ST.GALLER STADT-TICKER: Cineclub zeigt «Life of Brian» +++ Seit 100 Jahren in der Stadt St.Gallen +++ Leise Vorahnung auf den Winter +++ 3000 Franken gespendet

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Stadt St.Gallen: In unserem Stadt-Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Freitag, 13. Dezember - 18:59 Uhr

Cineclub zeigt in dieser Saison Skandalfilme: «Life of Brian» von Monty Python in der Grabenhalle

(vre) Das Programm des Cineclub St.Gallen steht in diesem Winter unter dem Obertitel «Skandal». Am kommenden Montag, 18 und 20.15 Uhr, ist in der Grabenhalle ein Streifen zu sehen, der bei seinem Erscheinen 1979 in religiösen Kreisen als absolut skandalös galt und in einigen katholischen Ländern wie Irland auch lange verboten war.

Graham Chapman spielt in «Life of Brian» den naiven Brian, der aus Versehen als Messias verehrt und von den Römern schliesslich gekreuzigt wird.

Graham Chapman spielt in «Life of Brian» den naiven Brian, der aus Versehen als Messias verehrt und von den Römern schliesslich gekreuzigt wird.

Bild: PD

Was ist aber auch anderes zu erwarten, wenn sich die Anarcho-Truppe von Monty Python mit ihrem schwarzen Humor der Weihnachts- und der Passionsgeschichte annimmt. Erzählt wird allerdings nicht die Geschichte von Jesus, sondern seines Zeitgenossen Brian, der zufälligerweise in Bethlehem im Stall gegenüber zur Welt kommt. Die Story wird rasant erzählt, die Pointen sind dicht gesetzt und teils herrlich absurd.

John Cleese als Centurio, Michael Palin als Pilatus und Graham Chapman als Schwanzus Longus (von links) in «Life of Brian». Die meisten Mitglieder der Komikertruppe von Monty Python spielten im Film mehrere Rollen.

John Cleese als Centurio, Michael Palin als Pilatus und Graham Chapman als Schwanzus Longus (von links) in «Life of Brian». Die meisten Mitglieder der Komikertruppe von Monty Python spielten im Film mehrere Rollen.

Bild: PD

Der Film «Life of Brian» führte Anfang der 1980er-Jahre zu einer breiten Kontroverse um Meinungsfreiheit und Blasphemie. Vor allem christliche und jüdische Kreise lehnten ihn heftig ab und verlangten sein Verbot. Für die Filmkritik gilt «Life of Brian» als das reifste Werk der Komikergruppe. Das British Film Institute führt den Streifen sogar auf Platz 28 der besten britischen Filme aller Zeiten.

Zum Programm des Cineclub St.Gallen.

Freitag, 13. Dezember - 18:00 Uhr

Rösli Bischof feiert ihren 100 Jahre Geburtstag: Glückwünsche vom Stadtpräsidenten

(rah) Die Jubilarin sitzt im Wohnzimmer ihrer Wohnung an der Neugasse 44. Sie hat sie vor 80 Jahren während dem zweiten Weltkrieg als Kindermädchen bezogen. Seither wohnt die St.Gallerin dort. Gestern feierte sie, umgeben von Verwandten und Freunden, ihren 100. Geburtstag.

«Das Schönste ist für mich der viele Besuch», sagt sie und lächelt in die Runde. Auch, dass sie im eigenen Zuhause feiern könne, empfinde sie als wertvoll. «Es wäre nicht so schön, im Heim feiern zu müssen.» Zwar sei sie mehrmals von Heimen angefragt worden, ob sie umziehen wolle, doch das habe sie immer abgelehnt. «Ich will zu Hause leben.» Auch wenn die Innenstadt ganz anders als früher sei, gefalle ihr die Wohnlage. «Früher hat es Autos und ganz andere Läden gehabt», erinnert sich Rösli Bischof.

Stadtpräsident Thomas Scheitlin überbringt der 100-jährigen Rösli Bischof am Freitag die Glückwünsche der Stadtregierung.

Stadtpräsident Thomas Scheitlin überbringt der 100-jährigen Rösli Bischof am Freitag die Glückwünsche der Stadtregierung.

Bild: Rafael Hug

«Über den Besuch vom Stadtpräsident Thomas Scheitlin freue ich mich sehr», sagt die Hundertjährige. Sie habe ihn vorher noch nie gesehen. Er überreicht Rösli Bischof namens der Stadtregierung Blumen und «ein Geschenk, dass mit Ihrer Lieblingsbeschäftigung zu tun hat». Sie: «Wolle? Stricken, das mache ich am liebsten!»

Seit 100 Jahren sei sie - ohne nur eine einzige Pause – Einwohnerin von St.Gallen, erzählt Rösli Bischof. Das sei in vielerlei Hinsicht sehr aussergewöhnlich, sagt Thomas Scheitlin. Ein solch hohes Alter zu erreichen, und ein ganzes Leben lang ausschliesslich in St. Gallen zu leben: «Das habe ich als Stadtpräsident vorher noch nie gehört.»

Freitag, 13. Dezember - 17:45 Uhr

Ein Hauch Winter

Leserbild. Robert Scherrer fotografierte am Donnerstag auf dem Hohfirst bei Waldkirch.

Leserbild. Robert Scherrer fotografierte am Donnerstag auf dem Hohfirst bei Waldkirch. 

Freitag, 13. Dezember - 17:35 Uhr

Weihnachtsspende der Stadtwerke: 3000 Franken für die Kinder der Heilpädagogischen Schule St.Gallen

(sgsw/vre) Die Weihnachtsspende der St.Galler Stadtwerke geht an die Heilpädagogische Schule St.Gallen (HPS), eine Institution der Gemeinnützigen- und Hilfs-Gesellschaft (GHG). Die HPS ist gemäss Mitteilung eine private Sonderschule für Kinder und Jugendliche mit einer geistigen und/oder mehrfachen Beeinträchtigung im Alter von vier bis 18 Jahren.

Zwei Kinder nehmen stellvertretend für die insgesamt 140 Schülerinnen und Schüler der Heilpädagogischen Schule (HPS) den Check der Stadtwerke entgegen. Rechts SGSW-Unternehmensleiter Marco Letta, links HPS-Leiter Walter Ehwald.

Zwei Kinder nehmen stellvertretend für die insgesamt 140 Schülerinnen und Schüler der Heilpädagogischen Schule (HPS) den Check der Stadtwerke entgegen. Rechts SGSW-Unternehmensleiter Marco Letta, links HPS-Leiter Walter Ehwald.

Bild: PD

Mit der Spende von 3000 Franken wollen die Stadtwerke gemäss ihrem Unternehmensleiter Marco Letta dort einspringen, wo den Eltern der Schülerinnen und Schüler finanzielle Grenzen gesetzt sind. Dies mit einem Engagement beispielsweise am neuen Velofuhrpark der Schule oder den Kosten von Schullagern.

Freitag, 13. Dezember - 16:00 Uhr

St.Galler Innenstadt: Dort sterben nicht nur Läden, es gibt auch ständig wieder Neues

(vre) In den vergangenen zwei Jahren wurde viel übers Ladensterben auch in der St.Galler Innenstadt diskutiert und geschrieben. Und tatsächlich ist im Detailhandel ein schmerzhafter Strukturwandel im Gang, der auch in der Stadt St.Gallen unschöne Folgen zeitigt. In der Innenstadt wird aber nicht nur gestorben, es entsteht auch ständig Neues.

Eine Zwischennutzung in der Altstadt: Dort wo früher das Sanitärgeschäft Karl Gabler in der Metzgergasse residierte, hat im Dezember der «Werk-Garten» geöffnet. Das ist ein Ladencafé (Mittwoch bis Freitag, 10 bis 19 Uhr, und Samstag, 10 bis 17 Uhr) sowie eine Bar (Donnerstag und Freitag, 19 bis 22 Uhr). Infos auf Facebook.

Eine Zwischennutzung in der Altstadt: Dort wo früher das Sanitärgeschäft Karl Gabler in der Metzgergasse residierte, hat im Dezember der «Werk-Garten» geöffnet. Das ist ein Ladencafé (Mittwoch bis Freitag, 10 bis 19 Uhr, und Samstag, 10 bis 17 Uhr) sowie eine Bar (Donnerstag und Freitag, 19 bis 22 Uhr). Infos auf Facebook.

Bild: Reto Voneschen

Was es an Läden neu zu entdecken gibt, listet eine Website der städtischen Standortförderung auf. Hier finden sich Hinweise auf neue ständige wie auch auf befristete Pop-Up-Geschäfte. In den vergangenen Monaten habe es zahlreiche Neueröffnungen und Zwischennutzungen gegeben, heisst es dort über einer Liste von derzeit 18 neuen Adressen.

Vollständig ist die Auflistung der Standortförderung ganz sicher nicht. Die Betreiberinnen und Betreiber neuer Geschäfte und Konzepte, die nicht aufgelistet sind, können sich bei der Stadt melden.

Freitag, 13. Dezember - 14:30 Uhr

Heimspiel des FC St.Gallen bald ausverkauft: Tageskasse bleibt am Samstag sicher geschlossen

(rst) Wenn der FC St.Gallen am Samstag, 19 Uhr, gegen den FC Zürich sein letztes Spiel der Hinrunde austrägt, wird der Kybunpark wohl ausverkauft sein. Bis am Freitagmittag waren 18'500 Tickets verkauft, dies bei einer Stadionkapazität von 19'024 Personen. Die Tageskasse wird am Samstag geschlossen bleiben. Der Grossaufmarsch hat damit zu tun, dass zum Abschluss der Hinrunde die Tickets für 18,79 Franken verkauft wurden.

Zum anderen dürfte aber auch der sportliche Höhenflug der St.Galler ein Faktor dafür sein. Mit einem Sieg gegen den FC Zürich kann das Team zumindest vorübergehend die Spitze erobern. Sollten Basel und die Young Boys in ihren Auswärtsspielen bei Luzern und Lugano am Sonntag Punkte abgeben, stünden die St.Galler gar als Wintermeister da. Zuletzt gelang dies den Ostschweizern in der legendären Meistersaison 1999/2000.

FCSG-Goalie Dejan Stojanovic ist gegen den FC Zürich einsatzbereit. Weil seine Stellvertreter Jonathan Klinsmann und Nico Strübi verletzt sind, sitzt als Goali Nummer zwei wiederum der 17-jährige Armin Abaz (im Bild) auf der Ersatzbank.

FCSG-Goalie Dejan Stojanovic ist gegen den FC Zürich einsatzbereit. Weil seine Stellvertreter Jonathan Klinsmann und Nico Strübi verletzt sind, sitzt als Goali Nummer zwei wiederum der 17-jährige Armin Abaz (im Bild) auf der Ersatzbank.

Bild: Claudio De Capitani /Freshfocus

Bei den St. Gallern ist kein Spieler gesperrt, verletzt fehlen werden aber neben Musah Nuhu und Nicolas Lüchinger die beiden Torhüter Jonathan Klinsmann und Nico Strübi. Goalie Nummer eins Dejan Stojanovic ist nach seiner Schulterverletzung aus dem Spiel gegen Thun einsatzbereit, als Goalie Nummer zwei wird erneut der 17-jährige Armin Abaz auf der Bank sitzen. Peter Zeidler warnt vor dem FC Zürich, der zwar zuletzt 0:5 gegen Servette verlor, zuvor aber fünf Spiele in Folge gewonnen hatte. Das Zürcher Team habe sich zuletzt sehr stabilisiert.

Am Rande der Pressekonferenz vom Freitag wurden zudem die Testspiele bekannt gegeben, welche die St.Galler während ihres Trainingslagers in La Manga in Spanien absolvieren werden. Am 7. Januar kommt es zum Wiedersehen mit Trainer Jeff Saibene. Er trainiert Ingolstadt, das Team aus der 3. Bundesliga. Am 10. Januar steht das Spiel gegen Leverkusen an, am 13. Januar jenes gegen den KV Oostende aus der höchsten belgischen Liga.

Freitag, 13. Dezember - 13:45 Uhr

Plötzlich geht's vorwärts mit der Märlistation am Blumenmarkt: Eröffnung soll schon am 20. Dezember sein

(vre) Lange schien nichts mehr zu gehen beim Projekt und plötzlich geht's jetzt mit Riesenschritten vorwärts. Die Baubewilligung für die Märlistation auf dem Blumenmarkt ist gemäss Newsletter der St.Galler Standortförderung erteilt. Eine Bauleitung fürs Vorhaben ist definiert.

Die alte Telefonkabine auf dem Blumenmarkt: Sie wird nicht abgebaut, sondern in eine Märlistation für Kinder bis sieben Jahre umfunktioniert.

Die alte Telefonkabine auf dem Blumenmarkt: Sie wird nicht abgebaut, sondern in eine Märlistation für Kinder bis sieben Jahre umfunktioniert.

Bild: Lisa Jenny (10.9.2019)

Derzeit sind gemäss Newsletter letzte Abklärungen für die Umsetzung des Projekts im Gang, so dass nach und nach die Aufträge an die Unternehmen vergeben werden können. Läuft jetzt alles nach Fahrplan, wird die Märlistation noch vor Weihnachten eröffnet - nämlich in einer Woche am Freitag, 20. Dezember.

Die Umgestaltung der alten Telefonkabine beim Café Blumenmarkt geht auf eine Idee von Katy Rohner und ihren Mitstreiterinnen Anja Weiss-Gehrer und Cornelia Benz-Furimann zurück. Sie wollen das Stadtzentrum familienfreundlicher gestalten. Die Idee hinter der Märlistation ist einfach: Kinder bis sieben Jahre sollen darin Märchen hören, während die Eltern in Sichtweite im Café sitzen. Ist die Station besetzt, leuchtet das Licht auf dem Dach der Kabine . So wie früher, wenn jemand telefonierte.

Freitag, 13. Dezember - 11:50 Uhr

Zweiradparkplatz an der Merkurstrasse: Macht der Gewohnheit oder reine Faulheit?

(vre) An der Merkurstrasse wird derzeit ein Geschäftshaus saniert. Für die Baustelle wurde das eine Trottoir und die Fahrbahn des Nebensträsschens zwischen Bahnhofplatz und Schützengasse gesperrt. Wegen der beengten Platzverhältnisse wurde zudem ein Zweiradparkplatz vorübergehend aufgehoben.

Abgedecktes Signal für den Zweiradparkplatz, Parkierverbot und verboten abgestellter Drahtesel.

Abgedecktes Signal für den Zweiradparkplatz, Parkierverbot und verboten abgestellter Drahtesel.

Bild: Reto Voneschen

Wer regelmässig in der Merkurstrasse unterwegs ist, stellt unschwer fest, dass nicht nur Autofahrerinnen und Autofahrer manchmal Mühe haben, sich an Änderungen des Verkehrsregimes zu gewöhnen. Ungefähr dort, wo sich normalerweise der Zweiradparkplatz befindet, stehen nämlich immer noch einzelne Drahtesel.

Macht der Gewohnheit, kommentiert ein Velofahrer die Feststellung. Reine Faulheit, findet dagegen eine ältere Fussgängerin, die zufällig beobachtet, wie die Szene fotografiert wird. Kein Problem, solange es nur ein Velo ist und man problemlos vorbei kommt, widerspricht spontan ein junger Fussgänger.

Freitag, 13. Dezember - 11:25 Uhr

Auch im Friedhof Feldli fallen diesen Winter Bäume: In der Allee müssen sieben kranke Scheinzypressen ersetzt werden

Die orangen Fällmarkierungen an den Scheinzypressen im Friedhof Feldli.

Die orangen Fällmarkierungen an den Scheinzypressen im Friedhof Feldli.

Bilder: Reto Voneschen

(vre) Diesen Winter werden im öffentlichen Raum der Stadt St.Gallen wieder Bäume gefällt. Das löst Reaktionen aus. So hat eine «Tagblatt»-Leserin festgestellt, dass in der zentralen Allee im Friedhof Feldli sieben grosse Bäume mit orangen Strichen markiert sind. Diese Fällungen seien doch schade fürs Erscheinungsbild des Friedhofs und seiner Allee. Ob sie denn wirklich nötig seien, fragt die Leserin per Mail.

Adrian Stolz, Leiter von Stadtgrün, bestätigt, dass die markierten Bäume im Friedhof Feldli auf der Fällliste für den kommenden Winter figurierten. Es handelt sich um Scheinzypressen (Chamaecyparis lawsoniana). Sie bilden die gesamte Allee. Dieses Gestaltungselement des Friedhofs will Stadtgrün erhalten. Entsprechend werden hier gefällte Bäume durch neue ersetzt. Letztmals war dies vor rund zehn Jahren der Fall.

Die sieben Bäume, die diesen Winter fallen sollen, sind krank. Sie werden darum nicht zuletzt aus Sicherheitsgründen gefällt. Bereits geplant ist ihr Ersatz durch junge Scheinzypressen. Damit werde auch eine Verjüngung der Allee erreicht, die für ihren langfristigen Erhalt wichtig sei. Stadtgrün züchtet dafür gemäss Adrian Stolz bereits seit Jahren in einem separaten Teil des Friedhofs Ersatzbäume.

Die sieben zur Fällung vorgesehenen Scheinzypressen in der Allee des Friedhofs Feldi. Die Bäume sind krank, drum werden sie gefällt und durch junge Pflanzen ersetzt.

Die sieben zur Fällung vorgesehenen Scheinzypressen in der Allee des Friedhofs Feldi. Die Bäume sind krank, drum werden sie gefällt und durch junge Pflanzen ersetzt.

Insgesamt fällt Stadtgrün im Winter 2019/20 75 grössere und kleinere Bäume. Sie sind tot oder am Absterben. Die meisten von ihnen werden durch Neupflanzungen ersetzt. Insgesamt hat Stadtgrün im öffentlichen Raum von St.Gallen rund 10'500 Bäume in seiner Obhut. Fällungen werden als Massnahme sparsam eingesetzt. Sie helfen auch, den Baumbestand zu verjüngen oder durch Arten zu ergänzen, die mit den in 70 bis 100 Jahren zu erwartenden neuen Klimaverhältnissen zurecht kommen.

Freitag, 13. Dezember - 10:20 Uhr 

Ivo Lüdtke wird neuer Leiter der Primarschule Grossacker

Ivo Lüdtke, neuer Schulleiter im Grossacker.

Ivo Lüdtke, neuer Schulleiter im Grossacker.

Bild: Stadt St.Gallen

(sk/vre) Der St.Galler Stadtrat hat Ivo Lüdtke zum neuen Schulleiter der Primarschule Grossacker gewählt. Der in Speicherschwendi wohnhafte Lüdtke bringt gemäss Mitteilung für seine Führungsaufgabe fundiertes Wissen sowie vielseitige Erfahrungen als Primarlehrer, Heilpädagoge und Schulleiter mit. Er ist verheiratet und hat vier erwachsene Kinder.

Seit 15 Jahren ist Ivo Lüdtke schulischer Heilpädagoge und ergänzend dazu seit drei Jahren Leiter des Sonderschulheims Langhalde in Abtwil. Lüdtke ersetzt per 1. August 2020 Carol van Willigen. Die bisherige Schulleiterin im Grossacker nehme Anfang Februar in einer anderen Gemeinde eine neue Herausforderung an, heisst es in der Mitteilung der Stadt.

Freitag, 13. Dezember - 10:03 Uhr

«Das Tier in mir» im Schaufenster: Vorkurs der Schule für Gestaltung stellt im Kulturbüro aus

(pd/vre) Im Schaufenster und auf der Theke des Kulturbüros am Blumenbergplatz in St.Gallen, sind bis Ende Januar Arbeiten des Vorkurses Teilzeit der Schule für Gestaltung ausgestellt. Die Schau trägt den Titel  «Das Tier in mir». Schülerinnen und Schüler haben dafür gemäss Mitteilung Selbstporträts mit einem Tier entwickelt. Diese sind jetzt im Schaufenster zu sehen. Die Theke des Kulturbüros wiederum wurde nach Zeichnungsrecherchen im Naturmuseum von der ganzen Klasse bemalt.

Selbstporträts mit Tier von Schülerinnen und Schülern der Schule für Gestaltung im Schaufenster des Kulturbüros St.Gallen am Blumenbergplatz.

Selbstporträts mit Tier von Schülerinnen und Schülern der Schule für Gestaltung im Schaufenster des Kulturbüros St.Gallen am Blumenbergplatz.

Bild: Dominik Rüegg/PD 

Das Kulturbüro St.Gallen bietet Kunstschaffenden die Möglichkeit, Werke in den Räumlichkeiten des Kulturbüros zu zeigen. Dies betrifft die Gestaltung des Schaufensters, der Thekenfront und der Postkarten, die im Büro aufgelegt werden und gratis mitgenommen werden können.

Die aktuellen Arbeiten stammen von Celina Bühler, Flavia Venuti, Florianna Lutz, Jana Fürst, Jasmin Mattle, Jasmin Sonderegger, Joela Vogel, Katharina Zünd, Lisa Schwarz, Lukas Rechsteiner, Marijana Kumbric, Marina Hug, Sara Berweger, Yvonne Baumann und Zoe Rüegg. Verantwortliche Dozentin ist Lika Nüssli.

Donnerstag, 12. Dezember - 21:05 Uhr

Namen & Notizen: Noch ein Name fürs Wahlkarussell?

Barbara Frei, Präsidentin des St.Galler Stadtparlaments.

Barbara Frei, Präsidentin des St.Galler Stadtparlaments.

Bild: Urs Bucher

(dag/vre) Immer noch wird gerätselt, wen denn die Bürgerlichen im kommenden Herbst für die Nachfolge von Thomas Scheitlin als Stadtpräsident ins Wahlrennen schicken werden. Ganz böse Zungen behaupten ja, nicht einmal die Bürgerlichen selber wüssten das im Moment. An der Parlamentssitzung vom Dienstag ist plötzlich ein neuer Name für alle Kaffeesatzleser aufgetaucht: Es ist jener von Barbara Frei, die 2014 schon einmal erfolglos versucht hatte, einen Sitz in der Stadtregierung zu erobern.

Karl Schimke, Musiker und Stadtparlamentarier der FDP.

Karl Schimke, Musiker und Stadtparlamentarier der FDP.

Bild: Urs Bucher

In seinem Votum zur Erhöhung der Subventionen fürs Textilmuseum nannte FDP-Parlamentarier Karl Schimke seine Parteikollegin nämlich plötzlich «Frau Stadtpräsidentin». Nach dem Gelächter der Ratskollegen korrigierte sich Schimke jedoch umgehend und sprach Frei korrekt mit «Frau Parlamentspräsidentin» an. Der Fauxpas war dem freisinnigen «Kultursprecher» offensichtlich unangenehm. Jedenfalls sprach er den Titel von Frei beim nächsten Votum zur Beitragserhöhung fürs Sitterwerk mit seinem englischen Akzent betont überdeutlich aus - und hielt gleich auch noch fest, er habe inzwischen geübt.

Donnerstag, 12. Dezember - 20:59 Uhr

Namen & Notizen: Dank vorweihnachtlicher Glühweinorgien kaum mehr normale Leute in der Stadt?

Der St.Galler Autor Ralph Weibel.

Der St.Galler Autor Ralph Weibel.

Bild: Max Tinner

(ren/vre) Nach der Hasstirade gegen die Olma nimmt der St.Galler Autor Ralph Weibel nun in einem Video in den Social Media Weihnachtsessen und Weihnachtsmärkte aufs Korn. So treffe man derzeit in der Stadt St.Gallen kaum mehr normale Leute, weil überall überteuerter Glühwein ausgeschenkt und in Mengen konsumiert werde. Und die meisten würden schon vor dem Betriebsfest Glühwein brauchen, um den Anlass überhaupt zu ertragen. Schliesslich sei man ja eigentlich froh, dass man die Kollegen nach Feierabend nicht mehr sehe.

Vor Jahren bei seiner viel beachteten Hasstirade gegen die Olma hatte sich Weibel unter anderem über jene Rheintalerinnen aufgeregt, die nach ein paar Gläsern Weisswein alle Hemmungen verlören. Da kann er jetzt ja nur hoffen, diesen Festnudeln nicht nach ein paar Tassen Glühwein irgendwo «auf der Gasse» über den Weg zu laufen... 

Donnerstag, 12. Dezember - 19:00 Uhr

Wetterwarnung auch für die Regionen St.Gallen und Rorschach: Am Wochenende könnte es zeitweise stürmisch werden

Bei Ausflügen an den Bodensee (im Bild die Seepromenade von Rorschach) sollte man von Freitag bis Sonntag die Sturmwarnungen im Auge behalten.

Bei Ausflügen an den Bodensee (im Bild die Seepromenade von Rorschach) sollte man von Freitag bis Sonntag die Sturmwarnungen im Auge behalten.

Bild: Benjamin Manser

(vre) Meteoplattformen im Internet haben auch für die Region St.Gallen eine Wetterwarnung herausgegeben. Vom Freitagvormittag bis am Sonntagmorgen kann es demnach windig werden. Möglich sind Sturmböen aus Südwest bis West mit Windgeschwindigkeiten von 60 bis 90 oder gar 110 Stundenkilometer.

Warnkarte von Meteo Schweiz für Freitag und Samstag.

Warnkarte von Meteo Schweiz für Freitag und Samstag.

Illustration: Meteo Schweiz (12.12.2019)

Die Gefahr, die vom Wind ausgeht ausgeht, wird als «mässig» eingestuft. Lokal kann es aber trotzdem zu Sachschäden kommen. Meteo Schweiz etwa rät, am Haus, auf dem Balkon und im Garten Vorsichtsmassnahmen zu treffen, insbesondere lose Gegenstände zu befestigen oder wegzuräumen. Auf Seen müssten Sturmwarnungen beachtet werden. Auch wenn nur mässige Windstärken vorhergesagt würden, sei lokal mit Böen zu rechnen heisst es auf der Internetseite von Meteo Schweiz.

Donnerstag, 12. Dezember - 18:30 Uhr 

Filmpremiere im Kinok: Markus Huser, ein Vorkämpfer für die Rechte der Gehörlosen in der Schweiz

(pd/mbu) Am Samstag, 11 Uhr, findet im Kinok die Vorpremiere des Dokumentarfilms «Die Zeit läuft für uns» statt. Darin geht es um Markus Huser, der in den 1980er-Jahren ein Vorkämpfer für die Selbstbestimmung der Gehörlosen in der Schweiz war. Nach dem Film wird diskutiert. Dabei besteht auch die Möglichkeit, Regisseur Stanko Pavlica Fragen zu stellen.

Anmeldungen zum Anlass im Internet.

Donnerstag, 12. Dezember - 17:40 Uhr

Stadtgrün ist bereit fürs Spuren der St.Galler Loipen - jetzt fehlt nur noch der grosse Schnee

(vre) St.Gallen ist auch eine Wintersportstadt. Und das bezieht sich nicht nur auf Eissportanlage Lerchenfeld sowie die Skilifte an der Beckenhalde und beim Schlössli. Sobald genügend Schnee liegt, bietet Stadtgrün, das ehemalige Gartenbauamt, auch fünf Langlaufloipen an. Sie können von Städterinnen und Städtern gratis benutzt werden.

Langläufer auf der Kreuzbleiche. Derzeit fehlt allerdings noch der Schnee für die Wiederholung des Wintermärchens vergangener Jahre.

Langläufer auf der Kreuzbleiche. Derzeit fehlt allerdings noch der Schnee für die Wiederholung des Wintermärchens vergangener Jahre.

Bild: Stadt St.Gallen

Loipen gibt's bisher im Unteren Brand (2,3 Kilometer lang), auf der Notkersegg (1,6 Kilometer), auf Peter und Paul (740 Meter), auf der Kinderfestwiese (800 Meter) und auf der Kreuzbleiche (750 Meter). Auf den fünf Loipen kann klassisch gelaufen oder geskatet werden. Neu soll diesen Winter noch eine Loipe im Areal der Burgweier zum Angebot hinzu kommen; noch ist offen, ob das klappt.

Der Zustand der städtischen Loipen kann in diesem Jahr erstmals in Echtzeit abgefragt werden. Dies ist dank dem norwegischen Anbieter «Skisporet» und einem GSP-Sender am Loipenspurgerät möglich. Die Loipen sind auf einer Landkarte sichtbar. In verschiedenen Farben wird der Spurzustand angezeigt. Per Mausklick auf die jeweilige Loipe kann deren Höhenprofil abgerufen werden.

St.Gallen ist die zweite Schweizer Gemeinde, die auf der norwegischen Internetplattform vertreten ist. Derzeit werden dort die Informationen ausschliesslich in norwegischer Sprache angezeigt, in Zukunft soll der Service aber auch in weiteren Sprachen verfügbar sein. In der Zwischenzeit übersetzt eine Legende die wichtigsten Begriffe.

Donnerstag, 12. Dezember - 16:05 Uhr

Am letzten Spiel des FC St.Gallen vor der Winterpause: Winterzauber zum Jahresabschluss

(vre) Dem FC St.Gallen geht es derzeit sportlich gut. Gleichzeitig feiert der Club im laufenden Jahr sein 140-jähriges Bestehen. Entsprechend plant der FCSG am Samstag bei seinem letzten Spiel vor der Winterpause eine spezielle Aktion, nämlich einen Winterzauber zum Jahresabschluss.

Zum einen wird der Kybunpark mit 200 Tannenbäumen vorweihnachtlich-winterlich geschmückt. Das werde, so heisst es auf der FCSG-Homepage, beim Heimspiel gegen den FC Zürich zu einem ganz besonderen Erlebnis. Zudem laden festlich dekorierte Stände «mit Glühwein und Leckereien zum besinnlichen Verweilen» (Originalzitat FCSG-Werbung) ein.

Start zum Weihnachtsevent ist um 15 Uhr. Der Erlebnispfad für Kinder ist dann bis 17.30 Uhr, die Stände des Food-Festivals sind bis 19 Uhr in Betrieb. Halbstündige Platzkonzerte der Knabenmusik gibt's ab 15.45 und 16.45 Uhr. Von 19 bis 20.45 Uhr tschuttet der FC St.Gallen gegen den FC Zürich. Und von 20.45 bis 22.30 Uhr sind die Stände des Food-Festivals nochmals geöffnet.

Wer zwischen 15 und 17.30 Uhr grün-weiss gekleidet auf den Erlebnispfad geht und ein leeres Chlaussäckli mitbringt, dem wird dieses durch Gallus und seine Helfer wieder gefüllt. Dazu kommt: Alle Tickets fürs Spiel gegen den FCZ im Public-Bereich gibt es, angelehnt ans Gründungsjahr des FC St.Gallen für 18,79 Franken. Das Angebot kann online oder an den Verkaufsstellen genutzt werden.

Donnerstag, 12. Dezember - 15:15 Uhr 

Einmalige Chance für Tanzbegeisterte: Gemeinsam mit Profis in einem Tanzstück auftreten

(pd/vre) Ab 1. April 2020 zeigt das Theater St.Gallen in der Lokremise eine Choreografie der Australierin Stephanie Lake. «Colossus» thematisiert gemäss Mitteilung des Theaters die Komplexität des Zusammenlebens auf engem Raum und ist ein zugleich intimes wie sehr dynamisches Tanzstück. Zusätzlich zu den 16 professionellen Tänzerinnen und Tänzern der Tanzkompanie kommen darin auch Laien zum Einsatz.

Szenenbild aus dem Tanzstück «Colossus» in der Inszenierung der Stephanie Lake Company am Melbourne International Arts Festival im Oktober 2019.

Szenenbild aus dem Tanzstück «Colossus» in der Inszenierung der Stephanie Lake Company am Melbourne International Arts Festival im Oktober 2019.

Bild: PD

Tanzbegeisterten in der Region St.Gallen bietet sich deshalb die einmalige Chance, mit Profis zu trainieren und aufzutreten. Einzige Bedingungen für eine Bewerbung sind Freude an der Bewegung und ein Mindestalter von 14 Jahren. Geprobt wird ab dem 9. März 2020. Nach der Premiere am 1. April  steht «Colossus» bis zum 15. Mai 2020 neunmal auf dem Spielplan in der Lokremise.

Interessierte melden sich bei Gina Besio, der administrativen Leiterin der Theatertanzschule.

Donnerstag, 12. Dezember - 14:40 Uhr

Das Projekt Fünfstern sucht Appenzeller, St.Galler und Thurgauer Kunstschaffende, die ihr Atelier im Juni 2020 öffnen wollen

(pd/vre) Bereits zum fünften Mal soll im Juni 2020 das Projekt «Offene Künstlerateliers» von Fünfstern durchgeführt werden. In St.Gallen, Abtwil, Engelburg, Kronbühl und Wittenbach sowie Mörschwil ist die Aktion für das Wochenende vom 13. und 14. Juni geplant. In beiden Appenzell sowie in den Kantonen Thurgau und St.Gallen (ohne Gemeinden vom 13./14.) findet die Aktion am Wochenende vom 27. und 28. Juni statt. Zwischenhinein ist am 20. Juni in der St.Galler Lokremise ein öffentliches Begegnungsfest mit Kunstschaffenden aller Sparten geplant.

Fünfstern sucht jetzt in beiden Appenzell sowie den Kantonen St.Gallen und Thurgau Künstlerinnen und Künstler, die an den genannten Daten die Türen ihres Ateliers für die breite Öffentlichkeit zugänglich machen wollen. Die Homepage der Aktion ist bereits aktiv; sie wird nach und nach mit den Namen von Teilnehmerinnen und Teilnehmern «gefüllt». Anmelden können sich diese bis 3. Januar 2020.

Fünfstern 2017 mit der Performance «Luftzug» von Lea-Nina Fischer (blonde Haare und Brille) in der Trogenerbahn.

Fünfstern 2017 mit der Performance «Luftzug» von Lea-Nina Fischer (blonde Haare und Brille) in der Trogenerbahn.

Bild: Hanspeter Schiess (8.4.2017)

Die Organisatoren der Aktion Fünfstern gehen auch für 2020 von bis zu 300 offenen Ateliers aus. Der Anlass findet alle drei Jahre, bisher letztmals 2017, statt und zieht jeweils bis 24'000 Besucherinnen und Besucher an. Aufgrund seiner Dimensionen ist er einmalig in der Schweiz. Es gibt in keinem anderen Landesteil einen vergleichbaren Anlass zu diesem Thema. Darauf sind die Organisatoren stolz. Und das ist mit ein Grund, dass das kleine Jubiläum 2020 mit zusätzlichen Veranstaltungen gefeiert wird - unter anderem im Toggenburg und ennet dem Ricken.

Donnerstag, 12. Dezember - 14:04 Uhr

Weihnachtsaktion von Solinetz und Solihaus: Schoggi und Einkaufsgutscheine für Flüchtlinge spenden

(vre) Ein wenig Freude zur Weihnachtszeit wollen das Solinetz Ostschweiz und das Solihaus St.Gallen Flüchtlingen bereiten, die derzeit in Ostschweizer Gruppenunterkünften leben. Das Weihnachtsgeschenk soll aus einem persönlichen Weihnachtsgruss, einer Tafel Schokolade sowie einem 20-Franken-Einkaufsgutschein der Grossverteiler Migros oder Coop bestehen.

Der Eingang zum Ausreise- und Nothilfezentrum Sonnenberg in Vilters. Auch die 71 derzeit hier untergebrachten Flüchtlinge sollen in den Genuss der Weihnachtsaktion von Solinetz und Solihaus kommen.

Der Eingang zum Ausreise- und Nothilfezentrum Sonnenberg in Vilters. Auch die 71 derzeit hier untergebrachten Flüchtlinge sollen in den Genuss der Weihnachtsaktion von Solinetz und Solihaus kommen.

Bild: Adriana Ortiz Cardozo

Solinetz und Solihaus rufen die Bevölkerung in diesem Zusammenhang auf, Schoggi und Einkaufsgutscheine zu spenden. In der Gebrauchsanweisung zur Aktion heisst es: 

  • «Man nehme eine Tafel Schokolade.
  • Schreibe einen persönlichen Weihnachtsgruss dazu.
  • Lege einen 20-Franken-Gutschein von Migros oder Coop bei.
  • Verpacke alles zusammen in einen Umschlag.
  • Und schicke (oder bringe) diesen Umschlag bis 17. Dezember ans Solidaritätsnetz Ostschweiz, Tschudistrasse 21, 9000 St.Gallen oder ans Solidaritätshaus, Fidesstrasse 1, 9000 St.Gallen.»

Die Weihnachtsgrüsse mit Schoggi und Einkaufsgutschein werden dann ab 18. Dezember an Geflüchtete in den diversen Gruppenunterkünften der Ostschweiz verteilt. Zuerst steht ein Besuch im Ausreisezentrum Sonnenberg in Vilters auf dem Programm. Hier leben derzeit 71 Personen, darunter ein Dutzend Kinder und Jugendliche.

Donnerstag, 12. Dezember - 13:26 Uhr

Am Samstag tritt die Zürcher Musikerin Evelinn Trouble im Bahnhof Bruggen auf

(sab) Nach Zürich, Genf, Lausanne und Bern folgt am Samstag St.Gallen: Die Zürcher Popmusikerin Evelinn Trouble macht übermorgen im Rahmen ihrer Solo-Weihnachtstournee Halt im Konzertlokal im Bahnhof Bruggen. Dort finden seit rund zwei Jahren regelmässig Konzerte, Yogastunden und Tanzkurse statt.

Evelinn Trouble mischt die Schweizer Popwelt gehörig auf.

Evelinn Trouble mischt die Schweizer Popwelt gehörig auf.

PD

Hinter Evelinn Trouble steht die 30-jährige Linnéa Racine aus Zürich. Sie ist die jüngste Preisträgerin des Schweizer Musikpreises, den sie 2018 erhielt. Mit ihrer Ausnahmestimme inszeniert sie ihre komplexen Songs und ist dabei brachial und zärtlich zugleich. Zu radikal für den Mainstream, sprengt sie die Grenzen der kleinen Schweizer Popwelt. Einst auf Tour mit Sophie Hunger und Gastsängerin bei Rapper Stress, schreibt sie längst ihre eigene Musik. Nach dem Versuch, in der Musikszene von London und Paris Fuss zu fassen, zog es sie zurück in die Schweiz. Im kommenden Jahr erscheint Troubles fünftes Album. Zuvor steht sie am Samstag im Bahnhof Bruggen auf der Bühne und wird einen sphärischen Trip von ihrer Zeit auf Wanderschaft zum Besten geben. Zudem hat sie Gäste eingeladen.

Das Konzert findet am Samstag, 14. Dezember, im Bahnhof Bruggen (Stationsstrasse 22, 9014 St.Gallen) statt. Türöffnung ist um 20 Uhr, das Konzert ab 21. Uhr. Tickets sind nur über den VVK unter info@9014.ch erhältlich.

Donnerstag, 12. Dezember - 12:25 Uhr

Zweiter St.Galler Sternengesang: Am Samstagnachmittag sind vier Chöre in der Altstadt unterwegs

Der kantonale Jugendchor Voxjssimo ist am Samstag am zweiten Sternengesang in der St.Galler Altstadt mit von der Partie.

Der kantonale Jugendchor Voxjssimo ist am Samstag am zweiten Sternengesang in der St.Galler Altstadt mit von der Partie.

Bild: PD

(pd/vre) Diesen Samstag, ab 16.15 Uhr, lädt der Verein St.Gallen-Sternenstadt zum zweiten Sternengesang im Stadtzentrum ein. Daran nehmen in diesem Jahr vier Chöre teil, nämlich Stimmix, The Tunes, der Chor der Singschule St.Gallen und der kantonale Jugendchor Voxjssimo. Sie geben um 16.15 Uhr an den Standorten Ecke Markt- und Neugasse, Treppe Brühltor, Bärenplatz und Brunnen Neugasse Ständchen. Danach ziehen die vier Chöre singend durch die Altstadt zum grossen Christbaum auf dem Klosterplatz. Hier werden ab etwa 16.45 Uhr gemeinsam Weihnachtslieder angestimmt.

Donnerstag, 12. Dezember - 11:35 Uhr

«Cash for Thrash» am Samstag in der Lokremise: Vintage, Mode, und Kunst am schönsten Markt von St.Gallen

Am Designmarkt «Cash for Thrash» in der St.Galler Lokremise.

Am Designmarkt «Cash for Thrash» in der St.Galler Lokremise.

Bild: PD

(vre) Für die einen ist es der schönste Markt in der vorweihnachtlichen Stadt St.Gallen, für die anderen sogar der grösste Designmarkt der Ostschweiz: «Cash for Thrash» findet diesen Samstag, 11 bis 18 Uhr, zum 13. Mal statt. In der Lokremise werden wieder Einzelstücke aus den Bereichen Schmuck, Mode, Accessoires, Vintage, Secondhand, Keramik, Möbel und Upcycling angeboten. Ausserdem gibt es eine kleine Weinecke und neu zeigen vier Künstlerinnen und Künstler ihre Werke.

Mittwoch, 11. Dezember - 16:47 Uhr

Der Buntspecht im eigenen Garten

Leserbild. Emil Annen fotografierte am Sonntag einen Buntspecht im eigenen Garten in St.Gallen.

Leserbild. Emil Annen fotografierte am Sonntag einen Buntspecht im eigenen Garten in St.Gallen.

Mittwoch, 11. Dezember - 16:30 Uhr

An Weihnachten und Neujahr verschiebt sich die Kehrichtabfuhr

(esg/vre) Dieses Jahr fallen die Weihnachtsfesttage auf einen Mittwoch und Donnerstag. Eine Woche später fällt der Neujahrstag auf den Mittwoch. Beides hat Folgen für die Kehrichtabfuhr, wie Entsorgung St.Gallen im städtischen Newsletter vom Mittwoch mitteilt.

Über die Weihnachtstage 2013 stapeln sich neben einem Unterflurbehälter an der Tschudistrasse die Kehrichtsäcke und alte Christbäume.

Über die Weihnachtstage 2013 stapeln sich neben einem Unterflurbehälter an der Tschudistrasse die Kehrichtsäcke und alte Christbäume.

Bild: Urs Bucher
  • An Weihnachten werden die Abfuhrtouren vom Mittwoch auf den Dienstag vorverschoben. Und dort, wo normalerweise am Donnerstag gesammelt wird, werden nach dem Stephanstag die Touren am Freitag nachgeholt.
  • An Neujahr wiederum werden die Touren vom Mittwoch am Donnerstag nachgeholt.
  • Die Grüngutabfuhr findet an offiziellen Feiertagen nicht statt; sie wird entsprechend nicht nachgeholt.

Details zur Kehrichtabfuhr an Weihnachten und Neujahr im Internet.

Mittwoch, 11. Dezember - 15:15 Uhr

«Die Nacht der Muscials» macht Ende Jahr in St.Gallen Station

(pd/vre) Am 26. Dezember, 20 Uhr, gastiert «Die Nacht der Musicals» in der Tonhalle St.Gallen. Das Programm präsentiert Ausschnitte aus zeitlosen Klassikern der Musicalgeschichte genau so wie Melodien aus neuen Produktionen. Zu hören und zu sehen sind Songs und Szenen aus «Tanz der Vampire», «Mamma Mia», «Der König der Löwen», «Rocky», «Cats» oder «Das Phantom der Oper».

Szenenbild aus «Die Nacht der Musicals». Am 26. Dezember gastiert die Show in der St.Galler Tonhalle.

Szenenbild aus «Die Nacht der Musicals». Am 26. Dezember gastiert die Show in der St.Galler Tonhalle.

Bild: PD

Tickets für Die Nacht der Muscials in der St.Galler Tonhalles sind an den bekannten Vorverkaufsstellen oder im Internet zu bekommen.

Mittwoch, 11. Dezember - 14:59 Uhr

Sonntagsführung im Naturmuseums St.Gallen: Heute existieren immer noch mehr als 1000 alte Apfelsorten

(pd/vre) Der zum Verzehr gezüchtete Apfel ist nur eine der weltweit rund 50 Apfelarten und gleichzeitig eine der wirtschaftlich bedeutendsten Obstsorten in Europa. Er stammt ursprünglich aus Zentralasien. Von hier wurde er schon früh nach Mitteleuropa gebracht und in zahlreichen Sorten gezüchtet.

Der Albrechtsapfel ist eine säuerliche Sorte, die aus dem 19. Jahrhundert stammt.

Der Albrechtsapfel ist eine säuerliche Sorte, die aus dem 19. Jahrhundert stammt.

Bild: Markus Zuber/PD

Derzeit ist dem Apfel im Naturmuseum St.Gallen eine Sonderausstellung gewidmet. Am kommenden Sonntag, 10.15 Uhr, führt Museumsdirektor Toni Bürgin durch diese Schau. Er geht dabei speziell auf alte Apfelsorten ein, von denen immer noch mehr als 1'000 angebaut werden.

Für die Teilnahme an der Führung gilt der Museumseintritt.

Mittwoch, 11. Dezember - 14:45 Uhr

Weihnachtstheater in der Turnhalle Gerhalde: Wenn der Schneesturm den Bahnhof lahmlegt

(sk/vre) Nach weisser Weihnachten, geschweige denn nach einem Schneesturm an Heiligabend sieht es im Moment nicht wirklich aus. Ersatz könnte das Primarschulhaus Gerhalde bieten: Es führt in einer Woche, am 18. und 19. Dezember, jeweils 19 Uhr, das Theaterstück «Stille Nacht, stürmische Nacht» auf. Hauptdarsteller: ein Schneesturm.

Der Hauptbahnhof St.Gallen verschwindet am 10. Januar 2019 langsam im Schnee. Dieser spielt auch beim Weihnachtstheater im Gerhalde-Schulhaus vom 18. und 19. Dezember eine wichtige Rolle.

Der Hauptbahnhof St.Gallen verschwindet am 10. Januar 2019 langsam im Schnee. Dieser spielt auch beim Weihnachtstheater im Gerhalde-Schulhaus vom 18. und 19. Dezember eine wichtige Rolle.

Leserbild: Doris Sieber

Dieser Sturm legt an Heiligabend alles lahm. Und das führt am Hauptbahnhof St.Gallen zu etlichen Turbulenzen: Hier herrscht Chaos. Nichts geht mehr, und die Reisenden müssen irgendwo Unterschlupf suchen. Im Wartesaal treffen sie aufeinander: Ein Kirchenchor, italienische Gastarbeiter, Obdachlose, ein ganzes Orchester und eine Reisegruppe, die nach Ägypten will.

Der Theaterabend in der Turnhalle Gerhalde eignet sich gemäss Mitteilung für jung und alt. Daran wirken rund 160 Kinder aller Schulstufen des Schulhauses Gerhalde mit - vom Kindergarten bis zur sechsten Klasse. Der Theaterabend ist öffentlich. Nach der Aufführung ist das Publikum zu Punsch und Glühwein eingeladen. Der Eintritt ist gratis; als Beitrag an die Unkosten wird eine Kollekte eingesammelt.

Mittwoch, 11. Dezember - 14:20 Uhr

Tarife der Talentschulen: SP und Grüne fordern Kantonsregierung auf, Systemfehler und zu tiefe Gemeindebeiträge zu korrigieren

(pd/vre) Die Fraktion von SP und Grünen im St.Galler Kantonsrat verlangt eine Anpassung des kantonalen Rechts, damit für den Besuch von auswärtigen Talentschulen kostendeckende Beiträge von den Wohngemeinden der Schülerinnen und Schüler verlangt werden können. Die Forderung ist vor dem Hintergrund eines Bundesgerichtsurteils zu sehen, das der Stadt St.Gallen die Erhebung solcher kostendeckender Tarife wegen des geltenden kantonalen Rechts verbietet.

Folge davon ist, dass St.Gallen nicht länger bereit ist, Talentschülerinnen und Talentschüler aus umliegenden Gemeinden zu unterrichten. Die nicht kostendeckenden Tarife für auswärtige Schulkinder bedeuten nämlich nichts Anderes, als dass die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler der Stadt St.Gallen die Talentförderung für die umliegenden Gemeinden berappen. Und das, so finden SP und Grüne, ist stossend.

Eine Zeichnungsklasse der Talentschule St.Gallen.

Eine Zeichnungsklasse der Talentschule St.Gallen.

Bild: Hanspeter Schiess

Ebenfalls nicht befriedigend sei die Situation aus Sicht von Schülern und Eltern aus den Nachbargemeinden, heisst es in der Mitteilung weiter. Dies, weil spezifische Angebote für Schulkinder mit besonderen Talenten nicht in jeder Gemeinde angeboten werden können und es grundsätzlich zu begrüssen sei, wenn solche Schüler im Rahmen der öffentlichen Volksschule gefördert werden könnten, statt auf private Angebote ausweichen zu müssen.

SP und Grüne fordern die Kantonsregierung auf, das Recht anzupassen und die Tarife zu korrigieren. Wenn das Bundesgericht festgehalten habe, dass die aktuelle Regelung des Kantons nicht gegen übergeordnetes Recht verstosse, sei diese deswegen noch nicht richtig. SP und Grüne fordern die Regierung auf, zu handeln und mit den Trägern der Talentschulen das Gespräch zu suchen.

Mittwoch, 11. Dezember - 13:49 Uhr

Der Markplatz ist kaputt, aber der Stadtmelder weiss Rat

(vre) Der St.Galler Stadtmelder ist die elektronische Klagemauer der St.Galler Stadtverwaltung. Hier können Städterinnen und Städter Beobachtungen über Defekte im öffentlichen Raum deponieren, sie können aber auch ihren Frust ablassen. Ab und zu schlägt hier aber auch ein Witzbold zu. So wie jener, der am Mittwochmorgen gemeldet hat, dass der Marktplatz kaputt sei und dass die Stadt ihn doch bitte reparieren solle.

Der angeblich kaputte Marktplatz im St.Galler Stadtmelder.

Der angeblich kaputte Marktplatz im St.Galler Stadtmelder.

Bild: PD

Keine Meldung zu abstrus, als dass das Team hinter dem Stadtmelder nicht eine Antwort wüsste. Wie in diesem Fall: Der Marktplatz sei tatsächlich in schlechtem Zustand und müsse saniert werden, heisst es da ab Mittag. Im Sommer 2016 sei mit dem dritten Anlauf zur Neugestaltung begonnen worden. Inzwischen liegt ein Konzept für Sanierung und Neugestaltung vor.

Marktplatz und Bohl von oben.

Marktplatz und Bohl von oben.

Bild: Michel Canonica

Das Stadtparlament hat den für die Realisierung nötigen Kredit von 27,7 Millionen Franken im Herbst mit 55 Ja- gegen vier Nein-Stimmen bei einer Enthaltung genehmigt. Jetzt liegt der Ball beim Stimmvolk: Es kann sich am 17. Mai 2020 zum Vorhaben äussern. Sagt es auch Ja, erfolgt anschliessend die Erarbeitung des Bauprojekts und dann dessen Umsetzung.

Zu den Details der Marktplatz-Vorlage vom 17. Mai 2020.

Mittwoch, 11. Dezember - 11:59 Uhr

Buben und Mädchen dürfen auf Drei Weieren fischen - wenn sie einige Voraussetzungen erfüllen

(vre) Buben und Mädchen zwischen dem zehnten und 16. Altersjahr dürfen am Eich- und am Bubenweier fischen. Allerdings müssen sie dafür in St.Gallen wohnen und über einen Sachkundenachweis Fischerei, den sogenannten SaNa-Ausweis, verfügen. Detailinformationen und auch ein Anmeldeformular finden sich auf der Internetseite des Fischerei-Vereins St.Gallen.

Dieser organisiert jeweils auch im April einen obligatorischen Instruktionsnachmittag für die Kinder und Jugendlichen am Gewässer. Einerseits wird ihnen dabei Zusammenstellung und Handhabung der Geräte, anderseits das Fachwissen über Fische, Wasser und den tierschutzgerechten Umgang mit den Fischen beigebracht.

Fischerkurse für Kinder und Jugendliche gibt es an verschiedenen Orten in der Ostschweiz. Im Bild ein Kurs im thurgauischen Diessenhofen.

Fischerkurse für Kinder und Jugendliche gibt es an verschiedenen Orten in der Ostschweiz. Im Bild ein Kurs im thurgauischen Diessenhofen.

Bild: Nana Do Carmo

In der Region St.Gallen finden die SaNa-Kurse ebenfalls unter dem Patronat des Fischerei-Vereins statt. Es handelt sich um eintägige Kurse, an denen das theoretische Wissen zur Ausübung des Angelsports vermittelt wird. 2019 fanden sie dreimal jeweils samstags im Schulhaus Mörschwil statt. Infos und Anmeldung dazu unter Telefon 071'931'52'47 oder per E-Mail bei sekretariat@sana-ausbildung.ch.

Mittwoch, 11. Dezember - 11:05 Uhr

Themencafé der Frauenzentrale in St.Gallen: Wechseljahre – Last oder Lust auf Aufbruch?

(pd/vre) Am kommenden Montag, 8 bis etwa 9.30 Uhr, findet das nächste Themencafé der kantonalen Frauenzentrale im «Gentile» an der Vadianstrasse 14 in St.Gallen statt. Nadia Lehnhard, Fachfrau Sexuelle Gesundheit der Beratungsstelle für Familienplanung, Schwangerschaft und Sexualität geht dabei mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf die Frage ein, was - über die altbekannten Hitzewallungen hinaus - hinter den Wechseljahren der Frau steckt.

Nicht alle werden durch die Wechseljahre gestresst.

Nicht alle werden durch die Wechseljahre gestresst.

Symbolbild: PD

Wechseljahre bedeuten gemäss Ankündigung des öffentlichen Anlasses eine Übergangsphase im Leben der Frau. Sie dauern durchschnittlich zehn bis 15n Jahre. Neben körperlichen Beschwerden hat diese Phase auch eine soziale Komponente. Vielleicht entwickelt sich die Beziehung in eine andere Richtung, die Kinder gehen aus dem Haus, berufliche Veränderungen stehen an, die eigenen Eltern werden pflegebedürftig – es ist eine Zeit des Wandels, des Abschiednehmens und der Veränderung.

Im Themencafé sind gemäss Mitteilung der Frauenzentrale alle willkommen, die vielseitig interessiert sind, ihren Horizont erweitern wollen und sich gerne mit anderen Menschen austauschen. Die Teilnahme ist gratis, eine Anmeldung nicht nötig. Teilnehmerinnen und Teilnehmer bezahlen lediglich ihre Konsumation im Gentile selber.

Weitere Informationen im Internet.

Mittwoch, 11. Dezember - 10:50 Uhr

Krimis aus und über St.Gallen: Buff mit zweiter Auflage, Weibel und Oesch mit erstem gemeinsamem Krimi

(vre) Sie haben ein wenig Hochkonjunktur, die Krimis aus und über St.Gallen. Mitte November hatte der erste Band einer Krimi-Trilogie von Théo Buff Vernissage. Diesen Freitag, es ist passenderweise der 13., stellen Martin Oesch und Ralph Weibel ihre kriminalistische Farce «Winterbergs Fall» im Parterre 33 an der Rorschacher Strasse 33 vor.

Théo Buff, Ex-Sekretär der Bauverwaltung, hat einen Krimi geschrieben, der in der Gallusstadt spielt.

Théo Buff, Ex-Sekretär der Bauverwaltung, hat einen Krimi geschrieben, der in der Gallusstadt spielt.

Bild: Ralph Ribi

Der Weihnachtskrimi «Endzeitzauber. Im Eiszeitland.» von Théo Buff spielt in St.Gallen und stösst hier auf offensichtlich auf Interesse. Inzwischen ist die erste Auflage mit rund 300 Exemplaren fast vollständig verkauft und eine zweite Auflage mit nochmals 100 Exemplaren im Druck. Ebenfalls auf gutem Weg ist der zweite Band «Galgenvögel. Im Galgentobel.», der vor oder nach den Sommerferien 2020 herauskommen soll.

Ralph Weibel und Martin Oesch lesen am Freitag im Parterre 33 in St.Gallen.

Ralph Weibel und Martin Oesch lesen am Freitag im Parterre 33 in St.Gallen.

Bilder: Tagblatt-Archiv

Die kriminalistische Farce «Winterbergs Fall» von Ralph Weibel (Jahrgang 1968) und Martin Oesch (1962) schildert den tiefen Fall von Robert Winterberg. Der Patron einer Brauerei wird eines Mordes in einem Museum verdächtigt. Damit setzt sein Niedergang von der Spitze der Gesellschaft nach ganz unten ein, in die Zelle eines Gefängnisses. Den zweiten Roman, den das Duo am Freitag,  20 Uhr, vorstellt, heisst «Jackpot» und ist der Erstling von Martin Oesch.

Weitere Infos und Platzreservationen für die Lesung im Parterre 33.

Eine Krimi-Trilogie aus St.Gallen: Ein Rätsel und ein Doppelmord in der Mülenenschlucht

Théo Buff hat wieder ein Buch herausgegeben. Nichts Historisches diesmal, sondern einen St.Galler Krimi. Der Autor, der über 27 Jahre in der Bauverwaltung gearbeitet hat, geht dabei nahe an städtische Szenen und Treffpunkte heran. Nach «Endzeitzauber» ist ein zweiter Band, «Galgenvögel», in Arbeit und eine dritter, «Aufgehängt», in Planung.
Reto Voneschen
Mittwoch, 11. Dezember - 0:16 Uhr

SP-Vorstoss will Schottergärten verhindern

(vre) Der Stadtrat soll in einem Bericht darlegen, wie Schottergärten auf Stadtgebiet verhindert und naturnahe Gärten gefördert werden können. Das fordern Doris Königer, Marlene Bodenmann und Guido Berlinger (alle SP) in einem am Dienstag neu eingereichten Vorstoss. Vom Kampf gegen die Schottergärten versprechen sich die drei Stadtparlamentsmitglieder mehr Biodiversität und positive Auswirkungen auf die Klimaerwärmung.

Ein Schottervorgarten in einem Einfamilienhaus-Quartier in Deutschland.

Ein Schottervorgarten in einem Einfamilienhaus-Quartier in Deutschland.

Bild: Keystone

Schottergärten könnten weder ästhetisch noch ökologisch überzeugen, begründen Königer, Bodenmann und Berlinger ihr Postulat. Schottergärten würden mit dem Prädikat pflegeleicht vermarktet, gingen aber auf Kosten der Stadtnatur. Sie verdrängten Rasen, Wiesen, Sträucher und Blütenstauden. Zudem werde mit ihnen der Boden versiegelt und abgedeckt, was ihn als Lebensraum wertlos mache.

Die drei Postulanten schlagen vor, dass die Stadt Empfehlungen zur Gartengestaltung erarbeitet, die etwa in der Altstadt, in Gebieten mit geschütztem Ortsbild oder im Landschaftsschutzgebiet verpflichtend und auf dem restlichen Stadtgebiet wegleitend sind. Zudem könne man ökologische Gärten mit einem Konzept über Beratung und Finanzierung speziell fördern. Zudem solle die Stadt bei ihren eigenen Grundstücken, Restflächen und Strassenräumen als gutes Beispiel vorangehen, fordert das Postulat.

Mittwoch, 11. Dezember - 00:05 Uhr

Blaue Stunde mit Blick auf den Säntis

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte am Montag in der Blauen Stunde von Abtwil aus in Richtung Alpstein. Die Blaue Stunde ist die Zeit zwischen der Dämmerung und dem Sonnenaufgang, in der der Himmel tiefblau ist.

Leserbild. Ingrid Zürcher fotografierte am Montag in der Blauen Stunde von Abtwil aus in Richtung Alpstein. Die Blaue Stunde ist die Zeit zwischen der Dämmerung und dem Sonnenaufgang, in der der Himmel tiefblau ist.