ST.GALLER STADT-TICKER
Coronazahlen zeigen weiter nach oben +++ Am Samstag droht rund um den Kybunpark Stau +++ Stadtautobahn in der Nacht teils gesperrt +++ Kurzfilme gesucht

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Stadt St.Gallen und der Umgebung: In unserem Stadt-Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Mittwoch, 27. Oktober - 12:00 Uhr

ERGÄNZT UM WEITERE ZAHLEN -- Coronasituation im Kanton St.Gallen: 271 neue Ansteckungen am Dienstag

Der Kanton St.Gallen meldet in seinem Internetauftritt für Dienstag 271 (Montag: 199) neue laborbestätigte Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 56'758 Personen im St.Gallischen mit dem Virus infiziert. Die Zahl der neuen Fälle vom Dienstag bedeutet einen Sprung nach oben im Vergleich zur Entwicklung der vergangenen Wochen. Ob es sich um einen Trend oder um einen Ausreisser handelt, werden die nächsten Tage zeigen.

Die Entwicklung der Coronafallzahlen im St.Gallischen seit 1. Juli 2021. Die roten Balken bezeichnen die Neuansteckungen nach Falldatum.

Die Entwicklung der Coronafallzahlen im St.Gallischen seit 1. Juli 2021. Die roten Balken bezeichnen die Neuansteckungen nach Falldatum.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Am Dienstag wurde dagegen kein weitere Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der Coronatoten seit Frühling 2020 steht bei 746. Am Dienstagabend lagen in St.Galler Spitälern in Zusammenhang mit Covid-19 wieder 30 Patientinnen und Patienten. Fünf davon befanden sich auf einer Intensivstation, drei mit künstlicher Beatmung.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Dienstag, 26. Oktober 2021, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Dienstag, 26. Oktober 2021, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Dienstag bei 223 (So: 211, Mo: 202), die 14-Tage-Inzidenz erreichte jetzt 383 (So: 339, Mo: 349). Diese Werte zeigen derzeit entsprechend der Zunahme der Neuansteckungen auch nach oben. Die Inzidenz bezeichnet die Zahl der neuen Coronafälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner. (SK/vre)

Mittwoch, 27. Oktober - 11:41 Uhr

Am Samstag ist in Winkeln mit viel Verkehr zu rechnen: FC St.Gallen empfiehlt die Anreise zum Heimspiel mit dem öffentlichen Verkehr

Der FC St.Gallen empfiehlt allen Besucherinnen und Besuchern des Heimspiels vom kommenden Samstag gegen YB dringend die Anreise mit dem öffentlichen Verkehr. Das Match-Ticket oder Saisonabonnement berechtigt zur kostenlosen ÖV-Benützung im gesamten Ostwind-Tarifverbund drei Stunden vor und nach dem Spiel.

Der Kybunpark im Westen von St.Gallen zwischen der Autobahn und dem Quartier Winkeln.

Der Kybunpark im Westen von St.Gallen zwischen der Autobahn und dem Quartier Winkeln.

Bild: FC St.Gallen

Grund für den Aufruf im Internet ist, dass am Samstag gegen Abend eine hohe Verkehrsbelastung mit langen Wartezeiten auf dem Strassennetz rund ums Fussballstadion in Winkeln zu erwarten ist. Zudem steht ein Teil der Parkplätze im zweiten Untergeschoss des Parkhauses unter dem Stadion nicht zur Verfügung.

Am Samstag werden sich rund um die Stadionüberbauung die Publikumsströme kreuzen. Die Shopping-Arena ist bis 17 Uhr geöffnet. Bereits sind viele Tickets fürs FCSG-Heimspiel gegen YB verkauft; dieser Match wird um 18 Uhr angepfiffen. Damit ist davon auszugehen, dass viele Matchbesucherinnen und Matchbesucher schon vor Schliessung der Ladengeschäfte der Shopping-Arena beim Stadion unterwegs sein werden.

Bis voraussichtlich 25. November ist auch die Ein- und Ausfahrt West im ersten Untergeschoss der Tiefgarage der Shopping-Arena komplett gesperrt. Dies infolge von Sanierungsarbeiten, die rund fünf Wochen dauern. Die Zufahrt ins zweite Untergeschoss der Parkgarage über die Einfahrt West ist nach Angaben im FCSG-Internetauftritt weiter möglich.

Wenn sich Einkaufs- und Fussballverkehr rund um den Kybunpark kreuzen, kommt es auf dem Strassennetz lokal meist zu Stockungen.

Wenn sich Einkaufs- und Fussballverkehr rund um den Kybunpark kreuzen, kommt es auf dem Strassennetz lokal meist zu Stockungen.

Bild: Urs Bucher
(7.11.2013)

Eine Verkehrssituation wie am Heimspiel vom Samstag gegen YB wird’s in nächster Zukunft trotz der Sanierungsarbeiten aber nicht mehr geben: Aufgrund der Länderspielpause bestreitet der FC St.Gallen im November nur ein Heimspiel, jenes vom 21. November gegen Lausanne. Der Match fällt aber auf einen Sonntag, womit die Verkehrsprobleme sich dannzumal in Grenzen halten dürften. (pd/vre)

Mittwoch, 27. Oktober - 11:11 Uhr

Vorarbeiten im Osten für die Sanierung der St.Galler Stadtautobahn: Nachtsperrungen auch im November und Dezember

Die Galerien Lindental und Harzbüchel der St.Galler Stadtautobahn befinden sich zwischen St.Fiden und dem Stephanshorntunnel. Im Rahmen der ersten Etappe zur Sanierung der A1 werden die beiden Bauwerke umfassend instandgesetzt. Von November bis Mitte Dezember werden jetzt Vorbereitungsarbeiten dafür ausgeführt.

Im November und Dezember werden in Hinblick auf die Totalsanierung der Stadtautobahn Vorarbeiten erledigt. Das erfordert Nachtsperrungen.

Im November und Dezember werden in Hinblick auf die Totalsanierung der Stadtautobahn Vorarbeiten erledigt. Das erfordert Nachtsperrungen.

Symbolbild: S. Büchler
(30.9.2021)

An und in den Galerien werden unter anderem Lärmschutzverkleidungen abgebrochen, Schalungen und Gerüste montiert sowie Stahlstützen versetzt. Aus Sicherheitsgründen müssen dafür teilweise in den Nachtstunden Fahrspuren auf der Autobahn abgebaut oder diese auch ganz gesperrt werden.

Ab Mitte November wird gemäss Meldung im Internetauftritt des Bundesamtes für Strassen (Astra) auch im Rosenbergtunnels und unter dem Olma-Deckel gebaut. Die Arbeiten betreffen die Querverbindungen - Türen und Tore - zwischen den Fahrbahnen. Die Massnahmen dienen dazu, dass der Tunnel während der kommenden Bauzeit sicher betrieben werden kann.

Die Stadtautobahn vom Sitterviadukt Richtung Rosenbergtunnel gesehen. Rechts im Bild ein Nordportal des Schorentunnels.

Die Stadtautobahn vom Sitterviadukt Richtung Rosenbergtunnel gesehen. Rechts im Bild ein Nordportal des Schorentunnels.

Bild: Ralph Ribi
(22.2.2017)

Für alle diese Vorbereitungsarbeiten sind rund 30 Nachtsperrungen nötig. Gesperrt wird jeweils zwischen 22 und 5 Uhr. Während Vollsperrungen wird der Verkehr zwischen den Anschlüssen Neudorf und St. Fiden sowie den Anschlüssen Neudorf und Kreuzbleiche umgeleitet. Das Astra, die Bauleitung und die beteiligten Unternehmen sind bestrebt, in jeder Nacht möglichst viele Arbeiten durchzuführen, um Einschränkungen so klein wie möglich zu halten. (pd/vre)

Nachtsperrungen der Stadtautobahn im November und Dezember

  • Neudorf bis St.Fiden in Fahrtrichtung Zürich:
    fünf Nächte zwischen dem 31. Oktober und 5. November.
  • St.Fiden bis Neudorf in beiden Fahrtrichtungen:
    fünf Nächte zwischen dem 7. und 12. November.
  • Kreuzbleiche bis Neudorf (Fahrtrichtung St.Margrethen) und
    Neudorf bis St.Fiden (Fahrtrichtung Zürich):
    fünf Nächte vom 14. bis 19. November.
    fünf Nächte vom 21. bis 26.November.
    fünf Nächte vom 28. November bis 3. Dezember.
    fünf Nächte vom 5. bis 10. Dezember.

Querverbindung acht

Autobahneinfahrt Kreuzbleiche fünf Nächte gesperrt

Auch im Schorentunnel der St.Galler Stadtautobahn wird im November gearbeitet. Für die neue Querverbindung Nummer acht müssen Vermessungsarbeiten durchgeführt werden. Dafür wird die Autobahneinfahrt Kreuzbleiche während fünf Nächten in beide Fahrtrichtungen gesperrt sein. Die Sperrungen von jeweils 21.30 bis 5 Uhr sind geplant für die Nacht vom 15. auf den 16. November sowie für die vier Nächte vom 29. November bis 3. Dezember. (pd/vre)

Mittwoch, 27. Oktober - 9:24 Uhr

Ostschweizer & Liechtensteiner Kurzfilmwettbewerb: Anmeldeschluss ist diesen Sonntag und Prämierung im Spätherbst

In diesem Jahr findet der elfte Kurzfilmwettbewerb für die Ostschweiz und fürs Fürstentum Liechtenstein statt. Dafür suchen Organisatorinnen und Organisatoren Kurzfilme und Musik-Clips, die zwischen Mai 2020 und Oktober 2021 produziert wurden. Die einstige Beschränkung auf Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter von unter 30 Jahren gilt nicht mehr; teilnehmen können Personen jeden Alters in den Kategorien «Jungfilmerinnen und Jungfilmer» (13 bis 21 Jahre), «Professionals» (ab 22 Jahre) und «Musik Clips». Anmeldeschluss für den Wettbewerb ist gemäss Mitteilung am 31. Oktober, also am nächsten Sonntag.

Natürlich hoffen die Organisatorinnen und Organisatoren darauf, dass das Final des Kurzfilmwettbewerbs in diesem Spätherbst wieder vor Publikum - wie 2019 im Palace in St.Gallen - durchgeführt werden kann.

Natürlich hoffen die Organisatorinnen und Organisatoren darauf, dass das Final des Kurzfilmwettbewerbs in diesem Spätherbst wieder vor Publikum - wie 2019 im Palace in St.Gallen - durchgeführt werden kann.

Bild: Nik Roth
(18.2.2020)

Bedingung für eine Teilnahme ist, dass die Mehrheit eines Filmteams aus der Ostschweiz (Kantone AI, AR, GL, GR, SG, SH, TG) oder dem Fürstentum kommt oder einen Bezug dazu hat. Die Filme dürfen nicht länger als fünf Minuten sein. Zugelassen sind Kurzfilme aller Genres und Stile. Inhaltlich und thematisch sind Filmerinnen und Filmer frei. Die eingereichten Filme werden von einer Jury selektioniert. Die besten Filme jeder Kategorie nehmen im Spätherbst am eigentlichen Wettbewerb in St.Gallen teil. Beim Ostschweizer & Liechtensteiner Kurzfilmwettbewerb sind insgesamt 9'000 Franken an Preisgeldern ausgeschrieben. (pd/vre)

Details zum Ostschweizer und Liechtensteiner Kurzfilmwettbewerb und wie man sich dafür anmeldet gibt's im Internet.

Mittwoch, 27. Oktober - 9:14 Uhr

Studieren an der Pädagogischen Hochschule in St.Gallen, Rorschach oder Gossau: PHSG informiert über ihre Angebote

Im November finden die alljährlichen Informationstage der Pädagogischen Hochschule St.Gallen (PHSG) zu den verschiedenen Studiengängen statt. Dabei wird über die Inhalte des Studiums, die Zulassungsbedingungen und die Perspektiven für die Zukunft informiert. Zudem besteht gemäss Mitteilung die Gelegenheit, Fragen rund ums Studium an Programmverantwortlichen und Studierenden zu stellen.

Standorte der Pädagogischen Hochschule befinden sich heute in der Stadt St.Gallen, in Rorschach und in Gossau (Bild).

Standorte der Pädagogischen Hochschule befinden sich heute in der Stadt St.Gallen, in Rorschach und in Gossau (Bild).

Bild: Michel Canonica
(2.6.2020)

Die Infotage für die Kindergarten- und Primarstufe wird in Rorschach durchgeführt, und zwar am 4. November, 9 bis etwa 12.30 Uhr, und am 11. November, 9 bis etwa 15.30 Uhr statt. Am zweiten Termin besteht die Möglichkeit, an einem Seminar teilzunehmen. Der Infotag für die Sekundarstufe I findet am 8. November statt - am Vormittag in Gossau fürs sprachlich-historische Profil und am Nachmittag in St.Gallen fürs mathematisch-naturwissenschaftliche Profil. Zum gewünschten Infotag anmelden kann man sich im Internet. (pd/vre)

Mittwoch, 27. Oktober - 8:27 Uhr

Knabenmusik schreibt einen Wettbewerb für einen neuen Namen aus: Gendergerecht, zeitgemäss und eingängig

Bläserinnen und Bläser der Knabenmusik St.Gallen proben.

Bläserinnen und Bläser der Knabenmusik St.Gallen proben.

Bild: Michel Canonica
(4.4.2019)

Die Knabenmusik der Stadt St.Gallen wird 2023 75 Jahre alt. Das Jubiläum wird sie am 21. September des übernächsten Jahres mit einem grossen Konzert im Rahmen des Schweizer Jugendmusikfestes feiern. Doch nicht nur das bisher Erreichte soll dabei gewürdigt, sondern auch ein Blick in die Zukunft getan werden. Die Knabenmusik will sich nämlich einen neuen Namen geben. Wie er lauten soll, ist offen und wird im Rahmen eines Wettbewerbs bestimmt. Ab sofort bis 25. November können entsprechende Vorschläge per Post, per E-Mail oder auch im Internet eingereicht werden.

Die Knabenmusik St.Gallen wurde 1948 gegründet. Die Tambouren stiessen 1950 dazu, die Majoretten-Gruppe wurde 1970 geschaffen. Regelmässig stand seither zur Diskussion, ob sich der Verein nicht umtaufen, einen «frauenfreundlicheren» Namen geben sollte. Diese Idee wurde von den Musikanten, speziell aber auch immer wieder von den Musikantinnen verworfen. In den vergangenen Jahren war die Bezeichnung «Knabenmusik», obwohl darin auch Frauen aktiv mittun, immer wieder einmal Gegenstand öffentlicher Diskussionen, von Leserbriefe und gar von Medienkommentaren.

Die Majoretten der Knabenmusik St.Gallen bei einer Probe.

Die Majoretten der Knabenmusik St.Gallen bei einer Probe.

Bild: Michel Canonica
(9.6.2021)

Die Umbenennung eines traditionsreichen und fest in der Stadt verwurzelten Vereins sei keine einfache Angelegenheit und ziehe vielerlei Folgen nach sich, heisst es jetzt in einer Mitteilung der Knabenmusik. Mit dem Jubiläumsfest sei jedoch der Zeitpunkt gekommen, diesen Schritt zu wagen. Allerdings: Aus der Knabenmusik soll nun nicht einfach die «Jugendmusik St.Gallen» werden. Der neue Name soll vielmehr etwas Besonderes sein. Etwas, was dem Stolz ehemaliger und aktiver «Knabenmusikantinnen» und «Knabenmusikanten» entspricht.

Daniel Kern, seit April 2021 Präsident Knabenmusik der Stadt St.Gallen.

Daniel Kern, seit April 2021 Präsident Knabenmusik der Stadt St.Gallen.

Bild: PD

Die Ansprüche, die die Knabenmusik an ihren neuen Namen stellt sind hoch. Er soll zeitgemäss sein und «dem Verein eine jugendlich, dynamische Identität» geben. Es soll nicht nur ein Name, sondern eine eingängige Marke wie die bisherige Bezeichnung sein, die «sich gut in den Köpfen der St.Gallerinnen und St.Galler einnistet und einen grossen Wiedererkennungswert hat». Der neue Vereinsname soll gendergerecht, neutral in Politik und Religion, weder rassistisch, sexistisch, diskriminierend oder gewaltverherrlichend sein. Und seine Abkürzung soll keine unerwünschten Assoziationen wecken. (pd/vre)

Mittwoch, 27. Oktober - 7:48 Uhr

Pflichtaufgabe für die Handballfrauen des LC Brühl: Gegen Herzogenbuchsee muss der vierte Sieg in Serie her

Mit sechs von sieben Kontrahenten aus der obersten Liga des Schweizer Frauenhandballs hat sich das erste Team des LC Brühl in der laufenden Saison bereits gemessen. Heute Abend kommt in der Sporthalle Kreuzbleiche mit dem HV Herzogenbuchsee Gegner Nummer 7 hinzu. Anpfiff ist um 19.30 Uhr. Wer das Spiel vor Ort mitverfolgen will, muss ein aktuell gültiges Covid-Zertifikat und ein amtliches Ausweisdokument mitbringen. Die Partie wird zudem per Livestream im Internet übertragen.

Im Heimspiel gegen Herzogenbuchsee sind heute Abend die Handballerinnen des LC Brühl die Favoritinnen.

Im Heimspiel gegen Herzogenbuchsee sind heute Abend die Handballerinnen des LC Brühl die Favoritinnen.

Bild: LC Brühl Handball

Beim Duell Brühl gegen Herzogenbuchsee stehen die Zweiten den Siebten der Tabelle gegenüber. Die St.Gallerinnen wurden am Wochenende von den Spono Eagles aufgrund der Tordifferenz wieder von Rang 1 verdrängt. Die Handballerinnen von Herzogenbuchsee feierten am Wochenende ihren ersten Saisonsieg und distanzierten sich auf diese Weise von Schlusslicht GC Amicitia. Während Brühl bislang in fünf von sechs Spielen mindestens einen Punkt einfahren konnte, war der erste Saisonsieg von «Buchsi» gleichzeitig der erste Punktgewinn der laufenden Saison.

Ob heute Mittwoch in St.Gallen noch mehr Zählbares für die Gäste aus dem Kanton Bern hinzukommt, ist fraglich. Die Statistik spricht jedenfalls klar zu Gunsten der Brühlerinnen: Der LCB hat alle acht bisherigen Duelle gegen Herzogenbuchsee gewonnen. Zurück aus Polen und der European League müssen sich die Brühlerinnen also einer Pflichtaufgabe stellen. War das Team von im Europacup gegen Lubin krasser Aussenseiter, so wechselt nun ihre Rolle zum klaren Favoriten. Zwei Punkte gegen die Bernerinnen sind fest eingeplant. Das Ziel für heute Abend ist klar: Der vierte Sieg in Serie soll her. (pd/vre)

Mittwoch, 27. Oktober - 7:30 Uhr

Raum für Trauernde in der Kathedrale: Trauer verarbeiten, nicht verdrängen

Wenn Beziehungen zerbrechen, Lebensträume unerfüllt bleiben oder wenn ein nahe stehender Mensch stirbt, trauern wir. Trauer ist eine schmerzhafte, aber auch heilsame Reaktion auf einen Verlust. Für die Verarbeitung muss man sie aber zulassen und darf sie nicht verdrängen: Trauer braucht Zeit und Raum,zudem muss man ihr Ausdruck geben. Vom 30. Oktober bis 9. November will die katholische Cityseelsorge St.Gallen genau dafür eine Plattform anbieten: Im Kreuzgang der Kathedrale laden in dieser Zeit Stationen dazu ein, sich mit der eigenen Trauer zu beschäftigen. Diesen Trauerraum initiiert hat Dompfarrer Beat Grögli.

Ein Stationenweg für Trauernde steht vom 30. Oktober bis 9. November in der St.Galler Kathedrale zur Verfügung.

Ein Stationenweg für Trauernde steht vom 30. Oktober bis 9. November in der St.Galler Kathedrale zur Verfügung.

Bild: Michel Canonica
(15.3.2020)

Die Aktion soll gemäss Mitteilung der Cityseelsorge animieren, den eigenen Kummer niederzuschreiben und einer Klagemauer anzuvertrauen. Zudem besteht die Möglichkeit eine Kerze anzuzünden; dieser symbolische Akt soll «Raum für Bitten und Sehnsüchte» schaffen. Weiter kann man im Trauerraum mit einer Seelsorgerin oder einem Seelsorger darüber ins Gespräch kommen, was einem bewegt. Man kann aber auch in der Stille sitzen und so zur Ruhe kommen.

Zugänglich ist der Trauerraum während der regulären Öffnungszeiten der Kathedrale. Eine Seelsorgerin oder ein Seelsorger ist darin anzutreffen wochentags von 9 bis 11 sowie 17 bis 18.30 Uhr, samstags von 9 bis 11 sowie 14 bis 16 Uhr oder sonntags von 14 bis 16 Uhr. (pd/vre)

Mittwoch, 27. Oktober - 7:15 Uhr

Götterdämmerung im Rathaus?

Leserbild. Karolina Ulrich fotografierte am Montag die Morgenstimmung am St.Galler Rathausturm.

Leserbild. Karolina Ulrich fotografierte am Montag die Morgenstimmung am St.Galler Rathausturm.

Dienstag, 26. Oktober - 17:08 Uhr

Derzeit wird die Autobahn beim Olma-Areal zugedeckt: Nochmals zwei Nächte für letzte zwanzig Deckenelemente nötig

Für den Neubau der Halle 1 überdecken die Olma-Messen derzeit die Stadtautobahn beim Ostportal des Rosenbergtunnels. Für die Arbeiten sind jetzt zwei zusätzliche Nächte - jene auf Mittwoch und jene auf Donnerstag - nötig. Das Eindecken der Autobahn habe zwar reibungslos und perfekt geklappt, sagt Oskar Seger, Chefbauleiter Überdeckung Rosenberg Ost. Durch die Föhnlagen der vergangenen Woche und die damit verbundenen starken Winde hätten die Arbeiten zeitweise unterbrochen werden müssen. Es blieben noch rund zwanzig der grossen Betonelemente einzubauen, die den Olma-Deckel bildeten.

In den Nächten auf Mittwoch und auf Donnerstag werden die letzten 20 Betonelemente für den Olma-Deckel über der A1 in St.Fiden platziert.

In den Nächten auf Mittwoch und auf Donnerstag werden die letzten 20 Betonelemente für den Olma-Deckel über der A1 in St.Fiden platziert.

Bild: Sandro Büchler
(30.9.2021)

Die Arbeiten starten am Abend jeweils gegen 20 Uhr. Platziert werden dann pro Nacht vom grössten Kran der Schweiz rund zehn der 65 Tonnen schweren Deckelelemente. Während der Arbeiten ist eine Spur des Rosenbergtunnels gesperrt. Jene in Richtung St.Margrethen wird diese und nächste Nacht vom Westportal bis vor den Stephanshorntunnel im Gegenverkehr befahren. Abgedeckt wird jetzt noch jene Stelle beim Olma-Areal, unter dem dereinst die dritte Röhre durch den Rosenberg gebaut werden soll. (vre)

Dienstag, 26. Oktober - 16:32 Uhr

Wenn das gut gemeinte Füttern von Tieren zum Quartierproblem wird: Was tun, wenn Gespräche und Bitten nichts helfen?

Tauben und fremde Katzen zu füttern, ist in St.Gallen nicht verboten. Das macht seit rund zwei Jahren im Linsebühl Anwohnerinnen und Anwohnern Kopfzerbrechen. Im Stadtmelder, der elektronischen Klagemauer der Stadtverwaltung, wird über das Thema ungewöhnlich breit diskutiert. Im Gebiet von Säge- und Eissengässlein würden von einer Person Tiere gefüttert, weil sie davon ausgehe, diese litten Not, schildert einer. Die Folge sei eine grosse «Sauerei», das Quartier sei voller Tauben und Katzenhalter beklagten sich, dass sie so nicht wüssten, wie viel ihre Stubentiger frässen.

Auf dem Bahnhofplatz sensibilisiert die Stadtpolizei derzeit mit Plakaten für die Problematik des Fütterns von Tauben.

Auf dem Bahnhofplatz sensibilisiert die Stadtpolizei derzeit mit Plakaten für die Problematik des Fütterns von Tauben.

Bild: Reto Voneschen (23.8.2021)

Der direkte Dialog mit der fütternden Person sei ohne Wirkung; sie werde unter Umständen sogar ausfällig. Und auch den Fressnapf zu leeren und wegzustellen bringe nichts, heisst es im Stadtmelder weiter. Die erwähnte Person ist der Stadtpolizei bekannt. Man habe Kontakt mit ihr gehabt, heisst es im Stadtmelder. Die Polizei werde angesichts der offensichtlich unveränderten Situation erneut Kontrollen durchführen. Allerdings sei das Füttern von Tauben und Katzen nicht verboten.

Es sei aber bekannt, dass das Füttern von Tieren in der Stadt zu Problemen führen könne. Unter anderem könnten durch herumliegendes Futter auch Ratten angelockt werden. Entsprechend würden fütternde Personen gebeten, dies zu unterlassen. Gleichzeitig werde jeweils versucht, den Beteiligten zu erklären, dass das Füttern «falsche Tierliebe» sei. Tauben und Katzen hätten in der Stadt in der Regel genügend Futterquellen, sie brauchten keine Zusatzverpflegung, hält die Stadtpolizei fest.

Tauben fütter auf öffentlichen Plätzen ist in St.Gallen nicht verboten, ist aber nicht erwünscht, weil es immer Probleme nach sich zieht.

Tauben fütter auf öffentlichen Plätzen ist in St.Gallen nicht verboten, ist aber nicht erwünscht, weil es immer Probleme nach sich zieht.

Bild: Bruno Utz
(14.3.2012)

In der Folge sind im Stadtmelder 15 Einträge von fünf Personen zum Thema eingegangen. Das sind ungewöhnliche viele Rückmeldungen. Alle kommen aus dem Linsebühl. In allen wird das Verhalten der Tiere fütternden Person kritisiert. Einige aus der Onlinediskussion haben schon versucht, die Person im Gespräch vom Füttern abzubringen. Auch mit konstruktiven Alternativen: «Im Tierheim werden Katzenstreichlerinnen und Katzenstreichler gesucht...»

Ein Katzenhalter, dessen Samtpfote Diabetiker ist und Spezialfutter benötigt, beklagt in der Diskussion, dass auch sein Tier durch das regelmässig ausgestreute Futter angelockt werde und so alle Versuche, die Krankheit im Griff zu behalten, sabotiert würden. Ein Restaurantbetreiber aus dem Quartier wiederum hatte im Sommer nach eigenem Bekunden extreme Probleme mit Taubenkot. Der Aussenbereich seines Lokals sei zeitweise kaum benutzbar gewesen.

Wer fremde Katzen füttert geht auch das Risiko ein, diese ihren Halterinnen und Haltern abspenstig zu machen.

Wer fremde Katzen füttert geht auch das Risiko ein, diese ihren Halterinnen und Haltern abspenstig zu machen.

Bild: Sandro Büchler
(23.10.2021)

Aber was tun? Vorgeschlagen wird in der Diskussion im Stadtmelder ein Bevölkerungsvorstoss ans Stadtparlament oder ein konkreter Anlauf für eine Reform der städtischen Vorschriften bezüglich des Fütterns von Tieren im öffentlichen Raum. Man müsse sich jedenfalls zusammentun, um etwas zu bewirken, das Problem zu lösen, schreibt eine Anwohnerin. Als Einzelkämpferinnen und Einzelkämpfer habe man bisher nichts ausser Frustration erreicht.

Wenn Verwaltung und Polizei «dieses wirklich grosse Probleme» im Gespräch nicht lösen könnten, müsse man sich auch über ein Rayonverbot für die fütternde Person unterhalten, findet eine Anwohnerin. Es gehe einfach nicht, dass eine Einzelperson ein Quartier auf diese Art und Weise beinträchtige. Ebenfalls im Gespräch ist eine Anzeige. Andernorts habe das Konsequenzen und die Behörden schritten ein, hält einer fest. Er habe nichts gegen die fütternde Person, es müsse für sie aber einen anderen Weg geben, als jahrelang Tierleid und Stress bei anderen auszulösen. (vre)

Dienstag, 26. Oktober - 15:05 Uhr

76. Poetry Slam St.Gallen in der Grabenhalle: Meisterinnen und Meister des gesprochenen Wortes messen sich

Endlich dürfen sie wieder! Diesen Freitag, 20.30 Uhr, startet in der St.Galler Grabenhalle nach Coronapause, nach Lockdown und nach diversen Veranstaltungsabsagen die Poetry-Slam-Saison 2021/22. Am 76. Poetry Slam St.Gallen kämpfen wie üblich Spoken-Word-Performerinnen, Geschichtenerzähler, Lyrikerinnen und Komiker mit fast allen Mitteln um die Gunst des Publikums.

Am Freitagabend in der Grabenhalle mit von der Partie: die Augsburgerin und x-fache Meisterschaftsteilnehmerin Ezgi Zengin.

Am Freitagabend in der Grabenhalle mit von der Partie: die Augsburgerin und x-fache Meisterschaftsteilnehmerin Ezgi Zengin.

Bild: PD

Am Start sind am Freitag Slampoetinnen und Slampoeten aus der Schweiz, aber auch aus dem nahen Ausland. Zum Lineup gehören unter anderem der zweifache Schweizermeister Valerio Moser aus Langenthal, die x-fache Meisterschaftsteilnehmerin Ezgi Zengin aus Augsburg, U20-Champion Jusef Selman aus Frauenfeld, die derzeit erfolgreichste Schweizer Slammerin Gina Walter aus Basel oder die junge Olivia Elger aus Bern mit Ostschweizer. Moderieren werden den Anlass Richi Küttel und Ralph Weibel. (pd/vre)

Ticketvorverkauf und weitere Informationen im Internet.

Dienstag, 26. Oktober - 14:22 Uhr

Keine Angst vor dem grossen Greifvogel

Leserbild. Stephan Lendi fotografierte die Rabenkrähe, die sich mit einem Mäusebussard anlegt.

Leserbild. Stephan Lendi fotografierte die Rabenkrähe, die sich mit einem Mäusebussard anlegt.

Dienstag, 26. Oktober - 14:14 Uhr

100 Jahre Wohnbaugenossenschaften Ostschweiz gefeiert: Gemeinnütziger Wohnungsbau will grössere Rolle spielen

In der Ostschweiz gibt es ausreichend bezahlbaren Wohnraum, wie die Statistik zeigt. Weniger gut ist die Qualität des grossen Altbestandes. Die Sanierungsquote müsse deutlich erhöht, die Wohnqualität gesteigert und der ökologische Fussabdruck des Gebäudesektors verkleinert werden. Das forderten die Festredner am Jubiläumsanlass von Wohnbaugenossenschaften Ostschweiz im St.Galler Pfalzkeller. Gefeiert wurde das 100-jährige Bestehen des regionalen Dachverbandes.

Die Stadt St.Gallen will die Ruckhalde in den nächsten Jahren mit neuen Wohnungen überbauen. Dabei sollen auch Wohnbaugenossenschaften zum Zug kommen. Strittig ist, wie hoch ihr Anteil sein soll.

Die Stadt St.Gallen will die Ruckhalde in den nächsten Jahren mit neuen Wohnungen überbauen. Dabei sollen auch Wohnbaugenossenschaften zum Zug kommen. Strittig ist, wie hoch ihr Anteil sein soll.

Bild: Benjamin Manser (21.8.2020)

Der regionalen Dachorganisation der Wohnbaugenossenschaften sind heute 164 gemeinnützige Wohnbauträgerinnen mit rund 9'300 Wohnungen angeschlossen. Mehr als ein Drittel dieser Wohnungen befindet sich in der Stadt St.Gallen. Unter den Gästen der Jubiläumsfeier war denn auch Stadtrat Markus Buschor. Die Stadt will mit ihrer Wohnbaustrategie in den kommenden Jahren gemeinnützigen Bauträgerschaften stärken.

Jacques Michel Conrad vom Regionalverband Ostschweiz der Wohnbaugenossenschaften Schweiz

Jacques Michel Conrad vom Regionalverband Ostschweiz der Wohnbaugenossenschaften Schweiz

Bild: PD (11.10.2016)

Sie seien ideale Partnerinnen, da sie wie die öffentliche Hand am Gemeinwohl orientierte Ziele verfolgten und durch Gewinnverzicht Leistungen für kommende Generationen erbrächten, begründete Buschor in einer Ansprache. Falls diese Partnerschaft in St.Gallen gelinge, werde das positive Auswirkungen auf den gemeinnützigen Wohnungsbau in der ganzen Ostschweiz haben, bekräftigte Jacques Michel Conrad als Geschäftsführer von Wohnbaugenossenschaften Ostschweiz.

Die am Jubiläumsanlass vertretenen Vorstände verschiedener Wohnbaugenossenschaften forderten Geschäftsführer Conrad auf, neben der Pflege bestehender Objekte neue Projekte zu wagen. Dabei soll der Kauf bestehender Häuser und ihre Sanierung künftig ebenfalls eine grössere Rolle spielen. Ökonomisch, ökologisch und sozial würde es Sinn machen, wenn ein Drittel des Wohnungsmarktes künftig gemeinnützig-genossenschaftlich organisiert wäre, sagte der nationale Verbandsdirektor Urs Hauser. Er zielte dabei nicht auf den subventionierten, sondern auf den «freitragenden genossenschaftlichen Wohnungsbau». (pd/vre)

Dienstag, 26. Oktober - 12:19 Uhr

Schweizer Buchpreis 2021: «Wyborada» stellt die vier nominierten Bücher vor, Veronika Sutter und Thomas Duarte als Gäste

Am 7. November wird in Basel der diesjährige Schweizer Buchpreis verliehen. Vier Autorinnen und Autoren sind dafür nominiert: Martina Clavadetscher mit «Die Erfindung des Ungehorsams», Thomas Duarte mit «Was der Fall ist», Michael Hugentobler mit «Feuerland» und Veronika Sutter mit «Grösser als Du». Der ebenfalls nominierte Christian Kracht hat sich mit seinem Roman «Eurotrash» vom Wettbewerb zurückgezogen.

Für den Schweizer Buchpreis 2021 nominiert (von links): Martina Clavadetscher, Thomas Duarte, Michael Hugentobler, Veronika Sutter.

Für den Schweizer Buchpreis 2021 nominiert (von links): Martina Clavadetscher, Thomas Duarte, Michael Hugentobler, Veronika Sutter.

Bild: PD

Diesen Donnerstag, 19 Uhr, stellt Literaturhaus & Bibliothek Wyborada in der Grabenhalle in St.Gallen die vier für den diesjährigen Buchpreis nominierten Bücher vor. Veronika Sutter und Thomas Duarte werden dabei persönlich anwesend. Im Anschluss an den Anlass besteht die Möglichkeit fürs Gespräch mit ihnen an der Bar der Grabenhalle. Für die Teilnahme am Abend gilt die Zerifikatspflicht. Zudem sollte man sich dafür per E-Mail anmelden. (pd/vre)

Dienstag, 26. Oktober - 10:31 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 199 neue Ansteckungen am Montag

Der Kanton St.Gallen meldet in seinem Internetauftritt für Montag 199 neue laborbestätigte Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 56'487 Personen im St.Gallischen mit dem Virus infiziert. Am Montag wurde kein weitere Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten seit Frühling 2020 steht bei 746.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Montag, 25. Oktober, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Montag, 25. Oktober, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

In Zusammenhang mit Covid-19 waren am Sonntagabend im Kanton St.Gallen 27 Patientinnen und Patienten hospitalisiert. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Montag bei 202 (Sonntag: 211), die 14-Tage-Inzidenz erreichte jetzt 349 (Sonntag: 339). Die Inzidenz bezeichnet die Zahl der neuen Coronafälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Der Verlauf der Impfkampagne im Kanton St.Gallen seit dem 1. Mai. Dunkelblau die zweimal-, hellblau die einmal Geimpften.

Der Verlauf der Impfkampagne im Kanton St.Gallen seit dem 1. Mai. Dunkelblau die zweimal-, hellblau die einmal Geimpften.

Grafik: Fachstelle Statistik Kanton SG

Die Impfkampagne im Kanton St.Gallen kommt immer noch langsam voran. Bis Sonntagabend waren 320'502 Personen vollständig geimpft. 51'073 haben ihre erste, 269'429 Personen die zweite Spritze erhalten. Die Zahl der Geimpfte ist damit gegenüber dem 17. Oktober um 9'837 und gegenüber dem 10. Oktober um 16'920 gestiegen. (SK/vre)

Dienstag, 26. Oktober - 7:57 Uhr

Weil «grünweisse Solidarität» gespielt hat: FC St.Gallen weist trotz Coronakrise 880'000 Franken Gewinn aus

Auch der FC St.Gallen hatte in seinem Geschäftsjahr 2020/21 massiv mit der Coronapandemie zu kämpfen. Trotzdem hat sich der Verein wirtschaftlich behauptet: Er weist gemäss Meldung vom Dienstag fürs vergangene Geschäftsjahr einen konsolidierten Gewinn von 880'000 Franken aus. Dies bei einem Bruttoertrag von 25,9 Millionen Franken. Eingebrochen sind die Einnahmen aus dem Spielbetrieb: Sie sanken von der 2019/20 auf 2020/21 von 10,5 auf noch bei 5,3 Millionen Franken. Das ist eine Folge davon, dass 17 von 18 Heimspielen im Kybunpark ohne Publikum stattfinden mussten.

Während der Saison 2020/21 fanden 17 von 18 Heimspielen des FC St.Gallen vor ganz oder teilweise leeren Rängen statt.

Während der Saison 2020/21 fanden 17 von 18 Heimspielen des FC St.Gallen vor ganz oder teilweise leeren Rängen statt.

Bild: Michel Canonica
(18.6.2021)

Für das Resultat macht die Vereinsleitung in ihrer Mitteilung vier Faktoren verantwortlich: Zum einen die «grünweisse Solidarität» von Fans, Donatoren, Hospitality-Partnern und Sponsoren. Zum zweiten das eigene strikte Kostenmanagement sowie die Kurzarbeit und der Lohnverzicht im ganzen Unternehmen. Eine Rolle spielten zudem die Transfererträge, die sich auf netto 3,2 Millionen Franken beliefen. Über die Runden geholfen haben dem Klub viertens der 3-Millionen-Beitrag des Bundes sowie Beiträge von rund 800'000 Franken von Organisationen und Personen zugunsten des Nachwuchses. (pd/vre)

Montag, 25. Oktober - 19:31 Uhr

Geschichten hinter der Geschichte: Die Fenster im Rathaus putzen und mit der Chefin direkt im Folienvortrag diskutieren

Ungewöhnliche Begegnung zuoberst im Rathaus.

Ungewöhnliche Begegnung zuoberst im Rathaus.

Bild: Reto Voneschen (25.10.2021)

Am Montagvormittag haben Stadtpräsidentin Maria Pappa und ihr Finanzchef Michael Urech zuoberst im Rathaus das Budget 2022 der Stadt vorgestellt. Gleichzeitig waren Angestellte einer Reinigungsfirma aussen am Glasturm dafür besorgt, dass man von drinnen den Durchblick behält, respektive wieder den vollen Ausblick durchs Bürofenster auf die Stadt hat. Dabei kam's dann im zwölften Stock zu einer eher ungewöhnlichen Begegnung: Aussen wurde in schwindelnder Höhe geputzt, drinnen beantwortete die Stadtpräsidentin Journalistenfragen am Telefon.

Computer sind ja extrem praktisch, wenn man für die Stadtpräsidentin einen Vortrag für die Medien vorbereiten muss. Allerdings haben die Blechkameraden die Eigenheit, dass sie alles protokollieren und - wenn man bei Fertigstellung und Ausdruck des Foliensatzes nicht aufpasst - die Entstehung einer Unterlage für alle gut sichtbar dokumentieren. In diesem Fall ging's offenbar darum, ob Folie 33 auch gezeigt werden sollte oder nicht. Sie wurde nicht gezeigt; die Stadtpräsidentin hat sich offensichtlich gegen ihre Finanzverwaltung und ihre Kommunikationsabteilung durchgesetzt...

Diskussion direkt im Folienvortrag für die Medienschaffenden: Soll Folie 33 gezeigt werden oder nicht?

Diskussion direkt im Folienvortrag für die Medienschaffenden: Soll Folie 33 gezeigt werden oder nicht?

Bild: Reto Voneschen (25.10.2021)

Nicht gezeigt wurde die ominöse Folie 33 übrigens nicht, weil darauf etwas Heikles zu sehen gewesen wäre (eine Zusammenstellung der für 2022 geplanten Investitionen), sondern weil der Foliensatz für die Medienkonferenz einfach zu umfangreich war. Das komme eigentlich bei der Vorbereitung jeden Vortrags vor: Man stelle zuerst etwas zusammen und konzentriere es danach wieder auf das richtige Mass, ist von hinter den Kulissen im Rathaus zu hören. (vre)

Montag, 25. Oktober - 17:53 Uhr

Zusammenstoss zwischen Auto und landwirtschaftlichem Fahrzeug: Stadtpolizei sucht Zeugen

Am Montagmorgen ist es auf der St.-Georgen-Strasse zur Kollision zwischen einem Auto und einem landwirtschaftlichen Fahrzeug gekommen. Der Lenker des landwirtschaftlichen Fahrzeugs fuhr nach dem Unfall weiter, ohne sich um den Vorfall zu kümmern. Die Stadtpolizei sucht jetzt unter 071'224'60'00 Personen, die Angaben zum Unfall und zum geflüchteten Gefährt machen können.

An dieser Stelle der St.-Georgen-Strasse kam es am Montag zu einer Streifkollision eines Autos mit einem landwirtschaftlichen Fahrzeug.

An dieser Stelle der St.-Georgen-Strasse kam es am Montag zu einer Streifkollision eines Autos mit einem landwirtschaftlichen Fahrzeug.

Bild: Stadtpolizei SG
(25.10.2021)

Der Zwischenfall ereignete sich gemäss Polizeimeldung am Montag, kurz nach 9 Uhr bei der Verzweigung St.-Georgen- und Buchstrasse. Das Auto und das landwirtschaftliche Fahrzeug mit einem Gitteraufbau streiften sich beim Kreuzen. Letzteres fuhrt danach ohne anzuhalten weiter die Strasse aufwärts. Verletzt wurde beim Unfall niemand. (stapo/vre)

Montag, 25. Oktober - 13:45 Uhr

Appenzeller Bahnen nehmen direkte Gleisverbindung über den Güterbahnhof in Betrieb: Der erste Zug kam kurz nach 5.22 Uhr

Am frühen Montagmorgen, kurz nach 5.22 Uhr, ist erstmals ein Zug der Appenzeller Bahnen (AB) vom Hauptbahnhof her über die neue Strecke zwischen Leonhards- und Vonwilbrücke gefahren. Nur wenige Sekunden dauerte dabei der erste Stopp an der neuen Haltestelle «Güterbahnhof», dann fuhr der Zug weiter. Ab sofort wird die direkte Linienführung entlang der Nordseite der alten Schuppen des Güterbahnhofs regulär befahren.

Damit sei das letzte Teilstück des Jahrhundertbauwerks «Durchmesserlinie» zwischen Trogen, St.Gallen, Gais und Appenzell fertiggestellt, hiess es seitens der Vertreterinnen und Vertreter der AB am frühen Montagmorgen. Im Dezember mache man dann einen Schritt in die Zukunft: Mit dem Fahrplanwechsel am 12. Dezember 2021 wird auch die neue Haltestelle Güterbahnhof in Betrieb genommen.

7 Bilder

Bild: Raphael Rohner

Um 5:45 Uhr fuhr am Montag der zweite Zug von Teufen her in die Haltestelle ein. Verdutze Fahrgäste wollten aussteigen und waren verwundert über den neuen Halt: «Die Menschen werden sich daran gewöhnen. Noch steht die Haltestelle etwas verlassen hier draussen, aber wir sind überzeugt, dass in einigen Jahren viele Fahrgäste hier ein- und aussteigen werden», sagte Erika Egger, die Mediensprecherin der Appenzellerbahnen. (rar)

Montag, 25. Oktober - 11:31 Uhr

A1-Anschluss Gossau: Wochenendsperrung für Belagsarbeiten

Auf der südlichen Ein- und Ausfahrt des A1-Anschluss in Gossau in Fahrtrichtung St.Gallen sind Fräs- und Belagsarbeiten vorgesehen. Um den Berufsverkehr so wenig wie möglich zu beeinträchtigen, werden die dafü5 notwendigen Sperrungen auf ein Wochenende gelegt, wie das Bundesamt für Strassen (Astra) mitteilt.

Die A-1Ein- und Ausfahrt Gossau wird kommendes Wochenende gesperrt.

Die A-1Ein- und Ausfahrt Gossau wird kommendes Wochenende gesperrt.

Bild: Nana Do Carmo

Die Einfahrt Richtung St.Gallen sowie die Ausfahrt von Zürich her werden voraussichtlich diesen Freitag, ab 19 Uhr, bis Montag, 5 Uhr, gesperrt. Umleitungen werden signalisiert. Statt der Ausfahrt Gossau benützen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer den Anschluss Uzwil. Für die Einfahrt in Richtung St.Gallen wird der Verkehr nach Winkeln umgeleitet.

Die Arbeiten sind gemäss Astra witterungsabhängig. Bei schlechtem Wetter können die Sperrungen auf die darauffolgenden Wochenenden verschoben werden. (pd/mas)

Montag, 25. Oktober - 10:25 Uhr

Zeugenaufruf: Verletzte Velofahrerin nach Kollision

An der Lukasstrasse stiessen am Sonntag ein Auto und ein Velo zusammen.

An der Lukasstrasse stiessen am Sonntag ein Auto und ein Velo zusammen.

Bild: Stadtpolizei SG (24.10.2021)

Am Sonntagnachmittag ist es auf der Lukasstrasse im Osten der Stadt St.Gallen zum Zusammenstoss eines Autos mit einem Velo gekommen. Dabei wurde eine Velofahrerin verletzt, wie die Stadtpolizei mitteilt.

Der weisse BMW, der eine Velofahrerin verletzte.

Der weisse BMW, der eine Velofahrerin verletzte.

Bild: Stadtpolizei SG (24.10.2021)

Ein 18-jähriger Autofahrer war am Sonntag, kurz nach 13.30 Uhr, auf der Lukasstrasse in Richtung Heiligkreuz unterwegs. Nach der Linkskurve auf Höhe der Liegenschaft Nummer 7 kam es zu einer Kollision mit einer Velofahrerin, welche auf der Lukasstrasse in gleiche Richtung fuhr. Die 19-jährige Zweiradfahrerin verletzte sich mittelschwer und musste durch die Rettungssanität ins Spital gebracht werden.

Die Polizei sucht jetzt Zeuginnen und Zeugen, welche Angaben zum Unfallhergang oder der Fahrweise des 18-jährigen Autolenkers machen können. Beim Auto handelt es sich um einen weissen BMW X5 mit Zürcher Kontrollschildern. Hinweise nimmt die Stadtpolizei St.Gallen unter der Telefonnummer 071'224'60'00 entgegen. (stapo/mas)

Montag, 25. Oktober - 9:57 Uhr

Bauarbeiten auf der Lehnstrasse

Ab heute Montag bis Donnerstag, 11. November, wird zwischen der Walser- und der Lehnstrasse 46 gebaut. Ausgeführt werden gemäss Mitteilung der Stadt Deckbelags- und Markierungsarbeiten. Vom Sonntag, 7. November, 7 Uhr, bis Montag, 8. November, 5 Uhr, wird die Strasse dabei für jeglichen Fahrverkehr gesperrt. Dabei bleiben die Trottoirs jederzeit begehbar; der Zugang zu den Häusern für Fussgängerinnen und Velofahrer ist jederzeit gewährleistet.

An der Lehnstrasse finden ab dem 25. Oktober Bauarbeiten statt.

An der Lehnstrasse finden ab dem 25. Oktober Bauarbeiten statt.

Bild: PD

Während der Deckbelagsarbeiten am 7. November wird die Bushaltestelle Walserstrasse der VBSG an die Haggenstrasse verschoben, die Haltestelle Rickenweg wird nicht bedient. Die Buslinie 7 verkehrt in beiden Richtungen ab Bahnhof Haggen via Haggen-, Fürstenland-, Kräzern- und Lehnstrasse zur Haltestelle Hinterberg.

Der Deckbelagseinbau kann nur bei trockenem Wetter ausgeführt werden. Der definitive Entscheid über die Durchführung wird am Freitag, 5. November, gefällt. Bei ungünstigen Witterungsverhältnissen werden die Arbeiten auf 14./15. November, verschoben. Informiert wird über die Infotafeln an der Lehnstrasse. (sk/mas)

Montag, 25. Oktober - 9:13 Uhr

Wetterextreme am Wenigerweier

Leserbild. Franz Häusler fotografierte am Sonntag am Wenigerweiher ob St.Georgen gleichzeitig Herbstsonne und Raureif.

Leserbild. Franz Häusler fotografierte am Sonntag am Wenigerweiher ob St.Georgen gleichzeitig Herbstsonne und Raureif.

Montag, 25. Oktober - 8:51 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 429 neue Ansteckungen und zwei Todesfälle übers Wochenende

Der Kanton St.Gallen meldet in seinem Internetauftritt fürs Wochenende (Freitag, Samstag, Sonntag) 429 neue laborbestätigte Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 56'288 Personen im St.Gallischen mit dem Virus infiziert. Am Wochenende wurden auch zwei weitere Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten seit Frühling 2020 steht damit bei 746.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Sonntag, 24. Oktober, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Sonntag, 24. Oktober, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

In Zusammenhang mit Covid-19 waren am Sonntagabend im Kanton St.Gallen 21 Patientinnen und Patienten hospitalisiert. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Sonntag bei 211 (eine Woche zuvor 123), die 14-Tage-Inzidenz erreichte jetzt 339 (eine Woche zuvor lag sie bei 240). Die Inzidenz bezeichnet die Zahl der neuen Coronafälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner. (SK/vre)

Montag, 25. Oktober - 8:35 Uhr

In Restaurants in St.Gallen eingebrochen: Getränke und Bargeld gestohlen

In der Nacht auf Sonntag sind in der St.Galler Innenstadt Unbekannte in zwei Restaurants eingebrochen. In einem Lokal an der Neugasse liessen sie Getränke mitgehen. In einem Restaurant am Oberen Graben stahlen sie Bargeld im Wert von mehreren tausend Franken. Bei den Einbrüchen entstand zudem gemäss Mitteilung der Kantonspolizei Schaden von mehreren hundert Franken. Die Polizei untersucht jetzt unter anderem, ob für die beiden Einbrüche die gleichen Täter verantwortlich waren.

An der Neugasse verschafften sich die Einbrecher durch ein Fenster gewaltsam Zutritt zum Lokal. Hier liessen sie diverse Süss- und Alkoholgetränke mitlaufen. Genaue Angaben zum Sachschaden sowie zum Deliktsbetrag stehen gemäss Polizeimeldung noch aus. Am Oberen Graben verschafften sich die Einbrecher auf unbekannte Art und Weise Zutritt zum Gebäude. Anschliessend brach sie zwei Schlüsselkasten auf. Mit einem der Schlüssel öffnete sie einen Tresor, in dem sie zwei Geldkassetten sowie ein Serviceportemonnaie fanden. (kapo/vre)

Montag, 25. Oktober - 8:30 Uhr

Mit Bär Adalbert dem Klostergeheimnis auf der Spur

Diesen Mittwoch, 14 bis 16 Uhr, lädt das Historische und Völkerkundemuseum St.Gallen seine kleinsten Besucherinnen und Besucher zu einer Buchvernissage ein. Vorgestellt wird dabei das reich illustrierte Kinderbuch «Das St.Galler Klostergeheimnis». Gestartet wird zum Anlass im Museum, anschliessend besuchen Kinder und Eltern zusammen mit Bär Adalbert, der Hauptfigur des neuen Buchs, Orte im Stiftsbezirk, die in seiner Geschichte vorkommen. Für die Teilnahme am Anlass sollte man sich bis heute Montag per E-Mail anmelden.

Bär Adalbert versucht das Geheimnis des alten Klosters St.Gallen zu ergründen. Das Kinderbuch hat am Mittwoch seine Vernissage.

Bär Adalbert versucht das Geheimnis des alten Klosters St.Gallen zu ergründen. Das Kinderbuch hat am Mittwoch seine Vernissage.

Bild: HVM

«Das St.Galler Klostergeheimnis» kommt im Rahmen der nationalen Buchreihe «Les Guides à pattes» heraus. An der Vernissage vom Mittwoch erzählt Zeichner Zeichner Bernard Reymond von seiner Arbeit. Zudem basteln die Kindern einen Hampel-Bären und lassen sich zusammen mit Bär Adalbert fotografieren, bevor es auf den Spaziergang in die St.Galler Altstadt geht. (pd/vre)

Montag, 25. Oktober - 8:26 Uhr

Theater St.Gallen beteiligt sich am World Opera Day: Ein Videogespräch über Chancengleichheit

Als Mitglied von Opera Europa beteiligt sich das Theater St.Gallen am heutigen World Opera Day. Die Musiktheatersparte hat dafür ein Video über Chancengleichheit produziert. Im Film äussern sich neben Operndirektor Jan Henric Bogen auch Guta Rau und Katharina Müllner, die Regisseurin und die musikalische Leiterin der «Zauberflöte,» die am Wochenende Premiere hatte. Weiter zu Wort kommen Vuvu Mpofu, Jennifer Panara, Justin Hopkins und Kristján Jóhannesson.

Das St.Galler Ensemble der Sparte Musiktheater.

Das St.Galler Ensemble der Sparte Musiktheater.

Bild: Norbert Wobring

Das Video aus St.Gallen soll gemäss Mitteilung ab heute Montag auf allen digitalen Kanälen des Theaters verfügbar werden. Auf der Mediaplattform operavision.eu wird am World Opera Day zudem ein Programm mit Aufführungen und Konzerten aus der ganzen Welt ausgestrahlt. Im Vordergrund stehen dabei junge Künstlerinnen und Künstler.

Immer am 25. Oktober begehen Opernhäuser und Theater rund um den Erdball den World Opera Day. Initiiert wurde er von den drei Organisationen Opera Europa, Opera America und Ópera Latinoamérica. Dies mit dem Ziel, den positiven Wert der Oper für die Gesellschaft hervorzuheben und zu zeigen, dass die Oper lebendig ist.

Montag, 25. Oktober - 7:51 Uhr

Waffen aus der Ostschweiz: Vortragsabend und Podiumsdiskussion machen auf neue Broschüre aufmerksam

Was vielen nicht bewusst ist: Kriegsgerät auch aus der Ostschweiz steht bei unzähligen bewaffneten Konflikten auf der ganzen Welt im Einsatz. In den vergangenen Monaten hat das regionale Kollektiv «Rüstungsplatz Ostschweiz» eine Broschüre über die Waffenindustrie dieses Landesteils zusammengetragen. Auf die Publikation sollen jetzt zwei Veranstaltungen in St.Gallen aufmerksam machen. Dabei wird ein vertiefter Blick auf Themen geworfen, die in der Broschüre nicht abgebildet sind. Und dabei wird die Broschüre erstmals in gedruckter Form vorliegen.

Kantonspolizisten räumen auf Neuchlen-Anschwilen im Frühling 1990 eine Sitzblockade.

Kantonspolizisten räumen auf Neuchlen-Anschwilen im Frühling 1990 eine Sitzblockade.

Bild: PD

Schon morgen Dienstag, 20.15 Uhr, referieren Monika Gähwiler-Brändle und Michael Walther an der Erfreulichen Universität im Palace über den Widerstand gegen den Waffenplatz Neuchlen-Anschwilen vor dreissig Jahren. Am Montag in einer Woche, 17.30 Uhr, soll dann in der Grabenhalle an einer Podiumsdiskussion über «die Effekte der Waffenindustrie auf die anhaltende Klimakrise und das Patriarchat» diskutiert werden. Für den Zutritt ins Palace wie die Grabenhalle ist ein Covidzertifikat nötig.

Der Ausbau des Waffenplatzes St.Gallen im Breitfeld und auf Neuchlen-Anschwilen war in den 1980er- und 1990er-Jahren heftig umstritten. In der kollektiven Erinnerung geblieben sind vor allem die Bilder der Besetzungs- und Blockadeaktionen der Baustellen auf Neuchlen Anfang der 1990er-Jahre. Der Bau der Armeeanlagen konnte letztlich zwar nicht verhindert werden, die aus dem Widerstand hervorgehende Volksinitiative «40 Waffenplätze sind genug» löste aber im Gefolge der ersten Initiative zur Abschaffung der Armee erneut eine Armeediskussion aus. (pd/vre)

Montag, 25. Oktober - 6:57 Uhr

Nordostschweizer OL-Meisterschaft: Gold für Julian Benz bei den Zwölfjährigen

Julian Benz aus Untereggen hat sich bei den Zwölfjährigen den Nordostschweizer Orientierungsläufern den Meistertitel geholt. Benz ist damit der Beste in einer Meisterschaft, die sich aus sieben Läufen zusammensetzt, verteilt auf die gesamte Saison. Vor dem Schlusslauf lag er lediglich auf dem dritten Gesamtrang. Da er aber im Finallauf vom Sonntag auf der Dietschwiler Höchi seine zwei härtesten Konkurrenten hinter sich lassen konnte, genügte ihm ein zweiter Rang zum Gesamtsieg.

Julian Benz von der OL-Gruppe St.Gallen/Appenzell war auch dieses Jahr in der Kategorie der Zwölfjährigen erfolgreich.

Julian Benz von der OL-Gruppe St.Gallen/Appenzell war auch dieses Jahr in der Kategorie der Zwölfjährigen erfolgreich.

Bild: Erwin Wälter

Julian Benz ist Mitglied der OL-Gruppe St.Gallen/Appenzell. Er wiederholte mit seinem neusten Meistertitel seinen Erfolg von 2019. Ebenfalls erfolgreich war seine 16-jährige Schwester Leonie Benz. Sie startete in der Damenkategorie und stand mit einem dritten Rang ebenfalls auf dem Podest. (ew/vre)

Sonntag, 24. Oktober - 20:26 Uhr

Handballerinnen des LC Brühl scheiden in der European League aus: Trotz Leistungssteigerung auch zweites Spiel gegen Lubin verloren

Die Handballerinnen der ersten Mannschaft des LC Brühl sind am Wochenende im polnischen Lubin aus der European League ausgeschieden. Die St.Gallerinnen verloren das Hinspiel am Freitag mit 19:35 (ST.GALLER STADT-TICKER, 23.10.2021, 12:42). Am Samstag mussten sie sich trotz klarer Leistungsverbesserung den polnischen Meisterinnen von MKS Zaglebie Lubin erneut geschlagen geben. Dies mit 24:33 (Halbzeitstand: 13:15).

Wie schon am Freitag startete Lubin mit hohem Tempo in die Partie. Da den Brühlerinnen zunächst einige Fehlwürfe unterliefen, lagen sie schnell mit 0:3 in Rückstand. Dank deutlich besserer Verteidigungsarbeit als am Vortag (Trainer Nicolaj Andersson setzte vom Start auf eine 6:0-Deckung), konnte Brühl den Anschluss wahren. Der LCB lag zwar nie in Führung, war beim Seitenwechsel mit einem Zwei-Tore-Rückstand jedoch voll im Spiel dabei.

Das erste Frauenteam des LC Brühl Handball hat am Samstag auch seine zweite Partie in der European League gegen die polnischen Meisterinnen aus Lubin verloren und ist damit aus dem Wettbewerb ausgeschieden.

Das erste Frauenteam des LC Brühl Handball hat am Samstag auch seine zweite Partie in der European League gegen die polnischen Meisterinnen aus Lubin verloren und ist damit aus dem Wettbewerb ausgeschieden.

Bild: LC Brühl Handball (23.10.2021)

Der Start in die zweite Halbzeit verlief nicht wie gewünscht. Die Brühlerinnen leisteten sich zehn schwache Minuten und wurden in dieser Zeit vom polnischen Meister gnadenlos mit schnellen Gegentoren bestraft. Beim Timeout in der 42. Minute stand es 24:16 für die Polinnen. Angeführt von Kinga Gutkowska, die erneut die erfolgreichste Brühler Angreiferin war (sieben Tore), gelang es Brühl aber den Lauf von Lubin zu stoppen und selber wieder Schwung aufzunehmen. So konnte wenigstens eine zweistellige Niederlage wie am Vortag vermieden werden.

Zählt man die beiden Partien zusammen, zieht Lubin mit 68:43 klar in die nächste Runde der European League ein. Das Weiterkommen der Polinnen ist verdient. Für die junge Brühler Mannschaft waren die beiden Auftritte in Polen aber lehrreich; die gemachten Erfahrungen werden sie in Zukunft weiterbringen. Erfreulich ist, dass die St.Gallerinnen erste Schritte für Verbesserungen bereits zwischen den beiden Partien gemacht haben und sich dadurch im Rückspiel teuer verkauften. (pd/vre)

Sonntag, 24. Oktober - 20:05 Uhr

Gefährliches Überholmanöver: Kantonspolizei sucht Zeuginnen und Zeugen

Am Samstagmittag ist es in der Zeit zwischen 12.20 und 12.40 Uhr auf der Hauptstrasse in Staad zu gefährlichen Verkehrssituationen zwischen einem grauen VW-Bus und einem schwarzen Audi gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei kam es auf der Hauptstrasse in Fahrtrichtung Rheineck, auf Höhe des Pascha-Clubs, zu einem gefährlichen Überholmanöver. Trotz Gegenverkehr überholte der Audi den VW-Bus und bremste diesen anschliessenden auch noch aus.

Die Kantonspolizei St.Gallen sucht jetzt Zeuginnen und Zeugen für den Vorfall. Personen, die Angaben zu den waghalsigen Fahrmanövern und den beiden Autos machen können, werden in einer Mitteilung vom Sonntag gebeten, sich bei der Polizeistation Goldach unter 058'229'60'80 zu melden. Die Polizei sucht weiter auch nach Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern, die durch das Überholmanöver gefährdet wurden. (kapo/vre)

Sonntag, 24. Oktober - 11:05 Uhr

Auf frischer Tat ertappt: Einbrecher versteckt sich in Kleiderschrank

Ein Mann bricht in ein Haus ein.

Ein Mann bricht in ein Haus ein.

Symbolbild: Daniel Maurer/DPA

Polizeieinsatz der eher kuriosen Art: In der Nacht von Samstag auf Sonntag ging bei der Stadtpolizei St.Gallen die Meldung eines Einbruches in ein Mehrfamilienhaus an der Tellstrasse ein. Die ausgerückten Polizisten umstellten das Gebäude und stiess auf eine eingeschlagene Terrassentüre. Sie konnte den mutmasslichen Einbrecher schliesslich im Schlafzimmer einer Wohnung verhaften: Der Mann hatte sich in einem Kleiderschrank versteckt.

Der Einbrecher wurde der ebenfalls ausgerückten Kantonspolizei übergeben. Sie ermittelt nun in diesem ungewöhnlichen Fall weiter Beim Einbrecher handelt es sich gemäss Polizeimeldung um einen 36-jährigen Asylbewerber aus Algerien. (stapo/dar)

Sonntag, 24. Oktober - 10:47 Uhr

Der Circus Knie gastiert vom 12. bis 21. November in St.Gallen: Vorfreude steigt, Vorverkauf im Internet ist eröffnet

Endlich ist es nach einem Jahr Unterbruch wieder soweit: Der Circus Knie schlägt am Mittwoch, 10. November, auf dem Spelteriniplatz in St.Gallen sein Zelt auf. Danach gastiert er vom 12. bis 21. November im Museumsquartier. Geplant sind 13 Vorstellungen. Tickets dafür gibt's bereits im Vorverkauf im Internet. Viele Plätze sind dort bereits weg. Wer in November in den Zirkus will, darf jetzt nicht mehr zu lang zuwarten.

Im Spätsommer gastierte der Circus Knie auch in Genf. Fürs Publikum galt und gilt bis heute die Zertifikatspflicht für den Zirkusbesuch.

Im Spätsommer gastierte der Circus Knie auch in Genf. Fürs Publikum galt und gilt bis heute die Zertifikatspflicht für den Zirkusbesuch.

Bild: Salvatore Di Nolfi/ EPA (27.8.2021)

Der Circus Knie ist nach der Premiere in Rapperswil Ende Juli auf eine verkürzte Schweizer Tournee gegangen. Via Bern ging es zuerst nach Genf und Lausanne. Bis 6. November spielt der Schweizer Nationalzirkus auf dem Sechseläutenplatz in Zürich. Dann kommt er in die Ostschweiz. Danach geht's weiter nach Fribourg und Luzern.

Das diesjährige Programm des Circus Knie setzt sich aus bewährten Elementen und Neuerungen zusammen. Tradition haben etwa die Dressuren mit Pferden und Ponys der Familie Knie. Dazu kommt unter anderem Akrobatik auf Motorrädern und hoch in der Luft. Ein wichtiges Element sind die Songs von Bastian Baker, der sein zehnjähriges Jubiläum als Musiker in der Knie-Arena feiert. Für die Lacher im Programm zuständig ist das Duo Fullhouse mit seiner Action-Comedy. (pd/vre)

Detailliertere Informationen zur Knie-Tournee 2021 finden sich im Internetauftritt des Circus Knie.

Sonntag, 24. Oktober - 10:24 Uhr

SC Brühl erreicht 1:1-Unentschieden gegen den FC Biel: Erster Punktgewinn zu Hause für Brühler

Endlich: In der siebten Heimpartie der laufenden Meisterschaft der Promotion League hat die erste Mannschaft des SC Brühl gegen Aufsteiger Biel einen ersten Punkt vor eigenem Publikum ins Trockene bringen können. Damit wurde die die Negativserie bei den Heimspielen zumindest vorerst gebrochen. Der eine Punkt reicht allerdings noch nicht aus, um die rote Laterne in der Tabelle abzugeben.

Getroffen! Petar Pavlovic erzielt im Heimspiel vom Samstag in der 54. Minute auf Pass von Nicolas Eberle das erlösende 1:0 für den SC Brühl.

Getroffen! Petar Pavlovic erzielt im Heimspiel vom Samstag in der 54. Minute auf Pass von Nicolas Eberle das erlösende 1:0 für den SC Brühl.

Bild: Kurt Frischknecht/ SCB (23.10.2021)

Die Platzherren starteten am Samstag besser in die Partie und kamen in den ersten zehn Minuten zu drei klaren Torchancen, die aber allesamt mangels Effizienz vergeben wurden. Die Reaktion der Bieler blieb nicht aus, aber auch sie scheiterten gemäss Matchbericht von Henri Seitter vorerst im Abschluss. In der 26. Minute musste Ajet Sejdija mit Verdacht auf Hirnerschütterung frühzeitig vom Platz. Der Zwischenfall lässt die schon lange Brühler Verletztenliste weiter anwachsen.

Kurz vor dem Pausenpfiff hatte Angelo Campos allein gegen den herauslaufenden gegnerischen Torhüter die zu diesem Zeitpunkt eigentlich verdiente Führung erneut verpasst. In der 54. Minute fiel das erlösende 1:0. Petar Pavlovic verwertete eine herrliche Vorlage von Nicolas Eberle. Die Gäste reagierten auf diesen Rückstand, setzten die Brühler mit ihrer offensiveren Spielweise bös unter Druck und kamen zu ausgezeichneten Chancen. Die Kronen ihrerseits schienen plötzlich Angst vor dem ersten Heimsieg zu spüren und wirkten in dieser Phase ausgesprochen nervös.

Das Heimspiel des SC Brühl vom Samstag war von vielen verbissen geführten Zweikämpfen geprägt.

Das Heimspiel des SC Brühl vom Samstag war von vielen verbissen geführten Zweikämpfen geprägt.

Bild: Kurt Frischknecht/
SCB (23.10.2021)

Die vielen gelben Karten für beide Teams zeigten, wie verbissen die Zweikämpfe geführt wurden. In der 78. Minute war es dann so weit: Brain Beyer erzielte nach einer schnellen Ballstafette den zu diesem Zeitpunkt verdienten 1:1-Ausgleich. Danach glich sich auch das Spiel wieder aus. Ja, die Brühler hatten in der Schlussphase durch Angelo Campos nochmals zwei aufgelegte Torchancen. Doch einmal schoss er übers Tor und das andere Mal verpasste er eine Hereingabe um Zentimeter.

So war am Ende keine Mannschaft mit dem Unentschieden restlos zufrieden. Vor allem die Platzherren des SC Brühl hätten unbedingt drei Punkte gebraucht, um vom Tabellenende wegzukommen. Im bevorstehenden harten Abstiegskampf sind gute Nerven und auch ein bisschen Spielglück gefragt. Positiv gilt zu vermerken, dass alle eingesetzten Spieler viel Kampfgeist zeigten. Nächste Woche steht für den SC Brühl der schwere Gang gegen das zweite Team des FC Basels auf dem Programm.

Samstag, 23. Oktober - 19:11 Uhr

Stadt St.Gallen in goldenes Licht getaucht

Am letzten Wochenende der Herbstferien zeigt sich der Herbst von seiner schönsten Seite: Ein letztes Sonnenbad auf Drei Weieren, Marroni und Laubblätter in allen Farben. (sab)

16 Bilder

Bild: Sandro Büchler
(23. Oktober 2021)
Samstag, 23. Oktober - 14:33 Uhr

Stadtrat passt Verwaltungsrichtlinien für gendergerechte Sprache an: Genderstern & Co. sind in der Stadtverwaltung verboten

Die öffentliche Debatte um gendergerechte Sprache ist hitzig. Im Zentrum des Streits steht der Genderstern: Befürworterinnen und Gegner argumentieren oft emotional über Sinn und Unsinn dieser Schreibweise, die Frauen und Männer, aber auch Personen, die sich einem anderen Geschlecht zuordnen, sichtbar machen soll. Für St.Gallen ist der Genderstern kein Thema. Seine Verwendung in offiziellen Texten der Verwaltung ist unzulässig. Das hat der Stadtrat Mitte September bei der Revision von entsprechenden Richtlinien festgelegt. Er lehnt sich dabei an die Regelungen der Bundeskanzlei an.

Beispiel für den Genderstern in einem amtlichen Dokument: Statutenentwurf des Feuerwehrverbundes Altstätten-Eichberg.

Beispiel für den Genderstern in einem amtlichen Dokument: Statutenentwurf des Feuerwehrverbundes Altstätten-Eichberg.

Bild: Archiv Rheintaler (5.7.2021)

Wieso sie dieser nicht unumstrittenen Praxis des Bundes folgt, erklärt die Stadtregierung in der Antwort auf eine Interpellation von Manuela Ronzani und Esther Granitzer. Die beiden SVP-Stadtparlamentarierinnen hatten in ihrem Vorstoss befürchtet, dass die Stadt durch Einführung etwa des Genderstern «eine grosse, schweigende Mehrheit an St.Gallerinnen und St.Gallern» wegen «lautstarker Forderungen weniger Bewohnerinnen und Bewohner» der Stadt «diskriminieren» könnte. Genderstern, Genderdoppelpunkt und Gendergap sind für die beiden Politikerinnen «ideologisch motiviert» und stellen «ein politisches Statement» dar.

Karikatur zu den Richtlinien der Bundeskanzlei gegen Genderstern & Co. in offiziellen Dokumenten des Bundes.

Karikatur zu den Richtlinien der Bundeskanzlei gegen Genderstern & Co. in offiziellen Dokumenten des Bundes.

Bild: Silvan Wegmann
(21.6.2021)

In seinen Antworten zeigt der Stadtrat Verständnis für Bemühungen, Schreibweisen zu entwickeln, die auch «diversgeschlechtliche Menschen» sprachlich sichtbar machen. Es gebe viele Formen dafür für Frauen. Sie seien das Resultat eines langen Weges, hält der Stadtrat fest. Er kann daher nachvollziehen, dass jetzt «Menschen, die sich nicht dem binären Geschlechtsmodell zuordnen» auch den Wunsch haben, in der Sprache berücksichtigt zu werden. Und – so beruhigt der Stadtrat die SVPlerinnen -er will niemanden diskriminieren. Er werde daher die Debatte für eine diversitygerechte Sprache weiterhin aufmerksam verfolgen. (vre)

Richtlinien

Wie die Stadtverwaltung gendern soll

Gemäss den angepassten Richtlinien für gender- und diversitygerchte Sprache der Stadt St.Gallen sind Genderstern (Mitarbeiter*innen), Genderdoppelpunkt (Mitarbeiter:innen), Gendergap (Mitarbeiter_innen) oder auch das grosse «I» (MitarbeiterInnen) unzulässig. Das gilt auch für das generische Maskulinum, also die geschlechtsneutrale Verwendung männlicher Haupt- und Eigenschaftsworte (nach dem Motto «Mitarbeiter meint männliche und weibliche Angestellte»).

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung sind gehalten, ihre Texte möglichst einfach und verständlich zu formulieren. Bei komplizierten Sachverhalten sei das manchmal eine Gratwanderung. Dies, um sich nicht dem Vorwurf der Simplifizierung und Banalisierung auszusetzen, schreibt der Stadtrat in Beantwortung einer SVP-Interpellation aus dem Parlament. 

Statt Genderstern & Co. soll die Stadtverwaltung Paarformen, geschlechtsabstrakte Formen, geschlechtsneutrale Formen oder Umschreibungen ohne Personenbezug verwenden. Angelehnt an die Praxis der Bundeskanzlei gilt auch in der Stadt, dass bei Paarformen alle Geschlechtsidentitäten mit meinen. Dies, weil die deutsche Sprache bisher «keine allgemein anerkannten Mittel» herausgebildet habe, auch Geschlechtsidentitäten ausserhalb des binären Modells dabei ausdrücklich zu erwähnen. (vre)

Samstag, 23. Oktober - 12:42 Uhr

St.Galler Handballerinnen spielen international: Erstes Team des LC Brühl tritt dieses Wochenende zweimal im European Cup in Polen an

Für die Handballfrauen des LC Brühl gilt es dieses Wochenende ernst auf dem europäischem Parkett. Die St.Gallerinnen treffen in der zweiten Runde des European Cup in Polen auf MKS Zaglebie Lubin. Das erste Spiel vom Freitagabend war ein Lehrstück für die Ostschweizerinnen: Sie verloren gegen die polnischen Meisterinnen am späten Freitagnachmittag mit 19:35 (Halbzeit 11:22). Wirkliche Enttäuschung ist das keine. Die Brühlerinnen galten von Anfang an als Aussenseiterinnen. Das Rückspiel findet heute Samstag, ab 14 Uhr, statt.

Dieses Wochenende sind die Handballfrauen des LC Brühl im Europacup im polnischen Lubin im Einsatz.

Dieses Wochenende sind die Handballfrauen des LC Brühl im Europacup im polnischen Lubin im Einsatz.

Bild: LCB Handball

Beim ersten Spiel im Europacup vom Freitag haben die Brühlerinnen ihre Grenzen von den körperlich und technisch überlegenen Polinnen klar und deutlich aufgezeigt bekommen. Eine positive Überraschung gegen die starken Gegnerinnen wäre nur mit einer Glanzleistung möglich gewesen. Dazu kam es aber nicht. Die Chancen aufs Weiterkommen des LC Brühl in der Europa League sind damit auf ein absolutes Minimum gesunken. Trotzdem wollen die Brühlerinnen am Samstagmittag eine möglichst gute Leistung abliefern.

Aufgefallen sind am Freitag die Brühler Torfrauen: Sladana Dokovic und Fabia Schlachter zeigten ein reifes Spiel. Gemeinsam kamen sie auf die auch international sehr solide Abwehrquote von 35 Prozent, wobei die in der zweiten Halbzeit eingesetzte Schlachter besonders über sich hinauswuchs (elf Paraden). Viel Spielerfahrung sammeln konnten die Jüngsten: Trainer Nicolaj Andersson setzte in der zweiten Halbzeit stark auf den Youngster-Rückraum um die 18- und 19-Jährigen Laurentia Wolff, Mia Kernatsch, Katarina Simova und Malin Altherr. Erfolgreichste Brühler Werferin war Kinga Gutkowska mit fünf Toren.

Zu beiden Partien des LC Brühl in Polen gibt's einen Liveticker im Internet (Spiel 1 vom Freitag, Spiel 2 vom Samstag). Zudem informiert der LC Brühl auf seinem Instagram-Kanal über die Resultate aus Polen.

Freitag, 22. Oktober - 13:41 Uhr

Mit Kriminalkommissar Bert Häfeli in St.Gallen unterwegs: Dritter Band der Krimi-Trilogie von Théo Buff erschienen

Nun ist er also da, der dritte Band der Krimi-Trilogie «Mord in Sankt Gallen und andere Geschichten». In «Zwischenwelten» schickt Autor Théo Buff Kriminalkommissar Bert Häfeli und seinen Assistenten Max Kraienbühl ins Amtshaus an der Neugasse, in den Wasserturm neben der Lokremise und vor allem in den Westen der Stadt St.Gallen, zum Tröckneturm Schönenwegen, zur Kapelle Maria Einsiedeln und an den Thorenball im Restaurant Blaues Kreuz in Winkeln. Und die Geschichte um Mord und Totschlag ist natürlich wiederum garniert mit unzähligen Hinweisen aufs reale Stadtleben.

Das auf dem Einband des St.Galler Stadtkrimis «Zwischenwelten» stammt von Fritz Gilsi und heisst eigentlich «Maskenball in Paris».

Das auf dem Einband des St.Galler Stadtkrimis «Zwischenwelten» stammt von Fritz Gilsi und heisst eigentlich «Maskenball in Paris».

Bild: Théo Buff

«Zwischenwelten» ergänzt die früheren Bände «Endzeitzauber» und «Galgenvögel» zur Trilogie. Théo Buff hat alle drei mit viel Sprachwitz und Sinn für das skurrile St.Gallen geschrieben. Der langjähriger Mitarbeiter der städtischen Bauverwaltung und Verfasser des Bestsellers «St.Gallen – Eine Stadt wie sie nie gebaut wurde» ist prädestiniert für dieses Krimiprojekt. Er kennt «seine» Stadt in- und auswendig, von oben und von unten, und zwar nicht nur ihre Geschichte, sondern auch den gesellschaftlichen und politischen Alltag, also all das, was die Bratwurst-City letztlich ausmacht.

Der St.Galler Krimi-Autor Théo Buff.

Der St.Galler Krimi-Autor Théo Buff.

Bild: Ralph Ribi (13.11.2019)

Geplant ist auch eine Buchvernissage. Sie findet am 18. November, 18 Uhr, im Musiksaal des Kirchhoferhauses an der Museumstrasse 27 statt. Neben einer Einführung von Roland Wäspi, dem Direktor des Kunstmuseums St.Gallen, liest Autor Théo Buff aus dem dritten Band seiner Krimi-Trilogie. Für den Anlass gilt die Zertifikatspflicht. Der Stadtsanktgaller Fasnachtskrimi «Zwischenwelten» ist ab sofort erhältlich – direkt beim Autor oder auch im Buchhandel. (pd/vre)

Freitag, 22. Oktober - 12:45 Uhr

St.Gallen erhält wieder eine Ferienmesse: Externer Veranstalter plant erste Durchführung im Januar 2023

Das Thema Ferien kehrt 2023 auf den Messeplatz St.Gallen zurück. Das teilt die event-ex AG mit Sitz in Uster am Freitag mit. Die neue Ferienmesse St.Gallen findet wieder parallel zur Ostschweizer Camping- und Freizeitausstellung (OCA) auf dem Olma-Areal statt. Der neue Anlass füllt die Lücke, die die von der Olma organisierte Ferienmesse «Grenzenlos» hinterlässt. Ihre Einstellung war im Februar von den Olma-Messen publik gemacht worden.

Die Ferienmesse «Grenzenlos» haben die Olma-Messen St.Gallen aus wirtschaftlichen Gründen aufgegeben. Jetzt gibt's Ersatz dafür.

Die Ferienmesse «Grenzenlos» haben die Olma-Messen St.Gallen aus wirtschaftlichen Gründen aufgegeben. Jetzt gibt's Ersatz dafür.

Bild: Ralph Ribi
(17.1.2020)

Ursache für die Einstellung der «Grenzenlos» waren wirtschaftliche Probleme. Aufgrund der Marktentwicklung hätten die Verantwortlichen der Olma damit rechnen müssen, dass ihr einziges touristisches Produkt auch in den Folgejahren Verluste verursachen würde, heisst es in der Mitteilung. Für einen Veranstalter, der Synergien nutzen und sein Fachwissen in der Branche an mehreren Standorten einsetzen könne, sehe dieser Aspekt aber anders aus. Und das Bedürfnis nach einer Ferienmesse sei im Publikum wie bei gewissen Ausstellerkreisen spürbar gewesen.

«Wir freuen wir uns sehr, dass das Thema Ferien aufs Gelände der Olma-Messen zurückkehrt», wird in der Mitteilung Olma-Bereichsleiter Ralph Engel zitiert: «Wir haben uns bemüht, das Ferienthema wieder nach St.Gallen zu bringen. Die event-ex AG mit ihrem touristischen Netzwerk ist optimal aufgestellt, um das Thema auch hier erfolgreich zu betreuen.» Ferienmessen gibt es derzeit in der Deutschschweiz in Bern und Zürich. Mit St.Gallen erhält ein dritter Standort einen Anlass in dem Bereich.

Die Ostschweizer Camping- und Freizeitausstellung (OCA) wird ab 2023 wieder parallel zur Ferienmesse stattfinden.

Die Ostschweizer Camping- und Freizeitausstellung (OCA) wird ab 2023 wieder parallel zur Ferienmesse stattfinden.

Bild: Hannes Thalmann
(4.2.2009)

Bei der event-ex AG wird aktuell das Messekonzept für St.Gallen fertig entwickelt. Unter anderem geprüft werden auch unkonventionelle neue Angebotsformen. Nach Vorliegen der Konzeption folgt die Online-Lancierung, bei der die Schwerpunktthemen und das Gastland für die erste Messe vom Januar 2023 bekannt gegeben werden. Die Ausschreibung für Ausstellerinnen und Aussteller startet im Frühling 2022. (pd/vre)

Freitag, 22. Oktober - 11:14 Uhr

Falsche Polizisten schlagen erneut zu: 79-Jähriger Rentnerin mehrere zehntausend Franken abgenommen

Falsche Polizisten haben am Donnerstag in St.Gallen erneut zugeschlagen. Sie nahmen einer 79-jährigen Rentnerin im Norden der Stadt Wertsachen und Bargeld im Wert von mehreren zehntausend Franken ab. Seit Mitte Jahr registriert die Kantonspolizei eine Zunahme solcher Fälle. Sie geht von einer ausländischen Täterschaft aus. Sie warnt zudem ausdrücklich vor Unbekannten, die sich als Polizisten ausgeben und mit fadenscheinigen Argumenten die Herausgabe von Geld und Wertsachen verlangen.

Im aktuellen Fall meldeten sich die Betrüger am Donnerstag, 16.30 Uhr, per Telefon bei der 79-Jährigen. Sie gaben sich als Kantonspolizisten aus und erklärten, im Quartier habe es einen Überfall gegeben. Ein Täter sei festgenommen worden, habe aber den Namen der Rentnerin bei sich gehabt. Um ihre Wertsachen angeblich in Sicherheit zu bringen, sollte die Frau diese an einem Ort im Quartier deponieren, was sie in der Folge auch tat. Die Betrüger hatten sie zudem aufgefordert, niemandem davon zu erzählen und am nächsten Tag bei der Polizei vorzusprechen.

Echte Polizistinnen und Polizisten verlangen nie telefonisch die Herausgabe von Geld, Schmuck und anderen Wertsachen zur Aufbewahrung.

Echte Polizistinnen und Polizisten verlangen nie telefonisch die Herausgabe von Geld, Schmuck und anderen Wertsachen zur Aufbewahrung.

Symbolbild: Kapo SG

Seit Mitte Jahr sind die falschen, hochdeutsch sprechenden Polizisten im Kanton St.Gallen aktiv. Die Kantonspolizei hat Kenntnis von über 420 Betrugsversuchen. In mindestens fünf Fällen ergaunerten die Täter über 200'000 Franken. Die Ermittlungen gegen sie sind schwierig. Trotzdem gelang es im Sommer einige Personen festzunehmen. In einer Mitteilung vom 8. Oktober hat die Kantonspolizei nochmals «eindringlich» vor ihrer Masche gewarnt. Was offenbar nicht verhindert, dass weitere Seniorinnen und Senioren über den Tisch gezogen werden.

Die Kantonspolizei ruft Betrogene dazu auf, sich unbedingt zu melden. Sie rät zudem zu Skepsis, wenn hochdeutsch sprechende Frauen oder Männer anrufen und als Polizist ausgeben. Schweizer Polizisten sprächen alle Mundart. Zudem verlange die echte Polizei niemals Geld, Schmuck und Ähnliches zur Aufbewahrung. Verdächtige Anrufe sollten sofort Telefon 117 gemeldet werden. Zudem solle man fremden Anrufern keine Angaben über persönliche und finanzielle Verhältnisse machen oder ihnen Bargeld oder Wertsachen übergeben. Bei verdächtigen Anrufen, so rät die Polizei weiter, solle man Bekannte und Verwandte warnen. (kapo/vre)

Freitag, 22. Oktober - 9:51 Uhr

SC Brühl empfängt am Samstag zu Hause Aufsteiger Biel: Reisst endlich die negative Heimspiel-Serie?

Am Samstag kommt Aufsteiger FC Biel-Bienne ins St.Galler Paul-Grüninger-Stadion zum SC Brühl. Für die Kronen ist das eine weitere Möglichkeit, in der laufenden Meisterschaft endlich erste Punkte in einem Heimspiel zu holen. Solche haben sie dringend nötig: Der SCB ist derzeit mit sieben Punkten aus elf Spielen das Schlusslicht der Promotion League. Das Spiel gegen Biel findet am Samstag, 16 Uhr, statt.

Jede Serie reisst irgendwann – das ist eine alte Binsenwahrheit. Im Umfeld des SC Brühl hofft man inständig, eine Serie möge endlich reissen, nämlich jene der Spiele ohne Punkte vor eigenem Publikum. Sechsmal ist der SCB in dieser Saison zuhause angetreten, sechsmal hat er verloren. Dabei folgte jeweils auf einen passablen bis guten Einstieg Stagnation und mit der Führung der Gäste der totale Einbruch. Meist gab's hohe Niederlagen. Davon zeugen die 23 Gegentore in sechs Heimspielen.

Der SC Brühl steht jetzt im Abstiegskampf: In Chiasso konnten die Kronen mit vie l Kampf und Chrampf immerhin ein 1:1 erzielen.

Der SC Brühl steht jetzt im Abstiegskampf: In Chiasso konnten die Kronen mit vie l Kampf und Chrampf immerhin ein 1:1 erzielen.

Bild: Kurt Frischknecht/ SCB (16.10.2021)

Nachdem der SC Brühl vor zwei Wochen auch gegen die «Juniorentruppe» der Berner Young Boys mit 0:3 verlor und mit dieser den letzten Platz tauschte, war dann wohl allen klar: Was jetzt folgt, ist nur noch Abstiegskampf pur. Nächste Chance also Biel-Bienne, der Aufsteiger aus der ersten Liga, der etwas mit Brühl gemeinsam hat: Er wurde vor Urzeiten (in dem Fall 1947) auch einmal Schweizer Meister.

Biel hat sich bisher anständig geschlagen in der Promotion League und belegt mit 14 Punkten derzeit einen Platz im Mittelfeld der Tabelle. Brühl seinerseits hat seinen Abstiegskampf am letzten Wochenende in Chiasso relativ erfolgreich gestartet und in den Schlussminuten noch ein 1:1-Unentschieden erzwungen – und Chiasso hat seinen Trainer drei Tage später entlassen. (fm/vre)

Freitag, 22. Oktober - 9:09 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 152 neue Ansteckungen am Donnerstag

Der Kanton St.Gallen meldet in seinem Internetauftritt für Donnerstag 152 (Mo: 155, Di: 185, Mi: 188) neue laborbestätigte Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 55'859 Personen im St.Gallischen mit dem Virus infiziert. Am Donnerstag wurde kein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der Coronatoten seit Frühling 2020 steht damit weiter bei 744.

In Zusammenhang mit Covid-19 waren am Donnerstagabend im Kanton St.Gallen 20 Patientinnen und Patienten hospitalisiert. Vier von ihnen lagen auf einer Intensivstation, drei davon mit künstlicher Beatmung. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Donnerstag bei 171 (So: 123, Mo: 125, Di: 142, Mi: 160), die 14-Tage-Inzidenz erreichte 293 (So: 240, Mo: 246, Di: 265, Mi: 282). Die Inzidenz bezeichnet die Zahl der neuen Coronafälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner. (SK/vre)

Freitag, 22. Oktober - 8:55 Uhr

Lesung mit Usama Al Shahmani im St.Galler «Raum für Literatur»: Im Fallen lernt die Feder fliegen

Am kommenden Mittwoch, 19 Uhr, ist Usama Al Shahmani auf Einladung der Stadtbibliothek im St.Galler Raum für Literatur in der Hauptpost zu Gast. Der aus dem Irak stammende Autor liest aus seinem Buch «Im Fallen lernt die Feder fliegen». Der Eintritt zur Veranstaltung ist gratis, die Zahl der Plätze ist aber beschränkt. Die Organisatorinnen und Organisatoren des Anlasses empfehlen deshalb, sich per Internetformular dazu anzumelden.

Der irakische Schriftsteller Usama Al Shahmani liest am kommenden Mittwoch im St.Galler «Raum für Literatur».

Der irakische Schriftsteller Usama Al Shahmani liest am kommenden Mittwoch im St.Galler «Raum für Literatur».

Bild: Ennio Leanza/KEY
(18.7.2019)

Al Shahmani wurde 1971 in Bagdad geboren, aufgewachsen ist er in Qalat Sukar (Nasiriya), studiert hat er arabische Sprache und moderne arabische Literatur. Er publizierte drei Bücher über arabische Literatur, bevor er 2002 wegen eines Theaterstücks aus dem Irak fliehen musste und in die Schweiz kam. Er arbeitet heute als Dolmetscher, Kulturvermittler und Autor in Frauenfeld. Für sein 2018 erschienenes Buch «In der Fremde sprechen die Bäume arabisch» wurde er mehrfach ausgezeichnet.

Im Roman «Im Fallen lernt die Feder fliegen» erzählt Usama Al Shahmani eine Fluchtgeschichte. Im Mittelpunkt steht Aida, die nicht über ihr Schicksal reden kann, was ständig zu Streit mit ihrem Freund Daniel führt. In ihrer Not setzt sie sich hin und beginnt aufzuschreiben, was sie nicht sagen kann. Shahmani erzählt vielschichtig von der grossen inneren Anstrengung von Flüchtlingen bei ihren Integrationsbemühungen in der Schweiz. Dabei lässt er aber immer ein Fenster zur Hoffnung offen. (pd/vre)

Freitag, 22. Oktober - 8:32 Uhr

Nach anderthalb Jahren Coronakrise: Taskforce sondiert Zustand der Schweizer Kulturszene

Wie geht es Kulturschaffenden, Kulturunternehmen und Kulturvereinen in der Schweiz nach anderthalb Jahren Coronapandemie? Das versucht derzeit, eine nationaler Taskforce herauszufinden. Die IG Kultur Ost ruft am Freitag in einer Mitteilung die Ostschweizer Kulturszene dazu auf, sich an der Blitzumfrage zu beteiligen. Im Internet aufgeschaltet sind dafür drei Fragebogen - einer für Kulturschaffende, einer für Unternehmen und einer für Vereine. Um sie auszufüllen, benötigt man zehn bis 15 Minuten. Teilnahmeschluss ist am 27. Oktober.

Coronaregeln am Eingang zum Kinosaal in der St.Galler Lokremise nach Wiederaufnahme des reduzierten Betriebs im Frühling.

Coronaregeln am Eingang zum Kinosaal in der St.Galler Lokremise nach Wiederaufnahme des reduzierten Betriebs im Frühling.

Bild: Reto Voneschen
(14.5.2021)

Konkret geht es bei der Aktion darum, die Bedürfnisse der Kulturszene abzuklären sowie aus diesen Erkenntnissen weiterführende Formate und Aktionen abzuleiten. Die IG Kultur Ost ergänzt die nationale Befragung durch zwei eigene Punkte. Sie will von ihren Mitgliedern wissen, was sie sich in der aktuellen Lage von der IG wünschen und was für sie derzeit eine gute Unterstützung bei der Krisenbewältigung wäre. Rückmeldungen auf diese Zusatzfragen können bis 1. November per E-Mail deponiert werden. (pd/vre)

Donnerstag, 21. Oktober - 16:21 Uhr

Nachspiel zur Juso-Aktion «Dosenwerfen gegen alte weisse Männer»: Stadtrat sieht keine Veranlassung für eine Strafanzeige

Die St.Galler Stadtregierung sieht keine Veranlassung wegen einer Juso-Veranstaltung an den feministischen Aktionstagen eine Anzeige wegen Verletzung der Anti-Rassismus-Strafnorm einzureichen. Zum einen sei der Tatbestand durch das «Dosenwerfen gegen alte weisse Männer» nicht erfüllt, schreibt der Stadtrat in seiner Antwort auf eine Einfache Anfrage aus dem Stadtparlament. Herabsetzung oder Diskriminierung etwa wegen des Geschlechts reichten dafür nicht. Dazu komme, dass Äusserungen im Rahmen von Strassenaktionen nicht allein nach dem Wortlaut gemessen werden dürften. Provokationen, Übertreibungen und Vereinfachungen seien im Rahmen politischer Meinungsäusserung sehr wohl üblich.

Ausriss aus dem Programm der feministischen Aktionstage in der Stadt St.Gallen mit dem «Dosenwerfen gegen alte weisse Männer» der Juso.

Ausriss aus dem Programm der feministischen Aktionstage in der Stadt St.Gallen mit dem «Dosenwerfen gegen alte weisse Männer» der Juso.

Screenshot: PD

Im Juni fanden in St.Gallen feministische Aktionstage statt. Höhepunkt war am 14. Juni eine Frauendemo mit 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Im Rahmen des Vorprogramms führten die Juso des Kantons St.Gallen am 12. Juni am Multertor ein «Dosenwerfen gegen alte weisse Männer» durch. Dabei konnte «mensch Wut gegen das Patriarchat ablassen». Für den Stadtrat verstösst diese Veranstaltung nicht gegen das Rassismus- und Diskriminierungsverbot. Der Ausdruck «alte weisse Männer» sei dabei als feststehender politischer Begriff zu verstehen, der auf die Machtstrukturen in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft abziele. Es sei beim Dosenwerfen also nicht um die Verunglimpfung von Männern gesetzteren Alters mit heller Hautfarbe gegangen, sondern um einen symbolischen Begriff.

Entsprechend sieht die Stadtregierung auch keine Handhabe, mit der man das Juso-Dosenwerfen im öffentlichen Raum nicht hätte bewilligen können. Bei Ausübung von Grundrechten wie der Meinungsäusserungs-, der Versammlungs- oder der Glaubens- und Gewissensfreiheit bestehe «ein bedingter Anspruch» auf eine Bewilligung für einen Auftritt im öffentlichen Raum. Aspekte, die zur Verweigerung einer solchen Bewilligung nötig wären, seien in diesem Fall nicht gegeben gewesen. Entsprechend sieht der Stadtrat keine Handhabe, um solche Aktionen künftig zu verbieten. Er appelliert bei solchen Auftritten aber «an die politische Korrektheit» von Organisatorinnen und Organisatoren.

Frauenstreik im Juni dieses Jahres auf dem Oberen Graben in St.Gallen. Daran nahmen rund 300 Personen teil.

Frauenstreik im Juni dieses Jahres auf dem Oberen Graben in St.Gallen. Daran nahmen rund 300 Personen teil.

Bild: Sandro Büchler
(14.6.2021)

Am «Dosenwerfen gegen alte weisse Männer» hatten sich im Nachgang zu den feministischen Aktionstagen bürgerliche Politiker gestört. Sie sahen durch die Juso-Aktion das Diskriminierungsverbot verletzt. FDP-Kantonsrat und Rechtsanwalt Walter Locher schrieb einen empörten Leserbrief im «St.Galler Tagblatt. Unterstützung erhielt er in der Folge von zwei Stadtparlamentariern und Stadtparteipräsidenten: Oskar Seger (FDP) und Donat Kuratli (SVP) reichten eine Einfache Anfrage zur Aktion ein. Sie hat der St.Galler Stadtrat jetzt beantwortet. (vre)

Donnerstag, 21. Oktober - 15:48 Uhr

Zentrum für berufliche Weiterbildung wird 75 Jahre alt: Zwei Standorte in Winkeln werden orange beleuchtet

In diesem Jahr wird das Zentrum für berufliche Weiterbildung (ZbW) 75 Jahre alt. Gegründet wurde es 1946 von Vertretern aus Industrie, Gewerbe und der öffentlichen Hand. Seitdem setzt es sich für die berufliche Aus- und Weiterbildung ein. Denn gut ausgebildete Berufsfachleute bildeten einen wichtigen Erfolgsfaktor für die Ostschweizer Realwirtschaft, heisst es in einer Mitteilung.

Der für vier Nächte orange beleuchtete Hauptsitz des Zentrums für berufliche Weiterbildung (ZbW) an der Gaiserwaldstrasse 1 in Winkeln.

Der für vier Nächte orange beleuchtete Hauptsitz des Zentrums für berufliche Weiterbildung (ZbW) an der Gaiserwaldstrasse 1 in Winkeln.

Bild: PD

In vier Nächten wird das Jubiläum des Zentrums nun auch noch weithin sichtbar gemacht. Seit Mittwochabend noch bis Sonntagmorgen werden zwei Standorte des ZbW in Winkeln orange beleuchtet. Es sind dies der Hauptsitz an der Gaiserwaldstrasse (beim Obi-Baumarkt) sowie der Standort Altwinkelnstrasse 29 beim Winkler Stich nach Herisau. (pd/vre)

Donnerstag, 21. Oktober - 15:25 Uhr

Ärztevortrag am Kantonsspital St.Gallen: Neue Methoden zur Behandlung von Brustkrebs

In den vergangenen Jahren gab’s bei der Behandlung von Brustkrebs viele Fortschritte. Am kommenden Dienstag, 19.30 Uhr, stellen Fachleute des Brustzentrums am Kantonsspital St.Gallen neuste Methoden vor. Der Vortragsabend trägt den Titel «Massgeschneiderte Brustkrebstherapie heute - Neues zur Vorsorge, Diagnostik und Therapie». Er findet im zentralen Hörsaal des Kantonsspitals im Haus 21 statt. Der Eintritt zum Anlass ist gratis. Dafür anmelden muss man sich nicht, die Platzzahl ist aber beschränkt und es gilt die Zertifikatspflicht. Der Vortrag – ohne Fragerunde – wird zudem per Livestream im Internet übertragen.

Die Mammografie ist heute die wichtigste Untersuchungsmethode bei Brusterkrankungen. Sie wird zur Abklärung bei Symptomen wie auch zur Früherkennung von Brustkrebs eingesetzt.

Die Mammografie ist heute die wichtigste Untersuchungsmethode bei Brusterkrankungen. Sie wird zur Abklärung bei Symptomen wie auch zur Früherkennung von Brustkrebs eingesetzt.

Bild: Gaetan Bally/KEY
(8.12.2009)

Das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, steigt mit dem Alter an. Wenn eine genetische Veranlagung vorliegt, kann Brustkrebs aber auch schon in jungen Jahren auftreten. Jedes Jahr gibt es in der Schweiz etwa 6000 neue Fälle von Brustkrebs bei Frauen und etwa 50 bei Männern. In den vergangenen Jahren sind Operationsverfahren bei Brustkrebs schonender geworden. Zudem gibt es neue Möglichkeiten der Brustrekonstruktion. Auch medikamentöse Verfahren sind Bestandteil bei der Behandlung von Brustkrebs. Dafür stehen heute unterschiedliche Medikamente zur Verfügung, die anhand bestimmter Merkmale des Tumors individuell auf jede Patientin angepasst werden. (pd/vre)

Donnerstag, 21. Oktober - 15:02 Uhr

Auto erfasst Roller: 51-Jährige verletzt

Am Donnerstag ist auf der Arneggerstrasse in Waldkirch ein Auto mit einem Roller zusammengestossen. Dabei wurde die 51-jährige Rollerfahrerin verletzt. Sie musste gemäss Mitteilung der Kantonspolizei vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Zudem entstand Schaden von mehreren tausend Franken.

Beim Zusammenstoss eines Autos mit einem Roller wurde am Donnerstagmorgen bei Waldkirch eine Frau verletzt.

Beim Zusammenstoss eines Autos mit einem Roller wurde am Donnerstagmorgen bei Waldkirch eine Frau verletzt.

Bild: Kantonspolizei SG
(21.10.2021)

Am Donnerstag, kurz vor 7.20 Uhr, fuhr eine 29-jährige Frau mit ihrem Auto auf der Neueggstrasse in Richtung Waldkirch. Dafür wollte sie nach links in die Arneggerstrasse einbiegen. Dazu bremste sie ihr Auto bis zum Stillstand ab. Beim Einbiegen erfasste das Auto dann trotzdem den Roller einer 51-jährigen Frau, die von Arnegg in Richtung Waldkirch unterwegs war. (kapo/vre)

Donnerstag, 21. Oktober - 13:39 Uhr

Erstes «Stadtgespräch» in der Grabenhalle: Politikerin, Fussballer, Professorin und Journalist diskutieren über Gott, die Welt und St.Gallen

Was passiert, wenn man eine SP-Kantonalpräsidentin, eine Professorin für Gender-Studies, einen Spitzenfussballer und einen Lokaljournalisten auf ein Podium höckt und die vier öffentlich über Gott, die Welt und die Stadt diskutieren lässt? Der Unterhaltungswert einer solchen Begegnung könnte hoch sein. Wie sie tatsächlich ausfällt, kann man am Donnerstagabend in der Grabenhalle beobachten. Dort startet um 20 Uhr die neue Veranstaltungsreihe «Stadtgespräch».

Historiker Matthias Fässler und Künstlerin Julia Kubik fühlen am Donnerstag in der Grabenhalle vier geladenen Gästen auf den Zahn.

Historiker Matthias Fässler und Künstlerin Julia Kubik fühlen am Donnerstag in der Grabenhalle vier geladenen Gästen auf den Zahn.

Bild: PD

In der ersten Folge fühlen Künstlerin Julia Kubik und Historiker Matthias Fässler SP-Kantonalpräsidentin Andrea Scheck, Profifussballer und FCSG-Star Lukas Görtler, Professorin Christa Binswanger und «Tagblatt»-Lokalredaktor Reto Voneschen auf den Zahn. Die wilde Mischung der Gäste ist gewollt: Jede und jeder hat aus unterschiedlichen Welten etwas zu erzählen. Dabei dürften die vier sich vermutlich auch ab und zu auf die Füsse treten.

Die Reihe Stadtgespräch ist eine Einladung der Grabenhalle zum Dialog und zum Streitgespräch über die eigene Blase hinaus. Im Idealfall werden die einzelnen Anlässe so zu Impulsen für den demokratischen Diskurs in der Stadt St.Gallen. Sie sollen zudem einen Kontrapunkt gegen den Verlust an Gesprächskultur durch die negativen Begleiterscheinungen der sozialen Medien setzen. Ob die hochgesteckten Ziele erreicht werden, zeigt sich erstmals heute Abend. (pd/few)

Donnerstag, 21. Oktober - 12:59 Uhr

Auffahrunfall im Feierabendverkehr

Am Mittwoch ist es auf der Fürstenlandstrasse in Bruggen zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Personenautos gekommen. Verletzt wurde dabei gemäss Mitteilung der Stadtpolizei niemand. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Das eine beteiligte Fahrzeug musste abgeschleppt werden.

Auffahrunfall auf der Fürstenlandstrasse in Bruggen: Das eine der beiden beteiligten Autos musste abgeschleppt werden.

Auffahrunfall auf der Fürstenlandstrasse in Bruggen: Das eine der beiden beteiligten Autos musste abgeschleppt werden.

Bild: Stadtpolizei SG (20.10.2021)

Der Auffahrunfall ereignete sich am Mittwoch, kurz vor 17.30 Uhr. Eine 44-jährige Frau lenkte ihr Auto auf der Fürstenlandstrasse Richtung Westen. Auf Höhe der Liegenschaft 175 musste ein 51-Jähriger vor ihr verkehrsbedingt bis zum Stillstand abbremsen. Die Lenkerin bemerkte dies zu spät und prallte mit ihrem Fahrzeug mit voller Wucht gegen das Heck des Autos. (stapo/vre)

Donnerstag, 21. Oktober - 12:12 Uhr

Sturzeneggstrasse zum Dritten (und Letzten?): Hochseilakt zwischen Sanierungsbedarf, Verkehrs- und Versorgungssicherheit

Anfang November sollen an der Sturzeneggstrasse in Winkeln Arbeiten zur Sanierung der maroden Wasserleitung starten. Sie sollen bis Frühling 2022 dauern. Erst Ende September waren auf der Strasse, wo sie jetzt aufgegraben werden soll, noch Markierungen aufgefrischt worden. Darunter war ein Fussgängerstreifen bei der Abzweigung des Hofwegs und eine Fahrbahnmarkierung bei der Verzweigung mit der Koblerstrasse. Die Malaktion kurz vor den Grabarbeiten hat im Quartier für Irritation und kritische Fragen im Stadtmelder, der elektronischen Klagemauer der Stadtverwaltung, geführt (ST.GALLER STADT-TICKER, 18.10., 18:13, und 20.10, 8:01).

Der Ende September aufgefrischte und Anfang Oktober für Grabarbeiten markierte Fussgängerstreifen an der Abzweigung des Hofwegs aus der Sturzeneggstrasse.

Der Ende September aufgefrischte und Anfang Oktober für Grabarbeiten markierte Fussgängerstreifen an der Abzweigung des Hofwegs aus der Sturzeneggstrasse.

Bild: Reto Voneschen (20.10.2021)

Die Auffrischung des Fussgängerstreifens wurde im Stadtmelder auf eine erste Frage hin mit der Verkehrssicherheit auf dem Schulweg begründet. Der Streifen sei kaum mehr sichtbar gewesen, daher habe man ihn mit Blick auf die kommende dunklere Zeit (kurze Tage, Nebel) aufgefrischt. Hier werde es noch rund zwei Monate bis zum Beginn der Bauarbeiten dauern. In einer zweiten Fragerunde räumen die Verantwortlichen jetzt ein, dass mit Blick auf die Auffrischung der Markierungen im unteren Bereich der Strasse «tatsächlich zu wenig Rücksicht» darauf genommen worden sei, dass da demnächst Bauarbeiten beginnen würden.

Die umstrittene neue Fahrbahnmarkierung auf der Verzweigung Sturzenegg- und Koblerstrasse. Hier beginnen demnächst Grabarbeiten.

Die umstrittene neue Fahrbahnmarkierung auf der Verzweigung Sturzenegg- und Koblerstrasse. Hier beginnen demnächst Grabarbeiten.

Bild: Reto Voneschen (20.10.2021)

Kritik an der Baustelle auf der Sturzeneggstrasse hatte gegenüber dem Onlineportal «StGallen24» auch ein Velofahrer geäussert. Bis voraussichtlich Sommer 2023 ist nämlich der Fuss- und Veloweg am SBB-Sitterviadukt wegen Bauarbeiten gesperrt. Die Umleitung des Fuss- und Veloverkehrs erfolgt unter anderem ausgerechnet über die Sturzeneggstrasse. Stadtingenieur Beat Rietmann wies diese Einwände zurück: Die Baustelle von Anfang November 2021 bis Ende März 2022 sei mit der Umleitung vereinbar. Die Strasse werde jederzeit mindestens einspurig befahrbar bleiben. (vre)

Donnerstag, 21. Oktober - 10:43 Uhr

Verein Sternenstadt St.Gallen plant für die kommende Adventszeit: Hoffen «auf möglichst normale Umstände»

Die Vorbereitungen für die diesjährige Adventsaktion Sternenstadt St.Gallen sind weit fortgeschritten. Organisatorinnen und Organisatoren hoffen «auf möglichst normale Umstände». Also darauf, dass trotz Coronapandemie möglichst viele Programmpunkte des Stadtsanktgaller Vorweihnachtsprogramms durchgeführt werden können. Bei einem Anlass ist allerdings bereits klar, dass dies nicht möglich sein wird: Auf eine öffentliche Sternenvernissage wird mit Rücksicht auf die Covid-19-Vorschriften verzichtet. Als Ersatz sei aber wie schon im Vorjahr eine digitale Durchführung in Vorbereitung, lässt Astrid Nakhostin, die Präsidentin des Vereins St.Gallen-Sternenstadt, auf Anfrage durchblicken.

Vom 25. November bis 6. Januar wird der Himmel über den Gassen und Plätzen der St.Galler Innenstadt wieder voller Sterne hängen.

Vom 25. November bis 6. Januar wird der Himmel über den Gassen und Plätzen der St.Galler Innenstadt wieder voller Sterne hängen.

Bild: Urs Bucher

Egal, wie sich die Pandemie entwickelt, die über 600 Sterne der Weihnachtsbeleuchtung «Aller Stern» werden vom 25. November bis 6. Januar auf jeden Fall über Gassen und Plätzen der St.Galler Innenstadt leuchten. Es ist weiterhin möglich, Patenschaften für einzelne der Sterne zu übernehmen. Ebenfalls aufgestellt wird wiederum der grosse Christbaum auf dem Klosterplatz; finanziert wird diese Aktion durch den Kanton. Ebenfalls durchgeführt werden soll der Schaufenster-Wettbewerb in der Innenstadt. Neu geplant ist ein Geschichtenwettbewerb: Fans der Sternenstadt St.Gallen sind aufgerufen, ihre Sternengeschichte zu erzählen.

Die Sternenvernissage 2020 musste wegen der Coronapandemie bereits digital durchgeführt werden. Das soll dieses Jahr wiederholt werden.

Video: Verein
St.Gallen-Sternenstadt

Weiter in Planung sind die beiden Märkte der Vorweihnachtszeit in der St.Galler Altstadt: Der Weihnachtsmarkt zwischen Waaghaus und Bärenplatz findet voraussichtlich vom Donnerstag, 25. November, bis Freitag, 24. Dezember, statt. Für den Christchindlimarkt zwischen Gallus- und Grüningerplatz soll ein neues Konzept ausprobiert werden: Er findet nicht mehr an den ersten beiden Adventssamstage statt, sondern soll an zwei Tagen hintereinander stattfinden. Geplant wird dafür mit Freitag und Samstag, 26. und 27. November. Fürs Publikum wird mindestens in Teilen von Weihnachts- und Christchindlimarkt die Zertifikatspflicht gelten. (vre)

Detaillierte und laufend aktualisierte Informationen über das Programm der Sternenstadt St.Gallen finden sich im Internetauftritt des Trägervereins.

Donnerstag, 21. Oktober - 9:52 Uhr

42 Millionen für die Erneuerung der VBSG-Busflotte: Städtisches Abstimmungsresultat vom 26. September ist rechtsgültig

Gegen das Resultat der städtischen Abstimmung vom 26. September sind keine Beschwerden eingegangen. Entsprechend hat der St.Galler Stadtrat die Rechtsgültigkeit des Entscheids festgestellt. Das ist dem kantonalen Amtsblatt im Internet zu entnehmen.

In der Stadt St.Gallen sollen weitere Buslinien auf moderne Batterie-Trolleybusse und andere Elektrobusse umgerüstet werden.

In der Stadt St.Gallen sollen weitere Buslinien auf moderne Batterie-Trolleybusse und andere Elektrobusse umgerüstet werden.

Bild: Tobias Garcia
(28.4.2021)

Die 42 Millionen Franken, die für die zweite Etappe der Erneuerung der VBSG-Busflotte nötig sind, wurde Ende September mit einem Ja-Stimmenanteil von 84,1 Prozent gutgeheissen. 20'147 Stimmberechtigte hatten damals ein Ja, 3812 ein Nein eingelegt. Die Stimmbeteiligung betrug sehr gute 55,4 Prozent.

Mit dem am 26. September gesprochenen Kredit sollen die VBSG-Linien 7 (Neudorf-Hinterberg) und 8 (Neudorf-Stocken) auf Batterie-Trolleybusse umgestellt werden. Zudem sollen für die VBSG-Linien 9, 10 und 11 Elektro-Busse angeschafft werden. (sk/vre)

Donnerstag, 21. Oktober - 9:09 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 188 neue Ansteckungen und zwei Todesfälle am Mittwoch

Der Kanton St.Gallen meldet in seinem Internetauftritt für Mittwoch 188 (Mo: 155, Di: 185) neue laborbestätigte Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 55'707 Personen im St.Gallischen mit dem Virus infiziert. Am Mittwoch wurden zudem zwei weitere Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der Coronatoten seit Frühling 2020 steht damit bei 744.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Mittwoch, 20. Oktober, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Mittwoch, 20. Oktober, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

In Zusammenhang mit Covid-19 waren am Mittwochabend im Kanton St.Gallen 22 Patientinnen und Patienten hospitalisiert. Vier von ihnen lagen mit künstlicher Beatmung auf einer Intensivstation. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Mittwoch bei 160 (So: 123, Mo: 125, Di: 142), die 14-Tage-Inzidenz bei 282 (So: 240, Mo: 246, Di: 265). Die Inzidenz bezeichnet die Zahl der neuen Coronafälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner. (SK/vre)

Donnerstag, 21. Oktober - 8:45 Uhr

Sturm zieht über Stadt und Region hinweg: Baum an der St.Galler Waldgutstrasse umgestürzt

Seit dem frühen Morgen zieht Sturmtief Hendrik mit teils heftigen Böen von Westen her auch über Stadt und Region St.Gallen hinweg. Grössere Schäden waren bis Donnerstag, 8 Uhr, dadurch nicht zu verzeichnen. An der Waldgutstrasse in St.Gallen stürzte vor 6 Uhr ein Baum um, beschädigte dabei einen Holzzaun und blockierte die Strasse. Die Feuerwehr beseitigte das Hindernis. Verletzt wurde niemand.

Die Sturmwarnung von Meteo Schweiz für heute Donnerstag für die Region St.Gallen-Rorschach.

Die Sturmwarnung von Meteo Schweiz für heute Donnerstag für die Region St.Gallen-Rorschach.

Screenshot: Meteo CH (21.10.2021)

Das Sturmtief überquert im Tagesverlauf die Schweiz von West nach Ost. Laut Meteo Schweiz sind Windspitzen von 70 bis 90 Stundenkilometer zu erwarten. Die Schneefallgrenze sinkt unter 2000 Meter über Meer. Solche Weststürme kommen im Winterhalbjahr immer wieder vor. Grössere Schäden seien keine zu erwarten, schreibt Meteonews in einer Mitteilung.

Meto Schweiz hat eine Sturmwarnung der Stufe 2 (mässige Gefahr) für die Agglomeration St.Gallen für heute Donnerstag, 4 bis etwa 15 Uhr, herausgegeben. SRF-Meteo wiederum rechnet in einer «orangen» Warnung für die Zeit von Donnerstag, 1 bis etwa 10 Uhr, in Stadt und Region St.Gallen mit Böen von 60 bis 90 Stundenkilometer. (vre)

Mittwoch, 20. Oktober - 16:32 Uhr

Umfrage von Pro Velo: Wie velofreundlich ist die Stadt St.Gallen?

Wie gut fühlen sich Velofahrerinnen und Velofahrer in den Schweizer Städten? Pro Velo führt seit 2005 alle vier Jahre eine Online-Befragung zu diesem Thema durch. Noch bis Ende November kann man an der aktuellen Umfrage teilnehmen und die eigene Gemeinde vom Velosattel aus bewerten. Teilnehmerinnen und Teilnehmern können ein E-Bike im Wert von 5'000 Franken und 95 andere Velo-Preise gewinnen.

Die Veloprix-Umfrage erhebt auch, wie sicher sich Velofahrerinnen und Velofahrer in einer Stadt oder Gemeinde fühlen.

Die Veloprix-Umfrage erhebt auch, wie sicher sich Velofahrerinnen und Velofahrer in einer Stadt oder Gemeinde fühlen.

Bild: Bruno Kissling
(12.10.2020)

In ihrem Newsletter ruft die Stadt St.Gallen jetzt zur Teilnahme an der Prixvelo-Umfrage auf. Die Resultate würden der Verkehrsplanung Hinweise liefern, wo velomässig der Schuh drückt und was es brauche, damit mehr Städterinnen und Städter auf den Drahtesel umstiegen. Der Vergleich mit anderen Städten werde zeigen, in welchen Bereichen St.Gallen überdurchschnittlich gut sei, aber auch die Velofahrerinnen und Velofahrer Handlungsbedarf sähen, heisst es im Newsletter.

Die Veloprix-Umfrage findet sich im Internet. Sie auszufüllen, dauert etwa zehn Minuten. Teilnahmeschluss ist am 30. November. Im Frühling 2022 wird Pro Velo auf Basis der Befragung die velofreundlichsten Schweizer Städte und Gemeinden in drei Grössenklassen mit dem «Prix Velo» auszeichnen. (pd/vre)

Mittwoch, 20. Oktober - 14:57 Uhr

Wenn einem die Polizei aufs Dach steigt: Sondereinheit der Stadtpolizei St.Gallen übt mit Helikopter an der Vadianstrasse 57

Der Helikopter des Typ EC635 der Schweizer Luftwaffe fliegt das Polizeigebäude an. Die Polizisten sind zum Abseilen bereit.

Der Helikopter des Typ EC635 der Schweizer Luftwaffe fliegt das Polizeigebäude an. Die Polizisten sind zum Abseilen bereit.

Bild: Stadtpolizei SG (20.10.2021)

Das Szenario gehört zu jedem guten Filmthriller: Irgendwann schwebt der Helikopter über dem Haus ein, in dem sich die Bösen verschanzt haben, und setzt eine Spezialeinheit auf dem Dach ab. Dafür landet das Fluggerät allerdings nicht, sondern es schwebt über dem Zielobjekt und die Einsatzkräfte seilen sich spektakulär ab.

Drei Elitepolizisten seilen sich aufs Dach ab, auf dem der Helikopter auch wegen verschiedener Aufbauten nicht landen könnte.

Drei Elitepolizisten seilen sich aufs Dach ab, auf dem der Helikopter auch wegen verschiedener Aufbauten nicht landen könnte.

Bild: Stadtpolizei SG (20.10.2021)

Solche Szenen gab's am Mittwoch auch in St.Gallen zu sehen. Allerdings hatte niemand im Polizeigebäude an der Vadianstrasse 57 Geiseln genommen, es handelte sich schlicht um eine Übung, wie dem Facebook-Auftritt der Stadtpolizei zu entnehmen ist. Die Sondereinheit der Stadtpolizei (SE STEP) hat zusammen mit der Interventionseinheit Skorpion der Stadtpolizei Zürich geübt. Dabei haben sich die Spezialisten auch aus einem Helikopter der Schweizer Luftwaffe abgeseilt.

Mittwoch, 20. Oktober - 14:38 Uhr

Nach Kollision mit Velo weitergefahren: Stadtpolizei sucht Zeugen

Am frühen Dienstagabend hat eine Autolenkerin neben dem St.Galler Fussballstadion einen Velofahrer angefahren und leicht verletzt. Danach setzte die Frau ihre Fahrt fort, ohne sich um das Unfallopfer zu kümmern. Die Stadtpolizei sucht jetzt unter 071'224'60'00 Zeuginnen und Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Angaben zum Fahrzeug und zur Frau am Steuer machen können.

Die Verzweigung der Zürcher- mit der Hafnersbergstrasse. Hier hat am Dienstag ein Auto einen Velofahrer erfasst und leicht verletzt.

Die Verzweigung der Zürcher- mit der Hafnersbergstrasse. Hier hat am Dienstag ein Auto einen Velofahrer erfasst und leicht verletzt.

Bild: Stadtpolizei SG (19.10.2021)

Zum Unfall ist es gemäss Mitteilung am Dienstag, kurz nach 18 Uhr, gekommen. Auf der Verzweigung Hafnersberg- und Zürcher Strasse in Winkeln erfasste das Auto den Velofahrer. Der 46-Jährige stürzte dadurch und verletzte sich eher leicht am Bein. Gemäss seiner Aussage wurde das in den Unfall verwickelte Auto von «einer weiblichen Person» gelenkt. Diese wird jetzt von der Polizei gesucht. (stapo/vre)

Mittwoch, 20. Oktober - 12:01 Uhr

Franziska Ryser und Mike Egger diskutieren: Geht uns der Strom aus?

Dass die Energiewende kein Schleck werden könnte, hat man ja geahnt. Als am vergangenen Wochenende bekannt wurde, dass der Schweiz aber im schlimmsten Fall ab 2025 konkrete Lücken in der Stromversorgung drohen könnten, war das für viele trotzdem eine Überraschung. Die entsprechenden Aussagen stammen von Wirtschaftsminister Guy Parmelin. Er ruft derzeit im Rahmen einer Kampagne Unternehmen auf, sich auf eine allfällige Mangellage bei der Stromversorgung vorzubereiten.

Franziska Ryser und Mike Egger kurz nach den Nationalratswahlen 2019 im TVO-Interview in ihrer gemeinsamen WG in Bern.

Franziska Ryser und Mike Egger kurz nach den Nationalratswahlen 2019 im TVO-Interview in ihrer gemeinsamen WG in Bern.

Bild: Christina Brunner
(19.12.2019)

Wie konkret ist die Gefahr eines Blackouts für die Schweiz tatsächlich? Über diese und andere Energiefragen lässt das Ostschweizer Regionalfernsehen TVO am Mittwochabend zwei St.Galler Nationalratsmitglieder diskutieren. In der Sendung «Zur Sache» kreuzen die Grüne Franziska Ryser (St.Gallen) und SVP-Politiker Mike Egger (Berneck) wieder einmal verbal die Klingen. Moderiert wird die Sendung von Dumeni Casaulta, Redaktionsleiter «Radio FM1» und «FM1Today».

Die Erstausstrahlung der Sendung «Zur Sache» über die drohende Stromlücke ist am Mittwoch, 18.30 Uhr. Danach wird sie stündlich wiederholt. Natürlich ist der Beitrag ab heute Abend auch im Onlineauftritt von TVO abrufbar. (pd/vre)

Mittwoch, 20. Oktober - 11:39 Uhr

Plastik auf dem eingeschalteten Kochherd vergessen

Fahrlässig einen Brand verursacht hat am Dienstagabend in Goldach ein Rentner. Er wird deswegen gemäss Mitteilung vom Mittwoch von der Kantonspolizei zur Anzeige gebracht. Auf das Feuer aufmerksam geworden war am Dienstag, 19 Uhr, ein Anwohner der Sulzstrasse in Goldach. Er hatte dem Notruf eine starke Rauchentwicklung aus einer Wohnung gemeldet. Die Feuerwehr stiess dann dort auf einen eingeschalteten Kochherd, auf dem Plastikmüll lag, der bereits am Schmelzen war. Beim Zwischenfall wurde niemand verletzt und es entstand auch nur geringer Sachschaden. (kapo/vre)

Mittwoch, 20. Oktober - 11:20 Uhr

Neue Direktorin fürs Textilmuseum St.Gallen: Mandana Roozpeikar löst im März 2022 den interimistischen Leiter Stefan Aschwanden ab

Das Textilmuseum St.Gallen bekommt wieder eine Direktorin. Der Trägerverein hat Mandana Roozpeikar in dieses Amt gewählt. Die 43-Jährige ist aktuell fürs Weltkulturerbe Stiftsbezirk St.Gallen tätig, und zwar als Leiterin für Ausstellungen und Vermittlung. Neben dem Personalmanagement mit Budgetverantwortung ist sie damit auch für Marketing und Kommunikation zuständig, wie es in einer Mitteilung des Textilmuseums heisst. Die Direktion des Textilmuseums übernimmt die Ethnologin mit Erfahrungen als Kuratorin und Projektleiterin an verschiedenen Museen in der Schweiz und in Wien.

Mandana Roozpeikar übernimmt im März 2022 die Direktion des Textilmuseums St.Gallen.

Mandana Roozpeikar übernimmt im März 2022 die Direktion des Textilmuseums St.Gallen.

Bild: Ralph Ribi (23.11.2018)

Roozpeikar löst Stefan Aschwanden. Er leitet das Textilmuseum St.Gallen seit 1. September 2020 als interimistischer Direktor. Der 62-jährige Historiker und Betriebswirt hatte zuvor Barbara Karl abgelöst. Sie hatte das Textilmuseum ab 2017 geführt, war aber im Frühling 2020 schwer erkrankt. Sie hatte deswegen die Direktion des Textilmuseums abgegeben und die Leitung der wissenschaftlichen Projekte im Textilmuseum übernommen. (pd/vre)

Mittwoch, 20. Oktober - 10:40 Uhr

Bauarbeiten im Güterbahnhof auf Zielgeraden: Erster Zug befährt begradigte Strecke der Appenzeller Bahnen am Montag, kurz nach 5.22 Uhr

Die Arbeiten an den Gleisen der Appenzeller Bahnen (AB) im alten St.Galler Güterbahnhof stehen vor dem Abschluss. Derzeit wird die Neubaustrecke entlang der Nordseite der alten Güterschuppen bei der Leonhards- und bei der Vonwilbrücke mit der bestehenden Eisenbahnlinie von St.Gallen nach Teufen verbunden. Für diese Arbeiten ist einerseits der Durchgang durch den alten Güterbahnhof auch für Fussgänger und Velos während einer Woche unterbrochen (ST.GALLER STADT-TICKER, 18.10.2021, 14:52). Anderseits verkehren in dieser Zeit auch keine Züge zwischen St.Gallen und Teufen, dafür wird ein Ersatzbus angeboten.

Gleisarbeiten bei der St.-Leonhard-Brücke: Hier fahren die Züge der Appenzeller Bahnen ab kommender Woche nicht mehr nach links um die Ecke, sondern geradeaus zur Vonwilbrücke.

Gleisarbeiten bei der St.-Leonhard-Brücke: Hier fahren die Züge der Appenzeller Bahnen ab kommender Woche nicht mehr nach links um die Ecke, sondern geradeaus zur Vonwilbrücke.

Bild: Sandro Büchler
(19.10.2021)

Die alte, kurvige AB-Strecke auf der Südseite des Güterbahnhofs ist bereits ausser Betrieb gestellt. Sie wurde schon am vergangenen Sonntag, kurz vor Mitternacht, letztmals von einem Zug befahren. Die neue Strecke wird nach Angaben der Bahnen am kommenden Montag in Betrieb genommen. Der erste Zug wird kurz nach 5.22 Uhr fahren. Neu umfahren die AB-Züge den Güterbahnhof nicht mehr südlich, sondern verkehren auf direkter Linie zwischen St.Leonhard und Vonwil. Am Ende der alten Güterschuppen wird zudem eine neue Haltestelle gebaut. Sie wird mit dem Wechsel des Fahrplans vom 12. Dezember in Betrieb genommen. (sab/vre)

Mittwoch, 20. Oktober - 10:05 Uhr

Autobahnzubringer Kreuzbleiche: Von Lastwagen demolierte Signalisation hängt wieder

Am 25. Juni hatte ein Lastwagen, dessen Kranarm nicht ganz eingefahren war, beim Autobahnzubringer Kreuzbleiche in St.Gallen eine sogenannte Überkopfsignalisation heruntergerissen. Die Wegweiser über den Fahrspuren neben der Villa Wiesental sind jetzt wieder montiert worden. Wegen Corona-Engpässen bei der Lieferung des dafür nötigen Materials hatte Stadtingenieur Beat Rietmann bereits vor den Sommerferien gewarnt, der Ersatz könne sich bis in den Herbst hinziehen.

Die an der Verzweigung St.-Leonhard- und Rosenbergstrasse über der Fahrbahn hängenden Signale waren Ende Juni von einem Lastwagen abgeräumt worden.

Die an der Verzweigung St.-Leonhard- und Rosenbergstrasse über der Fahrbahn hängenden Signale waren Ende Juni von einem Lastwagen abgeräumt worden.

Bild: Sandro Büchler
(19.10.2021)

Für die Stadt war schon unmittelbar nach dem Unfall mit dem Lastwagen klar, dass die vom Lastwagen abgeräumte und demolierte Signalisation wieder ersetzt würde. Beat Rietmann: «Die Überkopfsignalisation ist an dieser viel befahrenen Stelle unmittelbar vor dem Autobahnzubringer Kreuzbleiche nötig und wird daher auch so rasch als möglich ersetzt.» Der auf Mass gefertigte Ersatz hängt jetzt wieder. (vre)

Mittwoch, 20. Oktober - 8:46 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 185 neue Ansteckungen am Dienstag

Der Kanton St.Gallen meldet in seinem Internetauftritt für Dienstag 185 (Montag: 155) neue laborbestätigte Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 55'519 Personen im St.Gallischen mit dem Virus infiziert. Am Dienstag wurde kein Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der Coronatoten seit Frühling 2020 steht damit bei 742.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Dienstag, 19. Oktober, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Dienstag, 19. Oktober, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

In Zusammenhang mit Covid-19 waren am Dienstagabend im Kanton St.Gallen 26 Patientinnen und Patienten hospitalisiert. Sieben von ihnen lagen auf einer Intensivstation, vier mussten künstlich beatmet werden. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Dienstag bei 142 (So: 123, Mo: 125), die 14-Tage-Inzidenz bei 265 (So: 240, Mo: 246). Die Inzidenz bezeichnet die Zahl der neuen Coronafälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner. (SK/vre)

Mittwoch, 20. Oktober - 8:29 Uhr

Stadt schreibt Klubhaus zur Vermietung aus: 7'900 Franken Monatsmiete

Ende September ist hinter dem St.Galler Hauptbahnhof eine Ära zu Ende gegangen: Das Spanische Klubhaus gab nach längerer Coronapause auf. Der Spanierverein Hogar Español hatte in den eigenen Reihen niemand mehr gefunden, der den über die Stadt hinaus beliebten Treffpunkt hätte weiterführen wollen. Die Stadt als Eigentümerin der Liegenschaft hat das Gebäude an der Klubhausstrasse 3 zur Neuvermietung ausgeschrieben. Die städtische Standortförderung macht jetzt darauf in ihrem Newsletter aufmerksam.

Das Spanische Klubhaus hinter dem Hauptbahnhof St.Gallen.

Das Spanische Klubhaus hinter dem Hauptbahnhof St.Gallen.

Bild: Andri Vöhringer
(21.9.2021)

Gemäss Inserat im Internet geht es dabei um eine Nutzfläche von 799 Quadratmetern. Vermietet wird der Quadratmeter für 119 Franken pro Jahr, was einer Jahresmiete von gut 95'000 Franken oder einer Monatsmiete von gut 7'900 Franken entspricht. Ohne Nebenkosten. Bezogen werden kann das 2018/19 letztmals für eine Betriebsdauer von 15 bis 20 Jahren renovierte Haus ab sofort. In die Sanierung hat die Stadt gut 1,8 Millionen Franken investiert. Ihr gehört die Liegenschaft seit 2015.

Zum Klubhaus gehören gemäss Newsletter der Standortförderung ein Restaurant und ein Barbereich mit 100 Sitzplätzen im Erdgeschoss. Dazu kommen im Obergeschoss zwei Gesellschaftsräume mit je 20 Sitzplätzen. Büros und Sitzungszimmer befinden sich ebenfalls im ersten Obergeschoss. Parkplätze sind in unmittelbarer Nähe des Klubhauses in grösserer Zahl vorhanden (unter anderem im Bahnhofparking). (vre)

Mittwoch, 20. Oktober - 8:01 Uhr

Diskussion um Strassenmarkierungen kurz vor Grabarbeiten in Winkeln: Stadt erklärt sich, Kritiker schiebt Frage nach

Ende September wurde an der Sturzeggstrasse in Winkeln ein Fussgängerstreifen neu gegossen. Jetzt soll dort, wo sich der neue Streifen befindet, bereits wieder die Wasserleitung saniert und dafür die Strasse aufgegraben werden. Die entsprechenden Markierungen wurden Anfang Oktober aufgemalt. Aus dem Quartier gab’s daher Kritik im Stadtmelder, der elektronischen Klagemauer der Verwaltung. Die Stadt hat jetzt darauf geantwortet – und sie macht gute Gründe für die Auffrischung des Streifens geltend: Er sei nicht mehr gut sichtbar gewesen, aber Teil des Schulwegs. Daher habe man sich trotz der bevorstehenden Grabarbeiten für die Neumarkierung entschieden, schreibt die Stadt.

Der umstrittene Fussgängerstreifen an der Sturzeneggstrasse: Ende September erneuert, Anfang Oktober für Grabarbeiten markiert.

Der umstrittene Fussgängerstreifen an der Sturzeneggstrasse: Ende September erneuert, Anfang Oktober für Grabarbeiten markiert.

Bild: Stadtmelder (18.10.2021)

Damit wäre die Massnahme der Verkehrssicherheit geschuldet. Nötig war sie gemäss Stadt vor allem in Hinblick auf die Jahreszeit, in der es früh dunkel wird und in der mit Nebel zu rechnen ist. Zudem begännen die Arbeiten an den Leitungen weiter unten an der Strasse. Es werde daher noch mindestens zwei Monate dauern, bis sie dort aufgerissen werde, wo sich der aufgefrischte Fussgängerstreifen befinde. Der Entscheid den Streifen neu zu malen sei also «ein Abwägen zugunsten der Sicherheit» gewesen, heisst es im Stadtmelder ausdrücklich.

Sturzeneggstrasse zum Zweiten: Auch diese Fahrbahnmarkierung wurde Ende September neu gemalt und Anfang Oktober für Grabarbeiten markiert.

Sturzeneggstrasse zum Zweiten: Auch diese Fahrbahnmarkierung wurde Ende September neu gemalt und Anfang Oktober für Grabarbeiten markiert.

Bild: Stadtmelder
(19.10.2021)

Gegen das Sicherheitsargument lässt sich schwer diskutieren. Überzeugt hat die Stadt trotzdem nicht alle Skeptikerinnen und Skeptiker. Der Fussgängerstreifen müsse von Kindern zwischen dem Schulhaus Hof und dem Hofweg nicht passiert werden, hält einer im Stadtmelder dagegen. Und ein anderer hat jetzt eine Frage im Stadtmelder nachgeschoben: Nicht nur der Fussgängerstreifen sei neu gemalt worden und solle jetzt schon wieder umgepflügt werden. Das sei auch mit Fahrbahnmarkierungen an der Verzeigung Sturzenegg- und Koblerstrasse geschehen. Mit dem Schulweg hätten diese sicher nichts zu tun. Die Antwort der Stadt darauf steht noch aus. (vre)

Dienstag, 19. Oktober - 14:22 Uhr

Die Kulturgeschichte der Hauskatze: Von der verehrten Katzengöttin über die verfolgte Hexenfreundin zum beliebtesten Haustier

Im Rahmen der neuen Sonderausstellung «Die Katze - Unser wildes Haustier» referiert am Mittwoch, 19 Uhr, der Ägyptologe und Ausstellungskurator Wolfgang Wettengel im Naturmuseum St.Gallen. Er geht dabei der Kulturgeschichte der Hauskatze nach. Für den Besuch der Veranstaltung gilt die Zertifikatspflicht.

Katzen wissen sehr genau, wie sie ihre Halterin oder ihren Halter um den Finger wickeln können. Das dürfte ein Teil ihrer Beliebtheit ausmachen.

Katzen wissen sehr genau, wie sie ihre Halterin oder ihren Halter um den Finger wickeln können. Das dürfte ein Teil ihrer Beliebtheit ausmachen.

Bild: Marlen Hämmerli

Wie der Mensch auf die Katze kam (oder umgekehrt), liegt bis heute weitgehend im Dunkeln. Fachleute vermuten, dass die «Domestikation» der wilden afrikanischen Falbkatze vor 4'000 bis 5'000 Jahren in Ägypten erfolgt sein könnte. Klar ist aber auch, dass es Beziehungen zwischen Mensch und Katze bis zurück zum Beginn des Ackerbaus vor rund 9'000 Jahren gegeben hat.

Im alten Ägypten wurde die Katzengöttin Bastet verehrt. Dies wohl nicht zuletzt deshalb, weil Katzen im Kampf gegen Mäuse und Ratten damals eine überlebenswichtige Rolle spielten. In Europa wurde die Katze im Mittelalter und in der frühen Neuzeit als dämonisch oder als Begleiterin von Hexen verfolgt. Mit dem Verschwinden des Aberglaubens begann der Aufstieg der Samtpfoten zum beliebtesten Haustier. Dieser Siegeszug hält bis heute an. (pd/vre)

Dienstag, 19. Oktober - 13:59 Uhr

Am seidenen Faden

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte die Schnecke in einem Spinnennetz im Tüfentobel bei Engelburg.

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte die Schnecke in einem Spinnennetz im Tüfentobel bei Engelburg.

Dienstag, 19. Oktober - 13:46 Uhr

Premiere in Anwesenheit der Regisseurin im Kinok: Vier Geschichten aus dem heutigen Istanbul

«Hayaletler – Ghosts» ist das mehrfach preisgekrönte Spielfilmdebüt der türkischen Regisseurin Azra Deniz Okyay. Es folgt den Wegen von vier Personen (dreier Frauen und eines Mannes), die sich schicksalhaft an einem Tag in Istanbul kreuzen. Diesen Donnerstag hat der Streifen im Studiokino in der Lokremise seine St.Galler Premiere. Regisseurin Azra Deniz Okyay wird dabei im Kinok anwesend sein. Das Gespräch nach dem Film führt Regisseurin Jela Hasler.

Szenenbild aus dem Film «Ghosts» von Azra Deniz Okyay. Er hat am Donnerstag im Kinok seine St.Galler Premiere.

Szenenbild aus dem Film «Ghosts» von Azra Deniz Okyay. Er hat am Donnerstag im Kinok seine St.Galler Premiere.

Bild: PD

«Ghosts» ist ein Episodenfilm, der ein Schlaglicht auf ein Land wirft, das durch die Politik von Recep Tayyip Erdogan auseinanderzubrechen droht. Der Film wurde in nur 17 Tagen mehrheitlich im Istanbuler Viertel Gülensu gedreht und handelt atmosphärisch dicht von Gentrifizierung und einer verlorenen Generation. Eindrücklich zeigt er, dass Erdogans «neue Türkei» ein marodes und brüchiges Gebilde ist, worüber auch die wiederholt ins Bild gerückten neuen Bürotürme nicht hinwegtäuschen können. (pd/vre)

Tickets für die St.Galler Premiere von «Ghosts» gibt's im Internetauftritt des Kinok. Für den Kinobesuch gilt die Zertifikatspflicht.

Dienstag, 19. Oktober - 13:13 Uhr

Lokremise sucht neue Geschäftsführung: Mirjam Hadorn tritt auf Februar 2022 zurück

Nach fünf Jahren als Geschäftsführerin verlässt Mirjam Hadorn die Stiftung Lokremise per Februar 2022. Sie übernimmt gemäss Mitteilung vom Dienstag «in der Privatwirtschaft eine neue Herausforderung». Ihre Stelle in der Lokremise ist – unter anderem in deren Internetauftritt – bereits ausgeschrieben. Die Bewerbungsfrist für die Nachfolge läuft demnach noch bis 9. November.

Die alte Lokremise hinter dem St.Galler Hauptbahnhof ist heute eines der grössten Kulturzentren der Ostschweiz. «Bespielt» wird sie etwa vom Theater St.Gallen, dem Kunstmuseum und dem Kinok.

Die alte Lokremise hinter dem St.Galler Hauptbahnhof ist heute eines der grössten Kulturzentren der Ostschweiz. «Bespielt» wird sie etwa vom Theater St.Gallen, dem Kunstmuseum und dem Kinok.

Bild: Benjamin Manser (1.2.2016)

Gesucht wird als neue Geschäftsführerin oder neuer Geschäftsführer mit 80 Stellenprozent eine «durchsetzungsstarke Persönlichkeit mit Organisationstalent, Planungskompetenz und technischem Verständnis». Verlangt sind eine höhere Ausbildung in Kulturmanagement oder Betriebswirtschaftslehre sowie mehrere Jahre Berufs- und Führungserfahrung. Vertrautheit mit der St.Galler Kulturszene ist gemäss Stelleninserat «von Vorteil».

Mirjam Hadorn hat die Geschäftsführung der Stiftung Lokremise im Januar 2017 übernommen. Sie war in dieser Zeit massgeblich am Ausbau des Kulturzentrums hinter dem St.Galler Hauptbahnhof beteiligt. Auch dank ihrem Engagement habe sich die Lokremise mit rund 100‘000 Gästen pro Jahr als Ort für Theater, Tanz, Kino, Kunst und Gastronomie zu einem der grössten Kulturorte der Ostschweiz entwickelt, heisst es in der Mitteilung. In der Lokremise finden in «normalen» Jahren rund 260 externe Veranstaltungen statt. (pd/vre)

Dienstag, 19. Oktober - 11:55 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 155 neue Fälle am Montag, tiefste Ansteckungszahlen in den Wahlkreisen Rorschach und St.Gallen-Gossau

Der Kanton St.Gallen meldet in seinem Internetauftritt für Montag 155 neue laborbestätigte Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 55'334 Personen im St.Gallischen mit dem Virus infiziert. Am Montag wurde kein Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der Coronatoten seit Frühling 2020 steht damit bei 742.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Montag, 18. Oktober, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Montag, 18. Oktober, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

In Zusammenhang mit Covid-19 waren am Montagabend im Kanton St.Gallen 27 Patientinnen und Patienten hospitalisiert. Neun von ihnen lagen auf einer Intensivstation, sechs mussten künstlich beatmet werden. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Montag bei 125 (Sonntag: 123), die 14-Tage-Inzidenz bei 246 (Sonntag: 240). Die Inzidenz bezeichnet die Zahl der neuen Coronafälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Die geografische Verteilung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen gemessen an den Neuansteckungen der vergangenen 14 Tage hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Die geografische Verteilung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen gemessen an den Neuansteckungen der vergangenen 14 Tage hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Grafik: Fachstelle Statistik Kanton SG

Der Hotspot der Coronapandemie im Kanton St.Gallen gemessen an der 14-Tage-Inzidenz liegt derzeit in den Wahlkreisen Toggenburg (415,30) und Sarganserland (363,94). Das beste, weil tiefste Resultat weisen die Wahlkreise Rorschach (138,86) und St.Gallen-Gossau (170,05) auf. Im Mittelfeld liegen das Rheintal (225,89), Wil (243,33), Werdenberg (250,04) und See-Gaster (279,14). (SK/vre)

Dienstag, 19. Oktober - 10:29 Uhr

Alain Berset war tatsächlich in St.Gallen: Wenn der Bundesrat bei einem Bierchen auf die Ständeratskommission wartet

All jene, die ausgelacht wurden, weil sie erzählt haben, sie hätten am späten Montagnachmittag Bundesrat Alain Berset ganz allein beim Bier unter dem St.Galler Rathaus gesichtet, dürfen sich trösten. Sie lagen richtig. Der Gesundheitsminister war tatsächlich in der Stadt. Und er sass tatsächlich im «The Kebab-Club» unter dem Rathaus telefonierend beim Bier. Das bestätigt auf Anfrage Stadtpräsidentin Maria Pappa. Sie hatte schon am Montag in einem Tweet auf den Besuch aufmerksam gemacht.

Die Stippvisite von Alain Berset unter dem Rathaus hängt damit zusammen, dass derzeit die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerates in der Gallusstadt tagt. Was nicht überrascht, wenn man weiss, dass dieses Gremium vom St.Galler Paul Rechsteiner präsidiert wird. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Sitzung - darunter eben auch der Gesundheitsminister - waren am Montag aufs Dach des Rathauses eingeladen. Und weil sich die Kommissionsmitglieder etwas verspätet hatten, setzte sich Alain Berset in den Kebab-Club.

Die Ständeratskommission für soziale Sicherheit und Gesundheit auf dem Dach des St.Galler Rathauses. Vorne im Bild Stadtpräsidentin Maria Pappa, hinten rechts Bundesrat Alain Berset und hinten links Kommissionspräsident Paul Rechsteiner.

Die Ständeratskommission für soziale Sicherheit und Gesundheit auf dem Dach des St.Galler Rathauses. Vorne im Bild Stadtpräsidentin Maria Pappa, hinten rechts Bundesrat Alain Berset und hinten links Kommissionspräsident Paul Rechsteiner.

Bild: PD

Dort sass er dann alleine an einem Tischchen, trank ein Bier und telefonierte. Ganz allein, so ist aus sicherer Quelle zu erfahren, war der Gesundheitsminister dort allerdings schon nicht. Er wurde vielmehr von Personenschützern begleitet. Sie hielten sich aber dermassen dezent im Hintergrund, dass sie den Passantinnen und Passanten, die auf Berset aufmerksam wurden, kaum auffielen. Während die Ständeratskommission hier übernachtete und am Dienstag weiter tagt, verliess der Bundesrat die Stadt wegen anderer Termine noch am Montagabend. (sab/vre)

Dienstag, 19. Oktober - 9:13 Uhr

Werbung für Eventhalle Hektor löst Kritik aus: Grünliberaler Stadtparlamentarier fordert von den Stadtwerken mehr Zurückhaltung

Auf Facebook und Instagram wirbt Marco Letta, Chef der St.Galler Stadtwerke (SGSW), derzeit prominent für die geplante Eventhalle Hektor im Areal des alten Güterbahnhofs. Das Projekt ist wegen einer Einsprache blockiert. Und jetzt gibt’s auch noch grundsätzliche Anmerkungen aus den Reihen des Stadtparlaments zum «Hektor»-Werbeauftritt bei den Stadtwerken. Obwohl er selber die Eventhalle befürwortet, ist für den Grünliberalen Marcel Baur der Auftritt des SGSW-Chefs ein «No Go», wie er im Internet auf seinem Blog «Kurzverbloggt» festhält.

Die jetzt in die Kritik geratene Werbung für die Eventhalle Hektor im offiziellen Facebook-Auftritt der St.Galler Stadtwerke.

Die jetzt in die Kritik geratene Werbung für die Eventhalle Hektor im offiziellen Facebook-Auftritt der St.Galler Stadtwerke.

Screenshot: Facebook

Die Trägerin der Eventhalle, die Hektor AG, sei eine private Aktiengesellschaft, die mit der Stadt nichts zu tun habe, schreibt Baur. Das wirft für ihn schon einmal die Frage auf, «ob es wirklich Aufgabe einer Dienststelle ist, Werbung für eine private AG zu schalten». Aus Sicht von Baur ist das allgemein ein Verstoss gegen den fairen Wettbewerb. Ein direkter Konkurrent des «Hektor» wäre auf dem Markt der städtischen Veranstaltungsorte vermutlich die Olma, an der die Stadt beteiligt ist. Und das wiederum sei für die «Hektor»-Werbung der SGSW «keine gute Konstellation», findet der Grünliberale.

Ebenfalls gegen den Werbeauftritt zugunsten der Hektor AG spricht für Marcel Baur die Einsprache gegen deren Projekt. Die Stadt sei Teil des Rechtsverfahrens. Sie bearbeite die Baubewilligung für den «Hektor» und entscheide in erster Instanz über die Einsprache dagegen. Es brauche definitiv «mehr Feingefühl» bei Werbeauftritten durch städtische Dienststellen. Es sei verfehlt, wenn diese Werbung für eine private AG schalteten. Solche Aktionen müssten der Standortförderung vorbehalten bleiben. Andere Dienststellen müssten sich hier zurückhalten. Alles andere beinhaltet für Baur die Möglichkeit von Wettbewerbsverzerrungen. (vre)

Dienstag, 19. Oktober - 8:59 Uhr

Teufener Strasse im Riethüsli nur einspurig befahrbar

Weil die vier neuen Häuser der Überbauung am Wattweg an die Kanalisation angeschlossen werden, kommt es während rund einer Woche auf der Teufener Strasse zu Verkehrsbehinderungen.

Weil die vier neuen Häuser der Überbauung am Wattweg an die Kanalisation angeschlossen werden, kommt es während rund einer Woche auf der Teufener Strasse zu Verkehrsbehinderungen.

Illustration: Fortimo

Während einer Woche ist im Riethüsli die Teufener Strasse zwischen den Häusern 163 und 165 nur einspurig befahrbar. Der Verkehr auf dem kurzen Strassenabschnitt wird seit Montag mit einem Lichtsignal geregelt. Grund dafür ist der Anschluss der neuen Wohnüberbauung Wattweg 2 bis 6A an die Kanalisation. (pd/vre)

Montag, 18. Oktober - 18:13 Uhr

Wenn die Stadt doppelt malen lässt: Kürzlich aufgefrischter Fussgängerstreifen in Winkeln jetzt für Grabarbeiten markiert

An der Sturzeneggstrasse in Winkeln haben sich dieser Tage aufmerksame Anwohnerinnen und Anwohner an den Kopf gegriffen. Einer von ihnen hat die Ursache dafür jetzt fein säuberlich im Stadtmelder, der elektronischen Klagemauer der St.Galler Stadtverwaltung, eingetragen. Vor drei Wochen wurde nämlich dort, wo der Hofweg in die Sturzeneggstrasse mündet auf Letzterer ein Fussgängerstreifen aufgefrischt und dafür neu gegossen. Soweit, so gut.

Am 7. Oktober tauchte eine weitere Malquipe der Stadt an dieser Stelle im Quartier auf: Arbeiter markierten eine Baustelle für die Erneuerung der Wasserleitung. Dies genau dort, wo kurz vorher der Fussgängerstreifen grundüberholt worden war. Da habe, so die nahe liegende Folgerung des Anwohners im Stadtmelder, wohl die Linke nicht gewusst, was die Rechte plane. Selbst die Arbeiter, die die Markierungen für die Grabarbeiten aufgebracht haben, hätten für das Ganze «nur ein müdes Lächeln übrig gehabt», heisst es weiter.

Der im September aufgefrischte Fussgängerstreifen an der Sturzeneggstrasse, den die Stadtwerke gemäss den Markierungen jetzt offenbar wieder umpflügen wollen.

Der im September aufgefrischte Fussgängerstreifen an der Sturzeneggstrasse, den die Stadtwerke gemäss den Markierungen jetzt offenbar wieder umpflügen wollen.

Bild: Stadtmelder SG
(18.10.2021)

Nun ja, das kann ja einmal passieren. In St.Gallen ist die Stadtverwaltung gross und das Strassennetz lang und mit unzähligen Markierungen garniert. Da kann ja so ein Versehen einmal vorkommen. Nur: Der Fall des Fussgängerstreifens erinnert an eine ähnliche Beobachtung von der Bahnhofstrasse. Dort wurden am 13. November 2020 die Parkfelder neu gemalt, um dann auf den 4. Januar 2021 hin aufgehoben und weggefräst zu werden. Festgestellt und für die staunende Stadtgemeinschaft im Internet dokumentiert hatte diesen Vorgang Anfang Jahr kein Geringerer als der grünliberale Stadtparlamentarier Marcel Baur.

Was die Stadt zum Vorgang an der Sturzeneggstrasse meint, ist derzeit offen. Der Eintrag im Stadtmelder ist nämlich noch in Bearbeitung. Spannend wird die Erklärung aber mit Sicherheit. Dies nur schon vor dem Hintergrund, dass die Stadt für ihre notleidende Kasse ein Sparprogramm namens «Fokus 25» am Umsetzen ist. Da könnte die Politik ja noch auf die Idee kommen, bei der städtischen Street-Art-Abteilung zu sparen, statt bei der Musikschule durch Tariferhöhungen Mehreinnahmen zu generieren. Also: Fortsetzung folgt...

Montag, 18. Oktober - 16:57 Uhr

Vortragsreihe des Historischen Vereins: Von der Pest über die Spanische Grippe zum Coronavirus

Die Coronapandemie greift tief ins Alltagsleben ein und führt so zu Veränderungen in Gesellschaft und Wirtschaft. Dies ist für den Historischen Verein des Kantons St.Gallen Anlass, um in einer öffentlichen HSG-Vorlesungsreihe einen Blick zurück auf die Geschichte von Pandemien und Seuchen zu werfen. Der vierteilige Zyklus startet diesen Mittwoch, 18.15 Uhr, im Raum für Literatur in der St.Galler Hauptpost (Eingang St.-Leonhard-Strasse 40).

Die Pest als Strafe des Himmels: Beerdigung von Pestopfern auf einer Votivtafel von 1517. Die Opfer werden von «Pestpfeilen» aus dem Himmel getroffen und hingestreckt.

Die Pest als Strafe des Himmels: Beerdigung von Pestopfern auf einer Votivtafel von 1517. Die Opfer werden von «Pestpfeilen» aus dem Himmel getroffen und hingestreckt.

Bild: Archiv Hansmann/
KEY (20.5.2020)

Den Anfang der Reihe «Seuchen, Krisen und gesellschaftlicher Wandel» macht Professor Flurin Condrau von der Universität Zürich. Er setzt sich mit den verschiedenen Pandemien und ihren Folgen für die Schweiz seit dem Spätmittelalter auseinander. Dabei werden die Reaktionen der Bevölkerung wie die konkreten medizinisch-gesellschaftlichen Veränderungen thematisiert. Ein Schwerpunkt ist der Spanischen Grippe gewidmet, die 1918-19 in der Schweiz rund 24'000 Todesopfer forderte. Die Reise durch die Pandemiegeschichte endet bei HIV und Aids.

Am 3. November geht der Zürcher Uni-Professor Andreas Victor Walser der Pest im 6. und 7. Jahrhundert nach. Am 17. November beschreibt Professor Bernhard Lauterburg aus Bern, wie das Herzogtum Mailand im späten Mittelalter für die Eidgenossen die Pestbekämpfung koordinierte. Und am 1. Dezember beschreiben Brigitte Ruckstuhl und Elisabeth Ryter in der letzten Veranstaltung der Vortragsreihe, wie Epidemien im 19. Jahrhundert das öffentliche Gesundheitswesen veränderten. (pd/vre)

Für den Besuch der öffentlichen Vorlesungsreihe ist ein gültiges Covidzertifikat und ein amtlicher Ausweis nötig. Zudem muss man sich für die Teilnahme vorgängig per Internet oder Telefon 071'224’33’39 (Montag bis Donnerstag, 9 bis 11 Uhr) anmelden.

Montag, 18. Oktober - 16:16 Uhr

Annette Hug liest im Palace aus «Tiefenlager»: Spannender Roman über ein ungelöstes Problem

Am Dienstag, 20.15 Uhr, ist Annette Hug in der Erfreulichen Universität im St.Galler Kulturzentrum Palace zu Gast. Die Schweizer Schriftstellerin liest aus ihrem Roman «Tiefenlager». Er behandelt ein Thema, das sonst in der Belletristik kaum vorkommt: die Endlagerung von Atommüll. Im Anschluss an die Lesung unterhält sich WOZ-Redaktor Kaspar Surber mit Hug über ihren Roman und das darin angeschnittene Thema. Der Anlass wird vom Palace in Kooperation mit der Bildungsgemeinschaft St.Gallen organisiert.

Schriftstellerin Annette Hug ist morgen Dienstag im St.Galler Kulturzentrum Palace zu Gast.

Schriftstellerin Annette Hug ist morgen Dienstag im St.Galler Kulturzentrum Palace zu Gast.

Bild: Gaetan Bally/KEY
(20.4.2021)

Im Roman «Tiefenlager» gründen fünf Aussteiger aus verschiedenen Ländern einen klosterähnlichen Orden, der das Wissen um die Gefahren des Tausende von Jahren strahlenden Atommülls dokumentieren und an künftige Generationen weitergeben soll. Doch dann lässt der von einem Konsortium versprochene Bau eines Endlagers auf sich warten und der Pachtvertrag für das dafür nötige Land wird gekündigt. Jetzt ist im Roman, der mit ungemütlichen Zukunftsszenarien aufwartet, guter Rat ziemlich teuer.

Annette Hug, geboren 1970 in der Schweiz, hat in Zürich und Manila Geschichte sowie Women and Development Studies studiert. Nach Tätigkeiten als Dozentin und Gewerkschaftssekretärin lebt sie heute als freie Autorin in Zürich. Für ihren dritten Roman «Wilhelm Tell in Manila» erhielt sie den Schweizer Literaturpreis. «Tiefenlager» ist der vierte Roman von Hug. (pd/vre)

Montag, 18. Oktober - 15:15 Uhr

Herbstwald

Leserbild. Max Sommer fotografierte die Sonnenstrahlen im nebligen Herbstwald auf dem Tannenberg am Sonntag bei Waldkirch.

Leserbild. Max Sommer fotografierte die Sonnenstrahlen im nebligen Herbstwald auf dem Tannenberg am Sonntag bei Waldkirch.

Montag, 18. Oktober - 14:52 Uhr

Durchgang im Güterbahnhof für zwei Wochen gesperrt: Appenzeller Bahnen verlegen ihre neuen Gleise

Seit Montagmorgen ist das Areal des alten Güterbahnhofs auch für Fussgängerinnen und Velofahrer nicht mehr durchgängig passierbar. Zwischen den alten Güterschuppen und der Vonwil-Brücke lassen die Appenzeller Bahnen nämlich in dieser Zeit ihre neuen Gleise verlegen. Ab Ende Jahr sollen ihre Züge nämlich nicht mehr am südlichen Rand des Areals, sondern vom Gaiserbahnhof aus geradeaus zur Vonwil-Brücke fahren können.

Bis 29. Oktober ist der alte Güterbahnhof wegen Bauarbeiten nicht durchgängig begeh- und befahrbar. Die Direktverbindung zwischen dem Zentrum und dem Westen der Stadt vor allem für Velofahrerinnen und Velofahrer ist damit blockiert.

Bis 29. Oktober ist der alte Güterbahnhof wegen Bauarbeiten nicht durchgängig begeh- und befahrbar. Die Direktverbindung zwischen dem Zentrum und dem Westen der Stadt vor allem für Velofahrerinnen und Velofahrer ist damit blockiert.

Bild: Sandro Büchler (18.10.2021)

Seit 2018 wird an der Gleisbegradigung gearbeitet. In Angriff genommen wurden diese Arbeit nach Inbetriebnahme des neuen Ruckhaldetunnels und nach einer Planungszeit von knapp sieben Jahren. Anstelle der bisherigen, nur mit gemächlichem Tempo befahrbaren Kurve fahren die Züge künftig ab der St.-Leonhard-Brücke geradeaus weiter. Mit der daraus resultierenden Fahrzeitverkürzung kann der Zeitverlust durch einen neuen Halt bei der neuen Kreuzung der Gleise mit der Güterbahnhofstrasse kompensiert werden. Zudem wird das Areal nicht mehr durch die Bahngleise zerschnitten, was positiv für die längerfristig geplante Überbauung des Gebietes ist.

Die Gesamtkosten der Begradigung der AB-Linie im alten Güterbahnhof, für die neue AB-Haltestelle sowie für Anpassungen an Fahrleitungen und Gleisen der SBB belaufen sich auf rund 40 Millionen Franken. Fürs Projekt wurden 44'000 Kubikmeter Erde ausgehoben, 3'000 Pfähle im Boden versenkt, 1'400 Kubikmeter Beton und 100 Tonnen Baustahl verarbeitet sowie 2'200 Meter Gleise neu verlegt. (vre)

Montag, 18. Oktober - 10:03 Uhr

Handballerinnen des LC Brühl übernehmen nach verdientem Sieg in Thun die Tabellenspitze

Die Handballerinnen des LC Brühl haben ihr Gastspiel vom Sonntag im Berner Oberland bei DHB Rotweiss Thun mit 25:20 (15:11) für sich entschieden. Die Brühlerinnen behielten in einer hektischen Partie die Nerven. Sie verbesserten sich mit ihrem vierten Saisonsieg im sechsten Spiel auf Rang eins in der Tabelle der obersten Liga des Schweizer Frauenhandballs.

Die Handballerinnen des LC Brühl haben in der obersten Liga die Tabellenführung wieder übernommen.

Die Handballerinnen des LC Brühl haben in der obersten Liga die Tabellenführung wieder übernommen.

Bild: LC Brühl

Das Team von Trainer Nicolaj Andersson war von Beginn an tonangebend, konnte sich aber im ersten Durchgang trotz der besseren Spielanlage nicht entscheidend absetzen. Der Vorsprung der Brühlerinnen pendelte bis kurz vor der Halbzeitpause immer zwischen zwei und vier Treffern. Ihre stärkste Phase hatten die St.Gallerinnen zwischen der 28. und 40. Minute, als es ihnen gelang, von 13:11 auf 19:12 davonzuziehen. Eine Vorentscheidung war dies aber nicht.

Die ebenfalls stark auftretenden Thunerinnen hielten dagegen und waren beim 18:22 in der 50. Minute noch immer in Schlagdistanz. Angeführt von einer starken Sladana Dokovic im Brühler Tor konnten die St.Gallerinnen in den Schlussminuten, die wie schon das gesamte Spiel von einer gewissen Grundhektik geprägt waren, den Auswärtssieg aber letztlich souverän einfahren. Überragend bei Brühl war Dokovic, die nicht nur zweimal ins leere Thuner Tor traf, sondern auch 13 Paraden und eine Abwehrquote von 45 Prozent zum Sieg beisteuerte.

Montag, 18. Oktober - 9:49 Uhr

Gerechte Punkteteilung: SC Brühl spielt gegen Chiasso 1:1

In einem über weite Strecken ausgeglichenen Spiel trennten sich Chiasso und Brühl am Samstag mit einem gerechten 1:1-Unentschieden. Beide Mannschaften starteten nach ihren hohen Niederlagen vor einer Woche etwas verunsichert in die Partie. Die Tessiner hatten in der ersten Halbzeit allerdings mehr vom Spiel und gingen in der 26. Minute durch Daniel Texeira verdient 1:0 in Führung. Chancen hatten aber hüben und drüben Seltenheitswert. Kurz vor dem Pausenpfiff verpasste ein Brühler Angreifer in aussichtsreicher Position den Ausgleich.

Ein kämpferischer SC Brühl erreichte am Samstag in Chiasso ein 1:1-Unentschieden und eroberte einen auch für die Moral wichtigen Punkt.

Ein kämpferischer SC Brühl erreichte am Samstag in Chiasso ein 1:1-Unentschieden und eroberte einen auch für die Moral wichtigen Punkt.

Bild: Kurt Frischknecht/
SCB (15.10.2021)

Nach dem Wechsel kamen die Kronen besser ins Spiel und Chiasso wurde vermehrt in die Defensive gedrängt. Doch die grösste Chance vergab in der 73. Minute ein Chiassese allein vor dem leeren Tor. Von diesem Zeitpunkt an versuchten die Tessiner den knappen Vorsprung über die Zeit zu retten. Diese passive Haltung der Platzherren und die Einwechslung frischer Kräfte gab den Brühlern Auftrieb. In der 88. Minute erzielte der kurz zuvor eingewechselte Lirim Shala den verdienten 1:1-Ausgleich.

Dieses Tor und der damit verbundene Punktegewinn war äusserst wichtig für die Moral der Mannschaft. Auch wenn in Chiasso noch nicht alles wie gewünscht geklappt hat, war gemäss Matchbericht von Henri Seitter gegenüber den Heimspielen eine klare Steigerung festzustellen. Der Einsatz aller eingesetzten Spieler war vorbildlich und man glaubte bis zuletzt an einen Punktegewinn. Am nächsten Samstag bietet sich zu Hause gegen Aufsteiger Biel die Gelegenheit punktemässig nachzulegen. (pd/vre)

Montag, 18. Oktober - 8:58 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 260 Neuansteckungen und ein Todesfall übers Wochenende

Der Kanton St.Gallen meldet in seinem Internetauftritt fürs Wochenende (Freitag, Samstag, Sonntag) 260 neue laborbestätigte Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 55'719 Personen im St.Gallischen mit dem Virus infiziert. Am Wochenende wurden auch ein Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der Coronatoten seit Frühling 2020 steht damit bei 742.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Sonntag, 17. Oktober, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Sonntag, 17. Oktober, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

In Zusammenhang mit Covid-19 waren am Sonntagabend im Kanton St.Gallen 25 Patientinnen und Patienten hospitalisiert. Acht von ihnen lagen auf einer Intensivstation, sieben mussten künstlich beatmet werden. Das sind deutlich tiefere Zahlen als zu Beginn der Herbstferien vor zwei Wochen. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Sonntag bei 123, die 14-Tage-Inzidenz bei 240. Die Inzidenz bezeichnet die Zahl der neuen Coronafälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

In den ersten beiden Herbstferienwochen hat sich die Coronasituation auch im Kanton St.Gallen etwas entspannt. Die Zahl der täglichen laborbestätigten Neuansteckungen hatte in der ersten Septemberhälfte ihren Höchststand erreicht und nimmt seither tendenziell wieder ab. In den vergangenen zwei Wochen hat sich die Zahl der täglich neu entdeckten Coronafälle knapp unter 100 eingependelt. Offen ist, wie es mit dem Ende der Herbstferien weitergehen wird: Nach den Sommerferien waren nicht geimpfte Reiserückkehrer, die sich im Ausland angesteckt hatten, ein wichtiger Grund für die rasante Zunahme neuer Fälle.

Die Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen anhand der täglich registrierten Neuansteckungen.

Die Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen anhand der täglich registrierten Neuansteckungen.

Grafik: Fachstelle Statistik Kanton SG

Auch die Impfkampagne hat in den ersten zwei Herbstferienwochen Fortschritte gemacht. Am Sonntag, um Mitternacht, waren im Kanton St.Gallen 317'042 Personen geimpft - 54'747 ein- und 262'295 zweimal. Die Zahl der Geimpften hat damit seit dem 3. Oktober um 15'997 zugenommen. Im Kanton St.Gallen sind gemäss Angaben des Bundesamtes für Gesundheit (Stand 14. Oktober) knapp 60 Prozent der Bevölkerung geimpft; schweizweit sind es rund 66 Prozent. (SK/vre)

Samstag, 16. Oktober - 16:57 Uhr

Wer hat an der Uhr gedreht?

Nanu? Was ist mit dem Glockenschlag der Kathedrale St.Gallen los? Etliche Bewohnerinnen und Bewohner der St.Galler Altstadt, aber auch Passantinnen und Passanten reckten am Samstag verwundert den Kopf zu den Türmen. Denn der Glockenschlag ist falsch. Um 16 Uhr waren beispielsweise erst vier helle Schläge von der kleineren Glocke zu hören. Dann folgt der tiefere Schlag – von der grossen, weit herum hörbaren Glocke. Neunmal schlägt diese – fünf Schläge zu viel.

Wie es zum Fehler gekommen ist und wann der ausser Rand und Band geratene Glockenschlag wieder stimmt, ist zur Stunde noch nicht klar. Es ist auch nicht das erste Mal, dass der Glockenschlag aus dem Takt geraten ist. Bereits Anfang Oktober schlugen die Glocken der Kathedrale falsch. Damals konnte der Fehler jedoch laut «Ohrenzeugen» binnen eines Tages behoben werden.

Beat Groegli, Dompfarrer

Beat Groegli, Dompfarrer

Bild: Michel Canonica

Bereits im Juli war es zuvor zu einer Panne gekommen. Damals hinkte der Glockenschlag der richtigen Uhrzeit eine Stunde hinterher. Der Grund für die Panne: Nach dem Ende der Festspiele auf dem Klosterplatz musste der für die Aufführungen ausgeschaltete Glockenschlag manuell wieder in Gang gesetzt werden, sagte Dompfarrer Beat Grögli damals. Uhrzeit und Glockenschlag mussten von den Domsakristanen wieder aufeinander abgestimmt werden. (sab)

Samstag, der 16. Oktober – 15:26 Uhr

LC Brühl am Sonntag zu Gast im Berner Oberland – es winkt die Tabellenführung

Die Spitzenhandballerinnen des LC Brühl spielen diesen Sonntag auswärts gegen DHB Rotweiss Thun.

Die Spitzenhandballerinnen des LC Brühl spielen diesen Sonntag auswärts gegen DHB Rotweiss Thun.

Bild: LC Brühl

Das dritte Auswärtsspiel der noch jungen Saison führt die Erstliga-Handballerinnen des LC Brühl ins Berner Oberland. Das Team spielt am Sonntag bei DHB Rothweiss Thun. Anwurf ist um 16 Uhr in der Gotthelf-Halle in Thun. Gewinnen die St.Gallerinnen das Spiel, winkt die Tabellenführung. Die Partie kann auch über einen Livestream verfolgt werden. (pd/elo)

Samstag, der 16. Oktober - 9:37 Uhr

22-Jähriger schläft in seinem Auto mitten auf der Teufener Strasse: So sturzbetrunken, dass er nicht mehr aussteigen konnte

Am Samstag, kurz vor 5 Uhr, hat eine Patrouille der Stadtpolizei St.Gallen auf der Teufener Strasse einen schlafenden Autofahrer entdeckt. Auf den Mann, der sein Auto mitten auf der Teufener Strasse abgestellt hatte und darin eingeschlafen war, wurde die Polizei von einem Passanten aufmerksam gemacht. Die Patrouille stellte fest, dass am Auto noch der Motor lief und der Lenker hinter dem Steuer schlief. Auf dem Mobiltelefon, das er in der Hand hielt, lief hörbar Musik, wie die Stadtpolizei mitteilte.

Das Auto stand mit laufendem Motor und schlafendem Lenker mitten auf der Teufener Strasse.

Das Auto stand mit laufendem Motor und schlafendem Lenker mitten auf der Teufener Strasse.

Bild: Stadtpolizei SG (16.10.2021)

Erst nach mehrmaligem Klopfen wachte der 22-jährige auf und öffnete das Fenster. Durch die Patrouille musste das Fahrzeug gegen das Wegrollen gesichert werden. Wie die Stadtpolizei mitteilte, war der Fahrzeuglenker stark betrunken und nicht in der Lage selbst aus dem Fahrzeug zu steigen; er musste herausgehoben werden. Noch während der Kontrolle musste er sich zudem übergeben. Die Staatsanwaltschaft verfügte eine Blut- und Urinprobe. Der ausländische Führerausweis wurde aberkannt und das Mietfahrzeug sichergestellt. (stapo/sae)

Freitag, der 15. Oktober - 15:39 Uhr

Nach 24 Jahren ist bald Schluss im «Scheitlinsbüchel»

1998 hat Peter Fässler das Ausflugsrestaurant Scheitlinsbüchel auf Drei Weieren von seinen Eltern übernommen. Diese wirteten hier seit den 1970er-Jahren. Der Scheitlinsbüchel ist als eines der bekannten Ausflugsrestaurants der Stadt St.Gallen ein beliebter Treffpunkt und bietet eine weite Aussicht über die Stadt und den Bodensee.

Peter Fässler wirtet mit seinem Team noch bis Ende Jahr. Dann hörte er nach 24 Jahren im «Scheitlinsbüchel» auf.

Peter Fässler wirtet mit seinem Team noch bis Ende Jahr. Dann hörte er nach 24 Jahren im «Scheitlinsbüchel» auf.

Bild: Benjamin Manser (28. März 2019)

Nun, nach 24 Jahren, hören Peter Fässler und seine Frau Gabriela auf. Die Ortsbürgergemeinde St.Gallen als Eigentümerin der Liegenschaft kommuniziert den bevorstehenden Wechsel in einer Mitteilung. Demnach bleibt der «Scheitlinsbüchel» noch bis Ende Jahr regulär geöffnet, «in der gewohnt hohen Qualität und mit grossem Engagement durch das bewährte Team». Die Ortsbürgergemeinde bedankt sich in der Mitteilung bei der Familie Fässler für das jahrelange Engagement.

Der «Scheitlinsbüchel» gehört der Ortsbürgergemeinde St.Gallen. Sie hat das Restaurant im Jahr 2012 umfassend erneuert und erweitert. Im Dezember 2013 wurde dann auch der Neubau mit modernem Saal und 40 Sitzplätzen eingeweiht. Im Herbst 2019 hat die Ortsbürgergemeinde zudem das Innere des Gartenhauses mit seinen 50 Plätzen renoviert und akustisch optimiert.

Das beliebte Ausflugsrestaurant bietet eine weite Aussicht bis über den Bodensee.

Das beliebte Ausflugsrestaurant bietet eine weite Aussicht bis über den Bodensee.

Bild: PD

Nun sucht die Ortsbürgergemeinde nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger für die Wirtefamilie Fässler. Die Eröffnung unter neuer Führung ist für den 1. März des kommenden Jahres geplant. (pd/dh)

Freitag, 15. Oktober - 14:26

Strassenunterhaltsarbeiten entlang den Appenzeller Bahngleise

Im St.Galler Stadtzentrum werden ab Montag Strassenunterhaltsarbeiten durchgeführt. Gemäss Mitteilung betrifft das den Abschnitt Schibenertor bis Marktplatz entlang den Gleisen der Appenzeller Bahnen. Die Arbeiten werden aus verkehrlichen Gründen in der Nacht auf Dienstag zwischen 21 und 5 Uhr erfolgen, heisst es weiter.

Die Unterhaltsarbeiten werden in der Nacht durchgeführt. Busse und Postautos werden in dieser Zeit umgeleitet.

Die Unterhaltsarbeiten werden in der Nacht durchgeführt. Busse und Postautos werden in dieser Zeit umgeleitet.

Bild: PD

Busse und Postautos fahren in dieser Zeit die Haltestelle Marktplatz/Bohl nicht an. Sie werden über den Unteren Graben umgeleitet. Die Ersatzhaltestellte Marktplatz befindet sich an der Torstrasse. Die Appenzeller Bahnen fahren trotz der Arbeiten fahrplanmässig und ohne Einschränkungen. Die Zufahrt für Anstösserinnen und Anstösser ist weitgehend gewährleistet. Es kann allerdings zu Behinderungen kommen.

Da für die Arbeiten trockenes Wetter nötig ist, erfolgt der definitive Entscheid über die Durchführung am Morgen des 18. Oktobers. Gemäss Mitteilung werden die Arbeiten bei schlechtem Wetter verschoben. (pd/fak)

Freitag, 15. Oktober - 11:13 Uhr

Der SC Brühl spielt am Samstagabend gegen den FC Chiasso

Die erste Mannschaft des SC Brühl reist am Samstag zum FC Chiasso. Brühl belegt seit einer Woche den letzten Platz der Tabelle – entsprechend sind die Erwartungen. Hoffen ist erlaubt, wenn die Krohnen am Samstag, 20 Uhr, im Stadio Comunale gegen den FC Chiasso ankicken.

Es hätte der lang erwartete Befreiungsschlag werden sollen. Das Heimspiel des SC Brühl am vergangenen Samstag gegen die U21 der Berner Young Boys, Aufsteiger aus der ersten Liga und bis dahin Letzter in der Tabelle. Doch das Spiel endete im Fiasko: 0:3 gingen die Brühler unter, nach einer ansprechenden ersten Halbzeit zeigten die Platzherren im zweiten Umgang Auflösungstendenzen – wie schon bei anderen Heimspielen in dieser Saison, die alle sechs verloren gingen. Enttäuschung beim Publikum, hängende Köpfe beim Team und beim Staff.

Gegen die U21 der Berner Young Boys gab es vergangenen Samstag kein Durchkommen. Brühl verlor mit 0:3 und belegt jetzt den letzten Tabellenplatz.

Gegen die U21 der Berner Young Boys gab es vergangenen Samstag kein Durchkommen. Brühl verlor mit 0:3 und belegt jetzt den letzten Tabellenplatz.

Bild: Kurt Frischknecht/ SCB (9.10.2021)

Nach dieser Niederlage tauschten Brühl und YB die Plätze. Brühl ist nun Letzter in der Promotion League mit sechs Punkten aus zehn Spielen und damit punktgleich mit YBs U21. Ratlosigkeit auch bei Brühls Führung? «Wir sind schon enttäuscht vom bisherigen Verlauf der Saison», sagt Präsident Christoph Zoller, «aber wir wollen jetzt auch nicht in Aktionismus verfallen». Die Brühler Führung schenkt Team und Trainer weiterhin das Vertrauen, will aber in den nächsten Wochen und Monaten alle möglichen Optionen prüfen.

Dem bisherigen Saisonverlauf entsprechend sind die Erwartungen vor dem Auswärtsspiel gegen Chiasso, den Absteiger aus Challenge League, gedämpft. Allerdings hat sich Brühl bisher ausserhalb des Paul-Grüninger-Stadions wesentlich besser verkauft als zuhause. Von vier Spielen wurden zwei gewonnen, und die beiden anderen gingen mit jeweils einem Tor Unterschied verloren. (pd/fm)

Freitag, 15. Oktober - 9:58 Uhr

Nach Überschwemmungen: St.Galler Kirche unterstützt Kirche im Rheinland

Die Überschwemmungen im Westen Deutschlands im vergangenen Juli haben viel Leid gebracht und riesige Schäden verursacht. Um Hochwasserschäden decken zu können unterstützt die Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St.Gallen die Evangelische Kirche im Rheinland mit 20'000 Franken, heisst es in einer Mitteilung.

Starke Regenfälle führten zu Überschwemmungen im Westen von Deutschland.

Starke Regenfälle führten zu Überschwemmungen im Westen von Deutschland.

Bild: Thomas Frey/dpa

Von den Überschwemmungen betroffen als auch geholfen hat die Evangelische Kirche im Rheinland. Gemäss Mitteilung hat sie in der Akutphase zwei Millionen Soforthilfe an die Menschen vor Ort ausgezahlt, sowie für eine Million Euro Bautrockner organisiert. Zudem richtete sie verschiedene Angebote der Seelsorge und Unterstützung ein. Auch eigene kirchliche Gebäude sind vom Hochwasser heimgesucht worden. So haben 70 Gemeinden Schäden gemeldet, etwa an 17 Kirchen, 13 Kindertagesstätten oder 28 Gemeindehäusern und Jugendheimen.

Wegen des grossen Ausmasses der Schäden hat die Kirche im Rheinland nun Schwesterkirchen um Unterstützung gebeten. Dieser Bitte kommt die St.Galler Kirche nach und lässt der Kirche im Rheinland 20'000 Franken zukommen. (pd/dh)

Freitag, 15. Oktober - 08:23 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 78 neue Ansteckungen gemeldet

Der Kanton St.Gallen meldet am Freitagmorgen 78 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus seit Donnerstag. Laut den Informationen auf der Website des Kantons steigt die Zahl der Coronainfizierten seit März 2020 damit auf 54’919. In den letzten 24 Stunden gibt es keine Todesfälle zu verzeichnen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Corona im Kanton St.Gallen liegt bei 741.

Statistik: Kanton SG

In den Spitälern des Kantons werden aktuell 21 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung gepflegt (Meldestand 14. Oktober). Sieben liegen auf einer Intensivstation und müssen beatmet werden. (chs)

Frühere Folgen des St.Galler Stadt-Tickers:

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