ST.GALLER STADT-TICKER
Alain Berset sass ganz alleine beim Bier +++ Kritik an «Hektor»-Werbung: Nicht Aufgabe der Stadtwerke +++ Baustelle im Riethüsli +++ Malende Schildbürger in Winkeln

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Stadt St.Gallen und der Umgebung: In unserem Stadt-Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

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Dienstag, 19. Oktober - 10:29 Uhr

Alain Berset war tatsächlich in St.Gallen: Wenn der Bundesrat bei einem Bierchen auf die Ständeratskommission wartet

All jene, die ausgelacht wurden, weil sie erzählt haben, sie hätten am späten Montagnachmittag Bundesrat Alain Berset ganz allein beim Bier unter dem St.Galler Rathaus gesichtet, dürfen sich trösten. Sie lagen richtig. Der Gesundheitsminister war tatsächlich in der Stadt. Und er sass tatsächlich im «The Kebab-Club» unter dem Rathaus telefonierend beim Bier. Das bestätigt auf Anfrage Stadtpräsidentin Maria Pappa. Sie hatte schon am Montag in einem Tweet auf den Besuch aufmerksam gemacht.

Die Stippvisite von Alain Berset unter dem Rathaus hängt damit zusammen, dass derzeit die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerates in der Gallusstadt tagt. Was nicht überrascht, wenn man weiss, dass dieses Gremium vom St.Galler Paul Rechsteiner präsidiert wird. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Sitzung - darunter eben auch der Gesundheitsminister - waren am Montag aufs Dach des Rathauses eingeladen. Und weil sich die Kommissionsmitglieder etwas verspätet hatten, setzte sich Alain Berset in den Kebab-Club.

Die Ständeratskommission für soziale Sicherheit und Gesundheit auf dem Dach des St.Galler Rathauses. Vorne im Bild Stadtpräsidentin Maria Pappa, hinten rechts Bundesrat Alain Berset und hinten links Kommissionspräsident Paul Rechsteiner.

Die Ständeratskommission für soziale Sicherheit und Gesundheit auf dem Dach des St.Galler Rathauses. Vorne im Bild Stadtpräsidentin Maria Pappa, hinten rechts Bundesrat Alain Berset und hinten links Kommissionspräsident Paul Rechsteiner.

Bild: PD

Dort sass er dann alleine an einem Tischchen, trank ein Bier und telefonierte. Ganz allein, so ist aus sicherer Quelle zu erfahren, war der Gesundheitsminister dort allerdings schon nicht. Er wurde vielmehr von Personenschützern begleitet. Sie hielten sich aber dermassen dezent im Hintergrund, dass sie den Passantinnen und Passanten, die auf Berset aufmerksam wurden, kaum auffielen. Während die Ständeratskommission hier übernachtete und am Dienstag weiter tagt, verliess der Bundesrat die Stadt wegen anderer Termine noch am Montagabend. (sab/vre)

Dienstag, 19. Oktober - 9:13 Uhr

Werbung für Eventhalle Hektor löst Kritik aus: Grünliberaler Stadtparlamentarier fordert von den Stadtwerken mehr Zurückhaltung

Auf Facebook und Instagram wirbt Marco Letta, Chef der St.Galler Stadtwerke (SGSW), derzeit prominent für die geplante Eventhalle Hektor im Areal des alten Güterbahnhofs. Das Projekt ist wegen einer Einsprache blockiert. Und jetzt gibt’s auch noch grundsätzliche Anmerkungen aus den Reihen des Stadtparlaments zum «Hektor»-Werbeauftritt bei den Stadtwerken. Obwohl er selber die Eventhalle befürwortet, ist für den Grünliberalen Marcel Baur der Auftritt des SGSW-Chefs ein «No Go», wie er im Internet auf seinem Blog «Kurzverbloggt» festhält.

Die jetzt in die Kritik geratene Werbung für die Eventhalle Hektor im offiziellen Facebook-Auftritt der St.Galler Stadtwerke.

Die jetzt in die Kritik geratene Werbung für die Eventhalle Hektor im offiziellen Facebook-Auftritt der St.Galler Stadtwerke.

Screenshot: Facebook

Die Trägerin der Eventhalle, die Hektor AG, sei eine private Aktiengesellschaft, die mit der Stadt nichts zu tun habe, schreibt Baur. Das wirft für ihn schon einmal die Frage auf, «ob es wirklich Aufgabe einer Dienststelle ist, Werbung für eine private AG zu schalten». Aus Sicht von Baur ist das allgemein ein Verstoss gegen den fairen Wettbewerb. Ein direkter Konkurrent des «Hektor» wäre auf dem Markt der städtischen Veranstaltungsorte vermutlich die Olma, an der die Stadt beteiligt ist. Und das wiederum sei für die «Hektor»-Werbung der SGSW «keine gute Konstellation», findet der Grünliberale.

Ebenfalls gegen den Werbeauftritt zugunsten der Hektor AG spricht für Marcel Baur die Einsprache gegen deren Projekt. Die Stadt sei Teil des Rechtsverfahrens. Sie bearbeite die Baubewilligung für den «Hektor» und entscheide in erster Instanz über die Einsprache dagegen. Es brauche definitiv «mehr Feingefühl» bei Werbeauftritten durch städtische Dienststellen. Es sei verfehlt, wenn diese Werbung für eine private AG schalteten. Solche Aktionen müssten der Standortförderung vorbehalten bleiben. Andere Dienststellen müssten sich hier zurückhalten. Alles andere beinhaltet für Baur die Möglichkeit von Wettbewerbsverzerrungen. (vre)

Dienstag, 19. Oktober - 8:59 Uhr

Teufener Strasse im Riethüsli nur einspurig befahrbar

Weil die vier neuen Häuser der Überbauung am Wattweg an die Kanalisation angeschlossen werden, kommt es während rund einer Woche auf der Teufener Strasse zu Verkehrsbehinderungen.

Weil die vier neuen Häuser der Überbauung am Wattweg an die Kanalisation angeschlossen werden, kommt es während rund einer Woche auf der Teufener Strasse zu Verkehrsbehinderungen.

Illustration: Fortimo

Während einer Woche ist im Riethüsli die Teufener Strasse zwischen den Häusern 163 und 165 nur einspurig befahrbar. Der Verkehr auf dem kurzen Strassenabschnitt wird seit Montag mit einem Lichtsignal geregelt. Grund dafür ist der Anschluss der neuen Wohnüberbauung Wattweg 2 bis 6A an die Kanalisation. (pd/vre)

Montag, 18. Oktober - 18:13 Uhr

Wenn die Stadt doppelt malen lässt: Kürzlich aufgefrischter Fussgängerstreifen in Winkeln jetzt für Grabarbeiten markiert

An der Sturzeneggstrasse in Winkeln haben sich dieser Tage aufmerksame Anwohnerinnen und Anwohner an den Kopf gegriffen. Einer von ihnen hat die Ursache dafür jetzt fein säuberlich im Stadtmelder, der elektronischen Klagemauer der St.Galler Stadtverwaltung, eingetragen. Vor drei Wochen wurde nämlich dort, wo der Hofweg in die Sturzeneggstrasse mündet auf Letzterer ein Fussgängerstreifen aufgefrischt und dafür neu gegossen. Soweit, so gut.

Am 7. Oktober tauchte eine weitere Malquipe der Stadt an dieser Stelle im Quartier auf: Arbeiter markierten eine Baustelle für die Erneuerung der Wasserleitung. Dies genau dort, wo kurz vorher der Fussgängerstreifen grundüberholt worden war. Da habe, so die nahe liegende Folgerung des Anwohners im Stadtmelder, wohl die Linke nicht gewusst, was die Rechte plane. Selbst die Arbeiter, die die Markierungen für die Grabarbeiten aufgebracht haben, hätten für das Ganze «nur ein müdes Lächeln übrig gehabt», heisst es weiter.

Der im September aufgefrischte Fussgängerstreifen an der Sturzeneggstrasse, den die Stadtwerke gemäss den Markierungen jetzt offenbar wieder umpflügen wollen.

Der im September aufgefrischte Fussgängerstreifen an der Sturzeneggstrasse, den die Stadtwerke gemäss den Markierungen jetzt offenbar wieder umpflügen wollen.

Bild: Stadtmelder SG
(18.10.2021)

Nun ja, das kann ja einmal passieren. In St.Gallen ist die Stadtverwaltung gross und das Strassennetz lang und mit unzähligen Markierungen garniert. Da kann ja so ein Versehen einmal vorkommen. Nur: Der Fall des Fussgängerstreifens erinnert an eine ähnliche Beobachtung von der Bahnhofstrasse. Dort wurden am 13. November 2020 die Parkfelder neu gemalt, um dann auf den 4. Januar 2021 hin aufgehoben und weggefräst zu werden. Festgestellt und für die staunende Stadtgemeinschaft im Internet dokumentiert hatte diesen Vorgang Anfang Jahr kein Geringerer als der grünliberale Stadtparlamentarier Marcel Baur.

Was die Stadt zum Vorgang an der Sturzeneggstrasse meint, ist derzeit offen. Der Eintrag im Stadtmelder ist nämlich noch in Bearbeitung. Spannend wird die Erklärung aber mit Sicherheit. Dies nur schon vor dem Hintergrund, dass die Stadt für ihre notleidende Kasse ein Sparprogramm namens «Fokus 25» am Umsetzen ist. Da könnte die Politik ja noch auf die Idee kommen, bei der städtischen Street-Art-Abteilung zu sparen, statt bei der Musikschule durch Tariferhöhungen Mehreinnahmen zu generieren. Also: Fortsetzung folgt...

Montag, 18. Oktober - 16:57 Uhr

Vortragsreihe des Historischen Vereins: Von der Pest über die Spanische Grippe zum Coronavirus

Die Coronapandemie greift tief ins Alltagsleben ein und führt so zu Veränderungen in Gesellschaft und Wirtschaft. Dies ist für den Historischen Verein des Kantons St.Gallen Anlass, um in einer öffentlichen HSG-Vorlesungsreihe einen Blick zurück auf die Geschichte von Pandemien und Seuchen zu werfen. Der vierteilige Zyklus startet diesen Mittwoch, 18.15 Uhr, im Raum für Literatur in der St.Galler Hauptpost (Eingang St.-Leonhard-Strasse 40).

Die Pest als Strafe des Himmels: Beerdigung von Pestopfern auf einer Votivtafel von 1517. Die Opfer werden von «Pestpfeilen» aus dem Himmel getroffen und hingestreckt.

Die Pest als Strafe des Himmels: Beerdigung von Pestopfern auf einer Votivtafel von 1517. Die Opfer werden von «Pestpfeilen» aus dem Himmel getroffen und hingestreckt.

Bild: Archiv Hansmann/
KEY (20.5.2020)

Den Anfang der Reihe «Seuchen, Krisen und gesellschaftlicher Wandel» macht Professor Flurin Condrau von der Universität Zürich. Er setzt sich mit den verschiedenen Pandemien und ihren Folgen für die Schweiz seit dem Spätmittelalter auseinander. Dabei werden die Reaktionen der Bevölkerung wie die konkreten medizinisch-gesellschaftlichen Veränderungen thematisiert. Ein Schwerpunkt ist der Spanischen Grippe gewidmet, die 1918-19 in der Schweiz rund 24'000 Todesopfer forderte. Die Reise durch die Pandemiegeschichte endet bei HIV und Aids.

Am 3. November geht der Zürcher Uni-Professor Andreas Victor Walser der Pest im 6. und 7. Jahrhundert nach. Am 17. November beschreibt Professor Bernhard Lauterburg aus Bern, wie das Herzogtum Mailand im späten Mittelalter für die Eidgenossen die Pestbekämpfung koordinierte. Und am 1. Dezember beschreiben Brigitte Ruckstuhl und Elisabeth Ryter in der letzten Veranstaltung der Vortragsreihe, wie Epidemien im 19. Jahrhundert das öffentliche Gesundheitswesen veränderten. (pd/vre)

Für den Besuch der öffentlichen Vorlesungsreihe ist ein gültiges Covidzertifikat und ein amtlicher Ausweis nötig. Zudem muss man sich für die Teilnahme vorgängig per Internet oder Telefon 071'224’33’39 (Montag bis Donnerstag, 9 bis 11 Uhr) anmelden.

Montag, 18. Oktober - 16:16 Uhr

Annette Hug liest im Palace aus «Tiefenlager»: Spannender Roman über ein ungelöstes Problem

Am Dienstag, 20.15 Uhr, ist Annette Hug in der Erfreulichen Universität im St.Galler Kulturzentrum Palace zu Gast. Die Schweizer Schriftstellerin liest aus ihrem Roman «Tiefenlager». Er behandelt ein Thema, das sonst in der Belletristik kaum vorkommt: die Endlagerung von Atommüll. Im Anschluss an die Lesung unterhält sich WOZ-Redaktor Kaspar Surber mit Hug über ihren Roman und das darin angeschnittene Thema. Der Anlass wird vom Palace in Kooperation mit der Bildungsgemeinschaft St.Gallen organisiert.

Schriftstellerin Annette Hug ist morgen Dienstag im St.Galler Kulturzentrum Palace zu Gast.

Schriftstellerin Annette Hug ist morgen Dienstag im St.Galler Kulturzentrum Palace zu Gast.

Bild: Gaetan Bally/KEY
(20.4.2021)

Im Roman «Tiefenlager» gründen fünf Aussteiger aus verschiedenen Ländern einen klosterähnlichen Orden, der das Wissen um die Gefahren des Tausende von Jahren strahlenden Atommülls dokumentieren und an künftige Generationen weitergeben soll. Doch dann lässt der von einem Konsortium versprochene Bau eines Endlagers auf sich warten und der Pachtvertrag für das dafür nötige Land wird gekündigt. Jetzt ist im Roman, der mit ungemütlichen Zukunftsszenarien aufwartet, guter Rat ziemlich teuer.

Annette Hug, geboren 1970 in der Schweiz, hat in Zürich und Manila Geschichte sowie Women and Development Studies studiert. Nach Tätigkeiten als Dozentin und Gewerkschaftssekretärin lebt sie heute als freie Autorin in Zürich. Für ihren dritten Roman «Wilhelm Tell in Manila» erhielt sie den Schweizer Literaturpreis. «Tiefenlager» ist der vierte Roman von Hug. (pd/vre)

Montag, 18. Oktober - 15:15 Uhr

Herbstwald

Leserbild. Max Sommer fotografierte die Sonnenstrahlen im nebligen Herbstwald auf dem Tannenberg am Sonntag bei Waldkirch.

Leserbild. Max Sommer fotografierte die Sonnenstrahlen im nebligen Herbstwald auf dem Tannenberg am Sonntag bei Waldkirch.

Montag, 18. Oktober - 14:52 Uhr

Durchgang im Güterbahnhof für zwei Wochen gesperrt: Appenzeller Bahnen verlegen ihre neuen Gleise

Seit Montagmorgen ist das Areal des alten Güterbahnhofs auch für Fussgängerinnen und Velofahrer nicht mehr durchgängig passierbar. Zwischen den alten Güterschuppen und der Vonwil-Brücke lassen die Appenzeller Bahnen nämlich in dieser Zeit ihre neuen Gleise verlegen. Ab Ende Jahr sollen ihre Züge nämlich nicht mehr am südlichen Rand des Areals, sondern vom Gaiserbahnhof aus geradeaus zur Vonwil-Brücke fahren können.

Bis 29. Oktober ist der alte Güterbahnhof wegen Bauarbeiten nicht durchgängig begeh- und befahrbar. Die Direktverbindung zwischen dem Zentrum und dem Westen der Stadt vor allem für Velofahrerinnen und Velofahrer ist damit blockiert.

Bis 29. Oktober ist der alte Güterbahnhof wegen Bauarbeiten nicht durchgängig begeh- und befahrbar. Die Direktverbindung zwischen dem Zentrum und dem Westen der Stadt vor allem für Velofahrerinnen und Velofahrer ist damit blockiert.

Bild: Sandro Büchler (18.10.2021)

Seit 2018 wird an der Gleisbegradigung gearbeitet. In Angriff genommen wurden diese Arbeit nach Inbetriebnahme des neuen Ruckhaldetunnels und nach einer Planungszeit von knapp sieben Jahren. Anstelle der bisherigen, nur mit gemächlichem Tempo befahrbaren Kurve fahren die Züge künftig ab der St.-Leonhard-Brücke geradeaus weiter. Mit der daraus resultierenden Fahrzeitverkürzung kann der Zeitverlust durch einen neuen Halt bei der neuen Kreuzung der Gleise mit der Güterbahnhofstrasse kompensiert werden. Zudem wird das Areal nicht mehr durch die Bahngleise zerschnitten, was positiv für die längerfristig geplante Überbauung des Gebietes ist.

Die Gesamtkosten der Begradigung der AB-Linie im alten Güterbahnhof, für die neue AB-Haltestelle sowie für Anpassungen an Fahrleitungen und Gleisen der SBB belaufen sich auf rund 40 Millionen Franken. Fürs Projekt wurden 44'000 Kubikmeter Erde ausgehoben, 3'000 Pfähle im Boden versenkt, 1'400 Kubikmeter Beton und 100 Tonnen Baustahl verarbeitet sowie 2'200 Meter Gleise neu verlegt. (vre)

Montag, 18. Oktober - 10:03 Uhr

Handballerinnen des LC Brühl übernehmen nach verdientem Sieg in Thun die Tabellenspitze

Die Handballerinnen des LC Brühl haben ihr Gastspiel vom Sonntag im Berner Oberland bei DHB Rotweiss Thun mit 25:20 (15:11) für sich entschieden. Die Brühlerinnen behielten in einer hektischen Partie die Nerven. Sie verbesserten sich mit ihrem vierten Saisonsieg im sechsten Spiel auf Rang eins in der Tabelle der obersten Liga des Schweizer Frauenhandballs.

Die Handballerinnen des LC Brühl haben in der obersten Liga die Tabellenführung wieder übernommen.

Die Handballerinnen des LC Brühl haben in der obersten Liga die Tabellenführung wieder übernommen.

Bild: LC Brühl

Das Team von Trainer Nicolaj Andersson war von Beginn an tonangebend, konnte sich aber im ersten Durchgang trotz der besseren Spielanlage nicht entscheidend absetzen. Der Vorsprung der Brühlerinnen pendelte bis kurz vor der Halbzeitpause immer zwischen zwei und vier Treffern. Ihre stärkste Phase hatten die St.Gallerinnen zwischen der 28. und 40. Minute, als es ihnen gelang, von 13:11 auf 19:12 davonzuziehen. Eine Vorentscheidung war dies aber nicht.

Die ebenfalls stark auftretenden Thunerinnen hielten dagegen und waren beim 18:22 in der 50. Minute noch immer in Schlagdistanz. Angeführt von einer starken Sladana Dokovic im Brühler Tor konnten die St.Gallerinnen in den Schlussminuten, die wie schon das gesamte Spiel von einer gewissen Grundhektik geprägt waren, den Auswärtssieg aber letztlich souverän einfahren. Überragend bei Brühl war Dokovic, die nicht nur zweimal ins leere Thuner Tor traf, sondern auch 13 Paraden und eine Abwehrquote von 45 Prozent zum Sieg beisteuerte.

Montag, 18. Oktober - 9:49 Uhr

Gerechte Punkteteilung: SC Brühl spielt gegen Chiasso 1:1

In einem über weite Strecken ausgeglichenen Spiel trennten sich Chiasso und Brühl am Samstag mit einem gerechten 1:1-Unentschieden. Beide Mannschaften starteten nach ihren hohen Niederlagen vor einer Woche etwas verunsichert in die Partie. Die Tessiner hatten in der ersten Halbzeit allerdings mehr vom Spiel und gingen in der 26. Minute durch Daniel Texeira verdient 1:0 in Führung. Chancen hatten aber hüben und drüben Seltenheitswert. Kurz vor dem Pausenpfiff verpasste ein Brühler Angreifer in aussichtsreicher Position den Ausgleich.

Ein kämpferischer SC Brühl erreichte am Samstag in Chiasso ein 1:1-Unentschieden und eroberte einen auch für die Moral wichtigen Punkt.

Ein kämpferischer SC Brühl erreichte am Samstag in Chiasso ein 1:1-Unentschieden und eroberte einen auch für die Moral wichtigen Punkt.

Bild: Kurt Frischknecht/
SCB (15.10.2021)

Nach dem Wechsel kamen die Kronen besser ins Spiel und Chiasso wurde vermehrt in die Defensive gedrängt. Doch die grösste Chance vergab in der 73. Minute ein Chiassese allein vor dem leeren Tor. Von diesem Zeitpunkt an versuchten die Tessiner den knappen Vorsprung über die Zeit zu retten. Diese passive Haltung der Platzherren und die Einwechslung frischer Kräfte gab den Brühlern Auftrieb. In der 88. Minute erzielte der kurz zuvor eingewechselte Lirim Shala den verdienten 1:1-Ausgleich.

Dieses Tor und der damit verbundene Punktegewinn war äusserst wichtig für die Moral der Mannschaft. Auch wenn in Chiasso noch nicht alles wie gewünscht geklappt hat, war gemäss Matchbericht von Henri Seitter gegenüber den Heimspielen eine klare Steigerung festzustellen. Der Einsatz aller eingesetzten Spieler war vorbildlich und man glaubte bis zuletzt an einen Punktegewinn. Am nächsten Samstag bietet sich zu Hause gegen Aufsteiger Biel die Gelegenheit punktemässig nachzulegen. (pd/vre)

Montag, 18. Oktober - 8:58 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 260 Neuansteckungen und ein Todesfall übers Wochenende

Der Kanton St.Gallen meldet in seinem Internetauftritt fürs Wochenende (Freitag, Samstag, Sonntag) 260 neue laborbestätigte Coronafälle. Damit haben sich seit März 2020 55'719 Personen im St.Gallischen mit dem Virus infiziert. Am Wochenende wurden auch ein Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Zahl der Coronatoten seit Frühling 2020 steht damit bei 742.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Sonntag, 17. Oktober, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Sonntag, 17. Oktober, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

In Zusammenhang mit Covid-19 waren am Sonntagabend im Kanton St.Gallen 25 Patientinnen und Patienten hospitalisiert. Acht von ihnen lagen auf einer Intensivstation, sieben mussten künstlich beatmet werden. Das sind deutlich tiefere Zahlen als zu Beginn der Herbstferien vor zwei Wochen. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Sonntag bei 123, die 14-Tage-Inzidenz bei 240. Die Inzidenz bezeichnet die Zahl der neuen Coronafälle in den vergangenen sieben und 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

In den ersten beiden Herbstferienwochen hat sich die Coronasituation auch im Kanton St.Gallen etwas entspannt. Die Zahl der täglichen laborbestätigten Neuansteckungen hatte in der ersten Septemberhälfte ihren Höchststand erreicht und nimmt seither tendenziell wieder ab. In den vergangenen zwei Wochen hat sich die Zahl der täglich neu entdeckten Coronafälle knapp unter 100 eingependelt. Offen ist, wie es mit dem Ende der Herbstferien weitergehen wird: Nach den Sommerferien waren nicht geimpfte Reiserückkehrer, die sich im Ausland angesteckt hatten, ein wichtiger Grund für die rasante Zunahme neuer Fälle.

Die Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen anhand der täglich registrierten Neuansteckungen.

Die Entwicklung der Coronapandemie im Kanton St.Gallen anhand der täglich registrierten Neuansteckungen.

Grafik: Fachstelle Statistik Kanton SG

Auch die Impfkampagne hat in den ersten zwei Herbstferienwochen Fortschritte gemacht. Am Sonntag, um Mitternacht, waren im Kanton St.Gallen 317'042 Personen geimpft - 54'747 ein- und 262'295 zweimal. Die Zahl der Geimpften hat damit seit dem 3. Oktober um 15'997 zugenommen. Im Kanton St.Gallen sind gemäss Angaben des Bundesamtes für Gesundheit (Stand 14. Oktober) knapp 60 Prozent der Bevölkerung geimpft; schweizweit sind es rund 66 Prozent. (SK/vre)

Samstag, 16. Oktober - 16:57 Uhr

Wer hat an der Uhr gedreht?

Nanu? Was ist mit dem Glockenschlag der Kathedrale St.Gallen los? Etliche Bewohnerinnen und Bewohner der St.Galler Altstadt, aber auch Passantinnen und Passanten reckten am Samstag verwundert den Kopf zu den Türmen. Denn der Glockenschlag ist falsch. Um 16 Uhr waren beispielsweise erst vier helle Schläge von der kleineren Glocke zu hören. Dann folgt der tiefere Schlag – von der grossen, weit herum hörbaren Glocke. Neunmal schlägt diese – fünf Schläge zu viel.

Wie es zum Fehler gekommen ist und wann der ausser Rand und Band geratene Glockenschlag wieder stimmt, ist zur Stunde noch nicht klar. Es ist auch nicht das erste Mal, dass der Glockenschlag aus dem Takt geraten ist. Bereits Anfang Oktober schlugen die Glocken der Kathedrale falsch. Damals konnte der Fehler jedoch laut «Ohrenzeugen» binnen eines Tages behoben werden.

Beat Groegli, Dompfarrer

Beat Groegli, Dompfarrer

Bild: Michel Canonica

Bereits im Juli war es zuvor zu einer Panne gekommen. Damals hinkte der Glockenschlag der richtigen Uhrzeit eine Stunde hinterher. Der Grund für die Panne: Nach dem Ende der Festspiele auf dem Klosterplatz musste der für die Aufführungen ausgeschaltete Glockenschlag manuell wieder in Gang gesetzt werden, sagte Dompfarrer Beat Grögli damals. Uhrzeit und Glockenschlag mussten von den Domsakristanen wieder aufeinander abgestimmt werden. (sab)

Samstag, der 16. Oktober – 15:26 Uhr

LC Brühl am Sonntag zu Gast im Berner Oberland – es winkt die Tabellenführung

Die Spitzenhandballerinnen des LC Brühl spielen diesen Sonntag auswärts gegen DHB Rotweiss Thun.

Die Spitzenhandballerinnen des LC Brühl spielen diesen Sonntag auswärts gegen DHB Rotweiss Thun.

Bild: LC Brühl

Das dritte Auswärtsspiel der noch jungen Saison führt die Erstliga-Handballerinnen des LC Brühl ins Berner Oberland. Das Team spielt am Sonntag bei DHB Rothweiss Thun. Anwurf ist um 16 Uhr in der Gotthelf-Halle in Thun. Gewinnen die St.Gallerinnen das Spiel, winkt die Tabellenführung. Die Partie kann auch über einen Livestream verfolgt werden. (pd/elo)

Samstag, der 16. Oktober - 9:37 Uhr

22-Jähriger schläft in seinem Auto mitten auf der Teufener Strasse: So sturzbetrunken, dass er nicht mehr aussteigen konnte

Am Samstag, kurz vor 5 Uhr, hat eine Patrouille der Stadtpolizei St.Gallen auf der Teufener Strasse einen schlafenden Autofahrer entdeckt. Auf den Mann, der sein Auto mitten auf der Teufener Strasse abgestellt hatte und darin eingeschlafen war, wurde die Polizei von einem Passanten aufmerksam gemacht. Die Patrouille stellte fest, dass am Auto noch der Motor lief und der Lenker hinter dem Steuer schlief. Auf dem Mobiltelefon, das er in der Hand hielt, lief hörbar Musik, wie die Stadtpolizei mitteilte.

Das Auto stand mit laufendem Motor und schlafendem Lenker mitten auf der Teufener Strasse.

Das Auto stand mit laufendem Motor und schlafendem Lenker mitten auf der Teufener Strasse.

Bild: Stadtpolizei SG (16.10.2021)

Erst nach mehrmaligem Klopfen wachte der 22-jährige auf und öffnete das Fenster. Durch die Patrouille musste das Fahrzeug gegen das Wegrollen gesichert werden. Wie die Stadtpolizei mitteilte, war der Fahrzeuglenker stark betrunken und nicht in der Lage selbst aus dem Fahrzeug zu steigen; er musste herausgehoben werden. Noch während der Kontrolle musste er sich zudem übergeben. Die Staatsanwaltschaft verfügte eine Blut- und Urinprobe. Der ausländische Führerausweis wurde aberkannt und das Mietfahrzeug sichergestellt. (stapo/sae)

Freitag, der 15. Oktober - 15:39 Uhr

Nach 24 Jahren ist bald Schluss im «Scheitlinsbüchel»

1998 hat Peter Fässler das Ausflugsrestaurant Scheitlinsbüchel auf Drei Weieren von seinen Eltern übernommen. Diese wirteten hier seit den 1970er-Jahren. Der Scheitlinsbüchel ist als eines der bekannten Ausflugsrestaurants der Stadt St.Gallen ein beliebter Treffpunkt und bietet eine weite Aussicht über die Stadt und den Bodensee.

Peter Fässler wirtet mit seinem Team noch bis Ende Jahr. Dann hörte er nach 24 Jahren im «Scheitlinsbüchel» auf.

Peter Fässler wirtet mit seinem Team noch bis Ende Jahr. Dann hörte er nach 24 Jahren im «Scheitlinsbüchel» auf.

Bild: Benjamin Manser (28. März 2019)

Nun, nach 24 Jahren, hören Peter Fässler und seine Frau Gabriela auf. Die Ortsbürgergemeinde St.Gallen als Eigentümerin der Liegenschaft kommuniziert den bevorstehenden Wechsel in einer Mitteilung. Demnach bleibt der «Scheitlinsbüchel» noch bis Ende Jahr regulär geöffnet, «in der gewohnt hohen Qualität und mit grossem Engagement durch das bewährte Team». Die Ortsbürgergemeinde bedankt sich in der Mitteilung bei der Familie Fässler für das jahrelange Engagement.

Der «Scheitlinsbüchel» gehört der Ortsbürgergemeinde St.Gallen. Sie hat das Restaurant im Jahr 2012 umfassend erneuert und erweitert. Im Dezember 2013 wurde dann auch der Neubau mit modernem Saal und 40 Sitzplätzen eingeweiht. Im Herbst 2019 hat die Ortsbürgergemeinde zudem das Innere des Gartenhauses mit seinen 50 Plätzen renoviert und akustisch optimiert.

Das beliebte Ausflugsrestaurant bietet eine weite Aussicht bis über den Bodensee.

Das beliebte Ausflugsrestaurant bietet eine weite Aussicht bis über den Bodensee.

Bild: PD

Nun sucht die Ortsbürgergemeinde nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger für die Wirtefamilie Fässler. Die Eröffnung unter neuer Führung ist für den 1. März des kommenden Jahres geplant. (pd/dh)

Freitag, 15. Oktober - 14:26

Strassenunterhaltsarbeiten entlang den Appenzeller Bahngleise

Im St.Galler Stadtzentrum werden ab Montag Strassenunterhaltsarbeiten durchgeführt. Gemäss Mitteilung betrifft das den Abschnitt Schibenertor bis Marktplatz entlang den Gleisen der Appenzeller Bahnen. Die Arbeiten werden aus verkehrlichen Gründen in der Nacht auf Dienstag zwischen 21 und 5 Uhr erfolgen, heisst es weiter.

Die Unterhaltsarbeiten werden in der Nacht durchgeführt. Busse und Postautos werden in dieser Zeit umgeleitet.

Die Unterhaltsarbeiten werden in der Nacht durchgeführt. Busse und Postautos werden in dieser Zeit umgeleitet.

Bild: PD

Busse und Postautos fahren in dieser Zeit die Haltestelle Marktplatz/Bohl nicht an. Sie werden über den Unteren Graben umgeleitet. Die Ersatzhaltestellte Marktplatz befindet sich an der Torstrasse. Die Appenzeller Bahnen fahren trotz der Arbeiten fahrplanmässig und ohne Einschränkungen. Die Zufahrt für Anstösserinnen und Anstösser ist weitgehend gewährleistet. Es kann allerdings zu Behinderungen kommen.

Da für die Arbeiten trockenes Wetter nötig ist, erfolgt der definitive Entscheid über die Durchführung am Morgen des 18. Oktobers. Gemäss Mitteilung werden die Arbeiten bei schlechtem Wetter verschoben. (pd/fak)

Freitag, 15. Oktober - 11:13 Uhr

Der SC Brühl spielt am Samstagabend gegen den FC Chiasso

Die erste Mannschaft des SC Brühl reist am Samstag zum FC Chiasso. Brühl belegt seit einer Woche den letzten Platz der Tabelle – entsprechend sind die Erwartungen. Hoffen ist erlaubt, wenn die Krohnen am Samstag, 20 Uhr, im Stadio Comunale gegen den FC Chiasso ankicken.

Es hätte der lang erwartete Befreiungsschlag werden sollen. Das Heimspiel des SC Brühl am vergangenen Samstag gegen die U21 der Berner Young Boys, Aufsteiger aus der ersten Liga und bis dahin Letzter in der Tabelle. Doch das Spiel endete im Fiasko: 0:3 gingen die Brühler unter, nach einer ansprechenden ersten Halbzeit zeigten die Platzherren im zweiten Umgang Auflösungstendenzen – wie schon bei anderen Heimspielen in dieser Saison, die alle sechs verloren gingen. Enttäuschung beim Publikum, hängende Köpfe beim Team und beim Staff.

Gegen die U21 der Berner Young Boys gab es vergangenen Samstag kein Durchkommen. Brühl verlor mit 0:3 und belegt jetzt den letzten Tabellenplatz.

Gegen die U21 der Berner Young Boys gab es vergangenen Samstag kein Durchkommen. Brühl verlor mit 0:3 und belegt jetzt den letzten Tabellenplatz.

Bild: Kurt Frischknecht/ SCB (9.10.2021)

Nach dieser Niederlage tauschten Brühl und YB die Plätze. Brühl ist nun Letzter in der Promotion League mit sechs Punkten aus zehn Spielen und damit punktgleich mit YBs U21. Ratlosigkeit auch bei Brühls Führung? «Wir sind schon enttäuscht vom bisherigen Verlauf der Saison», sagt Präsident Christoph Zoller, «aber wir wollen jetzt auch nicht in Aktionismus verfallen». Die Brühler Führung schenkt Team und Trainer weiterhin das Vertrauen, will aber in den nächsten Wochen und Monaten alle möglichen Optionen prüfen.

Dem bisherigen Saisonverlauf entsprechend sind die Erwartungen vor dem Auswärtsspiel gegen Chiasso, den Absteiger aus Challenge League, gedämpft. Allerdings hat sich Brühl bisher ausserhalb des Paul-Grüninger-Stadions wesentlich besser verkauft als zuhause. Von vier Spielen wurden zwei gewonnen, und die beiden anderen gingen mit jeweils einem Tor Unterschied verloren. (pd/fm)

Freitag, 15. Oktober - 9:58 Uhr

Nach Überschwemmungen: St.Galler Kirche unterstützt Kirche im Rheinland

Die Überschwemmungen im Westen Deutschlands im vergangenen Juli haben viel Leid gebracht und riesige Schäden verursacht. Um Hochwasserschäden decken zu können unterstützt die Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St.Gallen die Evangelische Kirche im Rheinland mit 20'000 Franken, heisst es in einer Mitteilung.

Starke Regenfälle führten zu Überschwemmungen im Westen von Deutschland.

Starke Regenfälle führten zu Überschwemmungen im Westen von Deutschland.

Bild: Thomas Frey/dpa

Von den Überschwemmungen betroffen als auch geholfen hat die Evangelische Kirche im Rheinland. Gemäss Mitteilung hat sie in der Akutphase zwei Millionen Soforthilfe an die Menschen vor Ort ausgezahlt, sowie für eine Million Euro Bautrockner organisiert. Zudem richtete sie verschiedene Angebote der Seelsorge und Unterstützung ein. Auch eigene kirchliche Gebäude sind vom Hochwasser heimgesucht worden. So haben 70 Gemeinden Schäden gemeldet, etwa an 17 Kirchen, 13 Kindertagesstätten oder 28 Gemeindehäusern und Jugendheimen.

Wegen des grossen Ausmasses der Schäden hat die Kirche im Rheinland nun Schwesterkirchen um Unterstützung gebeten. Dieser Bitte kommt die St.Galler Kirche nach und lässt der Kirche im Rheinland 20'000 Franken zukommen. (pd/dh)

Freitag, 15. Oktober - 08:23 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 78 neue Ansteckungen gemeldet

Der Kanton St.Gallen meldet am Freitagmorgen 78 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus seit Donnerstag. Laut den Informationen auf der Website des Kantons steigt die Zahl der Coronainfizierten seit März 2020 damit auf 54’919. In den letzten 24 Stunden gibt es keine Todesfälle zu verzeichnen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Corona im Kanton St.Gallen liegt bei 741.

Statistik: Kanton SG

In den Spitälern des Kantons werden aktuell 21 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung gepflegt (Meldestand 14. Oktober). Sieben liegen auf einer Intensivstation und müssen beatmet werden. (chs)

Frühere Folgen des St.Galler Stadt-Tickers:

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