ST.GALLER STADT-TICKER
Gold an der Massage-WM +++ Wie ticken St.Gallerinnen und St.Galler? +++ Aus zwei Häusern eins gemacht +++ Wenn die Feuerwehr den Stadtbus abschleppt

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Stadt St.Gallen und der Umgebung: In unserem Stadt-Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Montag, 21. Juni - 19:51 Uhr

Massage-Weltmeisterschaften in Dänemark: Somsri Loser aus St.Gallen holt eine Goldmedaille

(pd/vre) Einen ungewöhnlichen Erfolg kann die in St.Gallen tätige Somsri Loser feiern: An den Massage-Weltmeisterschaften vom 18. bis 20. Juni in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen gewann sie in der Kategorie Wellness Gold. In der Gesamtwertung landete die Geschäftsführerin des erst im vergangenen Dezember im St.Galler Haggen eröffneten «Aravi Spa» auf dem ausgezeichneten dritten Platz.

Mit «The Power of Thai Herbs» gewann Somsri Loser an der Massage-WM in Dänemark eine Goldmedaille in der Kategorie «Wellness».

Mit «The Power of Thai Herbs» gewann Somsri Loser an der Massage-WM in Dänemark eine Goldmedaille in der Kategorie «Wellness».

Bild: PD

Somsri Loser überzeugte die Jury mit ihrem Konzept «The Power of Thai Herbs». Dabei handelt es sich gemäss Mitteilung vom Montag um eine Massagekombination mit Feuer, Aravi-Stone (einem Massagestab aus speziellem Stein), Öl und Thai-Kräutern. Die St.Gallerin mit thailändischen Wurzeln wurde dafür schon früher an nationalen und internationalen Wettbewerben ausgezeichnet.

Aufgrund der Covid-Restriktionen wurde die «World Championship Massage 2021» in diesem Jahr als Hybrid-Veranstaltung durchgeführt. Damit konnten auch Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Ländern mitmachen, die bei der Einreise nach Dänemark in Quarantäne hätten gehen müssen. Insgesamt traten über 150 Personen aus der ganzen Welt zum Wettkampf an.

Montag, 21. Juni - 19:26 Uhr

Zehn Städte wollen die nächste Landesausstellung organisieren: Umfrage soll Nexpo-Machern zeigen, wie die Bevölkerung in St.Gallen tickt

(sk/vre) St.Gallen, Zürich, Genf, Basel, Lausanne, Bern, Winterthur, Luzern, Lugano und Biel wollen die nächste Landesausstellung, die Nexpo, gemeinsam organisieren. Der Anlass soll erstmals verteilt auf das ganze Land stattfinden, über alle Regionen und Sprachgrenzen hinweg. Eine Online-Umfrage soll der Bevölkerung jetzt die Möglichkeit bieten, den Initiantinnen und Initianten des Grossanlasses aufzuzeigen, was sie bewegt und welche Themen die Landesausstellung prägen sollen.

Die bisher letzte Landesausstellung fand 2002 zwischen Biel, Murten, Neuchâtel und Yverdon statt. Im Bild die künstliche Wolke vor Yverdon.

Die bisher letzte Landesausstellung fand 2002 zwischen Biel, Murten, Neuchâtel und Yverdon statt. Im Bild die künstliche Wolke vor Yverdon.

Bild: Gaetan Bally/
Keystone

Wie ticken Schweizerinnen und Schweizer? Was hält die Schweiz zusammen? Für die Organisation der nächsten Landesausstellung sollen das gemäss Mitteilung vom Montag zentrale Fragen sein. Beantwortet werden sie mit Hilfe des sogenannten Nexplorers. Die Online-Umfrage soll die Basis für die weitere Ausarbeitung der Ausstellungskonzepts sein. Die St.Galler Stadtregierung ruft die Bevölkerung in der Mitteilung daher auf, möglichst zahlreich mitzumachen. Nur so könne ein vielfältiges Bild der lokalen Gesellschaft aufgenommen werden kann.

Die Umfrage ist im Internet abrufbar und kann dort auch anonym ausgefüllt werden. Ende Juni soll eine erste Zwischenauswertung der Antworten vorgenommen werden. Aus diesen Rückmeldungen resultiert für jede Nexpo-Stadt ein eigenes Schweizerkreuz und ein eigenes Werteprofil. Die Resultate sollen der Öffentlichkeit am 1. August präsentiert werden, wie es in der Mitteilung zur Umfrage heisst.

Landesausstellung

Die Bevölkerung soll aktiv mitwirken können

(sk/vre) 2016 haben die Stadtpräsidentinnen und Stadtpräsidenten der zehn grössten Städte der Schweiz die Idee einer neuen Expo aufgeworfen. Kurz danach wurde eine erste Projektskizze in Auftrag gegeben. Die Idee der Nexpo war damit geboren, wie es in der Mitteilung zur Lancierung der Nexpo-Umfrage vom Montag heisst.

Die nächste Landesausstellung soll sich mit einer der wichtigsten Fragen der heutigen Zeit auseinander setzen: Dem Zusammenleben in einer Welt, die geprägt ist von Globalisierung, Digitalisierung, Klimawandel und Migration. Die Bevölkerung der Schweiz, so heisst es in der Mitteilung weiter, sei ausdrücklich eingeladen, bei der Entwicklung von Themen für die Nexpo mitzuarbeiten.

Mehr als 80 Prozent der Schweizer Bevölkerung ist heute in einer Stadt zu Hause. Städte sind damit Ursprungsort, Brennpunkte und Treiber von gesellschaftlichen Entwicklungen. Menschen kommen in die Städte, prägen sie und machen sie zu Zentren des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Austauschs und der Innovation. Das soll bei der Nexpo im Jahr 2028 ebenfalls zum Ausdruck kommen.

Detaillierte Informationen zum Projekt einer Landesausstellung der Städte finden sich im Internet.

Montag, 21. Juni - 18:18 Uhr

Stadt saniert Liegenschaft an der Oberstrasse: Mehr Platz für die Wohngemeinschaft «Ahorn» des St.Gallischen Hilfsvereins

(sk/vre) Die Stadt St.Gallen hat ihre Liegenschaft Oberstrasse 227/229 für 2,82 Millionen Franken saniert. Vermietet wird das Wohnhaus weiterhin an den St.Gallischen Hilfsverein (SGHV). Er betreibt darin die Wohngemeinschaft «Ahorn» sowie eine Tagesstruktur für Personen mit psychischer Beeinträchtigung. Der Mietvertrag zwischen Stadt und SGHV läuft gemäss Mitteilung vom Montag fest für zehn Jahre mit einer Verlängerungsoption von zweimal fünf Jahren. Die Schlüsselübergabe in der Wohngemeinschaft fand am 17. Juni statt.

Die beiden Teile des Doppelhauses Oberstrasse 227/229 wurden jetzt zu einem Gebäude mit der Adresse Oberstrasse 227 zusammengefasst.

Die beiden Teile des Doppelhauses Oberstrasse 227/229 wurden jetzt zu einem Gebäude mit der Adresse Oberstrasse 227 zusammengefasst.

Bild: Reto Voneschen (21.6.2021)

Die Stadt ist seit 1985 Eigentümerin der Liegenschaft an der Oberstrasse 229. 2015 wurde die zweite Haushälfte erworben, was die Verbindung der beide Haushälften und die Sanierung zur betrieblichen Nutzung möglich machte. 2017 bewilligte der Stadtrat einen Planungskredit für das Projekt. Die Sanierung umfasste neben energetischen Massnahmen Anpassungen zur Unfallverhütung und der Hindernisfreiheit. Dazu gehören etwa die gute Ausleuchtung der Treppen, die Sichtbarmachung der Trittkanten und ein Farbkonzept für allgemein genutzte Räume.

Stadtrat Markus Buschor übergibt den Schlüssel des frisch sanierten Hauses Oberstrasse 227 an SGHV-Präsident Hans Peter Hug.

Stadtrat Markus Buschor übergibt den Schlüssel des frisch sanierten Hauses Oberstrasse 227 an SGHV-Präsident Hans Peter Hug.

Bild: Stadt St.Gallen
(17.6.2021)

Nach der Sanierung befindet sich im Erdgeschoss der Liegenschaft eine Tagesstruktur mit Küche, ein Wohn- und Essbereich sowie Atelier und Räume für Betreuerinnen und Betreuer. In den zwei Ober- und dem Dachgeschoss befinden sich die Zimmer von Klientinnen und Klienten, die alle als autonome Wohnungen funktionieren. Da die Liegenschaft durch die Sanierung verbunden wurde, konnte eines der beiden Treppenhäuser aufgehoben werden. Der frei werdende Raum wurde zu Computer-, Näh- und Disponibelzimmer für alle Klientinnen und Klienten umgebaut.

Montag, 21. Juni - 17:04 Uhr

Berufsfeuerwehr schleppt Stadtbus ab

(vre) Die neuen Batterie-Trolleybusse sind grosse und schwere Gefährte. Was, wenn alles funktioniert, keine so grosse Rolle spielt. Wenn allerdings wie am vergangenen Samstag einer der neuen Busse auf der Gottfried-Keller-Strasse «in der Hitze kollabiert» (wie es ein ebenfalls von der Hitze geplagter Anwohner beschrieb), dann gibt's ein Problem. Es ist nämlich nicht ganz einfach, einen solchen Koloss abzuschleppen.

Der VBSG-Bus ist auf dem Weg nach St.Georgen an einer steilen und engen Stelle auf der Gottfried-Keller-Strasse steckengeblieben. Angehörige der VBSG regeln den Verkehr.
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Die Berufsfeuerwehr als Retter in der Not: Die Abschleppstange wird zwischen Stadtbus und Pionierfahrzeug montiert.
Alles bereit zum Abschleppen. Der defekte Stadtbus wird ins Depot zurückgebracht.

Der VBSG-Bus ist auf dem Weg nach St.Georgen an einer steilen und engen Stelle auf der Gottfried-Keller-Strasse steckengeblieben. Angehörige der VBSG regeln den Verkehr.

Bild: Marcel Elsener
(19.6.2021)

Retter in der Not war am Samstag die Berufsfeuerwehr. Drei ihrer Angehörigen rückten nach 17.30 Uhr mit dem Pionierfahrzeug aus. Dieses weist genügend Gewicht und genügend PS für die Bergung des neusten Busmodells der Verkehrsbetriebe St.Gallen (VBSG) auf. Nach einer Stunde Arbeit an der Bruthitze war es geschafft: Der steckengebliebene Bus stand wieder im VBSG-Depot an der Steinachstrasse.

Montag, 21. Juni - 16:25 Uhr

Auf die Alltagsprobleme von Taubblinden aufmerksam machen: Das Vadian-Denkmal trägt eine Woche lang ein gelb-rotes Strickkleid

(vre) Er sieht chic aus und erregt Aufmerksamkeit. Letzteres ist auch die Hauptidee hinter dem gelb-roten Strickkleid fürs St.Galler Vadian-Denkmal. Es gehört zu einer Aktion zum internationalen Tag der Taubblindheit vom 27. Juni, die verschiedene Organisationen an sieben Orten in der Schweiz durchführen. Sie kleiden bekannte Ortsmarken wie das Vadian-Denkmal in St.Gallen oder den Bärenplatzbrunnen in Bern ein, um auf Bedürfnisse und Alltagsprobleme von Personen mit Hörsehbehinderung oder Taubblindheit aufmerksam zu machen.

Der neu in Geld- und Rottöne gekleidete Vadian macht auf den Tag der Taubblindheit vom 27. Juni aufmerksam.
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Für Stadtpräsidentin Maria Pappa ist es wichtig, die Gesellschaft für die Probleme von Personen mit Behinderungen zu sensibilisieren.
Die Farben stehen ihm gut: Vadian im neuen Strickkleid.
Am Kleid für Vadian mitgelismet hat auch die taubblinde Dora Boller (ohne Maske). Sie besuchte den offiziellen Start der Aktion mit einer Begleiterin und Blindenhund Shaja.
Die grüne Nationalrätin Fransziska Ryser (rechts) schneidet assistiert von Stadtpräsidentin Maria Pappa das rote Band um den Sockel des Vadian-Denkmals durch
Stadtpräsidentin Maria Pappa schneidet das rote Band an der Infotafel durch. Darauf wird die Aktion erklärt.
Ein Erinnerungsfoto zu Füssen des Denkmals mit den Personen, die an Vadians neuem Kleid mitgestrickt haben.
Von einer mobilen Hebebühne aus wurde das Vadian-Denkmal am vergangenen Freitagnachmittag neu eingekleidet.
Ein schickes Strickkleid in Gelb und in verschiedenen Rottönen.
Die Erklärung für die Aktion findet sich auf einer Infotafel zu Füssen des Vadian-Denkmals.

Der neu in Geld- und Rottöne gekleidete Vadian macht auf den Tag der Taubblindheit vom 27. Juni aufmerksam.

Bild: Reto Voneschen (21.6.2021)

Neu eingekleidet wurde Vadian am vergangenen Freitag. Am Montag nun fand die Einweihung der für eine Woche neu ausstaffierten Statue des Reformators, Bürgermeisters, Stadtarztes und Universalgelehrten statt. Daran nahmen nicht nur Personen teil, die am gelb-roten Strickkleid gelismet hatten, mit von der Partie waren auch Stadtpräsidentin Maria Pappa und die grüne Nationalrätin Franziska Ryser. Beide Politikerinnen betonten die Bedeutung der Sensibilisierung für die Inklusion, die Teilnahme von Menschen mit Behinderungen am gesellschaftlichen Leben.

Dafür hätten Personen, die gleichzeitig nicht sähen und hörten speziell hohe Hürden zu nehmen. Unter anderem werde ihre Mobilität dadurch massiv eingeschränkt. Es sei Aufgabe der öffentlichen Hand, bereits in der Planungsphase von Projekten an sie und ihre Bedürfnisse zu denken, hielten Pappa und Ryser gleichermassen fest. Es gehöre zu den Zielen des St.Galler Stadtrats die Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen am öffentlichen Leben zu stärken und die Bevölkerung fürs Thema zu sensibilisieren, versicherte Stadtpräsidentin Pappa.

Montag, 21. Juni - 15:37 Uhr

Velofahrer stürzt bei Ausweichmanöver: Kantonspolizei sucht jetzt einen Mofafahrer und seine Begleiterin

(kapo/vre) Bei einem Sturz hat sich am späten Sonntagnachmittag auf der Seestrasse in Goldach ein Velofahrer leichte Verletzungen zugezogen. Der 66-Jährige musste nach eigenen Angaben einem Mofafahrer ausweichen, wobei er aus dem Gleichgewicht geriet und stürzte. Der Rettungsdienst brachte den Mann ins Spital. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen: Personen, die den Unfall beobachten konnten oder Angaben über den Mofalenker machen können, werden in einer Mitteilung gebeten, sich beim Polizeistützpunkt Thal (058'229'80'00) zu melden.

Auf dem Veloweg am Bodensee zwischen Goldach und Steinach ist ein 66-jähriger Rennvelofahrer gestürzt. Die Polizei sucht jetzt nach dem Mofalenker, der ihn zu einem abrupten Bremsmanöver gezwungen hatte.

Auf dem Veloweg am Bodensee zwischen Goldach und Steinach ist ein 66-jähriger Rennvelofahrer gestürzt. Die Polizei sucht jetzt nach dem Mofalenker, der ihn zu einem abrupten Bremsmanöver gezwungen hatte.

Bild: Kantonspolizei SG (20.6.2021)

Der 66-Jährige war am Sonntag, gegen 17.30 Uhr, mit dem Rennvelo auf dem Radstreifen der Seestrasse von Goldach in Richtung Steinach unterwegs. Ende des Hafens von Goldach kam ihm nach eigenen Angaben ein Mofa entgegen. Der Velofahrer leitete eine Vollbremsung und ein Ausweichmanöver ein, wobei er stürzte. Es kam zu keiner Kollision zwischen Mofa und Velo. Der Mofafahrer fuhr nach dem Sturz weiter. Seine Begleiterin wollte gemäss Mitteilung der Polizei offenbar anhalten, wurde jedoch aufgefordert, die Fahrt fortzusetzen.

Montag, 21. Juni - 15:23 Uhr

Einbrecher räumen Schmuckgeschäft in Rorschach aus

(kapo/vre) Am frühen Montagmorgen haben Einbrecher an der Neugasse in Rorschach ein Schmuckgeschäft heimgesucht. Die Unbekannten drangen gemäss Mitteilung der Kantonspolizei gegen 3 Uhr ins Geschäft ein und stahlen dort eine noch unbekannte Zahl Schmuckstücke. Danach flüchteten sie nach Angaben von Augenzeugen in die allgemeine Richtung des Migros. Die Kantonspolizei St.Gallen hat Ermittlungen aufgenommen.

Montag, 21. Juni - 14:26 Uhr

Ein neuer Cheftrainer für den SC Brühl: Der 29-jährige Denis Sonderegger folgt auf Ausbildungstrainer Heris Stefanachi

(fm/vre) Der neue Cheftrainer des SC Brühl und damit Nachfolger von Heris Stefanachi heisst Denis Sonderegger. Auffallend ist gemäss Mitteilung vom Montag das jugendliche Alter des neuen Brühler Trainers: Gerade einmal 29 Jahre alt ist er. Seine Trainerkarriere plant er, seit er Teenager ist. Sonderegger stammt aus Widnau und er hat bereits - wie schon Vorgänger Stefanachi, der als eigentlicher Ausbildungstrainer gilt und zur U18 von GC wechselt - erfolgreich mit dem Nachwuchs gearbeitet.

Auffallend auch, dass Denis Sonderegger seit Jahren seine Trainerkarriere systematisch vorantreibt, nämlich seit er 19 ist. Für ihn ist der SC Brühl ein weiterer Karriereschritt. Begonnen hat Sondereggers Trainerkarriere beim FC Widnau, wo er selber als Junior gespielt hatte. Sein Weg führte bald zu den Junioren des FC St.Gallen und zum FC Wil. Dort trainierte er auch die U20. Seine letzten Stationen waren die U15 von Winterthur und die Aktivmannschaft des FC Brauerei Egg.

Denis Sonderegger (links), der neue Cheftrainer des SC Brühl, mit SCB-Sportchef Roger Jäger.

Denis Sonderegger (links), der neue Cheftrainer des SC Brühl, mit SCB-Sportchef Roger Jäger.

Bild: Andrin Brändle/SCB

Letztere Bezeichnung tönt für Schweizer Ohren etwas nach einem Plauschteam, ist aber ein ernstzunehmender Verein der vierthöchsten Liga Österreichs. Egg steigt unter Denis Sonderegger jetzt sogar in die dritthöchste Liga auf. Die dritthöchste Schweizer Liga, die Promotion League, in der der SC Brühl spielt, sei qualitativ etwas stärker, wird Denis Sonderegger in der Mitteilung des SC Brühl zitiert. Und: «Der SC Brühl ist der Verein, den ich schon immer gern trainieren wollte.»

Keine Sorge hat Denis Sonderegger, dass er mit seinem Alter Probleme haben könnte, von den Spielern akzeptiert zu werden: «Ich kenne ja viele aus meiner Zeit beim FC St.Gallen und bei Wil, einige waren dort schon meine Junioren.» Dass Denis Sonderegger trotz jugendlichem Alter in Sachen Fussball ein alter Hase ist, zeigt die Tatsache, dass er zwei Jahre auf der Geschäftsstelle des Ostschweizer Fussballverbandes gearbeitet hat oder dass er für den FC Sion als «Gegneranalyst» unterwegs war.

Montag, 21. Juni - 9:59 Uhr

Wenn das Partyvolk gefeiert hat: Müllhalde auf der Liegewiese am Gübsensee

(vre) Partyvolk, das in Sommernächten ausgelassen feiert und sich dabei vergisst, ist nicht nur im Bermuda-Dreieck in der nordwestlichen Altstadt oder auf Drei Weieren ein Problem. Frühe Spaziergängerinnen und Spaziergänger melden sich regelmässig am Sonntagmorgen mit unappetitlichen Bildern aus dem grünen Ring um St.Gallen bei der Redaktion: Gestern kam die Bilderserie vom Gübsensee. Eine der Gruppen, die hier in der Nacht zuvor gefestet hatte, hielt es offenbar nicht für nötig, ihren Abfall danach wegzuräumen.

Abfall am Sonntagmorgen auf der Liegewiese am Gübsensee.

Abfall am Sonntagmorgen auf der Liegewiese am Gübsensee.

Leserbild: Silvia Sutter (20.6.2021)

Die regelmässige Abfalllawine nach schönen Sommernächten in vielen St.Galler Naherholungsgebieten ist ein altes Thema. Die Stadt kann dagegen realistischerweise meist nicht viel mehr unternehmen, als am Morgen danach möglichst rasch aufzuräumen. An Lieblingsplätzen der Nachtschwärmerinnen und Nachtschwärmer wie etwa am Mannenweier sind seit einigen Jahren Jugendarbeit und Stadtpolizei mit Kampagnen zur Sensibilisierung, in lauen Nächten aber auch mit Personal präsent.

Sehr viel Abfall liegt diesen Sonntagmorgen auch in der Engelgasse, deren oberster Teil zum sogenannten St.Galler Bermudadreieck gehört.

Sehr viel Abfall liegt diesen Sonntagmorgen auch in der Engelgasse, deren oberster Teil zum sogenannten St.Galler Bermudadreieck gehört.

Leserbild: Piero Sabatino (20.6.2021)

Die Durchsetzung des Litteringverbots in den weitläufigen städtischen Naherholungsgebieten oder an abgelegenen Feuerstellen ist dagegen personalintensiv und daher angesichts anderer Aufgaben an den Wochenenden zum Beispiel in der Innenstadt schwierig. Und nicht zu vergessen ist dabei: Nicht alle, die am Stadtrand feiern, lassen ihren Abfall auch dort einfach liegen. Viele räumen ihren Festplatz danach auch selber wieder auf.

Montag, 21. Juni - 9:19 Uhr

Pinguine warnen auch am Multertor vor dem Klimawandel: Aktion «Klima Verrückt Stadt» macht in St.Gallen Station

(sk/vre) Das Klima ändert sich global, die Auswirkungen machen sich lokal gerade auch in den Städten bemerkbar. Vom 21. Juni bis 10. Juli informieren daher in St.Gallen am Multertor, auf dem Kornhausplatz, im Leonhardspärklein und auf dem Grüningerplatz Pinguine über die Zusammenhänge zwischen Stadtklima sowie Mobilität und unsere Art zu wohnen. Die Aktion «Klima Verrückt Stadt» wird gemeinsam von den Städten St.Gallen, Bregenz, Feldkirch, Konstanz, Lindau, Radolfzell, Singen und Winterthur durchgeführt.

Am St.GAller Multertor macht seit Montag ein Holzpinguin auf den Zusammenhang zwischen Wohnen und Klimaerwärmung aufmerksam.

Am St.GAller Multertor macht seit Montag ein Holzpinguin auf den Zusammenhang zwischen Wohnen und Klimaerwärmung aufmerksam.

Bild: Reto Voneschen
(21.6.2021)

Die Folgen des Klimawandels sind gemäss Mitteilung der Stadt schon heute spürbar: längere Sommer, mehr Hitzetage und Hitzewellen, Tropennächte und häufiger Starkregen. Die Städte spielen eine zentrale Rolle in der Klimapolitik. Die Kampagne «Klima Verrückt Stadt» soll das Zukunftsthema mitten in die Stadt tragen. Pinguine spielen die Hauptrolle. Die vom Klimawandel bedrohten Antarktis-Bewohner laden auf den vier Themeninseln «Stadtklima», «Gebäude», «Mobilität» und «Natur» ein, Fragen zu stellen, zu diskutieren und zu handeln.

Hintergründe und detaillierte Infos zur Kampagne finden sich im Internet.

Montag, 21. Juni - 8:45 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 36 Neuansteckungen und ein Todesfall am Wochenende

(SK/vre) Der Kanton St.Gallen meldet im Internet fürs Wochenende (Freitag, Samstag, Sonntag) 36 neue laborbestätigte Coronafälle. Die Gesamtzahl der Ansteckungen seit März 2020 liegt jetzt bei 42'754. Am Wochenende wurde zudem ein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten seit Frühling 2020 liegt damit neu bei 714.

Das Wochenbulletin zur Coronasituation vom Wochenende bestätigt den Eindruck der Tagesresultate der vergangenen Woche: Das Virus ist derzeit trotz Lockerungsmassnahmen und teils doch sehr lockerem Umgang mit den Anti-Corona-Regeln weiter auf dem Rückzug. In den sieben Tagen vor dem 18. Juni wurden im St.Gallischen 5'591 Coronatests durchgeführt. Davon waren 131 oder 3,1 Prozent positiv. In der Woche zuvor waren es noch 6'487 Tests, wovon 227 oder 4,3 Prozent positiv ausgefallen waren.

Von rot auf orange: Die überall im öffentlichen Raum präsenten Warnplakate (im Bild vor der Tonhalle) signalisieren durch ihre Farbgebung, dass sich die Coronalage entspannt hat.

Von rot auf orange: Die überall im öffentlichen Raum präsenten Warnplakate (im Bild vor der Tonhalle) signalisieren durch ihre Farbgebung, dass sich die Coronalage entspannt hat.

Bild: Reto Voneschen
(19.6.2021)

Auch die Zahl der Hospitalisationen und der Todesfälle sind mit sieben und einem in der Woche vor dem 18. Juni tiefer als in der Woche vor dem 11. Juni (zehn Hospitalisationen und zwei Todesfälle). Fachleute führen diese im Vergleich etwa zum vergangenen Herbst und diesem Frühling sehr tiefen Zahlen vor allem auf die Impfkampagne zurück, die auch im Kanton St.Gallen in den vergangenen Wochen stark Fahrt aufgenommen hat.

Mit Stand 18. Juni waren beim Kanton zudem 1'751 Härtefallgesuche aus der Wirtschaft (Vorwoche 1'739) eingegangen. Sie betreffen hochgerechnet 9'739 Vollzeitstellen. Entschieden waren am vergangenen Freitag bereits 1'653 dieser Gesuche (94 Prozent). 364 wurden abgelehnt. Aus dem Härtefallfonds ausbezahlt sind gemäss Coronabulletin des Kantons St.Gallen inzwischen 115,2 Millionen Franken.

Montag, 21. Juni - 7:54 Uhr

Am 6. Juli tagt das Stadtparlament in der Olma-Halle: Im Zentrum steht die Jahresrechnung 2020

(sk/vre) Am 6. Juli 2021 findet die letzte Sitzung des Stadtparlaments vor den Sommerferien statt. Traditionellerweise werden dabei die Rechnung des Vorjahres sowie die städtischen Geschäftsberichte diskutiert. Eine Übersetzung der Debatte in Gebärdensprache kann gemäss Newsletter der Stadt bis 22. Juni bei der Stadtkanzlei beantragt werden. Dieser Service ist erst kürzlich eingeführt worden. Für Gehörlose oder stark Hörbehinderte mit Wohnsitz in der Stadt wird er gratis zur Verfügung gestellt.

Am 6. Juli tagt das Stadtparlament erneut in der Olma-Halle 2.1. Publikum ist zugelassen, es gilt aber eine konsequente Maskenpflicht.

Am 6. Juli tagt das Stadtparlament erneut in der Olma-Halle 2.1. Publikum ist zugelassen, es gilt aber eine konsequente Maskenpflicht.

Bild: Arthur Gamsa
(15.6.2021)

Um die geltenden Hygiene- und Verhaltensregeln des Bundesamts für Gesundheit (BAG) einhalten zu können, tagt das Stadtparlament auch im Juli nicht in seinem Saal im Waaghaus, sondern in der Olma-Halle 2.1. Gäste sind unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln zugelassen. Die Sitzung kann ab 16 Uhr auch auf dem Liveticker von «Tagblatt online» oder jenem der Stadtkanzlei mitverfolgt werden.

Die Traktanden der Rechnungssitzung des Parlaments finden sich im Internetauftritt der Stadt St.Gallen.

Montag, 21. Juni - 7:35 Uhr

Neue Präsidentin fürs St.Galler Rotes Kreuz: Ursula Forrer folgt auf Luzius Schmid

(pd/vre) Ursula Forrer ist vergangene Woche an der schriftlich durchgeführten Mitgliederversammlung des Schweizerisches Roten Kreuz (SRK) Kanton St.Gallen zur neuen Präsidentin gewählt worden. Sie löst den langjährigen Präsidenten Luzius Schmid ab. Neu in den SRK-Vorstand gewählt wurde Thomas Maier, Chefarzt der Psychiatrie St.Gallen Nord.

Wechsel im St.Galler Präsidium des Schweizerischen Roten Kreuzes: Ursula Forrer und ihr Vorgänger Luzius Schmid.

Wechsel im St.Galler Präsidium des Schweizerischen Roten Kreuzes: Ursula Forrer und ihr Vorgänger Luzius Schmid.

Bild: PD

Luzius Schmid hatte sich gemäss Mitteilung während mehr als dreissig Jahren, davon elf als Präsident, fürs St.Galler SRK engagiert. Zudem war er Präsident bei der Blutspende SRK Ostschweiz und während vieler Jahre auch Stiftungsratsmitglied bei Benevol St.Gallen und beim SRK auf nationaler Ebene. Die neue SRK-Präsidentin Ursula Forrer wiederum ist bekannt als Präsidentin des Samariterverbandes SG/FL.

Sonntag, 20. Juni - 18:00 Uhr

Junge Grünliberale zum Musikverbot auf Drei Weieren: Kritik an generellem Verbot, Kompromisslösung gefordert

(pd/vre) Seit Frühling gilt auf Drei Weieren ein generelles Musikverbot. Vereinzelt wurden bei Verstössen dagegen bereits Bussen ausgesprochen. Die Jungen Grünliberalen des Wahlkreis St.Gallen beobachten diese Entwicklung gemäss einer Mitteilung kritisch. Sie rufen die Stadt auf, die Freiheiten Jugendlicher und junger Erwachsener «in ihren Überlegungen höher zu gewichten».

Um den Mannenweier gilt neuerdings ein generelles Musikverbot. In die dazu laufende Diskussion schalten sich jetzt die Jungen Grünliberalen mit einer Mitteilung ein - und rufen zum Kompromiss auf.

Um den Mannenweier gilt neuerdings ein generelles Musikverbot. In die dazu laufende Diskussion schalten sich jetzt die Jungen Grünliberalen mit einer Mitteilung ein - und rufen zum Kompromiss auf.

Bild: Urs Bucher
(7.5.2016)

Die Gründe hinter dem neuen Musikverbot auf den Liegewiesen rund um den Mannenweier sind für die Jungen Grünliberalen nachvollziehbar. Die Anwohnerschaft könne sich natürlich durch die laute Musik gestört fühlen. Auch gebe es viele Badegäste und Spaziergänger, die die Musik sicher als störend empfänden. Dennoch sind die Jungen Grünliberalen in ihrer Mitteilung der Meinung, dass Vorlieben der jüngeren Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt St.Gallen in die Interessenabwägungen beim Erlass eines solchen Verbotes einfliessen sollten.

Die Drei Weieren stellten «einen der wenigen Orte dar, an denen sich junge Menschen in der Stadt St.Gallen in ihrer Freizeit ungestört treffen können, ohne dabei in Wohngebieten für Unmut zu sorgen». Diesem Fakt gelte es bei der Verhängung eines absoluten Musikverbots Rechnung zu tragen, fordern die Jungen Grünliberalen: «Musik ist für viele junge Menschen elementarer Bestandteil eines gelungenen Treffens mit Kolleginnen und Kollegen.»

Neuerdings gilt auf den Liegewiesen rund um den Mannenweier ein generelles Musikverbot. Junge ärgern sich darüber, ein Teil der Badegäste und die Nachbarschaft begrüssen die Massnahme aber.

Neuerdings gilt auf den Liegewiesen rund um den Mannenweier ein generelles Musikverbot. Junge ärgern sich darüber, ein Teil der Badegäste und die Nachbarschaft begrüssen die Massnahme aber.

Bild: PD

Für die Jungen Grünliberalen ist ein absolutes Musikverbot auf Drei Weieren «fragwürdig». Sie rufen die Stadt dazu auf, einen Kompromiss zu suchen, der die Interessen aller Alters- und Interessengruppen bestmöglich berücksichtigt. Als mögliche Kompromisslösungen kommen für die Jungen Grünliberalen ein zeitlich beschränktes Musikverbot oder eine Beschränkung bei der Lautstärke der Musik in Frage. Auch ein Musikverbot in gewisse Bereichen wäre gemäss ihrer Mitteilung eine prüfenswerte Möglichkeit. Durch eine solche Lösung könnten nämlich die Ansprüche verschiedener Bevölkerungsgruppen angemessen berücksichtigt werden.

Sonntag, 20. Juni - 17:40 Uhr

Bei Wohnungseinbruch Computer und Uhren erbeutet

(kapo/vre) Am Freitag, in der Zeit von 14 bis 16 Uhr, haben Einbrecher eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Oberstrasse in St.Gallen heimgesucht. Die Diebe betraten das Gebäude durch die Haustüre, öffneten gewaltsam die Türe zur Wohnung und durchsuchten diese. Mit einem Computer sowie Uhren im Gesamtwert von mehreren tausend Franken suchten sie danach das Weite. Beim Einbruch entstand zudem Sachschaden von rund 1'000 Franken.

Sonntag, 20. Juni - 17:00 Uhr

Kantonspolizei zieht Blaufahrer aus dem Verkehr

(kapo/vre) In der Zeit zwischen Freitagabend und Sonntagmorgen hat die Kantonspolizei St.Gallen diverse alkoholisierte und fahrunfähige Autolenker aus dem Verkehr gezogen. Vier von ihnen durften den Fahrausweis gleich an Ort und Stelle abgeben. Einer musste pausieren, bevor er weiterfahren durfte. Alle diese Alkoholsünderinnen und Alkoholsünder wurden gemäss Mitteilung bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

Erwischt wurden alkoholisierte Autolenker am Wochenende quer durch den Kanton. Der Reigen startete am Freitag, 22, Uhr mit einer 24-jährigen Lernfahrerin in Vilters und einem 22-Jährigen in Rorschach. Am Samstag, 21.40 Uhr, wurde in Sargans ein 44-Jähriger mit einem Blutalkoholwert von 2,4 Promille (1,2 mg/l) angehalten. Am Sonntag, gegen zwei Uhr, wurde in Lichtensteig ein 36-Jähriger als fahrunfähig eingestuft und in Sargans ein 20-Jähriger für fünf Stunden aus dem Verkehr gezogen.

Sonntag, 20. Juni - 10:36 Uhr

Gewitterwarnung für Stadt und Region St.Gallen: Am späten Nachmittag ist mit Blitz, Donner, Sturmböen und heftigen Niederschlägen zu rechnen

(vre) Derzeit ist es zwar noch warm und trocken in Stadt und Region St.Gallen. Das soll sich aber im Laufe des Tages ändern. Darin sind sich die Wetterfrösche im Internet einig. Und sie warnen: Ab Mittag sind Gewitter möglich, vom späten Nachmittag in die Nacht hinein ist sogar mit heftigen Gewittern und Niederschlägen, allenfalls auch Hagel, zu rechnen.

Ein Gewitter mit viel Blitzaktivität entlädt sich über der Stadt St.Gallen. In der Bildmitte sind knapp der Silberturm und die Hochhäuser des Kantonsspitals zu erkennen.

Ein Gewitter mit viel Blitzaktivität entlädt sich über der Stadt St.Gallen. In der Bildmitte sind knapp der Silberturm und die Hochhäuser des Kantonsspitals zu erkennen.

Bild: Herbert Haltmeier (10.6.2003)

Meteo Schweiz beispielsweise hat am Sonntag, 10 Uhr, die Warnstufe für Stadt und Region St.Gallen von 3 auf 4 erhöht. Zu rechnen ist gemäss dieser Prognose zwischen 15 und 21 Uhr mit dem Vorüberziehen einer Gewitterfront. Ihre grösste Stärke sollen die Gewitter zwischen 17 und 20 Uhr erreichen. Zu rechnen ist mit hoher Blitzaktivität, Starkregen, Sturmböen und zeitweise auch mit Hagelschlag.

Meteo Schweiz warnt am Sonntag, 10 Uhr, mit Stufe 4 von 5 vor heftigen Gewittern, die ab dem frühen Nachmittag übers Mittelland ziehen sollen.

Meteo Schweiz warnt am Sonntag, 10 Uhr, mit Stufe 4 von 5 vor heftigen Gewittern, die ab dem frühen Nachmittag übers Mittelland ziehen sollen.

Screenshot:
Meteo Schweiz
Samstag, 19. Juni - 14:46 Uhr

Coronaskeptiker ziehen durch St.Galler Innenstadt – Polizei stellt Bussen aus und weist einen Mann weg

(dar) Eine Demonstration von Coronaskeptikern zieht am Samstagnachmittag durch St.Gallen. Schätzungen seitens der Polizei gehen von etwas mehr als 200 Teilnehmenden aus, wie Mediensprecher Dionys Widmer auf Anfrage mitteilt. Es sind die gleichen Bilder, wie man sie aus anderen Städten in den vergangenen Wochen kennt: Trychler marschieren an der Spitze, Teilnehmer skandieren vereinzelt «Liberté», viele halten die Bundesverfassung in die Luft, vereinzelte tragen Kartonschilder gegen Coronaimpfung, gegen «Coronadiktatur», für die Freiheit. Maske trägt niemand. Die Demonstranten haben sich gegen 14 Uhr auf dem Gallusplatz versammelt und bewegen sich in Richtung des Kinderfestplatzes, wo der sogenannte «8. Corona-Kongress» stattfindet. Dort soll unter anderem Satiriker Andreas Thiel auftreten.

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Bild: Michel Canonica

Immer wieder weist die Polizei per Megafon auf die Maskenpflicht hin, die an der bewilligten Demonstration zu respektieren wäre. «Wir haben vereinzelte Teilnehmende bereits gebüsst», sagt Widmer. Die wenigen, die Maske tragen, nehmen an der angekündigten Gegendemonstration teil. Es dürften rund 20 Gegendemonstranten sein. Die Stimmung ist friedlich. Nur kurz kam es zu einer Diskussion zwischen einem erzürnten Coronaskeptiker und einer kleinen Gruppe von Gegendemonstranten.

Wie die Stadtpolizei St.Gallen am frühen Samstagabend vermeldet, endete die Demonstration in der St.Galler Innenstadt kurz nach 15.30 Uhr. Die Veranstaltung sei grösstenteils friedlich verlaufen. Weil jedoch die meisten Teilnehmenden keine Maske trugen, so heisst es in der Mitteilung, habe die Polizei entsprechende Bussen ausgestellt. Zudem habe ein Demonstrationsteilnehmer die Polizei angegangen. Der Mann wurde weggewiesen – eine Anzeige wird geprüft.