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Ab Donnerstag gilt im Quartierzentrum von St.Georgen Tempo 30

Die Stadt St.Gallen setzt die Geschwindigkeitsreduktion an der St.-Georgen-Strasse ab Donnerstag um, rund fünf Jahre nach der Publikation der entsprechenden Verkehrsanordnung. Am Schluss musste das Bundesgericht darüber entscheiden.
David Gadze
Auf der St.-Georgen-Strasse müssen Autofahrer künftig langsamer fahren – vorläufig ein Jahr, vielleicht auch länger. (Bild: David Gadze/6. August 2019)

Auf der St.-Georgen-Strasse müssen Autofahrer künftig langsamer fahren – vorläufig ein Jahr, vielleicht auch länger. (Bild: David Gadze/6. August 2019)

Ab Donnerstag gilt auf der St.-Georgen-Strasse Tempo 30 – rund fünf Jahre später als ursprünglich vorgesehen. Nachdem Einsprachen aus dem Quartier die Einführung hinausgezögert hatten, setzt die Stadt die Geschwindigkeitsreduktion nun um. Sie gilt vorerst für ein Jahr. Dann muss der Stadtrat über die definitive Einführung entscheiden und diese gegebenenfalls nochmals öffentlich auflegen.

Die Massnahme diene in erster Linie der Verbesserung der Verkehrssituation und der Erhöhung der Verkehrssicherheit, sagt Stefan Pfiffner vom städtischen Tiefbauamt. Denn im Quartierzentrum ist die St.-Georgen-Strasse an diversen Stellen unübersichtlich und wird von vielen Kindern und älteren Personen überquert. Bei der Beurteilung der Massnahme will die Stadt jedoch nicht allein auf allfällige Unfallzahlen abstellen. Die Verantwortlichen wollen die Situation vor Ort beobachten. Zudem wird gemessen, wie schnell effektiv gefahren wird. Auch Eindrücke des Quartiervereins und des Vereins Wohnliches St.Georgen sollen helfen, das Bild zu vervollständigen.

Ein Fussgängerstreifen weniger

Da an den meisten angrenzenden Quartierstrassen bereits Tempo 30 gilt, braucht es für die Einführung an der
St.-Georgen-Strasse nur wenige neue Verkehrsschilder. Dafür müssen insgesamt 16 bestehende Tafeln, die derzeit bei den Verzweigungen zwischen der St.-Georgen-Strasse und den Quartierstrassen den Beginn beziehungsweise das Ende von Tempo 30 signalisieren, entfernt werden. Der Fussgängerstreifen auf Höhe der Bitzistrasse wird demarkiert, alle übrigen bleiben (zumindest bis auf weiteres), obwohl dies in Tempo-30-Zonen nicht üblich ist. Die Stadt begründet dies mit der besonderen Verkehrssituation.

Auf die Fahrpläne der VBSG-Linie 6 hat die Geschwindigkeitsreduktion keinen Einfluss. Im Abschnitt vom Mühleggweier bis zur Kirche St.Georgen können sie ohnehin kaum schneller fahren.

Einsprecher gingen bis vor Bundesgericht

Der Stadtrat hatte die Verkehrsanordnungen für die Einführung von Tempo 30 auf der St.-Georgen-Strasse vor rund fünf Jahren publiziert. Einsprachen blockierten die Umsetzung aber. Nachdem das kantonale Sicherheits- und Justizdepartement sowie das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen die Rekurse abgewiesen hatten, musste das Bundesgericht darüber entscheiden. Dieses gab der Stadt St.Gallen recht.

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