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ST.GALLER STADT-TICKER: Bis Winter die Werkleitungen +++ Spatenstich auf dem Rosenberg +++ Ein Termin für die Agenda 2020 +++ Am Mittwoch und am Freitag ist Viehschau

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Stadt St.Gallen – In unserem Stadt-Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

Feedback zum ST.GALLER STADT-TICKER: stadtredaktion@tagblatt.ch (Stichwort «Stadt-Ticker»)

Montag, 23. Sepember - 21:05 Uhr

Bauarbeiten in der Metzgergasse: Werkleitungen bis zum Winter, Pflästerung bis Sommer 2020

(vre) In der Metzgergasse in der nördlichen St.Galler Altstadt haben die Arbeiten zur Umgestaltung begonnen. Als Fortsetzung der Arbeiten bei den Eingängen zur Goliath- und Metzgergasse in diesem Sommer werden jetzt die Werkleitungen in der Metzgergasse saniert. Diese Arbeiten sollen bis zum Winter abgeschlossen sein. Die Neugestaltung mit Pflästerung soll dann nach Angaben von Stadtingenieur Beat Rietmann mit Beginn der Bausaison 2020 in Angriff genommen und bis Sommer des nächsten Jahres abgeschlossen sein.

Am Eingang zur Metzgergasse sind die Baumaschinen am Werk. (Bilder: Reto Voneschen - 18. September 2019)

Am Eingang zur Metzgergasse sind die Baumaschinen am Werk. (Bilder: Reto Voneschen - 18. September 2019)

Um die Pflästerung der Metzgergasse hatte es in der ersten Jahreshälfte politischen Wirbel gegeben. Die Gassengesellschaft hatte hier von Anfang an auf eine gebundene Pflästerung mit betonierten Fugen zwischen den Steinen bestanden. Schliesslich hatten das städtische Tiefbauamt einen Kompromiss erreicht: Die Engelgasse erhielt eine ungebundene Pflästerung mit Sand in den Fugen, die Metzgergasse sollte aber gebunden gepflästert werden.

Bauabschrankungen und Bodenbemalung lässt erahnen, was in der Metzgergasse in den nächsten Wochen und Monaten baulich passiert.

Bauabschrankungen und Bodenbemalung lässt erahnen, was in der Metzgergasse in den nächsten Wochen und Monaten baulich passiert.

Der Stadtrat, der zuvor mit Rücksicht auf Umweltargumente den Grundsatzentscheid getroffen hatte, nur noch ungebunden pflästern zu wollen, kippte den Kompromiss und legte dem Stadtparlament eine entsprechende Vorlage vor. Es drohte eine Blockade bei der Neugestaltung der Metzgergasse, weil Betroffene damit drohten, die Einsprachemöglichkeiten auszuschöpfen. Vor diesem Hintergrund entschied das Parlament schliesslich, die stadträtliche Vorlage zu kippen und zum Kompromiss zurückzukehren. Damit erhält die Metzgergasse bis Sommer 2020 eine gebundene Pflästerung.

Montag, 23. September - 20:11 Uhr

Spatenstich im Wohn- und Pflegehaus Wienerberg: Infrastruktur wird rundum modernisiert

(pd/vre) Nach mehrjähriger Planungsphase zur Modernisierung und Erweiterung des Wohn- und Pflegehauses Wienerberg sind vergangene Woche die Bagger aufgefahren. Der erste Spatenstich habe bei strahlendem Sonnenscheint zusammen gemeinsam von Bewohnerinnen und Bewohnern, Nachbarn und Freunden des Altersheims gefeiert werden können, heisst es in einer Mitteilung vom Montag.

Visualisierung des Wohn- und Pflegehauses Wienerberg mit Ergänzungsbau und saniertem Trakt von 1998. (Illustration: PD)

Visualisierung des Wohn- und Pflegehauses Wienerberg mit Ergänzungsbau und saniertem Trakt von 1998. (Illustration: PD)

Die Infrastruktur des Wienerbergs in Rotmonten wird in den kommenden drei Jahren rundum modernisiert und erneuert. Zuerst wird bis September 2021 ein Ergänzungsneubau erstellt, der sich nahtlos an das neuste Gebäude aus dem Jahr 1998 anlehnen soll. Mit Bezug dieses Neubaus wird dann der Bau von 1998 renoviert und die Umgebung neu gestaltet. Das Bauprojekt wird gemäss Fahrplan im September 2022 fertiggestellt.

Im Wienerberg hinter der Universität entstehen so insgesamt 75 neue, überdurchschnittlich grosszügige Zimmer, von denen drei für Kurzaufenthalte reserviert sind. Alle Zimmer verfügen gemäss Mitteilung über einen hohen Ausbaustandard. Sie können von den Bewohnerinnen und Bewohnern nach Wunsch und Bedarf mit den eigenen Möbeln eingerichtet werden.

Montag, 23. September - 16:16 Uhr

Circus Knie ist 2020 mit Ursus und Nadeschkin unterwegs: 29. April bis 5. Mai Gastspiel in St.Gallen

(pd/vre) Es gibt Termine, die man sich in der Agenda fürs kommende Jahr unbedingt rot anstreichen muss. Einer ist das Gastspiel des Circus Knie auf dem Spelteriniplatz in St.Gallen. 2020 schlägt der Schweizer Nationalzirkus hier sein Zelt vom 29. April bis 5. Mai auf. Und er wartet in seinen zehn Vorstellungen mit einem absoluten Highlight auf: Knie tourt im nächsten Jahr mit Ursus und Nadeschkin, dem national und international ausgezeichneten Clownduo, durch die Deutschschweiz.

In der Saison 2002 waren Ursus und Nadeschkin bereits einmal mit dem Circus Knie auf Tournee. Legendär ist dabei der Auftritt mit Kartonrössern als Anspielung auf die grosse Knie-Tradition der Pferdedressur. (Bild: Chris Mansfield)

In der Saison 2002 waren Ursus und Nadeschkin bereits einmal mit dem Circus Knie auf Tournee. Legendär ist dabei der Auftritt mit Kartonrössern als Anspielung auf die grosse Knie-Tradition der Pferdedressur. (Bild: Chris Mansfield)

Nach 18 Jahren sind die beiden zurück in der Arena: Ursus und Nadeschkin werden endlich wieder einmal mit ihren Kartonrössli durchs Sägemehl reiten. Neben diesem Zirkusklassiker werden die beiden sich - wie immer in ihren Programmen - komplett neu erfinden. Sie werden sich gemäss Knie-Mitteilung vom Montag augenzwinkernd an Kunststücke und Dressuren wagen, die einzig für diese Tournee einstudiert wurden.

Jonglage der etwas anderen Art: Ursus und Nadeschkin 2002 während der Premiere des Circus Knie in Rapperswil. (Bild: Chris Mansfield)

Jonglage der etwas anderen Art: Ursus und Nadeschkin 2002 während der Premiere des Circus Knie in Rapperswil. (Bild: Chris Mansfield)

Als zweiten Höhepunkt wirbt Knie für 2020 mit dem deutschen Circus Flic Flac. Er sei an Innovation schwerlich zu übertreffen, heisst es in der Knie-Ankündigung. Flic Flac biete eine Show, die mit grossem technischem Aufwand umgesetzt werde. Das Team rund um Gründer Benno Kastein schaffe mit seinen Artisten neue Zirkus-Erlebnisse. Dabei seien in der Manege Action, Freude und Emotionen zu sehen, die für die Schweiz neu seien.

Montag, 23. September - 14:55 Uhr

Viehschauen an der Beckenhalde und beim Schlössli: Schaufenster für die Landwirtschaft

(pd/vre) Am 25. und 27. September finden in der Stadt St.Gallen die traditionellen Viehschauen statt. Am Mittwoch treten neun Bauern mit rund 270 Tieren in St.Georgen an, und zwar neu nicht mehr auf der Weierweid, sondern beim Skilift an der Beckenhalde. Am Freitag sind vier Landwirte mit rund 120 Tieren beim Schlössli im Haggen anzutreffen.

Viehschau in St.Georgen: In diesem Jahr erstmals nicht im Tal der Demut, sondern neu an der Beckenhalde beim Skilift. (Bild: Mareycke Frehner - 26. September 2018)

Viehschau in St.Georgen: In diesem Jahr erstmals nicht im Tal der Demut, sondern neu an der Beckenhalde beim Skilift. (Bild: Mareycke Frehner - 26. September 2018)

Auffuhr in St.Georgen ist am Mittwoch, ab 8.45 Uhr. Am Vormittag werden die Kühe rangiert. Um 10.30 Uhr startete der Jungzüchterwettbewerb. Ab 13.30 Uhr finden die Spezialwettbewerbe statt. Gekürt werden unter anderem das schönste Euter und die Miss St.Georgen. Ab 15 Uhr kehren die Bauern mit ihren Tieren auf die Höfe zurück. Von 20 bis etwa 22 Uhr findet im Festzelt an der Beckenhalde der öffentliche Schauabend mit Musik und Essen statt.

Viehschau beim Schlössli im Haggen: Am Abend folgt auch hier eine Unterhaltung mit Raclette, Musik und Tanz im Festzelt. (Bild: Beat Belser - 2. Oktober 2015)

Viehschau beim Schlössli im Haggen: Am Abend folgt auch hier eine Unterhaltung mit Raclette, Musik und Tanz im Festzelt. (Bild: Beat Belser - 2. Oktober 2015)

Im Haggen findet die Auffuhr am Freitag, ab etwa 9.15 Uhr, statt. Das Schauprogramm mit verschiedenen Wettbewerben und Auszeichnungen startet um 10.15 Uhr. Ab 15 Uhr verlassen die Bauern mit ihren Tieren den Platz wieder. Parallel zur Viehschau findet der Schlössli-Markt mit Handwerk und Selbstgemachtem aus der Umgebung statt. Ab 8.30 Uhr bis Mitternacht ist die Festwirtschaft geöffnet. Ab 18.30 Uhr gibt's hier Raclette, ab 19.30 Uhr Musik und Tanz mit den Fun Farm Stegreiflern.

Montag, 23. September - 10:01 Uhr

Aufs Stadtparlament warten am Dienstag eine Ersatzwahl, zwei Sachgeschäfte und 14 Vorstösse

(vre) Morgen Dienstag, ab 16 Uhr, tagt das St.Galler Stadtparlament im Waaghaus. Die Traktandenliste, die abzutragen ist, ist typisch für ein Wahljahr: wenig konkrete Sachgeschäfte, viele persönliche Vorstösse zu allen möglichen aktuellen und weniger aktuellen Themen. Die Sitzung ist wie üblich öffentlich und kann von der Tribüne aus verfolgt werden.

Blick in den Parlamentssaal im Waaghaus: Mit dem Rücken zur Kamera sitzen die Parlamentsmitglieder, mit Blick in den Saal (von vorne nach hinten) Stadtrat, Stimmenzähler sowie Parlamentspräsidium, in dem Fall links aussen ergänzt durch die ein Geschäft vertretende GPK-Präsidentin. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo - 3. Juli 2019)

Blick in den Parlamentssaal im Waaghaus: Mit dem Rücken zur Kamera sitzen die Parlamentsmitglieder, mit Blick in den Saal (von vorne nach hinten) Stadtrat, Stimmenzähler sowie Parlamentspräsidium, in dem Fall links aussen ergänzt durch die ein Geschäft vertretende GPK-Präsidentin. (Bild: Adriana Ortiz Cardozo - 3. Juli 2019)

Insgesamt harren 17 Traktanden der Diskussion. Wie viele abgehakt werden, ist offen - auch wenn die Sitzung ein Open End hat, also über 19 Uhr in die Nacht hinein dauern wird. Vorzunehmen ist eine Ersatzwahl in die Liegenschaften- und Baukommission - darin soll für die CVP/EVP-Fraktion Louis Stähelin den Ende Monat zurücktretenden Thomas Meyer ersetzen. Zu entscheiden sind zwei Sachgeschäfte: die Sanierung des Hebel-Schulhauses sowie ein Zusatzkredit für die Erneuerung von Werkleitungen von der Bogenstrasse 10 bis zur Rosenbergstrasse 95.

Weiter muss das Parlament entscheiden, ob fünf Postulat überwiesen werden sollen oder nicht. Im Falle der Erheblicherklärung muss der Stadtrat über Fragen zum Thema des jeweiligen Vorstosses schriftlich Bericht erstatten. Die Themenpalette ist dabei breit; sie reicht von Fassadenbegrünungen über die Chancengleichheit in der Schule bis zum Kulturkonzept. Diskutiert werden an der morgigen Parlamentssitzung zudem die stadträtlichen Antworten auf neun Interpellationen.

Sonntag, 22. September - 15:59 Uhr

Umgestaltung von Marktplatz und Bohl wird konkret: Diese Woche kommt die Parlamentsvorlage

(vre) Seit Frühling wird an der Vorlage für die Neugestaltung von Marktplatz und Bohl hinter verschlossenen Türen gearbeitet. Am kommenden Donnerstag geht's jetzt einen entscheidenden Schritt im politischen Entscheidungsprozess weiter: Die Stadt präsentiert die Parlamentsvorlage fürs Projekt. An einer Medienorientierung wird das Papier, das über die zu erwartenden Kosten Auskunft geben soll, von Stadträtin Maria Pappa und Stadtplaner Florian Kessler vorgestellt.

Eine Illustration des Siegerprojektes Vadian zur Umgestaltung von Marktplatz und Bohl. (Illustration: Stadtplanung Stadt St.Gallen - 24. Januar 2019)

Eine Illustration des Siegerprojektes Vadian zur Umgestaltung von Marktplatz und Bohl. (Illustration: Stadtplanung Stadt St.Gallen - 24. Januar 2019)

Für die Neugestaltung von Marktplatz und Bohl hat das Preisgericht Ende 2018 dem Stadtrat einstimmig die Arbeit «Vadian» von Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau in Zürich, Brassel Architekten in Zürich sowie Flühler Architektur in St.Gallen zur Weiterbearbeitung empfohlen. Diese Arbeit wurde danach im Forum Marktplatz präsentiert. Im Rahmen dieses partizipativen Prozesses wurden auch Ergänzungen und Änderungswünsche gesammelt.

In den letzten Monaten sind die Kosten für die Umsetzung dieses Vorhabens ermittelt worden. Der fürs Projekt nötige Rahmenkredit wird vom Stadtparlament diesen Herbst, voraussichtlich an der Sitzung vom 29. Oktober 2019, behandelt. Danach hat das städtische Stimmvolk voraussichtlich das letzte Wort zur Umgestaltung von Marktplatz und Bohl. Es handelt sich um den dritten Anlauf, nachdem zwei erste Versuche am Volksmehr gescheitert sind.

Sonntag, 22. September - 14:22 Uhr

St.Galler Band Ava landet bei nationalem Musikwettbewerb auf dem dritten Platz

Die St.Galler Band Ava bei ihrem Auftritt am Final des My-Coke-Music-Soundcheck. (Bild: PD - 21. September 2019)

Die St.Galler Band Ava bei ihrem Auftritt am Final des My-Coke-Music-Soundcheck. (Bild: PD - 21. September 2019)

(pd/vre) Die St.Galler Elektropop-Band Ava ist am Samstag beim My-Coke-Music-Soundcheck, einem nationalen Nachwuchswettbewerb, auf dem dritten Platz gelandet. Das Trio erhielt dafür einen Check von 3000 Franken. Gewonnen hat den Final und damit ein Coaching-Paket im Wert von insgesamt 50'000 Franken das Duo Daens aus der Innerschweiz. Die Band Ava besteht aus der Sängerin Kim Lemmenmeier, Schlagzeuger Andy Schwendener und Nicola Holenstein, der das Keyboard und die Effektgeräte bedient.

Sonntag, 22. September - 13:10 Uhr

SC Brühl schlägt FC Basel II mit 3:1 - Hochstehendes Spiel und ausgezeichnete Mannschaftsleistung

(pd/vre) Erst zum zweiten Mal seit bestehen der Promotion-League hat der SC Brühl jetzt seinen Angstgegner, das Reserveteam des FC Basel, besiegt. Den Kronen gelang dies am Samstag im Paul-Grüninger-Stadion mit 3: 1 dank einer ausgezeichneten Mannschaftsleistung. Mit diesem Sieg etablieren sie sich gemäss Matchbericht von Henri Seitter auf dem zweiten Tabellenplatz.

Der SC Brühl und FC Basel II boten am Samstag im Paul-Grüninger-Stadion hochstehenden Fussball. (Bild: SC Brühl/Kurt Frischknecht - 21. September 2019)

Der SC Brühl und FC Basel II boten am Samstag im Paul-Grüninger-Stadion hochstehenden Fussball. (Bild: SC Brühl/Kurt Frischknecht - 21. September 2019)

Vom Start weg boten beide Mannschaften am Samstag ausgezeichneten Fussball mit zahlreichen schön herausgespielten Torchancen. Ein erstes Tor wurde den Brühlern zurecht aberkannt, weil der Ball die Behindlinie bereits überschritten hatte. Auf der Gegenseite hatte der schon mehrmals im Basler Fanionteam eingesetzte Afimico Pullulu zwei Kopfballchancen.

Nach 22 Minuten erzielten die Brühler im Anschluss an einen Corner durch Araujo Atila mit dem Kopf das verdiente 1:0. Doch nach weiteren zehn Minuten war der Vorsprung wieder verspielt: Die Gäste glichen durch Orges Bunjaku nach einer zu kurzen Abwehr des Brühler Torwarts zum schmeichelhaften 1:1 aus. Doch noch vor dem Pausenpfiff erzielte Patrick Sutter auf herrliche Vorarbeit von Kenzo Schällibaum die neuerliche 2:1-Führung.

Erst zum zweiten Mal seit Bestehen der Promotion-League gelang es dem SC Brühl Angstgegner FC Basel II zu schlagen - und dann gleich 3:1. (Bild: SC Brühl/Kurt Frischknecht - 21. September 2019)

Erst zum zweiten Mal seit Bestehen der Promotion-League gelang es dem SC Brühl Angstgegner FC Basel II zu schlagen - und dann gleich 3:1. (Bild: SC Brühl/Kurt Frischknecht - 21. September 2019)

Nach der Pause verpassten die Brühler zwei Chancen zur 3:1-Führung. Aber auch die Basler beklagten einen Lattenschuss. Erst eine Viertelstunde vor Schluss schienen die Kräfte der Kronen etwas nachzulassen und die Basler starteten ihre Schlussoffensive ohne aber zu klaren Torchancen zu gelangen. Im Gegenteil, in der Nachspielzeit gelang Lulzim Salija mit einem herrlichen Treffer aus fast 50 Metern das entscheidende 3:1. Via Latte hatte der Ball die Torlinie überschritten. Das Goal wurde aber erst auf Intervention des Linienrichters anerkannt.

Zum Internetauftritt der 1. Mannschaft des SC Brühl.

Samstag, 21. September - 18:18 Uhr

13. Mobilitätsmarkt im Stadtzentrum: Die verschiedene Verkehrsmittel clever kombinieren

(vre) Herr und Frau Schweizer sind im Schnitt täglich 90 Minuten unterwegs. Ob mit Bus, Auto, Zug, zu Fuss oder mit dem Velo – wer die verschiedenen Verkehrsmittel kombiniert, gelangt bequemer, schneller und umweltfreundlicher ans Ziel. Am Samstag haben 18 Aussteller am 13. St.Galler Mobilitätsmarkt in der Marktgasse gezeigt, welche Möglichkeiten zum Kombinieren es gibt.

Eine lange Tradition hat am St.Galler Mobilitätsmarkt die Laufrad-Olympiade von Pro Velo. (Bilder: Reto Voneschen - 21. September 2019)Eine lange Tradition hat am St.Galler Mobilitätsmarkt die Laufrad-Olympiade von Pro Velo. (Bilder: Reto Voneschen - 21. September 2019)
Start!Start!
Die kleinen Rennfahrerinnen und Rennfahrer müssen einen Parcours mit verschiedenen Hindernissen überwinden. Wenn nötig mit Hilfe von Papa...Die kleinen Rennfahrerinnen und Rennfahrer müssen einen Parcours mit verschiedenen Hindernissen überwinden. Wenn nötig mit Hilfe von Papa...
...über die Wippe......über die Wippe...
...und auf der Zielgeraden....und auf der Zielgeraden.
Auf dem Blindenparcours der Obvita.Auf dem Blindenparcours der Obvita.
Es braucht Übung, um ein Hindernis zu umgehen, ohne es zu sehen.Es braucht Übung, um ein Hindernis zu umgehen, ohne es zu sehen.
Bereit zur Rennvelo-Challenge.Bereit zur Rennvelo-Challenge.
Radeln, was das Zeug hält, um über mehrere Übersetzungen das grosse Rad auf dem Brett rechts einmal um sich selber zu drehen.Radeln, was das Zeug hält, um über mehrere Übersetzungen das grosse Rad auf dem Brett rechts einmal um sich selber zu drehen.
9 Bilder

St.Galler Mobilitätsmarkt 2019

Neben Sachinformationen standen am Anlass auch wieder Spass und Action auf dem Programm. Pro Velo beispielsweise bot wiederum die bei Kindern äusserst beliebte Laufrad-Olympiade an. Beim VCS konnte man sich auf dem Rennvelo mit der Konkurrenz messen. Und die Obvita bot einen Blindenparcours an, auf dem sich erleben liess, wie schwierig es für Blinde und Sehbehinderte sein kann, sich im öffentlichen Raum zu bewegen. Auf viel Begeisterung stiess das Velo-Karussell, das Benutzerinnen und Benutzer aus eigener Kraft im Kreis fahren lassen konnten.

Der Mobilitätsmarkt war wiederum gut besucht. Keine unwesentliche Rolle spielte dabei das schöne Wetter, das zum Verweilen an den Marktständen und bei den anderen Angeboten einlud.

Samstag, 21. September - 17:28 Uhr

17-Jähriger an der Rosenbergstrasse überfallen: Kantonspolizei sucht Zeugen für Entreissdiebstahl

(kapo/vre) Wegen eines Entreissdiebstahls in St.Gallen sucht die Kantonspolizei Zeugen. Am Freitagabend wurde einem 17-Jährigen an der Rosenbergstrasse eine Tasche entrissen. Die beiden Täter konnten danach unerkannt entkommen. Wer Angaben zum Tathergang oder zu den Tätern machen kann, wird von der Kantonspolizei jetzt in einer Mitteilung gebeten, sich unter 058'229'49'49 zu melden.

Der Jugendliche wurde am Freitag, kurz nach 19:30 Uhr, von zwei Männern angesprochen. Als er nicht reagierte, entrissen sie ihm eine Tasche und flüchteten in Richtung Hauptbahnhof. Der 17-Jährige blieb beim Zwischenfall unverletzt, die Deliktssumme ist eher gering.

Die zwei Männer werden als 15 bis 18 Jahre alt sowie 150 bis 160 Zentimeter gross, schlank, mit brauner Hautfarbe sowie schwarzen und kurzen Haaren beschrieben. Der eine trug einen gräulichen Kapuzenpullover und könnte afrikanischer Herkunft sein. Die zweite Person dürfte tamilischer Herkunft sein, trug eine Sehbrille und einen silberfarbenen Ohrstecker sowie eine schwarze Sportjacke und blaue Hosen.

Samstag, 21. September - 17:11 Uhr

Friedensdemo in der St.Galler Innenstadt fordert ein Ende «der Politik der Vertreibung»

(vre) Der UNO-Weltfriedenstag ist am Samstag in der St.Galler Innenstadt bereits zum sechsten Mal mit einer Kundgebung begangen worden. Gegen 100 meist ältere Demonstrantinnen und Demonstranten riefen setzten sich dabei auf Transparenten und in Ansprachen für Frieden und Gerechtigkeit in der Welt ein. Die Politik der Vertreibung, die viele Gesichter und Ursachen habe und jedes Jahr Tausende dazu zwinge, ihre Heimat zu verlassen, müsse endlich gestoppt werden.

Die Friedenskundgebung vom Samstagnachmittag in der Gallusstrasse auf dem Weg zum Grüningerplatz. (Bild: Reto Voneschen - 21. September 2019)

Die Friedenskundgebung vom Samstagnachmittag in der Gallusstrasse auf dem Weg zum Grüningerplatz. (Bild: Reto Voneschen - 21. September 2019)

Dazu gehörten auch die massive und rasche Reduktion der Emission von Klimagasen, Aufforstungen sowie das Wiederherstellen von Wasserkreisläufen. Schweizer Konzerne müssten verpflichtet werden, weltweit die Menschenrechte einzuhalten, war eine weitere Forderung der Kundgebung. Zudem solle die Schweiz den Vertrag für ein Atomwaffenverbot sofort ratifizieren und die Produktion von Kriegsmaterial einstellen.

Der Demonstrationszug startete um 14.15 Uhr auf dem Bahnhofplatz. Von dort aus zogen die gemäss Schätzung der Polizei 80 bis 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die Innen- und Altstadt zum Grüningerplatz. Hier gab's dann eine Kundgebung mit verschiedenen Ansprachen und musikalischen Einlagen. Die Veranstaltung verlief friedlich und ohne jegliche Zwischenfälle.

Samstag, 21. September - 16:55 Uhr

Brunnen auf der Kreuzbleiche erinnert an das Unrecht der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen

(vre) Am Samstagnachmittag hat der Kanton St.Gallen an einer Gedenkfeier in der Lokremise der Betroffenen von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen gedacht. In diesen Minuten enthüllt die St.Galler Stadträtin Sonja Lüthi auf dem Kinderspielplatz Kreuzbleiche ein Mahnmal, das bleibend an dieses dunkle Kapitel der Kantons- und Stadtgeschichte erinnern soll.

Zwei Buben trinken auf dem Kinderspielplatz Kreuzbleiche aus dem noch offiziell noch nicht enthüllten Gedenkbrunnen. (Bild: Reto Voneschen - 21. September 2019)

Zwei Buben trinken auf dem Kinderspielplatz Kreuzbleiche aus dem noch offiziell noch nicht enthüllten Gedenkbrunnen. (Bild: Reto Voneschen - 21. September 2019)

Die Gedenkstätte besteht aus einem Brunnen und einer Gedenktafel. Das Ganze wurde bewusst auf dem Kinderspielplatz Kreuzbleiche platziert: Das soll daran erinnern, dass Vielen der von administrativen Massnahmen Betroffenen eine unbeschwerte Kindheit und Jugend verwehrt blieb. Bereits vor der Enthüllung stiess der neue Brunnen bei Kindern und Jugendlichen auf grosses Interesse: Einige Kinder liessen sich vom zufällig anwesenden Historiker Hans Fässler auch erklären, worum es dabei ging.

Fürsorgerische Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen, ohne dass sich die Betroffenen etwas hätten zu Schulden kommen lassen, gehören zu den dunklen Kapiteln der jüngeren Schweizer und St.Galler Geschichte. Teils bis in die 1980er-Jahre hinein wurden im Kanton Kinder, junge Leute und Erwachsene auf staatliche Anordnung und ohne ausreichende Abklärung gegen ihren Willen in Heimen, Anstalten oder bei Privaten «versorgt».

Details zu fürsorgerischen Zwangsmassnahmen.

Samstag, 21. September - 13:54 Uhr

Polizei schnappt betrunkene Autolenkerin, die während der Fahrt gegen 20 SMS geschrieben hat

(kapo/dwa) Am späten Freitagabend fiel einem Polizisten der Kantonspolizei auf der St.Galler Stadtautobahn bei Abtwil der Wagen einer 44-Jährigen auf. Dies, weil das Fahrzeug immer wieder auf den Pannenstreifen geriet. Eine Patrouille versuchte in der Folge, die Autofahrerin zur Kontrolle von der Autobahn zu geleiten, wie es im Polizeicommuniqué heisst. Dies misslang vorerst, da die 44-Jährige die entsprechenden polizeilichen Zeichen missachtete.

Es brauchte eine zweite Patrouille, um die Lenkerin bei der Autobahnausfahrt Kreuzbleiche schliesslich von der A1 wegzubringen. Die Frau gab in der Folge an, sie sei so unsicher gefahren, weil sie am Steuer SMS geschrieben habe. Laut Polizeiangaben stellte sich heraus, dass sie auf ihrer Fahrt gegen 20 Nachrichten verfasst hatte.

Brandgefährlich: Das Bedienen von iPhones und weiteren Mobilgeräten am Steuer. (Symbolbild: Keystone)

Brandgefährlich: Das Bedienen von iPhones und weiteren Mobilgeräten am Steuer. (Symbolbild: Keystone)

Bei der Autofahrerin wurde ein Alkoholtest durchgeführt, welcher positiv ausfiel. Die 44-Jährige musste ihren Führerausweis auf der Stelle abgeben. Sie wird angezeigt.

Samstag, 21. September - 10:10 Uhr

Autofahrer erfasst Töfflenker – Feuerwehr kümmert sich um auslaufendes Öl

(stapo/dwa) Am Freitag kurz nach 16 Uhr ist es auf der Zürcher Strasse, Höhe Vonwilstrasse, zur Kollision zwischen einem 59-jährigen Autofahrer und einem 52-jährigen Motorradlenker gekommen. Der Autofahrer wollte laut der Stadtpolizei von der Vonwilstrasse die Zürcher Strasse queren, um auf die Gerbestrasse zu gelangen. Dies, obwohl an dieser Stelle nur Rechtsabbiegen erlaubt ist. Da der 59-Jährige auch das Signal «Kein Vortritt» missachtete, kam es zur Kollision mit dem Motorradfahrer, welcher auf der Zürcher Strasse stadteinwärts unterwegs war.

Blick auf die Unfallstelle. (Bild: Stapo SG)

Blick auf die Unfallstelle. (Bild: Stapo SG)

Der Töfflenker verletzte sich bei der Kollision unbestimmt an den Beinen und wurde ins Spital gebracht. An den beiden Fahrzeugen entstand mittlerer Sachschaden. Die Berufsfeuerwehr St.Gallen musste sich um auslaufendes Öl kümmern – sie verhinderte, dass grössere Mengen Öl und Benzin ausliefen. Beide Unfallfahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

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