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ST.GALLER STADT-TICKER: Invasion der Bienen auf der Festspielbühne +++ HEV sagt Ja zum Campus Platztor +++ Schon wieder Einbrüche in Geschäfte

Feedback zum ST.GALLER STADT-TICKER: stadtredaktion@tagblatt.ch (Stichwort «Stadt-Ticker»)

Mittwoch, 19. Juni - 20:33 Uhr

Ungewohnter Besuch auf St.Galler Festspielbühne: 1500 Bienen hielten die Theatercrew in Atem

(vre) Im Augenblick wird in der Stadt heftig über die Festspiele auf dem Klosterplatz diskutiert: Gestritten wird einmal darüber, ob der Anlass und seine Bühne überhaupt vors Unesco-Weltkulturerbe gehören. Und am Mittwoch ist auf Facebook auch noch eine heftige Kontroverse über das Bühnenbild der diesjährigen Opernproduktion entbrannt.

Der Stiftsbezirk mit der Festspielbühne auf dem Klosterplatz. (Bild: Urs Bucher - 5. Juni 2019)Der Stiftsbezirk mit der Festspielbühne auf dem Klosterplatz. (Bild: Urs Bucher - 5. Juni 2019)
Das Bühnenbild der Oper «Il trovatore» mit Friedhof und Todesengel. (Bild: Sabine Rüthemann - 18. Juni 2019)Das Bühnenbild der Oper «Il trovatore» mit Friedhof und Todesengel. (Bild: Sabine Rüthemann - 18. Juni 2019)
Der Bienenschwarm, der sich am Montag an einem der Kreuze im Festspiel-Bühnenbild niedergelassen hat. (Bild: Beda Hanimann - 17. Juni 2019)Der Bienenschwarm, der sich am Montag an einem der Kreuze im Festspiel-Bühnenbild niedergelassen hat. (Bild: Beda Hanimann - 17. Juni 2019)
Ein Profi-Imker verfrachtet die Bienen in eine Transportkiste. (Bild: Beda Hanimann - 17. Juni 2019)Ein Profi-Imker verfrachtet die Bienen in eine Transportkiste. (Bild: Beda Hanimann - 17. Juni 2019)
Geschafft: Der Grossteil der 1500 Bienen sitzt in der Kiste. (Bild: Beda Hanimann - 17. Juni 2019)Geschafft: Der Grossteil der 1500 Bienen sitzt in der Kiste. (Bild: Beda Hanimann - 17. Juni 2019)
Es braucht dann etwas Geduld, bis sich auch die allerletzten schwärmenden Bienen davon überzeugen lassen, in die Kiste zu fliegen. (Bild: Beda Hanimann - 17. Juni 2019)Es braucht dann etwas Geduld, bis sich auch die allerletzten schwärmenden Bienen davon überzeugen lassen, in die Kiste zu fliegen. (Bild: Beda Hanimann - 17. Juni 2019)
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Ein Bienenschwarm auf der St.Galler Festspielbühne

Dieses Theater ums Theater hat am Montag jenen Bienenschwarm nicht gestört, der sich ausgerechnet auf der Festspielbühne auf dem Klosterplatz niedergelassen hat. An einem der Kreuze, die darauf aufgestellt sind. Beda Hanimann, Medienverantwortlicher von Konzert und Theater St.Gallen, kommentierte das aussergewöhnliche Ereignis augenzwinkernd.

«Das zeigt: Die Festspielbühne ist auch ein Biotop. Bei aller Tier- und Naturliebe konnten wir den Schwarm natürlich nicht dort lassen. Unsere Leonora muss inmitten eines Bienenschwarms tief Luft holen für ihre Arie, nicht auszudenken!» Ein Imker hat dann die geschätzten 1500 «summenden Gäste» professionell eingefangen und in einem seiner Bienenkästen einquartiert.

Mittwoch, 19. Juni - 20:16 Uhr

HEV empfiehlt am 30. Juni ein Ja zur HSG-Vorlage: «Studierende nicht zu Sündenböcken machen»

(pd/vre) Am 30. Juni entscheidet das kantonale Stimmvolk über das Projekt eines neuen Campus für die HSG am St.Galler Platztor. Der Hauseigentümer-Verband (HEV) der Stadt St.Gallen empfiehlt, die Voralge anzunehmen. Die Bedeutung der Universität für die internationale Bekanntheit und das Image von St.Gallen und ihr grosser Beitrag an die regionale Wirtschaft beflügelten auch massgeblich den Wohnstandort, heisst es in einer Mitteilung.

So stellen sich die Planer den neuen HSG-Campus (rechts im Bild) vor. Hier die Ansicht an der St.-Jakob-Strasse Richtung Verkehrsknoten Platztor. (Illustration: Kanton St.Gallen - 4. Juli 2017)

So stellen sich die Planer den neuen HSG-Campus (rechts im Bild) vor. Hier die Ansicht an der St.-Jakob-Strasse Richtung Verkehrsknoten Platztor. (Illustration: Kanton St.Gallen - 4. Juli 2017)

Auf dem Areal am Platztor soll ein neuer Standort für die Lehre und Forschung der HSG realisiert werden. Auch das Weiterbildungsprogramm wird im Neubau untergebracht. Bis zu 3‘000 Studierende sowie Dozierende und Angestellte werden künftig im Neubau ein- und ausgehen. Davon erhofft sich der HEV auch Impulse für die nahe St.Galler Altstadt.

Der HEV warnt zudem in seiner Mitteilung davor, die Campus-Vorlage als Retourkutsche für Verfehlungen an der HSG in jüngerer Zeit etwa bei den Spesen abzulehnen. Wer deswegen am 30. Juni Nein sage, schütte das Kind mit dem Bade aus, warnt der HEV. Man dürfe jetzt nicht die Studierenden bei einer Bauvorlage zu Sündenböcken für Dinge machen, an denen sie nicht beteiligt gewesen seien und für die sie auch ganz sicher nichts könnten.

Mittwoch, 19. Juni - 19.55 Uhr

Einbrüche und ein Einbruchsversuch in Geschäfte an der Rorschacher Strasse

(kapo/vre) Die Serie von Einbrüchen in Geschäftslokale in der Stadt St.Gallen geht weiter. Nachdem am Wochenende Diebe in Büros und Ladenlokale an der Martinsbruggstrasse und am Oberen Graben eingedrungen sind, meldet die Kantonspolizei für die Zeit zwischen Dienstag und Mittwoch solche Einbrüche in einem Wohn- und Geschäftshaus an der Rorschacher Strasse.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch kam es erneut zu Einbrüchen in Geschäfte in der Stadt St.Gallen. Diesmal war ein Wohn-/Geschäftshaus an der Rorschacher Strasse betroffen. (Symbolbild: Philipp Baer)

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch kam es erneut zu Einbrüchen in Geschäfte in der Stadt St.Gallen. Diesmal war ein Wohn-/Geschäftshaus an der Rorschacher Strasse betroffen. (Symbolbild: Philipp Baer)

Hier drangen die Einbrecher im selben in mehrere Geschäfte ein. Sie liessen dort gemäss Polizeimeldung vom Mittwoch Elektronikgeräte im Wert von mehreren Hundert Franken mitgehen. Bei einem weiteren Geschäft in unmittelbarer Nähe wurden Spuren eines Einbruchversuchs festgestellt. Der Sachschaden an beiden Orten beträgt nochmals mehrere Hundert Franken.

Mittwoch, 19. Juni - 15:45 Uhr

Feuerwehreinsatz beim Regierungsgebäude

Zwei Feuerwehrautos im Einsatz. (Bild: Noemi Heule - 19. Juni 2019)

Zwei Feuerwehrautos im Einsatz. (Bild: Noemi Heule - 19. Juni 2019)

(dar) Am frühen Nachmittag ist es am Rand der St.Galler Altstadt zu einem Feuerwehreinsatz gekommen. Die Brandmeldeanlage in der «Pfalz», also im Regierungsgebäude des Kantons St.Gallen, hatte Alarm geschlagen. Wirklich etwas passiert ist aber nicht: Ein Handmelder der Brandmeldeanlage im Gebäude sei versehentlich ausgelöst worden, vermeldet die Einsatzzentrale der Berufsfeuerwehr auf Nachfrage.

Mittwoch, 19. Juni - 13:14 Uhr

Das Stadtzentrum aus der Vogelperspektive

Leserbild - Chris Oswald (www.chrispix.ch) flog am Sonntagmittag mit der Drohne übers Stadtzentrum. In Markt- und Neugasse macht gerade die «Classica St.Gallen», eine neue Oldtimer-Rally, Station.

Leserbild - Chris Oswald (www.chrispix.ch) flog am Sonntagmittag mit der Drohne übers Stadtzentrum. In Markt- und Neugasse macht gerade die «Classica St.Gallen», eine neue Oldtimer-Rally, Station.

Mittwoch, 19. Juni - 12:33 Uhr

Empfang für erfolgreiche Sportvereine auf dem Rathaus: Stapi freut sich über vier Meistertitel

(ren) Stadtpräsident Thomas Scheitlin und Stadtrat Markus Buschor haben am Montag auf dem Dach des Rathauses vier St.Galler Sportmannschaften empfangen. Alle Teams haben eines gemein: Sie wurden in der vergangenen Saison Schweizer Meister in ihrer Liga. Darunter sind die Handballerinnen des LC Brühl, die Fussballerinnen des FC St.Gallen-Staad, der Billard-Club St.Gallen und die FCSG-Cheerleaderinnen.

Kein alltäglicher Anblick: Ein noch etwas verkrampft wirkender Stadtpräsident Thomas Scheitlin erhält beim Sportlerempfang auf dem St.Galler Rathausdach durch die Cheerleaderinnen der «Green Lightnings» eine Kurzeinführung in ihre Sportart. (Bilder: Urs Bucher - 17. Juni 2019)Kein alltäglicher Anblick: Ein noch etwas verkrampft wirkender Stadtpräsident Thomas Scheitlin erhält beim Sportlerempfang auf dem St.Galler Rathausdach durch die Cheerleaderinnen der «Green Lightnings» eine Kurzeinführung in ihre Sportart. (Bilder: Urs Bucher - 17. Juni 2019)
Je länger je lockerer: Der Stadtpräsident scheint sich langsam an die ungewohnte Höhenlage auf dem Rathausdach zu gewöhnen.Je länger je lockerer: Der Stadtpräsident scheint sich langsam an die ungewohnte Höhenlage auf dem Rathausdach zu gewöhnen.
Gruppenbild mit Stadtrat: Die Mitglieder des LC Brühl Handball (, 1. Mannschaft), der FCSG-Cheerleaderinnen «Green Lightning», des Billard-Clubs St. Gallen sowie des FC St.Gallen-Staad (1. Mannschaft Frauen) auf dem Rathausdach.Gruppenbild mit Stadtrat: Die Mitglieder des LC Brühl Handball (, 1. Mannschaft), der FCSG-Cheerleaderinnen «Green Lightning», des Billard-Clubs St. Gallen sowie des FC St.Gallen-Staad (1. Mannschaft Frauen) auf dem Rathausdach.
«Sportminister» Markus Buschor dankt den Sportlerinnen und Sportlern sowie ihren Coaches für die erbrachten Leistungen, die auch den Namen der Stadt in die Schweiz hinausgetraen haben.«Sportminister» Markus Buschor dankt den Sportlerinnen und Sportlern sowie ihren Coaches für die erbrachten Leistungen, die auch den Namen der Stadt in die Schweiz hinausgetraen haben.
Ein Ball für den «Sportminister».Ein Ball für den «Sportminister».
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Empfang für erfolgreiche Sportler: Der Stadtpräsident in ungewohnter Pose

Schuldirektor Markus Buschor bedankte sich bei Sportlern und Trainern für die erbrachte Leistung und für den Einsatz. Denn in allen Sportarten seien Top-Leistungen nur dank viel Herzblut möglich. Dies auch, weil es für die Vereine finanziell nicht immer einfach sei. Der Apéro auf dem Dach des Rathauses sei ein Zeichen der Wertschätzung der Stadt für diese Anstrengungen.

Dienstag, 18. Juni - 19:07 Uhr

Am Freitag wird wieder fürs Klima protestiert: Mit Sterbe-Theater auf Velodemo aufmerksam gemacht

(emw/vre) Am Dienstagabend hat ein Dutzend Klimaaktivisten beim St.Galler Hauptbahnhof eine Aktion in Form eines Theaters durchgeführt. Die jungen Leute spazierten gegen 17 Uhr durch die Masse der Pendlerinnen und Pendler und liessen sich dann plötzlich «tot» umfallen. Damit wolle man zeigen, was passiere, wenn nichts Wirkungsvolles gegen den Klimawandel getan werde. Es sei nämlich absehbar, dass in nicht zu ferner Zukunft viele Menschen deswegen sterben müssten, erklärte einer der Aktivisten auf Nachfrage.

Wegen des Klimawandels sterben: Die Aktion vom Dienstagnachmittag vor dem Hauptbahnhof war auch ein Hinweis auf die nächste Klimademo vom Freitag. (Bild: Emma Wolf - 18. Juni 2019)

Wegen des Klimawandels sterben: Die Aktion vom Dienstagnachmittag vor dem Hauptbahnhof war auch ein Hinweis auf die nächste Klimademo vom Freitag. (Bild: Emma Wolf - 18. Juni 2019)

Zur Ak­tion sei es spontan gekommen, dahinter stünden Einzelpersonen und keine Organisationen, sagte der junge Mann weiter. Die gestrige Aktion beim Hauptbahnhof machte auch auf die nächste Kundgebung des Klimakollektivs Ostschweiz aufmerksam. Es handelt sich um eine Velodemo. Treffpunkt dafür ist am Freitag, 14.30 Uhr, im alten Güterbahnhof. Teilnehmerinnen und Teilnehmer fahren von dort zum Marktplatz. Dazwischen sind Ansprachen und musikalische Einlagen geplant.

Dienstag, 18. Juni - 18:28 Uhr

Stadt schliesst Lücke im Betreuungsangebot: Fünf Mittagstische für Sekundar- und Realschüler

(sk/vre) Nach den Sommerferien nehmen in St.Gallen fünf Mittagstische für die Oberstufe ihren Betrieb auf. Das Angebot schliesst gemäss Mitteilung eine Lücke im ausserfamiliären Betreuungsangebot der Stadt. Es knüpft qualitativ und vom Konzept her an die Tagesbetreuung für Kindergarten- und Primarschulkinder an.

Am bereits bestehenden Mittagstisch im Schulhaus Bürgli. (Bild: Stadt St.Gallen/PD)

Am bereits bestehenden Mittagstisch im Schulhaus Bürgli. (Bild: Stadt St.Gallen/PD)

Die Mittagstische für die Oberstufe wurden vom Stadtparlament 2018 beschlossen. Die Umsetzungsarbeiten dafür sind abgeschlossen. Die fünf Mittagstische sind übers Stadtgebiet verteilt und befinden sich in der Nähe der Oberstufen-Schulhäuser. Sie sind in bereits bestehenden städtischen Räumlichkeiten untergebracht.

Die Infrastruktur der Mittagstische soll den Jugendlichen erlauben, die Mittagszeit ihren Bedürfnissen entsprechend zu gestalten. Jeden Mittag wird eine «frisch zubereitete, ausgewogene Mahlzeit» zum Preis von 7,50 Franken angeboten. Schülerinnen und Schüler, die den eigenen Lunch mitbringen, können die die Infrastruktur gratis benutzen. Geleitet werden die Mittagstische von Sozialpädagogen der Jugendarbeit. Sie stehen den Jugendlichen auch als Ansprechpersonen zur Verfügung.

Zu Infos und Anmeldeformularen für die Mittagstische der Oberstufe.

Dienstag, 18. Juni - 17:15 Uhr

Abstimmungskampf mit alter Schweizer Volksmusik: Das Klanghaus ist am Samstag in St.Gallen zu Gast

(vre) Am 30. Juni entscheidet das Stimmvolk des Kantons St.Gallen über zwei Vorlagen, nämlich den neuen HSG-Campus am Platztor und das Projekt eines Klanghauses im Obertoggenburg. In der Stadt St.Gallen lag die Stimmbeteiligung bis am Montagabend bei 13 Prozent. Das heisst, dass bisher erst 5’767 Städterinnen und Städter ihr Couvert mit den Abstimmungsunterlagen retourniert haben.

Das Klanghaus am Schwendisee oberhalb von Wildhaus, wie es nach dem Ja des kantonalen Stimmvolkes gebaut werden soll. Am Samstag wird das Vorhaben in der St.Galler Marktgasse vorgestellt. (Illustration: PD)

Das Klanghaus am Schwendisee oberhalb von Wildhaus, wie es nach dem Ja des kantonalen Stimmvolkes gebaut werden soll. Am Samstag wird das Vorhaben in der St.Galler Marktgasse vorgestellt. (Illustration: PD)

Der Abstimmungskampf für beide Vorlagen wirft keine hohen Wellen. Dafür ertönt am Samstag, 11 bis 15 Uhr, in seinem Rahmen in der St.Galler Marktgasse alte Schweizer Volksmusik mit Markus Maggiori und Sandra Weiss. Die Befürworterinnen und Befürworter der Klanghaus-Vorlage stellen dort das Vorhaben und ihre Argumente dafür vor.

Dienstag, 18. Juni - 16:53 Uhr

Einbrüche in St.Galler Geschäftshäuser: Geld, Tresore, Elektronikgeräte und Medikamente geklaut

(kapo/vre) Übers Wochenende haben Einbrecher gleich mehrfach in St.Gallen zugeschlagen. Heimgesucht wurden Büros sowie Ladenlokale in zwei Geschäftsliegenschaften im Osten und im Zentrum der Stadt. Gestohlen wurden Bargeld, Medikamente und Elektronikgeräte im Wert von mehreren Tausend Franken.

Übers Wochenende haben Diebe Geschäftshäuser an der Martinsbruggstrasse und am Oberen Graben heimgesucht. Um in Büros und Ladenlokale zu kommen, brachen sie Türen auf. (Bild: PD - 5. Oktober 2015)

Übers Wochenende haben Diebe Geschäftshäuser an der Martinsbruggstrasse und am Oberen Graben heimgesucht. Um in Büros und Ladenlokale zu kommen, brachen sie Türen auf. (Bild: PD - 5. Oktober 2015)

Zwischen Sonntag und Montag wurde an der Martinsbruggstrasse in eine Geschäftsliegenschaft mit mehreren Unternehmen eingebrochen. Die Täter wuchteten eine Aussentüre sowie zwei Innentüren auf und verschafften sich so gemäss Mitteilung der Kantonspolizei Zutritt zu verschiedenen Geschäftsräumen. Gestohlen wurden Elektronikgeräte und Bargeld im Wert von mehreren Tausend Franken.

Zwischen Samstag und Montag drangen Unbekannte zudem durchs Treppenhaus in zwei Geschäfte im gleichen Gebäude am Oberen Graben in St.Gallen ein. Dort stahlen sie zwei Tresore und Bargeld sowie Medikamente im Wert von rund 2'000 Franken. Danach brachen die Diebe die Türe zu einem Büro im gleichen Haus auf, fanden dort jedoch keine Beute. Insgesamt richteten sie Sachschaden für nochmals 2'000 Franken an.

Dienstag, 18. Juni - 13:59 Uhr

Bäckerkrone geht nach Davos: «G'nuss»-Betreiber sind enttäuscht, wollen ihren Weg aber weiter gehen

(emw) Die Bäckerkrone geht nicht nach St.Gallen. Gewinner des achten «Grand Prix des artisans boulangers-confiseurs» und somit Träger der Bäckerkrone ist die Davoser Bäckerei-Konditorei-Café Weber AG. Die Bäckerei-Confiserie «G'nuss» aus St.Gallen geht damit - wie 81 weitere Teilnehmer am Wettbewerb - leer aus.

«Ich bin natürlich etwas enttäuscht», sagt «G'nuss»-Inhaber Stefan Bischof. «Zwar haben die anderen Betriebe ohne Frage auch einen guten Job gemacht, trotzdem sind wir seit drei Jahren schweizweit die Einzigen, die mit gesundheitsförderndem Konzept backen.» Bischof ersetzt in seiner Patisserie Zucker durch Kokosblütenzucker, Oligofructose oder Inulin und reduziert den Fettgehalt. So kann Krankheiten wie Diabetes entgegengewirkt werden.

Stefan und Claudia Bischof vor dem «G'nuss» am Spisertorkreisel im Eckbau zwischen Lämmlisbrunnen- und Linsebühlstrasse. (Bild: PD)

Stefan und Claudia Bischof vor dem «G'nuss» am Spisertorkreisel im Eckbau zwischen Lämmlisbrunnen- und Linsebühlstrasse. (Bild: PD)

«Wir sind vielleicht einfach der Zeit voraus. Viele kennen die Problematik der heutigen, ungesunden Ernährung noch nicht an», vermutet Stefan Bischof. «Zucker zum Beispiel bleibt uns zehn Sekunden auf der Zunge und danach 20 Jahre auf den Rippen, abgesehen davon, dass er unsere Organe beschädigt.» Und das, obwohl man ihn leicht ersetzen könne, ohne dass sich der Geschmack von Gebäck und Patisserie verändere.

Bischof engagiert sich auch am Projekt «Young Star». Dabei werden 120 Lehrlinge von seinem Fachwissen profitieren können. «Die Jugend», so stellt Bischof fest, «ist eben an gesunden Verarbeitungsmethoden interessiert.» Was noch fehle seien genügend Zugänge zu den dafür nötigen Informationen.

Im «G'nuss» selber will Stefan Bischof seinen Weg weitergehen. Bald sollen vegane die bereits im Sortiment vorhandenen gluten- und laktosefreien Produkte ergänzen. «Viele Leute reagieren auf das Wort ‹vegan› allergisch. Dabei fabrizieren wir von Croissants über Sandwiches bis hin zu Patisserie und Suppen alles ganz normal, einfach mit gesunden Alternativ-Zutaten.» Und: «Wir haben also, was die Leute brauchen - was wir nicht haben, braucht auch niemand», sagt Stefan Bischof selbstsicher.

Dienstag, 18. Juni - 13:22 Uhr

Langsam wird das Badwasser angenehm warm

Der Bodensee bei der Badhütte Rorschach. (Leserbild: Luciano Pau - 16. Juni 2019)

Der Bodensee bei der Badhütte Rorschach. (Leserbild: Luciano Pau - 16. Juni 2019)

Endlich wieder heisse Sommertage. In Freibädern wie in Naturgewässern laden die Wassertemperaturen inzwischen zum Sprung ins kühle Nass ein. Und gerade auch im Bodensee hat's davon - anders als im vergangenen Herbst nach dem Rekordsommer - wieder genügend.

Wassertemperaturen: Bei Ansicht in App auf graue Fläche klicken.

Wassertemperaturen in den Freibädern der Stadt St.Gallen und am Bodensee

Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld 22
Freibad Rotmonten 21
Familien- und Frauenbad Dreilinden 20
Mannenweier 21
Region
Badhütte Rorschach 18
Schwimmbad Arbon: See 19
Schwimmbad Arbon: Becken 24
Dienstag, 18. Juni - 11:59 Uhr

Parkiertes Auto vor der Kirche St.Otmar beschädigt, die Stadtpolizei sucht nach einem Velofahrer

(stapo/vre) Die Stadtpolizei St.Gallen sucht einen Velofahrer, der am Montagabend ein parkiertes Auto auf der Paradiesstrasse bei der Kirche St.Otmar beschädigt hat. Die Kratzer und der Abrieb am Kotflügel und an der Beifahrertür weisen gemäss Polizeimeldung darauf hin, dass ein Velofahrer mit dem Auto zusammengestossen ist.

Das beschädigte Auto an der Paradiesstrasse bei der Kirche St.Otmar. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 17. Juni 2019)

Das beschädigte Auto an der Paradiesstrasse bei der Kirche St.Otmar. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 17. Juni 2019)

Dass sein Auto beschädigt wurde, stellte der Halter des Wagens am Montag, 20.30 Uhr, fest. Es ist jedoch unklar, was genau passiert ist. Dies, weil sich niemand bezüglich des Vorfalls bei der Polizei gemeldet hat. Die Stadtpolizei sucht daher unter 071'224'60'00 nach Personen, die den Vorfall beobachtet haben oder Angaben zum Velofahrer machen können, der das Auto vermutlich beschädigt hat.

Dienstag, 18. Juni - 11:49 Uhr

Töff auf Auto aufgefahren: Stadtpolizei sucht Zeugen

(stapo/vre) Am Montag, 20 Uhr, ist es auf dem Unteren Graben beim Platztor zu einem Auffahrunfall mit zwei Beteiligten gekommen. Ein 25-jähriger Autofahrer, der auf dem Unteren Graben Richtung Wittenbach eingespurt war, musste vor dem Rotlicht abbremsen. Eine folgende, 21-jährige Töfffahrerin fuhr von hinten aufs Auto auf und stürzte.

Verletzt wurde beim Zwischenfall niemand, und es entstand gemäss Mitteilung der Stadtpolizei auch nur geringer Sachschaden. Der Unfallhergang konnte allerdings bisher nicht restlos geklärt werden. Aus diesem Grund sucht die Stapo unter 071'224'60'00 Personen, die den Zwischenfall beobachtet haben und Angaben dazu machen können.

Montag, 17. Juni - 18:22 Uhr

Blockade einer Kreuzung bei der letzten Klimademo hat Konsequenzen: Organisator droht eine Busse

(vre) An der bisher letzten Klimademo in der Stadt St.Gallen gingen am 24. Mai schätzungsweise 700 meist jüngere Personen auf die Strasse. Bei der Kundgebung wurde gegen Mittag die Kreuzung Kornhaus- und St.-Leonhard-Strasse während rund einer Viertelstunde blockiert. Die Demonstrantinnen und Demonstranten hatten auf der Kreuzung oberhalb des Bahnhofplatzes Lieder gesungen. Behindert wurde so unter anderem der Bus- und Postautoverkehr.

Die bisher letzte Klimademo in St.Gallen auf der kurzzeitig blockierten Kreuzung Kornhaus- und St.-Leonahrd-Strasse. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo - 24. Mai 2019)

Die bisher letzte Klimademo in St.Gallen auf der kurzzeitig blockierten Kreuzung Kornhaus- und St.-Leonahrd-Strasse. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo - 24. Mai 2019)

Diese nicht bewilligte Aktion hat Konsequenzen. Nicht für die Klimademos an sich, wie Polizeisprecher Dionys Widmer auf Anfrage sagt. Sie werden von der Polizei wie bisher mit klaren Auflagen bewilligt. Eine dieser Auflagen besagt allerdings, dass ein Demozug den Verkehr nicht mutwillig blockieren darf. Genau diese Auflage wurde am 24. Mai nicht eingehalten.

Die Stadtpolizei hat daher den Organisator der damaligen Veranstaltung angezeigt. Der Gesuchsteller für die Bewilligung einer Kundgebung trägt nämlich die Konsequenzen, wenn polizeiliche Auflagen verletzt werden. Ihm droht jetzt eine Busse. Die Anzeige der Stapo liegt zur Beurteilung bei der Staatsanwaltschaft.

Montag, 17. Juni - 16:15 Uhr

Südafrikanerin gibt am Gallusplatz Jazzkonzert

(pd/mha) Wer Jazz und Soul mag, der ist am Sonntag, 23. Juni im Musiksaal des Centrum DKMS am richtigen Ort. Um 17 Uhr tritt dort die Pianistin und Sängerin Thandi Ntuli auf. Das Konzert ist gemäss Veranstalter Kleinaberfein ein musikalischer Höhepunkt und schliesst die erste Hälfte der diesjährigen Konzertsaison ab.

Die Südafrikanerin bildet zusammen mit den Schweizern Florian Egli (Saxofon), Vojko Huter (Gitarre), Wolfgang Zwiauer (Kontrabass) und Rico Baumann (Drums) das Thandi Ntuli Quintet. Gemeinsam haben sie das Projekt «Sketches of Mali» erarbeitet. Thandi Ntuli verwebt darin gemäss Mitteilung die Klangwelt Malis mit der Musiktradition von Südamerika.

Thandi Ntuli präsentiert am Sonntag, 23. Juni ihr Musikprojekt «Sketches of Mali». (Bild: PD)

Thandi Ntuli präsentiert am Sonntag, 23. Juni ihr Musikprojekt «Sketches of Mali». (Bild: PD)

Der Musiksaal ist ab 16.30 Uhr offen. Das Centrum DKMS befindet sich auf dem Damm 17 am Gallusplatz. Eine Reservation ist empfohlen und möglich unter kontakt@kleinaberfein.sg oder www.kleinaberfein.sg.

Montag, 17. Juni - 14:35 Uhr

Unter 30-Jährige sehen Festspieloper für 30 Franken

(pd/mha) Am 28. Juni feiern die St.Galler Festspiele mit der Oper «Il trovatore» Premiere. Die Aufführung vom Mittwoch, 10. Juli, 20.30 Uhr, können Personen unter 30 Jahren vergünstigt besuchen. Für sie kostet das Ticket gemäss Mitteilung 30 Franken – egal in welcher Sitzkategorie. Normalerweise kostet ein Ticket zwischen 60 bis 170 Franken.

Die Festspielbühne steht schon einige Zeit auf der Klosterwiese. Die Oper «Il trovatore» feiert am Freitag, 28. Juni Premiere. (Bild: Urs Bucher - 5. Juni 2019)

Die Festspielbühne steht schon einige Zeit auf der Klosterwiese. Die Oper «Il trovatore» feiert am Freitag, 28. Juni Premiere. (Bild: Urs Bucher - 5. Juni 2019)

Das Angebot für junge Besucher beeinhaltet ausserdem eine Backstage-Führung, die von 19 bis 19.45 Uhr stattfindet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich dabei mit Organisation, Technik und Mitwirkenden austauschen. Am anschliessenden Apéro wird das Festspielteam Fragen beantworten.

Vergünstigte Tickets sind erhältlich an der Theaterkasse, per Mail (kasse@theatersg.ch), Telefon (+41 71 242 06 06) oder an der Abendkasse von St.Gallen-Bodensee-Tourismus (während der Festspiele, jeweils ab 14 Uhr). An der Backstage-Führung können 50 Personen teilnehmen. Theater St.Gallen bittet deshalb um rechtzeitige Anmeldung.

Montag, 17. Juni - 10:45 Uhr

Appowiler verpflichten Celtic Metalband Eluveitie

(pd/mha) Dieses Jahr finden die sechsten, schottischen Appowila Highland Games statt. Die Higland Games auf der Wiese zwischen dem OZ Mühlizelg und dem Abtwiler Feuerwehrdepot werden am Freitag, 30. August eröffnet und enden am Sonntag, 1. September. Für das Konzert vom Freitagabend hat der Verein Eluveitie verpflichtet. Die Winterthurer Band ist gemäss Mitteilung «die erfolgreichste Celtic-Metal-Band der Schweiz». Dieses Jahr touren Eluveitie durch ganz Europa und Nordamerika. In Abtwil gibt die Metalband eines der wenigen Schweizer Konzerte und wird ihr neustes Album «Ategnatos» präsentieren.

Weitere Höhepunkte der Highland Games sind gemäss Website von Appowila die Schweizer Meisterschaften im Dudelsackspielen und in den sportlichen Disziplinen. Dazu gehören Steinstossen, Baumstammwerfen oder Kettenhammerwerfen.

Montag, 17. Juni - 7:34 Uhr

Muda Mathis und Elisabeth Nembrini stellen ab Donnerstag bei Hiltibold an der Goliathgasse aus

Die Hiltibold-Vitrinen sind unauffällig in die Stützmauer an der Goliathgasse eingelassen. Hier stellen im Drei-Wochen-Rhythmus immer zwei Kunstschaffende mit Lokalbezug aktuelle Werke aus. (Bild: Benjamin Manser - 13. April 2018)

Die Hiltibold-Vitrinen sind unauffällig in die Stützmauer an der Goliathgasse eingelassen. Hier stellen im Drei-Wochen-Rhythmus immer zwei Kunstschaffende mit Lokalbezug aktuelle Werke aus. (Bild: Benjamin Manser - 13. April 2018)

(vre) Am kommenden Donnerstag, ab 18 Uhr, wird bei den Hiltibold-Vitrinen an der Goliathgasse 15 gefeiert. Neu stellen darin die beiden bekannten Künstlerinnen Muda Mathis und Elisabeth Nembrini aus. Die - hoffentlich sommerliche - Vernissage ist öffentlich.

Muda Mathis.

Muda Mathis.

Muda Mathis ist Performance-, Installations- und Videokünstlerin, Musikerin und Performance-Aktivistin mit Ostschweizer Wurzeln. Sie ist bekannt für «Kollaboratives Schreiben» und arbeitet mit Sus Zwick und der Frauenmusik-Performancegruppe Les Reines Prochaines. 2009 wurde sie mit dem «Meret Oppenheim Preis» ausgezeichnet.

Elisabeth Nembrini ist als Malerin und Bildhauerin tätig. Sie ist bekannt für ihre Zeichnung, ihre Objektkunst sowie ihre Kunst am Bau. Die gebürtige Baslerin mit Jahrgang 1960 lebt und arbeitet in St.Gallen. Seit 1997 ist sie Dozentin für Bildnerische Gestaltung an der Pädagogischen Hochschule St.Gallen.

Elisabeth Nembrini.

Elisabeth Nembrini.

Hiltibold will ein Schaufenster für Kunst in der St.Galler Stadtmitte sein. Seine beiden Vitrinen befinden sich an der Stützmauer unterhalb der Magnihalden, an der Goliathgasse 15. Im Abstand von drei Wochen zeigt Hiltibold je zwei aktuelle Positionen. Bei jedem Wechsel wird am Brunnen bei den Vitrinen auf die neuen Kunstschaffenden angestossen.

Montag, 17. Juni - 6.33 Uhr

Totalrevision Bauordnung und Zonenplan: Bürgerliche Fraktionen fordern Spezialkommission

(vre) Am 1. Oktober 2017 ist das neue Planungs- und Baugesetz des Kantons St.Gallen in Kraft getreten. Es zwingt alle Gemeinden, ihre Bau- und Zonenordnungen bis 2027 anzupassen. Wie die letzte Gesamtrevision in den 1990er-Jahren gezeigt hat, ist das für die Stadt eine Mammutaufgabe. Die bürgerlichen Fraktionen im Stadtparlament erkundigen sich mit einer neu eingereichten Interpellation nach dem Stand der Dinge.

Die Revision von Bauordnung und Zonenplan ist in einer Stadt wie St.Gallen politisch ein heisses Eisen: Dabei sind nämlich viele Fragen zu entscheiden, die von links und rechts sehr unterschiedlich beurteilt werden. Im Bild eine Baustelle im Heiligkreuz. (Bild: Benjamin Manser - 29. April 2019)

Die Revision von Bauordnung und Zonenplan ist in einer Stadt wie St.Gallen politisch ein heisses Eisen: Dabei sind nämlich viele Fragen zu entscheiden, die von links und rechts sehr unterschiedlich beurteilt werden. Im Bild eine Baustelle im Heiligkreuz. (Bild: Benjamin Manser - 29. April 2019)

Weiter verlangen FDP, SVP und CVP/EVP Auskunft darüber, wie sich der Stadtrat den Ablauf der Gesamtrevision vorstellt. Die bürgerlichen Fraktionen wollen, dass das Parlament rasch in die Arbeiten involviert wird. Dies, weil viele Fragen in Bauordnung und Zonenplan politisch mit Sicherheit kontrovers diskutiert würden. Dies aber auch, weil die zu behandelnden Themen komplex seien.

Ein frühzeitiger Einbezug des Parlaments in den Revisionsprozess, so hoffen die drei bürgerlichen Parlamentsfraktionen, werde das Verständnis für die Zusammenhänge erhöhen und damit verhindern helfen, dass die Revisionsvorlage im Parlament sang- und klanglos versenkt wird. Ein Instrument für die Einbindung des Parlaments könnte nach Meinung der bürgerlichen Fraktionen eine Spezialkommission sein, die die Arbeiten von Stadtrat und Verwaltung begleitet.

Montag, 17. Juni - 6:16 Uhr

1500 Besucherinnen und Besucher am Tag der offenen Türe der Valida

(pd/vre) Die Valida ist ein soziales Unternehmen mit Ausbildungs-, Arbeits- und Wohnplätzen für Menschen mit Beeinträchtigungen. Die Institution mit heute sechs Standorten im Westen der Stadt St.Gallen ist aus einer Webstube gewachsen, die 1929 an der Lehnstrasse ihren Betrieb aufnehmen konnte. Aus Anlass des 90-jährigen Bestehens hat die Valida am Samstag zum Tag der offenen Türe eingeladen.

Über 1500 Besucherinnen und Besucher nahmen diese Gelegenheit wahr, liessen sich im Sonderbus von Standort zu Standort chauffieren und taten gemäss Mitteilung einen Blick hinter die Kulissen. Zu sehen bekamen sie moderne Betriebe und Wohneinrichtungen.

Blick in die Printmedienverarbeitung der Valida am Tag der offenen Türe vom vergangenen Samstag. (Bild: Rahel Edelmann/PD - 15. Juni 2019)

Blick in die Printmedienverarbeitung der Valida am Tag der offenen Türe vom vergangenen Samstag. (Bild: Rahel Edelmann/PD - 15. Juni 2019)

Die Valida beschäftigt heute 500 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Beeinträchtigungen. Sie bietet 350 Integrations-, Arbeits- und Ausbildungsplätze in acht Betrieben an. Sie führt zudem eine Berufsschule. In ihren Wohneinrichtungen sind 90 Personen untergebracht. Die Betreuungsteams der Valida umfassen 150 Fachleute. 100 Sportlerinnen, Sänger, Schauspielerinnen werden von 20 Coaches in acht Freizeitklubs betreut.

Sonntag, 16. Juni - 12:22 Uhr

Appenzeller Bahnen ziehen erste positive Bilanz zum neuen Ruckhaldetunnel

(pd/vre) Die Appenzeller Bahnen (AB) blicken gemäss Jahresbericht auf ein ausserordentliches Geschäftsjahr 2018 zurück. Nach intensiver Bauphase konnte die geplante umfassende Modernisierung weitgehend abgeschlossen werden. Auf St.Galler Stadtgebiet gehörte die Eröffnung der Neubaustrecke mit Tunnel über die Ruckhalde im Herbst 2018 dazu.

Die Neueröffnung des Ruckhaldetunnels im Herbst 2018 am Südportal in Haltestelle Riethüsli. (Bild: Appenzeller Bahnen - 5. Oktober 2018)

Die Neueröffnung des Ruckhaldetunnels im Herbst 2018 am Südportal in Haltestelle Riethüsli. (Bild: Appenzeller Bahnen - 5. Oktober 2018)

Die Zahl der Fahrgäste ist bei den AB im vergangenen Jahr um drei Prozent gesunken. Ursache dafür sei vor allem der sechsmonatige Unterbruch der Strecke zwischen St.Gallen und Teufen, heisst es in einer Mitteilung vom Wochenende zum Jahresbericht. Die Erträge aus dem Personenverkehr nahmen im vergangenen Jahr trotzdem um vier Prozent zu.

Positiv fallen gemäss AB erste Auswertungen von 2019 bezüglich dem Zuspruch der Fahrgäste auf der neuen Durchmesserlinie von Appenzell via Gais und St.Gallen nach Trogen aus. Es sei damit zu rechnen, dass mit dem neuen Angebot im laufenden Jahr die Fahrgastzahlen deutlich ansteigen würden. Besonders auffällig ist gemäss AB-Mitteilung, dass zahlreiche Fahrgäste von Appenzell her die neue Direktverbindung ins St.Galler Stadtzentrum schätzten und vor allem auch nutzten.

Jahresbericht der Appenzeller Bahnen: Vergleich der Zahlen 2018 mit jenen der beiden Vorjahren. (Illustration: Appenzeller Bahnen - 15. Juni 2019)

Jahresbericht der Appenzeller Bahnen: Vergleich der Zahlen 2018 mit jenen der beiden Vorjahren. (Illustration: Appenzeller Bahnen - 15. Juni 2019)

Zum Jahresbericht 2018 der Appenzeller Bahnen.

Sonntag, 16. Juni - 11:33 Uhr

Der Aufreger auch in diesem Sommer: Nach Festen bleiben in der Natur oft Abfälle liegen

(vre) Der Sommer ist zwar noch jung, das Thema in den sozialen Medien aber bereits stark präsent. Viele Spaziergänger, Hündeler und Naturfreunde regen sich darüber auf, wie's am Samstag- und Sonntagmorgen um öffentliche Feuerstellen, Aussichtspunkte oder Ruhebänke in den Hügeln um die Stadt aussieht. Diese ziehen am Abend oft junge Leute an, die dort grillieren und festen. Und wenn die Festtruppe weiterzieht, bleibt sehr oft Abfall liegen.

Die Partyabfälle vom Samstagmorgen von der Feuerstelle auf Peter und Paul. (Bild: Facebook-User «El Timo» - 15. Juni 2019)

Die Partyabfälle vom Samstagmorgen von der Feuerstelle auf Peter und Paul. (Bild: Facebook-User «El Timo» - 15. Juni 2019)

Aktuell gibt ein Beispiel vom Samstagmorgen an der Feuerstelle auf Peter und Paul auf Facebook zu reden. User "El Timo" ist dort auf Partyabfälle gestossen, die er dann innert fünf Minuten aufgeräumt und vor dem Wegschmeissen als Beleg fotografiert hat. Die Reaktionen darauf fallen harsch aus: Verschiedene Userinnen und User üben scharfe Kritik am Verhalten der nächtlichen Festbrüder (und -schwestern).

Die Meinungen in den Kommentaren zum Beitrag sind eindeutig. Zu viele junge Erwachsene - meist handle es sich dabei nicht mehr um wirkliche Jugendliche, merkt eine Userin an - hätten bezüglich Abfall keine Kinderstube mehr. Sie liessen alles in der Natur liegen. Was allerdings letztlich auch der Fehler von Eltern sei, die sich diesbezüglich nicht konsequent durchsetzten.

Sonntag, 16. Juni - 9:45 Uhr

Schon wieder eine Schlägerei hinter dem Waaghaus: Vier Verletzte, zwei Verhaftete

(lex) Bei einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen wurden in der Nacht auf Sonntag vier Männer verletzt. Zwei Beteiligte wurden festgenommen. Bei der Stadtpolizei ging kurz nach 1 Uhr eine Meldung über die Auseinandersetzung im Bereich Brühlgasse-Durchbruch hinter dem Waaghaus ein, wie die St.Galler Kantonspolizei mitteilte.

Gemäss ersten Erkenntnissen wurde eine Gruppe von acht Männern oberhalb des Treppenaufgangs der Brühltor-Passage von drei Männern angegangen. Als sich die Achtergruppe Richtung Brühlgasse entfernen wollte, wurde sie, unter anderem mit Flaschen und Fäusten, angegriffen. Die Stadtpolizei konnte in der Folge zwei Kosovaren im Alter von 21 und 28 Jahren festnehmen, der dritte Beteiligte ist noch flüchtig. Die Gründe der Auseinandersetzung sind noch unklar, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Samstag, 15. Juni - 22:05 Uhr

Veloroute? Derzeit eher ein Hindernisparcours...

(vre) Derzeit wird an vielen Strassen in der Stadt St.Gallen gebaut, seit einigen Wochen auch schon an der Vadianstrasse. Hier sind es Arbeiten an den Werkleitungen, die von einer Strassensanierung und einer Strassenumgestaltung gefolgt sein werden. Für Velofahrer, deren eine Hauptroute zwischen Stadtzentrum und Westen hier durchgeht, präsentiert sich die Strasse als Hindernisparcours.

Die Baustelle an der Vadianstrasse beginnt bei der Stadtpolizei und zieht sich bis vor den Neumarkt hin. In den Social Media gab's dazu bereits kritische Kommentare, eine Ausweichroute existiert aber mit dem Veloweg hinter dem Hauptbahnhof. (Bild: Reto Voneschen - 15. Juni 2019)

Die Baustelle an der Vadianstrasse beginnt bei der Stadtpolizei und zieht sich bis vor den Neumarkt hin. In den Social Media gab's dazu bereits kritische Kommentare, eine Ausweichroute existiert aber mit dem Veloweg hinter dem Hauptbahnhof. (Bild: Reto Voneschen - 15. Juni 2019)

Ein Durchkommen ist allerdings durchaus möglich. Auf dem Strassenstück zwischen Geltenwilenstrasse und St.-Leonhard-Schulhaus muss man sich dabei einfach mit den Autos arrangieren. Von der Kesslerstrasse bis zum Vadianplatz braucht's Rücksichtnahme auf Fussgänger, weil der Veloweg teilweise übers Trottoir verläuft.

Velofahrer, die vom Westen ins Stadtzentrum oder umgekehrt unterwegs sind, können anstelle der Veloroute über die Vadianstrasse jene hinter dem Hauptbahnhof benutzen. Hier ist einfach an der Rosenbergstrasse vor der Villa Wiesental Vorsicht geboten: Für jene, die stadteinwärts fahren, lauert hier hinter einer Kurve eine nicht passierbare Baustelle. Der Weg von der Reithalle via Lagerstrasse und FHS-Vorplatz ist aber frei.

Samstag, 15. Juni - 21:37 Uhr

Meteo Schweiz warnt vor Gewittern: Sturmböen, Starkregen und viele Blitze zu erwarten

Eine Wetterwarnung für die Ostschweiz. (Illustration: Meteo Schweiz)

Eine Wetterwarnung für die Ostschweiz. (Illustration: Meteo Schweiz)

(vre) Meteo Schweiz hat eine Wetterwarnung für die Ostschweiz, darunter die Warnregion St.Gallen-Rorschach, herausgegeben. Gewarnt wird darin vor einem heftigen Gewitter, das derzeit aus Südwest bis West in Richtung Osten zieht. Zu erwarten sind Sturmböen, Starkregen, hohe Blitzaktivität und allenfalls Hagel. Auf der fünfstufigen Gefahrenskala ordnet Meteo Schweiz das Gewitter bei Stufe 3 «Erhebliche Gefahr» ein. Die Warnung gilt für die Zeit von 21.15 bis 22.30 Uhr.

Samstag, 15. Juni - 21:05 Uhr

St.Galler Begegnungstag zieht wieder viel Publikum an

(vre) Am Samstag hat in St.Gallen bei idealen Wetterbedingungen der 16. interkulturelle Begegnungstag stattgefunden. Dazu luden knapp 60 Migrantenvereine, gemeinnützige Organisationen und lokale Fachstellen in die Marktgasse, auf den Bohl sowie in und ums Waaghaus ein. Der Anlass sollte auch in diesem Jahr ein Zeichen für die gesellschaftliche Vielfalt in der Stadt St.Gallen sein.

Viel Publikum zwischen den Informations- und Foodständen des 16. St.Galler Begegnungstags am Samstag in der Marktgasse. (Bilder: Reto Voneschen - 15. Juni 2019)

Viel Publikum zwischen den Informations- und Foodständen des 16. St.Galler Begegnungstags am Samstag in der Marktgasse. (Bilder: Reto Voneschen - 15. Juni 2019)

Und genau das war er auch: Der Tag wartete wie üblich mit vielen Informationen über Integration und übers friedliche Zusammenleben der Kulturen, aber auch mit Kultur- und Gastro-Angeboten aus aller Welt auf. Am Begegnungstag herrschte durchs Band gute Stimmung. Der Anlass zog auch wieder viel Volk ins Stadtzentrum.

Eine virtuose Trommlertruppe mit der Flagge von Burundi gibt am Rand des Begegnungstags ein Ständchen auf dem Klosterplatz.

Eine virtuose Trommlertruppe mit der Flagge von Burundi gibt am Rand des Begegnungstags ein Ständchen auf dem Klosterplatz.

Samstag, 15. Juni - 20:20 Uhr

Schlägerei geschlichtet, Betrunkenen notfallmässig ins Spital eingeliefert

(stapo/vre) Am frühen Samstagmorgen schlichteten Stadtpolizisten hinter dem Waaghaus in St.Gallen eine tätliche Auseinandersetzung unter Nachtschwärmern. Dabei fanden sie gemäss Mitteilung vom Samstag einen auf der Rorschacher Strasse liegenden, stark alkoholisierten Mann. Der 26-Jährige musste aufgrund seines Zustands mit der Ambulanz ins Spital gefahren werden.

In der Nacht von Freitag auf Samstag mussten Patrouillen der Stadtpolizei St.Gallen in zwei Fällen bei tätliche Auseinandersetzungen eingreifen. (Symboldbild: Raphael Rohner - 7. Dezember 2018)

In der Nacht von Freitag auf Samstag mussten Patrouillen der Stadtpolizei St.Gallen in zwei Fällen bei tätliche Auseinandersetzungen eingreifen. (Symboldbild: Raphael Rohner - 7. Dezember 2018)

Die Polizeipatrouille war um 4.20 Uhr zu einer Schlägerei mit mehreren Beteiligten hinters Waaghaus gerufen worden. Angeblich war es vor dieser Auseinandersetzung in einem Club zum Streit gekommen, der dann am Brühltor weitergeführt wurde. Da beim Zwischenfall niemand ernstlich verletzt wurde, kontrollierten die Polizisten alle Anwesenden und machten sie auf ihre rechtlichen Möglichkeiten aufmerksam.

Samstag, 15. Juni - 20:19 Uhr

Frauen belästigt und Mann ins Gesicht geschlagen

(stapo/vre) Einen Leichtverletzten hat in der Nacht auf Samstag eine Auseinandersetzung in einem Club am Unteren Graben in St.Gallen gefordert. Die Polizei wurde gemäss Mitteilung um 2.45 Uhr ins Lokal gerufen. Ein 24-Jähriger hatte dort mehrere Frauen belästigt und einem 31-Jährigen ins Gesicht geschlagen. Dafür war der rabiate Gast mit Reizstoff-Spray besprüht worden.

Die Patrouille der Stadtpolizei kontrollierte den 24-Jährigen. Die Polizisten machten zudem alle Beteiligten auf ihre rechtlichen Möglichkeiten aufmerksam. Das 31-jährige Opfer des Schlägers wurde zwecks Kontrolle seiner leichten Verletzung, einer Rissquetschwunde, ins Spital gefahren.

Freitag, 14. Juni - 20:44 Uhr

Wie soll die St.Galler Innenstadt 2021 aussehen?

(pd/vre) Heute in einer Woche - am Freitag, 21. Juni - ist der längste Tag in diesem Jahr. Wie immer lädt Wirtschaft Region St.Gallen (WISG) aus diesem Anlass zu einer speziellen Veranstaltung für Frühaufesteher ein. Der sogenannte «Early Bird» startet um 6.30 Uhr in Einstein-Kongresszentrum. Diesmal geht es ums Thema «Innenstadt 2021 – Freiräume schaffen und nutzen».

Computerillustration zum Siegerprojekt für die Neugestaltung von Marktplatz und Bohl. (Illustration: Stadtplanung St.Gallen - 25. Januar 2019)

Computerillustration zum Siegerprojekt für die Neugestaltung von Marktplatz und Bohl. (Illustration: Stadtplanung St.Gallen - 25. Januar 2019)

Unter Leitung von WISG-Präsident David Ganz diskutieren dabei Stadtpräsident Thomas Scheitlin, Anja Weiss-Gehrer (Mitglied «AG Lebensraum» im Rahmen der Projekte «Belebung der Innenstadt») und Architekt Stephan Flühler, Mitglied des Gewinnerteams «Neugestaltung Marktplatz».

Zur Anmeldung zum «Early Bird 2019» der WISG.

Freitag, 14. Juni - 20:22 Uhr

Auch die Industrie- und Handelskammer empfiehlt ein Ja zur Abstimmungsvorlage für den HSG-Campus

(pd/vre) Der Vorstand der Industrie- und Handelskammer (IHK) St.Gallen-Appenzell empfiehlt, am 30. Juni die kantonale Abstimmungsvorlage für den HSG-Campus am St.Galler Platztor anzunehmen. Die Universität sei ein Leuchtturm für den Standort St.Gallen. Als eine der führenden Wirtschaftsuniversitäten Europas verhelfe sie Stadt und Region zu internationaler Ausstrahlung.

Wirtschaft und Region, so schreibt die IHK, profitierten aber auch ganz konkret von der HSG: Sie biete rund 3'200 Personen einen Arbeitsplatz. Zudem erhielten Gewerbebetriebe quer durch die ganze Region von ihr Aufträge. Die jährliche Wertschöpfung für die Region werde auf über 230 Millionen Franken geschätzt, heisst es in der IHK-Mitteilung. Auch profitiere die hiesige Wirtschaft von gut ausgebildeten Arbeitskräften.

Mit dem Projekt des Campus am Platztor könne man zudem auch das «Erfolgsmodell HSG» für die Zukunft stärken, hält die IHK in ihrer Abstimmungsempfehlung fest. Diese Erweiterung schaffe ein gutes Fundament dafür. Akute Engpässe würden beseitigt und die räumlichen Kapazitäten, welche auf lediglich 5'000 Studierende ausgelegt seien, an die heutigen Bedürfnisse angepasst.

Freitag, 14. Juni - 20:01 Uhr

«Bignik» verschoben: Wiese zu nass, das riesige Picknick-Tuch wird erst am 23. Juni ausgelegt

(pd/vre) Das für Sonntag geplante «Bignik» wird verschoben. Die Wiese im Kinderdorf in Trogen sei dafür noch zu nass, und da für Samstag Gewitter angesagt seien, sei zu befürchten, dass sie bis Sonntag auch nicht genügend trocknen könne, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag. Der nächste Termin zum Auslegen des Riesen-Picknick-Tuchs ist der 23. Juni. Ob es dann dazu kommt, wird am nächsten Freitag entschieden.

Letztmals wurde das «Bignik»-Tuch im Sommer 2017 in Rorschacherberg ausgelegt. (Bild: Redaktion OT - 4. Juli 2017)

Letztmals wurde das «Bignik»-Tuch im Sommer 2017 in Rorschacherberg ausgelegt. (Bild: Redaktion OT - 4. Juli 2017)

Nächste Woche stehen die Chancen auf eine Durchführung der Aktion besser: Für das Verschiebedatum wird Plan B, das Auslegen des Tuchs auf Asphalt, ins Auge gefasst. Dann sollen die Tuchmodule im Dorf Trogen selber ausgelegt werden, auf dem Platz vor dem Gemeindehaus und in den Quartierstrassen im Dorfkern.

«Bignik» ist eine Aktion der Regio Appenzell AR-St.Gallen-Bodensee für ein besseres regionales Zusammengehörigkeitsgefühl. Entwickelt haben das Projekt Frank und Patrik Riklin. Ziel ist es, ein Picknick-Tuch mit einem Stück für jede Bewohnerin und jeden Bewohner der Region zwischen Bodensee und Säntis zu nähen. Im «Endausbau» wäre das Tuch 100 Fussballfelder gross und bestünde aus 293‘438 Teilen.

Zum «Bignik»-Projekt.

Freitag, 14. Juni - 19:33 Uhr

Überdeckung des Bahnhofs St.Fiden: IG Wirtschaft St.Fiden begrüsst Vorgehen der Stadt

(pd/vre) Der Stadtrat will die Überdeckung des Bahnhofs St.Fiden vertieft prüfen. Dafür bräuchte es aber eine weitere Studie, welche insbesondere die wirtschaftlichen Voraussetzungen untersucht. Die Kosten für Überdeckung und Bebauung des ganzen Areals werden auf etwa eine Milliarde Franken geschätzt. Die Studie dafür dürfte rund eine Million Franken kosten. Der Stadtrat erwartet eine «massgebliche Kostenbeteiligung» der Wirtschaft daran.

Zum Bahnhof St.Fiden und seinem Umfeld existieren bereits verschiedene Studien, was baulich möglich und sinnvoll ist. Im Bild eine Illustration aus einer Studie der Stadt. (Illustration: Stadtplanung St.Gallen - 7. Dezember 2017)

Zum Bahnhof St.Fiden und seinem Umfeld existieren bereits verschiedene Studien, was baulich möglich und sinnvoll ist. Im Bild eine Illustration aus einer Studie der Stadt. (Illustration: Stadtplanung St.Gallen - 7. Dezember 2017)

Nun äussert sich die IG Wirtschaft St.Fiden zum Thema: Sie begrüsse den stadträtlichen Vorschlag und stehe bereit für Gespräche, schreibt sie in einer Mitteilung. Darin nimmt sie auch Bezug auf einen Vorschlag, den sie erst kürzlich eingebracht hatte, um den Planungsprozess zu konkretisieren und einen Einbezug von Investoren systematisch anzugehen: Durch die Schaffung einer Projektgesellschaft, in der die Planungsrisiken zwischen Stadt und Investoren aufgeteilt werden, könne dem Anspruch des Stadtrats Rechnung getragen werden.

Die IG Wirtschaft St.Fiden begrüsse es besonders, dass der Stadtrat weitere Gespräche suche und die Wirtschaft gezielt in die Vertiefung der Machbarkeitsstudie einer Gleisüberdeckung einbinden wolle. Die Zusatzabklärungen des Stadtrats bestätigten zudem die Einschätzung der IG Wirtschaft, wonach es sich beim Gebiet St.Fiden-Heiligkreuz um ein bedeutendes städtisches Entwicklungsgebiet mit grossem Nachfragepotenzial handle.

Freitag, 14. Juni - 16:44 Uhr

Regula Rusconi führt neu den Verein Mosaik

(pd/mha) Der Verein Mosaik hat eine neue Präsidentin: Regula Rusconi wurde diesen Mittwoch ins Amt gewählt. Sie löst die Co-Präsidentinnen und «Mosaik»-Gründerinnen Ulla Ahmann und Cristina De Biasio Marinello ab.

Im August eröffnet der Verein, der sich für Demenzkranke engagiert, im Lattich eine Tagesstruktur für jung- und frühbetroffene Personen mit Demenz. Die Vorbereitungen dafür laufen gemäss Mitteilung auf Hochtouren.

Regula Rusconi (Mitte) löst Ulla Ahmann (links) und Cristina De Biasio Marinello (rechts) als Präsidentinnen von «Mosaik» ab. (Bild: PD)

Regula Rusconi (Mitte) löst Ulla Ahmann (links) und Cristina De Biasio Marinello (rechts) als Präsidentinnen von «Mosaik» ab. (Bild: PD)

«Mosaik» hat das Ziel, tagesstrukturierte Angebote für junge Demenzkranke zu schaffen. Die Angebote richten sich an Personen, die vor 65 an einer Demenz erkranken sowie an über 65-Jährige mit einer Demenzerkrankung in einer frühen Phase.

Freitag, 14. Juni - 08:22 Uhr

Legal Sprayen: Neuer Treffpunkt für die Strassenkunstszene auf der Kreuzbleiche

(sk/chs) Gute Nachrichten für die Sprayerinnen und Sprayer der Stadt St.Gallen: Ihr Wunsch nach einer legalen Übungsmöglichkeit wird auf der Kreuzbleiche verwirklicht, vorerst befristet für drei Monate. Die Eröffnung findet am Freitag, 21. Juni statt.

Die Offene Jugendarbeit Zentrum der Stadt St.Gallen realisiert am Rand der Kreuzbleiche, zwischen Reithalle und Skatepark, eine vorerst temporäre Plattform für Street-Art und Graffiti. Das teilt die Stadt St.Gallen mit. Damit könne ein langersehnter Wunsch vieler Sprayerinnen und Sprayer der Stadt und näheren Umgebung erfüllt werden.

Legal sprayen auf der Kreuzbleiche. (Bild: PD)

Legal sprayen auf der Kreuzbleiche. (Bild: PD)

Die Eröffnung findet am Freitag, 21. Juni, 18 Uhr, statt. Der Anlass ist öffentlich. Nach einer kurzen Ansprache werden verschiedene Künstlerinnen und Künstler zur Spraydose greifen. Der Anlass wird von einem DJ musikalisch umrahmt. Danach steht die Plattform jeweils von Montag bis Samstag, 8 bis 22 Uhr, und am Sonntag, 9 bis 21 Uhr, zur freien Nutzung zur Verfügung.

Ab 21. Juni bis Ende September können die Künstlerinnen und Künstler ohne Voranmeldung auf der 40 Meter langen Holzwand ihre Kunst aus der Spraydose verwirklichen. Damit entstehe eine lebendige Plattform, denn die Bilder dürfen immer wieder übersprayt werden, heisst es in der Mitteilung. Mit einer Einschränkung: Das neu Werk soll das Vorhergehende übertreffen, so sieht es der Kodex der Szene vor. Das Projekt wird nach einer dreimonatigen Testphase ausgewertet, damit werden auch die Möglichkeiten für ein definitives Angebot geprüft.

Donnerstag, 13. Juni - 23:55 Uhr

Frisch gewaschen

Zwischen zwei Regenschauern liegt der Bubenweier spiegelglatt da. Die ersten Seerosen blühen auf Drei Weieren ebenfalls bereits. Am Wochenende könnte es vom Wetter her sogar für ein Bad in den noch immer etwas kühlen Fluten des Mannen- oder des Chrüzweiers reichen. (Leserbild: Franz Häusler- 10. Juni 2019)

Zwischen zwei Regenschauern liegt der Bubenweier spiegelglatt da. Die ersten Seerosen blühen auf Drei Weieren ebenfalls bereits. Am Wochenende könnte es vom Wetter her sogar für ein Bad in den noch immer etwas kühlen Fluten des Mannen- oder des Chrüzweiers reichen. (Leserbild: Franz Häusler- 10. Juni 2019)

Donnerstag, 13. Juni - 23:44 Uhr

Frauenpavillon im St.Galler Stadtpark startet am kommenden Sonntag in seine 23. Saison

(pd/vre) Am Sonntag startet der Frauenpavillon im St.Galler Stadtpark mit einem Anlass für alle in seine neue Saison. Ab 18 Uhr steht der Pavillon mit Barbetrieb und Buffet offen. Ab 19 Uhr liest Lika Nüssli im Postauto, dem sogenannten «NomadLab», neben dem Pavillon aus ihrer Graphic Novel «Vergiss dich nicht». Begleitet wird sie von Soundkünstler Marc Jenny. Nüssli ist in den kommenden Wochen mit dem «NomadLab» schweizweit unterwegs.

Der Frauenpavillon im Stadtpark - im Bild hergerichtet für die Museumsnacht 2014. (Bild: Hanspeter Schiess - 6. September 2014)

Der Frauenpavillon im Stadtpark - im Bild hergerichtet für die Museumsnacht 2014. (Bild: Hanspeter Schiess - 6. September 2014)

Der Frauenpavillon im Stadtpark ist seit 1996 eine Plattform für Frauenprojekte in Kultur und Bildung. Einzelne Frauen und Frauenorganisationen können den Raum für Veranstaltungen nutzen. Freitagabend ist je nach Wunsch der Veranstalterinnen ein Frauenabend oder offen für alle. Am Donnerstagabend, Samstag und Sonntag sind die Anlässe offen für alle.

Über das aktuelle Programm informiert die ehrenamtlich tätige Betriebsgruppe des Frauenpavillons im Internet. Am 23. Juni, 11 Uhr, beispielsweise stellt sich das Literaturhaus Wyborada vor. Am 26. Juni, 18.30 bis 20 Uhr, steht ein Erzählcafé zum Thema Vornamen auf dem Programm. Und für den 27. Juni, ab 18 Uhr, ist eine Sommerbar mit Snacks geplant.

Zum Programm des Frauenpavillons im Stadtpark.

Donnerstag, 13. Juni - 22:16 Uhr

Fides-Schülerturnier bleibt eines der grössten Handballturniere der Schweiz

(vre) Das Fides-Schülerturnier bleibt mit diesmal 134 Mannschaften - das sind neun mehr als vor einem Jahre - weiterhin eines der grössten Handballturniere der Schweiz. Am kommenden Wochenende vom 15. und 16. Juni nehmen daran wieder rund 1200 Schülerinnen und Schüler der ersten bis neunten Klasse aus Stadt und Region St.Gallen teil.

Am Wochenende kämpfen beim Fides-Schülerturnier in der Halden 1200 Schülerinnen und Schüler aus Stadt und Region St.Gallen um Punkte und Plätze. (Bild: Coralie Wenger - 10. Juni 2013)

Am Wochenende kämpfen beim Fides-Schülerturnier in der Halden 1200 Schülerinnen und Schüler aus Stadt und Region St.Gallen um Punkte und Plätze. (Bild: Coralie Wenger - 10. Juni 2013)

Gespielt, gekämpft, gearbeitet und gefeiert wird auch in diesem Jahr auf neun Spielplätzen auf dem Areal rund um die Halden-Turnhalle im Osten der Stadt St.Gallen. Gespielt wird am Samstag von 10 bis 17 und am Sonntag von 9.30 bis 16.30 Uhr. Bei schlechter Witterung wird der Anlass ins Athletik-Zentrum verlegt. Informationen zur Durchführung gibt's bei zweifelhafter Witterung am Freitag, ab 12 Uhr, auf der Homepage des SV Fides.

Donnerstag, 13. Juni - 21:59 Uhr

St.Gallen als Etappenziel einer Rally: Marktgasse wird am Sonntag zum Oldtimer-Paradies

(vre) Diesen Sonntag findet die Erstausgabe der Oldtimer-Rally «Classica St.Gallen» statt. Daran nehmen über vierzig historische Fahrzeuge teil. So ist etwa auch das Saurer-Museum Arbon mit einem Lastwagen präsent. Daneben gibt es Livemusik und viele Aktivitäten rund um Oldtimer-Fahrzeuge. Unter anderem stehen Halter solcher Autos für Fragen und Gespräche zur Verfügung.

Oldtimer ziehen überall, wo sie auftauchen neugierige Blicke auf sich. Da wird sich die Classica St.Gallen vom Sonntag in nichts von der Oldimermesse auf dem Olma-Areal (Bild) unterscheiden. (Bild: Samuel Schalch - 31. Oktober 2016)

Oldtimer ziehen überall, wo sie auftauchen neugierige Blicke auf sich. Da wird sich die Classica St.Gallen vom Sonntag in nichts von der Oldimermesse auf dem Olma-Areal (Bild) unterscheiden. (Bild: Samuel Schalch - 31. Oktober 2016)

Start zur «Classica St.Gallen» ist am Sonntag, 10.40 Uhr, in der Marktgasse mit Oldtimerrundfahrten, Fahrsimulatoren, Bobby-Car-Parcours, The Acoustic 4 und einer Festwirtschaft. Ab 11.30 Uhr werden die vierzig Teilnehmer an der Ralley moderiert in die Marktgasse einfahren. Ab 13.45 Uhr kann das Publikum sein Lieblingsfahrzeug wählen. Um 14.15 Uhr erfolgt die Prämierung. Und um 14.30 Uhr verlässt die Ralley via Multergasse die St.Galler Altstadt.

Zum Programm der «Classica St.Gallen».

Donnerstag, 13. Juni - 17:29 Uhr

Flinke Flieger über dem Klosterviertel: Exkursion zu den Mauer- und Alpenseglern rund um die Kathedrale

(sk/vre) Am Donnerstag in einer Woche lädt die Aktion «Natur findet Stadt» zu einem sommerlichen Abendspaziergang auf den Spuren von Mauer- und Alpenseglern ein. Zoologin und Seglerspezialistin Iris Scholl erklärt Leben und Fortpflanzung der ideal ans Leben in der Luft angepassten Zugvögel. In St.Gallen, unter anderem an den Gebäuden des Unesco-Weltkulturerbes, existieren grössere Kolonien der Vögel. Sie nisten hier unter Hausdächern und ziehen ihre Jungen auf.

Eine Gruppe von Mauerseglern fliegt in der Abendämmerung. So sind die flinken Flieger derzeit regelmässig über der Stadt St.Gallen zu sehen. Von Schwalben, mit denen sie nicht verwandt sind, können sie aufgrund ihrer sichelförmigen Flügel gut unterschieden werden. (Bild: Schweizer Vogelschutz SVS/KEY - 1. Juli 2005)Eine Gruppe von Mauerseglern fliegt in der Abendämmerung. So sind die flinken Flieger derzeit regelmässig über der Stadt St.Gallen zu sehen. Von Schwalben, mit denen sie nicht verwandt sind, können sie aufgrund ihrer sichelförmigen Flügel gut unterschieden werden. (Bild: Schweizer Vogelschutz SVS/KEY - 1. Juli 2005)
Der Mauersegler wurde vom Schweizer Vogelschutz 2005 zum Vogel des Jahres gekürt. (Bild: Schweizer Vogelschutz/KEY - 29. Juni 2005)Der Mauersegler wurde vom Schweizer Vogelschutz 2005 zum Vogel des Jahres gekürt. (Bild: Schweizer Vogelschutz/KEY - 29. Juni 2005)
Fast flügge Mauersegler im und um ihr Nest in einem Dachstock. Die Niststandorte der Segler sind geschützt. Wer die Tiere beim Nistgeschäft stört, macht sich strafbar. Bauarbeiten an Häusern müssen daher auf die Brutzeit der Segler abgestimmt werden. (Bild: KEY - 1. Juli 2005)Fast flügge Mauersegler im und um ihr Nest in einem Dachstock. Die Niststandorte der Segler sind geschützt. Wer die Tiere beim Nistgeschäft stört, macht sich strafbar. Bauarbeiten an Häusern müssen daher auf die Brutzeit der Segler abgestimmt werden. (Bild: KEY - 1. Juli 2005)
Ein erwachsener Mauersegler im Flug. Typisch sind die sichelartigen Flügel. (Bild: PD - 22. Juni 2018)Ein erwachsener Mauersegler im Flug. Typisch sind die sichelartigen Flügel. (Bild: PD - 22. Juni 2018)
Ein Mauersegler auf dem Boden. Aus dieser Position kann das Tier ohne Hilfe nicht wieder auffliegen. Segler sind fürs Leben in der Luft optimiert. Starten können sie daher nur aus erhöhten Positionen, etwa von Hausdächern. (Bild: PD - 22. Juni 2018)Ein Mauersegler auf dem Boden. Aus dieser Position kann das Tier ohne Hilfe nicht wieder auffliegen. Segler sind fürs Leben in der Luft optimiert. Starten können sie daher nur aus erhöhten Positionen, etwa von Hausdächern. (Bild: PD - 22. Juni 2018)
Wenn Häuser energetisch abgedichtet werden, gehen häufig Niststandorte von Seglern (und anderen Vögeln) verloren. Da die Nester von Mauer- und Alpenseglern geschützt sind, muss in solchen Fällen Ersatz geschaffen werden, was weder technisch anspruchsvoll noch teuer ist. (Bild: Schweizer Vogelschutz/KEY - 19. April 2005)Wenn Häuser energetisch abgedichtet werden, gehen häufig Niststandorte von Seglern (und anderen Vögeln) verloren. Da die Nester von Mauer- und Alpenseglern geschützt sind, muss in solchen Fällen Ersatz geschaffen werden, was weder technisch anspruchsvoll noch teuer ist. (Bild: Schweizer Vogelschutz/KEY - 19. April 2005)
Während Bauarbeiten können Mauer- und Alpensegler auch Ersatz-Nistplätze angeboten werden. Das hat der Kanton Thurgau vor einigen Jahren während der Sanierung des Regierungsgebäudes in Frauenfeld getan. (Bild: Reto Martin - 17. Oktober 2013)Während Bauarbeiten können Mauer- und Alpensegler auch Ersatz-Nistplätze angeboten werden. Das hat der Kanton Thurgau vor einigen Jahren während der Sanierung des Regierungsgebäudes in Frauenfeld getan. (Bild: Reto Martin - 17. Oktober 2013)
Bei Schutz und Erhalt ihrer Nester sind Mauer- und Alpensegler in der Stadt auf die Hilfe von Hauseigentümern und Naturschützern angewiesen. Im Tröckneturm im Areal der Burgweier ist so eine grosse Seglerkolonie entstanden. Sie wird für den Naturschutzverein Stadt St.Gallen und Umgebung (NVS) durch den Ornithologen Martin Koegler betreut. Er kann hier bei Bedarf auch andernorts aus Nestern gefallene Jungvögel bei «Pflegeeltern» platzieren. (Bild: Luca Linder - 8. Juli 2013)Bei Schutz und Erhalt ihrer Nester sind Mauer- und Alpensegler in der Stadt auf die Hilfe von Hauseigentümern und Naturschützern angewiesen. Im Tröckneturm im Areal der Burgweier ist so eine grosse Seglerkolonie entstanden. Sie wird für den Naturschutzverein Stadt St.Gallen und Umgebung (NVS) durch den Ornithologen Martin Koegler betreut. Er kann hier bei Bedarf auch andernorts aus Nestern gefallene Jungvögel bei «Pflegeeltern» platzieren. (Bild: Luca Linder - 8. Juli 2013)
Martin Koegler vor dem Tröckneturm im Burgweier-Areal. Der Turm ist ein Zeugnis der textilen Vergangenheit der Stadt und gleichzeitig beherbergt er eine grosse Seglerkolonie. (Bild: Luca Linder - 8. Juli 2013) Martin Koegler vor dem Tröckneturm im Burgweier-Areal. Der Turm ist ein Zeugnis der textilen Vergangenheit der Stadt und gleichzeitig beherbergt er eine grosse Seglerkolonie. (Bild: Luca Linder - 8. Juli 2013)
Ein junger Mauersegler, der aus dem Nest gefallen und zur Pflege in der Vogelpflegestation der Voliere im Stadtpark gelandet ist. Die Aufzucht ist zwar möglich, aber extrem zeitintensiv und verlangt viel Spezialwissen. (Bild: Christian Müller - 7. Juni 2018)Ein junger Mauersegler, der aus dem Nest gefallen und zur Pflege in der Vogelpflegestation der Voliere im Stadtpark gelandet ist. Die Aufzucht ist zwar möglich, aber extrem zeitintensiv und verlangt viel Spezialwissen. (Bild: Christian Müller - 7. Juni 2018)
Utensilien und Futter zur Aufzucht junger Mauersegler. (Bild: Benjamin Manser - 14. Juli 2015)Utensilien und Futter zur Aufzucht junger Mauersegler. (Bild: Benjamin Manser - 14. Juli 2015)
Ein junger Mauersegler wird gefüttert. (Bild: Benjamin Manser - 14. Juli 2015)Ein junger Mauersegler wird gefüttert. (Bild: Benjamin Manser - 14. Juli 2015)
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Mauer- und Alpensegler in St.Gallen: Flinke Flieger über der Stadt

Der Mauer- und Alpensegler gelten als Sommerboten, und wenn sie wieder nach Afrika aufbrechen, steht der Herbst vor der Tür. Beide Arten verbringen ausserhalb der Brutzeit auch die Nächte im Flug. So legt ein Segler in 21 Lebensjahren fast vier Millionen Kilometer zurück – und dies ganz ohne technische Überholung, was kein vom Menschen gebautes Fluggerät schafft.

Treffpunkt für die anderthalbstündige Segler-Exkursion vom 20. Juni im Stiftsbezirk St.Gallen ist um 19.30 Uhr vor dem Eingang zur Kinder- und Schutzengelkapelle. Bei schlechtem Wetter wird der Anlass um eine Woche auf den 27. Juni verschoben. Auskunft darüber gibt am Exkursionstag Telefon 071’224’56’32.

Donnerstag, 13. Juni - 16:13 Uhr

Jugendinformation «Tipp» prüft die Schaffung einer Jugend-App für die Stadt St.Gallen

Apps auf einem Smartphone. In der Stadt St.Gallen wird derzeit geprüft, ob eine App speziell für Jugendliche geschaffen werden soll. (Bild: Christian Beutler/KEY - 5. Januar 2018)

Apps auf einem Smartphone. In der Stadt St.Gallen wird derzeit geprüft, ob eine App speziell für Jugendliche geschaffen werden soll. (Bild: Christian Beutler/KEY - 5. Januar 2018)

(vre) Derzeit führen Studierende der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Chur eine Online-Umfrage unter Stadtsanktgaller Jugendlichen im Alter von zwölf bis 20 Jahren durch. Sie tun dies im Auftrag der städtischen Jugendinformation «Tipp», die den Bedarf nach einer Jugend-App klären will. Sollte der Wunsch nach einer solchen App genügend gross sein, wird ihre Schaffung geprüft. Die Alternative ist die Bereitstellung von Informationen für Jugendliche auf anderen digitalen Plattformen. Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern an der Umfrage werden drei Gratis-Eintritte in den Säntispark verlost.

Zur Umfrage.

Zur Jugendinformation «Tipp» der Stadt St.Gallen.

Donnerstag, 13. Juni - 10:59 Uhr

Gewitterstimmung bei Gossau

So richtig ist der Hochsommer bisher bei uns nicht ausgebrochen. Immer auf einige sonnige und heisse Tage folgen wieder Regengüsse und Temperaturstürze. Allerdings liefert diese Wetterlage dank rasch wechselnder Wolkenbilder immer wieder aufs Neue spannende Motive für Leserfotografen. (Leserbild: Marc Bollhalder - 7. Juni 2019)

So richtig ist der Hochsommer bisher bei uns nicht ausgebrochen. Immer auf einige sonnige und heisse Tage folgen wieder Regengüsse und Temperaturstürze. Allerdings liefert diese Wetterlage dank rasch wechselnder Wolkenbilder immer wieder aufs Neue spannende Motive für Leserfotografen. (Leserbild: Marc Bollhalder - 7. Juni 2019)

Donnerstag, 13. Juni - 10:44 Uhr

Wassertemperaturen wieder leicht gesunken: Es ist definitiv noch nicht Hochsommer

(vre/lfs) Die kühlen Tage hinterlassen Spuren in der Badwasserstatistik: Das Wasser in den Freibädern und am See hat sich wieder etwas abgekühlt. Spätestens ab Freitag dürfte es dank höherer Temperaturen wieder aufwärts gehen. So richtig in Fahrt gekommen ist die Badesaison bisher aber nicht; dafür fehlt noch eine längere sonnige und daher wirklich sommerliche Periode.

Wassertemperaturen: Bei Ansicht in App auf graue Fläche klicken.

Wassertemperaturen in den Freibädern der Stadt St.Gallen und am Bodensee

Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld 22
Freibad Rotmonten 21
Familien- und Frauenbad Dreilinden 20
Mannenweier 21
Region
Badhütte Rorschach 18
Schwimmbad Arbon: See 19
Schwimmbad Arbon: Becken 24
Donnerstag, 13. Juni - 9:58 Uhr

«Sportgruppe Wirbelwind» startet im August: Ein neues Turnangebot für Kinder ab drei Jahren

(emw/vre) Nach den Sommerferien startet in der Halden-Turnhalle im Osten der Stadt ein neues Turn- und Bewegungsangebot für Kinder ab drei Jahren. Diese «Sportgruppe Wirbelwind» bietet ab dem 15. August jeden Donnerstag, 17.30 bis 18.30 Uhr, Kindern die Möglichkeit, ihre Energie in Bewegung umzuwandeln.

Turnen für Kinder ab drei Jahren gibt's ab 15. August auch in der Halden-Turnhalle im Osten von St.Gallen. (Themenbild: Gaetan Bally/KEY - Lachen SZ, 11. Mai 2015)

Turnen für Kinder ab drei Jahren gibt's ab 15. August auch in der Halden-Turnhalle im Osten von St.Gallen. (Themenbild: Gaetan Bally/KEY - Lachen SZ, 11. Mai 2015)

Mit ihrem neuen Angebot will Sport- und Bewegungspädagogin Nadine Larocca-Bänziger den Kindern auch die Möglichkeit geben, das auszuprobieren, was im Sportunterricht der Schule zu kurz kommt. Ob Geräteturnen, Ballspiele, Tanzen oder eine eigene Spielidee, jedes zweite Mal dürfen die Kinder eigene Wünsche anbringen und den Unterricht mitgestalten.

Informationen zum neuen Angebot gibt's im Internet. Dort oder unter Telefon 078'708'58'21 kann man seine Kinder bis 1. Juli für die «Sportgruppe Wirbelwind» anmelden. Auch ein späterer Eintritt in die Gruppe ist möglich.

Donnerstag, 13. Juni - 9:11 Uhr

Ein Epizentrum des Frauenstreiks ist St.Gallen: Sternmarsch, Treffs, Kundgebung und Partys

(dar/vre) Gegen Lohnungleichheit, Diskriminierung, sexuelle Belästigung und ungleiche Verteilung von Betreuungsarbeit: Diese Beweggründe nennen Aktivistinnen und Aktivisten, die am Freitag am nationalen Frauenstreiktag mitwirken. Der Tag für mehr Gleichberechtigung wird auch in St.Gallen mit unterschiedlichen Veranstaltungen begangen.

Hinweis auf den Frauenstreik vom Freitag an einer Stadtsanktgaller Hausfassade. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo - 7. Juni 2019)

Hinweis auf den Frauenstreik vom Freitag an einer Stadtsanktgaller Hausfassade. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo - 7. Juni 2019)

Der Startschuss zum Frauenstreik fällt am Freitag, 10 Uhr, mit einem Sternmarsch: Von verschiedenen Orten in der Stadt marschieren Frauen zum zentralen Streikplatz in der Marktgasse. Hier findet ab 11 Uhr eine Startaktion statt. Der Streikplatz mit Zelt, Bar, Verpflegung und Programm ist bis 19 Uhr das Zentrum des Frauenstreiks in St.Gallen. Von hier aus startet um 15.24 Uhr auch die St.Galler Kundgebung zum Frauenstreiktag. Treff dafür ist das Vadian-Denkmal.

Live beim Frauenstreik dabei

«Tagblatt-Online» berichtet morgen Freitag fortlaufende vom Frauenstreiktag nicht nur in St.Gallen und der Ostschweiz, sondern auch national. Der Ticker zum Frauenstreik ist ab etwa 9 Uhr aktiv. Dies unter www.tagblatt.ch.

Am Freitagabend verlagern sich die Frauenstreik-Aktivitäten an den Blumenbergplatz: Ab 19 Uhr gibt's im Ex-Rex eine Party für Frauen mit DJane Selina, Serenat Ezgican und Isabelle la Belle. Die Party für alle in der benachbarten Grabenhalle startet um 20.30 Uhr mit einer Poetry-Slam-Präsentation. Danach gibt's Sound von Elyn (21.30 Uhr) und Kallemi (ab 23 Uhr). Ab 0.30 Uhr legt DJane Pa-Tee auf.

Daneben gibt's am Frauenstreiktag verschiedene Aktivitäten anderer Organisatorinnen und Organisatoren. Von 12 bis 14 Uhr beispielsweise lädt der Fachbereich Gender und Diversity der Universität St.Gallen im Foyer des HSG-Hauptgebäudes zu einem Vernetzungsapéro für Frauen mit Schauspielerin Diana Dengler ein. Oder der Kindertreff Ti-Rumpel in der Lachen ist ausnahmsweise von 10 bis 17.30 Uhr für Kinder mit und ohne Väter geöffnet. Unter anderem wird ein Mittagessen gekocht.

Mittwoch, 12. Juni - 18:28 Uhr

Wenn Tablet und iPad das gute alte Lehrbuch im Schulunterricht ersetzen

Als Altpapier gebündelte Schulbücher am Mittwoch auf einem Haufen neben dem Eingang zur Stiftsbibliothek. (Bild: Sandro Büchler - 12. Juni 2019)

Als Altpapier gebündelte Schulbücher am Mittwoch auf einem Haufen neben dem Eingang zur Stiftsbibliothek. (Bild: Sandro Büchler - 12. Juni 2019)

(sab) Die Altpapiersammlung ist der Blick in die Vergangenheit. Das beweist der Stapel vor der Stiftsbibliothek. Nein, nicht die Bibliothek hat ausgeräumt, aber die Flade nebenan. Bücher über Geometrie, Algebra und Arithmetik liegen da unter anderem zusammengeschnürt auf dem Haufen. Manch einem graut es im Vorbeigehen vor dem Stoff. Und einige denken womöglich mit Unbehagen an die eigene Schulzeit zurück... Sind die nicht mehr benötigten Schulbücher ein Sinnbild für unsere mehr und mehr digitalisierte Welt? Wenn ganze Klassen – wie an der Flade – mit Tablet und iPad unterrichtet werden, sind die Lehrbücher zur Entsorgung bestimmt.

Mittwoch, 12. Juni - 18:01 Uhr

Unfall im Schorentunnel

Ein Unfall im Schorentunnel hat einen Stau auf der St.Galler Stadtautobahn zur Folge. (Stand: 17.50 Uhr) (Screenshot: mydrive.tomtom.com)

Ein Unfall im Schorentunnel hat einen Stau auf der St.Galler Stadtautobahn zur Folge. (Stand: 17.50 Uhr) (Screenshot: mydrive.tomtom.com)

(lw) Sowohl auf der St.Galler Stadtautobahn als auch in der Innenstadt war im Feierabendverkehr Geduld gefragt: Nach einem Auffahrunfall mit zwei Autos um 17 Uhr im Schorentunnel staute es in Fahrtrichtung St.Margrethen mindestens 35 Minuten. Hinzu kam die Behinderungen wegen der Vorbereitungen auf die Sanierung der Stadtautobahn.

Mittwoch, 12. Juni - 16:44 Uhr

Zwei kantonale und eine städtische Vorlage: Stadt schaltet Abstimmungsbarometer für 30. Juni auf

(sk/vre) Seit 7. Juni können die Unterlagen für den Abstimmungssonntag vom 30. Juni der St.Galler Stadtkanzlei retourniert werden. Zum Entscheid stehen zwei kantonale Vorlagen (HSG-Campus Platztor, Klanghaus Toggenburg) und eine städtische Vorlage (Wahlmodell für den Stadtpräsidenten) an.

Briefliche Stimmabgabe per Briefpost: Das Abstimmungscouvert kann bis Freitag vor dem Urnengang vom 30. Juni per Post ins St.Galler Rathaus zurückgeschickt werden. (Bild: Gaetan Bally/KEY - 23. November 2011)

Briefliche Stimmabgabe per Briefpost: Das Abstimmungscouvert kann bis Freitag vor dem Urnengang vom 30. Juni per Post ins St.Galler Rathaus zurückgeschickt werden. (Bild: Gaetan Bally/KEY - 23. November 2011)

Wie immer vor Urnengängen schaltet die Stadt jetzt das Abstimmungsbarometer auf. Es informiert drei Mal pro Woche, wie viele Städterinnen und Städter abgestimmt haben. In der letzten Woche vor dem 30. Juni wird diese Information täglich geliefert. Vom 7. bis am Mittag des 12. Juni haben 5106 oder 8,4 Prozent der städtischen Stimmberechtigten ihr Couvert an die Stadt zurückgeschickt.

Zum Abstimmungsbarometer der Stadt St.Gallen.

Mittwoch, 12. Juni - 16:11 Uhr

Am Donnerstag diskutiert das Kantonsparlament einen ganzen Tag lang über die Klimapolitik

(vre) Der Donnerstag als dritter Tag der laufenden Juni-Session des St.Galler Kantonsrats ist dem Klimawandel und Massnahmen dagegen gewidmet. Das Parlament startet im Pfalzkeller mit einem Fachvortrag unter anderem über die Rollenverteilung von Bund und Kantonen in der Klimafrage in den Tag. Die Sitzung im Ratssaal beginnt um 9.30 Uhr und soll bis voraussichtlich 20 Uhr dauern. Mittagspause ist voraussichtlich von 11.45 bis 13.15 Uhr.

Traktandiert ist einmal der Bericht der Kantonsregierung über die Klima-und Energiepolitik des Kantons St.Gallen. Die Diskussion darüber dürfte zu einer Art Eintretensdebatte ins Thema werden. Die Fraktionen werden ihn aller Wahrscheinlichkeit nach für grundsätzliche Positionsbezüge nutzen.

Danach harrt eine Liste von 47 Vorstössen zu Klimafragen der Erledigung. Es handelt sich um 16 Motionen, vier Postulate und 27 Interpellationen. Trotz Beschränkungen bezüglich Rednerliste und Redezeit dürfte dieser Teil des Tages zu einem eigentlichen Sitzungsmarathon werden. Als Einschub um etwa 17 Uhr sind Schluss- und Gesamtabstimmungen geplant.

Kundgebung der Klimajugend während der Februarsession auf der Publikumstribüne des St.Galler Kantonsrats. (Bild: Regina Kühne - 18. Februar 2019)

Kundgebung der Klimajugend während der Februarsession auf der Publikumstribüne des St.Galler Kantonsrats. (Bild: Regina Kühne - 18. Februar 2019)

Es ist davon auszugehen, dass es im Umfeld der Parlamentsdebatte zu Kundgebungen von Klimaaktivisten kommen könnte. Allenfalls werden die Parlamentsmitglieder von diesen vor Sitzungsbeginn vor der «Pfalz» in Empfang genommen. Im Februar hatten Auftritte von Demonstranten auf der Publikumstribüne im Ratssaal für eine turbulente Sitzung gesorgt.

Mittwoch, 12. Juni - 14:44 Uhr

Weitere 31'000 Seiten zur Geschichte der Universität St.Gallen im Internet zugänglich

(hsg/vre) Das Online-Publikationsarchiv der Universität St.Gallen tut einen weiteren Schritt nach vorne. Neu sind dort auch die bis in die 1940er-Jahre zurückreichenden Jahresberichte aller Forschungsstellen, Institute und Centers abrufbar. Damit wurde gemäss HSG-Mitteilung das beliebte, auch von ausserhalb gratis nutzbare Recherchetool zur Geschichte der Uni um fast 1400 Bericht oder 31'000 Seiten erweitert. Der Schriftbestand hat sich damit fast verdoppelt.

Das Hauptgebäude der Universität St.Gallen auf dem Rosenberg entstand Anfang der 1960er-Jahre. Erst vor wenigen Jahren wurde es grundlegend saniert. (Bild: 16. September 2011)

Das Hauptgebäude der Universität St.Gallen auf dem Rosenberg entstand Anfang der 1960er-Jahre. Erst vor wenigen Jahren wurde es grundlegend saniert. (Bild: 16. September 2011)

Das Universitätsarchiv arbeitet daran, Quellen zur HSG-Geschichte mittels Digitalisierung besser zugänglich zu machen. Mit dem Online-Publikationsarchiv ist die Recherche für HSG-Interne und HSG-Externe ortsunabhängig und kostenlos möglich. Bisher waren Jahresberichte, das Magazin «HSG Focus» und seine Vorläufer, Vorlesungsverzeichnisse, das Ehemaligen-Magazin «Alma» und seine Vorläufer sowie das «Prisma», die Zeitschrift der Studierenden, dort einsehbar.

Zum Online-Publikationsarchiv der Universität St.Gallen.

Mittwoch, 12. Juni - 14:17 Uhr

Regionaler Wirtschaftsverband empfiehlt ein Ja zum neuen HSG-Campus am Platztor

(pd/vre) Der Vorstand von Wirtschaft Region St.Gallen (WISG) empfiehlt einstimmig ein Ja zur Vorlage für den Campus Platztor. Das kantonale Stimmvolk entscheidet darüber am 30. Juni. Für den WISG-Vorstand ist der räumliche Nachholbedarf der Universität unbestritten. Für ihn gehört die HSGzu den wichtigsten Standortfaktoren der Stadt. Vom Projekt Platztor erwartet der Wisg-Vorstand positive Impulse für die Weiterentwicklung der St.Galler Innenstadt.

Die Uni sei zusammen mit anderen Bildungseinrichtungen wichtig. Sie sei jedoch ein «Leuchtturm» für die Schulstadt St.Gallen. Man müsse ihr daher Sorge tragen, schreibt der Wirtschaftsverband. Die HSG brauche für ihre Studierenden bestmögliche Bedingungen, wenn hier wie bisher Personen ausgebildet werden sollten, die später in Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft Verantwortung übernehmen könnten.

Mittwoch, 12. Juni - 9:59 Uhr

Entsorgung St.Gallen ermahnt Kundschaft: «Papiertragtaschen gehören nicht ins Altpapier!»

(vre) Entsorgung St.Gallen (das ehemalige Entsorgungsamt der Stadt) weist im Internet wieder einmal auf die Regeln der Altpapiersammlung hin. Papiertragtaschen und Abfälle gehören gemäss der Mahnung nicht ins Altpapier. Sie erschweren das Recycling, weil sie die Qualität des eingesammelten Papiers reduzieren.

Die einzig richtige Art, Altpapier fürs Einsammeln bereit zu stellen: mit Schnur gebündelt. Papiertragtaschen sind für diesen Zweck ungeeignet. (Bild: Gaetan Bally/KEY - 9. Januar 2013)

Die einzig richtige Art, Altpapier fürs Einsammeln bereit zu stellen: mit Schnur gebündelt. Papiertragtaschen sind für diesen Zweck ungeeignet. (Bild: Gaetan Bally/KEY - 9. Januar 2013)

Tragtaschen seien praktische Helfer im Alltag, schreibt Entsorgung St.Gallen. Ihr Name täusche aber: Papiertragtaschen müssten im Recycling wie Karton behandelt werden, weil sie Nassreissfestmittel enthielten. Diese lassen sich nur schwer auflösen. Papiertragtaschen eignen sich fürs Kartonrecycling. Sie können daher zusammengefaltet und gebündelt der Kartonsammlung mitgegeben werden.

Für eine Papiersammlung wie in St.Gallen sind die Tragtaschen definitiv ungeeignet. Die beste Methode, um Altpapier bereit zu stellen, bleibe das mit Schnur hergestellte Papierbündel, hält Entsorgung St.Gallen fest. Das löst auch ein anderes Problem: Jenes, dass es Leute gibt, die in den Tragtaschen zwischen dem Altpapier Abfälle verstecken. Die Art der Entsorgung ist illegal; sie beeinträchtigt zudem den Recyclingprozess des Altpapiers.

Zu den Entsorgungsregeln für Altpapier.

Mittwoch, 12. Juni - 9:17 Uhr

Zeichen setzen fürs friedliche Zusammenleben und für die kulturelle Vielfalt in der Stadt

(pd/vre) Am kommenden Samstag, ab 10 Uhr, findet in St.Gallen der 16. interkulturelle Begegnungstag statt. Dazu laden 58 Migrantenvereine, gemeinnützige Organisationen und lokale Fachstellen in die Marktgasse und rund ums Waaghaus ein. Der Anlass soll auch in diesem Jahr ein Zeichen fürs friedliche Zusammenleben der Kulturen und die gesellschaftliche Vielfalt in der Stadt St.Gallen sein.

Lebensfreude pur am St.Galler Begegnungstag. (Bild: Urs Bucher - 17. Juni 2017)

Lebensfreude pur am St.Galler Begegnungstag. (Bild: Urs Bucher - 17. Juni 2017)

Heuer wartet der Begegnungstag mit vier neuen Aktivitäten auf. Für Familien mit Kindern gibt es eine «Spielstrasse» beim Bärenplatz. Am Aktionsort «Flucht» machen UNHCR, Jugendrotkreuz und Kirche in der City das Thema mit modernsten technischen Mitteln erlebbar. Unter dem Stichwort «Partizipation» wird über die Weiterentwicklung der Mitwirkungsmöglichkeiten in St.Gallen informiert. Der Aktionsort «Say no to Racism» stellt Präventionsangebote in der Stadt vor.

Ein Höhepunkt am Samstag, 16 Uhr, wird gemäss Mitteilung die «World-Fashion Show». Dabei präsentieren Migrantinnen Mode aus Afrika, Asien und dem Orient. Ans jüngere Publikum richten sich Programmpunkte wie der «Brätli-Platz» von Jungwacht-Blauring, das Kinderprogramm mit den Riesenseifenblasen der Villa YoYo und die mehrsprachigen Märchenstunden im Länderpavillon.

Zum Programm des 16. Begegnungstag in der Stadt St.Gallen.

Mittwoch, 12. Juni - 8:55 Uhr

Bank Valian plant die Eröffnung ihrer neuen Filiale in St.Gallen Anfang November

(vre/rbe) Durch die Schaufenstergestaltung ist es seit längerer Zeit sichtbar: Die Bank Valiant wird eine Filiale an der St.Galler Marktgasse eröffnen. Sie bezieht Räume, in denen bis September 2017 während 145 Jahren die Hecht-Apotheke untergebracht war. Deren Betrieb wurde im Herbst vor zwei Jahren überraschend eingestellt. Die Eröffnung der Valiant-Geschäftsstelle an der Marktgasse 11 ist nach Angaben der Medienstelle der Bank vom Dienstag für den 2. November geplant.

Marktgasse 11 im Herbst 2017: Noch ist die Hecht-Apotheke in Betrieb - aber nicht mehr lange. (Bild: Hanspeter Schiess - 1. September 2019)Marktgasse 11 im Herbst 2017: Noch ist die Hecht-Apotheke in Betrieb - aber nicht mehr lange. (Bild: Hanspeter Schiess - 1. September 2019)
Der ehemalige Standort der Hecht-Apotheke: Hier entsteht die neue Filiale der Bank-Valiant. (Bild: Reto Voneschen - 1. Juni 2019)Der ehemalige Standort der Hecht-Apotheke: Hier entsteht die neue Filiale der Bank-Valiant. (Bild: Reto Voneschen - 1. Juni 2019)
Und in den vergangenen Tagen ist bereits etwas gegangen. Erste Anzeichen für den Start des Umbaus der alten Apotheke in eine Bankfiliale? (Bild: Reto Voneschen - 11. Juni 2019)Und in den vergangenen Tagen ist bereits etwas gegangen. Erste Anzeichen für den Start des Umbaus der alten Apotheke in eine Bankfiliale? (Bild: Reto Voneschen - 11. Juni 2019)
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Bank Valiant plant Filiale an der St.Galler Marktgasse

In der neuen Valiant-Filiale werden die Kunden keine herkömmlichen Bankschalter mehr finden. Vielmehr empfängt sie ein live zugeschalteter Berater auf dem Bildschirm. Zehn Stunden täglich ist der Videoschalter in Betrieb. Für weitergehende Bedürfnisse und persönliche Beratungen sollen zusätzliche Kundenberaterinnen und Kundenberater ganztags auf Terminvereinbarung verfügbar sein.

Mittwoch, 12. Juni - 8:19 Uhr

Stadt-CVP sagt Ja zum HSG-Campus am Platztor: «Bildungsstandort stärken»

(pd/vre) Die Parteileitung der CVP der Stadt St.Gallen empfiehlt für den 30. Juni ein Ja zum neuen Campus der Universität am Platztor. Der Ausbau sei sachlich ausgewiesen, schreibt die CVP. Der heutige HSG-Standort auf dem Rosenberg sei für rund 5’000 Studierende ausgelegt, derzeit studierten dort jedoch 8'500 Personen. Um die Raumprobleme zu entschärfen, brauche die Universität jetzt einen Erweiterungsbau.

Blick ins Areal am Platztor. Hier will der Kanton den neuen Campus für die Universität St.Gallen bauen. (Bild: Urs Bucher - 28. August 2018)

Blick ins Areal am Platztor. Hier will der Kanton den neuen Campus für die Universität St.Gallen bauen. (Bild: Urs Bucher - 28. August 2018)

Bildung und Forschung sei zudem für die Schweiz von grosser Bedeutung, heisst es in der CVP-Mitteilung. Sie trügen wesentlich zum Erfolg des Landes bei. Entsprechend wichtig seien auch für Stadt und Kanton St.Gallen Bildung und Forschung. Der HSG-Erweiterungsbau sei eine Chance, den national und international anerkannten Platz weiter zu stärken, glaubt die städtische CVP.

Dienstag, 11. Juni - 20:16 Uhr

Mit Magd Greta und Huhn Berta im Museum: Märchen über das Wünschen

(pd/vre) Magd Greta und Huhn Berta sind zurück im Historischen und Völkerkundemuseum! Am Mittwoch, 15 bis 16 Uhr, erzählen die beiden zauberhafte Geschichten, die für Kinder ab drei Jahren geeignet sind. In ihrer Schatztruhe verbergen sich diesmal Märchen über das Wünschen. Wie werden Wünsche wahr? Welche Wünsche führen zum Glück? Und was wünscht sich Huhn Berta? Das und noch mehr erfahren die kleinen Besucherinnen und Besucher am Mittwochnachmittag im Historischen und Völkerkundemuseum im Stadtpark. Der Eintritt kostet für Kinder fünf und für Erwachsene zwölf Franken.

Dienstag, 11. Juni - 19:44 Uhr

In Tankstelle eingebrochen und Lose gestohlen

(kapo/vre) In der Nacht auf Dienstag hat ein Unbekannter eine Tankstelle an der Ikarusstrasse in St.Gallen heimgesucht. Der Einbrecher warf gegen 1 Uhr mit einem Stein eine Verglasung ein und stahl einen Ständer mit Losen. Der Wert der Beute ist gemäss Mitteilung der Kantonspolizei noch unbekannt. Der beim Einbruch angerichtete Schaden beläuft sich auf 3000 Franken.

Ein Ständer mit Losen in einem Kiosk. (Symbolbild: Reto Martin - 26. Januar 2016)

Ein Ständer mit Losen in einem Kiosk. (Symbolbild: Reto Martin - 26. Januar 2016)

Der Einbrecher hatte sich vermummt und unkenntlich gemacht. Er trug nach Angaben der Kantonspolizei St.Gallen eine schwarze Herrenjacke sowie schwarze Herrenhosen. Dazu hatte er weisse Schuhe, einen Kapuzenpulli und schwarze Handschuhe an.

Dienstag, 11. Juni - 19:29 Uhr

Auffahrunfall auf der St.Galler Stadtautobahn:
28-Jähriger leicht verletzt

(kapo/vre) Am Montag, kurz vor 16 Uhr, hat sich auf der St.Galler Stadtautobahn, im Baustellenbereich auf Höhe der Ausfahrt Kreuzbleiche in Fahrtrichtung Zürich, ein Auffahrunfall ereignet. Darin waren zwei Autos verwickelt. Ein 28-jähriger Lenker wurde gemäss Mitteilung der Kantonspolizei leicht verletzt.

Die beiden roten Unfallautos bei der Ausfahrt Kreuzbleiche von der St.Galler Stadtautobahn. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen - 10. Juni 2019)

Die beiden roten Unfallautos bei der Ausfahrt Kreuzbleiche von der St.Galler Stadtautobahn. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen - 10. Juni 2019)

Den Unfall ausgelöst hatte eine 27-jährige, ortsunkundige Autofahrerin. Sie fuhr am Anfang der Baustelle irrtümlich auf dem Verzögerungsstreifen in Richtung Zürich. Als ihr der Fahrfehler bewusst wurde, lenkte die Frau ihr Auto zurück auf den Normalstreifen. Ein folgender 28-jähriger Autofahrer versuchte mit einer Vollbremsung, eine Kollision zu verhindern, was ihm jedoch nicht mehr gelang, wodurch es zur Auffahrkollision kam.

Durch den heftigen Aufprall wurde sich der 28-jährige Autolenker leicht verletzt. Seine 24-jährige Mitfahrerin begab sich ebenfalls zur Kontrolle ins Spital. An den Autos entstand gemäss Mitteilung der Kantonspolizei Schaden von rund 14'000 Franken.

Dienstag, 11. Juni - 17:15 Uhr

Museum im Lagerhaus gedenkt des Lebens eines aus der Ostschweiz ausgewiesenen Aussenseiters

(pd/vre) Derzeit zeigt das Museum im Lagerhaus in St.Gallen eine Ausstellung mit Bildern, Zeichnungen und Skulpturen von Antonio Ligabue. Er gilt heute als Van Gogh Italiens, verbrachte aber seine Kindheit und Jugend in der Schweiz. Aus dieser wurde er 19-jährig am 15. Juni 1919 nach Italien ausgeschafft.

Den 100. Jahrestag dieser Ausschaffung begeht das Museum im Lagerhaus am kommenden Samstag mit einem «Tag der offenen Türe». Der Eintritt ist an diesem Tag gratis. Am Samstag, 12.15 Uhr führt zudem Museumsleiterin Monika Jagfeldt durch die Ausstellung.

Die Ausschaffung von Antonio Ligabue aus St.Gallen, wie er sie selber 1959/60 malte. (Bild: PD)

Die Ausschaffung von Antonio Ligabue aus St.Gallen, wie er sie selber 1959/60 malte. (Bild: PD)

Antonio Ligabue hiess ursprünglich Antonio Costa. Als er nach der Geburt seiner Mutter weggenommen und adoptiert wurde, bekam er den Namen Antonio Laccabue. Unter dem Künstlernamen Antonio Ligabue wurde er in den 1960er-Jahren zum italienischen Van Gogh. Das Leben von Ligabue war alles andere als einfach.

In der Schweiz geboren wurde er, der kein Wort Italienisch sprach, als 19-Jähriger am 15. Juni 1919 aus Romanshorn in den Heimatort des Adoptivvaters in Italien abgeschoben. In Gualtieri in der Provinz Reggio Emiglia lebte der junge Ligabue dann in grösster Armut im Wald. In den 1950er-Jahren wird er von einem italienischen Maler entdeckt, feiert in den 1960er-Jahren mit seiner Malerei grosse Erfolge.

Zum Programm der Ligabue-Ausstellung im Museum im Lagerhaus.

Dienstag, 11. Juni - 16:33 Uhr

Stadtwildtiere führt Fotowettbewerb durch: Das wilde St.Gallen im Bild

(pd/vre) Für viele Wildtiere - darunter Fuchs, Dachs, Igel oder Reh - ist die Stadt heute ein wichtiger Lebensraum. Nach neuen Untersuchungen ist die Artenvielfalt in den Städten erstaunlich hoch. Mit ein wenig Zeit und Geduld lässt sich da im eigenen Garten oder im eigenen Quartier viel Spannendes und Faszinierendes entdecken. Wer seine Beobachtungen von Wildtieren im Internet meldet und Bilder dazu hochlädt, nimmt bis 30. September automatisch an einem Fotowettbewerb teil.

Ein Eichhörnchen in der Stadt St.Gallen. (Bild: Stadtwildtiere/Hedwig Spielmann)

Ein Eichhörnchen in der Stadt St.Gallen. (Bild: Stadtwildtiere/Hedwig Spielmann)

Die Meldeplattform Stadtwildtiere ist ein schweizweites Projekt. In St.Gallen engagieren sich die Stadt, Pro Natura, der WWF, das Naturmuseum und der Naturschutzverein als Träger daran. Zusammen mit der Bevölkerung werden Beobachtungen von Wildtieren gesammelt, im Internet zusammengeführt und auf einer Karte dargestellt. Weiter finden sich auf der Homepage Informationen über Wildtiere und das Beobachten unserer tierischen Nachbarn.

Eine Fuchsfamilie am Weiher. (Bild: Stadtwildtiere/Urs Oberli)

Eine Fuchsfamilie am Weiher. (Bild: Stadtwildtiere/Urs Oberli)

Als kleine Motivation für Tiermeldungen führt Stadtwildtiere in diesem Sommer einen Fotowettbewerb durch. In der Kategorie «Jurypreis» muss die Fachjury überzeugt werden; als Belohnung winkt eine Führung für zehn Personen mit einem lokalen Wildhüter. Beim Publikumspreis entscheiden alle registrierten Nutzerinnen und Nutzer, wer in Zukunft mit einem Kompaktfeldstecher in der Natur unterwegs ist.

Zur Internetplattform von Stadtwildtiere.

Dienstag, 11. Juni - 16:05 Uhr

Textilmuseum muss Lesung mit Clown Pic absagen: Anlass wird vermutlich im November nachgeholt

Clown Pic. (Bild: PD/Franziska Messner-Rast)

Clown Pic. (Bild: PD/Franziska Messner-Rast)

(pd/vre) Diesen Donnerstag, 18 Uhr, hätte Clown Pic im Textilmuseum St.Gallen lesen sollen. Gestern hat das Museum den Anlass abgesagt. Die Veranstaltung werde voraussichtlich Mitte November nachgeholt, heisst es in der entsprechenden Mitteilung. Das Textilmuseum informiert über den neuen Termin, sobald er vorliegt.

Im Textilmuseum ist Richard Hirzel (alias Pic) im Rahmen der laufenden Ausstellung über Zirkuskostüme aus 100 Jahre Circus Knie zu Gast. Weiterhin in seiner Heimatstadt zu sehen ist auch der Film «Cirque de Pic». Das Kinok in der Lokremise zeigte ihn auch noch im Juni. Auf dem Programm steht allerdings nur eine einzige Vorstellung am 24. Juni, 18.45 Uhr, im Rahmen des Montagskinos.

Zum Programm des Textilmuseums St.Gallen.

Zum Programm des Kinok.

Dienstag, 11. Juni - 16:01 Uhr

Trotz schlechtem Wetter: Wassertemperaturen in den Freibädern auf hohem Niveau stabil

Wassertemperaturen: Bei Ansicht in der App auf graue Fläche klicken.

Wassertemperaturen in den Freibädern der Stadt St.Gallen und am Bodensee

Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld 22
Freibad Rotmonten 21
Familien- und Frauenbad Dreilinden 20
Mannenweier 21
Region
Badhütte Rorschach 18
Schwimmbad Arbon: See 19
Schwimmbad Arbon: Becken 24
Dienstag, 11. Juni - 10:08 Uhr

Abstimmungskampagne «Ja zum Klanghaus» macht Halt in der Stadt St.Gallen

(pd/vre) Am 30. Juni entscheidet das Stimmvolk des Kantons St.Gallen über die Zukunft des Klanghauses. Der Neubau, der von der privaten Stiftung «Klangwelt Toggenburg» ohne Folgekosten für den Kanton betrieben werden soll, wird am Schwendisee auf Gebiet der Gemeinede Wildhaus-Alt St.Johann erstellt.

So soll sich dereinst das Klanghaus am Schwendisee bei Wildhaus-Alt St.Johann im Inneren präsentieren. (Bild: PD)

So soll sich dereinst das Klanghaus am Schwendisee bei Wildhaus-Alt St.Johann im Inneren präsentieren. (Bild: PD)

Im Vorfeld der Abstimmung rühren die Befürworterinnen und Befürworter der Vorlage mächtig die Werbetrommel - diese Woche gleich zweimal in der Stadt St.Gallen. Gefolgt sind die beiden Konzert- und Info-Veranstaltungen am 22. Juni von einer Standaktion. Alle Anlässe sind öffentlich.

  • Am Mittwoch, 19.30 Uhr, ist die «Klangwelt Toggenburg» mit viel Musik und Informationen im Ex-Rex am Blumenbergplatz zu Gast.
  • Am Donnerstag, 19 bis 20.30 Uhr, stellt sich die «Klangwelt Toggenburg» im Naturmuseum St.Gallen vor. Mit von der Partie sind Regierungsrat Martin Klöti sowie Kay und Ferdinand Rauber mit verschiedenen Perkussionsinstrumenten.
  • Und am Samstag, 22. Juni, 11 bis 15 Uhr, gibt's unter dem Titel Klanghaus unterwegs auch noch eine Standaktion mit viel Musik in der St.Galler Marktgasse.

Zur Abstimmungskampagne «Ja zum Klanghaus».

Dienstag, 11. Juni - 9:33 Uhr

Wegen Fahrleitungsstörung: Verspätungen und Kursausfälle auf den VBSG-Linien 1 und 2

(vre) Am Dienstagmorgen ist es auf den St.Galler Stadtbus-Linien 1 und 2 zu Verspätungen und einzelnen Kursausfällen gekommen. Dies aufgrund einer Fahrleitungsstörung. Die Linien 1 und 2 erschliessen das St.Galler Hochtal in Ost-West-Richtung von Stephanshorn/Guggeien nach Winkeln/Wolfganghof. Die Auswirkungen der Störungen sollen noch bis etwa 10 Uhr anhalten.

Ein Bus der VBSG-Linien 1 oder 2 mit Fahrtrichtung Neudorf manövriert vor dem Hauptbahnhof an seinen Standplatz. (Bild: Benjamin Manser - 20. April 2018)

Ein Bus der VBSG-Linien 1 oder 2 mit Fahrtrichtung Neudorf manövriert vor dem Hauptbahnhof an seinen Standplatz. (Bild: Benjamin Manser - 20. April 2018)

Dienstag, 11. Juni - 8:15 Uhr

Männerchor aus der Ukraine zu Gast in St.Laurenzen: Orthodoxe Gesänge und Volkslieder

(pd/vre) «Ergreifende Stimmen aus dem Osten» stehend am Mittwoch, 12.15 Uhr, in der evangelischen St.Galler Stadtkirche St.Laurenzen auf dem Programm. Das Vokalensemble Orpheus besteht aus acht professionellen A-Cappella-Sängern aus der Kulturstadt Lviv (Lemberg) in der Ukraine.

Das Vokalensemble Orpheus aus Lviv (Lemberg) in der Ukraine gastiert am Mittwoch in St.Gallen. (Bild: PD)

Das Vokalensemble Orpheus aus Lviv (Lemberg) in der Ukraine gastiert am Mittwoch in St.Gallen. (Bild: PD)

Die Männer präsentieren orthodoxe Gesänge und ukrainische Volkslieder. Der Stimmausdruck der Chormitglieder sei sehr vielfältig, von stimmgewaltig bis fein und innig, von ernsthaft bis verspielt und humorvoll, heisst es in der Ankündigung des Konzerts im Rahmen der Reihe «Musik am Mittag».

Montag, 10. Juni - 16:55 Uhr

Am Dienstag harren neun Sachgeschäfte und 14 Vorstösse der Diskussion durchs Stadtparlament

(vre) Am Dienstag, 16 Uhr, tagt das St.Galler Stadtparlament in seinem Saal im Waaghaus. Auf der Traktandenliste stehen 28 Geschäfte, von denen allerdings fünf noch nicht behandlungsreif sind. Damit warten neun Sachgeschäfte und 14 Interpellationen auf die Behandlung durchs Parlament. Sollte die Zeit nicht für alle reichen, was zu erwarten ist, werden sie am 25. Juni an der Aufräumsitzung abgehakt.

Blick von der Besuchertribüne ins St.Galler Stadtparlament. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo - 21. Mai 2019)

Blick von der Besuchertribüne ins St.Galler Stadtparlament. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo - 21. Mai 2019)

Für die drei spannendsten Geschäfte auf der aktuellen Traktandenliste dürfte die Zeit am Dienstag reichen: Es sind dies die Interpellation zum Ausbau der Tagesbetreuung für Schulkinder im Riethüsli (Traktandum 1), die Sanierung des Depots der Berufsfeuerwehr (Traktandum 3) und die Pflästerung der Metzgergasse (Traktandum 6).

Die Sitzung des Stadtparlaments vom 11. Juni ist wie üblich öffentlich. Man kann sie direkt von der Besuchertribüne im Waaghaus verfolgen. Die Kommunikationsabteilung der Stadt berichtet ab 16 Uhr aber auch im Internet wiederum live über den Fortgang der Verhandlungen aus dem Parlamentssaal.

Zu den Vorlagen der Stadtparlamentssitzung vom Dienstag, 11.6.2019.

Zum Live-Ticker der Stadt aus dem Parlament.

Montag, 10. Juni - 16:05 Uhr

Pietro Cappelli geht eine Kooperation ein: Panettone und Gipfeli weiterhin im Sortiment

(dwi/vre) Der für seine Panettone und Gipfeli über die Stadtgrenzen hinaus bekannte St.Galler Bäcker Pietro Cappelli geht aus gesundheitlichen Gründen eine Kooperation mit der Bäckerei Fischbacher aus dem Toggenburg ein. Sein Sortiment im Laden im Linsebühl bleibe das gleiche wie bisher, sagt Cappelli gegenüber dem «St.Galler Tagblatt». Er bestätigte auch Medienberichte unter anderem von «Blick»-Online, wonach er wegen Arthrose kürzer treten müsse.

Petro Cappelli - St.Galler Panettone-Bäcker aus Passion und mit italienischen Wurzeln. (Bild: Michel Canonica - 18. Dezember 2016)

Petro Cappelli - St.Galler Panettone-Bäcker aus Passion und mit italienischen Wurzeln. (Bild: Michel Canonica - 18. Dezember 2016)

Pietro Cappelli ist seit 36 Jahren im «Geschäft». Berühmt ist er vor allem für seine Panettone, die die besten ausserhalb Italiens sein sollen. Das Gebäck wird in einem speziell dafür eingerichteten Betrieb im St.Galler Linsebühl hergestellt. Für die Panettone ist weiterhin Cappelli selber verantwortlich. Und auch der Rest des Sortiments wird ins neue Unternehmen übernommen, etwa die beliebten Gipfeli.

Umgestellt wird die Produktion nach den Sommerferien. Den langjährigen Mitarbeitern von Cappelli wurde eine Stelle im neuen Unternehmen angeboten. Einige hätten dieses Angebot auch angenommen, zitiert «FM1Today» Pietro Cappelli. Dem 59-Jährigen steht aufgrund eines Arthrose-Leidens eine weitere Operation am Knie bevor.

Montag, 10. Juni - 15:33 Uhr

Juso sagen als erste Kantonalpartei Nein zur Vorlage für den neuen HSG-Campus am Platztor

(pd/vre) Die SP des Kantons St.Gallen empfiehlt mit klarer Mehrheit ein Ja zur Abstimmungsvorlage vom 30. Juni über den neuen HSG-Campus am St.Galler Platztor. Anders die Juso des Kantons: Sie lehnen die Vorlage dezidiert und in einer Mitteilung in starken Worten ab. Solange an der HSG «blind eine neoliberale Ideologie gelehrt wird», könnten die Juso dem Ausbau der Universität nicht zustimmen, heisst es da.

Und weiter: Was an der HSG «als wissenschaftliche Realität verkauft wird, ist in Realität nichts anderes als ein purer Neoliberalismus». Der Spesenskandal zeige zudem, dass «die Gier des Kapitalismus an der HSG gelebt wird», kritisieren die Juso in ihrer Mitteilung. Sie fordern, dass an der HSG «feministische und wachstumskritische Ökonomien» sowie Geisteswissenschaften gelehrt werden. Sobald dies der Fall sei sagten auch sie Ja zum HSG-Ausbau, heisst es in der Mitteilung.

Montag, 10. Juni - 15:22 Uhr

Auf der Suche nach Erleuchtung im Historischen und Völkerkundemuseum

(pd/vre) Seit Urzeiten versucht der Mensch zu erfahren, «was die Welt im Innersten zusammen­hält». Mittels Meditation, Trance oder auch im Drogen­rausch möchte er «Gott sehen», «sich selbst erkennen» und «wieder eins mit der Schöpfung werden». Erstaunlicher­weise sind Wege, Methoden und Zeugnisse, die Ausdruck dieser Erfahrungen sind, auf der ganzen Welt sehr ähnlich.

Buddhistische Mönche arbeiten an einem Mandala. (Bild: PD – 19. Januar 2019)

Buddhistische Mönche arbeiten an einem Mandala. (Bild: PD – 19. Januar 2019)

In der neuen Sonderausstellung «Mandala - Auf der Suche nach Erleuchtung» geht das Historische und Völkerkundemuseum St.Gallen diesem Phänomen nach. Mit Objekten aus allen grossen Religionen, in Installationen, in Film und Klang stellt die Ausstellung vor allem die Gemeinsam­keiten dieses weltweiten menschlichen Strebens vor. Sie will soch auch einen Impuls gegen derzeitige gesell­schaftliche Spaltungs­tendenzen setzen.

Die Vernissage zur neuen Ausstellung findet am kommenden Freitag, 18.30 Uhr, statt. Die Ausstellung ist danach vom 15. Juni bis zum 26. Januar 2020 im Historischen und Völkerkundemuseum im St.Galler Stadtpark zu sehen.

Montag, 10. Juni - 10:22 Uhr

Basar bizarr mit neuem Kunstschaufenster: Witzige Aufforderungen zum Frauenstreik

Der Frauenstreik - und eine Spiegelung der Nachbarschaft des Ladenlokals - im Schaufenster des Basar bizarr an der Linsebühlstrasse 76. (Bild: PD - 9. Juni 2019)

Der Frauenstreik - und eine Spiegelung der Nachbarschaft des Ladenlokals - im Schaufenster des Basar bizarr an der Linsebühlstrasse 76. (Bild: PD - 9. Juni 2019)

(pd/vre) Kommenden Freitag ist Frauenstreik. Auch in St.Gallen. Daran erinnert seit dem Wochenende das neuste künstlerisch gestaltete Schaufenster des Basar bizarr an der Linsebühlstrasse 76. Noch immer gebe es einige Gründe und Argumente, dringend am Frauenstreik teilzunehmen, schreibt Basar-Betreiberin und Künstlerin Anita Sonnabend: «Darüber nachzudenken und Zeichen zu setzen liegt mir am Herzen. Und weil ich keine Frau der vielen Worte und grossen Reden bin, mache ich mich mit meiner jetzigen Schaufenster-Ausstellung auf meine Weise laut und gerne sichtbar. Euer Reinschauen würde mich freuen!»

Montag, 10. Juni - 10:03 Uhr

Grüne empfehlen ein Ja zur Vorlage über den HSG-Campus, erwarten aber Besserung von der Uni

(pd/vre) Der Vorstand der Grünen des Kantons St.Gallen empfehlen für den 30. Juni ein Ja zur kantonalen Abstimmungsvorlage über den neuen HSG-Campus am Platztor. Die Parole sei erst nach langer Diskussion gefallen, heisst es in einer Medienmitteilung. Von der Universität St.Gallen erwarten die Grünen, dass sie in nächster Zeit das verspielte Vertrauen zurückgewinnen und diese akademische Bildungsstätte an die globalen Herausforderungen der Zukunft neu ausrichten werde.

Das Areal am Platztor in St.Gallen, auf das der neue Campus der Universität zu stehen kommen sollen. (Bild: Urs Bucher - 28. August 2018)

Das Areal am Platztor in St.Gallen, auf das der neue Campus der Universität zu stehen kommen sollen. (Bild: Urs Bucher - 28. August 2018)

Zu reden gegeben habe die Vorlage einerseits wegen der skandalösen Nebeneinkünfte und der Spesenaffäre an der HSG. Anderseits habe es Kritik an der noch immer auf Wachstum statt Nachhaltigkeit bedachten Ausrichtung der Universität gegeben. Wichtiger als ein neuer HSG-Campus wären nach Meinung der Grünen mehr Bildung und Fortschritt in den Ländern des Südens und im vom Krieg versehrten Nahen Osten .

Im grünen Kantonalvorstand setzte sich dann gemäss Mitteilung aber mit deutlichem Mehr die Meinung durch, dass ein Nein zur Vorlage und damit zum Ausbau des Bildungsstandorts Ostschweiz nicht geeignet wäre, um gegen Verfehlungen von Professoren und Dozenten ein Zeichen zu setzen. Dies, weil ein Nein in erster Linie die Studierenden treffen würde, die weiterhin in beengten Verhältnissen auskommen müssten.

Sonntag, 9. Juni - 13:32 Uhr
Die Appowila-Highland-Games – im Bild das Baumwerfen – dienen als Vorbild der diesjährigen Familientage des Unisports auf dem Kronberg. (Bild: Peter Käser – 6. September 2015)

Die Appowila-Highland-Games – im Bild das Baumwerfen – dienen als Vorbild der diesjährigen Familientage des Unisports auf dem Kronberg. (Bild: Peter Käser – 6. September 2015)

Familientage am Kronberg: Kinder können sich im Baumstämme werfen und Bogenschiessen üben

(pd) Am 15. und 16. Juni 2019 lädt der Unisport der HSG zusammen mit der Luftseilbahn Jakobsbahn-Kronberg AG zum zehnten Mal zu den Familientagen am und auf dem Kronberg. Dieses Mal stehen die zwei Tage ganz im Zeichen der schottischen Highland Games.

Der Verein Appowila bringt mit den Highland Games schottische Traditionen in die Ostschweiz. Familien können als «Clans» Baumstämme werfen, Fässer rollen, Seilziehen und Bogenschiessen. Auch als Plauschgruppe kann man Punkte sammeln und an Wettbewerben teilnehmen. Mit etwas Glück winkt am Ende des Tages ein Preise: gefüllte Freizeittaschen oder Gratiseintritte am Kronberg oder an die Highland Games in Abtwil. Weiter im Programm sind der Auftritt der Dudelsackspieler «United Maniacs», Kinderschminken und das Märchenzelt.

Familientage am Kronberg

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.familietäg.ch

Samstag, 8. Juni - 11:22 Uhr

Ein Leckerbissen für Freundinnen und Freunde der Orgelmusik

«Organist Bernhard Ruchti – im Bild mit der Orgel in der Kirche St.Laurenzen – spielt am Mittwoch im Neudorf Liszt. (Bild: Hanspeter Schiess, 16. April 2019)

«Organist Bernhard Ruchti – im Bild mit der Orgel in der Kirche St.Laurenzen – spielt am Mittwoch im Neudorf Liszt. (Bild: Hanspeter Schiess, 16. April 2019)

(pd) Franz Liszt war als Pianist und Komponist eine Berühmtheit, weniger bekannt sind seine Kompositionen für die Orgel. Zu Unrecht, finden die St.Galler Orgelfreunde und laden am kommenden Mittwoch zu einem Abend über Franz Liszts «Präludium und Fuge über B-A-C-H» ein. Dabei handelt es sich um ein monumentales Werk aus dem Jahr 1856, das die Musikgeschichte nachhaltig prägte. Zum ersten Mal wurden die technischen Möglichkeiten der Pianistik und der Klangreichtum der romantischen Sinfonik auf die Orgel übertragen.

Der St.Galler Organist Bernhard Ruchti erläutert in einem Vortrag die Geschichte und die Klangwelt dieses Werks über die Tonfolge B-A-C-H, eine Hommage an den Orgel-Übervater Johann Sebastian Bach. Anschliessend führt Ruchti das Werk in voller Länge auf. Mit der spätromantischen Goll-Orgel verfügt die Linsebühl-Kirche dafür über ein hervorragendes Instrument.

Liszt auf der Orgel

Wann: Mittwoch, 12. Juni 2019, 19.30 Uhr
Wo: Kirche Linsebühl
Weitere Infos: der Eintritt ist frei, www.ofsg.org

Samstag, 8. Juni - 9:07 Uhr
Das Beet am Hauptbahnhof dient auch Wartenden. (Bild: Marlen Hämmerli)

Das Beet am Hauptbahnhof dient auch Wartenden. (Bild: Marlen Hämmerli)

SBB lassen im Hauptbahnhof Blumen spriessen

(mha) Nun hat Urban Gardening auch den Hauptbahnhof erreicht. Seit kurzem steht vor den Ticketautomaten unter der binären Uhr ein Hochbeet. Hübsch ist es, aber vielleicht etwas ungeschickt platziert: Denn die Kante bietet sich als Sitzplatz geradezu an. Vielleicht deshalb schützt ein Gitter das Grün. Dabei soll es sich gemäss den SBB um Blumen handeln.

(Bild: Marlen Hämmerli)

(Bild: Marlen Hämmerli)

Das Hochbeet am Hauptbahnhof ist bei weitem nicht das einzige im öffentlichen Raum. Die Stadt St.Gallen hat in den vergangenen Jahren ebenfalls wiederholt Hochbeete aufgestellt. Seit einigen Jahren stehen jeweils bis September an vier Standorten in der Stadt Hochbeete. So auf dem Pic-o-Bello-Platz, an der Linsebühl- und der Lämmlisbrunnen­strasse und auf dem Vorplatz der Fachhochschule. Die Quartierbewohnerinnen und -bewohner sowie Personen von der Fachhochschule bepflanzen und pflegen die Beete.

Freitag, 7. Juni - 21:51 Uhr

Traditioneller Saisonschluss im Palace: Zuerst Bar und Grill draussen, dann Bar und DJs drinnen

(pd/vre) Am Samstag, 8. Juni, hat das Kulturzentrum im alten Kino Palace am Blumenbergplatz seinen Saisonschluss. Es begeht diesen wie üblich mit einem Fest. Bei guter Witterung gibt's, ab 16 Uhr, auf dem kleinen Kiesplatz hinter dem Palace Bar, Grill und Musik. Ab 21.30 Uhr ist Party im Saal - mit Bar und Palace-All-Stars-DJ-Team. Der Eintritt zum Saisonschlussfest ist gratis. Nach der Fete fällt das Kulturzentrum wie üblich in den Sommerschlaf, der auch heuer drei Monate dauern soll.

Nach dem Saisonschlussfest vom Samstagnachmittag und Samstagabend zieht sich das Kulturzentrum Palace in den dreimonatigen Sommerschlag zurück. (Bild: Hanspeter Schiess - 19. Oktober 2016)

Nach dem Saisonschlussfest vom Samstagnachmittag und Samstagabend zieht sich das Kulturzentrum Palace in den dreimonatigen Sommerschlag zurück. (Bild: Hanspeter Schiess - 19. Oktober 2016)

Freitag, 7. Juni - 21:22 Uhr

Windwarnung für die Region St.Gallen-Rorschach gilt noch bis 23 Uhr

(pd/vre) Meteo Schweiz hat für die Alpennordseite zwischen Berner Oberland und Bodensee eine Windwarnung der Stufe 2 herausgegeben. Davon betroffen ist auch die Warnregion St.Gallen-Rorschach. Zu erwarten sind in den Niederungen Windspitzen von 70 bis 90 Stundenkilometern, über 2000 Meter über Meer können sie 100 bis 130 Stundenkilometer aufweisen. Der Wind bläst dabei hauptsächlich von Süden. Von ihm geht gemäss Meteo Schweiz «Mässige Gefahr» aus. Gültig ist die Warnung noch bis 23 Uhr.

Das Gebiet, das von der Windwarnung von Meteo Schweiz betroffen ist. Darunter ist auch die Warnregion St.Gallen-Rorschach. (Illustration: Meteo Schweiz - 7. Juni 2019)

Das Gebiet, das von der Windwarnung von Meteo Schweiz betroffen ist. Darunter ist auch die Warnregion St.Gallen-Rorschach. (Illustration: Meteo Schweiz - 7. Juni 2019)

Freitag, 7. Juni - 18:38 Uhr

Zweiter Stau von heute Freitag auf der Stadtautobahn löst sich jetzt langsam auf

(red) Bei einem Sattelschlepper ist am Freitagnachmittag auf der Stadtautobahn St.Gallen ein Reifen geplatzt. Bereits am Mittag war es zuvor zu einem Unfall mit einem Lastwagen und einem Auto gekommen (siehe Einträge 12:45 und 14:47 Uhr). Nach beiden Zwischenfällen war die Fahrspur in Richtung St.Margrethen gesperrt. Beide Male bildete sich ein Stau, der nach dem zweiten Zwischenfall rund zehn Kilometer lang wurde. Autofahrer mussten mit einer Wartezeit von 40 Minuten rechnen. Mittlerweile löst sich der Stau langsam auf; seine Folgen - gekoppelt mit dem Feierabendverkehr - dürften vor allem beim öffentlichen Verkehr auf Stadtgebiet noch eine Weile zu spüren sein.

Freitag, 7. Juni - 16:11 Uhr

«Aasugä»: Ping-Pong-Plausch-Turnier im St.Otmar-Quartier

Das Plauschturnier findet morgen Samstag, ab 14 Uhr, auf der Grenzstrasse im St.Otmar-Quartier statt. (Bild: PD)

Das Plauschturnier findet morgen Samstag, ab 14 Uhr, auf der Grenzstrasse im St.Otmar-Quartier statt. (Bild: PD)

(sab) Ping-Pong-Schläger gezückt: Morgen Samstag veranstaltet der Quartierverein St.Otmar ein Tischtennis-Turnier. Das Plauschspiel findet auf der Grenzstrasse beim Jugendraum statt und startet um 14 Uhr.

Der Spielnachmittag ist ein Unikum. Der Quartierverein ist wohl der einzige in St.Gallen, der noch einen Tischtennis-Turnier organisiert. Morgen sind die Wetterbedingungen dazu optimal. Rundlauf olé!

In der Stadt St.Gallen gibt es übrigens insgesamt 66 Ping-Pong-Tischplatten: Wer wissen möchte, wo die nächste in seiner oder ihrer Umgebung ist, dafür hat Stadtgrün (das frühere Gartenbauamt) der Stadt St.Gallen eigens eine Liste. Hier geht es zur aktuellen Liste der Standorte der Tischtennistische. Es gibt auch eine globale Karte, auf der alle Tischtennistische verzeichnet sind. Aktuell sind aber in St.Gallen nur wenige markiert. Zurzeit werden diese sukzessive nachgetragen.

Beim Schulhaus St.Leonhard wird schon trainiert. (Bild: Sandro Büchler)

Beim Schulhaus St.Leonhard wird schon trainiert. (Bild: Sandro Büchler)

Freitag, 7. Juni - 14:47 Uhr

Stau löst sich langsam auf

(red) Am Freitagmittag ist es auf der St.Galler Stadtautobahn zu einem Verkehrsunfall gekommen (siehe Eintrag 12:45 Uhr). Dieser führte zu einem grösseren Rückstau. Betroffen von den Verkehrsbehinderungen ist auch die Stadt St.Gallen. Auf den Strassen von Westen in Richtung Innenstadt sei mit grösseren Staus zu rechnen, schreibt die Stadtpolizei. Ebenfalls komme es bei den öffentlichen Verkehrsmitteln zu Verspätungen. Die Stapo empfiehlt, die Autobahn nicht zu verlassen, da trotz des Staus jene Fahrstrecke schneller ist als durch die Stadt.

Freitag, 7. Juni - 12:45 Uhr

Unfall und Stau auf der Stadtautobahn

(red) Im Rosenbergtunnel in Fahrtrichtung St.Margrethen ist am Freitagmittag ein Lastwagen in ein Auto gekracht. «Um 11.50 Uhr ist im Rosenbergtunnel ein Lastwagen in ein Auto gefahren», bestätigt Hanspeter Krüsi, Mediensprecher der St.Galler Kantonspolizei.

Zur Unfallaufnahme sei der rechte Fahrstreifen gesperrt worden. Eine Person wurde laut Krüsi leicht verletzt.

Auf der St.Galler Stadtautobahn ist eine Menge Geduld gefragt. (Stand: 14.35 Uhr) Screenshot: mydrive.tomtom.com

Auf der St.Galler Stadtautobahn ist eine Menge Geduld gefragt. (Stand: 14.35 Uhr) Screenshot: mydrive.tomtom.com

Auf der Stadtautobahn A1 zwischen St.Gallen-Winkeln und St.Gallen-St.Fiden in Fahrtrichtung St.Margrethen staute es gemäss Krüsi bis etwa 13.40 Uhr, danach sei die Fahrbahn wieder frei gewesen. Zu solchen Staus werde es künftig häufiger kommen, mutmasst Krüsi. Gerade mit den anstehenden Bauarbeiten auf der Stadtautobahn brauche es nicht viel, bis der Verkehr ins Stocken gerate.

Freitag, 7. Juni - 10:22 Uhr

Auch das Wasser in den Freibädern hat sich leicht abgekühlt: Temperatursturz im Bodensee

Wassertemperaturen: Bei Ansicht in der App auf graue Fläche klicken.

Wassertemperaturen in den Freibädern der Stadt St.Gallen und am Bodensee

Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld 22
Freibad Rotmonten 21
Familien- und Frauenbad Dreilinden 20
Mannenweier 21
Region
Badhütte Rorschach 18
Schwimmbad Arbon: See 19
Schwimmbad Arbon: Becken 24
Freitag, 7. Juni - 8:56 Uhr

Sicherheitsnetze an der Fürstenlandbrücke montiert - bis 19. Juni folgen weitere Arbeiten

(mha) Mehrere Wochen patrouillierten Verkehrsüberwacher auf der Fürstenlandbrücke. Nun sind sie weg, denn seit Mittwoch sind die Sicherheitsnetze auf beiden Seiten der Brücke fertig angebracht. Die Patrouillen bewachten die dafür nötige Baustelle. Bisher waren auf der Südseite der Fürstenlandbrücke lediglich einige Plexiglasscheiben angebracht gewesen. Dies vor allem zum Schutz der darunterliegenden Häuser.

Blick von der Fürstenlandbrücke stadtauswärts: Die Sicherheitsnetzte sind fertig angebracht. Da weitere Arbeiten geplant sind, ist die Brücke aber noch teilweise gesperrt. (Bild: Reto Voneschen)

Blick von der Fürstenlandbrücke stadtauswärts: Die Sicherheitsnetzte sind fertig angebracht. Da weitere Arbeiten geplant sind, ist die Brücke aber noch teilweise gesperrt. (Bild: Reto Voneschen)

Trotzdem ist die Brücke teilweise noch gesperrt. Auf der linken Seite stadtauswärts werden noch Lärmschutzsmassnahmen umgesetzt, wie Claudia Eugster, Presseverantwortliche des kantonalen Baudepartements, bestätigt. Diese Arbeiten sollen bis heute Freitag abgeschlossen sein. Danach werden bis zum 19. Juni noch Belagsarbeiten auf den Trottoirs und Radwegen auf der Fürstenlandbrücke durchgeführt.

Donnerstag, 6. Juni - 23:33 Uhr

Ein St.Galler Confiseur ist Anwärter auf die diesjährige Bäckerkrone

(vre) Am «Grand Prix des artisans boulangers-confiseurs» vom 17. Juni in Bern wird bereits zum achten Mal der Gewinner der Bäckerkrone ausgezeichnet. Der vom Schweizerischen Hefeverband gestiftete Preis zeichnet vorbildliche, innovative Bäckereien-Confiserien aus. Die Jury hat vier Betriebe in die engere Auswahl für die Auszeichnung genommen. Darunter ist die Bäckerei-Confiserie «G'nuss» in St.Gallen.

Blick in die Räume des «G'nuss» am Spisertor. (Bild: PD)

Blick in die Räume des «G'nuss» am Spisertor. (Bild: PD)

Der Betriebe mit Spezialitätengeschäft sowie Café/Restaurant am Spisertor-Kreisel, im Kopfbau zwischen der Linsebühl- und der Lämmlisbrunnenstrasse, wird von Stefan und Claudia Bischof geführt. Er ist in den vergangenen Jahren unter anderem bekannt geworden für seine zucker- und fettarme Patisserie. Neben dem «G'nuss» aus St.Gallen sind für die Bäckerkrone noch je ein Betrieb aus Davos GR, Näfels GL und Truttikon ZH nominiert.

Donnerstag, 6. Juni - 23:22 Uhr

Einfache Anfrage im Stadtparlament: Soll die Stadt das Schlupfhuus auf eigene Rechnung weiterführen?

(vre) Das Schlupfhuus steht Kindern und Jugendlichen in Notlagen, etwa bei Gewalt in der Familie, seit 18 Jahren für die temporäre Unterbringung zur Verfügung. Aufgrund der hohen Defizite will sich der Kanton St.Gallen aus der Einrichtung zurückziehen. Was die Schliessung des Schlupfhuus für die Stadt St.Gallen bedeutet, wollen die Stadtparlamentarierinnen Gabriela Eberhard (SP) und Andrea Hornstein (PFG) in einer am Donnerstag eingereichten Einfachen Anfrage von der Stadtregierung wissen.

Das Schlupfhuus neben dem Kinderspital in St.Fiden. (Bild: Benjamin Manser - 24. Mai 2019)

Das Schlupfhuus neben dem Kinderspital in St.Fiden. (Bild: Benjamin Manser - 24. Mai 2019)

Konkret erkundigen sich die beiden Politikerinnen danach, wie häufig das Schlupfhuus in den vergangenen drei Jahren von Kindern und Jugendlichen aus der Stadt genutzt wurde. Sie wollen im Vorstoss aber auch wissen, ob die Stadt an der Suche nach einer Nachfolgelösung beteiligt ist, ob sie allenfalls bereit wäre, Mehrkosten dafür zu übernehmen, und ob sie vom kantonalen Amt für Soziales bezüglich der Schliessung vorgängig kontaktiert wurde.

Ebenfalls wissen wollen Eberhard und Hornstein, ob sich die Stadt vorstellen könnte, das Schlupfhuus als städtische Institution weiterzuführen, oder ob die Notfall-Unterbringung von Kindern und Jugendlichen im Kinderheim Riedernholz möglich wäre. Einen Vorstoss zum Schlupfhuus aus dem Kantonsparlament hat die Kantonsregierung gerade beantwortet (siehe unten).

Donnerstag, 6. Juni - 23:01 Uhr

Kantonsregierung beantwortet Fragen zum Schlupfhuus: Defizite wurden zu hoch

(sda/vre) Die angekündigte Schliessung der Notfallunterkunft für Kinder und Jugendliche in St.Gallen, «Schlupfhuus», hat Kritik und eine Petition ausgelöst. Die Kantonsregierung hat nun Fragen dazu in einem Vorstoss beantwortet. Die wirtschaftliche Führung der kleinen Einrichtung sei zunehmend in Frage gestellt gewesen, schreibt die Regierung in der Antwort auf Fragen der SP-Grünen-Fraktion im Kantonsrat.

Wegen einer starken Minderauslastung und hohen Tagessätzen für Platzierungen sei das Defizit in den letzten Jahren «vermehrt hoch» gewesen. In ihrem Vorstoss hatten SP und Grüne die Schliessung «überraschend und unverständlich» genannt. Noch im letzten Herbst habe das Parlament über die Finanzierung beraten. Dabei sei ein Optimierungsbedarf beim «Schlupfhuus» festgestellt worden. «Von einer Schliessung war jedoch nie die Rede.»

Die Einrichtung wird von der Stiftung Ostschweizer Kinderspital betrieben. Die Finanzierung ist so geregelt, dass die Wohngemeinde zwei Drittel der Kosten für einen Aufenthalt übernimmt. Der Kanton trägt einen Drittel sowie das Defizit. Der Entscheid über strukturelle Veränderungen liege bei der Trägerschaft, schreibt die Regierung. Trotz intensivem Dialog während der letzten Jahre sei keine Einigung über eine Optimierung erzielt worden.

Das «Schlupfhuus» wird bis März 2020 weiterbetrieben. Die Regierung zeigt sich in der Stellungnahme überzeugt, dass weiterhin ein Angebot erforderlich ist, das eine notfallmässige, temporäre Unterbringung von Kindern und Jugendlichen im Kanton ermögliche. Konkrete Auskünfte gibt es dazu nicht: Über ein neues Angebot informiert werde, «sobald entsprechende Entscheide» getroffen wurden.

Donnerstag, 6. Juni - 16.22 Uhr

St.Galler Stadtwerke testen Wasserleitungen: Mehr Druck auf die Rohre, um Schwachstellen zu erkennen

(sgsw/vre) Ab Dienstag nach Pfingsten führen die St.Galler Stadtwerke an Wasserleitungen in der Rorschacher-, der Heimat- und der Rehetobelstrasse Stresstests durch. Damit sollen vor Beginn der Sanierung der jeweiligen Strassen Schwachstellen im Netz erkannt und behoben werden. Ziel dahinter ist, künftige spontane Rohrbrüche zu vermeiden. Die Tests dauern eine bis zwei Wochen. In den betroffenen Gebieten kann die Wasserversorgung kurzzeitig ausfallen.

«Canale Grande» an der Zürcher Strasse in der Lachen: Spontane Rohrbrüche sind nicht nur mit viel Wasserverlust sowie gefluteten Kellern und Tiefgaragen verbunden. Meist richten sie auch schwere Schäden an der Strasse an. Stresstests am Leitungsnetz sollen das verhindern helfen. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 17. September 2012)

«Canale Grande» an der Zürcher Strasse in der Lachen: Spontane Rohrbrüche sind nicht nur mit viel Wasserverlust sowie gefluteten Kellern und Tiefgaragen verbunden. Meist richten sie auch schwere Schäden an der Strasse an. Stresstests am Leitungsnetz sollen das verhindern helfen. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 17. September 2012)

Bei den sogenannten Stresstests werden die Leitungen gemäss Mitteilung der St.Galler Stadtwerke abschnittweise erhöhtem Druck ausgesetzt und dabei überwacht. Dadurch lassen sich Rohrbrüche schnell feststellen. So kommt es nur zu geringem Wasserverlust sowie kleineren Schäden an Rohrleitungen und Strassen.

Die Tests finden ab Dienstag nach Pfingsten auf drei städtischen Strassenabschnitten statt. Es sind dies die Teilstücke von der Rorschacher Strasse 194 bis zur Verzweigung Lukasstrasse und von der Rehetobelstrasse 48 bis zur Verzweigung Oberhaldenstrasse sowie an der Heimatstrasse zwischen Langgasse und Kolumbanstrasse. Anwohnerinnen und Anwohner werden vor Beginn der Arbeiten mit einem Flugblatt informiert.

Donnerstag, 6. Juni - 13:44 Uhr

Durchzogene Wetterprognose für Pfingsten: Nach schönem Freitag ein wechselhaftes Wochenende

(vre) Das Pfingstwochenende dürfte, wenn man auf die Wetterfrösche im Internet abstellt, wettermässig ein Wechselbad der Gefühle werden. Schönster der nächsten fünf Tage ist der Freitag, einigermassen schön werden auch Samstag und Sonntag. Montag und Dienstag dagegen sollen wechselhaft sein, wobei je länger es dauert, desto höher wird die Wahrscheinlichkeit für Niederschläge. Es bleibt einigermassen warm.

Der Bodensee vom Hohen Kasten aus. Viele St.Gallerinnen und St.Galler wird es an Pfingsten an den See oder in den Alpstein ziehen. Vom Wetter her dürften sie mehrheitlich auf ihre Kosten kommen. Es gilt aber von Samstag bis Montag: Regenschutz nicht vergessen. (Leserbild: Regina Rosin - 1. Juni 2019)

Der Bodensee vom Hohen Kasten aus. Viele St.Gallerinnen und St.Galler wird es an Pfingsten an den See oder in den Alpstein ziehen. Vom Wetter her dürften sie mehrheitlich auf ihre Kosten kommen. Es gilt aber von Samstag bis Montag: Regenschutz nicht vergessen. (Leserbild: Regina Rosin - 1. Juni 2019)

SRF-Meteo und Weathersearch.ch sind sich fürs ganze verlängerte Wochenende ziemlich einig. Am Freitag ist bei 9 bis 26 Grad ein sonniger Sommertag zu erwarten. Am Samstagvormittag ist etwas Regen möglich, Nachmittag und Abend sind sonnig und trocken bei Temperaturen zwischen 11 und 19 Grad.

Der Sonntag soll gemäss den Wetterportalen umgekehrt verlaufen: Der Vormittag ist schön und sonnig, ab Nachmittag sind Niederschläge möglich. Die Temperatur bewegt sich voraussichtlich zwischen 10 und 24 Grad. Der Montag verläuft ebenfalls weitgehend trocken, ab Mittag sind bei Temperaturen zwischen 14 und 25 Grad lokale Schauer möglich. Und der Dienstag wird bei 14 bis 21 Grad wechselhaft.

Donnerstag, 6. Juni - 12:12 Uhr

Stadt gestaltet Verkehrsknoten in Rotmonten neu: Vorderster Teil der Holzstrasse derzeit gesperrt

(sk/vre) Das Tiefbauamt der Stadt St.Gallen gestaltet derzeit die Verzweigung Guisan- und Holzstrasse in Rotmonten neu. Gleichzeitig wird die Endstation der Buslinie 5 ausgebaut und behindertengerecht gestaltet. Fürs Quartier ist die Verzeigung der Guisan- und der Holzstrasse wichtig, weil erstere die Verbindung zur Universität und letztere eine wichtige Quartierstrasse ist.

Die Baustelle auf der Verzweigung Guisan- und Holzstrasse. Derzeit werden Arbeiten an den Werkleitungen ausgeführt. (Bild: Reto Voneschen - 6. Juni 2019)

Die Baustelle auf der Verzweigung Guisan- und Holzstrasse. Derzeit werden Arbeiten an den Werkleitungen ausgeführt. (Bild: Reto Voneschen - 6. Juni 2019)

Das Projekt sieht gemäss Mitteilung der Stadtkanzlei vor, die Fahrbahn im Bereich des Verkehrsknotens leicht anzuheben und zu Gunsten der Trottoirs zu reduzieren. Dies ermögliche die Erstellung sicherer Fussgängerquerungen mit ausreichenden Sichtverhältnissen. Damit die VBSG-Busse auf der Verzweigung genügend Platz für die Kehre von der Endstation her in Richtung Quartierzentrum haben, wird die Guisanstrasse auf der Südseite verbreitert.

Die Endhaltestelle der Buslinie 5 mit im vorderen Bereich mit einer Haltekantenhöhe von 22 Zentimetern behindertengerecht gestaltet. Parallel zu den Arbeiten des Tiefbauamtes, erneuern die St.Galler Stadtwerke derzeit in der Holzstrasse, Abschnitt Guisan- bis Höflistrasse, die Gas- und Wasserleitung sowie die Hausanschlüsse.

Für die Ausführung all dieser Arbeiten muss die Holzstrasse von der Guisanstrasse her bis zum Haus Nummer 11 für Fahrzeuge gesperrt werden. Umleitungen sind signalisiert. Die Durchfahrt an der Guisanstrasse wird mit einer Lichtsignalanlage gesteuert. Die Busse der VBSG verkehren über die Berghaldenstrasse; die Haltestelle Rotmonten kann während der Bauarbeiten nicht bedient werden. Die Arbeiten sollen bis Mitte August abgeschlossen werden.

Donnerstag, 6. Juni - 11:44 Uhr

Töfffahrer übersehen, gerammt und mittelschwer verletzt

(stapo/vre) Am Mittwochabend ist es auf der Oberstrasse in St.Gallen zum Zusammenstoss zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen gekommen. Der Töfffahrer stürzte dabei, wurde mittelschwer verletzt und musste mit der Ambulanz in Spitalpflege verbracht werden. An seinem Zweirad entstand gemäss Mitteilung der Stadtpolizei Totalschaden.

Die Unfallstelle auf der Oberstrasse: Vorne links das Auto, das den Töfffahrer rammte und zu Fall brachte. Hinten vor dem weissen Auto der totalbeschädigte Töff. (Bilder: Stadtpolizei St.Gallen - 5. Juni 2019)

Die Unfallstelle auf der Oberstrasse: Vorne links das Auto, das den Töfffahrer rammte und zu Fall brachte. Hinten vor dem weissen Auto der totalbeschädigte Töff. (Bilder: Stadtpolizei St.Gallen - 5. Juni 2019)

Am Mittwoch, kurz vor 23 Uhr, fuhr der Motorradfahrer auf der Oberstrasse stadtauswärts. Vor dem Haus Nummer 112 wurde er vom Auto einer 23-Jährigen gerammt, das aus einer Ausfahrt auf die Oberstrasse einbog. Die junge Frau hatte den Töfffahrer übersehen. Dieser stürzte, sein Zweirad schlitterte danach über beide Fahrspuren und prallte gegen ein parkiertes Auto.

Das vorne beschädigte Auto der Unfallverursacherin.

Das vorne beschädigte Auto der Unfallverursacherin.

Donnerstag, 6. Juni - 7:44 Uhr

Erfolg für St.Galler Anti-Rassisten Hans Fässler: Stadt Neuchâtel tauft heute einen Platz um

(vre) 14 Jahre, nachdem er dem Naturwissenschafter und Rassisten Louis Agassiz ein Kapitel des Buchs Reise in Schwarz-Weiss gewidmet hat und zwölf Jahre nach dem Start der Kampagne «Démonter Louis Agassiz» kann der St.Galler Anti-Rassist Hans Fässler einen Erfolg feiern: Heute Donnerstag wird in Neuchâtel der Platz «Espace Louis-Agassiz» in «Espace Tilo-Frey» umbenannt.

Damit, so hält Fässler in einer Mitteilung fest, erfolge weltweit erst zum dritten Mal – nach der Agassiz-School in Cambridge, Massachusetts (2004), und der Agassiz-Medaille der Erdwissenschaften (2018) – eine Umbenennung im Kontext des Rassismus von Louis Agassiz. Für den internationalen Anti-Rassismus sei das ein grosser Schritt vorwärts. Jean Louis Rodolphe Agassiz (1807-1873) war ein schweizerisch-amerikanischer Naturforscher. Hans Fässler kritisiert ihn für seine nach heutigen Massstäben klar rassistischen Rassentheorien.

Hans Fässler und Louis Agassiz: Der Historiker versuchte vor zwei Jahren, den Mitgliedern der St.Galler Sektion des Schweizer Alpenclubs (SAC) die Aberkennung der SAC-Ehrenmitgliedschaft für Louis Agassiz schmackhaft zu machen. (Bild: Urs Bucher - 3. März 2017)

Hans Fässler und Louis Agassiz: Der Historiker versuchte vor zwei Jahren, den Mitgliedern der St.Galler Sektion des Schweizer Alpenclubs (SAC) die Aberkennung der SAC-Ehrenmitgliedschaft für Louis Agassiz schmackhaft zu machen. (Bild: Urs Bucher - 3. März 2017)

Die neu mit einem Strassennamen in Neuchâtel geehrte Tilo Frey (1923-2008) wurde als Tochter eines Schweizer Ingenieurs und einer Frau vom Volk der Fulbe in Kamerun geboren. Später wurde sie in die Schweiz gebracht. 1943 bis 1984 arbeitete sie in Neuchâtel als Lehrerin und Schuldirektorin. 1964 wurde sie ins dortige Stadtparlament, 1969 in den Grossen Rat des Kantons Neuenburg, 1971 als erste dunkelhäutige Person in den Nationalrat gewählt. In Bern wirkte sie bis 1975.

Interessant übrigens ist im Programm der heutigen Umbenennungsfeier in Neuchâtel die Berufsbezeichnung von Hans Fässler. Er sei «enseignant d’anglais retraité, historien et militant non-retraité à Saint-Gall», also «pensionierter Englischlehrer, Historiker und nicht-pensionierter Militanter aus St.Gallen», heisst es da. Womit angekündigt ist, was sowieso alle wissen, die Fässler kennen: Sein Kampf gegen die anhaltende Ehrung von Rassist Agassiz geht weiter.

Donnerstag, 6. Juni - 7:07 Uhr

St.Galler Gin-Festival zum Zweiten: 600 Gins in der alten Kreuzbleiche-Turnhalle

(vre) Am 21. und 22. Juni findet in St.Gallen die zweite Ausgabe des Gin-Festivals statt. Nachdem er Anfang Juni 2018 im Lattich auf dem Areal des alten Güterbahnhofs durchgeführt wurde, wechselt der Anlass jetzt in die alte Kreuzbleiche-Turnhalle. Geplant ist gemäss Vorschau im Internet am neuen Ort ein Innen- und ein Aussenbereich mit einer Fläche von insgesamt 2000 Quadratmetern.

An der Premiere des St.Galler Gin-Festivals im Sommer 2018 im Lattich im alten Güterbahnhof. (Bild: Ralp Ribi - 2. Juni 2018)

An der Premiere des St.Galler Gin-Festivals im Sommer 2018 im Lattich im alten Güterbahnhof. (Bild: Ralp Ribi - 2. Juni 2018)

Beim «Gin Gin - The Festival» können über 600 verschiedene Gins von rund drei Dutzend Produzenten, Importeuren und Destillateuren probiert werden. Da man bekanntlich nicht einen ganzen Abend nur trinken kann, gibt's zum Schnaps- auch ein Gastro-Angebot sowie ein Musikprogramm mit DJs. Geöffnet ist am Freitag von 17 Uhr bis Mitternacht, am Samstag von 16 Uhr bis Mitternacht. Tickets sind bereits jetzt im Vorverkauf für zwölf Franken das Stück erhältlich.

Zum Gin-Festival im Internet.

Mittwoch, 5. Juni - 18:08 Uhr

Sevdalinka: Traditionelle Liebeslyrik aus Bosnien und Herzegowina in der St.Galler Stadtbibliothek

(pd/mha) Wer sich für Musik und Liebeslyrik interessiert, ist diesen Samstag, 17 Uhr, im Raum für Literatur in der Hauptpost (Eingang via St.-Leonhard-Strasse 40) am richtigen Ort. Der durch die Stadtbibliothek organisierte Abend ist Sevdalinka gewidmet. Diese musikalische Gattung ist in Bosnien und Herzegowina eine traditionelle Art der Liebeslyrik. Sie drückt gemäss Mitteilung unerfüllte Liebesgefühle oder tiefe Leidenschaft gegenüber einer Person, einer Stadt oder Region aus.

Sevdalinka ist heute fester Bestandteil der Folklore aus Bosnien und Herzegowina. (Bild: PD)

Sevdalinka ist heute fester Bestandteil der Folklore aus Bosnien und Herzegowina. (Bild: PD)

Am Samstag führt Jasminka Cvetanovic auf Deutsch in Sevdalinka ein. Danach gibt es eine musikalische Kostprobe, bevor Kulturwissenschafter Esad Bajtal in Bosnisch referiert. Bajtal forscht seit vielen Jahren über Sevdalinka. Der Abend wird moderiert von Sefika Koljic, Literaturwissenschafterin und Lehrerin für Bosnisch. Der Eintritt zum Anlass ist gratis; es wird eine Kollekte eingesammelt.

Mittwoch, 5. Juni - 16:18 Uhr

Neues Angebot von «Stadtwildtiere»: Mit der gemieteten Fotofalle Wildtieren nachspüren

(vre) Seit 2015 ist «Stadtwildtiere» auch in St.Gallen aktiv. Mit verschiedenen Aktionen wurde bereits dem heimlichen Leben von Wildtieren im Stadtgebiet nachgespürt. In diesem Jahr etwa suchen Freiwillige mit Spurtunnels nach der seltenen Haselmaus, die es eigentlich in der Gallusstadt geben sollte, deren Vorkommen in neuerer Zeit aber noch nie nachgewiesen werden konnte.

Der Fuchs schnürt durch einen Stadtsanktgaller Garten. (Bild: Stadtwildtiere - 30. Mai 2016)Der Fuchs schnürt durch einen Stadtsanktgaller Garten. (Bild: Stadtwildtiere - 30. Mai 2016)
Ein Fuchs auf einem Gartensitzplatz an der Lilienstrasse. (Bild: José Martinez - 31. Oktober 2016)Ein Fuchs auf einem Gartensitzplatz an der Lilienstrasse. (Bild: José Martinez - 31. Oktober 2016)
Der Fuchs hat etwas gehört. (Bild: Lisa Häfliger - 20. Mai 2019)Der Fuchs hat etwas gehört. (Bild: Lisa Häfliger - 20. Mai 2019)
Bekannt für seine hartnäckigen Grabarbeiten: der Dachs in einem St.Galler Garten. (Bild: Stadtwildtiere - 2. Mai 2016)Bekannt für seine hartnäckigen Grabarbeiten: der Dachs in einem St.Galler Garten. (Bild: Stadtwildtiere - 2. Mai 2016)
Eine Rehkuh mit ihrem Kitz. (Bild: Reto Voneschen - 28. Juli 2016)Eine Rehkuh mit ihrem Kitz. (Bild: Reto Voneschen - 28. Juli 2016)
Der zur Familie gehörende Rehbock. (Bild: Reto Voneschen - 28. Juli 2016)Der zur Familie gehörende Rehbock. (Bild: Reto Voneschen - 28. Juli 2016)
So schön kriegt man sie selten vor die Linse: ein Wildschwein auf nächtlicher Erkundungstour. (Bild: Reto Voneschen - 18. Juli 2016)So schön kriegt man sie selten vor die Linse: ein Wildschwein auf nächtlicher Erkundungstour. (Bild: Reto Voneschen - 18. Juli 2016)
Der Fuchs markiert beim Vorbeigehen rasch noch an einen Busch. (Bild: Reto Voneschen - 16. Juli 2016)Der Fuchs markiert beim Vorbeigehen rasch noch an einen Busch. (Bild: Reto Voneschen - 16. Juli 2016)
Eine Igelmutter mit zwei Jungen am Fressnapf. (Bild: Madeleine Geiger - 9. August 2016)Eine Igelmutter mit zwei Jungen am Fressnapf. (Bild: Madeleine Geiger - 9. August 2016)
Zwei Igel vor einem Igelhotel. (Bild: Madeleine Geiger - 10. September 2016)Zwei Igel vor einem Igelhotel. (Bild: Madeleine Geiger - 10. September 2016)
Ein Steinmarder in einem Stadtsanktgaller Garten. (Bild: Lisa Häfliger - 1. Juni 2019)Ein Steinmarder in einem Stadtsanktgaller Garten. (Bild: Lisa Häfliger - 1. Juni 2019)
Auch sie geraten natürlich in die Fotofallen: Porträt einer Katze in einem Gartenbeet an der Lilienstrasse. (Bild: José Martinez - 17. Mai 2016)Auch sie geraten natürlich in die Fotofallen: Porträt einer Katze in einem Gartenbeet an der Lilienstrasse. (Bild: José Martinez - 17. Mai 2016)
Eine Katze im Morgengrauen auf der Pirsch an der Metallstrasse. (Bild: Reto Voneschen - 8. Juni 2016)Eine Katze im Morgengrauen auf der Pirsch an der Metallstrasse. (Bild: Reto Voneschen - 8. Juni 2016)
Mit der Normalkamera «geschossen»: Zwei Füchse und einige nicht wirklich beunruhigte Schafe am Freudenberghang. (Leserbild: Klaus Stadler - 16. Oktober 2016)Mit der Normalkamera «geschossen»: Zwei Füchse und einige nicht wirklich beunruhigte Schafe am Freudenberghang. (Leserbild: Klaus Stadler - 16. Oktober 2016)
14 Bilder

Wildtiere in der Stadt St.Gallen

Eine spektakuläre Aktion von «Stadtwildtiere» war vor einigen Jahren das Aufstellen von Fotofallen. Dabei kamen Dutzende Bilder von Füchsen, Igeln, Dachsen, Rehen und anderen Wildtieren zusammen, die sich Nacht für Nacht durch die Stadt bewegen. Und natürlich wurden auch Dutzende Hauskatzen porträtiert. Damit jede und jeder selber kontrollieren kann, wer denn da zu nächtlicher Stunde den Garten umgräbt, bietet «Stadtwildtiere» neu einen Fotofallen-Verleih an.

Gemietet werden können zwei Kameratypen. Man sucht sich im Internet aus, welche man wie lange will. Dann überweist man den Mietpreis plus ein Depot und erhält die Kamera samt Gebrauchsanweisung zugeschickt. Am letzten Tag der Mietdauer packt man sie wieder ein und retourniert sie an die Verleihstelle, die einem darauf das Depot zurückzahlt.

Zu den Details von «Stadtwildtiere» in St.Gallen.

Mittwoch, 5. Juni - 15:45 Uhr

Das Klanghaus Toggenburg zu Besuch in der Kantonshauptstadt: Konzert und Vorträge im Ex-Rex

(pd/vre) Am Mittwoch, 12. Juni, 19.30 Uhr, kommt die Klangwelt Toggenburg zu Besuch in St.Gallen. Im Ex-Rex stellen sich die künftigen Betreiber des Klanghauses am Schwendisee oberhalb von Wildhaus-Alt St.Johann vor. Sie tun dies mit Klängen von Christian Zehnder und «Songs from new space Mountains», mit dem Trio Andersch, mit Triado und Pätschwerk.

Eine Computerillustration, wie es dereinst im Inneren des Klanghauses Toggenburg aussehen könnte. (Bild: PD)

Eine Computerillustration, wie es dereinst im Inneren des Klanghauses Toggenburg aussehen könnte. (Bild: PD)

Wortbeiträge kommen am Mittwoch in einer Woche von Klanghaus-Initiant Peter Roth, Kantonsbaumeister Werner Binotto und Christian Zehnder, dem künstlerischen Leiter der Klangwelt Toggenburg. Die drei äussern sich zur Grundidee, zum Bauprojekt und zum künftigen Betrieb des Klanghauses. Über das Vorhaben entscheidet das Stimmvolk des Kanton St.Gallen am 30. Juni.

Das Projekt Klanghaus kostet 22,3 Millionen Franken. Betriebskosten sollen dem Kanton aus der Einrichtung zur Pflege des musikalischen Erbes der Region keine erwachsen. Die private Stiftung Klangwelt übernimmt nämlich nicht nur eine Million der Investitionskosten, sondern äufnet auch einen Fonds mit über fünf Millionen für den Betrieb des Hauses.

Mittwoch, 5. Juni - 13:12 Uhr

Rollerfahrer stürzt beim Überholen auf der Rorschacher Strasse und verletzt sich schwer

(stapo/vre) Bei einem Überholmanöver ist am Dienstagnachmittag ein Rollerfahrer auf der Rorschacher Strasse im Osten von St.Gallen mit einem nach links abbiegenden Auto zusammengestossen und gestürzt. Der 62-Jährig verletzte sich dabei gemäss Mitteilung der Stadtpolizei schwer und musste ins Spital gebracht werden.

Hier wurde ein Rollerfahrer schwer verletzt: Die Unfallstelle vom Dienstagnachmittag an der Rorschacher Strasse kurz vor der Stadtgrenze zu Mörschwil. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 4. Juni 2019)

Hier wurde ein Rollerfahrer schwer verletzt: Die Unfallstelle vom Dienstagnachmittag an der Rorschacher Strasse kurz vor der Stadtgrenze zu Mörschwil. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 4. Juni 2019)

Am Dienstag, kurz nach 15.30 Uhr, war eine 41-Jährige mit ihrem Auto auf der Rorschacher Strasse stadtauswärts unterwegs. Auf Höhe des Hauses 310 wollte sie nach links auf einen Parkplatz abbiegen. Nach eigenen Aussagen setzte sie den Blinker und bremste ab. In dem Moment schickte sich der Rollerfahrer zum Überholen an.

Bei diesem Manöver prallte der 62-Jährige gemäss Polizeimeldung frontal gegen den vorderen Kotflügel des Autos und danach gegen ein am Strassenrand parkiertes Auto. Der Roller und sein Fahrer schlitterten danch noch einige Meter bevor sie zum Stillstand kamen.

Mittwoch, 5. Juni - 11:44 Uhr

Ideale Bedingungen für einen Sprung ins Wasser

Wassertemperaturen: Bei Ansicht in der App auf graue Fläche klicken.

Wassertemperaturen in den Freibädern der Stadt St.Gallen und am Bodensee

Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld 22
Freibad Rotmonten 21
Familien- und Frauenbad Dreilinden 20
Mannenweier 21
Region
Badhütte Rorschach 18
Schwimmbad Arbon: See 19
Schwimmbad Arbon: Becken 24
Mittwoch, 5. Juni - 11:44 Uhr

Blechsalat beim Einfädeln: Auto hinter dem Bus übersehen

(stapo/vre) Am Dienstag ist es im Morgenverkehr beim Einfädeln nach der Verzweigung der Zürcher- und Fürstenlandstrasse in St.Gallen-Bruggen zum Zusammenstoss eines Liefer- und eines Personenautos gekommen. Kurz nach 7 Uhr bog der PW aus der Fürstenlandstrasse nach links auf die Zürcher Strasse ein. Auf der Einspurstrecke fuhr er parallel neben einem Bus. Direkt nach dem Bus spurte das Auto ein.

Die Unfallstelle nach der Verzweigung der Zürcher- mit der Fürstenlandstrasse. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 4. Juni 2019)

Die Unfallstelle nach der Verzweigung der Zürcher- mit der Fürstenlandstrasse. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 4. Juni 2019)

Ein Lieferwagenlenker wollte gleichzeitig von einer Tankstelle aus nach links in die Strasse einbiegen, um stadteinwärts zu fahren. Dabei übersah der 39-Jährige den Personenwagen hinter dem Bus. Dadurch kam es zu einem Zusammenstoss. Verletzt wurde niemand. Es entstand gemäss Mitteilung der Stadtpolizei mittelgrosser Sachschaden.

Mittwoch, 5. Juni - 11:15 Uhr

Hund in Wittenbach aus brennendem Auto befreit

(kapo/vre) Am späten Dienstagnachmittag hat in der Zentrumsüberbauung in Wittenbach das Auto einer 77-Jährigen gebrannt. Ein Passant rettete den Hund der Frau, der sich im Fahrzeug befand. Die örtliche Feuerwehr konnte die Flammen rasch ersticken. Brandursache dürfte gemäss Mitteilung der Kantonspolizei St.Gallen ein technischer Defekt gewesen sein.

Im Motorenraum des Autos einer 77-Jährigen hat es am Dienstag im Zentrum Wittenbach gebrannt. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen - 4. Juni 2019)

Im Motorenraum des Autos einer 77-Jährigen hat es am Dienstag im Zentrum Wittenbach gebrannt. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen - 4. Juni 2019)

Am Dienstag, kurz vor 17.30 Uhr, ging gemäss Polizeimeldung bei der kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass im Zentrum Wittenbach ein Auto brenne, in dem sich ein Hund befinde. Ein Passant schlug eine Seitenscheibe des Fahrzeugs ein und befreite das Tier. Die Forensiker der Kapo St.Gallen gehen davon aus, dass das Feuer aufgrund eines technischen Defekts ausgebrochen ist. Die Höhe des Schadens kann noch nicht beziffert werden.

Dienstag, 4. Juni - 12:18 Uhr

Bauarbeiten: Die Steinachstrasse bleibt von Mittwochmorgen bis Donnerstagmorgen gesperrt

(vre) Jetzt ist es definitiv: Am Mittwoch erhält die Steinachstrasse in St.Gallen einen neuen Deckbelag. Dafür muss die Achse für knapp 24 Stunden gesperrt werden. Diese Massnahme betrifft das Teilstück von der Rorschacher Strasse bis zum Haus Steinachstrasse 42 sowie das kurze Stück Singenbergstrasse von Steinach- bis Rorschacher Strasse.

Hinweistafel auf die Sperrung zwischen Mittwoch- und Donnerstagmorgen an der Steinachstrasse. (Bild: Reto Voneschen - 1. Juni 2019)

Hinweistafel auf die Sperrung zwischen Mittwoch- und Donnerstagmorgen an der Steinachstrasse. (Bild: Reto Voneschen - 1. Juni 2019)

Die Sperrung gilt gemäss Strasseninspektorat von Mittwoch, 6 Uhr, bis Donnerstag, etwa 5 Uhr. Das Trottoir bleibt jederzeit begehbar. Von der Rorschacher Strasse Richtung A1 fahrende Autos werden via Frohbergstrasse umgeleitet. Der Verkehr aus der entgegengesetzten Richtung wird via Sonnenstrasse abgewickelt. Die Zufahrten zu Kantonsspital und Parkgarage Athletik-Zentrum sind gewährleistet.

Dienstag, 4. Juni - 11:59 Uhr

Die Festspielbühne auf dem St.Galler Klosterplatz steht: Heute Abend wird erstmals darauf geprobt

(vre) Der Sommer kündigt sich an. Das merkt man in der St.Galler Altstadt nicht nur an den sommerlichen Temperaturen, sondern auch daran, dass die Bühne für die Festspiele auf dem Klosterplatz in die Höhe wächst. Die Arbeiten haben am 20. Mai begonnen. Heute Abend findet darauf die erste Probe statt - sofern kein Sommergewitter der Operntruppe einen Strich durch die Rechnung macht.

Tribüne und Bühne für die diesjährigen Festspiele auf dem St.Galler Klosterplatz. (Bild: Reto Voneschen - 1. Juni 2019)

Tribüne und Bühne für die diesjährigen Festspiele auf dem St.Galler Klosterplatz. (Bild: Reto Voneschen - 1. Juni 2019)

Aufgeführt wird vor der Kulisse des St.Galler Stiftsbezirks die Oper «Il trovatore» von Giuseppe Verdi. Premiere und Start der St.Galler Festspiele ist am Freitag, 28. Juni. Danach sind vom 29. Juni bis 12. Juli weitere sechs Vorstellungen geplant. Vorgestellt wird das Stück schon an der Festspiel-Matinee vom 23. Juni im Theater (11 Uhr, Grosses Haus, Eintritt frei). Tribüne und Bühne auf dem Klosterplatz können zudem am 15. Juni, 11 bis 12 Uhr, auf einer Führung erkundet werden (Eintritt .

Zum Programm der diesjährigen St.Galler Festspiele.

Dienstag, 4. Juni - 10:59 Uhr

Stadt St.Gallen will die Indoor-Radsport-WM 2021 in der Sporthalle Kreuzbleiche durchführen

(vre) Der Radballclub und die Stadt haben sich gemäss dem Newsletter von Sport St.Gallen, dem früheren städtischen Sportamt, für die Austragung der Indoor-Radsport-WM 2021 beworben. Sie soll vom 26. bis 28. November 2021 in der Sporthalle Kreuzbleiche ausgetragen werden. An der WM wird jeweils um die Titel im Radball und im Kunstradfahren gekämpft.

Findet im November 2021 die Indoor-Radsport-WM mit Radballern und Kunstradfahrern in der Sporthalle Kreuzbleiche in St.Gallen statt? (Bild: Hanspeter Schiess - 8. Juni 2017)

Findet im November 2021 die Indoor-Radsport-WM mit Radballern und Kunstradfahrern in der Sporthalle Kreuzbleiche in St.Gallen statt? (Bild: Hanspeter Schiess - 8. Juni 2017)

Der Entscheid über die St.Galler Kandidatur wird diesen Herbst, allenfalls im September, fallen. Marcel Thoma, Leiter von Sport St.Gallen, rechnet am Anlass mit 140 Athletinnen und Athleten - etwa 40 im Radball und etwa 100 im Kunstradfahren. Schon in diesem Jahr findet die Indoor-Radsport-WM in der Schweiz statt. Vom 6. bis 8. Dezember trifft sich die Weltelite des Hallenradsports zum zweiten Mal in der St.Jakobshalle in Basel.

Dienstag, 4. Juni - 10:29 Uhr

Wasser- und Aussentemperaturen, wie sie sein sollten: Ab in die Badi, bevor es wieder abkühlt!

(vre) Endlich! Am Dienstag und Mittwoch steht einem Badetag auch in der Region St.Gallen nichts mehr im Weg: Zu erwarten sind viel Sonne, sommerliche Hitze und Wassertemperaturen, die auch Gfrölis ins kühle Nass locken.

Wie's mit der noch jungen Badesaison danach weitergeht ist offen: Der Donnerstag soll kühler und gegen Abend auch nass werden. Das Pfingstwochenende wird mit Höchsttemperaturen über 20 Grad, aber mit durchziehenden Wolkenfeldern und vereinzelten Regengüssen durchzogen ausfallen.

Wassertemperaturen in den Freibädern der Stadt St.Gallen und am Bodensee

Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld 22
Freibad Rotmonten 21
Familien- und Frauenbad Dreilinden 20
Mannenweier 21
Region
Badhütte Rorschach 18
Schwimmbad Arbon: See 19
Schwimmbad Arbon: Becken 24

Wassertemperaturen: Bei Ansicht in der App auf graue Fläche klicken.

Dienstag, 4. Juni - 9:49 Uhr

«Das Zelt» gastiert auf der Kreuzbleiche in St.Gallen: Musical, Zirkus, Comedy und Konzerte

(pd/vre) Von heute bis 16. Juni gastiert «Das Zelt» auf der Kreuzbleiche in St.Gallen. Es wartet mit «Comedy, Concert und Circus» auf. Sechsmal steht am Anfang «Supermarkt Ladies», das neue Musical von Roman Riklin und Dominik Flaschka, auf dem Programm. Das Spezielle am Stück: Das Publikum entscheidet mit, wie es den drei Supermarkt-Kassierinnen und ihrem tiefgekühlten Chef am Schluss ergeht.

«Das Zelt» am Ostrand der St.Galler Kreuzbleiche. (Bild: Reto Voneschen - 1. Juni 2019)

«Das Zelt» am Ostrand der St.Galler Kreuzbleiche. (Bild: Reto Voneschen - 1. Juni 2019)

Am Pfingstsonntag, 16 Uhr, folgt «Family Circus». Am 11. Juni kommt der beliebte «Comedy Club» mit Stéphanie Berger, Claudio Zuccolini, Dominic Deville, Die Zwillinge und einer Comedy-Battle auf die Kreuzbleiche. Am 13. Juni bietet «Sgt. Pepper» auf den Spuren des Beatles-Klassiker einen sehr speziellen Mundartabend. Und am 14. Juni unterhalten die fünf Bliss-Sänger, inzwischen angeblich volljährig, «Das Zelt».

Zum Programm von «Das Zelt» in St.Gallen.

Dienstag, 4. Juni - 9:11 Uhr

«Writing Is Repetition»: Salome Schmuki stellt ab Donnerstag im Architekturforum aus

(sk/vre) Die Künstlerin Salome Schmuki hat 2018 einen Werkbeitrag der Stadt St.Gallen erhalten. Zuvor bekam sie bereits 2013 einen solchen Beitrag vom Kanton. Jetzt stellt die gebürtige St.Gallerin im Architekturforum Ostschweiz im Lagerhaus (Davidstrasse 40) aus. Die Ausstellung wird gemäss Mitteilung der städtischen Kulturförderung am Donnerstag, 18.30 Uhr, eröffnet.

Die Künstlerin und Grafikerin Salome Schmuki stellt jetzt im Architekturforum Ostschweiz im Lagerhaus aus. (Bild: Urs Bucher - 11. September 2015)

Die Künstlerin und Grafikerin Salome Schmuki stellt jetzt im Architekturforum Ostschweiz im Lagerhaus aus. (Bild: Urs Bucher - 11. September 2015)

Salome Schmuki untersucht Struktur und Organisation von Sprache. Sie hat sich intensiv mit Aspekten des Lesevorgangs auseinandergesetzt und gestaltet eigene Schriften und typografische Designs. Sie will so einen neuen Blick auf altbekannte Buchstaben- und Lautsysteme ermöglichen. Im Architekturforum zeigt Schmuki in grossflächigen Installationen eine Auswahl ihrer Formrecherchen.

Salome Schmuki wurde 1976 in St.Gallen geboren und ist hier aufgewachsen. Sie hat an der Jan-van-Eyck-Akademie in Maastricht, an der Gerrit-Rietveld-Akademie in Amsterdam sowie an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Zürich studiert. Ihre Arbeiten waren in St.Gallen unter anderem präsent beim «Heimspiel» (2015 und 2018), im Hiltibold (2017) und im Sitterwerk (2017).

Montag, 3. Juni - 14:14 Uhr

Mit einer Umfrage zu einem wirkungsvolleren Mitwirkungsreglement

(sk/vre) Die Stadt St.Gallen überarbeitet ihr Partizipationsreglement, weil die darin vorgesehenen Instrumente bisher kaum genutzt werden. In einem ersten Schritt ist vom 3. bis 30 Juni die Stadtbevölkerung aufgerufen, ihre Meinung zur Partizipation (oder Mitwirkung) in einer Online-Umfrage zu äussern. Die Resultate daraus fliessen in einen Bericht ein, der zeigen soll, was zu tun ist. Das Papier soll Mitte 2020 im Stadtparlament diskutiert werden.

Haben die Mitwirkungsmöglichkeiten, die das städtische Partizipationsreglement bieten, genutzt: Die Klimajugend hat kürzlich in einem Jugendvorstoss verlangt, dass auch in der Stadt St.Gallen der Klimanotstand ausgerufen wird. (Bild: Mareycke Frehner - 2. Februar 2019)

Haben die Mitwirkungsmöglichkeiten, die das städtische Partizipationsreglement bieten, genutzt: Die Klimajugend hat kürzlich in einem Jugendvorstoss verlangt, dass auch in der Stadt St.Gallen der Klimanotstand ausgerufen wird. (Bild: Mareycke Frehner - 2. Februar 2019)

Das 2006 durch das Stadtparlament erlassene Partizipationsreglement sieht verschiedene Möglichkeiten zur aktiven Mitwirkung am Stadtleben von Personen ohne Stimmrecht vor - also von Jugendlichen sowie von Ausländerinnen und Ausländern. Vom Mitwirkungsrecht wird bisher nur wenig Gebrauch gemacht. Dies löste im Frühling 2018 einen Vorstoss im Stadtparlament aus, der eine Reform des Reglements fordert. Daran wird jetzt gearbeitet.

Zur Online-Umfrage über die Partizipation.

Montag, 3. Juni - 13:44 Uhr

«Tischlein deck dich» verteilt seit 15 Jahren Lebensmittel in der Offenen Kirche St.Gallen

(pd/vre) Seit 3. Juni 2004 hat der Verein «Tischlein deck dich» in der Offenen Kirche St.Gallen über 400'000 Kilogramm vor der Vernichtung gerettete Lebensmittel mit einem Warenwert von rund 2,6 Millionen Franken an Armutsbetroffene verteilt. Heute können dort Woche für Woche drei Dutzend Haushalte mit 114 Angehörigen Lebensmittel zu Sonderkonditionen beziehen. Betrieben wird die Abgabestelle von 25 Freiwilligen.

«Tischlein deck dich» ist eine der Organisationen, die in der Ostschweiz Bedürftige direkt mit vor der Vernichtung bewahrten Lebensmitteln versorgen. Im Bild die Abgabestelle von «Tischlein deck dich» in Bischofszell TG. (Bild: Reto Martin - 16. Oktober 2014)

«Tischlein deck dich» ist eine der Organisationen, die in der Ostschweiz Bedürftige direkt mit vor der Vernichtung bewahrten Lebensmitteln versorgen. Im Bild die Abgabestelle von «Tischlein deck dich» in Bischofszell TG. (Bild: Reto Martin - 16. Oktober 2014)

Wer zum Bezug von Lebensmitteln berechtigt ist, klären Sozialfachstellen aus der Region ab. Sie stellen Bezugskarten aus, die maximal für ein Jahr gültig sind. Zu den Kundinnen und Kunden von «Tischlein deck dich» gehören gemäss Mitteilung Personen, die am oder unter dem Existenzminimum leben. Das sind «Working Poor», Grossfamilien, Alleinerziehende, Migrantinnen und Migranten sowie Personen, die Sozialhilfe oder eine Invalidenrente beziehen.

Noch immer landen in der Schweiz jährlich bis zu zwei Millionen Tonnen einwandfreier Lebensmittel im Abfall. «Tischlein deck dich» hat sich seit seiner Gründung 1999 dem Kampf gegen die Verschwendung von Lebensmitteln verschrieben. Das Angebot der Abgabestelle reicht von Getränken über Gemüse, Früchte, Konserven, Süssigkeiten, Brot bis hin zu Milch-und Tiefkühlprodukten. «Tischlein deck dich» betreibt heute 131 Abgabestellen in der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein.

Mehr Informationen über die Aktion «Tischlein deck dick»

Montag, 3. Juni - 13:33 Uhr

St.Galler Stadtregierung empfiehlt für den 30. Juni ein Ja zum HSG-Campus am Platztor

(sk/vre) Es ist nicht wirklich eine Überraschung, wenn man den Einsatz des Stadtpräsidenten im Abstimmungskampf des Pro-Komitees sieht: Der St.Galler Stadtrat empfiehlt ein Ja zum HSG-Campus am Platztor. Das kantonale Stimmvolk entscheidet am 30. Juni über diese «für die Stadt St.Gallen wegweisende Vorlage». Der neue Campus soll der Uni St.Gallen den nötigen Raum für ihre Entwicklung geben. Gleichzeitig setzt das Projekt im Stadtzentrum einen städtebaulichen Akzent.

Blick aufs Areal Platztor. Hier soll zwischen Böcklinstrasse (links), Unterem Graben und St.-Jakob-Strasse ein zweiter HSG-Campus entstehen. Das kantonale Stimmvolk entscheidet am 30. Juni über das Projekt. (Bild: Urs Bucher - 28. August 2018)

Blick aufs Areal Platztor. Hier soll zwischen Böcklinstrasse (links), Unterem Graben und St.-Jakob-Strasse ein zweiter HSG-Campus entstehen. Das kantonale Stimmvolk entscheidet am 30. Juni über das Projekt. (Bild: Urs Bucher - 28. August 2018)

Seit über hundert Jahren präge die Universität St.Gallen (HSG) den Ruf St.Gallens als herausragenden und innovativen Bildungsstandort, heisst es in einer Medienmitteilung der St.Galler Stadtkanzlei. Zur Hochblüte der Stickereiindustrie als Handelsakademie im Museumsquartier gegründet, befindet sich der HSG-Campus seit 1963 auf dem Rosenberg. Mit der geplanten Erweiterung am Platztor kehre die HSG quasi zurück in die Innenstadt.

Im Gegensatz zum Rosenberg sei das Platztor - abgesehen vom Strassenverkehr - wenig belebt, dafür liege es sehr zentral am nördlichen Rand der Altstadt, heisst es in der städtischen Mitteilung. Mit der Ansiedlung der HSG am Platztor werde «ein lebendiges neues Stück Stadt geschaffen, das Quartier massiv aufgewertet, der Bildungs- und Forschungsstandort St.Gallen nachhaltig gestärkt und die akute Raum- und Platznot der Universität beseitigt».

Montag, 3. Juni - 11:55 Uhr

Naturmuseum St.Gallen feiert 50 Jahre bemannte Mondlandung

(pd/vre) Am 21. Juli 1969 betrat Neil Armstrong als erster Mensch den Mond. 50 Jahre später widmet das Naturmuseum St.Gallen in Zusammenarbeit mit dem Weltraumexperten Men J. Schmidt diesem ausserordentlichen Ereignis eine Ausstellung. Präsentiert werden darin ausgewählte Modelle der Trägerraketen und Raumschiffe, Objekte wie Mondanzug und Astronauten-Nahrung sowie Filmsequenzen und Fotos der berühmten Apollo-11-Mission.

Ein Mitglied der Besatzung von Apollo 11 bei der Arbeit auf der Mondoberfläche. (Bild: PD/Naturmuseum St.Gallen)

Ein Mitglied der Besatzung von Apollo 11 bei der Arbeit auf der Mondoberfläche. (Bild: PD/Naturmuseum St.Gallen)

Die öffentliche Vernissage der Ausstellung «50 Jahre bemannte Mondlandung» findet am 21. Juni, 19 Uhr statt. Dabei führt Men J. Schmidt ins Thema ein. Der Physiker Jürg Meister stellt den Schweizer Beitrag zur Apollo-Mission vor; dabei handelte es sich um ein Sonnensegel. Anschliessend können die Ausstellungsstücke besichtigt werden. Der Eintritt ist kostenlos.

Im Naturmuseum zu sehen sind die Ausstellungsstücke zum Jubiläum der Mondlandung bis 11. August. Dazu gibt's verschiedene Vortragsabende. Zu Wort kommen unter anderem Men J. Schmidt und Bruno L. Stanek, der seinerzeitige Kommentator der Mondlandung im Schweizer Fernsehen. Sonntagsführungen sind geplant für den 23. Juni, den 7. und den 21. Juli sowie den 4. August.

Zu den Detail der Ausstellung «50 Jahre bemannte Mondlandung».

Montag, 3. Juni - 8:44 Uhr

Der Stadtrat antwortet: Gegen Schnee und Eis sind Holzschnitzel kein Ersatz für Salz und Splitt

(mha/vre) Streusalz aus dem Winterdienst greift nicht nur Fahrzeuge, Brücken und Strassenbäume an, sondern auch die Umwelt allgemein. CVP-Stadtparlamentarier Stefan Grob hat sich deshalb in einer Einfachen Anfrage erkundigt, was St.Gallen im Winterdienst tut, um die Umwelt möglichst nicht zu belasten, und ob schon andere Streumittel als Salz getestet wurden. Letzteres hat die Stadt tatsächlich schon getan, allerdings mit gemischtem Erfolg.

So wurden gemäss den stadträtlichen Antworten auf den Vorstoss Holzschnitzel getestet, die mit Auftaumittel imprägniert sind. In hohen Konzentrationen könne sich das Auftaumittel auf die Umwelt auswirken, weshalb die Holzschnitzel nur bedingt für Naturwege geeignet seien, schreibt der Stadtrat. Bleiben die Schnitzel liegen, verrotten sie. Das sei auf Kieswegen unerwünscht. Deshalb müssten sie eingesammelt und entsorgt werden. Zudem seien die Holzschnitzel vergleichsweise teuer.

Mit Streusalz gegen Eis und Schnee auf dem St.Galler Vadianplatz. (Bild: Thomas Hary - 19. November 2018)

Mit Streusalz gegen Eis und Schnee auf dem St.Galler Vadianplatz. (Bild: Thomas Hary - 19. November 2018)

Daher verwendet das Strasseninspektorat weiter Streusalz und Splitt. Jedoch verfolgt es gemäss Stadtrat die Entwicklung neuer Produkte und Methoden aufmerksam. Wird weniger Salz gestreut, schützt das die Umwelt. Heutige Streugeräte können gemäss Stadtrat so eingestellt werden, dass pro Durchgang und Quadratmeter nur 10 bis 15 Gramm Salz, also rund ein Teelöffel, gestreut wird.

Montag, 3. Juni - 8:24 Uhr

Grosse Toilettenanlage fürs Stadtzentrum lässt weiter auf sich waren - Provisorien sind in Betrieb

(mha/vre) Seit längerem ist fürs St.Galler Stadtzentrum eine grosse, bediente Toiletten-Anlage vorgesehen. Zusammen mit den beiden ersten Anläufen zur Neugestaltung von Marktplatz, Bohl und Blumenmarkt sind auch die Pläne dafür gescheitert. An grösseren Anlässen und Festen zeige sich aber immer wieder, dass hier eine grosse WC-Anlage fehle, monieren die CVP-Stadtparlamentarier Thomas Meyer und Ivo Liechti in einer Interpellation – und fragen den Stadtrat, wo und wann sie realisiert wird.

Im Siegerprojekt zur Neugestaltung von Marktplatz und Bohl ist eine solche Anlage nicht vorgesehen. Stattdessen solle sie nun im Rahmen der neuen Bibliothek im Union-Gebäude realisiert werden, schreibt der Stadtrat in seiner Antwort auf den Vorstoss. Die neue Bibliothek wird frühestens 2027 bezogen, wie Katrin Meier, Leiterin des kantonalen Amts für Kultur, kürzlich gegenüber dem «St.Galler Tagblatt» sagte.

Die provisorische Toilettenanlage zwischen Post Brühltor und Waaghaus wird vorläufig weiter betrieben. (Bild: Jakob Ineichen - 30. Januar 2015)

Die provisorische Toilettenanlage zwischen Post Brühltor und Waaghaus wird vorläufig weiter betrieben. (Bild: Jakob Ineichen - 30. Januar 2015)

Bis die neue WC-Anlage steht, werden die provisorischen WCs neben der Post Brühltor weiterbetrieben. Die betreute Toiletten-Anlage, die sich unter diesen WCs befindet, bleibt gemäss Stadtrat bis auf weiteres in Betrieb. An Grossanlässen würden die Öffnungszeiten angepasst. Auch seien Veranstalter in der Pflicht, zusätzlich benötigte Toiletten bereitzustellen. Auch in Brühltor-Passage und an der Museumstrasse stehen stille Örtchen, auf denen man kann, wenn man einmal muss.

Montag, 3. Juni - 7:59 Uhr

Wirtschaftsverbände wollen Gleise und Autobahn in St.Fiden mit privaten Investoren überdecken

(pd/dag/vre) Für «Wirtschaft Region St.Gallen» (WISG) bleibt die Überdeckung und Überbauung der Gleise im Bahnhof St.Fiden eine wichtige Option für die St.Galler Stadtentwicklung. Gemäss Vorstellungen des regionalen Wirtschaftsverbands soll die Beteiligung privater Investoren an Planung und Entwicklung der Infrastruktur eine «Stadt über den Gleisen» bis 2021 Realität werden lassen.

Stadt über den Gleisen: So stellen sich die «IG Wirtschaft St.Fiden» und «Wirtschaft Region St.Gallen» die Überdeckung von Autobahn und Gleisen beim Bahnhof St.Fiden vor. (Illustration: PD -17. Januar 2019)

Stadt über den Gleisen: So stellen sich die «IG Wirtschaft St.Fiden» und «Wirtschaft Region St.Gallen» die Überdeckung von Autobahn und Gleisen beim Bahnhof St.Fiden vor. (Illustration: PD -17. Januar 2019)

Am jährlichen Treffen der Wirtschaftsverbände mit dem Stadtparlament hat es gemäss einer WISG-Mitteilung neue Informationen über den Stand der Arealentwicklung St.Fiden gegeben. Christoph Solenthaler, Präsident des Hauseigentümerverbands St.Gallen, habe gezeigt, dass eine Studie die technische und finanzielle Machbarkeit der Überdeckung von Autobahn und Gleisen bestätige.

Nicht so weit gehen will derzeit die Stadt: Eine ihrer Studien sieht eine dichte Überbauung rund um den Bahnhof St.Fiden, aber keine Überdeckung der Gleise vor. (Illustration: Stadtplanung St.Gallen -7. Dezember 2017)

Nicht so weit gehen will derzeit die Stadt: Eine ihrer Studien sieht eine dichte Überbauung rund um den Bahnhof St.Fiden, aber keine Überdeckung der Gleise vor. (Illustration: Stadtplanung St.Gallen -7. Dezember 2017)

Die «IG Wirtschaft St.Fiden» empfehle, für ihre Variante «Stadt über den Gleisen» eine Projektgesellschaft zu gründen und in dieser alle wichtigen Grundeigentümer einzubinden. Weitere Investoren könnten sich beteiligen, der Kapitalzufluss diene zur Projektierung des Gesamtprozesses bis zur Baureife, schreibt WISG. Dabei soll die Stadt die Konkretisierung der städtischen Rahmenbedingungen vorantreiben, die Projektgesellschaft St.Fiden wäre zuständig für die Umsetzung der städtischen Vorgaben, für den Bau der Autobahn- und der Gleisüberdeckung und für die Ausrichtung der Wettbewerbe.

Montag, 3. Juni - 7:44 Uhr

Nochmals drei Tage Sommer, dann wird das St.Galler Wetter wieder «normal»

(vre) Heute Montag kann sich die Region St.Gallen auf einen weiteren Sommertag einstellen. Darin sind sich die verschiedenen Online-Wetterfrösche einig. Und es gibt auch ein Gewitter. Nicht ganz einig ist man sich allerdings im Internet, wann dieses über die Stadt hinweg ziehen wird: Meteo.search sieht es zwischen 19 und 23 Uhr und warnt vor Windböen, SRF-Meteo orakelt, dass der Regen erst nach 22 Uhr fallen wird.

Im Flachland hat am Auffahrtswochenende der Sommer Einzug gehalten. In den Bergen, auch im Alpstein wie im Bild am Sämtisersee, hat's aber immer noch viel Eis und Schnee. (Bild: Ralph Ribi - 31. Mai 2019)

Im Flachland hat am Auffahrtswochenende der Sommer Einzug gehalten. In den Bergen, auch im Alpstein wie im Bild am Sämtisersee, hat's aber immer noch viel Eis und Schnee. (Bild: Ralph Ribi - 31. Mai 2019)

Ebenfalls einig sind sich die Online-Meteorologen, dass uns am Dienstag und Mittwoch nochmals zwei Sommertage mit Höchsttemperaturen von 25 bis 27 Grad Celsius bevorstehen. Am Mittwoch allerdings soll's dann wieder gewittern - bei Meteo.search am frühen Nachmittag, bei SRF-Meteo erst in der Nacht auf Donnerstag.

Der Donnerstag soll dann trocken, aber mit höchstens 17 bis 18 Grad kühler werden. Und dann geht's wärmer (bis 24 Grad), aber durchzogen ins Pfingstwochenende. Der Freitag soll trocken, teils sonnig, teils bewölkt werden. Für Samstag und Sonntag sagen die Meteo-Plattformen im Internet einen Mix aus Sonne, Wolken und dem einen oder anderen Gewitter voraus.

Sonntag, 2. Juni - 20:31 Uhr

Am Mittwoch erhält die Steinachstrasse einen neuen Deckbelag - Verkehr zur A1 wird umgeleitet

(sk/vre) Bei trockener Witterung ist von Mittwoch, 6 Uhr, bis Donnerstag, 5 Uhr, die Durchfahrt zwischen Rorschacher Strasse und Steinachstrasse 42 gesperrt. Ebenfalls zu ist dann das kurze Stück der Singenbergstrasse zwischen Rorschacher- und Steinachstrasse. Dies, weil auf diesen Strassenstücken ein neuer Deckbelag eingebaut wird.

Die Steinachstrasse soll kommende Woche einen neuen Deckbelag erhalten. Dafür muss sie zwischen der Rorschacherstrasse und dem Haus Nummer 42 für fast 24 Stunden gesperrt werden. (Bild: Reto Voneschen - 1. Juni 2019)

Die Steinachstrasse soll kommende Woche einen neuen Deckbelag erhalten. Dafür muss sie zwischen der Rorschacherstrasse und dem Haus Nummer 42 für fast 24 Stunden gesperrt werden. (Bild: Reto Voneschen - 1. Juni 2019)

Die Trottoirs entlang von Steinach- und Singenbergstrasse bleiben während dieser Arbeiten offen. Der Verkehr von und zur Autobahn wird umgeleitet: von der Rorschacher Strasse her erfolgt dies über die Frohbergstrasse, von der Autobahn her über die Sonnenstrasse. Die Zufahrten zum Kantonsspital und zur Parkgarage des Athletik-Zentrum bleiben gemäss Mitteilung des städtischen Tiefbauamtes offen.

Die Buslinie 11 (Abacus-Platz) sowie die Postauto-Linie 201 (Schnellbus Arbon) verkehren fahrplanmässig. Die Haltestelle «Athletik Zentrum» wird während der Strassensperrung aufgehoben. Die Arbeiten an Steinach- und Singenbergstrasse können nur bei trockenem Wetter ausgeführt werden. Der definitive Entscheid zur Durchführung fällt am Dienstag. Bei Regen wird der Belagseinbau um einen Tag verschoben.

Sonntag, 2. Juni - 20:11 Uhr

Bevölkerung im Osten wünscht sich an mehr VBSG-Haltestellen Anzeigetafeln mit Fahrplaninfos

(vre) Im im Osten der Stadt St.Gallen ist eine Petition zum Stadtbus lanciert worden. Die Bevölkerung im Neudorf, Stephanshorn, an der Kesselhalden und auf Guggeien wünschen sich an zusätzlichen VBSG-Haltestellen Anzeigetafeln des Fahrgast-Informationssystems. Konkret werden in der Petition solche an den Endstationen Zil und Guggeien sowie den Stopps Naturmuseum und Ostfriedhof gewünscht.

Die VBSG-Haltestellen Naturmuseum, Zil, Ostfriedhof und Guggeien sollen ebenfalls mit Anzeigetafeln des Fahrgast-Informationssystems bestückt werden. Dafür wurde im Osten der Stadt eine Petition lanciert. (Bild: Reto Voneschen - 4. April 2019)

Die VBSG-Haltestellen Naturmuseum, Zil, Ostfriedhof und Guggeien sollen ebenfalls mit Anzeigetafeln des Fahrgast-Informationssystems bestückt werden. Dafür wurde im Osten der Stadt eine Petition lanciert. (Bild: Reto Voneschen - 4. April 2019)

An allen vier Haltestellen sehen Kanton und Stadt aufgrund «der tiefen Einsteiger-Zahlen» keine solchen Info-Tafeln vor, die die Zeit bis zur Abfahrt der nächsten Busse, aber auch Meldungen über Verspätungen und Betriebsstörungen anzeigen. Zudem würden diese Haltestellen nur von je einer Buslinie angefahren, seien also keine Umsteigepunkte, begründet der Stadtrat in einem Brief an den Quartierverein St.Fiden-Neudorf den abschlägigen Bescheid.

Der Quartierverein will sich gemäss Petition mit dieser Antwort «nicht anfreunden». Die Endstationen der VBSG-Linien 1 und 2 grenzten unmittelbar an Naherholungsgebiete. Und auch Ostfriedhof und Naturmuseum würden von Besucherinnen und Besuchern aus der ganzen Stadt in grösserer Zahl angesteuert. Die Unterschriftensammlung läuft bis 15. Juni. Informationen dazu gibt's bei Agnes Haag, Kesselhaldenstrasse 25, 9016 St.Gallen.

Sonntag, 2. Juni - 11:51 Uhr

Jubel im Espenmoos: Die Frauen des FC St.Gallen-Staad steigen auf

Es sind wunderbare Bilder, die unser Fotograf Michel Canonica im altehrwürdigen Espenmoos im Osten der Stadt geknipst hat: Die Frauen des FC St.Gallen-Staad haben den Aufstieg in die NLA geschafft. Dies dank eines 3:0-Sieges gegen den FC Aarau. Klicken Sie sich durch die Jubelbilder:

Bild: Michel CanonicaBild: Michel Canonica
Bild: Michel CanonicaBild: Michel Canonica
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Bild: Michel CanonicaBild: Michel Canonica
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Bild: Michel CanonicaBild: Michel Canonica
Bild: Michel CanonicaBild: Michel Canonica
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Jubel im Espenmoos: Die Frauen des FC St.Gallen-Staad steigen in die NLA auf

Samstag, 1. Juni - 11:25 Uhr

Bald können auch Gfrörli ins Stadtsanktgaller Badwasser steigen

(vre) Mit dem schönen Wetter steigt die Temperatur des Wassers in Freibädern, Naturweihern und auch im See langsam an. Pro Tag sei das im Moment ein Grad, sagt ein Badmeister. Der natürlich hofft, dass die Sonne weiter scheint und die Temperaturen entsprechend weiter klettern. Sicher baden kann man bereits im geheizten Becken des Schwimmbads Arbon: Es hat 21 Grad.

Wassertemperaturen in den Freibädern der Stadt St.Gallen und am Bodensee

Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld 22
Freibad Rotmonten 21
Familien- und Frauenbad Dreilinden 20
Mannenweier 21
Region
Badhütte Rorschach 18
Schwimmbad Arbon: See 19
Schwimmbad Arbon: Becken 24

Bei Ansicht per App auf graue Fläche klicken.

Samstag, 1. Juni - 11:09 Uhr

Kurz vor dem Abflug

In einem Naturweiher in der Stadt St.Gallen regt sich das Leben: Die Larve einer Libelle hat eben das Wasser verlassen. Leer klebt deren Hülle vorne am Blatt. Hinten sitzt die geschlüpfte Libelle, die sich von der Sonne noch die Flügel trockenen lässt, bevor sie abfliegt. (Leserbild: Franziska Hörler - 28. Mai 2019)

In einem Naturweiher in der Stadt St.Gallen regt sich das Leben: Die Larve einer Libelle hat eben das Wasser verlassen. Leer klebt deren Hülle vorne am Blatt. Hinten sitzt die geschlüpfte Libelle, die sich von der Sonne noch die Flügel trockenen lässt, bevor sie abfliegt. (Leserbild: Franziska Hörler - 28. Mai 2019)

Samstag, 1. Juni - 10:59 Uhr

Tanzfest für alle Swing-Liebhaber mit Partys und Workshops in der Lokremise

«Swing ohne Senf» ist ein jährlich stattfindender Tanzanlass, zu dem Tänzerinnen und Tänzer aus ganz Europa nach St.Gallen in die Lokremise kommen. International tätige Tanzlehrer, welche das Unterrichten von Swingtänzen hauptberuflich ausüben, stehen Teilnehmerinnen und Teilnehmern dabei zur Verfügung. Und zwar egal, es darum geht, Anfängern Grundschritte beizubringen oder mit Fortgeschrittenen die freie tänzerische Interpretation der Musik zu vertiefen.

Die diesjährige Austragung von «Swing ohne Senf» geht vom Freitag, 7. Juni, bis Sonntag, 9. Juni, über die Tanzfläche. Herzstück des Anlasses ist jeden Abend eine Tanzparty zu Livemusik in der Lokremise. Dazu kommt ein dichtes Workshopprogramm, das in der Lokremise, der Sporthalle Kreuzbleiche und der alten Turnhalle Kreuzbleiche stattfindet.

Zu den Details von «Swing ohne Senf»

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