ST.GALLER STADT-TICKER

Eine coronaconforme Siegesfeier +++ Christbaum verbreitet Advensstimmung +++ Kreisgericht: Es braucht einen zweiten Wahlgang +++ Stadt St.Gallen gegen Trend

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Stadt St.Gallen und der Umgebung: In unserem Stadt-Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

Aktualisiert
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Sonntag, 29. November - 21:39 Uhr

SP-Stadtpartei feiert die neue Stadtpräsidentin Maria Pappa - mit coronakonformer Tour de Saint-Gall

(vre) Das städtische Wahljahr 2020 unterscheidet sich in Einigem von normalen Wahljahren. Nicht nur wurde am Sonntag erstmals in der St.Galler Stadtgeschichte eine Stadtpräsidentin gewählt, erstmals in der jüngeren Stadtgeschichte konnte dies am Wahlabend auch nicht mit einer rauschenden Party gefeiert werden. Das Coronavirus lässt grüssen!

Forza Maria: Die neu gewählte Stadtpräsidentin Maria Pappa bedankt sich beim Vadian-Denkmal für die Unterstützung im Wahlkampf.

Forza Maria: Die neu gewählte Stadtpräsidentin Maria Pappa bedankt sich beim Vadian-Denkmal für die Unterstützung im Wahlkampf.

Bild: Ralph Ribi
(29.11.2020)

Die SP-Stadtpartei würdigte den Erfolg von Maria Pappa daher mit einer Tour durch die Innenstadt. Dabei hatten Anhängerinnen und Anhänger sowie Freundinnen und Freunde die Möglichkeit, zu gratulieren. Auf dem Weg vom Wahlzentrum im Athletikzentrum zum Frauenpavillon (klar, es war eine Frauenwahl!), zum Vadian-Denkmal und weiter zum Rathaus wurde Pappa von insgesamt rund 200 Personen gefeiert und beklatscht.

Auf dem Weg habe es auch echt berührende Momente gegeben,erzählt SP-Stadtparteipräsident Peter Olibet. Dies sei etwa der Fall gewesen als Frau Dora Maria Pappa beim Vadian-Denkmal begegnet sei. Sie sei die einstige Religionslehrerin der künftigen Stadtpräsidentin gewesen - und die Mutter des heutigen Stiftsbibliothekars Cornel Dora. Sie habe sich unheimlich über die Wahl ihrer einstigen Schülerin ins Stadtpräsidium gefreut.

Sonntag, 29. November - 21:10 Uhr

Advent in der St.Galler Altstadt: Jetzt brennen auch die Lichter am grossen Christbaum auf dem Klosterplatz wieder jeden Abend

Der Christbaum leuchtet neben den Domtürmen in die Adventsnacht.
11 Bilder
Wie sieht er dieses Jahr aus? Am späten Sonntagnachmittag hatte sich viel Volk um den grossen Christbaum versammelt, obwohl die sonst übliche Vernissage diesmal dem Coronavirus zum Opfer fiel.
Der leuchtende Christbaum neben den Türmen der Kathedrale.
Der Christbaum steht am üblichen Standort zwischen Kathedrale und Schutzengelkapelle.
Die Herrlichkeit im Bild einfangen.
Natürlich ist der grosse Christbaum auch eine Riesenattraktion für die Kinder.
Gewusel am Sonntagabend rund um den grossen Christbaum.
Der Christbaumschmuck stammt in diesem Jahr von Schülerinnen und Schülern aus dem Engelwies in Bruggen. Logischerweise sind es Engel aus Holz - der Name des Schulhauses verpflichtet schliesslich.
Ein Handybild als Erinnerung an einen schönen Abend.
Die Warnung vor der Pandemie ist nie weit weg: Die traditionellen Grossveranstaltungen rund um den Christbaum sind in diesem Jahr abgesagt. Man muss ihn halt alleine auf einem Spaziergang bewundern.
Blick von der Marktgasse hinauf zu Christbaum und Klostertürmen - natürlich mit dem obligaten «Stop Corona»-Plakat.

Der Christbaum leuchtet neben den Domtürmen in die Adventsnacht.

Bild: Sandro Büchler (29.11.2020)
Sonntag, 29. November - 16:10 Uhr

Wahlen ans Kreisgericht St.Gallen: Nur zwölf Bisherige schaffen Wiederwahl - es braucht einen zweiten Wahlgang

(vre) Im Schatten der übrigen Wahl- und Abstimmungsgeschäfte ist im Wahlkreis St.Gallen-Gossau die Erneuerungswahl ans Kreisgericht St.Gallen gelaufen. Zu wählen waren die nebenamtlichen Richterinnen und Richter; stille Wahl war nicht möglich, weil neben den 14 Bisherigen auch noch zwei «Neue» antraten - Susanne Hoare von den Grünen und Roland Uhler von den Schweizer Demokraten.

Das Resultat am Sonntagnachmittag hat nun eine kleine Überraschung parat: Nur zwölf der 14 Bisherigen haben im ersten Wahlgang ihre Bestätigung geschafft. Alexandra Scheiwiller (SVP, Waldkirch) mit 12'847 Felix Reut (SVP, St.Gallen) mit 12'304 Stimmen blieben unter dem absoluten Mehr von 13'550 Stimmen. Susanne Hoare (Grüne, St.Gallen) kam auf 11'033, Roland Uhler (SD, St.Gallen) auf 5'083 Stimmen.

Erneuerungswahl Kreisgericht St.Gallen

Resultate der Wahl 14 nebenamtlicher Richterinnen und Richter am 29.11.2020
Kandidat/in Stimmen gewählt
Herzog Micha (parteilos, St.Gallen) - b 19'101 ja
Fritsche Beat (SP, St.Gallen) - b 18'510 ja
Netzle Sabine (SP, St.Gallen) - b 18'414 ja
Isler Christian (FDP, St.Gallen) - b 17'756 ja
Hungerbühler René (parteilos, St.Gallen) - b 17'445 ja
Häusler Alex (FDP, St.Gallen) - b 17'395 ja
Altwegg Ralf (EVP, St.Gallen) - b 17'202 ja
Hengartner Thomas (parteilos, Bernhardzell) - b 17'166 ja
Bigger Edwin (CVP, Gossau) - b 17'083 ja
Backes Susanna Katharina (FDP, Engelburg) - b 16'539 ja
Hafner Bruno (CVP, Häggenschwil) - b 16'340 ja
Bermúdez Esther (FDP, St.Gallen) - b 16'326 ja
Scheiwiller Alexandra (SVP, Waldkirch) - b 12'847 nein
Reut Felix (SVP, St.Gallen) - b 12'304 nein
Hoare Susanne (Grüne, St.Gallen) - n 11'033 nein
Uhler Roland (Schweizer Demokraten, St.Gallen) - n 5'083 nein
Vereinzelte 477 --

Der zweite Wahlgang für die beiden noch fehlenden nebenamtlichen Richterinnen oder Richter fürs Kreisgericht St.Gallen findet am 7. März 2021 statt. Die Parteien haben jetzt bis 8. Januar 2021 Zeit, ihre Vorschläge einzureichen. Eine stille Wahl ohne Urnengang ist auch im zweiten Wahlgang noch möglich. Dies, wenn für die zwei noch vakanten Sitze nur zwei Wahlvorschläge eingehen sollten.

Da die beiden Bisherigen der SVP nur knapp unter dem absoluten Mehr geblieben sind, darf man annehmen, dass sie erneut antreten werden. Für eine erstmals Kandididerende hat allerdings auch Susanne Hoare von den Grünen ein beachtliches Resultat erzielt. Ob sie nochmals antreten wird, ist gemäss Markus Mauchle, Co-Präsident der städtischen Grünen, noch nicht entschieden: Man werde jetzt zusammen mit der Kandidatin das Resultat genau anschauen und dann entscheiden.

Sonntag, 29. November - 14:51 Uhr

Kanton sagt Nein zur Konzernverantwortung - nur Stadt St.Gallen, Rorschach und Auslandschweizer schwimmen gegen den Trend

Nur St.Gallen und Rorschach sind für die Konzernverantwortungsinitiative.

Nur St.Gallen und Rorschach sind für die Konzernverantwortungsinitiative.

(vre) Im Kanton St.Gallen sind die Resultate der nationalen Abstimmungen ausgezählt: Die Konzernverantwortungsinitiative wird demnach mit 85'169 (57,7 %) Nein und 62'491 Ja abgelehnt. Noch deutlicher verworfen wird im Kanton die Initiative gegen Kriegsgeschäfte, und zwar mit 94'269 (64,3 %) Nein und 52'431 (35,7 %) Ja. Die Detailresultate finden sich im kantonalen Internetauftritt.

Ja zur die Konzernverantwortungsinitiative sagen im Kanton St.Gallen einzig die Stadt St.Gallen (56,3 % Ja), Rorschach (55,1 % Ja) sowie die hier stimmenden Auslandschweizer (50,4 % Ja). Zur Initiative gegen Kriegsgeschäfte sagt sogar nur die Kantonshauptstadt knapp Ja, nämlich mit 51,3 % Ja; alle anderen Gemeinden wie auch die Auslandschweizer lehnen dieses Anliegen ab.

In der Stadt St.Gallen liegt die Stimmbeteiligung zu den nationalen Vorlagen bei 51,7 Prozent. Das ist eine vergleichsweise gute Beteiligung, auch wenn sie etwas weniger hoch ist, als im Vorfeld vermutet wurde.

Sonntag, 29. November - 13:21 Uhr

Wo die Sonne scheint im Nebelgrau

Momentaufnahme. Wer heute dem Nebel entfliehen will, muss auf rund 1200 Meter über Meer – oder noch höher. Die Sonne lacht aber auch an der Linsebühlstrasse. Dort haben Anwohner eine aufblasbare Sonne an die Fassade gehängt. Ein kleiner Lichtblick für Sonnenhungrige.

Momentaufnahme. Wer heute dem Nebel entfliehen will, muss auf rund 1200 Meter über Meer – oder noch höher. Die Sonne lacht aber auch an der Linsebühlstrasse. Dort haben Anwohner eine aufblasbare Sonne an die Fassade gehängt. Ein kleiner Lichtblick für Sonnenhungrige.

Bild: Sandro Büchler
Sonntag, 29. November – 10:17 Uhr

Trotz Verwarnung: Mehrere Jugendliche halten sich nicht an die Maskenpflicht – Stadtpolizei erstattet Anzeigen

(stapo/nat) Am Freitag und Samstag hat die Stadtpolizei St.Gallen in den Abendstunden verstärkt die Einhaltung der Coronaregeln in der Innenstadt kontrolliert. Trotz Aufforderung, sich an die Maskenpflicht zu halten, mussten laut Medienmitteilung vom Sonntag Anzeigen erstellt werden.

In den vergangenen Wochen stellte die Stadtpolizei St.Gallen gerade an den Wochenenden in den Abendstunden grössere Gruppierungen in der Innenstadt fest, die sich nicht an die Maskenpflicht hielten. Patrouillen suchten dann jeweils den Dialog und machten auf die Pflicht aufmerksam. Trotz dieser Sensibilisierungsversuche gab es immer wieder Gruppierungen, welche die Vorschrift missachteten.

In der Innenstadt hielten sich Jugendliche in grösseren Gruppen auf.

In der Innenstadt hielten sich Jugendliche in grösseren Gruppen auf.

Bild: Stadtpolizei SG

Aufgrund dessen verstärkte die Stadtpolizei diesen Freitag- und Samstagabend den Einsatz gegen die Missachtung der Corona-Regelungen, wie sie in einem Communiqué mitteilt. Im Zeitraum von 20 bis 24 Uhr hielten sich in der Innenstadt an beiden Abenden jeweils zwischen 60 bis 100 meist Jugendliche oder junge Erwachsene in grösseren Gruppen auf.

Mit Dialogteams wurden Personen, die sich dabei nicht an die Maskenpflicht hielten, angesprochen und aufgefordert, die Regelung einzuhalten. Im Verlaufe der Abendstunden stellten die Stadtpolizisten dann fest, dass sich bereits Verwarnte wiederholt nicht an die Maskenpflicht hielten. Dieses Verhalten hatte sich bereits an früheren Wochenenden gezeigt.

Jetzt schritt die Polizei zur Tat: Sie habe sich gezwungen gesehen, in zwölf Fällen Anzeige wegen Missachtung der Maskenpflicht zu erstatten, heisst es in der Mitteilung. Und: Die Stadtpolizei wird auch in Zukunft Kontrollen in Bezug auf die Corona-Vorschriften durchführen. Sie bittet die Bevölkerung in der Mitteilung vom Sonntag erneut, sich an diese Regeln zu halten.

Sonntag, 29. November – 09:19 Uhr

Einbrecher im Kanton St.Gallen unterwegs – Schmuck, Bargeld und Wertgegenstände gestohlen

(kapo/nat) Zwischen Samstag und Sonntag haben Unbekannte im Kanton St.Gallen mehrere Einbrüche in Häuser verübt. Dies teilt die Kantonspolizei in einem Communiqué mit.

In St.Gallen wurde am Samstag zwischen 8 Uhr und 21.30 Uhr an der Curiestrasse ein Fenster eines Reiheneinfamilienhauses aufgebrochen und danach das Haus durchsucht. Die Einbrecher stahlen Schmuck und Bargeld im Wert von mehreren tausend Franken.

Symbolbild: Kapo SG

In Mels wurde zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen am Messmerhölzli die Sitzplatztür eines Einfamilienhauses aufgebrochen. Die Einbrecher durchsuchten die Räumlichkeiten und liessen dann Bargeld und Wertgegenstände mit noch unbekanntem Wert mitlaufen.

Am Büelenweg in Niederwil haben Einbrecher am Samstagnachmittag die Tür eines Einfamilienhauses aufgebrochen. Auch hier wurden gemäss Mitteilung die Räumlichkeiten durchsucht sowie Schmuck und Wertgegenstände mit noch unbekanntem Wert gestohlen.

Samstag, 28. November - 16:55 Uhr

Der grosse Christbaum ist bereit: Dieses Jahr umflattern Engel die grosse Tanne auf dem Klosterplatz

(vre) Seit Donnerstag brennt über Strassen, Gassen und Plätzen der St.Galler Innenstadt die Weihnachtsbeleuchtung «Aller Stern». Am Sonntag ist erster Advent - und ab dem Eindunkeln leuchten dann auch die Lichter am grossen Christbaum auf dem Klosterplatz. Die grosse Tanne ist bereit dafür - auch wenn es in diesem Jahr coronabedingt ohne feierliche Vernissage gehen muss. Weihnachtsbeleuchtung wie Christbaum strahlen dann bis am Dreikönigstag, bis 6. Januar.

Der grosse Christbaum steht zwischen der Kathedrale und der Schutzengelkapelle auf dem St.Galler Klosterplatz.
12 Bilder
Geschmückt ist die Tanne heuer mit Engeln aus Holz, Alufolie und Reissnägeln.
Ein gutgelaunter Engel.
Engel in roten Farbtönen.
Er wirkt nicht wirklich begeistert...
Ein Duo mit verschiedenfarbigen Flügeln.
Besucherinnen und Besucher begrüssen zwei vor dem Christbaum aufgestellte Wächterengel.
Ein Engel schwebt nicht,...
...sondern steht auf dem Boden.
Der schmucke Engel wird genau untersucht!
Neben den Engeln hängen Lichterketten im Baum. Sie werden erstmals am Sonntag, gegen 17 Uhr, angezündet.
Wie eine Info-Tafel verrät, ist der grosse Christbaum auch in diesem Jahr ein Gemeinschaftswerk, an dem viele mitgearbeitet haben.

Der grosse Christbaum steht zwischen der Kathedrale und der Schutzengelkapelle auf dem St.Galler Klosterplatz.

Bilder: Reto Voneschen (27.11.2020)

Geschmückt wurde der grosse Christbaum in diesem Jahr von Schülerinnen und Schülern aus dem Engelwies in Bruggen. Natürlich, der Name des Schulhauses verpflichtet schliesslich, mit Engelsfiguren aus Holz.

Samstag, 28. November – 9:36 Uhr

Wegen zu wenig Abstand: Auffahrkollision auf der Oberstrasse – keine Verletzten

Bild: Stadtpolizei SG

(stapo/nat) Am Freitagvormittag kam es auf der Oberstrasse zu einer Auffahrkollision mit zwei Fahrzeugen. Dabei entstand geringer Sachschaden. Verletzt wurde beim Unfall gemäss Mitteilung der Stadtpolizei niemand.

Ein Autofahrer bog mit seinem Wagen von der Teufener Strasse in die Oberstrasse ab. In Folge des regen Verkehrsaufkommens musste er seinen Wagen abrupt zum Stillstand bringen. Aufgrund des zu nahen Abstandes konnte die nachfolgende 60-jährige Autolenkerin ihr Fahrzeug nicht mehr rechtzeitig anhalten. Es kam zu einer leichten Auffahrkollision.

An den Fahrzeugen entstand geringer Sachschaden.

An den Fahrzeugen entstand geringer Sachschaden.

Bild: Stadtpolizei SG
Freitag, 27. November - 21:21 Uhr

Projektleiterinnen fürs «Heimspiel 2021» bestimmt: Die Lichtkünstlerinnen Nina Keel und Anna Vetsch kommen zum Zug

(pd/gen) Nina Keel und Anna Vetsch sind die Projektleiterinnen des «Heimspiel 2021». Die beiden jungen Kunsthistorikerinnen sind bekannt als Kuratorinnen der Stadtprojektionen. Bei diesem Kunstprojekt werden Foto und Filmarbeiten auf Wände im öffentlichen Raum der Stadt St.Gallen projiziert. 2020 wurde bereits die vierte Ausgabe auf Drei Weieren durchgeführt.

Anna Vetsch und Nina Keel, Projektleiterinnen des «Heimspiel 2021».

Anna Vetsch und Nina Keel, Projektleiterinnen des «Heimspiel 2021».

Bild: Urs Bucher

Das alle drei Jahre durchgeführte «Heimspiel» ist die bedeutendste jurierte Gruppenausstellung der Ostschweiz. Sie gibt Einblick in das aktuelle regionale Schaffen im Bereich der bildenden Kunst. Am Heimspiel 2021 können Künstlerinnen und Künstler aus beiden Appenzell, den Kantonen St.Gallen, Thurgau und Glarus sowie aus Vorarlberg und dem Fürstentum Liechtenstein teilnehmen.

Die Ausstellungen finden vom 10. Dezember 2021 bis zum 30. Januar 2022 im Kunstmuseum und in der Kunsthalle St.Gallen, in der Kunsthalle Ziegelhütte Appenzell, im Kunstraum Dornbirn und erstmals auch im Kunsthaus Glarus statt.

Zum Heimspiel 2018 im Internet.

Freitag, 27. November - 18:56 Uhr
Nach dem Tod eines Passanten wurde am Freitagabend ein Teil der Calatrava-Wartehalle abgesperrt und ein Zelt als Sichtschutz aufgestellt.

Nach dem Tod eines Passanten wurde am Freitagabend ein Teil der Calatrava-Wartehalle abgesperrt und ein Zelt als Sichtschutz aufgestellt.

Bild: Sandro Büchler (27.11.2020)

Passant stirbt im Feierabendverkehr - Es war ein medizinisches Problem

(stapo/vre) Am späten Freitagnachmittag ist auf dem Bohl in der St.Galler Altstadt ein Mann gestorben. Er hatte gegen 17 Uhr ein medizinisches Problem und musste reanimiert werden. Der Einsatz des Rettungsteams samt Notarzt war gemäss Mitteilung der Stadtpolizei aber vergeblich. Trotz professioneller Nothilfe starb der Mann. Die Behörden schliessen dabei Dritteinwirkung aus.

Freitag, 27. November - 18:18 Uhr

Gemäss den Anti-Corona-Regeln feiern - am Bodensee in Christbaumkugeln

(pd/vre) Wirte sind in diesen Tagen speziell gefordert: Die Anti-Corona-Regeln schränken sie nicht nur zeitlich, sondern auch von der Zahl der Gäste her ein, die sie in ihren Räumen bedienen dürfen. Viele Wirte versuchen daher, die in der Gaststube verloren gegangenen Plätze draussen zu kompensieren. Das ist im Winter gar nicht so einfach, damit sich die Sache unter dem Strich noch rentiert. Da ist Kreativität gefragt.

Die sieben Christbaumkugeln des «Weissen Rössli» stehen direkt am Bodenseeufer.
3 Bilder
Neben den bewirteten Christbaumkugeln kommt auch die sommerliche Palmendekoration zu Weihnachtsehren.
Im Inneren einer der silbernen Christbaumkugeln mit vier Meter Durchmesser.

Die sieben Christbaumkugeln des «Weissen Rössli» stehen direkt am Bodenseeufer.

Bilder: PD

Solche beweist Stephan Haindl, Pächter des Hotels Weisses Rössli am Bodenseeufer in Staad. Er hat als Verlängerung der Gaststube sieben begehbare und beheizbare Christbaumkugeln in den Garten gestellt. Es gibt zwei Modelle, das silberne mit einem Durchmesser von vier und das goldene mit einem Durchmesser von acht Metern. Darin sollen Familien oder auch Betriebe coronakonform feiern können.

Die bewirteten Christbaumkugeln können täglich für drei Zeitfenster reserviert werden - von 11 bis 14 Uhr, von 17 bis 19.45 Uhr sowie von 20 bis 23 Uhr. Dies per E-Mail oder unter Telefon 071'855'15'15. Am Wochenende stehen die Kugeln von 14 bis 16.30 Uhr auch für Kaffee und Kuchen zur Verfügung. Das Verpflegungsangebot umfasst gemäss Mitteilung Fondue Chinoise, Käsefondue, Pizza oder Flammkuchen.

Freitag, 27. November - 17:40 Uhr

Ostschweizer Messestandorte wegen Coronapandemie ums Überleben: Erster Messegipfel vereinbart engere Zusammenarbeit

(pd/vre) Die Coronapandemie trifft auch die Messeplätze in der Ostschweiz hart. Durch Absage der meisten Veranstaltungen von Chur bis Winterthur und von Vaduz über Altstätten bis Weinfelden geht ihnen dieses Jahr rund 80 Prozent des Umsatzes verloren. Aber auch Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel: Bei den Olma-Messen in St.Gallen sind 85, bei der Messe Dornbirn 34 und bei den kleineren Messen insgesamt rund zwei Dutzend Personen betroffen. Die meisten von ihnen arbeiten derzeit kurz.

Auch die grossen Zugpferde des Messeplatzes St.Gallen, die Offa und die Olma, fanden 2020 wegen der Coronapandemie nicht statt.

Auch die grossen Zugpferde des Messeplatzes St.Gallen, die Offa und die Olma, fanden 2020 wegen der Coronapandemie nicht statt.

Bild: Ralph Ribi
(3.3.2020)

Vor dem Hintergrund der dramatischen Lage und der unsicheren Perspektiven haben sich dieser Tage Vertreterinnen und Vertreter von acht Ostschweizer Messestandorten zum ersten Messegipfel getroffen. Sie tauschten sich dabei über ihre Erfahrungen in einem schwierigen Jahr und über mögliche Zukunftsszenarien aus. Übereinstimmung herrschte darüber, dass die Probleme nur gemeinsam gelöst werden könnten. Entsprechend sollen die Treffen weitergeführt werden: Das nächste ist für Frühling 2021 - an der Offa? - abgemacht.

Für die Olma-Messen nahm Direktorin Christine Bolt am ersten Ostschweizer Messegipfel teil.

Für die Olma-Messen nahm Direktorin Christine Bolt am ersten Ostschweizer Messegipfel teil.

Bild: Urs Bucher (16.3.2020)

Messen sind für die Ostschweiz ein wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Faktor. Die regionalen Messen bewegen gemäss Mitteilung jährlich über eineinhalb Millionen Besucherinnen und Besucher. Sie wirkten damit «als Wirtschaftsförderer und Impulsgeber für Handel, Handwerk und Gewerbe». Die Wertschöpfung der Ostschweizer Messen wird auf jährlich 360 Millionen Franken geschätzt.

Einige gehen die Ostschweizer Messeverantwortlichen, dass mit 2021 wieder ein hartes Jahr bevor steht. Die Rhema im Rheintal, die Lihga im Fürstentum Liechtenstein und die Higa in Chur sind fürs nächste Jahre bereits abgesagt. Bei den Olma-Messen in St.Gallen macht man sich Gedanken, ob es sinnvoll sein könnte, Frühjahrsmessen in den Sommer zu verlegen. Bei den regionalen Anlässen gibt es diesbezüglich wegen der jedes Mal von Neuem aufzubauenden Infrastruktur nicht viel Spielraum.

Freitag, 27. November - 16:08 Uhr

Wegen der Coronapandemie: Cevi verzichtet diesen Advent aufs beliebte Zelt fürs Kerzenziehen

(pd/vre) Die Coronakrise wird einer weiteren St.Galler Tradition zum Verhängnis: Das Kerzenziehzelt des Cevi St.Gallen wird diesen Advent erstmals in vierzig Jahren nicht aufgestellt. Das Zelt auf dem Kornhausplatz biete zu wenig Raum, um die Mindestabstände zwischen Besucherinnen und Besuchern einhalten zu können, heisst es in einer Mitteilung. Zudem gehörten viele Helferinnen und Helfer zur Risikogruppe.

Das Kerzenziehen im Cevi-Zelt auf dem St.Galler Bahnhofplatz ist seit 40 Jahren vor allem bei Familien mit Kindern beliebt.

Das Kerzenziehen im Cevi-Zelt auf dem St.Galler Bahnhofplatz ist seit 40 Jahren vor allem bei Familien mit Kindern beliebt.

Bild: Donato Caspari
(28.11.2017)

Die Organisatorinnen und Organisatoren des Cevi-Kerzenziehzelts haben sich aus diesen Gründen entschieden dieses Jahr auf ihre beim Publikum beliebte Aktion zu verzichten. Das sei zwar eine traurige Nachricht, es gehe aber nicht anders. Als Alternative wird in der Cevi-Mitteilung aufs Kerzenziehen zwischen dem 4. und 13. Dezember in der Offenen Kirche an der Böcklinstrasse 2 verwiesen.

Freitag, 27. November - 15:25 Uhr

Coronabulletin des Kantons St.Gallen: Lage entspannt sich nur langsam

(SK/vre) In den vergangenen sieben Tagen ist die Zahl der laborbestätigten Neuansteckungen mit dem Coronavirus leicht zurückgegangen. Gemäss Wochenbulletin des Kantons wurden 8'143 Tests durchgeführt, von denen 1'780 oder 23,5 Prozent positiv ausfielen. In der Vorwoche waren es 8'253 Tests mit 1'986 oder 26,1 Prozent positiven Resultaten gewesen. Eines der Resultate weckte das Interesse der Medien: Regierungspräsident und Gesundheitsdirektor Bruno Damann wurde positiv auf Covid-19 getestet.

Die Auslastung des Contact Tracing war diese Woche wieder «sehr hoch». 2'950 (Vorwoche 3'100) Indexfälle sind derzeit in Isolation. Rückreisende aus quarantänepflichtigen Risikogebieten gab's in dieser Woche acht (Vorwoche 12); in Quarantäne sind aktuell 14 solche Rückreisene (Vorwoche 29). Auf der Risikoliste des Bundes sind weiterhin Andorra, Luxemburg, Montenegro und Tschechien sowie Französisch Polynesien und die Bundesländer Oberösterreich und Salzburg.

Freitag, 27. November - 14:54 Uhr

Unten grau, oben blau

Leserbild. Susann Albrecht fotografierte am Freitagvormittag die Nebelgrenze hinter dem Kran an der Teufener Strasse.

Leserbild. Susann Albrecht fotografierte am Freitagvormittag die Nebelgrenze hinter dem Kran an der Teufener Strasse.

Freitag, 27. November - 14:11 Uhr

Lenker missachtet Vortritt und rammt anderes Auto: Keine Verletzten, aber Blechsalat

(stapo/vre) Am Donnerstagnachmittag sind auf der Verzweigung Rorschacher- und Lerchentalstrasse im Osten von St.Gallen zwei Autos zusammengestossen. Verletzt wurde beim Unfall gemäss Mitteilung der Stadtpolizei niemand. Es entstand mittelgrosser Sachschaden.

Die beiden beschädigten Unfallautos auf der Verzweigung von Rorschacher- und Lerchentalstrasse.

Die beiden beschädigten Unfallautos auf der Verzweigung von Rorschacher- und Lerchentalstrasse.

Bild: Stadtpolizei SG (26.11.2020)

Am Donnerstag, 16.20 Uhr, fuhr ein 28-Jähriger mit seinem Auto auf der Lerchental- zur Rorschacher Strasse. Beim Einbiegen auf die Hauptachse missachtete er den Vortritt und stiess mit dem Personenauto eines 60-Jährigen zusammen, der auf der Rorschacher Strasse stadtauswärts fuhr.

Freitag, 27. November - 14:04 Uhr

Bus erfasst Mädchen: Nachträglich ins Spital zum Untersuch

(stapo/vre) Am Donnerstagnachmittag hat auf dem Bohl in St.Gallen ein Bus ein Mädchen erfasst. Die Zwölfjährige stürzte und zog sich dabei unbestimmte Verletzungen zu. Unmittelbar nach dem Unfall hatte sie angegeben, nicht verletzt zu sein. Erst am Abend klagte sie gemäss Mitteilung der Stadtpolizei über Schmerzen und wurde zum Untersuch ins Spital gebracht. Der Unfall ereignete sich am Donnerstag, 16.30 Uhr, auf Höhe des Hauses Bohl Nummer 11.

Freitag, 27. November - 13:29 Uhr

Abstimmungssonntag in der Stadt St.Gallen: Beteiligung am Freitag bei 44,8 Prozent, am Sonntag werden die Resultate verkündet

(vre) Gemäss dem städtischen Abstimmungsbarometer im Internet haben bis Freitagmittag 19'921 der über 45'000 Stimmberechtigten der Stadt St.Gallen brieflich gewählt und gestimmt. Das entspricht einer Beteiligung von 44,8 Prozent. Die Verantwortlichen rechnen damit, dass diese Zahl bis Sonntagmittag auf 53 bis 57 Prozent steigen könnte. Ob sie wirklich so hoch wird, ist offen. Um die 50 Prozent wird die Beteiligung bis Sonntagmittag aber sicher betragen.

Per Post brieflich stimmen und wählen kann man bis Freitagabend letzter Postabgang am entsprechenden Briefeinwurf. Seine Unterlagen brieflich retournieren kann man aber auch bis Sonntagmittag, indem man sein Couvert in den Briefkasten links neben dem Haupteingang zum Rathaus wirft; er wird am Sonntag, 12 Uhr, letztmals geleert. Zudem ist am Sonntag, 10 bis 12 Uhr, im Foyer des Rathauses die Abstimmungsurne aufgestellt.

Das Wahlzentrum der Stadt ist am Sonntag wie schon Ende September (Bild) coronabedingt für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Medien und die Stadt berichten aber im Internet über die Bekanntgabe der Resultate.

Das Wahlzentrum der Stadt ist am Sonntag wie schon Ende September (Bild) coronabedingt für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Medien und die Stadt berichten aber im Internet über die Bekanntgabe der Resultate.

Bild: Michel Canonica (27.9.2020)

Die Abstimmungs- und Wahlresultate aus der Stadt St.Gallen werden am Sonntagnachmittag publik gemacht. Tagblatt online berichtet ab 11 Uhr in einem Ticker darüber - laufend mit Meldungen beschickt wird er zuerst von der Redaktion aus und ab etwa 13 Uhr aus dem städtischen Wahlzentrum; Letzteres befindet sich im Athletik-Zentrum, ist aber coronabedingt für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.

Mit den Resultaten zu den beiden städtischen Abstimmungsvorlagen ist etwa um 14 Uhr zu rechnen. Entschieden wird über den Neubau des Schulhauses Riethüsli für 47,8 Millionen Franken sowie die Sanierung der Rauchgasreinigungsanlage im Kehrichtheizkraftwerk für 17,7 Millionen Franken. Die städtischen Wahlresultate werden etwa um 15 Uhr vorliegen; entschieden werden die zweiten Wahlgänge fürs Stadtpräsidium und den fünften Sitz im Stadtrat.

Freitag, 27. November - 12:59 Uhr

Der Bauernmarkt geht «nach einem verrückten Jahr» in die Winterpause: Saisonstart 2021 ist am 1. April

(vre) Heute Vormittag hat der St.Galler Bauernmarkt seine diesjährige Saison abgeschlossen. Der Andrang war wie üblich am letzten Markttag der Saison sehr gross; beliebt waren bei der Kundschaft neben den üblichen Produkten aus Feld, Garten und Küche Adventsschmuck und Weihnachtsguetzli.

Es sei ein «verrücktes» Jahr gewesen, sagt Rolf Bischofberger, Präsident des Trägervereins des St.Galler Bauernmarkts. Wegen der Coronakrise hätten Marktfahrerinnen und Marktfahrer flexibel sein und manchmal von Markttag zu Markttag planen müssen. Insgesamt sei die Durchführung des Bauernmarkts aber reibungslos gelaufen; er habe sich etabliert und gehöre heute zur Stadt.

Am Freitagmittag auf dem St.Galler Bauernmarkt: Der Adventsschmuck ist bis auf zwei, drei Einzelstücke ausverkauft.
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Immer speziell beliebt am letzten Bauernmarkt des Jahres: Tannenreisig, Misteln, Adventsschmuch und Weihnachtsguetzli.
Rolf Bischofberger, Marktfahrer und Präsident des St.Galler Bauernmarktes, coronkonform mit Hygienemaske.
Sicherheitsabstand genau 1,51 Meter... Ein Gemüsebauer aus dem Rheintal hat seinen Humor trotz Coronavirus nicht verloren.

Am Freitagmittag auf dem St.Galler Bauernmarkt: Der Adventsschmuck ist bis auf zwei, drei Einzelstücke ausverkauft.

Bild: Reto Voneschen
(27.11.2020)

Der Bauernmark auf dem St.Galler Marktplatz findet von Anfang April bis Ende November immer am Freitag, 7.30 bis 13 Uhr, statt. Er hat heute eine treue Stammkundschaft. In diesem Jahr habe man aber schon auch festgestellt, dass der Markt mit Bäuerinnen und Bauern aus der weiteren Region zusätzlich für viele «coronageschädigte» Städterinnen und Städter eine willkommene Abwechslung gewesen sei, stellt Marktchef Rolf Bischofberger fest.

In seine Saison 2021 steigt der St.Galler Bauernmarkt - und das ist kein Scherz - voraussichtlich am Donnerstag, 1. April. Um einen Wochentag vorgezogen findet er dann statt, weil der Freitag in der Karwoche ein Feiertag ist. Also so, sei es geplant, sagt Rolf Bischofberger. Ob man den Plan dann auch umsetzen könne, werde man wohl erst kurzfristig sehen. Angesichts der Coronapandemie wisse man ja nie...

Freitag, 27. November - 8:24 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 257 neue Ansteckungen und drei weitere Todesfälle

(SK/stm) Für Donnerstag meldet der Kanton St.Gallen auf dem kantonalen Informationsportal 257 neue laborbestätigte Ansteckungen durch das Coronavirus. Gegenüber den bisherigen Zahlen seit vergangenem Freitag ist das ein klar tieferer Wert. Insgesamt wurden seit Anfang März im St.Gallischen insgesamt 16’458 Personen positiv auf Covid-19 getestet.

Weiter vermeldet der Kanton für Donnerstag nochmals drei Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Gesamtzahl der Covid-19-Toten seit März steigt damit im St.Gallischen auf 228.

Stand Donnerstag um Mitternacht sind in St.Galler Spitälern 164 Covid-19-Patienten hospitalisiert. 30 davon liegen auf Intensivstationen – zehn ohne und 20 mit künstlicher Beatmung.

Donnerstag, 26. November - 20:10 Uhr

Über 700 Sterne strahlen über Gassen und Plätzen der St.Galler Altstadt

Vadian im Sternenmeer und...
11 Bilder
...Vadian im Sternenkranz.
Der coronagerecht hergerichtete Stadtpräsident Thomas Scheitlin vor einem der über 700 Sterne, die bis 6. Januar wieder über den Gassen und Plätzen der Innenstadt leuchten.
Sternenmeer in der Multergasse und...
...am Himmel über der Marktgasse.
Ein Handyföteli als Erinnerung an einen schönen Abend.
Neu ist, dass die Marktgasse hinunter auch noch zehn geschmückte kleine Christbäume stehen.
Gutgelaunter Stadtpräsident mit Stern in der Hand.
Sterne und Christbaum mit Blick von der Marktgasse her in die Multergasse hinein.
Allerdings ist die Erinnerung an die Coronapandemie nie weit weg: «Stop Corona»-Plakat, ein Stern und die beleuchteten Domtürme.
Am Donnerstagabend ein Standardmotiv für alle Fotografinnen und Fotografen: Vadian und die Sterne.

Vadian im Sternenmeer und...

Bild: Sandro Büchler
(26.11.2020)

(vre) Stadtpräsident Thomas Scheitlin hat am Donnerstag wie immer - und wegen seines Rücktritts Ende Jahr wohl letztmals - am Abendverkauf vor dem ersten Advent per Knopfdruck die Weihnachtsbeleuchtung «Aller Stern» eingeschaltet. Die Sternenvernissage entfiel in diesem Jahr allerdings wegen der Coronapandemie; das erste Anzünden konnte aber im Internet mitverfolgt werden. Der Nebel, der die Altstadt einhüllte, verlieh den über 700 Sternen der Weihnachtsbeleuchtung eine fast mystische Wirkung.

Donnerstag, 26. November - 19:15 Uhr

Stimm- und Wahlbeteiligung liegt bei 42,2 Prozent

(vre) Gemäss dem städtischen Abstimmungsbarometer im Internet haben bis Donnerstagmittag 18'776 der über 45'000 Stimmberechtigten der Stadt St.Gallen für den 29. November brieflich gewählt und gestimmt. Das entspricht einer Beteiligung von 42,2 Prozent. Die Verantwortlichen rechnen damit, dass diese Zahl bis Sonntagmittag auf 53 bis 57 Prozent steigen könnte. Am stärksten mobilisieren dabei die eidgenössischen Vorlagen - die Konzernverantwortungsinitiative und die Initiative gegen Kriegsgeschäfte.

Donnerstag, 26. November - 18:50 Uhr

Am Sonntag leuchtet erstmals der grosse Christbaum - Die Vernissage fällt allerdings der Coronapandemie zum Opfer

(vre) Mitte November ist der grosse Christbaum per Helikopter auf dem Klosterplatz gelandet. Anfang Woche wurde er geschmückt und mit Lichterketten ausstaffiert. Traditionellerweise leuchten die Lichter vom ersten Adventssonntag, 17 Uhr, bis am Dreikönigstag, dem 6. Januar. Das wird auch im Winter 2020/21 so sein.

Die Feuerwehr hilft am Montag beim Schmücken des grossen Christbaums auf dem Klosterplatz.

Die Feuerwehr hilft am Montag beim Schmücken des grossen Christbaums auf dem Klosterplatz.

Bild: Raphael Rohner
(23.11.2020)

Das erste Lichteranzünden in diesem Advent findet am Sonntag statt. Normalerweise gibt's eine Vernissage mit besinnlich-musikalischem Programm. Sie entfällt wegen des Coronaviurs. Die Lichter werden ohne grosses Zeremoniell beim Eindunkeln erstmals erstrahlen. Wer den imposanten Baum und seine Beleuchtung erleben will, muss dies heuer individuell tun - an irgendeinem Abend. Dabei ist zu beachten: Rund um die grosse Tanne sind die geltenden Coronaregeln einzuhalten.

Normalerweise ist der grosse Christbaum zu Füssen der Domtürme mit einzelnen grossen Veranstaltungen eine der Attraktionen der St.Galler Sternenstadt. Doch was ist in diesem Jahr «normal»: Nach der Vernissage des Christbaums wurde auch das grosse Singen rund um den Baum am vierten Adventssonntag abgesagt. Und die Weihnachtsreise, das Freilichtspiel zur Weihnachtsgeschichte in der Altstadt, findet ebenfalls nicht statt (Details siehe nächste Meldung).

Donnerstag, 26. November - 18:30 Uhr
Die Weihnachtsreise stellt jeweils an verschiedenen Stationen in der St.Galler Altstadt die Weihnachtsgeschichte dar. Dieses Jahr findet sie nicht statt.

Die Weihnachtsreise stellt jeweils an verschiedenen Stationen in der St.Galler Altstadt die Weihnachtsgeschichte dar. Dieses Jahr findet sie nicht statt.

Bild: PD

Weihnachtsreise durch die Altstadt: Vierte Aufführung des Freilichtspiels zur Weihnachtsgeschichte ist auf 2021 verschoben

(vre) Die Weihnachtsreise, die am 13. Dezember in der Altstadt hätte stattfinden sollen, ist mit Rücksicht auf die Coronapandemie abgesagt. Das ist dem Internetauftritt der Organisatoren zu entnehmen. Der Anlass ist ein Freilichtspiel über die Weihnachtsgeschichte an verschiedenen Stationen in der Altstadt. Es will nahe am Menschen sein. Das sei in der aktuellen Situation aber nicht möglich, schreiben die Organisatoren: Bei einer «Weihnachtsreise auf Distanz» gehe der Charakter des Anlasses verloren. Das OK hat sich daher «schweren Herzens» entschieden, die vierte Durchführung der Weihnachtsreise auf den 12. Dezember 2021 zu verschieben.

Donnerstag, 26. November - 17:00 Uhr
So hätten es die Werber der Sternenstadt St.Gallen am liebsten: Die verschneite Marktgasse mit der brennenden Weihnachtsbeleuchtung. Meist blieb das in den vergangenen Jahren ein Wunschtraum.

So hätten es die Werber der Sternenstadt St.Gallen am liebsten: Die verschneite Marktgasse mit der brennenden Weihnachtsbeleuchtung. Meist blieb das in den vergangenen Jahren ein Wunschtraum.

Bild: PD

Weihnachtsbeleuchtung «Aller Stern»: Die Vernissage ist diesmal wegen des Coronavirus ins Internet verschoben

(vre) Bald wird die Weihnachtsbeleuchtung Aller Stern in der St.Galler erstmals in diesem Advent angezündet. Die Sternenvernissage, die normalerweise Hunderte in die Marktgasse zum Vadian-Denkmal zog, fällt in diesem Jahr wegen der Coronapandemie aus. Pünktlich um 19 Uhr auf den roten Knopf drücken darf Stadtpräsident Thomas Scheitlin zum ersten Entzünden der über 700 Sterne trotzdem: Die Vernissage findet einfach im Internet statt. Live mitverfolgen kann man sie auf der Facebook-Seite oder im Instagram-Kanal der Sternenstadt St.Gallen.

Donnerstag, 26. November - 16:45 Uhr

Über dem Nebel

Leserbild. Über dem Nebel, der am Donnerstag die Stadt eingehüllt hat, war der Himmel blau und die Sonne lachte vom Himmel. Robert Scherrer fotografierte am Donnerstagnachmittag auf der Hohen Buche.

Leserbild. Über dem Nebel, der am Donnerstag die Stadt eingehüllt hat, war der Himmel blau und die Sonne lachte vom Himmel. Robert Scherrer fotografierte am Donnerstagnachmittag auf der Hohen Buche.

Donnerstag, 26. November - 16:35 Uhr

Auffahrkollision mit einer Verletzten: Der Abdruck des Kühlergrills verrät den flüchtigen Unfallverursacher

(stapo/vre) Am Mittwochabend ist es auf der Teufener Strasse zu einer Auffahrkollision gekommen. Ein Autofahrer fuhr nach dem Unfall weiter, ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern. Die Stadtpolizei konnte den 54-Jährigen allerdings rasch ausfindig machen. Die Lenkerin des gerammten Autos wurde leicht verletzte. An den Unfallfahrzeugen entstand mittelgrosser Sachschaden.

Das Heck des gerammten Autos: Die schwach sichtbaren Spuren des Kühlergrills auf der Stossstange verraten dem Fachmann die Marke des Autos, das von hinten aufgefahren ist.

Das Heck des gerammten Autos: Die schwach sichtbaren Spuren des Kühlergrills auf der Stossstange verraten dem Fachmann die Marke des Autos, das von hinten aufgefahren ist.

Bild: Stadtpolizei SG
(25.11.2020)

Am Mittwoch, kurz vor 19 Uhr, fuhr eine 60-jährige Frau mit ihrem PW aufwärts Richtung Riethüsli. Beim Fussgängerstreifen auf Höhe des Hauses Nummer 124 hielt sie an, um Passanten den Vortritt zu gewähren. Ein 54-Jähriger, der mit seinem Auto hinter ihr fuhr, bemerkte das Manöver zu spät und fuhr von hinten aufs erste Fahrzeug.

Nach dem Zwischenfall fuhr der Mann weiter, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Aufgrund eines Kühlergrill-Abdrucks auf dem Autoheck der Frau konnte die Stadtpolizei die Fahrzeugmarke des Flüchtigen eruieren. In der näheren Umgebung stiess sie auch auf ein Auto der Marke mit frischen Beschädigungen. Dessen Halter gab zu, am Unfall beteiligt gewesen zu sein.

Donnerstag, 26. November - 16:20 Uhr
Durch das zerbrochene Fenster oben in der Mitte stürzte ein Arbeiter in St.Gallen aussen an der Fassade fünf Meter tief in einen Graben.

Durch das zerbrochene Fenster oben in der Mitte stürzte ein Arbeiter in St.Gallen aussen an der Fassade fünf Meter tief in einen Graben.

Arbeiter stürzt fünf Meter in die Tiefe: Mit Kopf- und Armverletzungen ins Spital gebracht

(stapo/vre) Am Mittwochmittag ist ein Arbeiter in St.Gallen abgestürzt. Die Sanität musste ihn gemäss Mitteilung der Stadtpolizei mit Kopf- und Armverletzungen ins Spital bringen. Zum Unfall gekommen war es, als der 48-Jährige kurz nach 13 Uhr in einem Fabrikationsbetrieb zur Erledigung einer Arbeit auf einen Palettrahmen stieg. Aus ungeklärten Gründen verlor er das Gleichgewicht und fiel gegen ein geschlossenes Fenster. Durch den Aufprall ging dieses zu Bruch, wodurch der Mann aussen am Gebäude rund fünf Meter in einen Graben stürzte.

Donnerstag, 26. November - 16:05 Uhr

Der Vogel des Jahres 2021 brütet in der Region St.Gallen nicht mehr: Verdrängt durch das Verschwinden von Obstgärten

(vre) Der Steinkauz ist der Vogel des Jahres 2021. Zu dieser Ehre ist die kleine Eule durch Birdlife Schweiz gekommen. Für die Region St.Gallen hat diese Ernennung einen kleinen Schönheitsfehler: Wieder einmal kommt der früher sehr häufige Vogel des Jahres bei uns gar nicht mehr vor. Ursache ist das Verschwinden der Lebensräume dieser Vögel durch Veränderungen in der Landwirtschaft.

Porträt eines Steinkauzes.

Porträt eines Steinkauzes.

Bild: Lukas Merkelbach

Die Bestände des Steinkauzes haben in den vergangenen Jahrzehnten gesamtschweizerisch dramatisch abgenommen. Der Tiefpunkt wurde vor zwanzig Jahren erreicht: Anstatt der früher bis zu 1000 Brutpaare, gab's nur noch 50 bis 60 davon. Durch Schutz- und Aufwertungsmassnahmen konnte das Aussterben der kleinen Eule in einigen Gegenden der Schweiz inzwischen gestoppt werden. 2020 wurden von Ornithologen und Vogelschützern immerhin wieder 149 rufende Männchen registriert.

Der Brutvogelatlas der Schweiz bestätigt es: Brütende Steinkäuze wurden in der Region St.Gallen und sogar in der ganzen Ostschweiz in den vergangenen mindestens dreissig Jahren keine mehr festgestellt. In den 1950er-Jahren wie in den Untersuchungen von 1972 bis 1976 gab's in der Region um St.Gallen und Gossau Steinkauz-Brutpaare. In den Untersuchungen der Jahre 1993 bis 1996 waren sie verschwunden.

Junge Steinkäuze auf einem Ast.

Junge Steinkäuze auf einem Ast.

Bild: Karlheinz Erz

Der Steinkauz könne in der Region höchstens noch als durchziehender Irrgast beobachtet werden, bestätigt Franz Blöchlinger. Der erfahrene St.Galler Ornithologe war unter anderem an der Datenerhebung 2013 bis 2016 für den nationalen Brutvogelatlas beteiligt war. Hauptgrund fürs Verschwinden sei - wie überall - die Veränderung des Lebensraums. Gelitten hat die Verbreitung der Art vor allem durch das Verschwinden von extensiv bewirtschafteten Hochstamm-Obstgärten.

Donnerstag, 26. November - 15:00 Uhr

Am 4. Dezember präsentiert Stadt Lösung für Neubau der Tagesbetreuung im Feldli: Standort aus dem Hut gezaubert

(vre) Die Stadtsanktgaller Baudirektion hat offensichtlich für ein weiteres, seit einiger Zeit vor sich hin gärendes Problem eine Lösung gefunden: für den Standort der Tagesbetreuung fürs Schulhaus Feldli. Gemäss einer Einladung an die Medien für den Freitag in einer Woche ist es gelungen, einen potenziellen Bauplatz direkt neben dem Schulhaus zu finden. Mit dieser Lösung würde auch das seit einiger Zeit durch Einsprachen blockierte Provisorium dafür auf der Sömmerliwiese hinfällig.

Ein inzwischen historisches Bild vom Komitee gegen die Teilüberbauung der Sömmerliwiese: Am Ostrand der Freifläche sind die Umrisse des erfolgreich bekämpften Neubaus für die Tagesbetreuung ausgelegt.

Ein inzwischen historisches Bild vom Komitee gegen die Teilüberbauung der Sömmerliwiese: Am Ostrand der Freifläche sind die Umrisse des erfolgreich bekämpften Neubaus für die Tagesbetreuung ausgelegt.

Bild: PD (10.2.2017)

Die Erstellung einer Infrastruktur für die Tagesbetreuung im Schulhaus Feldli hat bereits eine längere Leidensgeschichte hinter sich. Schul- und Baudirektion wollten dafür einen Neubau auf der Sömmerliwiese erstellen. Dagegen wehrten sich Teile des Lachen-Quartiers mit einer Auszonungsinitiative für die Grünfläche, die Anfang 2017 vom städtischen Stimmvolk dann auch gutgeheissen wurde. Diese Baupläne waren damit aus Abschied und Traktanden.

Wohl oder übel musste die Stadt nach neuen Lösungen für die veraltete und zu kleine Infrastruktur der Tagesbetreuung suchen. Als mögliche Standorte standen die Liegenschaft des heutigen Hortes Gerbeweg und das Areal der Notwohnungen am Ende der Schönaustrasse im Vordergrund. Parallel dazu plante die Stadt für die Bauzeit ein Provisorium auf der Sömmerliwiese. Es ist seit Frühling 2019 durch Einsprachen blockiert.

...vor die drei Platanen im Hintergrund hätte das Provisorium für die Tagesbetreuung auf die Weise gestellt werden sollen. Es ist hinfällig.

...vor die drei Platanen im Hintergrund hätte das Provisorium für die Tagesbetreuung auf die Weise gestellt werden sollen. Es ist hinfällig.

Bild: Reto Voneschen
(26.8.2018)

Mit der Medieneinladung zeichnet sich eine überraschende Kehrtwende in der Frage der Tagesbetreuung fürs Schulhaus Feldli ab. Dafür steht jetzt Bauland «direkt angrenzend» ans Schulgelände zur Verfügung stehen. Damit dürfte das Areal der ehemaligen Gärtnerei Ansorge an der Lilienstrasse gemeint sein. Mit dem neuen Standort könne «auf die geplante Zwischenlösung» verzichtet werden, heisst es in der Einladung.

Donnerstag, 26. November - 13:51 Uhr
Ein Motorenbrand war am Mittwochmorgen der Grund dafür, dass auf dem Autobahnrastplatz Sulzberg bei Goldach ein Auto ausbrannte.

Ein Motorenbrand war am Mittwochmorgen der Grund dafür, dass auf dem Autobahnrastplatz Sulzberg bei Goldach ein Auto ausbrannte.

Bild: Kapo SG
(25.11.2020)

Innert 24 Stunden brannten bei Gossau und bei Goldach Autos aus

Das Auto auf dem Rastplatz Sulzberg brannte vollständig aus.

Das Auto auf dem Rastplatz Sulzberg brannte vollständig aus.

Bild: Kapo SG (25.11.2020)

(kapo/vre) Am Mittwoch und Donnerstag sind innert 24 Stunden in der Region St.Gallen zwei Autos ausgebrannt. In beiden Fällen wurde niemand verletzt und die Feuerwehr konnte die Flammen rasch ersticken. An beiden Autos entstand gemäss Mitteilung der Kantonspolizei allerdings Totalschaden.

Zum ersten Autobrand kam es am Mittwoch, 9 Uhr, auf der Autobahn bei Goldach. Ein 31-Jähriger Mann war von Rheineck Richtung Meggenhus unterwegs, als es aus dem Motorraum seines Fahrzeugs zu Rauchen begann. Er lenkte das Auto auf den Rastplatz Sulzberg und verliess es, bevor es in Flammen aufging. Als Auslöser des Feuers steht bei der laufenden Ermittlung eine technische Ursache im Vordergrund.

In Gossau brannte am Donnerstagmorgen an der Wilerstrasse ein Auto aus.

In Gossau brannte am Donnerstagmorgen an der Wilerstrasse ein Auto aus.

Bild: Kapo SG
(26.11.2020)

Das zweite Auto ging am Donnerstag, kurz vor 6.30 Uhr, an der Wilerstrasse in Gossau in Flammen auf. Ein 35-Jähriger war mit dem Fahrzeug von Niederwil nach Gossau unterwegs, als er feststellte, dass im Kofferraum des Wagens ein Feuer ausgebrochen war. Er hielt das Auto am Strassenrand an und alarmierte die Feuerwehr. Als Ursache steht in diesem Fall gemäss Mitteilung der Kantonspolizei ein im Kofferraum in Brand geratener Computer im Vordergrund.

Donnerstag, 26. November - 13:23 Uhr

Zwei Wohnungseinbrüche: Uhren und Bargeld gestohlen

(kapo/stm) Am Mittwoch ist in der Stadt St.Gallen gleich in zwei Wohnungen eingebrochen worden. Beide Einbrüche dürften gemäss ersten Erkenntnissen der Kantonspolizei von den gleichen Tätern begangen worden sein.

An der Haselstrasse verschafften sich dieEinbrecher über ein Fenster gewaltsam Zutritt zu einer Wohnung. Dort durchsuchten sie dann die Räume und liessen laut Mitteilung der Kantonspolizei Uhren im Wert von rund 1000 Franken mitlaufen. Der Sachschaden wird auf rund 6000 Franken geschätzt.

An der Salisstrasse verschafften sich Einbrecher ebenfalls gewaltsam Zutritt zu einer Wohnung, durchsuchten die Räume und Behältnisse und stahlen mehrere zehntausend Franken Bargeld. Hier entstand beim Einbruch Sachschaden von rund 1000 Franken.

Donnerstag, 26. November - 12:02 Uhr

Grosser Auftritt für Manuel Stahlberger: Wie sich der freischaffende Künstler durch die Coronapandemie schlägt

(vre) Einen grossen Auftritt hat heute Donnerstag der St.Galler Musiker und Kabarettist Manuel Stahlberger: In einem langen Text in der Printausgabe der NZZ, aber auch in der Online-Ausgabe der nationalen Tageszeitung erklärt er, wie man sich als freischaffender Künstler durch die Coronapandemie schlägt. Ausführlich zur Sprache kommt etwa die Veröffentlichung des neuen Albums «I däre Show» mitten in der zweiten Coronawelle.

Der St.Galler Musiker und Kabarettist Manuel Stahlberger bei einem aktuellen Auftritt in Amriswil.

Der St.Galler Musiker und Kabarettist Manuel Stahlberger bei einem aktuellen Auftritt in Amriswil.

Bild: PD (15.11.2020)

Auch Konzerte gibt Stahlberger. Trotz Corona. Die Plattentaufe im Palace fand mit zwei Auftritten an einem Abend statt – und in der Pause wurde der Saal desinfiziert. Obwohl Gagen angesichts der zahlenmässigen Beschränkung des Publikums kleiner ausfallen: Stahlberger bedeuten die zwei Stunden auf der Bühne gemäss NZZ-Text viel. «Ich geniesse den Moment. Vorher und nachher spricht man nur über Corona.»

Auch über die Schwierigkeit für Kleinkünstler in diesem verrückten Jahr finanziell über die Runden zu kommen, spricht NZZ-Journalist Tobias Gafafer mit Manuel Stahlberger. Wie andere freie Kulturschaffende auch hat dieser schwankende Einkünfte. «Im einen Jahr bin ich auf Tour und lege Geld auf die Seite. Im anderen Jahr erarbeite ich eher neues Material und verdiene wenig.» Weil 2019 ein solches Jahr war, hat er nun in der Coronakrise auch wenig Anspruch auf direkte Ausfallzahlungen.

Manuel Stahlberger Anfang Jahr vor dem Start zur Tournee mit einem neuen Solo-Programm.

Manuel Stahlberger Anfang Jahr vor dem Start zur Tournee mit einem neuen Solo-Programm.

Bild: Michel Canonica
(6.2.2020)

Er sei darauf angewiesen, dass ihm die Veranstalter bei Absagen über die Ausfallentschädigung wenigstens teilweise die Gage überwiesen, schildert Stahlberger in der NZZ. Wenn es so weiterlaufe, habe er aber bis im Sommer genügend Geld und Arbeit: «Schwierig wird es eher auf lange Sicht, weil wegen der Corona-Krise niemand gross plant.» Ein Kränzchen windet Stahlberger übrigens dem kantonalen Amt für Kultur. Es habe in der Krise schnell und unbürokratisch reagiert. In Zürich und anderswo seien die Behörden kaum mit dem Prüfen von Gesuchen nachgekommen.

Donnerstag, 26. November - 11:30 Uhr

Neubau des Wohn- und Pflegheims Wienerberg: Der Rohbau steht, bezogen wird er in einem Jahr

(bas/vre) Vor etwas mehr als einem Jahr sind die Arbeiten für den Neu- und Ausbau des Wohn- und Pflegehauses Wienerberg gestartet. Sie schreiten gemäss Mitteilung planmässig voran. In gut einem Jahr sollen die neuen Zimmer bezugsbereit sein. An der kürzlich gefeierten Aufrichte wurden die Dimensionen des Neubaus erstmals so richtig spürbar. Fürs Wohn- und Pflegheim Wienerberg ist der Neu- und Ausbau ein Generationenprojekt.

Auf dem Dach des Neubaus des Wohn- und Pflegehauses Wienerberg. Es befindet sich auf dem Rosenberg unmittelbar hinter der Universität.

Auf dem Dach des Neubaus des Wohn- und Pflegehauses Wienerberg. Es befindet sich auf dem Rosenberg unmittelbar hinter der Universität.

Bild: PD

Seit 1975 bietet das Wohn- und Pflegheim Wienerberg auf dem Rosenberg Pflegebedürftigen ab 80 Jahren ein Zuhause. Dabei werde auf eine grösstmögliche Eigenständigkeit und Lebensqualität geachtet, heisst es in der Mitteilung. Um diesen Bedürfnissen gerecht zu werden, wurde letztes Jahr nach langer Planungsphase mit einem Neubau begonnen, der die Infrastruktur erweitern soll. Er soll aktuellen und künftigen Ansprüchen der Betagten genügen.

Nach einem Jahr Bauzeit ziehen Jean-Pierre Gubser, Präsident des Trägervereins, und Pascal Gmür, Gesamtleiter des Pflegheims angesichts des Rohbaus in der Mitteilung eine Zwischenbilanz. Beide zeigen sich begeistert von den neuen Räumen. «Als wir den Rohbau zum ersten Mal betreten konnten, waren wir beeindruckt von den Dimensionen. Was zunächst schwarze Striche auf den Plänen waren, sind nun grosse, helle Räumlichkeiten», wird Gmür zitiert.

Blick ins Innere des Rohbaus des neuen Gebäudes fürs Wohn- und Pflegheim Wienerberg.

Blick ins Innere des Rohbaus des neuen Gebäudes fürs Wohn- und Pflegheim Wienerberg.

Bild: PD

Zur neuen Infrastruktur des Wienerbergs gehört ein «Wohlfühlbad» für Bewohnerinnen und Bewohner, gehören aber auch Aufenthalts- und Ruheräume sowie ein Fitnessbereich für Angestellte oder ein Lernstudio für Auszubildenden. Auch die Aussicht aus dem Neubau kann sich sehen lassen: Die Zimmer bieten Ausblicke vom Bodensee bis zum Säntis.

In seiner Umgebung werden altersgerechte Bewegungs- und Spielgeräte aufgestellt, die Beweglichkeit und Gleichgewichtssinn fördern sollen. Sie werden auch Nachbarn, Kindern und Besuchern zur Verfügung stehen. «Es ist uns ein Anliegen, mit dem Neu- und Umbau neue Begegnungsorte für Gross und Klein, Alt und Jung zu schaffen», wird Pascal Gmür in der Mitteilung zitiert.

Donnerstag, 26. November - 8:32 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 369 neue Infektionen und drei weitere Todesfälle

(SK/stm) Für den Mittwoch meldet der Kanton St.Gallen auf dem kantonalen Informationsportal 369 neue laborbestätigte Ansteckungen durch das Coronavirus. Damit wurden seit Anfang März im St.Gallischen insgesamt 16’201 Personen positiv auf Covid-19 getestet.

Weiter vermeldet der Kanton für den Mittwoch nochmals drei Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Gesamtzahl der Covid-19-Toten seit März steigt damit im St.Gallischen auf 225.

Stand Mittwoch um Mitternacht sind in St.Galler Spitälern 167 Covid-19-Patienten hospitalisiert. 26 davon liegen auf Intensivstationen – sechs ohne und 20 mit künstlicher Beatmung.