ST.GALLER STADT-TICKER
FCSG-Spieler sammeln für kranke Kinder +++ Bei Strolchenfahrt Tor gerammt +++ Fünf Vandalen erwischt +++ Parkplätze in der Innenstadt: Ab heute wird gebüsst

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Stadt St.Gallen und der Umgebung: In unserem Stadt-Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

Redaktion
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Montag, 24. Januar - 17:07 Uhr

Spieler des FC St.Gallen unterstützen kranke Kinder: Zum Start von «Sangallä bewegt» gibt es VIP-Tickets fürs Heimspiel gegen YB zu gewinnen

Die Spieler der ersten Mannschaft des FC St.Gallen haben am Montag im Internet und auf Instagram eine Spendenaktion lanciert. Sie sammeln Spenden, um die kleinen Patientinnen und Patienten des Ostschweizer Kinderspitals sowie ihre Familien in ihrer schwierigen Situation zu unterstützen. Die Aktion nennt sich «Sangallä bewegt».

Der erste Post auf dem Instagram-Account von «Sangallä bewegt» mit Lukas Görtler, der neben anderen die Aktion in einem Video erklärt.

Der erste Post auf dem Instagram-Account von «Sangallä bewegt» mit Lukas Görtler, der neben anderen die Aktion in einem Video erklärt.

Screenshot: Instagram

Sie will bis Ende Mai 25’000 Franken zusammenbringen. Finanzierungsschwelle auf der Internetplattform Lokalhelden.ch sind 20’000 Franken. Gestartet wurde die Aktion mit einem Beitrag aus der Mannschaftskasse des 1. FC St.Gallen von 3’000 Franken. Bis Montagabend lag der Stand des Spendenkontos bereits bei knapp 8’500 Franken.

Auslöser für die Lancierung der Aktion «Sangallä bewegt» sind Erfahrungen der FCSG-Spieler mit kleinen erkrankten Fans. In der Vergangenheit habe man immer wieder erlebt, wie man ihnen mit kurzen Videobotschaften, privaten Stadionführungen oder Krankenbesuchen eine riesige Freude habe machen können, heisst es dazu im Internet.

Wie die Mittel von «Sangallä bewegt» eingesetzt werden sollen, ist noch offen. Alle Beteiligten – das sind Angehörige des FC St.Gallen und einer lokalen Digitalmarketing-Agentur - engagieren sich ehrenamtlich, so dass jeder Spendenfranken bei den kranken Kindern ankommen soll. Über die Verwendung soll informiert werden, sobald klar ist, wohin das Geld fliesst.

Die Spieler der ersten Mannschaft des FC St.Gallen erklären ihre Aktion «Sangallä bewegt» auch in einem Youtube-Video.

Zum Start von «Sangallä bewegt» werden bis nächsten Montag, 23:59 Uhr, zwei VIP-Tickets für das Heimspiel des FC St.Gallen gegen YB vom 6. Februar sowie ein an einem Match getragenes Trikot eines FCSG-Spielers verlost. Eine Spende auf Lokalhelden.ch genügt, um im Lostopf zu landen. Eine weitere Möglichkeit ist, Follower der Instagramseite von «Sangallä bewegt» zu werden, den ersten Post dort zu liken sowie einen Freund oder eine Freundin zu markieren. (vre)

Montag, 24. Januar - 16:30 Uhr

Winterlandschaft im Gegenlicht

Momentaufnahme. Wolfgang Ponader fotografierte die winterliche Landschaft mit den imposanten Wolken am Sonntag bei Staubhusen über dem Breitfeld.

Momentaufnahme. Wolfgang Ponader fotografierte die winterliche Landschaft mit den imposanten Wolken am Sonntag bei Staubhusen über dem Breitfeld.

Montag, 24. Januar - 15:52 Uhr

Jugendlicher entwendet Auto und rammt Garagentor: Ohne Ausweis, dafür nach Konsum von Alkohol und Drogen am Steuer

Auf eine Strolchenfahrt mit einem entwendeten Auto hat sich am Sonntagmorgen im Osten der Stadt St.Gallen ein 19-Jähriger gemacht. Der junge Mann besitzt keinen gültigen Fahrausweis. Er war zudem nach dem Konsum von Alkohol, Marihuana und Kokain auch noch fahrunfähig unterwegs. Auf seiner Fahrt rammte er ein Garagentor. An diesem und am Auto entstand Sachschaden von einigen Tausend Franken. Der 19-Jährige wird von der Polizei bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

Mit diesem Auto unternahm in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein 19-Jähriger eine Strolchenfahrt, die mit viel Sachschaden endete.

Mit diesem Auto unternahm in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein 19-Jähriger eine Strolchenfahrt, die mit viel Sachschaden endete.

Bild: Stadtpolizei SG
(23.1.2022)

Am Sonntag, gegen 7 Uhr, meldete sich ein 54-jähriger Mann bei der Stadtpolizei St.Gallen und gab an, dass sein Personenwagen entwendet worden war. Das Fahrzeug wurde dann nahe dem Wohnort des Mannes an der Stephanshornstrasse gefunden. Der Personenwagen wies frische Beschädigungen auf. Glassplitter und Fremdlack wiesen darauf hin, dass er in einen Unfall verwickelt gewesen sein musste. In der Nähe wurde dann auch ein beschädigtes Garagentor entdeckt.

Unter Alkohol und Drogen rammte der 19-Jährige unter anderem ein Garagentor und demolierte es.

Unter Alkohol und Drogen rammte der 19-Jährige unter anderem ein Garagentor und demolierte es.

Bild: Stadtpolizei SG
(23.1.2022)

Bei den folgenden Ermittlungen stellte sich dann heaus, dass das Auto vom 19-jährigen Sohn der Partnerin des Autohalters entwendet und benutzt worden war. Polizisten machten den Jugendlichen dann ausfindig und brachten ihn gemäss Mitteilung auf den Polizeiposten. Im Verlauf der dortigen Befragung gab der junge Mann zu, nebst Alkohol auch Marihuana und Kokain konsumiert zu haben. Er musste eine Blut- und Urinprobe abgeben. (stapo/vre)

Montag, 24. Januar - 15:38 Uhr

Jugendliche Vandalen beschädigen Abfalleimer und Werbetafeln

In der Nacht von Samstag auf Sonntag hat die Stadtpolizei fünf jugendliche angehalten, die im Umfeld der Sporthalle und Parkgarage Kreuzbleiche diverse Sachbeschädigungen begangen hatten. Der Fall wird von der Kantonspolizei weiter bearbeitet. Die fünf Jugendlichen wurden zudem gemäss Polizeimeldung für dreissig Tage weggewiesen.

Fünf Jugendliche haben in der Nacht auf Sonntag auf der Kreuzbleiche Abfalleimer und Plakatwände demoliert.

Fünf Jugendliche haben in der Nacht auf Sonntag auf der Kreuzbleiche Abfalleimer und Plakatwände demoliert.

Bild: Stadtpolizei SG
(23.1.2022)

Auf die Vandalenakte aufmerksam gemacht wurde die Polizei am Sonntag nach Mitternacht durch einen Anruf. Vor Ort trafen Polizeipatrouillen dann auf die fünf Jugendlichen - zwei Schweizer, ein Kosovare und zwei Eritreer im Alter zwischen 18 und 19 Jahren. Sie hatten Abfalleimer und Werbetafeln beschädigt. (stapo/vre)

Montag, 24. Januar - 15:25 Uhr

Stadtpolizei geht gegen Parksünder in der Innenstadt vor: Ab heute Montag werden Bussen verteilt

Seit Jahresanfang sind die öffentlichen Oberflächenparkplätze in der St.Galler Innenstadt neu auch in der Nacht sowie an Sonn- und Feiertagen gebührenpflichtig. Bisher hat die Stadtpolizei bei Kontrollen mit einem Flyer auf die neue 24-Stunden-Gebührenpflicht hingewiesen. Nach der Kulanzzeit gilt es jetzt ernst: Ab heute Montag erhalten Fahrzeughalter, die ihr Auto ohne Parkierbewilligung abstellen, eine Busse.

Seit Jahresanfang gilt in der Innenstadt die 24-Stunden-Gebührenpflicht fürs Parkieren. Ab heute Montag wird bei Nichtbefolgen gebüsst.

Seit Jahresanfang gilt in der Innenstadt die 24-Stunden-Gebührenpflicht fürs Parkieren. Ab heute Montag wird bei Nichtbefolgen gebüsst.

Bild: Stadtpolizei SG

Die Stadt hat breit über die Ausdehnung der Gebührenpflicht informiert. Das hat in den Medien im Dezember auch noch etliche kritische Reaktionen von Autofahrern sowie aus dem Gewerbe und von Automobilverbänden ausgelöst. Die Stadtpolizei selber ging mit Medienmitteilungen, auf ihrer Website, in den sozialen Medien und direkt vor Ort an die Öffentlichkeit.

Trotzdem würden immer noch viele Autos ohne Parkierbewilligung abgestellt, heisst es in der Polizeimitteilung vom Montag . Seit Anfang Januar seien in der Innenstadt anstelle von Parkbussen rund 1’800 Flugblätter, die auf die neue Gebührenpflicht aufmerksam machen, an Fahrzeugen angebracht worden, für welche keine Parkierbewilligung gelöst worden sei. (stapo/vre)

Montag, 24. Januar - 11:11 Uhr

Bank Arcrevis verschiebt Generalversammlung auf Ende Mai

Der Verwaltungsrat der Acrevis-Bank AG mit Hauptsitz in St.Gallen hat entschieden, die elfte ordentliche Generalversammlung vom 1. April auf den 20. Mai zu verschieben. Grund dafür ist gemäss Mitteilung die derzeitige Ungewissheit, welche gesetzlichen Coronaregeln Anfang April gelten werden. Mit der Verschiebung möchte die Regionalbank die Chance wahren, die GV zusammen mit Aktionärinnen und Aktionären durchführen zu können.

Der Hauptsitz der Bank Acrevis im St.Galler Stadtzentrum.

Der Hauptsitz der Bank Acrevis im St.Galler Stadtzentrum.

Bild: Urs Bucher
(14.2.2017)

«Unsere Generalversammlungen in der Olma-Halle erfreuen sich grosser Beliebtheit», wird Acrevis-Verwaltungsratspräsident Stephan Weigelt in der Mitteilung zitiert. «Aus allen Teilen unseres Marktgebietes, vom Boden- bis zum Zürichsee, dürfen wir jeweils zahlreiche Aktionärinnen und Aktionäre begrüssen.» Die Bank Acrevis hofft nun, dass sich die Corona-Lage im Laufe der nächsten Wochen und Monate beruhigen wird, so dass möglicht «normal» getagt werden kann. (pd/vre)

Montag, 24. Januar - 9:59 Uhr

Moderne Technik für die Stadtpolizei: Knapp 2,2 Millionen Franken für ein neues Einsatzleitsystem

In den kommenden Jahren müssen Kantons- und Stadtpolizei St.Gallen ihr Einsatzleitsystem erneuern. Die heutige, 2007 bis 2009 beschaffte Technik wird das Ende ihres Lebenszyklus 2024 erreichen. Der Stadtrat hat gemäss Mitteilung für den Anteil der Stadtpolizei einen Kredit von 2,177 Millionen Franken bewilligt. Die Alarmzentrale des Kantons wird bei der Erneuerung aus der Calatrava-Muschel in ein Provisorium über dem Einkaufszentrum Lerchenfeld verlegt. Jene der Stadtpolizei bleibt an der Vadianstrasse 57.

Blick in die Einsatzzentrale der Stadtpolizei St.Gallen an der Vadianstrasse 57.

Blick in die Einsatzzentrale der Stadtpolizei St.Gallen an der Vadianstrasse 57.

Bild: Hanspeter Schiess
(8.8.2015)

Die Einsatzzentrale der Stadtpolizei stellt deren Erreichbarkeit rund um die Uhr sicher. In der Zentrale im Polizeiposten an der Vadianstrasse gehen jährlich rund 130'000 Telefonanrufe ein. Dazu wird von dort aus ein Vielfaches an Funksprüchen getätigt. Weitere Aufgaben der Zentrale sind das Bedienen von Schrankenanlagen, der Telefondienst für die Stadtwerke und die Videoüberwachung auf Stadtgebiet. Dazu sind der Einsatzzentrale zahlreiche Notrufsäulen und Alarmanlagen angeschlossen.

Für das bestehende Einsatzleitsystem soll in den nächsten Jahren ein zeitgemässes neues System beschafft werden. Ersatzbeschaffung und Ablösung der alten Technik erfolgen in enger Zusammenarbeit mit dem Kanton St.Gallen, beiden Appenzell sowie - für die Nummer 144 - mit dem Kanton Glarus. Der städtische Anteil für das neue Einsatzleitsystem beträgt knapp 2,2 Millionen Franken. (sk/vre)

Montag, 24. Januar - 9:38 Uhr

Noch vier Vorstellungen mit dem Cabaret Sälewie in der Kellerbühne

Seit Silvester ist das Cabaret Sälewie in der St.Galler Kellerbühne auf grosser Fahrt. Im neuen Programm «Heissi Luft» heben Rosanna Schmid, Katrin Schatz, Simon Meier und Thomas Frischknecht im Ballon ab und begutachten das turbulente Treiben in St.Gallen und auf der Welt aus sicherer Flughöhe.

Das Cabaret Sälewie bereit zum Abheben: «Heissi Luft» ist diese Woche noch viermal in der Kellerbühne St.Gallen zu sehen.

Das Cabaret Sälewie bereit zum Abheben: «Heissi Luft» ist diese Woche noch viermal in der Kellerbühne St.Gallen zu sehen.

Bild: PD

Jetzt stehen noch vier Vorstellungen in St.Gallen auf dem Programm. Für alle vier gibt's noch Eintrittskarten: Für Dienstag, Mittwoch und Donnerstag gibt's noch je etwa 50 freie Plätze, für Freitag sind es noch 25. Für den Besuch der Kellerbühne ist ein 2G-Covidzertifikat erforderlich; zudem gilt Maskenpflicht. Im Vorverkauf sind Tickets via Internetauftritt der Kellerbühne erhältlich. (pd/vre)

Montag, 24. Januar - 9:25 Uhr

Termine für den nächsten St.Galler Wahlmarathon stehen fest

«Nach den Wahlen ist vor den Wahlen!», das weiss jede Politikerin und jeder Politiker. Bis zum Start des nächsten St.Galler Wahlmarathons geht es zwar fast noch zwei Jahre, trotzdem hat die Kantonsregierung gemäss Mitteilung schon jetzt die Termine für die nationalen, kantonalen und kommunalen Erneuerungswahlen 2023/24 festgelegt. Wahlmarathon heissen die Erneuerungswahlen im Volksmund, weil jeweils während anderthalb Jahren ein Wahlgang auf den nächsten folgt.

Start zum nächsten St.Galler Wahlmarathon mit nationalen, kantonalen und lokalen Erneuerungswahlen ist am 22. Oktober 2023.

Start zum nächsten St.Galler Wahlmarathon mit nationalen, kantonalen und lokalen Erneuerungswahlen ist am 22. Oktober 2023.

Bild: Hannes Thalmann

Gestartet wird der Reigen am 22. Oktober 2023 mit der Wahl der zwölf St.Galler Mitglieder des National- sowie den beiden St.Galler Mitgliedern des Ständerats. Der allfällige zweite Wahlgang für den Ständerat würde 2023 am 19. November stattfinden; das hat die Regierung allerdings unter dem Vorbehalt beschlossen, dass keine eidgenössischen Abstimmungen auf den 26. November angesetzt werden.

Ein paar Monate später finden wie üblich die St.Galler Erneuerungswahlen für den Kantonsrat und die Regierung statt: Der erste Wahlgang wurde auf den 3. März 2024 angesetzt. Ein allfälliger zweiter Wahlgang für Sitze in der Regierung findet am 14. April 2024 statt. Im Herbst folgen die kommunalen Wahlen. Als Termine hat der Kanton den 22. September (Stadtparlament, Stadtrat) sowie für einen allfälligen zweiten Wahlgang für die Stadtregierung den 24. November festgelegt. (SK/vre)

Montag, 24. Januar - 8:59 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 4'287 neue Ansteckungen und ein Todesfall übers Wochenende

Der Kanton meldet auf seiner Webseite fürs Wochenende (Freitag, Samstag, Sonntag) 4'287 neue laborbestätigte Coronafälle. Seit März 2020 haben sich somit 117'060 Personen im St.Gallischen mit dem Virus infiziert. Am Wochenende wurde zudem ein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten steht bei 821.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Sonntag, 23. Januar, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Sonntag, 23. Januar, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Derzeit liegen 60 (Sonntag vor einer Woche: 44) Patientinnen und Patienten wegen einer SARS-CoV-2-Infektion in St.Galler Spitälern. Davon befinden sich noch zwölf Personen auf einer Intensivstation; acht von ihnen müssen künstlich beatmet werden. Die Zahl der Spitaleinweisungen wegen Covid-19 ist damit über Wochenende wieder gestiegen. Die Zahl der Coronapatientinnen und Coronapatienten auf den Intensivstationen bleibt im Kanton St.Gallen hingegen stabil.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Kanton St.Gallen am Sonntagabend bei 2'077 (Sonntag vor einer Woche: 1'383, Donnerstag: 1'701). Die 14-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 3'523 (Sonntag vor einer Woche: 2'724, Donnerstag: 3'070). Die Inzidenz bezeichnet die Zahl neuer Coronafälle innert sieben und 14 Tagen hochgerechnet auf 100’000 Einwohner. Diese Werte sind innert einer Woche stark angestiegen. Die Omikronwelle ist im St.Gallischen offenbar noch nicht am Abflauen. (SK/vre)

Samstag, 22. Januar - 13:24 Uhr

Transfer: Tim Staubli wechselt leihweise zum FC Vaduz

Tim Staubli verlässt den FC St.Gallen. Der Mittelfeldspieler wechselt für die Rückrunde der laufenden Saison leihweise zum FC Vaduz in die Challenge League, wie die FC St.Gallen mitteilt. Sein Vertrag läuft im kommenden Sommer aus. Über die Details des Leihgeschäfts hätten die beiden Vereine Stillschweigen vereinbart, heisst es in der Mitteilung.

Der 21-Jährige in einem Testspiel gegen den FC Wil.

Der 21-Jährige in einem Testspiel gegen den FC Wil.

Bild: Claudio Thoma / freshfocus (19.1.2022)

Der 21-jährige Rheintaler kam 2014 vom FC Grabs in den Nachwuchs des FCSG. Seit der Saison 2019/20 gehörte er zum Kader der ersten Mannschaft. Seither bestritt er 47 Meisterschaftsspiele, davon vier in der laufenden Saison, und erzielte ein Tor. (pd/dar)

Samstag, 22. Januar - 10:15 Uhr

Schreibwerkstatt in der Frauenbibliothek: Frauen als Schreibende und inhaltlich auf Wikipedia sichtbarer machen

Ein Angebot für ganz Kurzentschlossene des Literaturhauses Wyborada in St.Gallen. Am Sonntag, 10 bis 16 Uhr, findet in der Frauenbibliothek die Schreibwerkstatt «Wybo Goes Wiki» statt. Chris Regn und Daniela Brugger vom Projekt «Who writes his_tory!» führen dabei ins Schreiben von Wikipedia-Einträgen ein. Ziel ist es, Frauen als Schreibende auf Wikipedia sichtbarer zu machen. Frauen sind derzeit in der Internet-Enzyklopädie nämlich als Autorinnen wie auch inhaltlich untervertreten.

Angehörige einer Schreibgruppe editieren im Historischen Museum Baden ihre Wikipedia-Beiträge.

Angehörige einer Schreibgruppe editieren im Historischen Museum Baden ihre Wikipedia-Beiträge.

Bild: Ursula Burgherr
(26.9.2021)

In der Schreibwerkstatt werden Fragen rund um Wikipedia beantwortet und erste Schritte zum Erstellen und Editieren von Beiträgen gezeigt. Ziel ist das Erstellen von Einträgen zu wichtigen Frauen aus der Ostschweiz. Nach der Werkstatt können sich die Schreibenden mit Fragen ans Wybo-Wiki-Schreibteam (Karin K. Bühler und Ruth Erat) wenden. Ist das Bedürfnis gross genug, kann auch eine Schreibgruppe gebildet werden, die sich regelmässig im Wyborada-Studio trifft.

Für die Teilnahme an der Schreibwerkstatt gilt die 2G-Zertifikatspflicht. Zudem ist eine Anmeldung per E-Mail erforderlich. Details zur Durchführung der Veranstaltung werden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern nach der Anmeldung per Mail übermittelt. Die Teilnahme an der Schreibwerkstatt ist gratis. (pd/vre)

Samstag, 22. Januar - 9:55 Uhr

Spektakulärer Unfall auf der Stadtautobahn: Mit viel Glück keine Verletzten, aber beträchtlicher Sachschaden

Der Unfall mit zwei PWs vom Freitagabend auf der Stadtautobahn ereignete sich nach der Einfahrt Kreuzbleiche in Fahrtrichtung Zürich.

Der Unfall mit zwei PWs vom Freitagabend auf der Stadtautobahn ereignete sich nach der Einfahrt Kreuzbleiche in Fahrtrichtung Zürich.

Bild: Kantonspolizei SG (21.1.2022)

Am Freitagabend ist es auf der St.Galler Stadtautobahn zu einem Unfall mit zwei Autos gekommen. Obwohl die beiden Fahrzeuge stark beschädigt wurden, kamen dabei gemäss Mitteilung der Kantonspolizei mit viel Glück keine Personen zu Schaden. Neben der Polizei stand bei den Bergungs- und Aufräumarbeiten auch die Berufsfeuerwehr St.Gallen sowie ein Team des Rettungsdienstes im Einsatz.

Die beiden Unfallautos waren nach dem Zusammenprall...

Die beiden Unfallautos waren nach dem Zusammenprall...

Bild: Kantonspolizei SG
(21.1.2022)

Am Freitag, vor 21 Uhr, war eine 27-jährige Frau auf der Stadtautobahn von St.Gallen in Fahrtrichtung Zürich unterwegs. Nach dem Passieren der Autobahneinfahrt Kreuzbleiche wechselte sie auf die zweite Überholspur und verlor aus zur Zeit noch unbekannten Gründen die Kontrolle über ihr Auto. Ein 31-Jähriger Mann, der sich mit seinem Wagen auf der ersten Überholspur befand, konnte nicht rechtzeitig ausweichen, wodurch es zu einem heftigen Zusammenstoss kam.

...mit Seitenmauer und Lärmschutzwand der Stadtautobahn stark beschädigt.

...mit Seitenmauer und Lärmschutzwand der Stadtautobahn stark beschädigt.

Bild: Kantonspolizei SG (21.1.2022)

Durch die Wucht der Kollision wurden die beiden Autos nach rechts abgewiesen und prallten gegen die rechte Seitenmauer der Autobahn. Das Auto des 31-Jährigen kam danach zum Stillstand. Das Auto der 27-Jährigen wurde weiter nach links abgewiesen und überquerte alle drei Fahrspuren. Schliesslich krachte es frontal gegen die linksseitige Lärmschutzwand, wo es dann zum Stillstand kam. (kapo/vre)

Samstag, 22. Januar - 9:35 Uhr

Vollmond über den Appenzeller Hügeln

Momentaufnahme. Luciano Pau fotografierte am vergangenen Dienstag den Vollmond bei Herisau.

Momentaufnahme. Luciano Pau fotografierte am vergangenen Dienstag den Vollmond bei Herisau.

Freitag, 21. Januar - 14:45 Uhr

Direktionswechsel im Naturmuseum: Toni Bürgin übergibt am 1. Februar an Matthias Meier

Nach rund 26 Jahren am Naturmuseum geht Toni Bürgin Ende Januar in Pension. Er hatte die Leitung des Museums, das sich damals noch im Kunklerbau im Stadtpark befand, im März 1996 übernommen. Zur Konzeption und Realisierung von insgesamt über 80 Sonderausstellungen und der Organisation einer Vielzahl von Vorträgen und Veranstaltungen kam ab 2004 die Planung des neuen Naturmuseums im Neudorf hinzu.

Toni Bürgin ist seit 1996 Direktor des Naturmuseums St.Gallen. Am 1. Februar übernimmt sein Nachfolger Matthias Meier.

Toni Bürgin ist seit 1996 Direktor des Naturmuseums St.Gallen. Am 1. Februar übernimmt sein Nachfolger Matthias Meier.

Bild: Ralph Ribi
(26.5.2021)

Bei der Neueröffnung 2016 erhielt das Naturmuseum St.Gallen den ersten Neubau eines naturhistorischen Museums in der Schweiz seit Jahrzehnten. Die Zahl der Besucherinnen und Besucher stieg von jährlich 30’000 am neuen Standort auf rund 50’000. Das Naturmuseum versteht sich als regionales Kompetenzzentrum für Naturgeschichte und Nachhaltigkeit. Es ist zudem das Naturarchiv des Kantons St.Gallen und beider Appenzell.

Am 1. Februar übernimmt Matthias Meier von Toni Bürgin die Leitung des Museums. Er ist seit rund drei Jahren dessen stellvertretender Direktor. Meier will das Haus gemäss Mitteilung aufbauend auf dem soliden Fundament weiterentwickeln. «Die Welt ist in ständiger Veränderung, da kann auch ein Museum nicht stillstehen», lässt sich Meier in der Mitteilung vom Freitag zitieren.

Toni Bürgin (links) und Matthias Meier: der alte und der neue Direktor des Naturmuseums St.Gallen mit einer ausgestopften Wildkatze.

Toni Bürgin (links) und Matthias Meier: der alte und der neue Direktor des Naturmuseums St.Gallen mit einer ausgestopften Wildkatze.

Bild: Naturmuseum SG

Matthias Meier ist seit drei Jahren als Leiter «Sammlungen und Forschung» am Naturmuseum tätig. Zudem arbeitet er in der Museumspädagogik mit. In Genf geboren hat der neue Direktor des Naturmuseums an der ETH Zürich Erdwissenschaften studiert. Er doktorierte dort 2011. Nebenbei sammelte er im Sauriermuseum Aathal Museumserfahrungen und bildete sich mit dem Höheren Lehramt in Geografie pädagogisch weiter.

Danach absolvierte Matthias Meier mehrere Forschungsjahre im schwedischen Lund, in Chicago sowie im französischen Nancy. 2015 bis 2018 war er an der ETH Zürich in einem Nationalfondsprojekt tätig und unterrichtete parallel dazu an der Kantonsschule in Wil. Matthias Meier ist 41 Jahre alt und wohnt seit mehreren Jahren mit seiner Familie in der Stadt St.Gallen. (pd/vre)

Freitag, 21. Januar - 14:23 Uhr

Für 25 Franken zum Festbankett: Einmal im Monat können U30 zum Spezialpreis ins Theater

Die Aktionen für Personen unter 30 Jahren, die das Theater St.Gallen seit einiger Zeit bei bestimmten Produktionen anbietet, erfreuen sich grosser Beliebtheit. Deshalb sollen sie gemäss Mitteilung vom Freitag zum regelmässigen Bestandteil des Angebots werden. Neu gibt es jeden Monat ein U30-Special. Das nächste ist für 26. Januar für das Tanzstück «The Banquet» im Provisorium auf dem Unteren Brühl geplant.

Die nächsten U30-Spezialtickets bietet das Theater St.Gallen für die Vorstellung des Tanzstückes «The Banquet» vom 26. Januar an.

Die nächsten U30-Spezialtickets bietet das Theater St.Gallen für die Vorstellung des Tanzstückes «The Banquet» vom 26. Januar an.

Bild: Gregory Batardon

An den Terminen für ihre Altersklasse erhalten U30 Theater- oder Konzerttickets zum Preis von 25 Franken . Nach der Vorstellung sind sie zum Gedankenaustausch mit Hauptdarstellerinnen und Hauptdarstellern sowie Mitgliedern des Produktionsteams oder des Orchesters eingeladen. Wenn es die Coronalage zulässt, wird dafür auch die Bar geöffnet und ein Gratisdrink offeriert. (pd/vre)

Nächste U30-Termine:

  • «The Banquet», Tanzstück, 26. Januar, 19.30, Provisorium
  • «Mahler IV: Himmlische Freuden», Konzert,
    24. Februar, 19.30, Tonhalle
  • «La traviata», Oper von Giuseppe Verdi, 22. März, 19.30, Provisorium
  • «Biedermann und die Brandstifter», Drama von Max Frisch,
    13. April, 19.30, Provisorium
  • «María de Buenos Aires», Tango-Oper von Ástor Piazzolla,
    11. Mai, 19.30, Provisorium

U30-Tickets sind erhältlich unter 071'242'06'06, per E-Mail oder an der Billettkasse des Theaters (Tonhalle, Museumstrasse 25 - Mo bis Fr, 10-19 Uhr, sowie Sa, 10 bis 14 Uhr).

Freitag, 21. Januar - 13:59 Uhr

In Autogarage eingebrochen: Tausend Franken und 25 Autobahnvignetten gestohlen

Am Donnerstag, zwischen 12 und 12.30 Uhr, haben Einbrecher eine Autogarage an der St.Gallerstrasse in Goldach heimgesucht. Sie drangen gemäss Mitteilung der Kantonspolizei auf unbekanntem Weg ins Gebäude ein und brachen dort eine Kasse auf. Daraus liessen sie rund tausend Franken und 25 Autobahnvignetten im Wert von rund 2000 Franken mitlaufen. Anschliessend suchten sie unbemerkt das Weite. (kapo/vre)

Freitag, 21. Januar - 11:34 Uhr

Erstes Heimspiel des neuen Jahres für die Frauen des LC Brühl Handball: Brühlerinnen greifen gegen Thun nach neuntem Saisonsieg

Am Samstag bestreiten die Frauen des LC Brühl Handball ihr erstes Heimspiel des noch jungen Jahres. In der Sporthalle Kreuzbleiche ist Rotweiss Thun zu Gast. Anpfiff gegen die Berner Oberländerinnen ist um 17.30 Uhr. Die Brühlerinnen wollen den Schwung aus dem Derbysieg gegen Kreuzlingen vom vergangenen Wochenende mitnehmen und ihrer Favoritenrolle mit dem neunten Saisonsieg gerecht werden.

Tabellarisch empfängen am Samstag die Zweiten die Sechsten. Die Rangliste der obersten Liga im Schweizer Frauenhandball hat momentan aber nur bedingt Aussagekraft, da aufgrund der Coronapandemie einige Spiele ausgefallen sind. Die Brühlerinnen befinden sich weiter im Fernduell mit Spono und Zug um die Tabellenspitze. Nach Verlustpunkten liegt Brühl momentan mit fünf knapp hinter der Konkurrenz mit jeweils vier abgegebenen Zählern.

Laurentia Wolff beim Sieben-Meter-Wurf.

Laurentia Wolff beim Sieben-Meter-Wurf.

Bild: LCB/Foto Wagner

Die Thunerinnen wiederum schielen mit einem Auge noch auf Rang vier und damit den letzten Finalrundenplatz. Diesen behalten sie aber nur im Blick, wenn sie in St.Gallen punkten. Für Thun wäre dabei ein Sieg drei Spieltag vor Ende der Hauptrunde eigentlich Pflicht. Die letzten sechs Duelle gegen die Bernerinnen gewann jedoch allesamt der LCB, darunter auch das Hinspiel vergangenen Oktober, als ein 25:20-Arbeitssieg eingefahren wurde.

Mit dem Derbysieg gegen Kreuzlingen und der dabei gezeigten Steigerung in Sachen Moral und Einsatzbereitschaft haben die St.Gallerinnen nach der Auftaktniederlage in Nottwil die richtige Antwort gegeben. Daran soll im ersten Heimspiel des Jahres angeknüpft werden. Gegen Thun ist Brühl klarer Favorit, dies soll sich auch auf dem Feld über 60 Minuten widerspiegeln. Cheftrainer Nicolaj Andersson steht fast das ganze Kader zur Verfügung. Nur Mathilde Schaefer und Julia Forizs müssen passen, ob Katarina Simova spielen kann, ist offen. (pd/vre)

Für den Besuch des Matches in der Kreuzbleiche-Halle ist ein 2G-Covidzertifikat nötig. Das Spiel wird als Livestream im Internet auf handballTV.ch übertragen.

Freitag, 21. Januar - 11:19 Uhr

Fussgängerin angefahren und leicht verletzt

Am Donnerstagmorgen hat der Zürcher Strasse im Lachen-Quartier ein Auto eine Fussgängerin auf dem Fussgängerstreifen angefahren. Die 21-Jährige wurde gemäss Mitteilung der Stadtpolizei mit eher leichten Verletzungen durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.

Das Auto erfasste die junge Frau auf dem Fussgängerstreifen vor dem «Denner» im St.Galler Lachen-Quartier.

Das Auto erfasste die junge Frau auf dem Fussgängerstreifen vor dem «Denner» im St.Galler Lachen-Quartier.

Bild: Stadtpolizei SG
(20.1.2022)

Am Donnerstag, kurz nach 7 Uhr, war ein 31-jähriger Autofahrer auf der Zürcher Strasse stadtauswärts unterwegs. Gleichzeitig überquerte eine 21-jährige Fussgängerin den Fussgängerstreifen auf Höhe der Liegenschaft Nummer 40. Der Lenker übersah dies, so dass sein Auto die 21-Jährige erfasste. (stapo/vre)

Freitag, 21. Januar - 11:11 Uhr

Theater St.Gallen muss wegen Coronapandemie Programm umstellen: «Biedermann und die Brandstifter» statt Krimiklassiker «M»

Die Coronasituation zwingt das Theater St.Gallen zu einer Änderung im Spielplan. Anstelle von «M» nach dem Filmklassiker von Fritz Lang kommt im April der Welterfolg «Biedermann und die Brandstifter» von Max Frisch auf die Bühne. Die Coronaregeln verunmöglichen es, das Konzept der Produktion «M» wie geplant umzusetzen. «Biedermann und die Brandstifter» hat am Freitag, 8. April, 19.30 Uhr, Premiere.

Peter Lorre im Filmklassiker «M - Eine Stadt sucht einen Mörder» von Fritz Lang aus dem Jahr 1931.

Peter Lorre im Filmklassiker «M - Eine Stadt sucht einen Mörder» von Fritz Lang aus dem Jahr 1931.

Bild: PD

1958 am Schauspielhaus Zürich uraufgeführte «Lehrstück ohne Lehre» von Max Frisch erzählt die Geschichte von Gottlieb Biedermann. Der wohlhabende Haarwasserfabrikant rennt in die Katastrophe, nachdem er einen mutmasslichen Brandstifter bei sich einquartiert hat und glaubt, dank seiner Gastfreundschaft werde er vom sich abzeichnenden Unheil verschont.

Das Stück ist eine politische Parabel. Sie erzählt vom Nicht-Handeln in Anbetracht der Bedrohung, von Inaktivität als politischer Haltung und von Opportunismus. Und sie sei, so heisst es in einer Mitteilung des Theaters St.Gallen auch mehr als sechzig Jahre nach der Uraufführung brandaktuell. Für Regie und Ausstattung zeichnen auch bei «Biedermann und die Brandstifter» Christina und Franziska Rast verantwortlich. (pd/vre)

Einführungsmatinee: 3. April, 11 Uhr, Lokremise.
Premiere: 8. Apri, 19.30 Uhr, Theaterprovisorium Unterer Brühl.
Vorstellungen: 10., 11. und 13. April, 6., 10., 12., 13., 22. und 29. Mai, 2. und 8. Juni.

Freitag, 21. Januar - 9:35 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 1'672 neue Ansteckungen und weiterhin stabile Zahlen in den Spitälern

Der Kanton meldet auf seiner Webseite für Donnerstag 1'672 (Mo: 909, Di: 2'051, Mi: 2'088) neue laborbestätigte Coronafälle. Seit März 2020 haben sich somit 112'773 Personen im St.Gallischen mit dem Virus infiziert. Am Mittwoch wurden keine weiteren Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten steht bei 820.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Donnerstag, 20. Januar 2022, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Donnerstag, 20. Januar 2022, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Derzeit liegen 48 (So: 44, Mo: 51, Di: 51, Mi: 46) Patientinnen und Patienten wegen einer SARS-CoV-2-Infektion in St.Galler Spitälern. Davon befinden sich noch zwölf Personen auf einer Intensivstation; zehn von ihnen müssen künstlich beatmet werden. Die Zahl der Spitaleinweisungen wegen Covid-19 wie jene von Coronapatientinnen und -patienten auf den Intensivstationen bleibt damit auch im Kanton St.Gallen weiterhin stabil.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Kanton St.Gallen am Donnerstagabend bei 1'701 (So: 1'383, Mo: 1'264, Di: 1'424, Mi: 1’596). Die 14-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 3'070 (So: 2'724, Mo: 2'607, Di: 2'768. Mi: 2'938). Die Inzidenz bezeichnet die Zahl neuer Coronafälle innert sieben und 14 Tagen der Vergleichbarkeit wegen hochgerechnet auf 100’000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Die Verteilung der Coronapandemie gemessen an der 14-Tage-Inzidenz auf die acht Wahlkreise des Kantons St.Gallen.

Die Verteilung der Coronapandemie gemessen an der 14-Tage-Inzidenz auf die acht Wahlkreise des Kantons St.Gallen.

Grafik: Fachstelle Statistik Kanton SG

Bezüglich den Extrempositionen ist die geografische Verteilung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen unverändert: Am wenigsten Fälle weist gemessen an der 14-Tage-Inzidenz das Toggenburg (2'302), am meisten das Sarganserland (3'478) auf. Das ist insofern überraschend, als dass das Toggenburg, mit dem kleinsten Anteil Geimpfter, im Herbst lange Zeit den Spitzenplatz bei den Neuansteckungen hatte.

Unter dem kantonalen Durchschnitt (3'070) liegen derzeit neben dem Toggenburg auch noch die Wahlkreise Werdenberg (2'983), Wil (2'998), Rheintal (3'046) und St.Gallen-Gossau (3'048). Über dem kantonalen Schnitt liegen neben dem Sarganserland auch noch Rorschach (3'112) und See-Gaster (3'360). (SK/vre)

Donnerstag, 20. Januar - 16:52 Uhr

Da ist Präzision gefragt: Baukran in der Gutenbergstrasse demontiert

Der Baukran neben dem Neumarkt wird abgebaut.

Der Baukran neben dem Neumarkt wird abgebaut.

Bild: Marlen Hämmerli
(20.1.2022)

Die eine oder der andere hat am Donnerstag an der Gutenbergstrasse neben dem Neumarkt sicher kurz innegehalten und einer ungewöhnlichen Demontage zugeschaut: Arbeiter zerlegten den Baukran neben dem Geschäftshaus St.-Leonhard-Strasse 33 und deponierten die Teile auf einem Tieflader. Angesichts der engen Platzverhältnisse und des Passantenstroms eine heikle Aufgabe, die Präzision verlangte. (mha/vre)

Die Kranteile werden mit grösster Präzision auf einem Tieflader deponiert und später abtransportiert.

Die Kranteile werden mit grösster Präzision auf einem Tieflader deponiert und später abtransportiert.

Bild: Marlen Hämmerli
(20.1.2022)
Donnerstag, 20. Januar - 16:27 Uhr

Stammtisch des Ostschweizer Regionalfernsehens TVO: Heute mit dem ehemaligen St.Galler Stadtpräsidenten Thomas Scheitlin

Donnerstag ist beim Ostschweizer Regionalfernsehen TVO Stammtischtag. Heute sitzen daran Radio-Moderatorin Katerina Mistakidis, der Unternehmer Roli Gutjahr und der ehemalige St. Galler Stadtpräsident Thomas Scheitlin. Sie diskutieren wie man das am Stammtisch so macht über aktuelle Ereignisse.

Der ehemalige St.Galler Stadtpräsident Thomas Scheitlin bei einem seiner wenigen öffentlichen Auftritt seit dem Rücktritt Ende 2020 bei der Grundsteinlegung fürs neue Hotel hinter der Villa Wiesental.St.Gallen.

Der ehemalige St.Galler Stadtpräsident Thomas Scheitlin bei einem seiner wenigen öffentlichen Auftritt seit dem Rücktritt Ende 2020 bei der Grundsteinlegung fürs neue Hotel hinter der Villa Wiesental.St.Gallen.

Bild: Michel Canonica
(18.8.2021)

Logisch, dass es dabei auch ums Theater um den ungeimpften Tennisstar Novak Djokovic in Australien gehen wird. Zur Sprache kommt sicher auch der in wenigen Tagen beginnende Prozess des ehemaligen Raiffeisen-Chefs Pierin Vincenz. Und der Dauerbrenner seit zwei Jahren: die Coronapandemie.

Die Sendung Stammtisch des Ostschweizer Regionalfernsehens TVO wird heute Donnerstag, 18.30 Uhr, erstmals ausgestrahlt. Danach wird sie auf dem Sender stündlich wiederholt. Ebenfalls anschauen kann man sich die neuest Stammtisch-Diskussion ab dem frühen Abend aber natürlich auch im Internetauftritt von TVO. (pd/vre)

Donnerstag, 20. Januar - 16:11 Uhr

Kampfwahlen ans Kreisgericht St.Gallen: Parteien empfehlen Simona Risi (SP) und Simeon Bertoldo (EVP)

Am 13. Februar wählen die Stimmberechtigten des Gerichtskreises St.Gallen-Gossau zwei nebenamtliche Richterinnen und Richter für das Kreisgericht. Die Kreisparteien von SP, SVP, Die Mitte, FDP, Grüne, GLP und EVP empfehlen dabei die Wahl ihrer Kandidierenden Simona Risi (SP, St.Gallen) und Simeon Bertoldo (EVP, St.Gallen) für den Rest der Amtsdauer 2021 bis 2027.

Das Kreisgericht hat seine Büros im Haus Hecht am Bohl 1 in St.Gallen (Bild). Die Gerichtssäle befinden sich im Amtshaus an der Neugasse 3.

Das Kreisgericht hat seine Büros im Haus Hecht am Bohl 1 in St.Gallen (Bild). Die Gerichtssäle befinden sich im Amtshaus an der Neugasse 3.

Bild: Sam Thomas

Zur Ersatzwahl kommt es aufgrund zweier Rücktritte bei den nebenamtlichen Richterinnen und Richtern am Kreisgericht. Sabine Netzle (SP, St.Gallen) verlässt das Gericht per Ende März nach über sechs Jahren im Amt. Ralf Altwegg (EVP, St.Gallen) tritt per Ende Mai nach über elfjähriger Tätigkeit zurück.

Wie üblich haben sich die Kreisparteien angesichts der beiden Rücktritte auf zwei Neukandidierende geeinigt. Zu Kampfwahlen kommt es, weil ein Parteiloser ebenfalls nebenamtlicher Richter werden will und damit eine stille Wahl verhindert: Seine Kandidatur für den 13. Februar angemeldet hat zusätzlich der parteilose Gerichtsschreiber und Rechtsanwalt Linus Sonderegger (St.Gallen).

Zustandegekommen ist die stille Ersatzwahl hingegen für eine hauptamtliche Richterin, die per 31. Juli am Kreisgericht St.Gallen zurücktritt. Für Silvia Lautenschlager (CVP, St.Gallen) hatten die Parteien miteinander Christine Koch-Egger (Grüne, St.Gallen) nominiert. Da es bei der einen Kandidatur geblieben ist, hat der Kanton wie vorgesehen die Stille Wahl erklärt. Dieser Urnengang entfällt damit. (pd/vre)

Donnerstag, 20. Januar - 13:59 Uhr

Kleinaberfein startet gleich mit zwei Anlässen in die neue Konzertsaison: Musik und Texte sowie junger Schweizer Jazz

Kleinaberfein (Kaf) St.Gallen startet am kommenden Sonntag seine neue Konzertsaison mit einer literarisch-musikalischen Matinée um 11 Uhr und einem Doppelkonzert mit jungem Schweizer Jazz um 16 Uhr. Beide Anlässe finden im Musiksaal des Zentrums der Diözesanen Kirchenmusikschule (Auf dem Damm 17, Gallusplatz) statt. Türöffnung ist eine halbe Stunde vor Beginn. Platzreservation per E-Mail wird empfohlen.

Je zwei Musikerinnen und Schriftstellerinnen sind das Quartett «Wind 4».

Je zwei Musikerinnen und Schriftstellerinnen sind das Quartett «Wind 4».

Bild: Ruth Frehner

«Wind4» nennt sich ein Quartett aus vier Frauen, das Stimme, Sprache und Klang verbindet. Zwei Musikerinnen, Brigitta Gehrig (Stimme und Piano) und Brigitte Meyer (Cello), und zwei Schriftstellerinnen, Andrea Martina Graf und Christine Fischer, verweben Musik und Texte augenzwinkernd und spielfreudig, unterhaltsam, ernsthaft und mit Lust am Experiment.

Das Trio Mørk spielt am Sonntag ebenfalls bei Kleinaberfein.

Das Trio Mørk spielt am Sonntag ebenfalls bei Kleinaberfein.

Bild: PD

Am Nachmittag treten bei Kleinaberfein im Rahmen von Suisse Diagonales Jazz das Trio Mørk und das Duo Mythen auf. Das Trio erschafft eine Klangwelt, in der die Trennung von Musik und Geräusch aufgehoben ist. Der Appenzeller Trompeter Jaronas Höhener, der Gitarrist Luka Mandic und der Schlagzeuger Nicolas Wolf streben eine emotionale, ehrliche und gleichzeitig intime Musik an.

Das Westschweizer Duo Mythen mit Daniel Roelli (Piano) und Marius Rivier (Drums) wiederum findet zu Themen oder Mythen, die von unendlichen Variationen geprägt sind. Ihre Musik ist gemäss Mitteilung von Kleinaberfein ebenso ziseliert wie spontan, ebenso ganz leise wie nüchtern. (pd/vre)

Mehr Infos: www.kleinaberfein.sg

Donnerstag, 20. Januar - 13:15 Uhr

Nach Schüssen auf ein Bushäuschen mit Gasdruckwaffen erwischt: Wegen Widerhandlung gegen das Waffengesetz angezeigt

In der Mittwochnacht hat eine Patrouille der Stadtpolizei St.Gallen vier Personen an der Teufener Strasse angehalten. Zwei trugen eine Gasdruckpistole und ein Airsoft-Sturmgewehr bei sich. Die illegalen Waffen wurden sichergestellt. Es erfolgt eine Anzeige wegen Widerhandlung gegen das Waffengesetz. Zudem untersucht die Polizei, ob Einschusslöcher in der Seitenscheibe eines nahe gelegenen Bushäuschens aus den beiden Waffen abgegeben wurden.

Eine Gasdruckpistole, wie sie die Stadtpolizei am Mittwoch bei vier jungen Leuten an der Teufener Strasse sichergestellt hat.

Eine Gasdruckpistole, wie sie die Stadtpolizei am Mittwoch bei vier jungen Leuten an der Teufener Strasse sichergestellt hat.

Bild: Stadtpolizei SG
(19.1.2022)

Am Mittwoch, kurz vor 23.30 Uhr, wurde Angehörige der Stadtpolizei auf eine Gruppe aufmerksam, die an der Teufener Strasse zusammenstanden. Als sich die Patrouille den vier Personen näherte, warf einer der Beteiligten eine Gasdruckpistole auf den Boden. Im weiteren Verlauf der Kontrolle kam zudem ein Softair-Sturmgewehr sowie Munition zum Vorschein. An der Seitenscheibe eines Bushäuschen wurden mehrere Einschusslöcher sowie Risse festgestellt, die mutmasslich von den beiden Waffen stammen.

Zwei Personen wurden gemäss Mitteilung der Stadtpolizei für weitere Abklärungen auf den Posten mitgenommen. Darunter die Waffenbesitzerin sowie der Mann, welcher die Gasdruckpistole getragen hatte. Es handelt sich um eine 18-jährige Schweizerin und einen 19-jährigen Deutschen. Beide werden jetzt durch die Stadtpolizei wegen Widerhandlung gegen das Waffengesetz angezeigt. Ebenfalls stand der Kriminaldienst der Kantonspolizei im Einsatz. Er wird weitere Abklärungen wegen der Sachbeschädigungen vornehmen. (kapo/vre)

Donnerstag, 20. Januar - 13:09 Uhr

Abendrot in den Hügeln über der Stadt

Momentaufnahme. Emil Annen fotografierte am Sonntag das imposante Abendrot mit Wolken vom Rundweg um den Menzlen aus.

Momentaufnahme. Emil Annen fotografierte am Sonntag das imposante Abendrot mit Wolken vom Rundweg um den Menzlen aus.

Donnerstag, 20. Januar - 12:55 Uhr

Zwei Verkehrsunfälle, sehr hoher Sachschaden

Gleich zwei Unfälle mit viel Sachschaden hat sich am Mittwoch in St.Gallen ereignet. Auf der Splügenstrasse stiessen zwei Autos zusammen, weil einer der beiden Lenker ein Lichtsignal missachtet hatte. Auf der Zürcher Strasse im Lerchenfeld prallte am gleichen Nachmittag ein Auto wegen des Sekundenschlafs seines Lenkers heftig mit einem anderen Fahrzeug zusammen. Verletzt wurde in beiden Fällen gemäss Mitteilung der Stadtpolizei niemand.

Eines der beiden beschädigten Autos nach dem Zusammenstoss vom Mittwoch auf der Splügenbrücke in St.Fiden.

Eines der beiden beschädigten Autos nach dem Zusammenstoss vom Mittwoch auf der Splügenbrücke in St.Fiden.

Bild: Stadtpolizei SG (19.1.2022)

Am Mittwoch, kurz vor 13 Uhr, wollte ein 65-jähriger via Splügenstrasse auf die Stadtautobahn. Auf Höhe der Autobahnausfahrt übersah er, dass das Lichtsignal auf rot geschalten war. Er setzte daher seine Fahrt fort und stiess prompt mit dem Wagen eines 44-Jährigen zusammen, der während der Grünphase nach links auf die Splügenstrasse einbog. Eines der Autos war so schwer beschädigt, dass es abgeschleppt werden musste.

Nach Sekundenschlaf: Die Unfallstelle auf der Zürcher Strasse neben dem Freibad und der Eissportanlage Lerchenfeld.

Nach Sekundenschlaf: Die Unfallstelle auf der Zürcher Strasse neben dem Freibad und der Eissportanlage Lerchenfeld.

Bild: Stadtpolizei SG (19.1.2022)

Am Mittwoch, kurz vor 16.30 Uhr, war ein 26-Jähriger mit dem Auto auf der Zürcher Strasse stadteinwärts unterwegs. Auf Höhe der Eissportanlage Lerchenfeld fiel er infolge Übermüdung in einen Sekundenschlaf, geriet auf die Gegenfahrbahn und prallte gegen einen entgegenkommenden Personenwagen. Der 26-Jährige und der 34-Jährige im anderen Auto wurden nicht verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand aber Totalschaden und sie mussten abgeschleppt werden. Aufgrund des Unfalls kam es während rund anderthalb Stunden zu Verkehrsbehinderungen. (stapo/vre)

Eines der beiden schwer beschädigten Autos nach dem Unfall auf der Zürcher Strasse im Lerchenfeld.

Eines der beiden schwer beschädigten Autos nach dem Unfall auf der Zürcher Strasse im Lerchenfeld.

Bild: Stadtpolizei SG (19.1.2022)
Donnerstag, 20. Januar - 11:55 Uhr

Wegen der Coronapandemie: Nordklang-Festival findet auch in diesem Jahr nicht statt, Organisationsteam prüft neue Form für 2023

Das achtköpfige Organisationsteam des St.Galler Nordklang-Festivals hat entschieden: Der für 11. und 12. Februar geplante Anlass kann aufgrund der aktuellen Coronasituation und der resultierenden Planungsunsicherheit nicht stattfinden. Der Entscheid sei klar gefallen, heisst es dazu in einer Mitteilung vom Donnerstag. Mit grossem Bedauern, aber ersatzlos müsse auch in diesem Jahr aufs Festival verzichtet werden.

Immer ein Markenzeichen des Nordklang-Festivals sind unkonventionelle musikalische Begegnungen wie jene des Rätoromanen Tumasch (rechts) und des Grönländers Gerth Lyberth im Pfalzkeller.

Immer ein Markenzeichen des Nordklang-Festivals sind unkonventionelle musikalische Begegnungen wie jene des Rätoromanen Tumasch (rechts) und des Grönländers Gerth Lyberth im Pfalzkeller.

Bild: Benjamin Manser (14.2.2020)

Leicht gemacht haben sich die Organisatorinnen und Organisatoren den Entscheid nicht: In den vergangenen Tagen und Wochen habe man immer wieder abgewogen, die Entwicklung der Lage beobachtet und sich auch umorganisiert. Zudem habe man in regem Kontakt mit Künstlerinnen und Künstlern aus dem Norden gestanden. Geprüft wurden auch verschiedene Varianten für die Durchführung, unter anderem ein Minifestival mit beschränkter Publikumskapazität ins Auge gefasst:

«Letztendlich sind wir aber zum Schluss gekommen, dass derzeit nicht der richtige Zeitpunkt ist, um überhaupt ein Festival mit Hunderten von Leuten durchzuführen.»

Es erscheint dem Organisationsteam zurzeit riskant, «bedenkenlos» ein Festival durchzuführen: «Wir wollen das Risiko nicht eingehen, unser Publikum sowie unsere Musikerinnen und Musiker einer Gefahr auszusetzen. Die aktuelle epidemiologische Lage und die damit verbundenen Unsicherheiten verunmöglichen eine sorgfältige Planung und Durchführung.»

Das schmerze. Vor allem wegen den «wunderbaren Künstlerinnen und Künstlern, die die Pandemie mit ihrer Musik für einen Moment hätten vergessen machen sollen». Die Bands seien bereit gewesen; viele seien auch heiss auf ihren Auftritt. Ihnen abzusagen sei ein herber Dämpfer. Das OK hofft auch auf das Verständnis der in der Vergangenheit stets zahlreichen und treuen Gäste. Es glaubt gemäss Mitteilung fest daran, im kommenden Jahr wieder ein Nordklang-Festival durchführen zu können.

Der Finne Antti Paalanen trat am Nordklang-Festival 2018 in der Grabenhalle auf.

Der Finne Antti Paalanen trat am Nordklang-Festival 2018 in der Grabenhalle auf.

Bild: Benjamin Manser
(24.2.2018)

Man werde die Zeit nutzen und sich im Team überlegen, wie die Zukunft des Nordklang-Festivals aussehen könnte - mit oder ohne Pandemie. Ziel sei es, einen Anlass zu konzipieren, der auch «die Wogen einer Pandemie überstehen» könne. Wie das aussehen und wann das stattfinden könnte, ist jetzt Gegenstand von Diskussionen. Als Termin für die nächste Ausgabe des St.Galler Nordklang-Festivals peilen Organisatorinnen und Organisatoren aber den 10. und 11. Februar 2023 an. (pd/vre)

Donnerstag, 20. Januar - 9:49 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 2'088 neue Ansteckungen und drei Todesfälle für Mittwoch gemeldet

Der Kanton meldet auf seiner Webseite für Mittwoch 2'088 (Mo: 909, Di: 2'051) neue laborbestätigte Coronafälle. Seit März 2020 haben sich somit 111'101 Personen im St.Gallischen mit dem Virus infiziert. Am Mittwoch wurden drei Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten steht damit bei 820.

Die aktuellen Zahlen zur Coronpandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Mittwoch, 19. Januar, um Mitternacht.

Die aktuellen Zahlen zur Coronpandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Mittwoch, 19. Januar, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Derzeit liegen 46 (So: 44, Mo: 51, Di: 51) Patientinnen und Patienten wegen einer SARS-CoV-2-Infektion in St.Galler Spitälern. Davon befinden sich noch zwölf Personen auf einer Intensivstation; neun von ihnen müssen künstlich beatmet werden. Die Zahl der Spitaleinweisungen wegen Covid-19 wie jene von Coronapatientinnen und -patienten auf den Intensivstationen bleibt damit auch im Kanton St.Gallen stabil.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Kanton St.Gallen am Mittwochabend bei 1'596 (So: 1'383, Mo: 1'264, Di: 1'424). Die 14-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 2'938 (So: 2'724, Mo: 2'607, Di: 2'768). Die Inzidenz bezeichnet die Zahl neuer Coronafälle innert sieben und 14 Tagen der Vergleichbarkeit wegen hochgerechnet auf 100’000 Einwohnerinnen und Einwohner. (SK/vre)

Mittwoch, 19. Januar - 15:33 Uhr

Wenn die Pfarrerin die Kanzel zersägt

Eben stand die Pfarrerin noch auf der Kanzel. Jetzt zieht sie ihren Talar aus, setzt einen Schutzhelm auf und streift eine Sicherheitshose über. Sie klappt das Schutzvisier herunter und stülpt die Ohrenschützer über. Dann setzt sie die Motorsäge an und zersägt die Kanzel, auf der nicht nur sie unzählige Predigten gehalten hat.

Was sich anhört wie eine Szene aus einem Kinofilm, spielte sich vor wenigen Wochen in einem Kirchgemeindehaus in St.Gallen ab. Pfarrerin Kathrin Bolt hat die dortige alte Kanzel zersägt. Nicht etwa aus Frust oder Enttäuschung, weil niemand mehr ihre Predigten hören wollte, sondern als symbolische Geste, wie die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Straubenzell in einer Mitteilung schreibt.

Motorsäge statt Bibel: Pfarrerin Kathrin Bolt zersägt die Kanzel.

Motorsäge statt Bibel: Pfarrerin Kathrin Bolt zersägt die Kanzel.

Bild: PD

Die Künstler Patrik und Frank Riklin vom St.Galler Atelier für Sonderaufgaben haben eine Motorsägen-Challenge ausgeschrieben. Kathrin Bolt war dafür nominiert worden und sollte nun mit einer Motorsäge ein Stück Realität aus etwas heraussägen und damit etwas Neues schaffen. Die Kanzelzersägung sei deshalb nur der erste Teil dieser Aktion.

Denn in einem zweiten Schritt werden gemäss Mitteilung nun Jugendliche der Kirchgemeinde aus der zersägten Kanzel einen Abendmahlstisch bauen. Aus dem Monolog-Möbel werde ein Ort des Gesprächs und des Austauschs: ein gemeinschaftlicher Tisch. Darum trage die gesamte Aktion den Titel «Vom Monolog zur Tischgemeinschaft».

Die Kirchgemeinde Straubenzell wird an den vier Sonntagen im Februar an diesem Tisch predigtfreie Gottesdienste und auch Abendmahle feiern. Wie schon vor zwei Jahren, als das Experiment mit predigtfreien Gottesdiensten begann und ein enormes Medienecho hervorrief, verzichten die vier beteiligten Pfarrerinnen und Pfarrer, Kathrin Bolt, Regula Hermann, Carl Boetschi und Uwe Habenicht, aufs Predigen. Stattdessen werden sie andere Kommunikationselemente wie Spontan-Performances, Interviews, Expertengespräche und weitere dramaturgische Elemente für die Gottesdienstfeiern einsetzen. (pd/woo)

Mittwoch, 19. Januar - 11:39 Uhr

Dörrex, Pizzaofen oder Kindersitz: In der Stadtbibliothek Katharinen können künftig Gegenstände ausgeliehen werden

Die Stadtbibliothek Katharinen in St.Gallen eröffnet diesen Samstag ihre die «Bibliothek der Dinge». «Leihen statt kaufen» - dieser nachhaltige Gedanke steht gemäss Mitteilung hinter dem neuen Angebot. So können in der Kinder- und Jugendbibliothek künftig Gegenstände ausgeliehen werden, die man nur kurzzeitig braucht oder einmal ausprobieren möchte. Wie zum Beispiel einen Dörrex zum Trocknen von Apfelstücken, einen Pizzaofen für die Geburtstagsparty oder einen Autokindersitz für das Ferienkind. Aufgebaut hat dieses neue Angebot Bibliotheksmitarbeiterin Annina Spirig.

In der Stadtbibliothek Katharinen eröffnet mit der «Bibliothek der Dinge» ein neues Angebot.

In der Stadtbibliothek Katharinen eröffnet mit der «Bibliothek der Dinge» ein neues Angebot.

Bild: Reto Martin

Die Stadtbibliothek startet mit rund 40 verschiedenen Gegenständen, die für maximal vier Wochen ausgeliehen werden können. Wer etwas mitnimmt, muss mindestens 18 Jahre alt sein und über eine gültige Bibliothekskarte verfügen. Die Ausleihe ist gratis. Die Gegenstände sind in der Bibliothek ausgestellt und können sofort mitgenommen werden. Wenn sie ausgeliehen sind, steht dort ein Stellvertreter. Das ganze Angebot ist auf der Website abrufbar. Dort werden die Gegenstände mit Bild und kurzer Beschreibung vorgestellt. Der gewünschte Gegenstand kann auch reserviert und später abgeholt werden.

Am kommenden Samstag, 10 bis 16 Uhr, haben Interessierte nun die Möglichkeit, die «Bibliothek der Dinge» in der Stadtbibliothek Katharinen an der Katharinengasse 11 kennen zu lernen, inklusive einer kleinen Überraschung. (pd/woo)

Mittwoch, 19. Januar - 10:07 Uhr

Museumsgespräch mit Jacqueline Badran und Susanne Vincenz

Die Ausstellung «Robes politiques - Frauen, Macht, Mode» kann derzeit im Textilmuseum bestaunt werden. Im Bild ein Ballkleid, das der letzten Kaiserin Frankreichs gehört haben soll.

Die Ausstellung «Robes politiques - Frauen, Macht, Mode» kann derzeit im Textilmuseum bestaunt werden. Im Bild ein Ballkleid, das der letzten Kaiserin Frankreichs gehört haben soll.

Bild: Michael Schoch

Im Textilmuseum St.Gallen ist noch bis zum 6. Februar die Ausstellung «Robes politiques - Frauen Macht Mode» zu sehen. Diese befasst sich mit den unterschiedlichen Bekleidungsstrategien politisch einflussreicher Frauen. Sie beleuchtet sowohl den Auftritt historischer Persönlichkeiten wie auch amtierender Politikerinnen. Zu Wort kommen auch SP-Nationalrätin Jacqueline Badran und FDP-Nationalrätin Susanne Vincenz, die sich der Ostschweizer Filmemacherin Eveline Falk für ein Videointerview zur Verfügung stellten, welches in der Ausstellung zu sehen ist.

Die SP-Politikerin Jacqueline Badran kommt ins Textilmuseum St.Gallen.

Die SP-Politikerin Jacqueline Badran kommt ins Textilmuseum St.Gallen.

Bild: Claudio Thoma

Dieser vor vielen Monaten im Bundeshaus aufgenommene Dialog findet nächste Woche nun seine Fortsetzung. Das Textilmuseum lädt zu einem Museumsgespräch mit Jacqueline Badran ein. Zusammen mit Eveline Falk und den Veranstaltungsteilnehmerinnen und -teilnehmern wird die Politikerin die Ausstellung besuchen, um vor Ort ein weiteres Mal die Kleiderfrage zwischen Amt und Stil zu diskutieren.

Das Museumsgespräch «Amt und Stil» findet am 27. Januar statt. Treffpunkt ist um 18 Uhr im Foyer. Die Teilnahme an der rund einstündigen Veranstaltung ist gemäss Mitteilung gratis, fällig wird lediglich der Museumseintritt. Aufgrund der reduzierten Teilnehmerzahl empfiehlt das Textilmuseum eine Reservation. Für die Teilnahme ist ein 2G-Zertifikat erforderlich. Es gilt eine Maskenpflicht. (pd/woo)

Mittwoch, 19. Januar - 9:21 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 2051 neue laborbestätigte Ansteckungen und ein Todesfall am Dienstag

Der Kanton meldet auf seiner Webseite für Dienstag 2051 neue laborbestätigte Coronafälle. Dabei sind auch Nachmeldungen von Fällen früherer Tage enthalten. Seit März 2020 haben sich somit 109'013 Personen im Kanton mit dem Virus infiziert. Am Dienstag gab es einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19. Die Zahl der St.Galler Coronatoten steht damit bei 817.

Die wichtigsten Kennzahlen der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Dienstag, 18. Januar 2022, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Dienstag, 18. Januar 2022, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Derzeit liegen 51 Patientinnen und Patienten wegen einer SARS-CoV-2-Infektion in St.Galler Spitälern. Davon befinden sich 14 Personen auf einer Intensivstation und werden künstlich beatmet.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Kanton St.Gallen am Dienstagabend bei 1'264. Die 14-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 2'607. Die Inzidenz bezeichnet die Zahl neuer Coronafälle innert sieben und innert 14 Tagen hochgerechnet auf 100’000 Einwohnerinnen und Einwohner. (SK/fra)

Dienstag, 18. Januar - 17:30 Uhr

Der Fasnachtsgottesdienst findet am 26. Februar statt

Die St.Galler Fasnacht ist zu einem grossen Teil abgesagt. Nur die Schnitzelbankabende in der Kellerbühne und die Auftritte der Schnitzelbänklerinnen und Schintzelbänkler in den Fasnachtsbeizen können stattfinden, aber auch der Fasnachtsgottesdienst in der Kirche St.Laurenzen. Unter dem Motto «Jetzt erscht rächt!» findet dieser am Samstag, 26. Februar, 17.30 Uhr, statt.

Musikalisch wird der Gottesdienst von Malcolm Green und Band gestaltet. Als Ehrengast tritt Föbü Marius XLVI. auf. Mit von der Partie sind ausserdem Pfarrer Hansruedi Felix, Seelsorger Matthias Wenk, Föbü Christoph XXV. und Föbü Don Alfonso XXIII. Es sei, so heisst es in der Mitteilung, «ein ökumenischer Gottesdienst von und für Narren und solche, die sich immer noch nicht dafür halten.» (pd/mha)

Dienstag, 18. Januar - 16:52 Uhr

Mord, Totschlag und Propaganda: Historiker zeigen seltene Flugblätter aus der Vadianischen Sammlung

In der Kantonsbibliothek Vadiana befinden sich zwei seltene Flugblattsammlungen. Zwei Referenten zeigen am Donnerstag, 18 Uhr, ein paar ausgewählte Beispiele daraus im Stadthaus an der Gallusstrasse 14.

Kurz vor der eidgenössischen Abstimmung zur Einführung des Frauenstimmrechts verteilt am 5. Februar 1971 ein Gegner der Vorlage Flugblätter an der Bahnhofstrasse in Zürich.

Kurz vor der eidgenössischen Abstimmung zur Einführung des Frauenstimmrechts verteilt am 5. Februar 1971 ein Gegner der Vorlage Flugblätter an der Bahnhofstrasse in Zürich.

Bild: Photo-Press-Archiv

Mit Flugblättern wurde früher die Neugier auf sensationelle Neuigkeiten gestillt. Erste gedruckte und illustrierte Flugblätter gab es laut Mitteilung schon im 16. Jahrhundert. Plakativ und in einprägsamer Kürze wurden Propaganda, politische Satire, menschliche Schicksalsschläge, Mord und Totschlag oder Naturkatastrophen thematisiert. Man erreichte damit ein breites Publikum.

Arman Weidenmann und Wolfgang Göldi vom Stadtarchiv und der Vadianischen Sammlung der Ortsbürgergemeinde zeigen die Flugblätter im Rahmen der Vortragsreihe «Stadtgeschichte im Stadthaus». Für die Veranstaltung gilt Maskenpflicht und die 2G-Regel. (pd/dh)

Dienstag, 18. Januar - 12:18 Uhr

In Abtwil ist es zu einer Kollision zwischen einem Autofahrer und einem 8-jährigen Mädchen gekommen

Am Montag, kurz nach 16:30 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse in Abtwil zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem achtjährigen Mädchen gekommen. Das Mädchen fuhr mit ihrem Kickboard über die Hauptstrasse. Gemäss der Kantonspolizei St.Gallen übersah sie das Auto eines 56-jährigen Mannes, das sich von links näherte.

Dieses Auto erfasste am Montag auf der Hauptstrasse in Abteil eine achtjährige Kickboardfahrerin.

Dieses Auto erfasste am Montag auf der Hauptstrasse in Abteil eine achtjährige Kickboardfahrerin.

Bild: Kantonspolizei SG

Obwohl der Autofahrer eine Vollbremsung einleitete, konnte er nicht mehr verhindern, dass sein Fahrzeug die Achtjährige erfasst. Sie müsste vom Rettungsdienst ins Spital gefahren werden. Die Hauptstrasse war während der Unfallaufnahme für etwa 45 Minuten gesperrt. (kapo/fra)

Dienstag, 18. Januar - 11:17 Uhr

Vortritt missachtet: 29-Jähriger verursacht Verkehrsunfall

An der Kreuzung Kolumban- und Splügenstrasse sind am Montagabend zwei Fahrzeuge kollidiert. Verletzt wurde beim Unfall gemäss Mitteilung der Stadtpolizei St.Gallen niemand. Der Sachschaden beträgt mehrere Tausend Franken.

Die Autos kollidierten, weil einer der Autofahrer den Vortritt missachtete.

Die Autos kollidierten, weil einer der Autofahrer den Vortritt missachtete.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen

Ein 29-jähriger Autofahrer war um 18.30 Uhr auf der Kolumbanstrasse in Richtung Splügenstrasse unterwegs. An der Kreuzung missachtete er gemäss Mitteilung die Signalisation «Kein Vortritt», worauf das Auto des 29-Jährigen mit dem Auto eines 49-Jährigen kollidierte. (stapo/mha)

Dienstag, 18. Januar - 8:56 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 909 neue laborbestätigte Ansteckungen am Montag

Der Kanton meldet auf seiner Webseite für Montag 909 neue laborbestätigte Coronafälle. Seit März 2020 haben sich damit 106’962 Personen im Kanton mit dem Virus infiziert. Eine Person ist in Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. Die Zahl der St.Galler Coronatoten steht bei 816.

Die wichtigsten Kennzahlen der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Montag, 17. Januar 2022, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Montag, 17. Januar 2022, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Derzeit liegen 51 Patientinnen und Patienten wegen einer SARS-CoV-2-Infektion in St.Galler Spitälern. 14 Personen sind auf einer Intensivstation mit künstlicher Beatmung.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Kanton St.Gallen am Montagabend bei 1264. Die 14-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 2607. Die Inzidenz bezeichnet die Zahl neuer Coronafälle innert sieben und innert 14 Tagen hochgerechnet auf 100’000 Einwohnerinnen und Einwohner. (SK/fra)

Montag, 17. Januar - 19:37 Uhr

Gegen 300 Massnahmengegner und Freiheitstrychler demonstrierten in St.Gallen

Skeptiker protestierten am Montagabend gegen die Corona-Auflagen.

Skeptiker protestierten am Montagabend gegen die Corona-Auflagen.

Bild: Raphael Rohner

St.Gallen war am Montagabend Hotspot der Corona-Massnahmengegner: Freiheitstrychler und Menschen mit Plakaten, mit Aufschriften wie «Stoppt diesen Wahnsinn» oder «Die Impfung tötet», schritten ab 19 Uhr vom Kornhausplatz über den Vadianplatz, die Multer- und Marktgasse wieder zurück zum Kornhausplatz. «Die Demonstration ist bewilligt, polizeilich begleitet und bis jetzt friedlich», sagte Roman Kohler, Mediensprecher der Stadtpolizei. Es seien etwa 300 Personen an der Demonstration beteiligt gewesen. Um 21 Uhr habe sich die Menge wieder aufgelöst. Zwei Personen seien provozierend aufgefallen, diese habe man kontrolliert, mit ihnen gesprochen und sie dann weiterziehen lassen. (chs)

Montag, 17. Januar - 18:27 Uhr

Letzte Führung durch die Ausstellung «Mittelalter am Bodensee»

Wer die Ausstellung «Mittelalter am Bodensee: Wirtschaftsraum zwischen Alpen und Rheinfall» im Historischen und Völkerkundemuseum (HVM) noch besuchen möchte, hat noch diese Woche Gelegenheit dazu. Die Ausstellung ist noch bis Sonntag in St.Gallen zu sehen.

Anhang von rund 150 Ausstellungsstücken bietet die Ausstellung einen Einblick in eine Zeit, in der der Boden­see ein eng verflochtener Wirtschafts­raum war.

Anhang von rund 150 Ausstellungsstücken bietet die Ausstellung einen Einblick in eine Zeit, in der der Boden­see ein eng verflochtener Wirtschafts­raum war.

Bild: Ralph Ribi

Am Sonntag, 11 Uhr, findet auch die letzte Führung durch die Ausstellung statt. Kuratorin Rebecca Nobel wird die Ausstellung zeigen und freut sich gemäss Mitteilung auf den Austausch mit dem Publikum. Danach geht die Ausstellung auf eine zweieinhalbjährige Wanderschaft von Chur bis Schaffhausen – also von den Alpen bis zum Rheinfall. (pd/mha)

Montag, 17. Januar - 14:03 Uhr

Vorstoss im Stadtparlament: Wie könnten auch Mieterinnen und Mieter einfachen Zugang zu einem Grüngutabo erhalten?

Durch ein Grüngutabo wird der Kehricht weniger und der Kompost wird nicht verbrannt, sondern in Ökostrom, Biogas oder Naturdünger umgewandelt. Wenig verwunderlich finden Marlène Schürch und Lydia Wenger (beide SP): Grüngut hat Potenzial. Nur braucht es dafür nicht nur ein Abo, sondern auch die Einwilligung der Hauseigentümerschaft. Denn der Container wird auf Privatgrund abgestellt.

Für die Abholung werden die Grüngutcontainer am Strassenrand platziert.

Für die Abholung werden die Grüngutcontainer am Strassenrand platziert.

Bild: Stefan Kaiser (17.6.2021)

Den beiden Stadtparlamentarierinnen wurde diese Einwilligung verweigert. Vielen Kolleginnen und Kollegen sei es schon gleich gegangen. In einem Vorstoss, den sie am Montag eingereicht haben, schreiben die SPlerin daher in Anspielung auf den Grüngut-Slogan der Stadt: «Aus ‹Grün. Gut. Besser.› wird für viele Mieterinnen und Mieter recht schnell ‹Grün. Gut. Nicht beziehbar.›.» Selbst wenn sich die Mieterschaft koordiniert für den Bezug eines Abos stark mache und die Kostenübernahme durch sie gesichert sei, scheiterten die Bemühungen oft an einem kategorischen Nein der Eigentümerinnen und Eigentümer.

Daher möchten Schürch und Wenger vom Stadtrat wissen, wie dieser das Potenzial zur erhöhten Gewinnung von Grüngut in den nächsten Jahren einschätzt. Derzeit sind rund 11'000 Haushalte ans Grüngutnetz angeschlossen. Weiter interessieren sich die SPlerin dafür, wo der Stadtrat Chancen zur Steigerung sieht, indem das heutige Modell ergänzt wird.

In Winterthur gibt es gemäss Schürch und Wenger die Möglichkeit, das Grüngut in einem gebührenpflichtigen Sack bereit zu stellen. Sie möchten daher wissen, ob so eine Lösung auch in St.Gallen möglich wäre oder welche anderen Massnahmen Mieterinnen und Mieter den Zugang zur Grüngutabfuhr ermöglichen könnten. (mha)

Montag, 17. Januar - 11:09 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 2'826 neue laborbestätigte Ansteckungen

Der Kanton meldet auf seiner Webseite fürs Wochenende (Freitag, Samstag und Sonntag) 2826 neue laborbestätigte Coronafälle. Seit März 2020 haben sich damit 106’053 Personen im Kanton mit dem Virus infiziert. Am Wochenende gab es einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19. Die Zahl der St.Galler Coronatoten steht damit bei 815.

Die wichtigsten Kennzahlen der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Sonntag, 16. Januar 2022, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Sonntag, 16. Januar 2022, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Derzeit liegen 44 Patientinnen und Patienten wegen einer SARS-CoV-2-Infektion in St.Galler Spitälern. 15 Personen sind auf einer Intensivstation mit künstlicher Beatmung.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Kanton St.Gallen am Sonntagabend bei 1383 (Sonntag vor einer Woche: 1285). Die 14-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 2724 (Sonntag vor einer Woche: 2097). Die Inzidenz bezeichnet die Zahl neuer Coronafälle innert sieben und innert 14 Tagen hochgerechnet auf 100’000 Einwohnerinnen und Einwohner. (SK/fra)

Montag, 17. Januar - 10:57 Uhr

Fahrunfähig im Auto erwischt: Joint geraucht und getrunken

In der Nacht von Sonntag auf Montag hat die Stadtpolizei St.Gallen eine Autofahrerin und einen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Die 18-Jährige war an der Holzstrasse in Rotmonten kontrolliert worden und hatte vor ihrer Fahrt Marihuana geraucht. An der Schönbüelstrasse wiederum ertappten Stadtpolizisten einen Blaufahrer. Beide Beteiligte mussten ihren Fahrausweis abgeben und werden bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

Die Stadtpolizei St.Gallen entzog einer 18-jährigen Autofahrerin und einem 38-jährigen Autofahrer den Führerausweis.

Die Stadtpolizei St.Gallen entzog einer 18-jährigen Autofahrerin und einem 38-jährigen Autofahrer den Führerausweis.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen

Am Sonntag, kurz nach 22 Uhr, erhielt die Stadtpolizei St.Gallen einen Anruf bezüglich eines verdächtigen Fahrzeuges auf der Holzstrasse. Als die Polizei das Auto kontrollierte, war starker Marihuanageruch wahrnehmbar. Die 18-jährige Fahrzeuglenkerin gab zu, Marihuana konsumiert zu haben. Sie wurde als fahrunfähig eingestuft. Eine Blut- und Urinprobe wurde verfügt. Der Fahrausweis wurde ihr abgenommen und gesperrt. Das Fahrzeug wurde auf den Polizeiposten gebracht, wo es von einer Drittperson abgeholt wurde.

Weiter hielt die Stadtpolizei anlässlich einer Verkehrskontrolle in der Montagnacht gegen 0.30 Uhr an der Schönbüelstrasse einen Autofahrer an, bei dem sie Alkoholgeruch feststellte. Der Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 1,4 Promille (0,7 mg/l). Der Fahrausweis wurde dem 38-jährigen Autofahrer abgenommen und gesperrt. Das Fahrzeug wurde vorübergehend sichergestellt. (stapo/fra)

Montag, 17. Januar - 10:50 Uhr

Mofafahrer entzieht sich Verkehrskontrolle

Anlässlich einer Verkehrskontrolle wollte die Stadtpolizei St.Gallen am Sonntag, gegen 16 Uhr, einen Mofafahrer anhalten, da dieser schnell unterwegs war. Trotz Haltezeichen und rufen «Halt Polizei!» flüchtete der 17-Jährige auf der Zürcher Strasse in Richtung Gossau. Sofort nahm die Polizei die Nachfahrt auf. Dabei missachtete der 17-Jährige zwei Mal das Rotlicht. Danach fuhr er weiter am Stadion vorbei, wo die Polizei ihn schliesslich anhalten konnte. Das Mofa wurde zwecks Abklärung in Bezug auf technische Abänderungen sichergestellt. Der Mofafahrer wird angezeigt. (stapo/fra)

Montag, 17. Januar - 10:10 Uhr

Autofahrerin prallt gegen Verkehrstafel

Das Unfallfahrzeug an der Langgasse.

Das Unfallfahrzeug an der Langgasse.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen

Am Sonntag, gegen 16:30 Uhr, war eine 21-jährige Autofahrerin auf der Langgasse in St.Gallen unterwegs. Während der Fahrt beklagte sich die Schwester auf dem Beifahrersitz über Übelkeit. Gemäss der Stadtpolizei beabsichtigte die 21-Jährige ihrer jüngeren Schwester eine Plastiktüte zu öffnen. Durch diese Ablenkung geriet sie von der Fahrbahn ab und prallte auf Höhe der Liegenschaft Nummer 56 gegen eine Verkehrstafel. Verletzt wurde niemand. Es entstand mässiger Sachschaden. Das Fahrzeug wurde abgeschleppt. (stapo/fra)

Montag, 17. Januar - 9:44 Uhr

The Closet gewinnt Wettbewerb des Vereins Sternenstadt

Inzwischen ist klar, wer den Schaufensterwettbewerb des Vereins Sternenstadt gewonnen hat. 24 Geschäfte hatten sich daran beteiligt. Bis Ende Jahr lief die Abstimmung darüber, welches Schaufenster am schönen war.

Den 1. Platz holt das Modegeschäft The Closet am Marktplatz 24, wie der Verein mitteilt. Auf Platz 2 folgt der Coiffeursalon Scherenklang bei Melissa Fleischer an der Linsebühlstrasse 12. Am drittmeisten Stimmen erhielt das Atelier und Bekleidungsgeschäft Die Manufaktur an der Bahnhofstrasse 8. Die drei Gewinnerinnen und Gewinner erhalten Gutscheine für Teamevents.

Das Schaufenster von The Closet zierte ein Schlitten mit einem als Rentier verkleideten Hund.

Das Schaufenster von The Closet zierte ein Schlitten mit einem als Rentier verkleideten Hund.

Bild: PD

Der Verein Sternenstadt wurde 2012 gegründet, um die Marke Sternenstadt St.Gallen bekannt zu machen. Diese geht auf die Weihnachtsbeleuchtung der Stadt zurück. Seit mehreren Jahren organisiert der Verein den Schaufensterwettbewerb. Dieser soll «die Attraktivität der Einkaufsstadt St.Gallen steigern», wie es in der Mitteilung heisst. (pd/mha)

Frühere Folgen des St.Galler Stadt-Tickers:

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