ST.GALLER STADT-TICKER
Fest für Olympiasiegerin Jolanda Neff in Staad +++ Fahrunfähig Selbstunfall in Steinach verursacht +++ Stadt entschärft Gefahrenherd +++ Zeugenaufruf: Nach Unfall weitergefahren

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Stadt St.Gallen und der Umgebung: In unserem Stadt-Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Ehrung der Olympiasiegerin Jolanda Neff findet am Samstag in Staad statt

(gk/dh) Am Dienstag hat Jolanda Neff in Tokio an den Olympischen Sommerspielen im Mountainbike abgeräumt. Sie holte sich die Goldmedaille. Praktisch mit ihrer Zieleinfahrt fing die Planung zu einem Festakt an. Nun ist klar wann und wo er stattfindet. Dafür haben sich die Gemeinden Thal und Goldach abgesprochen. Jolanda Neff ist in Thal aufgewachsen und wohnt in Goldach.

Jolanda Neff hat am Dienstag olympisches Gold im Mountainbiken geholt.

Jolanda Neff hat am Dienstag olympisches Gold im Mountainbiken geholt.

Bild: Peter Klaunzer / KEYSTONE

Wie die Gemeinde Thal mitteilt, findet die Ehrung der Mountainbikerin am Samstag um 17 Uhr in Staad auf dem Sportplatz Bützel statt; bei Regen in der Doppelsporthalle Bützel. «Es ist vorgesehen, dass es einen kurzen Festakt vor Ort gibt, wobei verschiedene Redner die Leistung von Jolanda Neff würdigen und ihr gratulieren», heisst es in der Mitteilung. Der exakte Ablauf werde noch zwischen Gemeindepräsident Felix Wüst, Radfahrerverein Altenrhein, und weiteren Personen abgesprochen. Zudem werden alle Dorfvereine eingeladen, damit sie an der Fahnendelegation teilnehmen können. Die Musikgesellschaft soll den Festakt umrahmen.

Mittwoch, 28. Juli - 11:50 Uhr

Fahrunfähig Selbstunfall in Steinach verursacht — Sachschaden von 20'000 Franken entstanden

(kapo/sae) Am Mittwoch ist es um 1 Uhr auf der Autobahn A23 zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Ein 33-Jähriger fuhr mit seinem Auto auf der Autobahn A23 von Arbon in Richtung St.Gallen. Aus zurzeit noch unbekannten Gründen geriet er mit dem linken Vorderrad seines Autos über eine Klappbacke in der Mitte der Fahrstreifen. Dadurch verlor er die Kontrolle über sein Auto, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt. Das Auto geriet auf den Gegenfahrstreifen und kollidierte linksseitig mit der Randleitplanke. Es wurde abgewiesen und kam in der Mitte der beiden Fahrstreifen zum Stillstand.

Der 33-jährige Fahrer verursachte den Unfall um 1 Uhr.

Der 33-jährige Fahrer verursachte den Unfall um 1 Uhr.

Bild: Kapo St.Gallen

Der Fahrer wurde von einer Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen als fahrunfähig eingestuft. Die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen verfügte bei ihm die Entnahme einer Blut- und Urinprobe. Der Führerausweis wurde ihm auf der Stelle abgenommen. Es entstand Sachschaden von über 20'000 Franken. Neben der Kantonspolizei St.Gallen stand auch eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau im Einsatz.

Mittwoch, 28. Juli - 11:28 Uhr

Ein neues Schild beim Schibenertor weist auf Engpass zwischen Velo und Trogener Bähnli hin

(sab) Seit einiger Zeit sind Parkplätze weg an der Bahnhofstrasse und neu können Velos auch in die Gegenrichtung, vom Hauptbahnhof Richtung Marktplatz fahren. Aber Obacht! Beim Schibenertor wird es eng. Dann nämlich, wenn das Trogenerbähnli gleichzeitig auf die Kreuzung zufährt. Die Bahnwaggons befahren am Ende der Bahnhofstasse den Velostreifen, was in den vergangenen Wochen aus Velokreisen für Unmut sorgte. «Saugefährlich» sei die Stelle vor dem Restaurant Seeger, meinte etwa ein junger Velofahrer vor Ort.

Ein Schild weist auf die Gefahrenstelle beim Schibenertor hin.

Ein Schild weist auf die Gefahrenstelle beim Schibenertor hin.

Bild: Sandro Büchler (26.07.2021)

Nachdem Lokführer von mehreren brenzligen Situationen mit Velofahrern berichteten, hat sich die Stadt mit der Engstelle befasst. Die Lösung nun: Ein Schild. Es weist auf die Gefahr hin und ermahnt Radlerinnen und Radler, nicht an der Bahn vorbeizufahren. Ob das Schild auch wahrgenommen wird, muss sich zeigen. Es ist relativ hoch montiert worden. So können es die Velofahrerinnen und Velofahrer – die sich wohl eher darauf konzentrieren, nicht in die Schienenrille zu geraten – leicht übersehen.

Mittwoch, 28. Juli - 09:52 Uhr

Polizei sucht nach Zeugen: Nach Kollision mit Motorrad weitergefahren

(stapo/sae) Am Donnerstag, dem 22. Juli, fuhr ein Motorradfahrer nach 22 Uhr auf der St.Jakob-Strasse stadteinwärts. Auf Höhe der Adlerbergstrasse wurde der Mann von einem schwarzen Personenwagen überholt. Als das Auto wieder auf die Fahrspur einbog, kam es zu einer Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen, worauf der Motorradfahrer stürzte. Dabei hat er sich leicht verletzt. Die Person am Steuer des Autos fuhr weiter, ohne sich um den Verletzten und den Schaden zu kümmern, wie die Stadtpolizei mitteilt.

Die Unfallstelle in der St.Jakob-Strasse.

Die Unfallstelle in der St.Jakob-Strasse.

Bild: PD

Die Polizei sucht Zeugen, welche den Unfall beobachten konnten oder Angaben zum Fahrzeug sowie zur Person am Steuer machen können. Hinweise nimmt die Stadtpolizei St.Gallen unter der Telefonnummer 071 224 60 00 entgegen.


Mittwoch, 28. Juli - 08:34 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 35 neue Coronafälle am Dienstag

(SK/sae) Der Kanton St.Gallen meldet im Internet für Dienstag 35 neue laborbestätigte Coronafälle. Die Gesamtzahl der Ansteckungen seit März 2020 liegt jetzt bei 43'502. Am Dienstag wurde kein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten seit Frühling 2020 bleibt damit bei 718.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Tief bleibt die Zahl der Hospitalisationen wegen Covid-19: Derzeit liegen sieben Personen deswegen in einem St.Galler Spital; keine davon auf der Intensivstation.

Dienstag, 27. Juli – 20:44 Uhr

Anekdoten zum Altarraum

(pd/mha) In der Reihe «Kathedrale erleben» steht am kommenden Samstag, 31. Juli, der Altarraum im Zentrum. Treffpunkt ist um 10.30 Uhr am Westeingang, also auf der Seite des Gallusplatzes. Die Führungen dauern rund eine Stunde; es gibt eine Kollekte. Dompfarrer Beat Grögli wird gemäss Mitteilung Interessantes über den Altarraum erzählen, der vor acht Jahren realisiert worden ist. Aus der Vorschau geht hervor, dass Grögli selbst «Täter vor Ort und überzeugter Fan» ist.

Blick in die St.Galler Kathedrale.

Blick in die St.Galler Kathedrale.

Bild: Michel Canonica

In der Reihe werden verschiedenen Aspekte der Kathedrale beleuchtet, etwa architektonische, ihre benediktinische Vergangenheit oder die biblischen Darstellungen.

Dienstag, 27. Juli – 18:42 Uhr

Nach Vorstoss möchte der Stadtrat nun zu Pressekonferenzen einladen, ohne relevante Details zu nennen.

(mha) Die St.Galler Stadtregierung möchte in Zukunft zu ihren Medienkonferenzen einladen, «ohne schon relevante Details zu erwähnen». Das geht aus der Antwort auf einen Vorstoss von Donat Kuratli (SVP) und Marcel Baur (GLP) hervor. Die zwei Stadtparlamentarier hatten in der Einfachen Anfrage bemängelt, das Erstinformationsrecht des Parlaments sei nicht mehr immer gegeben. Dieses sieht vor, dass Mitglieder des Stadtparlaments vor der Öffentlichkeit über Vorlagen informiert werden.

Der St.Galler Stadtrat anlässlich der Pressekonferenz zu den Legislaturzielen 2021-2024. Von links: Peter Jans (SP), Mathias Gabathuler (FDP), Maria Pappa (SP), Markus Buschor (parteilos) und Sonja Lüthi (GLP).

Der St.Galler Stadtrat anlässlich der Pressekonferenz zu den Legislaturzielen 2021-2024. Von links: Peter Jans (SP), Mathias Gabathuler (FDP), Maria Pappa (SP), Markus Buschor (parteilos) und Sonja Lüthi (GLP).

Bild: Tobias Garcia (18. Mai 2021)

Nun sei der Stadtrat aber vermehrt an die Presse gelangt, bevor das Parlament informiert wurde, bemängeln Kuratli und Baur. Erstinformationsrecht bedeutet aus ihrer Sicht zudem, Zeit zu haben, die Vorlage oder das Konzept durchlesen zu können. «Erhält man aber eine Information mit vielen Seiten 30 Minuten vor der Medienorientierung, ist es im Milizsystem nicht möglich, auf allfällige Fragen der Presse nach der Information der Stadt zu reagieren.»

Der Stadtrat räumt in seiner Antwort ein, vereinzelt sei es vorgekommen, dass Medien aus Einladungen zu Pressekonferenzen Informationen entnahmen und für ihre Berichterstattung nutzten. Entsprechend werde er künftig Medienkonferenzen nur noch «in gebotener Kürze» ankündigen. In der Regel erhielten Parlamentsmitglieder die Unterlagen kurz vor Beginn der Konferenz elektronisch zugestellt. Zu den Medienanfragen schreibt der Stadtrat, den Mitgliedern des Parlaments stehe es frei zu sagen, «dass sie die Vorlage erst mal in Ruhe lesen werden», um sie danach in der zuständigen Kommission und der Fraktion zu diskutieren.

Dienstag, 27. Juli – 17:36 Uhr

Frontalkollision in Thal – 16'000 Franken Sachschaden

Ein 79-jähriger Mann wurde bei der Kollision leicht verletzt.

Ein 79-jähriger Mann wurde bei der Kollision leicht verletzt.

Bild: Kantonspolizei St.Gallen

(kapo/elo) Am Dienstagmorgen kurz nach 10.30 Uhr kam es auf der Burietstrasse in Thal zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos. Ein 79-jähriger Mann war von Rheineck herkommend auf der Burietstrasse unterwegs, als auf Höhe der Verzweigung Burietstrasse/Buechbergstrasse ein Auto vor ihm abbremste. Um eine Auffahrkollision zu vermeiden, lenkte der Mann sein Auto auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte er mit dem entgegenkommenden Auto eines 29-Jährigen. Der 79-jährige Mann wurde beim Unfall leicht verletzt und musste ins Spital gebracht werden. An den beiden Autos entstand ein Sachschaden in Höhe von 16'000 Franken, schreibt die Kantonspolizei St.Gallen am Dienstag in einer Mitteilung.

Dienstag, 27. Juli – 11:35 Uhr

Baloise ist bis 2024 Platin Sponsorin des FC St.Gallen

Matthias Hüppi, Präsident FC St.Gallen, Odilio Muiña, Verkaufsleiter Generalagentur Basler Versicherungen St. Gallen/Appenzell, Roman Bär, Generalagent Generalagentur Basler Versicherungen St. Gallen/Appenzell und Ivo Forster, CEO FC St.Gallen Event AG.

Matthias Hüppi, Präsident FC St.Gallen, Odilio Muiña, Verkaufsleiter Generalagentur Basler Versicherungen St. Gallen/Appenzell, Roman Bär, Generalagent Generalagentur Basler Versicherungen St. Gallen/Appenzell und Ivo Forster, CEO FC St.Gallen Event AG.

Bild: PD

(pd/sae) Der FC St.Gallen und die Baloise haben die Zusammenarbeit verlängert. Die Versicherung, die bisher Gold Sponsorin war, hat ihr Engagement um eine Stufe erhöht und ein Platin Sponsoring bis 2024 abgeschlossen, wie es in der Mitteilung des FC St.Gallen heisst. Dazu sagt Ivo Forster, CEO der FC St.Gallen Event AG:

Ivo Forster, CEO der FC St.Gallen Event AG.

Ivo Forster, CEO der FC St.Gallen Event AG.

Bild: PD
«Wir wissen es sehr zu schätzen, dass sich ein so starker Partner wie die Baloise dazu entschlossen hat, das Sponsoring mit dem FC St.Gallen auszuweiten.»

Das sei in dieser schwierigen Zeit nicht selbstverständlich. Da Baloise aufgrund ihrer regionalen Verankerung gut zum FC St.Gallen passe, freue es den Verein umso mehr weiterhin verbunden zu bleiben.

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 40 Neuansteckungen für Dienstag gemeldet

(SK/sae) Der Kanton St.Gallen meldet im Internet für Dienstag 40 neue laborbestätigte Coronafälle. Die Gesamtzahl der Ansteckungen seit März 2020 liegt jetzt bei 43'092. Am Dienstag wurde ein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten seit Frühling 2020 liegt damit nun bei 718. Tief bleibt die Zahl der Hospitalisationen wegen Covid-19: Derzeit liegen sieben Personen deswegen in einem St.Galler Spital.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Dienstag, 27. Juli 2021, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Montag, 26. Juli – 16:15 Uhr

Führung mit Theologe Walter Frei: Moslems im alten St.Gallen

(pd/mha) Der Theologe Walter Frei lädt am Dienstag, 27. Juli, von 14.30 bis 16 Uhr zu einer Altstadtführung. Thema ist gemäss Mitteilung «Was unsere Vorfahren über Moslems wussten». Treffpunkt ist beim Brunnen auf dem Gallusplatz. Eine Anmeldung ist nicht nötig, es wird eine Kollekte organisiert.

Montag, 26. Juli – 14:45 Uhr

SP lädt Bevölkerung zu politischen Spaziergängen ein

(pd/sae) Seit einigen Jahren finden im Sommer Stadtspaziergänge statt, die von der SP Stadtpartei veranstaltet werden. Dabei werden Themen behandelt, die für die Stadt St.Gallen in den kommenden Jahren an Bedeutung gewinnen werden. Ziel der Sommerspaziergänge ist es, die Diskussionen wieder anzufachen und mit der Bevölkerung ins Gespräch zu kommen, wie es in der Mitteilung heisst.

Programm

2. August: Wo hat die Jugend in öffentlichen Räumen Platz?
Simone Meyer, Mitarbeiterin der Offenen Jugendarbeit der Stadt St.Gallen, begleitet den Spaziergang durch die Innenstadt und zeigt die öffentlichen Räume der Jugendlichen. 
Treffpunkt: 19.00 Uhr, «Roter Platz».

10. August: Wie gestaltet sich der Umbau der HSG in der Stadt?
Kantonsbaumeister Michael Fischer und Stadtplaner Florian Kessler klären Fragen zum Erweiterungsbau der HSG. 
Treffpunkt: 18.30 Uhr, Offene Kirche am Unteren Graben.

14. August: Verkehrspolitik der Zukunft – Braucht es die Teilspange wirklich?
Experten mit unterschiedlichen Perspektiven erläutern ihre Argumente zum Autobahnausbau. Anschliessend findet das SP-Sommerfest im St.Leonhardspark statt. 
Treffpunkt: 15.30 Uhr, Güterbahnhof/Lattich.

31. August: Die städtische Tagesbetreuung im Fokus
Ein Spaziergang durchs Quartier macht die Entwicklung der Tagesbetreuung in den letzten Jahren sichtbar und zeigt den Bedarf. Begleitet wird der Spaziergang von Tanja Rissle, Abteilungsleiterin Tagesbetreuung Zentrum/West der Stadt St.Gallen sowie Vertreter der SP.
Treffpunkt: 18.30 Uhr, Bushaltestelle Erlachstrasse.

Die SP-Sommerspaziergänge sind öffentlich, eine Anmeldung ist nicht nötig. Informationen zu den einzelnen Spaziergängen sind unter www.stadt.sp-sg.ch/sommerspaziergang abrufbar.

Montag, 26. Juli - 10:50 Uhr

72 Neuansteckungen mit Covid-19 in St.Gallen

(SK/sae) Der Kanton St.Gallen meldet am Montagmorgen 72 neue laborbestätigte Coronafälle. Die Gesamtzahl der Ansteckungen seit März 2020 liegt nun bei 43'427.

Bild: Screenshot www.sg.ch

Auch über das Wochenende ist im Kanton St.Gallen niemand an Covid-19 gestorben. Die Zahl der Coronatoten seit Frühling 2020 liegt weiterhin bei 717.

Montag, 26 Juli - 10:41 Uhr

Heftige Gewitter sind heute möglich — trotzdem locken die Freibäder mit warmen Wassertemperaturen

(sae) Nach dem stürmischen Wochenende ist auch diese Woche wettertechnisch keine Besserung in Sicht. Bereits heute bahnen sich weitere Unwetter an, die vor allem am Nachmittag auftreten werden. Der Bund warnt mit der Gefahrenstufe 3 von 4 vor den Gewittern, die in der ganzen Ostschweiz wüten werden. Das Wetter bleibt voraussichtlich bis Ende Woche wechselhaft.

Für eine kleine Abkühlung oder sportliche Betätigung vor dem stürmischen Nachmittag locken die Freibäder aktuell mit warmen Temperaturen.

Wassertemperaturen Freibäder Stadt und Region St.Gallen

Stand: 26. Juli 2021, 10.00 Uhr
Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld 24
Freibad Rotmonten 23
Familien- und Frauenbad Dreilinden 22
Gemeinschaftsbad Mannenweier 23
Schwimmbad Arbon
Becken 24
See 21,5
Schwimmbad Waldstatt 25
Badhütte Rorschach 23,2
Sonntag, 25. Juli - 16:17 Uhr

Kinder erforschen das Wasser

(pd/mha) Das Naturmuseum St.Gallen bietet übermorgen Mittwoch, 13.45 bis 16.30 Uhr, einen Experimentiernachmittag für Kinder ab der dritten Klasse sowie Jugendliche an.

Mit einer angehenden Lehrperson erforschen die Kinder gemäss Mitteilung das Wasser. Wie wird dessen Qualität bestimmt und wer wohnt alles im kühlen Nass? Unter anderem diese Fragen sollen geklärt werden. Die Teilnahme kostet acht Franken. Anmeldung unter der Mail info@naturmuseumsg.ch.

Freitag, 23. Juli - 15:55 Uhr

St.Galler Regierung vergibt Nothilfe-Beiträge an Nepal und Tunesien

Die anhaltenden Regenfälle in Nepal haben einen massiven Erdrutsch in der Region Melamchi verursacht.

Die anhaltenden Regenfälle in Nepal haben einen massiven Erdrutsch in der Region Melamchi verursacht.

Bild: Narendra Shrestha / EPA

Die Regierung hat zwei Nothilfe-Beiträge aus dem Lotteriefonds beschlossen. Dies schreibt die Staatskanzlei am Freitag in einer Mitteilung. Sie unterstützt die Hilfsorganisation Helvetas mit 20'000 Franken zugunsten der Betroffenen der Sturzflut in Nepal.

Ausserdem wurde Tunesien von Covid-19 hart getroffen. Die Regierung unterstützt die für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) im Kampf gegen die Pandemie ebenfalls mit einem Beitrag von 20'000 Franken.

Am 15. Juni 2021 verursachten die lang anhaltenden Regenfälle in Nepal einen massiven Erdrutsch, der über Stunden den Fluss Melamchi blockierte. Als sich die Stauung löste, verwüstete eine Schlamm-Sturzflut die Ortschaften Melamchi, Panchpokhari Thangpal und Helambu.

Es wird voraussichtlich zwei Jahre dauern, bis die Menschen wieder in ihre Häuser zurückkehren können. Helvetas hat deshalb zum Ziel, dass die Familien, die ihr Hab und Gut verloren haben, ein würdevolles Zuhause für diese Übergangszeit bekommen. Pro Familie werden provisorische 2-Zimmer-Unterkünfte mit separater Küche und Latrine aus verzinktem Wellblech erstellt. Damit Helvetas diese humanitäre Hilfe wahrnehmen kann, ist das Hilfswerk auf Spenden angewiesen.

Tunesien wird derzeit von einer verheerenden Corona-Welle heimgesucht. Die Krankenhäuser sind überfüllt, auf den Intensivstationen kämpfen viele Menschen um ihr Leben. Gemäss Medienberichten liegen Kranke auf den Gängen, einige unter freiem Himmel auf Matratzen. Es fehlt an Personal und der Sauerstoffvorrat wird knapp.

Auch aus Sicht der Weltgesundheitsorganisation ist die Situation besorgniserregend. Tunesien sei das Land mit der höchsten Sterblichkeitsrate auf dem afrikanischen Kontinent. Die Humanitäre Hilfe des Bundes hat beschlossen, das Land im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie zu unterstützen. Per Lufttransport sind bereits 15 Beatmungsgeräte und rund 60 Sauerstoffkonzentratoren nach Tunis geliefert worden.

Freitag, 23. Juli - 14:00 Uhr

Aufgetischt findet auch 2021 nicht statt — auf Mai 2022 verschoben

Eine Künstlerin am Aufgetischt St.Gallen 2019, der letzten Ausgabe des Strassenkunstfestivals.

Eine Künstlerin am Aufgetischt St.Gallen 2019, der letzten Ausgabe des Strassenkunstfestivals.

Bild: Urs Bucher

(pd/alr) Das «Street Art»-Festival Aufgetischt St.Gallen wird auch dieses Jahr aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden. «Bis zuletzt haben wir gehofft und geplant. Jetzt müssen wir erneut die Notbremse ziehen», schreibt das Aufgetischt-Team in einer Mitteilung. Man hoffe fest, dass das Festival 2022 endlich wieder stattfinden könne. Das provisorische Datum für das kommende Festival ist vom 13. bis 15. Mai 2022.

Aufgrund der bestehenden Einschränkungen und der anhaltenden Unsicherheit sähe man keine andere Option. Das Festival hätte im September stattfinden sollen. «Das Strassenkunstfestival findet im Herzen der schönen St.Galler Altstadt statt und setzt auf freien Zugang und spontane Begegnung. Wir können die Innenstadt aber weder absperren noch kontrollieren, und daher die aktuell bestehenden Vorschriften für Grossveranstaltungen nicht erfüllen», heisst es in der Mitteilung.

Es sei gut möglich, dass sich die Situation bis September entspannen werde, doch darauf könne man nicht spekulieren. «Wir haben auch intensiv über alternative Festivalformate nachgedacht, haben uns aber am Ende dagegen entschieden», schreibt das Team.

Freitag, 23. Juli - 11:34 Uhr

Betrunken mit E-Trottinett unterwegs

(stapo/alr) Am frühen Freitagmorgen um 3.20 Uhr hielt die Stadtpolizei St.Gallen einen 19-jährigen Mann auf einem E-Trottinett an.

Eine Atemalkoholprobe ergab, dass der 19-Jährige das E-Trottinett mit 0.94 Milligramm pro Liter, umgerechnet 1.88 Promille, gelenkt hatte. Er musste zwecks Einvernahme mit auf den Polizeiposten und wird wegen Fahren unter Alkoholeinfluss zur Anzeige gebracht.

In der Nacht auf Freitag wurde ein 19-Jähriger mit 1.88 Promille auf einem E-Scooter angehalten.

In der Nacht auf Freitag wurde ein 19-Jähriger mit 1.88 Promille auf einem E-Scooter angehalten.

Symbolbild: Stadtpolizei St.Gallen

Betrunken in Geschwindigkeitskontrolle geraten

Am Donnerstagabend, kurz vor 22 Uhr, geriet ein 42-jähriger Autofahrer in eine Geschwindigkeitskontrolle der Stadtpolizei St.Gallen. Da er mit 3 Kilometern pro Stunde zu schnell unterwegs war, wurde er angehalten.

Beim Gespräch mit dem 42-Jährigen wurde Mundalkoholgeruch festgestellt. Die beweissichere Atemalkoholprobe ergab 0.80 Milligramm pro Liter, was 1.6 Promille entspricht. Der Führerausweis des Mannes wurde im System gesperrt und die Weiterfahrt verhindert. Der 42-Jährige wird wegen Fahren unter Alkoholeinfluss zur Anzeige gebracht.

Trotz abgelaufenem Lernfahrausweis mit Motorrad unterwegs

Am Donnerstagabend, um 17.15 Uhr, kontrollierte die Stadtpolizei St.Gallen einen 34-jährigen Motorradfahrer. Die Polizisten stuften den Mann als nicht fahrfähig ein, worauf die Staatsanwaltschaft eine Blut- und Urinprobe verfügte. Der 34-Jährige war mit abgelaufenem Lernfahrausweis, ohne «L» und mit einer zweiten Person auf dem Motorrad unterwegs, was nicht erlaubt ist.

Ausserdem wurde eine Kleinmenge von 9.7 Gramm Haschisch bei dem Mann gefunden und straffrei eingezogen.

Am Donnerstagabend um 17.15 Uhr kontrollierte die Stadtpolizei einen 34-jährigen Motorradfahrer, der trotz abgelaufenem Lernfahrausweis unterwegs war und knapp 10 Gramm Haschisch bei sich führte.

Am Donnerstagabend um 17.15 Uhr kontrollierte die Stadtpolizei einen 34-jährigen Motorradfahrer, der trotz abgelaufenem Lernfahrausweis unterwegs war und knapp 10 Gramm Haschisch bei sich führte.

Symbolbild: Stadtpolizei St.Gallen
Freitag, 23. Juli - 10:21 Uhr

Velofahrer stürzt Bahnhofstreppe hinunter, Polizei sucht Zeugen

(stapo/alr/dh) Am frühen Freitagmorgen um 1 Uhr stürzte ein Velofahrer in der westlichen Bahnhofunterführung des Bahnhofs St.Gallen. Der 29-Jährige stürzte im Bereich der Treppenabgänge des Gaiserbahnhofs, respektive Perron 1, in die westliche Bahnhofunterführung.

Nach dem Sturz kam der Mann am Fusse der Treppenabgänge mit unbestimmten Verletzungen zu liegen. Er wurde durch die Rettung St.Gallen vor Ort betreut und dann in die Notaufnahme gebracht.

Der Unfallhergang kann zu diesem Zeitpunkt nicht restlos geklärt werden, wie die Polizei schreibt. «Auf eine Dritteinwirkung deutet momentan nichts hin», sagt Polizeisprecher Dionys Widmer auf Anfrage. Eine Blut- und Urinprobe sei angeordnet worden, welche nun ausgewertet werde. Wegen dem unklaren Unfallhergang sucht die Stadtpolizei St.Gallen Personen, die Angaben zum Unfall machen können. Zeugen können sich unter Telefon 071 224 60 00 melden.

Die Unfallstelle in der Unterführung des Bahnhofs St.Gallen.

Die Unfallstelle in der Unterführung des Bahnhofs St.Gallen.

Bilder: Stadtpolizei St.Gallen
Der 29-jährige Velofahrer stürzte an dieser Stelle vor dem Gleis 1.

Der 29-jährige Velofahrer stürzte an dieser Stelle vor dem Gleis 1.

Freitag, 23. Juli - 09:45 Uhr

Stägekino im September mit Joker und Woody Allen

(alr) Im September findet auf der Gesstreppe in St.Gallen das Stägekino statt.

Zusammen mit Solarkino St.Gallen wird dort am Freitag, 3. September der Film «Joker» mit Joaquin Phoenix ausgestrahlt, am Samstag, 4. September steht «Midnight in Paris» von Woody Allen auf dem Programm. Sitzplätze gibt es auf der Gesstreppe und in der Wiese nebenan.

Am 5. September findet an derselben Stelle ausserdem der Stägestadt-Tag mit umfassendem Unterhaltungsprogramm statt. Sowohl Stägekino wie auch Stägestadt-Tag sind kostenlos.

Im September findet auf und um die Gesstreppe ein ausgiebiges Programm mit Filmen und Musik statt.

Im September findet auf und um die Gesstreppe ein ausgiebiges Programm mit Filmen und Musik statt.

Bild: Ralph Ribi

Das Programm in der Übersicht

  • Stägekino vom Freitag, 3.9.2021 auf der Gesstreppe
    20.00-22.45 «Joker» von Todd Phillips (inkl. 10 Minuten Pause)
  • Stägekino vom Samstag, 4.9.2021 auf der Gesstreppe
    20.00-22.15 «Midnight in Paris» von Woody Allen (inkl. 10 Minuten Pause)
  • Stägestadt-Tag vom Sonntag, 5.9.2021 auf der Gesstreppe
    11.00-11.25 Tubamarathonlesung mit Karl Schimke und Marcus Schäfer
    11.30-11.55 Hackbrettkonzert mit Joshua Broger
    12.00-12.25 Krimi-Lesung mit Martin Oesch und Ralph Weibel
    12.30-12.55 A-cappella-Konzert mit Frauenstimmen und Konzertchor St.Gallen unter der Leitung von Bernhard Bichler
    13.00-13.25 Kleiderpräsentation mit angehenden BekleidungsgestalterInnen des Couture-Lehrateliers
    13.30-13.55 Konzert mit Claudio & Fabio Ambrosi
    14.00-14.25 Stiegengeschichtenerzählung mit Bruno Riedl
    14.30-14.55 Konzert mit Femi Luna
  • Zusatzprogramm vom Sonntag, 5.9.2021
    07.00-09.00 Ausdauerlauf «Kurze Treppen, langer Atem» mit Marcel Thoma (Start und Ziel bei der OST – Ostschweizer Fachhochschule, Rosenbergstrasse 59; keine Garderoben zur Verfügung; 13 Kilometer, 407 Höhenmeter, knapp 450 Treppenstufen)
    11.00-15.00 Familienprogramm mit dem Cevi St.Gallen (auf der Wiese oben an der Gesstreppe links)
    13.00-15.00 Stägestadt-Führung mit Christa Nüesch von St.Gallen-Bodensee Tourismus (Start oben an der Gesstreppe, Ziel in der Stadtlounge auf dem Roten Platz)
Freitag, 23. Juli - 09:15 Uhr

Corona-Zahlen sinken leicht: 33 Neuansteckungen

(SK/alr) Der Kanton St.Gallen meldet am Freitagmorgen 33 neue laborbestätigte Coronafälle. Damit geht die Zahl der Neuansteckungen im Kanton St.Gallen weiterhin leicht zurück, nachdem sich am Vortag noch 43 Personen neu infiziert hatten. Die Gesamtzahl der Ansteckungen seit März 2020 liegt nun bei 43'355.

Auch am Freitag ist im Kanton St.Gallen niemand an Covid-19 gestorben. Die Zahl der Coronatoten seit Frühling 2020 liegt weiterhin bei 717. Ausserdem sind weiterhin vier Covid-19-Patienten in St.Galler Spitälern. Zwei davon liegen auf der Intensivstation ohne Beatmung.

Im Kanton St.Gallen sind nun 257'277 Personen geimpft, davon haben 212'258 beide Impfungen erhalten.

Donnerstag, 22. Juli - 16:06 Uhr

Zusammen mit der Uni will die Stadt, wie St.Gallerinnen und St.Galler die Velo und E-Trottinette nutzen

(sk/sab) Velos, E-Bikes, E-Trottinette oder E-Cargobikes: Sie alle gehören zur Kategorie der sogenannten Mikrofahrzeuge und somit zur Mikromobilität. Wie die mikromobilen Verkehrsmittel genutzt werden, will die Stadt St.Gallen laut einem Communiqué nun zusammen mit der Universität genauer erforschen.

E-Trottinette reihen sich neben Velos, E-Bikes und Rollern ins Stadtbild ein.

E-Trottinette reihen sich neben Velos, E-Bikes und Rollern ins Stadtbild ein.

Bild: Arthur Gamsa (19.10.2020)

Auch in St.Gallen gehören E-Trottinette oder E-Bikes mehr und mehr zum Stadtbild. Doch für welche Wege nutzen die St.Gallerinnen und St.Galler diese Fahrzeuge, lassen sich so Autofahrten ersetzen und wie lassen sich die Mikrofahrzeuge an Bahn und Bus anbinden? Diesen und weiteren Fragen zur Integration von Mikromobilität gehen das Institut für Mobilität der HSG und die Stadt St.Gallen in einem Kooperationsprojekt nach. Laut Medienmitteilung der Stadt werden im Projekt 17 Städte in verschiedenen Ländern detailliert untersucht.

Die Stadt lädt die Bevölkerung ein, sich bis am 16. August 2021 an einer Onlinebefragung zu beteiligen. Auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse seien im Spätsommer Gesprächsrunden mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern, Fachverbänden und Interessensgruppen vorgesehen.

Das städtische Energiekonzept und auch das Mobilitätskonzept setzen unter anderem auf die Förderung des Veloverkehrs und öffentlichen Verkehrs sowie auf eine kombinierte Mobilität. Deshalb interessiert die Stadt auch die Frage, wie sich die verschiedenen Mikrofahrzeuge als junge Formen des städtischen Individualverkehrs nachhaltig in bestehende Verkehrssysteme und Mobilitätsmuster der Bevölkerung integrieren lassen.

Denn gerade für die sogenannte letzte Meile, also für den Weg zwischen ÖV-Haltestelle und Arbeitsplatz, biete sich der Einsatz von Mikromobilität an, so die Stadt in ihrer Mitteilung. Es interessiere deshalb, ob und unter welchen Voraussetzungen die Mikromobilitätsformen sinnvoll in das bestehende Mobilitätsangebot integriert werden können und wie dieses weiterentwickelt werden kann.

Donnerstag, 22. Juli - 14:16 Uhr

SVP St.Gallen kritisiert Stadtrat wegen Drei-Millionen-Zusatzkredit fürs Feuerwehrdepot

Die Renovation des Feuerwehrdepots kostet fast einen Sechstel mehr als erwartet.

Die Renovation des Feuerwehrdepots kostet fast einen Sechstel mehr als erwartet.

Bild: Lisa Jenny

(pd/alr) Die SVP St.Gallen hat sich zu den Mehrkosten für die Sanierung des Feuerwehrdepots geäussert. Gestern wurde bekannt, dass die Kosten knapp einen Sechstel höher ausfallen als ursprünglich angenommen. «Die SVP-Fraktion war 2019 die einzige Partei, die sich gegenüber der geplanten Renovation kritisch äusserte und diese nicht unterstützte», schreibt die Partei in einer Mitteilung. Dies, weil noch Unklarheiten bezüglich des Gesundheitsschutzes, der Arbeitssicherheit und des Fuhrparks bestanden hätten.

Mit dem massiven Nachtragskredit bestätige der Stadtrat nun die Vermutung der SVP. «Die Verantwortlichen in der Stadt hegen keinerlei Interesse, mit dem Steuerfranken respektvoll umzugehen, wie dies zuletzt beim Schulhaus Riethüsli und der Tagesbetreuung Kirchlistrasse gezeigt wurde», heisst es in der Mitteilung weiter.

Einen Zusatzkredit von 3,2 Millionen Franken könne die SVP nicht akzeptieren. Es sei wenig glaubwürdig, dass wegen Zeitdruck Innenausbauten, Gebäude- und Elektrotechnik sowie Erdbeben- und Hochwasserschutz vergessen worden seien.

«Die SVP erwartet vom Stadtrat und der Verwaltung Vorlagen, welche nicht im Nachhinein korrigiert werden müssen», schreibt die SVP weiter. Wenn jetzt neu darüber diskutiert werden müsse, erwarte man eine inhaltlich sachliche Diskussion, welche am Schluss für die Angehörigen der Feuerwehr den besten Nutzen bringe.

Donnerstag, 22. Juli - 08:39 Uhr

Ansteckungszahlen im Kanton leicht rückläufig

(SK/alr) Der Kanton St.Gallen meldet am Donnerstagmorgen 43 neue laborbestätigte Coronafälle. Damit sind die Anzahl Neuansteckungen im Kanton erstmals seit Freitag wieder leicht gesunken. Die Gesamtzahl der Ansteckungen seit März 2020 liegt nun bei 43'322. Die Zahl der Coronatoten seit Frühling 2020 liegt weiterhin bei 717.

Seit gestern konnte eine Person aus dem Spital entlassen werden. Nun sind noch vier Betten in St.Galler Spitälern belegt, davon zwei auf der Intensivstation ohne Beatmung.

Insgesamt sind nun 256'048 Personen im Kanton St.Gallen geimpft. Davon haben 208'779 Personen bereits die vollständige Impfung bekommen, 47'269 haben eine Impfung erhalten.

Im Kanton St.Gallen sind nun mehr als die Hälfte der Bevölkerung mindestens einmal geimpft.

Im Kanton St.Gallen sind nun mehr als die Hälfte der Bevölkerung mindestens einmal geimpft.

Bild: Sandra Ardizzone / AGR
Mittwoch, 21. Juli - 12:12 Uhr

Muolen: Rund 40 tote Fische durch Wasserverschmutzung

(kapo/alr) Ein 53-jähriger Mann liess am Montagmorgen in Siebenhausen Gülle in die Güllengrube fliessen. Da diese schon zu voll war, floss die Gülle durch einen Schacht auf die Strasse und dort anschliessend in drei weitere Schächte. Dadurch gelangte die Gülle in den Huberbach und weiter in den Heggibach. Durch die Verschmutzung starben rund 40 Fische.

Das verschmutzte Wasser im Heggibach.

Das verschmutzte Wasser im Heggibach.

Bild: Kantonspolizei St.Gallen

Die ausgerückte Feuerwehr pumpte das kontaminierte Wasser aus dem Bach, dichtete die Schächte ab und errichtete eine Bachsperre. Vor Ort waren ausserdem Vertreter des Amts für Jagd und Fischerei und des Umweltschadendienstes des Kantons St.Gallen.

Mittwoch, 21. Juli - 10:42 Uhr

Grosser Alnatura Bio-Supermarkt mit 5000 Produkten eröffnet

Fillialleiter Pascal Jaquet freut sich auf die St.Galler Kundschaft.

Fillialleiter Pascal Jaquet freut sich auf die St.Galler Kundschaft.

Bild: PD

(pd/alr) In St.Gallen gegenüber der Migros Neumarkt hat der neue Alnatura Bio-Supermarkt eröffnet. Neben viel Frischeprodukten stehen vom Weinsortiment bis zur Naturkosmetik auf grosszügigen 460 Quadratmetern über 5000 Artikel in Bioqualität bereit. An den Eröffnungstagen vom 29. bis 31. Juli profitieren Kunden von zehn Prozent Rabatt.

Der Alnatura Bio-Supermarkt umfasst rund 5000 Produkte. Gemüse aus der Region, Babynahrung, Dinkelkekse – am neuen Standort in St. Gallen, zwei Gehminuten vom Bahnhof entfernt, lasse sich der gesamte Wocheneinkauf erledigen, wie die Migros in einer Mitteilung schreibt.

Dank Sitzgelegenheiten vor Ort lasse sich im Laden ein Zwischenhalt für eine kleine Stärkung einlegen. Weiter biete die Filiale eine Smoothie- und Saft-Theke, an der man sich ein Getränk nach eigenem Geschmack frisch zubereiten lassen könne. Non-Food-Artikel wie Spül- und Waschmittel sowie Hygieneartikel und Naturkosmetik würden das Angebot abrunden.

Modern und grosszügig präsentiert sich der Standort an der St. Leonhard-Strasse auf 460 Quadratmetern, schreibt Migros weiter. Bei Filialleiter Pascal Jaquet und seinem zehnköpfigen Team ist die Freude gross, dass in St. Gallen ein Alnatura Bio Super Markt die Türen öffnet.

Sobald es die Restriktionen um COVID-19 wieder erlauben, werde der Alnatura Bio Super Markt St. Gallen auch Degustationen, Promotionen und Ernährungsberatungen anbieten, so Jaquet in grosser Vorfreude.

Mittwoch, 21. Juli - 10:00 Uhr

Abkühlung gefällig? Die Wassertemperaturen in und um St.Gallen

Die Drei Weieren laden zum Entspannen und Baden ein. Das Wasser ist im Frauenweiher 20 Grad, im Mannenweiher sogar 22 Grad.

Die Drei Weieren laden zum Entspannen und Baden ein. Das Wasser ist im Frauenweiher 20 Grad, im Mannenweiher sogar 22 Grad.

Bild: Adriana Ortiz Cardozo

Wassertemperaturen Freibäder Stadt und Region St.Gallen

Stand: 21. Juli 2021, 10.00 Uhr
Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld 23
Freibad Rotmonten 22
Familien- und Frauenbad Dreilinden 20
Gemeinschaftsbad Mannenweier 22
Schwimmbad Arbon
Becken 26
See 21,9
Schwimmbad Waldstatt 24,5
Badhütte Rorschach 22,9
Auch der Bodensee lädt zu einer Abkühlung ein: Am Mittwoch wurden 21,9 Grad gemessen.

Auch der Bodensee lädt zu einer Abkühlung ein: Am Mittwoch wurden 21,9 Grad gemessen.

Bild: Benjamin Manser
Mittwoch, 21. Juli - 08:44 Uhr

Covid-19-Zahlen weiter steigend: 51 neue Fälle seit Dienstag

(SK/alr) Der Kanton St.Gallen meldet am Mittwochmorgen 51 neue laborbestätigte Coronafälle. Die Gesamtzahl der Ansteckungen seit März 2020 liegt somit bei 43'278. Am Dienstag wurde abermals kein Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der Coronatoten seit Frühling 2020 bleibt somit bei 717.

Derzeit sind fünf Covid-19-Patienten in St.Galler Spitälern, drei Personen mehr als noch am Dienstagmorgen. Davon liegen zwei Personen auf der Intensivstation ohne Beatmung.

Insgesamt sind nun 255'285 Personen im Kanton St.Gallen geimpft. Davon haben 207.472 Personen die vollständige Impfung bekommen, 47'813 haben bereits eine Impfung erhalten.

Mittwoch, 21. Juli - 08:00 Uhr

Stadt lockt mit Gutscheinen fürs E-Cargovelo

Diese E-Cargobikes sind an fünf Standorten in der Stadt St.Gallen erhältlich.

Diese E-Cargobikes sind an fünf Standorten in der Stadt St.Gallen erhältlich.

Bild: PD

(pd/dh) Man sieht sie immer häufiger in der Stadt St.Gallen durch die Strassen flitzen. Die Rede ist von E-Cargobikes oder elektronischen Lastenvelos. Mit diesen startete im Frühling ein Pilotversuch. Zehn Unternehmen testen die elektrischen Lastesel während eines Jahres.

Nun wirbt die Stadt auch bei Privatpersonen. «Die Elektro-Lastenvelos sind Teil eines flexiblen und cleveren Mobilitätsmix», heisst es in einer Medienmitteilung der Stadt St.Gallen. Sie startet eine Gutscheinaktion für die Bevölkerung, damit diese die Lastenvelos testen kann – sei es zum Einkaufen oder für einen Sommerausflug.

Wer den Rabattcode «stgallen2021» in der App oder auf www.carvelo2go.ch eintippt, profitiert von einer einmaligen Gratismiete von zwei Stunden. Normalerweise betragen die Kosten fünf Franken Buchungsgebühr pro Miete sowie 2.50 Franken pro Stunde. Von 22 bis 8 Uhr entfällt der Stundentarif. TCS-Mitglieder erhalten einen Rabatt von 50 Prozent auf die Mietkosten.

Alternativ können die Nutzenden auch ein Abo im Wert von 90 Franken abschliessen und damit ein Jahr lang zum halben Preis fahren. Ein Abo lohne sich gemäss Mitteilung bereits ab sechs Tagesnutzungen pro Jahr.

Um ein elektrisches Lastenvelo mieten zu können, muss man sich auf www.carvelo2go.ch oder über die App Carvelo2go kostenlos registrieren. Danach wird angezeigt, an welchem Standort ein Lastenvelo verfügbar ist. Das Fahrzeug kann online gebucht und bezahlt werden, Schlüssel und Velo werden im Restaurant oder Laden abgeholt.

An folgenden fünf Standorten können die E-Cargobikes gemietet werden:

  • Kafi Franz an der Linsebühlstrasse 35
  • L'Ultimo Bacio an der Poststrasse 14
  • Militärkantine am Kreuzbleicheweg 2
  • Restaurant Stickerei am Oberen Graben 44
  • Restaurant Wilde Möhre an der Güterbahnhofstrasse 7
Dienstag, 20. Juli - 14:45 Uhr

Neues Drahtseilbähnli-Lädeli neben der Mühleggbahn

Marcel und Claudia Braun vom Drahtseilbähnli bei der Mühleggbahn.

Marcel und Claudia Braun vom Drahtseilbähnli bei der Mühleggbahn.

Bild: PD

Seit Anfang Juni gibt es neben der Mühleggbahn das Drahtseilbähnli-Lädeli. Dort sind hausgemachte Produkte vom Café Restaurant Drahtseilbähnli sowie regionale Spezialitäten zu finden — das meiste in Bio-Qualität.

Wie es der Zufall wollte, wurde vor kurzem die Ladenfläche beim Mühleggbähnli frei. Claudia und Marcel Braun hätten die Chance gepackt und ihr Lädeli realisiert, wie in einer Mitteilung der Stadt St.Gallen zu lesen ist. Eine Spezialität seien vietnamesischen Sommerrollen mit frischem Gemüse, Tofu und Erdnussdip.

Seit knapp fünf Jahren betreiben die Geschwister Claudia und Marcel Braun das Café Restaurant Drahtseilbähnli beim Pic-o-Pello Platz, welches vis-a-vis vom Lädeli liegt. Claudia, Marcel und ihr Team würden es schaffen, dass ihre Gäste, dank ihren Leckereien in eine Genusswelt eintauchen und den Alltag vergessen würden, steht in der Mitteilung weiter.

«Hier im Quartier ticken die Uhren anders», erzählt Claudia Braun. Man sei zwar nur wenige Schritte vom Rummel der Innenstadt entfernt und dennoch würden ihre Gäste hier abschalten können. «Sei es bei einem leckeren Kaffee, beim Zuhören des Rauschens der Mühleggschlucht oder bei einem Essen an der Abendsonne», sagt Braun.

Braun hat eine Ausbildung zur Köchin, Servicefachangestellten und Wein-Sommelière gemacht. Bei einem Auslandsaufenthalt in Neuseeland schmiedete sie die Idee von ihrem eigenen Café-Restaurant. Kurzerhand wagte ihr Bruder Marcel, welcher an der HSG studiert hatte, einen Quereinstieg und die beiden eröffneten gemeinsam im November 2016 das Drahtseilbähnli und vor kurzem nun auch das Drahtseilbähnli-Lädeli.

Die Öffnungszeiten des Lädelis sind von Mittwoch bis Freitag von 11 bis 20 Uhr, samstags von 9 bis 20 Uhr und sonntags von 9 bis 18 Uhr.

Dienstag, 20. Juli - 13:59 Uhr

Zwei St.Gallerinnen mit Auszeichnungen an der Hochschule Luzern

Die Hochschule Luzern in Emmen.

Die Hochschule Luzern in Emmen.

Bild: Dominik Wunderli

(alr) In diesem Jahr erhielten 203 Studentinnen und Studenten ihr Bachelor- respektive Masterdiplom in den Bereichen Design, Film und Kunst an der Hochschule Luzern. Dabei wurden auch Förderpreise für elf herausragende Abschlussarbeiten vergeben, mit dabei: Zwei St.Gallerinnen.

Die «zeugindesign»-Stiftung zur Förderung visueller Gestaltung verlieh fünf Förderpreise, die mit je 4000 Franken dotiert sind. Darunter ist die Abschlussarbeit von Petra Baumann aus St.Gallen. Sie kreierte für ihre Diplomarbeit «Von Bryum bis Sphagnum» eine Website über die wundersame und vielfältige Welt der Moose im Botanischen Garten St.Gallen.

Ausserdem hat Martina Häusermann aus St.Gallen von der Swiss Design Association (SDA) einen Preis für hervorragende Diplomandinnen und Dimpomanden der SDA-Partnerhochschulen erhalten. Sie entwickelte für ihre Abschlussarbeit «Pressed Motion» bewegliche Aufsätze in der maschinellen Keramikextrusion, der Produktion kontinuierlicher Keramikstränge. Diese eröffnen dank dynamischen Strukturen, Formübergängen und Durchdringungen neue Gestaltungsmöglichkeiten im Kunsthandwerk und der Architektur.

Dienstag, 20. Juli - 09:03 Uhr

(SK/alr) Der Kanton St.Gallen meldet am Dienstagmorgen 37 neue laborbestätigte Coronafälle. Die Gesamtzahl der Ansteckungen seit März 2020 liegt somit bei 43'228. Am Dienstag wurde abermals kein Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der Coronatoten seit Frühling 2020 bleibt somit bei 717.

In den letzten sieben Tagen sind im Kanton St.Gallen 186 Neuinfektionen dazugekommen. Am stärksten betroffen ist dabei der Wahlkreis See-Gaster mit 67 Neuansteckungen in den letzten sieben Tagen.

Derzeit sind weiterhin zwei Covid-19-Patienten in St.Galler Spitälern. Eine davon liegt auf der Intensivstation mit Beatmung, eine weitere Person auf der Intensivstation ohne Beatmung.

Montag, 19. Juli – 15:55 Uhr

Religions- und Kulturgeschichte: Stadtwanderung mit Theologe Charlie Wenk

(pd/rms) Am Freitag, 23. Juli, lädt der Theologe Charlie Wenk zu einer Führung über Persönlichkeiten, die St. Gallen prägten, ein. Frauen und Männer, die mit ihrer Art, ihrem Handeln und Denken, ihren Ideen und Initiativen die Stadt nachhaltig verändert haben. Die Stadtwanderung dauert von 18 bis 19.30 Uhr. Treff beim Rathaus neben dem Bahnhof. Keine Anmeldungen nötig. Am Ende gibt es eine Kollekte.

Hinweis: Mehr Informationen unter www.stgaller-geschichten.org

Montag, 19. Juli – 13:20 Uhr

Aktion «Ihr Handgriff spart»: 1’500 Duschbrausen verschickt

Der Einsatz von Sparbrausen trägt zur Reduktion der CO2-Emissionen und des Energieverbrauchs bei. Mit der Aktion «Ihr Handgriff spart» sollen Haushalte in St.Gallen sie bis Ende Jahr günstig kaufen können. Dies teilt die Stadt in einer Meldung mit.

Im letzten halben Jahr wurden bereits rund 1’500 Duschbrausen bestellt.
«Die grosse Nachfrage zeigt, dass die St.Galler Bevölkerung bereit ist, auch im Alltag zu Hause einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten», heisst es weiter. Im durchschnittlichen Haushalt könnten so jährlich rund 800 kWh Energie eingespart werden. So bleiben Ende Jahr aufgrund des geringeren Energie- und Wasserverbrauches, zwischen 50 und 300 Franken mehr in der Haushaltskasse. Die Höhe der Einsparung ist abhängig vom Warmwasserverbrauch der alten Brause, der Anzahl Personen pro Haushalt und des individuellen Duschverhaltens.

Die Stiftung KliK (Klimaschutz und CO2-Kompensation) und die Energiestadt Gold St. Gallen unterstützen den Bezug von sparsamen Brausen finanziell. Pro Haushalt kann unter www.duschbrause-co2.ch/stadtstgallen eine Sparbrause im Wert von 37 Franken zum Sparpreis von nur 10 Franken bezogen werden. Die Aktion läuft noch bis am 31. Dezember 2021.

Montag, 19. Juli – 12:05 Uhr

Motorrad kollidiert mit Auto

(stapo/rms) Am Sonntag ereignete sich um 17:40 Uhr beim Oberen Graben bei der Verzeigung Schibenertor ein Unfall. Eine 17-jährige Motorradfahrerin war auf der Bahnhofstrasse in verbotener Fahrtrichtung in Richtung Marktplatz Bohl unterwegs. Gleichzeitig fuhr ein 36-jähriger Autolenker auf dem Oberen Graben in Richtung Blumenbergplatz. Er lenkte in die Verzweigung ein, da seine Lichtsignalanlage auf grün geschaltet war.

Die Unfallstelle beim Oberen Graben bei der Verzeigung Schibenertor.

Die Unfallstelle beim Oberen Graben bei der Verzeigung Schibenertor.

Bild: Stapo

Folglich kam es zu einer Kollision. Die 17-jährige Frau verletzte sich dabei leicht. Es entstand hoher Sachschaden. Das Auto musste abgeschleppt und das Motorrad abtransportiert werden.

Montag, 19. Juli – 11:55 Uhr

Betrunkener Mann beschimpft Polizisten

(stapo/rms) Der Stadtpolizei St.Gallen ist am Sonntagabend, kurz nach 1 Uhr, ein betrunkener Mann am Hauptbahnhof gemeldet worden. Bei der Personenkontrolle zeigte sich der 36-jährige Schweizer ausfällig gegenüber der Patrouille und fuchtelte um sich. Zwecks Eigenschutz wurde er in Handfesseln gelegt. Dabei spuckte er in Richtung der Polizei. Bei der Kontrolle kam eine Kleinmenge Betäubungsmittel hervor, welche sichergestellt wurde. Die Atemalkoholmessung ergab 1.18 Milligram pro Liter. Der Mann beschimpfte die Beamten während der gesamten Kontrolle. Er wird angezeigt.

Montag, 19. Juli – 10:15 Uhr

Shopping Arena: Der Mietermix wird mit Einzug von «Müller» attraktiver

(pd/rms) Die Shopping Arena im Westen von St. Gallen baut das Angebot weiter aus. Dies teilt die Wincasa AG in einer Meldung mit. Nach den Neueröffnungen von Coop und Aldi Suisse im Frühling soll der Mietermix durch den Einzug von «Müller» im November 2021 «noch attraktiver» werden, heisst es. Der über 1'300 Quadratmeter grosse Laden wird im ersten Untergeschoss eröffnet.

Montag, 19. Juli - 8:36 Uhr
75 Personen wurden übers Wochenende im Kanton St.Gallen positiv auf das Coronavirus getestet.

75 Personen wurden übers Wochenende im Kanton St.Gallen positiv auf das Coronavirus getestet.

Bild: Gaetan Bally / Keystone

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 75 Neuansteckungen übers Wochenende

(SK/stm) Der Kanton St.Gallen meldet im Internet fürs Wochenende (Freitag, Samstag, Sonntag) 75 neue laborbestätigte Coronafälle. Seit März 2020 haben sich im Kanton damit 43'191 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Todesfälle wurden übers Wochenende keine gemeldet. Somit bleibt die Zahl der St.Galler Coronatoten seit Ausbruch der Pandemie im Frühling 2020 bei 717.

Samstag, 17. Juli - 13:21 Uhr

Rorschacherberg: Fahrunfähiger Mann beschädigt parkiertes Auto

(kapo/chs) Am Samstag, um 1.30 Uhr, hat ein 46-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Weinhaldenstrasse in Rorschacherberg ein parkiertes Auto angefahren. Es stellte sich heraus, dass er in fahrunfähigem Zustand unterwegs war.

Der Mann wurde als fahrunfähig eingestuft.

Der Mann wurde als fahrunfähig eingestuft.

Symbolbild

Der 46-jährige Autofahrer touchierte beim Einparkieren ein korrekt abgestelltes Auto. Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen stufte den Autofahrer als fahrunfähig ein. Die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen ordnete beim Mann eine Blut- und Urinprobe an. Der Führerausweis wurde ihm gemäss Polizeimeldung auf der Stelle abgenommen. Es entstand Sachschaden von rund 7'500 Franken.

Samstag, 17. Juli - 13:14 Uhr

Gossau: Mann stürzt in Kartonpresse

(kapo/chs) Am Freitagnachmittag ist ein 58-jähriger Mann in einer Firma an der Industriestrasse in Gossau in eine Kartonpresse gestürzt. Er zog sich dabei Verletzungen zu.

Beim Sturz in die Kartonpresse verletzte sich der Mann unbestimmt.

Beim Sturz in die Kartonpresse verletzte sich der Mann unbestimmt.

Symbolbild

Ein 58-jähriger Arbeiter war mit Entsorgungs- und Pressarbeiten beschäftigt. Aus unbekannten Gründen musste ab dem Förderband ein Kartonstück entfernt werden. Er stieg auf das Förderband, rutschte aus und fiel gemäss Polizeimeldung über den Einwurfschacht ca. drei Meter tief in die Kartonpresse. Beim Sturz verletzte sich der Mann unbestimmt. Er wurde von der Rettung ins Spital gebracht.

Samstag, 17. Juli - 10:57 Uhr

Mann wird gewalttätig gegen Polizisten

(stapo/chs) Am Freitagnachmittag versuchte die Stadtpolizei St.Gallen einen Streit zwischen zwei Personen zu schlichten. Dabei wurden die Polizisten von einer Person beschimpft und tätlich angegangen.

Der Mann musste mit Handfesseln ruhig gestellt werden.

Der Mann musste mit Handfesseln ruhig gestellt werden.

Symbolbild

Kurz vor 17.30 Uhr versuchte die Stadtpolizei St.Gallen an der Schlösslistrasse einen Streit zwischen zwei Personen zu schlichten. Dabei wurden die Polizisten von einer beteiligten Person beschimpft und tätlich angegangen. Der 24-jährige aggressive Mann beruhigte sich gemäss Mitteilung der Polizei nicht und musste in Handfesseln gelegt werden. Während der Fahrt zur Polizeiwache wurden die Polizisten weiterhin beschimpft und es wurden auch Drohungen ausgesprochen. Auf der Polizeiwache beruhigte er sich erst nach einer gewissen Zeit, worauf die Einvernahme durchgeführt werden konnte.

Er wird wegen Beschimpfung sowie Gewalt und Drohung gegen Beamte zuhanden der Staatsanwaltschaft St.Gallen angezeigt. Anschliessend wurde er entlassen.

Samstag, 17. Juli - 09:56 Uhr

St.Gallen: Maschinen aus Baustellenmagazin gestohlen

(kapo/chs) Zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen ist eine unbekannte Täterschaft in ein Baustellenmagazin an der Ahornstrasse in St.Gallen eingebrochen.

Die Täterschaft stahl Maschinen im Wert von rund 20'000 Franken.

Die Täterschaft stahl Maschinen im Wert von rund 20'000 Franken.

Symbolbild

Wie die Polizei mitteilt, öffnete sie die mittels Vorhängeschloss gesicherte Tür auf unbekannte Art und Weise und durchsuchte das Magazin. Daraus stahl sie mehrere elektrische Handwerkermaschinen im Wert von rund 20'000 Franken.

Samstag, 17. Juli - 09:49 Uhr

Engelburg: E-Bike-Fahrer gestürzt und von Heli ins Spital geflogen

(kapo/chs) Am Freitag, kurz vor 13.30 Uhr, ist ein 74-jähriger Mann auf der Oberwaldstrasse mit seinem E-Bike gestürzt. Dabei verletzte er sich unbestimmt und wurde von der Rega ins Spital geflogen.

Der Verletzte musste ins Spital geflogen werden.

Der Verletzte musste ins Spital geflogen werden.

Symbolbild

Der 74-jährige Mann fuhr mit seinem E-Bike vom Hohfirst her in Richtung Engelburg. Auf der Höhe Locherhof beabsichtigte er mutmasslich, von der Strasse auf das linksseitig beginnende Trottoir zu wechseln. Beim Überfahren des Randsteins kam er gemäss Mitteilung der Polizei aus unbekannten Gründen zu Fall und blieb verletzt auf dem Trottoir liegen. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde er von der Rega ins Spital geflogen.

Freitag, 16. Juli - 19:02 Uhr

Baumaschinen auf dem Vorplatz der Fachhochschule: Nur eine Sanierung, noch keine Neugestaltung

(vre) Diese Woche sind auf dem Vorplatz der Fachhochschule hinter dem Hauptbahnhof die Baumaschinen aufgefahren. Auf der schrägen Fläche zum Parkplatz und zum Abgang in die Westunterführung des Bahnhofs hin wurde der Asphalt weggefräst. Die Arbeiten stehen in Zusammenhang mit der Sanierung des Belags auf diesem Teil des Vorplatzes, wie Christian Hasler vom städtischen Tiefbauamt auf Anfrage hin sagt. Der Belag weise hier Blasen auf, die entfernt werden sollen.

Die Vermutung eines Passanten, dass es bei den Arbeiten bereits um die Neugestaltung des Vorplatzes gehen könnte, ist also falsch. Dieses Projekt ist noch gar nicht spruchreif: Das im Januar 2020 öffentlich aufgelegte Baugesuche und eine dagegen eingegangene Einsprache sind nach Angaben des städtischen Amtes für Baubewilligungen noch pendent.

Die Gestaltungsprojekt sieht den Bau zweier Mauern mit Treppen zur Terrassierung eines Teils der schrägen Platzfläche vor dem Hochhaus der Fachhochschule vor. Darauf soll die Aussenbestuhlung der Cafeteria erweitert werden. Vorgesehen ist die Platzierung von drei Baumtöpfen und des weiteren auch die Erstellung von 22 Veloabstellplätzen auf der Ostseite des Gebäudes. Die Kosten für das Vorhaben werden auf 200'000 Franken geschätzt.

Das Umgestaltungsprojekt für den Vorplatz der Fachhochschule hinter dem Hauptbahnhof St.Gallen.

Das Umgestaltungsprojekt für den Vorplatz der Fachhochschule hinter dem Hauptbahnhof St.Gallen.

Grafik: Stefan Bogner

Keine Veränderungen sieht das Neugestaltungsprojekt in einem Streifen des Vorplatzes parallel zu den Gleisen des Hauptbahnhofs vor: Hier verläuft weiterhin über die sanft ansteigende Fläche der Veloweg zwischen Lokremise und Stadtzentrum. Zudem können hier Lastwagen bis vor den FHS-Haupteingang manövrieren. Die vorhandenen Sitzbänke aus Beton bleiben stehen. Einsprache gegen das Projekt hat der VCS eingelegt. Er befürchtet, dass durch die Verschmälerung des Platzes der Veloweg durch anlieferende Lastwagen oft blockiert wird.

Freitag, 16. Juli - 18:32 Uhr

Der FC St.Gallen lanciert einen eigenen Radiosender: FCSG.FM ist ab Samstag auf Sendung

(pd/vre) Der FC St.Gallen lanciert als erster Verein der Super League einen DAB+-Radiosender, der täglich rund um die Uhr Programm bietet. Künftig sollen die grün-weissen Fans nicht nur Live-Übertragungen von Spielen hören können, sondern die ganze Woche aus erster Hand über ihren Lieblingsverein informiert sein. News und Fakten werden dabei gemäss Mitteilung vom Freitag auf FCSG.FM in ein Musikprogramm eingebettet.

Musikpartner des neuen Fussballsenders ist das OpenAir St.Gallen. Neu sind die Macherinnen und Macher des bedeutendsten regionalen Festivals nicht mehr nur für die Playlist im Kybunpark verantwortlich. Sie werden gemäss Mitteilung auch «ein handverlesenes Musikprogramm» fürs neue FCSG-Radio zusammenstellen und regelmässig aktualisieren.

Das Logo des neuen DAB+-Radiosenders des FC St.Gallen.

Das Logo des neuen DAB+-Radiosenders des FC St.Gallen.

Illustration: PD

Die Live-Übertragungen der Spiele und die Info-Sendungen werden von den bewährten Kommentatoren James Wehrli und Marc Baumeler unter Leitung von Ralph Weibel produziert. Mit im Boot ist das wandelnde St.Galler Fussballarchiv Tomi Wunder. Dieses Radioteam wird sich nicht nur um die Profimannschaft kümmern, sondern auch dem Frauenteam des FC St.Gallen-Staad und den Future Champs Ostschweiz eine Bühne bieten.

Aufgeschaltet wird das neue Radio morgen Samstag anlässlich des Vorbereitungsspiels des FC St.Gallen gegen Athletic Bilbao im Kybunpark. FCSG.FM wird via DAB+ in der Ostschweiz sowie via App (iOS & Android) und im Internet auf www.fcsg.fm in der gesamten Schweiz verbreitet.

Freitag, 16. Juli - 15:59 Uhr

Auch die Sitter führt derzeit viel Wasser

Momentaufnahme. St.Gallen ist bezüglich Hochwasser weit von dem entfernt, was derzeit andere Landesteile erleben. Und trotzdem bietet auch die schmutzigbraune Sitter mit ihrem hohen Wasserstand derzeit ein beeindruckendes Bild.

Momentaufnahme. St.Gallen ist bezüglich Hochwasser weit von dem entfernt, was derzeit andere Landesteile erleben. Und trotzdem bietet auch die schmutzigbraune Sitter mit ihrem hohen Wasserstand derzeit ein beeindruckendes Bild.

Bild: Ines Biedenkapp
Freitag, 16. Juli - 15:43 Uhr

Internetauftritte von Stadt und Kanton wieder erreichbar: Ursache für Ausfall war doch eine Cyber-Attacke

(pd/vre) Nach einem Ausfall von mehreren Stunden steht www.stadt.sg.ch, der Internetauftritt der St.Galler Stadtverwaltung, wieder vollumfänglich zur Verfügung. Dies, nachdem die Seite ab dem frühen Freitagmorgen für mehrere Stunden ausgefallen war. Die Dienststellen der Stadt St.Gallen blieben die ganze Zeit über via Telefon und E-Mail erreichbar.

Derzeit nicht erreichbar: der Internetauftritt der Stadt St.Gallen.

Derzeit nicht erreichbar: der Internetauftritt der Stadt St.Gallen.

Screenshot: Stadt SG

Der Grund für die Störung des Internetauftritts war gemäss Mitteilung der Stadt St.Gallen vom Freitagnachmittag eine sogenannte DDoS-Attacke durch Unbekannte. Cyber-Kriminelle hätten versucht, die Systeme der externen Providerfirma durch zahlreiche Anfragen zu überlasten. Die externe Hosting-Firma und der Netzwerk-Provider konnten den Angriff kurz vor dem Mittag aber bewältigen.

Cyber-Attacke

Angriff auf ein Netzwerk von vielen Rechnern aus

(pd/vre) Wird ein Internetdienst durch eine Vielzahl von gezielten Anfragen mutwillig blockiert, spricht man von einer Denial-of-Service-Attacke (kurz DoS-Angriff; wörtlich ins Deutsche übersetzt «Dienstverweigerungsangriff»). Wenn der Angriff von einer grossen Zahl an Rechnern aus durchgeführt wird, nennt sich das ein Distributed-Denial-of-Service-Angriff (DDoS-Angriff; wörlicht in Deutsche übersetzt «Verteilter Dienstverweigerungsangriff»). Da bei dieser Art von Cyber-Attacke die Anfragen von einer Vielzahl von Quellen ausgehen, ist es nicht möglich, den Angreifer zu blockieren, ohne die Kommunikation mit dem Netzwerk komplett einzustellen.

Freitag, 16. Juli - 15:21 Uhr

Musikfestival Sur le Lac rückt näher: Für Zutritt gilt 3G-Regel - und am Montag kommt eine weitere Tranche Tickets in den Vorverkauf

(pd/vre) Am 13. und 14. August findet das diesjährige «Sur le Lac»-Musikfestival statt. Jetzt ist auch klar, welche Coronavorschriften dabei gelten: Das Festival hält sich ans 3G-Konzept. Ins Areal auf der «Höhe» bei Eggersriet dürfen Personen eingelassen werden, die geimpft, genesen oder getestet sind. Sollte jemand, der im Besitz eines Tickets ist, wegen einer Corona-Infektion nicht am Anlass teilnehmen können, erstattet das «Sur le Lac» gegen Vorzeigen eines positiven PCR-Tests den vollen Preis zurück.

Im Gelände des Musikfestivals «Sur le Lac» bei Eggersriet hoch über dem Bodensee.

Im Gelände des Musikfestivals «Sur le Lac» bei Eggersriet hoch über dem Bodensee.

Bild: Urs Bucher
(9.8.2019)

Apropos Tickets: Wie dem neusten Newsletter des Festivals vom Freitag zu entnehmen ist, geht am kommenden Montag, 19 Uhr, eine vierte Tranche Tickets für den Anlass in den Vorverkauf. Bisher gingen die Eintrittskarten weg wie warme Weggli: Die bisherigen drei Tranchen von 300, 500 und nochmals 300 Tickets waren jeweils innert einer knappen Stunde ausverkauft.

Der Verein, der das Festival Sur Le Lac seit 2008 auf die Beine stellt, ist eine Nonprofit-Organisation. Die Veranstaltung will «ein unabhängiges Festival mit einer klaren Ausrichtung» sein. Zum Konzept gehören viel ehrenamtliche Arbeit und ein Programm abseits des Mainstreams. Insgesamt rund 300 freiwillige Helferinnen und Helfer machen das Festival durch ihre Arbeit erst möglich. Den kulinarischen Bereich dominieren Produkte aus der Region, die vom Verein selber «zu möglichst fairen Preisen» angeboten werden.

Zum Musikfestival Sur Le Lac im Internet und auf Facebook.

Freitag, 16. Juli - 13:05 Uhr

Zweiter Anlauf für Einbau des Deckbelags: Am Sonntag und in der Nacht auf Montag ist die Rorschacher Strasse am östlichen Stadtrand gesperrt

(SK/vre) Diesen Sonntag will das Tiefbauamt des Kantons St.Gallen auf der Rorschacher Strasse im Osten von St.Gallen einen neuen Deckbelag arbeiten. Dafür muss die Strasse zwischen der Zil-Kreuzung und dem Sonnental von Sonntag, 5 Uhr, bis Montag, 5 Uhr, für jeglichen Verkehr gesperrt werden. Ein erster Anlauf zur Ausführung dieser Abschlussarbeiten zur Sanierung vor einer Woche musste verschoben werden; das Wetter war dafür zu nass.

Am Sonntag und in der Nacht auf Montag soll der Deckbelag auf der Rorschacher Strasse von der Zil-Kreuzung (hinten im Bild) bis ins Sonnental eingebaut werden. Dafür wird die Strasse gesperrt.

Am Sonntag und in der Nacht auf Montag soll der Deckbelag auf der Rorschacher Strasse von der Zil-Kreuzung (hinten im Bild) bis ins Sonnental eingebaut werden. Dafür wird die Strasse gesperrt.

Bild: Reto Voneschen
(11.7.2021)

An diesem Wochenende könnte es klappen. Zwar ist für Samstag noch Regen angesagt, am Sonntag und Montag soll's aber trocken und sonnig werden. Während der Bauarbeiten wird der Verkehr umgeleitet; die Umfahrung ist gemäss Mitteilung des Kantons signalisiert. Die Trottoirs sind von den Arbeiten nicht betroffen und bleiben begehbar. Umgeleitet wird auch der öffentliche Verkehr, also die Postautos der Linien 210 und 211. Sie müssen die Baustelle am Sonntag ebenfalls umfahren.

Die Haltestellen St.Gallen Remishueb/Klinik und Riederenholz werden nicht bedient. Ab Tübach verkehren die Postautos via Autobahn von Meggenhus bis St.Gallen Neudorf. Ab St.Gallen Neudorf/Rorschacher Strasse werden stadteinwärts alle Haltestellen normal bedient. Für die Haltestellen in Mörschwil und auf der Oberen Waid gibt es einen Ersatzfahrplan im Internet.

Freitag, 16. Juli - 10:25 Uhr

Neue Buchhandlung beim Hauptbahnhof St.Gallen: Orell Füssli übernimmt Geschäftslokal der heutigen Weltbild-Filiale

(pd/vre) Orell Füssli eröffnet eine zweite Filiale in St.Gallen. Das wird schweizweit die 38. Buchhandlung des grössten Schweizer Buchanbieters. Er übernimmt dafür das rund 90 Quadratmeter grosse Lokal der heutigen Weltbild-Filiale unter dem Rathaus. Hier sollen gemäss Mitteilung ab Herbst an bester Passantenlage ein breites Buchsortiment, digitale Angebote wie eReader sowie Zusatzartikel angeboten werden. Orell Füssli betreibt in St.Gallen bereits die Buchhandlung Rösslitor – einst am Bärenplatz, heute an der Ecke Markt- und Spitalgasse.

Im Herbst will die Buchhandlung Orell Füssli am heutigen Standort der Weltbild-Filiale am St.Galler Hauptbahnhof eine neue Filiale eröffnen.

Im Herbst will die Buchhandlung Orell Füssli am heutigen Standort der Weltbild-Filiale am St.Galler Hauptbahnhof eine neue Filiale eröffnen.

Bild: Reto Voneschen
(14.7.2021)

Die Neueröffnung passt zur Strategie der Buchhandelskette: Sie forciert neben dem Online-Auftritt auch das Filialnetz. Ziel sei es, an allen gut frequentierten Standorten in der Deutschschweiz präsent zu sein, wird Simona Pfister, Vertriebsleiterin der Orell Füssli Thalia AG, in der Mitteilung zitiert. Ergänzt werden die Filialen durch die Anbindung an die Orell-Füssli-Onlinekanäle: Dazu gehören Online-Reservierung und Abholung in der Filiale, Versand nach Hause sowie zusätzliche digitale Angebote. Neben der neuen Filiale am Bahnhof St.Gallen in diesem Herbst will Orell Füssli 2022 drei weitere Buchhandlungen im Bahnhof Luzern sowie in je einem Einkaufszentrum in Zug und Kriens eröffnen.

Freitag, 16. Juli - 9:33 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 24 neue Coronafälle für Donnerstag gemeldet

(SK/stm/vre) Der Kanton St.Gallen meldet im Internet für Donnerstag 24 neue laborbestätigte Coronafälle. Die Gesamtzahl der Ansteckungen seit März 2020 liegt jetzt bei 43'116. Am Donnerstag wurde aber wiederum kein Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten seit Frühling 2020 bleibt damit bei 717.

Tief bleibt die Zahl der Hospitalisationen wegen Covid-19: Derzeit liegen fünf Personen deswegen in einem St.Galler Spital; eine davon mit und eine ohne künstliche Beatmung auf der Intensivstation. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 31, die 14-Tage-Inzidenz bei 54. Diese Werte bezeichnen die Zahl der Fälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen jeweils hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Freitag, 16. Juli - 8:54 Uhr

Technische Probleme bei einem externen Partner: Internetauftritt der Stadt St.Galle derzeit nicht erreichbar

(sk/vre) Aufgrund technischer Probleme bei einem externen Partner steht derzeit die Internetseite der Stadt St.Gallen (www.stadt.sg.ch) nicht zur Verfügung. Die externe Hostingfirma ist gemäss Mitteilung der Stadt daran, die technischen Beeinträchtigungen zu finden und zu lösen.

Über den aktuellen Stand wird auf Facebook und Twitter laufend informiert. Nicht von der Störung betroffen sind gemäss Mitteilung die Telefon- und Mailverbindungen zur Stadt: Per Telefon ist die Verwaltung derzeit unter 071'224'51'21 oder auch per E-Mail unter info@stadt.sg.ch problemlos erreichbar.

Ebenfalls derzeit nicht erreichbar ist der Internetauftritt des Kantons St.Gallen. Die Ursache dafür ist noch nicht bekannt.

Freitag, 16. Juli - 8:17 Uhr

Zmorge bei Familie Spatz

Viele Vogeleltern kümmern sich auch nach dem Ausfliegen ihres Nachwuchses noch um die Jungen.
Ein Spatzenjunges, das kurz zuvor das Nest verlassen hat, sitzt in Speicher auf einem Zaun. Scheinbar verlassen... Hans-Jörg Nüesch - 5.7.2021
Donnerstag, 15. Juli - 20:45 Uhr

Auf Stadtsanktgaller Strassen wird jährlich 16'200 Tonnen Asphalt verbaut: 42 Prozent davon stammt aus dem Recycling, Stadt will Quote anheben

(vre) Auch die Tiefbauer sind in St.Gallen fleissig. Davon kann man sich derzeit an verschiedenen Stellen in der Stadt überzeugen. Jahr für Jahr saniert das Tiefbauamt andere Abschnitte des städtischen Strassennetzes. 2018, 2019 und 2020 wurde dabei im Schnitt jährlich 16'200 Tonnen Asphalt für neue Strassenbeläge verbaut. Gleichzeitig fiel in jedem der drei Jahre im Schnitt 14'900 Tonnen sogenannter Ausbauasphalt an; das ist Asphalt, der im Rahmen von Sanierungsprojekten von den Strassen entfernt werden muss. In einer Einfachen Anfrage hatte sich CVP-Stadtparlamentarier Stefan Grob danach erkundigt, wie es die Stadt beim Asphalt mit dem Recycling hält. Jetzt liegt die Antwort des Stadtrats vor.

In den vergangenen drei Jahren wurde in St.Gallen jährlich im Schnitt 16'200 Tonnen Asphalt im Strassenbau verarbeitet. 42 Prozent davon war Recyclingmaterial. Die Stadt will diese Quote erhöhen.

In den vergangenen drei Jahren wurde in St.Gallen jährlich im Schnitt 16'200 Tonnen Asphalt im Strassenbau verarbeitet. 42 Prozent davon war Recyclingmaterial. Die Stadt will diese Quote erhöhen.

Bild: Urs Jaudas (18.10.20120)

Durchschnittlich 42 Prozent der neuen Strassenbeläge in St.Gallen bestehen aus Recyclingasphalt. 58 Prozent Deck- und Spezialbeläge werden derzeit aus neuem Asphalt erstellt. Dafür gibt es noch keine Recyclingprodukte. Die Stadt will sich aber bemühen, das zu ändern. Es sei absehbar, dass die technische Entwicklung eine Steigerung der Verwendung von Recyclingasphalt ermöglichen werde, heisst es dazu in den Antworten zur Einfachen Anfrage. Im Rahmen eines Pilotversuchs will das städtische Tiefbauamt einen Deckbelag aus Recyclingmaterial auf einer Strasse einbauen, sobald dafür geeigneter Asphalt vorhanden ist.

Allerdings ist nicht jeder alte Asphalt fürs Recycling tauglich. Früher verwendete, teerhaltige Asphaltbeläge enthalten gesundheits- und umweltschädigende Substanzen. Solange sie auf einer Strasse eingebaut sind, stellen sie gemäss Antworten auf die Einfache Anfrage kein Risiko dar: Dies, weil die giftigen Substanzen nahezu wasserdicht eingebunden und auch nur schwer löslich sind. Erst wenn diese Beläge ausgebaut oder wiederverwendet werden, können die kritischen Substanzen freigesetzt werden. Um das zu verhindern, gibt es Vorschriften zur Entsorgung und Wiederverwendung solcher Asphaltbeläge.

Auf dem Vorplatz der Fachhochschule wird derzeit der Asphaltbelag für Umbauarbeiten weggefräst. Solches Material sollte im Recycling landen.

Auf dem Vorplatz der Fachhochschule wird derzeit der Asphaltbelag für Umbauarbeiten weggefräst. Solches Material sollte im Recycling landen.

Bild: Reto Voneschen
(15.7.2021)

Vom Asphalt, der auf St.Galler Strassen im Zuge von Sanierungsarbeiten aufgefräst oder aufgebrochen wird, landen jährlich knapp 400 Tonnen hoch belasteten Materials in einer Sonderdeponie. Der überwiegende Teil des Ausbauasphalts wird also rezykliert. Und das mache mit Blick auf die Umwelt und die Energieersparnis durchaus Sinn, heisst es in den Antworten auf die Einfache Anfrage von Stefan Grob. Fürs Recycling geht das Material zurück an die Asphaltlieferanten der Stadt. Und diese sind in der weiteren Region beheimatet: «In der Vergangenheit wurden Beläge ausschliesslich von Belagswerken aus der Ostschweiz geliefert.»

Richtschnur fürs Recycling von Asphalt ist in der Stadt St.Gallen derzeit ein Materialkreislauf, den das Tiefbauamt in Anlehnung an übergeordnete Vorgaben erarbeitet hat. Entsorgungs- und Tiefbauamt sind derzeit daran, gemeinsam ein städtisches Konzept zum generellen Baustoff-Recycling zu entwickeln. Es soll Ende Jahr vorliegen. Ziel ist es gemäss den Antworten auf die Einfache Anfrage, ein Grundsatzpapier zu erarbeiten sowie die Wirksamkeit von Methoden und Materialien mit Pilotprojekten zu testen. Ebenfalls in Arbeit ist bei der Stadt ein Leitfaden, allenfalls ein Reglement, über die nachhaltige Beschaffung von Gütern und Dienstleistungen.

Donnerstag, 15. Juli - 18:30 Uhr

Stadtspaziergang im Regen

Momentaufnahme. Derzeit ist das Regenwetter in St.Gallen so, dass man keinen Hund auf die Strasse schicken sollte, wie der Volksmund weiss. Der Schnecke hingegen hat's am Donnerstag in der Altstadt durchaus gefallen...

Momentaufnahme. Derzeit ist das Regenwetter in St.Gallen so, dass man keinen Hund auf die Strasse schicken sollte, wie der Volksmund weiss. Der Schnecke hingegen hat's am Donnerstag in der Altstadt durchaus gefallen...

Bild: Sandro Büchler (15.7.2021)
Donnerstag, 15. Juli - 16:55 Uhr

Podcast ersetzt Radiosendung der Landeskirchen: «Fadegrad» will die Vielschichtigkeit des Lebens zeigen

(pd/vre) Das «Radio-Pfarramt» der reformierten und katholischen Landeskirchen von St.Gallen und beider Appenzell ist neu ein «Podcast-Pfarramt»: Seit kurzem produziert es nicht mehr die Radiosendung «Gott und d’Welt», sondern es gibt den Podcast «Fadegrad» heraus. Damit passt sich das Gefäss gemäss Mitteilung vom Donnerstag dem aktuellen Zeitgeist an: Immer weniger Personen konsumieren lineares Radio und hören sich lieber Sendungen und Podcasts im Internet oder per App an – thematisch gezielt, wann und wo sie Lust und Zeit dazu haben.

Die «Fadegrad»-Produzentinnen (von links) Lara Abderhalden, Samantha de Keijzer und Ines Schaberger.

Die «Fadegrad»-Produzentinnen (von links) Lara Abderhalden, Samantha de Keijzer und Ines Schaberger.

Bild: PD

Das Team des Podcasts «Fadegrad» besteht aus drei Personen: Chefin ist Theologin und Journalistin Ines Schaberger, die das «Radio-Pfarramt» vor anderthalb Jahren übernommen hat. Zum Team zählen weiter die Journalistin Lara Abderhalden und die angehende Jugendarbeiterin Samantha de Keijzer. Auf der Internetseite des Podcasts sind bisher elf Beiträge abrufbar. Vorurteile gegenüber «der heutigen Jugend», Drogensucht oder Tipps für eine gute Beziehung werden darin genau so thematisiert wie die Gefängnis- und die Armeeseelsorge oder Glaubenszweifel.

Jeder, der im Schnitt etwa dreissig Minuten dauernden Tonbeiträge von «Fadegrad», beschäftigt sich mit einem anderen Thema. Dies im Gespräch mit einer Person, die dazu etwas zu sagen hat und auch über sich selber erzählt. «Wir interviewen Menschen direkt und unverblümt», fasst in der Mitteilung Ines Schaberger das Konzept zusammen: «Wir fragen, warum sie tun, was sie tun, und wie sie geworden sind, wer sie sind.» Die Beiträge sollen keine Einweg-Kommunikation sein: Das Publikum ist eingeladen, via Mail oder Instagram Themenideen und Kommentare zu platzieren.

Donnerstag, 15. Juli - 15:45 Uhr

Gottesdienst zum Nationalfeiertag in der Stadt St.Gallen: Helvetia predigt am 1. August auch in der Laurenzenkirche

(sk/vre) In der Stadt St.Gallen wird der diesjährige 1. August traditionell begangen: Auf dem Programm steht um 10.30 Uhr wiederum der gemeinsame Gottesdienst verschiedener Religionsgemeinschaften. In der Stadtkirche St.Laurenzen sind diesmal gemäss Mitteilung vom Donnerstag Vertreterinnen und Vertreter der Reformierten, der Katholiken, der Christkatholiken, der Juden und der Muslime mit von der Partie.

Der ökumenische Gottesdienst zum Nationalfeiertag findet auch in diesem Jahr in der St.Galler Stadtkirche St.Laurenzen statt.

Der ökumenische Gottesdienst zum Nationalfeiertag findet auch in diesem Jahr in der St.Galler Stadtkirche St.Laurenzen statt.

Bild: Michel Canonica
(25.4.2015)

Der Nationalfeiertag in der Laurenzenkirche trägt diesmal den Titel «Helvetia predigt!». Zum 50. Jubiläum der Einführung des Stimm- und Wahlrechts für Frauen in der Schweiz rufen Kirchenfrauen der Schweiz reformierte Kirchgemeinden sowie katholische und christkatholische Pfarreien dazu auf, die Sonntagspredigt am diesjährigen 1. August konsequent Frauen zu übertragen. In St.Gallen liegt die Gestaltung des Gottesdienstes zum Nationalfeiertag voll und ganz in der Hand von Frauen.

Das beginnt bei Bea Känel, der Mesmerin und damit Gastgeberin in der Kirche St.Laurenzen. Mitgestaltet wird die Feier selber von der reformierten Pfarrerin Kathrin Bolt, der katholischen Seelsorgerin Ramona Casanova-Baumgartner, der christkatholischen Diakonin Stephanie Meier, Batja P. Guggenheim-Ami als Co-Präsidentin der jüdischen Gemeinde, den muslimischen Seelsorgerinnen Nazlije Memeti und Fazile Zumberi. Weiter beteiligt sind Stadtpräsidentin Maria Pappa und Bürgerratspräsidentin Katrin Meier.

Der Apéro nach dem Gottesdienst zum 1. August vor dem Stadthaus der Ortsbürgergemeinde findet 2021 wegen des Coronavirus nicht statt.

Der Apéro nach dem Gottesdienst zum 1. August vor dem Stadthaus der Ortsbürgergemeinde findet 2021 wegen des Coronavirus nicht statt.

Bild: Urs Bucher (1.8.2010)

Der St.Galler Gottesdienst zum Nationalfeiertag weist gegenüber früheren Jahren aufgrund der Coronapandemie Veränderungen auf: So ist die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Laurenzenkirche beschränkt. Zudem ist für die Teilnahme eine Platzreservation im Internet oder unter Telefon unter 071'222’67’92 obligatorisch. Der Anlass kann aber auch im Ostschweizer Regionalfernsehen TVO oder im Internet live mitverfolgt werden. Der Umtrunk im Anschluss an den Gottesdienst findet nicht statt.

Gehörlose oder stark hörbehinderte Personen mit Wohnsitz in der Stadt St.Gallen, die dem Gottesdienst in der Kirche St.Laurenzen beiwohnen wollen, können sich bis Freitag, 23. Juli, per E-Mail bei der Stadtkanzlei melden. Auf Anfrage wird eine Übersetzung in Gebärdensprache angeboten. Diese Dienstleistung ist gratis.

Neben dem Gottesdienst in der Laurenzenkirche wird der 1. August mit Lampions, Feuerwerk und Feuern quer durch die Stadt gefeiert - sofern das Wetter mitspielt, muss man in diesem Jahr wohl vorausschicken.

Neben dem Gottesdienst in der Laurenzenkirche wird der 1. August mit Lampions, Feuerwerk und Feuern quer durch die Stadt gefeiert - sofern das Wetter mitspielt, muss man in diesem Jahr wohl vorausschicken.

Bild: Niederau Trix (Solitüde, 1.8.2007)
Donnerstag, 15. Juli - 11:53 Uhr

Die rätselhafte Seitenlinie am Schibenertor: Aufforderung an Autofahrer, Platz für vorbeifahrende Velos frei zu lassen

(vre) Man lernt im Leben ständig dazu. Eine lokal Informationsquelle dafür ist immer wieder der St.Galler Stadtmelder, die elektronische Klagemauer der Stadtverwaltung. Das neuste Beispiel betrifft eine Markierung vor dem Lichtsignal am Schibenertor vom Marktplatz her. Da zieht sich rechts des Wartebereichs für Autos plötzlich eine lange, grau-beige Linie dahin. Im Stadtmelder hat sich jetzt einer erkundigt, ob die Linie eine tiefere Bedeutung hat, ob es eine Art «Schmalspurvelostreifen» oder gar «Kunst am Strassenbau» darstellen soll.

In diesem Fall funktioniert's: Der Mercedes-Fahrer lässt am Schibenertor zwischen sich und dem Strassenrand Platz für vorbeifahrende Velos.

In diesem Fall funktioniert's: Der Mercedes-Fahrer lässt am Schibenertor zwischen sich und dem Strassenrand Platz für vorbeifahrende Velos.

Bild: Reto Voneschen
(14.7.2021)

Die Antwort freut den, der täglich mit dem Velo in der Stadt St.Gallen unterwegs ist: «Bei der ockerfarbigen Bodenmarkierung handelt es sich nicht um einen ‹Schmalspurvelostreifen›, sondern um eine farbliche Fahrbahngestaltung. Damit sollen Autofahrerinnen und Autofahrer sensibilisiert werden, eher links zu fahren, damit den Velos neben den vor dem Lichtsignal wartenden Motorfahrzeugen Platz bleibt, um rechts vorbeizufahren. Die Markierung hat jedoch keine Rechtsverbindlichkeit.»

Donnerstag, 15. Juli - 10:01 Uhr

Feuerwehr pumpt Keller im Osten von St.Gallen aus - Sonst herrscht in der Stadt derzeit Ruhe an der «Wasserfront»

(vre) Steigende Pegelstände an Seen und Flüssen, aber auch gespannte Erwartung, was die kommenden zwölf Stunden noch an Regen bringen werden: In der Ostschweiz ist die Hochwassersituation derzeit zwar nicht so dramatisch wie in Zürich und westlich davon, doch auch hier bereiten sich Behörden und Einsatzkräfte auf mögliche Überschwemmungen vor. Ruhig ist derzeit die Situation auch in der Stadt St.Gallen.

Die städtische Feuerwehr habe in den vergangenen Tagen vier oder fünf Einsätze wegen des Wassers leisten müssen, sagt Benno Högger, Kommandant der Berufsfeuerwehr St.Gallen. Vor allem mussten Keller ausgepumpten werden, in die Wasser eingedrungen war. Derzeit ist so ein Einsatz in einem Keller an der Martinsbruggstrasse im Osten der Stadt im Gang. Daran beteiligt sind auch Angehörige der Milizfeuerwehr Ost. Für Betroffene sei so ein Ereignis natürlich schlimm, für die Feuerwehr seien Einsätze wie dieser aber Routine, sagt Högger.

Die aktuelle Prognose und Wetterwarnung von SRF-Meteo für die Stadt St.Gallen.

Die aktuelle Prognose und Wetterwarnung von SRF-Meteo für die Stadt St.Gallen.

Screenshot: SRF-Meteo
(15.7.2021)

Gemäss Einschätzung des Kommandanten der Berufsfeuerwehr ist die Situation in der Stadt, was Niederschläge und Wasser anbelangt, derzeit ruhig: «Wir haben keine Probleme.» Die Weiher seien zwar voll, Bäche und Flüsse wie Sitter und Steinach führten Hochwasser. Die Böden hätten sich zudem in den vergangenen Tagen mit Wasser vollgesaugt und könnten nichts mehr aufnehmen. Das Wasser fliesse derzeit aber überall reibungslos ab. Bauliche Vorkehrungen der vergangenen Jahre bewährten sich jetzt, sagt Benno Högger.

Auch Meteo Schweiz warnt im Internet vor erheblicher Unwettergefahr für die Region St.Gallen-Rorschach.

Auch Meteo Schweiz warnt im Internet vor erheblicher Unwettergefahr für die Region St.Gallen-Rorschach.

Screenshot:Meteo Schweiz (15.7.2021)

Auch in St.Gallen offen ist, was die kommenden Stunden und Tage wirklich bringen werden. Die Wetterfrösche im Internet gehen unisono davon aus, dass es bis Sonntagmorgen auch in Stadt und Region immer wieder regnen wird. Die vorhergesagten Regenmengen variieren allerdings. Die Feuerwehr jedenfalls ist gemäss Benno Högger im üblichen Rahmen in Bereitschaft, um auch Einsätze in Zusammenhang mit Hochwasser leisten zu können.

Donnerstag, 15. Juli - 9:09 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 37 neue Coronafälle am Mittwoch

(SK/vre) Der Kanton St.Gallen meldet im Internet für Mittwoch 37 neue laborbestätigte Coronafälle. Die Gesamtzahl der Ansteckungen seit März 2020 liegt jetzt bei 43'002. Am Dienstag wurde kein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten seit Frühling 2020 bleibt damit bei 717.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Mittwoch, 14. Juli 2021, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Mittwoch, 14. Juli 2021, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Tief bleibt die Zahl der Hospitalisationen wegen Covid-19: Derzeit liegen vier Personen deswegen in einem St.Galler Spital; eine davon mit und eine ohne künstliche Beatmung auf der Intensivstation. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 30, die 14-Tage-Inzidenz bei 53. Diese Werte bezeichnen die Zahl der Fälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen jeweils hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Auch die Impfkampagne läuft im Kanton weiter. Inzwischen sind über 250'000 St.Gallerinnen und St.Galler mindestens ein erstes Mal gegen das Coronavirus geimpft. Exakt waren es am Mittwochabend 253'318 Personen. 198'288 sind vollständig geimpft, 54'330 wurden erst ein Mal gepikst.

Mittwoch, 14. Juli - 17:39 Uhr
Das Openair-Sommerkino des Kinok findet wie üblich im Innenhof der Lokremise statt. Die Leinwand wurde am Montag bereits aufgestellt. Start des Programms ist am Donnerstag, 21.45 Uhr mit Woody Allen.

Das Openair-Sommerkino des Kinok findet wie üblich im Innenhof der Lokremise statt. Die Leinwand wurde am Montag bereits aufgestellt. Start des Programms ist am Donnerstag, 21.45 Uhr mit Woody Allen.

Bild: Andreas Stock
(12.7.2021)

Am Donnerstag startet das Openair-Sommerkino in der Lokremise - falls das Wetter nicht mitspielt, halt im Kinosaal

(pd/vre) Diese Wochenende startet das St.Galler Studiokino sein diesjähriges Openair-Programm. Das Kinok tritt damit den Beweis an, dass Hysterie entgegen der allgemeinen Volksmeinung keineswegs nur weiblich ist. Auf dem Programm stehen Filme mit Männern, die sich am Randes des Nervenzusammenbruchs bewegen. Vom 15. Juli bis 14. August stehen immer am Donnerstag-, Freitag- und Samstagabend bei trockener Witterung insgesamt 15 Streifen auf dem Programm.

Cary Grant und Ann Sheridan in der klassischen Hollywood-Komödie «I was a male War Bride».

Cary Grant und Ann Sheridan in der klassischen Hollywood-Komödie «I was a male War Bride».

Bild: Kinok

Den Anfang macht am Donnerstag «Annie Hall» von Woody Allen, dem Stadtneurotiker schlechthin. Am Freitag muss der schneidige Cary Grant im Hollywood-Klassiker «I was a male War Bride» als männliche Kriegsbraut einiges wegstecken. Und am Samstag ist Mads Mikkelsen in «Drunk» als besoffener Lehrer in der Midlife Crisis in einer der besten Rollen seiner Karriere unterwegs. Filmstart im Innenhof der Lokremise ist jeweils um 21.45 Uhr.

Die Kinok-Leitung stehe zum Start des sommerlichen Freiluftkinos noch in Verhandlungen mit dem Wettergott, heisst es im Newsletter, in dem das Openair angekündigt wird, mit Blick auf die für Donnerstag sehr trübe Wetterprognose. Sollte Petrus sich nicht mässigen, werde man die Filme «zähneknirschend» im Kinosaal zeigen. Da es für das Contact-Tracing die Daten seiner Gäste erfassen muss, bittet das Kinok sicherheitshalber auch für die Openair-Vorstellungen um Reservation per Internet oder während der Kassenöffnungszeiten unter Telefon 071'245'80'72.

Mittwoch, 14. Juli - 17:05 Uhr

FC St.Gallen verstärkt sein Frauenteam: Eva Bachmann kehrt in die Ostschweiz zurück

(pd/vre) Eva Bachmann wechselt auf die neue Meisterschaftssaison hin von den YB-Frauen zum FC St.Gallen-Staad. Damit kehrt die 26-jährige Offensivspielerin in die Ostschweiz zurück: Die Toggenburgerin spielte, bevor sie in die USA aufbrach, bereits von 2012 bis 2014 – also vor der Fusion der FCSG-Frauen mit dem FC Staad – für den FC St.Gallen in der damaligen Nationalliga A.

Eva Bachmann mit den Sportchefinnen Sandra Egger (links) und Patricia Willi (rechts) des FC St.Gallen-Staad.

Eva Bachmann mit den Sportchefinnen Sandra Egger (links) und Patricia Willi (rechts) des FC St.Gallen-Staad.

Bild: PD

An der Niagara University studierte Bachmann Psychologie und Philosophie. Sie spielte für das dortige Collegeteam, die Purple Eagles. Danach setzte sie in London ihr Studium fort. Anfang 2020 kehrte sie in die Schweiz zurück. An der Universität Bern machte sie den Master in Psychologie und schloss sich den YB-Frauen an.«Nach Abschluss meiner Studien- und Fussballjahre in den USA, in England und in Bern freue ich mich darauf, nun in meine Heimat und zum FCSG zurückzukehren», wird Eva Bachmann in einer Mitteilung vom Mittwoch zitiert.

Mittwoch, 14. Juli - 14:59 Uhr

Selbstunfall auf der Rehetobelstrasse: Nach Ausweichmanöver wegen eines Tieres die Leitplanke gerammt und einen Hang hinunter gestürzt

Nachdem es die Leitplanke gerammt hatte, stürzte das Auto einen Abhang hinunter und landete im Wald unterhalb der Rehetobelstrasse.

Nachdem es die Leitplanke gerammt hatte, stürzte das Auto einen Abhang hinunter und landete im Wald unterhalb der Rehetobelstrasse.

Bild: Stadtpolizei SG
(8.7.2021)

(stapo/vre) Ein spektakulärer Selbstunfall mit einem Verletzten und erheblichem Sachschaden hat sich am vergangenen Donnerstagabend auf der Rehetobelstrasse zwischen St.Gallen und Speicherschwendi ereignet. Ein 19-Jähriger verlor die Kontrolle über sein Auto, prallte damit gegen die Leitplanke und stürzte damit einen Hang hinunter in den Wald. Der Lenker musste gemäss Mitteilung der Stadtpolizei vom Mittwoch medizinisch betreut, sein Auto abgeschleppt werden.

An der Leitplanke blieb ein Teil des Fahrgestells des Unfallwagens hängen.

An der Leitplanke blieb ein Teil des Fahrgestells des Unfallwagens hängen.

Bild: Stadtpolizei SG
(8.7.2021)

Am vergangenen Donnerstag, kurz nach 21 Uhr, war der 19-jährige Autofahrer auf der Rehetobelstrasse in Richtung St.Gallen unterwegs. Kurz vor der Verzweigung mit der Schaugentobelstrasse prallte das Auto frontal in die Leitplanke am rechten Strassenrand. Danach dreht es sich um die eigene Achse und stürzte einige Meter einen Abhang hinunter. Gemäss Aussagen des leicht verletzten Unfallfahrers wollte er einem Tier ausweichen und verlor dabei die Kontrolle übers Auto.

Mittwoch, 14. Juli - 14:14 Uhr

Im Güterbahnhof werden neue Gleise fürs Gaiserbähnli verlegt: Bauarbeiten kommen gut voran

(vre/dag) Derzeit verlegen die Appenzeller Bahnen (AB) ihre Gleise im alten St.Galler Güterbahnhof. Heute führen sie am Südrand des Areals entlang und trennen das für die Stadtentwicklung interessante Gebiet in einen grösseren und einen kleinen, am Hang gelegenen Teil. Neu sollen sie parallel zu den SBB-Gleisen und nördlich der Lagerschuppen zur Vonwil-Brücke führen. Die Bauarbeiten sind weit fortgeschritten; die neue Linienführung und eine neue Haltestelle am Ende der alten Güterschuppen sollen Ende Jahr in Betrieb genommen werden.

Die Verzweigung mit dem bisherigen (rechts) und dem neuen (links) Gleis des Gaiserbähnlis kurz nach der St.-Leonhard-Brücke am Ostende des alten Güterbahnhofs.
11 Bilder
Heute führen die Gleise der Appenzeller Bahnen am Südrand des alten Güterbahnhofs entlang. Sie werden Ende Jahr durch die neue Linienführung ersetzt.
Zurück zur Verzweigung: Neu geht's hier geradeaus und nicht mehr nach links um die Kurve fürs Gaiserbähnli.
Hier geht's dann neu Richtung Haltestelle «Güterbahnhof» (am Ende der alten Güterschuppen) und weiter zum Ruckhalde-Tunnel.
Neu wird das Gaiserbähnli nördlich der alten Güterschuppen (ehemals Cargo Domizil) vorbei fahren.
Diese alten Gleise in der Strasse haben nichts mit der Gleisverlegung fürs Gaiserbähnli zu tun: Es handelt sich um ein altes SBB-Zubringergleis in den alten Güterbahnhof hinein.
Rechts die neuen Gleise, links das bestehende Trasse der Appenzeller Bahnen und dazwischen die Güterbahnhofstrasse.
Kurz hinter der neuen Bahnhaltestelle «Güterbahnhof» liegen Gleise und Schwellen zum Verlegen bereit.
Hier werden die neuen Gleise die Güterbahnhofstrasse queren und ins bestehende Trassee der Appenzeller Bahnen in Richtung Ruckhalde-Tunnel einbiegen.
Die Stelle, wo das Gaiserbähnli künftig die Güterbahnhofstrasse kreuzen wird. Dass hier am Veloweg Richtung Stadtzentrum Barrieren aufgestellt werden sollen, hat im Vorfeld zu Kritik seitens der Veloverbände geführt.
Weitere Schienen liegen neben den heutigen Gleisen der Appenzeller Bahnen bereit zum Verlegen. Im Hintergrund die Vonwil-Brücke.

Die Verzweigung mit dem bisherigen (rechts) und dem neuen (links) Gleis des Gaiserbähnlis kurz nach der St.-Leonhard-Brücke am Ostende des alten Güterbahnhofs.

Bild: Reto Voneschen (10.7.2021)

Die Idee der Gleisverlegung im alten Güterbahnhof geht auf ein erstes Überbauungsprojekt zurück. Eine Umzonung für das Vorhaben, das unter anderem ein Hochhaus vorsah, wurde im Juni 2007 vom städtischen Stimmvolk an der Urne abgelehnt. Im Abstimmungskampf war damals eher nebenbei die Forderung aufgetaucht, Gleise und Baugebiet zu entflechten. Rund ein Jahrzehnt später wurde aus der Idee ernst: Nach relativ kurzer Planungszeit und einer coronabedingten kleinen Verspätung starteten Mitte April 2020 die Bauarbeiten im alten Güterbahnhof.

Für die Appenzeller Bahnen ist die Streckenbegradigung ein weiteres Schlüsselprojekt nach dem Bau des Ruckhalde-Tunnels, der Ende 2018 in Betrieb genommen wurde. Die neue Haltestelle soll für die benachbarten Quartiere eine attraktive innerstädtische Verbindung zum Hauptbahnhof und zum Marktplatz schaffen. Allerdings: Eine Passerelle zwischen Güterbahnhof und Otmar-Quartier ist auf Eis gelegt. Das Provisorium dafür wurde vom Stadtparlament vor einiger Zeit als zu wenig ausgereift und zu teuer zurückgewiesen.

Die Gleisverlegung der Appenzeller Bahnen im Güterbahnhof. Gelb die neuen Gleise und die neue Haltestelle, orange die alte Linienführung. Die Passerelle (rot) ins Otmar-Quartier ist vorläufig zurückgestellt.

Die Gleisverlegung der Appenzeller Bahnen im Güterbahnhof. Gelb die neuen Gleise und die neue Haltestelle, orange die alte Linienführung. Die Passerelle (rot) ins Otmar-Quartier ist vorläufig zurückgestellt.

Auch fahrplantechnisch hat die Gleisverlegung für die AB Vorteile. Da die neue Haltestelle «Güterbahnhof» doppelgleisig sein wird, entsteht eine neue Kreuzungsstelle. Sie wird dabei helfen, allfällige Verspätungen abzufedern. Zum anderen gewinnt die Bahn durch die neuen Gleise für die Planung des Fahrplans wertvolle Minuten: Weil die Züge zwischen der St.-Leonhard- und der Vonwil-Brücke praktisch geradeaus fahren werden, verkürzt sich die Fahrzeit nach Gais und Appenzell nochmals etwas.

Mittwoch, 14. Juli - 10:30 Uhr

Die Bratwürste im Fussballstadion kommen neu von der Migros

(pd/vre) Der FC St.Gallen und die Genossenschaft Migros Ostschweiz bauen ihre Zusammenarbeit aus. Das betrifft ab der neuen Fussballsaison auch die Verpflegung im Kybunpark: Neu ist der Grossverteiler fürs Catering nicht nur im Hospitality-Bereich, sondern im ganzen Fussballstadion zuständig. Er liefert damit auch alle Wurstwaren. Darüber hinaus wird die Migros künftig zweimal im Jahr in ihren Filialen Olma-Bratwürste mit FCSG-Logo verkaufen. Pro Doppelpack fliesst gemäss Mitteilung vom Mittwoch ein Franken ins Nachwuchsprojekt Future Champs Ostschweiz.

Für viele Fans gehören Bratwurst und Bier (oder im konkreten Fall ein Eistee) einfach zum Fussballmatch. Die Würste im Kybunpark liefert neu die Migros.

Für viele Fans gehören Bratwurst und Bier (oder im konkreten Fall ein Eistee) einfach zum Fussballmatch. Die Würste im Kybunpark liefert neu die Migros.

Bild: Michel Canonica
(8.4.2015)

Der FC St.Gallen und die Genossenschaft Migros Ostschweiz haben am Dienstag gleich mehrere Verträge erneuert oder neu geschlossen. So hat die Migros auch das Platin-Sponsoring um fünf Jahre bis 2026 verlängert. Dieser Vertrag enthält eine Verlängerungsoption um weitere fünf Jahre. Der Grossverteiler ist seit 2014 Platin-Sponsor des FCSG. Zum anderen haben die FC St.Gallen Event AG und die Migros einen Cateringvertrag unterschrieben: Wie bereits im November 2020 angekündigt, übernimmt der Grossverteiler die Verpflegung im gesamten Stadion. Bereits seit Eröffnung des Stadions 2008 ist er dafür im Hospitality-Bereich zuständig.

Schliesslich hat die Genossenschaft Migros Ostschweiz auch den Förderervertrag mit Future Champs Ostschweiz langfristig verlängert. Sie engagiert sich schon seit 2008 für die Nachwuchsorganisation. Sie will gemäss Mitteilung vom Mittwoch mit der Verlängerung dieser Verpflichtung ihr Bekenntnis zum Jugendfussball in der Region erneuern und bekräftigen.

Mittwoch, 14. Juli - 10:10 Uhr

Dekorative Käfer

Ungewöhnliches Motiv auf der Graffittiwand vor der Reithalle
Sie stechen ins Auge, die beiden Marienkäfer auf der Holzwand am Rand der Kreuzbleiche, auf der sich Sprayerinnen und Sprayer legal austoben dürfen. Reto Voneschen - 13.7.2021
Mittwoch, 14. Juli - 9:56 Uhr

«Tanzverbot adieu» im Palace: DJs Wayne Champagne, Kutschenfahrt und Problemattrappe laden zur Disco

(pd/vre) Nach ziemlich genau neun Monaten fällt das Tanzverbot im alten Kino Palace am kommenden Samstag, ab 22 Uhr: Im Rahmen der «Hey Hey Bar» legen die DJs Wayne Champagne, Kutschenfahrt und Problemattrappe Musik aus dem Süden auf. Sie laden damit gemäss Ankündigung im Palace-Newsletter ein, «endlich wieder freudvoll und möglichst unbeschwert übers Parkett zu huschen und sich im rhythmischen Bewegen zu versuchen - mit Disco-, aber ohne Mozartkugel».

Tanzen ist trotz Coronavirus wieder gestattet - sofern man geimpft, genesen oder getestet ist. Das gilt ab Samstag auch im Palace.

Tanzen ist trotz Coronavirus wieder gestattet - sofern man geimpft, genesen oder getestet ist. Das gilt ab Samstag auch im Palace.

Symbolbild: Urs Jaudas

Die Veranstaltung wird mit dem Schutzkonzept der drei Gs (geimpft, genesen, getestet) durchgeführt. Für den Einlass muss also ein gültiges Covid-Zertifikat zusammen mit einem gültigen amtlichen Ausweis vorgewiesen werden. Selbsttests sind nicht zugelassen. Im Palace können zudem keine Zertifikate ausgestellt werden, dafür muss man sich an einen offiziellen Testort in St.Gallen wenden. Im Internet gibt’s eine Übersicht, wo man sich in Apotheken und Arztpraxen testen lassen kann.

Mittwoch, 14. Juli - 9:15 Uhr

Ein grosser Brocken für die kleine Spinne

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte die Spinne, die gerade einen Schmetterling erbeutet hat, auf dem Sonnenberg oberhalb von Abtwil.

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte die Spinne, die gerade einen Schmetterling erbeutet hat, auf dem Sonnenberg oberhalb von Abtwil.

Mittwoch, 14. Juli - 9:05 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 31 Neuansteckungen für Dienstag gemeldet

(SK/stm/vre) Der Kanton St.Gallen meldet im Internet für Dienstag 31 neue laborbestätigte Coronafälle. Die Gesamtzahl der Ansteckungen seit März 2020 liegt jetzt bei 43'055. Am Dienstag wurde kein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten seit Frühling 2020 bleibt damit bei 717.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Dienstag, 13. Juli 2021, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Dienstag, 13. Juli 2021, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Tief bleibt die Zahl der Hospitalisationen wegen Covid-19: Derzeit liegen vier Personen deswegen in einem St.Galler Spital; eine davon mit und eine ohne künstliche Beatmung auf der Intensivstation. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 29, die 14-Tage-Inzidenz bei 47. Diese Werte bezeichnen die Zahl der Fälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen jeweils hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Wie die Grafik der Fachstelle für Statistik des Kantons St.Gallen zeigt, hat die Zahl der laborbestätigten Coronafälle nach einem Einbruch um Ende Juni (am 26. Juni gab's keinen einzigen neuen Fall) bis 12. Juli wieder leicht zugenommen. Dieser Trend der Zunahme der Fälle auf tiefem Niveau entspricht in etwa der nationalen Entwicklung.

Die täglich gemeldete Zahl laborbestätigter Coronafälle vom 1. Juni bis 12. Juli 2021.

Die täglich gemeldete Zahl laborbestätigter Coronafälle vom 1. Juni bis 12. Juli 2021.

Grafik: Fachstelle Statistik Kanton sG

Für die Behörden bei Beschlüssen über die Verschärfung von Anti-Corona-Massnahmen wichtig ist immer auch die Zahl der Hospitalisationen und Todesfälle: Beide sind derzeit im Kanton St.Gallen tief. Dies führen Fachleute auch darauf zurück, dass inzwischen viele Seniorinnen und Senioren sowie Angehörige von Risikogruppen geimpft sind.

Mittwoch, 14. Juli - 8:13 Uhr

Abbau der Festspielbühne auf dem Klosterplatz: Die Kathedrale wird abgebrochen

Momentaufnahme. Die 16. St.Galler Festspiele mit der Oper «Notre Dame» auf dem Klosterplatz sind Geschichte. Glöckner Quasimodo und Zigeunerschönheit Esmeralda blicken wegen des Wetters auf eine durchzogene Spielzeit zurück. Seit Montag sind die Abbauarbeiten im Gang: Die Kulisse mit der Kathedrale Notre-Dame verschwindet wieder.

Momentaufnahme. Die 16. St.Galler Festspiele mit der Oper «Notre Dame» auf dem Klosterplatz sind Geschichte. Glöckner Quasimodo und Zigeunerschönheit Esmeralda blicken wegen des Wetters auf eine durchzogene Spielzeit zurück. Seit Montag sind die Abbauarbeiten im Gang: Die Kulisse mit der Kathedrale Notre-Dame verschwindet wieder.

Bild: Reto Voneschen
(13.7.2021)