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ST.GALLER STADT-TICKER: Kunst am Bau von Bernhard Tagwerker - ein Leuchtfries für die FHS

Feedback zum ST.GALLER STADT-TICKER: stadtredaktion@tagblatt.ch (Stichwort «Stadt-Ticker»)

Mittwoch, 20. März - 18:23 Uhr

Ein Fries von Bernhard Tagwerker fürs Foyer der Fachhochschule hinter dem Hauptbahnhof

Ein leises und unaufgeregtes Werk des St.Galler Künstlers Bernard Tagwerker schmückt seit kurzem das Foyer der Fachhochschule hinter dem Hauptbahnhof. Es handelt sich um ein Fries in Form von hintereinander befestigten Glasplatten, deren Position sich verschieben lässt. Die Glasplatten sind computergesteuert, aber zufällig graviert.

Das Kunstwerk mit verschiebbaren Glasplatten im Foyer der FHS. (Bild: PD)

Das Kunstwerk mit verschiebbaren Glasplatten im Foyer der FHS. (Bild: PD)

Zur Einweihung von Bernard Tagwerkers künstlerischer Intervention lädt die FHS alle Interessierten am Montag, 18 Uhr, ein. Im Gespräch mit Bernhard Tagwerker stellt Kunstvermittlerin Maria Nänny das Werk und den Künstler vor, bei dessen Werken immer der Zufall eine grosse Rolle spielt.

Zur Anmeldung für die öffentliche Vernissage

Mittwoch, 20. März - 18:20 Uhr

St.Galler Mineralien- und Fossilientage mit neuem Besucherrekord

(pd/vre) Mit rund 2000 Besucherinnen und Besuchern sowie 430 Kindern und Jugendlichen haben die Mineralien- und Fossilientage vom vergangenen Wochenende in der Sporthalle Kreuzbleiche in St.Gallen einen neuen Besucherrekord aufgesellt. Die Strategie mit einem modernisierten Börsenkonzept sei bei den 75 Ausstellern und beim Publikum gut angekommen, heisst es in einer Mitteilung des Mineralogischen Vereins, der den Anlass jeweils organisiert. Die nächsten Mineralien- und Fossilientage in St.Gallen finden am 14. und 15. März 2020 statt.

Mittwoch, 20. März - 15:45 Uhr

Vorstoss im Stadtparlament: Dürfen Frauen aus der Stadtverwaltung am 14. Juni streiken?

(vre) Ein genderpolitischer Vorstoss kommt selten allein, könnte man nach der Sitzung des St.Galler Stadtparlaments vom Dienstag sagen. Neben der Einfachen Anfrage von Manuela Ronzani (SVP) zur «Männerdiskriminierung» in Kunstmuseum, in der Kunstzone in der Lokremise und im Museum im Lagerhaus am Frauentag (Stadt-Ticker vom 19. März, 23:52 Uhr), stellt auch die Gegenseite dem Stadtrat Fragen. Dies zum für 14. Juni geplanten nationalen Frauenstreik.

Jenny Heeb und Alexandra Akeret (beide SP) sowie Andrea Scheck (Juso) wollen von der Stadtregierung wissen, wie sie sich zum Frauenstreik stellt. Weiter soll der Stadtrat erklären, ob er streikenden Angestellten der Verwaltung entgegenkommen und ob er die Belegschaft darüber «pro-aktiv» informieren will. Stellt die Stadt die Frauen in der Verwaltung für den Streik nicht frei, wollen die drei Politikerinnen wissen, mit welchen Konsequenzen Angestellte rechnen müssen, die trotzdem die Arbeit niederlegen.

Frauenstreik am 14. Juni 1991: Schon damals forderten die Frauen die Umsetzung des zehm Jahre zuvor in Kraft getretenen Verfassungsartikel über die Gleichstellung von Mann und Frau. (Bild: Michael Kupferschmidt/KEY)

Frauenstreik am 14. Juni 1991: Schon damals forderten die Frauen die Umsetzung des zehm Jahre zuvor in Kraft getretenen Verfassungsartikel über die Gleichstellung von Mann und Frau. (Bild: Michael Kupferschmidt/KEY)

Der erste Schweizer Frauenstreik fand am 14. Juni 1991 statt. Damals beteiligten sich Hunderttausende von Frauen an Streik- und Protestaktionen. Motto war «Wenn frau will, steht alles still». Zum Streik aufgerufen hatten schon damals die Gewerkschaften. Am 14. Juni dieses Jahres wird die Aktion wiederholt. Damit soll erneut auf die immer noch nicht voll verwirklichte Gleichstellung zwischen Mann und Frau aufmerksam gemacht werden.

Mittwoch, 20. März - 15:22 Uhr

Entsorgung St.Gallen mit Sonderschau an der Offa: «Urban Farming» auf städtischen Hausdächern

(vre) Wie Dächer in der Stadt so begrünt werden können, dass nicht nur die Natur, sondern auch Gärtnerinnen und Gärtner etwas davon haben, zeigt das Entsorgungsamt im Rahmen einer Sonderschau an der diesjährigen Frühlings- und Trendmesse (Offa). Diese findet vom 10. bis 14. April auf dem Olma-Areal in St.Gallen statt.

Schon an der Offa 2018 warb Entsorgung St.Gallen für «Urban Farming», das Gärtnern im städtischen Umfeld. (Bild: Entsorgung St.Gallen/Marianne Meili - 15. April 2018)

Schon an der Offa 2018 warb Entsorgung St.Gallen für «Urban Farming», das Gärtnern im städtischen Umfeld. (Bild: Entsorgung St.Gallen/Marianne Meili - 15. April 2018)

Als konkretes Projekt wird in der Sonderschau das begrünte Dach der Anlieferungshalle des Kehrichtheizkraftwerks (KHK) im Sittertobel vorgestellt. Da es sich nicht für eine Solaranlage eignet, wurde es mit einer Orchideen- und Magerwiese begrünt. Zudem wurden in über fünfzig Trögen Reben gepflanzt, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrer Freizeit pflegen. Eine erste Traubenernte wurde 2018 eingefahren.

Mittwoch, 20. März - 14:01 Uhr

Buswartehäuschen: Die Reinigungsequipe startet im Frühling und «putzt sich durch»

(vre) Wer zufälligerweise an der richtigen Haltestelle auf den Bus wartet, kann dieser Tage dem Frühlingsputz in den Wartehallen des öffentlichen Verkehrs zuschauen. Zwei Angestellte der APG, die auch die Plakatierung in diesen Häuschen besorgt, rücken dem Schmutz mit Putzmittel, Wasser und Hochdruckreiniger vor allem auch an den transparenten Seiten und Rückwänden der Häuschen zu Leibe.

Die Reinigungsequipe der APG Anfang März in Aktion an der Haltestelle Rosenbergstrasse. (Bild: Reto Voneschen - 6. März 2019)

Die Reinigungsequipe der APG Anfang März in Aktion an der Haltestelle Rosenbergstrasse. (Bild: Reto Voneschen - 6. März 2019)

Die Reinigung der sogenannten Busnormwartehallen, so relativiert Stadtbaumeister Hansueli Rechsteiner auf Anfrage, ist nicht nur ein Frühlingsputz. Sie findet mindestens zweimal im Jahr statt, und zwar im Frühling und im Herbst. Bei gut frequentierten Haltestellen oder wo nötig, werde sogar öfters gereinigt.

Das Ganze sei ein fortlaufender Prozess und daher nicht auf einen bestimmten Monat oder eine bestimmte Jahreszeit beschränkt. Das Reinigungsteam starte im Frühjahr und «putze sich durch». Die APG ist gemäss Hansueli Rechsteiner mit dem ordentlichen Unterhalt der Normwartehallen beauftragt. Dies steht in Zusammenhang mit der Nutzung der Werbeflächen.

Mittwoch, 20. März - 12:05 Uhr

Neues von den Ratten im St.Leonhard-Pärklein: Stadtpolizei ruft dazu auf, keine Tiere zu füttern

Seit einigen Tagen werden im Pärklein vor dem St.Leonhard-Schulhaus vermehrt Wander- oder Kanalratten gesichtet. Bereits am Dienstag hat die Stadtpolizei dazu aufgerufen, daher dort nichts liegen zu lassen, was den Tieren als Nahrung dienen könnte. Diesen Aufruf hat die Stapo am Mittwochmittag per Twitter wiederholt. Dies, nachdem sie feststellte, dass jemand im Pärklein Futter ausgestreut hat.

Futterplatz am Rand der St.Leonhard-Pärkleins: Jemand hat hier Körner ausgestreut, die nicht nur Tauben, sondern natürlich auch die neuerdings hier lebenden Ratten anziehen. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 20. März 2019)

Futterplatz am Rand der St.Leonhard-Pärkleins: Jemand hat hier Körner ausgestreut, die nicht nur Tauben, sondern natürlich auch die neuerdings hier lebenden Ratten anziehen. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 20. März 2019)

Vermutlich, so zeigt ein Augenschein, wollte die Person nicht die Ratten füttern, sondern eher die Tauben. Dafür spricht, dass eine grössere Gruppe Tauben sich in der Nähe des Futters aufhielt. Das Verhalten der Vögel deutet darauf hin, dass sie gewohnt sind, hier regelmässig Futter zu finden. Zudem liegen ein paar Meter neben den neu ausgestreuten Körnern die Schalen von Sonnenblumenkernen.

In ihrem neuen Tweet warnt die Stadtpolizei, dass sich die Ratten im Pärklein mit Futter nicht nur rasant vermehrten, sondern wohl auch nicht mehr vertreiben liessen. Da die Tiere Krankheiten übertragen könnten, sei dies nicht unproblematisch. Wenn es der Polizei nicht gelingt, die Ratten mit einem Geruchsstoff zu vergrämen, bleibt nur, sie zu töten. Daher heisst es im Tweet der Stadtpolizei abschliessend: «Danke, dass Sie die Tiere nicht füttern!»

Mittwoch, 20. März - 10:30 Uhr

Design der St.Galler Kehrichtsäcke aufgefrischt:
Entsorgungsamt setzt auf das «Sackstarke Team»

(sk/vre) Ab Ende März kommen in der Stadt St.Gallen neu gestaltete Kehrichtsäcke in den Handel. Sie sind nicht mehr nur rot-weiss, sondern werden neu in allen Grössen in den Stadtfarben rot, weiss und schwarz produziert. Und jede Sackgrösse ist mit einem anderen Motiv verziert. Zusammen bilden diese das «Sackstarke Team», so eine Art Superhelden-Gang der Kehrichtentsorgung. Jeder Sack ist auf der Rückseite zudem mit einer anderen Werbebotschaft verziert.

Vom Baby auf dem 17-Liter-Sack bis zum Superhelden auf dem 110-Liter-Sack: Jeder Sackgrösse ist im neuen Design eine andere Figur zugewiesen. (Illustration: Entsorgung St.Gallen - 20. März 2019)

Vom Baby auf dem 17-Liter-Sack bis zum Superhelden auf dem 110-Liter-Sack: Jeder Sackgrösse ist im neuen Design eine andere Figur zugewiesen. (Illustration: Entsorgung St.Gallen - 20. März 2019)

Seit 1975 entsorgt die St.Galler Bevölkerung ihre Abfälle in Gebührensäcken. St.Gallen gilt als Erfinder dieser Entsorgungsart. Seither hat sich die Farbe und das Design der Säcke immer wieder verändert. Entsorgung St.Gallen, das ehemalige Entsorgungsamt, führt diese Tradition fort und präsentiert jetzt in einer Mitteilung die Abfallsäcke im neusten Look.

Das Material der Gebührensäcke enthält zudem neu 80 Prozent Recyclinganteil anstelle der bisherigen 50 Prozent. Dabei kommen sogenannte Post-Consumer-Abfälle (PCR-Recycling) zum Einsatz. Bei dieser Art des Recycling werden verbrauchte Polyethylen-Folien wiederverwertet. Dadurch können viele Kunststoffabfälle dem kontrollierten Recycling zugeführt werden.

Die ersten Mitglieder des neuen «sackstarken Teams» werden gemäss Mitteilung von Entsorgung St.Gallen in den nächsten Wochen im Handel erhältlich sein. Sie lösen die heutigen Abfallsäcke ab. Die offiziellen Gebührensäcke aus früheren Serien und Sonder-Editionen sind weiterhin gültig und werden vom Sammeldienst mitgenommen.

Mittwoch, 20. März - 9:15 Uhr

Abflug!

Eine schwer mit Pollen beladene Biene startet von einem Krokus aus zum Rückflug ins Bienenhaus. (Leserbild: Franziska Hörler - 18. März 2019)

Eine schwer mit Pollen beladene Biene startet von einem Krokus aus zum Rückflug ins Bienenhaus. (Leserbild: Franziska Hörler - 18. März 2019)

Heute beginnt - astronomisch gesehen - der Frühling. Für Traditionalisten bricht er allerdings erst morgen, am 21. März, wirklich aus. Den Biene ist das mit dem Datum egal. Sobald die Sonne scheint machen sie sich auf bei den ersten Frühlingsblumen auf die Suche nach Nektar und Pollen.

Eine Biene im Anflug auf eine Krokusblüte. (Leserbild: Franziska Hörler - 17. März 2019)

Eine Biene im Anflug auf eine Krokusblüte. (Leserbild: Franziska Hörler - 17. März 2019)

Dienstag, 19. März - 23:52 Uhr

SVP-Frau reicht skurrilen Vorstoss ein: Diskriminiert ein Gratiseintritt für Frauen tatsächlich die Männer?

(vre) Am 7. März dieses Jahres war SVP-Stadtparlamentarierin Manuela Ronzani «entsetzt». Nicht, weil etwas Schreckliches vorgefallen war, sondern weil sie im «St.Galler Tagblatt» lesen musste, dass Frauen am 8. März, dem internationalen Frauentag, im Kunstmuseum, in der Kunstzone der Lokremise und im Museum im Lagerhaus in den Genuss eines Gratiseintritts kamen.

Traditionellerweise gibt's für Frauen am Frauentag auf dem Bärenplatz Mimosen. In diesem Jahr durften Frauen auch noch gratis ins Kunstmuseum, in die Kunstzone der Lokremise und ins Museum im Lagerhaus. (Bild: Michaela Rohrer - 8.3.2016)

Traditionellerweise gibt's für Frauen am Frauentag auf dem Bärenplatz Mimosen. In diesem Jahr durften Frauen auch noch gratis ins Kunstmuseum, in die Kunstzone der Lokremise und ins Museum im Lagerhaus. (Bild: Michaela Rohrer - 8.3.2016)

Inzwischen hat sich die SVP-Politikerin so weit von ihrem Schrecken erholt, dass sie in der Lage war, eine Einfache Anfrage zu schreiben und einzureichen. Titel: «Finanziert die Stadt Männerdiskriminierung mit?» Nach der Parlamentssitzung vom Dienstag hat ihn die Stadtkanzlei wie üblich den Medienredaktionen zugestellt.

Für Manuela Ronzani ist der Gratiseintritt für Frauen am Frauentag eine nicht gerechtfertigte Diskriminierung aller anderen aufgrund des Geschlechts. Und so etwas wäre tatsächlich nicht mit Artikel 8 der Bundesverfassung vereinbar.

Vom Stadtrat (drei Männer, zwei Frauen) will Ronzani nun wissen, wie er sich zur Diskriminierung der Männer am Frauentag stellt, wie er diese beheben will und ob es noch weitere solcher Diskriminierungen bei von der Stadt subventionierten Kulturinstitutionen gibt. Weiter soll der Stadtrat erklären, wer die Gratiseintritte vom Frauentag letztlich finanziert. Und er soll vorrechnen, was dieser Tag die Stadt insgesamt kostet.

Manchmal ist Stadtpolitik tatsächlich etwas kurios. So gesehen ist es eigentlich schade, dass SVP-Stadtparlamentarierin Manuela Ronzani ihre Kritik in die Form einer Einfachen Anfrage gepackt hat. Bei einer Interpellation wären die stadträtlichen Antworten auch im Parlament diskutiert worden. Was mit Sicherheit realsatirische Züge angenommen hätte: Feministinnen im Rat wären der Männerschützerin verbal nämlich kaum etwas schuldig geblieben.

Dienstag, 19. März - 22:35 Uhr

In einem neuen Videoclip von Manuel Stahlberger kommt der Skilift Beckenhalde zu Ehren

(vre) «Munzigi Teili» ist der vierte von zwölf Songs auf dem neuen Album «Dini zwei Wänd» von Manuel Stahlberger. Erschienen ist es am 8. März. Im Clip zum Song kommt eine eher ungewöhnliche Kulisse aus St.Gallen zu Ehren: Der Videodreh fand nämlich in St.Georgen rund um den Skilift Beckenhalde statt.

Hauptdarsteller ist ein älter Mann im Übergwändli, der mitten in einer sternenklaren Frostnacht den Skilift in Betrieb nimmt, Sicherheitsnetze spannt oder sich einen hinter die Binde kippt. Am Schluss tanzt er neben dem Pistenfahrzeug am Fuss des St.Jörgler Skihangs - bis er offenbar von Aliens gekidnappt wird. Schräge Kulisse, schräge Story, schräger Song - wie oft bei Stahlberger.

Zum Song

Zum neuen Stahlberger-Album

Dienstag, 19. März - 21:00 Uhr

72 Prozent der St.Gallerinnen und St.Galler sind laut einer Umfrage zufrieden mit der Verkehrssituation

2018 hat die Schweizer Städtekonferenz Mobilität die Bevölkerung in Baser, Bern, Freiburg, Lausanne, Nyon, St.Gallen und Zürich über ihre Zufriedenheit mit der Verkehrssituation befragen lassen. Jetzt liegen die Resultate der Untersuchung des Instituts gfs.Bern vor. Sie zeichnen für die Gallusstadt ein freundliches Bild. 72 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt St.Gallen ab 16 Jahren sind mit der städtischen Verkehrssituation mehr oder weniger dezidiert zufrieden.

Viele St.Gallerinnen und St.Galler benützen täglich den öffentlichen Verkehr. Grundsätzlich ist die Zufriedenheit damit gross. Im Bild Busse der VBSG bei der morgendlichen Ausfahrt aus dem Depot. (Bild: Michel Canonica - 9. November 2018)

Viele St.Gallerinnen und St.Galler benützen täglich den öffentlichen Verkehr. Grundsätzlich ist die Zufriedenheit damit gross. Im Bild Busse der VBSG bei der morgendlichen Ausfahrt aus dem Depot. (Bild: Michel Canonica - 9. November 2018)

In der Umfrage entstehe der Eindruck von St.Gallen als Stadt mit (fast) gleichberechtigter Hauptnutzung von Auto und öffentlichem Verkehr. Velos seien zwar in den Haushalten sehr präsent, sie würden aber deutlich weniger genutzt als das Auto oder der ÖV, heisst es in der Zusammenfassung der Resultate. Die Velonutzung sei in St.Gallen im Vergleich zu klassischen «Velostädten» wie Bern oder Zürich tiefer.

Insgesamt scheint gemäss dem Bericht zur Befragung in St.Gallen der Schnellverkehr relevanter zu sein als der Langsamverkehr. Auf dieser Basis sind St.Gallerinnen und St.Galler mit der Verkehrssituation in der Stadt «hochgradig zufrieden». Gefördert wird die Zufriedenheit durch die in der Wahrnehmung der Befragten hohen Qualität des öffentlichen Verkehrs.

Abstellplätze für Autos und Velos sollte es für viele Städterinnen und Städter in St.Gallen mehr haben. (Bild: Ralph Ribi - Bahnhofstrasse, 31. Oktober 2018)

Abstellplätze für Autos und Velos sollte es für viele Städterinnen und Städter in St.Gallen mehr haben. (Bild: Ralph Ribi - Bahnhofstrasse, 31. Oktober 2018)

Kritik äussern St.Gallerinnen und St.Galler in der Verkehrsbefragung hauptsächlich aufgrund selber erlebter Verkehrsbehinderungen wie Staus. Insgesamt orten die Berner Forscher nur am Rande wesentlichen Problemdruck in Verkehrsfragen. Dies auch wenn Staus ein Thema seien und aus Sicht der Bevölkerung mehr Abstellplätze für Velos und Autos vorhanden sein könnten. Neuen Entwicklungen im Bereich der Mobilität stehen St.Gallerinnen und St.Galler freundlich-abwartend gegenüber.

Zu den Resultaten der Befragung

Dienstag, 19. März - 15:00 Uhr

Nach Null-Stern-Hotel und Bignik lassen Frank und Patrik Riklin das Rollladen-Orchester aufspielen

(pd/vre) Ziemlich ungewöhnliche Kunst am Bau präsentieren die St.Galler Konzeptkünstler Frank und Patrik Riklin am Donnerstag, 17 Uhr, am Gebäude der Schule für Gestaltung an der Limmatstrasse in Zürich. Das temporäre Werk, ein «Analoges Rollladen-Orchester», entstand im Rahmen des sogenannten Kulturbons. Dieser gibt Schülerinnen und Schülern Freiraum, um mit Kunstschaffenden Projekte zu verwirklichen.

Das Rollladen-Orchester am Schulhaus der Schule für Gestaltung an der Zürcher Limmatstrasse in Aktion. (Bilder: PD/Atelier für Sonderaufgaben)

Das Rollladen-Orchester am Schulhaus der Schule für Gestaltung an der Zürcher Limmatstrasse in Aktion. (Bilder: PD/Atelier für Sonderaufgaben)

Das Vorhaben der Riklin-Zwillinge arbeitet mit den 70 Rollläden am Schulhaus Konradshof. Die beiden St.Galler, Schülerinnen und Schüler sowie weitere 127 Komplizinnen und Komplizen verzierten diese Läden während drei Tagen nach einem vorgegebenen Konzept mit gelbem Betonklebeband. Wenn die Rollläden heruntergekurbelt werden, wird so aussen die Frage «Reine Fassade?» sichtbar.

Die Riklins wären nicht die Riklins, wenn sie die an der Zürcher Schule für Gestaltung erfolgreich ausprobierte Idee nicht weiter zelebrieren würden. Gemäss einer Mitteilung vom Dienstag soll der Zürcher Auftritt nur der Anfang einer ganzen Reihe solcher Projekte sein. Weitere «Orchester» an Schweizer Fassaden seien geplant, heisst es in der Mitteilung. Gespräche mit einem bekannten Schweizer Rollladen- und Storenhersteller fanden bereits im Februar statt.

Zwei Schülerinnen der Zürcher Schule für Gestaltung bereiten das Bekleben der Rollläden vor.

Zwei Schülerinnen der Zürcher Schule für Gestaltung bereiten das Bekleben der Rollläden vor.

Dienstag, 19. März - 12:02 Uhr

Durch Fenster in einen Hobbyraum in St.Gallen eingebrochen und Elektronik gestohlen

(kapo/vre) In der Zeit zwischen Sonntagnacht und Montagnachmittag sind an der Langgasse in St.Gallen Einbrecher in einen Keller eingedrungen. Sie hoben dafür gemäss Mitteilung der Kantonspolizei vom Dienstag einen Rollladen an und öffneten das Fenster dahinter. Danach liessen sie aus einem Hobbyraum elektronische Geräte im Wert von mehreren Tausend Franken mitgehen.

Dienstag, 19. März - 9:56 Uhr

Schräge Hinweistafel am Oberen Graben: War's ein Motorisierter oder waren es gar Nachtbuben?

Die schiefe Hinweistafel am Oberen Graben 3. (Bild: Reto Voneschen - 16. März 2019)

Die schiefe Hinweistafel am Oberen Graben 3. (Bild: Reto Voneschen - 16. März 2019)

(vre) Sie sieht tatsächlich etwas schräg aus, die grosse blaue Hinweistafel am Oberen Graben beim «Süd». Sie hat am vergangenen Wochenende Passantinnen und Passanten wie auch den Gästen von Café und Bar viel Gesprächsstoff geliefert. Die am meisten gestellt Frage war dabei natürlich: «Was ist denn da passiert?» Nun, eine Antwort zu liefern, ist nicht ganz einfach.

Auch die Stadtpolizei, die am vergangenen Donnerstag auf das schräg stehende Hinweisschild aufmerksam wurde, kann keine abschliessende Erklärung liefern. Angesichts dessen, dass die Tafel sehr massiv ist, vermutet sie gemäss Polizeisprecher Dionys Widmer, dass ein Motorisierter den Schaden angerichtet hat und dann ohne sich darum zu kümmern, weitergefahren ist. Klar ist: Der «Vorwegweiser mit Fahrstreifenaufteilung auf Hauptstrassen», wie das Signal korrekt heisst, soll demnächst repariert werden.

Vor fünf Jahren: das schräge Lichtsignal vor dem Café Neugass. (Reto Voneschen - 9. April 2014)

Vor fünf Jahren: das schräge Lichtsignal vor dem Café Neugass. (Reto Voneschen - 9. April 2014)

Die schräge Hinweistafel erinnert an einen ähnlichen Vorfall vor ziemlich genau fünf Jahren ein paar Meter weiter Richtung Broderbrunnen: Damals hatte ein Lastwagen beim Rückwärtsfahren vor dem Café Neugass ein Lichtsignal aus dem Lot gebracht. Dieser Chauffeur hatte den Schaden allerdings sofort bemerkt und ihn der Stadtpolizei gemeldet. Ein Spassvogel, der sich an diesen Zwischenfall noch erinnern konnte, hat am Wochenende im Café Süd darauf aufmerksam gemacht, dass damit die nächste (Kunst?)-Aktion dieser Art am Oberen Graben im Jahr 2024 fällig wäre...

Dienstag, 19. März - 8:30 Uhr

Nationalratsliste der Jungen Grünen: 58 Prozent Frauen, 66 Prozent aus der Stadt St.Gallen

(pd/vre) Zusammen mit der grünen Kantonalpartei haben am vergangenen Samstag auch die Jungen Grünen des Kantons St.Gallen im Botanischen Garten ihre Nationalratsliste nominiert. Unter den zwölf Kandidierenden befinden sich sieben Frauen und acht Personen aus der Stadt. Bezüglich ihrer Erfolgschancen sind die Jungen Grünen realistisch: Sie wollen gemäss Mitteilung vom Dienstag mit ihrem Wahlkampf einen Sitzgewinn der Grünen unterstützen.

Auf dem ersten Platz der Liste figuriert die 21-jährige Rebekka Schmid aus St.Gallen. Sie hat eine Lehre als Bäckerin absolviert und ist derzeit an der Zweitweg-Matura. Neben Spitzenkandidatin Schmid stammen folgende Kandidierenden aus der Stadt St.Gallen: Anja Signer-Bürkler, Christian Huber, Dina Waxenberger, Flurin Gschwend, Julie Widmer, Ottilie Jacobi, Noah Bürge.

Montag, 18. März - 20:54 Uhr

Feuerwehr muss Restaurant Stickerei am Oberen Graben vorübergehend evakuieren

(dwa/sab) Schreckmomente für Personal und Gäste des Restaurants Stickerei am Oberen Graben: Am Montagabend musste die Feuerwehr das Lokal entlüften. Wie Stadtpolizei-Sprecher Roman Kohler auf Anfrage erklärt, gab es bei einem Lieferwagen nahe der Stickerei einen technischen Defekt. «Die Folge davon war eine starke Rauchentwicklung», so Kohler. Der Rauch drang in der Folge in die «Stickerei» ein, so dass das Lokal entlüftet werden musste.

(Bild: Sandro Büchler)
(Bild: Sandro Büchler)
(Bild: Sandro Büchler)
(Bild: Sandro Büchler)
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Laut Marco Herrmann, Küchenchef der «Stickerei», befanden sich rund 30 Gäste im Lokal, als der Rauch ins Restaurant eindrang. «Zunächst wussten wir nicht, was los war. Wir baten die Gäste vorerst, in den hinteren Bereich zu gehen», sagt er. Die Feuerwehr sei aber rasch vor Ort gewesen. Auch der Kellerbereich sei voller Rauch gewesen.

Laut Polizeiangaben wurden beim Vorfall keine Personen verletzt.

Montag, 18. März - 18:17 Uhr

Vorfahrt auf Dreilinden wird ausgebaut: Begegnungszone und Haltebucht für den Bäderbus

Der Chrüzweier mit Frauen- und Familienbad, im Vordergrund ist zudem die Minigolf-Anlage zu erkennen. In diesem Bereich wird die Vorfahrt auf Dreilinden bis Ende Mai baulich saniert und neu gestaltet. (Bild: Michel Canonica - 23. Juni 2017)

Der Chrüzweier mit Frauen- und Familienbad, im Vordergrund ist zudem die Minigolf-Anlage zu erkennen. In diesem Bereich wird die Vorfahrt auf Dreilinden bis Ende Mai baulich saniert und neu gestaltet. (Bild: Michel Canonica - 23. Juni 2017)

(sk/vre) Die Vorfahrt auf Dreilinden befindet sich in schlechtem baulichem Zustand. Die Stadt will sie sanieren. Dabei wird die Dreilindenstrasse bis zum Buswendeplatz Eichweier übersichtlicher gestaltet. Der gesamte Abschnitt wird zudem zur Begegnungszone mit Vortritt für den Langsamverkehr. Und für den öffentlichen Verkehr - also den Bäderbus - gibt's dank der grosszügigeren Gestaltung der Dreilindenstrasse neu eine Haltebucht beim Eingang zum Familienbad.

Die Bauarbeiten sind am Montag gestartet, wie die Stadt am Montag mitgeteilt hat. Sie dauern bis etwa Ende Mai. Während der Bauphase ist die Durchfahrt zeitweise erschwert. Die Zu- und Wegfahrt zu den im Baustellenbereich liegenden Liegenschaften ist zudem nur mit Einschränkungen möglich. Die Verkehrs- und Fussgängerführung wird gemäss Mitteilung auf den Baufortschritt abgestimmt.

Montag, 18. März - 15:27 Uhr

Ende 2019 schliesst die Poststelle Langgasse: Info diese Woche an der HV des Quartiervereins

Die Poststelle an der Langgasse 16 schliesst im vierten Quartal 2019. Dafür ist im «Denner» an der Langgasse 26 eine Postagentur geplant. Am Donnerstag soll an der Hauptversammlung des Quartiervereins Nordost-Heiligkreuz über die Details dieser Rochade informiert und diskutiert werden. Einst hatte das Quartier entlang der Langgasse sogar über zwei Poststellen verfügt: Jene im Heiligkreuz, an der Langgasse 92, wurde bereits 2013 geschlossen.

Die Poststelle Langgasse soll gegen Ende Jahr endgültig schliessen. Sie wird durch eine Postagentur ersetzt. (Bild: Daniel Wirth - 18. März 2019)

Die Poststelle Langgasse soll gegen Ende Jahr endgültig schliessen. Sie wird durch eine Postagentur ersetzt. (Bild: Daniel Wirth - 18. März 2019)

Im laufenden Jahr entfallen damit in der Stadt St.Gallen drei Poststellen. Jene in der Lachen wurde bereits Anfang März dicht gemacht und durch eine Postagentur in der Lachen-Drogerie an der Ulmenstrasse ersetzt. Jene in Winkeln soll im Sommer zugehen. Hier ist eine Postagentur im «Pionier Shop» beim Bahnhof in Vorbereitung.

Montag, 18. März - 14:34 Uhr

Fernwärme für zwei Kulturhäuser: Tonhalle und Theater St.Gallen erhalten Hausanschlüsse

(vre) Derzeit wird am Westende des Stadtparks gelocht. Mit der bevorstehenden Sanierung des Theaters St.Gallen haben diese Arbeiten allerdings noch nichts zu tun. Hier ergänzen vielmehr die Stadtwerke das Fernwärmenetz. An der Museumsstrasse wurden dessen Leitungen bereits im vergangenen Jahr verlegt; dieses Projekt konnte vor Wintereinbruch nicht mehr abgeschlossen werden. Das passiert jetzt.

Die Fernwärme-Baustelle der St.Galler Stadtwerke beim Theater im Stadtpark. (Bild: Reto Voneschen - 12. März 2019)

Die Fernwärme-Baustelle der St.Galler Stadtwerke beim Theater im Stadtpark. (Bild: Reto Voneschen - 12. März 2019)

Arbeiten sind im Stadtpark von der Musikschule an der Rorschacher Strasse bis zum Gebäude des Theaters St.Gallen im Gang. Dazu kommen kurze Gräben, die in der Blumenaustrasse von der Museumsstrasse bis zur Tonhalle geöffnet werden müssen. Erstellt werden zusätzliche Hausanschlüsse. Unter anderem bekommt die Tonhalle Fernwärme. Weiter wird ein Anschluss fürs Theater St.Gallen erstellt, damit nach dessen Sanierung auf Fernwärme umgestellt werden kann.

Montag, 18. März - 14:05 Uhr

Am Dienstag im St.Galler Stadtparlament: Strassen, günstigere Mittagstische und elf Interpellationen

(vre) Am Dienstag, ab 16 Uhr, tagt das Stadtparlament im Waaghaus. Traktandiert sind 16 Geschäfte, wobei die ersten zwei Punkte nicht behandlungsreif sind. Zuerst geht es damit um zwei Strassenvorlagen, nämlich die Sanierung von Werkleitungen in der Birnbäumen- und in der Kirchlistrasse. Weiter wird eine Motion von SP, Juso und PFG diskutiert, die verlangt, den Preis für den Mittagstisch an den Schulen massiv zu senken und diesen damit wirklich für alle anzubieten.

Das Potenzial für eine heftige Diskussion im St.Galler Stadtparlament hat am Dienstagnachmittag eine linke Motion, die die Mittagstische der Stadtschule für die Eltern günstiger machen will. (Bild: Nana do Carmo - Kreuzlingen, 25. Juni 2015)

Das Potenzial für eine heftige Diskussion im St.Galler Stadtparlament hat am Dienstagnachmittag eine linke Motion, die die Mittagstische der Stadtschule für die Eltern günstiger machen will. (Bild: Nana do Carmo - Kreuzlingen, 25. Juni 2015)

Weiter traktandiert ist die Behandlung von elf Interpellationen zu verschiedensten aktuellen Themen. Die brisanteste darunter dürfte jene der SVP-Fraktion sein, die fordert, dass der Stadtrat die Kosten für den Ausbau der ausserschulischen Tagesbetreuung vors Volk bringt. In den vergangenen zwei, drei Wochen schon heftige Diskussionen ausgelöst hat die Interpellation von Christian Neff und Manuela Ronzani (beide SVP), die sich daran stossen, dass die Stadt das Kinder-Musical-Theater Storchen nicht unterstützt.

Die Sitzungen des St.Galler Stadtparlaments in seinem Saal im ersten Stock des Waaghauses sind öffentlich. Das Publikum kann die Diskussionen von der Tribüne aus verfolgen.

Montag, 18. März - 13:33 Uhr

«Bolo'bolo»-Autor Hans Widmer im Palace: Eine Visionen fürs gemeinsame und soziale Wohnen

(pd/vre) Wie lebt man eigentlich am Besten? Oder: Wie lebt man so, dass möglichst viele Andere auch gut leben können? Auch mit diesen beiden Fragen beschäftigt sich die Erfreuliche Universität im Kulturzentrum Palace an den kommenden beiden Dienstagabenden. Im ersten Vortrag macht sich einer, der schon in den 1980er-Jahren eine Vision für gemeinschaftliches Wohnen in der Stadt entwickelt hat, Gedanken über den Stand der Dinge.

Eine neuere Ausgabe des Buchs von Hans Widmer. (Bild: PD)

Eine neuere Ausgabe des Buchs von Hans Widmer. (Bild: PD)

Autor Hans Widmer (alias P.M.) war Anfang der 1980er-Jahre in der Zürcher Hausbesetzer- und Kommunen-Szene aktiv. Bis heute ist er in der von ihm 1995 mitgegründeten Bau- und Wohngenossenschaft «KraftWerk1», einer öko-sozialen Stadtkommune, engagiert. 1983, während den Zürcher Jugendunruhen, gab Widmer das Buch «Bolo'bolo» heraus. Es ist eine anarchistische und antikapitalistische Utopie des Zusammenlebens, die damals in der Szene Kultstatus hatte.

Im Rahmen der Erfreulichen Universität tritt Hans Widmer morgen Dienstag, 20.15 Uhr, im Palace auf. Er wird dort gemäss Ankündigung des Abends mit Zahlen darlegen, warum alternative Wohnformen gerade in unseren Städten aktueller denn je sind und wieso wir «in ökologisch und sozial optimierten Nachbarschaften» leben sollten. Die Reihe übers Zusammenleben wir am Dienstag, 26. März, mit der Podiumsdiskussion «Wie wir leben wollen» fortgesetzt.

Montag, 18. März - 11:32 Uhr

Mit Marihuana in der Innenstadt unterwegs: St.Galler Stadtpolizei hält drei Jugendliche an

(stapo/vre) Am Sonntagabend hat die Stadtpolizei drei Jugendliche mit einem Joint und über 60 Gramm Marihuana erwischt. Eine Polizeipatrouille kontrollierte die drei gegen 19 Uhr in der Innenstadt. Einer der Jugendlichen versuchte dabei, den Joint unauffällig verschwinden zu lassen, was ihm misslang.

Minigrip-Säcklein mit insgesamt 28,9 Gramm Marihuana. (Symbolbild: PD - 12. Januar 2017)

Minigrip-Säcklein mit insgesamt 28,9 Gramm Marihuana. (Symbolbild: PD - 12. Januar 2017)

Bei der weiteren Kontrolle entdeckten die Polizisten dann bei zwei der Jugendlichen im Alter von 14 und 15 Jahren Minigrip-Säcklein, die mit Marihuana gefüllt waren. Insgesamt stellte die Polizei über 60 Gramm davon sicher. Nach Aussagen der erwischten Jugendlichen wollten sie das «Gras» verkaufen. Die Polizisten stellten gemäss Mitteilung vom Montag die Drogen sicher; die beiden Jugendlichen wurden angezeigt.

Montag, 18. März - 10:59 Uhr

Schweizer Jugendmusikfest: Knabenmusik St.Gallen erhält Zuschlag für Durchführung im Jahr 2023

Das 18. nationale Jugendmusikfest wird 2023 in der Stadt St.Gallen durchgeführt. Das hat die Delegiertenversammlung des Schweizer Jugendmusikverbands am Samstag entschieden. Organisiert wird der Grossanlass von der Knabenmusik der Stadt St.Gallen. Als OK-Präsident stellt sich CVP-Nationalrat und Olma-Direktor Nicolo Paganini zur Verfügung, als sein Vize amtiert Knabenmusik-Präsident Markus Straub. Stadt und Kanton werden gemäss Mitteilung ebenfalls im OK vertreten sein.

Bläserinnen und Bläser der Knabenmusik St.Gallen an einer Probe fürs Jahreskonzert 2018. (Bild: Michel Canonica - 14. Juni 2018)

Bläserinnen und Bläser der Knabenmusik St.Gallen an einer Probe fürs Jahreskonzert 2018. (Bild: Michel Canonica - 14. Juni 2018)

Das Schweizer Jugendmusikfest findet alle fünf Jahre statt. Über 100 Formationen mit mehr als 4000 Mitglieder treten jeweils in diversen Kategorien und Stärkeklassen an. 2008 fand das Fest in Solothurn statt, 2013 war Zug Austragungsort, und 2019 treffen sich die Jugendmusiken mit einem Jahr Verspätung in Burgdorf. Den Zuschlag erhalten hat St.Gallen für 2023, weil es mit dem Olma-Areal alle Kriterien betreffend Lokalitäten problemlos erfüllen kann.

Zur Knabenmusik St.Gallen

Zum Dachverband der Schweizer Jugendmusiken

Montag, 18. März - 11:14 Uhr

Dümmster Töfffahrer der Region am See unterwegs: Zweimal innert vier Minuten geblitzt

Nicht schlecht gestaunt haben vermutlich am Sonntagvormittag Kantonspolizisten, die an der Seebleichestrasse in Rorschacherberg eine Tempokontrolle durchgeführt haben. Ein Töfffahrer wurde nämlich auf der Innerortsstrasse mit Tempo 50 gleich zweimal innert vier Minuten geblitzt. Das erste Mal passierte der24-Jährige die Messstelle mit 90, das zweite Mal mit 101 Stundenkilometer. Dem rasanten jungen Herrn wurde gemäss Polizeimeldung der Führerausweis auf der Stelle abgenommen.

Montag, 18. März - 10:19 Uhr

Ein neuer Präsident fürs Jodelchörli St.Gallen Ost: Felix Merz löst Peter Grosskopf ab

Felix Merz. (Bild: PD - 21.7.2017)

Felix Merz. (Bild: PD - 21.7.2017)

(pd/vre) Felix Merz heisst der neue Präsident des Jodelchörli St.Gallen Ost. Der 42-Jährige wurde an der diesjährigen Hauptversammlung einstimmig gewählt. Der gebürtige Herisauer gehört dem Chor seit 2015 an. Merz folgt auf Peter Grosskopf, der sich nach 16 Jahren im Präsidentenamt künftig wieder voll und ganz auf den Gesang konzentrieren möchte.

Neu wurden an der HV die jungen Sänger Matthias Rutzer (Spezialaufgaben) und Pascal Rupp (Events) in den Vorstand gewählt. Damit werde die altersmässig bessere Durchmischung des Chors neu auch in der Vereinsleitung abgebildet, heisst es in einer Mitteilung. In ihren Vorstandsämtern bestätigt wurden Jens Pedersen (Vizepräsident und Aktuar) und Emil Winter (Kassier).

2018 feierte das Jodelchörli St.Gallen Ost mit einer grossen Gala in der Olma-Halle sein 30-jähriges Bestehen. Dabei wurde die erste Jodelhymne auf die Stadt St.Gallen präsentiert und Stadtpräsident Thomas Scheitlin offiziell übergeben. Derzeit laufen unter Leitung von Dirigentin Trudy Diem die Vorbereitungen für den Höhepunkt 2019. Im Juni will sich der 28-köpfige Chor am Nordostschweizerischen Jodlerfest in Winterthur fürs Eidgenössische in Basel 2020 qualifizieren.

Das Jodelchörli St.Gallen Ost feierte im März 2018 seinen 30. in einer vollen Olma-Halle unter anderem mit der Premiere der ersten Jodelchor-Hymne für die Stadt St.Gallen. (Bild: Ralph Ribi - 3. März 2019)

Das Jodelchörli St.Gallen Ost feierte im März 2018 seinen 30. in einer vollen Olma-Halle unter anderem mit der Premiere der ersten Jodelchor-Hymne für die Stadt St.Gallen. (Bild: Ralph Ribi - 3. März 2019)

Anders als andere Vereine seiner Art leidet das Jodelchörli derzeit nicht unter akuten Nachwuchsproblemen. In den vergangenen Jahren habe es mehrere junge Sängerinnen und Sänger aufnehmen können, heisst es in der Mitteilung zur HV. Die erfolgreiche Nachwuchswerbung will der Chor fortsetzen. Mit gezielten Aktivitäten in Stadt und Agglomeration soll die Jodelkultur gefördert und der Bevölkerung nähergebracht werden.

Montag, 18. März - 9:44 Uhr

Weltmeisterschaft im Ski-OL in Schweden: St.Galler Geschwister Deininger mit Medaillen-Hoffnungen

(ew/vre) Von Mittwoch bis Sonntag wird im Schwedischen Pitea die Ski-Orientierungslauf-Weltmeisterschaft ausgetragen. Mit von der Partie sind Eliane und Lukas Deininger aus St.Gallen. In seinem ersten Jahr bei der Elite ist Lukas Deininger nach der Teilnahme an der EM und an der Universiade innert Monatsfrist schon zum dritten Mal international im Einsatz. Das Mitglied der B-Nationalmannschaft lieferte konstante und stabile Rennen ab und ist deshalb auch für die WM zuversichtlich.

Ski-Orientierungslauf und Orientierungslauf sind ihre Disziplinen: die Geschwister Lukas und Eliane Deininger am Anfang ihrer Karriere. (Bild: Michel Canonica - 13.2.2014)

Ski-Orientierungslauf und Orientierungslauf sind ihre Disziplinen: die Geschwister Lukas und Eliane Deininger am Anfang ihrer Karriere. (Bild: Michel Canonica - 13.2.2014)

Eliane Deininger absolviert derzeit ein Zwischenjahr am Ski-OL-Gymnasium im Schwedischen Mora und konnte sich dank idealen Trainingsbedingungen perfekt auf die WM vorbereiten: «Ab November war ich jede Woche mindestens dreimal auf den Langlaufskis und ab Dezember hatte ich jede Woche ein Ski-OL-Training und regelmässig Wettkämpfe im skandinavischen Gelände.» Eliane Deininger, die schon drei Jugend-EM-Medaillen gewonnen hat, startet in der Kategorie U20 und liebäugelt mit einer weiteren Staffelmedaille.

Montag, 18. März - 8:26 Uhr

Am Wochenende findet die St.Galler Autoshow statt: Neuheiten von 40 Marken in zwölf Garagen

Vom Freitag bis und mit Sonntag findet die 27. Autoshow St.Gallen statt. Insgesamt zwölf Garagisten präsentieren Besucherinnen und Besuchern die Neuheiten von über 40 Automarken. Die Frühlingsausstellung legt das Schwergewicht in diesem Jahr auf innovative Technologien, sportliche Designs und klassische Eleganz. Die Autoshow St.Gallen ist die grösste dezentrale Neuwagenausstellung der Ostschweiz.

Seit ihren Anfängen will die St.Galler Autoshow ein Anlass für die ganze Familie sein. (Bild: Benjamin Manser - 21. März 2015)

Seit ihren Anfängen will die St.Galler Autoshow ein Anlass für die ganze Familie sein. (Bild: Benjamin Manser - 21. März 2015)

Das Konzept der Autoshow ist gegenüber den früheren Auflagen unverändert: Zwölf Garagisten vom Westen bis in den Osten der Stadt St.Gallen laden das Publikum zur ungezwungenen Besichtigung in ihre Showräume ein. Neben den Garagen beteiligen sich gemäss Mitteilung vom Montag auch die Stadtwerke und das städtische Amt für Umwelt und Energie an der Autoshow. Dies mit einem Infostand über umweltschonende Mobilität an der Immo-Messe.

Zu den Details der Autoshow 2019

Montag, 18. März - 8:09 Uhr

Stadtsanktgaller präsidiert seit dem Wochenende die Jungen Grünliberalen des Kantons

Fabian Giuliani, neuer Präsident Junge Grünliberale Kanton St.Gallen. (Bild: PD)

Fabian Giuliani, neuer Präsident Junge Grünliberale Kanton St.Gallen. (Bild: PD)

(pd/vre) Der 27-jährige Fabian Giuliani aus St.Gallen hat sich am Samstag im Walter-Zoo in einer Kampfwahl gegen Andreas Bisig (Rapperswil-Jona) durchgesetzt. Er wurde bereits im ersten Wahlgang klar zum neuen Präsidenten der Jungen Grünliberalen des Kantons St.Gallen gewählt. Das Amt übernimmt er gemäss Mitteilung vom Montag ab sofort. Neuer Vizepräsident der Jungpartei ist Yann Kuster (St.Gallen).

Sonntag, 17. März - 20:10 Uhr

Aktion gegen Rassismus in der Stadt St.Gallen: Theater, Diskussion, Disco und Fussballturnier

(pd/vre) Die kantonale Integrationsförderung hat zum zweiten Mal die Aktionstage gegen Rassismus lanciert. Veranstaltungen im ganzen Kanton laden dabei zur vertieften Auseinandersetzung mit Ausgrenzung, mit deren Folgen und mit alternativen Umgangsformen ein. Die öffentlichen Anlässe finden seit dem 14. und noch bis zum 24. März statt. In der Stadt St.Gallen sind ab Mittwoch vier Veranstaltungen geplant.

Sich gegenseitig mit Respekt begegnen: Was am interkulturellen Begegnungstag in St.Gallen (Bild) selbstverständlich ist, stösst im Alltag manchmal auf Schwierigkeiten. Die Aktionstage gegen Rassismus wollen darauf aufmerksam machen und für das Thema sensibilisieren. (Bild: Urs Bucher - 17. Juni 2017)

Sich gegenseitig mit Respekt begegnen: Was am interkulturellen Begegnungstag in St.Gallen (Bild) selbstverständlich ist, stösst im Alltag manchmal auf Schwierigkeiten. Die Aktionstage gegen Rassismus wollen darauf aufmerksam machen und für das Thema sensibilisieren. (Bild: Urs Bucher - 17. Juni 2017)

Den städtischen Reigen eröffnet am Mittwoch, 19.30 Uhr, in der Grabenhalle das Forumtheater «Konflikt-Türe» unter dem Titel «Das wird man wohl noch sagen dürfen!». Zu sehen sind zwei interaktive Szenen gegen Alltagsrassismus zum Mitdenken und sich einmischen. Stadträtin Sonja Lüthi wird davor in die Aktionstage gegen Rassismus einführen.

Weiter geht’s am Donnerstag, 19 Uhr, im Splügeneck: Hier lädt die katholische Kirche und die islamische Gemeinschaft El-Hidaje zum öffentlichen «Erfahrungsaustausch über Ausgrenzungserfahrung ein. Der Anti-Rassismus-Treff Cabi wiederum organisiert für Donnerstag, 20.30 Uhr, im Palace die Disco «Gegen Rassismus mit Manifesten». Und am Samstag beschliesst ein «Fair-Play-Hallenfussballturnier» mit zwölf Mannschaften die Anti-Rassismus-Tage in der Stadt St.Gallen.

Zum Gesamtprogramm

Sonntag, 17. März - 18:45 Uhr

Kantonspolizei warnt vor Sammelaktionen für nicht existierende Behindertenorganisationen

(kapo/vre) Nach Vorfällen im Linthgebiet und im Sarganserland hat die Kantonspolizei dieser Tage fünf rumänische Staatsangehörige festnehmen können, die zuvor mit gefälschten Spendenblättern Geld für nicht existierende Behindertenorganisationen erschwindelt hatten. Gegen sie wurden straf- und ausländerrechtliche Massnahmen ergriffen.

Die Polizei warnte am Sonntag in einer Mitteilung vor dem Schwindel. Die Täter treten zu zweit oder in Gruppen auf, sprechen vorzugsweise ältere Personen an und versuchen, den gutmütigen Spendern durch Ablenkungsmanöver zusätzlich auch noch Bargeld abzunehmen. Die rumänischen Frauen und Männer bitten Spenderinnen und Spendern auf Blättern, welche sie auf einem Klemmbrett oder in einer Schreibmappe mitführen, einen Betrag zu notieren und dann das Geld auszuhändigen.

Sie lassen sich den Spendenbetrag mit Unterschrift und Posteitzahl notieren. Die Betrügerinnen und Betrüger sind unter anderem vor Einkaufszentren aktiv. Sie geben sich gegenüber Passantinnen und Passanten als Taubstumme aus, was aber nicht stimmt. Die Betrüger werden gemäss Mitteilung der Kantonspolizei St.Gallen von Landsleuten in Autos mit französischen Kontrollschildern chauffiert.

Ein fingiertes Spendenblatt der rumänischen Betrüger. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen - 17. März 2019)

Ein fingiertes Spendenblatt der rumänischen Betrüger. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen - 17. März 2019)

Sonntag, 17. März - 11:13 Uhr

Aggressive Männer halten Polizei auf Trab

(stapo/dwa) Viel Arbeit für die St.Galler Stadtpolizei in der Nacht auf Sonntag: Gleich drei Männer mussten in polizeilichen Gewahrsam genommen werden. Sie konnten aufgrund von Selbst- und Fremdgefährdung nicht sich selbst überlassen werden.

Um 1.30 Uhr wurde die Stadtpolizei St.Gallen in die Brühlgasse gerufen. Ein 33-jähriger Mann soll sich aggressiv verhalten und mehrere Personen tätlich angegriffen haben, wie die Polizei in ihrer Mitteilung schreibt. Da sich der 33-Jährige auch gegenüber der Polizei sehr aufbrausend verhielt und sichtlich betrunken war, wurde er mit auf den Posten genommen. Wie sich herausstellen sollte, hatte der Mann fast 2 Promille im Blut.

Kurz nach 3 Uhr dann riefen Sicherheitsmitarbeiter eines öV-Unternehmens die Stadtpolizei an den Bahnhofplatz. Sie seien durch einen 20-Jährigen beschimpft und tätlich angegangen worden, meldeten sie. «Der 20-Jährige verhielt sich auch gegenüber den Polizisten aggressiv, versuchte sie anzuspucken und zu treten», wie es in der Polizeimitteilung heisst. Zudem drohte er den Beamten und beschimpfte diese massiv. Der junge Mann wurde mit auf den Polizeiposten genommen, wo ein Atemalkoholtest rund 1,4 Promille ergab. Der 20-Jährige versuchte auf dem Posten zudem mehrfach, sich selbst zu verletzen. Er wurde einer Amtsärztin vorgeführt und ebenfalls in polizeilichen Gewahrsam genommen.

Um 3.15 Uhr schliesslich musste die Stadtpolizei aufgrund einer Auseinandersetzung zwischen Sicherheitsmitarbeitenden eines Clubs und einem 30-jährigen Mann ausrücken. Der 30-Jährige soll die Angestellten angegriffen und sich dabei an der Hand verletzt haben. Da er sich auch nach dem Eintreffen der Stadtpolizisten sehr aggressiv verhielt und Drohungen aussprach, wurde er mit auf den Polizeiposten genommen. Ein Atemalkoholtest ergab rund 1,4 Promille. Auch dieser Mann wurde in polizeilichen Gewahrsam genommen.

Samstag, 16. März - 17:35 Uhr

Die St.Galler Märkte kommen wieder auf Touren: Alles neu macht schon der April

(vre) Idealer hätte dieser Samstag nicht nur für die Gartenrestaurants, sondern auch für den Markt im St.Galler Stadtzentrum nicht sein können. Blauer Himmel, viel Sonnenschein und milde Temperaturen zogen Hunderte zum Flanieren und zum Einkaufen in die Innenstadt.

Auf dem St.Galler Samstagsmarkt: Der Stand mit den vielen Blumensträussen ist wieder da! (Bild: Reto Voneschen - 16. März 2019)

Auf dem St.Galler Samstagsmarkt: Der Stand mit den vielen Blumensträussen ist wieder da! (Bild: Reto Voneschen - 16. März 2019)

Auf dem Marktplatz liess sich dabei feststellen, dass die Winterruhe auch auf dem Wochenmarkt vorbei ist. Der Markt hat wieder den für die warme Jahreszeit üblichen Umfang. Viele Marktgängerinnen und Marktgänger freuten sich vor allem darüber, dass ein Stand zusammen mit dem Frühling wieder da ist: jener mit den Blumen vor dem Restaurant Hörnli.

An den Einfahrten zum Marktplatz und zum Blumenmarkt signalisieren zudem orange Informationstafeln, dass es Ende März/Anfang April zu grösseren Veränderungen auf dem Marktplatz kommen wird: Zum einen werden die Parkplätze aufgehoben, zum anderen werden die Märkte neu aufgestellt. Und der Wochenmarkt erhält neue Öffnungszeiten. Am Freitag, 5. April, startet dann auch noch der Bauernmarkt - mit teilweise neuem Standort, aber nach bewährtem Konzept - in seine Saison.

Samstag, 16. März - 17:20 Uhr

Zitterpartie im Paul-Grüninger-Stadion: Der SC Brühl gewinnt gegen Wohlen 3:2

(vre) Trotz einer 3:0-Führung nach 80 Minuten mussten die Brühler am Samstagnachmittag im Paul-Grüninger-Stadion um die drei Punkte zittern. Am Ende blieb es aber beim verdienten 3:2-Sieg. Dabei zeigten die Brühler in der ersten Halbzeit eine gute Mannschaftsleistung. Brühl wurde von Minute zu Minute dominanter und scheiterte mehrmals nur ganz knapp. In der 34. Minute fiel der längst fällige Führungstreffer durch Sanel Sabanovic auf Pass von Riedl.

In der zweiten Halbzeit bauten die Brühler die Führung rasch aus, schreibt Henri Seitter in seinem Matchbericht. Nach einem Eckball der Wohlener konterten die Brühler: Raphael Huber schob zum 2:0. In der 79. Minute schien die Entscheidung endgültig gefallen zu sein, als der eingewechselte Lirim Shala von einem krassen Torhüterfehler profitierte und das 3:0 für die Brühler erzielte.

Die Nervosität der Brühler in den Schlussminuten kostete sie beinahe noch Punkte. Ein Brühler Torhüterfehler brachte das 3:1 durch Victor Cardoso. Brühls Quoc-Trung Nguyen setzte einen Freistoss der Kronen an die Latte, doch im Gegenstoss erzielte nochmals Cardoso das 3:2.
Die Brühler brachten daraufhin kaum mehr einen Fuss vor den andern. Die Wohlener vergaben zwei riesige Ausgleichschancen.

Für die Brühler ist der Sieg vom Samstag sehr wichtig. Sie haben damit den Anschluss ans Mittelfeld der Promotion League wieder geschafft. Und vom zweiten Abstiegsplatz trennen sie wieder zehn Punkte.

Samstag, 16. März - 16:15 Uhr

Eine St.Galler Stadtparlamentarierin ist grüne Spitzenkandidatin für die Nationalratswahlen

Die Grünen des Kantons haben am Samstag im Tropenhaus des Botanischen Gartens St.Gallen ihre Nationalratsliste für den Herbst verabschiedet. Sie folgten dabei einstimmig den Vorschlägen des Parteivorstands. Ziel der St.Galler Grünen ist es, im Herbst den vor vier Jahren verlorenen Nationalratssitz von Yvonne Gilli zurückzuerobern.

Die St.Galler Stadtparlamentarierin Franziska Ryser ist Spitzenkandidatin der Grünen für die Nationalratswahlen vom Herbst. (Bild: Benjamin Manser - 15. März 2019)

Die St.Galler Stadtparlamentarierin Franziska Ryser ist Spitzenkandidatin der Grünen für die Nationalratswahlen vom Herbst. (Bild: Benjamin Manser - 15. März 2019)

Auf den ersten Platz der Nationalratsliste hievte die Partei die St.Galler Stadtparlamentarierin und Ingenieurin Franziska Ryser. Auf Platz zwei der Liste figuriert Ständeratskandidat und Wirtschaftsdozent Patrick Ziltener aus St.Gallen. Der dritte Platz gehört der 2015 abgewählten Ärztin Yvonne Gilli (Wil). Aus St.Gallen figurieren weiter auf der grünen Zwölferliste Basil Oberholzer, Franziska Wenk und Thomas Schwager.

Samstag, 16. März - 6:53 Uhr

Für Stadtplaner Florian Kessler sind die Ideen zur Gestaltung des Oberen Grabens nicht einfach lästig

Eine Piazza-Vision für die Platanengruppe vor dem «Union» am Schibenertor. (Illustration: Markus Tofalo)

Eine Piazza-Vision für die Platanengruppe vor dem «Union» am Schibenertor. (Illustration: Markus Tofalo)

(vre) Der Heimatschutz möchte auf einer nicht mehr benötigten Busspur zwischen Schibenertor und Kreuzung St.Leonhard-/ Kornhausstrasse sowie rund um den Broderbrunnen insgesamt 90 neue Bäume pflanzen. Im Internet kursieren zudem Visionen, wie die Gruppe Platanen am Schibenertor zwischen «Union» auf der einen sowie «News» und «Seeger» auf der anderen Seite in eine Rambla oder eine Piazza verwandelt werden könnte («Stadt-Ticker» vom 14. März, 8:24 Uhr).

Wie geht der Planungsprofi mit solchen Visionen - oder sind es eher Hirngespinste - um? Für den St.Galler Stadtplaner Florian Kessler steckt hinter den Vorschlägen zuerst einmal eine Auseinandersetzung mit dem Stadtraum. Entsprechend studiere er solche Ideen jeweils «mit grossem Interesse». Für ihn seien solche Vorschläge deshalb keinesfalls lästig, sagt er auf Anfrage.

Der St.Galler Stadtplaner Florian Kessler. (Bild: Urs Bucher - 16. Oktober 2014)

Der St.Galler Stadtplaner Florian Kessler. (Bild: Urs Bucher - 16. Oktober 2014)

Kessler weist darauf hin, dass für den Strassenabschnitt am Oberen Graben und an der St.Leonhard-Strasse, den die Vorschläge betreffen, ein neues Betriebs- und Gestaltungskonzept in Arbeit steht. Allgemein seien Strassenräume wichtige Teile des öffentlichen Raums, welche zahlreiche Anforderungen erfüllen müssten; Mobilität und Aufenthaltsqualität seien zwei davon, hält der Stadtplaner fest.

Und: Umgestaltungen von innerstädtischen Strassenzügen böten natürlich die Chancen, die städtebauliche Situation zu verbessern, einen lebendigen Raum zu fördern und das «Grün» mit Bäumen im Stadtraum zu stärken. Entsprechend schaue man im konkreten Fall auch immer an, was diesbezüglich möglich sei, versichert Florian Kessler.

Samstag, 16. März - 6:15 Uhr

Schliessung der Post Winkeln: Schliessfächer und Postomat sollen dem Quartier erhalten bleiben

(dag/vre) Noch im ersten Halbjahr 2019 will die Post ihre Filiale in Winkeln endgültig dicht machen. Als Ersatz dafür gibt's eine Postagentur im «Pionier Shop» auf der Südseite der Gleise neben dem Bahnhof Winkeln. Die Schliessfächer und der Postomat sollen dadurch aber nicht aus dem Quartier verschwinden, das wurde am Freitagabend an der diesjährigen Hauptversammlung des Quartiervereins Winkeln bekannt. Die Post sucht derzeit dafür neue Standorte in der Nähe der alten Filiale.

Der «Pionier Shop» an der Letzistrasse 2 neben dem Bahnhof Winkeln. Hier soll als Ersatz für die bestehende Poststelle noch im ersten Halbjahr eine neue Postagentur entstehen. (Bild: Hanspeter Schiess - 11. Februar 2019)

Der «Pionier Shop» an der Letzistrasse 2 neben dem Bahnhof Winkeln. Hier soll als Ersatz für die bestehende Poststelle noch im ersten Halbjahr eine neue Postagentur entstehen. (Bild: Hanspeter Schiess - 11. Februar 2019)

Diesen Frühling bereits aufgehoben wurde eine andere Stadtsanktgaller Poststelle: Jene an der Zürcher Strasse in der Lachen wurde durch eine Postagentur in der «Lachen-Drogerie» in der neuen Überbauung an der Ulmenstrasse ersetzt. Hierhin ist auch der Quartier-Migros gezügelt. Die Schliessfachanlage der Post Lachen wird nicht weiter betrieben. Der Postomat hingegen bleibt zur grossen Erleichterung des Quartiers erhalten. In nächster Zeit wird ein solches Gerät neben der Drogerie an der Ulmenstrasse montiert.

Freitag, 15. März - 21:28 Uhr

Klimastreik in der Stadt St.Gallen: Polizei schätzt Zahl der Demonstranten auf gut 1500 Personen

In St.Gallen demonstrierten am Freitag Hunderte für eine griffige Klimapolitik. (Bilder: Urs Bucher)
Klimastreik Demo in der St. Galler Innenstadt © Urs Bucher/TAGBLATT
Klimastreik Demo in der St. Galler Innenstadt © Urs Bucher/TAGBLATT
11 Bilder

Die Demonstration für das Klima in der St.Galler Altstadt

(vre/sda) Am späten Freitagnachmittag hat in der Stadt St.Gallen der fünfte Klimastreik stattgefunden. An der Demonstration beteiligten sich gemäss Schätzung der Stadtpolizei gut 1500 Personen. Der mehrere hundert Meter lange Demonstrationszug startete um 17.30 Uhr und führte vom Vadian-Denkmal durch die Einkaufsgassen der Altstadt.

Mit Kantonsschülerinnen und Kantonsschülern aus St.Gallen, Trogen, Wil und Wattwil marschierten auch zahlreiche Erwachsene, Familien mit kleinen Kindern sowie Seniorinnen und Senioren mit. Stadtpolizisten begleiteten die Demonstrierenden und regelten den Verkehr. Gemäss einer Meldung der Polizei auf Twitter verlief der Protest friedlich und ohne Zwischenfälle.

Freitag, 15. März - 18:07 Uhr

Am Samstag gibt's wieder Fussball im Kybunpark: 10'800 Tickets für St.Gallen gegen Lugano verkauft

(pl/vre) Diesen Samstag, 19 Uhr, empfängt der FC St.Gallen im Kybunpark das Team von Lugano. Die Tessiner waren für die Espen in der Vergangenheit immer wieder einmal ein unbequemer Gegner. Trotzdem sollte der FCSG im Heimspiel unbedingt punkten, wenn er an der Ausmarchung um die Teilnahme an europäischen Wettbewerben weiter mit guten Chancen mitmischen will.

Beim letzten Heimspiel gegen den FC Lugano zog sich St.Gallens Cedric Itten einen Kreuzbandriss zu. Itten ist auf dem Weg der Besserung, kann aber am Samstag noch nicht spielen. (Bild: Gian Ehrenzeller/KEY - 23. September 2018)

Beim letzten Heimspiel gegen den FC Lugano zog sich St.Gallens Cedric Itten einen Kreuzbandriss zu. Itten ist auf dem Weg der Besserung, kann aber am Samstag noch nicht spielen. (Bild: Gian Ehrenzeller/KEY - 23. September 2018)

Für das Heimspiel sind bis Freitagmittag 10'800 Tickets abgesetzt worden. Für den Match vom Samstagabend gesperrt ist Miro Muheim, der mit der Nachwuchsmannschaft St.Gallens eine gelb-rote Karte kassiert hat. Verletzt sind Alain Wiss und Cedric Itten. Itten ist nach seinem Kreuzbandriss auf einem guten Weg; er absolviert bereits wieder ein Teil der Trainings mit der Mannschaft.

Freitag, 15. März - 14:58 Uhr

Theaterprovisorium: Visiere auf dem Unteren Brühl stehen, wann das Auflageverfahren startet, ist offen

Auf dem Unteren Brühl markieren Visierstangen die Ausmasse, die das Provisorium fürs Theater St.Gallen haben wird. Diesen Bau braucht's für die Spielzeiten 2020/21 und 2021/22, während denen das Theatergebäude im Stadtpark saniert wird. (Bild: Roger Berhalter - 15. März 2019)

Auf dem Unteren Brühl markieren Visierstangen die Ausmasse, die das Provisorium fürs Theater St.Gallen haben wird. Diesen Bau braucht's für die Spielzeiten 2020/21 und 2021/22, während denen das Theatergebäude im Stadtpark saniert wird. (Bild: Roger Berhalter - 15. März 2019)

(vre) Das Provisorium fürs Theater St.Gallen kommt nicht wie ursprünglich geplant in den Stadtpark zwischen die Museen zu stehen, sondern wird vor die Tonhalle auf den Unteren Brühl gestellt. Seit heute markieren Visierstangen die Ausmasse des provisorischen Baus auf dieser Grünfläche. Diese Massnahme ist parallel zur öffentlichen Auflage des Baugesuchs vorgeschrieben. Dieses Verfahren wurde bisher allerdings nicht gestartet; noch ist gemäss Angaben der Stadt offen, wann genau dies geschehen wird.

Gemäss derzeitiger Planung des kantonalen Hochbauamts soll das Theatergebäude im Stadtpark zwischen Sommer 2020 und Herbst 2022 saniert und erweitert werden. Die Spielzeit 2019/2020 absolviert das Theater noch vollumfänglich im heutigen Haus. Mit dem Bau des Provisoriums wird voraussichtlich im Mai 2020 begonnen. Auf Beginn der Saison 2020/21 zieht das Theater darin ein - und absolviert dann zwei ganze Spielzeiten darin. Für Herbst 2022 ist die Wiedereröffnung des sanierten und erweiterten Theaterhauses geplant.

Freitag, 15. März - 11:12 Uhr

Jörg Caluori zieht's in die Politik: Aus der grössten St.Galler Buchhandlung ins Gemeindehaus

(vre) Bevor er 2018 in den Ruhestand ging, herrschte er 14 Jahre lang über ein Reich aus Büchern, nämlich über die mit Abstand grösste Buchhandlung in der Stadt St.Gallen, das «Rösslitor». Jetzt bewirbt sich Jörg Caluori ums Amt des Gemeindepräsidenten von Niederbüren. Dafür will der Parteilose von Gaiserwald an die Thur zügeln - der «herrlichen Naherholungsgebiete» wegen, wie er in lokalen Medien zitiert wird.

Der ehemalige «Rösslitor»-Chef Jörg Caluori wohnt jetzt in Niederbüren, wo er am 19. Mai zu den Wahlen ums Gemeindepräsidium antritt. (Bild: Tobias Söldi - 12. März 2019)

Der ehemalige «Rösslitor»-Chef Jörg Caluori wohnt jetzt in Niederbüren, wo er am 19. Mai zu den Wahlen ums Gemeindepräsidium antritt. (Bild: Tobias Söldi - 12. März 2019)

Politisch aktiv war Caluori bisher nie. Das heisst allerdings nicht, dass er sich in St.Gallen nicht ab und zu in tagespolitische Diskussionen eingemischt hätte. Die Art und Weise, wie er seine Voten vortrug, haben ihm allerdings auch den Ruf eines Polteris eingetragen. Am 19. Mai tritt Caluori in Niederbüren gegen «die Einheimische» Caroline Bartholeth und «den Auswärtigen» Christoph Koenig an.

Freitag, 15. März - 11:05 Uhr

In Geschäft eingebrochen und Handys gestohlen

(kapo/vre) In der Zeit Nacht auf Donnerstag haben Einbrecher an der Rorschacher Strasse in St.Gallen ein Geschäft heimgesucht. Dabei beschädigten sie gemäss Mitteilung der Kantonspolizei vom Freitag eine Glasvitrine. Die Diebe liessen über 30 Mobiltelefone im Wert von über 25'000 Franken mitlaufen.

Freitag, 15. März - 0:03 Uhr

Heimspiel im Paul-Grüninger-Stadion: Brühl muss am Samstag unbedingt gegen den FC Wohlen punkten

(pd/vre) Am Samstag gibt’s für Brühl das erste Heimspiel dieses Frühlings, und zwar bereits um 15 Uhr. Dies aus Rücksicht auf Brühl-Fans, die am Abend im Kybunpark auch noch den Match des FC St.Gallen gegen Lugano besuchen wollen. Gast im Paul-Grüninger-Stadion ist der FC Wohlen. Die Aargauer sind im letzten Sommer freiwillig aus der Challenge League abgestiegen, kämpfen jetzt aber in der Promotion League bereits wieder gegen den Abstieg.

Der SC Brühl hat sich mit dem neuen Trainer Heris Stefanachi sorgfältig auf das erste Heimspiel des Frühlings vom Samstag vorbereitet. (Bild: Urs Bucher - 13. März 2019)

Der SC Brühl hat sich mit dem neuen Trainer Heris Stefanachi sorgfältig auf das erste Heimspiel des Frühlings vom Samstag vorbereitet. (Bild: Urs Bucher - 13. März 2019)

Derzeit belegt der FC Wohlen den zweitletzten Tabellenplatz und hat vier Punkte Abstand auf einen rettenden Platz sowie sieben Punkte auf den SC Brühl. Da ist schnell ausgerechnet, dass Wohlen am Samstag alles unternehmen wird, um drei Punkte aus St.Gallen zu entführen. Und ebenso schnell ist ausgerechnet, dass in einem solchen Fall Brühl in eine ungemütliche Lage käme, nämlich mitten in den Abstiegsstrudel.

Der SC Brühl konnte in den ersten zwei Spielen des Frühlings nicht überzeugen, vor allem das Unentschieden vom vergangenen Samstag gegen den Tabellenletzten La Chaux-de-Fonds tat weh. Auffällig war die Offensivschwäche der Kronen, die sich aber durch personelle Aderlässe erklären lässt. Auch wenn immer noch adäquate Flügelspieler fehlen, gibt's für den Samstag Entwarnung aus der Krankenstation: Gegen Wohlen sollten mehr oder weniger alle Spieler fit an Bord sein.

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