St.Galler Stadt-Ticker
News aus Stadt und Region: 17. bis 27. November 2022

Was passiert gerade in der Stadt St.Gallen und in ihrer Umgebung? Im Ticker finden Sie aktuelle News aus St.Gallen und den umliegenden Gemeinden. Ob ein Brand, ein Unfall, ein politischer Entscheid oder ein Promi, der Schlagzeilen macht: Hier finden Sie einen bunten Mix aus Nachrichten, Bildern und unterhaltsamen Geschichten aus St.Gallen.

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41-Jährige bei Raub in St.Gallen verletzt – Kantonspolizei sucht nach Zeugen

Am Samstag ist in der Zeit zwischen 18 Uhr und 18:15 Uhr ist eine 42-jährige Frau an der Langgasse von einem unbekannten Mann gestossen und anschliessend beraubt worden. Die 42-Jährige lief durch die Fussgängerunterführung. Gemäss jetzigen Erkenntnissen der St.Galler Kantonspolizei stiess ihr dort ein unbekannter Mann von hinten in die Beine, sodass die Frau zu Boden fiel. Der Unbekannte versuchte daraufhin, die Handtasche der Frau zu stehlen. Da sich die Frau zur Wehr setzte, misslang dies allerdings. Daraufhin betraten Passanten die Bahnhofsunterführung. Der unbekannte Mann liess von der Frau ab und flüchtete mit etwas Bargeld.

Laut St.Galler Kantonspolizei dürfte er zwischen 175 cm und 180 cm gross und hellhäutig sein. Er trug graue Kleidung. Eine sofort eingeleitete Nahfandung durch die Stadtpolizei brachte vorerst keinen Erfolg. Die Frau zog sich durch den Sturz leichte Verletzungen zu.

Nun sucht die St.Galler Kantonspolizei nach Zeugen. Personen, die Angaben zum Hergang oder zum unbekannten Mann machen können, werden gebeten, sich unter 058 229 49 49 zu melden. (kapo/sae)

Neuer Vorstoss im Stadtparlament: Politisieren auch im Mutterschaftsurlaub

Diesen Frühling hat das Bundesgericht entschieden, dass eine Nationalrätin, die während ihres Mutterschaftsurlaubs an Abstimmungen im Parlament teilgenommen hat, die Mutterschaftsentschädigung zurückzahlen muss. Dieses Urteil hat für Frauen auch in kantonalen und kommunalen Parlamenten Konsequenzen. Es bedeute faktisch ein Politikverbot für frischgebackene Mütter, schreiben zwei SP-Frauen und die Vertreterin der Politischen Frauengruppe (PFG) in einem jetzt im St.Galler Stadtparlament eingereichten Vorstoss.

Das Urteil des Bundesgerichts bedeutet faktisch ein Politikverbot für frischgebackene Mütter auf allen Ebenen.

Das Urteil des Bundesgerichts bedeutet faktisch ein Politikverbot für frischgebackene Mütter auf allen Ebenen. 

Bild: Donato Caspar

In der Einfachen Anfrage erkundigen sich die drei Parlamentarierinnen beim Stadtrat, ob er bereit ist, den durch das Gerichtsurteil entstandenen Missstand zu korrigieren, bis auf nationaler Ebene eine Lösung dafür vorliegt. Die drei regen an, dass die Stadt St.Gallen bei Parlamentarierinnen, die die Auswirkungen des Urteils zu spüren bekommen, die Mutterschaftsentschädigung übernimmt. Dies mit Verweis auf den Zürcher Gemeinderat, der diese Lösung bereits beschlossen hat. Dies aber auch mit Verweis darauf, dass mit dem Urteil Parlamentarierinnen schlechter gestellt werden als Parlamentarier: Letztere verlieren durchs Politisieren im Vaterschaftsurlaub ihren Entschädigungsanspruch nämlich nicht.

Eine solche Übergangslösung, so meinen die drei Politikerinnen zudem, sei für die Stadtkasse tragbar. Dies, weil der konkrete Fall in St.Gallen sehr selten vorkomme. Zudem sind auf nationaler Ebene Vorstösse und Standesinitiativen hängig, die eine Anpassung der Bundesvorschriften fordern, damit das Politisieren während der 14 Wochen Mutterschaftsurlaub ohne Einkommensverlust möglich ist. Eine Änderung der Bundesgesetzgebung dafür steht bereits in der Vernehmlassung, doch dürfte nach Meinung von Lydia Wenger und Eva Crottogini (SP) sowie Andrea Hornstein (PFG) die Umsetzung doch noch einige Zeit in Anspruch nehmen. (vre)

Winkeln: Quartierverein verzichtet auf Weihnachtsbeleuchtung

Seit Donnerstagabend leuchten die Sterne in der St.Galler Innenstadt. Definitiv nicht leuchten werden hingegen diesen Advent jene in Winkeln. Das gibt der Quartierverein in einem Schreiben bekannt.

Bild: PD

Wie der Quartierverein schreibt, hat er dies zusammen mit den Sternenbuebe beschlossen. Sie folgen damit dem Aufruf des Bundes und dem Vorgehen der Shopping-Arena, des Kybunparks und des Westcenters und wollen damit helfen, Energie zu sparen. Der Quartierverein zeigt sich im Communiqué aber zuversichtlich, dass im kommenden Jahr auch in Winkeln wieder die Sterne leuchten werden. (pd/arc)

Thomas Weber verlässt die Fanarbeit

Die Fanarbeit St.Gallen feiert dieses Jahr ihr zehnjähriges Bestehen. Vieles hat sich seit der Gründung geändert, eines blieb allerdings immer gleich: Von Anfang konnte die Fanarbeit auf die Dienste von Thomas Weber zählen. Vom Aufbau ganz zu Beginn und dem erfolgreichen Abschluss der Projektphase nach den ersten drei Jahren, über die Etablierung als die Ansprechpartnerin in Fanfragen bis hin zur schwierigen Coronaphase und der Wiederaufnahme des geregelten Betriebs.

Thomas Weber wirkte seit der Gründung bei der Fanarbeit St.Gallen mit.

Thomas Weber wirkte seit der Gründung bei der Fanarbeit St.Gallen mit.

Bild: PD

Nun hat sich der Fanarbeiter und Stellenleiter entschieden, eine neue Herausforderung anzunehmen. Das teilt die Fanarbeit auf ihrer Website mit. Der Vorstand des Trägervereins bedauert Webers Weggang ausserordentlich. Gleichzeitig ist der Vorstand aber froh über einen geregelten Übergang: Weber startet am neuen Ort mit einem Teilzeitpensum. So bleibt er der Fanarbeit St.Gallen noch bis Ende Februar mit dem bisherigen Pensum erhalten. Auch im Anschluss wird er noch bis Saisonende in einem reduzierten Pensum weiter für die Fanarbeit tätig sein.

Ausführlichere Informationen kündet der Vorstand zu einem späteren Zeitpunkt zusammen mit der Ausschreibung für die Nachfolge von Weber an. (pd/arc)

Der Final des BandXOst-Contests in der Grabenhalle steht an

Am morgigen Samstag, 26. November, ist es so weit: In der Grabenhalle steigt der grosse Final des diesjährigen BandXOst-Contests. Ab 20 Uhr (Türöffnung 19 Uhr) stehen sich die acht Finalistinnen und Finalisten gegenüber und spielen um Förderpreise im Gesamtwert von 14’000 Franken. Ausserdem locken Auftritte an diversen Open-Airs sowie weitere Konzertvermittlung, Studiozeit, Coaching, Digitalvertrieb und Medienauftritte.

Der grosse Final geht wie jedes Jahr in der Grabenhalle über die Bühne.

Der grosse Final geht wie jedes Jahr in der Grabenhalle über die Bühne.

Bild: Michel Canonica (28. November 2021)

Die Jury ist auch dieses Jahr mit Mitgliedern aus der gesamten (Ost-)Schweizer Musikszene besetzt. Sie werden es sein, die entscheiden, wer zur «Perle des Ostens» vom BandXOst 2022 gekürt wird. Im Rennen um den Sieg sind folgende acht Newcomer-Bands:

  • Mirkwood Spider (Rock aus GR/SG)
  • Kisanii (Jazz aus AR)
  • Unlsh (Rock aus SG)
  • Oak Street (Pop aus GR/SG)
  • Clique 713 (Hip Hop aus GR)
  • Cossmo (Pop aus SG)
  • 2KMafia (Hip Hop aus SG)
  • Smorrms (Metal aus SG)

Der Final kann alternativ ab 19.45 Uhr im Internet via Livestream verfolgt werden. (pd/arc)

Eine Bike-World-Filiale für St.Gallen

Die Migros Ostschweiz eröffnet am 23. Februar 2023 eine Bike-World-Filiale an der Fürstenlandstrasse in St.Gallen. Das Sortiment auf der Verkaufsfläche von rund 890 Quadratmeter wird gemäss Mitteilung aus Bikes sowie entsprechendem Zubehör und Bekleidung bestehen.

In der Bike-World-Filiale werden Bikes sowie entsprechendes Zubehör und Bekleidung verkauft.

In der Bike-World-Filiale werden Bikes sowie entsprechendes Zubehör und Bekleidung verkauft.

Bild: Chris Iseli

Am Standort wird ausserdem eine Werkstatt eingerichtet, in welcher die Velos mit den Teilen aus dem Geschäft ausgestattet und individualisiert werden können. «Wir sind bereits seit Längerem auf der Suche nach einem Standort in der Stadt St.Gallen. Das Gebäude an der Fürstenlandstrasse mit einer Bushaltestelle in unmittelbarer Nähe und Parkplätzen direkt vor dem Eingang ist für unsere Bike-World ideal», wird Stefan Zürcher, Leiter der Direktion Fachmarkt bei der Migros Ostschweiz, im Communiqué zitiert. (pd/arc)

LC Brühl trifft im Cup-Achtelfinal auf HV Herzogenbuchsee

Das NLA-Team des LC Brühl bestreitet am Samstag, 26. November, seinen Cup-Achtelfinal gegen den Ligakonkurrenten HV Herzogbenbuchsee. Anpfiff in der Sporthalle Kreuzbleiche ist um 17.30 Uhr. Im Anschluss, ab 19.30 Uhr, trifft das NLB-Team der Brühlerinnen auf den amtierenden Cupsieger LK Zug. Auch diese Partie wird in der Kreuzbleiche ausgetragen.

Martina Pavic und ihre Kolleginnen wollen am Samstag das Ticket für den Cup-Viertelfinal lösen.

Martina Pavic und ihre Kolleginnen wollen am Samstag das Ticket für den Cup-Viertelfinal lösen.

Bild: Tobias Garcia
(26. Februar 2022)

Das Duell in der laufenden NLA-Saison zwischen Herzogenbuchsee und Brühl endete mit einer 27:30-Niederlage für die St.Gallerinnen. Während der LCB zunächst nur schleppend in die Saison kam, waren die Oberaargauerinnen zum Auftakt voll da. In der Tabelle liegen die St.Gallerinnen mittlerweile aber zwei Punkte vor ihren Gegnerinnen vom Samstag, die auf Rang 4 liegen. Die Ausgangslage vor der Cup-Partie verspricht somit Spannung. Ob sich die Brühlerinnen für die Niederlage revanchieren können? Die Auflösung gibt's morgen in der Sporthalle Kreuzbleiche oder im im Live-Stream auf handballtv.ch. (pd/arc)

Wechsel bei der Mitte-EVP-Fraktion im Stadtparlament – Sara Bünter folgt auf Stefan Grob

Stefan Grob (Die Mitte) tritt nach über siebenjähriger Parlamentszugehörigkeit per Ende des Jahres aus dem Stadtparlament zurück. Das teilt die Fraktion in einem Communiqué mit. Für ihn rückt Sarah Bünter nach.

Stefan Grob war über sieben Jahre lang im Stadtparlament tätig.

Stefan Grob war über sieben Jahre lang im Stadtparlament tätig.

Bild: PD

Grob war in den vergangenen vier Jahren in der Kommission Soziales und Sicherheit aktiv. Innerhalb der Fraktion wurde er dadurch Fachmann für die verschiedenen Thematiken um die Sozialen Dienste, der Kesb, der Spitex, diversen Beratungsstellen sowie der Stadtpolizei. Nebenbei amtierte er als Stiftungsrat der Stiftung für Arbeit und als Verwaltungsrat der Regionalen Wasserversorgung St. Gallen. Grob tritt aus dem Stadtparlament zurück, weil er sich in seiner Freizeit wieder Aktivitäten widmen möchte, die nicht mit einer politischen Tätigkeit vereinbar sind.

Sara Bünter ist ehemalige Präsidentin der Jungen Mitte Schweiz.

Sara Bünter ist ehemalige Präsidentin der Jungen Mitte Schweiz.

Bild: PD

Seine Nachfolgerin Sara Bünter rückt auch in der Kommission Soziales und Sicherheit für Grob nach. Die 29-Jährige hat an der Universität St.Gallen Internationale Beziehungen studiert und arbeitet als Kommunikationsberaterin in der Agentur Furrerhugi. Sie ist ehemalige Präsidentin der Jungen Mitte Schweiz, bekleidete weitere Parteiämter und kennt die politischen Gegebenheiten deshalb bereits auf allen drei Staatsebenen. (pd/arc)

Wegen unterschiedlicher Auffassungen: Leiter des kantonalen Hochbauamts geht per 4. Dezember

Kantonsbaumeister Michael Fischer verlässt per 4. Dezember das Bau- und Umweltdepartement. Das gibt der Kanton St.Gallen in einer Medienmitteilung bekannt. Das Arbeitsverhältnis werde in gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst. Grund dafür sind unterschiedliche Auffassungen über die Amtsführung. Fischer wird sich gemäss Mitteilung in der Privatwirtschaft neu orientieren. Die Stelle wird umgehend ausgeschrieben.

Michael Fischer trat seine Stelle als Kantonsbaumeister am 1. Juni 2020 an.

Michael Fischer trat seine Stelle als Kantonsbaumeister am 1. Juni 2020 an. 

Bild: Belinda Schmid
(31. August 2022)

Fischer trat seine Stelle als Leiter Hochbauamt im kantonalen Bau- und Umweltdepartement am 1. Juni 2020 an. Während seiner Tätigkeit trieb er mit seinen Mitarbeitenden wichtige Hochbauvorhaben voran. Unter anderem wurden unter seiner Führung die Architekturwettbewerbe für den Campus Platztor der Universität St.Gallen, die neue Bibliothek, die Kantonsschule Wattwil und das Gewerbliche Berufs- und Weiterbildungszentrum im Riethüsli abgeschlossen. (SK/arc)

Lions Club sammelt im Säntispark zugunsten der Schweizer Tafel

Der Lions Club St.Gallen Dreilinden sammelt am Samstag, 26. November, im Migros Säntispark Lebensmittel und Hygieneartikel zugunsten der Schweizer Tafel. Die Kundinnen und Kunden werden gebeten «einen Einkauf mehr» in ihren Warenkorb zu legen und ihn anschliessend am Sammelpunkt abzugeben. Gefragt sind vor allem Artikel, die lange haltbar sind.  Insgesamt werden zwölf ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Lions Clubs vor Ort aktiv sein.

Die gesammelten Spenden kommen der Schweizer Tafel zugute.

Die gesammelten Spenden kommen der Schweizer Tafel zugute. 

Symbolbild: Pius Amrein

Die Aktion soll Menschen, bei denen das Geld knapp ist, ein schönes Weihnachtsfest zu ermöglichen. Der Verein hat auch im Jahr 2019 Sachspenden für die Schweizer Tafel gesammelt. Damals kamen über 1500 Kilogramm an Lebensmittel und Körperpflegeartikel zusammen. «Wir waren damals völlig überwältigt und freuen uns nun deshalb umso mehr die Sammelaktion nun wieder durchführen zu können», sagt Elisa Hartmann, die Verantwortliche des Lions Clubs St.Gallen Dreilinden. Insgesamt wurden damals 500 Packungen, Teigwaren, 400 Tafeln Schokolade, 280 Konserven, 270 Duschgels und Zahnpastatuben, 125 Kilogramm Mehl, 120 Flaschen Öl und 100 Kilogramm Zucker gespendet.

Dem Verein geht es aber nicht nur um die reine Sammlung der Spenden. Sie wollen auch für das Thema Armut in der Schweiz sensibilisieren. Die Aufklärungsarbeit ist dem Verein wichtig, damit die Sinnhaftigkeit der Sammelaktion klar wird. (pd/arc)

Tierische Müllabfuhr: Krähe sorgt für Ordnung auf Drei Weieren

Momentaufnahme. «Selbst ist das Tier», oder so etwas in der Art wird sich diese Krähe gedacht haben, als sie am Bubenweier kurzerhand eine Aluminiumdose entsorgt hat. Vielleicht inspirierten aber auch die japanischen Fussballfans den Vogel. Diese räumten nach dem Sieg ihres Teams an der WM gegen Deutschland nämlich artig auf, ehe sie das Stadion verliessen.

Momentaufnahme. «Selbst ist das Tier», oder so etwas in der Art wird sich diese Krähe gedacht haben, als sie am Bubenweier kurzerhand eine Aluminiumdose entsorgt hat. Vielleicht inspirierten aber auch die japanischen Fussballfans den Vogel. Diese räumten nach dem Sieg ihres Teams an der WM gegen Deutschland nämlich artig auf, ehe sie das Stadion verliessen. 

Leserbild: Klaus Stadler

Felltuschgnusch: Kinderstück von Marius Tschirky wird im Theaterprovisorium uraufgeführt

Das Theater St.Gallen und Marius Tschirky von der Kindermusikband Marius & die Jagdkapelle spannen erneut zusammen. Nachdem sie in den vergangenen Jahren bereits für Räuber-Hotzenplotz-Produktionen zusammengearbeitet haben, hat Tschirky nun ein eigenes Kinderstück mit dem Namen Felltuschgnusch geschrieben und komponiert. Das Stück wird am Samstag, 26. November, im Theaterprovisorium uraufgeführt. Beginn ist um 14 Uhr. Tschirky ist selber Teil des Stücks und steuert auf der Bühne zusammen mit Andi Peter die Live-Musik bei. Regie führt Corinna von Rad.

Die Tiere kommen beim ersten Vollmond des Frühlings am Waldteich zusammen und die Geschichte nimmt ihren Lauf.

Die Tiere kommen beim ersten Vollmond des Frühlings am Waldteich zusammen und die Geschichte nimmt ihren Lauf.

Bild: Tanja Dorendorf/
T+T Fotografie

In Felltuschgnusch kommen die Tiere wie jedes Jahr beim ersten Vollmond des Frühlings am Waldteich zusammen, legen ihre Felle ab und waschen sich den Winter aus dem Pelz. Alle sind voller Vorfreude und aufgeregt. Doch dann zwitschert, pfeift und faucht es im Wald und wer die Sprache der Tiere versteht, der weiss, es wird gemeckert und gezickt. Die Waldtiere haben kein Verständnis mehr füreinander und gehen sich gegenseitig auf die Nerven.

Die Stimmung entspannt sich erst, als alle Tiere ihre Felle am gewohnten Platz niedergelegt haben und sich vergnügt und füdliblutt ins kühle Nass stürzen. Das «Seichhörnli» nutzt die Gelegenheit und vertauscht während des Badeplausches der anderen Tiere die Felle. Doch dann erscheint der grimmige Oberjägermeister Brünzli mit seiner Flinte. Die Tiere springen panisch aus dem Wasser und ergreifen die Flucht. Sie schnappen sich schnell noch ihr Fell, oder das glauben sie zumindest…

Ob allen die Flucht gelingt, wie es sich im falschen Pelz lebt und ob es Marius und seinen Musikjägern gelingt, den schiesswütigen Brünzli zu besänftigen, wird an dieser Stelle noch nicht verraten. (pd/arc)

Weitere Informationen, Spieldaten und Tickets gibt’s online.

Stadtautobahn ist in der kommenden Woche voraussichtlich vier Nächte lang gesperrt

Die Hauptarbeiten auf der Stadtautobahn sind für dieses Jahr zwar abgeschlossen. Kommende Woche stehen aber Arbeiten an der Betriebs- und Sicherheitsausrüstung an. Wie das Bundesamt für Verkehr (Astra) mitteilt, können diese nicht unter laufendem Verkehr vorgenommen werden. Deshalb kommt es voraussichtlich während vier Nächten zu Sperrungen in beide Fahrtrichtungen.

Auf der Stadtautobahn stehen in der kommenden Woche die letzen Nachtsperrungen des Jahres 2022.

Auf der Stadtautobahn stehen in der kommenden Woche die letzen Nachtsperrungen des Jahres 2022.

Bild: Donato Caspari (31. März 2022)

Während der ersten beiden Sperrnächte wird im Tunnel Stephanshorn gearbeitet. Unter anderem wird die Fluchtwegsignalisation angepasst. Betroffen ist der Abschnitt zwischen den Autobahnanschlüssen St.Fiden bis Neudorf. Während zweier anderer Nächte sind gemäss Astra hingegen Tests von Signalen und technischen Anlagen im ganzen Abschnitt von Winkeln bis Neudorf vorgesehen. 

Vorbehaltlich bauablauf- und witterungsbedingter Verschiebungen betreffen die Nachtsperrungen nachfolgende Abschnitte und Daten:

  • St.Fiden bis Neudorf (beide Fahrtrichtungen)
    28. bis 30. November
  • Winkeln bis Neudorf (beide Fahrtrichtungen)
    30. November bis 2. Dezember

Die Nachtsperrungen auf der Stadtautobahn bestehen für gewöhnlich jeweils zwischen 22 und 5 Uhr. Während dieser Zeit wird der Verkehr zwischen den betreffenden Autobahnanschlüssen umgeleitet. Gemäss Astra sind es die letzten Nachtsperrungen in diesem Jahr. Aktuell sind keine weiteren vorgesehen. (pd/arc)

Ökologische Landwirtschaft: Was die Schweiz von Kuba lernen kann

Der Verein Cuba-Solidarität Vilma Espín Region Zürich-Ostschweiz lädt am Sonntag, 27. November, zu einer Veranstaltung zur ökologischen Landwirtschaft und urbanen Agrikultur in Kuba. Der öffentliche Anlass findet im «Schwarzen Engel» statt und beginnt um 14 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Ökologisch-nachhaltige Landwirtschaft ist in Kuba bereits seit den 90er-Jahren üblich.

Ökologisch-nachhaltige Landwirtschaft ist in Kuba bereits seit den 90er-Jahren üblich.

Symbolbild: Ernesto Mastrascusa/EPA

Ökologisch-nachhaltige Landwirtschaft war in der Schweiz zuletzt immer wieder ein Thema. Und in den Städten boomt das sogenannte Urban Gardening, also der Anbau von Pflanzen auf Freiräumen, Dächern und Balkonen. In Kuba ist das bereits seit den 90er-Jahren üblich und gehört mittlerweile zum Konzept der offiziellen Landwirtschaftspolitik.

Agraringenieur Lukas Kilcher wird am Anlass in St.Gallen unter anderem aufzeigen, was wir hierzulande von den Kubanerinnen und Kubanern lernen können. Kilcher war während mehrere Jahre Leiter von Biolandbau-Projekten auf der Karibik-Insel. Gion Honegger und Barbara Dettli aus Zürich kennen die Insel ebenfalls sehr gut und berichten an der Veranstaltung aus erster Hand und aktuell über urbane Agrikultur-Projekte. Moderator des Anlasses ist der St.Galler Rolf Bossart. (pd/arc)

Sport soll im Kanton St.Gallen inklusiver werden

Zur Förderung des inklusiven Sports für Menschen mit Behinderung führt der Kanton St.Gallen das Programm «Unified» ein. Wie der Kanton in der Medienmitteilung schreibt, vernetzt das Programm die Beteiligten und unterstützt die Zielgruppen. «Unified» wurde in anderen Kantonen bereite erfolgreiche eingeführt. Der Kanton St.Gallen hat beschlossen, vorerst eine zweijährige Pilotphase in den Jahren 2023 und 2024 zu lancieren und hat dafür eine Vereinbarung mit Special Olympics Switzerland abgeschlossen.

Die Teilhabe von Menschen mit Behinderung an Sportaktivitäten ist unter anderem eine Verpflichtung der UNO-Behindertenrechtskonvention.

Die Teilhabe von Menschen mit Behinderung an Sportaktivitäten ist unter anderem eine Verpflichtung der UNO-Behindertenrechtskonvention.

Bild: Michel Canonica

Im Rahmen des Programms werden regionale Sportvereine und Breitensportanlässe bei der Inklusion unterstützt. Dafür baut Special Olympics Switzerland eine Koordinationsstelle auf. Diese pflegt gemäss Mitteilung das Netzwerk und unterstützt Zielgruppen, beispielsweise Trainerinnen und Trainer. Das Programm wirkt breit und berücksichtigt die spezifischen Bedürfnisse der einzelnen Behinderungsarten, heisst es im Schreiben des Kantons.

Menschen mit einer Behinderung sollen in Sportvereinen in ihrer Umgebung Sport treiben und an Breitensportanlässen teilnehmen können. Die Teilhabe an Sportaktivitäten ist unter anderem eine Verpflichtung der UNO-Behindertenrechtskonvention, welche die Schweiz 2014 ratifiziert hat. Bereits heute wird Sport für Menschen mit Behinderung von Behindertenorganisationen und Einrichtungen gefördert. Die Bedeutung dieser Förderung haben auch die diesjährigen National Summer Games in St.Gallen bestätigt. Dennoch brauche es gemäss Kanton weitere Bemühungen, um den Bedürfnissen von Menschen mit Behinderung noch besser Rechnung zu tragen.

Der Kanton unterstützt Special Olympics finanziell und fachlich. Das Amt für Sport im Bildungsdepartement ist mit Sportverbänden in Kontakt und sorgt für deren Einbezug. Auch der Schulsport in Sonderschulen ist gemäss Communiqué zu berücksichtigen. Verantwortlich für die Förderung der Teilhabe von Menschen mit Behinderung ist hingegen das Amt für Soziales im Departement des Innern. Es stellt den Austausch mit den Behindertenorganisationen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung sicher. (SK/arc)

Kerzenziehen auf dem Bahnhofplatz und auf Schloss Dottenwil

Am Samstag, 26. November, öffnet das Kerzenziehzelt auf dem Bahnhofplatz. Bis Mittwoch, 21. Dezember, können Gross und Klein an den Nachmittagen und an den Wochenende Kerzenziehen. Unter der Woche ist das Zelt zwischen 13 und 18 Uhr geöffnet. Am Samstag können jeweils zwischen 10 und 17 Uhr Kerzen gezogen werden. Und sonntags läuft die Kerzenproduktion zwischen 11 und 17 Uhr.

Ab diesem Wochenende können beim St.Galler Hauptbahnhof Kerzen aus Bienenwachs gezogen werden.

Ab diesem Wochenende können beim St.Galler Hauptbahnhof Kerzen aus Bienenwachs gezogen werden.

Bild: PD

Helferinnen und Helfer geben vor Ort Tipps und zeigen verschiedene Möglichkeiten, wie man die Kerzen aus Bienenwachs kreativ verzieren kann. Für Leute, die nicht genügend Zeit haben, steht ein Depot zur Verfügung. So können Kerzen auch über mehrere Tage gezogen werden. Wer gar keine Zeit hat, eine eigene Kerze herzustellen, kann sich im Zelt aber auch einfach ein fertiges Exemplar kaufen.

Kerzen werden am Sonntag auch im Bistro auf Schloss Dottenwil in Wittenbach gezogen. Der traditionelle Anlass findet von 10 bis 17 Uhr statt. Er wird von der IG Schloss Dottenwil und der Pfadi Peter & Paul organisiert.

Während des Advents nehmen sich viele Leute vor, etwas zur Ruhe zu kommen und aus dem Alltag auszubrechen. Das Ziehen von Kerzen ist eine Tätigkeit, die das Leben entschleunigt und eine gewisse Musse verlangt. Denn während des Prozesses muss der Wachs immer wieder an der Luft getrocknet und abgekühlt werden. (pd/arc)

Kleidertausch im Textilmuseum

Im Textilmuseum findet am Samstag, 26. November, ein Kleidertausch statt. Zwischen 13 und 16 Uhr können saubere, intakte, gut erhaltene Kleider, Schuhe und Accessoires wie Taschen und Schals getauscht werden. Die Organisatoren schreiben, dass die Anzahl der Kleider pro Person auf maximal acht Artikel beschränkt ist, sodass der Saal nicht zu voll ist.

Die Kleider, welche man tauschen möchte, müssen sauber, intakt und gut erhalten sein.

Die Kleider, welche man tauschen möchte, müssen sauber, intakt und gut erhalten sein.

Symbolbild: PD/LTA

Die Artikel werden in drei Kategorien aufgeteilt (Basic/grün, Medium/gelb, Top/rot). Dabei werden die Marke (der Kaufpreis), der Zustand, das Material und die Art des Kleidungsstückes berücksichtigt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten pro Kleidungsstück einen Bon der entsprechenden Kategorie.

Artikel können zwischen 10 und 15 Uhr abgegeben werden. Die Organisatoren empfehlen jedoch, dies am Morgen zu tun, da es um 13 Uhr zu Wartezeiten kommen kann. Der eigentliche Kleidertausch geht dann von 13 bis 16 Uhr über die Bühne. In der letzten halben Stunde werden die Kategorien aufgehoben. Damit während der letzten 30 Minuten nochmals in gediegener Atmosphäre getauscht werden kann, wird der Saal zuvor kurz aufgeräumt.

Für die Teilnahme wird ein Unkostenbeitrag von zehn Franken erhoben. Die Artikel, die bis zum Ende des Anlasses nicht getauscht werden, gehen ans Solidaritätshaus St.Gallen. (pd/arc)

Weitere Informationen gibt’s im Internet.

Szenische Lesung in der Lokremise

Die Schweizer Dramatik erlebt ein kreatives Hoch wie schon lange nicht mehr, einige ihrer Exponenten gehören derzeit zu den gefragtesten Autorinnen und Autoren im deutschsprachigen Raum. Vier von ihnen sind Kim de l’Horizon (gerade für Blutbuch mit dem Deutschen und dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet), Pablo Jakob Montefusco, Michelle Steinbeck sowie Alexander Stutz, der in der vergangenen Spielzeit Hausautor am Theater St.Gallen war und dessen Stück «Die Entfremdeten» im kommenden Januar in der Lokremise uraufgeführt wird. In einer szenischen Lesung sind am Freitag, 25. November, 20 Uhr in der Lokremise Theatertexte der vier zu hören. Steinbeck, Montefusco und Stutz werden persönlich anwesend sein, Kim de l’Horizon ist wegen einer Preisverleihung verhindert.

Der Autor Alexander Stutz ist am Freitagabend in der Lokremise zu Gast.

Der Autor Alexander Stutz ist am Freitagabend in der Lokremise zu Gast.

Bild: PD

Wie Alexander Stutz waren auch Kim de l’Horizon, Pablo Jakob Montefusco und Michelle Steinbeck in der vergangenen Saison als Hausautor respektive Hausautorin an einem Schweizer Theater engagiert. Im Rahmen des Schweizer Dramatik-Förderprogramms «Stück Labor», welches von den Theatern Basel, Bern und St.Gallen sowie dem Théâtre du Jura getragen wird, sind so die Stücke «Hänsel & Greta & The Big Bad Witch», «La Felicità», «Das Märchen der Märchen» und «Die Entfremdeten» entstanden.

In der Lokremise lesen Schauspielerinnen und Schauspieler der beteiligten Theater Ausschnitte daraus; im Anschluss an die szenischen Lesungen gibt es einen Gedankenaustausch mit Tranksame zwischen Publikum, Autorinnen und Schauspieler. Der Eintritt ist frei. (pd/arc)

Katholisches Parlament nimmt Millionen-Kredit für neue Fenster im Stiftsbezirk an

Das 180-köpfige Parlament des Katholischen Konfessionsteils des Kantons St.Gallen hat dem Verpflichtungskredit von 2,2 Millionen Franken für die Renovation von 374 Fenstern im Stiftsbezirk einstimmig zugestimmt. Das geht aus einer Medienmitteilung hervor.

Blick hinein ins Kollegium

Blick hinein ins Kollegium

Bild: PD

Die Bauten des Stiftsbezirks stammen mehrheitlich aus dem 18. Jahrhundert. Im Zuge laufender Unterhaltsarbeiten wurden in den vergangenen Jahrzehnten in verschiedenen Trakten auch Fenster erneuert. Dennoch sind immer noch viele Fenster älter als 60 Jahre. Konkret geht es um total 374 Fenster beim Schul-, Konvent- und Bibliotheksflügel, beim Kreuzgang, Dekanatsflügel West und dem Professenhaus. Diese Fenster seien schadhaft und erfüllen die Anforderungen an die heutigen wärme- und lärmtechnischen Standards nicht mehr, hiess es vergangene Woche in einer Mitteilung.

Ebenfalls einstimmig zugestimmt hat das Parlament dem Budget 2023. Wie es im Communiqué heisst, wird mit einem Defizit von knapp 358’000 Franken bei einem Aufwand von 72,4 Millionen Franken gerechnet. An der Session wurde mit Peter Burkhard ausserdem ein neuer Kollegiumspräsident gewählt. Auch seine Wahl war einstimmig. (pd/arc)

Weihnachtsausstellung in der Raiffeisenbank mit Zmorgen-Apéro eröffnet

Momentaufnahme. Am Donnerstagmorgen ist in der Raiffeisenbank die Weihnachtsausstellung eröffnet worden. In der Kundenzone können bis am 27. Dezember Produkte gekauft werden, die von Mitarbeitenden mit Unterstützungsbedarf von der GHG Sonnenhalde Tandem hergestellt wurden.

Momentaufnahme. Am Donnerstagmorgen ist in der Raiffeisenbank die Weihnachtsausstellung eröffnet worden. In der Kundenzone können bis am 27. Dezember Produkte gekauft werden, die von Mitarbeitenden mit Unterstützungsbedarf von der GHG Sonnenhalde Tandem hergestellt wurden.

Bild: PD

Auffahrunfall mit vier Autos auf der Autobahn bei Gossau

Kurz nach 17.05 Uhr ist es am Mittwochabend zu einem Auffahrunfall mit vier Autos auf der Autobahn A1 bei Gossau gekommen. Wie aus der Mitteilung der Kantonspolizei St.Gallen hervorgeht, entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. Es gab keine Verletzte. Die Autobahn musste für kurze Zeit gesperrt werden.

Die Autobahn musste zur Unfallaufnahme für kurze Zeit gesperrt werden.

Die Autobahn musste zur Unfallaufnahme für kurze Zeit gesperrt werden. 

Bild: KAPO SG

Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr ein 35-jähriger Mann mit seinem Auto von St.Gallen in Richtung Zürich, als er sein Fahrzeug auf Höhe der Autobahnausfahrt Gossau bis zum Stillstand abbremste. Ein nachfolgender 33-Jähriger bemerkte dies zu spät und prallte in der Folge mit seinem Auto ins Fahrzeug des 35-Jährigen. Dieses wurde durch die Wucht des Aufpralls auf die rechte Fahrbahn geschoben und prallte dort in das Auto eines 58-Jährigen. Ein vorausfahrendes Auto eines 36-Jährigen wurde gemäss Kantonspolizei daraufhin ebenfalls beschädigt. (kapo/arc)

Der St.Galler Globus ist jetzt online

Der berühmte St.Galler Globus ist online. Dank dem neuen kostenlosen Angebot können Interessierte den Globus aus dem 16. Jahrhundert und seine Funktionen digital entdecken, schreibt das Landesmuseum Zürich in einer Medienmitteilung.

Der St.Galler Globus gehört zu den bedeutendsten kulturhistorischen Objekten der Schweiz. Untersuchungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass er von Tilemann Stella konzipiert und um 1576 fertiggestellt wurde. Er kombiniert Himmel und Erde auf derselben Kugeloberfläche. Das Original steht heute im Landesmuseum in Zürich, eine originalgetreue Replik in der Stiftsbibliothek St.Gallen. Bei der Übergabe dieser Replik 2009 einigten sich das Schweizerische Nationalmuseum, die Stiftsbibliothek St.Gallen und die Zentralbibliothek Zürich darauf, gemeinsam ein Online-Modell aufzubauen, heisst es weiter im Communiqué.

Wegen der schieren Grösse des Instruments kommt auch die funktionstüchtige Replik an ihre museumsdidaktischen Grenzen. Ein Online-Globus ermöglicht es, orts- und zeitunabhängig, bequem alle Stellen an dem 2,3 Meter hohen Instrument zu betrachten.

https://3dglobus.ch

Mit dem interaktiven 3D-Globus kann man die Himmelskarte noch genauer erkunden.

Mit dem interaktiven 3D-Globus kann man die Himmelskarte noch genauer erkunden.

Screenshot

Der St.Galler Globus Online wurde nach mehrjährigen Vorarbeiten in Zusammenarbeit mit der Forschungsgruppe Knowledge Visualization der Zürcher Hochschule der Künste erstellt und ist jetzt für die Öffentlichkeit zugänglich. Er ermöglicht das Auskundschaften des Erdglobus innerhalb des Himmelsgewölbes, wobei man in die Kosmologie des 16. Jahrhunderts eintauchen kann. Stellt man ein beliebiges Datum ein, zieht die Sonne auf ihrer scheinbaren Umlaufbahn um die Erde an die entsprechende Stelle. Dabei erfährt man unter anderem, wie im 16. Jahrhundert die unterschiedlichen Jahreszeiten erklärt wurden. Beim Heranzoomen grüssen Seemonster, exotische Tiere und Kannibalen. Zudem lassen sich fremde, vergessene und zum Teil auch legendäre Länder erkunden.

Laut Medienmitteilung sind auf diesem Basismodell aufbauend weitere Umsetzungen geplant. 2023 soll der Online-Globus die Globalisierungsgeschichte der letzten 500 Jahre näherbringen. Damit knüpft der Online-Globus an eine wichtige ursprüngliche Aufgabe des Originalglobus an, nämlich die Wissensvermittlung. Eine weitere Funktion des frühneuzeitlichen Globus war (und ist) es, den Dialog zwischen den ihn betrachtenden Menschen anzuregen. Diese Rolle soll der Online-Globus in etwa zwei Jahren übernehmen. Dann soll er den Austausch zwischen der Wissenschaft und der Öffentlichkeit fördern und mithelfen, durch öffentliche Mitmach-Projekte neue Daten für die weitere Erforschung der Globalisierungsgeschichte zu gewinnen. (red.)

Die Kirche geht am Samstag in den Wald

Der "WaldGwunder" ist eine ökumenische Veranstaltung, die zu jeder Jahreszeit in St.Gallen angeboten wird. Das nächste Mal übermorgen.

Der "WaldGwunder" ist eine ökumenische Veranstaltung, die zu jeder Jahreszeit in St.Gallen angeboten wird. Das nächste Mal übermorgen.

Bild: Hans Christof Wagner

«Unter freiem Himmel und in der Natur Gott auf der Spur sein. Erfrischend anders Glauben leben – spirituell, inspirierend, naturverbunden!»: Diesen Satz stellen die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Straubenzell St.Gallen West und die katholische Kirche im Lebensraum St.Gallen über eine Einladung zu einer Veranstaltung übermorgen Samstag: «WaldGwunder» heisst der ökumenische Anlass.

Wie zu jeder Jahreszeit treffen sich Interessiert zum «WaldGwunder» auch im Herbst, um miteinander in der Natur dem Göttlichen auf die Spur zu kommen. So bietet die St. Galler Form von Wald-Spiritualität zu jeder Jahreszeit einen ganz eigenen Zugang zum Geheimnis des Lebens und schafft einen Erfahrungsraum, der zeigt, dass wir mit allem, was ist verbunden sind.

In jeder der vier Jahreszeiten werden die Teilnehmer aufmerksam und achtsam für das, was im Wald und in ihnen sich regt. Sie lauschen und schweigen, tasten, sehen und experimentieren mit dem, was immer schon ohne das Zutun der Menschen da ist. Und werden so offen zum «Gwundern» für Gottes überraschende Gegenwart.

Gerade der Herbst mache einem bewusst, das alles Leben eingebettet ist, im Kreislauf von Werden, Vergehen und Werden. Was muss ich loslassen? Was darf ich loslassen? Worauf möchte ich mich konzentrieren? Wie finde ich in der Konzentration ein Kraftquelle für die dunkle Zeit? Mit diesen Fragen und Erfahrungen leitet der Herbst diesmal bei «WaldGwunder» zur Reflexion und Vertiefung an.

Treffpunkt ist am Samstag, 26. November, um 9 Uhr an der Haltestelle «Uni/Gatterstrasse». Von dort aus geht es bei Wind und Wetter in den Wald – einfach zum Gwundern! «WaldGwunder» geht bis 11 Uhr – wer mag, kann im Anschluss gerne noch am Feuer zusammensitzen und grillieren oder den selbst mitgebrachten Zmittag in Gemeinschaft geniessen. Bitte unbedingt ein Sackmesser und wetterangepasste Kleidung mitbringen.

Wer Fragen hat, wende sich an Pfarrer Uwe Habenicht (uwe.habenicht@straubenzell.ch) oder Matthias Wenk (matthias.wenk@kathsg.ch). (pd/dwi)

Schutz vor Schmutz: Die Nester der Alpensegler im Sitterviadukt werden während der Wintermonate zwischengelagert

Das Sitterviadukt der Stadtautobahn ist die Heimat einer der grössten Alpensegler-Kolonien des Landes. Da die Tiere mittlerweile ausgeflogen sind, um die Wintermonate in Afrika zu verbringen, finden derzeit im Brückenkasten Arbeiten statt. So kann sichergestellt werden, dass die Tiere nicht gestört werden. Das schreibt das Bundesamt für Strassen (Astra) auf der Website stadtautobahn.ch.

Im Sitterviadukt der Stadtautobahn lebt eine der grössten Alpensegler-Kolonien der Schweiz.

Im Sitterviadukt der Stadtautobahn lebt eine der grössten Alpensegler-Kolonien der Schweiz.

Bild: Sandra Schweizer

Die Kolonie im Sitterviadukt zählt 120 Nester. Damit sie durch die Arbeiten nicht verschmutzt werden, hat sie die Umweltbaubegleitung CSD Ingenieure eingesammelt, um sie während der Wintermonate zwischenzulagern. Dach dem Abschluss der Arbeiten werden sie dann wieder rechtzeitig an ihrem ursprünglichen Orten angebracht, sodass die Vögel ihre Nistplätze bei ihrer Rückkehr im Frühling wieder vorfinden. Damit sich die Nester bei der Rückkehr der Tiere wieder am richtigen Platz befinden, erstellt Daniel Lieberherr, Betreuungsperson der Alpensegler-Population im Auftrag der Stadt St.Gallen, jährlich einen Plan. Zu seiner Arbeit gehören auch eine jährliche Bestandsaufnahme sowie Reinigungsarbeiten. 

Die Wintermonate werden ausserdem genutzt, um weitere Massnahmen zum Schutz der Tiere umzusetzen, wie beispielsweise das Anbringen von Gittern an Öffnungen, an denen sich die Tiere verletzen könnten, oder auch das Bohren weiterer Zugänge zu den Nistplätzen. Denn Platz hat es gemäss Lieberherr noch viel im Sitterviadukt. Entsprechend sei das Potenzial für die Entwicklung der Alpensegler-Kolonie noch lange nicht ausgeschöpft. Und es nicht der einzige Ort, an welchem die Vögel im Westen der Stadt Brutplätze vorfinden. Auch am Sitterviadukt der Schweizerischen Südostbahn (SOB) wurden 2021 Nistkästen angebracht.

Direkt unter dem Brückenbogen des historischen SOB-Viadukts wurden 2021 Nistkästen für Mauer- und Alpensegler montiert.

Direkt unter dem Brückenbogen des historischen SOB-Viadukts wurden 2021 Nistkästen für Mauer- und Alpensegler montiert.

Bild: Ralph Ribi (11. Mai 2021)

Das Sitterviadukt der Stadtautobahn befindet sich in rund 60 Metern Höhe und bietet dadurch eine ideale An- und Abflugbahn für die Tiere, heisst es auf der Website weiter. An der Unterseite der Brückensektoren befinden sich seit dem Bau rund 10 Zentimeter grosse Löcher und vergitterte Lüftungsöffnungen, durch welche die Tiere ein- und ausfliegen. Gleich neben diesen Öffnungen bauen und pflegen die Alpensegler ihre tellerförmige Nester, welche sie Jahr für Jahr benutzen. Die Nester bestehen aus Federn und den unterschiedlichsten Materialien und werden mit Speichel verklebt. 

Dass der Nistplatz beliebt ist, zeigt auch die Zahl der gezählten Jungvögel über die Jahre. Diese hat sich deutlich vergrössert. Vor 27 Jahren wurden noch 27 gezählt, im letzten Jahr waren es 250. Die Alpensegler teilen sich auch gerne einen Brückenbereich mit anderen Brutpaaren. Liegen die Nester jedoch zu nahe beieinander, steigt das Risiko einer Verbreitung von Parasiten und Krankheitserregern.

Die Tiere werden rechtzeitig zu Paarungszeit wieder in St.Gallen erwartet. Sie kehren immer wieder an ihren angestammten Brutplatz zurück und legen dann ihre einzige Flugpause ein. Abgesehen von der Brutzeit verbringen die Tiere fast ihr ganzes Leben in der Luft, auch im Schlaf.

Zurück an ihrem Brutort starten die Alpensegler die Vorbereitungen für den nächsten Nachwuchs, der für gewöhnlich zwischen Mai und Juni schlüpft. Bei Spätbruten kann es aber auch zu Nachwuchs zwischen Juli und August kommen. Für die Verantwortlichen bedeutet das, dass die zwischengelagerten Nester im Februar/März wieder an ihren angestammten Platz gebracht werden müssen. Natürlich so, dass die Tiere möglichst nichts merken. Ramona Sieber von CSD Ingenieure sagt: «Die Alpensegler sollten von dem ganzen Hin und Her nichts mitkriegen. Sie finden ihre Nester so vor, wie sie sie verlassen haben. Zur Sicherheit werden wir nach einigen Wochen Kontrollen vornehmen.» (pd/arc)

Chlaussprint im Athletik-Zentrum

Der Turnverein St.Gallen-Ost trägt am Mittwoch, 7. Dezember, den Chlaussprint im Athletik-Zentrum aus. Anmelden können sich Schülerinnen und Schüler aus der Stadt und der Region mit den Jahrgängen 2007 bis 2017. Beginn ist um 14 Uhr.

Am Mittwoch, 7. Dezember, werden im Rahmen des Chlaussprints «die schnellsten St.Galler und St.Gallerinnen im Winter» ermittelt.

Am Mittwoch, 7. Dezember, werden im Rahmen des Chlaussprints «die schnellsten St.Galler und St.Gallerinnen im Winter» ermittelt.

Bild: PD

Die Kinder absolvieren 60-Meter-Sprints in verschiedenen Kategorien, die von Geschlecht und Jahrgang abhängig sind. Neu wird der Wettkampf auch in der Kategorie «Unified» angeboten. In dieser sprinten Kinder mit einer geistigen Beeinträchtigung um die Wette.

Passend zum Datum erhalten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Chlaussäckli. Im Vorfeld des Anlasses, am 29. November, findet in der Turnhalle Oberzil ein besonderes Sprint-Training statt. (pd/arc)

Weitere Informationen und ein Anmeldeformular gibt’s im Internet.

Podium an der HSG: «Zeitenwende 2022 – Die Schweiz am Scheideweg?»

Die Alt-Zofingia St.Gallen lädt aufgrund der aktuellen, geopolitischen Verwerfungen zum öffentlichen Podium «Zeitenwende 2022 – Die Schweiz am Scheideweg?» in die Aula der Universität St.Gallen ein. Der Anlass findet am Donnerstag, 24. November, ab 18.15 Uhr, statt. Die Veranstaltung ist Teil der öffentlichen Vorlesungsreihe «Brennpunkte und Grundprobleme internationaler Politik».

An der HSG wird am Donnerstag über die aktuellen, geopolitischen Verwerfungen und deren Auswirkungen auf die Schweiz diskutiert.

An der HSG wird am Donnerstag über die aktuellen, geopolitischen Verwerfungen und deren Auswirkungen auf die Schweiz diskutiert.

Bild: Benjamin Manser

Unter der Leitung von Stefan Schmid, Chefredaktor des «St.Galler Tagblatts», diskutieren am Donnerstagabend Susanne Vincenz-Stauffacher, FDP-Nationalrätin und Präsidentin FDP Frauen Schweiz, Christoph Frei, Titularprofessor für Politikwissenschaft mit besonderer Berücksichtigung der Internationalen Beziehungen an der Universität St.Gallen, Georg Häsler, «NZZ»-Redaktor Sicherheitspolitik, und Markus Bänziger, Direktor Industrie- und Handelskammer St.Gallen-Appenzell. Im Anschluss an die gut zweistündige Diskussion sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem Apéro eingeladen. (pd/arc)

Diskussionssendung «Zur Sache» thematisiert Lehrstellenvergabenpraxis

Die Diskussionssendung «Zur Sache» des Ostschweizer Regionalfernsehens widmet sich am heutigen Mittwoch der Lehrstellenvergabepraxis. Dass die Stellen teilweise viel zu früh vergeben werden, sorgt seit Jahren für Diskussionen. 

Die Lehrstellenvergabepraxis ist seit Jahren ein Thema.

Die Lehrstellenvergabepraxis ist seit Jahren ein Thema.

Symbolbild: Manuela Jans-Koch

Moderator Dumeni Casaulta, Chefredaktor von TVO erwartet in der Sendung folgende Gäste:

  • Cornelia Grill, Präsidentin Chance Industrie Rheintal und Leiterin Berufsbildung/Verantwortliche Personalentwicklung Sefar
  • Thomas Graf, Leiter Berufsbildung Hoval Vaduz, Vertreter der FL-Fairplay-Lösung
  • Sandro Hess, Schulleiter Oberstufe Altstätten und St.Galler Mitte-Kantonsrat
  • Bruno Müller, Leiter Amt für Berufsbildung St.Gallen

Erstausstrahlung ist heute Mittwoch, 18.30 Uhr. Danach wird die Sendung stündlich wiederholt. Das Gespräch ist ab dem frühen Abend auch im Internetauftritt von TVO zu finden. (pd/arc)

Gewerbe lehnt Tempo 30 in der Stadt St.Gallen ausdrücklich ab

Stadt und Kanton wollen in der Stadt St.Gallen flächendeckend Tempo 30 einführen. Dabei berufen sie sich auf die Lärmschutz-Verordnung (LSV). Aktuell läuft das Vernehmlassungsverfahren. Die ersten, die sich nun in dessen Rahmen zum Vorhaben geäusserte haben, sind der kantonale und der städtische Gewerbeverband. Wie aus ihrem gemeinsamen Schreiben hervorgeht, lehnen sie das Vorhaben von Stadt und Kanton ausdrücklich ab. Sie beantragen, auf die Umsetzung des Konzepts zu verzichten und die darin aufgeführten Massnahmen ersatzlos zu streichen.

In der Stadt St.Gallen soll flächendeckend Tempo 30 eingeführt werden. Der kantonale und der städtische Gewerbeverband lehnen die Pläne ausdrücklich ab.

In der Stadt St.Gallen soll flächendeckend Tempo 30 eingeführt werden. Der kantonale und der städtische Gewerbeverband lehnen die Pläne ausdrücklich ab.

Symbolbild: Eveline Beerkircher

Die beiden Verbände führen mehrere Gründe für ihre Ablehnung auf. Beispielsweise kritisieren sie, dass der bestehende Konzeptbericht der Öffentlichkeit und den Teilnehmenden der Vernehmlassung derzeit vorenthalten werde. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass sich die Behörden zu einseitig auf das Thema Lärm fokussierten, obwohl sie auch andere öffentliche Interessen wahren müssten.

Der kantonale Gewerbeverband und Gewerbe Stadt St.Gallen werfen dem Kanton und der Stadt ausserdem vor, dass sie bei der Prüfung der gegebenen Lärmsituation nicht sorgfältig genug gewesen seien. Das Konzept basiere allein auf dem Lärmbelastungskataster, ohne dass konkret geprüft worden sei, wo überhaupt welche Lärmbelastungen vorhanden seien.

Auch zu Kritik führt, dass das Konzept nicht aufzeige, wo eine Sanierungspflicht bestehe. Eine solche gibt es gemäss LSV nur in bestimmten Fällen, argumentieren die beiden Verbände. Sie führen auch ins Feld, dass aufgrund der Rechtsprechung des Bundesgerichts keine Pflicht zu Tempo 30 aus Lärmschutzgründen bestehe.

In seinen Ausführungen geht das Gewerbe weiter auf die Strassenhierarchie und die fehlende Prüfung der Verhältnismässigkeit ein. Ausserdem befürchtet es, dass Tempo 30 den Verkehrsfluss störe, die Fahrzeiten verlängere und Mehrverkehr in den Quartieren verursache.

Zusammenfassend schreiben die Verbände, dass das «Konzept Temporegime Stadt St.Gallen» allzu einseitig und damit nicht tauglich sei. «Die Vorgaben des Kantonsrates, die geltende Strassenhierarchie und die hohen volkswirtschaftlichen Kosten von Tempo 30 auf verkehrsorientierten Strassen bleiben unberücksichtigt.» Sollte das Temporegime eingeführt werden, ist gemäss Gewerbe mit erheblichen Verlagerungseffekten zu rechnen, was die Verkehrssicherheit in den Quartieren verringere. Und der Lärmschutz kann gemäss Gewerbe mit anderen Massnahmen kostengünstiger und mit geringeren Einschränkungen erreicht werden, heisst es in der Mitteilung abschliessend. (pd/arc)

Mitwirkungsverfahren für die Zonenplanänderung Stephanshornstrasse beginnt

Die Ortsbürgergemeinde besitzt eine Baulandparzelle an der Stephanshornstrasse und möchte das Areal für eine zukunftsweisende nachhaltige Wohnbebauung entwickeln. Wie die Stadt mitteilt, eignet sich das Land gut für eine Wohnnutzung. Das knapp 1,7 Hektar grosse Grundstück ist heute im südlichen Bereich der Wohnzone W3 und im nördlichen der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen zugeteilt. Basierend auf einer Machbarkeitsstudie soll als erster planungsrechtlicher Schritt eine Umzonung in eine Wohnzone W4 beziehungsweise eine Grünzone vorgenommen werden. Die Zonenplanänderung wird nun einem öffentlichen Mitwirkungsverfahren unterstellt. Die Eingabefrist läuft bis zum 23. Dezember.

Auf der Wiese zwischen dem Botanischen Garten und der evangelischen Kirche Stephanshorn soll Wohnraum entstehen.

Auf der Wiese zwischen dem Botanischen Garten und der evangelischen Kirche Stephanshorn soll Wohnraum entstehen.

Screenshot: Google Maps

Das besagte Areal befindet sich westlich des Botanischen Gartens an der Stephanshornstrasse. Das Grundstück ist eine von mehreren Parzellen, die durch einen Abtausch mit der Politischen Gemeinde im Oktober 2019 in den Besitz der Ortsbürgergemeinde übergegangen ist. Im Zusammenhang mit der Abgabe wurde festgehalten, dass der Bereich der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen nicht mehr für öffentliche Zwecke benötigt wird und demzufolge eine Umzonung zweckmässig respektive notwendig ist.

Um das bauliche Potenzial, die anzustrebende sowie verträgliche Dichte und eine geeignete Zonenzuweisung zu ermitteln, wurde im Jahr 2021 eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Diese wird von der Stadt als gute Grundlage für die weitere Planung beurteilt. Das entwickelte Konzept berücksichtigt die Hanglage. Die Bebauung lässt die Hügelkuppe frei und sorgt mit ihrer Typologie eine angemessene Durchlässigkeit mit Freiräumen, heisst es in der Mitteilung. Die Kuppe bleibt über die ganze Länge unbebaut und soll als Grün- und Naherholungsraum dem Quartier und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Die Kuppe soll im Rahmen der Umzonung einer Grünzone zugewiesen werden. Der Rest soll zu einer Wohnzone mit vier Vollgeschossen (W4) werden. Um für die nächsten Verfahrensschritte zeitgerecht Rechtssicherheit zu erlangen, ist die Umzonung vor der Gesamtrevision der Bau- und Zonenordnung vorgesehen. Die Ortsbürgergemeinde wird nach dem Zonenplanänderungsverfahren ein qualifiziertes Varianzverfahren durchführen, um eine städtebaulich, architektonisch und freiräumlich hochwertige, nachhaltige Bebauungslösung zu erhalten. Die Ortsbürgergemeinde beabsichtigt gemäss Mitteilung, das Bauland im Baurecht abzugeben. Die öffentlichen Interessen und Verfahrensmodalitäten zur Qualitätssicherung wurden in einem verwaltungsrechtlichen Vertrag zwischen Stadt und der Ortsbürgergemeinde geregelt. Die Überbauung soll insbesondere einen Beitrag zur Umsetzung der städtischen Wohnraumstrategie leisten.

Die Bevölkerung ist nun eingeladen, zur Zonenplanänderung «Stephanshornstrasse» im Rahmen des Mitwirkungsverfahren eine Stellungnahmen einzureichen. Die Mitwirkung wird digital auf partizipieren.stadt.sg.ch durchgeführt. Die entsprechenden Planunterlagen sind auf der Mitwirkungsplattform sowie auf der städtischen Website abrufbar. (sk/arc)

Künstlerin Nora Rekade zeigt Serie von Sonnenuntergängen im Lagerhaus

Die Künstlerin Nora Rekade zeigt vom 25. November bis am 18. Dezember im Rahmen der städtischen Ausstellung im Architektur-Forum Ostschweiz ihre aktuellen Werke. Die Vernissage findet am Donnerstag, 24. November, um 18.30 Uhr, statt. Gemäss Mitteilung hat Rekade 2021 einen Werkbeitrag der Stadt St.Gallen erhalten.

Nora Rekade hat 2021 einen Werkbeitrag der Stadt St.Gallen erhalten.

Nora Rekade hat 2021 einen Werkbeitrag der Stadt St.Gallen erhalten.

Bild: Nik Roth (23. Juni 2020)

Nora Rekade malt schnellt und mit einem sicheren Gespür für Farbe und Material. In ihrer aktuellen Ausstellung im St.Galler Lagerhaus zeigt sie eine Serie von Sonnenuntergängen. Die auf- und untergehende Sonne ist durch Ferienfotos, Social Media und Hobbymalerei zum meisttrivialisierten Landschaftsmotiv geworden, heisst es in der Mitteilung der Stadt. Der Künstlerin gelingt es, dem Motiv eine neue künstlerische Ausstrahlung zu verleihen. Der Sonnenuntergang ist so nicht länger an eine konkrete Landschaft gebunden, sondern kann weit über das eigentliche Motiv hinaus Erinnerungsbilder und Stimmungen transportieren.

Rekade, Jahrgang 1977, studierte von 2005 bis 2011 an der Akademie der Bildenden Künste Wien Performative Bildhauerei und erhielt ihr Diplom mit Auszeichnung. Nachdem sie das Studium der Philosophie an der Universität Wien abgeschlossen hatte, kehrte sie nach St.Gallen zurück. Seither sind ihre künstlerischen Arbeiten regelmässig in der Stadt und der Region zu sehen. (sk/arc)

Wechsel im Stadtparlament: Clemens Müller geht – Arnold Mauchle rutscht nach

Clemens Müller (Grüne) tritt per Ende Jahr aus dem St.Galler Stadtparlament zurück. Das geht aus einem Communiqué der Partei hervor.

Clemens Müller (links) tritt per Ende Jahr aus dem St.Galler Stadtparlament zurück. Für ihn rutscht Arnold Mauchle nach.                                                                                                                               Bilder: PD

Müller hat in den vergangenen acht Jahren im Stadtparlament politisiert. Zuvor war er während zweier Jahre Kantonsrat. Müller ist ausserdem Mitglied der Geschäftsprüfungskommission (GPK) und präsidierte zuvor die Liegenschaften- und Baukommission (LBK). Auch war er während mehrerer Jahre Fraktionspräsident der Grünen. Wie es in der Mitteilung heisst, tritt er zurück, weil er sich entlasten und auf seine Forschungsarbeiten konzentrieren möchte.

Für Müller rutscht sein 29-jähriger Parteikollege Arnold Mauchle, Umweltingenieur ETH, ins Stadtparlament nach. Mauchle ist in Gossau aufgewachsen und arbeitet im Bereich des Gewässerschutzes beim kantonalen Bau- und Umweltdepartement. Er wird auch Müllers Nachfolger in der GPK. (pd/arc)

Coronasituation im Kanton St.Gallen: Weniger bestätigte Neuansteckungen als in der Vorwoche registriert

Der Kanton St.Gallen meldet auf seiner Website 732 neue laborbestätigte Coronafälle für die Periode vom 15. bis 21. November. Das entspricht einem leichten Rückgang zur Vorwoche. Damals vermeldete der Kanton 814 bestätigte Fälle. Seit März 2020 wurden im Kanton St.Gallen nunmehr 241'171 Coronainfektionen nachgewiesen.

Die Zahl der neuen, bestätigten Coronafälle ging in den vergangenen sieben Tagen zurück. Einen noch grösseren Rückgang gab es bei der Bettenbelegung in den St.Galler Spitälern.

Die Zahl der neuen, bestätigten Coronafälle ging in den vergangenen sieben Tagen zurück. Einen noch grösseren Rückgang gab es bei der Bettenbelegung in den St.Galler Spitälern.

Bild: Jean-Christophe Bott/Keystone

Im Gegensatz zur Vorwoche, als kein Coronatoter vermeldet wurde, wurde in den vergangenen sieben Tagen ein neuer Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Die Zahl der Coronatoten im Kanton St.Gallen liegt somit neu bei 874.

Eine deutliche Abnahme wird bei der Zahl der Betten, die in den Spitälern des Kantons von einer Coronapatienten oder einem Coronapatienten belegt werden, registriert. Am Montagabend waren 18 Personen wegen einer SARS-CoV2-Infektion in einem St.Galler Spital. Davon befand sich aber niemand auf der Intensivstation. In der vergangenen Woche waren es noch 36 Personen. Bereits damals befand sich niemand aufgrund einer Covid-Erkrankung auf einer Intensivstation. Zuletzt war am 9. November ein Bett auf der Intensivstation von einem Corona-Patienten beziehungsweise einer -Patientin belegt.

Die Sieben-Tage-Inzidenz stand am 21. November bei 128, die 14-Tage-Inzidenz bei 285. Die Inzidenz bezeichnet die Zahl neuer Coronafälle in sieben und 14 Tagen der Vergleichbarkeit wegen hochgerechnet auf 100’000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Seit Anfang Mai meldet der Kanton St.Gallen seine Coronazahlen nur noch einmal wöchentlich, und zwar am Dienstagnachmittag. Auf den Wochenrhythmus umgestellt wurde aufgrund der Entspannung in der Pandemielage gegenüber Winter und Frühling. Sie rechtfertige den grossen Aufwand für die tägliche Meldung nicht mehr, hiess es. (SK/arc)

Vonwilbrücke für ein bis zwei Tage gesperrt

Die Vonwilbrücke ist am Dienstag, 29. November, ab 7 Uhr gesperrt. Darüber informiert eine entsprechende Signalisation auf der Brücke. 

Der Twitter-User @Greezer hat die Tafel bemerkt und wollte Informationen zur bevorstehenden Sperrung. Er wollte wissen, wie lange sie andauert und wie Fussgängerinnen und Fussgänger während der Sperrung auf die andere Seite der Gleise gelangt. 

Die Antwort der Stadt St.Gallen liess nicht lange auf sich warten. Die Brücke werde gesperrt, weil die SBB die Bahnübergänge reparierten. Zeitgleich arbeite das Strasseninspektorat an der Fahrbahn. Wie die Stadt auf Twitter weiter schreibt, dauern die Arbeiten je nach Witterung bis zu zwei Tage. Während der Bauarbeiten sei der Durchgang zu Fuss oder mit dem Velo aber weiterhin über das Trottoir der Brücke möglich, heisst es in der Antwort der Stadt. (arc)

Amsel im Schlaraffenland

Momentaufnahme. «Tagblatt»-Abonnent Klaus Stadler beobachtete eine Amsel in St.Georgen.

Momentaufnahme. «Tagblatt»-Abonnent Klaus Stadler beobachtete eine Amsel in St.Georgen.

Leserbild: Klaus Stadler

GHG Sonnenhalde Tandem sorgt für Weihnachtsstimmung in der Raiffeisenbank

Die GHG Sonnenhalde Tandem erhält in diesem Jahr die Möglichkeit, sich an der Weihnachtsausstellung in der Raiffeisenbank an der Vadianstrasse zu präsentieren. Ab Donnerstag, 24. November, können in der Kundenzone Eigenprodukte, die von den Mitarbeitenden mit Unterstützungsbedarf der GHG hergestellt worden sind, gekauft werden.

Eine Mitarbeiterin bei der Erstellung der Weihnachtsprodukte.

Eine Mitarbeiterin bei der Erstellung der Weihnachtsprodukte.

Bild: PD

Die Produkte reichen von Weihnachtsdekorationen aus Ton oder Beton bis hin zu karamellisierten Walnüssen. Erstellt wurden sie in allen Bereichen der Institution. Wie es in der Mitteilung heisst, vermittelt die Herstellung und der Verkauf der Produkte den Mitarbeitenden das Gefühl von Wertschätzung und Wertigkeit in ihrem Alltag. An der Weihnachtsausstellung werden ausserdem Bilder von Mitarbeitenden mit Unterstützungsbedarf ausgestellt. Die Kunstwerke sind in individuellen Kunsttherapien entstanden.

Die Ausstellung dauert bis am 27. Dezember und ist während der Öffnungszeiten der Bank zugänglich. Die Produkte können ausserdem im Laden Die Macherei in Rotmonten erworben werden. (pd/arc)

Weitere Informationen zur GHG Sonnenhalde Tandem gibt’s hier.

Tanzkompanie des Theaters St.Gallen startet in die Saison

Mit einem Abend rund um das Thema Scham startet die Tanzkompanie des Theaters St.Gallen in die neue Tanzsaison. Am Donnerstag, 24. November erleben die Choreografien Blindfolded von Francesca Frassinelli und Ground Control von Mauro Astolfi unter dem Titel Scham(los) ihre Uraufführung in der Lokremise. Im Fokus der Arbeiten von Frassinelli und Astolfi, die zum ersten Mal für die Tanzkompanie des Theaters choreografieren, liegt die Auseinandersetzung mit dem Thema der Selbstzufriedenheit und Selbstwertschätzung. Beginn ist um 20 Uhr.

Francesca Frassinelli tanzte in Kompanien und an Theatern in der ganzen Welt.

Francesca Frassinelli tanzte in Kompanien und an Theatern in der ganzen Welt.

Bild: PD

Die Italienerin Francesca Frassinelli tanzte in Kompanien und an Theatern in der ganzen Welt. Als Choreografin ist sie überwiegend in Europa tätig. Sie choreografierte bereits für die Tanzkompanie Mainz, das «Eko Dance Project» in Turin und die Staatsoper und Ballett Krasnojarsk. Zudem unterrichtet sie an der Universität in Genua.

Mauro Astolfi choreografiert in der ganzen Welt. Nun auch in St.Gallen.

Mauro Astolfi choreografiert in der ganzen Welt. Nun auch in St.Gallen.

Bild: PD

Auch Mauro Astolfi stammt aus Italien und choreografiert in der ganzen Welt. Seit fast 30 Jahren leitet er seine eigene Tanzkompanie «Spellbound Contemporary Ballet». Mit diesem Ensemble entwickelte er einen eigenen Bewegungsstil, der für seine Choreografien kennzeichnend ist und verschiedenste Ausdrucksformen des zeitgenössischen Tanzes auf ungewöhnliche Art kombiniert. (pd/arc)

Weitere Informationen und Tickets gibt’s im Internet.

Schülerinnen und Schüler für Ferienfahrten nach England gesucht

Ein internationaler Schüleraustauschdienst organisiert im kommenden Jahr zwei Ferienfahrten nach England. Und sucht nun Jugendliche, die daran teilnehmen möchten. Auch Schülerinnen und Schüler aus St.Gallen können sich für die Reisen anmelden.

Bereits im Sommer 2022 wurde eine Ferienfahrt durchgeführt.

Bereits im Sommer 2022 wurde eine Ferienfahrt durchgeführt. 

Bild: PD

Der Austauschdienst bot bereits in diesem Sommer eine Fahrt an, an der auch Jugendliche aus St.Gallen teilnahmen. Die Fahrt soll nun 2023 nicht nur wiederholt, sondern gleich zweimal durchgeführt werden, weil sie den Teilnehmenden aus ganz Europa solchen Spass gemacht hat, heisst es in der Mitteilung. Das erste Mal wird die Reise in den Frühlingsferien durchgeführt, der zweite Trip findet im Sommer statt.

Die Fahrten beginnen jeweils in Zürich und führen nach Westgate, das an der Südost-Küste Englands liegt. Die Kinder werden paarweise bei englischen Familien untergebracht. Dabei wird darauf geachtet, dass sie dasselbe Alter haben, aber nicht aus demselben Land stammen. Die Teilnehmenden werden vormittags jeweils einen Sprachkurs besuchen, der auf die Ferien zugeschnitten ist. Für die Nachmittag und die Wochenenden gibt es ein Freizeitprogramm. Die Gruppe fährt unter anderem nach London und besichtigt dort Big Ben, Tower Bridge und Co.. Weitere Exkursionen führen nach Canterbury und Windsor. Aber auch Sport und Strandnachmittage stehen gemäss Organisatoren auf dem Programm.

Anmelden können sich Mädchen und Knaben zwischen elf und 17 Jahren. Voraussetzung ist, dass sie mindestens ein halbes Jahr Englischunterricht an der Schule hatten. Weitere Informationen können unter der E-Mail-Adresse info@englandaustausch.com angefordert werden. (pd/arc)

Schützengarten steigert den Bierabsatz

Die Schützengarten AG hat im Braujahr 2021/22 deutlich mehr Bier verkauft als in der Vorjahresperiode. Der Absatz war in den beiden Vorjahren allerdings pandemiebedingt stark gesunken.

Die Brauerei Schützengarten hat im vergangenen Jahr deutlich mehr Bier verkauft als im Vorjahr.

Die Brauerei Schützengarten hat im vergangenen Jahr deutlich mehr Bier verkauft als im Vorjahr.

Bild: PD

Wie das Unternehmen mitteilt, hat sich die Schweizer Braubranche im vergangenen Braujahr, das Ende September abgeschlossen wurde, teilweise von den Folgen der Pandemie erholt. Die Bierverkäufe stiegen landesweit um 6,2 Prozent. Die Schützengarten verbuchte mit einer Steigerung von 30 Prozent einen deutlich höheren Wert. Das Niveau aus dem Jahr 2018/19 erreichte die St.Galler Brauerei damit aber noch nicht ganz.

Auch bei den alkoholfreien Bieren legte die Schützengarten um 50 Prozent zu und lag damit deutlich über dem nationalen Durchschnitt, der bei 20 Prozent lag. Unter dem Strich hat die Brauerei ihren gesamten Getränkeabsatz inklusive der Handelsprodukte gegenüber dem schwachen Vorjahr um 35 Prozent gesteigert. Für die nahe Zukunft geht die Brauerei gemäss Communiqué von einer erneut guten Absatzentwicklung im Detailhandel und in der Gastronomie aus, zumal nicht mit erneuten Restriktionen in der Branche gerechnet wird. (pd/arc)

Per Mausklick zur Baubewilligung

Kanton und Gemeinden möchten Baubewilligungs- und Plangenehmigungsverfahren digital abwickeln und suchen deshalb ein neues IT-Fachsystem. Das geht aus einer Medienmitteilung des Kantons St.Gallen hervor. Die Ausschreibung ist seit dem heutigen Dienstag über simap.ch zugänglich. Wer den Zuschlag erhält, entscheidet sich voraussichtlich Ende Mai 2023.

Baubewilligungs- und Plangenehmigungsverfahren sollen bald digital abgewickelt werden.

Baubewilligungs- und Plangenehmigungsverfahren sollen bald digital abgewickelt werden.

Bild: Rudolf Hirtl (22. September 2022)

Mit dem neuen IT-Fachsystem soll die Zusammenarbeit aller Beteiligten über durchgehend digitale Prozesse erfolgen, um Baubewilligungs- und Plangenehmigungsverfahren effizient abzuwickeln. Ausserdem soll dadurch die Transparenz der Prozesse gegenüber Gesuchsstellenden erhöht werden. Wie es in der Mitteilung heisst, sind die elektronische Erfassung von Gesuchsunterlagen, eine zentrale Datenhaltung sowie definierte digitale Geschäftsprozesse die Voraussetzung dafür. Auch wollen Kanton und Gemeinden bestehende Daten aus unterschiedlichen Datenregistern und Datenhaltungen nutzen und Teilschritte automatisieren.

Der Projektausschuss hat gemäss Mitteilung das Pflichtenheft und den Anforderungskatalog für das neue IT-Fachsystem freigegeben. In einem Vernehmlassungsverfahren haben ausserdem betroffene kantonale und kommunale Stellen sowie weitere interessierte Kreise zuvor zu den Ausschreibungsunterlagen Stellung bezogen. Die eingegangenen Rückmeldungen konnten gemäss Kanton weitgehend berücksichtigt werden. Ziel ist, eine im Einsatz stehende Lösung zu beschaffen, die an die Verhältnisse im Kanton angepasst wird. Deshalb können diverse Anliegen erst konkretisiert werden, wenn die zu beschaffende Lösung mit ihren Spezifikation bekannt ist.

Abschliessend heisst es im Communiqué, dass es eine besondere Herausforderung sein wird, die beim Kanton und den Gemeinden bereits vorhandenen digitalen Daten zu migrieren. Eine Arbeitsgruppe arbeitet dafür parallel zur Ausschreibung ein Migrationskonzept aus. Danach wird eine Anpassung an das neue IT-Fachsystem erfolgen. «eBaubewilligungSG» soll ab Mitte 2026 in Betrieb sein. (SK/arc)

Buchpräsentation: Hure oder Heilige – Frau sein in Italien

Die Società Dante Aligihieri San Gallo und die Stadtbibliothek laden am Donnerstag, 24. November, zu einer Buchpräsentation in den Raum für Literatur ein. Die Reporterin Barbara Bachmann und die Fotografin Franziska Gilli präsentieren ihr Buch «Santa o sgualdrina – essere donna in Italia». In diesem zeigen sie die Widersprüche des italienischen Frauenbildes auf. Die Präsentation erfolgt auf Deutsch und Italienisch. Der Anlass beginnt um 18.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

Barbara Bachmann und Franziska Gilli haben sich für ihr Buch auf die Suche nach dem Frauenbild in der italienischen Gesellschaft gemacht.

Barbara Bachmann und Franziska Gilli haben sich für ihr Buch auf die Suche nach dem Frauenbild in der italienischen Gesellschaft gemacht. 

Bild: PD

Die beiden Frauen haben sich für ihr Buch «Hure oder Heilige – Frau sein in Italien» auf die Suche nach dem Frauenbild in der italienischen Gesellschaft gemacht. Wie es in der Mitteilung heisst, war es Bachmann und Gilli ein Anliegen, die Lebensrealitäten von italienischen Frauen sichtbar zu machen und ihre Geschichten zu hören.

Das Buch, welches in Italienisch und Deutsch erschienen ist, umfasst sieben Kapitel, die von den Todsünden und ihren Antithesen inspiriert worden sind. In Bild und Text erzählen die beiden Frauen von Völlerei und Disziplin, Trägheit und Eifer, Zorn und Liebe. Sie berichten auch von einem Paar und seinem Versucht der Gleichstellung während der Coronapandemie, von einer jungen Frau und ihrem Kontrolldrang über den eigenen Körper, von Müttern und ihren traumatischen Erlebnissen beim Gebären im Spital. (sk/arc)

Botanische Überraschungen der «St.Galler Riviera»

Der Botanische Zirkel St.Gallen lädt am Donnerstag, 24. November, zu einem botanischen Streifzug am Walensee in Form eines Vortrags. Referent Hanspeter Schumacher wird ab 19.30 Uhr im Grünen Pavillon des botanischen Gartens St.Gallen von seinen Erfahrungen berichten.

Dem Dorf Quinten haftet der Übername «Gandria der Ostschweiz» an.

Dem Dorf Quinten haftet der Übername «Gandria der Ostschweiz» an. 

Bild: Ralph Ribi

In seinem Vortrag beschränkt er sich auf die Südabdachung der Churfirsten zwischen Weesen und Walenstadt. Während seiner Streifzüge stellte Schumacher fest, dass die «St.Galler Riviera» immer wieder für eine botanische Überraschung gut ist.

Das Walenseegebiet ist nicht nur landschaftlich einzigartig. Auch das Klima erstaunt mit Besonderheiten wie hohen Durchschnittstemperaturen und hohen Niederschlagsarten. Die Verhältnisse am Uferbereich sind mit einzelnen Orten im Tessin vergleichbar. Kein Wunder haftet dem Dörfchen Quinten der Übername «Gandria der Ostschweiz» an. (pd/arc)

Der Vortrag kann auch online via Zoom mitverfolgt werden. Die Meeting-ID lautet 835 7693 8999, der Kenncode ist 848131.

Die Nacht der Lichter kehrt zurück 

Die Nacht der Lichter ist der kirchliche Adventauftakt, der alle zwei Jahre in der Stadt St.Gallen stattfindet. In diesem Jahr steht der Anlass am Samstag, 26. November, auf dem Programm.

Die Nacht der Lichter findet alle zwei Jahre statt und bildet den kirchlichen Auftakt in den Advent.

Die Nacht der Lichter findet alle zwei Jahre statt und bildet den kirchlichen Auftakt in den Advent.

Bild: PD

Am Tag vor dem ersten Advent werden zahllose Kerzen, eingängige Gesänge aus Taizé und die Stille die Kirche St.Laurenzen und die Kathedrale füllen. Der Anlass kann dieses Jahr erstmals nach vier Jahren wieder an seinem alten Austragungsort stattfinden. Vor zwei Jahren mussten die Organisatoren wegen der Coronapandemie auf kleinere dezentrale Anlässe ausweichen. Unter anderem erhellten damals die Lichter das Stadion Espenmoos. Weil es ein ganz besonderer Ort für das Gebet war, gehört die ehemalige Heimstätte des FC St.Gallen auch dieses Jahr wieder dazu.

Die Feiern an den drei Standorten beginnen um 20 Uhr. Türöffnung ist um 19.30 Uhr.  Ausserdem begrüssen am Samstagnachmittag Mitarbeitende der Nacht der Lichter Passantinnen und Passanten am Hauptbahnhof, wo ein Pavillon zum Innehalten einlädt.

Interessierte können sich am Samstag auch einem der vier Fackelmärsche anschliessen, die sich zu den Gebetsorten aufmachen. Die Märsche starten um 18 Uhr am Bahnhof Haggen, bei der Gewerbeschule im Riethüsli, am Bahnhof St.Fiden sowie am Hauptbahnhof (mit Zielort Espenmoos). Nach dem Gebet besteht die Möglichkeit zum Austausch bei Getränken und Snacks auf dem Klosterplatz. (pd/arc)

Weitere Informationen und ein Anmeldeformular für die Fackelmärsche gibt’s im Internet.

VBSG modernisieren Fahrgast-Informationssystem: Neue Anzeigetafeln für den Bohl

Die Vekehrsbetriebe St.Gallen (VBSG) sind schon seit einiger Zeit daran, die Anzeigetafeln ihres Fahrgast-Informationssystems zu erneuern. Vergangene Woche wurden in diesem Zusammenhang auch neue sogenannte Überkopfanzeiger auf dem Bohl montiert. Diese Art Tafeln mit Fahrplanangaben sind für die Haltestellen mit mehr als 200’000 Einsteigerinnen und Einsteiger in Busse und Postautos reserviert.

Eine der neuen Überkopfanzeigetafeln auf dem St.Galler Bohl

Eine der neuen Überkopfanzeigetafeln auf dem St.Galler Bohl

Bild: Reto Voneschen (18. November 2022)

Alle, die regelmässig von hier aus mit dem ÖV unterwegs sind, werden die neuen Anzeigen am Bohl begrüssen. Die alten Tafeln (insbesondere jene vor dem ehemaligen Hotel Hecht) waren nämlich in die Jahre gekommen. Sie hatten Macken entwickelt und funktionierten zeitweise nicht mehr richtig. Dass der Ersatz der Anzeigetafeln hier nicht schneller vorgenommen werden konnte, liegt gemäss VBSG-Unternehmensleiter Ralf Eigenmann an den Lieferschwierigkeiten des Herstellers.

Dieser erhalte die für den Bau der neuen LED-Anzeigetafeln nötigen Einzelteile teils nur mit grosser Verzögerung. Und das wirke sich eben auf den Ersatz der alten Geräte an St.Galler Haltestellen aus. Die Monitore im Inneren der Wartehäuschen wurden, wo sie zusätzlich vorgesehen waren, bereits installiert. Das betrifft gemäss Eigenmann 65 Haltestellen mit weniger als 200’000 Einsteigerinnen und Einsteiger pro Jahr.

Die ersten sechs neuen Überkopfanzeigen (mittelgross mit sechs Schriftzeilen) wurden bis Mitte Oktober installiert. Die zweite Tranche von acht LED-Überkopfanzeigen unter anderem für den Bohl wurde und wird vergangene und diese Woche montiert. Der Ersatz der alten Anzeigetafeln für die Dynamische Fahrgastinformation (DFI) sollte eigentlich bis Ende Jahr abgeschlossen werden. Dies, weil einige Kommunikationskomponenten der alten Anzeigen nur bis Ende Jahr funktionieren. Die VBSG hofften, dass alle dafür nötigen Anzeigetafeln rechtzeitig geliefert würden, sagt Ralf Eigenmann. (vre)

Kantonsbibliothek: Digitale Angebote und Spezialbestände

In der Bibliothek Hauptpost und in der Kantonsbibliothek Vadiana werden in dieser Woche zwei Veranstaltungen durchgeführt. Beide können ohne Voranmeldung besucht werden.

In der Bibliothek Hauptpost findet am MIttwoch eine Einführung in das digitale Angebot statt.

In der Bibliothek Hauptpost findet am MIttwoch eine Einführung in das digitale Angebot statt.

Bild: Benjamin Manser

Am Mittwoch präsentiert Manuel Bonetti den Teilnehmenden das digitale Angebot der Bibliotheken. Es besteht aus E-Readern und Hörbüchern. Die Angebote ermöglichen einen orts- und zeitunabhängigen Zugriff auf eine grosse Auswahl an digitalen Büchern und Hörbüchern. Das Angebot beinhaltet sowohl Sachliteratur als auch Belletristik. Der einstündige Anlass beginnt um 14 Uhr beim Leserad in der Bibliothek Hauptpost.

Im historischen Lesesaal der Kantonsbibliothek Vadiana werden am Donnerstag hingegen Interessierte ins Angebot der Spezialbestände der Kantonsbibliothek eingeführt. Ausserdem präsentiert Michael Zwicker Recherche- und Nutzungstipps. Die Spezialbestände der Kantonsbibliothek können beispielsweise Antworten liefern, wenn man erfahren möchte, was das «St.Galler Tagblatt» im Jahr 1969 über den Cupfinal geschrieben hat. Der Anlass beginnt um 13 Uhr und dauert ebenfalls eine Stunde. (pd/arc)

Der Walter-Zoo will weiterwachsen: Die Pläne für die Erweiterung liegen nun bis am 20. Dezember öffentlich auf 

Der Walter-Zoo in Gossau möchte in den nächsten zwei Jahrzehnten wachsen. Dazu hat er einen «Masterplan 2040» erarbeitet, der eine Vergrösserung des Zoogeländes und eine Verbesserung der Verkehrserschliessung als zwei wesentliche Komponenten enthält. Wie die Stadt Gossau mitteilt, liegen die Pläne nun bis am 20. Dezember öffentlich auf.

Der Walter-Zoo soll bis 2040 weiterwachsen.

Der Walter-Zoo soll bis 2040 weiterwachsen. 

Andri Vöhringer (2. September 2021)

Damit der Walter-Zoo seinen Masterplan umsetzen kann, sind zahlreiche planerische Grundlagen erforderlich. Aus der Medienmitteilung geht hervor, dass für die geplante Vergrösserung die Einzonung von rund 33’000 Quadratmeter notwendig ist. Diese Fläche, welche fünf Fussballfeldern entspricht, soll neu als Intensiverholungszone deklariert werden. Dies geschieht mit einem Teilzonenplan, bei dessen Erstellung auch die Umweltverträglichkeit der geplanten Entwicklung untersucht wurde. Die raumplanerische Basis für die künftigen Bauvorhaben im Walter-Zoo bildet ein Sondernutzungsplan. Dadurch wird gemäss Mitteilung ein Überbauungsplan aufgehoben, der 2008 erstellt und 2016 angepasst worden ist.

Die Erweiterung des Zoos tangiert gemäss Schreiben den Rappenweg. Dieser wird neu auf einem nördlicheren Verlauf zum Chellenbachweg führen. Dafür ist ein Strassenprojekt mit Teilstrassenplan erarbeitet worden. Auch ein eingedoltes Seitengerinne des Chellenbachs liegt im Erweiterungsgebiet. Dies wird zwar erst offengelegt, wenn die Eindolung erneuert werden muss. Der Gewässerraum für das künftige Wiesenbächlein wird mit einem Sondernutzungsplan aber bereits heute festgelegt.

Die Pläne des Walter-Zoos dürften Mehrverkehr und ein grösseres Besucheraufkommen generieren. Das soll mit verschiedenen Massnahmen standortverträglicher gemacht werden, heisst es im Communiqué weiter. Geplant sind Veloparkplätze und E-Bike-Stationen. Ausserdem wird das Busangebot angepasst. Die Busse sollen künftig direkt beim neuen Zooeingang, der beim heutigen Parkplatz erstellt wird, halten. Der heutige Parkplatz wird hingegen durch eine Tiefgarage ersetzt. Im Bereich der neuen Tiefgarage, der Bushaltestelle und des Eingangs ist eine Tempo-30-Zone geplant. Für diese verkehrstechnische Lösungen wurde das Strassenprojekt «Erschliessung Walter Zoo» ausgearbeitet.

Im Herbst 2021 wurde für sämtliche Planungen ein Mitwirkungsverfahren durchgeführt. Zahlreiche Rückmeldungen gingen in dessen Rahmen ein. Wie es in der Mitteilung heisst, wurden diese – soweit wie möglich – in die Überarbeitung der Planungsunterlagen aufgenommen. (sk/arc)

Die wesentlichen Unterlagen können online im Rathaus eingesehen werden.

Hans Thomann präsentiert Monografie

Der St.Galler Künstler Hans Thomann präsentiert am Mittwoch, 23. November, im Kunstmuseum seine Monografie «Human Body Figure». Der Anlass beginnt um 18 Uhr.

Der St.Galler Künstler Hans Thomann hat eine Monografie veröffentlicht.

Der St.Galler Künstler Hans Thomann hat eine Monografie veröffentlicht.

Bild: Sabrina Stübi (7. März 2018)

Das Werk ist im Oktober im Verlag Kerber, Bielefeld, erschienen und zeigt Arbeiten von 1984 bis 2022. Das Buch hat 200 Seiten auf welchen 215 Bilder abgedruckt sind. Die Texte zu einzelnen Arbeiten haben 34 Autorinnen und Autoren verfasst. Am Anlass werden Guido Baumgartner und Hans Thomann das Buch vorstellen. Im Anschluss gibt es einen Apéro im Café des Museums. (pd/arc)

Wittenbach eröffnet den Reigen der Weihnachtsmärkte

Am Donnerstag, 24. November, beginnt der diesjährige Weihnachtsmarkt in der Stadt St.Gallen. Wer nicht so lange warten möchte – oder kann, dem bietet sich bereits am Dienstag, 22. November, die Möglichkeit, einen Weihnachtsmarkt zu besuchen. Und zwar in Wittenbach.

Der Weihnachtsmarkt auf dem Dorfhügel in Wittenbach findet dieses Jahr zum 29. Mal statt.

Der Weihnachtsmarkt auf dem Dorfhügel in Wittenbach findet dieses Jahr zum 29. Mal statt.

Bild: Hanspeter Schiess (27. November 2018)

Der 29. Wittenbacher Weihnachtsmarkt findet am Dienstag zwischen 16 und 21 Uhr auf dem Dorfhügel statt. Organisiert wird er vom Verkehrsverein Wittenbach. Dieser freut sich in seiner Mitteilung, dass sich für die diesjährige Austragung 70 Ausstellerinnen und Aussteller angemeldet haben. Die Besucherinnen und Besucher erwartet eine entsprechend vielfältig Produktepalette und ein abwechslungsreiches Verpflegungsangebot. Ausserdem werden Alphornbläser, Jagdhornbläser und ein Panflötenensemble auftreten.

Und auch ungeduldige Kinder kommen in Wittenbach auf ihre Kosten. Anstatt bis am 6. Dezember warten zu müssen, können sie ihr Sprüchli bereits am Dienstag dem Samichlaus vortragen und erhalten dafür einen Grittibänz. (pd/arc)

Ab 2023 gibt’s nur noch einen Kaminfegerkreis

Kaminfegermeister Peter Aebli hat per Ende des Jahres seine Tätigkeit als Kaminfegermeister bei der Stadt gekündigt. Er war bis anhin für den Kaminfegerkreis Rotmonten verantwortlich. Wie die Stadt mitteilt, hat die Kündigung Aeblis eine Anpassung zur Folge.

Die Stadt St.Gallen verfügt ab dem 1. Januar nur noch über einen Kaminfegerkreis.

Die Stadt St.Gallen verfügt ab dem 1. Januar nur noch über einen Kaminfegerkreis.

Bild: Ennio Leanza/Keystone

Der Kaminfegerkreis Rotmonten wird per 1. Januar dem bereits für die Gebiete West, Centrum und Ost verantwortlichen Kaminfegermeister Adrian Hälg zugewiesen, schreibt die Stadt in der Mitteilung. Somit verfügt St.Gallen künftig nur noch über einen Kaminfegerkreis. Die betroffenen Liegenschaftsbesitzerinnen und -besitzer werden demnächst von Hälg direkt angeschrieben. (sk/arc)

Mit dem Extra-Zug zum Samichlaus

Diesen Sonntag ist der erste Advent. Entsprechend mehren sich die Adventsangebot. Auch die Appenzeller Bahnen (AB) haben mehrere auf Lager; unter anderem die Chlausfahrt von St.Gallen ins Rietli bei Gais.

Der Chlauszug bringt die Reisenden am 4. Dezember ins Rietli zum Samichlaus.

Der Chlauszug bringt die Reisenden am 4. Dezember ins Rietli zum Samichlaus.

Bild: PD

Die Chlausfahrt findet am Sonntag, 4. Dezember, statt. Für die Fahrgäste geht es dann im weihnachtlich geschmückten Extrazug von St.Gallen ins Rietli bei Gais. Abfahrt ist um 16.11 Uhr. Nach einem kurzen Spaziergang in den Tannenwald treffen die Kinder dort an einem Lagerfeuer auf den Samichlaus samt Schmutzli und Esel. Nach einem kurzweiligen Aufenthalt geht es um 18.25 Uhr dann mit dem Zug zurück nach St.Gallen. Babys bis 2 Jahre reisen gratis. Allerdings haben sie keinen eigenen Sitzplatz und sie erhalten auch keinen Gutschein für ein Chlaussäckli. Das Angebot beinhaltet folgende Leistungen:

  • Hin- und Rückfahrt ins Rietli in Gais im weihnachtlich geschmückten Extrazug
  • Besuch bei Samichlaus, Schmutzli und dem Esel am Lagerfeuer
  • Gutschein für 1 Chlaussäckli (beim Samichlaus eintauschen)

Während der Adventszeit setzen die AB ausserdem einen geschmückten Adventswagen ein, um jeweils sonntags von Gossau nach Appenzell an die Verkaufssonntage zu reisen. Ausserdem werden Weihnachtsausflüge mit dem Nostalgiewagen angeboten; beispielsweise werden abendliche Fonduefahrten im Buffetwagen zwischen Gossau und Appenzell durchgeführt. (pd/arc)

Anmeldeformulare und weitere Informationen gibt's im Internet abrufbar.

Kinok: Premiere von «Unrueh» in Anwesenheit des Regisseurs Cyril Schäublin

Der Schweizer Regisseur Cyril Schäublin ist am Dienstag, 22. November, um 20 Uhr, im Kinok in der Lokremise zu Gast und stellt seinen Film «Unrueh» vor.

Die Arbeiterin Josephine Gräbli wird von der Schauspielerin Clara Gostynski gespielt.

Die Arbeiterin Josephine Gräbli wird von der Schauspielerin Clara Gostynski gespielt.

Bild: PD

Der Film spielt 1877 in St.Imier im Berner Jura. In der örtlichen Uhrenfabrik ist die Arbeiterin Josephine Gräbli verantwortlich für die Unruh, die Komponente, welche im Inneren der mechanischen Uhren schwingt. Die lokale Uhrenindustrie steckt in einer Krise, die Finanzen sind aus dem Lot, und es mehren sich die Zeichen einer Zeitenwende. Bei ihrer Arbeit kommt die junge Frau in Kontakt mit der lokalen Bewegung der anarchistischen Uhrmacherinnen und Uhrmacher, die mit der internationalen anarchistischen Arbeiterbewegung in Kontakt steht.

Cyril Schäublins erster Langspielfilm «Dene wos guet geit» (2017) wurde an Festivals rund um den Globus gefeiert und mehrfach prämiert. Mit «Unrueh» geht der Regisseur, der ein Nachkomme einer Nordwestschweizer Uhrmacherfamilie ist, zurück zu seinen familiären Wurzeln – und weist darüber hinaus auch in die Gegenwart. Sein ungewöhnlicher Kostümfilm spielt in einer Epoche technologischer Umbrüche und damit einhergehenden markanten Veränderungen der sozialen Ordnung, die bis in die aktuelle Zeit hineinwirken. Ein facettenreicher, formal und schauspielerisch herausragender, durch Sprachwitz glänzender Spielfilm, der an der Berlinale 2022 in der Sektion ‹Encounters› mit dem Preis für die beste Regie ausgezeichnet wurde und seither an zahlreichen weiteren Festivals viel Lob und mehrere Auszeichnungen erhalten hat.

Das Gespräch mit Cyril Schäublin nach dem Film führt die Saiten-Redaktorin Corinne Riedener. (pd/arc)

Reservationen können online vorgenommen werden. 

Ehrendoktorwürde für Leonz Eder

Die Litauische Sport Universität (LSU) in Kaunas hat dem ehemaligen Leiter des Hochschulsports St.Gallen und jetzigem Präsidenten ad interim des Internationalen Hochschulsportverbandes FISU, Leonz Eder, die Ehrendoktorwürde verliehen. Das geht aus einer Medienmitteilung hervor.

Von links: Linas Obcarskas, Vizeminister für Ausbildung, Wissenschaft und Sport Litauen; Prof. Dr. Diana Rèklaitienè, Rektorin der Litauischen Sport Universität Kaunas; Dr. h.c. Leonz Eder, FISU Acting President; Dr. Ceslovas Garbaliauskas, Präsident des Litauischen Hochschulsport-Verbandes LSSA.

Von links: Linas Obcarskas, Vizeminister für Ausbildung, Wissenschaft und Sport Litauen; Prof. Dr. Diana Rèklaitienè, Rektorin der Litauischen Sport Universität Kaunas; Dr. h.c. Leonz Eder, FISU Acting President; Dr. Ceslovas Garbaliauskas, Präsident des Litauischen Hochschulsport-Verbandes LSSA.

Bild: PD

Die Rektorin der LSU anerkannte die langjährigen Verdienste Eders. Er förderte den Hochschulsport auf nationaler, kontinentaler und globaler Ebene. Ausserdem verdiente er sich die Auszeichnung mit seiner Rolle als Brückenbauer im internationalen Umfeld. In seiner Ansprache ging Eder auf die vielfältigen Facetten des Sporttreibens ein und betone die Wichtigkeit des Zusammenspiels zwischen Ausbildung, Kultur und Sport. Wie es in der Mitteilung weiter heisst, betonte er dabei auch die grosse Bedeutung, die einer ganzheitlich verstandenen universitären Ausbildung zukommt, zu der gemäss seiner Auffassung auch ein bewegungsfreundliches und -förderndes Umfeld gehört.

Der Festakt fand im Rahmen der Feier zum 100-jährigen Bestehen des litauischen Hochschulsportverbandes LSSA am vergangenen Freitag in Kaunas statt. (pd/arc)

Auslandhilfeprojekt im Südsudan wird vorzeitig beendet

Das von der Städtepartnerschaft Schaffhausen-Frauenfeld-St.Gallen-Winterthur unterstützte Projekt «My Body, My Right, My Future» der Stiftung Horyzon muss vorzeitig beendet werden. Wie aus der Medienmitteilung hervorgeht, sind Schwierigkeiten zwischen der Stiftung und der Partnerorganisation YWCA vor Ort im Südsudan verantwortlich für das Aus. Die Stiftung erstattet die noch nicht eingesetzten Beiträge nun zurück.

Die Städtepartnerschaft hat das Projekt «My Body, My Right, My Future» im vergangenen Jahr mit 275'000 Franken unterstützt.

Die Städtepartnerschaft hat das Projekt «My Body, My Right, My Future» im vergangenen Jahr mit 275'000 Franken unterstützt. 

 Bild: Jok Solomon/Horyzon

Die besagten Städte arbeiten in der Auslandhilfe eng zusammen. Jährlich nehmen sie Gesuche von Hilfsprojekten entgegen. Ein Fachgremium prüft diese anschliessend anhand festgelegter Auswahlkriterien und legt sie den jeweiligen Stadträten zur Entscheidung vor. Im vergangenen Jahr hat die Städtepartnerschaft das Projekt «My Body, My Right, My Future» mit insgesamt 275’000 Franken unterstützt. 84’000 Franken davon steuerte die Stadt St.Gallen bei. Die Stadt Frauenfeld unterstützte das Projekt mit 35’000 Franken. Das Geld wurde im ersten Quartal 2022 an Horyzon überweisen.

Die Stiftung hat nun die Städtepartnerschaft informiert, dass sie das Projekt und die Zusammenarbeit mit YWCA Südsudan vorzeitig beendet. Folgende Gründe haben gemäss Mitteilung dazu geführt:

  • Covid-bedingte Reisebeschränkungen und Verschlechterung der Sicherheitslage im Südsüdan und daher erschwerte Bedingungen für die Projektbegleitung
  • Wechsel in der Leitung von YWCA Südsudan und damit verbundene mangelhafte Kommunikation sowie sehr späte Resonanz auf Nachfragen
  • Schwächen in der Budgetierung des Projekts seitens YWCA Südsudan sowie Nichteinhaltung von Fristen in den Abrechnungsperiode

Die Städtepartnerschaft bedankt sich im Communiqué bei Horyzon für die einwandfreie, offene und transparente Kommunikation zum Vorgehen und zum Stopp weiterer Zahlungen. Die Stiftung wird die noch nicht eingesetzten Unterstützungsgelder von 177’672 Franken zurückerstatten. (sk/arc)

Hinauf oder hinab

Momentaufnahme. Ein Paar und ein Mountainbiker geniessen das letzte Tageslicht am Sonntagabend oberhalb von der Falkenburg in St.Gallen.

Momentaufnahme. Ein Paar und ein Mountainbiker geniessen das letzte Tageslicht am Sonntagabend oberhalb von der Falkenburg in St.Gallen.

Bild: Sandro Büchler (20.11.2022)

Gossau: Selbstunfall auf Autobahn unter Alkoholeinfluss

Am Samstagmorgen ist es um 4:45 Uhr auf der Autobahn A1 zu einem Selbstunfall eines Autofahrers gekommen. Ein 31-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto auf der Autobahn A1 von St.Gallen Richtung Gossau. Aus noch nicht geklärten Gründen kam der links von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Mittelleitschranken. Das Auto wurde abgewiesen und schleuderte mehrmals über die Fahrbahnen der Autobahn, bis es schliesslich querstehend auf der Normalfahrbahn zum Stillstand kam.

Das Auto des 31-Jährigen nach der Kollision mit der Mittelleitschranke.

Das Auto des 31-Jährigen nach der Kollision mit der Mittelleitschranke. 

Bild: Kantonspolizei St.Gallen

Eine beim 31-Jährigen durchgeführte Atemalkoholmessung fiel positiv aus. Ihm wurde ein Fahrverbot für 6 Stunden auferlegt. Beim Unfall wurde niemand verletzt, es entstand jedoch Sachschaden in der Höhe von rund 40’000 Franken. (sae/kapo)

Frühestens im April kann neues Aushubmaterial in die grösste Deponie der Ostschweiz

In der Deponie Tüfentobel wird Aushubmaterial abgelagert.

In der Deponie Tüfentobel wird Aushubmaterial abgelagert.

Bild: Ralph Ribi

Bauunternehmerinnen und Bauunternehmer blicken aktuell mit Argusaugen auf die Deponie Tüfentobel zwischen der Stadt St.Gallen und Engelburg. Eine Erweiterung der Deponie ist seit Jahren wegen eines Rechtsstreits blockiert. Bis vor das Bundesgericht hatte sich ein Landbesitzer gegen eine Enteignung durch die Stadt gewehrt – und verloren. Anfang April hat das Lausanner Gericht das Vorgehen der Stadt gestützt und so für rechtens erklärt. «Offen ist nur noch die Höhe der Entschädigung», sagt Peter Jans, Stadtrat und Direktor der Technischen Betriebe.

Während nun ums Geld gestritten wird, sollen die Lastwagen bereits anrollen können. Dazu hat die Stadt eine vorzeitige Besitzeinweisung erwirkt. Diese ist rechtskräftig. Bis jedoch die Annahmerestriktionen für neues Aushubmaterial endgültig aufgehoben werden, dauert es. «Bevor mit der Schüttung auf den betreffenden Parzellen begonnen werden kann, sind noch einige Vorarbeiten nötig, etwa Vermessungen und Rodungen», sagt Jans. Angestrebt werde, dass im zweiten Quartal 2023 – sprich frühestens ab April kommenden Jahres – mit der Auffüllung begonnen, respektive diese weitergeführt werden kann.

Sobald alles geklärt ist, werde Entsorgung St.Gallen die betreffenden Bauunternehmen rechtzeitig informieren, fügt Jans hinzu. Diese warten sehnlichst auf den Tag, mussten sie doch in der Vergangenheit kreative Lösungen finden und das Erdreich teils bis in Deponien in Süddeutschland oder Österreich fahren. (sab)

Zwei Personen nahe den Drei Weieren ausgeraubt – Polizei sucht Zeugen

In der Stadt St.Gallen wurden am Freitagabend zwei Personen bedroht und ausgeraubt. Auf dem Weg zu den Drei Weieren gingen ein 23-jähriger Mann und eine 20-jährige Frau gegen 21 Uhr auf der Bitzistrasse an einer Gruppierung von fünf bis sechs Personen vorbei.

Bei Drei Weieren wurden am Freitag zwei Personen mit einem Messer bedroht.

Bei Drei Weieren wurden am Freitag zwei Personen mit einem Messer bedroht.

Bild: Ralph Ribi

Plötzlich traten zwei unbekannte Männer aus der Gruppe heraus und forderten von den zwei Geschädigten Bargeld. Als diese nicht auf die Forderungen eingingen, zückten die Täter jeweils ein Messer und forderten erneut die Herausgabe von Geld, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt. Durch diese Drohung wurde das Portemonnaie an die Täter übergeben, welche Bargeld im Wert von mehreren hundert Franken und Euro herausnahmen und das Portemonnaie zurückgaben.

Nachdem noch weitere Wertgegenstände von den Geschädigten gestohlen wurden, flüchteten die unbekannten Männer in Richtung Gessnerstrasse. Der 23-Jährige und die 20-Jährige blieben unverletzt. Trotz umgehend eingeleiteter Fahndung durch mehrere Patrouillen der Stadtpolizei St.Gallen und der Kantonspolizei St.Gallen konnte die Täterschaft nicht angehalten werden.

Personen, die Angaben zu den zwei unbekannten Männern oder deren Flucht machen können, werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei St.Gallen unter der Telefonnummer 058 229 49 49 zu melden. (kapo/elf.)

Auffahrunfall auf der Autobahn bei Oberbüren

Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken.

Bild: Kantonspolizei St.Gallen

Am Freitag kurz nach 16:20 Uhr fuhr ein 78-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Autobahn A1 von Uzwil Richtung Gossau. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens und des Rückstaus musste er sein Auto abbremsen und schliesslich auf dem mittleren Fahrstreifen anhalten. Dies bemerkte eine 27-jährige Frau zu spät und prallte mit ihrem Auto in das Auto des stillstehenden 78-Jährigen, wie die Kantonspolizei St.Gallen am Samstag in einem Communiqué schreibt.

Durch den Unfall wurden beide Fahrer eher leicht verletzt, wobei die 27-Jährige mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden musste. An den Autos entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken. (kapo/elf.)

Zusammenstoss zwischen Appenzeller Bahn und Auto an der Speicherstrasse

Der Bahnverkehr war für zwei Stunden unterbrochen.

Der Bahnverkehr war für zwei Stunden unterbrochen. 

Bild: Stadtpolizei St.Gallen

Am Freitag ist es zwischen St.Gallen und Speicher zu einem Unfall zwischen einer Zugskomposition der Appenzeller Bahnen und einem Auto gekommen. Kurz nach 13:30 Uhr wollte eine Autofahrerin an der Speicherstrasse den Bahnübergang auf Höhe Kurzegg überqueren. Die 50-Jährige übersah dabei das Blinklicht sowie den stadtauswärts fahrenden Zug der Appenzeller Bahnen (AB). Sie fuhr auf den Bahnübergang, worauf der Lokführer eine Vollbremsung einleitete. Trotzdem kam es zum Zusammenstoss, wie die Stadtpolizei St.Gallen mitteilt.

Die Beifahrerin im Auto wurde beim Unfall unbestimmt und eher leicht verletzt. Zur Abklärung wurde sie von der Rettung ins Spital gebracht. Es entstand ein hoher, noch nicht bezifferbarer Sachschaden und das Auto musste abgeschleppt werden. Wegen des Unfalls fiel die Bahnstrecke während rund zwei Stunden aus. (stapo/elf.)

Die Filmwelt Lateinamerikas zu Gast in St.Gallen

Seit Mittwoch und noch bis Sonntag findet im Kino Scala in St.Gallen das lateinamerikanische Filmfestival Pantalla Latina statt. 30 aktuelle Filmproduktionen (12 Spielfilme und 18 Kurzfilme) aus 14 Länder sowie ein vielfältiges Rahmenprogramm erwartet die Besucherinnen und Besuchern an der 14. Ausgabe des Festivals, wie es in einer Mitteilung heisst. Pantalla Latina nehme das Publikum wieder mit auf eine Reise durch Lateinamerika, mit einem besonderen Halt in Mittelamerika und der Karibik.

Im Film «Todos los peces» geht es um ein elfjähriges Mädchen, das nach Hause kommt und mit Schrecken feststellen muss, dass seine Brüder und Schwester verschwunden sind.

Im Film «Todos los peces» geht es um ein elfjähriges Mädchen, das nach Hause kommt und mit Schrecken feststellen muss, dass seine Brüder und Schwester verschwunden sind.

PD

Gezeigt werden in den kommenden Tagen unter anderem das Drama «Carajita» aus der Dominikanischen Republik (Freitag, 18.45 Uhr), die Dokufiktion «Todos los peces» aus El Salvador (Samstag, 16 Uhr, mit moderiertem Gespräch mit der Regisseurin Brenda Vanegas), die schwarze Komödie «La noche magica» aus Argentinien (Samstag, 20.45 Uhr) oder das Drama «1976» aus Chile (Sonntag, 17 Uhr). Am Sonntagmittag, 11.30 Uhr, werden gemäss Mitteilung zudem Kurzfilme für Kinder gezeigt.

Das vollständige Programm finden Interessierte unter www.pantallalatina.ch oder auf der Website des Kinos. (pd/woo)

Mehr Transparenz in der Stadtpolitik: Interessenbindungen und Nebenbeschäftigungen deklarieren

Parlamentarierinnen und Parlamentarier sollen auch auf kommunaler Ebene ihre Interessenbindungen und Nebenbeschäftigungen offenlegen.

Parlamentarierinnen und Parlamentarier sollen auch auf kommunaler Ebene ihre Interessenbindungen und Nebenbeschäftigungen offenlegen.

Bild: Donato Caspari

Für mehr Transparenz im St.Galler Stadtparlament will SP-Politiker Chompel Balok mit einem Vorstoss sorgen. In einer jetzt eingereichten Einfachen Anfrage regt er an, dass Mitglieder des Stadtparlaments künftig ihre Interessenbindungen und Nebenbeschäftigungen offenlegen sollen. Von Stadtrat und Parlamentspräsidium will Balok wissen, wie sie sich grundsätzlich zur Veröffentlichung dieser zusätzlichen Informationen auf der Webseite des Parlaments stellen.

Seine Forderung begründet Chompel Balok mit einem Bericht der Organisation Transparency International Schweiz, der mehr Transparenz und klare Regeln für Lobbying in der Schweizer Politik fordert. Andernfalls bestehe die Gefahr von undemokratischer Einflussnahme auf politische Entscheide, wenn nicht sogar Korruption. Transparenz sei Voraussetzung für eine funktionierende Demokratie, schreibt Balok. Transparenz stärke zudem das Vertrauen ins politische System.

Chompel Balok von der SP hat eine Einfache Anfrage für mehr Transparenz eingereicht.

Chompel Balok von der SP hat eine Einfache Anfrage für mehr Transparenz eingereicht.

Bild: Claudio Baeggli

Auch auf lokaler Ebene und «gerade in kleinräumigen Städten wie St.Gallen» muss nach Meinung von Chompel Balok in der Politik Transparenz herrschen. Hier seien die fachlichen und finanziellen Ressourcen oft begrenzt. Das erhöhe die Gefahr einer zu engen Verflechtung von Wirtschaft und Politik, was wiederum das Risiko einer heiklen Einflussnahme auf politische Entscheidungen erhöhe. Das Offenlegen von Interessenbindungen und Nebenbeschäftigungen wirke dem entgegen.

Umgesetzt sehen will Chompel Balok seine Forderung «einfach und niederschwellig über die Website des Stadtparlaments». Der Kantonsrat praktiziere dies bereits über sein Informationssystem. Und auch alle gewählten St.Galler Richterinnen und Richter ihre Interessenbindungen auf der Webseite der Gericht deklarieren. Von Stadtrat und Parlamentspräsidium will der SP-Parlamentarier unter anderem wissen, wie andere kommunale Parlamente das Thema angehen und wie man bei der Auflistung zwischen bezahlten und nicht bezahlten Nebentätigkeiten unterscheiden könnte. (vre)

Sternenstadt St.Gallen: Jetzt wird der Weihnachtsmarkt aufgebaut

Auf dem Bohl werden die Häuschen für den St.Galler Weihnachtsmarkt aufgebaut. Der Markt startet am kommenden Donnerstag.

Auf dem Bohl werden die Häuschen für den St.Galler Weihnachtsmarkt aufgebaut. Der Markt startet am kommenden Donnerstag.

Bild: Luca Ghiselli (18. November 2022)

Kommende Woche startet die Stadt St.Gallen in den Advent. Vom 24. November bis 24. Dezember heisst sie Sternenstadt. Die Diskussion, wie passend es bei drohenden Energie-Engpässen ist, die Weihnachtsbeleuchtung «Aller Stern» über Gassen und Plätzen der Innenstadt strahlen zu lassen, ist eingeschlafen. Die Montage der rund 700 Leuchtsterne ist weit fortgeschritten. Und jetzt wird die Infrastruktur für den Weihnachtsmarkt aufgebaut. Gestartet wurde am Freitag mit den Markthäuschen auf dem Bohl.

Der Weihnachtsmarkt findet vom 24. November bis 24. Dezember statt. Die Marktstände stehen im Waaghaus, auf dem Bohl und in der Marktgasse. Geöffnet ist der Markt an sieben Tagen die Woche. Dies von Montag bis Freitag, 11 bis 19 Uhr, am Donnerstag, 11 bis 21 Uhr, am Samstag, 11 bis 18 Uhr, und am Sonntag, 11 bis 19 Uhr. Esswaren- und damit die beliebten Glühweinstände sind von Montag bis Mittwoch, 11 bis 21 Uhr, am Donnerstag, 11 bis 22 Uhr, sowie am Sonntag, 11 bis 19 Uhr, offen. Am 24. Dezember ist der Markt von 10 bis 16 Uhr in Betrieb. (vre)

Was tun gegen Kopfschmerzen?: Vortrag am Kantonsspital St.Gallen

Kopfschmerzen plagen viele Frauen und Männer.

Kopfschmerzen plagen viele Frauen und Männer.

Bild: fotolia

Kopfschmerzen sind ein sehr häufiges Symptom. Viele Menschen leiden darunter, wie das Kantonsspital in einer Mitteilung schreibt. Was man über Kopfschmerzen wissen sollte, was positive und negative Einflussfaktoren sind und welche wirksamen, nicht medikamentösen Massnahmen neben den herkömmlichen Schmerzmitteln zur Verfügung stehen, darüber berichten Oberärztin Barbara Felbecker und die Leitende Ärztin Susanne Hartmann-Fussenegger von der Klinik für Neurologie im KSSG-Hörsaal.

Die beiden Expertinnen geben am kommenden Dienstag, 22. November, in einem Vortrag auch Tipps und Tricks zum besseren Umgang mit Kopfschmerzen ab. Fragen aus dem Publikum werden gerne beantwortet. Der Eintritt ist frei, es ist keine Anmeldung erforderlich. (pd/dwi)

Unfall beim Kantonsspital: Autofahrer bekommt Herzrhythmusstörungen

Am Auto entstand gemäss Stadtpolizei hoher Sachschaden.

Am Auto entstand gemäss Stadtpolizei hoher Sachschaden.

Bild: Stadtpolizei

Ein 47-jähriger Mann ist am Donnerstagmittag in St.Gallen auf der Geissbergstrasse mit seinem Auto stadtauswärts gefahren. Da er an einer Haltestelle nicht aufmerksam genug war, krachte er mit seinem Wagen frontal gegen das Heck eines Busses.

Ausgelöst durch den Zusammenstoss erlitt der Mann Herzrhythmusstörungen und musste durch die Rettung ins Spital eingeliefert werden, wie die Stadtpolizei am Freitag mitteilte. Am Auto entstand hoher Sachschaden. Es musste abgeschleppt werden. (stapo/dwi)

Das Kindertheater Storchen zeigt Cinderella: Premiere des Musicals ist am 26. November

Mit diesem Flyer wirbt das Kindertheater für das Stück Cinderella.

Mit diesem Flyer wirbt das Kindertheater für das Stück Cinderella.

PD

Am 26. November startet im Kindertheater Storchen in St.Gallen das Musical Cinderella. Das im deutschen Sprachraum auch als Aschenputtel bekannte Märchen der Gebrüder Grimm wird von Bettina Kaegi für Kinder ab 2 Jahren inszeniert. Die Kinder des Theaters Storchen präsentieren Queen-Songs wie «it’s a kind of magic», «Crazy little thing cold love» und einige mehr. Damit werden auch die Erwachsenen auf ihre «Rechnung» kommen, wie es in der Vorschau der Veranstalter heisst. (pd/dwi)

Tickets unter www.storchen.theater, www.starticket.ch,  per Mail unter kurt.wettstein@storchen.theater oder telefonisch unter 076 585 09 27.

Symbolischer Akt: Die Mumie Schepenese wird auf einem ägyptischen Totenschiff durch die St.Galler Innenstadt gefahren

Der Umzug soll Schepeneses Heimkehr nach Ägypten symbolisieren.

Der Umzug soll Schepeneses Heimkehr nach Ägypten symbolisieren.

Arthur Gamsa

Nein, das war keine Demonstration heute Nachmittag in der St.Galler Innenstadt, sondern ein Ritual, zu dem Theatermacher Milo Rau eingeladen hat. Rau hat am Donnerstagabend den Grossen St.Galler Kulturpreis erhalten und will das Preisgeld von 30’000 Franken dafür einsetzen, die in der Stiftsbibliothek aufbewahrte Mumie Schepenese nach Ägypten rückzuführen. Aus diesem Anlass wurde Schepenese am Nachmittag – natürlich nur eine Attrappe – auf einem ägyptischen Totenschiff aufgebahrt und dann auf einem Appenzeller Heuwagen vom Gallusplatz zur Lokremise gefahren. Rund 60 Personen, darunter zahlreiche Medienschaffende, haben an dieser Aktion teilgenommen. (wec)

Gallus und sein Kloster: Führung im Gewölbekeller der Stiftsbibliothek

Am kommenden Donnerstag, 24. November, findet im Gewölbekeller der Stiftsbibliothek die nächste Veranstaltung der Reihe «Stadtgeschichte im Stadthaus» statt. 

Eva Dietrich, Vermittlung Stiftsbezirk, und Dorothee Guggenheimer, Stadtarchiv und Vadianische Sammlung der Ortsbürgergemeinde, führen gemeinsam durch die aktuelle Ausstellung. Beginn ist um 18 Uhr. Treffpunkt ist der Eingang zur Stiftsbibliothek, Klosterhof 6d. (pd/dwi)

Gemeindepräsident von Untereggen ist neu im Waldrat

Gemeindepräsident in Untereggen und neu im Waldrat: Norbert Rüttimann, Die Mitte.

Gemeindepräsident in Untereggen und neu im Waldrat: Norbert Rüttimann, Die Mitte.

Ralph Ribi

Die fünf Waldregionen im Kanton St.Gallen werden von den jeweiligen Waldräten geführt. In der Waldregion 1 kommt es zu einem Wechsel, wie der Kanton am Donnerstag mitteilte.

Der Gemeindepräsident von Untereggen, Norbert Rüttimann, ersetzt den zurücktretenden Waldrat Beat Hirs. Beat Hirs tritt per 31. Dezember 2022 als Gemeindepräsident von Rorschacherberg und damit auch aus dem Waldrat der Waldregion 1 St.Gallen zurück. Als Nachfolger hat das Volkswirtschaftsdepartement Norbert Rüttimann, den Gemeindepräsidenten der Politischen Gemeinde Untereggen, gewählt.

Der Waldrat ist das strategische Führungsorgan der Waldregion. Das siebenköpfige Gremium besteht aus Vertreterinnen und Vertretern von öffentlichen und privaten Waldeigentümern sowie von Politischen Gemeinden. Der Waldrat der Waldregion 1 St.Gallen, welche rund 9’500 Hektaren Wald und zehn Forstreviere von Rorschach bis Wil umfasst, wird präsidiert von Katrin Meier, Bürgerratspräsidentin der Ortsbürgergemeinde St.Gallen. Auf der operativen Ebene ist der Regionalförster zusammen mit den Revierförstern verantwortlich für die hoheitlichen und betrieblichen Belange der Waldbewirtschaftung und -planung. (pd/dwi)

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