ST.GALLER STADT-TICKER: Anspruchsvolle Mieter +++ Nachtleben soll mediterraner werden +++ Skirennen der Parlamentarier ist abgesagt 

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Stadt St.Gallen: In unserem Stadt-Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Donnerstag, 27. Februar - 8:45 Uhr

Anspruchsvolle Mieter

Leserbild. Walter Schmidt fotografierte das Vogelpärchen, das offenbar eine Bleibe sucht, vor einem alten Nistkasten in einem Wittenbacher Garten.

Leserbild. Walter Schmidt fotografierte das Vogelpärchen, das offenbar eine Bleibe sucht, vor einem alten Nistkasten in einem Wittenbacher Garten.

Mittwoch, 26. Februar - 16:20 Uhr

Gastro-Szene und Politik machen Druck für Pilotversuch: Von Juni bis August am Freitag und Samstag länger draussen sitzen

(pd/vre) Am Dienstagabend hat das Präsidium des Stadtparlaments eine neu eingereichte Interpellation dringlich erklärt. Sie verlangt, dass von Juni bis August Besucherinnen und Besucher an Freitagen und Samstagen zwei Stunden länger in den Gartenbeizen sitzen dürfen. In einzelnen Restaurants insbesondere rund um den Marktplatz darf heute bis Mitternacht draussen gewirtet werden, in den meisten Lokalen ist damit bereits um 22 Uhr Schluss.

Die Stadt soll bereits im Sommer 2020 und 2021 einen Pilotversuch mit den verlängerten Öffnungszeiten durchführen. Da der Vorstoss dringlich ist, muss der Stadtrat die Fragen an der nächsten Parlamentssitzung vom 24. März beantworten. Das Parlament kann sie dann diskutieren. Falls der Stadtrat abschlägig antwortet, ist es allenfalls möglich, das Anliegen als Vorstoss in verbindlicherer Form - als Postulat oder Motion - erneut aufs Tapet zu bringen.

In lauen Sommernächten sitzen heute auch viele St.Gallerinnen und St.Galler gerne in einer Gartenbeiz. Im Bild das «News» am Oberen Graben.

In lauen Sommernächten sitzen heute auch viele St.Gallerinnen und St.Galler gerne in einer Gartenbeiz. Im Bild das «News» am Oberen Graben.

Bild: Hanspeter Schiess

Den Vorstoss, und das geschieht nicht alle Tage, tragen fünf von sechs Parlamentsfraktionen mit, und zwar jene von CVP/EVP, von FDP, von SVP, der Grünliberalen sowie von SP/Juso/PFG. Nur Grüne und Junge Grüne fehlen. 50 von 63 Mitgliedern des Stadtparlament haben die Interpellation zudem mitunterzeichnet.

Initiiert wurde der Vorstoss für längere Öffnungszeiten am Freitag und Samstag für bewirtschaftete Aussenflächen durch «Gastro Stadt St.Gallen» sowie «Nachtgallen». Letzteres ist die IG der Träger des St.Galler Nachtlebens. «Mediterrane Nächte» entsprächen dem steigenden Bedürfnis «unserer Gesellschaft nach Bewirtung im Freien auch spätabends und in der Nacht», begründen die Organisationen in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Mittwoch, 26. Februar - 16:00 Uhr

Podiumsdiskussion am Montag im «Süd»: Im Sommer am Freitag und Samstag zwei Stunden länger draussen sitzen?

(pd/vre) Die am Dienstag im St.Galler Stadtparlament neu eingereichte Interpellation «Mediterrane Nächte: Pilotversuch mit verlängerten Öffnungszeiten für bewirtschaftete Aussenflächen» wird am kommenden Montag, 19 Uhr, in der Süd-Bar öffentlich diskutiert. Auf dem Podium sitzen Marc Weber (Nachtgallen), René Rechsteiner (Gastro Stadt St.Gallen) und Stadtparlamentarier Donat Kuratli (SVP).

Mittwoch, 26. Februar - 15:24 Uhr

Mangels Schnee: Parlamentarier sagen Skirennen an der Beckenhalde ab

(vre) Am Freitag hätten sich Politikerinnen und Politiker aus Stadt und Kanton für einmal nicht in Parlamentssälen, sondern am Skihang messen sollen. Der Anlass wurde jetzt aber abgesagt: Auch am dritten Verschiebedatum fehlt an der Beckenhalde in St.Georgen der Schnee. Was insofern schade ist, als dass damit der Versuch auf der Strecke bleibt, den früher sehr beliebten Anlass neu zu beleben.

Parlamentarier-Skirennen an der Beckenhalde 2012: Aufwärmen mit Sonja Nef. Mit der Nummer 14 Beat Rütsche, der aktuelle Präsident des St.Galler Stadtparlaments.

Parlamentarier-Skirennen an der Beckenhalde 2012: Aufwärmen mit Sonja Nef. Mit der Nummer 14 Beat Rütsche, der aktuelle Präsident des St.Galler Stadtparlaments.

Bild: Ralph Ribi (7.2.2012)

Das Parlamentarier-Skirennen wurde 2006 ins Leben gerufen. Es fand regelmässig an der Beckenhalde statt; bei Schneeknappheit wurde einzelne Male in höhere Lagen ausgewichen. 2012 starteten noch vier Politikerinnen und Politiker, daher wurde auf weitere Austragungen verzichtet. 

Diesen Winter unternahm eine Gruppe um FDP-Stadtparlamentarier Marcel Rotach den Versuch, den politischen Sportanlass neu zu beleben. Was jetzt am Schneemangel gescheitert ist: Auch wenn es am Mittwoch und Donnerstag kräftig schneit, reicht es nicht mehr für eine tragfähige Rennpiste. Dann vielleicht nächsten Winter?

Mittwoch, 26. Februar - 14:11 Uhr

Foto vom St.Galler Marktplatz, das nostalgische Gefühle weckt: Als der Wochenmarkt noch der Grundversorgung diente

(vre) Von der Quantität her ist der ständige wie der Wochenmarkt in St.Gallen heute nur noch ein Schatten seiner selbst. Die Zahl der Stände ist in den vergangenen zwanzig Jahren markant gesunken. Nostalgische Gefühle weckt bei all denen, die diese Zeiten noch miterlebt haben, sicher das Bild von Marktplatz und Blumenmarkt vom Anfang der 1970er-Jahre.

Der St.Galler Wochenmarkt Anfang der 1970er-Jahre. Der Blumenmarkt diente noch dem Zweck, den seine Bezeichnung nahelegt. Und am ständigen und Wochenmarkt standen die Stände noch dicht an dicht.

Der St.Galler Wochenmarkt Anfang der 1970er-Jahre. Der Blumenmarkt diente noch dem Zweck, den seine Bezeichnung nahelegt. Und am ständigen und Wochenmarkt standen die Stände noch dicht an dicht.

Bild: Sammlung Reto Voneschen (1971)

Der ständige und der Wochenmarkt dienten damals, vor dem grossen Siegeszug der Grossverteiler und Discounter, vielen Städterinnen und Städtern noch der Grundversorgung. Am Mittwoch und Samstag deckte sich die Hausfrau auf dem Markt mit Gemüse, Obst und anderen landwirtschaftlichen Produkten ein. Entsprechend gross war das Angebot - und die Zahl der Marktstände.

Interessant ist, dass sich vor fünfzig Jahren der ständige und der Wochenmarkt mischten.2019 wurde der Wochenmarkt wieder auf den Platz vor dem Restaurant Marktplatz geschoben. Was als grosse Neuerung zur Belebung des Platzes gelobt wurde, ist so neu also gar nicht. «Auseinandergelebt» hatten sich die Märkte, weil der Wochenmarkt schrumpfte und damit auf die Ost- und Südseite der Bank Acrevis passte.

Mittwoch, 26. Februar - 13:52 Uhr

Noch ein vorzeitiger Rücktritt aus dem St.Galler Stadtparlament: Auf Benedikt van Spyk folgt bei der FDP Elisabeth Stadelmann

(vre) Nach der Wahl zum Staatssekretär des Kantons St.Gallen tritt Benedikt van Spyk auf Ende Februar aus dem St.Galler Stadtparlament zurück. Er gehörte diesem damit knapp zwei Jahre an; auf 1. April 2018 hatte er für die damals zurücktretende, langjährige FDP-Parlamentarierin Jennifer Deuel nachrücken können.

Bei der FDP rutscht Elisabeth Stadelmann-Meier nach dem Rücktritt von Benedikt van Spyk ins St.Galler Stadtparlament nach.

Bei der FDP rutscht Elisabeth Stadelmann-Meier nach dem Rücktritt von Benedikt van Spyk ins St.Galler Stadtparlament nach.

Bilder: PD

Für van Spyk rutscht Elisabeth Stadelmann-Meier ins Parlament nach. Die FDP-Frau hat im März 2019 Schlagzeilen gemacht, weil sie als erste Frau überhaupt das Präsidium der Offiziersgesellschaft des Kantons St.Gallen übernommen hat. Nach St.Gallen gekommen ist Stadelmann-Meier nach ihrem Wirtschaftsstudium. Hier hat sie sich in Rechnungslegung und Controlling weitergebildet. Seit 2014 führt die 43-Jährige das eigene Unternehmen, die «ESM Revision & Rechnungswesen».

Mittwoch, 26. Februar - 12:55 Uhr

Solarstrom vom Dach der Eishalle Lerchenfeld: 270 Tonnen Erde werden durch 216 Tonnen Kies ersetzt

Neben der Eishalle Lerchenfeld steht derzeit ein Baukran.

Neben der Eishalle Lerchenfeld steht derzeit ein Baukran.

Bild: St.Galler Stadtwerke

(pd/vre) Auf dem Dach der Eishalle Lerchenfeld bauen die Stadtwerke eine neue Fotovoltaikanlage. Die Arbeiten dafür haben begonnen. So war gemäss Newsletter der Stadt der Gerüstbauer schon vor Ort und hat das Dach «absturzsicher» gemacht. Aktuell wird die Erde auf dem Flachdach entfernt und dessen Zustand überprüft. Danach sind Vorarbeiten für die Anlage nötig. Ab dem 16. März sollen die Solarmodule montiert werden.

Der Newsletter der Stadt lässt einen Blick in die Herausforderung zu, eine Fotovoltaikanlage auf ein grosses Dach zu stellen. Dabei spielen die Berechnungen zur Statik eine zentrale Rolle. Bei ihnen ist nicht nur das Eigengewicht der Anlage im Auge zu behalten, die Belastungen durch Schnee und Wind spielen ebenfalls eine Rolle. 

Das Flachdach der Eishalle ist heute mit einem Erdsubstrat bedeckt. Dieses wird beim Bau der Fotovoltaikanlage durch Kies ersetzt.

Das Flachdach der Eishalle ist heute mit einem Erdsubstrat bedeckt. Dieses wird beim Bau der Fotovoltaikanlage durch Kies ersetzt.

Bild: St.Galler Stadtwerke

Bei der Eishalle ist das Gewicht der Anlage vernachlässigbar. Sie wiegt 21,5 Tonnen; dazu kommen 2,7 Tonnen für die Unterkonstruktion. Viel mehr ins Gewicht fällt das Deckmaterial fürs Flachdach. Das heute darauf liegende Substrat wiegt 270 Tonnen. Es wird mit der Fotovoltaikanlage durch eine kleiner Menge Kies ersetzt. Sie wiegt 216 Tonnen. Insgesamt ist das Gewicht, das mit der Fotovoltaikanlage auf dem Dach lastet, knapp 30 Tonnen leichter als heute.

Mittwoch, 26. Februar - 11.30 Uhr

WWF bietet Kurs in St.Gallen an: Gartensträucher und Reben richtig schneiden

(pd/vre) Rosen-, Wild-, Beeren- und Ziersträucher, aber auch Wild- und Pergolareben müssen von Zeit zu Zeit geschnitten werden, damit sie Blüten und Früchte tragen. Wer seine Sträucher schneidet, ohne genau zu wissen wie, erzielt oft enttäuschende Resultate. Daher bietet der WWF am Samstag, 7. März, 8.30 bis 16.30 Uhr, in St.Gallen einen Schnittkurs an.

Damit Rosen schön blühen und mit dem Duft ihrer Blüten bezaubern können, müssen sie regelmässig geschnitten werden. Wie man das richtig macht, zeigt der WWF in einem Kurs in St.Gallen.

Damit Rosen schön blühen und mit dem Duft ihrer Blüten bezaubern können, müssen sie regelmässig geschnitten werden. Wie man das richtig macht, zeigt der WWF in einem Kurs in St.Gallen.

Bild: Reto Martin

Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen im Kurs in der Theorie und vor allem in der Praxis Strauch- und Staudenarten zu schneiden, damit sie sich im eigenen Garten über ein gesundes und schönes Wachstum der Pflanzen freuen können. Angeleitet werden sie von einem Naturgärtner. Auskunft und Anmeldung bis 6. März, 12 Uhr, beim WWF-Regiobüro in St.Gallen unter 071'221'72'30 oder bei regiobuero@wwfost.ch.

Mittwoch, 26. Februar - 11:15 Uhr

Jetzt für die Verbilligung der Krankenkassenprämie anmelden

(pd/vre) Wer im Kanton eine Prämienverbilligung für die Krankenkasse abholen will, muss sich bis 31. März bei der Sozialversicherungsanstalt (SVA) anmelden. Bekannte Berechtigte werden von dieser Institution jeweils Anfang Jahr angeschrieben. In diesem Jahr wurden gemäss Mitteilung zu diesem Zweck mehr als 28'600 Briefe versandt; damit wurden erfahrungsgemäss rund 65'000 Personen erreicht.

Ob man im Kanton St.Gallen berechtigt ist, Verbilligungsbeiträge für die Krankenkassenprämie zu beziehen, muss man nicht selber ausrechnen. Die Sozialversicherungsanstalt (SVA) stellt online einen Rechner zur Verfügung.

Ob man im Kanton St.Gallen berechtigt ist, Verbilligungsbeiträge für die Krankenkassenprämie zu beziehen, muss man nicht selber ausrechnen. Die Sozialversicherungsanstalt (SVA) stellt online einen Rechner zur Verfügung.

Bild: Martin Rütschi/KEYSTONE

Bereits sind rund 34'000 Anträge für Prämienverbilligungen bei der SVA eingetroffen, drei Viertel über den Online-Weg. Für alle, die keine Post von der SVA St.Gallen erhalten haben, steht auf deren Webseite ein Formular für die Anmeldung zur Verfügung. Dort findet sich auch ein Rechner, mit dem der Anspruch auf Verbilligung berechnet werden kann. Zudem gibt es auf dem Internetauftritt die Möglichkeit, Fragen zur Prämienverbilligung zu stellen.

Mittwoch, 26. Februar - 11:00 Uhr

Lucie Schenker und Nathalie Krieg stellen bei Hiltibold aus

Die Hiltibold-Kunstvitrinen befinden sich seit nunmehr drei Jahren an der Goliathgasse 15 in St.Gallen.

Die Hiltibold-Kunstvitrinen befinden sich seit nunmehr drei Jahren an der Goliathgasse 15 in St.Gallen.

Bild: Benjamin Manser (13.4.2018)

(gen) Am Donnerstag, 18 Uhr, ist wieder einmal Hiltibold-Vernissage. Die Kunstvitrinen, die nach dem Gefährten des heiligen Gallus benannt sind, befinden sich in der Stützmauer der Magnihalde an der Goliathgasse 15. Ausstellen werden Lucie Schenker und Nathalie Krieg. Wie bei jeder Eröffnung, die alle drei Wochen stattfindet, wird am Brunnen vor dem Hiltibold auf die Ausstellenden getrunken. Die Plattform für die St.Galler Kunstszene wird seit drei Jahren von den Künstlerinnen Anita Zimmermann und Marianne Rinderknecht betrieben. (gen)

Mittwoch, 26. Februar - 10:49 Uhr

Hommage an die Insekten: «Der Hummelflug» für einmal ganz, ganz langsam

(gen) Das Zwischenspiel «Der Hummelflug» aus der Oper «Das Märchen vom Zaren Saltan» des russischen Komponisten Nikolai Rimski-Korsakov (1844-1908) überzeugt durch hohes Tempo und virtuos komponierte Lautmalerei. Der Gaiser Musiker Patrick Kessler und sein Chuchchepati Orchestra mit Julian Sartorius und Ludwig Berger, versuchen nun im St.Galler Palace, das Stück so langsam wie möglich zu spielen.

Patrick Kessler, Musiker aus Gais, ist Drahtzieher des Chuchchepati Orchestra und anderer Kulturprojekte in der Region.

Patrick Kessler, Musiker aus Gais, ist Drahtzieher des Chuchchepati Orchestra und anderer Kulturprojekte in der Region.

Bild: Lisa Jenny (28.8.2019)

In einer Konzertserie, die am Donnerstag, 20.22 Uhr, startet, wird pro Aufführung jeweils nur ein Takt der Komposition interpretiert. Die Serie ist eine Hommage an die vom Aussterben bedrohte Welt der Insekten. Im Konzert verweben sich Feldaufnahmen mit den Instrumenten des Musikkollektivs.

«Bewusst Muster durchbrechen»

«Klang Moor Schopfe»-Erfinder Patrick Kessler steht mit seinem Kontrabass regelmässig selbst auf Bühnen. Heute Abend im Palace St. Gallen mit vier Gastmusikern. Es ist die letzte Show vor der Sommerpause seines Langzeitprojekts Chuchchepati Orchestra.
Philipp Bürkler
Dienstag, 25. Februar - 21:57 Uhr

Von «goldenen Fallschirmen» bis zum Schulstreit: Das hat das St.Galler Stadtparlament am Dienstag entschieden

Blick in den Saal des St.Galler Stadtparlaments im Waaghaus am Bohl.

Blick in den Saal des St.Galler Stadtparlaments im Waaghaus am Bohl.

Bild: Urs Bucher (14.1.2020)

(mha/ren/vre) Das Stadtparlament hat gestern an der 43. Sitzung der Legislatur 2017 bis 2020 ein Sachgeschäft, einen Postulatsbericht, eine Motion, zwei Postulate und zwei Interpellationen behandelt.

  • Ruhegehälter. Das Stadtparlament hat das neue Reglement über «Lohnfortzahlung bei Nichtwiederwahl oder bei vorzeitigem Rücktritt» mit 59 Stimmen genehmigt. Stadträtinnen und Stadträte verlieren damit ihren «goldenen Fallschirm».
  • Energiefonds. Der Postulatsbericht «Energiefondsreglement: Ausdehnung der Förderung auf gewerbliche Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht» stiess auf breite Zustimmung. Damit kommen auch Lieferwagen und kleine Lastwagen mit Elektro- oder Hybridantrieb in den Genuss von städtischer Förderung.
  • Denkmalpflege. Die Motion «Mehr Transparenz und Rechtssicherheit bei der Denkmalpflege» wurde mit einem geänderten Auftrag einstimmig erheblich erklärt.
  • Fotovoltaik. Ebenfalls einstimmig erheblich erklärt hat das Stadtparlament das grüne Postulat «Strategie für den Ausbau der Fotovoltaik». Es verlangt einen Bericht darüber, wie der Stadtrat die Bemühungen in diesem Bereich ankurbeln will.
  • Artikel 51. Artikel 51 der Bauordnung regelt, wie sich Mehrfamilienhäuser in Einfamilienhausgebiete einfügen müssen. Für den Stadtrat ist der Artikel noch zu wenig lange in Kraft, um eine abschliessende Bilanz darüber ziehen zu können. Die Interpellation dazu wurde kurz diskutiert.
  • Holz. Das Postulat «Holzbau, eine Massnahme zur Verringerung des CO2-Ausstosses» wurde erheblich erklärt. Der Bericht dazu muss aber über alle nachhaltigen und ökologischen Bauweisen Auskunft geben.
  • Schulstreit. Es bewegt sich etwas in die richtige Richtung: Das wurde bei der Debatte über die CVP/EVP-Interpellation zum Streit von Schulamt und Lehrergewerkschaft deutlich. Neu war, dass die Konfliktparteien einen von einem externen Fachmann moderierten Workshop durchführen wollen.
Dienstag, 25. Februar - 16:33 Uhr

Wegen der Gefahr durch das Corona-Virus: St.Galler Unternehmen sagt internationale Tagung von Anfang März ab

(pd/vre) Die St.Galler Regloplas AG hat am Mittwoch ihre vom 2. bis 6. März geplanten internationalen Vertretertage abgesagt. Dies mit Rücksicht auf die aktuelle Situation mit dem sich ausbreitenden Corona-Virus. Verwaltungsrat und Geschäftsleitung hätten diesen Entscheid getroffen, um die Gesundheit der globalen Vertriebspartner und der eigenen Mitarbeiter zu schützen, heisst es in einer Mitteilung.

Die St.Galler Regloplas AG ist eine der ersten Adressen, wenn es um Temperiergeräte für die verarbeitende Industrie geht, und das weltweit. Das Unternehmen exportiert über 90 Prozent seiner Erzeugnisse, und dies in über 50 Länder. Entwickelt und montiert werden sämtliche Geräte in St.Gallen. Diese Standorttreue wird mit Qualitätsgründen erklärt.

Hier an der Martinsbruggstrasse will die Regloplas AG eine grössere und von Grund auf neu konzipierte Fabrik auf die grüne Wiese stellen.

Hier an der Martinsbruggstrasse will die Regloplas AG eine grössere und von Grund auf neu konzipierte Fabrik auf die grüne Wiese stellen.

Bild: Urs Bucher (29.11.2018)

Regloplas will am Standort St.Gallen ausbauen. Im Rahmen der jetzt abgesagten Vertretertage hätten am 4. März auch die Pläne für einen Fabrikneubau an der Martinsbruggstrasse vorgestellt werden sollen. Hierhin will die Regloplas AG vom in den 1970er-Jahren bezogenen Produktionsstandort an der Flurhofstrasse umziehen. Beim Neubau im äussersten Osten der Stadt handelt es sich um eine grössere und von Grund auf neu durchdachten Fabrik.

Dienstag, 25. Februar - 14:40 Uhr

Neubau fürs Schulhaus Riethüsli soll 2025 eröffnet werden: Stadt informiert Quartier übers Projekt

(vre) Der schlechte Zustand des Primarschulhauses und dass der Neubau dafür vom Stadtrat 2015 aus finanzpolitischen Gründen auf die lange Bank geschoben wurde, hat im Riethüsli in den vergangenen Jahren mehr als einmal Diskussionen ausgelöst. Jetzt soll's aber vorwärts gehen mit dem Neubau. Am Freitag, 6. März, 19 Uhr, stellt die Stadt das Projekt dem Quartier in der GBS-Aula an der Demutstrasse 115 vor.

Der geplante Neubau fürs Schulhaus Riethüsli soll Raum für zehn Primarklassen und zwei Kindergärten schaffen. Zudem sollen Räume für die Tagesbetreuung und eine neue Turnhalle entstehen. Und der Neubau soll dann nicht nur der Schule, sondern auch dem Quartier dienen. Dies soll gemäss Internet-Auftritt des Quartiervereins Riethüsli vor allem auch für die grosszügigen neuen Aussenanlagen gelten.

Die Schulanlage im Riethüsli: die Gebäude mit den begrünten Flachdächern zwischen Teufener Strasse und dem Betonbau der Kirche.

Die Schulanlage im Riethüsli: die Gebäude mit den begrünten Flachdächern zwischen Teufener Strasse und dem Betonbau der Kirche.

Bild: Urs Bucher

Am 6. März werden Stadträtin Maria Pappa, Stadtrat Markus Buschor und Stadtbaumeister Hansueli Rechsteiner das Schulhausprojekt vorstellen. Die Vorlage soll demnächst dem Stadtparlament zur Behandlung zugehen. Die dafür nötige städtische Volksabstimmung könnte bei positivem Entscheid vermutlich in der zweiten Jahreshälfte stattfinden. Eröffnet werden soll das neue Schulhaus Riethüsli 2025.

Dienstag, 25. Februar - 11:53 Uhr

Schweizweit erstes Dienstleistungs- und Servicezentrum für Freiwillige stellt sich vor

(pd/dag) Im Juni eröffnet an der St.-Leonhard-Strasse 45 der Benevolpark, das schweizweit erste Dienstleistungs- und Servicezentrum für Vereine, Institutionen, Non-Profit-Organisationen und gemeinnützige KMU. Morgen Mittwoch, 10.30 bis 13 Uhr, findet im Freudenbergsaal im Rathaus die erste öffentliche Informationsveranstaltung statt.

Peter Künzle ist Geschäftsführer des Benevolparks. Die Räume im Haus an der St.-Leonhard-Strasse 45 werden neu eingerichtet.

Peter Künzle ist Geschäftsführer des Benevolparks. Die Räume im Haus an der St.-Leonhard-Strasse 45 werden neu eingerichtet.

Bild: Ralph Ribi (15. Januar 2020)

Es werden Dienstleistungen und Räumlichkeiten vorgestellt sowie Einblicke ins Projekt geboten. Besucher dürfen gemäss Mitteilung ihre Ideen und Vorstellungen des neuen Benevol-Netzwerks einbringen. Ein weiterer Anlass ist am 19. März von 18 bis 21 Uhr in der Denkwerktatt des Creativespace an der Geltenwilenstrasse 17. Anmeldung und Infos unter www.benevolpark.ch.

Dienstag, 25. Februar - 10:40 Uhr

Mehr Häuser, weniger Bäume - Anlass widmet sich den Eichhörnchen 

(pd/mha) Eichhörnchen verbringen die meiste Zeit ihres Lebens auf Bäumen. Doch im Zuge der Verdichtung wird es für die Nager immer schwieriger, geeignete Lebensräume zu finden. Stadtbäume werden in Zukunft deshalb wichtiger, heisst es in einer Mitteilung der Stadt St.Gallen. Solche Bäume hätten grossen Einfluss auf die Artenvielfalt im Siedlungsraum und würden ein gutes und kühles Stadtklima begünstigen.

Eichhörnchen verbringen die meiste Zeit auf Bäumen und kommen nur zur Nahrungssuche gelegentlich auf den Boden.

Eichhörnchen verbringen die meiste Zeit auf Bäumen und kommen nur zur Nahrungssuche gelegentlich auf den Boden.

Leserbild: Luciano Pau

Zu Eichhörnchen und Stadtbäumen findet am Mittwoch, 4. März, im Naturmuseum ein Anlass statt. Um 19 Uhr startet dort ein «Wildtierabend». Daniela Zingg, Direktorin des Naturmuseums Winterthur, und Adrian Stolz, Leiter Stadtgrün St.Gallen, werden über Eichhörnchen und deren Lebensräume sprechen. Anschliessend finden die Vernissage und die Preisübergabe des Fotowettbewerbs Stadtwildtiere statt. Für den Anlass kann man sich noch bis Sonntag unter stgallen@stadtwildtiere.ch anmelden.

Dienstag, 25. Februar - 09:43 Uhr

Fahrgäste werden gegen Busscheibe gedrückt - diese zerbricht

(stapo/mha) In einem Bus ist am Montagabend eine Glasscheibe zerbrochen. Zwei Frauen wurden dabei leicht verletzt.

Der Bus war um 17.20 Uhr auf der Rorschacher Strasse stadtauswärts unterwegs, als er von einem Auto überholt wurde. Die Fahrerin oder der Fahrer lenkte in die Tempelackerstrasse, wendete und fuhr sofort wieder auf die Rorschacher Strasse. Der Buschauffeur musste deswegen stark abbremsen und ausweichen, wie die Stadtpolizei St.Gallen schreibt. Beim Ausweichmanöver wurden mehrere Fahrgäste gegen eine Glasscheibe im Bus gedrückt, Diese zerbrach. Zwei Frauen wurden leicht verletzt und mussten verarztet werden.

Der Unfall ereignete sich auf Höhe des Bürgerspitals.

Der Unfall ereignete sich auf Höhe des Bürgerspitals.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen

Die unbekannte Autofahrerin bzw. der unbekannte Autofahrer fuhr davon. Beim Fahrzeug dürfte es sich gemäss Mitteilung um einen roten Personenwagen gehandelt haben. Die Stadtpolizei bittet um Hinweise zur unbekannten Person: 071-224-60-00.

Montag, 24. Februar - 19:50 Uhr

Am Dienstag tagt das St.Galler Stadtparlament: Lohnfortzahlung, grüne Energie, Denkmalpflege und Holzbauten

(vre) Am Dienstag, 16 bis 19 Uhr, tagt im Waaghaus das St.Galler Stadtparlament. Traktandiert sind sieben Geschäfte. Erster Punkt der Tagesordnung ist ein Reglement, das die Lohnfortzahlung bei vorzeitigem Rücktritt oder bei Abwahl für Mitglieder des Stadtrats sowie durchs Parlament gewählte Chefs der Verwaltung regelt.

Gleich bei zwei Traktanden geht's an der Sitzung des Stadtparlaments vom Dienstag um erneuerbare Energie.

Gleich bei zwei Traktanden geht's an der Sitzung des Stadtparlaments vom Dienstag um erneuerbare Energie.

Bild: Christian Beutler/KEY

Am Schluss der Sitzung wird sich das Parlament mit dem Schulstreit sowie dem Verhältnis zwischen der Schulverwaltung und den Lehrergewerkschaften beschäftigen. Dies anhand der Antworten des Stadtrats auf eine Interpellation der CV/EVP-Fraktion. Dazwischen stehen Änderungen am Energiefondsreglement, wohnen in denkmalgeschützten Häusern, der Ausbau der Fotovoltaik oder das Bauen mit Holz zur Debatte.

Zur Traktandenliste der Parlamentssitzung vom Dienstag im Internet.

Zum Live-Ticker, auf dem die Stadtkanzlei während der Sitzung des Parlaments über die Debatte und Entscheide auf dem Laufenden hält.

Montag, 24. Februar - 19:25 Uhr

Frösche und Kröten gehen auf Hochzeitsreise: Ab Mittwoch ist die St.-Georgen-Strasse beim Wenigerweier in der Nacht zu

(vre) Frösche, Kröten und Molche sind in den Startlöchern: Jetzt beginnt überall in der Region die Laichwanderung. Am Wenigerweier oberhalb von St.Gallen müssen die Tiere, die vom Chapf her kommen, die St.-Georgen-Strasse überqueren. Um ein Froschmassaker zu verhindern wird der oberste Teil der Strasse ab Mittwoch wie üblich in der Nacht gesperrt.

So sieht es im Wenigerweier aus, wenn die Grasfrösche Hochzeit halten. Die Wanderung aus den Winterverstecken zum Gewässer dürfte diese Woche einsetzen.

So sieht es im Wenigerweier aus, wenn die Grasfrösche Hochzeit halten. Die Wanderung aus den Winterverstecken zum Gewässer dürfte diese Woche einsetzen.

Bild: Regina Kühne/KEY

Die automatischen Barrieren senken sich jeweils um 18 Uhr und bleiben  nach Angaben der Stadtpolizei bis am folgenden Morgen, 7 Uhr, gesenkt. Die Nachtsperrung wird je nach Verlauf der Amphibienwanderung wieder aufgehoben; es kann Ende April werden, bis dies der Fall ist. Während der Sperrung verkehrt der Nachtbus über die Speicherstrasse. Anstösser, Polizei, Sanität und Feuerwehr sind mit Funkschlüsseln ausgerüstet, damit sie die Barrieren passieren können.

Montag, 24. Februar - 19:09 Uhr

Lesung im Historischenund Völkerkundemuseum: Pedro Lenz zu Gast beim Lyceumclub

Dialektautor Pedro Lenz.

Dialektautor Pedro Lenz.

Bild:Alex Spichale/PD

(pd/vre) Morgen Dienstag, 15 Uhr, liest der bekannte Berner Autor Pedro Lenz beim Lyceumclub im Historischen und Völkerkundemuseum St.Gallen. Lenz lebt als Dichter, Schriftsteller und Kolumnist für Zeitungen und Zeitschriften in Olten. Er ist regelmässig in der «Morgengeschichte» auf Radio SRF 1 zu hören. Der gelernte Maurer ist Autor des Dialektromans «Dr Goalie bin ig». Die Verfilmung war auch in St.Gallen zu sehen. Gäste sind zur Lesung vom Dienstag mit Pedro Lenz willkommen; der Eintritt kostet 20 Franken.

Montag, 24. Februar - 17:45 Uhr

Junge Grünliberale protestieren gegen verfehlte Spitalpolitik - und verschenken goldene Schoggimünzen

(vre) Für die jungen Grünliberalen ist die Spitalstrategie des Kantons St.Gallen «gänzlich verfehlt, einseitig und lässt sowohl die medizinische Realität als auch die optimale Gesundheitsversorgung der Bevölkerung völlig ausser Acht». Diesen klaren Standpunkt will die Jungpartei am kommenden Samstag, 10 bis 17 Uhr, an einer Standaktion auf dem Bohl in St.Gallen unters Volk bringen.

Auch über die Zukunft des Spitals Rorschach wird erzeit heftig gestritten.

Auch über die Zukunft des Spitals Rorschach wird erzeit heftig gestritten.

Bild: Urs Bucher (23.10.2019)

Um auf die aus ihrer Sicht missratene Spitalpolitik aufmerksam zu machen, wollen die jungen Grünliberalen vor dem Waaghaus ein vergoldetes Spitalbett präsentieren. Es steht symbolisch «für die teure Erhaltungspolitik für nicht benötigte stationäre Spitalbetten». Verteilt werden dazu an Passantinnen und Passanten goldene Schoggimünzen.

Montag, 24. Februar - 16:50 Uhr

Namen & Notizen: Papi will auch in den Kantonsrat

Robert Stadler mit Sohn Henri und Wahlflyern.

Robert Stadler mit Sohn Henri und Wahlflyern.

Bild: PD

(vre) Wenn man Vater ist, sein Jobpensum um einen Papitag reduziert und eine Gattin hat, die auch berufliche Verpflichtungen hat, kann man im Wahlkampf zeitlich nicht unbegrenzt präsent sein. Kantonsratskandidat Robert Stadler von der FDP löst das Problem sehr pragmatisch.

Baby muss ja reglemässig an die frische Luft. Also packt Robert Stadler den Sohnemann und einen Stapel seiner Wahlflyer in den Kinderwagen und unternimmt einen Spaziergang. Man nennt das neudeutsch eine Triple-Win-Situation: Baby kommt viel an die frische Luft, die Flyer kommen in die Briefkästen der Stadt. Und Papi arbeitet auch an der eigenen Fitness. 

Montag, 24. Februar - 16:41 Uhr

Podium der FDP: Familie und Beruf unter einen Hut bringen

(pd/vre) Apropos Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Morgen Dienstag, 18.45 bis 21.30 Uhr, lässt die FDP Region St.Gallen-Gossau im Festsaal St.Katharinen in St.Gallen über dieses Thema diskutieren. Der Anlass ist gemäss Mitteilung öffentlich, der Eintritt dazu gratis.

Zuerst gibt's Inputs von Sarah Bösch (Hotelkrippe St.Gallen), Frank Bodmer (IHK-Research) und Christine Egger-Schöb (Geschäftsleitung Schöb AG). Die drei diskutieren danach mit Robert Stadler (St.Gallen) und Christine Bolt (Abtwil), die am 8. März für den Kantonsrat kandidieren. Moderiert wird der Anlass von FDP-Kantonsrätin Isabel Schorer.

Montag, 24. Februar - 16:30 Uhr

Namen & Notizen: Einmal im Goal, immer im Goal

(vre) Ein sehr spezielles Wahlkampfproblem hat im Augenblick der grüne Kantonsrat Thomas Schwager aus St.Gallen: Sein Konterfei auf einem Wahlplakat hat ein Parteifreund vor seinem Haus am Bildweier in ein Fussballtor gehängt, das derzeit unbenutzt ist.

Thomas Schwager, als Schüler und als Kantonsratskandidat im Fussballgoal.

Thomas Schwager, als Schüler und als Kantonsratskandidat im Fussballgoal.

Bild: Facebook

Das hat den offenbar nicht wirklich sportlichen Schwager auf «Facebook» an seine Jugendzeit erinnert: «In meiner Schulzeit hat man mich beim Fussballspiel immer ins Tor gestellt. Da konnte ich am wenigsten im Weg stehen. Daran scheint sich bis heute nichts geändert zu haben...»

Montag, 24. Februar - 16:15 Uhr

Namen & Notizen: Nastüchlein und Glückskekse am Hauptbahnhof

(vre) Am 8. März wählen wir im St.Gallischen die Kantonsregierung und das Kantonsparlament neu. So wie alle vier Jahre. Polit-Nostalgiker wissen, dass Parteien und Kandidierende früher im Wahlkampf mit politischen Positionen und Argumenten gefochten haben. Teils bis aufs Messer. Das ist heute anders.

Heute geht's fast nicht mehr darum, andere von seinen Ideen zu überzeugen, heute wird Gschenkli-Wahlkampf betrieben: Kandidatinnen und Kandidaten bringen dabei mehr oder weniger Nützliches unters Wahlvolk. In St.Gallen oft am frühen Morgen und oft am Hauptbahnhof. So wie das auch einige Freisinnige Ende der vergangenen Woche taten.

Mit Nastüchlein in die Regierung und mit Glückskeksen in den Kantonsrat.

Mit Nastüchlein in die Regierung und mit Glückskeksen in den Kantonsrat.

Bild: Reto Voneschen

Immerhin: Da wurde einem vom amtierenden Regierungsrat Marc Mächler und Beat Tinner, der das auch werden will, ein Päckchen Papiernastücher in die Hand gedrückt. Und von Kantonsratskandidatin Christine Bolt gab's einen Glückskeks. Alles natürlich verziert mit FDP-Logo sowie Konterfeis der Spenderin und der Spender.

Weil's politisch ist, versuchen einige (in den Sozialen Medien), den tieferen Sinn der Geschenke zu ergründen. Wobei entgegen einem Spötter auf «Facebook» nicht anzunehmen ist, dass die Nastüchlein eine Reaktion auf die - aus China stammenden - Glückskekse sind. Herziger ist da doch die Erklärung, die Nastüchlein seien wohl ein Hinweis darauf, dass unsere Regierung rasch einmal verschnupft auf öffentliche Kritik reagiere.

Montag, 24. Februar - 14:40 Uhr

Noch ein Rating: Wie umweltfreundlich sind Kandidatinnen und Kandidaten für den St.Galler Regierungs- und Kantonsrat? 

(pd/vre) Die grossen Umweltverbände des Kantons St.Gallen - WWF, VCS und Pro Natura - haben auf die Regierungs- und Kantonsratswahlen vom 8. März hin, die Einstellung der Kandidierenden zu Umwelt- und Naturschutz erhoben. Das Resultat des Ratings fassen die Organisationen in einer Medienmitteilung zusammen: «Das links-grüne Lager verspricht auch in Zukunft vollen Einsatz für die Umwelt.»

Am besten aus der politischen Umweltverträglichkeitsprüfung gehen die Grünen hervor, dicht gefolgt von SP und GLP. Im Mittelfeld positionieren sich gemäss Mitteilung EVP, CVP, BDP und FDP, während bei EDU und SVP Umweltanliegen am wenigstens Unterstützung haben. Am Rating beteiligt haben sich kantonsweit 243 von 1016 Kandidierenden für den Kantonsrat sowie fünf von zehn Kandidierende für die Regierung.

Lars Frei von den Jungfreisinnigen.

Lars Frei von den Jungfreisinnigen.

Bild: PD

Während Dutzende Kandidierende von SP, Grünen und Grünliberalen sowie ihrer Jungparteien im Umweltrating der kantonalen Verbände auf 100 Prozent Umweltverträglichkeit kommen, trägt einer wiederum sehr klar die rote Laterne: Es ist der Jungfreisinnige Lars Frei aus Nesslau, der im Wahlkreis Toggenburg in den Kantonsrat will. Er schafft 28,9 Prozent. Immerhin. Der gleiche Lars Frei kam im Kulturrating der IG Kultur Ost auf 0 Prozent.

Montag, 24. Februar - 14:04 Uhr

Die Frösche feiern Hochzeit

(vre) Quer durch die Region St.Gallen waren am vergangenen, sehr frühlingshaften Wochenende Frösche, Kröten und Molche unterwegs. Die Tiere wandern aus ihren Winterverstecken zu den Laichgewässern. Aufgrund des milden Winters sind die Tiere heuer früher als auch schon unterwegs.

Grasfrösche am Montagmorgen beim Laichen in einem Weiher bei Abtwil.

Grasfrösche am Montagmorgen beim Laichen in einem Weiher bei Abtwil.

Leserbild: Ingrid Zürcher (24.2.2020)

Ziehende Tiere, die teilweise bereits von Autos überfahren worden waren, wurden in St.Gallen am Bildweier und im Gebiet der Verzweigung Ober-/Ahornstrasse festgestellt. In der Region sind jeweils viele Tiere unter anderem am Mötteliweier in Untereggen sowie bei den grossen Weihern in Magdenau oder Hauptwil unterwegs.

Montag, 24. Februar - 13:49 Uhr

Nähen lernen in der Stadtbibliothek Katharinen

Der Flyer zum Nählabor, der neuen Veranstaltung der Stadtbibliothek Katharinen.

Der Flyer zum Nählabor, der neuen Veranstaltung der Stadtbibliothek Katharinen.

Bild: PD

(sk/vre) Diesen Mittwoch, 13.30 bis 16.30 Uhr, lädt die Stadtbibliothek Katharinen in St.Gallen erstmals nähbegeisterte Kinder und Jugendliche ins Nählabor ein. Dort nähen sie «ihr eigenes Ding», wie das Motto der Veranstaltung lautet. Der Besuch des Nählabors kostet fünf Franken. Weitere Termine dafür sind der 11. März und der 8. April.

Die Idee hinter dem Nählabor ist einfach: Kinder und Jugendliche ab der zweiten Klasse können vorbeikommen und entdecken, was sich mit einer Nähmaschine gestalten lässt. Die «Nähfachfrauen» Susi Rüttimann und Ines Hiltbrand zeigen, wie sich kleine und einfache Nähideen umsetzen lassen. Ausserdem helfen sie, wenn Fragen zu Nähprojekten auftauchen.

Zum Nählabor im Internet.

Montag, 24. Februar - 12:15 Uhr

Thomas Schwager gibt das Kantonalpräsidium der Grünen ab

(pd/vre) Generationenwechsel bei den Grünen: Der St.Galler Thomas Schwager gibt das Präsidium der Kantonalpartei ab. Als sein Nachfolger hat der Parteivorstand den 36-jährigen Umweltnaturwissenschafter Daniel Bosshard aus Freienbach nominiert. Gewählt wird eine neue Präsidentin oder ein neuer Präsident an der Hauptversammlung der Grünen vom 4. April.

Thomas Schwager gibt nach fünf Jahren das Präsidium der St.Galler Kantonalpartei der Grünen zurück.

Thomas Schwager gibt nach fünf Jahren das Präsidium der St.Galler Kantonalpartei der Grünen zurück.

Bild: PD

Der scheidende Kantonalpräsident Thomas Schwager ist in der St.Galler Stadtpolitik eine bekannte Figur. 2004 bis 2014 war der heute 56-Jährige Mitglied des Stadtparlaments. Dort vertrat er einerseits pointiert grüne Positionen, erwies sich aber von Fall zu Fall als Brückenbauer zwischen den verschiedenen weltanschaulichen Lagern im Waaghaus. Seit 2015 sitzt Schwager im St.Galler Kantonsrat. Beruflich ist er Geschäftsleiter der Ostschweizer Sektion des Mieterinnen- und Mieterverbands.

Montag, 24. Februar - 11:16 Uhr

Die aktuellen Veränderungen im Musikmarkt - und was sie für Besucherinnen und Besucher von Konzerten bedeuten

(pd/vre) Die Schweizer Musiklandschaft ist im Umbruch. Dies etwa durch den Markteintritt der weltweit tätigen Konzertveranstalter Live Nation und CTS Eventim. Welche Auswirkungen das für Festivals, Clubs sowie Künstlerinnen und Künstler - und damit letztlich für Besucherinnen und Besucher von Konzerten - hat, wird am Dienstag, 20.15 Uhr, im Palace in St.Gallen diskutiert.

Christof Huber vom Openair St.Gallen diskutiert am Dienstagabend im Kulturzentrum Palace über Veränderungen im Musikmarkt mit.

Christof Huber vom Openair St.Gallen diskutiert am Dienstagabend im Kulturzentrum Palace über Veränderungen im Musikmarkt mit.

Bild: Ralph Ribi (26.11.2019)

Auf dem Podium sitzt unter anderem Christof Huber, Festivaldirektor des Open Air St.Gallen. Mit ihm diskutieren Kathy Flück (Get Loud, Dachstock Bern), Derrick Thomson (Mainland Music) und Fabian Mösch (Palace St.Gallen); moderiert wird das Gespräch von WoZ-Journalist und Szenekenner David Hunziker.

Montag, 24. Februar - 10:45 Uhr

St.Galler Sportpreis 2020: Jeder kann Kandidatinnen und Kandidaten für den Titel «Sportler des Jahres» nominieren

(pd/vre) Am 31. August wird im Pfalzkeller der zehnte St.Galler Sportpreis verliehen. Für den Titel Sportlerin und Sportler des Jahres sind jetzt aus Stadt und Region St.Gallen Personen mit herausragenden sportlichen Leistungen im vergangenen Jahr gesucht, auch aus dem Nachwuchs.

Am Nominationsprozedere können alle teilnehmen, Einzelpersonen wie Vereine. Das Formular für Nominationen ist ab sofort im Internet unter www.sanktgallersportpreis.ch verfügbar. Die Nominationsfrist läuft allerdings nur noch bis zum 15. März.

Zum St.Galler Nachwuchssportler 2019 wurde Leichtathlet Simon Ehammer gewählt. Jetzt sind neue Kandidatinnen und Kandidaten auch für diesen Titel gesucht.

Zum St.Galler Nachwuchssportler 2019 wurde Leichtathlet Simon Ehammer gewählt. Jetzt sind neue Kandidatinnen und Kandidaten auch für diesen Titel gesucht.

Bild: «Tagblatt»-Archiv

St.Galler Sportpreise gingen im vergangenen Jahr an Sportfunktionär Martin Rutishauser. Zum Nachwuchssportler des Jahres 2019 wählten das Publikum und die Fachjury den Leichtathleten Simon Ehammer. In der Kategorie Sportler siegte der ehemalige Handballer und heutige Trainer Rolf Erdin.

Montag, 24. Februar - 10:22 Uhr

Neu gegründete Bird-Life-Sektion führt ab Anfang März einen Grundkurs in Vogelerkennung in St.Gallen durch

Einfach zu bestimmen: Eine Blaumeise mit Futter für ihre Jungen.

Einfach zu bestimmen: Eine Blaumeise mit Futter für ihre Jungen.

Bild: Franz Blöchlinger (21.4.2018)

(pd/vre) Kaum gegründet, bietet Bird-Life St.Gallen-Bodensee von März bis Juni einen ornithologischen Grundkurs durch. Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen dabei, Vogelarten zu bestimmen, die in der weiteren Region um St.Gallen vorkommen. Der Kurs umfasst vier Theorieabende und vier Exkursionen. Die Kosten betragen 210 Franken pro Person. Anmeldungen sind möglich per E-Mail bei  martin_stamm@bluewin.ch oder unter Telefon 071'278'70'18.

Schon schwieriger: Junge Rauchschwalben betteln ihre Eltern um Futter an.

Schon schwieriger: Junge Rauchschwalben betteln ihre Eltern um Futter an.

Franz Blöchlinger (12.6.2018)

Das Programm des Grundkurses sieht vier Kursabende im Schulhaus St.Leonhard und vier Exkursionen vor. Die Themen sind:

  • Wasservögel
    Kursabend: 3.3.2020, 19.00-21.30 Uhr, Exkursion: 7.3.2020
  • Waldvögel
    Kursabend: 24.3.2020, 19.00-21.30, Exkursion: 28.3.2020
  • Vögel der Siedlung und des Kulturlands
    Kursabend: 28.4.2020, 19.00-21.30, Exkursion: 2.5.2020
  • Vögel der Feuchtgebiete
    Kursabend: 26.5.2020, 19.00-21.30, Exkursion: 30.5.2020
Sonntag, 23. Februar - 17:59 Uhr

Fasnachtspräsident Bruno Bischof zieht eine positive Bilanz zu den närrischen Tagen 2020: «Verkürzung tut der Fasnacht gut»

(vre) Die St.Galler Fasnacht 2020 ist «grundsätzlich gut» verlaufen. Die Anlässe waren im Vergleich zu anderen Jahren gut bis sehr gut besucht; ein wichtiger Faktor dafür war das durchs Band ideale Wetter. Nennenswerte Zwischenfälle gibt’s keine zu vermelden. Entsprechend zufrieden zeigte sich Fasnachtspräsident Bruno Bischof am Sonntagabend in einer ersten Bilanz der närrischen Tage.

Die Guggen waren an der diesjährigen St.Galler Fasnacht sehr stark präsent, was vor allem am Schmutzigen Donnerstag und am sonntäglichen Fasnachtsumzug positiv auffiel.

Die Guggen waren an der diesjährigen St.Galler Fasnacht sehr stark präsent, was vor allem am Schmutzigen Donnerstag und am sonntäglichen Fasnachtsumzug positiv auffiel.

Bild: Nik Roth (20.2.2020)

Positiv spürbar ist für Bischof die Verkürzung der Fasnacht. Sie werde dadurch kompakter. Spürbar sei der Verzicht auf Veranstaltungen am Montag und Dienstag etwa am Schmutzigen Donnerstag gewesen: Die vom Dienstag hierhin vorverlegte Kinderfasnacht habe sich als richtiger Publikumsmagnet entpuppt. Und das habe dem ersten Tag der Fasnacht gut getan.

Überhaupt ist der Fasnachtspräsident mit dem Publikumsaufmarsch zufrieden. Angefangen beim Agugge und der Kinderfasnacht über die drei ausverkauften Abende in der Kellerbühne bis zum Föbü-Verschuss und dem Umzug vom Sonntag sei viel Fasnachtsvolk unterwegs gewesen. Erfreulich sei, dass darunter viele Kinder, Jugendliche und junge Leute waren, sagt Bruno Bischof. Das mache ihn zuversichtlich für die Zukunft der Fasnacht in der Gallusstadt.

Positiv wertet Fasnachtspräsident Bruno Bischof, dass an den Anlässen der diesjährigen St.Galler Fasnacht viele Kinder, Jugendliche und junge Leute zu beobachten waren.

Positiv wertet Fasnachtspräsident Bruno Bischof, dass an den Anlässen der diesjährigen St.Galler Fasnacht viele Kinder, Jugendliche und junge Leute zu beobachten waren.

Bild: Nik Roth (20.2.2020)

Zum Umzug vom Sonntagnachmittag kamen gemäss Schätzung von Fasnachtsgesellschaft und Stadtpolizei rund 30'000 Zuschauerinnen und Zuschauer – darunter auch etliche FC-St.Gallen-Fans vor dem Match – ins Stadtzentrum. Der neue Maskenball vom Samstag im Waaghaus ist für Bruno Bischof gut gestartet. Nach dem gelungenen Start sei er natürlich ein Pflänzchen, das wachsen müsse.

Sonntag, 23. Februar - 17.00 Uhr

33'000 kamen diese Wochenende an die «Tier & Technik»: Organisatoren sind zufrieden

(pd/vre) Die «Tier & Technik» zog in diesem Jahr rund 33'000 Personen an. Die Fachmesse schaue damit auf vier erfolgreiche Tage zurück, heisst es in einer Mitteilung der Organisatoren vom Sonntag. Wichtiger Eckpfeiler der 20. «Tier & Technik» war die Tierausstellung, die wertvolle Impulse für eine nachhaltige Viehzucht vermitteln wollte.

Wo das Rindvieh auf seine Show-Auftritte vorbereitet wird.

Wo das Rindvieh auf seine Show-Auftritte vorbereitet wird.

Bild: Michael Huwiler/PD

Das Fachpublikum zeigte sich gemäss Mitteilung auch «sehr interessiert an der Vielfalt, die von Spitzentieren über Hof- und Stalleinrichtungen, Landmaschinen und Spezialkulturen bis zu Geräten für den Futter- und Obstbau reichte». Grosse Beachtung fand auch die Sonderschau «Mut tut gut», in der über spannende Projekte und Nischenprodukte informiert wurde.

Sonntag, 23. Februar - 15:12 Uhr

Derzeit rollt der Fasnachtsumzug durch die St.Galler Innenstadt: 36 Gruppen und über 1000 Aktive sind unterwegs

(vre) Derzeit ist im St.Galler Stadtzentrum der Fasnachtsumzug im Gang. 36 Gruppen, darunter viele Guggen, und über 1000 Aktive ziehen vom Güterbahnhof über die Vadianstrasse, die Multer- und Marktgasse zum Bohl. Die Strassen sind von einer dichten Publikumskulisse gesäumt. Auch für diesen Umzug haben wieder Tausende den Weg in die Altstadt gefunden. Der Umzug dürfte bis gegen 16 Uhr dauern.

Der Umzug kommt! In diesem Jahr begann die Publikumskulisse am Strassenrand bereits am Eingang der Vadianstrasse.
9 Bilder
An der Spitze des Umzugs marschiert der Nachwuchs der St.Galler Gugge Wirus (von Winkeln und Russen).
Heidi als Fasnachtsmotiv: Fräulein Rottenmeyer wird per Rollstuhl auf die Alp chauffiert. Dahinter verteilen Heidi und Geissenpeter kleine Goodies.
Der neue Ehren-Födlebürger wurde am Umzug mitgerollt: Marius Tschirky von der Jagdkapelle.
Seit den 1970er-Jahren ein ständig wiederkehrendes Fasnachtsmotiv: Asterix, der Gallier. Hier mit Miraculix am Topf, Obelix und einer Druidin.
Die Gugge Tschaggi Waggi ging am St.Galler Fasnachtsumzug für einmal nicht zu Fuss, sondern liess sich auf einem Anhänger fahren.
Die Adlerbrüeter aus Mörschwil in Aktion.
Steam Punks mit Drache.
Fasnachtsdesign vom Feinsten.

Der Umzug kommt! In diesem Jahr begann die Publikumskulisse am Strassenrand bereits am Eingang der Vadianstrasse.

Bilder: Reto Voneschen

Der Umzug im Stadtzentrum ist der Schlusspunkt der St.Galler Stadtfasnacht. Der Tatsache, dass am Montag und Dienstag jeweils nur noch wenig gelaufen ist, trägt die Fasnachtsgesellschaft in diesem Jahr Rechnung: Das Agugge findet nicht mehr erst am Dienstag-, sondern bereits am Sonntagabend statt. Allerdings: Die Schnitzelbänkler sind am Dienstag nochmals in den Fasnachtsbeizen der Innenstadt unterwegs.

Sonntag, 23. Februar - 13:46 Uhr

47-Jähriger im St.Galler Museumsquartier ausgeraubt und verletzt

(kapo/ghi) In der Nacht auf Sonntag ist ein 47-jähriger Mann im St.Galler Museumsquartier von zwei Unbekannten beraubt worden. Der Mann war kurz vor 2.30 Uhr zu Fuss an der Museumstrasse unterwegs. Dabei wurde er von zwei jungen Männern angegangen, wie die Kantonspolizei mitteilt. In der folgenden Auseinandersetzung wurde das 47-jährige Opfer im Gesicht verletzt. Die unbekannten Täter stahlen das Portemonnaie des Mannes und flüchteten anschliessen in Richtung Kantonsschulpark. 

Der Raubüberfall ereignete sich an der Museumstrasse.

Der Raubüberfall ereignete sich an der Museumstrasse. 

Bild: Ralph Ribi, 15. Januar 2020

Zur Klärung des genauen Hergangs sucht die Stadtpolizei jetzt Zeugen. Bei den Tätern handelt es sich gemäss Mitteilung um zwei etwa 18-jährige Männer, einer von ihnen trug eine schwarz-weiss-rote Trainerjacke. Personen, die Hinweise zum Delkikt machen können, werden geben, sich bei der St.Galler Kantonspolizei unter 058'229'49'49 zu melden.

Sonntag, 23. Februar - 13:42 Uhr

Unfall auf der Stadtautobahn: Randstein touchiert und in der Tunnelwand gelandet

(kapo/vre) Am Samstagabend ist ein Autofahrer auf der Stadtautobahn mit seinem Auto gegen einen Randstein gefahren und verunfallt. Verletzt wurde beim Zwischenfall niemand. Die Polizei stellte allerdings fest, dass der Lenker in fahrunfähigem Zustand hinter dem Steuer sass. Er musste den Fahrausweis abgeben. Der Schaden beträgt rund 20'000 Franken.

Das Ostportal des Rosenbergtunnels der St.Galler Stadtautobahn. Am Samstagabend ist es hier in Fahrtrichtung Zürich zu einem Selbstunfall ohne Verletzte aber mit 20'000 Franken Schaden gekommen.

Das Ostportal des Rosenbergtunnels der St.Galler Stadtautobahn. Am Samstagabend ist es hier in Fahrtrichtung Zürich zu einem Selbstunfall ohne Verletzte aber mit 20'000 Franken Schaden gekommen.

Bild: Urs Bucher (18.12.2019)

Der 49-Jährige war gemäss Mitteilung der Kantonspolizei am Samstag, 19.10 Uhr, aus Richtung Rorschach kommend unterwegs. Bei der Einfahrt in den Rosenbergtunnel touchierte sein Auto den rechtsseitigen Randstein. Anschliessend geriet es nach links und prallte gegen die Tunnelwand.

Sonntag, 23. Februar - 11:42 Uhr

Naturidyll an der Goldach

Leserbild. Christian Wild fotografierte die durchs Schmelzwasser aus den Bergen angeschwollene Goldach im Chastenloch.

Leserbild. Christian Wild fotografierte die durchs Schmelzwasser aus den Bergen angeschwollene Goldach im Chastenloch.

Samstag, 22. Februar - 21 :59 Uhr

Das Musical «Wüstenblume» feiert Premiere: Waris Dirie auf dem roten Teppich im Theater St.Gallen

(vre) Am Samstagabend hatte das Musical Wüstenblume im Theater St.Gallen Premiere. Es erzählt die Geschichte von Waris Dirie, die vom somalischen Wüstenmädchen zum Topmodel wurde. Dirie weilte für die Premiere in St.Gallen. Bis Ende Mai sind jetzt 17 Vorstellungen von «Wüstenblume» geplant. Das Interesse daran ist so gross, dass das Theater bereits zwei zusätzliche Aufführungen angesetzt hat.

Waris Dirie, auf deren Werdegang vom Wüstenmädchen zum Topmodel das Musical «Wüstenblume» basiert, war am Samstagabend für die Premiere im Theater St.Gallen.

Waris Dirie, auf deren Werdegang vom Wüstenmädchen zum Topmodel das Musical «Wüstenblume» basiert, war am Samstagabend für die Premiere im Theater St.Gallen.

Bild: Ralph Ribi

Als Kind einer Nomadenfamilie in Somalia geboren, wurde Waris Dirie mit 18 Jahren von einem Fotografen entdeckt und lieh fortan den exklusivsten Modemarken der Welt ihr Gesicht. Doch der Weg aus der Wüste bis zum Laufsteg war ein steiniger: Mit fünf Jahren durchlebte sie die traumatische Erfahrung der Beschneidung, mit 14 Jahren floh sie durch die Wüste nach Mogadischu, um einer Zwangsheirat zu entgehen.

Von dort aus gelangte die junge Frau nach London, wo sie zunächst als Dienstmädchen arbeitete und später auf der Strasse lebte und sich mit Gelegenheitsjobs durchschlug. Waris Dirie, die sich heute für unterdrückte Frauen in Afrika einsetzt und eine engagierte Kämpferin gegen die Genitalverstümmelung ist, hat dem Theater St.Gallen exklusiv erlaubt, aus der Geschichte ihres Lebens ein Musical zu machen.

Zum Musical «Wüstenblume» im Internet.

Samstag, 22. Februar - 18:22 Uhr
Auf den Schultern des Vaters fühlt sich der kleine Schneemann sicher.
9 Bilder
Zwei kleine Hexen.
Einfache, aber wirkungsvolle Kostüme: Die Kita St.Georgen war als Schneckenpost unterwegs.
Drei Nachwuchs-Schnecklein.
Eine Gruppe Krähen.
Witziges Detail: Die Krähenfüsse sind aus Gummihandschuhen gebastelt.
Das vordere Ende des ziemlich langen chinesischen Drachens am St.Jörgler Kinderumzug.
In St.Georgen waren am Samstagnachmittaga auch viele Einzelmasken wie diese Hexen unterwegs.
Clowns und ein Leopard unter Polizeiaufsicht.

Auf den Schultern des Vaters fühlt sich der kleine Schneemann sicher.

Bild: Christina Weder

Am Samstagnachmittag gehört die St.Galler Fasnacht voll und ganz den Kindern

An der Kinderfasnacht in Bruggen war auch dieser Piratenkapitän unterwegs.

An der Kinderfasnacht in Bruggen war auch dieser Piratenkapitän unterwegs.

Bild: David Gadze

(vre) Das schöne Wetter hat am Samstag scharenweise verkleidete Kinder in den St.Galler Quartieren - unter anderem in St.Georgen, Bruggen und Winkeln - auf die Strassen und an die Fasnachtsveranstaltungen gelockt. Die Organisatoren von Umzügen und Maskenbällen zeigten sich befriedigt vom Aufmarsch und vom Verlauf der Anlässe.

In St.Georgen beispielsweise fand wie jedes Jahr ein Kinderumzug mit anschliessendem Fest auf dem Pausenplatz des Hebel-Schulhauses statt. Daran nahmen einige hundert Kinder mit Eltern oder Betreuerinnen und Betreuern teil. Der Umzug durchs Quartier war bunt und vielfältig wie immer. Unterwegs waren unter anderem die Schneckenpost der Kita, Raben ein chinesischer Drache, Steinzeitmenschen oder Hexen.

Ein Wermutstropfen war in St.Georgen in diesem Jahr das Fehlen einer Gugge. Diese haben am Fasnachtssamstag quer durch die Region dermassen viele Termine wahrzunehmen, dass es einem Quartier ohne eigene Gruppe passieren kann, dass der Umzug ohne Livemusik auskommen muss. Die St.Jörgler Quartierfasnacht, so meldet eine Beobachterin, sei in diesem Jahr «ungewohnt geräuscharm» gewesen.

Samstag, 22. Februar - 10:56 Uhr

Zusammenstoss auf der Zürcher Strasse - weil ein Lenker drei Mitfahrerinnen aussteigen lassen wollte

(stapo/ghi) Am Freitagmittag hat sich auf der Zürcher Strasse (Höhe Bushaltestelle Stahl) ein Verkehrsunfall ereignet. Ein 20-jähriger Autofahrer war stadtauswärts unterwegs und wollte drei Mitfahrerinnen auf der gegenüberliegenden Strassenseite aussteigen lassen.

Deshalb holte er rechts über die Busspur aus und setzte zu einem sogenannten U-Turn, also einer Kehrtwende um 180 Grad über die Sicherheitslinie an. Dabei kam es gemäss Mitteilung zum seitlich-frontalen Zusammenstoss mit dem Fahrzeug eines nachfolgenden, 51-jährigen Autofahrers. Beim Unfall wurde niemand verletzt, es entstand laut Mitteilung mittelgrosser Sachschaden.

Samstag, 22. Februar - 10:25 Uhr

Föbü-Rätsel III: Der Neue war gerade eben noch im Fernsehen

(vre) Heute, 20 Uhr, bekommt das fasnächtliche St.Gallen einen neuen Ehren-Födlebürger (Föbü). Wer er ist (ja, es ist ein Mann), bleibt bis zu seinem Gang vor die Konfettikanone zu Füssen des Vadian-Denkmals ein Geheimnis. Aber ein Bisschen raten, wer es sein könnte, darf man ja. Immerhin verbreiten die Föbüs selber dafür ja einen Rätseltext.

Also, wer er ist, sei sehr einfach herauszufinden, sagt eine aus dem Kreis des städtischen Fasnachtsadels, die weiss, wer er ist. Der neue Föbü sei stadtbekannt, habe immer wieder grosse Auftritte und sei letzthin auch im Fernsehen gewesen. Letzteres ist als Hinweis nicht wirklich hilfreich: Im Moment haben Stadtsanktgaller bei SRF Hochkonjunktur.

Da war Kaffeehausbetreiber Gallus Hufenus in der Sendung «Persönlich» von Radio SRF1. Er kommt aber - im wahrsten Sinne des Wortes - aus der Wirtschaft. Und wir wissen bereits: Dorther kommt der Föbü heuer nicht. Morgen Sonntag, 11.55 Uhr, porträtiert «Sternstunde Kunst» von SRF1 die Riklin-Zwillinge - Frank und Patrik werden zwar vermutlich heute Abend beim Verschuss dabei sein, aber als Alt-Föbüs. Sie haben den Titel schon.

Der Wald hat in der Biografie des neuen Ehrenfödle-Bürgers der St.Galler Fasnacht irgendwie einen zentralen Stellenwert.

Der Wald hat in der Biografie des neuen Ehrenfödle-Bürgers der St.Galler Fasnacht irgendwie einen zentralen Stellenwert.

Bild: Beat Lanzendorfer

Zuguterletzt war da noch «Tagblatt-Online»-Redaktor Luca Ghiselli bei «Einer gegen 100»; das, was er beruflich macht, richtet sich allerdings nicht wirklich an Kinder. Kinder und Jugendliche? Markus Buschor? Unwahrscheinlich: Obwohl von Amtes wegen immer wieder einmal im Fernsehen: Der Schuldirektor der Stadt kommt ja nicht aus dem Wald.

Wald? Könnte es einer von denen sein, die heute die Bäume für die klimatisch veränderte Zukunft in die Wälder höcken? So wie Patrik Hollenstein, Leiter Forstbetrieb und Revierförster bei den Ortsbürgern, der das Anfang November unterhalb der Waldegg tat. Wovon unsere Kinder dann schon einmal etwas haben werden. Aber Fernsehstar?

Es ist eben doch nicht so einfach, wenn man's nicht schon weiss! Womit Neugierigen wohl nichts Anderes übrig bleibt, also heute Abend dem Verschuss live beizuwohnen. Was die Föbinen und Föbüs mit ihrem alljährlichen Rätselraten ja wohl auch provozieren wollen. Denn: Je grösser die Publikumskulisse, desto lustiger der Verschuss...

Samstag, 22. Februar - 9:59 Uhr

Abschluss der Fellini-Filmreihe im Kinok: La Banda di San Gallo spielt Filmmusik von Nino Rota in der Lokremise

(pd/vre) Im Januar und Februar hat das Kinok eine grosse Retrospektive mit Filmen von Federico Fellini gezeigt. Am Sonntag, 19 Uhr, beschliesst La Banda di San Gallo die Reihe im Theatersaal 1 der Lokremise. Das Orchester spielt dabei Bekanntes von Nino Rota, dem Hauskomponisten von Federico Fellini. Der Eintritt zum halbstündige Konzert ist gratis.

La Banda di San Gallo in Aktion.

La Banda di San Gallo in Aktion.

Bild: PD

La Banda di San Gallo wurde 1984 als mediterrane Blasmusik von einigen Amateurmusikern gegründet, die von Italien begeistert waren. Im Laufe der Jahre entwickelte sich die Formation von der klassischen, schlichten Blasmusik im Stil der Toskana zum konzertanten, anspruchsvollen Orchester mit heute 18 Mitgliedern unter Leitung von Jürg Huber.

Samstag, 22. Februar - 9:29 Uhr

David Bowie elektrifiziert: Der St.Galler Marc Frischknecht covert einen ganz Grossen

Marc Frischknecht alias Yes I'm Very Tired Now.

Marc Frischknecht alias Yes I'm Very Tired Now.

Bild: Jonny Schai

(rbe) Marc Frischknecht alias Yes I’m Very Tired Now hat sich für seinen neusten Song an einen Grossen herangewagt. Der St.Galler hat den Song «The Man who sold the World» von David Bowie gecovert, dies in Zusammenarbeit mit dem Zürcher Musiker MrMessy. Die beiden haben den Song elektrifiziert und lassen ihn sanft pumpen. Diese Version ist auch im deutschen Spielfilm «The Man with the Camera» zu hören, der bald in die Kinos kommt. Dass der Titelsong des Films nach Bowie tönt, ist dem Regisseur Bernd Wunder zu verdanken. Er war es, der Frischknecht für das Cover angefragt hatte.

Samstag, 22. Februar - 9:15 Uhr

Null-Stern-Hotel, Bignik oder Gipfeltreffen: Schweizer Fernsehen porträtiert am Sonntag die St.Galler Riklin-Zwillinge

Frank und Patrik Riklin mit den Zutaten fürs Bignik, fürs riesige regionale Picknicktuch, an dem sie mit Freiwilligen  seit Jahren arbeiten.

Frank und Patrik Riklin mit den Zutaten fürs Bignik, fürs riesige regionale Picknicktuch, an dem sie mit Freiwilligen  seit Jahren arbeiten.

Bild: Adriana Ortiz Cardozo

(rbe) Sie zählen zu den bekanntesten Künstlern der Schweiz und haben mit dem Null-Stern-Hotel auch international auf sich aufmerksam gemacht. Die Zwillinge Frank und Patrik Riklin entwickeln seit 20 Jahren in ihrem St.Galler Atelier für Sonderaufgaben neue Ideen. Das Schweizer Fernsehen strahlt am Sonntag, 11.55 Uhr, in der «Sternstunde Kunst» ein Porträt der beiden Konzeptkünstler aus.

Freitag, 21. Februar - 16:36 Uhr

Kantonale Wahlen vom 8. März: In den ersten vier Tagen haben in der Stadt St.Gallen erst 11,9 Prozent gewählt

(vre) Am 8. März werden im Kanton St.Gallen der Regierungs- und der Kantonsrat neu bestellt. Seit Anfang Woche kann man seine Wahlzettel brieflich einreichen. Von Montag bis Donnerstag haben das in der Stadt St.Gallen 5313 Wählerinnen und Wähler getan. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 11,9 Prozent. Das ist dem Wahlbarometer der Stadt St.Gallen zu entnehmen. Es meldet dreimal wöchentlich und in der Woche vor dem Urnengang täglich, wie sich die Beteiligung entwickelt.

Aufgrund der aktuellen Zahlen ist bis 8. März mit einer Wahlbeteiligung in der Kantonshauptstadt von 33 bis 36 Prozent auszugehen. Vor vier Jahren lag die Beteiligung erheblich höher - bei den Regierungswahlen bei 54,3, bei den Parlamentswahlen bei 44 Prozent. In den ersten vier Tagen gaben damals 16,8 Prozent der Wählerinnen und Wähler ihre Couverts zurück. 2012 waren es in vier Tagen 14,5 Prozent.

Das Rekordresultat von 2016 kam zustande, weil parallel zu den kantonalen Wahlen eidgenössische und städtische Abstimmungsvorlagen zu entscheiden waren. Unter anderem ging's um die Durchsetzungs-Initiativ, die Sanierung des Gotthard-Tunnels und um Güterbahnhof. Die städtische Vorlage kam auf eine Beteiligung von 64,1 Prozent. Solche Zugpferde für die Wahlbeteiligung gibt's am 8. März nicht.

Freitag, 21. Februar - 15:59 Uhr

Vor dem Heimspiel gegen Young Boys: FC-St.Gallen-Präsident Matthias Hüppi spricht von einem Meilenstein

(pl) Der FC St.Gallen steht vor einem ganz grossen Spiel gegen die Young Boys: Am Sonntag treffen der Leader und der punktgleiche Zweitplatzierte der Super League im Kybunpark aufeinander. Trotz der spannenden Ausgangslage und der Hiobsbotschaft für Stürmer Boris Babic (Kreuzband gerissen) anfangs dieser Woche waren die Verantwortlichen zuletzt darum bemüht, die Tage so normal wie möglich zu gestalten.

Vor einem spannenden Heimspiel: FC-St.Gallen-Trainer Peter Zeidler und Clubpräsident Matthias Hüppi.

Vor einem spannenden Heimspiel: FC-St.Gallen-Trainer Peter Zeidler und Clubpräsident Matthias Hüppi.

Bild: Andy Müller/Freshfocus
(9.2.2020)

Aussergewöhnlich war an der traditionellen Medienkonferenz vor dem Spiel, dass Präsident Matthias Hüppi das Wort ergriff. Das ausverkaufte Heimspiel sei «ein Meilenstein» in der Geschichte des FC St.Gallen, sagte er an der live im Internet übertragenen Orientierung. «Es war berührend, was wir in den vergangenen Tagen erleben durften. Vor zwei Jahren, als wir unsere Ämter antraten, haben wir von diesem Traum gesprochen», sagte der Präsident.

Erstmals in der bald zwölfjährigen Geschichte des neuen Stadions war ein Spiel schon vier Tage vor der Austragung ausverkauft. Offenbar wäre es dem Club möglich gewesen, an die 25'000 Tickets abzusetzen. Das Fassungsvermögen des Kybunpark beträgt etwas mehr als 19'000 Zuschauerinnen und Zuschauer. St.Gallen wird am Sonntag letztmals auf den gesperrten Victor Ruiz verzichten müssen. Verletzt sind nebst Babic Adonis Ajeti, Musah Nuhu, Nicolas Lüchinger und Nico Strübi.

Am Sonntag berichtet «Tagblatt-Online» im Liveticker über das Heimspiel des FC St.Gallen gegen die Young Boys.

Freitag, 21. Februar - 15:45 Uhr

Doppelpanne in der Marktgasse: Öl ausgeflossen, Reifen platt

(vre) Der Freitag war kein guter Tag für Lastwagen in der Marktgasse. Zwischen 11.15 und 13 Uhr gab's dort gleich zwei Pannen mit Fahrzeugen, die anliefern wollten. Die Zufahrt in die Altstadt über die Marktgasse war während fast zwei Stunden blockiert; der übrige Verkehr musste umgeleitet werden.

Der Lastwagen, der am Freitag in der Marktgasse Hydrauliköl verlor, wird an Ort und Stelle repariert.

Der Lastwagen, der am Freitag in der Marktgasse Hydrauliköl verlor, wird an Ort und Stelle repariert.

Bild: Benjamin Manser

Gegen 11.15 Uhr platzte zuerst bei einem grossen Lastwagen aus Österreich ein Schlauch der Lenkung, worauf Hydraulik-Öl ausfloss und das Fahrzeug nicht mehr lenkbar war. Der Defekt musste an Ort und Stelle repariert werden. Um 13 Uhr konnte der Lastwagen dann aus eigener Kraft aus der Altstadt fahren. Polizei und Feuerwehr waren vor Ort; Letztere band das ausgeflossene Öl mit Spezialmitteln.

Während der Reparatur wollte ein zweites Fahrzeug eine Lieferung in die Marktgasse bringen. Es stoppte hinter dem Pannenlastwagen. Und dann platzte bei ihm ein Reifen, den der Chauffeur auswechseln musste, um weiterfahren zu können, wie Roman Kohler, Sprecher der Stadtpolizei St.Gallen auf Anfrage erläuterte. 

Freitag, 21. Februar - 15:20 Uhr

Beim Tippspiel des SC Brühl die Resultate der Rückrunde richtig vorhersagen und Gutscheine gewinnen

(vre) In einer Woche ist es soweit: Am 29. Februar beginnt die Rückrunde in der Promotion League und der SC Brühl empfängt den FC Breitenrain aus Bern. Echte Kronen-Fans und Fussballbegeisterte, die das noch werden wollen, machen natürlich wieder beim Kronen-Tipp mit. Dabei ist vorauszusagen, ob der Stadtclub im Osten seine Spiele gewinnt, verliert oder vielleicht mit einem Unentschieden vom Platz geht.

Paul, das Maskottchen des SC Brühl, mit jungen Spielerinnen und Spielern der Krönli-Kids.

Paul, das Maskottchen des SC Brühl, mit jungen Spielerinnen und Spielern der Krönli-Kids.

Bild: SC Brühl

Im Online-Auftritt des SC Brühl gilt es jetzt, die Resultate von 13 Spielen in der Rückrunde vorauszusagen. Und als erfolgreiches Fussballorakel hat man dann die Chance, einen der Hauptpreise des Tippspiels zu gewinnen. Das sind Gutscheine von Frischknecht-Juwelier in St.Gallen (400 Franken), des Restaurants Römerhof in Arbon (200 Franken) und der Pizzeria Fontana in Goldach (100 Franken).

Wer mittippt, entrichtet natürlich einen Obolus in die Kasse des SC Brühl. Bezahlt werden aber nicht die Tipps, sondern die Tore, die die Kronen in der Rückrunde zwischen dem 29. Februar und dem 23. Mai erzielt. Jede Tipperin und jeder Tipper legt zudem selber fest, wen vom Team der 1. Mannschaft des SC Brühl sie oder er mit dem Torbeitrag unterstützen will. Der Minimaleinsatz pro Goal liegt bei zwei Franken. Also: Viel Glück!

Freitag, 21. Februar - 11:25 Uhr

Türe aufgebrochen, Bargeld und ein Elektrogerät gestohlen

(kapo/vre) Zwischen Donnerstagmorgen und Donnerstagmittag haben Einbrecher eine Wohnung in der Oberstrasse in St.Gallen heimgesucht. Die Täter gelangten durch die unverschlossene Haupteingangstür ins Gebäude und wuchtete dann eine Wohnungstür mit einem Werkzeug auf. Sie stahlen Bargeld und ein Elektrogerät im Gesamtwert von mehreren hundert Franken. Es entstand zudem Sachschaden von nochmals rund 200 Franken.

Freitag, 21. Februar - 10:01 Uhr

«Tiere & Technik» auf dem St.Galler Olma-Areal: Thurgauer für innovativen Chicorée-Anbau ausgezeichnet

(ibi/vre) Über dieses Wochenende findet auf dem Olma-Areal in St.Gallen die «Tier & Technik» statt. An der Eröffnungsfeier der Fachmesse wurde der Agro-Star verliehen. Die Auszeichnung ging in diesem Jahr an den Thurgauer Erwin Gamper. Er wurde für eine innovative Anbaumethode für Chicorée geehrt. «Ich bin sprachlos», sagte der 70-Jährige sichtlich überrascht an der Preisverleihung. Er habe nie mit dem Preis gerechnet.

Erwin Gamper, Träger des Agro-Stars 2020.

Erwin Gamper, Träger des Agro-Stars 2020.

Bild: PD

Erwin Gamper übernahm 1977 den Hof seiner Eltern in Stettfurt und setzte früh auf den Gemüseanbau. Er baute auch die allererste Chicorée-Treiberei der Schweiz und bediente sich dabei früh neuster Technologie. «Seine Erfolgsgeschichte lehrt uns, dass Gemüseanbau in der Schweiz nicht nur funktionieren, sondern ein sinnvoller und wichtiger Weg in die Zukunft der Landwirtschaft sein kann», sagte Pietro Beritelli, Präsident der Jury, in der Laudatio auf Gamper.