HSG hat laut «Financial Times» weltweit bestes Masters-Programm in Management

(pd/rms) Zum zehnten Mal in Serie hat die internationale Wirtschaftszeitung «Financial Times» ein Programm der Universität St.Gallen (HSG) als weltweit bestes Master-Programm in Management eingestuft. Der Master in Strategy and International Management (SIM-HSG) der Universität St.Gallen erreicht im am Montag in London publizierten «Masters in Management»-Ranking erneut den ersten Rang.

Montag, 28. September – 08:00 Uhr

Coronapandemie im Kanton St.Gallen: 20 neue Fälle

(chs) Im Kanton St.Gallen nehmen die Neuinfektionen mit dem Coronavirus langsam zu. Am Montag meldet der Kanton 20 neue Fälle. Von März bis Montagmorgen verzeichnet der Kanton St.Gallen damit insgesamt 1'617 Coronafälle. Am Virus gestorben sind bisher 41 Personen; diese Zahl ist seit Wochen stabil.

Montag, 28. September – 06:58 Uhr

Manuel Stahlberger veröffentlicht neues Album: «i däre Show»

(pd/rms) Am 16. Oktober erscheint Manuel Stahlberger neues Album: «i däre Show». Es versammelt die Lieder aus seinem aktuellen Soloprogramm «Eigener Schatten». Die Musik ist von Bit-Tuner, die Geschichten sind von ihm.

Die neuen Lieder sind für Manuel Stahlbergers Soloprogramm «Eigener Schatten», mit dem er seit Februar auf Tournee ist.

Die neuen Lieder sind für Manuel Stahlbergers Soloprogramm «Eigener Schatten», mit dem er seit Februar auf Tournee ist.

Michel Canonica

Einen ersten Song gibt es schon heute: «Dureringe». Den Clip dazu haben Luisa Zürcher und Linus Stiefel gemacht. Dario Forlin hat das Album gestaltet, Michael Bodenmann hat die Musiker in einer Höhle in der Innerschweiz fotografiert. Am Mittwoch, 28. Oktober, findet um 19 Uhr eine Plattentaufe im Palace St. Gallen statt.

Montag, 28. September – 06:28 Uhr

Studierende organisieren «Pride Month @ HSG»: Eine Aktion zur Sichtbarkeit und Sensibilisierung für LGBT+ Themen

(pd/rms) An der Universität St. Gallen organisiert eine Gruppe von Studenten einen «Pride Month @ HSG». Die Aktion soll zur Sichtbarkeit und Sensibilisierung für LGBT+ Themen an der HSG und in der Stadt St.Gallen beisteuern. Am 11. Oktober findet der weltweit anerkannte «Coming Out Day» statt – «in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungs- und Integrationsförderung des Kantons St.Gallen organisieren wir deshalb für den Montag, 12. Oktober, eine Verteilaktion am Bahnhof St.Gallen», erklärt ein Mitglied.

Die Gruppe werde ein mit einem Regenbogen verziertes Gebäck an die Pendler verteilen, zusammen mit einem Info-Flyer zu LGBT+ Themen. Ein öffentlicher Abend im Kaffeehaus mit der bekannten Aktivistin Anna Rosenwasser ist ebenfalls in Vorbereitung.

Sonntag, 27. September – 22:20 Uhr

SC Brühl spielte gegen die U21 des FC Sion 1:1 unentschieden: Kronen hätten höher gewinnen können

(pd/vre) Das 1:0 des SC Brühl im Heimspiel vom Samstag gegen die U21 des FC Sion täuscht: Der Unterschied zwischen den beiden Teams war frappant. Brühl dominierte das Spiel weitgehend und hätte höher gewinnen können, Sion setzte Nadelstiche.

Am nasskalten Samstag spielte der SC Brühl im Paul-Grüninger-Stadion gegen die U21 des FC Sion.

Am nasskalten Samstag spielte der SC Brühl im Paul-Grüninger-Stadion gegen die U21 des FC Sion.

Bild: SCB/Kurt Frischknecht

Mannschaften der U21 zeichnen sich häufig darin aus, dass sie über schnelle und technisch starke Spieler verfügen. Wenn sie von ihren Gegnern besiegt werden, ist das meist darum der Fall, weil die Youngsters, die häufig erst 18 oder 19 Jahre alt sind, weniger Routine und Kraft haben. Beim Spiel Brühl gegen Sion sah das anders aus.

Die Brühler – die auch sehr jung sind – waren der U21 von Sion nämlich auch technisch überlegen, waren schneller und tänzelten manchmal durch die Abwehrreihen, dass es den knapp 400 Zuschauerinnen und Zuschauern im Paul-Grüninger-Stadion warm ums Herz wurde an diesem kalten Samstag. Nur das Tor fiel nicht – mindestens nicht bis zur 50. Minute. Dann aber führte einer der zahlreichen schnellen Angriffe über die Flügel – endlich – zum Erfolg.

Die Brühler dominierten die jungen Walliser über weite Strecken, konnten ihre Chancen aber nicht wirklich nutzen. So «resultierte» nur ein 1:0.

Die Brühler dominierten die jungen Walliser über weite Strecken, konnten ihre Chancen aber nicht wirklich nutzen. So «resultierte» nur ein 1:0.

Bild: SCB/Kurt Frischknecht

Es war ein Pass in die Tiefe auf den links spielenden Nicolas Eberle, dann ein Pass in die Mitte auf Mittelstürmer Darko Anic, dieser setzt zurück auf Ajet Sejdija, der den Ball ins rechte Eck versenkte. Das sah alles ganz einfach aus, wie im Training, man nennt das auch Ballstafette, und von diesen gab es an diesem Samstag einige bei Brühl. Dass es dann doch nicht zu mehr Toren reichte, verdankten die Walliser ihrem Torhüter, der vor allem in der zweiten Halbzeit mehrfach rettete.

Nach diesem Vollerfolg gegen Sion stand der SC Brühl bis am Sonntagnachmittag auf dem ersten Tabellenplatz der Promotion League. Dann spielte Aufstiegsaspirant Yverdon Sport gegen Münsingen. Die Romands gewannen das Spiel mit 2:0 und schlossen punktemässig wieder zu Brühl auf (mit zwei Spielen weniger). Gegen dieses Yverdon, Überflieger der Promotion League, wird der SCB am kommenden Samstag spielen.

Sonntag, 27. September – 22:05 Uhr

Fussballerinnen des FC St.Gallen-Staad mit Unentschieden gegen YB-Frauen: Zufrieden mit dem einen Punkt

(pd/vre) Die Frauen des FC St.Gallen-Staad und von YB haben sich am Samstag im Espenmoos mit einem 1:1-Unentschieden getrennt. Das Heimteam war zunächst in Rückstand geraten, einmal mehr sichert dann aber Ardita Iseni mit einem Freistosstreffer aus gut zwanzig Metern den einen Punkt, wie Markus Schildknecht in seinem Matchbericht schreibt.

Spannende Partie der Fussballerinnen des FC St.Gallen-Staad gegen die YB-Frauen am Samstag im schwierig zu spielenden Espenmoos.

Spannende Partie der Fussballerinnen des FC St.Gallen-Staad gegen die YB-Frauen am Samstag im schwierig zu spielenden Espenmoos.

Bild: Podo Gessner (26.9.2020)

Die St.Gallerinnen waren am Samstag vielversprechend in die Partie gestartet und hatten in den ersten zwanzig Minuten die besseren Chancen. Dazu kam dann allerdings noch ziemliches Pech, als ein Schuss in der vierten Minute nur an die Latte prallte. Schliesslich gingen die Bernerinnen in der 67. Spielminute in Führung: Jana Neuhaus drückte einfach ab und der Ball fand prompt den Weg ins Tor der Gastgeberinnen.

Kurz vor Schluss kamen die St.Gallerinnen dann noch zu einem Freistoss. Dabei nahm die sogenannte Lebensversicherung der Ostschweizerinnen, Ardita Iseni, Anlauf und versenkte den Ball gekonnt im Tor der Bernerinnen. Am Ende zeigte sich der FC St.Gallen-Staad zufrieden mit dem einen Punkt. Trainer Marco Zwyssig: «Es war am heutigen Nachmittag eine Achterbahn der Gefühle.»

Sonntag, 27. September – 17:20 Uhr

Jetzt verschwinden die Wahlplakate wieder von den St.Galler Strassenrändern: Das eine oder andere werden wir vermissen

(vre) In den vergangenen Wochen haben uns zu jeder Tages- und Nachtzeit an allen Ecken der Stadt Damen und Herren begrüsst. Sie haben von Plakaten gelächelt und wollten uns dazu überreden, MP ins Präsidium, KWD oder noch besser MG in den Stadtrat zu wählen. An anderer Stelle wurde uns 24 Stunden am Tag versichert, dass MB bereit sei (für den Stadtrat und fürs Stadtpräsidium). Oder man wurde per Schüttelreim daran erinnert, dass eine der Haupttugenden der SVP das Sparen ist...

Jetzt verschwindet der Plakatwald wieder. Was, Hand aufs Herz, beim einen oder anderen dieser Wahlkunstwerke nicht wirklich ein Verlust ist. Andere hingegen werden wir vermissen. In der Bildergalerie eine kleine, willkürliche und nicht repräsentative Auswahl von Plakaten zu den Wahlen in Stadtpräsidium, Stadtrat und Stadtparlament:

Kandidatinnen und Kandidaten mit eigenen Liegenschaften in der Stadt sind im Vorteil: eine linke Plakatbatterie auf dem Rosenberg.
15 Bilder
Schreck am frühen Morgen: Allen, die an der Berneggstrasse das Haus verlassen, um zur Arbeit zu gehen, schaut ein (grüner) Kandidat tief in die Augen. Ob's Absicht oder die Nachtbuben waren, ist offen...
Schuldirektor Markus Buschor ist im Wahlkampf um die Wiederwahl in den Stadtrat und ums Stadtpräsidium mit einem edlen Plakat aufgefallen. An der Lehnstrasse wurde allerdings eines davon mit Hut «verziert» und mit Farbe bearbeitet.
Bunte Plakatvielfalt an der Haggenstrasse.
Das Plakat von Stadtratskandidatin Trudy Cozzio, das von einer Online-Zeitung das Prädikat «Werbung im Stil des Musenalpexpress» erhielt.
Grafisch prägnant, fotografisch ungewöhnlich locker: Das Wahlplakat für Maria Pappa und Peter Jans.
Neben dem Motiv mit Föteli hing auch noch eine reine Textversion für Peter Jans und Maria Pappa an St.Galler Strassenrändern.
Das Ehepaar Gisela und Daniel Bertoldo kandidierte nicht nur miteinander für die EVP, seine Plakate hingen im Riethüsli auch nebeneinander an der Teufener Strasse.
Viel grün - wenig Plakat I.
Politische Konkurrentinnen am gleichen Gartenzaun: Maria Pappa und Karin Winter-Dubs an der Davidstrasse. Das überkleben der SVP-Frau mit einem Juso-Plakat geht ins Kapitel politischer Vandalismus und fehlende Fairness.
Etwas gewöhnungsbedürftig: Andreas Hobi von den Grünen hängte seine Plakate nicht nur an Zäune und Fassaden, er legte sie auch auf die Strasse oder in den Mannenweier. Immerhin er sammelte sie nachher auch wieder selber ein und führte sie dem Recycling zu.
SP-Plakat auf der Dachterrasse: Vermutlich einer der schönsten Standorte eines Wahlplakats in diesem Herbst - vermutlich aber mit etwas wenig Passantenverkehr.
Stadträtin in der Sackgasse? Die Platzierung des Plakats hatte keine Auswirkungen aufs Wahlresultat: Sonja Lüthi wurde am Sonntag problemlos im Amt bestätigt.
Grossflächige Wahltapete der FDP an der Bushaltestelle im Stahl.
Wahlslogans sind manchmal Glückssache. Der hier von der SVP reimt sich immerhin.

Kandidatinnen und Kandidaten mit eigenen Liegenschaften in der Stadt sind im Vorteil: eine linke Plakatbatterie auf dem Rosenberg.

Bild: Doris Königer
Sonntag, 27. September – 14:35 Uhr

Stadt sagt Nein zur Begrenzungsinitiative, zum Jagdgesetz, zu neuen Kampfjets und zu Steuerabzug für Kinderzulagen

(sk/vre) In der Stadt St.Gallen sind am Sonntag vier von fünf eidgenössischen Abstimmungsvorlagen abgelehnt worden. Überraschend ist dabei vor allem auch die Deutlichkeit des Nein bei der SVP-Begrenzungsinitiative und dem Steuerabzug von Kinderzulagen. Die Stimmbeteiligung lag in der Stadt bei hohen 58,6 Prozent.

Vier Nein, ein Ja

Eidgenössische Abstimmungsvorlagen vom 27. September in der Stadt St.Gallen
Vorlage Ja Nein leer ungültig
Begrenzungsinitiative 6'675 19'125 268 3
Jagdgesetz 10'401 15'009 658 3
Neue Kampfjets 10642' 14'881 546 2
Steuerabzug Kinderzulagen 8'447 16'968 654 2
Vaterschaftsurlaub 16'390 9'086 595 0
Samstag, 26. September – 21:10 Uhr

Stimmen zählen im Rathaus: Abstimmungs- und Wahlresultate der Stadt St.Gallen für 13.30, 14.30 und 17.30 Uhr erwartet

Am Samstagmittag im St.Galler Rathaus: Abstimmungs- und Wahlzettel soweit das Auge reicht.

Am Samstagmittag im St.Galler Rathaus: Abstimmungs- und Wahlzettel soweit das Auge reicht.

Bilder: Michel Canonica (26.9.2020)

(vre) Seit Samstagmorgen sind im St.Galler Rathaus Stimmenzählerinnen und Stimmenzähler an der Arbeit. Sie müssen nicht nur fünf eidgenössische und zwei städtische Sachvorlagen sowie drei städtische Wahlgänge bewältigen, sondern haben auch aufgrund der hohen Stimm- und Wahlbeteiligung sehr viel Arbeit.

18 Bilder

Bild: Michel Canonica

Die Stadtsanktgaller Resultate der nationalen Vorlagen (Kampfjets, Begrenzungsinitiative, Jagdgesetz, Kinderzulagen, Vaterschaftsurlaub) sowie die Ergebnisse der städtischen Abstimmungen (Marktplatz, Klimaartikel) sollten am Sonntag, bis 13.30 Uhr, im Internetauftritt der Stadt vorliegen. Die Wahlresultate von Stadtrat und Stadtpräsidium werden bis 14.30 Uhr erwartet; die Resultate fürs Stadtparlament sollen um 17.30 Uhr publik gemacht werden.

Die Bekanntgabe der Wahlresultate im Athletikzentrum ist für die Öffentlichkeit coronabedingt nicht zugänglich. Sie wird daher von der Stadt jeweils in Form eines Livestreams im Internet übertragen. Alle Wahlresultate finden sich am Sonntagabend auch im Internet. «Tagblatt online» berichtet ab Mittag unter www.tagblatt.ch fortlaufend und ausführlich über die nationalen Abstimmungen sowie die kommunalen Abstimmungen und Wahlen in der Ostschweiz.

Abstimmen und wählen kann man in der Stadt St.Gallen übrigens noch bis Sonntag, 12 Uhr. Zum einen direkt in den Briefkasten neben dem Eingang zum Rathaus am Bahnhofplatz, zum anderen am Sonntag, 10 bis 12 Uhr, im Rathaus-Foyer nach alter Tradition in die Abstimmungs- und Wahlurne.

Samstag, 26. September – 12:10 Uhr

Verwirrung um bissigen Hecht im Mannenweier: Drin lassen oder umsiedeln? Stadt und Kanton sind sich offenbar nicht ganz einig

(pd/vre) Eine tiefe Bisswunde trug eine Schwimmerin im vergangenen Juli von einem Besuch auf Drei Weieren davon. Sie war mutmasslich im Mannenweier von einem Hecht gebissen worden, der ihren Fuss im trüben Wasser mit einem anderen Fisch verwechselt hatte, wie Experten vermuteten.

Bisswunden am Fuss einer im Sommer vermutlich von einem Hecht aus Versehen angegriffenen Schwimmerin im Mannenweier.

Bisswunden am Fuss einer im Sommer vermutlich von einem Hecht aus Versehen angegriffenen Schwimmerin im Mannenweier.

Bild: PD/20 Minuten

Weil derzeit der Mannenweier wegen Bauarbeiten teilentleert wird, war diese Woche die Frage aufgekommen, ob der Fisch umgesiedelt werden könnte. Noch am Donnerstag hatte der «Stadtmelder», die elektronische Klagemauer der St.Galler Stadtverwaltung, gemeldet, die im Mannenweier wegen der Teilentleerung gefangenen Hechte würden umgesiedelt.

Der Hecht-Eintrag aus dem St.Galler Stadtmelder vom Donnerstag.

Der Hecht-Eintrag aus dem St.Galler Stadtmelder vom Donnerstag.

Screenshot: Stadt St.Gallen

Am Samstag nun erklärte ein Verantwortlicher des Kantons genau das Gegenteil. Marcel Zottele von der Fischereiaufsicht sagte gegenüber «FM1Today»:

«Der Fisch hat kein zweites Mal zugebissen, deshalb darf er bleiben, wo er ist.»

Auch wenn's keine weltbewegende Geschichte ist, gibt's da offensichtlich noch etwas Absprachebedarf zwischen Stadt und Kanton. Also heisst's wie bei jeder guten Soap-Opera: Fortsetzung folgt...

Freitag, 25. September – 19:49 Uhr

St.Galler Stadtregierung will mit Sanierung und Erweiterung des Hallenbads Blumenwies vorwärts machen

(vre) Der St.Galler Stadtrat unterbreitet dem Parlament kommende Woche die Vorlage für den Planungs- und Ausführungskredit für Sanierung und Erweiterung des Hallenbads Blumenwies. Am kommenden Mittwoch werden Stadträtin Maria Pappa und Stadtrat Markus Buschor das Geschäft an einer Medienorientierung vorstellen.

Im 1973 eröffneten St.Galler Hallenbad Blumenwies.

Im 1973 eröffneten St.Galler Hallenbad Blumenwies.

Bild: Ralph Ribi

Die politische Behandlung der Vorlage soll danach Schlag auf Schlag geschehen: Vorgesehen ist ihre Behandlung im Stadtparlament bereits an der Sitzung vom 27. Oktober, wobei das nur möglich sein wird, wenn die Liegenschaften- und Baukommission ihre Vorberatungen dazu wirklich abschliessen kann. Die Volksabstimmung übers Hallenbad Blumenwies ist dann für Frühling 2021 vorgesehen.

Visualisierung (Quelle: Architekturbüro Andy Senn)
8 Bilder
Auf dem Modellfoto ist der Neubau an der Martinsbruggstrasse (rechts) gut erkennbar. Ebenso das neue Aussenschwimmbecken (Mitte). Das bestehende Gebäude (links) bleibt erhalten. (Quelle: Architekturbüro Andy Senn)
Modell (Quelle: Architekturbüro Andy Senn)
Detailansicht der Gebäudenische mit dem beheizten Aussenbecken. (Quelle: Architekturbüro Andy Senn)
Modellfoto (Fotograf: P. Ruggle, St.Gallen)
Modellfoto (Fotograf: P. Ruggle, St.Gallen)
Schnitt (Quelle: Architekt A. Senn)
Situationsplan (Quelle: Architekt A. Senn)

Visualisierung (Quelle: Architekturbüro Andy Senn)

Am Wettbewerb fürs neue Hallenbad Blumenwies hatten sich 35 Büros beteiligt. Auf dem ersten Platz landete as Projekt Waikiki des St.Galler Architekten Andy Senn. Für die Sanierung und Erweiterung des 1973 erbauten Hallenbads im Osten der Stadt St.Gallen sind in der Investitionsplanung 36 Millionen Franken vorgesehen. Damit soll es zum führenden Sport- und Freizeitbad der Region ausgebaut werden.

Freitag, 25. September – 19:32 Uhr

Am Wochenende wird der Schönenwegen-Treff teileröffnet: Offene Türen mit Hackbrett und Akkordeon

(mha/vre) Der Schönenwegen-Treff an der Rechenstrasse - auf dem Areal, wo dereinst das neue Busdepot stehen soll - hat den Betrieb aufgenommen. Im Treff werden Personen mit leichter Beeinträchtigung betreut und damit pflegende Angehörige entlastet. Am Samstag, 13.30 bis 16 Uhr, und am Sonntag, 11 bis 16 Uhr, stehen die Türen der neuen Tagesstruktur mit öffentlichem Restaurant offen. Am Samstag ist der bekannte Hackbrettspieler Nicolas Senn, am Sonntag Akkordeonist Willi Häne zu Gast.

In den vergangenen Monaten wurde die Infrastruktur für den neuen Schönenwegen-Sozialtreff auf- und ausgebaut.

In den vergangenen Monaten wurde die Infrastruktur für den neuen Schönenwegen-Sozialtreff auf- und ausgebaut.

Bild: PD (13.5.2020)
Lageplan des Schönenwegen-Treffs an der Ecke Zürcher- und Rechenstrasse.

Lageplan des Schönenwegen-Treffs an der Ecke Zürcher- und Rechenstrasse.

Bild: PD

Hinter dem Schönenwegen-Treff stehen Susanne Lendenmann und Paolo Widmer. Sie wollen mit der Einrichtung eine wichtige Lücke im Betreuungsangebot der Stadt St.Gallen schliessen. Ältere Menschen mit Betreuungsbedarf würden oft im Alltag durch Angehörige unterstützt oder gepflegt. Diese Betreuung sei oft intensiv. Angehörige könnten an ihre Grenzen stossen. Da will der Schönenwegen-Treff Entlastung bieten. Indem Betroffene tage- oder halbtageweise betreut werden, sollen Angehörige Zeit zur Erholung finden.

Die Infrastruktur für den Treff ist auf zwei Baracken und einen grossen Aussenbereich verteilt.

Die Infrastruktur für den Treff ist auf zwei Baracken und einen grossen Aussenbereich verteilt.

Bild: PD

Susanne Lendenmann und Paolo Widmer wollen mit dem Treff in zwei ausgebauten Baracken einen m «unkonventionellen Begegnungsort» anbieten, der nicht an ein Heim angegliedert ist. Zehn bis zwölf Personen sollen täglich betreut und beschäftigt werden. Der Tagessatz soll rund 150 Franken betragen. Das dazugehörige öffentliche Restaurant soll soziale Kontakte ermöglichen, die Durchmischung fördern und die Möglichkeit geben, unverbindlich vorbeizuschauen.

Informationen zum neuen Schönenwegen-Treff gibt's im Internet.

Freitag, 25. September - 18:24 Uhr

FC St.Gallen trifft auswärts auf Vaduz: Für Trainer Peter Zeidler ist es «ein ganz besonderes Spiel»

(pl) Drei Tage nach dem bitteren Out im Europacup trifft der FC St.Gallen am Sonntag in der Meisterschaft auswärts auf Vaduz. Der Aufsteiger aus Liechtenstein hat sich zum Saisonauftakt in Basel ein 2:2 erkämpft, während St.Gallen zu Hause den FC Sion mit 1:0 besiegte. Mit Ausnahme der verletzten Lorenzo Gonzalez und Nicolas Lüchinger kann Trainer Peter Zeidler am Sonntag auf das gesamte Kader zurückgreifen.

Peter Zeidler und Lukas Görtler (Bildmitte) diskutieren mit den Unparteiischen nach dem Spiel des FC St.Gallen gegen AEK Athen vom Donnerstag.

Peter Zeidler und Lukas Görtler (Bildmitte) diskutieren mit den Unparteiischen nach dem Spiel des FC St.Gallen gegen AEK Athen vom Donnerstag.

Bild: Gian Ehrenzeller/KEY
(24.9.2020)

Die rote Karte, die sich Lukas Görtler am Donnerstag nach Spielende eingehandelt hat, wird keine Auswirkungen auf die Meisterschaft haben. Der Deutsche wäre erst in einem nächsten Europacupspiel gesperrt. Für die Partie gegen Vaduz tönt Zeidler Veränderungen an, um dem einen oder anderen Spieler eine Pause zu gönnen. «Für Vaduz ist es ein ganz besonderes Spiel», sagt Zeidler. «Für uns aber auch.»

Freitag, 25. September - 16:00 Uhr

Der SC Brühl trifft zu Hause auf den FC Sion II: Am Samstag muss Brühl das Spiel machen

(pd/vre) Der SC Brühl ist in der Promotion League derzeit der erste Verfolger von Leader Yverdon Sport. Am Samstag, 16 Uhr, empfangen die Kronen zu Hause im Paul-Grüninger-Stadion den FC Sion II. Die Walliser liegen auf 13. Platz und damit im hinteren Drittel der Tabelle: Es ist also eine ähnliche Ausgangslage, wie sie sich am vergangenen Wochenende in Münsingen präsentierte.

Gegen einen defensiv eingestellten Gegner und auf schwierigem Terrain bekundete der SC Brühl damals zuerst Mühe, ehe das Team das Spiel in der zweiten Halbzeit noch drehen und 4:1 gewinnen konnte. Nach dem Ausgleich von Captain Claudio Holenstein gelangen dem SCB innerhalb von drei Minuten zwei weitere Tore durch Sanijel Kucani und Darko Anic, der seinen vierten Saisontreffer erzielte. Den Schlusspunkt setzte Ajet Sejdija in der Nachspielzeit vom Penaltypunkt aus.

Gegen den FC Münsingen bekundeten die Brühler vor einer Woche in der ersten Halbzeit Mühe, bevor sie das Spiel drehten und 4:1 gewannen.

Gegen den FC Münsingen bekundeten die Brühler vor einer Woche in der ersten Halbzeit Mühe, bevor sie das Spiel drehten und 4:1 gewannen.

Bild: SCB/Kurt Frischknecht

Die vier Tore in einer Halbzeit zeigen, dass der SC Brühl zurzeit zurecht auf dem zweiten Platz der Promotion-League-Tabelle steht. Die Philosophie von Trainer Heris Stefanachi, auf junge Spieler und den eigenen Nachwuchs zu setzen, zahlt sich aus. Der erst 17-jährige A-Junior Edmir Zulic durfte gegen die Berner sein Debüt in der ersten Mannschaft feiern.

Gegen die zweite Mannschaft des FC Sion werden an diesem Samstag wiederum die Brühler das Spiel machen müssen. Damit dies gelingt, ist die Mannschaft auf die Unterstützung der Fans angewiesen. Wie gewohnt sind tausend Zuschauerinnen und Zuschauer im neu in Sektoren aufgeteilten Paul-Grüninger-Stadion zugelassen.

Freitag, 25. September - 15:05 Uhr

Veloinitiative der SP ist zustande gekommen: Jetzt fordern Initianten, dass der Stadtrat sie zur Annahme empfiehlt

(pd/ghi) Die Veloinitiative der SP ist formal zustande gekommen. Das teilt die Stadtkanzlei heute mit. Von den 1339 eingegangenen Stimmen waren 1209 gültig. Wie die SP in einem Communiqué schreibt, erwartet sie nun vom Stadtrat, dass er die Initiative zur Annahme empfiehlt. «Angesichts der akuten Klimakrise ist ein Wandel des Mobilitätsverhaltens unabdingbar», heisst es in der Mitteilung. Eine wohlwollende Beurteilung der Initiative seitens des Stadtrats wäre ein wichtiges Signal. «Ein Bekenntnis zum Veloverkehr bedeutet auch, den Ausbau nicht als ‹nice to have› zu taxieren, sondern diesen aktiv voranzutreiben», schreibt die SP.

Die SP verlangt vom Stadtrat ein Bekenntnis zum Veloverkehr.

Die SP verlangt vom Stadtrat ein Bekenntnis zum Veloverkehr.

Bild: Raphael Rohner

Die Veloinitiative der SP hat zum Ziel, den geplanten Ausbau der Veloinfrastruktur auf Stadtgebiet mit zusätzlichen Mitteln zu beschleunigen und den Anteil zurückgelegter Wege per Velo zu erhöhen. Dazu gehört insbesondere der Ausbau der Ost-West-Verbindung zu einem durchgängigen Velokorridor. Konkret fordert der Initiativtext, dass bis 2030 15 Prozent der Wege auf dem Stadtgebiet mit dem Velo zurückgelegt werden – und dafür ein Rahmenkredit von 15 Millionen Franken bewilligt werden soll.

Freitag, 25. September - 13:45 Uhr

Wahlen und Abstimmungen sind auf der Zielgeraden: In der Stadt St.Gallen haben 47,3 Prozent ihre Zettel bereits retourniert

(vre) Jetzt ist es definitiv: Die Stimm- und Wahlbeteiligung in der Stadt St.Gallen ist diesen Sonntag höher als am Abstimmungs- und Wahlsonntag vor vier Jahren. Bis Freitagmittag haben nämlich 47,3 Prozent der Stimmberechtigten ihre Zettel zurückgeschickt. Am 25. September 2016 lag die Stimmbeteiligung bei den eidgenössischen Vorlagen bei 45,1 Prozent; jene bei den Stadtwahlen war allerdings tiefer (Stadtratswahlen 42,1 und Stadtparlamentswahlen 33,5 Prozent).

Stephan Wenger, langjähriger Sekretär des Stimmbüros der Stadt St.Gallen, geht davon aus, dass die Beteiligung am Wochenende noch auf 50 bis 54 Prozent steigen dürfte. Stimmen und Wählen kann man bis Freitagabend (letzter Postabgang) per Post. Bis Sonntag, 12 Uhr, kann man zudem sein Stimmcouvert auch direkt in den Briefkasten am St.Galler Rathaus werfen. Am Sonntag, 10 bis 12 Uhr, ist zudem im Foyer des Rathauses die traditionelle Abstimmungsurne geöffnet.

Freitag, 25. September - 13:30 Uhr

Coronapandemie im Kanton St.Gallen: Ein Dutzend neue Fälle

(vre) Auch im St.Gallischen nehmen die Neuinfektionen mit dem Coronavirus langsam zu. Für Donnerstag meldet der Kanton im Internet zwölf neue Fälle. Von März bis Freitagmorgen verzeichnet der Kanton St.Gallen damit insgesamt 1'597 Coronafälle. Am Virus gestorben sind hier bisher 41 Personen; diese Zahl ist erfreulicherweise seit Wochen stabil.

Derzeit sind im Kanton St.Gallen sechs Personen wegen einer Corona-Infektion hospitalisiert; drei müssen auf der Intensivstation künstlich beatmet werden. Im Contact Tracing (und isoliert) sind am Freitagmittag kantonsweit 141 Personen. Kontaktpersonen sind derzeit 690 in vorsorglicher Quarantäne.

Video

Clubs müssen sich sputen, Schulen warten ab: Die Coronamassnahmen des Kantons St.Gallen kommen überraschend

Der Kanton St.Gallen führt die steigenden Fallzahlen auf Jugendliche zurück, die das Ansteckungsrisiko sorglos wegstecken. Mit zwei Massnahmen zielt er auf Schüler und Partygänger: Das Contact-Tracing wird an die Betreiber von Bars und Clubs ausgelastet; Mittelschulen sollen die Maskenpflicht verschärfen. Nicht alle sind erfreut.
Rossella Blattmann und Noemi Heule
Freitag, 25. September - 13:15 Uhr

Für Freitag und Samstag ist «Sauwetter» angesagt: Disorder-Acts vom Freitag weichen in die Grabenhalle aus

(pd/vre) Wegen des Coronavirus findet dieses Wochenende das Disorder Bandraumfestival St.Gallen unter speziellen Rahmenbedingungen statt: Der übliche Einblick in die Proberäume der teilnehmenden Bands entfällt am Freitag und Samstag weitgehend, die Auftritte sollen in grösseren Räumlichkeiten oder draussen stattfinden. Alle Konzerte können wie üblich gratis besucht werden.

Das mit den Auftritten unter freiem Himmel ist allerdings so eine Sache: Für Freitag- wie Samstagabend sind teils heftige Niederschläge mit Temperaturen von nur sechs bis acht Grad Celsius angesagt. Fürs Disorder-Programm von heute Freitag hat das bereits Konsequenzen: Die Auftritte von Lowray und Liedermacher Simon Hotz finden in der Grabenhalle statt (Türöffnung 20 Uhr, Konzertbeginn 21 Uhr).

Das Programm des siebten St.Galler Disorder Bandraum Festival sieht damit derzeit wie folgt aus:

Wer am Samstag Konzerte besuchen will, tut gut daran, sich über die Entwicklung auf Facebook auf dem Laufenden zu halten. Da auch für Samstagabend Sauwetter angesagt ist, ist es durchaus möglich, dass weitere Konzerte unter Dach verlegt werden müssen.

Freitag, 25. September - 11:30 Uhr

Ballone aus dem fahrenden Auto gehalten

(stapo/vre) Mit einem sogar für altgediente Polizisten ungewöhnlichen Fall hat es am Donnerstagnachmittag eine Patrouille der Stadtpolizei St.Gallen auf der Rosenheimstrasse zu tun bekommen. Sie hielt nämlich ein Auto an, aus dessen Fenster eine grosse Zahl Ballone gehalten wurde. Zudem sass eine Person zu viel im Fahrzeug. Bilanz der Kontrolle: eine Anzeige, eine Busse sowie eine Mitfahrerin, die zur Fussgängerin wurde.

Das Auto mit den Ballonen, die eine Frau während der Fahrt aus dem hinteren Seitenfenster gehalten hatte.

Das Auto mit den Ballonen, die eine Frau während der Fahrt aus dem hinteren Seitenfenster gehalten hatte.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen
(24.9.2020)

Am Donnerstag, kurz vor 14 Uhr, wurde eine Stapo-Patrouille auf ein Auto aufmerksam, aus dessen hinterem Seitenfenster während der Fahrt eine grosse Zahl Ballone gehalten wurde. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass darin fünf statt der erlaubten vier Personen sassen. Ein zweijähriges Kind sass auf dem Schoss der Beifahrerin. Die Mitfahrerin, die die Ballon aus dem Fenster gehalten hatte, wurde angezeigt und musste ihren Weg zu Fuss fortsetzen.

Freitag, 25. September - 11:15 Uhr

Fachhochschule diplomiert Sozialarbeiter und Sozialpädagogen: Mit utopischem Denken Sozialarbeit prägen

(pd/vre) An der Ostschweizer Fachhochschule haben 81 Studierende ihre Ausbildung in Sozialer Arbeit oder Sozialpädagogik mit Erfolg abgeschlossen. An einer Feier wurden jetzt im St.Galler Pfalzkeller 72 Bachelor- und neun Master-Diplome übergeben. Wie bereits im Frühling fand die Diplomfeier coronabedingt ohne Angehörigen und Freunde sowie mit besonderen Sicherheitsmassnahmen statt. Sie freue sich aber, den Studierenden persönlich und nicht nur virtuell gratulieren zu können, sagte die stellvertretende Rektorin Yvonne Gassmann.

Die Diplomfeier des Departments Soziale Arbeit der Ostschweizer Fachhochschule war coronabedingt etwas speziell.

Die Diplomfeier des Departments Soziale Arbeit der Ostschweizer Fachhochschule war coronabedingt etwas speziell.

Bild: PD (22.9.2020)

Professor Mathias Lindenau stellte seine Festrede unter den Titel «Die Utopie als das vermeintlich Unmögliche». Ihm sei es ein Anliegen, eine Lanze für das utopische Denken zu brechen, weil es Anregungspotenzial biete. Es animiere dazu, über den Status Quo nachzudenken und Alternativen zu entwickeln. «Utopien sind rationale Entwürfe, die danach fragen, welche Veränderungen unsere Gesellschaft braucht.»

Utopisches Denken sei keine bequeme Angelegenheit, räumte Lindenau ein:

«Man muss sich zutrauen, anders als der Mainstream zu denken.»

Zudem gehe man das Risiko ein, dass sich ein eingeschlagener Weg als der falsche erweise und man sich auf die Suche nach einem neuen begeben müsse. In der Sozialen Arbeit könne utopisches Denken helfen, kritisch zu bleiben. «In ihrem Berufsalltag haben sie es mit Menschen in schwierigen Lebenslagen zu tun.» Gerade deshalb sei es eine verantwortungsvolle Tätigkeit, bei der es wichtig sei, nicht vorschnell zu urteilen, sagte Festredner Lindenau.

Freitag, 25. September - 10:30 Uhr

Thomas Schmidheiny wird Ehrensenator der Universität St. Gallen

Thomas Schmidheiny.

Thomas Schmidheiny.

Bild: Ralph Ribi

(wap) Zum Start des Herbstsemesters hat die HSG Thomas Schmidheiny zum Ehrensenator ernannt. Die Familie Schmidheiny sei die bedeutendste Förderin in ihrer Geschichte, schreibt die Universität am Freitag in einer Mitteilung. Die Lehrstühle für Economics und Law gingen auf das finanzielle Engagement von Schmidheinys Vater Max zurück, die Brüder Thomas und Stephan hätten dieses Erbe weitergeführt. Thomas Schmidheiny ist Präsident der Max Schmidheiny-Stiftung, der Law and Economics Foundation St.Gallen und Mitglied des Stiftungsrates der HSG-Stiftung. Der 75-Jährige ist ehemaliger Geschäftsführer des Zementherstellers Holcim und war bis 2018 Verwaltungsrat der Nachfolgefirma LafargeHolcim.

Mit einer Ehrendoktorwürde ausgezeichnet wurde zudem Ann Lagley, Professorin für Strategic Management in Pluralistic Settings in Montréal. Ebenfalls ein Ehrendoktorat erhalten der Industrie- und Medienökonom Andrea Pratt von der Columbia University in New York sowie der Schweizer Clemens Sialm, der an der Universität Austin in Texas als Professor of Finance and Economics wirkt. Letzterer habe wesentlich zum Verständnis beigetragen, wie die Asset Allocation von Pensionsfonds auf sich ändernde wirtschaftliche Bedingungen reagiere, schreibt die HSG. Aufgrund der Pandemie fand i diesem Sommer die Feier zum Dies Academicus nicht statt.

Freitag, 25. September - 9:50 Uhr

Personelle Rochaden beim TCS: Aebischer folgt auf Rossi bei der Sektion und Seger folgt auf Aebischer bei der Regionalgruppe

Marcel Aebischer beim Amtsantritt als Präsident der TCS-Regionalgruppe St.Gallen und Umgebung 2014: Jetzt übernimmt er ad interim das Präsidium der TCS-Sektion St.Gallen/Appenzell Innerrhoden.

Marcel Aebischer beim Amtsantritt als Präsident der TCS-Regionalgruppe St.Gallen und Umgebung 2014: Jetzt übernimmt er ad interim das Präsidium der TCS-Sektion St.Gallen/Appenzell Innerrhoden.

Bild: Urs Jaudas (17.3.2014)

(pd/dar) Wechsel an der Spitze der TCS-Sektion St.Gallen/Appenzell Innerrhoden: Am 5. September wurde Marcel Aebischer zum neuen Präsidenten der TCS-Sektion gewählt. Er wird somit Nachfolger des langjährigen Sektionspräsidenten Luigi R. Rossi.

Luigi R. Rossi hat das Präsidium der TCS-Sektion St.Gallen/Appenzell Innerrhoden abgegeben.

Luigi R. Rossi hat das Präsidium der TCS-Sektion St.Gallen/Appenzell Innerrhoden abgegeben.

Bild: Ralph Ribi (4.9.2019)

Die Wahl hat Konsequenzen für die TCS-Regionalgruppe St.Gallen und Umgebung, deren Präsident Marcel Aebischer war: Er ist per sofort von seinem Amt zurückgetreten. Seine Nachfolge als Präsident übernimmt interimistisch bis zur nächsten Hauptversammlung der St.Galler Oskar Seger. Der FDP-Stadtparlamentarier sitzt bereits im Vorstand der Regionalgruppe. «Die TCS-Regionalgruppe St.Gallen und Umgebung ist überzeugt, mit ihm den eingeschlagenen Weg erfolgreich weiterführen zu können», heisst es am Freitag in einer Mitteilung.

Freitag, 25. September - 9:21 Uhr

Doppelkonzert im Bahnhof Bruggen: Zweimal Österreich am Samstag

(pd/sab) Erst «Good Wilson», dann «Mynth»: Die beiden österreichischen Bands spielen morgen Samstag im schnuckeligen Bahnhof Bruggen. Die Mitglieder des Quartetts Good Wilson lieben den selbsterfundenen «Sky Gaze», Dreampop zum in den Himmel starren. Laut Ankündigung führt ihre Musik die Zuhörer in Parallelwelten, verleitet zum Abdriften auf Trauminseln. Die vierköpfige Band Good Wilson gibt es erst seit 2019. Doch stecken dahinter erfahrene Musiker, die ihre Sporen schon in anderen Bands abverdient haben.

Mario und Giovanna Fartacek: Das Geschwisterduo ist auf der Bühne als Band mit dem Namen «Mynth» unterwegs.

Mario und Giovanna Fartacek: Das Geschwisterduo ist auf der Bühne als Band mit dem Namen «Mynth» unterwegs.

Bild: PD

Einer der vier, Mario Fartacek, spielt dann im Anschluss auch gleich bei der zweiten Band des Abends. Zusammen mit seiner Schwester Giovanna bildet er nämlich das Elektronik-Duo Mynth. Die beiden Salzburger überraschen laut dem Veranstalter mit einer betörenden, zurückhaltenden aber doch fordernden Mischung aus Trip-Hop und analogen Synthieklängen. Sphärischer Dreampop zwischen Melancholie, weicher Stimme und pochenden Beats.

Die beiden Konzerte finden im Bahnhof an der Stationstrasse 22 in St.Gallen-Bruggen St.Gallen statt. Türöffnung ist um 21 Uhr, Konzertbeginn um 21.30 Uhr. Als Eintritt wird eine Kollekte erhoben.

Donnerstag, 24. September - 19:00 Uhr

Buben- und Mannenweier leeren sich langsam: Der bissige Hecht vom Mannenweier soll umgesiedelt werden

(sab/vre) Diesen Winter muss der marode Grundablass des Bubenweiers saniert werden. Dafür wird dieser Weiher vollständig und der Mannenweier teilweise abgelassen. Baden ist im Letzteren seit Montag verboten. Und damit niemand in den halbleeren Weiher abstürzen kann, ist dieser weiträumig abgesperrt worden, wie in der Bildergalerie ersichtlich ist:

Wegen Bauarbeiten ist der Mannenweier bis im Februar abgesperrt.
23 Bilder
Das Wasser wurde in den vergangenen Tagen abgelassen. Nun ist die Wasseroberfläche rund fünf Meter tiefer als normal.
So ergeben sich ungewohnte Blicke auf die Uferpartien.
Die Boje wurde an Land gezogen und liegt vor der Badhütte.
Das Sprungbrett ist abgebaut. Das Betreten der Baustelle verboten.
Grund für die Bauarbeiten ist eine knapp 100-jährige hölzerne Leitung und ein alter Schieber zwischen dem Mannenweier und dem etwas höher gelegenen mittleren Bubenweier.
Die Leitung (im Bild rechts neben dem Umkleidegebäude ist die Röhre sichtbar) muss ersetzt werden.
Um überhaupt an die marode Verbindungsleitung heranzukommen, wird das Wasser beim Bubenweier komplett abgelassen und beim Mannenweier (im Bild) teilentleert.
Hinter dem Umkleidegebäude wurde ein Fahrweg für die schweren Baumaschinen angelegt.
Der Pegel ist rund fünf Meter tiefer: «Da wäre es zu gefährlich, wenn sich jemand auf den Stegen aufhalten würde», sagt Marcel Spielmann, Fachspezialist für Wasserbau bei der Stadt.
«Das Risiko ist zu gross, dass jemand runterfallen könnte.»
Wegen der Unfallgefahr hat sich die Stadt entschieden, das Gelände grossräumig abzusperren.
Einige hartgesottene Schwimmer, die beinahe das ganze Jahr über und bei kühlen Wassertemperaturen ihre Längen im Mannenweier ziehen, ärgern sich über die Sperrung.
Man sei im äusserst knappen Bauprogramm sehr auf gutes Wetter und nicht zu kaltes Wasser angewiesen, sagt Wasserbauexperte Spielmann.
Damit die Badi zum Beginn der Badesaison im kommenden Mai wieder eröffnen könne.
Ein weiteres Risiko sind neben den Holzstegen...
...die Uferpartien, die durch den wegfallenden Wasserdruck instabil werden könnten.
Unbefugten ist der Zutritt zur Baustelle verboten.
Beim Augenschein am Mannenweier waren einzig zwei Bademeister damit beschäftigt, allerlei Unrat einzusammeln, der zum Vorschein gekommen ist.
Herausgefischt wurden zum Beispiel Flaschen und Dosen.
Auch beim Bubenweier ist das Wasser schon zum Teil entleert.
Enten suchen im Schlick nach Futter.
Und die Seerosen liegen auf Grund. Trotzdem leidet die Romantik auf dem Steg am Bubenweier scheinbar nicht.

Wegen Bauarbeiten ist der Mannenweier bis im Februar abgesperrt.

Bild: Sandro Büchler (24.9.2020)

Etliche, die auf Drei Weieren das ganze Jahr über schwimmen, haben in den Sozialen Medien kritisch auf diese Situation reagiert. Kritik und Fragen gab's zudem im «Stadtmelder», der elektronischen Klagemauer der Stadtverwaltung. Und SP-Stadtparlamentarier Daniel Kehl reichte am Dienstag eine Einfache Anfrage ein, in der er anregt, dass während der Sanierung ersatzweise der Chrüzweier mit dem Familienbad für Schwimmerinnen und Schwimmer zugänglich gemacht werden könnte.

Die Verletzungen nach dem Hecht-Biss in den Fuss einer Schwimmerin im Mannenweier.

Die Verletzungen nach dem Hecht-Biss in den Fuss einer Schwimmerin im Mannenweier.

Bild: PD/20 Minuten (29.7.2020)

Im «Stadtmelder» ist in Zusammenhang mit der Weiherleerung auch die Frage aufgekommen, ob das nicht die richtige Gelegenheit wäre, den Hecht umzusiedeln, der diesen Sommer eine Schwimmerin - wohl aus Versehen - in den Fuss gebissen hatte. Von der Stadt gab's bereits am Donnerstagmittag positiven Bescheid: Die im Mannenweiher eingefangenen Hechte können gemäss Rücksprache mit dem kantonalen Amt für Natur, Jagd und Fischerei tatsächlich umgesiedelt werden.

Auf dass sich Schwimmerinnen und Schwimmer ab nächstem Frühsommer wieder ohne flaues Gefühl in der Magengegend in den Mannenweier stürzen können... Zwischen Mitte und Ende Februar sollen sich der Buben- und Mannenweier nach Abschluss der Bauarbeiten wieder füllen. Und spätestens auf den Start der Badesaison im Mai 2021 hin wieder voll sein.

Donnerstag, 24. September - 18:30 Uhr

Rege Beteiligung an Abstimmungen und Wahlen: Mitmachen kann man bis Sonntagmittag - allerdings nicht mehr auf allen Kanälen

(vre) Die Prognose von Stephan Wenger scheint sich zu bewahrheiten: Der langjährige Sekretär des Stimmbüros der Stadt St.Gallen hatte Anfang Woche prophezeit, dass die Beteiligung an den Abstimmungen und Wahlen bei gegen 50 Prozent liegen könnte. Tatsächlich haben bis Donnerstag 19'363 Städterinnen und Städter von der Möglichkeit der brieflichen Stimmabgabe Gebrauch gemacht. Wenger schätzt jetzt, dass die Beteiligung bis Sonntagmittag auf 50 bis 54 Prozent steigen dürfte.

Abstimmungen und Wahlen 27. September 2020

Stimm- und Wahlbeteiligung Stadt St.Gallen - Stand: 24.9.2020
Datum Ausweise Summe Ausweise Prozent
7.9.2020 3'420 3'420 7,7
8.9.2020 2'084 5'504 12,4
9.9.2020 1'048 6'552 14,7
10.9.2020 719 7'271 16,3
11.9.2020 641 7'912 17,8
14.9.2020 972 8'884 20
15.9.2020 1'484 10'368 23,3
16.9.2020 855 11'223 25,2
17.9.2020 671 11'894 26,7
18.9.2020 723 12'617 28,4
21.9.2020 1'330 13'947 31,3
22.9.2020 2'322 16'269 36,6
23.9.2020 1'539 17'808 40
24.9.2020 1'555 19'363 43,5
25.9.2020 ?
26.9.2020 ?
27.9.2020 ?

Abstimmen kann man wie üblich bis am Sonntag, 12 Uhr. Je nach Zeitpunkt der Stimmabgabe stehen aber nicht mehr alle Kanäle für die Rücksendung der Stimm- und Wahlzettel zur Verfügung. Bis Freitagabend, letzter Postabgang, kann man das Couvert in jeden Briefkasten der Post werfen; es wird am Samstag dank A-Frankatur im Rathaus zugestellt. Alternativ ist es natürlich auch möglich, das Couvert direkt in den Briefkasten neben dem Eingang zum Rathaus am Bahnhofplatz zu werfen.

Der Briefkasten am Rathaus am Bahnhofplatz. Hier hinein kann man bis Sonntag, 12 Uhr, abstimmen.

Der Briefkasten am Rathaus am Bahnhofplatz. Hier hinein kann man bis Sonntag, 12 Uhr, abstimmen.

Bild: Luca Ghiselli (19.9.2018)

Ab Freitagnacht bis Sonntagmittag (letzte Leerung 12 Uhr) ist dieser direkte Einwurf in den Rathausbriefkasten der einzige Weg für die briefliche Stimmabgabe. Für jene, die ihre Stimme ganz traditionell direkt in die Urne legen wollen, besteht auch diese Möglichkeit: Am Sonntag, 10 bis 12 Uhr, ist diese Art der Stimmabgabe im Foyer des Rathauses möglich.

Donnerstag, 24. September - 17:45 Uhr

Erster Anlass im Olma-Areal seit dem Lockdown: 1'800 Personen kamen ans zweite Bierprobier - Veranstalter sind zufrieden

(pd/vre) Am vergangenen Wochenende haben sich im St.Galler Olma-Areal zum zweiten Mal Bierfans aus der ganzen Ostschweiz zum «Bierprobier» getroffen. Trotz der coronabedingt speziellen Rahmenbedingungen kamen gemäss Mitteilung am Freitag und Samstag rund 1'800 Personen. Am Samstag war der Anlass mit 1'000 Besucherinnen und Besuchern sogar ausverkauft.

Fachsimpeln am Zapfhahn.

Fachsimpeln am Zapfhahn.

Bild: Olma/Ausnahmezustand.ch

Am zweiten «Bierprobier» präsentierten 15 Schweizer Brauereien ihre Biere, standen aber auch Besucherinnen und Besuchern Rede und Antwort. Erstmals war auch ein Brauer aus der Westschweiz vertreten. Die Rückmeldungen aus dem Publikum wie der Aussteller seien überwiegend positiv, heisst es in der Bilanzmitteilung. Dass unter diesen Vorzeichen das Datum fürs dritte «Bierprobier» bereits feststeht, überrascht nicht: Es findet am 17. und 18. September 2021 statt.

15 verschiedene Brauereien präsentierten sich und ihre Biere am zweiten Bierfestival auf dem Olma-Areal.

15 verschiedene Brauereien präsentierten sich und ihre Biere am zweiten Bierfestival auf dem Olma-Areal.

Bild: Olma/Ausnahmezustand.ch

Für die Olma-Messen ist die erfolgreiche Durchführung des «Bierprobier» ein kleiner Meilenstein: Es handelte sich dabei um den ersten öffentlichen Anlass auf dem St.Galler Messeareal seit Start des Lockdowns im März. Das Anti-Corona-Schutzkonzept der Olma sei erstmals auf die Probe gestellt worden. Und es habe sich bewährt, heisst es in der Mitteilung. Das sei ein positives Vorzeichen für die neue Messe- und Eventplattform «Pätch», die an den Wochenenden vom 9. bis 11. sowie vom 16. bis 18. Oktober erstmals stattfinden soll.

Details und Bilder zum zweiten «Bierprobier» gibt's im Internet.

Donnerstag, 24. September - 16:50 Uhr

43 neue Coronafälle seit Montag im Kanton St.Gallen: Der Trend zeigt weiter nach oben

(vre) Auch im St.Gallischen nehmen die Neuinfektionen mit dem Coronavirus in der ersten Wochenhälfte weiter zu. Von Montag bis Mittwochabend meldet der Kanton im Internet insgesamt 43 neue Fälle. Dazu kamen sechs Nachmeldungen für frühere Daten. Von März bis Mittwochabend verzeichnet der Kanton St.Gallen damit insgesamt 1'585 Coronafälle. Am Virus gestorben sind bisher im Kanton St.Gallen 41 Personen; diese Zahl ist erfreulicherweise seit Wochen stabil.

Die Quote positiver Tests liegt derzeit bei rund drei Prozent. Für Montag wurden 26 positive Coronatests gemeldet. Am Dienstag waren es 14 und am Mittwoch nur drei. Diese Zahlen sind allerdings mit Vorsicht zu interpretieren; insbesondere lässt sich aus ihnen noch nicht auf einen Rückgang bei der Zunahme der Fälle schliessen. So etwas würde sich erst in den nächsten Tagen zeigen - nicht zuletzt aufgrund allfälliger Nachmeldungen von Fällen für Dienstag und Mittwoch.

Coronastatistik Kanton SG

Zahl der laborbestätigten Coronafälle. Stand: 23.9.2020, 24 Uhr
Ort Fälle insgesamt Fälle letzte 14 Tage
Kanton St.Gallen 1'585 211
Wahlkreise
St.Gallen-Gossau 514 58
Rorschach 136 12
Rheintal 193 33
Werdenberg 78 3
Sarganserland 101 10
See-Gaster 180 16
Toggenburg 126 22
Wil 223 57

Derzeit sind im Kanton St.Gallen acht Personen wegen einer Infektion mit dem Coronavirus hospitalisiert. Eine Person liegt ohne, drei Personen liegen mit Beatmung auf der Intensivstation. Am Donnerstagmittag waren 141 positiv getestete Personen im Contact Tracing und in Isolation; 692 Kontaktpersonen befanden sich vorsorglich in Quarantäne.

Gemessen an der Bevölkerungsdichte (Fälle pro tausend Einwohner) war der Wahlkreis Wil in den vergangenen 14 Tagen im Kanton St.Gallen mit 0,75 Fällen pro 1000 Personen am stärksten von der Coronapandemie betroffen. Am wenigsten stark zugeschlagen hat das Virus in dieser Zeit im Wahlkreis Werdenberg (0,08). Im hinteren Mittelfeld liegen Rorschach (0,28), das Sarganserland (0,24) und See-Gaster (0,24), im vorderen Mittelfeld St.Gallen-Gossau (0,47), Toggenburg (0,47) und Rheintal (0,45).

Donnerstag, 24. September - 15:45 Uhr

Sightseeing vor dem Europa-League-Duell: Spieler von AEK Athen flanieren durch die St.Galler Altstadt

(ghi) Der EU-Botschafter für die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein, Petros Mavromichalis, ist nicht der einzige Grieche, der heute in der südlichen Altstadt gesichtet wurde. Heute, ab 20.30 Uhr, kämpft der FC St.Gallen im Kybunpark gegen den AEK Athen um das Weiterkommen in der Europa-League-Qualifikation.

Spieler des AEK Athen am Donnerstag vor der St.Galler Kathedrale.

Spieler des AEK Athen am Donnerstag vor der St.Galler Kathedrale.

Bild: Facebook/Andrea Götte
(24.9.2020)

Vor dem Anpfiff liess es sich das Team der Griechen nicht nehmen, den St.Galler Stiftsbezirk zu besuchen. Die auffällig in ihre gelb-schwarzen Mannschaftsfarben gekleideten Griechen waren beim Stadtspaziergang kaum zu übersehen – entsprechend schnell verbreiteten sich Bilder der flanierenden Spitzenfussballer in den Sozialen Medien.

Donnerstag, 24. September - 15:38 Uhr

Arbeiten zugunsten der Natur im Breitfeld: Heuen und Weiher puten im Naturschutzgebiet

(pd/vre) Das Breitfeld ist nicht nur Teil eines Waffenplatzes und ein beliebtes Naherholungsgebiet, es ist auch ein Amphibienlaichgebieten von nationaler Bedeutung. Angesichts dessen, dass heute rund 70 Prozent der einheimischen Amphibien (dazu zählen etwa Frösche, Kröten, Molche und Salamander) vom Aussterben bedroht sind, ist der Erhalt solcher Gebiet für die Naturvielfalt wichtig. Im Breitfeld ist dafür auch der städtische Naturschutzverein mit Unterstützung des WWF aktiv.

Auch Naturschutzgebiete müssen jedes Jahr gemäht und geheut werden, damit sie nicht zuwachsen, verbuschen und verwalden.

Auch Naturschutzgebiete müssen jedes Jahr gemäht und geheut werden, damit sie nicht zuwachsen, verbuschen und verwalden.

Bild: WWF/Fotostudio Bühler

Diesen Samstag wird in diesem Zusammenhang eines der verschiedenen Feuchtbiotope am Rand des Breitfelds gepflegt. Das Feuchtbiotop BF1 ist im intensiv genutzten Gebiet eine wichtige Rückzugsmöglichkeit für Tier- und Pflanzenarten. Damit es diese Funktion weiterhin erfüllen kann, muss es jeden Herbst gepflegt werden. Diesen Samstag werden Weiher geputzt, zudem wird geheut und der Verwaldung entgegengewirkt.

Beim WWF kann man sich für die Teilnahme an diesem Natureinsatz bis Freitag, 12 Uhr, anmelden, und zwar unter regiobuero@wwfost.ch oder unter Telefon 071'221'72'30. Gearbeitet wird am Samstag, 8.30 bis etwa 12 Uhr. Infos zum Naturschutzgebiet Breitfeld (BF1) gibt's online beim Naturschutzverein. Details zu Anlässen und Natureinsätzen des WWF finden sich ebenfalls im Internet.

Donnerstag, 24. September - 15:15 Uhr

Am Freitag wird in Herisau fürs Klima gestreikt

(pd/vre) Nach längerer Pause schliesst sich die Klimajugend in der Region St.Gallen morgen Freitag wieder einmal einem internationalen Klimastreik an. Treffpunkt dafür ist allerdings nicht wie üblich in der Stadt St.Gallen, sondern um 18 Uhr beim Obstmarkt in Herisau. Die Kundgebung schliesst die Aktionswoche «Rise up for Change» ab, die mit der Besetzung und der Räumung des Bundesplatzes in Bern dieser Tage hohe Wellen geworfen hat. Demonstriert wird in Herisau übrigens ausdrücklich «mit Maske».

Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Burggraben an einem Klimastreik von Anfang 2019 in St.Gallen.

Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Burggraben an einem Klimastreik von Anfang 2019 in St.Gallen.

Bild: Benjamin Manser (18.1.2019)

Beim Klimastreik geht es unverändert um drei Ziele: Einmal soll die Schweizer Politik «die Klimakatastrophe» anerkennen, den nationalen Klimanotstand ausrufen und Gegenmassnahmen einleiten. Zweitens soll die Schweiz bis 2030 im Inland mit einer Bilanz beim Ausstoss von Treibhausgase von netto Null aufwarten. Drittens wird die sogenannte Klimagerechtigkeit gefordert, also dass Industriestaaten auch für die von ihnen in ärmeren Ländern verursachten Klimaschäden aufkommen.

Donnerstag, 24. September - 14:35 Uhr

Am Sonntag im Espenmoos: Fussballerinnen des FC St.Gallen-Staad spielen gegen YB-Frauen

(pd/vre) Die Fussballerinnen des FC St.Gallen-Staad spielen am kommenden Sonntag, ab 15.00 Uhr, im Stadion Espenmoos gegen die YB-Frauen. Die Bernerinnen stehen nach fünf Partien und sieben Zählern auf dem fünften Platz der Meisterschaftsrangliste, die FCSG-Frauen haben in fünf Begegnungen vier Zähler geholt.

Am kommenden Sonntag treten die Fussballerinnen des FC St.Gallen-Staad gegen die YB-Frauen an.

Am kommenden Sonntag treten die Fussballerinnen des FC St.Gallen-Staad gegen die YB-Frauen an.

Bild: Podo Gessner

Die YB-Frauen werden damit für die St.Gallerinnen sicher kein einfacher Gegner sein. Sportchefin Patricia Willi relativiert: «Wir sind trotz der Nati-Pause guten Mutes für das Heimspiel gegen YB, es ist ein Kontrahent auf Augenhöhe.» Im Kader der St.Galler Fussballerinen fehlt am Sonntag Larina Baumann. Sie hat sich in der ersten Septemberwoche im Training verletzt, nach der Operation am Kreuzband ist sie aber bereits wieder auf dem Weg der Besserung.

Donnerstag, 24. September - 14:10 Uhr

Abend zum amerikanischen Traum im Kulturzentrum Palace: Familiengespräch zwischen Rorschach und New York

(pd/vre) Unter dem Titel «Die Suche nach dem amerikanischen Traum» präsentiert die Erfreuliche Uni im Palace am kommenden Dienstag, 20.15 Uhr, ein Familiengespräch. Vater Otmar Elsener und Sohn Roman erzählen über das Leben in den USA der 1950er-Jahre und heute. Illustriert wird der Talk mit Fotos aus sechs Jahrzehnten USA von Otmar und Roman. Zusammen mit Peter Niedermaier präsentiert Roman zwei neue Songs über das Leben in den USA und New York.

1955 zog der junge Rorschacher Otmar Elsener in die USA, absolvierte den Militärdienst in der US Army und liess sich an den Ufern in New Jersey gegenüber von New York City nieder. Mitte der 1960er-Jahre zog er mit Frau Susy und Sohn Marcel zurück in die Schweiz zurück, wo er als Stickereikaufmann für Jacob Rohner die Welt bereiste, aber auch als Gemeinderat in Rorschach tätig war.

Links Otmar Elsener in den 1950er-Jahren vor der Skyline von New York, rechts Sohn Roman heute vor der gleichen Skyline.

Links Otmar Elsener in den 1950er-Jahren vor der Skyline von New York, rechts Sohn Roman heute vor der gleichen Skyline.

Bilder: PD

Als Pensionär widmet sich Otmar dem Journalismus. Er schrieb zwei Bücher über Rorschach und die Region am See, in denen auch erstaunliche Bezüge der Ostschweiz zu den USA nicht fehlen. Sein zweiter Sohn Roman profitierte von der US-Vorlage seines Vaters und machte sich vierzig Jahre nach Otmar auf nach New York. Von dort berichtet er unter anderem seit über zwanzig Jahren für die Nachrichtenagentur SDA sowie die «NZZ am Sonntag». Zudem tritt er als Singer/Songwriter auf.

Im Gespräch mit den beiden Elseners werden Unterschiede zwischen dem Amerika der «Golden Generation» und den heutigen USA ausgelotet. Wie war jenes «Land der unbegrenzten Möglichkeiten» wirklich? Wie «great» war und ist Amerika? Wie gross ist die Kluft zwischen Republikanern und Demokraten? Was braucht es, damit der Graben überwunden werden kann? Ist der amerikanische Traum noch zu retten oder sind die USA auf dem absteigenden Ast?

Donnerstag, 24. September - 13:45 Uhr

EU-Botschafter für Schweiz und Liechtenstein besucht St.Gallen: Regierung empfängt Petros Mavromichalis

(SK/vre) Die Kantonsregierung hat heute Donnerstag den EU-Botschafter für die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein, Petros Mavromichalis, in St.Gallen empfangen. Im Zentrum des Gesprächs standen gemäss Mitteilung die Coronapandemie sowie die wirtschaftlichen Beziehungen des Kantons zur EU. Vor dem Arbeitsgespräch im Regierungsgebäude besuchte Petros Mavromichalis die SFS Group in Heerbrugg. Im Anschluss ans gemeinsame Mittagessen besichtigt er die Stiftsbibliothek.

Coronakonformes Gruppenbild auf dem Klosterplatz mit (von links) Regierungspräsident Bruno Damann, EU-Botschafter Petros Mavromichalis und Regierungsrat Marc Mächler.

Coronakonformes Gruppenbild auf dem Klosterplatz mit (von links) Regierungspräsident Bruno Damann, EU-Botschafter Petros Mavromichalis und Regierungsrat Marc Mächler.

Bild: Kanton St.Gallen (24.9.2020)

Regierungspräsident Bruno Damann sowie die Regierungsräte Fredy Fässler, Marc Mächler und Beat Tinner nahmen am Empfang für den EU-Botschafter teil. Petros Mavromichalis hat dieses Amt erst Anfang September übernommen, zuvor leitete er das Zentrum für Informationsgewinnung und -analyse des Europäischen Auswärtigen Dienstes.

Botschafter Mavromichalis habe sich bei seinem Besuch besonders für die wirtschaftlichen, institutionellen und gesellschaftlichen Beziehungen des Kantons St.Gallen mit der EU und den Umgang des Kantons mit der Coronakrise interessiert, heisst es in der Mitteilung. Die Vertreter der Regierung thematisierten unter anderem die Situation der geschlossenen Grenzen im Bodenseeraum sowie die grenzüberschreitende Zusammenarbeit St.Gallens mit den EU-Staaten Deutschland und Österreich sowie dem Fürstentum Liechtenstein.

Donnerstag, 24. September - 12:15 Uhr

KV-Mensa bleibt erhalten: Migros zieht auf der Kreuzbleiche ein

(pd/vre) Am Kaufmännischen Berufs- und Weiterbildungszentrum (KBZ) St.Gallen am Rand der Kreuzbleiche wird weiterhin eine Mensa betrieben. Ab Januar 2021 übernimmt und führt die Migros Ostschweiz diesen Betrieb. Das hat das KBZ jetzt mitgeteilt. Seine Verantwortlichen haben seit längerem nach Lösungen für einen wirtschaftlicheren Betrieb der Einrichtung gesucht.

Das Kaufmännische Berufs- und Weiterbildungszentrum (KBZ) auf der St.Galler Kreuzbleiche.

Das Kaufmännische Berufs- und Weiterbildungszentrum (KBZ) auf der St.Galler Kreuzbleiche.

Bild: PD

Die lange Schliessung des Schulbetriebs im Frühling hat den Prozess beschleunigt, einen geeigneten externen Partner dafür zu finden. Was jetzt in Form der Migros Ostschweiz auch gelungen ist. Eine Schliessung der Mensa war gemäss Mitteilung für die KBZ-Führung keine Option. Zum einen mache ein gutes Verpflegungsangebot das KBZ attraktiv, zum anderen sei es auch darum gegangen, die Arbeitsplätze in der Mensa zu erhalten.

Ein Blick ins Innere der KBZ-Mensa. Sie ist im Erdgeschoss des Schulgebäudes am Rand der Kreuzbleiche untergebracht.

Ein Blick ins Innere der KBZ-Mensa. Sie ist im Erdgeschoss des Schulgebäudes am Rand der Kreuzbleiche untergebracht.

Bild: PD

Die Auslagerung des Mensa-Betriebs sei gegenüber dem künftigen Partner an Bedingungen geknüpft worden. Diese Anforderungen würden von der Migros Ostschweiz vollumfänglich erfüllt, wird in der Mitteilung festgehalten. Die Mensa im Schulgebäude am Nordrand der Kreuzbleiche ist während den Öffnungszeiten des KBZ auch öffentlich zugänglich und damit für Externe seit Jahren eine gute Verpflegungsalternative.

Donnerstag, 24. September – 11:12 Uhr

Pascal Beer liest «Der wütendste Mann in der Stadt»

(pd/mha) Der Exil-Romanshorner Pascal Beer hat einen neuen Gedichtsband veröffentlicht. Morgen Freitag, 19 Uhr, stellt Beer in der Comedia das Buch mit dem Titel «Der wütendste Mann in der Stadt» vor.

Donnerstag, 24. September – 9:23 Uhr

Nächtlicher Polizeieinsatz: Zwei Schwarzarbeiter in Mörschwil festgenommen

(woo) Am Dienstagabend, kurz nach 21.30 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen einen Garagenbetrieb an der Rorschacherstrasse in Mörschwil kontrolliert. Dabei wurden ein 31-jähriger Bosnier und ein gleichaltriger Serbe festgenommen, teilt die Polizei mit. Sie verfügten über keine Aufenthalts- und Arbeitsbewilligung und arbeiteten mutmasslich nachts. Ihr Arbeitgeber, ein 34-jähriger Bosnier, der im Kanton St.Gallen wohnt, wurde ebenfalls festgenommen.

Alle drei wurden der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zugeführt. Es werden strafrechtliche Massnahmen eingeleitet. Ausserdem prüft das Migrationsamt fremdenpolizeiliche Massnahmen, wie es weiter heisst.

Zur Kontrolle des Betriebs führten gemäss Mitteilung Ermittlungen wegen Verdachts auf Schwarzarbeit. Die Kantonspolizei wurde bei ihrem Einsatz von Zollmitarbeitenden sowie Spezialisten des Amtes für Wirtschaft und Arbeit unterstützt.

Mittwoch, 23. September - 18:34 Uhr

Mit Sirene und Megafon für die Klimapolitik sensibilisieren

Klimaaktion vor dem Hauptbahnhof St.Gallen.

Klimaaktion vor dem Hauptbahnhof St.Gallen.

Bild: Viola Priss (23.9.2020)

(vre) Rund ein Dutzend Klimaaktivistinnen und Klimaaktivisten haben am späten Mittwochnachmittag vor dem Hauptbahnhof St.Gallen mit einer Aktion auf die Anliegen des Klimastreiks und die Notwendigkeit einer griffigen Klimapolitik aufmerksam gemacht. Der Klimawandel sei sonst tödlich, wurde dabei mit herumliegenden Klimaopfern suggeriert (und provoziert).

Mittwoch, 23. September - 18:15 Uhr

Neumodische Mobilität im St.Galler Stadtparlament: Jetzt stehen die E-Trottinetts schon in der Olma-Halle

(vre) Einigen sind sie ein Dorn im Auge. Andere - vor allem Jüngere, aber nicht nur sie - finden sie cool. Seit einigen Wochen stehen im St.Galler Stadtbild wieder E-Trottinetts. Wer eins braucht, nimmt es sich via App und stellt es nach der Fahrt wieder ab. Die Diskussion darüber, wie sinnvoll diese moderne Form der Mobilität ist, wird zwar im Vergleich zur Versuchsphase ruhiger geführt, ganz verstummt ist sie aber noch nicht.

Neumodische Mobilität am Dienstagabend im St.Galler Stadtparlament.

Neumodische Mobilität am Dienstagabend im St.Galler Stadtparlament.

Bild: Marcel Baur

In Anspielung auf diese Debatte hat der Grünliberale Marcel Baur am Mittwoch auf Facebook einen Schnappschuss gepostet, der ihm am Vorabend an der Sitzung des Stadtparlaments gelungen ist. Er zeigt einen E-Scooter, der zwischen den Reihen der Parlamentsmitglieder in der Olma-Halle 2.1 parkiert ist. Das Bild hat sofort eine kleine Diskussion ausgelöst über die neumodische Mobilität, in der sich Stefan Grob (CVP) als Trotti-Skeptiker und Eva Crottogini (SP) als Trotti-Fahrerin outen.

Mittwoch, 23. September - 17:10 Uhr

Video gegen Begrenzungsinitiative auf SVP-Homepage: Parteipräsident kann sich nicht erklären, wie es dorthin kam

(vre/jw) Wer dieser Tage den Internetauftritt der SVP Wittenbach, Häggenschwil und Muolen besucht, stösst auf Überraschendes. Nämlich nicht wie derzeit landauf, landab üblich auf Slogans für ein Ja zur Begrenzungsinitiative, über die am Wochenende abgestimmt wird. Vielmehr ist bei der Ortspartei das Nein-Video des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) aufgeschaltet.

Das Nein-Video «Herrliberg first - Büezer second!» nimmt die SVP-Argumente für die Begrenzungsinitiative aufs Korn. Für SVP-Mitglieder dürfte es sich um ziemlich scharfen Tobak handeln. Nicht zuletzt, weil dabei SVP-Übervater Christoph Blocher und andere nationale SVP-Grössen karikiert, teils auch lächerlich gemacht werden.

Die Homepage der SVP Wittenbach, Häggenschwil, Muolen mit dem Schwexit-Video des Gewerkschaftsbundes.

Die Homepage der SVP Wittenbach, Häggenschwil, Muolen mit dem Schwexit-Video des Gewerkschaftsbundes.

Screenshot: PD

Wie das Nein-Video auf die Homepage der SVP Wittenbach, Häggenschwil und Muolen gekommen ist, kann sich Präsident Markus Brunner nicht erklären. Er vermutet, dass das aufgrund einer Panne bei der Übergabe des Internetauftritts von einem Webmaster zum nächsten möglich war. Im Augenblick kann die Ortspartei nichts gegen das Video unternehmen: Weil die Passwörter verloren gingen, hätten ihre Verantwortlichen keinen Zugriff auf die eigene Homepage.

Das Nein-Video zur Begrenzungsinitiative findet sich auch auf Youtube.

Mittwoch, 23. September - 16:33 Uhr

Konzert in der Kirche St.Maria Neudorf: Orgel trifft auf Kebap

In der Kirche Santa Maria im St.Galler Neudorf trifft am Samstag das Bläserquintett Kebap auf Organist Miklós Árpás.

In der Kirche Santa Maria im St.Galler Neudorf trifft am Samstag das Bläserquintett Kebap auf Organist Miklós Árpás.

Bild: Hanspeter Schiess (23.12.2015)

(pd/vre) «Organ meets... Kebap»: Unter diesem Titel steht ein Konzert vom Samstag, 19.15 Uhr, in der Kirche St.Maria im St.Galler Neudorf. Bei näherem Hinschauen versteckt sich hinter dem Titel dann allerdings nicht ganz das, was man auf den ersten Blick erwarten könnte: Kebap ist nämlich in diesem Fall kein Fastfood, sondern ein junges Bläserquintett mit Klarinette, Flöte, Fagott, Oboe und Horn. An der Orgel sitzt am Samstagabend Miklós Árpás.

Der Eintritt zum Konzert ist gratis; es wird eine Kollekte eingesammelt.

Mittwoch, 23. September - 15:25 Uhr

Die griechischen Fans sind schon in St.Gallen: Angereist, obwohl für den Match vom Donnerstag Publikum nicht zugelassen ist

(cbr) Am Donnerstag spielt der FC St.Gallen in der dritten Qualifikationsrunde für die Europa League gegen AEK Athen. Zwar sind keine Zuschauerinnen und Zuschauer für die Partie zugelassen – doch an Support für die Gäste fehlte es schon am Mittwochmittag in der St.Galler Altstadt nicht, wie ein Kurzvideo beweist:

Sie kommen aus Deutschland, aus der Schweiz und aus Österreich, die Anhänger des griechischen Spitzenklubs AEK Athen. Und auch wenn sie wissen, dass kein Publikum in den Kybunpark darf, suchen sie die Nähe ihrer Mannschaft. In der südlichen Altstadt versammelte sich am Mittwochmittag ein bunter Haufen, alles Männer, die darauf warten, ihre Stars zu Gesicht zu bekommen.

Kaum auszudenken, was am Donnerstag, ab 20.30 Uhr, im St.Galler Fussballstadion los wäre, wenn Zuschauerinnen und Zuschauer zum Spiel zugelassen wären. Doch die Uefa hat sich für diese Qualifikationspartien wegen des Coronavirus strikt dagegen entschieden.

Mittwoch, 23. September - 15:15 Uhr

St.Galler Bandraumfestival Disorder diesmal unter freiem Himmel

(pd/rbe) Am 25. und 26. September findet in der Stadt St.Gallen das Bandraumfestival Disorder statt. Ein «unkompliziertes Do-it-yourself-Festival, das von St.Galler Bands initiiert wurde, um das Interesse an Bandmusik zu wecken und die Vielfalt des St.Galler Musikschaffens aufzuzeigen», heisst es in einer Medienmitteilung. Ähnlich wie bei offenen Künstlerateliers sollen die Bands ihre sonst privaten Proberäume öffnen und vor Publikum spielen.

Weil Proberäume aber auch meist klein und fensterlos sind, ist das «Disorder» im Coronajahr in gewohnter Form nicht möglich. Viele Konzerte finden stattdessen unter freiem Himmel statt; insgesamt zehn Bands machen diesmal mit. Am Freitag gibt es zwei Konzerte im so genannten Atelier Urbanes Grün am St.Galler Güterbahnhof. Dort treten der Singer-Songwriter Lowray (20 Uhr) und der Liedermacher Simon Hotz (21 Uhr) auf.

Die Band Karluk macht auch am diesjährigen «Disorder» mit und lädt in ihren Proberaum in der St.Galler Reithalle.

Die Band Karluk macht auch am diesjährigen «Disorder» mit und lädt in ihren Proberaum in der St.Galler Reithalle.

Bild: Ralph Ribi (24.9.2014)

Am Samstag startet das «Disorder» im Museum Point Jaune an der Linsebühlstrasse. Von 15 bis 18 Uhr spielen dort Café Deseado ihren patagonischen Tango. Weiter geht es vor dem Talhof: Um 16 Uhr spielen Di Üblichä Verdächtige ihren funky Hip-Hop mit schweizerdeutschem Rap. Danach wird es lauter mit Post-Rock von Locque (17.30 Uhr) und den jungen Punks von Vs the world (19 Uhr).

Nach Sonnenuntergang verlagert sich das Festival in die Bandräume in der Reithalle. Als erstes treten Karluk um 19.30 Uhr auf, danach ist der brachiale Sound von Drill zu hören (21.30 Uhr), ab 23.30 Uhr singt Kaufmann seinen Slacker-Pop, und als letzte Band ist um 00.30 Uhr In Love Your Mother zu hören.

Eine interaktive Karte mit den Spielorten vorm Freitag und Samstag gibt's auf der Webseite des Festivals.

Mittwoch, 23. September - 15:07 Uhr

Giuseppe Gracia liest in St.Gallen: Verschwörung im Vatikan

(pd/vre) Morgen Donnerstag, 19 Uhr, liest Giuseppe Gracia im Buch-Café Benedikt an der Bankgasse 12 in St.Gallen aus seinem neuen Roman «Der letzte Feind». Der Eintritt zum Anlass ist gratis mit freiwilliger Kollekte. Im Anschluss an die Lesung wird ein Apéro offeriert.

Giuseppe Gracia liest am Donnerstagabend in St.Gallen.

Giuseppe Gracia liest am Donnerstagabend in St.Gallen.

Bild: PD

Giuseppe Gracia ist in der Stadt St.Gallen kein Unbekannter. Er ist hier aufgewachsen und hat hier auch 1995 sein erstes Buch, den Roman «Riss», veröffentlicht. Heute arbeitet er als Schriftsteller, Publizist und Medienberater, unter anderem fürs Bistum Chur. So publiziert er beispielsweise als fester Kolumnist beim «Blick» und Gastbeiträge unter anderem in der NZZ.

Im neuen Buch von Giuseppe Gracia geht es um ein Komplott im Vatikan. Ein neuer Papst plant das «Dritte Vatikanische Konzil»: eine Versammlung von über 3'000 Bischöfen und Kardinälen aus aller Welt, die geprägt ist von heftigen Richtungskämpfen. Im Vorfeld kommt es zu mysteriösen Todesfällen und schliesslich, während des Konzils, zu einem brutalen Anschlag...

Mittwoch, 23. September - 14:33 Uhr
Die Unfallstelle am Dienstagabend im Winkler Stich.

Die Unfallstelle am Dienstagabend im Winkler Stich.

Bild: Stadtpolizei SG (22.9.2020)

E-Bike streift E-Bike: Zwei Verletzte im Winkler Stich

(stapo/vre) Am Dienstagabend sind auf der Appenzeller Strasse zwischen Herisau und St.Gallen-Winkeln zwei E-Bikes zusammengestossen. Dabei wurde eine Velofahrerin und ein Velofahrer eher leicht verletzt, wie die Stadtpolizei am Mittwoch mitteilt. Beide mussten mit der Ambulanz ins Spital gebracht werden.

Wegen der Streifkollision kamen beide E-Bike-Fahrer zu Fall und verletzten sich. Eines der E-Bikes in der Wiese neben der Appenzeller Strasse.

Wegen der Streifkollision kamen beide E-Bike-Fahrer zu Fall und verletzten sich. Eines der E-Bikes in der Wiese neben der Appenzeller Strasse.

Bild: Stadtpolizei SG (22.9.2020)

Am Dienstag, kurz nach 20 Uhr, war ein 66-Jähriger mit dem E-Bike auf dem Fahrradweg neben der Appenzeller Strasse von Herisau in Richtung St.Gallen unterwegs. Dabei kam ihm eine 34-jährige Frau mit ihrem E-Bike entgegen. Als bisher ungeklärten Gründen streiften sich die beiden beim Kreuzen und kam zu Fall. An den beiden E-Bikes entstand geringer Sachschaden.

Mittwoch, 23. September - 12:00 Uhr

Theater St.Gallen leert am Samstag seinen Kostümfundus

(pd/vre) Der Kostümfundus des Theaters St.Gallen platzt aus allen Nähten, deshalb ist ein Räumungsverkauf angesagt. Er findet gemäss Mitteilung diesen Samstag, von 9 bis 15.30 Uhr, in der Olma-Halle 9.0 statt. Dabei gibt es Kleider, Röcke, Hosen, Jacken, Hüte und vieles mehr aus Inszenierungen der vergangenen Jahren zu Schnäppchenpreisen. Der Andrang zum Kostümverkauf des Theaters war in früheren Jahren gross. Es gilt: Wer zuerst kommt, erhält die besten Stücke.

Blick in den übervollen Kostümfundus des Theaters St.Gallen.

Blick in den übervollen Kostümfundus des Theaters St.Gallen.

Bild: PD

Die Palette der Kostüme, die zum Verkauf angeboten wird, ist nach Angaben des Theaters vielfältig: Sie reicht mittelalterlichen Gewändern über Renaissance-Roben bis zu Fantasie- und Tierkostümen. Es sei mit Sicherheit für jeden Geschmack und jede Preiskategorie etwas dabei. Die Maskenabteilung des Theaters wird zudem ausgewählte Perücken und Masken zum Verkauf anbieten. In der Verkaufshalle gilt Maskenpflicht. Zudem kann nur bar bezahlt werden.

Mittwoch, 23. September - 11:33 Uhr

Quartierverein St.Georgen sagt Preisjassen ab

(pd/vre) Auch der Veranstaltungskalender des Quartiervereins St.Georgen ist von der Coronakrise betroffen: Abgesagt wurde gemäss der neusten Ausgabe der «St.Geörgler Zytig» auch die neunte Auflage des grossen Preisjassens. Begründet wird dieser Schritt damit, dass Teilnehmerinnen und Teilnehmer mehrheitlich über 65-jährig seien und dass es kaum möglich sei, ein zufriedenstellendes Schutzkonzept zu bieten. Jasserinnen und Jasser kämen sich zwangsläufig näher als anderthalb Meter und unterhielten sich schnell einmal etwas lauter. Zudem sei das Jassen mit Hygienemaske nicht wirklich lustvoll, heisst es in der «St.Geörgler Zytig».

Mittwoch, 23. September - 11:09 Uhr

Stadtparlamentarier wollen Bohrloch aus Dornröschenschlaf wecken: Zeitpunkt für eine Neubewertung gekommen

(vre) Oskar Seger (FDP) sowie Donat Kuratli und René Neuweiler (beide SVP) haben am Dienstag im St.Galler Stadtparlament ein Postulat zum Thema Geothermie eingereicht. Sie fordern mit dem Vorstoss eine Neubeurteilung der Möglichkeiten zur Nutzung des Bohrlochs im Sittertobel. Es sei an der Zeit für eine weitere Analyse, wie mit der Bohrung fürs gescheiterte Geothermie-Projekt im Interesse kommender Generationen weiter umgegangen werden solle, heisst es im Vorstoss.

Das grosse Ventil auf dem St.Galler Geothermie-Bohrloch. Die Equipe im Hintergrund nimmt Messungen für wissenschaftliche Zwecke vor.

Das grosse Ventil auf dem St.Galler Geothermie-Bohrloch. Die Equipe im Hintergrund nimmt Messungen für wissenschaftliche Zwecke vor.

Bild: Adriana Ortiz Cardozo
(29.8.2019)

Nachdem im November 2019 die Frist für den provisorisch konservierten Zustand der Tiefenbohrung eigentlich abgelaufen sei, stehe die Stadt jetzt in der Pflicht, der Bevölkerung mögliche Varianten und Vorgehensweisen mit der Tiefenbohrung offenzulegen, schreiben die Postulanten. Sie verlangen einen Bericht über Stand und Erkenntnisse der seit 2016 in diesem Zusammenhang getätigten Abklärungen. Weiter soll der Stadtrat auch über Alternativen für eine künftige Nutzung des Lochs berichten.

Mittwoch, 23. September - 10:42 Uhr

Schlechte Nachricht für die Bauwirtschaft: Betrieb der Deponie Tüfentobel muss wegen Rechtsstreit stark eingeschränkt werden

(sk/vre) Die Situation rund um die Deponie Tüfentobel, die von der Stadt St.Gallen bei Engelburg betrieben wird, bleibt verfahren. Damit zusätzlich Material deponiert werden kann, muss ein Grundeigentümer enteignet werden, dessen Entschädigungsforderungen für die Stadt zu hoch sind. Aufgrund des deswegen laufenden Rechtsverfahrens kann das Volumen der Deponie für die kommenden zwei bis drei Jahre nicht ausgedehnt werden.

Die Deponie Tüfentobel bei Engelburg: Wegen eines Rechtsstreits sind zusätzliche Kapazitäten an diesem Standort voraussichtlich für zwei bis drei Jahre blockiert.

Die Deponie Tüfentobel bei Engelburg: Wegen eines Rechtsstreits sind zusätzliche Kapazitäten an diesem Standort voraussichtlich für zwei bis drei Jahre blockiert.

Bild: Urs Bucher (9.11.2017)

Damit droht der Region St.Gallen definitiv der Deponie-Notstand: Ab Januar 2021 müsse die Annahme von Deponiematerial - dazu zählt unter anderem Aushub von Baustellen - weiter eingeschränkt werden, teilt die Stadt am Mittwoch mit. Eine lokale Einschränkung auf St.Gallen und die Standortgemeinde Gaiserwald ist möglich. Zudem werden die Bedingungen für die Annahme von Material weiter verschärft. Die Planung für die Deponieerweiterung wird vorläufig sistiert.

Enteignung

Am Anfang stand ein Versehen der Stadt

(sk/vre) In der Deponie Tüfentobel werden verschiedene Typen nicht brennbarer Abfälle aus der Region abgelagert. 2003 stimmten das Stadtparlament und die Stimmberechtigten der Stadt dem Abschlussprojekt für die Deponie für 35,5 Millionen Franken zu. Im Kredit war die Entschädigung der Grundeigentümer nicht vorgesehen, weil ein Dienstbarkeitsvertrag mit unentgeltlichem Auffüllrecht von 1964 vorlag.

Rund zehn Jahre später zeigte sich, dass dieser Vertrag die Fläche des Abschlussprojekts nicht voll abdeckt. Das Stadtparlament genehmigte 2017 nachträglich einen Kredit von 2,1 Millionen Franken für die Entschädigung der Grundeigentümer. Mit allen betroffenen Eigentümern ausser einem konnte sich die Stadt einigen. 2018 leitete die Stadt das Enteignungsverfahren gegen diesen einen Eigentümer ein, der sich aber mit Rechtsmitteln dagegen wehrt.

Die Kantonsregierung schützte das Enteignungsbegehren der Stadt am 25. August diesen Jahres. Der Grundeigentümer hat nun auch gegen diesen Entscheid Beschwerde eingelegt. Damit geht der Fall ans kantonalen Verwaltungsgericht. Bis zu seinem Entscheid bleibt der Deponiebetrieb gemäss Mitteilung vom Mittwoch mit Sicherheit stark eingeschränkt.

DEPONIEPLANUNG: Steinachtobel: Natur soll Vortritt behalten

Im Steinachtobel wird es tatsächlich keine Aushubdeponie geben. Eine Medienmitteilung der Staatskanzlei hat diese Woche einen Tagblatt-Bericht vom 20. April bestätigt. Die Planung für eine Grossdeponie, die den derzeitigen Standort Tüfentobel bei Engelburg hätte ablösen sollen, wurde eingestellt.
Mittwoch, 23. September - 10:14 Uhr

Kunstverein geht in die Kommunikationsoffensive: Plattform für regionales Kunstschaffen, Kampagne für Museumssanierung

(vre) Der Entscheid des Stadtrats, die Sanierung des Kunstmuseums nochmals um fünf Jahre zu verschieben, hat den Kunstverein St.Gallen offensichtlich aufgeschreckt. Er geht jetzt im Internet in die Offensive. So hat er neu eine eigene Website www.kunstverein.sg aufgeschaltet. Zum anderen ist die Website pro-kunstmuseum.sg zur gleichnamigen Aktion mit Argumenten für die rasche Sanierung des Museums online.

Das Kunstmuseum St.Gallen an der «Night of Light».

Das Kunstmuseum St.Gallen an der «Night of Light».

Bild: Nik Roth (22.6.2020)

Die neue Website des Kunstvereins ist als Plattform für die bildende Kunst in der Region angedacht. Sie soll das Kunstschaffen sichtbar machen, Künstlerinnen und Künstler ein Sprachrohr bieten und ihre Vernetzung untereinander fördern. Das gemäss Mitteilung für «die Ostschweiz einzigartige digitale Angebot» ergänzt bestehende Gefässe wie Werkdiskurse, Kunstgespräche, Vorträge oder Workshops.

So stellt sich Andrés Salazar das sanierte Kunstmuseum vor. Durch den neuen Eingang sollen Museum und Stadtpark näher zueinander gerückt werden.
7 Bilder
Die Vision von Andrés Salazar bei Nacht.
Hannah Raschle stellt sich die neue Verbindung zwischen Museum und Park als etwas Spielerisches vor.
Arion Gastpar lässt der Fantasie bei der Aussenraumgestaltung (unter anderem mit Pool und Bächlein) freien Lauf.
Dominik Rüegg sieht ebenfalls eine Symbiose zwischen Kunklerbau und Stadtpark.
Dario Forlin sieht viele Möglichkeiten für den neuen Aussenbereich.
Bei Joël Roth blüth und gedeiht es aus der typischen Fensterflucht des Museumsgebäudes.

So stellt sich Andrés Salazar das sanierte Kunstmuseum vor. Durch den neuen Eingang sollen Museum und Stadtpark näher zueinander gerückt werden.

Bilder: Kunstverein St.Gallen

Mit der Kampagne «Pro Kunstmuseum St.Gallen» will der Kunstverein das Erneuerungsprojekt fürs Kunstmuseums unterstützen. Ziel ist, dass die vom Stadtrat geplante Verschiebung des Projekts um weitere fünf Jahre vermieden und eine sofortige Fortsetzung der Planungsarbeiten erreicht werden kann. Auf der Website zur Kampagne figurieren Argumente für die rasche Sanierung, aber auch Visionen von Künstlerinnen und Künstlern dafür: