ST.GALLER STADT-TICKER
Glockenschlag der Kathedrale läuft falsch +++ Handballerinnen des LC Brühl am Sonntag im Berner Oberland +++ Fahrzeuglenker am Steuer eingeschlafen

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Stadt St.Gallen und der Umgebung: In unserem Stadt-Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Samstag, 16. Oktober - 16:57 Uhr

Wer hat an der Uhr gedreht?

Nanu? Was ist mit dem Glockenschlag der Kathedrale St.Gallen los? Etliche Bewohnerinnen und Bewohner der St.Galler Altstadt, aber auch Passantinnen und Passanten recken heute verwundert den Kopf zu den Türmen. Denn der Glockenschlag ist falsch. Um 16 Uhr waren beispielsweise erst vier helle Schläge von der kleineren Glocke zu hören. Dann folgt der tiefere Schlag – von der grossen, weit herum hörbaren Glocke. Neunmal schlägt diese – fünf Schläge zu viel.

Wie es zum Fehler gekommen ist und wann der ausser Rand und Band geratene Glockenschlag wieder stimmt, ist zur Stunde noch nicht klar.

Es ist nicht das erste Mal, dass der Glockenschlag aus dem Takt geraten ist. Bereits Anfang Oktober schlugen die Glocken der Kathedrale falsch. Damals konnte der Fehler jedoch laut «Ohrenzeugen» binnen eines Tages behoben werden.

Beat Groegli, Dompfarrer

Beat Groegli, Dompfarrer

Bild: Michel Canonica

Bereits im Juli war es zu einer Panne gekommen. Damals hinkte der Glockenschlag der richtigen Uhrzeit eine Stunde hinterher. Der Grund für die Panne: Nach dem Ende der Festspiele auf dem Klosterplatz musste der für die Aufführungen ausgeschaltete Glockenschlag manuell wieder in Gang gesetzt werden, sagte Dompfarrer Beat Grögli damals. Uhrzeit und Glockenschlag mussten von den Domsakristanen wieder aufeinander abgestimmt werden. (sab)

Samstag, der 16. Oktober – 15:26 Uhr

LC Brühl am Sonntag zu Gast im Berner Oberland – es winkt die Tabellenführung

Die Spitzenhandballerinnen des LC Brühl spielen diesen Sonntag auswärts gegen DHB Rotweiss Thun.

Die Spitzenhandballerinnen des LC Brühl spielen diesen Sonntag auswärts gegen DHB Rotweiss Thun.

Bild: LC Brühl

Das dritte Auswärtsspiel der noch jungen Saison führt die Erstliga-Handballerinnen des LC Brühl ins Berner Oberland. Das Team spielt am Sonntag, 17. Oktober bei DHB Rothweiss Thun. Anwurf ist um 16 Uhr in der Gotthelf-Halle in Thun. Gewinnen die St.Gallerinnen das Spiel, winkt die Tabellenführung. Die Partie kann auch über einen Livestream verfolg werden. (pd/elo)


Samstag, der 16. Oktober - 09:37 Uhr

Fahrzeuglenker schläft betrunken mitten auf der Teufener Strasse hinter dem Steuer

Am Samstag kurz vor 5 Uhr früh wurde die Stadtpolizei gerufen. Der Anrufer meldete, dass auf der Teufener Strasse ein Fahrzeug mitten auf der Fahrbahn stehe. Die angerückte Patrouille stellte fest, dass am Auto noch der Motor lief und der Lenker hinter dem Steuer schlief. Auf dem Mobiltelefon, das er in der Hand hielt, lief hörbar Musik, wie die Stadtpolizei mitteilte.

Erst nach mehrmaligem Klopfen wachte der 22-jährige Mann auf und öffnete das Fenster. Durch die Patrouille musste das Fahrzeug gegen das Wegrollen gesichert werden. Wie die Stadtpolizei mitteilte, war der Fahrzeuglenker aufgrund der starken Trunkenheit nicht in der Lage selbst aus dem Fahrzeug zu steigen, sondern musste herausgetragen werden. Noch während der Kontrolle musste sich der Mann übergeben. Die verständigte Staatsanwaltschaft verfügte die Entnahme einer Blut- und Urinprobe. Der ausländische Führerausweis wurde aberkannt und das Mietfahrzeug sichergestellt. (stapo/sae)

Das Fahrzeug stand mitten auf der Teufener Strasse.

Das Fahrzeug stand mitten auf der Teufener Strasse.

Bild: Kantonspolizei St.Gallen
Freitag, der 15. Oktober - 15:39 Uhr

Nach 24 Jahren ist bald Schluss im «Scheitlinsbüchel»

Peter Fässler wirtet mit seinem Team noch bis Ende Jahr. Dann hörte er nach 24 Jahren im «Scheitlinsbüchel» auf.

Peter Fässler wirtet mit seinem Team noch bis Ende Jahr. Dann hörte er nach 24 Jahren im «Scheitlinsbüchel» auf.

Bild: Benjamin Manser (28. März 2019)

1998 hat Peter Fässler das Ausflugsrestaurant Scheitlinsbüchel bei den Drei Weieren von seinen Eltern übernommen. Diese wirteten hier seit den 1970er-Jahren. Es ist als eines der bekannten Ausflugsrestaurants der Stadt St. Gallen ein beliebter Treffpunkt und bietet eine weite Aussicht über die Stadt und den Bodensee.

Nun, nach 24 Jahren, hören Peter Fässler und seine Frau Gabriela auf. Die Ortsbürgergemeinde St.Gallen als Eigentümerin der Liegenschaft kommuniziert den bevorstehenden Wechsel in einer Mitteilung. Demnach bleibt der «Scheitlinsbüchel» noch bis Ende Jahr regulär geöffnet, «in der gewohnt hohen Qualität und mit grossem Engagement durch das bewährte Team». Die Ortsbürgergemeinde bedankt sich in der Mitteilung bei der Familie Fässler für das jahrelange Engagement.

Das beliebte Ausflugsrestaurant bietet eine weite Aussicht bis über den Bodensee.

Das beliebte Ausflugsrestaurant bietet eine weite Aussicht bis über den Bodensee.

Bild: PD

Das Restaurant Scheitlinsbüchel befindet sich im Besitz der Ortsbürgergemeinde St.Gallen und gehört zu deren Engagement für den Grünen Ring als wichtigen Naherholungsraum für die Stadtbevölkerung. Die Ortsbürgergemeinde hat das Restaurant im Jahr 2012 umfassend erneuert und erweitert. Im Dezember 2013 wurde dann auch der Neubau mit modernem Saal und 40 Sitzplätzen eingeweiht. Im Herbst 2019 hat die Ortsbürgergemeinde zudem das Innere des Gartenhauses mit seinen 50 Plätzen renoviert und akustisch optimiert.

Nun sucht die Ortsbürgergemeinde nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger. Die Eröffnung unter neuer Führung ist auf den 1. März des kommenden Jahres geplant. (pd/dh)

Freitag, 15. Oktober - 14:26

Strassenunterhaltsarbeiten entlang den Appenzeller Bahngleise

Die Unterhaltsarbeiten werden in der Nacht durchgeführt. Busse und Postautos werden in dieser Zeit umgeleitet.

Die Unterhaltsarbeiten werden in der Nacht durchgeführt. Busse und Postautos werden in dieser Zeit umgeleitet.

Bild: PD

Im Bereich Schibenertor und Marktplatz werden am Montag dem 18. Oktober Strassenunterhaltsarbeiten durchgeführt. Gemäss Mitteilung betrifft das den Abschnitt Schibenertor bis Marktplatz entlang den Gleisen der Appenzeller Bahnen. Die Arbeiten werden aus verkehrlichen Gründen in der Nacht zwischen 21 Uhr und 5 Uhr morgens erfolgen, heisst es weiter.

Die Buslinien der Verkehrsbetriebe St.Gallen sowie die Linien der Postauto Schweiz AG fahren in dieser Zeit die Haltestelle Marktplatz/Bohl nicht an. Die Linien werden über den Unteren Graben umgeleitet. Die Ersatzhaltestellte Marktplatz befindet sich an der Torstrasse. Die Appenzeller Bahnen fahren trotz der Arbeiten fahrplanmässig und ohne Einschränkungen. Die Zufahrt für Anstösserinnen und Anstösser ist weitgehend gewährleistet. Es kann allerdings zu Behinderungen kommen.

Da für die Arbeiten trockenes Wetter nötig ist, erfolgt der definitive Entscheid über die Durchführung am Morgen des 18. Oktobers. Gemäss Mitteilung werden die Arbeiten bei schlechten Witterungsbedingungen verschoben. (pd/fak)

Freitag, 15. Oktober - 11:13 Uhr

Der SC Brühl spielt am Samstagabend gegen den FC Chiasso

Gegen die U21 der Berner Young Boys gab es vergangenen Samstag kein Durchkommen. Brühl verlor mit 0:3 und belegt jetzt den letzten Tabellenplatz.

Gegen die U21 der Berner Young Boys gab es vergangenen Samstag kein Durchkommen. Brühl verlor mit 0:3 und belegt jetzt den letzten Tabellenplatz.

Bild: Kurt Frischknecht / SCB

Die erste Mannschaft des SC Brühl reist am Samstag zum FC Chiasso. Brühl belegt seit einer Woche den letzten Platz der Tabelle – entsprechend sind die Erwartungen.

Es hätte der lang erwartete Befreiungsschlag werden sollen. Das Heimspiel des SC Brühl am vergangenen Samstag gegen die U21 der Berner Young Boys, Aufsteiger aus der ersten Liga und bis dahin Letzter in der Tabelle. Doch das Spiel endete im Fiasko: 0:3 gingen die Brühler unter, nach einer ansprechenden ersten Halbzeit zeigten die Platzherren im zweiten Umgang Auflösungstendenzen – wie schon bei anderen Heimspielen in dieser Saison, die alle sechs verloren gingen. Enttäuschung beim Publikum, hängende Köpfe beim Team und beim Staff.

Nach dieser Niederlage tauschten Brühl und YB die Plätze. Brühl ist nun Letzter in der Promotion League mit sechs Punkten aus zehn Spielen und damit punktgleich mit YBs U21. Ratlosigkeit auch bei Brühls Führung? «Wir sind schon enttäuscht vom bisherigen Verlauf der Saison», sagt Präsident Christoph Zoller, «aber wir wollen jetzt auch nicht in Aktionismus verfallen». Die Brühler Führung schenkt Team und Trainer weiterhin das Vertrauen, will aber in den nächsten Wochen und Monaten alle möglichen Optionen prüfen.

Dem bisherigen Saisonverlauf entsprechend sind die Erwartungen vor dem Auswärtsspiel gegen Chiasso, den Absteiger aus Challenge League, gedämpft. Allerdings hat sich Brühl bisher ausserhalb des Paul-Grüninger-Stadions wesentlich besser verkauft als zuhause. Von vier Spielen wurden zwei gewonnen, und die beiden anderen gingen mit jeweils einem Tor Unterschied verloren.

Hoffen ist also erlaubt, wenn der SC Brühl am Samstag um 20 Uhr im Stadio Comunale gegen den FC Chiasso antritt. (pd/fm)

Freitag, 15. Oktober - 09:58 Uhr

Nach Überschwemmungen: St.Galler Kirche unterstützt Kirche im Rheinland

Starke Regenfälle führten zu Überschwemmungen im Westen von Deutschland.

Starke Regenfälle führten zu Überschwemmungen im Westen von Deutschland.

Bild: Thomas Frey / dpa

Die Überschwemmungen im Westen Deutschlands im vergangenen Juli haben viel Leid gebracht und riesige Schäden verursacht. Um Hochwasserschäden decken zu können unterstützt die Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St.Gallen die Evangelische Kirche im Rheinland mit 20'000 Franken, heisst es in einer Mitteilung.

Von den Überschwemmungen betroffen als auch geholfen hat die Evangelische Kirche im Rheinland. Gemäss Mitteilung hat sie in der Akutphase zwei Millionen Soforthilfe an die Menschen vor Ort ausgezahlt, sowie für eine Million Euro Bautrockner organisiert. Zudem richtete sie verschiedene Angebote der Seelsorge und Unterstützung ein. Auch eigene kirchliche Gebäude sind vom Hochwasser heimgesucht worden. So haben 70 Gemeinden Schäden gemeldet, etwa an 17 Kirchen, 13 Kindertagesstätten oder 28 Gemeindehäusern und Jugendheimen.

Wegen des grossen Ausmasses der Schäden hat die Kirche im Rheinland nun Schwesterkirchen um Unterstützung gebeten. Dieser Bitte kommt die St.Galler Kirche nach und lässt der Kirche im Rheinland 20'000 Franken zukommen. (pd/dh)

Freitag, 15. Oktober - 08:23 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 78 neue Ansteckungen gemeldet

Der Kanton St.Gallen meldet am Freitagmorgen 78 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus seit Donnerstag. Laut den Informationen auf der Website des Kantons steigt die Zahl der Coronainfizierten seit März 2020 damit auf 54’919. In den letzten 24 Stunden gibt es keine Todesfälle zu verzeichnen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Corona im Kanton St.Gallen liegt bei 741.

Statistik: Kanton SG

In den Spitälern des Kantons werden aktuell 21 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung gepflegt (Meldestand 14. Oktober). Sieben liegen auf einer Intensivstation und müssen beatmet werden. (chs)

Mittwoch, 14. Oktober - 17:34 Uhr

Unentgeltliche Rechtsauskunft findet wieder persönlich statt

Der St.Galler Anwaltsverband bietet der Bevölkerung im ganzen Kantonsgebiet seit Jahren unentgeltliche Rechtsauskunftsstellen an. Die 15-minütigen Beratungen werden von den Mitgliedern des St.Galler Anwaltsverbandes kostenlos erteilt, im Sinne einer Erstberatung und Orientierungshilfe.

Pandemiebedingt mussten im Frühling 2020 die persönlichen Beratungen leider eingestellt und durch telefonische Beratungen ersetzt werden. Die Anwältinnen und Anwälte des Verbandes haben bis heute über 1'000 telefonische Beratungen durchgeführt.

Der direkte Kontakt ist für eine gute Beratung dennoch wichtig. Falls die Schutzmassnahmen es zulassen, werden ab 1. November 2021 die persönlichen Beratungen an den sechs Standorten, darunter St.Gallen, wieder aufgenommen. Es besteht keine Zertifikatspflicht und die Kontaktdaten der Rechtsuchenden werden nicht erfasst. Im Besprechungsraum ist ein Abstand von 1.5 Meter einzuhalten und auf Wunsch des Anwalts oder der Anwältin eine Gesichtsmaske zu tragen. Eine vorgängige Anmeldung ist nicht notwendig.

Im Falle einer Verschärfung der Massnahmen des Bundes oder des Kantons behält sich der Anwaltsverband eine Rückkehr zu den telefonischen Beratungen vor.

Am Standort St.Gallen werden neben der Anwaltsperson teilweise Jus-Studierende anwesend sein. Welche Beratungen davon betroffen sind, ist im Terminplan vermerkt. Weitere Informationen unter: www.sgav.ch.

Mittwoch, 14. Oktober - 16:39 Uhr

Zwei Einbrüche in Einfamilienhaus und Restaurant in Untereggen

In der Zeit zwischen Dienstagnacht und Mittwochmorgen ist eine unbekannte Täterschaft in eine Restaurant und in ein Einfamilienhaus am Mittlerhof in Untereggen eingebrochen. Die Täter verschafften sich gewaltsam Zutritt zu beiden Gebäuden. Im Restaurant stahlen sie Zigarettenpackungen im Wert von mehreren hundert Franken. Zudem entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken. Im Einfamilienhaus wurde einen Rucksack von geringem Wert gestohlen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auch hier auf mehrere hundert Franken. Die Kantonspolizei St.Gallen geht davon aus, dass in beiden Fällen die gleiche Täterschaft verantwortlich ist. (kapo/mas)

Gleich zwei Einbrüche ereigneten sich in Untereggen.

Gleich zwei Einbrüche ereigneten sich in Untereggen.

Bild: PD
Mittwoch, 14. Oktober - 16:00 Uhr

Zwei Frauen geben falschen Polizisten Geld und Wertsachen

Am Montag und am Dienstag kam es in St.Gallen zu zwei Fällen, bei denen ältere Frauen Wertsachen und Bargeld falschen Polizisten überreichten.

Eine 77-jährige Frau hat am Montag im Osten der Stadt einem Mann, der sich als Polizist ausgab, Schmuck, Bargeld und Bankkarten im Wert von mehreren tausend Franken übergeben, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt.

Bild: PD

Eine unbekannte Täterschaft nahm telefonisch Kontakt mit der 77-Jährigen auf und gab sich als Polizei aus. Die Täterschaft gab fälschlicherweise an, dass die Frau überwacht werde und die Gegend aufgrund drei flüchtiger Männer nicht mehr sicher sei. Per Telefon wurde sie aufgefordert, Schmuck, Bargeld und Bankkarten mit PIN-Code der Polizei zu übergeben. Dieser Aufforderung kam die 77-Jährige nach. Sie übergab einem unbekannten Täter, der sich als Interpol Mitarbeiter ausgab, persönlich Wertsachen im Wert von 10'000 Franken.

Am Dienstag gab eine 75-jährige Frau im Westen der Stadt einem Mann, der sich als Polizist ausgab, Bargeld in der Höhe von 20'000 Franken.

Eine 75-jährige Frau erhielt einen Anruf von einer hochdeutschsprechenden Polizistin. Sie gab fälschlicherweise an, dass nach einem Überfall zwei Täter verhaftet worden seien. Diese hätten unter anderem den Namen der 75-Jährigen mit sich getragen. Folglich sei sie in grosser Gefahr. Anschliessend wechselte die Anruferin auf eine andere Nummer und telefonierte mit der Frau über WhatsApp. Die Betrügerin forderte die Frau auf, bei der Bank Geld abzuheben, damit die Polizei in diesem Fall weiterermitteln könne. Anschliessend solle sie das Bargeld in einem Couvert unter dem Busch ihres Wohnhauses deponieren. Dies tat die 75-Jährige auch so. (kapo/mas)

Mittwoch, 14. Oktober - 15:44 Uhr

«Stammtisch» bei TVO neu mit Radiomoderator Morge-Joe und «Saiten»-Redaktorin Corinne Riedener

Joe Keller alias Morge-Joe, Radiomoderator bei «FM1».

Joe Keller alias Morge-Joe, Radiomoderator bei «FM1».

Bild: PD

Zahlreiche Leute hat Radiomoderator Joe Keller alias Morge-Joe mit seinen Umfragen zum Lachen gebracht. Nun nimmt er das erste Mal am TVO-Stammtisch teil.

Corinne Riedener, Kulturmagazin «Saiten».

Corinne Riedener, Kulturmagazin «Saiten».

Bild: Adriana Ortiz Cardozo

Mit Corinne Riedener, vom Kulturmagazin «Saiten», sitzt ebenfalls ein weiteres neues Gesicht am Stammtisch. Die beiden diskutieren gemeinsam mit dem Thurgauer FCSG-Aktionär Roland Gutjahr über die aktuellen Themen dieser Woche. (pd/mas)

Donnerstag, 14. Oktober - 14:52 Uhr

Michel Boha wechselt von Digitec Galaxus
zum St.Galler Paketdienstleister Quickpac

Der derzeitige Logistikleiter bei Digitec Galaxus, Michel Boha, wechselt zum St.Galler Paketdienstleister Quickpac. Er wird ab Januar 2022 Geschäftsführer und Leiter Operation und Infrastruktur. (pd/mas)

Michel Boha wechselt von Digitec Galaxus zum St.Galler Paketdienst Quickpac.

Michel Boha wechselt von Digitec Galaxus zum St.Galler Paketdienst Quickpac.

Bild: PD
Donnerstag, 14. Oktober - 14:43 Uhr

Gottesdienste zum Gallustag und zum synodalen Weg

Gallustag und Synodeneröffnung in der Kathedrale fallen auf das kommende Wochenende vom 16. und 17. Oktober. In den Gottesdiensten mit Bischof Markus Büchel gilt aufgrund der zu erwartenden Anzahl Gottesdienstbesucherinnen und -besuchern Zertifikatspflicht, wie es in einer Mitteilung heisst.

Der Gallustag am Samstag, 16. Oktober, startet mit zwei Früh-Messen um 6.30 Uhr am Gallusaltar und um 7.15 Uhr mit der Segnung des Gallusweines in der Galluskapelle. Um 10 Uhr beginnt das Pontifikalamt mit Bischof Markus Büchel; Festprediger ist in diesem Jahr Abt Vigeli Monn vom Benediktinerkloster Disentis. Dieser Gottesdienst wird per Livestream auf www.bistumsg-live.ch übertragen.

Am Sonntag eröffnet Bischof Markus Büchel im Pontifikalamt von 10.30 Uhr den synodalen Weg im Bistum St.Gallen. Synodal meint, dass alle Gläubigen die Gelegenheit haben sollen, aufeinander zu hören und sich zu äussern. Die Bistümer Basel, Chur und St.Gallen ermöglichen es Gruppen von mindestens fünf Teilnehmenden, sich über www.wir-sind-ohr.ch am Synodenprozess zu beteiligen.

Der Gottesdienst am Gallustag um 6.30 Uhr sowie der Sonntagsgottesdienst um 8.30 Uhr ist ohne Zertifikatspflicht, jedoch mit Anmeldung. Weitere Informationen unter www.pfarreiforum.ch. (pd/mas)

Donnerstag, 14. Oktober - 10:04 Uhr

Verkehrsbehinderungen auf der Teufenerstrasse wegen Kanalisationsarbeiten

Am kommenden Montag beginnen an der Teufener Strasse Kanalisatonsarbeiten. Dabei werden Kanalisationsleitungen unter den Gleise der Appenzeller Bahn verlegt. Gemäss Mitteilung dauern die Bauarbeiten voraussichtlich eine Woche. Während dieser Zeit ist die Teufener Strasse auf einem kurzen Abschnitt – auf Höhe der Hausnummern 163 und 165 – nur einspurig befahrbar und der Verkehr wird durch eine Ampelanlage geregelt.

Die Kanalisationsleitungen der Überbauung «wattweg.ch» am Wattweg 2, 4, 6 und 6a in St.Gallen werden unter den Gleisen der Appenzeller Bahn verlegt und in der Teufener Strasse an das öffentliche Abwassernetz angeschlossen. (pd/dh)

Donnerstag, 14. Oktober - 08:43 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 105 neue Ansteckungen

Statistik: Kanton SG

Der Kanton St.Gallen meldet am Donnerstagmorgen 105 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus seit Mittwoch. Laut den Informationen auf der Website des Kantons steigt die Zahl der Coronainfizierten seit März 2020 damit auf 54’841. In den letzten 24 Stunden gibt es keine Todesfälle zu verzeichnen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Corona im Kanton St.Gallen liegt bei 741.

In den Spitälern des Kantons werden aktuell 25 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung gepflegt (Meldestand 13. Oktober). Sechs liegen auf einer Intensivstation und müssen beatmet werden. (chs)

Mittwoch, 13. Oktober - 19:11 Uhr

Die Gallusfeier steht dieses Jahr unter dem Motto «St.Gallen vor der Linse»

Die diesjährige städtische Gallusfeier findet am Samstag, 16. Oktober, um 18.30 Uhr im Pfalzkeller statt. Gemäss Mitteilung spricht Stadtarchivar Thomas Ryser zum Thema «St.Gallen vor der Linse – Die Erschliessung der Foto-Sammlung Gross».

Eines der Bilder aus der Fotosammlung Gross. Es zeigt den Oberen Graben.

Eines der Bilder aus der Fotosammlung Gross. Es zeigt den Oberen Graben.

Bild: PD

Die beiden Stadtarchive St.Gallen erwarben die Sammlung Gross Ende 2011. Foto Gross ist ein Stadtsanktgaller Fotofachgeschäft, das seit 1921 in St.Fiden domiziliert ist. Dort sammelten sich über die Jahre hunderttausende Fotografien an. Von diesen konnten die beiden Stadtarchive diejenigen mit Motiven der Stadt St.Gallen und deren Umgebung übernehmen, heisst es in der Mitteilung. Seither werde in einem Langzeitprojekt daran gearbeitet, diesen riesigen Bestand an kulturhistorisch wichtigem Bildmaterial zu reinigen, umzuverpacken, zu verzeichnen und zu digitalisieren. Neben der Schilderung dieser archivischen Arbeit an der Fotosammlung berichtet Stadtarchivar Thomas Ryser quasi vor der Linse vom Wandel der Stadt St.Gallen und hinter der Linse aus der Geschichte eines Fotohauses und der Fototechnik.

Die musikalische Umrahmung der diesjährigen Gallusfeier bestreiten The Mozzarellas. Sie spielen Italo-Jazz der 1960er-Jahre, Lieder aus italienischen Krimis, Thrillern und Komödien auf Originalinstrumenten. The Mozzarellas sind der St.Galler Urs Baumgartner an der Hammond-Orgel und der Rheintaler Dave Mäder am Kontrabass. Als Italo-Mastermind am Schlagzeug agiert Carlo Lorenzo.

Der Zugang zur Veranstaltung ist nur mit einem gültigen Covid-Zertifikat möglich. Es besteht dann keine Maskenpflicht. Die Stadt verzichtet auf den traditionellen Apéro, «aus Rücksicht auf die Gesundheit der Besucherinnen und Besucher».

Mittwoch, 13. Oktober - 16:52 Uhr

Drei Einbruchdiebstähle in Restaurants in St.Gallen und Rorschach

In kurzer Zeit wurde in drei Restaurants eingebrochen.

In kurzer Zeit wurde in drei Restaurants eingebrochen.

Bild: PD

Zwischen Dienstagnacht und Mittwochmorgen sind unbekannte Täterschaften in drei Restaurants in St.Gallen und in Rorschach eingebrochen. Sie stahlen unter anderem Bargeld im Wert von mehreren tausend Franken, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt.

Unbekannte Täterschaften sind in St.Gallen in Restaurants an der Hinteren Bahnhofsstrasse, an der Neugasse und in Rorschach an der Feldmühlestrasse eingebrochen. Bei den beiden Einbrüchen in St.Gallen handelt es sich um die gleiche Täterschaft. Ob diese auch für den Einbruch in Rorschach verantwortlich ist, wird untersucht, heisst es in der Mitteilung.

In allen drei Fällen verschafften sich die Täter gewaltsam Zutritt zum Gebäude. Anschliessend stahlen sie Serviceportemonnaies mit Bargeld im Wert von mehreren tausend Franken. In Rorschach versuchte die Täterschaft zudem einen Zigarettenautomaten aufzubrechen, jedoch erfolglos. Der entstandene Sachschaden an den drei Gebäuden beläuft sich auf mehrere tausend Franken. (kapo/mas)

Mittwoch, 13. Oktober - 16:35 Uhr

Polizeilicher Gewahrsam und eine Wegweisung für einen betrunkenen 17-Jährigen

Die Gewahrsamzellen der Stadtpolizei. Hier verbrachte der Jugendliche eine Nacht.

Die Gewahrsamzellen der Stadtpolizei. Hier verbrachte der Jugendliche eine Nacht.

Bild: Stapo SG

Am Dienstag nahm die Stadtpolizei einen Jugendlichen in polizeilichen Gewahrsam. Kurz vor 23 Uhr wurde die Stadtpolizei zum Bahnhof St.Gallen gerufen, heisst es in der Mitteilung. Die Transportpolizei musste demnach zuvor einen stark betrunkenen Jugendlichen aus einem Zug begleiten, da er nicht geweckt werden konnte.

Der 17-jährige Pole war bei der Ankunft der Stadtpolizei bereits in Handfesseln gelegt und äusserte mehrere Beleidigungen gegen die anwesenden Polizisten. Zudem wurde bei ihm ein Schmetterlingsmesser sichergestellt. Der beweissichere Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1.13 mg/l (entspricht zirka 2,26 Promille). Da beide Elternteile des Jugendlichen nicht erreicht werden konnten, wurde er auf den Polizeiposten gebracht.

Gemäss Mitteilung attestierte ein Amtsarzt, dass der 17-Jähirge haftfähig ist und es wurde seitens Stadtpolizei der polizeiliche Gewahrsam verfügt. Zusätzlich wurde eine Wegweisung von 30 Tagen für die gesamte Stadt St.Gallen ausgesprochen. (stapo/dh)

Mittwoch, 13. Oktober - 16:17 Uhr

Figurentheater St.Gallen zeigt Videoserie für Kinder

Das Figurentheater St.Gallen hat neu eine Videoserie für Kinder. Die erste Folge von «Filou will’s wissen» ist kürzlich auf dem Youtube-Kanal des Figurentheaters erschienen. Die zweite ist für den 11. November geplant. Bis Ende 2022 sollen in unregelmässigen Abständen weitere Episoden erscheinen, heisst es in einer Mitteilung.

Filou mit seinen zwei beiden Freunden: ein belesener Rucksack und eine leicht reizbare Socke.

Filou mit seinen zwei beiden Freunden: ein belesener Rucksack und eine leicht reizbare Socke.

Bild: PD

Die Serie richtet sich an Kinder zwischen sechs und zehn Jahren. Sie handelt vom Maskottchen Filou. Auf augenzwinkernde und altersgerechte Weise beantworte es in den Filmen «grosse Fragen, die Kinder interessieren», heisst es im Communiqué. In der ersten Folge geht es etwa darum, wie ein Scheinwerfer funktioniert. In der zweiten um die Frage, warum es Bücher gibt. Kinder können auch unter filou@figurentheater-sg.ch. Fragen einreichen. (pd/mha)

Mittwoch, 13. Oktober - 14:52 Uhr

Kindheit in Syrien – Filmpremiere im Kinok mit dem Regisseur

Der kleine Sero wächst in einem Dorf auf, wo Kurden, Araber und Juden friedlich zusammenleben. Das ändert sich als ein neuer Lehrer ins Dorf kommt.

Der kleine Sero wächst in einem Dorf auf, wo Kurden, Araber und Juden friedlich zusammenleben. Das ändert sich als ein neuer Lehrer ins Dorf kommt.

Bild: PD

In einem kleinen syrischen Dorf an der türkischen Grenze leben Anfang der 1970er Jahre Kurden, Juden und Araber friedlich zusammen. Der kleine Sero wächst in dieser Dorfgemeinschaft auf und erlebt den ihm unverständlichen Wandel, als ein neuer Lehrer ins Dorf kommt und fleissig Propaganda für das an die Macht gekommene Regime von Hafiz-al-Assad macht.

Dieser Spielfilm sei eine Herzensangelegenheit für ihn gewesen, sagt Regisseur Mano Khalil, der im kurdischen Teil von Syrien geboren wurde und mit «Nachbarn» die Geschichte seiner Kindheit erzählt. Khalil lebt seit 1996 in der Schweiz und hat unter anderem die bekannten Dokumentarfilme «Unser Garten Eden» und «Der Imker» gedreht. «Nachbarn» blickt feinfühlig, mit poetischer Kraft und augenzwinkerndem Humor durch die Augen eines Kindes auf die Konfliktregion zwischen Syrien und der Türkei.

Am Freitag, 15.10., um 18.30 Uhr, ist Mano Khalil persönlich an der Premiere von «Nachbarn» im Kinok in der Lokremise St.Gallen anwesend. Nach dem Film moderiert der Journalist Geri Krebs ein Gespräch mit dem Filmemacher und das Publikum hat Gelegenheit, Fragen zu stellen. Reservation und weitere Informationen auf der Website www.kinok.ch (pd/dh)

Mittwoch, 13. Oktober - 11:51 Uhr

Die zunehmende Gewaltbereitschaft in St.Gallen im Gespräch auf TVO

Die Gewalt im Ausgang in der Stadt St.Gallen nimmt zu.

Die Gewalt im Ausgang in der Stadt St.Gallen nimmt zu.

Bild: Raphael Rohner (8.10.2021)

Zwei Tote in zwei Monaten in St.Gallen – Die Gewaltbereitschaft unter Jungen nimmt zu. Immer öfters werden dabei auch Messer und dergleichen eingesetzt. Wie eine Reportage zeigt, tragen einige Jugendliche zum Eigenschutz ein Messer im Ausgang. Viele bestellen sich die Waffen im Internet.

Woher kommt die Gewaltbereitschaft und was kann dagegen unternommen werden? Diese und weitere Fragen werden heute Abend ab 18.30 Uhr in der Sendung Zur Sache auf TVO diskutiert. Zu Gast sind Fachpersonen aus Psychiatrie und Kriminologie.

Danach wird die Sendung stündlich wiederholt. Wie üblich ist sie ab heute Abend auch im Internetauftritt des Regionalfernsehens abrufbar. (pd/dh)

Mittwoch, 13. Oktober - 09:15 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 122 neue Ansteckungen

Bild: Urs Lindt/freshfocus

Der Kanton St.Gallen meldet am Mittwoch 122 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus seit gestern. Laut den Informationen auf der Website des Kantons steigt die Zahl der Coronainfizierten seit März 2020 damit auf 54'736. In den letzten 24 Stunden ist eine Person an den Folgen von Covid-19 gestorben. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Corona im Kanton St.Gallen liegt damit bei 741.

In den Spitälern des Kantons werden 26 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung gepflegt (Meldestand 12. Oktober). Sieben liegen auf einer Intensivstation und müssen beatmet werden. (lex)

Dienstag, 12. Oktober - 09:18 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 76 neue Ansteckungen

Der Kanton St.Gallen meldet am Dienstag 76 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus seit gestern. Laut den Informationen auf der Website des Kantons steigt die Zahl der Coronainfizierten seit März 2020 damit auf 54'614. In den letzten 24 Stunden ist keine Person an den Folgen von Covid-19 gestorben. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Corona im Kanton St.Gallen liegt damit weiter bei 740.

76 Tests zeigten ein positives Ergebnis an.

76 Tests zeigten ein positives Ergebnis an.

Bild: Gaetan Bally/Key

In den Spitälern des Kantons werden 28 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung gepflegt (Meldestand 11. Oktober). Zehn liegen auf einer Intensivstation, neun müssen beatmet werden. (lex)

Montag, 11. Oktober - 11:47 Uhr

Zeugenaufruf: Streifkollision mit unklarem Unfallhergang

Am Sonntag kurz nach 18.30 Uhr ist es in der Dianastrasse in St.Gallen zu einer Streifkollision zwischen zwei Personenwagen gekommen. Da der Unfallhergang unklar ist, sucht die Stadtpolizei Zeugen, wie es in einer Mitteilung heisst.

Am Sonntagabend kam es an der Dianastrasse zu einer Streifkollision.

Am Sonntagabend kam es an der Dianastrasse zu einer Streifkollision.

Bild: PD

Zwei Beteiligte wollten ihre Fahrzeuge an einer engen Stelle kreuzen und fuhren langsam aneinander vorbei. Dabei kam es zur Streifkollision zwischen der hinteren linken respektive der vorderen linken Fahrzeugseite. Die Beteiligten äusserten sich widersprüchlich zum Unfallhergang.

Die Polizei sucht Zeugen, welche den Unfall beobachten konnten. Hinweise nimmt die Stadtpolizei St.Gallen unter der Telefonnummer 071 224 60 00 entgegen. (stapo/mas)

Die Polizei sucht Zeugen, die den Unfall beobachten konnten.

Die Polizei sucht Zeugen, die den Unfall beobachten konnten.

Bild: PD
Montag, 11. Oktober - 08:54 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 236 Ansteckungen über das Wochenende

236 Tests zeigten über das Wochenende ein positives Ergebnis an.

236 Tests zeigten über das Wochenende ein positives Ergebnis an.

Bild: Eveline Beerkircher

Der Kanton St.Gallen meldet am Montag 236 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus über das Wochenende (Montag vor einer Woche: 248 Ansteckungen). Laut den Informationen auf der Website des Kantons steigt die Zahl der Coronainfizierten seit März 2020 damit auf 54’538. In den letzten 72 Stunden ist eine Person an den Folgen von Covid-19 gestorben. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Corona im Kanton St.Gallen liegt bei 740.

In den Spitälern des Kantons werden 28 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung gepflegt (Meldestand 10. Oktober). Zehn liegen auf einer Intensivstation, neun müssen beatmet werden. (chs)

Sonntag, 10. Oktober - 12:47 Uhr

Klimastreik protestiert gegen PC-7-Flugteam der Luftwaffe

Screenshot Instagram/Klimastreik St.Gallen

Am Eröffnungswochenende der Olma ist das PC-7-Flugteam der Luftwaffe im Rahmen mehrerer Shows zu Gast an der Olma. Das gefällt nicht allen: Die Aktion Klimastreik St.Gallen protestiert bei der Messe mit Transparenten gegen die Flugshows.

Die Grünen und die Jungen Grünen der Stadt und Region St.Gallen hatten die Aktion bereits am Freitag «aufs Schärfste» verurteilt, wie sie in einem Communiqué mitteilten. Laut Roman Kohler, Mediensprecher der St.Galler Stadtpolizei, mussten die Flüge der Luftwaffe nicht durch die Stadtpolizei bewilligt werden. Die Verantwortlichen hätten jedoch die Zustimmung der Stadt St.Gallen eingeholt, die mit gewissen Auflagen eingewilligt habe. (dwa)

Sonntag, 10. Oktober 2021 - 12:40 Uhr

St.Galler Stadtpolizei weist zwei aggressive Brüder in die Schranken

In der Nacht auf Sonntag ist die Stadtpolizei St.Gallen um 1.30 Uhr aufgrund von Schreien aus der Hauptbahnhof-Unterführung auf zwei Brüder aufmerksam geworden, welche andere Personen belästigten.

Die beiden Türken, 19- und 21-jährig, verhielten sich bei der Kontrolle sehr aggressiv, wie die Polizei schreibt. Sie hätten die Polizisten beschimpft und bedroht. Da eine Personenkontrolle vor Ort nicht möglich war, wurden beide mit auf den Polizeiposten genommen. Aufgrund ihres Verhaltens mussten die jungen Männer in Handfesseln gelegt werden. «Ein Polizist verletzte sich bei dieser Amtshandlung leicht an der Hand», schreibt die Polizei.

Symbolbild: Stapo SG

Auf dem Polizeiposten ergaben Atemalkoholmessungen 2,2 respektive 2, 1 Promille für die beiden Brüder. Zudem zeigte sich, dass der 19-Jährige bereits um 23 Uhr an der Sonnenstrasse beim Herbstjahrmarkt einer Polizeipatrouille negativ aufgefallen war. Er hatte andere Personen und anschliessend einen Polizisten provoziert und wurde daher mit einer Wegweisung von sieben Tagen für den Perimeter des Olma-Geländes und des Herbstjahrmarktes belegt.

Beide Männer wurden wegen Fremdgefährdung in polizeilichen Gewahrsam genommen. Zudem wurden beide für 30 Tage aus der Stadt St.Gallen weggewiesen. Anzeigen wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte sowie wegen Hinderung einer Amtshandlung dürften folgen, wie die Polizei abschliessend schreibt. (stapo/dwa)

Die Gewahrsamszellen der St.Galler Stadtpolizei.

Die Gewahrsamszellen der St.Galler Stadtpolizei.

Bild: Stapo SG
12:42 Uhr
Sonntag, 10. Oktober - 11:35 Uhr

Auf vorderen Wagen aufgefahren

In der Nacht auf Sonntag sind im Rorschacher Landhauskreisel zwei Autos ineinander gekracht. Dabei wurde eine 19-jährige Mitfahrerin leicht verletzt. Ein 18-Jähriger, der am Steuer des einen Unfallwagens sass, wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht.

Einer der beiden Unfallwagen.

Einer der beiden Unfallwagen.

Bild: Kapo SG (Rorschach, 10. Oktober 2021)

Ein 24-Jähriger Mann fuhr laut der St.Galler Kantonspolizei vom See her auf der Industriestrasse in Richtung Landhauskreisel. Er wollte diesen in Richtung Goldach verlassen. Gleichzeitig war ein 18-Jähriger mit seinem Auto vom Zentrum her in Richtung Landhauskreisel unterwegs. Im Kreisverkehr fuhr der 18-Jährige in der Folge auf das Fahrzeug des 24-Jährigen auf.

Die 19-jährige Mitfahrerin des vorderen Wagens wurde leicht verletzt, sie konnte sich selbständig in ärztliche Kontrolle begeben. Der 18-Jährige wurde zur Kontrolle ins Spital gebracht. Beide Auto waren noch fahrbar, wurden aber stark beschädigt. Der Schaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken. Der genaue Unfallhergang wird abgeklärt. (kapo/dwa)

Das zweite am Unfall beteiligte Fahrzeug.

Das zweite am Unfall beteiligte Fahrzeug.

Bild: Kapo SG (Rorschach, 10. Oktober 2021)
Samstag, 9. Oktober - 18:10 Uhr

Eingeschlichen und eingebrochen: Im Kanton St.Gallen wurde zwischen Freitag und Samstag zweimal Bargeld entwendet

Weg ist das Geld. Wie die Kantonspolizei St.Gallen vermeldet, kam es zwischen Freitag und Samstag zu zwei Raubfällen im Kanton St.Gallen. Am St.Galler Schachenbüelweg ist eine unbekannte Täterschaft in ein Haus eingeschlichen. Sie stahl Bargeld im Betrag von mehr als 200 Franken und suchte danach das Weite.

Symbolbild: Kantonspolizei St.Gallen

Eine ebenfalls unbekannte Täterschaft ist zwischen Freitag und Samstag durch ein aufgebrochenes Fenster in Speicherschwendi in ein Restaurant an der Schaugentobelstrasse eingebrochen. Im Innern brach sie ein Möbel auf und stahl daraus ein Serviceportemonnaie welches mehr als 1'500 Franken enthielt. Der verursachte Sachschaden beläuft sich gemäss der Mitteilung auf rund 300 Franken. Ob zwischen den beiden Vorfällen eine Verbindung besteht, ist unklar. (kapo/ok)

Samstag, 9. Oktober - 14:45 Uhr

PC-7-Flieger erneut am Himmel über der Stadt

Bereits am Freitag dröhnten tieffliegende PC-7-Maschinen über der Stadt – die Fliegerstaffel der Schweizer Armee war Teil des Olma-Programms. Auch am Samstagmittag waren die Piloten im Rahmen der Herbstmesse wieder in St.Gallen zu Gast:

Samstag, 9. Oktober - 14:16 Uhr

Brandstiftung in Fussballmaterialraum

Unbekannte haben im Lerchenfeld-Stadion des FC St.Otmar St.Gallen Feuer gelegt. Wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt, betraten die Unbekannten in der Zeit zwischen vergangener Dienstagnacht und Mittwochabend (06.10.2021, 18:50 Uhr) das Gelände des Fussballvereins an der Zürcher Strasse.

Das durch das Feuer zerstörte Material.

Das durch das Feuer zerstörte Material.

Bild: Kapo SG

Die Täter stahlen mutmasslich Getränke aus dem verschlossenen Getränkeladen des Vereinlokals und brachen anschliessend in einen Materialraum ein. Dort beschädigten sie diverses Inventar und zündeten Trainingsmaterial an. Das Feuer hat die unbekannte Täterschaft selbständig wieder unter Kontrolle gebracht und gelöscht. Der Sachschaden sowie das Deliktsgut können laut Kantonspolizei im Moment nicht beziffert werden. (kapo/sab)

Freitag, 8. Oktober - 15:48 Uhr

Fahruntüchtig nach der Olma: Acht Personen in St.Gallen aus dem Verkehr gezogen

Olmazeit ist für viele Promillezeit. Am gestrigen Olma-Eröffnungstag hat die Polizei nahe dem Festgelände an der Zürcherstrasse eine Grosskontrolle durchgeführt. Dabei wurden gemäss einer Mitteilung acht fahrunfähige Autofahrerinnen und Autofahrer gestoppt. Vier von ihnen mussten den Führerausweis auf der Stelle abgeben. Weitere Verkehrsteilnehmende wurden bei der Staatsanwaltschaft wegen Übertretungen angezeigt.

Symbolbild: Severin Bigler / AGR

Wie die Kantonspolizei St.Gallen schreibt, wurde bei einem 34- und einem 50-jährigen Mann sowie bei zwei 31-jährigen Frauen ein Fahrverbot von einigen Stunden ausgesprochen, da der Alkoholtest einen positiven Wert anzeigte. Bei zwei Männern konnten Kleinmengen von Marihuana und Kokain gefunden werden. Drei Autofahrer versuchten sich von der Kontrolle zu entziehen. Sie konnten durch die bereit gestellten Sicherungspatrouillen angehalten werden. (kapo/ok)

Freitag, 8. Oktober - 12:15 Uhr

Besio darf sich freuen – und mit ihm die FCSG-Anhängerschaft: Der 17-Jährige gilt als eines der 60 vielversprechendsten Jungtalente des Weltfussballs

Der FC St.Gallen, nach sieben erfolglosen Ligapartien auf dem achten von zehn Tabellenplätzen rangiert, ist dringend auf Erfolgsmeldungen angewiesen. Die britische Tageszeitung «The Guardian» leistet Beihilfe: In einer am Donnerstag publizierten Übersicht präsentiert das Blatt die 60 besten Jungtalenten des Weltfussballs – und führt dabei als einzigen Schweizer einen St.Galler auf: den 17-jährigen Stürmer Alessio Besio.

Ein filigraner Techniker, so «The Guardian»: Alessio Besio im letzten Auswärtsspiel gegen die Grasshoppers.

Ein filigraner Techniker, so «The Guardian»: Alessio Besio im letzten Auswärtsspiel gegen die Grasshoppers.

Bild: Andy Mueller / freshfocus

«Besio kam scheinbar aus dem Nichts», schreibt der Sportredaktor Michael Yokhin in englischer Sprache und verweist auf seinen Ersteinsatz vergangene Saison. Als die Espen gegen Servette die gesamte Stammformation vor dem Cupfinal schonte, gelang dem Stürmer mit Jahrgang 2004 das 2:0. Von einem «sensationellen Debüt» schreibt «The Guardian» – Besio sei eine imposante Erscheinung im Strafraum, zugleich schnell und wendig, schlicht ein filigraner Techniker.

Solche Aussenperspektiven sind in diesen Tagen Balsam für die Espenseele, denn auch das Stürmertalent hatte zuletzt wenig zu jubeln – Besio traf zwar im Cup, blieb aber in der Meisterschaft bislang torlos. «Seine Mutter war Handballerin in der Schweizer Nationalmannschaft, und Alessio hat gute Aussichten, es ihm im Fussball gleichzutun», schreibt «The Guardian» schliesslich. Was dem britischen Blatt offenbar entgangen ist: Nicht bloss die Mutter, sondern auch Alessios Vater, Claudio, legten ihm das Sportlergen in die Wiege. Dank ihm steht der Name Besio in der Ostschweiz schon längst für technisch versierten Offensivfussball. (ok)

Freitag, 8. Oktober - 12:05 Uhr

Mit dem Velo die Treppe runtergefahren

Am späten Donnerstagabend ist ein 28-jähriger Velofahrer in der Brühltor-Passage verunfallt. Aus bisher unbekannten Gründen war der Mann von der Museumsstrasse her kommend die Treppe zur Brühltor-Passage hinunter gefahren. Dabei stürzte er und verletzte sich laut Angaben der St.Galler Stadtpolizei unbestimmt am Kopf.

Bild: Stapo SG

Die Rettung St.Gallen musste den Verunfallten ins Spital bringen. Am Velo entstand geringer Sachschaden. (stapo/dwa)

Freitag, 8. Oktober - 11:31 Uhr

Metzgermeister Jörg Bechinger erhält eine «Wurstkampfkarikatur»

Die Födlebürger St.Gallen haben gestern am Eröffnungstag der Olma dem St.Geörgler Metzgermeister und Föbu Jörg Bechinger symbolisch eine «Wurstkampfkarikatur» überreicht, heisst es in einer Mitteilung. Diese steht als Zeichen und Anerkennung für den «Kampf um Gerechtigkeit für den eigenen Wurststand».

Jörg Bechinger und Olma Direktorin Christine Bolt mit der Karikatur am Eröffnungstag der Olma.

Jörg Bechinger und Olma Direktorin Christine Bolt mit der Karikatur am Eröffnungstag der Olma.

Bild: PD

Als Jörg Bechinger 2018 das erste Mal einen Marktstand an der Olma hatte, ging eine Beschwerde wegen der Werbung am Stand bei der Marktpolizei ein. Weil der Stand nicht der Metzgerei Bechinger gehörte, durfte an der Standaussenseite keine Werbung angebracht werden; sogenannte Drittwerbung sei auf dem Herbstmarkt untersagt. Die Konsequenz: Der Metzgermeister musste das Logo abdecken.

2019 wurde Jörg Bechinger St.Galler Ehren-Födlebürger. Er sei bekannt für seine Bratwürste, und die Posse um diese Würste an der Olma bescherte Bechinger damals Fasnachtsehren.

Freitag, 8. Oktober - 11:21 Uhr

45-Jähriger am Burggraben schwer verletzt – die Kantonspolizei sucht Zeugen

Am Samstag des letzten Augustwochenendes ist es am Burggraben zu einer Auseinandersetzung zwischen drei Personen gekommen. Dabei wurde ein 45-jähriger Mann schwer verletzt. Der Mann erstattet nachträglich eine Strafanzeige. Nun sucht die Kantonspolizei St.Gallen Zeugen.

Symbolbild: Kantonspolizei St.Gallen

Wie es in der Mitteilung heisst, war der 45-jährige Mann alleine zu Fuss am Burggraben unterwegs. Gemäss eigenen Angaben sei er vor der Ausfahrt der Parkgarage durch junge Männer von hinten zu Fall gebracht und schwer verletzt worden. Die beiden unbekannten Männer haben den 45-Jährigen tätlich angegriffen, anschliessend flüchteten sie. Ein mutmasslicher Beteiligter konnte anschliessend durch eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen angehalten werden. Der zweite gesuchte mutmassliche Beteiligte trug eine weisse Jacke und benutzte einen E-Scooter. Die Kantonspolizei St.Gallen bittet Zeugen des Vorfalles sich beim Polizeikommando St.Gallen zu melden: 058 229 49 49. (kapo/ok)

Freitag, 8. Oktober - 9:59 Uhr

Rauch über dem Kehrichtheizkraftwerk im Sittertobel – Feuerwehr bringt Mottbrand rasch unter Kontrolle

Und plötzlich brennt der Güsel. Im Kehrichtheizkraftwerk St.Gallen werden jährlich rund 75 Tonnen verbrannt. Am Freitagmorgen kam es dabei zu einem Mottbrand, rasch stieg Rauch auf und im Westen der Stadt waren Sirene und Blaulicht zu vernehmen. Wie die Stadtpolizei St.Gallen auf Anfrage bestätigt, wurde kurz nach 8 Uhr ein Alarm ausgelöst. Die Feuerwehr war ebenso wie die Polizei rasch vor Ort und brachte das Feuer unter Kontrolle.

Im St.Galler Kehrichtheizkraftwerk werden Rauchgase zu Wasserdampf gereinigt, am Freitagmorgen kam es hier zu einem Brand.

Im St.Galler Kehrichtheizkraftwerk werden Rauchgase zu Wasserdampf gereinigt, am Freitagmorgen kam es hier zu einem Brand.

Bild: Benjamin Manser

Gemäss Stapo-Sprecher Klaus-Dieter Mennel ist beim Vorfall von einer Selbstentzündung auszugehen. In der Folge seien das Ladegut, welches den Brand verursachte, untersucht und die Glutreste entfernt worden. Die genaue Brandursache innerhalb des Ladeguts ist unklar, von einem Tatbestand wird vonseiten der Stadtpolizei nicht ausgegangen. Der Mottbrand blieb ohne Sachschaden, es wurde niemand verletzt. (ok)

Freitag, 8. Oktober - 9:01 Uhr

92 Neuinfektionen mit Coronavirus im Kanton St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet heute Freitag 92 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus am Vortag. Laut den Infos auf ihrer Website steigt die gesamthafte Zahl der Coronainfizierten seit März 2020 damit auf 54'302.

Todesfälle sind in den letzten 24 Stunden keine gemeldet worden. Diese Zahl bleibt somit auf 739. Aktuell sind 26 Personen auf Grund einer Infektion hospitalisiert. (dar)

Donnerstag, 7. Oktober - 17:32 Uhr

Auf der Suche nach Holzstühlen

Das Theater St.Gallen sucht Holzstühle.

Das Theater St.Gallen sucht Holzstühle.

PD

Das Tanzstück The Banquet, das im nächsten Januar im Theater St.Gallen aufgeführt wird, befasst sich mit einem uralten Thema: dem Ritual des Zusammentreffens an einem Tisch, an dem gegessen, getrunken, debattiert und gefeiert wird. Für diese Produktion sucht das Theater St.Gallen nun Holzstühle in allen möglichen Stilrichtungen, die dann Teil des Bühnenbildes sein werden.

Wer auf diese Weise einen Beitrag zu diesem Tanzstück leisten möchte, kann den Stuhl bei der Tageskasse in der Tonhalle abgeben, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Stuhlsammlung dauert bis zum 29. Oktober. Da die Objekte verschraubt und bearbeitet werden müssen, sind sie nachher nicht mehr brauchbar und werden entsorgt. (pd/woo)

Donnerstag, 7. Oktober - 15:23 Uhr

Magazin «Saint Gall» geht in die zweite Runde

Nach der Erstausgabe des neuen Stadtmagazins «Saint Gall» wird am 2. Dezember die zweite Nummer, die Winterausgabe 2021, erscheinen. Die Macherinnen und Macher des Magazins versprechen einen überraschenden Themenmix, der von einer wachsenden Zahl freier Medienschaffenden bestritten wird. «Wir wollen mit der zweiten Ausgabe einen Schritt nach vorne machen», sagt Sebastian Schneider, der mit drei weiteren Freischaffenden das unabhängige Medienprojekt aufgegleist hat.

Die erste Ausgabe des Magazins Saint Gall.

Die erste Ausgabe des Magazins Saint Gall.

Bild: Tobias Garcia

Die Initianten rechneten bei der ersten Ausgabe mit einer Auflage von 1000 Exemplaren, unterdessen sind über 1700 Hefte im Umlauf. Die Zweitausgabe wird mit einer Mindestauflage von 2000 Exemplaren erscheinen.

Um den «Schritt nach vorne» zu schaffen, hat das Team den Internetauftritt erneuert. Unter saint-gall.ch können ab Donnerstag einzelne Artikel aus der ersten Nummer nachgelesen und ganze Bildergalerien bestaunt werden. Bis zum 2. Dezember werden weitere Artikel online gestellt und einige Geschichten der Zweitausgabe präsentiert.

Das Kernteam mit Journalistin Marion Loher (42), Grafikerin Nicole Tannheimer (32), Fotograf Urs Bucher (57) sowie Initiator Sebastian Schneider (34) halten an der Strategie fest, ein rein analoges Produkt zu schaffen. Das Medienprojekt ist aus der Idee entstanden, die Presselandschaft in der Stadt St.Gallen neu zu beleben und die Wichtigkeit und Schönheit eines Printprodukts zu unterstreichen. Erträge aus dem Werbemarkt reichen aber nicht aus, um ein Magazin zu finanzieren. Interessierte können auf saint-gall.ch die nächste oder gleich die nächsten beiden Ausgaben als Jahresabo bestellen. (pd/chs)

Donnerstag, 7. Oktober - 14:53 Uhr

Peter Wild referiert in der St.Mangenkirche: «Wie kommen wir zur Ruhe?»

Am Donnerstag, 7. Oktober, 19.30 Uhr, wird der ehemalige Mönch, langjährige Meditationslehrer und passionierte Geher, Peter Wild, aus Wangen an der Aare, in St.Gallen referieren. Peter Wild wird in der St.Mangenkirche im Rahmen der Ausstellung «Die Pilger» einen Vortrag halten mit dem Thema: «Wie kommen wir zur Ruhe, oder: Wie kommt die Ruhe zu uns? – Die Meditation als Versuch innezuhalten»

Die Figuren von Johann Kralewski können besichtigt werden.

Die Figuren von Johann Kralewski können besichtigt werden.

Bild: pd

Vor und nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit, die 17 lebensgrossen Figuren von Johann Kralewski zu besichtigen. Nach dem Vortrag sind die Anwesenden zu einem Apéro in der Werkstatt des Stattklosters (gegenüber der St.Mangenkirche) eingeladen. Der Eintritt ist kostenlos, es gelten die GGG-Regeln. (pd/chs)

Veranstalter ist die www.wirkraumkirche.ch

Donnerstag, 7. Oktober - 10:33 Uhr

Kurios, entsetzlich und überraschend: Jungfreisinnige nehmen Stellung zur wiederholten Absage des St.Galler Eiszaubers

Die erneute Absage des St.Galler Eiszaubers ist für viele enttäuschend, so auch für die Jungfreisinnigen St.Gallen-Gossau. Wie sie in einer Mitteilung schreiben, erstaunt sie vor allem der Grund dafür: «Überraschenderweise macht dieses Mal nicht das Coronavirus den Strich durch die Rechnung, sondern die Einsprache eines Anwohners.» Und auch dass eine knapp zwei Monate dauernde Veranstaltung plötzlich eine Baubewilligung brauche, deren Verfahren zwei bis drei Monate daure, finden die Freisinnigen «kurios».

Zwei Mädchen beim Eislaufen auf dem Eisfeld auf der Kreuzbleiche.

Zwei Mädchen beim Eislaufen auf dem Eisfeld auf der Kreuzbleiche.

Bild: Ralph Ribi

Zwar könne es die Partei durchaus nachvollziehen, dass sich die Nachbarschaft zu der Veranstaltung äussern könne, da diese ja zu Immissionen führe. Aber sie halte es für «entsetzlich», «dass eine einzige Person durch eine Einsprache in der Lage ist, einen Rechtsweg einzuleiten, der sich mehrere Monate in die Länge zieht». Solche Fristen seien ungerecht und würden dazu führen, dass die «sowieso schon unterirdische Standortattraktivität» St.Gallens weiter Schaden nehme. Weiter heisst es in der Mitteilung der Jungfreisinnigen:

«Die Stadt St.Gallen muss aufhören, kreativen Veranstalterinnen und Veranstaltern, die wertvolle Besucherinnen und Besucher nach St.Gallen locken, ihre bürokratischen Steine in den Weg zu legen.»
Donnerstag, 7. Oktober - 09:51 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 101 neue Fälle von Ansteckungen mit dem Virus am Mittwoch

Der Kanton St.Gallen meldet heute 101 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus am Vortag. Laut den Infos auf ihrer Website steigt die gesamthafte Zahl der Coronainfizierten seit März 2020 damit auf 54'210.

Tabelle: Screenshot www.sg.ch

Todesfälle sind in den letzten 24 Stunden keine gemeldet worden. Diese Zahl bleibt somit auf 739. Aktuell sind 28 Personen auf Grund einer Infektion hospitalisiert. (sae)

Mittwoch, 6. Oktober - 18:57 Uhr

Auffahrunfall auf Fürstenlandbrücke

Am Dienstagabend kurz vor 18.30 Uhr ist es auf der Fürstenlandbrücke zu einem Auffahrunfall zwischen einem Personenwagen und einem Lastwagen gekommen, wie die Stadtpolizei St.Gallen mitteilt. Eine 42-Jährige lenkte ihr Auto stadtauswärts auf die Fürstenlandbrücke und musste es aufgrund des Verkehrsaufkommens zum Stillstand bringen. Gemäss Polizeimeldung bemerkte der 22-jährige Lenker des Lastwagens hinter ihr dies zu spät und kollidierte mit dem Heck des Personenwagens. Die 42-Jährige wurde aufgrund von Nackenschmerzen durch die Sanität in die Notaufnahme gebracht. An ihrem Fahrzeug entstand mittlerer Sachschaden. (stapo/dar)

Mittwoch, 6. Oktober - 18:51 Uhr

Autofahrerin fährt Passantin an

Eine Fussgängerin ist am Dienstagnachmittag in Bruggen von einem Auto angefahren worden. Die Ambulanz brachte sie mit unbestimmten Verletzungen ins Spital, wie die Stadtpolizei St. Gallen mitteilt.

Achtung Unfall!

Achtung Unfall!

Symbolbild: Kantonspolizei St.Gallen

Die 78-jährige Fussgängerin überquerte um kurz vor 14:30 Uhr auf Höhe der Bushaltestelle Erlachstrasse die Zürcher Strasse. Gleichzeitig bog eine 73-jährige Autofahrerin vom Einkaufszentrum Lerchenfeld in die Zürcher Strasse ab und übersah dabei die Fussgängerin auf dem Zebrastreifen. Durch den Zusammenstoss stürzte die Passantin und musste ins Spital gebracht werden. Sachschaden entstand gemäss Mitteilung keiner. (stapo/mha)

Mittwoch, 6. Oktober - 15:05 Uhr

Das Literarische Forum Oberschwaben veranstaltet am 9. Oktober ein Treffen im Festsaal Katharinen des Literaturhauses St.Gallen

Am Samstag dem 9. Oktober präsentieren fünf Autorinnen und Autoren bislang unveröffentlichte Texte, unter anderem auch die Ostschweizer Autorin Ruth Erat. Anschliessend diskutieren drei Kritikerinnen und Kritiker, darunter die Ostschweizer Franz Hoben und Zsuzsanna Gahse, das Gehörte. Auch das Publikum ist eingeladen Rückmeldung zu geben, wie es in der Mitteilung heisst.

Bild: PD

Im Kern der Veranstaltung, die von 13 Uhr bis etwa 18 Uhr stattfindet, steht der freundschaftlich-produktive und kritische Austausch zwischen den Schreibenden, Kritisierenden und den anwesenden Lesenden, sprich: Zwischen allen, die sich für Text und Literatur interessieren. (pd/sae)

Mittwoch, 6. Oktober - 09:37 Uhr

Rorschach: Autofahrer kollidiert mit Jugendlichem auf Velo und flüchtet

Am Dienstag, um 10.30 Uhr, ist auf der Promenadenstrasse in Rorschach ein Auto mit einem Velo kollidiert. Der 13-jährige Velofahrer stürzte dabei von seinem Velo und wurde verletzt. Der unbekannte Autofahrer entfernte sich anschliessend von der Unfallstelle ohne sich um den 13-Jährigen zu kümmern.

Symbolbild: Kapo SG

Der 13-Jährige fuhr mit seinem Velo vom Rorschacherberg auf der Promenadenstrasse Richtung Rorschach. An der Verzweigung Mariabergstrasse bog der 13-Jährige nach rechts in die Verzweigung ein. Gleichzeitig überholte eine unbekannte Person mit einem Auto den Velofahrer. Dabei schnitt das Auto dem 13-Jährigen Velofahrer mutmasslich den Weg ab. Folglich kam es zur Kollision zwischen dem Auto und dem Lenkrad des Velos. Der 13-Jährige stürzte auf den Strassenrand und wurde dabei verletzt. Wie es in der Polizeimeldung heisst, beging die unbekannte Person mit ihrem Auto Führerflucht und kümmert sich nicht um den verletzten 13-Jährigen. Beim Auto handelt es sich mutmasslich um einen weissen Tesla. Es soll eine Beschädigung im Heckbereich aufweisen, welche nicht durch den Unfall verursacht worden sei.

Die Kantonspolizei St.Gallen bittet den/die unbekannten Autofahrer/-in, Personen die Angaben zu ihm/ihr machen können und Zeugen des Unfalls sich beim Polizeistützpunkt Thal, Tel. 058-229-80-00, zu melden.

Mittwoch, 6. Oktober - 09:03 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 105 neue Ansteckungen

Der Kanton St.Gallen meldet in seinem Internetauftritt für Dienstag 105 neue laborbestätigte Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 54'109 Personen im St.Gallischen mit dem Virus infiziert. Am Dienstag wurde kein Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert.

In Zusammenhang mit Covid-19 waren am Dienstag im Kanton St.Gallen 31 Patientinnen und Patienten hospitalisiert. 14 von ihnen werden auf Intensivstationen gepflegt und künstlich beatmet. (chs)

Dienstag, 5. Oktober - 20:40 Uhr

Olma-Deckel erfordert weitere Nachtsperrungen

Derzeit wird der sogenannte Olma-Deckel über die Stadtautobahn gelegt: 186 Spannbetonträger werden zu diesem Zweck für die neue Überdeckung befestigt. Die Arbeiten wurden durch die Olma Messen St.Gallen Ende September aufgenommen. Insgesamt benötigen die Arbeiten voraussichtlich 22 Nächte. Aus Sicherheitsgründen kommt es auch im Oktober zu weiteren Nachtsperrungen, wie das Bundesamt für Strassen Astra mitteilt:

  • Bis zum 6. Oktober wird der Verkehr in Richtung St.Margrethen umgeleitet: In den Nächten von Sonntag, 3. Oktober, bis Mittwoch, 6. Oktober, werden Arbeiten auf der Fahrbahn in Richtung St.Margrethen ausgeführt. Der Verkehr zwischen Kreuzbleiche und St. Fiden wird jeweils von 22 bis 5 Uhr umgeleitet.
  • Vom 6. bis 14. Oktober wird die Einfahrt St.Fiden gesperrt: Von Mittwoch, 6. Oktober, bis Donnerstag, 14. Oktober, werden Arbeiten auf der Fahrbahn in Richtung Zürich ausgeführt. Der Verkehr wird nachts im Gegenverkehr auf der freien Fahrbahn geführt (Ausnahme Samstags auf Sonntag). Gesperrt ist lediglich die Einfahrt St. Fiden in Fahrtrichtung Zürich. (pd/dar)
Grösster Kran der Schweiz im Einsatz beim Olma-Deckel: Eine Reportage bei Nacht.

Grösster Kran der Schweiz im Einsatz beim Olma-Deckel: Eine Reportage bei Nacht.

Bild: Sandro Büchler
Dienstag, 5. Oktober - 18:11 Uhr

Elektronische Tanzmusik im Palace

Bill Bühler und Melanie Danuser sind Mischgewebe.

Bill Bühler und Melanie Danuser sind Mischgewebe.

PD

Diesen Freitag, 8. Oktober, lädt Mischgewebe zur Plattentaufe ins St.Galler Palace. Das Duo mischt elektronische Tanzmusik, Drone, Trip-Hop und Dream Pop zu einem eindrucksvollen Geflecht, wie die Veranstalter schreiben. Das Debütalbum «Violet» der Gewinner des «BandXost» 2019 ist bereits im Mai erschienen - nun wird es gebührend gefeiert.

Zu Feier der Albumtaufe haben Melanie Danuser und Bill Bühler den Abend in ein Mini-Festival-Konzertabend gewandelt und Schlagzeuger Arthur Hnatek mit seinem elektronischen Projekt Swims und die Bassistin und Klangkünstlerin Martina Berther eingeladen. Anschliessend macht das DJ-Duo Silberturm/Hardau mit seiner Tanzmusik die Nacht zum Tag. Türöffnung ist um 20 Uhr, Konzertbeginn um 20.30 Uhr. (pd/woo)

Dienstag, 5. Oktober - 18:10 Uhr

Ein Pilz kommt selten allein

Momentaufnahme. Ingrid Zürcher fotografierte im Farnenwald bei Abtwil. Sie schreibt, der Winzling denke vielleicht:: «Wenn ich einmal gross bin, möchte ich auch so einen schönen Hut tragen.»

Momentaufnahme. Ingrid Zürcher fotografierte im Farnenwald bei Abtwil. Sie schreibt, der Winzling denke vielleicht:: «Wenn ich einmal gross bin, möchte ich auch so einen schönen Hut tragen.»

Leserinnenbild: Ingrid Zürcher
Dienstag, 5. Oktober - 17:58 Uhr

Areal Bach verabschiedet sich mit Flohmarkt und Unikaten-Markt in die Winterpause

In den vergangenen Monaten fand regelmässig ein Flohmarkt auf dem Areal Bach in St.Fiden statt.

In den vergangenen Monaten fand regelmässig ein Flohmarkt auf dem Areal Bach in St.Fiden statt.

Bild: PD

Am Sonntag, 10. Oktober, 10 bis 16 Uhr, findet auf dem Areal Bach im Osten der Stadt St.Gallen der letzte Flohmarkt dieser Saison statt. In den vergangenen Monaten fand der Flohmarkt in regelmässigen Abständen jeweils sonntags statt. Er bietet seinen Besucherinnen und Besuchern typische Flohmarktwaren wie Second-Hand-Kleider, Accessoires, Kindersachen und Trödel.

Am Samstag, 16. Oktober, ebenfalls von 10 bis 16 Uhr, findet bei guter Witterung zudem noch der Unikaten-Markt statt. Zahlreiche Labels, Designerinnen und Designer, Künstlerinnen und Künstler und Kreative aus der Region präsentieren und verkaufen gemäss Mitteilung Unikate, Kunst und Design. (pd/woo)

Dienstag, 5, Oktober - 16:50 Uhr

Theaterkurs für Jugendliche

Das Theater St.Gallen lädt 13- bis 15-Jährige zum Theaterspielen ein. Unter der Anleitung von Theaterpädagoge Mario Franchi können sie jeweils am Mittwochnachmittag Theaterluft schnuppern, wie es in einer Mitteilung heisst. Sie schlüpfen dabei in Figuren, üben sich im Improvisieren und erwecken Geschichten zum Leben. Zum Abschluss gibt es Mitte Dezember in der Lokremise eine Präsentation für Familienangehörige.

13- bis 15-Jährige können zwischen Ende Oktober und Mitte Dezember Theaterluft schnuppern.

13- bis 15-Jährige können zwischen Ende Oktober und Mitte Dezember Theaterluft schnuppern.

Bild: PD

Der Kurs startet am Mittwoch, 27. Oktober, um 15 Uhr in der Lokremise. Anmeldungen sind möglich bis am 15. Oktober an g.besio@theatersg.ch oder unter 071 242 05 25. Weitere Informationen sind zu finden unter www.theatersg.ch/de/youngsters. (pd/mbu)

Dienstag, 5. Oktober - 16:25 Uhr

Talhof-Festival findet statt

Nach einem Jahr Corona-Pause findet das diesjährige Talhof-Festival wieder statt – «im gewohnten Rahmen», wie die Veranstalter mitteilen. Gewohnter Rahmen, dies bedeutet: Live-Musik, freier Eintritt und regionale Produkte.

Jeden Abend spielt eine andere Band.

Jeden Abend spielt eine andere Band.

Archivbild: PD

Coverbands verschiedenster Stilrichtungen aus der Region sowie die St.Galler Irish-Band «The Green Socks» sorgen für die musikalische Unterhaltung. Die Konzerte finden ab 20 Uhr statt. Der Aussenbereich «Dock14», von den Veranstaltern als «Stadthafen» angepriesen, hat indes bereits ab 17 Uhr geöffnet. In Schiffscontainern, einer Hafenbar werden lokale Spezialitäten und Getränke angeboten.

Das Festival findet während der Olma vom 7. bis 16. Oktober in der Talhofhalle an der Torstrasse 14 statt. (pd/dar)

Dienstag, 5. Oktober - 14:50 Uhr

Führung durch neue Ausstellung im Völkerkundemuseum

Unter dem Titel «Handel, Handwerk, Hafergrütze» bietet das Historische und Völkerkundemuseum St.Gallen am Mittwoch, 6. Oktober um 18 Uhr, eine Führung durch die neue Ausstellung «Mittelalter am Bodensee – Wirtschaftsraum zwischen Alpen und Rheinfall» an.

Handwaschgefäss, gefunden in Ulm. Diese Gefässe erlebten im Hoch- und Spätmittelalter eine Blütezeit. Sie kamen im liturgischen Bereich zum Einsatz, aber auch bei weltlichen Mahlzeiten.

Handwaschgefäss, gefunden in Ulm. Diese Gefässe erlebten im Hoch- und Spätmittelalter eine Blütezeit. Sie kamen im liturgischen Bereich zum Einsatz, aber auch bei weltlichen Mahlzeiten.

Bild: PD

Die Wanderausstellung gebe einen Einblick in die faszinierende Welt, heisst es in der Einladung. Der Bodensee war eine Drehscheibe eines eng verflochtenen Wirtschafts- und Lebensraumes, der seine Textilien bis ins östliche Mittelmeer und auf die Krim exportierte. Im Zentrum stehen archäologische Funde aus dem Erdboden und vom Seegrund. Durch die Ausstellung führt Kuratorin Rebecca Nobel. (pd/dar)

Dienstag, 5. Oktober - 8:50 Uhr
Der Spielplatz im Lerchenfeld ist auch ausserhalb der Badesaison geöffnet.

Der Spielplatz im Lerchenfeld ist auch ausserhalb der Badesaison geöffnet.

Bild: Stadt St.Gallen

Neuer Spielplatz im Lerchenfeld

Der Spielplatz im Freibad Lerchenfeld war in die Jahre gekommen und von den Badegästen nur noch wenig genutzt worden. Die umfassende Sanierung fand im Frühling dieses Jahres statt. Hierfür wurde ein neues Konzept erarbeitet, das unter anderem eine ganzjährige Nutzung erlauben sollte. So steht der Spielplatz während der Badesaison wie bis anhin den Badegästen zur Verfügung. Ausserhalb der Badesaison trennt ein mobiler Zaun das Freibad und den Spielplatz, während ein Tor den Zugang von der Zürcher Strasse ermöglicht. Dieses Prinzip kommt im Familienbad Dreilinden schon länger zum Einsatz und hat sich bewährt, wie die Stadt St.Gallen in einer Mitteilung schreibt.

Die Spielgeräte sind neu in Richtung Planschbecken angeordnet und schliessen an die Liegewiese an. Für Kleinkinder wurde eine Sandspiellandschaft mit Wasser angelegt, Ältere können versuchen die Felsen zu beklettern oder auf der Slackline oder dem fliegenden Teppich zu balancieren. Die Bodentrampoline laden zum Hüpfen ein und wer eine Pause braucht, kann in den Hängematten schaukeln. Der Spielplatz ist ab sofort geöffnet. (stm)

Dienstag, 5. Oktober - 8:34 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 90 neue Ansteckungen

Der Kanton St.Gallen meldet in seinem Internetauftritt für Montag 90 neue laborbestätigte Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 54'004 Personen im St.Gallischen mit dem Virus infiziert. Am Montag wurde kein Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert.

In Zusammenhang mit Covid-19 waren am Montag im Kanton St.Gallen 41 Patientinnen und Patienten hospitalisiert. 12 von ihnen werden auf Intensivstationen gepflegt und künstlich beatmet. (stm)

Montag, 4. Oktober – 17:58 Uhr

Starprofiler liest aus seinem Buch über den Kristallhöhlenmord

Der mysteriöse Doppelmord von Oberriet bei der Kristallhöhle bewegt die Menschen noch heute. Die Goldacherinnen Karin Gattiker und Brigitte Meier verschwanden am 31. Juli 1982 auf einer Velotour in Kobelwald, im Oktober wurden ihre Leichen gefunden. Bis heute ist ist ihr Tod nicht aufgeklärt.

Der deutsche Kriminalist und Buchautor Axel Petermann ist einer der bekanntesten Fallanalytiker oder – auf neudeutsch – Profiler Deutschlands. In seinem neuen Buch «Im Auftrag der Toten» rollt er den mysteriösen Doppelmord von Oberriet noch einmal auf. Neben zwei ebenfalls ungeklärten Mordfällen aus München und Athen nimmt der Ostschweizer Fall einen Drittel der 135 Seiten ein.

Jetzt liest der Autor aus seinem Buch «Im Auftrag der Toten» in St.Gallen, am Mittwoch, 6. Oktober, um 20 Uhr in der Buchhandlung Rösslitor.

Kriminalist und Profiler Axel Petermann hat ein Buch über den Kristallhöhlenmord und andere ungelöste Mordfälle geschrieben.

Kriminalist und Profiler Axel Petermann hat ein Buch über den Kristallhöhlenmord und andere ungelöste Mordfälle geschrieben.

Bild: Teutopress Gmbh

Mit Hilfe vieler Informanten machte sich der Profiler mit aufwendigen Tatortbegehungen und Rekonstruktionen an die Arbeit. Der Startprofiler kann den Täter zwar nicht eruieren, doch zu einer Erkenntnis kommt er gleichwohl: «Der Mörder hat sich durch seine Entscheidungen beim Verstecken der Leichen selbst verraten (...). Sein Name stand bereits im Fokus der Ermittlungen und findet sich in den Akten. (...) Und die Menschen aus der Kobelwalder Region werden ihn auch aufgrund meiner Beschreibung erkennen, denn der Mörder lebt(e) unter ihnen.» (pd/miz)

Montag, 4. Oktober - 14:03 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 248 Ansteckungen über das Wochenende

Der Kanton St.Gallen meldet am Montag 248 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus über das Wochenende. Laut den Infos auf ihrer Website steigt die gesamthafte Zahl der Coronainfizierten seit März 2020 damit auf 53'914. Todesfälle sind in den letzten 72 Stunden keine gemeldet worden. Diese Zahl bleibt somit auf 740. (evw)

Der Kanton St.Gallen meldet am Montag 248 neue Ansteckungen in den letzten 72 Stunden.

Der Kanton St.Gallen meldet am Montag 248 neue Ansteckungen in den letzten 72 Stunden.

Bild: Alexander Zemlianichenko / AP
Montag, 4. Oktober – 12:15 Uhr

Wie ein Archiv sich wandelt: Kunstausstellung in St.Galler Kantonsbibliothek Vadiana

Künstler Andreas Frick, in Rorschacherberg aufgewachsen, thematisiert in seiner Ausstellung «Viadana» in der Kantonsbibliothek Vadiana das Archiv als Ort der Erinnerung.

Künstler Andreas Frick, in Rorschacherberg aufgewachsen, thematisiert in seiner Ausstellung «Viadana» in der Kantonsbibliothek Vadiana das Archiv als Ort der Erinnerung.

Bild: PD

Was ist ein Archiv? Ein Zeitspeicher? Ein Ort der Erinnerung und Reflexion? Der Künstler Andreas Frick thematisiert in seiner neuen Ausstellung genau diese Fragen. In der St.Galler Kantonsbibliothek Vadiana realisiert er sein Ausstellungsprojekt «über das Archiv als einen sich stets wandelnden Zeitspeicher», wie es in der Ankündigung heisst.

Andreas Frick ist in Arbon geboren, in Rorschacherberg aufgewachsen, seit vielen Jahren lebt und arbeitet der Künstler in Basel. Am Freitag, 8. Oktober feiert seine Ausstellung «Viadana» um 18.30 Uhr Vernissage in der Kantonsbibliothek Vadiana. Gemäss Homepage ist seine erste Einzelausstellung in der Ostschweiz. Zur Vernissage begrüsst Kantonsbibliothekarin Sonia Abun-Nasr die Gäste, Marina Pondini von der kantonalen Kulturförderung hält eine Einführung.

Die Ausstellung wird bis 5. November gezeigt. Am 13. Oktober führt Marina Pondini um 18 Uhr durch die Ausstellung. Am 19. Oktober machen sie und Künstler Andreas Frick «Viadana» durch eine dialogische Führung erlebbar. Am 28. Oktober laden Künstler Andreas Frick, Roland Früh (Leiter Kunstbibliothek Sitterwerk) und Stefan Gemperli (Staatsarchivar des Kantons St.Gallen) um 18 Uhr zum Gespräch übers Archivieren. Am 5. November wird um 18.30 Uhr Finissage mit Konzert und Apéro gefeiert. Infos über Veranstaltungen und Öffnungszeiten im Internet. (pd/miz)

Montag, 4. Oktober – 11:16 Uhr

Vier Tonnen Material, 1000 Kilometer pro Monat: So nutzen St.Galler Unternehmen die städtischen E-Cargobikes

«Sankt Pedalo»: Was klingt wie ein neuer Heiliger der Gallusstadt, ist der PR-Name einer Mobilitätsaktion. Seit gut einem Jahr vermarktet sich die Stadt St.Gallen mit einer «Sankt»-Kampagne – klar, dass die E-Cargobike-Aktion auch einen Sankt-Namen bekam. In einer ersten Zwischenbilanz zeigen sich nun Stadt und Unternehmen erfreut bis begeistert von der Aktion (der Name wurde nicht extra ausgewertet).

Die Aktion: Seit April 2021 testen zehn St.Galler Unternehmen kostenlos ein E-Cargobike. Nach den ersten fünf Monaten sei die Zwischenbilanz vielversprechend, teilt die Stadt jetzt mit. Die Lastenfahrräder seien beliebt, praktisch und würden Autofahrten in der Innenstadt ersetzen.

Am 29. April übergab Stadtrat Peter Jans die E-Cargobikes an zehn ausgewählte St.Galler Unternehmen.

Am 29. April übergab Stadtrat Peter Jans die E-Cargobikes an zehn ausgewählte St.Galler Unternehmen.

Bild: Tobias Garcia

Die Testerinnen und Tester zeigten sich begeistert von den elektrischen Lastenfahrrädern, schreibt die Stadt in ihrer Zwischenbilanz. Die Fahrzeuge seien beliebt bei den Mitarbeitenden und würden sich gut eignen für die alltägliche Firmenmobilität. Als Vorteil erlebten die Beteiligten, dass direkt vor die Haustüre gefahren werden könne und dass man schneller am Bestimmungsort ankomme als mit dem Auto. Viele Teilnehmende erhielten zudem positive Rückmeldungen von der Kundschaft sowie von Passantinnen und Passanten, heisst es in der Mitteilung weiter.

Jedes E-Cargobike wurde mit dem Namen des Unternehmen angeschrieben. Und jedes Unternehmen bekam das für die jeweiligen Bedürfnisse passende Bike.

Jedes E-Cargobike wurde mit dem Namen des Unternehmen angeschrieben. Und jedes Unternehmen bekam das für die jeweiligen Bedürfnisse passende Bike.

Bild: Tobias Garcia

Pro Monat hätten die «Sankt Pedalo»-Teilnehmenden zusammen etwa 1000 km zurückgelegt. Das entspricht vergleichsweise der Strecke St.Gallen–Bordeaux. Dabei transportierten sie annähernd vier Tonnen Material. So wurden mit dem Ersatz von Autofahrten pro Monat rund 250 Kilogramm CO2 eingespart, von Mai bis Ende August also schätzungsweise 1000 Kilogramm, rechnet die Stadt vor

Das Fazit: Elektrisch angetriebene Lastenfahrräder oder E-Cargobikes eignen sich ideal für den Waren- oder Materialtransport, schreibt die Stadt. Je nach Modell könnten sie eine Nutzlast von bis zu 150 Kilogramm aufnehmen.

Während des Aktionsjahres sammeln die Betriebe Erfahrungen, erheben Daten und können die Fahrzeuge danach mit einem Rabatt von 30 Prozent auf den Kaufpreis erwerben. Das Projekt «Sankt Pedalo» hatte die Stadt St.Gallen im Rahmen des Energiekonzepts 2050 initiiert. Ein Ziel des Energiekonzepts 2050 ist die Förderung der Elektromobilität und des Veloverkehrs. Firmen, Organisationen und Wohnsiedlungen mit Sitz in der Stadt St.Gallen erhalten deshalb für E-Cargobikes Förderbeiträge bis 1000 Franken aus dem Energiefonds. Denn, wie die Stadt wirbt, E-Cargobikes seien effizient, kostengünstig und ökologisch und leisteten so einen Beitrag zu einer nachhaltigen und innovativen städtischen Mobilität. (pd/miz)

Montag, Oktober - 10:55 Uhr

21 neue Konstrukteur-«Champions» in Staad gekürt

Der Lehrmeisterverband der Konstrukteure der Kantone St.Gallen, beider Appenzell und dem Fürstentum Liechtenstein zeichnet jedes Jahr die besten Lehrabschlussabsolventinnen und -absolventen aus. Laut einer Medienmitteilung durften dieses Jahr 21 Fachkräfte den «Champions»-Titel entgegennehmen. Den ersten Platz sicherten sich mit der Note 5,5 Chris Langenegger (Kriessern), Fabio Würsch (Oberriet) und Jovin Diego Wehrli (Berg).

Im zweiten Rang und mit der Note 5,4 wurden Yves Andreas Laube (Werdenberg), Adam Fricker (Staad), Kian Jaenecke (Balgach), Damian Kähli (Andwil), Sebastian Norbert Hasler (Gamprin), Oliver Rasper (Wädenswil), Andrin Sutter (Teufen), Deborah Müller (Oberuzwil), Gabriel Finschi (Niederuzwil) und Rick Herb (Weite) ausgezeichnet. Den dritten Rang sicherten sich mit der Note 5,3 Titus Schmidli (St.Gallen), Marius Dolak (Oberuzwil), Tobias Zuber (Herisau), David Goncalves Pereira (Schaan), Anina Ruch (Fischenthal), Marc Kaspar (Gossau), Felix Bieri (Kefikon) und Myriam Reichmuth (Quarten).

Die besten Konstrukteurinnen und Konstrukteure des Jahres wurden mit dem «Champions»-Titel ausgezeichnet. Dieser wurde den geehrten von Andreja Slavik (rechts) zusammen mit einem finanziellen Zustupf überreicht.

Die besten Konstrukteurinnen und Konstrukteure des Jahres wurden mit dem «Champions»-Titel ausgezeichnet. Dieser wurde den geehrten von Andreja Slavik (rechts) zusammen mit einem finanziellen Zustupf überreicht.

Bild: Ralph Dietsche

Andreja Slavik, Präsident des Lehrmeisterverband Konstrukteur, lobte in seiner Rede die überdurchschnittliche Leistung der jungen Berufsleute und gratulierte ihnen zum gelungenen Lehrabschluss. Gleichzeitig motivierte er die Fachkräfte, sich jetzt nicht auf den Lorbeeren auszuruhen:

«Derartig ausserordentliche Leistungen sollen das Berufsleben der Champions weiterhin prägen. Die Basis dazu wurde mit dem Resultat an der Lehrabschlussprüfung gelegt.»

Auch wenn die Feier ausnahmsweise auf Grund der Corona-Schutzmassnahmen im kleinen Rahmen stattgefunden habe, unterliess es Andreja Slavik nicht, auch den Lehrbetrieben, Berufsbildnerinnen und -bildnern, Berufsschulen, Eltern und Partnern der ausgezeichneten Lehrlinge für ihre Unterstützung zu danken: «Ein Champion-Titel gewinnt man nur, wenn das Umfeld stimmt und die Auszubildenden bereit sind, Überdurchschnittliches zu leisten.» (pd)

Sonntag, 3. Oktober – 18:20 Uhr

Stadtpolizei erhöht die Präsenz in der Innenstadt

Die Stadtpolizei St.Gallen war am Wochenende verstärkt in der Innenstadt unterwegs. Dies, da es zuletzt vermehrt zu Gewaltdelikten in der Stadt gekommen war. Wie die Stadtpolizei auf Instagram schrieb, hätten die Beamtinnen und Beamten bei einigen Auseinandersetzungen intervenieren müssen.

Auf Anfrage sagt Klaus-Dieter Mennel, Mediensprecher der Stadtpolizei, dass am Wochenende nichts Gravierendes passiert sei, die Polizei habe Interventionen im üblichen Rahmen durchgeführt. Man wolle mit den Einsätzen präventiv wirken.

Die Nacht von Freitag auf Samstag sei sehr ruhig verlaufen. Am Samstagabend und in der Nacht auf Sonntag hätten die Beamtinnen und Beamten rund ein halbes Dutzend Mal eingreifen müssen. Dabei sei es zu verbaler Gewalt gegen die Polizei gekommen. Es werde geprüft, ob die Täterschaft angezeigt werde. Auch in den kommenden Tagen und Nächten werde man erhöhte Präsenz in der Stadt zeigen, wie jedes Jahr, wenn Olma und Jahrmarkt stattfinden. (miz)

Sonntag, 3. Oktober - 12:02 Uhr

Zwei Verkehrsunfälle an der Zürcher Strasse mit hohem Sachschaden

Am Samstag ist es in der Stadt St.Gallen an der Zürcher Strasse zu zwei Verkehrsunfällen mit Sachschaden gekommen. Am Samstagvormittag kurz vor 9 Uhr kam es zu einer frontalseitlichen Kollision, wie die Stadtpolizei St.Gallen in einer Mitteilung schreibt. Es entstand hoher Sachschaden. Verletzte gab es nicht.

Bei beiden Unfällen gab es glücklicherweise keine Verletzten.

Bei beiden Unfällen gab es glücklicherweise keine Verletzten.

Stapo SG

Am gleichen Tag kam es um 18.25 Uhr ebenfalls an der Zürcher Strasse zu einem weiteren Unfall. Ein 44-Jähriger Autofahrer versucht von der Fürstenlandstrasse in die Zürcher Strasse einzubiegen. Dabei übersah er ein stadteinwärts fahrendes Auto. In der Folge kam es zu einer frontalen Kollision. Es entstand jedoch nur geringer Sachschaden und es wurde niemand verletzt, heisst es in der Mitteilung. (stapo/tn)

Sonntag, 3. Oktober - 10:51 Uhr

Kuh Fränzi wurde an der 100. Viehschau des Viehzuchtvereins St.Georgen zur Miss gewählt

Bei Prachtwetter feierte der Viehzuchtverein St.Georgen am Samstag sein 100-Jahr-Jubiläum. Die Viehschau auf der Beckenhalde zog viel Volk an, Hinz und Kunz war da. Viele Familien mit Kindern, die vielmehr die Strohburg denn die Kühe in den Bann zog. Auch Stadträtin Sonja Lüthi liess sich die Jubiläums-Viehschau nicht entgehen. Aber natürlich waren auch viele Landwirtinnen und Landwirte und Fachkundige aus der Viehwirtschaft vor Ort.

Gegen 16 Uhr wurde Kuh Fränzi zur Miss St.Georgen OB, für Original Braunvieh, gekürt. Sie stammt vom Hof von Landwirt Martin Brülisauer, der seinen Betrieb oberhalb der Notkersegg führt. Der Sieg schien Fränzi im ersten Moment nicht ganz geheuer zu sein. Sie zeigte sich rabiat, stiess einen stämmigen Mann kurzerhand um und erinnerte das Publikum ob ihrer wilden Seite daran, welche Kraft Kühe haben. Nach diesem Intermezzo posierte Fränzi schliesslich doch noch ganz entspannt fürs Bild.

Ebenfalls ausgezeichnet wurde Kuh Etra (Bild) von Familie Thomas und Petra Fäh vom Bauernhof Notkersegg. Kuh Etra wurde zur Miss St. Georgen gewählt als «Miss Brown Swiss». (sab)

Thomas Fäh mit seiner Familie und Kuh Etra, die zur Miss St. Georgen als «Miss Brown Swiss» gekürt wurde.

Thomas Fäh mit seiner Familie und Kuh Etra, die zur Miss St. Georgen als «Miss Brown Swiss» gekürt wurde.

Bild: Sandro Büchler (02.10.2021)
Samstag, 2. Oktober - 15:18 Uhr

Zwei Autos kollidieren seitlich kurz vor dem Platztor

Am Freitagnachmittag kurz nach 17 Uhr kam es auf der Torstrasse zu einer seitlichen Kollision zwischen zwei Personenwagen, wie die Stadtpolizei mitteilt. Ein 57-jähriger Personenwagenlenker fuhr auf der Torstrasse in Richtung Platztor. Höhe der Schwertgasse beabsichtigte er nach links in diese abzubiegen. Gleichzeitig wollte ein 28-Jähriger mit seinem Auto linksseitig vorbeifahren. In der Folge kam es zu einer seitlichen Kollision. Es entstand mässiger Sachschaden. Verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand. (stapo/tn)

Die Unfallstelle auf der Torstrasse Richtung Platztor.

Die Unfallstelle auf der Torstrasse Richtung Platztor.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen
Samstag, 2. Oktober - 13:31 Uhr

Zeugenaufruf: Fussgängerin und E-Bikefahrer geraten aneinander

Am Donnerstag um 16.15 Uhr beabsichtigte eine 27-jährige Fussgängerin die Reherstrasse, Höhe der Liegenschaft Nr. 19, zu überqueren. Dabei kam es zu einer Streifkollision mit einem E-Bike-Fahrer, der in Richtung Tablatstrasse fuhr, wie die Stadtpolizei mitteilt. In der Folge stürzte die Fussgängerin zu Boden und verletzte sich an der linken Schulter leicht. Der Velofahrer fuhr ohne anzuhalten und sich um die Frau zu kümmern weiter.

Gesucht wird nach dem unbekannten E-Bike-Fahrer oder nach Zeugen, welche Angaben zum Unfall und dem Velofahrer machen können. Hinweise nimmt die Stadtpolizei St.Gallen unter 071 224 60 00 entgegen. (stapo/sab)

Samstag, 2. Oktober - 11:07 Uhr

Gleich dreimal Blechsalat am Donnerstag

Am Donnerstag kam es in der Stadt St.Gallen zu drei Verkehrsunfällen mit verletzten Personen, wie die Stadtpolizei am Samstag mitteilt.

Am Donnerstagmittag kurz vor 12.30 Uhr kam es auf der St.Jakob-Strasse zu einer Auffahrkollision zwischen einem Motorfahrzeug und einem Personenwagen. Eine 26-Jährige brachte ihr Auto zum Stillstand, um einer Person, welche den Fussgängerstreifen überqueren wollte, den Vortritt zu gewähren. Der 46-jährige Motorradfahrer hinter ihr bemerkte dies zu spät und prallte in das Heck des Autos. Dabei verletzte er sich leicht am Arm und im Brustbereich. Es entstand leichter Sachschaden.

Der Lenker dieses Post-Elektrodreirads prallte in das Heck des Autos.

Der Lenker dieses Post-Elektrodreirads prallte in das Heck des Autos.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen

Um 17.45 Uhr kam es auf der Teufener Strasse zu einer Auffahrkollision zwischen einem E-Bike und einem Personenwagen. Eine 83-jährige Frau lenkte ihr Auto auf der Teufener Strasse stadteinwärts und musste aufgrund des Verkehrsaufkommens anhalten. Die 45-jährige E-Bike-Fahrerin bemerkte dies zu spät und prallte ungebremst in das Heck des Fahrzeugs. Sie verletzte sich dabei unbestimmt und wurde in die Notaufnahme gebracht. Dort wurde ein erhöhter Alkoholgehalt in ihrem Blut festgestellt. An beiden Fahrzeugen entstand geringer Sachschaden.

Während der Unfallaufnahme auf der Teufener Strasse kam es zu Verkehrsbehinderungen.

Während der Unfallaufnahme auf der Teufener Strasse kam es zu Verkehrsbehinderungen.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen

In der Donnerstagnacht, kurz nach 23.15 Uhr, kam es auf der Oberstrasse zu einem Selbstunfall. Ein 25-Jähriger fuhr mit einem Trottinett auf der Oberstrasse abwärts in Richtung Stadtzentrum. Bei der Kreuzung Oberstrasse / Ahornstrasse kam er aus unbekannten Gründen zu Fall und verletzte sich dabei im Gesicht. Er wurde durch die Sanität zur Behandlung ins Spital gebracht. Da die Polizei ihn als fahrunfähig eingestuft hatte, musste er zusätzlich eine Blut- und Urinprobe abgeben. (stapo/sab)

Freitag, 1. Oktober - 16:22 Uhr

Teilöffnung der St.Georgen-Strasse

Aufgrund diverser Sanierungsarbeiten ist die St.Georgen-Strasse in St.Gallen seit dem 13. September zwischen der Wenigerstrasse und der Etzelbüntstrasse für den Individualverkehr gesperrt. Diese Massnahme wurde mitunter aufgrund der vielen Reklamationen von Anwohnenden eingeführt.

Nach Absprache mit dem Quartierverein St.Georgen wurde nun beschlossen, die Sperrung auf Montag bis Freitag, zwischen 6.30 und 18.30 Uhr, zu beschränken, wie die Stadtpolizei mitteilt. Ausserhalb dieser Zeitspanne ist die Durchfahrt der St.Georgen-Strasse gewährleistet. Die Teilöffnung gilt ab dem 1. Oktober 2021. (stapo/woo)

Freitag, 1. Oktober - 15:05 Uhr

Gallusfeier 2021: Historische Fotos aus St.Gallen

Die diesjährige städtische Gallusfeier kann am Samstag, 16. Oktober, 18.30 Uhr, im Pfalzkeller durchgeführt werden. Stadtarchivar Thomas Ryser spricht zum Thema «St.Gallen vor der Linse – Die Erschliessung der Foto-Sammlung Gross».

Foto vom Oberen Graben aus der historischen Sammlung.

Foto vom Oberen Graben aus der historischen Sammlung.

Bild: PD

Ende 2011 konnten die beiden Stadtarchive St.Gallen ein wichtiges visuelles Kulturgut sichern: das Archiv Foto Gross. Foto Gross ist ein Stadtsanktgaller Fotofachgeschäft, das seit 1921 in St.Fiden domiziliert ist. Dort sammelten sich über die Jahre Hunderttausende Fotografien an. Von diesen konnten die beiden Stadtarchive diejenigen mit Motiven der Stadt St.Gallen und deren Umgebung übernehmen. Wie es in einer Medienmitteilung der Stadt heisst, wird seither in einem Langzeitprojekt daran gearbeitet, diesen riesigen Bestand an kulturhistorisch wichtigem Bildmaterial zu reinigen, umzuverpacken, zu verzeichnen und zu digitalisieren.

Neben der Schilderung dieser archivischen Arbeit an der Fotosammlung, berichtet Stadtarchivar Thomas Ryser quasi vor der Linse vom Wandel der Stadt St.Gallen und hinter der Linse aus der Geschichte eines Fotohauses und der Fototechnik. Thomas Ryser studierte an der Universität Zürich Allgemeine Geschichte, Kunstgeschichte und Historische Hilfswissenschaften. 2010 schloss er sein Lizentiat mit einer Arbeit über die fotografische Darstellung der ländlichen Bevölkerung während des Zweiten Weltkriegs ab. 2019 promovierte er zum Thema Pressefotografie. Seit 2019 leitet Thomas Ryser als Nachfolger von Marcel Mayer das Stadtarchiv der Politischen Gemeinde St.Gallen.

Die musikalische Umrahmung der diesjährigen Gallusfeier bestreiten gemäss Mitteilung« The Mozzarellas». Sie spielen Italo-Jazz der 1960er-Jahre, Lieder aus italienischen Krimis, Thrillern und Komödien auf Originalinstrumenten.

Wie die Stadt weiter festhält, wird aus Rücksicht auf die Gesundheit der Besucherinnen und Besucher der Gallusfeier auf die Ausrichtung des traditionellen Apéros im Anschluss an den Vortragsteil verzichtet. Der Zugang zur Veranstaltung ist nur mit Covid-Zertifikat möglich. (pd/chs)

Freitag, 1. Oktober - 14:27 Uhr

Naturpfade «Tobelwelt Sitter für alle» mit App entdecken

Die Stadt St.Gallen und die Gemeinde Wittenbach fördern die Biodiversität und lancieren im Rahmen des Modellvorhabens «Tobelwelt Sitter für alle» mit zwei Naturpfaden eine Möglichkeit, via App spielerisch Naturschätze vor der Haustür zu entdecken und erleben, wie sie in einem Mediencommuniqué mitteilen.

Bild: pd

Die anhaltende Abnahme der Artenvielfalt in der Schweiz ist alarmierend. Gemeinden und Städte können aktiv dazu beitragen, diese Entwicklung zu stoppen. Auch die Stadt St.Gallen und die Gemeinde Wittenbach setzen sich dafür ein, dass Natur mehr Platz bekommt. St.Gallen und Wittenbach lancieren zwei Naturpfade, die es mit einer App zu entdecken gibt. Erarbeitet wurden die beiden Pfade in Zusammenarbeit mit der Stiftung PUSCH - Praktischer Umweltschutz im Rahmen des Modellvorhabens «Tobelwelt Sitter für alle».

Die Schauplätze des St.Galler Naturpfads liegen zwischen Schulhaus Rotmonten, der Kinderfestwiese und dem Burgweier-Areal. Acht unterschiedliche Orte beleuchten die natürliche Vielfalt auf dem Stadtgebiet und zeigen, mit welchen Massnahmen St.Gallen die Biodiversität fördert. So erfahren neugierige Naturpfade- Besucherinnen und Besucher, warum die Eichen am Röteliweg wichtig sind im Umgang mit dem Klimawandel, welche Rolle die Hecke am Hätterenweg bei der Vernetzung von Lebensräumen spielt und wo sich Igel, Zaunkönig oder Wildbienen wohl fühlen.

Ganz im Süden von Wittenbach, unmittelbar an der Grenze zu St.Gallen, liegt das Naturschutzgebiet Ziegelei. Dort wohnt unter anderem die gefährdete Gelbbauchunke. Über Waldrandgebiete und sogar einen Halt am Strassenrand, wo es unerwartete Vielfalt zu entdecken gibt, führt der Pfad mitten durch die Gemeinde und bietet so insgesamt acht Schauplätze. (pd/chs)

Die App «Naturpfade» ist für Android und iOS kostenlos und kann auf Google Play oder im App Store heruntergeladen werden. Nebst den beiden Naturpfaden in St.Gallen und Wittenbach existieren auch in sechs anderen Schweizer Gemeinden bereits Naturpfade.

Freitag, 1. Oktober - 12:37 Uhr

Städtische E-Partizipationsplattform ist online

Im Rahmen der städtischen Aktivitäten in St.Gallen zur Förderung der Partizipation, wurden bereits das Partizipationsreglement und der Bevölkerungsvorstoss erfolgreich eingeführt.

Screenshot

«Mit Umsetzung der städtischen digitalen Partizipationsplattform kommt ein weiteres wichtiges Puzzleteil zur Stärkung der Partizipationskultur in der Stadt St.Gallen hinzu», heisst es in einer entsprechenden Medienmitteilung der Stadt. Die E-Partizipationsplattform ergänzt damit die bestehenden elektronischen Informations- und Kommunikationskanäle der Stadt St.Gallen.

Unter partizipieren.stadt.sg.ch können sich in Zukunft Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt St.Gallen zu ausgewählten Themen beteiligen. Hierbei sind informelle Beteiligungen (z.B. Brainstomings, Ideenfindung), aber auch formelle Partizipationen (z.B. Vernehmlassungen) möglich.

Im Rahmen der Partizipation findet aktuell eine Vernehmlassung zum Hochwasserschutz Burgweierbach/Aubach statt. Seit dem 29.09. ist zudem die Bevölkerung zur Eingabe von Ideen im Rahmen der City Challenge «Digital Klima Neutral» eingeladen. Weitere Partizipationsthemen werden folgen.

Video: Stadt St.Gallen

Das Erklärvideo zur Partizipationsplattform steht auch unter diesem Link zur Verfügung. (pd/chs)

Freitag, 1. Oktober - 11:29 Uhr

Auto gerät in St.Josefen auf Gegenfahrbahn und kollidiert mit Roller

Am Donnerstag, um 16.15 Uhr, ist ein Auto auf der Umfahrung St.Josefen mit einer 19-jährigen Rollerfahrerin zusammengestossen. Die Rollerfahrerin wurde leicht verletzt. Sie konnte selbständig einen Arzt aufsuchen. Es entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken.

Trotz Ausweichmanöver kam es auf dieser Strasse zur Streifkollision.

Trotz Ausweichmanöver kam es auf dieser Strasse zur Streifkollision.

Bild: Kapo SG

Ein 59-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto und drei Beifahrern auf der Umfahrung St.Josefen von St.Gallen Richtung Abtwil. Gleichzeitig fuhr eine 19-jährige Frau mit ihrem Roller in die Gegenrichtung. Wie es in der Polizeimeldung heisst, gelang der 59-jährige Mann aus bislang unbekannten Gründen immer weiter nach links auf die Gegenfahrbahn. Folglich kam es trotz einem Ausweichmanöver durch die 19-Jährige zu einer Streifkollision zwischen dem Auto und dem Roller. Dabei wurde die Rollerfahrerin an der linken Hand verletzt. Sie fuhr jedoch noch einige hundert Meter weiter, bevor sie aufgrund von Schmerzen anhalten musste.

Der 59-jährige Mann hielt am Unfallort an, fuhr aber nach einigen Minuten weiter, da die Rollerfahrerin nicht zum Unfallort zurückkehrte. Eine Auskunftsperson meldete den Unfall. Die 19-Jährige konnte anschliessend selbstständig einen Arzt aufsuchen. Es entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken. (kapo/chs)

Freitag, 1. Oktober - 11:20 Uhr

Frau verletzt sich leicht bei Selbstunfall in Wittenbach

Am Donnerstag, kurz nach 16.20 Uhr, hat eine 81-jährige Frau einen Selbstunfall auf der Kronenkreuzung in Wittenbach verursacht. Dabei wurde sie leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.

Die Ampel musste für mehrere Stunden durch eine provisorische ersetzt werden.

Die Ampel musste für mehrere Stunden durch eine provisorische ersetzt werden.

Bild: Kapo SG

Die 81-jährige Frau fuhr mit ihrem Auto auf der Arbonerstrasse Richtung Wittenbach. Bei der Kronenkreuzung hielt sie infolge einer Rotlichtphase an. Sie beabsichtige im Anschluss nach links über die St.Gallerstrasse weiterzufahren. Als das Lichtsignal auf Grün umschaltete fuhr sie gemäss Polizeimeldung aus bislang unbekannten Gründen geradeaus Richtung Lichtsignal. Dabei fuhr sie über den Gehweg und kollidierte mit der Ampelanlage. Sie wurde leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Das Lichtsignal musste aufgrund der Kollision für mehrere Stunden durch eine provisorische Anlage ersetzt werden. (kapo/chs)

Freitag, 1. Oktober - 10:48 Uhr

Auf der Gerhaldenstrasse gilt neu Tempo 30

Auf der Gerhaldenstrasse gilt seit dem 10. September Tempo 30. Dies wurde im Oktober 2020 durch den Stadtrat beschlossen, nachdem 2016 ein Postulat einging. Derzeit sind die nötigen baulichen Anpassungen im Gange.

Bauliche Massnahmen für die neue Tempo-30-Zone an der Gerhaldenstrasse.

Bauliche Massnahmen für die neue Tempo-30-Zone an der Gerhaldenstrasse.

Bild: pd

So werden unter anderem die Einmündungsstrassen in die Gerhaldenstrasse mit Trottoirüberfahrten ausgestattet, um zusätzlich zum Vortrittsentzug die Sicherheit von Fussgängerinnen und Fussgängern zu verbessern. Die definitiven Markierungen werden gemäss Mitteilung aus dem Stadthaus im Anschluss an die Bauarbeiten vorgenommen.

Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) hat im Jahr 2019 die Grundsätze von Tempo-30-Zonen neu beurteilt, so dass als Erweiterung der Zonen auch verkehrsorientierte Strassen miteinbezogen werden können. Mit dieser Neubeurteilung können auf der Gerhaldenstrasse – analog zu siedlungsorientierten Tempo-30-Zonen – auch weiterhin einzelne Fussgängerstreifen belassen und auf die Einführung von Rechtsvortritten für untergeordnete Seitenstrassen verzichtet werden, heisst es in der Mitteilung weiter. Dadurch könne die Geschwindigkeitsreduktion kostengünstiger und situationsgerechter erreicht werden. (pd/chs)

Freitag, 1. Oktober - 10:18 Uhr

Brühl gegen den Ligakrösus

Der SC Brühl braucht jetzt dringend Punkte, um halbwegs aus dem Tabellenkeller zu kommen. Dummerweise geht es am Samstag aber gegen die AC Bellinzona, Aufstiegskandidat und Ligakrösus.

«Bitte jetzt nicht straucheln» heisst die Devise vor dem Auswärtsspiel in Bellinzona.

«Bitte jetzt nicht straucheln» heisst die Devise vor dem Auswärtsspiel in Bellinzona.

Bild: Kurt Frischknecht /SCB

Gross war am letzten Wochenende die Hoffnung bei Brühl, bei Spielern, Staff und Anhängern, gegen den FC Stade Nyonnais endlich ein Heimspiel erfolgreich zu gestalten und drei oder doch mindestens einen Punkt zu holen. Dies, da Nyonnais bis dahin selber unter den Erwartungen geblieben war und nur einen Zähler mehr als Brühl hatte, nämlich sieben – aus sieben Spielen. Es blieb bei der Hoffnung, der SCB ging sang- und klanglos mit 5:2 unter und besiegelte damit seine fünfte Niederlage im fünften Heimspiel diese Saison.

Etwas besser lief es den Kronen bisher jeweils auswärts. Da haben bis heute drei Spiele stattgefunden, daraus gab es sechs Punkte und nur gerade zwei Gegentore, von insgesamt 22 Gegentoren. So gesehen, könnte also am Samstag eine Überraschung drin liegen, von diesem SC Brühl, der scheinbar einfach vor Heimpublikum nicht zu gefallen vermag. Dummerweise geht aber die Reise über den San Bernardino zur AC Bellinzona und diese macht es grad gut, hat 16 Punkte und belegt den dritten Platz hinter Chiasso und Breitenrain.

Überhaupt gilt Bellinzona als Aufstiegskandidat. Der Verein hat laut transfermarkt.ch das Team mit dem grössten Marktwert. Dieser beträgt rund 4.5 Mio. Franken, fast doppelt so viel wie bei Brühl und 18-mal mehr als beim günstigsten Team der Promotion League, dem FC Biel-Bienne.

Ligakrösus gegen Kellerkind heisst es also am Samstag. Ob die «Underdogs» aus St.Gallen noch einmal überraschen können, zeigt sich ab 17.45 Uhr in Bellinzona. (fm)

Freitag, 1. Oktober - 08:52 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 99 neue Ansteckungen

Der Kanton St.Gallen meldet in seinem Internetauftritt für Donnerstag 99 neue laborbestätigte Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 53'666 Personen im St.Gallischen mit dem Virus infiziert. Am Donnerstag wurden keine Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der Coronatoten seit Frühling 2020 steht damit bei 740.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Dienstag, 28. September, Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Dienstag, 28. September, Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

In Zusammenhang mit Covid-19 waren am Donnerstag im Kanton St.Gallen 48 Patientinnen und Patienten hospitalisiert. 15 von ihnen werden auf Intensivstationen gepflegt, 14 künstlich beatmet.

Donnerstag, 30. September – 18:25 Uhr

Acht neue Polizisten und eine Polizistin für die Stadtpolizei

Insgesamt 13 neue Polizeiangehörige wurden am Donnerstagnachmittag bei der Stadtpolizei St.Gallen begrüsst. Die Inpflichtnahme fand in der Kirche St.Laurenzen statt. Neu zum Korps gehören nun eine Polizistin und acht Polizisten der Polizeischule 2019, wie die Stadtpolizei in einer Mitteilung schreibt. Die neun haben am 1. Oktober 2019 die Polizeischule in Amriswil begonnen und die Berufsprüfung zur Polizistin und zum Polizist mit eidgenössischem Fachausweis im September 2020 erfolgreich bestanden. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde beschlossen, die offizielle Inpflichtnahme erst in diesem Jahr durchzuführen, damit auch dieser Jahrgang mit einer Feier ins Korps aufgenommen werden kann.

Ebenfalls wurden drei Absolventinnen und ein Absolvent des Grundkurses für Sicherheitsassistenz ins Korps aufgenommen. Die vier haben die interne Ausbildung bei der Stadtpolizei St.Gallen erfolgreich abgeschlossen. Sie werden ihren Dienst am 1. Oktober aufnehmen und für die Sicherheit und das Wohlbefinden der Bevölkerung der Stadt St.Gallen sorgen, heisst es in der Mitteilung weiter.

Die neuen Polizeiangehörigen wurden von Stadträtin Sonja Lüthi begrüsst und von Kommandant Ralph Hurni feierlich ins Korps aufgenommen. wie die Polizei mitteilt, habe die Feier unter Einhaltung der 3G-Regelung stattgefunden.

13 neue Polizeiangehörige wurden am Donnerstag von der Stadtpolizei St.Gallen in Pflicht genommen.

13 neue Polizeiangehörige wurden am Donnerstag von der Stadtpolizei St.Gallen in Pflicht genommen.

Bild: PD

Am Donnerstagmorgen wurden zudem die Angehörigen der Polizeischule 2020 zu ihrem Praxisjahr bei der Stadtpolizei St.Gallen begrüsst. Sie haben die Zwischenprüfung an der Polizeischule Ostschweiz erfolgreich bestanden und treten nun die zweite Hälfte ihrer Ausbildung an. Es handelt sich bei der Polizeischule 2020 um den ersten Jahrgang, der die neue zweijährige Ausbildung absolviert. (pd/miz)

Donnerstag, 30. September – 17:33 Uhr

Monologe vor besonderer Kulisse: Das Theater St.Gallen spielt wieder im Kunstmuseum

Ein Schauspieler, ein Monolog, ein besonderer Ort: Das sind die Zutaten für die Monologreihe «Radikal allein». Die Schauspielsparte des Theaters St.Gallen startete mit einer Doppelpremiere vor knapp einem Jahr die neue Reihe. Diese wurde kurz nach dem Start durch den Lockdown gestoppt. Jetzt werden die beiden Monologe wieder aufgenommen, wie das Theater mitteilt.

Anna Blumer spielt «Gun Love» im Kunstmuseum St.Gallen.

Anna Blumer spielt «Gun Love» im Kunstmuseum St.Gallen.

Bild: Tanja Dorendorf

Am Samstag, 2. Oktober, 20 Uhr, spielt Anna Blumer in den Räumen des Kunstmuseums St.Gallen «Gun Love» von Jennifer Clement. «Diesen grossen Roman hat Regisseur Wojtek Klemm straff gekürzt, in nur 65 Minuten lässt er Anna Blumer wie eine verlorene, zerrüttete Traumtänzerin die Geschichte nachzeichnen», so das «Tagblatt» über die Premiere.

Den zweiten Monolog, «Schrecklich amüsant – aber in Zukunft ohne mich» von David Foster Wallace, spielt Marcus Schäfer am Donnerstag, 7. Oktober, ebenfalls um 20 Uhr im Kunstmuseum. Die «Tagblatt»-Rezension beschrieb diese Produktion als einen kleinen, klugen Theaterabend über die Dissonanz zwischen Sein und Schein, zwischen Lebenssinn und Übertünchung der Leere. «Schrecklich amüsant und erschreckend zu gleich.» (pd/miz)

Weitere Vorstellungen:
«Gun Love» am 9./16.10. und 25.11.
«Schrecklich amüsant – aber in Zukunft ohne mich» am 7./14./21.10. und 20.11.

Donnerstag, 30. September, 16:35 Uhr

Plakate verirren sich in fremde Städte: Was macht die «Luzerner Zeitung» in St.Gallen?

Warum sollte ich die «Luzerner Zeitung» lesen? Das fragten sich manche, die am Donnerstag, 30. September an rätselhaften Werbeplakaten in der Stadt St.Gallen vorbeigekommen sind. Und sich wunderten. Mit dem Spruch «Für alle, die nicht hinterm Mond leben wollen» wurde beispielsweise in der Kreuzbleiche für ein Abo der «Luzerner Zeitung» geworben – samt dem Zusatz «News von hier».

Ein Stück Luzern in St.Gallen: Ein falsch aufgehängtes Plakat bei der Kreuzbleiche sorgt für Stirnrunzeln.

Ein Stück Luzern in St.Gallen: Ein falsch aufgehängtes Plakat bei der Kreuzbleiche sorgt für Stirnrunzeln.

Bild: Melissa Müller

Beim Bushäuschen im Lerchenfeld sorgte ebenfalls ein Plakat für die «Luzerner Zeitung» für Stirnrunzeln und Belustigung. Auch die «Basler Zeitung» tauchte hier und dort auf.

Der Verwirrung ist durch eine logistische Panne entstanden: Die Plakate sind an der falschen Adresse gelandet, in St.Gallen hätte überall ausschliesslich für das «Tagblatt» geworben werden sollen.

Wer hat den Bock geschossen? Wie sich herausstellt, hat die Plakatgesellschaft APG die Plakate der CH-Media-Titel durcheinandergebracht – zu denen auch das «St.Galler Tagblatt» gehört - und im ganzen Land falsch plakatiert. Folglich kam es zu fehlerhaften Aushängen in fünf Städten. Betroffen waren laut APG 73 Standorte. Bis spätestens am Donnerstagabend sollen alle falschen Plakate weg sein, beteuert die APG. Bleibt zu hoffen, dass der Fauxpas so schnell vergessen geht wie eine Zeitungsente. (mem)

Donnerstag, 30. September, 15:40 Uhr

40 Jahre «WOZ»: Podiumsdiskussion zum Thema Gesundheitspolitik der Zukunft im Palace St.Gallen

«Die Wochenzeitung - WOZ» feiert am 30. September ihr 40-jähriges Bestehen. Zum Jubiläum will die Zeitung allerdings nicht in die Vergangenheit, sondern in die Zukunft schauen. Im Rahmen der Jubiläums veranlasst die «WOZ» daher eine Zukunftstour durch verschiedene Schweizer Städte, wie sie in einer Mitteilung schreibt. Start der Tour: Das Palace St.Gallen. Am Samstag findet dort eine Podiumsdiskussion zum Thema Gesundheitspolitik der Zukunft statt.

Die SP-Nationalrätin Barbara Gysi ist bei der Podiumsdiskussion im Palace St.Gallen mit von der Partie.

Die SP-Nationalrätin Barbara Gysi ist bei der Podiumsdiskussion im Palace St.Gallen mit von der Partie.

Bild: KEY

Es diskutieren die St.Galler SP-Nationalrätin Barbara Gysi und weitere Fachleute aus dem regionalen Gesundheitswesen. Die Diskussion wird moderiert von «WOZ»-Redaktor Adrian Riklin. Türöffnung ist um 19.45 Uhr, Diskussionsbeginn um 20.15 Uhr. Anschliessend findet ein Apéro statt. Für den Zutritt zur Veranstaltung ist ein gültiges Covid-Zertifikat und eine amtlicher Ausweis vorzuweisen. (pd/pke)

Donnerstag, 30. September, 13:15 Uhr

Kleiner Kunstraum, grosse Künstler: Poetische Büroarbeiten und Adornotexte im Chambre Directe Schubiger in St.Fiden

Der Künstler und Kurator Felix Boekamp eröffnet am 30. September, 18 Uhr, seine neue Ausstellung im Chambre Directe Schubiger in St.Fiden – mit zwei namhaften Künstlern. Klug und witzig sind die Arbeiten der international bekannten Konzeptkünstlerin Karin Sander. Die Berlinerin zeigt im Chambre Directe 34 Office Works. Die reduzierten Arbeiten basieren auf Büromaterialien wie Karteireitern oder Plastiktüten, die im ästhetischen Spiel zum Bild montiert werden. Und damit die Schönheit des Alltags zum Ausdruck bringen.

Die Berliner Konzeptkünstlerin Karin Sander stellt im Chambre Directe Schubiger in St.Fiden aus.

Die Berliner Konzeptkünstlerin Karin Sander stellt im Chambre Directe Schubiger in St.Fiden aus.

Bild: Benjamin Manser

Der Hamburger Künstler Manfred Holtfrerich zeigt von ihm überarbeitete Textseiten aus einem Adorno-Buch, die zwischen Text und Bild changieren. Betörend schön, malerisch und anregend. Die beiden Künstler sind schon sehr lange befreundet. Eine Gemeinschaftsarbeit haben sie extra für das Schaufenster entwickelt.

Die Ausstellung läuft bis am 28. November und ist jeweils am Donnerstag von 17 bis 20 Uhr geöffnet. (pd/mem)

Arbeiten zu Adorno und «Office Works» sind im St.Galler Kunstraum Chambre Directe Schubiger zu sehen.

Arbeiten zu Adorno und «Office Works» sind im St.Galler Kunstraum Chambre Directe Schubiger zu sehen.

Bild: PD
Donnerstag, 30. September - 12:03

Zugvögel im Vollmondlicht beobachten: WWF organisiert Exkursion in Altstätten

Im Herbst verlassen Zugvögel ihre Brutgebiete in Richtung Süden. Zur Zugzeit ist das Rheintal für viele Zugvögel ein bedeutendes Durchgangs- und Rastgebiet. Der regionale WWF organisiert daher am 20. Oktober in Altstätten eine Exkursion zur Beobachtung des Phänomens. Die Exkursion findet bei Vollmond statt.

Der Einblick in das Zugverhalten der Vögel ist bei Vollmond am besten.

Der Einblick in das Zugverhalten der Vögel ist bei Vollmond am besten.

Bild: PD

Während einige Vogelarten ihren Speiseplan umstellen und den Winter im Brutgebiet verbringen, fressen sich Zugvögel grosse Energiereserven an und begeben sich auf den Flug in den Süden. In klaren Vollmondnächten sei es möglich, einen tiefen Einblick in die Reise von Drosseln, Watvögeln und Co. zu erhaschen, schreibt der WWF in einer Mitteilung. Mit Fernrohren ausgerüstet beobachten die Teilnehmenden die vorbeiziehenden Vögel. Die Exkursion wird geführt von Feldornithologe Hannes Schumacher. Der Event eignet sich für Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren und hat noch verfügbare Plätze. Die Organisatoren bitten um Anmeldung bis spätestens Dienstag, 19. Oktober, 12.00 Uhr. Auskunft und Anmeldung per E-Mail an regibuero@wwfost.ch, per Telefon an 071 221 72 30 oder über Website www.wwfost.ch/events. (pd/pke)

Donnerstag, 30. September – 9:50 Uhr

Stadt St.Gallen schreibt Ideenwettbewerb zur Klimaneutralität aus

Zum dritten Mal beteiligt sich die Stadt St.Gallen am Digitaltag. Dieser findet am 10. November statt, und wird diesmal von einer sechswöchigen Vorphase eingeläutet, wie die Veranstalter schreiben. Die Stadt St.Gallen verknüpfe den Digitaltag mit dem städtischen Ziel der Klimaneutralität. Unter dem Motto «Digital Klima Neutral» schreibt die Stadt einen Ideenwettbewerb aus. Prämiert werden digitale Lösungen oder Projekte, welche helfen die Klimaneutralität zu erreichen.

Auch in St.Gallen wird immer wieder fürs Klima demonstriert. Jetzt schreibt die Stadt einen Wettbewerb für Ideen zur Erreichung der Klimaneutralität aus.

Auch in St.Gallen wird immer wieder fürs Klima demonstriert. Jetzt schreibt die Stadt einen Wettbewerb für Ideen zur Erreichung der Klimaneutralität aus.

Bild: Urs Bucher
(15.3.2019)

Auf der städtischen Plattform www.stadtsg.ch/citychallenge21 können bis 29. Oktober Ideen eingereicht werden. Eine Jury wählt acht Finalistinnen und Finalisten aus, die am 10. November am Abschlussevent des Digitaltages ihre Idee vor der Jury präsentieren. Die Siegeridee wird von der Stadt auf deren Umsetzbarkeit geprüft und die Person entsprechend involviert. Zudem gewinnt die Siegerin oder der Sieger Einkaufsgutscheine von Pro City St.Gallen im Wert von 500 Franken. Die Zweit- bis Achtplatzierten erhalten Einkaufsgutscheine von Pro City St.Gallen im Wert von je 100 Franken.

Der Hintergrund zur Aktion: Die Stimmbevölkerung hat im vergangenen Jahr beschlossen, dass die Stadt St.Gallen bis zum Jahr 2050 klimaneutral werden soll. Die Stadt St.Gallen soll also den CO2-Ausstoss bis ins Jahr 2050 auf Null Tonnen reduzieren und fossile Energien vollständig durch erneuerbare ersetzen. (pd/miz)

Donnerstag, 30. September - 8:43 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 102 neue Ansteckungen

Der Kanton St.Gallen meldet in seinem Internetauftritt für Mittwoch 102 neue laborbestätigte Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 53'567 Personen im St.Gallischen mit dem Virus infiziert. Am Mittwoch wurden keine Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der Coronatoten seit Frühling 2020 steht damit bei 740. In Zusammenhang mit Covid-19 waren am Mittwochabend im Kanton St.Gallen 47 Patientinnen und Patienten hospitalisiert. 13 von ihnen müssen auf der Intensivstation gepflegt und beatmet werden. (SK/chs)

Mittwoch, 29. September - 21:28 Uhr

Gedenkfeier für verstorbenen 20-jährigen St.Galler: Am Abend trafen sich einige vor der Julius Bär Bank um ihm die letzte Ehre zu erweisen:

Blumen und Kerzen zum Gedenken an den 20-Jährigen, der am vergangenen Wochenende bei einem Streit an der St.Galler Bahnhofstrasse tödlich verletzt wurde.

Blumen und Kerzen zum Gedenken an den 20-Jährigen, der am vergangenen Wochenende bei einem Streit an der St.Galler Bahnhofstrasse tödlich verletzt wurde.

Bild: Alain Rutishauser
(29.9.2021)
Mittwoch, 29. September - 21:08 Uhr

«Weiere Sauna» startet – endlich - in ihre erste richtige Saison: Natursauna auf Dreilinden nimmt am Freitag den regulären Betrieb auf

Jetzt gilt’s ernst für die neue «Weiere Sauna» auf Dreilinden. Diesen Freitag startet sie nämlich in ihre erste reguläre Saison. Eigentlich hätte der Neubau in der Frauenbadhütte am Chrüzweier über St.Gallen im Dezember 2020 den Betrieb aufnehmen sollen. Hätte sollen… Daraus wurde wegen der Coronapandemie nichts. Einzig diesen Frühling war während einiger Wochen ein stark reduzierter Privatbetrieb möglich.

Blick in die beiden Kabinen der «Weiere Sauna». Sie ist in die historische Frauenbadhütte am Chrüzweier oberhalb von St.Gallen integriert.

Blick in die beiden Kabinen der «Weiere Sauna». Sie ist in die historische Frauenbadhütte am Chrüzweier oberhalb von St.Gallen integriert.

Bild: Ralph Ribi
(18.12.2020)

Nun ist es aber so weit: Die «Weiere Sauna» startet am Freitag in ihre erste richtige Saison. Die Vorbereitungen dafür sind weitgehend abgeschlossen, wie Barbara Ochsner, Präsidentin der Trägergenossenschaft im Gespräch sagt. Etwas Lampenfieber sei «vor dem grossen Tag» zwar spürbar, man sei aber zuversichtlich, dass auf Anhieb alles klappen werde. Immerhin: Erste Erfahrungen mit der Technik konnte man zwischen Dezember 2020 und April 2021 schon sammeln.

Betriebsleiter der «Weiere Saune» ist Peter Büchler. Er ist ein erfahrener Badmeister, der auch schon in der St.Galler Frauenbadi gearbeitet hat. Jetzt ist er im Sommer als Badmeister in der legendären Badhütte in Rorschach tätig. In der «Weiere Sauna» arbeitet er diesen Winter und Frühling mit Rolf Wirth und Barbara Ochsner zusammen. Dazu kommen Freiwillige, die das Saunateam tage- und stundenweise unterstützen.

Neben einem Ruheraum sind die Sitz- und Liegegelegenheiten der «Weiere Sauna» auf die Gebäude der Frauenbadhütte verteilt.

Neben einem Ruheraum sind die Sitz- und Liegegelegenheiten der «Weiere Sauna» auf die Gebäude der Frauenbadhütte verteilt.

Bild: Ralph Ribi
(18.12.2020)

Die «Weiere Sauna» ist von Dienstag bis Sonntag jeweils von 14 bis 22 Uhr geöffnet; am Sonntag ist dies bereits ab 10 Uhr der Fall. Der Dienstag ist Frauentag; dann ist die Sauna von 10 bis 22 Uhr Frauen vorbehalten. Ein Einzeleintritt in die «Weiere Sauna» mit drei Stunden Aufenthaltsdauer kostet 25 Franken. Von Mittwoch bis Samstag, 9 bis 12 Uhr, kann sie privat gemietet werden. Die Saunasaison dauert – sofern das Coronavirus den Verantwortlichen keinen Strich durch die Rechnung macht - bis Ende April. Und natürlich: Für den Zutritt ist ein Covidzertifikat nötig. (vre)

Frauenbadhütte

Natursauna an einem einmalig schönen Ort

Die «Weiere Sauna» ist in der Frauenbadhütte am Chrüzweier untergebracht. Sie ist auch mit Rücksicht auf die historische Bausubstanz einfach gehalten. Sie besteht aus zwei Saunakabinen mit unterschiedlichen Temperaturen, Garderoben mit Duschen sowie einem Ruheraum mit Aussicht in den Wald. Zum Abkühlen lädt der romantische Weiher ein. Teils gedeckte Liege- und Sitzgelegenheiten sind über Stege und Gebäude der Frauenbadhütte verteilt. In einem Bistro gibt’s Getränke und ein Angebot «für den kleinen Hunger».

Die Initiative für die «Weitere Sauna» ging von vier Personen aus dem Kreis des Frauenschwimmclubs St.Gallen und aus dem Quartier St.Georgen aus. Anlass war ein Projektwettbewerb zum 150-jährigen Jubiläum der St.Galler Kantonalbank. Die Unterstützung mit 100'000 Franken von dieser Seite erlaubte die Durchführung eines Architekturwettbewerbs und den Aufbau einer Genossenschaft als Trägerin der Sauna.

Die Genossenschaft wurde am 14. November 2016 gegründet. Heute sind darin über 200 Personen engagiert, einige auch mit Privatdarlehen. Die Stadt St.Gallen unterstützte die Genossenschaft mit einem Darlehen und einem Baubeitrag. Weitere Mittel kamen im Rahmen eines Crowdfunding zusammen. Insgesamt wurden in die «Weiere Sauna» etwa über eine Million Franken investiert. (vre)

Mittwoch, 29. September - 19:19 Uhr

Holzschlag auf dem Klosterplatz?

Nein, weder auf dem Klosterplatz noch in der Kathedrale werden derzeit Bäume gefällt. Da liegt ein Leser, der sich beim STADT-TICKER erkundigt hat, sicher richtig. Weil's dort nämlich nur schon keine Bäume hat. Im Dachstock der Kathedrale werden derzeit aber Holzteile ersetzt; zum Einsatz kommt dabei spezielles Mondholz. Und am Dienstag wurde dieses angeliefert und in den Dachstock gehievt. Da warnten rund um den dafür aufgestellten Kran tatsächlich Warndreiecke vor «Holzschlag».

Ein «Holzschlag»-Warndreieck auf dem Klosterplatz.

Ein «Holzschlag»-Warndreieck auf dem Klosterplatz.

Bild: Reto Voneschen (28.9.2021)

Die ungewöhnliche Warnung dürfte allerdings einen ganz einfachen Hintergrund haben: Die Absperrung des Klosterplatzes war angesichts der vielen Passantinnen und Passanten, die da unterwegs sind, dermassen aufwendig, dass die damit betraute Equipe einfach alles Signalisationsmaterial aus dem Magazin kramen musste. Und da waren dann eben auch einige «Holzschlag»-Signale darunter. Die Botschaft, den abgesperrten Bereich vor der Kathedrale zu meiden, kam trotzdem bei den Allermeisten klar an. (vre)

Mittwoch, 29. September - 18:22 Uhr

Etwas für die Natur tun und dabei auch noch sparen: Einheimische Wildpflanzen ersetzen Blumenrabatten

Sie fällt auf, die lang gezogene Rabatte beim Soldaten-Denkmal im Kantonsschulpark. Mitten im sonst kurz geschnittenen Rasen des Parks wuchert es hier grün, wild und fast kniehoch. Ein leicht zu übersehender Beitrag von Stadtgrün, dem ehemaligen Gartenbauamt, für eine vielfältigere Stadtnatur? Wie eine Nachfrage zeigt, stimmt die Vermutung. Doch hat die im Frühling neu angelegte Rabatte zusätzliche willkommene Nebeneffekte.

Ein Beitrag für eine vielfältigere Stadtnatur im Kantonsschulpark. Die Staudenpflanzung ersetzt konventionelle Blumenrabatten.

Ein Beitrag für eine vielfältigere Stadtnatur im Kantonsschulpark. Die Staudenpflanzung ersetzt konventionelle Blumenrabatten.

Bild: Reto Voneschen
(22.9.2021)

Die neue Fläche ersetzt konventionelle Blumenrabatten, deren Bepflanzung mehrmals jährlich gewechselt wurde. Neu wachsen darin mehrjährige, fast ausschliesslich einheimische Stauden. Zusammengestellt wurden die Pflanzen so, dass über die ganze Vegetationsperiode immer etwas blühen sollte. Gleichzeitig hilft die neue Rabatte gemäss Adrian Stolz, dem Leiter von Stadtgrün mit, die Biodiversität zu vergrössern. Nicht unwillkommen dürfte sein, dass die Neupflanzung auch noch weniger finanziellen und personellen Aufwand verursacht als konventionelle Blumenrabatten.

In der Staudenrabatte im Kantipark soll es von Frühling bis Herbst auch blühen.

In der Staudenrabatte im Kantipark soll es von Frühling bis Herbst auch blühen.

Bild: Reto Voneschen
(22.9.2021)

Reaktionen auf die Neupflanzung hat Adrian Stolz bisher keine gehabt. Weder positive noch negative. Im Idealfall inspiriere das Beispiel die eine oder andere Person, solche ökologisch wertvollen Pflanzungen auch im eigenen Garten vorzunehmen, hofft Stolz. Stadtgrün hat an anderen, passenden Stellen den traditionellen «blumigen Wechselflor» durch solche Staudenpflanzungen ersetzt. Das ist in diesem Jahr etwa in einer kleinen Rabatte am Blumenmarkt, der Verkehrsinsel am Schibenertor oder bei der östlichen Unterführung am Hauptbahnhof geschehen. Die Pflanzung im Kantipark ist bisher jedoch die grösste ihrer Art. (vre)

Mittwoch, 29. September - 15:25 Uhr

Unendliche Geschichte geht in die nächste Runde: Bund übernimmt keine Mehrkosten für Bahntunnel von Teufen nach St.Gallen

Vielen in Teufen wird der Bescheid aus Bern gar nicht gefallen: Das Bundesamt für Verkehr (BAV) stellt sich aufgrund einer Studie auf den Standpunkt, dass ein Doppelspurausbau der Appenzeller Bahnen im Ausserrhoder Ort die effizienteste Lösung zur Bewältigung des Fahrplanausbaus zwischen Trogen, St.Gallen und Appenzell bis 2035 ist. Ein Bahntunnel von Teufen an den Stadtrand von St.Gallen als Alternative wäre mit Mehrkosten von rund 60 Millionen verbunden. Und davon würde der Bund gemäss BAV nichts übernehmen.

Der Streit darüber, wie die Züge der Appenzeller Bahnen künftig am besten durchs Dorf kommen, ist bereits einige Jahrzehnte alt. Dies, weil in Teufen viele der Meinung sind, dass der Platz für einen Doppelspurausbau auf der heutigen Linienführung entlang der Kantonsstrasse zu knapp ist. Ganz abgesehen von den vielen oberirdischen Gleisquerungen des übrigen Verkehrs, die aus Sicht von Gegnerinnen und Gegnern der Doppelspur ein hohes Unfallrisiko darstellen.

Der ausgebaute Bahnhof Teufen. Von hier bis zum Stofel soll die Bahnlinie durch Teufen auf Doppelspur ausgebaut werden. Was vielen im Ausserrhoder Ort nicht gefällt.

Der ausgebaute Bahnhof Teufen. Von hier bis zum Stofel soll die Bahnlinie durch Teufen auf Doppelspur ausgebaut werden. Was vielen im Ausserrhoder Ort nicht gefällt.

Bild: Appenzeller Bahnen

Im Rahmen der sogenannten Korridorstudie, deren Resultate am Mittwoch vorgestellt wurden, hat das Bundesamt insgesamt 26 Varianten zum Ausbau der Bahnstrecke zwischen Appenzell, St.Gallen und Trogen prüfen lassen. Ziel ist eine Durchmesserlinie mit attraktiven Reisezeiten, Halbstundentakt im S-Bahn-Verkehr, Viertelstundentakt im Abschnitt zwischen Trogen und Teufen, optimalen Anschlüssen an die Intercity-Züge in St. Gallen, die Gleichbehandlung der beiden Äste Trogen und Appenzell sowie der Betrieb mit einer unveränderten Zahl von Fahrzeugen.

Einer der wichtigsten Befunde der Korridorstudie ist: Damit die AB das Angebot mit Zeithorizont 2035 unter den gegebenen Rahmenbedingungen fahren können, ist eine Kreuzungsmöglichkeit auf Gebiet von Teufen unabdingbar. Eine einspurige Streckenführung ist ausgeschlossen und wäre daher nicht bewilligungsfähig. In der Korridorstudie des BAV schneidet eine oberirdische Doppelspur zwischen Bahnhof Teufen und Stofel als die Variante mit dem klar besten Kosten-Nutzen-Verhältnis ab. Nur für sie wird’s damit Geld vom Bund geben. (pd/vre)

Zukunft

Doppelspur im Gebiet Notkersegg

Damit das Angebot auf der Bahnstrecke zwischen Appenzell, St.Gallen und Trogen wie geplant bis 2035 ausgebaut werden kann, sind nicht nur in Teufen, sondern auch zwischen St.Gallen und Trogen Ausbauten der Bahninfrastruktur nötig. Dazu zählen nach Angaben an einer Medienkonferenz vom Mittwoch ein Doppelspurabschnitt im Gebiet Notkersegg. Ebenfalls angedacht ist eine «Unterquerung» der Vögelinsegg. Diese Massnahmen (und allenfalls Alternativen dazu) sollen in einem nächsten Schritt vertieft geprüft werden. (pd/vre)

Mittwoch, 29. September - 14:05 Uhr

Braucht’s höhere Hürden für St.Gallerinnen und St.Galler, die in Süddeutschland und Vorarlberg einkaufen?

Mit dem Abflauen der Coronapandemie ist das alte Diskussionsthema wieder aktuell: Viele aus den Kantonen Thurgau und St.Gallen kaufen gerne im grenznahen Ausland ein. Dort sind die Preise vieler Produkte tiefer und das Gewerbe lockt auch mit speziellen Angeboten und Aktionen. Ein Patentrezept, wie man Ostschweizerinnen und Ostschweizern dazu bringt, zu Hause und nicht bei den deutschen und österreichischen Nachbarn das Geld auszugeben, gab und gibt es nicht.

Bei Thurgauer wie St.Galler Einkaufstouristinnen und Einkaufstouristen beliebt: Das Einkaufszentrum Lago in Konstanz.

Bei Thurgauer wie St.Galler Einkaufstouristinnen und Einkaufstouristen beliebt: Das Einkaufszentrum Lago in Konstanz.

Bild: Donato Caspari
(20.6.2020)

Aufgrund einer Ostschweizer Ständeinitiative muss der Bundesrat Vorschläge machen, wie man dem Einkaufstourismus etwa über die Senkung der Zollfreigrenze oder die Mehrwertsteuer einen Riegel schieben könnte. Am Mittwochabend lässt das Ostschweizer Regionalfernsehen TVO darüber diskutieren. In der Sendung «Zur Sache» zu Gast sind diesmal der Thurgauer Regierungsrat Walter Schönholzer (FDP) und Christian Lippuner, FDP-Fraktionspräsident im St.Galler Kantonsrat. Die kritischen Fragen stellt «Tagblatt»-Chefredaktor Stefan Schmid.

Erstmals ausgestrahlt wird die Diskussion über den Einkaufstourismus heute Mittwoch, 18.30 Uhr. Danach wird die Sendung stündlich wiederholt. Wie üblich ist sie ab heute Abend auch im Internetauftritt des Regionalfernsehens abrufbar. (pd/vre)

Mittwoch, 29. September - 12:45 Uhr

Direktere Verbindung zwischen Rosenberg und Altstadt über den Unteren Graben: Lösung für alten Wunsch gefunden?

Zwischen Blumenbergplatz und Platztor gibt es heute zwei Übergänge über den Unteren Graben für den Fuss- und Veloverkehr. Der eine befindet sich hinter der Grabenhalle, der andere beim Abzweiger der Böcklinstrasse. Fürs Quartier am Rosenberghang liegen sie damit nicht «auf der Ideallinie». Der Wunsch nach einem Fuss- und Veloübergang von der Müller-Friedbergstrasse her direkt zur Kirche St.Mangen ist daher alt. In Zusammenhang mit dem Ausbau des Parkhauses UG24 zur neuen Parkgarage UG25 wurde erneut nach einer Lösung dafür gesucht.

Der Untere Graben zwischen der Baustelle fürs UG25 (rechts) und dem Mangenpärklein.

Der Untere Graben zwischen der Baustelle fürs UG25 (rechts) und dem Mangenpärklein.

Bild: Stadt St.Gallen (1.7.2020)

Kommende Woche präsentieren die Bauherrschaft des UG25, die Senn Resources AG, und die Stadt St.Gallen gemeinsam das Resultat des Projektwettbewerbs «Brücke über den Graben». Danach sind das Siegerprojekt für eine Fussverbindung und auch alle anderen Wettbewerbseingaben öffentlich im Kirchgemeindehaus St.Mangen ausgestellt. Zugänglich ist diese Präsentation wie folgt:

  • Mittwoch, 6. Oktober, 16 bis 18 Uhr.
  • Donnerstag, 7. Oktober, und
    Freitag, 8. Oktober, je 11 bis 13 sowie 16 bis 18 Uhr.
  • Samstag, 9. Oktober, 11 bis 13 Uhr. (vre)
Mittwoch, 29. September - 12:16 Uhr

Falsche Polizisten betrügen 95-Jährige um 12'000 Franken

Am Montag haben Betrüger einer 95-jährigen Frau an der Schorenstrasse in St.Gallen 12'000 Franken abgenommen. Die Unbekannten gaben sich am Telefon als Angehörige der Staatsanwaltschaft und der Polizei aus. Sie forderten die Frau auf, ihnen alles Bargeld aus ihrer Wohnung zu übergeben, weil im Haus etwas Schlimmes passieren werde.

Den Betrügern gelang es auf diese Weise, die alte Frau einzuschüchtern. Sie traf sich gemäss Mitteilung der Kantonspolizei vom Mittwoch mit einem der ihr unbekannten Männer und übergab ihm ein Couvert mit dem Bargeld. Der angebliche Polizist entfernte sich danach in Richtung der Kreuzbleiche. (kapo/vre)

Mittwoch, 29. September - 12:12 Uhr

Brand in einer Werkstatt: Mehrere zehntausend Franken Sachschaden

Am Dienstagnachmittag hat es in einer Werkstatt im Sonnental in Muolen gebrannt. Die Feuerwehr brachte die Flammen zwar rasch unter Kontrolle, trotzdem entstand gemäss Mitteilung der Kantonspolizei Sachschaden in Höhe von mehreren zehntausend Franken. Als Brandursache stehen derzeit Schweiss- oder Schleifarbeiten im Vordergrund.

Die Feuerwehr hatte den Brand vom Dienstag in einer Werkstatt in Muolen rasch unter Kontrolle.

Die Feuerwehr hatte den Brand vom Dienstag in einer Werkstatt in Muolen rasch unter Kontrolle.

Bild: Kantonspolizei SG
(28.9.2021)

Am Dienstag, 15 Uhr, meldete ein Anwohner der Notrufzentrale Rauch aus einem Industriegebäude im Sonnental bei Muolen. Die Feuerwehr rückte mit rund 20 Angehörigen aus. Diese stiessen vor Ort auf einen Brand in einer Werkstatt, den sie rasch löschen konnten. Die Spezialisten des Kompetenzzentrums Forensik der Kantonspolizei wurden mit der Untersuchung der Brandursache beauftragt. (kapo/vre)

Mittwoch, 29. September - 11:59 Uhr

In Keller eingebrochen und teures Mountainbike gestohlen

In der Zeit zwischen Montagabend und Dienstagmittag haben Einbrecher einen Keller an der Höflistrasse in Wittenbach heimgesucht. Sie hatten sich gemäss Mitteilung der Kantonspolizei zuvor gewaltsam Zutritt zum Haus verschafft. Aus einem Kellerabteil stahlen sie dann ein Mountainbike im Wert von mehreren tausend Franken. Beim Einbruch entstand geringer Sachschaden. (kapo/vre)

Mittwoch, 29. September - 10:34 Uhr

Neuer Stabschef für die Direktion Inneres und Finanzen gewählt: Jürg Weder wird neu «die rechte Hand» von Stadtpräsidentin Maria Pappa

Jürg Weder

Jürg Weder

Bild: PD

Jürg Weder wird neuer Stabschef der Direktion Inneres und Finanzen der Stadt St.Gallen. Er folgt auf Jennifer Abderhalden, die auf Ende September gekündigt hat. Weder wird die neue Stelle im Februar 2022 antreten.

Der neue Stabschef von Stadtpräsidentin Maria Pappa ist seit 2013 als Leiter Kanzleidienste des Kantons Appenzell Ausserrhoden tätig. Von 2009 bis 2012 war er Regierungscontroller beim Dienst für politische Planung und Controlling der Staatskanzlei des Kantons St.Gallen.

Der 40-jährige Weder studierte Politikwissenschaften an der Uni Zürich. Er wohnt in Stein AR, ist verheiratet und Vater von drei Kindern. (sk/alr)

Mittwoch, 29. September - 9:31 Uhr

Stadtpolizei nimmt elektronisches Bussenportal in Betrieb: Statt eines Einzahlungsscheins bekommen Falschparkierer neu einen QR-Code

Wie all jene wissen, die zum Beispiel grad in Thalwil am Zürichsee falsch parkiert haben, werden Polizeibussen bereits in verschiedenen Kantonen und Gemeinden der Schweiz im Internet einkassiert. Jetzt stellt auch die Stadtpolizei St.Gallen auf ein Online-Bussenportal um. Wer etwa falsch parkiert hat, wird ab 1. Oktober nicht mehr mit einem Einzahlungsschein beglückt, sondern erhält neu einen Bussenzettel mit QR-Code. Dieser kann mit Smartphone oder Tablet eingelesen werden und führt einem zum neuen Bussenportal.

Neu verteilt die Stadtpolizei keine Bussenzettel mit Einzahlungsschein mehr, sondern beschränkt sich auf einen QR-Code fürs Online-Bezahlen.

Neu verteilt die Stadtpolizei keine Bussenzettel mit Einzahlungsschein mehr, sondern beschränkt sich auf einen QR-Code fürs Online-Bezahlen.

Bild: Stadtpolizei SG

Auf diesem Portal können Ordnungsbussen direkt mit Kreditkarte, E-Finance der Post, Postcard oder Twint bezahlt werden. Wer nicht online bezahlen will, kann gemäss Mitteilung der Stadtpolizei weiterhin einen Einzahlungsschein anfordern oder bekommt diesen automatisch nach 30 Tagen zugestellt. Das Bussenportal kann auch ohne Smartphone oder Tablet unter https://bussen.stadt.sg.ch aufgerufen werden. Zur Verifizierung muss dann die Bussennummer über dem QR-Code, das Kennzeichen des Fahrzeugs oder der Geburtstag von Fahrzeughalterin oder Fahrzeughalter angegeben werden, um Details für die Zahlung anzuzeigen.

Die Sicherheit des neuen Bussenportals wird gemäss Mitteilung sichergestellt, indem der Link, der beim Einlesen des QR-Codes angezeigt wird, immer mit https://bussen.stadt.sg.ch beginnen muss. Auf dem Portal werden zudem keine persönlichen Daten gespeichert. In den ersten Tagen nach Einführung des neuen Bussenportals wird zusammen mit den neuen Bussenzetteln auch eine Hilfebroschüre abgegeben, die die Nutzung der elektronischen Bezahlmöglichkeit erklärt. (stapo/vre)

Mittwoch, 29. September - 8:48 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 173 neue Ansteckungen am Dienstag

Der Kanton St.Gallen meldet in seinem Internetauftritt für Dienstag 173 neue laborbestätigte Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 53'465 Personen im St.Gallischen mit dem Virus infiziert. Am Dienstag wurden keine Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der Coronatoten seit Frühling 2020 steht damit bei 740.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Dienstag, 28. September, Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Dienstag, 28. September, Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

In Zusammenhang mit Covid-19 waren am Dienstagabend im Kanton St.Gallen 47 Patientinnen und Patienten hospitalisiert. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Dienstag bei 139 (Montag: 137), die 14-Tage-Inzidenz bei 337 (Montag: 351). Die Inzidenz bezeichnet die Zahl der neuen Coronafälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Kurz vor den Herbstferien hat sich auch der Hotspot der Coronpandemie im Kanton St.Gallen noch einmal verschoben. Einsamer Spitzenreiter bezüglich neuer Coronafälle war am Montag gemessen an der 14-Tage-Inzidenz der Wahlkreis Toggenburg mit 717.72. Dahinter folgen die Wahlkreise Sarganserland (469.99) und Wil (422.56).

Die geografische Verteilung der neuen Coronafälle gemessen an der 14-Tage-Inzidenz (Fälle der letzten 14 Tage hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner) mit Stand am Montag, 27. September.

Die geografische Verteilung der neuen Coronafälle gemessen an der 14-Tage-Inzidenz (Fälle der letzten 14 Tage hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner) mit Stand am Montag, 27. September.

Grafik: Fachstelle Statistik Kanton SG

Die anderen fünf Wahlkreise weisen deutlich tiefere 14-Tage-Werte auf: Werdenberg 300.05, See-Gaster 298.14, St.Gallen-Gossau 288.85, Rorschach 234.47 und das Rheintal mit dem tiefsten Wert von 216.48. Die 14-Tage -Inzidenz für den ganzen Kanton St.Gallen lag am Montag bei 351. (SK/vre)

Mittwoch, 29. September - 7:53 Uhr

Albumtaufe mit Femi Luna: Die Welt als grosse Bibliothek und die Menschen darin als Bücher

«Library» heisst das Debütalbum von Femi Luna. Entsprechend zeigt sich die 22-Jährige auf Fotos gerne lesend oder mit Bücherstapeln im Hintergrund. Die Singer/Songwriterin mit holländischen Wurzeln und bürgerlichem Namen Femi Fokkens stellt Menschen ins Zentrum der Songs ihres ersten Albums. Sie sieht die Welt als riesige Bibliothek und alle Bewohnerinnen und Bewohner darin als wandelnde Bücher – in ihrer Musik liest sie immer wieder Kapitel daraus vor.

Singer/Songwriterin Femi Luna präsentiert am Freitag im Palace ihr Debütalbum «Library».

Singer/Songwriterin Femi Luna präsentiert am Freitag im Palace ihr Debütalbum «Library».

Bild: Tobias Garcia
(7.9.2021)

Das Album «Library» ist über die letzten Jahre entstanden, aufgenommen mit Florian Schmid (Schlagzeug), Gian Trüb (Piano) und Michael Schneider (Bass), die Femi Luna auch bei der Albumtaufe am Freitag, ab 20.15 Uhr, im Palace begleiten werden. Mit dabei sind gemäss Vorankündigung im Internet Mel, die den Abend eröffnet, und DJ Nofo, der nach der Albumtaufe zum Tanz einlädt.

Türöffnung im Palace ist am Freitag, um 19.30 Uhr. Für den Zutritt braucht's ein Covidzertifitkat und einen amtlichen Ausweis. Ausgedruckte Testresultate ohne Covidzertifikat, Selbsttests und Impfbüchlein werden nicht akzeptiert. Zudem werden zusätzlich die Kontaktdaten aller Besucherinnen und Besucher erfasst. Dafür entfällt am Anlass selber die Maskenpflicht und das Tanzverbot. (pd/vre)

Mittwoch, 29. September - 7:32 Uhr

Das Archäomobil besucht die Bibliothek Hauptpost: Archäologie auf vier Rädern

Am Samstag, 11 bis 16 Uhr, gastiert das Archäomobil vor der Bibliothek Hauptpost an der Gutenbergstrasse in St.Gallen. Es tut dies aus Anlass der neuen Ausstellung «Mittelalter am Bodensee – Wirtschaftsraum zwischen Alpen und Rheinfall» des Historischen und Völkerkundemuseums. Sie ist im Museum im Stadtpark vom Samstag bis zum 23. Januar 2022 zu sehen.

Das Archäomobil tourt seit Anfang Jahr durch die Ostschweiz. Am Samstag macht es in St.Gallen Station.

Das Archäomobil tourt seit Anfang Jahr durch die Ostschweiz. Am Samstag macht es in St.Gallen Station.

Bild: PD

Das Archäomobil Ostschweiz ist ein umgebauter Kleinbus. Seit Januar ist dieser in den Kantonen St.Gallen, Schaffhausen, Thurgau und Zürich unterwegs. Es bietet vor allem auch Schulklassen Einblicke in die Arbeit der Archäologinnen und Archäologen. Natürlich sind dabei Originalfunde zu sehen. Interaktive Vermittlungsmethoden vertiefen die Begegnung mit dem Thema. (pd/vre)

Infos zum Archäomobil gibt's im Internet unter www.archaeomobil.ch. Detaillierte Infos zur neuen Ausstellung im Historischen und Völkerkundemuseum finden sich im Internet unter www.hvmsg.ch (Stichwort «Mittelalter am Bodensee»).

Mittwoch, 29. September - 7:14 Uhr

Nice Nine präsentiert sein erstes Album: Wie der ehemalige Kulturredaktor auf Drum'n'Bass kam

Dröhnende Bässe, ausgelassenes Tanzen, aneinander gedrängte Körper – das ist ein Bild, das man sich seit Beginn der Pandemie kaum mehr vorstellen kann. Doch statt in Nostalgie zu schwelgen, nutzte der Rheintaler Roger Berhalter alias Nice Nine die Zeit daheim, um im Kellerstudio sein erstes Album zu produzieren. Das Genre: Drum’n’Bass – eine elektronische Musikrichtung aus den 1990er-Jahren, charakterisiert durch rasende Beats.

Roger Berhalter arbeitete ehemals auf der Stadt- und Kulturredaktion des «St.Galler Tagblatt». Als Musiker Nice Nine hat er gerade sein erstes Drum'n'Bass-Album herausgegeben.

Roger Berhalter arbeitete ehemals auf der Stadt- und Kulturredaktion des «St.Galler Tagblatt». Als Musiker Nice Nine hat er gerade sein erstes Drum'n'Bass-Album herausgegeben.

Bild: Hanspeter Schiess
(27.11.2019)

Die Taufe des einstündigen Werks «Tonight’s Flashes» feierte der ehemalige «Tagblatt»-Redaktor bereits im August in St.Gallen. Seine Leidenschaft für die Stilrichtung entdeckte er bereits vor über 20 Jahren im Radio, erzählt der Künstler gegenüber dem Kulturmagazin «Saiten». Nach dem ersten Live-Gig war es dann um ihn geschehen: «Kein anderer Musikstil hat eine solche Energie. Drum’n’Bass ist wie eine Droge, bei der du nie die Dosis erhöhen musst.» (gsc/vre)

Dienstag, 28. September - 20:47 Uhr
Mitarbeiter der Cityseelsorge St.Gallen am Dienstagnachmittag vor der Schutzengelkapelle am Klosterplatz.

Mitarbeiter der Cityseelsorge St.Gallen am Dienstagnachmittag vor der Schutzengelkapelle am Klosterplatz.

Bild: Reto Voneschen
(28.9.2021)

Zeichen gegen «Sch…corona» setzen: Cityseelsorge wirbt für Dialog, Respekt und gesellschaftlichen Frieden

Vier Schritte zum guten Umgang miteinander: Beobachten, Gefühle wahrnehmen, Bedürfnisse formulieren und bitten.

Vier Schritte zum guten Umgang miteinander: Beobachten, Gefühle wahrnehmen, Bedürfnisse formulieren und bitten.

Bild: Reto Voneschen (28.9.2021)

Die Cityseelsorge St.Gallen der katholischen Kirche ist bis Donnerstag vor der Schutzengelkapelle auf dem Klosterplatz präsent. Mit Fragen will sie im Rahmen einer Anti-Corona-Aktion jeden Einzelnen dazu anregen, seinen Umgang mit anderen Personen zu hinterfragen. Mit der Aktion soll gemäss Mitteilung ein Zeichen gegen miese Coronastimmung sowie für ein respektvolles und friedliches Miteinander gesetzt werden.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Freiwillige der Cityseelsorge sind täglich von 12 bis 17 Uhr vor der Schutzengelkapelle anzutreffen. Sie sprechen dort Passantinnen und Passanten, um sie zur Selbstreflexion anzuregen. Wer will, kann auf einer Wand zudem einen Handabdruck zurücklassen. (mha/vre)

Dienstag, 28. September - 20:20 Uhr

Architekturstudentinnen und Architekturstudenten erarbeiten Holzobjekte: Ein minimaler Raum für zwei Personen - von praktisch bis abstrakt

Mit einer speziellen Projektwoche sind die Studentinnen und Studenten der Architektur-Werkstatt der Ostschweizer Fachhochschule ab dem 20. September ins Herbstsemester gestartet. Das Resultat der Woche erregt derzeit auf der Kreuzbleiche viel Aufmerksamkeit. Dort stehen nämlich die Projektarbeiten, die sechs Teams realisiert haben. Sie hatten die Aufgabe, aus Holzstäben einen «Raum für zwei» zu konstruieren.

Die Studierenden der Fachhochschule hatten die Aufgabe, aus Holzstäben einen minimalen Raum für zwei Personen zu konstruieren.

Die Studierenden der Fachhochschule hatten die Aufgabe, aus Holzstäben einen minimalen Raum für zwei Personen zu konstruieren.

Bild: Reto Voneschen
(28.9.2021)

Die Resultate der Bemühungen reichen von praktisch und originell bis hin zu ziemlich abstrakt. Die Holzarbeiten werden derzeit von Passantinnen und Passanten mit viel Interesse studiert. Andere nutzen sie zusammen mit den am Rand der Grünfläche stehenden Bänke gleich für eine kleine Pause. Jene Arbeiten, in die man sich setzen kann, sind natürlich die Favoriten der kleinsten Besucherinnen und Besucher.

In ihrer Projektwoche beschäftigten sich die Studierenden in Gruppen intensiv mit der Konzeption ihrer Objekte. Über Arbeitsmodelle und Zeichnungen entwickelten sie Vorstellungen für einen minimalen Raum für zwei Personen, studierten den Zusammenbau von Holzstabelementen, loteten Möglichkeiten der industriellen Holzproduktion aus und koordinierten ihre Planung von der Entwurfsidee bis zur Ausführung.

Die Holzobjekte am Rand der Kreuzbleiche stossen derzeit bei Spaziergängerinnen und Spaziergänger auf viel Interesse.

Die Holzobjekte am Rand der Kreuzbleiche stossen derzeit bei Spaziergängerinnen und Spaziergänger auf viel Interesse.

Bild: Reto Voneschen
(28.9.2021)

Der Werkprozess führte die Studierenden während fünf Tagen vom analogen Entwurf über die Entwicklung und Planung eines digitalen Modells sowie die Erzeugung von Produktionsdaten bis hin zur maschinellen Produktion der Holzstabelemente im Werk von Blumer-Lehmann in Gossau. Begleitet wurden sie dabei von einem Fachmann für digitale Prozesse und einem Zimmermann. (vre)

Dienstag, 28. September - 18:18 Uhr

Bier brauen im Museum: Gerstensaft herstellen, wie ihn damals die Mönche im Kloster St.Gallen tranken

Der Anlass dürfte viele interessieren. Und eine möglichst rasche Anmeldung dazu dürfte für all jene angezeigt sein, die ein Plätzchen in diesem Workshop des Historischen und Völkerkundemuseums (HVM) auf sicher haben wollen. Am 30. Oktober, 10 bis 16.30 Uhr, lernt man im Innenhof des Museums im Stadtpark nämlich ganz praktisch, wie die Mönche im mittelalterlichen Kloster St.Gallen ihr Bier gebraut haben.

Ein mittelalterlicher Bierbrauer. Der Gerstensaft erfreute sich damals auch unter den Mönchen im Kloster St.Gallen grosser Popularität.

Ein mittelalterlicher Bierbrauer. Der Gerstensaft erfreute sich damals auch unter den Mönchen im Kloster St.Gallen grosser Popularität.

Bild: PD

Der Gerstensaft hat in St.Gallen eine Tradition, die über 1200 Jahre zurückreicht. Biersommelier Guido Albrecht führt im HVM-Workshop in die Tradition ein. Nach Begrüssung und Imbiss erfahren Teilnehmerinnen und Teilnehmer Details aus der Geschichte des Bierbrauens. Danach wird selber Hand angelegt. Der Workshop ist für Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren gedacht. Die Teilnahme kostet 150 Franken. Anmelden kann man sich bis 22. Oktober per Mail oder unter Telefon 071'242'06'42.

Dienstag, 28. September - 17:47 Uhr

Nicht ganz ohne Hintergedanken aufgestellt

Momentaufnahme. Eine Zuckerbäcker-Weisheit für alle, die mit Gewichtsproblemen zu kämpfen haben. Gesehen in einem Café im Lachen-Quartier, wo das Schild wohl nicht ohne Hintergedanken aufgestellt wurde.

Momentaufnahme. Eine Zuckerbäcker-Weisheit für alle, die mit Gewichtsproblemen zu kämpfen haben. Gesehen in einem Café im Lachen-Quartier, wo das Schild wohl nicht ohne Hintergedanken aufgestellt wurde.

Bild: Reto Voneschen
(12.9.2021)
Dienstag, 28. September - 17:07 Uhr

Regierung tagt «auf dem Land»: Rheintaler Gemeinden den Puls gefühlt

Die St.Galler Kantonsregierung hat sich am Mittwoch in St.Margrethen mit Präsidentinnen und Präsidenten der Rheintaler Gemeinden getroffen.

Die St.Galler Kantonsregierung hat sich am Mittwoch in St.Margrethen mit Präsidentinnen und Präsidenten der Rheintaler Gemeinden getroffen.

Bild: Kanton St.Gallen (28.9.2021)

Fünfmal im Jahr hält die Kantonsregierung ihre Wochensitzung nicht wie üblich im Regierungsgebäudes in St.Gallen ab, sondern es zieht sie aufs Land. Am Dienstag trafen sich ihre sieben Mitglieder jetzt in St.Margrethen. Im Anschluss an die Sitzung hat die Regierung beim Mittagessen im Restaurant Emil den Gedankenaustausch mit Gemeindepräsidentinnen und Gemeindepräsidenten des Rheintals gepflegt. Dabei kamen gemäss Mitteilung des Kantons - natürlich - vor allem Fragen zu dieser Region aufs Tapet. (SK/vre)

Dienstag, 28. September - 12:02 Uhr

Bis Ende Oktober wird die Autobahn überdeckt: In der Nacht auf Montag wurden sechs von 186 Spannbetonträgern montiert

In Zusammenhang mit dem Neubau der Halle 1 überdecken die Olma-Messen derzeit die Stadtautobahn beim Ostportal des Rosenbergtunnels. In der Nacht von Sonntag auf Montag wurden die ersten sechs von 186 Spannbetonträgern über der Fahrbahn eingebaut. Die Premiere verlief reibungslos, wie einer Mitteilung der Olma-Messen vom Dienstag zu entnehmen ist. «Die Montage der ersten Träger bereitete uns kaum Probleme. In den kommenden Nächten werden wir uns noch besser einspielen. Dann können wir bei guter Witterung pro Nacht acht Träger montieren», wird Chefbauleiter Oskar Seger in der Mitteilung zitiert.

10 Bilder

Bild: Michael Huwiler

Die «Überdeckung Rosenberg Ost» verlängert den Rosenbergtunnel um rund 180 Meter. Der Olma-Deckel, wie das Projekt im Volksmund heisst, besteht aus 186 bis zu 65 Tonnen schweren Betonelementen. Mit diesen sogenannte Spannbetonträgern wird die Autobahn zugedeckt. Darauf kommt dann die Olma-Halle 1 zu stehen. Während der Bauarbeiten am Deckel wird die A1 zwischen den Zubringern Kreuzbleiche und St.Fiden nachts von 22 bis 5 Uhr jeweils in eine Fahrtrichtung gesperrt. Die Montage der Spannbetonträger dauert bis 26. Oktober. Produziert werden die Betonelemente in Süddeutschland. Angeliefert werden sie Nacht für Nacht minutengenau, sobald die Stadtautobahn gesperrt ist.

Damit sich die Sperrung über möglichst wenige Nächte erstreckt, kommt für die Arbeiten der grösste Raupenkran der Schweiz zum Einsatz. Die imposante Maschine wurde mit 40 Sattelschleppern angeliefert. Der Aufbau dauerte rund vier Tage. Dank dem bis zu 144 Meter langen Ausleger des Krans können die Spannbetonträger von einer festen Position von oberhalb der Autobahn platziert werden. «Wir haben die Option geprüft, jede Nacht einen kleineren Kran auf der Autobahn aufzubauen. Das hätte allerdings zu viel Zeit in Anspruch genommen. Mit dieser Methode wären deutlich mehr Autobahnsperrungen nötig gewesen», wird Chefbauleiter Oskar Seger in der Olma-Mitteilung zitiert. (pd/vre)

Dienstag, 28. September - 11:17 Uhr

Zwei Selbstunfälle mit Fahrerflucht: Chaosfahrt auf der Autobahn, beim Rückwärtsfahren Fahrverbot gerammt

Gleich zwei Selbstunfälle mit Fahrerflucht hat die Kantonspolizei St.Gallen am Montagabend im Fürstenland registriert. Beide Autofahrer wurden gemäss Mitteilung vom Dienstag noch in der gleichen Nacht von Polizeipatrouillen angehalten. Und beide wurden sie als fahrunfähig eingestuft. Verletzt wurde bei den Zwischenfällen niemand, doch entstand jeweils Sachschaden von mehreren tausend Franken. Beiden Autolenkern wurde der Fahrausweis abgenommen.

Nach einem Selbstunfall verlor ein 26-Jähriger in der Autobahnausfahrt Gossau in der Montagnacht einen Teil eines Vorderreifens.

Nach einem Selbstunfall verlor ein 26-Jähriger in der Autobahnausfahrt Gossau in der Montagnacht einen Teil eines Vorderreifens.

Bild: Kantonspolizei SG (

Am Montag, 21.30 Uhr, geriet ein 26-jähriger auf der Fahrt auf der Autobahn von Oberbüren in Richtung Gossau mehrmals zu weit nach rechts und kollidierte dort mit Randleitpfosten. Anschliessend landete er auf einer angrenzenden Wiese, lenkte aber wieder auf die Strasse zurück und verliess die A1 über die Ausfahrt Gossau. Dabei verlor das Auto einen Teil eines Vorderreifens. Der junge Mann hielt an einer Tankstelle an der Wilerstrasse, wo er einem Passanten auffiel, der die Polizei verständigte.

Am Montag, 23.30 Uhr, rammte ein alkoholisierter Autofahrer ein Fahrverbotsschild in Gossau. Der 46-Jährige war auf der Stadtbühl- in Richtung Herisauerstrasse unterwegs. Auf Höhe des Restaurants Kränzlin stoppte er seinen Wagen und fuhr rückwärts. Dabei stiess er gegen das Fahrverbotsschild, fuhr dann aber weiter, ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern. Eine Polizeipatrouille konnte ihn aber kurz nach dem Zwischenfall anhalten und aus dem Verkehr ziehen. (kapo/vre)

Dienstag, 28. September - 10:49 Uhr

Gleichstellung auch bei den politischen Rechten: Sehbehinderte und Blinde sollen Stimmzettel ohne Hilfe ausfüllen können

Wenn blinde oder sehbehinderte Personen an Abstimmungen und Wahlen teilnehmen wollen, sind sie heute auf Hilfe angewiesen. Die Mitte/EVP-Fraktion im St.Galler Stadtparlament will das auf kommunaler Ebene möglichst rasch ändern und damit die Stadt gleich auch noch zur Schweizer Vorreiterin in dieser Frage machen. In einer neu eingereichten Einfachen Anfrage erkundigt sich Patrik Angehrn (Mitte) namens seiner Fraktion, ob der Stadtrat gewillt ist, da mitzuziehen.

Solche Schablonen sollen Sehbehinderten und Blinden die Stimmabgabe ohne Beizug einer Hilfsperson ermöglichen.

Solche Schablonen sollen Sehbehinderten und Blinden die Stimmabgabe ohne Beizug einer Hilfsperson ermöglichen.

Bild: SZB

Im Sinne der Gleichstellung gemäss Behindertengesetz müssten Hürden bei der Wahrnehmung von politischen Rechten abgebaut werden. Auf nationaler Ebene seien bereits Bestrebungen im Gang, Personen mit einer Sehbehinderung die autonome Stimmabgabe zu ermöglichen und so das Stimmgeheimnis auch für sie zu wahren. Die Stadt St.Gallen habe da eine Chance, eine Vorreiterrolle zu übernehmen. Was auch sinnvoll sei, weil mit der Obvita eine der wichtigsten Institutionen für Sehbehinderte und Blinde hier ihren Sitz habe, heisst es in der Begründung des Vorstosses.

Vom Stadtrat will Angehrn wissen, ob er bereit ist, alle Schritte zur Ermöglichung der autonomen Stimmabgabe für Sehbehinderte und Blinde an die Hand zu nehmen. Entweder können dafür tädtische Stimmzettel so standardisiert werden, dass Personen mit Sehbehinderung sie immer mit einer Einheitsschablone ausfüllen können. Eine andere Möglichkeit ist, zu jeder Abstimmung eine neue Schablone anfertigen und verteilen zu lassen. Bei beiden Methoden müssen auf den Stimmzetteln taktile Merkmale angebracht werden, damit sie korrekt in die Schablone eingelegt werden können. (vre)

Dienstag, 28. September - 10:11 Uhr

Wegen internationaler Entwicklungen: Auch in der Stadt St.Gallen steigt per 1. November der Gaspreis

Aufgrund deutlich gestiegener Beschaffungspreise erhöhen die St.Galler Stadtwerke (SGSW) ab Montag, 1. November, die Preise für Erd- und Biogas um 1,8 Rappen pro Kilowattstunde. Die Grundpreise hingegen bleiben gemäss Mitteilung vom Dienstag unverändert. Je nach Haustyp führt die Preiserhöhung gemäss Tabelle der SGSW zu monatlichen Mehrkosten zwischen 30 und 150 Franken:

Wie sich die Gaspreiserhöhung je nach Verbrauch auswirkt.

Wie sich die Gaspreiserhöhung je nach Verbrauch auswirkt.

Tabelle: Stadtwerke SG

Das voraussichtliche Ende der Coronakrise verleiht der Weltwirtschaft enormen Schub. Dies äussert sich auch in der Fortsetzung eines Trends, der bereits seit Ende des letzten Jahres anhält. Seither haben die Beschaffungspreise für Gas kontinuierlich angezogen und inzwischen ein Niveau erreicht, das für die Stadtwerke eine Anhebung der Abgabepreise für Erd- und Biogas unumgänglich mache, heisst es in der Mitteilung.

Dienstag, 28. September - 9:16 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 106 neue Ansteckungen und wieder zwei Todesfälle am Montag

Der Kanton St.Gallen meldet in seinem Internetauftritt für Montag 106 neue laborbestätigte Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 53'292 Personen im St.Gallischen mit dem Virus infiziert. Am Montag wurden auch zwei weitere Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der Coronatoten seit Frühling 2020 steht damit bei 740.

In Zusammenhang mit Covid-19 waren am Montagabend im Kanton St.Gallen 42 Patientinnen und Patienten hospitalisiert. 13 von ihnen lagen auf einer Intensivstation und mussten künstlich beatmet werden. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Montag bei 137, die 14-Tage-Inzidenz bei 351. Die Inzidenz bezeichnet die Zahl der neuen Coronafälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner. (SK/vre)

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