ST.GALLER STADT-TICKER
Unfall auf der Splügenstrasse – Polizei sucht Zeugen +++ Gold für St.Galler Gymnasiasten +++ 53-Jähriger fährt gegen Mauer, Zaun und Auto +++ Streit unter Nachbarn eskaliert

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Stadt St.Gallen und der Umgebung: In unserem Stadt-Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Donnerstag, 13. Mai - 10:23 Uhr

Kollision zwischen zwei Autos auf der Splügenstrasse - Polizei sucht Zeugen

Die Verzweigung auf der Splügenstrasse wird mit einem Lichtsignal gesteuert. Wie es dennoch zum Unfall kommen konnte, wird nun ermittelt.

Die Verzweigung auf der Splügenstrasse wird mit einem Lichtsignal gesteuert. Wie es dennoch zum Unfall kommen konnte, wird nun ermittelt.

Bild: Stapo SG

(stapo/lex) Am Mittwochnachmittag, kurz vor 13.30 Uhr, hat sich auf der Verzweigung Splügenstrasse – Ausfahrt A1 eine Kollision zwischen zwei Autos ereignet. Wie die Stadtpolizei in einer Mitteilung schreibt, ist eine 24-jährige Autofahrerin auf der Autobahnausfahrt in Richtung Splügenstrasse gefahren. Nach einem kurzen Halt bog sie nach links in die Splügenstrasse ab. Dabei kam es zur seitlich Frontalkollision mit einem von rechts heranfahrenden Auto. Deren 38-jährige Lenkerin hatte sich auf der linken Spur der Splügenstrasse befunden, um nach der Autobahneinfahrt in Richtung Zürich zu gelangen. Laut Polizei wurden beim Unfall niemand verletzt.

Bei der Kollision auf der Splügenstrasse wurden keine Personen verletzt.

Bei der Kollision auf der Splügenstrasse wurden keine Personen verletzt.

Bild: Stapo SG

Hinter den Unfallfahrzeugen waren weitere Fahrzeuge in gleicher Richtung unterwegs. Die Polizei sucht nun nach diesen Zeugen, die den Unfall beobachtet haben und insbesondere Angaben zur Lichtsignalsteuerung machen können. Informationen über den Vorfall kann man unter der Telefonnummer 071-224-60-00 melden.

Donnerstag, 13. Mai - 9:43 Uhr

Goldmedaille für einen St.Galler: Mateusz Gugala qualifiziert sich für die internationale Wirtschaftsolympiade von Ende Juli

(pd/vre) Mateusz Gugala von der Kantonsschule am Burggraben in St.Gallen hat's geschafft: Er errang vor einer Woche im Final der Schweizer Wirtschaftsolympiade eine Goldmedaille. Am Wettkampf nahmen die besten zehn von ursprünglich 138 Kandidatinnen und Kandidaten teil. Zusammen mit drei anderen Gymnasiasten aus der Schweiz kann der St.Galler jetzt Ende Juli an der internationalen Wirtschaftsolympiade teilnehmen. Aufgrund der aktuellen Coronasituation findet diese gemäss Mitteilung allerdings nur online statt.

Vier Gymnasiasten errangen an der Schweizer Wirtschaftsolympiade eine Goldmedaille. Ganz link steht der St.Galler Mateusz Gugala.

Vier Gymnasiasten errangen an der Schweizer Wirtschaftsolympiade eine Goldmedaille. Ganz link steht der St.Galler Mateusz Gugala.

Bild: PD (7.5.2021)

Der Finaltag in Glattbrugg ZH startete mit einer Prüfung. Finalistinnen und Finalisten mussten sich unter anderem zu volkswirtschaftlichen Fragen äussern. So sollten sie einschätzen, welche wirtschaftlichen Auswirkungen es auf die Schweiz hat, wenn immer mehr Personen Hochschulabschlüsse absolvieren. Danach folgte der «Business Case»: Die Jugendlichen beurteilten mit Blick auf die Coronakrise das Geschäftsmodell eines Startups, auf dessen Internetplattform man etwa Fotos eines Hautausschlags hochladen, um ihn von Fachleuten beurteilen zu lassen.

Es sei ein stressiger Tag, aber auch eine tolle Erfahrung gewesen, wird in der Mitteilung zum Final der Wirtschaftsolympiade Mateusz Gugala zitiert. Und: «Es war wirklich cool, Gleichgesinnte zu treffen und andere neugierige Schülerinnen und Schüler kennenzulernen.» Und genau so geht es jetzt weiter: In den kommenden Wochen werden sich der 18-jährige St.Galler und seine drei Mitstreiter in Workshops auf den internationalen Wettkampf vorbereiten.

Donnerstag, 13. Mai - 8:19 Uhr

53-Jähriger verursacht in Goldach einen Selbstunfall: Gegen Mauer, Zaun und parkiertes Auto gefahren

(kapo/lex) Ein 53-Jähriger ist am Donnerstag, kurz nach 1 Uhr, mit seinem Auto von Rorschach in Richtung Goldach gefahren. In der St.Gallerstrasse bog er auf einen Parkplatz ein. Aus noch unbekannten Gründen ist er dabei mit seinem Auto auf eine Mauer gefahren, prallte anschliessend in einen Zaun sowie in ein parkiertes Auto. Wie die St.Galler Kantonspolizei in einer Mitteilung schreibt, wurde der Mann als fahrunfähig eingestuft.

Dem 53-jährigen Unfallverursacher wurde der Fahrausweis an Ort und Stelle entzogen.

Dem 53-jährigen Unfallverursacher wurde der Fahrausweis an Ort und Stelle entzogen.

Bild: Kantonspolizei SG
(13.5.2021)

Beim Selbstunfall ist ein Sachschaden von rund 1'500 Franken entstanden. Der 53-Jährige musste laut Polizei zudem eine Blut- und Urinprobe abgeben. Sein Fahrausweis wurde ihm auf der Stelle abgenommen.

Mittwoch, 12. Mai - 16:45 Uhr

Streit unter Nachbarn eskaliert: 55-Jähriger droht mit Waffengewalt und landet für eine Nacht auf dem Polizeiposten

(stapo/vre) Am Dienstagabend ist in der Stadt St.Gallen ein Streit unter Nachbarn eskaliert. Ein 55-Jähriger soll dabei ein junges Pärchen mit Softair-Waffen bedroht haben, worauf ein 22-Jähriger tätlich wurde. Ein weiterer Nachbar konnte die Streithähne trennen bis eine Polizeipatrouille eintraf und den bewaffneten 55-Jährigen in Gewahrsam nahm. Er wurde wegen Eigen- und Fremdgefährdung für eine Nacht festgesetzt. Zudem wird er wegen Widerhandlung gegen das Waffengesetz angezeigt.

Eskaliert war der Streit gemäss Mitteilung der Stadtpolizei am Dienstag, vor 20 Uhr. Ein 55-Jähriger machte vor der Tür seiner Nachbarn Radau. Darauf öffneten die 22-jährige Frau und der ebenfalls 22-jährige Mann die Wohnungstür. Gemäss Zeugenaussage hantierte der 55-Jährige vor den Nachbarn mit einer Softair-Waffe. Darauf reagierte der junge Mann mit einer Tätlichkeit. Ein dritter Nachbar konnte die Situation beruhigen, bis die Patrouille der Stadtpolizei eintraf. Sie stellte vor Ort zwei Softair-Waffen des 55-Jährigen sicher.

Mittwoch, 12. Mai - 16:28 Uhr

Gewerbeverband des Kantons St.Gallen zur Coronplanung des Bundesrates: Grundsätzlich erfreut über die Stossrichtung

(pd/vre) Der Bundesrat sieht ab 31. Mai weitere Lockerungen der Anti-Corona-Regeln vor, sofern die Zahl der Neuansteckungen nicht wieder ansteigt. Endgültig entscheiden will die Landesregierung am 26. Mai. Der Gewerbeverband des Kantons St.Gallen reagiert in einem E-Mail an seine Mitglieder positiv auf diese Ankündigung. Weitere Lockerungen seien möglich: «Die epidemiologische Lage hat sich weiter entspannt. Es wird aktuell zahlreich geimpft, und das ist auch gut so.»

Bundespräsident Guy Parmelin (rechts) und Bundesrat Alain Berset auf dem Weg zur Medienkonferenz über die Covid-19-Massnahmen vom Mittwochnachmittag.

Bundespräsident Guy Parmelin (rechts) und Bundesrat Alain Berset auf dem Weg zur Medienkonferenz über die Covid-19-Massnahmen vom Mittwochnachmittag.

Bild: Peter Schneider/ Keystone (12.5.2021)

Mit dem nächsten Öffnungsschritt sei der Bundesrat «grundsätzlich konsequent und auf der richtigen Spur», schreibt Gewerbe Kanton St.Gallen weiter. Die Innenbereiche der Gastronomie mit Schutzkonzepten seien zwingend per 31. Mai zu öffnen. Zudem, so fordert das Gewerbe über die Pläne des Bundesrates hinaus, soll ab Ende Monat auch für Geimpfte keine Pflicht zum Home-Office mehr bestehen; das soll also nicht nur für Betriebe gelten, die regelmässig testen.

Positiv wertet der kantonale Gewerbeverband den Umstand, dass Geimpften keine Quarantäne mehr auferlegt werden soll. Ebenfalls positiv nimmt er die Anpassung der Länderliste für Reisen zur Kenntnis; das sei insbesondere für die Reise- und Tourismusbranche wichtig. Von den Ostschweizer Kantonsregierungen erwartet Gewerbe Kanton St.Gallen weiterhin Druck auf den Bundesrat für die Öffnungen, insbesondere für jene in der Gastronomie und für die Event-Branche.

Mittwoch, 12. Mai - 15:52 Uhr

Führung auf dem Burgweierareal: Naherholung, Stadtnatur und Landwirtschaft unter einen Hut bringen

(sk/vre) Vor knapp einem Jahr hat die Stadt das Areal der Burgweier im Lachen-Quartier für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die neue Freifläche kommt bei der Bevölkerung gut an. Sie soll aber auch als Naturoase aufgewertet und als solche «zum ökologischen Leuchtturm» weiterentwickelt werden. Zudem wird das Gebiet, an dessen nordwestlichem Rand der markante Tröckneturm steht, landwirtschaftlich genutzt.

Blick ins Areal der Burgweier. Seit Mitte Juni 2020 ist es für die Öffentlichkeit zugänglich.

Blick ins Areal der Burgweier. Seit Mitte Juni 2020 ist es für die Öffentlichkeit zugänglich.

Bild: Michel Canonica
(17.6.2020)

Wo die Arbeiten zur Entwicklung des Areals stehen, kann am 20. Mai auf einer Führung begutachtet werden. Am Anlass im Rahmen von «Natur findet Stadt» wird Adrian Stolz «einen vertieften Einblick in die Schönheiten und Besonderheiten des Naherholungsgebietes» mitten im Wohnquartier geben. Der Chef von Stadtgrün, dem ehemaligen Gartenbauamt, erzählt auf dem rund einstündigen Rundgang von Zielen und Herausforderungen bei der Öffnung des Areals.

Die Führung um die Burgweier startet am Donnerstag in einer Woche, 19 Uhr, beim Tröckneturm. Aufgrund der Anti-Corona-Bestimmungen ist für die Teilnahme eine Anmeldung bei Stadtgrün per E-Mail bis am Mittag des 20. Mai erforderlich.

Mittwoch, 12. Mai - 15:01 Uhr

Neue Informationsbroschüre des Kantons: Gleichstellung von Frau und Mann im Arbeitsalltag durchsetzen

(SK/vre) Seit bald 25 Jahren verbietet das Bundesgesetz über die Gleichstellung von Frau und Mann Diskriminierungen aufgrund des Geschlechts am Arbeitsplatz. Das Gesetz sei aber bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern wie auch bei Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern noch immer nicht genügend bekannt. Dem will der Kanton St.Gallen gemäss Mitteilung vom Mittwoch abhelfen - mit einer Informationsbroschüre, die den Weg zur tatsächlichen Gleichstellung zeigt.

Das seit 25 Jahren geltende Gleichstellungsgesetz des Bundes verbietet Diskriminierung am Arbeitsplatz aufgrund des Geschlechts. Seine Durchsetzung macht im Alltag bis heute oft Probleme.

Das seit 25 Jahren geltende Gleichstellungsgesetz des Bundes verbietet Diskriminierung am Arbeitsplatz aufgrund des Geschlechts. Seine Durchsetzung macht im Alltag bis heute oft Probleme.

Symbolbild: H. Thalmann

Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sei s wichtig, die eigenen Rechte zu kennen, um sie selbstbewusst einfordern zu können, heisst es in der Mitteilung Aus diesem Grund veröffentlicht das Kompetenzzentrum Integration und Gleichstellung (KIG) des Kantons St.Gallen die neue Broschüre «Das Gleichstellungsgesetz – Rechte, Vorgehen und Anlaufstellen». Sie enthält allgemeine Infos zum Thema, zeigt aber auch kantonale Besonderheiten bei Zuständigkeiten und Verfahren auf.

Praktischen Beispiele runden den Inhalt der neuen Publikation ab. Sie geben mit konkrete Tipps für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zum Vorgehen, wenn eine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts vermutet wird. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber erfahren in der neuen Broschüre wiederum, wie sie Diskriminierungen vermeiden können. Die Broschüre kann als PDF aus dem Internet heruntergeladen werden. Gedruckte Exemplare können können via E-Mail bestellt werden.

Mittwoch, 12. Mai - 13:45 Uhr

20'000 Franken aus dem Lotteriefonds des Kantons St.Gallen fliessen als Coronahilfe nach Indien

(SK/mlb) Der Kanton St.Gallen unterstützt Indien im Kampf gegen die Coronapandemie mit einem Beitrag von 20'000 Franken aus dem Lotteriefonds. Das hat die Regierung gemäss Mitteilung vom Mittwoch beschlossen. Sie will damit die Solidarität der St.Galler Bevölkerung mit den Menschen in Indien zum Ausdruck bringen.

Inder stehen Schlange, um Sauerstoffflaschen für ihre mit dem Coronavirus infizierten Angehörigen, Verwandten oder Bekannten nachzufüllen.

Inder stehen Schlange, um Sauerstoffflaschen für ihre mit dem Coronavirus infizierten Angehörigen, Verwandten oder Bekannten nachzufüllen.

Bild: Keystone

Der Beitrag des Kantons geht ans Hilfswerk Usthi. Diese Stiftung verfügt über 45 Jahre Erfahrung mit humanitärer Hilfe in Indien. Um arme Familien in der aktuell sehr dramatischen Coronalage zu unterstützen, leistet Usthi im südindischen Hyderabad gemeinsam mit lokalen Partnern Nothilfe. Täglich werden 2'000 Lebensmittelpakete verteilt sowie 1'000 Angehörige ärmerer Bevölkerungsschichten geimpft.

Die Coronapandemie trifft Indien derzeit mit voller Wucht. Innert weniger Wochen kam es zu einem rasanten Anstieg der Infektionszahlen. Aktuell nehmen sie so stark zu wie in keinem anderen Land. In den letzten Tagen verzeichnet Indien täglich über 300'000 Neuansteckungen und 3'000 Corona-Tote. Das Gesundheitssystem ist am Anschlag. Neben fehlender medizinischer Versorgung verlieren auch viele Menschen aktuell ihre Arbeit und damit ihre Lebensgrundlage.

Mittwoch, 12. Mai - 13:00 Uhr

Pilotprojekt in der Stadt St.Gallen: Polizeipatrouillen sind neuerdings auch auf E-Bikes unterwegs

(stapo/mlb) Im Rahmen einer Diplomarbeit der Höheren Fachprüfung Polizist befasst sich ein Mitarbeiter der Stadtpolizei St.Gallen mit der Frage, ob E-Bikes ein geeignetes Einsatzmittel für die Polizeiarbeit inder Stadt sind. Ausgewählte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stapo beteiligen sich an diesem Pilotprojekt, indem sie den Gebrauch von E-Bikes in ihrem Arbeitsalltag testen und beurteilen. Das schreibt die Stadtpolizei in ihrer Mitteilung vom Mittwochmittag. Für das Projekt stehen vier Polizeivelos der Kantonspolizei Basel-Stadt und der Stadtpolizei Zürich im Einsatz.

Zwei Angehörige der Stadtpolizei St.Gallen posieren mit ihren E-Bikes.

Zwei Angehörige der Stadtpolizei St.Gallen posieren mit ihren E-Bikes.

Bild: PD

In der Schweiz gibt es bereits verschiedene Polizeikorps, welche Bike-Patrouillen erfolgreich im täglichen Einsatz haben. Bei der Stadtpolizei St.Gallen sind zwar seit längerem beispielsweise Quartierpolizisten auf E-Bikes unterwegs, klassische Patrouillen auf E-Bikes gibt es jedoch (noch?) nicht. Dies ist insbesondere der ungünstigen topografischen Lage für normale Velos geschuldet. E-Bikes bieten diesbezüglich neue Möglichkeiten.

Mittwoch, 12. Mai - 10:53 Uhr

Ioannis Mandafounis gastiert in der Lokremise: Klassisches Tanzstück mit zeitgenössischem Touch

(pd/vre) Das Tanzfestival Steps konnte vor einem Jahr wegen der Coronapandemie nicht durchgeführt werden. Die dafür produzierten Stücke werden dem Publikum daher verteilt über die ganze Theatersaison 2020/21 statt wie üblich konzentriert auf drei Wochen präsentiert. Am Samstag, 22. Mai, 20 Uhr, gastiert gemäss Mitteilung des Theaters St.Gallen der Genfer Tänzer und Choreograf Ioannis Mandafounis mit dem Stück «Faded» in der Lokremise.

Szenenbild aus «Faded» von und mit dem Genfer Startänzer Ioannis Mandafounis. Er gastiert damit am 22. Mai in der Lokremise St.Gallen.

Szenenbild aus «Faded» von und mit dem Genfer Startänzer Ioannis Mandafounis. Er gastiert damit am 22. Mai in der Lokremise St.Gallen.

Bild: Elina Giounanli

Mandafounis, 2015 bei den Schweizer Tanzpreisen als «herausragender Tänzer» ausgezeichnet, ist längst als erfolgreicher Choreograf etabliert. Nun vollzieht er mit «Faded» den RolIen- und Identitätswechsel endgültig. Er hat beschlossen, von der Bühne abzutreten. Vorher schlüpft er ein letztes Mal in die Rolle des klassischen Tänzers: Dafür hat er extrem anspruchsvolle Solo-Variationen aus berühmten Ballettwerken einstudiert und reihte sie zu einer wahren Tour de Force von Programm zusammen.

«Steps» wird alle zwei Jahre als Plattform für zeitgenössischen Tanz vom Migros-Kulturprozent veranstaltet. Während dreier Wochen präsentieren sich jeweils nationale und internationale Tanzkompanien mit achtzig Vorstellungen in rund dreissig Städten und Dörfern der ganzen Schweiz. Das Theater St.Gallen ist einer der langjährigen Partner des Festivals.

Mittwoch, 12. Mai - 10:33 Uhr

Katrin Meier ist neu Präsidentin des Waldrates

Katrin Meier, die neue Präsidentin der Ortsbürgergemeine, leitet neu auch die Waldregion 1.

Katrin Meier, die neue Präsidentin der Ortsbürgergemeine, leitet neu auch die Waldregion 1.

Bild: Ralph Ribi (31.8.2020)

(SK/vre) Die neue Präsidentin der Ortsbürgergemeinde St.Gallen, Katrin Meier, tritt auch bei der Waldregion 1 in die Fussstapfen ihres Vorgängers Arno Noger: Sie wurde gemäss Mitteilung vom Mittwoch vom Kanton zur Präsidentin des Waldrates für den nördlichen Kantonsteil ernannt. Noger hatte die Waldregion seit der Neustrukturierung der Forstorganisation von 2009 geleitet und massgeblich mitgeprägt. Er geht jetzt in Pension und gibt sein Amt an Katrin Meier weiter.

Arno Noger, ehemaliger Präsident der Ortsbürgergemeinde und des Waldrates.

Arno Noger, ehemaliger Präsident der Ortsbürgergemeinde und des Waldrates.

Bild: Ralph Ribi (22.4.2021)

Der Waldrat ist das strategische Führungsorgan der Waldregion. Dabei handelt es sich um ein Siebner-Gremium bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern von Politischen Gemeinden sowie öffentlichem und privaten Waldeigentümern. Die operative Führung obliegt dem Regionalförster, zusammen mit den Revierförstern vor Ort. Letztere sind Ansprechpartner für alle Fragen rund um den Wald.

Die Waldregion 1 St.Gallen ist die nördlichste von fünf Waldregionen im Kanton St.Gallen. Sie reicht von Rorschach bis nach Wil und ist aufgeteilt in zehn Forstreviere. Die 9'500 Hektaren Wald teilen sich rund 5'000 Waldeigentümerinnen und Waldeigentümer. Der Privatwaldanteil in diesem Gebiet beträgt 60 Prozent.

Mittwoch, 12. Mai - 8:42 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 122 neue Coronafälle am Dienstag - und am Nachmittag informiert der Bundesrat über weitere Lockerungen

(SK/vre) Der Kanton St.Gallen meldet für Dienstag 122 (Montag: 76) neue laborbestätigte Coronafälle. Insgesamt haben sich damit seit März 2020 40'599 Personen im Kanton mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Neuansteckungen ist insgesamt stabil bis leicht rückläufig. Ob sich damit wirklich das Ende der dritten Coronawelle abzeichnet ist für Fachleute derzeit aber offen.

Die wichtigsten Eckzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Dienstag, 11. Mai, um Mitternacht.

Die wichtigsten Eckzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Dienstag, 11. Mai, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Die Gesamtzahl der Coronatoten im Kanton St.Gallen blieb auch am Dienstag stabil bei 708. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 sind im Kanton St.Gallen gegenüber dem vergangenen Herbst massiv zurückgegangen. In den vergangenen 14 Tagen wurden gerade einmal zwei Fälle registriert. In St.Galler Spitälern liegen derzeit wegen des Coronavirus 41 Personen, zwölf von ihnen mit künstlicher Beamtung auf einer Intensivstation.

Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Kanton St.Gallen lag am Dienstag, Stand Mitternacht, bei 108 (So: 120, Mo: 108 ), die 14-Tage-Inzidenz lag bei 237 (So: 257, Mo: 235). Die Inzidenz bezeichnet die Zahl der Fälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen jeweils hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner. Der Wert ist ein wichtiger Indikator für die Anti-Corona-Politik.

Bundespräsident Guy Parmelin (rechts) und Bundesrat Alain Berset an einer der Medienkonferenzen zu den Covid-19-Massnahmen.

Bundespräsident Guy Parmelin (rechts) und Bundesrat Alain Berset an einer der Medienkonferenzen zu den Covid-19-Massnahmen.

Bild: Peter Schneider/
Keystone (28.4.2021)

Heute Mittwoch will der Bundesrat an seiner Sitzung über weitere mögliche Lockerungen der Anti-Corona-Richtlinien diskutieren. «Vorsichtige weitere Öffnungsschritte erscheinen möglich», hiess es dazu vergangenen Woche in einer Medienmitteilung. Als Grund wird die Stabilisierung der Hospitalisationen und Fallzahlen im April und Mai genannt. Dazu kommen Fortschritte bei der Impfkampagne. Inzwischen sind mehr als zehn Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft.

Der Bundesrat wird voraussichtlich am frühen Mittwochnachmittag über die Resultate seiner Sitzung informieren. Zur Medienkonferenz gibt's wie üblich im Internet einen Livestream. Dieser ist auch auf www.tagblatt.ch zu sehen. Dort gibt es zudem einen Liveticker und zusammenfassende Berichte darüber, wie der Bundesrat in den nächsten Wochen und Monaten beim Lockdown weiter vorgehen will.

Mittwoch, 12. Mai - 8:15 Uhr

Ein kleines Frühlingsjuwel

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte den Gelb- oder Zitronenspanner im Farnenwald bei Abtwil.

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte den Gelb- oder Zitronenspanner im Farnenwald bei Abtwil.

Mittwoch, 12. Mai - 7:59 Uhr

Jubiläumsspende sucht Empfängerinnen und Empfänger: Regionalbank spendet 80'000 Franken an 16 Vereine oder Organisationen

(pd/vre) Die Bank Acrevis mit Hauptsitz in St.Gallen wird in der heutigen Form zehn Jahre alt. Aus diesem Anlass will das Unternehmen 80'000 Franken an 16 Vereine, wohltätige Organisationen und gemeinnützige Institutionen verschenken. Für die Jubiläumsspende werden jetzt gemäss Mitteilung Empfängerinnen und Empfänger im Umfeld der acht Niederlassungen der Bank zwischen Boden- und Zürichsee gesucht.

Der Hauptsitz der Bank Acrevis befindet sich am Marktplatz in St.Gallen. Weitere Niederlassungen finden sich in Bütschwil, Gossau SG, Lachen und Pfäffikon SZ, Rapperswil, Wiesendangen ZH und Wil SG.

Der Hauptsitz der Bank Acrevis befindet sich am Marktplatz in St.Gallen. Weitere Niederlassungen finden sich in Bütschwil, Gossau SG, Lachen und Pfäffikon SZ, Rapperswil, Wiesendangen ZH und Wil SG.

Bild: Urs Bucher
(14.2.2017)

Bewerben können sich Vereine und andere Organisationen, die sich sozial, kulturell, ökologisch oder «anderweitig wertvoll» für ihre Region einsetzen. Dazu ist im Acrevis-Internetauftritt ein Formular aufgeschaltet, das «einfach und unkompliziert» für die Bewerbung ausgefüllt werden kann. Pro Niederlassung kürt dann je eine lokale Jury die Gewinnerinnen und Gewinner, welche im August bekanntgegeben werden.

Mittwoch, 12. Mai - 7:39 Uhr

Sportamt meldet Rekordzahlen für Sportkurse in den Frühlingsferien

(pd/vre) In der ersten Woche der Frühlingsferien bietet die Stadt St.Gallen gemeinsam mit Sportvereinen aus Stadt und Region jeweils Sportkurse für Schulkinder an. In diesem Jahr hat eine Rekordzahl von 871 Buben und Mädchen an 59 Kursen in 30 Sportarten teilgenommen. Im Einsatz standen dabei 55 Kursleiterinnen und Kursleiter, wie einem Newsletter von Sport Stadt St.Gallen, dem ehemaligen Sportamt, zu entnehmen ist.

Auch E-Sports gehören neuerdings zu den Angeboten der städtischen Sportkurse in den Frühlingsferien.

Auch E-Sports gehören neuerdings zu den Angeboten der städtischen Sportkurse in den Frühlingsferien.

Bild: Sport Stadt SG

Eine andere Neuerung dieses Frühling, nämlich die Möglichkeit, sich per Internet anzumelden, sei von Kindern und Eltern sehr gut angenommen worden. Zurückhaltender genutzt worden sei dagegen das Angebot einer Betreuung vor und nach den Kursen, heisst es in der Bilanz. Für Kinder aus der Stadt St.Gallen sind die Sportkurse in den Frühlingsferien gratis. Sie sollen dem Nachwuchs ermöglichen, in für sie neuen Sportarten zu schnuppern.

Dienstag, 11. Mai - 18:24 Uhr

Ente im Dauerregen

Momentaufnahme. Seit Nachmittag regnet es in St.Gallen. Und die Prognosen fürs Auffahrtswochenende sind nicht viel besser. Das ficht die gelbe Gummiente in einem Swimmingpool am Rosenberg offenbar nicht an: Ungerührt zog sie am Mittwochnachmittag ihre Kreise.

Momentaufnahme. Seit Nachmittag regnet es in St.Gallen. Und die Prognosen fürs Auffahrtswochenende sind nicht viel besser. Das ficht die gelbe Gummiente in einem Swimmingpool am Rosenberg offenbar nicht an: Ungerührt zog sie am Mittwochnachmittag ihre Kreise.

Leserbild: Linda Forster
Dienstag, 11. Mai - 17:34 Uhr

TVO erhält neuen Chefredaktor

(pd/mas) Per 1. Juni erhält das Ostschweizer Regionalfernsehen TVO, Radio FM1 und FM1Today einen gemeinsamen Chefredaktor: Dumeni Casaulta übernimmt die trimediale Chefredaktion. Damit trägt der St.Galler neu auch die redaktionelle Verantwortung für den Regionalsender TVO, wie das Unternehmen mitteilt. Der jetzige TVO-Chefredaktor Thomas Bächle hat sich für einen Branchenwechsel entschieden und wird deshalb beim Regionalfernsehen kürzer treten.

Der bisherige TVO-Redaktionsleiter Thomas Bächle tritt beim Ostschweizer Regionalfernsehen künftig etwas kürzer.

Der bisherige TVO-Redaktionsleiter Thomas Bächle tritt beim Ostschweizer Regionalfernsehen künftig etwas kürzer.

Bild: Raphael Rohner

Dumeni Casaulta bringt langjährige Medienerfahrung mit. Seit fast fünf Jahren verantwortet der 33-Jährige die redaktionellen Inhalte des regionalen Newsportals FM1Today. Vor dreieinhalb Jahren übernahm er zusätzlich die Redaktionsleitung von Radio FM1. Eine Chefredaktion für alle drei elektronischen Medien sei nun der letzte Schritt in Richtung trimediale Konvergenz, heisst es in einer Mitteilung.

Casaulta, der 2011 sein Journalismus- und Kommunikationsstudium an der ZHAW in Winterthur abschloss, freut sich auf seine neue Aufgabe: «Durch den täglichen Austausch kenne ich das TVO-Team und weiss, dass ich mich auf ein ausgesprochen engagiertes Team freuen darf. Gleichzeitig danke ich meinem bisherigen Team in der Radio- und Online-Redaktion, welches tagtäglich hervorragende Arbeit leistet. Gemeinsam werden wir eine Erfolgsgeschichte weiterschreiben».

Dienstag, 11. Mai - 16:22 Uhr

Reaktionen auf das Siegerprojekt für den HSG-Campus Platztor: Fragen zur Anbindung ans Umfeld und ein Loblied auf die offene Kirche

(vre) Ende April haben Universität und Kanton St.Gallen das Siegerprojekt für den neuen HSG-Campus am Platztor vorgestellt. Das «Haus im Park» des Zürcher Architekten Pascal Flammer löste alles in allem ein positives Echo aus. Unter den Reaktionen stechen zwei heraus. Da ist einmal ein Vorstoss im St.Galler Stadtparlament zur Anbindung des neuen Campus an die umliegenden Quartiere. Und zweitens gibt's ein Hinweis auf Youtube, dass nicht alle Teilnehmer am Architekturwettbewerb die offene Kirche abbrechen wollten, wie es das Siegerprojekt tut.

Der ehemalige Tempel der First Church of Christ Scientist beherbergt die offene Kirche St.Gallen. Das 1924/25 erstellte Gebäude muss definitiv dem Neubau des HSG-Campus Platztor weichen.

Der ehemalige Tempel der First Church of Christ Scientist beherbergt die offene Kirche St.Gallen. Das 1924/25 erstellte Gebäude muss definitiv dem Neubau des HSG-Campus Platztor weichen.

Bild: Ralph Ribi
(7.8.2019)

Im Vorstoss zum Campus Platztor von Karl Schimke (FDP) geht es um die Anbindung des Neubaus an den Rest der Stadt. Dass er den Strassenraum am Knoten Platztor aufwerten und für den Langsamverkehr besser gestalten wolle, hat der Stadtrat bereits auf eine frühere Interpellation von Doris Königer (SP) hin erklärt. Schimke geht es jetzt in der Einfachen Anfrage als Ergänzung um die Verbindung zwischen Campus und Museumsquartier. Diese «Kulturachse» dürfe man nicht vernachlässigen. Vom Stadtrat erwartet der FDP-Parlamentarier eine ausdrückliche Bestätigung, dass diese Achse weiterhin ein Thema ist.

Eine der Illustrationen, mit denen Uni und Kanton St.Gallen das Projekt für den Campus Platztor vorgestellt haben. Einzelne Politiker irritiert die «idyllische» Darstellung des stark befahrenen Verkehrsknotens Platztor.

Eine der Illustrationen, mit denen Uni und Kanton St.Gallen das Projekt für den Campus Platztor vorgestellt haben. Einzelne Politiker irritiert die «idyllische» Darstellung des stark befahrenen Verkehrsknotens Platztor.

Bild: Kanton SG

Darüber, dass der Verkehrsknoten Platztor als Verbindung zwischen Campus und nordöstlicher Altstadt erheblich besser gestaltet werden muss, als er es heute mit einer langen, schmalen und heruntergekommenen Fussgängerunterführung ist, herrscht breiter Konsens. Grünliberale haben im Internet sogar Ideen dafür publiziert. Dass von der Neugestaltung des Platztors in den Illustrationen zum Architekturwettbewerb nichts zu sehen ist, hat Stadtparlamentarier alarmiert. Kritisiert wurde im Gespräch am Rand der Parlamentssitzung vom 4. Mai etwa, dass der Verkehrsknoten dargestellt sei wie eine idyllische Quartierstrasse.

Das Projekt «Rubik» integriert das Gebäude der offenen Kirche (rechts hinter dem würfelförmigen Neubau) in den HSG-Campus Platztor.

Das Projekt «Rubik» integriert das Gebäude der offenen Kirche (rechts hinter dem würfelförmigen Neubau) in den HSG-Campus Platztor.

Illustration: Kanton SG

Ungewöhnlich ist ein Youtube-Beitrag zum Architekturwettbewerb für den Campus Platztor. Theodor Pindl vom «Wirkraum Kirche» erinnert im gut 14 Minuten dauernden Video daran, dass 17 von 59 Teilnehmern am Wettbewerb das Gebäude der offenen Kirche stehen lassen wollten. Er mit der Würdigung des drittplazierten Projekts «Rubik», das zu diesen 17 gehört, all jenen eine Stimme geben, die am «Kultbau» mit dem modernen Frauengesicht auf der Fassade eine spezielle Beziehung haben. Konkrete Forderungen bezüglich Erhalt des Gebäudes von 1924/25 gibt’s im sehr wortreichen, streckenweise etwas verschwurbelten Beitrag aber keine.

Dienstag, 11. Mai - 15:02 Uhr

CVP-Stadtparlamentarier will auf neue VBSG-Fahrleitungen verzichten: Mit dem Wintermantel Millionen sparen?

(vre) Die Verkehrsbetriebe St.Gallen sind daran, ihr ganzes Streckennetz zu elektrifizieren, um mit Rücksicht auf die Klimaziele der Stadt ihre Dieselbusse aus dem Verkehr ziehen zu können. Allerdings verzögert sich der Bau zusätzlicher Fahrleitungen, die für die neuen Batterietrolleybusse nötig sind. Dies weil sich viele Grundeigentümer quer stellen, wenn es darum geht, die Verankerung einer Fahrleitung an ihre Hausfassade zu montieren.

Der St.Geörgler CVP-Stadtparlamentarier Beat Rütsche hat dazu an der letzten Sitzung des Stadtparlaments eine Einfache Anfrage mit dem Titel «Dank Wintermantel Millionen sparen?» eingereicht. Darin schlägt er vor, vorläufig auf die neuen Fahrleitungen in Richtung St.Georgen zu verzichten. Möglich machen soll das der teilweise Verzicht aufs Heizen in den Bussen im Winter, um die Batterien zu schonen.

Die Verkehrsbetriebe St.Gallen arbeiten daran, dank Elektrifizierung ihres Netzes die Dieselbusse aus dem Verkehr ziehen zu können.

Die Verkehrsbetriebe St.Gallen arbeiten daran, dank Elektrifizierung ihres Netzes die Dieselbusse aus dem Verkehr ziehen zu können.

Bild: Tobias Garcia
(28.4.2021)

Der Vorschlag von Rütsche kommt wohl zu spät. Die neuen Fahrleitungen werden nämlich, wie das «St.Galler Tagblatt» kürzlich rapportierte, weniger lang als ursprünglich geplant. Es braucht nur 4,4 statt der ursprünglich geplanten sieben Kilometer neuer Fahrleitungen. Und die neuen Leitungen von der Teufener Strasse bis zur Haltestelle Berneggstrasse sind inzwischen baureif. Sie sollen bis Herbst hängen.

Die Fahrgäste in den Bussen nach St.Georgen werden kommenden Winter nicht frieren. Was für sie sicher schön, aber noch aus einem anderen Grund nicht schlecht ist: Derzeit baut die Stadt die Fernwärme im Osten aus. Und wenn das mit dem Sparen per Wintermantel im Bus funktioniert hätte, gäb’s bald einen Parlamentsvorstoss, der die Stadt auffordert, im Osten statt Fernwärmeleitungen zu ziehen, verbilligte Winterkleider abzugeben…

Dienstag, 11. Mai - 13:05 Uhr

Polizisten aus der ganzen Schweiz üben derzeit in St.Gallen: Wie gefährdete Persönlichkeiten geschützt werden können

(rar/vre) Sie fallen auf im St.Galler Stadtbild - Polizistinnen und Polizisten von Spezialeinheiten verschiedener Schweizer Polizeikorps, die am Montag und Dienstag in der Innenstadt an einer grossen Übung beteiligt sind. Sie üben dort den Personenschutz. Also wie man gefährdete oder wichtige Persönlichkeiten wirksam vor Anschlägen schützt.

Angehörige verschiedener Schweizer Polizeikorps üben derzeit in der Stadt St.Gallen den Personenschutz. Das Video erklärt, um was es geht.

Video: Raphael Rohner (11.5.2021)

Sichtbar wird die Übung für Passantinnen und Passanten, weil da und dort, am Mittag etwa in der Einfahrt der Einstein-Parkgarage, schwer bewaffnete Polizisten in Schutzmontur stehen. Oder weil einem auf der Strasse ab und zu ein Konvoi schwarzer Limousinen in Begleitung von Polizeiautos entgegenkommt. Die Übung wird von der Stadtpolizei St.Gallen geleitet. Angaben darüber hinaus, etwa zu Übungsteilnehmern oder Übungsszenarien, gibt's aus polizeitaktischen Gründen keine.

Dienstag, 11. Mai - 11:20 Uhr

Noch drei Wochen bis zum CSIO: Sportlich sicher ein Highlight - wie viel Publikum zugelassen wird, ist immer noch offen

(pd/vre) Vom 3. bis 6. Juni, also in gut drei Wochen, findet der diesjährige CSIO St.Gallen statt. Aus sportlicher Sicht wird es ein spannender Anlass. Aufgrund pandemiebedingten Verschiebungen startet die Saison des Nationenpreises - es ist die 25. - diesmal in St.Gallen. Er gilt gleichzeitig als Hauptprobe für die Olympischen Spiele, welche zwei Monate später in Japan stattfinden sollen.

Der CSIO St.Gallen findet voraussichtlich Anfang Juni statt. Mit wie viel Publikum ist noch offen. Im Bild Martin Fuchs auf Chica bei der bisher letzten Durchführung des Pferdesportanlasses im Jahr 2019.

Der CSIO St.Gallen findet voraussichtlich Anfang Juni statt. Mit wie viel Publikum ist noch offen. Im Bild Martin Fuchs auf Chica bei der bisher letzten Durchführung des Pferdesportanlasses im Jahr 2019.

Bild: Michel Canonica
(1.6.2019)

Noch unklar ist allerdings, wie viel Publikum aufgrund der Anti-Corona-Restriktionen diesmal zum CSIO zugelassen sein wird. Entsprechend ist der Ticketvorverkauf noch nicht gestartet. Dies, so heisst es im Internet, sei erst möglich, wenn klar sei, wie viele Zuschauerinnen und Zuschauer überhaupt eingelassen werden dürfen. Weitere News, darunter ein Video zum Stand der Vorbereitungsarbeiten, finden sich ebenfalls im CSIO-Internetauftritt.

Dienstag, 11. Mai - 10:23 Uhr

Verletzte Velofahrerin: Autofahrer übersieht E-Bike

(stapo/vre) Am Montagabend ist es auf der Lämmlisbrunnenstrasse in St.Gallen zu einem Unfall mit einem Personenwagen und einem E-Bike gekommen. Der Autofahrer hatte beim Linksabbiegen eine korrekt entgegenkommende E-Bike-Fahrerin übersehen. Durch den Zusammenstoss wurde die E-Bike-Fahrerin gemäss Mitteilung der Stadtpolizei leicht verletzt

Die Unfallsituation vom Montagabend bei der Verzweigung Lämmlisbrunnen- und Untere Büschenstrasse.

Die Unfallsituation vom Montagabend bei der Verzweigung Lämmlisbrunnen- und Untere Büschenstrasse.

Bild: Stadtpolizei SG
(10.5.2021)

Am Montag, 18.45 Uhr, war ein 48-jähriger Mann mit dem Auto auf der Lämmlisbrunnenstrasse in Richtung Rorschacher Strasse unterwegs. Auf Höhe der Unteren Büschenstrasse wollte er nach links abbiegen. Gleichzeitig fuhr eine 33-jährige Frau auf ihrem E-Bike in Richtung Spisertor. Der Mann sah die Frau zu spät und «nahm ihr den Vortritt». In der Folge stiessen Auto und E-Bike seitlich-frontal zusammen.

Dienstag, 11. Mai - 9:59 Uhr

Stadt St.Gallen öffnet Bahnhofstrasse für Velofahrerinnen und Velofahrer in beide Richtungen

(sk/vre) Die Stadt St.Gallen will eine innerstädtische Lücke im Velowegnetz schliessen: Ab Anfang Juni sollen Velofahrerinnen und Velofahrer die Bahnhofstrasse in beide Richtungen befahren dürfen - also neu auch zwischen «Brauwerk» und Restaurant Seger in Richtung Schibenertor. Kommende Woche starten Anpassungsarbeiten an der Strasse. Möglich ist die Öffnung, weil hier bereits Anfang Jahr die oberirdischen Parkplätze aufgehoben wurden.

Die Bahnhofstrasse mit Blick gegen das Schibenertor: Hier sollen ab Anfang Juni Velos in beide Richtungen fahren dürfen.

Die Bahnhofstrasse mit Blick gegen das Schibenertor: Hier sollen ab Anfang Juni Velos in beide Richtungen fahren dürfen.

Bild: PD/Stadt SG

Die Bahnhofstrasse wird heute gemäss Mitteilung der Stadt vom Dienstag mit Ausnahme der Appenzeller Bahnen als Einbahnstrasse vom Schibenertor in Richtung Bahnhofplatz betrieben. Für Velofahrerinnen und Velofahrer in Fahrtrichtung Ost, vom Bahnhof zum Marktplatz, führe dieses Regime zu einem Umweg via Poststrasse und Oberem Graben, heisst es in der städtischen Mitteilung. Wobei vor allem die räumlich beengte Situation beim Lichtsignal zum Einbiegen aus der Poststrasse in den Oberen Graben vielen Velofahrern Mühe macht.

Mit der Umsetzung von Sofortmassnahmen soll daher die Bahnhofstrasse jetzt in beide Fahrtrichtungen fürs Velo geöffnet werden. Auf zwei kurzen Abschnitten werden dazu provisorische Anpassungen am Strassenrand vorgenommen, damit zwischen den Gleisen der Appenzeller Bahnen und dem Strassenrand genügend Platz zur Verfügung steht. Im Bereich der aufgehobenen öffentlichen Parkplätze wird ein Radstreifen markiert und die Signalisation angepasst. Beim Knoten Schibenertor wird nach Angaben der Stadt ein neues Lichtsignal für Velos installiert.

Voraussetzung für die Öffnung der Bahnhofstrasse für Velos in beide Richtung war die Aufhebung der öffentlichen Parkplätze Anfang 2021.

Voraussetzung für die Öffnung der Bahnhofstrasse für Velos in beide Richtung war die Aufhebung der öffentlichen Parkplätze Anfang 2021.

Bild: Ralph Ribi
(28.12.2020)

Mit der Öffnung der Einbahn auf der Bahnhofstrasse werde eine wichtige Lücke im Veloverkehrsnetz geschlossen, schreibt die Stadt. Der Verbindung komme insofern hohe Bedeutung zu, weil die Bahnhofstrasse zur Nordachse der geplanten Veloschnellroute durch die Stadt zähle. In Zusammenhang mit der geplanten Neugestaltung der Bahnhofstrasse wird diese Einbahnöffnung dann fix eingeführt. Die Führung des Veloverkehrs soll dannzumal nach Möglichkeit weiter optimiert werden.

Dienstag, 11. Mai - 8:45 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 76 neue Coronafälle am Montag

(SK/vre) Der Kanton St.Gallen meldet für Montag 76 neue laborbestätigte Coronafälle. Insgesamt haben sich damit seit März 2020 40'477 Personen im Kanton mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Neuansteckungen ist stabil bis leicht rückläufig. Ob sich damit das Ende der dritten Coronawelle abzeichnet ist aber offen. Der wegen der Frühlingsferien von Fachleuten befürchtete Sprung nach oben jedenfalls ist ausgeblieben.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Montag, 10. Mai, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Montag, 10. Mai, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Die Gesamtzahl der Coronatoten im Kanton St.Gallen blieb am Montag stabil bei 708. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 sind im Kanton St.Gallen massiv zurückgegangen. In den vergangenen 14 Tagen wurden gerade einmal zwei Fälle registriert. Diese positive Entwicklung dürfte eine erste Auswirkung der Impfkampagne sein. In St.Galler Spitälern liegen derzeit wegen des Coronavirus 42 Personen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Kanton St.Gallen lag am Montag, Stand Mitternacht, bei 108 (Sonntag: 120), die 14-Tage-Inzidenz bei 235 (Sonntag: 257). Die Inzidenz bezeichnet die Zahl der Fälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen jeweils hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner. Der Wert ist ein wichtiger Indikator für die Anti-Corona-Politik.

Dienstag, 11. Mai - 8:30 Uhr

Ein Häuschen auf dem Haus

Momentaufnahme. Das Eckhaus mit Turm und Sternen-Apotheke im Erdgeschoss ist eines der markanten Häuser am Spisertor. Gebaut wurde es 1903 im Zug der Neugestaltung des Platzes und Verkehrsknotens nach dem Abbruch des hier stehenden Stadttors im Jahr 1879. Derzeit wird am Turm gearbeitet, was ein ungewöhnliches Bild abgibt.

Momentaufnahme. Das Eckhaus mit Turm und Sternen-Apotheke im Erdgeschoss ist eines der markanten Häuser am Spisertor. Gebaut wurde es 1903 im Zug der Neugestaltung des Platzes und Verkehrsknotens nach dem Abbruch des hier stehenden Stadttors im Jahr 1879. Derzeit wird am Turm gearbeitet, was ein ungewöhnliches Bild abgibt.

Bild: Peter Hummel
(30.4.2021)
Montag, 10. Mai - 18:12 Uhr

St.Galler Studiokino zeigt «Das Mädchen und die Spinne»: Doppelpremiere mit Zwillingen

(as/vre) Auf der diesjährigen Berlinale wurden die Berner Zwillingsbrüder Ramon und Silvan Zürcher für ihren Spielfilm «Das Mädchen und die Spinne» gleich doppelt preisgekrönt: mit dem Regiepreis und dem Preis der Internationalen Filmkritik. Diesen Mittwoch kommen die Brüder zur Vorpremiere ins Kinok in der Lokremise. Weil nur knapp über 30 Gäste in den Saal dürfen, gibt es die Vorpremiere gleich doppelt, um 18 und um 20.30 Uhr. Beide Male ist sie gekoppelt mit einem Gespräch nach dem Film, das von Ann Mayer, Filmredaktorin bei SRF Kultur und SRF Virus, moderiert wird.

Die Filmemacher Ramon und Silvan Zürcher sind am Mittwochabend mit der Vorpremiere von «Das Mädchen und die Spinne» zu Gast im Kinok in der St.Galler Lokremise.

Die Filmemacher Ramon und Silvan Zürcher sind am Mittwochabend mit der Vorpremiere von «Das Mädchen und die Spinne» zu Gast im Kinok in der St.Galler Lokremise.

Bild: PD/Iris Janke

«Das Mädchen und die Spinne» erzählt von den Freundinnen Mara und Lisa, die längere Zeit gemeinsam mit Markus in einer WG gewohnt haben. Doch jetzt zieht Lisa in eine eigene Wohnung. Das könnte eigentlich Anlass zur Freude sein, doch man spürt Spannungen, wenn man das geschäftige Treiben von Freundinnen, Freunden und Verwandten beobachtet, die beim Umzug aus der alten in die neue Wohnung helfen.

Montag, 10. Mai - 17:12 Uhr

Drei Anlässe, vier Daten - und noch viele freie Plätze in der Kellerbühne

(pd/mha) Diverse Veranstaltungen von dieser und nächster Woche in der St.Galler Kellerbühne sind noch nicht ausgebucht. Tickets gibt's etwa noch für «The Chäller Family». Dafür ist aber Spontanität nötig: Die Vorstellung mit dem dritten Programm des FM1-Radiomanns Yves Keller beginnt heute Montag, 20 Uhr.

Der Comedian Kiko ist im Thurgau aufgewachsen.

Der Comedian Kiko ist im Thurgau aufgewachsen.

Bild: PD

Für alle, denen das doch zu schnell geht, bietet sich morgen Dienstag, 20 Uhr, die nächste Gelegenheit. Dann ist der Comedian Kiko zu Gast in der Kellerbühne. Kiko wurde 2018 bei den Swiss Comedy Awards als «Newcomer des Jahres» ausgezeichnet. Auf der Bühne erzählt er gemäss Vorschau authentisch und selbstironisch Geschichten aus seinem Leben.

Am Freitag und Samstag, jeweils um 20 Uhr, treten Gitarrist Max Lässer und Schriftsteller Pedro Lenz in der Kellerbühne auf. Lässer spielt dabei den Soundtrack zu Lenz' Geschichten vom Lebensgefühl im Mittelland.

Montag, 10. Mai - 15:45 Uhr

Ingenieur für Luft- und Raumfahrttechnik wird neuer Co-Trainer der Handballerinnen des LC Brühl

(pd/mha) Der LC Brühl Handball verpflichtet für die kommende Saison einen neuen Co-Trainer fürs erste Frauenteam. Adrian Müller wird das erfolgreiche Trainerduo Andersson/Svajlen ergänzen. Er ist aktuell Co-Trainer der VfL Waiblingen Tigers, teilt der LC Brühl am Montag Mittag mit. Dort hat Müller bereits mit Brühls Headcoach Nicolaj Andersson zusammengearbeitet.

Adrian Müller, neuer Co-Trainer des LC Brühl.

Adrian Müller, neuer Co-Trainer des LC Brühl.

Bild: PD

Adrian Müller ist seit 2001 bei den Tigers in Waiblingen. Der Ort liegt bei Stuttgart. Nun kommt Müller in die Schweiz. Der Ingenieur für Luft- und Raumfahrttechnik kann sich hier gemäss Mitteilung beruflich weiterentwickeln.

Montag, 10. Mai - 14:24 Uhr

Kampagne gegen Velorowdys: Zwei Parlamentarier finden, es brauche noch mehr der blau-weissen Herzen

(mha) Die Stadt zeigt Herz: Mit blau-weissen Symbolen fordert sie Passanten und Velofahrer auf, aufeinander Rücksicht zu nehmen. Die Hinweise prangen seit einigen Wochen beim Waaghaus, an den Eingängen zur Multer- und Spisergasse, beim Neumarkt und bei der SBB-Sitterbrücke.

Die Kampagne regt nun Karin Winter-Dubs (SVP) und Clemens Müller (Grüne) zu einer Einfachen Anfrage im Stadtparlament an. Mit einem Augenzwinkern wollen die zwei Stadtparlamentarier wissen, ob die Herzen auch wirklich am rechten Fleck kleben.

Das blau-weisse Signet soll Fussgängerinnen und Velofahrerinnen darauf sensibilisieren, aufeinander Rücksicht zu nehmen.

Das blau-weisse Signet soll Fussgängerinnen und Velofahrerinnen darauf sensibilisieren, aufeinander Rücksicht zu nehmen.

Bild: Tobias Garcia (8. April 2021)

Die Aktion treffe verdientermassen auf breite Anerkennung, schreiben Winter-Dubs und Müller. Auffällig sei aber, dass bei den problematischsten Orten eine Markierung fehle. Gemeint sind damit das Westende der Multergasse und das Ostende der Spisergasse, also vor dem ehemaligen Zolli-Bolli, sowie Anfang und Ende der Marktgasse. «Das beeinträchtigt auf nicht nachvollziehbare Weise die Wirkung der Kampagne.»

Winter-Dubs und Müller wollen deshalb vom Stadtrat wissen, ob er auch der Ansicht sei, dass Multergasse, Spisergasse und Marktgasse die eigentlich neuralgischen Stellen seien. Weiter fragen die beiden, ob der Stadtrat bereit sei, die Gassenzugänge nachträglich zu markieren.

Montag, 10. Mai - 13:20 Uhr

Generalversammlung von Gewerbe Stadt St.Gallen: Nadia Garrobio-Campi für Werner Kühne in den Vorstand gewählt

(pd/mlb) Die Generalversammlung 2021 von Gewerbe Stadt St.Gallen fand aufgrund der Covid-Verordnung in schriftlicher Form statt. Unter Aufsicht der Revisorengesellschaft wurden die eingegangen Stimmausweise kontrolliert und ausgezählt. Die Anzahl der gültigen Stimmausweise beträgt 266. Die statutarischen Geschäfte wurden «unisono angenommen», wie Gewerbe Stadt St.Gallen in einer Medienmitteilung vom Montagvormittag schreibt.

Werner Kühne, Stadtparlamentarier der FDP und ehemaliges Vorstandsmitglied Gewerbe Stadt St.Gallen.

Werner Kühne, Stadtparlamentarier der FDP und ehemaliges Vorstandsmitglied Gewerbe Stadt St.Gallen.

Bild: PD

Die Traktandenliste sah unter anderem die Gesamterneuerungswahl des Vorstands für die Amtsperiode von 2021 bis 2025 vor. Gian Bazzi wurde in seinem Amt als Präsident bestätigt. Die bisherigen Vorstände Ivo Liechti, Stefan Schmidhauser, Heini Seger, Christoph Solenthaler, Remo Spescha, Elisabeth Stadelmann-Meier und Daniel Steiger wurden wiedergewählt.

Werner Kühne hat seinen Rücktritt im Vorfeld auf die Generalversammlung 2021 hin erklärt. Der Vorstand hat verschiedene Gespräche für die Nachfolge geführt und schlug schliesslich Nadia Garobbio-Campi vor. Sie ist Geschäftsführerin der Campi AG in St.Gallen und Vorstandsmitglied des städtischen Baumeisterverbandes. Die schriftliche Generalversammlung folgte dem Vorschlag.

Montag, 10. Mai - 12:12 Uhr

Flugzeugabsturz von Mitte Februar in den Bodensee: Das Wrack soll diesen Mittwoch aus dem Wasser gefischt werden

(kapo/vre) Am 18. Februar ist beim Landeanflug auf Altenrhein ein zweimotoriges Kleinflugzeug in den Bodensee abgestürzt. Der Pilot konnte damals im Wasser schwimmend gerettet werden. Ein erster Versuche, das vor Staad in einer Tiefe von über 80 Metern auf dem Seegrund liegende Flugzeug zu bergen, waren nicht von Erfolg gekrönt.

Versuche, das am 18. Februar vor Staad in den Bodensee gestürzte Kleinflugzeug zu bergen, sind bisher gescheitert. Die Arbeiten in über 80 Meter Wassertiefe sind sehr anspruchsvoll.

Versuche, das am 18. Februar vor Staad in den Bodensee gestürzte Kleinflugzeug zu bergen, sind bisher gescheitert. Die Arbeiten in über 80 Meter Wassertiefe sind sehr anspruchsvoll.

Bild: Raphael Rohner (25.2.2021)

Der nächste Anlauf zur Bergung des Wracks soll nach Angaben der Kantonspolizei St.Gallen diesen Mittwoch unternommen werden. Sofern die Bergung nach Plan durchgeführt werden kann, ist allerdings nicht vor dem Mittag mit dem Erscheinen des Flugzeugs an der Wasseroberfläche zu rechnen. Das Bergungsschiff wird um etwa 9 Uhr bei der Absturzstelle sein. Der Start der Bergung durch Taucher ist für 10.15 Uhr geplant.

Die Arbeiten werden vom Seeufer in Staad aus zu sehen sein. Boote müssen einen möglichst grossen, mindestens 100 Meter betragenden Abstand zum Bergungsschiff einhalten. Weiter befindet sich der Ort der Flugzeugbergung in einer Flugkontrollzone; das Fliegen mit Drohnen ist da strikte verboten. Das Flugzeug wird nach der Bergung in den Hafen von Rorschach transportiert und dort für den Verlad auf einen Lastwagen zerlegt. Teile des Rorschacher Hafens werden dafür am Mittwoch aus Sicherheitsgründen abgesperrt.

Montag, 10. Mai - 11:17 Uhr

Einbruch in Einfamilienhaus: Terrassentüre aufgebrochen

(kapo/vre) Am Samstag, in der Zeit zwischen 11 und 18.40 Uhr, haben Einbrecher ein Einfamilienhaus an der Rechenstrasse in St.Gallen heimgesucht. Die Unbekannten beschädigten dabei eine Terrassentüre und ein Fenster. Aus dem Haus liessen sie gemäss Mitteilung der Kantonspolizei zwei Computer und eine Armbanduhr mitlaufen. Der Wert der Beute wird auf rund 4'700 Franken geschätzt. Der Sachschaden, den die Diebe hinterliessen, beläuft sich auf nochmals rund 2'500 Franken.

Montag, 10. Mai - 8:39 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: Zahlen sind stabil, befürchteter Sprung nach oben durch Frühlingsferien ist ausgeblieben

(SK/vre) Der Kanton St.Gallen meldet fürs Wochenende (Freitag, Samstag, Sonntag) 213 neue laborbestätigte Coronafälle. Insgesamt haben sich damit seit März 2020 40'401 Personen im Kanton mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Neuansteckungen ist stabil bis leicht rückläufig. Ob sich damit das Ende der dritten Coronawelle abzeichnet ist aber offen. Der wegen der Frühlingsferien befürchtete Sprung nach oben ist bisher ausgeblieben.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Sonntag, 9. Mai, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Sonntag, 9. Mai, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Die Gesamtzahl der Coronatoten im Kanton St.Gallen stieg am Wochenende um eine Person auf 708. In St.Galler Spitälern liegen derzeit wegen des Coronavirus 39 Personen, zwölf davon auf Intensivstationen - zehn mit, zwei ohne künstliche Beamtung. Auch die Zahl der Hospitalisationen ist vergangene Woche gesunken. Dabei dürfte eine Rolle spielen, dass viele Risikopatienten und Ältere vollständig geimpft sind.

Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Kanton St.Gallen lag am Sonntag, Stand Mitternacht, bei 120, die 14-Tage-Inzidenz bei 257. Die Inzidenz bezeichnet die Zahl der Fälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen jeweils hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner. Der Wert ist ein wichtiger Indikator für die Anti-Corona-Politik.

Montag, 10. Mai - 8:20 Uhr

Stadtrat will keine zusätzliche Corona-Soforthilfe von fünf Millionen Franken fürs Gastgewerbe einrichten: Zu bürokratisch und zu langsam

(vre) Die St.Galler Stadtregierung will keinen Fonds für Soforthilfe an die Gastronomie einrichten. Das schreibt sie in der Antwort auf eine Einfache Anfrage der Stadtparlamentsmitglieder Oskar Seger (FDP), Karin Winter-Dubs (SVP) und Patrik Angehrn (CVP). Der Stadtrat ist sich zwar der schwierigen Situation des Gewerbes durch die Coronapandemie bewusst, wie er schreibt. Wichtiger, als ein drittes Kässeli für die Soforthilfe einzurichten, sei jetzt aber, dass die nationalen und kantonalen Hilfsgelder (Kurzarbeitsentschädigungen, Härtefallbeiträge) rasch flössen.

Dass die Prüfung von Härtefällen und die Auszahlung von Hilfsgeldern dafür beim Kanton liegt, erachtet der Stadtrat als richtig. So sei diese Hilfe quer durch den Kanton einheitlich geregelt. Ein weiteres Gesuchsverfahren für Soforthilfe auf städtischer Ebene sei nicht zweckmässig, schreibt die Stadtregierung in ihrer Antwort auf die Einfache Anfrage. Die Prüfung von Gesuchen und die Koordination der Hilfe zwischen Kanton und Stadt erhöhe den administrativen Aufwand für Betroffene wie Behörden massiv.

Weiterhin geschlossene Gaststuben in der Stadt St.Gallen (im Bild der «Bierfalken»): Das Gastgewerbe ist eine jener Branchen, die besonders unter der Coronapandemie leidet.

Weiterhin geschlossene Gaststuben in der Stadt St.Gallen (im Bild der «Bierfalken»): Das Gastgewerbe ist eine jener Branchen, die besonders unter der Coronapandemie leidet.

Bild: Ralph Ribi
(24.3.2021)

Gegen einen städtischen Fonds für Soforthilfe an die notleidende Gastronomie spricht für den Stadtrat auch der Zeitbedarf für dessen Einrichtung: Die Kompetenz für den in der Anfrage verlangten Betrag von fünf Millionen Franken liegt beim Stadtparlament. Beträge zwischen 750'001 sowie 15 Millionen Franken unterstehen zudem dem fakultativen Referendum. Falls damit eine Volksabstimmung zu dieser Soforthilfe verlangt wird, liegen zwischen Parlamentsentscheid und Urnengang rund sechs Monate. Und damit sei das keine Soforthilfe mehr.

Die Stadt St.Gallen hat zur Unterstützung von Gewerbebetrieben, die unter der Coronapandemie leiden, bereits verschiedene Hilfsmassnahmen umgesetzt. So verzichtet sie gemäss Antwort des Stadtrats auf die Einfache Anfrage bisher etwa auf über 360'000 Franken Einnahmen von gewerblichen Mieterinnen und Mietern in eigenen Liegenschaften. Weiter wurden und werden Gastgewerbe, Läden, Märkten und Taxibetrieben verschiedene Gebühren erlassen.

Montag, 10. Mai - 7:03 Uhr

Wetterfrösche warnen vor Föhnsturm: Auch in Stadt und Region St.Gallen ist am Vormittag mit Sturmböen zu rechnen

(vre) Die Wetterportale im Internet warnen derzeit vor einem Föhnsturm. Dass Stadt und Region unter Föhneinfluss stehen, ist angesichts der plötzlich hohen Temperaturen auch Laien klar. Bis Montagmittag ist jetzt zusätzlich mit stärkeren Sturmwinden zu rechnen. Dabei kann es zu Böen mit Geschwindigkeiten zwischen 70 und 120 Stundenkilometer kommen; örtlich ist auch mehr möglich.

Unter Einfluss eines durchziehenden Hochdruckgebiets und des Föhns kam St.Gallen am Sonntag zum ersten sommerlichen Tag dieses Jahres - im Bild am Gübsensee.

Unter Einfluss eines durchziehenden Hochdruckgebiets und des Föhns kam St.Gallen am Sonntag zum ersten sommerlichen Tag dieses Jahres - im Bild am Gübsensee.

Leserbild: Luciano Pau (8.5.2021)

Am späteren Montagvormittag soll der Sturm langsam nachlassen. Der Föhneinfluss hält allerdings noch etwas an. Die Kaltfront, die von Westen her die Schweiz überquert und uns an Auffahrt nasskaltes Wetter bescheren soll, kommt damit nur langsam voran: Für Stadt und Region St.Gallen heisst das, dass mit Regen voraussichtlich erst im Laufe des Dienstags zu rechnen ist.

Sonntag, 9. Mai - 20:27 Uhr

Frauen des FC St.Gallen-Staad spielen unentschieden gegen die Baslerinnen: Früher Treffer, unglücklicher Ausgleich, herrliches Tor

(pd/vre) Die Fussballerinnen des FC St. Gallen-Staad haben am Samstag zu Hause im Espenmoos 2:2 gegen die Frauen des FC Basel gespielt. Ein früher Treffer brachte den St. Gallerinnen Sicherheit, aber eine unglückliche Szene ermöglichte den Baslerinnen den Ausgleich. Die Partie drohte zu kippen, doch ein herrliches Tor von Alicia Ravaioli sicherte am Schluss den einen Punkt, wie Markus Schildknecht in seinem Matchbericht zusammenfasst.

Die Frauen des FC St.Gallen-Staad lieferten am Samstag gegen Basel eine starke Leistung ab, die mit einem 2:2 nur teilweise honoriert wurde.

Die Frauen des FC St.Gallen-Staad lieferten am Samstag gegen Basel eine starke Leistung ab, die mit einem 2:2 nur teilweise honoriert wurde.

Bild: Michel Canonica
(8.5.2021)

Es war eine gute Partie, welche der FC St.Gallen-Staad beim 2:2 gegen die Kickerinnen vom Rheinknie lieferte. Dabei war die Elf von Marco Zwyssig lange Zeit das spielbestimmende Team und lag verdient in Führung. Ein Lapsus der St.Galler Keeperin brachte jedoch die Gäste ins Spiel zurück. Vor der Begegnung wären die St.Gallerinnen sicherlich mit einem Zähler zufrieden gewesen, nach gespielten 90 Minuten sieht die Sache ein wenig anders aus.

Der FC St. Gallen-Staad hatte beim Spiel vom Samstag einen Start nach Mass und ging bereits in der zehnten Minute durch Stephanie Brecht in Führung. Nach einem langen Ball aus der eigenen Platzhälfte tankte sie sich auf der rechten Seite in einem Zweikampf durch und liess der gegnerischen Torhüterin keine Chance. Die Einheimischen diktierten danach das Spiel und waren tonangebend. Sie kamen bis zur Pause noch zu zahlreichen guten Abschlüssen, die aber nicht von Erfolg gekrönt waren.

Gefährliche Szene vor dem Tor des FC Basel.

Gefährliche Szene vor dem Tor des FC Basel.

Bild: Michel Canonica
(8.5.2021)

Auch in den zweiten 45 Minuten waren die Gastgeberinnen das bessere Team und hatten alles im Griff. Aber nach einem zu kurz geratenen Abschlag von Fabienne Oertle landete der Ball genau in den Füssen von Kristina Sundov und diese erzielte mit einem gekonnten Heber den Ausgleich. Nun schien bei den St.Gallerinnen der Faden etwas gerissen, die Partie drohte zu kippen. Rund neun Minuten vor Spielende war es soweit und Riola Xhemaili brachte das Gästeteam in Führung.

Die St.Gallerinnen hatten jedoch im Gegenzug die passende Antwort und kamen zum viel umjubelten Ausgleich. Alicia Ravaioli fasste sich ein Herz und zog im Sechzehner direkt ab: Ihr Schuss landete unhaltbar im Tor der Baslerinnen. Nach Spielschluss wussten die St.Gallerinnen nicht so recht, ob es nun ein gewonnener oder eher zwei verlorene Zähler waren. Trotzdem sie mit ihrer Leistung trotzdem zufrieden sein. Am 15. Mai warten bereits wieder die GC-Frauen.

Sonntag, 9. Mai - 20:03 Uhr

Ein kleiner Dschungel im Fenster des Bistros

Momentaufnahme. Man sagt ja, dass sich die Natur aufgrund der eingeschränkten Aktivitäten angesichts der Coronapandemie da und dort Platz zurückerobert. Ob das auch beim Topfpflanzen-Dschungel im Fenster des Einstein-Bistros an der Wassergasse der Fall ist?

Momentaufnahme. Man sagt ja, dass sich die Natur aufgrund der eingeschränkten Aktivitäten angesichts der Coronapandemie da und dort Platz zurückerobert. Ob das auch beim Topfpflanzen-Dschungel im Fenster des Einstein-Bistros an der Wassergasse der Fall ist?

Bild: Raphael Rohner
(9.5.2021)
Sonntag, 9. Mai - 12:19 Uhr

Verkehrs- und Geschwindigkeitskontrollen im Kanton St.Gallen: Mit 227 Stundenkilometer auf der Autobahn bei Goldach unterwegs

(kapo/nat) Die Kantonspolizei St.Gallen hat am Samstag mehrere Tempokontrollen in Goldach, Zuzwil, Rüthi und Gommiswald durchgeführt. Dabei hielt sie sieben Autofahrer und einen Motorradfahrer wegen zu hohen Geschwindigkeiten an.

Auch dieses Wochenende hat die Kantonspolizei St.Gallen Tempokontrollen durchgeführt.

Auch dieses Wochenende hat die Kantonspolizei St.Gallen Tempokontrollen durchgeführt.

Symbolbild: Kapo SG

Ein 18-jähriger Kosovare war auf der Autobahn A1 bei Goldach mit 227 Stundenkilometer unterwegs. Dem Mann wurde gemäss Polizeimeldung der Führerausweis auf der Stelle entzogen. Er wird wegen des Raserdeliktes bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

Ebenfalls zu schnell fuhr ein 45-jähriger Deutscher. Bei ihm wurde in Zuzwil eine Geschwindigkeit von 160 Kilometer pro Stunde ausserorts gemessen. Auch er musste seinen Ausweis abgeben und wird zur Anzeige gebracht.

Zudem führte die Kantonspolizei an einigen Orten Verkehrskontrollen durch. Einem 53-jährigen Autofahrer wurde der Fahrausweis für die Schweiz aberkannt, drei Personen wurde der Fahrausweis abgenommen und zwei Personen durften nicht weiterfahren.

Sonntag, 9. Mai - 9:35 Uhr

An diesem Wochenende eröffnen viele Freibäder: Kaltes Wasser, aber viel Sonnenschein

Heute könnte der erste Tag zum Sünnelen in einem Freibad sein. Der erste Sprung ist Nass ist angesichts der tiefen Wassertemperaturen aber eher nur etwas «für harte Buben und Mädchen».

Heute könnte der erste Tag zum Sünnelen in einem Freibad sein. Der erste Sprung ist Nass ist angesichts der tiefen Wassertemperaturen aber eher nur etwas «für harte Buben und Mädchen».

Symbolbild: Jil Lohse (Mannenweier, 21.6.2017)

(vre) Am Samstag haben viele Freibäder in Stadt und Region St.Gallen die Badesaison 2021 eingeläutet. Das Wasser ist zwar noch so kalt, dass das Baden nur etwas «für harte Buben und Mädchen» ist, wie es ein Badmeister ausdrückt. Badi-Restaurants und Badi-Kioske sind überall geöffnet. Und der Tag verspricht sonnig sowie relativ warm (lokal bis 25 Grad Celsius) zu werden. Da könnte gut ein Sonnenbad angesagt sein...

Wassertemperaturen Freibäder Stadt St.Gallen und Bodensee

Stand: 9. Mai 2021, 9:00
Stadt St.Gallen
Freibad Lerchenfeld 12
Freibad Rotmonten 13
Familien- und Frauenbad Dreilinden 12
Mannenweier keine Angabe
Rorschach
Badhütte ab 13.5.
Strandbad: Becken 14
Strandbad: See 11
Arbon
Schwimmbad: Becken 16
Schwimmbad: See 10

Die ersten Badegäste im Strandbad Rorschach:

8 Bilder

Bild: Michel Canonica
Samstag, 8. Mai - 21:10 Uhr

Trotz überragender Verteidigung der Kronen: Leader Yverdon Sport setzt sich im Paul-Grüninger-Stadion gegen den SC Bühl mit 2:0 durch

(pd/vre) Am Samstag hat der SC Brühl zu Hause gegen Yverdon Sport, den Leader und Aufstiegskandidaten der Promotion League, zu Hause mit 0:2 verloren. Die Kronen konnten die Partie weitgehend ausgeglichen gestalten. In der ersten Halbzeit hatten die Gäste aber leichte Vorteile, vor allem als die Brühler nach 30 Minuten vorübergehend wegen Verletzungen zu zehnt agieren mussten. Der SCB spielte gemäss Matchbericht von Henri Seitter aber in der Abwehr eine überragende Partie.

Im Oktober 2020 (Bild) hatte der SC Brühl ein 2:2 gegen Yverdon Sport erzwungen. Diesen Samstag setzte es mit 0:2 eine Heimniederlage ab.

Im Oktober 2020 (Bild) hatte der SC Brühl ein 2:2 gegen Yverdon Sport erzwungen. Diesen Samstag setzte es mit 0:2 eine Heimniederlage ab.

Bild: Kurt Frischknecht/
SCB

Umso ärgerlicher war das 0:1 aus einem Corner heraus. Sergio Cortelezzi wurde am weiteren Pfosten vergessen und köpfte prompt zum 0:1 ein. Demian Titaro verpasste in der 45. Minute den Ausgleich um Zentimeter. Nach dem Wechsel dominierten die Brühler die Partie, im Abschluss blieben sie aber zu wenig effizient. Die Romands hatten in dieser Phase sichtlich Respekt vor den Brühlern und wollten das 0:1 über die Runden zu bringen.

Erst als die Brühler durch zwei Platzverweise nach doppelten gelben Karten dezimiert waren, kamen die Gäste wieder etwas besser ins Spiel. Die endgültige Entscheidung zugunsten von Yverdon fiel trotzdem erst in der 95. Minute: Bei einem Entlastungsangriff durch den eingewechselten Gentian Bunjaku fiel das 0:2 .

Samstag, 8. Mai - 20:40 Uhr

Ein spezielles Video aus St.Gallen: Im Tiefflug durchs Schulhaus auf der Kreuzbleiche

(pd/vre) Wenn sich ein Bildungsanbieter mit einer Kreativagentur zusammentut, muss eigentlich ein spezielles Werbevideo resultieren. Besonders dann, wenn's auch darum geht, einen Kurzfilm aus den USA auszustechen. Im Video aus Minneapolis, das in den sozialen Medien für Furore sorgte, fliegt eine Drohne in eine Bowlingbahn, dreht zwei Runden und landet am Ende in den Kegeln. Aufregung herrschte vor allem, weil der Streifen ohne Schnitt in einem einzigen Flug gedreht worden war.

Das geht auch in St.Gallen. Das beweisen jetzt die «Akademie St.Gallen», ein Bildungsanbieter für Höhere Berufsbildung für Erwachsene zusammen mit der nationalen Kreativagentur «new step media». Sie lassen drei Minuten lang eine Drohne in zwei Gebäuden durch fünf Stockwerke knapp an Personen und durch die unmöglichsten Lücken fliegen. Alles ohne Tricks und ohne Schnitt, wie in einer Mitteilung versichert wird.

Das Drohnenvideo der «Akademie St.Gallen» und der Kreativagentur «new step media».

Video: PD

Geflogen wurde der Einsatz mit einer selbstgebauten Renndrohne von der Grösse einer Handfläche und bestückt mit einer Minikamera. Die Dreharbeiten hätten unter Extrembedingungen stattgefunden, heisst es in der Mitteilung weiter. Für den Flug wurden 46 Personen - coronakonform und nach einem Schnelltest - auf den Punkt genau choreografiert. Keine Bewegung und kein Flugmanöver konnten dem Zufall überlassen werden.

Der Pilot flog sein Vehikel mit einer virtuellen Brille, in der er das Kamerabild ständig sieht. Um Verbindung zum Fluggeräte halten zu können, musste er zudem während der Dreharbeiten per Lift auch noch die Stockwerke wechseln. Für den Dreh reiste extra einer der weltbesten Drohnenpiloten aus Deutschland nach St.Gallen. Und nach neun Versuchen war das spektakuläre Video im Kasten.

Herausgekommen ist ein Film der tatsächlich überrascht. Vom Flug aus einem Hotelzimmer der Militärkantine durch den Wassertunnel von Roman Signer und direkt ins Foyer des Kaufmännischen Berufs- und Weiterbildungszentrum (KBZ) auf der Kreuzbleiche. Dann kurvt die Drohne durch Alltagssituationen im Haus bis sie zwischen Bildschirmen in einem Seminarraum herumturnt, um am Schluss mit einer waghalsigen Kurve durch den Pausenraum auf den KBZ-Vorplatz zurück zu surren.

Samstag, 8. Mai - 19:55 Uhr

Am Mittwoch ist internationaler Tag der Pflege: Aktionstag «Mehr Fachpersonal am Krankenbett» in der Stadt St.Gallen

(pd/vre) Am Mittwoch ist internationaler Tag der Pflege. Das nehmen das Bündnis «Gemeinsam mit dem Gesundheitspersonal» sowie Fachverbände und Gewerkschaften zum Anlass, am Mittwoch, 10 bis 16 Uhr einen Aktionstag in der St.Galler Marktgasse durchzuführen. Gefordert wird dabei gemäss Mitteilung mehr Fachpersonal am Krankenbett. Das ist auch eine zentrale Forderung der eidgenössischen Pflegeinitiative.

In den vergangenen Monaten machte das Pflegepersonal mit Aktionen mehrfach auf Forderungen für Verbesserungen im Gesundheitswesen aufmerksam. Etwa auch im Februar 2020 am Bärenplatz in St.Gallen.

In den vergangenen Monaten machte das Pflegepersonal mit Aktionen mehrfach auf Forderungen für Verbesserungen im Gesundheitswesen aufmerksam. Etwa auch im Februar 2020 am Bärenplatz in St.Gallen.

Bild: PD

Das Volksbegehren fordert von Bund und Kantonen, dass genügend Pflegefachpersonen ausgebildet werden. Die Ausbildungen zur diplomierten Pflegefachkraft oder zur Fachfrau Gesundheit seien in der Schweiz bestens strukturiert und genössen eine hohe Anerkennung. Trotzdem besteht ein Fachkräftemangel, heisst es in der Mitteilung zum Aktionstag. Um das zu ändern brauche es etwa faire Löhne, verlässliche Dienstpläne und wieder mehr Zeit am Krankenbett.

Samstag, 8. Mai - 8:55 Uhr

Weil die Sicht nach rechts durch Möbel behindert war: Stadtpolizei kontrolliert Autolenker und erstattet Anzeige

Die Sicht nach rechts wurde von den Möbeln stark behindert.

Die Sicht nach rechts wurde von den Möbeln stark behindert.

Bild: Stadtpolizei SG

(stapo/nat) Die Stadtpolizei St.Gallen führte am Freitagabend an der Bildstrasse eine Verkehrskontrolle durch. Dabei wurde ein 32-jähriger Autofahrer angehalten. Der Mann hatte diverse Möbelteile über den Beifahrersitz bis auf das Armaturenbrett so geladen, dass die Sicht aus dem Fahrzeug behindert wurde. Wie die Polizei mitteilt, wird gegen den Lenker Anzeige erstattet.

Der 32-Jährige hatte die Möbel bis auf das Armaturenbrett geladen.

Der 32-Jährige hatte die Möbel bis auf das Armaturenbrett geladen.

Bild: Stadtpolizei SG
Freitag, 7. Mai - 20:44 Uhr

St.Galler Fest der Kulturen vom Frühsommer ist abgesagt - Alternativveranstaltung für Herbst in Planung

(pd/vre) Das für 5. Juni geplante Fest der Kulturen in der Stadt St.Gallen findet wegen des Coronavirus nicht statt. Das teilen die Organisatorinnen und Organisatoren am Freitag mit. Grund für die Absage seien «die anhaltenden Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie». Als Kompensation für den Ausfall des Begegnungstags ist für Herbst eine Alternativveranstaltung in Planung. Updates dazu werden im Internet unter www.begegnungstag.ch publiziert.

Im Zentrum des Stadtsanktgller Festes der Kulturen steht die Begegnung zwischen Einheimischen und Menschen aus anderen Kulturkreisen.

Im Zentrum des Stadtsanktgller Festes der Kulturen steht die Begegnung zwischen Einheimischen und Menschen aus anderen Kulturkreisen.

Bild: Michel Canonica (17.6.2018)

Der Begegnungstag ist aus dem ehemaligen Flüchtlingstag, nämlich durch Zusammenschluss seiner Trägerschaft und des Integrationsforum der Stadt, entstanden. Sein Ziel ist es, ein konstruktives Zeichen für die kulturelle Vielfalt der Gesellschaft zu setzen. Zudem sollen integrative Aktivitäten sowie das Engagement gemeinnütziger Vereine und Organisationen der Stadt gefördert werden.

Freitag, 7. Mai - 17:52 Uhr

Kuhgeflüster

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte die beiden flirtenden Kühe kürzlich auf ihrer Weide am Gübsensee.

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte die beiden flirtenden Kühe kürzlich auf ihrer Weide am Gübsensee.

Freitag, 7. Mai - 16:06 Uhr

Stadtpolizei sucht eine Zeugin: Fahrerflucht nach Kollision mit einem Reh

(stapo/vre) Am Mittwoch hat sich auf der Demutstrasse zwischen dem Riethüsli und St.Georgen ein Wildunfall ereignet. Ein älterer Mann fuhr ein Reh an. Der Autolenker kümmerte sich nicht ums das verletzte Tier, sondern setzte seine Fahrt fort. Die Stadtpolizei St.Gallen sucht jetzt eine Autofahrerin, die zur gleichen Zeit im Tal der Demut unterwegs war. Da die Frau mit Sicherheit Angaben zum vor ihr fahrenden Unfallverursacher machen kann, bittet die Polizei sie, sich unter Telefon 071'224'60'00

Auf der Demutstrasse (Bild) hat am Mittwoch, 17.30 Uhr, ein älterer Autolenker ein Reh angefahren und verletzt. Die Polizei sucht jetzt nach dem flüchtigen älteren Mann in einem grauen Kleinfahrzeug.

Auf der Demutstrasse (Bild) hat am Mittwoch, 17.30 Uhr, ein älterer Autolenker ein Reh angefahren und verletzt. Die Polizei sucht jetzt nach dem flüchtigen älteren Mann in einem grauen Kleinfahrzeug.

Bild: Stadtpolizei SG

Zum Unfall kam es am Mittwoch, kurz vor 17.30 Uhr, und zwar auf Höhe der Strassenlaterne Nummer 19 an der Demutstrasse, wie die Stadtpolizei in einer Mitteilung schreibt. Ein älterer Mann war mit einem grauen Kleinfahrzeug in Richtung St.Georgen unterwegs, als zwei Rehe unmittelbar vor ihm von links über die Strasse rannten. Trotz Bremsmanövers erfasste das Auto eines der Tiere und verletzte es.

Hinter dem Unfallverursacher fuhr eine Frau ebenfalls in Richtung St.Georgen. Sie muss nach Einschätzung der Polizei den Unfall beobachtet haben. Die Polizei bittet die Lenkerin daher, sich als Zeugin zu melden, da sie vermutlich Angaben zum Unfallfahrzeug und dessen Lenker machen kann.

Freitag, 7. Mai - 15:39 Uhr

Brühl spielt zu Hause gegen Yverdon Sport: Zu erwarten ist ein spannender Match zwischen dem Ersten und Dritten der Promotion-League-Tabelle

(fm/vre) Yverdon Sport heisst der Gegner des SC Brühl im Heimspiel vom Samstag. Der Tabellenerste der Promotion League aus der Romandie ist der derzeit heisseste Aufstiegskandidat. Sechs Runden vor Schluss hat Yverdon sechs Punkte Abstand auf den Zweiten und zehn auf den Dritten – den SC Brühl. Yverdon Sport kommt am Samstag, 16 Uhr, ins Paul-Grüninger-Stadion. Zum Spiel sind 100 Personen zugelassen. Die Übrigen können das Spiel per Livestream auf www.scbruehl.ch verfolgen.

Yverdon war schon vor einem Jahr, im Frühling 2020, in der Pole-Position für den Aufstieg in die Challenge League. Akribisch wird bei den Westschweizern seit einigen Jahren auf dieses Ziel hingearbeitet. Doch der Abbruch der Saison machte ihnen damals einen Strich durch die Rechnung. Nun soll es dieses Jahr klappen. Die sechs Punkte Abstand auf den zweitplatzierten Cham und die zehn auf den Drittplatzierten, das ist der SC Brühl, dürften den Waadtländern dabei ein gutes Gefühl geben.

Im Auswärtsspiel gegen Yverdon von Anfang Oktober 2020 gab es viel Spektakel und am Schluss ein 2:2.

Im Auswärtsspiel gegen Yverdon von Anfang Oktober 2020 gab es viel Spektakel und am Schluss ein 2:2.

Bild: Kurt Frischknecht/
SCB

Allerdings spielen die Brühler gerne – und auch mit Erfolg – gegen starke Mannschaften: «Yverdon wird in St.Gallen versuchen, das Spiel zu machen. Und auch wir werden versuchen, das Spiel zu machen. Das gibt einen offenen Schlagabtausch», sagt Brühls sportlicher Leiter, Roger Jäger. Gerne erinnert er sich dabei an das Auswärtsspiel im letzten Herbst, als der SCB in Yverdon - wegen einer roten Karte in Unterzahl - am Schluss doch ein 2:2-Unentschieden erzwang.

Am Samstag sinnt der SC Brühl auch noch auf Wiedergutmachung: Nach einer langen Serie ohne Niederlagen musste sich der SCB am letzten Samstag zu Hause gegen Bavois erstmals wieder geschlagen geben. Auch da machten die St.Galler das Spiel, doch die Waadtländer konterten sie mit Erfolg aus. Am Schluss hiess es 1:3.

Freitag, 7. Mai - 14:12 Uhr

Autolenkerin übersieht Gegenverkehr: Heftige Kollision mit zwei Leichtverletzten

Die beiden Unfallfahrzeuge bei der Kreuzung Gerhalden- und Lessingstrasse.

Die beiden Unfallfahrzeuge bei der Kreuzung Gerhalden- und Lessingstrasse.

Bild: Stadtpolizei SG
(6.5.2021)

(stapo/vre) Ein Verkehrsunfall mit zwei Leichtverletzten hat sich am Donnerstagmorgen an der Gerhaldenstrasse am östlichen St.Galler Rosenberg ereignet. An den beiden Autos entstand mittelschwerer Sachschaden; beide waren gemäss gemäss Mitteilung der Stadtpolizei nicht mehr fahrtüchtig und mussten daher abgeschleppt werden.

Die Autos wurden beim Zusammenstoss mittelschwer beschädigt und mussten beide abgeschleppt werden.

Die Autos wurden beim Zusammenstoss mittelschwer beschädigt und mussten beide abgeschleppt werden.

Bild: Stadtpolizei SG (6.5.2021)

Am Donnerstag, kurz vor 7.30 Uhr, war eine 25-jährige Frau mit dem Auto auf der Gerhaldenstrasse aufwärts unterwegs. Als sie nach links in die Lessingstrasse abbiegen wollte, übersah sie wegen der unübersichtlichen Örtlichkeit das entgegenkommende Auto einer 62-Jährigen. Dadurch kam es zu einer heftigen seitlich-frontalen Kollision.

Freitag, 7. Mai - 13:56 Uhr

Schnupperwoche beim Tennisclub St.Otmar: Wieso Tennis gut fürs Herz ist

(pd/vre) Der Tennisclub St.Otmar veranstaltet vom 10. bis 15. Mai eine Schnupperwoche für alle, die sich für den Sport interessieren. Von Montag bis Freitag, täglich 18 bis 20 Uhr, und am Samstag, 15 bis 17 Uhr, stehen die Anlagen des Clubs bei trockener Witterung offen. Vorstandsmitglieder stehen für Führungen und zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung. Angeboten werden Schnupperpartie und Probetrainings. Schläger und Bälle für Kinder und Erwachsene werden dafür zur Verfügung gestellt.

Auch Kinder mit ihren Eltern sind an der Schnupperwoche des Tennisclubs St.Otmar willkommen.

Auch Kinder mit ihren Eltern sind an der Schnupperwoche des Tennisclubs St.Otmar willkommen.

Bild: PD

Wer sich dann bis 16. Mai für eine Schnuppermitgliedschaft im Tennisclub St.Otmar entscheidet, kann auch noch finanziell profitieren: Die Schnuppersaison kostet ihn statt 250 nur 125 Franken. Für Kinder kostet diese Art Mitgliedschaft 20, für Jugendliche 25 Franken. Wer sich im Detail über die Schnupperaktion informieren will, findet Angaben dazu im Internet. Dort ist auch ein Werbevideo aufgeschaltet, das augenzwinkernd erklärt, wieso Tennis bei St.Otmar «so gut fürs Herz ist»:

Werbevideo des Tennisclubs St.Otmar.

Video: PD
Freitag, 7. Mai - 13:33 Uhr

Mann randaliert nach Erwachen aus Narkose

(stapo/mas) In der Nacht auf Donnerstag, kurz nach 2 Uhr, wurde die Stadtpolizei aufgrund eines Patienten in ein Spital gerufen. Der Mann, der aus seiner Narkose erwacht war, begann im Zimmer zu randalieren und das Spitalpersonal zu bedrohen, schreibt die Stadtpolizei in einer Mitteilung.

Der Mann beschimpfte nicht nur die Polizisten, sondern bedrohte auch andere Personen massiv. Aufgrund der Situation war von einer ernstzunehmenden Bedrohung seitens des 27-Jährigen auszugehen, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Es wurde eine fürsorgliche Unterbringung wegen Fremdgefährdung verfügt.

Freitag, 7. Mai - 12:41 Uhr

SP zieht Velo-Initiative zurück: Stadtrat kann Arbeit an der Vorlage zur Umsetzung des Gegenvorschlags sofort in Angriff nehmen

(pd/vre) Das Initiativkomitee zieht die Velo-Initiative der Stadtsanktgaller SP zurück. Das Volksbegehren war am vergangenen Dienstag im Stadtparlament dem Gegenvorschlag des Stadtrats unterlegen. Damit macht das Komitee gemäss Mitteilung den Weg zur sofortigen Umsetzung dieses Gegenvorschlags frei: Mit dem Rückzug der Initiative entfällt die sonst nötige Volksabstimmung. Die Stadt kann sich sofort daran machen, die 15-Millionen-Vorlage zur Förderung des Veloverkehrs zu erarbeiten.

Die Stadt St.Gallen will mit 15 Millionen Franken das Velofahren fördern. Im Bild die Velostation hinter dem Hauptbahnhof.

Die Stadt St.Gallen will mit 15 Millionen Franken das Velofahren fördern. Im Bild die Velostation hinter dem Hauptbahnhof.

Bild: Michel Canonica
(15.4.2015)

Mit dem Gegenvorschlag nehme der Stadtrat zentrale Anliegen der Velo-Initiative auf, begründet das Komitee den Rückzug des Volksbegehrens. Mit diesem Schritt könne man zudem «wertvolle Zeit für den Ausbau einer attraktiven und sicheren Infrastruktur fürs Velo» gewinnen. Im Gegenzug erwartet die SP vom Stadtrat, dass die Ausbauschritte fürs Velo künftig durch ein Monitoring eng begleitet werden. Dazu müsse beispielsweise die Zahl der Zählstellen an Velostrecken in der Stadt erhöht werden.

Federführend bei der Velo-Initiative: SP-Stadtparlamentarierin und VCS-Co-Präsidentin Doris Königer.

Federführend bei der Velo-Initiative: SP-Stadtparlamentarierin und VCS-Co-Präsidentin Doris Königer.

Bild: PD (20.1.2020)

«Wir möchten, in der Kommission wie auch im Jahresbericht über den Veloanteil auf Stadtboden und über den Stand der Projekte aus dem Rahmenkredit informiert werden», wird dazu in der Mitteilung Doris Königer zitiert. Die SP will sich vorbehalten, den Stadtrat falls nötig auf parlamentarischem Weg an seine Versprechen zu erinnern. Die SP erwartet zudem, dass in der Vergangenheit gestrichene Veloprojekte überprüft sowie neue Vorhaben entwickelt und in den 15-Millionen- Rahmenkredit aufgenommen werden.

Die Velo-Initiative und der stadträtliche Gegenvorschlag dazu sind in weiten Teilen deckungsgleich. Der Veloverkehr in St.Gallen soll mit einem Rahmenkredit von 15 Millionen für Infrastrukturvorhaben zusätzlich Fahrt aufnehmen. Hauptunterschied von Initiative und Gegenvorschlag ist, dass Erstere einen Veloanteil am Gesamtverkehr von 15 Prozent als Zielsetzung festschreiben will, während Letzterer diesen Anteil offener formuliert möglichst stark steigern möchte.

Mit dem Rückzug der Initiative, der der Stadtkanzlei schriftlich am Montag mitgeteilt werden soll, muss der Stadtrat dem Parlament innert eines Jahres eine Vorlage zur Umsetzung des Gegenvorschlags vorlegen. Da es dabei um einen Kredit von 15 Millionen Franken geht, untersteht dieser Parlamentsentscheid dann dem fakultativen Referendum. Wer doch noch eine Abstimmung über den Rahmenkredit will, muss dannzumal innert dreissig Tagen die Unterschriften von 1000 städtischen Stimmberechtigten sammeln, die den Urnengang fordern.

Freitag, 7. Mai - 11:22 Uhr

Grüne von Stadt und Region wählen Christian Huber zum neuen Präsidenten: Eintreten für «eine gerechtere, sorgsamere und lebendigere Welt»

(pd/vre) An der Online-Hauptversammlung vom Donnerstagabend haben die Grünen von Stadt und Region St.Gallen ihr Präsidium neu besetzt. Nach dem Rücktritt der bisherigen Co-Leitung mit Franziska Ryser und Markus Mauchle haben sie gemäss Mitteilung Christian Huber zum Präsidenten gewählt. Er ist seit Jahren der erste grüne Alleinpräsident in Stadt und Region St.Gallen, nachdem die Führung der Partei vor dem Co-Präsidium lange in den Händen von Frauen lag.

Christian Huber, der neue Präsident der Grünen in Stadt und Region St.Gallen.

Christian Huber, der neue Präsident der Grünen in Stadt und Region St.Gallen.

Bild: PD

Mit Christian Huber, Jahrgang 1989, wird ein Vertreter der Jungen, der «Klimageneration» zum Gesicht der Partei. Der Enkel des St.Galler Komponisten Paul Huber (1918 bis 2001) hat Geografie und Geschichte studiert. Er ist als Berufs- und Kantonsschullehrer tätig. Seit zwei Jahren wirkt er im Vorstand der Grünen mit, seit April 2018 gehört er dem St.Galler Stadtparlament an.

Zu den Schwerpunkten in Hubers politischer Arbeit gehören gemäss Mitteilung die Sozial-, Ausländer- und Klimapolitik sowie die Baukultur und der Verkehr. Mit seinem politischen Engagement will der neue Präsident nach eigenem Bekunden «die globalen Herausforderungen auf dem Weg in eine gerechtere, sorgsamere und lebendigere Welt in der lokalen Politik zum Tragen bringen».

Mit der Wahl von Christian Huber zum Präsidenten gehören dem Vorstand der Grünen von Stadt und Region St.Gallen weiter Cornelia Federer, Magdalena Glaus, Kassier Samuel Kellenberger, Alena Kundela, Judith Küng, Markus Mauchle, Clemens Müller, Felix Rütsche-Siegwart und als Vertreterin der jungen Grünen Rebekka Schmid an.

Freitag, 7. Mai - 10:59 Uhr

Versorgung sicherer machen: Trinkwasser soll auch fliessen, wenn der Strom am Bodenseeufer für längere Zeit ausfällt

(pd/vre) Es ist ein Horrorszenario für Romane und Filme: Plötzlich fällt der Strom aus und bleibt weg. So ein Blackout ist im Netflix-Endzeitdrama «Tribes of Europe» mit ein Grund für den Untergang Europas, wie wir es kennen (irgendwie muss man ja den Spielplatz für filmische Heldinnen und Helden, die die Zivilisation retten sollen, vorbereiten). Für den Notfall eines Blackouts wappnet sich im realen Leben auch die Regionale Wasserversorgung St.Gallen (RWSG). Sie baut ins Wasserwerk Frasnacht eine Notstromversorgung ein. Das Baugesuch liegt jetzt in Arbon auf.

Die Reservoire der RWSG speichern genug Trinkwasser für einen Tag. Bei einem kurzen Stromausfall am Bodenseeufer ist dank diesem Puffer die Trinkwasserversorgung sichergestellt. Mit dem Bau der neuen Notstromversorgung will die RWSG künftig auch für den Fall eines länger andauernden Stromausfalls gerüstet sein. Bei einem Ausfall der Stromversorgung – nicht nur in Frasnacht, sondern in der ganzen Region von Arbon bis Rorschach – können damit gemäss Mitteilung die zwölf Partnergemeinden weiter mit Trinkwasser versorgt werden.

Das Seewasserwerk in Frasnacht versorgt die ganze Region St.Gallen mit Trinkwasser aus dem Bodensee.

Das Seewasserwerk in Frasnacht versorgt die ganze Region St.Gallen mit Trinkwasser aus dem Bodensee.

Bild:PD/RWSG
(30.10.2012)

Die RWSG installiert im westlichen Gebäudeteil des Seewasserwerks Frasnacht zwei Notstromaggregate mit einer Spitzenleistung von je 2'500 Kilowatt. Damit Notstromaggregate unabhängig vom Stromnetz funktionieren, werden sie mit Diesel betrieben. Deshalb müssen auf dem Dach zwei Abgaskamine erstellt werden. Sie sind 7,5 Meter hoch und haben einen Durchmesser von 80 Zentimetern. Zur Einhaltung der Grenzwerte werden die Kamine mit Partikelfilter und Schalldämpfer ausgerüstet.

Ist die neue Anlage installiert, wird bei Stromunterbruch das Wasserwerk vom Netz getrennt, die Aufbereitungsanlage und die beiden Hochdruckpumpen werden ausgeschaltet. Gleichzeitig startet eines der neuen Aggregate automatisch und versorgt Lichtanlagen, Lüftungen und Computer mit elektrischer Energie. Die Aufbereitungsanlage und eine der Hochdruckpumpen werden dann manuell zugeschaltet, wenn sicher ist, dass die Wasseraufbereitung einwandfrei funktioniert. Bei Bedarf kann die zweite Pumpe über das andere Notstromaggregat zugeschaltet werden.

Freitag, 7. Mai - 9:50 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: Zahl der Neuansteckungen sinkt langsam - Ebbt die dritte Coronawelle tatsächlich langsam ab?

(SK/vre) Der Kanton St.Gallen meldet für Donnerstag 83 neue laborbestätigte Coronafälle (Montag: 88, Dienstag: 144, Mittwoch: 102 Fälle). Insgesamt haben sich damit seit März 2020 40'188 Personen im Kanton mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Neuansteckungen weist damit eine sinkende Tendenz auf. Ob sich das Ende der dritten Coronawelle abezeichnet ist aber offen. Der wegen der Frühlingsferien befürchtete Sprung nach oben scheint aber jedenfalls auszubleiben.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand Donnerstag, 6. Mai, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand Donnerstag, 6. Mai, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Die Gesamtzahl der Coronatoten im Kanton St.Gallen blieb am Donnerstag bei 707 stabil. In St.Galler Spitälern liegen derzeit wegen des Coronavirus 37 (Dienstag: 51, Mittwoch: 49) Personen, elf davon auf Intensivstationen - zehn mit, eine ohne künstliche Beamtung. Auch die Zahl der Hospitalisationen sinkt in dieser Woche tendenziell wieder. Dabei könnte eine Rolle spielen, dass inzwischen viele Risikopatienten und Ältere vollständig geimpft sind.

Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Kanton St.Gallen lag am Donnerstag, Stand Mitternacht, bei 110 (Dienstag: 121, Mittwoch: 110), die 14-Tage-Inzidenz bei 264 (Dienstag: 277, Mittwoch: 273). Die Inzidenz bezeichnet die Zahl der Fälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen jeweils hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner. Der Wert ist ein wichtiger Indikator für die Anti-Corona-Politik.

Donnerstag, 6. Mai - 23:09 Uhr

Im Zeitraffer: Sturmwinde schieben Wolken über den St.Galler Nachthimmel

Video: Sandro Büchler

(sab) Ein kräftiges Tiefdruckgebiet mit stürmischen Winden zieht in der Nacht auf Freitag über die Schweiz. Die Kaltfront wird begleitet von Regenschauern, teils sogar Gewittern. Wie die Wolken von Westen über die Stadt St.Gallen ziehen, zeigt das Zeitraffer-Video. Am Freitag fliesst tagsüber allmählich trockenere Luft in die Ostschweiz. Am Samstagmorgen ist zwar noch Bodenfrost möglich, am Sonntag sollen die Temperaturen aber auf 20 bis 25 Grad Celsius steigen.

Donnerstag, 6. Mai - 16:47 Uhr

Am Samstag startet die Badesaison: Städtische Freibäder sind bereit, es gelten aber spezielle Anti-Corona-Regeln

(sk/vre) Diesen Samstag, 9 Uhr, starten die St.Galler Freibäder in die Saison 2021. Das Familien- und Frauenbad Dreilinden, das Gemeinschaftsbad am Mannenweier sowie die Freibäder Lerchenfeld und Rotmonten sind dafür gemäss Newsletter der Stadt bereit. Der Bäderbus nach Dreilinden ist wie üblich bei Badewetter in Betrieb. Jüngere Gäste im Lerchenfeld erwartet ein neuer Spielplatz. Für Jugendliche und Erwachsene steht neu eine elektronische Fussballwand zur Verfügung.

Am Samstag startet die Badesaison: Das Wasser ist wohl noch etwas frisch, am Sonntag könnte es mit Sonne und 25 Grad Celsius aber warm genug für einen ersten Ausflug wenigstens an den Beckenrand reichen.

Am Samstag startet die Badesaison: Das Wasser ist wohl noch etwas frisch, am Sonntag könnte es mit Sonne und 25 Grad Celsius aber warm genug für einen ersten Ausflug wenigstens an den Beckenrand reichen.

Bild: Ralph Ribi (Rotmonten, 7.5.2020)

Wegen der Coronapandemie ist die Nutzung der städtischen Freibäder allerdings teilweise eingeschränkt. So gibt es eine Beschränkung der Zahl der Personen, die sich gleichzeitig in einem Bad aufhalten dürfen. Weiter gelten die allgemeinen Anti-Corona-Regeln des Bundes. Dazu zählen die Abstandspflicht von 1,5 Metern sowie Hygienemassnahmen. Maskenpflicht gilt für alle ab zwölf Jahren in öffentlich zugänglichen Innenräumen sowie dort, wo der Minimalabstand nicht eingehalten werden kann.

Die Verpflegungskioske der Freibäder sind gemäss Newsletter der Stadt geöffnet. Allerdings gelten für sie die Anti-Corona-Bestimmungen der Gastronomie. Weitere Informationen zum Badibesuch und zu den einzelnen Freibädern finden sich im städtischen Internetauftritt. Dort wird auch täglich über Öffnungszeiten, Wassertemperaturen und Kapazitäten orientiert. Ein Blick ins Internet ist derzeit vor dem Badevergnügen obligatorisch.

Donnerstag, 6. Mai - 14:43

Aprilwetter im Mai

Leserbild. Ruth Stadelmann fotografierte die blühenden Obstbäume und die schwarzen Wolken am Mittwoch unterhalb des Schlosses Dottenwil.

Leserbild. Ruth Stadelmann fotografierte die blühenden Obstbäume und die schwarzen Wolken am Mittwoch unterhalb des Schlosses Dottenwil.

Donnerstag, 6. Mai - 14:30 Uhr

Ausstellung zum St.Galler Manor-Kunstpreis 2021 im Kunstmuseum: Eine Performancekünstlerin, die an die Schmerzgrenze geht

(pd/vre) Der St.Galler Manor-Kunstpreis geht in diesem Jahr an Martina Morger. Das Kunstmuseum St.Gallen widmet der Performance- und Multimediakünstlerin daher vom 17. September dieses Jahres bis zum 6. März 2022 eine Ausstellung. Die Jury zeichnet Morger aus, weil sie gemäss Mitteilung «unbeirrt und kompromisslos arbeitet und gesellschaftliche wie ökonomische Arbeits- und Lebensbedingungen kritisch hinterfragt». Sie überführe «grundlegende Fragestellungen unseres Daseins in teils körperlich verausgabende, teils verstörende Performances».

Manor-Preisträgerin Martina Morger bei ihrer Performance «Lèche Vitrines». Sie setzt den französischen Begriff für einen Schaufensterbummel wortwörtlich um.

Manor-Preisträgerin Martina Morger bei ihrer Performance «Lèche Vitrines». Sie setzt den französischen Begriff für einen Schaufensterbummel wortwörtlich um.

Bild: PD

Martina Morger ist 1989 in Vaduz geboren worden. Sie lebt und arbeitet heute in Balzers und Zürich. Morger studierte Medienwissenschaften an der Universität Zürich und 2015 bis 2018 bildende Kunst an der Zürcher Hochschule der Künste, bevor sie 2019 an der Glasgow School of Arts die Master Fine Arts Practice absolvierte. Sie organisiert «Perrrformat», dessen Ziel es ist, Performancekunst in den öffentlichen Raum zu bringen. 2020 hatte sie einen Atelieraufenthalt an der Pariser Cité Internationale des Arts.

Der Manor-Kunstpreis fördert seit 39 Jahren junge Schweizer Künstlerinnen und Künstler im Bereich der visuellen Kunst: Malerei, Skulptur, Fotografie, Videokunst und Installationen. Der Preis wurde 1982 von Philippe Nordmann begründet, um jungen Schweizer Kunstschaffenden eine Plattform zu bieten. Er wird jedes Jahr von einer Fachjury alternierend in Aarau, Basel, Biel, Chur, Genf, Lausanne, Luzern, Lugano, Schaffhausen, Sitten, St.Gallen und Winterthur vergeben.

Donnerstag, 6. Mai - 13:25 Uhr

Trotz Coronapandemie: Der Sommerplausch für St.Galler Schulkinder wartet auch dieses Jahr mit 70 Kursangeboten auf

(sk/vre) Noch ist alles andere als klar, was im zweiten Coronasommer in Sachen Ferien und Veranstaltungen überhaupt möglich sein wird. Sicher ist aber: Das Team hinter dem Sommerplausch für Schulkinder der Stadt St.Gallen will sein Angebot so weit als möglich durchführen. Das Programm wird als Sommerplausch-Zeitung ab 10. Mai verteilt. Am Mittwoch, 12. Mai, 14.00 Uhr, ist das Programm im Internet abrufbar. Und kann man sich per Post bis 11. Juni und online bis 15. Juni.

Das Titelbild der Sommerplausch-Zeitung 2021. Sie wird ab dem 10. Mai in den Schulhäusern der Stadt verteilt.

Das Titelbild der Sommerplausch-Zeitung 2021. Sie wird ab dem 10. Mai in den Schulhäusern der Stadt verteilt.

Bild: PD/Stadt SG

Das Sommerplausch-Programm ist wie üblich vielfältig. Im Angebot sind 70 verschiedene Kurse. Ob beim Spielen, Bauen, Klettern, Biken, Backen, Kochen, Basteln oder Schmökern, der Sommerplausch will in den Ferienwochen wieder mit viel Spass und Abenteuer aufwarten. Ganz neu sind «Balance auf dem Einrad», «Abends im Malatelier» oder «Komm vorbei und bau mit!» auf der grossen Kinderbaustelle im Areal Bach.

Das Sommerplausch-Programm bietet auch zehn Gratikurse an. Für «Komm vorbei und bau mit!» vor dem ersten Besuch eine Anmeldung im Internet erforderlich. Die übrigen Kurse kosten mehrheitlich zwischen fünf und 40 Franken, Wochenkurse zwischen 50 und 70 Franken. Familien mit Kultur-Legi bezahlen die Hälfte. Ebenfalls in der Sommerplausch-Zeitung aufgeführt sind wiederum 41 Anlässe und Lager anderer Organisationen.

Donnerstag, 6. Mai - 12:15 Uhr

Nächtliche Verkehrsbehinderungen auf der Stadtautobahn bei St.Fiden

(pd/vre) Auch im Mai ist in einigen Nächten auf der Stadtautobahn bei St.Fiden mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Dies im Umfeld der Baustelle für den Olma-Deckel am Ostportal des Rosenbergtunnels. Für den Abtransport von Aushubmaterial sind im Mai gemäss Mitteilung des Bundesamtes für Strassen (Astra) drei Nachtsperrungen nötig.

Die Baustelle für den Olma-Deckel über die Stadtautobahn zwischen dem Ostportal des Rosenbergtunnels und dem A1-Anschluss St.Fiden.

Die Baustelle für den Olma-Deckel über die Stadtautobahn zwischen dem Ostportal des Rosenbergtunnels und dem A1-Anschluss St.Fiden.

Bild: Reto Voneschen
(21.4.2021)

Dies ist vom 11. auf den 12., vom 20. auf den 21. sowie vom 27. auf den 28. Mai der Fall. Dabei wird der Verkehr in Fahrtrichtung St.Margrethen von 22 bis 5 Uhr über die Ausfahrt St.Fiden von der Autobahn weg und über die Einfahrt St.Fiden gleich wieder zurück geführt. Die Umleitungen sind signalisiert. Tagsüber ist die Stadtautobahn normal befahrbar.

Donnerstag, 6. Mai - 10:49 Uhr

Mehrere hundert Liter Beton in Gossau in den Dorfbach geflossen: Amt für Umwelt gibt Entwarnung bezüglich der Fische

(kapo/vre) Am Mittwoch, zwischen 14.30 Uhr und 15.30 Uhr, sind bei einer Baustelle an der Dianastrasse in Gossau einige hundert Liter Beton in den Dorfbach geflossen. Aufgrund von Analysen von Wasserproben kommt das kantonale Amt für Umwelt aber zum Schluss, dass die ausgeflossene Betonmenge für die Fische im Bach nicht bedenklich sein dürfte.

Über diese Stützmauer flossen am Mittwoch einige hundert Liter Beton in den Gossauer Dorfbach.

Über diese Stützmauer flossen am Mittwoch einige hundert Liter Beton in den Gossauer Dorfbach.

Bild: Kantonspolizei SG (5.5.2021)

Auf der Baustelle musste gemäss Mitteilung der Kantonspolizei überschüssiger Beton für Trocknung und Abtransport zwischengelagert werden. Da das dazu benutzte Gefäss schräg stand, lief der noch flüssige Beton in den angrenzenden Dorfbach aus. Nachdem ein Arbeiter dies bemerkt hatte, alarmierte er unverzüglich die Polizei und verhinderte eine weitere Verschmutzung des Bachs. Zudem rückten die Gossauer Feuerwehr und Fachleute des Amtes für Umwelt an den Unfallort aus.

Donnerstag, 6. Mai - 10:33 Uhr

In der St.Galler Reithalle wird ein Atelier frei

(sk/vre) Ab 1. September vermietet die Stadt St.Gallen ein Atelier in der Reithalle. Es wird gemäss Mitteilung aber nur an eine Bildende Künstlerin oder einen Bildenden Künstler vergeben. Bewerben kann man sich ab sofort bis 30. Juni per Mail bei der städtischen Kulturförderung. Dies mit Angaben zu Person, Ausbildung und einer Dokumentation der bisherigen künstlerischen Tätigkeit.

Die alte Reithalle am Rand der St.Galler Kreuzbleiche.

Die alte Reithalle am Rand der St.Galler Kreuzbleiche.

Bild: PD/Stadt SG

Die Bewerbungen werden von einer Arbeitsgruppe beurteilt. Neben der Co-Leitung der städtischen Kulturförderung gehören ihr eine Vertretung der Mieterinnen und Mieter der Reithalle sowie ein Mitglied der Kommission für Kulturförderung an. Bewerberinnen und Bewerber mit Wohnsitz in der Stadt St.Gallen haben Vorrang. Das Atelier ist 26,6 Quadratmeter gross und kostet 130 Franken pro Monat. Die Mietdauer ist auf drei Jahre befristet, kann aber zweimal verlängert werden.

Donnerstag, 6. Mai - 10:18 Uhr

Mitte Mai wird das Areal Bach eröffnet: Coronagerecht mit Gustav Gleis und täglichen Führungen

(pd/vre) Hinter dem Bahnhof St.Fiden entsteht als Zwischennutzung das Areal Bach als Treffpunkt fürs Quartier und darüber hinaus. Noch sind viele Projekte quasi «Work in Progress». Das solle aber auch so sein, heisst es in einer Medienmitteilung vom Donnerstag: Der Ort wird schrittweise wachsen. Das gehört zum Konzept. Und eine Eröffnung mit Pauken und Trompeten ist derzeit coronabedingt sowieso nicht möglich.

Trotzdem geht's Mitte Mai offiziell los im Areal Bach. Aber eben noch ohne grosses Fest. Geplant sind vom 13. bis 15. Mai, täglich um 10, 14 und 17 Uhr, Führungen für jeweils maximal 15 Personen. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung per E-Mail erforderlich. Parallel dazu wird vom 13. bis 16. Mai rechtzeitig auf Beginn der wärmeren Jahreszeit das Gastro-Angebot des Areal Bach namens Gustav Gleis eröffnet.

Sie stehen hinter dem Gastro-Angebot im Areal Bach (von links): Manuel Moreno, Thomas Murschetz, Katja Schlegel und Michel Staubli.

Sie stehen hinter dem Gastro-Angebot im Areal Bach (von links): Manuel Moreno, Thomas Murschetz, Katja Schlegel und Michel Staubli.

Bild: PD/Alen Garic

Im Zentrum dieser Freiluftgastronomie stehen zwei Schiffscontainer für Essen und Getränke. Auf der Karte finden sich Getränke und Essen, die passend zum Ambiente des Areal in Selbstbedienung angeboten werden. Speisen werden auf dem Grill im Aussenbereich oder im Container angerichtet. Geöffnet ist Gustav Gleis bei trockener Witterung täglich von Mittag bis Mitternacht.

Die Gäste machen es sich ebenfalls im Freien gemütlich – in mehreren bepflanzten Lounges, auf Vintage-Gartenmöbeln oder ganz einfach irgendwo in einer bequemen Ecke auf dem Areal, das in den vergangenen Monaten begrünt wurde. Hinter Gustav Gleis stehen Michel Staubli, Thomas Murschetz, Manuel Moreno und Katja Schlegel. Sie haben in der Vergangenheit bereits ähnliche Projekte wie jenes auf der Brache zwischen Bahnhof St.Fiden und Migros Bach realisiert.

Informationen zum Areal Bach, seinen Angeboten und Veranstaltungen gibt's im Internet.

Donnerstag, 6. Mai - 8:59 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 102 Neuansteckungen am Mittwoch

(SK/vre) Der Kanton St.Gallen meldet für Mittwoch 102 (Montag: 88, Dienstag: 144) neue laborbestätigte Coronafälle. Insgesamt haben sich damit seit März 2020 40'105 Personen im Kanton mit dem Virus infiziert. Die Gesamtzahl der Coronatoten blieb am Mittwoch bei 707 stabil. In St.Galler Spitälern liegen wegen des Coronavirus 49 (Dienstag: 51) Personen, elf davon auf Intensivstationen - zehn mit, eine ohne künstliche Beamtung.

Die wichtigsten Zahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand Mittwoch, 5. Mai, um Mitternacht.

Die wichtigsten Zahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand Mittwoch, 5. Mai, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Mittwoch, Stand Mitternacht, bei 110 (Dienstag: 121), die 14-Tage-Inzidenz bei 273 (Dienstag: 277). Die Inzidenz bezeichnet die Zahl der Fälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen jeweils hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner. Der Wert ist ein wichtiger Indikator für die Anti-Corona-Politik. In Deutschland etwa greift ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100 die landesweite Notbremse für Verschärfungen der Anti-Corona-Massnahmen. Und in der Schweiz soll die 14-Tage-Inzidenz nicht über 450 gehen; aktuell liegt der Wert schweizweit bei 282,5.

Neue Zahlen aus nationalen Statistiken zeigen, dass auch die Impfkampagne in der Schweiz voran kommt. St.Gallen liegt dabei im vorderen Mittelfeld unter den Kantonen. Hier wurden (Stand 4. Mai) 173'613 Impfdosen verabreicht. Das entspricht 34 Impfdosen pro 100 Einwohnerinnen und Einwohnern. Vollständig geimpft sind im St.Gallischen inzwischen 11,6 Prozent der Bevölkerung.

Donnerstag, 6. Mai - 8:40 Uhr

Erstmals im neuen Jahr wieder im Espenmoos und vor Publikum: Fussballerinnen des FC St.Gallen-Staad spielen zu Hause gegen den FC Basel

(pd/vre) Am Samstag, 17 Uhr, spielen die Fussballerinnen des FC St. Gallen-Staad erstmals in neuen Jahr im heimischen Espenmoos. Gegnerinnen sind die Frauen des FC Basel. Die Kickerinnen vom Rheinknie stehen mit 32 Punkten auf dem vierten Platz. Nachdem die St.Gallerinnen mit 24 Zählern auf dem sechsten Platz figurieren, ist klar, wer in diesem Spiel die Favoritinnen sind. Neu ist, dass ab diesem Spiel wieder rund 100 Zuschauerinnen und Zuschauer im Espenmoos zugelassen sind.

Grünweiss gegen Blaurot: Am Samstag spielen die Frauen des FC St.Gallen-Staad im Espenmoos gegen den FC Basel.

Grünweiss gegen Blaurot: Am Samstag spielen die Frauen des FC St.Gallen-Staad im Espenmoos gegen den FC Basel.

Bild: Podo Gessner

Beim Heimspiel vom Samstag muss Trainer Marco Zwyssig allerdings auf einige Akteurinnen verzichten. Victoria Bischof, Larina Baumann, Katharina Risch, Simea Hefti, Ardita Iseni und Jasmin Colombo sind rekonvaleszent. Gesperrt sind Géraldine Ess und Serena Li Puma. Die letzte Partie im Espenmoos absolvierten die St.Gallerinnen am 31. Oktober, und zwar ebenfalls gegen Basel. Das Spiel ging damals knapp mit 1:2 verloren. Zwischen November und April kann im Espenmoos nicht gespielt werden.

Die Baslerinnen sind derzeit im Aufwind. Am vergangenen Wochenende haben sie nach einem 2:0-Erfolg beim FC Lugano Femminile den Cup-Halbfinal erreicht. In der Meisterschaft gab es für die Frauen des FC Basel zuletzt eine 1:3-Heimniederlage gegen die YB-Frauen. Damals lagen sie schon zur Pause mit 0:2 im Hintertreffen.

Donnerstag, 6. Mai - 0:45 Uhr

Rund 40 Fans feiern die Qualifikation des FC St.Gallen für den Cupfinal

(sab/dar) Die Stimmung ist ausgelassen, trotz des kühlen Abends. Vor dem Restaurant Bierhof feiern rund 40 Fans am Mittwoch den Einzug des FC St.Gallen in den Cupfinal. Die Espen hatten zuvor einen passiven FC Servette im Halbfinalspiel mit 1:0 besiegt. Am Pfingstmontag wartet im Cupfinal nun Luzern auf den FC St.Gallen.

Siegesfeier vor dem Restaurant Bierhof nach dem Einzug ins Cupfinal: FCSG olé!

Siegesfeier vor dem Restaurant Bierhof nach dem Einzug ins Cupfinal: FCSG olé!

Bild: Sandro Büchler (5.5.2021)

Man sei zwar schon ein Stück weit euphorisch über die Finalqualifikation, sagt ein FCSG-Fan. Dass man den Sieg aber nicht mit der Mannschaft feiern könne, sei schade. Ein langjähriger Fan sagt, er hätte den FCSG gerne in Genf unterstützt:

«Ich hätte dem Team gerne im Stadion zugejubelt.»

Zum Kybunpark, wenn der Mannschaftbus gegen Mitternacht dort erwartet werde, gehe er aber nicht. «Als Familienvater, der morgen arbeiten muss, kann ich nicht mitten in der Nacht noch dahingehen.»

Die Fans halten sich am Bier fest. Der Siegtreffer wird analysiert. Einige treten den Heimweg an. Andere bleiben, holen sich ein weiteres Bier. Ein 44-jähriger Informatiker, der sich gerade noch ein grosses Bier bestellt hat, sagt unumwunden: «Im Homeoffice kann ich ja morgen eine Fahne haben, das stört niemanden.»

Andere warten derweil vor dem Kybunpark und empfangen die rückkehrende Mannschaft, wie «FM1 Today» in einem Video zeigt. Berauscht von Endorphinen sagt ein Fan gegenüber dem Webportal:

«Ich bin sehr positiv gestimmt. Das Team kann nun alles erreichen, was es will.»
Mittwoch, 5. Mai - 17:23 Uhr

Zum Muttertag die Eltern von Tieren kennen lernen

(pd/mha) Am Muttertag, also am Sonntag, 10 bis 17 Uhr, richtet das Naturmuseum St.Gallen den Fokus auf das Familienleben in der Tierwelt. Ausgerüstet mit dem Forscherheft «Familienbande» und einer Lupe können Klein und Gross entdecken, ob Rabeneltern wirklich schlechte Eltern sind und wer bei den Wildschweinen der Chef der Rotte ist.

Im Naturmuseum St.Gallen geht es am Sonntag um das Familienverhalten von Tieren.

Im Naturmuseum St.Gallen geht es am Sonntag um das Familienverhalten von Tieren.

Bild: PD

Zudem können Kinder gemäss Mitteilung im Spühl-Saal ein Lebkuchenherz verzierten, um es zu verschenken. Das Museum weist darauf hin, dass es aufgrund der aktuell geltenden Coronamassnahmen zu Wartezeiten kommen kann. Es gilt der Museumseintritt; eine Anmeldung ist nicht nötig.

Mittwoch, 5. Mai - 16:04 Uhr

Katholiken und Reformierte suchen den lieben Gott im Hätterenwald

(pd/mem) Inspiriert von der Forest-Church-Bewegung, die im englischsprachigen Raum schon seit längerer Zeit auf grosses Interesse stösst, haben sich auch in St. Gallen Menschen gefunden, die Gott in der Natur suchen.

Die Sitter und der Hätterenwald bieten Sinnsuchern Zuflucht.

Die Sitter und der Hätterenwald bieten Sinnsuchern Zuflucht.

Bild: Michel Canonica

Freiwillige und Mitarbeitende der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Straubenzell und der Cityseelsorge der Katholischen Kirche im Lebensraum St. Gallen haben «Waldgwunder» gegründet, ein Forum für Natur-Spiritualität. In einer Medienmitteilung schreiben sie: «Unsere Hoffnung ist, dass ‹Waldgwunder› eine spirituelle Heimat für diejenigen werden kann, die das Göttliche ausserhalb traditioneller kirchlicher Formen suchen und es leichter draussen im Wald finden als drinnen im Kirchenraum.»

Einmal zu jeder Jahreszeit treffen sie sich jeweils an einem Samstag von 9 bis 11 Uhr im Hätterenwald an Gatterstrasse (Rotmonten) unterhalb der HSG, «um uns Zeit in einer offenen Form für die Spurensuche nach Gott zu nehmen». Am Samstag, 8. Mai, ist es soweit. Treffpunkt ist die Haltestelle «Uni/Gatterstrasse». Von dort aus geht es bei Wind und Wetter in den Wald zum «Frühlingsgwundern». Auch Familien mit Kindern seien willkommen, heisst es in der Mitteilung.

Mittwoch, 5. Mai - 15:14 Uhr

Jessica Jurassica liest im Flon aus «Das Ideal des Kaputten»

(pd/mha) Das Literaturhaus Wyborada lädt für morgen Donnerstag, 19.30 Uhr zu einer Lesung von Jessica Jurassica. Einlass ist ab 19 Uhr im Flon an der Davidstrasse 42. Der Eintritt kostet regulär 20 Franken.

Jessica Jurassica hat sie ihr zweites Buch publiziert.

Jessica Jurassica hat sie ihr zweites Buch publiziert.

Bild: PD

Jessica Jurassica ist eine Kunstfigur aus dem Appenzeller Hinterland. Sie bricht Tabus, provoziert, irritiert. Nun präsentiert sie ihr neues Buch, «Das Ideal des Kaputten». Mit auf der Bühne ist gemäss Mitteilung Kris Schneeberger, der jüngst mit einem der Schweizer Literaturpreise ausgezeichnet worden ist.

«Das Ideal des Kaputten» schildert das Bild einer reflektierten, feministischen und feinfühligen Erzählerin auf der Suche nach ihrer Rolle, ihrem Platz und nach Liebe ausserhalb von gängigen Abhängigkeitsverhältnissen.

Mittwoch, 5. Mai - 14:16 Uhr

Museum lädt Kinder ein: Selbstporträts malen und die Kunst von Gustav Klimt entdecken

(pd/mem) Das Historische und Völkerkundemuseum St. Gallen lädt am Samstag, 8. Mai, 14 bis 16 Uhr, zum Kinderclub. Unter dem Titel «Pünktli, Pünktli, Komma, Strich – Wir malen Selbstporträts» befassen sich die Kinder mit dem Jugendstil.

Der Wiener Gustav Klimt malte schöne Frauen in prächtigen Kleidern aus purem Gold.

Der Wiener Gustav Klimt malte schöne Frauen in prächtigen Kleidern aus purem Gold.

Bild: PD

Gustav Klimt und seine Freunde malten Landschaften und Blumenwiesen, porträtierten schöne Frauen, bauten Möbel und bedruckten Stoffe. In der aktuellen Ausstellung entdecken die Kinderclub-Kinder spannende Details auf ihren Gemälden.

Danach üben sie sich in einer speziellen Porträtier-Technik zusammen mit Museumsgrafikerin Nathalie Koller und der Kulturvermittlerin Jolanda Schärli. Für Kinder ab 6 Jahren. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt, eine Anmeldung bis Freitagmittag, 7. Mai, erwünscht. Telefon 071/242 06 42. Kosten: 10 Franken.

Mittwoch, 5. Mai - 13:28 Uhr

Mann drückt Schranke von Parkgarage auf

Kontrolle eines Autofahrers.

Kontrolle eines Autofahrers.

Symbolbild: Stapo SG

(stapo/mas) Am Dienstagabend hat die Stadtpolizei St.Gallen einen sogenannten Schrankenbruchalarm erhalten. Die Überwachungskamera zeigte einen Personenwagen beim Verlassen der Parkgarage vor geschlossenen Schranken. Ein Mann stieg aus und drückte die Schranken auf und fuhr danach rasant davon, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Die Polizei konnte den Autofahrer kurz später in der Nähe des Unteren Grabens anhalten. Der Atemalkoholtest fiel positiv aus. Der Test beim 23-Jährigen ergab gut 0,7 Promille (0.36 mg/l). Der Mann musste daher sein Auto stehen lassen.

Mittwoch, 5. Mai - 11:28 Uhr

Journalistin und Fachfrau für Landwirtschaft referiert über die Landwirtschaft der Zukunft

(pd/mha) Veranstaltungen sind wieder möglich, wenn auch mit Einschränkungen. Für die Denk-Bar an der Gallusstrasse 11 bedeutet das, sie kann wieder Kulturanlässe durchführen.

Autorin Bettina Dyttrich referiert in St.Gallen.

Autorin Bettina Dyttrich referiert in St.Gallen.

Bild: PD/Giorgio Hösli

Heute Abend, 18 Uhr, ist Bettina Dyttrich zu Gast, eine ausgewiesene und engagierte Fachfrau zum Thema Landwirtschaft, wie es in einer Mitteilung heisst. Dyttrich schreibt für die WOZ und ist Autorin. Am Mittwochabend wird sie zur Landwirtschaft der Zukunft sprechen. Silvia Gemperle, Teil der Kulturgruppe der Denk-Bar, moderiert das Gespräch. Der Eintritt kostet 10 Franken.

Die Landwirtschaft ist nicht von ungefähr Thema des Abends. Am 13. Juni befindet das Schweizer Stimmvolk über die Volksinitiativen «Für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung» und «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide».

Mittwoch, 5. Mai - 9:23 Uhr

Schützengarten stimmt Bietrinker mit «Schüga-Shake» auf den Sommer ein

(ghi) Die Brauerei Schützengarten hat am Montag auf Youtube ihr neues Werbevideo präsentiert. Mit dem «Schüga-Shake» soll die Kundschaft wohl auf den bevorstehenden Sommer eingestimmt werden. Gedreht wurde unter anderem auf Drei Weieren und auf dem Roten Platz.

Dem Titel getreu wird im zweiminütigen Promovideo und dem dazugehörigen Song fast alles «geshaked», was nicht niet- und nagelfest ist: St.Gallen, «de Charre», die Bratwurst, Hinterteile. Nur, und das wird im Refrain überdeutlich, das «Schüga» soll eben nie geshaked werden. Wäre bei einem Bier ja auch wenig sinnvoll.

Der «Schüga-Shake» ist das neue Werbevideo der Brauerei Schützengarten.

Video: Brauerei Schützengarten/Youtube

Der Songtext wartet mit weiteren Perlen auf. «Hesch en Arsch oder bisch nur eine?», wird da zum Beispiel gefragt, während eine Stimme aus dem Off immer wieder fragt: «Ernsthaft?»

Auf Youtube gehen die Meinungen zum Schüga-Shake auseinander. Die einen finden es peinlich, die anderen vermuten einen Sommerhit. Mit rund 1500 Views (Stand Mittwochmorgen) ist der Schüga-Shake auf alle Fälle noch kein Riesenhit. Aber es ist ja auch noch nicht Sommer.

Mittwoch, 5. Mai - 8:55 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 144 Neuansteckungen am Dienstag

(SK/vre) Der Kanton St.Gallen meldet für Dienstag 144 neue laborbestätigte Coronafälle; für Montag waren es nur 88. Insgesamt haben sich damit seit März 2020 40'003 Personen im Kanton mit dem Virus infiziert. Die Gesamtzahl der Coronatoten blieb am Dienstag bei 707 stabil. In St.Galler Spitälern liegen derzeit wegen des Coronavirus 51 Personen, neun auf Intensivstationen - acht mit und eine ohne künstliche Beamtung.

Die wichtigsten Zahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Dienstag, 4. Mai, um Mitternacht.

Die wichtigsten Zahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Dienstag, 4. Mai, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Dienstag, Stand Mitternacht, bei 121, die 14-Tage-Inzidenz bei 277. Die Inzidenz bezeichnet die Zahl der Fälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen jeweils hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner. Sie ist ein wichtiger Indikator für die Anti-Corona-Politik.