St.Gallen
Kirchgemeindeparlament genehmigt Investitionen ins Pfarreiheim Winkeln sowie die Kirchen St.Fiden und St.Maria-Neudorf

Das Kirchgemeindeparlament der Katholischen Kirchgemeinde St.Gallen hat sich zur Frühjahrssitzung getroffen. Neben der Jahresrechnung 2020 wurde über drei Investitionen diskutiert.

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Das Pfarreiheim in Winkeln wird saniert und auf dem Dach des Saals eine Fotovoltaikanlage installiert. Insgesamt kostet das 814'500 Franken.

Das Pfarreiheim in Winkeln wird saniert und auf dem Dach des Saals eine Fotovoltaikanlage installiert. Insgesamt kostet das 814'500 Franken.

Bild: PD

(pd/mha) Das Kirchgemeindeparlament der Katholischen Kirchgemeinde St.Gallen hat sich am Mittwochabend zur Frühjahrssitzung versammelt. Für das Amtsjahr 2021 wurde Andres Büsser als Präsident gewählt, heisst es in einer Mitteilung der Kirchgemeinde. Büsser löst Stefano Nagel ab, der dieses Amt während zweier Jahre innehatte. Für das Vizepräsidium stellt sich Samuel Scherer zur Verfügung, als Stimmenzählerin und Stimmenzähler wurden Caterina Gloor und Markus Broger gewählt.

Der 30-köpfige Rat genehmigte diskussionslos Zusatzabschreibungen im Umfang von 1,8 Millionen Franken. Damit wird die bestehende noch hohe Abschreibungslast beim Verwaltungsvermögen verringert. Auch die Jahresrechnung 2020, die ausgeglichen schliesst, wurde genehmigt. Die Investitionsrechnung weist als Kuriosum einen positiven Saldo aus von 12'000 Franken, heisst es in der Mitteilung. Dieses entstand, weil die Rückvergütungen für abgeschlossene Bauprojekte die Kosten der getätigten Investitionen übersteigen.

Zwei Anträge abgelehnt, drei Investitionen genehmigt

Die Geschäftsprüfungskommisson hat den Amtsbericht gewürdigt und wie beantragt verabschiedet. Der Kirchenverwaltungsrat beantragte ferner verschiedene Zweckänderungen von Fonds und Reserven. Ein Antrag, auch künftig die Möglichkeit zu erhalten, finanzielle Beteiligungen an Wohnprojekten zu finanzieren – etwa über Genossenschaftskapital –, wurde grossmehrheitlich abgelehnt. Die Katholische Kirchgemeinde dürfte auch künftig nicht in der Lage sein, für Wohnobjekte in grösserem Stil Mittel zu sprechen. Auch ein Antrag aus der Ratsmitte, die Baureserve im Verwaltungsvermögen nicht mehr für Abschreibungen verwenden zu können, fand keine Zustimmung.

Schliesslich wurden drei Bauvorlagen beraten und ohne Gegenstimme gutgeheissen. Die energetische Sanierung und Einbau einer Fotovoltaikanlage beim Pfarreiheim Winkeln für insgesamt 814'500 Franken. Die Umgestaltung des Eingangsbereichs und der Ersatz der Beleuchtung samt Notbeleuchtung in der Kirche St.Fiden für 260'000 Franken sowie der Ersatz der Beleuchter samt Notbeleuchtung in der Kirche St.Maria-Neudorf für 307'000 Franken.

Die Unterlagen sind unter www.kathsg.ch aufgeschaltet.