ST.GALLER STADT-TICKER

Kanton meldet 371 neue Coronafälle +++ Neuer Prorektor für die HSG +++ Krautrocker im Palace +++ Hagebutte mit Eismantel

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Stadt St.Gallen und der Umgebung: In unserem Stadt-Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Freitag, 4. Dezember - 9:33 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 371 Neuansteckungen und neun Todesfälle

(SK/dar) Der Kanton St.Gallen meldet auf seinem Informationsportal für Donnerstag 371 neue laborbestätigte Coronafälle. Seit dem 12. März wurden im St.Gallischen damit insgesamt 18'786 Coronafälle registriert. Die Zahl der Todesfälle stieg nochmals um neun auf insgesamt 287.

Am Donnerstagabend waren in St.Galler Spitälern 180 Covid-19-Patientinnen und -Patienten hospitalisiert - davon 27 auf Intensivstationen, 23 mit und vier ohne künstliche Beatmung.

Freitag, 4. Dezember - 8.18 Uhr

Urs Fueglistaller folgt auf Monika Bütler als HSG-Prorektor

Urs Fueglistaller

Urs Fueglistaller

Bild: PD
Monika Bütler

Monika Bütler

Bild: PD

(pd/jw) Urs Fueglistaller ist vom Universitätsrat zum neuen Prorektor an der Universität St.Gallen gewählt worden. Die Wahl für die Restamtsdauer vom 1. Februar 2021 bis 31. Januar 2022 wurde bereits von der Kantonsregierung genehmigt, heisst es in einer Medienmitteilung.

Fueglistaller engagiere sich in seiner wissenschaftlichen Arbeit seit Jahrzehnten für Klein- und Mittelunternehmen (KMU) und verstehe es, Brücken zwischen Theorie und Praxis zu schlagen.

Der neue Prorektor folgt auf Monika Bütler, die sich entschieden habe, ihr Amt nach fast 20 Jahren an der Universität St.Gallen niederzulegen.

Donnerstag, 3. Dezember - 18.15 Uhr

Wahnwitzige Krautrocker lassen es im Palace krachen

(pd/mem) Lust auf Nachtleben mit ordentlichem Krach? Im Palace geben die Schweizer Bands Omni Selassi und Film 2 am Samstag ab 20.15 Uhr ein Doppelkonzert. Ein Abend zwischen Noiserock, Kraut und Punk, wie die Veranstalter schreiben. Zu erleben seien sechs Jazz-Musikerinnen und Musiker der «wahnwitzigen Schweizer Musikszene», die mit Konventionen brechen. Das wunderliche Trio Omni Selassi hat seine erste Single «Sylvester Stylonce» getauft und werkelt in einem St.Galler Studio an seiner Musik. Auch das Trio Film 2 aus dem Luzerner Hinterland klingt sperrig und krautig.

Das Trio Omni Selassi: Mirko Schwab, Lukas Rutzen und Rea Dubach.

Das Trio Omni Selassi: Mirko Schwab, Lukas Rutzen und Rea Dubach.

Bild: PD
Donnerstag, 3. Dezember - 16.55 Uhr

Hagebutte mit Eismantel

Leserbild Damian Caluori fotografierte am Wenigerweier.

Leserbild Damian Caluori fotografierte am Wenigerweier.

Donnerstag, 3. Dezember - 15.35 Uhr

Neuer HSG-Podcast startet mit Christoph Hammer, SBB-CFO und Verwaltungsrat des FC St.Gallen

(pd/jw) «Meet the CFO», heisst der neue Podcast, den die Universität St.Gallen soeben lanciert hat. Zu Deutsch ist der Titel, der sinngemäss «Lern den Finanzvorstand kennen» bedeutet, etwas weniger griffig, bringt es aber auf den Punkt: Professor Dirk Schäfer und Dozent Florian Hohmann interviewen in der Gesprächsreihe Finanzvorstände verschiedener Schweizer Unternehmen, heisst es in einer Mitteilung:

Christoph Hammer, SBB-CFO und Verwaltungsrat der FC St.Gallen Event AG.

Christoph Hammer, SBB-CFO und Verwaltungsrat der FC St.Gallen Event AG.

Bild: Anthony Anex/KEY

«Was treibt Menschen in Führungspositionen an? Wie haben sie es geschafft, die Karriereleiter zu erklimmen, wohin soll es noch gehen, und wie lange will man überhaupt oben bleiben? Wie wollen sie ihr Unternehmen gestalten, nachhaltigen Erfolg sicherstellen – und gleichzeitig auch ihr Privatleben, ihre Familie, ihre Interessen nicht aus den Augen verlieren?»

Erster Gast ist der St.Galler Christoph Hammer. Hammer ist CFO der Schweizerischen Bundesbahnen, in der Region aber besser bekannt als Verwaltungsratsmitglied der FC St.Gallen Event AG. Der Podcast ist unter meet-the-cfo.captivate.fm zu hören.

Donnerstag, 3. Dezember - 14:50 Uhr

13-jährige Velofahrerin prallt in Wittenbach mit Auto zusammen

(kapo/mem) In Wittenbach ist es heute morgen auf der Romanshornerstrasse zu einem Unfall gekommen. Ein 77-Jähriger fährt um 7.15 Uhr mit seinem Auto aus einer Ausfahrt auf die Einmündung der Romanshornerstrasse zu. Beim Abbiegen prallt er in eine 13-jährige Velofahrerin, auf dem Trottoir der Romanshornerstrasse in Richtung Häggenschwil fährt. Das Mädchen stürzt und wird dabei leicht verletzt.

Der Unfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden.

Der Unfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden.

Bild: Kantonspolizei St.Gallen
Donnerstag, 3. Dezember - 11:49 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 417 Neuansteckungen und acht weitere Todesfälle innert 24 Stunden gemeldet

(SK/dar) Der Kanton St.Gallen meldet auf seinem Informationsportal für Mittwoch 417 neue laborbestätigte Coronafälle. Seit dem 12. März wurden im St.Gallischen damit insgesamt 18'415 Coronafälle registriert. Die Zahl der Todesfälle stieg nochmals um acht auf insgesamt 278

Am Mittwochabend waren in St.Galler Spitälern 174 Covid-19-Patientinnen und -Patienten hospitalisiert - davon 27 auf Intensivstationen, 23 mit und 4 ohne künstliche Beatmung.

Donnerstag, 3. Dezember - 11:17 Uhr

Stadtbibliothek veranstaltet im Dezember 17 Erzählstunden

(pd/mha) In der Stadtbibliothek Katharinen werden regelmässig Geschichten in verschiedenen Sprachen vorgelesen. Im Dezember sind das gemäss Vorschau 17 unterhaltsame und besinnliche Erzählungen.

Die Erzählstunden für Kinder gibt es schon lange.

Die Erzählstunden für Kinder gibt es schon lange.

Bild: Benjamin Manser (22. Dezember 2011)

Das ganze Programm ist hier abrufbar. Genauere Informationen zur Durchführung der einzelnen Erzählstunden gibt es auf der Website der Stadtbibliothek.

Donnerstag, 3. Dezember - 10:39 Uhr

Museum stellt Bilderrätsel auf Instagram und Facebook

(pd/mha) Das Naturmuseum St.Gallen führt im Dezember einen Wettbewerb durch. Der Social-Media-Adventskalender des Museums zeigt jeden Tag die Mund-Nasenpartie eines Ausstellungstiers. Die Bilder werden gemäss Newsletter auf Facebook und Instagram veröffentlicht. Wer errät, zu welchem Tier das Foto gehört und das in den Kommentar zum entsprechenden Beitrag schreibt, gewinnt einen kleinen Preis. Dieser kann an der Museumskasse abgeholt werden.

Das Bilderrätsel vom 3. Dezember zeigt ...
2 Bilder
... einen Feldhasen.

Das Bilderrätsel vom 3. Dezember zeigt ...

Bild: Facebook/Naturmuseum St.Gallen

Ein Blick auf die Beiträge der ersten drei Tage zeigt: Wenn man gewinnen will, muss man schnell sein. Die richtige Antwort ging bisher innert der ersten paar Stunden ein. Hier geht es zum Instagramkonto des Naturmuseums und hier zur Facebookseite.

Donnerstag, 3. Dezember - 10:03 Uhr

Mann bricht in Restaurant ein, isst etwas und wird dann verhaftet

(kapo/mha) Die Kantonspolizei St.Gallen hat am Donnerstagmorgen in Gossau einen Einbrecher inflagranti erwischt. Der 36-jährige Schweizer wurde festgenommen und wird jetzt bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Der beim Einbruch entstandene Sachschaden ist gemäss Mitteilung gering.

Ein Anwohner beobachtete den Einbruch in ein Restaurant an der Flawilerstrasse. Er meldete dies der Kantonalen Notrufzentrale, woraufhin zwei Patrouillen der Kantonspolizei ausrückten. Sie konnten den Mann um kurz nach 3.50 Uhr im Eingangsbereich des Restaurants festnehmen, heisst es im Schreiben.

Der Mann wurde bei der Tat ertappt und festgenommen.

Der Mann wurde bei der Tat ertappt und festgenommen.

Bild: Kantonspolizei St.Gallen

Nach bisherigen Erkenntnissen hat der Einbrecher Zigaretten gestohlen und Esswaren gegessen.

Donnerstag, 3. Dezember - 9:47 Uhr

Apothekerin und Vertreter der Suchthilfe treffen aufeinander

Jürg Niggli war während 24 Jahren Geschäftsleiter der Stiftung Suchthilfe in St.Gallen.

Jürg Niggli war während 24 Jahren Geschäftsleiter der Stiftung Suchthilfe in St.Gallen.

Bild: Michel Canonica (31.10.2018)

(pd/mha) Wie gut verstehen sich Claudia Meier-Uffer und Jürg Niggli? Diese Frage klärt das Ostschweizer Regionalfernsehen heute in der Sendung «Stammtisch». Meier-Uffer präsidiert den Apothekerverband St.Gallen und beider Appenzell; sie führt eine Apotheke in Gossau. Niggli hat die Suchthilfe St.Gallen aufgebaut und bis vor gut einem Jahr ihre Geschäfte geführt. Heute Abend treffen sich die beiden am «Stammtisch» .

Mittwoch, 2. Dezember - 18:53 Uhr

Mehr Platz im Restaurant

St.Galler Wirte müssen erfinderisch sein, um alle ihre Gäste trotz der Coronapandemie bewirten zu können.

Der Stadtrat ermöglicht Wirten, einfach zu einem Anbau zu kommen. Das Café Blumenmarkt macht Gebrauch davon. (Bild: Reto Voneschen - 2.12.2020)

Mittwoch, 2. Dezember - 18:37 Uhr

Grittibänze zum internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen

Grittibänze, die aus der Reihe tanzen, gibts am Donnerstag bei Bäckereien auch quer durch die Ostschweiz.

Grittibänze, die aus der Reihe tanzen, gibts am Donnerstag bei Bäckereien auch quer durch die Ostschweiz.

Bild: PD

(pd/vre) Morgen Donnerstag macht die Pro Infirmis mit der Aktion «Usem gliiche Teig gmacht» nach 2019 zum zweiten Mal auf den internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen aufmerksam. Bäckereien quer durchs Land bieten dafür Grittibänze an, die aus der Reihe tanzen - weil sie unter anderem im Rollstuhl sitzen.

In der Ostschweiz beteiligen sich rund 150 Bäckereien an der Aktion. Die Pro Infirmis St.Gallen will an diesem Tag zudem mit der Bevölkerung in Kontakt treten. Dazu führt sie eine Standaktion bei der Hauptpost in St.Gallen durch. Sie wirbt gemäss Mitteilung «für eine inklusive Gesellschaft, die die Vielfalt der Menschen als Stärke anerkennt».

Mittwoch, 2. Dezember - 18:28 Uhr

Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser in der Region St.Gallen: Ausgetrockneter Markt und hohe Preise

(pd/vre) Am Mittwoch hat die St.Galler Kantonalbank ihre neuste Einschätzung des Immobilienmarkts publiziert. Darin findet sich auch eine Beurteilung der Situation, wie sie Käuferinnen und Käufer von Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser in der weiteren Region rund um St.Gallen - zwischen Flawil und St.Margrethen - antreffen.

Wohneigentum ist in Stadt und Region St.Gallen derzeit gefragt und darum im Vergleich zum Rest des Kantons ziemlich teuer. Im Bild der Kammelenberg in St.Georgen.

Wohneigentum ist in Stadt und Region St.Gallen derzeit gefragt und darum im Vergleich zum Rest des Kantons ziemlich teuer. Im Bild der Kammelenberg in St.Georgen.

Bild: Ralph Ribi
(17.12.2018)

Der regionale Eigenheimmarkt sei stabil, heisst es im Bericht. Trotz Coronakrise seien bisher keine rückläufigen Preise zu verzeichnen. Das Interesse am Kauf von Wohneigentum habe in den vergangenen Monaten sogar «stark zugenommen». Wie fast alle Einzugsgebiete von grösseren Städten in der Schweiz sei und bleibe auch die Region St.Gallen bezüglich Wohneigentum «sehr beliebt». Ein Faktor sind die historisch tiefen Zinsen.

Die Suche nach Kaufobjekten gestaltet sich gemäss Makrtbericht derzeit anspruchsvoll: Der regionale Eigenheimmarkt ist ausgetrocknet. Die Angebotsquote (Zahl der zum Verkauf stehenden Objekte im Verhältnis zum Bestand) sank bei den Eigentumswohnungen im Herbst auf 2,4 Prozent; das ist die Hälfte des Schweizer Durchschnittswerts. Ähnlich ist die Situation bei den Einfamilienhäusern. Und eine Veränderung zeichnet sich für die absehbare Zeit nicht ab.

Durchschnittspreise Eigentumswohnungen drittes Quartal 2020.
2 Bilder
Durchschnittspreise Einfamilienhäuser drittes Quartal 2020.

Durchschnittspreise Eigentumswohnungen drittes Quartal 2020.

Grafik: SG Kantonalbank

Aufgrund der unsicheren Wirtschaftslage ist es im Urteil der Fachleute der St.Galler Kantonalbank derzeit schwer abzuschätzen, wie sich die Nachfrage nach Wohneigentum 2021 entwickeln wird. Im Kanton geniesst die Region St. Gallen im Vergleich zu anderen eine überdurchschnittlich hohe Standortattraktivität durch die Nähe zum Kantonshauptort mit dem entsprechenden Arbeitsplatz- und Bildungsangebot. Entsprechend dürfte es 2021 wieder viele Kaufinteressenten für Wohneigentum geben.

Mittwoch, 2. Dezember - 16:46 Uhr

Ratgeber der Kantonspolizei sagt, welches Autolicht wann benutzt werden muss: Tagfahrlicht, Abblendlicht, Nebellicht?

(kapo/vre) Gerade in der dunklen Jahreszeit ist es wichtig, das richtige Licht am Motorfahrzeug einzuschalten. Dies, damit man gesehen wird, sicher unterwegs ist und hilft, die Zahl der Verkehrsunfälle zu reduzieren. Welches Licht am Auto in welcher Situation das richtige ist, erklärt gemäss Mitteilung vom Mittwoch der Ratgeber «Licht an Motorfahrzeugen» der Kantonspolizei St.Gallen. Und natürlich erläutert er auch, was es kostet, wenn man mit falschem oder gar ohne Licht unterwegs ist.

Für die Verkehrssicherheit ist die Wahl des richtigen Lichts am Auto wichtig.

Für die Verkehrssicherheit ist die Wahl des richtigen Lichts am Auto wichtig.

Symbolbild: Kapo SG

Grundsätzlich gilt, dass alle motorisierten Fahrzeuge mit Tagfahrlicht fahren müssen. Abblendlichter sind von Beginn der Abenddämmerung bis zur Tageshelle, bei schlechten Sichtverhältnissen und in Tunnels zu verwenden. Auch nicht motorisierte Fahrzeuge, wie beispielsweise Velos, müssen unter diesen Bedingungen mittels Licht sichtbar gemacht werden. Nebellichter und Nebelschlusslichter dürfen nur bei Nebel, Schneetreiben oder bei starkem Regen verwendet werden.

Mittwoch, 2. Dezember - 16:22 Uhr

Am Donnerstag verteilt der Stadtrat die Direktionen: «Tagblatt online» berichtet live von der Pressekonferenz

(vre) Der neu zusammengesetzte Stadtrat mit Präsidentin Maria Pappa sowie Stadträtin Sonja Lüthi und den Stadträten Markus Buschor, Peter Jans und Mathias Gabathuler tritt am Donnerstag zur sogenannten konstituierenden Sitzung zusammen. Wichtigstes Geschäft ist die Festlegung, wer welche Direktion übernehmen wird.

Begegnung im Kantonsrat: Der amtierende Stadtpräsident Thomas Scheitlin und Maria Pappa, seine Nachfolgerin per 1. Januar 2021.

Begegnung im Kantonsrat: Der amtierende Stadtpräsident Thomas Scheitlin und Maria Pappa, seine Nachfolgerin per 1. Januar 2021.

Bild: Benjamin Manser
(30.11.2020)

Im Anschluss an die Sitzung wird um 14 Uhr an einer Pressekonferenz über das Resultat informiert. Das mediale Interesse daran ist gross: Ob des Andrangs von Medienschaffenden musste die Stadt heute Mittwoch den Ort für die Information wechseln. Die Sitzungszimmer im Rathaus sind nicht gross genug, um den Sicherheitsabstand einhalten zu können.

«Tagblatt online» berichtet unter www.tagblatt.ch mit einem Liveticker von dieser Pressekonferenz. Start der Berichterstattung ist kurz vor 14 Uhr.

Mittwoch, 2. Dezember - 16:05 Uhr

Das dürfte den Streit in der Stadt befeuern: FDP und SVP fordern Liberalisierung oder Freigabe der Ladenöffnungszeiten im Kanton

(pd/vre) Die FDP-Kantonalpartei fordert eine rasche Liberalisierung oder sogar die komplette Freigabe der Ladenöffnungszeiten. Sie will damit gemäss Mitteilung vom Mittwoch Gegensteuer «zu links-grünen und etatistischen Kräften» geben, die die Coronakrise zum Anlass nähmen, «sozialistische Projekte aus der Mottenkiste zu holen und ungebremst umzusetzen».

In einer Resolution laden die Kantonsratsfraktionen von FDP und SVP die Kantonsregierung ein, die Ladenöffnungszeiten dauerhaft zu liberalisieren oder gar insgesamt auf ihre Regulierung zu verzichten. Gerade aus Sicht der Jungen oder Alleinerziehenden sei das eine sinnvolle Massnahme, heisst es in der FDP-Mitteilung. Und: «Selbstverständlich müssen dabei arbeitsrechtliche Vorgaben und der Lärmschutz jederzeit eingehalten und Verstösse geahndet werden.»

Von der Möglichkeit, etwa am Samstag länger als bis 17 Uhr offen zu halten, machen bisher vor allem Grossverteiler wie Coop-City Gebrauch.

Von der Möglichkeit, etwa am Samstag länger als bis 17 Uhr offen zu halten, machen bisher vor allem Grossverteiler wie Coop-City Gebrauch.

Bild: Benjamin Manser
(13.6.2020)

Mit ihrer Forderung nach Freigabe der Ladenöffnungszeiten landet die kantonale FDP in der Kantonshauptstadt mitten in einem laufenden Streit. Hier hat die Stadtregierung im Frühsommer die Ladenöffnungszeiten in einem Perimeter in der Innenstadt gelockert. Seit Ende Oktober sammelt ein Bündnis für die Initiative «Kein Sonntagsverkauf in der Stadt». Daran, dass die 1000 für eine Abstimmung nötigen Unterschriften von städtischen Stimmberechtigten zusammenkommen, zweifelt niemand.

Das Thema ist allerdings auch auf kantonaler Ebene nicht neu. Das Stimmvolk hat sich mehrfach gegen Anpassungen des kantonalen Gesetzes über Ruhetag und Ladenöffnung ausgesprochen, die eine Ausweitung der Öffnungszeiten zum Ziel hatten. Entscheide gegen die Liberalisierung fielen 1996, 2003 und 2010. Die Kantonsregierung hat im Herbst in Beantwortung eines Vorstosses nicht ausgeschlossen, erneut einen Anlauf zur Liberalisierung zu nehmen, wenn sich in der Stadt zeige, dass längere Öffnungszeiten einem Bedürfnis der Bevölkerung entsprächen.

Mittwoch, 2. Dezember - 16:06 Uhr

Liberalisierung oder Freigabe der Ladenöffnungszeiten: SP schiesst postwendend zurück

(pd/vre) Am Mittwochvormittag hat die FDP in einer Mitteilung die Kantonsregierung eingeladen, die Ladenöffnungszeiten zu liberalisieren oder auf ihre Regulierung gleich ganz zu verzichten (STADT-TICKER, 2.12.2020, 15:30). Am Mittwochnachmittag kommt postwendend die Retourkutsche der SP: Sie stellt sich gemäss Mitteilung «schützend vors Verkaufspersonal».

Noch bevor die Unterschriften zur städtischen Volksinitiative gegen eine Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten gesammelt seien, dränge die FDP auf die Ausweitung der Verkaufszeiten. Sie versuche damit, den Druck auf Verkäuferinnen und Verkäufer, Angestellte sowie Arbeiterinnen und Arbeiter mit allen Mitteln «aufrechtzuerhalten», schreibt die SP. Die Partei will sich dem Zeitwandel zwar nicht verschliessen, hat aber klare Forderungen bevor sie über längere Ladenöffnungszeiten reden will.

Bevor auch nur im Geringsten darüber gesprochen werden kann, ist für sie die städtische Volksabstimmung abzuwarten. Zudem ist für die SP die Aushandlung eines Gesamtarbeitsvertrages fürs gesamte Verkaufspersonal zwingende Voraussetzung. Minimale Arbeitsstandards müssten eingehalten und kontrolliert werden. Damit wolle die Partei sich vors Personal stellen, das gute Arbeitsbedingungen, gute Löhne und gute Rentenleistungen, vor allem aber Respekt verdiene.

Mittwoch, 2. Dezember - 14:41 Uhr

25 Mikrowohnungen im alten Güterbahnhof: Pläne liegen jetzt öffentlich auf

(vre) Seit Frühling 2019 ist der Lattich-Holzbau, eine der verschiedenen Zwischennutzungen im alten St.Galler Güberbahnhof, in Betrieb. Seinerzeit war geplant, vier der 45 Module als Kleinst- oder Mikrowohnungen auszugestalten. Gegen diese Nutzung waren damals Einsprachen aus der Nachbarschaft eingegangen, daher wurde darauf verzichtet.

Hierhin soll der Neubau mit den Mikrowohnungen hinter die Gleise zu stehen kommen. Die Bahnlinie verschwindet; sie wird nach Norden auf die andere Seite der Güterbahnhofstrasse verlegt.

Hierhin soll der Neubau mit den Mikrowohnungen hinter die Gleise zu stehen kommen. Die Bahnlinie verschwindet; sie wird nach Norden auf die andere Seite der Güterbahnhofstrasse verlegt.

Bild: Reto Voneschen
(18.11.2015)

Nun unternimmt der Gossauer Holzbauer Blumer-Lehmann AG einen neuen Anlauf für solche Wohnungen. Platziert sind sie an der Ecke Ober- und Zimmerstrasse. Geplant ist gemäss Baugesuch, das bis 16. Dezember öffentlich aufliegt, ein dreigeschossiger Neubau für 25 Mikrowohnungen in Modulbauweise und Erschliessung mit einem Laubengang. Auf der Südseite sind Balkone geplant.

Die Neubauten für die Mikrowohnungen und rechts der für die neuen Wohnungen mitbenutzte ehemalige Bahnschuppen. Unten am Plan ist die Oberstrasse. Die Güterbahnhofstrasse oben wird leicht angepasst.

Die Neubauten für die Mikrowohnungen und rechts der für die neuen Wohnungen mitbenutzte ehemalige Bahnschuppen. Unten am Plan ist die Oberstrasse. Die Güterbahnhofstrasse oben wird leicht angepasst.

Illustration: Stadt SG

Die Umgebung soll - abgestimmt auf die Ein-Zimmer-Wohnungen - hohe Aufenthalts- und Aussenraumqualität aufweisen. Auf einen Spielpaltz soll dabei verzichtet werden. Der alte Bahnschuppen östlich des Neubaus soll innen sanft umgebaut werden. Das Erdgeschoss soll Kellerräume und Waschküche aufnehmen, im Dach sollen Estrichabteile für die Wohnungen eingebaut werden.

So soll sich der Neubau mit den 25 Mikrowohnungen von der Güterbahnhofstrasse her präsentieren. Im Hintergrund die Platanen entlang der Oberstrasse.

So soll sich der Neubau mit den 25 Mikrowohnungen von der Güterbahnhofstrasse her präsentieren. Im Hintergrund die Platanen entlang der Oberstrasse.

Illustration: Stadt SG

Eine Mikrowohnung ist eine in sich geschlossene, sehr kleine Ein-Zimmer-Wohnung. Typischerweise bieten sie auf etwa 14 bis 32 Quadratmetern Platz für Wohn- und Schlafraum, ein Bad und eine Kleinküchen. Im Gegensatz zur traditionellen Studiowohnung können die Bewohner auch Zugang zu einer gemeinschaftlich genutzten Küche, einem Bad oder einer Dusche, einer Terrasse und einem Dachgarten haben.

Mikrowohnungen sind eine ursprünglich vor allem in dichtbesiedelten urbanen Zentren Asiens gängige Wohnform. Sie gehen sparsam mit dem knappen Bauland um, maximieren den Gewinn für Bauherren und Vermieter, sind aber auch relativ günstige Unterkünfte. Neuerdings werden Mikrowohnungen in verschiedenen Ausprägungen auch in Europa und Nordamerika als alternative Wohnform immer beliebter.

Mittwoch, 2. Dezember - 12:02 Uhr

Mädchen auf der Zürcher Strasse in Bruggen angefahren: Achtjährige bei Unfall leicht verletzt

(stapo/vre) Am Dienstag hat das Auto einer Lernfahrerin auf der Zürcher Strasse in Bruggen ein Mädchen erfasst, als die Achtjährige über einen Fussgängerstreifen rannte. Das Kind musste gemäss Mitteilung der Stadtpolizei mit leichten Verletzungen ins Spital eingeliefert werden.

Die Unfallstelle bei der reformierten Kirche in Bruggen: Hier erfasste am Dienstagabend ein Auto ein achtjähriges Kind und verletzte es leicht.

Die Unfallstelle bei der reformierten Kirche in Bruggen: Hier erfasste am Dienstagabend ein Auto ein achtjähriges Kind und verletzte es leicht.

Bild: Stadtpolizei SG (1.12.2020)

Am Dienstag, 17.20 Uhr, fuhr eine 22-jährige mit ihrem Fahrlehrer auf der Zürcher Strasse in Bruggen stadteinwärts. Dabei erfasste das Auto eine Achtjährige, die auf Höhe des Hauses Nummer 226 auf dem Fussgängerstreifen über die Strasse rannte. Dadurch stürzte das Mädchen und verletzte sich leicht.

Mittwoch, 2. Dezember - 12:00 Uhr

Wintereinbruch sorgt für Blechsalat: Fünf Verkehrsunfälle auf verschneiten Strassen

(stapo/vre) Aufgrund des Wintereinbruchs ist es am Dienstag in St.Gallen zu fünf Verkehrsunfällen gekommen. In vier Fällen rutschten Fahrzeuge in Masten oder Tafeln. In einem Fall kam es zu einer Kollision zwischen zwei Autos. Verletzt wurde gemäss Mitteilung der Stadtpolizei niemand. Es entstand aber Sachschaden.

Am Anfang der Sonnenstrasse stiessen am Dienstag zwei Autos zusammen. Verletzt wurde niemand, doch entstand Sachschaden.

Am Anfang der Sonnenstrasse stiessen am Dienstag zwei Autos zusammen. Verletzt wurde niemand, doch entstand Sachschaden.

Bild: Stadtpolizei SG
(1.12.2020)

Zum Zusammenstoss zweier Autos kam es an der Sonnenstrasse. Eine 35-jährige Autofahrerin musste abbremsen, dadurch geriet ihr Fahrzeug ins Rutschen und auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte es mit einem korrekt entgegenkommenden Auto. Bei diesem Zwischenfall entstand Schaden von mehreren tausend Franken.

Mittwoch, 2. Dezember - 11:20 Uhr

Coronaskeptiker rufen zum Einkaufen ohne Maske in der Shopping-Arena auf

(dar/mha) Gegner der Corona-Massnahmen haben dazu aufgerufen, am kommenden Samstag ohne Hygienemaske in der Shopping-Arena in Winkeln einkaufen zu gehen. Der Aufruf wurde in einschlägigen Telegram-Gruppen wie beispielsweise der Gruppe «Stillerprotest2020» geteilt, wie «FM1Today» schreibt.

Am kommenden Samstag planen Coronaskeptiker, ohne Maske einkaufen zu gehen.

Am kommenden Samstag planen Coronaskeptiker, ohne Maske einkaufen zu gehen.

Bild: Ralph Ribi

«Wir stehen dieser Aktion kritisch gegenüber», sagt Marc Schäfer, Leiter der Shopping-Arena auf Anfrage. Man setze das Schutzkonzept des Bundesamtes für Gesundheit und die kantonalen Vorgaben konsequent um. Wie aber reagieren die Verantwortlichen, sollten am Samstag allfällige Maskenverweigerer einkaufen gehen? Man werde die Lage laufend und situativ analysieren und in erster Linie auf Dialog setzen, so Schäfer:

«Sollte dies jedoch erfolglos bleiben, werden wir uns vorbehalten, die Polizei einzuschalten.»

Der Stadtpolizei St.Gallen sei der Aufruf zum Einkaufen ohne Maske bekannt, lässt sich Sprecher Dionys Widmer von «FM1Today» zitieren. Die Stadtpolizei könne innerhalb der Shopping Arena nur bedingt einschreiten. «Das ist Privatgrund. Wir müssten von jemandem gerufen werden.» Für die Umsetzung der Schutzmassnahmen ist das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit zuständig.

Amtsleiterin Karin Jung verweist auf die Betreiberinnen und Betreiber der Geschäfte in der Shopping-Arena. «Die Verantwortung für die Einhaltung der Schutzkonzepte liegt bei den Betreibern der einzelnen Läden.» Diese müssten sicherstellen, dass niemand gegen die Maskenpflicht verstosse. Gegen Maskenverweigerer könne nur die Stadtpolizei vorgehen.

Mittwoch, 2. Dezember - 9:15 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 465 Neuansteckungen und neun weitere Todesfälle innert 24 Stunden gemeldet

(SK/dar) Der Kanton St.Gallen meldet auf seinem Informationsportal für Montag 465 neue laborbestätigte Coronafälle. Seit dem 12. März wurden im St.Gallischen damit insgesamt 17'998 Coronafälle registriert. Die Zahl der Todesfälle stieg nochmals um neun auf insgesamt 270

Am Dienstagabend waren in St.Galler Spitälern 160 Covid-19-Patientinnen und -Patienten hospitalisiert - davon 26 auf Intensivstationen, 21 mit und 5 ohne künstliche Beatmung.

Dienstag, 1. Dezember - 17:57 Uhr

Wegen Bauarbeiten und Tests: Vom 14. bis 17. Dezember ist die St.Galler Stadtautobahn in der Nacht gesperrt

(pd/vre) Für Vorarbeiten zum grossen Instandsetzungsprojekt sind auch im Dezember Nachtsperrungen auf der St.Galler Stadtautobahn nötig. Grund dafür sind Arbeiten an der Betriebs- und Sicherheitsausrüstung sowie Tests von Verkehrsleitsystemen. Die Sperrungen werden gemäss Newsletter des Bundesamtes für Strassen (Astra) zusätzlich für Arbeiten am Olma-Deckel genutzt.

Vom 14. bis 17. Dezember ist die St.Galler Stadtautobahn wegen Arbeiten und Tests in Zusammenhang mit der bevorstehenden Totalsanierung während drei Nächten gesperrt.

Vom 14. bis 17. Dezember ist die St.Galler Stadtautobahn wegen Arbeiten und Tests in Zusammenhang mit der bevorstehenden Totalsanierung während drei Nächten gesperrt.

Bild: Urs Bucher

Die nächsten Nachtsperrungen finden vom 14. bis 17. Dezember statt. Gesperrt ist dabei der Abschnitt vom Zubringer Kreuzbleiche bis zum Zubringer Neudorf. Dies in beide Richtungen. Die Sperrungen erfolgen jeweils von 22 bis am nächsten Morgen, 5 Uhr. Während den betreffenden Nächten wird der Verkehr übers lokale Strassennetz geführt. Umleitungen werden signalisiert. Tagsüber ist die Stadtautobahn normal befahrbar.

Dienstag, 1. Dezember - 17:35 Uhr

Kantonsbibliothek präsentiert Karikaturen: Vom «Inspekter» bis zu René Gilis

(pd/vre) Vom 4. bis 30. Dezember zeigt die Kantonsbibliothek in der Hauptpost Karikaturen aus ihren Spezialbeständen. Die Ausstellung «Mit spitzer Feder» legt einen Schwerpunkt bei der St.Galler Geschichte der Karikatur. Zu sehen gibt es neben der ersten St.Galler Satirezeitschrift «Der Inspekter» aus den 1860er-Jahren auch Karikaturen aus dem Nachlass des bedeutenden St.Galler «Nebelspalter»-Karikaturisten René Gilsi.

Eine der bekanntesten Karikaturen von René Gilsi zur Stadt St.Gallen stammt aus dem Nebelspalter vom 18. September 1963. Sie nimmt eine heftige damalige Diskussion über die Zukunft des Stiftsbezirks auf.

Eine der bekanntesten Karikaturen von René Gilsi zur Stadt St.Gallen stammt aus dem Nebelspalter vom 18. September 1963. Sie nimmt eine heftige damalige Diskussion über die Zukunft des Stiftsbezirks auf.

Bild: Staatsarchiv SG

Die Ausstellung «Mit spitzer Feder» ist die zweite im Format «Fenster zur Vadiana». Unter diesem Namen präsentiert die Kantonsbibliothek inmitten der Bücherregale der Bibliothek Hauptpost regelmässig kleine Ausstellungen mit Dokumenten aus ihren nicht frei zugänglichen Spezialbeständen. Dazu gehören unter anderem Sammlungen mit alten und seltenen Drucken, Grafiken und Fotos, Nachlässen und Archiven, Handschriften oder Landkarten.

«Mit spitzer Feder»
Die Ausstellung ist vom 4. bis 30. Dezember in der Bibliothek Hauptpost zu sehen. Geöffnet ist sie von Montag bis Freitag, 8 bis 19 Uhr, sowie am Samstag, 8 bis 17 Uhr.

Dienstag, 1. Dezember - 16:29 Uhr

Neubau des Lernzentrums der Universität ist auf Kurs: Rohbau hat seine Höhe erreicht, jetzt wird die Fassade montiert

(pd/vre) Vor rund einem Jahr haben auf dem Rosenberg die Arbeiten für den Neubau des «HSG Learning Center» begonnen. Es entsteht zwischen dem Bibliotheksgebäude und der Guisanstrasse. Die Bauarbeiten sind gemäss Mitteilung vom Dienstag trotz der Coronakrise auf Kurs. Der Rohbau hat seine endgültige Höhe inzwischen erreicht. In der nächsten Bauetappe werden die Fassadenelemente montiert.

Blick in den Rohbau des neuen HSG-Lernzentrums.

Blick in den Rohbau des neuen HSG-Lernzentrums.

Bild: HSG

Das Projekt des Lernzentrums ist eine Initiative der HSG-Stiftung. Das Gebäude des renommierten japanischen Architekturbüros Sou Fujimoto soll «ein Ort innovativer Lehre und zukunftsweisender Dialoge» werden. Das Projekt besteht aus einer Struktur aus mehreren Würfeln, welche auf einem Raster angeordnet sind. So will das «HSG Learning Center» trotz eigenständiger Architektur auf die Kleinteiligkeit des angrenzenden Wohnquartiers Rücksicht nehmen.

Die HSG-Stiftung finanziert den Neubau vollumfänglich über Spenden und Schenkungen. Für Bau und Ausstattung sind 50 Millionen Franken veranschlagt. Um das Gebäude in den ersten Jahren nach Inbetriebnahme gemäss dem vorgesehenen didaktischen Konzept betreiben zu können, geht die HSG-Stiftung von einem Finanzbedarf von nochmals zehn Millionen aus. Bisher wurden gemäss Mitteilung über 52 der 60 Millionen Franken gesammelt.

Dienstag, 1. Dezember - 16:10 Uhr

Nationaler Kommunikationspreis für eine ökologische Fleischverpackung: Jedes jahr vierzig Tonnen Kunststoff sparen

(pd/vre) Sachen gibt's! Die Ernst Sutter AG, der Fleischverarbeiter mit Sitz im Industriegebiet von Gossau, hat für seine Werbekampagne für neu entwickelte ökologische Fleischverpackungen den Kommunikationspreis 2020 des Schweizer Fleisch-Fachverbandes (SFF) in der Kategorie Grossbetriebe erhalten. Mit der Auszeichnung würdige die Jury «ein ausgewogenes, hervorragend umgesetztes, beispielgebendes Gesamtkonzept», heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag.

Die Werbung für die umweltfreundlicheren Fleichverpackungen mit weniger Kunststoff und mehr Karton.

Die Werbung für die umweltfreundlicheren Fleichverpackungen mit weniger Kunststoff und mehr Karton.

Bild: PD

Dank der neuen Verpackungen lässt sich der Kunststoffverbrauch bei der Ernst Sutter AG um über 40 Tonnen pro Jahr reduzieren. Sie enthalten 60 bis 80 Prozent weniger Kunststoff und bestehen grösstenteils aus Karton, der recycliert werden kann. Ausgezeichnet wurde der Gossauer Betrieb für die Kampagne, mit der die Neuerung beworben wurde. Die Anzeigenserie und «die Massnahmen am Point of Sale» seien ein gutes Beispiel für eine effektive Zusammenarbeit zwischen Produzent und Detailhändler, um Verpackungen mit Blick auf die Ökologie zu verbessern.

Dienstag, 1. Dezember - 15:45 Uhr

Neubau Kindergarten und Tagesbetreuung beim Schulhaus Gerhalde: Siegerprojekt aus Architekturwettbewerb liegt vor

(sk/vre) Bis Anfang 2024 soll am Hang unterhalb des Schulhauses Gerhalde ein neuer Dreifachkindergarten mit integrierter Tagesbetreuung gebaut werden. Gewonnen hat den Architekturwettbewerb dafür der Entwurf «Katsura» des St.Galler Büros «Forrer Stieger Architekten AG». Das Interesse am Wettbewerb war ausserordentlich gross: Nicht weniger als 185 Beiträge aus der Schweiz und dem Ausland gingen gemäss Mitteilung des städtischen Hochbauamtes vom Dienstag ein.

Modell des neuen Dreifach-Kindergartens beim Schulhaus Gerhalde.

Modell des neuen Dreifach-Kindergartens beim Schulhaus Gerhalde.

Bild: Stadt SG

Der Neubau an der Iddastrasse 25 ersetzt einen sanierungsbedürftigen Kindergarten am gleichen Ort, den an der Iddastrasse 23 eingemieteten zu kleinen Kindergarten sowie das erst diesen August eröffnete Kindergartenprovisorium beim Schulhaus Gerhalde. Zudem wird die Tagesbetreuung, die provisorisch im Dach des Schulhauses untergebracht ist, ebenfalls in den Neubau integriert. Damit können unter anderem frei werdende Räume im Schulhaus für andere Zwecke neu genutzt werden.

Die Beiträge des Architekturwettbewerbs werden vom 8. bis 17. Dezember an der Haggenstrasse 45 gezeigt (Hintereingang, Saal im zweiten Stock). Geöffnet ist die Ausstellung von Montag bis Freitag, 17 bis 19 Uhr, sowie am Samstag, 14 bis 16 Uhr. Ab 7. Dezember, 18 Uhr, ist auf dem städtischen Youtube-Kanal zudem ein Video zum Resultat des Wettbewerbs zu sehen. Den Bericht der Jury gibt's als PDF im Internetauftritt der Stadt.

Dienstag, 1. Dezember - 14:25 Uhr

IG Kultur Ost wehrt sich gegen Sparmassnahmen im St.Galler Stadtbudget: Kultur in der Krise stützen, nicht wegsparen

(pd/vre) In Hinblick auf die Budgetdebatte im St.Galler Stadtparlament vom 8. Dezember meldet sich am Dienstag die IG Kultur Ost mit einer Mitteilung zu Wort. Sie kritisiert, dass die Stadt 2021 auch bei der Kultur sparen will. Im Coronajahr brauche es von einer Kulturstadt gegenteilige, positive Signale, schreibt die IG.

Die Kultur sei in besonderem Mass von der Pandemie betroffen. Auch andere Sparten litten, die Einschränkungen im Veranstaltungsbereich bedeuteten für viele Kulturschaffende aber faktisch «ein teilweises Berufsverbot». Und ein Ende der Krise ist für die IG Kultur Ost ist nicht abzusehen. Für Institutionen und Kulturunternehmen gebe es Unterstützung durch Bund und Kanton. Kulturschaffenden in Existenznot verbleibe aber «einzig die Nothilfe über Suisseculture Sociale».

Am 8. Dezember berät das St.Galler Stadtparlament in der Olma-Halle 2.1 das Budget 2021. Die darin vorgesehenen Sparmassnahmen, und zwar nicht nur jene bei der Kultur, dürften eine epische Debatte auslösen.

Am 8. Dezember berät das St.Galler Stadtparlament in der Olma-Halle 2.1 das Budget 2021. Die darin vorgesehenen Sparmassnahmen, und zwar nicht nur jene bei der Kultur, dürften eine epische Debatte auslösen.

Bild: Ralph Ribi
(25.8.2020)

Vielen Künstlerinnen und Künstlern stehe derzeit «das Wasser bis zum Hals». Dazu komme, dass Engagements für 2021 ausblieben, Projekte würden aufgeschoben, Veranstalter hielten sich zurück: Vor diesem Hintergrund seien die Kürzungen, die der St.Galler Stadtrat vorschlage «ein fatales Signal» für die freien Kulturszene. Das Stadtparlament habe es am 8. Dezember in der Hand, das noch zu korrigieren, formuliert die IG Kultur Ost ihre Erwartungen in der Mitteilung.

Konkret will der Stadtrat die Kredite für freie Veranstaltungen und für das aktuelle Kulturschaffen um 10 und 16 Prozent kürzen, die Werkbeiträge gar um 25 Prozent. Zudem wird die Werbung für Kulturanlässe verkleinert. Das habe fatale Folgen, findet die IG Kultur Ost: «weniger Förderung, weniger Öffentlichkeit und knappere Mittel für Projekte». Auf der anderen Seite fielen die Kürzungen von insgesamt rund 260’000 Franken im Geamthaushalt der Stadt kaum ins Gewicht.

Dienstag, 1. Dezember - 14:04 Uhr

83,6 Prozent Ja zum neuen Schulhaus: Der Quartierverein Riethüsli dankt

(pd/vre) Am vergangenen Sonntag haben 18'582 St.Gallerinnen und St.Galler, 83,6 Prozent der Stimmenden in der Stadt, Ja zum Neubau des Schulhauses Riethüsli gesagt. Der Vorstand des Quartiervereins dankt der Bevölkerung jetzt für die grosse Zustimmung. Er meldet gleichzeitig den Wunsch an, in die Ausführung des Vorhabens aktiv involviert zu werden.

Ansicht des geplanten Neubaus fürs Schulhaus Riethüsli von der Teufener Strasse her.

Ansicht des geplanten Neubaus fürs Schulhaus Riethüsli von der Teufener Strasse her.

Visualisierung: Stadt SG

Das Quartier sei froh, dass nun Sicherheit bestehe und das Grossprojekt des Schulhauses Riethüsli in Angriff genommen werden könne, heisst es in einer Mitteilung. Zeit zum Planen sei ja genügend vorhanden gewesen, spielt der Quartierverein auf die lange Geschichte des Schulhausprojektes an. Zudem freue er sich bei der Verwirklichung des Projektes sehr «auf einen effizienten und partnerschaftlichen Partizipationsprozess».

Dienstag, 1. Dezember - 12:25 Uhr

Leise rieselt der Schnee

Momentaufnahme. Der erste Schnee dieses Winters am Burgweier.

Momentaufnahme. Der erste Schnee dieses Winters am Burgweier.

Bild: Reto Voneschen
(1.12.2020)
Dienstag, 1. Dezember - 10:27 Uhr

2000 Franken Münz gestohlen

(kapo/vre) Am Montag, in der Zeit von 5.30 bis 18.50 Uhr, haben Einbrecher an der Herisauer Strasse in St.Gallen eine Wohnung heimgesucht. Die Unbekannten kletterten gemäss Mitteilung der Kantonspolizei auf den Balkon und brachen dort die Türe aufn. Aus der Wohnung stahlen sie dann Münzgeld im Wert von über 2'000 Franken.

Dienstag, 1. Dezember - 10:22 Uhr

Filigraner Christbaumschmuck

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte am Wochenende bei Abtwil.

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte am Wochenende bei Abtwil.

Dienstag, 1. Dezember - 9:55 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 731 Neuansteckungen und 22 Todesfälle innert 24 Stunden gemeldet

(SK/dar) Der Kanton St.Gallen meldet auf seinem Informationsportal für Dienstag 344 neue laborbestätigte Coronafälle. Seit dem 12. März wurden im St.Gallischen damit insgesamt 17'533 Coronafälle registriert. Die Zahl der Todesfälle stieg nochmals um 11 auf insgesamt 261.

Am Montagabend waren in St.Galler Spitälern 161 Covid-19-Patientinnen und -Patienten hospitalisiert - davon 29 auf Intensivstationen, 24 mit und 5 ohne künstliche Beatmung.

Montag, 30. November - 19:30 Uhr

Der Hampelmann fehlt

Die vorweihnachtliche Zollibolli-Fassade 2017 und heute

Zollibolli hat die Filiale am Bärenplatz (erstes Haus rechts) aufgegeben. Damit fehlt im Advent der rote Hampelmann an der Fassade. Er war für Generationen von St.Gallern unertrügliches Zeichen, dass Weihnachten naht. (Bild: Daniel Wirth - 30.11.2020)

Montag, 30. November - 19:02 Uhr

«Artvent» auf dem Pic-o-Pello-Platz findet statt – mit Lichtkunst, aber ohne Samichlaus und Glühweinhäuschen

(pd/vre) Allzu reichlich ist der Stadtsanktgaller Veranstaltungskalender in diesem Advent nicht mehr bestückt. Viele liebgewordene Anlässe fallen der Coronakrise und den deswegen erlassenen Schutzvorschriften zum Opfer. Durchgeführt, und zwar zum achten Mal, wird aber der «Artvent» auf dem Pic-o-Pello-Platz vor dem Restaurant Splügen.

Der «Artvent» ist der künstlerische Adventskalender auf dem Pic-o-Pello-Platz. 2014 ging jeden Abend ein Fenster am Haus am Mühlensteg auf.

Der «Artvent» ist der künstlerische Adventskalender auf dem Pic-o-Pello-Platz. 2014 ging jeden Abend ein Fenster am Haus am Mühlensteg auf.

Bild: Ralph Ribi
(22.12.2014)

Ab morgen Dienstag beleuchten 24 Kunstschaffende an 24 Tagen die Fassade des Künstlerhauses am Mühlensteg mit ihren Projektionen. Start der Aktion ist täglich um 18 Uhr. Neben «Splügen»-Wirt Sam Owadia (1.12.), Gstreins & Co. (6.12.), Anita Zimmermann (13.12.) und Marvin Mata (20.12.) betätigen sich in diesem Jahr 20 Absolventinnen und Absolventen des Erwachsenen-Vorkurses der Schule für Gestaltung an der Aktion.

Gegenüber «normalen» Jahren gibt's am «Artvent» im Coronajahr 2020 doch einige Anpassungen: Auf Livemusik und Samichlaus muss gemäss Mitteilung aufgrund der aktuellen Lage verzichtet werden. Auch das beliebte Glühweinhäuschen wird nicht in Betrieb sein; heissen Glühwein wird es aber tassenweise im benachbarten Restaurant Splügen geben.

Montag, 30. November - 18:40 Uhr

Der Adventskalender der Stadtmusiken St.Gallen, Bremgarten und Zürich: Online öffnet sich jeden Tag ein klingendes Türchen

(pd/vre) Die Anti-Corona-Vorschriften machen es einem über 50-köpfigen Orchester wie der Stadtmusik St.Gallen nicht nur unmöglich zu proben, auch Konzerte können nicht mehr durchgeführt werden. Zusammen mit den Stadtmusiken von Bremgarten und Zürich haben die St.Galler aus der Not eine Tugend gemacht: Die drei Orchester haben ein ungewöhnliches Onlineprojekt aufgegleist, das morgen Dienstag startet.

Im Moment wegen des Coronavirus so nicht möglich: Die Angehörigen der Stadtmusik St.Gallen auf einer Treppe in der Tonhalle.

Im Moment wegen des Coronavirus so nicht möglich: Die Angehörigen der Stadtmusik St.Gallen auf einer Treppe in der Tonhalle.

Bild: PD (12.5.2019)

Dann öffnet sich nämlich das erste Türchen am Online-Adventskalender der Stadtmusik St.Bremrich (der Ort ist zusammengesetzt aus St.Gallen, Bremgarten und Zürich). Einsehbar sind die Beiträge auf der Homepage und in den Auftritten der Stadtmusik in den sozialen Medien oder direkt auf der Projektwebsite. Hinter jedem Türchen verbirgt sich der Auftritt einer Gruppe mit drei bis 15 Musikerinnen und Musikern.

Nik Wüthrich, der Dirigent der Stadtmusik St.Gallen.

Nik Wüthrich, der Dirigent der Stadtmusik St.Gallen.

Bild: PD

Diese haben sich selbständig in Gruppen aufgeteilt und Stücke für die jeweilige Besetzung einstudiert. «Es ist spannend zu sehen, wie vielfältig die Besetzungen der Ensembles sind», wird Stadtmusik-Dirigent Nik Wüthrich in einer Mitteilung zum Projekt zitiert. Klassische Gruppen wie ein Brasstentett oder ein Holzbläser-Quintett, kammermusikalische Duos und Trios sowie familiäre Gruppen sind in den 24 musikalischen Beiträgen im Adventskalender anzutreffen.

Es gibt Beiträge, bei denen sich Musiker gleich selber virtuell begleiten. Andere Gruppen haben sich über Vereinsgrenzen gefunden. So spielen die Waldhörner aller drei Formationen für einen Auftritt gemeinsam. Ebenso gibt es ein Posaunenquartett, das Posaunisten aus allen drei Vereinen vereint. «Zudem darf man auf die eine oder andere weitere Überraschung gespannt sein», sagt Dirigent Wüthrich.

Montag, 30. November - 15:45 Uhr

Rauch am frühen Montagmorgen – Feuer aus unbekannten Gründen ausgebrochen

(kapo/mha) In Arnegg ist am frühen Montagmorgen ein Reiheneinfamilienhaus in Brand geraten. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden kann gemäss Mitteilung der Kantonspolizei St.Gallen noch nicht beziffert werden.

Die Feuerwehr löschte das Feuer.

Die Feuerwehr löschte das Feuer.

Bild: Kantonspolizei SG

Kurz vor 5 Uhr hat eine Anwohnerin den Rauch bemerkt. Sie meldete dies der Kantonalen Notrufzentrale, wie die Kantonspolizei schreibt. Ein weiterer Anwohner habe unterdessen versucht, den Brand mit einem Gartenschlauch zu löschen. Kurze Zeit später traf die Feuerwehr ein. Sie konnte das Feuer schliesslich vollständig löschen.

Der Brand war unter dem Vordach bei einer Holzbeige ausgebrochen.

Der Brand war unter dem Vordach bei einer Holzbeige ausgebrochen.

Bild: Kantonspolizei SG

Der Brand war im Bereich des Vordachs bei einer Holzbeige ausgebrochen. Die genaue Ursache ist gemäss Kantonspolizei noch unklar. Spezialisten des Kompetenzzentrums Forensik der Kantonspolizei untersuchen sie jetzt.

Montag, 30. November - 12:30 Uhr

Polizei warnt vor Alkohol auf dem E-Trottinett: Ab 0,5 Promille wird angezeigt

(stapo/vre) Vermehrt Blaufahrer auf E-Trottinetts hat die Stadtpolizei St.Gallen in den vergangenen Wochen festgestellt. Verschiedene Personen, die betrunken auf dem Trottinett unterwegs waren, wurden angezeigt. In einer Mitteilung macht die Polizei daher darauf aufmerksam, dass es auch für Fahrerinnen und Fahrer von E-Trottinetts eine gesetzliche Obergrenze beim Alkoholkonsum gibt.

In den letzten zwei Wochen hielt die Stadtpolizei in St.Gallen vier Personen an, welche betrunken mit dem E-Trottinett unterwegs waren. Eine Person hatte einen Selbstunfall gebaut, die anderen Lenker fielen aufgrund ihrer Fahrweise auf. Atemalkoholmessungen ergaben in diesen Fällen Werte zwischen 0,41 und 0,87 Mikrogramm pro Liter (mg/l). Das entspricht im früher gültigen Messsystem etwa 0,8 bis 1,7 Promille.

Die Stadtpolizei macht jetzt darauf aufmerksam, dass auch auf dem E-Trottinett die Alkoholobergrenze gilt. Diese liegt – wie beim motorisierten Verkehr – für E-Trottinetts, Velos und E-Bikes bei 0,24 Migrogramm pro Liter (mg/l - 0,49 Promille). Ab 0,25 mg/l (0,5 Promille) gilt man als fahrunfähig und wird angezeigt.

Montag, 30. November - 12:17 Uhr

Viermal Abendmusik im Advent in der Kathedrale St. Gallen

(pd/bk.) Viermal in der Vorweihnachtszeit bieten die Abendmusiken im Advent Gelegenheit zum Verweilen in der Kathedrale. Jeweils am Montag, 18.30 Uhr, spielt Domorganist Willibald Guggenmos eine Auswahl besinnlicher Werke mit Bezug zum Advent. Heute Montag geschieht dies unter Mitwirkung der Cappella Vocale (Leitung: Andreas Gut).

Domorganist Willibald Guggenmos auf der Orgelempore der Kathedrale St. Gallen.

Domorganist Willibald Guggenmos auf der Orgelempore der Kathedrale St. Gallen.

Bild: Sabrina Stübi

Die beim Publikum beliebte Reihe findet seit 15 Jahren statt und wird auch im Coronajahr 2020 nicht abgesagt. Allerdings ist die Teilnehmerzahl auf 50 Personen beschränkt. Für die Teilnahme wird daher um eine Anmeldung gebeten.

Abendmusik im Advent
30. November, 7., 14. und 21. Dezember, jeweils 18.30 Uhr, Kathedrale St.Gallen.
Eintritt gratis. Anmeldung im Internet.

Montag, 30. November - 11:49 Uhr

Nach dem Wahlsonntag werden die Direktionen im St.Galler Stadtrat neu verteilt: Wer übernimmt welchen Bereich?

(vre) Die zweiten Wahlgänge in die Stadtregierung sind vorbei, Stadtpräsidium und Stadtrat für die Amtszeit 2021 bis 2024 sind besetzt. Der nächste Schritt ist die Festlegung, wer in der neuen Stadtregierung welche Direktion übernimmt. Das entscheidet sich am kommenden Donnerstag.

Am Donnerstag gilt's ernst: Maria Pappa leitet ihre erste Sitzung als Stadtpräsidentin. Dann werden die Direktionen neu verteilt.

Am Donnerstag gilt's ernst: Maria Pappa leitet ihre erste Sitzung als Stadtpräsidentin. Dann werden die Direktionen neu verteilt.

Bild: Ralph Ribi
(29.11.2020)

Der neu zusammengesetzte Stadtrat mit Präsidentin Maria Pappa sowie Stadträtin Sonja Lüthi und den Stadträten Markus Buschor, Peter Jans und Mathias Gabathuler treten dann zur sogenannten konstituierenden Sitzung zusammen. Im Anschluss daran wird um 14 Uhr an einer Medienkonferenz über das Resultat des Treffens informiert.

Montag, 30. November - 8:45 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 731 Neuansteckungen und 22 Todesfälle übers Wochenende gemeldet

(SK/dar) Der Kanton St.Gallen meldet für die vergangenen drei Tage auf dem kantonalen Informationsportal 731 neue laborbestätigte Coronafälle. Das sind 150 mehr als am Montag vor einer Woche gemeldet wurden. Seit dem 12. März wurden im St.Gallischen insgesamt 17'189 Coronafälle registriert. Die Zahl der Todesfälle stieg übers Wochenende um 22 auf insgesamt 250.

Am Donnerstag, 26. November, waren gemäss den aktuellsten Zahlen auf dem Kantonsportal 147 Covid-19-Patientinnen und -Patienten im Kanton St.Gallen hospitalisiert - davon 30 auf Intensivstationen, 11 mit und 19 ohne künstliche Beatmung.

Sonntag, 29. November - 21:39 Uhr

SP-Stadtpartei feiert die neue Stadtpräsidentin Maria Pappa - mit coronakonformer Tour de Saint-Gall

(vre) Das städtische Wahljahr 2020 unterscheidet sich in Einigem von normalen Wahljahren. Nicht nur wurde am Sonntag erstmals in der St.Galler Stadtgeschichte eine Stadtpräsidentin gewählt, erstmals in der jüngeren Stadtgeschichte konnte dies am Wahlabend auch nicht mit einer rauschenden Party gefeiert werden. Das Coronavirus lässt grüssen!

Forza Maria: Die neu gewählte Stadtpräsidentin Maria Pappa bedankt sich beim Vadian-Denkmal für die Unterstützung im Wahlkampf.

Forza Maria: Die neu gewählte Stadtpräsidentin Maria Pappa bedankt sich beim Vadian-Denkmal für die Unterstützung im Wahlkampf.

Bild: Ralph Ribi
(29.11.2020)

Die SP-Stadtpartei würdigte den Erfolg von Maria Pappa daher mit einer Tour durch die Innenstadt. Dabei hatten Anhängerinnen und Anhänger sowie Freundinnen und Freunde die Möglichkeit, zu gratulieren. Auf dem Weg vom Wahlzentrum im Athletikzentrum zum Frauenpavillon (klar, es war eine Frauenwahl!), zum Vadian-Denkmal und weiter zum Rathaus wurde Pappa von insgesamt rund 200 Personen gefeiert und beklatscht.

Auf dem Weg habe es auch echt berührende Momente gegeben,erzählt SP-Stadtparteipräsident Peter Olibet. Dies sei etwa der Fall gewesen als Frau Dora Maria Pappa beim Vadian-Denkmal begegnet sei. Sie sei die einstige Religionslehrerin der künftigen Stadtpräsidentin gewesen - und die Mutter des heutigen Stiftsbibliothekars Cornel Dora. Sie habe sich unheimlich über die Wahl ihrer einstigen Schülerin ins Stadtpräsidium gefreut.

Sonntag, 29. November - 21:10 Uhr

Advent in der St.Galler Altstadt: Jetzt brennen auch die Lichter am grossen Christbaum auf dem Klosterplatz wieder jeden Abend

Der Christbaum leuchtet neben den Domtürmen in die Adventsnacht.
11 Bilder
Wie sieht er dieses Jahr aus? Am späten Sonntagnachmittag hatte sich viel Volk um den grossen Christbaum versammelt, obwohl die sonst übliche Vernissage diesmal dem Coronavirus zum Opfer fiel.
Der leuchtende Christbaum neben den Türmen der Kathedrale.
Der Christbaum steht am üblichen Standort zwischen Kathedrale und Schutzengelkapelle.
Die Herrlichkeit im Bild einfangen.
Natürlich ist der grosse Christbaum auch eine Riesenattraktion für die Kinder.
Gewusel am Sonntagabend rund um den grossen Christbaum.
Der Christbaumschmuck stammt in diesem Jahr von Schülerinnen und Schülern aus dem Engelwies in Bruggen. Logischerweise sind es Engel aus Holz - der Name des Schulhauses verpflichtet schliesslich.
Ein Handybild als Erinnerung an einen schönen Abend.
Die Warnung vor der Pandemie ist nie weit weg: Die traditionellen Grossveranstaltungen rund um den Christbaum sind in diesem Jahr abgesagt. Man muss ihn halt alleine auf einem Spaziergang bewundern.
Blick von der Marktgasse hinauf zu Christbaum und Klostertürmen - natürlich mit dem obligaten «Stop Corona»-Plakat.

Der Christbaum leuchtet neben den Domtürmen in die Adventsnacht.

Bild: Sandro Büchler (29.11.2020)
Sonntag, 29. November - 16:10 Uhr

Wahlen ans Kreisgericht St.Gallen: Nur zwölf Bisherige schaffen Wiederwahl - es braucht einen zweiten Wahlgang

(vre) Im Schatten der übrigen Wahl- und Abstimmungsgeschäfte ist im Wahlkreis St.Gallen-Gossau die Erneuerungswahl ans Kreisgericht St.Gallen gelaufen. Zu wählen waren die nebenamtlichen Richterinnen und Richter; stille Wahl war nicht möglich, weil neben den 14 Bisherigen auch noch zwei «Neue» antraten - Susanne Hoare von den Grünen und Roland Uhler von den Schweizer Demokraten.

Das Resultat am Sonntagnachmittag hat nun eine kleine Überraschung parat: Nur zwölf der 14 Bisherigen haben im ersten Wahlgang ihre Bestätigung geschafft. Alexandra Scheiwiller (SVP, Waldkirch) mit 12'847 Felix Reut (SVP, St.Gallen) mit 12'304 Stimmen blieben unter dem absoluten Mehr von 13'550 Stimmen. Susanne Hoare (Grüne, St.Gallen) kam auf 11'033, Roland Uhler (SD, St.Gallen) auf 5'083 Stimmen.

Erneuerungswahl Kreisgericht St.Gallen

Resultate der Wahl 14 nebenamtlicher Richterinnen und Richter am 29.11.2020
Kandidat/in Stimmen gewählt
Herzog Micha (parteilos, St.Gallen) - b 19'101 ja
Fritsche Beat (SP, St.Gallen) - b 18'510 ja
Netzle Sabine (SP, St.Gallen) - b 18'414 ja
Isler Christian (FDP, St.Gallen) - b 17'756 ja
Hungerbühler René (parteilos, St.Gallen) - b 17'445 ja
Häusler Alex (FDP, St.Gallen) - b 17'395 ja
Altwegg Ralf (EVP, St.Gallen) - b 17'202 ja
Hengartner Thomas (parteilos, Bernhardzell) - b 17'166 ja
Bigger Edwin (CVP, Gossau) - b 17'083 ja
Backes Susanna Katharina (FDP, Engelburg) - b 16'539 ja
Hafner Bruno (CVP, Häggenschwil) - b 16'340 ja
Bermúdez Esther (FDP, St.Gallen) - b 16'326 ja
Scheiwiller Alexandra (SVP, Waldkirch) - b 12'847 nein
Reut Felix (SVP, St.Gallen) - b 12'304 nein
Hoare Susanne (Grüne, St.Gallen) - n 11'033 nein
Uhler Roland (Schweizer Demokraten, St.Gallen) - n 5'083 nein
Vereinzelte 477 --

Der zweite Wahlgang für die beiden noch fehlenden nebenamtlichen Richterinnen oder Richter fürs Kreisgericht St.Gallen findet am 7. März 2021 statt. Die Parteien haben jetzt bis 8. Januar 2021 Zeit, ihre Vorschläge einzureichen. Eine stille Wahl ohne Urnengang ist auch im zweiten Wahlgang noch möglich. Dies, wenn für die zwei noch vakanten Sitze nur zwei Wahlvorschläge eingehen sollten.

Da die beiden Bisherigen der SVP nur knapp unter dem absoluten Mehr geblieben sind, darf man annehmen, dass sie erneut antreten werden. Für eine erstmals Kandididerende hat allerdings auch Susanne Hoare von den Grünen ein beachtliches Resultat erzielt. Ob sie nochmals antreten wird, ist gemäss Markus Mauchle, Co-Präsident der städtischen Grünen, noch nicht entschieden: Man werde jetzt zusammen mit der Kandidatin das Resultat genau anschauen und dann entscheiden.

Sonntag, 29. November - 14:51 Uhr

Kanton sagt Nein zur Konzernverantwortung - nur Stadt St.Gallen, Rorschach und Auslandschweizer schwimmen gegen den Trend

Nur St.Gallen und Rorschach sind für die Konzernverantwortungsinitiative.

Nur St.Gallen und Rorschach sind für die Konzernverantwortungsinitiative.

(vre) Im Kanton St.Gallen sind die Resultate der nationalen Abstimmungen ausgezählt: Die Konzernverantwortungsinitiative wird demnach mit 85'169 (57,7 %) Nein und 62'491 Ja abgelehnt. Noch deutlicher verworfen wird im Kanton die Initiative gegen Kriegsgeschäfte, und zwar mit 94'269 (64,3 %) Nein und 52'431 (35,7 %) Ja. Die Detailresultate finden sich im kantonalen Internetauftritt.

Ja zur die Konzernverantwortungsinitiative sagen im Kanton St.Gallen einzig die Stadt St.Gallen (56,3 % Ja), Rorschach (55,1 % Ja) sowie die hier stimmenden Auslandschweizer (50,4 % Ja). Zur Initiative gegen Kriegsgeschäfte sagt sogar nur die Kantonshauptstadt knapp Ja, nämlich mit 51,3 % Ja; alle anderen Gemeinden wie auch die Auslandschweizer lehnen dieses Anliegen ab.

In der Stadt St.Gallen liegt die Stimmbeteiligung zu den nationalen Vorlagen bei 51,7 Prozent. Das ist eine vergleichsweise gute Beteiligung, auch wenn sie etwas weniger hoch ist, als im Vorfeld vermutet wurde.

Sonntag, 29. November - 13:21 Uhr

Wo die Sonne scheint im Nebelgrau

Momentaufnahme. Wer heute dem Nebel entfliehen will, muss auf rund 1200 Meter über Meer – oder noch höher. Die Sonne lacht aber auch an der Linsebühlstrasse. Dort haben Anwohner eine aufblasbare Sonne an die Fassade gehängt. Ein kleiner Lichtblick für Sonnenhungrige.

Momentaufnahme. Wer heute dem Nebel entfliehen will, muss auf rund 1200 Meter über Meer – oder noch höher. Die Sonne lacht aber auch an der Linsebühlstrasse. Dort haben Anwohner eine aufblasbare Sonne an die Fassade gehängt. Ein kleiner Lichtblick für Sonnenhungrige.

Bild: Sandro Büchler
Sonntag, 29. November – 10:17 Uhr

Trotz Verwarnung: Mehrere Jugendliche halten sich nicht an die Maskenpflicht – Stadtpolizei erstattet Anzeigen

(stapo/nat) Am Freitag und Samstag hat die Stadtpolizei St.Gallen in den Abendstunden verstärkt die Einhaltung der Coronaregeln in der Innenstadt kontrolliert. Trotz Aufforderung, sich an die Maskenpflicht zu halten, mussten laut Medienmitteilung vom Sonntag Anzeigen erstellt werden.

In den vergangenen Wochen stellte die Stadtpolizei St.Gallen gerade an den Wochenenden in den Abendstunden grössere Gruppierungen in der Innenstadt fest, die sich nicht an die Maskenpflicht hielten. Patrouillen suchten dann jeweils den Dialog und machten auf die Pflicht aufmerksam. Trotz dieser Sensibilisierungsversuche gab es immer wieder Gruppierungen, welche die Vorschrift missachteten.

In der Innenstadt hielten sich Jugendliche in grösseren Gruppen auf.

In der Innenstadt hielten sich Jugendliche in grösseren Gruppen auf.

Bild: Stadtpolizei SG

Aufgrund dessen verstärkte die Stadtpolizei diesen Freitag- und Samstagabend den Einsatz gegen die Missachtung der Corona-Regelungen, wie sie in einem Communiqué mitteilt. Im Zeitraum von 20 bis 24 Uhr hielten sich in der Innenstadt an beiden Abenden jeweils zwischen 60 bis 100 meist Jugendliche oder junge Erwachsene in grösseren Gruppen auf.

Mit Dialogteams wurden Personen, die sich dabei nicht an die Maskenpflicht hielten, angesprochen und aufgefordert, die Regelung einzuhalten. Im Verlaufe der Abendstunden stellten die Stadtpolizisten dann fest, dass sich bereits Verwarnte wiederholt nicht an die Maskenpflicht hielten. Dieses Verhalten hatte sich bereits an früheren Wochenenden gezeigt.

Jetzt schritt die Polizei zur Tat: Sie habe sich gezwungen gesehen, in zwölf Fällen Anzeige wegen Missachtung der Maskenpflicht zu erstatten, heisst es in der Mitteilung. Und: Die Stadtpolizei wird auch in Zukunft Kontrollen in Bezug auf die Corona-Vorschriften durchführen. Sie bittet die Bevölkerung in der Mitteilung vom Sonntag erneut, sich an diese Regeln zu halten.

Sonntag, 29. November – 09:19 Uhr

Einbrecher im Kanton St.Gallen unterwegs – Schmuck, Bargeld und Wertgegenstände gestohlen

(kapo/nat) Zwischen Samstag und Sonntag haben Unbekannte im Kanton St.Gallen mehrere Einbrüche in Häuser verübt. Dies teilt die Kantonspolizei in einem Communiqué mit.

In St.Gallen wurde am Samstag zwischen 8 Uhr und 21.30 Uhr an der Curiestrasse ein Fenster eines Reiheneinfamilienhauses aufgebrochen und danach das Haus durchsucht. Die Einbrecher stahlen Schmuck und Bargeld im Wert von mehreren tausend Franken.

Symbolbild: Kapo SG

In Mels wurde zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen am Messmerhölzli die Sitzplatztür eines Einfamilienhauses aufgebrochen. Die Einbrecher durchsuchten die Räumlichkeiten und liessen dann Bargeld und Wertgegenstände mit noch unbekanntem Wert mitlaufen.

Am Büelenweg in Niederwil haben Einbrecher am Samstagnachmittag die Tür eines Einfamilienhauses aufgebrochen. Auch hier wurden gemäss Mitteilung die Räumlichkeiten durchsucht sowie Schmuck und Wertgegenstände mit noch unbekanntem Wert gestohlen.

Samstag, 28. November - 16:55 Uhr

Der grosse Christbaum ist bereit: Dieses Jahr umflattern Engel die grosse Tanne auf dem Klosterplatz

(vre) Seit Donnerstag brennt über Strassen, Gassen und Plätzen der St.Galler Innenstadt die Weihnachtsbeleuchtung «Aller Stern». Am Sonntag ist erster Advent - und ab dem Eindunkeln leuchten dann auch die Lichter am grossen Christbaum auf dem Klosterplatz. Die grosse Tanne ist bereit dafür - auch wenn es in diesem Jahr coronabedingt ohne feierliche Vernissage gehen muss. Weihnachtsbeleuchtung wie Christbaum strahlen dann bis am Dreikönigstag, bis 6. Januar.

Der grosse Christbaum steht zwischen der Kathedrale und der Schutzengelkapelle auf dem St.Galler Klosterplatz.
12 Bilder
Geschmückt ist die Tanne heuer mit Engeln aus Holz, Alufolie und Reissnägeln.
Ein gutgelaunter Engel.
Engel in roten Farbtönen.
Er wirkt nicht wirklich begeistert...
Ein Duo mit verschiedenfarbigen Flügeln.
Besucherinnen und Besucher begrüssen zwei vor dem Christbaum aufgestellte Wächterengel.
Ein Engel schwebt nicht,...
...sondern steht auf dem Boden.
Der schmucke Engel wird genau untersucht!
Neben den Engeln hängen Lichterketten im Baum. Sie werden erstmals am Sonntag, gegen 17 Uhr, angezündet.
Wie eine Info-Tafel verrät, ist der grosse Christbaum auch in diesem Jahr ein Gemeinschaftswerk, an dem viele mitgearbeitet haben.

Der grosse Christbaum steht zwischen der Kathedrale und der Schutzengelkapelle auf dem St.Galler Klosterplatz.

Bilder: Reto Voneschen (27.11.2020)

Geschmückt wurde der grosse Christbaum in diesem Jahr von Schülerinnen und Schülern aus dem Engelwies in Bruggen. Natürlich, der Name des Schulhauses verpflichtet schliesslich, mit Engelsfiguren aus Holz.

Samstag, 28. November – 9:36 Uhr

Wegen zu wenig Abstand: Auffahrkollision auf der Oberstrasse – keine Verletzten

Bild: Stadtpolizei SG

(stapo/nat) Am Freitagvormittag kam es auf der Oberstrasse zu einer Auffahrkollision mit zwei Fahrzeugen. Dabei entstand geringer Sachschaden. Verletzt wurde beim Unfall gemäss Mitteilung der Stadtpolizei niemand.

Ein Autofahrer bog mit seinem Wagen von der Teufener Strasse in die Oberstrasse ab. In Folge des regen Verkehrsaufkommens musste er seinen Wagen abrupt zum Stillstand bringen. Aufgrund des zu nahen Abstandes konnte die nachfolgende 60-jährige Autolenkerin ihr Fahrzeug nicht mehr rechtzeitig anhalten. Es kam zu einer leichten Auffahrkollision.

An den Fahrzeugen entstand geringer Sachschaden.

An den Fahrzeugen entstand geringer Sachschaden.

Bild: Stadtpolizei SG
Freitag, 27. November - 21:21 Uhr

Projektleiterinnen fürs «Heimspiel 2021» bestimmt: Die Lichtkünstlerinnen Nina Keel und Anna Vetsch kommen zum Zug

(pd/gen) Nina Keel und Anna Vetsch sind die Projektleiterinnen des «Heimspiel 2021». Die beiden jungen Kunsthistorikerinnen sind bekannt als Kuratorinnen der Stadtprojektionen. Bei diesem Kunstprojekt werden Foto und Filmarbeiten auf Wände im öffentlichen Raum der Stadt St.Gallen projiziert. 2020 wurde bereits die vierte Ausgabe auf Drei Weieren durchgeführt.

Anna Vetsch und Nina Keel, Projektleiterinnen des «Heimspiel 2021».

Anna Vetsch und Nina Keel, Projektleiterinnen des «Heimspiel 2021».

Bild: Urs Bucher

Das alle drei Jahre durchgeführte «Heimspiel» ist die bedeutendste jurierte Gruppenausstellung der Ostschweiz. Sie gibt Einblick in das aktuelle regionale Schaffen im Bereich der bildenden Kunst. Am Heimspiel 2021 können Künstlerinnen und Künstler aus beiden Appenzell, den Kantonen St.Gallen, Thurgau und Glarus sowie aus Vorarlberg und dem Fürstentum Liechtenstein teilnehmen.

Die Ausstellungen finden vom 10. Dezember 2021 bis zum 30. Januar 2022 im Kunstmuseum und in der Kunsthalle St.Gallen, in der Kunsthalle Ziegelhütte Appenzell, im Kunstraum Dornbirn und erstmals auch im Kunsthaus Glarus statt.

Zum Heimspiel 2018 im Internet.

Freitag, 27. November - 18:56 Uhr
Nach dem Tod eines Passanten wurde am Freitagabend ein Teil der Calatrava-Wartehalle abgesperrt und ein Zelt als Sichtschutz aufgestellt.

Nach dem Tod eines Passanten wurde am Freitagabend ein Teil der Calatrava-Wartehalle abgesperrt und ein Zelt als Sichtschutz aufgestellt.

Bild: Sandro Büchler (27.11.2020)

Passant stirbt im Feierabendverkehr - Es war ein medizinisches Problem

(stapo/vre) Am späten Freitagnachmittag ist auf dem Bohl in der St.Galler Altstadt ein Mann gestorben. Er hatte gegen 17 Uhr ein medizinisches Problem und musste reanimiert werden. Der Einsatz des Rettungsteams samt Notarzt war gemäss Mitteilung der Stadtpolizei aber vergeblich. Trotz professioneller Nothilfe starb der Mann. Die Behörden schliessen dabei Dritteinwirkung aus.

Freitag, 27. November - 18:18 Uhr

Gemäss den Anti-Corona-Regeln feiern - am Bodensee in Christbaumkugeln

(pd/vre) Wirte sind in diesen Tagen speziell gefordert: Die Anti-Corona-Regeln schränken sie nicht nur zeitlich, sondern auch von der Zahl der Gäste her ein, die sie in ihren Räumen bedienen dürfen. Viele Wirte versuchen daher, die in der Gaststube verloren gegangenen Plätze draussen zu kompensieren. Das ist im Winter gar nicht so einfach, damit sich die Sache unter dem Strich noch rentiert. Da ist Kreativität gefragt.

Die sieben Christbaumkugeln des «Weissen Rössli» stehen direkt am Bodenseeufer.
3 Bilder
Neben den bewirteten Christbaumkugeln kommt auch die sommerliche Palmendekoration zu Weihnachtsehren.
Im Inneren einer der silbernen Christbaumkugeln mit vier Meter Durchmesser.

Die sieben Christbaumkugeln des «Weissen Rössli» stehen direkt am Bodenseeufer.

Bilder: PD

Solche beweist Stephan Haindl, Pächter des Hotels Weisses Rössli am Bodenseeufer in Staad. Er hat als Verlängerung der Gaststube sieben begehbare und beheizbare Christbaumkugeln in den Garten gestellt. Es gibt zwei Modelle, das silberne mit einem Durchmesser von vier und das goldene mit einem Durchmesser von acht Metern. Darin sollen Familien oder auch Betriebe coronakonform feiern können.

Die bewirteten Christbaumkugeln können täglich für drei Zeitfenster reserviert werden - von 11 bis 14 Uhr, von 17 bis 19.45 Uhr sowie von 20 bis 23 Uhr. Dies per E-Mail oder unter Telefon 071'855'15'15. Am Wochenende stehen die Kugeln von 14 bis 16.30 Uhr auch für Kaffee und Kuchen zur Verfügung. Das Verpflegungsangebot umfasst gemäss Mitteilung Fondue Chinoise, Käsefondue, Pizza oder Flammkuchen.

Freitag, 27. November - 17:40 Uhr

Ostschweizer Messestandorte wegen Coronapandemie ums Überleben: Erster Messegipfel vereinbart engere Zusammenarbeit

(pd/vre) Die Coronapandemie trifft auch die Messeplätze in der Ostschweiz hart. Durch Absage der meisten Veranstaltungen von Chur bis Winterthur und von Vaduz über Altstätten bis Weinfelden geht ihnen dieses Jahr rund 80 Prozent des Umsatzes verloren. Aber auch Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel: Bei den Olma-Messen in St.Gallen sind 85, bei der Messe Dornbirn 34 und bei den kleineren Messen insgesamt rund zwei Dutzend Personen betroffen. Die meisten von ihnen arbeiten derzeit kurz.

Auch die grossen Zugpferde des Messeplatzes St.Gallen, die Offa und die Olma, fanden 2020 wegen der Coronapandemie nicht statt.

Auch die grossen Zugpferde des Messeplatzes St.Gallen, die Offa und die Olma, fanden 2020 wegen der Coronapandemie nicht statt.

Bild: Ralph Ribi
(3.3.2020)

Vor dem Hintergrund der dramatischen Lage und der unsicheren Perspektiven haben sich dieser Tage Vertreterinnen und Vertreter von acht Ostschweizer Messestandorten zum ersten Messegipfel getroffen. Sie tauschten sich dabei über ihre Erfahrungen in einem schwierigen Jahr und über mögliche Zukunftsszenarien aus. Übereinstimmung herrschte darüber, dass die Probleme nur gemeinsam gelöst werden könnten. Entsprechend sollen die Treffen weitergeführt werden: Das nächste ist für Frühling 2021 - an der Offa? - abgemacht.

Für die Olma-Messen nahm Direktorin Christine Bolt am ersten Ostschweizer Messegipfel teil.

Für die Olma-Messen nahm Direktorin Christine Bolt am ersten Ostschweizer Messegipfel teil.

Bild: Urs Bucher (16.3.2020)

Messen sind für die Ostschweiz ein wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Faktor. Die regionalen Messen bewegen gemäss Mitteilung jährlich über eineinhalb Millionen Besucherinnen und Besucher. Sie wirkten damit «als Wirtschaftsförderer und Impulsgeber für Handel, Handwerk und Gewerbe». Die Wertschöpfung der Ostschweizer Messen wird auf jährlich 360 Millionen Franken geschätzt.

Einige gehen die Ostschweizer Messeverantwortlichen, dass mit 2021 wieder ein hartes Jahr bevor steht. Die Rhema im Rheintal, die Lihga im Fürstentum Liechtenstein und die Higa in Chur sind fürs nächste Jahre bereits abgesagt. Bei den Olma-Messen in St.Gallen macht man sich Gedanken, ob es sinnvoll sein könnte, Frühjahrsmessen in den Sommer zu verlegen. Bei den regionalen Anlässen gibt es diesbezüglich wegen der jedes Mal von Neuem aufzubauenden Infrastruktur nicht viel Spielraum.

Freitag, 27. November - 16:08 Uhr

Wegen der Coronapandemie: Cevi verzichtet diesen Advent aufs beliebte Zelt fürs Kerzenziehen

(pd/vre) Die Coronakrise wird einer weiteren St.Galler Tradition zum Verhängnis: Das Kerzenziehzelt des Cevi St.Gallen wird diesen Advent erstmals in vierzig Jahren nicht aufgestellt. Das Zelt auf dem Kornhausplatz biete zu wenig Raum, um die Mindestabstände zwischen Besucherinnen und Besuchern einhalten zu können, heisst es in einer Mitteilung. Zudem gehörten viele Helferinnen und Helfer zur Risikogruppe.

Das Kerzenziehen im Cevi-Zelt auf dem St.Galler Bahnhofplatz ist seit 40 Jahren vor allem bei Familien mit Kindern beliebt.

Das Kerzenziehen im Cevi-Zelt auf dem St.Galler Bahnhofplatz ist seit 40 Jahren vor allem bei Familien mit Kindern beliebt.

Bild: Donato Caspari
(28.11.2017)

Die Organisatorinnen und Organisatoren des Cevi-Kerzenziehzelts haben sich aus diesen Gründen entschieden dieses Jahr auf ihre beim Publikum beliebte Aktion zu verzichten. Das sei zwar eine traurige Nachricht, es gehe aber nicht anders. Als Alternative wird in der Cevi-Mitteilung aufs Kerzenziehen zwischen dem 4. und 13. Dezember in der Offenen Kirche an der Böcklinstrasse 2 verwiesen.

Freitag, 27. November - 15:25 Uhr

Coronabulletin des Kantons St.Gallen: Lage entspannt sich nur langsam

(SK/vre) In den vergangenen sieben Tagen ist die Zahl der laborbestätigten Neuansteckungen mit dem Coronavirus leicht zurückgegangen. Gemäss Wochenbulletin des Kantons wurden 8'143 Tests durchgeführt, von denen 1'780 oder 23,5 Prozent positiv ausfielen. In der Vorwoche waren es 8'253 Tests mit 1'986 oder 26,1 Prozent positiven Resultaten gewesen. Eines der Resultate weckte das Interesse der Medien: Regierungspräsident und Gesundheitsdirektor Bruno Damann wurde positiv auf Covid-19 getestet.

Die Auslastung des Contact Tracing war diese Woche wieder «sehr hoch». 2'950 (Vorwoche 3'100) Indexfälle sind derzeit in Isolation. Rückreisende aus quarantänepflichtigen Risikogebieten gab's in dieser Woche acht (Vorwoche 12); in Quarantäne sind aktuell 14 solche Rückreisene (Vorwoche 29). Auf der Risikoliste des Bundes sind weiterhin Andorra, Luxemburg, Montenegro und Tschechien sowie Französisch Polynesien und die Bundesländer Oberösterreich und Salzburg.

Freitag, 27. November - 14:54 Uhr

Unten grau, oben blau

Leserbild. Susann Albrecht fotografierte am Freitagvormittag die Nebelgrenze hinter dem Kran an der Teufener Strasse.

Leserbild. Susann Albrecht fotografierte am Freitagvormittag die Nebelgrenze hinter dem Kran an der Teufener Strasse.

Freitag, 27. November - 14:11 Uhr

Lenker missachtet Vortritt und rammt anderes Auto: Keine Verletzten, aber Blechsalat

(stapo/vre) Am Donnerstagnachmittag sind auf der Verzweigung Rorschacher- und Lerchentalstrasse im Osten von St.Gallen zwei Autos zusammengestossen. Verletzt wurde beim Unfall gemäss Mitteilung der Stadtpolizei niemand. Es entstand mittelgrosser Sachschaden.

Die beiden beschädigten Unfallautos auf der Verzweigung von Rorschacher- und Lerchentalstrasse.

Die beiden beschädigten Unfallautos auf der Verzweigung von Rorschacher- und Lerchentalstrasse.

Bild: Stadtpolizei SG (26.11.2020)

Am Donnerstag, 16.20 Uhr, fuhr ein 28-Jähriger mit seinem Auto auf der Lerchental- zur Rorschacher Strasse. Beim Einbiegen auf die Hauptachse missachtete er den Vortritt und stiess mit dem Personenauto eines 60-Jährigen zusammen, der auf der Rorschacher Strasse stadtauswärts fuhr.

Freitag, 27. November - 14:04 Uhr

Bus erfasst Mädchen: Nachträglich ins Spital zum Untersuch

(stapo/vre) Am Donnerstagnachmittag hat auf dem Bohl in St.Gallen ein Bus ein Mädchen erfasst. Die Zwölfjährige stürzte und zog sich dabei unbestimmte Verletzungen zu. Unmittelbar nach dem Unfall hatte sie angegeben, nicht verletzt zu sein. Erst am Abend klagte sie gemäss Mitteilung der Stadtpolizei über Schmerzen und wurde zum Untersuch ins Spital gebracht. Der Unfall ereignete sich am Donnerstag, 16.30 Uhr, auf Höhe des Hauses Bohl Nummer 11.

Freitag, 27. November - 13:29 Uhr

Abstimmungssonntag in der Stadt St.Gallen: Beteiligung am Freitag bei 44,8 Prozent, am Sonntag werden die Resultate verkündet

(vre) Gemäss dem städtischen Abstimmungsbarometer im Internet haben bis Freitagmittag 19'921 der über 45'000 Stimmberechtigten der Stadt St.Gallen brieflich gewählt und gestimmt. Das entspricht einer Beteiligung von 44,8 Prozent. Die Verantwortlichen rechnen damit, dass diese Zahl bis Sonntagmittag auf 53 bis 57 Prozent steigen könnte. Ob sie wirklich so hoch wird, ist offen. Um die 50 Prozent wird die Beteiligung bis Sonntagmittag aber sicher betragen.

Per Post brieflich stimmen und wählen kann man bis Freitagabend letzter Postabgang am entsprechenden Briefeinwurf. Seine Unterlagen brieflich retournieren kann man aber auch bis Sonntagmittag, indem man sein Couvert in den Briefkasten links neben dem Haupteingang zum Rathaus wirft; er wird am Sonntag, 12 Uhr, letztmals geleert. Zudem ist am Sonntag, 10 bis 12 Uhr, im Foyer des Rathauses die Abstimmungsurne aufgestellt.

Das Wahlzentrum der Stadt ist am Sonntag wie schon Ende September (Bild) coronabedingt für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Medien und die Stadt berichten aber im Internet über die Bekanntgabe der Resultate.

Das Wahlzentrum der Stadt ist am Sonntag wie schon Ende September (Bild) coronabedingt für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Medien und die Stadt berichten aber im Internet über die Bekanntgabe der Resultate.

Bild: Michel Canonica (27.9.2020)

Die Abstimmungs- und Wahlresultate aus der Stadt St.Gallen werden am Sonntagnachmittag publik gemacht. Tagblatt online berichtet ab 11 Uhr in einem Ticker darüber - laufend mit Meldungen beschickt wird er zuerst von der Redaktion aus und ab etwa 13 Uhr aus dem städtischen Wahlzentrum; Letzteres befindet sich im Athletik-Zentrum, ist aber coronabedingt für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.

Mit den Resultaten zu den beiden städtischen Abstimmungsvorlagen ist etwa um 14 Uhr zu rechnen. Entschieden wird über den Neubau des Schulhauses Riethüsli für 47,8 Millionen Franken sowie die Sanierung der Rauchgasreinigungsanlage im Kehrichtheizkraftwerk für 17,7 Millionen Franken. Die städtischen Wahlresultate werden etwa um 15 Uhr vorliegen; entschieden werden die zweiten Wahlgänge fürs Stadtpräsidium und den fünften Sitz im Stadtrat.

Freitag, 27. November - 12:59 Uhr

Der Bauernmarkt geht «nach einem verrückten Jahr» in die Winterpause: Saisonstart 2021 ist am 1. April

(vre) Heute Vormittag hat der St.Galler Bauernmarkt seine diesjährige Saison abgeschlossen. Der Andrang war wie üblich am letzten Markttag der Saison sehr gross; beliebt waren bei der Kundschaft neben den üblichen Produkten aus Feld, Garten und Küche Adventsschmuck und Weihnachtsguetzli.

Es sei ein «verrücktes» Jahr gewesen, sagt Rolf Bischofberger, Präsident des Trägervereins des St.Galler Bauernmarkts. Wegen der Coronakrise hätten Marktfahrerinnen und Marktfahrer flexibel sein und manchmal von Markttag zu Markttag planen müssen. Insgesamt sei die Durchführung des Bauernmarkts aber reibungslos gelaufen; er habe sich etabliert und gehöre heute zur Stadt.

Am Freitagmittag auf dem St.Galler Bauernmarkt: Der Adventsschmuck ist bis auf zwei, drei Einzelstücke ausverkauft.
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Immer speziell beliebt am letzten Bauernmarkt des Jahres: Tannenreisig, Misteln, Adventsschmuch und Weihnachtsguetzli.
Rolf Bischofberger, Marktfahrer und Präsident des St.Galler Bauernmarktes, coronkonform mit Hygienemaske.
Sicherheitsabstand genau 1,51 Meter... Ein Gemüsebauer aus dem Rheintal hat seinen Humor trotz Coronavirus nicht verloren.

Am Freitagmittag auf dem St.Galler Bauernmarkt: Der Adventsschmuck ist bis auf zwei, drei Einzelstücke ausverkauft.

Bild: Reto Voneschen
(27.11.2020)

Der Bauernmark auf dem St.Galler Marktplatz findet von Anfang April bis Ende November immer am Freitag, 7.30 bis 13 Uhr, statt. Er hat heute eine treue Stammkundschaft. In diesem Jahr habe man aber schon auch festgestellt, dass der Markt mit Bäuerinnen und Bauern aus der weiteren Region zusätzlich für viele «coronageschädigte» Städterinnen und Städter eine willkommene Abwechslung gewesen sei, stellt Marktchef Rolf Bischofberger fest.

In seine Saison 2021 steigt der St.Galler Bauernmarkt - und das ist kein Scherz - voraussichtlich am Donnerstag, 1. April. Um einen Wochentag vorgezogen findet er dann statt, weil der Freitag in der Karwoche ein Feiertag ist. Also so, sei es geplant, sagt Rolf Bischofberger. Ob man den Plan dann auch umsetzen könne, werde man wohl erst kurzfristig sehen. Angesichts der Coronapandemie wisse man ja nie...

Freitag, 27. November - 8:24 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 257 neue Ansteckungen und drei weitere Todesfälle

(SK/stm) Für Donnerstag meldet der Kanton St.Gallen auf dem kantonalen Informationsportal 257 neue laborbestätigte Ansteckungen durch das Coronavirus. Gegenüber den bisherigen Zahlen seit vergangenem Freitag ist das ein klar tieferer Wert. Insgesamt wurden seit Anfang März im St.Gallischen insgesamt 16’458 Personen positiv auf Covid-19 getestet.

Weiter vermeldet der Kanton für Donnerstag nochmals drei Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Gesamtzahl der Covid-19-Toten seit März steigt damit im St.Gallischen auf 228.

Stand Donnerstag um Mitternacht sind in St.Galler Spitälern 164 Covid-19-Patienten hospitalisiert. 30 davon liegen auf Intensivstationen – zehn ohne und 20 mit künstlicher Beatmung.

Donnerstag, 26. November - 20:10 Uhr

Über 700 Sterne strahlen über Gassen und Plätzen der St.Galler Altstadt

Vadian im Sternenmeer und...
11 Bilder
...Vadian im Sternenkranz.
Der coronagerecht hergerichtete Stadtpräsident Thomas Scheitlin vor einem der über 700 Sterne, die bis 6. Januar wieder über den Gassen und Plätzen der Innenstadt leuchten.
Sternenmeer in der Multergasse und...
...am Himmel über der Marktgasse.
Ein Handyföteli als Erinnerung an einen schönen Abend.
Neu ist, dass die Marktgasse hinunter auch noch zehn geschmückte kleine Christbäume stehen.
Gutgelaunter Stadtpräsident mit Stern in der Hand.
Sterne und Christbaum mit Blick von der Marktgasse her in die Multergasse hinein.
Allerdings ist die Erinnerung an die Coronapandemie nie weit weg: «Stop Corona»-Plakat, ein Stern und die beleuchteten Domtürme.
Am Donnerstagabend ein Standardmotiv für alle Fotografinnen und Fotografen: Vadian und die Sterne.

Vadian im Sternenmeer und...

Bild: Sandro Büchler
(26.11.2020)

(vre) Stadtpräsident Thomas Scheitlin hat am Donnerstag wie immer - und wegen seines Rücktritts Ende Jahr wohl letztmals - am Abendverkauf vor dem ersten Advent per Knopfdruck die Weihnachtsbeleuchtung «Aller Stern» eingeschaltet. Die Sternenvernissage entfiel in diesem Jahr allerdings wegen der Coronapandemie; das erste Anzünden konnte aber im Internet mitverfolgt werden. Der Nebel, der die Altstadt einhüllte, verlieh den über 700 Sternen der Weihnachtsbeleuchtung eine fast mystische Wirkung.

Donnerstag, 26. November - 19:15 Uhr

Stimm- und Wahlbeteiligung liegt bei 42,2 Prozent

(vre) Gemäss dem städtischen Abstimmungsbarometer im Internet haben bis Donnerstagmittag 18'776 der über 45'000 Stimmberechtigten der Stadt St.Gallen für den 29. November brieflich gewählt und gestimmt. Das entspricht einer Beteiligung von 42,2 Prozent. Die Verantwortlichen rechnen damit, dass diese Zahl bis Sonntagmittag auf 53 bis 57 Prozent steigen könnte. Am stärksten mobilisieren dabei die eidgenössischen Vorlagen - die Konzernverantwortungsinitiative und die Initiative gegen Kriegsgeschäfte.

Donnerstag, 26. November - 18:50 Uhr

Am Sonntag leuchtet erstmals der grosse Christbaum - Die Vernissage fällt allerdings der Coronapandemie zum Opfer

(vre) Mitte November ist der grosse Christbaum per Helikopter auf dem Klosterplatz gelandet. Anfang Woche wurde er geschmückt und mit Lichterketten ausstaffiert. Traditionellerweise leuchten die Lichter vom ersten Adventssonntag, 17 Uhr, bis am Dreikönigstag, dem 6. Januar. Das wird auch im Winter 2020/21 so sein.

Die Feuerwehr hilft am Montag beim Schmücken des grossen Christbaums auf dem Klosterplatz.

Die Feuerwehr hilft am Montag beim Schmücken des grossen Christbaums auf dem Klosterplatz.

Bild: Raphael Rohner
(23.11.2020)

Das erste Lichteranzünden in diesem Advent findet am Sonntag statt. Normalerweise gibt's eine Vernissage mit besinnlich-musikalischem Programm. Sie entfällt wegen des Coronaviurs. Die Lichter werden ohne grosses Zeremoniell beim Eindunkeln erstmals erstrahlen. Wer den imposanten Baum und seine Beleuchtung erleben will, muss dies heuer individuell tun - an irgendeinem Abend. Dabei ist zu beachten: Rund um die grosse Tanne sind die geltenden Coronaregeln einzuhalten.

Normalerweise ist der grosse Christbaum zu Füssen der Domtürme mit einzelnen grossen Veranstaltungen eine der Attraktionen der St.Galler Sternenstadt. Doch was ist in diesem Jahr «normal»: Nach der Vernissage des Christbaums wurde auch das grosse Singen rund um den Baum am vierten Adventssonntag abgesagt. Und die Weihnachtsreise, das Freilichtspiel zur Weihnachtsgeschichte in der Altstadt, findet ebenfalls nicht statt (Details siehe nächste Meldung).

Donnerstag, 26. November - 18:30 Uhr
Die Weihnachtsreise stellt jeweils an verschiedenen Stationen in der St.Galler Altstadt die Weihnachtsgeschichte dar. Dieses Jahr findet sie nicht statt.

Die Weihnachtsreise stellt jeweils an verschiedenen Stationen in der St.Galler Altstadt die Weihnachtsgeschichte dar. Dieses Jahr findet sie nicht statt.

Bild: PD

Weihnachtsreise durch die Altstadt: Vierte Aufführung des Freilichtspiels zur Weihnachtsgeschichte ist auf 2021 verschoben

(vre) Die Weihnachtsreise, die am 13. Dezember in der Altstadt hätte stattfinden sollen, ist mit Rücksicht auf die Coronapandemie abgesagt. Das ist dem Internetauftritt der Organisatoren zu entnehmen. Der Anlass ist ein Freilichtspiel über die Weihnachtsgeschichte an verschiedenen Stationen in der Altstadt. Es will nahe am Menschen sein. Das sei in der aktuellen Situation aber nicht möglich, schreiben die Organisatoren: Bei einer «Weihnachtsreise auf Distanz» gehe der Charakter des Anlasses verloren. Das OK hat sich daher «schweren Herzens» entschieden, die vierte Durchführung der Weihnachtsreise auf den 12. Dezember 2021 zu verschieben.

Donnerstag, 26. November - 17:00 Uhr
So hätten es die Werber der Sternenstadt St.Gallen am liebsten: Die verschneite Marktgasse mit der brennenden Weihnachtsbeleuchtung. Meist blieb das in den vergangenen Jahren ein Wunschtraum.

So hätten es die Werber der Sternenstadt St.Gallen am liebsten: Die verschneite Marktgasse mit der brennenden Weihnachtsbeleuchtung. Meist blieb das in den vergangenen Jahren ein Wunschtraum.

Bild: PD

Weihnachtsbeleuchtung «Aller Stern»: Die Vernissage ist diesmal wegen des Coronavirus ins Internet verschoben

(vre) Bald wird die Weihnachtsbeleuchtung Aller Stern in der St.Galler erstmals in diesem Advent angezündet. Die Sternenvernissage, die normalerweise Hunderte in die Marktgasse zum Vadian-Denkmal zog, fällt in diesem Jahr wegen der Coronapandemie aus. Pünktlich um 19 Uhr auf den roten Knopf drücken darf Stadtpräsident Thomas Scheitlin zum ersten Entzünden der über 700 Sterne trotzdem: Die Vernissage findet einfach im Internet statt. Live mitverfolgen kann man sie auf der Facebook-Seite oder im Instagram-Kanal der Sternenstadt St.Gallen.

Donnerstag, 26. November - 16:45 Uhr

Über dem Nebel

Leserbild. Über dem Nebel, der am Donnerstag die Stadt eingehüllt hat, war der Himmel blau und die Sonne lachte vom Himmel. Robert Scherrer fotografierte am Donnerstagnachmittag auf der Hohen Buche.

Leserbild. Über dem Nebel, der am Donnerstag die Stadt eingehüllt hat, war der Himmel blau und die Sonne lachte vom Himmel. Robert Scherrer fotografierte am Donnerstagnachmittag auf der Hohen Buche.

Donnerstag, 26. November - 16:35 Uhr

Auffahrkollision mit einer Verletzten: Der Abdruck des Kühlergrills verrät den flüchtigen Unfallverursacher

(stapo/vre) Am Mittwochabend ist es auf der Teufener Strasse zu einer Auffahrkollision gekommen. Ein Autofahrer fuhr nach dem Unfall weiter, ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern. Die Stadtpolizei konnte den 54-Jährigen allerdings rasch ausfindig machen. Die Lenkerin des gerammten Autos wurde leicht verletzte. An den Unfallfahrzeugen entstand mittelgrosser Sachschaden.

Das Heck des gerammten Autos: Die schwach sichtbaren Spuren des Kühlergrills auf der Stossstange verraten dem Fachmann die Marke des Autos, das von hinten aufgefahren ist.

Das Heck des gerammten Autos: Die schwach sichtbaren Spuren des Kühlergrills auf der Stossstange verraten dem Fachmann die Marke des Autos, das von hinten aufgefahren ist.

Bild: Stadtpolizei SG
(25.11.2020)

Am Mittwoch, kurz vor 19 Uhr, fuhr eine 60-jährige Frau mit ihrem PW aufwärts Richtung Riethüsli. Beim Fussgängerstreifen auf Höhe des Hauses Nummer 124 hielt sie an, um Passanten den Vortritt zu gewähren. Ein 54-Jähriger, der mit seinem Auto hinter ihr fuhr, bemerkte das Manöver zu spät und fuhr von hinten aufs erste Fahrzeug.

Nach dem Zwischenfall fuhr der Mann weiter, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Aufgrund eines Kühlergrill-Abdrucks auf dem Autoheck der Frau konnte die Stadtpolizei die Fahrzeugmarke des Flüchtigen eruieren. In der näheren Umgebung stiess sie auch auf ein Auto der Marke mit frischen Beschädigungen. Dessen Halter gab zu, am Unfall beteiligt gewesen zu sein.

Donnerstag, 26. November - 16:20 Uhr
Durch das zerbrochene Fenster oben in der Mitte stürzte ein Arbeiter in St.Gallen aussen an der Fassade fünf Meter tief in einen Graben.

Durch das zerbrochene Fenster oben in der Mitte stürzte ein Arbeiter in St.Gallen aussen an der Fassade fünf Meter tief in einen Graben.

Arbeiter stürzt fünf Meter in die Tiefe: Mit Kopf- und Armverletzungen ins Spital gebracht

(stapo/vre) Am Mittwochmittag ist ein Arbeiter in St.Gallen abgestürzt. Die Sanität musste ihn gemäss Mitteilung der Stadtpolizei mit Kopf- und Armverletzungen ins Spital bringen. Zum Unfall gekommen war es, als der 48-Jährige kurz nach 13 Uhr in einem Fabrikationsbetrieb zur Erledigung einer Arbeit auf einen Palettrahmen stieg. Aus ungeklärten Gründen verlor er das Gleichgewicht und fiel gegen ein geschlossenes Fenster. Durch den Aufprall ging dieses zu Bruch, wodurch der Mann aussen am Gebäude rund fünf Meter in einen Graben stürzte.

Donnerstag, 26. November - 16:05 Uhr

Der Vogel des Jahres 2021 brütet in der Region St.Gallen nicht mehr: Verdrängt durch das Verschwinden von Obstgärten

(vre) Der Steinkauz ist der Vogel des Jahres 2021. Zu dieser Ehre ist die kleine Eule durch Birdlife Schweiz gekommen. Für die Region St.Gallen hat diese Ernennung einen kleinen Schönheitsfehler: Wieder einmal kommt der früher sehr häufige Vogel des Jahres bei uns gar nicht mehr vor. Ursache ist das Verschwinden der Lebensräume dieser Vögel durch Veränderungen in der Landwirtschaft.

Porträt eines Steinkauzes.

Porträt eines Steinkauzes.

Bild: Lukas Merkelbach

Die Bestände des Steinkauzes haben in den vergangenen Jahrzehnten gesamtschweizerisch dramatisch abgenommen. Der Tiefpunkt wurde vor zwanzig Jahren erreicht: Anstatt der früher bis zu 1000 Brutpaare, gab's nur noch 50 bis 60 davon. Durch Schutz- und Aufwertungsmassnahmen konnte das Aussterben der kleinen Eule in einigen Gegenden der Schweiz inzwischen gestoppt werden. 2020 wurden von Ornithologen und Vogelschützern immerhin wieder 149 rufende Männchen registriert.

Der Brutvogelatlas der Schweiz bestätigt es: Brütende Steinkäuze wurden in der Region St.Gallen und sogar in der ganzen Ostschweiz in den vergangenen mindestens dreissig Jahren keine mehr festgestellt. In den 1950er-Jahren wie in den Untersuchungen von 1972 bis 1976 gab's in der Region um St.Gallen und Gossau Steinkauz-Brutpaare. In den Untersuchungen der Jahre 1993 bis 1996 waren sie verschwunden.

Junge Steinkäuze auf einem Ast.

Junge Steinkäuze auf einem Ast.

Bild: Karlheinz Erz

Der Steinkauz könne in der Region höchstens noch als durchziehender Irrgast beobachtet werden, bestätigt Franz Blöchlinger. Der erfahrene St.Galler Ornithologe war unter anderem an der Datenerhebung 2013 bis 2016 für den nationalen Brutvogelatlas beteiligt war. Hauptgrund fürs Verschwinden sei - wie überall - die Veränderung des Lebensraums. Gelitten hat die Verbreitung der Art vor allem durch das Verschwinden von extensiv bewirtschafteten Hochstamm-Obstgärten.

Donnerstag, 26. November - 15:00 Uhr

Am 4. Dezember präsentiert Stadt Lösung für Neubau der Tagesbetreuung im Feldli: Standort aus dem Hut gezaubert

(vre) Die Stadtsanktgaller Baudirektion hat offensichtlich für ein weiteres, seit einiger Zeit vor sich hin gärendes Problem eine Lösung gefunden: für den Standort der Tagesbetreuung fürs Schulhaus Feldli. Gemäss einer Einladung an die Medien für den Freitag in einer Woche ist es gelungen, einen potenziellen Bauplatz direkt neben dem Schulhaus zu finden. Mit dieser Lösung würde auch das seit einiger Zeit durch Einsprachen blockierte Provisorium dafür auf der Sömmerliwiese hinfällig.

Ein inzwischen historisches Bild vom Komitee gegen die Teilüberbauung der Sömmerliwiese: Am Ostrand der Freifläche sind die Umrisse des erfolgreich bekämpften Neubaus für die Tagesbetreuung ausgelegt.

Ein inzwischen historisches Bild vom Komitee gegen die Teilüberbauung der Sömmerliwiese: Am Ostrand der Freifläche sind die Umrisse des erfolgreich bekämpften Neubaus für die Tagesbetreuung ausgelegt.

Bild: PD (10.2.2017)

Die Erstellung einer Infrastruktur für die Tagesbetreuung im Schulhaus Feldli hat bereits eine längere Leidensgeschichte hinter sich. Schul- und Baudirektion wollten dafür einen Neubau auf der Sömmerliwiese erstellen. Dagegen wehrten sich Teile des Lachen-Quartiers mit einer Auszonungsinitiative für die Grünfläche, die Anfang 2017 vom städtischen Stimmvolk dann auch gutgeheissen wurde. Diese Baupläne waren damit aus Abschied und Traktanden.

Wohl oder übel musste die Stadt nach neuen Lösungen für die veraltete und zu kleine Infrastruktur der Tagesbetreuung suchen. Als mögliche Standorte standen die Liegenschaft des heutigen Hortes Gerbeweg und das Areal der Notwohnungen am Ende der Schönaustrasse im Vordergrund. Parallel dazu plante die Stadt für die Bauzeit ein Provisorium auf der Sömmerliwiese. Es ist seit Frühling 2019 durch Einsprachen blockiert.

...vor die drei Platanen im Hintergrund hätte das Provisorium für die Tagesbetreuung auf die Weise gestellt werden sollen. Es ist hinfällig.

...vor die drei Platanen im Hintergrund hätte das Provisorium für die Tagesbetreuung auf die Weise gestellt werden sollen. Es ist hinfällig.

Bild: Reto Voneschen
(26.8.2018)

Mit der Medieneinladung zeichnet sich eine überraschende Kehrtwende in der Frage der Tagesbetreuung fürs Schulhaus Feldli ab. Dafür steht jetzt Bauland «direkt angrenzend» ans Schulgelände zur Verfügung stehen. Damit dürfte das Areal der ehemaligen Gärtnerei Ansorge an der Lilienstrasse gemeint sein. Mit dem neuen Standort könne «auf die geplante Zwischenlösung» verzichtet werden, heisst es in der Einladung.

Donnerstag, 26. November - 13:51 Uhr
Ein Motorenbrand war am Mittwochmorgen der Grund dafür, dass auf dem Autobahnrastplatz Sulzberg bei Goldach ein Auto ausbrannte.

Ein Motorenbrand war am Mittwochmorgen der Grund dafür, dass auf dem Autobahnrastplatz Sulzberg bei Goldach ein Auto ausbrannte.

Bild: Kapo SG
(25.11.2020)

Innert 24 Stunden brannten bei Gossau und bei Goldach Autos aus

Das Auto auf dem Rastplatz Sulzberg brannte vollständig aus.

Das Auto auf dem Rastplatz Sulzberg brannte vollständig aus.

Bild: Kapo SG (25.11.2020)

(kapo/vre) Am Mittwoch und Donnerstag sind innert 24 Stunden in der Region St.Gallen zwei Autos ausgebrannt. In beiden Fällen wurde niemand verletzt und die Feuerwehr konnte die Flammen rasch ersticken. An beiden Autos entstand gemäss Mitteilung der Kantonspolizei allerdings Totalschaden.

Zum ersten Autobrand kam es am Mittwoch, 9 Uhr, auf der Autobahn bei Goldach. Ein 31-Jähriger Mann war von Rheineck Richtung Meggenhus unterwegs, als es aus dem Motorraum seines Fahrzeugs zu Rauchen begann. Er lenkte das Auto auf den Rastplatz Sulzberg und verliess es, bevor es in Flammen aufging. Als Auslöser des Feuers steht bei der laufenden Ermittlung eine technische Ursache im Vordergrund.

In Gossau brannte am Donnerstagmorgen an der Wilerstrasse ein Auto aus.

In Gossau brannte am Donnerstagmorgen an der Wilerstrasse ein Auto aus.

Bild: Kapo SG
(26.11.2020)

Das zweite Auto ging am Donnerstag, kurz vor 6.30 Uhr, an der Wilerstrasse in Gossau in Flammen auf. Ein 35-Jähriger war mit dem Fahrzeug von Niederwil nach Gossau unterwegs, als er feststellte, dass im Kofferraum des Wagens ein Feuer ausgebrochen war. Er hielt das Auto am Strassenrand an und alarmierte die Feuerwehr. Als Ursache steht in diesem Fall gemäss Mitteilung der Kantonspolizei ein im Kofferraum in Brand geratener Computer im Vordergrund.

Donnerstag, 26. November - 13:23 Uhr

Zwei Wohnungseinbrüche: Uhren und Bargeld gestohlen

(kapo/stm) Am Mittwoch ist in der Stadt St.Gallen gleich in zwei Wohnungen eingebrochen worden. Beide Einbrüche dürften gemäss ersten Erkenntnissen der Kantonspolizei von den gleichen Tätern begangen worden sein.

An der Haselstrasse verschafften sich dieEinbrecher über ein Fenster gewaltsam Zutritt zu einer Wohnung. Dort durchsuchten sie dann die Räume und liessen laut Mitteilung der Kantonspolizei Uhren im Wert von rund 1000 Franken mitlaufen. Der Sachschaden wird auf rund 6000 Franken geschätzt.

An der Salisstrasse verschafften sich Einbrecher ebenfalls gewaltsam Zutritt zu einer Wohnung, durchsuchten die Räume und Behältnisse und stahlen mehrere zehntausend Franken Bargeld. Hier entstand beim Einbruch Sachschaden von rund 1000 Franken.

Donnerstag, 26. November - 12:02 Uhr

Grosser Auftritt für Manuel Stahlberger: Wie sich der freischaffende Künstler durch die Coronapandemie schlägt

(vre) Einen grossen Auftritt hat heute Donnerstag der St.Galler Musiker und Kabarettist Manuel Stahlberger: In einem langen Text in der Printausgabe der NZZ, aber auch in der Online-Ausgabe der nationalen Tageszeitung erklärt er, wie man sich als freischaffender Künstler durch die Coronapandemie schlägt. Ausführlich zur Sprache kommt etwa die Veröffentlichung des neuen Albums «I däre Show» mitten in der zweiten Coronawelle.

Der St.Galler Musiker und Kabarettist Manuel Stahlberger bei einem aktuellen Auftritt in Amriswil.

Der St.Galler Musiker und Kabarettist Manuel Stahlberger bei einem aktuellen Auftritt in Amriswil.

Bild: PD (15.11.2020)

Auch Konzerte gibt Stahlberger. Trotz Corona. Die Plattentaufe im Palace fand mit zwei Auftritten an einem Abend statt – und in der Pause wurde der Saal desinfiziert. Obwohl Gagen angesichts der zahlenmässigen Beschränkung des Publikums kleiner ausfallen: Stahlberger bedeuten die zwei Stunden auf der Bühne gemäss NZZ-Text viel. «Ich geniesse den Moment. Vorher und nachher spricht man nur über Corona.»

Auch über die Schwierigkeit für Kleinkünstler in diesem verrückten Jahr finanziell über die Runden zu kommen, spricht NZZ-Journalist Tobias Gafafer mit Manuel Stahlberger. Wie andere freie Kulturschaffende auch hat dieser schwankende Einkünfte. «Im einen Jahr bin ich auf Tour und lege Geld auf die Seite. Im anderen Jahr erarbeite ich eher neues Material und verdiene wenig.» Weil 2019 ein solches Jahr war, hat er nun in der Coronakrise auch wenig Anspruch auf direkte Ausfallzahlungen.

Manuel Stahlberger Anfang Jahr vor dem Start zur Tournee mit einem neuen Solo-Programm.

Manuel Stahlberger Anfang Jahr vor dem Start zur Tournee mit einem neuen Solo-Programm.

Bild: Michel Canonica
(6.2.2020)

Er sei darauf angewiesen, dass ihm die Veranstalter bei Absagen über die Ausfallentschädigung wenigstens teilweise die Gage überwiesen, schildert Stahlberger in der NZZ. Wenn es so weiterlaufe, habe er aber bis im Sommer genügend Geld und Arbeit: «Schwierig wird es eher auf lange Sicht, weil wegen der Corona-Krise niemand gross plant.» Ein Kränzchen windet Stahlberger übrigens dem kantonalen Amt für Kultur. Es habe in der Krise schnell und unbürokratisch reagiert. In Zürich und anderswo seien die Behörden kaum mit dem Prüfen von Gesuchen nachgekommen.

Donnerstag, 26. November - 11:30 Uhr

Neubau des Wohn- und Pflegheims Wienerberg: Der Rohbau steht, bezogen wird er in einem Jahr

(bas/vre) Vor etwas mehr als einem Jahr sind die Arbeiten für den Neu- und Ausbau des Wohn- und Pflegehauses Wienerberg gestartet. Sie schreiten gemäss Mitteilung planmässig voran. In gut einem Jahr sollen die neuen Zimmer bezugsbereit sein. An der kürzlich gefeierten Aufrichte wurden die Dimensionen des Neubaus erstmals so richtig spürbar. Fürs Wohn- und Pflegheim Wienerberg ist der Neu- und Ausbau ein Generationenprojekt.

Auf dem Dach des Neubaus des Wohn- und Pflegehauses Wienerberg. Es befindet sich auf dem Rosenberg unmittelbar hinter der Universität.

Auf dem Dach des Neubaus des Wohn- und Pflegehauses Wienerberg. Es befindet sich auf dem Rosenberg unmittelbar hinter der Universität.

Bild: PD

Seit 1975 bietet das Wohn- und Pflegheim Wienerberg auf dem Rosenberg Pflegebedürftigen ab 80 Jahren ein Zuhause. Dabei werde auf eine grösstmögliche Eigenständigkeit und Lebensqualität geachtet, heisst es in der Mitteilung. Um diesen Bedürfnissen gerecht zu werden, wurde letztes Jahr nach langer Planungsphase mit einem Neubau begonnen, der die Infrastruktur erweitern soll. Er soll aktuellen und künftigen Ansprüchen der Betagten genügen.

Nach einem Jahr Bauzeit ziehen Jean-Pierre Gubser, Präsident des Trägervereins, und Pascal Gmür, Gesamtleiter des Pflegheims angesichts des Rohbaus in der Mitteilung eine Zwischenbilanz. Beide zeigen sich begeistert von den neuen Räumen. «Als wir den Rohbau zum ersten Mal betreten konnten, waren wir beeindruckt von den Dimensionen. Was zunächst schwarze Striche auf den Plänen waren, sind nun grosse, helle Räumlichkeiten», wird Gmür zitiert.

Blick ins Innere des Rohbaus des neuen Gebäudes fürs Wohn- und Pflegheim Wienerberg.

Blick ins Innere des Rohbaus des neuen Gebäudes fürs Wohn- und Pflegheim Wienerberg.

Bild: PD

Zur neuen Infrastruktur des Wienerbergs gehört ein «Wohlfühlbad» für Bewohnerinnen und Bewohner, gehören aber auch Aufenthalts- und Ruheräume sowie ein Fitnessbereich für Angestellte oder ein Lernstudio für Auszubildenden. Auch die Aussicht aus dem Neubau kann sich sehen lassen: Die Zimmer bieten Ausblicke vom Bodensee bis zum Säntis.

In seiner Umgebung werden altersgerechte Bewegungs- und Spielgeräte aufgestellt, die Beweglichkeit und Gleichgewichtssinn fördern sollen. Sie werden auch Nachbarn, Kindern und Besuchern zur Verfügung stehen. «Es ist uns ein Anliegen, mit dem Neu- und Umbau neue Begegnungsorte für Gross und Klein, Alt und Jung zu schaffen», wird Pascal Gmür in der Mitteilung zitiert.

Donnerstag, 26. November - 8:32 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 369 neue Infektionen und drei weitere Todesfälle

(SK/stm) Für den Mittwoch meldet der Kanton St.Gallen auf dem kantonalen Informationsportal 369 neue laborbestätigte Ansteckungen durch das Coronavirus. Damit wurden seit Anfang März im St.Gallischen insgesamt 16’201 Personen positiv auf Covid-19 getestet.

Weiter vermeldet der Kanton für den Mittwoch nochmals drei Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Gesamtzahl der Covid-19-Toten seit März steigt damit im St.Gallischen auf 225.

Stand Mittwoch um Mitternacht sind in St.Galler Spitälern 167 Covid-19-Patienten hospitalisiert. 26 davon liegen auf Intensivstationen – sechs ohne und 20 mit künstlicher Beatmung.