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ST.GALLER STADT-TICKER: Lattich-Bau ausgezeichnet +++ Von Vogel zu Vogel +++ Der Maler von Indianern und befreiten Sklaven

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Stadt St.Gallen – In unserem Stadt-Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

Feedback zum ST.GALLER STADT-TICKER: stadtredaktion@tagblatt.ch (Stichwort «Stadt-Ticker»)

Dienstag, 17. September - 21:05 Uhr

St.Galler Lattich-Projekt ausgezeichnet: Innovative Ansätze der Zwischennutzung gewürdigt

(pd/vre) Heute Dienstag hat auch das Projekt Lattich aus St.Gallen im Kino Rex in Thun eine Auszeichnung der Schweizerischen Vereinigung für Standortmanagement (SVSM) entgegennehmen können. Die Idee der Zwischennutzung an sich befand die Jury nicht als wirklich innovativ - wohl aber den Versuch, innerhalb einer Zwischennutzung neue Felder zu eröffnen. Speziell gelobt wurde am Lattich-Bau sein Laborcharakter für den Städtebau und die lange Vorlaufzeit bis zum Bezug, aufgrund derer alle 48 Module zum Projektstart bereits vermietet waren.

Der Lattich-Bau im alten St.Galler Gütberbahnhof. (Bild: Hanspeter Schiess - 14. Mai 2019)

Der Lattich-Bau im alten St.Galler Gütberbahnhof. (Bild: Hanspeter Schiess - 14. Mai 2019)

Neben dem «Lattich» erhielt heute in Thun die Imagekampagne «Willkommen in Biel» einen der begehrten SVSM-Awards. Diese werden einmal im Jahr für besonders innovative Projekte in den Bereichen Standortentwicklung und Standortmarketing verliehen.

Dienstag, 17. September - 16:14 Uhr

Liebesgeflüster auf dem Wasser

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte zwei turtelnde Haubentaucher auf dem Bodensee vor dem Rheinspitz.

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte zwei turtelnde Haubentaucher auf dem Bodensee vor dem Rheinspitz.

Dienstag, 17. September - 16:09 Uhr

Filmpremiere im Kinok: Der erfolgreichste Künstler der Schweiz, den heute niemand mehr kennt

(vre) Übermorgen Donnerstag, 20 Uhr, hat ein sehr spezieller Film über einen sehr speziellen Künstler im Studiokino Kinok seine St.Galler Premiere. Mit von der Partie ist dabei Regisseur Bruno Moll. «The Song of Mary Blane» erzählt die Geschichte des Solothurner Kunstmalers Frank Buchser (1828-1890). Er gehörte zu seiner Zeit zu den erfolgreichsten Künstlern der Schweiz. Heute ist er weitgehend vergessen. Zu Unrecht, wie der Film jetzt zeigt.

«The Song of Mary Blane»: Ein Ausschnitt aus dem Gemälde, das dem Film über den Maler Frank Buchser den Titel gab. (Bild: PD)

«The Song of Mary Blane»: Ein Ausschnitt aus dem Gemälde, das dem Film über den Maler Frank Buchser den Titel gab. (Bild: PD)

Die Biografie von Frank Buchser liest sich streckenweise wie ein Abenteuerroman. Bei einem Aufenthalt in den USA begann er sich zudem für die in die Reservate vertriebenen Indianer und die im Bürgerkrieg eben erst befreiten schwarzen Sklaven zu interessieren. Diese Darstellungen, zu denen auch das Gemälde «The Song of Mary Blane» gehört, sind einzigartig in der europäischen Malerei. Die meisten Werke von Buchser befinden sich heute im Kunstmuseum Solothurn, das Kunstmuseum St.Gallen besitzt zwei Gemälde sowie wenige Zeichnungen und Radierungen.

Dienstag, 17. September - 15:44 Uhr

Fahrunfähig und ohne Fahrausweis mit voller Wucht gegen ein parkiertes Auto geprallt

(stapo/vre) In der Nacht auf Dienstag hat ein junger Autofahrern auf der Davidstrasse in St.Gallen einen Unfall mit viel Sachschaden gebaut. Der 18-Jährige wurde bei der Unfallaufnahme als fahrunfähig eingestuft. Zudem war er ohne Fahrausweis unterwegs. Er musste gemäss Mitteilung der Stadtpolizei eine Blut- und Urinprobe abgeben. Zudem wurde er angezeigt.

Die Unfallstelle an der Davidstrasse vor dem alten Lagerhaus. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 17. September 2019)

Die Unfallstelle an der Davidstrasse vor dem alten Lagerhaus. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 17. September 2019)

In der Nacht auf Dienstag, kurz nach Mitternacht, verlor ein Autofahrer aus unbekannten Gründen an der Davidstrasse in St.Gallen die Kontrolle über sein Fahrzeug. Dadurch kollidierte er mit einem parkierten Auto. Dieses wurde durch die Wucht der Kollision in die Strasse geschoben. Der genaue Unfallhergang ist gemäss Stadtpolizei noch unklar und Gegenstand von Ermittlungen.

Dienstag, 17. September - 15:22 Uhr

Zwei Zugänge beim SC Brühl: Nicolas Eberle kehrt zurück, Kenzo Schällibaum kommt neu ins Team

(fm/vre) Bevor das Transfer-Fenster Ende September schliesst, teilt der SC Brühl zwei letzte Neuzugänge mit, wobei einer der beiden Spieler nicht wirklich neu ist beim SCB: Nicolas Eberle spielte im letzten Herbst schon eine halbe Saison im Paul-Grüninger-Stadion, bevor er nach Rapperswil-Jona wechselte. Jetzt kehrt er zurück. Kenzo Schällibaum heisst der andere, der in den letzten zwei Jahren bei Wil mehr als 50 Spiele absolvierte.

Nicolas Eberle – hier gegen Bellinzona – spielte einen starken Herbst 2018 beim SC Brühl, bevor er im Januar zum FC Rapperswil-Jona wechselte. Jetzt ist er zurück im Paul-Grüninger-Stadion. (Bild: SCB/Kurt Frischknecht)

Nicolas Eberle – hier gegen Bellinzona – spielte einen starken Herbst 2018 beim SC Brühl, bevor er im Januar zum FC Rapperswil-Jona wechselte. Jetzt ist er zurück im Paul-Grüninger-Stadion. (Bild: SCB/Kurt Frischknecht)

Nicolas Eberle ist 19 Jahre alt. Er kam vor einem Jahr aus der U21 des FC St.Gallen zu Brühl und spielte einen starken Herbst auf der Flügelposition, schoss auch viele Tore. Im Januar dann wechselte er zu Rapperswil-Jona, damals noch in der Challenge League, wo er aber meist auf der Bank sass. Nun kehrt Nicolas Eberle, der in Herisau wohnt, zum SC Brühl zurück.

Neu beim SC Brühl: Kenzo Schällibaum wechselt von Wil zu den «Kronen». (Bild: SCB/Seth McBean)

Neu beim SC Brühl: Kenzo Schällibaum wechselt von Wil zu den «Kronen». (Bild: SCB/Seth McBean)

Kenzo Schällibaum ist 20 Jahre alt und spielt auf der Position des linken Verteidigers. Bei Wil war er ein Hoffnungsträger, den Trainer Konrad Fünfstück nach seinem Abgang sogar zu seinem neuen Verein Werder Bremen II mitnehmen wollte, was aber nicht klappte. Unter dem neuen Trainer Ciriaco Sforza fiel der junge Mann, der in Wattwil aufgewachsen ist, aus Abschied und Traktanden, was ihn jetzt zum Wechsel zum SC Brühl bewog.

Diese beiden Transfers ersetzen zwei Abgänge der vergangenen Wochen. Samel Sabanovic gab seinen Wechsel zu Juventus bekannt. Arjan Vujic wollte in die zweite Mannschaft des SC Brühl wechseln.

Dienstag, 17. September - 11:33 Uhr

Sanierung der St.-Leonhard-Strasse gestartet: Mit Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen

(sk/vre) Am vergangenen Freitag haben auf der St.-Leonhard-Strasse im Abschnitt von der Gäbris- bis zur Lavaterstrasse umfangreiche Instandstellungsarbeiten begonnen. Die Rohbauarbeiten dauern - mit einer Winterpause - bis Ende April 2020. Der Verkehr zwischen Leonhardsbrücke und Gaiserbahnhof wird während dieser Phase auf der halben Strassenbreite mit zwei Fahrspuren im Gegenverkehr geführt. Mit anderen Worten: Hier wird es eng.

Die neue Strassenbaustelle auf Höhe des Leonhardpärkleins. (Bild: Reto Voneschen - 16. September 2019)

Die neue Strassenbaustelle auf Höhe des Leonhardpärkleins. (Bild: Reto Voneschen - 16. September 2019)

Die Bauarbeiten umfassen die Anpassung der Strassenentwässerung, den Neubau der Randabschlüsse sowie den Ersatz des Belags auf der Fahrbahn und den Trottoirs. Mit dem Bau einer zusätzlichen Busspur von der Gäbris- bis zur Lavaterstrasse sowie der Verschiebung und dem Neubau der Haltestelle St.Leonhard stadteinwärts werden auch barrierefreie Bushaltekanten erstellt. Zudem wird bei der Einmündung der Kesslerstrasse in die St.-Leonhard-Strasse eine Lichtsignalanlage realisiert. Dies, so heisst es in einer Mittelung der Stadt, sei nötig um den Verkehrsfluss zu verbessern.

Dienstag, 17. September - 11:05 Uhr

Podiumsdiskussion zum Verhältnis von Sport und Medien: Zwangsehe oder Chance für beide Seiten?

(pd/vre) Die öffentliche Podiumsreihe «Prominente Gäste – persönlich erleben» gastiert heute Dienstag, 19 Uhr, im Hotel Säntispark in Abtwil. Der Besuch der Veranstaltung ist gratis. Diesmal diskutieren unter Leitung von Sportjournalist Fritz Bischoff Fernsehfrau Claudia Lässer, FCSG-Präsident Matthias Hüppi und die langjährige Profihandballerin Karin Weigelt.

Ein Kameramann an der Arbeit bei einem Eishockeyspiel der ZSC Lions gegen den EHC Kloten. (Bild: «Tagblatt»-Archiv - 2. Dezember 2016)

Ein Kameramann an der Arbeit bei einem Eishockeyspiel der ZSC Lions gegen den EHC Kloten. (Bild: «Tagblatt»-Archiv - 2. Dezember 2016)

Diskutiert wird auf dem Podium das Verhältnis zwischen Sport und Medien. Es geht einmal darum, ob es sich dabei um eine Zwangsehe oder doch eine Chance für beide Seiten handelt. Zum anderen werden Nutzen und Risiken dieses Verhältnisses ausgelotet. Die einstündige Diskussion wird live auf Facebook übertragen.

Montag, 16. September - 21:22 Uhr

Linde vor der Post Brühltor steht schon ohne Blätter da: «Stadtgrün» will dem Baum eine Chance geben

(vre) Sie sieht aus wie ein gerupftes Huhn, die Sommerlinde auf dem kleinen Plätzchen zwischen Waaghaus, Post Brühltor und Coop City. Der Baum kränkelt offensichtlich: Er trägt zwar frische Samen, bereits sind aber alle Blätter verdorrt und viele davon auch schon zu Boden gefallen. Stirbt der Baum? Und was sind die Ursachen dafür?

Die Linde vor der Post Brühltor in St.Gallen: Der Baum träge Ende August bereits nur noch braune Blätter. (Bild: Reto Voneschen - 21. August 2019)

Die Linde vor der Post Brühltor in St.Gallen: Der Baum träge Ende August bereits nur noch braune Blätter. (Bild: Reto Voneschen - 21. August 2019)

«Stadtgrün», das frühere Gartenbauamt der Stadt St.Gallen, weiss über den Zustand des Baums Bescheid. Die Sommerlinde wirke optisch definitiv nicht gesund, bestätigt «Stadtgrün»-Leiter Adrian Stolz. Ursache dafür sei vermutlich die Hitze des Sommers 2018 kombiniert mit Salzeintrag im folgenden Winter.

Der Standort der Linde ist im Urteil von Adrian Stolz aber sowieso schwierig. Man dürfe da durchaus von einem Extremstandort reden: Der Baum stehe in einer richtigen Häuserschlucht. Die Fassaden strahlten die Hitze im Sommer natürlich zurück und verstärkten deren Wirkung. Dazu komme, dass der Baum wohl unterirdisch auch nicht sehr viel Erde zur Verfügung habe.

Blätter und Früchte der Sommerlinde auf dem Plätzchen zwischen Waaghaus, Post Brühltor und Coop City. (Bild: Reto Voneschen - 12. September 2019)

Blätter und Früchte der Sommerlinde auf dem Plätzchen zwischen Waaghaus, Post Brühltor und Coop City. (Bild: Reto Voneschen - 12. September 2019)

«Stadtgrün» will der Sommerlinde aber eine Chance geben. Oft sei es so, dass Bäume im Jahr nach einem Hitzesommer Symptome zeigten, sich dann aber wieder erholten. Darum wolle man jetzt abwarten, wie sich die Linde entwickle, wie bei ihr der Blattaustrieb im kommenden Frühling ausfallen werde. Dann werde man den Baum erneut begutachten und entscheiden, was zu tun sei, sagt Adrian Stolz.

Montag, 16. September - 20:59 Uhr

Podiumsdiskussion: Wie im Kanton St.Gallen minderjährige Flüchtlinge betreut werden

(pd/vre) In den vergangenen Jahren hat die Zahl der unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden (im Fachjargon UMAs) zugenommen. Im Kanton St.Gallen war ihre Betreuung und Unterbringung einige Male Gegenstand von Reorganisationen und damit verbunden von politischen Diskussionen. Am Dienstag, 20.15 Uhr, wirft die Erfreuliche Universität im St.Galler Kulturzentrum Palace einen Blick auf den Stand der Dinge. Auf dem Programm steht eine Podiumsdiskussion.

Diskutieren werden Patrick Müller vom für die UMA-Betreuung zuständigen Trägerverein Integrationsprojekte St.Gallen (TISG), Katrin Muckenfuss (Dozentin für Soziale Arbeit), Olivia Eugster (Juristin Rechtsberatungsstelle HEKS) und SP-Kantonsrat Etrit Hasler. Im Zentrum der Debatte stehen die St.Galler Erfahrungen mit der Betreuung minderjähriger Asylsuchender. Dazu kommt die fachliche und juristische Beurteilung der heutigen Organisationsstruktur.

Montag, 16. September - 20:20 Uhr

Wie wird St.Gallen zur «Smart City»? Jetzt sind auch Ideen aus der Bevölkerung gesucht

(sk/vre) St.Gallen soll zur «Smart City» werden. So will es zumindest der Stadtrat. Und er will die Bevölkerung mitdiskutieren lassen, was denn St.Gallen smarter machen könnte. Aus diesem Grund finden am 23. und 25. September, jeweils von 17 bis 20 Uhr, in der Smarthalle an der Neugasse 30 Workshops über die Zukunft der Gallusstadt statt. Die Teilnahme daran ist gratis. Anmelden kann man sich per E-Mail unter smartcity@stadt.sg.ch.

Die Digitalisierung schreitet rasch voran. Auch St.Gallen will im Rahmen dieses Prozesses zur «Smart City» werden. Eine Voraussetzung dafür ist das Glasfasernetz, das in den vergangenen Jahren aufgebaut wurde. (Bild: Urs Bucher - 5. Juli 2012)

Die Digitalisierung schreitet rasch voran. Auch St.Gallen will im Rahmen dieses Prozesses zur «Smart City» werden. Eine Voraussetzung dafür ist das Glasfasernetz, das in den vergangenen Jahren aufgebaut wurde. (Bild: Urs Bucher - 5. Juli 2012)

Wo und wie kann St.Gallen smarter werden? Welche Chancen, welche Risiken birgt der Wandel zur digitalen Stadt? Was kann die Verwaltung für ein smartes St.Gallen tun? Diese und andere Fragen sollen nächste Woche an den Workshops erörtert werden. Die Bevölkerung ist dabei eingeladen, Bedürfnisse und Wünsche zu äussern sowie sich Gedanken über die Zukunft der Stadt zu machen. Die Diskussion orientiert sich gemäss Mitteilung an den Themenbereichen Leben, Menschen, Mobilität, Umwelt, Energie, Wirtschaft und Verwaltung.

Montag, 16. September - 10:22 Uhr

Hotel Walhalla wird am 27. September mit einem Tag der offenen Türe nach dem Umbau wieder eröffnet

(vre) Der Burger King im Erdgeschoss des «Walhalla» am Bahnhofplatz ist bereits seit Anfang Monat geöffnet. Nach dem rund zwei Jahre dauernden Totalumbau folgt in zehn Tagen die Wiedereröffnung des Hotels und der Brasserie pünktlich auf die Herbstferien und die Olma hin. Im Internet kann man das neue Haus bereits jetzt in Augenschein nehmen. Und was man dort zu sehen bekommt, gefällt durchaus.

Sanierung und Umbau des Hotel Walhalla am Bahnhofplatz haben rund zwei Jahre gedauert. In zehn Tagen ist Wiedereröffnung. (Bild: Benjamin Manser - 21. Juni 2019)

Sanierung und Umbau des Hotel Walhalla am Bahnhofplatz haben rund zwei Jahre gedauert. In zehn Tagen ist Wiedereröffnung. (Bild: Benjamin Manser - 21. Juni 2019)

Am Donnerstag, 26. September, wird mit geladenen Gästen und Medien gefeiert. In diesem Zusammenhang werden Stadtpräsident Thomas Scheitlin und Reto Candrian, der CEO des neuen Betreibers des Hotels Walhalla, auch das symbolische Band durchschneiden. Ab dem folgenden Tag ist das Haus dann geöffnet. Eingeweiht wird es am Freitag, 27. September, 11 bis 20.30 Uhr, gleich mit einem Tag der offenen Türe für alle, die einen Blick hinter die Kulissen des aufgefrischten St.Galler Traditionshotels tun wollen.

Das «Walhalla» ist ein St.Galler Traditionshotel, dessen Ursprünge auf 1904 zurückgehen. Obenstehendes Bild stammt aus der Zeit vor 1910. Links ist das Hotel Walhalla Terminus zu sehen, rechts die damalige Hauptpost. Auf dem Platz fährt vorne ein Stadtsanktgaller Tram, hinten mit offenem Anhänger die Trogenerbahn. (Bild: Bildarchiv ETH-Bibliothek Zürich)

Das «Walhalla» ist ein St.Galler Traditionshotel, dessen Ursprünge auf 1904 zurückgehen. Obenstehendes Bild stammt aus der Zeit vor 1910. Links ist das Hotel Walhalla Terminus zu sehen, rechts die damalige Hauptpost. Auf dem Platz fährt vorne ein Stadtsanktgaller Tram, hinten mit offenem Anhänger die Trogenerbahn. (Bild: Bildarchiv ETH-Bibliothek Zürich)

Montag, 16. September - 9:51 Uhr

Hilferuf auf Facebook: Gesucht wird eine silbergraue Vespa - ohne Einschusslöcher

(vre) Es wird viel und auch zu Recht an den Social Media kritisiert. Allerdings darf man darob ihre Vorteile nicht vergessen. Sie nutzt derzeit einer aus St.Gallen: Ihm wurde am Freitag vor der Kantonsschule am Burggraben nämlich die Vespa gestohlen. In der Facebook-Gruppe «Du bisch vo St.Gallen, wenn...» ruft er jetzt dazu auf, dass alle, die seine silbergraue Vespa sehen oder etwas über ihren Verbleib wissen, sich bei der Polizei melden sollen.

Gesucht wird so eine silbergraue Vespa mit dem Kennzeichen SG25412. (Bild: PD)

Gesucht wird so eine silbergraue Vespa mit dem Kennzeichen SG25412. (Bild: PD)

Als Reaktion auf den Hilferuf, hat einer seine eigenen Erfahrungen mit Motorrad-Dieben unter dem Aufruf aus St.Gallen deponiert. Dagegen könne man halt nichts machen, schreibt er: «Mir wurde auch einmal die 125er geklaut... Der Typ hat damit 3500 Kilometer gemacht und kam zurück mit Slicks und Einschussloch.» Für unseren Vespa-Fahrer dürfte das nur ein schwacher Trost sein. Immerhin besteht aber die gute Chance, dass sein Gefährt «nur» zum Gebrauch entwendet und irgendwo in Stadt oder Region abgestellt wurde.

Sonntag, 15. September - 17:30 Uhr

Bergwetter wie aus dem Bilderbuch: Auch viele Stadtsanktgaller zog's am Wochenende in die Berge

(vre) Samstag und Sonntag haben mit Bergwetter wie aus dem Tourismusprospekt aufgewartet. Das Resultat war an beiden Tagen ein Grossandrang - auch von St.Gallerinnen und St.Gallern - im Alpstein und im Obertoggenburg. Auf die Rechnung kamen dabei bei knallblauem Himmel und fantastischer Fernsicht nicht nur Wanderinnen und Wanderer.

Der Wildhauser Schafberg von Gamplüt aus. Das Wochenende wartete in der Höhe mit zwei wunderschönen Herbsttagen auf. (Bild: Reto Voneschen - 14. September 2019)

Der Wildhauser Schafberg von Gamplüt aus. Das Wochenende wartete in der Höhe mit zwei wunderschönen Herbsttagen auf. (Bild: Reto Voneschen - 14. September 2019)

Auch die Pilzsaison läuft derzeit auf Hochtouren. Die Vielfalt und die Menge an Pilzen auch in höheren Lagen ist rekordverdächtig. Und ganz Hartgesottene kamen am sommerlich heissen Sonntag da und dort sogar noch zu einem Badetag. Trotz Wassertemperaturen, die erahnen liessen, das vor einer Woche auf den Bergen rund um Wildhaus Schnee gelegen hatte, war hier beispielsweise auch der Schönenbodensee sehr gut besucht.

Sonntag, 15. September - 17:05 Uhr

Stadtführungen mit den Grünen: Wie der öffentliche Verkehr nach St.Gallen und Rorschach kam

(pd/vre) Im Rahmen ihres Nationalratswahlkampfs organisieren die Grünen in St.Gallen und Rorschach Stadtführungen zum öffentlichen Verkehr. In der Gallusstadt geht es am Montag, 16. und 23. September, zwischen Lokremise und Blumenbergplatz auf Spurensuche vor allem zur Eisenbahngeschichte. Am 8. Oktober geht's in Rorschach um die frühere Bedeutung von Bahn und Hafen als Schnittstelle zum deutschen Bodenseeufer.

Der Zeppelin LZ127 schwebt vor 1937 über dem Haupt- und Güterbahnhof St.Gallen. Gut zu erkennen ist das Halbrund der Lokremise. Und rechts davon stehen am Nordrand der Kreuzbleiche die Reithalle, das Zeughausmagazin und die Kaserne St.Gallen. (Bild: Stadtarchiv der Ortsbürgergemeinde St.Gallen/Sammlung Foto Gross)

Der Zeppelin LZ127 schwebt vor 1937 über dem Haupt- und Güterbahnhof St.Gallen. Gut zu erkennen ist das Halbrund der Lokremise. Und rechts davon stehen am Nordrand der Kreuzbleiche die Reithalle, das Zeughausmagazin und die Kaserne St.Gallen. (Bild: Stadtarchiv der Ortsbürgergemeinde St.Gallen/Sammlung Foto Gross)

In St.Gallen ist am 16. und 23. September, je 19 Uhr, Treffpunkt beim Lämmlerbrunnen auf dem Kornhausplatz. In Rorschach trifft man sich am 8. Oktober, 18 Uhr, beim Kornhaus. Die Führungen mit dem grünen Nationalratskandidaten Patrick Ziltener dauern jeweils rund eine Stunde. Die Teilnahme daran ist gratis. Eine Anmeldung dazu ist nicht nötig.

Sonntag, 15. September - 16:30 Uhr

SC Brühl verliert am Samstag im Wallis unverdient: Genügend Chancen für zwei Siege

(pd/vre) Trotz einem Chancenverhältnis von elf zu fünf zugunsten der Brühler, mussten die Ostschweizer am Samstag mit einer bitteren 0:1-Niederlage aus dem Wallis heimreisen. Elf verletzungsbedingte Absenzen verkrafteten die Kronen scheinbar ohne negative Einflüsse. Sie ergriffen vom Start weg die Initiative und kamen schon in den Startminuten zu zwei klaren Torchancen. Nur ein kleiner aber entscheidender Makel stand den Gästen zum Erfolg im Wege: Die mangelnde Kaltblütigkeit vor dem gegnerischen Tor.

Die Chancen des offensiv aufspielenden SC Brühl hätten am Samstag in Sion eigentlich für zwei Siege reichen müssen. Am Schluss siegte der FC Sion II aber doch mit einem Tor Vorsprung. (Bild: SC Brühl)

Die Chancen des offensiv aufspielenden SC Brühl hätten am Samstag in Sion eigentlich für zwei Siege reichen müssen. Am Schluss siegte der FC Sion II aber doch mit einem Tor Vorsprung. (Bild: SC Brühl)

Mehr als ein halbes Dutzend Mal vergaben Brühler Angreifer (Pizzi, Sutter, Salija, Titaro und Riedle) allein vor dem überragenden Sion-Schlussmann und Nationaltorhüter Weissrusslands Anton Mitryuhskin. Trotz torloser erster Hälfte war es gemäss Matchbericht von Henri Seitter ein spannendes, unterhaltsames Spiel zweier spielerisch guter Mannschaften auf hohem Niveau.

In der zweiten Halbzeit änderte sich wenig an der Spielanlage der beiden Teams: Brühl drückte weiterhin mit zahlreichen Chancen erfolglos auf das Führungstor. Nach etwa siebzig Minuten zollten die Brühler aber dem angeschlagenen hohen Tempo und der Walliser Hitze ihren Tribut. Wenig überraschend wurden sie für das Auslassen der vielen Möglichkeiten am Ende (zu) hart bestraft. Das effiziente Sion nutzte eine von zwei Chancen zum glücklichen 1:0-Sieg durch den eingewechselten Berkan Kutlu.

Sonntag, 15. September - 16:15 Uhr

Mehrere Velos beschädigt

(kapo/vre) In der Nacht auf Sonntag haben Unbekannte am Paul-Brandt-Weg in der Eisenbahnersiedlung im Schoren mehrere Velos beschädigt. Dabei wurden Pneus mit einem unbekannten Gegenstand durchstochen. Ausserdem wurde ein Velo entwendet. Die Höhe des Schadens konnte die Kantonspolizei St.Gallen in einer Meldung vom Sonntagnachmittag noch nicht beziffert werden

Samstag, 14. September - 12:30 Uhr

Jugendlicher bei der Schlösslitreppe am Rosenberg ausgeraubt – Polizei sucht Zeugen

(kapo/lw) Am Freitagabend ist ein Jugendlicher bei der Schlösslitreppe am St.Galler Rosenberg von zwei Unbekannten gewaltsam angegangen worden. Die Täter forderten dabei die Herausgabe von Geld. Die Polizei sucht die Personen, welche dem Opfer zu Hilfe kamen.

Der 17-Jährige war um 20.30 Uhr im Bereich der Schlösslitreppe am Rosenberg unterwegs. Unvermittelt wurde er von hinten gepackt und zu Boden gerissen. Wie die Kantonspolizei in einer Mitteilung schreibt, wurde das Opfer zudem mit der Faust auf den Kopf geschlagen. Drittpersonen, welche auf das Geschehen aufmerksam wurden, eilten dem Jugendlichen zu Hilfe, worauf die Angreifer ohne Beute die Flucht ergriffen.

Die Täter werden wie folgt beschrieben: Beide sind 190 bis 195 Zentimeter gross und athletisch. Täter eins hat eine weisse Hautfarbe und trug ein schwarzes T-Shirt, Täter zwei hat eine braune Hautfarbe und trug einen weissen Pullover. Die Personen, welche dem Jugendliche zu Hilfe kamen, sowie Personen, die Angaben zum Überfall machen können, werden von der Kapo in der Mitteilung gebeten, sich bei ihr unter 058'229'49'49 zu melden.

Freitag, 13. September - 18:59 Uhr

Teufener Strasse im Riethüsli wird umgestaltet: Rohbau bis Dezember, Deckbelag im Sommer 2020

(vre) Ein knappes Jahr ist es her, dass der neue Ruckhaldetunnel der Appenzeller Bahnen in Betrieb genommen wurde. Im vorderen Teil des Riethüsli entlang der Teufener Strasse verschwand damit das «Gaiserbähnli» aus dem Ortsbild. Der so gewonnene Platz soll dem Quartier zugute kommen. In diesem Sinn wird derzeit zwischen Hochwachtstrasse und Riethüsliweg gebaut.

Blick von der Fussgängerpasserelle bei der Verzweigung der Teufener- und der Demutstrasse über die grosse Strassenbaustelle im Riethüsli. (Bild: Reto Voneschen - 12. September 2019)

Blick von der Fussgängerpasserelle bei der Verzweigung der Teufener- und der Demutstrasse über die grosse Strassenbaustelle im Riethüsli. (Bild: Reto Voneschen - 12. September 2019)

Zwischen Fellenberg- und Demutstrasse wird derzeit an der Beseitigung der alten Bahntrassee gebaut. Zwischen Demutstrasse und Riethüsliweg ist die alte Trassee bereits verschwunden; hier wird derzeit die rechte Seite der Fahrbahn und das Trottoir saniert. Bis Dezember soll die Umgestaltung der Strasse abgeschlossen sein. In den Sommerferien 2020 wird der neue Deckbelag eingebaut. Dafür wird die Strasse dann während eines Wochenendes vollständig gesperrt.

Neu wird die Teufener Strasse in der Mitte teilweise über einen farbigen Mehrzweckstreifen verfügen. Bergaufwärts bis Höhe Demutstrasse führt ein kombinierter Velo- und Fussweg. Die drei Fussgängerstreifen zwischen dem Nestweier und Im Grund bleiben bestehen, werden aber mit Lichtsignalen bestückt. Die heutige Fussgängerpasserelle wird abgebrochen. An mehreren Stellen entlang der umgestalteten Strasse werden Baumgruppen gepflanzt.

Freitag, 13. September - 18:33 Uhr

Offenlegung des Weierweidbachs kommt gut voran: Im Tal der Demut entsteht eine neue Naturoase

(vre) Im Tal der Demut, zwischen dem Riethüsli und St.Georgen, wird seit Mitte August der eingedolte Weierweidbach auf einer Länge von rund 400 Metern wieder ans Tageslicht geholt. Die Arbeiten sollen rund drei Monate dauern. Wie ein Augenschein diese Woche zeigt, kommen sie gut voran. Bereits ist etwa die Hälfte des freigelegten Bachlaufs sichtbar.

Blick vom Amphibienweiher beim gewerblichen Berufsschulzentrum Riethüsli in Richtung St.Georgen. Der offene Lauf des Weierweidbaches ist bereits gut zu erkennen. Er soll noch bepflanzt werden. (Bild: Reto Voneschen - 12. September 2019)

Blick vom Amphibienweiher beim gewerblichen Berufsschulzentrum Riethüsli in Richtung St.Georgen. Der offene Lauf des Weierweidbaches ist bereits gut zu erkennen. Er soll noch bepflanzt werden. (Bild: Reto Voneschen - 12. September 2019)

Das Wasser soll künftig in sanften Schlaufen durchs Tal fliessen. «Zusätzlich sind ökologische Massnahmen geplant», sagte Daniel Schläpfer, Abteilungsleiter Wasserbau beim städtischen Tiefbauamt Mitte August dem «St.Galler Tagblatt». Die Uferbereiche werden von Sträuchern und Hecken gesäumt, zudem werden Ast- und Steinhaufen erstellt und die Überflutungsbereiche als Blumenwiese gestaltet. Die sonnenexponierte Böschung entlang der Demutstrasse soll zur Trockenwiese werden.

Freitag, 13. September - 15:15 Uhr

Stadt-CVP geht Bildungsfragen nach: Wie glücklich sind die Lehrkräfte der St.Galler Stadtschule?

(pd/vre) Der berühmt-berüchtigte St.Galler Wahlmarathon bringt in rascher Folge innert 18 Monaten nationale, kantonale und kommunale Wahlen. Klar, dass sich die Parteien in dieser Zeit bemühen, Ecken und Kanten zu zeigen oder aktuelle Fragen und Themen aufzugreifen. Während die Grünen sich voll und ganz dem Klimawandel verschrieben haben, lanciert die CVP-Stadtpartei eine Reihe mit fünf Veranstaltungen zur Bildungsstadt St.Gallen.

Marlies Angehrn, Leiterin der Stadtsanktgaller Dienststelle Schule und Musik (ehemals Schulamt), stellt sich am CVP-Anlass vom 26. September einer Diskussion auch mit ihren Kritikerinnen und Kritikern. (Bild: Michel Canonica - 25. November 2015)

Marlies Angehrn, Leiterin der Stadtsanktgaller Dienststelle Schule und Musik (ehemals Schulamt), stellt sich am CVP-Anlass vom 26. September einer Diskussion auch mit ihren Kritikerinnen und Kritikern. (Bild: Michel Canonica - 25. November 2015)

Schon der erste Anlass vom 26. September, 19 Uhr, in der Aula des Schulhauses St.Leonhard verspricht eine spannende Debatte. An der Podiumsdiskussion geht's nämlich um Antworten auf die Frage, wie glücklich die städtische Lehrerschaft ist. Und das Gremium, das diese Antworten liefern soll, ist prominent besetzt: So stellt sich dabei auch Marlies Angehrn, Leiterin der Dienststelle Schule und Musik (ehemals Schulamt), den Kritikerinnen und Kritikern ihres Führungsstils.

Am 6. November geht's an der zweiten CVP-Veranstaltung um «Integration versus Separation: Ist die Stadt St.Gallen mit der Integration von Sprachheilkindern auf dem richtigen Weg?» Am 16. Januar 2020 steht der Informatikunterricht in der Stadtschule auf dem Prüfstand. Im März 2020 kommt die heftig umstrittene Auslosung der Flade-Schülerinnen und Flade-Schüler aufs Tapet. Und die fünfte Podiumsdiskussion findet im Juni 2020 zu einem noch zu bestimmenden «aktuellen» Thema statt.

Freitag, 13. September - 14:17 Uhr

Ausflugstipp: Zum Rheinspitz und weiter...

(vre) Wenn die Wetterprognosen im Internet auch nur ansatzweise zutreffen, stehen wir nochmals vor einem schönen Herbstwochenende. Der Samstag wird zwar bedeckt, mit 22 Grad aber recht warm. Der Sonntag dann soll ein strahlend schöner Tag werden. Natürlich kann man da und dort noch baden. Die Wassertemperaturen am Bodensee liegen aber schon deutlich unter 20 Grad. Für viele rücken damit Wandern und Spazieren in den Vordergrund.

Möwen und Kormorane sammeln sich vor dem Rheinspitz bei Altenrhein. (Leserbild: Ingrid Zürcher - 12. September 2019)

Möwen und Kormorane sammeln sich vor dem Rheinspitz bei Altenrhein. (Leserbild: Ingrid Zürcher - 12. September 2019)

Für ausgedehntere Wanderungen dem Wasser entlang bietet sich jetzt auch wieder das Rheindelta zwischen Rhein- und Rohrspitz an. Zwar ist man hier bei schönem Wetter sicher nie allein, das Gebiet ist aber gross genug, so dass sich die spazierenden Volksmassen gut verteilen. Und die Natur, die Vielfalt von Pflanzen und Tieren, ist in jeder Jahreszeit überwältigend.

Als Ausgangsbasis für einen Ausflug ins Rheindelta mit öffentlichen Verkehrsmitteln bietet sich der Bahnhof Rheineck an. Von hier aus ist der Rheinspitz auf der Vorarlberger Seite in einer guten Stunde, der Rohrspitz in etwa vier Stunden Wanderzeit zu erreichen. Natürlich kann man die Tour auch mit dem Velo in Angriff nehmen - und via Rohrspitz, Gaissau und Hard gleich bis Bregenz durchradeln. Mit dem Zug geht's dann von Bregenz oder auch von Hard aus zurück nach St.Margrethen.

Freitag, 13. September - 13:45 Uhr

Erste St.Galler Chornacht: Elf städtische Chöre mit insgesamt 300 Sängerinnen und Sänger

(pd/vre) Morgen Samstag findet in der Lokremise und in der Kirche St.Leonhard die erste St.Galler Chornacht statt. Bereits ab 14 Uhr sind in diesem Zusammenhang Kurzauftritte der teilnehmenden Chöre rund um den Hauptbahnhof St.Gallen geplant. Ab 17 Uhr treten elf städtische Chöre mit rund 300 Sängerinnen und Sängern in Lokremise und Kirche auf. Das Schlusskonzert startet etwa um 23 Uhr.

Dem Chorgesang eine öffentliche Stimme geben und den Austausch mit dem Publikum fördern will die St.Galler Chornacht vom Samstag. Im Bild der Tablater Konzertchor bei einem Auftritt in der Kirche St.Maria Neudorf. (Bild: Urs Jaudas - 22. Februar 2014)

Dem Chorgesang eine öffentliche Stimme geben und den Austausch mit dem Publikum fördern will die St.Galler Chornacht vom Samstag. Im Bild der Tablater Konzertchor bei einem Auftritt in der Kirche St.Maria Neudorf. (Bild: Urs Jaudas - 22. Februar 2014)

Die elf an der ersten St.Galler Chornacht beteiligten Chöre decken ein breites Spektrum ab: Mit dabei sind Oratorienchöre, junge Formationen, Kinder- und Jugendchöre sowie experimentelle und volkstümliche Ensembles. Die Veranstaltung will der Chorszene eine gemeinsame Stimme geben. Zentrales Anliegen der Organisatoren ist dabei, die Verschiedenartigkeit der Chormusik zu zeigen und Chöre frei von Wettbewerbsfieber und Kategoriendenken auftreten zu lassen.

Die Veranstaltung will auch den Austausch zwischen den Chören und ihrem Publikum stärken. Initianten sind der junge Chor Vokal und der etablierte Tablater Konzertchor. Weiter beteiligt sind der Chor des Bündnervereins St.Gallen, Choropax, Inscriptum, die Kinder- und Jugendkantorei St.Gallen C, der Oratorienchor St.Gallen, die SinGallinas, der St.Galler Kammerchor, VoiceUp und VoxJssimo.

Zur Veranstaltung

Freitag, 13. September - 11:45 Uhr

Der SC Brühl trifft auf den FC Sion II: Zu erwarten ist ein attraktives Spiel mit offenem Ausgang

(fm/vre) Beim zweiten Auswärtsspiel in Folge reist der SC Brühl am Samstag ins Wallis zum FC Sion. Das gibt also wieder eine lange Anfahrt für die Halbprofis des SCB, die schon am vergangenen Wochenende in die Romandie fuhren, nach Bavois. Gegen die spielerisch starken und heimstarken Waadtländer gewann der SC Brühl mit 3:0. Die Kronen spielten die stärkste Partie der noch jungen Saison.

Am Samstag, 15 Uhr, spielt der SC Brühl im Stade de Tourbillon gegen das U21-Team FC Sion II. (Bild: Laurent Gillieron/KEY - 8. September 2019)

Am Samstag, 15 Uhr, spielt der SC Brühl im Stade de Tourbillon gegen das U21-Team FC Sion II. (Bild: Laurent Gillieron/KEY - 8. September 2019)

Nun also am Samstag, 15 Uhr, die zweite Mannschaft des FC Sion im altehrwürdigen Tourbillon: Die jungen Walliser gehören - neben Basel und dem FCZ - zu einem der drei U21-Teams, die in der Promotion-League antreten. Diesen Teams ist gemeinsam, dass sie mit jungen, schnellen und technisch versierten Spielern antreten. Ebenso ist ihnen gemeinsam, dass sie anfangs Saison meist noch etwas Zeit brauchen, bis sie taktisch aufeinander abgestimmt sind. Dies, weil die Mannschaften im Sommer jeweils neu zusammengesetzt werden.

Sieben Partien sind gespielt, und die Bilanz des FC Sion ist mässig. Acht Punkte haben die jungen Walliser bisher geholt und liegen damit auf dem elften Platz. Besser die Bilanz des SC Brühl, der mit 14 Punkten auf dem zweiten Tabellenrang liegt. Dennoch darf Brühl sich nicht als Favorit in diesem Spiel sehen, die Jungteams steigern sich meist von Partie zu Partie. Sicher ist einzig, dass da zwei Teams aufeinander treffen, die die Herausforderung spielerisch lösen wollen, also für einen attraktiven und offensiven Fussball stehen.

Freitag, 13. September - 11:06 Uhr

Seifen, Weine und Kerzenständer im Kleidergeschäft: «The Swiss Label» übernimmt «Kolorit»-Sortiment

(mlb) «The Swiss Label» ist seit über 20 Jahren in der Produktion und im Vertrieb von Bekleidung tätig. «Kleinproduzenten bilden den Grossteil unserer Kooperationen», sagt die Geschäftsführerin Katy Rohner. «Alles, was wir in unserem Geschäft verkaufen, wurde in der Schweiz produziert und unterliegt höchsten Qualitätsstandards.» Seit Juni gibt es im «The Swiss Label» an der Spitalgasse 8 ein zusätzliches Angebot: Neu sind hier Produkte aus dem Sortiment von «Kolorit» erhältlich.

Ein Blick in den Laden von The Swiss Label an der Spitalgasse 8. Hier ist neu auch das Sortiment von Kolorit erhältlich. (Bild: Miguel Lo Bartolo - 12. September 2019)

Ein Blick in den Laden von The Swiss Label an der Spitalgasse 8. Hier ist neu auch das Sortiment von Kolorit erhältlich. (Bild: Miguel Lo Bartolo - 12. September 2019)

Das «Kolorit» befand sich an der Schmidgasse 19. Das Geschäft musste kürzlich nach knapp drei Jahren aus wirtschaftlichen Gründen endgültig schliessen. Das «Kolorit»-Angebot bestand aus regional produzierten Textilien, Accessoires, Ess- und Trinkwaren. Der Laden arbeitete mit regionalen Kleinproduzenten wie mit wohltätigen Organisationen zusammen.Jetzt wird das «Kolorit»-Sortiment in den «Swiss-Label»-Shop integriert. Bis morgen Samstag kann man an der Spitalgasse 8 im Rahmen der «Eröffnungswoche» noch von Rabatten profitieren.

Freitag, 13. September - 10:33 Uhr

5'000 kamen an die diesjährige Museumsnacht: Organisatoren zufrieden mit ihrem Anlass

Am vergangenen Samstag ist in St.Gallen wieder eine Museumsnacht über die Bühne von 33 Kulturinstitutionen gegangen. Rund 5'000 Personen kamen diesmal. Das entspricht der Publikumszahl des Vorjahres, was die Organisatoren in einer Mitteilung «als Erfolg verbuchen». Die Zahl hat sich damit gegenüber dem Tiefpunkt vor ein paar Jahren erholt und zeigt sich stabil. Sie liegt allerdings immer noch weit weg von den Resultaten der ersten Durchführungen.

Museumsnacht in der Kantonsbibliothek Vadiana. (Bild: Benjamin Manser)Museumsnacht in der Kantonsbibliothek Vadiana. (Bild: Benjamin Manser)
Museumsnacht in der Kantonsbibliothek Vadiana. (Bild: Benjamin Manser)Museumsnacht in der Kantonsbibliothek Vadiana. (Bild: Benjamin Manser)
Museumsnacht in der Kantonsbibliothek Vadiana. (Bild: Benjamin Manser)Museumsnacht in der Kantonsbibliothek Vadiana. (Bild: Benjamin Manser)
Museumsnacht im Naturmuseum. (Bild: Benjamin Manser)Museumsnacht im Naturmuseum. (Bild: Benjamin Manser)
Museumsnacht im Naturmuseum. (Bild: Benjamin Manser)Museumsnacht im Naturmuseum. (Bild: Benjamin Manser)
Museumsnacht im Naturmuseum. (Bild: Benjamin Manser)Museumsnacht im Naturmuseum. (Bild: Benjamin Manser)
Museumsnacht im Naturmuseum. (Bild: Benjamin Manser)Museumsnacht im Naturmuseum. (Bild: Benjamin Manser)
Museumsnacht im Naturmuseum. (Bild: Benjamin Manser)Museumsnacht im Naturmuseum. (Bild: Benjamin Manser)
Museumsnacht im Naturmuseum. (Bild: Benjamin Manser)Museumsnacht im Naturmuseum. (Bild: Benjamin Manser)
Museumsnacht im Botanischen Garten. (Bild: Benjamin Manser)Museumsnacht im Botanischen Garten. (Bild: Benjamin Manser)
Museumsnacht im Botanischen Garten. (Bild: Benjamin Manser)Museumsnacht im Botanischen Garten. (Bild: Benjamin Manser)
Museumsnacht im Botanischen Garten. (Bild: Benjamin Manser)Museumsnacht im Botanischen Garten. (Bild: Benjamin Manser)
Museumsnacht im Depot des Kunstmuseums. (Bild: Benjamin Manser)Museumsnacht im Depot des Kunstmuseums. (Bild: Benjamin Manser)
Museumsnacht im Depot des Kunstmuseums. (Bild: Benjamin Manser)Museumsnacht im Depot des Kunstmuseums. (Bild: Benjamin Manser)
Museumsnacht im Depot des Kunstmuseums. (Bild: Benjamin Manser)Museumsnacht im Depot des Kunstmuseums. (Bild: Benjamin Manser)
Museumsnacht im Depot des Kunstmuseums. (Bild: Benjamin Manser)Museumsnacht im Depot des Kunstmuseums. (Bild: Benjamin Manser)
Museumsnacht im Depot des Kunstmuseums. (Bild: Benjamin Manser)Museumsnacht im Depot des Kunstmuseums. (Bild: Benjamin Manser)
Museumsnacht im Depot des Kunstmuseums. (Bild: Benjamin Manser)Museumsnacht im Depot des Kunstmuseums. (Bild: Benjamin Manser)
Museumsnacht im Depot des Kunstmuseums. (Bild: Benjamin Manser)Museumsnacht im Depot des Kunstmuseums. (Bild: Benjamin Manser)
Museumsnacht im Depot des Kunstmuseums. (Bild: Benjamin Manser)Museumsnacht im Depot des Kunstmuseums. (Bild: Benjamin Manser)
Museumsnacht im Depot des Kunstmuseums. (Bild: Benjamin Manser)Museumsnacht im Depot des Kunstmuseums. (Bild: Benjamin Manser)
Museumsnacht im Kunstmuseum. (Bild: Benjamin Manser)Museumsnacht im Kunstmuseum. (Bild: Benjamin Manser)
Museumsnacht im Kunstmuseum. (Bild: Benjamin Manser)Museumsnacht im Kunstmuseum. (Bild: Benjamin Manser)
Museumsnacht im Kunstmuseum. (Bild: Benjamin Manser)Museumsnacht im Kunstmuseum. (Bild: Benjamin Manser)
Museumsnacht im Kunstmuseum. (Bild: Benjamin Manser)Museumsnacht im Kunstmuseum. (Bild: Benjamin Manser)
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Die 15. St.Galler Museumsnacht ist wieder Geschichte – die schönsten Eindrücke

Auch qualitativ ziehen die Organisatoren der 15. Museumsnacht in einer Mitteilung vom Freitag eine positive Bilanz. Besucherinnen und Besucher hätten sich auffällig lang in den einzelnen Museen aufgehalten. Die Atmosphäre sei durchs Band gesellig, inspiriert und entspannt gewesen. Die nächste St.Galler Museumsnacht findet gemäss Eintrag im Internet am Samstag, 5. September 2020, 18 bis 1 Uhr, statt.

Freitag, 13. September - 10:10 Uhr

Durch die Sonnenbrille gesehen

Leserbild. Kunst am Bau in der Anlage des Schulhauses St.Leonhard. In der Sonnenbrille spiegelt sich die Häuserfront des Lagerhaus-Areals an der Pestalozzistrasse. (Bild: Hans-Jörg Nüesch - 7. September 2019)

Leserbild. Kunst am Bau in der Anlage des Schulhauses St.Leonhard. In der Sonnenbrille spiegelt sich die Häuserfront des Lagerhaus-Areals an der Pestalozzistrasse. (Bild: Hans-Jörg Nüesch - 7. September 2019)

Freitag, 13. September - 10:00 Uhr

St.Galler Unternehmen sollen Elektro-Autos ausprobieren: Testangebot und Förderbeiträge

(sk/vre) Das Energiekonzept 2050 hat sich ehrgeizige Ziele für die Förderung der Elektromobilität gestellt: 2020 sollen in der Stadt St.Gallen bereits 1000 Elektro-Fahrzeuge angemeldet sein. Und 2050 sollen rund 90 Prozent der Personenautos elektrisch angetrieben unterwegs sein. Damit diese Ziele erreicht werden können, müssen gemäss Mitteilung auch die Autoflotten von Unternehmen in der Stadt «elektrifiziert» werden.

Bis 2050 sollen in der Stadt St.Gallen 90 Prozent der Autos elektrisch betrieben werden. Bis es soweit ist, muss aber noch ein weiter Weg zurückgelegt werden. (Bild: Gaetan Bally/KEY - Dietlikon, 17. August 2016)

Bis 2050 sollen in der Stadt St.Gallen 90 Prozent der Autos elektrisch betrieben werden. Bis es soweit ist, muss aber noch ein weiter Weg zurückgelegt werden. (Bild: Gaetan Bally/KEY - Dietlikon, 17. August 2016)

In Zusammenarbeit mit der Autobranche und der Universität St.Gallen lanciert die Stadt St.Gallen jetzt ein kostenloses Testangebot mit Elektro-Fahrzeugen für Unternehmen. Mit «Wirtschaft unter Strom» können interessierte Betriebe und Organisationen mit Sitz in der Stadt unverbindlich und kostenlos während einer Woche ein Elektro-Auto testen – sei es für Lieferfahrten, Kundenbesuche oder Geschäftstermine.

Die Elektro-Fahrzeuge werden von verschiedenen Autohändlern zur Verfügung gestellt. Zum Auftanken installieren die Stadtwerke beim Nutzer eine temporäre Ladestation. Die Uni St.Gallen wird Nutzerinnen und Nutzer zu den Erfahrungen befragen. Firmen und Organisationen können ihr Wunschauto unter www.wirtschaftunterstrom.ch für eine Woche buchen. Angeboten werden acht Personenwagen- und drei leichte Nutzfahrzeug-Modelle.

Die Zahl der E-Tankstellen - also der Möglichkeit, sein Elektro-Auto aufzuladen - hat in den vergangenen Jahren auch in der Stadt St.Gallen langsam aber stetig zugenommen. (Bild: Urs Bucher - City-Parking Bahnhof St.Gallen, 2. September 2016)

Die Zahl der E-Tankstellen - also der Möglichkeit, sein Elektro-Auto aufzuladen - hat in den vergangenen Jahren auch in der Stadt St.Gallen langsam aber stetig zugenommen. (Bild: Urs Bucher - City-Parking Bahnhof St.Gallen, 2. September 2016)

Neben dem neuen Testangebot unterstützt die Stadt aus ihrem Energiefonds den Kauf von Elektro-Neufahrzeugen durch Unternehmen und Privatpersonen mit Wohn- und Steuersitz in St.Gallen mit Beiträgen von bis zu 5000 Franken. Gefördert werden rein elektrisch oder Plug-in-Hybrid betriebene Personenwagen (Führerausweiskategorie B) mit einem CO2-Ausstoss kleiner als 50 Gramm pro Kilometer und einem Neupreis unter 60‘000 Franken.

Freitag, 13. September - 9:30 Uhr

Stau im Feierabendverkehr: Anhänger massiv überladen, Gerüst landet auf der Autobahn

(kapo/vre) Am Donnerstag, kurz vor 17 Uhr, ist es auf der Autobahn zwischen Winkeln und Gossau zu einem spektakulären Unfall gekommen. Der Anhänger eines Lieferwagens kippte um, so dass die geladenen Teile eines Gerüsts auf der Fahrbahn landeten. Der 19-jährige Beifahrer im Lieferwagen wurde verletzt. Der Unfall hatte im Feierabendverkehr einen längeren Rückstau zur Folge, der aufs städtische Strassennetz «überschwappte» (siehe Meldung vom 12.9. - 17:25 Uhr).

Die Unfallstelle auf der Autobahn bei Winkeln mit dem Lieferwagen und dem umgestürzten Anhänger. (Bilder: Kantonspolizei St.Gallen - 12. September 2019)

Die Unfallstelle auf der Autobahn bei Winkeln mit dem Lieferwagen und dem umgestürzten Anhänger. (Bilder: Kantonspolizei St.Gallen - 12. September 2019)

Ein 20-jähriger Fahrer war gemäss Mitteilung der Kantonspolizei vom Freitag mit einem Lieferwagen mit Anhänger und seinem 19-jährigen Beifahrer auf dem Normalstreifen der Autobahn A1 von St.Gallen in Richtung Gossau unterwegs. Der vordere Teil der Fahrzeugkombination war leer, im Anhänger waren Teile eines Gerüsts mit einer Überlast von über 450 Kilogramm geladen.

Der Lieferwagen war leer, der Anhänger dafür mit Gerüstteilen um über 450 Kilo überladen. Bei einem Bremsmanöver geriet die Fahrzeugkombination ins Schlingern und leerte schliesslich aus.

Der Lieferwagen war leer, der Anhänger dafür mit Gerüstteilen um über 450 Kilo überladen. Bei einem Bremsmanöver geriet die Fahrzeugkombination ins Schlingern und leerte schliesslich aus.

In der leichten Rechtskurve nach der Autobahnausfahrt Winkeln geriet die Fahrzeugkombination ins Schlingern, worauf der Fahrer den Lieferwagen abbremste. Aufgrund von Überlast und Bremsmanöver kam es zum Selbstunfall: Der Anhänger kippte, drehte sich um 180 Grad und die Ladung verteilte sich auf dem Normal- und dem Pannenstreifen. Der 19-jährige Beifahrer verletzte sich beim Unfall leicht und begab sich selbständig zum Arzt. Am Anhänger entstand Schaden von mehreren tausend Franken.

Freitag, 13. September - 9:13 Uhr

Eidgenössischer Bettag auf dem St.Galler Klosterplatz: In dieser Form einmalig in der Schweiz

(pd/vre) Diesen Sonntag ist Eidgenössischer Dank-, Buss- und Bettag. Der Termin ist seit 1832 ein traditioneller staatlicher Feiertag und steht für das friedliche Zusammenleben der Religionen in der Schweiz. Diesen Sonntag, 15 bis 16.30 Uhr, laden aus diesem Anlass wieder verschiedene Weltreligionen zur Feier auf dem Klosterplatz ein. Sie wollen damit ein Zeichen für kulturelle Vielfalt und gegen Ausgrenzung, für Respekt und friedliches Zusammenleben setzen.

Interreligiöse Feier zum eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag auf dem St.Galler Klosterplatz: friedliches Miteinander verschiedenster Religionen. (Bild: Peter Käser - 21. September 2015)

Interreligiöse Feier zum eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag auf dem St.Galler Klosterplatz: friedliches Miteinander verschiedenster Religionen. (Bild: Peter Käser - 21. September 2015)

Zur Feier auf dem Klosterplatz laden die christlichen Kirchen, die islamischen Gemeinden, Vertretungen des Judentums, des Buddhismus, Hinduismus, Sikhismus und Bahá’í von Stadt und Region St.Gallen ein. Stadträtin Sonja Lüthi eröffnet die Feier um 15 Uhr. Um 15.20 Uhr wird die «St.Galler Erklärung für das friedliche Zusammenleben der Religionen» durch die Serbisch-Orthodoxe Kirche unterzeichnet.

Die Bettagsfeier auf dem Klosterplatz findet im Rahmen der kantonalen interreligiösen Dialog- und Aktionswoche (IDA) statt. Sie ist von der Breite der Abstützung her einzigartig in der Schweiz. Sie will dem eidgenössischen Bettag eine zeitgemässe Bedeutung geben. Die Feier findet bei jeder Witterung statt. Am Schluss der Veranstaltung sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Apéro eingeladen.

Zu den Details der Bettagsfeier auf dem Klosterplatz.

Donnerstag, 12. September - 17:25 Uhr

Pick-up verliert auf der Stadtautobahn Gerüstteile – Stau auf der Autobahn und in der Innenstadt

(dwa) Zwischenfall im Feierabend-Verkehr auf der St.Galler Stadtautobahn: Ein Pick-up hat auf Höhe der Ausfahrt St.Gallen-Winkeln Gerüstteile verloren. Deshalb kam es in Fahrtrichtung Zürich zu einem Rückstau. Laut der Kantonspolizei St.Gallen mussten nicht nur die Gerüstteile geborgen werden, auch das Fahrzeug musste abgeschleppt werden. Wie Hanspeter Krüsi, Mediensprecher der Kapo, auf Anfrage sagt, reichte der Rückstau von Winkeln bis in etwa St.Fiden.

Die Behinderungen griffen auch auf das städtische Strassennetz über: Viele Verkehrsteilnehmer wählten statt der Autobahn den Weg durch die Stadt, was stockenden Kolonnenverkehr auf diversen Strassen zur Folge hatte. So kam es auch zu Verspätungen im Betrieb der VBSG. Multipliziert wurden die Auswirkungen durch einen zweiten Vorfall: Im Rosenbergtunnel hatte ein Fahrzeug, das in Fahrtrichtung St.Margrethen unterwegs war, eine Panne, wie Krüsi informiert.

Donnerstag, 12. September - 17:05 Uhr

Eveline Hasler im öffentlichen Programm der HSG: Wie man verdrängte Geschichten erzählt

(pd/vre) Schriftstellerin Eveline Hasler hält im Rahmen des öffentlichen Programms der Uni St.Gallen eine zweiteilige Vorlesung. Im Raum für Literatur in der Hauptpost macht sie sich am 19. und 26. September, je 18.15 bis 19.45 Uhr, Gedanken über verdrängte Geschichten. Dabei zeigt sie die Mechanismen auf, die ordnungsliebende Länder wie die Schweiz entwickelt haben, um die Geschichten missliebiger Personen zur Seite schieben zu können.

Die Schweizer Autorin Eveline Hasler. (Bild: PD)

Die Schweizer Autorin Eveline Hasler. (Bild: PD)

Zu den so Verdrängten gehört für Hasler ein sanfter Revolutionäre wie Henry Dunant, Verfechter einer Welt ohne Waffen in einer Zeit, in der Friede ein Begriff für Feiglinge und Frauen war. Dazu gehört aber auch Emily Kempin-Spyri, die erste Juristin Europas, die in Zürich studierte und über den Ozean auswandern musste, um Recht zu lehren. Auch die belesene Bernerin Julie Bondeli, Freundin von Wieland und Rousseau, endete im Abseits. Ihr Lehrer Henzi wurde wegen seiner Proteste gegen die Berner Oligarchie gar öffentlich enthauptet.

In ihren zwei Vorlesungen geht Eveline Hasler, in deren Romane immer auch verdrängte Persönlichkeiten stehen, auf die Schwierigkeiten des Schreibens verdrängter Geschichten ein. Zur Sprache kommen unter anderem die Probleme der Faktensuche, die Schwierigkeit sich in die jeweilige Zeit und den Charakter einer besonderen Person einzufühlen. Und was aus der Vergangenheit berührt heutige Leserinnen und Leser überhaupt noch?

Zum öffentlichen HSG-Programm im laufenden Semester.

Donnerstag, 12. September - 16:33 Uhr

Geografie- und Physik-Olympiade: Insgesamt vier Medaillen für die Kantonsschule am Burggraben

(pd/vre) Tel Aviv, Baku oder Bath: Diesen Sommer reisten 54 Schweizer Kinder und Jugendliche an die Wissenschaftsolympiaden in aller Welt. Mit 26 Medaillen schneiden die Teams mittelmässig bis gut ab. In den Kanton St.Gallen gehen in diesem Jahr insgesamt vier Medaillen. Errungen haben sie eine Schülerin und zwei Schüler der Kantonsschule am Burggraben in St.Gallen.

Das Schweizer Team an der diesjährigen Geographie-Olympiade in Hongkong (von links): Tobias Vetter und Anna-Lena Hatzold von der Kanti am Burggraben in St.Gallen sowie Yannik Friedli, Carlo Mühlemann und Julia Gschwind. (Bild: PD)

Das Schweizer Team an der diesjährigen Geographie-Olympiade in Hongkong (von links): Tobias Vetter und Anna-Lena Hatzold von der Kanti am Burggraben in St.Gallen sowie Yannik Friedli, Carlo Mühlemann und Julia Gschwind. (Bild: PD)

Eine Bronzemedaille an der Internationalen Geografie-Olympiade und eine Silbermedaille an der Europäischen Geografie-Olympiade gingen an Anna-Lena Hatzold. Bronze gab's für Tobias Vetter ebenfalls an der Europäischen Geografie-Olympiade. An der Internationalen Physik-Olympiade punktete Cédric Solenthaler mit einer weiteren Bronzemedaille.

Donnerstag, 12. September - 16:11 Uhr

Stadt kauft die Burgweier: Areal soll als Naherholungsgebiet geöffnet werden

(vre) Die Stadt St.Gallen kauft das Areal der Burgweier. Das ist der Einladung zu einer Medienorientierung vom kommenden Montag zu entnehmen. Die grösste zusammenhängende innerstädtische Grünanlage mit zwei Weihern und dem historisch bedeutsamen «Tröckneturm» soll als Naherholungsgebiet für die Bevölkerung zugänglich gemacht werden.

Zwei von ehemals vier Weihern existieren im Areal der Burgweier immer noch. Seinen Namen hat das Areal von der Burg Waldegg (hinten rechts), zu der es einst gehörte. (Bild: Sam Thomas - 24. Oktober 2003)

Zwei von ehemals vier Weihern existieren im Areal der Burgweier immer noch. Seinen Namen hat das Areal von der Burg Waldegg (hinten rechts), zu der es einst gehörte. (Bild: Sam Thomas - 24. Oktober 2003)

Überlegungen, das Areal der Burgweier am westlichen Rand der Quartiere Lachen und St.Otmar zu erwerben, gab's bei der Stadt St.Gallen bereits vor 100 Jahren. Damals beherbergte das Gebiet eine Rotfärberei; sie dislozierte nach dem ersten Weltkrieg ins Sittertal. Die Fabrikgebäude wurden in den 1920er-Jahren abgerissen. An die textile Vergangenheit des Burgweier-Areals erinnert bis heute der 1828 erstellte, bis 2003 totalsanierte Tröckneturm.

Im Tröckneturm finden seither Veranstaltungen statt. Die Burgweier selber liegen seit 2004 im Dornröschenschlaf. Damals lehnte das städtische Stimmvolk in einer Referendumsabstimmung die Umteilung einer Ecke des Areals an der Burgstrasse in die Bauzone ab. Das damit verbundene Projekt hätte eine Baulücke schliessen und die finanzielle Grundlage für die Entwicklung des ganzen Areals liefern sollen. Die Grünfläche rund um die Weiher hätte teils ökologisch aufgewertet, teils für die Quartierbevölkerung geöffnet werden sollen.

Donnerstag, 12. September - 15:44 Uhr

Schweres Cup-Spiel für den FC St.Gallen: 2012 war der FC Winterthur der Stolperstein für die Espen

(pl/vre) Nach der dreiwöchigen Spielpause gastiert der FC St.Gallen am Freitag, ab 20 Uhr, im Cup beim Challenge-League-Team des FC Winterthur. Dabei treffen viele alte Bekannte aufeinander: An der Seitenlinie steht Ralf Loose, der ab Sommer 2005 ein Jahr lang St.Gallens Trainer war. Mit Roman Buess, Gjelbrim Taipi und Davide Callà spielen zudem drei ehemalige Ostschweizer für die Zürcher. Beim FC St.Gallen haben Assistenztrainer Boro Kuzmanovic und Sportchef Alain Sutter eine Vergangenheit beim FC Winterthur.

Cup-Viertelfinal 2012: St.Gallens Oscar Scarione gegen Winterthurs Savvas Exouzidis. Nach einer 2:0-Führung schied der FC St.Gallen damals mit 4:5 im Penaltyschiessen aus. (Bild: Urs Bucher - 22. März 2012)

Cup-Viertelfinal 2012: St.Gallens Oscar Scarione gegen Winterthurs Savvas Exouzidis. Nach einer 2:0-Führung schied der FC St.Gallen damals mit 4:5 im Penaltyschiessen aus. (Bild: Urs Bucher - 22. März 2012)

Den bis anhin letzten Vergleich im Cup entschied Winterthur gegen St.Gallen im März 2012 für sich. Damals spielten beide Mannschaften in der Challenge League. Nach einer 2:0-Führung schied St.Gallen damals im Viertelfinal im Penaltyschiessen mit 4:5 aus. Geht es nach FCSG-Trainer Peter Zeidler, läuft's diesmal aber ganz anders: «Wir wollen am Sonntag weiterhin im Lostopf sein.»

Über die Qualitäten des Gegners macht sich Zeidler keine Illusionen: «Wir treffen auf einen guten Gegner. Winterthur ist gefühlt ein Super-League-Team.» Zum Zustand der eigenen Mannschaft sagt er: «Die Pause hat uns gut getan.» Bei der Begegnung vom Freitag muss St.Gallen auf die verletzten Musah Nuhu, Nicolas Lüchinger und Yannis Letard verzichten.

Donnerstag, 12. September - 11:15 Uhr

Jetzt wird wieder gehäckselt: Eine Dienstleistung der Stadt für Hobbygärtner und Grundeigentümer

(vre) Wer in der Stadt einen Garten sein eigen nennt, hat ein Problem: Wohin mit den Ästen die beim Schneiden von Bäumen und Büschen regelmässig anfallen? Für die Natur im Garten wäre es ideal, daraus einen langsam verrottenden Asthaufen zu bauen. Den Platz dafür haben im Siedlungsgebiet allerdings die Wenigsten.

Der städtische Häckseldienst verarbeitet Strauch- und Baumäste mit einem Durchmesser zwischen zwei und zwölf Zentimeter. (Bild: PD)

Der städtische Häckseldienst verarbeitet Strauch- und Baumäste mit einem Durchmesser zwischen zwei und zwölf Zentimeter. (Bild: PD)

Darum bietet die Stadt im Frühling und im Herbst, wenn viel Grünzeug anfällt, einen Häckseldienst an. Er kommt auf Bestellung mit dem grossen Häcksler vorbei und verwandelt das Material des grossen, sperrigen Haufens in kleine Stückchen, die kompostiert oder auch als Häcksel im Garten verteilt werden können. Gehäckselt wird durch die Stadt gegen Gebühr allerdings nur Strauch- und Baumschnitt mit einem Durchmesser von zwei bis zwölf Zentimeter. Es besteht die Möglichkeit, das gehäckselte Material abführen zu lassen.

Häckseldienst Herbst 2019

Anmeldewoche Häckselwoche
9. bis 12.9. 16. bis 20.9.
23. bis 26.9. 30.9. bis 4.10.
7. bis 10.10. 14. bis 18.10.
21. bis 24.10. 28. bis 31.10.
4. bis 7.11. 11. bis 15.11.

Informationen über den städtischen Häckseldienst gibt's im Internet. Anmelden dafür kann man sich unter 071'224'50'50 oder per E-Mail bei esg.beratung@stadt.sg.ch.

Donnerstag, 12. September - 10:01 Uhr

Mit Auto in Strassengraben geraten, Fahrer verletzt

Die Unfallstelle vom Mittwochabend. Die Rütistrasse ist hier ein Kiesweg, der eigentlich für Landwirtschafts- und Forstfahrzeuge gedacht ist. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 11. September 2019)

Die Unfallstelle vom Mittwochabend. Die Rütistrasse ist hier ein Kiesweg, der eigentlich für Landwirtschafts- und Forstfahrzeuge gedacht ist. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 11. September 2019)

(stapo/vre) Ein ungewöhnlicher Unfall hat sich am Mittwochabend dort ereignet, wo St.Gallen ländlich ist. Auf der Rütistrasse, am Wald oberhalb des Wenigerweiers, kam gemäss Mitteilung der Stadtpolizei ein Autolenker aus bisher unbekannten Gründen von der Strasse ab und geriet mit seinem Auto in den Strassengraben.

Dort wurde das Fahrzeug angehoben und wieder auf die Strasse zurückgeworfen. Der Autofahrer klagte in der Folge über Rückenschmerzen. Daher wurde er durch die Rettungssanität geborgen und mit unbestimmten Verletzungen ins Spital eingeliefert. Am Auto entstand Totalschaden.

In rot die Rütistrasse. Sie führt von St.Georgen-Bach (links) durch den Steineggwald zur Speicherstrasse bei der Landscheidi (rechts auf dem Plan). Am Wenigerweier (in blau) führt von St.Georgen-Bach her die St.-Georgen- zur Speicherstrasse beim Schwarzen Bären. (Illustration: Stadt St.Gallen)

In rot die Rütistrasse. Sie führt von St.Georgen-Bach (links) durch den Steineggwald zur Speicherstrasse bei der Landscheidi (rechts auf dem Plan). Am Wenigerweier (in blau) führt von St.Georgen-Bach her die St.-Georgen- zur Speicherstrasse beim Schwarzen Bären. (Illustration: Stadt St.Gallen)

Donnerstag, 12. September - 9:36 Uhr

Grüne der Stadt St.Gallen suchen nach Massnahmen gegen den Klimawandel

(pd/vre) Die Grünen von Stadt und Kanton St.Gallen führen derzeit einen sehr aktiven Nationalratswahlkampf. Ein thematisches Schwergewicht liegt dabei - natürlich - beim Klimawandel. Am kommenden Dienstag, 19.30 Uhr, suchen die städtischen Grünen im Festsaal St.Katharinen nach Auswegen aus der Klimakrise. Neben einem Referat von Professor Dominik Siegrist stehen drei Workshops auf dem Programm. Der Anlass ist öffentlich, die Teilnahme daran gratis und ohne Anmeldung möglich.

Strategien gegen den Klimawandel: Kurzfristig half im Hitzesommer 2019 die Abkühlung durch die Rasensprenger auf dem Klosterplatz. Längerfristig braucht es sicher griffigere Massnahmen gegen die Erwärmung der Erde. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo - 24. Juli 2019)

Strategien gegen den Klimawandel: Kurzfristig half im Hitzesommer 2019 die Abkühlung durch die Rasensprenger auf dem Klosterplatz. Längerfristig braucht es sicher griffigere Massnahmen gegen die Erwärmung der Erde. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo - 24. Juli 2019)

Professor Siegrist ist Leiter des Institutes für Landschaft und Freiraum an der Hochschule Rapperswil. Aktuell untersucht er unter anderem die Auswirkungen des Klimawandels auf den Tourismus. In seinem Referat vom Dienstag in St.Gallen stellt Siegrist die Ziele der Gletscher-Initiative vor und geht auf den aktuellen Stand der Klimadiskussion in Bundesbern ein.

Im Anschluss daran planen die Grünen drei Workshops zu Klimathemen. Dabei geht es um Massnahmen gegen den Klimawandel auf kantonaler und kommunaler Ebene, um die Kommunikation mit der Bevölkerung über Klimapolitik und Massnahmen gegen den Klimawandel sowie Anpassungsstrategien an den Klimawandel (wie Massnahmen gegen den Hitzestau in Städten).

Mittwoch, 11. September - 16:39 Uhr

Betrunkener Mann muss die Nacht in der Zelle verbringen

(stapo/mha) Ein unangenehmes Erlebnis hatten Gäste am Dienstag gegen 20 Uhr in einem Restaurant im Zentrum von St.Gallen. Ein betrunkener Mann schrie die Gäste an und verlangte, dass sie das Lokal verlassen sollten. Danach griff er das Personal tätlich an, schreibt die Stadtpolizei St.Gallen am Mittwoch.

Gäste eilten dem Personal zur Hilfe und alarmierten die Polizei. Auch den Einsatzkräften gegenüber verhielt sich der Mann aggressiv. Die Polizisten rangen ihn deshalb zu Boden und legten ihm Handschellen an. Auch in Fesseln wehrte sich der Mann noch und versuchte sich loszureissen. Dabei verletzte sich einer der Polizisten leicht.

Ein Test ergab, dass der Mann 1,9 Promille im Blut hatte. Aufgrund dieses Werts und der von ihm ausgehenden Fremdgefährdung musste der Mann die Nacht in einer Polizeizelle verbringen. Er wird sich gemäss Mitteilung wegen Gewalt und Drohung gegen Beamten und Behörden vor der Staatsanwaltschaft St.Gallen verantworten müssen.

Mittwoch, 11. September - 15:37 Uhr

Chor singt, Geiger improvisiert

(pd/mha) In der Kirche St.Laurenzen tritt am Freitag, 19.30 Uhr, das Collegium Muscium mit Paul Giger, dem bekannten Herisauer Geiger, auf. Der Chor wird Stücke von Bach und Pärt singen und Giger dazu improvisieren. Zudem spielt Bernhard Ruchti an der Orgel.

Mittwoch, 11. September - 15:10 Uhr

Zeugenaufruf: Autofahrer beschädigt Zaun an der Rehetobelstrasse und fährt davon

(stapo/mha) Auf der Rehetobelstrasse, in der Nähe des Schaugenhofs, ist am Dienstag kurz nach 12 Uhr ein Autofahrer verunfallt. Der Lenker kam aus unbekannten Gründen von der Strasse ab, wie die Stadtpolizei St.Gallen am Mittwoch mitteilt.

Vier metallene Pfosten wurden beim Unfall umgefahren und beschädigt. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen)

Vier metallene Pfosten wurden beim Unfall umgefahren und beschädigt. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen)

Der Autofahrer prallte dabei in vier Zaunpfosten aus Metall, wodurch das Fahrzeug beschädigt wurde. Diverse Fahrzeugbestandteile blieben gemäss Stadtpolizei auf der Strasse liegen. Der Lenker fuhr jedoch weiter, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Beim Fahrzeug dürfte es sich um einen roten Peugeot 306 und mit einem AR-Nummernschild handeln.

Die Stadtpolizei bittet Personen, die Angaben zum Auto oder zum Lenker machen können, sich unter 071'224'60'00 zu melden.

Mittwoch, 11. September - 14:17 Uhr

1'200 Mädchen und Buben nehmen am CS Cup Regionalturnier teil

(sk/mha) Im Gründenmoos findet am Mittwoch das Regionalturnier des CS Cup statt. Die Oberstufe Centrum der Stadt St.Gallen hat dieses wie schon in den vergangenen Jahren organisiert. Insgesamt nehmen 1'200 Jugendliche in 118 Gruppen teil. Gemeldet seien 46 Mädchen- und 72 Bubenteams, teilt die Stadt mit.

Die Rangverkündigung mit Vergabe der Medaillen ist auf 16 Uhr angesetzt. Die Gewinner der jeweiligen Kategorie qualifizieren sich für das kantonale CS-Cup-Turnier, das im Mai stattfindet.

Mittwoch, 11. September - 13:51 Uhr

Museen beleuchten den Aufstieg und Fall der Textilstadt St.Gallen

(pd/mha) «NZZ Geschichte on Tour» gastiert am Samstag in St.Gallen. Unter dem Titel «Wohlstandswunder Schweiz?» geht die NZZ der Frage nach, wie das Land so reich wurde. Dazu finden im Historischen und Völkerkundemuseum (HVM) und im Textilmuseum diverse Anlässe statt. Der Eintritt ins HVM kostet dabei für Erwachsene 12 Franken, jener ins Textilmuseum sowie die Teilnahme an Führungen und Workshop sind gratis.

Im Textilmuseum findet am Samstagabend, 18.30 bis 20 Uhr ausserdem eine Podiumsdiskussion statt. Es diskutieren der Historiker Alexis Schwarzenbach, die Historikerin Elisabeth Joris und Kultur- und Kunstwissenschafter Peter Röllin. Die Podiumsdiskussion wird von HSG-Professor Caspar Hirschi moderiert. Thema sind Aufstieg und Fall der Textilindustrie.

Kultur- und Kunstwissenschafter Peter Röllin diskutiert am Samstagabend über Aufstieg und Fall der Textilindustrie.

Kultur- und Kunstwissenschafter Peter Röllin diskutiert am Samstagabend über Aufstieg und Fall der Textilindustrie.

Das HVM veranstaltet zwei Führungen. Die erste findet um 11 Uhr statt und dauert 45 Minuten. Thema sind der Aufstieg der Stadt nach dem Konzil von Konstanz sowie die Emanzipation vom Kloster bis zur Reformation. Die zweite Führung, 12 bis 12.45 Uhr, beleuchtet die blühende Textilstadt. Dabei geht es darum, wie sich die freie Reichsstadt St.Gallen im Spätmittelalter zur bedeutendsten Textil- und Handelsstadt des Bodenseeraums aufstieg.

Hier geht es zum gesamten Programm von «NZZ Geschichte on Tour» in St.Gallen.

Mittwoch, 11. September - 12:24 Uhr

Immer dem Wasser nach – einen Tag durch die Stadt pilgern

(pd/mha) Am Samstag gibt es abermals eine Gelegenheit mit Pilgerbegleiterin Regina Pauli durch die Stadt zu wandern. Treffpunkt ist um 9.30 Uhr vor der Kirche Laurenzen. Der Anlass dauert gemäss Mitteilung bis etwa 17 Uhr.

Das Schloss Notkersegg aus der Luft fotografiert. (Leserbild: Hans Adelmann - 25. November 2016)

Das Schloss Notkersegg aus der Luft fotografiert. (Leserbild: Hans Adelmann - 25. November 2016)

Dabei pilgern die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Brunnen zu Brunnen und folgen dem Wasser raus aus der Stadt. An verschiedenen Orten wird gemäss Mitteilung innegehalten, und Texte vorgetragen. Die Geschichte der Brunnen, das Rauschen der Mühleggschlucht und die wohltuende Umgebung der Drei Weihern, sowie eine Einkehr in die Klosterkirche Notkersegg seien Teil des Tages. Über Hueb und Schaugenbädli geht es dann zurück in die Stadt.

Weitere Infos und Anmeldung unter www.lebenwirken.ch oder per E-Mail an regina.pauli@gmx.ch und per Telefon unter 071'460'29'67.

Mittwoch, 11. September - 11:30 Uhr

Ehemalige Rotmöntlerin und «herausragende» Violinistin spielt in der Kirche Rotmonten

(pd/mha) In der evangelischen Kirche Rotmonten findet am Sonntag, 17 Uhr, das nächste Konzert der Reihe «Flügel-Festival» statt. Dieser Anlass sei nicht nur wegen der Auswahl an romantischen Kompositionen von Brahms, Schubert und Dvořák ein Leckerbissen, schreiben die Veranstalter. Sondern auch, weil mit Rahel Cunz, die in Rotmonten aufgewachsen ist, eine herausragende Violinistin auftreten werde. Cunz ist die Konzertmeisterin des Musikkollegiums Winterthur. Begleitet wird sie am Flügel von Claire Pasquier.

Weitere Informationen zur Reihe «Flügel-Festival».

Mittwoch, 11. September - 11:03 Uhr

Schauspieler tragen serbische Lieder und Gedichte vor

(pd/mha) Die serbischen Schauspieler Vladan Savic und Kristina Savic vom Belgrader Terazije Theater touren derzeit mit der Pianistin Nevena Racic durch die Schweiz. Am Samstag, 19 Uhr, treten die drei im Raum für Literatur auf. Die Lieder und Gedichte werden in Serbisch vorgetragen, heisst es in einer Mitteilung. Der Eintritt ist gratis. Anschliessend offeriert die Stadtbibliothek St.Gallen einen Apéro.

Im Raum für Literatur im dritten Obergeschoss der Hauptpost (Eingang St.-Leonhard-Strasse) finden auch Lesungen statt. Hier etwa liest die Autorin Anja Kampmann anlässlich des «Wortlauts». (Bild: Benjamin Manser - 24. März 2018)

Im Raum für Literatur im dritten Obergeschoss der Hauptpost (Eingang St.-Leonhard-Strasse) finden auch Lesungen statt. Hier etwa liest die Autorin Anja Kampmann anlässlich des «Wortlauts». (Bild: Benjamin Manser - 24. März 2018)

Im Stück «Kao da sam te sanjao – Als ob ich von dir geträumt hätte» verarbeiten die Protagonisten Verse bekannter serbischer und internationaler Autoren, etwa von Konstantin Simolov, Matija Beckovic oder Desanka Maksimovic. Das Stück legt gemäss Mitteilung den Fokus auf die emotionale Seite der Poesie und verbindet diese mit Klaviermusik. Damit reagiere das Trio auf die immer geringere Bedeutung persönlicher Gefühlswelten, ausgelöst durch die Sozialen Medien und dem damit verbundenen ständigen Informationsfluss.

Mittwoch, 11. September - 10:23 Uhr

Auf der St.-Leonhard-Strasse entsteht eine zusätzliche Busspur

(pd/mbu/mha) Diesen Freitag fahren an der St.-Leonhard-Strasse die Bagger auf. Dann beginnen im Bereich zwischen der Gäbrisstrasse und der Lavaterstrasse umfangreiche Bauarbeiten, wie es in einer Mitteilung der Stadt St.Gallen heisst. Teil davon sind die Anpassung der Strassenentwässerung, der Neubau der Randabschlüsse sowie der Belagsersatz der Fahrbahn und der Gehwege.

Die St.-Leonhard-Strasse wird in mehreren Etappen umgestaltet. Am Freitag beginnt die erste. (Bild: Benjamin Manser- 20. April 2018)

Die St.-Leonhard-Strasse wird in mehreren Etappen umgestaltet. Am Freitag beginnt die erste. (Bild: Benjamin Manser- 20. April 2018)

Ausserdem wird stadtauswärts eine zusätzliche Busspur gebaut. Diese reicht von der Gäbrisstrasse (Höhe Tankstelle) bis zur Lavaterstrasse (Höhe Neumarkt 1). Stadtauswärts entsteht angrenzend an die Busspur eine eineinhalb Meter breite Velospur. Die Haltestelle St.Leonhard wird verschoben und neu gebaut. Gleichzeitig werden gemäss Mitteilung barrierefreie Bushaltekanten erstellt. Zudem gibt es für die Verbesserung des Verkehrsflusses bei der Einmündung der Kesslerstrasse in die St.-Leonhard-Strasse eine Lichtsignalanlage.

Die Arbeiten werden in halbseitigen Bauetappen ausgeführt. Der Verkehr auf der St.-Leonhard-Strasse wird jeweils mit zwei Fahrspuren im Gegenverkehr geführt, schreibt die Stadt. Die Rohbauarbeiten dauern samt Winterpause voraussichtlich bis Ende April. Es handelt sich dabei um die ­erste von mehreren geplanten ­Etappen zur Umgestaltung der St.-Leonhard-Strasse.

Mittwoch, 11. September - 10:05 Uhr

Feuerwehr rettet zur Übung Personen aus eingestürzter Baugrube

(mha) Am Mittwochmorgen stand auf der Kreuzbleiche die Berufsfeuerwehr mit einer Drehleiter und mehreren Personen im Einsatz. Es handelte sich dabei jedoch um eine Übung, wie auf Anfrage zu erfahren war. Thema der «Ausbildungssequenz» seien Tiefbauunfälle. Konkret übten die Feuerwehrleute am Mittwoch, wie Personen aus eingestürzten Baugruben gerettet werden.

Die Berufsfeuerwehr stand am Mittwochmorgen mit einer Drehleiter auf der Kreuzbleiche. Thema der Übung war, wie Personen aus eingestürzten Baugruben gerettet werden. (Bild: Johannes Wey - 11. September 2019)

Die Berufsfeuerwehr stand am Mittwochmorgen mit einer Drehleiter auf der Kreuzbleiche. Thema der Übung war, wie Personen aus eingestürzten Baugruben gerettet werden. (Bild: Johannes Wey - 11. September 2019)

In der Stadt wird an vielen Stellen gebaut. Um zu verhindern, dass ein Graben einstürzt, wird dieser «verspriesst». Das heisst, der Graben wird mit einer Verbauwand ausgesteift. Diese besteht aus zwei Stahlwänden und mehreren Stützen, den Spriessungen. Ohne die Spriessung würde der Graben aufgrund des Drucks einstürzen.

Mittwoch, 11. September - 08:59 Uhr

Stadttheater nimmt Musical wieder auf

(pd/mha) Das Theater St.Gallen nimmt am Sonntag, 14 Uhr, das Musical «Priscilla – Königin der Wüste» wieder auf. Das Stück handelt von drei Dragqueens, die durch das Outback reisen dem rasanten Jukebox-Musical um drei Dragqueens im australischen Outback.

«Priscilla»: Das ist auch eine wahre Kostümschlacht, ersonnen von Alfred Mayerhofer. (Bilder: Andreas J. Etter)«Priscilla»: Das ist auch eine wahre Kostümschlacht, ersonnen von Alfred Mayerhofer. (Bilder: Andreas J. Etter)
Priscilla - Königin der WüsteBild: Andreas J. Etter/Theater St. GallenErwin Windegger, Michael Heller, Armin Kahl, Ensemble Priscilla - Königin der Wüste

Bild: Andreas J. Etter/Theater St. Gallen



Erwin Windegger, Michael Heller, Armin Kahl, Ensemble
7 Bilder

«Priscilla - Königin der Wüste»

Zur Wiederaufnahme am Sonntag veranstaltet das Theater eine Aktion. Bei Buchungen ab zwei Personen gibt es ein Gratisticket, bei Gruppen ab vier Personen offeriert das Theater zwei Gratistickets. Billette können sowohl online als auch an der Theaterkasse gekauft werden.

Dienstag, 10. September - 16:35 Uhr

Vadianstrasse wird am Sonntag für den Verkehr teilweise gesperrt

(pd/mha) Im Bereich des Neumarkts und des St.Leonhard-Pärklis finden derzeit vom Wetter abhängige Deckbelagsarbeiten statt. Die Baustellen befinden sich konkret an der Gäbrisstrasse zwischen der St.Leonhard-Strasse und der Davidstrasse sowie an der Hörnlistrasse zwischen der Hinteren Davidstrasse und der Vadianstrasse. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis morgen Mittwoch, teilt die Stadt mit. Die Vadianstrasse bleibt während dieser Zeit befahrbar und auch die Anlieferung zum Neumarkt ist gewährleistet.

Hier finden die Deckbelagsarbeiten statt

Zudem wird am Sonntag auf der Vadianstrasse zwischen Speerstrasse und Kesslerstrasse der Belag eingebaut. Während dieser Arbeiten ist die Vadianstrasse für den Verkehr gesperrt. Für Anwohnerinnen und Anwohner sowie Fussgängerinnen und Fussgänger bleibt der Durchgang offen. Gemäss Mitteilung muss mit Einschränkungen gerechnet werden.

Da die Arbeiten witterungsabhängig sind, werden sie bei Regen auf einen späteren Termin verschoben.

Dienstag, 10. September - 16:03 Uhr

Kleine groteske Geschichten

(pd/mha) Günter Fortmeier, Gewinner des Kleinkunstpreises Baden-Württemberg 2016, gastiert am Samstag, 20 Uhr, im Theater 111. Der Eintritt kostet 27 Franken, für Mitglieder 22 Franken.

Günter Fortmeier ist Bauchredner, Schattenspieler und Moderator - und am Samstag im Theater 111 zu sehen. (Bild: PD)

Günter Fortmeier ist Bauchredner, Schattenspieler und Moderator - und am Samstag im Theater 111 zu sehen. (Bild: PD)

Fortmeier begeistert gemäss Mitteilung nicht nur mit seinem komödiantischen Talent und der Fähigkeit zur Improvisation als Puppenspieler und Bauchredner, sondern auch mit Schattenspielen. Demnach lässt Fortmeier Comic-Figuren entstehen und erzählt kleine, groteske Geschichten.

Dienstag, 10. September - 15:48 Uhr

Diese Woche endet die Badesaison

(mha) Bis Samstag ist die Badhütte Rorschach noch offen. Am Sonntag schliesst das Schwimmbad Arbon. Diese Woche soll es nochmals bis zu 21 Grad warm werden - jedenfalls prognostizieren das die Wetterfrösche. Wer die verbleibenden Sommertage mit einem Bad in der Stadt geniessen will, dem bleibt nebst Sitter nur noch der Mannenweier. Dieser ist derzeit 18 Grad kalt.

Wassertemperaturen in den Freibädern der Stadt St.Gallen und am Bodensee

Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld geschlossen
Freibad Rotmonten geschlossen
Familien- und Frauenbad Dreilinden geschlossen
Mannenweier 18
Region
Badhütte Rorschach 18
Schwimmbad Arbon: See 17
Schwimmbad Arbon: Becken 20
Dienstag, 10. September - 14:54 Uhr

Elf Chöre singen an der ersten St.Galler Chornacht

(pd/mha) In der Lokremise und der St.Leonhard-Kirche findet am Samstag ab 17 Uhr die erste St.Galler Chornacht statt. Bereits ab 14 Uhr finden am Hauptbahnhof uns im «Notenpunkt» an der Spisergasse Sing-Flashmobs statt.

Der Tablater Konzertchor in der Kirche St.Maria Neudorf: Die erste Chornacht entstand under anderem aus Initiative dieses Chores. (Bild: Urs Jaudas - 22. Februar 2014)

Der Tablater Konzertchor in der Kirche St.Maria Neudorf: Die erste Chornacht entstand under anderem aus Initiative dieses Chores. (Bild: Urs Jaudas - 22. Februar 2014)

Die Chornacht wurde vom Chor Vokal und dem Tablater Konzertchor gegründet, heisst es in einer Mitteilung. Ziel sei es, den Austausch zu stärken und dem Chorsingen eine gemeinsame Stimme zu geben. Insgesamt sind elf Chöre beteiligt: von Oratorienchören über Kinder- und Jugendchöre bis zu volkstümlichen Ensembles. Entsprechend gross sei die Vielfalt an den vorgetragenen Stücken. Neben Popsongs, romantischen und volkstümlichen Liedern werden am Samstag auch klassische, geistliche und experimentelle Stücke erklingen.

Zum gesamten Konzertprogramm.

Dienstag, 10. September - 11:29 Uhr

St.Galler Stadtwerke mischen mehr Biogas bei: Gasmix wird umweltfreundlicher

(sgsw/vre) Per 1. Oktober erhöhen die St.Galler Stadtwerke den Biogas-Anteil in ihren Gasprodukten. Neu enthalten alle Produkte Biogas; im Standardprodukt wird der Anteil von 5 auf 20 Prozent erhöht. Teilweise werden auch die Preise angepasst. Die Stadtwerke bieten ihren Kundinnen und Kunden vier Gasprodukte an. Neu können sie zwischen Erdgas mit einem Biogas-Anteil von 5, 20 oder 50 Prozent wählen. Möglich ist es natürlich auch, reines Biogas beziehen.

Ein Gasherd. (Bild: «Tagblatt»-Archiv - 22. März 2013)

Ein Gasherd. (Bild: «Tagblatt»-Archiv - 22. März 2013)

Die meisten Kundinnen und Kunden beziehen heute das Standard-Produkt. Für ein Einfamilienhaus mit einem Jahres-Verbrauch von 20'000 Kilowattstunden betragen die Mehrkosten durch den neuen Mix rund 100 Franken pro Jahr. Für ein mit dem Standardprodukt - und damit einem Anteil von 5 Prozent Biogas - beheiztes Einfamilienhaus lag die CO2-Ersparnis bisher bei 198 Kilo im Jahr. Neu beträgt sie bei einem Anteil von 20 Prozent Biogas 792 Kilo.

Der St.Galler Gas-Mix

Veränderungen per 1. Oktober 2019
Bis 30.9.2019 Ab 1.10.2019 Preisveränderung
Erdgas ohne Biogas Erdgas mit 5 % Biogas keine
Erdgas mit 5 % Biogas Erdgas mit 20 % Biogas + 0,5 Rappen/kWh
Erdgas mit 20 % Biogas Erdgas mit 50 % Biogas + 1,2 Rappen/kWh
100 % Biogas 100 % Biogas - 2,0 Rappen/kWh

Die langsame Ökologisierung der Energieversorgung ist gemäss Mitteilung der Stadtwerke ein wichtiger Schritt, um die Ziele des städtischen Energiekonzepts 2050 zu erreichen. Zuletzt haben die Stadtwerke 2018 den Anteil an erneuerbarer Energie und solcher «aus ökologisch sinnvoller Produktion» in ihren Stromprodukten erhöht. Mit der Neuzusammensetzung der Gasprodukte gehen sie den nächsten Schritt, um den CO2-Ausstoss zu reduzieren.

Dienstag, 10. September - 11:08 Uhr

Erste Ostschweizer Waldkinderkrippe jubiliert: Waldkinder festen am Samstag im Hagenbuchwald

(pd/vre) Vor einem Jahr hat der Verein Waldkinder St.Gallen die erste Waldtagesstätte für Kleinkinder ab zwei Jahren in der Ostschweiz eröffnet. Am kommenden Samstag, 14 bis 19 Uhr, wird am traditionellen Fest der Waldkinder auch das einjährige Bestehen der neuen Einrichtung gefeiert. An vier Tagen in der Woche geöffnet, nehmen derzeit 26 Familien mit 30 Kindern die Dienstleistungen der Waldkinderkrippe in Anspruch.

Traditionelles Herbstfest der Waldkinder: an der Sirupbar. (Bild: Reto Voneschen)

Traditionelles Herbstfest der Waldkinder: an der Sirupbar. (Bild: Reto Voneschen)

Am Waldfest vom Samstag warten auf die Kinder eine Mostpresse, ein Seilklettergarten, Naturfarbeschminken, Feuerkugeln und andere Überraschungen. Die Erwachsenen können bei Kaffee und Kuchen plaudern oder zur Musik von Sol Do das Tanzbein schwingen. Ab 17 Uhr werden feinste Käsespätzli vom Feuer serviert.

Die Anreise zum Waldfest erfolgt gemäss Einladung zum öffenlichen Waldfest mit Vorteil mit den Appenzeller Bahnen bis zur Haltestelle Notkersegg. Von dort ist der Weg in den Hagenbuchwald markiert. Der Anlass findet nur bei trockenem Wetter statt. Information über die definitive Durchführung finden sich unter www.waldkinder-sg.ch.

Dienstag, 10. September - 10:47 Uhr

Speicherstrasse in der Notkersegg vom 18. bis 20. September wegen Bauarbeiten gesperrt

(SK/vre) Die umfangreichen Bauarbeiten an der Haltestelle Notkersegg der Appenzeller Bahnen sind beendet. Als Abschluss der Arbeiten erstellt das kantonale Tiefbauamt zwischen dem 16. und 20. September auf der Speicherstrasse zwischen Notkersegg und Kurzegg in St.Gallen die Deckschicht der Fahrbahn. Dafür muss die Strasse gemäss Mitteilung in zwei Etappen für jeglichen Verkehr gesperrt werden.

An der Speicherstrasse in der Notkersegg wird seit zwei Jahren gebaut (im Bild die Umleitungstafeln einer der Bauphasen). Diesen Sommer wurde die Haltestelle der Appenzeller Bahnen umgestaltet. Jetzt folgen noch die Arbeiten am neuen Deckbelag. (Bild: Hanspeter Schiess - 9. März 2017)

An der Speicherstrasse in der Notkersegg wird seit zwei Jahren gebaut (im Bild die Umleitungstafeln einer der Bauphasen). Diesen Sommer wurde die Haltestelle der Appenzeller Bahnen umgestaltet. Jetzt folgen noch die Arbeiten am neuen Deckbelag. (Bild: Hanspeter Schiess - 9. März 2017)

Am 16. September startet das Tiefbauamt mit den Deckschichtarbeiten. Ab 18. September, 6 Uhr, wird die Speicherstrasse im Abschnitt der Stützmauer des Klosters Notkersegg bis zum Einlenker Huebstrasse für den Verkehr gesperrt. Eine Umleitung via St.Georgen wird signalisiert. Die Sperrung dauert bis am 19. September, 6 Uhr.

Vom 19. September, 6 Uhr, bis 20. September, 18 Uhr, ist dann im zweiten Arbeitsschritt der Abschnitt ab Einlenker Huebstrasse bis Kurzegg für den Verkehr gesperrt. Anwohnerinnen und Anwohner aus dem Quartier Notkersegg werden in dieser Zeit gebeten, den Bahnübergang an der Hardungsstrasse zu benutzen.

Bei schlechter Witterung werden die Arbeiten auf den nächsten trockenen Werktag verschoben.

Dienstag, 10. September - 10.28 Uhr

Vandalen an der Bushaltestelle Rosenbergstrasse: Scheibe am Wartehäuschen eingeschlagen

Eingeschlagene Seitenscheibe und abgerissene Fahrplantafel: Die Bushaltestelle Rosenbergstrasse hatte am Montagabend Besuch von Vandalen. (Bild: Reto Voneschen - 10. September 2019)

Eingeschlagene Seitenscheibe und abgerissene Fahrplantafel: Die Bushaltestelle Rosenbergstrasse hatte am Montagabend Besuch von Vandalen. (Bild: Reto Voneschen - 10. September 2019)

(stapo/vre) Am Montagabend haben Unbekannte an der Bushaltestelle Rosenbergstrasse bei der St.Galler Reithalle eine Scheibe eingeschlagen. Anwohner alarmierten die Polizei. Ausgerückte Patrouillen der Stadtpolizei trafen aber niemanden mehr im Umfeld des malträtierten Wartehäuschens an. Der Fall liegt für weitere Abklärungen bei der Kantonspolizei.

Montag, 9. September - 18:15 Uhr

«Grüne Cousine» spielt in der B-Post in St.Georgen: Jiddische Lieder, Jigs, Reels, Blues und Traditionals

(pd/vre) Diesen Mittwoch, 20 Uhr, gastiert das Quartett die «Grine Kuzine» in der Quartier-Bar B-Post an der Demutstrasse 2 in St.Georgen. Der Name der Gruppe deutet darauf hin, welcher Art Liedgut und Musik sich die Gruppe verschrieben hat. Der Bandname heisst nämlich «Grüne Cousine» auf Jiddisch.

Die «Grine Kuzine» in Aktion. (Bild: PD)

Die «Grine Kuzine» in Aktion. (Bild: PD)

Jiddisch ist die alte Sprache der europäischen Jüdinnen und Juden. Ihr Liedgut ist meist witzig und frech, aber auch tief melancholisch. Daneben hat die «Grine Kuzine» Jigs und Reels aus Irland, Blues aus den USA und Traditionals aus aller Welt im Repertoire. Zur Gruppe gehören Thomas Joller (Cello), Karin Braunstein (Akkordeon), Patrick Benz (Cajón) und Felix Mätzler (Gitarre).

Montag, 9. September - 17:15 Uhr

Teilen statt kaufen: In der Smarthalle findet der zweite St.Galler Sharing-Markt statt

(sk/vre) Ob Bücher, ein Boot, Kleider, ein Abendessen, Zeit oder Räume, online oder um die Ecke: Die Sharing-Möglichkeiten in und um die Stadt St.Gallen wachsen stetig. Diesen Donnerstag, 17 bis 21 Uhr, findet der zweite «Share Gallen Markt» in der Smarthalle an der Neugasse 30 statt. Um 19 Uhr treten die Organisationen, die in diesem Sektor engagiert sind, auf die Bühne. Während je drei Minuten präsentieren sie ihr Sharing-Angebot. Die 15 Darbietungen werden live vom Zeichner Martin Tiziani festgehalten und an die Wand projiziert.

Car-Sharing ist ein Paradebeispiel für die lokalen Auswirkungen der Ökonomie des Teilens. Statt ein Auto sein Eigentum zu nennen, ist man Mitglied beispielsweise in der Genossenschaft Mobility und leiht sich einen Wagen bei Bedarf aus. (Bildtext: Trix Niederau - 30. Juni 2005)

Car-Sharing ist ein Paradebeispiel für die lokalen Auswirkungen der Ökonomie des Teilens. Statt ein Auto sein Eigentum zu nennen, ist man Mitglied beispielsweise in der Genossenschaft Mobility und leiht sich einen Wagen bei Bedarf aus. (Bildtext: Trix Niederau - 30. Juni 2005)

In jüngster Zeit hat das Interesse an der gemeinsamen Nutzung von Ressourcen oder Gegenständen stark zugenommen. Dies einmal, weil sich die Voraussetzungen für die Sharing Economy technisch mit sozialen Netzwerken und elektronischen Marktplätze verbessert haben. Darüber hinaus spielt aber auch der soziale Wertewandel etwa beim Konsumentenverhalten oder bei der Wertschätzung von Eigentum und dem Verzicht darauf eine wichtige Rolle.

Das Sharing-Angebot ist auch in der Stadt St.Gallen bereits vielfältig. Es reicht von Gegenständen aus dem Alltag bis hin zu Dienstleistungen und ganzen Büroräumen. Ressourcen werden geteilt, die Umwelt geschont, zudem werden Platz und Geld gespart. Die Stadt St.Gallen engagiert sich dabei im Rahmen des Energiekonzepts 2050. Weil Teilen oft Vertrauenssache ist, bietet der «Share Gallen Markt» vom Donnerstagabend die Möglichkeit, die Leute hinter der Sharing-Economy persönlich kennenzulernen.

Details zum «Share Gallen Markt» vom Donnerstag im Internet.

Montag, 9. September - 14:59 Uhr

Tätlichkeiten vor einem St.Galler Nachtclub: Frau beschimpft und schlägt einen Polizisten

(stapo/vre) Zu einem in dieser Form ungewöhnlichen Vorfall ist es am frühen Samstagmorgen vor einem St.Galler Nachtclub gekommen. Als nach Tätlichkeiten zwischen Türstehern und alkoholisierten Gästen die Polizei eingrifft, ging eine Frau auf einen Polizisten los, beschimpfte ihn und schlug ihn ins Gesicht. Um sie zu beruhigen, habe man ihr Handfesseln anlegen müssen, heisst es in einer Polizeimeldung.

Die Türsteher des Nachtclubs mussten sich zuerst mit Pfefferspray gegen eine Gruppe wehren. Die Einsatzkräfte der ebenfalls alarmierten Polizei halfen zuerst den vom Pfefferspray Getroffenen, die Augen auszuwaschen. Die Nachtschwärmer waren aufgebracht und liessen sich gemäss Mitteilung der Polizei auch kaum beruhigen. Schliesslich stiess einer der alkoholisierten Männer in seiner Wut einen parkierten Motorroller um.

Das löste ein Handgemenge zwischen ihm und den Polizisten aus, in das sich auch dessen Kollegen einmischten. Als einer der Polizisten eine an der Auseinandersetzung beteiligte Frau bat zurückzutreten, fing diese an den Polizisten zu beschimpfen und schlug ihm unvermittelt ins Gesicht. Erst als sie wie auch ihre Kollegen mit Handfesseln ruhig gestellt waren, beruhigte sich die Situation. Die Beteiligten werden jetzt wegen Gewalt und Drohung gegen Beamten und Behörden sowie Hinderung einer Amtshandlung verzeigt.

Montag, 9. September - 14:15 Uhr

Indische Tatoos für Kinder

(pd/vre) Mit einem speziellen Thema wartet der Kinderclub im Historischen und Völkerkundemuseum am kommenden Samstag, 14 bis 16 Uhr, auf: «Mehendi – Henna-Tattoos aus Indien» stehen gemäss Mitteilung auf dem Programm. Dabei wird gezeigt, wie man sich eine kunstvolle Körperbemalung machen lassen kann.

Eine junge indische Frau mit einem kunstvollen Henna-Tattoo. (Bild: Sanjeev Gupta/EPA - 14. August 2019)

Eine junge indische Frau mit einem kunstvollen Henna-Tattoo. (Bild: Sanjeev Gupta/EPA - 14. August 2019)

Anita Pawar und ihre Helferinnen Priti Pawar und Verny Nadaraja malen mutigen Kindern ein «Henna-Tattoo» auf die Hände und erläutern dessen Bedeutung. Bei schönem Wetter findet die Veranstaltung auf der Treppe vor dem Museum statt. Die Teilnahme am Kinderclub ist gratis; eine Anmeldung dazu ist nicht nötig.

Montag, 9. September - 11:50 Uhr

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge im Kanton St.Gallen: Vortrag und Podiumsdiskussion

(pd/vre) In den vergangenen Jahren wurden Betreuung und Unterbringung von geflüchteten Kindern und Jugendlichen einige Male reorganisiert. Zum Auftakt der neuen Saison wirft die Erfreuliche Universität im Palace einen auf die Situation der unbegleiteter minderjähriger Asylsuchender (UMA). Bei ihrer Betreuung stehen sinnvolle Massnahmen und die politischen Realitäten nicht selten in einem starken Spannungsverhältnis.

Die Zahl unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Ihre Unterbringung und Betreuung - im Bild in einem Heim in Deutschland - ist im Kanton St.Gallen politisch teils heftig umstritten. (Bild: Uli Deck/KEY - 10. November 2015)

Die Zahl unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Ihre Unterbringung und Betreuung - im Bild in einem Heim in Deutschland - ist im Kanton St.Gallen politisch teils heftig umstritten. (Bild: Uli Deck/KEY - 10. November 2015)

Am Dienstag, 10. September, 20.15 Uhr, wirft Maren Zeller, Dozentin für Soziale Arbeit an der Fachhochschule St.Gallen, einen Blick auf die Situation der UMA im Kanton St.Gallen. Sie geht dabei auch auf die Frage ein, inwieweit neuste Erkenntnisse aus den Sozialwissenschaften ihren Weg in die Betreuungskonzepte finden. Als Einstieg bietet die IG UMA eine kurze Einführung zur historischen Entwicklung des kantonalen Asylwesens und den aktuellen Rahmenbedingungen.

Seit 2017 wird im Kanton St.Gallen die Unterbringung und Betreuung jugendlicher Geflüchteter vom Trägerverein Integrationsprojekte (TISG) organisiert. Über die Erfahrungen damit diskutieren in einer Woche am Dienstag, 17. September, 20.15 Uhr, TISG-Präsident Patrick Müller, FHS-Dozentin Katrin Muckenfuss, SP-Kantonsrat Etrit Hasler und HEKS-Juristin Olivia Eugster. Moderiert wird der Abend von «Tagblatt»-Redaktor Adrian Lemmenmeier.

Montag, 9. September - 10:52 Uhr

Seifenblasen vor dem Kunstmuseum im Stadtpark: Eine Aktion, die vielen aufgefallen ist

(Bild: Klaus Stadler - 7. September 2019)(Bild: Klaus Stadler - 7. September 2019)
(Bild: Klaus Stadler - 7. September 2019)(Bild: Klaus Stadler - 7. September 2019)
(Bild: Klaus Stadler - 7. September 2019)(Bild: Klaus Stadler - 7. September 2019)
(Bild: Klaus Stadler - 7. September 2019)(Bild: Klaus Stadler - 7. September 2019)
(Bild: Klaus Stadler - 7. September 2019)(Bild: Klaus Stadler - 7. September 2019)
(Bild: Klaus Stadler - 7. September 2019)(Bild: Klaus Stadler - 7. September 2019)
(Bild: Klaus Stadler - 7. September 2019)(Bild: Klaus Stadler - 7. September 2019)
(Bild: Klaus Stadler - 7. September 2019)(Bild: Klaus Stadler - 7. September 2019)
(Bild: Klaus Stadler - 7. September 2019)(Bild: Klaus Stadler - 7. September 2019)
(Bild: Klaus Stadler - 7. September 2019)(Bild: Klaus Stadler - 7. September 2019)
10 Bilder

Museumsnacht 2019: Seifenblasen vor dem St.Galler Kunstmuseum

(vre) Die St.Galler Museumsnacht vom Samstag war nicht nur eine kulturelle Leistungsschau. Viele der 33 teilnehmenden Institutionen boten auch lockere Aktionen für Familien mit Kindern an. Auf viel Zuspruch stiess am frühen Samstagabend vor dem Kunstmuseum die Möglichkeit, Seifenblasen zu produzieren. Leserfotograf Klaus Stadler aus St.Gallen hat daraus eine ganze Bilderserie gemacht.

Montag, 9. September - 10:26 Uhr

Tätowierer Pele Brunner will kürzer treten: Pascal Elsener übernimmt Leitung von Skin Deep Art

(pd/vre) Pele Brunner gehört zu den dienstältesten Tätowierern der Ostschweiz. Jetzt tritt er in seinem Studio Skin Deep Art an der Goliathgasse in St.Gallen kürzer. Noch in diesem Jahr übergibt er den Chefposten des Tattoo- und Piercingstudios an Pascal Elser. Damit zieht sich Brunner nach über 25 Jahren aus der operativen Leitung zurück, er bleibt aber weiterhin Inhaber, Art Director und Tätowierer.

Pele Brunner (links) und Pascal Elser mit einem ihrer Kunden, dem St.Galler Rapper Monet192. (Bild: PD)

Pele Brunner (links) und Pascal Elser mit einem ihrer Kunden, dem St.Galler Rapper Monet192. (Bild: PD)

Der Schritt soll es gemäss Mitteilung Brunner ermöglichen, sich stärker auf Qualitätskontrolle, Networking, Conventions und auf das Tätowieren zu konzentrieren. «Ich will wieder öfter den Stift und die Nadel in der Hand haben», sagt der Tattoo-Pionier. Brunner hat in den letzten 25 Jahren viele Tattoo-Künstler ausgebildet und beeinflusst – und dafür will er künftig ebenfalls mehr Zeit aufbringen.

Montag, 9. September - 10:15 Uhr

Mitarbeiter in den Dienst der katholischen Kirche aufgenommen: Feierlicher Gottesdienst in Flums

Unter den neu in den Dienst der katholischen Kirche Aufgenommenen befindet sich auch Petra Mühlhäuser aus St.Gallen (rechts im Bild). Sie arbeitet für die Seelsorgeeinheit St.Gallen-Ost. (Bild: Bistum SG/Regina Kühne - 8. September 2019)

Unter den neu in den Dienst der katholischen Kirche Aufgenommenen befindet sich auch Petra Mühlhäuser aus St.Gallen (rechts im Bild). Sie arbeitet für die Seelsorgeeinheit St.Gallen-Ost. (Bild: Bistum SG/Regina Kühne - 8. September 2019)

(pd/vre) Bischof Markus Büchel hat am Sonntag fünf neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem feierlichen Gottesdienst in Flums in den kirchlichen Dienst aufgenommen. Er übergab den zwei Frauen und den drei Männern in einem symbolischen Akt die Heilige Schrift. Die sogenannte «Institutio», die offizielle Indienstnahme, ist ein Ritus zur Einsetzung von Seelsorgerinnen und Seelsorgern sowie von Religionspädagogen. Unter den fünf «Neuen» ist auch Petra Mühlhäuser aus St.Gallen. Die gebürtige Aargauerin ist in der Seelsorgeeinheit St.Gallen-Ost tätig.

Montag, 9. September - 9:48 Uhr

Schmerzhafter Abgang beim SC Brühl: Legende «Saba» verlässt den Club

(fm/vre) Mittelstürmer und Torgarant Samel Sabanovic verlässt per sofort den SC Brühl. «Saba», wie ihn die Brühler Anhänger nennen, macht keinen Hehl daraus, dass ihn die neue Lohnpolitik des SCB und auch die nur teilweise Berücksichtigung als Stürmer in der ersten Mannschaft zu diesem Schritt bewogen haben. Nun will Saba bei YF Juventus anheuern; die Zürcher spielen auch in der Promotion-League.

Verlässt den SC Brühl per sofort und will zu YF Juventus wechseln: Samel «Saba» Sabanovic. (Bild: SCB/Kurt Frischknecht)

Verlässt den SC Brühl per sofort und will zu YF Juventus wechseln: Samel «Saba» Sabanovic. (Bild: SCB/Kurt Frischknecht)

Gar nicht glücklich mit dem plötzlichen Abgang von Saba ist Brühls Trainer Heris Stefanachi. «In der Planung für diese Saison habe ich voll auf ihn gesetzt», sagt er und weiter: «Natürlich kam er in letzter Zeit häufig als Joker zum Einsatz, was ja bei einem 35-Jährigen auch nicht verwundert. Doch er hat seine Tore geschossen und in der Kabine war er eine wichtige Persönlichkeit für die Jungen.»

«Saba», der früher auch schon für GC oder Aarau spielte, war seit 2011 beim SC Brühl – mit einem Jahr Unterbruch für Köniz. In dieser Zeit ist er zur wichtigen Stütze und zu einem der Publikumslieblinge im Paul-Grüninger-Stadion geworden. Seine Brühler Spielstatistik liefert Sabanovic grad selber: «Ich habe 189 Spiele für Brühl absolviert, dabei 85 Tore geschossen und gab 24 Assists.»

Montag, 9. September - 9:46 Uhr

Wahlen der Katholischen Kirchgemeinde St.Gallen: Michael Loher neu im Kirchenverwaltungsrat

(mha/vre) Am Wochenende haben in St.Gallen die Erneuerungswahlen der Behörden der Katholischen Kirchgemeinde stattgefunden. Dabei kam es zu einer Kampfwahl in den Kirchenverwaltungsrat, die Exekutive der Kirchgemeinde. Für die fünf Sitze kandidierten acht Personen. Präsident Armin Bossart sowie die vier Bisherigen Hildegard Dürr, Sonja Gemeinder, Martina Merz-Staerkle und Walter Wagner schafften alle die Wiederwahl. Neu gewählt wurde mit 1203 Stimmen Michael Loher.

Die Stimmbeteiligung bei der Wahl des Kirchenverwaltungsrats lag bei rund elf Prozent. Ausserdem wählten die stimmberechtigten Kirchenmitglieder am Wochenende die Mitglieder des 30-köpfigen Kirchgemeindeparlaments sowie die 21 Vertreterinnen und Vertreter der Kirchgemeinde St.Gallen für das ­Katholische Kollegium, das Parlament des Katholischen Konfessionsteils des Kantons St.Gallen.

Montag, 9. September - 9:39 Uhr

Film übers «mütterliche Naturrecht» im Frauenpavillon im Stadtpark

(pd/vre) Ein Film über die grösste matriarchale Gesellschaft der Welt ist am kommenden Donnerstag, 19 Uhr, im Frauenpavillon im Stadtpark zu sehen. Der Anlass ist offen für alle. Uschi Madeisky und Dagmar Margotsdotter präsentieren ihren Dokumentarfilm über die Minangkabau, ein Volk das auf dem indonesischen West-Sumatra nach dem sogenannten Adat, dem mütterlichen Naturrecht lebt. Haus, Hof und Land werden dabei in die Hände der Frauen gelegt. Nach der Vorführung stehen die Filmemacherinnen für Gespräche zur Verfügung.

Sonntag, 8. September - 18:05 Uhr

Afrikaner beim Bahnhof St.Fiden angegriffen und verletzt: Motiv unklar, die Polizei sucht Zeugen

(kapo/vre) Am frühen Sonntagmorgen ist aus bisher unbekannten Gründen ein 32-jähriger Mann in der Nahe des Bahnhofs St.Fiden angegriffen und verletzt worden. Ein Unbekannter griff den auf dem Lindentalweg gehenden Afrikaner zwischen 3 und 4 Uhr an. Gemäss Mitteilung der Kantonspolizei vom Sonntag wurde der 32-Jährige nach einem kurzen Wortwechsel durch Schnitte verletzt. Danach konnte das Opfer nach Hause flüchten und die Polizei alarmieren.

In dessen Wohnung stellten Polizisten fest, dass der alkoholisierte Afrikaner zum Glück nicht lebensbedrohlich verletzt worden war. Er wurde trotzdem zur Kontrolle ins Spital gebracht. Die Umstände, die zu den Verletzungen geführt haben, sind im Moment rätselhaft. Die Kantonspolizei sucht daher Zeugen. Personen, welche Angaben zum Angriff oder dem Angreifer machen können, werden gebeten, sich unter 058'229'49'49 zu melden.

Sonntag, 8. September - 16:56 Uhr

Einbrecher lassen aus einer Wohnung in St.Gallen Schmuck für über 20'000 Franken mitgehen

(kapo/mha) Unbekannte Täter sind zwischen zwischen Mittwoch und Samstag in eine Wohnung an der Rorschacher Strasse eingebrochen, wie die Kantonspolizei St.Gallen am Sonntag mitteilt. Die Täter fanden die Haustüre und damit Treppenhau unverschlossen vor. Im vierten Stock brachen sie eine Wohnungstüre auf. In der Wohnung durchsuchten sie diverse Behältnisse und stahlen schliesslich Schmuck im Wert von über 20'000 Franken.

Sonntag, 8. September - 12:53 Uhr

Der SC Brühl gewinnt auswärts klar gegen Bavois: Ein verdientes 3:0

(pd/mha) Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung hat der SC Brühl am Samstag gegen das kampfstarke Bavois diskussionslos mit 3:0 gewonnen. Vom Start weg setzten die Brühler die Waadtländer mit einem aufsässigen Pressing unter Druck. Die Welschen wurden im Aufbau entscheidend gestört, was sie gemäss Matchbericht von Henri Seitter immer wieder zu unkontrollierten Pässen verleitete.

Der SC Brühl spielte am Samstag auswärts gegen den FC Bavois - und gewann sehr überlegen mit 3:0. (Bild: PD)

Der SC Brühl spielte am Samstag auswärts gegen den FC Bavois - und gewann sehr überlegen mit 3:0. (Bild: PD)

Die Kronen vergaben die zwei ersten guten Chancen. In der 16. Minute wurde dann die hochverdiente Führung aber doch Tatsache. Claudio Holenstein wurden im Strafraum die Beine weggezogen. Den fälligen Penalty verwertete Alessandro Riedle zum 0:1. Einziger kleiner Makel in der ersten Halbzeit: Die mangelnde Kaltblütigkeit im Abschluss. Zweimal Darko Antic und einmal Willi Pizzi vergaben 100-prozentige Chancen.

Auch nach dem Wechsel spielte eigentlich nur eine Mannschaft: der SC Brühl. In der 56. Minute fiel das 0:2 nach einer direkten Kombination über vier Stationen. Alessandro Riedle schloss aus der Drehung heraus mit einem Flachschuss zum beruhigenden Vorsprung ein. Trotz Wechseln hielten die Brühler den Druck aufrecht. Die endgültige Entscheidung fiel zwanzig Minuten vor Schluss: Der eingewechselte Demian Titaro schloss eine Ballstafette zum 0:3-Endresultat ab.

Samstag, 7. September - 18:15 Uhr

Die Museumsnacht ist eröffnet: Kulturinstitutionen der Stadt zeigen sich

(vre) Barbara Affolter vom Verein Museumsnacht, Kathrin Lettner von der Stiftung Lokremise und Roland Wäspe vom Kunstmuseum haben am frühen Samstagabend die diesjährige Museumsnacht eröffnet. Dies bei einem Apéro in der Kunstzone der Lokremise in der Ausstellung «Albert Oehlen - unfertig».

Barbara Affolter, Präsidentin des Vereins Museumsnacht, spricht in der Kunstzone der Lokremise. (Bild: Daniel Wirth - 7. September 2019)

Barbara Affolter, Präsidentin des Vereins Museumsnacht, spricht in der Kunstzone der Lokremise. (Bild: Daniel Wirth - 7. September 2019)

Affolter wünschte in ihrer Kurzansprache all jenen, die an der Museumsnacht etwas bieten, einen Höhenflug (so auch das Motto des Abends). Dies wohl wissen, dass Kulturschaffende in ihrem Alltag heute auf dem Boden der nicht immer freundlichen Realitäten stehen müssten, wenn sie Erfolg haben wollten.

Offiziell gestartet ist die Museumsnacht um 18 Uhr an 33 verschiedenen Schauplätzen der Stadt. So viele Institutionen nehmen in diesem Jahr teil; darunter sind vier, die dies ein erstes Mal tun. An den meisten Standorten wird neben den sowieso gerade laufenden Aktivitäten ein Sonderprogramm geboten. Ebenfalls aufwarten können die meisten Institutionen auch mit einem gastronomischem Angebot.

Zum Programm der St.Galler Museumsnacht 2019.

Freitag, 6. September - 17:31 Uhr

Studentinnen und Studenten beschäftigen sich mit der Digitalisierung

(pd/mha) Am Montag beginnt an der HSG für gut 1'700 Studentinnen und Studenten die Startwoche. Dieses Jahr beschäftigen sie sich abermals mit dem Thema «Digitalisierung – die Schweiz im Wandel», wie es in einer Mitteilung heisst. Gleichzeitig finden die englischsprachigen Kick-off Days statt. Diese werden von den rund 700 neue Studentinnen und Studenten auf Bachelor-, Master- und Doktorats-Stufe besucht.

Gut 9'000 Studentinnen und Studenten besuchen die HSG im Herbstsemester. (Bild: Urs Bucher - 1. März 2019)

Gut 9'000 Studentinnen und Studenten besuchen die HSG im Herbstsemester. (Bild: Urs Bucher - 1. März 2019)

An der HSG haben sich insgesamt 8'988 Studentinnen und Studenten fürs Herbstsemester eingeschrieben. Das sind gut 300 mehr als im Herbstsemester 2018.

Freitag, 6. September - 17:07 Uhr

Verschiedene Religionsgemeinschaften aus Asien beten im Historischen und Völkerkundemuseum

(pd/mha) Das Historische und Völkerkundemuseum (HVM) arbeitet dieses Jahr mit der Interreligiösen Dialog- und Aktionswoche (IDA) zusammen. Aus diesem Anlass findet etwa auch das «Respect Camp» statt (siehe Meldung vom Donnerstag, 5. September - 10:28 Uhr).

Einblick in die Ausstellung «Asien – Spiel der Kulturen». (Bild: Michel Canonica - 13. Februar 2019)

Einblick in die Ausstellung «Asien – Spiel der Kulturen». (Bild: Michel Canonica - 13. Februar 2019)

Anlässlich der IDA feiern fünf Religionsgemeinschaften im HVM ihre Gebete. So ergebe sich die Gelegenheit, religiöse Feiern ausserhalb von Tempeln oder Privaträumen zu erleben, inklusive einer kurzen Einführung, Musik und Apéro, heisst es in einer Mitteilung. Den Anfang machte vergangenen Sonntag die koreanisch-methodistische Kirchengemeinde. Es folgen:

  • Mittwoch, 11. September, 18.00 Uhr:
    Bhakti Sangha, Hinduismus
  • Donnerstag, 12. September, 19:30 Uhr:
    Buddhistische Meditation «Vajrayana»
  • Freitag, 13. September, 14.00 Uhr:
    Freitagsgebet, Ahmadiyya-Muslime
  • Samstag, 14. September, 17.00 Uhr:
    Tanz und Gebet der Sikhs
Freitag, 6. September - 16:27 Uhr

Kinder rennen 14'000 Kilometer für die Eisbären und den Klimaschutz

(sab) Am Freitagmorgen fand auf der Kreuzbleiche der WWF-Lauf statt. «1476 Kinder, davon 75 Schulklassen, nahmen teil», sagt Sabine Göltenboth, Sprecherin von WWF Ostschweiz. Während zwei Stunden seien die Kinder so zusammengezählt 14080 Kilometer gerannt. Die einen joggten gemächlich, die anderen sprinteten im schnellen Schritt Runde um Runde auf der 1,2 Kilometer langen Strecke.

Als Pandabären verkleidete Läufer spornten die Kinder an. (Bilder: Sandro Büchler)

Als Pandabären verkleidete Läufer spornten die Kinder an. (Bilder: Sandro Büchler)

Der Lauf stand ganz im Zeichen des Eisbären. Durch die Klimaerwärmung ist der Lebensraum des Eisbären bedroht. Jahr für Jahr schwinde das Packeis der Arktis, schreibt der WWF in der Ankündigung zum Lauf. Mit der Teilnahme am WWF-Lauf unterstützen die Kinder neben dem Eisbären auch weitere Klimaschutzprojekte des WWF. Mehrere als Pandabären verkleidete Läufer spornten die Kinder auf der Kreuzbleiche an. Auch der St.Galler Stand-Up-Comedian Kiko und der Appenzeller Freestyle-Skiprofi Marc Bischofberger nahmen am Lauf teil. Zudem gab es auf der Rundstrecke Verpflegungsstände, wo frische Rüebli und Getränke gereicht wurden.

Die Laufstrecke rund um die Kreuzbleiche war 1,2 Kilometer lang.

Die Laufstrecke rund um die Kreuzbleiche war 1,2 Kilometer lang.

Zahlreiche Schaulustige verfolgten den Laufwettbewerb und hielten das Geschehen mit dem Handy und Fotoapparaten fest. Am WWF-Lauf stand auch die Stadtpolizei St.Gallen an der Seite. Social-Media-Polizist Roger Spirig machte für die Instagram- und Facebook-Kanäle der Stadtpolizei ebenfalls Fotos. Er sagt aber, man dürfe die Kinder nicht ohne Weiteres fotografieren. «Die Kinder mit einem orangen Punkt auf der Startnummer wollen nicht fotografiert werden.» Spirig bittet die Zuschauerinnen und Zuschauer, dies zu respektieren.

In zwei Stunden, von 9 bis 11 Uhr, rannten die knapp 1500 Kinder zusammengezählt über 14'000 Kilometer.

In zwei Stunden, von 9 bis 11 Uhr, rannten die knapp 1500 Kinder zusammengezählt über 14'000 Kilometer.

Die nächsten WWF-Läufe finden am 18. September in Appenzell und am 25. September in Kreuzlingen statt.

Freitag, 6. September - 15:21 Uhr

Das Saisonende in den Freibädern naht - und auch die Wassertemperaturen sinken

(mha) Am Sonntag schliessen Familien- und Frauenbad Dreilinden und Freibad Rotmonten für diese Saison. Wegen des schlechten Wetters haben sie gemäss Webseite auch heute zu - die Wassertemperaturen sprechen für sich. Am Samstag und Sonntag soll aber zumindest das Familien- und Frauenbad nochmals öffnen.

Wassertemperaturen: Bei Ansicht in der App auf graue Fläche klicken.

Wassertemperaturen in den Freibädern der Stadt St.Gallen und am Bodensee

Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld geschlossen
Freibad Rotmonten geschlossen
Familien- und Frauenbad Dreilinden geschlossen
Mannenweier 18
Region
Badhütte Rorschach 18
Schwimmbad Arbon: See 17
Schwimmbad Arbon: Becken 20
Freitag, 6. September - 14:20 Uhr

Ausflugstipp: Die Kantonspolizei zeigt in Thal , was ihre Angehörigen alles tun

(kapo/mha) Die Kantonspolizei St.Gallen lädt am Samstag, 10 bis 16 Uhr, am Polizeistützpunkt Thal ein zum Tag der offenen Tür. Der Anlass ist öffentlich, sein Besuch gratis. Vor Ort sind die Wege zu den bereitgestellten Gratis-Parkplätzen beschildert. Von diesen aus verkehren regelmässig Shuttlebusse.

Polizeitaucher der Kantonspolizei St.Gallen während einer Einsatzübung am Walensee: Am Samstag sind sie am Polizeistützpunkt Thal zugegen. (Bild: Urs Bucher - 19. November 2015)

Polizeitaucher der Kantonspolizei St.Gallen während einer Einsatzübung am Walensee: Am Samstag sind sie am Polizeistützpunkt Thal zugegen. (Bild: Urs Bucher - 19. November 2015)

So wird es gemäss Mitteilung möglich sein, sich beim Alpinkader an der Kletterwand zu versuchen oder mit den Polizeitauchern abzutauchen. Für Kinder gibt es eine Hüpfburg und ein kleines Geschenk. Einen Einblick bieten etwa auch die Polizeigarage, die Abteilung für Betäubungsmittel-Delikte, die Regionalpolizei, das Haftzentrum oder die Verkehrsinstruktion. Wer am Polizeiberuf interessiert ist, kann vor Ort der Personalentwicklung Fragen stellen.

Besonders realistisch werde es bei den Vorführungen, schreibt die Kantonspolizei. So wird um 10.30, 13.30 und 15.30 Uhr ein Vermisstenfall erklärt. Um 11 und 13 Uhr gibt es Hundevorführungen und um 12 und 15 Uhr demonstriert die Interventionseinheit ihre Arbeit. Um 14 Uhr hat die Polizeimusik St.Gallen einen Auftritt. Ausserdem vor Ort werden Vertreter des Nationalstrassenunterhalt und der Seepolizei sein, samt Fuhrpark und Boot.

Freitag, 6. September - 11:40 Uhr

Brühl muss zum unbequemen FC Bavois

(pd/mha) Am Samstag, 16 Uhr, trifft der SC Brühl auswärts auf den FC Bavois. Die Gemeinde hat keine tausend Einwohner, aber einen Fussballclub, der seit drei Jahren in der Promotion League spielt, also in der dritthöchsten Liga, und das mit gutem Erfolg. Bavois liegt mit neun Punkten aus den ersten sechs Spielen im Mittelfeld der Tabelle, Brühl hat bereits elf Punkte und liegt auf dem dritten Platz.

Vergangenen Samstag gewannen die Kronen Zuhause 3:1. (Bild: PD/SC Brühl)

Vergangenen Samstag gewannen die Kronen Zuhause 3:1. (Bild: PD/SC Brühl)

«Diesen Club dürfen wir nicht unterschätzen», sagt Roger Jäger, der sportliche Leiter von Brühl, «die Waadtländer sind robust, zweikampfstark und sie haben den einen oder anderen Spieler in ihren Reihen, der schon ganz oben gespielt hat.» Zu diesen gehört etwa Mittelstürmer Andelko Savic, der bei Xamax oder Sampdoria-Genau unter Vertrag war, und dann bis zu diesem Sommer bei Wil. Ebenfalls eine Wiler Vergangenheit hat Innenverteidiger Arnaud Bühler, davor war er unter anderem auch schon sieben Jahre bei Sion.

Mit solchen Namen kann Brühl nicht auftrumpfen, hat aber immerhin ein breites Kader mit 26 Spielern. Das kann der Club jetzt brauchen, denn die Absenzenliste ist lang, umfasst mehr als ein halbes Dutzend Spieler. Neu im Lazarett ist Dennis Vanin, der sich vergangenen Samstag gegen Münsingen an der Schulter verletzte. Auch «Tormaschine» Nico Abegglen und Verteidiger Loris Pellegatta sind bis auf weiteres verletzt.

Freitag, 6. September - 11:05 Uhr

29-Jährige Lernfahrerin mit 1.1 Promille unterwegs

(kapo/mha) Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen hat am Donnerstag, kurz vor 23 Uhr, an der Langgasse eine Lernfahrerin angehalten. Die 29-Jährige und die gleichaltrige Begleitperson machten den Anschein, betrunken zu sein, teilt die Kantonspolizei am Freitagmorgen mit. Eine Atemalkoholprobe bestätigte den Verdacht: Die Lernfahrerin hatte 1.1 Promille im Blut. Die Kantonspolizisten nahmen der Frau den Lernfahrausweis ab.

Freitag, 6. September - 10:14 Uhr

Neuer Laden und neue «Edelholz-Mensa» eröffnen an der HSG

(pd/mha) An der HSG eröffnet zum Semesterstart ein neuer Laden. Die «wohl kleinste Einkaufsmöglichkeit der Ostschweiz», wie die Migros schreibt. Ab 16. September können alle Interessierten im Cube, wo früher eine Starbucks-Ecke war, Produkte für den täglichen Bedarf kaufen: vom Kugelschreiber über Batterien, Rüebli, Tiefkühlpizza bis hin zu Spaghetti. Der Laden hat die gleichen Öffnungszeiten wie die HSG.

Ebenfalls ab dem 16. September haben die Förderbar (jeweils 7.30 bis 18.30 Uhr) und das «Tap» offen (jeweils 7 bis 21 Uhr). Das «Tap» ist eine Bar die Snacks, kalte Getränke und Kaffees verkauft.

Das «Tap» verkauft unter anderem Früchte und Kaffee. (Bild: PD)

Das «Tap» verkauft unter anderem Früchte und Kaffee. (Bild: PD)

Ausserdem wurde die Mensa umgetauft. Neu heisst sie «Sapelli», wurde also nach jener afrikanischen Edelholzart benannt, die in Aussehen und Qualität an Mahagoni erinnert. Die «Edelholz-Mensa» hat von 7.30 bis 17 Uhr offen. Der «Market», der die Pasta-Bar ersetzt, hat von 11.30 bis 14.30 Uhr offen und bietet kaltes und warmes Essen zum Mitnehmen an. Beide haben ab nächstem Montag offen. Denn ab dann findet für die Studienanfänger die Startwoche statt.

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