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ST.GALLER STADT-TICKER: Der Zirkus kommt! +++ Alte Telefonkabine wird zur Märchenstation +++ Kunst auf Hausfassaden

Feedback zum ST.GALLER STADT-TICKER: stadtredaktion@tagblatt.ch (Stichwort «Stadt-Ticker»)

Montag, 22. April - 15:46 Uhr

Der Circus Knie gastiert vom 24. April bis 1. Mai in der Stadt St.Gallen

Wer am Ostermontag durchs Museumsquartier ging oder fuhr, hat sofort gemerkt, dass dort etwas Spezielles «im Busch» ist: Die üblichen Durchfahrten sind teilweise gesperrt und viele Parkplätze mit einem Parkierverbot belegt. Auf dem Spelteriniplatz wurde dann sofort klar, um was es dabei geht: Der Circus Knie kommt. Am Montagmittag stand bereit das Gerüst des grossen Zelts. Und vor dem Hadwig-Schulhaus auf der Sonnenstrasse waren die ersten Wohnwagen zu sehen.

Am Montagmittag steht auf dem Spelteriniplatz bereits das Skelett des Zelts des Circus Knie. (Bild: Reto Voneschen - 22. April 2019)

Am Montagmittag steht auf dem Spelteriniplatz bereits das Skelett des Zelts des Circus Knie. (Bild: Reto Voneschen - 22. April 2019)

Der Circus Knie richtet sich heute und morgen Dienstag in der Stadt St.Gallen ein. Die lokale Premiere des diesjährigen Programms «100 Jahre Knie» findet am Mittwoch, 24. April, 19.30 Uhr, statt. Vorstellungen gibt's danach bis und mit 1. Mai, 15 Uhr. Die Zirkuskasse auf dem Spelteriniplatz ist bereits morgen Dienstag, 14 bis 18 Uhr, an den folgenden Tagen bis und mit 1. Mai ab 10 Uhr geöffnet. Den Zirkuszoo besuchen kann man vom 24. bis 30. April, täglich von 9 bis 18.30 Uhr, sowie am 1. Mai, 9 bis 15 Uhr.

Mit seinem Programm 2019 feiert der Circus Knie das 100-jährige Jubiläum. Auf dem Programm steht der übliche, erfolgreiche Mix aus Akrobatik, Tierdressuren, Musik und Tanz. Humoristischer Höhepunkt des Programms sind die Auftritte von Viktor Giacobbo und Mike Müller. Sie sind allerdings erst in den Vorstellungen nach 16 Uhr zu sehen. In den Morgen- und Nachmittagsvorstellungen übernehmen die Zirkusclowns.

Zum Tourneeplan 2019 des Circus Knie

Monntag, 22. April - 14:08 Uhr

Stadt sucht Sponsoren für Märlistation auf dem Blumenmarkt

Die Märlistation soll in der alten Telefonkabine auf dem Blumenmarkt entstehen. (Bild: Malen Hämmerli)

Die Märlistation soll in der alten Telefonkabine auf dem Blumenmarkt entstehen. (Bild: Malen Hämmerli)

Im Rahmen der Projekte zur Belebung der Innenstadt hat eine ehrenamtlich tätige Arbeitsgruppe Ideen zur Belebung der öffentlichen Räume entwickelt. Als erstes Projekt möchte sie eine «Märlistation» auf dem Blumenmarkt realisieren. Dazu wird eine ausgediente Swisscom-Telefonkabine in eine Märlistation umgewandelt.

In der Märlistation können Kinder Märchen und kurze Geschichten hören. Die Café-Bar Blumenmarkt hat sich bereit erklärt, die Märlistation jeweils zu öffnen und wieder zu schliessen. Die Stadt unterstützt dieses Vorhaben, für das nun Sponsoren gesucht werden. Die Erstellungskosten belaufen sich auf 20‘000 Franken, gesucht werden Haupt- und Co-Sponsoren, die sich mit 5000 oder 2000 Franken beteiligen.

Weitere Informationen und Spielpunkte-Präsentation auf der Website.

Sonntag, 21. April - 23:15 Uhr

«Stadtprojektionen» war ein Erfolg: Auf der Suche nach den Kunstwerken quer durchs Quartier

(vre/sab) Am Sonntagabend ist in den St.Galler Stadtquartieren Lachen und St.Otmar die dritte Auflage des Projektes «Stadtprojektionen» zu Ende gegangen. Zuvor hatten sich am zweiten Rundgang nochmals rund 100 Quartierbewohner und Kunstbefliessene zu den an 14 Fassaden zwischen Gerbe- und Vonwilstrasse projizierten Bildern und Filmen aufgemacht. Das Gezeigte stiess dabei auf reges Interesse, und der Schlussapplaus vor der Kirche St.Otmar war auffällig kräftig.

«Stadtprojektionen III»: Simone Kappeler. An der Fassade der Fensterfabrik an der Ulmenstrasse, von der Schönbrunnstrasse her gesehen. (Bild: Michel Canonica)«Stadtprojektionen III»: Simone Kappeler. An der Fassade der Fensterfabrik an der Ulmenstrasse, von der Schönbrunnstrasse her gesehen. (Bild: Michel Canonica)
Nochmals Simone Kappeler an der Hinterseite der Fensterfabrik. (Bild: Michel Canonica)Nochmals Simone Kappeler an der Hinterseite der Fensterfabrik. (Bild: Michel Canonica)
«Stadtprojektionen III»: Felix Bächli. An der Kamorstrasse. (Bild: Michel Canonica) «Stadtprojektionen III»: Felix Bächli. An der Kamorstrasse. (Bild: Michel Canonica)
«Stadtprojektionen III»: Shirana Shahbazi. An der Zürcher Strasse, gesehen von der Ulmenstrasse her. (Bild: Michel Canonica)«Stadtprojektionen III»: Shirana Shahbazi. An der Zürcher Strasse, gesehen von der Ulmenstrasse her. (Bild: Michel Canonica)
Nochmals das Werk von Shirana Shahbazi über dem Kiosk an der Zürcher Strasse. (Bild: Michel Canonica)Nochmals das Werk von Shirana Shahbazi über dem Kiosk an der Zürcher Strasse. (Bild: Michel Canonica)
Shirana Shahbazis Werk schmückte während vier Abenden das Zentrum des Lachen-Quartiers. (Bild: Michel Canonica)Shirana Shahbazis Werk schmückte während vier Abenden das Zentrum des Lachen-Quartiers. (Bild: Michel Canonica)
«Stadtprojektionen III»: Conradin Frei an der Gerbestrasse, und zwar parallel auf zwei Fassaden. (Bild: Michel Canonica)«Stadtprojektionen III»: Conradin Frei an der Gerbestrasse, und zwar parallel auf zwei Fassaden. (Bild: Michel Canonica)
Nochmals Conradin Frei an der Gerbestrasse. (Bild: Michel Canonica)Nochmals Conradin Frei an der Gerbestrasse. (Bild: Michel Canonica)
«Stadtprojektionen III»: Conradin Frei, Gerbestrasse. (Bild: Michel Canonica)«Stadtprojektionen III»: Conradin Frei, Gerbestrasse. (Bild: Michel Canonica)
«Stadtprojektionen III»: Conradin Frei, Gerbestrasse. (Bild: Michel Canonica)«Stadtprojektionen III»: Conradin Frei, Gerbestrasse. (Bild: Michel Canonica)
«Stadtprojektionen III»: Maya Rochat an der Zürcher Strasse 45. (Bild: Michel Canonica)«Stadtprojektionen III»: Maya Rochat an der Zürcher Strasse 45. (Bild: Michel Canonica)
Nochmals Maya Rochat über dem Verkehrsfluss an der Zürcher Strasse. (Bild: Michel Canonica)Nochmals Maya Rochat über dem Verkehrsfluss an der Zürcher Strasse. (Bild: Michel Canonica)
«Stadtprojektionen III»: Maya Rochat an der Zürcher Strasse, diesmal aber gesehen von der Badstrasse her. (Bild: Michel Canonica)«Stadtprojektionen III»: Maya Rochat an der Zürcher Strasse, diesmal aber gesehen von der Badstrasse her. (Bild: Michel Canonica)
«Stadtprojektionen III»: Beni Bischof zeigte in einer Projektion im Schaufenster der Kunsthalle sein Bild des Lachen-Quartiers. (Bild: Michel Canonica)«Stadtprojektionen III»: Beni Bischof zeigte in einer Projektion im Schaufenster der Kunsthalle sein Bild des Lachen-Quartiers. (Bild: Michel Canonica)
Beni Bischof liess dafür unter anderem ein Plastikpferd durch die Lachen «galoppieren». (Bild: Michel Canonica)Beni Bischof liess dafür unter anderem ein Plastikpferd durch die Lachen «galoppieren». (Bild: Michel Canonica)
«Stadtprojektionen»: Felix Baechli mit seiner Doppelprojektion an der Kamorstrasse. (Bild: Michel Canonica)«Stadtprojektionen»: Felix Baechli mit seiner Doppelprojektion an der Kamorstrasse.
(Bild: Michel Canonica)
«Stadtprojektionen III»: Hannah Weinberger. Die Baslerin zeigte an der Stückelbergstrasse filmische Impressionen von St.Gallen - im Bild unter anderem den Haifisch aus dem Garten der Militärkantine. (Bild: Michel Canonica)«Stadtprojektionen III»: Hannah Weinberger. Die Baslerin zeigte an der Stückelbergstrasse filmische Impressionen von St.Gallen - im Bild unter anderem den Haifisch aus dem Garten der Militärkantine. (Bild: Michel Canonica)
Die Wand bestaunen: Quartierbewohner und Kunstinteressierte vor dem Restaurant Habibi an der Zürcher Strasse. (Bild: Michel Canonica)Die Wand bestaunen: Quartierbewohner und Kunstinteressierte vor dem Restaurant Habibi an der Zürcher Strasse. (Bild: Michel Canonica)
Vernissage im Restaurant Gampi: Nach 2016 und 2017 wurde am 18. April 2019 die dritte Ausgabe von «Stadtprojektionen» eröffnet. (Bild: Michel Canonica)Vernissage im Restaurant Gampi: Nach 2016 und 2017 wurde am 18. April 2019 die dritte Ausgabe von «Stadtprojektionen» eröffnet. (Bild: Michel Canonica)
Die Initiantinnen Anna Vetsch (links) und Nina Keel eröffnen die «Stadtprojektionen III» vom Fenster des Restaurants Gampi aus. (Bild: Michel Canonica)Die Initiantinnen Anna Vetsch (links) und Nina Keel eröffnen die «Stadtprojektionen III» vom Fenster des Restaurants Gampi aus. (Bild: Michel Canonica)
Jung und alt beteiligen sich: Die Beamer werden während der Projektionsnächte bei Anwohnern in der Wohnung oder auf dem Balkon installiert. (Bild: Michel Canonica)Jung und alt beteiligen sich: Die Beamer werden während der Projektionsnächte bei Anwohnern in der Wohnung oder auf dem Balkon installiert. (Bild: Michel Canonica)
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Kunstschaffende schmücken St.Galler Quartierwände

Über Ostern wurden in den St.Galler Quartieren Lachen und St.Otmar Foto- und Videoarbeiten an Hauswände projiziert. Die dritte Ausgabe der «Stadtprojektionen» wollte wiederum den Blick in verborgene Welten öffnen, Hinterhöfe und unbekannte Winkel in den beiden bespielten Quartieren zeigen. Das Kunstprojekt wurde von Nina Keel und Anna Vetsch organisiert. Die beiden zeigen sich am Sonntag befriedigt vom Verlauf der Aktion, die auch stark vom frühsommerlich warmen Wetter profitiert hatte.

Sonntag, 21. April - 12:00 Uhr

Grünliberale der Stadt St.Gallen wollen Ruckhalde «dicht, städtisch und autoarm» überbauen

(pd/vre) Die Ruckhalde, die eine der letzten grossen unüberbauten Flächen nahe am St.Galler Stadtzentrum sind, soll «verantwortungsvoll» genutzt werden. Die Grünliberalen der Stadt St.Gallen fordern dafür eine dichte, städtische Bebauung. Der Erhalt des ehemaligen Trassees des «Gaiserbähnli», insbesondere der Ruckhaldekurve, als Fuss- und Veloweg ist für sie gemäss Mitteilung ein wichtiges Anliegen.

Die Ruckhalde zwischen Oberstrasse und Riethüsli soll überbaut werden. Die Grünliberalen fordern dabei einen verantwortungsbewussten Umgang unter anderem auch mit dem alten Bahntrassee. (Bild: Benjamin Manser - 25. März 2019)

Die Ruckhalde zwischen Oberstrasse und Riethüsli soll überbaut werden. Die Grünliberalen fordern dabei einen verantwortungsbewussten Umgang unter anderem auch mit dem alten Bahntrassee. (Bild: Benjamin Manser - 25. März 2019)

Die attraktive zentrale Lage sei «für eine dichte Bebauung geradezu prädestiniert», schreiben die Grünliberalen. In diesem Sinn befürworten sie die beim Stadtparlament liegende Vorlage für die Umzonung in eine Wohnzone für vier Geschosse. Lebendige, städtische Quartiere sollten durchmischt sein, weshalb an der Ruckhalde künftig zumindest stilles Gewerbe und Ateliers möglich sein sollten, fordern die Grünliberalen. Für sie kann punktuell auch höher gebaut werden, «zumal in dieser Hanglage Hochhäuser keineswegs störend auf das Stadtbild wirken».

Die Ruckhalde vor Aufhebung der Bahnlinie im Frühling 2018. Der Zug verkehrt heute zwischen Oberstrasse und Riethüsli durch den neuen Ruckhalde-Tunnel. Seine Baustelle ist in der Mitte des Bildes sichtbar. (Bild: Urs Bucher - 7. September 2017)

Die Ruckhalde vor Aufhebung der Bahnlinie im Frühling 2018. Der Zug verkehrt heute zwischen Oberstrasse und Riethüsli durch den neuen Ruckhalde-Tunnel. Seine Baustelle ist in der Mitte des Bildes sichtbar. (Bild: Urs Bucher - 7. September 2017)

Als besonderen Akzent könnten sich die Grünliberalen einen markanten, hohen Rundbau innerhalb der ehemaligen Eisenbahnkurve vorstellen. Das wäre für sei eine Möglichkeit, die Geschichte des Ortes zu markieren. Seine unteren Geschosse liessen sich als Quartierzentrum öffentlich oder halböffentlich nutzen, im Untergeschoss könnte die einzige Parkgarage des sonst autoarm anzulegenden Quartiers entstehen, stellen sich die Grünliberalen vor.

Sonntag, 21. April - 10:28 Uhr

Der SC Brühl enttäuscht auswärts: Die drei Punkte gehen verdient an den FC Münsingen

(pd/vre) Der SC Brühl findet weiterhin nicht aus seinem Tief. Auch gegen das fussballerisch bescheidene Münsingen fanden die Kronen am Samstagnachmittag kein Rezept sich durchzusetzen. Sie verloren im Gegenteil mit 0:1. Defensiv habe das Team «ganz ordentlich» gespielt. Es habe auch nur wenige Torchancen zugelassen, schreibt Henri Seitter in seinem Matchbericht. Doch in der Kreativabteilung sei gar nichts gelaufen. Zu viele Spieler erreichten nicht einmal ihre Normalform.

Eine Brühler Aktion in Richtung des Münsinger Tors. (Bild: SC Brühl - 20. April 2019)

Eine Brühler Aktion in Richtung des Münsinger Tors. (Bild: SC Brühl - 20. April 2019)

Zu lange versuchte der SC Brühl gegen den FC Münsingen mit Querpässen ohne Raumgewinn und spielerischen Mitteln zum Erfolg zu kommen. Hatte man in der ersten Hälfte durch Nico Abegglen wenigstens noch zwei Torchancen, die knapp vergeben wurden, flachte das Spiel der Kronen in der zweiten Hälfte immer mehr ab. So erstaunte es kaum, dass die Berner in der 68. Minute mit ihrer zweiten Torchance des Spiels auch gleich den einzigen Treffer der Partie zum 1:0 erzielten.

Einwechslungen und Umstellungen auf Brühler Seite zeigten danach nicht die erhoffte Wirkung. Die kompakten spielenden Gastgeber vereitelten dank ihrer Zweikampfstärke alle Brühler Torgelüste im Keime und gingen am Schluss daher nicht unverdient als Sieger vom Platz. Damit wird die Tabellenlage der Brühler - auf dem 13. von 16 Plätzen der Promotion League - in Anbetracht des schwierigen Restprogramms immer bedrohlicher.

Samstag, 20. April - 17:34 Uhr

Der FC St.Gallen hat nun einen Mannschaftsbus für alle – Marcel Koller unter den Ehrengästen

(pl) Der FC St.Gallen hat zu seinem 140. Geburtstag ein neues Aushängeschild erhalten. Am Samstagnachmittag enthüllten 60 Gäste aus Sport, Politik und Wirtschaft beim Bahnhofpärkli in St.Gallen einen Autobus der Verkehrsbetriebe, der sich optisch ebenso präsentiert wie der Mannschaftscar des FC St.Gallen. Der FCSG wurde am 19. April 1879 gegründet. Er ist damit der älteste noch existierende Fussballverein auf dem europäischen Festland.

(Bilder: Michel Canonica)(Bilder: Michel Canonica)
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Zum 140. Geburtstag: Der FCSG-Bus wird enthüllt

Während eines halben Jahres wird der grün-weisse Bus auf der Linie 151 zwischen St.Gallen und Gossau verkehren. In Anwesenheit von Regierungsrat Benedikt Würth und St.Gallens Meistertrainer Marcel Koller sagte FCSG-Präsident Matthias Hüppi: «Wir sind uns unserer Sonderposition in dieser Region bewusst. Aber ich verspreche, wir sitzen nicht auf dem hohen Ross.» Die neue Führung des Traditionsclubs ist nun seit 15 Monaten im Amt. Man arbeite intensiv daran, um wirtschaftlich wieder auf die Beine zu kommen, sagte Hüppi.

Auch darum hat sich der FC St.Gallen entschieden, den 140. Geburtstag ausgiebig zu feiern. Auf Galaveranstaltungen wurde aber bewusst verzichtet. Vielmehr setzten die Verantwortlichen alles daran, um mit verschiedenen Aktionen die Bevölkerung zu mobilisieren, so dass das Heimspiel gegen Luzern vom Samstag vor ausverkauften Rängen stattfindet. Und dieses Ziel hat der FC St.Gallen erreicht: Erstmals in der elfjährigen Geschichte des neuen Stadions werden die Tageskassen nicht mehr geöffnet. Die 18'790 Tickets sind abgesetzt.

Samstag, 20. April - 9:08 Uhr

Mit Schreckschusspistole in die Luft geschossen

(stapo/vre) Aus bisher ungeklärten Gründen hat am Karfreitag ein 21-Jähriger im Westen von St.Gallen mit einer Schreckschusspistole in die Luft geschossen. Die Polizei konnte den Mann am Wochenende ermitteln. Die Waffe wurde sichergestellt. Die Hintergründe des Vorfalls werden derzeit abgeklärt. Der junge Mann wird aber wegen Widerhandlung gegen das Waffengesetz angezeigt.

Der 21-Jährige konnte nach Ermittlungen schliesslich von der Polizei gefasst werden. Er gab sofort zu, dass er mit einer Schreckschusspistole im Westen der Stadt St.Gallen in die Luft geschossen hat. (Symbolbild: Keystone)

Der 21-Jährige konnte nach Ermittlungen schliesslich von der Polizei gefasst werden. Er gab sofort zu, dass er mit einer Schreckschusspistole im Westen der Stadt St.Gallen in die Luft geschossen hat. (Symbolbild: Keystone)

Am Freitag, um 10 Uhr, meldete ein Anwohner aus dem Westen der Stadt St.Gallen, dass ein Mann mit einer Pistole in die Luft geschossen habe. Anschliessend sei er in Begleitung weiterer Personen mit einem Auto davongefahren, dessen Kontrollschild er ablesen konnte. Bei der Fahndung der St.Galler und der Ausserrhoder Kantonspolizei konnten die Personen jedoch nicht angehalten werden.

Erst im Laufe des Abends konnte die Polizei den Halter des Autos telefonisch erreichen und schliesslich auch festnehmen. «Der 21-Jährige gab sofort zu, dass er mit einer Schreckschusspistole in die Luft geschossen hat,» schreibt die Stadtpolizei St.Gallen in einer Mitteilung vom Wochenende.

Samstag, 20. April - 8:48 Uhr

Freilaufender Hund springt auf Strasse - Motorradfahrer stürzt und verletzt sich

Die Unfallstelle vom Karfreitag mit dem totalbeschädigten Töff. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 19. April 2019)

Die Unfallstelle vom Karfreitag mit dem totalbeschädigten Töff. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 19. April 2019)

(stapo/vre) Am Freitagmittag ist auf der Zürcher Strasse, westlich der Fürstenlandbrücke, ein Motorradfahrer gestürzt. Er zog sich dabei gemäss Mitteilung der Stadtpolizei unbestimmte Verletzungen zu und musste ins Spital gebracht werden. Ursache für den Unfall war ein Hund, der auf die Strasse gerannt und vor den Töff geraten war. Auch der Beagle-Mischling wurde bei der Kollision mit dem Zweirad verletzt. Er wurde gemäss Stapo in eine Tierklinik eingeliefert. Am Töff entstand Totalschaden.

Freitag, 19. April - 15:45 Uhr

Zum Saisonschluss zeigen junge Skater ihre Tricks

(sk/seh) Den vierten Winter in Folge konnte die städtische Dienststelle Kinder Jugend Familie, ehemals das Jugendsekretarait, jungen Skatern in den kalten Monaten eine Trainingsgelegenheit bieten. Dies in einer gemieteten Lagerhalle auf dem Lattich-Areal. Durchschnittlich haben 15 Jugendliche das Angebot regelmässig genutzt.

Im Durchschnitt wurde die Indoor-Skatehalle von 15 Kinder und Jugendliche regelmässig genutzt. (Bild: Michaela Rohrer)

Im Durchschnitt wurde die Indoor-Skatehalle von 15 Kinder und Jugendliche regelmässig genutzt. (Bild: Michaela Rohrer)

Die unfallfreie Saison wird am Samstag, 20. April, von 14 bis 18 Uhr im Lattich gefeiert – dazu sind alle Interessierten eingeladen. Unter den Skatenden wird ein Best-Trick-Contest durchgeführt.

Die Offene Jugendarbeit Zentrum sucht derweil einen neuen Standort für eine temporäre Indoor-Skatehalle. Personen mit Räumen für eine solche Zwischennutzung sind gebeten, sich beim Sekretariat von Kinder Jugend Familie zu melden.

Freitag, 19. April - 14:23 Uhr

SC Brühl: Gegen Münsingen ist Siegen Pflicht

(fm) Das Auswärtsspiel des SC Brühl vom Samstag, 20. April, findet in Münsingen statt. Im letzten Sommer stieg der Verein aus der ersten Liga in die Promotion League auf, der bisher grösste Erfolg in der rund 90-jährigen Geschichte.

Die Berner liegen mit einem Punkt Vorsprung zum SCB auf dem elften Platz. So spielen am Samstag zwei Teams um den Anschluss ans Mittelfeld und vor allem gegen eine Verstrickung in den Abstiegskampf. Bei Brühl sind es grad noch sechs Punkte, die vom Strich trennen, vom FC Wohlen, der am Mittwoch in einem vorgezogenen Spiel unentschieden gespielt hat – und damit aber ein Spiel mehr auf dem Konto hat.

SC Brühl Trainer Heris Stefanachi. (Bild: Urs Bucher)

SC Brühl Trainer Heris Stefanachi. (Bild: Urs Bucher)

Es wäre unbescheiden, den SC Brühl vor dieser Partie als Favoriten zu bezeichnen, auch wenn allen um den Verein klar ist, dass jetzt drei Punkte her müssen. Doch zu unberechenbar ist die Promotion League, und gerade Münsingen selber ist bestes Beispiel, wie nahe Sieg und Niederlage hier beieinanderliegen. So gingen die Berner letztes Wochenende gegen die abstiegsgefährdete YF Juventus mit 0:4 unter, spielten aber davor gegen Überfliegen und Aufstiegskandidat Stade-Lausanne-Ouchy zuhause 1:1 unentschieden.

Für Brühl spricht die Tatsache, die Abwesenheitsliste auch schon länger war. Es fehlen in Bern die verletzten Huber und Janjatovic, der gesperrte Franin, sowie Lovacovic. Das Spiel auf der Sandreutenen in Münsingen wird am Samstag um 17 Uhr angepfiffen.

Freitag, 19. April - 11:21 Uhr

Der FC St.Gallen feiert den 140. Geburtstag – zum ersten Mal seit 2013 ist das Stadion ausverkauft

(pl) Der FC St.Gallen freut sich auf sein «Jubiläumsspiel» vom Samstag, 20. April, ab 19 Uhr, gegen Luzern. Einen Tag nach dem 140. Geburtstag wird die Partie vor ausverkauften Rängen stattfinden. Weil der «Espenblock» seit einigen Jahren mehr Sitzplätze aufweist als früher, finden nicht mehr 19'500 sondern «nur» noch 18'790 Zuschauer Platz. Letztmals war das Stadion im April 2013 in einem Spiel gegen Basel ausverkauft. Am Samstag herrscht schon ab 12 Uhr Betrieb rund um den Kybunpark. Deshalb kann der öffentliche Verkehr auf dem Ostwind-Gebiet von FCSG-Ticket-Inhabern schon sieben Stunden vor der Partie kostenlos benutzt werden.

Der FC St.Gallen feiert sein 140-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass ist die ganze St.Galler Innenstadt beflaggt. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo)

Der FC St.Gallen feiert sein 140-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass ist die ganze St.Galler Innenstadt beflaggt. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo)

St.Gallen muss gegen Luzern auf den verletzten Alain Wiss verzichten. Ebenfalls noch nicht zum Einsatz kommen dürfte Cedric Itten, der nach seinem Kreuzbandriss wieder voll im Training ist. Luzern ist der Angstgegner St.Gallens. In den vergangenen acht Partien setzte es stets eine Niederlage ab. Der letzte Sieg gegen die Zentralschweizer gelang den Ostschweizern im August 2016.

St.Gallens Anhänger feiern das 140-jährige Bestehen ihres Clubs bereits am offiziellen Gründungstag, also am Karfreitag, 19. April, mit einem Familienfest ab 14 Uhr vor der grossen Treppe im Kybunpark. Für das Abschlusstraining der ersten Mannschaft ist ab 15 Uhr ausnahmsweise der «Espenblock» geöffnet.

Freitag, 19. April - 10:21 Uhr

Kreuzweg der Gegenwart

(pd) Am Karfreitag, 19. April, ab 12 Uhr, wird der Kreuzweg der Gegenwart im Osten von St.Gallen zum 16. Mal durchgeführt. Er führt von der Wallfahrtskirche Heiligkreuz zur Schlussandacht in die St. Maria Neudorf (etwa 13.15 Uhr). Es ist ein schweigender Zug mit einem Kreuz vorbei an sechs Symbol-Leidensorten unserer Stadt und einer Schlussandacht mit Taizé-Liedern und einem Gebet vor dem Kreuz.

Teilnehmer am Kreuzweg der Gegenwart tragen ein Kreuz von der Offenen Kirche zur Wallfahrtskirche Heiligkreuz. (Bild: Benjamin Manser)

Teilnehmer am Kreuzweg der Gegenwart tragen ein Kreuz von der Offenen Kirche zur Wallfahrtskirche Heiligkreuz. (Bild: Benjamin Manser)

Die Stationen:
1. Reformierte Kirche Heiligkreuz – «Leiden an mir selber»
2. Familiengärten Espenmoos – «Respekt»
3. Bahngeleise – «Suizid macht betroffen»
4. Ostfriedhof – «Trauer»
5. Botanischer Garten – «Klimaerwärmung»
6. SVA – «Existenzangst»

Freitag, 19. April - 10:14 Uhr

Zartes Grün im Wald

Sonnenstrahlen und keimende Blättchen in Abtwil. (Leserbild: Ingrid Zürcher)

Sonnenstrahlen und keimende Blättchen in Abtwil. (Leserbild: Ingrid Zürcher)

Donnerstag, 19. April - 13:40 Uhr

Karfreitag und Karsamstag – zweimal Stahlberger im Palace

(rbe/mha) Am Freitag, 19. April und am Samstag, 20. April taufen Stahlberger im Palace ihr neues Album «Dini zwei Wänd». Die Doppelkonzerte zu jedem Album der St.Galler Band haben im Kulturlokal schon fast Tradition. Nach der Plattentaufe folgt eine Tour durch die Schweiz.

Die Band Stahlberger lädt am Karfreitag und Karsamstag zum Doppelkonzert. (Bild:PD)

Die Band Stahlberger lädt am Karfreitag und Karsamstag zum Doppelkonzert. (Bild:PD)

«Dini zwei Wänd» handelt vom Leben in einer Kleinstadt, in der Durchzug herrscht oder der Wind sogar noch stärker bläst. So wird bei Stahlberger der Bahnhofplatz nicht von Planern und Architekten aufgefrischt, sondern von einem Sturm «ganz neu gstaltet» (Song «Über Nacht isch en Sturm cho»).

Donnerstag, 18. April - 13:27 Uhr

Nach einem Überfall in St.Gallen findet die Polizei mehrere Kilo Kokain in der Wohnung des Opfers

(kapo/red) Am Mittwoch, 17. April, teilte die St.Galler Kantonspolizei mit, dass kurz nach 16.30 Uhr eine 37-jährige Frau an der Rosenfeldstrasse in ihrer Wohnung von zwei unbekannten Männern überfallen wurde. Diese hatten geklingelt und waren in die Wohnung eingedrungen, als die Frau die Türe geöffnet hatte. Die maskierten Täter forderten die Herausgabe von Drogen. Während die Männer die Wohnung durchsuchten, gelang der Frau die Flucht. Im Gerangel verletzte sie sich leicht. Die Männer flüchteten.

In der Wohnung der Frau wurden mehrere Kilogramm mutmassliches Kokain sichergestellt. (Bild: Kapo SG)

In der Wohnung der Frau wurden mehrere Kilogramm mutmassliches Kokain sichergestellt. (Bild: Kapo SG)

Die Polizei hat nach dem Vorfall eine Hausdurchsuchung durchgeführt. Dabei konnten mehrere Kilogramm mutmassliches Kokain sicherstellt werden, wie sie weiter mitteilt. «Die Wohnungsmieterin wurde festgenommen. Die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen hat ein Strafverfahren eröffnet.»

Die Kantonspolizei St.Gallen sucht weiterhin Zeugen für den Überfall vom Mittwoch. Personen, denen die Männer oder mögliche Mittäter aufgefallen sind, werden gebeten in einer Mitteilung gebeten, sich unter 058'229'49'49 zu melden.

  • Einer der Männer wird als etwa 180 Zentimeter gross beschrieben. Er trug eine weisse Trainerhose und sprach Hochdeutsch.
  • Der zweite Mann soll ebenfalls um die 180 Zentimeter gross sein. Er trug einen schwarzen Trainingsanzug und sprach Schweizerdeutsch.
Donnerstag, 18. April - 09:23 Uhr

Unterirdische Bauarbeiten an den Leitungen bei der Reithalle unter der St.Leonhard-Strasse durch

(sk/seh) Seit März 2019 erneuern die St.Galler Stadtwerke die Gas- und Wasserleitungen, die unter der Wiesenfläche der Kreuzbleiche verlaufen. Nun werden bis Ende Juli 2019 die Leitungen auf dem nächsten Abschnitt, von der Bogen- zur Rosenbergstrasse, ersetzt, heisst es in einer Mitteilung. Da die Leitungen unter der viel befahrenen Kreuzung unter der St.Leonhardstrasse hindurchführen, werden die Arbeiten unterirdisch vorgenommen. Lediglich an den beiden Enden des Bauabschnitts gibt es Gruben.

Seit März ersetzten die St.Galler Stadtwerke die Gas- und Wasserleitungen unter der Kreuzbleiche. (Bild: PD)

Seit März ersetzten die St.Galler Stadtwerke die Gas- und Wasserleitungen unter der Kreuzbleiche. (Bild: PD)

Anschliessend werden mittels einer gesteuerten Bohrung in einer Tiefe von bis zu 7,5 Metern und auf einer Länge von 300 Metern Rohre für je eine Gas- und Wasserleitung durch den Boden eingezogen. Die 60-jährigen Wasserleitungen werden im Zuge der regulären Erneuerung des Leitungsnetzes ersetzt. Dies wegen der anstehenden Druckerhöhung im Gasnetz von heute 1 auf neu 2 bar.

Mittwoch, 17. April - 21:44 Uhr

Frau wird in ihrer Wohnung überfallen

(kapo/lim/mha) Am Mittwoch, kurz nach 16:30 Uhr, ist eine 37-jährige Frau an der Rosenfeldstrasse in ihrer Wohnung von zwei unbekannten Männern überfallen worden. Sie klingelten und drangen in die Wohnung ein, als die Frau die Türe öffnete. Die Maskierten forderten die Herausgabe von Drogen. Während die Männer die Wohnung durchsuchten, gelang der Frau die Flucht. Im Gerangel verletzte sie sich leicht. Die Männer flüchteten.

Einer der Männer wird als etwa 180 Zentimeter gross beschrieben. Er trug eine weisse Trainerhose und sprach Hochdeutsch. Der zweite Mann soll ebenfalls um die 180 Zentimeter gross sein. Er trug einen schwarzen Trainingsanzug und sprach Schweizerdeutsch. Die Männer dürften ein Messer und einen anderen metallenen Gegenstand getragen haben. Die Kantonspolizei sucht Zeugen. Personen, denen die Männer oder mögliche Mittäter aufgefallen sind, werden gebeten, sich unter 058'229'49'49 zu melden.

Solche Überfälle kommen immer wieder vor: Bereits Ende 2018 ereigneten sich Raubüberfälle in Privatwohnungen. Am 30. November überfielen in St.Gallen zwei Täter eine 78-Jährige und schlossen sie im Badezimmer ein. Am 11. Dezember drang einer der beiden Täter in Mörschwil abermals in eine Wohnung ein. Beide Male wurden die Opfer mit einem Messer bedroht.

Die Kantonspolizei St.Gallen nahm die beiden mutmasslichen Täter Mitte Dezember fest. Ihr ist es in solchen Fällen wichtig, schnellst möglich vorzugehen, wie Hanspeter Krüsi, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen, damals gegenüber dem «Tagblatt» sagte. Krüsi riet, fremde Leute von vornherein nicht in die Wohnung oder ins Haus zu lassen und die Türen immer abzuschliessen. Sollte man doch überfallen werden, sei es wichtig zu kooperieren. Zentral sei es, die Täter genau zu beobachten. «Am besten achtet man auf bestimmte Eigenschaften oder Auffälligkeiten. Je genauer man die Person beschreiben kann, desto einfacher ist es für die Polizei, sie ausfindig zu machen.»

Mittwoch, 17. April - 14:26 Uhr

Anlässe zum Welttag des Buches: Charles Lewinsky liest, Gottfried Keller musikalisch interpretiert

(pd/mha) Zum Welttag des Buches am 23. April findet in St.Gallen wieder eine Reihe von Veranstaltungen statt. Hier eine Übersicht mit einigen der Anlässe. Das vollständige Programm ist hier abrufbar.

Fachhochschule: Fotoausstellung «Menschen wie du und ich»
In der Bibliothek der Fachhochschule feiert am 23. April, 18.30 Uhr, eine Fotoausstellung Vernissage. Die Bilder begleiten das Buch «Menschen wie du und ich». Darin erzählen 80 Personen unterschiedlicher Herkunft von ihren Sorgen, Ängsten und Träumen. Was geht etwa einem Mann durch den Kopf, der dreiundzwanzig Jahre unschuldig im Todestrakt sass? Wie denkt eine Frau über das Leben, nachdem sie eine Jahrhundert-Katastrophe wie durch ein Wunder überlebt hat? An der Präsentation berichten gemäss Mitteilung die Fotografinnen und Autorinnen Sandra Bühler und Sandra Schmid, wie die Idee und das Buch selbst entstanden. Die Fotoausstellung ist bis 17. Mai zu sehen.

Raum für Literatur: Lesung mit Charles Lewinsky
Im März ist das neue Buch «Der Stotterer» von Charles Lewinsky erschienen. Im April – am Welttag des Buches – liest Lewinsky im Raum für Literatur (in der Hauptpost St.Gallen). «Der Stotterer» ist die Geschichte eines Mannes, der mit dem gesprochenen Wort nicht klarkommt und es deshalb mit dem geschriebenen ersetzt. So lernt er bald, dass sich Menschen mit Text leicht manipulieren und ausbeuten lassen. Der Stotterer landet im Gefängnis, manipuliert weiter und versucht, den Gefängnispfarrer zu überzeugen, dass alle anderen aber nicht er an seinen Taten schuld seien. Die Lesung beginnt um 19 Uhr.

Der Autor Charles Lewinsky liest am 23. April im Raum für Literatur. (Bild: Claudio Thoma)

Der Autor Charles Lewinsky liest am 23. April im Raum für Literatur. (Bild: Claudio Thoma)

Kantonsbibliothek: literarisch-musikalisches Bühnenprogramm
Zum 200. Geburtstag des Schweizer Schriftstellers Gottfried Keller lädt die Kantonsbibliothek Vadiana am 23. April zu einem literarisch-musikalischen Bühnenprogramm ein. Im Ausstellungssaal an der Notkerstrasse 22 tritt von 19 bis 20.15 Uhr die Cellistin und Interpretin Vera Bauer auf. In einer Text- und Klangcollage wird sie Kindheit und Jugend von Gottfried Keller aufleben lassen.

Kinok: Filmkomödie im Verleger- und Buchmilieu
In der Lokremise zeigt das Kinok um 20.30 Uhr die französische Filmkomödie «Doubles Vies», die im im Verleger- und Buchmilieu spielt. Der Film thematisiert gemäss Mitteilung die Digitalisierung und die daraus resultierenden Konsequenzen in der Buchbranche.

Mittwoch, 17. April - 13:30 Uhr

Olma-Messen arbeiten mit Messe Luzern zusammen

(pd/ibi) Die Olma-Messen gehen mit der Messe Luzern AG einen neuen Weg. Zusammen mit der Firma Industry.plus lancieren sie im November den digitalen Treffpunkt «Farming.plus». Dieser soll während dem ganzen Jahr einen Austausch über die Landwirtschaft ermöglichen, heisst es in einer Mitteilung. Die Plattform ist eine Erweiterung der Fachmessen Tier&Technik sowie Suisse Tier. Eine solche Zusammenarbeit zweier Messen ist ein Novum in der Schweiz.

Das neue Konzept soll Angebot und Nachfrage zusammenbringen und damit die Landwirtschaft stärken. «Die digitale Welt kennt keine Hallengrenzen. Deshalb ist es sinnvoll, dass wir Messeveranstalter zum Nutzen unserer Aussteller und Besucher vermehrt zusammenarbeiten», wird Olma-Direktor Nicolo Paganini in der Mitteilung zitiert. Neben neuen Produkten, Dienstleistungen oder Fachbeiträgen soll die Plattform den Kontakt vereinfachen. Auch Anbieter, die nicht an den Messen teilnehmen, können sich auf der Plattform vorstellen. Die Registration ist gemäss Mitteilung gratis.

Mittwoch, 17. April - 10:19 Uhr

«Stägestadt» gewinnt 3000 Euro

(pd/mha) Das Projekt «Stägestadt St.Gallen» hat den IBK-Preis für Gesundheitsförderung und Prävention gewonnen. Die Internationale Bodensee-Konferenz (IBK) verlieh diesen erstmals in drei Kategorien. «Stägestadt» gewann in der Kategorie Kreativität und erhält 3000 Euro. Insgesamt waren 104 Projekte eingereicht und 25 nominiert worden.

Die Idee der «Stägestadt»: In St.Gallen gibt es rund 13'000 Treppenstufen. Diese sollen zum Training genutzt werden. Dazu stellen die Initianten der «Stägestadt» auf einer Webseite eine interaktive Karte zur Verfügung. Auf dieser sind nicht nur alle öffentlich zugänglichen Treppen eingezeichnet. Wer auf eine Treppe klickt, erhält zusätzliche Infos wie etwa die Höhendifferenz. Die Jury überzeugte unter anderem, dass das Projekt die gegebenen Treppen nutzt, kaum Investitionen erfordert und das Engagement der Initianten.

Dienstag, 16. April - 19:05 Uhr

Historische und Völkerkundemuseum will sich entwickeln - eine Umfrage läuft

(seh) Das Historische und Völkerkundemuseum St.Gallen (HVM) befragt derzeit seine Besucher – und auch Personen, die es werden sollen. Den Link zur Online-Umfrage der Fachhochschule St.Gallen haben Besucher der Museumsnacht, des Kulturfestivals und alle Gäste des Hauses bekommen, die in der E-Mail-Kartei registriert sind. Darüber hinaus sollen Kulturbeteiligte befragt werden. «Eine Passantenbefragung in der Innenstadt ist ebenfalls in den kommenden Wochen geplant, genauso wie die Befragung von Experten anderer Institutionen und einer Auswahl Mitarbeiter», sagt der stellvertretende Direktor und Sammlungsleiter Achim Schäfer.

Das Historische und Völkerkundemuseum St.Gallen hat die Umfrage lanciert, weil die Besucherzahlen stagnieren. (Bild: Ralph Ribi - 6. März 2018)

Das Historische und Völkerkundemuseum St.Gallen hat die Umfrage lanciert, weil die Besucherzahlen stagnieren. (Bild: Ralph Ribi - 6. März 2018)

Auslöser für die Massnahme sind die Besucherzahlen. Sie stagnieren trotz immer grösseren Aufwands, dem Publikum ein attraktives Angebot zu bieten. «Wir suchen nach Antworten auf Fragen wie: Ist unser Angebot bedarfsgerecht? Welche Erwartungen haben Museumsbesucher an uns?»

Welche Bereiche von Veränderungen tangiert sein könnten, ist noch unklar. «Wir sind ergebnisoffen», sagt Schäfer. Bis Ende Juni werden die Ergebnisse der Umfragen vorgetragen, in den folgenden Monaten intern analysiert, bis sie schliesslich in Strategieanpassungen münden.

Eine Umfrage dieser Art hat es bereits in den Jahren 2008 und 2009 gegeben. Damals in Zusammenarbeit mit der HSG. Herausgekommen ist, stärker auf die Bedürfnisse von Lehrern und Schülern einzugehen. So wurden etwa Schulkoffer zur Nutzung ausserhalb des Museums erarbeitet. «Im Allgemeinen wurde das Veranstaltungsangebot auch für Erwachsene sehr stark ausgebaut. Inhaltlich wurden die Dauerausstellungen modernisiert, das Sonderausstellungsangebot auf eine breitere Basis gestellt», erklärt Schäfer. Optimierungen gab es auch in den Sozialen Medien und in Bezug auf die Online-Sammlung.

Dienstag, 16. April - 14:29 Uhr

Ex-Boxer Klitschko «kapert» Bus in St.Gallen

(mha) Wladimir Klitschko, einziger Passagier in einem Bus der VBSG: So zeigt sich der ukrainische Ex-Boxer in einem Youtube-Video, das gestern veröffentlicht wurde und über das das Internetportal Ostschweiz berichtet. Im Video freut sich Klitschko sichtlich über seine Ankunft in St.Gallen. «Ich habe eben einen leeren Bus erwischt. Den werden wir nun mit allen Teilnehmern des vierten Studiengangs füllen», witzelt Klitschko, der einen Doktortitel hat und den Studiengang «Change & Innovation Management Programm» an der Universität St.Gallen leitet.

Zum Video schreibt Klitschko: «An St.Gallen inspirieren mich nicht nur der CAS oder die prima Professoren und Experten. Ich mag auch die Leute hier: Gestern, als ich ein Restaurant suchte, nahm mich ein Busfahrer mit.»

Dienstag, 16. April - 10:57 Uhr

Zwei Unfälle am Montag: Velofahrer fahren nebeneinander und Rollerfahrerin verletzt

(stapo/mha) Am Montag sind in der Stadt zwei Verkehrsunfälle passiert. Zum einen ein Selbstunfall, zum anderen ein Unfall zwischen Töff und Auto.

Ein Autofahrer fuhr am Montag gegen 6.40 Uhr auf der Zürcher Strasse stadtauswärts. Auf Höhe der Schönaustrasse wollte er zwei Velofahrer überholen, die nebeneinander fuhren. Dabei schätzte der 22-Jährige den Abstand zur Strasseninsel falsch ein und kollidierte beim Überholen mit der Insel, wie die Stadtpolizei St.Gallen schreibt. Dadurch brachen die Felgen des Autos. Verletzt wurde niemand.

Beim zweiten Unfall auf der Langgasse bemerkte eine Rollerfahrerin zu spät, dass zwei Autos vor ihr bremsten. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 15. April 2019)

Beim zweiten Unfall auf der Langgasse bemerkte eine Rollerfahrerin zu spät, dass zwei Autos vor ihr bremsten. (Bild: Stadtpolizei St.Gallen - 15. April 2019)

Der zweite Unfall passierte um etwa 15 Uhr. Eine Rollerfahrerin fuhr auf der Langgasse stadtauswärts als vor ihr zwei Autos an einem Zebrastreifen hielten. Die Rollerfahrerin bemerkte das zu spät, bremste mit aller Kraft, prallte aber trotzdem in das Auto vor ihr. Die 17-Jährige verletzte sich dabei. Die Rettung St.Gallen war vor Ort, musste die Rollerfahrerin aber nicht ins Spital fahren. An beiden Fahrzeugen entstand gemäss Stadtpolizei Sachschaden.

Dienstag, 16. April - 08:57 Uhr

Tierversuchsverbots-Initiative hat ihr Hauptquartier in St.Gallen

(mha) Mitte März ist die Initiative gegen Tier- und Menschenversuche eingereicht worden. Weniger bekannt dürfte sein, dass das Hauptquartier der Volksinitiative in St.Gallen ist. Diesen Samstag, 16 Uhr, findet im Tibits St.Gallen die Hauptversammlung der Interessengemeinschaft Tierversuchsverbots-Initiative statt. Co-Präsidenten sind Renato Werndli aus Eichberg, Irene Varga aus Berg SG, und Luzia Osterwalder aus St.Gallen. Revisor ist Andreas Graf, der derzeit für den freien St.Galler Ständeratssitz kandidiert.

Eine Maus sitzt auf der Hand eines Angestellten in einem amerikanischen Labor für Tierversuche. In der Schweiz sollen solche Versuche verboten gehen, fordert eine Volksinitiative. (Bild: AP Photo/Robert F. Bukaty)

Eine Maus sitzt auf der Hand eines Angestellten in einem amerikanischen Labor für Tierversuche. In der Schweiz sollen solche Versuche verboten gehen, fordert eine Volksinitiative. (Bild: AP Photo/Robert F. Bukaty)

Ziel der Initiative ist es, nicht nur Tier- und Menschenversuche zu verbieten. Auch Produkte, für die Tierversuche nötig waren, dürften künftig nicht mehr eingeführt werden. Die Initiative geht also sehr weit, und dürfte es deshalb schwer haben. Selbst in Tierschutzkreisen wird sie kritisch beäugt. Doch die Initiative befeuert eine emotionale Debatte: Darf der Mensch Tieren Leid zufügen, um seine Gesundheit, sein Leben zu verbessern? Der Kampagnen-Kickoff findet ebenfalls in St.Gallen statt und ist für den Samstag, 25. Mai geplant.

Montag, 15. April - 20:20 Uhr

Nach einer winterlichen Stippvisite ein frühlingshaft mildes Osterwochenende?

(vre) Die Wetterfrösche im Internet sind sich einig: Von Dienstag auf Mittwoch wird es in der Stadt St.Gallen zeitweise nochmals nass. Ab Mittwochmittag soll's dann aber aufwärts gehen. Der Gründonnerstag, der Karfreitag und der Ostersamstag sollen nicht nur trocken, sondern auch sonnig und warm werden. SRF-Meteo ist diesmal das optimistischste Online-Portal für St.Galler Wetterfragen und prophezeit Höchsttemperaturen für Karfreitag von 19 und für Ostersamstag von 20 Grad. Andere Portale sagen für diese Tage zwischen 16 und 18 Grad voraus.

Nachdem der Winter am vergangenen Wochenende nochmals angeklopft hat, sollte spätestens an Ostern das Blustfest im neuen Bahnhofpärklein weitergehen können. (Leserbild: Hugo Strub - 6. April 2019)

Nachdem der Winter am vergangenen Wochenende nochmals angeklopft hat, sollte spätestens an Ostern das Blustfest im neuen Bahnhofpärklein weitergehen können. (Leserbild: Hugo Strub - 6. April 2019)

Und Ostern selber? Da gehen die Meinungen der Meteorologen noch auseinander: Meteo Schweiz geht von einem sonnigen Ostersonntag und Ostermontag aus, andere Portale prophezeien trockenes Wetter mit Bewölkung. Die Höchsttemperaturen sollen an den beiden Tagen irgendwo zwischen 15 und 18 Grad liegen. Allerdings: Diese Angaben machen die Portale ausdrücklich noch ohne Gewähr. Und fürs Aprilwetter gilt ja weiterhin: Es macht eigentlich immer, was es will.

Montag, 15. April - 11:24 Uhr

Guerillagärtner bepflanzt Wegrand an der Rosenbergstrasse

(vre) Guerilla Gardening ist in Grossstädten wie New York oder Berlin ein Riesenhype. In Zürich gibt’s einen, der gar die ganze Stadt mit Malven «zugepflastert» hat. In St.Gallen versuchen nur ganz wenige Private den öffentlichen Raum mit Gärtnern zu verschönern und angenehmer zu gestalten.

Einer, der das seit Jahren tut, ist an der Rosenbergstrasse an der Arbeit. Vor dem Restaurant Perron Nord hat er zwei Baumscheiben in ein kleines, buntes Paradiese verwandelt. Derzeit blühen darin Tulpen, aber auch Lavendel oder Rosen sind zu erkennen. Auf einer zweiten Baumscheibe sind zudem zwei Hochbeete parkiert. Das Ganze ist tatsächlich eine Aufwertung der vielbefahrenen Strasse und wird gerade auch von den Gästen in der Gartenbeiz auf dem Trottoir geschätzt. Und ein Kompliment muss wohl auch an Stadtgrün St.Gallen, das ehemalige Gartenbauamt, gehen: Es lässt den Guerillagärtner wirken.

Ein Guerillagärtner hat an der Rosenbergstrasse zwei Baumscheiben bepflanzt. (Bild: Reto Voneschen – 3. April 2019)

Ein Guerillagärtner hat an der Rosenbergstrasse zwei Baumscheiben bepflanzt. (Bild: Reto Voneschen – 3. April 2019)

Montag 15. April - 10:29 Uhr

SC Brühl spielt Unentschieden gegen Zürich

(fm/mha) Eines muss man der ersten Mannschaft des SC Brühl lassen: Sie schafft es neuerdings, in jedem Heimspiel für Action und Spannung bis zum Schluss zu sorgen. So auch gegen die U21 des FC Zürich, als es am Samstag nach 90 Minuten 1:1 stand und das Spiel hin und her wogte; ein letzter Angriff für Zürich, ein Abschluss aufs Tor – der Ball landete im Aussennetz. Als der Schiri die Partie danach abpfiff, waren die Brühl-Fans froh, dass es keine Niederlage in letzter Sekunde gegeben hatte, gleichzeitig aber auch enttäuscht, dass die Offensive der zweiten Halbzeit so schlecht belohnt worden war. Doch mit etwas Distanz wurde klar: Hier hatten zwei Mannschaften auf ähnlichem Niveau ein stimmiges 1:1-Unentschieden zu Stande gebracht.

Der SC Brühl spielte am Samstag gegen die zweite Mannschaft des FC Zürich. (Bild: PD)

Der SC Brühl spielte am Samstag gegen die zweite Mannschaft des FC Zürich. (Bild: PD)

Dabei hatte der Nachmittag im Paul-Grüninger-Stadion (PGS) gemäss Spielbericht ganz entspannt begonnen. Dass Brühl unter Druck stand, blieb unbemerkt. Immerhin war der Match als Sechs-Punkte-Spiel angekündigt worden. Bei einer Brühler Niederlage hätten die Zürcher die Kronen überholt und die Abstiegsplätze wären im schlimmsten Fall auf drei Zähler näher gerückt. Doch Brühl spielte von Beginn weg gefällig nach vorn, Zürich II verteidigte tapfer. Die erste Halbzeit war unspektakulär, da Brühl brotlose Kunst bot und Zürich zwar immer wieder konterte und auch öfter als der Gastgeber aufs Tor schoss, aber auch davon war nichts zwingend. Die einzige gefährliche Aktion geschah in der 20. Minute: Ein schnell vorgetragener Angriff der Brühler wurde vom Zürcher Torhüter abgewehrt, der Brühler Stürmer setzte per Kopf nach und wuchtete den Ball über das Tor, verletzte dabei aber den Torhüter so unglücklich, dass dieser kurz darauf ausgewechselt werden musste.

In der zweiten Halbzeit war das Spiel der Brühler vor den 700 Zuschauern im PGS plötzlich nicht mehr nur gefällig, sondern auch gefährlich, und es war eine Frage der Zeit, bis Brühl das erste Tor schiessen würde. Das geschah in der 58. Spielminute, als Bozic im Mittelfeld den Ball eroberte, sich durch die Abwehr tankte und den Ball spitz auf Riedle passte, dieser schoss das 1:0. Jetzt waren die Brühler noch besser, fast schon leichtfüssig, doch in der 85. Spielminute passierte das, was bei Brühl in dieser Saison immer wieder passiert. Zürich schaffte völlig entgegen dem Spielverlauf den Ausgleich, und dies unter gütiger Mithilfe der Platzherren. Eine scharfe Hereingabe des Zürcher Flügels wurde von Brühls Innenverteidiger ebenso überflüssig wie unglücklich ab- und ins eigene Tor gelenkt.

Montag 15. April - 09:15 Uhr

Star markiert Präsenz

Ein Star singt im Andwiler Moos. (Leserbild: Ingrid Zürcher)

Ein Star singt im Andwiler Moos. (Leserbild: Ingrid Zürcher)

Montag 15. April - 08:29 Uhr

Mehr Besucher an der Offa - weniger Arbeit für die Polizei

(stm/pab/mha) Gestern ist die 43. Ausgabe der Offa zu Ende gegangen. In fünf Tagen hatte die Frühlingsmesse 96'000 Besucherinnen und Besucher auf das Olmagelände gelockt. Gemäss Mitteilung der Messeleitung ist das eine Steigerung von über zwei Prozent gegenüber dem vergangenen Jahr. Bei einer von den Veranstaltern durchgeführten Umfrage hätten sich zudem 92 Prozent der Besucher positiv zur diesjährigen Offa geäussert. Dementsprechend positiv fällt auch die Bilanz im Schlussbericht aus. «Die hohe Beliebtheit der Offa zeigt uns, dass die breite Angebotspalette kombiniert mit echten Erlebnissen sehr gut ankommt», sagt Katrin Meyerhans, Abteilungsleiterin Publikumsmessen bei den Olma Messen St.Gallen.

96'000 Personen besuchten dieses Jahr die Offa. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo - 11. April 2019)

96'000 Personen besuchten dieses Jahr die Offa. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo - 11. April 2019)

Eine ruhige Offa für die Stadtpolizei

Auch die Stadtpolizei St.Gallen ziehe eine positive Bilanz, heisst es in einer Mitteilung. Gegenüber den Vorjahren gab es weniger Interventionen. Wenn die Stadtpolizei intervenierte, tat sie dies bei Auseinandersetzungen zwischen Personen oder erbrachte Hilfeleistungen. In diesem Jahr mussten keine Personen in Gewahrsam genommen werden.

Auch an der diesjährigen Offa führte die Stadtpolizei St.Gallen Raucherkontrollen in den Hallen durch. Dabei wurden rund zehn Personen gebüsst - erneut weniger als in den Vorjahren. Zehn Personen wurden gebüsst, weil sie im öffentlichen Raum urinierten, anstatt die WC-Anlagen zu nutzen.

Sonntag, 14. April – 12:59 Uhr

Zauberworkshop für Kinder im Textilmuseum

(pd/mha) Im Textilmuseum können Kinder ab sieben Jahren am Samstag, 27. April Zaubern lernen. Der Workshop wird von Zauberer Cyrano geleitet, der den Workshop mit einer halbstündigen Zaubershow beginnt. Danach wird er den Kleinen gemäss Mitteilung drei bis vier Kunststücke beibringen und mit ihnen Requisiten basteln.

Der Workshop dauert von 14 bis 16 Uhr. Die Teilnahme kostet 30 Franken für das erste Kind. Geschwister zahlen 10 Franken. Informationen und Anmeldung bei Annina Weber (aweber@textilmuseum.ch, +41 71 228 00 12).

Sonntag, 14. April – 8.39 Uhr

Veloflohmarkt im Waaghaus findet Ende April statt

Mit dem Frühling beginnt die Velosaison. (Symbolbild: Keystone)

Mit dem Frühling beginnt die Velosaison. (Symbolbild: Keystone)

(pd/mha) Mit dem Frühling hat auch die Velosaison begonnen. Entsprechend findet am Samstag, 27. April, 9 bis 12.30 Uhr, abermals der VCS Veloflohmarkt im Waaghaus statt. Dieser beschränkt sich jedoch nicht auf Velos. Auch Trottinetts, Dreiräder und Veloanhänger können verkauft und gekauft werden. Zudem werden gemäss Mitteilung VCS-Helferinnen und -Helfer vor Ort sein, um Kunden zu beraten. Erfahrungsgemäss seien bis Mittag die meisten Velos verkauft.

Die Velo-Annahme im Waaghaus ist am Freitag, 26. April von 16 bis 18 Uhr geöffnet. Am Samstag ist sie von 8 bis 10 Uhr offen.

Samstag, 13. April – 15:19 Uhr

Die ersten Anhänger stehen um 6.30 Uhr vor dem Fanshop - das "Jubiläumstrikot" ist ausverkauft

(pl) Der FC St.Gallen wird sein "Jubiläumsspiel" zum 140. Geburtstag am 20. April gegen Luzern in speziellen Trikots bestreiten. Am Samstag ab 9 Uhr ging eine erste, auf 500 Stück limitierte Auflage in den Verkauf. Bereits ab 6.30 Uhr fanden sich die ersten Anhänger vor dem Fanshop im Kybunpark ein, ehe die Menschenschlange immer länger wurde. Innerhalb von zwei Stunden hatte der Club die 500 Trikots abgesetzt. Weil nicht alle Leute, die sich vor dem Fanshop eingefunden hatten, zu einem Trikot kamen, hat sich der Club entschieden, eine zweite, erneut limitierte Auflage der werbefreien, in grün-weissen Querstreifen gehaltenen T-Shirts in Auftrag zu geben.

Samstag, 13. April – 14:21 Uhr
Dominique Läser und andere Studenten der HSG organisieren den Anlass «Un-Dress» im Pfalzkeller. (Bild: Ralph Ribi)

Dominique Läser und andere Studenten der HSG organisieren den Anlass «Un-Dress» im Pfalzkeller. (Bild: Ralph Ribi)

HSG-Studenten führen Modeschau im Pfalzkeller durch

(pd/mha) Im Pfalzkeller findet am Mittwoch, 17. April von 20 bis 23 Uhr die Modeschau «Un-Dress» statt. Unter dem Motto «Urban Streetstyle» zeigen Studentinnen und Studenten der Universität St.Gallen (HSG) nachhaltige Mode von rund 20 nationalen und internationalen Marken, darunter Zrkl, Nikin und Snordtmade. Ab 12 Uhr gibt es die Möglichkeit, mit Vertretern der Marken zu sprechen und Kleider zu kaufen.

Tagsüber werden ausserdem kostenlose Workshops veranstaltet. An diesen können sich gemäss Mitteilung Interessierte von 13 bis 17 Uhr mit Experten aus der Textilbranche austauschen. Die Workshops finden im Textilmuseum und im «Maison Suisse» (Neugasse 33, ehemaliger «Finnshop») statt.

Tickets für die Modeschau und die Aftershow-Party im Trischli sind hier erhältlich. Der Eintritt kostet 35 Franken.

Samstag, 13. April – 8:52 Uhr

St.Gallens Itten kann bald wieder spielen – Geburtstagsspiel gegen Luzern fast ausverkauft

Cedric Itten darf nach seiner Verletzung wieder trainieren und bald seinen ersten Ernstkampf bestreiten. (Bild: Ralph Ribi)

Cedric Itten darf nach seiner Verletzung wieder trainieren und bald seinen ersten Ernstkampf bestreiten. (Bild: Ralph Ribi)

(pl) Am Sonntag um 16 Uhr trifft der FC St.Gallen auswärts auf Thun. Die Mannschaft von Trainer Peter Zeidler hat die Möglichkeit, mit einem Sieg zu den drittklassierten Berner Oberländern aufzuschliessen.

St.Gallen muss auf die gesperrten Innenverteidiger Leonel Mosevich und Milan Vilotic verzichten. Weiterhin verletzt ist Alain Wiss. Cedric Itten, der im vergangenen September das Kreuzband gerissen hat, ist wieder voll im Training dabei. «Es geht in den nächsten Tagen nun um die Frage, wann er wieder in einem Ernstkampf zum Einsatz kommen soll», sagt Zeidler. «Von den Ärzten hat er grünes Licht erhalten.» Die Auswärtspartie in Thun komme aber noch zu früh. Derweil stehen die Chancen gut, dass das Geburtstagsspiel gegen Luzern am 20. April im Kybunpark ausverkauft sein wird. Es sind nur noch 300 Tickets verfügbar.

Freitag 12. April - 17:42 Uhr

Gartenschau an der Offa: Floristen sind auch Psychologen

(bro) An der Offa auf dem St.Galler Olmagelände gibt es auch dieses Jahr in den Hallen drei und zwei alles, was das Ostschweizer Garten- und Blumenherz begehrt. Monika Laib ist Präsidentin des Ostschweizer Floristenverbands, der dieses Jahr die Sonderschau Frühlingsblumenwerkstatt zeigt. «Floristen sind auch Psychologen», sagt Laib. Zum Beruf gehöre weit mehr, als Sträusse zu binden. Laib, die in St.Gallen und Amriswil zwei Geschäfte betreibt, hat zudem mit ihren Mitarbeitern an der Olma 2017, als der Thurgau Gastkanton war, den Blumenschmuck für die Kühe am grossen Umzug gemacht. «Das war eine unvergessliche Aufgabe», sagt sie.

Eine Floristin bedient an der Offa zwei Kundinnen. (Bild: Adriana Oortiz Cardozo - 11. April 2019)

Eine Floristin bedient an der Offa zwei Kundinnen. (Bild: Adriana Oortiz Cardozo - 11. April 2019)

Die Gartenbranche in der Ostschweiz floriert. Gleichzeitig befindet sie sich im Wandel, wie der Appenzeller Gartenplaner Thomas Gassner an der Offa berichtet. «Früher war ein Garten an erster Stelle ein Statussymbol, heute ist er für viele Menschen wie ein zweiter Wohnraum.» Beim planen eines Gartens berücksichtige er zudem immer mehr die Biodiversität, sagt Gassner. Die einheimische Fauna und Flora seien den Ostschweizern immer wichtiger.

Freitag 12. April - 15:28 Uhr

In den Stadtbussen wird vor Diebstahl gewarnt - zur Prävention

(mha) In den Stadtbussen läuft auf den Informationsbildschirmen derzeit eine Meldung: «In letzter Zeit wurden vermehrt Portemonnaies im Bus geklaut.». Laut Ralf Eigenmann, Geschäftsführer der Verkehrsbetriebe St.Gallen, handelt es sich dabei um eine Präventionskampagne. Diebstahl gebe es überall.

Die Meldung läuft in den Bussen der Verkehrsbetriebe St.Gallen (VBSG). (Bild: Reto Voneschen)

Die Meldung läuft in den Bussen der Verkehrsbetriebe St.Gallen (VBSG). (Bild: Reto Voneschen)

Freitag 12. April - 13:28 Uhr

Amateurtheater führt Komödie in der Kellerbühne auf

(mha) In der Kellerbühne feiert morgen Samstag, 20 Uhr, die Komödie «Eine etwas sonderbare Dame» Premiere. Es handelt sich dabei um das Frühlingsstück des Amateurtheaters «St.Galler Bühne». «Bei dieser Komödie hat alles gestimmt. Das Stück fliesst, hat einen Spannungsbogen und interessante Figuren», sagt Regisseurin Ursula Kaspar.

Die Komödie handelt von der Millionärswitwe Mrs. Burton. «Sie spinnt», sind ihre drei Stiefkinder überzeugt. Denn die Witwe schleppt ständig einen Teddy mit und spendet für unnötige Zwecke, wie die raffgierigen Stiefkinder denken. Damit Mrs Burton das Erbe nicht weiter verschwenden kann und um rascher ans Geld zu kommen, weisen die Stiefkinder Mrs. Burton kurzerhand in ein Sanatorium ein.

Mrs. Burton nimmt den Teddy auch ins Bett: «Denn für einen Mann bin ich zu alt.» (Bild: Adriana Ortiz Cardozo)

Mrs. Burton nimmt den Teddy auch ins Bett: «Denn für einen Mann bin ich zu alt.» (Bild: Adriana Ortiz Cardozo)

Bis das Stück bühnenreif war, probten die Laienschauspielerinnen und -schauspieler seit Januar im Schnitt zweimal pro Woche. Währenddessen erstellten die anderen Vereinsmitglieder das Bühnenbild, kümmerten sich um die Requisiten, Licht und Ton.

Tickets und Informationen über die Aufführungsdaten gibt es hier.

Freitag 12. April - 11:28 Uhr

Unbekannte stehlen Schmuck und Geld aus Wohnung

(kapo/mha) Gestern Donnerstag ist zwischen 14.15 und 15.50 Uhr eine unbekannte Täterschaft in ein Mehrfamilienhaus an der Rappensteinstrasse eingebrochen. Aus einer Wohnung wurde Schmuck und Geld im Wert von mehreren tausend Franken gestohlen, teilt die Kantonspolizei St.Gallen mit. Der entstandene Sachschaden dürfte mehrere hundert Franken hoch sein.

Freitag 12. April - 10:04 Uhr

SC Brühl spielt Zuhause – es wird ein Sechs-Punkte-Spiel

(fm/mha) Der SC Brühl spielt morgen Samstag, 16.30 Uhr, im Paul-Grüninger-Stadion gegen die zweite Mannschaft des FC Zürich. Der FC Zürich hat auf die Kronen nur einen Punkt Rückstand, weshalb es zu einem Sechs-Punkte-Spiel kommt. Siegen die Zürcher, überholen sie den SC Brühl. Im schlimmsten Fall verringert sich gar der Abstand auf einen Abstiegsplatz auf drei Punkte. Gemäss Vorschaubericht geschähe das, wenn die abstiegsgefährdeten und ebenfalls hinter Brühl platzierten FC Wohlen und YF Juventus siegen würden.

Der SC Brühl hier im Spiel gegen den FC Sion. (Bild: PD)

Der SC Brühl hier im Spiel gegen den FC Sion. (Bild: PD)

Derzeit schaffe es der SC Brühl nicht, über 90 Minuten konstant zu spielen. So etwa im letzten Auswärtsspiel gegen die jungen Talente des FC Basel: In Basel war der SCB die stärkere Mannschaft und schoss zwei Tore, die beide aberkannt wurden. Gleichzeitig kassierten die Kronen drei Goals – und das innert acht Minuten. Damit stand der SCB am Schluss mit einem 0:3 und mit leeren Händen da.

Freitag 12. April - 08:30 Uhr

Schützengarten feiert 240 Jahre und öffnet die Türen

(T. G.) Dieses Jahr wird die Brauerei Schützengarten 240 Jahre alt. Sie ist 100 Jahre älter als der FC St.Gallen und die älteste noch existierende Brauerei der Schweiz. Gegründet im August 1779, war Schützengarten damals eine von vier Brauereien in der Stadt St.Gallen, die damals 8000 Einwohner zählte. Bald einmal braute Schützengarten 450 Hektoliter Bier, was zu Rang zwei in der Stadt reichte. Heute sind es gut 170'000 Hektoliter im Jahr.

Aus Anlass des Geburtstags lädt Schützengarten am 27. April zu einem Tag der offenen Tür und ei­nem Brauerei-Fest auf ihrem Areal. Die Besucher können auf einem Rundgang die Brauerei erkunden und die Schützengarten-Biere degustieren. Diese haben jüngst Zuwachs erhalten durch das Jubiläumsbier Sud 1779, ein belgisches Weizenbier mit Orangenschalen und Gewürzen.

Donnerstag 11. April - 17:04 Uhr

Freier Eintritt zum Heimspiel von St.Otmar - der Club wünscht sich eine volle Kreuzbleiche

(pd/mha) Der Handballclub St.Otmar möchte sich bei seinen Fans für die «treue Unterstützung» bedanken. Der Eintritt zum Spiel am 18. April, 19.30 Uhr, ist deshalb gratis, wie der Club auf Instagram schreibt. Es handelt sich dabei um das erste Heimspiel des Playoff-Viertelfinals, das gegen den BSV Bern geht.

Tobias Wetzel vom TSV St.Otmar im Kampf gegen Spieler vom BSV Bern. (Bild: Michel Canonica - 24. Februar 2019)

Tobias Wetzel vom TSV St.Otmar im Kampf gegen Spieler vom BSV Bern. (Bild: Michel Canonica - 24. Februar 2019)

Der Traum sei es, die Sporthalle Kreuzbleiche mal wieder richtig voll zu sehen, schreibt St.Otmar. «Für uns wäre es ein absoluter Traum und genau der richtige Einstieg in die Playoffs.» 1999 sollen sich 5000 Zuschauer in die Halle gequetscht haben – Zuschauerrekord in der Schweizer Handballmeisterschaft. Damals spielte der TSV St.Otmar im Playoff-Final gegen den TV Suhr. Die Zahl ist jedoch umstritten. Maximal passen 4500 in die Kreuzbleiche.

Donnerstag 11. April - 13:53 Uhr

Der einzige Gratisstand an der OFFA: Das Start-up Moraltive gewinnt einen kostenlosen Ausstellungsplatz

(neu) «Xpose» ist eine Initiative der Olma Messen St.Gallen, die jeweils einen kostenlosen Stand an kreative Jungunternehmer vergibt. Dieses Jahr hat das Start-up Moraltive gewonnen.

Das die Gründerin von «Moraltive» mit ihrem Ehemann einen Offa-Stand hat, ist nicht selbstverständlich: Sie hat diesen gewonnen. (Bild: Urs Bucher)

Das die Gründerin von «Moraltive» mit ihrem Ehemann einen Offa-Stand hat, ist nicht selbstverständlich: Sie hat diesen gewonnen. (Bild: Urs Bucher)

Das Unternehmen wurde 2017 von der Inderin Mukta Ramchandani und ihrem Mann Benjamin Leitschuh gegründet. Sie haben es sich zum Ziel gemacht verschiedene Taschen fair und ökologisch zu produzieren. Um das Design kümmert sich das Ehepaar in der Schweiz. Die Produktion ihrer Taschen übernimmt ein Familienbetrieb in Kalkutta, der den Arbeitern sehr faire Arbeitsbedingungen bietet und bei der Stoffproduktion auf umweltfreundliche Verfahren setzt. Den beiden Start-up Gründern ist es wichtig ein Produkt herzustellen, das zeitlos und langlebig ist. Im Gegensatz zu anderen nachhaltigen Textilproduzenten verzichten sie bewusst auf eine Fair Trade Zertifizierung.

Donnerstag 11. April - 11:58 Uhr

Der FC St.Gallen hofft am Geburtstagsspiel auf ein volles Haus - Tickets für 18.79 Franken

(pl) Am Ostersamstag, 20. April, feiert der FC St.Gallen im Rahmen des Heimspiels gegen Luzern den 140. Geburtstag. Ab 12 Uhr findet vor dem Stadion ein Street-Food-Festival statt, ab 15 Uhr können sich die Fans an einem Espen-Trail beteiligen. Der Eintritt für das Spiel kostet, in Anlehnung an das Gründungsjahr, 18.79 Franken. Der FC St.Gallen hofft auf ein volles Stadion, es wurden bereits über 15'000 Tickets abgesetzt. Eigens für diese Partie wird auch ein spezielles Trikot produziert.

Der FC St.Gallen macht in der ganzen Stadt auf seinen 140. Geburtstag aufmerksam. Am Dienstagmorgen wurde ein Plakat der Meistermannschaft 1904 an der Hauptfiliale der St.Galler Kantonalbank angebracht. (Bild: Urs Bucher - 9. April 2019)

Der FC St.Gallen macht in der ganzen Stadt auf seinen 140. Geburtstag aufmerksam. Am Dienstagmorgen wurde ein Plakat der Meistermannschaft 1904 an der Hauptfiliale der St.Galler Kantonalbank angebracht. (Bild: Urs Bucher - 9. April 2019)

Seit einigen Tagen macht der Club, der am 19. April 1879 gegründet wurde, in der ganzen Stadt auf seinen Geburtstag aufmerksam. An der Fassade der St.Galler Kantonalbank prangt ein Foto der Meistermannschaft von 1904, zudem ist die Multergasse beflaggt. Ab dem 20. April wird während eines halben Jahres ein grün-weisser Autobus auf der Linie 151 St.Gallen–Gossau verkehren. Noch ist es ein Geheimnis, wie genau das Transportmittel aussehen wird. Am Tag des Heimspiels gegen Luzern wird der Autobus beim Bahnhofpärkli in St.Gallen enthüllt – von Gästen aus Politik, Sport und Wirtschaft. Nach der Enthüllung bringt sie der neu gestaltete Bus zum Kybunpark. Beim Stadion treffen sich auch ehemalige St.Galler Spieler und Trainer: Angemeldet haben sich unter anderen Marcel Koller, Martin Gisinger oder Didi Metzler. Ein weiterer Höhepunkt des Jahres ist das Testspiel am 2. Juli gegen Celtic Glasgow.

Donnerstag 11. April - 10:36 Uhr

Mountainbiker stürzt kopfvoran über Lenker

(stapo/mha) Gestern Mittwoch sind in der Spitalgasse ein Velofahrer und zwei Fussgänger verunfallt. Die Fussgänger verletzten sich leicht, der Velofahrer musst ins Spital gebracht werden.

Der Velofahrer fuhr durch die Spitalgasse in Richtung Scherrerplatz als der Unfall geschah. (Bild: Stapo - 10. April 2019)

Der Velofahrer fuhr durch die Spitalgasse in Richtung Scherrerplatz als der Unfall geschah. (Bild: Stapo - 10. April 2019)

Der 25-jährige Velofahrer fuhr gestern Mittwoch um etwa 17 Uhr durch die Spitalgasse in Richtung Scherrerplatz. An der Kreuzung Spital- und Kugelgasse überraschten zwei Fussgänger – eine 32-jährige Mutter und ihr 4-jähriger Sohn den Velofahrer. Der Mann machte eine Vollbremse, stürzte kopfvoran über sein Mountainbike und blieb reglos liegen, wie es in einer Mitteilung der Stadtpolizei heisst. Da der 25-Jährige keinen Velohelm aufhatte, verletzte er sich unbestimmt und musste ins Spital gebracht werden. Die Mutter und ihr Sohn trugen leichte Verletzungen an den Beinen davon.

Donnerstag 11. April - 08:45 Uhr

Freier Eintritt im Stiftsbezirk: der Klosterplan ist erstmals im Original zu sehen

(pd/mha) Diesen Samstag, 10 Uhr, wird im Stiftsbezirk der neue Ausstellungssaal eröffnet und damit die neue Dauerausstellung «Das Wunder der Überlieferung». In diesem Rahmen ist der Klosterplan erstmals öffentlich zu sehen.

In der kürzlich eröffneten Ausstellung «Gallus und sein Kloster – 1400 Jahre Klostergeschichte» gibt es eine frühe Version der Kathedrale zu besichtigen. (Bild: Hanspeter Schiess)

In der kürzlich eröffneten Ausstellung «Gallus und sein Kloster – 1400 Jahre Klostergeschichte» gibt es eine frühe Version der Kathedrale zu besichtigen. (Bild: Hanspeter Schiess)

Der Besuch ist an diesem Tag gratis, wie in einem Flyer steht. Genauso wie die Besichtigung der vor kurzem eröffneten Ausstellung «Gallus und sein Kloster – 1400 Jahre Klostergeschichte» im Gewölbekeller. Das Programm zur Eröffnung umfasst unter anderem Kurzführungen, ein Mittelalterland und einen Schreib-Workshops zum Schreiben wie im Mittelalter. Das volle Programm ist hier abrufbar.

Mit der Eröffnung des neuen Ausstellungssaales geht eine jahrelange Arbeit zu Ende, heisst es in einer Mitteilung. Ziel sei die Neuausrichtung des Stiftsbezirks St.Gallen gewesen, wobei laut Mitteilung alle im Stiftsbezirk ansässigen Institutionen (der Katholische Konfessionsteil des Kantons St.Gallen, der Kanton St.Gallen, das Bistum St.Gallen, die Stadt St.Gallen sowie St.Gallen Bodensee-Tourismus) beteiligt waren.

Mittwoch, 10. April - 20:30 Uhr

Zukunftsbaum auf dem Klosterplatz

(emw) Ganze 18 Meter ragt seit gestern mitten auf dem Klosterplatz eine Fichte in den Himmel – fast wie ein Maibaum. Allerdings stimmt diese Bezeichnung nicht nur wegen des aktuellen Monats April nicht ganz: «Es handelt sich um einen Zukunftsbaum», erklärt Roman Hertler von der Kampa-Kollektiv-Agentur.

Auf dem Klosterplatz steht seit gestern eine Fichte. (Bild: Emma Wolf)

Auf dem Klosterplatz steht seit gestern eine Fichte. (Bild: Emma Wolf)

Der Baum wurde im Rahmen des «Tages der offenen Tür» des Stiftsbezirks aufgestellt und symbolisiert die neue Zusammenarbeit zwischen Kirche, Kanton und Katholischem Konfessionsteil.

Ohne Komplikationen beim Transport erreichte die aus dem Waldgebiet der katholischen Kirche stammende Fichte gestern Nachmittag den Klosterplatz. Ein Baumpfleger, ein Polymechaniker, ein Lastwagenfahrer und Organisator Hertler legten sich ins Zeug, um den Baum aus dem Sittertobel mit Hilfe eines Krans aufzustellen. In den letzten Tagen liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren: Angefangen mit dem Zusammenschweissen der Maibaum-Ringe bis hin zum Zusammennähen der Bänder mit einer Länge von insgesamt 600 Metern.

Diese stammen von Bischoff Textil und führen von der Baumkrone zu den Gebäuden der beteiligten Institutionen vom «Tag der offenen Tür» am Samstag. Ungefähr eine Woche ist der Zukunftsbaum noch zu sehen, bevor er Ende April schon wieder abgebaut wird.

Mittwoch, 10. April - 16:16 Uhr

Köbi Kuhn stellt Ende April seine Autobiografie vor

(pd/mha) Am Welttag des Buches, am 23. April, kommt Köbi Kuhn nach Gossau. Der ehemalige Trainer der Schweizer Nationalmannschaft stellt um 18 Uhr in der Gutenberg Buchhandlung seine Autobiografie vor. Der Anlass wird von Sherin Kneifl moderiert.

Der Schweizer Fussball Nati-Coach Köbi Kuhn. (Bild: Eddy Risch/Keystone)

Der Schweizer Fussball Nati-Coach Köbi Kuhn. (Bild: Eddy Risch/Keystone)

Anschliessend präsentiert die Journalistin Silvia Schaub ihr neues Buch «111 Orte rund um den Säntis, die man gesehen haben muss». Begleitet wird Schaub vom Herisauer Trio Rond om de Säntis. vor. Der Eintritt kostet 10 Franken. Reservationen sind unter 071 383 20 00 oder kontakt@gutbuch.ch möglich.

Mittwoch, 10. April - 11:32 Uhr

Bauarbeiten an der Teufener Strasse starten Ende April

(mha) Ende April fahren an der Teufener Strasse im Riethüsli die Bagger auf. Bis Ende Jahr soll das obere Teilstück neugestaltet werden – zu Gunsten von Fussgängern und Velofahrern. Die Pläne werden nun möglich, nachdem die Appenzeller Bahnen nicht mehr durchs Quartier fahren, sondern durch den Ruckhaldetunnel.

Insgesamt wird die Teufener Strasse auf einer Länge von 630 Metern neugestaltet: von der Haltestelle Hochwacht bis zur Im-Grund-Strasse, gegenüber der alten Postfiliale. Die Fussgängerpasserelle bei der Kreuzung Teufener- und Demutstrasse wird abgebrochen. Aber erst, nachdem die per Lichtsignal gesteuerten Fussgängerstreifen erstellt sind. Die Im-Grund-Strasse führt künftig nicht mehr schräg, sondern rechtwinklig in die Teufener Strasse. Dadurch entsteht gemäss der aktuellen Ausgabe des «Riethüsli Magazins» ein Platz, der zum Quartierzentrum werden könnte.

Die Fussgängerpasserelle über die Teufener Strasse wird bald abgebrochen. (Bild: Hanspeter Schiess - 2. September 2016)

Die Fussgängerpasserelle über die Teufener Strasse wird bald abgebrochen. (Bild: Hanspeter Schiess - 2. September 2016)

Gegenüber des Nestweihers, bei der Sölitüdenstrasse, entsteht ein «grosszügiger Bereich» für Fussgängerinnen und Fussgänger sowie bergwärtsfahrende Velofahrerinnen und Velofahrer, wie es im «Riethüsli Magazins» heisst. Zudem werden in diesem Bereich mehrere Bäume gepflanzt und zwischen Solitüdenstrasse und Hochwachtstrasse entsteht ein neuer Zebrastreifen.

Ungefähr 60 Meter vor der Demutstrasse werden Velofahrerinnen und Velofahrer künftig auf die Strasse gelenkt. Für Linksabbieger wird die Fahrbahn mit einer Abbiegespur in Richtung Demutstrasse ergänzt. Ein weiterer Velostreifen entsteht stadteinwärts auf der Teufenerstrasse im Bereich der Demutstrasse. Auch dort werden mehrere Bäume gepflanzt. Ein Mittelstreifen gibt es hier nicht, dafür wird stadtauswärts einer erstellt.

Weitere Details zur Vorgeschichte:

Mittwoch, 10. April - 08:58 Uhr

Tagesbesucher des Stiftsbezirks geben im Schnitt 80 Franken aus

(pd/mha) Besucher des Stiftsbezirks bleiben nur kurz: Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer beträgt weniger als eine Stunde. Das hat eine Studie der Universität St.Gallen ergeben. Für diese wurden rund 850 Besucherinnen und Besucher befragt, heisst es in einer Mitteilung des Vereins Weltkulturerbe Stiftsbezirk.

Die Stiftsbibliothek im Stiftsbezirk. (Bild: Urs Bucher)

Die Stiftsbibliothek im Stiftsbezirk. (Bild: Urs Bucher)

Annähernd 60 Prozent der Besucherinnen und Besucher kommt aus dem Ausland. Mit Abstand die meisten stammen aus Deutschland, daneben reisen viele Gäste aus Asien und Amerika an. Die Schweizer Besucher hatten es in der Regel nicht weit: Ostschweizerinnen und Ostschweizer seien unter den Gästen besonders zahlreich. Vergleichsweise wenig Gäste kämen aus der Westschweiz, schreibt der Verein.

Ziel sei es nun, die Wertschöpfung pro Gast zu steigern. Tagesbesucher geben derzeit im Schnitt 80 Franken aus, Übernachtungsgäste 195 Franken. Die Zahlen liegen im Vergleich deutlich tiefer als in anderen Städten, heisst es in der Studie. Künftig sollen auch zahlungskräftiger Gäste den Stiftsbezirk besuchen, die Auslastung besser verteilt und das Besuchererlebnis verbessert werden.

Weitere Details:

Dienstag, 9. April - 17:38 Uhr

Aprilwetter vom Feinsten - in St.Gallen bleibt es aber ziemlich kalt

(vre) Der April macht diese Woche weiterhin seinem Namen alle Ehre - und das Aprilwetter, wie es im Sprichwort so schön heisst, macht weiterhin, was es will. Die Woche ist nach übereinstimmender Meinung der Internet-Wetterfrösche in St.Gallen vor allem durch tiefe Temperaturen geprägt. Es pendelt zwischen 0 und 9 Grad. Nur SRF-Meteo sagt für St.Gallen für Samstag eine noch tiefere Temperatur, nämlich -1 Grad, voraus. Alle mit einem grünen Daumen tun also gut daran, auf die kälteempfindlichen Gewächse auf Balkon und im Garten speziell gut aufzupassen.

Vom regen nasse Blumen im Wald bei Abtwil: Diesen Pflanzen macht die Kälte nichts aus. (Leserbild: Ingrid Zürcher - 9. April 2019)

Vom regen nasse Blumen im Wald bei Abtwil: Diesen Pflanzen macht die Kälte nichts aus. (Leserbild: Ingrid Zürcher - 9. April 2019)

Auch bezüglich Sonnenschein dürfte der Rest dieser Woche zu wünschen übrig lassen. Für Mittwoch und Donnerstag prophezeien die Internet-Wetterportale gar anhaltende Niederschläge. Der Freitag soll trocken, teils sogar etwas sonnig werden. Und so geht's am Samstag vorerst weiter, bevor es in der Nacht auf Sonntag leichte Niederschläge geben soll. Der Sonntag ist dann vermutlich wieder mehrheitlich trocken, am Nachmittag soll dann sogar die Sonne durch die Wolken drücken.

Dienstag 9. April - 16:31 Uhr

Die Stadt bekommt ein eigenes Monopoly - auf Mundart

(mha) Der FC St.Gallen hat ein Monopoly, der Kanton St.Gallen besitzt eines – nur die Stadt bisher noch nicht. Das soll sich ändern. Die Spielagentur Unique Gaming Partners will diesen Herbst ein Monopoly Stadt St.Gallen herausbringen. Nach jenen zu den Städten Bern und Luzern wird es das dritte auf Mundart sein.

Das St.Galler Monopoly erscheint im Herbst. (Bild: Laurent Gillieron/Keystone)

Das St.Galler Monopoly erscheint im Herbst. (Bild: Laurent Gillieron/Keystone)

Welche Plätze und Strassen auf das Stadtsanktgaller Monopoly kommen ist noch offen. In einer Mitteilung fordert die Liechtensteiner Spielagentur die Bevölkerung auf, Vorschläge einzureichen. Wünsche können an idee@unique-gaming.com gesendet oder auf der Facebookseite Unique Gaming Partners eingereicht werden. «Wir sammeln diese bis Ende April», sagt Geschäftsführer André Tschumper. «Danach wird eine Projektgruppe zusammenkommen und die Vorschläge auswerten.» Kriterien seien Relevanz und wie häufig ein Ort genannt werde.

Dienstag 9. April - 14:50 Uhr

Beförderungen bei Feuerwehr und Zivilschutz St.Gallen

(pd/mha) Feuerwehr und Zivilschutz St.Gallen hat per Anfang April hauptberufliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befördert: Hauptmann Oliver Caspari ist nun Major. Den Grad eines Leutnants erlangte Feldweibel Christoph Bischofberger und zum Oberleutnant ernannt wurde gemäss Mitteilung Leutnant Christoph Reich. Bischofberger und Reich haben zudem 2018 die eidgenössische Berufsprüfung zur Führungsperson in Rettungssorganisationen bestanden.

Drei Feuerwehrgefreite wurden zu Korporalen befördert: Christian Haener, Rolf Pulfer undChristian Weiss. Den Rang eines Korporals erreicht auch Gordana Tadic. Marco Mettler wird zum Gefreiten. Die Beförderungen erfolgen nach einer Änderung der Stadt neu nicht mehr im Dezember des Vorjahres sondern im Februar des laufenden Jahres.

Dienstag 9. April - 12:57 Uhr

Gourmetkoch Mosimann sitzt an der Offa in Kochjury

(pd/mha) Morgen Mittwoch eröffnet nicht nur der Frühlingsjahrmarkt, sondern auch die Offa. Und deren Abschluss am Sonntag ist tatsächlich ein krönender: Am Sonntag besucht Gourmetkoch Anton Mosimann die Frühlings- und Trendmesse. Der 72-Jährige kocht regelmässig fürs britische Königshaus und ist an der Offa Teil einer fünfköpfigen Jury. Diese bewertet am Sonntag die Gerichte der Kochteams «Universitätsspital Zürich» und «Make it nice» vom BWZ Toggenburg, wie es in einer Mitteilung heisst. In der Showküche Ostschweiz (Halle 9.1.2I treten täglich von 10 bis 18 Uhr zwei Teams gegeneinander an.

Starkoch Sir Anton Mosimann in der OlmahalleMichel Canonica / Tagblatt

Starkoch Sir Anton Mosimann in der Olmahalle
Michel Canonica / Tagblatt

Dienstag 9. April - 09:28 Uhr

Ab morgen hat Frühlingsjahrmarkt offen - mit einer neuen Bahn

(stapo/mha) Parallel zur Offa findet dieses Jahr wieder der Frühlingsjahrmarkt statt. Von morgen Mittwoch bis diesen Sonntag bieten 91 Markthändler ihre Waren feil. Damit sind gegenüber dem Vorjahr drei zusätzliche Händler dazugekommen. Die Stände stehen wie in den vergangenen Jahren beidseits der Sonnen- und Parkstrasse sowie auf dem Spelteriniplatz. Dies entspreche einer Gesamtlänge von rund 555 Laufmetern, heisst es in einer Mitteilung der Stadtpolizei.

Der Boden des Auto-Scooters wird gewischt: Aufbauarbeiten für den Frühlingsjahrmarkt. (Bild: Hanspeter Schiess - 9. April 2018)

Der Boden des Auto-Scooters wird gewischt: Aufbauarbeiten für den Frühlingsjahrmarkt. (Bild: Hanspeter Schiess - 9. April 2018)

Im Lunapark werden dieses Jahr 38 Fahr- und Laufgeschäfte sowie Spiel- und Schiessbuden betrieben. Dazu gehören unter anderem ein Auto-Scooter, ein Riesenrad und ein Paintballschiessstand. Neu ist dieses Jahr die Schaukel «Phönix Afterburner» hinzugekommen.

Der Jahrmarkt ist wie folgt geöffnet:

Öffnungszeiten für Warenstände
Samstag: 10.00 bis 20.00 Uhr
Sonntag: 10.00 bis max. 20.00 Uhr
Übrige Tage: 11.00 bis 20.00 Uhr

Öffnungszeiten für Esswarenstände
Mittwoch bis Freitag: 11.00 bis 22.30 Uhr
Samstag: 10.00 bis 22.30 Uhr
Sonntag: 10.00 bis max. 22.00 Uhr

Dienstag, 9. April - 6:10 Uhr

Nächtlicher Feuerwehr-Einsatz an der Sonnenstrasse

(kapo/dwa) In der Nacht auf Dienstag hat es in einem Mehrfamilienhaus an der Sonnenstrasse in St.Gallen gebrannt. Die Einsatzkräfte wurden kurz nach 1 Uhr zum Brandort gerufen – vier Menschen mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden.

Der Brand dürfte in einer Wohnung im ersten Stock des Mehrfamilienhauses ausgebrochen sein, wie die St.Galler Kantonspolizei meldet. Ein Nachbar wurde auf den Rauch aufmerksam und verständigte die Notrufzentrale. Als die Einsatzkräfte vor Ort ankamen, befanden sich bereits einige der Bewohner im Freien. Andere waren noch im obersten Stockwerk. Sie wurden per Drehleiter ebenfalls in Sicherheit gebracht.

Das Feuer an der Sonnenstrasse tauchte das Riesenrad in dramatisches Licht. (Bild: Leserreporter - 9. April 2018)Das Feuer an der Sonnenstrasse tauchte das Riesenrad in dramatisches Licht. (Bild: Leserreporter - 9. April 2018)
Der Brand brach gemäss Kantonspolizei St.Gallen im ersten Stock eines Mehrfamilienhauses aus. (Bild: Kapo SG - 9. April 2018)Der Brand brach gemäss Kantonspolizei St.Gallen im ersten Stock eines Mehrfamilienhauses aus. (Bild: Kapo SG - 9. April 2018)
Im Einsatz standen die Berufsfeuerwehr und die Milizfeuerwehr St.Gallen. Sie konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen und löschen. (Bild: Kapo SG - 9. April 2018)Im Einsatz standen die Berufsfeuerwehr und die Milizfeuerwehr St.Gallen. Sie konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen und löschen. (Bild: Kapo SG - 9. April 2018)
Das Mehrfamilienhaus wurde danach vom Rauch befreit. Gemäss Kantonspolizei St.Gallen ist es derzeit nicht bewohnbar. (Bild: Leserreporter - 9. April 2018)Das Mehrfamilienhaus wurde danach vom Rauch befreit. Gemäss Kantonspolizei St.Gallen ist es derzeit nicht bewohnbar. (Bild: Leserreporter - 9. April 2018)
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Brand an der Sonnenstrasse taucht Riesenrad in dramatisches Licht

Die Feuerwehr drang mit Atemschutzgeräten ins Haus ein und bekämpfte den Brand in der betroffenen Wohnung. Vier der fünf Menschen, die sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Haus befunden hatten, mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden. Dabei handelt es sich um eine 60-jährige Frau und ihren 56-jährigen Mann sowie eine 26-jährige Frau und einen 31-jährigen Mann.

Die Feuerwehren konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen und löschen. Das Haus wurde danach vom Rauch befreit, es ist zur Zeit nicht bewohnbar. Zur Ermittlung der Brandursache wurden die Spezialisten vom Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei St.Gallen aufgeboten. Die Schadenhöhe ist noch unklar.

Im Einsatz standen die Berufsfeuerwehr St.Gallen mit rund einem Dutzend Feuerwehrangehörigen, die Milizfeuerwehr St.Gallen mit über 50 Feuerwehrangehörigen, vier Rettungswagen, ein Notarzt und Patrouillen von Stadt- und Kantonspolizei.

Blick auf ein beschädigtes Fenster. (Bild: BRK News)

Blick auf ein beschädigtes Fenster. (Bild: BRK News)

Montag, 8. April - 15:29 Uhr

Engelgasse wird für Neugestaltung vorbereitet

(mha) Die Engelgasse ist diese Tage ein guter Ort für Baustellengucker: Derzeit werden dort Arbeiten an den Werkleitungen durchgeführt. Dies als Vorbereitung auf die Neugestaltung der Gasse. Künftig soll das Pflaster der Engelgasse aussehen wie jenes der Augustinergasse. Die Fugen zwischen den Pflastersteinen werden also mit Sand aufgefüllt.

Links Autos und Baumaschinen, rechts Baustelle: Fussgänger haben derzeit kein leichtes Durchkommen in der Engelgasse. (Bild: Reto Voneschen – 3. April 2019)

Links Autos und Baumaschinen, rechts Baustelle: Fussgänger haben derzeit kein leichtes Durchkommen in der Engelgasse. (Bild: Reto Voneschen – 3. April 2019)

Auch die Metzgergasse sollte ursprünglich noch dieses Jahr neu gestaltet werden. Doch das ursprüngliche Projekt wird derzeit überarbeitet. Geplant war, in der Mitte der Metzgergasse einen breiten Streifen für Gehbehinderte frei zu lassen. Also eine flächige Pflästerung mit verschlossenen Fugen, wie an der Brühlgasse. Der Stadtrat wies das Projekt dann aber an die Direktion Planung und Bau zurück.

Die Direktion prüft nun, ob die Variante, bei der die Fugen mit Sand gefüllt werden, ökologischer ist. Sind die Fugen mit Sand gefüllt, versickert Regenwasser statt abzufliessen. Gleichzeitig muss die Pflasterung auch andere Bedürfnisse erfüllen, insbesondere jene der Gehbehinderten. Das sei nicht ganz einfach, sagte Baudirektorin Maria Pappa gegenüber dem Tagblatt.

Montag 8. April - 14:09 Uhr

Regula Stämpfli stellt ihr Buch «Trumpism» vor

(pd/mha) Politphilosophin Regula Stämpfli besucht diesen Mittwoch, 18 bis 20 Uhr, die Denkbar an der Gallusstrasse 11. Die prominente Schweizerin wird ihr neues Buch «Trumpism: Ein Phänomen verändert die Welt» vorstellen. Darin zeigt Stämpfli gemäss Buchbeschreibung auf, wie «die Verletzung der menschlichen Würde via 140 Zeichen in den politischen Alltag eingreift». Wie Regierende direkt mit den Regierten kommunizieren, ohne sich der in der Demokratie dafür vorgesehenen Kanäle zu bedienen.

Im Buch bekommen gemäss Mitteilung der Denkbar auch die Feministinnen ihr Fett weg. Für Stämpfli stelle deren politischer Aktionismus nichts anderes dar als das bekannte Karrieremuster junger Frauen, die dank alten, weissen Männern gerne gesehen werden.

Montag 8. April - 12:17 Uhr

Vermummter Mann überfällt Tankstellenshop an der Langgasse - Kantonspolizei fahndet nach ihm

(kapo/mha) Morgendlicher Schrecken für die Verkäuferin des Tankstellenshops Spar express an der Langgasse: Am Montag, kurz nach 5 Uhr, betrat ein vermummter Mann den Shop, bedrohte die Kassiererin mit einer Waffe und forderte Bargeld. Die Kassiererin befolgte seine Anweisungen und gab ihm mehrere Banknoten, worauf der Mann in Richtung Segantinistrasse flüchtete, wie die Kantonspolizei St.Gallen schreibt. Nach dem Überfall fahndeten Stadtpolizei und Kantonspolizei nach dem Täter, unterstützt von einem Diensthund.

Der Täter betrat den Tankstellenshop um kurz nach 5 Uhr. (Bild: Kapo SG)

Der Täter betrat den Tankstellenshop um kurz nach 5 Uhr. (Bild: Kapo SG)

Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen. Die Kassiererin beschreibt den Täter als schlank und etwa 170 Zentimeter gross. Er spreche akzentfrei Schweizerdeutsch, habe blaue Augen und dürfte zwischen 20 und 30 Jahre alt sein. Zum Überfallzeitpunkt war der Mann vollständig vermummt. Die Kantonspolizei St.Gallen bittet Personen, die Angaben zum Täter oder dessen Verbleib machen können, sich unter 058 229 49 49 zu melden.

Montag 8. April - 07:34 Uhr

Blumen in der Telefonkabine auf der St.Leonhard-Brücke: Es ist Kunst

Ein Farbtupfer: In der Telefonzelle steht ein Hochbeet mit Blumen. (Bild: Reto Voneschen)

Ein Farbtupfer: In der Telefonzelle steht ein Hochbeet mit Blumen. (Bild: Reto Voneschen)

(vre/mha) Aus der Telefonkabine auf der Südseite der St.Leonhard-Brücke ist ein Indoor-Garten geworden. Im Innern steht ein grün gestrichenes Hochbeet, das mit Blumen bepflanzt ist. Hinter der Kunstaktion stehen drei Frauen aus der städtischen Kulturszene. Sie haben die Telefonzelle von der Swisscom übernommen und gestalten sie künstlerisch. Am 31. März ist die «Ausstellung» Wohnungspferde zu Ende gegangen.

Zuletzt war die Telefonkabine mit Spielzeugpferden gestaltet. (Bild: Reto Voneschen)

Zuletzt war die Telefonkabine mit Spielzeugpferden gestaltet. (Bild: Reto Voneschen)

Die Swisscom bricht Telefonkabinen ab, weil sie nicht mehr verpflichtet ist, diese zu betreiben. Gemeinden, Vereine, andere Organisationen oder Private können die Kabinen übernehmen. Die Übernahme kostet nichts, jedoch ist der neue Besitzer danach nicht nur für die Telefonzelle verantwortlich, sondern auch für einen eventuellen künftigen Abbruch. InSt.Gallen steht der Grossteil der Kabinen auf städtischem Boden. Interessenten für Telefonzellen müssen sich deshalb in den meisten Fällen an die Stadt wenden.

Sonntag 7. April - 18:05 Uhr

Neuer Laden hat in der ehemaligen Migros Bruggen eröffnet

(mha) Im Gebäude der ehemaligen Migros Bruggen an der Straubenzellstrasse 23 hat ein neuer Laden eröffnet: Der Dorsin Market verkauft orientalische Lebensmittel.

Die Liegenschaft gehört der Stadt St.Gallen. Diese hatte das Grundstück vor einem Jahr gekauft. Serafina De Stefano, Leiterin des Liegenschaftenamts, sagte damals gegenüber dem «Tagblatt»: «Schön wäre es, wenn die Räumlichkeiten wieder als Verkaufsflächen genutzt würden.»

Sonntag 7. April - 09:49 Uhr

Motorenöl auf der Fahrbahn

Dem Autofahrer musste eine Blut- und Urinprobe abgenommen werden. (Bild: Kapo SG)

Dem Autofahrer musste eine Blut- und Urinprobe abgenommen werden. (Bild: Kapo SG)

(kapo/chs) Am Samstagabend um 20.40 Uhr, ist bei der Autobahnausfahrt Neudorf ein 42-jähriger Mann mit seinem Auto verunfallt. Wie die Kantonspolizei schreibt, war er in fahrunfähigem Zustand unterwegs.

Der Mann fuhr auf der Autobahn A1 von der Verzweigung Meggenhus Richtung St.Gallen. Bei der Rechtskurve der Ausfahrt Neudorf geriet sein Auto zu weit an den linken Fahrbahnrand, schlitterte mehrere Meter auf der Leitplanke und kam schliesslich bei einem Kandelaber zum Stillstand. Durch den Unfall wurde der Unterboden des Autos beschädigt und eine grössere Menge Motorenöl lief auf die Fahrbahn. Der 42-Jährige konnte das Auto unverletzt verlassen. Wie es in der Polizeimeldung heisst, wurde er als fahrunfähig beurteilt. Ihm wurde eine Blut- und Urinprobe wie auch der Führerausweis abgenommen. Nebst der Kantonspolizei St.Gallen standen auch die Feuerwehr Goldach sowie der Unterhaltsdienst für Nationalstrassen im Einsatz. Es entstand ein Sachschaden von über 20'000 Franken.

Sonntag 7. April - 08:23 Uhr

SC Brühl kassiert in Basel 3 Tore in 8 Minuten

(pd/mha) Das Glück war am Samstag nicht auf Seite der Kronen: Der SC Brühl verlor auswärts 3:0 gegen die U21 des FC Basel. Das Schlussresultat vermittelt jedoch eine falsche Vorstellung von der Partie, wie dem Spielbericht auf der Webseite des Vereins zu entnehmen ist. Gemäss diesem boten die Brühler spielerisch wohl das beste Spiel der Rückrunde. In den ersten 15 Minuten bestimmten die Kronen das Spiel.

Lag es an der Spielvorbereitung? Der SC Brühl verliert in Basel. (Bild: Urs Bucher - 13. März 2019)

Lag es an der Spielvorbereitung? Der SC Brühl verliert in Basel. (Bild: Urs Bucher - 13. März 2019)

In der 4. Minute landete ein Kopfball von Sabanovic am Pfosten. Und dann vergaben nochmals Sabanovic und Abegglen zwei hundertprozentige Chancen. Ganz anders die Basler. Ihr erstes Auftauchen im Brühler Strafraum brachte entgegen dem Spielverlauf das 1:0 durch Mittelstürmer Thusi. Nur eine Minute später doppelte Thusi zum 2:0 nach. Es kam noch schlimmer. Bereits der dritte Angriff führte in der 26. Minute zum 3:0. Nun fingen sich die Brühler gemäss dem Spielbericht wieder, reüssierten allerdings bis zur Pause nicht mehr. Auch nach dem Wechsel blieb das Pech den Kronen treu: Erst aberkannte der Schiedsrichter das Tor zum 3:1 wegen eines angeblichen Foulspiels und dann wurde ein zweites Tor aberkannt. Der Ball landete klar hinter der Torlinie, wie selbst die Basler Zuschauer bestätigten. Damit war die Partie endgültig gelaufen.

Samstag 6. April - 17:50 Uhr

1500 Personen demonstrieren fürs Klima: Aktivisten weht Widerstand entgegen

(sda/mha) Die Schulferien haben begonnen, die Klimajugend geht trotzdem auf die Strasse - und nicht nur sie: Am Samstagnachmittag sind rund 1500 Schülerinnen und Schüler, aber auch Erwachsene und Familien durch St.Gallen gezogen. Es war der siebte Klimastreik in der Stadt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zogen mit Spruchbändern durch die Innenstadt und forderten die Passanten auf zu «solidarisieren, mitspazieren».

Trotz der Frühlingsferien sind am Samstag in St.Gallen rund 1500 Personen fürs Klima auf die Strasse gegangen. (Symbolbild: Keystone)

Trotz der Frühlingsferien sind am Samstag in St.Gallen rund 1500 Personen fürs Klima auf die Strasse gegangen. (Symbolbild: Keystone)

Tatsächlich schlossen sich zahlreiche Personen dem Demonstrationszug durch die Altstadt an, applaudierten spontan oder feuerten die Teilnehmer mit Zurufen an. Allerdings weht den jungen Aktivistinnen und Aktivisten des Kollektivs Klimastreik Ostschweiz offenbar Widerstand von Seiten der Polizei entgegen - wie ein Sprecher zu Beginn der Demonstration sagte.

Die Stadtpolizei habe bereits mehrmals mit Konsequenzen gedroht, falls sich die Demonstranten nicht an die vorgegebene Route hielten. Vergangenen Mittwoch habe die Polizei zudem auf eine spontane Kundgebung beim Kornhausplatz mit einem unverhältnismässigen Polizeiaufgebot reagiert. Einige Teilnehmer des Flashmob seien sogar auf den Posten vorgeladen worden, obwohl sie sich völlig friedlich verhalten hätten.

Immerhin tue sich in der Politik langsam etwas, sagte der Sprecher und verwies auf Vorstösse im St.Galler Stadtparlament und im St.Galler Kantonsrat, der für 13. Juni eine Klima-Sonderdebatte einberufen hat. Dies nütze allerdings wenig, wenn die Politikerinnen und Politiker gleichzeitig neue Autobahnanschlüsse planten.

Samstag 6. April - 14:37 Uhr

Kunstmuseum St.Gallen bietet Sonderführung durch «Wechselspiele» an

(pd/mha) Am 10. April findet erstmals der Tag der Provenienzforschung statt, in St.Gallen beteiligt sich das Kunstmuseum mit Veranstaltungen. Insgesamt nehmen in Deutschland, Grossbritannien, Österreich, den Niederlanden und der Schweiz über 70 Kulturinstitutionen daran teil, heisst es in einer Mitteilung. An Führungen, in Präsentationen, Ausstellungen oder mit anderweitigen Aktionen zeigen die Museen und Bibliotheken auf, wie sie der Herkunft von Sammlungen und Objekte nachgehen.

Das Kunstmuseum St.Gallen bietet Besucherinnen und Besuchern am 10. April eine Sonderführung durch die Ausstellung «Wechselspiele» an. (Bild: PD)

Das Kunstmuseum St.Gallen bietet Besucherinnen und Besuchern am 10. April eine Sonderführung durch die Ausstellung «Wechselspiele» an. (Bild: PD)

Das Kunstmuseum St.Gallen bietet Besucherinnen und Besuchern am 10. April eine Sonderführung durch die Ausstellung «Wechselspiele» an. Anhand ausgewählter Werke gibt Samuel Reller, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Provenienzforschung, Einblicke in die Forschungsarbeit des Museums.

Samstag 6. April - 12:09 Uhr

Peter Reber kommt im Herbst nach St.Gallen – Vorverkauf läuft

(pd/mha) Peter Reber geht im Herbst und Winter 2019/2020 auf Jubiläumstour und hält auch in St.Gallen: Am 30. November tritt der Schweizer Liedermacher in der Tonhalle St.Gallen auf. Dabei gibt es gemäss Mitteilung gleich doppelten Grund zum Feiern. Zum einen feiert Reber sein 50-Jahr-Bühnenjubiläum, zum anderen seinen 70. Geburtstag.

Peter Reber macht im November Halt in St.Gallen. (Bild: PD)

Peter Reber macht im November Halt in St.Gallen. (Bild: PD)

«Das Publikum hat mich über viele Jahre begleitet und mir immer die Treue gehalten», lässt sich Reber in der Mitteilung zitieren. Deshalb halte er – vielleicht zum letzten Mal – gemeinsam mit seiner Tochter Nina, noch einmal Rückschau auf die Höhepunkte seiner musikalischen Karriere und auf ein Leben, das tatsächlich voller Lieder war.

Tickets sind erhältlich über den Ticketcorner.

Samstag 6. April - 09:26 Uhr

Auffahrunfall auf der Stadtautobahn

Ein Autofahrer bemerkte im stockenden Verkehr vor ihm den Motorradfahrer zu spät und prallte mit seinem Auto in das Motorrad des 31-jährigen Mannes. (Bild: Kapo SG)

Ein Autofahrer bemerkte im stockenden Verkehr vor ihm den Motorradfahrer zu spät und prallte mit seinem Auto in das Motorrad des 31-jährigen Mannes. (Bild: Kapo SG)

(kapo/chs) Am Freitag um 12.45 Uhr, ist es auf der Stadtautobahn A1 zu einer Auffahrkollision zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen. Wie die Kantonspolizei mitteilt, wurde ein 31-jähriger Motorradfahrer dabei mittelschwer verletzt.

Ein 61-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto von Neudorf Richtung St.Fiden. Dabei bemerkte er den stockenden Verkehr vor ihm zu spät und prallte mit seinem Auto in das Motorrad eines 31-jährigen Mannes. Dieser verlor nach mehreren Metern die Kontrolle über sein Motorrad, stürzte und verletzte sich dabei. Er musste mit der Rettung ins Spital gebracht werden. Es entstand ein Sachschaden von über 20'000 Franken.

Freitag, 5. April - 23:10 Uhr

Wieder ein Wasserrohrbruch – Multergasse während vier Stunden ohne Wasser

Die Reparaturarbeiten am kaputten Wasserrohr laufen noch bis in die Nacht hinein. (Bilder: Sandro Büchler)

Die Reparaturarbeiten am kaputten Wasserrohr laufen noch bis in die Nacht hinein. (Bilder: Sandro Büchler)

(sab) Erneut ist in St.Gallen ein Wasserrohr geborsten. Dieses Mal traf es die Multergasse. Der Rohrbruch ereignete sich am Freitagnachmittag und überflutete einen Keller an der Multergasse 31, wie ein Anwohner berichtet.

Arbeiter machten sich an die Schadensbehebung des Rohrs. Dazu musste das Wasser in der ganzen Gasse während vier Stunden abgestellt werden. Noch in der Nacht waren die Arbeiten im Gang. «Es war zum Glück nur ein kleines Rohr, das kaputt ging», sagt einer der Arbeiter. Der Anwohner windet den Arbeitern ein Kränzchen: «Sie waren schnell vor Ort, haben das defekte Rohr ausgegraben und repariert.»

Das Corpus Delicti.

Das Corpus Delicti.

Die Arbeiter mussten sich mannshoch in den Untergrund graben.

Die Arbeiter mussten sich mannshoch in den Untergrund graben.

Freitag, 5. April - 19:01 Uhr

Gegen Xamax ohne Quintillà

(cbr) In einem weiteren wegweisenden Spiel nach dem 0:0 gegen die Grasshoppers trifft der FC St.Gallen am Samstag ab 19 Uhr auswärts auf das an zweitletzter Stelle klassierte Xamax. Es ist eine Partie, die für den Rest der Saison entscheidend sein wird, ob die St.Galler tatsächlich noch zittern müssen. Es droht der neunte Platz, die Barrage – und damit Abstiegskampf pur. «Wir kennen die Tabelle. Aber wir fahren nach Neuenburg, um zu gewinnen», sagt Trainer Peter Zeidler. Mit Siegen auf der Maladière und in Thun könnten die Ostschweizer in acht Tagen bereits wieder Vierte sein. Verzichten muss der Coach am Samstag auf den gelbgesperrten Jordi Quintillà. Und natürlich fehlen die rekonvaleszenten Cedric Itten und Alain Wiss.

Seine Routine könnte für den FC St.Gallen noch wichtig werden: Milan Vilotic. (Bild: Gian Ehrenzeller/KEY)

Seine Routine könnte für den FC St.Gallen noch wichtig werden: Milan Vilotic. (Bild: Gian Ehrenzeller/KEY)

Freitag, 5. April - 17:45 Uhr

SC Brühl gegen die U21 des FC Basel: Stehen Routiniers oder die Jungen auf dem Platz?

(pd/mha) Der SC Brühl spielt morgen Samstag, 15 Uhr, auswärts gegen die U21 des FC Basel, den Tabellennachbarn. Der FC Basel hat ebenfalls 26 Punkte aus 22 Spielen, aber das etwas bessere Torverhältnis. Der SC Brühl befindet sich damit im hinteren Drittel der Tabelle, der Abstand zu den potentiellen Absteigern im Sommer ist noch klein. Beruhigend für die Kronen ist, dass die vier Teams am Tabellenende (Zürich, YF Juventus, Wohlen und La Chaux-de-Fonds) punktemässig ebenfalls kaum vom Fleck kommen.

Vergangenen Samstag traf der SC Brühl auf die U21 des FC Sion. (Bild: PD - 30. März 2019)

Vergangenen Samstag traf der SC Brühl auf die U21 des FC Sion. (Bild: PD - 30. März 2019)

Der SC Brühl hat letzten Samstag Zuhause gegen die U21 des FC Sion 0:0 unentschieden gespielt. Die Anhänger – über 700 Zuschauer – waren gemäss Mitteilung angetan vom Gezeigten. Da einige Stammspieler wegen Sperren und wegen Verletzungen fehlten, spielten die Jungen gegen die Walliser und erledigten diesen Job gut. Nun hat der Trainer des SC Bühl gegen Basel wieder mehr spielerische Varianten. Denn auch die drei Routiniers Nico Abegglen, Claudio Holenstein und Nikola Bozic stehen wieder zur Verfügung. Spannend wird sein, wie weit der Trainer auf Routine oder aber auf Jung setzt.

Freitag, 5. April - 12:21 Uhr

Barbara Walser wechselt in die Seelsorgeeinheit St.Gallen Zentrum

(pd/mha) Im Bistum St.Gallen gibt es einen Wechsel. Barbara Walser verlässt per 31. Juli ihre Stelle als Seelsorgerin in der Dompfarrei. Per 30. September hat sie ihr Pensum im Regensamt gekündigt. Das Regensamt begleitet und berät Personen, die sich für einen kirchlichen Beruf interessieren und vollamtlich in den kirchlichen Dienst treten möchten.

Barbara Walser wird noch bis Ende Juli als Seelsorgerin in der Dompfarrei arbeiten. (Bild: PD)

Barbara Walser wird noch bis Ende Juli als Seelsorgerin in der Dompfarrei arbeiten. (Bild: PD)

Barbara Walser übernimmt ab dem 1. Januar 2020 eine neue Aufgabe in der Seelsorgeeinheit St.Gallen Zentrum, heisst es in der Mitteilung des Bistums. Offiziell verabschiedet wird Walser in den Sonntagsgottesdiensten in der Kathedrale am 22 und 23. Juni (ausser um 11 Uhr).

Donnerstag, 4. April - 20:44 Uhr

VBSG hat Bordcomputer ihrer Busse auswechseln lassen: Fahrgastinfo läuft wieder in Echtzeit

(vre) Aufmerksamen Passagieren des Stadtbusses dürfte es aufgefallen sein: Bereits seit einiger Zeit zeigt das Fahrgastinformationssystem der Verkehrsbetriebe St.Gallen (VBSG) die Zeit bis zur Abfahrt des nächsten Busses wieder «normal» an, also in Minuten bis zur nächsten Abfahrt. Das war in den ersten Monaten 2019 nicht so: Während einer Systemumstellung gab’s diese Echtzeit-Informationen nicht mehr, angezeigt wurde vielmehr die Abfahrtszeit gemäss Fahrplan in Stunden und Minuten.

Der Monitor des VBSG-Fahrgastinformationssystems an der Haltestelle Stahl stadteinwärts. Angezeigt wird wieder die Situation in Echtzeit. Aus technischen Gründen kann es ab und zu vorkommen, dass eine Abfahrtszeit mit Stunden und Minuten angezeigt wird. Auch diese Daten entsprechen aber der Realität. (Bild: Reto Voneschen - 4. April 2019)

Der Monitor des VBSG-Fahrgastinformationssystems an der Haltestelle Stahl stadteinwärts. Angezeigt wird wieder die Situation in Echtzeit. Aus technischen Gründen kann es ab und zu vorkommen, dass eine Abfahrtszeit mit Stunden und Minuten angezeigt wird. Auch diese Daten entsprechen aber der Realität. (Bild: Reto Voneschen - 4. April 2019)

Ralf Eigenmann, Unternehmensleiter der städtischen Verkehrsbetriebe, bestätigt auf Anfrage, dass die Umstellung abgeschlossen ist. Dabei seien alle Bordcomputer der VBSG-Fahrzeuge durch modernere Geräte ausgetauscht worden. Nach Abschluss der Systemumstellung müssen gemäss Eigenmann jetzt noch «Details feinjustiert» werden. Dafür nötige Software-Updates seien bestellt, die Auslieferung werde aber einige Zeit dauern.

Grundsätzlich funktionieren die Anzeigen wieder wie vor der Umstellung. Was für Unternehmensleiter Eigenmann eine Erleichterung ist: «Für mich das Wichtigste ist, dass unsere Fahrgäste vom Infosystem wieder Daten bekommen, die mit der Realität übereinstimmen. Man sieht jetzt wieder, wie die Situation tatsächlich ist.» Eine nächste Nachrüstung des Systems steht aber bevor. Ralf Eigenmann: «Bis vor dem Sommer wird unser Lieferant einen zweiten Erneuerungsschritt vornehmen. Von den Änderungen im Hintergrund sollte das Publikum aber nichts merken.»

Donnerstag, 4. April - 20:31 Uhr

«Female Pleasure» im Kinok: Der Frauenfilm läuft und läuft und läuft und läuft...

(vre) Auch im April sind im St.Galler Studiokino in der Lokremise drei Vorführungen des Streifens «Female Pleasure» geplant. Die erste diesen Samstag, 12.45 Uhr, eine weitere am Sonntag, 14. April, 15 Uhr, sowie eine dritte am Mittwoch, 24. April, 14.45 Uhr. Der Streifen zeigt, wie sich fünf Frauen in verschiedenen Religionen und Kulturen gegen Unterdrückung wehren und was sie dabei erleben.

Frauen wehren sich - wie im Bild in Indien - gegen Diskriminierung und Ausgrenzung. «Female pleasure» zeigt, was sie dabei so alles erleben. (Bild: PD)

Frauen wehren sich - wie im Bild in Indien - gegen Diskriminierung und Ausgrenzung. «Female pleasure» zeigt, was sie dabei so alles erleben. (Bild: PD)

«Female pleasure» ist schweizweit ein Erfolg. Im Kinok dürfte er der erfolgreichste Film sein, der je gezeigt wurde. 2014 gab's innerhalb von vier Monaten von «Der Goalie bin ig» zwar ebenfalls 33 Vorführungen. Female pleasure kommt jetzt in sechs Monaten auf die gleiche Zahl, dürfte aber nach Einschätzung von Kinok-Leiterin Sandra Meier unter dem Strich mehr Besucherinnen und Besucher anziehen.

Zum Kinok

Donnerstag, 4. April - 20:22 Uhr

Umbau des Hotels Walhalla beim Bahnhof: Schilder der ehemaligen Brasserie abmontiert

(vre) Derzeit wird das Hotel Walhalla beim St.Galler Hauptbahnhof umgebaut. Die Arbeiten wurden im Mai 2018 gestartet und sind schon relativ weit fortgeschritten; jedenfalls soll am 26. September Wiedereröffnung sein, wie es im Internet heisst. Am Donnerstag ist nun im Zuge der Bauarbeiten ein weiteres Stück «Walhalla»-Geschichte demontiert worden: Arbeiter haben die Schilder der ehemaligen Brasserie im Erdgeschoss demontiert.

Am Donnerstag wurden die Schilder der ehemaligen Brasserie im Hotel Walhalla demontiert. (Bild: Raphael Rohner - 4. April 2019)

Am Donnerstag wurden die Schilder der ehemaligen Brasserie im Hotel Walhalla demontiert. (Bild: Raphael Rohner - 4. April 2019)

Nachdem St.Gallen schon lange kein Bahnhofbuffet mehr hatte, hat die Walhalla-Brasserie dessen Aufgaben mindestens teilweise und das jahrelang übernommen. Mit der Schliessung des Hotels für den Um- und Ausbau für rund 29 Millionen Franken ging auch die Brasserie zu. An ihre Stelle soll gemäss den Plänen der Bauherrschaft das Lokal einer Fastfood-Kette treten: Burger King soll nach St.Gallen zurückkehren.

Die demontierten Schilder.

Die demontierten Schilder.

Burger King war die erste klassische Fastfood-Kette, die in St.Gallen gegen die Dominanz der Bratwurst antrat: In den in den späten 1980er-Jahren eröffneten die Burger-Brater eine Filiale im «Kränzlin» am Schibenertor. Sie scheiterte. Erst McDonald's gelang es in der ersten Hälfte der 1990er-Jahre den Bann mit der heute noch existierenden Filiale im «Markt am Bohl» zu brechen.

Donnerstag, 4. April - 19:01 Uhr

In St.Gallen ist der grosse Wintereinbruch abgesagt: Am Freitagmorgen ist aber mit Eisglätte zu rechnen

(sda/vre) Zwei Wochen nach Frühlingsbeginn hat am Donnerstag ein plötzlicher Wintereinbruch der Schweiz in höheren Lagen viel Schnee beschert. In den Alpen fiel bis zu eineinhalb Meter Neuschnee. Der Wintereinbruch brachte erhebliche Verkehrsprobleme und grosse Lawinengefahr mit sich.

Die Wetterwarnung, dass es bis in tiefe Lagen ausgiebig schneien könnte (die Rede war von bis zu 30 Zentimeter Neuschnee), bewahrheitete sich in der Region St.Gallen allerdings nicht. Bis Donnerstagabend reichte es nur auf den Hügeln rund um die Stadt für eine dünne Schneeschicht.

Am Donnerstagmittag am Bahnhofplatz: unten in der Gutenbergstrasse kalt und nass, darüber auf der Bernegg kalt und weiss. (Bild: Reto Voneschen - 4. April 2019)

Am Donnerstagmittag am Bahnhofplatz: unten in der Gutenbergstrasse kalt und nass, darüber auf der Bernegg kalt und weiss. (Bild: Reto Voneschen - 4. April 2019)

In St.Gallen soll es jetzt bei tiefen Temperaturen in die Nacht hinein schneien. Wie lange, da gehen die Meinungen der Wetterfrösche im Internet auseinander: meteo.search.ch geht davon aus, dass die Niederschläge bis etwa drei Uhr morgens anhalten. SRF-Meteo sagt Schneeschauer bis Freitag, zwischen 5 und 8 Uhr, voraus. Klar ist allerdings, dass angesichts von Temperaturen um 0 Grad Celsius ab dem frühen Freitagmorgen mit Glätte gerechnet werden muss.

Donnerstag, 4. April - 18:02 Uhr

Am Freitag auf dem Marktplatz: Neu angeordneter Bauernmarkt und Info-Anlass mit Maria Pappa

(pd/vre) Am Freitagvormittag startet der St.Galler Bauernmarkt in seine Saison. Er tut dies auf dem neu parkplatzfreien Marktplatz mit teilweise neuen Standorten für seine Stände. Die Öffnungszeiten bleiben im Gegensatz zu den Wochenmärkten die gleichen wie in früheren Jahren - von 7.30 bis 13 Uhr.

Am Freitag, 14 bis 16 Uhr, ist die Bevölkerung eingeladen, die ersten Aufwertungsmassnahmen für die Märkte auf dem Marktplatz in Augenschein zu nehmen. Baudirektorin Maria Pappa ist mit von der Partie. Sie begrüsst um 14.15 Uhr und wird die getroffenen Massnahmen vorstellen. Die geöffneten Stände des ständigen Marktes warten mit dem einen oder anderen Probierli auf.

Die neue Sitzbank auf dem Marktplatz. (Bild: Reto Voneschen - 2. April 2019)

Die neue Sitzbank auf dem Marktplatz. (Bild: Reto Voneschen - 2. April 2019)

Unter den Aufwertungsmassnahmen, die am Freitag eingeweiht werden, ist auch eine geschwungene Sitzbank in der immer noch klaffenden Lücke zwischen den Häuschen des ständigen Marktes. Die originelle Sitzgelegenheit hat die Bank Acrevis gesponsert. Damit will die Regionalbank mit Hauptsitz am St.Galler Marktplatz dessen Aufwertung unterstützen.

Donnerstag, 4. April - 16:30 Uhr

«Madeleine Boutique» schliesst Ende Mai

(mha) Die «Madeleine Boutique» an der Fürstenlandstrasse 35 schliesst per 27. Mai. Bereits ab Montag, 8. April, ändern sich die Öffnungszeiten. Künftig ist die Boutique Montag und Dienstag geschlossen. Der Versandhandel bleibt bestehen.

Bald verschwinden Schaufensterpuppen und Logo: Die «Madeleine Boutique» schliesst, der Versandhandel bleibt bestehen. (Bild: Marlen Hämmerli - 4. April 2019)

Bald verschwinden Schaufensterpuppen und Logo: Die «Madeleine Boutique» schliesst, der Versandhandel bleibt bestehen. (Bild: Marlen Hämmerli - 4. April 2019)

Hauptgrund für die Schliessung ist gemäss einem Schreiben an Kundinnen der digitale Wandel. Kleider, Schuhe und Accessoires würden vermehrt online oder telefonisch bestellt. Dies treffe auch auf den Versandhändler Madeleine zu, weshalb man sich völlig auf den Webshop, die Kataloge und den Kundenservice konzentrieren wolle. Die Mitarbeiterinnen der Boutique konnten gemäss Schreiben «nahtlose Übergänge zu neuen Herausforderungen finden».

Donnerstag, 4. April - 15:41 Uhr

Während drei Tagen den Verkehr an der Kornhausstrasse gezählt

Der Teleskopmast mit der Kamera war auf der Verkehrsinsel in der Mitte der Kornhausstrasse befestigt. (Bilder: Sandro Büchler - 3. April 2019)

Der Teleskopmast mit der Kamera war auf der Verkehrsinsel in der Mitte der Kornhausstrasse befestigt. (Bilder: Sandro Büchler - 3. April 2019)

(sab) Aufmerksamen Passanten dürfte der Teleskopmast in der Mitte des Fussgängerstreifens vor dem Neumarkt nicht entgangen sein. Viele haben sich in den vergangenen Tagen gefragt, wozu das Gerät da ist. Ein Blick auf die am Mast befestigte Box verrät: Es handelt sich um eine temporäre Verkehrszählung. Das Tiefbauamt der Stadt St.Gallen führt diese in regelmässigen Abständen an wechselnden Orten durch.

Auf der Box wird auf die Verkehrszählung hingewiesen.

Auf der Box wird auf die Verkehrszählung hingewiesen.

Christian Hasler, Bereichsleiter Verkehr bei der Stadt St.Gallen, erklärt, dass die Kamera am Mast die Zahl vorbeifahrender Fahrzeuge festhält. «Der Sensor kann zudem unterscheiden, welche Fahrzeuge geradeaus fahren und welche rechts abbiegen.» Das Gerät zähle nur Fahrzeuge und erkenne keine Personen auf dem Fussgängerstreifen, wie Hasler versichert.

Heute Morgen war die Messstation bereits wieder verschwunden. Doch mit dem angekündigten Schnee hat der rasche Abbau nichts zu tun: «Es war von Beginn an vorgesehen gewesen, dass die Kamera lediglich drei Tage im Einsatz ist», sagt Hasler.

Donnerstag, 4. April - 15:05 Uhr

Auto gegen Velofahrerin: Stadtpolizei sucht Zeugen

(stapo/vre) Am Montag, kurz vor 8.30 Uhr, hat das Auto eines 63-jährigen Lenkers an der Frongartenstrasse, Höhe Seidenhofstrasse, eine Velofahrerin erfasst. Durch den Zusammenstoss stürzte die 44-Jährige und verletzte sich gemäss Mitteilung der Stadtpolizei leicht. Da der Unfallhergang nicht ganz geklärt werden konnte, sucht die Polizei unter 071'224'60'00 Personen, die Angaben zum Zwischenfall machen können.

Donnerstag, 4. April - 13:55 Uhr

In Hausfassade geprallt und einfach weitergefahren: Die Kantonspolizei sucht Zeugen

In der Nacht auf Donnerstag, kurz nach 0:40 Uhr, ist an der St.Gallerstrasse in Engelburg ein Autofahrer gegen eine Hausfassade geprallt. Dies, weil er in einer Rechtskurve von der Strasse abgekommen war. Nach dem Unfall setzte er die Fahrt fort, ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern.

Due Unfallstelle an der St.Gallerstrasse in Engelburg. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen - 4. April 2019)

Due Unfallstelle an der St.Gallerstrasse in Engelburg. (Bild: Kantonspolizei St.Gallen - 4. April 2019)

Auf der Unfallstelle blieben allerdings Teile des Autos liegen. Der Schaden an der Fassade beläuft sich nach ersten Schätzungen auf über 20'000 Franken. Gemäss Mitteilung der Kantonspolizei dürfte es sich beim Unfallauto um einen anthrazitfarbenen Mazda mit starker Beschädigung an der linken Frontseite handeln. Die Polizei sucht jetzt unter 058'229'81'00 Personen, die Angaben zum Auto oder dessen Fahrer machen können.

Donnerstag, 4. April - 10:22 Uhr

Joachim Rittmeyer mit «Neue Geheimnische» in der St.Galler Kellerbühne

(pd/vre) Vom 30. April bis 4. Mai gastiert wieder einmal Joachim Rittmeyer in der Kellerbühne. Der Name des St.Galler Kabarett-Urgesteins tauchte erstmals 1969 auf einem Spielplan des Kleintheaters auf. Da war er gerade einmal 18 Jahre alt. Seither hat er mit mit all seinen Kabarettprogrammen im Keller am Gallusplatz gastiert.

Das St.Galler Kabarett-Urgestein Joachim Rittmeyer in einem seiner früheren Programme. (Bild: PD)

Das St.Galler Kabarett-Urgestein Joachim Rittmeyer in einem seiner früheren Programme. (Bild: PD)

Nun kehrt Rittmeyer auch zur Präsentation seines neusten Wurfs «Neue Geheimnische» hierher zurück. Das Solostück gibt seinen Nischenfiguren Brauchle, Metzler und wie sie alle heissen die erneute (vielleicht letzte?) Gelegenheit, über den Abgründen des Alltäglichen zu balancieren, wie wenn dies das Selbstverständlichste der Welt wäre.

Der Vorverkauf für die fünf diesjährigen Rittmeyer-Abende in der Kellerbühne ist eröffnet. Der Andrang dürfte wie üblich gross sein. Früh buchen empfiehlt sich daher.

Zum Programm der Kellerbühne

Donnerstag, 4. April - 10:05 Uhr

Laichwanderung der Frösche und Kröten in St.Gallen noch nicht abgeschlossen

(vre) Während in tieferen Lagen die diesjährige Laichwanderung von Fröschen, Kröten und Molchen schon abgeschlossen oder in den letzten Zügen ist, sind in und um St.Gallen immer noch Tiere unterwegs. Der heutige Wintereinbruch wird die Wanderlust der kälteempfindlichen Tierchen zwar bremsen, schaden tut er ihnen nicht: Sie marschieren einfach dann wieder los, wenn die Temperaturen am Wochenende milder werden.

An der Oberstrasse im Ahorn markiert ein Amphibienhaag, wo die Tiere vom Menzlen herunter Richtung Burgweier ziehen - und vor Erreichen der Strasse abgefangen und dann zum Burgweier-Areal getragen werden. (Bild: Reto Voneschen - 21. März 2019)

An der Oberstrasse im Ahorn markiert ein Amphibienhaag, wo die Tiere vom Menzlen herunter Richtung Burgweier ziehen - und vor Erreichen der Strasse abgefangen und dann zum Burgweier-Areal getragen werden. (Bild: Reto Voneschen - 21. März 2019)

In der Stadt St.Gallen sind derzeit an verschiedenen Orten auch mitten im Siedlungsgebiet Rettungsaktionen für wandernde Amphibien im Gang. Wo Tiere eingesammelt und zum nächsten Weiher getragen werden, erkennt man am Bildweiher und an der Verzweigung Ober- und Ahornstrasse an Plastikzäunen entlang der Strassen. In der Kesselhalde beim Ostfriedhof oder am Sonnenberg in Abtwil ist die Situation komplizierter: Hier wandern die kleinen Hüpfer durch die Vorgärten zu ihren Weihern.

Jeden Frühling marschieren Tausende Frösche, Kröten und Molche von ihren Überwinterungsorten in Hecken und Wäldern zum Laichen an Weiher und Tümpel. Die Tiere legen dabei erstaunliche Distanzen zurück, und sie geraten dort, wo sie vielbefahrene Strassen queren müssen, auch regelmässig «unter die Räder». In der Stadt St.Gallen helfen ihnen Amphibienleitwerke, aber auch Freiwillige des Naturschutzvereins über die Strasse.

Zur Amphibienrettung des Naturschutzverein Stadt St.Gallen

Donnerstag, 4. April - 9:36 Uhr

Der TSV St.Otmar empfängt Wacker Thun: Der Heimsieg ist für die Otmärler eigentlich Pflicht

(pd/vre) Am Donnerstag, 20.15 Uhr, gastiert der Handball-Cupsieger Wacker Thun auf der Kreuzbleiche. In der Meisterschaft sind die Thuner bis jetzt zwar hinter den Erwartungen zurückgeblieben, mit dem Gewinn des Schweizer Cups meldeten sie sich zurück. Die verletzten Spieler sind wieder an Bord und mit dem gestärkten Selbstvertrauen aus dem Cup ist Wacker Thun ein ernstzunehmender Konkurrent für die Handballer von St.Otmar im Kampf um den Meistertitel.

Die Thuner werden heute Abend alles daran setzen mit einem Sieg gegen den TSV St.Otmar den fünften Platz zu behaupten. Der TSV St.Otmar seinerseits wird nichts unversucht lassen, um die Finalrunde nicht auf dem letzten Platz zu beenden. Die beiden bisherigen Partien in der laufenden Meisterschaft gingen zu Gunsten der St.Galler aus. Für den TSV St. Otmar, der in der Finalrunde bis jetzt nur drei Partien gewinnen konnte und einmal unentschieden spielte, geht es auch darum, mit einem Sieg das nötige Selbstvertrauen für die Playoffs zu holen.

Donnerstag, 4. April - 9:28 Uhr

Acapickel-Gründungsmitglied Bettina Dieterle gastiert in der St.Galler Kellerbühne

Politisches Kabarett mit Bettina Dieterle. (Bild: PD)

Politisches Kabarett mit Bettina Dieterle. (Bild: PD)

(pd/vre) Mit dem «Suffragettenblues» steht am Freitag, 20 Uhr, in der St.Galler Kellerbühne ein poetisch-musikalischer Abend mit Absurditäten und Geschichten aus dem 21. Jahrhundert auf dem Programm. Die gestandene Theater- und Fernsehfrau Bettina Dieterle, die schon bei der Gründung der legendären Acapickels dabei war, bietet mit ihrem ersten Soloprogramm «garantiert keine Comedy, sondern politisches Kabarett vom Feinsten», wie es in der Ankündigung heisst: «Hier muss man keine Schenkel klopfen, sondern mitdenken. Nicht nur die Lachmuskeln, auch die Synapsen des Publikums werden aktiviert.» Begleitet wird die Suffragette vom kleinsten, feinsten Sinfonieorchester der Welt, von Nora Kaiser und Adrian Borter.

Zum «Suffragettenblues»

Mittwoch, 3. April - 18:07 Uhr

Nationale Klima-Demo vom Samstag: In St.Gallen trifft man sich um 14 Uhr beim Vadian-Denkmal

(vre) Am kommenden Samstag wird in verschiedenen Städten der Schweiz wiederum fürs Klima demonstriert. Das Thema ist «Klimagerechtigkeit». Gefordert wird unter diesem Stichwort, dass die ungleiche Verteilung der Folgen der globalen Erwärmung unter Berücksichtigung des Verursacherprinzips auszugleichen sind. Die Bevölkerungsgruppen, die am wenigsten zum Klimawandel beitrügen, litten am stärksten unter seinen Folgen, heisst es auf der Internetseite der Klima-Demo.

Klimaaktivisten mit verbundenen Augen machen am Mittwochnachmittag auf dem Kornhausplatz auf ihre Forderungen und die Klima-Demo vom Samstag in St.Gallen aufmerksam. (Bild: David Gadze - 3. April 2019)

Klimaaktivisten mit verbundenen Augen machen am Mittwochnachmittag auf dem Kornhausplatz auf ihre Forderungen und die Klima-Demo vom Samstag in St.Gallen aufmerksam. (Bild: David Gadze - 3. April 2019)

Dass auch in St.Gallen am Samstag demonstriert wird, haben all jene gemerkt, die am Mittwochnachmittag auf dem Kornhausplatz am Hauptbahnhof unterwegs waren. Ein Gruppe junger Klimaaktivisten demonstrierte dort mit verbundenen Augen, Transparenten und einer nicht zu überhörenden Sirene. Die Klima-Demo vom Samstag startet in St.Gallen um 14 Uhr beim Vadian-Denkmal. Interessierte jeglichen Alters seien dazu eingeladen, heisst es beim Klimakollektiv Ostschweiz.

Zur Klima-Demo vom 6. April

Mittwoch, 3. April - 16:21 Uhr

Intelligent und erfinderisch

Der fischende Rabe an der Sitter. (Leserbild: Ingrid Zürcher - 2. April 2019)

Der fischende Rabe an der Sitter. (Leserbild: Ingrid Zürcher - 2. April 2019)

(vre) Raben gelten, was das Futter angeht, als sehr anspruchslos. Und weil sie für Vögel ziemlich intelligent sind, kommen sie auch an schwer zugängliche Nahrung heran. Raben, die im Stadtpark Abfallkübel plündern oder auf der Kreuzbleiche weggeworfene Kebap-Packungen untersuchen, sind keine Seltenheit. Dass Raben auch fischen und dabei erst noch Erfolg haben, belegt eine Leserbild, das dieser Tage an der Sitter entstanden ist.

Mittwoch, 3. April - 16:17 Uhr

Neuer Leiter Sicherheit bei der Stadtpolizei St.Gallen

Anjan Sartory, neuer Leiter des Bereichs Sicherheit bei der Stadtpolizei St.Gallen. (Bild: PD)

Anjan Sartory, neuer Leiter des Bereichs Sicherheit bei der Stadtpolizei St.Gallen. (Bild: PD)

(sk/vre) Der St.Galler Stadtrat hat Anjan Sartory zum neuen Leiter des Bereichs Sicherheit bei der Stadtpolizei gewählt. Er wird gemäss Mitteilung vom Mittwoch gleichzeitig Mitglied der Geschäftsleitung der Polizei. Er ersetzt gemäss Mitteilung vom Mittwoch Philipp Sennhauser, der Anfang Februar zur Kantonspolizei St.Gallen gewechselt hat. Sartory, aktuell Stabschef bei der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden, wechselt auf den 1. November zur Stadtpolizei.

Mittwoch, 3. April - 15:48 Uhr

Verkehrsorganisationen und Hochschule Rapperswil befragen Fussgängerinnen und Fussgänger

Die Verkehrsorganisationen Umverkehr und Fussverkehr Schweiz sowie die Hochschule für Technik Rapperswil loten derzeit mit einer Umfrage die Zufriedenheit von Fussgängerinnen und Fussgänger mit ihrer Stadt aus. Ausfüllen kann man den Fragebogen für 16 Städte, darunter auch St.Gallen. Äussern kann man sich dabei unter anderem über die Qualität der Infrastruktur oder das Verhalten der anderen Verkehrsteilnehmer.

Wie bequem und wie schnell kommt man in der Stadt St.Gallen als Fussgängerin und Fussgänger vorwärts? Das will eine jetzt gestartete Umfrage herausfinden. (Bild: Hannes Thalmann)

Wie bequem und wie schnell kommt man in der Stadt St.Gallen als Fussgängerin und Fussgänger vorwärts? Das will eine jetzt gestartete Umfrage herausfinden. (Bild: Hannes Thalmann)

Die Befragung ist eines von drei Teilprojekten über die Situation des Fussverkehrs in der Schweiz. Ziel ist, vergleichbare Resultate über die drei Sprachgrenzen hinweg zu ermitteln. Neben der Sicht der Fussgängerinnen und Fussgänger umfasst das Gesamtprojekt Tests der Fussverkehr-Infrastruktur sowie Erhebungen über Ressourcen und Einsatz von Politik und Verwaltung in diesem Bereich.

Zur Befragung

Mittwoch, 3. April - 12:27 Uhr

Waldbrand über Abtwil: Feuerwehr hatte die Flammen rasch im Griff

Der Rauch war aus grosser Distanz zu sehen. (Bild: Martin Oswald)

Der Rauch war aus grosser Distanz zu sehen. (Bild: Martin Oswald)

(lw) In Abtwil auf dem Sonnenberg waren am Mittwochmittag hohe Rauchsäulen zu sehen. Ein Mann habe am Waldrand Äste verbrannt, sagt Gian Andrea Rezzoli, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen. «Wegen eines Windstosses haben dann die Flammen auf das Waldstück übergegriffen. Betroffen waren rund 200 Quadratmeter Wald.» Weil der Mann Alarm schlug, konnte der Brand rasch gelöscht werden. Die Feuerwehr Gaiserwald war im Einsatz und auch die Kantonspolizei rückte aus.

Mittwoch, 3. April - 12:12 Uhr

Richard Lehner stellt sein Buch über die Zirkusartistin Josefina Tanasa in St.Gallen vor

Josefina Tanasa mit Mann und Clown Zandarico bei einer Probe des Zirkus Knie im Jahr 1967. (Bild: PD)

Josefina Tanasa mit Mann und Clown Zandarico bei einer Probe des Zirkus Knie im Jahr 1967. (Bild: PD)

Die Lebensgeschichte der rumänischen Zirkusartistin Josefina Tanasa liest sich wie ein Abenteuerroman. Als Kind einer Arbeiterfamilie kam sie zum Zirkus und heiratete einen Clown. Verfolgt von der Diktatur in Rumänien gelang der Familie 1966 mit Hilfe von Rolf Knie senior die Flucht in den Westen, zuerst nach Wien danach in die Schweiz. Von dort trat die Familie – nach einem Engagement beim Zirkus Knie – einen Triumphzug durch die grossen Manegen der Welt an.

Der Rorschacher Ex-Journalist, Bibliothekar, Autor und Kommunikationsberater Richard Lehner hat unter dem Titel «Josefina – Haare aus Stahl» ein Buch über das Leben der Artistin geschrieben. Kommenden Montag, 10 Uhr, stellt er es im Turmzimmer in der Bibliothek in der St.Galler Hauptpost vor. Der Eintritt zur Buchpräsentation ist gratis.

Mittwoch, 3. April - 11:45 Uhr

Nationalratswahlen: CVP mit einem Bisherigen und fünf Neuen aus der Region rund um St.Gallen

(pd/vre) Die CVP des Kantons St.Gallen steigt mit zwei regional getrennten Listen in den Nationalratswahlkampf. Auf der Liste Nord-West figurieren neben dem bisherigen Nationalrat Nicolo Paganini (Abtwil) fünf Personen aus der Region St.Gallen. Es sind dies in der Reihenfolge auf der Liste Helen Alder Frey (Juristin/Stadträtin, Gossau), Trudy Cozzio (Schulische Heilpädagogin, St.Gallen), Judith Scherzinger Gehrer (Unternehmerin, Gossau), Richard Ammann (Sprachlehrer und Hockeytrainer, Abtwil) und Christoph Bärlocher (Bauunternehmer/Kantonsrat, Eggersriet).

Mittwoch, 3. April - 11:32 Uhr

Nach Unfall auf der St.Galler Stadtautobahn: Behinderungen bis weit in den Nachmittag hinein

(kapo/vre) Am Mittwoch, nach 8.15 Uhr, ist es auf der A1 bei der Ausfahrt St.Gallen-Neudorf zu einem Selbstunfall gekommen. Ein 31-Jähriger prallte mit seinem Auto gegen die Leitplanke. Danach überschlug sich sein Auto. Verletzt wurde beim Zwischenfall niemand; der Unfallfahrer konnte seinem Auto nach Angaben der Kantonspolizei beinahe unverletzt entsteigen.

Der Unfall vom Mittwochmorgen ereignete sich auf Höhe der Autobahnausfahrt Neudorf. (Bild: FM1Today-Leserreporter)

Der Unfall vom Mittwochmorgen ereignete sich auf Höhe der Autobahnausfahrt Neudorf. (Bild: FM1Today-Leserreporter)

Normal- und Überholspur der Stadtautobahn mussten im Bereich der Unfallstelle aber gesperrt und der Verkehr über den Pannenstreifen geleitet werden. Durch den auf den Unfall folgenden Stau gab es zeitweise Wartezeiten bis zu 20 Minuten. Am Mittag meldete die Kantonspolizei, dass aufgrund der Reparaturarbeiten an der Leitplanke bis weit in den Nachmittag hinein mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist.

Die Unfallstelle bei der Autobahnausfahrt Neudorf. (Bilder: Kantonspolizei St.Gallen - 3. April 2019)Die Unfallstelle bei der Autobahnausfahrt Neudorf. (Bilder: Kantonspolizei St.Gallen - 3. April 2019)
Die Leitplanke und eine Strassenlaterne wurden arg in Mitleidenschaft gezogen.Die Leitplanke und eine Strassenlaterne wurden arg in Mitleidenschaft gezogen.
Ein Totalschaden: das Auto des verunfallten 3Ein Totalschaden: das Auto des verunfallten 3
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Selbstunfall auf der Stadtautobahn: Gegen Leitplanke geprallt und überschlagen

Der Schaden alleine an den Autobahneinrichtungen dürfte mehrere 10'000 Franken betragen. Die Staatsanwaltschaft hat die Sicherstellung des Unfallautos sowie eine Blut- und Urinprobe beim Lenker angeordnet. Jetzt sucht die Kantonspolizei Personen, die Angaben zur Fahrweise des 31-Jährigen vor dem Unfall machen können. Sie werden in einer Mitteilung gebeten, sich unter 058'229'80'00 zu melden.

Mittwoch, 3. April - 11:17 Uhr

Der Mittwochmarkt findet erstmals nach neuem Regime statt: Neuer Standort, neue Öffnungszeit

Am 1. April ist das neue Regime für die Wochenmärkte und den Bauernmarkt auf dem St.Galler Marktplatz in Kraft getreten. Die Marktstände wurden nach der Parkplatzaufhebung näher an die grünen Häuschen des ständigen Marktes gerückt. Und geöffnet ist der Mittwochmarkt neu nur noch bis 15 Uhr. Von dieser Verkürzung der Öffnungszeit ist der ständige Markt nicht betroffen.

Am Mittwochmorgen auf dem neu gegliederten Markt. Die Stände des nichtständigen Marktes stehen auf den ehemaligen Parkplätze vor der Bank Acrevis und dem Restaurant Marktplatz. (Bild: Reto Voneschen - 3. April 2019)

Am Mittwochmorgen auf dem neu gegliederten Markt. Die Stände des nichtständigen Marktes stehen auf den ehemaligen Parkplätze vor der Bank Acrevis und dem Restaurant Marktplatz. (Bild: Reto Voneschen - 3. April 2019)

Heute Mittwoch findet der erste Wochenmarkt nach dem neuen Regime statt. Nach einem Augenschein ist bereits auch klar: Optisch ist das Zusammenrücken der Stände ein Gewinn, und zwar gerade am Mittwoch, wenn der nichtständige Markt mit acht Anbietern relativ klein ist.

Parallel zur Neuordnung der Märkte läuft immer noch die Einführung des neuen Verkehrsregimes ohne Parkplätze auf Marktplatz und Blumenmarkt. Die Polizei ist präsent, büsst aber noch nicht: Jene, die hier der Gewohnheit folgenden einen Abstellplatz suchen, werden per Flyer auf Parkplatzaufhebung und alternative Parkierungsmöglicheiten aufmerksam gemacht.

Dienstag, 2. April - 21:50 Uhr

Brauerei Schützengarten feiert 240 Jahre: Grosses Brauerei-Fäscht am 27. April

Die Brauerei Schützengarten wurde 1779, also vor 240 Jahren, gegründet. Sie ist damit der älteste noch existierende Betrieb ihrer Art in der Schweiz. Das Jubiläum wird am 27. April, 11 bis 22 Uhr, mit einem grossen Fest auf dem Schützengarten-Areal an der St.Jakob-Strasse in St.Gallen gefeiert.

Das Areal der Brauerei Schützengarten an der St.Jakob-Strasse in St.Gallen. (Bild: PD)

Das Areal der Brauerei Schützengarten an der St.Jakob-Strasse in St.Gallen. (Bild: PD)

Neben einem Festzelt mit Musikformationen aus der ganzen Ostschweiz warten ein Rundgang durch die Brauerei, Bierdegustationen, eine «Fäscht-Garage» und eine Craftbier-Bar auf Gäste. Für kleine Besucherinnen und Besucher wird zudem ein Kinderparadies mit Piraten-Hüpfburg, mit Jahrmarktständen, mit Harassen-Turm-Bauen, einer FCSG-Torwand und einem Unterhaltungsteil betrieben.

Zum Brauerei-Fäscht

Dienstag, 2. April - 17:57 Uhr

Vom Sportler zum Sportmanager: Wieder Prominenz an der Sportmanagement-Weiterbildung der HSG

(hsg/vre) Diese Woche startet an der Uni St.Gallen die fünfte Durchführung der Sportmanagement-Weiterbildung, die die HSG in Kooperation mit Schalke 04 anbietet. Zu den Teilnehmern gehören gemäss Mitteilung in diesem Jahr unter anderem Sportgrössen wie der ehemalige Fussball-Profi und kroatische Internationale Mladen Petrić, die Schweizer Fussball-Legende Andy Egli sowie der ehemalige deutsche Fussball-Nationalspieler Philipp Wollscheid.

Der Start zur Weiterbildung in Sportmanagement im HSG-Weiterbildungszentrum Holzweid. (Bild: PD)

Der Start zur Weiterbildung in Sportmanagement im HSG-Weiterbildungszentrum Holzweid. (Bild: PD)

Im insgesamt vier Monate dauernden Programm werden die Teilnehmer in der Führung von Sportorganisationen, in Sportvermarktung, Sponsoring und Verhandlungstaktik unterrichtet. Ebenfalls ein Thema sind Entwicklungen wie E-Sports. Gemäss dem akademischen Leiter Professor Wolfgang Jenewein machen ehemalige Spitzensportler nur einen kleinen Teil der «Studierenden» aus: «Die rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind überwiegend Manager aus dem Sportbereich. Dadurch ist der Austausch untereinander umso interessanter.»

Dienstag, 2. April - 17:22 Uhr

Elephant-Club wechselt die Hand und wird bis August komplett umgebaut

(pd/vre) Nach über 15 Jahren und über 2000 Partys hat der Elephant-Club an der Hinteren Poststrasse 2 jetzt die Hand gewechselt. Per 1. April hat gemäss Mitteilung vom Dienstag die Elephant-Management AG unter Verwaltungsratspräsident Ruedi Bütikofer den Club in der ehemaligen Zeitungsdruckerei der Ende 1997 eingestellten Tageszeitung «Die Ostschweiz» übernommen.

An Silvester im Elephant-Club. (Bild: Michel Canonica - 1. Januar 2018)

An Silvester im Elephant-Club. (Bild: Michel Canonica - 1. Januar 2018)

Gleichzeitig mit dem Betreiberwechsel wurde der beliebte Club geschlossen. Er wird jetzt komplett umgebaut. Das «Elephant» soll voruassichtlich im August mit neuem Konzept und neuem Erscheinungsbild wieder eröffnen. Geboten werden sollen ab dann gemäss Mitteilung «zeitgemässe Events und modernes Clubbing».

Dienstag, 2. April - 16:44 Uhr

Vom 11. bis 18. August werden in Rorschach wieder Sandskulpturen gebaut

Immer eine Attraktion, die viel Publikum an den See lockt: das Sandskulpturen-Festival in Rorschach. (Bild: Urs Bucher - 24. August 2017)

Immer eine Attraktion, die viel Publikum an den See lockt: das Sandskulpturen-Festival in Rorschach. (Bild: Urs Bucher - 24. August 2017)

(vre) Das Sandskulpturen-Festival in Rorschach zieht Jahr für Jahr Hunderte Besucherinnen und Besucher an den See - auch aus der Stadt St.Gallen. In diesem Jahr findet der Anlass vom Samstag, 11. Augst, bis am Sonntag, 8. September, statt. Vom 11. bis 18. August bauen die internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Sandskulpturen-Wettbewerb ihre kunstvollen Figuren. Nach der Bewertung und Rangierung durch die Jury werden die Skulpturen dann bis Sonntag, 8. September, öffentlich ausgestellt.

Dienstag, 2. April - 15:17 Uhr

Am Samstag feiert das Kulturmagazin «Saiten» seine ersten 25 Jahre - auch im alten Kino Rex

Dieser Tage wird das Ostschweizer Kulturmagazin Saiten 25 Jahre alt. Die Geburtstagsparty findet am kommenden Samstag statt, und zwar im Konsulat an der Frongartenstrasse 9 und im ehemaligen Kino Rex am Blumenbergplatz in St.Gallen. Das Programm bringt gemäss Mitteilung «Wörter und Kulturtaten, Wandkunst, Pizza und Kulturkuchen, Spokenword und Theater, Punkrock und Future Disco, laute und leise Töne und viel Frauenpower zusammen».

Das aktuelle «Saiten»-Kollektiv hat am Wochenende Grund zum Feiern. (Bild: PD/Tine Edel)

Das aktuelle «Saiten»-Kollektiv hat am Wochenende Grund zum Feiern. (Bild: PD/Tine Edel)

Im Konsulat sind am Samstag, ab 14 Uhr, zu hören und zu sehen: Gaffa mit der Saiten Memory Line, Kubiks Wand-Comic, das Vokalensemble Voci, das Theater am Tisch mit einer Niklaus-Meienberg-Collage sowie Slam-Gratulationen und Jugo-Rock mit Knuts Koffer. Dazwischen, um 16 Uhr, findet die Gründungsversammlung der IG Kultur Ostschweiz statt, einem für alle offenen Netzwerk von Kulturschaffenden, Institutionen und Interessierten.

Im Exrex am Blumenbergplatz beginnt das Programm am Samstag, 20 Uhr, mit einer Jubiläumsausgabe der Videokolumne «Schäfers Stunde». Danach geht es bis frühmorgens weiter mit Esther Poly, Velvet Two Stripes, Les Belles de Nuit, The Robots und Cameo DJ-Set. Das frühere, dem Abbruch geweihte Kino steht nach der «Saiten»-Party für eine dreimonatige Zwischennutzung zur Verfügung.

Zum «Saiten»-Jubiläumsfest

Dienstag, 2. April - 14:43 Uhr

Stadtpolizei setzt Schwerpunkt bei Kontrollen im Strassenverkehr: 270 Bussen und 21 Verzeigungen

(stapo/vre) In der Woche vom 25. bis zum 30. März hat die St.Galler Stadtpolizei schwerpunktmässig Verkehrskontrollen durchgeführt. Dabei wurden 270 Personen, die die Verkehrsregeln nicht eingehalten hatten, mit einer Ordnungsbusse beglückt. Weitere 21 Personen wurden verzeigt. Ziel der Präventionsaktion sei die Verbesserung der Verkehrssicherheit, schreibt die Stadtpolizei in einer Mitteilung vom Dienstag.

St.Galler Stadtpolizisten während einer nächtlichen Verkehrskontrolle. (Symbolbild: Stadtpolizei St.Gallen)

St.Galler Stadtpolizisten während einer nächtlichen Verkehrskontrolle. (Symbolbild: Stadtpolizei St.Gallen)

Während der Schwerpunkt-Woche Verkehr ändert der Fokus der Kontrollen Tag für Tag. Einmal standen etwa Tiertransporte, dann die Missachtung von Rotlichtern oder drittens das Verhalten von Velofahrerinnen und Velofahrern im Vordergrund. Häufigster Grund für Bussen war zwischen dem 25. und 30. März das Nichttragen des Sicherheitsgurtes. Insgesamt wurden so 81 Personen, darunter sechs Kinder, erwischt.

Weitere 41 Ordnungsbussen gab's wegen Missachtung von Fahrverboten und 21 wegen Fahren ohne Licht. Zudem wurden 39 Personen wegen Telefonieren am Steuer gebüsst. Verzeigt hat die Stadtpolizei sieben Chauffeure, die ihre Arbeits-, Ruhe- oder Lenkzeit nicht eingehalten hatten. Verzeigungen gab es unter anderem auch wegen technischen Mängeln am Fahrzeug oder wegen Verstössen gegen Auflagen.

Dienstag, 2. April - 14:23 Uhr

Für das Heimspiel gegen die Grasshoppers sind 9900 Tickets abgesetzt – Zeidler steht an der Seitenlinie

(pl/dwa) Nach drei Niederlagen in Folge steht der FC St.Gallen vor wegweisenden Tagen: Am Mittwoch, ab 20 Uhr, empfangen die Ostschweizer zu Hause die letztklassierten Grasshoppers, ehe sie am Samstag auswärts auf das Zweitletzte Xamax treffen. St.Gallens Vorsprung auf den Barrageplatz beträgt bloss noch sechs Punkte. Für das Heimspiel gegen die Grasshoppers wurden bis Dienstagmittag 9900 Tickets abgesetzt. Verzichten muss Trainer Peter Zeidler auf die langzeitverletzten Cedric Itten und Alain Wiss.

FCSG-Trainer Peter Zeidler am Auswärtsspiel gegen die Young Boys vom vergangenen Sonntag. (Bild: Anthony Anex/KEY - 31. März 2019)

FCSG-Trainer Peter Zeidler am Auswärtsspiel gegen die Young Boys vom vergangenen Sonntag. (Bild: Anthony Anex/KEY - 31. März 2019)

Rekurrieren wird der FC St.Gallen gegen die Sperre von Coach Zeidler. Der Deutsche war von Schiedsrichter Lionel Tschudi am Sonntag im Spiel gegen die Young Boys wegen wiederholten Reklamierens auf die Tribüne verwiesen worden. Für das Spiel gegen die Grasshoppers hätte Zeidlers Sperre - entgegen erster Meldungen vom Dienstag - aber sowieso noch nicht gegolten, weil dem Club eine Einsprachefrist von zwei Tagen zugestanden wird. Während dieser Zeit tritt die Sanktion nicht in Kraft. Betroffen wäre somit die wichtige Auswärtspartie in Neuenburg vom kommenden Samstag gewesen.

Dienstag, 2. April - 12:44 Uhr

Nach der Parkplatzaufhebung wird der Marktplatz für Fussgänger attraktiver gemacht

Die farbigen Linien auf dem Marktplatz gehören zu einem Spiel, das bald einmal Kinder erfreuen soll. (Bilder: Reto Voneschen - 2. April 2019)

Die farbigen Linien auf dem Marktplatz gehören zu einem Spiel, das bald einmal Kinder erfreuen soll. (Bilder: Reto Voneschen - 2. April 2019)

(vre) Eine verschlungene Sitzbank zwischen den grünen Häuschen des ständigen Marktes. Farbige Linien vor der Bank Acrevis, wo sich bis vergangenen Donnerstag Parkplätze befanden. Nach der Aufhebung dieser Abstellplätze soll der St.Galler Marktplatz farbiger und gemütlicher werden. Er soll auch dann, wenn kein Wochen- oder Bauernmarkt stattfindet, zum Verweilen einladen.

Die verschlungene Sitzbank in der Lücke zwischen den Häuschen des ständigen Markts.

Die verschlungene Sitzbank in der Lücke zwischen den Häuschen des ständigen Markts.

Wie ein Augenschein zeigt, klappt die Einhaltung des neuen Verkehrsregimes auf dem Marktplatz bereits ziemlich gut. Einzelne Autofahrer - am Dienstagmorgen vornehmlich mit Kontrollschildern aus dem Thurgau oder am Appenzellerland - sind auf dem Platz zwar noch anzutreffen. Sie werden im Moment noch nicht gebüsst. Die Stadtpolizei ist vielmehr präsent und informiert mit einem Flugblatt über die Parkplatzaufhebung.

Dienstag, 2. April - 12:24 Uhr

Wartungsarbeiten an St.Galler Parkuhren ziehen neugierige Blicke auf sich

Wartungsarbeiten an einer Parkuhr an der Gartenstrasse in St.Gallen. (Bild: Reto Voneschen - 2. April 2019)

Wartungsarbeiten an einer Parkuhr an der Gartenstrasse in St.Gallen. (Bild: Reto Voneschen - 2. April 2019)

Dieser Tage hat die Stadtpolizei St.Gallen an diversen Parkuhren grössere Unterhaltsarbeiten ausführen lassen. Dabei sei es um ein neues Update der Software sowie eine optimierte Stromversorgung gegangen, sagt Stapo-Sprecher Roman Kohler auf Anfrage. Die Arbeiten, in die Spezialisten des Herstellers der Parkuhren involviert sind, werden heute abgeschlossen.

Am Dienstagvormittag arbeiteten die Techniker beispielsweise an Parkuhren an der Gartenstrasse. Nicht nur Autofahrer, sondern auch Passantinnen und Passanten interessierten sich dafür, was das vor sich ging. Allerdings ist es keine Seltenheit, dass an den Stadtsanktgaller Parkuhren gemecht wird: An ihnen, so sagt Stapo Sprecher Roman Kohler, würden immer wieder Services durchgeführt. Und natürlich müssten auch regelmässig die Münzbehälter in ihnen geleert werden.

Montag, 1. April - 20:12 Uhr

Eingesperrt, ohne je eine Straftat begangen zu haben: Ausstellung und Vortragsabend in St.Gallen

(pd/vre) Bis 1981 wurden in der Schweiz Jugendliche und Erwachsene in Anstalten und Gefängnissen gesperrt, ohne je eine Straftat begangen zu haben. Diese Vorgänge wurden ab 2014 von der unabhängigen Expertenkommission (UEK) Administrative Versorgungen im Auftrag des Bundesrates untersucht. Das Forschungsprojekt ist abgeschlossen. Jetzt tritt die UEK mit einer Ausstellung und Veranstaltungen an verschiedenen Orten der Schweiz an die Öffentlichkeit.

Der Informationsstand «Ausgegrenzt & weggesperrt» in der St.Galler Marktgasse. (Bild: Reto Voneschen - 1. April 2019)

Der Informationsstand «Ausgegrenzt & weggesperrt» in der St.Galler Marktgasse. (Bild: Reto Voneschen - 1. April 2019)

Vom Dienstag bis zum 7. April steht die Wanderausstellung in der Marktgasse in St.Gallen. Verschiedene Stationen laden in einem begehbaren Pavillon dazu ein, sich mit dem schwierigen und aus heutiger Sicht schwer nachvollziehbaren Thema zu beschäftigen. Vorgestellt werden auch regionale Fälle von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen.

Am Dienstag, 20.15 Uhr, beschäftigt sich auch die Erfreuliche Universität im Palace unter dem Titel «Rechtlos im Rechtsstaat» mit dem Thema. Lukas Gschwend und Gisela Hauss präsentieren Beispiele von Zwangsmassnahmen und erklären, wie sie in Widerspruch zu den rechtsstaatlichen Prinzipien standen. Die folgende Diskussion wird vom Journalisten Hanspeter Spörri moderiert.

Zur Expertenkommission Administrative Versorgungen

Montag, 1. April - 19:54 Uhr

SP und Grüne der Stadt St.Gallen feiern Aufhebung der Parkplätze auf dem Marktplatz mit Apéro

(vre) Vergangene Woche wurden die 38 Parkplätze auf Marktplatz und Blumenmarkt aufgehoben. Der frei werdende Raum wird für eine Reorganisation der Märkte verwendet, aber auch für Fussgängerinnen und Fussgänger attraktiver eingerichtet. Pflanzkübel und eine Sitzbank stehen bereits. Erste farbige Markierungen für Spielfelder sind auch schon sichtbar.

Der Apéro zur Parkplatzaufhebung von SP und Grünen auf dem Marktplatz. (Bild: Reto Voneschen - 1. April 2019)

Der Apéro zur Parkplatzaufhebung von SP und Grünen auf dem Marktplatz. (Bild: Reto Voneschen - 1. April 2019)

Am Montagabend haben SP und Grüne der Stadt St.Gallen zum Apéro auf den neu parkplatzfreien Marktplatz eingeladen. Rund 50 Personen, darunter viele ältere Parteimitglieder, sind der Einladung gefolgt. Diskutiert wurde bei Orangensaft, Muffins sowie mitgebrachtem Bier und Sekt nicht nur über die Parkplatzaufhebung und die bereits sichtbaren Aufwertungen. Themen waren natürlich auch die neu verkürzte Öffnungszeit des ständigen Marktes sowie das in Vorbereitung stehende Projekt zur Umgestaltung des Marktplatzes.

Montag, 1. April - 16:35 Uhr

Das Strassenkunstfestival «Aufgetischt» findet am 10. und 11. Mai in der Altstadt statt

Am 10. und 11. Mai findet in St.Gallen wieder ein Gaukler- oder Buskers-Festival statt. Die Vorbereitungen dafür sind weit gediehen. So sei das Programm fast komplett, schreiben die Organisatoren im Internet. Die diesjährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer seien aus über 700 Bewerbungen von Strassenkünstlerinnen und Strassenkünstlern ausgewählt worden. Das Echo auf die Ausschreibung sei überwältigend gewesen.

Das Strassenkunstfestival «Aufgetischt» fand erstmals 2012 im Rahmen des Gallusjubiläums statt. Am 10. und 11. Mai dieses Jahres geht bereits die achte Auflage des beliebten Anlasses über die Bühne. (Bild: Urs Bucher - 6. Mai 2012)

Das Strassenkunstfestival «Aufgetischt» fand erstmals 2012 im Rahmen des Gallusjubiläums statt. Am 10. und 11. Mai dieses Jahres geht bereits die achte Auflage des beliebten Anlasses über die Bühne. (Bild: Urs Bucher - 6. Mai 2012)

Gesucht sind aber nicht nur Acts. Auftischen könne das OK nämlich nicht alleine. Daher würden immer noch Helferinnen und Helfer fürs Festival gesucht, heisst es im Internet. Auf jene, die sich meldeten, warte ein tolles Festival, ein motiviertes Team - und vielleicht auch eine Wimpelkette zum Aufhängen. Für Helferinnen und Helfer sind Getränke und Verpflegung während des Einsatzes gratis. Dazu ist ein T-Shirt, ein Festivalarmband und das Programmheft geschenkt. Anmelden kann man sich im Internetauftritt von «Aufgetischt».

Zum Festival

Montag, 1. April - 16:15 Uhr

Wegen Sanierungsarbeiten: Brücke in der Spisegg bis Herbst nur einspurig befahrbar

(gde/vre) Voraussichtlich am 8. April startet der Kanton an der Strasse von St.Gallen nach Engelburg die Arbeiten zur Instandsetzung der Sitterbrücke in der Spisegg. Sie dauern gemäss Informationsblatt der Gemeinde Gaiserwald bis Ende Oktober. Der Verkehr wird während der Bauarbeiten mit Hilfe einer Lichtsignalanlage einspurig über die Brücke geführt.

Die «Hüslibrücke» in der Spisegg: Während der Sanierung der benachbarten Strassenbrücke wird der Fussverkehr vom 8. April bis Ende Oktober über die alte Holzbrücke umgeleitet. (Bild: Urs Bucher - 22. April 2018)

Die «Hüslibrücke» in der Spisegg: Während der Sanierung der benachbarten Strassenbrücke wird der Fussverkehr vom 8. April bis Ende Oktober über die alte Holzbrücke umgeleitet. (Bild: Urs Bucher - 22. April 2018)

Auf der Spiseggbrücke muss der gesamte Belag samt Abdichtungen und Geländer ersetzt werden. Die Arbeiten werden in zwei Etappen ausgeführt: Zuerst wird die eine Fahrspur, danach die andere saniert. Der Fussverkehr wird während der gesamten Bauzeit über die benachbarte Holzbrücke geführt.

Montag, 1. April - 15:59 Uhr

Spende für Nachwuchsprojekt «Future Champs Ostschweiz» übergeben

(pd/vre) Die UBS Ostschweiz unterstützt das Nachwuchsprojekt des FC St.Gallen. Am Rand des Grossanlasses «Ausblick mit Weitblick» übergab Regionaldirektor Hanspeter Thür FCSG-Präsident Matthias Hüppi die Spende von 3000 Franken für «Future Champs Ostschweiz». Hüppi hatte gemäss Mitteilung zuvor vor 1300 Kunden und Mitarbeitern der UBS Ostschweiz darüber gesprochen, wie er Veränderungen angeht und wie er erreichen will, dass der FCSG volksnaher wird.

UBS-Regionaldirektor Hanspeter Thür (rechts) übergibt FCSG-Präsident Matthias Hüppi die Spende für «Future Champs Ostschweiz». (Bild: PD)

UBS-Regionaldirektor Hanspeter Thür (rechts) übergibt FCSG-Präsident Matthias Hüppi die Spende für «Future Champs Ostschweiz». (Bild: PD)

Im Programm «Future Champs Ostschweiz» werden rund 800 Kinder und Jugendliche aus Clubs der ganzen Region gefördert. Die UBS-Spende fliesst gemäss Matthias Hüppi in den Fonds für die Förderung von Jungtalenten, deren Eltern diese Förderung finanziell nicht oder nur schwer tragen können.

Montag, 1. April - 13:22 Uhr

VCS zeigt sich erfreut über Aufhebung der Parkplätze auf dem St.Galler Marktplatz

(pd/vre) Am 25. April 1988 hat SP-Stadtparlamentarier Thomas Wepf eine Interpellation für einen autofreien Marktplatz eingereicht. 31 Jahre später ist seine Vision wenigstens teilweise Realität: Am 28. März 2019 wurden die 38 Parkplätze auf Marktplatz und Blumenmarkt aufgehoben. Der VCS St.Gallen/Appenzell erinnert in einer Mitteilung an den seinerzeitigen Parlamentsvorstoss und zeigt sich erfreut darüber, das diesem endlich Massnahmen folgen.

Die neuen Zweirad-Parkplätze auf dem Trottoir entlang der Nordseite des St.Galler Marktplatzes. (Bild: Reto Voneschen - 31. März 2019)

Die neuen Zweirad-Parkplätze auf dem Trottoir entlang der Nordseite des St.Galler Marktplatzes. (Bild: Reto Voneschen - 31. März 2019)

Mit der Massnahme sei ein wichtiger Schritt getan, damit im Stadtzentrum die Menschen im Zentrum stünden und nicht die Autos. Parkplätze gibt es nach Meinung des VCS «ohnehin ausreichend in zumutbarer Gehdistanz». Und wer nicht zu Fuss gehen wolle, fahre bequem mit Bus oder Velo ins Stadtzentrum. Und für alle, die mit dem Velo unterwegs seien, gebe es jetzt neue Abstellmöglichkeiten rund um den Marktplatz, freut sich der VCS.

Montag, 1. April - 13:05 Uhr

Osterhasen, Eier und alles, was daraus schlüpft, bis 28. April im St.Galler Naturmuseum

«Allerlei rund ums Ei» heisst die traditionelle Osterausstellung im Naturmuseum St.Gallen. In diesem Jahr ist sie bis 28. April zu sehen. Und nicht unwichtig zu wissen, falls das Wetter über Ostern nicht mitmachen sollte: Das Naturmuseum und damit die Ausstellung ist am Karfreitag und am Ostermontag geöffnet.

Die erstaunliche Vielfalt dessen, was aus Eiern alles schlüpft, wird derzeit im St.Galler Naturmuseum gezeigt. (Bild: PD/Naturmuseum St.Gallen)

Die erstaunliche Vielfalt dessen, was aus Eiern alles schlüpft, wird derzeit im St.Galler Naturmuseum gezeigt. (Bild: PD/Naturmuseum St.Gallen)

Die Sonderausstellung präsentiert die ganze Vielfalt der Eier - vom grossen Straussenei bis zu den winzigen Eiern der Achat-Schnecke. Mit etwas Geduld ist in den Brutkästen des Museums zudem das Wunder des Schlüpfens von Zwerghühnern und Wachteln zu beobachten. Keine Eier legt der Osterhase, der als Kaninchen der Rasse «Zwergwidder» die Ausstellung belebt.

Passend zu Ostern ist das Rahmenprogramm der Eier-Ausstellung. Sehr beliebt sind die Anlässe über Schoggihasen. Am Samstag, 6. April, 10 bis 17 Uhr, zeigen Jolanda und Beat Gerber Schritt für Schritt wie solche entstehen. Am 7., 13. und 14. April, jeweils 10 bis 12, 12.15 bis 14.15 und 14.30 bis 16.30 Uhr, findet der Familien-Workshop «Selber einen Schoggihasen giessen» statt. Die Teilnahme kostet 20 Franken pro Person; anmelden kann man sich dafür unter 071'243'40'40. Und wer interessiert ist, greift möglichst schnell zum Telefon: Die Platzzahl ist beschränkt, das Interesse in früheren Jahren war riesig.

Zur Sonderausstellung «Allerlei rund ums Ei»

Montag, 1. April - 9:44 Uhr

Kinok in der Lokremise zeigt St.Galler Dokfilm: Premiere mit Regisseur und Darstellern

(rbe/vre) Kinofilme, die in St.Gallen spielen, sind dünn gesät. Jetzt kommt ein eigentlicher St.Galler Dokumentarfilm in die Kinos, der bereits auch an den Solothurner Filmtagen stark beachtet wurde. Der Dokumentarfilm «Ly-Ling und Herr Urgesi» zeigt, wie die Jungdesignerin Ly-Ling und der traditionelle Schneider Cosimo Urgesi in einem Atelier an der St.Galler Bahnhofstrasse zusammenarbeiten.

Ly-Ling Vilaysane und Cosimo Urgesi an der St.Galler Bahnhofstrasse. (Bild: PD)

Ly-Ling Vilaysane und Cosimo Urgesi an der St.Galler Bahnhofstrasse. (Bild: PD)

Am Dienstag, 20 Uhr, feiert die «Culture-Clash-Komödie» mit zwei Generationen, zwei Berufsauffassungen und zwei unterschiedlichen Menschen seine St.Galler Premiere im Kinok in der Lokremise. Mit von der Partie sind dabei Regisseur Giancarlo Moos sowie die beiden St.Galler Protagonisten. Danach sind zwischen dem 4. und 24. April sechs weitere Vorstellungen geplant.

Zum Film «Ly-Ling und Herr Urgesi»

Montag, 1. April - 7:56 Uhr

Der April dürfte diese Woche seinem Namen wettermässig alle Ehre machen

(vre) Der Montag, darüber sind sich die Wetterfrösche im Internet einig, wird immer noch schön und sonnig mit Temperaturen bis 18 Grad. Teilweise ziehen erste Wolkenfelder vorüber. Am Dienstag ist tagsüber weiter mit schönem Wetter zu rechnen, gegen Abend wird es zunehmend bewölkt. Am Tag schwanken die Temperaturen zwischen 16 und 18 Grad.

Prächtig blühende Büsche mit einer Strassensignalisation, die diese Woche wieder an Bedeutung gewinnen könnte. (Leserbild: Mattias Dolder - Harzbüchelstrasse, 31. März 2019)

Prächtig blühende Büsche mit einer Strassensignalisation, die diese Woche wieder an Bedeutung gewinnen könnte. (Leserbild: Mattias Dolder - Harzbüchelstrasse, 31. März 2019)

Ab Dienstagabend, am Mittwoch und Donnerstag, darüber herrscht auch noch Einigkeit unter den Wetterportalen, wird eine Störung mit Regen und allenfalls etwas Schnee über St.Gallen hinweg ziehen. Parallel dazu sinken die Temperaturen. In der Nacht auf Donnerstag und auf Freitag tendiert das Thermometer in den Nachtstunden gegen 0 Grad. Gärtnerinnen und Gärtner tun gut daran, diese Entwicklung mit Rücksicht auf kälteempfindliche Pflanzen im Auge zu behalten.

Aufs kommende Wochenende hin soll das schöne Wetter nach St.Gallen zurückkehren. Ob das bereits am Freitag mit viel Sonnenschein und erneut steigenden Temperaturen oder erst am Samstag der Fall sein wird, darüber sind sich die Wetterpropheten im Internet uneins. Klar ist auf jeden Fall: Am kommenden Samstag starten für viele in St.Gallen die Frühlingsferien.

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