ST.GALLER STADT-TICKER: Dokumentarfilm «Hitlers Hollywood» in der Grabenhalle +++ Der Gschenkli-Wahlkampf +++ In der Stadt haben 18,7 Prozent abgestimmt

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Stadt St.Gallen: In unserem Stadt-Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Samstag, 25. Januar - 10:33 Uhr

Dokumentarfilm «Hitlers Hollywood» in der Grabenhalle

(pd/dh) Der Cineclub St.Gallen zeigt am Montag, 27. Januar, 18.00 und 20.15 Uhr, in der Grabenhalle einen Dokumentarfilm. «Hitlers Hollywood» ist die zweite Regie-Arbeit von Rüdiger Suchsland, der zu den bekanntesten Filmkritikern Deutschlands zählt. Wie schon im Vorgänger «Von Caligari zu Hitler», das den deutschen Film in der Weimarer Republik thematisiert, geht Suchsland akribisch genau und mit viel Liebe zum Detail vor, indem er sich die Jahre 1933 bis 1945 vornimmt. Dazu gehört, die Rolle des «Diktators des Kinos» – Joseph Goebbels – genauer zu beleuchten. Denn Goebbels war es, der früh die Wirkung des Massenmediums Film erkannte und in Deutschland ein zweites Hollywood aufbauen wollte.

«Kolberg» von Veit Harlan ist ein berüchtigter Durchhaltefilm des Nazi-Regimes, der noch in den letzten Monaten des Dritten Reichs produziert wurde und in die Kinos kam.

«Kolberg» von Veit Harlan ist ein berüchtigter Durchhaltefilm des Nazi-Regimes, der noch in den letzten Monaten des Dritten Reichs produziert wurde und in die Kinos kam. 

Bild: PD

Der Regisseur greift immer wieder auf originale, teils private Film-Aufnahmen aus der damaligen Zeit zurückzugreifen. Aufnahmen, die den (Vorkriegs-)Alltag im NS-Staat zeigen: Die Menschen genossen den Wohlstand, den Hitler brachte, sowie die damit verbundenen, allwöchentlichen Kinobesuche. Während der Zeit im Kino jedoch, und das ist die wichtigste Botschaft des Films, wurden der Bevölkerung die weltfremde Ideologie und die (Rassen-) Theorien einverleibt – unterschwellig und unbemerkt.

Zu sehen gibt es unter anderem auch ausgewählte Ausschnitte aus bekannten Hetzfilmen wie «Hitlerjunge Quex» oder dem monumentalen Durchhalte-Epos «Kollberg», die Suchsland stets fundiert und in einen grösseren Zusammenhang einordnet.

Weitere Informationen unter:
https://www.grabenhalle.ch/cineclub-sg-hitlers-hollywood

Freitag, 24. Januar - 18:59 Uhr

Der grosse Gschenkli-Wahlkampf: Tinner mit Traubenzucker unterwegs, Fässler und Bucher beschenken Velofahrer

(vre) Der Wahlkampf für Kantonsrat und Kantonsregierung kommt langsam in die heisse Phase. Dabei spielen auch diesmal kleine Geschenke, sogenannte «Give aways», eine wichtige Rolle. Wobei die FDP diesmal in der Stadt nicht mit Stromsparlampen unterwegs ist, sondern sich etwas Neues einfallen lässt, während die SP die bei Schleckmäulern beliebte Minörli- und Gummibärli-Aktion dem Vernehmen nach wiederholen will.

Am Donnerstag und Freitag sind jetzt zuerst einmal drei Kandidierende für die St.Galler Regierung gschenklimässig zu Hochform aufgelaufen. Am Donnerstagabend war FDP-Regierungskandidat Beat Tinner mit Traubenzucker unterwegs. Er beschenkte damit im Waaghaussaal die frisch nominierten Kandidatinnen und Kandidaten für die St.Galler Stadtparlamentswahl vom Herbst. Auf dass ihnen beim weiteren Wahlmarathon der Energiehaushalt nicht zusammenbreche...

FDP-Regierungskandidat rüstet Kandidierende fürs St.Galler Stadtparlament mit Traubenzucker aus. Im Bild zu erkennen Stadtparlamentarierin Elisabeth Zwicky Mosimann und Stadtparlamentskandidat Muharrem Maloku.

FDP-Regierungskandidat rüstet Kandidierende fürs St.Galler Stadtparlament mit Traubenzucker aus. Im Bild zu erkennen Stadtparlamentarierin Elisabeth Zwicky Mosimann und Stadtparlamentskandidat Muharrem Maloku.

Bild: Reto Voneschen

Am Freitag waren dann SP-Regierungsrat Fredy Fässler und SP-Regierungskandidatin Laura Bucher mit einem roten «Give away» rund um den St.Galler Hauptbahnhof unterwegs: Sie stülpten Drahteseln, die in den dortigen Ständern abgestellt waren, Velosattelschützer über. Natürlich sind diese rot und mit einem Wahlkampfslogan verziert.

SP-Regierungskandidatin Laura Bucher und SP-Regierungsrat Fredy Fässler am Freitag mit ihren Velosattelschützern beim grossen Veloständer am St.Galler Rathaus.

SP-Regierungskandidatin Laura Bucher und SP-Regierungsrat Fredy Fässler am Freitag mit ihren Velosattelschützern beim grossen Veloständer am St.Galler Rathaus.

Bild: SP St.Gallen

Damit machten sie gemäss SP-Mitteilung auf ihr eigenes, vorbildliches Mobilitätsverhalten aufmerksam: Fässler sei täglich in der Stadt St.Gallen mit gelber Leuchtweste, Helm und Velo zum Arbeitsplatz unterwegs. Bucher kombiniere Zug und Velo für den Arbeitsweg von St.Margrethen ans Bundesverwaltungsgericht in St.Gallen. Und was sie so lebten, verträten sie in Verkehrsfragern auch in der Politik, schreibt die Partei.

Freitag, 24. Januar - 18:15 Uhr

Stadt St.Gallen rechnet für den 9. Februar mit einer Beteiligung von 32 bis 35 Prozent: 8315 Stimmberechtigte haben entschieden

(vre) Bis Freitagmittag beträgt die Stimmbeteiligung in der Stadt St.Gallen für den 9. Februar 18,7 Prozent. 8315 Stimmberechtigte haben ihr Couvert für den Termin bereits retourniert. Aufgrund von Erfahrungswerten rechnet die Stadt derzeit mit einer Stimmbeteiligung von insgesamt 32 bis 35 Prozent.

Zum Abstimmungsbarometer der Stadt St.Gallen gehört eine Tabelle, in der ersichtlich ist, wie viele Stimmcouverts bisher Tag für Tag im Rathaus eingegangen sind.

Zum Abstimmungsbarometer der Stadt St.Gallen gehört eine Tabelle, in der ersichtlich ist, wie viele Stimmcouverts bisher Tag für Tag im Rathaus eingegangen sind.

Illustration: Stadt St.Gallen

Am 9. Februar entscheidet das Schweizer Stimmvolk über die Initiative für «Mehr bezahlbare Wohnungen» und die Ausdehnung der Anti-Rassismus-Strafnorm auf sexuelle Minderheiten. Im Wahlkreis St.Gallen-Gossau wird zudem ein Laienrichter fürs Kreisgericht neu gewählt. Wie immer vor solchen Urnengängen hat die Stadt in ihrem Internetauftritt das Abstimmungsbarometer aufgeschaltet: Es zeigt täglich, wie viele Stimmberechtigte ihr Couvert bereits zurückgeschickt haben.

Freitag, 24. Januar - 15:33 Uhr

FC St.Gallen startet am Sonntag mit einem Heimspiel in die Rückrunde: Chance auf den Leaderthron

(cbr) Am Sonntag, ab 16 Uhr, startet der FC St.Gallen gegen Luganoin die Rückrunde. Verkauft sind bis Freitagmittag fürs Spiel im Kybunpark etwas mehr als 9'000 Tickets. Zrotz Sportferien hoffen Peter Zeidler & Co. noch, die 10'000er-Grenze zu schaffen. Der Trainer wird am Sonntag gegen die Tessiner im Tor auf Neuverpflichtung Lawrence Ati Zigi setzen. Er wurde am Freitag definitiv bis 2023 verpflichtet, um den Abgang von Dejan Stojanovic zu kompensieren.

Ati Zigi, der neue Goalie des FC St.Gallen, ist für den ersten Match der Rückrunde vom Sonntag im Kybunpark spielberechtigt.

Ati Zigi, der neue Goalie des FC St.Gallen, ist für den ersten Match der Rückrunde vom Sonntag im Kybunpark spielberechtigt.  

Bild: Jb Autissier

Der 23-jährige Ghanaer Zigi hat Arbeitspapiere und Spielberechtigung erhalten, noch nicht qualifiziert ist indes Lorenzo Gonzalez, der zweite Neuzugang des FC St.Gallen an diesem Freitag. Der 19-jährige Stürmer hat die Jugend bei Servette Genf und später bei Manchester City verbracht. Zuletzt spielte das einstige Supertalent bei Malaga in der zweiten spanischen Liga nur eine marginale Rolle. Gonzalez kommt im Gegensatz zu Zigi ablösefrei und gilt als Investition für die Zukunft.

Nicht nur wegen der beiden Transfers blicken die St.Galler zuversichtlich auf die Rückrunde. Präsident Matthias Hüppi schwärmte an der Pressekonferenz, die voraus wie zurück blickte, von der wunderbaren Struktur und Konstellation im Verein. Peter Zeidler sagt er sei richtig heiss auf die kommenden Aufgaben: «Meine Freude über mögliche Erfolge ist grösser als die Angst vor Misserfolg. Wir freuen uns richtig, dass es weitergeht.»

Und jetzt kommt also am Sonntag als erster Gegner der Rückrunde Lugano, gegen das man die beiden bisherigen Saisonspiele gewonnen hat. Mit einem neuerlichen Sieg könnte der FC St.Gallen die Tabelle der Super-League nach dieser Runde anführen. Voraussetzung ist, dass es beim Spiel YB gegen Basel keinen Sieger gibt.

Freitag, 24. Januar - 12:10 Uhr

Kapo St.Gallen verbreitet ungewöhnlichen Zeugenaufruf: Verdächtiger nach Anschlag in Deutschland gesucht

(kapo/vre) Am 2. September 2019 ist es in einem Drogeriemarkt im deutschen Freiburg im Breisgau zu einer Verpuffungsexplosion gekommen. Da auf den Zeugenaufruf der Polizei nach dem Attentat die Hinweise nur sehr spärlich eingingen, haben Staatsanwaltschaft und Polizeipräsidium Freiburg sich auf dem Rechtshilfeweg an die Schweizer Behörden gewandt. Das ist die Erklärung dafür, dass auch die Kantonspolizei St.Gallen am Freitagvormittag diesen Zeugenaufruf publiziert hat.

Wer kennt diesen Mann? Er wurde Anfang September 2019 kurz vor einer Explosion in einem Laden im deutschen Freiburg im Breisgau von einer Überwachungskamera gefilmt.

Wer kennt diesen Mann? Er wurde Anfang September 2019 kurz vor einer Explosion in einem Laden im deutschen Freiburg im Breisgau von einer Überwachungskamera gefilmt.

Bild: Kantonspolizei SG

In Zusammenhang mit dem Sprengstoffdelikt wird ein 30 bis 50 Jahre alter Mann gesucht. Er ist 160 bis 175 Zentimeter gross und weist eine normale Statur mit leichtem Bauchansatz auf. Auf den Bildern, die eine Überwachungskamera vom Tatort in einem Laden geliefert hat, trägt der Verdächtige eine Brille und vermutlich eine Perücke mit langen dunkelbraunen Haaren. Hinweise und Fragen können ans Polizeipräsidium Freiburg (D) gerichtet werden (Telefon 0049'761'882'50'20).

Freitag, 24. Januar - 11:18 Uhr

Kamera an der Multergasse: Private dürfen den öffentlichen Raum nicht überwachen - und jetzt?

(vre) Im «St.Galler Stadtmelder» ist eine interessante Diskussion über Überwachungskameras im Gang. Ausgangspunkt war die Feststellung eines Passanten, dass eine Kamera am Haus Multergasse 26 nicht den Hauseingang, sondern offensichtlich nur den öffentlichen Raum und die Personen filmt, die am Haus vorbeigehen. Und das ist gemäss den Vorgaben des Bundes verboten. Daher, so der Eintrag im «Stadtmelder», müsse diese Kamera entfernt werden.

Klar ist aufgrund der Antwort des Rechtsdienstes der Stadt, dass die Kamera nicht von einer Behörde «zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit» betrieben wird. Unbestritten ist auch, dass es Privaten verboten ist, den öffentlichen Raum zu überwachen. Nicht ganz so klar ist hingegen, ob es sich um eine echte Kamera oder eine Attrappe zur Abschreckung handelt: Letzteres vermutet einer in einem Stadtmelder-Eintrag. Er glaubt sich zu erinnern, dass das in Zusammenhang mit Einbrüchen beim Uhren- und Schmuckgeschäft Bucherer ein Thema gewesen ist

Die umstrittene Überwachungskamera am Haus Multergasse 26.

Die umstrittene Überwachungskamera am Haus Multergasse 26.

Bild: Reto Voneschen

Strittig und grundsätzlich interessant ist der Teil der Diskussion, in dem es darum geht, was man gegen die verbotene Überwachungskamera tun kann und wer etwas tun soll. Gemäss Rechtsdienst der Stadt St.Gallen ist diese dafür nicht zuständig. Der Fall fällt in den Kompetenzbereich des Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten. In seinem Internetauftritt finden sich denn auch Merkblätter, was bezüglich Überwachung an verschiedenen Orten gestattet und verboten ist.

Diskussionen löst im «Stadtmelder» die Antwort des Rechtsdienstes der Stadt aus, was man gegen die verbotene Kamera tun kann. Für Person, die von ihr im öffentlichen Raum gefilmt werden, kann dies eine Verletzung der Persönlichkeitsrechte darstellen. Für sie gibt's die Möglichkeit einer zivilrechtlichen Klage ans Kreisgericht St.Gallen, wobei allerdings zuvor ein Schlichtungsverfahren durchgeführt werden muss. Der Kläger muss die Persönlichkeitsverletzung beweisen und er trägt das Prozessrisiko.

Dass man gegen eine verbotene Überwachungskamera nur per Privatklage vorgehen kann, leuchtet Teilnehmern an der «Stadtmelder»-Diskussion nicht ganz ein. So findet etwa der grünliberale Stadtparlamentarier Marcel Baur: «Es kann doch nicht sein, dass das Entfernen einer Kamera nur via Klage möglich ist.» Momentaner Stand der Dinge ist aber, dass das der Fall ist.

Freitag, 24. Januar - 10:45 Uhr

Strom tanken beim TCS-Servicezentrum in Winkeln

(pd/vre) Eine neue Schnellladestation für Elektro-Autos haben die St.Galler Stadtwerke in Zusammenarbeit mit dem TCS in Betrieb genommen. Die Station beim TCS-Service-Center an der Zürcher Strasse ist die dritte ihrer Art in der Stadt. Elektrofahrzeuge können dort bei einer Leistung von 50 Kilowatt innert einer halben Stunde Strom für über 140 Kilometer Reichweite «tanken».

Die Zahl der Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge nimmt auch in der Stadt St.Gallen langsam, aber stetig zu.

Die Zahl der Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge nimmt auch in der Stadt St.Gallen langsam, aber stetig zu.

Bild: Nadia Schärli/LZ

Die beiden anderen Schnellladestationen wurden bereits 2018 aufgestellt: Jene neben der Empa an der Lerchenfeldstrasse im August und jene bei den Helvetia-Versicherungen an der Dufourstrasse im September jenen Jahres. Die Schnellladestationen sind dem Abrechnungssystem Ostmobil angeschlossen. Die gemeinsame Lösung verschiedener Energieversorger ermöglicht unterwegs ein bequemes Laden von Elektrofahrzeugen. In der Schweiz stehen via Roaming bereits 3'500 Ladestationen zur Verfügung, europaweit sind es rund 45’000.

Freitag, 24. Januar - 10:25 Uhr

Benedikt Würth für den Acrevis-Verwaltungsrat nominiert

(pd/vre) CVP-Ständerat Benedikt Würth soll nach dem Ausscheiden aus der Kantonsregierung Verwaltungsrat der Ostschweizer Acrevis-Bank werden. Er wird gemäss Mitteilung vom Freitgag der Generalversammlung vom 27. März als Ersatz für den zurücktretenden Verwaltungsrat Reto Moggi zur Wahl vorgeschlagen.

Benedikt Würth, St.Galler Ständerat und bis Ende Mai Mitglied der Kantonsregierung.

Benedikt Würth, St.Galler Ständerat und bis Ende Mai Mitglied der Kantonsregierung.

Bild: PD

Benedikt Würth ist seit 2011 Mitglied der St.Galler Kantonsregierung. Seit vier Jahren ist er Vorsteher des Finanzdepartements. Zuvor war er Stadtpräsident von Rapperswil-Jona sowie in der OBT AG in leitender Stellung tätig. Im November 2019 ist Würth in den Ständerat gewählt worden. Nach seinem Ausscheiden aus der Kantonsregierung Ende Mai wird er in einem m St.Galler Anwaltsbüro tätig sein und in die Privatwirtschaft wechseln. Sein Amtsantritt als Verwaltungsrat der Acrevis-Bank wäre somit per 1. Juni möglich.

Freitag, 24. Januar - 9:55 Uhr

Für alle, die auf der Autobahn unterwegs sind: Ab 1. Februar braucht's die Vignette 2020

(kapo/vre) Die Kantonspolizei erinnert daran, dass ab Samstag in einer Woche alle Fahrzeuge, die eine Autobahn in der Schweiz befahren, mit einer Vignette des Jahrgangs 2020 versehen sein müssen. Ab 1. Februar werde bei Routinekontrollen auf der Autobahn auch die Gültigkeit der Vignette überprüft, heisst es in einer Mitteilung. Wer ohne gültige Vignette erwischt wird, muss mit einer Busse von 200 Franken rechnen.

Die Autobahnvignette 2020.

Die Autobahnvignette 2020.

Bild: Kantonspolizei SG

Fürs Platzieren der Autobahnvignette am Fahrzeug gibt es klare Vorschriften. Bei Autos ist sie gemäss Mitteilung der Kantonspolizei «auf der Innenseite der Frontscheibe (am linken Rand oder hinter dem Innenrückspiegel)», bei Anhängern und Motorrädern «an einem nicht auswechselbaren, leicht zugänglichen Ort» anzubringen.

Freitag, 24. Januar - 9:25 Uhr

Auffahrunfälle im Morgenverkehr zwischen Winkeln und Gossau

(vre) Am Freitagmorgen ist es auf der Autobahn zwischen Winkeln und Gossau kurz hintereinander gleich zu zwei Auffahrunfällen gekommen. In den einen Zwischenfall waren drei, in den anderen zwei Fahrzeuge verwickelt. Verletzt wurde dabei niemand; es entstand auch nur relativ geringer Sachschaden. Zudem gab's nach jedem der Unfälle Rückstaus im Morgenverkehr.

Solche Zwischenfälle kämen auf der Stadtautobahn in den Stosszeiten regelmässig vor, sagte Kapo-Sprecher Hanspeter Krüsi auf Anfrage. Ursache ist meist, dass Autofahrer im dichten Verkehr mit zu knappen Abständen hintereinander her fahren. Da reicht dann eine Kleinigkeit, eine kurze Ablenkung etwa, und man landet im Heck des Vordermanns. In den allermeisten Fällen gehen solche Unfälle glimpflich aus, nämlich wie am Freitag ohne Verletzte und mit Blechschaden.

Donnerstag, 23. Januar - 16:55 Uhr

Heimspiel für Velvet Two Stripes in der St.Galler Grabenhalle

Velvet Two Stripes ist am Samstagabend mit dem Album «Devil Dance» in der St.Galler Grabenhalle zu Gast.

Velvet Two Stripes ist am Samstagabend mit dem Album «Devil Dance» in der St.Galler Grabenhalle zu Gast.

Bild: PD

(woo/vre) Am Samstag spielen Velvet Two Stripes in der Grabenhalle. Die Rockband mit St.Galler Wurzeln um Sophie und Sara Diggelmann sowie Franca Mock ist derzeit mit ihrem Album «Devil Dance» auf Tour. Ebenfalls auftreten wird die britische Band Saint Agnes. Am Samstagabend werde es daher mit Sicherheit laut, bluesig und rockig in der Halle, verspricht die Programmgruppe «Bruchteil». Türöffnung ist um 20.30 Uhr, der Eintritt kostet 25 Franken.

Donnerstag, 23. Januar - 16:45 Uhr

Tiefgefrorene Sitzbänke

Sitzbank auf Dreilinden.

Sitzbank auf Dreilinden.

Leserbild: Christian Wild
Winterliche Kontraste auf dem Pic-o-Pello-Platz.

Winterliche Kontraste auf dem Pic-o-Pello-Platz.

Leserbild: Christian Wild

(vre) Der Nebel über St.Gallen hat sich heute Donnerstag tagsüber also nicht mehr gelichtet. Mit Sonne wie am Mittwoch war nichts. Interessante Fotomotive haben aber auch Nebel und Frost produziert, wie die beiden Schnappschüsse von Leserfotograf Christian Wild aus St.Gallen zeigen.

Donnerstag, 23. Januar - 16:35 Uhr

Neue Ausstellung in der St.Galler Kunsthalle: Fünf Künstlerinnen und Künstler loten Grenzen aus

(pd/vre) In der Kunsthalle St.Gallen findet am Freitag, 18 Uhr, die Vernissage der Ausstellung «La fine ligne» statt. Die Gruppenausstellung mit Werken von Linus Bill und Adrien Horni, Simone Holliger, Marine Julié sowie Simon Paccaud vereint laut Mitteilung vier künstlerische Positionen und verfolgt die Idee «einer Verschachtelung und Überlagerung von Formen und künstlerischen Sprachen». Sie ist bis zum 5. April zu sehen.

Die Kunsthalle St.Gallen befindet sich im alten Lagerhaus an der Davidstrasse.

Die Kunsthalle St.Gallen befindet sich im alten Lagerhaus an der Davidstrasse.

Bild: Michel Canonica

Die eingeladenen Künstlerinnen und Künstler sind alle in den 1980er-Jahren geboren, in der Schweiz aktiv und/oder an Schweizer Kunstschulen ausgebildet worden. Von einer Generation zu reden wäre zwar etwas hoch gegriffen, aber alle interessieren sich in ihrem Schaffen für die Grenzen der Genres und der Materialien. Genau an dieser feinen Linie und an dieser unsichtbaren Grenze entwickeln sie ihre Werke.

Donnerstag, 23. Januar - 16:06 Uhr

Ein neues Bewegungsangebot an vier Sonntagen in St.Gallen: Spiel, Sport und Spass für die ganze Familie

(sk/vre) Bewegung ist gesund, Bewegung in der Gruppe fördert zudem das Zusammengehörigkeitsgefühl. Auch darum bietet die Stadt ab diesem Jahr neu das Programm «Familien in Bewegung» (FiB). Dafür werden an vier Sonntagen städtische Turnhallen geöffnet. Eingeladen zu Spiel, Sport und Spass sind Eltern mit ihren Kindern im Alter von zwei bis sechs Jahren.

Die Stadt St.Gallen startet ein neues Bewegungsangebot für Familien mit Kindern im Alter von zwei bis sechs Jahren.

Die Stadt St.Gallen startet ein neues Bewegungsangebot für Familien mit Kindern im Alter von zwei bis sechs Jahren.

Bild: Gaetan Bally/KEY

FiB ist ein kostenloses Bewegungsangebot für kleine Kinder und ihre Bezugspersonen. Das Projekt startet im Februar 2020. Es fördert die Freude an Bewegung und gibt Möglichkeiten, in einem spielerischen Umfeld neue Freundschaften zu knüpfen. Ein Team von Leitungspersonen und Jugendlichen coacht dabei die grossen und kleinen Gäste. Das Elterncafé soll Gelegenheit für Austausch und Gespräche schaffen.

«Familien in Bewegung» (FiB) findet diesen Winter je zweimal im Westen und im Osten der Stadt St.Gallen statt. Gestartet wird Anfang Februar in der Turnhalle Schönau.

  • FiB West
    2. Februar und 1. März, jeweils von 14 bis 17 Uhr
    Turnhalle Schönau, Zürcher Strasse 99, St.Gallen
  • FiB Ost
    23. Februar und 29. März, jeweils 14 bis 17 Uhr
    Turnhalle Halden, Iltisstrasse 7, St.Gallen
Donnerstag, 23. Januar - 15:33 Uhr

Finissage im Historischen und Völkerkundemuseum: Am Sonntag wird das Mandala wieder zerstört

(pd/vre) Am Sonntag, 11 Uhr, wird im Historischen und Völkerkundmuseum die Finissage zur Ausstellung «Mandala – Auf der Suche nach Erleuchtung» gefeiert. Zum Programm gehört eine Kurzführung mit Gastkurator Peter van Ham sowie die rituelle Zerstörung des Sand-Mandalas durch einen tibetischen Mönch.

Das Mandala in der Ausstellung im Historischen und Völkerkundemuseum wurde im Sommer von tibetischen Mönchen gestreut.

Das Mandala in der Ausstellung im Historischen und Völkerkundemuseum wurde im Sommer von tibetischen Mönchen gestreut.

Bild: Adriana Ortiz Cardozo (19.6.2019)

Im Juni haben drei tibetische Mönche aus dem klösterlichen Tibet-Institut in Rikon im Historischen und Völkerkundemuseum ein Sand-Mandala gestreut. Fast eine Woche waren sie damit beschäftigt. An der Finissage wird das beeindruckende Kunstwerk nun rituell zerstört. Der Sand wird danach bei der Volière im Stadtpark in fliessendes Gewässer gestreut und so symbolisch in den Kreislauf des Lebens zurückgegeben.

Donnerstag, 23. Januar - 15:18 Uhr

Mit Glühwein, Punsch und Guetzli 4000 Franken gesammelt

(pd/vre) Die St.Galler Kantonalbank spendet Obvita, dem Ostschweizer Blindenfürsorgeverein, 4'060 Franken. Das Geld haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter  im Advent gesammelt. Zum 13. Mal offerierte die KB dafür an ihrem Hauptsitz an der St.-Leonhard-Strasse während zwei Abendverkäufen im Dezember 2019 Glühwein, Punsch und Guetzli.

Joachim Bühler, Leiter Privatkunden der St.Galler Kantonalbank, übergibt den Check mit der Weihnachtsspende an Katrin Murezzan von Obvita.

Joachim Bühler, Leiter Privatkunden der St.Galler Kantonalbank, übergibt den Check mit der Weihnachtsspende an Katrin Murezzan von Obvita.

Bild: PD

Obvita will die Spende «zur Ermöglichung von speziellen Aktivitäten für unsere langjährigen Bewohnerinnen und Bewohner» einsetzen. Der Ostschweizer Blindenfürsorgeverein gehört heute zu den grössten Playern im Ostschweizer Behindertenwesen. Er engagiert sich für blinde und sehbehinderte Menschen sowie Personen n mit psychischen Problemen.

Donnerstag, 23. Januar - 15:05 Uhr

Eckdaten für die Stadtwahlen: Gewählt wird am 27. September, zweiter Wahlgang für den Stadtrat wäre am 29. November

(sk/vre) Im Herbst werden in St.Gallen das Stadtparlament und der Stadtrat neu bestellt. In einer Mitteilung hat die Stadt jetzt die administrativen Eckdaten dafür publik gemacht.

  • Die Parlamentswahlen und der erste Wahlgang für Stadtrat und Stadtpräsidium finden am 27. September statt. Die elektronischen Formulare für Wahlvorschläge werden am Wochenende vom 8. März aufgeschaltet.  Die Einreichefrist für Listen und Listenverbindungen läuft danach bis 29. Juni, 16.30 Uhr.
  • Falls für Stadtrat und/oder Stadtpräsidium ein zweiter Wahlgang nötig ist, wird dieser auf den 29. November gelegt. Dafür läuft die Einreichefrist für Wahlvorschläge bis 15. Oktober, 16.30 Uhr.

Bei den Listennummern übernimmt die Stadt das Verfahren, das der Kanton neu anwendet. Die Nummern werden nicht mehr der Reihenfolge der Einreichung nach vergeben, sondern gemäss dem Stimmenanteil bei den Wahlen 2016. Bei Listenverbindungen können sich die Parteien die gleiche Nummer für alle ihre Listen wünschen. Unten eine Übersicht mit den Stimmenanteilen der Parteien bei den Stadtparlamentswahlen 2016 und ihre Listennummern 2020.

Donnerstag, 23. Januar - 14:22 Uhr

St.Galler FHS-Rektor Sebastian Wörwag wechselt in den Thurgau

(dh/vre) Der Regierungsrat des Kantons Thurgau hat den St.Galler Sebastian Wörwag für die Amtsperiode 2020 bis 2024 zum Präsidenten des Hochschulrats der Pädagogischen Hochschule Thurgau ernannt. Das Amt war im Herbst öffentlich ausgeschrieben worden. Am Donnerstag teilte der Thurgau jetzt mit, wer es übernimmt.

Professor Sebastian Wörwag, Rektor der Fachhochschule St.Gallen.

Professor Sebastian Wörwag, Rektor der Fachhochschule St.Gallen. 

Bild: Urs Bucher (27.3.2019)

Aus den eingegangenen Bewerbungen waren drei Personen in die engere Auswahl gekommen. Unter ihnen hat sich der Thurgauer Regierungsrat für Sebastian Wörwag, derzeit noch Rektor der Fachhochschule St.Gallen (FHS), entschieden. Der 53-Jährige habe mit seiner langjährigen Erfahrung im schweizerischen Hochschulwesen sowie seinen ausgewiesenen Führungskompetenzen überzeugt, wird die Wahl begründet.

Sebastian Wörwag ist seit 2003 Rektor der FHS. Von diesem Amt tritt er jetzt schrittweise in Zusammenhang mit einer Reorganisation zurück. Die Fachhochschule St.Gallen, die Hochschule für Technik Rapperswil und die Interstaatliche Hochschule für Technik Buchs werden zur «Ost - Fachhochschule Ostschweiz» zusammengelegt. Der Führungsschwerpunkt der neuen Institution wird in Rapperswil liegen.

Donnerstag, 23. Januar - 11:33 Uhr

Multivisionshow gastiert am Sonntag im «Einstein» in St.Gallen: Skandinavien zum Dritten mit Corrado Filipponi

(pd/vre) Der Schweizer Fotograf Corrado Filipponi ist ganz definitiv fasziniert von Skandinavien. Einmal verbrachte er einen schönen Teil der vergangenen Jahre auf Reisen in Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland sowie auf den Färöer-Inseln oder der Insel Åland. Zum andern hat er drei grosse Film- und Fotoreportagen über Skandinavien produziert.

Begegnung mit einem jungen Braunbären.

Begegnung mit einem jungen Braunbären.

Bild: Corrado Filipponi/PD

«Grenzenloses Skandinavien» ist der letzte Teil dieser Trilogie. Mit ihm tourt Filipponi derzeit durch die Schweiz. Diese dritte Multivisionshow ist «der grenzenlosen Schönheit» Nordeuropas gewidmet. In Wort und Bild vorgestellt wird dabei auch die beliebte norwegische Schifffahrtslinie Hurtigruten.

Reisefotograf Corrado Filippono.

Reisefotograf Corrado Filippono.

Bild: PD

Der 51-jährige Reisefotograf Corrado Filipponi kommt aus Winterthur. Er gehört derzeit zu den angesagtesten Multivision-Referenten der Schweiz. Das hängt zum einen mit der Quantität, der Zahl seiner Produktionen und Auftritte, zusammen: Filipponi hat bisher zwölf Multivision-Fotoreportagen produziert, die er jährlich an über 50 Terminen vorstellt. Dazu kommt ein qualitativer Aspekt: Seine Film- und Fotoreportagen sind aufwendig recherchiert, originell fotografiert und gut strukturiert.

Hier geht's zu weitere Informationen, einem zweiminütigen Trailer und zu den Tickets für die St.Galler Vorführung vom Sonntag im Internet

Donnerstag, 23. Januar - 11:15 Uhr

Folgt auch heute Donnerstag auf dicken Nebel ein sonniger Nachmittag?

Ein Sonnenuntergang wie aus dem Bilderbuch am Montag auf dem Chapf.

Ein Sonnenuntergang wie aus dem Bilderbuch am Montag auf dem Chapf.

Leserbild: Christian Wild

(vre) Gestern Mittwoch und heute Donnerstag hat der Tag in St.Gallen mit stockdickem Nebel begonnen. Am Mittwoch lichtete er sich zwischen 10 und 11 Uhr; Städterinnen und Städter konnten einen wunderbar sonnigen Mittag und frühen Nachmittag geniessen. Und heute? Im Moment sieht's zwar so aus, als ob der Nebel bleiben wollte. Und die Meteo-Plattformen im Internet sind sich uneins, wie's am Nachmittag aussehen soll. Darauf hoffen, dass es einen klaren Sonnenuntergang wie auf dem Leserbild geben könnte, darf man also weiterhin.

Mittwoch, 22. Januar - 21:30 Uhr

Plattentaufe in der «Militärkantine»: Töbi Tobler und Christoph Pfändler präsentieren «Topf 1» 

Die Hackbrettler Töbi Tobler und Christoph Pfändler mit ihrem ersten gemeinsamen Tonträger. Er wird morgen Donnerstag in der Militärkantine getauft.

Die Hackbrettler Töbi Tobler und Christoph Pfändler mit ihrem ersten gemeinsamen Tonträger. Er wird morgen Donnerstag in der Militärkantine getauft.

Bild: PD

(woo/vre) Ein spezielles Konzert findet am Donnerstag, 20 Uhr, in der «Militärkantine» am Rand der St.Galler Kreuzbleiche statt. Töbi Tobler und Christoph Pfändler stellen ihr neues Werk «Topf 1» vor. Die Hackbrettler präsentieren ihren ersten ­ gemeinsamen Tonträger, eine Langspielplatte mit beigelegter CD, wie es in einer Mitteilung der Veranstalter heisst. Stellenweise werden die beiden durch Schlagzeuger Julian Sartorius unterstützt. 

Der Eintritt zur Plattentaufe kostet gemäss Mitteilung 30 Franken. Eine Reservation wird empfohlen.

Mittwoch, 22. Januar - 20:53 Uhr

Der Vorplatz der Fachhochschule St.Gallen wird aufgewertet: Pläne liegen derzeit bei der Stadt öffentlich auf

(vre) Die fehlende Umgebungsgestaltung der Fachhochschule hinter dem Hauptbahnhof ist seit Jahren ein Thema. Diskussionen und Versuche hier Verbesserungen zu erreichen, gab's bereits etliche. Bisher ohne grossen Erfolg. Am insgesamt unbefriedigenden Zustand haben auch die Birken, die Stadtgrün in Pflanzsäcken aufgestellt hat, wenig geändert. Nun macht die FHS einen konkreten Anlauf für Verbesserungen.

Der Plan für die Verbesserungen auf dem FHS-Vorplatz: Mit Hilfe zweier Mauern (rot umrandet in grau) und zweier Treppen (gelb) werden Terrassen geschaffen, auf denen der Aussenbereich der Cafeteria erweitert werden kann.

Der Plan für die Verbesserungen auf dem FHS-Vorplatz: Mit Hilfe zweier Mauern (rot umrandet in grau) und zweier Treppen (gelb) werden Terrassen geschaffen, auf denen der Aussenbereich der Cafeteria erweitert werden kann.

Illustration: PD

Das damit verbundene Projekt liegt derzeit beim städtischen Amt für Baubewilligungen öffentlich auf. Es sieht den Bau zweier Mauern mit Treppen zur Terrassierung eines Teils der schrägen Platzfläche vor. Darauf soll die Aussenbestuhlung der Cafeteria «Gleis 8» erweitert werden. Vorgesehen ist die Platzierung von drei Baumtöpfen und die Erstellung von 22 Veloabstellplätzen auf der Ostseite des FHS-Gebäudes neben der Treppe in die westliche Bahnhofunterführung. Die Kosten fürs Vorhaben werden auf 200'000 Franken geschätzt.

Der Vorplatz der Fachhochschule mit der im Volksmund manchmal spöttisch «Sackbirken» genannten Bepflanzung. Der schräge Teil etwa dort, wo der Velofahrer unterwegs ist, soll terrassiert werden.

Der Vorplatz der Fachhochschule mit der im Volksmund manchmal spöttisch «Sackbirken» genannten Bepflanzung. Der schräge Teil etwa dort, wo der Velofahrer unterwegs ist, soll terrassiert werden.

Bild: Reto Voneschen

Keine Veränderungen gibt's in einem Streifen des Platzes parallel zu den Gleisen des Hauptbahnhofs: Hier verläuft weiterhin über die sanft ansteigende Fläche der Veloweg zwischen Lokremise und Stadtzentrum. Zudem können hier Lastwagen bis vor den FHS-Haupteingang manövrieren. Die vorhandenen Sitzbänke aus Beton bleiben stehen.

Hierhin kommen 22 neue Abstellplätze für Velos. Sie sind nicht gedeckt, aber mit Bügeln zum Anbinden der Drahtesel ausgestattet.

Hierhin kommen 22 neue Abstellplätze für Velos. Sie sind nicht gedeckt, aber mit Bügeln zum Anbinden der Drahtesel ausgestattet.

Bild: Reto Voneschen

Der FHS-Vorplatz hat verschiedene Probleme. Eines davon ist, dass er keine ebene Fläche, sondern teilweise schräg ist. Ein anderes ist, dass der Freiraum vor dem Haupteingang der FHS vielen Interessen dienen muss. Unter anderem muss darüber die Anlieferung mit Lastwagen erfolgen. Das engt die Möglichkeiten für gestalterische Eingriffe massiv ein. Trotzdem versucht die FHS jetzt Verbesserungen zu erreichen.

Mittwoch, 22. Januar - 19:57 Uhr

Zwei neue Kunstobjekte für die Universität St.Gallen: Trashstone 705 und 708 von Wilhelm Mundt

(pd/vre) Die Kunstsammlung der Universität St.Gallen ist um zwei Werke reicher. Die Objekte stammen von Bildhauer Wilhelm Mundt. International Bekanntheit erlangte der Deutsche mit seiner seit 1989 produzierten Werkgruppe «Trashstones». Dabei handelt es sich um Abälle, die der Künstler aufwendig mit Kunstharz ummantelt. Auf den Betrachter wirken die Objekte dann wie Findlinge.

Wilhelm Mundt mit einem seiner Trashstones im HSG-Verwaltungsgebäude an der Dufourstrasse 48.

Wilhelm Mundt mit einem seiner Trashstones im HSG-Verwaltungsgebäude an der Dufourstrasse 48.

Bild: HSG

Die Sammlung umfasst inzwischen mehrere hundert durchnummerierter Einzelobjekte. Grösstes Stück ist «Trashstone 412» mit etwa einer Tonne Gewicht. Die Objekte, die an der Universität St.Gallen im Eingangsbereich des Verwaltungsgebäudes 04 an der Dufourstrasse 48 platziert sind, tragen die Nummern 705 und 708.

Beim HSG-Hauptgebäude von 1963 gehört es zum Konzept, Kunstwerke in die Architektur zu integrieren. Im Bild der Schalenbaum von Hans Arp neben dem HSG-Haupteingang.

Beim HSG-Hauptgebäude von 1963 gehört es zum Konzept, Kunstwerke in die Architektur zu integrieren. Im Bild der Schalenbaum von Hans Arp neben dem HSG-Haupteingang. 

Bild: Adriana Ortiz Cardozo

Die HSG ist bekannt für die Integration von Kunst in ihre Architektur und damit in den universitären Alltag. Viele der Werke wurden von den Künstlern speziell für den jeweiligen Standort geschaffen und nicht erst nachträglich dort aufgestellt. Ziel dieses Vorgehens ist, dass ein Dialog von Kunst und Architektur entsteht, der sich durch alle Gebäude der Uni St.Gallen zieht.

Mittwoch, 22. Januar - 19:27 Uhr

Am 27. September wird das St.Galler Stadtparlament gewählt: FDP ist mit ihren Nominationen rekordverdächtig früh dran

(vre) Morgen Donnerstag führt die FDP-Stadtpartei St.Gallen ihre Neujahrsbegrüssung durch - im Pflichtteil mit der Nomination für die Stadtparlamentswahlen vom 27. September, im lustigen Teil mit Fondue. Das Programm des zweiten Teils tönt gemütlich, das des ersten Teils ist rekordverdächtig. Seit Menschengedenken hatte in St.Gallen wohl noch nie jemand eine Liste für die Parlamentswahlen so früh beisammen.

Blick in den Parlamentssaal im St.Galler Waaghaus. Nach den Wahlen in den Kantonsrat vom 8. März folgt die Gesamterneuerungswahl des Stadtparlaments am 27. September dieses Jahres.

Blick in den Parlamentssaal im St.Galler Waaghaus. Nach den Wahlen in den Kantonsrat vom 8. März folgt die Gesamterneuerungswahl des Stadtparlaments am 27. September dieses Jahres.

Bild: Urs Bucher
(14.1.2020)

Auf Rekordjagd ist die FDP allerdings nicht. Die Liste sei bereit und man wolle den Kandidierenden die Möglichkeit bieten, möglichst schnell in den Wahlkampf einsteigen zu können. Das seien die beiden Gründen für die frühe Nomination vom Donnerstagabend, sagte FDP-Geschäftsführer Christoph Graf im Gespräch.

FDP-Geschäftsführer Christoph Graf.

FDP-Geschäftsführer Christoph Graf.

Bild: PD (21.9.2017)

Und wenn sich für die eine Kandidatin oder den anderen Kandidaten in den kommenden acht Monaten noch etwas ändert? Es ist ja nicht ganz auszuschliessen, dass jemand von der Stadtparlamentsliste, am ehesten ein Bisheriger, am 8. März in den Kantonsrat gewählt wird. Auch das ist gemäss Christoph Graf kein Problem: Die Parteileitung will sich morgen die Kompetenz geben lassen, Nachnominationen vornehmen zu können, falls dies nötig ist.

Wie dem auch sei, mit ihrem Frühstart wird die FDP-Stadtpartei ganz sicher Freund und Feind überraschen. Auch die Stadt, die die kommunalen Erneuerungswahlen vom Herbst zu organisieren, hat die Partei mit ihrem rasanten Tempo hinter sich gelassen: Die Stadtkanzlei hat Parteien und Gruppierungen nämlich erst für den 12. Februar zur Information über die administrativen Details der Stadtwahlen vom Herbst eingeladen.

Mittwoch, 22. Januar - 17:07 Uhr

Pläne zur Öffnung des Areals der Burgweiher liegen öffentlich auf: Naherholungsgebiet bei gleichzeitiger ökologischer Aufwertung

(vre) Im vergangenen Jahr konnte die Stadt St.Gallen nach langer Blockade überraschend das Areal der Burgweier kaufen. Es soll jetzt als Naherholungsgebiet für die Bevölkerung geöffnet werden. Gleichzeitig soll die grösste öffentliche Grünfläche auf Stadtgebiet in den nächsten Jahren ökologisch aufgewertet werden.

Der Plan für Öffnung und Aufwertung des Areals der beiden Burgweier.

Der Plan für Öffnung und Aufwertung des Areals der beiden Burgweier.

Bild: Stadtgrün SG

Das Baugesuch zur Öffnung des Areals und eine erste Aufwertungsetappe liegt seit Dienstag beim städtischen Amt für Baubewilligungen öffentlich auf. Die Planung hält sich im Rahmen dessen, was lokale Medien - etwa das «St.Galler Tagblatt» - mehrfach berichtet haben. So soll es rund um die Weiher einen Zaun geben. Dafür soll der Haag, der sich seit 2004 ums ganze Areal spannt, entfernt werden.

Gebrauchsanweisung: Der Entwurf für eine Info-Tafel, wie sie dereinst Besucherinnen und Besucher an den Zugängen zum Areal der Burgweier begrüssen könnte.

Gebrauchsanweisung: Der Entwurf für eine Info-Tafel, wie sie dereinst Besucherinnen und Besucher an den Zugängen zum Areal der Burgweier begrüssen könnte.

Illustration: Stadtgrün SG

Zur Erschliessung des Gebiets plant die Stadt ein Wegnetz rund um die beiden Weiher. Geplant ist auch ein Fussweg zwischen den beiden bestehenden Weihern sowie zwei Sitzplätze. Zugänge zur Grünfläche sind an der Ecke Burg- und Fürstenlandstrasse, am Burgweierweg, beim Tröckneturm sowie an der Fürstenlandstrasse beim Waldacker vorgesehen. Ausdrücklich nicht geplant sind Feuerstellen.

Die Stadt St.Gallen kauft sich ein Naturjuwel

Nach langen Bemühungen kann St.Gallen das Areal der Burgweier erwerben. Der Kauf ist schon unter Dach und Fach. Kurzfristig soll die grösste innerstädtische Grünfläche für die Bevölkerung geöffnet werden. Was darauf langfristig geschehen soll, wird Gegenstand von Studien sein.
Reto Voneschen
Mittwoch, 22. Januar - 12:05 Uhr

Erstmals ein Hauch von Winter in der Innenstadt

Vor dem Amtshaus stehen Velos im Schnee.
4 Bilder
Marktplatz und Marktgasse rund ums Vadian-Denkmal sind erstmals in diesem Winter weiss eingefärbt.
Natur und Autos am Oberen Graben im schüchternen Weiss: Trotz einer der wirklich dünnen Schneeschicht waren viele Fahrbahnen am Mittwochmorgen sehr glatt, was im Morgenverkehr stellenweise Rückstau verursachte.
Winterlich geschmücktes Gebüsch neben der Lokremise.

Vor dem Amtshaus stehen Velos im Schnee.

Bilder: Reto Voneschen

(vre) Ganz kurz sind am Mittwochmorgen in St.Gallen winterliche Gefühle aufgekommen: Die Stadt präsentierte sich bei Eiseskälte und stockdickem Nebel weiss verzuckert. Der Winterhauch war allerdings von kurzer Dauer. Bereits ab 10 Uhr begann die Sonne durch Nebel und Wolken zu drücken und machte dem Weiss zuerst auf Trottoirs und Fahrbahnen, später dann auch in den Vorgärten den Garaus.

Mittwoch, 22. Januar - 11:38 Uhr

Fast wie an Weihnachten

Leserbild. Klaus Stadler fotografierte den Rothirsch, der geduldig auf die Morgenfütterung wartet, am Sonntag auf Peter und Paul. Im Hintergrund blinken die Lichter von St.Fiden.

Leserbild. Klaus Stadler fotografierte den Rothirsch, der geduldig auf die Morgenfütterung wartet, am Sonntag auf Peter und Paul. Im Hintergrund blinken die Lichter von St.Fiden.

Dienstag, 21. Januar - 19:55 Uhr

Dachbrand im Osten der Stadt St.Gallen: Ein Video gibt Einblick in einen Einsatz der Berufsfeuerwehr

(vre) Am Montagnachmittag ist es auf dem Dach eines Hotelneubaus an der Heiligkreuzstrasse zu einem Dachbrand mit starker Rauchentwicklung gekommen. Das Feuer wurde durch die Berufsfeuerwehr St.Gallen rasch gelöscht; Personen kamen keine zu Schaden (Stadt-Ticker vom 20.1.2020, 17:55). Ein Video im Facebook-Auftritt der Feuerwehr gibt jetzt einen Eindruck, wie es bei einem solchen Routineeinsatz zu und her geht.

Und im Text zum Video gibt's zusätzliche Informationen: Auf dem Dach des Neubaus hatte bei Bauarbeiten Isolationsmaterial Feuer gefangen. Um 16.15 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert. Beim Eintreffen vor Ort wurde die Autodrehleiter gestellt, während ein erster Atemschutztrupp über das Gerüst des Neubaus zum Brandherd vorrückte. Mittels Handfeuerlöscher konnten die Flammen rasch unter Kontrolle gebracht werden.

Im Anschluss wurde mit Wasser nachgelöscht, das per Druckleitung aufs Dach geschafft wurde. Zur Sicherheit wurden mehrere Kontrollöffungen geschaffen, durch die mit der Wärmebildkamera nach allfälligen weiteren Brandherden gesucht werden konnte. Im Einsatz standen elf Angehörige der Berufsfeuerwehr, ein Tanklöschfahrzeug, die Autodrehleiter, das Kommandofahrzeug und zwei Sonderfahrzeuge. Der Einsatz dauerte rund anderthalb Stunden.

Dienstag, 21. Januar - 16:59 Uhr

Namen & Notizen: Ein Vollblutjournalist für die Quartierzeitung - Erich Gmünder übernimmt die Leitung des Riethüsli-Magazins 

(vre) Für Erich Gmünder schliesst sich nach 41 Jahren ein Kreis. Als Chefredaktor und Webmaster der Quartierzeitung im Riethüsli macht er (jetzt im Ruhestand ehrenamtlich) wieder das, was er immer am liebsten gemacht hat: Er ist als Lokaljournalist tätig. Er hat die Leitung des Riethüsli-Magazins von Nicola Zoller übernommen. Und ist damit ihr Vorgänger und Nachfolger: Gmünder leitete die Quartierzeitung vor Zoller schon einmal während fünfeinhalb Jahren.

Erich Gmünder, Journalist und Leiter der Quartierzeitung im Riethüsli.

Erich Gmünder, Journalist und Leiter der Quartierzeitung im Riethüsli.

Bild: Facebook

Gmünder ist das, was man mit gutem Gewissen einen Vollblutjournalisten nennen darf. Den Schritt zum professionellen Journalisten tat der damals 25-jährige Primarlehrer am 1. April 1979 mit dem Antritt der Stelle als Gossauer Lokalredaktor der Tageszeitung «Die Ostschweiz». Später wechselte er zum inzwischen umgetauften «Radio aktuell» und zum «Regionaljournal Ostschweiz» von Radio DRS1. Danach war er Ostschweiz-Korrespondent des Schweizer Fernsehens. Ab 2010 leitete er bis zur Pensionierung Ende 2018 die Redaktion der«Tüüfner Poscht».

Dienstag, 21. Januar - 16:05 Uhr

Folgen des kalten Wetters: Andere Verkehrsteilnehmer mit Eisstücken bombardiert

(kapo/vre) Aufgrund aktueller Vorkommnisse macht die Kantonspolizei St.Gallen darauf aufmerksam, dass Motorhauben und Autodächer vor dem Antritt einer Fahrt nicht nur von Schnee, sondern auch von Eis befreit werden müssen. Hinweise zur Vorbereitung des Autos vor Fahrtbeginn, die geltenden Vorschriften und Hinweise auf Konsequenzen bei Nichtbefolgung hat die Polizei in einem Ratgeber zusammengefasst.

Der Ratgeber «Gucklochfahrer» ist im Internetauftritt der Kantonspolizei St.Gallen aufgeschaltet.

Der Ratgeber «Gucklochfahrer» ist im Internetauftritt der Kantonspolizei St.Gallen aufgeschaltet.

Visualisierung: PD

Am Montag ist es gemäss Kapo-Meldung gleich zu vier Zwischenfällen mit vereisten Autos gekommen. Einer davon ereignete sich auch auf der St.Galler Stadtautobahn: Kurz vor 8 Uhr fiel einer Polizeipatrouille ein Lieferwagen mit Fahrtrichtung Zürich auf, der während der Fahrt kleine Eisstücke verlor. Der 38-jährige Lenker wurde zum Polizeistützpunkt Oberbüren umgeleitet und verzeigt. 

Ein zweiter Zwischenfall ereignete sich am Montag, 12.50 Uhr, auf der Autobahn bei Gossau. Hier fuhr ein 54-jähriger in Richtung Zürich. Vom Dach eines vor ihm fahrenden Lieferwagens lösten sich Eisstücke, die auf die Motorhaube und die Frontscheibe des PWs des 54-Jährigen fielen. Dadurch entstand gemäss Polizeimeldung Sachschaden.

Dienstag, 21. Januar - 15:37 Uhr

St.Galler Stadtregierung trifft sich mit Medienschaffenden: Social Media werden auch für die Stadt immer wichtiger

Der St.Galler Stadtpräsident Thomas Scheitlin.

Der St.Galler Stadtpräsident Thomas Scheitlin.

Bild: Thi My Lien Nguyen

(vre) Die Veranstaltung hat Tradition: Einmal im Jahr trifft sich die Stadtregierung mit jenen zum Mittagessen, die in lokalen und nationalen Medien regelmässig über St.Gallen berichten. Der Anlass dient dem Gedankenaustausch. In seiner Standortbestimmung vom Dienstagmittag betonte Stadtpräsident Thomas Scheitlin einmal mehr die Bedeutung der Medien für eine Zentrumsstadt wie St.Gallen.

Dass den Medien der Stoff für Berichte über St.Gallen nicht ausgeht, dafür sorgt die Stadt auch selber: 2019 hat sie 18 Medienkonferenzen durchgeführt und 218 Mitteilungen verschickt. Allerdings, so hielt Stadtpräsident Scheitlin fest, spüre man an der rückläufigen Zahl von Besucherinnen und Besuchern an Pressekonferenzen, dass die Medienlandschaft derzeit stark im Umbruch sei.

Dass die Gewohnheiten der Medienkonsumenten sich veränderten, spüre man wiederum daran, dass soziale Medien für die Behördenkommunikation immer wichtiger würden. So habe die Stadt heute 6000 Follower auf Twitter. Und der städtische Kanal auf Instagram sei 2019 mit einem Plus von 2500 Abonnentinnen und Abonnenten geradezu explodiert, sagte Scheitlin.

Richtiggehend explodiert: Der Instagram-Kanal der Stadt hat 2019 seine Abo-Zahlen mit einem Zuwachs von 2500 fast verdoppelt. Heute hat er 5869 Abonnentinnen und Abonnenten.

Richtiggehend explodiert: Der Instagram-Kanal der Stadt hat 2019 seine Abo-Zahlen mit einem Zuwachs von 2500 fast verdoppelt. Heute hat er 5869 Abonnentinnen und Abonnenten.

Illustration: Instagram

Und trotzdem: Der direkte Kontakt bleibe wichtig, betonte Stadtpräsident Scheitlin am Dienstagmittag vor den lokalen Medienschaffenden. Das zeige beispielsweise auch der laufende Wahlkampf für den Kantons- und den Regierungsrat. Trotz Werbung über die sozialen Medien suchten suchten Kandidierende den direkten Kontakt zu Bürgerinnen und Bürger. Mehr denn je zuvor gelte nämlich, dass der persönliche Kontakt ein wichtiger Aspekt fürs gegenseitige Vertrauen sei. Auch die öffentlichen Hand müsse mit dieser hybriden Welt umgehen können, sagte Scheitlin.

Dienstag, 21. Januar - 10:20 Uhr

Spielabend, No-Food-Waste-Zmittag und Reparierbar: Das haben Jungwacht und Blauring am Wochenende organisiert

(pd/mha) Die Kantonsleitung von Jungwacht und Blauring SG/AI/AR/GL hat am Wochenende an der «Aktion 72 Stunden» teilgenommen. Die Idee: Innerhalb von 72 Stunden setzten Jugendliche gemeinnützige und innovative Projekte um. Auch in St.Gallen fanden von Donnerstag bis Sonntag Aktionen statt.

Am Donnerstagabend gab es einen Spielabend.

Am Donnerstagabend gab es einen Spielabend.

In der Altstadt gab es einen Spielabend und einen Spielenachmittag. Ausserdem fanden ein Teil-Brunch und ein No-Food-Waste-Zmittag statt, an dem etwa 100 Suppenteller geschöpft wurden, wie Jungwacht Blauring mitteilt. Am Samstagnachmittag kamen mehrere Jubla-Gruppen zusammen, um aus leeren Tetrapack Portmonnaies zu basteln. Gleichzeitig nutzen einige Leute das Angebot einer Reparierbar und liessen Hosen, Taschen, Gurte und Jacken flicken. 

Dienstag, 21. Januar - 10:02 Uhr

Auto muss nach Zusammenstoss mit Kandelaber abgeschleppt werden

(stapo/mha) An der Martinsbruggstrasse hat sich am Montag, kurz vor 7 Uhr, ein Selbstunfall ereignet. Ein Autolenker bog von der Tablat- in die Martinsbruggstrasse ab, verlor dabei die Kontrolle über sein Fahrzeug und stiess mit einem Kandelaber zusammen. Gemäss Mitteilung der Stadtpolizei St.Gallen wurde niemand verletzt, das Auto musste aber abgeschleppt werden.

Das Auto stiess mit einem Kandelaber zusammen und musste abgeschleppt werden.

Das Auto stiess mit einem Kandelaber zusammen und musste abgeschleppt werden.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen
Dienstag, 21. Januar - 9:50 Uhr

Töfffahrer flüchtet nach Kollision, nun sucht Stadtpolizei den Töff

(stapo/mha) Am Montagabend, 17.50 Uhr, ist ein Töff mit einem Auto zusammengestossen. Grund war ein Rückstau auf der St.-Jakob-Strasse, wie die Stadtpolizei am Dienstagmorgen mitteilt. Die beiden Fahrer gingen demnach zwecks Schadenregulierung zu einer nahegelegenen Bushaltestelle. Da der Bus kam, vereinbarten die Unfallbeteiligten einen anderen Treffpunkt. Der Töfffahrer erschien dort jedoch nicht, sondern fuhr davon.

Die Stadtpolizei sucht nun nach dem Töff: Wer Angaben zum gesuchten Motorrad machen kann, wird gebeten, sich unter 071'224'60'00 zu melden.

Montag, 20. Januar - 17:55 Uhr

Brand auf Dach eines Neubaus an der Heiligkreuzstrasse

(stapo/evw) Am Montag, 16.15 Uhr, brannte es an der Heiligkreuzstrasse auf dem Dach eines Neubaus. Gemäss ersten Erkenntnissen waren Arbeiter mit Dacharbeiten beschäftigt, als das Feuer ausbrach. Dabei kam es zu einer starken Rauchentwicklung.

Durch das Feuer kam es zu einer starken Rauchentwicklung.

Durch das Feuer kam es zu einer starken Rauchentwicklung. 

Bild: Stadtpolizei St.Gallen

Der Brand konnte durch die Berufsfeuerwehr schnell gelöscht werden. Zwei Arbeiter wurden zur Kontrolle durch die Rettungssanität ins Spital eingeliefert, da eine leichte Rauchgasvergiftung nicht ausgeschlossen werden konnte. Die Brandursache wird durch die Stadtpolizei abgeklärt. Es dürfte Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken entstanden sein. Bei dem Gebäude handelt es sich um den Neubau für das Ibis-Hotel. 

Montag, 20. Januar - 15:30 Uhr

Ohne Instrumente, dafür mit grossartigen Stimmen

(pd/ren) Seit über dreissig Jahren stehen «The Flying Pickets» gemeinsam auf der Bühne - ohne Instrumente. Im vergangenen Jahr war die britische A-Capella-Band in der Schweiz unterwegs. In diesem Jahr präsentieren die Briten nun ihre «Only Human Tour 2020». Zuerst gastieren sie ind Hochdorf und Winterthur. Ihren dritten Halt machen sie am 14. März in der Tonhalle St.Gallen. Der Vorverkauf läuft bereits. 

Die A-Capella-Band The Flying Pickst treten im März in der Tonhalle St.Gallen auf.

Die A-Capella-Band The Flying Pickst treten im März in der Tonhalle St.Gallen auf. 

Bild: PD

Mitglieder einer Theaterformation hatten 1982 die Idee, sich nach den mobilen Streikposten der englischen Bergarbeiter zu benennen und öffentlich aufzutreten. Kurz darauf landete die A-Capella-Formation mit einer Coverversion des Yazoo-Hits «Only You» einen Nummer-Eins-Hit in Grossbritannien und Deutschland. Auch in der Schweiz erreichte der Titel Platz vier. Mehr als zehn Alben später sind «The Flying Pickets» auch im 2020 wieder auf Tour.

Als Vorlagen verwenden sie Lieder aus ganz unterschiedlichen Musikgenres wie Pop, Blues, Jazz, Gospel, Soul oder auch Rock und machen daraus ihren eigenen Sound. Mit der perfekten Beherrschung ihrer Stimmen und einer Prise britischem Humor sorgen sie für ein ungewöhnlichs Konzerterlebnis.

Montag, 20. Januar - 10:00 Uhr

Studierende machen Schule: PHSG will die Selbständigkeit fördern

(pd/ren) 16 Studierende der Pädagogischen Hochschule St. Gallen (PHSG) haben während einer Woche den Unterricht in der Primarschule Bronschhofen übernommen, ohne dabei von einer Lehrpersonen begleitet zu werden. Mit dem Projekt «Studierende machen Schule» möchte die PHSG gemäss Mitteilung die Selbständigkeit und Problemlösungsfähigkeit der Studierenden fördern und sie besser auf den Berufseinstieg vorbereiten. Gleichzeitig ermöglicht dieses Projekt eine neue Art der Zusammenarbeit mit den Schulen: Die entsprechenden Lehrpersonen sind während einer Woche vom Unterricht befreit und können diese Zeit in Schul- und Weiterbildungsprojekte investieren.

Studierende der PHSG haben an der Primarschule Bronschhofen selbständig unterrichtet.

Studierende der PHSG haben an der Primarschule Bronschhofen selbständig unterrichtet.

PD

«Viele Klassen sind heute hinsichtlich der sozialen Herkunft und der Leistungen der Schülerinnen und Schüler sehr heterogen», sagte der St.Galler Bildungsdirektor Stefan Kölliker, der ebenfalls Präsident des Hochschulrats der PHSG ist. «Die Lehrpersonen müssen gleichzeitig verschiedene Stärken und Schwächen der Schülerinnen und Schüler erfassen und dabei den Lehrplan nicht aus den Augen verlieren.» Kölliker ist überzeugt, dass es Projekte wie «Studierende machen Schule» braucht.

Das Projekt «Studierende machen Schule» ist eine grenzübergreifende Kooperation der Pädagogischen Hochschulen St.Gallen und Weingarten in Baden-Württemberg sowie der Schulgemeinde Bronschhofen. «Auch uns ist wichtig, dass Überforderungssituationen in den Klassenzimmern vermieden werden können», sagte Schulratspräsidentin Jutta Röösli. Eine Klasse zu führen sei eine anspruchsvolle Aufgabe, der Schritt vom Studium zur Lehrtätigkeit oft gross. «Dieses Projekt hilft, diesen Gap gut zu überwinden.» 

Montag, 20. Januar - 8:08 Uhr

Protesttag gegen 5G auch in der Stadt St.Gallen: «IG Mobilfunk nach Mass» informiert und sammelt Unterschriften

(vre) Am kommenden Samstag findet ein nationaler Protesttag gegen die Einführung des 5G-Mobilfunkstandards statt. Die «IG Mobilfunk mit Mass in St.Gallen» beteiligt sich daran und organisiert für den 25. Januar eine Kundgebung auf dem Blumenmarkt sowie eine Führung in der Innenstadt. Treffpunkt zur Kundgebung ist um 14.30 Uhr, Start zum Spaziergang um 14.30. Beendet wird die Aktion gemäss Einladung gegen 17 Uhr. Am Anlass werden auch Unterschriften für zwei Anti-5G-Volksinitiativen gesammelt.

Demonstration gegen 5G in Bern: Die Proteste gegen und die Diskussionen um den neuen Mobilfunkstandard 5G sind bereits seit einiger Zeit im Gang.

Demonstration gegen 5G in Bern: Die Proteste gegen und die Diskussionen um den neuen Mobilfunkstandard 5G sind bereits seit einiger Zeit im Gang.

Bild: Peter Klaunzer/KEY

5G diene nicht den Menschen, sondern dem Datensammeln und der Überwachung, begründet die «IG Mobilfunk mit Mass» ihre Kritik am neuen Mobilfunkstandard. 5G werde «mit irreführenden Behauptungen und trotz der vielen nachgewiesenen Schädigungen durch Mobilfunk durchgepaukt». Die Einführung werde «überall massiv bekämpft, wo sich Menschen mit Mobilfunktechnologie eingehender befassen». Die IG fordert daher ein Moratorium zur Einführung von 5G.

Montag, 20. Januar - 7:44 Uhr

Kinder und Jugendliche sollen auf Verkehr vorbereitet werden: Braucht die Stadt eine permanente Anlage zur Verkehrsschulung?

(dwi/vre) FDP-Stadtparlamentarier Oskar Seger macht sich in einem neu eingereichten Vorstoss Gedanken über die Verkehrsschulung von Kindern und Jugendlichen. Er regt die Schaffung einer permanenten Anlage für diesen Zweck an. Dafür soll die Stadt die Zusammenarbeit mit den benachbarten Gemeinden suchen.

Es sei von enormer Wichtigkeit, dass Kinder und Jugendliche möglichst früh lernten, wie sie sich im Strassenverkehr korrekt zu verhalten hätten, begründet Seger sein Anliegen. Vor allem sollten die Jungen für das Velofahren und dessen Regeln optimal geschult werden. Das Velo als Verkehrsmittel intensiv zu fördern und dann die Ausbildung dafür zu vernachlässigen, mache keinen Sinn, findet Oskar Seger.

Kinder üben die Verkehrsregeln für Velofahrer auf dem Parcours der Stadtpollizei in der Olma-Halle 1.

Kinder üben die Verkehrsregeln für Velofahrer auf dem Parcours der Stadtpollizei in der Olma-Halle 1.

Bild: Coralie Wenger

Für die Vorbereitung auf die Veloprüfung in der 5. oder 6. Klasse hat die Stadtpolizei St.Gallen einen Trainingsparcours entwickelt, auf dem sich kleinere Kinder in geschütztem Rahmen und in spielerischer Form an den Strassenverkehr gewöhnen können. Der Parcours wird temporär auf Schulhausplätzen eingerichtet. Zudem besteht die Möglichkeit, mit Unterstützung der Stadtpolizei in der Verkehrsschulungsanlage auf dem Messegelände zu üben.

Die Miete für die Nutzung des dafür Areals bezahlt gemäss Seger der Touring Club (TCS). Aufgrund der künftigen Nutzung des Olma-­Areals können die bisher 77 Schulungstage längerfristig in der Olma-­Halle 1 wohl nicht mehr gewährleistet werden. Oskar Seger regt daher in seiner Einfachen Anfrage an, nach einem Platz für eine permanente Verkehrsschulungsanlage Ausschau zu halten.

Für Einrichtung und Betrieb der Anlage soll die Stadt mit benachbarten Gemeinden zusammenzuarbeiten. Eine fixe Anlage bietet nach Meinung von FDP-Stadtparlamentarier Oskar Seger auch die Möglichkeit, dass Kinder und Jugendliche in ihrer Freizeit zusammen mit den Eltern üben können. Zudem sei es ein Ort, an dem die Verkehrsverbände mit Standaktionen informieren könnten.

Sonntag, 19. Januar - 18:20 Uhr

St.Galler Ferienmesse «Grenzenlos» vom Wochenende: 34'000 Besucherinnen und Besucher auf dem Olma-Areal

(pd/vre) Am Wochenende hat auf dem Olma-Areal in St.Gallen die Ferienmesse «Grenzenlos» stattgefunden. Von Freitag bis Sonntag haben sich laut Mitteilung 34'000 Besucherinnen und Besucher - das sind 1'000 mehr als im Vorjahr - über das Angebot von 330 Ausstellern informiert. An den drei Messetagen wurden mehr als 270 Film- und Reisevorträge angeboten. Fokusthema der Ferienmesse «Grenzenlos» war in diesem Jahr das südliche Afrika, Gastregion das bündnerische Val Müstair.

330 Austeller aus dem In- und Ausland stellten am Wochenende an der St.Galler Ferienmesse «Grenzenlos» ihre Angebote und Dienstleistungen vor.

330 Austeller aus dem In- und Ausland stellten am Wochenende an der St.Galler Ferienmesse «Grenzenlos» ihre Angebote und Dienstleistungen vor.

Bild: Olma-Messen SG

Vom derzeit herrschenden Campingboom profitierte die im Rahmen der Ferienmesse durchgeführt 60. Ostschweizer Camping- und Freizeit-Ausstellung (OCA). Mehr Aussteller, der grosse Campertreff und ein Forum mit spannenden Themen hätten noch mehr Publikum angezogen als 2019, ziehen die «Grenzenlos»-Verantwortlichen am Sonntagabend eine positive Bilanz.

Fokusthema der diesjährigen St.Galler Ferienmesse war das südliche Afrika.

Fokusthema der diesjährigen St.Galler Ferienmesse war das südliche Afrika.

Bild: Olma-Messen SG

Die nächste Ferienmesse «Grenzenlos» mit der 61. OCA findet vom 22. bis 24. Januar 2021 statt. Der Anlass steht dann neu unter der Leitung von Stephanie Müggler. Sie übernimmt am kommenden 1. Februar von der derzeitigen Messeleiterin Caroline Derungs, die innerhalb der Olma-Messen eine neue Aufgabe übernimmt.

Sonntag, 19. Januar - 13:59 Uhr

Abendliches Spiegelbild an der Sitter

Leserbild. Franz Häusler fotografierte vergangene Woche das Spiegelbild des Kehrichtheizkraftwerks in der Sitter.

Leserbild. Franz Häusler fotografierte vergangene Woche das Spiegelbild des Kehrichtheizkraftwerks in der Sitter.

Sonntag, 19. Januar - 13:29 Uhr

St.Gallen: Einbruch in Geschäft

(kapo) In der Zeit zwischen Freitagabend und Samstagmorgen ist eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäft in der Bildstrasse eingebrochen. Mit einem Werkzeug brach sie eine Tür auf, durchsuchte die Räumlichkeiten und stahl Bargeld im Wert von mehreren tausend Franken. Anschliessend verliess die Täterschaft das Geschäft und flüchtete in unbekannte Richtung. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 2'000 Franken.

Samstag, 18. Januar - 19:10 Uhr

Kampfwahl ans Kreisgericht St.Gallen: Alle Kreisparteien empfehlen Philipp Köppel zur Wahl

SVP-Kandidat Philipp Köppel wird bei den Kreisgerichtswahlen von allen Parteien unterstützt.

SVP-Kandidat Philipp Köppel wird bei den Kreisgerichtswahlen von allen Parteien unterstützt.

Bild: PD

(dwi/vre) Die Kreisparteien von BDP, CVP, EVP, FDP, GLP, Grünen, SD, SP und SVP empfehlen den 51-jährigen Philipp Köppel (SVP) aus Gaiserwald zur Wahl als nebenamtlichen Richter ans Kreisgericht St.Gallen. Die Ersatzwahl findet am 9.Februar statt und wird nötig, weil Robert Furrer (Grüne) Ende März zurücktreten wird. Eine stille Wahl ist nicht zustande gekommen, weil sich mit dem parteilosen Juristen Micha Herzog aus St.Gallen ein zweiter Kandidat ums Amt bewirbt.

Micha Herzog tritt als parteiloser Kampfkandidat fürs Kreisgericht an.

Micha Herzog tritt als parteiloser Kampfkandidat fürs Kreisgericht an.

Bild: PD

Traditionsgemäss haben die Vertreter der Kreisparteien im Wahlkreis St.Gallen einen gemeinsamen Wahlvorschlag angestrebt, um eine stille Wahl zu ermöglichen. Aus mehreren Vorschlägen und unter Berücksichtigung der aktuellen Vertretung am Kreisgericht haben sich die Kreisparteien gemäss Mitteilung auf Philipp Köppel geeinigt. Er ist Vater von sechs Kindern, eidgenössisch diplomierter Landwirt und Linienpilot. Seit zwei Jahren präsidiert er die SVP-Ortspartei Gaiserwald. Köppel kandidiert am 8.März auf der SVP-Liste auch für den Kantonsrat.

Samstag, 17. Januar - 18:55 Uhr

Namen & Notizen: Personeller Wechsel bei der SP - Dan Hungerbühler wird Vater und tritt kürzer

Dan Hungerbühler.

Dan Hungerbühler.

Bild: PD

(vre) Bemerkt haben es alle, die der SP St.Gallen auf Facebook folgen: Auf dem Parteisekretariat über dem Kulturzentrum Palace wird eine Stelle frei. Die SP sucht auf kommenden Frühling einen neuen politischen Sekretär. Die Erklärung dafür: Der bisherige Amtsinhaber Dan Hungerbühler wird im kommenden April Vater. Das heisst, er wird zuerst einmal einen Vaterschaftsurlaub absolvieren und danach sein Pensum auf dem SP-Sekretariat reduzieren, auch weil er sein Engagement bei der Kampagnen- und Kommunikationsagentur Kampa-Kollektiv aufstockt. Und das alles hat zur Folge, dass die SP auf April einen neuen politischen Sekretär sucht.

Samstag, 17. Januar - 10:56 Uhr

Fahrunfähig Selbstunfall in Oberrindal verursacht

Ein 21-Jähriger prallte in fahrunfähigem Zustand in mehrere parkierte Autos.

Ein 21-Jähriger prallte in fahrunfähigem Zustand in mehrere parkierte Autos.

Bild: Kapo SG

(kapo) Kurz nach 3.30 Uhr hat am sich am Samstag in Oberrindal ein Selbstunfall ereignet. Ein 21-jähriger Mann war in fahrunfähigem Zustand in mehrere parkierte Autos geprallt.

Der 21-Jährige fuhr mit seinem Auto von Flawil Richtung Underrindal. In einer Linkskurve geriet er mit seinem Auto rechts von der Strasse ab und prallte in zwei Findlinge. Dadurch wurde das Auto des 21-jährigen Mannes auf die dahinter parkierten Autos katapultiert und kam dort zum Stillstand. Der Fahrer konnte sein Auto unverletzt verlassen. Er wurde als nicht fahrfähig eingestuft. Die Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen verfügte eine Blut- und Urinprobe. Der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken.

Freitag, 17. Januar - 18:15 Uhr

Arbeitsunfall in St.Gallen: Mann von 1,2 Tonnen schwerer Türe eingeklemmt und verletzt

(stapo/vre) Am Freitagmittag ist an der Lehnstrasse in St.Gallen ein Arbeiter bei Renovationsarbeiten von der Türe eines Luftschutzraums eingeklemmt worden. Er musste danach mit unbestimmten Verletzungen im Rumpf- und Hüftbereich sowie mit Schmerzen im Genick ins Spital gebracht werden.

Unter dieser Schutzraumtüre wurde am Freitagmittag ein Arbeiter eingeklemmt. Der 38-Jährige zog sich dabei unbestimmte Verletzungen zu.

Unter dieser Schutzraumtüre wurde am Freitagmittag ein Arbeiter eingeklemmt. Der 38-Jährige zog sich dabei unbestimmte Verletzungen zu.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen

Der Arbeitsunfall ereignete sich gemäss Mitteilung der Stadtpolizei St.Gallen am Freitag, 12.20 Uhr. Der 38-jährige Arbeiter war mit Renovationsarbeiten im Keller eines Hauses beschäftigt. Dabei wurde er von der 1,2 Tonnen schweren Betontüre des Lutschutzraums eingeklemmt. Der Mann, der die ganze Zeit über ansprechbar war, konnte von Arbeitskollegen aus seiner misslichen Lage befreit werden.

Freitag, 17. Januar - 17:37 Uhr

Unfall auf St.Galler Stadtautobahn – «das gibt ein Chaos im Feierabendverkehr»

Auf der St.Galler Stadtautobahn ist nach einem Unfall am Freitagabend Geduld gefragt.

Auf der St.Galler Stadtautobahn ist nach einem Unfall am Freitagabend Geduld gefragt.

(Screenshot mydrive.tomtom.com)

(lag) Im Feierabendverkehr war auf der St.Galler Stadtautobahn in Fahrtrichtung St.Margrethen Geduld gefragt. Grund war ein Unfall im Stephanshorntunnel kurz vor 17 Uhr. «Das gibt ein Verkehrschaos», prophezeite Markus Rutz, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen, gegenüber FM1Today

Und so kam es auch: Zeitweise staute es über eine Stunde. Sowohl die Normal- als auch die Überholspur waren blockiert, der Verkehr wurde über den Pannenstreifen geführt.

Bei der Kollision zwischen zwei Autos wurde laut Polizeiangaben niemand verletzt. Gegen 18.30 Uhr wurden die Fahrzeuge abgeschleppt – der Stau löste sich langsam auf.

Freitag, 17. Januar - 17:35 Uhr

Diskussion über die Ausdehnung der Anti-Rassismus-Strafnorm: Sollen auch Schwule und Lesben besser geschützt werden?

(pd/vre) Braucht die Schweiz eine Erweiterung der Anti-Rassismus-Strafnorm auf sexuelle Minderheiten? Diese derzeit heftig diskutierte Frage müssen die Stimmberechtigen der Schweiz am 9. Februar an der Urne beantworten. Schon vorher wird sie im Kaffeehaus an der Linsebühlstrasse 77 in St.Gallen diskutiert.

Die Anti-Rassismus-Strafnorm soll auf sexuelle Minderheiten wie Lesben und Schwule ausgeweitet werden. Das Stimmvolk entscheidet am 9. Februar über die Ausdehnung des Schutzes gegen Diskriminierung.

Die Anti-Rassismus-Strafnorm soll auf sexuelle Minderheiten wie Lesben und Schwule ausgeweitet werden. Das Stimmvolk entscheidet am 9. Februar über die Ausdehnung des Schutzes gegen Diskriminierung. 

Bild: Melanie Duchene/KEY

Am kommenden Donnerstag, 19.30 Uhr, kreuzen dort Karin Winter-Dubs von der SVP, Lisa Leisi von der EDU, Laura Bucher von der SP und Philipp Schönbächler von den Grünliberalen verbal die Klingen. Organisiert wird die Veranstaltung vom Komitee «Ja zum Schutz vor Hass», das sich für ein Ja am 9. Februar einsetzt. Der Anlass ist öffentlich, der Eintritt dazu gratis. Im Anschluss wird ein Apero offeriert.

Freitag, 17. Januar - 17:33 Uhr

Auch am Mannenweier wird in den nächsten Wochen ein grosser Baum gefällt

Diese Esche am Mannenweier wird in den nächsten zwei bis drei Wochen gefällt.

Diese Esche am Mannenweier wird in den nächsten zwei bis drei Wochen gefällt.

Bild: St.Galler Stadtmelder

(vre) Diesen Winter werden im öffentlichen Raum der Stadt wiederum Bäume gefällt, die tot oder am Absterben und daher eine Gefahr sind. Die meisten von ihnen werden durch Neupflanzungen ersetzt. Auf der Fällliste stehen 75, teils markante Bäume. Darunter ist auch eine Esche neben der Garderobe am Ostende des Mannenweiers.

Dieser Baum ist gemäss einem Eintrag im St.Galler Stadtmelder am Absterben. Die Fällung ist vom Wetter abhängig; sie wird voraussichtlich in den nächsten zwei bis drei Wochen erfolgen. Dabei, so heisst es auf eine Frage aus dem Publikum, sollte es keine Einschränkungen beim Zugang zum Garderobengebäude geben, das ein beliebter Platz zum Sünnelen ist.

Freitag, 17. Januar - 17:15 Uhr

Bald hat das Musical «Wüstenblume» Premiere: Theater St.Gallen bietet exklusive Logenplätze am Laufsteg an

(pd/vre) Am 22. Februar hat im Theater St.Gallen das Musical «Wüstenblume» Premiere, das die Geschichte des Topmodels Waris Dirie erzählt. Das Stück wartet mit einem spannenden Stoff (der Biografie und dem Kampf von Dirie gegen weibliche Genitalverstümmelung) und einem speziellen Bühnenbild auf: Daraus schwingt sich ein Laufsteg über die vordersten Reihen von der Bühne in den Zuschauerraum hinaus.

Eine Visualisierung des Bühnenbilds für das Musical «Wüstenblume».

Eine Visualisierung des Bühnenbilds für das Musical «Wüstenblume».

Bild: Theater SG

Links und rechts von dieser Rampe, dort, wo sich üblicherweise der Orchestergraben befindet, gibt es 38 exklusive Plätze, die ein ungewöhnliches Musical-Erlebnis garantieren: Näher dran am Geschehen geht gemäss Mitteilung des Theaters nicht mehr. Diese Plätze können zum Preis der dritten Kategorie, also für 100 Franken pro Platz, vom Publikum gebucht werden.

Freitag, 17. Januar - 12:35 Uhr

Verkehrsunfälle in St.Fiden und auf der Kreuzbleiche: Autofahrerin und Skateboarder verletzt

(stapo/vre) Am Donnerstag ist auf Stadtgebiet zu zwei Unfällen mit je einer verletzten Person gekommen. Auf der Spinnereistrasse wurde eine 41-jährige Autofahrerin bei einer Kollision unbestimmt im Bauchbereich verletzt und musste ins Spital gefahren werden. Auf der Militärstrasse am Rand der Kreuzbleiche geriet ein unvorsichtiger Skateboarder vor ein Motorrad und wurde beim folgenden Sturz leicht verletzt.

Zusammenstoss auf der Verzweigung Spinnerei- und Bachstrasse. Im linken Auto wurde die Lenkerin beim Unfall unbestimmt verletzt.

Zusammenstoss auf der Verzweigung Spinnerei- und Bachstrasse. Im linken Auto wurde die Lenkerin beim Unfall unbestimmt verletzt.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen

Am Donnerstag, 10.45 Uhr, fuhr ein 64-jähriger Autofahrer auf der Spinnerei- in Richtung Lindentalstrasse. An der Verzweigung mit der Bachstrasse übersah er nach ersten Erkenntnissen das Fahrzeug einer 41-Jährigen, die in die Bachstrasse einbiegen wollte. Dadurch kam es zu einer seitlich-frontalen Kollision der beiden Autos. Beim Unfall wurde nicht nur die Autolenkerin verletzt, es entstand gemäss Polizeimeldung auch erheblicher Sachschaden.

Auf der Militärstrasse bei der Reithalle wechselte ein Skateboarder überraschend vom Trottoir auf die Strasse und wurde von einem Töff angefahren.

Auf der Militärstrasse bei der Reithalle wechselte ein Skateboarder überraschend vom Trottoir auf die Strasse und wurde von einem Töff angefahren.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen

Ebenfalls am Donnerstag, kurz nach 16.30 Uhr, fuhr eine 19-jährige Motorradlenkerin auf der Militärstrasse stadteinwärts. Gleichzeitig ging ein 17-Jähriger zu Fuss auf dem Trottoir in die gleiche Richtung. Unvermittelt fuhr er mit seinem Skateboard auf die Strasse, wodurch es zum Zusammenstoss mit dem Motorrad kam.

Freitag, 17. Januar -  11:44 Uhr

Familiennachmittag im Naturmuseum St.Gallen: Wenn ein Würmchen im Apfel wohnt

(pd/vre) Obstbäume bieten vielen verschiedenen Tieren von Insekten über Kleinsäuger bis Vögel ein Zuhause. Der Wurm des Apfelwicklers oder der Siebenschläfer in der Baumhöhle sind nur zwei Beispiele dafür. Am Samstag, 14 bis 16 Uhr, ist ein Familiennachmittag im Naturmuseum St.Gallen den tierischen Bewohnern des Apfelbaums gewidmet.

Wer wohnt denn da im Apfel? Teilnehmerinnen und Teilnehmer am samstäglichen Familiennachmittag im Naturmuseum erfahren es.

Wer wohnt denn da im Apfel? Teilnehmerinnen und Teilnehmer am samstäglichen Familiennachmittag im Naturmuseum erfahren es.

Bild: PD

In der laufenden Sonderausstellung «Der Apfel» werden dabei grössere und kleinere Bewohner des Baums vorgestellt. Danach wird gebastelt, und zwar eine schöne Wohnung für den kleinen Apfelwurm zum mit nach Hause nehmen.

Freitag, 17. Januar - 10:59 Uhr

St.Galler Fasnacht: Schnitzelbankabende ausverkauft, nur noch wenige freie Plätze am Föbü-Abend im Waaghaus

(pd/vre) Am 20. Februar ist wieder Schmutziger Donnerstag und auch die Stadtsanktgaller Fasnacht startet. Bereits sind erste Veranstaltungen der kommenden närrischen Tage ausverkauft: So sind für die drei Schnitzelbankabende in der Kellerbühne nach nur gut zehn Tagen öffentlichem Vorverkauf bereits keine Tickets mehr erhältlich, wie die Fasnachtsgesellschaft am Freitag mitteilt.

Viele Gäste maskierten sich an der Fasnacht 2019 für den ersten Föbü-Abend im Waaghaus.

Viele Gäste maskierten sich an der Fasnacht 2019 für den ersten Föbü-Abend im Waaghaus.

Bild: Benjamin Manser (1.3.2019)

Noch einige wenige Plätze gibt's hingegen für den Abend der Ehren-Födlebürger (Föbü) vom Fasnachtsfreitag im Waaghaus. Hier kostet das Ticket 25 Franken. Bestellungen nimmt die Fasnachtsgesellschaft weiterhin per E-Mail unter info@fasnachtsg.ch oder von Montag bis Freitag, 10 bis 12 Uhr, unter 071'277'50'70 entgegen.

Donnerstag, 16. Januar - 18:30 Uhr

Wer mit dem Weihnachtszügli fuhr, spendete an die Winterhilfe

(pd/sab) Während der Adventszeit ist in der Shopping Arena St.Gallen eine Spendenaktion zugunsten der Winterhilfe des Kantons St.Gallen durchgeführt worden. Insgesamt kamen 9'000 Franken zusammen. Die Shopping Arena rundete den Betrag auf 10000 Franken auf. Die Checkübergabe hat heute Donnerstag stattgefunden.

Von links: Andreas Hildebrand, Präsident der Winterhilfe, Karin Bortoletto, Geschäftsführerin Winterhilfe Kanton St.Gallen und Marc Schäfer, Centerleiter der Shopping Arena.

Von links: Andreas Hildebrand, Präsident der Winterhilfe, Karin Bortoletto, Geschäftsführerin Winterhilfe Kanton St.Gallen und Marc Schäfer, Centerleiter der Shopping Arena.

Bild: PD

Im Dezember rollte der Märli-Express durch das Einkaufszentrum. «Das Weihnachtszügli ist bei Familien seit Jahren beliebt und so freut es mich, dass er auch in diesem Jahr so grossen Anklang fand», lässt sich Marc Schäfer, Centerleiter der Shopping Arena, in einer Mitteilung zitieren. Eine Fahrt mit dem Kinderzügli kostete zwei Franken, davon ging jeweils ein Franken an die Winterhilfe St.Gallen, ein ZEWO-anerkanntes Hilfswerk. 

Donnerstag, 16. Januar - 17:15 Uhr

Einsatzzentrale der Kantonspolizei soll aus der «Calatrava-Muschel» ausziehen: Zu wenig Platz für neue Technik

(SK/vre) In St.Gallen betreiben die Stadt- und die Kantonspolizei je eine Notruf- und Einsatzzentrale. Sie sind mit dem gleichen Einsatzleit- und Informationssystem (Elis) ausgestattet. Dieses kommt 2024 ans Ende seiner Lebensdauer und muss ersetzt werden. Stadtrat und Kantonsregierung haben entschieden, die Beschaffung eines neuen Systems gemeinsam voranzutreiben.

Die Einsatzzentrale der Stadtpolizei soll dabei am bisherigen Standort an der Vadianstrasse 57 verbleiben. Für die Notrufzentrale der Kantonspolizei in der «Calatrava-Muschel» an der Moosbruggstrasse braucht es aber eine neue Lösung. Aus technischen und räumlichen Gründen ist eine Nachrüstung am heutigen Standort nicht möglich. Gemäss Mitteilung vom Donnerstag evaluiert der Kanton derzeit mögliche Standorte.

Die Notruf- und Einsatzzentrale der Kantonspolizei St.Gallen ist heute im muschelförmigen Bau von Santiago Calatrava an der Moosbruggstrasse untergebracht. Nach 2024 braucht es dafür eine neue räumliche Lösung.

Die Notruf- und Einsatzzentrale der Kantonspolizei St.Gallen ist heute im muschelförmigen Bau von Santiago Calatrava an der Moosbruggstrasse untergebracht. Nach 2024 braucht es dafür eine neue räumliche Lösung.

Bild: Urs Bucher (13.4.2015)

Bereits heute ist klar, dass diese neue Einsatzzentrale der Kapo eine Zwischenlösung sein wird. Bis 2033 soll auf dem Armstrong-Areal in Winkeln ein kantonales Sicherheits- und Verwaltungszentrum (SVZ) entstehen. Darin sollen Einrichtungen von Kantonspolizei und Staatsanwaltschaft sowie Untersuchungsgefängnisse zusammengeführt werden, die heute auf mehr als zwanzig Standorte in der Stadt St.Gallen verteilt sind. Darunter ist auch die Notruf- und Einsatzzentrale der Kapo.

Voraussetzung dafür, dass das SVZ realisiert werden kann, ist allerdings, dass Politik und Stimmvolk dem Vorhaben zustimmen. Der Fahrplan sieht vor, dass der Kantonsrat das Grossprojekt frühestens im Sommer 2023 begutachten kann. Danach braucht es noch eine kantonale Volksabstimmung. Den SVZ-Neubau so zu realisieren, dass die technisch nachgerüstete Notruf- und Einsatzzentrale der Kapo ohne räumliche Zwischenlösung direkt dort einziehen kann, ist terminlich nicht möglich.

Donnerstag, 16. Januar - 16:59 Uhr

Grossbaustelle St.Gallen

Leserbild. Christian Wild fotografierte am Montag die eingepackten Häuser im Linsebühl und die Baukrane im Areal des Kantonsspitals.

Leserbild. Christian Wild fotografierte am Montag die eingepackten Häuser im Linsebühl und die Baukrane im Areal des Kantonsspitals.

Donnerstag, 16. Januar - 16:45 Uhr

Themencafé der St.Galler Frauenzentrale: Was macht heutzutage einen echten Mann aus?

(pd/vre) Das nächste Themencafé der St.Galler Frauenzentrale geht am kommenden Montag, 8 bis 9.30 Uhr, im Restaurant Gentile an der Vadianstrasse 14 in St.Gallen dem männlichen Rollenverständnis als Alleinverdiener und Allein-Ernährer der Familie nach. Uwe Spirig vom «Forum Mann» wird Alternativen aufzeigen und anhand seiner eigenen Erfahrung darüber berichten, wie man diese erfolgreich leben kann.

Dass junge Väter sich zunehmend an der Kindererziehung beteiligen ist ein positiver Trend. Das traditionelle Rollenverständnis des Mannes als Ernährer der Familie ist in weiten Bevölkerungskreisen allerdings immer noch tief verwurzelt.

Dass junge Väter sich zunehmend an der Kindererziehung beteiligen ist ein positiver Trend. Das traditionelle Rollenverständnis des Mannes als Ernährer der Familie ist in weiten Bevölkerungskreisen allerdings immer noch tief verwurzelt.

Bild: PD

Eine These, die der Diskussion im «Gentile» zugrunde liegt, besagt, dass das traditionelle Rollenbild dazu beiträgt, die Ungleichbehandlung der Geschlechter - zum Beispiel in Lohndiskussionen - zu zementieren. Dass dieses Modell bis heute tief in unserer Gesellschaft verwurzelt ist, hat gemäss Ankündigung des Themencafés Konsequenzen für die Familie, für die Arbeitsteilung und auch für die soziale Integration.

Im Themencafé der kantonalen Frauenzentralle sind alle willkommen, die ihren Horizont erweitern und über aktuelle Fragen der Zeit diskutieren wollen. Die Teilnahme ist gratis; eine Anmeldung ist nicht nötig. Teilnehmerinnen und Teilnehmer bezahlen lediglich die eigene Konsumation.

Donnerstag, 16. Januar - 16:15 Uhr

Neuer Rektor fürs Kaufmännische Berufs- und Weiterbildungszentrum: Philipp Müller folgt auf Urs Bucheli

(SK/vre) Auf Antrag der Berufsfachschulkommission hat Regierungsrat Stefan Kölliker den 48-jährigen Philipp Müller zum neuen Rektor des Kaufmännischen Berufs- und Weiterbildungszentrums (KBZ) St.Gallen ernannt. Müller tritt sein Amt am 1. August 2020 an. Er folgt auf Urs Bucheli, der das KBZ seit 1991 leitet und in den Ruhestand tritt. An dieser Berufsfachschule werden am Rand der St.Galler Kreuzbleiche rund 2000 Lernende aus kaufmännischen Berufen und aus dem Detailhandel unterrichtet. Dazu hat die Schule ein breites Weiterbildungsangebot.

Nach der Matura an der Kantonsschule Heerbrugg studierte Philipp Müller an der Höheren Wirtschafts- und Verwaltungsschule (HWV) in Winterthur Betriebsökonomie mit Vertiefungsrichtung Marketing. Seine Ausbildung zum Berufsfachschullehrer schloss er 2007 am Eidgenössischen Hochschulinstitut für Berufsbildung Zollikofen ab. Mit Diplomen in Communication Management und Leadership ergänzte er seine Studien.

Philipp Müller, der neue Rektor des Kaufmännische Berufs- und Weiterbildungszentrum (KBZ) St.Gallen.

Philipp Müller, der neue Rektor des Kaufmännische Berufs- und Weiterbildungszentrum (KBZ) St.Gallen.

Bild: PD

Nach einigen Jahren in der Wirtschaft nahm Müller 2003 seine Unterrichtstätigkeit als Berufsfachschullehrer am Berufs- und Weiterbildungszentrum Rorschach-Rheintal (BZR) auf. Seit 2009 war er zunächst als Abteilungsleiter für die Berufe der Floristik und des Gartenbaus Mitglied der Geschäftsleitung des BZR. Seit 2015 führt Philipp Müller als stellvertretender Rektor den Standort Altstätten mit den kaufmännischen Berufen, der Berufsmaturität und den Medizinischen Praxis-Assistentinnen.

Donnerstag, 16. Januar - 15:39 Uhr

Vortrag und Degustation im Museum: Lösen Insekten die Ernährungsprobleme der Welt?

(pd/vre) Insekten essen? Fachleute sind der Meinung, dass die Tierchen - abgesehen vom Gruselfaktor - sehr bekömmlich sind und als Nahrungsmittel der Zukunft taugen. Zu diesem Thema bietet das Historische und Völkerkundemuseum am kommenden Sonntag, 11 Uhr, einen Vortrag mit Degustation an. Daniel Ambühl spricht im Rahmen der Ausstellung «Bricolage» unter dem Titel «Nachhaltigkeit von essbaren Insekten in der Landwirtschaft der Zukunft».

Mehlwürmer mit Zitronensaft. Personen, die diesen Apéro-Happen degustiert haben, sind durchaus angetan davon.

Mehlwürmer mit Zitronensaft. Personen, die diesen Apéro-Happen degustiert haben, sind durchaus angetan davon.

Bild: PD

Der Multimedia-Künstler Daniel Ambühl ist vom Gedanken fasziniert, dass Insekten die Ernährungsprobleme der Welt lösen können. Er erforscht das Thema in seinem Projekt «Sky Food» und engagiert sich zudem als Projektleiter bei der Wiedereinführung essbarer Raupen im Kongo sowie im «Projekt Food from Wood» der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften.

Donnerstag, 16. Januar - 14:04 Uhr

Sternenstadt zieht Bilanz: Der Verein ist mit dem Advent 2019 mehrheitlich zufrieden, Vorarbeiten für 2020 gestartet

(pd/vre) Die Weihnachtssterne sind abmontiert und werden jetzt in 140 Holzkisten bis zum nächsten Advent eingelagert. In einer Mitteilung ziehen die Verantwortlichen des Vereins Sternenstadt St.Gallen für ihre Aktivitäten im Advent 2019 «eine überwiegend positive Bilanz». Der Weihnachtsmarkt und dort vor allem die Glühweinstände waren gut bis sehr gut besucht. Auch die Markthändler seien mit dem Geschäftsverlauf zufrieden, zitiert die Sternenstadt-Mitteilung Marktchef Beni Steffen.

Auch die Sternenvernissage und andere Vorweihnachtsveranstaltungen zogen im November und Dezember 2019 viel Volk an.

Auch die Sternenvernissage und andere Vorweihnachtsveranstaltungen zogen im November und Dezember 2019 viel Volk an.

Bild: Michel Canonica

Zu Beschaffung zusätzlicher Finanzen wurden erstmals im Advent 2019 Patenschaften für die Weihnachtssterne angeboten. 75 Unternehmen und Organisationen sowie 44 Private machten von dieser Möglichkeit Gebrauch. Mit den so generierten Einnahmen will der Verein Sternenstadt in den kommenden Jahren bestehende Aktivitäten weiterentwickeln und neue Anlässe kreieren. Den Schaufensterwettbewerb der Sternenstadt hat «Die Manufaktur» (Bahnhofstrasse 8) gewonnen.

Die Glühweinstände waren auch am St.Galler Weihnachtsmarkt durchgehend gut bis sehr gut besucht.

Die Glühweinstände waren auch am St.Galler Weihnachtsmarkt durchgehend gut bis sehr gut besucht.

Bild: Ralph Ribi

Der Verein Sternenstadt macht sich bereits auch erste Gedanken über das Programm im Advent 2020. So soll es wiederum einen Sternengesang mit lokalen Chören geben, die in Gassen und auf Plätzen der Altstadt unterwegs sind, bevor sie sich auf dem Klosterplatz zum gemeinsamen Weihnachtssingen treffen. Geplant ist gemäss Mitteilung der Versuch, mehr regionale Produkte in den Weihnachtsmarkt zu integrieren.

Donnerstag, 16. Januar -12:02 Uhr 

Umweltbemühungen des Open Air St.Gallen ausgezeichnet: Das Festival gewinnt den europäischen Green Operations Award

(vre) Das Open-Air-Festival St.Gallen gewinnt den Green Operations Award an den European Festival Awards in Groningen. Das berichtet «FM1today». An der Preisverleihung werden seit 2009 die besten europäischen Festivals geehrt, hier werden also quasi die Oscars der europäischen Festivalszene verliehen. Preise gibt es in Kategorien «Bestes grosses Festival», «Bestes Line-Up» oder eben auch für Bemühungen im Bereich der Nachhaltigkeit.

Das Open Air St.Gallen findet alljährlich Ende Juni statt: im Bild der Zeltplatz am Ende des Festivals 2019. Für die Naturlandschaft im Sittertobel ist der Grossanlass natürlich eine Belastung, die die Organisatoren mit einem ganzen Strauss von Massnahmen abzufedern versuchen. Im europäischen Vergleich gilt das OASG für einen Anlass seiner Grösse diesbezüglich als vorbildlich.

Das Open Air St.Gallen findet alljährlich Ende Juni statt: im Bild der Zeltplatz am Ende des Festivals 2019. Für die Naturlandschaft im Sittertobel ist der Grossanlass natürlich eine Belastung, die die Organisatoren mit einem ganzen Strauss von Massnahmen abzufedern versuchen. Im europäischen Vergleich gilt das OASG für einen Anlass seiner Grösse diesbezüglich als vorbildlich.

Bild: Fabienne Engbers

Das Open Air St.Gallen hat seit 2003 viele zusätzliche Aktivitäten für ein möglichst nachhaltiges Festival entwickelt. So setzt der Grossanlass im Sittertobel beispielsweise auf Verpflegungsstände mit lokalen Produkten, erreicht bei Mehrwegbechern eine Rücklaufquote von 95 Prozent, erlaubt kein Glas und keine Dosen auf seinem Areal und deckt den Strombedarf seit 2012 mit erneuerbarer Energie. Seit 2019 werden zudem die CO2-Emissionen mit finanziellen Beiträgen an Bodenfruchtbarkeits- und Aufforstungsprojekte kompensiert.

Der erstmalige Sieg der St.Galler in der Nachhaltigkeits-Kategorie in Groningen kommt gemäss «FM1today» nicht ganz überraschend. Bereits 2007 wurde das Open Air St.Gallen mit dem Green'n'Clean-Award der Festival-Organisation Yourope ausgezeichnet, 2010 erhielt es den «A greener Festival»-Award.

Donnerstag, 16. Januar - 9:40 Uhr

Auszeichnungen für einen Dokumentarfilm und drei Spielfilme - alle mit Bezug zum Kanton St.Gallen

(pd/mha) Das Amt für Kultur des Kantons St.Gallen hat vier Film-Ideen ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand am Mittwochabend im Kinok in der Lokremise statt. Gewinnerinnen und Gewinner erhalten je 15'000 Franken. Mit diesen Beiträgen will der Kanton Filme mit Bezug zu St.Gallen fördern.

Und die Gewinner sind:

  • Valentina Zingg aus Zürich mit «Die Lohnklägerinnen»: Der Dokumentarfilm behandelt die Lohnungleichheit zwischen Mann und Frau. Ausgangspunkt sind zwei Gerichtsfälle, in denen Zürcher und St.Galler Pflegefachfrauen ihre Kantone wegen Lohnungleichheit angeklagt haben.
  • Remy Blaser aus Buchs mit «Fiat Lux»: Der Autor spinnt gemäss Mitteilung die Geschichte um die Schweizer Sekte weiter und vermischt sie mit fiktionalen Elementen. Daraus entsteht eine Science-Fiction-Geschichte, die in Buchs spielt.
  • Madeleine Gentinetta aus Zürich mit «Say Cheese»: Der Film spielt auf einer Toggenburger Alp. Dort trifft ein Städter und Blogger auf einen Sennen und Agraringenieur. Anfangs führe das zu Desastern, dann wandle sich das Drama zu einer liebenswerten Komödie, schreibt der Kanton in der Mitteilung.
  • Roland Schäfli aus dem Thurgau mit «Kanonenbrot»: Die Mobilmachung während des Zweiten Weltkriegs führt die Konkurrenzen Röbi und Otto ins Rheintal. Dort müssen sie gemeinsam in einer geheimen Stellung Wehrdienst leisten. Tagsüber arbeiten sie als Bäcker.
Mittwoch, 15. Januar - 21:15 Uhr

Namen & Notizen: Ein Volkslanglauf als Training für den Engadiner

(sab) Ein Liebhaber von Schneesportarten ist Michael Götte. Der Tübacher Gemeindepräsident und SVP-Fraktionspräsident im Kantonsparlament will am 8. März nicht nur bei den Regierungsratswahl oben ausschwingen. Gleichentags tritt er auch noch am Engadiner Skimarathon an.

Die gute Laune trotz Muskelkater nicht verloren: Michael Götte, Tübacher Gemeindepräsident, SVP-Regierungskandidat und Langläufer.

Die gute Laune trotz Muskelkater nicht verloren: Michael Götte, Tübacher Gemeindepräsident, SVP-Regierungskandidat und Langläufer.

Bild: Benjamin Manser

Dafür wollte er am vergangenen Sonntag spontan trainieren. Am Volkslanglauf auf der Lenzerheide. Das Training endete für ihn mit ziemlich bösem Muskelkater. «Ich war da umringt von Profiläufern!» Diese hätten ihn regelrecht stehengelassen, klagt Götte auf Facebook. Das war also «nicht so locker wie gedacht.» Damit er am 8. März im Engadin nicht abgehängt wird, tut er also gut daran, weiter zu trainieren.

Mittwoch, 15. Januar - 16:39 Uhr

Sechste Stummfilmkonzerte in St.Georgen: Alfred Hitchcock, Laurel und Hardy sowie Charlie Chaplin lassen grüssen

(pd/mha) Dieses Wochenende erklingt im Evangelischen Kirchgemeindehaus St.Georgen wieder die originale Kinoorgel der Marke Wurlitzer - eines von weltweit nur zwölf erhaltenen Exemplaren. Denn dann finden an der Demutstrasse 20 die sechsten St.Galler Stummfilmkonzerte statt. «Begnadete Improvisatoren werden auf der Kinoorgel von 1923 Stummfilme live begleiten», schreibt dazu Bernhard Ruchti, Organist und Mitgründer des Wurlitzer-Vereins.

Bernhard Ruchti begleitet einen Stummfilm auf der Wurlitzer-Orgel.

Bernhard Ruchti begleitet einen Stummfilm auf der Wurlitzer-Orgel.

Bild: Michel Canonica

Beginn ist am Freitag, 20 Uhr, mit «The Lodger» von Alfred Hitchcock. Ein Highlight des Programms, wie der Verein schreibt. Der Film war Hitchcocks erster grosser Erfolg. Am Samstag, 20 Uhr, flimmert eine Reihe von Kurzfilmen des Comedy-Produzenten Hal Roach über die Leinwand, darunter «From Soup To Nuts» mit mit dem Chaos-Duo Laurel und Hardy oder «Crazy Like A Fox» mit Charley Chase.

Der Sonntag ist für Familien gedacht. Das Programm startet um 16 Uhr mit den Trickfilmen «Alice The Jailbird» und «Ko-Ko The Kop». Den Schluss des Festivals bildet ein filmischer Leckerbissen für alle Fans von Charlie Chaplin: Gezeigt wird der Streifen «Easy Street».

Zum Programm der Stummfilmkonzerte.

Wissenswertes über die St.Galler Wurlitzer-Orgel.

Mittwoch, 15. Januar - 15:37 Uhr

Werbeaktion des Historischen und Völkerkundemuseums: Politiker können sich über Museumseintritt freuen

(mha) Das Historische und Völkerkundemuseum hat 2019 fast 40'000 Eintritte verzeichnet. Dass es schwierig wird, diesen Rekord in diesem Jahr zu übertreffen, ist Museumsdirektor Daniel Studer bewusst. Etwas nachhelfen kann da nicht schaden. Demnächst werden auf allen Plätzen im Kantonsratssaal und im Stadtparlament Freibillette liegen. «Um den Politikerinnen und Politiker zu zeigen, was wir so machen», erläutert Studer den Sinn der Aktion.

Ein guter Rechner: Daniel Studer, Direktor des Historischen und Völkerkundemuseums.

Ein guter Rechner: Daniel Studer, Direktor des Historischen und Völkerkundemuseums.

Bild: Urs Bucher

Zählt man Regierung und Stadtrat mit, macht das 195 Gratis-Tickets. Nehmen dann alle Politikerinnen und Politiker je drei Begleitpersonen auf ihren Besuch ins Museum mit, kommen alles in allem 780 Eintritte zusammen. Damit fehlen 2020 «nur» noch 39'221 Eintritt um die Marke von 40'000 erneut zu übertreffen. 

Mittwoch, 15. Januar - 14:29 Uhr

Nach Unfall mit zwei Personenautos: Stadtpolizei sucht Zeugen

(stapo/vre) Am frühen Dienstagnachmittag ist es auf der Kornhausstrasse beim Neumarkt zu einem Unfall gekommen. Die beiden darin verwickelten Autofahrer machen gegenüber der Polizei unterschiedliche Aussagen zum Hergang. Die Stadtpolizei St.Gallen sucht daher unter 071'224'60'00 nach Personen, die den Zwischenfall beobachtet haben.

Hier kam es am späten Dienstagnachmittag zu einer Streifkollision zwischen zwei Personenautos. Die Stadtpolizei sucht jetzt Augenzeugen.

Hier kam es am späten Dienstagnachmittag zu einer Streifkollision zwischen zwei Personenautos. Die Stadtpolizei sucht jetzt Augenzeugen.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen

Der Unfall ereignete sich am Dienstag gegen 16.30 Uhr. Dabei kam es gemäss Polizeimeldung auf Höhe der Bushaltestelle Bleicheli zu einer seitlichen Kollision zwischen zwei Personenautos. Beim Zwischenfall wurde niemand verletzt. Es entstand auch nur mässiger Sachschaden. 

Mittwoch, 15. Januar - 14:15 Uhr

Ungewöhnliche Spuren der Präsidentenfeier im Internet: Stadtparlamentarier leicht verschwommen in der Mühleggbahn

(vre) Am Dienstag hat das St.Galler Stadtparlament Beat Rütsche zu seinem neuen Präsidenten gewählt. Und wie es gute Tradition ist, hat es den neuen Chef nach der Sitzung ausgiebig und bis tief in die Nacht hinein gefeiert. Zuerst bei einem Apéro im Spelterini-Schulhaus, danach im Adler-Saal in St.Georgen (wo Rütsche wohnt).

Die Feier hinterlässt heute Mittwoch Spuren im Internet: Auf Facebook finden sich überraschenderweise auch Bilder von Parlamentsmitgliedern im Mühleggbähnli. Das Selfie von CVP-Mann Louis Stähelin etwa trägt den Titel : «Parlamentarierinnen und Parlamentarier (schon ein wenig verschwommen) auf dem Weg zur gelungenen Präsidentenfeier.»

Leicht verschwommen, aber sichtlich gut gelaunt in der Mühleggbahn: Zu erkennen sind von vorne links nach hinten rechts die Parlamentsmitglieder Louis Stähelin, Karin Winter-Dubs, Christian Neff, Franz Eggmann, Donat Kuratli, Dani Kehl und Barbara Hächler

Leicht verschwommen, aber sichtlich gut gelaunt in der Mühleggbahn: Zu erkennen sind von vorne links nach hinten rechts die Parlamentsmitglieder Louis Stähelin, Karin Winter-Dubs, Christian Neff, Franz Eggmann, Donat Kuratli, Dani Kehl und Barbara Hächler

Bild: Louis Stähelin

Dass Politikerinnen und Politiker im Bähnli gelandet sind, hat mit einem Transportproblem der Festgemeinde zu tun: Der Bus, der sie aus dem Museumsquartier ins «Dörfli» auf den Hügeln fahren sollte, kam und kam nicht. Der Teil des Parlaments, der nicht darauf warten wollte, bis Verkehrsminister Peter Jans den öffentlichen Verkehr umorganisiert hatte, brach zu Fuss auf. So ergab sich der spontane Fototermin im Bähnli.

Mittwoch, 15. Januar - 12:40 Uhr

Begegnung mit einer Legende: Waris Dirie spricht in St.Gallen

(pd/vre) Am Mittwoch, 22. Januar, 18 Uhr, spricht Waris Dirie in der Olma-Halle 2.1 in St.Gallen über ihren Kampf gegen die Genitalverstümmelung bei Mädchen und Frauen. Der Vortrag ist öffentlich und findet im Rahmen des 13. Fachsymposiums Gesundheit statt, welches sich mit Tabus und heiklen Themen im Gesundheitswesen befasst. Der Eintritt ist gratis.

Waris Dirie spricht an der Präsentation des Musicalprojekts «Wüstenblume». Es wird vom Theater St.Gallen realisiert und hat am 22. Februar Premiere.

Waris Dirie spricht an der Präsentation des Musicalprojekts «Wüstenblume». Es wird vom Theater St.Gallen realisiert und hat am 22. Februar Premiere.

Bild: Michel Canonica (7.3.2019)

Waris Dirie und ihr Kampf für die Rechte der Frau sind inzwischen legendär. Bei uns bekannt wurde sie durch das Buch und den Film «Wüstenblume». Sie erzählen die Geschichte des somalischen Nomadenmädchens, das zum weltweit gefragten Top-Model avanciert und zu einer zentralen Figur im Kampf gegen die Genitalverstümmelung bei Mädchen und Frauen wird.

Derzeit hat Waris Dirie eine spezielle Beziehung zu St.Gallen: Sie realisiert zusammen mit dem Theater St.Gallen das Musical «Wüstenblume». Das von Uwe Fahrenkrog-Petersen (Musik) und Gil Mehmert (Buch) geschriebene Stück erzählt die Geschichte einer starken und mutigen Frau, die sich aus widrigen Umständen befreit und sich eine eigene Zukunft erkämpft. Das Musical wird am 22. Februar uraufgeführt.

Mittwoch, 15. Januar - 12:22 Uhr

Auffahrunfall in Bruggen: Voll von hinten gerammt

(stapo/vre) Am Dienstagnachmittag ist es auf der Zürcher Strasse in Bruggen zu einer heftigen Auffahrkollision gekommen. Verletzt wurde beim Unfall gemäss Mitteilung der Stadtpolizei niemand. Eines der beteiligten Fahrzeuge wurde allerdings stark beschädigt und musste abgeschleppt werden. Dadurch kam es nach dem Unfall vorübergehend zu einem Stau.

Am Dienstag, 15.45 Uhr, war ein Lieferwagen auf der Zürcher Strasse stadteinwärts unterwegs. Beim Fussgängerstreifen auf Höhe des Hauses Zürcher Strasse 277 hielt der Fahrer. Der Lenker des folgenden Personenautos bemerkte dies zu spät und prallte gegen das Heck des stehenden Fahrzeugs. Nach dem Unfall war der PW nicht mehr fahrbar und musste abgeschleppt werden.

Mittwoch, 15. Januar - 11:59 Uhr

Elvis-Musical kommt nach Wil und Gossau

(pd/mha) Vom 20. März bis zum 5. April 2020 tourt «Elvis – das Musical» durch die Schweiz. Die nächsten Auftrittsorte von St.Gallen aus sind Wil (Stadtsaal, 23. März) und Gossau (Fürstenlandsaal, 1. April). Für beide Daten gibt es noch einige Tickets.

Elvis Presley erreichte in der US Army den Rang eines Sergeants.

Elvis Presley erreichte in der US Army den Rang eines Sergeants. 

Bild: AFP (14.2.1960)

Das Musical ist gemäss Mitteilung des Veranstalters eine Biographie über den «King of Rock’n’Roll». Dabei präsentiert das zweieinhalbstündige Stück Elvis Presleys gesamtes musikalisches Repertoire: von Gospel über Blues bis hin zu Rock’n’Roll. Zudem stehen Zeitzeugen und Weggefährten von Presley auf der Bühne, wie es in der Mitteilung heisst. So zum Beispiel Ed Enoch, Leiter des legendären «The Stamps Quartet».

Mittwoch, 15. Januar - 10:33 Uhr

An der Teufener Strasse wird seit Montag wieder gebaut: Mit Verkehrsbehinderungen ist auch 2020 zu rechnen

(vre) Über Weihnachten und Neujahr haben die Arbeiten an der Teufener Strasse im Riethüsli geruht. Am Montag nun wurde die Baustelle wieder in Betrieb genommen. Grössere Arbeiten, die Auswirkungen auf die Verkehrsführung haben, werden von Ende März bis in den Juni hinein ausgeführt. Gegen Ende dieser Bauphase, voraussichtlich im Mai, wird auch die Fussgängerpasserelle zum Schulhaus abgebaut. Sie wird durch Lichtsignale an der Verzweigung Teufener- und Demustrasse ersetzt.

Die Passerelle im Riethüsli soll durch eine Lichtsignalanlage auf der Verzweigung Teufener- und Demutstrasse abgelöst werden. Voraussichtlich im Mai wird die seinerzeit als Provisorium aufgestellte Fussgängerbrücke abgebaut.

Die Passerelle im Riethüsli soll durch eine Lichtsignalanlage auf der Verzweigung Teufener- und Demutstrasse abgelöst werden. Voraussichtlich im Mai wird die seinerzeit als Provisorium aufgestellte Fussgängerbrücke abgebaut.

Bild: Reto Voneschen (25.8.2018)

Eine grössere Baustelle befindet sich ab Ende März auf der Verzweigung der Teufener- mit der Demutstrasse. Hier wird auch auf dem Wendeplatz der Endhaltestelle des Stadtbusses gearbeitet. Während dieser Zeit wird der Bus über das Gebiet «Im Grund» umgeleitet. Die zweite Baustelle mit Auswirkungen auf den Verkehr ist der Abschnitt von der Hochwacht- zur Fellenbergstrasse. Hier wird der Verkehr einspurig geführt und durch ein provisorisches Lichtsignal geregelt.

Ebenfalls eine grössere, wenn zeitlich nicht sehr lange Übung wird der Einbau des Deckbelags im ganzen sanierten und neu gestalteten Bereich der Teufener Strasse. Da diese Arbeiten eine tageweise Vollsperrung der Strasse während eines Wochenendes nötig machen, werden sie vom städtischen Tiefbauamt bewusst in die Sommerferien gelegt. Der Termin dafür steht noch nicht fest.

Tramschienen im Herbst 2019 in der Teufener Strasse: Für die Verantwortlichen des Tiefbauamts war es eine Überraschung, dass die alten Gleise der Trambahn zwischen Hochwachtstrasse und «Passhöhe» vor dem Riethüsli noch unter dem Boden lagen.

Tramschienen im Herbst 2019 in der Teufener Strasse: Für die Verantwortlichen des Tiefbauamts war es eine Überraschung, dass die alten Gleise der Trambahn zwischen Hochwachtstrasse und «Passhöhe» vor dem Riethüsli noch unter dem Boden lagen.

Bild: Reto Voneschen (31.10.2019)

Die Teufener Strasse im Riethüsli wird umgebaut und neu gestaltet. Letzteres ist eine Folge der Verlegung der Appenzeller Bahnen in den neuen Ruckhaldetunnel. Die Bauarbeiten begannen 2019. Sie gerieten allerdings in Rückstand. Dies unter anderem, weil unter dem Asphalt von der Hochwachtstrasse bis auf die «Passhöhe» vor dem Riethüsli überraschend Tramschienen auftauchten. Sie mussten ausgebaut werden, was zeitaufwendig war.

Mittwoch, 15. Januar - 9:33 Uhr

Der Pilgerfilm «Habemus Feminas» wird in St.Gallen gezeigt: Frauen auf dem Weg nach Rom

(pd/vre) 2016 eine Gruppe von Frauen und Männern 1200 Kilometer zu Fuss von St.Gallen nach Rom gepilgert, um sich für die Gleichberechtigung von Frau und Mann in der katholischen Kirche einzusetzen. Drei Filmstudenten begleiteten Pilgerinnen und Pilger. Sie produzierten in anderthalb Jahren einen Dokumentarfilm, der die Frage nach der Rolle der Frau in der katholischen Kirche auf ungewohnte Art und Weise thematisiert.

Die Pilgergruppe aus St.Gallen 2016 bei ihrer Ankunft in Rom.

Die Pilgergruppe aus St.Gallen 2016 bei ihrer Ankunft in Rom.

Bild: PD

Am nächsten Dienstag, 19.30 Uhr, zeigt der Verein Pilgerherberge St.Gallen den Streifen im Saal des Pfarreiheims St.Martin in Bruggen zu sehen. Esther Rüthemann, Seelsorgerin in Jona, gehörte zu den Initiantinnen der Pilgerreise nach Rom. Sie ist am Dienstag in St.Gallen anwesend, führt in den Film ein und steht zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung. Die Filmvorführung ist öffentlich, der Eintritt zum Anlass gratis.

Zu den Details des Filmabends.

Dienstag, 14. Januar - 23:45 Uhr

Löhne geben im Parlament zu reden: Wieviel soll ein St.Galler Stadtparlamentarier verdienen?

(mha) Das Stadtparlament hat am Dienstag mit 49 Ja, neun Enthaltungen und ohne Gegenstimme ein Reglement über seine eigene Entschädigung erlassen. An der Höhe der Honorare ändert sich nichts. Neu ist vor allem, dass die Entschädigungen in einem eigenen Reglement festgehalten werden. Bisher basierten sie auf einer Parlamentsvorlage vom März 2007.

Neu sind die Parlamentarierlöhne teuerungsindexiert. Das heisst, sie werden automatisch der jeweiligen Teuerung angepasst. Das begrüsste die SVP-Fraktion am Dienstag ausdrücklich. «So muss das Reglement nicht ständig verändert werden», sagte Fraktionspräsidentin Karin Winter-Dubs.

Das St.Galler Stadtparlament an seiner ersten Sitzung im neuen Jahr. Stehend SP/Juso/PFG-Fraktionspräsident Daniel Kehl.

Das St.Galler Stadtparlament an seiner ersten Sitzung im neuen Jahr. Stehend SP/Juso/PFG-Fraktionspräsident Daniel Kehl.

Bild: Urs Bucher

Zu reden gab am Dienstag im Parlament vor allem die Höhe der Entschädigungen. Im Schnitt erhält ein Stadtparlamentarier gut 2600 Franken im Jahr für seine Arbeit. Daniel Kehl, Präsident der SP/Juso/PFG-Fraktion, forderte, die Ansätze müssten in Zukunft erhöht werden. Dieser Ansicht schloss sich Clemens Müller, Fraktionspräsident der Grünen und Jungen Grünen an.

Anders sahen das die Fraktionen von FDP und von CVP/EVP. Die Entschädigungen seien angemessen, hielt FDP-Fraktionspräsident Felix Keller fest. Die Schweiz habe gute Erfahrungen mit dem Milizsystem gemacht; eine Erhöhung der Entschädigung für Parlamentsmitglieder sei ein schlechtes Zeichen für andere ehrenamtliche Jobs. CVP-Fraktionspräsident Patrik Angehrn zeigte sich überrascht: Man habe bei der Vorbereitung der Vorlage die Entschädigungsfrage wiederholt diskutiert, ohne dass die Höhe der Gelder infrage gestellt worden sei.

Dienstag, 14. Januar - 21:11 Uhr 

Die Beschlüsse des St.Galler Stadtparlaments auf einen Blick: Neues Präsidium, neue Passaerelle und Diskussion über Honorare

Das Stadtparlament hat am Dienstagnachmittag im Waaghaus das letzte Amtsjahr der Legislaturperiode 2017 bis 2020 in Angriff genommen.

Das Stadtparlament hat am Dienstagnachmittag im Waaghaus das letzte Amtsjahr der Legislaturperiode 2017 bis 2020 in Angriff genommen.

Bild: Urs Bucher

(vre/mha) Das St.Galler Stadtparlament hat am Dienstagnachmittag das letzte Amtsjahr der Legislaturperiode 2017 bis 2020 in Angriff genommen. Letztmals im Waaghaussaal sass dabei Thomas Brunner (Grünliberale); er hat nach seiner Wahl in den Nationalrat per Ende Januar seinen Rücktritt aus dem Stadtparlament gegeben.

  • Präsidium. Neuer Präsident des Parlaments ist Beat Rütsche (CVP), Vizepräsidentin wurde Alexandra Akeret (SP). Neue Stimmenzähler sind Remo Wäspe (SVP), Karl Schimke (FDP) und Christoph Wettach (GLP).
  • Ersatzwahlen. Nach vorzeitigen Rücktritten aus dem Stadtparlament waren Wahlen in Kommissionen und Delegationen nötig.
    Liegenschaften- und Baukommission: Christian Huber und Adrian Hilber (Junge Grüne).
    Kommission Soziales und Sicherheit: Gallus Hufenus (SP). Bildungskommission: Marcel Baur (GLP).
    Werkkommission: Philipp Schönbächler (GLP).
    Verwaltungsrat Konzert und Theater SG: Christian Huber (Junge Grüne).
    DV Olma-Messen: Jeyakumar Thurairajah (Grüne).
    Stiftungsrat Stiftung Naturmuseum: Marcel Baur (GLP).
  • Rückzug. Ihren Antrag zur Neubesetzung des Stiftungsrates der Stiftung für Arbeit zog die GLP- Fraktion zurück. Dies, weil der Vorschlag, trotz Rücktritt aus dem Parlament weiterhin Thomas Brunner zu delegieren, teils kritisch aufgenommen wurde. Die Fraktion will die Situation neu beurteilen.
  • Passerelle. Die Fussgängerbrücke Oberstockenweg wird durch eine velogängige Passerelle ersetzt. Das Stadtparlament genehmigte den Verpflichtungskredit von vier Millionen Franken mit 49 Ja-Stimmen, bei sieben Nein und zwei Enthaltungen. Fakultatives Referendum.
  • Honorar. Mit 49 Ja-Stimmen, ohne Nein und bei neun Enthaltungen wurde das Reglement über die Entschädigung des Stadtparlaments genehmigt. Die Motion «Reglement über die Entschädigung des Stadtparlaments» wurde als erledigt abgeschrieben.
  • Risiko. Das Stadtparlament nahm vom Postulatsbericht «Umgang mit unternehmerischen Risiken bei der Energiebeschaffung in der SGSW» Kenntnis. Das Postulat wurde mit 59 Ja einstimmig als erledigt abgeschrieben. Diskutiert wurde unter anderem über die Rechtsform der St.Galler Stadtwerke.
Dienstag, 14. Januar - 16:42 Uhr

Wahlen ins Präsidium des St.Galler Stadtparlaments: Beat Rütsche ist neu höchster St.Galler

(vre) Beat Rütsche (CVP) löst Barbara Frei (FDP) an der Spitze des St.Galler Stadtparlaments ab. Rütsche wurde am Dienstagnachmittag mit 56 Stimmen bei einer Enthaltung gewählt. Seine Vizepräsidentin heisst wie erwartet Alexandra Akeret (SP); sie wurde mit 57 Stimmen gewählt. Stimmenzähler wurden neu Remo Wäspe (SVP), Karl Schimke (FDP) und Christoph Wettach (GLP).

Die neue Spitze des St.Galler Stadtparlaments: Beat Rütsche (CVP) und Alexandra Akeret (SP).

Die neue Spitze des St.Galler Stadtparlaments: Beat Rütsche (CVP) und Alexandra Akeret (SP).

(Bild: PD)

Der neue höchste St.Galler Beat Rütsche ist ein Ur-St.Galler. Aufgewachsen ist er im Riethüsli, in Oberhofstetten. Seit über 20 Jahren lebt er mit seiner Ehefrau, der Konzertsängerin Beatrice Rütsche, in St.Georgen. Zusammen haben sie zwei Söhne im Alter von elf und 14 Jahren. Nachdem Rütsche die Flade abgeschlossen hatte, absolvierte er eine Banklehre. Danach ging beruflich nach Genf. Wieder in St.Gallen bildete er sich an der Höheren Wirtschafts- und Verwaltungsschule (HWV), heute die Fachhochschule für Wirtschaft, weiter. Seit 1994 arbeitet er bei PricewaterhouseCoopers, wo er die Bankenprüfung leitet.

Dienstag, 14. Januar - 15:07 Uhr

Namen & Notizen: St.Galler räumt bei «1 gegen 100» ab 

(vre) Luca Ghiselli, Journalist aus St.Gallen, hat am Montagabend im SRF-Quiz «1 gegen 100» abgeräumt. Der 27-Jährige eliminierte alle seine Gegnerinnen und Gegner und gewann so im Frage- und Antwortspiel 12'650 Franken. Mit dem Gewinn will er sich den Wunschtraum wahr machen, einmal ein American-Football-Spiel live zu erleben.

Für eine Reise an den 54. Super Bowl, das Finalspiel der National Football League (NFL), vom 3. Februar in Miami reicht der Gewinn angesichts der horrenden Ticketpreise für den grössten Einzelsportanlass der Welt allerdings nicht aus. Darum will sich Ghiselli in der kommenden Saison eines der vier Spiele, die die NFL in London ausrichtet, live anschauen.

Die richtige Antwort wäre B - Burt Reynolds.

Die richtige Antwort wäre B - Burt Reynolds.

Bild: PD

Ghiselli hatte es vor einer Woche aus eigener Kraft nach vorne zu Angélique Beldner geschafft: Er hatte seine 99 Konkurrentinnen und Konkurrenten «in der Wand» genau so hinter sich gelassen wie den Hauptkandidaten. Er legte am Montagabend auch einen furiosen Start hin; sein Konto kletterte am Anfang auf über 70'000 Franken. Bei teils sehr anspruchsvollen Fragen rettete er dann dank einer geschickten defensiven Spielweise immerhin 12'600 Franken über die Ziellinie.

Zum SRF-Quiz «1 gegen 100» mit Luca Ghiselli.

Dienstag, 14. Januar - 14:32 Uhr

Ärztevortrag am Kantonsspital St.Gallen: Wenn  Essen zum Problem wird

(pd/mha) Gesunde Ernährung und perfektes Aussehen sind allgegenwärtige Themen. Für Fachleute ist nicht erstaunlich, dass viele Jugendliche, Frauen und Männer irgendwann eine Essstörung entwickeln. Heute Dienstag, 19.30 Uhr, hält Katja Hämmerli Keller, im Zentralen Hörsaal (Haus 21) des Kantonsspitals St.Gallen einen Vortrag zum Thema.

Der Druck, perfekt auszusehen, kann nicht nur bei Jugendlichen zu Essstörungen führen.

Der Druck, perfekt auszusehen, kann nicht nur bei Jugendlichen zu Essstörungen führen.

Bild: PD

Die leitende Psychologin der Klinik für Psychosomatik und Konsiliarpsychiatrie wird unter anderem über Behandlungsmöglichkeiten bei Essstörungen informieren. Weiter wird sie aber auch erläutern, wie Angehörige bei dieser Erkrankung am besten helfen können. Am Schluss besteht gemäss Ankündigung des Ärztevortrags fürs Publikum die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Dienstag, 14. Januar - 14:12 Uhr

Namen & Notizen: Ex-FCSG-Spieler müssen sich warm anziehen

(dwi) Noch bis am Freitag findet auf dem Sportplatz Ochsenbühl in Arosa auf rund 1800 Metern über Meer das 10. Icesnowfootball statt. Dabei handelt es sich gemäss den Veranstaltern um die inoffizielle Schneefussball-Weltmeisterschaft. Mit von der Partie sind auch zwei ehemalige Spieler des FC St.Gallen – nicht irgendwelche, sondern zwei aus der Meistermannschaft 1999/2000: Marco Zwyssig und Pascal Thüler.

2019 gewann die Schweizer Mannschaft das Icesnowfootball-Turnier in Arosa. Mit von der Partie waren schon damals Marco Zwyssig (hintere Reihe, erster von rechts) und Pascal Thüler (hintere Reihe, vierter von rechts). Vor Thüler kniet Coach Andy Egli.

2019 gewann die Schweizer Mannschaft das Icesnowfootball-Turnier in Arosa. Mit von der Partie waren schon damals Marco Zwyssig (hintere Reihe, erster von rechts) und Pascal Thüler (hintere Reihe, vierter von rechts). Vor Thüler kniet Coach Andy Egli.

Bild: Nina Mattli/
Arosa-Tourismus

Coach des Teams Schweiz ist der aus Amriswil stammende Andy Egli, der 80 Länderspiele absolviert hatte und in den 2000er-Jahren Sportchef und Geschäftsführer des FC St.Gallen in Personalunion war. Nicht nur wegen der Temperaturen müssen sich Egli, Thüler und Zwyssig warm anziehen. Im Allstar-Team spielen mit dem Brasilianer Zé Roberto ein Vize-Weltmeister (1998) und mit dem Argentinier Mario Kempes ein Weltmeister (1978).

Zur Schneefussball-Weltmeisterschaft im Internet.

Dienstag, 14. Januar - 12:17 Uhr

HEV lädt zur Diskussion über Volksinitiative

(pdmha) Der Hauseigentümerverband St.Gallen veranstaltet morgen Mittwoch, 18.30 Uhr, eine Podiumsdiskussion zur Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen», die am 9. Februar zur Abstimmung kommt. Für die Pro-Seite sitzen Jacques-Michel Conrad (Wohnbaugenossenschaft Ostschweiz), Basil Oberholzer (Grüne) und Bettina Surber (SP) auf dem Podium. Gegen die Volksinitiative argumentieren Christoph Bärlocher (CVP), Nadine Niederhauser (GLP) und Andreas Pfister (FDP).

Plakate des Ja-Komitees für die Initiative «Mehr bezahlbare Wohnungen».

Plakate des Ja-Komitees für die Initiative «Mehr bezahlbare Wohnungen».

Bild: Anthony Anex/KEY

Das Podium findet in der Eventhalle Hektor auf dem Güterbahnhof-Areal statt. Moderiert wird es von Philipp Landmark, dem ehemaligen Chefredaktor des «St.Galler Tagblatt» und Gründer der Landmark Media GmbH.

Hier kann man sich fürs Podium anmelden.

Dienstag, 14. Januar - 11:56 Uhr

«Zero Waste Switzerland» lädt zum «Zero Waste Café»

(pd/mha) Vor kurzem hat in der Engelgasse der Unverpackt-Laden Ganzohni eröffnet. In diesem findet nun einmal im Monat, immer am dritten Dienstag, 18.30 Uhr, ein «Zero Waste Café» statt. Das erste Treffen ist nächsten Dienstag. Durchgeführt wird es vom Verein Zero Waste Switzerland. Zweck des Cafés ist es gemäss Vereinswebsite alltägliche Themen zu diskutieren und Tipps auszutauschen, wie ein Leben ohne Abfall möglich ist. 

Dienstag, 14. Januar - 11:34 Uhr

Theaterstück und Nachgespräche mit Fachleuten: «Versetzung» thematisiert Umgang mit psychischen Krankheiten

(pd/mha) Im Herbst 2018 ist das gesellschaftskritische Drama «Versetzung» als Schweizer Erstaufführung auf die Bühne gekommen, nun nimmt das Theater St.Gallen das Stück nochmals auf: Am Donnerstag, 23. Januar, 20 Uhr, wird es in der Lokremise St.Gallen gezeigt. Danach folgen bis zum 5. Februar drei weitere Vorstellungen. Als Auftakt zur zweiten Vorstellungsserie wird das Stück diese Woche am Theater Winterthur aufgeführt.

Am Ende liegt Lehrer Ronald Rupp (Fabian Müller) mit seiner Ehefrau (Pascale Pfeuti) erschöpft am Boden.

Am Ende liegt Lehrer Ronald Rupp (Fabian Müller) mit seiner Ehefrau (Pascale Pfeuti) erschöpft am Boden.

Bild: PD/Tanja Dorendorf

«Versetzung», inszeniert vom St.Galler Schauspieldirektor Jonas Knecht, folgt dem Schicksal des Kantilehrers Ronald Rupp. Kurz vor der Beförderung zum Rektor wird er manisch depressiv. Rupp wird von einer Welle des Misstrauens, des Selbstzweifels und der Paranoia erfasst. Das 2017 in Berlin uraufgeführte Stück thematisiert gemäss Mitteilung des Theaters den Umgang der Gesellschaft mit dem Tabu psychischer Krankheiten.

In Ergänzung zum Theaterstück veranstaltet das Theater St.Gallen drei Nachbesprechungen mit Fachleuten. Im Anschluss an die Vorstellung vom 23. Januar beleuchtet Thomas Maier, Chefarzt Erwachsenenpsychiatrie der Psychiatrie St.Gallen Nord, das Thema und seine Umsetzung auf der Bühne. Die weiteren Gäste sind am 29. Januar Jörg Bitter, leitender Arzt Stationäre Erwachsenenpsychiatrie Wil, und am 4. Februar Ruedi Osterwalder, Psychiater in Wil.