ST.GALLER STADT-TICKER: Das Kloster mit und ohne Nebel +++ Autoposer im Regionalfernsehen +++ Tarife der Spitex steigen +++ Kinder und Kampfsport

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Stadt St.Gallen und der Umgebung: In unserem Stadt-Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Mittwoch, 25. November - 22:11 Uhr

Wenn der Nebel über die Stadt zieht

(sab) Dicker Nebel liegt in der Stadt St.Gallen. Der November zeigt sich in seinem typischen Gewand. Am Montag blieb der Nebel zwar noch fern vom Stadtzentrum. Heute aber umhüllt er St.Gallen und das Kloster.

Der Novembernebel umhüllt die Kathedrale

Mittwoch, 25. November - 12:12 Uhr

Heute im Ostschweizer Regionalfernsehen TVO: Die beiden Egger diskutieren über Massnahmen gegen Autoposer

(pd/vre) Das Thema ist im Frühling mit dem ersten Anti-Corona-Lockdown so richtig ins Bewusstsein der Bevölkerung gerückt: Autoposer fahren teure Autos, drehen unnötig Runden und lassen die Motoren sinnlos aufheulen. Anwohnern an Achsen und an Orten mit vielen Autoposern sind sie ein Dorn im Auge. Die Polizei ging und geht gegen sie mit speziellen Kontrollen vor.

Ein Autoposer fotografiert durch die Aargauer Kantonspolizei. Das Phänomen der motorisierten Angeber beschäftigt schweizweit.

Ein Autoposer fotografiert durch die Aargauer Kantonspolizei. Das Phänomen der motorisierten Angeber beschäftigt schweizweit.

Bild: Kapo Aargau
(26.5.2020)

Wie hart soll man überhaupt mit den Angebern auf Rädern umspringen? Aktuell wird das in einer Kommission des Nationalrates behandelt. Über Lösungsansätze diskutieren heute Mittwoch zwei Politiker mit Namen Egger - Kurt Egger von den Thurgauer Grünen und Mike Egger von der St.Galler SVP - in der Sendung «Zur Sache» von TVO. Erstausstrahlung ist um 18.30 Uhr; dann wird die Sendung stündlich wiederholt. Zu sehen ist sie aber auch im Internet unter www.tvo-online.ch.

Mittwoch, 25. November - 11:42 Uhr

Stadtrat beschliesst Tariferhöhungen: Hilfe zu Hause kostet ab nächstem Jahr mehr

(sk/vre) Der St.Galler Stadtrat hat eine Erhöhung der Tarife für Dienstleistungen der Hauswirtschaft und für Sozialbegleitung durch die Spitex sowie den Haushilfe- und Entlastungsdienstes (HED) beschlossen. Damit soll gemäss Mitteilung der Stadt die aufgelaufene Teuerung aufgefangen werden. Der Tarif für hauswirtschaftliche Leistungen durch die Pro Senectute (PS) bleibt unverändert. Die neuen Tarife:

Die «Hilfe zu Hause» gehört zur öffentlichen Grundversorgung. Ihre Dienstleistungen werden gemäss Mitteilung durch eine Subventionierung für die breite Bevölkerung erschwinglich gemacht. Jene, die solche Leistungen in Anspruch nehmen, sollen nun die in den vergangenen Jahren stetig gestiegenen Lohnkosten ab 1. Januar 2021 mittragen.

Für Personen und Haushalte in engen finanziellen Verhältnissen und ohne Anspruch auf Ergänzungsleistungen besteht die Möglichkeit einer individuellen Verbilligung. Die Organisationen informieren ihre Kundschaft direkt über die Tarifanpassungen und klären auf Wunsch auch den Anspruch auf Ermässigung ab.

Tarife von Spitex, HED und Pro Senectute sind unterschiedlich hoch. Die Tarife spiegeln die Kosten wider, die die die Organisationen haben. Sie hängen gemäss Mitteilung von der Qualifikation des Personals und dem Arbeitsmodell ab: Die Spitex arbeitet mit Angestellten mit Monatslohn und Berufsqualifikation, die Pro Senectute mit stundenweise beschäftigten Laien im Sozialzeitengagement, der HED mit einem Mischsystem.

Mittwoch, 25. November - 11:14 Uhr
Judo macht offenbar viel Spass: Gruppenbild mit Trainerin und Trainer.

Judo macht offenbar viel Spass: Gruppenbild mit Trainerin und Trainer.

Bild: PD

Kinder und Kampfsport: Wieso Abtwiler Kindergärtler einmal in der Woche ins Judotraining dürfen

(pd/vre) Schon das dritte Jahr in Folge trainieren Kinder des Abtwiler Kindergartens Grund einmal in der Woche beim Judo-Club Nippon St.Gallen. Was auf den ersten Blick nach einem Widerspruch tönt (Kinder und Kampfsport), macht auf den zweiten Blick sehr wohl Sinn. Judo gilt nämlich gemäss Mitteilung des Klubs besonders für jüngere Kinder als sehr vorteilhafte Sportart: Es verbessert nicht nur die körperlichen Fähigkeiten, die Kinder lernen in den Trainings auch, dass sie mit ihrem Gegenüber respektvoll und hilfsbereit umgehen müssen.

Die Abtwiler Kindergärtler beim Judotraining im Doja des Judo-Clubs Nipppon St.Gallen.

Die Abtwiler Kindergärtler beim Judotraining im Doja des Judo-Clubs Nipppon St.Gallen.

Bild: PD

Bis Weihnachten sammeln also die Kindergärtler von Valeska Gehrig und Claudia Heim spielerisch Erfahrungen mit der japanischen Kampfsportart. Seit Ende der Herbstferien werden sie immer am Montag mit dem Bus abgeholt und ins Dojo, die Trainingshalle, gefahren. Dort schlüpfen sie in ihre Judogis, die Judo-Trainingsanzüge, und dürfen eine Stunde lang mit Manuela Peter-Stuppan trainieren. Zum Programm gehören erste Würfe und Festhaltegriffe sowie spielerische Kampfformen, bei denen sich die Kinder austoben können.

Mittwoch, 25. November - 9:31 Uhr

Bargeld und Schmuck aus Wohnung gestohlen

(kapo/vre) Am Dienstag, in der Zeit von 18.30 bis 21.30 Uhr, sind Unbekannte in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus im Schönbüelpark im Osten von St.Gallen eingebrochen. Über einen Balkon gelangten sie gemäss Mitteilung der Kantonspolizei zum Hochparterre, wo sie sich gewaltsam Zutritt zur Wohnung verschaffte. Dort liessen sie Bargeld sowie Schmuck mitlaufen. Der Wert der Beute beläuft sich auf rund 2'200 Franken. Sachschaden entstand beim Einbruch für nochmals rund 3'000 Franken.

Mittwoch, 25. November - 9:13 Uhr

Stadtgeschichte im Stadthaus: Der Leinwandkrieg zwischen Stadtrepublik und Kloster St.Gallen

(pd/vre) St.Gallen war während Jahrhunderten eine der bedeutendsten Textilstädt; ab Ende des 19. Jahrhunderts mischte sie sogar weltweit im Textilhandel mit. Schon im Mittelalter galt St.Gallen aber weit über die Eidgenossenschaft hinaus als eine der bedeutendsten Leinwand-Städte der damaligen Zeit. In die Produktion war damals das ganze Umland eingebunden. Im 15. Jahrhundert lancierte Wil mit Hilfe des Fürstabts, des ewigen Konkurrenten der Stadtrepublik, jedoch den Ausbau eines eigenen Leinwandgewerbes. Das Ziel war klar: St.Gallen den Rang ablaufen.

Leinwandproduktion in der alten Stadt St.Gallen.

Leinwandproduktion in der alten Stadt St.Gallen.

Bild: HVM

Dieser Textilkonflikt steht am Donnerstag, 3. Dezember, im Zentrum des nächsten Vortrags der Reihe «Stadtgeschichte im Stadthaus». Über das Konkurrenzverhältnis zwischen Stadt und Kloster referieren Dorothee Guggenheimer vom Stadtarchiv der Ortsbürgergemeinde St.Gallen und Julia Kühni vom Staatsarchiv Zürich. Der Vortrag findet am Donnerstag in einer Woche, 18 bis 19 Uhr im Festsaal der Ortsbürgergemeinde an der Gallusstrasse 14 statt.

Pandemiebedingt ist die Platzzahl auch an den Anlässen der Reihe «Stadtgeschichte im Stadthaus» beschränkt. Eine vorgängige Anmeldung unter www.stadtarchiv.ch oder Telefon 071'24407'05 ist obligatorisch für die Teilnahme.

Mittwoch, 25. November - 8:40 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 383 neue Infektionen und zwei weitere Todesfälle

(SK/stm) Für Dienstag meldet der Kanton St.Gallen auf dem kantonalen Informationsportal 383 neue laborbestätigte Ansteckungen durch das Coronavirus. Damit wurden seit Anfang März im St.Gallischen insgesamt 15'832 Personen positiv auf Covid-19 getestet.

Weiter vermeldet der Kanton für Dienstag nochmals zwei Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Gesamtzahl der Covid-19-Toten seit März steigt damit im St.Gallischen auf 222.

Stand Montag um Mitternacht sind in St.Galler Spitälern 162 Covid-19-Patienten hospitalisiert. 32 davon liegen auf Intensivstationen – sieben ohne und 25 mit künstlicher Beatmung.

Mittwoch, 25. November - 8:30 Uhr
Coronabedingt hat das St.Galler Stadtparlament am Dienstagabend wieder in der Olma-Halle 2.1 getagt.

Coronabedingt hat das St.Galler Stadtparlament am Dienstagabend wieder in der Olma-Halle 2.1 getagt.

Bild: Ralph Ribi
(25.8.2020)

Sitzung des St.Galler Stadtparlaments: Das Parlament sass bis Mitternacht in der Olma-Halle - die restlichen Entscheide

(sab/vre) Beinahe wäre es eine zweitägige Sitzung geworden, wie der Präsident des St.Galler Stadtparlaments, Beat Rütsche, am Schluss der achtstündigen Sitzung vom Dienstag sagte. Um Punkt Mitternacht schloss er die 51. Sitzung des Stadtparlaments der Amtszeit 2017 bis 2020.

Nach 22 Uhr wurden noch drei Postulatsberichte zur Kenntnis genommen, ein Postulat für einen neuen Bericht überwiesen und die stadträtlichen Antworten auf eine Interpellation diskutiert.

  • Umweltkonzept. Das Stadtparlament nahm Kenntnis vom Umweltkonzept des Stadtrats. Das dem Bericht zugrunde liegende Postulat «Grüne Dächer und Fassaden – gegen die Hitze in der Stadt» wurde mit 40 Ja, 16 Nein bei einer Enthaltung abgeschrieben.
  • Zu- und Wegzüge. Das Stadtparlament nahm den Postulatsbericht über Zu- und Wegzüge zur Kenntnis. Der zugrunde liegende Vorstoss wurde mit 50 Ja, sieben Nein bei einer Enthaltung abgeschrieben. Ein Antrag der SVP, im Bericht die Bedeutung des Steuerfusses als viertwichtigster Grund für Wegzüge stärker hervorzuheben, wurde zuvor mit acht Ja und 50 Nein abgelehnt.
  • Familien II. Der Postulatsbericht über Familienzentren in der Stadt St.Gallen wird vom Parlament zur Kenntnis gekommen und der dem Papier zugrunde liegende Vorstoss mit 51 Ja einstimmig abgeschrieben.
  • Bewältigung. Das Postulat «Weg der Vielfalt durch St.Gallen» wurde gemäss Antrag des Stadtrats mit 44 Ja, sieben Nein bei zwei Enthaltungen erheblich erklärt. Der Vorstoss fordert eine Aufarbeitung der dunklen Seiten der Stadtgeschichte sowie dass sie mit einem Weg durch die Stadt sichtbar gemacht und erklärt werden.
  • Schulsozialarbeit. Die vier Interpellantinnen und der Interpellant zeigten von den Antworten des Stadtrats nicht befriedigt. Die personellen Ressourcen der Schulsozialarbeit seien nicht ausreichend. Sie kündigten an, dass an der Budgetsitzung vom 8. Dezember ein Antrag auf Erhöhung des Stellenplans eingereicht wird.

Die am Dienstag nicht erledigten sechs Geschäfte - darunter der Postulatsbericht über das Verhältnis von KESB und Sozialen Diensten - werden im neuen Jahr diskutiert. Das Parlament wird dann nicht mehr in der aktuellen Zusammensetzung tagen; am 12. Januar 2021 werden vielmehr seine am 27. September teilweise neu gewählten Mitglieder ihr Amt antreten.

Dienstag, 24. November - 23:15 Uhr

St.Galler Stadtparlament tagt in der Olma-Halle: Marathonsitzung mit ellenlanger Traktandenliste

(vre/ghi/sab) Am Dienstag führte das St.Galler Stadtparlament die 51. Sitzung der laufenden Amtsdauer 2017 bis 2020 durch. Bis nach 22 Uhr wurden dabei wurden eine dringliche Interpellation und zehn Sachvorlagen abgehakt. Die Sitzung war «open ended» und ist derzeit immer noch im Gang.

  • Gesak. Die dringliche Interpellation der SVP-Fraktion zum Gemeindesportanlagenkonzept (Gesak) ist nach engagierter Diskussion erledigt. Das letzte Wort ist aber noch nicht gesprochen: Die SVP schiebt ein Postulat zur Verspätung des Konzepts nach.
  • Hallenbad. Das Stadtparlament wies mit 47 Ja und zehn Nein bei drei Enthaltungen die Vorlage für Erneuerung und Erweiterung des Hallenbads Blumenwies zurück. Der Stadtrat muss sie nun überarbeiten und damit kostengünstiger als die vorgeschlagenen rund 50 Millionen Franken machen.
  • Velosteg. Die Fussgängerbrücke am SBB-Viadukt über die Sitter wird mit einem Velosteg verbreitert. Das Stadtparlament sprach dafür Kredite von 1,4 Millionen und 135'000 Franken. Fakultatives Referendum.
  • Tempo 30. Auf der Gerhaldenstrasse wird Tempo 30 eingeführt. Vorerst muss die Stadt aber auf den Einbau eines neuen Deckbelags verzichten. Das Projekt wird so mit 347'000 rund 200'000 Franken günstiger als gedacht. Ausführlichere Meldung siehe unten.
  • Benevol. Das Parlament hiess einstimmig die Unterstützung der Stiftung Benevol gut. Für 2020 sind es 30'000, ab 2021 jährlich 20'000 Franken.
  • Pro Infirmis. Der Rat genehmigte einstimmig die jährliche städtische Unterstützung im bisherigen Umfang von 40'000 Franken für die Beratungsstelle St.Gallen von Pro Infirmis.
  • Vertrag. Das Parlament verabschiedete einstimmig den neuen Vertrag zur Zusammenarbeit im Kindes- und Erwachsenenschutz mit Eggersriet, Muolen, Häggenschwil und Wittenbach. Fakultatives Referendum.
  • Familien. Der Rat genehmigte das Subventionierungssystem für Dienstleistungen der Beratungsstelle für Familien im Auftrag der Stadt (maximal 223'000 Franken im Jahr). Das Alimentenwesen wird ab 2021 mit einer Pauschale von 211'000 Franken abgegolten. Gutgeheissen wurde die Erhöhung des jährlichen Beitrags für begleitete Besuchstage um 70'000 Franken.
  • Feuerschutz. Das Parlament entschied mit 57 Ja und zwei Nein, die Totalrevision des Feuerschutzreglements an die Kommission für Soziales und Sicherheit zurückzuweisen. Dies, damit sie weitere Abklärungen zur Feuerwehrersatzabgabe tätigen kann. Das Geschäft wird am 8. Dezember erneut behandelt.
  • Mediterrane Nächte. Der Rat stimmte dem Pilotversuch mit der Verlängerung von sommerlichen Öffnungszeiten in Aussen- und Gartenbeizen zu. Fakultatives Referendum.
  • Wolfganghof. Die Umzonung von der Wohnzone W2 in die Wohnzonen W3 und W4 von Teilen eines Baugrundstücks bei der Busendhaltestelle im Wolfganghof wurde mit 40 Ja, neun Nein und fünf Enthaltungen gutgeheissen. Fakultatives Referendum.
Dienstag, 24. November - 23:05 Uhr

Sitzung des Stadtparlaments: Tempo 30 auf der Gerhaldenstrasse vorerst ohne neuen Deckbelag

(ghi/vre) «Freude herrscht», rief SVP-Stadtparlamentarier Jürg Brunner am Dienstagabend in der Olma-Halle 2.1 ins Mikrofon. Seine Motion von vor vier Jahren führte dazu, dass der Stadtrat dem Parlament jetzt beantragte, die Gerhaldenstrasse in eine Tempo-30-Zone umzuwandeln. Der Stadtrat empfahl damals noch das Gegenteil, eine Mehrheit des Parlaments folgte dann aber Brunners Wunsch.

Und so ging es am Dienstagabend nicht mehr darum, ob Tempo 30 auf der Gerhaldenstrassse eingeführt wird. Es ging nur noch darum, wie das geschieht. Die Liegenschaften- und Baukommission (LBK) stellte nämlich einen Änderungsantrag, wonach die vom Stadtrat in der Vorlage vorgesehene Erneuerung des Deckbelags aufgeschoben werden sollte – zumindest bis der Pilotversuch mit einem sogenannten Flüsterbelag an der Burgstrasse abgeschlossen ist. Damit wollte eine knappe LBK-Mehrheit ermöglichen, dass später Zeitpunkt zusätzliche Lärmschutzmassnahmen getroffen werden können.

An der Gerhaldenstrasse geht der Wunsch verschiedener Anwohnerinnen und Anwohner in Erfüllung: Sie erhalten eine Tempo-30-Zone.

An der Gerhaldenstrasse geht der Wunsch verschiedener Anwohnerinnen und Anwohner in Erfüllung: Sie erhalten eine Tempo-30-Zone.

Bild: Urs Bucher
(26.8.2016)

Von bedingungsloser Unterstützung (Linksgrün) über Stimmfreigabe (SVP) bis hin zu vehementer Ablehnung (CVP, FDP, Baudirektorin Pappa) war die Aufschiebung der Erneuerung des Deckbelags in der Parlamentsdebatte umstritten. Nur Jürg Brunner war’s egal: Hauptsache Tempo 30. «Stimmen Sie, wie Sie wollen», meinte er grosszügig zu seinen Kolleginnen und Kollegen.

Das Stadtparlament sprach sich zunächst mit 37 zu 22 Stimmen für den Änderungsantrag der vorberatenden Liegenschaften- und Baukommission aus. In der Schlussabstimmung wurde die Temporeduktion auf der Gerhaldenstrasse ohne Erneuerung des Deckbelags mit 46 Ja und 13 Nein angenommen. Angenehmer Nebeneffekt der Flüsterbelag-Verzögerung: Statt 557'000 Franken kostet das Projekt vorläufig 347'000 Franken.

Dienstag, 24. November - 19:09 Uhr

Stadtparlament weist Projekt zur Sanierung des Hallenbads Blumenwies zurück: Vorlage muss abspecken

(vre) Das St.Galler Stadtparlament hat am Dienstagnachmittag in einer rund anderthalbstündigen Debatte die Vorlage zur Sanierung und Erweiterung des Hallenbads Blumenwies zur Überarbeitung zurückgewiesen. Dieser Fehlstart in den politischen Entscheidungsprozess hatte in der Luft gelegen: Bereits die vorberatende Liegenschaften- und Baukommission hat diese Rückweisung nämlich beantragt.

Visualisierung des sanierten Hallenbads Blumenwies.

Visualisierung des sanierten Hallenbads Blumenwies.

Illustration: PD/Stadt SG

Das Sanierungskonzept stiess im Rat grundsätzlich auf viel Zustimmung: Das Projekt sei architektonisch und betrieblich gelungen, hiess es von links und rechts. Nicht einverstanden war das Parlament allerdings mit den damit verbundenen Kosten: Erneuerung und Erweiterung des Hallenbads sollten mit 45,9 Millionen zu Buche schlagen. Dazu hätte ein Aussenbecken für 1,9, ein Provisorium zur Aufrechterhaltung des Schwimmbetriebs in der Bauzeit für 1,6 und eine Bachoffenlegung für 1,5 Millionen kommen sollen.

Alles in allem kamen so über 50 Millionen Franken zusammen. Dies, nachdem bei der Bewilligung des Projektierungskredits vor einigen Jahren noch von einer Bausumme von 36 Millionen die Rede gewesen war. Rückweisungsanträge kamen am Dienstag im Parlament nicht nur von der vorberatenden Kommission, sondern auch noch von der SP/Juso/PFG-Fraktion (Provisorium dem Volk unterbreiten), der CVP-EVP-Fraktion (Streichkonzert auf wenige Punkte beschränken) und der SVP-Fraktion (alle Sonderwünsche im Projekt streichen).

Der grundsätzliche Sanierungsbedarf des St.Galler Hallenbads Blumenwies blieb am Dienstag im Parlament unbestritten.

Der grundsätzliche Sanierungsbedarf des St.Galler Hallenbads Blumenwies blieb am Dienstag im Parlament unbestritten.

Bild: Benjamin Manser
(28.9.2020)

Schliesslich setzte sich im Parlament der Antrag der Liegenschaften- und Baukommission durch: Das Projekt fürs Schwimmbad Blumenwies geht demnach an den Stadtrat zur Überarbeitung zurück. Wegzulassen sind dabei die Wettkampftribünen und ein Trennbalken fürs vergrösserte Innenbecken; entsprechend soll auch das Gebäudevolumen reduziert werden. Weiter zu streichen ist das Warmwasserbecken im Freien und das Provisorium für die Bauzeit.

Dienstag, 24. November - 14:39 Uhr

Ein Schreibfehler im Werbeflyer: Mit den Gedanken schon bei der Wiedereinführung der Rohrpost?

(vre) Die Schreibweise von Orts- und Flurnamen ist Glückssache. Und je weiter weg ein Autor vom Ort des Geschehens seinen Lebensmittelpunkt hat, desto mehr Glück braucht er. Pech hatte in dieser Beziehung jetzt ein Werbetexter der Post. Ihm ist ein etwas peinlicher Fehler für einen Betrieb unterlaufen, der davon lebt, dass er alle Adressen in der Schweiz kennt, korrekt schreiben und regelmässig mit Post beliefern kann.

Passiert ist es in Zusammenhang mit der Wiedereröffnung der sanierten Poststelle 9016 Neudorf am 14. Dezember (STADT-TICKER, 24.11.2020, 13:28). Darauf macht die Post mit einem Flyer bereits jetzt aufmerksam. Und ist dabei eben in den Fettnapf getreten: Sie ortet nämlich ihre Filiale an die Rohrschacher Strasse 253, also an der Strasse Richtung Bodensee, nach Rorschach. Dieser Name leitet sich vom Althochdeutschen «rōr» (Schilf, Röhricht) und «scahho» (einzeln stehendes Wäldchen, Schachen) ab. Er schreibt sich ohne «h».

Eigentlich ist's ja eine freudige Nachricht fürs Neudorf im Osten der Stadt St.Gallen. Der Tippfehler im Strassennamen verdirbt aber dem einen oder anderen die Freude.

Eigentlich ist's ja eine freudige Nachricht fürs Neudorf im Osten der Stadt St.Gallen. Der Tippfehler im Strassennamen verdirbt aber dem einen oder anderen die Freude.

Leserbild

Nun, wer den Schaden hat, braucht für den Spott bekanntlich nicht mehr zu sorgen. In den Sozialen Medien wird ausgiebig über den Schreibfehler gemotzt und gewitzelt. Das komme davon, wenn das Korrektorar noch nicht ganz ausgeschlafen sei, wenn es den Flyer fürs Neudorf lese, kritisiert einer in einem Facebook-Post. Ein anderer vermutet, dass der Ortsname Rorschach den Texter an die «Rohrpost selig» erinnerte, deren Einführung im Neudorf aber nicht geplant ist, wie einer von der Post versichert.

Für die Post dürfte es ein schwacher Trost sein: Mit ihrem Tippfehler ist sie in guter Gesellschaft. Mit Google lassen sich im Internet Dutzende Einträge mit dem Schreibfehler «Rohrschach» oder «Rohrschacher» finden. Natürlich in erster Linie bei Institutionen und Unternehmen, die weit weg vom Bodensee agieren, aber nicht nur. Unter jenen, die beim Ortsnamen sündigen, sind auch solche, die in Rorschach Wohnungen vermieten...

Dienstag, 24. November - 13:38 Uhr

Den Bus an dieser Haltestelle bitte nicht überholen

Momentaufnahme. Die Stadtpolizei St.Gallen stellt zunehmend fest, dass Busse und Postautos auch an Haltestellen, bei denen das nicht erlaubt ist, überholt werden. Mit einer Plakatkampagne - wie im Bild an der Oberstrasse - versucht sie, Lenkerinnen und Lenker auf die Risiken des teils halsbrecherischen Verhaltens aufmerksam zu machen.

Momentaufnahme. Die Stadtpolizei St.Gallen stellt zunehmend fest, dass Busse und Postautos auch an Haltestellen, bei denen das nicht erlaubt ist, überholt werden. Mit einer Plakatkampagne - wie im Bild an der Oberstrasse - versucht sie, Lenkerinnen und Lenker auf die Risiken des teils halsbrecherischen Verhaltens aufmerksam zu machen.

Bild: Raphael Rohner
(24.12.2020)
Dienstag, 24. November - 13:28 Uhr

Post saniert weitere Filialen in der Stadt St.Gallen: Neue Angebote, neues Erscheinungsbild

(pd/vre) Wenn in den vergangenen Jahren in St.Gallen über Poststellen berichtet wurde, ging's in aller Regel um Schliessungen und Opposition dagegen aus den betroffenen Quartieren. Die Situation hat sich beruhigt, der Betrieb in den als Ersatz für geschlossene Filialen geschaffenen Postagenturen hat sich eingespielt. Und jetzt macht die Post mit ihrem Netz auch noch positive Schlagzeilen.

Hell und ausgeräumt: die renovierte St.Galler Hauptpost.

Hell und ausgeräumt: die renovierte St.Galler Hauptpost.

Bild: Benjamin Manser
(3.2.2020)

Auch in St.Gallen werden nämlich die verbleibenden Poststellen auf Vordermann gebracht: Sie werden neu gestaltet, zudem werden neue Dienstleistungen angeboten. Den Anfang gemacht hat im Februar die Hauptpost St.Gallen, die grösste Poststelle im Kanton. Am Montag nun hat auch die renovierte Post 9014 Bruggen an der Zürcher Strasse 257 «in frischem Look» aufgemacht. Der nächste Schritt folgt bis Mitte Dezember.

Am Montag hat die Post Bruggen, die von Lernenden betrieben wird, in neuem Look und mit neuen Dienstleistungen - etwa einem Paketeinwurf - wieder eröffnet.

Am Montag hat die Post Bruggen, die von Lernenden betrieben wird, in neuem Look und mit neuen Dienstleistungen - etwa einem Paketeinwurf - wieder eröffnet.

Bild: Reto Voneschen
(24.11.2020)

Bereits im Gang sind nämlich die Umgestaltungsarbeiten an der Poststelle 9016 Neudorf an der Rorschacher Strasse 253. Neben dem neuen Erscheinungsbild wird diese Filiale künftig mit einer Kinderpost und einem Paketeinwurf aufwarten. Bei Letzterem können Kundinnen und Kunden vorfrankierte Pakete einfach und schnell aufgeben. Mit dem neuen Auftritt und einer neuen Beratungstheke will die Post Thomas Schifferle die persönliche Beratung der Kundschaft noch stärker ins Zentrum stellen.

Im Neudorf wird an den neuen Räumen bereits seit Juni gebaut. Dies parallel zum Betrieb der Poststelle. Dieser muss vor der Wiedereröffnung nur einen einzigen Tag eingestellt werden: Am Samstag, 12. Dezember, für den Umzug ins neue Domizil. Coronabedingt werden die modernisierten Poststellen ohne eigentlichen Festakt wieder in Betrieb genommen. Im Neudorf geschieht dieser Schritt am Montag, 14. Dezember.

Dienstag, 24. November - 12:50 Uhr

Kein Futterneid

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte einen Kormoran und ein Blässhuhn friedlich nebeneinander am Gübsensee.

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte einen Kormoran und ein Blässhuhn friedlich nebeneinander am Gübsensee.

Dienstag, 24. November - 12:45 Uhr

Stadtpolizei St.Gallen hat Kontrollen durchgeführt: Zwei fahrunfähige Autolenker aus dem Verkehr gezogen

(stapo/vre) Die Stadtpolizei St.Gallen hat in der Nacht von Montag auf Dienstag zwei Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Beide sassen offensichtlich fahrunfähig hinter dem Steuer - einer hatte Tabletten geschluckt, der zweite hatte Koks und Marihuana intus. Beide Lenker mussten gemäss Mitteilung der Stadtpolizei vom Dienstag eine Blut- und Urinprobe abgeben, zudem wurden sie angezeigt und ihre Autos sichergestellt.

In der Nacht von Montag auf Dienstag hat die Stadtpolizei bei Kontrollen zwei fahrunfähige Autolenker aus dem Verkehr gezogen.

In der Nacht von Montag auf Dienstag hat die Stadtpolizei bei Kontrollen zwei fahrunfähige Autolenker aus dem Verkehr gezogen.

Symbolbild: Stapo SG

Am Montag, 20.50 Uhr, geriet ein 38-jähriger Autofahrer auf der Bahnhofstrasse in eine Kontrolle der Stadtpolizei. Die Überprüfung seiner Personalien ergab, dass er den Personenwagen trotz Aberkennung des Fahrausweises lenkte. Der Mann wurde zudem aufgrund seines Verhaltens als fahrunfähig eingestuft. Nach eigenen Angaben hatte er Tabletten geschluckt.

Am Dienstag, kurz nach Mitternacht, kontrollierten Polizisten auf der Splügenstrasse den Verkehr. Kurz vor der Kontrollstelle bog ein 25-jähriger Personenwagenlenker plötzlich scharf ab. Die Polizei konnte den Mann aber wenig später anhalten. Bei der Kontrolle wurde er als fahrunfähig eingestuft. Er gab an, Kokain und Marihuana konsumiert zu haben. Er musste den Fahrausweis auf der Stelle abgeben.

Dienstag, 24. November - 10:30 Uhr

Polizei verhaftet zwei Einbrecher: In St.Gallen gescheitert, in Wil erfolgreich

(kapo/vre) Am vergangenen Freitag hat die Polizei zwei 20-Jährige festgenommen. Ihnen wird gemäss Mitteilung vom Dienstag ein missglückter Einbruchsversuch in St.Gallen und ein erfolgreicher Einbruch in Wil vorgeworfen. Dass die beiden nur Stunden nach den Straftaten festgenommen wurden, ist der Kooperation von Kantons- und Stadtpolizei St.Gallen zu verdanken.

Einbruchsversuch an der St.Galler Multergasse gescheitert: Hier hielten am frühen Freitagmorgen Eingangstüre und Schaufenster stand.

Einbruchsversuch an der St.Galler Multergasse gescheitert: Hier hielten am frühen Freitagmorgen Eingangstüre und Schaufenster stand.

Bild: Kantonspolizei SG
(20.11.2020)

Die beiden jungen Männer haben mutmasslich am Freitag, 4.35 Uhr, versucht, in ein Schmuckgeschäft in der Multergasse in St.Gallen einzubrechen. Ihr Versuch misslang allerdings: Sie konnten weder die Eingangstüre noch eine Schaufensterscheibe einschlagen. Allerdings entstand Schaden in Höhe von rund 12'000 Franken.

Nach dem misslungen Anlauf in der Kantonshauptstadt fuhren die beiden Einbrecher nach Wil. Dort gelang es ihnen dann, sich gewaltsam Zutritt zu einem Schmuckgeschäft an der Oberen Bahnhofstrasse zu verschaffen. Hier liessen sie Schmuck im Wert von rund 25'000 Franken mitgehen und richteten nochmals für rund 25'000 Franken Sachschaden an.

An der Oberen Bahnhofstrasse in Wil stahlen die Einbrecher am frühen Freitagmorgen Schmuck im Wert von rund 25'000 Franken.

An der Oberen Bahnhofstrasse in Wil stahlen die Einbrecher am frühen Freitagmorgen Schmuck im Wert von rund 25'000 Franken.

Bild: Kantonspolizei SG
(20.11.2020)

Aufgrund von Videoaufzeichnungen und weiteren Indizien gelang es Kantonspolizei und Stadtpolizei St.Gallen gemäss Mitteilung die beiden Beschuldigten, zwei 20-jährige Schweizer, am Freitagmorgen zu ermitteln und festzunehmen. Bei den Tatverdächtigen wurden die Beute wie auch die Tatwerkzeuge sichergestellt. Die Männer wurden inzwischen bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

Dienstag, 24. November - 9:57 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 307 neue Infektionen und fünf weitere Todesfälle

(SK/vre) Für Montag meldet der Kanton St.Gallen auf dem kantonalen Informationsportal 307 neue laborbestätigte Ansteckungen durch das Coronavirus. Damit wurden seit Anfang März im St.Gallischen insgesamt 15'449 Personen positiv auf Covid-19 getestet. Der leicht rückläufige Trend bei den Neuansteckungen hat sich damit am Montag fortgesetzt.

Weiter vermeldet der Kanton für Montag nochmals fünf Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Gesamtzahl der Covid-19-Toten seit März steigt damit im St.Gallischen auf 220. Stand Montag um Mitternacht sind in St.Galler Spitälern 162 Covid-19-Patienten hospitalisiert. 32 davon liegen auf Intensivstationen - sieben ohne und 25 mit künstlicher Beatmung.

Heute Dienstag wendet sich die Kantonsregierung erneut wegen der Coronasituation an die Öffentlichkeit. Die dafür geplante Medienkonferenz findet am Dienstag, 14 Uhr, statt. Teilnehmen werden Regierungspräsident und Gesundheitsdirektor Bruno Damann, Volkswirtschaftsdirektor Beat Tinner und Kantonsärztin Danuta Zemp. Die Orientierung wird auf der Homepage des Kantons und im kantonalen Facebook-Auftritt live übertragen.

Montag, 23. November - 18:55 Uhr

Führung durch die Ausstellung: Pionierinnen mit Pinsel und Palette

(pd/vre) Diesen Mittwoch, 18 Uhr, bietet das Historische und Völkerkundemuseum St.Gallen wieder eine Führung durch die laufende Ausstellung «Berufswunsch Malerin!» an. Kuratorin Sabine Hügli erzählt auf dem Rundgang von «Pionierinnen mit Pinsel und Palette».

Die St.Gallerin Martha Cunz (1876-1961) war bekannt für ihre japanisierenden Farbholzschnitte. Das Bild von 1899 zeigt sie während ihrer Ausbildung zur Malerin.

Die St.Gallerin Martha Cunz (1876-1961) war bekannt für ihre japanisierenden Farbholzschnitte. Das Bild von 1899 zeigt sie während ihrer Ausbildung zur Malerin.

Bild: PD/HVM

Als Modell oder Muse waren Frauen in der Kunst schon immer gefragt. Ihren Platz als Künstlerinnen mussten sie sich aber erkämpfen. In der Ausstellung «Berufswunsch Malerin!» werden elf Pionierinnen in diesem Bereich vorgestellt, alle im 19. Jahrhundert geboren. Die Existenz als Künstlerin eröffnete diesen Frauen neue Entfaltungsmöglichkeiten, stellte sie aber auch vor grosse Herausforderungen.

Montag, 23. November - 17:59 Uhr

Zerkleinerte Möbel und eine Schreibtischlampe im Unterflur-Abfallkübel

Die Schreibtischlampe aus dem Unterflur-Abfallkübel.

Die Schreibtischlampe aus dem Unterflur-Abfallkübel.

Bild: Raphael Rohner (23.11.2020)

(rar) Ein Mitarbeiter des St.Galler Tiefbauamts hat am Montag bei seiner Tour zur Leerung der Abfallkübel in der Innenstadt einen ungewöhnlichen Fund gemacht. In einem Unterflur-Abfallkübel am Gallusplatz fand er klein gehackte Teile von Möbeln sowie eine ganze Schreibtischlampe. Sie waren richtiggehend in die kleine Öffnung des Behälters gewürgt worden.

«Mich wundert gar nichts mehr», sagte der Arbeiter, als er begann, die Lampe zu zerkleinern, damit sie in seinen Transportbehälter passte. «Was die Leute hier alles hinein bringen, ist eigentlich eine Kunst.» Er habe schon ganze Matratzen und andere sperrige Dinge, die eigentlich über die Kehrichtabfuhr als Sperrgut hätten entsorgt werden müssen, aus den Behältern gefischt. In St.Gallen erwischt die Stadtpolizei tatsächlich immer wieder Abfallsünderinnen und Abfallsünder, die ihren Müll in öffentlichen Abfallkübeln illegal entsorgen.

Montag, 23. November - 17:47 Uhr

Mario Andreotti referiert im Raum für Literatur: Ist neu immer besser?

(pd/vre) Am Dienstag, 19 Uhr, spricht Mario Andreotti bei der Gesellschaft für deutsche Sprache und Literatur (GdSL) im Raum für Literatur an der St.-Leonhard-Strasse 40 in St.Gallen unter dem Titel «Ist neu immer besser?». Im Vortrag geht's um Bildungsfragen wie: Schulreform oder Totalumbau des ganzen Bildungswesens? Computer statt Lehrkräfte? Kompetenzen statt Wissen? «Lernzeiten» statt Hausaufgaben? Frühfremdsprachen statt korrektes Deutsch? «Schreiben nach Gehör» statt richtige Schreibweise?

Mario Andreotti geht im Vortrag vom Dienstag bei der Gesellschaft für deutsche Sprache unter Literatur aktuellen Bildungsfragen nach.

Mario Andreotti geht im Vortrag vom Dienstag bei der Gesellschaft für deutsche Sprache unter Literatur aktuellen Bildungsfragen nach.

Bild: Michel Canonica (9.3.2016)

Referent Andreotti gilt als Kenner der schweizerischen Bildungslandschaft. Er ist durch seine Kolumnen zu bildungspolitischen Themen im «St.Galler Tagblatt» und durch sein Buch «Eine Kultur schafft sich ab - Beiträge zu Bildung und Sprache» einer breiteren Öffentlichkeit bekannt geworden. Die Gesellschaft für deutsche Sprache und Literatur lädt Eltern, Lehrkräfte und andere Interessierte zum Vortrag mit anschliessender Diskussion unter Leitung von Rebecca Schnyder ein.

Montag, 23. November - 17:21 Uhr

Ab Freitagabend ist die Eisenbahn zwischen Goldach und Rorschach unterbrochen: Ersatzbusse im Einsatz

(pd/vre) Seit 2019 bauen die SBB ihre Strecke zwischen Goldach und Rorschach Stadt zur Doppelspur aus. Aufgrund dieser Bauarbeiten ist die Strecke zwischen Goldach und Rorschach vom Freitag, 21.40 Uhr, bis Sonntag, Betriebsschluss, für Regio-Express und S-Bahn gesperrt. Dafür verkehren Bahnersatzbusse.

Im Rahmen des Doppelspurausbaus zwischen Goldach und Rorschach Stadt von 2019 bis 2021 ist die Bahnlinie zeitweise unterbrochen. Am kommenden Wochenende ist es wieder soweit.

Im Rahmen des Doppelspurausbaus zwischen Goldach und Rorschach Stadt von 2019 bis 2021 ist die Bahnlinie zeitweise unterbrochen. Am kommenden Wochenende ist es wieder soweit.

Bild: Tino Dietsche
(10.5.2020)

Die Eurocity-Züge von Zürich nach München verkehren am Wochenende via Romanshorn und halten nicht in St.Gallen. Der Interregio 13 nach Chur fällt am Samstag und Sonntag zwischen St.Gallen und Rorschach aus. Mit den Ersatzbussen ist der Anschluss auf den jeweils nächsten Zug in beide Richtungen sichergestellt. Die Reisezeiten verlängern sich allerdings um bis zu 40 Minuten.

SBB, Thurbo und SOB bitten Reisende auf der Linie zwischen Goldach und Rorschach am Wochenende vor jeder Fahrt, den Online-Fahrplan oder die SBB-Mobile-App zu prüfen. Um keine bösen Überraschungen zu erleben, sollte man gemäss Mitteilung zudem genügend Reisezeit einplanen. Die Streckensperrung zwischen Goldach und Rorschach ist am Wochenende nötig, weil unter anderem die Hilfsbrücken (provisorische Gleise und Perrons) für den Bau der Velounterführung Sonnenweg erstellt werden.

Doppelspur

Für 40 Millionen einen Engpass beseitigen

(pd/vre) Von 2019 bis 2021 bauen die SBB die heute einspurige Linie zwischen Goldach und Rorschach Stadt zur Doppelspur aus. Das Projekt kostet rund 40 Millionen Franken. Nötig ist es, um einerseits Kapazitätsengpässe auf der Linie zwischen St.Gallen und St.Margrethen zu entschärfen. Anderseits kann die Ostschweiz damit an den Hochgeschwindigkeitsverkehr in Deutschland angeschlossen werden. 

Weitere Informationen zum Vorhaben gibt's im Internet

Montag, 23. November - 15:59 Uhr

Kerzen, Sterne, grosse und kleine Christbäume: Im St.Galler Stadtzentrum wird der Adventsschmuck ausgepackt

(rar/vre) In der Stadt St.Gallen hat das Wettrüsten mit Adventsdekorationen definitiv begonnen. Viele Geschäfte, Restaurants und Hotels sind derzeit mit der Dekoration ihrer Schaufenster und der Hausfassaden beschäftigt. Das Hotel Einstein zum Beispiel dekoriert seit den frühen Morgenstunden seine Fenster traditionell mit leuchtenden Kerzen und Lichterketten. Auch an Restaurants und Bäckereien werden eifrig Lametta und Lichterketten montiert.

Auch das Hotel Einstein dekoriert seine Fenster mit leuchtenden Kerzen und Sternen.

Auch das Hotel Einstein dekoriert seine Fenster mit leuchtenden Kerzen und Sternen.

Bild: Raphael Rohner
(23.11.2020)

In der Altstadt werden dieses Jahr Christbäume auch in den Gassen aufgestellt. In der Marktgasse beispielsweise wunderten sich am Mittag Fussgänger und Velofahrerinnen über die Tannen mitten auf der Fahrbahn. Die Montage der Weihnachtsbeleuchtung «Aller Stern» ist ebenfalls weitgehend abgeschlossen. Jetzt werden die über 700 grossen leuchtenden Sterne getestet.

Das Christbaumwäldchen die Marktgasse hinauf endet beim grossen Christbaum auf dem Klosterplatz.

Das Christbaumwäldchen die Marktgasse hinauf endet beim grossen Christbaum auf dem Klosterplatz.

Bild: Raphael Rohner
(23.11.2020)

Die Dekorationen und Lichter sollen die Stadt ab dem Abendverkauf vom Donnerstag vorweihnachtlich beleuchten. Die Sternenvernissage - das feierliche erstmalige Entzünden der offiziellen Weihnachtsbeleuchtung über Gassen und Plätzen der Innenstadt - muss diesmal allerdings wegen der Coronapandemie ausfallen.

Montag, 23. November - 15:37 Uhr

Flexibel St.Galler Feuerwehr: Christbaum dekorieren, Küchenbrand löschen, Christbaum fertig dekorieren

(rar/vre) Zu einem speziellen Einsatz ist am Montag die Berufsfeuerwehr der Stadt St.Gallen gekommen. Eigentlich halfen die Feuerwehrleute mit ihrem Hubretter beim Dekorieren des grossen Christbaums auf dem Klosterplatz. Als sie nach der Mittagspause das Fahrzeug gerade wieder aufgestellt hatten, ging ein Brandalarm ein: Feuer an der Burgstrasse 41.

Sofort wurden die Christbaumkugeln versorgt und das Fahrzeug fahrbereit gemacht. Mit Blaulicht und Horn fuhr der Hubretter dann davon. Passantinnen und Passanten liesse das Schauspiel etwas ratlos zurück «Was ist denn jetzt los? Die sind doch noch gar nicht fertig mit dem Christbaum?»

Der Hubretter neben dem grossen Christbaum auf dem Klosterplatz.
8 Bilder
Brandalarm! Das Feuerwehrfahrzeug fährt mit Blaulicht und Horn davon.
Einsatz an der Burgstrasse 43: Hier brach am Mittag ein Brand in einer Küche aus.
Abräumen nach dem kurzen Einsatz.
Wenn die Feuerwehr im Einsatz ist, erregt das natürlich immer Aufsehen.
Die Burgstrasse war am Montagmittag kurze Zeit nur einspurig befahrbar.
Nach dem Einsatz an der Burgstrasse arbeitet die Besatzung des Hubretters am grossen Christbaum auf dem Klosterplatz weiter.
Die Feuerwehrleute montieren den Christbaumschmuck, der in diesem Jahr durch Schülerinnen und Schüler aus dem Engelwies angefertigt wurde.

Der Hubretter neben dem grossen Christbaum auf dem Klosterplatz.

Bild: Raphael Rohner

Dionys Widmer, einer der Sprecher der Stadtpolizei St.Gallen, bestätigte den Brandeinsatz: «An der Burgstrasse 43 kam es kurz nach dem Mittag zu einem kleinen Zimmerbrand. Das Feuer brach im Bereich einer Küche aus. Anwohner alarmierten die Feuerwehr.» Diese konnte den Brand rasch löschen. Laut Polizeisprecher Widmer musste eine Person mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital eingeliefert werden. In der Wohnung entstand Sachschaden in unbestimmter Höhe.

Die beiden Feuerwehrmänner mit dem Hubretter fuhren nach dem Einsatz direkt zurück zum grossen Christbaum auf dem Klosterplatz und dekorierten weiter. Zur Hektik nach dem Mittagessen meinte einer nur: «Es ist normal, dass wir manchmal alles stehen und liegen lassen müssen, um zu einem Feuer auszurücken.»

Montag, 23. November - 14:59 Uhr

Morgen tagt das St.Galler Stadtparlament: Für die Blumenwies-Vorlage sieht's schlecht aus

(vre) Am Dienstag, 16 Uhr, tagt das St.Galler Stadtparlament in der Olma-Halle 2.1. Die Sitzung ist öffentlich; Publikum ist - allerdings nur mit Hygienemaske - zugelassen. Zudem berichtet die Stadtkanzlei wie üblich per Liveticker über den Fortgang der Verhandlungen. Die Sitzung ist open ended. Das heisst, getagt wird, bis die ganze Traktandenliste mit zwanzig Geschäften abgetragen ist.

Die Traktandenliste hat's auch thematisch in sich: Grössere Brocken und kontroverse Themen darauf sind etwa die Antwort auf die dringliche SVP-Interpellation «Gemeindesportanlagenkonzept (Gesak) vors Volk», die Sanierung des Hallenbads Blumenwies, der Pilotversuch mit verlängerten Öffnungszeiten für Gartenbeizen, das Umweltkonzept, der Postulatsbericht über Zu- und Wegzüge oder die Schaffung eines Familienzentrums im Stadtzentrum.

Die Sanierung und Erweiterung ist umstritten: das Hallenbad Blumenwies im Osten der Stadt St.Gallen von oben.

Die Sanierung und Erweiterung ist umstritten: das Hallenbad Blumenwies im Osten der Stadt St.Gallen von oben.

Bild: Benjamin Manser
(28.9.2020)

Spannend dürfte es bereits beim zweiten Traktandum werden: Die Vorlage für Erneuerung und Erweiterung des Hallenbads Blumenwies ist nämlich heftig umstritten. Die vorberatende Kommission wie auch verschiedene Fraktionen wollen das 50-Millionen-Geschäft zur Redimensionierung an den Stadtrat zurückgeben. Falls sich der Rat nicht wie auch schon in den diversen angedrohten Rückweisungsanträgen verheddert, ist es ziemlich wahrscheinlich, dass die Vorlage am Dienstag an den Absender zurück geht.

Zur Traktandenliste des Stadtparlaments im Internet.
Zum Liveticker der Stadtkanzlei über die Parlamentssitzung im Internet.

Montag, 23. November - 14:35 Uhr

Ein Drittel der St.Gallerinnen und St.Galler hat gewählt und abgestimmt

(sk/vre) Die Beteiligung am kommenden Wahl- und Abstimmungssonntag dürfte dank der eidgenössischen Vorlagen wieder hoch ausfallen. Bis Montagmittag haben 33,5 Prozent der Stadtsanktgallerinnen und Stadtsanktgaller ihre Unterlagen für den 29. November retourniert. Über das Wochenende sind bei der Stadt nochmals 1'214 Couverts eingegangen. Damit haben bis jetzt 14’901 (33,5 Prozent) der über 45'000 Berechtigten in der Stadt gewählt und gestimmt.

Wer die Wahl- und Stimmzettel direkt in die Abstimmungsurne werfen will, kann das im St.Galler Rathaus am Sonntag, 10 bis 12 Uhr, tun.

Wer die Wahl- und Stimmzettel direkt in die Abstimmungsurne werfen will, kann das im St.Galler Rathaus am Sonntag, 10 bis 12 Uhr, tun.

Bild: Ralph Ribi
(9.2.2020)

Beteiligen kann man sich an den Wahlen und Abstimmungen bis am Sonntagmittag. Bis Freitagabend, letzter Postabgang, kann das Couvert mit den Wahl- und Stimmzetteln mit der Post aufgegeben werden. Danach bis Sonntagmittag kann das Couvert in den Briefkasten links des Eingangs zum Rathaus am Bahnhofplatz geworfen werden. Und am Sonntag, 10 bis 12 Uhr, ist wie die Abstimmungsurne wie üblich im Foyer des Rathauses aufgestellt.

Montag, 23. November - 14:10 Uhr

Coop City am Bohl neu gestaltet: Langes Eröffnungswochenende mit verschiedenen Black-Friday-Angeboten

(pd/vre) Der Coop City am Bohl in St.Gallen präsentiert sich mit neuem Erscheinungnsbild. Das Kaufhaus wurde in den vergangenen acht Monaten umgebaut. Von Donnerstag bis Samstag wird jetzt Wiedereröffnung gefeiert. Die Kundschaft profitiere drei Tage lang von Black-Friday-Angeboten, heisst es in einer Mitteilung vom Montag. Am Freitag gibt's zudem «Night Shopping» bis 22 Uhr.

Patrick Inauen ist Geschäftsführer im neu gestalteten Coop City am Bohl in St.Gallen.

Patrick Inauen ist Geschäftsführer im neu gestalteten Coop City am Bohl in St.Gallen.

Bild: PD/Donato Caspari

Neu will der Coop City auf drei Etagen und einer Verkaufsfläche von insgesamt 3000 Quadratmetern alles bieten, was die Kundschaft von einem modernen Warenhaus erwarten darf. Neu kommen die Räume mit viel Tageslicht, warmen Farben, neuen Bodenbelägen und einer Holzdecke daher. Im Erdgeschoss sorgen grosse Fensterfronten für Helligkeit und direkten Einblick in die neue «Beauty Welt» mit erweitertem Angebot an Naturkosmetik.

Ein Highlight im Erdgeschoss ist wie bisher schon die «Chocolateria». Gleich neben dem Schoggiparadies wird am Donnerstag der erste «Coop to go» der Ostschweiz eröffnet. Er bietet Take-Away-Produkten an, die teils frisch vor Ort produziert werden. Die Palette reicht von Kaffee und Tee über frisch gepressten Orangensaft und Birchermüesli am Morgen bis zu Salaten und Paninis am Mittag.

Im Erdgeschoss eröffnen Ronald Zacher, Chef Food im Coop City in St.Gallen, und sein Team am Donnerstag den ersten «Coop to go» der Ostschweiz.

Im Erdgeschoss eröffnen Ronald Zacher, Chef Food im Coop City in St.Gallen, und sein Team am Donnerstag den ersten «Coop to go» der Ostschweiz.

Bild: PD/Donato Caspari

Am langen Eröffnungswochenende vom 26. bis 28. November wartet der Coop City mit verschiedenen Rabattaktionen auf. So gibt's 30 Prozent auf dem gesamten Bekleidungssortiment, auf Heimtextilien und Koffern. Weiter zu haben sind 50-Prozent-Angebote auf Nivea-Produkte (ab zwei Stück) und 65-Prozent-Angebote auf allen Elektrogeräten von Satrap. Geöffnet ist der neue Coop City von Montag bis Mittwoch und am Freitag, 8 bis 19 Uhr, am Donnerstag, 8 bis 20 Uhr, sowie am Samstag, 8 bis 18 Uhr.

Montag, 23. November - 11:45 Uhr

Mit Hermann Schmelzer geht eine Ära zu Ende: Langjähriger Rabbiner der jüdischen Gemeinde St.Gallen gestorben

(pd/vre) Der St.Galler Rabbiner und Gelehrte Hermann Schmelzer ist am 14. November im Alter von 88 Jahren gestorben. Mit Schmelzer geht gemäss Würdigung im Magazin «Tachles» durch den Journalisten Yves Kugelmann «eine Ära der Rabbiner zu Ende, die an europäischen Rabbinerschulen ausgebildet wurden». Schmelzer wirkte bis 2012 über 44 Jahre lang als Gemeinderabbiner in St.Gallen.

Rabbiner Hermann Schmelzer bei seinem Abschied als Rabbiner der jüdischen Gemeinde in der St.Galler Synagoge.

Rabbiner Hermann Schmelzer bei seinem Abschied als Rabbiner der jüdischen Gemeinde in der St.Galler Synagoge.

Bild: Urs Bucher
(27.8.2020)

1932 in Ungarn geboren, besuchte Schmelzer die Landesrabbinerschule in Budapest und die Ecole Rabbinique in Paris. 1958 wurde er als Religionslehrer nach Stockholm berufen, studierte später in London. 1962 erhielt Schmelzer seine Ordination als Rabbiner im schwedischen Malmö. 1968 wurde er nach St.Gallen berufen, wo er sich auch im interreligiösen Dialog engagierte.

«Schmelzer hielt die kleine und bedeutende jüdische Gemeinde durch Respekt, Öffnung, Dialog und angewandtes Judentum zusammen», schreibt Yves Kugelmann in «Tachles». 2012 beendete er seine Tätigkeit als Rabbiner. Dies fiel mit dem 150-Jahr-Jubiläum der Jüdischen Gemeinde St.Gallen zusammen. Schmelzer war dienstältester Schweizer Rabbiner. Bis 2009 hatte Hermann Schmelzer auch einen Lehrauftrag für Religionsgeschichte an der Universität St. Gallen. Dort war er auch als Studentenseelsorger tätig.

Montag, 23. November - 11:15 Uhr

Jàger im Einsatz für den Tierschutz: Alte Weide- und Stacheldrahtzäune abgeräumt

(pd/vre) Mit einem zweiteiligen Hegeeinsatz hat die Jagdgesellschaft Schaugen-Guggeien im Osten der Stadt St.Gallen vergessene Weidezäune eingesammelt und entsorgt. Solche Zäune aus Netzen oder aus Stacheldraht sind für viele Wildtiere gefährlich. Sie verwickeln sich darin oder verletzten sich daran und sterben dann immer wieder qualvoll.

Anfang Oktober rückten die Pächter des Jagdreviers Schaugen-Guggeien mit Unterstützung von freiwilligen Helferinnen und Helfern vergessenen oder verwahrlosten Weidenetze zu Leibe. Anfang November konzentrierten sie sich gemäss Mitteilung auf alte, nicht mehr genutzte Stacheldrähte und eingewachsene Knotengitter von nicht mehr genutzten Jungwaldeinzäunungen. Die Arbeit in zwei Waldgebieten im Goldachtobel war aufwendig, da die Gitter wie die teils sehr alten Stacheldrähte vielenorts stark eingewachsen und überwachsen waren.

Vergessene und am Waldrand eingewachsene Weidenetze sind für Wildtiere eine grosse Gefahr. Sie können sich darin verwickeln und verenden dann qualvoll.
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Die Jagdgesellschaft Schaugen-Guggeien hat schon Ende Oktober im Osten der Stadt St.Gallen solche Weidenetze eingesammelt...
...und sie dann der fachgerechten Entsorgung zugeführt.
Anfang November waren die Jäger sowie freiwillige Helferinnen und Helfer in zwei Waldstücken im Goldachtobel unterwegs. Dort räumten sie alte Stacheldraht- und Metallzäune ab.
Ein grosser Haufen Metallabfälle aus den beiden Waldstücken wartet auf die Entsorgung.

Vergessene und am Waldrand eingewachsene Weidenetze sind für Wildtiere eine grosse Gefahr. Sie können sich darin verwickeln und verenden dann qualvoll.

Bild: PD

Jagdpächter wie Helfer hätten am Schluss des Einsatz kaum glauben können, wie viele Abfälle zusammengetragen worden seien, heisst es in der Mitteilung der Jagdgesellschaft. Wenn man bedenke, dass nur wenige Hektaren Wald gereinigt werden konnten, zeige die Aktion, wie viel für Wildtiere gefährlicher Abfall noch in unseren Wäldern liege. Die Jäger des Reviers Schaugen-Guggeien wollen daher ihre Aktivitäten mit Blick auf «Weidenetze und Stacheldrähte» weiter intensivieren.

Initiative

Klare Vorgaben für Zäune im Wald und am Waldrand

(vre) Im Kanton St.Gallen verlangt die Initiative «Stopp Tierleid» Massnahmen gegen alte Weide- und Stacheldrahtzäune. Das Volksbegehren zielt auf den Schutz von Wildtieren, die wegen nicht notwendigen Zäunen verenden oder verletzt werden. Stacheldraht und Zäune in Wäldern sollen grundsätzlich verboten werden. Für gefährliche Umzäunungen wie elektrische Zäune oder Weidenetze verlangt die Initiative klare Vorgaben wie eine Rückbaupflicht mit Terminen.

Der Mehrheit des St.Galler Kantonsrats gehen die Forderungen der Initiative zu weit. Sie hat in der Junisession die Regierung mit der Erarbeitung eines Gegenvorschlags beauftragt. Sie hat dafür bis Frühsommer 2021 Zeit. Dass das Initiativkomitee deswegen das Volksbegehren zurückziehen wird, erscheint derzeit wenig wahrscheinlich. Den Auftrag für den Gegenvorschlag bezeichnete Peter Weigelt, Co-Präsident des Initiativkomitees «Stopp Tierleid» und Obmann der Jagdgesellschaft Schauen-Guggeien, als «absolut schwammig» und daher «inakzeptabel».

Montag, 23. November - 9:17 Uhr

Mutprobe für den Teenager

Die jungen Steinböcke trainieren in den Kunstfelsen im Wildpark Peter und Paul das Klettern und Springen.

Ein junger Steinbock auf dem Weg auf einen der Steinbockfelsen im Wildpark. (Bild: Raphael Rohner - 22.11.2020)

Montag, 23. November - 8:47 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 581 neue Ansteckungen und 18 Todesfälle übers Wochenende

(SK/vre) Fürs Wochenende meldet der Kanton St.Gallen auf dem kantonalen Informationsportal 581 neue laborbestätigte Ansteckungen durch das Coronavirus. Damit wurden seit Anfang März im St.Gallischen insgesamt 15'142 Personen positiv auf Covid-19 getestet. Der leicht rückläufige Trend bei den Neuansteckungen der vergangenen Woche scheint sich damit auch übers Wochenende fortgesetzt zu haben.

Weiter vermeldet der Kanton für Freitag, Samstag und Sonntag nochmals 18 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Die Gesamtzahl der Toten in Zusammenhang mit der Pandemie seit März steigt damit im St.Gallischen auf 215. Stand Sonntag um Mitternacht sind in St.Galler Spitälern zudem 161 Covid-19-Patientinnen und -Patienten hospitalisiert.

Sonntag, 22. November - 16:00 Uhr

Fussballerinnen des FC St.Gallen-Staad und des FC Luzern teilen die Punkte: Unterhaltsame Partie mit vielen Chancen

(pd/vre) Die Fussballerinnen des FC St.Gallen-Staad und des FC Luzern haben sich am Samstag torlos getrennt. Die St.Gallerinnen hatten zwar mehr vom Spiel und sie zeigten alles in allem eine gute Leistung. Weil sie aber zu viele Chancen ausliessen, gelang ihnen kein Treffer. Letztlich hatten sie aber auch etwas Glück, denn mit etwas mehr Cleverness hätten sich die Zentralschweizerinnen den Sieg noch sichern können. In einer unterhaltsamen Partie blieb es letztlich im Gründenmoos beim 0:0.

Die erste Chance der Partie hatten die Gäste aus Luzern. Bereits in der dritten Minute vergab Svenja Fölmli in aussichtsreicher Position im Strafraum: Sie setzte die Kugel knapp neben das Tor. Und nur gut zwei Minuten danach sündigte Fölmli erneut im Abschluss. Nach gut zehn Minuten hatten auch die St.Gallerinnen ihre erste gute Möglichkeit, doch auch Géraldine Ess gelang die Führung nicht.

Die Partie der Frauen des FC St.Gallen-Staad gegen Luzern war intensiv und unterhaltsam, endete aber torlos mit einem Unentschieden.

Die Partie der Frauen des FC St.Gallen-Staad gegen Luzern war intensiv und unterhaltsam, endete aber torlos mit einem Unentschieden.

Bild: Podo Gessner
(21.11.2020)

Nach 27 Minuten kamen die St.Gallerinnen gleich zwei Mal kurz nacheinander zu Möglichkeiten - zunächst mit Anna Sutter und danach mit Jennifer Wyss. In der gleichen Minute hatten die Einheimischen aber auch Glück, als eine misslungene Rückgabe zur Vorlage der Luzernerinnen wurde, der Angriff dann aber auch wieder im Sand verlief. Mit zwei guten Chancen kurz vor der Pause vergab die St.Galler Elf von Marco Zwyssig erneut die Führung: Ein Schuss von Serena Li Puma und der Freistoss von Karin Bernet fanden den Weg ins Tor nicht.

Die Luzernerinnen kamen mit zwei neuen Spielerinnen aus der Pause. Nach einer knappen Stunde verpassten sie die erste gute Möglichkeit der zweiten Halbzeit. Nur wenige Minuten später verpasste Géraldine Ess die nächste St.Galler Chance zur Führung. Kurz vor Schluss vergab Simea Hefti eine gute Chance und in der Nachspielzeit hatte dann auch noch Naina Maria Inauen den Sieg auf dem Fuss.

Sonntag, 22. November - 10:35 Uhr

Betrunkener Lieferwagenfahrer baut Crash in Thal

(kapo/dwa) Anfang Samstagnachmittag ist ein 49-Jähriger auf der Burietstrasse in Thal mit seinem Lieferwagen in das Heck eines Autos geprallt. Der Mann stand unter dem Einfluss von Alkohol, wie die St.Galler Kantonspolizei meldet.

Der 49-Jährige war in Richtung Thal unterwegs. Er war gemäss seinen eigenen Angaben abgelenkt und bemerkte das vor ihm stillstehende Auto beim Lichtsignal zu spät. Trotz einer Vollbremsung kam es zum Unfall.

Blick auf die Unfallstelle.

Blick auf die Unfallstelle.

Bild: Kapo SG

Beim Lieferwagenlenker ergab die Atemalkoholprobe einen Wert von 1,5 Promille. Weitere Abklärungen zeigten, dass der Mann gar keine Fahrerlaubnis hat. Der Sachschaden wird gemäss Polizeiangaben auf rund 16'000 Franken geschätzt.

Sonntag, 22. November - 10:32 Uhr

Töfflenkerin verletzt sich bei Unfall in Rorschacherberg

(kapo/dwa) Am Samstag um 14 Uhr ist eine 44-Jährige mit ihrem Motorrad in Rorschacherberg verunfallt. Sie wurde mit unbestimmten Verletzungen ins Spital gebracht, wie die St.Galler Kantonspolizei schreibt.

Die Neulenkerin hielt ihren Töff an der Verzweigung Heidenerstrasse – Goldacherstrasse an. Bei der Weiterfahrt fuhr sie geradeaus über die Kreuzung, streifte einen Sandsteinblock und stürzte auf dem Kiesplatz der Mehrzweckhalle.

Die Frau war jederzeit ansprechbar, verletzte sich aber unbestimmt. Am Motorrad entstand Sachschaden.

Samstag, 21. November - 16:12 Uhr

Skaterkundgebung in St.Gallen

3 Bilder

Bild: Leserreporter

(dwa/bro) Am Samstag sind Skaterinnen und Skater in der Stadt St.Gallen für ihre Anliegen auf die Strasse gegangen. Die Kundgebung stand im Zusammenhang mit einer aktuellen Unterschriftensammlung: Die Skatergemeinde hat eine Petition zugunsten einer Beleuchtung der Skateranlage auf der Kreuzbleiche lanciert. Zudem fordert sie eine Skaterhalle für die Wintermonate. Bis am Samstag waren im Internet über 3000 Unterschriften für diese Anliegen zustande gekommen.

Roman Kohler, Mediensprecher Stadtpolizei St.Gallen.

Roman Kohler, Mediensprecher Stadtpolizei St.Gallen.

Bild: PD

Auf Anfrage erklärt Roman Kohler, Mediensprecher der St.Galler Stadtpolizei, dass die bewilligte Kundgebung ohne Probleme verlaufen sei. Die 80 bis 100 Demonstranten haben sich laut Kohler an die Coronamassnahmen gehalten: «Sie hielten Abstand, Teilnehmerinnen und Teilnehmer über zwölf Jahre trugen alle eine Maske.»

Die Skater-Kundgebung durch die St.Galler Innenstadt war schnell vorbei. «Sie startete um 14.15 Uhr beim Marktplatz, kurz vor 15 Uhr ging sie auf dem Kornhausplatz zu Ende», sagt Kohler.

Samstag, 21. November - 10:26 Uhr

Rollerfahrerin wird bei Unfall in Engelburg verletzt

(kapo/dwa) Am Freitagmittag sind bei der Verzweigung Breitschachen-/ Schöntalstrasse in Engelburg eine Rollerfahrerin und ein Autolenker ineinander geprallt. Dabei verletzte sich die 19-jährige Rollerfahrerin leicht.

Bild: Kapo SG

Ein 71-Jähriger bog nach Angaben der St.Galler Kantonspolizei mit seinem Auto von der Breitschachenstrasse nach links in Richtung Engelburg ab. Dabei bemerkte er eine Rollerfahrerin zu spät, welche in Richtung Bernhardzell unterwegs war. Die Rollerfahrerin wurde betreut und ins Spital gebracht. Es entstand ein Schaden von rund 8000 Franken.

Bild: Kapo SG
Freitag, 20. November - 17:43 Uhr

Direkt bei der Bushaltestelle Schibener Tor eröffnet am Samstag ein Hofladen

(bas) Mitten in der Stadt, an der Bahnhofstrasse 2, eröffnet morgen Samstag, um 10.00 Uhr, ein Hofladen. Regioherz, so der Name, hat sich zum Ziel gesetzt, den regionalen Klein- und Kleinstproduzenten einen Ort zu geben, ihre Produkte zu vermarkten. Das geschieht mit dem sogenannten Shop-im-Shop-Prinzip: Landwirte und andere Kleinproduzenten können für 50 Franken pro Monat ein Regal mieten, um ihre Produkte auszustellen.

Fredy Lüscher ist für die Produzenten verantwortlich, Milena Auletta für die Kunden.

Fredy Lüscher ist für die Produzenten verantwortlich, Milena Auletta für die Kunden.

Bild: Basil Schnellmann

Wer den ersten Regioherz-Laden der Schweiz betritt, meint tatsächlich, einen Hofladen zu betreten. Doch statt dem Geruch nach Heu oder Gülle riecht es hier nach frischem Holz. Von Saucen über Weine oder Ribelmais lässt sich alles finden. Und alles stammt aus der Produktion von regionalen Bauern und Selbstvermarktern. Regioherz möchte ein Zeichen zur Unterstützung der lokalen Produzenten setzen. Aufgrund des Coronavirus findet keine Eröffnungszeremonie statt.

Freitag, 20. November - 16:33 Uhr

Fahrplan für 29. November publiziert: Wahlmarathon auf der Zielgeraden, Stimmbeteiligung klettert weiter in die Höhe

(vre) In einer Woche, am 29. November, ist es soweit: Der St.Galler Wahlmarathon trifft mit der Bekanntgabe der Resultate der zweiten Wahlgänge in die Stadtregierung im Ziel ein. Parteien und Kandidierende haben dann von den nationalen und kantonalen bis zu den kommunalen Wahlen gut anderthalb Jahre im Dauerwahlkampf gestanden.

Die Kommunikationsabteilung der Stadt hat am Freitag bereits den Fahrplan für die Bekanntgabe der Abstimmungs- und Wahlresultate publiziert. Demnach sollten die Ergebnisse zu den beiden städtischen Sachvorlagen - dem Schulhausneubau im Riethüsli und der Sanierung der Rauchgasreinigung im Kehrichtheizkraftwerk - bis etwa 14 Uhr vorliegen. Mit der Bekanntgabe der Resultate der zweiten Wahlgänge für Stadtrat und Stadtpräsidium ist um 15 Uhr zu rechnen.

Mathias Gabathuler (links) und Maria Pappa (rechts) sind die verbleibenden Kandidierenden fürs Stadtpräsidium. Am 29. November erfahren wir, wer von ihnen das Rennen macht.

Mathias Gabathuler (links) und Maria Pappa (rechts) sind die verbleibenden Kandidierenden fürs Stadtpräsidium. Am 29. November erfahren wir, wer von ihnen das Rennen macht.

Bild: Michel Canonica (27.9.2020)

Aufgrund der Coronapandemie gibt's am 29. November wiederum kein öffentliches Wahlzentrum. Die Resultate der städtischen Sachvorlagen werden um etwa 14 Uhr im Internet aufgeschaltet. Die Bekanntgabe der Wahlresultate dagegen wird per Livestream auf dem städtischen Youtube-Kanal und auf der Webseite der Stadt übertragen.

Hinweise, dass Ende November eine hohe Beteiligung zu erwarten ist, verdichten sich: Bis Freitagmittag haben nämlich 13’687 Städterinnen und Städter von der Möglichkeit der brieflichen Stimmabgabe Gebrauch gemacht. Das entspricht einer Beteiligung von 30,8 Prozent - was für einen zweiten Wahlgang bereits ein respektables Resultat ist. Bei der Stadt rechnet man aber damit, dass bis am Sonntag in einer Woche über 50 Prozent der rund 45'000 Berechtigten stimmen und wählen werden.

Freitag, 20. November - 14:41 Uhr
Die Mitteilung über die Namen der Junglöwen im Instagram-Kanal des Walter-Zoos ist mit einem Bild von Amera garniert.

Die Mitteilung über die Namen der Junglöwen im Instagram-Kanal des Walter-Zoos ist mit einem Bild von Amera garniert.

Screenshot: Instagram
(20.11.2020)

Die kleinen Löwen im Walter-Zoo heissen Amera und Ayo

(vre) Sie gehören zu den Publikumslieblingen im Walter-Zoo bei Gossau: Die Berberlöwen hatten im Frühling erstmals Nachwuchs. Lin, eine der beiden Löwinnen, brachte am 29. April, etwa 21 Uhr, zwei gesunde Jungtiere zur Welt. Die beiden, ein Mädchen und ein Bub, sind wohlauf.

Und jetzt trägt der Löwennachwuchs gemäss dem Instagram-Kanal des Walter-Zoos auch Namen: Die Wahl ist im Rahmen eines Wettbewerbs auf die afrikanischen Namen Amera fürs Weibchen und Ayo fürs Männchen gefallen. Neben den Jungtieren und ihrer Mutter Lin gehören zum Rudel im Walter-Zoo noch Löwin Jumina und Rudelboss Atlas.

Junglöwe Ayo.

Junglöwe Ayo.

Bild: Walter-Zoo

Der Berberlöwe stammt ursprünglich aus Nordafrika ist in der freien Wildbahn seit Beginn des 20. Jahrhunderts aber ausgerottet. Feuerwaffen und gezielte Ausrottung haben dazu geführt, dass 1925 letztmals ein wilder Berberlöwe fotografiert werden konnte. In europäischen Zoos leben noch rund 150 Tiere. Informationen zum Berberlöwen finden sich auch im Internetauftritt des Walter-Zoo.

Freitag, 20. November - 13:23 Uhr

Zahl der Corona-Neuinfektionen bleibt auf hohem Niveau: Verschärfte Massnahmen wirken offenbar - aber reichen sie aus?

(SK/vre) Die Coronasituation der vergangenen sieben Tage im St.Gallischen bleibt gegenüber der Vorwoche unverändert: Gemäss Bulletin des Kantons ist die Zahl der Neuinfektionen weiterhin «auf hohem Niveau stabil bis rückläufig». In den vergangenen sieben Tagen mussten 52 Covid-19-Patientinnen und -Patienten hospitalisiert werden; das sind zehn weniger als in der Vorwoche. Die Spitäler haben derzeit genügend Kapazitäten um weitere Erkrankte aufzunehmen.

Die Plakate mit den Anti-Corona-Regeln sind heute allgegenwärtig. Im Bild der Aushang im St.Galler Kehrichtheizkraftwerk im Sittertobel.

Die Plakate mit den Anti-Corona-Regeln sind heute allgegenwärtig. Im Bild der Aushang im St.Galler Kehrichtheizkraftwerk im Sittertobel.

Bild: Reto Voneschen
(9.11.2020)

Seit Anfang März sind im Kanton St.Gallen 14'561 laborbestätigte Fälle von Ansteckungen mit dem Coronavirus registriert worden. In den vergangenen zwei Wochen wurden 4'352 Fälle gemeldet. Seit März sind 197 Personen im Kanton in Zusammenhang mit Covid-19 gestorben; in den vergangenen 14 Tagen waren es 91. Aktuell sind im Kanton 163 Personen wegen des Coronavirus hospitalisiert. Im Contact Tracing standen diese Woche 3'100 Indexfälle (Vorwoche 3'300). Die Zahl der Kontaktpersonen war gemäss kantonalem Coronabulletin nicht mehr eruierbar.

In der vergangenen Woche sind im St.Gallischen 8'253 Coronatests durchgeführt worden; positiv fielen 1'986 oder 26,1 Prozent aus. In der Vorwoche waren es 8'730 Tests, 2'211 oder 27,4 fielen positiv aus. Nochmals abgenommen hat mit zwölf (Vorwoche 21) die Zahl der Rückreisenden aus Risikogebieten. In Quarantäne sind noch 29 Personen (Vorwoche 45). Auf der ab Montag gültigen Liste der Risikogebiete stehen Polynésie française, die österreichischen Bundesländer Salzburg und Oberösterreich sowie Andorra, Luxemburg, Montenegro, Tschechien.

Die Kantonsregierung wird sich das nächste Mal am kommenden Dienstag wegen der Coronasituation an die Öffentlichkeit wenden. Die dafür geplante Medienkonferenz findet am Dienstag, 14 Uhr, statt. Teilnehmen werden Regierungspräsident und Gesundheitsdirektor Bruno Damann, Volkswirtschaftsdirektor Beat Tinner und Kantonsärztin Danuta Zemp. Die Orientierung wird auf der Homepage des Kantons und auf seinem Facebook-Auftritt live übertragen.

Freitag, 20. November - 12:41 Uhr

Optisch attraktive Wetterkapriolen über der Stadt St.Gallen: Regenbogen und Wolkenloch

In der vergangenen Nacht und heute Freitag zieht eine Kaltfront über uns hinweg. Voraus gab's am Donnerstagmorgen über dem Nordwesten der Stadt überraschend einen Regenbogen.

In der vergangenen Nacht und heute Freitag zieht eine Kaltfront über uns hinweg. Voraus gab's am Donnerstagmorgen über dem Nordwesten der Stadt überraschend einen Regenbogen.

Bild: Reto Voneschen
(19.11.2020)
Übers Wochenende bleibt's zwar kalt, aber die Sonne soll sich wieder zeigen. Ein Vorläufer des schönen Wetters war am Freitagmittag das Wolkenloch mit blauem Himmel hinter den Türmen der Kathedrale.

Übers Wochenende bleibt's zwar kalt, aber die Sonne soll sich wieder zeigen. Ein Vorläufer des schönen Wetters war am Freitagmittag das Wolkenloch mit blauem Himmel hinter den Türmen der Kathedrale.

Bild: Sandro Büchler
(20.11.2020)
Freitag, 20. November - 12:08 Uhr

6500 Franken «Gmeinsam für d'Schwiiz»: 50 Prozent der Spendenaktion gehen ans St.Galler Tierheim Sitterhöfli

(pd/vre) Die Detailhandelskette Spar lanciert jedes Jahr Spendenaktionen zugunsten einheimischer Institutionen und Vereinen. In diesem Jahr hiess die Solidaritätsaktion «Gmeinsam für d’Schwiiz»; sie wurde im Frühling gestartet. Kundinnen und Kunden konnten dafür Caps und Buttons kaufen. Der von Spar aufgerundete Erlös floss in einen Topf, dessen Verwendung mit einem Online-Voting entschieden wurde.

Heinz Staub vom Tierheim Sitterhöfli mit dem Check der Soli-Aktion «Gmeinsam für d'Schwiiz» der Detailhandelskette Spar.

Heinz Staub vom Tierheim Sitterhöfli mit dem Check der Soli-Aktion «Gmeinsam für d'Schwiiz» der Detailhandelskette Spar.

Bild: PD

Die Abstimmung hat gemäss Mitteilung ergeben: 50 Prozent des Eröses der Spar-Spendenaktion kommen dem Tierheim Sitterhöfli bei St.Gallen zugute. Mit 30 Prozent wird die Kinderkrippe Little People in Kloten ZH unterstützt. 20 Prozent gehen ans Glarner Fridlihuus, eine Tagesstätte und ein Wohnhaus für erwachsene Menschen mit Assistenzbedarf.

Heinz Staub, Geschäftsführer des Tierheims Sitterhöfli, dankt der Detailhandelskette und ihrer spendablen Kundschaft für ihre Solidarität. «Die Vermittlung von Findeltieren und die Beratung von Heimtierhaltern hat während dieser schwierigen Pandemiezeit noch mehr Bedeutung als sonst», wird er zudem in der Spar-Mitteilung zitiert.

Freitag, 20. November - 9:55 Uhr

Juso bauen für Wahlkampf ums Stadtpräsidium Denkmal um: «500 Jahre nach Vadian ist es Zeit für eine Frau an der Spitze der Stadt»

(pd/vre) Und sie kommt doch noch: Vom Nachwuchs der SP ist man sich in Wahlkämpfen provokative Aktionen gewöhnt. Bisher hielten sich die Juso bei den Stadtratswahlen damit aber zurück. In der Donnerstagnacht haben sie nun aber doch noch zugeschlagen und das Vadian-Denkmal zur Wahlkampfwerbung für Maria Pappa umgebaut.

Die Juso hätten am Donnerstagabend das Vadian-Denkmal zur «Maria-Pappa-Statue» gemacht, verkündet die Jungpartei am Freitag in einer Mitteilung. Dies um zu zeigen, dass es 500 Jahre nach der Einsitznahme von Vadian in die Exekutive der alten Stadt St.Gallen (später war er auch noch ihr Bürgermeister) Zeit für die erste Stadtpräsidentin sei. Auf dass künftig auch Frauen und ihre Statuen das Bild der Stadt prägten.

Wahlwerbung am Vadian-Denkmal.

Wahlwerbung am Vadian-Denkmal.

Via Vadian-Denkmal machen die Juso gemäss Mitteilung auch auf die Tatsache aufmerksam, dass die Jungpartei Maria Pappa «offiziell» für den 29. November zur Wahl als Stadtpräsidentin empfiehlt. «Mit ihren Erfahrungen aus vier Jahren als Stadträtin, ihrer Führungsstärke und ihrem Anliegen, alle Bürgerinnen und Bürger in den politischen Prozess einzubeziehen, ist sie die perfekte erste Stadtpräsidentin», wird Juso-Vorstandsmitglieder Noa Olibet in der Mitteilung zitiert.

Freitag, 20. November - 8:35 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: Für Donnerstag 346 Neuansteckungen und einen Todesfall gemeldet

(SK/mlb) Für Donnerstag meldet der Kanton St.Gallen auf dem kantonalen Informationsportal 367 neue laborbestätigte Ansteckungen durch das Coronavirus. Das sind 21 mehr als am Vortag. Damit wurden seit Anfang März im St.Gallischen insgesamt 14'561 Personen positiv auf Covid-19 getestet.

In den vergangenen sieben Tagen kamen im Kanton St.Gallen kumuliert 1940 laborbestätigte Fälle dazu.

In den vergangenen sieben Tagen kamen im Kanton St.Gallen kumuliert 1940 laborbestätigte Fälle dazu.

Bild: KEY

Nachdem für Mittwoch nur ein neuer Todesfall kommuniziert wurde, sind es heute Freitag deren sieben; am Montag waren es 14, am Dienstag vier. Die Gesamtzahl der Todesfälle seit Anfang März liegt damit im St.Gallischen bei 197.

Stand Mittwoch um Mitternacht sind in St.Galler Spitälern 169 Covid-19-Patientinnen und -Patienten hospitalisiert. Davon werden 29 auf Intensivstationen behandelt (zwei mehr als am Dienstag), sechs ohne und 23 mit künstlicher Beatmung.

Donnerstag, 19. November - 18:42 Uhr

Vier neue Bäume auf der Kinderfestwiese: Schattenspender fürs Fest und positiv für die Lebensqualität in der Stadt

Drei der neuen Bäume am Rand der Kinderfestwiese.

Drei der neuen Bäume am Rand der Kinderfestwiese.

Bild: Stadtgrün (18.11.2020)

(vre) Dieser Tage hat Stadtgrün, das ehemalige Gartenbauamt der Stadt St.Gallen, Bäume auf der Kinderfestwiese auf dem Rosenberg gepflanzt. Dabei handelte es sich um zwei Buchen, eine Eiche und eine Linde. In Zusammenhang mit der Pflanzaktion gab's Kritik aus der Nachbarschaft im «Stadtmelder», der elektronischen Klagemauer der Stadt. Dort kritisierte einer, dass die Baumpflanzung Geldverschwendung sei und die Bäume im Weg stünden.

Einer der neuen Bäume wird auf der Kinderfestwiese positioniert.

Einer der neuen Bäume wird auf der Kinderfestwiese positioniert.

Bild: Stadtgrün

In einer längeren Antwort reagiert Stadtgrün jetzt auf die Kritik. Bäume seien ein wichtiger Teil der Grünraumstruktur im Siedlungsgebiet. Sie seien Gestaltungselemente und hätten auch einen grossen Wert für die Stadtnatur. Mit der Klimaveränderung komme Bäumen aber noch eine zusätzliche Rolle zu, schreibt Stadtgrün: «Sie spenden Schatten und produzieren dank der Verdunstung von Wasser kühle Luft. Damit sind sie ein entscheidendes Element für eine gute Lebensqualität in der Stadt.»

Mitarbeiter von Stadtgrün pflanzen einen Baum auf der Kinderfestwiese.

Mitarbeiter von Stadtgrün pflanzen einen Baum auf der Kinderfestwiese.

Bild: Stadtgrün

Die Stadt St.Gallen habe sich zum Ziel gesetzt, die Zahl der Bäume im öffentlichen Raum zu vergrössern. Das sei in einem zunehmend dichter bebauten und intensiver genutzten Gebiet eine grosse Herausforderung. Die Bäume auf der Kinderfestwiese seien Bestandteil dieser Strategie. Sie seien so positioniert, dass die Nutzung der Wiese nicht eingeschränkt werde. Fürs Fest wie für andere Nutzerinnen und Nutzer seien die Bäume in Zukunft unter anderem als Schattenspender ein Gewinn, ist Stadtgrün überzeugt.

Donnerstag, 19. November - 17:59Uhr

Stadtarchiv der Ortsbürgergemeinde: Stefan Sonderegger übergibt an Dorothee Guggenheimer und Nicole Stadelmann

(pd/vre) Generationenwechsel bei den Stadtarchiven: Nachdem im Archiv der Politischen Gemeinde Marcel Mayer im Frühsommer 2019 an Thomas Ryser übergeben hat, folgt auf den 1. April 2021 die Stabübergabe in der Leitung des Stadtarchivs der Ortsbürgergemeinde: Stefan Sonderegger übergibt gemäss Mitteilung vom Donnerstag die Leitung des Geschäftsbereichs «Kultur und Bildung» der Ortsbürger an Dorothee Guggenheimer und Nicole Stadelmann.

Stefan Sonderegger, Stadtarchivar der Ortsbürgergemeinde seit 2003.

Stefan Sonderegger, Stadtarchivar der Ortsbürgergemeinde seit 2003.

Bild: Benjamin Manser (7.7.2020)

Stefan Sonderegger ist seit 2003 Stadtarchivar der Ortsbürgergemeinde. Damals wer er in dieser Funktion Nachfolger von Ernst Ziegler. Nach Abgabe der Leitungsfunktion wird er ab Frühling 2021 weiter in einer Teilanstellung bei der Ortsbürgergemeinde tätig sein: Neben seiner Lehrtätigkeit an der Universität Zürich wird er das Forschungsprojekt zum Briefverkehr der Stadt St.Gallen von 1400 bis 1800 leiten.

Die Historikerinnen Dorothee Guggenheimer und Nicole Stadelmann sind langjährig im Stadtarchiv tätig. In einer Co-Leitung übernehmen sie die Verantwortung für Stadtarchiv und Vadianische Sammlung. Im Geschäftsbereich «Kultur und Bildung» der Ortsbürgergemeinde St.Gallen sind sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit insgesamt rund 400 Stellenprozent tätig.

Nicole Stadelmann (links) und Dorothee Guggenheimer übernehmen per 1. April 2021 die Leitung des Stadtarchivs der Ortsbürgergemeinde und der Vadianischen Sammlung.

Nicole Stadelmann (links) und Dorothee Guggenheimer übernehmen per 1. April 2021 die Leitung des Stadtarchivs der Ortsbürgergemeinde und der Vadianischen Sammlung.

Bild: PD

Im Archiv und in der Vadianischen Sammlung befinden sich rund 17'000 Urkunden, 21'000 Handschriften und 11'000 alte Drucke. Dazu kommen 400 Laufmeter Bücher, 360 Laufmeter Briefe und Akten sowie rund 1,8 Millionen Fotografien und grafische Blätter. Ein Schwerpunkt in den Beständen ist die Geschichte der freien Reichsstadt und Stadtrepublik St.Gallen.

Donnerstag, 19. November - 17:12 Uhr

Wahlen und Abstimmungen vom 29. November: Es zeichnet sich erneut eine hohe Beteiligung von über 50 Prozent ab

(vre) Am 29. November ist in St.Gallen nicht nur Abstimmungs-, sondern auch Wahlsonntag. Neben eidgenössischen, kantonalen und städtischen Sachvorlagen muss das Stadtpräsidium und der fünfte Stadtratssitz neu besetzt werden. Seit dem 5. November kann brieflich gestimmt und gewählt werden. Bis Donnerstagmittag haben dies in der Stadt 13'111 Personen getan. Das entspricht einer Beteiligung von 29,5 Prozent.

Davon, dass die eidgenössischen Abstimmungsvorlagen von Ende November stark mobilisieren, werden in St.Gallen bezüglich Beteiligung auch die zweiten Wahlgänge in die Stadtregierung profitieren.

Davon, dass die eidgenössischen Abstimmungsvorlagen von Ende November stark mobilisieren, werden in St.Gallen bezüglich Beteiligung auch die zweiten Wahlgänge in die Stadtregierung profitieren.

Bild: Christian Beutler/
Keystone (18.11.2020)

Das ist eine hohe Zahl. Zum Vergleich: Am 17. September, dem vergleichbaren Donnerstag vor dem Abstimmungs- und Wahlsonntag vom 27. September, lag die Beteiligung bei 26,7 Prozent. Am Ende hatten damals in St.Gallen 58,6 Prozent der rund 45'000 Berechtigten ihre Stimme für die eidgenössischen Vorlagen abgegeben. Die Beteiligung bei den Stadtratswahlen lag etwas tiefer bei 52,1 Prozent.

Rechnet man die derzeitige Stimmbeteiligung von 29,5 Prozent auf den 29. November hoch, resultiert die Zahl von 64 Prozent. Ein so hohe Beteiligung hält Stephan Wenger, der Sekretär des städtischen Stimm- und Wahlbüros, dann aber doch nicht für realistisch. Beim Eingang der Couverts gebe es von Termin zu Termin gewisse Verschiebungen; unter anderem sei die Rücksendefrist diesmal etwas früher gestartet als im September.

Man dürfe den derzeitigen Stand aber sicher so interpretieren, dass Ende November eine Beteiligung von über 50 Prozent resultieren werde, sagt Stephan Wenger. Eine Zahl über 55 Prozent liegt im Bereich des Möglichen. Dies allerdings nur für die eidgenössischen Vorlagen, bei denen vor allem die heftig umstrittene Konzernverantwortungsinitiative mobilisiert. Bei den zweiten Wahlgängen in die Stadtregierung wird die Beteiligung wieder einige Prozentpunkte tiefer, aber immer noch hoch liegen.

Stimmbeteiligung in der Stadt St.Gallen

Zweite Wahlgänge Stadtregierung und Abstimmungen vom 29. November 2020
Datum Ausweise pro Tag Ausweise total Beteiligung in %
5.11.2020 1'147 1'147 2,6
6.11.2020 1'129 2'276 5,1
9.11.2020 1'877 4'153 9,3
10.11.2020 2'284 6'437 14,5
11.11.2020 870 7'307 16,4
12.11.2020 959 8'266 18,6
13.11.2020 697 8'963 20,1
16.11.2020 1'038 10'001 22,5
17.11.2020 1'603 11'604 26,1
18.11.2020 800 12'404 27,9
19.11.2020 707 13'111 29,5
Donnerstag, 19. November - 15:45 Uhr

Die Tage werden wieder kürzer - und die Einbruchsserien wieder länger

(kapo/vre) Die Kantonspolizei St.Gallen nimmt eine Reihe von Einbrüchen von Dienstag auf Mittwoch zum Anlass, um in einer Mitteilung vor Einbrechern und Dieben zu warnen. Erfahrungsgemäss nutzten diese die kürzer werdenden Tage für Raubzüge. Die Polizei bittet daher die Bevölkerung, aufmerksam zu sein und verdächtige Feststellungen oder Personen umgehend via Notrufnummer 117 zu melden.

Dass die Tage kürzer werden, nützen Einbrecher erfahrungsgemäss für ihre Beutezüge aus. Die Polizei warnt und ruft zu Aufmerksamkeit auf.

Dass die Tage kürzer werden, nützen Einbrecher erfahrungsgemäss für ihre Beutezüge aus. Die Polizei warnt und ruft zu Aufmerksamkeit auf.

Symbolbild:
Kantonspolizei SG

Einbrüche zu verzeichnen waren in der ersten Wochenhälfte unter anderem in Rorschach. An der Industriestrasse wurde zum Eindringen in ein Haus ein Fensterladen, an der Gerenstrasse eine Balkontüre aufgebrochen. Am Nelkenweg in Goldach wiederum drangen Unbekannte durch ein Fenster in ein Einfamilienhaus ein und durchsuchten es. Im Fürstenland wurden Hofläden von Dieben heimgesucht.

Tipps, wie man sich vor Einbrüchen und Hofladen-Diebstählen schützen kann, finden sich in entsprechenden Merkblättern der Kantonspolizei. Diese bietet auch Sicherheitsberatungen unter anderem gegen Einbrecher an. Darüber informieren und dazu anmelden kann man sich im Internet.

Donnerstag, 19. November - 15:05 Uhr

Industriegebiet St.Gallen-West und Gossau Ost: Startschuss für die Weiterentwicklung

(mha/vre) Das Industriegebiet zwischen St.Gallen-Winkeln und Gossau soll entwickelt werden. Susanne Hartmann und Beat Tinner für die Kantonsregierung, der St.Galler Stadtpräsident Thomas Scheitlin, der Gossauer Stadtpräsident Wolfgang Giella und der Gaiserwalder Gemeindepräsident Boris Tschirky haben jetzt eine Charta unterzeichnet. Auch unterschrieben haben die Handels- und Industrievereinigung Gossau (HIG) sowie der Industrie- und Gewerbeverein St.Gallen-West (IVW).

Blick ins Industriegebiet zwischen St.Gallen-Winkeln und Gossau. Es soll künftig noch mehr Unternehmen und Arbeitsplätze beherbergen.

Blick ins Industriegebiet zwischen St.Gallen-Winkeln und Gossau. Es soll künftig noch mehr Unternehmen und Arbeitsplätze beherbergen.

Bild: Ralph Ribi
(4.9.2019)

Die Unterzeichner der Charta bekräftigen damit, sich bei der Umsetzung der vorhandenen Entwicklungspläne engagieren zu wollen. Mit der Weiterentwicklung des Gebiets soll die Attraktivität des Standorts für ansässige und neue Unternehmen verbessert werden. Dafür hat der Verein Verein Areal St.Gallen West-Gossau Ost (Asgo) eine Entwicklungsplanung für die Jahre 2021 bis 2023 ausgearbeitet.

Donnerstag, 19. November - 14:42 Uhr

Grüne wehren sich gegen Abstriche beim Klimaschutz: Kritik an Elektroheizungen für Aussenbeizen

(pd/vre) Die Grünen von Stadt und Region St.Gallen begrüssen die Absicht des Stadtrats, Gastrobetrieben als Massnahme gegen die Coronakrise Bewilligungsverfahren und so den Bürokrieg zu erleichtern. Die Partei wehrt sich in einer Mitteilung aber dagegen, dass dies auf Kosten des Klimaschutzes geschehen soll. Ins Visier nimmt sie dabei die Aufhebung des Verbots, Aussenbereiche mit elektrischen Geräten zu beheizen.

Für die Grünen ist dabei nur schon fraglich, ob die Rechnung für die Wirte aufgehen kann, also ob der damit generierte Mehrumsatz letztlich die Beschaffung beispielsweise von elektrisch betriebenen Heizpilzen lohne. Für die Umwelt habe das Heizen im Freien jedenfalls einen hohen Preis: Es sei extrem ineffizient. Damit werde viel Energie nutzlos verschleudert und letztlich die Klimaerwärmung angeheizt.

Die St.Galler Stadtregierung will Wirten als Hilfsmassnahme in der Coronakrise Elektroheizungen in Aussenbereichen erlauben. Dazu zählen auch elektrisch betriebene Heizpilze.

Die St.Galler Stadtregierung will Wirten als Hilfsmassnahme in der Coronakrise Elektroheizungen in Aussenbereichen erlauben. Dazu zählen auch elektrisch betriebene Heizpilze.

Bild: Lea Hepp
(8.10.2020)

Die St.Galler Stadtregierung selber erwähne in ihrer Verlautbarung klimaschonenden Alternativen zu den Elektroheizungen, halten die Grünen fest: Sitzkissen, Wolldecken oder auch Holzpellet-Strahler. Der Stadtrat, so fordern die Grünen, solle solche Alternativen verbindlich erklären. Die Gäste, die Aussenbeizen besuchen, bittet die Partei mit Rücksicht auf den Klimaschutz, sich dafür warm genug anzuziehen.

Statt der Erlaubnis von Elektroheizungen im Freien wäre es nach Meinung der Grünen zielführender, Wirten mit Direkthilfen (finanziellen Beiträgen, Kurzarbeitsentschädigung, kostenlose Überbrückungskredite) durch die Coronakrise zu helfen. Solche Unterstützungen seien wichtig, um die Lebendigkeit des gesellschaftlichen Lebens zu erhalten: Für viele Gastrounternehmen und ihre Angestellten sei diese Krise existenziell.

Donnerstag, 19. November - 12:19 Uhr

Stadtpolizei erwischt bei Verkehrskontrolle innert 20 Minuten drei angetrunkene Autofahrer

(stapo/mha) Die Stadtpolizei St.Gallen hat in der Nacht auf Donnerstag im Osten der Stadt eine Verkehrskontrolle durchgeführt. Dabei hat sie innert 20 Minuten drei Autofahrer angehalten, die alle alkoholisiert waren. Zwei davon mussten den Führerschein vorläufig abgeben, alle wurden angezeigt.

Die Verkehrskontrolle fand an der Schönbüelstrasse statt. Die drei Männer passierten die Stelle zwischen 23.45 und 00.05 Uhr. Bei einem 46-Jährigen ergab die Atemalkoholmessung 0,25 mg/l, also etwa 0,5 Promille. Die Polizei sprach gemäss Mitteilung ein Fahrverbot für die nächsten Stunden aus. Ausserdem werde er angezeigt.

Ein 31-jähriger wurde mit circa 1,02 Promille angehalten und ein 29-Jähriger war mit etwa 1,04 unterwegs. Bei beiden verfügte die Stadtpolizei eine Blut- und Urinprobe, wie sie mitteilt. Zudem mussten die zwei Autofahrer den Führerschein vorläufig abgeben und sie werden angezeigt.

Donnerstag, 19. November - 11:17 Uhr

Brennende Plakatwand im Lerchenfeld: 19-Jährige festgenommen, die nach Brandbeschleuniger roch

(stapo/mlb) Am frühen Donnerstagmorgen stellte eine Patrouille der Stadtpolizei St.Gallen an der Zürcher Strasse beim Lerchenfeld eine brennende Werbetafel fest. Die Polizisten konnten den Brand löschen, wie es in einer Mitteilung heisst. Der Zwischenfall ereignete sich um 1.30 Uhr.

In der Nacht auf Donnerstag brannte an der Zürcher Strasse im St.Galler Lerchenfeld eine Plakatwand.

In der Nacht auf Donnerstag brannte an der Zürcher Strasse im St.Galler Lerchenfeld eine Plakatwand.

Bild: Stadtpolizei SG (19.11.2020)

Kurze Zeit darauf hielt die Patrouille in der Umgebung eine 19-jährige Frau an, die nach Brandbeschleuniger roch. Die Hintergründe, wieso sie die Plakate in Brand setzte, sind noch unklar. Die Ermittlungen wurden von der Kantonspolizei übernommen.

Donnerstag, 19. November - 10:59 Uhr

Vor Lichtsignal angehalten und von hinten gerammt

Beim Auffahrunfall an der Zürcher Strasse wurde das Heck des vorausfahrenden Fahrzeugs beschädigt.

Beim Auffahrunfall an der Zürcher Strasse wurde das Heck des vorausfahrenden Fahrzeugs beschädigt.

Bild: Stadtpolizei SG
(18.11.2020)

(stapo/mlb) An der Zürcher Strasse im Zentrum des Lachen-Quartiers hat sich am Mittwochvormittag Auffahrunfall ereignet. Um 10 Uhr stoppte eine 57-jährige Autofahrerin am Lichtsignal beim Fussgängerstreifen auf Höhe des Hauses Nummer 32. Der hinter ihr fahrende 26-jähriger Lenker bemerkte dies zu spät und kollidierte mit dem Heck des stehenden Fahrzeuges. Verletzt wurde beim Zwischenfall gemäss Mitteilung der Stadtpolizei niemand, es entstand allerdings Sachschaden.

Donnerstag, 19. November - 8:43 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: Für Mittwoch 346 Neuansteckungen und ein Todesfall gemeldet

(SK/mlb) Für Mittwoch meldet der Kanton St.Gallen am Donnerstagmorgen auf dem kantonalen Informationsportal 346 neue laborbestätigte Ansteckungen durch das Coronavirus. Damit steigt die Zahl der Fälle seit Anfang März auf insgesamt 14'194. Am Dienstag hatte die Zahl der Neuansteckungen noch bei 438 Fällen gelegen.

In den vergangenen sieben Tagen kamen im Kanton St.Gallen kumuliert 1950 laborbestätigte Fälle dazu.

In den vergangenen sieben Tagen kamen im Kanton St.Gallen kumuliert 1950 laborbestätigte Fälle dazu.

Bild: Bruno Kissling

Für Mittwoch vermeldete der Kanton zudem einen weitere Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19; Am Montag waren es 14, am Dienstag vier gewesen. Die Gesamtzahl dieser Todesfälle seit März liegt im St.Gallischen aktuell bei 190.

Stand Dienstag um Mitternacht sind in St.Galler Spitälern 185 Covid-19-Patientinnen und -Patienten hospitalisiert. Davon werden 27 auf Intensivstationen behandelt, sechs ohne und 21 mit künstlicher Beatmung.

Mittwoch, 18. November - 19:49 Uhr

Auch dieser Advent soll lebendig werden: Straubenzeller Adventskalender trotzt der Coronapandemie

(pd/mha) Trotz der Coronapandemie gibt es auch dieses Jahr einen Lebendigen Straubenzeller Adventskalender. Seine 15. Ausgabe will im besinnlicheren Advent möglichst viele Bewohnerinnen und Bewohner im Westen der Stadt zusammenbringen. Vom 1. bis 24. Dezember gibt es täglich einen Anlass – vom Erzählabend über einen Znacht bei einer Flüchtlingsfamilie bis hin zum Tanzworkshop. Der gedruckte Kalender ist jetzt in die Briefkästen zwischen der Lachen und Winkeln verteilt worden.

Am 24. Dezember macht's der Straubenzeller Adventskalender möglich, das Friedenslicht aus Bethlehem in die eigenen vier Wände zu holen.

Am 24. Dezember macht's der Straubenzeller Adventskalender möglich, das Friedenslicht aus Bethlehem in die eigenen vier Wände zu holen.

Symbolbild: Lea Suter

Die Coronapandemie konnten die Macherinnen und Macher des Straubenzeller Adenvtskalender allerdings dann doch nicht ganz ausblenden. So fällt der Hol- und Bringmarkt weg. An einigen Tagen gibt es zudem keinen Anlass, sondern ein «virtuelles Fenster» im Internet. Die Organisatoren empfehlen ausserdem, vor dem Besuch einer Veranstaltung auf die Website www.lebendiger-advent.ch zu schauen. Dort wird über die Durchführung informiert. Sowieso muss man sich – wie in früheren Jahren schon – für manche Anlässe vorgängig anmelden.

Mittwoch, 18. November - 19:33 Uhr

Sonnenuntergang auf dem Kapf

Momentaufnahme. Die Linde auf dem Kapf ist eine beliebte Landmarke bei Spaziergängen über den Hügelzug hinter dem Freudenberg. Der Baum hat die Attacke mit einer Säge vor einigen Jahren gut überstanden.

Momentaufnahme. Die Linde auf dem Kapf ist eine beliebte Landmarke bei Spaziergängen über den Hügelzug hinter dem Freudenberg. Der Baum hat die Attacke mit einer Säge vor einigen Jahren gut überstanden.

Bild: Raphael Rohner (18.11.2020)
Mittwoch, 18. November - 18:14 Uhr

Familien im Naturmuseum: Mit dem Eichhörnchen Futter suchen und Wintervorräte anlegen

(pd/vre) Während Eichhörnchen im Herbst wie im Schlaraffenland leben, wird ihre Nahrung im Winter knapp. Drum legen die possierlichen Nager im Herbst mit Vorräten an. Doch was ist, wenn der Waldboden so fest friert, dass sich die Nüsse nicht mehr ausgraben lassen? Dann leiden Eichhörnchen an Hunger und freuen sich, wenn der Menschn ihnen etwas Futter im Garten oder Wald anbietet.

Schneereiche und kalte Winter sind für Eichhörnchen in unseren Breitengraden eine harte Zeit.

Schneereiche und kalte Winter sind für Eichhörnchen in unseren Breitengraden eine harte Zeit.

Bild: PD

Am Samstag, 14 bis 16 Uhr, wandeln Familien mit Kindern im Naturmuseum St.Gallen auf den Spuren der Futter suchenden Eichhörnchen. Bei dem Museumabenteuer lernt der Nachwuchs die Spuren der Eichhörnchen kennen. Zudem werden Futterzapfen zur Verköstigung der Nager im Winter gebastelt.

Die Plätze am Anlass mit Bastelstunde sind beschränkt. Das Bastelmaterial pro Kind kostet acht Franken. Anmelden zum Familienabenteuer kann man sich beim Naturmuseum unter Telefon 071'243'40'40 oder per E-Mail bei info@naturmuseumsg.ch. Für jede Familie ist eine erwachsene Begleitperson erforderlich.

Mittwoch, 18. November - 17:59 Uhr

Wahlen in den Stiftungsrat des Kinderspitals: Monika Engler für Roman Wüst, Antonia Fässler für Barbara Ehrbar-Sutter

Monika Engler.

Monika Engler.

Bild: PD

(pd/vre) Die Stiftung Ostschweizer Kinderspital besteht seit über 50 Jahren. Sie betreibt das Ostschweizer Kinderspital in St.Gallen. Träger sind beide Appenzell sowie die Kantone St.Gallen, Thurgau und das Fürstentum Liechtenstein. Für die zurücktretenden Mitglieder Roman Wüst und Barbara Ehrbar-Sutter sind gemäss Mitteilung vom Mittwoch neu Monika Engler und Antonia Fässler in den Stiftungsrat gewählt worden.

Antonia Fässler.

Antonia Fässler.

Bild: PD

Monika Engler lebt in Oberschan. Die Volkswirtschafterin ist Professorin am Zentrum für wirtschaftspolitische Forschung an der Fachhochschule Graubünden sowie Leiterin des Projekts «Weiterentwicklung der Strategie der Spitalverbunde» des Kantons St.Gallen. Antonia Fässler ist ehemaliges Mitglied der Innerrhoder Regierung; sie stand dem Gesundheits- und Sozialdepartement vor.

Die Stiftung Ostschweizer Kinderspital mit Sitz in St.Gallen wurde 1966 errichtet. Das Spital erbringt die gesamte Grundversorgung, spezialisierte Versorgung sowie hochspezialisierte Medizin für Kinder und Jugendliche. Sein Einzugsgebiet zählt rund 900‘000 Bewohnerinnen und Bewohner, davon sind rund 180‘000 Kinder und Jugendliche. Präsident der Stiftung ist seit 1. Januar 2015 der St.Galler Ortsbürgerpräsident Arno Noger.

Mittwoch, 18. November - 17:35 Uhr

Skater werden politisch: Kundgebung für Licht im Skatepark und für eine winterfeste Skatehalle

(vre) Am kommenden Samstag findet in St.Gallen eine Kundgebung der Skaterinnen und Skater statt. Los geht's um 14 Uhr beim Brunnen in der Marktgasse. Von dort aus zieht der Demozug via Neugasse, Multertor und Vadianstrasse zum Kornhausplatz beim Hauptbahnhof. Die Kundgebung soll auf zwei Anliegen aufmerksam machen: eine Beleuchtung für den Skatepark auf der Kreuzbleiche sowie eine winterfeste Skatehalle.

Skater im Skatepark auf der Kreuzbleiche. Hier wünschen sich die Skater eine Beleuchtung, um am Abend länger ihrem Hobby frönen zu können.

Skater im Skatepark auf der Kreuzbleiche. Hier wünschen sich die Skater eine Beleuchtung, um am Abend länger ihrem Hobby frönen zu können.

Bild: Benjamin Manser
(19.3.2016)

Seit sechs Wochen werden für die beiden Forderungen auch Unterschriften unter eine Petition gesammelt. Bis am Mittwochabend haben 3'001 Person unterschrieben. Gesammelt wird bis Ende Dezember, dem städtischen «Sportminister» Markus Buschor sollen die Unterschriften dann Anfang Januar zuhanden des Stadtrats übergeben werden. Details zur Petition finden sich im Internet.

Mittwoch, 18. November - 16:19 Uhr

Kunstmuseum präsentiert Neuerwerbungen und Schenkungen: «Cambio» von Karin Karinna Bühler steht im Zentrum

(pd/gen) Es war Idee und Wunsch des Stiftungsrats des Kunstmuseums St.Gallen, mit den Werken, die dem Kunstmuseum in den letzten Jahren geschenkt wurden oder die erworben werden konnten, regelmässig eigene Ausstellungen zu gestalten. Zum ersten Mal findet eine solche Präsentation vom 5. Dezember bis am 18. April 2021 unter dem Titel «Cambio: Das Werk im Wechsel – neu in der Sammlung des Kunstmuseums» statt.

Die Skulptur «Cambio» wurde an der Arte Castasegna 2018 in einem leeren Laden präsentiert. Ab 5. Dezember wird sie im Kunstmuseum St.Gallen zu sehen sein.

Die Skulptur «Cambio» wurde an der Arte Castasegna 2018 in einem leeren Laden präsentiert. Ab 5. Dezember wird sie im Kunstmuseum St.Gallen zu sehen sein.

Bild: Kunstmuseum SG

Der Ausstellung ihren Titel gegeben hat die Skulptur Cambio der Trogner Künstlerin Karin Karinna Bühler. Sie entstand 2018 speziell für das Skulpturenprojekt Arte Castasegna und wurde dem Kunstmuseum 2020 von der Lienhard-Stiftung geschenkt. In poliertem Chromstahl gefertigt, steht die Skulptur für den Wechsel sowie für die Tatsache, dass sich die Umwelt und mit ihr Betrachterin oder Betrachter beständig in ihr spiegeln.

Weiter sind in der Ausstellung mit den Neuerwerbungen Werke zu sehen von Raoul De Keyser , Albert Oehlen, Matthias Zinn, Per Kirkeby, Medardo Rosso, Hans Josephsohn und Fritz Wotruba. Dazu kommen Arbeiten von regional verankerten Kunstschaffenden wie Marisa Fuchs, Johanna Nissen-Grosser, Mäddel Fuchs, Rita Kappenthuler und Nathan Federer.

Mittwoch, 18. November - 16:03 Uhr

Letztes Aufeinandertreffen vor dem Wahlsonntag: Pappa, Gabathuler und Cozzio heute Abend bei TVO

(vre) Am 29. November finden in St.Gallen die zweiten Wahlgänge für die Stadtregierung statt. Dabei bewerben sich Maria Pappa (SP) und Mathias Gabathuler (FDP) um die Nachfolge von Thomas Scheitlin (FDP) im Stadtpräsidium. Gabathuler und Trudy Cozzio (CVP wiederum treten gegeneinander um den letzten noch vakanten Sitz im fünfköpfigen Stadtrat an.

Am Mittwochabend diskutieren sie noch einmal vor dem Wahlsonntag bei TVO (von links): Maria Pappa (SP), Mathias Gabathuler (FDP) und Trudy Cozzio (CVP).

Am Mittwochabend diskutieren sie noch einmal vor dem Wahlsonntag bei TVO (von links): Maria Pappa (SP), Mathias Gabathuler (FDP) und Trudy Cozzio (CVP).

Bild: Tagblatt-Fototeam

Heute Mittwoch treten die drei zum letzten Mal vor dem Wahlsonntag öffentlich gegeneinander an. Das Streitgespräch findet im Ostschweizer Regionalfernsehen TVO statt und wird von «Tagblatt»-Chefredaktor Stefan Schmid moderiert. Die Erstausstrahlung von «Zur Sache» ist um 18.20 Uhr zu sehen; danach wird die Sendung alle zwei Stunden wiederholt. Zudem anschauen kann man sie sich auch im Internet.

Mittwoch, 18. November - 14:47 Uhr

Frauen des FC St.Gallen-Staad spielen gegen Luzern: Letztes Heimspiel 2020 im Gründen- und nicht im Espenmoos

(pd/vre) Im Gründenmoos und nicht im heimischen Espenmoos empfangen am kommenden Samstag die Fussballerinnen des FC St.Gallen-Staad die Frauen des FC Luzern. Publikum ist zum Match allerdings weiterhin nicht zugelassen. Das Spiel gegen die Luzernerinnen wird fürs Heimteam kein einfaches: Immer noch fehlen nämlich bei den St.Gallerinnen fünf Spielerinnen.

Heimstadion der Fussballerinnen des FC St.Gallen-Staad ist das Espenmoos. Am kommenden Samstag spielen sie aber im Gründenmoos.

Heimstadion der Fussballerinnen des FC St.Gallen-Staad ist das Espenmoos. Am kommenden Samstag spielen sie aber im Gründenmoos.

Bild: Podo Gessner

Der FC Luzern liegt in der Tabelle der Women's Super League einen Platz vor dem FC St.Gallen-Staad. Mit 13 Punkten stehen die Luzernerinnen auf dem fünften Platz. Am vergangenen Sonntag siegten sie im Tessin bei Schlusslicht Lugano klar mit 5:0 und einen Spieltag davor gelang ihnen ein 2:0-Erfolg bei den Frauen des FC Zürich.

Mit Larina Baumann, Ardita Iseni, Katharina Risch (alle verletzt) sowie Ronya Böni und Ylenia Caputo (beide im Aufbautraining) stehen dem FC St.Gallen-Staad gegen Luzern weiterhin fünf Spielerinnen nicht zur Verfügung. Da der Rasen im Espenmoos im November nicht mehr bespielt werden kann und der Kunstrasenplatz zu klein ist, wird das letzte Heimspiel des Jahres im Gründenmoos auf Kunstrasen ausgetragen.

Mittwoch, 18. November - 14:11 Uhr

Nochmals an die Sonne liegen, bevor die Kaltfront kommt

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte die verschlafen an der Sonne liegende Wildkatze auf Peter und Paul. Sie geniesst das ungewöhnlich warme Wetter, bevor uns ab Donnerstagmittag eine Kaltfront erreicht.

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte die verschlafen an der Sonne liegende Wildkatze auf Peter und Paul. Sie geniesst das ungewöhnlich warme Wetter, bevor uns ab Donnerstagmittag eine Kaltfront erreicht.

Mittwoch, 18. November - 11:41 Uhr

Arbeitsunfall beim Beladen eines Anhängers: 22-Jähriger stürzt von Rampe

Von dieser Laderampe stürzte am Dienstag, 7.30 Uhr, ein 22-Jähriger und verletzte sich am Kopf und an der Wirbelsäule.

Von dieser Laderampe stürzte am Dienstag, 7.30 Uhr, ein 22-Jähriger und verletzte sich am Kopf und an der Wirbelsäule.

Bild: Stadtpolizei SG
(17.11.2020)

(stapo/vre) Verletzungen hat sich am Dienstagmorgen ein 22-Jähriger in St.Gallen beim Beladen eines Anhängers zugezogen. Der junge Mann hatte das Gleichgewicht verloren und stürzte an der Walenbüchelstrasse etwa einen Meter von einer Laderampe in die Tiefe. Dabei prallte er gemäss Mitteilung der Stadtpolizei mit dem Hinterkopf gegen die Kante der Rampe und zog sich unbestimmte Verletzungen am Kopf und an der Wirbelsäule zu. Die Rettungssanität brachte den Arbeiter ins Spital.

Mittwoch, 18. November - 11:29 Uhr

Palace muss zwei Konzerte absagen, will aber weiter Anlässe durchführen

(pd/vre) Nach zweiwöchigem Unterbruch macht das Kulturzentrum Palace in St.Gallen weiter: Das Konzert mit dem Schweizer Duo Sun Cousto vom Donnerstag, 20.45 Uhr, findet statt. Zwei weitere Anlässe dieser Woche müssen hingegen abgesagt werden: Das Konzert vom Freitag mit Nadja Zela und Batbait ist auf den 23. April 2021 verschoben. Auch nicht stattfinden kann das Konzert mit der britischen Band Vanishing Twin und Leoni Leoni aus der Schweiz. Ein Verschiebedatum steht noch nicht fest.

Das Konzert mit Sun Cousto im Palace in St.Gallen findet am Donnerstag trotz Coronapandemie statt.

Das Konzert mit Sun Cousto im Palace in St.Gallen findet am Donnerstag trotz Coronapandemie statt.

Bild: PD

Das Palace-Team habe diskutiert, gegrübelt und abgewogen, bevor es zum Schluss gekommen sei, «dass wir auch in dieser Zeit kulturelle Erlebnisse und Möglichkeiten der Auseinandersetzung bieten möchten», heisst es im aktuellen Newsletter des Kulturzentrum. Mindestens einmal pro Woche, sitzend, mit Maske und «immer einer Handbreit Wasser unter dem Kiel» solle man sich auch während der Coronapandemie im Palace treffen können.

Im Palace gilt dabei allgemeine Maskenpflicht. Besucherinnen und Besucher sind gebeten, ihre eigenen (Stoff-)Masken mitzubringen. Notfalls werden solche zur Verfügung gestellt. Maximal gibt's pro Anlass 50 Sitzplätze. Zudem wird die Benutzung des Vorverkaufs sowie die Registrierung fürs Contact Tracing bereits im Vorfeld im Internet «wärmstens empfohlen».

Zum Programm des Kulturzentrums Palace im Internet.

Mittwoch, 18. November - 10:36 Uhr

Stadt unterstützt Restaurant bei der Bewältigung der Coronakrise: Erleichterungen fürs Wirten im Freien

(sk/vre) Die Stadt St.Gallen führt ihre Massnahmen zur Unterstützung der Gastronomie bei der Bewältigung der Coronakrise bis Ende 2021 weiter: Wirte sollen gemäss Mitteilung vom Mittwoch ohne grossen Papierkrieg ihre Aussenflächen auf öffentlichem Grund ausdehnen können. Mobile Bauten und Anlagen dafür können ohne Baubewilligungsverfahren aufgestellt werden. Zudem ist das Beheizen solcher Aussenflächen mit elektrisch betriebenen Heizstrahlern im Winter 2020/21 ausnahmsweise erlaubt.

Bis Ende 2021 dürfen Restaurants in der Stadt St.Gallen zusätzlichen öffentlichen Raum zum Wirten mit Beschlag belegen - wo genügend Platz vorhanden ist auch mit provisorischen Bauten, die die Gaststube vergrössern.

Bis Ende 2021 dürfen Restaurants in der Stadt St.Gallen zusätzlichen öffentlichen Raum zum Wirten mit Beschlag belegen - wo genügend Platz vorhanden ist auch mit provisorischen Bauten, die die Gaststube vergrössern.

Bild: Stadt St.Gallen

Ganz ohne Vorgaben können die Wirte allerdings auch in Zeiten des Coronavirus keine öffentlichen Flächen zusätzlich nutzen. In der weiterhin nötigen, aber einfacher zu erhaltenden Polizeibewilligung für die Ausdehnung von gastronomischen Aussenflächen werden die Interessen der Anwohnerschaft geschützt - unter anderem bezüglich Lärm. Zudem ist die Ausdehnung einer Gartenbeiz nur möglich, wenn genügend nicht anderweitig benötigter öffentlicher Raum zur Verfügung steht.

Mittwoch, 18. November - 10:22 Uhr

Wenn die Blätter fallen

Auch am Rosenbergweg in St.Gallen geht der goldene Herbst langsam seinem Ende entgegen

Ein farbiger Baum zwischen zwei immergrünen Nadelhölzern. (Bild: Arcangelo Balsamo)

Mittwoch, 18. November - 9:23 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: Für Dienstag 483 Neuansteckungen und vier Todesfälle gemeldet

(SK/vre) Für Dienstag meldet der Kanton St.Gallen am Mittwochmorgen auf dem kantonalen Informationsportal 483 neue laborbestätigte Ansteckungen durch das Coronavirus. Damit steigt die Zahl der Fälle seit Anfang März auf insgesamt 13'848. Am Dienstag hatte die Zahl der Neuansteckungen noch bei 320 Fällen gelegen.

Für Dienstag vermeldete der Kanton zudem vier weitere Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19; übers Wochenende waren es 13, am Montag 14 gewesen. Die Gesamtzahl dieser Todesfälle seit März liegt im St.Gallischen aktuell bei 189.

Stand Dienstag um Mitternacht sind in St.Galler Spitälern 185 Covid-19-Patientinnen und -Patienten hospitalisiert. Davon werden 27 auf Intensivstationen behandelt; sechs ohne und 21 mit künstlicher Beatmung. Diese Zahl verharrt zwar immer noch auf hohem Niveau, ist aber in den vergangenen Tagen nicht mehr gestiegen, sondern leicht rückläufig.

Dienstag, 17. November - 18:47 Uhr

Wohnbaugenossenschaften begrüssen neue städtische Wohnraumstrategie - und empfehlen Pappa und Cozzio

(pd/vre) Der Vorstand des Regionalverbandes Ostschweiz des Verbands Wohnbaugenossenschaften Schweiz begrüsst die vom St.Galler Stadtrat verabschiedete neue Wohnraumstrategie. Er fordert in einer Mitteilung seine Mitglieder auf, diese Chance für den gemeinnützigen Wohnungsbau zu packen und die Stadt bei der Umsetzung aktiv zu unterstützen. Dies im Gegensatz zum Hauseigentümerverband (HEV) Stadt St.Gallen: Er hatte die neue städtische Wohnraumstrategie kürzlich massiv kritisiert.

An der Ruckhalde zwischen Oberstrasse und Riethüsli soll in den kommenden Jahren neuer Wohnraum entstehen. Inwiefern hier Private oder Wohnbaugenossenschaften bauen sollen, ist offen und umstritten.

An der Ruckhalde zwischen Oberstrasse und Riethüsli soll in den kommenden Jahren neuer Wohnraum entstehen. Inwiefern hier Private oder Wohnbaugenossenschaften bauen sollen, ist offen und umstritten.

Bild: Benjamin Manser
(21.8.2020)

Dagegen findet es der Regionalverband der Wohnbaugenossenschaften richtig, dass die Stadt eine aktivere Bodenpolitik betreiben und Handlungsspielraum in der Wohnbaupolitik zurückgewinnen will. Die Erweiterung des städtischen Immobilienbestands in den nächsten zehn Jahren um zehn Prozent sei massvoll, heisst es in der Mitteilung. Da «von Verstaatlichung des städtischen Wohnens zu reden, kann unter Wahlkampfgetöse abgehakt werden».

Wahlempfehlung

Maria Pappa fürs Präsidium, Trudy Cozzio für den Stadtrat

(vre) Wie und wie rasch die neue St.Galler Wohnraumstrategie umgesetzt werde, hänge stark mit der Zusammensetzung der Stadtregierung zusammen, heisst es in der Mitteilung der Ostschweizer Wohnbaugenossenschaften. Der Vorstand des Regionalverbandes empfiehlt daher für die zweiten Wahlgänge in die Stadtregierung vom 29. November Maria Pappa (SP) als Stadtpräsidentin und Trudy Cozzio (CVP) als Stadträtin.

Die Umsetzung der Wohnraumstrategie werde Jahre dauern, heisst es in der Mitteilung «der Gemeinnützigen». Über Qualität und Tempo werde die Zusammensetzung von Stadtregierung und Stadtparlament mitentscheiden. Der Start mit dem neuen Konzept müsse gelingen. Das ist gemäss Mitteilung Grund dafür, dass der Regionalverband Ostschweiz von Wohnbaugenossenschaften Schweiz für einmal seine übliche Zurückhaltung bei Wahlempfehlungen ablegt. 

Über 3'000 Wohnungen in St. Gallen gehören heute gemeinnützigen Wohnbauträgern. Die St.Galler Wohnbaugenossenschaften und Wohnbaustiftungen haben ihre Kräfte jetzt gebündelt. Sie wollen gemäss Mitteilung wachsen. Und sie wollen eine tragende Rolle spielen bei der sozialverträglichen Sanierung des Wohnungsbestandes wie auch bei der Entwicklung der letzten freien Areale auf Stadtgebiet. Das gelte auch fürs Wohnen im Alter, für Mehr-Generationen-Wohnen und neue Wohnformen.

Dienstag, 17. November - 18:33 Uhr

Biberlehrpfad zwischen Ober- und Niederbüren mutwillig beschädigt: WWF erstattet Anzeige gegen unbekannte Vandalen

(rus/vre) «Es wurde ausgerissen, umgestossen, demoliert, abgeschraubt und zerschlagen.» So schildert der WWF St.Gallen in einer Mitteilung vom Dienstag, was in den vergangenen Tagen auf dem Biberlehrpfad zwischen Ober- und Niederbüren geschehen ist. Diese Einrichtung existiert sei über zehn Jahren; sie ist bei Spaziergängerinnen und Spaziergängern beliebt.

Vandalen verwüsteten unter anderem Info-Tafeln auf dem Biberlehrpfad.

Vandalen verwüsteten unter anderem Info-Tafeln auf dem Biberlehrpfad.

Bild: PD

Nicht zum ersten Mal sei der beliebte Biberpfad entlang des Uferwegs der Thur jetzt verwüstet worden, schreibt die Umweltorganisation. Beschädigt wurden unter anderem Info-Tafeln und eine geschnitzte Biberfigur. Der Schaden belaufe sich auf mindestens 3000 Franken, hält der WWF fest. Aber nicht nur finanziellen Aspekte geben seinen Verantwortlichen zu denken: Die Schäden bekämen auch Besucherinnen und Besucher des Pfades zu spüren.

Weil sich solche Vandalenakte gemäss dem WWF in den letzten Monaten gehäuft hätten, möchte die Organisation nun ein Zeichen setzen. Sie hat daher nach diesem bisher letzten Zwischenfall Anzeige gegen die unbekannten Täter erstattet.

Dienstag, 17. November - 18:08 Uhr

Handballerinnen des LC Brühl treten am Mittwoch gegen Spono Nottwil an: Die Zweitplatzierten fordern den Leader heraus

(pd/vre) Am Mittwochabend kommt es in der Nationalliga A (NLA) der Handballerinnen zum Duell der Spitzenteams. Der LC Brühl tritt auswärts gegen die Spono Eagles an. Die Nottwilerinnen sind in der bisherigen Saison ungeschlagen und sicherten sich mit einem makellosen Auftritt aus sieben Spielen 14 Punkte.

Die Brühlerinnen ihrerseits haben mit Spono noch offene Rechnungen zu begleichen: Einerseits mussten sie dem Team aus Nottwil den Supercup überlassen, anderseits setzte es beim Hinspiel im September vor heimischer Kulisse eine zu deutliche 23:28-Niederlage. Es war das einzige Spiel, in dem die St.Gallerinnen in der laufenden Saison Punkte verloren.

Noch Rechnungen offen: Malin Altherr vom LC Brühl wird von Sabrina Amrein und Xenia Hodel von den Spono Eagles am Supercup in Winterthur gestoppt.

Noch Rechnungen offen: Malin Altherr vom LC Brühl wird von Sabrina Amrein und Xenia Hodel von den Spono Eagles am Supercup in Winterthur gestoppt.

Bild: Marc Schumacher
(30.8.2020)

Seither sei etwas Zeit vergangen und die Brühlerinnen hätten sich weiterentwickelt und Fortschritte zu verzeichnen, schreibt Patrizia Brunner in ihrer Matchvorschau. Am Mittwoch darf sich das Publikum daher ganz sicher auf ein Spitzenspiel freuen. Klar ist, dass sich die beiden Teams nichts schenken und mit Kampfgeist in die Partie gehen werden.

Dienstag, 17. November - 17:49 Uhr

Zwanzig Jahre nach dem Lehrermord von St.Gallen: Janine Spirig liest aus ihrem Buch «Asche und Blüten»

(pd/vre) 1999 erschütterte der Mord an Lehrer Paul Spirig Stadt und Region St.Gallen. Die Frau des Ermordeten, Janine Spirig, zog sich zuerst völlig aus der Öffentlichkeit zurück, später tastete sie sich zurück ins Leben. Wichtig war für sie dabei das Schreiben. 13 Jahre nach dem Mord an ihrem Mann meldete sie sich mit ihrem ersten Buch «Asche und Blüten» zurück. Darin erzählt sie die Geschichte von ihrer Warte aus.

Janine Spirig liest am 25. November am 60plus-Nachmittag im Linsebühl.

Janine Spirig liest am 25. November am 60plus-Nachmittag im Linsebühl.

Bild: Coralie Wenger
(18.11.2014)

Am Mittwoch in einer Woche ist Janine Spirig zu Gast am 60plus-Nachmittag im evangelischen Kirchgemeindehaus Linsebühl an der Flurhofstrasse 3. Sie liest dort aus ihrem ersten Buch. Für die Veranstaltung gelten die Coronaregeln von Bund und Kanton. So ist die Zahl der Plätze auf 50 begrenzt, es gilt Maskenpflicht und die Mindestabstände sind einzuhalten. Der Anlass am 25. November startet um 14.30 Uhr.

Dienstag, 17. November - 17:17 Uhr

Wettbewerb des Naturmuseums: ein Gras schneidender Weberknecht, ein tauchender Maulwurf und ein Tauschhandel

(vre) Der kommende Sonntag ist Tag der naturhistorischen Sammlungen. Schweizweit öffnen aus diesem Anlass Naturmuseen ihre Schatzkammern. Und vorher lassen sie ihre Besucherinnen und Besuchern noch rätseln: Jedes teilnehmende Museum hat drei unglaubliche Videogeschichten ins Internet gestellt - und nur zwei davon sind wahr. Wer herausfindet, welche das ist, kann eine Führung in «seinem» Museum gewinnen.

Das Naturmuseums St.Gallen berichtet im ersten seiner Videos von Weberknechten, die nachts in Wiesen herumschleichen und Grashalme fällen, auf denen ihre Beutetiere sitzen. Das zweite Video ist einem Maulwurf gewidmet, der nicht nur schwimmen, sondern sogar tauchen kann. Und in der dritten Geschichte geht es darum, wie das St.Galler Museum einst zu einem Bodensee-Vergissmeinnicht kam.

Was in den Ausstellungsräumen des Naturmuseums St.Gallen gezeigt wird (im Bild in der Saurierausstellung), ist nur die Spitze des Eisbergs. In acht Sammlungen beherbergt das Museum rund 350'000 Objekte.

Was in den Ausstellungsräumen des Naturmuseums St.Gallen gezeigt wird (im Bild in der Saurierausstellung), ist nur die Spitze des Eisbergs. In acht Sammlungen beherbergt das Museum rund 350'000 Objekte.

Bild: Michel Canonica
(21.5.2017)

Mitmachen am Wettbewerb kann man bis Samstag im Internet. Alle richtigen Antworten nehmen an der Verlosung einer Spezialführung vor und hinter den Kulissen des Naturmuseums St.Gallen teil. Einen Blick dorthin werfen, kann man auch am Tag der naturhistorischen Sammlungen. Um 10.30, 13.30 und 15 Uhr wird eine je einstündige Führung durch die unterirdischen Sammlungsräume angeboten.

Für den Anlass gelten allerdings angesichts der Coronapandemie spezielle Regeln. So herrscht im ganzen Museum Maskenpflicht. Zudem ist die Zahl der Plätze auf den Führungen beschränkt. Für eine Teilnahme ist vorgängig eine Anmeldung per E-Mail bei info@naturmuseumsg.ch erforderlich. Das Mindestalter für die Führungen ist acht Jahre.

Zum Naturmuseum im Internet.

Dienstag, 17. November - 16:59 Uhr

Futter für die Eichhörnchen

Leserbild. Hans Adelmann fotografierte die prächtigen Eicheln an einem Waldrand bei Wittenbach.

Leserbild. Hans Adelmann fotografierte die prächtigen Eicheln an einem Waldrand bei Wittenbach.

Dienstag, 17. November - 15:59 Uhr

Kantonspolizei verhaftet zwei Trickbetrüger: In Läden beim Wechselgeld getrickst

(kapo/vre) Am vergangenen Freitag hat die Kantonspolizei zwei mutmassliche Trickbetrüger festgenommen. Der 19-jährige und der 22-jährige Rumäne stehen unter Verdacht, seit Mitte September 2020 mehrfach mit Wechselgeld getrickst zu haben. Die beiden wurden bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

Gemäss derzeitigem Kenntnisstand waren die jungen Männer einige Tage vor ihrer Verhaftung in Detailhandelsgeschäften in der weiteren Region um St.Gallen unterwegs. Sie bezahlten ihre Einkäufe mit einer grossen Note, liessen bei der Entgegennahme des Wechselgelds einen Hunderter verschwinden und verlangten diesen dann von der Verkäuferin oder dem Verkäufer erneut. Der Kantonspolizei gingen die beiden Betrüger gemäss Mitteilung vom Dienstag bei Fahndungstätigkeiten ins Netz.

Dienstag, 17. November - 15:47 Uhr

Kantonspolizei kontrolliert Gewerbebetrieb: Jungen Serben mit gefälschter Aufenthaltsbewilligung erwischt

(kapo/vre) Am vergangenen Donnerstag hat die Kantonspolizei in einem Gewerbebetrieb an der Zürcher Strasse in St.Gallen eine arbeits- und ausländerrechtliche Kontrolle vorgenommen. Dabei trafen die Polizisten auf einen 20-jährigen Serben ohne Aufenthalts- und Arbeitsbewilligung. Er wurde bei der Staatsanwaltschaft wegen Arbeitsaufnahme ohne Bewilligung sowie Ausweisfälschung und illegalen Aufenthalts zur Anzeige gebracht. Zusätzlich belegt ihn das Migrationsamt mit einer Wegweisung und einer dreijährigen Einreisesperre.

Ausweiskontrolle am Arbeitsplatz.

Ausweiskontrolle am Arbeitsplatz.

Symbolbild: Chris Iseli
(12.7.2016)

Wie sich im Rahmen der Ermittlungen herausstellte, hatte der Mann in seinem Heimatland eine gefälschte schweizerische Aufenthaltsbewilligung gekauft. Als Grund dafür gab er gemäss Mitteilung der Kantonspolizei seinen schlechten Verdienst von gerade einmal 150 Euro pro Monat in Serbien an. Seine Investition von 650 Euro für die gefälschte Bewilligung brachte ihm bis zur Festnahme von vergangener Woche zwar einen besseren Zahltag ein, dürfte ihm jetzt aber auch einige Probleme mit der Justiz bescheren.

Dienstag, 17. November - 15:32 Uhr

Passanten finden einen schwer verletzten Jugendlichen beim Neumarkt 5: Kantonspolizei sucht Zeugen

(kapo/vre) Am Freitagabend ist vor dem Neumarkt 5 in St.Gallen ein schwer verletzter Jugendlichen gefunden und anschliessend ins Spital eingeliefert worden. Die Kantonspolizei geht davon aus, dass eine andere Person dem 16-Jährigen die Kopfverletzung beigebracht hat. Sie sucht jetzt unter 058'229'49'49 Personen, die Angaben zum Tathergang machen können.

Das rote Bleicheli von oben. Hier dürfte der in der Freitagnacht beim Neumarkt 5 gefundene Jugendliche zuvor geschlagen und schwer verletzt worden sein.

Das rote Bleicheli von oben. Hier dürfte der in der Freitagnacht beim Neumarkt 5 gefundene Jugendliche zuvor geschlagen und schwer verletzt worden sein.

Bild: Hanspeter Schiess

Der 16-Jähriger war am Freitag, gegen 23.30 Uhr, von Passanten schwer verletzt vor dem Neumarkt 5 entdeckt worden. Nachdem ihn die Ambulanz ins Spital gefahren hatte, musste er dort zweifach operiert werden. Derzeit ist gemäss Mitteilung der Kantonspolizei vom Dienstag unklar, was sich genau zugetragen hat. Die Verletzungen des Jugendlichen stammen aber mutmasslich von einem Schlag gegen den Kopf.

Gemäss dem derzeitigen Kenntnisstand dürfte sich der Jugendliche, bevor er gefunden worden war, im Bereich des Roten Platz beim Fussgängerstreifen an der Garten- und Schreinerstrasse aufgehalten haben. Dort dürfte er auch durch eine unbekannte Person geschlagen worden sein. Die Spezialisten der Kantonspolizei sind daran, den Ablauf der Gewalttat zu rekonstruieren. Sie sucht deswegen auch Zeugen.

Dienstag, 17. November - 15:18 Uhr

Aktion zum Internationalen Tag der Kinderrechte: Ab Donnerstag stellen St.Galler Kinder ihre Plakate auf dem Bahnhofplatz aus

(sk/vre) Am 20. November ist internationaler Tag der Kinderrechte. In St.Gallen stellen dazu Kinder aus Kindertreffs und Tagesbetreuungen Plakate aus, die ihre Meinung zu diesem Thema zeigen. Ihre Zeichnungen sind vom Donnerstag bis am Freitag in einer Woche auf dem Kornhausplatz zu sehen. Eröffnet wird die Ausstellung diesen Freitag, 16 Uhr, durch eine Gruppe aus dem Kindertreff Zentrum gemeinsam mit Stadtrat Markus Buschor.

Ein Transparent am Kindertreff Ti-Rumpel im Lachen-Quartier erinnert an den «Tag der Rechte des Kindes» vom Freitag.

Ein Transparent am Kindertreff Ti-Rumpel im Lachen-Quartier erinnert an den «Tag der Rechte des Kindes» vom Freitag.

Bild: Reto Voneschen (12.11.2020)

Die Schweiz hat die UNO-Konvention über die Rechte der Kinder 1997 ratifiziert. Sie umfasst insgesamt 44 Punkte, Kinder dabei unterstützen sollen, zu selbstbestimmten Menschen heranzuwachsen. Darunter sind das Recht auf Bildung und Schutz, das Recht auf Spiel und Freizeit oder das Recht auf Mitsprache. Das Recht auf Anhörung und Mitwirkung bestimmt heute auch die Arbeit und den Alltag in der Offenen Arbeit mit Kindern. Sie werden so motiviert, die Angebote in diesem Bereich und so ihre Freizeit mitzugestalten.

Dienstag, 17. November - 14:52 Uhr

LC Brühl sagt Stadtwerk-Cup ab: Grösstes internationales Frauenhandballturnier der Schweiz findet neu im Sommer statt

(pd/vre) Mitte Dezember hätte in St.Gallen mit dem Stadtwerk-Cup wieder das grösste internationale Frauenhandballturnier der Schweiz stattfinden sollen. Wegen der Planungsunsicherheit aufgrund der Coronapandemie und zum Schutz aller Beteiligten haben sich die Verantwortlichen gemäss Mitteilung vom Dienstag entschieden, die diesjährige 35. Auflage nicht durchzuführen.

«Unser Traditionsturnier abzusagen, ist uns nicht leicht gefallen», wird Alexander Zehntner, Präsident des LC Brühl Handball, in der Mitteilung zitiert. «Die Gesundheit der Teams, aller Helferinnen und Helfer wie auch der Sponsoren steht im Vordergrund. Nicht zu vernachlässigen ist für den Verein aber auch die grosse Planungsunsicherheit, die mit erheblichen finanziellen Risiken verbunden ist.»

Der Stadtwerk-Cup bietet Handball auf Spitzenniveau: Im Bild kämpfen am Turnier 2018 Malin Altherr vom LC Brühl Handball gegen Irina Kompaniets von Iuventa Michalovce.

Der Stadtwerk-Cup bietet Handball auf Spitzenniveau: Im Bild kämpfen am Turnier 2018 Malin Altherr vom LC Brühl Handball gegen Irina Kompaniets von Iuventa Michalovce.

Bild: Michel Canonica (16.12.2018)

Die Absage des Traditionsturniers möchten die Organisatoren als Chance nutzen, um künftig neue Wege zu gehen. Sofern es die Coronasituation zulässt, wird der Stadtwerk-Cup ab 2021 als Sommervorbereitungsturnier durchgeführt. Dadurch soll der Anlass an Attraktivität gewinnen. Die Gründe für die Neuausrichtung seien vielseitig, heisst es in der Mitteilung des LC Brühl Handball.

In den vergangenen Jahren wurden die Europacup-Spiele des Klubs immer im Herbst ausgetragen. Zudem finden im Dezember jeweils Europa- und Weltmeisterschaften der Frauen im Handball statt. Dies hinderte in der Vergangenheit viele Teams aus dem Ausland an einer Teilnahme am Stadtwerk-Cup in St.Gallen. Dank der Verlegung in den Sommer hofft das OK, einfacher zu Topteams aus dem europäischen Spitzenhandball zu kommen.

Dienstag, 17. November - 14:27 Uhr

An der Teufener Strasse in St.Gallen wird ein grosser Baukran montiert: Nervenprobe für Monteure, Spektakel fürs Quartier

(rar/vre) Am Dienstagmorgen wurde die Teufener Strasse in St.Gallen teilweise gesperrt. Grund war die Montage eines Krans bei der Baustelle an der Teufener Strasse 112. Hier wurde ein Turmdrehkran aufgestellt. Ein Pneukran von Emil Egger hievte die Elemente von Tiefladern über die Dächer an ihren Platz. Hoch oben waren zwei Monteure damit beschäftigt, die Teile zusammenzuführen und zu verbinden.

Fürs Quartier war die Kranmontage ein Spektakel. Überall blickten Anwohner aus offenen Fenstern auf das Treiben und machten eifrig Fotos. «Ich warte darauf, dass sie die Kabine montieren – das ist mega spannend und man muss nicht einmal aus dem Haus», sagt Susann Albrecht von der Fellenbergstrasse und blickt gespannt aus dem Küchenfenster. Zwischen einem Schluck Kaffee und dem Wäscheaufhängen eilt sie immer wieder zum Fenster und schaut, wie weit die Kranmonteure sind. Dann schwebt die Kabine endlich hinauf.

Kranaufbau bei schönestem Wetter vor dem Panorama der Stadt mit der Kirche St.Otmar rechts hinter dem Kran und Bundesverwaltungsgericht rechts im Hintergrund).
15 Bilder
Der Kran steht bereits. Jetzt geht's darum die Kabine des Kranführers und die Ausleger zu montieren.
Höhenangst wäre fatal: die Monteure, die die Einzelteile des Krans in schwindelnder Höhe zusammenbauen.
Jetzt kommt der künftige Arbeitsort des Kranführers angeschwebt.
Aus Fenstern, von Balkonen und von Dächern verfolgen Anwohnerinnen und Anwohner die Aufbauarbeiten - und fotografieren, was das Zeug hält.
Die Kabine wird vom Pneukran zum Montageort gehoben.
Jetzt muss jeder Handgriff muss sitzen.
Und schon hängt die Kabine am Kran.
In Erwartung des Auslegers mit den Gegengewichten.
Und schon kommt der angeschwebt.
Millimetergenau muss der Ausleger an den Kran herangehoben werden.
Der Pneukran hält den Ausleger an Ort und Stelle, bis er montiert ist.
Auf dem Tieflader wird der Ausleger mit der sogenannten Laufkatze vorbereitet. An ihr hängen später die Lasten.
Bereit zum Anheben.
Die Kranmontage spiegelt sich im Fenster eines benachbarten Hauses.

Kranaufbau bei schönestem Wetter vor dem Panorama der Stadt mit der Kirche St.Otmar rechts hinter dem Kran und Bundesverwaltungsgericht rechts im Hintergrund).

Bild: Raphael Rohner (17.11.2020)

Albrecht huscht vom Küchenfenster auf den Balkon und fotografiert abwechselnd mit der Kamera und ihrem Smartphone: «Dass die Männer da oben keine Angst haben, so zu arbeiten?» Auch eine weitere Frau schaut gespannt zum Kran hinauf. Sie schüttelt nur ungläubig den Kopf und sagt: «Das ist wahnsinnig. Das sieht aus wie in New York, wie die da oben stehen und herunter schauen.»

Unterdessen bereiten Spezialisten am Boden die Ausleger vor, die hinten am Kran das Gegengewicht tragen. Der Ausleger mit der Laufkatze, an der dann die Lasten hängen werden, wird erst am Schluss montiert. «Die Montage dauert noch bis in den späten Nachmittag hinein. Dann haben wir den Kran aufgestellt», sagt ein Monteur im Gespräch. Höhenangst dürften die Monteure die am oberen Ende des Krans arbeiteten, nicht haben: «Das käme dann definitiv nicht gut.»

Dienstag, 17. November - 8:59 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: Am Montag kamen 320 Neuansteckungen und 14 Todesfälle dazu

(mlb) Für Montag meldet der Kanton St.Gallen am Dienstagmorgen auf dem kantonalen Informationsportal 320 neue laborbestätigte Ansteckungen durch das Coronavirus. Damit steigt die Zahl der Fälle seit Anfang März auf insgesamt 13'365.

Im St.Gallischen zählt der Kanton am Montag mehr Todesfälle als übers Wochenende.

Im St.Gallischen zählt der Kanton am Montag mehr Todesfälle als übers Wochenende.

Bild: KEY

Für Montag vermeldete der Kanton zudem 14 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19; übers Wochenende waren es bereits 13 gewesen. Die Gesamtzahl dieser Todesfälle seit März liegt im St.Gallischen aktuell bei 185. Stand Sonntag um Mitternacht waren 192 Covid-19-Patientinnen und -Patienten in St.Galler Spitälern hospitalisiert. Davon werden 29 auf Intensivstationen behandelt; drei ohne und 26 mit künstlicher Beatmung.

Montag, 16. November - 19:38 Uhr

Nach Kantonen und Stadt St.Gallen helfen auch Gemeinden der Olma: Rorschach und Steinach sprechen Beiträge

(sk/mha) Die Coronakrise trifft Veranstalter hart, auch Messeveranstalter. Die Olma-Messen gehen für 2020 von einem Umsatzverlust von 80 Prozent aus. Das entspricht einem voraussichtlichen Jahresverlust von 13,3 Millionen Franken. Ohne Unterstützung droht ein Liquiditätsengpass. Nach den Kantonen Thurgau und St.Gallen sowie der Stadt St.Gallen unterstützen nun weitere Gemeinden die Olma-Messen.

Die Olma zieht jedes Jahr im Oktober Tausende Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Schweiz in die Region St.Gallen.

Die Olma zieht jedes Jahr im Oktober Tausende Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Schweiz in die Region St.Gallen.

Bild: Lisa Jenny
(10.10.2019)

Rorschach und Steinach haben beschlossen, je zehn Anteilscheine zu 1000 Franken an der Genossenschaft Olma zu zeichnen. Die Gemeinden schiessen also je 10'000 Franken ein. Der Rorschacher Stadtrat begründet die Unterstützung mit der gesellschaftlichen Bedeutung der Olma-Messen und der Olma als Identifikationsmerkmal. Zudem würden die Gemeinden in «normalen» Jahren von den Messen profitieren. Die Messen strahlten in die ganze Schweiz aus. Dies komme der Hotellerie, der Gastwirtschaft und dem Gewerbe in der ganzen Region zugute, schreibt der Stadtrat.

Andere Messeveranstalter, etwa jene der Rhema, erhalten vom Kanton keine finanzielle Hilfe. Der Kantonsrat rief die jeweiligen Gemeinden auf, «ihre» Messen lokal zu unterstützen. Der Kanton St.Gallen unterstützt die Olma-Messen mit einem Darlehen von 8,4 Millionen Franken und einer Eigenkapitalerhöhung von 430'000 Franken. Der Thurgau zeichnet Anteilscheine im Wert von 180'000 Franken. Die Stadt St.Gallen sprach ein Darlehen von 8,4 Millionen und erhöhte das Eigenkapital um 1,5 Millionen Franken.

Montag, 16. November - 19:25 Uhr

In der Stadt St.Gallen haben bereits 22,5 Prozent abgestimmt und gewählt

(vre) Bis Montagmittag haben in der Stadt St.Gallen bereits 22,5 Prozent der Stimm- und Wahlberechtigten ihre Couverts für den 29. November an die Stadt retourniert. Das sind 10'000 der rund 45'000 Berechtigten. Vor allem dank der heftig umkämpften eidgenössischen Abstimmung über die Konzernverantwortungsinitiative könnte ähnlich wie am 27. September wieder eine hohe Stimmbeteiligung resultieren.

Stimm- und Wahlbeteiligung in St.Gallen

Wahlen und Abstimmungen vom 29. November - Stand: 16.11.2020
Datum Ausweise pro Tag Ausweise total Beteiligung in %
5.11.2020 1'147 1'147 2,6
6.11.2020 1'129 2'276 5,1
9.11.2020 1'877 4'153 9,3
10.11.2020 2'284 6'437 14,5
11.11.2020 870 7'307 16,4
12.11.2020 959 8'266 18,6
13.11.2020 697 8'963 20,1
16.11.2020 1'038 10'001 22,5

In der Stadt wird in zwei Wochen über die zweiten Wahlgänge ins Stadtpräsidium und für den letzten freien Stadtratssitz entschieden. Weiter hat das Stimmvolk zu den städtischen Vorlagen über den Neubau des Schulhauses Riethüsli und die Sanierung der Rauchgasreinigung im Kehrichtheizkraftwerk (KHK) das letzte Wort. Fürs Schulhaus ist ein Kredit von 47,8, fürs KHK ein solcher von 17,7 Millionen Franken nötig.

Weiter stehen natürlich auch für Städterinnen und Städter eidgenössische und kantonale Abstimmungsvorlagen auf dem Programm.

Hier geht's zum St.Galler Abstimmungs- und Wahlbarometer im Internet.

Montag, 16. November - 17:59 Uhr

Zweiter Managementplan für den Stiftsbezirk St.Gallen: 41 Massnahmen sollen bis 2024 umgesetzt werden

(pd/vre) Mit Ernennung zum Unesco-Weltkulturerbe muss eine historische Stätte gemäss Vorgaben und Grundsätzen der Welterbekonvention verwaltet werden. Dafür gibt's in St.Gallen Managementplan. Derjenige für die Jahr 2021 bis 2024 ist erarbeitet. Der Verein Weltkulturerbe Stiftsbezirk St.Gallen hat darauf in einer Mitteilung vom Montag aufmerksam gemacht. Der neue Platz knüpft nahtlos an den ersten für die Jahre 2017 bis 2020 an.

Der St.Galler Stiftsbezirk ist heute ein Unesco-Weltkulturerbe. In den kommenden vier Jahren sollen seine Angebote gemäss einem neuen Managementplan weiterentwickelt werden.

Der St.Galler Stiftsbezirk ist heute ein Unesco-Weltkulturerbe. In den kommenden vier Jahren sollen seine Angebote gemäss einem neuen Managementplan weiterentwickelt werden.

Bild: Urs Bucher (26.10.2018)

Zu den Projekten aus dem ersten, jetzt auslaufenden Plan gehörten der Ausbau des Vermittlungsangebots im Stiftsbezirk, eine einheitliche Signalisierung sowie die Erarbeitung eines kantonalen Welterbegesetzes. Der zweite Managementplan enthält gemäss Mitteilung 41 Massnahmen. 15 Stellen sollen sich bis bis Ende 2024 daran beteiligen, sie umzusetzen.

Ein Grossteil der 23 neuen Projekte betrifft Erhaltung und Schutz des Stiftsbezirks sowie die Bereiche Kommunikation, Vermittlung und Tourismus. In Arbeit ist ein Konzept für ein Besucherzentrum. Ebenfalls nötig sind weitere Räume für die Wissensvermittlung im Stiftsbezirk. Zudem ist die Gesamterneuerung des Regierungsgebäudes des Kantons St.Gallen absehbar.

Montag, 16. November - 17:25 Uhr

Tagung über Maus & Co. im Naturmuseums St.Gallen - und in einem Jahr ist die Hauskatze das Thema

(pd/vre) Am vergangenen Samstag hat das Naturmuseum St.Gallen seine diesjährige Herbsttagung durchgeführt. Thema waren ausgewählte Kleinsäuger - darunter die Schneemaus, Fledermäuse, die Bilche (Sieben-, Garten- und Baumschläfer sowie Haselmaus), Mauswiesel und Hermelin. Drei Personen hätten vier ausgezeichnete Referate - eines davon online - verfolgt, zieht Museumsdirektor Toni Bürgin am Montag Bilanz. Dass trotz schönen Wetters und angespannter Coronasituation dreissig Personen zur Tagung kamen, wertet Bürgin als Erfolg.

An der Tagung gewährte der Museumsdirektor auch einen kleinen Blick ins Jahresprogramm 2021 des Naturmuseums. Einer der grössten Feinde der Kleinsäuger ist in unserer Kulturlandschaft und in unseren Siedlungen die Hauskatze. Und genau ihr wird im Herbst/Winter 2021/22 eine Sonderausstellung gewidmet sein. Produziert wurde diese von den Naturmuseen Thurgau und Olten. Für St.Gallen wird sie wie üblich mit Materialien aus dem hiesigen Museum angereichert.

Die Schneemaus müsste aufgrund ihrer Fähigkeiten eigentlich Klettermaus heissen.
4 Bilder
Der Siebenschläfer ist bei uns der am weitesten verbreitete Bilch. Zu dieser Familie gehören auch noch Garten- und Baumschläfer sowie die Haselmaus.
Ein Hermelin am Wenigerweier bei St.Gallen.
Cristina Boschi widmete sich am Samstag an der Herbsttagung im Naturmuseum den kleinsten Raubtieren der Schweiz, dem Iltis und dem Mauswiesel.

Die Schneemaus müsste aufgrund ihrer Fähigkeiten eigentlich Klettermaus heissen.

Bild: Lorenzo Vinciguerra

Die Herbsttagung des Naturmuseums St.Gallen hat eine inzwischen 23 Jahre zurückreichende Geschichte. Ins Leben gerufen wurde die Reihe 1997 von Direktor Toni Bürgin. Ihr Ziel ist bis heute, «mit vier allgemein verständlichen Vorträgen zu einem ausgewählten Thema ein breites Publikum zu erreichen». Wichtiger Teil ist auch die lange Pause, um direkt mit den Fachleuten ins Gespräch kommen zu können.

Die Spannweite der Themen der Herbsttagungen des Naturmuseums war in den vergangenen Jahren weit gefasst. Unter anderem ging es dabei um Dinosaurier, Edelsteine, Biodiversität oder Public Science, also die Mithilfe der Öffentlichkeit beim Sammeln von wissenschaftlichen Daten. «Oft bezieht sich das Thema auf die aktuelle Sonderausstellung, sagt Toni Bürgin. Das sei mit den Kleinsäugern auch in diesem Jahr der Fall gewesen: Die Tagung sei passend zur Eichhörnchen-Ausstellung.

Zum Naturmuseum St.Gallen im Internet.

Montag, 16. November - 15:56 Uhr

Mahnwache für die Opfer religiöser Verfolgung - am 17. Dezember auch beim Brunnen in der St.Galler Marktgasse

(pd/vre) Die christliche Menschenrechtsorganisation Christian Solidarity International (CSI) organisiert am 17. Dezember zum neunten Mal in Folge eine stille Mahnwache zur Unterstützung von Opfern religiöser Verfolgung. Der Anlass soll gemäss Mitteilung in über dreissig Schweizer Städten sowie in Strasbourg stattfinden. Dabei will die Organisation nach eigenem Bekunden die Corona-Schutzmassnahmen ausdrücklich einhalten.

Mit Kerzen und Stille der Opfer von religiöser Verfolgung gedenken.

Mit Kerzen und Stille der Opfer von religiöser Verfolgung gedenken.

Bild: Anthony Anex/KEY (14.12.2016)

Mit der «überkonfessionellen Mahnwache» will CSI auf die traurige Lage von Millionen von Menschen aufmerksam machen, die ihren Glauben nicht frei ausüben können. Mit der Aktion soll an diesem Tag verfolgten religiösen Minderheiten weltweit zu verstehen gegeben werden, dass sie nicht alleingelassen werden. Wobei unter den religiösen Minderheiten in der Mitteilung christliche Minderheiten in Asien, im Nahen Osten, in Berg-Karabach oder Nigeria gemeint sind.

Die Mahnwache mit Kerzen und Stille beginnt am 17. Dezember, 18 Uhr, und dauert rund dreissig Minuten. In St.Gallen soll sie beim Brunnen in der Marktgasse stattfinden. In der Medienmitteilung vom Montag sind sieben weitere Orte in der Ostschweiz aufgeführt, an denen Mitte Dezember die CSI-Mahnwache geplant ist: auf dem Grubplatz in Bischofszell, an der Bahnhofstrasse in Buchs und in Chur, am Sämannsbrunnen Frauenfeld, im Dreispitzpark Kreuzlingen, vor dem Bodankomplex in Romanshorn sowie auf dem Bahnhofplatz Wattwil.

Montag, 16. November - 15:35 Uhr

Fragen und Kritik in den sozialen Medien: Entsorgungsfachmarkt in Winkeln bleibt am Samstag geschlossen

(vre) Angestossen von einem Twitter-Eintrag ist übers Wochenende in den sozialen Medien gewerweisst worden, wieso der Entsorgungsmarkt in Winkeln neu am Samstag geschlossen ist. Die Antwort darauf kam von der Stadt St.Gallen: Das Unternehmen, das die praktische Einrichtung an der Letzistrasse hinter dem Bahnhof Winkeln führt, hat vor dem Grossandrang am Samstag kapituliert. Angesichts der vielen Personen, die dann jeweils entsorgen wollen, könne die Einhaltung der Corona-Schutzmassnahmen - insbesondere des Mindestabstands - nicht garantiert werden, heisst es.

Blick in eine Mulde mit Elektroschrott im Entsorgungsfachmarkt an der Letzistrasse in Winkeln.

Blick in eine Mulde mit Elektroschrott im Entsorgungsfachmarkt an der Letzistrasse in Winkeln.

Bild: Canonica Michel

Geführt wird der Entsorgungsfachmarkt in Winkeln seit einigen Jahren durch die Solenthaler-Recycling AG (Sorec). Geöffnet ist die Einrichtung von Montag bis Freitag, 9 bis 12 sowie 13.30 bis 18 Uhr. Entsorgt werden können hier - meist gratis, teilweise gegen Gebühr - Sperrgut und Sonderabfälle aller Art. Dazu zählen Computer, Fernseher, Möbel, Haushaltgeräte, Rasenmäher oder auch Glas, Alu, Papier, Karton und Holz. Detaillierte Infos dazu gibt's im Internet.

Montag, 16. November - 14:44 Uhr
Blick in die St.Galler Ausstellung mit Kelims aus der iranischen Provinz Mazandaran.

Blick in die St.Galler Ausstellung mit Kelims aus der iranischen Provinz Mazandaran.

Szenische Führung im Historischen und Völkerkundemuseum: Geschichten rund um Teppiche

(pd/vre) Auf eine szenische Führung mit Worten, Klängen und dem Titel «Teppichzauber» nimmt Erzählerin Sandra Blum ihr Publikum am kommenden Donnerstag, ab 19 Uhr, in der Mazandaran-Ausstellung im Historischen und Völkerkundemuseum mit. Der Anlass ist geeignet für Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren. Der Eintritt kostet gemäss Mitteilung 18 Franken pro Person.

Auf ihrer Tour durch die Ausstellung mit Mazandaran-Kelims entführt Blum auf eine märchenhafte Reise. Sie ist einem jahrtausendealten textilen Kunstwerk gewidmet, eben dem Teppich. Seine Fäden sind miteinander verwoben und verknüpft wie Geschichten aus dem Morgen- und dem Abendland. Die im Museum ausgestellten Kelims wiederum bezaubern durch Farbenpracht und Formenvielfalt.

Frauen sind Hüterinnen der Teppichtradition in der nordiranischen Provinz Mazandaran.

Frauen sind Hüterinnen der Teppichtradition in der nordiranischen Provinz Mazandaran.

Bild: HVM

Das Historische und Völkerkundemuseums zeigt die Ausstellung «Unbekannte Flachgewebe aus Nordpersien – dem Land der tausend Täler» noch bis 31. Januar 2021. Diese Teppiche aus der iranischen Provinz Mazandaran sind berühmt für ihre Vielfalt an Streifen und Kombinationen. Sie beruhen auf einer jahrtausendealten Tradition, welche die Frauen als deren Hüterinnen ihren Töchtern weitergeben.

Montag, 16. November - 14:18 Uhr

Trotz Coronavirus: Die Schneekrippe auf dem Gallusplatz ist in Planung

(pd/vre) Viele Veranstaltungen, die sonst die Adventszeit in St.Gallen prägen, sind wegen der Coronapandemie abgesagt. Dazu zählen etwa der Christchindli- und der grosse Weihnachtsmarkt sowie Anlässe wie die Sternenvernissage oder das erstmalige Anzünden der Lichter am grossen Christbaum auf dem Klosterplatz. Angesichts der Welle von Absagen ist es schön zu hören, wenn jemand an einem Adventsbrauch festhalten kann.

Seit Jahren schon wird die Schneekrippe auf dem St.Galler Gallusplatz von den gleichen Freiwilligen aufgestellt.

Seit Jahren schon wird die Schneekrippe auf dem St.Galler Gallusplatz von den gleichen Freiwilligen aufgestellt.

Bild: Kathrin Schatton
(23.12.2017)

So soll es auch in diesem Jahr eine Schneekrippe auf dem Gallusplatz geben. Die Planung dafür ist gestartet worden. Aufgestellt werden soll sie am 23. Dezember, 9 bis 17 Uhr. Eine kurzfristige Programmänderung - wir sind's uns inzwischen ja gewohnt - bleibt je nach Coronasituation möglich. Aufgestellt wird die Krippe von Eugen Brunner und seinen Freiwilligen. Die dafür nötigen rund 20 Tonnen Schnee kamen in den vergangenen Jahren zum Grossteil aus der städtischen Eissportanlage im Lerchenfeld.

Montag, 16. November - 13:27 Uhr

Streifkollision zwischen zwei Auto: Stadtpolizei sucht einen flüchtigen Lenker und Zeugen für den Vorfall

(stapo/vre) Am Sonntag ist es auf der Heinrichsbadstrasse zwischen St.Gallen-Winkeln und Herisau zu einer Streifkollision zwischen zwei Autos gekommen. Ein beteiligter Lenker fuhr nach dem Zwischenfall weiter, ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern. Die Stadtpolizei St.Gallen ruft die Autofahrerin oder den Autofahrer auf, sich zu melden. Sie sucht zudem unter 071'224'60'00 Zeugen, die Angaben zum flüchtigen PW oder dessen Lenker machen können.

Bei dieser Kurve der Heinrichsbadstrasse ist es am Sonntagmittag zu einer Streifkollision zwischen zwei Personenautos gekommen.

Bei dieser Kurve der Heinrichsbadstrasse ist es am Sonntagmittag zu einer Streifkollision zwischen zwei Personenautos gekommen.

Bild: Stadtpolizei SG
(15.11.2020)

Am Sonntag, 14.30 Uhr, fuhr eine 39-Jährige mit ihrem Personenwagen auf der Heinrichsbadstrasse abwärts. In der Linkskurve auf Höhe des Heinrichsbadwegs kam es zu einer Streifkollision mit einem entgegenkommenden Auto, das in Richtung Herisau fuhr. Ohne sich um den Zwischenfall zu kümmern, fuhr die Person in diesem Auto weiter. Beim Zwischenfall wurde gemäss Polizeimeldung niemand verletzt, es entstand auch nur geringer Sachschaden.

Montag, 16. November - 9:45 Uhr

Warteschlangen vor dem Mühleggbähnlein: Am Sonntag durften nur noch fünf Personen gleichzeitig fahren

(rar/vre) Am Sonntagnachmittag ist man an der Talstation der Mühleggbahn zeitweise bis hinten zum Restaurant Drahtseilbähnli angestanden, um nach St.Georgen zu fahren. Grund dafür war eine neue Signalisation, dass im Bähnchen nur noch maximal fünf Passagiere gleichzeitig unterwegs sein dürfen. Bei jenen, die sich am Sonntag auf Drei Weieren oder am Freudenberg die Beine vertreten wollten, löste diese Weisung Kopfschütteln aus.

Verursachte am Sonntag Warteschlangen vor dem Mühleggbähnchen: Die angebliche neue Regelung, dass nur noch fünf Personen gleichzeitig mitfahren dürfen.

Verursachte am Sonntag Warteschlangen vor dem Mühleggbähnchen: Die angebliche neue Regelung, dass nur noch fünf Personen gleichzeitig mitfahren dürfen.

Bild: Raphael Rohner (15.11.2020)

«Das ist jetzt aber völlig überzogen», knurrte eine Frau und stieg als Nummer sechs ins Bähnchen. Verwunderung auch an der Bergstation: Die Passagiere wussten nicht, ob sie jetzt zusteigen durften oder nicht. Ein Familienvater mit Kinderwagen fragte verdutzt: «Was gilt denn jetzt?» Während ein anderer sich darüber aufregte, dass man «so etwas» ohne vorherige Bekanntgabe von einem Tag auf den anderen einfach so einführen könne.

Am Sonntagmittag vor der Talstation der Mühleggbahn.

Am Sonntagmittag vor der Talstation der Mühleggbahn.

Bild: Raphael Rohner (15.11.2020)

Am Montag gibt's jetzt Entwarnung: Die Vorschrift mit den höchstens fünf Fahrgästen gleichzeitig ist keine. Das sagt Ralf Eigenmann, der Chef der Verkehrsbetriebe St.Gallen (VBSG), auf Anfrage. Da habe ein Mitarbeiter voreilig gehandelt. Man werde die Schilder wieder entfernen. Weiterhin in Kraft ist allerdings eine andere Vorschrift: Im Mühleggbähnlein gilt wie in allen anderen öffentlichen Verkehrsmitteln Maskenpflicht.

Montag, 16. November - 9:10 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: Am Wochenende kamen 629 Neuansteckungen und 13 Todesfälle dazu

(mlb) Fürs Wochenende (Freitag, Samstag und Sonntag) meldet der Kanton St.Gallen am Montagmorgen auf dem kantonalen Informationsportal 629 neue laborbestätigte Neuansteckungen durch das Coronavirus. Damit steigt die Zahl der Fälle seit Anfang März auf insgesamt 13'045. Allein in den vergangenen sieben Tagen sind im Kanton St.Gallen 2'165 Fälle dazugekommen.

Seit Beginn der Pandemie haben sich im Kanton St.Gallen über 13'000 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 171 sind daran gestorben.

Seit Beginn der Pandemie haben sich im Kanton St.Gallen über 13'000 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 171 sind daran gestorben.

Bild: KEY

Übers Wochenende sind nochmals 13 Personen in Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Die Gesamtzahl der Todesfälle seit März liegt jetzt bei 171. Im St.Gallischen sind gemäss Kantonsportal derzeit 192 Covid-19-Patientinnen und -Patienten hospitalisiert (Stand Sonntag um Mitternacht). Davon werden 29 auf Intensivstationen behandelt; drei ohne und 26 mit künstlicher Beatmung.

Montag, 16. November - 8:56 Uhr

Littering in der Stadt St.Gallen: Aufruf den eigenen Abfall nach durchzechter Nacht auch selber wegzuräumen

(mlb) Stadtpolizist Roger Spirig hat am Sonntagmittag unappetitliche Fotos auf seinem Facebook-Account geteilt. Darauf sind mit Müll übersäte Tische im Leonhardspärklein zu sehen. Leere Alkoholflaschen, Energydrinks, Plastikbecher und Zigarettenstummel so weit das Auge reicht. Spirig richtet sich in seinem Post an die «Partypeople»: «Ist es denn so schwierig, den Abfall richtig zu entsorgen?»

Er verweist auf Unterhaltsdienst der Stadt, auf Förster oder Hauswarte, die diese Abfalllawine jeweils zu beseitigen haben. Und er bedankt sich ausdrücklich für deren Dienst. Doch sollte es «gar nicht so weit kommen».

Sonntag, 15. November - 17:24 Uhr

Ein eiskaltes Bad hoch über der Stadt St.Gallen: Gast aus Chur probiert den Chrüzweier aus

(rar/vre) Während der Mannen- und der Bubenweier für Bauarbeiten trocken gelegt sind, spiegelt das Wasser am Chrüzweier den spätherbstlichen Himmel beinahe spiegelglatt. Bis vom Damm zum Bubenweier her ein Mann ins Wasser springt und einige Meter schwimmt. Staunend bleiben Spaziergängerinnen und Spaziergänger stehen. Sie rufen dem Mann im Wasser zu, ob es nicht kalt sei. «As isch uuh huuara kaalt!», tönt es in schönstem Bündnerdialekt zurück. Dann schwimmt der Wagemutige zurück ans Land.

Auf zum Schwumm im Chrüzweier.

Auf zum Schwumm im Chrüzweier.

Bild: Raphael Rohner
(14.11.2020)

Der Schwimmer heisst Philip Hunger und kommt aus Chur. Er hat der Stadt einen Besuch abgestattet. Die Idee zum Schwumm auf Drei Weieren hatte er schon vorher. Er war überrascht, dass der Mannen- und der Bubenweier trocken sind. Drum ist er kurzentschlossen in den Chrüzweier gesprungen. Hunger hat ein Thermometer mitgenommen: «Das Wasser hat sechs Grad. Ganz schön frisch.» Der regelmässige Sprung ins kalte Wasser gehört für Hunger einfach dazu: «Das härtet ab.»

Philip Hunger aus Chur schwimmt vor der Kulisse der St.Galler Frauenbadi.

Philip Hunger aus Chur schwimmt vor der Kulisse der St.Galler Frauenbadi.

Bild: Raphael Rohner
(14.11.2020)

Der Mannen- und der Bubenweier hoch über St.Gallen führen derzeit wegen Sanierungsarbeiten auf dem Damm dazwischen kein Wasser. Sie sollen erst kommenden Frühling wieder gefüllt werden. Das Baden im Chrüzweier, an dem das Familien- und das Frauenbad liegen, ist derzeit zwar nicht verboten, aber auch nicht offiziell gestattet.

Sonntag, 15. November - 16:15 Uhr

Alkohol am Steuer: Kantonspolizei St.Gallen zieht übers Wochenende acht Autofahrer aus dem Verkehr

(kapo/ok) Zwischen Freitag und Sonntag hat die Kantonspolizei St.Gallen acht Autofahrer angehalten und zur Anzeige gebracht. Es wurden Fahrverbote ausgesprochen und Führerausweise entzogen – die Straffälligen waren zwischen 23 und 78 Jahre alt.

Bild: Severin Bigler / AGR

Am Freitagabend wurde bei einem 26-Jährigen in Balgach und einem 37-Jährigen in St.Gallen der Fahrausweis wegen Fahrunfähigkeit abgenommen. Am Samstag fiel der Alkoholtest bei einem 38-Jährigen in Neuhaus, einem 58-Jähriger in Hinterforst und einem 23-Jährigen in Haag positiv aus. Ebenfalls alkoholisiert unterwegs waren am Sonntag ein 27-Jähriger in Oberriet, ein 37-Jähriger in Rorschacherberg und ein 78-Jähriger in Wildhaus.

Eine Zunahme von Fahrten in angetrunkenem Zustand in Verbindung mit der coronabedingten Reduktion des ÖV-Nachtverkehrs lässt sich gemäss der Kantonspolizei bislang nicht ausmachen. Der Nachtverkehr verschiebe sich aber zeitlich in die weniger späten Stunden, so Polizeisprecher Daniel Hug. Ab Mitternacht seien derzeit merklich weniger Fahrzeuge unterwegs.

Sonntag, 15. November - 15:37 Uhr

Komitee gegen die St.Galler Teilspange vernetzt sich national: Von anderen Oppositionsgruppen siegen lernen

(pd/vre) Das Komitee für die Engpassbeseitigung auf der Stadtautobahn St.Gallen dürfte vielen ein Begriff sein. Die Gruppe, der unter anderem bürgerliche Politikerinnen und Politiker angehören, tritt seit Jahr und Tag für das Grossprojekt einer unterirdischen Entlastungsstrasse vom A1-Sitterviadukt zum Güterbahnhof und weiter in die Liebegg auf. Auch die Opposition gegen das Vorhaben hat sich vor zwei Jahren organisiert im «Komitee gegen die Teilspange Güterbahnhof» organisiert.

So stellt sich das Komitee gegen die Teilspange von der St.galler Stadtautobahn zum Güterbahnhof den Autobahnzubringer an der Geltenwilenstrasse vor.

So stellt sich das Komitee gegen die Teilspange von der St.galler Stadtautobahn zum Güterbahnhof den Autobahnzubringer an der Geltenwilenstrasse vor.

Bild: Markus Tofalo

Jetzt hat sich diese Gruppe wieder einmal zu Wort gemeldet. Anlass ist, dass sie sich national vernetzt hat. Dies mit Oppositionsgruppen gegen Strassenbauvorhaben in anderen Landesteilen. Das neue nationale Netzwerk umfasst ein Dutzend Organisationen, die dem Ausbau der Autobahnen kritisch gegenüber stehen.

Einige Oppositionsgruppen haben in letzter Zeit Abstimmungen zu Strassenbauvorhaben gewonnen oder auf politische Prozesse dafür erfolgreich Einfluss genommen. An solche Erfolge will das neue nationale Netzwerk gemäss Mitteilung anknüpfen. Es will zeigen, dass grosse Teile der Bevölkerung Strassenprojekte ablehnen, wenn das Risiko besteht, dass dadurch zusätzlicher Verkehr ausgelöst wird.

Zur Opposition gegen die St.Galler Teilspange im Internet.

Sonntag, 15. November - 13:36 Uhr

Juso werben in St.Gallen für ein Ja zur Initiative gegen Kriegsgeschäfte: Weisse Blumen vor der Grossbank

(pd/vre) Im Rahmen ihres Engagements für die Initiative gegen Kriegsgeschäfte haben die Juso am Samstag schweizweit vor Banken Blumen niedergelegt. Nach eigenen Angaben wollten sie damit der Opfer gedenken, die durch diese Banken finanzierte Waffen fordern. In St.Gallen waren die Juso Region Stadt St.Gallen und Rheintal unterwegs: Sie deponierten weisse Blumen vor der UBS-Filiale am Multertor. Über die eidgenössische Initiative gegen Kriegsgeschäfte wird am 29. November entschieden.

Abstimmungskampf vor der UBS-Filiale am Multertor in St.Gallen: Die Juso legen weisse Blumen nieder und werben so für die Initiative gegen Kriegsgeschäfte.

Abstimmungskampf vor der UBS-Filiale am Multertor in St.Gallen: Die Juso legen weisse Blumen nieder und werben so für die Initiative gegen Kriegsgeschäfte.

Bilder: PD (14.11.2020)

«Die meisten Banken und Vorsorgeinstitute investieren heute noch in Krieg. Dieser wird also auch mit dem Geld der Bevölkerung von St. Gallen finanziert», lässt sich Robin Eichmann, Vorstand der Juso Region Stadt St.Gallen und Rheintal, dazu in einer Mitteilung zitieren. Darum würden sich die Juso Region Stadt St.Gallen und Rheintal deshalb auch in den zwei letzten Wochen vor der Abstimmung aktiv für ein Ja zur Initiative einsetzen.

Samstag, 14. November - 23:32 Uhr

Schrecksekunde im Wildpark Peter und Paul: Das Reh im Luchsgehege ist aber schon tot

(rar/vre) Am Samstagabend haben Besucherinnen und Besucher im Tierpark Peter und Paul bei St.Gallen gestaunt. Im Gehege des Luchspaares Apollon und Daphne war ein drittes Tier zu sehen: ein Reh. Es lag regungslos und kaum sichtbar beim kleinen Innengehege der Luchse. Eine Besucherin fragte sich: «Wie sich das wohl ausgerechnet zu den Luchsen verirrt hat?» Etwas ratlos beobachtete die Familie wie erst die Luchsin Daphne und dann auch Kuder Apollon ums Reh schlich. Dieses bewegte sich allerdings nicht mehr. Es war schon tot.

Einer der beiden Wildpark-Luchse beobachtet am Samstagabend, was sich so rund um sein Gehege tut.

Einer der beiden Wildpark-Luchse beobachtet am Samstagabend, was sich so rund um sein Gehege tut.

Bild: Raphael Rohner
(14.11.2020)

Das Reh habe sich nicht ins Gehege verirrt, heisst es beim Wildpark auf Anfrage. «Es wurde von einem Hund angegriffen und getötet. Ein Jäger hat den Kadaver dann zu uns gebracht für die Luchse», erzählt Parkwärterin Regula Signer. Die Luchse hätten derzeit aber wohl nicht besonders grossen Hunger.

Hinter dem Luchs liegt der Rehkadaver, der Daphne und Apollon in den nächsten Tagen als Nahrung dienen wird.

Hinter dem Luchs liegt der Rehkadaver, der Daphne und Apollon in den nächsten Tagen als Nahrung dienen wird.

Bild: Raphael Rohner
(14.11.2020)

«In seinem natürlichen Lebensraum jagt der Luchs nur, wenn er Hunger hat. Er schlägt dann auch nur ein Tier. An diesem stillen die Grosskatzen dann ihren Hunger, bis nichts mehr da ist», erklärt Signer. Bis das ganze Reh von Apollon und Daphne verspeist sei, könne es noch einige Tage gehen. So bekommen Besucherinnen und Besucher die sonst scheuen Raubkatzen möglicherweise eher zu Gesicht. Im Wildpark Peter und Paul gilt Maskenpflicht.

Aug in Aug mit dem Luchs, der grössten einheimischen Raubkatze.

Aug in Aug mit dem Luchs, der grössten einheimischen Raubkatze.

Bild: Raphael Rohner
(14.11.2020)
Samstag, 14. November - 22:12 Uhr

Klare Niederlage für die Fussballerinnen des FC St.Gallen-Staad: Tabellenführerinnen aus Genf gewannen 4:0

(pd/vre) Gegen die Leaderinnen von Servette FC Chênois Féminin hatten die Frauen des FC St.Gallen-Staad am Samstag nichts zu holen. Sie verloren klar mit 0:4. Die Partie entschieden die Genferinnen mit zwei Toren in den letzten 20 Minuten. Die St.Gallerinnen mussten auf einige ihrer Teamstützen verletzungsbedingt verzichten. So liefen Larina Baumann, Katharina Risch, Ylenia Caputo, Ronya Böni und Ardita Iseni. Auch nicht zur Verfügung standen Torhüterin Fabienne Oertle und aus schulischen Gründen Céline Bradke.

Da war nichts zu holen: Die Bilanz am Ende des Spiels der Fussballerinnen des FC St.Gallen-Staad gegen die Tabellenführerinnen aus Genf.

Da war nichts zu holen: Die Bilanz am Ende des Spiels der Fussballerinnen des FC St.Gallen-Staad gegen die Tabellenführerinnen aus Genf.

Bild: PD/SRF-Screenshot

Zunächst konnten die Ostschweizerinnen in Genf gut mithalten und gerieten erst rund zehn Minuten vor der Pause in Rückstand. Sandy Maendly traf für den Leader. Sie bekam eine Vorlage in die Mitte und ihr Schuss wurde unglücklicherweise von einer St.Gallerin ins eigene Tor abgelenkt. Knappe zehn Minuten nach der Pause erhöhte Amira Arfaoui auf 2:0. Nach einem Ballverlust am eigenen Sechzehner konnte sie alleine auf Nadine Böni zulaufen und versenkte den Ball im hohen Eck.

In der 71. Spielminute jubelten die Leaderinnen aus Genf erneut, und zwar nach nach einem Eckball der St.Gallerinnen. Den schnellen Konter setzte das Heimteam zunächst an die Latte, doch den Abpraller köpfte Arfaoui ins Netz. Marta Peiro Gimenez sorgte schliesslich mit einem Schuss in den Winkel für den klaren 4:0-Endstand.

Samstag, 14. November - 13:34 Uhr

Corona-Protestmarsch mit rund 100 Teilnehmern – Zwei Anzeigen nach Auseinandersetzung wegen illegaler Gegendemo

(stapo/lex) Auf dem St.Galler Gallusplatz haben sich am Samstag, 11 Uhr, rund 100 Personen zu einem Corona-Protestmarsch versammelt. «Stiller Protest» lautet der Name der Aktion. Still, weil die Teilnehmer ausschliesslich mit kurzen Botschaften auf Plakaten zum Nachdenken anregen wollen. Protest, weil sie sich «gegen die Unverhältnismässigkeit der Corona-Massnahmen» aussprechen, sagte OK-Mitglied Markus Holzer aus Romanshorn. Die Demonstration war von der Polizei bewilligt.

Mit Schutzmasken und weissen Schutzanzügen bekleidet marschierten die Teilnehmer friedlich durch die Innenstadt. Doch ruhig blieb es nicht. Laut der St.Galler Stadtpolizei ist es zu einer illegalen Gegendemonstration gekommen.

Rund 100 Personen in Schutzmasken und Schutzanzügen nahmen am Protestmarsch gegen die Corona-Massnahmen teil.

Rund 100 Personen in Schutzmasken und Schutzanzügen nahmen am Protestmarsch gegen die Corona-Massnahmen teil.

Bild: Natascha Arsic
(14.11.2020)

«Am Ende der Demonstrationsroute versammelten sich zirka 30 Personen, welche eine unbewilligte Gegendemonstration durchführten. Dabei kam es zu gegenseitigen Provokation zwischen den zwei Gruppierungen», schreibt die Stadtpolizei in einer Mitteilung. Als die Polizisten auf die Personen der illegalen Demonstration für eine Kontrolle zuging, entfernten sich diese von der Örtlichkeit. Zwei Personen konnten jedoch angehalten werden.

Mit kurzen Botschaften «zum Denken anregen».

Mit kurzen Botschaften «zum Denken anregen».

Bild: Natascha Arsic (14.11.2020)

Bei der Anhaltung wurden die Einsatzkräfte laut Polizei von mehreren Personen der illegalen Demonstration angegriffen. Die Polizisten mussten daher gemäss Mitteilung den Schlagstock einsetzen.

«Nach kurzen Tumulten beruhigte sich die Situation schnell wieder. Nach aktuellem Wissen wurde weder jemand von der Polizei, noch jemand von der illegalen Demonstration verletzt.»

Die zwei angehaltenen Personen werden durch die Stadtpolizei angezeigt. Sie wurden nach der Personenkontrolle vor Ort wieder entlassen. «Die Stadtpolizei St.Gallen führt weitere Abklärungen zum Vorfall durch.» Ansonsten sei der Protestmarsch friedlich verlaufen.

Samstag, 14. November - 13:01 Uhr

Bunter Herbst noch Mitte November

Leserbild. Robert Scherrer fotografierte die prächtigen Hagebutten in Abtwil.

Leserbild. Robert Scherrer fotografierte die prächtigen Hagebutten in Abtwil.

Samstag, 14. November - 12:22 Uhr

Stadtsanktgaller wird Mediensprecher in Herisau: Johannes Wey folgt auf Thomas Walliser

Johannes Wey-Eberle arbeitet derzeit auf der Stadtredaktion St.Gallen des «St.Galler Tagblatt».

Johannes Wey-Eberle arbeitet derzeit auf der Stadtredaktion St.Gallen des «St.Galler Tagblatt».

Bild: Ralph Ribi

(pd/vre) Die Gemeinde Herisau erhält einen neuen Mediensprecher. Am 1. Februar 2021 tritt Johannes Wey-Eberle die Stelle mit einem 80-Prozent-Pensum an. Das ist dem Online-Auftritt der Gemeinde Herisau zu entnehmen. Johannes Wey ist derzeit beim «St.Galler Tagblatt» stellvertretender Leiter der Stadtredaktion St.Gallen. Zuvor war er als Redaktor bei «Tagblatt online» und von 2010 bis 2013 auf der Lokalredaktion der «Appenzeller Zeitung» in Herisau tätig.

Nach Abschluss der Berufsmaturität studierte Johannes Wey-Eberle Journalismus und Organisationskommunikation an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) in Winterthur. Zudem hat er Weiterbildungen am MAZ in Luzern absolviert - unter anderem in Online- und Lokaljournalismus. Johannes Wey-Eberle ist 34 Jahre alt und wohnt in St.Gallen. Als Kommunikationsverantwortlicher folgt er Thomas Walliser Keel, der Anfang Januar beim Kanton Thurgau auf eine Informationsstelle wechseln wird. Der ehemalige «Tagblatt»-Redaktor hatte ab 2009 die Kommunikationsstelle der Gemeinde Herisau aufgebaut.

Samstag, 14. November - 12:00 Uhr

Neuer Gedichtband der St.Galler Autorin Brigitte Schmid-Gugler

(pd/gen) Die St.Galler Journalistin und Autorin Brigitte Schmid-Gugler hat einen Gedichtband geschrieben. «Aller Liebe eigen» ist bei Klaus Isele erschienen und feiert am 25. November, 19 Uhr, Buchvernissage im Raum für Literatur in der Hauptpost. Der St.Galler Lyrikexperte Rainer Stöckli schreibt über Schmid-Guglers Texte: «(...) die Wortfiguren und Bilder, Metaphern und Topoi gründen auf einem ausserordentlichen Sprachvermögen, sie stammen aus der Kopfinnenwelt (...).»

Journalistin und Autorin Brigitte Schmid-Gugler.

Journalistin und Autorin Brigitte Schmid-Gugler.

Bild: Urs Bucher

Die Buchvernissage wird von Marc Jenny musikalisch umrahmt, ein Apéro wird offeriert. Coronabedingt gibt es nur eine beschränkte Zahl Plätze. Anmeldung bis 18. November per SMS, WhatsApp oder Telefon unter der Nummer 079'426'95'93 oder per E-Mail an schmid.brigitte@sunrise.ch.

Samstag, 14. November - 9:40 Uhr

Selbstunfall auf dem E-Trottinett: Gestürzt und am Kopf verletzt

Goliathgasse in St.Gallen: Hier stürzte und verletzte sich ein E-Trottinettfahrer am Kopf.

Goliathgasse in St.Gallen: Hier stürzte und verletzte sich ein E-Trottinettfahrer am Kopf.

Bild: Stadtpolizei SG
(13.11.2020)

(stapo/vre) Am Freitagabend ist es an der Golitathgasse in St.Gallen zu einem Selbstunfall gekommen. Aus noch nicht geklärten Gründen stürzte gegen 22.30 Uhr ein E-Trottinettfahrer. Dritteinwirkung schliesst die Polizei aus. Der Mann verletzte sich beim Sturz am Kopf und musste gemäss Mitteilung vom Samstag ins Spital eingeliefert werden. Ein Atemlufttest ergab einen Wert von über 1,7 Promille.

Samstag, 14. November - 9:28 Uhr

Hund überfahren und getötet

(stapo/vre) Am Freitagvormittag ist ebenfalls an der Goliathgasse in St.Gallen ein Hund von einem Lieferwagen überfahren worden. Zum Unfall am Eingang der Gasse am Marktplatz kam es gegen 11 Uhr. Der Hund erlag noch auf der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Wie es zum Zwischenfall kommen konnte, ist gemäss Mitteilung vom Samstag Gegenstand von Abklärungen der Stadtpolizei.

Samstag, 14. November - 9:25 Uhr
St.Leonhard-Strasse neben der Villa Wiesental: Hier streiften sich am Freitag im Feierabendverkehr ein Lastwagen und ein Personenauto.

St.Leonhard-Strasse neben der Villa Wiesental: Hier streiften sich am Freitag im Feierabendverkehr ein Lastwagen und ein Personenauto.

Bild: Stadtpolizei SG
(13.11.2020)

Blechsalat und Stau im Feierabendverkehr: Lastwagen gegen Auto

(stapo/vre) Am Freitag ist es im Feierabendverkehr auf der St.Leonhard-Strasse in St.Gallen zu einem spektakulären Unfall mit glimpflichem Ausgang gekommen. Kurz vor 17 Uhr streiften sich gemäss Mitteilung der Stadtpolizei vom Samstag ein Lastwagen und ein Auto. Verletzt wurde dabei niemand. Jedoch entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Während der Unfallaufnahme und der Aufräumungsarbeiten kam es im Feierabendverkehr vorübergehend zu erheblichen Behinderungen.

Freitag, 13. November - 17:10 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: Zahlen geben Hoffnung auf leichte Entspannung der Situation, müssen aber weiter sinken

(SK/vre) Im Kanton St.Gallen werden erste Anzeichen sichtbar, dass die Verschärfung der Schutzmassnahmen Wirkung zeigt. So ist die Zahl der täglich gemeldeten laborbestätigten Neuinfektionen in dieser Woche zwar immer noch hoch, gegen das Wochenende hin war sie aber rückläufig. Auch die Zahl der betreuten Personen im Contact Tracing ist gegenüber der Vorwoche ganz leicht zurückgegangen: Diese Wochen waren es noch 3'300 Indexfälle plus 5'500 Kontakte in Quarantäne, in der Vorwoche waren es 3'500 und 6'500 Kontakte gewesen. Das ist dem Coronabulletin des Kantons vom Freitag zu entnehmen.

Im St.Gallischen wurden in den vergangenen sieben Tagen 8'730 Coronatests mit 2'211 oder 27,4 Prozent positiven Resultaten durchgeführt; in der Woche zuvor waren es 9'994 Tests, wovon 2'496 oder 27,8 Prozent positiv ausfielen. Auch in der laufenden Woche mehrere Covid-19-Fälle in Alters- und Pflegeheimen. Die Zahl der Hospitalisationen stieg von 56 in der Vorwoche auf 62 in dieser Woche. Aufnahmekapazitäten für Coronapatienten sind in den St.Galler Spitälern weiterhin vorhanden.

Die Zahl der Coronatests im Kanton St.Gallen blieb auch in den vergangenen sieben Tagen hoch. 27,4 Prozent fielen positiv aus.

Die Zahl der Coronatests im Kanton St.Gallen blieb auch in den vergangenen sieben Tagen hoch. 27,4 Prozent fielen positiv aus.

Bild: Michael Zanghellini/
Freshfocus

Vergleichsweise klein ist inzwischen die Zahl der Reisenden, die nach Aufenthalten in Risikogebieten in Quarantäne müssen. In dieser jWoche kamen 21 Personen dazu. 45 befinden sich in Isolation. In der Vorwoche wurden 84 und 435 Personen gezählt.Auf der Risikoliste des Bundes figurieren allerdings nur noch drei Gebiete in Frankreich (Hauts-de-France, Ile de France, Polynésie française) sowie Andorra, Armenien, Belgien und Tschechien. Die Abnahme der Zahl der Quarantänepflichtigen im St.Gallischen hängt direkt mit dem Schrumpfen der Liste zusammen.

Freitag, 13. November - 15:02 Uhr

Ostschweizer Radio- und Fernsehpreis 2020: Die Auszeichnung geht an die Appenzellerin Beatrice Gmünder

(pd/vre) Der diesjährige Radio- und Fernsehpreis der SRG Ostschweiz geht an Beatrice Gmünder. Am 2. Dezember wird ihr die Auszeichnung in St.Gallen übergeben, coronabedingt allerdings nicht an einer öffentlichen Feier, sondern im kleinen Rahmen. Ausgezeichnet wird Gmünder für ihre Experimentierfreudigkeit mit der neuen Art Radio auf Abruf zu machen. Beim Wandel zum Podcast sei die gebürtige Appenzellerin zuvorderst dabei, heisst es in einer Mitteilung der SRG Ostschweiz vom Freitag.

Beatrice Gmünder, die diesjährige Trägerin des Radio- und Fernsehpreises der SRG Ostschweiz.

Beatrice Gmünder, die diesjährige Trägerin des Radio- und Fernsehpreises der SRG Ostschweiz.

Bild: PD/Hildegard Jutz

Zu den von ihr mitverantworteten Produktionen gehören die Podcast-Reihe «Es geschah am …» über den Postraub in Zürich und den Geisterzug von Spiez, aber auch ihr selbstkritischer Beitrag «30 Jahre danach: Ich, die Mobberin, und mein Opfer». Beatrice Gmünder wurde 1976 in Appenzell geboren. Über «Radio Top» fand die Primarlehrerin den Einstieg ins Medium Radio. 2001 wechselte sie zum «Regionaljournal Ostschweiz» von SRF. 2018 ging sie zu SRF 1 in Zürich. Dort sind Hintergrundsendungen wie «Doppelpunkt» und «Input» sowie Podcast-Projekte ihre Schwerpunkte.

Freitag, 13. November - 14:38 Uhr

Mit Drogen erwischt, weggewiesen und angezeigt

(stapo/vre) Am Donnerstagmittag hat eine Polizeipatrouille in der St.Galler Innenstadt zwei Männer beim Konsum von Drogen erwischt. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der 25- und der 26-Jährige nicht nur Heroin, sondern auch eine Kleinmenge rezeptpflichtiger Tabletten dabei hatten. Die Betäubungsmittel wurden sichergestellt. Die Männer wurden für dreissig Tage aus der Innenstadt weggewiesen. Einer wurde wegen der Betäubungsmittel angezeigt, der andere wegen der Drogen und auch noch wegen einer nicht eingehaltenen Wegweisung vom Oktober.

Freitag, 13. November - 11.59 Uhr

Auch Stadt St.Gallen unterstützt Energiesparkocher: 275'00 Franken für die Rettung des Urwalds

(sk/vre) Mit Solar- und Energiesparkochern will der Verein Association pour le Développement de l’Energie Solaire Suisse-Madagascar (ADES) sowohl die Natur auf Madagaskar schützen, als auch der Bevölkerung einen Weg aus ihrer grossen Armut zeigen. Die Städtepartnerschaft mit St.Gallen, Schaffhausen, Frauenfeld und Winterthur unterstützt das Projekt «Hilfe zur Selbsthilfe: Energiesparkocher für Madagaskar» gemäss Mitteilung vom Freitag mit 275'000 Franken. Der Beitrag fliesst 2021 in die Verwirklichung des Vorhabens.

Die Urwälder Madagaskars sind Heimat vieler seltener Pflanzen und Tiere. Sie stehen aber massiv unter Druck.

Die Urwälder Madagaskars sind Heimat vieler seltener Pflanzen und Tiere. Sie stehen aber massiv unter Druck.

Bild: PD

St.Gallen, Schaffhausen, Frauenfeld und Winterthur arbeiten in der Auslandhilfe eng zusammen. Jährlich nimmt eine andere Stadt Gesuche von Hilfsprojekten entgegen und empfiehlt der Städtepartnerschaft ein Projekt zur Unterstützung. Der diesjährige Betrag von 275'000 Franken fliesst so nach Madagaskar: Die artenreichen Wälder auf der Insel sind stark unter Druck. Jährlich verschwinden mindestens 120'000 weitere Hektaren. Ein grosser Teil des Holzes wird fürs Kochen verwendet. Zugang zu Elektrizität hat nur etwa 15 Prozent der Bevölkerung. Hier will der Verein ADES Alternativen aufzeigen, um Wald und Wildtiere zu schützen.

Freitag, 13. November - 11:45 Uhr

Nachdenklicher Galaabend statt Musical-Evergreen am Theater St.Gallen: «Na, und?» statt «The Sound of Music»

(pd/vre) Aufgrund der aktuell geltenden Anti-Corona-Schutzmassnahmen sieht sich das Theater St.Gallen zu einer Programmänderung im Dezember gezwungen: Das Musical «The Sound of Music» kann nicht aufgeführt werden, weil die dafür nötigen Chöre - je ein Kinder- und ein Damenchor - derzeit weder proben noch auftreten dürfen. Eine Adaption der Geschichte der Trapp-Familie und ihrer Liebe zur Musik ohne Chöre hätte keinen Sinn gemacht, begründet das Theater in einer Mitteilung und sagt die Produktion für diese Saison ab.

Allerdings tut das Theater St.Gallen dies nicht, ohne Ersatz zu bieten: Das Leitungsteam von «The Sound of Music» um Ulrich Wiggers und Koen Schoots hat stattdessen das Konzept für eine Musical-Gala entwickelt. Sie soll mehr sein als eine bunte Revue mit Ohrwürmern aus bekannten Musicals. Die Produktion mit dem Titel «Na, und?» will gemäss Mitteilung die Aktualität der Coronapandemie aufgreifen und durch rund dreissig Songs berühren, begeistern und Hoffnung vermitteln.

Die Besetzung der Musical-Gala entspricht der Solistentruppe von «The Sound of Music». Auch auf den Spielplan hat die Programmänderung keine Auswirkungen: Premiere der Gala ist am Samstag, 12. Dezember, 19 Uhr, im Provisorium auf dem Unteren Brühl. Danach stehen bis Juni 2021 Vorstellungen auf dem Programm. Start des öffentlichen Vorverkaufs ist am 30. November.

Zu Details und Vorverkauf der Musical-Gala «Na, und?» im Internet.

Freitag, 13. November - 9:35 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 376 neue Ansteckungen, ein Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19

(vre) Für Donnerstag meldet der Kanton St.Gallen am Freitagmorgen im Internet wie schon für den Mittwoch 376 neue laborbestätigte Neuansteckungen durch das Coronavirus. Damit steigt die Zahl der Fälle seit Anfang März auf insgesamt 12'416. Am Dienstag ist ein weiterer Covid-19-Patient gestorben; die Zahl der Todesfälle liegt damit seit März bei 158.

Im Kanton St.Gallen geht die Zahl der Covid-19-Hospitalisationen zwar leicht zurück, ist aber immer noch relativ hoch. Im Bild: Ein Dummy wird zu Ausbildungszwecken im Spital Aarau «beatmet».

Im Kanton St.Gallen geht die Zahl der Covid-19-Hospitalisationen zwar leicht zurück, ist aber immer noch relativ hoch. Im Bild: Ein Dummy wird zu Ausbildungszwecken im Spital Aarau «beatmet».

Bild: Colin Frei

Seit vergangener Woche ist bei der Zunahme der Neuansteckungen im Kanton St.Gallen eine Stabilisierung auf hohem Niveau feststellbar; die Tageszahlen liegen erkennbar tiefer als in der Vorwoche. Zu Sorge Anlass gegeben hatte auch die hohe Zahl an Todesfällen. Insofern ist die Meldung für Donnerstag positiv. Ob's nur ein Ausreisser oder tatsächlich ein Signal für eine Trendwende bei der zweiten Welle der Coronapandemie im Kanton St.Gallen ist, können erst die nächsten Tage zeigen.

Weiterhin ganz leicht rückläufig ist im St.Gallischen auch die Zahl der Hospitalisationen wegen des Coronavirus. Derzeit (Stand Donnerstag Mitternacht) befanden sich 178 Covid-19-Patientinnen und -Patienten in Spitalpflege. 30 von ihnen lagen auf Intensivstationen; vier ohne und 26 mit künstlicher Beatmung.

Freitag, 13. November - 9:15 Uhr

Wahlen in die St.Galler Stadtregierung: Grünliberale für Stadtpräsidentin Maria Pappa - Stimmfreigabe für Stadtrat

Maria Pappa, SP-Kandidatin fürs St.Galler Stadtpräsidium.

Maria Pappa, SP-Kandidatin fürs St.Galler Stadtpräsidium.

Bild: Gian Ehrenzeller/KEY

(pd/vre) Die Grünliberalen der Stadt empfehlen, am 29. November SP-Kandidatin Maria Pappa zur ersten Stadtpräsidentin von St.Gallen zu wählen. Für den letzten vakanten Sitz im fünfköpfigen Stadtrat haben die Grünliberalen an einer Online-Mitgliederversammlung hingegen Stimmfreigabe beschlossen. Vorgängig der Parolenfassung fand gemäss Mitteilung vom Freitag ein Hearing mit allen drei Kandidierenden statt - mit Maria Pappa, Mathias Gabathuler (FDP) und Trudy Cozzio (CVP).

Freitag, 13. November - 7:15 Uhr

Wahlen in Stadtrat und Stadtpräsidium: Junge Grünliberale empfehlen FDP-Kandidat Mathias Gabathuler

(pd/vre) Am 29. November finden in St.Gallen die zweiten Wahlgänge in Stadtrat und Stadtpräsidium statt. Die Jungen Grünliberalen empfehlen dafür Mathias Gabathuler (FDP). Die Parole wurde gemäss Mitteilung vom Donnerstagabend an einer Online-Mitgliederversammlung Anfang Woche gefasst. Für den FDP-Kandidaten spricht sich die Junge GLP aus, weil er mit seinen Positionen auch die Werte der Jungpartei vertrete.

Mathias Gabathuler: FDP-Kandidat für Stadtpräsidium und Stadtrat in St.Gallen am 29. November.

Mathias Gabathuler: FDP-Kandidat für Stadtpräsidium und Stadtrat in St.Gallen am 29. November.

Bild: Benjamin Manser
(29.9.2020)

Gabathuler stehe «für eine fortschrittliche Stadt», mache sich für ein innovatives Bildungssystem und «eine prononcierte Standortförderung» stark. Die Umweltpolitik habe beim Umweltfreisinnigen einen hohen Stellenwert. Im Wahlkampf überzeugte sie, dass Gabathuler Position bezieht. Zudem habe er als Kanti-Rektor «einige Führungserfahrung», heisst es in der Mitteilung.

Freitag, 13. November - 6:50 Uhr

Installation zur Geschichte der Mühleggbahn: 127 Jahre Bähnligeschichte auf einen Blick

(pd/vre) In der Talstation der Mühleggbahn prangt seit Ende Oktober eine Wandinstallation, die die bewegte Geschichte der Verbindung zwischen südlicher St.Galler Altstadt und St.Georgen in Bild und Text dokumentiert. Initiiert wurde das Projekt vom Förderverein Drahtseilbahn Mühlegg, der sich für die Bahn als Kulturgut einsetzt.

Fördervereinspräsident Reto Rusterholz (rechts) und Mühleggbahn-Verwaltungsratspräsident Philip Schneider bei der Enthüllung des Zeitstrahls in der Talstation.

Fördervereinspräsident Reto Rusterholz (rechts) und Mühleggbahn-Verwaltungsratspräsident Philip Schneider bei der Enthüllung des Zeitstrahls in der Talstation.

Bild: PD (30.10.2020)

Der etwa ein Meter lange Zeitstrahl berichtet mit Texten und aufgelockert durch historisches Bildmaterial über wichtige Meilensteine der Bahngeschichte. Man habe nach etwas Bildhaftem gesucht, das den Fahrgästen bei der kurzen Wartezeit in der Talstation einen etwas anderen Zugang zur Geschichte der früheren Seilbahn und des heutigen Schräglifts ermögliche, sagte Reto Rusterholz, Präsident des Fördervereins, bei der Enthüllung der Installation.

Die Geschichte der Mühleggbahn in Kurzform an der Wand der Talstation.

Die Geschichte der Mühleggbahn in Kurzform an der Wand der Talstation.

Bild: Raphael Rohner (12.11.2020)

Eröffnet wurde die Mühleggbahn am 14. Dezember 1893. Sie war das erste öffentliche Verkehrsmittel der Stadt St.Gallen und sollte den Arbeitern ihren Weg aus der Stadt zu den Arbeitsplätzen in den Industriebetrieben in St.Georgen erleichtern. Im Laufe der folgenden 127 Jahre wurde das Betriebssystem der Bahn dreimal ausgewechselt. Sie überlebte dann auch einen Schliessungsversuch in den 1970er-Jahren. 2018 wurde das Bähnchen grundlegend saniert und modernisiert.