ST.GALLER STADT-TICKER
Auf der A1 knallte es dreimal innert acht Minuten +++ Skifahren an der Beckenhalde +++ 1'727 Coronafälle und ein Sprung bei den Hospitalisationen

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Stadt St.Gallen und der Umgebung: In unserem Stadt-Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

Drucken
Teilen

Feedback: stadtredaktion@chmedia.ch

Montag, 29. November - 18:06 Uhr

14 Unfälle wegen des Wintereinbruchs im Kanton St.Gallen - Drei am frühen Morgen kurz hintereinander auf der Stadtautobahn

Beim Autobahnanschluss Neudorf kam es am frühen Montagmorgen auf schneebedeckter Strasse innert acht Minuten zu drei Verkehrsunfällen.

Beim Autobahnanschluss Neudorf kam es am frühen Montagmorgen auf schneebedeckter Strasse innert acht Minuten zu drei Verkehrsunfällen.

Bild: Kantonspolizei SG
(29.11.2021)

Quer durch den Kanton St.Gallen ereigneten sich vom Montagmorgen bis Montagmittag 14 Verkehrsunfälle, fünf davon in der Region St.Gallen, wie die Kantonspolizei mitteilt. Unter anderem kam es im Morgenverkehr auf der St.Galler Stadtautobahn im Neudorf zu drei Unfälle innert gerade einmal acht Minuten. Hier die Liste der Kantonspolizei für die Region:

  • Wittenbach, 4.18 Uhr: Ein 50-jähriger Lenker prallt mit seinem Auto gegen einen Randleitpfosten und bleibt in einer Wiese stecken.
  • St.Gallen, Anschlusswerk Neudorf A1, 5.55 Uhr: In Fahrtrichtung St.Margrethen kommt es auf schneebedeckter Fahrbahn zu einem Auffahrunfall mit drei Autos. Ein 27-jähriger Autofahrer wird dabei leicht verletzt.
  • St.Gallen, Anschlusswerk Neudorf A1, 6.00 Uhr: Ein 25-Jähriger versucht, dem vorausgegangenen Unfall auszuweichen und prallt dabei mit dem Auto in die Mittelleitplanke.
  • St.Gallen, Anschlusswerk Neudorf A1, 6.03 Uhr: In Fahrtrichtung St.Margrethen bremst ein 34-jähriger Autofahrer hinter einem Lastwagen. Dabei gerät der PW ins Rutschen und prallt von hinten gegen den Laster.
  • Gossau, Fürstenlandstrasse, 8.50 Uhr: Ein Schneepflug und ein Auto kommen sich zu nahe. Die Beteiligten regeln den Schaden gütlich ohne Beizug der Polizei.
Bei den Zwischenfällen auf der Autobahn im Osten der Stadt St.Gallen gab's einen Verletzten und viel Blechsalat.

Bei den Zwischenfällen auf der Autobahn im Osten der Stadt St.Gallen gab's einen Verletzten und viel Blechsalat.

Bild: Kantonspolizei SG
(29.11.2021)

Im Gegensatz zur Kantons- blieb es bei der Stadtpolizei St.Gallen am Montag trotz Wintereinbruch und schneebedeckten Strassen ruhig. Sie wurde zu einem kleineren Unfall mit Blechschaden aufgeboten. Auch Strassensperrungen wegen des Schnees waren gemäss Polizeisprecher Dionys Widmer auf St.Galler Stadtgebiet am Montag keine zu verzeichnen. (kapo/stapo/vre)

Montag, 29. November - 16:42 Uhr

Saisoneröffnung an der Beckenhalde: Ski- und Schlittelpiste gut

Montag, punkt 13.30 Uhr, läuft der Skilift Beckenhalde in St.Georgen. Marcel Hurter, ehrenamtlicher Betriebsleiter, hat in seiner Mittagspause mit dem Schneemobil die Piste präpariert. Für den Ratrack liegt noch zu wenig Schnee. Hurter freut sich, dass der Skilift schon in Betrieb gehen kann. Damit die Kinder schon einmal etwas fahren können.

Zwei der ersten Gäste am Skilift Beckenhalde in der Wintersaison 2021/22. Die Anlage in St.Georgen ist einer von zwei Skiliften in der Stadt; der andere steht am Schlösslihang im Wolfganghof.

Zwei der ersten Gäste am Skilift Beckenhalde in der Wintersaison 2021/22. Die Anlage in St.Georgen ist einer von zwei Skiliften in der Stadt; der andere steht am Schlösslihang im Wolfganghof.

Bild: Julia Nehmiz
(29.11.2021)

Der 57-Jährige setzt sich wieder aufs Schneemobil und braust die Piste hoch. Die Liftspur ist noch nicht ganz fertig. Und dann fährt er noch weiter an die Seite, präpariert einen Schlittelhang für die kleinen Rennfahrerinnen und Rennfahrer, die mit ihren Plastikbobs angestapft kommen.

Natascha Hurter sitzt im Kassahäuschen, schaltet Kaffeemaschine und Wasserkocher ein – neben Liftkarten kann man bei ihr auch Kaffee und Punsch kaufen. Manfred Fischer schaufelt am Lifteinstieg Schnee. Sie sind bereit für Skifahrerinnen und Skifahrer. Und die ersten kommen kurz nachdem der Lift geöffnet hat. Die zwei Mädchen freuen sich, Manfred Fischer hilft ihnen, den Liftbügel zu erwischen.

Mit dem Sohnemann mit dem Skilift den Hang hinauf.

Mit dem Sohnemann mit dem Skilift den Hang hinauf.

Bild: Julia Nehmiz
(29.11.2021)

Ein Vater klemmt sich seinen Dreikäsehoch zwischen die Beine, kurz nach dem Start fällt der Kleine um. Macht nichts, zurückstapfen, nächster Versuch. Der Schnee ist pappig und klebrig, an einigen Stellen schaut das Gras durch – egal. Die ersten Abfahrten in diesem Winter sind trotzdem herrlich. Mit Blick auf die verschneite Stadt kurz den Hügel runtersausen.

Ja, es liege noch etwas wenig Schnee, sagt Marcel Hurter. Gut 15 Zentimeter Neuschnee. Zusammengepresst sind es noch rund fünf Zentimeter. Etwas mehr wäre schon schön. Aber auf der Wiese liegen keine Steine, und wenn an manchen Stellen Gras heraus schaut, macht das nichts. Hurter strahlt, als er die ersten kleinen Skifahrer begrüsst. Dann muss er schnell wieder ins Büro.

Wenn am Nachmittag noch viel los sein sollte, dann könnten Natascha Hurter und Manfred Fischer den Lift auch bis 17 Uhr laufen lassen. Wer weiss denn schon, wann es das nächste Mal wieder so weit ist. Oder wie lange der jetzt liegende Schnee hält. Und wann es das nächste Mal schneit. Der Saisonanfang zumindest, an der Beckenhalde in St.Georgen ist er gemacht. (miz)

Auskunft über die Betriebszeiten des Skilift Beckenhalde in St.Georgen gibt's über die WhatsApp-Telefonnummer 077'492'89'57. Auf dem Foto sind die aktuellen Betriebszeiten hinterlegt. Infos gibt's auch im Internet.

Montag, 29. November - 16:00 Uhr

ERGÄNZT -- St.Galler Coronasituation: 1'727 Neuansteckungen, ein weiterer Todesfall und ein Sprung bei den Hospitalisationen am Wochenende

Der Kanton St.Gallen meldet auf seiner Webseite fürs Wochenende (Freitag, Samstag, Sonntag) 1'727 neue laborbestätigte Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 70'511 Personen im Kanton mit dem Virus infiziert. Am Wochenende wurde auch wieder ein Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten seit Frühling 2020 steht damit bei 764.

Die wichtigsten Zahlen in Zusammenhang mit der Coronpandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Sonntag, 28. November, um Mitternacht.

Die wichtigsten Zahlen in Zusammenhang mit der Coronpandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Sonntag, 28. November, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

In den Spitälern des Kantons St.Gallen werden aktuell 96 Patientinnen und Patienten mit einer SARS-CoV-2-Infektion gepflegt. 16 davon liegen auf einer Intensivstation, 15 müssen künstlich beatmet werden. Die Zahl der Hospitalisationen ist damit übers Wochenende nochmals sprunghaft angestiegen; am vergangenen Donnerstag hatten erst 77 Patientinnen und Patienten in Zusammenhang mit Covid-19 im Spital gelegen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Kanton St.Gallen am Sonntag bei 878 (Sonntag vor einer Woche: 685, vergangener Donnerstag:782). Die 14-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 1'600 (Sonntag vor einer Woche: 1'223, vergangener Donnerstag: 1'434). Entsprechend der zunehmenden Fallzahlen steigen auch diese beiden Werte im Kanton St.Gallen stetig an. Die Inzidenz bezeichnet die Zahl neuer Coronafälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Corona-Impfung im Kanton St.Gallen

Der Impffortschritt von Sonntag zu Sonntag - Stand: 29.11.2021
Datum Geimpfte Zunahme zum Vorsonntag
3. Oktober288'493+ 7'395
10. Oktober295'514+ 7'021
17. Oktober301'213+ 5'699
24. Oktober309'806+ 8'593
31. Oktober315'128+ 5'322
7. November318'640+ 3'512
14. November323'223+ 4'583
21. November326'926+ 3'703
28. November329'838+ 2'912

Im Kanton St.Gallen können sich seit 15. November die über 65-Jährigen für die dritte Impfung, den Booster, anmelden. Seit Freitag ist er auch für alle anderen ab 16 Jahren verfügbar. Detailzahlen zu diesem Teil der Impfkampagne gibt es noch keine. Die Zahl der Erst- und Zweitimpfungen geht aber Woche für Woche zurück: Mit Stand am Sonntagabend hatten im Kanton St.Gallen 320'838 Personen mindestens eine Impfung erhalten; dies bei einer Wohnbevölkerung von rund 520'000. Einmal gepikst waren 47'659, zweimal gepikst 282'179 Personen. (SK/vre)

Montag, 29. November - 14:19 Uhr

St.Galler Kundgebung zum Tag der Menschen mit Behinderungen

Aus Anlass des internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen, der am 3. Dezember begangen wird, organisiert die Beratungsstelle Inklusion am Dienstag in St.Gallen eine Kundgebung. Sie trägt den Titel: «Wir sind nicht behindert - ihr macht uns behindert!» Besammlung dafür ist um 14 Uhr im Leonhardspärklein.

Die Kundgebung zum Tag der Menschen mit Behinderungen wird in St.Gallen von der Beratungsstelle Inklusion und ihrem Leiter Cem Kirmizitoprak organisiert.

Die Kundgebung zum Tag der Menschen mit Behinderungen wird in St.Gallen von der Beratungsstelle Inklusion und ihrem Leiter Cem Kirmizitoprak organisiert.

Bild: Tobias Theiler
(10.9.2019)

Von dort aus zieht die Demo zum Olma-Areal, wo derzeit der St.Galler Kantonsrat tagt. Vor dessen Saal sollen gemäss Mitteilung Forderungen für den stärkeren Einbezug behinderter Menschen an Regierungsrätin Laura Bucher übergeben werden. Zudem werden kurze Reden zum Thema gehalten werden.

Der internationale Tag der Menschen mit Behinderungen ist ein von den Vereinten Nationen ausgerufener Gedenk- und Aktionstag, der das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die Probleme von Menschen mit Behinderung wachhalten soll. Er dient zudem dazu, den Einsatz für die Würde, Rechte und das Wohlergehen dieser Menschen zu fördern. (pd/vre)

Montag, 29. November - 13:55 Uhr

Geografie-Olympiade in Solothurn: Goldmedaille für Leonhard Kick aus Untereggen

Leonhard Kick aus Untereggen.

Leonhard Kick aus Untereggen.

Bild: PD/Wissenschaftsolympiade

Am vergangenen Samstag fand an der Kantonsschule Solothurn das nationale Finale der Geografie-Olympiade statt. Die 14 Finalistinnen und Finalisten hatten sich in der Vorausscheidung gegen über 1’500 andere Teilnehmerinnen und Teilnehmer durchgesetzt. Das beste Resultat lieferte ein Teilnehmer aus der Region St.Gallen ab: Leonhard Kick aus Untereggen, Schüler der Kantonsschule am Burggraben in St.Gallen, schaffte es mit dem besten Resultat auf den ersten Platz. Er gewann damit nicht nur eine Goldmedaille, sondern auch eine Reise an die Internationale Geografie-Olympiade vom Juli 2022 in Paris.

Für Leonhard Kick kam der Sieg eher unerwartet, wie er selber sagt. Er absolviert nächstes Jahr seine Matura. Danach möchte er Südamerika bereisen und internationale Beziehungen studieren. Die Rangliste der Geografie-Olympiade basiert auf drei Prüfungen: einer schriftlichen und einer Multimedia-Prüfung am Vormittag sowie einer Feldarbeit am Nachmittag. Damit werden das geografische Wissen und Können der Jugendlichen auf die Probe gestellt, aber auch ihre Kreativität und Beobachtungsgabe getestet.

Silbermedaillen gingen an (von links) Leif Posthumus und Mike Gubler (Kanti am Burggraben) sowie Tim Raschun (Kanti Heerbrugg).

Silbermedaillen gingen an (von links) Leif Posthumus und Mike Gubler (Kanti am Burggraben) sowie Tim Raschun (Kanti Heerbrugg).

Bild: PD/ Wissenschaftsolympiade

Neben dem Sieger Leonhard Kick überzeugten weitere St.Galler am vergangenen Samstag in Solothurn. Leif Posthumus (St.Gallen) und Mike Gubler (Oberuzwil) absolvieren wie Kick die Kanti am Burggraben. Sie errangen wie Tim Raschun (Balgach, Kantonsschule Heerbrugg) an der Geografie-Olympiade je eine Silbermedaille. Sean Schmid (Balgach, Kantonsschule Heerbrugg) holte sich gemäss Mitteilung eine bronzene Auszeichnung. (pd/vre)

Montag, 29. November - 13:18 Uhr

Schneestadt St.Gallen: ...und plötzlich ist der Winter da

Seit Sonntag schneit es auch in St.Gallen. Zwischen zehn und knapp zwanzig Zentimeter Neuschnee decken derzeit die Stadt von der Talsohle bis auf die Hügel zu. Autofahrer und Katzen nervt’s, Kinder und Wintersportler jubeln. Bereits wurden auch erste Schneemänner gesichtet. Hier einige Impressionen:

Domtürme und Laurenzenturm im Schneegestöber: Der Winter hat St.Gallen definitiv erreicht.
10 Bilder
Spuren im Schnee am Mühlensteg...
...und auf der Felsenbrücke.
Na ja. Für ihn würde es das weisse, kalt-nasse Zeug überall nicht wirklich brauchen.
Christbaum und Virenwarnung im Schnee.
In der Marktgasse: Die Schlacht des Tiefbauamts gegen den Schnee auf Strassen, Plätzen und Trottoirs hat begonnen.
Das Vadian-Denkmal im Schnee: Stadtvater mit weisser Verzierung und Weihnachtsstern.
Pandemiespuren im Schnee.
Kartonabfuhr im Schnee.
Schneekunst vor der Kulisse des Weltkulturerbes.

Domtürme und Laurenzenturm im Schneegestöber: Der Winter hat St.Gallen definitiv erreicht.

Bild: Sandro Büchler
(29.11.2021)
Montag, 29. November - 12:24 Uhr

Autos stossen auf Kreuzung zusammen: 19-jährige Beifahrerin verletzt

Am Sonntagabend sind auf der Kreuzung Kirch- und Reitbahnstrasse in Rorschach zwei Autos zusammengestossen. Die 19-jährige Beifahrerin in einem der beiden Fahrzeuge wurde dabei leicht verletzt. Sie konnte nach dem Unfall gemäss Mitteilung der Kantonspolizei aber selbständig einen Arzt aufsuchen. Beim Zwischenfall entstand Sachschaden von über 10’000 Franken.

Die beiden Autos stiessen am Sonntagabend auf der Kreuzung von Reitbahn- und Kirchstrasse in Rorschach zusammen.

Die beiden Autos stiessen am Sonntagabend auf der Kreuzung von Reitbahn- und Kirchstrasse in Rorschach zusammen.

Bild: Kantonspolizei SG
(28.11.2021)

Ein 36-jähriger Mann fuhr am Sonntag, kurz vor 19.50 Uhr, mit seinem Auto auf der Reitbahn- in Richtung Kirchstrasse. An der Kreuzung beabsichtigte er geradeaus noch Rorschacherberg zu fahren. Gleichzeitig fuhr eine 19-Jährige mit ihrem Auto und einer 19-jährigen Beifahrerin auf der Kirchstrasse von Goldach kommend in Richtung Staad. Auf der Kreuzung kam es zur Kollision der Autos. (kapo/vre)

Montag, 29. November - 12:12 Uhr

Schmuck und Bargeld aus St.Galler Wohnung gestohlen

Zwischen Samstagmorgen und Sonntagabend haben Einbrecher eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Kublystrasse in St.Gallen heimgesucht. Sie verschafften sich gemäss Mitteilung der Kantonspolizei durch eine aufgewuchtete Sitzplatztüre gewaltsam Zutritt zu den Räumen, die sie durchsuchten. Mit Schmuck und Bargeld im Wert von mehreren tausend Franken suchten sie danach gemäss Mitteilung der Kantonspolizei das Weite. Zudem entstand Sachschaden von 500 Franken. (kapo/vre)

Montag, 29. November - 11:16 Uhr

Skilift Beckenhalde nimmt am Nachmittag den Betrieb auf

Noch am Freitag und Samstag sah es nicht gut aus für den Wintersport in der Stadt St.Gallen. Es schneite zwar, aber nur wenig. Es bräuchte 15 bis 20 Zentimeter Schnee, damit er die Piste am Skilift Beckenhalde präparieren könne, sagte Marcel Hurter dem «St.Galler Tagblatt». Doch über Nacht hat es nun kräftig geschneit. Der Betriebsleiter des Skilifts Beckenhalde schätzt, dass es auf der Piste 15 bis knapp 20 Zentimeter Neuschnee gab. Am Mittag wird er jetzt die Piste präparieren. Um 13.30 Uhr könne dann der Skibetrieb losgehen, sagt Hurter.

Oben an der Beckenhalde liegt am Montag, 11.06 Uhr, genügend Schnee zur Eröffnung der Skisaison. Die Webcam der Feldschützengesellschaft beweist es.

Oben an der Beckenhalde liegt am Montag, 11.06 Uhr, genügend Schnee zur Eröffnung der Skisaison. Die Webcam der Feldschützengesellschaft beweist es.

Bild: Webcam

Der Skilift in St.Georgen startet somit heute in die neue Saison. Bis 16.30 Uhr wird er heute geöffnet bleiben. Marcel Hurter kümmert sich um die Technik, seine Frau wird die Kasse betreuen. Man müsse flexibel sein, hatte er letzte Woche noch gesagt, und stellt nun gleich unter Beweis, wie flexibel er und sein Team auf das Winterwetter reagieren. Hurter freut’s das viele Weiss, das jetzt vom Himmel fällt – und viele kleine und grosse Skifahrerinnen und Skifahrer aus St.Georgen und der ganzen Stadt sicher auch. (miz)

Montag, 29. November - 11:03 Uhr

Wintereinbruch in St.Gallen: Lage hat sich beruhigt, es schneit aber weiter

In der Nacht auf Montag sind auch in der Stadt St.Gallen zwischen zehn und zwanzig Zentimeter Neuschnee gefallen. Das städtische Tiefbauamt steht gemäss Mitteilung der Stadtpolizei seit den frühen Morgenstunden im Einsatz und befreit derzeit immer noch Strassen von Schnee und Eis. Durch diese Arbeiten kann es punktuelle zu kurzzeitigen Behinderungen kommen.

Bis am Nachmittag ist in der Stadt St.Gallen mit weiteren, teils ergiebigen Schneefällen zu rechnen.

Bis am Nachmittag ist in der Stadt St.Gallen mit weiteren, teils ergiebigen Schneefällen zu rechnen.

Bild: Reto Voneschen
(Lachen, 29.11.2021)

Aufgrund der teils verschneiten und rutschigen Fahrbahnen kam es im Morgenverkehr auf dem städtischen Strassennetz wie auf der Stadtautobahn zu länger andauerenden Behinderungen (STADT-TICKER, 29.11.2021, 9:23). Busse und Postautos hatte in der Folge mit Verspätungen von bis zu 50 Minuten zu kämpfen. Mittlerweile hat sich die Verkehrslage grösstenteils aber wieder beruhigt. (stapo/vre)

Montag, 29. November - 10:40 Uhr

Langlaufen in St.Gallen: Stadt zeigt den Zustand ihrer Loipen auf einer norwegischen Internetplattform aktuell an

In der Stadt St.Gallen spurt Stadtgrün (das ehemalige Gartenbauamt) Winter für Winter sechs verschiedene Langlaufloipen: zwei im Unteren Brand, eine auf der Notkersegg, eine auf Peter und Paul sowie eine auf der Kinderfestwiese. Etwas Spezielles ist die Loipe auf der Kreuzbleiche: Es ist die einzige Langlaufloipe im Zentrum einer grösseren Schweizer Stadt. Voraussetzung fürs Langlaufen in der City ist allerdings gemäss Newsletter von Sport St.Gallen (dem ehemaligen Sportamt), dass genügend Schnee liegt. Derzeit scheint das noch nicht der Fall zu sein. Mindestens zeigt die Loipenkarte der Stadt noch keine präparierten und befahrbaren Pisten an.

Die Stadtsanktgaller Loipenkarte am Montagvormittag. Noch sind alle Loipen grau, also nicht befahrbar. Das könnte sich mit etwas Wetterglück bald einmal ändern.

Die Stadtsanktgaller Loipenkarte am Montagvormittag. Noch sind alle Loipen grau, also nicht befahrbar. Das könnte sich mit etwas Wetterglück bald einmal ändern.

Screenshot: Skisporet.no
(28.11.2021)

Die Loipenkarte der Stadt St.Gallen basiert auf dem Service des norwegischen Anbieters «Skisporet». Die Stadt St.Gallen ist als zweiter Schweizer Standort auf dieser Plattform vertreten. Dort werden die städtischen Loipen und ihr Zustand in Echtzeit angezeigt. Dies ist dank eines GPS-Senders am städtischen Loipenspurgerät möglich. Farben auf der Karte zeigen an, wann eine Loipe gespurt wurde. Informationen unter anderem zu den Höhenprofilen können per Klick auf die jeweilige Loipe angezeigt werden. Dies geschieht derzeit noch in norwegischer Sprache, künftig soll der Service aber auch in anderen Sprachen abrufbar sein.

Die Legende zum Farbcode der städtischen Loipenkarte und zu den wichtigsten Begriffen auf der norwegischen Sportplattform.

Die Legende zum Farbcode der städtischen Loipenkarte und zu den wichtigsten Begriffen auf der norwegischen Sportplattform.

Bild: Stadt St.Gallen
(26.11.2021)

Die St.Galler Angaben auf «Skisporet» findet man unter der Internetadresse skisporet.no. Wenn man dort einsteigt, landet man – entsprechend dem Haupteinzugsgebiet der Plattform – in Norwegen. Von dort kann man aber auf der Landkarte leicht nach unten Richtung Mitteleuropa und Bodensee scrollen, um dann nach St.Gallen hinein zu zoomen. Dort findet man die sechs städtischen Loipen in einem Farbcode. Grau – der aktuelle Zustand – heisst, sie wurden seit über 14 Tagen nicht mehr gespurt und sind nicht befahrbar. Von grün bis dunkelbau ist die jeweilige Loipe mehr oder weniger gut befahrbar. (sk/vre)

Montag, 29. November - 9:23 Uhr

SCHLUSSMELDUNG -- Wintereinbruch in St.Gallen: Staus auf der Autobahn und in der Stadt lösen sich auf, Morgenverkehr rollt langsamer als üblich

Übers Wochenende hat der Winter Einzug gehalten. Und in der Nacht auf Montag hat es auch ein erstes Mal etwas ausgiebiger geschneit. In Stadt und Region St.Gallen sind die Strassen schneebedeckt, der Morgenverkehr rollte daher langsamer als üblich. Nach 9 Uhr haben sich die Staus auf der A1 wie auf dem städtischen Strassennetz aber aufgelöst. Mit Wartezeiten ist an neuralgischen Stellen weiterhin zu rechnen. Die Polizei ruft zudem zu angepasster Fahrweise auf.

Massive Staus hat es am Montagmorgen nach Unfällen auf der St.Galler Stadtautobahn gegeben. Wie das Newsportal FM1Today in seinem Schneeticker meldet, kam es auf der A1 kurz vor 6 Uhr gleich zu drei Unfällen. In einen davon auf Höhe des Autobahnzubringers Neudorf in Fahrtrichtung St.Margrethen waren drei Autos verwickelt, wie die Kantonspolizei bestätigte. Weiter wurde eine Auffahrkollision mit zwei Beteiligten und ein Selbstunfall registriert. Ob es Verletzte gegeben hat und über die Höhe der Schäden liegen noch keine Meldungen vor.

Montag, 7.05 Uhr, Verkehrsknoten Zürcher- und Feldlistrasse: Der Verkehr rollt flüssig, ist aber vorsichtiger und daher langsam als üblich unterwegs.
5 Bilder
Montag, 7.15 Uhr, an der Zürcher Strasse im Zentrum des Lachen-Quartiers.
Weisse Pracht auf einem Parkplatz neben der Zürcher Strasse in der Lachen.
Verschneite Vorgärten, verschneites Trottoir, verschneite Fahrbahn und verschneite Autos: Winter an der Metallstrasse.
An einem Gartenzaun in der Lachen ist am frühen Morgen auch ein Velo eingeschneit worden.

Montag, 7.05 Uhr, Verkehrsknoten Zürcher- und Feldlistrasse: Der Verkehr rollt flüssig, ist aber vorsichtiger und daher langsam als üblich unterwegs.

Bild: Reto Voneschen
(29.11.2021)

Auf dem städtischen Strassennetz rollte der Verkehr am frühen Morgen gut an, geriet dann aber in Folge der Ereignisse auf der Stadtautobahn an den üblichen neuralgischen Stellen auch ins Stocken. Gröbere Unfälle oder gar Strassensperrungen hatte die Stadtpolizei St.Gallen keine zu melden. Der Verkehr sei gerollt, er habe dies auf schneebedeckten Strassen allerdings vorsichtiger und erheblich langsamer als üblich getan, sagte Dionys Widmer, Sprecher der Stadtpolizei, um 8.40 Uhr zur Verkehrssituation.

Die Verkehrssituation am Montag, 9.21 Uhr, gemäss der Verkehrskarte des Bundesamtes für Strassen (Astra) im Internet.

Die Verkehrssituation am Montag, 9.21 Uhr, gemäss der Verkehrskarte des Bundesamtes für Strassen (Astra) im Internet.

Screenshot: Astra

Die Stadt- wie die Kantonspolizei rufen weiter zu grösster Vorsicht im Strassenverkehr auf. Insbesondere solle man die Geschwindigkeit und die Abstände unbedingt an die herrschenden Strassenverhältnisse anpassen. Auch tue man gut daran, derzeit für Autofahrten in Stadt und Region St.Gallen mehr Zeit als üblich einberechnen, sagte Stapo-Sprecher Dionys Widmer. Am Mittag und Abend könnte es wegen der herrschenden Strassenverhältnisse wieder zu Verzögerungen im Strassen- und im öffentlichen Verkehr kommen. (stapo/kapo/vre)

Sonntag, 28. November - 15:14 Uhr

Der grosse Christbaum auf dem Klosterplatz: Am Sonntagabend leuchten erstmals die Lichter - Livestream statt Feier vor Ort

Der in die Nacht leuchtende Christbaum auf dem Klosterplatz aufgenommen durch die Webcam der Medienschule St.Gallen.

Der in die Nacht leuchtende Christbaum auf dem Klosterplatz aufgenommen durch die Webcam der Medienschule St.Gallen.

Screenshot: Webcam

Am Sonntag, 17 Uhr, gehen erstmals in diesem Advent die Lichter am grossen Christbaum auf dem Klosterplatz an. Auf eine Vernissagenfeier vor Ort wird wegen der Coronapandemie verzichtet. Dafür kann man das erstmalige Anzünden der Lichter im Internet mitverfolgen. Untermalt wird das Erleuchten des Christbaums dabei mit der Erzählung einer Weihnachtsgeschichte durch Matthias Flückiger. Und wer den Klosterplatz samt Christbaum sowieso im Auge behalten will, kann dies ständig über die Webcam der Medienschule St.Gallen tun. (SK/vre)

Sonntag, 28. November - 14:40 Uhr

Städtische Resultate zu den eidgenössischen Abstimmungen: Zweimal sehr deutlich Ja, einmal sehr deutlich Nein

Die Stadt St.Gallen hat am Wochenende gleich entschieden wie der Kanton und die Schweiz: Die so heftig umstrittenen Änderungen am Covid-19-Gesetz und die Pflege-Initiative wurden mit Ja-Stimmanteilen von 65,77 und 63,3 Prozent deutlicher angenommen als im Kanton (54,73 und 56,75 Prozent Ja-Stimmen). Die Justiz-Initiative wiederum wurde mit 66,01 Prozent Nein ähnlich deutlich verworfen wie im Kanton (68,18 Prozent). Die Stimmbeteiligung in der Stadt St.Gallen lag bei 66,93 Prozent. (SK/vre)

Die Resultate in der Stadt St.Gallen im Detail

  1. Covid-19-Gesetz: 19'369 Ja, 10'079 Nein, 237 leer, 4 ungültig.
  2. Pflege-Initiative: 18'528 Ja, 10'740 Nein, 419 leer, 2 ungültig.
  3. Justiz-Initiative: 9'692 Ja, 18'821 Nein, 1'172 leer, 4 ungültig.
Sonntag, 28. November - 14:02 Uhr

Choose The Juice aus Rehetobel und St.Gallen gewinnt den Ostschweizer Musikwettbewerb «bandXost»

Der Wettbewerb «bandXost» bietet Jahr für Jahr Newcomerinnen und Newcomern der Ostschweizer Musikszene die Möglichkeit, sich öffentlich zu präsentieren. Das Rennen beim diesjährigen Final hat am Samstagabend in der St.Galler Grabenhalle die Band Choose The Juice aus Rehetobel und St.Gallen gemacht. Sie überzeugte mit ihrem Psychedelic Rock. Am Final traten gemäss Mitteilung der Organisatorinnen und Organisatoren acht Bands auf. Niveau und Vielfalt seien kaum zu übertreffen gewesen. Die Jury habe es daher nicht leicht gehabt.

Die Sieger des diesjährigen Musikwettbewerbs «bandXost» in der Grabenhalle: Choose The Juice aus Rehetobel und St.Gallen.

Die Sieger des diesjährigen Musikwettbewerbs «bandXost» in der Grabenhalle: Choose The Juice aus Rehetobel und St.Gallen.

Bild: PD/Noemi Müller
(27.11.2021)

Mit dem ersten Preis erhalten Choose The Juice Gelegenheit, eine professionelle EP mit bis zu sechs Songs aufzunehmen. Dazu kommt Coaching und Konzertvermittlung, alles im Wert von 9’000 Franken. Der Sieg beim «bandXost» führt die Siegerband auch direkt zu Konzerten. Darunter sind 2022 sechs Festivals: «Clanx Festival» in Appenzell, «Out in the Gurin» in Mels, «Weihern Openair» in St.Gallen, «Openair Malans», «Openair Safiental» und «KultURimOrt» Bad Ragaz. Für die Festivalgigs gibt es zusätzlich eine Gage von insgesamt 2’500 Franken.

Die Thurgauer Band The Pigeons aus Lustdorf, Thundorf, Frauenfeld und Buchackern erspielte sich beim Final des «bandXost» vom Samstagabend den zweiten Platz. Auf dem dritten Rang landete die Gruppe Anik aus dem bündnerischen Tomils und Sagogn. (pd/vre)

25 Bilder

Bild: Michel Canonica
Sonntag, 28. November - 12:55 Uhr

«Faszinierendes St.Gallerland»: Entdeckungsreise in Bildern und Texten durch den Kanton St.Gallen

Ein neuer Bildband über den Kanton hat am Montag in St.Gallen Premiere. Die Vernissage ist öffentlich. «Faszinierendes St.Gallerland» ist im AS-Verlag erschienen. Das Buch vereinigt auf 176 Seiten unveröffentlichte Fotos von Roland Gerth mit einer kulturhistorischen Einleitung und ausführlichen Legenden von Dorothee Guggenheimer und Stefan Sonderegger. Der Band ist Teil einer Reihe, zu der beispielsweise auch «Faszinierendes Appenzellerland» von Roland Gerth und Stefan Sonderegger gehört.

Das Titelbild des neuen Bildbandes über den Kanton St.Gallen.

Das Titelbild des neuen Bildbandes über den Kanton St.Gallen.

Screenshot: AS-Verlag

Dargestellt wird im neuen Bildband St.Gallen als Lebensraum, der seit Jahrhunderten zentraler Teil der Region Bodensee ist und immer enge Beziehungen zu seinen Nachbarn wie dem Rest der Welt hatte. Schon das frühmittelalterliche Reichskloster und die spätere Textilmetropole pflegten Kontakte über See und Rhein. Auch heute noch spielen Beziehungen über die Landes- und Kantonsgrenzen eine wichtige Rolle: im Rheintal zu Graubünden, Liechtenstein und Vorarlberg, im Fürstenland zum Thurgau und zu Deutschland, ennet dem Ricken zu Zürich und zur Innerschweiz.

Hinter dem neuen Bildband steht ein illustres Trio. Roland Gerth, Jahrgang 1955, ist in Thal aufgewachsen, wo er heutewieder lebt. Parallel zur Ausbildung zum Primarlehrer erwarb er sich fotografisches Knowhow. 2001 machte er sein Hobby zum Beruf: Seither arbeitet er als Natur- und Reisefotograf. Stefan Sonderegger, Jahrgang 1958, wohnt in Heiden. Der Historiker war Leiter des Stadtarchivs der Ortsbürgergemeinde St.Gallen. Er kennt sich mit der Geschichte von Stadt und Landschaft St.Gallen aus. Dorothee Guggenheimer, geboren und aufgewachsen in St.Gallen, ist heute Co-Leiterin des Stadtarchivs der Ortsbürger. (pd/vre)

Die Vernissage des Bildband «Faszinierendes St.Gallen» vom Montag, 17 Uhr, im Festsaal der Ortsbürgergemeinde St.Gallen (Gallusstrasse 14) ist öffentlich. Der Eintritt ist gratis, für die Teilnahme ist allerdings ein Covidzertifikat und ein amtlicher Ausweis nötig. Das Buch ist für 42,80 Franken beim AS-Verlag erhältlich.

Sonntag, 28. November - 10:26 Uhr

In Wohnung eingebrochen und Spielkonsole gestohlen

Am Freitag, zwischen 18 Uhr und kurz nach 21 Uhr, haben Diebe eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Sulzstrasse in Goldach heimgesucht. Die Einbrecher betraten das Haus durch den Haupteingang und verschaffte sich danach gewaltsam Zugang zur Wohnung. Sie durchsuchten gemäss Mitteilung der Kantonspolizei die Räume und stahlen unter anderem eine Spielkonsole im Wert von rund hundert Franken. (kapo/vre)

Sonntag, 28. November - 10:01 Uhr

SC Brühl verliert gegen den FC Breitenrain mit 1:3: Ein Platzverweis entschied diese Partie

Matchbeginn am Samstag im Paul-Grüninger-Stadion im Schneegestöber.

Matchbeginn am Samstag im Paul-Grüninger-Stadion im Schneegestöber.

Bild: Kurt Frischknecht/
SCB (27.11.2021)

Einmal mehr zogen die jungen und damit auch weniger erfahrenen Brühler gegen den Promotion-League-Tabellenführer Breitenrain den Kürzeren. Zehn Minuten vor der Halbzeit machten den Unterschied aus. Ansonsten spielten die Kronen mit den Bernern weitgehend auf Augenhöhe. Das Spiel entschieden wurde letztlich wohl durch einen Platzverweis bei den Hausherren.

Die Startphase des letzten Heimspiels in diesem Herbst am Samstag gehörte bei unfreundlichem Schneegestöber den mit viel Selbstvertrauen beginnenden Brühlern. Nur mit der Chancenauswertung wollte es, wie allzu oft in dieser Saison, nicht klappen. Zu allem Überfluss liess der Schiedsrichter auch noch ein Foul im Breitenrainer Strafraum ungeahndet. Nur drei Minuten später taxierte der Unparteiische eine Intervention von Asslan Demhasaj in Anbetracht der schwierigen Terrainverhältnisse etwas hart als Notbremse: Fortan spielten die Einheimischen in Unterzahl.

Die Vorentscheidung im letzten Brühler Heimpsile des Jahres: die rote Karte für Asslan Demhasaj.

Die Vorentscheidung im letzten Brühler Heimpsile des Jahres: die rote Karte für Asslan Demhasaj.

Bild: Kurt Frischknecht/ SCB (27.11.2021)

Doch nicht genug damit, aus dem resultierenden Freistoss erzielten die Gäste das 0:1. Brühl-Goalie Daniel Lopar konnte den Abpraller nur noch an den Pfosten lenken. Von dort kollerte der Ball ins Tor, wie Henri Seitter in seinem Machtbericht schreibt. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte fiel dann die Vorentscheidung. Wiederum traf Enes Ciftci im Anschluss an einen Eckball mit dem Kopf zum 0:2.

Breitenrain wirkte äusserst ballsicher und kombinierte auf dem ganzen Spielfeld sicher. Man merkt dem Team an, dass es schon längere Zeit in praktisch der gleichen Zusammensetzung zusammenspielt. Trotzdem konnten die Brühler auch in Unterzahl überraschenderweise weitgehend mithalten. Erst in der 90. Minute erzielte der eingewechselte Gomes da Silva das 0:3. Für eine kosmetische Resultatverbesserung zum 1:3 sorgte der Brühler Junior Edmir Zulic.

Die Brühler konnten über weite Distanzen auch in Unterzahl mit dem FC Breitenrain mithalten. Hapern tat es aber wieder einmal auch an der Chancenauswertung.

Die Brühler konnten über weite Distanzen auch in Unterzahl mit dem FC Breitenrain mithalten. Hapern tat es aber wieder einmal auch an der Chancenauswertung.

Bild: Kurt Frischknecht
(27.11.2021)

Mit dem Resultat des letzten Heimspiels vor der Winterpause rutschen die Brühler wieder auf den letzten Tabellenplatz der Promotion League ab. Am nächsten Samstag haben sie dann letztmals vor der langersehnten Winterpause gegen Rapperswil die Gelegenheit, ihre Situation zu verbessern. Rapperswil wird übrigens seit zwei Wochen vom letztjährigen Brühler Trainer Heris Stefanachi trainiert. (hs/vre)

Samstag, 27. November - 12:25 Uhr

Drei Verkehrsunfälle, zwei mit Verletzten

In der Stadt St.Gallen ist es am Freitag zu drei Verkehrsunfällen gekommen. Bei einem Unfall lag die Ursache bei der fehlenden Winterbereifung. Bei zwei weiteren Unfällen wurden eine Fussgängerin sowie Fahrzeuglenker und Mitfahrer verletzt. Insgesamt entstand erheblicher Sachschaden.

Auf der leicht verschneiten Vonwilbrücke ist es am Freitagmorgen zu einer frontal-seitlichen Kollision gekommen.

Auf der leicht verschneiten Vonwilbrücke ist es am Freitagmorgen zu einer frontal-seitlichen Kollision gekommen.

Bild: Stadtpolizei SG
(26.11.2021)

Am Freitagmorgen, kurz nach 8 Uhr, kam es auf der Brücke der Vonwilstrasse zu einer frontal seitlichen Kollision. Ein 23-jähriger Personenwagenlenker fuhr auf der Vonwilstrasse in Richtung Oberstrasse. Da sich vor ihm eine stehende Kolonne gebildet hatte, wollte er sein Gefährt gemäss Mitteilung der Stadtpolizei zum Anhalten bringen. Aufgrund der montierten Sommerreifen kam sein Auto auf der leicht mit Schnee bedeckten Fahrbahn jedoch ins Rutschen. Beim Versuch den stehenden Fahrzeugen nach links auszuweichen, kollidierte er jedoch mit einem entgegenkommenden Lieferwagen. Es entstand erheblicher Sachschaden. Die Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Personen kamen keine zu Schaden

Drei Fahrzeuge kollidierten am späten Freitagnachmittag auf der St.-Leonhard-Strasse miteinander.

Drei Fahrzeuge kollidierten am späten Freitagnachmittag auf der St.-Leonhard-Strasse miteinander.

Bild: Stadtpolizei SG
(26.11.2021)

Kurz nach 17 Uhr am Freitagnachmittag, kollidierten auf der St.Leonhard-Strasse drei Fahrzeuge. Eine Autofahrerin mit ihrem Suzuki und ein Autofahrer mit seinem Opel fuhren auf der St.Leonhard-Strasse in genannter Reihenfolge in westliche Richtung. Nachdem das Lichtsignal bei der Schützengasse wieder Grün anzeigte, fuhren beide los. Unmittelbar nach der Verzweigung prallte ein 31-jähriger aus unbekanntem Grunde mit seinem Audi gegen das Heck des Opels. Aufgrund der Anprallwucht wurde der Opel gemäss Polizeimeldung gegen den vorausfahrenden Suzuki gestossen. Es entstand grosser Sachschaden. Der Opel und der Suzuki mussten abgeschleppt werden. Deren Fahrzeuglenkerin und -lenker klagten über Rücken- und Nackenschmerzen und werden selbständig einen Arzt aufsuchen. Der beim Audifahrer durchgeführte Atemlufttest fiel nicht belastend aus. Auch konnte keine Fahrunfähigkeit festgestellt werden.

Am frühen Freitagabend wurde auf der Zürcher Strasse im Lerchenfeld eine 77-jährige Frau verletzt .

Am frühen Freitagabend wurde auf der Zürcher Strasse im Lerchenfeld eine 77-jährige Frau verletzt .

Bild: Stadtpolizei SG
(26.11.2021)

Am Freitag, kurz vor 18 Uhr, kam es schliesslich zu einem weiteren Verkehrsunfall. Auf der Zürcher Strasse, Höhe der Liegenschaft Nummer 170, wollte eine Grossmutter mit ihrer Enkelin die Strasse auf dem dortigen Fussgängerstreifen überqueren. Gleichzeitig lenkte eine 26-jährige Autofahrerin ihren Wagen auf der genannten Strasse stadtauswärts. Sie bemerkte die beiden Fussgängerinnen auf dem Fussgängerstreifen nicht. Die elfjährige Enkelin konnte reflexartig zur Strassenmitte rennen und entkam so knapp der Kollision. Mit der 77-jährigen Grossmutter kollidierte der Personenwagen jedoch. Dabei wurde die Fussgängerin eher leicht verletzt. Sie musste mit dem Rettungswagen ins Kantonsspital transportiert werden. (stapo/chs)

Samstag, 27. November - 12:18 Uhr

Er spuckte und sprang auf Strasse: 32-Jähriger in Gewahrsam genommen

Am frühen Freitagabend nahm die Stadtpolizei einen 32-jährigen Mann in Gewahrsam. Dieser war vorgängig immer wieder auf die Fahrbahn am Unteren Graben gesprungen und hatte dann auch noch einen Krampfanfall vorgetäuscht. Als sich Angehörige der Rettungssanität um ihn kümmern wollten, versuchte er sie zu treten und spuckte ihnen entgegen. Wie es in der Meldung der Stadtpolizei heisst, verhielt er sich danach auch gegenüber anrückenden Polizisten aggressiv.

Der Mann musste in der Gewahrsamszelle übernachten.

Der Mann musste in der Gewahrsamszelle übernachten.

Symbolbild: Stapo SG

Kurz nach 18.30 Uhr, sprang der 32-jährige Algerier am Unteren Graben immer wieder unvermittelt auf die Fahrbahn. Passanten hielten ihn deshalb zurück, worauf er sich auf den Boden fallen liess und einen Krampfanfall vortäuschte. Ein Passant avisierte die Rettung. Als diese eintraf und sich um den Algerier kümmern wollte, spuckte er in Richtung der Sanitäter und versuchte sie zu treten. Gleich verhielt er sich gegenüber den eintreffenden Polizeibeamten, als diese mit ihm das Gespräch suchten. In der Folge musste er in Handfesseln gelegt und auf den Polizeiposten gebracht werden.

Aufgrund seines Zustandes und Verhaltens wurde der Mann gemäss Polizeimeldung wegen Eigen- und Fremdgefährdung in Gewahrsam genommen. Am Samstagmorgen konnte er entlassen werden. Gegen ihn wurde eine Wegweisung/Fernhaltung von 30 Tagen für die ganze Stadt St.Gallen verfügt und eine Ordnungsbusse ausgestellt. (stapo/chs)

Freitag, 26. November - 19:30 Uhr

Klimabewegte protestieren gegen Black Friday: Mehr Schneeball-, weniger Rabattschlachten

Am frühen Freitagabend haben in der St.Galler Innenstadt knapp 100 Klimabewegte gegen die Rabattaktion Black Friday protestiert. Der vom Detailhandel aus den USA übernommene Black Friday sei ein schwarzer Tag für die Umwelt, sagte dazu etwa der grüne Kantonalpräsident Daniel Bosshard im Leonhardspärklein. Die Rabattorgie sei mit Überkonsum verbunden, der die Umwelt stark belaste und letztlich auch niemanden wirklich befriedige. Es seien innere Werte, die es dafür brauche, nicht sinnloser Konsum.

Die Anti-Black-Friday-Kundgebung am Multertor.

Die Anti-Black-Friday-Kundgebung am Multertor.

Bild: Reto Voneschen
(26.11.2021)

Anschliessend an die Kundgebung im Leonhardspärklein zogen die Klimastreikenden durch die St.Galler Innenstadt. Diese war, trotz Black Friday und wohl auch wegen des eisig kalten Wetters, im Vergleich zu anderen Abenden nicht wirklich stark bevölkert. Beim Vadian-Denkmal applaudierten dann sogar noch junge Leute dem Demonstrationszug. Kundgebung und Demo verliefen nach Angaben der Stadtpolizei von A bis Z friedlich. (vre)

Freitag, 26. November - 16:56 Uhr

Igel, Eichhörnchen & Co. in der Stadt helfen: Leitfaden und Impulsberatung für Eigentümer und Verwalter grösserer Liegenschaften

Die Natur in der Stadt ist überraschend vielfältig. Für kleine Wildtiere wie Igel, Eichhörnchen, Vögel, Frösche oder Wildbienen ist es aber eine grosse Herausforderung, sich im Siedlungsraum zurecht zu finden. Mauern, Zäune, steile Treppen, Absätze oder Lichtschächte sind teils sogar tödliche Hindernisse. Ein neuer Leitfaden des Projekts «Stadtwildtiere» für Hauswartungen und Liegenschaftsverwaltungen zeigt, wie für Tiere taugliche Lebensräume entstehen können.

Damit Eichhörnchen in der Stadt alle für sie passenden Lebensräume besiedeln können, müssen diese miteinander vernetzt sein.

Damit Eichhörnchen in der Stadt alle für sie passenden Lebensräume besiedeln können, müssen diese miteinander vernetzt sein.

Bild: PD

Kleine Massnahmen in Überbauungen (und auch rund um Einzelhäuser) haben oft einen grossen Effekt für Wildtiere. Der neue Leitfaden der Aktion «Stadtwildtiere» zeigt, wie verschiedene Tierarten und ihre Vernetzung mit dem Umfeld bei grösseren Liegenschaften gefördert werden können. Anhand von Igel, Eichhörnchen, Distelfink und Wildbienen wird beschrieben, welchen Lebensraum Wildtiere konkret brauchen, welche Gefahren und Hindernisse ihnen das Leben erschweren und wie man sie unterstützen kann.

Die Planung und Pflege von naturnahen Grünräumen setze einiges an Wissen voraus, sei aber letztlich weniger aufwendig und kostengünstiger im Unterhalt als die in konventionellen Grünanlagen nötige intensive Pflege, heisst es in einer Mitteilung der Stadt zur neuen Broschüre. Dazu komme, dass eine reiche Vielfalt von Pflanzen und Tieren nicht nur eine vielfältigere Natur vor der Haustüre, sondern auch mehr Lebensqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner einer Überbauung bedeute.

Igel brauchen grosse Territorien, um herumstreifen zu können. Zäune, Absätze und Mauern müssen für sie so angelegt werden, dass sie sie dabei überwinden können.

Igel brauchen grosse Territorien, um herumstreifen zu können. Zäune, Absätze und Mauern müssen für sie so angelegt werden, dass sie sie dabei überwinden können.

Bild: Martin Goebel

Begleitend zum neuen Leitfaden bietet das Projekt «Stadtwildtiere» Eigentümerinnen und Eigentümern sowie Verwaltungen grösserer Liegenschaften bis Ende Jahr auf Wunsch eine kostenlose Impulsberatung durch Fachpersonen aus den Bereichen Ökologie, Gartenbau und Gartenunterhalt an. Vor Ort wird gezeigt, mit welchen pflegerischen und allenfalls einfachen baulichen Massnahmen die Vernetzung verbessert und die Artenvielfalt gefördert werden könnte.

Der Leitfaden «Vielfältige Aussenräume für Mensch und Natur» für die naturnähere Gestaltung von Grünräumen in Überbauungen kann bei der städtischen Fachstelle «Umwelt und Energie» per E-Mail bestellt werden. Er kann zudem auch direkt im Internet heruntergeladen werden. An einem Beratungstermin interessierte Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Verwaltungen von grösseren Liegenschaften können sich bis Ende Jahr bei Stadtgrün, dem städtischen Gartenbauamt, melden (per E-Mail oder unter Telefon 071’224’56’32). (sk/vre)

Freitag, 26. November - 15:59 Uhr

Kerzenziehen auf dem Kornhausplatz: Ab Samstag ist das Cevi-Zelt wieder in Betrieb

Die Chance ist gross, dass wer in der Stadt St.Gallen übers vorweihnachtliche Kerzenziehen redet, das Kerzenzieh-Zelt des Cevi auf dem Kornhausplatz meint. Das Zelt ist nämlich eine Institution. Es ist schon seit Jahren jeweils in den Wochen vor Weihnachten in Betrieb. Viele Kinder und Erwachsene haben darin schon farbige Kerzen für den Eigenbedarf oder auch als Geschenke hergestellt.

Das vorweihnachtliche Kerzenziehen im Cevi-Zelt zieht alt und jung jeweils gleichermassen an.

Das vorweihnachtliche Kerzenziehen im Cevi-Zelt zieht alt und jung jeweils gleichermassen an.

Symbolbild: PD

Auch in diesem Jahr ist das Cevi-Kerzenziehzelt in Betrieb. Mit der Hilfe von Freiwilligen wurde es an den vergangenen Abenden aufgestellt und zum Kerzenziehen hergerichtet. Nicht zuletzt wurde es nach unten wie zu den Seiten hin isoliert, damit darin dank einer Ölheizung erträgliche Temperaturen herrschen. In Betrieb genommen wird das Zelt diesen Samstag. Danach steht es gemäss Mitteilung drei Wochen lang zur Verfügung.

Geöffnet ist das Kerzenziehzelt jeweils von Montag bis Freitag, 13 bis 18 Uhr, an Samstagen, 10 bis 17 Uhr, sowie an Sonntagen, 11 bis 17 Uhr. Gemäss den geltenden Anti-Corona-Regeln gilt für den Besuch ab 16 Jahren die Zertifikatspflicht. Wer nicht selber beim Bienenwachs Hand anlegen will, kann im Zelt auch fertige Kerzen kaufen oder spezielle Kerzenwünsche in Auftrag geben. Detailinfos zum Kerzenziehen im Zelt gibt’s im Internet. (pd/vre)

Freitag, 26. November - 14:30 Uhr

Neue Ausstellung im Historischen und Völkerkundemuseum: Weihnachtsbräuche aus dem Erzgebirge

Das Erzgebirge, die Region südwestlich von Dresden, ist berühmt für ihre Holzarbeiten und eine ganze spezielle Weihnachtstradition. Das Historische und Völkerkundemuseum (HVM) im St.Galler Stadtpark widmet Letzterer vom 27. November bis 30. Januar 2022 seine Weihnachtsausstellung. Gezeigt werden dabei Schätze aus Ostschweizer Sammlungen. Vernissage ist am Freitag, 18.30 Uhr. Ab Samstag ist die Schau regulär geöffnet.

Weihnachtsmänner in Arbeit in einer Holzwerkstatt im Erzgebirge.

Weihnachtsmänner in Arbeit in einer Holzwerkstatt im Erzgebirge.

Bild: HVM/Eva Schalling

Im Erzgebirge werden zur Adventszeit Weihnachtspyramiden aufgestellt, die sich im Kerzenschein drehen. Die Fenster der Häuser schmücken Lichterbögen, Engel und Bergmänner, die an die Bergbau-Geschichte dieser Ostdeutschen Region erinnern. Das Erzgebirge war schon im Mittelalter bekannt für seine Silbervorkommen und andere Mineralerze. Im 18. Jahrhundert gewann die Holzschnitzerei an Bedeutung.

Weihnachtsmarkt in Dresden: Der Alltag geschnitzt aus Holz.

Weihnachtsmarkt in Dresden: Der Alltag geschnitzt aus Holz.

Bild: HVM

Die diesjährige Weihnachtsausstellung des HVM widmet sich der typischen Volkskunst des Erzgebirges. Sie gibt Einblick in ein einzigartiges Weihnachtsbrauchtum und eine lange Bergbautradition. Zu sehen sind aber auch Figuren und Szenen aus dem Alltag, vom Markt bis zum Wald. Dazu kommen zwei Miniatur-Winterlandschaften, in denen buntes Treiben herrscht. Der dreidimensionale Adventskalender der Ausstellung lädt auch im Internet ein, jeden Tag ein Türchen zu öffnen. (pd/vre)

Freitag, 26. November - 13:20 Uhr

Stimmbeteiligung ist immer noch auf Höhenflug: Stimmabgabe ist bis Sonntagmittag möglich

Das Stimm- und Wahlbüro der Stadt St.Gallen rechnet fürs kommende Wochenende weiterhin mit einer Stimmbeteiligung um 70 Prozent. Das wäre ausserordentlich hoch, wenn auch nicht die höchste Stadtsanktgaller Stimmbeteiligung der vergangenen Jahrzehnte. Diese gab’s 1992 mit 79,2 Prozent beim Urnengang über den Beitritt der Schweiz zum EWR; im Kanton St.Gallen nahmen damals 81,2 Prozent der Berechtigten teil, schweizweit waren es 78,7 Prozent.

Der Briefkasten am St.Galler Rathaus. Hier kann man brieflich bis Sonntagmittag abstimmen.

Der Briefkasten am St.Galler Rathaus. Hier kann man brieflich bis Sonntagmittag abstimmen.

Bild: Luca Ghiselli
(19.9.2018)

Bis Freitagmittag haben für die Abstimmungen vom Sonntag 25’532 Stadtsanktgallerinnen und Stadtsanktgaller ihre Unterlagen bereits im Rathaus retourniert. Das entspricht einer Stimmbeteiligung von 57,6 Prozent. Stephan Wenger, der langjährige Sekretär des städtischen Stimm- und Wahlbüros, geht aufgrund seiner Erfahrungen davon aus, dass von Freitag- bis Sonntagmittag nochmals ein paar Tausend Stimmzettel eintreffen werden. Ob’s am Schluss wirklich über 70 Prozent Beteiligung reicht, wird sich bis frühen Sonntagnachmittag zeigen. Die städtischen Resultate sollten zwischen 13.30 und 14 Uhr im Internet aufgeschaltet sein.

Brieflich stimmen kann man in der Stadt St.Gallen bis Sonntagmittag. Bis Freitagabend, letzte Leerung des Briefkastens, kann das als A-Post frankierte Couvert per Post retourniert werden. Ab Freitagnacht muss man sich dafür zum Rathaus begeben: Links neben dem Haupteingang am Bahnhofplatz befindet sich der städtische Briefkasten, der am Sonntag, 12 Uhr, letztmals geleert wird. Am Sonntag, 10 bis 12 Uhr, können jene, die ihren Stimmzettel direkt in die Abstimmungsurne werfen wollen, dies im Foyer des Rathauses ebenfalls noch tun. (pd/vre)

Freitag, 26. November - 12:20 Uhr

Brühls letztes Heimspiel in diesem Herbst: Doppelter Heimvorteil im Schnee?

Am Samstag kommt mit dem FC Breitenrain der Tabellenführer der Promotion League ins Paul-Grüninger-Stadion. Mehr noch als die Frage, ob der SC Brühl ausgerechnet gegen den Leader im letzten Heimspiel einen ersten Heimsieg holt, beschäftigt derzeit die Frage, ob das Spiel überhaupt stattfinden kann. Am Freitagmittag zeigte sich das Paul-Grüninger-Stadion schneebedeckt.

Am Freitagmittag war das Spielfeld im Paul-Grüninger-Stadion im St.Galler Osten schneebedeckt.

Am Freitagmittag war das Spielfeld im Paul-Grüninger-Stadion im St.Galler Osten schneebedeckt.

Screenshot: Webcam
SC Brühl (26.11.2021)

Wenn der Rasen tatsächlich rechtzeitig vom Schnee befreit werden kann, bedeutet der Wintereinbruch allenfalls sogar einen Vorteil für die Kronen? Sie sind sich das etwas rauere St.Galler Klima und den etwas schwerer spielbaren Rasen eher gewohnt als die Berner. Wenn gespielt werden kann, wird um 16 Uhr angepfiffen. Definitiv entscheidet darüber der Schiedsrichter am Samstag vor Ort. «Wir unternehmen alles, um den Platz frei zu bekommen», versichert Ruedi De Toffol vom SC Brühl.

Am Samstag kommt mit dem FC Breiterain ausgerechnet die Mannschaft ins Paul-Grüninger-Stadion, die zurzeit ziemlich überraschend die Tabelle der Promotion League anführt. Es kommt die Mannschaft, die in bisher 16 Spielen zwar viermal unentschieden gespielt hat, aber noch kein einziges Spiel verloren hat. Die doch eher überraschende Stärke der Berner erklärt sich damit, dass sie mit einem eingespielten Team in diese Saison gestiegen sind.

Wenn der SC Brühl am Samstag gegen Breitenrain so aufspielt wie vor einer Woche gegen Zürich II, liegt eine Überraschung durchaus drin.

Wenn der SC Brühl am Samstag gegen Breitenrain so aufspielt wie vor einer Woche gegen Zürich II, liegt eine Überraschung durchaus drin.

Bild: Kurt Frischknecht/ SCB (20.11.2021)

Ganz anders der SC Brühl: Er ist ein Team, das sich immer noch am Finden ist sowie sieben von acht Heimspielen verloren und eines unentschieden gespielt hat. Gegen den ersten Heimerfolg gegen den FC Breitenrain spricht einiges, aber auch zwei Gründe dafür: Der SCB hat vergangenen Samstag gegen den FC Zürich II auswärts 0:0 gespielt; zum Saisonbeginn hatten die Brühler zuhause gegen die Zürcher 2:5 verloren. Gegen den FC Breitenrain spielte Brühl bereits in der Vorrunde auswärts. Das Spiel ging zwar 0:1 verloren, die Brühler hatten sich dabei aber gut gehalten. (fm/vre)

Freitag, 26. November - 12:04 Uhr

Arbeitsmarkt im Kanton St.Gallen erholt sich weiter von der Pandemie

Die Beschäftigung im Kanton St.Gallen hat im dritten Quartal dieses Jahres (Juli, August, September 2021) weiter zugenommen. Sie lag Ende September 2021 um ein Prozent höher als Ende September 2020 und sogar um 1,4 Prozent höher als Ende des zweiten Quartals dieses Jahres (April, Mai, Juni 2021). Im Kanton St.Gallen sind derzeit rund 5’800 offene Stellen gemeldet. Aufgrund der Angaben der Unternehmen ist kurzfristig mit einer weiteren Beschäftigungszunahme zu rechnen, wie es im Beschäftigungsbarometer der kantonalen Fachstelle für Statistik heisst.

Die Beschäftigungsaussichten im Kanton St.Gallen sind weiterhin gut. Die Arbeitsmarktzahlen zeigen nach oben.

Die Beschäftigungsaussichten im Kanton St.Gallen sind weiterhin gut. Die Arbeitsmarktzahlen zeigen nach oben.

Bild: Ralph Ribi (6.2.2014)

Per Ende des dritten Quartals 2021 ist die Zahl der Beschäftigten im Kanton St.Gallen gegenüber dem Vorjahr um 7’900 gestiegen. Diese Entwicklung ist fast vollständig auf die Teilzeitstellen zurückzuführen (+6’500). Die Zahl der Vollzeitstellen wuchs viel schwächer (+1’400). Seit 2003 hat die Zahl der Teilzeitstellen im St.Gallischen um rund 36’000 zugenommen. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2021 gab es im dritten Quartal 2’300 Vollzeit- und 4’000 Teilzeitstellen mehr. Dies ist eine deutliche Steigerung gegenüber der gleichen Periode des Vorjahrs. Dies dürfte mit der Covid-19-Pandemie zusammenhängen, deren Bekämpfung 2020 starke Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt hatte.

Auf die Frage nach der Beschäftigungsentwicklung bis Ende Jahr meldeten am Ende des dritten Quartals 81 Prozent der Unternehmen eine Beibehaltung des aktuellen Personalbestandes, während 16 Prozent eine Erhöhung und etwas über 3 Prozent eine Reduktion erwarten. Der auf diesen Angaben basierende Index der Beschäftigungsaussichten lässt eine Zunahme der Gesamtbeschäftigung im vierten Quartal 2021 erwarten - sowohl im Dienstleistungssektor als auch im Industrie- und Gewerbesektor. (SK/vre)

Freitag, 26. November - 11:22 Uhr

Bauernmarkt: Winterpause bis 1. April 2022

Wie üblich gehören am letzten Tag des Bauernmarktes Adventsartikel (Sterne, Misteln, Tannenzweige, Guetzli und Ähnliches) zum Sortiment.

Wie üblich gehören am letzten Tag des Bauernmarktes Adventsartikel (Sterne, Misteln, Tannenzweige, Guetzli und Ähnliches) zum Sortiment.

Bild: Reto Voneschen
(26.11.2021)

Heute Freitag schliesst der St.Galler Bauernmarkt seine diesjährige Saison ab. Das leichte Schneetreiben und die Kälte hindern derzeit die Stammkundschaft nicht daran, die Stände mit den gelben Dächern auf dem Marktplatz und in der Marktgasse zu besuchen. Marktschluss ist wie üblich um 13 Uhr. In die Saison 2022 startet der Bauernmarkt dann wieder am 1. April des kommenden Jahres. (vre)

Freitag, 26. November - 10:57 Uhr

ERGÄNZT --- Coronasituation im Kanton St.Gallen: 676 Neuansteckungen und ein weiterer Todesfall für Donnerstag

Der Kanton St.Gallen meldet auf seiner Webseite für Donnerstag 676 neue laborbestätigte Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 68'784 Personen im Kanton mit dem Virus infiziert. Am Donnerstag wurde auch wieder ein Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten seit Frühling 2020 steht damit bei 763.

In den Spitälern des Kantons St.Gallen werden aktuell 77 Patientinnen und Patienten mit einer SARS-CoV-2-Infektion gepflegt. Elf davon liegen auf einer Intensivstation, acht müssen künstlich beatmet werden. Den Fachleuten macht die Anfang Woche sprunghaft angestiegene Zahl an Hospitalisationen Kopfzerbrechen. Sie gehen davon aus, dass sie angesichts der vielen Neuansteckungen tendenziell noch weiter zunehmen könnten, was bald einmal zu Engpässen in den Spitälern führen dürfte.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Kanton St.Gallen am Donnerstag bei 782 (So: 685, Mo: 657, Di: 725, Mi: 762). Die 14-Tage-Inzidenz lag bei 1'434 (So: 1'223, Mo: 1'225, Di: 1'314, Mi: 1'386). Entsprechend der zunehmenden Fallzahlen steigen auch diese beiden Werte im Kanton St.Gallen derzeit stetig an. Die Inzidenz bezeichnet die Zahl neuer Coronafälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner. (SK/vre)

Freitag, 26. November - 8:37 Uhr

Ein erster Hauch Winter in der Stadt St.Gallen

Momentaufnahme. Schneemassen sind es noch keine. In der Nacht auf Freitag hat's aber auch in der St.Galler Talsohle erstmals in diesem Winter etwas Weiss gegeben. Da könnte bis am Abend mehr folgen...

Momentaufnahme. Schneemassen sind es noch keine. In der Nacht auf Freitag hat's aber auch in der St.Galler Talsohle erstmals in diesem Winter etwas Weiss gegeben. Da könnte bis am Abend mehr folgen...

Bild: Reto Voneschen
(26.11.2021)
Freitag, 26. November - 7:57 Uhr

Überlebenschancen nach einem Herzinfarkt erhöhen: Kanton beschafft 60 zusätzliche Defibrillatoren

Defibrillatoren können Leben retten. In einigen Liegenschaften der kantonalen Verwaltung sind sie bereits anzutreffen, nun baut der Kanton St.Gallen sein Netzwerk dieser Geräte weiter aus. Die Lebensretter sollen aber nicht nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung im Notfall zur Verfügung stehen, sondern für die ganze Bevölkerung zugänglich sein. Damit man sie auch rasch findet, wenn man sie braucht, werden die Standorte auf einer Internetkarte verzeichnet.

Beispiel eines aussen an einem Gebäude öffentlich zugänglichen Defibrillators.

Beispiel eines aussen an einem Gebäude öffentlich zugänglichen Defibrillators.

Bild: PD

In der Schweiz erleiden jährlich etwa 8’000 Personen einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Weniger als fünf Prozent überleben ihn. Diese geringen Überlebenschancen können durch Einsatz eines Automatisierten Externen Defibrillators (AED) rund fünfmal verbessert werden. In einigen grösseren Liegenschaften der kantonalen Verwaltung sind solche Geräte bereits installiert. Nun sollen Lücken im Netz dieser Geräte im ganzen Kanton geschlossen werden.

Gut mit öffentlichen Defibrillatoren bestückt: Ausriss des Internetplans mit den Standorten der Lebensretter im St.Galler Bahnhofquartier.

Gut mit öffentlichen Defibrillatoren bestückt: Ausriss des Internetplans mit den Standorten der Lebensretter im St.Galler Bahnhofquartier.

Screenshot: Defikarte.ch

Der Kanton plant, rund 60 zusätzliche Defibrillatoren zu beschaffen. Mit ihnen werden auch Polizeiposten und Polizeistützpunkte ausgerüstet. Ziel ist die optimale Abdeckung des Kantons mit den Geräten. Damit man den Defibrillator im Notfall auch rasch findet, werden sämtliche kantonalen Standorte auf einer Landkarte im Internet eingetragen. Der Kanton hofft gemäss Mitteilung, dass andere Institutionen wie Schulgemeinden, Gemeinden oder Unternehmen dem Vorbild folgen werden. (SK/vre)

Donnerstag, 25. November - 20:37 Uhr

«Oooh», «Aaaah», und ganz viel Glühwein – die Sterne in der Innenstadt leuchten

Das Anzünden der Sterne in der Innenstadt sowie der Weihnachtsmarkt lockten viele Besucherinnen und Besucher an.

Das Anzünden der Sterne in der Innenstadt sowie der Weihnachtsmarkt lockten viele Besucherinnen und Besucher an.

Bild: Andri Vöhringer

Dicker Nebel hüllt die Stadt in ein tristes, graues Kleid. Der Weihnachtsbaum auf dem Klosterplatz ist in Dunkelheit und Nebelsuppe kaum zu erahnen. An der Gallusstrasse leuchtet ein vorwitziger Stern. Vielleicht eine Fehlzündung. Das offizielle Anzünden kommt ja erst noch.

Der Weihnachtsmarkt wurde schon am Vormittag eröffnet, am frühen Abend flanieren etliche Besucherinnen und Besucher zwischen den Ständen. Er ist einer der wenigen Weihnachtsmärkte in der Bodenseeregion. In Vorarlberg: Lockdown. In Bayern: alles abgesagt. Auch Konstanz, Friedrichshafen, Singen, Ravensburg, Meersburg, Überlingen – nirgends ein Weihnachtsmarkt. Astrid Nakhostin, Präsidentin des Vereins St. Gallen-Sternenstadt, bekommt täglich Anfragen, ob der Weihnachtsmarkt in St. Gallen offen hat und wie das mit der Zertifikatspflicht ist. «Es könnte sein, dass vermehrt Besucherinnen und Besucher von auswärts kommen», sagt sie. Klar werde es nicht so sein wie vor der Pandemie. Aber ein gewisser Nachholbedarf sei bei den Menschen vielleicht da. Und: Viel Wahlmöglichkeit gibt es ja nicht.

Am meisten Betrieb ist am Glühweinstand Maiersäss. Im abgezäunten Bereich drängen sich die Glühweintrinker, immer wieder staut es sich vor dem Eingang, zwei Securitas-Mitarbeitende kontrollieren Covid-Zertifikate und Ausweise. Von aussen wirkt es wie im Zoo: Fremden hinter Gitter beim Glühweintrinken zuschauen.

Doch kurz vor 19 Uhr füllt sich auch die Marktgasse. Zwar fällt auch in diesem Jahr die traditionelle Eröffnungsansprache aus, Stadtpräsidentin Maria Pappa kann ihre erste Sternenvernissage nur per Video vornehmen. Niemand zählt Countdown, trotzdem schauen Punkt 19 Uhr alle nach oben, zücken die Handys: die Sterne flackern zaghaft. «Oooh», tönt es beim ersten Aufleuchten, «Aaah» beim zweiten, eine kurze Lichtshow, dann strahlen die Sterne hell. Weihnachten kann kommen. (miz)

Donnerstag, 25. November - 9:23 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 811 Neuansteckungen, zwei weitere Todesfälle und nochmals mehr Spitaleinweisungen

Im Kanton St.Gallen greift das Coronavirus, wie von Fachleuten erwartet, weiter um sich. Der Kanton meldet auf seiner Webseite für Mittwoch 811 neue laborbestätigte Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 68'108 Personen im Kanton mit dem Virus infiziert. Am Mittwoch wurden auch zwei weitere Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten seit Frühling 2020 steht damit bei 762.

Die wichtigsten Kennzahlen der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Mittwoch, 24. November 2021, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Mittwoch, 24. November 2021, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

In den Spitälern des Kantons St.Gallen werden aktuell 78 Patientinnen und Patienten mit einer SARS-CoV-2-Infektion gepflegt. Sieben davon liegen auf einer Intensivstation, sechs müssen künstlich beatmet werden. Nachdem die Zahl der Hospitalisationen lange zwischen 40 und 50 lag, geht sie jetzt am vierten Tag in Folge nach oben. Am vergangenen Donnerstag waren 41 Hospitalisationen gemeldet, am Sonntag waren es 57, am Montag 62 und am Dienstag 72.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Kanton St.Gallen am Mittwoch bei 762 (So: 685, Mo: 657, Di: 725). Die 14-Tage-Inzidenz lag bei 1'386 (So: 1'223, Mo: 1'225, Mi: 1'314). Entsprechend der zunehmenden Fallzahlen steigen auch diese beiden Werte im Kanton St.Gallen derzeit stetig an. Die Inzidenz bezeichnet die Zahl neuer Coronafälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohner. (SK/vre)

Mittwoch, 24. November - 20:14 Uhr

SVP fordert konsequenten Ausbau der Wasserkraft: Projekt für Staustufe am Rhein reaktivieren, Gespräch mit Fürstentum Liechtenstein suchen

Die SVP des Kantons St.Gallen macht in einer Mitteilung einen überraschenden Vorschlag. Mit Blick auf die Stromlücke, die durch den Umbau der Elektrizitätsversorgung entstehen könnte, fordert sie die Reaktivierung des Kraftwerkprojekts am Rhein zwischen Trübbach und Sennwald. Diese Staustufe war in den 1990er-Jahren wegen zahlreicher Einsprachen aufgegeben worden. Da im Fürstentum Liechtenstein Bestrebungen zur langfristigen Sicherung der Stromversorgung im Gang seien, sei dies der richtige Zeitpunkt Gespräche über ein gemeinsames Projekt im Rhein aufzunehmen.

Ähnlich funktionieren wie das Flusskraftwerk Ruppoldingen an der Aare bei Olten würde die Staustufe im Rhein zwischen Trübbach und Sennwald, die die SVP reaktivieren will.

Ähnlich funktionieren wie das Flusskraftwerk Ruppoldingen an der Aare bei Olten würde die Staustufe im Rhein zwischen Trübbach und Sennwald, die die SVP reaktivieren will.

Bild: PD (4.9.2020)

Auslöser für die SVP-Mitteilung vom Mittwoch ist die nationale Debatte um eine allfällige Stromlücke Mitte der 2020er-Jahre, vor der kürzlich Bundesrat Guy Parmelin gewarnt hatte. Für die kantonale SVP ist die Ursache dafür eine verfehlte links-grüne Energiepolitik. Die Partei sieht die St.Galler Stromzukunft zwar auch «in einer nachhaltigen Energieversorgung», sie ruft die Kantonsregierung aber auf, konkrete Projekte zum Ausbau der Wasserkraft im St.Gallischen zu prüfen. Unter anderem am Rhein.

Die SVP-Fraktion im St.Galler Kantonsrat will in der Novembersession einen Vorstoss zum Thema einreichen. Darin soll die Regierung beauftragt werden, den Ausbau der Stromgewinnung aus Wasserkraft im Kanton auszubauen und das Augenmerk insbesondere auf konkrete, realisierbare Projekte zu legen. Mit dem Rhein, so hält die SVP in ihrer Mitteilung fest, habe der Kanton St.Gallen eine interessante Energiequelle direkt vor der Haustür. Damit könne man einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Herausforderungen in der Stromversorgung leisten. (pd/vre)

Mittwoch, 24. November - 19:50 Uhr

SP fordert von der Kantonsregierung sofortige Anti-Corona-Massnahmen: Jetzt handeln, nicht zuschauen, bis Spitäler wieder voll sind

Der Anstieg der Corona-Neuinfektionen und der Spitaleinweisungen in Zusammenhang mit Covid 19 bereiten der SP des Kantons St.Gallen «grosse Sorge». Wenn man in die Nachbarländer schaue, könne man nicht ausschliessen, dass auch unsere Spitäler bald an ihre Belastungsgrenzen kämen, schreibt die Partei in einer Mitteilung vom Mittwoch. Die SP fordert die Kantonsregierung auf, jetzt zu handeln und Massnahmen zu ergreifen: «Damit am Ende kein Lockdown wie in Österreich notwendig wird.»

Die SP des Kantons St.Gallen will verhindern, dass auch in St.Gallen wegen weiter explodierender Covid-19-Spitaleinweisungen wieder ein Lockdown nötig wird wie jetzt gerade in Österreich.

Die SP des Kantons St.Gallen will verhindern, dass auch in St.Gallen wegen weiter explodierender Covid-19-Spitaleinweisungen wieder ein Lockdown nötig wird wie jetzt gerade in Österreich.

Bild: Michel Canonica (Dornbirn, 19.11.2020)

Mit der abwartenden Haltung der St.Galler Regierung drohe erneut Zeit und ein Wissensvorsprung verspielt zu werden. Das sei ein Muster, in das die Regierung nicht zum ersten Mal verfalle. Um einen Lockdown wie in Österreich zu verhindern, hätten für die SP bereits Massnahmen getroffen werden müssen. Das Stillschweigen nach der Regierungssitzung vom Dienstag sei nicht verständlich. Die SP «bittet die Regierung eindringlich, nun sofort zu handeln».

Als mögliche Massnahmen nennt die Partei Maskenpflicht und Tests an Schulen, Maskenpflicht überall, wo viele Personen zusammenkommen, sowie Wiedereinführung von Homeoffice. Ebenfalls fordert die SP, die Impfkampagne sofort auszubauen, um Impfwilligen, die die ersten zwei Impfdosen vor sechs und mehr Monaten erhalten haben, möglichst schnell die dritte Impfdosis, den sogenannten Booster, verabreichen zu können.

Könnte sich die SP auch im Kanton St.Gallen vorstellen: Schulkinder in Allschwil BL tragen Hygienemasken.

Könnte sich die SP auch im Kanton St.Gallen vorstellen: Schulkinder in Allschwil BL tragen Hygienemasken.

Bild: Georgios Kefalas/
KEY (21.1.2021)

An den Spitälern müssen nach Meinung der SP-Kantonalpartei «die notwendigen Kapazitäten» gerade auch auf den Normalstationen sichergestellt werden. Zur Sicherstellung der Kapazitäten müsse man prüfen, das Spital Wattwil zur Pandemiebewältigung über den 31. März 2022 hinaus offen gehalten werden solle, heisst es in der SP-Mitteilung vom Mittwoch. (pd/vre)

Mittwoch, 24. November - 18:21 Uhr

2022 findet der St.Galler CSIO übers Pfingstwochenende statt: Start erst am Freitag und Abschluss mit Nationanpreis dafür erst am Montag

Wie gewohnt findet der CSIO St.Gallen auch im kommenden Jahr am ersten Juniwochenende statt. Allerdings fällt dieses Datum 2022 auf Pfingsten. Die Organisatoren haben jetzt entschieden, die vier Turniertage von Freitag bis Pfingstmontag durchzuführen. Das Springreitturnier wird damit vom 3. bis 6. Juni 2022 ausgetragen. Der Verkauf von Tickets und Gutscheinen dafür ist im Internet bereits gestartet.

Der CSIO St.Gallen findet 2022 über Pfingsten statt.

Der CSIO St.Gallen findet 2022 über Pfingsten statt.

Bild: Michel Canonica
(6.6.2021)

Der Anlass beginne mit dieser Terminierung über Pfingsten einen Tag später, schliesse mit dem Nationenpreis der Schweiz aber auch erst am Montag ab. Dadurch seien drei der vier Veranstaltungstage für den grössten Teil der Bevölkerung arbeitsfrei. So hätten mehr Zuschauerinnen und Zuschauern die Gelegenheit, ins Gründenmoos zu kommen, wird OK-Präsidentin Nayla Stössel in einer Mitteilung vom Mittwoch zitiert. (pd/vre)

Mittwoch, 24. November - 17:37 Uhr

Im Areal Bach wird auch im Winter gewirtet: Beheizte Gondeli und Fondue in der Kutsche

«Gustav Gleis», das Gastro-Angebot im Areal Bach, bleibt den Winter durch geöffnet. Bis 12. Februar findet man hinter dem Bahnhof St.Fiden ein winterliches Dörfchen mit Punsch, Glühwein und kulinarischen Angeboten. In «Emma’s Stube», einem Holzchalet, gibt’s Käsefondue, Raclette und Trockenfleischplättli. Draussen, in «Gustav’s Winterhof» findet man Lounges, gedeckte Pergolas, beheizte Gondeli. Hier gibt’s gemäss Versprechen der PR-Abteilung von Gustav Gleis «die besten Knödel, die die österreichische Küche zu bieten hat».

Eine der Winterattraktionen im Areal Bach: die Fonduekutsche.

Eine der Winterattraktionen im Areal Bach: die Fonduekutsche.

Bild: PD

Der Winterbetrieb im Areal Bach sei gut angelaufen, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Die Winterattraktionen wie das Kutschenfondue und die beheizten Gondeli kämen sehr gut an. Auch «Emma’s Stube» sei in den vergangenen Tagen gut besucht gewesen. Der «Winterhof» ist am Montag geschlossen, von Dienstag bis Samstag täglich ab 16 Uhr sowie am Sonntag und an Feiertagen ab 14 Uhr geöffnet. Reservieren kann man unter 077'258’37’26 oder im Internet. In den Innenbereichen braucht's ein Covidzertifikat, für die Aussenbereiche ist ein solches nicht nötig. (pd/vre)

Mittwoch, 24. November - 16:45 Uhr

Einbruch in Gossauer Betrieb: Mehrere tausend Franken gestohlen

Zwischen Dienstagnacht und Mittwochmorgen haben Einbrecher die Büroräume eines Betriebs an der Wilerstrasse in Gossau heimgesucht. Sie verschafften sich gewaltsam Zutritt zum Gebäude. Anschliessend durchsuchten sie mehrere Räume und stahlen mehrere tausend Franken in bar. Zudem entstand gemäss Mitteilung der Kantonspolizei Sachschaden von rund nochmals 1000 Franken. (kapo/vre)

Mittwoch, 24. November - 16:38 Uhr

Ostschweizer Corona-Zahlen steigen und steigen: Eigenverantwortung, Booster-Impfung oder doch gleich Lockdown?

Der Winter steht vor der Tür und die Corona-Fallzahlen gehen derzeit gerade auch in den Ostschweizer Kantonen durch die Decke. Während Österreich in den Lockdown geht und Deutschland 2G flächendeckend einführen will, wartet die Schweiz immer noch auf Booster-Impfungen für alle. Braucht es nun schärfere Massnahmen oder führt die moderatere Gangart weiterhin zum Ziel?

Die heutige Diskussionsrunde beim Ostschweizer Regionalfernsehen TVO (von links): Marcel Dobler, Bettina Surber, Stefan Schmid und Urs Martin.

Die heutige Diskussionsrunde beim Ostschweizer Regionalfernsehen TVO (von links): Marcel Dobler, Bettina Surber, Stefan Schmid und Urs Martin.

Bild: Tobias Garcia
(24.11.2021)

Im Polittalk «Zur Sache» lässt das Ostschweizer Regionalfernsehen TVO heute Mittwoch eine Politikerin und zwei Politiker über diese Fragen diskutieren. Mit von der Partie sind der Thurgauer Gesundheitsdirektor Urs Martin, die St.Galler SP-Kantonsrätin Bettina Surber und der St.Galler FDP-Nationalrat Marcel Dobler. Moderiert wird das Gespräch durch «Tagblatt»-Chefredaktor Stefan Schmid.

Erstmals ausgestrahlt wird die Sendung heute Mittwoch, 18.30 Uhr. Danach wird sie stündlich wiederholt. Und natürlich ist die Diskussion ab heute Abend auch im Internetauftritt von TVO abrufbar. (pd/vre)

Mittwoch, 24. November - 16:21 Uhr

Fahrunfähig im Verkehr unterwegs: Berufschauffeur, 18-Jährigen auf E-Scooter und Autofahrerin angetrunken erwischt

In der Nacht auf Mittwoch hat die Stadtpolizei St.Gallen zwei Männer und eine Frau aus dem Verkehr gezogen, weil sie unter Alkoholeinfluss mit einem Verkehrsmittel unterwegs waren. Alle drei werden gemäss Mitteilung bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

Dreimal sind Stadtpolizistinnen und Stadtpolizisten in der Nacht auf Mittwoch bei Alkoholtests im Strassenverkehr fündig geworden.

Dreimal sind Stadtpolizistinnen und Stadtpolizisten in der Nacht auf Mittwoch bei Alkoholtests im Strassenverkehr fündig geworden.

Symbolbild: Stapo SG

Als erster geriet am Dienstagabend ein Berufschauffeur in eine Kontrolle, der das Alkoholverbot missachtet hatte. Das Messgerät zeigte beim 65-Jährigen einen Wert von 0,24 Promille (oder 0,12 Mikrogramm/Liter) an, was in dem Fall bereits zu viel ist. Im Laufe der Nacht fiel einer Polizeipatrouille ein E-Scooter-Fahrer auf der Aeplistrasse durch seine unsichere Fahrweise auf. Der Alkoholtest ergab beim 18-Jährigen dann einen Wert von 1,1 Promille (oder 0,55 mg/l).

In der Nacht geriet zu guter Letzt auch noch eine Autolenkerin auf der Rosenbergstrasse in eine Verkehrskontrolle der Stadtpolizei. Bei der 54-Jährigen fiel den Polizisten Alkoholgeruch auf. Der Alkoholtest ergab einen Wert von 1,2 Promille (oder 0,6 mg/l). Der Fahrausweis wurde der Frau auf der Stelle abgenommen und das Auto sichergestellt. (stapo/vre)

Mittwoch, 24. November - 11:32 Uhr

ERGÄNZT --- Coronasituation im Kanton St.Gallen: 902 Neuansteckungen, ein weiterer Todesfall und wieder mehr Spitaleinweisungen

In der Schweiz und im Kanton St.Gallen greift das Coronavirus weiter um sich. Der Kanton meldet auf seiner Webseite für Dienstag 902 neue laborbestätigte Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 67'297 Personen im Kanton mit dem Virus infiziert. Am Dienstag wurde zudem ein weitere Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten seit Frühling 2020 steht damit bei 760.

In den Spitälern des Kantons St.Gallen werden aktuell 72 Patientinnen und Patienten mit einer SARS-CoV-2-Infektion gepflegt. Sechs davon liegen auf einer Intensivstation, fünf müssen künstlich beatmet werden. Nachdem die Zahl der Hospitalisationen lange zwischen 40 und 50 lag, geht sie jetzt am dritten Tag in Folge nach oben. Am vergangenen Donnerstag waren 41 Hospitalisationen gemeldet, am Sonntag waren es 57, am Montag 62.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Kanton St.Gallen am Dienstag bei 725 (So: 685, Mo: 657). Die 14-Tage-Inzidenz lag bei 1'314 (So: 1'223, Mo: 1'225). Entsprechend der zunehmenden Fallzahlen steigt auch dieser Wert an. Die Inzidenz bezeichnet die Zahl neuer Coronafälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohner.

Auch über die Verteilung der neuen Coronafälle auf die acht St.Galler Wahlkreise gibt der kantonale Internetauftritt Auskunft. Aktuell mit Stand am Montag, um Mitternacht. Hotspot der St.Galler Coronapandemie ist weiterhin das Toggenburg mit einer 14-Tage-Inzidenz von 1'619. Am besten sieht die Lage im Wahlkreis St.Gallen-Gossau mit 1'041 (Fällen innert 14 Tagen gerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner). Die kantonale 14-Tage-Inzidenz liegt bei 1'225.

Die Verteilung der neuen Coronafälle der vergangenen 14 Tage auf die acht Wahlkreise. Die Zahlen sind auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner gerechnet, um sie miteinander vergleichbar zu machen.

Die Verteilung der neuen Coronafälle der vergangenen 14 Tage auf die acht Wahlkreise. Die Zahlen sind auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner gerechnet, um sie miteinander vergleichbar zu machen.

Grafik: Fachstelle Statistik Kanton SG
(23.11.2021)

Über dem kantonalen Schnitt liegen das Rheintal (1'386) und Wil (1'249). Darunter sind das Sarganserland (1217), See-Gaster (1159), Werdenberg (1140) sowie Rorschach (1'079). Angesichts dieser «Rangliste» darf man nicht aus den Augen verlieren: Die 14-Tage-Inzidenz im Kanton St.Gallen ist derzeit hoch. Treffen die Prognosen der Fachleute ein, ist mit weiteren Zunahmen in den nächsten Tagen und Wochen zu rechnen. (SK/vre)

Mittwoch, 24. November - 11:12 Uhr

Der grosse Christbaum auf dem Klosterplatz ist geschmückt - die Bilder

Am 9. November ist der grosse Christbaum auf dem Klosterplatz gelandet. Die Tanne aus Winkeln ist 16 Meter hoch und wiegt rund dreieinhalb Tonnen. Inzwischen wurde der Baum festlich geschmückt. Mit Holzsternen und farbigen Reflektoren aus Kaffeekapseln. Sie stammen aus den Werkstätten von Obvita, einem Kompetenzzentrum für die berufliche Integration und Sehberatung des Blindenfürsorgevereins. Im Bild Produktion und Platzierung des Christbaumschmucks:

Die Holzsterne für den grossen Christbaum auf dem Klosterplatz werden...
16 Bilder
...aus vielen Einzelteilen geduldig zusammengeleimt.
Die Sterne werden mit Holzgeflecht überzogen.
Aus zwei Elementen mach einen Stern.
Die Holzsterne werden verleimt.
Holzsterne liegen für die Abschlussarbeiten bereit.
Sterne und Kaffeekapsel-Schmuckstücke werden begutachtet.
So sieht das vorbereitete Rohmaterial der Kaffeekapsel-Reflektoren aus.
Beim Zusammenbauen ist Fingerfertigkeit gefragt.
Langsam wachsen die Kaffeekapsel-Reflektoren aus ihren Einzelteilen zusammen.
Fertig!
Am Montagmorgen: Bereit zum Schmücken der grossen Tanne auf dem Klosterplatz.
Mit Hebebühne und Leiter am Werk.
Die Sterne unten herum hängen bereits auf dem mit Raureif bedeckten Christbaum.
Der grosse Christbaum...
...ist geschmückt und wartet auf das erste Anzünden der Lichter am kommenden Sonntag.

Die Holzsterne für den grossen Christbaum auf dem Klosterplatz werden...

Bild: obvita

Erstmals im Schein seiner Lichter erstrahlen wird der grosse Christbaum auf dem Klosterplatz am ersten Advent, also am Sonntag, 17 Uhr. Er wird dies in diesem Jahr allerdings wieder ohne grosse Vernissage und Weihnachtslieder tun müssen: Diese Veranstaltung ist wegen der Coronapandemie abgesagt. Der Aufwand zur Umsetzung der Zertifikatspflicht ist für die Trägerinnen und Träger der Aktion zu gross. Zudem wollen sie den Klosterplatz bewusst nicht absperren, sondern öffentlich zugänglich lassen. (vre)

Mittwoch, 24. November - 10:20 Uhr

Noch nicht bereit für den Absturz

Momentaufnahme. Leserin Ingrid Zürcher fotografierte bei Abtwil den Apfel und das Blatt, die noch nicht bereit sind, vom Baum zu fallen.

Momentaufnahme. Leserin Ingrid Zürcher fotografierte bei Abtwil den Apfel und das Blatt, die noch nicht bereit sind, vom Baum zu fallen.

Mittwoch, 24. November - 10:00 Uhr

Neuer Vorstoss im Stadtparlament: Grüne wollen Wasserrappen nach Gerichtsurteil nicht einfach aufgeben

Die Fraktion von Grünen und Jungen Grünen im Stadtparlament will auch nach dem Urteil der kantonalen Verwaltungsrekurskommission den Wasserrappen nicht einfach so aufgeben. Damit lasse sich, ohne dass es jemandem finanziell wirklich weh tue, Gutes zugunsten der Ärmsten dieser Welt tun und gleichzeitig ein Zeichen der Solidarität setzen. Der Wasserrappen war 2020 von der Stadt eingeführt und kürzlich aufgrund der juristischen Intervention eines FDP-Stadtparlamentariers wieder «trockengelegt» worden.

Fliessendes Wasser am St.Galler Broderbrunnen: Er erinnert daran, dass die Stadt St.Gallen ihr Wasser aus dem Bodensee bezieht.

Fliessendes Wasser am St.Galler Broderbrunnen: Er erinnert daran, dass die Stadt St.Gallen ihr Wasser aus dem Bodensee bezieht.

Bild: Ralph Ribi
(7.6.2010)

Die Grünen und Jungen Grünen haben an der Parlamentssitzung vom Dienstag eine - von 36 Mitgliedern quer durch den Rat unterzeichnete - Interpellation eingereicht, mit der sie sich nun beim Stadtrat erkundigt, ob man den Wasserrappen auch rechtskonform einführen könnte. Falls dies nicht geht, regen sie im Vorstoss an, dass die Stadtwerke - ähnlich wie beim Ökostrom – Wasser mit und ohne Solidaritätszuschlag im Angebot haben könnte. So könne jede und jeder selber wählen, ob er fünf, zwei oder keinen Wasserrappen abliefern wolle.

2020 hat die Stadt St.Gallen einen Zuschlag von zwei Rappen pro Kubikmeter Wasser eingeführt. Dies geschah im Rahmen einer Preissenkung und damit kostenneutral für Verbraucherinnen und Verbraucher. Der sogenannte Wasserrappen kostete jede Städterin und jeden Städter etwa einen Franken im Jahr. Das Geld floss in einen Fonds, mit dem Wasserprojekte in Schwellen- und Entwicklungsländern unterstützt wurden. Aufgrund einer Klage wurde der Wasserrappen von der kantonalen Verwaltungsrekurskommission kürzlich gekippt. (vre)

Mittwoch, 24. November - 8:15 Uhr

Der Stadt St.Gallen fehlt immer noch ein See: Im Stadtmelder wird über einen Badesee auf der Kreuzbleiche diskutiert

Nachdem offenbar die Vision oder Schnapsidee (je nach Standpunkt) eines grossen Sees bei St.Fiden wieder versandet ist, versucht’s jetzt einer ein paar Nummern kleiner im Stadtmelder, der elektronischen Klagemauer der St.Galler Stadtverwaltung. Er schlägt in einem Eintrag vom Montag vor, neben dem Tschuttiplatz des FC Fortuna auf der Kreuzbleiche auch noch einen Badesee anzulegen. Dem Gewässer würde der sogenannte Bajonetthügel, dessen Name an die militärische Vergangenheit der Grünfläche erinnert, zum Opfer fallen.

Der Stadtmelder-Eintrag zum Badesee auf der Kreuzbleiche.

Der Stadtmelder-Eintrag zum Badesee auf der Kreuzbleiche.

Screenshot: Stadt SG

Die Kreuzbleiche sei nicht grundlos einer der beliebtesten Orte in der Stadt St.Gallen, begründet der Initiant seine Idee. Sie biete genügend Wiesen für Sport, Spiel und andere Aktivitäten. Der Bajonetthügel am Nordwestrand sei «nur wenig bis gar nicht genutzt» (Hündeler werden da widersprechen). Ein Badesee an dieser Stelle würde die Grünfläche attraktiver und vielfältiger machen. Ganz abgesehen von der kühlenden Wirkung des Wassers aufs Stadtklima an heissen Sommertagen. Hauptfrage in dem Zusammenhang: «Wo kann dieser Vorschlag platziert werden?»

Der Badesee auf der Kreuzbleiche hat im Stadtmelder ein unerwartet grosses Echo ausgelöst: Bis Mittwochmorgen gingen elf Wortmeldungen ein. Drei sind fürs neue Gewässer, drei sind dagegen. Fredi Vogl, das von einem Spassvogel zweckentfremdete Maskottchen des Bundesamtes für Strassen (Astra) für die St.Galler Autobahnsanierung, scheint die Gewässervision nicht ganz ernst zu nehmen: Er ist dafür, weil der Badesee den künftigen Feldlitunnel von der Autobahn zum Güterbahnhof fluten würde – was das alternative Federvieh vollauf begrüssen würde.

So könnte man sich den Badesee auf der Kreuzbleiche gemäss Illustration des Initianten vorstellen.

So könnte man sich den Badesee auf der Kreuzbleiche gemäss Illustration des Initianten vorstellen.

Screenshot: Stadt SG

Natürlich wird in Zusammenhang mit dem Bajonetthügelsee auch über anderes diskutiert: Einem geht’s offensichtlich nicht ums Baden. Er lädt vielmehr seinen Frust über Skaterinnen und Skater ab. Man könne ja auch deren Anlage zwischen Reithalle und Militärkantine fluten, findet er – und erntet dafür auch Widerspruch. Ein anderer befürchtet, so ein See wäre ein Anziehungspunkt fürs Partyvolk, und ihm reichen bereits die Zustände in warmen Freitag- und Samstagnächten auf Drei Weieren.

Die Antwort der Stadt auf die Idee des Badesees auf der Kreuzbleiche steht derzeit noch aus. (vre)

Mittwoch, 24. November - 7:23 Uhr

Dialog unter Bahnreisenden

Momentaufnahme. Kein Billettautomat mehr auf Perron 4 im Bahnhof St.Fiden: Warum nur? Damit Du Bewegung hast!

Momentaufnahme. Kein Billettautomat mehr auf Perron 4 im Bahnhof St.Fiden: Warum nur? Damit Du Bewegung hast!

Bild: Johannes Wey
Dienstag, 23. November - 19:56 Uhr

Darüber hat das Stadtparlament diskutiert: Geld für die Tourismusförderung, Fonds für Arbeitsintegration und eine neue Altersstrategie

Stark umkämpftes Hauptgeschäft des Stadtparlaments am Dienstag war die Verlängerung von Leistungsvereinbarung und Beitrag für 2022.

Stark umkämpftes Hauptgeschäft des Stadtparlaments am Dienstag war die Verlängerung von Leistungsvereinbarung und Beitrag für 2022.

Bild: Reto Voneschen (23.11.2021)

Am Dienstag, 16 bis 19.30 Uhr, hat das St.Galler Stadtparlament das zweitletzte Mal in diesem Jahr in der Olma-Halle 2.1 getagt. Es handelte sich um die elfte Sitzung der Amtsdauer 2021 bis 2024. Alle Traktanden wurden abgehakt. Das waren eine Ersatzwahl, drei Sachgeschäfte, ein Postulat und sieben Interpellationen. Die Sanierungsvorlage für die Technik des Kehrichtheizkraftwerks (KHK) war nicht behandlungsreif und wurde verschoben.

  • Corona. Die Pandemie beschäftigt eingangs der Sitzung und abseits der Traktandenliste auch das Stadtparlament. Präsidentin Alexandra Akeret (SP) ging kurz auf den «Tagblatt»-Artikel zum ungeimpften Stadtparlamentspräsidenten 2022, SVP-Mann Christian Neff, ein. Auch die Medien müssten ihren Beitrag gegen die Spaltung der Gesellschaft durch die Pandemie leisten, forderte die Präsidentin. Christian Huber (Grüne) wiederum ermahnte das Stadtparlament angesichts der gravierenden Lage, wieder vermehrt Masken zu tragen, auch wenn man diese offizielle am Sitzplatz abnehmen dürfe. Der Rat solle sich da ein Beispiel an der Schulklasse auf der Tribüne nehmen, die sich diszipliniert an die Maskenpflicht halte.
  • Ersatzwahl. Per 1. Januar 2022 neu in die Liegenschaften- und Baukommission (LBK) gewählt wurde für die Fraktion der Grünen und Jungen Grünen Mischa Herzog.
  • Tourismus. Die Verlängerung der Leistungsvereinbarung der Stadt mit St.Gallen-Bodensee-Tourismus samt Jahresbeitrag von 880'000 Franken bis Ende 2022 löste eine heftige Debatte aus. Anträge der SP/Juso/PFG-Fraktion den Beitrag auf 680'000 Franken zu kürzen sowie der GLP/JGLP-Fraktion für eine Betragskürzung auf insgesamt 600'000 Franken hatten allerdings keine Chancen. Fakultatives Referendum.
  • Baurecht. Das Parlament heisst mit 46 Ja einstimmig die Abgabe von über 10'670 Quadratmetern Land in der Industriezone in Winkeln an die Halter AG zum Bau eines Produktionsbetriebs gut.
  • Arbeitsintegration. Das Stadtparlament stimmt mit 47 Ja bei einer Enthaltung der Schaffung eines Fonds zur Arbeitsintegration zu. Darin eingelegt werden knapp 9,3 Millionen Franken, die der Stadt aus der Auflösung des Vereins für Soziale Notfallhilfe (Sono) im Jahr 2019 zufliessen. Fakultatives Referendum.
  • Altersstrategie. Einen ungewöhnlichen Weg schlug der Stadtrat beim Postulat «Strategie Alter und Gesundheit 2030» der SP/Juso/PFG-Fraktion ein. Er beantragte den Vorstoss erheblich zu erklären und lieferte gleich auch schon den dazugehörigen - und bereits in anderem Zusammenhang vorliegenden - Bericht ab. Das Parlament überwies das Postulat schliesslich mit 47 Ja und vier Nein bei einer Enthaltung. Und es schrieb den Vorstoss nach Beratung des Bericht mit 44 Ja und neun Nein auch gleich als erledigt ab.
  • Pflegearbeit. Die abwesende Cornelia Federer (Grüne) ist zufrieden mit der Antwort des Stadtrats auf ihre Interpellation über die Entschädigung von Care-Arbeit durch Angehörige - dies vor allem, weil diese Arbeit auch monetär entschädigt werden soll.
  • Vielfalt. Magdalena Fässler (GLP) und Daniel Bosshard (Grüne) zeigten sich nicht zufrieden mit der stadträtlichen Antwort auf ihre Interpellation über die Förderung der Biodiversität auf stadteigenen Flächen.
  • Gendern I. Die SVP-Frauen Manuela Ronzani und Esther Granitzer sind zufrieden mit der Antwort des Stadtrats auf ihren Vorstoss darüber, wie die Stadtverwaltung mit Genderstern & Co. umzugehen gedenkt und sie nicht in offiziellen Dokumenten anwenden will. Sie verlangen keine Diskussion; diese wird dann von der linksgrünen Seite gefordert. Lara Weibel (SP) kündigt an, dass SP, Grüne, GLP, Juso, Junge Grüne, Junge GLP und die Politische Frauengruppe eine weitere Interpellation zum Thema einreichen werden. Das Thema bleibt dem Parlament also erhalten und kommt 2022 erneut aufs Tapet.
  • Integration. Über die Interpellation «Vorläufig aufgenommene als Pflegehilfen» von Jeyakumar Thurairajah (Grüne), Jürg Brunner (SVP), Magdalena Fässler (GLP) und Rebekka Schmid (Junge Grüne) wurde kurz diskutiert.
  • Schulfürsorge. Mit den Antworten des Stadtrats auf ihre Interpellation «Wie weiter mit dem Schulfürsorgefonds?» zeigten sich Marlene Bodenmann (SP) und Andrea Hornstein (PFG)
  • Heizungen. Marlène Schürch (SP) war von den stadträtlichen Antworten auf ihre Interpellation «Wo steht die Stadt St.Gallen beim Ersatz von Fossilen Öl- und Gasheizungen?» nur teilweise befriedigt.
  • Gendern II. Doris Königer und Marlène Schürch (beide SP) waren mit den Antworten auf ihre Interpellation für eine gendergerechte Planung von öffentlichen Einrichtungen nur teilweise befriedigt. Damit kam es in der Folge zur zweiten Diskussion über Gendergerechtigkeit in dieser Parlamentssitzung. Allerdings: Anders als beim Gendersternchen will der Stadtrat künftig ein Augenmerk auf gendergerechtes Planen legen. 

Die nächste Sitzung des St.Galler Stadtparlaments findet bereits am Dienstag, 7. Dezember, ab 16 Uhr, wieder in der Olma-Halle 2.1 statt. Dannzumal wird es ums Budget 2022 gehen. (vre)

Dienstag, 23. November - 17:11 Uhr

Stimmbeteiligung in der Stadt auf Rekordkurs: Stimmbüro rechnet mit einer Beteiligung zwischen 70 und 74 Prozent

Dass die Änderungen am Covid-19-Gesetz an der Abstimmungsurne polarisieren und daher viele Stimmberechtigte anziehen würden, war angenommen worden. In der Stadt St.Gallen scheint das nun gemäss dem Abstimmungsbarometer im Internet allerdings in einem Ausmass der Fall zu sein, wie es lange zurück nicht mehr geschehen ist. Das städtische Stimm- und Wahlbüro geht derzeit von einer Beteiligung am kommenden Sonntag von sage und schreibe 70 bis 74 Prozent aus.

Das aktuelle Abstimmungsbarometer der Stadt St.Gallen.

Das aktuelle Abstimmungsbarometer der Stadt St.Gallen.

Screenshot: Stadt SG
(23.11.2021)

Bis Dienstagmittag haben 20'732 städtische Stimmberechtigte ihre Unterlagen ins St.Galler Rathaus zurückgeschickt. Das entspricht bereits einer hohen Stimmbeteiligung von 46,8 Prozent. Stimmen kann man noch rund fünf Tage, nämlich bis Sonntagmittag. Und gemäss der bisherigen Statistik des Stimmbüros lag der Rücklauf der Couverts seit 5. November nur in zwei Fällen unter 1'000 (18.11. - 977, 19.11. - 965). Am Anfang dieser Woche nahm diese Zahl sogar deutlich zu (22.11. - 1'418, 23.11. - 2'302).

Was diese Stimmenflut für den Ausgang des Urnengangs bedeuten könnte, ist derzeit nicht wirklich abschätzbar. Die Fachleute vermuten allerdings, dass Befürworterinnen und Befürworter gleichermassen wie Gegnerinnen und Gegner durch die Vorlage mobilisiert werden. Traut man den vorliegenden nationalen Umfragen zum Abstimmungsausgang müsste eigentlich ein Ja etwa im Stimmenverhältnis 60 zu 40 resultieren. Die Frage ist jetzt allerdings, wie genau diese Prognosen sind... (vre)

Dienstag, 23. November - 14:55 Uhr

Mit dem Stadtarchiv in die Stiftsbibliothek: Kloster und Stadt St.Gallen – Nachbarn und ständige Konkurrenten

Diesen Donnerstag setzen die St.Galler Stadtarchive ihre Reihe «Stadtgeschichte im Stadthaus» mit einem Besuch bei den Nachbarn fort. Auf dem Programm steht eine Führung durch die Ausstellung im Gewölbekeller der Stiftsbibliothek. Zu sehen ist dort 1400 Jahre Kulturgeschichte des Klosters St.Gallen. Eva Dietrich (Vermittlung Stiftsbezirk) und Nicole Stadelmann (Stadtarchiv der Ortsbürgergemeinde) führen gemeinsam durch die Ausstellung. Treff am Donnerstag, 18 Uhr, ist beim Eingang der Stiftsbibliothek (Klosterhof 6d).

Ausschnitt eines Plans von St.Gallen um 1720. Zu erkennen ist gut, wie der ummauerte Klosterbezirk abgegrenzt am Rand der südlichen Altstadt, aber trotzdem Teil der Stadt ist. Nummer 36 ist das Karlstor.

Ausschnitt eines Plans von St.Gallen um 1720. Zu erkennen ist gut, wie der ummauerte Klosterbezirk abgegrenzt am Rand der südlichen Altstadt, aber trotzdem Teil der Stadt ist. Nummer 36 ist das Karlstor.

Plan: Stadtarchive SG

Der Besuch im Gewölbekeller der Stiftsbibliothek ist auch für Einheimische, die glauben die Geschichte ihres Klosters zu kennen, durchaus interessant. Er passt zudem gleich doppelt: Zum einen trägt die Vortragsreihe im Stadthaus der Ortsbürgerinnen und Ortsbürger in diesem Winter den Titel «In unmittelbarer Nachbarschaft». Zum anderen waren das Kloster und die alte Stadt St.Gallen während Jahrhunderten nicht nur enge Nachbarn, sondern tatsächlich auch ständige Konkurrenten. Davon könnte man im Gewölbekeller auch noch das eine oder andere Müsterchen hören. (pd/vre)

Dienstag, 23. November - 14:24 Uhr

Gespräche zur Stadtentwicklung: Die Bedeutung der Quartiere für die Zukunft der Stadt St.Gallen

Im Rahmen der Reihe «Stadthorizonte - Gespräche zur Entwicklung von St.Gallen» findet am 30. November der dritte öffentliche Anlass statt. Dabei geht es um die Bedeutung von Quartieren für die Stadtentwicklung. Unter anderem wird es darum gehen, wie Quartiere überhaupt weiterentwickelt werden können, ohne ihre Identität zu verlieren. Diesem und anderen Themen wird auf einem Spaziergang durch Bruggen und bei der folgenden Diskussion mit Fachleuten und Behördenvertretern nachgegangen.

Wohin sollen sich die Quartiere entwickeln? Ein Anlass der Stadt geht dieser Frage nächste Woche auf einem Spaziergang in Bruggen nach.

Wohin sollen sich die Quartiere entwickeln? Ein Anlass der Stadt geht dieser Frage nächste Woche auf einem Spaziergang in Bruggen nach.

Bild: Ralph Ribi
(15.5.2013)

Treffpunkt zum Anlass ist am 30. November, 17.30 Uhr, vor der katholischen Kirche St.Martin in Bruggen. Anschliessend folgt ein geführter Spaziergang durch Bruggen zum «Startfeld» an der Lerchenfeldstrasse. Dort findet die Podiumsdiskussion unter anderem mit Stadtrat Markus Buschor und Stadtplaner Florian Kessler statt. Die Veranstaltung dauert alles in allem bis etwa 20 Uhr. Die Platzzahl ist begrenzt, deshalb ist eine Anmeldungen im Internet nötig. Für die Teilnahme braucht es zudem ein gültiges Covidzertifikat und einen amtlichen Ausweis. (sk/vre)

Dienstag, 23. November - 13:18 Uhr

Riethüsli bekommt ein neues Schulhaus: Baugesuch liegt ab Mittwoch öffentlich auf

Vor gut einem Jahr haben die Stadtsanktgaller Stimmberechtigten mit einem Ja-Stimmenanteil von 83,6 Prozent einen Kredit von 47,8 Millionen Franken für den Neubau des Primarschulhauses Riethüsli gutgeheissen. 18’582 Stimmende sagten Ja, nur 3’656 Nein dazu. Ab morgen Mittwoch bis 24. Dezember liegt nun das Baugesuch für das Projekt bei der Stadt öffentlich auf. Am Dienstag wurde die Aufläge im Kantonsamtsblatt öffentlich ausgeschrieben.

Das Modell des neuen Schulhauses im Riethüsli. Im Vordergrund ist die Teufener Strasse zu erkennen.

Das Modell des neuen Schulhauses im Riethüsli. Im Vordergrund ist die Teufener Strasse zu erkennen.

Bild: Stadt St.Gallen

Im Internet ist zum Abbruch der alten und dem Bau der neuen Schulanlage an der Teufener Strasse im Riethüsli eine umfangreiche, 85 Dateien umfassende Dokumentation mit Plänen, Beschrieben, Bildern und Formularen einsehbar. Das Ganze auf Papier anschauen kann man sich auch zu Bürozeiten im städtischen Amt für Baubewilligungen (im Amtshaus an der Neugasse 3, Büro 232). (vre)

Dienstag, 23. November - 12:38 Uhr

Stadtparlament tagt in der Olma-Halle 2.1: Verlängerung Beitrag für St.Gallen-Bodensee-Tourismus wird zu diskutieren geben

Am Dienstag, ab 16 Uhr, tritt das St.Galler Stadtparlament zu einer weiteren Sitzung zusammen. Um die geltenden Anti-Corona-Regeln einhalten zu können, tut es dies ein weiteres Mal nicht im Waaghaus im Stadtzentrum, sondern in der Olma-Halle 2.1. Gäste sind unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln zur Sitzung zugelassen. Die Debatte kann ab 16 Uhr auf dem Tagblatt-Liveticker oder dem Live-Ticker der Stadtkanzlei mitverfolgt werden.

Das St.Galler Stadtparlament tagt heute Nachmittag wiederum in der Olma-Halle 2.1. Gäste sind zugelassen.

Das St.Galler Stadtparlament tagt heute Nachmittag wiederum in der Olma-Halle 2.1. Gäste sind zugelassen.

Bild: Reto Voneschen (6.7.2021)

Vom Zeitbedarf her das Hauptgeschäft der heutigen Parlamentssitzung könnte die Verlängerung des jährlichen Beitrags der Stadt an St.Gallen-Bodensee-Tourismus um ein Jahr bis Ende 2022 werden. Aus diversen politischen Ecken des Parlaments gab's dazu bereits im Vorfeld kritische Fragen und Bemerkungen. Diskussionsbedarf ist da auf jeden Fall vorhanden.

Die übrigen Geschäfte dürften weniger Wellen werfen. Die Abgabe einer Bauliegenschaft an der Zürcher Strasse im Breitfeld an die Halter AG ist offenbar weitgehend unbestritten. Weiter traktandiert ist die Schaffung eines Fonds zur Förderung der Arbeitsintegration; da hinein fliesst das Vermögen des wegen Organisationsmängeln 2019 liquidierten Vereins für Soziale Nothilfe. Diese 9,28 Millionen Franken sind zweckgebunden.

Stadtpräsidentin Maria Pappa spricht an einer Parlamentssitzung in der Olma-Halle 2.1.

Stadtpräsidentin Maria Pappa spricht an einer Parlamentssitzung in der Olma-Halle 2.1.

Bild: Benjamin Manser
(12.1.2021)

Einen ungewöhnlichen Weg schlägt der Stadtrat bei der Behandlung des Postulats der SP/Juso/PFG-Fraktion «Strategie Alter und Gesundheit 2030 ins Parlament» vor: Er beantragt, den Vorstoss erheblich zu erklären und legt gleich schon den Bericht vor, mit dem er damit beauftragt wird. Das ist möglich, weil die Direktion Soziales und Sicherheit bereits einen aktuell erarbeiteten Grundlagenbericht zum Thema vorliegen hat.

Danach beschäftigt sich das Stadtparlament - bis längstens 22 Uhr - mit sieben Interpellationsantworten des Stadtrats. Die Themenpalette der Vorstösse ist wie üblich breit. Dabei geht's um die Entschädigung von Pflegearbeit von Angehörigen, die Beschäftigung von Flüchtlingen als Pflegekräften, die Biodiversität, gendergerechte Sprache in amtlichen Dokumenten, den Schulfürsorgefonds, den Ersatz von Öl- und Gasheizungen sowie die gendergerechte Planung von Einrichtungen. (vre)

Dienstag, 23. November - 10:56 Uhr

89-jährige Beifahrerin bei Unfall leicht verletzt: Beim Beschleunigen ins Schleudern geraten und entgegenkommendes Auto gerammt

Die Trümmer auf der Fahrbahn der Leestrasse zeugen von der Wucht, mit dem am Montag das eine Auto das andere gerammt hat.

Die Trümmer auf der Fahrbahn der Leestrasse zeugen von der Wucht, mit dem am Montag das eine Auto das andere gerammt hat.

Bild: Kantonspolizei SG
(22.11.2021)

Am Montagmittag ist es auf der Leestrasse zwischen Wittenbach und Bernhardzell zum Zusammenstoss zweier Autos gekommen. Eine 89-jährige Beifahrerin wurde dabei gemäss Mitteilung der Kantonspolizei leicht verletzt. Der Rettungsdienst musste sie ins Spital bringen. Es entstand zudem Sachschaden von mehreren tausend Franken. Weil Flüssigkeit auslief musste die Feuerwehr zur Reinigung der Unfallstelle aufgeboten werden. Die Strasse war für über eine Stunde gesperrt.

Die Leestrasse bei Wittenbach am Montag nach dem Unfall der beiden Personenautos. Eine 89-Jährige Frau wurde leicht verletzt.

Die Leestrasse bei Wittenbach am Montag nach dem Unfall der beiden Personenautos. Eine 89-Jährige Frau wurde leicht verletzt.

Bild: Kantonspolizei SG (22.11.2021)

Am Montag, 12.20 Uhr, fuhr ein 37-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Leestrasse von Wittenbach in Richtung Bernhardzell. Gleichzeitig fuhr eine 66-jährige Frau mit ihrem Auto und einer 89-jährigen Beifahrerin in entgegengesetzte Richtung. Vermutlich durch Feuchtigkeit auf der Fahrbahn kam das Auto des 37-Jährigen während dem Beschleunigungen ins Schleudern. Dadurch geriet es nach links über den Mittelstreifen auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte es seitlich-frontal mit dem Auto der entgegenkommenden 66-Jährigen. (kapo/vre)

Dienstag, 23. November - 10:43 Uhr

Schmuck und Geld aus Einfamilienhaus gestohlen

Am Montag, in der Zeit zwischen 8.30 und 18 Uhr, sind Unbekannte gewaltsam in ein Einfamilienhaus an der Unterrüti in Grub SG eingebrochen. Im Inneren durchsuchte sie mehrere Räume. Sie stahl Schmuck und Bargeld im Wert von mehreren tausend Franken. Zudem entstand gemäss Mitteilung der Kantonspolizei Sachschaden von ebenfalls mehreren tausend Franken. (kapo/vre)

Dienstag, 23. November - 10:24 Uhr

Impfkampagne im Kanton St.Gallen: Zahl der Erst- und Zweitimpfungen nimmt langsam ab, gut 60 Prozent haben sich bisher piksen lassen

Wie die Zahlen der kantonalen Fachstelle für Statistik zeigen, hat die Impfkampagne im Kanton zahlenmässig an Schwung verloren. Diese Entwicklung ist nicht überraschend, da viele in der Bevölkerung, die sich impfen lassen wollten, dies jetzt getan haben. Es war zu erwarten, dass die Überzeugungsarbeit beim Rest der Bevölkerung schwieriger, die Quote jener, die sich noch impfen lassen, und damit die Zahl der Erst- und Zweitimpfungen früher oder später rückläufig sein würde.

Corona-Impfung im Kanton St.Gallen

Der Impffortschritt von Sonntag zu Sonntag - Stand: 22.11.2021
Datum Geimpfte Zunahme zum Vorsonntag
3. Oktober289'090+ 7'429
10. Oktober296'158+ 7'068
17. Oktober301'956+5'798
24. Oktober311'371+ 9'415
31. Oktober317'430+ 6'059
7. November320'945+ 3'515
14. November325'509+ 4'564
21. November326'873+ 1'364

Gemäss den Zahlen des Bundes liegt die Impfquote schweizweit mit Stand am 21. November bei 67,05 Prozent der Bevölkerung. Im Kanton St.Gallen liegt der Anteil der Geimpften an der Gesamtbevölkerung unter dem Schweizer Schnitt, derzeit nämlich bei 60,68 Prozent. Seit 15. November können sich über 65-Jährige im St.Gallischen ihre dritte Impfung, den sogenannten Booster, abholen. Zu diesem Teil der Impfkampagne gibt es derzeit noch keine offiziellen Zahlen.

Angaben - mit Stand 16. November - hingegen gibt es über den Stand der Durchimpfung der ständigen Wohnbevölkerung in den acht St.Galler Wahlkreisen. Deutlich am meisten Geimpfte im Kanton gibt's im durch Städte und Agglomerationen geprägten Wahlkreis St.Gallen-Gossau. Bis Mitte November hatten sich hier fast zwei Drittel, nämlich 65,79 Prozent, piksen lassen.

Der geimpfte Anteil der ständigen Wohnbevölkerung der acht St.Galler Wahlkreise in Prozent. Stand: 16. November 2021.

Der geimpfte Anteil der ständigen Wohnbevölkerung der acht St.Galler Wahlkreise in Prozent. Stand: 16. November 2021.

Grafik: Fachstelle Statistik Kanton SG

Die tiefste Impfquote hat immer noch der Wahlkreis Toggenburg; hier waren Mitte November 52,35 Prozent der ständigen Wohnbevölkerung geimpft. Unter den Wahlkreisen mit den tiefsten Impfquoten folgen dann See-Gaster (55,74 Prozent), das Rheintal (57,3), Wil (58,97) und Werdenberg (59,59). Leicht höher, nämlich knapp über 60 Prozent Geimpfte, liegen die Wahlkreise Rorschach und Sarganserland. (SK/vre)

Dienstag, 23. November - 9:29 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 591 neue Ansteckungen und zwei weitere Todesfälle am Montag

Der Kanton St.Gallen meldet auf seiner Webseite für Montag 591 neue laborbestätigte Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 66'395 Personen im Kanton mit dem Virus infiziert. Am Montage wurden zwei weitere Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten seit Frühling 2020 steht damit bei 759.

Die wichtigsten Kennzahlen der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Montag, 22. November, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Montag, 22. November, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

In den Spitälern des Kantons St.Gallen werden aktuell 62 Patientinnen und Patienten mit einer Covid-19-Infektion gepflegt. Sechs davon liegen auf einer Intensivstation, vier müssen künstlich beatmet werden. Nachdem die Zahl der Hospitalisationen lange unter 50 lag, geht sie jetzt am zweiten Tag in Folge nach oben. Am vergangenen Donnerstag waren erst 41 Hospitalisationen gemeldet, bis Sonntagabend lag diese Zahl bei 57.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Kanton St.Gallen am Montag bei 657 (Sonntag: 685, Sonntag vor einer Woche: 515). Die 14-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 1'225 (Sonntag: 1'223, Sonntag vor einer Woche: 870). Die Inzidenz bezeichnet die Zahl neuer Coronafälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohner. (SK/vre)

Montag, 22. November - 16:59 Uhr

Das Erbe einer verschwindenden Kultur: St.Galler Premiere des Films «Apenas el sol» in Anwesenheit der Regisseurin

Die 1978 in Paraguays geborene Arami Ullón lebt seit 2011 in Basel und realisierte 2014 ihren ersten Kinodokumentarfilm «El tiempo nublado» über ihre in Paraguay lebende, erkrankte Mutter. Für ihren neusten Streifen mit dem Titel «Apenas el sol» ist sie erneut in ihr Geburtsland zurückgekehrt. Sie begleitet den Indigenen Mateo Sobode Chiqueño, der Geschichten, Lieder und Zeugnisse des Volks der Ayoreo sammelt. Er will das Erbe einer verschwindenden Kultur sichern und bereist unermüdlich die weit verstreuten trostlosen Siedlungen der Indigenen. Mit einem alten Kassettenrecorder nimmt er Gesänge, Erlebnisberichte und Erzählungen der letzten Überlebenden auf.

Szenenbild aus dem Dokumentarfilm «Apenas el sol» über das Schicksal des verschwindenden indigenen Volkes der Ayoreo in Paraguay.

Szenenbild aus dem Dokumentarfilm «Apenas el sol» über das Schicksal des verschwindenden indigenen Volkes der Ayoreo in Paraguay.

Bild: PD

Am Mittwoch, 20 Uhr, hat der Dokumentarfilm im Kinok in der Lokremise seine St.Galler Premiere. Regisseurin Arami Ullón wird dabei persönlich anwesend sein. Begleitet wird sie von Christoph Wiedmer von der Gesellschaft für bedrohte Völker. Nach der Vorführung des Films befragt werden die beiden von Saiten-Redaktorin Corinne Riedener. Für den Besuch des Films braucht's ein gültiges Covidzertifikat und einen amtlichen Ausweis. Tickets im Vorverkauf reservieren kann man sich wie üblich im Internetauftritt des Kino. (pd/vre)

Montag, 22. November - 16:40 Uhr

Der Bundesrat und die Sklaverei: Wieso dieses Verhältnis für den St.Galler Historiker Hans Fässler ein Skandal internationalen Ausmasses ist

Die Landesregierung tut sich nach Meinung von Hans Fässler schwer mit der Sklaverei und der Verstrickung der Schweiz in dieses düstere Kapitel der Geschichte. Am kommenden Freitag, ab 20.30 Uhr, spricht der St.Galler Historiker im Antirassismustreff CaBi an der Linsebühlstrasse 47 in St.Gallen über das Thema. Ab 19 Uhr gibt’s für zehn Franken «Volksküche für alle». Für die Teilnahme am Anlass gilt die Zertifikatspflicht.

Der Kolonialismus- und Sklavereiforscher Hans Fässler bei einer Führung in Basel.

Der Kolonialismus- und Sklavereiforscher Hans Fässler bei einer Führung in Basel.

Bild: Roland Schmid (3.10.2021)

1864 verteidigte, rechtfertigte, entschuldigte und banalisierte der Bundesrat die Sklaverei. 2018 entschuldigte er seine Vorgänger mit dem Argument, das seien halt damals die Normen der Zeit gewesen. In der Antwort auf eine Interpellation der grünen St.Galler Nationalrätin Franziska Ryser bekräftigte der aktuelle Bundesrat diese Position nochmals. Im Vortrag wird Hans Fässler erläutern, warum dieses Vorgehen für ihn ein Skandal internationalen Ausmasses ist.

Hans Fässler ist einer der pointiertesten Schweizer Historiker und Kritiker der aktuellen Politik, wenn es ums Thema Sklaverei geht. Recherchen zum politischen Kabarettprogramm «Louverture stirbt 1803» zur 200-Jahr-Feier des Kantons St.Gallen führten den 67-Jährigen 2003 zur Beschäftigung mit der Geschichte Haitis, der Sklaverei und der Schweizer Beteiligung daran. Daraus entstand 2005 sein Buch «Reise in Schwarz-Weiss: Schweizer Ortstermine zur Sklaverei». Seither setzt sich Fässler publizistisch und als Referent schwerpunktmässig mit den Themen Sklaverei, Kolonialgeschichte, Wiedergutmachung und Rassismus. (pd/vre)

Montag, 22. November - 16:16 Uhr
Katharina Immekus unterrichtet an der Architekturwerkstatt St.Gallen der Ostschweizer Fachhochschule.

Katharina Immekus unterrichtet an der Architekturwerkstatt St.Gallen der Ostschweizer Fachhochschule.

Bild: PD

Architekturvortrag der Ostschweizer Fachhochschule: Welchen Massstab hat ein Pferd?

Am Mittwoch, 18.30 Uhr, erzählt Katharina Immekus im Livestream (via Teams) der Ostschweizer Fachhochschule über ihre Arbeit im Atelier sowie von Ausstellungen und Büchern, die in Zusammenhang mit ihrer Lehrtätigkeit stehen. Die Künstlerin aus Leipzig leitet das Fachgebiet Bildnerisches Gestalten am Fachbereich Architektur der Technischen Uni Darmstadt und unterrichtet gleichzeitig an der Architekturwerkstatt der Ostschweizer Fachhochschule in St.Gallen. Ihr Online-Vortrag trägt den Titel «Welchen Massstab hat ein Pferd?» (pd/vre)

Montag, 22. November - 15:49 Uhr

Jugendlabor im Naturmuseum St.Gallen: Mit welchen Tricks Tiere und Pflanzen die kalte Jahreszeit überstehen

Einen Anlass für junge Naturforscherinnen und Naturforscher ab der dritten Klasse bietet das Naturmuseums St.Gallen am Mittwoch, 13.45 bis 16.30 Uhr, wiederum in seinem Jugendlabor an. Diesmal geht's ums Überwintern und welche Tricks Tiere und Pflanzen dabei anwenden. Die Teilnahme kostet acht Franken pro Person. Dafür anmelden muss man sich per E-Mail.

Die Murmeltiere des Wildparks Peter und Paul sind echte Spezialisten fürs Überwintern. Sie halten sechs bis sieben Monate Winterschlaf.

Die Murmeltiere des Wildparks Peter und Paul sind echte Spezialisten fürs Überwintern. Sie halten sechs bis sieben Monate Winterschlaf.

Leserbrief: Urs Siegwart
(2.10.2020)

Im Jugendlabor warten Experimente mit Studierenden der Pädagogischen Hochschule St.Gallen auf die jungen Forscherinnen und Forscher: Wie isoliert man einen Becher mit warmem Wasser so, dass er am Abend noch warm ist? Kennen Tiere noch bessere Tricks, um warm zu bleiben? Und wie kommen eigentlich Pflanzen durch den eisigen Winter? Das und mehr erfahren Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Jugendlabor. (pd/vre)

Montag, 22. November - 14:35 Uhr

Wegen der Coronapandemie: St.Galler Sternenvernissage muss digital stattfinden - Erstmals drückt Maria Pappa auf den roten Knopf

Angesichts der aktuellen Coronasituation kann die Vernissage der St.Galler Weihnachtsbeleuchtung «Aller Stern» auch in diesem Jahr nicht als Festakt mit Musik und Ansprachen beim Vadian-Denkmal durchgeführt werden. Diesen Donnerstag, ab 19 Uhr, findet die Sternenvernissage wie schon 2020 digital statt; übertragen wird sie im Internet und auf Facebook.

Erstmals wird an der diesjährigen digitalen Sternenvernissage Stadtpräsidentin Maria Pappa den roten Knopf drücken, um die rund 700 Weihnachtssterne über Gassen, Plätzen und Strassen in der Innenstadt erstmals in diesem Advent anzuzünden. Die Weihnachtsbeleuchtung wird dann bis 6. Januar 2022 leuchten. Vom 25. November bis 24. Dezember findet zudem der St.Galler Weihnachtsmarkt statt. (pd/vre)

Montag, 22. November - 13:46 Uhr

Vandalenakte gegen Weihnachtsschmuck in der St.Galler Innenstadt: Lasst endlich die Christbäume in Ruhe!

Seit Jahr und Tag schmückt die Focacceria während der Adventszeit ihren Aussenbereich an der St.Galler Metzgergasse mit Christbäumen und Lichterketten. Ziel ist, mit dem von vielen Gästen sehr geschätzten Winterzauberwald etwas Vorweihnachtsstimmung in die Gasse zu tragen. Allerdings ist die Freude an der Weihnachtsaktion nicht ungetrübt, wie jetzt dem Facebook-Auftritt der Focacceria zu entnehmen ist.

Vor der Focacceria in der Metzgergasse wüten Vandalen immer wieder im Weihnachtszauberwald. Auf Facebook gibt's dagegen viele wütende und entrüstete Reaktionen.

Vor der Focacceria in der Metzgergasse wüten Vandalen immer wieder im Weihnachtszauberwald. Auf Facebook gibt's dagegen viele wütende und entrüstete Reaktionen.

Screenshot: Facebook
(22.11.2021)

Es sei in der Stadt St.Gallen leider so, dass Weihnachtsbäume und Lichterketten an jedem Wochenende umgeschmissen oder kaputt gemacht würden, heisst es da. Auch komme es vor, dass Langfringer Bäume einfach mitnähmen. Die Verantwortlichen der Focacceria rufen jetzt auf Facebook dazu auf, Vandalenakte und Diebstähle zu unterlassen: «Wir möchten allen eine Freude bereiten können und einen Ort zum Verweilen bieten.»

Das Echo auf den Facebook-Eintrag ist mit 40 Reaktionen (Entrüstung und Trauer halten sich dabei die Waage), vier Kommentaren und dem achtmaligen Teilen lebhaft. Solche Vandalenakte seien «kurzsichtig» und «gemein» heisst es da. Und: «Was ist mit den Menschen los?! Keinen Anstand mehr und keinen Respekt vor fremden Eigentum… Schade und traurig so etwas!» (nat/vre)

Montag, 22. November - 10:51 Uhr

Velofahrerin stürzt auf nasser Fahrbahn: 45-Jährige mittelschwer verletzt

Beim Überqueren der Gleise mit dem Velo ist am Sonntagabend eine 45-jährige auf der Speicherstrasse gestürzt und verletzt worden.

Beim Überqueren der Gleise mit dem Velo ist am Sonntagabend eine 45-jährige auf der Speicherstrasse gestürzt und verletzt worden.

Bild: Stadtpolizei SG
(21.11.2021)

Am Sonntagabend ist es in St.Gallen zu einem Selbstunfall gekommen. Dabei wurde gemäss Mitteilung der Stadtpolizei eine Velofahrerin mittelschwer verletzt. Die 45-Jährige war nach 23 Uhr mit einem sogenannten Leichtmotorfahrrad auf der Speicherstrasse abwärts unterwegs. Auf Höhe des Hauses Nummer 43 überquerte sie die Gleise der Trogenerbahn. Dabei kam das Velo ins Rutschen und die Frau stürzte. Sie musste mit der Ambulanz ins Spital gefahren werden. (stapo/vre)

Montag, 22. November - 10:01 Uhr

Die St.Galler Corona-Bibel geht auf Reisen: Gasteltern in der Schweiz, Deutschland und Österreich gesucht

Die St.Galler Corona-Bibel soll ab Januar oder Februar 2022 in der Schweiz, in Deutschland und Österreich auf Reisen gehen. Drei Druckexemplare der im ersten Lockdown von über 1’000 Personen von Hand abgeschriebenen Bibel stehen dafür zur Verfügung. Die Initianten der Aktion suchen Kirchgemeinden und andere Institutionen, die die Bibel während je vier Wochen beherbergen und öffentlich zugänglich machen wollen. Der reformierte Pfarrer Uwe Habenicht, zusammen mit Vertretern der katholischen Cityseelsorge einer der Köpfe hinter der Corona-Bibel, sieht viele Möglichkeiten, wie das Zeitzeugnis eingesetzt werden kann. Das sei den jeweiligen «Gasteltern» vor Ort überlassen.

Die siebenbändige St.Galler Corona-Bibel - im Bild auf dem Altar in der Kathedrale - entstand während des ersten Lockdowns im Frühling 2020.

Die siebenbändige St.Galler Corona-Bibel - im Bild auf dem Altar in der Kathedrale - entstand während des ersten Lockdowns im Frühling 2020.

Bild: PD (11.3.2021)

Das Besondere der Reise der Corona-Bibel wird sein, dass lediglich die erste Station bekannt ist. Die jeweiligen Gasteltern werden danach entscheiden, welches der nächste Beherbergungsort sein wird. Über die Homepage der Corona-Bibel wird laufend informiert, wo sich die drei Ausgaben gerade befinden. Auf der Homepage gibt es ein Formular, mit dem sich Interessierte anmelden können, die die Corona-Bibel gerne beherbergen möchten. Gespannt ist Pfarrer Habenicht auch, an welchen Orten die drei Ausgaben Station machen werden sowie ob und in welchem Zustand sie gegen Ende 2023 nach St.Gallen zurückkehren werden.

Roman Rieger von der katholischen Cityseelsorge (links) und der reformierte Pfarrer Uwe Habenicht seinerzeit bei der Vorstellung der Idee der Corona-Bibel.

Roman Rieger von der katholischen Cityseelsorge (links) und der reformierte Pfarrer Uwe Habenicht seinerzeit bei der Vorstellung der Idee der Corona-Bibel.

Bild: Urs Bucher (27.3.2020)

Im ersten Lockdown haben innert nur zehn Wochen mehr als 1’000 Personen aus der Schweiz, Deutschland, Österreich und vielen anderen Ländern alle 1189 Kapitel der Bibel mit der Hand abgeschrieben. Ausserdem haben viele Schreiberinnen und Schreiber ihre Seiten künstlerisch gestaltet, Kommentare und Anmerkungen dazu gesetzt. Aus diesem länderübergreifenden Gemeinschaftswerk entstand die St.Galler Corona-Bibel. Im März diesen Jahres wurde die siebenbändige Originalausgabe dieses einmaligen Zeitzeugnisses der Stiftsbibliothek St.Gallen zur Aufbewahrung anvertraut. Dort kann sie in den nächsten zwei Jahren ebenfalls angeschaut und gelesen werden. (pd/vre)

Montag, 22. November - 9:20 Uhr

Unter uns das Nebelmeer...

Blick am Sonntag vom Kloster Notkersegg über Tivoli und Silberturm zum Rosenberg.
12 Bilder
Blick vom Bahnhof Haggen über die SBB-Bahnlinie und die Kirche Bruggen zum Tannenberg. Die Rauchfahne der KVA im Sittertobel lässt sich nur noch knapp erahnen...
Blick am Samstagmittag vom Gäbris aus Richtung Stadt St.Gallen und Bodensee.
In der Ferne grüssen die letzten Baumwipfel von Peter und Paul aus der geschlossenen Nebeldecke.
Zurück in die Stadt, die immer noch in einem dünnen Nebelschleier steckt.
Die St.Galler Skyline mit Domtürmen und Laurenzenturm grüssen aus dem Nebel.
Blick vom Hohen Kasten aufs Nebelmeer im Alpstein und im Rheintal.
Die letzten Blätter im nebelverhangenen Chapfwald.
Nebelstimmung am Mannenweier.
Die Sonne kämpft bei Waldstatt mit dem Nebel.
Sonne, Berge und Nebelmeer: früher Sonnenuntergang oberhalb der Saxerlücke im Alpstein.
Mystische Nebelstimmung im Wald bei Sirnach TG.

Blick am Sonntag vom Kloster Notkersegg über Tivoli und Silberturm zum Rosenberg.

Leserbild: Helena Graf
(21.11.2021)
Montag, 22. November - 8:48 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 1'373 neue Ansteckungen übers Wochenende

Der Kanton St.Gallen meldet auf seiner Webseite fürs Wochenende (Freitag, Samstag, Sonntag) 1'373 neue laborbestätigte Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 65'804 Personen im Kanton mit dem Virus infiziert. Am Wochenende wurde aber erneut keine Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten seit Frühling 2020 steht damit weiter bei 757.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Sonntag, 21. November, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Sonntag, 21. November, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

In den Spitälern des Kantons St.Gallen werden aktuell 57 Patientinnen und Patienten mit einer Covid-19-Infektion gepflegt. Nachdem die Zahl der Hospitalisationen lange unter 50 lag, ist das ein Sprung nach oben: Für vergangenen Donnerstag waren erst 41 Hospitalisationen gemeldet worden.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Kanton St.Gallen am Sonntag bei 685 (Sonntag vor einer Woche: 515). Die 14-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 1'223 (Sonntag vor einer Woche: 870). Die Inzidenz bezeichnet die Zahl neuer Coronafälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohner. (SK/vre)

Montag, 22. November - 8:33 Uhr

Donat Kuratli bei der Feuerwehr verabschiedet: 20 Jahre im Dienst der Milizfeuerwehr der Stadt St.Gallen

Donat Kuratli, Stadtparlamentarier und Stadtparteipräsident der SVP, hat eine Leidenschaft: die Feuerwehr. Nach 20 Jahren im Dienst der Milizfeuerwehr St.Gallen geht seine Karriere dort jetzt aber altersbedingt zu Ende. Am diesjährigen Jahresrapport von Feuerwehr und Zivilschutz St.Gallen (FWZSSG) wurde Kuratli als Kommandant der Feuerwehrkompanie West verabschiedet.

Stadträtin Sonja Lüthi und Christian Isler, Chef von Feuerwehr und Zivilschutz St.Gallen, verabschieden Donat Kuratli.

Stadträtin Sonja Lüthi und Christian Isler, Chef von Feuerwehr und Zivilschutz St.Gallen, verabschieden Donat Kuratli.

Bild: FWZSSG
(11.11.2021)

Seine letzte Übung mit dieser Feuerwehrkompanie hatte der scheidende Kommandant am vergangenen Freitag. Der letzte von drei Schritten zu seiner feuerwehrtechnischen Pensionierung folgt am 30. November: Dann wird Donat Kuratli sein persönliches Feuerwehrmaterial abgeben. Danach, so schreibt er - leicht wehmütig - in seinem Facebook-Auftritt, werde er «nicht mehr in den Einsatz können/dürfen».

Nachfolger von Donat Kuratli als Kommandant der Kompanie West der Milizfeuerwehr wird Alejandro Cerdan, der gleichzeitig zum Hauptmann befördert wurde. Mathias Klimmer wird die bisherige Position von Cerdan als Zugführer übernehmen; er wurde zum Oberleutnant befördert. Innerhalb der Regionalen Zivilschutzorganisation St.Gallen-Bodensee (RZOS) wurden zudem Jonas Brown und Jeremy Zahner zu Oberleutnants und Zugführern befördert, wie am Jahresrapport von Feuerwehr und Zivilschutz weiter bekannt wurde. (vre)

Montag, 22. November - 8:03 Uhr

Kundgebung am kommenden Freitag: St.Galler Klimastreik protestiert gegen «Rabattschlacht» am Black Friday

Der Klimastreik meldet sich in der Stadt St.Gallen zurück: Für kommenden Freitag wird zur Kundgebung gegen den Black Friday aufgerufen. Treffpunkt dafür ist um 17.30 Uhr im Leonhardspärklein. In den sozialen Medien wird dazu aufgerufen, Freundinnen und Freunde, die Familie, ein Transparent mit einem originellen Spruch oder eine Laterne sowie einen eigenen Becher für den Punsch nach der Demo mitzubringen. An der Veranstaltung gilt Maskenpflicht; zudem empfehlen die Organisatorinnen und Organisatoren die Einhaltung des 3G-Konzepts.

Am kommenden Freitag soll in der Stadt St.Gallen «gegen die Rabattschlacht» am Black Friday protestiert werden.

Am kommenden Freitag soll in der Stadt St.Gallen «gegen die Rabattschlacht» am Black Friday protestiert werden.

Bild: Ramon Van Flymen/
EPA (21.11.2021)

Black Friday bedeute Black Future, heisst es im Aufruf zur Kundgebung. Die «Rabattschlacht» an diesem Tag fördere «den unverhältnismässigen und unüberlegten Überkonsum». Einfach, weil «alles absurd billig» sei. Dagegen wollen die Klimastreikenden auch in St.Gallen protestieren. Sie rufen den Detailhandel auf, in Zukunft «auf die unzeitgemässen Konsumorgien» zu verzichten. Überkonsum führe zu mehr CO2-Ausstoss, belaste die Umwelt und verstärke die Preisdrückerei bis an den Anfang der Lieferketten in armen Weltregionen zurück. (pd/vre)

Montag, 22. November - 7:31 Uhr

Junge Grüne mit neu zusammengesetztem Co-Präsidium: Ladina Bischof ersetzt Rebekka Schmid

Neu ins Co-Präsidium gewählt: Ladina Bischof.

Neu ins Co-Präsidium gewählt: Ladina Bischof.

Bild: PD
Aus Co-Präsidium zurückgetreten: Rebekka Schmid.

Aus Co-Präsidium zurückgetreten: Rebekka Schmid.

Bild: PD

Die Jungen Grünen des Kantons St.Gallen haben ein neues Co-Präsidium. Rebekka Schmid hat auf die diesjährige Mitgliederversammlung hin ihren Rücktritt gegeben. Sie stand mit Leonina Kuhn während zwei Jahren an der Spitze der Jungen Grünen. Für die zurücktretende Schmid wurde neu Ladina Bischof ins Co-Präsidium gewählt; Leonina Kuhn wurde im Amt bestätigt.

Aus dem Vorstand der Jungen Grünen sind auf die diesjährige Mitgliederversammlung hin das langjährige Vorstandsmitglieder Ylber Conzett (Kassier) und die ehemalige Co-Präsidentin Dina Waxenberger zurückgetreten. Neu in den Vorstand gewählt wurde gemäss Mitteilung Michael Good. (pd/vre)

Sonntag, 21. November - 19:05 Uhr

Drei Brühler Handballerinnen reisen mit der Frauen-Nati nach Tschechien

Die Schweizer Nationalmannschaft der Handballfrauen bestreitet Ende November ein Testturnier in Tschechien. Für das Vierländerturnier hat Nationaltrainer Martin Albertsen auch drei Spielerinnen aus dem aktuellen Kader des LC Brühl Handball aufgeboten.

Malin Altheer (in rot) gehört neben Dimitra Hess und Sladana Dokovic zu den Brühlerinnen im aktuellen Aufgebot der Handball-Nati der Frauen.

Malin Altheer (in rot) gehört neben Dimitra Hess und Sladana Dokovic zu den Brühlerinnen im aktuellen Aufgebot der Handball-Nati der Frauen.

Bild: PD/Foto Wagner

Die Nati besammelt sich am Montag in Untersiggenthal. Am Mittwoch fährt das Team ins tschechische Cheb. Dort wird die Schweiz dann auf Tschechien (25. November, 20 Uhr), Island (26. November, 20 Uhr) und Norwegen (27. November, 12 Uhr) treffen. Mit dabei im 17-köpfigen Aufgebot sind die drei Brühlerinnen Malin Altherr, Dimitra Hess und Sladana Dokovic. (pd/vre)

Sonntag, 21. November - 18:28 Uhr

Sechster Sieg in Folge für LC Brühl: Auf Platz 1 in die Spielpause der obersten Schweizer Liga des Schweizer Frauenhandball

Der LC Brühl Handball hat am Samstag sein Meisterschaftsspiel der Premium League 1 gegen Yellow Winterthur in der Sporthalle Kreuzbleiche mit 36:29 (16:15) gewonnen. Vor 350 Zuschauerinnen und Zuschauern avancierte Malin Altherr mit 14 Treffern zur Sieggarantin. Brühl verbesserte sich durch den sechsten Sieg in Serie auf Rang 1 in der Tabelle.

Die Gäste aus Winterthur starteten treffsicher in die Partie und die Brühlerinnen mussten von Beginn an kämpfen, um nicht einem zu grossen Rückstand hinterher laufen zu müssen. In der Startviertelstunde lagen die St.Gallerinnen dennoch mehrfach zurück. Spätestens ab der 15. Minute klappte das Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torfrau wie auch die Spielzüge im Angriff besser. Das Team von Cheftrainer Nicolaj Andersson konnte damit zweimal davonziehen. Zu mehr als 16:15 zur Pause reichte es gemäss Matchbericht von Matthias Schlageter aber vorerst noch nicht.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten hatten die Handballerinnen des LC Brühl am Samstag ihre Gegnerinnen von Yellow Winterthur fest im Griff.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten hatten die Handballerinnen des LC Brühl am Samstag ihre Gegnerinnen von Yellow Winterthur fest im Griff.

Bild: Balthasar Dörig
(20.11.2021)

Nach dem Seitenwechsel spielten sich bei Brühl vor allem Malin Altherr und Fabienne Tomasini in den Vordergrund. Die Linkshänderinnen erzielten 13 ihrer gemeinsamen 19 Treffer im zweiten Durchgang. Ergänzt durch die ebenfalls erstarkte Dimitra Hess sorgten sie dafür, dass Brühl den Vorsprung sukzessive ausbauen konnte. Die Frauen von Yellow Winterthur erwiesen sich zwar weiterhin als harte Gegnerinnen, Brühl hatte aber die Mittel, dem Herr zu werden. In der matchentscheidenden Schlussphase konnten die St.Gallerinnen noch zulegen und ab der 50. Minute von 29:25 auf 32:25 davonziehen.

Analog zum Hinspiel in Winterthur im September hatten die Brühlerinnen zu Beginn einige Mühe mit Yellow. Wie schon öfters in dieser Saison gelang es den Handballerinnen des LCB aber, sich im Verlaufe der Partie zu steigern und ins Spiel hinein zu kämpfen. Federführend war am Samstag Brühls amtierende und aktuelle Topscorerin Malin Altherr, die mit ihren 14 Treffern eine neue persönliche Saisonbestmarke aufstellte und ihr Torekonto auf 64 Treffer hochschraubte. (pd/vre)

Sonntag, 21. November - 18:22 Uhr

SC Brühl spielt auswärts gegen FC Zürich II 0:0-Unentschieden: Schlechter Lohn für eine gute Leistung

Am Samstag spielte der SC Brühl in Zürich 0:0 gegen den FC Zürich II. Mit dem einen Punkt wurden die Brühler für ihre vor allem in der zweiten Hälfte ausgezeichnete Leistung zu schlecht belohnt. Immerhin konnten sie damit aber die rote Laterne in der Meisterschaftstabelle der Promotion League an den FC Sion weitergeben. Gegenüber den anderen Teams in der zweiten Tabellenhälfte konnten die Kronen den Rückstand damit aber nicht verkürzen. Ihre Lage bleibt trotz guter Leistung weiterhin prekär.

Der SC Brühl zeigte am Samstag gegen den FC Zürich II, was er spielerisch drauf hat. Mit Toren honoriert wurde der Einsatz nicht.

Der SC Brühl zeigte am Samstag gegen den FC Zürich II, was er spielerisch drauf hat. Mit Toren honoriert wurde der Einsatz nicht.

Bild: Kurt Frischknecht/ SCB (20.11.2021)

Den Brühlern gelang der Start in den Match vom Samstag ausgezeichnet; sie hätten gemäss Matchbericht von Henri Seitter eigentlich in der achten Minute im Anschluss an einen Eckball in Führung gehen müssen. Doch der wieder genesene Lars Traber konnte eine Riesenchance aus fünf Metern nicht verwerten. Die zweite Viertelstunde gehörte klar den Platzherren. Doch Brühl-Goalie Daniel Lopar und die Torlatte verhinderten eine Zürcher Führung. Kurz vor der Pause sah der beste Brühler Nicolas Eberle seinen herrlichen Schuss vom Zürcher Schlussmann in Corner gelenkt.

Trotz vieler guter Chancen wollte und wollte am Samstag in Zürich der Ball für den SC Brühl einfach nicht im Zürcher Goal landen.

Trotz vieler guter Chancen wollte und wollte am Samstag in Zürich der Ball für den SC Brühl einfach nicht im Zürcher Goal landen.

Bild: Kurt Frischknecht/
SCB (20.11.2021)

Die zweite Hälfte gehörte ganz klar den Kronen, doch im Abschluss fehlte ihnen leider die letzte Konsequenz und etwas Spielglück. Einmal rettete ein Zürcher Verteidiger auf der Linie für den geschlagenen Torhüter. Ganz krass wurde es in den letzten paar Spielminuten: Der Ball wollte und wollte trotz einem halben Dutzend Chancen nicht ins Tor. Mehr Unvermögen als Pech war es allerdings als Angelo Campos aus fünf Metern das leere Tor unerklärlicherweise verfehlte. Und in der Nachspielzeit traf Nicolas Eberle nur den Pfosten, nachdem er sich den Ball selbst erkämpft hatte. (pd/vre)

Sonntag, 21. November - 9:38 Uhr

Mit Auto über Fussgängertreppe in Gossau gefahren und steckengeblieben

Auf der Fussgängertreppe bei der Andreaskirche in Gossau blieb am Samstag eine 82-Jährige mit ihrem Auto stecken.

Auf der Fussgängertreppe bei der Andreaskirche in Gossau blieb am Samstag eine 82-Jährige mit ihrem Auto stecken.

Bild: Kantonspolizei SG
(20.11.2021)

Am Samstag, kurz nach 11 Uhr, ist es an der Merkurstrasse in Gossau zu einem ziemlich ungewöhnlichen Unfall mit einem Auto gekommen. Eine 82-jährige Frau wählte den falschen Weg und blieb mit ihrem Wagen auf einer Fussgängertreppe stecken.

Die 82-jährige Frau parkierte ihr Auto auf dem Vorplatz der Andreas-Kirche. Als sie dort wieder wegfahren wollte, fuhr sie anstatt über die Zufahrt über die Fussgängertreppe zur Merkurstrasse. Dort blieb sie laut St.Galler Kantonspolizei mit ihrem Auto stecken und konnte nicht mehr vorwärts oder rückwärts fahren.

Die Frau blieb beim Zwischenfall unverletzt. Polizei und Feuerwehr konnten das steckengebliebene Fahrzeug schliesslich bergen. Es entstand Sachschaden von nur wenigen hundert Franken. (kapo/sae)

Samstag, 20. November - 16:12 Uhr

Der St.Galler Weihnachtsmarkt wird aufgebaut

Trotz Coronapandemie: Der St.Galler Weihnachtsmarkt findet statt. Eröffnet wird er bereits in fünf Tagen, am kommenden Donnerstag. Die Aufbauarbeiten für die Stände unter dem Waaghaus sowie die Häuschen und das Karussell auf Bohl und Marktplatz sind bereits im Gang. Alles in allem sind in diesem Jahr gut drei Dutzend Anbieterinnen und Anbieter auf dem Markt; er ist damit um rund einen Viertel kleiner als üblich.

Derzeit werden auf dem Marktplatz (Bild) und auf dem Bohl die Häuschen und anderen Anlagen des St.Galler Weihnachtsmarkt aufgebaut.

Derzeit werden auf dem Marktplatz (Bild) und auf dem Bohl die Häuschen und anderen Anlagen des St.Galler Weihnachtsmarkt aufgebaut.

Bild: Reto Voneschen
(20.11.2021)

Mit Rücksicht auf die Coronapandemie muss der Abstand zwischen den Marktständen in diesem Jahr anderthalb Meter betragen. Für den Besuch der Stände unter dem Waaghaus braucht es ein gültiges Covidzertifikat. Und auch Glühwein darf nur dort ausgeschenkt werden, wo die 3G-Regel durchsetzbar ist - im Chlausbeizli und beim Maiersäss vor dem Haupteingang der Acrevis-Bank. Einen Verkauf über die Gasse gibt es damit in diesem Advent nicht. (pd/vre)

Samstag, 20. November - 15:59 Uhr

Der goldene Herbst ist definitiv vorbei

Momentaufnahme. Nebelstimmung mit Joggern am Samstagvormittag auf der St.Galler Kreuzbleiche.

Momentaufnahme. Nebelstimmung mit Joggern am Samstagvormittag auf der St.Galler Kreuzbleiche.

Bild: Reto Voneschen
(20.11.2021)
Samstag, 20. November - 11:00 Uhr

Lichtkontrolle durch die Kantonspolizei in Gossau: 40 Fahrzeuge kontrolliert und acht falsch eingestellte Lichter neu eingestellt

Am Freitag, 18.30 bis 20.30 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen in Zusammenarbeit mit dem TCS und einem Garagenbetrieb auf der St.Gallerstrasse in Gossau eine Lichtkontrolle durchgeführt. Während den zwei Stunden wurden rund 40 Fahrzeuge kontrolliert.

Insgesamt konnten neun Reparaturen vor Ort durchgeführt und acht falsch eingestellte Lichter durch Experten des TCS korrigiert werden. Bei vier Fahrzeugen war eine Reparatur vor Ort nicht möglich. Diese Fahrzeughalter wurden angewiesen, die nötigen Reparaturen von einer Garage durchführen zu lassen. Die Fahrerinnen und Fahrer schätzten laut der Kantonspolizei die Möglichkeit, gegen Bezahlung der Materialkosten ihr Licht sofort reparieren lassen zu können. (kapo/sae)

Samstag, 20. November - 10:10 Uhr

Am Samstag wird wiederum der Tag der Kinderrechte gefeiert: Zwei Standaktionen nebeneinander im St.Galler Stadtzentrum

Am 20. November, also heute Samstag, ist Tag der Kinderrechte. Das wird auch in St.Gallen gefeiert. An diesem Tag wurde 1989 die UNO-Konvention über die Rechte des Kindes verabschiedet. Die Schweiz hat sie 1997 ratifiziert. In der Schweiz wird der Tag vielenorts zum Anlass genommen, um auf die Kinderrechte allgemein und auf Lücken bei ihrer Umsetzung hinzuweisen. Die UNO-Konvention listet 44 Kinderrechte auf. Die wichtigsten darunter sind das Recht auf Bildung und Schutz, das Recht auf Spiel und Freizeit sowie das Recht auf Mitsprache.

Transparent zum Tag der Kinderrechte vor dem Kindertreff «tiRumpel» an der Stahlstrasse im St.Galler Lachen-Quartier.

Transparent zum Tag der Kinderrechte vor dem Kindertreff «tiRumpel» an der Stahlstrasse im St.Galler Lachen-Quartier.

Bild: Reto Voneschen
(17.11.2020)

Am Samstag, 10 bis 16 Uhr, führt der Verein Ombudsstelle Kinderrechte Ostschweiz beim Multertor eine Standaktion über seine Angebote durch. Die Ombudsstelle mit Sitz in St.Gallen bietet Unterstützung bei allen Kinderrechtsfragen. Aufgenommen hat sie ihre Tätigkeit am Tag der Kinderrechte vor einem Jahr. Verein und Stelle wollen die Verfahrensrechte von Kindern und Jugendlichen, insbesondere das Anhörungsrecht, stärken. Im Alltag würden diese Rechte immer noch zu wenig beachtet, heisst es in der Ankündigung der Aktion.

Ebenfalls auf die Strasse geht am Samstag, 10 bis 17 Uhr, der Verein Kinderrechte Ostschweiz (früher Kinderschutz Ostschweiz). Er bemüht sich seit über 30 Jahren, die Kinderrechte im Alltag besser zu verankern. Sein Anlass auf dem Kornhausplatz in St.Gallen richtet sich zum einen an alle, die sich über die Kinderrechte informieren wollen, zum anderen aber mit einem Unterhaltungsteil speziell auch an Familien mit Kindern. Mit von der Partie ist unter anderem das Kinderdorf Pestalozzi mit Bildern zu den Kinderrechten, die Kinder aus elf Kantonen gestaltet haben.

Daneben gibt’s auf dem Kornhausplatz verschiedene Spielmöglichkeiten. So wird etwa der Spielpädagoge Andreas Rimle zwei je einstündige Jonglier-Lektionen anbieten – von 11 bis 12 sowie von 13 bis 14 Uhr. Geplant ist weiter das Erzählen von Geschichten sowie Musik, Gesang und Tanzen. Am Infostand gibt’s nicht nur Erziehungsbroschüren, dort werden auch Wünsche und Sorgen von Kindern, Jugendlichen und Eltern in einem Sack gesammelt, der später gemäss Mitteilung «der Stadt- und/oder der Kantonsregierung» überreicht werden soll. (pd/vre)

Samstag, 20. November - 9:25 Uhr

Im Gründenmoos soll ein Leistungszentrum für den Sport entstehen: Ein freisinniger Vorstoss und Befürchtungen eines Grünliberalen

Die Migros Ostschweiz hat die von ihr betriebenen Teile der Sportanlage Gründenmoos aufgegeben. Seit 1. Oktober 2020 werden sie vom Verein Netzwerk Sport St.Gallen über die Sportfeld Gründenmoos AG betrieben. Dies im Rahmen einer Zwischennutzung für fünf Jahre. Danach soll im Westen der Stadt St.Gallen ein nationales Leistungszentrum für verschiedene Sportarten entstehen.

Vieles in diesem Zusammenhang ist noch unklar. Was Wunder, dass jetzt im St.Galler Stadtparlament ein Vorstoss zu diesem Thema eingegangen ist. Konkret ist es eine Interpellation der Fraktion von FDP und Jungfreisinn (JF). Ungewöhnlich: Ein grünliberaler Stadtparlamentarier hat im Internet bereits die Einreichung des Vorstosses kommentiert. Er befürchtet, dass die Stadt im Gründenmoos über den Tisch gezogen werden könnte.

Die Sportanlagen im Gründemoos im Westen der Stadt St.Gallen. Dass hier ein nationales Leistungszentrum für den Sport entstehen soll, wirft jetzt politische Fragen auf.

Die Sportanlagen im Gründemoos im Westen der Stadt St.Gallen. Dass hier ein nationales Leistungszentrum für den Sport entstehen soll, wirft jetzt politische Fragen auf.

Bild: Michel Canonica
(14.9.2017)

Aber der Reihe nach: Die Fraktion von FDP und JF will mit ihrem Vorstoss erfahren, welche Rolle die Stadt beim Ausbau des Sportschwerpunktes Gründenmoos zu einem nationalen Leistungszentrum für sich sieht. Welche weiteren Akteure gibt es? Wer hat den Lead? Und wie sieht der Fahrplan zur Umsetzung der Vision aus? Ebenfalls interessiert die FDP/JF-Fraktion wie die Stadt sicherstellen will, dass nicht nur die öffentliche Hand, sondern auch private Finanzquellen Geld beisteuern werden.

Die Einreichung dieses Vorstosses in seinem Internetblog «Kurzverbloggt» bereits kommentiert hat der grünliberale Stadtparlamentarier Marcel Baur. Er misstraut dem organisatorischen Konstrukt, das zum nationalen Leistungszentrum führen soll. Der Verein Netzwerk Sport wie die Sportfeld AG seien an verschiedenen Stellen ins Projekt involviert. Da, so befürchtet Baur, könnten Interessenkonflikte drohen.

Ebenfalls Befürchtungen hat der Grünliberale, dass die Stadt bei diesem Projekt im schlimmsten Fall nur noch Zaungast sein könnte. Damit hätten im Gründenmoos Vereine und Schulen das Nachsehen, womit die übrigen Sportanlagen der Stadt das auffangen müssten, was gemäss Gemeindesportanlagenkonzept (Gesak) eigentlich im Gründenmoos hätte stattfinden sollen. Um das zu verhindern, müsse die Stadt jetzt die Weichen richtig stellen und auch Nachbargemeinden ins Boot holen, fordert Baur.

In der Tennishalle im Gründenmoos.

In der Tennishalle im Gründenmoos.

Bild: Benjamin Manser
(13.10.2016)

So oder so: Die Antworten des Stadtrats auf die Interpellation von FDP und Jungfreisinnigen dürften im Parlament Anlass für eine längere Diskussion über das Grossprojekt geben. (vre)

Freitag, 19. November - 15:40 Uhr

Auch die EVP hat neu ein Co-Präsidium

Auch die EVP des Wahlkreises St.Gallen-Gossau hat neuerdings eine Zweier-Führung. An der letzten Mitgliederversammlung wurde neu ein Co-Präsidium bestellt. Es besteht gemäss Mitteilung vom Freitag aus dem bisherigen Präsidenten, Stadtparlamentarier, Diakon und Mediator Daniel Bertoldo und Nicole Hayoz. Die Fachfrau für Intensivpflege gehörte schon bisher dem Vorstand der EVP-Kreispartei an.

Nicole Hayoz und Daniel Bertoldo führen neu die EVP des Wahlkreises St.Gallen-Gossau gemeinsam als Co-Präsidium.

Nicole Hayoz und Daniel Bertoldo führen neu die EVP des Wahlkreises St.Gallen-Gossau gemeinsam als Co-Präsidium.

Bild: PD

Der Entscheid fürs Co-Präsidium fiel an der Mitgliederversammlung einstimmig. Vorteile erhofft man sich davon durch die Arbeitsaufteilung, kann aber gleichzeitig das alte Anliegen verwirklichen, beide Geschlechter im Präsidium vertreten zu haben. Die Aufgaben zwischen Hayoz und Bertoldo sollen «aufgrund von Erfahrung und beruflichen Kompetenzen aufgeteilt werden». Hayoz nimmt sich Fragen von Gesellschaft, Familie, Gesundheit und Sozialem an, Bertoldo engagiert sich in den «technischen Bereichen» und in der Kommunikation. (pd/vre)

Freitag, 19. November - 13:30 Uhr

Brühler Handballerinnen zielen auf den sechsten Sieg in Serie

Am Samstag bestreitet das erste Frauenteam des LC Brühl Handball sein letztes Pflichtspiel in diesem Jahr. Um 17.30 Uhr kommt es in der Sporthalle Kreuzbleiche zum Duell mit Yellow Winterthur. Gegen die Zürcherinnen kassierte Brühl die bis anhin einzige Liga-Niederlage der Saison. Grund genug, um voll fokussiert den sechsten Sieg in Serie anzustreben. Wer das Spiel vor Ort verfolgen will, muss am Eingang ein gültiges Covidzertifikat und einen amtlichen Ausweis vorlegen. Alternativ kann die Partie über den Livestream im Internet mitverfolgt werden.

Das erste Frauenteam von LC Brühl Handball ist derzeit im Aufwind.

Das erste Frauenteam von LC Brühl Handball ist derzeit im Aufwind.

Bild: PD

Die Brühlerinnen gehen von Rang drei aus ins letzte Meisterschaftsspiel des Jahres. In den letzten Tagen zogen sowohl die Spono Eagles wie auch der LK Zug an den St.Gallerinnen vorbei. Die Abstände der drei Teams sind minimal. Im engen Rennen an der Spitze der obersten Liga des Schweizer Frauenhandballs zählt daher mehr denn je jedes Tor und jeder Punkt, um den Druck auf die Gegnerinnen hoch zu halten. Mit Yellow Winterthur wartet zum Jahresabschluss eine knifflige Aufgabe auf die St.Gallerinnen. Yellow spielt bislang eine sehr gute Saison und liegt auf Rand vier.

Seit der Niederlage in Winterthur am zweiten Spieltag sind die Brühlerinnen ungeschlagen. Das Team von Trainer Nicolaj Andersson hat in den letzten Wochen immer mehr an Fahrt aufgenommen und stellt mittlerweile, gemeinsam mit den Spono Eagles, ebenso den im Schnitt torgefährlichsten Angriff wie auch die beste Verteidigung. Diesen Trend wollen die St.Gallerinnen auch gegen Yellow fortsetzen und dabei zeigen, dass der desolate Auftritt im September ein einmaliger Ausrutscher war. Am Samstag müssen die Brühlerinnen auf Mathilde Schaefer und Katarina Simova verzichten. Hinter dem Einsatz von Kinga Gutkowska steht noch ein Fragezeichen. (pd/vre)

Freitag, 19. November - 13:13 Uhr

SC Brühl startet in die «Frühlingsrunde»: Schwierige Aufgabe in Zürich

Diesen Samstag spielt der SC Brühl auswärts gegen die U21 des FC Zürich. Es ist dies das 16. Spiel der Meisterschaft 2021/22 der Promotion League und damit das erste Spiel in der Rückrunde – oder eben der sogenannten Frühlingsrunde. Das Spiel findet morgen Samstag, ab 16 Uhr, auf der Sportanlage Heerenschürli in Zürich statt.

Am 7. August startete der SC Brühl mit einem Heimspiel gegen die U21 des FC Zürich in die Meisterschaft. Es gab eine 2:5-Niederlage und war der Start in eine Vorrunde, die so gar nicht dem Selbstbild des SC Brühl entsprach. Seither gab es in dieser Herbstrunde nämlich nur drei Siege und zwei Unentschieden, dafür zehn Niederlagen für die Kronen. Vor allem haben sie bisher noch kein einziges Heimspiel gewonnen. Der SCB rangiert nach der ersten Saisonhälfte auf dem 16. und letzten Tabellenplatz.

Das Spiel FC Zürich U21 gegen den SC Brühl wird am Samstag, 16 Uhr, in der Sportanlage Heerenschürli in Zürich angepfiffen.

Das Spiel FC Zürich U21 gegen den SC Brühl wird am Samstag, 16 Uhr, in der Sportanlage Heerenschürli in Zürich angepfiffen.

Bild: Kurt Frischknecht/
SCB (7.8.2021)

Mit dem Auftakt zur Rückrunde bekommt es der SC Brühl erneut mit den Zürchern zu tun, die sich in dieser Vorrunde gut geschlagen haben und mit 21 Punkten auf dem fünften Tabellenrang stehen. Für Brühl, das im letzten Spiel auf zehn Spieler verzichten musste, wovon acht Stammspieler, wird die Aufgabe in Zürich also nicht einfach werden. Zumal sich die Zürcher U21 stets mit diversen Spielern aus der ersten Mannschaft verstärkt.

Immerhin sind bei Brühl wieder Spieler aus einer Sperre oder aus dem Lazarett zurück. Unter ihnen sind die Verteidiger Lars Traber und Asllan Demhasaj oder die Mittelfeldspieler Lirim Shala und Josip Lovakovic. Dass der SC Brühl im Spätherbst bereits in die «Frühlingsrunde» startet (wobei nach Zürich noch zwei weitere Spiele folgen), hat auch damit zu tun, dass der Spielplan auf diese Saison dichter wurde. So finden nach Ende der regulären 30 Spiele im Frühjahr dann noch eine Aufstiegsrunde mit den ersten sechs, eine Abstiegsrunde mit den letzten vier und ein Rencontre der sechs Mannschaften im Mittelfeld statt. (fm/vre)

Freitag, 19. November - 12:12 Uhr

Einkäufe selber scannen - neu auch in zwei St.Galler Aldi-Filialen

Aldi testet neu Self-Checkout-Kassen an vier Standorten in der Schweiz. Darunter sind auch zwei Filialen in der Stadt St.Gallen - jene in der Shopping-Arena und jene im Neumarkt. Hier ist das neue System bereits im Einsatz. Eine erste Zwischenbilanz zeigt gemäss dem Detailhändler, dass die neuen Terminals «bei Kundschaft und Mitarbeitenden gleichermassen beliebt» seien.

Die neuen Self-Checkout-Terminals in einer Aldi-Filiale.

Die neuen Self-Checkout-Terminals in einer Aldi-Filiale.

Bild: Aldi Suisse

Bei der Auswahl der Testfilialen sei darauf geachtet worden, an welchen Standorten vermehrt mit Körbli eingekauft und mit Karte bezahlt werde, da die Checkout-Terminals hauptsächlich auf diese Zielgruppe ausgerichtet seien, heisst es in der Mitteilung weiter. In allen Testfilialen ist die Bezahlung mit Karten, Twint oder Apple Pay möglich. In zwei Filialen werden Self-Checkout-Kassen getestet, an denen auch bar bezahlt werden kann. Die Testphase dauert voraussichtlich bis Anfang März 2022. (pd/vre)

Freitag, 19. November - 11:20 Uhr

Auf dem Weg zur Klimaneutralität: Private Ladestationen sollen öffentlich genutzt werden

Im Rahmen des Schweizer Digitaltags hat die Stadt St.Gallen digitale Lösungen oder Projekte zur Erreichung der Klimaneutralität gesucht. Im Oktober gingen 36 Wettbewerbsbeiträge ein. Die Stadtverwaltung wählte aus diesen Eingaben 14 Finalistinnen und Finalisten aus. Ein Jury kürte dann die besten acht Ideen.

Gewonnen hat gemäss Mitteilung vom Freitag Raffael Corrodi aus St.Gallen mit seiner Idee des «Chargesharing». Sein Preis ist ein Einkaufsgutschein von Pro City St.Gallen über 500 Franken. Die Plätze zwei bis acht erhalten Gutscheine von 100 Franken. Die Stadt prüft jetzt, inwiefern die Siegeridee umgesetzt werden kann.

Raffael Corrodi (Mitte) erhält den Hauptpreis der «City Challenge 2021» von Standortförderer Samuel Zuberbühler (links) und Christian Geiger, Chief Digital Officer der Stadt, überreicht.

Raffael Corrodi (Mitte) erhält den Hauptpreis der «City Challenge 2021» von Standortförderer Samuel Zuberbühler (links) und Christian Geiger, Chief Digital Officer der Stadt, überreicht.

Bild: Stadt St.Gallen

Raffael Corrodi, Initiant von «Chargeshare», ist überzeugt, dass Klimaneutralität nur durch einen Umstieg auf Elektromobilität möglich ist. Er geht damit mit dem städtischen Energiekonzept einig. Sein Projekt zielt darauf ab, dass private Ladestationen für E-Fahrzeuge öffentlich zugänglich gemacht werden.

Dies soll mit Hilfe einer App geschehen, bei der Eigentümerinnen und Eigentümer einer Ladestation angeben können, wann sie allen zur Verfügung steht. Mit Hilfe der gleichen App werden E-Autofahrerinnen und E-Autofahrer über solche Lademöglichkeiten informiert und können sie auch gleich reservieren.

Gemäss Jury kann dank «Chargeshare» die Lade-Infrastruktur effizienter genutzt werden. Unternehmen und Privae könnten ihre Anlage gezielt freigeben, oder die Stadt kann – aufgrund der Infos von Nutzerinnen und Nutzern - an geeigneten Orten öffentliche Ladesäulen neu aufbauen. Ausserdem erhalten mehr Hauseigentümerinnen und Mieter Zugang zu Ladestationen. (sk/vre)

Freitag, 19. November - 10:53 Uhr

Schon wieder: 68-Jährige übergibt falscher Polizistin 22'000 Franken

Am Donnerstag haben schon wieder falsche Polizistinnen und Polizisten in der Stadt St.Gallen zugeschlagen. Diesmal nahmen sie einer 68-jährigen Rentnerin 22'000 Franken ab. Die Kantonspolizei warnt in diesem Zusammenhang erneut vor dieser Betrugsmasche. Sie ruft dazu auf, niemals auf Aufforderung von angeblichen Polizisten hin Wertgegenstände irgendwo zu deponieren.

Die Masche der falschen Polizistinnen und Polizisten ist inzwischen breit bekannt, und trotzdem fallen immer wieder ältere Personen darauf herein: Am Donnerstag, kurz vor 16 Uhr, meldete sich im aktuellen Fall eine angebliche Polizistin telefonisch bei der 68-jährigen St.Gallerin. Sie tischte ihr die übliche Geschichte auf, dass soeben zwei Männer verhaftet worden seien und dass es Hinweise gebe, dass sie ebenfalls das Opfer eines Betrugsversuchs werden könnte.

Die Polizei wolle den restlichen Tätern das Handwerk legen und brauche die Hilfe der 68-Jährigen. Sie solle Bargeld von der Bank abheben und es an einem bestimmten Ort deponieren. Damit wolle man den Betrügern eine Falle stellen, wurde der Frau erzählt. Sie kam der Aufforderung der falschen Polizistin nach und deponierte 22'000 Franken. Kurz darauf wurde festgestellt, dass das Geld verschwunden war. (kapo/vre)

Warnung

Misstrauisch bleiben, kein Geld irgendwo deponieren

Die Kantonspolizei St.Gallen stellt seit Mitte des vergangenen Jahres immer wieder Wellen von Betrugsversuchen von falschen Polizistinnen und Polizisten fest. Sie ruft dazu auf, bei Anrufen Unbekannter Vorsicht walten zu lassen.

Zudem hält sie in ihrer Mitteilung vom Freitag fest: «Die Polizei bewahrt niemals Wertgegenstände wie Bargeld und/oder Schmuck für Privatpersonen auf. Geld ist auf der Bank am sichersten aufgehoben. Nie Geld an unbekannte Personen übergeben. Nie Geld und andere Wertgegenstände auf Aufforderung hin irgendwo deponieren.» (kapo/vre)

Freitag, 19. November - 10:33 Uhr

Einbruch in Ladenlokal: Leere Kasse gestohlen

Am frühen Freitagmorgen haben Einbrecher ein Verkaufsgeschäft an der Hauptstrasse in Rorschach heimgesucht. Die Unbekannten drangen zwischen 3.10 und 3.15 Uhr gewaltsam ins Gebäude ein. Dort nahmen sie eine Kasse mit, die allerdings kein Bargeld enthielt. Der Sachschaden durch den Einbruch beläuft sich gemäss Mitteilung der Kantonspolizei auf rund 2'000 Franken. (kapo/vre)

Freitag, 19. November - 8:59 Uhr

Café Pelikan eröffnet am Samstag wieder - mit neuer Wirtin, neuem Namen und neuem Betriebskonzept

Jetzt ist es offiziell: Morgen Samstag wird das Café Pelikan an der Schmidgasse 15 unter dem neuen Namen «Formidable Pelikan» wieder eröffnet. Das meldet am Freitag die Eigentümerin der Liegenschaft, die Ortsbürgergemeinde St.Gallen, in einer Mitteilung. Neu führt Désirée Fatzer das Lokal mit neuem Betriebskonzept. Es soll künftig «Gastronomie für alle Sinne» bieten, wie es in der Mitteilung PR-vollmundig heisst.

Das ehemalige Café Pelikan an der Schmiedgasse 15 eröffnet diesen Samstag als Restaurant Formidable Pelikan wieder.

Das ehemalige Café Pelikan an der Schmiedgasse 15 eröffnet diesen Samstag als Restaurant Formidable Pelikan wieder.

Bild: Reto Voneschen
(22.6.2021)
Désirée Fatzer führt neu das Restaurant Formidable Pelikan.

Désirée Fatzer führt neu das Restaurant Formidable Pelikan.

Bild: PD

Der «Formidable Pelikan» spezialisiert sich auf «saisonale, pflanzliche, nachhaltig produzierte, regionale» Gerichte, «die auch für Allergiker bestens geeignet» seien. Verschiedenes davon werden nicht nur im Restaurant angeboten, sondern auch zum Mitnehmen. Das Restaurant soll täglich geöffnet sein, auch abends und an Sonntagen. Die Eröffnung findet morgen Samstag, 9 bis 22 Uhr, statt.

Das Café Pelikan/Restaurant Formidable Pelikan befindet sich im denkmalgeschützten Haus «Zum Pelikan» an der Schmiedgasse 15 in St.Gallen. Die Wurzeln des historischen Gebäudes reichen bis ins Jahr 1419 zurück. Der Erker stammt von 1707. Die Liegenschaft gehört der Ortsbürgergemeinde St.Gallen. (pd/vre)

Freitag, 19. November - 8:37 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 632 neue Ansteckungen am Donnerstag, weniger Hospitalisationen

Der Kanton St.Gallen meldet auf seiner Webseite für Donnerstag 632 neue laborbestätigte Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 64'431 Personen im Kanton mit dem Virus infiziert. Am Donnerstag wurde kein Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der St.Galler Coronatoten seit Frühling 2020 steht damit weiter bei 757.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Mittwoch, 18. November 2021, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Mittwoch, 18. November 2021, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

In den Spitälern des Kantons St.Gallen werden aktuell 41 Patientinnen und Patienten mit einer Covid-19-Infektion gepflegt - am Mittwoch waren es noch 48 gewesen. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Donnerstag bei 588 (So: 515, Mo: 490, Di: 520, Mi: 549). Die 14-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 1'081 (So: 870, Mo: 930, Di: 960, Mi: 1'017). Die Inzidenz bezeichnet die Zahl neuer Coronafälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohner.

Die Zahl neuer Coronafälle steigt auch im Kanton St.Gallen weiter an. Die Zahl der Hospitalisationen schwankt seit zehn Tagen zwischen 40 und 50 Patientinnen und Patienten; von Mittwoch auf Donnerstag hat sie von 48 auf 41 sogar einen Sprung nach unten gemacht. Die Zahl der Todesfälle ist im Vergleich zum Herbst 2020 derzeit tief: In den vergangenen zwei Wochen (5. bis 18. November) starben im Kanton St.Gallen vier Personen in Zusammenhang mit Covid-19, vor einem Jahr (und vor der Möglichkeit der Impfung) waren es in diesen 14 Tagen 100 Personen gewesen. (SK/vre)

Freitag, 19. November - 7:57 Uhr

Eine nationale U-Bahn für den Güterverkehr: Soll sich die Stadt St.Gallen am Projekt «Cargo sous terrain» beteiligen?

Das Projekt «Cargo sous terrain» sieht den Bau eines unterirdischen Transportsystems für kleine Güter zwischen den städtischen Zentren der Schweiz vor. Angestossen wurde es von grossen Schweizer Unternehmen und privaten Investoren. In einer neu im St.Galler Stadtparlament eingereichten Interpellation lotet die Fraktion von FDP und Jungen Freisinnigen (JF) jetzt das Interesse der Stadt an diesem Vorhaben aus. Konkret will sie wissen, was der Stadtrat vom Projekt hält und ob die Stadt bereits Vorarbeiten dafür in Angriff genommen hat.

Die Grundidee des «Cargo sous terrain»-Netzes in einer Grafik der Initianten des Projekts der Güter-U-Bahn.

Die Grundidee des «Cargo sous terrain»-Netzes in einer Grafik der Initianten des Projekts der Güter-U-Bahn.

Illustration: PD (15.3.2021)

Neben ihrer allgemeinen Haltung zum Projekts soll die Stadtregierung in ihrer Antwort auf den von 26 Parlamentsmitgliedern unterzeichneten Vorstoss darlegen, ob sie sich an «Cargo sous terrain» aktiv engagieren will, oder sie soll erklären, wieso sie das nicht zu tun gedenkt. Weiter wollen Interpellantinnen und Interpellanten wissen, ob der Stadtrat sich schon überlegt hat, wo in St.Gallen ein geeigneter Standort für ein Logistikzentrum zur Feinverteilung von Gütern läge, die dereinst per «Cargo sous terrain» angeliefert werden. Weiter soll er sich zu möglichen lokalen Partnern für diese Güterverteilung äussern. (vre)

Freitag, 19. November - 7:30 Uhr

Vorstoss im St.Galler Stadtparlament: Schärfer gegen Littering vorgehen

In den vergangenen 21 Monaten haben während der warmen Jahreszeit verschiedentlich Müllberge nach Partys «im grünen Ring» heftige Reaktionen von Nachbarinnen und Spaziergängern in den sozialen Medien ausgelöst. Die grünliberale Stadtparlamentarierin Magdalena Fässler greift das Thema jetzt in einer neu eingereichten Einfachen Anfrage auf. Sie will eine härtere Gangart gegenüber Littering im öffentlichen Raum und erkundigt sich beim Stadtrat, was in dieser Frage geplant ist.

In ihrer Einfachen Anfrage dokumentiert Magdalena Fässler die Zustände an Wochenenden mit einem Bild der zugemüllten Calatrava-Wartehalle.

In ihrer Einfachen Anfrage dokumentiert Magdalena Fässler die Zustände an Wochenenden mit einem Bild der zugemüllten Calatrava-Wartehalle.

Bild: PD

Zum einen stellt Fässler fest, dass viel im öffentlichen Raum der Innenstadt herumliegender Abfall gerade an den Wochenenden aus Verpackungen von Fast-Food-Läden besteht. Vom Stadtrat will sie daher wissen, ob er «im Kampf gegen die Abfallberge» bereit ist, mit Gastronomiebetrieben, von denen der Abfall ursprünglich stammt, das Gespräch zu suchen oder sie gar «in die Pflicht» zu nehmen. Weiter will die GLP-Politikerin wissen, wie viele Ordnungsbussen wegen Littering während der Olma ausgestellt wurden und ob die Stadtpolizei gedenkt, in diesem Zusammenhang spezielle Anti-Littering-Aktionen durchzuführen. (vre)

Donnerstag, 18. November - 18:09 Uhr

Delegation der St.Galler Regierung trifft SBB-Spitze: Ausbau Bahnhof St.Gallen vorantreiben, schnellere Züge nach Bern und Zürich

Eine Delegation der Kantonsregierung hat am Donnerstag die Spitze der SBB in St.Gallen zu einem Gedankenaustausch getroffen. Zur Sprache kamen dabei aktuelle Fragen des öffentlichen Verkehrs. Unter anderem meldete die Regierung gemäss Mitteilung den Wunsch nach raschem Ausbau des Ostkopfs des Bahnhofs St.Gallen an. Ebenfalls zur Sprache kam die schnelle Direktverbindung nach Bern und der sogenannte Leitweg Wallisellen zur Beschleunigung der Züge nach Zürich.

Vertreterinnen und Vertreter von SBB und Kanton beim Treffen vom Donnerstag in St.Gallen.

Vertreterinnen und Vertreter von SBB und Kanton beim Treffen vom Donnerstag in St.Gallen.

Bild: Kanton St.Gallen
(18.11.2021)

Ziel des Treffens der St.Galler Kantonsregierung mit der SBB-Spitze war die Vorstellung strategischer Ziele und die Diskussion aktueller Themen. Die SBB und der Kanton haben verschiedene Schnittstellen und arbeiten an einigen gemeinsamen Projekten. Seitens der SBB war der Verwaltungsrat unter Leitung von Präsidentin Monika Ribar sowie CEO Vincent Durcrot anwesend. Begrüsst wurden sie von Regierungspräsident Marc Mächler.

Die St.Galler Regierungsdelegation nutzte die Gelegenheit, um wichtige Forderungen des Kantons zu platzieren. Mit Nachdruck äusserte sie den Wunsch, den Ausbau des Ostkopfs des Bahnhofs St.Gallen so rasch als möglich in Angriff zu nehmen. Ziel des Kantons ist es nämlich, in den nächsten Jahren das Angebot der S-Bahn zu verdichten, um den Verkehr in der Agglomeration St.Gallen verstärkt auf den öffentlichen Verkehr verlagern zu können. (SK/vre)

Donnerstag, 18. November - 17:41 Uhr

130'000 Flaschen Festbier gebraut: Brauerei Schützengarten unterstützt Aktion «Ostschweizer helfen Ostschweizern»

Zum Start der «Tagblatt»-Weihnachtsaktion «Ostschweizer helfen Ostschweizern» (OhO) braut die Brauerei Schützengarten in St.Gallen wieder das traditionelle Festbier. Rund 130'000 Flaschen sind abgefüllt und stehen zum Trinken bereit. Pro verkaufter Flasche gehen fünf Rappen an OhO.

Richard Reinart, technischer Direktor der Brauerei Schützengarten, und OhO-Präsidentin Odilia Hiller stossen mit dem diesjährigen Festbier an.

Richard Reinart, technischer Direktor der Brauerei Schützengarten, und OhO-Präsidentin Odilia Hiller stossen mit dem diesjährigen Festbier an.

Bild: Michel Canonica
(17.11.2021)

«Ostschweizer helfen Ostschweizern» unterstützt Menschen aus den Kantonen St.Gallen, Thurgau und aus beiden Appenzell. Träger der Spendenaktion sind das «Tagblatt», seine Regionalausgaben, Radio FM1 sowie das Ostschweizer Regionalfernsehen TVO. Über die Vergabe von Spenden entscheidet ein unabhängiger, ehrenamtlicher Beirat. (red)

Spenden für die Aktion «Ostschweizer helfen Ostschweizern» (OhO) kann man im Internet.

Donnerstag, 18. November - 17:15 Uhr

Tag der offenen Hallentore im Filtrox-Areal im Sittertobel: Einen Blick in die neue Valida-Gartenhalle und eine vertikale Kräuterfarm werfen

Das Gartenteam der Valida hat lange auf einen eigenen Stützpunkt gewartet, der gross genug für alle Maschinen und Fahrzeuge wie auch die Arbeitsvorbereitungen, die Wartung der Geräte und Weiterbildung ist. Im Filtrox-Areal an der Moosmühlestrasse 8 im Sittertobel wurde der alte Wunsch nun Wirklichkeit. Am Freitag, 13 bis 17 Uhr, wird das «Tor 2» zur neuen Gartenhalle für die Öffentlichkeit hochgerollt. Dabei kann man das Valida-Gartenteam bei der Arbeit kennen lernen oder auch etwas trinken und essen.

Der Blick in die neue Gartenhalle der Valida im Filtrox-Areal im Sittertobel. Hier stehen die Türen am Freitagnachmittag offen.

Der Blick in die neue Gartenhalle der Valida im Filtrox-Areal im Sittertobel. Hier stehen die Türen am Freitagnachmittag offen.

Bild: PD

Für das Valida-Gartenteam ist aktuell die Vorbereitung von Gärten für den Winter das wichtigste Thema, wie Teamleiterin Monika Bosshart in einer Mitteilung zitiert wird. Ihr Team erledigt von der Neubepflanzungen über die Pflege im Abonnement bis hin zu periodischem Rückschnitt oder der Bekämpfung von Neophyten sämtliche Gartenarbeiten. Ein Teil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Gartenabteilung der Valida sind Menschen, die in der herkömmlichen Wirtschaft keinen Job finden. Andere befinden sich in einer von der IV unterstützten Ausbildung.

Blick in die vertikale Kräuterfarm von« lokal365» im Sittertobel. Auch sie steht am Freitagnachmittag zur Besichtigung offen.

Blick in die vertikale Kräuterfarm von« lokal365» im Sittertobel. Auch sie steht am Freitagnachmittag zur Besichtigung offen.

Bild: Sandro Buechler
(4.11.2021)

Ebenfalls geöffnet ist am Freitagnachmittag die Kräuterfarm von «lokal365» gleich neben der Valida-Gartenhalle. In dieser Anlage werden neuerdings in vertikalen «Beeten» Kräuter gezogen. Diese innovative Methode spart 90 Prozent Wasser und 70 Prozent Fläche, kommt aber gemäss Mitteilung auch noch ohne Pestizide aus. Das Konzept könnte dazu führen, dass Kräuter künftig den grössten Teil des Jahres nicht mehr aus Marokko, Isreael oder Südafrika importiert werden müssen, sondern das ganze Jahr über lokal produziert werden können. (pd/vre)

Donnerstag, 18. November - 16:40 Uhr

Fahrerflucht: Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen nach Zusammenstoss

Am vergangenen Samstagabend ist es an der Rorschacher Strasse zum Zusammenstoss zweier Autos gekommen. Der eine beteiligte Lenker setzte danach seine Fahrt fort, ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern. Die Stadtpolizei St.Gallen sucht jetzt unter 071'224'60'00 Personen, die Angaben zum geflüchteten Fahrzeug und der Person am Steuer machen können.

Am Samstag, 17.30 Uhr, war ein Auto auf der Rorschacher Strasse stadteinwärts unterwegs. Dabei kam es zu einem leichten Zusammenstoss mit einem Auto, das von der Tempelackerstrasse her in die Rorschacher Strasse einbog. Die Lenkerin oder der Lenker dieses Fahrzeugs entfernte sich gemäss Mitteilung von der Unfallstelle, ohne sich um den Schaden zu kümmern. (stapo/vre)

Donnerstag, 18. November - 16:25 Uhr

Adventskalender in Grünweiss: Jeden Tag ein FCSG-Spieler und ein Schöggeli

Momentaufnahme. Was es nicht alles gibt: für eingefleischte FC-St.Gallen-Fans etwa einen passenden Adventskalender. Hinter den 24 Türchen versteckt sich jeden Tag ein FCSG-Spieler plus ein Schöggeli. Das grünweisse Teil ist für 19 Franken im Fanshop des Klubs erhältlich.

Momentaufnahme. Was es nicht alles gibt: für eingefleischte FC-St.Gallen-Fans etwa einen passenden Adventskalender. Hinter den 24 Türchen versteckt sich jeden Tag ein FCSG-Spieler plus ein Schöggeli. Das grünweisse Teil ist für 19 Franken im Fanshop des Klubs erhältlich.

Bild: FC St.Gallen
Donnerstag, 18. November - 16:08 Uhr

Ostschweizer Radio- und Fernsehpreis wird am 8. Dezember verliehen: Geehrt wird in diesem Jahr der Fotograf Gian Ehrenzeller

Der Radio- und Fernsehpreis der SRG Ostschweiz geht in diesem Jahr an den Fotografen Gian Ehrenzeller. Er schaffe unverwechselbare, authentische und pointierte visuelle Aussagen. Dabei scheue er keinen Aufwand, fahre für ein Bild Kilometer weit und sei mit viel Motivation dabei, wird die Preisverleihung in einer Mitteilung begründet. Ehrenzeller deckt in der Ostschweiz für die Agentur Keystone-SDA alles ab - von den Appenzeller Silvesterchläusen bis zum World Economic Forum in Davos.

In diesem Jahr wird der Fotograf Gian Ehrenzeller mit dem Radio- und Fernsehpreis der SRG Ostschweiz ausgezeichnet.

In diesem Jahr wird der Fotograf Gian Ehrenzeller mit dem Radio- und Fernsehpreis der SRG Ostschweiz ausgezeichnet.

Bild: PD

1987 in Buchs geboren, lebt Gian Ehrenzeller heute in Valens. Nach einer kaufmännischen Lehre arbeitete er als Journalist bei der Lokalzeitung «Werdenberger & Obertoggenburger». Berufsbegleitend absolvierte er in Luzern den MAZ-Diplomlehrgang «Printjournalismus». 2013 stieg er als Volontär und als Stellvertretung bei der Bildagentur Keystone ein. Seit 2014 ist er bei ihr fest angestellt.

Der mit 10'000 Franken dotierte Ostschweizer Radio- und Fernsehpreis wird Jahr für Jahr von beiden Appenzell sowie den Kantonen Glarus, Graubünden, St.Gallen und Thurgau gestiftet und von der SRG Ostschweiz verliehen. Die Preisübergabe findet am Mittwoch, 8. Dezember, 19 Uhr im Pfalzkeller in St.Gallen statt. Der Anlass ist öffentlich. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung per E-Mail bis 5. Dezember bei der SRG Ostschweiz sowie ab 16 Jahren ein Covidzertifikat und ein amtlicher Ausweis nötig. (pd/vre)

Donnerstag, 18. November - 15:53 Uhr

Ärztevortrag am Kantonsspital: Was steckt hinter Long Covid?

Der Ärztevortrag vom kommenden Dienstag, 19.30 Uhr, im zentralen Hörsaal im Haus 21 des Kantonsspitals St.Gallen ist einem Phänomen gewidmet, das viele in Zusammenhang mit der Coronapandemie nervös macht. Viele Covid-Patientinnen und Covid-Patienten beklagen nämlich auch Wochen und Monate nach einer Infektion anhaltende Beschwerden, die durchaus auch die Leistungsfähigkeit stark reduzieren können.

Long Covid kann sich - auch bei Kindern - in ständiger Müdigkeit und in Erschöpfungszuständen ausdrücken.

Long Covid kann sich - auch bei Kindern - in ständiger Müdigkeit und in Erschöpfungszuständen ausdrücken.

Bild: Marija Babic/
Eyeem (24.7.2019)

Dieses sogenannte Long Covid kann von einem spezifischen Organ ausgehen, zum Beispiel der Lunge. Zum Teil treten aber auch unspezifische Symptome wie Erschöpfung, Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen oder Haarausfall auf. Fachleute des Kantonsspitals werden am Dienstag aufzeigen, was über Long Covid bekannt ist und wie man es behandeln kann. Vorgestellt wird das «Long-Covid-Programm» des Kantonsspitals. Nach den Referaten werden Fragen beantwortet.

Der Eintritt zum Vortragsabend ist gratis. Es braucht dafür auch keine Anmeldung, nötig ist allerdings ab 16 Jahren ein gültiges Covidzertifikat und ein amtlicher Ausweis. Die Zahl Plätze ist beschränkt. Der Vortragsabend kann am 23. November, ab 19.30 Uhr, auch online im Livestream mitverfolgt werden. Dies allerdings ohne Möglichkeit, selber Fragen zu stellen. (pd/vre)

Donnerstag, 18. November - 14:41 Uhr

Die steinernen Überreste des Klosters St.Gallen: Monumentale Bauplastik von europäischer Bedeutung

Über die steinernen Überreste des mittelalterlichen Klosters St.Gallen ist immer noch relativ wenig bekannt. Dass man heute mehr weiss als auch schon, ist auch Guido Faccani zu verdanken. Der Mittelalterarchäologe und Kunsthistoriker hat archäologische Funde aus Grabungen der Jahre 1963 bis 1967 wissenschaftlich ausgewertet. Für ihn ist klar: «Die monumentalen Bauplastiken aus der alten St.Galler Klosterkirche bilden ein einzigartiges Ensemble von europäischer Bedeutung.»

So kann etwa man sich das mittelalterliche Kloster St.Gallen in seinen frühen Tagen vorstellen.

So kann etwa man sich das mittelalterliche Kloster St.Gallen in seinen frühen Tagen vorstellen.

Illustration:
Bernard Reymond

Jetzt liegt die Untersuchung von Guido Faccani vor. Am kommenden Mittwoch, 18 Uhr, stellt er sie in einem Vortrag im Historischen und Völkerkundemuseum in St.Gallen vor. Dies unter dem Titel «Von grossen und kleinen Steinen – Bauplastik der St.Galler Abteikirchen». Der Abend findet im Rahmen der laufenden Sonderausstellung «Mittelalter am Bodensee». Für die Teilnahme braucht's ab 16 Jahren ein gültiges Covidzertifikat und einen amtlichen Ausweis. (pd/vre)

Donnerstag, 18. November - 14:23 Uhr

Farbtupfer im Novembergrau

Momentaufnahme. Ingrid Zürcher fotografierte am Panoramaweg zwischen Abtwil und Engelburg die Samen des Pfaffenhütchens, das im Volksmund auch Katzenpfötchen heisst.

Momentaufnahme. Ingrid Zürcher fotografierte am Panoramaweg zwischen Abtwil und Engelburg die Samen des Pfaffenhütchens, das im Volksmund auch Katzenpfötchen heisst.

Donnerstag, 18. November - 13:52 Uhr

Am TVO-Stammtisch mit dem «Schnurri der Nation»: Beni Turnheer diskutiert mit Julia Kubik und Peter Freund über Gott und die Welt

Heute Donnerstag sitzt TV-Legende Beni Thurnheer am Stammtisch des Ostschweizer Regionalfernsehens TVO. Was sagt «Beni national» zum Auftritt der Schweizer Fussballnati in der WM-Quali? Und ist ein Anti-Corona-Lockdown wie in Österreich für ihn vorstellbar? Mit der St.Galler Slam-Poetin Julia Kubik und Sänger Peter Freund diskutiert Beni Thurnheer über die Top-Themen der Woche.

Beni Thurnheer wie man ihn am besten kennt: als Moderator - im Bild am Weltmädchenfussballtag in Solothurn. Heute Abend sitzt er am Stammtisch beim Ostschweizer Regionalfernsehen TVO.

Beni Thurnheer wie man ihn am besten kennt: als Moderator - im Bild am Weltmädchenfussballtag in Solothurn. Heute Abend sitzt er am Stammtisch beim Ostschweizer Regionalfernsehen TVO.

Bild: Hansjörg Sahli
(10.10.2021)

Der aktuelle «Stammtisch» mit Beni Thurnheer wird heute Donnerstag, 18.30 Uhr, erstmals gesendet. Danach wird er stündlich wiederholt. Und ab heute Abend ist die Sendung natürlich wie immer auch im Internetauftritt von TVO abrufbar. (pd/vre)

Donnerstag, 18. November - 12:49 Uhr

Spektakulärer Unfall wegen medizinischem Problem: Drei Autofahrerinnen leicht verletzt und Schaden von mehreren zehntausend Franken

Vermutlich wegen eines medizinischen Problems einer Autofahrerin ist es am Mittwochmorgen auf der Romanshornerstrasse in Wittenbach zu einem spektakulären Unfall mit vier Autos gekommen. Dabei wurden drei Lenkerinnen leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie gemäss Mitteilung der Kantonspolizei ins Spital. Ihre drei Autos mussten abgeschleppt werden. Durch den Zwischenfall entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.

Die Unfallstelle vom Mittwochmorgen auf der Romanshornerstrasse in Wittenbach.

Die Unfallstelle vom Mittwochmorgen auf der Romanshornerstrasse in Wittenbach.

Bild: Kantonspolizei SG
(17.11.2021)

Am Mittwoch, kurz nach 7.20 Uhr, fuhrt eine 40-Jährige mit ihrem Auto auf der Romanshornerstrasse von Wittenbach in Richtung Lömmenschwil. Gleichzeitig waren eine 23-Jährige und eine 62-Jährige mit ihren Autos in entgegengesetzte Richtung unterwegs. Nach jetzigen Erkenntnissen geriet die 40-Jährige Frau dann aufgrund eines medizinischen Problems mit ihrem Auto auf die Gegenfahrbahn.

Die vier in Wittenbach in den Unfall verwickelten Autos wurden teils ziemlich schwer beschädigt.

Die vier in Wittenbach in den Unfall verwickelten Autos wurden teils ziemlich schwer beschädigt.

Bild: Kantonspolizei SG
(17.11.2021)

Dort stiess sie frontal mit dem Auto der 23-Jährigen zusammen. Deren Auto wurde durch die Wucht des Aufpralls zurückgestossen und stiess gegen die Front des Autos der 62-Jährigen. Deren Fahrzeug wiederum wurde ebenfalls nach hinten katapultiert, wo es mit einem vermutlich stillstehenden Auto eines 32-jährigen Mannes kollidierte. (kapo/vre)

Donnerstag, 18. November - 12:31 Uhr

Unfall im Kreisverkehr: 16-jähriger Mofa-Fahrer bei Zusammenstoss verletzt

Am Donnerstagmorgen ist in einem Kreisel an der Romanshornerstrasse in Wittenbach ein Auto mit einem Mofa zusammengestossen. Dabei stürzte der 16-jährige Mofa-Lenker und zog sich leichte Verletzungen zu. Der Rettungsdienst brachte ihn gemäss Mitteilung der Kantonspolizei St.Gallen ins Spital. Es entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken.

Durch den Zusammenstoss seines Mofas mit einem Auto in diesem Kreisel in Wittenbach wurde am Donnerstag ein Jugendlicher verletzt.

Durch den Zusammenstoss seines Mofas mit einem Auto in diesem Kreisel in Wittenbach wurde am Donnerstag ein Jugendlicher verletzt.

Bild: Kantonspolizei SG
(18.11.2021)

Eine 31-Jährige war am Donnerstag, 6.15 Uhr,mit ihrem Auto vom Wittenbacher Zentrum in Richtung Muolen unterwegs. Bei einem Kreisel an der Romanshornerstrasse verlangsamte sie ihr Tempo und fuhr dann mit ihrem Auto in den Kreisverkehr. Gleichzeitig bog auch ein 16-Jähriger mit seinem Mofa in den Kreisel ein. Dadurch erfasste das Auto das Zweirad frontal auf der rechten Seite. (kapo/vre)

Donnerstag, 18. November - 12:20 Uhr

An der Bar mit Romeo und Julia: Verbilligte Tickets für unter 30-Jährige

«Romeo und Julia» von William Shakespeare ist wohl die berühmteste Liebesgeschichte der Weltliteratur. Am Theater St.Gallen hat sich die junge Regisseurin Mirja Biel des Klassikers angenommen. In ihrer Version steht Julia im Mittelpunkt – und stellt Fragen und Forderungen einer jungen Frau von heute. So entstand ein entstaubter Shakespeare mit dem Titel «Julia und Romeo». Ein Klassiker mit Frauenpower, der speziell ein junges Publikum ansprechen sollte, wie die Kritik nach der Premiere schrieb.