ST.GALLER STADT-TICKER
Jacqueline Badran kommt ins Textilmuseum +++ 2051 neue Coronafälle +++ Fasnachtsgottesdienst findet «Jetzt erscht rächt!»

Stets aktuell informiert über die Geschehnisse in der Stadt St.Gallen und der Umgebung: In unserem Stadt-Ticker finden Sie einen bunten Mix an News und unterhaltsamen Geschichten.

Aktualisiert
Drucken
Teilen

Feedback: stadtredaktion@chmedia.ch

Mittwoch, 19. Januar - 10:07 Uhr

Amt und Stil – Museumsgespräch mit Eveline Falk und Jacqueline Badran

Die Ausstellung «Robes politiques - Frauen Macht Mode» kann derzeit im Textilmuseum St.Gallen bestaunt werden. Im Bild ist ein Ballkleid aus handgefertigter Spitze aus dem 19. Jahrhundert zu sehen, das der letzten Kaiserin Frankreichs gehört haben soll.

Die Ausstellung «Robes politiques - Frauen Macht Mode» kann derzeit im Textilmuseum St.Gallen bestaunt werden. Im Bild ist ein Ballkleid aus handgefertigter Spitze aus dem 19. Jahrhundert zu sehen, das der letzten Kaiserin Frankreichs gehört haben soll.

Michael Schoch

Im Textilmuseum St.Gallen ist noch bis zum 6. Februar die Ausstellung «Robes politiques - Frauen Macht Mode» zu sehen. Diese befasst sich mit den unterschiedlichen Bekleidungsstrategien politisch einflussreicher Frauen. Sie beleuchtet sowohl den Auftritt historischer Persönlichkeiten wie auch amtierender Politikerinnen. Zu Wort kommt auch SP-Nationalrätin Jacqueline Badran, die sich der Ostschweizer Filmemacherin Eveline Falk für ein Videointerview zur Verfügung stellte, welches in der Ausstellung zu sehen ist.

Die SP-Politikerin Jacqueline Badran kommt ins Textilmuseum St.Gallen.

Die SP-Politikerin Jacqueline Badran kommt ins Textilmuseum St.Gallen.

Claudio Thoma

Dieser vor vielen Monaten im Bundeshaus aufgenommene Dialog findet nächste Woche nun seine Fortsetzung. Das Textilmuseum lädt zu einem Museumsgespräch mit Jacqueline Badran ein. Zusammen mit Eveline Falk und den Veranstaltungsteilnehmerinnen und -teilnehmern wird die Politikerin die Ausstellung besuchen, um vor Ort ein weiteres Mal die Kleiderfrage zwischen Amt und Stil zu diskutieren.

Das Museumsgespräch «Amt und Stil» findet am 27. Januar statt. Treffpunkt ist um 18 Uhr im Foyer. Die Teilnahme an der rund einstündigen Veranstaltung ist gemäss Mitteilung gratis, fällig wird lediglich der Museumseintritt. Aufgrund der reduzierten Teilnehmerzahl empfiehlt das Textilmuseum eine Reservation. Für die Teilnahme ist ein 2G-Zertifikat erforderlich. Es gilt eine Maskenpflicht. (pd/woo)

Mittwoch, 19. Januar, 09:21 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 2051 neue laborbestätigte Ansteckungen und ein Todesfall am Dienstag

Die wichtigsten Kennzahlen der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Dienstag, 18. Januar 2022, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Dienstag, 18. Januar 2022, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Der Kanton meldet auf seiner Webseite für Dienstag 2051 neue laborbestätigte Coronafälle. Dabei sind auch Nachmeldungen von Fällen früherer Tage enthalten. Seit März 2020 haben sich somit 109'013 Personen im Kanton mit dem Virus infiziert. Am Dienstag gab es einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19. Die Zahl der St.Galler Coronatoten steht damit bei 817.

Derzeit liegen 51 Patientinnen und Patienten wegen einer SARS-CoV-2-Infektion in St.Galler Spitälern. Davon befinden sich 14 Personen sind auf einer Intensivstation und werden künstlich beatmet.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Kanton St.Gallen am Dienstagabend bei 1264. Die 14-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 2607. Die Inzidenz bezeichnet die Zahl neuer Coronafälle innert sieben und innert 14 Tagen hochgerechnet auf 100’000 Einwohnerinnen und Einwohner. (SK/fra)

Dienstag, 18. Januar, 17:30 Uhr

Fasnachtsgottesdienst

Die St.Galler Fasnacht ist zu einem grossen Teil abgesagt. Nur die Schnitzelbankabende in der Kellerbühne können stattfinden – sowie der Fasnachtsgottesdienst in der Kirche St.Laurenzen.

Unter dem Motto «Jetzt erscht rächt!» findet dieser am Samstag, 26. Februar, um 17.30 Uhr statt. Musikalisch wird der Gottesdienst von Malcolm Green und Band gestaltet. Als Ehrengast tritt Föbü Marius XLVI auf. Mit von der Partie sind ausserdem Pfarrer Hansruedi Felix, Matthias Wenk, Seelsorger, Föbü Christoph XXV. und Föbü Don Alfonso XXIII. Es sei, so heisst es in der Mitteilung, «ein ökumenischer Gottesdienst von und für Narren und solche, die sich immer noch nicht dafür halten.» (pd/mha)

Dienstag, 18. Januar, 16:52 Uhr

Mord, Totschlag und Propaganda: Historiker zeigen seltene Flugblätter aus der Vadiana

In der Kantonsbibliothek Vadiana befinden sich zwei seltene Flugblattsammlungen. Zwei Referenten zeigen am Donnerstag um 18 Uhr ein paar ausgewählte Beispiele daraus im Stadthaus an der Gallusstrasse 14.

Mit Flugblättern wurde früher die Neugier auf sensationelle Neuigkeiten gestillt. Erste gedruckte und illustrierte Flugblätter gab es laut Mitteilung schon im 16. Jahrhundert. Plakativ und in einprägsamer Kürze wurden Propaganda, politische Satire, menschliche Schicksalsschläge, Mord und Totschlag oder Naturkatastrophen thematisiert. Man erreichte damit ein breites Publikum.

Arman Weidenmann und Wolfgang Göldi vom Stadtarchiv und der Vadianischen Sammlung der Ortsbürgergemeinde zeigen die Flugblätter im Rahmen der Vortragsreihe «Stadtgeschichte im Stadthaus». Für die Veranstaltung gilt Maskenpflicht und die 2G-Regel. (pd/dh)

Kurz vor der eidgenössischen Abstimmung zur Einführung des Frauenstimmrechts verteilt am 5. Februar 1971 ein Gegner der Vorlage Flugblätter an Passanten an der Bahnhofstrasse in Zürich.

Kurz vor der eidgenössischen Abstimmung zur Einführung des Frauenstimmrechts verteilt am 5. Februar 1971 ein Gegner der Vorlage Flugblätter an Passanten an der Bahnhofstrasse in Zürich.

Bild: Photo-Press-Archiv
Dienstag, 18. Januar - 12:18 Uhr

In Abtwil ist es zu einer Kollision zwischen einem Autofahrer und einem 8-jährigen Mädchen gekommen

Ein Autofahrer kollidierte mit einer Kickboardfahrerin.

Ein Autofahrer kollidierte mit einer Kickboardfahrerin.

Bild: kapo

Am Montag, kurz nach 16:30 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse Abtwil zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem 8-jährigen Mädchen auf einem Kickboard gekommen. Das Mädchen fuhr mit ihrem Kickboard über die Hauptstrasse. Gemäss der Kantonspolizei St.Gallen übersah sie das Auto eines 56-jährigen Mannes, das sich von links näherte. Obwohl der Autofahrer eine Vollbremsung einleitete, konnte eine Kollision mit dem Mädchen nicht verhindert werden.

Der Rettungsdienst und ein Notarzt rückten aus und das Mädchen wurde mit unbestimmten Beinverletzungen ins Kinderspital gebracht. Am beteiligten Auto entstand ein Sachschaden von mehreren hundert Franken. Die Hauptstrasse musste für etwa 45 Minuten gesperrt werden. (kapo/fra)

Dienstag, 18. Januar - 11:17 Uhr

Vortritt missachtet: 29-Jähriger verursacht Verkehrsunfall

An der Kreuzung Kolumbanstrasse/Splügenstrasse sind am Montagabend zwei Fahrzeuge kollidiert. Verletzt wurde beim Unfall gemäss Mitteilung der Stadtpolizei St.Gallen niemand. Der Sachschaden beträgt mehrere Tausend Franken.

Die Autos kollidierten, weil einer der Autofahrer den Vortritt missachtete.

Die Autos kollidierten, weil einer der Autofahrer den Vortritt missachtete.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen

Ein 29-jähriger Autofahrer war um 18.30 Uhr auf der Kolumbanstrasse in Richtung Splügenstrasse unterwegs. An der Kreuzung missachtete er gemäss Mitteilung die Signalisation «Kein Vortritt», worauf das Auto des 29-Jährigen mit dem Auto eines 49-Jährigen kollidierte. (stapo/mha)

Dienstag, 18. Januar - 08:56 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 909 neue laborbestätigte Ansteckungen am Montag

Der Kanton meldet auf seiner Webseite für Montag 909 neue laborbestätigte Coronafälle. Seit März 2020 haben sich damit 106’962 Personen im Kanton mit dem Virus infiziert. Eine Person ist in Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. Die Zahl der St.Galler Coronatoten steht bei 816.

Die wichtigsten Kennzahlen der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Montag, 17. Januar 2022, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Montag, 17. Januar 2022, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Derzeit liegen 51 Patientinnen und Patienten wegen einer SARS-CoV-2-Infektion in St.Galler Spitälern. 14 Personen sind auf einer Intensivstation mit künstlicher Beatmung.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Kanton St.Gallen am Montagabend bei 1264. Die 14-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 2607. Die Inzidenz bezeichnet die Zahl neuer Coronafälle innert sieben und innert 14 Tagen hochgerechnet auf 100’000 Einwohnerinnen und Einwohner. (SK/fra)

Montag, 17. Januar - 19:37 Uhr

Gegen 300 Massnahmengegner und Freiheitstrychler demonstrierten in St.Gallen

Skeptiker protestierten am Montagabend gegen die Corona-Auflagen.

Skeptiker protestierten am Montagabend gegen die Corona-Auflagen.

Bild: Raphael Rohner

St.Gallen war am Montagabend Hotspot der Corona-Massnahmengegner: Freiheitstrychler und Menschen mit Plakaten, mit Aufschriften wie «Stoppt diesen Wahnsinn» oder «Die Impfung tötet», schritten ab 19 Uhr vom Kornhausplatz über den Vadianplatz, die Multer- und Marktgasse wieder zurück zum Kornhausplatz. «Die Demonstration ist bewilligt, polizeilich begleitet und bis jetzt friedlich», sagte Roman Kohler, Mediensprecher der Stadtpolizei. Es seien etwa 300 Personen an der Demonstration beteiligt gewesen. Um 21 Uhr habe sich die Menge wieder aufgelöst. Zwei Personen seien provozierend aufgefallen, diese habe man kontrolliert, mit ihnen gesprochen und sie dann weiterziehen lassen. (chs)

Montag, 17. Januar - 18:27 Uhr

Letzte Führung durch die Ausstellung «Mittelalter am Bodensee»

Wer die Ausstellung «Mittelalter am Bodensee: Wirtschaftsraum zwischen Alpen und Rheinfall» im Historischen und Völkerkundemuseum (HVM) noch besuchen möchte, hat noch diese Woche Gelegenheit dazu. Die Ausstellung ist noch bis Sonntag, 23. Januar in St.Gallen zu sehen.

Anhang von rund 150 Ausstellungsstücken bietet die Ausstellung einen Einblick in eine Zeit, in der der Boden­see ein eng verflochtener Wirtschafts­raum war.

Anhang von rund 150 Ausstellungsstücken bietet die Ausstellung einen Einblick in eine Zeit, in der der Boden­see ein eng verflochtener Wirtschafts­raum war.

Bild: Ralph Ribi

Am Sonntag, 11 Uhr, findet denn auch die letzte Führung durch die Ausstellung statt. Kuratorin Rebecca Nobel wird die Ausstellung zeigen und freut sich gemäss Mitteilung auf den Austausch mit dem Publikum.

Danach geht die Ausstellung auf eine zweieinhalbjährige Wanderschaft von Chur bis Schaffhausen – also von den Alpen bis zum Rheinfall. (pd/mha)

Montag, 17. Januar - 14:03 Uhr

Vorstoss im Stadtparlament: Wie könnten auch Mieterinnen und Mieter einfachen Zugang zu einem Grüngutabo erhalten?

Durch ein Grüngutabo wird der Kehricht weniger und der Kompost wird nicht verbrannt, sondern in Ökostrom, Biogas oder Naturdünger umgewandelt. Wenig verwunderlich finden Marlène Schürch und Lydia Wenger (beide SP): Grüngut hat Potenzial. Nur braucht es dafür nicht nur ein Abo, sondern auch die Einwilligung der Hauseigentümerschaft. Denn der Container wird auf Privatgrund abgestellt.

Für die Abholung werden die Grüngutcontainer am Strassenrand platziert.

Für die Abholung werden die Grüngutcontainer am Strassenrand platziert.

Bild: Stefan Kaiser (17. Juni 2021)

Den beiden Stadtparlamentarierinnen wurde diese Einwilligung verweigert. Vielen Kolleginnen und Kollegen sei es schon gleich gegangen. In einem Vorstoss, den sie am Montag eingereicht haben, schreiben die SPlerin daher in Anspielung auf den Grüngut-Slogan der Stadt: «Aus ‹Grün. Gut. Besser.› wird für viele Mieterinnen und Mieter recht schnell ‹Grün. Gut. Nicht beziehbar.›.» Selbst wenn sich die Mieterschaft koordiniert für den Bezug eines Abos stark mache und die Kostenübernahme durch sie gesichert sei, scheiterten die Bemühungen oft an einem kategorischen Nein der Eigentümerinnen und Eigentümer.

Daher möchten Schürch und Wenger vom Stadtrat wissen, wie dieser das Potenzial zur erhöhten Gewinnung von Grüngut in den nächsten Jahren einschätzt. Derzeit sind rund 11'000 Haushalte ans Grüngutnetz angeschlossen. Weiter interessieren sich die SPlerin dafür, wo der Stadtrat Chancen zur Steigerung sieht, indem das heutige Modell ergänzt wird.

In Winterthur gibt es gemäss Schürch und Wenger die Möglichkeit, das Grüngut in einem gebührenpflichtigen Sack bereit zu stellen. Sie möchten daher wissen, ob so eine Lösung auch in St.Gallen möglich wäre oder welche anderen Massnahmen Mieterinnen und Mieter den Zugang zur Grüngutabfuhr ermöglichen könnten. (mha)

Montag, 17. Januar - 11:09 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 2'826 neue laborbestätigte Ansteckungen

Die wichtigsten Kennzahlen der Coronapandemie im Kanton St.Gallen.

Die wichtigsten Kennzahlen der Coronapandemie im Kanton St.Gallen.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Der Kanton meldet auf seiner Webseite fürs Wochenende (Freitag, Samstag und Sonntag) 2826 neue laborbestätigte Coronafälle. Seit März 2020 haben sich damit 106’053 Personen im Kanton mit dem Virus infiziert. Am Wochenende gab es einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19. Die Zahl der St.Galler Coronatoten steht damit bei 815.

Derzeit liegen 44 Patientinnen und Patienten wegen einer SARS-CoV-2-Infektion in St.Galler Spitälern. 15 Personen sind auf einer Intensivstation mit künstlicher Beatmung.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Kanton St.Gallen am Sonntagabend bei 1383 (Sonntag vor einer Woche: 1285). Die 14-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 2724 (Sonntag vor einer Woche: 2097). Die Inzidenz bezeichnet die Zahl neuer Coronafälle innert sieben und innert 14 Tagen hochgerechnet auf 100’000 Einwohnerinnen und Einwohner. (SK/fra)

Montag, 17. Januar - 10:57 Uhr

Zwei Autofahrende in fahrunfähigem Zustand angehalten

Die Stadtpolizei St.Gallen entzog einer 18-jährigen Autofahrerin und einem 38-jährigen Autofahrer den Führerausweis.

Die Stadtpolizei St.Gallen entzog einer 18-jährigen Autofahrerin und einem 38-jährigen Autofahrer den Führerausweis.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen

Am Sonntagabend kurz nach 22 Uhr erhielt die Stadtpolizei St.Gallen einen Anruf bezüglich eines verdächtigen Fahrzeuges auf der Holzstrasse. Als die Polizei das Fahrzeug kontrollierte, war starker Marihuanageruch wahrnehmbar. Die 18-jährige Fahrzeuglenkerin gab zu, vorgängig Marihuana konsumiert zu haben. Sie wurde als fahrunfähig eingestuft. Eine Blut- und Urinprobe wurde verfügt. Der Führerausweis wurde ihr abgenommen und gesperrt. Das Fahrzeug wurde auf den Polizeiposten gebracht, wo es von einer Drittperson abgeholt wurde.

Weiter hielt die Stadtpolizei St.Gallen anlässlich einer Verkehrskontrolle Montagnacht gegen 00:30 Uhr an der Schönbüelstrasse einen Autofahrer an, bei dem sie Alkoholgeruch feststellte. Der Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0.7 mg/l. Der Führerausweis wurde dem 38-jährigen Autofahrer abgenommen und gesperrt. Das Fahrzeug wurde vorübergehend sichergestellt.

Beide Beteiligte werden bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. (Stadtpolizei St.Gallen/fra)

Montag, 17. Januar - 10:50 Uhr

Mofafahrer entzieht sich Verkehrskontrolle

Ein Mofafahrer flüchtete vor der Polizei.

Ein Mofafahrer flüchtete vor der Polizei.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen

Anlässlich einer Verkehrskontrolle wollte die Stadtpolizei St.Gallen am Sonntagnachmittag gegen 16 Uhr einen Mofafahrer anhalten, da dieser schnell unterwegs war. Trotz Haltezeichen und rufen «Halt Polizei!» flüchtete der 17-jährige Mofalenker auf der Zürcher Strasse in Richtung Gossau. Sofort nahm die Polizei die Nachfahrt auf. Dabei missachtete der 17-Jährige zwei Mal das Rotlicht. Danach fuhr er weiter am Stadion vorbei, wo die Polizei ihn schliesslich anhalten konnte. Das Mofa wurde zwecks Abklärung in Bezug auf technische Abänderungen sichergestellt. Der Mofafahrer wird angezeigt. (Stadtpolizei St.Gallen/fra)

Autofahrerin prallt gegen Verkehrstafel

Das Unfallfahrzeug an der Langgasse.

Das Unfallfahrzeug an der Langgasse.

Bild: Stadtpolizei St.Gallen

Am Sonntagnachmittag gegen 16:30 Uhr war eine 21-jährige Autofahrerin auf der Langgasse unterwegs. Während der Fahrt beklagte sich die Schwester auf dem Beifahrersitz über Übelkeit. Gemäss der Stadtpolizei St.Gallen beabsichtigte die 21-Jährige ihrer jüngeren Schwester eine Plastiktüte zu öffnen. Durch diese Ablenkung geriet sie von der Fahrbahn ab und prallte auf Höhe der Liegenschaft Nr. 56 gegen eine Verkehrstafel. Verletzt wurde niemand. Es entstand mässiger Sachschaden. Das Fahrzeug wurde abgeschleppt. (Stadtpolizei St.Gallen/fra)

Montag, 17. Januar - 09:44 Uhr

The Closet gewinnt Wettbewerb des Vereins Sternenstadt

Inzwischen ist klar, wer den Schaufensterwettbewerb des Vereins Sternenstadt gewonnen hat. 24 Geschäfte hatten sich daran beteiligt. Bis Ende Jahr lief die Abstimmung darüber, welches Schaufenster am schönen war.

Den 1. Platz holt das Modegeschäft The Closet am Marktplatz 24, wie der Verein mitteilt. Auf Platz 2 folgt der Coiffeursalon Scherenklang bei Melissa Fleischer an der Linsebühlstrasse 12. Am drittmeisten Stimmen erhielt das Atelier und Bekleidungsgeschäft Die Manufaktur an der Bahnhofstrasse 8. Die drei Gewinnerinnen und Gewinner erhalten Gutscheine für Teamevents.

Das Schaufenster von The Closet zierte ein Schlitten mit einem als Rentier verkleideten Hund.

Das Schaufenster von The Closet zierte ein Schlitten mit einem als Rentier verkleideten Hund.

Bild: PD

Der Verein Sternenstadt wurde 2012 gegründet, um die Marke Sternenstadt St.Gallen bekannt zu machen. Diese geht auf die Weihnachtsbeleuchtung der Stadt zurück. Seit mehreren Jahren organisiert der Verein den Schaufensterwettbewerb. Dieser soll «die Attraktivität der Einkaufsstadt St.Gallen steigern», wie es in der Mitteilung heisst. (pd/mha)

Sonntag, 16. Januar - 10:32 Uhr

In Kinderkrippe in Tübach eingebrochen und Wertgegenstände gestohlen

In der Zeit zwischen Freitagabend und Samstagmorgen, ist eine unbekannte Täterschaft an der Aachstrasse in Tübach in eine Kinderkrippe eingebrochen. Sie stahl mehrere Wertgegenstände und flüchtete.

Die Einbrecher verschafften sich über ein Fenster Zutritt ins Gebäude.

Die Einbrecher verschafften sich über ein Fenster Zutritt ins Gebäude.

Bild: Kapo SG

Die Täterschaft verschaffte sich gemäss Mitteilung der Polizei bei einem Fenster gewaltsam Zutritt in das Gebäude. Von dort aus begab sie sich in mehrere Räume und gelangte schliesslich zur Kinderkrippe. Dort durchsuchte sie mehrere Räume und Behältnisse und stahl verschiedene Wertgegenstände. Anschliessend flüchtete die unbekannte Täterschaft. Das Deliktsgut sowie der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken. Durch die Kantonspolizei St.Gallen werden weitere Ermittlungen zur Täterschaft getätigt. (kapo/chs)

Sonntag, 16. Januar - 10:23 Uhr

In Mörschwil in Baumulde gefahren und dann nach Hause gegangen

Am Samstag, kurz vor 3 Uhr, ist es auf der Seeblickstrasse in Mörschwil zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen. Der Fahrer begab sich nach dem Unfall nach Hause. Er war alkoholisiert.

Das Auto blieb nach dem Zusammenprall auf der Strasse stehen.

Das Auto blieb nach dem Zusammenprall auf der Strasse stehen.

Bild: Kapo SG

Wie es in der Polizeimeldung heisst, fuhr der 51-jährige Mann mit seinem Auto auf der Seeblickstrasse Richtung Otmarstrasse. Dabei geriet er zu weit nach rechts und kollidierte mit einer am Strassenrand abgestellten Baumulde. Nach dem Unfall kam das Auto mitten auf der Strasse beschädigt zum Stillstand. Der 51-Jährige begab sich zu Fuss nach Hause, wo er von einer Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen angetroffen werden konnte. Dabei stellte sie fest, dass der Mann alkoholisiert war. Er musste auf Verfügung der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen eine Blut- und Urinprobe abgeben. Sein Führerausweis wurde ihm auf der Stelle abgenommen. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere tausend Franken geschätzt. (kapo/chs)

Sonntag, 16. Januar - 09:37 Uhr

Schwer betrunken: 25-Jähriger beschädigt Türe, bespuckt Polizisten und uriniert in Polizeiposten auf Boden

Am Samstagmittag, kurz nach 13 Uhr, wurde die Stadtpolizei aufgrund eines 25-jährigen Mannes beigezogen, welcher mit einer behändigten privaten Fahrverbotstafel eine Ladeneingangstüre beschädigte. Als die Polizistinnen und Polizisten den Mann stellten, beschimpfte er sie. Aufgrund seines unkooperativen Verhaltens wurde er in Handfesseln gelegt und musste für weitere Abklärungen mit auf den Polizeiposten.

Der betrunkene Mann urinierte in einem der Abstandsräume auf den Boden.

Der betrunkene Mann urinierte in einem der Abstandsräume auf den Boden.

Bild: Stapo

Wie es in der Polizeimeldung heisst, versuchte er im Polizeifahrzeug die Polizisten zu bespucken, traf sie aber nicht. Ihm wurde folglich eine Spuckmaske angelegt. Auf dem Polizeiposten urinierte der 25-jährige Schweizer schliesslich in den Abstandsraum, in welchem er sich während der Abklärungen aufhielt. Der beweissichere Atemalkoholtest ergab beim 25-Jährigen 1.29 mg/l (1,58 Promille).

Nach der Bestätigung der Hafterstehungsfähigkeit durch einen Amtsarzt wurde schliesslich der polizeiliche Gewahrsam verfügt. Zudem wurde der Mann, welcher nicht in der Stadt St.Gallen wohnhaft ist, für 30 Tage aus der Stadt weggewiesen. Bezüglich der begangenen Sachbeschädigung laufen Abklärungen bei der Kantonspolizei St.Gallen.

Der Mann muss mit Anzeigen wegen Beschimpfung und Sachbeschädigung rechnen. Weiter werden ihm die Kosten für die Reinigung des Abstandsraumes in Rechnung gestellt. Kurz vor Mitternacht konnte der 25-Jährige, welcher sich inzwischen beruhigt hatte, aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen werden. (stapo/chs)

Samstag, 15. Januar - 15:02 Uhr

Trotz Coronapandemie: In Gossau soll die Fasnacht wie üblich mit dem Drachenfest eingeläutet werden

Landauf, landab werden derzeit Fasnachtsveranstaltungen abgesagt. Viele Guggen tun sich schwer mit der grassierenden Coronapandemie und den dadurch geltenden Rahmenbedingungen für Proben und Auftritte. Das Redaktionsteam des Gossauer Drachentöters lässt sich hingegen die närrische Stimmung durch das Virus nicht vermiesen: Die druckfrische siebte Ausgabe der ersten und einzigen Fasnachtszeitung von Gossau und Umgebung soll am Mittwoch, 23. Februar, im «Freihof» präsentiert werden. Dies im Rahmen eines weiteren Drachenfests.

Am Drachenfest vom 23. Februar wird zum fünften Mal der Gossauer Drachenpreis verliehen.

Am Drachenfest vom 23. Februar wird zum fünften Mal der Gossauer Drachenpreis verliehen.

Bild: PD

Neben der neusten Ausgabe des Drachentöters sind dort Schnitzelbänkler zu sehen und zu hören. Zudem blasen die Gassenchlöpfer den Gossauer Närrinnen und Narren den Marsch. Im Rahmen des Drachenfestes 2022, das unter 2G-Bedingungen durchgeführt wird, verleiht die Drachentöter-Redaktion zum fünften Mal den Drachenpreis. Der von der Raiffeisenbank Gossau-Niederwil gestiftete Wanderpreis wird an Personen verliehen, die sich «selbstlos, humorvoll und abseits von Politik, Wirtschaft und Sport» für die Stadt Gossau und ihre Bevölkerung verdient gemacht haben.

Gossauer Fasnächtlerinnen und Fasnächtler markierten sich schon jetzt den 23. Februar rot in der Agenda, heisst es in der Ankündigung des Drachenfests. Was angesichts der beschränkten Platzzahl im «Freihof» allerdings wichtiger ist: Sie reservieren sich jetzt schon unter 071'385'34'34 oder per E-Mail ein Plätzchen. (pd/vre)

Samstag, 15. Januar - 14:41

Abendspaziergang über Drei Weieren: Ein Sonnenuntergang wie aus dem Bilderbuch

Sonnenuntergang am Mannenweier...
11 Bilder
Die eingeschneiten Startpodeste auf dem Steg im Mannenweier.
Die verschneiten Bankreihen am Mannenweier, auf denen sich im Sommer die Badegäste tummeln.
Jetzt ist die Sonne gleich vollständig verschwunden.
Idyll mit Eis, Schnee und Weidezaun auf Drei Weieren.
Auf dem Panoramaweg über Drei Weieren: Angesichts der derzeitigen Temperaturen ein kaltes, aber trotzdem beeindruckendes Vergnügen.
Ein Föteli von der Aussicht über die Stadt...
...in Richtung Sonnenuntergang und Fürstenland.
Intensives Abendrot über den westlichen St.Galler Hügeln.
Die Domtürme im Abendlicht.
Stadtwärts durch die Mülenenschlucht und dann via Felsenbrücke und Berneggstrasse in die Altstadt hinunter.

Sonnenuntergang am Mannenweier...

Bild: Sandro Büchler
(13.1.2022)
Samstag, 15. Januar - 14:17 Uhr

Handballerinnen des LC Brühl spielen heute Samstag in Kreuzlingen: Mit einem Sieg im Ostschweizer Derby bereits in die Finalrunde?

Die Handballerinnen des LC Brühl stehen vor einer Bewährungsprobe. Die St.Gallerinnen treten am Samstag, 17.30 Uhr, auswärts beim HSC Kreuzlingen zum Ostschweizer Derby an. Die Brühlerinnen gehen von Rang drei aus ins Spiel gegen den Tabellenfünften vom Bodensee.

Mit einem Sieg gegen den HSC Kreuzlingen könnte der LC Brühl bereits heute die Finalteilnahme klar machen.

Mit einem Sieg gegen den HSC Kreuzlingen könnte der LC Brühl bereits heute die Finalteilnahme klar machen.

Bild: PD

Beide Teams standen sich in dieser Saison schon zweimal gegenüber. Sowohl in der Meisterschaft (30:18) als auch im Cup (31:20) gewann Brühl deutlich. Aber Kreuzlingen siegte diese Saison bereits bei Meister Zug. Die Brühlerinnen können sich ihres Sieges als absolut nicht sicher sein.

Sollte sich der LC Brühl aber auch im dritten Aufeinandertreffen gegen die Thurgauerinnen durchsetzen, wäre ihm die Teilnahme an der Finalrunde in der obersten Liga des Schweizer Frauenhandballs drei Spieltage vor Ende der Hauptrunde nicht mehr zu nehmen. (ms/vre)

Das Spiel HSC Kreuzlingen gegen LC Brühl Handball kann im Livestream im Internet mitverfolgt werden.

Samstag, 15. Januar - 14:14 Uhr

Winterliche Lichtspiele über Oberhofstetten

Momentaufnahme. Christian Kind fotografierte am Donnerstag das Sonnenlicht, das am Himmel durch feine Eiskristalle gebrochen wird.

Momentaufnahme. Christian Kind fotografierte am Donnerstag das Sonnenlicht, das am Himmel durch feine Eiskristalle gebrochen wird.

Samstag, 15. Januar - 14:07 Uhr

In Wohnung ein- und Kleintresor aufgebrochen

Am Freitag, zwischen 14 und 17 Uhr, haben Einbrecher eine Wohnung am Schülerweg in Goldach heimgesucht. Die Diebe brachen gewaltsam die Eingangstür auf und drangen so in die Wohnung ein. Anschliessend durchsuchten sie die Räume, brachen einen Kleintresor auf und stahlen Wertgegenstände von noch unbekanntem Wert. Der Sachschaden, den sie dabei anrichteten, wird nach Angaben der Kantonspolizei auf mehrere hundert Franken geschätzt. (kapo/vre)

Samstag, 15. Januar - 11:21 Uhr

Forstunfall in Steinach: Mann wird unter Baum eingeklemmt

Am Freitagnachmittag, kurz vor 14.50 Uhr, ist ein 55-jähriger Mann beim Holzen im Wald Steinerburg von einem Baum getroffen worden. Er wurde unbestimmt verletzt und musste von der Rega ins Spital geflogen werden.

Der Mann musste mit der Rega ins Spital geflogen werden.

Der Mann musste mit der Rega ins Spital geflogen werden.

Symbolbild

Der Mann war gemäss Mitteilung der Polizei alleine im eher abschüssigen Waldstück damit beschäftigt, Holz zu sägen. Aus noch unbekannten Gründen fiel ein Baum über den Mann und klemmte ihn ein, wobei er sich unbestimmte Verletzungen zuzog. Eine Angehörige alarmierte umgehend die Rettungskräfte, welche den 55-Jährigen bergen konnten. Nach der Erstversorgung durch die Rettung wurde der Mann mit der Rega ins Spital geflogen. (kapo/chs)

Samstag, 15. Januar - 11:17 Uhr

Rorschach: Polizei sucht Zeugen nach sexueller Belästigung

Am Mittwoch, um 15.50 Uhr, ist es an der St.Gallerstrasse, Höhe Haltestelle Löwengarten in Rorschach zu einer sexuellen Belästigung gekommen. Eine 47-jährige Frau wurde dabei mutmasslich von einem 81-jährigen Mann unsittlich angefasst. Die Polizei sucht Zeugen.

Eine 47-jährige Frau wartete bei der Bushaltestelle Löwengarten auf den Seebus. Unmittelbar nach dem Einsteigen griff ihr mutmasslich ein 81-jähriger Mann, welcher ebenfalls den Bus bestieg, mit seiner Hand von hinten in den Schritt. Wie es in der Polizeimeldung heisst, kam es danach zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen den beiden, wobei der Mann die Tat abstritt.

Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen. Personen, welche den Vorfall beobachten konnten, werden gebeten, sich mit der Polizeistation Rorschach, 058-229-61-30, in Verbindung zu setzen. Insbesondere werden zwei Frauen und ein Mann gesucht, welche sich im Seebus Nr. 253 befanden, welcher von der Haltestelle Löwengarten Richtung Zentrum/Signalstrasse fuhr. Der Mann stellte sich nach dem Vorfall zwischen die beiden, die zwei Frauen konnten den Vorfall beobachten. (kapo/chs)

Freitag, 14. Januar - 18:40 Uhr

ST.GALLEN HISTORISCH - Die Felsenstrasse einst und heute: Wo die Zeit fast ein wenig stillgestanden ist

Die Felsenstrasse in St.Gallen wurde 1889/90 von der Teufener Strasse her neu angelegt. Damals endete sie aber dort, wo heute die Kapellenstrassen zur südlichen Altstadt hinunter führt. Erst im Jahr 1899 wurde sie bis zur St.-Georgen-Strasse durchgezogen und 1903 wurde die Felsenbrücke über die Mülenenschlucht dem Betrieb übergeben. Das bis heute imposante Bauwerk stammt vom Eisenbetonpionier Robert Maillart, der auch den Wasserturm neben der Lokremise erstellt hat.

Die Felsenstrasse einst und heute

Blick von der Felsenbrücke der Felsenstrasse entlang Richtung Westen und die Berneggstrasse hinauf. Ansichtskarte vor 1910. Bild: Sammlung Reto Voneschen

Die Häuser, die auf der alten Ansichtskarte und auf dem modernen Foto zu sehen sind, entstanden um die gleiche Zeit. Die Häuserzeile rechts mit dem Zwiebelturm (Felsenstrasse 18/20, 22/24 und folgende) entstand in den Jahren 1896 bis 1905. Die Häuser gegenüber (Felsenstrasse 21/23, 25/27 und 29/30) wurden 1902 gebaut. Auf beiden Seiten der Felsenstrasse baute hier Scheier & Dürtscher Doppel-Wohnhäuser, um den Wohnraumbedarf der damals dank der Textilhochkonjunktur stark wachsenden Stadt St.Gallen zu befriedigen.

Links die Berneggstrasse hinauf steht zuvorderst das Haus Nummer 19 «Auf der Flue», das 1903 von Salomon Schlatter für Hektor Schlatter erstellt wurde. Das dahinter noch erkennbare Haus Berneggstrasse 21 «Stelle della Sera» wurde nach Angaben im städtischen Inventar geschützter Bauten ausserhalb der Altstadt 1905 von Theodor Schlatter für sich selber erstellt. Es gehört wie die Nachbargebäude - mit Ausnahme eines Einfamilienhauses neueren Datums - zu einer einheitlichen Hangbebauung vom Anfang des 20. Jahrhunderts. (vre)

Freitag, 14. Januar - 17:48 Uhr

Grünweisser Testsamstag beim FCSG-Fernsehen: Männer und Frauen des FC St.Gallen spielen am Samstag gegen den SCR Altach

Am Samstag trifft sowohl das erste Frauen- wie das erste Männerteam des FC St.Gallen in Testspielen auf den SCR Altach. Beide Spiele live samt dem üblichen Drumherum liefert FCSG.TV am Samstagnachmittag aus dem Studio im Kybunpark. Mit von der Partie sind dabei Ralph Weibel, Marc Baumeler und Tomi Wunder. Das Trio führt durch den Nachmittag.

Das erste Frauen- und das erste Männerteam des FC St.Gallen testen am Samstag gegen den SCR Altach. FCSG.TV überträgt die Spiele live.

Das erste Frauen- und das erste Männerteam des FC St.Gallen testen am Samstag gegen den SCR Altach. FCSG.TV überträgt die Spiele live.

Bild: FCSG

Ab 12 Uhr stimmen Naja Glanzmann, Verteidigerin des FC St.Gallen-Staad, und die Kommentatoren auf das Spiel des Frauenteams ein; Anpfiff dazu ist um 12.30 Uhr. In der Halbzeitpause und nach Spielschluss wird das Spiel analysiert.

Ab 14.30 Uhr liegt der Fokus auf der Partie des Männerteams, das um 15 Uhr beginnt. Zu Besuch im Studio sind Betim Fazliji und Alessandro Kräuchi. Sie blicken mit den Kommentatoren auf die Partie gegen den SCR Altach voraus, aber auch auf die beiden Testspiele gegen die Vorarlberger in den vergangenen zwölf Monaten zurück. Ein weiteres Thema ist die Vorbereitung allgemein. (dag/vre)

Die Testspiele der Frauen des FC St.Gallen-Staad und der Männer des FC St.Gallen werden am Samstagnachmittag auch auf www.tagblatt.ch als Livestream gezeigt.

Freitag, 14. Januar - 11:30 Uhr

Selbsthilfegruppe Depression: In St.Gallen soll eine Gesprächsgruppe für Betroffene aufgebaut werden

Depressionen sind eine der häufigsten Krankheiten überhaupt. Innere Leere, Freudlosigkeit und sozialer Rückzug sind dafür genauso typisch wie die Tatsache, dass Familie, Arbeitgeber und Freundeskreis oft überfordert sind. Betroffenen zu helfen, ist auch daher nicht ganz einfach. In St.Gallen ist eine Gesprächsgruppe für Personen im Aufbau, die von Depressionen betroffen sind. Das nächste Treffen findet am 25. Januar, 19 Uhr, statt.

Depressionen gehören zu den häufigsten Krankheiten überhaupt. Auch in St.Gallen soll jetzt eine Selbsthilfegruppe für Betroffene entstehen.

Depressionen gehören zu den häufigsten Krankheiten überhaupt. Auch in St.Gallen soll jetzt eine Selbsthilfegruppe für Betroffene entstehen.

Symbolbild: KEY

Hinter der neuen Selbsthilfegruppe steht die Organisation «Selbsthilfe St.Gallen und Appenzell». Sie engagiert sich allgemein für die Förderung von Selbsthilfegruppen. Dabei versteht sie sich als Drehscheibe zwischen dem professionellen Gesundheits- und dem Selbsthilfesystem. Für die neue Selbsthilfegruppe Depression kann man sich bei ihr unter 071’222’22’63 oder per E-Mail anmelden. Infos finden sich auch im Internet.

Die Erfahrung zeige, dass Gespräche unter Betroffenen diesen gut tun könnten, heisst es in einer Mitteilung von «Selbsthilfe St.Gallen und Appenzell». Zu erfahren, dass es andern genauso gehe, befreie. Und zu reden, ohne sich erklären zu müssen, ermutige. Neues auszuprobieren sei zudem einfacher, wenn andere den gleichen Schritt täten. Dazu komme, dass wenn die Depression einen Ort habe, wo sie im Mittelpunkt stehen dürfe, entlaste das den übrigen Alltag. (pd/vre)

Freitag, 14. Januar - 10:20 Uhr

Referendumsfrist zu zwei Parlamentsbeschlüssen läuft bis 14. Februar: Sanierung KHK-Technik und ÖV-Vergünstigung für VBSG-Personal

Das St.Galler Stadtparlament hat am vergangenen Dienstag zwei Beschlüsse gefasst, die dem fakultativen Referendum unterstehen. Das heisst, dass man dazu eine städtische Volksabstimmung erzwingen kann. Damit das Referendum zustande kommt, müssen innert 30 Tagen 1'000 Unterschriften städtischer Stimmberechtigter, die eine Abstimmung wollen, gesammelt und auf der Stadtkanzlei deponiert werden.

Die Referendumsfrist für die beiden Vorlagen vom Dienstag läuft bis 14. Februar 2022. Es handelt sich einmal um einen Kredit von gut 2,6 Millionen Franken für die Sanierung und Instandhaltung der Leit-, Steuerungs- und Systemtechnik im Kehrichtheizkraftwerk (KHK), also der einstigen Kehrichtverbrennungsanlage (KVA) im Sittertobel. Dieses Geschäft war im Stadtparlament am Dienstag unbestritten.

Die Kehrichtverbrennungsanlage (KVA) wurde vor 50 Jahren eröffnet. Seither wurde sie regelmässig modernisiert. Heute beliefert sie Teile der Stadt mit Fernwärme und heisst daher Kehrichtheizkraftwerk (KHK).

Die Kehrichtverbrennungsanlage (KVA) wurde vor 50 Jahren eröffnet. Seither wurde sie regelmässig modernisiert. Heute beliefert sie Teile der Stadt mit Fernwärme und heisst daher Kehrichtheizkraftwerk (KHK).

Bild: Benjamin Manser
(9.8.2017)

Die zweite Vorlage, die dem fakultativen Referendum untersteht, ist die Vergünstigung des Generalabonnements (GA) fürs Personal der Verkehrsbetriebe. Dafür werden jährlich wiederkehrende Ausgaben von 205'000 Franken fällig. Im Parlament gab's dazu am Dienstag kritische Stimmen, allerdings weniger am Rabatt selber, sondern mehr an Formalitäten.

So wurde etwa kritisiert, dass die Neureglung des Rabatts in Kraft gesetzt wurde, bevor das Parlament darüber entscheiden konnte. Andere wieder hätten die Frage des GA-Rabatts lieber im Gesamtzusammenhang mit der anstehenden grundsätzlichen Neuregelung der Lohnzulagen für städtische Angestellte geregelt. (sk/vre)

Die dem fakultativen Referendum unterstehenden Vorlagen zum KHK und zur ÖV-Vergünstigung sind im Internet abrufbar oder können bei der Stadtkanzlei abgeholt werden (Anmeldung: 071'224'53'25).

Freitag, 14. Januar - 9:47 Uhr

Wintersonne

Momentaufnahme. Antje Kruhl fotografierte dieser Tage am Wenigerweier.

Momentaufnahme. Antje Kruhl fotografierte dieser Tage am Wenigerweier.

Freitag, 14. Januar - 9:27 Uhr

Spitex St.Gallen AG: Suche nach neuer Geschäftsführung bisher erfolglos, Anna Ravizza führt operatives Geschäft vermutlich bis Ende Jahr

Anna Ravizza bleibt voraussichtlich bis Ende Jahr Geschäftsführerin der Anfang 2021 neu gebildeten Spitex St.Gallen AG. Sie hatte Mitte 2021 nach der Kündigung des damaligen Geschäftsführers als Delegierte des Verwaltungsrates die operative Führung der Organisation übernommen. Bisher habe keine geeignete Nachfolge für die Geschäftsleitung gefunden werden können, teilt die Spitex AG am Freitag mit. «Um die Kontinuität und Stabilität der jungen Organisation zu wahren», werde Anna Ravizza ihr Mandat voraussichtlich bis Ende 2022 weiterführen.

Bis Ende Jahr führt Anna Ravizza die Geschäfte der Spitex St.Gallen AG. Die Suche nach einer neuen Geschäftsführung war bisher erfolglos.

Bis Ende Jahr führt Anna Ravizza die Geschäfte der Spitex St.Gallen AG. Die Suche nach einer neuen Geschäftsführung war bisher erfolglos.

Bild: Michel Canonica
(9.9.2021)

Dem Wechsel in der Geschäftsführung der Spitex St.Gallen AG Mitte 2021 waren massive Personalprobleme vorangegangen. Die Zusammenführung der vorherigen vier Spitexorganisationen auf Stadtgebiet zur Einheitsspitex verlief nicht so reibungslos, wie erhofft. Die Leitung der neuen Organisation sah sich mit einer Kündigungswelle und interner wie externer Kritik konfrontiert. Das führte schliesslich zum Abgang des ersten Geschäftsführers. Seither ist es nach aussen um die Spitex St.Gallen AG ruhiger geworden. (pd/vre)

Freitag, 14. Januar - 9:18 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 1'499 neue laborbestätigte Ansteckungen, Zahl der Hospitalisationen bleibt tief

Der Kanton meldet auf seiner Webseite für Donnerstag 1'499 (Mo: 697, Di: 1'442, Mi: 938) neue laborbestätigte Coronafälle. Seit März 2020 haben sich damit 103'227 Personen im Kanton mit dem Virus infiziert. Am Donnerstag gab's keine weiteren Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19. Die Zahl der St.Galler Coronatoten steht bei 814.

Die wichtigsten Kennzahlen der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Donnerstag, 13. Januar 2022, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Donnerstag, 13. Januar 2022, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Derzeit liegen 51 (So: 68, Mo: 66, Di: 59, Mi: 55) Patientinnen und Patienten wegen einer SARS-CoV-2-Infektion in St.Galler Spitälern. 16 Personen sind auf einer Intensivstation und müssen künstlich beatmet werden. Obwohl die Omikronwelle auch im St.Gallischen bei der Zahl der Neuansteckungen spürbar ist, geht die Belegung der Spitäler mit Coronapatienten insgesamt immer noch leicht zurück; die Belegung der Intensivstationen ist dagegen stabil.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Kanton St.Gallen am Donnerstagabend bei 1'215 (So: 1'285, Mo: 1'126, Di: 1'169, Mi: 1'116). Die 14-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 2'401 (So: 2'097, Mo: 2'063, Di: 2'209, Mi: 2'246). Die Inzidenz bezeichnet die Zahl neuer Coronafälle innert sieben und innert 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner. (SK/vre)

Donnerstag, 13. Januar - 16:25 Uhr

Wer nur durch ein Loch aus dem Auto sieht, macht sich strafbar

Gucklöcher und viele tote Winkel: Wer so auf der Strasse unterwegs ist, riskiert eine Strafe.

Gucklöcher und viele tote Winkel: Wer so auf der Strasse unterwegs ist, riskiert eine Strafe.

Bild: Kantonspolizei SG

Am Donnerstagmorgen sind auf dem gesamten Kantonsgebiet sieben Autofahrerinnen und Autofahrer angehalten worden, wie die St.Galler Kantonspolizei meldet. Sie hatten die Front- und teilweise auch die Seiten- und Heckscheiben ihrer Fahrzeuge nicht genügend vom Eis befreit. Sämtliche Gucklochfahrerinnen und Gucklochfahrer wurden bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

Nicht ausreichend gekratzt: Die Sicht auf die Strasse ist nicht gewährleistet.

Nicht ausreichend gekratzt: Die Sicht auf die Strasse ist nicht gewährleistet.

Bild: Kantonspolizei SG

Wie die Kantonspolizei in Erinnerung ruft, müssen Front- und Seitenscheiben komplett von Schnee und Eis befreit werden. Zudem müssen auch bei Rück- und Seitenspiegel, Front- und Rücklichtern, Blinkern und Kontrollschildern allfälliger Schnee entfernt und Vereisungen aufgelöst oder weggekratzt werden. Sofern die Seitenspiegel genügend enteist und nicht beschlagen sind, müssen die hinteren Seitenscheiben und die Heckscheibe nicht zwingend freigekratzt werden.

Um die Sicherheit im Verkehr für weitere Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten, müssen zudem Motorhaube und Fahrzeugdach von Schnee und Eis befreit werden, wie die Polizei weiter schreibt.

«Herunterfallende Eisstücke sowie stiebender Schnee können dritte Fahrzeuglenker erschrecken und/oder kurzfristig deren Sicht einschränken.»

Diese Gefahr tritt auch durch Schnee oder Eis auf Lastwagenblachen auf.

Weitere Vorschriften, Hinweise und Konsequenzen bei Verfehlungen sind im Kapo-Ratgeber zum Thema Gucklochfahrer unter diesem Link nachzulesen. (kapo/dwa)

Donnerstag, 13. Januar - 16:20 Uhr

Die falschen Polizisten treiben wieder ihr Unwesen

Seit Mittwoch sind bei der St.Galler Kantonspolizei zwölf Meldungen von Anrufen angeblicher Polizisten eingegangen. Die Betroffenen handelten richtig und verständigten die Polizei. In einem Fall kam es in Wittenbach zur Festnahme eines Mannes.

Die Meldungen gingen verteilt über das ganze Kantonsgebiet ein, wie die Kantonspolizei in ihrer Mitteilung schreibt. Die Täterinnen und Täter geben sich in solchen Fällen jeweils als Polizistinnen oder Polizisten aus und gaukeln den vermeintlichen Opfern vor, Einbrecher hätten es auf ihr Geld und Schmuck abgesehen.

Symbolbild: Kapo SG

In keinem der zwölf gemeldeten Fälle fielen die meist pensionierten Bürgerinnen und Bürger auf die Betrügereien hinein. In einem Fall gelang es einem 68-jährigen Mann, der die Masche kannte, rechtzeitig die Polizei zu alarmieren. Deswegen konnten die Kantons- und die Stadtpolizei im Bereich der Bruggwaldstrasse einen 24-jährigen Schweizer festnehmen. Dieser war am Wohnort des potenziellen Opfers erschienen und wollte die Wertgegenstände abholen. Die Kantonspolizei ermittelt hinsichtlich der Drahtzieher weiter. (kapo/dwa)

Donnerstag, 13. Januar - 15:07 Uhr

Sondierbohrungen im Riethüsli: Untergrund für Strassentunnel in die Liebegg erforschen

Für die weitere Projektierung des Strassentunnels vom Güterbahnhof in die Liebegg sind Sondierbohrungen im Riethüsli nötig. Sie werden voraussichtlich vom 17. Januar bis Ende Februar durchgeführt. Gebohrt wird meist tagsüber und mit wenig Lärm verbunden. Behinderungen auf Strassen gibt’s gemäss Mitteilung der Staatskanzlei dabei keine, Fusswege bleiben mit gewissen Behinderungen geöffnet. Schlechtes Wetter oder Schneefall könnten die Arbeiten verzögern.

Vorbereitungen für die Teilspange von der Stadtautobahn zum Güterbahnhof und ins Riethüsli: Sondierbohrungen beim Friedhof Feldli.

Vorbereitungen für die Teilspange von der Stadtautobahn zum Güterbahnhof und ins Riethüsli: Sondierbohrungen beim Friedhof Feldli.

Bild: Reto Voneschen
(3.5.2021)

Die geologischen Untersuchungen bestehen aus sechs Sondierbohrungen in 30 bis 100 Meter Tiefe, aus Rammsondierungen und Baggerschlitzen. Die Sondierbohrungen im Riethüsli und am Wattbach sollen weitere Informationen zur Qualität des Baugrundes und zur Grundwassersituation liefern. Der Strassentunnel in die Liebegg ist Teil der sogenannten Engpassbeseitigung für die St.Galler Stadtautobahn. Die Federführung hat das Bundesamt für Strassen (Astra), das vorerst bis 2027 die St.Galler Stadtautobahn vollständig saniert.

Das Gesamtvorhaben der Engpassbeseitigung umfasst den Bau einer dritten Röhre für den Rosenbergtunnel. Dazu kommt eine permanente Umnutzung der Pannenstreifen zu Fahrspuren zwischen den Anschlüssen St.Fiden und Neudorf. Umstrittenster Teil ist der Neubau eines Zubringers vom Sitterviadukt der A1 zum Güterbahnhof mit Anschlüssen bei der Geltenwilen- und Oberstrasse ans städtische und kantonale Strassennetz. Der Strassentunnel soll zudem vom Güterbahnhof aus in Richtung Teufen bis ins Riethüsli weitergeführt werden. (SK/vre)

Donnerstag, 13. Januar - 14:22 Uhr

Illegales Feuerwerk beim Bahnhof St.Fiden: Drei Feuerwerker mit illegalen Böllern und Handfackeln erwischt

In der Nacht auf Donnerstag hat die Stadtpolizei St.Gallen drei Personen angehalten, die zuvor am Bahnhof St.Fiden illegal Feuerwerk gezündet hatten. Alle drei werden jetzt gemäss Mitteilung angezeigt. In den vergangenen Tagen habe es auch im Linsebühl immer wieder geknallt, schreibt die Polizei weiter. Ob es dabei einen Zusammenhang mit dem Fall in St.Fiden gebe, sei derzeit noch in Abklärung.

Dass mitten in der Nacht Böller gezündet werden, kommt gelegentlich vor, ist der Nachtruhe im Quartier aber nicht wirklich förderlich.

Dass mitten in der Nacht Böller gezündet werden, kommt gelegentlich vor, ist der Nachtruhe im Quartier aber nicht wirklich förderlich.

Bild: Sandro Büchler (24.9.2020)

Am Donnerstag, nach Mitternacht, meldete bei der Notrufzentrale der Stadtpolizei ein Anwohner, dass am Bahnhof St.Fiden Feuerwerk gezündet werde. Vor Ort traf eine Polizeipatrouille auf drei Personen, die einen Sack mit diversen Böllern und Handfackeln bei sich trugen. Alle drei gaben zu, solche Böller auch kurz zuvor gezündet zu haben. Der 19-jährige Deutsche sowie ein 33- und 44-jähriger Schweizer werden angezeigt. (stapo/vre)

Donnerstag, 13. Januar - 14:07 Uhr

Zusammenstoss beim Abbiegen: Fahrerin verletzt, viel Schaden an Autos

Am Mittwochmorgen sind auf der St.Jakob-Strasse beim Olma-Areal in St.Gallen zwei Autos zusammengestossen. Ursache war Unachtsamkeit bei einem Abbiegemanöver. Eine 61-jährige Autofahrerin zog sich dabei gemäss Mitteilung der Stadtpolizei Verletzungen zu. Zudem entstand an den beiden Autos Sachschaden von mehreren Tausend Franken. Ein Auto musste abgeschleppt werden.

Beim Abbiegen zusammengestossen: Am Mittwochvormittag auf der St.-Jakob-Strasse vor dem Olma-Areal.

Beim Abbiegen zusammengestossen: Am Mittwochvormittag auf der St.-Jakob-Strasse vor dem Olma-Areal.

Bild: Stadtpolizei SG
(12.1.2022)

Am Mittwoch, gegen 10.30 Uhr, war eine 61-jährige Autofahrerin auf der St.-Jakob-Strasse stadteinwärts unterwegs. Zur gleichen Zeit fuhr ein 61-jähriger Autofahrer mit seinem Personenwagen auf der gleichen Strasse stadtauswärts. Auf Höhe des Hauses Nummer 89 beabsichtige er über die Gegenfahrbahn nach links abzubiegen. Da er das entgegenkommende Auto übersah, kam kam es zu einer frontal-seitlichen Kollision. (stapo/vre)

Donnerstag, 13. Januar - 13:54 Uhr

Historische Flugblätter aus der Vadianischen Sammlung: Propaganda, politische Satire und Sensationen fürs breite Volk

Lange vor der Tageszeitung und den sozialen Medien wurden sensationelle Neuigkeiten per Flugblatt verbreitet. Erste gedruckte und illustrierte Flugblätter waren ab dem Anfang des 16. Jahrhunderts in Umlauf. In plakativ einprägsamer Kürze wurde darauf Propaganda getrieben sowie politische Satire verbreitet. Es gab aber auch Berichte über menschliche Schicksalsschläge, Mord und Totschlag oder Naturkatastrophen.

«Siegreicher Luther»: Ausschnitt aus einem deutschen Flugblatt, das um 1568 in Umlauf war.

«Siegreicher Luther»: Ausschnitt aus einem deutschen Flugblatt, das um 1568 in Umlauf war.

Bild: PD

In der Vadiana befinden sich zwei seltene Sammlungen mit alten Flugblättern. In einer Woche stellen Arman Weidenmann und Wolfgang Göldi vom Stadtarchiv und von der Vadianischen Sammlung verschiedene Beispiele daraus vor. Der öffentliche Vortrag findet am 20. Januar, 18 Uhr, im Stadthaus der Ortsbürgergemeinde an der Gallusstrasse 14 statt. Sein Besuch ist kostenlos. Es gilt allerdings die 2G-Regel und eine Maskenpflicht. (pd/vre)

Donnerstag, 13. Januar - 13:22 Uhr

Neuer Standort für die Tanzschule Anliker im Neudorf: Eröffnung mit Tag der offenen Türe und Tanzparty

Die Tanzschule Anliker existiert seit 1979 in der Stadt St. Gallen. Nach 21 Jahren im Silberturm auf dem Grossacker eröffnet sie am kommenden Samstag einen neuen Standort, und zwar im Osten der Stadt. Die «neue» Tanzschule Anliker befindet sich an der Rorschacher Strasse 268 im Fisba-Gebäude gegenüber dem Naturmuseum im Neudorf.

Foyer und Emfpang der Tanzschule Anliker am neuen Ort im Fisba-Gebäude an der Rorschacher Strasse 268.

Foyer und Emfpang der Tanzschule Anliker am neuen Ort im Fisba-Gebäude an der Rorschacher Strasse 268.

Bild: PD

Die offizielle Eröffnung vom Samstag wird mit zwei Veranstaltungsblöcken gefeiert: Von 12 bis 16 Uhr mit einem Tag der offenen Tür und parallel dazu mit Gratis-Mini-Tanzkursen. Am Abend, 20 bis 24 Uhr, gibt’s zudem eine Eröffnungstanznacht. Für die Veranstaltungen vom Eröffnungssamstag gilt Gratiseintritt; eine Voranmeldung ist ebenfalls nicht nötig. Für die Teilnahme gilt allerdings die 2G-Zertifikats- sowie die Maskenpflicht.

Mit den Gratis-Mini-Tanzkursen vom Samstagnachmittag zeigt die Tanzschule Anliker die ganze Palette ihres Angebots. Auf dem Programm stehen insgesamt zwölf Gesellschaftstänze von Rumba bis Steptanz. Teilnehmen können Einzelpersonen und Paare. Parallel werden jeweils um 12.15, 13.15, 14.15 und 15.15 Uhr immer drei verschiedene Tänze eingeführt. Zur Stärkung zwischendurch werden von 12 bis 14.30 Uhr Kürbissuppe mit Brot oder Wienerli mit Brot verkauft. (pd/vre)

Infos zur Eröffnung vom Samstag wie auch zum Angebot der Tanzschule Anliker am neuen Ort gibt’s im Internet.

Donnerstag, 13. Januar - 11:44 Uhr

Workshop in der Stadtbibliothek: Eigenes Saatgut produzieren

Ende Januar bietet die Stadtbibliothek St.Gallen einen Saatgut-Workshop an. Vermittelt wird darin, wie man eigenes Saatgut für den Garten produzieren kann. Der Saatgut-Workshop findet zweimal, nämlich am 25. und am 26. Januar, je von 18.30 bis 21 Uhr, statt. Durchgeführt wird er im Raum für Literatur (Eingang St.-Leonhard-Strasse 40). Dazu anmelden kann man sich gratis im Internet. Für die Teilnahme gilt das 2G-Konzept und eine Maskenpflicht.

Wer für den eigenen Garten selber Saatgut gewinnen will, muss einige Regeln beachten, um auf Dauer Erfolg zu haben. Welche zeigt jetzt ein Workshop in der Stadtbibliothek St.Gallen.

Wer für den eigenen Garten selber Saatgut gewinnen will, muss einige Regeln beachten, um auf Dauer Erfolg zu haben. Welche zeigt jetzt ein Workshop in der Stadtbibliothek St.Gallen.

Bild: Andrea Stalder (1.3.2021)

Gärtnern liegt absolut im Trend. Das stellt auch Judith Meier von der Stadtbibliothek fest. Sie betreut die Gartenbuch-Abteilung in der Bibliothek Hauptpost. Seit letztem Frühling lädt die Stadtbibliothek ausserdem zum Saatguttausch ein. Hobby-Gärtnerinnen und Hobby-Gärtner können dort ihr Saatgut mit anderen teilen. Wer zu viel hat, bringt dieses in die Bibliothek, wo es in einer Kiste landet, aus der sich andere bedienen können. Das neue Tauschangebot fand 2021 regen Anklang.

Da es bei der Gewinnung von Saatgut einiges zu beachten gilt, bietet die Stadtbibliothek jetzt ergänzend einen Saatgut-Workshop an. Nicole Egloff von Pro Specie Rara zeigt, welche Sorten relativ einfach vermehrt werden können und welche aufwendig sind oder Fachwissen erfordern. Sie wird im Workshop aber auch erklären, weshalb der globalisierte Saatgutmarkt zum Verschwinden der Sortenvielfalt beiträgt und was man lokal dagegen tun kann. (pd/vre)

Donnerstag, 13. Januar - 11:25 Uhr

Wegen der angespannten Pandemielage und um Kosten für Beteiligte zu reduzieren: Fachmesse Tier & Technik ist abgesagt

Die eigentlich ausverkaufte Tier & Technik vom 24. bis 27. Februar ist abgesagt. «Unter Einbezug der Aussteller und Partner» sei dieser Entscheid von der Geschäftsleitung der Olma-Messen gefasst worden, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Die Tier & Technik ist eine Fachmesse für Nutztierhaltung, landwirtschaftliche Produktion, Spezialkulturen und Landtechnik.

Die Olma-Messen sind zuversichtlich, was die Zukunft der Tier & Technik anbelangt: Die Fachmesse entspreche nämlich einem Bedürfnis.

Die Olma-Messen sind zuversichtlich, was die Zukunft der Tier & Technik anbelangt: Die Fachmesse entspreche nämlich einem Bedürfnis.

Bild: Michel Canonica (20.02.2020)

Die Olma-Messen hätten so lange wie möglich und vertretbar mit ihrem Entscheid zugewartet, heisst es in der Mitteilung weiter. Man müsse jetzt aber davon ausgehen, dass der Messebesuch durch die Ende Februar voraussichtlich geltenden Anti-Corona-Regeln erheblich eingeschränkt sein werde. Mit der jetzt erfolgten Absage will der Messeveranstalter «weiteren, unnötigen Aufwand bei allen Beteiligten» vermeiden.

«Wir haben uns für eine Durchführung eingesetzt, können aber leider nicht davon ausgehen, dass sich die Pandemielage in den nächsten Wochen wesentlich entspannen wird», wird in der Mitteilung Katrin Meyerhans, die Leiterin des Olma-Messebereichs zitiert. Bei einer Befragung hatte eine grosse Mehrheit der Aussteller angekündigt, an einer Durchführung der Tier & Technik mit 2Gplus oder 2G mit Maskenpflicht nicht mitmachen zu wollen.

Tiere sind ein wichtiger Bestandteil und grosser Anziehungspunkt der Tier & Technik in den St.Galler Olma-Hallen.

Tiere sind ein wichtiger Bestandteil und grosser Anziehungspunkt der Tier & Technik in den St.Galler Olma-Hallen.

Bild: Michel Canonica (20.2.2020)

Trotz der Absagen 2021 und 2022 sind die Olma-Messen bezüglich der Zukunft der Tier & Technik optimistisch. Die Fachmesse entspreche einem Bedürfnis von Ausstellern wie Publikum. So seien auch für dieses Jahr wieder alle Standflächen frühzeitig ausverkauft gewesen. Zahlreiche Feedbacks von Ausstellern liessen zudem darauf schliessen, dass dies auch in Zukunft der Fall sein werde, heisst es in der Mitteilung der Olma-Messen.

Ebenfalls optimistisch sind die Olma-Messen, was die Durchführung von Veranstaltungen ab Frühling anbelangt. Man hoffe, wieder zum regulären Veranstaltungs- und Messebetrieb übergehen zu können. Die Vorbereitungen für die 44. Frühlings- und Trendmesse (Offa) und der 37. Pferdemesse laufen planmässig weiter. Die Doppelmesse soll vom 20. bis 24. April stattfinden. (pd/vre)

Donnerstag, 13. Januar - 10:19 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 938 neue laborbestätigte Ansteckungen und zwei Todesfälle am Mittwoch

Der Kanton meldet auf seiner Webseite für Mittwoch 938 (Mo: 697, Di: 1'442) neue laborbestätigte Coronafälle. Seit März 2020 haben sich damit 101'728 Personen im Kanton mit dem Virus infiziert. Am Mittwoch gab's auch zwei weitere Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19. Die Zahl der St.Galler Coronatoten steht damit neu bei 814.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Mittwoch, 12. Januar 2022, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Mittwoch, 12. Januar 2022, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Derzeit liegen 55 (So: 68, Mo: 66, Di: 59) Patientinnen und Patienten wegen einer SARS-CoV-2-Infektion in St.Galler Spitälern. 16 Personen sind auf einer Intensivstation und müssen künstlich beatmet werden. Obwohl die Omikronwelle auch im St.Gallischen bei der Zahl der Neuansteckungen spürbar ist, geht die Belegung der Spitäler mit Coronapatienten insgesamt immer noch leicht zurück; die Belegung der Intensivstationen bleibt stabil.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Kanton St.Gallen am Mittwochabend bei 1'116 (So: 1'285, Mo: 1'126, Di: 1'169). Die 14-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 2'246 (So: 2'097, Mo: 2'063, Di: 2'209). Die Inzidenz bezeichnet die Zahl neuer Coronafälle innert sieben und innert 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner. (SK/vre)

Mittwoch, 12. Januar - 20:20 Uhr

Baurechtsvertrag fürs neue Pfadiheim St.Martin beim Schlössli Haggen ist unterschrieben: Baugesuch wird demnächst eingereich

Im Frühling 2023 soll das neue Heim der Pfadi St.Martin im Westen der Stadt St.Gallen eingeweiht werden. Das Projekt hat eine weitere Hürde genommen: Der Baurechtsvertag ist in trockenen Tüchern, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Die Verhandlungen mit der Stadt St.Gallen wurden in den vergangenen Wochen zu einem guten Abschluss gebracht. Stadt und Pfadi St.Martin hätten sich «mit idealen Lösungen für beide Seiten» gefunden. Damit ist das Bauland fürs neue Pfadiheim neben der Schlössliwiese gesichert.

So soll das neue Pfadiheim St.Martin 2023 aussehen, wenn es fertig ist. Es befindet sich an der Oberstrasse 300 am Rand der Schlössliwiese.

So soll das neue Pfadiheim St.Martin 2023 aussehen, wenn es fertig ist. Es befindet sich an der Oberstrasse 300 am Rand der Schlössliwiese.

Illustration: PD

Das Projekt des neuen Pfadiheims mit der Adresse Oberstrasse 300 wurde parallel dazu in den vergangenen Wochen weiter ausgearbeitet. Die Planung ist gemäss Mitteilung soweit fortgeschritten, dass auch das Baugesuch bei der Stadt demnächst eingereicht werden kann. Zudem wurden die Baukostenschätzungen mit Offerten untermauert. Und ebenfalls nicht ganz unwichtig: Auch die Finanzierung des Pfadiheims St.Martin ist zu einem grossen Teil gesichert. Dies dank Privaten, Unternehmen, Stiftungen und Institutionen. (pd/vre)

Über den Baufortschritt am Pfadiheim beim Schlössli Haggen wird im Internet informiert.

Mittwoch, 12. Januar - 20:02 Uhr

Ein Schneemann steht am Weiher...

Momentaufnahme. Andrea Pohle fotografierte den lachenden Schneemann am Dienstagmittag am winterlichen Mannenweier.

Momentaufnahme. Andrea Pohle fotografierte den lachenden Schneemann am Dienstagmittag am winterlichen Mannenweier.

Mittwoch, 12. Januar - 19:59 Uhr

Auch Weltentdecker haben klein angefangen: Speedy und die Stadttauben

Wenn man jung ist, ist Vieles noch neu, spannend und manchmal auch etwas erschreckend gleichzeitig. Die drei Monate alte Mischlingshündin Speedy ist am Freitagmittag das erste Mal einer Horde St.Galler Stadttauben begegnet. Diese pickten in einer grösseren Gruppe die krümeligen Überreste eines Schülerzmittags neben dem Vadian-Denkmal zusammen.

Hoppla, was ist denn das. Sie sind auf jeden Fall in der Überzahl...
3 Bilder
Hoffentlich sind die nicht gefährlich...
...und dann können die auch noch fliegen! Also bei Herrchen ist's sicherer.

Hoppla, was ist denn das. Sie sind auf jeden Fall in der Überzahl...

Bild: Raphael Rohner

«Speedy» zog ihr Herrchen, Mladen Sichev aus Flawil, immer wieder fasziniert zu den Tauben hin. Die grauen Vögel in ihrer Überzahl waren dem Hundewelpen dann aber doch nicht so ganz geheuer. So flüchtete «Speedy» immer wieder gerne und zackig zu seinem Herrchen zurück. Schliesslich bellte sie die Tauben dann doch lieber aus der Distanz an. Sicher ist halt sicher. (rar/vre)

Mittwoch, 12. Januar - 15:40 Uhr

Abfallsünder ertappt: Im Kamin Abfall verbrannt

Aufgrund einer schwarzen Rauchfahne aus dem Kamin hat die Stadtpolizei am Dienstagabend in St.Gallen einen jungen Mann ertappt, der Papier und Karton sowie vermutlich weiteren Abfall, darunter Plastik, in einem Hauskamin unbeaufsichtigt abbrennen liess. Dabei entstand ein Feuer, das durch die Polizisten gelöscht werden musste. Die Berufsfeuerwehr wurde zur Kontrolle des Brandherdes aufgeboten.

Der verbrannte Abfallhaufen im Hauskamin. Neben Papier und Karton dürfte sich darunter auch Plastik befunden haben.

Der verbrannte Abfallhaufen im Hauskamin. Neben Papier und Karton dürfte sich darunter auch Plastik befunden haben.

Bild: Stadtpolizei SG (11.1.2022)

Verletzt wurde beim Zwischenfall niemand. Der 21-Jährige, der das Abfallfeuer angezündet hatte, muss jetzt aber gemäss Mitteilung der Polizei wegen dem illegalen Verbrennen von Abfall mit einer Anzeige rechnen. Auf den schwarzen Rauch aufmerksam gemacht, der aus dem Kamin des Hauses stieg, hatte die Polizei am Dienstag, kurz nach 17 Uhr, ein Telefonruf. (stapo/vre)

Mittwoch, 12. Januar - 13:55 Uhr

Schnitzelbankabende in der Kellerbühne: Vorverkauf für 24., 25. und 26. Februar ist gestartet

Die Fasnachtsgesellschaft St.Gallen will versuchen, in diesem Jahr wenigstens ein Minimum der Fasnacht zu retten. Schnitzelbänkler und Ehren-Födlebürger bereiten sich entsprechend auf ihre Auftritte vor. Jetzt ist zudem der Vorverkauf für die drei Schnitzelbankabende vom 24., 25. und 26. Februar in der Kellerbühne gestartet.

Der «Narr vo Sanggalle» an einem Schnitzelbankabend in der Kellerbühne.

Der «Narr vo Sanggalle» an einem Schnitzelbankabend in der Kellerbühne.

Bild: Ralph Ribi
(6.2.2016)

Reservationen kosten pro Ticket 25 Franken. Solche vornehmen kann man per E-Mail an die Fasnachtsgesellschaft. Fürs Catering im Keller ist das Team des Hotel Metropol zuständig. Durchgeführt werden die drei Abend zum dannzumal geltenden Anti-Corona-Schutzkonzept der Kellerbühne und gemäss den Vorschriften Bundesamtes für Gesundheit (BAG). Derzeit ist für den Eintritt in die Kellerbühne ein 2G-Zertifikat nötig; zudem gilt Maskenpflicht. (pd/vre)

Detailliertere Infos zu den Schnitzelbankabenden in der Kellerbühne gibt's auch im Internetauftritt der Fasnachtsgesellschaft.

Mittwoch, 12. Januar - 13:36 Uhr

Neuer Vorstoss im Stadtparlament: Kritische Frage zur Streichung von Bushalten am Schibenertor

Dass ein Vorstoss im Stadtparlament nicht wirklich umfangreich und kompliziert sein muss, um Aufmerksamkeit zu erregen, zeigt eine Einfache Anfrage, die der Grünliberale Marcel Baur am Dienstag neu eingereicht hat. Auf ganzen sieben Textzeilen erkundigt er sich sec und trocken, nach der Aufhebung der VBSG-Haltestelle Schibenertor beim Fahrplanwechsel vom 12. Dezember für fünf Buslinien. Vermutlich wird die Antwort der Stadtregierung darauf länger ausfallen.

Seit 12. Dezember hält der Bus Nummer 1 als eine von fünf VBSG-Linien auf der Fahrt vom Bohl zum Bahnhofplatz nicht mehr am Schibenertor.

Seit 12. Dezember hält der Bus Nummer 1 als eine von fünf VBSG-Linien auf der Fahrt vom Bohl zum Bahnhofplatz nicht mehr am Schibenertor.

Bild: Reto Voneschen
(2.12.2021)

Gemäss dem Reglement für eine nachhaltige Verkehrsentwicklung habe die Stadt dafür besorgt zu sein, ein attraktives Angebot beim öffentlichen Verkehr sicherzustellen, schreibt Baur in der Anfrage. Und im Mobilitätskonzept 2040 werde darauf verwiesen, dass St.Gallen «die Stadt der kurzen Wege» sein solle. Vom Stadtrat will der Grünliberale nun nur wissen, wie sich die Streichung der Bushalte von fünf Linien an einer zentralen Haltestelle von einem Tag auf den anderen mit diesen Grundsätzen verträgt. (vre)

Mittwoch, 12. Januar - 13:22 Uhr

LC Brühl Handball verlängert Verträge mit drei weiteren Spielerinnen: Ackermann, Lüscher und Mosimann bleiben für weitere Jahre

Das künftige Kader des ersten Frauenteams des LC Brühl Handball nimmt weiter Gestalt an. Mit drei weiteren Spielerinnen konnten gemäss Mitteilung vom Mittwoch mehrjährige Verträge abgeschlossen werden. Bis 2024 bindet sich Mirjam Ackermann an den Rekordmeister im Schweizer Frauenhandball. Noch ein Jahr länger, bis 2025, stehen Stéphanie Lüscher und Yara Mosimann in Diensten der Brühlerinnen.

Mirjam Ackermann absolvierte in der Saison 2020/21 ihre ersten Einsätze im obersten Brühler Team und wurde zum Start der laufenden Spielzeit fix ins Kader übernommen. Die 23-jährige trägt das Trikot des LCB bereits seit der Saison 2010/11, als sie aus Uzwil in die U15 der Brühlerinnen wechselte. In der Folge durchlief die Kreisläuferin bei Brühl auf allen Altersstufen ihre handballerische Ausbildung. Ackermann fiel dabei durch konstant gute Leistungen und ein hohes Mass an Einsatz- und Entwicklungswillen auf.

Mirjam Ackermann, Stéphanie Lüscher und Yara Mosimann haben ihre Verträge mit dem LC Brühl Handball verlängert.

Mirjam Ackermann, Stéphanie Lüscher und Yara Mosimann haben ihre Verträge mit dem LC Brühl Handball verlängert.

Bild: PD

Sogar bis 2025 gehen Stéphanie Lüscher und der LC Brühl gemeinsame Wege. Die Aargauerin wechselte 2020 von Ligakonkurrent GC Amicitia Zürich in die Olma-Stadt und zeigte bereits in ihrer ersten Saison, dass sie auf höchstem nationalen Niveau eine Verstärkung für die St. Gallerinnen ist. Neben dem Spielfeld nimmt die 22-jährige als Teil des Captain-Trios (mit Fabia Schlachter und Martina Pavic) schon nach kurzer Zeit eine wichtige Position ein, die sie mit ihrer offenen und solidarischen Art bestens auszufüllen weiss.

Näher ans erste Team gebunden wird ab der kommenden Saison Yara Mosimann. Als «Eigengewächs» erhält sie einen Dreijahresvertrag bis 2025 und soll Schritt für Schritt ins erste Team integriert werden. Hierzu figuriert die 17-jährige ab Sommer im erweiterten Kader. Die Rückraumspielerin begann 2015 in Flawil mit dem Handballspielen und läuft seit der Saison 2017/18 im Brühler Dress auf. Derzeit spielt sie gewohnt treffsicher für die Brühlerinnen in der zweithöchsten Liga. (pd/vre)

Mittwoch, 12. Januar - 12:20 Uhr

Armin von Wehrden wird neuer Finanzchef der Stadt St.Gallen: Aus leitender Position in der Wirtschaft an die Spitze der städtischen Finanzverwaltung

Armin van Wehrden wird neuer Finanzchef der Stadt St.Gallen.

Armin van Wehrden wird neuer Finanzchef der Stadt St.Gallen.

Bild: Stadt SG

Armin von Wehrden wird neuer Finanzchef der Stadt St.Gallen. Er übernimmt als Leiter Finanzen in der Direktion Inneres und Finanzen die Nachfolge von Michael Urech, der innerhalb der Dienststelle neue Aufgaben übernehmen wird. Von Wehrden tritt die Stelle am 1. März an. Der 55-Jährige ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Derzeit wohnt er in Rudolfstetten im Kanton Aargau.

Armin von Wehrden hat seine Laufbahn nach dem Studium der Staatswissenschaften an der Universität St.Gallen (HSG) als Controller bei der ABB in der Schweiz und im asiatischen Raum begonnen. Es folgten Stationen als Finanzchef bei der Steinemann Technology AG und wieder international bei der Esatec-Gruppe. Heute ist er Vice President Finance & Administration bei der Optotune AG. (sk/vre)

Mittwoch, 12. Januar - 12:08 Uhr

Vor der Abstimmung über die Medienförderung: Peter Weigelt und Paul Rechsteiner kreuzen die Klingen

Am 13. Februar entscheidet das Stimmvolk über zusätzliche Subventionen für die Medienbranche. Das neue Gesetz sieht vor, dass Medien in der Schweiz künftig maximal mit zusätzlichen 151 Millionen Franken pro Jahr unterstützt werden sollen. Das Massnahmenpaket steht gemäss Umfragen auf der Kippe: Ende Dezember hätten 48 Prozent dafür gestimmt, gleich viele dagegen. 4 Prozent der Stimmberechtigten sind demnach noch unentschieden.

Der St.Galler Ständrat Paul Rechsteiner.

Der St.Galler Ständrat Paul Rechsteiner.

Bild: Keystone (10.12.2021)

Der Bundesrat und die Mehrheit des Parlaments wollen mit der Fördervorlage gerade auch regionale Medien stärken. Dazu wollen sie die Zustellung von abonnierten Zeitungen unterstützen und Onlinemedien sowie lokale Radio- und Fernsehstudios fördern. Gegnerinnen und Gegner befürchten ob des Massnahmenpakets unter anderem, dass Medien staatsabhängig werden, Befürworter sehen eine Stärkung der Überlebensfähigkeit vieler gefährdeter Medien.

Der ehemalige FDP-Nationalrat Peter Weigelt.

Der ehemalige FDP-Nationalrat Peter Weigelt.

Bild: Michel Canonica (10.11.2021)

Das Ostschweizer Regionalfernsehen TVO lässt heute Mittwoch je einen prominenten Befürworter und Gegner der Vorlage zu Wort kommen. Fürs Ja-Komitee tritt dabei der St.Galler SP-Ständerat Paul Rechsteiner an. Das Nein-Komitee vertritt der nicht weniger bekannte ehemalige St.Galler FDP-Nationalrat Peter Weigelt. Moderiert wird die Diskussion von «Tagblatt»-Chefredaktor Stefan Schmid.

Die Erstausstrahlung der Sendung findet am Mittwoch, 18.30 Uhr, live statt. Sie wird dabei aufgezeichnet und danach stündlich wiederholt. Zu sehen ist die Sendung ab dem frühen Abend natürlich wie immer auch im Online-Auftritt von TVO. (pd/vre)

Mittwoch, 12. Januar - 9:52 Uhr

Neuer Vorstoss im Parlament: Hat die Stadtpolizei Kundgebungen von Corona-Skeptikern anders behandelt als linke Aktionen?

Der Vorwurf, den Miriam Rizvi (Juso) in ihrem am Dienstag im Stadtparlament neu eingereichten Vorstoss formuliert, ist nicht neu. Den Vorwurf gibt es zudem nicht nur in St.Gallen an die Adresse der örtlichen Polizei, man kennt ihn auch aus anderen Schweizer Städten. Demnach soll die Polizei bei linken Kundgebungen und Aktionen im öffentlichen Raum erheblicher genauer hinschauen als bei jenen von rechten Gruppierungen.

Als Beleg für ihre Behauptung listet Rizvi in der Interpellation die Reaktionen der Stadtpolizei auf Veranstaltungen von Gegnerinnen und Gegnern der Coronapolitik des Bundes vom 14. November 2020 bis Herbst 2021 sowie auf jene von linken Gruppierungen von April 2020 bis September 2021 auf. Da gibt es schon die eine oder andere Differenz, die erklärungsbedürftig ist. Was Aussenstehende natürlich nicht kontrollieren können, ist die Genauigkeit und Vollständigkeit dieser Angaben.

Auch in St.Gallen gingen Gegnerinnen und Gegner der Coronapolitik in den vergangenen 20 Monaten immer wieder auf die Strasse.

Auch in St.Gallen gingen Gegnerinnen und Gegner der Coronapolitik in den vergangenen 20 Monaten immer wieder auf die Strasse.

Bild: Raphael Rohner
(25.8.2021)

In ihrer Interpellation will Miriam Rizvi vom Stadtrat wissen, wieso die Polizei wöchentliche Anti-Coronpolitik-Fackelmärsche mit 20 Personen zugelassen hat, als Gruppen zum Schutz vor der Pandemie auf fünf oder zehn Personen beschränkt waren. Zudem will sie aufgrund auch von Vorkommnissen ausserhalb der Stadt St.Gallen wissen, wie die Stadt sicherstellen will, dass die Bewegungsfreiheit von Medienschaffenden während künftiger Aktionen von Corona-Skeptikern gewährleistet ist.

Weiter soll der Stadtrat die Verhältnismässigkeit der Repression zwischen links und rechts in den aufgelisteten Fällen erklären. Zudem will Rizvi wissen, wie er sicherstellt, dass städtische Behörden keine politische Agenda verfolgen und insbesondere nicht unverhältnismässig gegen junge linke Aktivistinnen und Aktivisten vorgehen. Und welche Massnahmen will die Stadt ergreifen, um den Zugang zum Recht auf politische Meinungsäusserung zu gewährleisten? Die Diskussion der stadträtlichen Antworten im Parlament dürfte dereinst lebhaft ausfallen. (vre)

Mittwoch, 12. Januar - 9:39 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 1'442 neue laborbestätigte Ansteckungen und ein Todesfall am Dienstag

Der Kanton meldet auf seiner Webseite für Dienstag 1'442 (Mo: 697) neue laborbestätigte Coronafälle. Nach einem Einbruch am Montag ist damit die Zahl der neuen Fälle wieder auf dem wegen der Omikronvariante zu erwartenden hohen Niveau der vergangenen Woche. Seit März 2020 haben sich damit 100'970 Personen im Kanton mit dem Virus infiziert. Am Dienstag gab's einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19. Die Zahl der St.Galler Coronatoten steht damit neu bei 812.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Dienstag, 11. Januar 2022, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Dienstag, 11. Januar 2022, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Derzeit liegen 59 (So: 68, Mo: 66) Patientinnen und Patienten wegen einer SARS-CoV-2-Infektion in St.Galler Spitälern. 15 Personen sind auf einer Intensivstation, 14 mit künstlicher Beatmung. Obwohl die Omikronwelle auch im St.Gallischen Fahrt aufnimmt, geht die Belegung der Spitäler mit Coronapatienten immer noch zurück. Das ist eine positive Entwicklung. Eine Frage für Fachleute ist, ob das so bleibt oder ob mit Verspätung auch wieder eine Zunahme der Hospitalisierungen zu befürchten ist.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Kanton St.Gallen am Dienstagabend bei 1'169 (So: 1'285, Mo: 1'126). Die 14-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 2'209 (So: 2'097, Mo: 2'063). Die Inzidenz bezeichnet die Zahl neuer Coronafälle innert sieben und innert 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Die Verteilung der Coronafälle auf die acht St.Galler Wahlkreise gemäss der aktuellen 14-Tage-Inzidenz (Stand 11. Januar 2022).

Die Verteilung der Coronafälle auf die acht St.Galler Wahlkreise gemäss der aktuellen 14-Tage-Inzidenz (Stand 11. Januar 2022).

Grafik: Fachstelle Statistik Kanton SG

Weitgehend unverändert ist die Verteilung neuer Coronafälle über die acht St.Galler Wahlkreise. See-Gaster bleibt mit einer 14-Tage-Inzidenz von 3'031 auch 2022 der Corona-Hotspot im Kanton. Das Toggenburg, lange der Wahlkreis mit den meisten Fällen und den wenigsten Geimpften, ist seit Wochen der Wahlkreis mit den wenigsten Fällen, aber immer noch mit den wenigsten Geimpften. Derzeit liegt die 14-Tage-Inzidenz hier bei 1'493.

Die anderen fünf Wahlkreise bilden eine dichte Gruppe mit einer 14-Tage-Inzidenz um 2'000 herum: St.Gallen-Gossau (2'161), Wil (2'077), Rheintal (2'059), Rorschach (1'967) und Werdenberg (1'933). Am zweitmeisten Fälle hinter dem Wahlkreis See-Gaster weist derzeit das Sarganserland mit 2’483 auf. (SK/vre)

Mittwoch, 12. Januar - 8:29 Uhr

Er kann's nicht lassen: Jürg Niggli im Einsatz gegen Hochhäuser am See

Hochhäuser sind am See zwischen Steinach und Kreuzlingen ein heikles Thema. In Steinach wurde erst im November ein 65-Meter-Haus auf dem ehemaligen Saurer-Areal in einer Volksabstimmung gebodigt. Und etwas Ähnliches droht jetzt in Arbon: Dort ist Ende Dezember ein Referendum gegen ein Hochhausprojekt HRS zustandegekommen. Wann abgestimmt wird, ist offen. Mitten drin im politischen Kampf steht einer, den man in der Stadt St.Gallen in einer anderen Rolle sehr gut kennt: Jürg Niggli.

Der Arboner war während 24 Jahren Geschäftsführer der Stiftung Suchthilfe in St.Gallen. Er trat diesen damals alles andere als einfachen Job am 2. August 1995 an, als die Wellen wegen der St.Galler Drogenpolitik immer noch sehr hoch gingen. Jürg Niggli prägt eine eigenständige Politik, den sogenannten «St.Galler Weg», mit einem Mix aus Hilfsangeboten und Repression für damals oft auf der Strasse lebende Süchtige stark mit.

Jürg Niggli ist derzeit Präsident der IG Seeufer ohne Hochhäuser (IG SoH) in Arbon. St.Gallerinnen und St.Galler kennen ihn als langjährigen Geschäftsführer der Stiftung Suchthilfe.

Jürg Niggli ist derzeit Präsident der IG Seeufer ohne Hochhäuser (IG SoH) in Arbon. St.Gallerinnen und St.Galler kennen ihn als langjährigen Geschäftsführer der Stiftung Suchthilfe.

Bild: Michel Canonica
(16.12.2021)

Niggli war damit auch am Aufbau verschiedener bis heute erfolgreich tätiger Anlaufstellen beteiligt. Die bekannteste davon ist die Gassenküche im ehemaligen Hotel Walfisch im St.Galler Linsebühl. Im Januar 2020 räumte er dann altershalber sein Büro bei der Stiftung Suchthilfe. Aufs Altenteil hat er sich deswegen aber nicht zurückgezogen, wie man am Dienstagabend in der SRF-Sendung «Schweiz aktuell» sehen konnte.

Jürg Niggli amtiert in Arbon als Präsident der IG Seeufer ohne Hochhäuser, die im Advent das Referendum gegen den Gestaltungsplan fürs Hochhausprojekt Riva anstelle des alten Hotel Metropol an der Strandpromenade zusammengebracht hat. Insgesamt übergab Niggli am 16. Dezember Stadtpräsident Dominik Diezi und Stadtschreiberin Alexandra Wyprächtiger 1'700 Unterschriften. Davon waren 1’673 gültig. Fürs Referendum braucht's in Arbon 837 Unterschriften. (vre)

Dienstag, 11. Januar - 19:27 Uhr

Das hat das St.Galler Stadtparlament beschlossen: Wohnmobile, Fahrvergünstigungen und Nebenbeschäftigungen

Wechsel im Präsidium: Die scheidende Alexandra Akeret (SP) gratuliert Nachfolger Jürg Brunner (SVP). Die Wahl war trotz der ungewöhnlichen Vorgeschichte mit Verzicht von Christian Neff eine Formsache.

Wechsel im Präsidium: Die scheidende Alexandra Akeret (SP) gratuliert Nachfolger Jürg Brunner (SVP). Die Wahl war trotz der ungewöhnlichen Vorgeschichte mit Verzicht von Christian Neff eine Formsache.

Bild: Ralph Ribi
(11.1.2022)

Das Stadtparlament hat am Dienstag die erste Sitzung des Amtsjahres 2022 und gleichzeitig die 13. Sitzung der Amtsdauer 2021 bis 2024 durchgeführt. Dies wegen der Coronapandemie wieder in der Olma-Halle 2.1; an eine Rüockkehr ins Waaghaus ist derzeit nicht zu denken. Nach den Wahlen fürs neue Jahr wurden drei Sachgeschäfte und ein Postulatsbericht beraten. Zudem wurde eine Motion überwiesen und wurden zwei Interpellationen diskutiert.

  • Wahl I. Das Stadtparlament wählte Jürg Brunner einstimmig bei einer Enthaltung (Brunner selbst) zum Stadtparlamentspräsidenten 2022. Ebenfalls einhellig (mit 52 Stimmen) wurde Stefan Keller (FDP) zum Vizepräsidenten gewählt. Zu Stimmenzählerinnen wurden Gabriela Eberhard Anliker (SP) und Veronika Meyer (Grüne), zum Stimmenzähler Philipp Schönbächler (Grünliberale) in globo mit 54 Stimmen gewählt.
  • Wahl II. Zum Stellvertreter von Ratssekretär und Stadtschreiber Manfred Linke wurde ebenfalls einstimmig Jürg Weder gewählt.
  • Abfall. Das Stadtparlament hiess den 2,6-Millionen-Kredit für Sanierung und Instandhaltung der Leit-, Steuerungs- und Systemtechnik des sogenannten Kehrichtheizkraftwerks (KHK) mit 55 Ja ohne Nein oder Enthaltungen gut. Fakultatives Referendum.
  • Verwaltung. Das Parlament sagte nach langer Diskussion Ja zum Antrag des Stadtrates auf Neuregelung der Fahrvergünstigung des Personals der Verkehrsbetriebe. Der Entscheid fiel mit 37 Ja, 4 Nein und 13 Enthaltungen.
  • Wasserleitung. Unbestritten war der Kredit zur Erneuerung der Wasserleitung in der Rorschacher Strasse zwischen den Häusern 7 und 25. Das Vorhaben kostet 547’000 Franken, wovon die Stadt 506’000 zu tragen hat.
  • Stellplätze. Der Postulatsbericht über die Stellplätze für Wohnmobile wird ausführlich und kontrovers diskutiert. Das zugrunde liegende Postulat wird schliess mit 54 Ja, 1 Nein und 1 Enthaltung abgeschrieben.
  • Nebenbeschäftigungen. Das Parlament folgt dem Antrag des Stadtrats und der Geschäftsprüfungskommission und überweist die Motion zur Neuregelung von Nebenbeschäftigungen von Angehörigen der Stadtverwaltung mit 51 Ja ohne Gegenstimme.
  • Strassenbeizen. Beat Rütsche und Louis Stähelin (beide Mitte), Karin Winter-Dubs (SVP) und Andreas Dudli (FDP) sind mit den stadträtlichen Antworten auf ihre Interpellation «Aussengastronomien auch ohne Corona auflockern» alles in allem zufrieden. Kritik gibt’s wegen der verspäteten Antwort. Stadtrat Markus Buschor entschuldigt sich dafür, hält aber auch fest, dass der Stadtrat so lange die Pandemie anhalte an den Erleichterungen für Wirte auf öffentlichem Grund festhalten wolle. Über grundsätzliche Lockerungen könne man diskutieren, das brauche aber vertiefte Überlegungen.
  • Zulagen. Patrik Angehrn (Mitte), Clemens Müller (Grüne) und Karin Winter-Dubs (SVP) zeigten sich zum Schluss der Sitzung befriedigt von der Wirkung ihrer Interpellation «Revision Lohnzulagen – wie weiter». Eine Revision der entsprechenden Vorschriften sei schon lange geplant, der Stadtrat habe aber jeweils vergessen, über Verzögerungen dabei zu berichten. Jetzt habe man das Versäumnis wenigstens schwarz auf weiss. (vre/ghi/mha/miz/sab)
Dienstag, 11. Januar - 18:28 Uhr

Nachwuchsbühne als Nachfolgerin von «Tatwort»: Auf die Veteranen folgen die jungen Wilden

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am ersten «Ost Süd Slam» vom Dezember.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am ersten «Ost Süd Slam» vom Dezember.

Bild: PD/Stefanie Rohner

Bis kurz vor Ausbruch der Coronapandemie beehrte die St.Galler Leserbühne «Tatwort» regelmässig die Süd-Bar am Oberen Graben. Sie wurde jahrelang von den Slam-Veteranen Richti Küttel und Etrit Hasler sowie Autor Ralph Weibel betreut. Nach fast zweijähriger Absenz soll es jetzt eine Nachfolgeveranstaltung mit Bühnenliteratur geben: Der «Ost Süd Slam» wartet ebenfalls mit Lyrik, Prosa oder Satire auf, aber in anderer Form und mit einem neuen, jungen Team. Kommenden Sonntag, ab 19 Uhr, findet er das zweite Mal statt.

Moderiert zweiten «Ost Süd Slam»: Piera Cadruvi.

Moderiert zweiten «Ost Süd Slam»: Piera Cadruvi.

Bild: PD/Stephanie Rohner

Am «Ost Süd Slam» ist alles erlaubt, was das Publikum zum Lachen, Mitfühlen oder Nachdenken anregt. Mit selbst geschriebenen Texten und eigener Stimme, Gestik und Mimik soll allen Auftretenden ihr literarisches und schauspielerisches Talent unter Beweis stellen, wie es in einer Mitteilung heisst. Als Kontrastpunkt zum grossen Slam in der Grabenhalle soll der neue Anlass eine offene Bühne für Newcomerinnen und Newcomer, für Experimente bieten. Er ist als Übergang zwischen den U20-Slams für Jugendliche und der grossen Bühne für Profis gedacht.

Moderiert zweiten «Ost Süd Slam»: Ines Strohmaier.

Moderiert zweiten «Ost Süd Slam»: Ines Strohmaier.

Bild: PD/Stephanie Rohner

Der «Ost Süd Slam» wird von den Ostschweizer Slammerinnen und Slammern Fabian Engeler, Piera Cadruvi, Pierre Lippuner, Stefan Weisskopf und Stefanie Rohner mit der Süd-Bar durchgeführt. Neben der offenen Bühne für Spontane und Neulinge bietet die Veranstaltung Poetinnen und Poeten die Möglichkeit, sich in der Moderation von Anlässen zu probieren. Am Sonntag moderieren Piera Cadruvi und die Voralbergerin Ines Strohmaier, während sich Olivia Elger, Caterina John, Marius Portmann, Jay Man, Gregor Stäheli, Moët Liechti, Myriam Steinbrecher und Leva Siedler im Wettbewerb die Stirn bieten. (pd/vre)

Tickets und Infos zum zweiten «Ost Süd Slam» gibt’s im Internet.

Dienstag, 11. Januar - 17:54 Uhr

Wechsel bei der SVP im Kantonsrat: Donat Kuratli (St.Gallen) rutscht in der Februarsession für Pascal Fürer (Gossau) nach

Manchmal gelangen harmlose Neuigkeiten auf eher verschlungenen Wegen an die Öffentlichkeit. So wie etwa in diesem Fall: In der Februarsession des St.Galler Kantonsparlaments gibt's bei der SVP für den Wahlkreis St.Gallen-Gossau einen Wechsel. Pascal Fürer (Gossau) ist gemäss Staatskanzlei zurückgetreten und Donat Kuratli (St.Gallen) rutscht für ihn als nächster auf der Liste nach.

Donat Kuratli im Herbst 2020 an einem «Tagblatt»-Podium zur St.Galler Marktplatz-Vorlage.

Donat Kuratli im Herbst 2020 an einem «Tagblatt»-Podium zur St.Galler Marktplatz-Vorlage.

Bild: Nik Roth (Pfalzkeller, 2.9.2020)

Publik wurde das nicht wie üblich bei der Rücktrittserklärung von Fürer im November, sondern erst jetzt, fast zufällig wegen der Werbung für einen SVP-Anlass vom Montag. Auf dem Flyer für einen Sessionsrückblick vor dem IHK-Gebäude an der Gallusstrasse figurierte - neben den Nationalräten Mike Egger und Lukas Reimann - Donat Kuratli nämlich als Neo-Kantonsrat. Auf Nachfrage bestätigte er, dass er voraussichtlich in der Februarsession ins Kantonsparlament nachrutschen kann.

Trotz Übernahme des Kantonsratsmandats wolle er vorerst im St.Galler Stadtparlament bleiben, sagt Kuratli auf nachfrage. Er wolle schauen, ob er die beiden Mandate vom Aufwand her allenfalls parallel wahrnehmen könne. Neben den Parlamentsmandaten ist Donat Kuratli zudem St.Galler Stadtparteipräsident der SVP. Stadtparlamentarier ist er seit 1. Januar 2017, Parteipräsident seit 2018. (vre)

Dienstag, 11. Januar - 16:34 Uhr

Nationaler Schreibwettbewerb für junge Leute: Die Geräusche der Stadt beschreiben

Das Knallen der Böllerschüsse am Morgen des Kinderfestes, das Rauschen des Verkehrs auf der Stadtautobahn unterhalb des Schorens, das Dröhnen der Steinach bei Hochwasser in der Mülenenschlucht… Auch die Stadt St.Gallen steckt voller Geräusche. Mit Texten dazu können sich Jugendliche am nationalen Sprachenwettbewerb Linguissimo beteiligen. Einschreiben kann man sich bis 31. Januar. Die Einreichefrist für Texte läuft bis 15. Februar. Teilnahmeberechtigt sind 16- bis 21-Jährige sowie Schulklassen der Sekundarstufe II.

Ein Geräusch, das viele St.Gallerinnen und St.Galler kennen, ist das Knallen der Böllerschüsse am Morgen des Kinderfests.

Ein Geräusch, das viele St.Gallerinnen und St.Galler kennen, ist das Knallen der Böllerschüsse am Morgen des Kinderfests.

Bild: Michel Canonica (Falkenburg, 20.6.2018)

Die doppelte Wettbewerbsaufgabe ist anspruchsvoll: Sie besteht darin, einen Text zum Thema «Geräusche» auf die interaktive Landkarte von Linguissimo hochzuladen. Dazu muss ein zweiter Text in einer anderen Landessprache über ein mehrsprachiges Erlebnis eingereicht werden. So beteiligen sich die Jugendlichen einmal an der Entstehung eines einzigartigen virtuellen Reiseführers über die Sprachgrenzen hinweg mit bereits über 940 Einträgen. Zudem haben sie die Chance, am Finalwochenende des Wettbewerbs teilzunehmen.

Dieses Final findet Ende Mai im Maison D’Ailleurs in Yverdon-les-Bain VD statt. Es ist dem Genre der Science-Fiction und Fantasy gewidmet. Dort arbeiten die jungen Schreibtalente mit Autorinnen und Autoren zusammen und entwickeln zusammen zweisprachige Kurzgeschichten. Linguissimo wird seit 2008 vom Forum Helveticum, der Organisation für sprachkulturelles Verständnis in der Schweiz, organisiert. Infos zum Wettbewerb und didaktische Empfehlungen für Lehrkräfte finden sich im Internet. (pd/vre)

Dienstag, 11. Januar - 15:21 Uhr

Am 13. Januar ist der Alte Silvester: Silvesterchlausen soll wieder ohne Gäste von ausserhalb stattfinden

Für das Silvesterchlausen vom 13. Januar, dem sogenannten Alten Silvester, gelten in -Ausserrhoden die gleichen Regeln wie an der Jahreswende 2021/22: Die Schuppel werden unterwegs sein können, das auswärtige Publikum wird aber von den Kantonsbehörden dringend aufgefordert, dem Anlass diesmal fernzubleiben. Dies um wegen der Coronapandemie Menschenansammlungen zu vermeiden.

Ein Silvesterchlaus unterwegs in der Winterlandschaft von 2019 bei Waldstatt.

Ein Silvesterchlaus unterwegs in der Winterlandschaft von 2019 bei Waldstatt.

Bild: Gian Ehrenzeller/
KEYSTONE

Zum Jahreswechsel wurde gemäss Mitteilung diesem Appell der Ausserrhoder Regierung weitgehend Folge geleistet. Wie die Kantonskanzlei schreibt, blieben viele auswärtige Gäste dem Anlass fern. Die zahlreichen Chlausenschuppel in den Gemeinden des Hinter- und Mittellandes waren zudem ausserhalb der Dörfer unterwegs und trugen so ebenfalls aktiv zur Vermeidung von grösseren Ansammoungen bei.

«Zur aktiven Bekämpfung der Pandemie müssen alle Personen, Einheimische und Silvesterchläuse, sich strikte an die Schutzregeln halten», heisst es in der Mitteilung zum Wochenbeginn. Nur dann könne der Alte Silvester ohne Folgen gefeiert werden. Alle Personen müssten sich angesichts der aktuellen Situation und der neuen, hochansteckenden Virusvariante an die Regeln halten.

Ein Silvesterchlaus unterwegs am Alten Silvester 2015 bei Waldstatt.

Ein Silvesterchlaus unterwegs am Alten Silvester 2015 bei Waldstatt.

Bild: Archiv APZ

Wie schon zum Jahreswechsel will Appenzellerland-Tourismus den Gästen ermöglichen, das Silvesterchlausen aus der Ferne zu beobachten. Dafür wird wiederum der gleichnamige Dokumentarfilm im Livestream auf der Tourismus-Homepage gezeigt. Zudem finden sich dort 101 Tipps, um das Wochenende um den Alten Silvester ohne Silvesterchlausen im Appenzellerland verbringen zu können. (pd/vre)

Dienstag, 11. Januar - 14:30 Uhr

Ein kalter Wintermorgen

Momentaufnahme. Dieser Tage fotografierte Justin Koller einen Bauernhof bei Teufen.

Momentaufnahme. Dieser Tage fotografierte Justin Koller einen Bauernhof bei Teufen.

Dienstag, 11. Januar - 11:15 Uhr

Stadtparlament steigt ins neue Amtsjahr ein: Krach gibt's spätestens bei den Stellplätzen für Wohnmobile

Am Dienstag, 16 Uhr, steigt das St.Galler Stadtparlament ins Amtsjahr 2022 ein. Es ist das zweite der Amtsdauer (oder Legislaturperiode) 2021 bis 2024. Auf der Traktandenliste figurieren elf Geschäfte, zwei davon - das Public Wireless und die Senkung der Einbürgerungshürden - sind aber noch nicht behandlungsreif und werden daher verschoben. Getagt wird mit Rücksicht auf die Pandemie wieder in der Olma-Halle 2.1. Publikum ist unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln zugelassen.

Eine Formalität am Start in jedes Amtsjahr ist die Bestellung des Präsidiums - wobei Jürg Brunner das Parlamentspräsidium für die SVP anstelle von Christian Neff übernehmen soll. Ebenfalls unbestritten dürfte die Wahl des Stellvertreters von Ratssekretär Manfred Linke bleiben. Dem Vernehmen nach haben dann aber auch die folgenden Sachgeschäfte und Vorstösse für einmal weniger Konfliktpotenzial.

Die Stadt St.Gallen ist nicht gut bestückt mit Stellplätzen für Wohnmobilen. Darüber wird am Dienstag im Parlament diskutiert.

Die Stadt St.Gallen ist nicht gut bestückt mit Stellplätzen für Wohnmobilen. Darüber wird am Dienstag im Parlament diskutiert.

Bild: Hanspeter Bärtschi

Es geht dabei um Sanierung und Instandstellung von Technik im sogenannten Kehrichtheizkraftwerk (KHK), um Fahrvergünstigungen fürs Personal der Verkehrsbetriebe und um eine Wasserleitung in der Rorschacher Strasse zwischen den Häusern 7 und 25. Etwas hitziger dürfte es dann bei der Debatte des Postulatsberichtes über Stellplätze für Wohnmobile werden: Etliche Parlamentsmitglieder sind nicht ganz einverstanden mit «dem dicken Buch», das der Stadtrat vorgelegt hat.

Ziemliche Einigkeit dürfte im Parlament dann aber wieder bei der Erheblicherklärung der Motion über Nebenbeschäftigungen von Angestellten der Verwaltung herrschen; dass es da Lücken in den Vorschriften gibt, ist vermutlich allen klar. Kürzere Diskussionen auslösen werden am Schluss der Sitzung, die längstens bis 20 Uhr dauern soll, die stadträtlichen Interpellationsantworten über Lockerungen für Wirte im Freien und die geplante Revision der Lohnzulagen. (vre)

Mitverfolgen kann man die Sitzung des Stadtparlaments wiederum im Liveticker von «Tagblatt online». Ebenfalls live berichtet die Stadtkanzlei auf Twitter.

Dienstag, 11. Januar - 10:34 Uhr

St.Galler Schnitzelbänkler in den Startlöchern: Tennis und Kinderfest

Omikron zum Trotz ist die St.Galler Stadtfasnacht noch nicht vollständig abgesagt. Vor allem die Schnitzelbänkler freuen sich auf ihre Auftritte - halt auch nach 2G- oder anderem Modell - in der Kellerbühne und den Fasnachtsbeizen. Fadegrad freut sich so sehr auf die närrischen Tage, dass er der Tagblatt-Stadtredaktion gleich einen aktuellen Vers verehrte:

Spielt er oder spielt er nöd?
Tüend d’Australier all no blöd?
De Djoker tuet sich riesig schwer
mit dem lange Hin-und-Her.
D’Sanggaller sind do krisefescht:
Mer kenned da vom Chinderfescht!

Dienstag, 11. Januar - 10:20 Uhr

Erste Pfarrerin für St.Laurenzen: Kathrin Bolt als Nachfolgerin von Hansruedi Felix vorgeschlagen

Pfarrer Hansruedi Felix.

Pfarrer Hansruedi Felix.

Bild: PD/Franziska Messner

Pfarrer Hansruedi Felix wird im Sommer 2022 nach 19,5 Jahren an der evangelisch-reformierten Stadtkirche St.Laurenzen in St.Gallen in den Ruhestand treten. Als Nachfolge schlägt die Kirchenvorsteherschaft erstmals in der Geschichte dieser Kirche eine Frau vor: Nachfolgerin von Felix soll Kathrin Bolt werden. Sie ist als Pfarrerin in der Kirchgemeinde Straubenzell im St.Galler Westen tätig. Die Wahl soll am 24. April erfolgen.

Pfarrerin Kathrin Bolt.

Pfarrerin Kathrin Bolt.

Bild: Ralph Ribi

Am Dienstag hat die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde St.Gallen C die Nomination publik gemacht. In der Mitteilung wird festgehalten, dass die Kirchenvorsteherschaft Kathrin Bolt einstimmig zur Wahl empfiehlt. Dem Entscheid sei «eine sorgfältige Bedürfnisanalyse durch eine Spurgruppe vorausgegangen». Dabei seien Anspruchsgruppen befragt und aus den Resultaten sei ein Stellenprofil erarbeitet worden. Ausschreibung und Auswahl nahm «eine neunköpfige Pfarrwahlkommission» vor.

Die Kommission legte der Kirchenvorsteherschaft einen Einervorschlag vor. Zu seiner Erarbeitung sei sie in der Lage gewesen, dafür aus mehreren «sehr gut qualifizierten Pfarrpersonen» auswählen zu können. Kandidatin Kathrin Bolt wird in der Mitteilung beschrieben als «eine Pfarrerin mit solidem theologischem Fundament, liturgischem Geschick, Freude an Teamarbeit, guter Vernetzung in unserer Stadt und menschenfreundlicher Ausstrahlung». (pd/vre)

Dienstag, 11. Januar - 9:07 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 697 neue laborbestätigte Ansteckungen am Montag

Der Kanton meldet auf seiner Webseite für Montag 697 neue laborbestätigte Coronafälle. Seit März 2020 haben sich damit 99'348 Personen im Kanton mit dem Virus infiziert. Am Wochenende gab's keinen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19. Die Zahl der St.Galler Coronatoten steht bei 811.

Die wichtigsten Kennzahlen der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Montag, 10. Januar 2022, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen der Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Montag, 10. Januar 2022, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Derzeit liegen 66 (So: 68) Patientinnen und Patienten wegen einer SARS-CoV-2-Infektion in St.Galler Spitälern. 15 Personen sind auf einer Intensivstation, 12 mit künstlicher Beatmung. Die Prognosen der Fachleute scheinen sich angesichts der leicht rückläufigen Zahl von Spitalpatienten zu bewahrheiten: Die Omikron-Variante des Coronavirus ist zwar hoch ansteckend, die Krankheitsverläufe sind aber im Schnitt milder.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Kanton St.Gallen am Montagabend bei 1'126 (So vor einer Woche: 768, So: 1'285). Die 14-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 2'063 (So vor einer Woche: 1'393, So: 2'097). Die Inzidenz bezeichnet die Zahl neuer Coronafälle innert sieben und innert 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner. (SK/vre)

Dienstag, 11. Januar - 6:05 Uhr

Frau bei Wohnungsbrand in St.Gallen schwer verletzt – insgesamt wurden zwölf Personen evakuiert

Am Dienstag, kurz nach 3 Uhr, ist es an der Feldlistrasse in St.Gallen zu einem Brand gekommen. Eine Frau wurde dabei schwer verletzt und musste ins Spital gebracht werden, zwölf weitere Hausbewohner wurden evakuiert. Sie konnten inzwischen in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Wohnung im dritten Stock, in der das Feuer ausgebrochen war, ist nicht mehr bewohnbar.

Entdeckt worden war das Feuer am frühen Dienstagmorgen durch die Rauchentwicklung. Wie die Kantonspolizei in einer Medienmitteilung schreibt, drang auch beim Eintreffen der Rettungskräfte starker Rauch aus einer Wohnung im dritten Obergeschoss. Patrouillen der Stadtpolizei hätten umgehend alle Bewohnerinnen und Bewohner der Liegenschaft evakuiert. Sie seien in einer nahe gelegenen Kirche betreut worden.

Feuerwehreinsatz an der Feldlistrasse 23: Es wurden zwölf Personen aus dem Mehrfamilienhaus evakuiert.

Feuerwehreinsatz an der Feldlistrasse 23: Es wurden zwölf Personen aus dem Mehrfamilienhaus evakuiert.

Bild: Kantonspolizei SG
(11.1.2022)

Die Feuerwehr habe in der vom Brand betroffenen Wohnung eine schwer verletzte, 61-jährige Frau, angetroffen. Sie wurde laut Communiqué dem Rettungsdienst übergeben und in kritischem Zustand ins Spital überführt. Der Brand in der Wohnung konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden. Die Wohnung habe jedoch beträchtlichen Schaden erlitten und sei nicht mehr bewohnbar. Die Brandursache sei unklar und werde durchs Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei untersucht.

Insgesamt wurden, nebst der Verletzten, zwölf Personen aus der Liegenschaft evakuiert, heisst es weiter in der Medienmitteilung. Die ersten Bewohnerinnen und Bewohner konnten kurz nach 4.30 Uhr wieder zurück in ihre Wohnungen. Alle Wohnungen, bis auf die vom Brand betroffene, seien noch bewohnbar. Die Feldlistrasse habe für die Dauer der Löscharbeiten bis nach 5 Uhr gesperrt werden müssen. (kapo/evw)

Montag, 10. Januar 16:45 Uhr

Weihnachten ist endgültig vorbei: Die Sterne werden abgehängt

Wie hier in der Multergasse wird derzeit in der Innenstadt die Weihnachtsbeleuchtung abgehängt.

Wie hier in der Multergasse wird derzeit in der Innenstadt die Weihnachtsbeleuchtung abgehängt.

Bild: Julia Nehmiz

Zur Vernissage kommen etliche Besucherinnen und Besucher, die Finissage verläuft deutlich unspektakulärer. In St.Gallen wird derzeit die Weihnachtsbeleuchtung «Aller Stern» abgehängt - ein untrügliches Zeichen dafür, dass Weihnachten endgültig vorbei ist. Die 616 Sterne durften bis zum 6. Januar leuchten. Jetzt werden sie in grosse Kisten verpackt und verräumt bis zum nächsten Advent. Die Fussballweisheit gilt auch hier: Nach dem Fest ist vor dem Fest! (miz)

Verpackt in grosse Holzkisten warten die Sterne auf die kommende Weihnachtszeit.

Verpackt in grosse Holzkisten warten die Sterne auf die kommende Weihnachtszeit.

Bild: Julia Nehmiz
Montag, 10. Januar – 14:45 Uhr

Nachtsperrungen der Stadtautobahn: Nun werden die restlichen Deckenelemente eingefügt

Es geht vorwärts mit dem Olma-Deckel. Dabei wird die Stadtautobahn überdeckt und der Rosenbergtunnel in Richtung Osten verlängert. Vergangenen Herbst wurden tonnenschwere Betonträger und Deckenelemente eingesetzt – mithilfe des grössten Krans der Schweiz. Jedoch wurden nicht alle Deckenelemente platziert, weil noch verschiedene Arbeiten auszuführen waren, schreibt das Bundesamt für Strassen Astra in einer Mitteilung. Dies soll nun erfolgen. Bald dürfte die Decke also keine Lücken mehr haben.

Im Herbst wurden die Betonträger für den Olma-Deckel montiert und Deckenplatten eingesetzt.

Im Herbst wurden die Betonträger für den Olma-Deckel montiert und Deckenplatten eingesetzt.

Bild: Sandro Büchler (30.9.2021)

Parallel dazu werden Brandschutzplatten montiert und die Verlängerung des Tunnels mit Betriebs- und Sicherheitsausrüstung ausgestattet. Dafür werden gewisse Abschnitte über Nacht gesperrt, jeweils von 20.30 bis 5 Uhr. Die Daten der Sperrungen sind wie folgt (vorbehältlich witterungsbedingte Verschiebungen):

  • Kreuzbleiche bis Neudorf (beide Fahrtrichtungen):
    zwei Nächte 10. bis 12. Januar.
  • Einfahrt Kreuzbleiche (Fahrtrichtung Zürich): 
    zwei Nächte 12. bis 14. Januar.
  • Kreuzbleiche bis Neudorf (Fahrtrichtung St. Margrethen)/
    Neudorf bis St. Fiden (Fahrtrichtung Zürich):

    zwei Nächte 12. bis 14. Januar und
    drei Nächte 16. bis 19. Januar.
  • Kreuzbleiche bis St.Fiden (Fahrtrichtung St.Margrethen):
    zwei Nächte 19. bis 21. Januar,
    fünf Nächte 23. bis 28. Januar,
    fünf Nächte 30. Januar bis 4. Februar, 
    zwei Nächte 7. bis 9. Februar.

Bis Ende 2021 hatte das Astra Vorbereitungsmassnahmen zur Instandsetzung der Galerien Lindental und Harzbüchel vorgesehen. Aufgrund des Schneefalls im Dezember konnten diese nicht plangemäss abgeschlossen werden, wie es in der Mitteilung heisst. Aus diesem Grund müssen im Januar einzelne Arbeiten nachgeholt werden. Dafür werden ebenfalls diese Sperrungen genutzt. (pd/dh)

Montag, 10. Januar – 11:35 Uhr

Der Winter ist zurück: Skilifte und Loipen in der Stadt wieder offen, in der Region nur zum Teil

Am Montagfrüh wurde die Langlaufloipe auf der Kreuzbleiche präpariert und sofort von ersten Langläuferinnen und Langläufern in Beschlag genommen.

Am Montagfrüh wurde die Langlaufloipe auf der Kreuzbleiche präpariert und sofort von ersten Langläuferinnen und Langläufern in Beschlag genommen.

Bild: Luca Ghiselli (10.1.2022)

27 Zentimeter Neuschnee, meldet Meteo Schweiz für die Messstation am Kloster Notkersegg. In Stadt und Region hat Frau Holle es tüchtig schneien lassen über Nacht. Beste Bedingungen also für Wintersportfans. Die Skiliftbetreiber- und -Betreiberinnen reagieren alle spontan erfreut auf das viele Weiss.

Der Skilift Beckenhalde in St.Gallen St.Georgen öffnet heute Nachmittag. Pistenchef Marcel Hurter wird die Piste in seiner Mittagspause präparieren, sein Team wird von 13.30 bis 16.30 Uhr den Lift betreiben.

Genug Schnee: Heute Nachmittag werden die Skilifte an der Beckenhalde und am Schlösslihang den Betrieb wieder aufnehmen.

Genug Schnee: Heute Nachmittag werden die Skilifte an der Beckenhalde und am Schlösslihang den Betrieb wieder aufnehmen.

Bild: Andri Vöhringer (9.12.2021)

Auch die Skilifte am Schlösslihang im St.Galler Quartier Bruggen laden am Montagnachmittag zum Skifahren. Die Piste wird präpariert, von 14 Uhr bis 16.30 Uhr öffnet das Team heute die Skilifte.

Die städtischen Langlaufloipen werden seit dem Morgen präpariert. Auf der Kreuzbleiche und beim Wildpark Peter und Paul kann man schon Langlaufen, aktuell wird die Loipe am Unteren Brand vorbereitet. Auf der städtischen Homepage kann man in Echtzeit verfolgen, wie es um den Zustand der Loipen bestellt ist.

In Heiden hat es zu wenig Schnee, um die Pisten und die Skiliftspur auf der gesamten Länge zu präparieren. Ab übermorgen Mittwoch lassen die Schneeverhältnisse aber wenigstens den Betrieb ab Mitteleinstieg zu. Der Zugang und der Billettverkauf erfolgen dann über den Kinderskilift Bischofsberg www.sssheiden.ch. Der Kinderskilift selbst, das Restaurant Skihütte und die Schneesportschule Heiden sind heute und auch täglich von 13.30 bis 16 Uhr geöffnet, Samstag und Sonntag bereits ab 11 Uhr. Der Gratisbus fährt nach Fahrplan.

Der Kinderskilift Bischofberg in Heiden hat heute Nachmittag wieder geöffnet.

Der Kinderskilift Bischofberg in Heiden hat heute Nachmittag wieder geöffnet.

Bild: Ruedi Hirtl

Der Skilift Vögelinsegg in Speicher hat aktuell noch geschlossen. Der Skilift Blatten in Speicher wird gemäss Homepage am Mittwochnachmittag von 13.30 Uhr bis 16 Uhr geöffnet haben. «Wir können eine Piste walzen», schreiben die Betreiber auf der www.skilifte-speicher.ch. Der Skikurs könne stattfinden.

Ob der Skilift Grub-Kaien am Mittwoch (13.15 bis 16.15 Uhr) öffnen kann, steht laut Betriebsleiter Pascal Keller noch nicht fest. Aufgrund der knappen Schneeschicht stehe die Entscheidung auf der Kippe. Auf www.skiliftgrub-kaien.ch gibt’s mehr Infos zu den Öffnungszeiten.

Der Skilift Spitze in Eggersriet ist aktuell geschlossen. Der Schnee ist pulvrig und die Bodenhaftung schlecht, heisst es auf der Homepage www.skilift-spitze.ch. Ebenfalls noch geschlossen bleibt der Skilift Oberegge-St.Anton. (miz/rtl)

Montag, 10. Januar - 9:58 Uhr

«Deutsch für Mütter» bald auch für Väter

In der Stadt St.Gallen leben Menschen aus über 120 Herkunftsländern. Um die soziale und berufliche Integration von Menschen mit geringen Deutschkenntnissen zu unterstützen, bietet die Stadt bereits seit 2002 das Sprachlernangebot «Deutsch für Mütter» an. Vor einem Jahr entschied sich die Dienstelle Schule und Musik, in welche das Angebot integriert ist, um eine Akkreditierung der Kurse zu ersuchen, wie die Stadt am Montag mitteilt.

Die Kurse «Deutsch für Mütter» haben in der Stadt St.Gallen seit 20 Jahren Tradition.

Die Kurse «Deutsch für Mütter» haben in der Stadt St.Gallen seit 20 Jahren Tradition.

Symbolbild:
Mareycke Frehner

Eine umfangreiche Prüfungsphase bestätigte gemäss Mitteilung die Qualität der städtischen Kurse «Deutsch für Mütter», die im September 2021 schliesslich kantonal akkreditiert wurden. «Die Anerkennung würdigt neben der Qualität des Angebots auch das grosse Engagement aller Beteiligten», schreibt die Stadt.

Die Dienststelle Schule und Musik nutzt nun die Gelegenheit, das Kursangebot ab Februar 2022 zu erweitern. Neu werden Deutschkurse auf dem Sprachniveau B1 angeboten und der Abendkurs kann auch von Vätern gebucht werden. Ab Februar 2022 sind alle städtischen Deutschkurse für Mütter und Väter auf der kantonalen Plattform einsehbar. (sk/woo)

Montag, 10. Januar - 8:48 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 2'401 neue laborbestätigte Ansteckungen und wieder ein Todesfall übers Wochenende

Der Kanton meldet auf seiner Webseite fürs Wochenende (Freitag, Samstag und Sonntag) 2'401 neue laborbestätigte Coronafälle. Seit März 2020 haben sich damit 98'651 Personen im Kanton mit dem Virus infiziert. Am Wochenende gab's wie schon an den Vortagen einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19. Die Zahl der St.Galler Coronatoten steht damit bei 811.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Sonntag, 9. Januar 2022, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Sonntag, 9. Januar 2022, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Trotz der grossen Zahl von Neuansteckungen sind die Hospitalisationen übers Wochenende leicht gesunken. Derzeit liegen 68 (Sonntag vor einer Woche: 70) Patientinnen und Patienten wegen einer SARS-CoV-2-Infektion in St.Galler Spitälern. 13 Personen sind auf einer Intensivstation, 12 mit künstlicher Beatmung. Die Prognosen der Fachleute scheinen sich zu bewahrheiten: Die Omikron-Variante des Coronavirus ist hoch ansteckend, die Krankheitsverläufe sind aber im Schnitt milder.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Kanton St.Gallen am Sonntagabend bei 1'285 (Sonntag vor einer Woche: 768). Die 14-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 2'097 (Sonntag vor einer Woche: 1'393). Dieser Anstieg spiegelt die massive Zunahme der neuen Fälle in der vergangenen Woche und am Wochenende wider. Die Inzidenz bezeichnet die Zahl neuer Coronafälle innert sieben und innert 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner. (SK/vre)

Sonntag, 9. Januar - 14:35 Uhr

30-Jähriger mit Sommerreifen und in fahrunfähigem Zustand in Gossau verunfallt – darauf ereignete sich ein Folgeunfall

Am Sonntag morgen um kurz vor 7. 30 Uhr ist ein 30-jährige Autofahrer auf dem Normalstreifen von St.Gallen Richtung Gossau gefahren. Laut einer Medienmitteilung der Kantonspolizei St.Galler verlor er die Herrschaft über das Auto, dieses geriet ins Schleudern und prallte gegen die rechtsseitige Leitplanke. Anschliessend sei das Auto quer auf dem Pannenstreifen stehengeblieben. Das Heck ragte auf die Normalspur.

Die durchgeführte Atemalkoholmessung beim Autofahrer fiel positiv aus, heisst es im Communiqué weiter. Durch die Kantonspolizei St.Gallen wurde festgestellt, dass am verunfallten Auto zwei Sommerreifen sowie zwei Winterreifen angebracht waren. Am Auto sei Sachschaden in Höhe von rund 10’000 Franken entstanden. Zudem gab es Drittschaden von mehreren tausend Franken. Der Autofahrer blieb laut Mitteilung unverletzt.

Sowohl beim Selbstunfall als auch beim Folgeunfall wurde niemand verletzt.

Sowohl beim Selbstunfall als auch beim Folgeunfall wurde niemand verletzt.

Bild: Kantonspolizei St.Gallen

Zum gleichen Zeitpunkt sei eine 33-jährige Autofahrerin auf dem Normalstreifen von St.Gallen Richtung Gossau gefahren. Sie habe das verunfallte Auto bemerkt, welches quer auf dem Pannenstreifen stand. Wie die Kantonspolizei in der Medienmitteilung schreibt, wich sie nach links aus, machte eine Vollbremsung und verlor die Kontrolle über ihr Auto. Das Auto sei mit dem rechten Heck gegen die rechtsseitige Leitplanke geprallt. Dort sei es abgewiesen worden und via Normalstreifen auf den Überholstreifen geschleudert und gegen die Mitteilleitplanke geprallt. Am Auto entstand laut Communiqué Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Franken. Die Autofahrerin blieb unverletzt. (kapo/evw)

Samstag, 8. Januar - 14:40 Uhr

Thal: 55-Jähriger verunfallt und entfernt sich mit stark beschädigtem Auto von der Unfallstelle

Am Samstag gegen 0.30 Uhr war ein 55-jähriger Mann war mit seinem Auto von Thal Richtung Buriet unterwegs. Höhe Liegenschaft Rheineckerstrasse 15 hat er gemäss einer Medienmitteilung der Kantonspolizei St.Gallen die Kontrolle über sein Auto verloren. Dieses sei in der Folge gegen einen Gartenzaun geprallt. Der Autofahrer habe sich von der Unfallstelle entfernt, ohne sich um den Schaden zu kümmern.

Der 55-Jährige prallte mit seinem Auto in einen Gartenzaun.

Der 55-Jährige prallte mit seinem Auto in einen Gartenzaun.

Bild: Kantonspolizei St.Gallen

Das stark beschädigte, aber noch fahrbare Auto, parkierte er laut Communiqué bei einer Autogarage in Thal. Danach habe er sich an seinen Wohnort begeben, wo er am Samstagmorgen von einer Patrouille der Stadtpolizei St.Gallen angetroffen werden konnte. Der Mann musste als fahrunfähig eingestuft werden. Auf Verfügung der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen musste der 55-jährige Autofahrer eine Blutprobe abgeben. Wie die Kantonspolizei abschliessend schreibt, entstand Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Franken. (kapo/evw)

Freitag, 7. Januar - 18:15 Uhr

NACHGEFRAGT - Am Dreikönigstag in den Mannenweier springen: Auch in St.Gallen wird das ganze Jahr über gebadet

Für Frau und Herr St.Galler dauert die Badesaison vom Frühsommer bis in den Frühherbst hinein. Und viele müssen sich am Start der Saison jeweils noch ziemlich überwinden ins 16 bis 18 Grad kalte Wasser zu steigen. Die meisten Städterinnen und Städter kämen nie auf die Idee, bei Wassertemperaturen von 2 bis 3 Grad in den Mannenweier oder den Gübsensee zu hüpfen.

Susanna Koopmann und Marcel Rechsteiner am Dreikönigstag im zwei bis drei Grad kalten Wasser des Mannenweiers.

Susanna Koopmann und Marcel Rechsteiner am Dreikönigstag im zwei bis drei Grad kalten Wasser des Mannenweiers.

Bild: Susanna Koopmann
(6.1.2022)

Susanna Koopmann und Marcel Rechsteiner sehen das anders. Sie baden seit 2020 das ganze Jahr über. So vergnügten sie sich auch am Dreikönigstag, stilecht ausgerüstet, am Mannenweier. Die beiden sind sportlich. Sie nehmen gerne und oft an Laufevents teil oder sind mit dem Velo anzutreffen. Rechsteiner ist zudem leidenschaftlicher Trailläufer. Sie arbeitet als Pilateslehrerin im Studio 8, einem Raum für Pilates, Hatha-Yoga, Personaltraining und Hypnose in St.Gallen. Er ist Dachdecker.

Wie war das Bad am Donnerstag im Mannenweier?

Susanna Koopmann: Die Stimmung auf Drei Weieren ist immer sehr schön. Das Baden am Dreikönigstag hat Spass gemacht, schon alleine der Krone wegen, welche gut sitzen musste, damit sie im Wasser nicht vom Kopf fällt. Sonst war es wie immer: kühl. Dafür ist es bombastisch, wenn man aus dem Wasser steigt, wenn alles kribbelt. Ich hatte eigentlich erwartet, dass der Weiher gefroren sein würde. Deshalb hatten wir auch einen Eispickel dabei.

Auch die Winterstimmung am Mannenweier ist einmalig.

Auch die Winterstimmung am Mannenweier ist einmalig.

Bild: Susanna Koopmann (6.1.2022)

Wie «warm» war das Wasser?

Genau wissen wir das jeweils nicht; wir haben kein Thermometer dabei. Da es am Donnerstag nicht gefroren war, hatten wir im Wasser sicher Plus-Grade. Wir schätzen, dass es zwei bis drei Grad kalt war.

Wie seid ihr aufs Winterbaden gekommen?

Wir baden seit Spätsommer 2020 das ganze Jahr über. Marcel liebt es, im Sommer in die Badi zu gehen. Am Saisonende weigerte er sich jeweils partout, damit aufzuhören. Und ich hab ihn einfach begleitet. Letzten Winter mussten wir allerdings wegen der Bauarbeiten am Bueben- und Mannenweier ausweichen. Dafür wurde ja das Wasser abgelassen. So badeten wir halt im Gübsen- und im Bodensee.

Susanna Koopmann und Marcel Rechsteiner nach dem Bad vom Dreikönigstag im Mannenweier.

Susanna Koopmann und Marcel Rechsteiner nach dem Bad vom Dreikönigstag im Mannenweier.

Bild: Susanna Koopmann
(6.1.2022)

Winter- oder Eisbaden soll gesund sein. Spürt ihr das auch?

Ja, das stimmt. Und ich spüre das sehr stark. Seit wir in der kalten Jahreszeit baden, friere ich im Winter viel weniger. Ich war letztes Jahr auch nie erkältet. Und ich habe mich mit der Technik eines Pioniers des Eisbadens vertraut gemacht. Die Wim-Hof-Technik steuert alles über die Atmung. Das trainiere ich seither regelmässig im Alltag - und meine Atmung hat sich dadurch verbessert, was ich beim Sport spüre.

Wie steigt man ins Winterbaden ein? Einfach ins kalte Wasser zu springen ist ja nicht ungefährlich...

Ja, definitiv. Einfach mitten im Winter in den Weiher oder See zu springen, finde ich auch nicht ungefährlich. Vor allem würde ich in der kalten Jahreszeit nie alleine ins Wasser gehen. Mindestens zu zweit sollte man wegen der Sicherheit immer sein. Wenn jemand neu mit Winterbaden anfangen will, bietet in unserer Region beispielsweise Outdoor- und Eventcoach Philipp Schmid gute Einsteigangebote an. Die Details dazu finden sich im Internet. (vre)

Freitag, 7. Januar - 17:59 Uhr

Beim LC Brühl Handball verlängern zwei wichtige Spielerinnen ihre Verträge: Pavic bleibt bis 2023, Gutkowska bis 2024

Die Kaderplanung für das erste Team in der kommenden Saison schreitet beim LC Brühl Handball gut voran. Mit Martina Pavic und Kinga Gutkowska bleiben dem Klub zwei wichtige Spielerinnen erhalten. Kreisläuferin Pavic verlängerte ihren Vertrag bis 2023, Spielmacherin Gutkowska bleibt bis 2024 in der Olma-Stadt.

Martina Pavic (links) und Kinga Gutkowska haben ihre Verträge für das erste Team des LC Brühl Handball verlängert.

Martina Pavic (links) und Kinga Gutkowska haben ihre Verträge für das erste Team des LC Brühl Handball verlängert.

Bild: LCB Handball

Martina Pavic wechselte 2019 vom LK Zug in die Ostschweiz und präsentierte sich vom ersten Tag an als Verstärkung. Ob ihrer routinierten Spielweise ist die Kroatin eine absolute Führungsspielerin im LCB-Team in der höchsten Liga der Schweizer Handballfrauen. Seit dieser Saison führt Pavic das Team als Captain aufs Feld. Auch neben der Spielfläche nimmt die erfahrenste Spielerin im Brühler Kader stets ihre Vorbildfunktion wahr und das gesamte Team profitiert von ihrer grossen Erfahrung.

Kinga Gutkowska kam auf die Saison 2020/21 von Gran Canaria zu den Brühlerinnen und zieht seitdem die Fäden im Angriffsspiel. Ihr Spielwitz, ihre Schnelligkeit sowie ihre vielseitigen Fähigkeiten im Eins gegen Eins und als Vorbereiterin kommen gemäss Mitteilung vom Freitag im zweiten Jahr in der Schweiz immer besser zur Geltung. (pd/vre)

Handballmeisterschaft

Spannendes Duell am Sonntag in Nottwil

Das erste Team des LC Brühl Handball startet mit einem echten Leckerbissen ins neue Jahr. Die St. Gallerinnen gastieren am Sonntag bei den Verfolgerinnen der Spono Eagles in Nottwil. Das Spitzenspiel im Schweizer Frauenhandball wird um 18 Uhr angepfiffen. Wer das Spiel vor Ort verfolgen will, muss einen 2G-Nachweis und ein amtliches Ausweisdokument vorweisen. Alternativ kann die Partie auch im Livestream im Internet angeschaut werden.

Die Brühlerinnen reisen am Sonntag als Tabellenführerinnen zum Dauerrivalen in den Kanton Luzern. Mit sieben Siegen aus neun Spielen liegen die St.Gallerinnen knapp vor der Konkurrenz aus Zug und Nottwil. Spono ist derzeit Dritter, hat jedoch ein Spiel weniger absolviert als der LCB und könnte rechnerisch mit Brühl gleichziehen. Sowohl die Eagles wie auch der LCB kassierten bislang je eine Saisonniederlage und spielten einmal unentschieden. Das Remis gab es für beide im Hinspiel der beiden Teams Mitte September, als man sich 31:31 trennte. (pd/vre)

Freitag, 7. Januar - 17:45 Uhr

Nach dem Auszug des «Hogar Español»: Wer zieht im Klubhaus ein?

Das Klubhaus hinter dem St.Galler Hauptbahnhof wird kein Multikulti-Treffpunkt. Das zumindest ist gemäss einem Bericht von «Saiten» klar. Für dieses Projekt hätte die Stadt bei der Miete entgegenkommen müssen, was sie abgelehnt habe, schreibt das Kulturmagazin am Freitag. Der vorher hier untergebrachte Spanierklub habe eine Monatsmiete von 7‘400 Franken plus 1900 Franken monatlich als Renovationsbeitrag bezahlt. Zudem verlange die Stadt vom Neumieter eine Kaution von 60'000 Franken.

Das Spanische Klubhaus hinter dem St.Galler Hauptbahnhof war während rund 40 Jahren ein über die Stadt hinaus beliebter Treffpunkt.

Das Spanische Klubhaus hinter dem St.Galler Hauptbahnhof war während rund 40 Jahren ein über die Stadt hinaus beliebter Treffpunkt.

Bild: Andri Vöhringer
(21.9.2021)

Ende September hatte der Trägerverein des Spanierklubs, der 1981 von einer ehemaligen Textilfabrik an der Langgasse hinter den Bahnhof gezügelt war, das Handtuch geworfen und den Mietvertrag mit der Stadt aufgelöst. Dies, weil sich keine Freiwilligen mehr fanden, die im Klubhaus wirten wollten. Der «Hogar Español» hatte bereits nach dem zweiten Anti-Corona-Lockdown im Frühling nicht mehr wiedereröffnet.

Wer ins Klubhaus einzieht, soll in nächster Zeit publik werden. «Saiten» schreibt, das werde «in den nächsten Tagen» geschehen. Das will man so bei der Stadt nicht bestätigen. Klar ist aber, dass das Liegenschaftenamt mit ernsthaften Interessenten im Gespräch ist: «Wir sind mit Interessenten in der Detailplanung. Wann der Entscheid und die Vergabe definitiv gefällt wird ist noch offen.» Man darf also gespannt sein... (vre)

Freitag, 7. Januar - 17:38 Uhr

Hauptbahnhof by Night

Momentaufnahme. Renato Maciariello fotografierte an Silvester den Bahnhof St.Gallen von St.Leonhard her.

Momentaufnahme. Renato Maciariello fotografierte an Silvester den Bahnhof St.Gallen von St.Leonhard her.

Freitag, 7. Januar - 17:27 Uhr

Latin-Konzert verschoben

Im Hotel Einstein hätte am Montag die Latinband Heri­dos de Sombra auftreten sollen. Der organisierende Verein Gambrinus Jazz Plus verschiebt das Konzert nun aber auf ein unbekanntes Datum. Ebenfalls nochmals verschoben ist das Konzert von Fred Wesley vom 10. Juni, und zwar auf Freitag, 11. November. Das aktualisierte Programm von Gambrinus Jazz Plus ist im Internet einsehbar. (pd/dh)

Freitag, 7. Januar - 17:20 Uhr

Den 100. Geburtstag nachgeholt: Glückwünsche von der Stadtpräsidentin

Stadtpräsidentin Maria Pappa gratuliert Emil Eggmann zum 100. Geburtstag.

Stadtpräsidentin Maria Pappa gratuliert Emil Eggmann zum 100. Geburtstag.

Bild: PD

Stadtpräsidentin Maria Pappa gratuliert Emil Eggmann nachträglich zum Geburtstag. Eigentlich beging der rüstige Jubilar seinen 100. Geburtstag bereits am 24. November . Doch aus dem geplanten Besuch der Stadtpräsidentin wurde damals nichts, weil Eggmann erkrankt war. Wenige Wochen später ist er wieder wohlauf und der Besuch konnte in der Kursana-Residenz St. Gallen nachgeholt werden. Das Team wünscht dem Jubilaren in einer Mitteilung noch viele gesunde Jahre. (pd/dh)

Freitag, 7. Januar - 17:15 Uhr

SP unterstützt Weiterführung der Covid-Hilfe für die Kultur: Regierung soll auch andere Wirtschaftsbereiche gut im Auge behalten

In seiner Februarsession wird der St.Galler Kantonsrat über die Fortführung der Corona-Hilfsmassnahmen für Kulturschaffende beraten (ST.GALLER STADT-TICKER, 7.1.2022, 11:59). Die SP des Kantons begrüsst die von der Regierung vorgelegten Massnahmen. Eine vielfältige und lebendige Kulturszene sei für die Bevölkerung von grosser Bedeutung, lässt sich in einer Mitteilung vom Freitag Fraktionspräsidentin Bettina Surber zitieren. Es sei zentral, dass der Kulturszene trotz finanziellen Ausfällen durch die Pandemie ermöglicht werde, Qualität, Professionalität und Vielfalt weiter zu pflegen.

Ebenso wichtig ist für die SP allerdings, dass die Kantonsregierung auch die Situation von Gastrobetrieben und Clubs sowie von KMU und Gewerbe genau verfolgt. Sie müsse sich auch bei ihnen «für den Strukturerhalt und den Erhalt von Arbeitsplätzen» stark machen. Der Kanton solle dort, wo die Pandemie Ausfälle verursache, Betriebe weiterhin unkompliziert stützen und Härtefallprogramme fortführen, schreibt die SP-Kantonalpartei. (pd/vre)

Freitag, 7. Januar - 17:12 Uhr

Jetzt wird «Aller Stern» wieder abgehängt

Die Kisten zum Einlagern der Weihnachtssterne stehen am Brunnen in der Marktgasse bereit.

Die Kisten zum Einlagern der Weihnachtssterne stehen am Brunnen in der Marktgasse bereit.

Bild: Raphael Rohner
(7.1.2022)

Es ist eine gute alte Tradition: Spätestens am Dreikönigstag vom 6. Januar wird der Christbaum verräumt. Das macht jetzt auch die Stadt mit ihrer Weihnachtsbeleuchtung Aller Stern. Sie hat am Donnerstag letztmals in diesem Winter gebrannt, wird jetzt abgehängt, gewartet und bis nächsten November eingelagert. Die Arbeiten in der Innenstadt beginnen jetzt. Die Kisten dafür stehen in der Marktgasse auch schon bereit. (vre)

Freitag, 7. Januar - 14:35 Uhr

Mehrere Delikte geklärt, jugendliche Beschuldigte ermittelt

Die Kantonspolizei hat bei Ermittlungen unter der Leitung der Jugendanwaltschaft drei 17-Jährige wegen verschiedenen Delikten überführt, die sie in der Stadt St.Gallen begangen hatte. Dazu zählten gemäss Mitteilung vom Freitag zwischen dem 21. September und 31. Oktober 2021 acht Sachbeschädigungen, zwei Einbruchdiebstähle sowie eine Brandstiftung.

Drei Jugendliche begingen zahlreiche Delikte.

Drei Jugendliche begingen zahlreiche Delikte.

Bild: Kantonspolizei SG

Bei den Vandalenakten wurden an verschiedenen Orten in der Stadt Velos oder Personenwagen mutwillig beschädigt, Fahrzeugscheiben eingeschlagen oder mit Steinen eingeworfen. Am Bahnhof Haggen beschädigten die Beschuldigten mit Steinen den Ticketautomaten auf einem Perron sowie mehrere Aschenbecher.

Die drei Jugendlichen verschafften sich auch Zugang zum Clubhaus des FC St.Otmar, zerstörten darin Inventar und stahlen Getränke. Zudem zündeten sie in einem Schuppen Trainingsmaterial an. Das Feuer konnten sie selbstständig unter Kontrolle bringen und löschen. Bei einem weiteren Einbruch drangen sie in ein Restaurant im Stadtzentrum ein und behändigten dort Getränke. Insgesamt entstand Schaden in Höhe von rund 22’000 Franken. (kapo/fra)

Freitag, 7. Januar - 13:38 Uhr

SVP besorgt über Maskenpflicht ab der vierten Primarklasse: Massnahme nicht ausweiten, sondern so rasch als möglich wieder aufheben

Seit Anfang Woche gilt an den St.Galler Primarschulen ab der vierten Klasse die Maskenpflicht. Die SVP-Fraktion des St.Galler Kantonsrates steht dieser Massnahme skeptisch gegenüber. Die Auswirkungen eines solchen Schritts auf Kinder, «die sich noch mitten in der Entwicklung befinden», seien «kaum bekannt», heisst es in einer Mitteilung vom Freitag. Der Bund sehe zudem eine Ausnahme von der Maskenpflicht bei Kindern unter zwölf Jahren vor. Sie werde vom Kanton so unterlaufen.

Die SVP des Kantons St.Gallen steht der seit Anfang Woche geltenden Maskenpflicht ab der vierten Primarklasse skeptisch gegenüber.

Die SVP des Kantons St.Gallen steht der seit Anfang Woche geltenden Maskenpflicht ab der vierten Primarklasse skeptisch gegenüber.

Bild: Donato Caspari
(6.1.2022)

Die SVP-Fraktion hat im Kantonsrat eine Einfache Anfrage zur Maskenpflicht an Schulen eingereicht. Sie will insbesondere wissen, auf Grundlage welcher Fakten und Erkenntnisse der Entscheid dafür gefällt wurde. Ebenfalls Auskunft will sie darüber, welche weiteren Anti-Corona-Massnahmen die Kantonsregierung für die Primarschulen plant. Die SVP befürchtet, dass die Einführung der Maskenpflicht ab der vierten Klasse ein Präjudiz für weitere Schritte sein könnte.

In einigen Kantonen gelte die Maskenpflicht in der Primarschule bereits ab der ersten Klasse, schreibt die SVP. Ein solcher Schritt scheine nach dem Entscheid für die Mittelstufe auch im Kanton St.Gallen nicht mehr unwahrscheinlich. Die SVP jedenfalls lehnt die Ausweitung der Maskenpflicht auf die Unterstufe klar ab. Sie fordert bezüglich Maskenpflicht ab der vierten Klasse zudem deren schnellstmögliche Aufhebung. (pd/vre)

AKTUALISIERT -- Freitag, 7. Januar - 12:29 Uhr

Eine ehrliche Käuferin: Der Globus des Klosterbistros ist wieder aufgetaucht

Das ging schnell. Schneller jedenfalls als die Lösung des Streits um den grossen Globus der Stiftsbibliothek. Die Kanton St.Gallen und Zürich stritten ab den 1990er-Jahren lange darum, bis eine Lösung gefunden war. Die Frau, der im Klosterbistro irrtümlich ein kleiner Globus verkauft worden war, hat sich dagegen bereits gemeldet. Der Globus ist wieder dort, wo er hingehört. Dies nachdem das Bistro die Käuferin in den sozialen Medien «innigst» aufgefordert hatte, das gute Stück zurückzugeben.

Das Klosterbistro im St.Galler Stiftsbezirk suchte in den sozialen Medien nach seinem antiken Globus, der aus Versehen verkauft worden war.

Das Klosterbistro im St.Galler Stiftsbezirk suchte in den sozialen Medien nach seinem antiken Globus, der aus Versehen verkauft worden war.

Screenshot: Facebook
(7.1.2022)

Der Globus aus dem Klosterbistro war für 40 Franken verkauft worden. Gedacht war er aber als Dekoration fürs Bistro und als Hommage an den grossen Globus, dessen originalgetreue Kopie zu den Highlights der benachbarten Stiftsbibliothek gehört. Der kleine Globus ist unverkäuflich und - weil antik - erheblich wertvoller als 40 Franken. Weil sich die «ehrliche Käuferin» gemeldet hat, gilt jetzt aber: Ende gut, alles gut. Als kleinen Trost hatte das Bistro der Frau auf Facebook und Instagram immerhin gratis Kaffee und Kuchen angeboten.

Apropos Globus. Der grosse Globus aus der Stiftsbibliothek hat auch eine interessante Geschichte. So handelt es sich weltweit um den grössten noch erhaltenen Globus aus dem 16. Jahrhundert. Dass um ihn gestritten wurde, hängt mit dem zweiten Villmergerkrieg zusammen. 1712 plünderten Zürcher und Berner Truppen das Kloster St.Gallen und entführten das gute Stück an die Limmat. Das Original steht heute im Landesmuseum in Zürich. Die Stiftsbibliothek erhielt eine originalgetreue Kopie.

Der grosse Globus der Stiftsbibliothek dicht umlagert von Besucherinnen und Besuchern der St. Galler Museumsnacht 2011.

Der grosse Globus der Stiftsbibliothek dicht umlagert von Besucherinnen und Besuchern der St. Galler Museumsnacht 2011.

Bild: Michel Canonica
(11.9.2011)

Aufgrund eines Pergamentfundes weiss man heute recht viel über die Geschichte des grossen Globus. Konstruiert wurde er von Tilemann Stella vor 1576. 15 Jahre später aktualisierte ihn der Renaissance-Gelehrte nochmals. Erstmals schriftlich erwähnt wird der grosse Globus 1595 in einem Rechnungsbuch des Klosters St.Gallen. Offenbar war er ein Geschenk des Konstanzer Apothekers Lucas Stöckli, der für diese Gabe grosszügig bezahlt wurde. (vre)

Freitag, 7. Januar - 11:59 Uhr

Kanton St.Gallen will Covid-Finanzhilfe für Kultur weiterführen

Die St.Galler Regierung legt dem Kantonsrat für die Weiterführung der Covid-Finanzhilfen im Kulturbereich in diesem Jahr einen Nachtrag zum kantonalen Umsetzungsgesetz vor. Das Parlament wird darüber in der Februarsession beraten. Die Fortführung der Finanzhilfen sei «aufgrund der in hohem Masse angespannten und existenzbedrohenden wirtschaftlichen Situation der Kulturakteurinnen und -akteure und der allgemeinen epidemiologischen Entwicklung der letzten Wochen dringlich», heisst es in einer Mitteilung. Nur so könne eine nachhaltige Schädigung der St.Galler Kulturlandschaft verhindert werden.

Für Schäden zwischen dem 1. November 2020 und dem 31. Dezember 2021 haben Kulturunternehmen und Kulturschaffende bis zum 30. November 2021 insgesamt 492 Gesuche für Ausfallentschädigungen eingereicht. Daneben wurden 53 Gesuche für Beiträge an Transformationsprojekte eingereicht. Laut Mitteilung haben sich die Ausfallentschädigungen sowohl bei den Kulturschaffenden als auch bei den Kulturunternehmen als wirksame Abfederungsmassnahme erwiesen.

Die Beiträge an Transformationsprojekte werden gemäss Mitteilung auch 2022 ein zentrales Instrument sein, um einen gezielten Strukturwandel in der Kulturbranche anzuschieben und zu fördern. Die Beteiligung des Kantons an den Unterstützungsmassnahmen soll deshalb fortgeführt und die Massnahmen gleichbleibend gemäss den vom Kantonsrat gesetzten kulturpolitischen Prioritäten beibehalten werden. (SK/wec)

Freitag, 7. Januar - 9:55 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 1'113 neue laborbestätigte Ansteckungen und wieder ein Todesfall am Donnerstag

Der Kanton meldet auf seiner Webseite für Donnerstag 1'113 (Mo: 713, Di: 1'279, Mi: 1'330) neue laborbestätigte Coronafälle. Seit März 2020 haben sich damit 96'250 Personen im Kanton mit dem Virus infiziert. Am Donnerstag gab's wie schon an den Vortagen einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19. Die Zahl der St.Galler Coronatoten steht damit bei 810.

Die wichtigsten Zahlen zur Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Donnerstag, 6. Januar 2021, um Mitternacht.

Die wichtigsten Zahlen zur Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Donnerstag, 6. Januar 2021, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Trotz der grossen Zahl von Neuansteckungen sind die Hospitalisationen bis Donnerstagabend auf hohem Niveau stabil zwischen 70 und 80. Derzeit liegen 72 (So: 70, Mo: 76, Di: 78, Mi: 75) Patientinnen und Patienten wegen einer SARS-CoV-2-Infektion in St.Galler Spitälern. Die Prognosen der Fachleute scheinen sich zu bewahrheiten: Die Omikron-Variante des Virus ist hoch ansteckend, die Krankheitsverläufe sind aber im Schnitt milder.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Kanton St.Gallen am Donnerstagabend bei 1'044 (So: 768, Mo: 738, Di: 851, Mi: 964). Die 14-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 1'788 (So: 1'393, Mo: 1'378, Di: 1'513, Mi: 1’667). Dieser Anstieg spiegelt die massive Zunahme der neuen Fälle seit Dienstag. Die Inzidenz bezeichnet die Zahl neuer Coronafälle innert sieben und innert 14 Tagen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner. (SK/vre)

Freitag, 7. Januar - 9:07 Uhr

Keine Beiträge mehr für E-Personenautos in der Stadt St.Gallen: Elektromobilität hat sich etabliert und Förderprogramm wird zu teuer

Die Stadt St.Gallen lässt ihr Förderprogramm für Elektro-Personenautos Ende Juni auslaufen. Ab 1. Juli gibt’s keine Beiträge mehr beim Kauf eines solchen Autos. Diese Art der Elektromobilität habe sich nach zögerlichem Start etabliert, die Zahl der Ladestationen habe massiv zugenommen und vor allem seien die Preise der E-Personenwagen gesunken, heisst es in einer Mitteilung. Die Anschaffung elektrisch betriebener Nutzfahrzeuge fürs Gewerbe, insbesondere von Lieferwagen, unterstützt die Stadt weiter.

Elektro-Personenwagen an der E-Tankstelle.

Elektro-Personenwagen an der E-Tankstelle.

Bild: PD

St.Gallen fördert Kauf und Leasing von gewerblichen genutzten E-Autos seit 2015. Seit dem 1. April 2017 haben auch Private die Möglichkeit, Förderbeiträge für Elektrofahrzeuge zu beantragen. Damit wollte die Stadt die im Energiekonzept 2050 vorgesehene Einführung der Elektromobilität unterstützen. Bis Ende 2021 wurden 498 Batterie-Elektrofahrzeuge mit einem Beitrag aus dem städtischen Energiefonds gefördert; für weitere 97 wurden Förderzusage gegeben.

Hauptgrund für die Einstellung des Förderprogramms für E-Personenautos ist die massive Zunahme der Gesuche im vergangenen Jahr. Von 2015 bis 2018 wurden gemäss Mitteilung durchschnittlich 20 E-Fahrzeuge im Jahr gefördert. 2019 wurden 62, 2020 bereits 97 Gesuche um Beiträge gutgeheissen. 2021 stiegen die Gesuche dann nochmals rasant an: Im ersten Halbjahr gingen 145, im zweiten Halbjahr 183 ein. Fürs laufende Jahr rechnete die Stadt aufgrund dieser Entwicklung mit bis zu 600 Gesuchen.

Auch die Lade-Infrastruktur für E-Autos wurde in St.Gallen ausgebaut. In der Parkgarage Burggraben wird heute speziell auf sie hingewiesen.

Auch die Lade-Infrastruktur für E-Autos wurde in St.Gallen ausgebaut. In der Parkgarage Burggraben wird heute speziell auf sie hingewiesen.

Bild: Ralph Ribi (10.7.2020)

Die Förderbeiträge für E-Personenautos kommen aus dem städtischen Energiefonds. Er wird jährlich mit rund vier Millionen Franken gespiesen. 600 Fördergesuche wären auf eine Unterstützungssumme von insgesamt rund zwei Millionen hinausgelaufen. Das würde die Möglichkeiten des Fonds sprengen. Darum, aber auch weil die E-Mobilität sich inzwischen etabliert hat und die Zahl an E-Fahrzeugen rasch zunimmt, stellt die Stadt Mitte Jahr ihr Förderprogramm für elektrisch betriebene PWs ein. (sk/vre)

Informationen zum Förderprogramm für E-Personenautos der Stadt St.Gallen finden sich im Internet.

Freitag, 7. Januar - 8:40 Uhr

Wegen der Coronapandemie: Infernoball 2022 in Rorschacherberg abgesagt

Nachdem er schon 2021 wegen des Coronavirus ausgefallen ist, kann der Infernoball in Rorschacherberg auch in diesem Jahr nicht stattfinden. Die Organisatorinnen und Organisatoren des Fasnachtsballs mit Kultstatus haben sich «schweren Herzens» entschieden, angesichts der aktuellen Entwicklung der Pandemie auf die Durchführung zu verzichten.

Ausgelassene Stimmung am Infernoball in der Mehrzweckhalle Rorschacherberg.

Ausgelassene Stimmung am Infernoball in der Mehrzweckhalle Rorschacherberg.

Bild: PD (17.2.2019)

Organisiert wird der Infernoball von der Guggenmusik Rääblüüs. Das OK hatte gehofft, dass eine ausgelassen Party während der Fasnachtszeit wieder möglich sein würde, heisst es in einer Mitteilung. Diese Hoffnung habe sich aber im Laufe des Dezembers zerschlagen. Die Ideen und bereits geschmiedete Pläne für den diesjährigen Anlass seien aber nicht verloren: Man werde sie vielmehr 2023 umsetzen. Dann soll der Ball am 4. Februar in der Mehrzweckhalle Rorschacherberg stattfinden. (pd/vre)

Freitag, 7. Januar - 8:16 Uhr

Internationales Unihockey-Turnier in St.Gallen

Nachdem 2020 die Euro Floorball Tour (EFT) in St.Gallen wenige Tage vor dem ersten Spiel aufgrund der Coronapandemie abgesagt werden musste, starten die Organisatoren in diesem Jahr einen neuen Versuch in der Ostschweiz. Die vier Unihockey-Topnationen Schweden, Finnland, Tschechien und Schweiz sollen vom 2. bis 4. September 2022 im Athletik-Zentrum in St.Gallen die letzten Länderspiele vor der Heim-WM im November in Zürich und Winterthur absolvieren. Neben den vier A-Nationalteams spielen Anfang September auch die U19-Auswahlen der vier Nationen je einmal gegeneinander. (pd/vre)

Freitag, 7. Januar - 7:07 Uhr

Reformierte Kirche Bruggen ist voller Häuser aus Holz: Letzte Besichtigungsmöglichkeit mit Ach-Geschichten am kommenden Sonntag

Was tun, wenn ein Ast der grossen Linde vor der reformierten Kirche Bruggen abbricht? Die Kirchgemeinde Straubenzell hat den Sturm als Chance genutzt und aus dem gefällten Ast unterschiedlich grosse Holzklötze geschnitten. Mit Farben, Glitzer und kreativen Bastelideen wurden diese Klötze in kleine Häuser verwandelt, die nun in der Kirche eine bunte Weihnachtsstadt darstellen.

An der Weihnachtsstadt in der reformierten Kirche Bruggen haben viele aus dem Quartier mit Engagement mitgearbeitet.

An der Weihnachtsstadt in der reformierten Kirche Bruggen haben viele aus dem Quartier mit Engagement mitgearbeitet.

Bild: PD

Schülerinnen und Schüler, Kindergärtler, aber auch Seniorinnen und Senioren haben ein Haus bemalt. Manche hätten auch mehrere davon gestaltet, heisst es in einer Mitteilung der Kirchgemeinde. So entstanden etwa ein FCSG-Ultras-Fanhaus, ein Riegelhaus oder auch ein Schulhaus. Diese unterschiedlichen Häuser stehen vorne, seitlich und hinten in der Kirche oder bilden kleine «Dörfer» auf den Kirchenbänken.

Sie zeigen gemäss Mitteilung, wie farbig und unterschiedlich sich Weihnachten unter den vielen Dächern der Stadt abspielt. «Unter jedem Dach ein Ach» – mit diesem Slogan hat die Kirchgemeinde eingeladen, eigene, kurze Geschichten zu schreiben und unter die Häuser zu legen. Schliesslich sei es nicht immer harmonisch bunt und glitzerfroh unter den eigenen Dächern. Zu wissen, dass sich nicht nur unter dem eigenen Dach gewisse Sorgen breit machen, könne trösten. Aus den Bildern und Geschichten ist bereits eine Broschüre entstanden.

Eine Häusergruppe der Weihnachtsstadt auf einem der Bänke in der reformierten Kirche Bruggen. Sogar die FCSG-Ultras haben hier ein Haus.

Eine Häusergruppe der Weihnachtsstadt auf einem der Bänke in der reformierten Kirche Bruggen. Sogar die FCSG-Ultras haben hier ein Haus.

Bild: PD

Die bunte Weihnachtsstadt kann noch bis kommenden Sonntag besichtigt werden. Danach holen die Macherinnen und Macher ihre Häuschen ab. Zudem werden im Gottesdienst vom Sonntag, 10 Uhr, sechs der über 50 eingegangenen Geschichten gelesen. (pd/dh)

Donnerstag, 6. Januar - 19:51 Uhr

Grosser Nussknacker im Historischen und Völkerkundemuseum ist getauft: Inspektor Noixeau als Verbeugung vor trottelig-genialem Filmpolizisten

Am Eingang zur aktuellen Sonderausstellung Weihnachtsland Erzgebirge im Historischen und Völkerkundemuseum in St.Gallen steht ein überdimensionierter Nussknacker. Das Museum hat in den vergangenen Wochen nach einem Namen für ihn gesucht. Es hatte Anfang Dezember dazu aufgerufen, Vorschläge dafür zu machen, und daraufhin auch zahlreiche originelle Einsendungen erhalten.

Der Nussknacker vor der Schau über Weihnachtsbräuche im Erzgebirge im Historischen und Völkerkundemuseum heisst Inspektor Noixeau.

Der Nussknacker vor der Schau über Weihnachtsbräuche im Erzgebirge im Historischen und Völkerkundemuseum heisst Inspektor Noixeau.

Bild: HVM

Jetzt hat die Jury entschieden, wie das Museum am Donnerstag mitteilte. Der Nussknacker heisst «Inspektor Noixeau». Dies in Anspielung auf seinen Daseinszweck und als kleine Verbeugung vor dem trottelig-genialen Inspektor Clouseau, dem Helden der berühmten «Pink-Panther»-Kriminalkomödien. Eingereicht wurde der Vorschlag von Manfred Geiger aus St.Gallen. Er gewinnt einen Nussknacker aus dem Erzgebirge, und zwar einen, den man von der Grösse her in einem Normalhaushalt auch einsetzen kann. (pd/vre)

Donnerstag, 6. Januar - 14:12 Uhr

«Zu grosses Risiko für das Team»: FCSG sagt wegen Covid-19 Trainingslager in Spanien ab

Der FC St.Gallen hat entschieden, das geplante Trainingslager in Spanien abzusagen. Die Mannschaft sollte sich vom 9. bis 18. Januar in Algorfa (Provinz Alicante) auf die Rückrunde vorbereiten. Aufgrund der epidemiologischen Entwicklung der vergangenen Tage erachte die Klubleitung das Risiko für das Team jedoch als zu gross, heisst es in einer Medienmitteilung des Vereins. Der FCSG wird die Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte stattdessen in St.Gallen absolvieren. Verschiedene Testspiele seien in Planung.

Die Mannschaft bleibt in St.Gallen.

Die Mannschaft bleibt in St.Gallen.

Bild: Claudio Thoma / freshfocus

«Wir bedauern es sehr, dass wir nicht nach Spanien reisen können. Die Coronasituation lässt uns aber keine andere Wahl, als das Trainingslager abzusagen. Sie erfordert nicht zum ersten Mal viel Flexibilität aller Beteiligten», lässt sich Sportchef Alain Sutter im Communiqué zitieren. Der Verein werde das Beste daraus machen und sich nun in den heimischen Gefilden auf den Rückrundenstart vorbereiten. (pd/nat)

Donnerstag, 6. Januar - 12:55 Uhr

Eher ruhiges Jahr für die St.Galler Feuerwehr: Jetzt werden auch Wespen umgesiedelt

Mit 918 Einsätzen war 2021 für die Feuerwehr St.Gallen ein eher ruhiges Jahr. 2020 beispielsweise stand die Feuerwehr 1’054 Mal im Einsatz. 152 Mal ist sie 2021 wegen Bränden ausgerückt (2020: 164). Einziger Grosseinsatz war dabei der Scheunenbrand vom 18. November in Untereggen. Dieser Einsatz habe die ganze Feuerwehr St.Gallen, wozu auch der Zug Untereggen gehört, gefordert. Die Bewältigung des Ereignisses habe mehrere Tage gedauert.

Mitte November wütete ein Brand auf einem Bauernhof in Untereggen. Das war der einzige Grosseinsatz der Feuerwehr St.Gallen im Jahr 2021.

Mitte November wütete ein Brand auf einem Bauernhof in Untereggen. Das war der einzige Grosseinsatz der Feuerwehr St.Gallen im Jahr 2021.

Bild: Kantonspolizei SG

22 Mal hat die Berufsfeuerwehr St.Gallen 2021 benachbarte Feuerwehren unterstützt; 2020 rückte sie dafür nur 15 Mal aus. Angehörige der Milizfeuerwehr sind 28 Mail (2020: 33) alarmiert worden, um grössere und/oder länger dauernde Einsätze bewältigen zu können. Zudem wurden gemäss Mitteilung im vergangenen Jahr bei verschiedenen Einsätzen sieben Menschen (2020: 10) gerettet. Nur dreimal musste die Feuerwehr 2021 zu Verkehrseinsätzen ausrücken (2020: 16), 54 Mal wurde sie zu Elementarschäden (2020: 115) gerufen.

Von den Einsätzen im vergangenen Jahr waren 190 sogenannte Dienstleistungsaufträge. Dazu zählen unter anderem Wasserwehreinsätze und Liftrettungen. Ebenfalls Dienstleistungsaufträge sind die 82 Tiereinsätze, was im Vergleich zu früheren Jahren überdurchschnittlich viele sind (2020: 23). Weiter sind durch die Berufsfeuerwehr 2021 gemäss der Jahresbilanz mit 61 gleich viele Bienenvölker eingesammelt worden wie im Jahr zuvor.

Wespennester werden durch die Feuerwehr St.Gallen nur noch vernichtet, wenn es gar nicht anders geht. Vorher wird ein Belassen am Standort oder eine Zügelaktion versucht.

Wespennester werden durch die Feuerwehr St.Gallen nur noch vernichtet, wenn es gar nicht anders geht. Vorher wird ein Belassen am Standort oder eine Zügelaktion versucht.

Bild: Keystone

Einen Praxiswechsel gab’s bei den Wespen. Neu werden diese nicht entfernt oder vernichtet. Die Spezialisten der Berufsfeuerwehr versuchen vielmehr, durch Beratung eine Vernichtung von Nestern der Nützlinge zu verhindern. Sollte das Nest nicht an einem Standort bleiben können, wird in zweiter Priorität versucht, es umzusiedeln. Bei 51 Wespeneinsätzen mussten durch diese neue Praxis nur neun Nester entfernt werden. Die restlichen wurden umgesiedelt oder blieben am Standort. (sk/vre)

Donnerstag, 6. Januar - 12:20 Uhr

Ohne Führerausweis gegen die Leitplanke gedonnert: Kantonspolizei sucht Zeugen, die Unfallhergang beobachtet haben

Am Mittwoch hat ein 26-jähriger Autofahrer auf der Autobahn A1 bei Gossau einen Selbstunfall gebaut. Dabei wurde niemand verletzt, es entstand aber Sachschaden für einige tausend Franken. Der Lenker des Wagens bestritt gegenüber einer Polizeipatrouille zuerst, für den Unfall verantwortlich zu sein. Schliesslich stellte sich gemäss Mitteilung der Kantonspolizei heraus, dass der 26-Jährige keinen Fahrausweis besitzt.

Das Auto des verunfallten 26-Jährigen auf der A1 bei Gossau.

Das Auto des verunfallten 26-Jährigen auf der A1 bei Gossau.

Bild: Kantonspolizei SG
(5.1.2022)

Der junge Autofahrer war am Mittwoch, kurz vor 12 Uhr,auf der Autobahn A1 von Gossau in Richtung St.Gallen unterwegs. Dabei verlor er aus unbekannten Gründen die Kontrolle über sein Auto. Dieses schleuderte auf den Pannenstreifen, prallte gegen die Leitplanke und kam zum Stillstand. Bei der Unfallaufnahme bestritt der 26-Jährige dann, den Unfall verursacht zu haben. Das verunfallte Auto wurde sichergestellt.

Die Kantonspolizei St.Gallen sucht jetzt in Zusammenhang mit dem Selbstunfall Zeuginnen und Zeugen. Personen, die Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden in einer Mitteilung gebeten, sich mit dem Polizeistützpunkt Oberbüren unter Telefon 058'229'81'00, in Verbindung zu setzen. (kapo/vre)

Donnerstag, 6. Januar - 12:05 Uhr

Drei Autos mit vereisten Scheiben angehalten

Eines der drei Autos, die die Stadtpolizei St.Gallen am Mittwochabend mit ungenügend enteisten Scheiben angehalten hat.

Eines der drei Autos, die die Stadtpolizei St.Gallen am Mittwochabend mit ungenügend enteisten Scheiben angehalten hat.

Bild: Stadtpolizei SG
(5.1.2022)

Der Wintereinbruch vom Mittwoch ist eher schüchtern ausgefallen. Trotzdem hat die Stadtpolizei am Abend in St.Gallen drei Autos aus dem Verkehr gezogen, deren Front- und Seitenscheiben ungenügend von Schnee und Eis befreit worden war. Die Sicht auf die Strasse war dadurch eingeschränkt. Sie durften erst nach einer gründlichen Reinigung der Scheiben unter polizeilicher Aufsicht weiterfahren. Zwei Lenkerinnen und ein Lenker werden gemäss Mitteilung der Polizei deswegen angezeigt.

So geht es gar nicht: Wegen des Eises auf der Frontscheibe ist die Sicht nach rechts eingeschränkt.

So geht es gar nicht: Wegen des Eises auf der Frontscheibe ist die Sicht nach rechts eingeschränkt.

Bild: Stadtpolizei SG
(5.1.2022)

In dem Zusammenhang macht die Polizei darauf aufmerksam, dass bei Eisbildung insbesondere die Front- und die Seitenscheiben vor der Fahrt vollständig gereinigt werden müssen. Das sei wichtig, damit eine freie Sicht auf den Verkehr gewährleistet sei, damit man weder andere Personen noch sich selber gefährde. Von Eis und Schnee befreit werden müssen auch alle Lichter, Kontrollschilder sowie Seitenspiegel. (stapo/vre)

Donnerstag, 6. Januar - 11:40 Uhr

Provisorien für die Kantonspolizei: Regierungsrat beantragt Kredite für Notrufzentrale und Zusammenlegung Sicherheitspolizei

Bis 2033 will der Kanton St.Gallen in Winkeln ein grosses Sicherheits- und Verwaltungszentrum bauen. Darin sollen Polizei, Staatsanwaltschaft, Untersuchungsgefängnisse und kantonale Notrufzentrale untergebracht werden. Sie belegen heute rund 20 über die Stadt St.Gallen verstreute Standorte. Voraussichtlich 2025 soll der Kantonsrat über das Vorhaben entscheiden. Stimmt er zu, wird die Vorlage dem Stimmvolk vorgelegt. In zwei Bereichen sind bei der Kantonspolizei schon jetzt Massnahmen nötig: Die Modernisierung der Notrufzentrale und die Zentralisierung der Sicherheitspolizei werden in Provisorien an die Hand genommen.

Blick in die Notrufzentrale der Kantonspolizei in der Calatrava-Muschel an der Moosbruggstrasse in St.Gallen.

Blick in die Notrufzentrale der Kantonspolizei in der Calatrava-Muschel an der Moosbruggstrasse in St.Gallen.

Bild: Kantonspolizei SG

Die kantonale Notrufzentrale soll bis zum Bezug des neuen Justizzentrums im Ober- und Attikageschoss des Einkaufszentrums Lerchenfeld in St.Gallen-Bruggen untergebracht werden. Dafür beantragt die Regierung jetzt beim Kantonsrat einen Kredit von 38,6 Millionen Franken. Da es sich um eine gebundene Ausgabe handelt, soll das Kantonsparlament darüber in der Februarsession abschliessend entscheiden. Eine Volksabstimmung nicht nötig. Die Verlegung und Modernisierung der Zentrale soll bis Ende 2024 verwirklicht werden. Am Projekt beteiligen sich die Stadt St.Gallen sowie Ausser- und Innerrhoden mit 4,7 Millionen Franken.

Als zweite Massnahme ist die Zusammenlegung der Sicherheitspolizei der Kapo an der Mingerstrasse 2 im St.Galler Lerchenfeld geplant. Heute ist die Sicherheitspolizei gemäss Mitteilung vom Donnerstag auf sieben Standorte verteilt. Dies erschwere den Betrieb beträchtlich. Zudem herrsche an den heutigen Standorten Platzmangel. Die Zusammenlegung im Lerchenfeld kostet nach Abzug des Bundesanteils von 300’000 rund zehn Millionen Franken. Der Kantonsrat soll im April und Juni darüber entscheiden. Erstellt werden soll der Um- und Ergänzungsbau bis 2025. (SK/vre)

Notrufzentrale

Neuer Standort, neue Technik

Die kantonale Notrufzentrale ist heute in einem Calatrava-Bau zwischen Moosbruggstrasse und Klosterhof in St.Gallen untergebracht. Von hier aus wird  rund um die Uhr die Erreichbarkeit von Polizei, Rettung und Feuerwehr im Kanton sichergestellt. Das heutige, 2007 bis 2009 beschaffte Einsatzleitsystem kommt 2024 ans Ende seiner technischen Lebensdauer und muss erneuert werden. Das ist im bestehenden Gebäude bei laufendem Betrieb der bisherigen Zentrale nicht möglich. Die Einsatzzentrale soll daher ins Lerchenfeld in St.Gallen verlegt und technisch erneuert werden.

In der Notrufzentrale arbeitet der Kanton St.Gallen mit der Stadt sowie Ausser- und Innerrhoden zusammen. Diese Zusammenarbeit soll auch im Provisorium in St.Gallen-Bruggen weitergeführt werden. Etwa 2033 soll die Zentrale ins geplante Sicherheits- und Verwaltungszentrum nach Winkeln zügeln. Bereits im Provisorium gibt’s eine wichtige Neuerung beim Rechenzentrum: Dieses will der Kanton nicht mehr selber betreiben. Er will diese Dienstleistungen künftig bei einem Dritten einkaufen. Im Vertrag soll es die Klausel geben, dass auch andere Bereiche der Kantonsverwaltung dieser Lösung angeschlossen werden können.

Auf Gebiet der Stadt St.Gallen ist die kantonale Notrufzentrale nicht für die Betreuung der Notfallnummer 117 und 112 (europäische Notrufnummer) zuständig. Das fällt in die Kompetenz der Notrufzentrale, die die Stadtpolizei an der Vadianstrasse 57 betreibt. Die Zusammenlegung der Zentralen ist nicht geplant. Die Einrichtungen ergänzen und unterstützen sich im Bedarfsfall gegenseitig. Die technische Nachrüstung der Notrufzentrale der Stadtpolizei bis spätestens Ende 2024 ist bei der Stadt St.Gallen ebenfalls in Vorbereitung. (SK/vre)

Sicherheitspolizei

Zusammenlegung im St.Galler Lerchenfeld

Die Sicherheitspolizei ist eine der Hauptabteilungen der Kapo St.Gallen. Sie plant und koordiniert sicherheitspolizeiliche Einsätze und verantwortet die taktische Aus- und Weiterbildung sämtlicher Polizistinnen und Polizisten. Sie ist für den Betrieb der Untersuchungs- und Polizeigefängnisse im Kanton verantwortlich. Weiter gehören Waffen- und Sprengstoffwesen in ihr Aufgabengebiet wie auch Beschaffung und Bewirtschaftung des Einsatzmaterials sowie der Uniformen für alle Angehörigen des Polizeikorps. Die Interventionseinheit der Sicherheitspolizei soll zudem in den nächsten drei Jahren weiter professionalisiert und ausgebaut werden.

Das Grundstück und die Gebäude an der Mingerstrasse 2, wo die Sicherheitspolizei provisorisch zusammengeführt werden soll, gehören dem Kanton bereits. Sowohl das Amt für Militär und Zivilschutz wie auch der kantonale Führungsstab und der Bund nutzen das Areal heute. Damit es an diesem Standort auch noch Platz für die Sicherheitspolizei gibt, muss das bestehende Depotgebäude umgebaut und ein Erweiterungsbau – vor allem mit Büro- und Rapporträumen - erstellt werden.

Die Konzentration der Sicherheitspolizei an der Mingerstrasse 2 ist als Übergangslösung gedacht, bis das geplante Sicherheits- und Verwaltungszentrum in Winkeln voraussichtlich 2033 in Betrieb genommen werden kann. Nicht von der Zentralisierung an der Mingerstrasse betroffen sind die Untersuchungsgefängnisse im Klosterhof 12 und an der Neugasse 5 in St.Gallen. Und auch der Stützpunkt für die Polizeitaucherinnen und Polizeitaucher bleibt aufgrund der Nähe zum See am heutigen Standort im Polizeistützpunkt in Thal. (SK/vre)

Donnerstag, 6. Januar - 9:29 Uhr

Etappenziel des Stadtrates ist endlich erreicht: Ende 2021 lebten in St.Gallen über 80'000 Personen

Ende 2021 umfasste die Wohnbevölkerung der Stadt St.Gallen 80’213 Einwohnerinnen und Einwohner. Das sind 223 Personen mehr als im Vorjahr (+0,3%). Die Zunahme betrifft mehrheitlich die ständige Wohnbevölkerung (neu 75’641 Personen). Gewachsen ist die Stadt einmal durch Geburten (+108). Gewachsen ist sie auch durch Zuzüge (+100). Massiv war der Zuwachs aus dem Ausland (+881). Bevölkerung verloren hat die Stadt gemäss Mitteilung an St.Galler und Ausserrhoder Regionsgemeinden (insgesamt -358) sowie den Kanton Zürich (-214).

Die Stadt St.Gallen von oben.

Die Stadt St.Gallen von oben.

Bild: Sandro Büchler
(23.3.2021)

Neben der ständigen Wohnbevölkerung von 75'641 Personen lebten Ende 2021 3’720 Personen mit Nebenwohnsitz in St.Gallen; das sind grösstenteils Wochenaufenthalterinnen und Wochenaufenthalter. Dazu kommen 852 Personen der nicht-ständigen Wohnbevölkerung ohne dauerhafte Aufenthaltsbewilligung. 2021 ging die Zahl der Todesfälle in St.Gallen um 85 auf 747 zurück. Dadurch kam es zum Überschuss von 108 Geburten gegenüber den Sterbefällen. 2020 hatten die Sterbefälle wegen der Pandemie über dem Zehnjahresdurchschnitt gelegen.

Der Bestand der Schweizer Wohnbevölkerung ist 2021 in der Stadt St.Gallen wegen Einbürgerungen um 0,1 Prozent gewachsen. 488 Personen erlangten im vergangenen Jahr das Schweizer Bürgerrecht, dies ist der höchste Wert seit 2010. Die ausländische Wohnbevölkerung nahm aufgrund von Wanderungsgewinnen und einem Geburtenüberschuss um 0.7 Prozent zu. (sk/vre)

Detaillierte Zahlen der kantonalen Fachstelle für Statistik zur St.Galler Bevölkerungsentwicklung finden sich unter www.statistik.stadt.sg.ch.

Donnerstag, 6. Januar - 9:05 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 1'330 neue laborbestätigte Ansteckungen und ein Todesfall am Mittwoch

Die Entwicklung, die Fachleute angesichts der Omikron-Variante vorausgesagt haben, tritt jetzt offenbar auch im Kanton St.Gallen ein: Die Zahl der Neuansteckungen mit dem Coronavirus geht steil in die Höhe. Bei den Hospitalisationen ist bisher hingegen keine Verschärfung der Situation festzustellen: Hier bleiben die Zahlen zwar hoch, sind aber derzeit stabil im Bereich zwischen 70 und 80 Patientinnen und Patienten.

Der Kanton meldet auf seiner Webseite für Mittwoch 1'330 neue laborbestätigte Coronafälle; am Montag waren es 713, am Dienstag 1'279. Seit März 2020 haben sich damit 95'137 Personen im Kanton mit dem Virus infiziert. Am Mittwoch gab's wie schon am Dienstag und Montag einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19. Die Zahl der St.Galler Coronatoten steht damit bei 809.

Die wichtigsten Zalen zur Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Mittwoch, 5. Januar 2022, um Mitternacht.

Die wichtigsten Zalen zur Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Mittwoch, 5. Januar 2022, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Trotz der grossen Zahl von Neuansteckungen sind die Hospitalisationen bis Mittwochabend auf hohem Niveau einigermassen stabil. Derzeit liegen 75 (So: 70, Mo: 76, Di: 78) Patientinnen und Patienten wegen einer SARS-CoV-2-Infektion in St.Galler Spitälern.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Kanton St.Gallen am Mittwochabend bei 964 (So: 768, Mo: 738, Di: 851). Die 14-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 1'667 (So: 1'393, Mo: 1'378, Di: 1'513). Diese Werte spiegeln die massive Zunahme der Fälle am Dienstag und Mittwoch. Die Inzidenz bezeichnet die Zahl neuer Coronafälle innert sieben und 14 Tagen der Vergleichbarkeit wegen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner. (SK/vre)

Mittwoch, 5. Januar - 20:22 Uhr

Ein Winterabend zwischen Gallusplatz und Stadtpark

Abendstimmung unter klarem Himmel auf dem Gallusplatz.
4 Bilder
Das Spiel von Licht und Wasser im Kantipark.
Auch sie werden bald zurückkehren. Bis dann muss die gesprayte Blume auf der Betonmauer halt ausreichen.
Winterabend im Stadtpark mit Blick auf die Hochhäuser des Kantonsspitals.

Abendstimmung unter klarem Himmel auf dem Gallusplatz.

Bild: Sandro Büchler (5.1.2022)
Mittwoch, 5. Januar - 17:57 Uhr

Burger King in der ehemaligen Migros-Chickeria ist bereits wieder zu: Kein Whopper mehr am Bohl

Bis vor kurzem hatte man im St.Galler Stadtzentrum noch die Wahl, bei welcher US-Fast-Food-Kette man den Burger kaufen wollte. Big Mac von McDonald's im Markt am Bohl 9 oder doch lieber den Whopper von Burger King ein paar Meter weiter am Bohl 11. Doch nun ist die Burger-King-Filiale geschlossen und damit fällt die Auswahl weg.

Der Burger King im Erd- und ersten Obergeschoss am Bohl 11 löste 2020 die Migros-Chickeria ab. Jetzt ist das neue Angebot schon wieder zu.

Der Burger King im Erd- und ersten Obergeschoss am Bohl 11 löste 2020 die Migros-Chickeria ab. Jetzt ist das neue Angebot schon wieder zu.

Bild: Julia Nehmiz (4.1.2022)

Warum das Fast-Food-Restaurant dicht gemacht hat, ist derzeit unklar. Burger King hat bisher auf Anfragen des «St.Galler Tagblatt» keine Stellung genommen. Hinter vorgehaltener Hand ist aber zu hören, dass es als Nachfolge wieder ein Restaurant geben soll. Eine andere Burger-King-Filiale in St.Gallen befindet sich im Erdgeschoss des Hotel Walhalla am Bahnhofplatz; sie hat einen anderen Betreiber als jene am Bohl und ist weiterhin geöffnet.

Anfang 2020 war bekannt geworden, dass die BKTL-Gruppe, eine Franchisenehmerin von Burger King, zwölf Chickeria-Filialen von der Migros Ostschweiz übernehmen wird. Darunter war eben auch das Restaurant am Bohl. Kurz darauf gab es dann hier keine Poulets mehr, sondern Burger. (miz/dh)

Fast Food

Wie der US-Hamburger nach St.Gallen kam

Die Geschichte von Fast-Food-Ketten in St.Gallen ist geprägt von vielen Auf und Abs. Insofern ist die aktuelle Schliessung des Burger King im Haus Bohl 11 nichts Aussergewöhnliches. US-Fast-Food-Ketten hatten Anfang der 1980er-Jahre Mühe in der Bratwurst-City St.Gallen Fuss zu fassen. Was insofern erstaunt, als dass es hier ja schon lange davor meist von Metzgereien betriebene Bratwurststände gab.

Erster Betreiber eines Fast-Food-Wagens war vermutlich ab 1973 Fritz Läng auf dem Marktplatz. «Chez Fritz» existiert immer noch. Die Imbissbude auf Rädern wird heute von Ameti Fazli geführt und steht von Dienstag bis Samstag auf dem Blumenmarkt. Fazli hatte bei Fritz Läng schon als Schulbub im Fast-Food-Wagen ausgeholfen. 

Als erste US-Kette versuchte Burger King Anfang der 1980er-Jahre in St.Gallen Fuss zu fassen. Das Lokal befand sich am Schibenertor im ehemaligen Traditionsrestaurant Kränzlin. Die dritte Generation der hier wirtenden Familie Kränzlin musste es mangels Nachfolge aufgeben. Glück brachte Burger King der Traditionsstandort, mit dem sich für ältere St.Gallerinnen und St.Galler viele Erinnerungen verbanden, nicht wirklich: Die Filiale machte relativ schnell wieder zu.

McDonald's gelang dann der Durchbruch in St.Gallen: Das Unternehmen eröffnete am 7. November 1991 im «Markt am Bohl» eine erste Filiale. Sie etablierte sich rasch und existiert heute noch. Dies, obwohl es bei der Eröffnung Proteste, eine Hausbesetzung, einen Polizeieinsatz und eine kaputte Fensterscheibe gab. Die Kritik kam damals aus alternativen Kreisen und der bereits boomenden Bio-Szene. (vre)

Mittwoch, 5. Januar - 16:16 Uhr

Richard Butz im Raum für Literatur in der Hauptpost: Literarische Spaziergänge durch St.Gallen

Am kommenden Montag lädt die Stadtbibliothek St.Gallen zu einer Matinee mit Richard Butz ein. Der Journalist und Autor stellt dabei sein Werk «Ich hätte grosse Lust auf einen Spaziergang» vor. Er wird dabei die Matinee-Gäste auf literarische Streifzüge durch die Stadt mitnehmen sowie zu diesen Touren gehörende Häuser, Personen und Plätze in Text und Bild vorstellen.

Richard Butz ist am kommenden Montag mit seinen literarischen Spaziergängen durch St.Gallen zu Gast im Raum für Literatur.

Richard Butz ist am kommenden Montag mit seinen literarischen Spaziergängen durch St.Gallen zu Gast im Raum für Literatur.

Bild: Hannes Thalmann

Richard Butz hat für seine Publikation lange in Bibliotheken und Archiven recherchiert. Daraus entstand ein Schuber mit neun Heften, mit denen sich die einzelnen St.Galler Quartiere literarisch entdecken lassen. Der Titel «Ich hätte grosse Lust auf einen Spaziergang» geht auf ein Zitat von Niklaus Meienberg zurück. Die Matinee findet am Montag, 10 Uhr, im Raum für Literatur in der Hauptpost (Eingang St.-Leonhard-Strasse 40) statt. Der Eintritt ist gratis, es gilt aber die Zertifikatspflicht gemäss 2G-Regel.

Richard Butz wurde 1943 in St.Gallen geboren. Er war hier sowie in London und Sierra Leone als Buchhändler tätig. Seit 1976 arbeitet er als freier Journalist für Tages- und Wochenzeitungen, Zeitschriften und Radio SRF (St.Gallen). Dazu war er Lehrer für Jazzgeschichte und Journalismus. Heute organisiert er immer noch Konzerte sowie Ausstellungen, ist aber auch als Stadtführer und vieles mehr unterwegs. (sk/vre)

Mittwoch, 5. Januar - 16:12 Uhr

Erstes St.Galler Tonhallekonzert 2022: Klavierkonzerte von Rachmaninov und Tänze von Kodály

Im ersten St.Galler Tonhallekonzert des neuen Jahres erklingen mit dem verträumt-melodienreichen zweiten und dem jazzigen vierte Klavierkonzert von Sergei Rachmaninov gleich zwei Virtuosenstücke des russischen Spätromantikers. Neben den beiden Klavierkonzerten stehen in den Konzerten am Freitag, 19.30 Uhr, und am Sonntag, 17 Uhr, die von der ungarischen Volksmusiktradition inspirierten «Tänze aus Galanta» von Zoltán Kodály auf dem Programm.

Das Sinfonieorchester St.Gallen in der Tonhalle.

Das Sinfonieorchester St.Gallen in der Tonhalle.

Bild: PD

Mit dem ersten Tonhallekonzert erhält das Publikum gleich auch noch einen exklusiven Einblick ins neueste CD-Projekt des Sinfonieorchesters St.Gallen. Zusammen mit der ukrainischen Pianistin Anna Fedorova und unter Leitung von Chefdirigent Modestas Pitrenas spielt es nämlich eine zweite CD mit Klaviermusik von Rachmaninov ein. Dies, nachdem 2020 bereits eine CD mit dem ersten Klavierkonzert und Werken für Klavier solo erschienen ist. (pd/bk.)

Mittwoch, 5. Januar - 16:09 Uhr

Literaturhaus Wyborada eröffnet Programm 2022: Lesung mit Judith Keller und Sebastian Ryser

Das St.Galler Literaturhaus Wyborada eröffnet sein Programm 2022 am 13. Januar mit einem Text, der «souverän auf der Grenze zwischen Nouveau Roman und Sesamstrasse balanciert», wie es in einer Mitteilung heisst. Es geht um den ersten Roman «Oder» der jungen Autorin Judith Keller. Sie stellt ihn in Form einer dialogischen Lesung vor. Ihr Lesepartner ist dabei der Puppenspieler und Regisseur Sebastian Ryser. Die beiden lesen am Donnerstag, 13. Januar, 19 Uhr, im Bistro des Figurentheaters. Der Anlass wird von Anya Schutzbach, Leiterin des Literaturhauses, moderiert.

Die Schweizer Autorin Judith Keller liest nächste Woche im Figurentheater St.Gallen.

Die Schweizer Autorin Judith Keller liest nächste Woche im Figurentheater St.Gallen.

Bild: Ayse Yavas

Ryser und Keller stellen die beiden Protagonistinnen von «Oder» vor: Alice und Charli, zwei schwierige Töchter, deren Leben schlecht erzählt sei, wie sie selbst finden. Also nehmen sie das Heft selbst in die Hand und begeben sich auf die Suche nach ihrem Autor. Damit wird «Oder?» zum Logbuch einer seltsamen Reise, die von den Luchswiesen über den Peloponnes und wieder zurück in die Fantasiewelt Oerlikon führt. (pd/gen)

Anmeldung: literaturhaus@wyborada.ch

Mittwoch, 5. Januar - 15:57 Uhr

Einfache Projektionen mit Kurzfilm von Michaela Müller: Trickfilm mit Wurzeln in der Glasmalerei

Die sechste Austragung der Einfachen Projektionen wartet mit einem sehr speziellen Filmgenre auf. Der Kurzfilm «Airport» von Michaela Müller von 2017 basiert nämlich auf der Glasmalerei. Er setzt sich aus über 5’000 auf Glas gemalten Einzelbildern zusammen, die digital abfotografiert und dann als Trickfilm montiert wurden. «Airport» geht der sehr speziellen Stimmung an Flughäfen nach. An diesen stark reglementierten Orten des Transits zwischen Städten und Kontinenten sind alle eng nebeneinander, aber doch jede und jeder für sich.

Die Reihe Einfache Projektionen an der Linsebühlstrasse ist aus der Aktion Stadtprojektionen (im Bild 2019 im Lachen-Quartier) hervorgegangen.

Die Reihe Einfache Projektionen an der Linsebühlstrasse ist aus der Aktion Stadtprojektionen (im Bild 2019 im Lachen-Quartier) hervorgegangen.

Bild: Michel Canonica (18.4.2019)

Die Reihe Einfache Projektionen ist ein neues Format der Aktion Stadtprojektionen. Diese wurden 2016 von Anna Vetsch und Nina Keel initiiert und erstrecken sich jeweils über ein ganzes Quartier. Die Einfachen Projektionen wollen im Gegensatz dazu Bezüge der gezeigten Filme zu einem einzelnen, spezifischen Ort herstellen. In diesem Fall ist es wiederum das Ladenlokal an der Linsebühlstrasse 25 in St.Gallen. Die Reihe verzichtet auf ein Rahmenprogramm; die Einfachen Projektionen sind ab Eindunkeln bis Mitternacht einfach für nächtliche Passantinnen und Passanten da. (pd/vre)

Mittwoch, 5. Januar - 13:48 Uhr

Einbrecher erbeuten Schmuck für mehrere zehntausend Franken

Am Mittwoch, nach 0.45 Uhr, haben Einbrecher an der Kugelgasse in St.Gallen in ein Schmuckgeschäft eingebrochen. Wie die Kantonspolizei mitteilt, verschafften sich die Täter gewaltsam durch die Haustür Zutritt ins Gebäude. Vom Treppenhaus aus gelang es ihnen, ins Schmuckgeschäft einzudringen. Dort schlugen sie mehrere Vitrinen ein und stahlen Schmuck. Der Wert der Beute und der Sachschaden belaufen sich auf insgesamt mehrere zehntausend Franken. (kapo/fra)

Mittwoch, 5. Januar - 11:35 Uhr

Ein Hauch Winter in St.Gallen

Dass es derzeit in der Stadt St.Gallen schneit, ist angesichts der Jahreszeit keine wirkliche Überraschung. Da und dort setzt der Schnee vor dem Mittag auch schon an. Abseits der Hauptstrassen kommen damit sogar winterliche Gefühle auf. Probleme sollte es dadurch keine geben. Bis am frühen Nachmittag erwarten die Wetterfrösche in Lagen über 700 Meter über Meer eine Neuschneedecke zwischen einem und zehn Zentimetern.

Ein Hauch Schnee in der südlichen St.Galler Altstadt.

Ein Hauch Schnee in der südlichen St.Galler Altstadt.

Bild: Sandro Büchler (5.1.2022)

Für die nächsten Tage wird für die Region St.Gallen im Internet immer wieder leichter Schneefall vorausgesagt. So beispielsweise für die kommende Nacht bis in den Donnerstagvormittag hinein, für den Freitagabend sowie fürs ganze Wochenende. Angesichts der sinkender Temperaturen müssen sich Verkehrsteilnehmer in den Nacht- und Morgenstunden zudem auf glatte Fahrbahnen einrichten. (vre)

Mittwoch, 5. Januar - 9:43 Uhr

Astra-Maskottchen Fredi Vogl musste schon viel aushalten: Wenn der Specht zum Raben mutiert

Mit Fredi Vogl hat das Bundesamt für Strassen (Astra) einen Glücksgriff getan oder – um näher am Thema zu bleiben – sie haben den Vogel abgeschossen, wie man so schön sagt. Der Buntspecht begleitet die Sanierung der St.Galler Stadtautobahn von 2021 bis 2027. Er hat innert kürzester Zeit einen Bekanntheitsgrad erreicht, von dem viele, die sich zur St.Galler Stadtprominenz zählen, nur träumen können.

Maskottchen Fredi Vogl an einer Medienkonferenz über die Sanierung der St.Galler Stadtautobahn.

Maskottchen Fredi Vogl an einer Medienkonferenz über die Sanierung der St.Galler Stadtautobahn.

Bild: Tobias Garcia
(15.6.2021)

Auf der Hand lag nach der Präsentation des Maskottchens der Titel «Das Bundesamt hat einen Vogel» - und den liess sich natürlich niemand aus der schreibenden Zunft entgehen. Rasch nahmen sich dann Skeptiker des Autobahnausbaus, der nach der Sanierung frühestens in den 2030er-Jahren folgen soll, des Vogels an. Er flattert in ihren Diensten mit frechen Kommentaren zum Stadtgeschehen regelmässig auf Instagram herum.

Bruchlandung für Fredi Vogl beim Rosenbergtunnel. So nahm das «St.Galler Tagblatt» den Kindercomic zur Autobahnsanierung aufs Korn.

Bruchlandung für Fredi Vogl beim Rosenbergtunnel. So nahm das «St.Galler Tagblatt» den Kindercomic zur Autobahnsanierung aufs Korn.

Bild: Corinne Bromundt (7.8.2021)

Und dann der Kindercomic mit Fredi als Hauptfigur, der dem Nachwuchs von Autofahrerinnen und Autofahrern in St.Gallen, Gaiserwald und Wittenbach vergangenen Sommer die Autobahnsanierung näher bringen sollte: Der öffentliche Aufschrei über die Kosten von über 55’000 Franken war ein gefundenes Fressen für Karikaturistinnen und Karikaturisten. Wobei: Die Autobahnsanierung kostet insgesamt 550 Millionen Franken…

Die Reaktion von Fredi Vogl auf die Verwechslung im Stadtmagazin «Saint-Gall».

Die Reaktion von Fredi Vogl auf die Verwechslung im Stadtmagazin «Saint-Gall».

Screenshot: Instagram

Und jetzt das: Das Stadtmagazin «Saint-Gall» bezeichnet in seiner zweiten Nummer vom Dezember 2021 Fredi Vogl als Raben. Die Reaktion von Fredi auf Instagram folgte auf den Fuss. Er sei keiner dieser schwarzer Gesellen, sondern ein Specht, lässt der pikierte Vogel die Macherinnen und Macher von «Saint-Gall» wissen und empfiehlt ihnen einen Nachhilfekurs in Vogelerkennung bei Birdlife.

Raben seien zwar schon auch coole Vögel, gleichzeitig aber auch «biz gschpässige Zeitgenossen», findet der Specht. Aber immerhin: «Die Vögel» des Stadtmagazins bezeichnen Fredi nicht als Pleitegeier. Und die Werbewirkung des Lapsus fürs Astra-Maskottchen ist ja auch nicht zu unterschätzen. (vre)

Die zweite Nummer des Stadtmagazins Saint-Gall ist im Abo erhältlich oder kann als Einzelnummer bei der Buchhandlung «Zur Rose», am Union-Kiosk, bei Foto Lautenschlager und im Swisslabel-Shop gekauft werden.

Mittwoch, 5. Januar - 9:15 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 1'279 neue laborbestätigte Ansteckungen und ein Todesfall am Dienstag

Jetzt scheint die Omikron-Variante des Coronavirus auch im St.Gallischen angekommen zu sein. Der Kanton meldet auf seiner Webseite für Dienstag nämlich die hohe Zahl von 1'279 neuen laborbestätigten Coronafälle; am Montag waren es erst 713 gewesen. Seit März 2020 haben sich damit 93'807 Personen im Kanton mit dem Virus infiziert. Am Montag gab's einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19. Die Zahl der St.Galler Coronatoten steht damit bei 808.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Dienstag, 4. Januar 2022, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Dienstag, 4. Januar 2022, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Trotz der grossen Zahl von Neuansteckungen sind die Hospitalisationen bis Dienstagabend nur leicht gestiegen. Derzeit liegen 78 (So: 70, Mo: 76) Patientinnen und Patienten wegen einer SARS-CoV-2-Infektion in St.Galler Spitälern. Von ihnen waren gegenüber Montag unverändert 14 auf einer Intensivstation, 12 mit künstlicher Beatmung.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Kanton St.Gallen am Dienstagabend wieder bei 851 (So: 768, Mo: 738). Die 14-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 1'513 (So: 1'393, Mo: 1'378). Diese Werte spiegeln die massive Zunahme der Fälle vom Montag auf Dienstag. Die Inzidenz bezeichnet die Zahl neuer Coronafälle innert sieben und 14 Tagen der Vergleichbarkeit wegen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner. (SK/vre)

Mittwoch, 5. Januar - 7:33 Uhr

Vom Spielfeld auf den Spielplatz: Tranquillo Barnetta macht «was Richtiges»

2019 beendete der Fussballprofi Tranquillo Barnetta seine Karriere und wechselte vom Spielfeld auf den Spielplatz. Der St.Galler ist seither Hausmann und kümmert sich Vollzeit um Sohn und Tochter. Das hat schon einige Male für Medienrummel gesorgt, was der Ex-Natispieler nicht wirklich nachvollziehen kann, wie er jetzt im «Migros-Magazin» erzählt: «Eigentlich sollte es keinen Aufschrei geben. Es gibt ja auch keine Interviews mit Hausfrauen.»

Der St.Galler Ex-Profifussballer Tranquillo Barnetta hat offensichtlich Freude an seiner neuen Rolle als Vater und Hausmann.

Der St.Galler Ex-Profifussballer Tranquillo Barnetta hat offensichtlich Freude an seiner neuen Rolle als Vater und Hausmann.

Bild: PD

Er geniesse es sehr, Hausmann zu sein, während die Karriere seiner Frau als Ärztin nun beginnen könne, sagt Barnetta. Dies auch wenn er immer wieder gefragt werde, wann er wieder «etwas Richtiges» mache. Solche Aussagen nehme er sportlich: «Ich glaube nicht, dass das despektierlich gemeint ist. Niemand glaubt wirklich, ich mache nichts. Hausmann ist einfach kein so anerkannter Job wie eine Anstellung, für die man monatlich Lohn bekommt.» (aye)

Mittwoch, 5. Januar - 7.15 Uhr

Grosser Medienauftritt für Beinahe-Stadtparlamentspräsident: Christian Neff als Kopf des Tages im «Tages-Anzeiger»

Normalerweise interessiert die höchste Stadtsanktgallerin oder der höchste Stadtsanktgaller ennet dem Bratwurstgraben kaum jemanden. Die Zeitungen in Winterthur und Zürich haben eigene Prominenz und sind nicht auf Vertreterinnen und Vertreter aus der Provinz angewiesen, um ihre Spalten zu füllen. Der «Tages-Anzeiger» hat in seiner gestrigen Ausgabe eine Ausnahme gemacht: Beinahe-Stadtparlamentspräsident Christian Neff wurde als «Kopf des Tages» vorgestellt.

Grosser Auftritt für SVP-Mann Christian Neff. Er hat an Silvester den Rückzug aus allen politischen Ämtern bekannt gegeben.

Grosser Auftritt für SVP-Mann Christian Neff. Er hat an Silvester den Rückzug aus allen politischen Ämtern bekannt gegeben.

Bild: Tages-Anzeiger (4.1.2022)

Viel Neues bringt der Text einer St.Gallerin oder einem St.Galler nicht wirklich. Logisch! Der SVP-Mann wollte konsequenterweise auch mit dem nationalen Medium nicht über seinen überraschenden Rückzug an Silvester nur zwölf Tage vor der Wahl reden. Dies «mit Rücksicht auf den Nachfolger», den seine Partei inzwischen in Stadtparlamentarier Jürg Brunner gefunden hat. Trotzdem bleibt festzustellen: Medial hat Christian Neff damit etwas erreicht, was allen gewählten Vorgängerinnen und Vorgängern verwehrt geblieben ist. (vre)

Dienstag, 4. Januar - 14:23 Uhr

13 Franken für eine halbe Stunde parkieren? Parkuhr auf dem Spelteriniplatz berechnete Gebühr in der Silvesternacht falsch

Das neue Jahr war gerade eine halbe Stunde alt, als einer auf dem Spelteriniplatz nicht schlecht über seine Rechnung fürs nächtliche Parkieren gestaunt hat. 13 Franken knöpfte ihm die zentrale Parkuhr für die Zeit von Freitag, 18.30 Uhr, bis Samstag, 0.30 Uhr, ab. Es sei nicht wirklich Reklame für die Stadt, wenn man nach dem Silvesteressen überraschend mit so einer Forderung konfrontiert werde, kritisierte der Betroffene ziemlich verärgert im Stadtmelder, der elektronischen Klagemauer der St.Galler Stadtverwaltung.

Tatsächlich ist in der St.Galler Alt- und Innenstadt neuerdings auch das nächtliche Parkieren auf oberirdischen Parkplätzen kostenpflichtig. Die 24-Stunden-Bewirtschaftung der Parkplätze führt die Stadtpolizei dieser Tage schrittweise ein. Allerdings ist damit keine Erhöhung der Parkiergebühren verbunden, so dass für das Abstellen des Autos für eine halbe Stunde 13 Franken fällig würde. Das gilt auch in der Neujahrsnacht.

Neu zahlt auf dem Spelteriniplatz nicht nur der, der sein Auto tagsüber parkiert. Seit 1. Januar werden hier auch in der Nacht Gebühren fällig.

Neu zahlt auf dem Spelteriniplatz nicht nur der, der sein Auto tagsüber parkiert. Seit 1. Januar werden hier auch in der Nacht Gebühren fällig.

Bild: Hannes Thalmann

Die Stadt hat die kritisierte Forderung auch nicht ernsthaft gestellt, wie Dionys Widmer, der Sprecher der Stadtpolizei St.Gallen, auf Nachfrage versichert. Beim Fall aus dem Stadtmelder handle es sich um ein technisches Problem. Das System habe wohl nicht erkannt, dass die nächtliche Parkiergebühr erst ab 1. Januar 2022, Mitternacht, gelte. Es habe in diesem Fall wohl die ganze Zeit von 18.30 bis 0.30 Uhr berechnet. Der Betrag werde dem Autofahrer zurückerstattet, wie dies bei technischen Problemen üblich sei.

Das Problem mit der Parkiergebühr beschränkte sich gemäss Kenntnisstand der Polizei auf den Spelteriniplatz. Auf dem mit einer Schranke ausgestatteten Platz im Museumsquartier war das nächtliche Parkieren bisher gratis. Seit dem Jahreswechsel muss hier bezahlt werden. Bislang seien bei der Stadtpolizei aber keine weiteren Meldungen über falsch berechnete Parkiergebühren eingegangen, sagt Dionys Widmer. Bei Problemen technischer Art mit Parkuhren gelte, dass man sich an den Betreiber wenden solle. Im Fall des Spelteriniplatzes sei das die Stadtpolizei. (vre)

Dienstag, 4. Januar - 14:14 Uhr

Der Pop-Up-Wald verschwindet wieder

Momentaufnahme. Das Ladenlokal an der Neugasse 40 wird geleert. Während der Adventszeit hat darin ein kleiner Stadtwald zum Innehalten eingeladen. Nach dem Ende der Aktion der katholischen Cityseelsorge verschwinden die Tännchen, Büsche und ausgestopften Tiere nun wieder.

Momentaufnahme. Das Ladenlokal an der Neugasse 40 wird geleert. Während der Adventszeit hat darin ein kleiner Stadtwald zum Innehalten eingeladen. Nach dem Ende der Aktion der katholischen Cityseelsorge verschwinden die Tännchen, Büsche und ausgestopften Tiere nun wieder.

Bild: Laura Widmer (4.1.2022)
Dienstag, 4. Januar - 11:55 Uhr

Nordröhre des Rosenbergtunnels im Feierabendverkehr blockiert: Der Tank des Autos war leer, dafür war dessen Lenker ziemlich voll

Am Montag ist es auf der St.Galler Stadtautobahn im Feierabendverkehr zu einem massiven Rückstau gekommen. Grund dafür war ein Auto, das in der Nordröhre des Rosenbergtunnels stecken geblieben war. Der Wagen eines betrunkenen Lenkers war ohne Benzin auf der Normalspur stehen geblieben und hatte den Verkehr behindert. Der Fahrausweis wurde dem Mann gemäss Mitteilung der Kantonspolizei an Ort und Stelle abgenommen.

Ungewöhnlicher Einsatz für die Kantonspolizei am Montagabend im Rosenbergtunnel: Weil dem Auto eines Betrunkenen das Benzin ausgegangen war, kam es zu einem massiven Rückstau.

Ungewöhnlicher Einsatz für die Kantonspolizei am Montagabend im Rosenbergtunnel: Weil dem Auto eines Betrunkenen das Benzin ausgegangen war, kam es zu einem massiven Rückstau.

Symbolbild: Ralph Ribi (26.3.2013)

Zum Zwischenfall kam es am Montag, kurz vor 17.55 Uhr. Ein 35-Jähriger fuhr mit seinem Auto in Richtung Zürich. Im Rosenbergtunnel blieb sein Wagen dann plötzlich stehen, wodurch sich im Feierabendverkehr sofort ein massiver Rückstau bildete. Eine Polizeipatrouille stellte fest, dass der Tank des Pannenfahrzeugs leer und der 35-jährige betrunken war. Die Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 1,44 Promille (0,72 Mikrogramm pro Liter). Das Auto musste abgeschleppt werden. (kapo/vre)

Dienstag, 4. Januar - 11:39 Uhr

«Stille Aktion» vor dem Bildungsdepartement des Kantons St.Gallen: Eltern wehren sich gegen Maskenpflicht in der Schule

Aufgrund der Entwicklung der Coronapandemie gilt seit Montag an St.Galler Schulen ab der vierten Klasse eine Maskenpflicht. Am Montagabend haben an der Davidstrasse in St.Gallen rund 100 Personen mit einer «stillen Aktion» dagegen protestiert. Sie deponierten vor dem Eingang des kantonalen Bildungsdepartements «als Mahnmal für den Bildungsdirektor» eine Kerze, eine Kinderzeichnung und ein Spielzeug. Verbunden war das mit der Forderung, die Maskenpflicht sofort aufzuheben und so «den Kindern wieder einen Schulbesuch ohne Angst» zu ermöglichen. Nach Angaben der Stadtpolizei St.Gallen verlief die Aktion problemlos und friedlich. (vre)

Dienstag, 4. Januar - 9:18 Uhr

Kritik wegen Silvestermüll in den sozialen Medien: Überreste von Feuerwerk als erster Aufreger im neuen Jahr

Dass es in St.Gallen viele gibt, die ihren Abfall liegen lassen, ist altbekannt. Die Stadt gibt für die Beseitigung dieses Kehrichts auch Jahr für Jahr ein erkleckliches Sümmchen aus. Die wüstesten Auswüchse, wie etwa die Kehrichtlawine nach einer Wochenendparty junger Leute im vergangenen Frühling auf dem Freudenberg, lösen neben Entrüstungswellen jeweils sogar Medienberichte aus. Von Samstag bis Montag gab’s jetzt auf Twitter & Co. Kritik an jenen, die in der Silvesternacht Feuerwerk abgebrannt und die Überreste liegen gelassen haben.

Die Überreste eines Feuerwerks am Neujahrsmorgen an der Ecke Sternacker- und Florastrasse.

Die Überreste eines Feuerwerks am Neujahrsmorgen an der Ecke Sternacker- und Florastrasse.

Bild: Leserreporter

Ein speziell krasser Fall wird von Nachbarinnen und Nachbarn aus dem Linsebühl rapportiert. An der Ecke Sternacker- und Florastrasse waren Leute am Werk, die Feuerwerk offenbar gleich kartonweise anschleppten und «jedes Augenmass für vernünftigen Feuerwerkseinsatz» (so eine zitierfähige Reaktion aus der Nachbarschaft) verloren hatten. Schon in der Silvesternacht habe sich das angehört, wie wenn direkt neben dem Haus gesprengt würde, schilderte ein etwas entfernt vom «Tatort» wohnender Quartierbewohner.

Wüst sah es am nächsten Morgen aus: Dort, wo die Feuerwerksvandalen am Werk gewesen waren, fanden sich nicht nur abgebrannte Überreste, sondern auch noch Knallkörper, die nicht explodiert waren. «Vom Kaliber» und von der Beschriftung der Verpackung her sei wohl auch Etliches darunter, das nicht legal in der Schweiz gekauft worden sei, wurde auf Twitter festgestellt. Nach einem Eintrag auf dem Stadtmelder, der Klagemauer der St.Galler Stadtverwaltung, wurde der Abfall von einer Putzequipe des städtischen Tiefbauamtes weggeräumt.

Im Feuerwerksabfall fanden sich auch nicht abgebrannte Böller und Kracher, die nicht in der Schweiz gekauft wurden.

Im Feuerwerksabfall fanden sich auch nicht abgebrannte Böller und Kracher, die nicht in der Schweiz gekauft wurden.

Bild: Leserreporter

Die teils auch auf Grünflächen zurückgelassenen Feuerwerksüberreste gehören für die Stadtpolizei ins Kapitel «Littering». Da bestehe die Möglichkeit, Bussen auszustellen, sagt Dionys Widmer, Sprecher der Stadtpolizei St.Gallen. Wenn die Polizei präsent sei, verhielten sich die meisten Personen korrekt, so dass Littering meist nicht direkt beobachtet und geahndet werden könne. Die Polizei könne aber in einer Silvesternacht nicht überall gleichzeitig sein.

Man versuche daher, präventiv und sensibilisierend zu wirken. Dafür sprächen Polizeipatrouillen beispielsweise Gruppen im öffentlichen Raum an und machten sie auf die Problematik aufmerksam – verbunden mit der Bitte, den Abfall bei Verlassen des Ortes korrekt zu entsorgen. Werde etwa bei Kontrollen illegales Feuerwehr festgestellt oder stosse man auf Personen, die solches abbrennen würden, werde dieses sichergestellt und die Fehlbaren müssten mit einer Anzeige rechnen.

In der Silvesternacht liegengelassenes Verpackungsmaterial aus dem Linsebühl.

In der Silvesternacht liegengelassenes Verpackungsmaterial aus dem Linsebühl.

Bild: Leserreporter

Tauche irgendwo solches Feuerwerk ohne jeden Anhaltspunkt auf Besitzerinnen und Besitzer auf wie jetzt im Linsebühl, seien Abklärungen, weil aufwendig und wenig erfolgversprechend, nicht verhältnismässig, sagt Dionys Widmer. Anders sehe es natürlich aus, wenn es zu einem Vorfall mit illegalem Feuerwerk komme, wenn solches beim Abbrennen Schäden oder Verletzte verursache. Dann werde natürlich ermittelt. (vre)

Dienstag, 4. Januar - 8:52 Uhr

Coronasituation im Kanton St.Gallen: 713 neue laborbestätigte Ansteckungen und ein Todesfall am Montag

Der Kanton meldet auf seiner Webseite für Montag 713 neue laborbestätigte Coronafälle. Seit März 2020 haben sich 92'528 Personen im Kanton mit dem Virus infiziert. Am Montag gab's einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19. Die Zahl der St.Galler Coronatoten seit Frühling 2020 steht damit bei 807.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Coronpandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Montag, 3. Januar 2022, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Coronpandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Montag, 3. Januar 2022, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Die Zahl der Hospitalisationen ist im Kanton St.Gallen seit Mitte der vergangenen Woche etwas zurückgegangen. Am Montagabend lagen 76 (Sonntag vor einer Woche: 91, diesen Sonntag: 70) Patientinnen und Patienten wegen einer SARS-CoV-2-Infektion in St.Galler Spitälern. 14 von ihnen waren auf einer Intensivstation, 12 mit künstlicher Beatmung.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Kanton St.Gallen am Montagabend bei 738 (Sonntag vor einer Woche: 591, diesen Sonntag: 768). Die 14-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 1'378 (Sonntag vor einer Woche: 1'372, diesen Sonntag 1'393). Die Inzidenz bezeichnet die Zahl neuer Coronafälle innert sieben und 14 Tagen der Vergleichbarkeit wegen hochgerechnet auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Stand der Impfkampagne am 3. Januar 2022, im Kanton St.Gallen. Der Kanton zählt insgesamt rund 520'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Stand der Impfkampagne am 3. Januar 2022, im Kanton St.Gallen. Der Kanton zählt insgesamt rund 520'000 Einwohnerinnen und Einwohner.

Grafik: Fachstelle Statistik Kanton SG

Am Montagabend waren im Kanton St.Gallen 323'289 (von rund 520'000) Bewohnerinnen und Bewohnern geimpft; das sind 613 mehr als eine Woche zuvor. 6'056 hatten die erste, 317'233 die zweite Impfung erhalten. Von Letzteren waren 126'594 geboostert (was 10'028 mehr sind als eine Woche zuvor). Die Zahlen zeigen, dass es der Impfkampagne schwerer fällt, Ungeimpfte zu überzeugen, während die Auffrischimpfungen an Tempo zugelegt haben. (SK/vre)

Dienstag, 4. Januar - 8:10 Uhr

Führung durch die Ausstellung «Mittelalter am Bodensee»: Als exotische Gewürze noch mit Gold aufgewogen wurden

Das Historische und Völkerkundemuseum (HVM) St.Gallen startet am Mittwoch, 18 Uhr, mit einer Führung ins Programm 2022. Unter dem Titel «Handel, Handwerk, Hafergrütze» geht es dabei in der Ausstellung «Mittelalter am Bodensee – Wirtschaftsraum zwischen Alpen und Bodensee» um die Essgewohnheiten im Mittelalter. Kuratorin Rebecca Nobel zeigt zudem auf, woher die Lebensmittel damals in die Region um den See kamen und was im Gegenzug dafür exportiert wurde.

Exotische Gewürze waren im Mittelalter ein Luxusgut, dessen Gewicht oft in Gold in aufgewogen wurde.

Exotische Gewürze waren im Mittelalter ein Luxusgut, dessen Gewicht oft in Gold in aufgewogen wurde.

Bild: PD

Das Erforschen, was von woher auf den Tisch kam, ist eine Möglichkeit, um mehr über die Bodenseeregion im Mittelalter herauszufinden. Dies, weil die Essgewohnheiten direkt mit Handel und Handwerk verknüpft waren. Auf der Führung von Rebecca Nobel vom Mittwoch im HVM gilt ein besonderes Augenmerk den Gewürzen: Zimt oder Nelken beispielsweise sind für uns heute eine Selbstverständlichkeit. Im Mittelalter gehörten sie zu den ganz exklusiven Genüssen. Ihr Gewicht wurde auch schon einmal mit Gold aufgewogen. (pd/vre)

Montag, 3. Januar - 19:21 Uhr

Kehrtwende des FC Fortuna – Regiomasters wegen Corona abgesagt

Das Regiomasters in der Sporthalle Kreuzbleiche in St.Gallen ist abgesagt.

Das Regiomasters in der Sporthalle Kreuzbleiche in St.Gallen ist abgesagt.

Bild: Urs Bucher (7.1.2018)

Letzte Woche noch durfte OK-Präsident René Bühler auf die Durchführung des Regiomasters des FC Fortuna in der Sporthalle Kreuzbleiche hoffen. Nun ist das grösste Hallenfussballturnier der Ostschweiz abgesagt. In einer Medienmitteilung schreibt der FC Fortuna St.Gallen, dass man die Absage sehr bedauern, da es nach 2020 bereits die Zweite in Folge ist:

«Das Herz sagt Ja – die Vernunft und die Verantwortung sagen Nein.»

Denn obwohl der Anlass gemäss der aktuellen Auflagen des Bundes noch hätte durchgeführt werden können, habe sich das OK dagegen entschieden. Dies sei auch in Absprache mit dem Kantonsarztamt passiert, welches eine Absage empfohlen habe, da mit der hoch ansteckenden Omikron-Variante Ansteckungen nicht zu vermeiden gewesen wären. Das Regiomasters wolle aber mit den gut 600 teilnehmenden Sportlern sowie den Zuschauerinnen und Zuschauern nicht dazu beitragen, dass sich das Coronavirus in dieser akuten Phase weiterverbreite.

Weiter heisst es im Communiqué des FC Fortuna vom Montagabend: «Es geht dem Organisationskomitee des Regiomasters bei diesem Entscheid auch um die Solidarität gegenüber der Bevölkerung und dem Gesundheitswesen.» Der FC Fortuna St.Gallen hoffe nun darauf, dass der Anlass im nächsten Jahr, am 7. und 8. Januar 2023, wieder durchgeführt werden könne. (pd/evw)

Montag, 3. Januar - 16:45 Uhr

ERGÄNZTE FASSUNG -- Coronasituation im Kanton St.Gallen: 1'315 neue laborbestätigte Ansteckungen und ein Todesfall übers Wochenende

Der Kanton meldet auf seiner Webseite fürs Neujahrswochenende (Freitag, Samstag, Sonntag) 1'315 neue laborbestätigte Coronafälle. Seit März 2020 haben sich 91'815 Personen im Kanton mit dem Virus infiziert. Über Neujahr gab's einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit Covid-19. Die Zahl der St.Galler Coronatoten seit Frühling 2020 steht damit bei 806. Weitere Detailzahlen liegen noch nicht vor.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Sonntag, 2. Januar 2022, um Mitternacht.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Coronapandemie im Kanton St.Gallen mit Stand am Sonntag, 2. Januar 2022, um Mitternacht.

Tabelle: Fachstelle Statistik Kanton SG

Die Zahl der Hospitalisationen ist im Kanton St.Gallen seit Mitte der vergangenen Woche rückläufig. Am Sonntagabend lagen noch 70 (Sonntag vor einer Woche: 91, vergangenen Donnerstag: 85) Patientinnen und Patienten wegen einer SARS-CoV-2-Infektion in St.Galler Spitälern. 15 von ihnen lagen auf einer Intensivstation, 14 mit künstlicher Beatmung.

Die Sieben-Tage-Inzidenz hat im Kanton St.Gallen über Neujahr leicht angezogen: Am Sonntag lag sie bei 768 (Sonntag vor einer Woche: 591, vergangenen Donnerstag: 671). Die 14-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 1'393 (Sonntag vor einer Woche: 1'372, vergangenen Donnerstag: 1'335). Die steigenden Werte spiegeln die Zunahme der Fälle. Die Inzidenz bezeichnet die Zahl neuer Coronafälle innert sieben und 14 Tagen der Vergleichbarkeit wegen hochgerechnet auf 100'000 Einwohner. (SK/vre)

Montag, 3. Januar - 10:49 Uhr

«Einmal Schneewittchen, bitte» im Figurentheater: Preisgekröntes Märchentheater aus Berlin gastiert in St.Gallen

Mit «Einmal Schneewittchen, bitte» gastiert das Theater Zitadelle aus Berlin am Wochenende vom 8. und 9. Januar bereits zum dritten Mal im Figurentheater in St.Gallen. Das Familienstück basiert auf dem Grimm-Märchen vom Schneewittchen und den sieben Zwergen. Es richtet sich an Kinder ab vier Jahren. Das Stück ist am Samstag, 14.30 Uhr, sowie am Sonntag, 11 und 14.30 Uhr zu sehen.

In der Märchenapotheke arrangiert ein Hund und seine rührige Assistentin das Märchen vom Schneewittchen neu.

In der Märchenapotheke arrangiert ein Hund und seine rührige Assistentin das Märchen vom Schneewittchen neu.

Bild: PD

Das Theater Zitadelle hat sich mit den schrägen Märchenadaptionen «Die Berliner Stadtmusikanten» und «Die gestiefelte Katze» in St.Gallen bereits einen Namen gemacht. Nachdem das Gastspiel von «Die Berliner Stadtmusikanten II» im Frühling 2020 dem Lockdown zum Opfer fiel, kehrt die Kompanie aus Berlin nun in die Ostschweiz zurück: «Einmal Schneewittchen, bitte» ist eine Co-Produktion mit dem ebenfalls in Berlin ansässigen Theater Anna Rampe.

Ein Apfel für Schneewittchen.

Ein Apfel für Schneewittchen.

Bild: PD

Die Ausgangslage für dieses Stück ist spannend: Es nimmt das Publikum in die Märchenapotheke «Pacco & Co» mit. Wer dort Schneewittchen bestellt, bekommt das berühmte Märchen von einem warmherzigen Hund und seiner stürmischen Assistentin neu zusammengestellt. «Einmal Schneewittchen, bitte» wurde mit dem Berliner Ikarus-Preis prämiert, einer Auszeichnung für herausragende Theaterinszenierungen für Kinder und Jugendliche. (pd/vre)

Montag, 3. Januar - 10:10 Uhr

Arbeitsjubiläum im Gallusmarkt: In 35 Jahren vom Radio zum Rhododendron

Susanne Haas arbeitet seit 1982 bei Coop Ostschweiz. Eine Babypause von 1991 bis 1996 abgezogen, kann sie damit 2022 ihr 35-Jahr-Jubiläum beim Grossverteiler feiern. Die 58-Jährige tut dies in der Gartenabteilung des Gallusmarkts im Osten von St.Gallen. Begonnen hat Haas ihre Coop-Laufbahn im Supermarkt in Rorschach, als Verkäuferin in der Abteilung Foto/Radio, bevor sie 1991 bis 1996 eine berufliche Auszeit einlegte, um ihre beiden Töchter grosszuziehen.

Susanne Haas vor Weihnachten in der Gartenabteilung des Gallusmarktes.

Susanne Haas vor Weihnachten in der Gartenabteilung des Gallusmarktes.

Bild: PD

Danach hat Susanne Haas 15 Jahre lang in der Inventur des Grossverteilers gearbeitet. Sie gehörte damit zum Team, dass die abendlichen Warenkontrolle in den Coop-Läden der Ostschweiz vornahm. Ab 2011 arbeitete Haas im Bereich Warenwirtschaft in der Verteilzentrale Gossau, ehe sie 2014 als Verkaufsberaterin in den Gallusmarkt wechselte. «Hier fand ich in der Gartenabteilung meine Berufung», sagt sie: «Die Kundschaft beim Kauf von Blumen, Pflanzen oder Gartenzubehör zu beraten, bereitet mir grosse Freude.»

Auch privat hegt und pflegt Susanne Haas in ihrem Zuhause in Horn TG leidenschaftlich gerne Blumen und Pflanzen. Und wenn sie nicht gerade mit Spritzkanne und Dünger unterwegs ist, hält sie sich am liebsten beim Wandern oder Velofahren mit ihrem Partner in der freien Natur auf, wie es in einer Mitteilung von Coop Ostschweiz zum ungewöhnlichen Arbeitsjubiläum heisst. (pd/vre)

Montag, 3. Januar - 8:10 Uhr

WWF lädt zur Exkursion ins Obertoggenburg ein: Spuren im Schnee

Am Samstag, 15. Januar, 9.30 bis 13.30 Uhr, bietet der WWF St.Gallen eine Exkursion auf der Spur von Wildtieren im Winter für Erwachsene und Familien mit Kindern ab zwölf Jahren an. Mit Wildhüter Urs Büchler gehen Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei in der Umgebung der Alp Gamplüt oberhalb von Wildhaus auf Spurensuche.

Ein Steinbock im Schnee. Die Tiere sind ausgezeichnet fürs Überleben auch in Schnee und Eis gerüstet.

Ein Steinbock im Schnee. Die Tiere sind ausgezeichnet fürs Überleben auch in Schnee und Eis gerüstet.

Bild: Urs Jaudas (5.1.2010)

Gesprochen wird auf der Wanderung zum einen über die verschiedenen Strategien von Wildtieren, um den Winter zu überleben. Ein anderes Thema wird die Gefährdung dieser Tiere durch die Menschen sein. Die wildverträgliche Tour befindet sich gemäss Ankündigung immer auf offiziellen Wegen und nimmt Rücksicht auf das Ruhebedürfnis der Tiere.

Anmelden zur Exkursion kann man sich per E-Mail oder unter 071’221'72’30. Infos gibt’s auch auf der WWF-Website im Internet. Bei zu geringer Schneemenge wird die Exkursion etwas angepasst und in Wanderschuhen durchgeführt. Mit etwas Glück können auf der Tour Steinböcke und Gemsen live beobachtet werden. (pd/vre)

Montag, 3. Januar - 7:35 Uhr

Schweizer Meisterschaften im Ski-OL: Nach dem Sieg im Sprint eine zweite Goldmedaille für Eliane Deininger über die Langdistanz

Nachdem die St.Gallerin Eliane Deininger bereits Gold an der Schweizer Meisterschaft im Ski-OL im Sprint erobert hatte, gewann sie nun auch die SM-Goldmedaille über die Langdistanz. Auf den Loipen um Davos kam es durch den starken Schneefall zu einem physisch intensiven Rennen. Deininger bestätigte danach: «Ich musste auf den steilen Loipen Richtung Junkerboden und Sertigtal ziemlich beissen.»

Eliane Deininger hat an den Schweizer Meisterschaften im Ski-OL auch die Goldmedaile in der Langdistanz erobert.

Eliane Deininger hat an den Schweizer Meisterschaften im Ski-OL auch die Goldmedaile in der Langdistanz erobert.

Archivbild: PD

Das hat sich aber gelohnt. Das Mitglied der OL-Gruppe St.Gallen/Appenzell musste lediglich drei nicht medaillenberechtigen Ausländerinnen den Vortritt lassen. Beim am Folgetag ausgetragenen Nationalen OL gelang es im vierten Anlauf dann erstmals einer Schweizer Konkurrentin, Deininger einige Sekunden abzuknöpfen.

Solid war an der Schweizer Meisterschaft im Ski-OL auch die Leistung von Lukas Deininger. Auch er ist Mitglied des Schweizerischen Elite-B-Kaders. Er klassierte sich über die Langdistanz wie beim Nationalen OL jeweils unter den besten Zehn. (ew/vre)

Montag, 3. Januar - 7:25 Uhr

Vortrag im Stadthaus: Wie unsere Vorfahren schon im Mittelalter darauf kamen, Alpweiden zu nutzen

Schon im Mittelalter und in der frühen Neuzeit wurden im Sommer Alpweiden genutzt.

Schon im Mittelalter und in der frühen Neuzeit wurden im Sommer Alpweiden genutzt.

Bild: Gaetan Bally/ KEY (16.7.2009)

Die diesjährige Vortragsreihe «Stadtgeschichte im Stadthaus» der St.Galler Stadtarchive ist den Nachbarinnen und Nachbarn der Stadt gewidmet. Diesen Donnerstag, 18 Uhr, geht's dafür in die Berge. Stefan Sonderegger, der ehemalige Stadtarchivar der Ortsbürgergemeinde, und Historiker Manuel Walser thematisieren schriftliche, bildliche und archäologische Spuren der Alpwirtschaft im Mittelalter und in der frühen Neuzeit. Dies unter dem Titel «Die Kuh ist freilich nur ein Thier, doch wie nützlich ist sie dir». Die Teilnahme am Anlass im Stadthaus an der Gallusstrasse 14 ist gratis, es gilt die 2G-Regel und eine Maskenpflicht. (pd/vre)

Montag, 3. Januar - 7:13 Uhr

Karin Federer spricht im Naturmuseum: Wieso der Tiger nicht schnurrt

Mit einem speziellen Gast wartet das Naturmuseum St.Gallen am Mittwoch, 12.15 Uhr, in seiner Sonderausstellung «Die Katze - Unser wildes Haustier» auf. Karin Federer, die Direktion des Walter-Zoos in Gossau erzählt nämlich von ihren Erfahrungen und Erlebnissen mit grossen und kleinen Katzen. Im Walter-Zoo herrscht diesbezüglich von Tigern und Löwen bis hin zu Hauskatzen ja auch kein Mangel.

Diese Hitze: Im Walter-Zoo erhalten die sibirischen Tiger wegen der hohen Temperaturen Wassermelonen. Diese sind ein willkommnes Wasserspielzeug, gefressen werden sie weniger.

Diese Hitze: Im Walter-Zoo erhalten die sibirischen Tiger wegen der hohen Temperaturen Wassermelonen. Diese sind ein willkommnes Wasserspielzeug, gefressen werden sie weniger.

Bild: Reto Martin
(16.6.2021)

Katzen faszinieren den Menschen von jeher. Unsere Stubentiger kennen wir sehr gut, doch was ist mit ihren wilden und teils stark bedrohten Verwandten? Karin Federer erzählt am Mittwoch unter anderem, was bei den Katzen langes Haar mit Männlichkeit zu tun hat und weshalb der Tiger beim Streicheln nicht schnurrt. Für den Besuch des Vortrags gilt der Museumseintritt und eine Zertifikatspflicht. (pd/vre)

Samstag, 1. Januar - 20:21 Uhr

Spaziergang in den Sonnenuntergang

Momentaufnahme. Ein Spaziergänger und eine Spaziergängerin laufen am ersten Tag des Jahres 2022 hoch über St.Gallen von der Falkenburg Richtung Riethüsli.

Momentaufnahme. Ein Spaziergänger und eine Spaziergängerin laufen am ersten Tag des Jahres 2022 hoch über St.Gallen von der Falkenburg Richtung Riethüsli.

Bild: Sandro Büchler
(1. Januar 2022)
Samstag, 1. Januar - 19:20 Uhr

Nebenbeschäftigungen von städtischen Angestellten: Jetzt will auch der Stadtrat will Lücken im Bewilligungsverfahren stopfen

Diese Motion dürfte im Stadtparlament ohne Diskussion überwiesen werden: Nachdem der Vorstoss für eine klarere Regelung der Nebenbeschäftigung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt bei der Einreichung schon von 59 der 63 Parlamentsmitgliedern unterzeichnet worden war, beantragt die Stadtregierung die Erheblicherklärung der Motion. Dies in ungewöhnlicher Kürze, mit einem einzigen Satz: «Der Stadtrat hat den von der GPK vorgebrachten Anpassungsbedarf der Regelungen hinsichtlich Bewilligung von Nebenbeschäftigungen erkannt und beantragt deshalb, die Motion als erheblich zu erklären.»

Das St.Galler Rathaus am Bahnhofplatz in der Abenddämmerung.

Das St.Galler Rathaus am Bahnhofplatz in der Abenddämmerung.

Leserbild: Karolina Ulrich (25.10.2021)

Auslöser für die Nebenbeschäftigungsmotion war ein Fall im vergangenen Sommer. Es stellte sich heraus, dass der zu 100 Prozent angestellte Präsident der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) Region St.Gallen auch noch Gesellschafter und Vorsitzender der Geschäftsführung der Disore GmbH war. Diese Mandat hat er inzwischen abgegeben. Die Geschäftsprüfungskommission stellte dann fest, dass bei der Bewilligungspflicht für Nebenbeschäftigungen im Stadtrat unterschiedliche Rechtsauffassungen bestehen würden, heisst es in der Motion.

Gemäss Personalreglement der Stadt sind Nebenbeschäftigungen von städtischen Angestellten nur unter gewissen Voraussetzungen bewilligungspflichtig. Nämlich dann, wenn die Nebenbeschäftigung regelmässig, mit Einkommen verbunden oder zeitlich stark beanspruchend ist, das heisst, mehr als fünf Stunden in der Woche in Anspruch nimmt. Offenbar obliege es heute alleine den Mitarbeitenden, darüber zu entscheiden, wann die Voraussetzungen zur Einreichung eines Gesuchs für eine Nebenbeschäftigung erfüllt seien, bemängelt die GPK. Komme der Angestellte fälschlicherweise zum Schluss, dass es keine Bewilligung brauche, gebe es trotz Bewilligungspflicht nie ein Gesuch.

Die GPK fordert den Stadtrat mit der Motion auf, das Personalreglement so zu überarbeiten, dass sichergestellt ist, dass alle bewilligungspflichtigen Nebenbeschäftigungen vom Stadtrat beurteilt und «potenzielle Interessenkonflikte adressiert» werden. Bei der Überarbeitung des Personalreglements soll der Stadtrat prüfen, ob eine Differenzierung der Regeln zwischen Kadermitarbeitern und dem übrigen Personal sinnvoll ist. Ebenfalls geregelt werden soll der Umgang mit Beteiligungen und Mandaten von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt. (vre)

Samstag, 1. Januar - 15:26 Uhr

Jugendliche attackieren 20-Jährigen in der Stadt St.Gallen: Beim Neumarkt geschlagen und ausgeraubt

Ein 20-jähriger Mann ist am Freitag, kurz nach 23 Uhr, beim Neumarkt in St.Gallen von mehreren Jugendlichen geschlagen und beraubt worden. Der junge Mann wurde dabei leicht verletzt, schreibt die Kantonspolizei in einer Medienmitteilung.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei sprach der 20-Jährige einen 17-jährigen Schweizer und einen 16-jährigen Deutschen an und fragte nach Marihuana. Bei der Übergabe versuchten die Jugendlichen dem 20-Jährigen das Portemonnaie zu stehlen und flüchteten. Als sie merkten, dass sie nur das Kartenfach erwischt hatten, kehrten sie zurück und bedrohten den 20-Jährigen.

Anschliessend schlugen sie mutmasslich auf ihn ein. Im Zuge der Auseinandersetzung kam ein dritter Jugendlicher, ein 17-jähriger aus Sri Lanka, hinzu und beteiligte sich verbal an der Auseinandersetzung. Der 20-jährige Mann konnte leicht verletzt flüchten und verständigte später die Rettungskräfte. Im Zuge einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte die Stadtpolizei die drei Jugendlichen anhalten und festnehmen. Sie werden bei der Jugendanwaltschaft zur Anzeige gebracht. (kapo/red)

Frühere Folgen des St.Galler Stadt-Tickers: